Quarterly Report • May 30, 2010
Quarterly Report
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| Raiffeisen International Konzern Monetäre Werte in € Millionen |
2010 | Veränderung | 2009 |
|---|---|---|---|
| Erfolgsrechnung | 1.1.-31.3. | 1.1.-31.3. | |
| Zinsüberschuss | 690 | - 10,1% | 767 |
| Kreditrisikovorsorgen | - 295 | - 33,8% | - 445 |
| Provisionsüberschuss | 282 | - 3,9% | 294 |
| Handelsergebnis | 58 | 26,4% | 46 |
| Verwaltungsaufwendungen | - 585 | 1,9% | - 574 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 166 | 98,8% | 84 |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 124 | 94,7% | 64 |
| Konzern-Periodenüberschuss (nach Minderheiten) | 100 | 77,8% | 56 |
| Bilanz | 31.3. | 31.12. | |
| Forderungen an Kreditinstitute | 9.723 | - 5,7% | 10.310 |
| Forderungen an Kunden | 51.230 | 1,4% | 50.515 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 20.132 | 0,1% | 20.110 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 42.553 | - 0,1% | 42.578 |
| Eigenkapital (inklusive Minderheiten und Gewinn) | 7.367 | 5,2% | 7.000 |
| Bilanzsumme | 77.190 | 1,2% | 76.275 |
| Kennzahlen | 1.1.-31.3. | 1.1.-31.3. | |
| Return on Equity vor Steuern | 9,6% | 4,3 PP | 5,3% |
| Return on Equity nach Steuern | 7,1% | 3,0 PP | 4,1% |
| Konzern-Return on Equity nach Minderheiten | 6,7% | 2,5 PP | 4,2% |
| Cost/Income Ratio | 57,7% | 6,0 PP | 51,7% |
| Return on Assets vor Steuern | 0,87% | 0,47 PP | 0,40% |
| Neubildungsquote (Ø Risikoaktiva, Kreditrisiko) | 2,24% | - 0,77 PP | 3,01% |
| Bankspezifische Kennzahlen1 | 31.3. | 31.12. | |
| Risikoaktiva (Kreditrisiko) | 50.584 | 1,0% | 50.090 |
| Gesamte Eigenmittel | 8.533 | 2,5% | 8.328 |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis | 5.150 | - 0,6% | 5.117 |
| Überdeckungsquote | 65,7% | 2,9 PP | 62,8% |
| Core Tier 1 Ratio (ohne Hybridkapital), gesamt | 9,4% | 0,2 PP | 9,2% |
| Kernkapitalquote (Tier 1), Kreditrisiko | 14,3% | 0,2 PP | 14,1% |
| Kernkapitalquote (Tier 1), gesamt | 11,2% | 0,2 PP | 11,0% |
| Eigenmittelquote | 13,3% | 0,3 PP | 13,0% |
| Aktienkennzahlen | 31.3. | 31.3. | |
| Gewinn je Aktie in € 2 | 0,55 | 0,28 | 0,27 |
| Kurs in € | 35,20 | 66,0% | 21,21 |
| Höchstkurs (Schlusskurs) in € | 42,75 | 71,0% | 25,00 |
| Tiefstkurs (Schlusskurs) in € | 30,52 | 134,8% | 13,00 |
| Anzahl der Aktien in Millionen | 154,67 | – | 154,67 |
| Marktkapitalisierung in € Millionen | 5.444 | 66,0% | 3.280 |
| Ressourcen | 31.3. | 31.12. | |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 56.072 | - 0,8% | 56.530 |
| Geschäftsstellen | 2.977 | - 1,4% | 3.018 |
1 Gemäß österreichischem Bankwesengesetz (BWG). Die Raiffeisen International ist Teil des RZB-Konzerns und unterliegt nicht den Vorschriften des BWG.
2 Bereinigt um das kalkulatorische Entgelt für das Genussrechtskapital läge der Gewinn je Aktie bei € 0,65.
| Raiffeisen International im Überblick | 3 |
|---|---|
| Aktie der Raiffeisen International | 4 |
| Raiffeisen International und RZB planen Fusion | 7 |
| Geschäftsentwicklung | 10 |
| Gesamtwirtschaftliches Umfeld | 10 |
| Finanz- und Ergebnisentwicklung | 11 |
| Positionen der Erfolgsrechnung im Detail | 13 |
| Bilanzentwicklung | 19 |
| Ausblick | 25 |
| Segmentberichte | 26 |
| Regionale Segmente | 26 |
| Geschäftsbereiche | 40 |
| Konzernabschluss | 45 |
| Gesamtergebnisrechnung | 45 |
| Erfolgsentwicklung | 47 |
| Bilanz | 48 |
| Eigenkapitalentwicklung | 49 |
| Anhang | 53 |
| Finanzkalender/Impressum/Disclaimer | 73 |
Die Raiffeisen International ist eine der führenden Bankengruppen in Zentral- und Osteuropa. Zum Ende der Berichtsperiode umfasste sie 15 Banken und zahlreiche weitere Finanzdienstleistungsunternehmen in 17 Märkten. In 5 davon rangieren die Netzwerkbanken der Raiffeisen International gemessen an ihrer Bilanzsumme unter den Top-3-Banken des Landes. In ihren fast 3.000 Geschäftsstellen betreuten zum 31. März 2010 über 56.000 Mitarbeiter mehr als 15 Millionen Kunden.
| Daten per 31. März 2010 |
Bilanzsumme in € Millionen |
Veränderung1 | Geschäfts stellen |
Mitarbeiter |
|---|---|---|---|---|
| Albanien | 1.891 | 2,7% | 104 | 1.340 |
| Belarus | 1.242 | 1,4% | 96 | 2.158 |
| Bosnien und Herzegowina | 2.326 | 0,0% | 101 | 1.655 |
| Bulgarien | 4.026 | 0,7% | 197 | 3.269 |
| Kasachstan | 75 | 1,7% | 1 | 10 |
| Kosovo | 672 | 0,0% | 52 | 680 |
| Kroatien | 5.870 | - 0,5% | 84 | 2.204 |
| Polen | 6.408 | 2,7% | 126 | 3.028 |
| Rumänien (inkl. Moldau) | 5.864 | - 4,9% | 542 | 6.039 |
| Russland | 12.343 | 5,7% | 210 | 8.386 |
| Serbien | 2.733 | - 1,1% | 98 | 1.963 |
| Slowakei | 9.131 | - 2,1% | 156 | 3.621 |
| Slowenien | 1.603 | 1,3% | 17 | 368 |
| Tschechische Republik | 7.694 | - 0,6% | 111 | 2.623 |
| Ukraine | 5.333 | 7,0% | 938 | 15.176 |
| Ungarn | 8.995 | 2,5% | 144 | 3.164 |
| Zwischensumme | 76.206 | 1,2% | 2.977 | 55.684 |
| Sonstige/Konsolidierung | 984 | – | – | 388 |
| Summe Raiffeisen International | 77.190 | 1,2% | 2.977 | 56.072 |
1 Veränderung der Bilanzsumme gegenüber 31. Dezember 2009. Das Wachstum in lokalen Währungen weicht infolge schwankender Euro-Wechselkurse ab.
Die Raiffeisen International-Aktie notiert seit dem 25. April 2005 an der Wiener Börse und ist in einigen der national und international wichtigsten Indizes, so etwa dem ATX und dem DJ Euro Stoxx, enthalten. Die Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB) hält 72,8 Prozent der Raiffeisen International-Aktien. Mit einer Bilanzsumme von € 148 Milliarden zum 31. Dezember 2009 ist die RZB Österreichs drittgrößte Bank und das Spitzeninstitut der Raiffeisen Bankengruppe, der größten Bankengruppe Österreichs. Die verbleibenden Aktien befinden sich im Streubesitz.
Nach einem positiven Jahresausklang an den internationalen Aktienmärkten begann das neue Börsejahr zunächst vergleichsweise verhalten. Auch wenn einigen europäischen Aktienindizes in den ersten Handelstagen noch kleinere Zugewinne gelangen, drehte die Stimmung bald. Unter den Erwartungen gebliebene Konjunkturindikatoren sowohl aus den USA als auch aus Europa sorgten für eine Konsolidierung. Hinzu kamen Sorgen der Marktteilnehmer um die Zahlungsfähigkeit Griechenlands und weiterer südeuropäischer Länder sowie daraus eventuell resultierende negative Auswirkungen auf die europäische Gemeinschaftswährung.
Seit Anfang März rückten jedoch wieder gute Unternehmensdaten, weltweite deutliche Nachfragezuwächse und die anhaltend niedrigen Zinsen in den Vordergrund, und die Aktienmärkte nahmen ihren Aufwärtstrend erneut auf. Zahlreiche internationale Aktienindizes erreichten daraufhin neue Höchstwerte in der nun seit rund einem Jahr anhaltenden Aufwärtsbewegung.
Kursentwicklung seit 25. April 2005 im Vergleich zu ATX und DJ Euro Stoxx Banks
Der Aktienkurs der Raiffeisen International wies im Verlauf des ersten Quartals hohe Volatilität auf. Bis Mitte Februar entwickelte er sich weitgehend parallel zum österreichischen Aktienindex ATX und erreichte mit € 42,75 am 18. Jänner seinen höchsten Wert im ersten Quartal. Infolge der Bekanntgabe der Überlegungen zu einer möglichen Fusion zwischen Raiffeisen International und RZB verlor er gegenüber dem Index in den folgenden Tagen jedoch deutlich an Boden und markierte am 4. März mit € 30,52 den tiefsten Stand im ersten Quartal.
Nach und nach sorgten jedoch die über den durchschnittlichen Erwartungen der Analysten liegenden Geschäftszahlen der Raiffeisen International für das Jahr 2009 und ein freundliches Börseumfeld wieder für positive Impulse, sodass sich der Kurs der Raiffeisen International-Aktie von seinem zwischenzeitlichen Tief mit einem Plus von 15 Prozent auf € 35,20
zum 31. März 2010 deutlich erholte. Bis zum Redaktionsschluss dieses Berichts am 30. Mai 2010 setzte sich der volatile Kursverlauf der Aktie aufgrund der Unsicherheiten rund um die weitere Entwicklung des Euro fort. Insbesondere die Publikation weiterer Details zur Fusion am 19. April führte zu prozentuell zweistelligen Kursgewinnen, wodurch die zwischenzeitlichen Verluste wieder wettgemacht wurden. Der für europäische Banken wichtige Vergleichsindex DJ Euro Stoxx Banks wies im ersten Quartal eine Wertentwicklung von minus 6 Prozent auf, die Raiffeisen International-Aktie gab im gleichen Zeitraum rund 11 Prozent nach.
Kursentwicklung seit 1. Jänner 2010 im Vergleich zu ATX und DJ Euro Stoxx Banks
Dez.08 Jän.09 Feb.09 Mär.09 Apr.09 Mai.09 Jun.09 Jul.09 Aug.09 Sep.09 Okt.09 Nov.09 Dez.09 Jän.10 Feb.10 Mär.10 Apr.10 Raiffeisen International ATX (relativ zu RI) DJ Euro Stoxx Banks (relativ zu RI)
Die Raiffeisen International ist bemüht, ihre Aktivitäten in der Kommunikation mit dem Kapitalmarkt ständig weiter zu entwickeln. Deshalb werden seit Anfang 2010 Präsentationen im Rahmen von Telefonkonferenzen auch im Internet als Webcasts bereitgestellt. Sie können jederzeit unter www.ri.co.at Investor Relations Berichte & Finanzdaten Präsentationen abgerufen werden.
Die Kommunikation mit Analysten und Investoren war im ersten Quartal deutlich von den Fusionsüberlegungen zwischen Raiffeisen International und RZB geprägt. Am 22. Februar 2010 wurde der Markt – anlässlich der Bekanntgabe der vorläufigen Geschäftszahlen für 2009 – erstmals über diese strategischen Pläne informiert. In einer kurz darauf folgenden Telefonkonferenz mit über 260 Teilnehmern wurden weitere Hintergrundinformationen zum aktuellen Stand der Überlegungen gegeben. Mit der Publikation der endgültigen Geschäftszahlen 2009 der Raiffeisen International am 23. März 2010 wurden neben weiteren Details zur geplanten Transaktion auch erstmals vorläufige Pro-forma-Zahlen zur kombinierten Bank präsentiert. Sowohl die Analystenkonferenz in Wien als auch die anschließende Telefonkonferenz stieß bei internationalen Analysten und Investoren auf großes Interesse.
Direkt im Anschluss an die Publikation der Geschäftszahlen 2009 präsentierte sich das Unternehmen auf einer der weltweit bedeutendsten Banken-Konferenzen in London vor rund 250 Teilnehmern. Am Vorabend hatte die Raiffeisen International zu einem Analystentreffen eingeladen, an dem ein Großteil der sie beobachtenden Analysten teilnahm. Auf der folgenden Roadshow in London präsentierte der Vorstand das Unternehmen in zahlreichen Einzel- und Gruppengesprächen.
Auch im Anschluss an die Publikation weiterer Details zur geplanten Fusion am 19. April 2010 gab es eine Telefonkonferenz. Zudem war eine Roadshow vorgesehen, die aufgrund der Beeinträchtigungen des gesamten europäischen Flugverkehrs während dieser Zeit jedoch kurzfristig abgesagt werden musste. Stattdessen wurden zahlreiche Telefon- und Videokonferenzen abgehalten.
| Kurs zum 31. März 2010 | € 35,20 |
|---|---|
| Höchstkurs/Tiefstkurs (Schlusskurse) im ersten Quartal 2010 | € 42,75 / € 30,52 |
| Gewinn je Aktie vom 1. Jänner bis 31. März 2010 | € 0,55 |
| Bereinigt um das kalk. Entgelt für das Genussrechtskapital | € 0,65 |
| Marktkapitalisierung zum 31. März 2010 | € 5,44 Milliarden |
| Durchschn. Tagesumsatz (Einzelzählung) im ersten Quartal 2010 | 525.603 Stück |
| Börseumsatz (Einzelzählung) im ersten Quartal 2010 | € 1.169 Millionen |
| Streubesitz zum 31. März 2010 | 27,2 % |
| ISIN | AT0000606306 |
|---|---|
| Ticker-Symbole | RIBH (Wiener Börse) |
| RIBH AV (Bloomberg) | |
| RIBH.VI (Reuters) | |
| Marktsegment | Prime Market |
| Emissionskurs je Aktie beim Börsegang (25. April 2005) | € 32,50 |
| Emissionskurs je Aktie bei der Kapitalerhöhung (5. Oktober 2007) | € 104,00 |
| Anzahl der ausgegebenen Aktien zum 31. März 2010 | 154.667.500 |
E-Mail: [email protected] Internet: www.ri.co.at Investor Relations Telefon: +43-1-71 707-2089 Telefax: +43-1-71 707-2138
Raiffeisen International Bank-Holding AG, Investor Relations Am Stadtpark 3, 1030 Wien, Österreich
Das erste Quartal 2010 dürfte als ein Meilenstein in die Unternehmensgeschichte der Raiffeisen International eingehen. Am 22. Februar wurde die Öffentlichkeit erstmals über die strategischen Überlegungen eines möglichen Zusammenschlusses zwischen Raiffeisen International und RZB informiert.
Bis zum Redaktionsschluss dieses Berichts wurden große Fortschritte hinsichtlich der Überlegungen erzielt. So beschlossen die Vorstände beider Unternehmen am 19. April 2010, die Fusionspläne weiter voranzutreiben. Die endgültigen Unternehmensbewertungen sowie die Einladung zur Hauptversammlung nebst der für die Abstimmung erforderlichen Unterlagen werden unter Einhaltung der gesetzlichen Fristen veröffentlicht. Auch wenn die erforderlichen Beschlüsse der Hauptversammlungen der beteiligten Unternehmen sowie der Aufsichtsbehörden noch ausstehen, nimmt der Zusammenschluss damit immer konkretere Formen an.
Derzeit ist die RZB an der Raiffeisen International über zwei zwischengeschaltete hundertprozentige Holding-Töchter, die Raiffeisen International Beteiligungs GmbH (RI Beteiligung) und die Cembra Beteiligungs AG (Cembra), mit 72,8 Prozent beteiligt. In einem ersten Schritt wird angestrebt, rückwirkend zum 31. Dezember 2009 das Kommerzkundengeschäft sowie Beteiligungen, die mit dem operativen Kommerzkundengeschäft verbunden sind, von der RZB abzuspalten und in die Cembra einzubringen. Nicht abgespaltet werden die Funktionen der RZB als Spitzeninstitut der Raiffeisen Bankengruppe Österreich sowie die damit verbundenen Geschäftsbereiche und Beteiligungen der RZB. Im unmittelbar folgenden zweiten Schritt soll die Cembra nebst ihrem Gesellschaftsvermögen auf die Raiffeisen International als aufnehmendes Institut im Weg der Verschmelzung übertragen und die aufnehmende Raiffeisen International in Raiffeisen Bank International AG (RBI) umbenannt werden. Im Gegenzug erhält der Anteilseigner der Cembra Aktien der Raiffeisen International. Diese neuen Aktien zur Durchführung der Verschmelzung stammen aus einer Erhöhung des Grundkapitals der Raiffeisen International. Die RBI soll durch die Verschmelzung eine österreichische Banklizenz erhalten und wie die Raiffeisen International bisher börsenotiert sein.
Die Bewertungsrelationen der zu verschmelzenden Einheiten wurden zwischenzeitlich festgelegt, die zugrunde liegenden Bewertungsergebnisse werden durch Gutachten von zwei renommierten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften bestätigt, die von den beteiligten Gesellschaften als jeweils neutrale Gutachter beigezogen wurden. Daraus resultiert ein Anteil des Raiffeisen International-Streubesitzes von 21,5 Prozent (bisher 27,2 Prozent, jeweils inklusive Aktien im Eigenbestand) nach Durchführung der Transaktion. Dafür würde sich der auf die bisherigen Raiffeisen International-Aktionäre entfallende Gewinn pro Aktie für das erste Quartal 2010 auf Basis einer Pro-forma-Berechnung von tatsächlich € 0,55 durch die Verschmelzung auf € 1,45 pro Aktie erhöhen.
Die involvierten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften wurden von den Vorständen der Raiffeisen International und der RZB/Cembra beauftragt, Unternehmensbewertungen nach dem Ertragswert (berechnet nach dem Dividendendiskontierungsmodell) durchzuführen. Das Bewertungsverfahren gemäß den Vorgaben des Fachsenats für Betriebswirtschaftslehre und Organisation zur Unternehmensbewertung KFS BW1 folgt damit weithin anerkannten Regeln, um in einem transparenten und fairen Prozess die Interessen aller Aktionäre zu berücksichtigen. Die Angemessenheit des Austauschverhältnisses wird aufgrund des österreichischen Verschmelzungsrechts zudem von einem gerichtlich bestellten unabhängigen Verschmelzungsprüfer – gleichfalls eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft – bestätigt werden.
Der Vorstand der Raiffeisen Bank International AG soll sich wie folgt zusammensetzen: Herbert Stepic (CEO), Karl Sevelda (stellvertretender CEO, Corporate Banking), Martin Grüll (CFO), Johann Strobl (CRO), Aris Bogdaneris (Retail Banking), Patrick Butler (Global Markets), Peter Lennkh (Network Management) und Heinz Wiedner (COO). Damit wäre eine hohe personelle Kontinuität gegeben und es würden vielfältige Erfahrungen aus den unterschiedlichsten Bereichen in das neue Management eingebracht.
Das Geschäft der RZB, das in die Raiffeisen International eingebracht werden soll, ist klar auf Wachstumsmärkte ausgerichtet und wird das Geschäfts- und Ertragsprofil der Raiffeisen International hervorragend ergänzen. Durch die Fusion sollen nach dem Abflauen der Wirtschaftskrise die Wettbewerbsposition und die wirtschaftliche Situation von Raiffeisen in Zentral- und Osteuropa einschließlich Österreich weiter verbessert und damit die langfristigen Zukunftsperspektiven der Gesellschaft gesichert werden. Aufbauend auf einer starken Marke und einer führenden Marktposition bestehen damit die besten Voraussetzungen, die sich nach wie vor bietenden Wachstumschancen zu nutzen.
Zusammenfassend sprechen damit nach Ansicht des Managements der Raiffeisen International zahlreiche gute Gründe für einen Zusammenschluss:
Die ersten Schritte und vorbereitenden Maßnahmen für die Fusion kamen im ersten Quartal bereits gut voran. Wichtige strategische, organisatorische, gesellschaftsrechtliche und juristische Fragen wurden geklärt. Die Bewertungen der zu verschmelzenden Geschäftseinheiten wurden vorgenommen, und deren Ergebnisse werden am 30. Mai 2010 publiziert. In den kommenden Wochen soll der Zusammenschluss weiter operativ vorbereitet und vorangetrieben werden. Die ordentliche Hauptversammlung der Raiffeisen International, in der unter anderem über die Verschmelzung abgestimmt werden soll, ist für den 8. Juli 2010 geplant. Nach Vorliegen der erforderlichen Hauptversammlungsbeschlüsse und aufsichtsrechtlichen Genehmigungen erfolgt die rechtliche Durchführung der Verschmelzung mit der Eintragung im Firmenbuch; mit der Durchführung dieses letzten Schrittes ist voraussichtlich nicht vor Beginn des vierten Quartals zu rechnen.
Das zweite Halbjahr 2009 war von der einsetzenden Erholung der europäischen Wirtschaft geprägt. Nach Rückgängen des realen BIP von 2,4 Prozent im ersten Quartal und 0,3 Prozent im zweiten Quartal 2009 (jeweils im Vergleich zum Vorquartal) erzielte die europäische Wirtschaft (Durchschnitt der EU-27) im dritten und vierten Quartal 2009 geringe Zuwächse von 0,3 bzw. 0,1 Prozent. Insgesamt schrumpfte das reale BIP der EU-27 2009 damit im Jahresvergleich um 4,2 Prozent.
Die Volkswirtschaften Zentral- und Osteuropas (CEE) behaupteten sich in diesem sehr schwierigen weltwirtschaftlichen Umfeld unterschiedlich gut. So verzeichnete z.B. Polen 2009 in keinem Quartal einen Rückgang und war damit das einzige Land der EU, dessen Volkswirtschaft 2009 ein positives reales BIP-Wachstum erzielte. Die Slowakei und Slowenien erreichten bereits im zweiten, die Tschechische Republik im dritten Quartal 2009 wieder ein positives Quartalswachstum. Dagegen wiesen Ungarn und Rumänien noch im vierten Quartal 2009 Rückgänge des realen BIP im Quartalsvergleich aus.
Regional gesehen fiel der Rückgang des realen BIP in CEE in den neuen EU-Mitgliedstaaten Zentraleuropas (CE) 2009 mit 1,7 Prozent im Jahresvergleich am geringsten aus. Hingegen mussten die südosteuropäischen Länder (SEE) inklusive der EU-Mitgliedstaaten Rumänien und Bulgarien einen Rückgang des realen BIP von 5,6 Prozent hinnehmen. Die europäischen Länder der GUS (CIS) erlitten einen Einbruch von 8,3 Prozent im Jahresvergleich. Insgesamt verringerte sich das reale BIP der CEE-Staaten 2009 damit um durchschnittlich 5,9 Prozent.
Die Stabilisierung und Erholung der CEE-Volkswirtschaften dürfte sich auch im ersten Quartal 2010 fortgesetzt haben. Während sich der private Konsum aufgrund gestiegener Arbeitslosenraten und geringer Kreditnachfrage weiterhin schwach entwickelte, wurde die Erholung der Industrieproduktion von der verbesserten Exportnachfrage gestützt. Zudem wirkte sich der Basiseffekt der im ersten Quartal 2009 extrem niedrigen Produktionsniveaus im Jahresvergleich positiv aus.
Die schwierige Lage der Realwirtschaft führte im Finanzsektor 2009 zu einer starken Zunahme der notleidenden Kredite und zu einem Anstieg der Kreditrisikovorsorgen. Die raschen und weitreichenden Hilfen des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Verbindung mit den EU-Unterstützungen sowie den von Weltbank, Europäischer Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) und Europäischer Investitionsbank (EIB) zur Verfügung gestellten Mitteln resultierten ab Beginn des zweiten Quartals 2009 in einer Stabilisierung und im zweiten Halbjahr 2009 in einer Erholung der Währungen sowie in einer deutlichen Reduktion der Risikoaufschläge. Letztere erreichten gegen Jahresende wieder Niveaus wie vor dem Zusammenbruch von Lehman Brothers. Auch auf den Finanzmärkten setzte sich der positive Trend im ersten Quartal 2010 fort. Die Währungen der Region legten durchwegs zu, Risikoprämien verringerten sich weiter, und der internationale Kapitalmarkt zeigte wieder Interesse an Emissionen aus Zentral- und Osteuropa.
Nach einem herausfordernden Jahr 2009, das für die Raiffeisen International eine Reduktion des Geschäftsvolumens sowie stark erhöhte Kreditrisikovorsorgen mit sich brachte, zeichnete sich für das laufende Geschäftsjahr 2010 bisher eine leichte Erholung ab. In der Berichtsperiode wurden fast alle CEE-Währungen teilweise deutlich aufgewertet.
Vor diesem Hintergrund verbesserte sich das Konzernergebnis nach Steuern und Minderheiten im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres um 78 Prozent oder € 44 Millionen auf € 100 Millionen. Trotz eines durch das verminderte Geschäftsvolumen rückläufigen Betriebsergebnisses wirkten sich vor allem die um 34 Prozent reduzierte Nettodotierung zu Kreditrisikovorsorgen sowie Bewertungsgewinne bei Wertpapieren des Umlaufvermögens positiv aus.
Das Betriebsergebnis reduzierte sich gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres in den ersten drei Monaten des Jahres 2010 um 20 Prozent oder € 108 Millionen auf € 428 Millionen. Wesentlicher Grund dafür war das aufgrund der Wirtschaftskrise und der selektiven Kreditvergabe im Jahresabstand um rund 8 Prozent geringere Geschäftsvolumen.
Der Zinsüberschuss ging auf Euro-Basis volumenbedingt sowie wegen höherer Kosten für langfristige institutionelle Refinanzierungen um 10 Prozent auf € 690 Millionen zurück. Eine leichte Abschwächung des Abwärtstrends war beim Provisionsergebnis spürbar. Während es im gesamten Vorjahr – auf dem Höhepunkt der Krise – noch um 18 Prozent gefallen war, betrug der Rückgang im Berichtszeitraum 4 Prozent. Zwar war auch im ersten Quartal 2010 das geringere Volumen bei Devisentransaktionen, Fremdwährungskrediten sowie In- und Auslandsüberweisungen für den moderaten Rückgang verantwortlich, beim Wertpapiergeschäft sowie bei Vermittlungen zeichnete sich jedoch eine deutliche Verbesserung der Ertragssituation ab. Weiterhin erfreulich entwickelte sich das Handelsergebnis, dessen Zuwachs von 26 Prozent primär aus zinsbezogenen Transaktionen resultierte. Die aufgewerteten CEE-Währungen wirkten sich dagegen im ersten Quartal negativ auf das Devisenergebnis aus. Das sonstige betriebliche Ergebnis fiel um € 20 Millionen auf minus € 17 Millionen, im Wesentlichen aufgrund geringerer Erlöse aus bankfremden Tätigkeiten.
Die Verwaltungsaufwendungen stiegen gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um 2 Prozent auf € 585 Millionen. Dieser Zuwachs von € 11 Millionen resultierte sowohl aus aufgewerteten CEE-Währungen als auch aus höheren Abschreibungen von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten. Der leichte Zuwachs der Verwaltungsaufwendungen bei einer gleichzeitigen Reduktion der Betriebserträge um 9 Prozent führte zu einer um 6,0 Prozentpunkte auf 57,7 Prozent gestiegenen Cost/Income Ratio.
Der Personalstand (ausgedrückt in Vollzeitäquivalenten) sank gegenüber dem Jahresende 2009 um 1 Prozent oder 458 Personen auf 56.072. Diese Reduktion fand im Wesentlichen in Russland (222) und Rumänien (196) statt.
Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen nahmen im Vergleich zum Vorjahr im ersten Quartal 2010 um ein Drittel oder € 150 Millionen auf € 295 Millionen ab. Diese deutliche Reduktion stammte überwiegend aus Russland (€ 57 Millionen aufgrund der Verbesserung der wirtschaftlichen Situation
einiger Kreditnehmer, aber auch aus einem geringeren Zuwachs der im Verzug stehenden Kredite an Retail-Kunden) und der Ukraine (€ 51 Millionen aufgrund der verbesserten Situation bei notleidenden Krediten). Die Verringerung teilt sich in € 88 Millionen aus Portfolio-Wertberichtigungen und in € 63 Millionen aus Einzelwertberichtigungen auf. Die Kreditrisikovorsorgen im ersten Quartal waren zu 55 Prozent den Retail-Kunden zuzuordnen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es noch 66 Prozent gewesen.
Die Non-Performing Loan Ratio (das ist der Anteil der notleidenden Kredite am Kundenkreditbestand) stieg im Vergleich zum Jahresende 2009 um 1,0 Prozentpunkte auf 9,8 Prozent. Die Erhöhung von € 596 Millionen ging zu € 185 Millionen auf Währungsaufwertungen zurück. Das restliche Volumen neuer notleidender Kredite stammte überwiegend aus Zentraleuropa (€ 145 Millionen) und GUS Sonstige (€ 135 Millionen). Setzt man die Non-Performing Loans ins Verhältnis zum Gesamtkreditrisikovolumen (Forderungen, Wertpapiere sowie außerbilanzmäßige Posten), ergibt sich ein Wert von 5,7 Prozent (nach 5,1 Prozent zum Jahresende 2009).
Während das um 20 Prozent gesunkene Betriebsergebnis den Periodenüberschuss der Raiffeisen International und damit auch die Rentabilitätskennzahlen belastete, brachte die deutlich verbesserte Situation bei den Kreditrisikovorsorgen sowie das positive Ergebnis aus Finanzinvestitionen eine Verbesserung des Return on Equity vor Steuern. Dieser erreichte nach drei Monaten 9,6 Prozent und lag damit um 4,3 Prozentpunkte höher als im Vergleichzeitraum 2009 (5,3 Prozent). Das der Berechnung zugrundeliegende durchschnittliche Eigenkapital stieg im Vergleich zum Vorjahr aufgrund des Genussrechtskapitals sowie positiver Währungsdifferenzen um 11 Prozent auf € 7,0 Milliarden.
Auch der Konzern-Return on Equity (nach Minderheiten) stieg von 4,2 Prozent auf 6,7 Prozent. Der Gewinn je Aktie für die ersten drei Monate des Geschäftsjahres 2010 erhöhte sich um € 0,28 auf € 0,55.
Seit Jahresbeginn wuchs die Bilanzsumme der Raiffeisen International um 1 Prozent oder € 0,9 Milliarden auf € 77,2 Milliarden. Dem organischen Rückgang der Bilanzsumme von rund 1 Prozent standen rund 2 Prozent bilanzsummenerhöhende Währungseffekte gegenüber.
Aktivseitig kam es zu leichten Umschichtungen zugunsten der Bilanzposition Wertpapiere und Beteiligungen, die um € 1,7 Milliarden auf € 9,0 Milliarden stieg. Dagegen wurden die Barreserve sowie Forderungen an Kreditinstitute reduziert. Bei den Forderungen an Kunden ergaben sich währungsbereinigt kaum Änderungen. Abzüglich der Kreditrisikovorsorgen stiegen diese Forderungen um € 0,4 Milliarden auf € 47,8 Milliarden.
Passivseitig ergaben sich im Vergleich zum Ende des Vorjahres kaum Änderungen. Den größten Zuwachs verzeichnete das Eigenkapital, das währungs- und ergebnisbedingt um € 0,4 Milliarden auf € 7,4 Milliarden stieg. Die für die Refinanzierung wesentliche Position, die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden, blieb mit € 42,6 Milliarden unverändert. Die Loan/Deposit Ratio, die Deckung der Kundenkredite mit entsprechenden Einlagen, erhöhte sich gegenüber Jahresende nur unwesentlich um 1 Prozentpunkt auf 120 Prozent.
Das Eigenkapital der Raiffeisen International inklusive Anteile anderer Gesellschafter stieg gegenüber Jahresbeginn um 5 Prozent oder € 367 Millionen auf € 7.367 Millionen. Darin ist der Periodengewinn nach Steuern von € 124 Millionen bereits enthalten.
Die wesentlichen Veränderungen im Eigenkapital ergaben sich weiters durch Aufwertungen der lokalen Währungen im CEE-Raum, die inklusive entsprechender Absicherungsmaßnahmen Bewertungsgewinne im Eigenkapital von € 303 Millionen verursachten. Das Kapital wurde durch die erwartete Dividendenzahlung für das Genussrechtskapital in Höhe von € 60 Millionen verringert.
Im Berichtszeitraum wurden 40 Tochterunternehmen aufgrund von geänderten Wesentlichkeitsgrenzen endkonsolidiert. Die Vergleichbarkeit mit der Vorjahresperiode ist dennoch gewährleistet, weil die Veränderungen auf die einzelnen Posten der Erfolgsrechnung keinen wesentlichen Einfluss nahmen. Die Währungsschwankungen in den CEE-Ländern beeinflussten hingegen die Erfolgsposten deutlich. Bei den Durchschnittskursen, die der Erfolgsrechnung zugrunde liegen, zeigte sich folgende Entwicklung: Der polnische Zloty wertete um 11 Prozent, der ungarische Forint um 8 Prozent, der russische Rubel um 7 Prozent und die tschechische Krone um 6 Prozent auf. Andererseits wertete der belarussische Rubel um 15 Prozent und die ukrainische Hryvna um 8 Prozent ab.
| in € Millionen | 1.1.-31.3.2010 | Veränderung | 1.1.-31.3.2009 | 1.1.-31.3.2008 |
|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 690 | - 10,1% | 767 | 711 |
| Provisionsüberschuss | 282 | - 3,8% | 294 | 331 |
| Handelsergebnis | 58 | 26,3% | 46 | 38 |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | - 17 | – | 3 | 6 |
| Betriebserträge | 1.013 | - 8,8% | 1.110 | 1.086 |
| Personalaufwand | - 279 | 1,6% | - 275 | - 294 |
| Sachaufwand | - 241 | 0,9% | - 238 | - 234 |
| Abschreibungen | - 65 | 7,2% | - 61 | - 57 |
| Verwaltungsaufwendungen | - 585 | 1,9% | - 574 | - 585 |
| Betriebsergebnis | 428 | - 20,2% | 536 | 501 |
Operatives Ergebnis im Periodenvergleich
Die Betriebserträge fielen volumenbedingt um 9 Prozent oder € 97 Millionen auf € 1.013 Millionen. Regional betrachtet erzielte das Segment Zentraleuropa die höchsten Betriebserträge. Diese lagen mit € 367 Millionen (plus € 3 Millionen) leicht über jenen der Vorjahresperiode. Das Segment Südosteuropa verzeichnete mit operativen Erträgen in Höhe von € 337 Millionen einen Rückgang um € 11 Millionen. Abnehmende Betriebserträge wiesen die Segmente Russland (minus € 35 Millionen) und GUS Sonstige (minus € 31 Millionen) auf.
Bezogen auf die Geschäftsbereiche zeigte sich ein Rückgang von € 56 Millionen auf € 329 Millionen im Bereich Corporate Customers. Hauptverantwortlich dafür war der Zinsüberschuss mit minus 19 Prozent oder € 53 Millionen. Die Betriebserträge aus dem Geschäftsbereich Retail Customers gingen um € 29 Millionen zurück, wobei sowohl Zinsüberschuss als auch Provisionsüberschuss nachgaben. Positiv entwickelten sich im Geschäftsbereich Treasury Zinsüberschuss und Handelsergebnis, was zu einem Anstieg in den Betriebserträgen um 39 Prozent oder € 22 Millionen auf € 79 Millionen führte.
Die wichtigste Ertragskomponente war mit 68 Prozent der Zinsüberschuss, der gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um € 77 Millionen oder 10 Prozent auf € 690 Millionen fiel. Der Rückgang des Zinsüberschusses lag damit über jenem der durchschnittlichen Bilanzsumme, die sich um 8 Prozent verringerte. Insgesamt sanken die Zinserträge um 23 Prozent oder € 353 Millionen auf € 1.193 Millionen. Ausschlaggebend für diese Entwicklung waren die Zinserträge aus Forderungen an Kunden, die wegen geringerer Volumina und gesunkener Marktzinssätze um € 282 Millionen auf € 963 Millionen zurückgingen. Die Zinsaufwendungen reduzierten sich um 35 Prozent oder € 276 Millionen auf € 502 Millionen. Die Zinsaufwendungen für Verbindlichkeiten gegenüber Kunden und Kreditinstituten gingen um € 140 Millionen bzw. € 135 Millionen am stärksten zurück.
In Zentraleuropa stieg der Zinsüberschuss gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um 13 Prozent oder € 30 Millionen auf € 261 Millionen. Der Anstieg fand in Polen (plus € 14 Millionen) aufgrund niedrigerer Refinanzierungskosten und der Währungsaufwertung, in der Tschechischen Republik (plus € 10 Millionen) wegen besserer Konditionen im Privatkundenbereich und in der Slowakei (plus € 9 Millionen) infolge gestiegener Kundenmargen statt. In Ungarn hingegen kam es zu einem Rückgang von € 8 Millionen aufgrund des gesunkenen Kreditvolumens und niedrigerer Zinserträge aus derivativen Finanzinstrumenten.
In Südosteuropa verbesserte sich das Zinsergebnis im Vergleich zur Vorjahresperiode um 2 Prozent oder € 5 Millionen auf € 222 Millionen. Dieser Anstieg resultierte zum überwiegenden Teil aus gesunkenen Refinanzierungskosten bei Banken und aus geringeren Zinsaufwendungen für Kundeneinlagen. Vor allem Rumänien trug zu dieser Entwicklung bei.
Der Zinsüberschuss sank in Russland um 43 Prozent oder € 90 Millionen auf € 119 Millionen und trug somit entscheidend zum Rückgang des Zinsüberschusses insgesamt bei. Diese Entwicklung lag in einer rückläufigen Zinsspanne sowie in den durch geringes Neugeschäft gesunkenen Privatkunden- und Firmenkundenvolumina begründet.
Im Segment GUS Sonstige ging der Zinsüberschuss gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um 9 Prozent oder € 11 Millionen auf € 115 Millionen zurück. Dafür waren die Abwertung der ukrainischen Hryvna, der Rückgang des Kundenportfolios und geringere Margen bei restrukturierten Krediten verantwortlich.
Die Nettozinsspanne, d.h. das Verhältnis von Zinsüberschuss zu durchschnittlicher Bilanzsumme, belief sich auf 3,6 Prozent. Im Vergleich zur Vorjahresperiode ist das ein Rückgang von 9 Basispunkten. Im gesamten Geschäftsjahr 2009 betrug die Nettozinsspanne 3,7 Prozent.
Der Provisionsüberschuss sank gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um 4 Prozent oder € 11 Millionen auf € 282 Millionen. Die Erträge aus dem Zahlungsverkehr trugen € 129 Millionen oder 46 Prozent bei und wuchsen um € 3 Millionen. Das Ergebnis aus dem Devisen-, Valuten- und Edelmetallgeschäft erfuhr im ersten Quartal 2010 einen Rückgang in Höhe von € 26 Millionen auf € 66 Millionen. Aufgrund gesunkener Transaktionsvolumina sank das Devisen-, Valuten- und Edelmetallgeschäft in Russland mit € 10 Millionen am stärksten. Weiters verzeichneten die Segmente GUS Sonstige und Südosteuropa jeweils einen Rückgang in Höhe von € 7 Millionen.
Die Erträge aus dem Wertpapiergeschäft verdoppelten sich auf € 12 Millionen, wobei das Segment Zentraleuropa mit € 3 Millionen am stärksten wuchs. Diese Entwicklung resultierte aus den in Ungarn erzielten höheren Provisionserträgen auf Kommunalanlei-
hen. Der Ertrag aus der Vermittlung von Eigen- und Fremdprodukten erhöhte sich um € 3 Millionen auf € 9 Millionen aufgrund gestiegener Versicherungsaktivitäten in Südosteuropa.
Das Handelsergebnis lag mit € 58 Millionen um 26 Prozent oder € 12 Millionen über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Ausschlaggebend dafür war das Ergebnis aus dem zinsbezogenen Geschäft, das um € 19 Millionen auf € 55 Millionen anstieg. Den größten Zuwachs verzeichnete Russland mit € 16 Millionen, wobei der Anstieg in erster Linie aus Wertpapieren stammte. Auch in der Ukraine ergab sich ein Plus aus der Marktbewertung der ukrainischen Staatsanleihen aufgrund eines verbesserten Landesratings.
Das Ergebnis aus dem währungsbezogenen Geschäft entwickelte sich gegenläufig und fiel um € 10 Millionen. Auf Segmentebene zeichnete sich eine unterschiedliche Entwicklung ab. Während das Ergebnis aus dem währungsbezogenen Geschäft in Zentraleuropa, Südosteuropa und GUS Sonstige sank, wuchs es in Russland stark. Der Zuwachs ging auf Bewertungsgewinne aus Devisentransaktionen für Absicherungsmaßnahmen in der russischen Netzwerkbank zurück.
Das sonstige betriebliche Ergebnis drehte von € 3 Millionen im ersten Quartal 2009 auf minus € 17 Millionen im ersten Quartal 2010. Die Nettoerlöse bankfremder Tätigkeiten sanken in den ersten drei Monaten 2010 im Vergleich zur Vorjahresperiode um € 5 Millionen. Aus der Dotierung von sonstigen Rückstellungen resultierte ein Aufwand von € 6 Millionen, der unter anderem durch die Bildung von Rückstellungen für laufende Rechtsfälle in Russland und Ungarn verursacht wurde.
Die Verwaltungsaufwendungen stiegen im Vergleich zur Vorjahresperiode um 2 Prozent oder € 11 Millionen auf € 585 Millionen. Dieser Anstieg war in erster Linie auf die Währungsaufwertungen in den CEE-Ländern zurückzuführen.
Aufgrund des Rückgangs der Betriebserträge von 9 Prozent und der gestiegenen Verwaltungsaufwendungen verschlechterte sich die Cost/Income Ratio. Diese stieg im Vergleich zur Vorjahresperiode um 6,0 Prozentpunkte auf 57,7 Prozent.
Der Personalaufwand erhöhte sich gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um 2 Prozent oder € 4 Millionen auf € 279 Millionen. Mit einem Anteil von 48 Prozent ist dies der größte Posten in den Verwaltungsaufwendungen. Maßnahmen wie Personalabbau und Nichtnachbesetzung der natürlichen Fluktuation führten zu Kostensenkungen, wurden jedoch durch die Aufwertungen der meisten CEE-Währungen teilweise kompensiert.
Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter belief sich auf 56.294 und lag damit um 6.586 unter dem Vergleichswert der Vorjahresperiode. Sie sank in GUS Sonstige mit minus 10 Prozent oder 1.929 Mitarbeitern, Südosteuropa mit minus 10 Prozent oder 1.915 Mitarbeitern, Russland mit minus 16 Prozent oder 1.631 Mitarbeitern und Zentraleuropa mit minus 8 Prozent oder 1.185 Mitarbeitern. In Österreich kam es zu einem Anstieg um 24 Prozent oder 74 Mitarbeitern.
Die Zahl der Mitarbeiter zum 31. März 2010 betrug 56.072, dies bedeutet einen Rückgang von 1 Prozent oder 458 Mitarbeitern gegenüber dem Jahresende 2009. Nach Segmenten betrachtet ging die Zahl in Russland um 3 Prozent oder 222 Mitarbeiter und in Südosteuropa um 1 Prozent oder 223 Mitarbeiter zurück. Nahezu konstant blieb die Anzahl der Mitarbeiter zum Stichtag in GUS Sonstige (minus 39 Mitarbeiter) und in Zentraleuropa (plus 9 Mitarbeiter). Österreich verzeichnete einen Zuwachs von 5 Prozent oder 17 Mitarbeitern.
Der Sachaufwand blieb mit € 241 Millionen nahezu konstant auf dem Niveau der Vorjahresperiode. Der Raumaufwand, der den größten Aufwandsposten im Sachaufwand darstellt, betrug € 74 Millionen. Dies entsprach trotz Währungsaufwertungen in einigen Ländern einer Reduktion um 8 Prozent und war auf die Schließung von Geschäftsstellen in Russland und der Ukraine zurückzuführen. Weitere Einsparungen wurden beim Werbe- und Repräsentationsaufwand (minus 7 Prozent) sowie beim Reise- und Ausbildungsaufwand (minus 41 bzw. 33 Prozent) erzielt. Aufwandserhöhungen ergaben sich im Rechts- und Beratungsbereich (plus 5 Prozent).
Die Geschäftsstellen wurden im Vergleich zum 31. März 2009 um 231 auf 2.977 reduziert. Durch Standortoptimierungen ging die Zahl im Segment GUS Sonstige gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres um 153 (davon 149 in der Ukraine) und in Russland um 27 Geschäftsstellen zurück. Die Zahl der Geschäftsstellen sank in Zentraleuropa um 30 und in Südosteuropa um 21.
Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte stiegen im Vergleich zur Vorjahresperiode um 7 Prozent oder € 4 Millionen auf € 65 Millionen. Davon entfielen € 38 Millionen auf Sachanlagen, € 19 Millionen auf immaterielle Vermögenswerte und € 8 Millionen auf vermietete Leasinganlagen. Im Berichtszeitraum wurden konzernweit € 63 Millionen investiert. In eigene Sachanlagen flossen davon 46 Prozent (€ 29 Millionen). Auf Investitionen in immaterielle Vermögenswerte entfielen 34 Prozent (€ 22 Millionen), die zum überwiegenden Teil Software-Systeme betrafen. Der Rest wurde in Vermögenswerte des operativen Leasinggeschäfts investiert.
Entwicklung des Konzernüberschusses im Periodenvergleich
| in € Millionen | 1.1.-31.3.2010 | Veränderung | 1.1.-31.3.2009 | 1.1.-31.3.2008 |
|---|---|---|---|---|
| Betriebsergebnis | 428 | - 20,2% | 536 | 501 |
| Kreditrisikovorsorgen | - 295 | - 33,8% | - 445 | - 93 |
| Übrige Ergebnisse | 33 | – | - 8 | - 38 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 166 | 98,8% | 84 | 370 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 42 | 112,1% | - 20 | - 90 |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 124 | 94,7% | 64 | 279 |
| Anteile anderer Gesellschafter am Erfolg | - 24 | 220,0% | - 8 | - 25 |
| Konzern-Periodenüberschuss | 100 | 77,8% | 56 | 254 |
Die Nettodotierung zu Kreditrisikovorsorgen belief sich auf € 295 Millionen und lag damit deutlich unter dem Wert der Vergleichsperiode. Im ersten Quartal 2009 waren noch € 445 Millionen vorgesorgt worden. Der Rückgang der Nettodotierung zu Kreditrisikovorsorgen lag damit bei 34 Prozent oder € 150 Millionen. Von den Nettodotierungen entfielen € 239 Millionen auf Einzelwertberichtigungen und € 58 Millionen auf Portfolio-Wertberichtigungen. Quartalsmäßig betrachtet bedeutete dies die niedrigste Nettodotierung seit dem dritten Quartal 2008.
Die höchsten Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen wurden im Segment Zentraleuropa mit € 111 Millionen – dies ist ein Anstieg von € 6 Millionen oder 5 Prozent gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres – vorgenommen. In Ungarn wurden Nettodotierungen von € 40 Millionen vorgenommen, um € 19 Millionen weniger als im Vorjahr. Die Kreditrisikovorsorgen in der Slowakei wurden um € 8 Millionen auf € 22 Millionen erhöht und zum überwiegenden Teil für Kredite und Projektfinanzierungen im Großkundenbereich gebildet. In der Tschechischen Republik wurden € 25 Millionen vorgesorgt (erstes Quartal 2009: € 17 Millionen), was zum Großteil auf erhöhte Dotierungen für Privatkunden zurückging.
Im Segment GUS Sonstige wurden netto im ersten Quartal 2010 € 78 Millionen dotiert. Die gegenüber der Vergleichsperiode € 40 Millionen geringere Nettodotierung zu Kreditrisikovorsorgen ist auf die wesentlich bessere Situation beim Volumen notleidender Kredite zurückzuführen. Vom Gesamtdotierungsvolumen des Segments entfielen auf die Ukraine € 73 Millionen, das ist ein Rückgang von € 45 Millionen.
Im Segment Südosteuropa sanken die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen um € 44 Millionen oder 39 Prozent auf € 69 Millionen. Die stärksten Rückgänge wurden in Rumänien und Kroatien verzeichnet. Die höchsten Nettodotierungen erfolgten mit € 18 Millionen in Bulgarien und betrafen mehrheitlich Kredite für Firmenkunden.
Im Segment Russland wurden die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen deutlich zurückgefahren. Hatten sich diese im ersten Quartal 2009 noch auf € 110 Millionen belaufen, so wurden 2010 nur € 37 Millionen neu gebildet. Durch Kreditrückzahlungen und einen geringeren Zuwachs der im Verzug stehenden Kredite an Retail-Kunden kam es per Saldo zu Auflösungen bei Portfolio-Wertberichtigungen in Höhe von € 22 Millionen. Im ersten Quartal 2009 waren dagegen € 59 Millionen an Portfolio-Wertberichtigungen neu dotiert worden.
Die Neubildungsquote – die Kreditrisikovorsorgen im Verhältnis zu den durchschnittlichen Kreditrisikoaktiva – fiel gegenüber der Vergleichsperiode um 0,77 Prozentpunkte auf 2,24 Prozent.
Die übrigen Ergebnisse drehten gegenüber der Vergleichsperiode von minus € 8 Millionen auf € 33 Millionen. Das darin enthaltene Ergebnis aus Finanzinvestitionen stieg auf € 55 Millionen (plus € 58 Millionen). Es resultierte aus Wertaufholungen von Wertpapieren in Rumänien, der Ukraine und Ungarn, verursacht durch das niedrigere Zinsniveau in diesen Märkten. Verluste aus derivativen Finanzinstrumenten mit € 19 Millionen und Verluste aus Endkonsolidierungen mit € 3 Millionen belasteten das sonstige Ergebnis.
Die Steuern vom Einkommen und Ertrag beliefen sich auf € 42 Millionen nach € 20 Millionen in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Sie stiegen somit stärker als der Periodenüberschuss vor Steuern, was zu einer Erhöhung der Steuerquote von 23,8 Prozent auf 25,4 Prozent führte.
Der Periodenüberschuss nach Steuern stieg gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres von € 64 Millionen auf € 124 Millionen. Das bedeutet einen Anstieg um 95 Prozent oder € 60 Millionen. Aufgrund der besseren Ertragslage einiger Konzerneinheiten mit Minderheitsanteilen nahmen die Anteile anderer Gesellschafter um € 17 Millionen auf € 24 Millionen zu.
Der den Aktionären der Raiffeisen International zurechenbare Konzern-Periodenüberschuss stieg auf € 100 Millionen nach € 56 Millionen in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Der Gewinn je Aktie belief sich daher auf € 0,55 (Vorjahr: € 0,27). Für das Genussrechtskapital wurde eine anteilige Dividende in Höhe von € 15 Millionen angesetzt. Dies wurde ebenso in der Kennzahlenberechnung der Vergleichsperiode berücksichtigt. Ohne Berücksichtigung des Entgelts für das Genussrechtskapitals läge der Gewinn je Aktie bei € 0,65 und in der Vergleichsperiode des Vorjahres bei € 0,37.
Die konsolidierte Bilanzsumme erreichte zum 31. März 2010 € 77,2 Milliarden und lag damit um € 0,9 Milliarden oder 1 Prozent über dem Jahresendwert 2009. Zuwächsen bei den Wertpapierveranlagungen von € 1,7 Milliarden und den Kreditvergaben an Kunden von € 0,7 Milliarden standen Rückgänge bei den Forderungen an Kreditinstitute von € 0,6 Milliarden und der Barreserve von € 0,8 Milliarden gegenüber. Per 1. Jänner 2010 wurden 40 Tochterunternehmen endkonsolidiert, die Veränderung hatte keinen nennenswerten Einfluss auf die Entwicklung der Bilanzsumme.
Nach den Abwertungen in den vergangenen zwei Jahren gewann die Mehrzahl der Währungen in den CEE-Ländern wieder spürbar an Stärke. Der russische Rubel stieg um 8 Prozent, die ukrainische Hryvna um 7 Prozent, der polnische Zloty um 6 Prozent und die tschechische Krone um 4 Prozent. Diese Währungseffekte bewirkten einen Anstieg der Bilanzsumme um 2 Prozent, während die organische Entwicklung diesem entgegenwirkte und die Bilanzsumme um rund 1 Prozent reduzierte.
Aktivseitig dominieren die Forderungen an Kunden nach Abzug der Kreditrisikovorsorgen mit einem Anteil von 62 Prozent an der Konzernbilanzsumme. Sie stiegen gegenüber dem Jahresultimo um € 0,7 Milliarden oder 1 Prozent. Die Zuwächse wurden zu zwei Dritteln bei den Firmenkunden und zu einem Drittel bei den Retail-Kunden verzeichnet. Regional betrachtet zeigte das Segment Zentraleuropa einen Anstieg bei den Forderungen an Kunden von € 1,0 Milliarden oder 4 Prozent. In allen anderen Segmenten waren die Kreditvergaben konstant bzw. marginal rückläufig. Das Verhältnis Kundenkredite zu Kundeneinlagen betrug 120 Prozent (plus 1 Prozentpunkt gegenüber dem Jahresultimo). Die Kreditrisikovorsorgen wurden um € 0,3 Milliarden oder 11 Prozent auf € 3,4 Milliarden angehoben. Sie betrafen fast ausschließlich Kredite an Kunden.
Struktur der Bilanzaktiva
Die Forderungen an Kreditinstitute fielen um 6 Prozent oder € 0,6 Milliarden auf € 9,7 Milliarden. Ihr Anteil an der Bilanzsumme reduzierte sich um 2 Prozentpunkte auf 12 Prozent. Der Rückgang betraf hauptsächlich Kredite an Zentralbanken (minus € 0,5 Milliarden).
Seit Beginn des Jahres 2009 wurden Liquiditätsüberschüsse vermehrt in Wertpapieren veranlagt, wobei sich dieser Trend im ersten Quartal 2010 fortsetzte. Das gesamte Volumen an Wertpapieren und Beteiligungen belief sich zum 31. März 2010 auf € 12,9 Milliarden. Das bedeutete eine zusätzliche Veranlagung gegenüber dem Jahresultimo von € 1,9 Milliarden oder 17 Prozent. Der Anteil an der Bilanzsumme erhöhte sich somit um 3 Prozentpunkte auf 17 Prozent. Die Wertpapierveranlagungen erfolgten überwiegend in refinanzierungsfähigen Schuldtiteln öffentlicher Stellen.
Die übrigen Aktiva verringerten sich um 10 Prozent oder € 0,8 Milliarden auf € 6,8 Milliarden. Ihr Anteil fiel um 1 Prozentpunkt auf 9 Prozent. Der Rückgang ist hauptsächlich auf die Reduktion der Barreserve und hier insbesondere auf die Guthaben bei Zentralbanken (minus € 0,8 Milliarden) zurückzuführen. Die immateriellen Vermögenswerte blieben gegenüber dem Jahresende 2009 mit € 1,0 Milliarden konstant. Darin enthalten sind Firmenwerte in Höhe von € 619 Millionen (davon € 270 Millionen in Russland und € 219 Millionen in der Ukraine).
Die Passivstruktur blieb gegenüber dem Jahresende 2009 nahezu unverändert: Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden nahmen um 1 Prozentpunkt ab, bestimmten aber weiterhin mit einem Anteil von
Struktur der Bilanzpassiva
55 Prozent die Passivseite der Bilanz. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten lagen mit einem Anteil von 26 Prozent um 1 Prozentpunkt unter dem Vorjahreswert. Das Eigen- und Nachrangkapital legte um 1 Prozentpunkt auf 13 Prozent zu, die übrigen Passiva stiegen um 1 Prozentpunkt auf 6 Prozent.
Die Einlagen von Kunden betrugen € 42,6 Milliarden und lagen somit auf Jahresendniveau 2009. Aus Segmentsicht gab es nur geringfügige Veränderungen. Russland und GUS Sonstige zeigten leichte Zuwächse, die sich jedoch auf die Aufwertung der Währungen stützten. In Zentraleuropa wurden leichte Rückgänge (minus € 0,3 Milliarden) verzeichnet, während in Südosteuropa die Einlagen konstant blieben. Die Einlagen von Firmenkunden legten geringfügig auf € 16,5 Milliarden zu, die Einlagen von Retail-Kunden gingen leicht auf € 24,3 Milliarden zurück. Hier kam es zu einer Verschiebung von Termineinlagen (minus € 0,7 Milliarden) zu Sichteinlagen.
Auch die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten blieben mit € 20,1 Milliarden gegenüber dem Jahresende 2009 konstant. Die leichten Rückgänge im Geldmarktgeschäft sowie im Giro- und Clearinggeschäft (minus € 0,3 Milliarden) wurden durch Zuwächse bei den langfristigen Refinanzierungen kompensiert (plus € 0,3 Milliarden). Regional betrachtet zeigte sich eine Verschiebung von Südosteuropa (minus € 0,7 Milliarden) und Russland (minus € 0,4 Milliarden) zu Österreich (plus € 0,9 Milliarden). Die Abnahme der Einlagen von Zentralbanken wurde durch einen leichten Anstieg bei den Geschäftsbanken ausgeglichen.
Die verbrieften Verbindlichkeiten, d.h. Refinanzierungen über den Kapitalmarkt im Rahmen von Fremdkapitalemissionen, beliefen sich zum 31. März 2010 auf € 2,6 Milliarden und blieben somit gegenüber dem Jahresultimo 2009 unverändert.
Der Anteil der Eigenmittel erhöhte sich um 1 Prozentpunkt auf 13 Prozent. Das Eigenkapital erhöhte sich um € 0,4 Milliarden und lag somit um 5 Prozent über dem Jahresendwert. Das Nachrangkapital stieg um 2 Prozent auf € 2,5 Milliarden.
Das bilanzielle Eigenkapital der Raiffeisen International, das sich aus Konzern-Eigenkapital, Konzern-Periodenüberschuss und Fremdanteilen zusammensetzt, erhöhte sich gegenüber dem Jahresultimo 2009 um 5 Prozent oder € 367 Millionen. Zum 31. März 2010 belief es sich auf € 7.367 Millionen.
Das Konzern-Eigenkapital bestehend aus gezeichnetem Kapital, Genussrechtskapital, Kapitalrücklagen und Gewinnrücklagen stieg um € 442 Millionen auf € 6.232 Millionen. Der Zuwachs lag in den Gewinnrücklagen, die im Wesentlichen durch die Gewinnthesaurierung und das sonstige Ergebnis bestimmt wurden. Die betragsmäßig größte Komponente im sonstigen Ergebnis stellten die Währungsdifferenzen dar. Ein Großteil der CEE-Währungen wertete 2010 wieder auf, was zu einem positiven Währungseffekt (inklusive Capital Hedge) von € 286 Millionen führte. Das Entgelt für das Genussrechtskapital reduzierte das Eigenkapital um € 60 Millionen.
Der Konzern-Periodenüberschuss belief sich auf € 100 Millionen. Die Anteile anderer Gesellschafter (Minderheitenanteile am Kapital) stiegen um € 37 Millionen auf € 1.035 Millionen, wobei auch hier das Periodenergebnis und die Währungsdifferenzen ausschlaggebend waren.
Die Raiffeisen International bildet keine eigene Kreditinstitutsgruppe im Sinn des österreichischen Bankwesengesetzes (BWG) und unterliegt daher als Konzern selbst nicht den aufsichtsrechtlichen Bestimmungen für Banken. Kreditrisiko und Marktrisiko werden grundsätzlich nach dem Standardansatz gemäß § 22 BWG berechnet, wobei das Kreditrisiko für Forderungen an Banken, Corporates und Sovereigns in den Netzwerkbanken in Kroatien, Rumänien, der Slowakei, der Tschechischen Republik
und Ungarn nach dem auf internen Ratings basierenden Ansatz (Basis-IRB-Ansatz) berechnet wird. Die nachfolgend dargestellten konsolidierten Werte wurden nach den Bestimmungen des BWG ermittelt und gehen in die Berechnung der RZB-Kreditinstitutsgruppe ein.
Die konsolidierten Eigenmittel gemäß BWG stiegen im Berichtszeitraum um € 205 Millionen auf € 8.533 Millionen. Nicht darin enthalten ist der laufende Gewinn des Berichtszeitraums, da er aufgrund von in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften in der Rechnung noch nicht berücksichtigt werden darf.
Das Kernkapital (Tier 1) stieg im ersten Quartal um € 175 Millionen und erreichte € 7.247 Millionen. Für den Anstieg waren großteils die Währungsaufwertungen seit Jahresbeginn, insbesondere des russischen Rubels (plus 8 Prozent), der ukrainischen Hryvna (plus 7 Prozent) und des polnischen Zloty (plus 6 Prozent) in Höhe von € 162 Millionen verantwortlich.
Die ergänzenden Eigenmittel (Tier 2) stiegen um € 4 Millionen auf € 1.106 Millionen. Einerseits führten auslaufende Tier-2-Emissionen zu einer Reduktion der ergänzenden Eigenmittel, die andererseits durch die steigenden Währungen kompensiert wurden.
Das anrechenbare kurzfristige Nachrangkapital (Tier 3) stieg aufgrund auslaufenden Tier-2-Kapitals um € 30 Millionen auf € 212 Millionen.
Den vorhandenen Eigenmitteln stand ein um € 33 Millionen gestiegenes Eigenmittelerfordernis in Höhe von € 5.150 Millionen gegenüber. Das Eigenmittelerfordernis für das Kreditrisiko nahm mit 79 Prozent den größten Teil ein.
Die Positionen innerhalb des Eigenmittelerfordernisses entwickelten sich unterschiedlich. So stieg das Eigenmittelerfordernis für das Kreditrisiko um € 40 Millionen auf € 4.047 Millionen, das Erfordernis für das Marktrisiko stieg um € 7 Millionen auf € 144 Millionen, jenes für das operationelle Risiko erhöhte sich um € 25 Millionen auf € 599 Millionen, und das Eigenmittelerfordernis für die offenen Devisenpositionen sank um € 39 Millionen auf € 360 Millionen.
Daraus ergab sich eine Eigenmittelüberdeckung von € 3.383 Millionen oder 65,7 Prozent. Im Vergleich zum Jahresende 2009 war das eine Verbesserung von € 172 Millionen oder 5 Prozent.
Die Kernkapitalquote – bezogen auf das Kreditrisiko – betrug 14,3 Prozent (plus 0,2 Prozentpunkte). Die Kernkapitalquote – bezogen auf das gesamte Risiko – verbesserte sich ebenfalls um 0,2 Prozentpunkte und belief sich auf 11,2 Prozent. Die Eigenmittelquote stieg um 0,3 Prozentpunkte auf 13,3 Prozent. Die Core Tier 1 Ratio (Kernkapital Tier 1 abzüglich Hybridkapital bezogen auf das Gesamtrisiko) betrug 9,4 Prozent.
Die aktive Steuerung von Risiken ist für die Raiffeisen International als Bank-Holding eine Kernkompetenz. Um Risiken effektiv zu erkennen, einzustufen und zu steuern, baute sie bereits in der Vergangenheit ein umfassendes Risikomanagement auf, das permanent weiterentwickelt wird. Die Risikosteuerung der Raiffeisen International ist darauf ausgerichtet, den bewussten Umgang mit und das professionelle Management von Kredit- und Länderrisiken, Markt- und Liquiditätsrisiken sowie operationellen Risiken sicherzustellen.
Naturgemäß waren im Berichtszeitraum die Auswirkungen der globalen Wirtschaftskrise prägend für die Weiterentwicklung des Risikomanagements der Raiffeisen International. So intensivierte das Retail-Risikomanagement das Problemkreditmanagement, unterstützte die Durchführung von Restrukturierungen von Krediten und führte verstärkt Stresstests sowie Szenarioanalysen auf Portfolioebene durch. Das Kreditrisikomanagement für die meisten Geschäftsbereiche konzentrierte sich auf den Ausbau des Risiko-Frühwarnsystems und des Sanierungsmanagements sowie auf die Bewertung einzelner Branchen und Länder im Rahmen von risikoartenübergreifenden Stresstests.
Das Sanierungsmanagement baut auf einer eindeutigen Definition des Risikostatus jedes einzelnen Kunden auf. Die Zuordnung zu einem bestimmten Risikostatus erfolgt durch ein Frühwarnsystem, das aus einer teilautomatisierten, IT-gestützten Ursache-Wirkungs-Analyse besteht. Die meisten Inputfaktoren, die in diese Analyse einfließen, sind konzernweit standardisiert, können jedoch um weitere Faktoren an lokale Besonderheiten angepasst und ergänzt werden. Die Früherkennung potenzieller Problemfälle im Kreditgeschäft folgt damit einem strukturierten Prozess. Dadurch ist es der Raiffeisen International möglich, ihre Kunden möglichst frühzeitig zu unterstützen und gegebenenfalls Gegenmaßnahmen
zu ergreifen. Im Rahmen der Erweiterung des Sanierungsmanagements wurden die personellen Kapazitäten in diesem Bereich deutlich erhöht.
Bereits 2009 wurde ein umfassendes Restrukturierungskonzept für Retail-Kunden erstellt, das nun schrittweise in den einzelnen Ländern umgesetzt wird. Vereinbarungen, die typischerweise bei Restrukturierungen mit Kunden getroffen werden, betreffen die Verlängerung von Darlehenslaufzeiten, die Bereitstellung zusätzlicher Sicherheiten und die vorübergehende Reduktion von Raten – unter Beibehaltung des Darlehensbarwerts. Erfolgreiche Restrukturierungen bieten dabei für die Raiffeisen International sowohl Vor- als auch Nachteile: Während einerseits die Einbringlichkeit von Krediten verbessert und dadurch zukünftige Risikokosten reduziert werden können, wirken sich zeitliche Verschiebungen der Zinserträge sowie der Aufwand für die Durchführung der Restrukturierungen klarerweise negativ aus. Nicht zuletzt fließen jedoch die Erkenntnisse aus diesen Aktivitäten in die Instrumente der Kreditbeurteilung ein, wodurch sich ein strukturell nachhaltig positiver Effekt auf die Neugeschäftsgenerierung ergibt.
Neben diesen Weiterentwicklungen im Kreditrisikomanagement stand die Akquisition von Kundeneinlagen im speziellen Fokus. Die damit verbundenen Maßnahmen zielen vor allem auf eine Verringerung der Liquiditäts- und Transferrisiken ab.
Der Anwendung und der weitgehend flächendeckenden Implementierung fortgeschrittener Ansätze zu Basel II wird im ganzen Konzern hohe Bedeutung beigemessen. Die Raiffeisen International Bank-Holding unterliegt zwar selbst nicht diesen Regelungen, die Anwendung ist jedoch für mehrere Tochterinstitute und im Rahmen der RZB-Kreditinstitutsgruppe verpflichtend. In der Raiffeisen International werden die Ergebnisse für interne Steuerungs- und Management-Informationszwecke verwendet.
Für die Ermittlung des gemäß Basel-II-Vorschriften vorzuhaltenden Eigenkapitals für Kreditrisiken wird vorwiegend der sogenannte Standardansatz angewendet. In der Slowakei, der Tschechischen Republik, Ungarn, Rumänien und Kroatien erteilten die Aufsichtsbehörden den dortigen Netzwerkbanken bereits in den vergangenen Jahren die Genehmigung, das Kreditrisiko von Kommerzkunden und Kreditinstituten sowie jenes des öffentlichen Sektors nach dem auf internen Ratings basierenden Ansatz (IRB) zu berechnen. Es ist vorgesehen, den IRB-Ansatz sukzessive in weiteren Ländern und für weitere Forderungsklassen anzuwenden. Für die Raiffeisen International ergibt sich daraus der Vorteil, dass Portfolio-Risiken noch exakter beziffert und gesteuert werden können.
Das Eigenmittelerfordernis gemäß Basel II für das Marktrisiko wird mittels Standardansatz berechnet. Für die Bemessung und Begrenzung des Zinsänderungsrisikos im Bankbuch erfolgt für aufsichtsrechtliche Zwecke eine Simulation der Barwertänderung des Bankbuchs unter Annahme einer simultanen Zinserhöhung für alle Laufzeiten und Währungen. Die notwendigen Schlüsselannahmen für die Zinsbindung werden dabei im Einklang mit regulatorischen Vorgaben und aufgrund interner Statistiken und Erfahrungswerte getroffen.
Die Liquiditätsposition der Raiffeisen International unterliegt einem regelmäßigen Monitoringprozess und ist im Rahmen der Meldung für den RZB-Konzern im wöchentlichen Reporting an die österreichische Bankenaufsicht enthalten. Diese aufsichtsrechtliche Meldung stellt die erwarteten Mittelzu- und -abflüsse sowie die realisierbare zusätzliche Liquidität in detaillierter Form für unterschiedliche Laufzeitbänder und Währungen dar.
Für die Kapitalunterlegung des operationellen Risikos gemäß Basel II verwendet die Raiffeisen International derzeit den Standardansatz. Nach einer mehrjährigen Implementierungsphase wendet seit 1. Jänner 2010 auch die Raiffeisen Bank Aval in der Ukraine dieses Modell an, sodass sich nun alle wesentlichen Konzerneinheiten am Standardansatz orientieren.
Das Ende 2009 durch das Basel Committee on Banking Supervision herausgegebene Diskussionspapier für Maßnahmen zur Stärkung des Bankensektors (bekannt unter dem Stichwort "Basel III") wird seitens Raiffeisen International geprüft und im Hinblick auf seine Auswirkungen bewertet. Das Management der Raiffeisen International geht jedoch davon aus, dass bis zur Inkraftsetzung entsprechender Maßnahmen die jeweiligen Regelungen noch substanziell von den aktuell vorliegenden Vorschlägen abweichen können.
Das vergangene Geschäftsjahr war erneut stark durch die Finanz- und Wirtschaftskrise geprägt. In den ersten Monaten dominierte noch die Rezession, die teils starke Wechselkursschwankungen in unseren Zielmärkten mit sich brachte und durch steigende Kreditrisikovorsorgen sowie Kostensenkungsprogramme unseren Geschäftsverlauf und unser Handeln im gesamten Jahr bestimmte.
Erfreulicherweise hellte sich die wirtschaftliche Entwicklung im Jahresverlauf jedoch merklich auf. Unser auf Universalbankdienstleistungen ausgerichtetes Geschäftsmodell mit einem transparenten und strikt am Bedarf der Kunden orientierten Leistungsangebot bewährte sich durchwegs. Mit dem Abflauen der Finanzkrise wurden auch die Schwierigkeiten bei der Liquiditätsversorgung im Bankensektor überwunden. Dennoch werden die Folgen der Wirtschaftskrise noch einige Zeit zu spüren sein.
Die breite Diversifikation unseres Bankennetzwerks in 15 Ländern war in der Krise einmal mehr von großem Vorteil, da die einzelnen Länder von der Krise ganz unterschiedlich betroffen waren. Daran werden wir festhalten und unsere Präsenz sowie das Geschäft dort ausbauen, wo wir entsprechendes Wachstumspotenzial sehen. Impulse versprechen wir uns dabei von der erwarteten wirtschaftlichen Erholung in CEE.
Unser Risikomanagement wurde im vergangenen Jahr weiterentwickelt und erheblich ausgebaut, umfangreiche Vorsorgen für mögliche Risiken wurden getroffen. Im Geschäftsjahr 2010 rechnen wir mit einem weiteren Anstieg der notleidenden Kredite, die Dynamik dieses Anstiegs scheint mit der wirtschaftlichen Erholung jedoch gebrochen. Das in der Berichtsperiode eingeführte strikte Kostenmanagement wird auch 2010 fortgesetzt. So soll der Ausbau des Geschäftsstellennetzes nur selektiv vorangetrieben werden. Dabei können auch bestehende Standorte geschlossen oder verlegt werden, sodass die Gesamtzahl im Jahr 2010 etwa gleich bleiben dürfte.
Das Geschäft mit Corporate-Kunden erwies sich 2009 als Rückgrat der Gruppe. Im Jahr 2010 peilen wir hier eine selektive Intensivierung des Kreditgeschäfts an. Besonderes Augenmerk soll dabei auf das Geschäft mit Kunden aus dem Mid-Market-Bereich und auf ausgewählte Branchen gelegt werden. Zudem soll das Provisionsgeschäft, etwa durch gezieltes Cross Selling, weiter gestärkt werden.
Im Geschäftsbereich Retail Customers streben wir für 2010 ein Wachstum der Kreditvergabe an. Der Fokus soll zunächst auf dem Cross Selling mit ausgewählten Kreditangeboten, etwa Konsumentenkrediten und Kreditkarten, liegen. Auch die Kundeneinlagen sollen weiter gesteigert werden, wofür wir uns von der Direktbank, die 2010 ihren operativen Geschäftsbetrieb aufnehmen soll, positive Impulse erwarten. Ein weiteres Ziel besteht darin, das Geschäft mit vermögenden Privatkunden, insbesondere mit Provisionsprodukten, auszubauen.
Auch wenn die Kreditnachfrage 2010 insgesamt verhalten bleiben dürfte, rechnen wir aus heutiger Sicht für die Raiffeisen International mit einem leichten Anstieg der Ausleihungen an Kunden im Jahresverlauf.
Die einzelnen Länder Zentral- und Osteuropas stellen die kleinsten Steuerungseinheiten der Raiffeisen International dar. Länder, die eine ähnliche langfristige wirtschaftliche Entwicklung erwarten lassen sowie ein vergleichbares volkswirtschaftliches Profil aufweisen, werden zu regionalen Segmenten zusammengefasst. Unter Berücksichtigung der im IFRS 8 geforderten Schwellenwerte wurden insgesamt vier regionale Segmente festgelegt, wodurch eine transparente und übersichtliche Berichterstattung erzielt wird. Der Schwellenwert liegt nach IFRS 8 bei jeweils 10 Prozent der Kenngrößen Betriebserträge, Gewinn nach Steuern sowie Segmentvermögen.
Zum 31. März 2010 bestanden folgende Segmente, für die als Zuordnungskriterium jeweils der Sitz der einzelnen Geschäftsstellen dient:
Dieses Segment umfasst die fünf am 1. Mai 2004 der EU beigetretenen Staaten Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik und Ungarn. Es handelt sich dabei nicht nur um die am weitesten entwickelten Bankenmärkte in CEE, sondern auch um jene Märkte, in denen die Raiffeisen International am frühesten präsent war.
Südosteuropa
Zum Segment Südosteuropa zählen Albanien, Bosnien und Herzegowina, der Kosovo, Kroatien, Moldau, Serbien und die beiden am 1. Jänner 2007 der EU beigetretenen Staaten Bulgarien und Rumänien. Moldau wird aufgrund der engen ökonomischen Verbindung zu Rumänien und der entsprechenden Steuerung im Konzern auch in diesem Land erfasst.
Dieses Segment umfasst die Ergebnisse der Raiffeisen International-Gesellschaften in der Russischen Föderation. In Russland ist der Konzern unter anderem mit einer Bank, einer Leasinggesellschaft sowie einer Kapitalanlagegesellschaft vertreten.
GUS Sonstige
Dieses Segment besteht aus Belarus, Kasachstan und der Ukraine.
Die im Segmentbericht angegebenen Werte werden den für die Zusammenstellung des Konzernabschlusses herangezogenen Einzelabschlüssen nach IFRS entnommen. Abweichungen zu lokal publizierten Daten sind möglich, da lokal unterschiedliche Bewertungsregelungen – einerseits innerhalb der IFRS und andererseits zwischen den IFRS und den in den einzelnen Ländern jeweils geltenden Rechnungslegungsstandards – sowie abweichende Konsolidierungskreise zugrunde liegen können.
Alle regionalen Segmente der Raiffeisen International wiesen im ersten Quartal 2010 einen Ergebniszuwachs auf, der die moderate Fortsetzung der konjunkturellen Erholung widerspiegelte. Im Periodenvergleich trugen sowohl die deutlich niedrigeren Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen als auch positive Wertanpassungen bei Wertpapieren und Anleihen zur Verbesserung des Vorsteuerergebnisses bei.
Die Auswirkungen der Wirtschaftskrise der vergangenen Perioden führten nach wie vor zu einem steigenden Anteil der notleidenden Kredite und zu Einbußen des Zinsergebnisses aufgrund von Portfolioreduktionen. Durch Maßnahmen zur Kostensenkung und Effizienzsteigerung wurden die Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Erholung des Konzernergebnisses geschaffen. Aufgrund der Entwicklung lokaler Währungen sowie der Optimierung der Filialnetze war in allen Segmenten eine Senkung der Verwaltungsaufwendungen deutlich erkennbar.
Die Region Südosteuropa hatte im ersten Quartal mit € 98 Millionen den größten Anteil aller Segmente am Periodenüberschuss vor Steuern. Er basierte ebenfalls auf deutlich niedrigeren Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen und einem soliden Zuwachs im Ergebnis aus Finanzinvestitionen. Die Bilanzaktiva des Segments sanken im Jahresabstand um 5 Prozent.
Zentraleuropa erzielte mit € 63 Millionen den zweithöchsten Periodenüberschuss vor Steuern. Der gestiegene Zinsüberschuss und das Ergebnis aus Finanzinvestitionen wirkten sich positiv auf das Vorsteuerergebnis aus. Die Bilanzaktiva wuchsen im Jahresabstand um 3 Prozent.
In Russland belief sich das Vorsteuerergebnis auf € 58 Millionen. Der starke Anstieg gegenüber der Vergleichsperiode war eine Folge der deutlich niedrigeren Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen sowie des positiven Handelsergebnisses. Die Bilanzaktiva des Segments sanken im Jahresvergleich um 13 Prozent.
In der Region GUS Sonstige betrug der Periodenüberschuss vor Steuern € 17 Millionen. Vor allem niedrigere Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen beeinflussten das Vorsteuerergebnis im Periodenvergleich positiv. Die Bilanzaktiva des Segments gingen im Jahresvergleich um 14 Prozent zurück.
Die regionale Struktur der Konzernaktiva veränderte sich im Jahresabstand leicht. Zentraleuropa erhöhte seinen Anteil um 3 Prozentpunkte auf 44 Prozent. Der zweitgrößte Anteil an den Konzernaktiva entfiel auf das Segment Südosteuropa mit 31 Prozent, gefolgt von Russland mit 16 Prozent und GUS Sonstige mit 9 Prozent.
| 1.1.-31.3. | 1.1.-31.3. | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| in € Millionen | 2010 | 2009 | |
| Zinsüberschuss | 261 | 231 | 12,7% |
| Kreditrisikovorsorgen | - 111 | - 105 | 5,4% |
| Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorgen | 150 | 126 | 18,8% |
| Provisionsüberschuss | 107 | 100 | 7,8% |
| Handelsergebnis | 4 | 32 | - 88,5% |
| Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten | - 4 | 1 | – |
| Ergebnis aus Finanzinvestitionen | 21 | - 10 | – |
| Verwaltungsaufwendungen | - 214 | - 203 | 5,3% |
| davon Personalaufwand | - 103 | - 97 | 5,3% |
| davon Sachaufwand | - 92 | - 86 | 6,3% |
| davon Abschreibungen | - 19 | - 19 | 1,0% |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | - 5 | 1 | – |
| Ergebnis aus Endkonsolidierungen | 4 | 0 | >500,0% |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 63 | 46 | 35,0% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 14 | - 11 | 27,5% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 49 | 35 | 37,3% |
| Anteile anderer Gesellschafter am Erfolg | - 17 | - 13 | 34,4% |
| Periodenüberschuss nach Minderheiten | 32 | 23 | 38,9% |
| Anteil am Ergebnis vor Steuern | 26,5% | 37,6% | - 11,1 PP |
| Anteil am Ergebnis nach Steuern | 25,7% | 37,2% | - 11,5 PP |
| Risikoaktiva (Kreditrisiko)1 | 21.565 | 22.322 | - 3,4% |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis1 | 1.985 | 2.025 | - 2,0% |
| Aktiva1 | 33.819 | 32.805 | 3,1% |
| Verbindlichkeiten1 | 31.066 | 30.523 | 1,8% |
| Cost/Income Ratio | 58,3% | 55,7% | 2,6 PP |
| Durchschnittliches Eigenkapital | 2.968 | 2.434 | 21,9% |
| Return on Equity vor Steuern | 8,4% | 7,6% | 0,8 PP |
| Return on Equity nach Minderheiten | 5,7% | 5,2% | 0,5 PP |
| Durchschnittliche Mitarbeiterzahl | 12.894 | 14.079 | - 8,4% |
| Geschäftsstellen1 | 554 | 584 | - 5,1% |
1 Stichtagswerte zum 31. März
In Zentraleuropa lag der Periodenüberschuss vor Steuern im ersten Quartal 2010 mit € 63 Millionen um 35 Prozent oder € 17 Millionen über dem Wert der Vergleichsperiode. Während sich die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen leicht erhöhten, waren überwiegend der gestiegene Zinsüberschuss und das positive Ergebnis aus Finanzinvestitionen für das gute Vorsteuerergebnis verantwortlich. Der Return on Equity vor Steuern erhöhte sich um 0,8 Prozentpunkte auf 8,4 Prozent.
Der Zinsüberschuss der Region erhöhte sich im ersten Quartal um 13 Prozent auf € 261 Millionen. Den größten Zuwachs verzeichnete dabei Polen. Dieser Zuwachs beruhte einerseits auf der aktivseitigen Margenverbesserung bei Krediten und anderseits auf dem niedrigeren Zinsaufwand für Kundeneinlagen, der mit der sich graduell entspannenden Wettbewerbssituation auf dem Geldmarkt in Zusammenhang stand. Die Tschechische Republik verzeichnete auch einen erheblichen Zuwachs im Zinsüberschuss, der überwiegend mit Krediten für Retail-Kunden und durch sinkenden Zinsaufwand für Kundeneinlagen erzielt wurde. Die Slowakei profitierte von erhöhten aktivseitigen Margen. In Ungarn wirkte sich hingegen die im Lauf des vergangenen Wirtschaftsjahres abgeschwächte Kreditvergabe an Großkunden ertragsmindernd aus. Das Geschäft im Segment Zentraleuropa präsentierte sich im Periodenvergleich profitabler, da sich die Nettozinsspanne gegenüber dem ersten Quartal 2009 um 41 Basispunkte auf 3,09 Prozent erhöhte. Die Aktiva des Konzerns wuchsen um 3 Prozent. Die Kreditrisikoaktiva sanken im Jahresabstand von € 22,3 Milliarden um 3 Prozent auf € 21,6 Milliarden. Hervorgerufen wurde dies primär durch eine Volumenreduktion der außerbilanziellen Posten in fast allen Ländern dieser Region. Überdies beeinflussten die stärkeren Besicherungen – insbesondere beim Neugeschäft – die Kreditrisikoaktiva positiv.
Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen der Region stiegen im ersten Quartal 2010 um 5 Prozent oder € 6 Millionen auf € 111 Millionen. Die Nettodotierungen zu Einzelwertberichtigungen sanken im Periodenvergleich um 26 Prozent auf € 60 Millionen. Die höchsten Nettodotierungen hierzu wurden in Polen und der Slowakei bei Firmenkunden verzeichnet. Die Nettodotierungen zu Portfolio-Wertberichtigungen verdoppelten sich gegenüber der Vergleichsperiode auf € 51 Millionen, überwiegend in Ungarn und der Tschechischen Republik. Diese Kreditrisikovorsorgen standen hauptsächlich im Zusammenhang mit Krediten an Privatkunden. Der Anteil der Non-Performing Loans am Kreditportfolio stieg um 3,7 Prozentpunkte auf 7,6 Prozent.
Der Provisionsüberschuss wuchs in allen Ländern der Region und erhöhte sich insgesamt um 8 Prozent oder € 7 Millionen auf € 107 Millionen. Der größte Zuwachs wurde in der Tschechischen Republik dank der bereits im Vorjahr eingeleiteten Preispolitik erzielt. Das Ergebnis aus dem Devisen-, Valutenund Edelmetallgeschäft sank um 7 Prozent auf € 33 Millionen. Der Hauptgrund dafür war das rückläufige Neugeschäft mit Fremdwährungskrediten insbesondere in Ungarn. Das Ergebnis aus dem Zahlungsverkehr und aus Kontodienstleistungen entwickelte sich in allen Ländern der Region positiv und erhöhte sich im Periodenvergleich um 5 Prozent auf € 42 Millionen. Das Wertpapiergeschäft wuchs aufgrund der wieder zunehmenden Kundenaktivitäten – insbesondere in Ungarn – gegenüber der Vergleichsperiode um fast 59 Prozent auf € 8 Millionen.
Das Handelsergebnis der Region Zentraleuropa betrug € 4 Millionen und lag damit um 89 Prozent unter dem Wert der Vergleichsperiode. Der Rückgang betraf fast alle Länder der Region. Das währungsbezogene Geschäft drehte auf minus € 2 Millionen (nach € 20 Millionen in der Vergleichsperiode), verursacht vor allem durch ein niedrigeres Ergebnis in Ungarn. Das Ergebnis aus dem zinsbezogenen Geschäft der Region sank überwiegend durch das Wegfallen der Bewertungsgewinne aus Zinsswap-Transaktionen und festverzinslichen Anleihen in der Slowakei von € 13 Millionen auf
€ 3 Millionen. Das aktien- und indexbezogene Geschäft erbrachte einen Gewinn von € 3 Millionen, der fast zur Gänze in Ungarn anfiel.
Das Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten von minus € 4 Millionen stammte fast ausschließlich aus Absicherungsgeschäften in Ungarn und der Tschechischen Republik, die zur Anpassung der Währungsstruktur abgeschlossen worden waren. Der Verlust in der Tschechischen Republik wurde durch Bewertungsgewinne in Ungarn nicht vollständig kompensiert.
Das Ergebnis aus Finanzinvestitionen betrug € 21 Millionen. Darin enthalten sind die Bewertungsgewinne aus Wertpapieren in allen Konzerneinheiten der Region, von denen die höchsten in Ungarn und in der Tschechischen Republik erzielt wurden.
Die Verwaltungsaufwendungen erhöhten sich gegenüber der Vergleichsperiode um 5 Prozent oder € 11 Millionen auf € 214 Millionen. Der durchschnittliche Personalstand sank im Jahresabstand insgesamt um 8 Prozent auf 12.894 Mitarbeiter. Die Personalaufwendungen erhöhten sich um 5 Prozent oder € 6 Millionen auf € 103 Millionen. Der Sachaufwand stieg im Periodenvergleich um 6 Prozent auf € 92 Millionen. Die Abschreibungen blieben mit € 19 Millionen gegenüber der Vergleichsperiode unverändert. Die Anzahl der Geschäftsstellen wurde im Jahresabstand um 5 Prozent oder 30 Filialen auf 554 reduziert. Die Cost/Income Ratio der Region stieg um 2,6 Prozentpunkte auf 58,3 Prozent.
Das sonstige betriebliche Ergebnis der Region betrug minus € 5 Millionen und bestand fast gänzlich aus dem nicht ertragsabhängigen Steueraufwand, der überwiegend in den ungarischen und slowakischen Konzerneinheiten anfiel. Das operative Leasinggeschäft leistete einen positiven Beitrag von € 2 Millionen.
Aufgrund der aus Wesentlichkeitsgründen durchgeführten Endkonsolidierung von überwiegend in der Tschechischen Republik und Ungarn beheimateten Projektgesellschaften verzeichnete das Segment ein positives Ergebnis aus Endkonsolidierungen in Höhe von € 4 Millionen.
Die Steuern vom Einkommen und Ertrag erhöhten sich gegenüber der Vergleichsperiode um 28 Prozent auf € 14 Millionen. Die Steuerquote in der Region sank um 1 Prozentpunkt auf 22 Prozent. Der Periodenüberschuss nach Minderheiten belief sich auf € 32 Millionen.
| 1.1.-31.3. | 1.1.-31.3. | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| in € Millionen | 2010 | 2009 | |
| Zinsüberschuss | 222 | 217 | 2,1% |
| Kreditrisikovorsorgen | - 69 | - 112 | - 38,9% |
| Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorgen | 153 | 105 | 46,0% |
| Provisionsüberschuss | 90 | 100 | - 9,6% |
| Handelsergebnis | 14 | 24 | - 38,7% |
| Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten | - 6 | - 3 | 111,5% |
| Ergebnis aus Finanzinvestitionen | 22 | 2 | >500,0% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 178 | - 180 | - 0,8% |
| davon Personalaufwand | - 77 | - 79 | - 2,8% |
| davon Sachaufwand | - 76 | - 76 | - 0,3% |
| davon Abschreibungen | - 25 | - 24 | 3,7% |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 10 | 8 | 36,8% |
| Ergebnis aus Endkonsolidierungen | - 10 | 0 | – |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 98 | 56 | 75,0% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 13 | - 10 | 27,2% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 84 | 45 | 85,9% |
| Anteile anderer Gesellschafter am Erfolg | - 5 | 2 | – |
| Periodenüberschuss nach Minderheiten | 79 | 47 | 66,9% |
| Anteil am Ergebnis vor Steuern | 41,4% | 45,3% | - 3,9 PP |
| Anteil am Ergebnis nach Steuern | 44,7% | 47,8% | - 3,1 PP |
| Risikoaktiva (Kreditrisiko)1 | 16.276 | 18.410 | - 11,6% |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis1 | 1.514 | 1.653 | - 8,4% |
| Aktiva1 | 23.300 | 24.421 | - 4,6% |
| Verbindlichkeiten1 | 20.497 | 21.726 | - 5,7% |
| Cost/Income Ratio | 52,9% | 51,6% | 1,3 PP |
| Durchschnittliches Eigenkapital | 2.270 | 1.982 | 14,5% |
| Return on Equity vor Steuern | 17,2% | 11,3% | 5,9 PP |
| Return on Equity nach Minderheiten | 15,5% | 10,8% | 4,7 PP |
| Durchschnittliche Mitarbeiterzahl | 17.208 | 19.123 | - 10,0% |
| Geschäftsstellen1 | 1.179 | 1.200 | - 1,8% |
1 Stichtagswerte zum 31. März
In Südosteuropa lag der Periodenüberschuss vor Steuern im ersten Quartal 2010 mit € 98 Millionen um 75 Prozent oder € 42 Millionen über dem Wert der Vergleichsperiode. Die deutlich niedrigeren Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen und ein gutes Ergebnis aus Finanzinvestitionen beeinflussten das Vorsteuerergebnis im Periodenvergleich positiv. Der Return on Equity vor Steuern verbesserte sich um 5,9 Prozentpunkte auf 17,2 Prozent.
Der Zinsüberschuss der Region stieg um 2 Prozent oder € 5 Millionen auf € 222 Millionen. Der größte Zuwachs kam aus Rumänien. Verantwortlich dafür waren zum überwiegenden Teil sinkende Refinanzierungskosten bei Kundeneinlagen, aber auch eine Exposure-Reduktion bei Krediten von Banken. In Serbien hingegen führte ein starker Rückgang der Kundenforderungen aufgrund des gesunkenen Neugeschäfts zu einem verringerten Zinsüberschuss. Die Bilanzaktiva der Region gingen im Jahresabstand um 5 Prozent auf € 23,3 Milliarden zurück. Die Nettozinsspanne erhöhte sich um 29 Basispunkte auf 3,79 Prozent. Die Kreditrisikoaktiva sanken von € 18,4 Milliarden um 12,0 Prozent auf € 16,3 Milliarden. Der stärkere Rückgang der Kreditrisikoaktiva als der der Bilanzsumme beruhte auf einer Reduktion der außerbilanziellen Posten, überwiegend in Serbien. In Rumänien wurde seit Juli 2009 und in Kroatien seit Oktober 2009 für bestimmte Asset-Klassen erstmals der Basel-II-IRB-Ansatz angewendet, woraus sich keine nennenswerten Auswirkungen auf die Risikoaktiva ergaben.
Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen sanken um € 43 Millionen oder 39 Prozent auf € 69 Millionen. Die Nettodotierungen zu Einzelwertberichtigungen betrugen € 73 Millionen. Die höchsten wurden in Bulgarien überwiegend für Kredite an Firmenkunden und in Kroatien, wo sie Privatkunden betrafen, verzeichnet. Die Portfolio-Wertberichtigungen ergaben einen positiven Betrag von € 4 Millionen, wobei in fast allen Konzerneinheiten der Region der Stand der Portfolio-Wertberichtigungen reduziert wurde. Der Anteil der Non-Performing Loans am Kreditportfolio nahm im Jahresabstand um 2,9 Prozentpunkte auf 7,0 Prozent zu und blieb damit weiterhin der niedrigste aller Regionen.
Der Provisionsüberschuss lag mit € 90 Millionen um 10 Prozent unter jenem der Vergleichsperiode. Der Zahlungsverkehr steuerte dazu einen Beitrag von € 40 Millionen bei und lag damit um 11 Prozent über dem Vergleichsniveau. Der größte Beitrag stammte mit € 20 Millionen aus der weiterhin provisionsstärksten Konzerneinheit in Rumänien. Die Erträge aus dem Devisen-, Valuten- und Edelmetallgeschäft sanken um 32 Prozent auf € 14 Millionen. Weiters generierte das Kredit- und Garantiegeschäft € 17 Millionen, die fast zur Gänze in Rumänien erzielt wurden.
Das Handelsergebnis in Südosteuropa sank von € 24 Millionen in der Vergleichsperiode auf € 14 Millionen. Das währungsbezogene Geschäft brachte € 4 Millionen, die überwiegend in Rumänien anfielen. Im zinsbezogenen Geschäft wurde ein Gewinn von € 14 Millionen verzeichnet, der sich gleichmäßig auf die Länder der Region verteilte.
Das Ergebnis aus Finanzinvestitionen stieg auf € 22 Millionen, nachdem es in der Vergleichsperiode nur € 2 Millionen betragen hatte. Diese Veränderung beruhte insbesondere auf Bewertungsgewinnen aus festverzinslichen Schuldverschreibungen in Rumänien und Kroatien aufgrund des gesunkenen Zinsniveaus in diesen Märkten.
Die Verwaltungsaufwendungen blieben mit insgesamt € 178 Millionen um 1 Prozent unter dem Niveau der Vergleichsperiode. Dabei sanken die Personalaufwendungen um € 2 Millionen auf € 77 Millionen, während die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter sich um 10 Prozent oder 1.915 auf 17.208 reduzierte. Die Sachaufwendungen blieben mit € 76 Millionen unverändert. Die Abschreibungen, meist für Filialinvestitionen, erhöhten sich um 4 Prozent auf € 25 Millionen. Ausgehend von 1.200 Geschäftsstellen zum Ende der Vergleichsperiode sank deren Anzahl um 2 Prozent auf 1.179. Die Cost/Income Ratio stieg um 1,3 Prozentpunkte auf 52,9 Prozent.
Das sonstige betriebliche Ergebnis blieb mit € 10 Millionen im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres fast unverändert. Neben kleineren Aufwandsposten waren darin vor allem Erträge aus dem operativen Leasinggeschäft in Höhe von € 9 Millionen enthalten, die überwiegend in Kroatien erwirtschaftet wurden.
Aufgrund der Endkonsolidierung aus Wesentlichkeitsgründen von Projektgesellschaften, die überwiegend in Rumänien anfielen, verzeichnete das Segment ein negatives Ergebnis aus Endkonsolidierungen von € 10 Millionen.
Die Steuern vom Einkommen und Ertrag wuchsen gegenüber der Vergleichsperiode um 27 Prozent auf € 13 Millionen. Die Steuerquote in der Region lag bei 13 Prozent und damit 5 Prozentpunkte unter dem Niveau der Vergleichsperiode. Der Periodenüberschuss nach Minderheiten betrug € 79 Millionen.
| in € Millionen 2010 2009 Zinsüberschuss 119 209 - 43,1% Kreditrisikovorsorgen - 37 - 110 - 66,3% Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorgen 82 100 - 17,4% Provisionsüberschuss 47 51 - 6,9% Handelsergebnis 34 - 28 – Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten - 9 - 4 141,7% Ergebnis aus Finanzinvestitionen 0 2 – |
1.1.-31.3. | 1.1.-31.3. | Veränderung | |
|---|---|---|---|---|
| Verwaltungsaufwendungen | - 96 | - 100 | - 4,2% | |
| davon Personalaufwand - 49 - 44 13,1% |
||||
| davon Sachaufwand - 35 - 48 - 26,9% |
||||
| davon Abschreibungen - 11 - 8 39,7% |
||||
| Sonstiges betriebliches Ergebnis - 3 - 1 385,7% |
||||
| Ergebnis aus Endkonsolidierungen 3 0 – |
||||
| Periodenüberschuss vor Steuern 58 20 192,9% |
||||
| Steuern vom Einkommen und Ertrag - 14 - 6 123,8% |
||||
| Periodenüberschuss nach Steuern 44 13 225,4% |
||||
| Anteile anderer Gesellschafter am Erfolg 0 0 – |
||||
| Periodenüberschuss nach Minderheiten 44 14 222,2% |
||||
| Anteil am Ergebnis vor Steuern 24,6% 16,2% 8,4 PP |
||||
| Anteil am Ergebnis nach Steuern 23,2% 14,2% 9,0 PP |
||||
| Risikoaktiva (Kreditrisiko)1 7.535 10.003 - 24,7% |
||||
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis1 798 906 - 11,9% |
||||
| Aktiva1 12.343 14.126 - 12,6% |
||||
| Verbindlichkeiten1 10.535 12.676 - 16,9% |
||||
| Cost/Income Ratio 48,6% 43,1% 5,5 PP |
||||
| Durchschnittliches Eigenkapital 1.008 1.038 - 2,9% |
||||
| Return on Equity vor Steuern 23,0% 7,7% 15,3 PP |
||||
| Return on Equity nach Minderheiten 17,4% 5,3% 12,1 PP |
||||
| Durchschnittliche Mitarbeiterzahl 8.460 10.091 - 16,2% |
||||
| Geschäftsstellen1 209 236 - 11,4% |
1 Stichtagswerte zum 31. März
Der Periodenüberschuss vor Steuern stieg im ersten Quartal um 193 Prozent oder € 38 Millionen auf € 58 Millionen. Hauptgrund für diesen Zuwachs waren die vergleichsweise niedrigeren Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen. Zusätzlich war das Handelsergebnis im Gegensatz zum negativen Wert der Vergleichsperiode deutlich positiv. Der Return on Equity vor Steuern wuchs dadurch um 15,3 Prozentpunkte auf 23,0 Prozent.
Der starke Rückgang des Zinsüberschusses um 43 Prozent oder € 90 Millionen auf € 119 Millionen beruhte zum Großteil auf einer Reduktion des Kreditportfolios bei Firmen- und Retail-Kunden. Die selektive Neukreditvergabe und die verglichen mit dem Kerngeschäft weniger profitable Veranlagung des Liquiditätsüberschusses wirkten sich ertragsmindernd aus. Die Nettozinsspanne der Region verringerte sich um 1,79 Prozentpunkte auf 3,97 Prozent. Die Bilanzaktiva sanken im Jahresabstand um 13 Prozent oder € 1,8 Milliarden auf € 12,3 Milliarden. Die Kreditrisikoaktiva reduzierten sich um 25 Prozent auf € 7,5 Milliarden, überwiegend aufgrund der Exposure-Reduktion bei Firmenkunden.
Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen sanken deutlich von € 110 Millionen in der Vergleichsperiode auf € 37 Millionen. Maßgeblich verantwortlich dafür waren portfoliobasierte Wertberichtigungen. Die Nettodotierungen zu Einzelwertberichtigungen betrugen € 59 Millionen, um 16 Prozent mehr als im ersten Quartal 2009. Die Verbesserung der Rating-Struktur und zusätzlich eingeholte Sicherheiten führten zu höheren Auflösungen in der Berichtsperiode. Per Saldo ergaben sich aufgrund der Reduktion des Kreditportfolios Auflösungen von Portfolio-Wertberichtigungen in Höhe von € 22 Millionen. Der Anteil der Non-Performing Loans am Kreditportfolio erhöhte sich im Jahresabstand um 8,5 Prozentpunkte auf 11,9 Prozent.
Der Provisionsüberschuss sank um 7 Prozent oder € 4 Millionen auf € 47 Millionen. Dieser Rückgang beruhte im Wesentlichen auf den Erträgen aus dem Devisen-, Valuten- und Edelmetallgeschäft, die gegenüber der Vergleichsperiode um 47 Prozent auf € 11 Millionen sanken. Im Zahlungsverkehr verbesserte sich das Ergebnis um 9 Prozent auf € 20 Millionen und steuerte den größten Beitrag zum Provisionsüberschuss bei. Das Ergebnis aus dem Kredit- und Garantiegeschäft blieb mit € 8 Millionen auf dem Niveau der Vergleichsperiode. Die Erträge aus dem Wertpapiergeschäft legten im Berichtsjahr auf € 2 Millionen zu.
Das Handelsergebnis drehte in der Berichtsperiode von minus € 28 Millionen auf € 34 Millionen. Das Ergebnis aus dem zinsbezogenen Geschäft verdoppelte sich fast auf € 35 Millionen, die Bewertungsgewinne resultierten großteils aus der weiterhin rückläufigen Zinsentwicklung festverzinslicher Anleihen und Schuldverschreibungen. Ein Verlust aus dem währungsbezogenen Geschäft in Höhe von € 2 Millionen kam vor allem aus der Bewertung von Devisentermingeschäften infolge geänderter Terminkurse.
Das Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten betrug im Berichtsjahr minus € 9 Millionen. Es beruhte primär auf Bewertungsergebnissen aus Zinsswaps, die zur Reduktion des Zinsstrukturrisikos abgeschlossen worden waren.
Die Verwaltungsaufwendungen sanken insgesamt um 4 Prozent auf € 96 Millionen. Die Personalaufwendungen erhöhten sich hingegen durch Lohnanpassungen um 13 Prozent oder € 5 Millionen auf € 49 Millionen. Die durchschnittliche Anzahl an Mitarbeitern sank gegenüber der Vergleichsperiode um 16 Prozent auf 8.460, wobei vor allem der Personalstand in den Filialen reduziert wurde. Der Sachaufwand verringerte sich um 27 Prozent oder € 13 Millionen auf € 35 Millionen, während die Abschreibungen um € 3 Millionen auf € 11 Millionen stiegen. Die Anzahl der Geschäftsstellen reduzierte sich im Jahresabstand um 11 Prozent oder 27 Standorte auf 209. Die Cost/Income Ratio der Region erhöhte sich um 5,5 Prozentpunkte auf 48,6 Prozent.
Das sonstige betriebliche Ergebnis des Segments betrug minus € 3 Millionen. Hauptverantwortlich dafür waren die Aufwendungen für nicht ertragsabhängige Steuern in Höhe von € 2 Millionen.
Aufgrund der Endkonsolidierung einer Asset-Management-Gesellschaft aus Wesentlichkeitsgründen verzeichnete das Segment ein positives Ergebnis aus Endkonsolidierungen von € 3 Millionen.
Die Steuern vom Einkommen und Ertrag erhöhten sich gegenüber der Vergleichsperiode um € 8 Millionen auf € 14 Millionen. Die Steuerquote sank um 8 Prozentpunkte auf 24 Prozent. Der Periodenüberschuss nach Minderheiten wuchs auf € 44 Millionen.
| 1.1.-31.3. | 1.1.-31.3. | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| in € Millionen | 2010 | 2009 | |
| Zinsüberschuss | 115 | 126 | - 8,6% |
| Kreditrisikovorsorgen | - 78 | - 118 | - 33,6% |
| Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorgen | 37 | 8 | 363,3% |
| Provisionsüberschuss | 37 | 43 | - 14,1% |
| Handelsergebnis | 12 | 23 | - 48,9% |
| Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten | 0 | 0 | – |
| Ergebnis aus Finanzinvestitionen | 12 | 4 | 227,0% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 78 | - 78 | 0,4% |
| davon Personalaufwand | - 40 | - 43 | - 7,4% |
| davon Sachaufwand | - 29 | - 26 | 12,7% |
| davon Abschreibungen | - 9 | - 9 | 2,2% |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | - 2 | 1 | – |
| Ergebnis aus Endkonsolidierungen | 0 | 0 | – |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 17 | 1 | >500,0% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 5 | 0 | >500,0% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 12 | 1 | >500,0% |
| Anteile anderer Gesellschafter am Erfolg | - 2 | - 4 | - 60,0% |
| Periodenüberschuss/-fehlbetrag nach Minderheiten | 10 | - 3 | – |
| Anteil am Ergebnis vor Steuern | 7,4% | 0,9% | 6,5 PP |
| Anteil am Ergebnis nach Steuern | 6,4% | 0,8% | 5,6 PP |
| Risikoaktiva (Kreditrisiko)1 | 5.374 | 7.500 | - 28,3% |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis1 | 515 | 668 | - 22,9% |
| Aktiva1 | 6.650 | 7.715 | - 13,8% |
| Verbindlichkeiten1 | 5.711 | 6.724 | - 15,1% |
| Cost/Income Ratio | 48,3% | 40,4% | 7,9 PP |
| Durchschnittliches Eigenkapital | 700 | 850 | - 17,6% |
| Return on Equity vor Steuern | 10,0% | 0,5% | 9,5 PP |
| Return on Equity nach Minderheiten | 5,9% | – | 7,5 PP |
| Durchschnittliche Mitarbeiterzahl | 17.350 | 19.279 | - 10,0% |
| Geschäftsstellen1 | 1.035 | 1.188 | - 12,9% |
1 Stichtagswerte zum 31. März
Das Jahresergebnis vor Steuern des Segments GUS Sonstige erhöhte sich in der Berichtsperiode um € 16 Millionen auf € 17 Millionen. Das positive Vorsteuerergebnis wurde aufgrund der vergleichsweise deutlich niedrigerer Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen und eines guten Ergebnisses aus Finanzinvestitionen erreicht. Der Return on Equity vor Steuern erhöhte sich dadurch um 9,5 Prozentpunkte auf 10,0 Prozent.
Der Zinsüberschuss des Segments sank insgesamt um 9 Prozent oder € 11 Millionen auf € 115 Millionen. In der Ukraine wirkten sich die Portfolioreduktion, das eingeschränkte Neugeschäft sowie umgesetzte Kredit-Restrukturierungsmaßnahmen ertragsmindernd aus. In Belarus hingegen wurde durch niedrigere Refinanzierungskosten ein Anstieg des Zinsüberschusses erreicht. Die Bilanzaktiva sanken im Jahresabstand um 14 Prozent oder € 1,1 Milliarden auf € 6,7 Milliarden. Die Nettozinsspanne stieg dementsprechend um 72 Basispunkte auf 7,1 Prozent. Durch die Reduktion des Geschäftsvolumens sanken auch die Kreditrisikoaktiva um 28 Prozent auf € 5,4 Milliarden.
Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen sanken insgesamt um 34 Prozent von € 118 Millionen auf € 78 Millionen. In den ukrainischen Konzerneinheiten waren diese im Periodenvergleich deutlich geringer, blieben aber weiterhin auf einem relativ hohen Niveau. In Belarus hingegen stiegen die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen im ersten Quartal 2010 von € 1 Million auf 4 Millionen. In der Region entfielen auf die Nettodotierungen zu Einzelwertberichtigungen € 46 Millionen, die überwiegend Kredite an Privatkunden in der Ukraine betrafen. Die Nettodotierungen zu Portfolio-Wertberichtigungen erreichten € 32 Millionen, wobei vor allem Kredite an Großfirmenkunden in der Ukraine betroffen waren. Der Anteil der Non-Performing Loans am Kreditportfolio stieg insgesamt um 12,5 Prozentpunkte auf 23,0 Prozent und lag in Belarus bei 4,0 Prozent und in der Ukraine bei 27,2 Prozent. Der Zuwachs der Non-Performing Loans verlor jedoch im Jahresabstand an Dynamik.
Der Provisionsüberschuss verzeichnete im Periodenvergleich einen Rückgang von 14 Prozent oder € 6 Millionen auf € 37 Millionen. Der Zahlungsverkehr blieb ergebnismäßig unverändert bei € 27 Millionen und lieferte den wichtigsten Beitrag zum Provisionsergebnis. Das Ergebnis aus dem Devisen-, Valuten- und Edelmetallgeschäft halbierte sich gegenüber der Vergleichsperiode auf € 9 Millionen.
Das Handelsergebnis sank von € 23 Millionen auf € 12 Millionen, was überwiegend im Zusammenhang mit der Reduktion des währungsbezogenen Geschäfts stand. Aufgrund der Kursentwicklung des belarussischen Rubels verringerte sich der Bewertungsgewinn aus einer strategischen Währungsposition, die zur Absicherung des Eigenkapitals in Belarus besteht, von € 20 Millionen in der Vergleichsperiode auf € 1 Million. Das zinsbezogene Geschäft brachte einen Ertrag von € 6 Millionen, der zur Gänze in der Ukraine erzielt wurde. Die Wertzuschreibungen bei fixverzinslichen Wertpapieren und Anleihen resultierten zum Teil aus der Verbesserung des Landesratings der Ukraine.
Das Ergebnis aus Finanzinvestitionen betrug € 12 Millionen. Positiv wirkten sich hier Bewertungsgewinne aus dem zu Marktwerten bilanzierten festverzinslichen Wertpapierbestand in der Ukraine aus.
Die Verwaltungsaufwendungen blieben mit € 78 Millionen gegenüber der Vergleichsperiode unverändert. Hingegen nahmen die Personalaufwendungen um 7 Prozent oder € 3 Millionen auf € 40 Millionen ab. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter in der Region ging um 10 Prozent oder 1.929 Personen auf 17.350 zurück. Im Rahmen der laufenden Anpassung der lokalen Präsenz wurde die Anzahl der Geschäftsstellen um 13 Prozent oder 153 Filialen auf 1.035 reduziert. Der Sachaufwand erhöhte sich um 13 Prozent oder € 3 Millionen auf € 29 Millionen. Die Abschreibungen lagen
mit € 9 Millionen auf dem Niveau der Vergleichsperiode. Aufgrund des Rückgangs der Betriebserträge stieg die Cost/Income Ratio in der Region um 7,9 Prozentpunkte auf 48,3 Prozent.
Das sonstige betriebliche Ergebnis des Segments betrug minus € 2 Millionen. Es bestand aus mehreren kleineren Aufwands- und Ertragsposten.
Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betrugen € 5 Millionen. Nach einem Fehlbetrag in der Vergleichsperiode betrug der Periodenüberschuss nach Minderheiten € 10 Millionen.
Die Raiffeisen International ist – neben der Einteilung in geografische Segmente – in Geschäftsbereiche gegliedert, die der internen Organisation und Berichtsstruktur entsprechen. Das Geschäft des Konzerns wird in folgende Bereiche geteilt:
Corporate Customers umfasst das Geschäft mit lokalen und internationalen mittleren und großen Unternehmen. Retail Customers beinhaltet Privatkunden sowie Klein- und Mittelbetriebe mit einem Umsatz von in der Regel maximal € 5 Millionen. Treasury umfasst den Eigenhandel des Treasury und das nur in einigen Konzerneinheiten betriebene Investment Banking. Participations and Other umfasst neben nicht-bankspezifischen Aktivitäten auch die Verwaltung von Beteiligungen. Weiters sind andere bereichsübergreifende Funktionen enthalten, speziell in der Muttergesellschaft Raiffeisen International Bank-Holding AG.
| 1.1.-31.3.2010 in € Millionen |
Corporate Customers |
Retail Customers |
Treasury | Participations and Other |
Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 222 | 404 | 23 | 42 | 690 |
| Kreditrisikovorsorgen | - 134 | - 161 | 1 | - 1 | - 295 |
| Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorgen | 88 | 243 | 24 | 41 | 395 |
| Provisionsüberschuss | 97 | 185 | 0 | 0 | 282 |
| Handelsergebnis | 1 | 0 | 56 | 1 | 58 |
| Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten | 0 | 0 | - 19 | 0 | - 19 |
| Ergebnis aus Finanzinvestitionen | 0 | 0 | 55 | 0 | 55 |
| Verwaltungsaufwendungen | - 120 | - 408 | - 23 | - 33 | - 585 |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 9 | 5 | 0 | - 32 | - 17 |
| Ergebnis aus Endkonsolidierungen | 0 | 0 | 0 | - 3 | - 3 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 75 | 25 | 93 | - 26 | 166 |
| Risikoaktiva (Kreditrisiko)1 | 24.615 | 17.040 | 5.697 | 3.232 | 50.584 |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis1 | 2.163 | 1.715 | 1.006 | 265 | 5.150 |
| Durchschnittliche Mitarbeiterzahl | 9.211 | 43.959 | 1.397 | 1.727 | 56.294 |
| Cost/Income Ratio | 36,7% | 68,7% | 28,8% | – | 57,7% |
| Durchschnittliches Eigenkapital | 3.618 | 2.202 | 760 | 371 | 6.951 |
| Return on Equity vor Steuern | 8,2% | 4,7% | 48,8% | – | 9,6% |
| 1.1.-31.3.2009 in € Millionen |
Corporate Customers |
Retail Customers |
Treasury | Participations and Other |
Gesamt |
| Zinsüberschuss | 275 | 428 | 10 | 54 | 767 |
| Kreditrisikovorsorgen | - 151 | - 295 | 0 | 1 | - 445 |
| Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorgen | 124 | 133 | 10 | 55 | 322 |
| Provisionsüberschuss | 99 | 192 | 0 | 3 | 294 |
| 1.1.-31.3.2009 | Corporate | Retail | Treasury | Participations | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | Customers | Customers | and Other | ||
| Zinsüberschuss | 275 | 428 | 10 | 54 | 767 |
| Kreditrisikovorsorgen | - 151 | - 295 | 0 | 1 | - 445 |
| Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorgen | 124 | 133 | 10 | 55 | 322 |
| Provisionsüberschuss | 99 | 192 | 0 | 3 | 294 |
| Handelsergebnis | 0 | 0 | 47 | - 1 | 46 |
| Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten | 0 | 0 | - 5 | 0 | - 5 |
| Ergebnis aus Finanzinvestitionen | - 1 | 0 | - 2 | 0 | - 3 |
| Verwaltungsaufwendungen | - 113 | - 409 | - 23 | - 29 | - 574 |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 11 | 3 | 0 | - 10 | 4 |
| Ergebnis aus Endkonsolidierungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 120 | - 81 | 27 | 18 | 84 |
| Risikoaktiva (Kreditrisiko)1 | 30.098 | 17.828 | 6.240 | 3.902 | 58.068 |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis1 | 2.573 | 1.692 | 986 | 331 | 5.582 |
| Durchschnittliche Mitarbeiterzahl | 9.881 | 49.223 | 1.586 | 2.190 | 62.880 |
| Cost/Income Ratio | 29,2% | 65,6% | 39,8% | 66,7% | 51,7% |
| Durchschnittliches Eigenkapital | 3.249 | 1.958 | 696 | 384 | 6.287 |
| Return on Equity vor Steuern | 14,9% | – | 15,8% | 16,0% | 5,3% |
1 Stichtagswerte zum 31. März
Der Geschäftsbereich Corporate Customers verzeichnete in der Berichtsperiode einen Ergebnisrückgang. Der Periodenüberschuss vor Steuern fiel um 38 Prozent auf € 75 Millionen. Hauptverantwortlich dafür war die Verringerung des Zinsüberschusses um knapp ein Fünftel auf € 222 Millionen, während die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen im Periodenvergleich um 11 Prozent auf € 134 Millionen sanken.
Die Betriebserträge sanken von € 385 Millionen auf € 329 Millionen und blieben somit 15 Prozent unter dem Niveau der Vergleichsperiode. Der Rückgang des Zinsüberschusses resultierte überwiegend aus dem Geschäft mit Großfirmenkunden in Russland. Der Provisionsüberschuss sank nur geringfügig um 2 Prozent auf € 97 Millionen. Der Rückgang des Provisionsertrags im Zusammenhang mit Großkunden wurde großteils durch die Ertragssteigerungen im Bereich der mittleren Unternehmen in der Tschechischen Republik und Russland kompensiert.
Die Verwaltungsaufwendungen erhöhten sich um 6 Prozent auf € 120 Millionen, die Cost/Income Ratio stieg daher um 7,5 Prozentpunkte auf 36,7 Prozent.
Das sonstige betriebliche Ergebnis sank um 18 Prozent auf € 9 Millionen. Den größten Beitrag dazu leistete weiterhin das Geschäftsfeld Operating Leasing in Kroatien mit € 5 Millionen.
Die Risikoaktiva für das Kreditrisiko betrugen € 24,6 Milliarden. Dies bedeutete gegenüber dem Wert der Vergleichsperiode einen überwiegend volumenbedingten Rückgang von 18 Prozent.
Der Return on Equity vor Steuern des Geschäftsbereichs Corporate Customers sank aufgrund des Rückgangs im Ergebnis um 6,7 Prozentpunkte auf 8,2 Prozent.
Der Periodenüberschuss vor Steuern des Geschäftsbereichs Retail Customers betrug in der Berichtsperiode € 25 Millionen. Im Vergleichsquartal des Vorjahres hatte der Geschäftsbereich noch einen Vorsteuerverlust von € 81 Millionen ausgewiesen. Diese Entwicklung resultierte aus der verbesserten Situation im Bereich des Kreditrisikos.
Die Betriebserträge des Geschäftsbereichs lagen mit € 594 Millionen um 5 Prozent unter der Vergleichsperiode. Der Zinsüberschuss sank um 6 Prozent auf € 404 Millionen. Besonders davon betroffen waren die Konzerneinheiten in der Ukraine, Rumänien und Ungarn, wo sich die Zinserträge dieses Kundenbereichs stark reduzierten. Der Provisionsüberschuss sank ebenfalls – hauptsächlich bedingt durch den Geschäftsrückgang in den ukrainischen Konzerneinheiten im Privatkundengeschäft – um 4 Prozent auf € 185 Millionen.
Im Berichtsjahr blieben die Verwaltungsaufwendungen des Geschäftsbereichs fast unverändert bei € 408 Millionen. Die Cost/Income Ratio erhöhte sich aufgrund des Rückgangs der Betriebserträge um 3,1 Prozentpunkte auf 68,7 Prozent.
Das sonstige betriebliche Ergebnis stieg um € 2 Millionen über das Niveau der Vorperiode und erreichte € 5 Millionen. Den größten Beitrag hierzu leistete mit € 3 Millionen das Geschäftsfeld Operating Leasing in Kroatien.
Die Kreditrisikoaktiva des Geschäftsbereichs Retail Customers sanken im Jahresabstand um 4 Prozent auf € 17,0 Milliarden. Der Return on Equity vor Steuern war in der Berichtsperiode im Gegensatz zur Vergleichsperiode mit 4,7 Prozent positiv.
Der Geschäftsbereich Treasury erzielte in der Berichtsperiode ein Vorsteuerergebnis von € 93 Millionen und verzeichnete damit eine starke Steigerung gegenüber der Vergleichsperiode. Erreicht wurde dieser Zuwachs durch ein verbessertes Ergebnis aus Finanzinvestitionen und ein gestiegenes Handelsergebnis.
Der Zinsüberschuss stieg von € 10 Millionen in der Vergleichsperiode auf € 23 Millionen. Hauptfaktor dafür waren sinkende Refinanzierungskosten in fast allen Konzerneinheiten.
Das Handelsergebnis von € 56 Millionen wurde überwiegend durch die Aufwertung des Wertpapierbestands in Russland positiv beeinflusst.
Das Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten von minus € 19 Millionen beruhte vor allem auf Bewertungsverlusten aus Zinsswaps in Russland und Kroatien.
Das Ergebnis aus Finanzinvestitionen war mit € 55 Millionen im Gegensatz zur Vergleichsperiode deutlich positiv. Es resultierte großteils aus Bewertungsgewinnen aus festverzinslichen Wertpapieren in Rumänien und der Ukraine.
Die Verwaltungsaufwendungen blieben im Periodenvergleich unverändert bei € 23 Millionen. Die Betriebserträge stiegen insgesamt um 39 Prozent auf € 79 Millionen. Diese Entwicklung führte zu einer Verbesserung der Cost/Income Ratio von 11,0 Prozentpunkten auf 28,8 Prozent.
Die Kreditrisikoaktiva sanken wegen Umschichtungen in den Portfolios um 9 Prozent auf € 5,7 Milliarden.
Der Return on Equity vor Steuern des Geschäftsbereichs stieg um 33,0 Prozentpunkte auf 48,8 Prozent.
Der Periodenfehlbetrag vor Steuern des Geschäftsbereichs Participations and Other betrug € 26 Millionen. Der Zinsüberschuss sank gegenüber der Vergleichsperiode um 22 Prozent auf € 42 Millionen. Der Hauptgrund für das negative Ergebnis lag im starken Rückgang der kalkulatorischen Ergebnisse aus der Veranlagung des Eigenkapitals, die überwiegend im gesunkenen Zinsniveau der Ukraine begründet lagen.
Neben den Ergebnissen aus Beteiligungen und Nicht-Bankaktivitäten enthält dieser Geschäftsbereich auch die Kosten der zentralen Konzernsteuerung, die im Periodenvergleich stabil blieben. Diese verbleiben nach internen Richtlinien in diesem Geschäftsbereich und werden nicht auf die anderen Bereiche aufgeteilt.
| Anhang | 1.1.-31.3. | 1.1.-31.3. | Veränderung | |
|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | 2010 | 2009 | ||
| Zinserträge | 1.193,2 | 1.546,0 | - 22,8% | |
| Laufendes Ergebnis at-equity bewerteter | ||||
| Unternehmen | 0,0 | 0,3 | - 84,5% | |
| Zinsaufwendungen | - 503,3 | - 779,2 | - 35,4% | |
| Zinsüberschuss | (2) | 689,9 | 767,1 | - 10,1% |
| Kreditrisikovorsorgen | (3) | - 294,8 | - 445,2 | - 33,8% |
| Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorgen | 395,1 | 321,9 | 22,7% | |
| Provisionserträge | 333,3 | 348,4 | - 4,3% | |
| Provisionsaufwendungen | - 50,9 | - 54,7 | - 6,9% | |
| Provisionsüberschuss | (4) | 282,4 | 293,7 | - 3,9% |
| Handelsergebnis | (5) | 57,6 | 45,6 | 26,4% |
| Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten | (6) | - 18,6 | - 4,9 | 278,4% |
| Ergebnis aus Finanzinvestitionen | (7) | 54,6 | - 2,9 | – |
| Verwaltungsaufwendungen | (8) | - 584,6 | - 573,6 | 1,9% |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | (9) | - 17,3 | 3,7 | – |
| Ergebnis aus Endkonsolidierungen | - 3,1 | 0,1 | – | |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 166,2 | 83,6 | 98,8% | |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 42,2 | - 19,9 | 112,1% | |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 124,0 | 63,7 | 94,7% | |
| Anteile anderer Gesellschafter am Erfolg | - 24,1 | - 7,5 | 220,0% | |
| Konzern-Periodenüberschuss | 99,9 | 56,2 | 77,8% |
| Eigenanteil | Fremdanteil | |||
|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | 1.1.-31.3.2010 | 1.1.-31.3.2009 | 1.1.-31.3.2010 | 1.1.-31.3.2009 |
| Konzern-Periodenüberschuss | 100 | 56 | 24 | 8 |
| Währungsdifferenzen | 294 | - 337 | 17 | - 32 |
| Absicherung Nettoinvestition (Capital Hedge) |
- 8 | - 1 | 0 | 0 |
| Cash-Flow Hedge | 3 | - 2 | 0 | 0 |
| Bewertungsänderungen zur Veräußerung verfügbarer finanzieller Vermögenswerte (Afs) |
3 | 2 | 0 | 0 |
| Sonstiges Ergebnis | 292 | - 338 | 17 | - 32 |
| Gesamtergebnis | 392 | - 282 | 41 | - 24 |
| in € | 1.1.-31.3.2010 | 1.1.-31.3.2009 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Gewinn je Aktie | 0,55 | 0,27 | 0,28 |
| Gewinn je Aktie vor Abzug des Entgelts für das Genussrechtskapital |
0,65 | 0,37 | 0,28 |
Der Gewinn je Aktie errechnet sich aus dem Konzern-Periodenüberschuss abzüglich des Entgelts für das Genussrechtskapital und der durchschnittlichen Anzahl der im Umlauf befindlichen Stammaktien. Zum 31. März 2010 waren dies 153,7 Millionen, zum 31. März 2009 waren es 153,6 Millionen gewesen.
Da keine Wandel- oder Optionsrechte im Umlauf waren, entspricht der unverwässerte Gewinn je Aktie dem verwässerten Gewinn je Aktie.
| in € Millionen | Q2/2009 | Q3/2009 | Q4/2009 | Q1/2010 |
|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 728,6 | 728,7 | 712,1 | 689,9 |
| Kreditrisikovorsorgen | - 523,4 | - 396,5 | - 372,9 | - 294,8 |
| Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorgen | 205,2 | 332,2 | 339,2 | 395,1 |
| Provisionsüberschuss | 291 | 321,6 | 316,7 | 282,4 |
| Handelsergebnis | 73,3 | 27,8 | 39,7 | 57,6 |
| Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten | 23,9 | - 13,5 | 2,7 | - 18,6 |
| Ergebnis aus Finanzinvestitionen | 34,2 | 12,2 | - 2,2 | 54,6 |
| Verwaltungsaufwendungen | - 569,5 | - 534,9 | - 591,7 | - 584,6 |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 11,9 | - 12,6 | - 23,3 | - 17,3 |
| Ergebnis aus Endkonsolidierungen | 0 | 0 | 0 | - 3,1 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 70,0 | 132,8 | 81,1 | 166,2 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 14,8 | - 36,3 | - 9,5 | - 42,2 |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 55,3 | 96,6 | 71,4 | 124,0 |
| Anteile anderer Gesellschafter am Erfolg | - 33,5 | - 19,0 | - 14,9 | - 24,1 |
| Konzern-Periodenüberschuss | 21,8 | 77,6 | 56,6 | 99,9 |
| in € Millionen | Q2/2008 | Q3/2008 | Q4/2008 | Q1/2009 |
|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 786,5 | 844,1 | 890,3 | 767,1 |
| Kreditrisikovorsorgen | - 108,3 | - 164,2 | - 414,8 | - 445,2 |
| Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorgen | 678,2 | 679,9 | 475,5 | 321,9 |
| Provisionsüberschuss | 372,0 | 394,9 | 398,6 | 293,7 |
| Handelsergebnis | 54,6 | 35,2 | 40,3 | 45,6 |
| Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten | 44,1 | - 6,3 | - 21,0 | - 4,9 |
| Ergebnis aus Finanzinvestitionen | 0,9 | 10,8 | - 35,8 | - 2,9 |
| Verwaltungsaufwendungen | - 665,5 | - 689,6 | - 693,4 | - 573,6 |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | - 17,0 | - 6,4 | 1,8 | 3,7 |
| Ergebnis aus Endkonsolidierungen | 5,8 | - 0,2 | 2,2 | 0,1 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 473,1 | 418,3 | 168,2 | 83,6 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 106,0 | - 99,3 | - 55,3 | - 19,9 |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 367,1 | 319,0 | 112,9 | 63,7 |
| Anteile anderer Gesellschafter am Erfolg | - 55,8 | - 23,2 | 7,7 | - 7,5 |
| Konzern-Periodenüberschuss | 311,3 | 295,8 | 120,6 | 56,2 |
| Aktiva | ||||
|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | Anhang | 31.3.2010 | 31.12.2009 | Veränderung |
| Barreserve | 3.336 | 4.180 | - 20,2% | |
| Forderungen an Kreditinstitute | (11,30) | 9.723 | 10.310 | - 5,7% |
| Forderungen an Kunden | (12,30) | 51.230 | 50.515 | 1,4% |
| Kreditrisikovorsorgen | (13) | - 3.432 | - 3.084 | 11,3% |
| Handelsaktiva | (14,30) | 3.854 | 3.709 | 3,9% |
| Derivative Finanzinstrumente | (15,30) | 289 | 333 | - 13,3% |
| Wertpapiere und Beteiligungen | (16,30) | 9.019 | 7.271 | 24,0% |
| Anteile an at-equity bewerteten Unternehmen | (30) | 6 | 5 | 4,3% |
| Immaterielle Vermögenswerte | (17) | 1.030 | 972 | 5,9% |
| Sachanlagen | (18) | 1.267 | 1.244 | 1,8% |
| Sonstige Aktiva | (19,30) | 868 | 820 | 5,9% |
| Aktiva gesamt | 77.190 | 76.275 | 1,2% |
| Passiva | ||||
|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | Anhang | 31.3.2010 | 31.12.2009 | Veränderung |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | (20,30) | 20.132 | 20.110 | 0,1% |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | (21,30) | 42.553 | 42.578 | - 0,1% |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | (22,30) | 2.562 | 2.527 | 1,4% |
| Rückstellungen | (23,30) | 355 | 312 | 14,0% |
| Handelspassiva | (24,30) | 538 | 514 | 4,6% |
| Derivative Finanzinstrumente | (25,30) | 348 | 259 | 34,0% |
| Sonstige Passiva | (26,30) | 820 | 505 | 62,8% |
| Nachrangkapital | (27,30) | 2.515 | 2.470 | 1,8% |
| Eigenkapital | (28) | 7.367 | 7.000 | 5,2% |
| Konzern-Eigenkapital | 6.232 | 5.790 | 7,6% | |
| Konzern-Periodenüberschuss | 100 | 212 | - 52,9% | |
| Anteile anderer Gesellschafter | 1.035 | 998 | 3,7% | |
| Passiva gesamt | 77.190 | 76.275 | 1,2% |
| in € Millionen | Gezeichnetes Kapital |
Genussrechts kapital |
Kapital rücklagen |
Gewinn rücklagen |
Konzern Perioden überschuss |
Anteile anderer Gesellschafter |
Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Eigenkapital 1.1.2009 | 469 | 0 | 2.568 | 1.577 | 982 | 923 | 6.518 |
| Kapitaleinzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Gewinnthesaurierung | 0 | 0 | 0 | 982 | - 982 | 0 | 0 |
| Dividendenzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | - 2 | - 2 |
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | 0 | - 338 | 56 | - 24 | - 306 |
| Eigene Aktien/Share | |||||||
| Incentive Program | 0 | 0 | - 1 | 0 | 0 | 0 | - 1 |
| Sonstige Veränderungen | 0 | 0 | 0 | 7 | 0 | 0 | 534 |
| Eigenkapital 31.3.2009 | 469 | 0 | 2.567 | 2.227 | 56 | 897 | 6.216 |
| in € Millionen | Gezeichnetes Kapital |
Genussrechts kapital |
Kapital rücklagen |
Gewinn rücklagen |
Konzern Perioden überschuss |
Anteile anderer Gesellschafter |
Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Eigenkapital 1.1.2010 | 469 | 600 | 2.569 | 2.152 | 212 | 998 | 7.000 |
| Kapitaleinzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 3 | 3 |
| Gewinnthesaurierung | 0 | 60 | 0 | 152 | - 212 | 0 | 0 |
| Dividendenzahlungen | 0 | - 60 | 0 | 0 | 0 | - 3 | - 63 |
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | 0 | 292 | 100 | 41 | 433 |
| Eigene Aktien/Share Incentive Program |
0 | 0 | - 2 | 0 | 0 | 0 | - 2 |
| Sonstige Veränderungen | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | - 4 | - 4 |
| Eigenkapital 31.3.2010 | 469 | 600 | 2.567 | 2.596 | 100 | 1.035 | 7.367 |
| in € Millionen | 1.1.-31.3.2010 | 1.1.-31.3.2009 |
|---|---|---|
| Zahlungsmittelbestand zum Ende der Vorperiode | 4.180 | 7.130 |
| Cash-Flow aus operativer Geschäftstätigkeit | - 606 | - 521 |
| Cash-Flow aus Investitionstätigkeit | - 313 | 282 |
| Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit | - 16 | 33 |
| Effekte aus Wechselkursänderungen | 91 | - 417 |
| Zahlungsmittelbestand zum Ende der Periode | 3.336 | 6.507 |
Die Raiffeisen International berichtet nach folgenden operativen Segmenten, für die als Zuordnungskriterium jeweils der Sitz der einzelnen Geschäftsstellen dient:
Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik und Ungarn
Südosteuropa
Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kosovo, Kroatien, Moldau, Rumänien und Serbien
Die Überleitungsrechnung enthält im Wesentlichen Beträge aus der Eliminierung von Zwischenergebnissen, aus Konsolidierungen zwischen den Segmenten sowie Ergebnisse, die in der Holding (Head Office) anfallen. Dies beinhaltet auch die Refinanzierung von Beteiligungen in der Muttergesellschaft.
| 1.1.-31.3.2010 | Zentral | Südost | Russland | GUS | Überleitung | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | europa | europa | Sonstige | |||
| Zinsüberschuss | 260,8 | 222,0 | 119,2 | 114,7 | - 26,8 | 689,9 |
| Kreditrisikovorsorgen | - 111,1 | - 68,6 | - 37,0 | - 78,1 | – | - 294,8 |
| Zinsüberschuss/-fehlbetrag nach | ||||||
| Kreditrisikovorsorgen | 149,7 | 153,4 | 82,2 | 36,6 | - 26,8 | 395,1 |
| Provisionsüberschuss | 107,4 | 90,0 | 47,0 | 37,2 | 0,9 | 282,4 |
| Handelsergebnis | 3,7 | 14,4 | 33,8 | 11,9 | - 6,2 | 57,6 |
| Ergebnis aus derivativen | ||||||
| Finanzinstrumenten | - 3,7 | - 5,5 | - 8,7 | - 0,4 | - 0,3 | - 18,6 |
| Ergebnis aus Finanzinvestitionen | 20,5 | 22,4 | - 0,4 | 12,1 | 0,0 | 54,6 |
| Verwaltungsaufwendungen | - 213,5 | - 178,1 | - 95,5 | - 78,3 | - 19,2 | - 584,6 |
| davon Personalaufwand | - 102,6 | - 76,9 | - 49,2 | - 39,8 | - 10,5 | - 279,0 |
| davon Sachaufwand | - 91,6 | - 76,1 | - 35,4 | - 29,3 | - 8,1 | - 240,5 |
| davon Abschreibungen | - 19,3 | - 25,1 | - 10,9 | - 9,2 | - 0,5 | - 65,0 |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | - 5,3 | 10,4 | - 3,4 | - 1,7 | - 17,3 | - 17,3 |
| Ergebnis aus Endkonsolidierungen | 3,7 | - 9,5 | 2,7 | 0,0 | – | - 3,1 |
| Periodenüberschuss/-fehlbetrag vor | ||||||
| Steuern | 62,5 | 97,5 | 57,7 | 17,4 | - 68,9 | 166,2 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 13,9 | - 13,1 | - 14,1 | - 5,4 | 4,4 | - 42,1 |
| Periodenüberschuss/-fehlbetrag | ||||||
| nach Steuern | 48,6 | 84,4 | 43,6 | 12,0 | - 64,5 | 124,0 |
| Anteile anderer Gesellschafter am Erfolg |
- 16,8 | - 5,3 | - 0,1 | - 1,6 | - 0,3 | - 24,1 |
| Konzern-Periodenüberschuss/- | ||||||
| fehlbetrag | 31,8 | 79,1 | 43,5 | 10,4 | - 64,8 | 99,9 |
| Anteil am Ergebnis vor Steuern | 26,5% | 41,4% | 24,6% | 7,4% | – | 100,0% |
| Anteil am Ergebnis nach Steuern | 25,7% | 44,7% | 23,2% | 6,4% | – | 100,0% |
| Risikoaktiva (Kreditrisiko)1 | 21.565 | 16.276 | 7.535 | 5.374 | - 166 | 50.584 |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis1 | 1.985 | 1.514 | 798 | 515 | 338 | 5.150 |
| Aktiva1 | 33.819 | 23.300 | 12.343 | 6.650 | 1.078 | 77.190 |
| Verbindlichkeiten1 | 31.066 | 20.497 | 10.535 | 5.711 | 2.014 | 69.823 |
| Cost/Income Ratio | 58,3% | 52,9% | 48,6% | 48,3% | – | 57,7% |
| Durchschnittliches Eigenkapital | 2.987 | 2.285 | 1.014 | 704 | - 39 | 6.951 |
| Return on Equity vor Steuern | 8,4% | 17,1% | 22,8% | 9,9% | – | 9,6% |
| Konzern-Return on Equity nach | ||||||
| Minderheiten | 5,6% | 15,4% | 17,3% | 5,9% | – | 6,7% |
| Durchschnittliche Mitarbeiterzahl | 12.894 | 17.208 | 8.460 | 17.350 | 382 | 56.294 |
| Geschäftsstellen1 | 554 | 1.179 | 209 | 1.035 | – | 2.977 |
1 Stichtagswerte zum 31. März
| 1.1.-31.3.2009 | Zentral | Südost | Russland | GUS | Überleitung | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | europa | europa | Sonstige | |||
| Zinsüberschuss | 231,4 | 217,4 | 209,4 | 125,5 | - 16,7 | 767,1 |
| Kreditrisikovorsorgen | - 105,4 | - 112,3 | - 109,9 | - 117,7 | – | - 445,2 |
| Zinsüberschuss nach | ||||||
| Kreditrisikovorsorgen | 126,1 | 105,2 | 99,5 | 7,8 | - 16,7 | 321,9 |
| Provisionsüberschuss | 99,6 | 99,6 | 50,5 | 43,3 | 0,7 | 293,7 |
| Handelsergebnis | 32,1 | 23,5 | - 27,9 | 23,3 | - 5,5 | 45,6 |
| Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten |
0,6 | - 2,6 | - 3,6 | 0,1 | 0,6 | - 4,9 |
| Ergebnis aus Finanzinvestitionen | - 10,3 | 2,1 | 1,6 | 3,7 | 0,0 | - 2,9 |
| Verwaltungsaufwendungen | - 202,7 | - 179,6 | - 99,7 | - 77,9 | - 13,8 | - 573,6 |
| davon Personalaufwand | - 97,4 | - 79,1 | - 43,5 | - 43,0 | - 11,7 | - 274,6 |
| davon Sachaufwand | - 86,2 | - 76,3 | - 48,4 | - 26,0 | - 1,4 | - 238,3 |
| davon Abschreibungen | - 19,1 | - 24,2 | - 7,8 | - 9,0 | - 0,7 | - 60,7 |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 0,9 | 7,6 | - 0,7 | 0,8 | - 4,8 | 3,7 |
| Ergebnis aus Endkonsolidierungen | 0,1 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | – | 0,1 |
| Periodenüberschuss/-fehlbetrag vor | ||||||
| Steuern | 46,3 | 55,8 | 19,9 | 1,1 | - 39,5 | 83,6 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 10,9 | - 10,3 | - 6,3 | - 0,3 | 7,9 | - 19,9 |
| Periodenüberschuss/-fehlbetrag | ||||||
| nach Steuern | 35,4 | 45,5 | 13,6 | 0,7 | - 31,5 | 63,7 |
| Anteile anderer Gesellschafter am Erfolg |
- 12,5 | 2,0 | 0,1 | - 4,0 | 6,8 | - 7,5 |
| Konzern-Periodenüberschuss/- | ||||||
| fehlbetrag | 23,0 | 47,5 | 13,7 | - 3,3 | - 24,7 | 56,2 |
| Anteil am Ergebnis vor Steuern | 37,6% | 45,3% | 16,2% | 0,9% | – | 100,0% |
| Anteil am Ergebnis nach Steuern | 37,2% | 47,8% | 14,2% | 0,8% | – | 100,0% |
| Risikoaktiva (Kreditrisiko)1 | 22.322 | 18.410 | 10.003 | 7.500 | - 166 | 58.068 |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis1 | 2.025 | 1.653 | 906 | 668 | 330 | 5.582 |
| Aktiva1 | 32.805 | 24.421 | 14.126 | 7.715 | 817 | 79.883 |
| Verbindlichkeiten1 | 30.523 | 21.726 | 12.676 | 6.724 | 2.018 | 73.667 |
| Cost/Income Ratio | 55,7% | 51,6% | 43,1% | 40,4% | 0,0% | 51,7% |
| Durchschnittliches Eigenkapital | 2.434 | 1.982 | 1.038 | 850 | - 17 | 6.287 |
| Return on Equity vor Steuern | 7,6% | 11,3% | 7,7% | 0,5% | – | 5,3% |
| Konzern-Return on Equity nach Minderheiten |
5,2% | 10,8% | 5,3% | – | – | 4,2% |
| Durchschnittliche Mitarbeiterzahl | 14.079 | 19.123 | 10.091 | 19.279 | 308 | 62.880 |
| Geschäftsstellen1 | 584 | 1.200 | 236 | 1.188 | – | 3.208 |
1 Stichtagswerte zum 31:März
Die Konzernabschlüsse der Raiffeisen International werden in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) herausgegebenen International Financial Reporting Standards (IFRS) und den auf Basis der IAS Verordnung (EG) 1606/2002 durch die EU übernommenen internationalen Rechnungslegungsstandards einschließlich der anzuwendenden Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC/SIC) aufgestellt.
Der vorliegende Zwischenbericht zum 31. März 2010 steht im Einklang mit IAS 34. Bei der Zwischenberichterstattung wurden grundsätzlich dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sowie Konsolidierungsmethoden angewendet wie bei der Erstellung des Konzernabschlusses 2009. Standards und Interpretationen, die seit 1. Jänner 2010 in der EU verpflichtend anzuwenden sind, wurden in diesem Zwischenbericht berücksichtigt.
Im März 2010 übernahm die EU IFRIC 16 (Absicherung einer Nettoinvestition in einen ausländischen Geschäftsbetrieb). IFRIC 16 ist spätestens auf Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 30. Juni 2009 beginnen. Die Raiffeisen International wendete IFRIC 16 für das Geschäftsjahr 2010 erstmals an. Die Interpretation stellt klar, was als Risiko bei der Absicherung einer Nettoinvestition in einen ausländischen Geschäftsbetrieb anzusehen ist und wo innerhalb des Konzerns das Sicherungsinstrument zur Minderung dieses Risikos gehalten werden darf. Für den vorliegenden Zwischenbericht der Raiffeisen International ergeben sich hieraus erfolgsneutrale Bewertungsergebnisse in Höhe von € 1 Million.
Der Bericht zum ersten Quartal 2010 der Raiffeisen International Bank-Holding AG wurde weder einer vollständigen Prüfung noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen (Regelwerk prime market, Seite 9).
| Vollkonsolidierung | Equity-Methode | |||
|---|---|---|---|---|
| Anzahl Einheiten | 31.3.2010 | 31.12.2009 | 31.3.2010 | 31.12.2009 |
| Stand Beginn der Periode | 135 | 131 | 1 | 1 |
| Im Berichtsjahr erstmals einbezogen | 1 | 8 | 0 | 0 |
| Im Berichtsjahr verschmolzen | 0 | - 3 | 0 | 0 |
| Im Berichtsjahr ausgeschieden | - 40 | - 1 | 0 | 0 |
| Stand Ende der Periode | 96 | 135 | 1 | 1 |
Die folgenden Unternehmen wurden erstmals in den Konzernabschluss einbezogen:
| Name | Anteil | Stichtag | Grund |
|---|---|---|---|
| Centralised Raiffeisen International Services & Payments S.R.L., | |||
| Bukarest (RO) | 100,0% | 1.1. | Operativ tätig |
Mit 1. Jänner 2010 wurden 40 Tochterunternehmen aufgrund geänderter Wesentlichkeitsgrenzen endkonsolidiert.
In der nachfolgenden Tabelle ist die Erfolgsrechnung gemäß den in IAS 39 definierten Bewertungskategorien angeführt:
| in € Millionen | 1.1.-31.3.2010 | 1.1.-31.3.2009 |
|---|---|---|
| Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten des Handelsbestands |
- 11,0 | 256,4 |
| Ergebnis aus erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten |
107,3 | 52,8 |
| Ergebnis aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten | 3,3 | 0,3 |
| Ergebnis aus Kredite und Forderungen | 770,6 | 950,9 |
| Ergebnis aus bis zur Endfälligkeit zu haltenden finanziellen Vermögenswerten |
49,4 | 42,2 |
| Ergebnis aus finanziellen Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten |
- 503,2 | - 772,1 |
| Ergebnis aus Derivaten für Sicherungsmaßnahmen | - 3,6 | 2,9 |
| Erfolgsbeiträge aus Währungsumrechnung (netto) | 76,0 | - 173,7 |
| Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen | - 322,6 | - 276,1 |
| Periodenüberschuss vor Steuern aus fortgeführten Geschäftsbereichen | 166,2 | 83,6 |
| 1.1.-31.3. | 1.1.-31.3. | |
|---|---|---|
| in € Millionen | 2010 | 2009 |
| Zinsen und zinsähnliche Erträge gesamt | 1.193,2 | 1.546,0 |
| Zinserträge | 1.188,0 | 1.543,1 |
| aus Guthaben bei Zentralbanken | 17,6 | 33,9 |
| aus Forderungen an Kreditinstitute | 25,0 | 42,8 |
| aus Forderungen an Kunden | 963,2 | 1.245,4 |
| aus Wertpapieren | 101,7 | 98,0 |
| aus Leasingforderungen | 58,3 | 78,2 |
| aus derivativen Finanzinstrumenten (Non-Trading), netto | 22,3 | 44,9 |
| Laufende Erträge | 3,7 | - 0,1 |
| Zinsähnliche Erträge | 1,5 | 3,0 |
| Laufendes Ergebnis at-equity bewerteter Unternehmen | 0,0 | 0,3 |
| Zinsen und zinsähnliche Aufwendungen gesamt | - 503,3 | - 779,2 |
| Zinsaufwendungen | - 502,0 | - 777,8 |
| für Verbindlichkeiten gegenüber Zentralbanken | - 0,1 | - 7,1 |
| für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | - 137,0 | - 272,1 |
| für Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | - 303,3 | - 443,4 |
| für verbriefte Verbindlichkeiten | - 30,8 | - 32,4 |
| für Nachrangkapital | - 30,8 | - 22,8 |
| Zinsähnliche Aufwendungen | - 1,3 | - 1,4 |
| Zinsüberschuss | 689,9 | 767,1 |
| in € Millionen | 1.1.-31.3. 2010 |
1.1.-31.3. 2009 |
|---|---|---|
| Einzelwertberichtigungen | - 237,5 | - 300,1 |
| Zuführung zu Risikovorsorgen | - 425,7 | - 396,5 |
| Auflösung von Risikovorsorgen | 198,0 | 102,9 |
| Direktabschreibungen | - 16,5 | - 11,6 |
| Eingänge auf abgeschriebene Forderungen | 6,7 | 5,1 |
| Portfolio-Wertberichtigungen | - 57,5 | - 145,1 |
| Zuführung zu Risikovorsorgen | - 180,2 | - 199,6 |
| Auflösung von Risikovorsorgen | 122,7 | 54,5 |
| Erlöse aus dem Verkauf von Krediten | 0,2 | 0,0 |
| Gesamt | - 294,8 | - 445,2 |
| 1.1.-31.3. | 1.1.-31.3. | |
|---|---|---|
| in € Millionen | 2010 | 2009 |
| Zahlungsverkehr | 128,8 | 125,8 |
| Kreditbearbeitung und Avalgeschäft | 48,2 | 46,3 |
| Wertpapiergeschäft | 12,1 | 6,1 |
| Devisen-, Valuten- und Edelmetallgeschäft | 66,3 | 92,0 |
| Verwaltung von Investment- und Pensionsfonds | 5,6 | 5,1 |
| Vermittlung von Eigen- und Fremdprodukten | 9,3 | 6,0 |
| Kreditderivatgeschäft | - 0,2 | - 0,6 |
| Sonstige Bankdienstleistungen | 12,2 | 13,0 |
| Gesamt | 282,4 | 293,7 |
| 1.1.-31.3. | 1.1.-31.3. | |
|---|---|---|
| in € Millionen | 2010 | 2009 |
| Zinsbezogenes Geschäft | 54,8 | 36,0 |
| Währungsbezogenes Geschäft | 0,2 | 10,5 |
| Aktien-/indexbezogenes Geschäft | 2,5 | - 1,0 |
| Sonstiges Geschäft | 0,2 | 0,1 |
| Gesamt | 57,6 | 45,6 |
| in € Millionen | 1.1.-31.3. 2010 |
1.1.-31.3. 2009 |
|---|---|---|
| Ergebnis aus dem Hedge Accounting | 0,4 | 3,1 |
| Ergebnis aus Kreditderivaten | - 0,2 | 0,3 |
| Ergebnis aus sonstigen Derivaten | - 18,8 | - 8,3 |
| Gesamt | - 18,6 | - 4,9 |
| in € Millionen | 1.1.-31.3. 2010 |
1.1.-31.3. 2009 |
|---|---|---|
| Ergebnis aus Wertpapieren Held-to-Maturity | 0,1 | - 1,5 |
| Veräußerungsergebnis aus Wertpapieren Held-to-Maturity | 0,1 | -1,5 |
| Ergebnis aus erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten | ||
| Wertpapieren | 54,5 | - 1,4 |
| Bewertungsergebnis aus Wertpapieren | 46,8 | - 1,8 |
| Veräußerungsergebnis aus Wertpapieren | 7,7 | 0,4 |
| Gesamt | 54,6 | - 2,9 |
| 1.1.-31.3. | 1.1.-31.3. | |
|---|---|---|
| in € Millionen | 2010 | 2009 |
| Personalaufwand | - 279,1 | - 274,6 |
| Sachaufwand | - 240,5 | - 238,3 |
| Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | - 65,0 | - 60,7 |
| Gesamt | - 584,6 | - 573,6 |
| 1.1.-31.3. | 1.1.-31.3. | |
|---|---|---|
| in € Millionen | 2010 | 2009 |
| Umsatzerlöse aus bankfremden Tätigkeiten | 12,6 | 39,1 |
| Aufwendungen aus bankfremden Tätigkeiten | - 18,2 | - 39,2 |
| Ergebnis aus Vermittlung von Dienstleistungen | 0,4 | 1,0 |
| Ergebnis aus Operating Leasing (KFZ und Mobilien) | 0,3 | 0,7 |
| Ergebnis aus Investment Property inkl. Operating-Leasing (Immobilien) | 10,7 | 10,6 |
| Ergebnis aus dem Abgang von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | - 0,8 | - 0,4 |
| Sonstige Steuern | - 11,6 | - 12,5 |
| Erträge aus der Vereinnahmung passiver Unterschiedsbeträge | 0,0 | 0,0 |
| Ergebnis aus Dotierung und Auflösung sonstiger Rückstellungen | - 6,0 | 1,3 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 3,7 | 8,3 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | - 8,5 | - 5,2 |
| Gesamt | - 17,3 | 3,7 |
In der nachfolgenden Tabelle sind die Buchwerte der nach IAS 39 definierten Bewertungskategorien angeführt:
| Aktiva nach Bewertungskategorien in € Millionen |
31.3. 2010 |
31.12. 2009 |
|---|---|---|
| Handelsaktiva | 4.116 | 4.021 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle | ||
| Vermögenswerte | 4.657 | 3.234 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | 145 | 119 |
| Anteile an at-equity bewerteten Unternehmen | 6 | 5 |
| Kredite und Forderungen | 61.700 | 62.709 |
| Bis zur Endfälligkeit zu haltende finanzielle Vermögenswerte | 4.244 | 3.950 |
| Derivate für Sicherungsmaßnahmen | 26 | 22 |
| Sonstige Aktiva | 2.296 | 2.215 |
| Aktiva gesamt | 77.190 | 76.275 |
Positive Marktwerte derivativer Finanzinstrumente, die nicht als Sicherungsinstrumente gemäß IAS 39 Hedge Accounting designiert wurden, werden in der Bewertungskategorie Handelsaktiva ausgewiesen. Die Bewertungskategorie zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte umfasst die sonstigen verbundenen Unternehmen und die sonstigen Beteiligungen. Kredite und Forderungen werden netto nach Abzug von Kreditrisikovorsorgen dargestellt. In den sonstigen Aktiva sind immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen enthalten.
| Passiva nach Bewertungskategorien in € Millionen |
31.3. 2010 |
31.12. 2009 |
|---|---|---|
| Handelspassiva | 832 | 723 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 68.583 | 68.190 |
| Derivate für Sicherungsmaßnahmen | 53 | 50 |
| Rückstellungen | 355 | 312 |
| Eigenkapital | 7.367 | 7.000 |
| Passiva gesamt | 77.190 | 76.275 |
Negative Marktwerte derivativer Finanzinstrumente, die nicht als Sicherungsinstrumente gemäß IAS 39 Hedge Accounting designiert wurden, werden in der Bewertungskategorie Handelspassiva ausgewiesen.
| in € Millionen | 31.3.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Giro- und Clearinggeschäft | 2.050 | 2.125 |
| Geldmarktgeschäft | 7.439 | 7.904 |
| Kredite an Banken | 232 | 278 |
| Leasingforderungen | 1 | 2 |
| Forderungspapiere | 1 | 1 |
| Gesamt | 9.723 | 10.310 |
Die Forderungen an Kreditinstitute stellen sich nach regionalen Aspekten (Sitz des Vertragspartners) wie folgt dar:
| in € Millionen | 31.3.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Zentraleuropa | 314 | 1.007 |
| Südosteuropa | 1.029 | 1.148 |
| Russland | 738 | 559 |
| GUS Sonstige | 543 | 466 |
| Österreich | 5.604 | 5.673 |
| Sonstige | 1.495 | 1.457 |
| Gesamt | 9.723 | 10.310 |
Die Forderungen an Kreditinstitute verteilen sich auf folgende Banksegmente:
| in € Millionen | 31.3.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Zentralbanken | 1.457 | 1.951 |
| Geschäftsbanken | 8.266 | 8.336 |
| Multilaterale Entwicklungsbanken | 0 | 23 |
| Gesamt | 9.723 | 10.310 |
| in € Millionen | 31.3.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Kreditgeschäft | 28.146 | 26.724 |
| Geldmarktgeschäft | 2.596 | 2.148 |
| Hypothekarforderungen | 16.804 | 17.875 |
| Angekaufte Forderungen | 483 | 499 |
| Leasingforderungen | 3.199 | 3.267 |
| Forderungspapiere | 2 | 2 |
| Gesamt | 51.230 | 50.515 |
Die Forderungen an Kunden verteilen sich auf folgende Asset-Klassen (gemäß Basel-II-Definition):
| Gesamt | 51.230 | 50.515 |
|---|---|---|
| Sonstige | 22 | 28 |
| Retail-Kunden – Klein- und Mittelbetriebe | 2.413 | 2.352 |
| Retail-Kunden – Privatpersonen | 18.000 | 17.790 |
| Kommerzkunden – Small Business | 3.910 | 3.815 |
| Kommerzkunden – Großkunden | 25.791 | 25.372 |
| Öffentlicher Sektor | 1.094 | 1.158 |
| in € Millionen | 31.3.2010 | 31.12.2009 |
Die Forderungen an Kunden stellen sich nach regionalen Aspekten (Sitz des Vertragspartners) wie folgt dar:
| in € Millionen | 31.3.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Zentraleuropa | 24.362 | 23.379 |
| Südosteuropa | 12.163 | 12.320 |
| Russland | 6.030 | 6.112 |
| GUS Sonstige | 5.425 | 5.403 |
| Österreich | 23 | 32 |
| Sonstige | 3.227 | 3.269 |
| Gesamt | 51.230 | 50.515 |
Die Kreditrisikovorsorgen werden folgenden Asset-Klassen (gemäß Basel-II-Definition) zugeordnet:
| in € Millionen | 31.3.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Öffentlicher Sektor | 3 | 3 |
| Kreditinstitute | 3 | 3 |
| Kommerzkunden – Großkunden | 1.526 | 1.365 |
| Kommerzkunden – Small Business | 371 | 333 |
| Retail-Kunden – Privatpersonen | 1.298 | 1.170 |
| Retail-Kunden – Klein- und Mittelbetriebe | 231 | 210 |
| Gesamt | 3.432 | 3.084 |
Die folgende Tabelle zeigt die regionale Entwicklung der Kreditrisikovorsorgen (inklusive Vorsorgen für außerbilanzielle Verpflichtungen) nach dem Sitz der Geschäftsstelle:
| in € Millionen | Stand 1.1.2010 |
Änderung Konsolidie rungskreis |
Zu führungen1 |
Auf lösungen |
Ver brauch2 |
Währungs differenzen |
Stand 31.3.2010 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einzelwertberichtigungen | 2.383 | - 1 | 435 | - 198 | - 80 | 110 | 2.649 |
| Zentraleuropa | 759 | - 1 | 163 | - 103 | - 22 | 21 | 817 |
| Südosteuropa | 485 | 0 | 120 | - 47 | - 33 | 4 | 529 |
| Russland | 482 | 0 | 105 | - 47 | - 19 | 43 | 564 |
| GUS Sonstige | 657 | 0 | 47 | - 1 | - 6 | 42 | 739 |
| Portfolio | |||||||
| Wertberichtigungen | 771 | 0 | 179 | - 122 | 0 | 30 | 858 |
| Zentraleuropa | 274 | 0 | 87 | - 36 | 0 | 8 | 333 |
| Südosteuropa | 199 | 0 | 24 | - 28 | 0 | 1 | 196 |
| Russland | 137 | 0 | 18 | - 40 | 0 | 11 | 126 |
| GUS Sonstige | 161 | 0 | 50 | - 18 | 0 | 10 | 203 |
| Gesamt | 3.154 | - 1 | 614 | - 320 | - 80 | 140 | 3.507 |
1 Zuführungen inklusive Direktabschreibungen und Eingänge auf abgeschriebene Forderungen.
2 Verbrauch enthält Direktabschreibungen und Eingänge auf abgeschriebene Forderungen.
| 31.3.2010 | Buchwert | Einzelwert berichti |
Portfolio Wertberich |
Netto buchwert |
Einzelwert berichtigte |
Fair Value |
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | gungen | tigungen | Aktiva | |||
| Kreditinstitute | 9.723 | 3 | 0 | 9.720 | 7 | 9.712 |
| Öffentlicher Sektor | 1.094 | 3 | 0 | 1.091 | 78 | 1.089 |
| Kommerzkunden – | ||||||
| Großkunden | 25.791 | 1.271 | 255 | 24.265 | 2.995 | 24.843 |
| Kommerzkunden – Small | ||||||
| Business | 3.910 | 317 | 54 | 3.539 | 631 | 3.728 |
| Retail-Kunden – | ||||||
| Privatpersonen | 18.000 | 854 | 444 | 16.702 | 1.246 | 17.823 |
| Retail-Kunden – Klein | ||||||
| und Mittelbetriebe | 2.413 | 177 | 54 | 2.182 | 298 | 2.268 |
| Sonstige | 22 | 0 | 0 | 22 | 0 | 23 |
| Gesamt | 60.953 | 2.625 | 807 | 57.521 | 5.256 | 59.486 |
Die Forderungen und Wertberichtigungen nach Asset-Klassen gemäß Basel-II-Definition stellen sich wie folgt dar:
| 31.12.2009 | Buchwert | Einzelwert berichti |
Portfolio Wertberich |
Netto buchwert |
Einzelwert berichtigte |
Fair Value |
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | gungen | tigungen | Aktiva | |||
| Kreditinstitute | 10.310 | 3 | 0 | 10.307 | 4 | 10.306 |
| Öffentlicher Sektor | 1.158 | 3 | 0 | 1.155 | 80 | 1.143 |
| Kommerzkunden – | ||||||
| Großkunden | 25.372 | 1.137 | 228 | 24.007 | 2.776 | 24.478 |
| Kommerzkunden – Small | ||||||
| Business | 3.815 | 280 | 53 | 3.482 | 582 | 3.665 |
| Retail-Kunden – | ||||||
| Privatpersonen | 17.790 | 778 | 392 | 16.620 | 1.192 | 17.596 |
| Retail-Kunden – Klein | ||||||
| und Mittelbetriebe | 2.352 | 157 | 54 | 2.142 | 271 | 2.276 |
| Sonstige | 28 | 0 | 0 | 28 | 0 | 28 |
| Gesamt | 60.825 | 2.358 | 726 | 57.741 | 4.906 | 59.491 |
| in € Millionen | 31.3.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 3.266 | 3.152 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 10 | 11 |
| Positive Marktwerte aus derivativen Geschäften | 578 | 546 |
| Gesamt | 3.854 | 3.709 |
| in € Millionen | 31.3.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Positive Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente in IAS 39 Fair Value Hedge |
25 | 22 |
| Positive Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente in IAS 39 Cash Flow Hedge |
1 | 0 |
| Positive Marktwerte sonstiger derivativer Finanzinstrumente | 263 | 311 |
| Gesamt | 289 | 333 |
| in € Millionen | 31.3.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 8.673 | 6.955 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 201 | 197 |
| Unternehmensanteile | 145 | 119 |
| Gesamt | 9.019 | 7.271 |
| in € Millionen | 31.3.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Firmenwerte | 619 | 581 |
| Software | 292 | 275 |
| Sonstige immaterielle Vermögenswerte | 119 | 116 |
| Gesamt | 1.030 | 972 |
| in € Millionen | 31.3.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Betrieblich genutzte Grundstücke und Gebäude | 548 | 526 |
| Sonstige Grundstücke und Gebäude (Investment Property) | 28 | 27 |
| Sonstige Sachanlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 480 | 479 |
| Vermietete Leasinganlagen | 211 | 212 |
| Gesamt | 1.267 | 1.244 |
| in € Millionen | 31.3.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Steuerforderungen | 255 | 229 |
| Forderungen aus bankfremden Tätigkeiten | 21 | 27 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 242 | 221 |
| Wertpapier- und Zahlungsverkehrsabwicklung | 91 | 96 |
| Zu Leasingzwecke bestimmte Vermögenswerte | 117 | 141 |
| Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte (IFRS 5) | 3 | 2 |
| Umlaufvermögen | 28 | 30 |
| Übrige Aktiva | 111 | 74 |
| Gesamt | 868 | 820 |
| in € Millionen | 31.3.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Giro- und Clearinggeschäft | 584 | 733 |
| Geldmarktgeschäft | 2.989 | 3.145 |
| Langfristige Finanzierungen | 16.559 | 16.232 |
| Gesamt | 20.132 | 20.110 |
Die Verbindlichkeiten stellen sich nach regionalen Aspekten (Sitz des Vertragspartners) wie folgt dar:
| in € Millionen | 31.3.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Zentraleuropa | 1.660 | 1.671 |
| Südosteuropa | 790 | 1.456 |
| Russland | 8 | 406 |
| GUS Sonstige | 75 | 38 |
| Österreich | 13.640 | 12.736 |
| Sonstige | 3.959 | 3.803 |
| Gesamt | 20.132 | 20.110 |
Die Verbindlichkeiten verteilen sich auf folgende Banksegmente:
| in € Millionen | 31.3.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Zentralbanken | 332 | 490 |
| Geschäftsbanken | 18.982 | 18.773 |
| Multilaterale Entwicklungsbanken | 818 | 847 |
| Gesamt | 20.132 | 20.110 |
| in € Millionen | 31.3.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Sichteinlagen | 17.739 | 17.140 |
| Termineinlagen | 23.369 | 24.045 |
| Spareinlagen | 1.444 | 1.393 |
| Gesamt | 42.553 | 42.578 |
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden teilen sich gemäß Basel-II-Definition wie folgt auf:
| in € Millionen | 31.3.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Öffentlicher Sektor | 1.328 | 1.559 |
| Kommerzkunden – Großkunden | 14.213 | 14.181 |
| Kommerzkunden – Small Business | 2.262 | 2.331 |
| Retail-Kunden – Privatpersonen | 21.343 | 21.104 |
| Retail-Kunden – Klein- und Mittelbetriebe | 3.006 | 3.129 |
| Sonstige | 401 | 274 |
| Gesamt | 42.553 | 42.578 |
Die Verbindlichkeiten stellen sich nach regionalen Aspekten (Sitz des Vertragspartners) wie folgt dar:
| in € Millionen | 31.3.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Zentraleuropa | 19.111 | 19.448 |
| Südosteuropa | 12.242 | 12.249 |
| Russland | 5.873 | 5.496 |
| GUS Sonstige | 3.030 | 2.890 |
| Österreich | 475 | 405 |
| Sonstige | 1.821 | 2.090 |
| Gesamt | 42.553 | 42.578 |
| in € Millionen | 31.3.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Begebene Schuldverschreibungen | 1.986 | 1.925 |
| Sonstige verbriefte Verbindlichkeiten | 576 | 602 |
| Gesamt | 2.562 | 2.527 |
| in € Millionen | 31.3.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Abfertigungen | 9 | 9 |
| Pensionen | 5 | 5 |
| Steuern | 40 | 26 |
| Garantien und Bürgschaften | 77 | 70 |
| Offene Rechtsfälle | 43 | 40 |
| Unverbrauchter Urlaub | 33 | 29 |
| Bonuszahlungen | 99 | 92 |
| Restrukturierung | 7 | 3 |
| Sonstige | 42 | 38 |
| Gesamt | 355 | 312 |
| in € Millionen | 31.3.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Negative Marktwerte derivativer Finanzinstrumente | 532 | 510 |
| Leerverkauf von Handelsaktiva | 6 | 4 |
| Gesamt | 538 | 514 |
| in € Millionen | 31.3.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Negative Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente in IAS 39 Fair Value Hedge |
7 | 5 |
| Negative Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente in IAS 39 Cash Flow | ||
| Hedge | 47 | 45 |
| Negative Marktwerte sonstiger derivativer Finanzinstrumente | 294 | 209 |
| Gesamt | 348 | 259 |
| in € Millionen | 31.3.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Verbindlichkeiten aus bankfremden Tätigkeiten | 63 | 62 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 135 | 111 |
| Dividendenverbindlichkeiten | 62 | 1 |
| Wertpapier- und Zahlungsverkehrsabwicklung | 384 | 169 |
| Übrige Passiva | 176 | 162 |
| Gesamt | 820 | 505 |
| in € Millionen | 31.3.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Hybrides Kapital | 1.188 | 1.169 |
| Nachrangige Verbindlichkeiten | 1.236 | 1.210 |
| Ergänzungskapital | 91 | 91 |
| Gesamt | 2.515 | 2.470 |
| in € Millionen | 31.3.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Konzern-Eigenkapital | 6.232 | 5.790 |
| Gezeichnetes Kapital | 469 | 469 |
| Genussrechtskapital | 600 | 600 |
| Kapitalrücklagen | 2.567 | 2.569 |
| Gewinnrücklagen | 2.596 | 2.152 |
| Konzern-Periodenüberschuss | 100 | 212 |
| Anteile anderer Gesellschafter | 1.035 | 998 |
| Gesamt | 7.367 | 7.000 |
| in € Millionen | 31.3.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Eventualverpflichtungen | 4.748 | 4.668 |
| Kreditrisiken (unwiderrufliche Kreditzusagen) | 5.821 | 5.395 |
Darüber hinaus bestehen noch widerrufliche Kreditzusagen in Höhe von € 4.340 Millionen (31.12.2009: € 4.646 Millionen), die noch nicht mit einem Kreditrisiko verbunden sind.
Die Beziehungen zu nahe stehenden Personen beschränken sich auf Bankgeschäfte, die jeweils zu marktüblichen Konditionen abgeschlossen wurden. Darüber hinaus besitzen die Vorstände Aktien der Raiffeisen International Bank-Holding AG. Die Informationen dazu sind auf der Homepage der Gesellschaft ersichtlich. Im laufenden Geschäftsjahr wurden keine weiteren Geschäfte, insbesondere Großgeschäfte, mit nahe stehenden Personen abgeschlossen.
Die nachfolgenden Tabellen zeigen die Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen, wobei insbesondere die Beziehung zur Muttergesellschaft Raiffeisen Zentralbank Österreich Aktiengesellschaft, Wien, als Mehrheitsaktionärin hervorzuheben ist:
| 31.3.2010 | Mutter unternehmen |
Verbundene Unter |
At-equity bewertete |
Sonstige Beteiligungen |
|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | nehmen | Unternehmen | ||
| Forderungen an Kreditinstitute | 4.813 | 17 | 0 | 26 |
| Forderungen an Kunden | 0 | 257 | 0 | 44 |
| Handelsaktiva | 68 | 2 | 0 | 0 |
| Wertpapiere und Beteiligungen | 0 | 83 | 0 | 62 |
| Anteile an at-equity bewerteten | ||||
| Unternehmen | 0 | 0 | 6 | 0 |
| Sonstige Aktiva (inkl. Derivate) | 178 | 9 | 0 | 1 |
| Verbindlichkeiten gegenüber | ||||
| Kreditinstituten | 12.391 | 1.168 | 0 | 118 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 0 | 53 | 3 | 11 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 15 | 0 | 0 | 0 |
| Rückstellungen | 4 | 0 | 0 | 0 |
| Handelspassiva | 100 | 0 | 0 | 0 |
| Sonstige Passiva (inkl. Derivate) | 223 | 12 | 0 | 0 |
| Nachrangkapital | 1.557 | 590 | 0 | 0 |
| Gegebene Garantien | 289 | 2 | 0 | 0 |
| Erhaltene Garantien | 125 | 0 | 0 | 1 |
| 31.12.2009 | Mutter unternehmen |
Verbundene Unter |
At-equity bewertete |
Sonstige Beteiligungen |
|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | nehmen | Unternehmen | ||
| Forderungen an Kreditinstitute | 4.873 | 32 | 0 | 1 |
| Forderungen an Kunden | 0 | 211 | 14 | 35 |
| Handelsaktiva | 90 | 2 | 0 | 0 |
| Wertpapiere und Beteiligungen | 0 | 60 | 11 | 59 |
| Anteile an at-equity bewerteten Unternehmen |
0 | 0 | 5 | 0 |
| Sonstige Aktiva (inkl. Derivate) | 192 | 3 | 0 | 1 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
11.699 | 1.254 | 0 | 95 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 0 | 66 | 2 | 11 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 19 | 0 | 0 | 0 |
| Rückstellungen | 4 | 0 | 0 | 0 |
| Handelspassiva | 87 | 0 | 0 | 2 |
| Sonstige Passiva (inkl. Derivate) | 121 | 3 | 1 | 0 |
| Nachrangkapital | 1.529 | 588 | 0 | 0 |
| Gegebene Garantien | 372 | 11 | 0 | 0 |
| Erhaltene Garantien | 242 | 0 | 0 | 1 |
Die Raiffeisen International bildet als Tochterunternehmen der RZB keine eigene Kreditinstitutsgruppe nach österreichischem Bankwesengesetz (BWG) und unterliegt daher als Konzern selbst nicht aufsichtsrechtlichen Bestimmungen. Die nachfolgenden Werte gehen aber in die RZB-Kreditinstitutsgruppe ein. Sie haben nur Informationscharakter.
Die Eigenmittel der Raiffeisen International gemäß österreichischem Bankwesengesetz 1993/Novelle 2006 (Basel II) setzen sich wie folgt zusammen:
| in € Millionen | 31.3.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Eingezahltes Kapital | 3.636 | 3.638 |
| Erwirtschaftetes Kapitel | 1.691 | 1.512 |
| Anteile anderer Gesellschafter | 1.072 | 1.062 |
| Hybrides Kapital | 1.150 | 1.150 |
| Immaterielle Vermögenswerte | - 302 | - 289 |
| Kernkapital (Tier 1-Kapital) | 7.247 | 7.072 |
| Abzugsposten vom Kernkapital | - 16 | - 13 |
| Anrechenbares Kernkapital (nach Abzugsposten) | 7.231 | 7.059 |
| Ergänzungskapital gemäß § 23 (1) Z 5 BWG | 91 | 91 |
| Berücksichtungsfähiger Risikovorsorgeüberschuss für IRB-Positionen | 0 | 8 |
| Langfristiges nachrangiges Kapital | 1.015 | 1.003 |
| Ergänzende Eigenmittel (Tier 2-Kapital) | 1.106 | 1.102 |
| Abzugsposten Beteiligungen, Verbriefungen | - 15 | - 13 |
| Anrechenbare ergänzende Eigenmittel (nach Abzugsposten) | 1.091 | 1.089 |
| Abzugsposten Versicherungen | - 1 | - 1 |
| Zur Umwidmung in Tier 3-Kapital zur Verfügung stehendes Tier 2-Kapital (Tier 3- Kapital) |
212 | 182 |
| Gesamte Eigenmittel | 8.533 | 8.328 |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis | 5.150 | 5.117 |
| Eigenmittelüberschuss | 3.383 | 3.212 |
| Überdeckungsquote | 65,7% | 62,8% |
| Kernkapitalquote (Tier 1), Kreditrisiko | 14,3% | 14,1% |
| Kernkapitalquote (Tier 1), gesamt | 11,2% | 11,0% |
| Core Tier 1 Ratio (ohne Hybridkapital), gesamt | 9,4% | 9,2% |
| Eigenmittelquote | 13,3% | 13,0% |
Das gesamte Eigenmittelerfordernis setzt sich wie folgt zusammen:
| in € Millionen | 31.3.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Risikogewichtete Bemessungsgrundlage gemäß § 22 BWG | 50.584 | 50.090 |
| davon 8 Prozent Mindesteigenmittelerfordernis für das Kreditrisiko | ||
| gemäß §§ 22a bis 22h BWG | 4.047 | 4.007 |
| Standardansatz | 2.887 | 2.862 |
| Auf internen Ratings basierender Ansatz | 1.160 | 1.146 |
| Abwicklungsrisiko | 0 | 0 |
| Eigenmittelerfordernis für das Positionsrisiko in Schuldtiteln, Substanzwerten und | ||
| Waren | 144 | 136 |
| Eigenmittelerfordernis für das Positionsrisiko in Fremdwährungen | 360 | 399 |
| Eigenmittelerfordernis für das operationelle Risiko | 599 | 574 |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis | 5.150 | 5.117 |
Die Bemessungsgrundlage Kreditrisiko nach Asset-Klassen stellt sich wie folgt dar:
| in € Millionen | 31.3.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Risikogewichtete Bemessungsgrundlage nach Standardansatz | 36.089 | 35.771 |
| Zentralstaaten und Zentralbanken | 2.809 | 2.605 |
| Regionale Gebietskörperschaften | 127 | 127 |
| Verwaltungseinrichtungen und Unternehmen ohne Erwerbscharakter | 36 | 38 |
| Multilaterale Entwicklungsbanken | 0 | 0 |
| Kreditinstitute | 1.806 | 1.684 |
| Unternehmen (Kommerzkunden) | 17.794 | 17.546 |
| Retail-Kunden (inklusive Klein- und Mittelbetriebe) | 11.467 | 11.451 |
| Investmentfondsanteile | 123 | 123 |
| Verbriefungspositionen | 1 | 3 |
| Sonstige Posten | 1.926 | 2.195 |
| Risikogewichtete Bemessungsgrundlage nach auf internen Ratings basierendem | ||
| Ansatz | 14.495 | 14.319 |
| Zentralstaaten und Zentralbanken | 769 | 680 |
| Kreditinstitute | 1.627 | 1.670 |
| Unternehmen (Kommerzkunden) | 11.942 | 11.817 |
| Beteiligungspositionen | 156 | 152 |
| Gesamt | 50.584 | 50.090 |
Die durchschnittliche Zahl der während des Berichtszeitraums beschäftigten Arbeitnehmer (im Sinn von Vollzeitäquivalenten) stellt sich wie folgt dar:
| 1.1.-31.3. | 1.1.-31.3. | |
|---|---|---|
| Vollzeitäquivalente | 2010 | 2009 |
| Zentraleuropa | 12.894 | 14.079 |
| Südosteuropa | 17.208 | 19.123 |
| Russland | 8.460 | 10.091 |
| GUS Sonstige | 17.350 | 19.279 |
| Österreich | 382 | 308 |
| Gesamt | 56.294 | 62.880 |
| 8. Juli 2010 | Hauptversammlung |
|---|---|
| 16. Juli 2010 | Ex-Dividendentag und Dividendenzahltag |
| 17. August 2010 | Beginn der Quiet Period |
| 31. August 2010 | Zwischenbericht 1. Halbjahr, Conference Call |
| 15. November 2010 | Beginn der Quiet Period |
| 29. November 2010 | Zwischenbericht 1. bis 3. Quartal, Conference Call |
Medieninhaber: Raiffeisen International Bank-Holding AG, Am Stadtpark 3, 1030 Wien, Österreich Redaktion: Investor Relations Redaktionsschluss: 30. Mai 2010 Herstellungsort: Wien Internet: www.ri.co.at Der Bericht ist auch auf Englisch erhältlich.
Anfragen an Investor Relations: Anfragen an Public Relations: E-Mail: [email protected] E-Mail: [email protected] Internet: www.ri.co.at Investor Relations Internet: www.ri.co.at Public Relations Telefon: +43-1-71 707-2089 Telefon: +43-1-71 707-2828
Die in diesem Bericht enthaltenen Prognosen, Planungen und zukunftsgerichteten Aussagen basieren auf dem Wissensstand und der Einschätzung der Raiffeisen International zum Zeitpunkt der Erstellung. Wie alle Aussagen über die Zukunft unterliegen sie Risiken und Unsicherheitsfaktoren, die im Ergebnis auch zu erheblichen Abweichungen führen können. Für den tatsächlichen Eintritt von Prognosen und Planungswerten sowie zukunftsgerichteten Aussagen kann keine Gewähr geleistet werden.
Wir haben diesen Bericht mit der größtmöglichen Sorgfalt erstellt und die Daten überprüft. Rundungs-, Übermittlungsoder Druckfehler können wir dennoch nicht ausschließen. Dieser Bericht wurde in deutscher Sprache verfasst. Der Bericht in englischer Sprache ist eine Übersetzung des deutschen Berichts. Allein die deutsche Version ist die authentische Fassung.
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