Annual Report • Apr 30, 2011
Annual Report
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| Konzernlagebericht | |
|---|---|
| Konzernabschluss | |
| Erklärung der gesetzlichen Vertreter | |
| Lagebericht 2010 der Oberbank AG | |
| Jahresabschluss der Oberbank AG gemäß UGB | |
| Erklärung der gesetzlichen Vertreter |
lm Jahr 2010 wurde aus der Finanzkrise eine Staatsschuldenkrise mehrerer Euro-Länder. Besonders betroffen war Griechenland, aber auch Irland, talien, Portugal und Spanien (PIGS-Staaten) gerieten unter Druck. Aufgrund dieser Ereignisse wurde der Europäische Stabilisierungsmechanismus entwickelt, der im Notfall gegenseitige Hilfsmaßnahmen vorsieht und die Staatshaushalte aller Länder der Eurozone stützen und vor Spekulationen von Seiten der Finanzmärkte schützen soll.
Wegen des hohen Haushaltsdefizits und Verschuldungsgrades, die nach dem Regierungswechsel in Athen im Herbst 2009 bekannt wurden, haben die Ratingagenturen Moody's, Standard & Poor's und Fitch die Kreditwürdigkeit Griechenlands herabgestuft, das Land musste den Käufern neuer Staatsanleihen noch höhere Zinsen anbieten. Dadurch stieg die Staatsverschuldung weiter, alleine von Jänner bis Mai 2010 musste Griechenland 20 Milliarden Euro umfinanzieren. Vermehrt wurden Kreditausfallversicherungen auf griechische Staatsanleihen Zwecken abgeschlossen. Am 25. März 2010 beschlossen die Länder der Euro-Zone einen Notfallplan für das vom Staatsbankrott bedrohte Griechenland. In erster Linie sollten bilaterale, freite aus Ländern der Euro-Zone helfen, an zweiter Stelle Kredite des Internationalen Währungsfonds (IWF).
lm Zusammenhang mit der Weltwirtschaftskrise platzte die Immobilienblase Irlands und bereits im dritten Quartal 2007 begann eine Rezession. 2008 und 2009 brach die Wirtschaft um jeweils 8 % ein, im November 2010 bat Ministerpräsident Brian Cowen die Europäische Union und den IWF um Hilfe. Auf einem Sondertreffen der Euro-Gruppe und der EU-Finanzminister am 27./28. November in Brüssel wurde beschlossen, Irland Kredithilfen in Höhe von insgesamt 85 Milliarden Euro zu gewähren. 50 Milliarden Euro sollen zur Stützung des irischen Staatshaltes verwendet werden, in den die Rettung der Banken ein riesiges Loch gerissen hatte, 35 Milliarden Euro sollen zur weiteren Stabilisierung des irischen Bankensystems eingesetzt werden. Im Gegenzug für die gewährten Hilfen hatte Irland sich bereits zu einem strikten Sparkurs verpflichtet.
ltaliens Staatsverschuldung war im Jahre 2004 mit 106% des BIP die höchste in der EU, aktuell ist sie mit knapp unter 120 % nach der Verschuldung Griechenlands die zweithöchste im Euro-Raum. Allerdings befinden sich nur 42 % der italienischen Staatsschuld im Ausland, während die griechischen Staatsschulden zu 77 % im Ausland sind. Ende Mai 2010 wurde in Italien ein Sparpaket in Höhe von 24 Milliarden Euro beschlossen. Damit sollen der Staatshaushalt saniert und das Defizit bis 2012 unter die Grenze von 3 % gesenkt werden.
Die Ratingagentur Fitch hat die langfristige Kreditwürdigkeit von Portugal am 24. März 2010 von AA auf AA- herabgesetzt. Gründe dafür waren die hohe Verschuldung des Landes und die negative Prognose. Für Portugal wurde die Kreditaufnahme dadurch noch teurer, die Risikoaufschläge für portugiesische Staatsanleihen sind nach Griechenland die höchsten in der Euro-Zone. Nachdem die Kreditwürdigkeit Portugals auch durch Standard & Poor's herabgestuft wurde, kündigte der Finanzminister im April 2010 ein Sparpaket an. Das Haushaltsdefizit soll damit von 9,3 % im Jahr 2010 bis 2013 auf 2,8 % gesenkt werden. Die Steuern sollen erhöht, Ausgaben gekürzt, Gehälter im öffentlichen Dienst eingefroren und erst ab 2011 teilweise der Inflation angepasst werden.
Als die Europäische Zentralbank (EZB) ab Ende 2005 begann, die Euro-Leitzinsen anzuheben, zogen in Spanien die variablen Hypothekenzinsen ebenfalls an. Bedingt durch diese Erhöhungen, ein Überangebot an Immobilien und die fast zeitgleich hereinbrechende weltweite Finanzmarktkrise kollabierte der Wohnungsmarkt vollständig. Die spanische Wirtschaft geriet in eine Rezession, der Immobilien-Crash drohte die gesamte Wirtschaft zu gefährden. Im April 2008 startete die Regierung ein Programm, das für 2008 und 2009 Konjunkturimpulse von rund 18 Milliarden Euro vorsah, Ende November 2008 wurde ein neuerliches Paket von 11 Milliarden Euro aufgelegt. Diese staatlichen lnvestitionen führten zu einer enormen Vergrößerung des Haushaltsdefizits und die Regierung musste mehr als 220 Milliarden Euro aufnehmen. Die EU-Kommission leitete daher ein Defizitverfahren gegen Spanien ein. Im Jänner und Mai 2010 legte die Regierung in Madrid strenge Sparpakete für die kommenden Jahre vor, im Juni lehnte Spanien es ab, vom EU-Notfallplan Finanzmittel anzunehmen.
ln einer Sondersitzung des Europäischen Rates im Mai 2010 wurden Maßnahmen zur Verteidigung des Euro gegen die Spekulation an den Finanzmärkten beschlossen. Es wurde ein "Stabilisierungsmechanismus" entwickelt, mit dem die Staaten der Euro-Zone die südeuropäischen Staatshaushalte stützen wollen. Am 16. Dezember haben sich die Staats- und Regierungschefs der EU darauf geeinigt, einen dauerhaften Euro-Krisenmechanismus im Vertrag über die Arbeitsweise der EU ("AEU-Vertrag") zu verankern. Weiters wurde vorgeschlagen, den Erwerb von Kreditausfallversicherungen nur noch zur Absicherung tatsächlich gewährter Kredite zuzulassen und eine unabhängige europäische Ratingagentur zu gründen.
Parallel zur Einrichtung des Stabilisierungsmechanismus begann die EZB mit dem Ankauf von Staatsanleihen hoch verschuldeter Euro-Staaten und brach dabei mit dem Grundprinzip, niemals Staatsanleihen aus Mitgliedstaaten zu kaufen. Artikel 1 23 des AEU-Vertrages, der die Finanzierung der Haushalte von EU-Mitgliedern, direkte Zentralbankkredite und den unmittelbaren Erwerb von Schuldtiteln durch die EZB verbietet, wurde dadurch umgangen, dass spanische, portugiesische und griechische Staatsanleihen von der EZB nicht direkt von den Emittenten übernommen, sondern auf dem Sekundärmarkt erworben wurden. Bis Ende Mai 2010 hatte die EZB für rund 40 Milliarden Euro Staatsanleihen aus Spanien, Portugal, Irland und Griechenland aufgekauft.


In Österreich rechnen die Prognoseinstitute für 2011 mit einem BIP-Wachstum von 2,1 % (IHS) bzw. 2,2 % (WIFO), damit sollte sich die Entwicklung wieder etwas fester zeigen als jene des Euroraumes. Getragen wird das Wachstum in erster Linie von den Exporten, die mit einem Zuwachs um 8,3 % wieder überdurchschnittlich stark zunehmen sollen. Bei den Investitionen wird eine neuerlich positive Entwicklung in Höhe von 2,5 % erwartet. Auf dem Arbeitsmarkt werden sich die Folgen der Konjunkturerholung erst zeitverzögert bemerkbar machen. Nach einer Arbeitslosenquote von 4,8 % im Jahr 2009 und 4,5 % in 2010 wird die Arbeitslosigkeit in 2011, wenn die Wirtschaft bereits wieder auf einem Wachstumspfad ist, fast unverändert bei 4,4 % verharren. Auch für das Folgejahr ist kein deutlicher Rückgang zu erwarten.
Die Inflationsrate, die 2010 bei 1,8 % lag, wird im Zuge der Konjunkturerholung zulegen, mit 2,1 % im Jahr 2011 aber weiter in der von der EZB gewünschten Bandbreite liegen.
Auch in den drei großen Wirtschaftsräumen wird für 2011 mit einer stabil wachsenden Wirtschaftsleistung gerechnet: in den USA um 2,2 %, im Euroraum um 1,5 % und in Japan um 1,6 %. Die mittel- und osteuropäischen EU-Mitgliedsländer dürften sich laut Prognosen mit einem Wachstum um 2,6 % etwas besser als der Durchschnitt entwickeln.
Die US-amerikanische Notenbank FED ließ die Leitzinsen 2010 unverändert in der Spanne von 0,00 % bis 0,25 %, auf die sie bereits am 16. Dezember 2008 gesenkt worden sind. Auch die EZB setzte 2010 keine Zinsschritte, die Leitzinsen liegen seit 7. Mai 2009 bei 1,00 %, dem niedrigsten Wert seit Einführung des Euro.
| Entwicklung der Leitzinsen | EUR | ||
|---|---|---|---|
| 1.1. – 31.12. | 1.00 % |
Der 3-Monats-Euribor lag im Jänner 2010 mit 0,68 % um 0,43 %-Punkte höher als der 3-Monats-USD-Libor. Ab Juni stieg der Euribor aber deutlich an, bis zu einem Wert von 1,02 % im Dezember-Durchschnitt. Der USD-Libor ging hingegen ab Juni konstant zurück, bis auf 0,30% im Dezember. Somit lag der Euribor zum Jahresende 2010 um 0,72 %-Punkte über dem USD-Libor, der Abstand hat sich deutlich vergrößert.
Ähnlich war die Entwicklung beim 10-Jahres-SWAP. Lag der Euro-SWAP zu Jahresbeginn noch um 0,3 %-Punkte unter dem USD-SWAP (3,48 % zu 3,81 %), veringerte sich der Abstand bis Dezember 2010 auf 0,05 %-Punkte (Euro 3,31 %, USD 3,36 %).
Die Zinsstrukturve, die die Differenz von lang- und kurzfristigen Zinsen ausweist, wurde 2010 aufgrund der insgesamt rückläufigen langfristigen Sätze etwas flacher.
Die Entwicklung an den internationalen Devisenmärkten war 2010 von der EU-Staatsschuldenkrise und der daraus resultierenden Verunsicherung geprägt. Anfang 2010, vor Bekanntwerden der griechischen Schuldenproblematik, lag der EUR/USD-Kurs bei 1,43. Auf dem Höhepunkt der Staatsschuldenkrise sank der Kurs bis Juni auf 1,22. Nach der Einigung auf das Euro-Stabilitätspaket kehrte das Vertrauen in die Gemeinschaftswährung langsam zurück, bis Oktober stieg der Euro wieder auf 1,39 USD an. Im Jahresdurchschnitt lag der Kurs bei 1,33, also aus Euro-Sicht leicht unter dem Wert des Vorjahres (1,39).
Die Entwicklung zum japanischen Yen war ebenfalls von der Verunsicherung bezüglich des Euro geprägt, aber auch von der 2010 deutlich stärkeren Konjunkturerholung in Japan. Nach einem EUR/JPY-Kurs von 130,2 im Jänner 2010 legte der Yen bis Dezember auf 110,31 zu, der Durchschnittskurs lag 2010 somit bei 116,46 nach 130,33 im Jahr davor.
Trotz der engen Verflechtung der Schweizer Wirtschaft mit jener der EU zeigte sich 2010, dass die Anleger den Schweizer Franken nach wie vor als "sicheren Hafen" sehen. Der EUR/CHF-Kurs ging von 1,48 zu Jahresbeginn bis Dezember auf 1,28 zurück, der Jahresdurchschnitt betrug 1,38 (nach 1,51 im Jahr 2009).
Die tschechische Krone und der ungarische Forint blieben gegenüber dem Euro 2010 relativ stabil. Die Krone stieg von Jänner bis Dezember von 26,29 auf 25,36 leicht an, der Forint ging von 269 auf 279 geringfügig zurück.
Für 2011 erwartet das Management der Oberbank AG einen gegenüber dem US-Dollar weiterhin schwächeren Euro, für Ende 2011 wird mit einem Kurs von 1,25 – 1,30 gerechnet. Auch gegenüber dem Franken und dem Yen wird der Euro auf niedrigerem Niveau gesehen. Die tschechische Krone und der ungarische Forint sollten 2011 gegenüber dem Euro weitgehend stabil bleiben.
Die Entwicklung an den internationalen Börsen war schon 2009 von einer Erholung der Kurse gekennzeichnet, 2010 konnten die wichtigsten Indizes weiter zulegen. Die Vorjahreswerte wurden im Jahresdurchschnitt klar übertroffen.
| Index | länner 2010 | Dezember 2010 | Ø 2010 | Ø 2010/Ø 2009 |
|---|---|---|---|---|
| Dow Jones (USA) | 10.471 | 11 448 | 10.661 | + 20,1 % |
| S&P 500 (USA) | 1.124 | 1.239 | 1.139 | + 20,3 % |
| Euro Stoxx 50 (Europa) | 2923 | 2.827 | 2.780 | + 10,3 % |
| TOPIX (Japan) | વેડી રેણવાડી તેમ જ દૂધની ડેરી જેવી સવલતો પ્રાપ્ય થયેલી છે. આ ગામનાં લોકોનો મુખ્ય વ્યવસાય ખેતી, ખેતમજૂરી તેમ જ પશુપા | 894 | 886 | + 2,0 % |
| DAX (Deutschland) | 5.863 | 6.996 | 6.188 | + 23,3 % |
| ATX (Osterreich) | 2.604 | 2.828 | 2.556 | + 20,0 % |
Die Bilanzsumme der österreichischen Kreditinstitute erreichte zum Ende des dritten Quartals 2010 insgesamt 987,5 Mrd. Euro und wies damit im Vergleich zum Jahresultimo 2009 einen Rückgang um 4,5 % auf. Für diese Entwicklung war in erster Linie das Zwischenbankgeschäft im In- und Ausland verantwortlich.
Die Gesamteinlagen bei Osterreichs Banken stiegen gegenüber Ende 2009 um 2,7 % auf 286,7 Mrd. Euro leicht an, in den einzelnen Einlagekategorien war jedoch eine sehr unterschiedliche Entwicklung zu beobachten. Die Sichteinlagen wuchsen um 9,7 % auf 95,3 Mrd. Euro deutlich an, ebenso die Termineinlagen um 6,8 % auf 35,6 Mrd. Euro. Der Rückgang der Spareinlagen (mit 54% aller Einlagen weiterhin die bedeutendste Sparform in Österreich) um 2,0% auf 155,9 Mrd. Euro führte schließlich zu dem insgesamt nur leichten Anstieg der Einlagen.
Die Direktkredite an inländische Nichtbanken beliefen sich zum 30. September 2010 auf 309,0 Mrd. Euro, damit ist dieser Wert in den ersten drei Quartalen um 2,2 % gestiegen um 1,4 % auf 253,5 Mrd. Euro, die Fremdwährungskredite um 6,0 % auf 55,4 Mrd. Euro. Der Anteil der Fremdwährungskrediten erhöhte sich damit von 17,3 % auf 17,9 %.
Die anrechenbaren Eigenmittel aller österreichischen Banken betrugen per Ende September 2010 insgesamt 88,0 Mrd. Euro, was einem Rückgang in den ersten drei Quartalen um 5,3 Mrd. Euro bzw. 5,6 % entspricht. Von den gesamten Eigenmitteln entfielen 68,4 Mrd. Euro auf das Kernkapital, um 5,1 % weniger als Ende 2009. Die Eigenmittelquote ging gegenüber dem Jahresultimo 2009 um 1,0%-Punkte auf 17,68 % zurück.
Das gemeinsame Betriebsergebnis der österreichischen Banken stieg vom dritten Quartal 2010 um 17,0 % auf 5,7 Mrd. Euro an. Getragen wurde das Ergebniswachstum in erster Linie vom um 4,8 % auf 6,9 Mrd. Euro gestiegenen Nettozinsertrag und der Erhöhung der Provisionserträge um 7,9 % auf 2,9 Mrd. Euro. Das Ergebnis aus Finanzgeschäften verbesserte sich um 73,6 %, ist aber mit 0,6 Mrd. Euro insgesamt von untergeordneter Bedeutung. Die Betriebsaufwendungen stiegen um 1,3 % auf 7,0 Mrd. Euro.
Für das Gesamtjahr 2010 erwarteten die österreichischen Banken per Ende September 2010 einen Anstieg des Betriebsergebnisses um 7,0 % auf 7,2 Mrc. Euro und des Jahresüberschusses nach Steuern auf 3,1 Mrd. Euro nach einer schwarzen Null beim Jahresüberschuss 2009.

| Konzern-Gewinn- und Verlust-Rechnung nach IFRS in Mio. € |
2010 | Veränderung | 2009 | 2008 |
|---|---|---|---|---|
| Zinsergebnis | 318,9 | 21,5 % | 262,4 | 300,7 |
| Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | - 103,8 | 14,4 % | - 90,7 | -67,8 |
| Provisionsergebnis | 101,2 | 14,3 % | 88,6 | 97,8 |
| Handelsergebnis | 6,5 | - 42,5 % | 11,3 | 7,7 |
| Verwaltungsaufwand | - 220,7 | 6,0% | - 208,2 | - 199,8 |
| Sonstiger betrieblicher Erfolg | 12,4 | - 56,8 % | 28,8 | - 24,6 |
| Jahresüberschuss vor Steuern | 114,5 | 24,4 % | 92,0 | 114,0 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 16,1 | 9,6% | - 14,7 | -8,5 |
| Jahresüberschuss nach Steuern | 98,4 | 27,2% | 77,3 | 105,5 |
| davon den Anteilseignern des | ||||
| Mutterunternehmens zuzurechnen | 98,4 | 27,2% | 77,3 | 105.0 |
| davon den Minderheitsgesellschaftern | ||||
| zuzurechnen | 0,0 | - 35,1 % | 0,0 | 0,5 |
Erholung im Wertpapiergeschäft prägt Provisionsgeschäft
Das Provisionsergebnis stieg im Geschäftsjahr 2010 um 14,3 % auf 101,2 Mio. Euro an. Besonders erfreulich ist die Trendumkehr im Wertpapiergeschäft, wo die Provisionen um 16,5 % auf 33,4 Mio. Euro stiegen und damit annähernd das ausgezeichnete Niveau des Jahres 2008 erreichten. Aber auch im Zahlungsverkehr, im Kreditgeschäft, im Handel mit Devisen, Sorten und Edelmetallen sowie im sonstigen Dienstleistungs- und Beratungsgeschäft konnten die Provisionserträge deutlich gesteigert werden.

Das Handelsergebnis umfasst das Ergebnis des Wertpapierhandelsbuches, der Derivate des Handelsbuches sowie jenes aus dem Handel mit Devisen, Valuten und Edelmetallen. Im Geschäftsjahr 2010 war das Handelsergebnis in Summe um 42,5 % auf 6,5 Mio. Euro rückläufig. Einem leichten Anstieg der Gewinne im Devisenbereich stehen Rückgänge im Wertpapier- und Derivatebereich gegenüber.
Aufgrund der ungebrochenen Expansion und der Gründung von elf Filialen stiegen die Verwaltungsaufwendungen im Vergleich zum Vorjahr um 6,0 % auf 220,7 Mio. Euro an. Die Personalaufwendungen stiegen um 5,3 % auf 126,2 Mio. Euro an, die Sachaufwendungen um 6,5 % auf 70,2 Mio. Euro. Vorwiegend bedingt durch höhere Abschreibungen im Leasing-Teilkonzern (Erhöhung der Sachanlagen im Operate Leasing) nahmen die Abschreibungsaufwendungen um 8,3 % auf 24,3 Mio. Euro zu. Die Kosten-Ertrags-Relation war 2010 mit 50,28 % um 2,98 %-Punkte besser als im Jahr zuvor.

Betriebsergebnis + 19,4 %, Überschuss vor Steuern + 24,4 %, nach Steuern + 27,2 %
Das Betriebsergebnis - die Summe aus Zinsergebnis, Handelsergebnis und dem sonstigen betrieblichen Erfolg abzüglich der Verwaltungen - konnte 2010 um 19,4 % auf 218,3 Mio. Euro gesteigert werden. Nach Berücksichtigung der Risikovorsorgen im Kreditgeschäft wird im Vergleich zum Vorjahr ein um 24,4 % höherer Jahresüberschuss vor Steuern von 114,5 Mio. Euro ausgewiesen. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag waren mit 16,1 Mio. Euro um 9,6 % höher als im Vorjahr. Daraus resultiert in Summe ein Jahresüberschuss nach Steuern in Höhe von 98,4 Mio. Euro, womit der Vorjahreswert um 27,2 % übertroffen wurde. Es bestehen Fremdanteile am Jahresüberschuss von 29.436,75 Euro, damit beträgt der Konzernjahresüberschuss im Oberbank-Konzern 98,3 Mio. Euro (+ 27,2 %).
Die Anzahl der ausgegebenen Aktien der Oberbank AG beträgt 28.783.125 Stück. Das Ergebnis je Aktie betrug im Berichtsjahr 3,43 Euro nach 2,83 Euro im Jahr davor.

Der verteilungsfähige Gewinn wird anhand des Jahresabschlusses der Muttergesellschaft des Konzerns, der Oberbank AG, festgestellt. Der erwirtschaftete Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2010 betrug auf Ebene der Oberbank AG insgesamt 81,5 Mio. Euro. Nach Rücklagendotation von 67,1 Mio. Euro und nach Zurechnung des Gewinnvortrages von 0,1 Mio. Euro ergibt sich ein verwendungsfähiger Bilanzgewinn von 14,5 Mio. Euro. Vorbehattich der Genehmigung durch die Hauptversammlung wird vorgeschlagen, auf das Grundkaptal von 86,3 Mio. Euro eine Dividende in Höhe von 0,50 Euro je anspruchsberechtigter Aktie auszuschütten. Die Ausschüttung ergibt daher bei 28.783.125 Stück Aktien einen Betrag von 14.391.562,50 Euro. Weiters schlägt der Vorstand vor, den verbleibenden Rest von 83.596,88 Euro auf neue Rechnung vorzutragen.
| Unternehmenskennzahlen nach IFRS | 2010 | 2009 | 2008 |
|---|---|---|---|
| Betriebsergebnisquote | 1,33 % | 1,16% | 1,22% |
| Return on Equity vor Steuern (Eigenkapitalrendite) | 10,57 % | 9,86 % | 12,83 % |
| Keturn on Equity nach Steuern | 9,08 % | 8,28 % | 11,82 % |
| Cost-Income-Ratio (Kosten/Ertrag-Koeffizient) | 50,28 % | 53,26% | 52,36 % |
| Risk-Earning-Ratio (Kreditrisiko/Zinsergebnis) | 32,55 % | 34,58 % | 22,54% |
| Eigenmittelquote | 16,69% | 15,39 % | 12,90 % |
| Kernkapitalquote | 10,50% | 9,58 % | 8,27% |
| IFRS-Ergebnis pro Aktie in € | 3,43 | 2,83 | 3,91 |
Die Betriebsergebnisquote – sie misst den Anteil des operativen Betriebsergebnisses an der durchschnittlichen Bilanzsumme – stieg im Jahr 2010 von 1,16 % um 0,17 %-Punkte auf 1,33 % an, womit ein Spitzenwert unter den österreichischen Banken ausgewiesen wird.
Aufgrund des deutlich gestiegenen Jahresüberschusses erhöhte sich der Return on Equity (RoE) vor Steuern gegenüber dem Jahr 2009 von 9,86 % auf 10,57 %, der RoE nach Steuern von 8,28 % auf 9,08 %. Das IFRS-Ergebnis pro Aktie stieg aus dem gleichen Grund von 2,83 Euro im Jahr 2009 auf 3,43 Euro deutlich an.
Die Cost-Income-Ratio lag im Jahr 2010 mit 50,28 % weiterhin ausgezeichnet und klar besser als der österreichische Bankendurchschnitt. Die Risk-Earning-Ratio ging trotz der vorsichtigen Vorsorgepolitik und weiterhin hoher Risikovorsorgen von 34,58 % auf 32,55 % zurück. Die für die Beurteilung der Bankenbonität besonders wichtige Eigenmittelquote stieg von 15,39 % auf 16,69 %, die Kernkapitalquote von 9,58 % auf 10,50 %.
Die Bilanzsumme des Oberbank-Konzerns hat sich per Jahresende 2010 im Vergleich zum Stichtag des Vorjahres um 4,6 % auf 16.768,4 Mio. Euro erhöht. Nachstehend werden die wichtigsten Positionen untergliedert nach Bilanzaktiva und -passiva erörtert.
Die Forderungen an Kreditinstitute gingen 2010 um 11,3 % auf 1.856,0 Mio. Euro zurück, womit ihr Anteil an den Bilanzaktiva von 13,1 % auf 11,1 % sank. Die Forderungen an Kunden konnten um 6,2% auf 10.442,3 Mio. Euro gesteigert werden. Während die Forderungen gegenüber inländischen Kunden auf 6.490,4 Mio. Euro um 3,9 % zulegten, erhöhten sich jene gegenüber Auslanden expansionsbedingt um 10,1 % auf 3.951,9 Mio. Euro. Eine Aufteilung des Zuwachses nach Kundenkreisen weist einen Anstieg bei den Privatkrediten um 82,8 Mio. Euro und eine Steigerung um 523,0 Mio. Euro bei den Firmenkrediten aus.

Der Anstieg der Risikovorsorgen um 25,5 % auf 312,6 Mio. Euro ergibt sich als Saldo der Zuweisungen und Auflösungen der Einzelwertberichtigung und aus den Portfoliowertberichtigungen gemäß IAS 39.
Die Finanzanlagen stiegen 2010 um 10,6 % auf 3.959,5 Mio. Euro deutlich an. Dieses Volumen verteilt sich wie folgt auf die Teilpositionen: Vermögenswerte At Fair Value 336,2 Mio. Euro, Vermögenswerte Available for Sale 752,3 Mio. Euro, Vermögenswerte Held to Maturity 2.406,5 Mio. Euro sowie Anteile an at Equity bewerteten Unternehmen 464,5 Mio. Euro.
In den übrigen Aktiva werden die Barreserve, die Handelsaktiva, das immaterielle Anlagevermögen, die Sachanlagen und die sonstigen Aktiva zusammengefasst. Die Handelsaktiva gingen um 9,6 % auf 45,5 Mio. Euro zurück, das immaterielle Anlagevermögen um 33,9% auf 6,2 Mio. Euro.
Die Sachanlagen blieben mit 221,1 Mio. Euro im Verjahr praktisch unverändert, ebenso die Position sonstige Aktiva mit 323,4 Mio. Euro (darin enthalten sind Vermögensgegenstände wie positive Marktwerte von Derivaten im Bankbuch, Anzahlungen auf sowie für noch nicht in Kraft gesetzte Leasingverträge, sonstige Forderungen der Leasingunternehmen sowie latente Steuerforderungen und Rechnungsabgrenzungsposten).
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wuchsen im Jahr 2010 um 10,6 % auf 3.833,2 Mio. Euro. Die Primärmittel konnten in Summe um 2,0 % auf 11.135,3 Mio. Euro gesteigert werden. Die darin inkludierten Verbindlichkeiten gegenüber Kunden legten um 0,3 % auf 8.902,8 Mio. Euro nur leicht zu, weil die Kunden aufgrund der besseren Entwicklung an den Börsen ihre Vermögenswerte wieder vermehrt in Wertpapiere umschichteten. Der Spareinlagenstand nahm um 1,4 % auf 3.447,2 Mio. Euro zu, die sonstigen Verbindlichkeiten gingen um 0,4 % auf 5.455,6 Mio. Euro leicht zurück. Verstärkt nachgefragt wurden hingegen verbriefte Verbindlichkeiten, die um 13,6 % auf 1.486,4 Mio. Euro erhöht werden konnten. Die Bilanzposition Nachrangkapital nahm um 1,9 % auf 746,2 Mio. Euro zu. Die deutliche Steigerung des Eigenkapitals um 12,1 % auf 1.160,9 Mic. Euro erklärt sich vor allem durch die aufgrund der ausgezeichneten Ertragslage mögliche hohe Dotierung der Rücklagen und die klar höheren Ergebnisbeiträge der Equity-Beteiligungen.
| Struktur des Primärmittelaufkommens in % | ||
|---|---|---|
| Nachrangkapital1 | 6,7% | |
| Verbriefte Verbindlichkeiten² | 13,3 % | 3 |
| Spareinlagen3 | 31,0 % | |
| Sicht- und Termineinlagen4 | 49,0 % | |
| 4 |
In den übrigen Passiva werden die Rückstellungen und die sonstigen Passiva ausgewiesen. Die Rückstellungen stiegen in Summe um 4,3 % auf 378,4 Mio. Euro. Sie setzen sich hauptsächlich aus den Abfertigungs- und Pensionsrückstellungen (207,4 Mio. Euro) und den Rückstellungen für das Kreditgeschäft (119,2 Mio. Euro) zusammen.
Die sonstigen Passiva stiegen um 4,2 % auf 260,5 Mio. Euro. In dieser Position sind negative Marktwerte von Derivaten im Bankbuch, sonstige kurzfristige Rückstellungen, sonstige Verbindlichkeiten des Leasing-Teilkonzerns sowie Rechnungsabgrenzungsposten erfasst.

| Refinanzierungsstruktur in Mio. € | 2010 | Veränderung | 2009 | 2008 |
|---|---|---|---|---|
| Spareinlagen | 3.447,2 | 14% | 3.399,2 | 3.301,9 |
| Sonstige Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 5.455,6 | - 0,4 % | 5.477,0 | 4.817,4 |
| Verbriette Verbindlichkeiten | 1.486,4 | 13,6% | 1.308,1 | 1.218,3 |
| Nachrangkapital | 146,2 | 1,9 % | 732,1 | 679,1 |
| Primäreinlagen inkl. Nachrangkapital | 11.135,3 | 2,0 % | 10.916,4 | 10.016.7 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 3.833,2 | 10,6% | 3.466.5 | 3.707.9 |
| Summe | 14.968,5 | 4,1 % | 14.382,9 | 13.724,6 |
| Bilanzielles Eigenkapital in Mio. € | 2010 | Veränderung | 2009 | 2008 |
|---|---|---|---|---|
| Grundkapital | 86,3 | 0,1 % | 86,2 | 81,1 |
| Kapitalrücklagen | 194,6 | 0,1 % | 194,5 | 140,8 |
| Gewinnrücklagen | 852,8 | 17,4% | 726,5 | 642,7 |
| Unversteuerte Rücklagen | 23,9 | - 4,6% | 25,1 | 26,3 |
| Passive Unterschiedsbeträge | 1,9 | 1,9 | 1,9 | |
| Anteile im Fremdbesitz | 1,4 | 2,6% | 1,4 | 1,3 |
| Bilanzielles Eigenkapital | 1.160,9 | 12,1 % | 1.035.6 | 894,1 |
| Eigenmittel gemäß §§ 23 und 24 BWG | 1.635,1 | 6,6% | 1.534,3 | 1.286,1 |
| hievon Kernkapital (Tier I) | 1.028, / | 7,7% | 955,4 | 824,1 |
| Eigenmittelerfordernis | 845,3 | - 1,1 % | 854,8 | 849,6 |
| Eigenmittelquote in % | 16,69 | 1,30 %-P. | 15,39 | 1 2,90 |
| hievon Kernkapitalquote in % | 10,50 | 0,92 %-P. | 9,58 | 8,27 |
| Uberdeckung Eigenmittelquote in %-Punkten | 8,69 | 1,30 %-P. | 7,39 | 4,90 |
| Bemessungsgrundlage der Eigenmittel | 9.795,8 | - 1,8 % | 9.970,5 | 9,970,2 |
lm Jahr 2010 hat die Konjunktur in Europa deutlich an Fahrt gewonnen, diese Entwicklung wird sich 2011 mit einem Wachstum von 1,6 % fortsetzen. Zu erwarten ist allerdings ein "Europa der zwei Geschwindigkeiten": Konjunkturmotor wird vor allem Deutschland mit einem Wachstum von 2,2 % sein, die anderen EU-Staaten (vor allem die PIIGS-Staaten Portugal, Italien, Irland, Griechenland und Spanien) bleiben deutlich zurück.
Konjunkturtreiber sind in ganz Europa die Exporte, vor allem wegen der Nachfrage der Schwellenländer. Damit wird sich auch die Investitionstätigkeit der Unternehmen beibt wegen der hohen Arbeitslosigkeit und der Einkommensentwicklung gedämpft.
Die Probleme in Europa werden auch 2011 eindeutig bei den Staaten liegen: Die Budgetdefizite werden das zentrale Thema bleiben, die Diskussion über Rettungsschirme und Mechanismen zur Schuldenbewältigung wird 2011 eher zu- als abnehmen. In diesem Umfeld ist ein starker Euro schwer vorstellbar. Daher könnte der US-Dollar im Vergleich zum Euro steigen: Nicht, weil die USA ihre Probleme gelöst haben, sondern weil der Kapitalmarkt über das uneinige Europa besorgt ist. Für 2011 erwartet die Oberbank einen EUR/USD-Kurs unter 1,30, der auch bis zu 1,25 gehen kann
Bei den Zinsen werden keine großen Bewegungen erwartet, vor allem die kurzfristigen Sätze dürften auf niedrigem Niveau bleiben. Die Oberbank rechnet bei den 3-Monats-Zinsen im Durchschnitt 2011 mit einem Wert um 1 % nach 0.8 % im Durchschnitt 2010. An den Börsen ist weiterhin mit hohen Volatilitäten zu rechnen.
Für Österreich wird 2011 ein Wirtschaftswachstum von 2,0 % erwartet. Diese Entwicklung schlägt auf die Investitionen durch, sie werden 2011 um 2,1 % wachsen (Ausrüstungsinvestitionen + 3,5 %, Bauinvestitionen +/- 0 %). Die Exportwirtschaft wird von der regen Auslandsnachfrage profitieren: Das Exportwachstum ist zwar etwas niedriger als zuletzt, mit 7,5 % aber trotzdem ein wesentlicher Motor des Wachstums.
Der private Konsum wird mit 1,2 % etwas stärker als 2010 (+ 1,0 %) steigen. Der Rückgang der Sparquote der vergangenen Jahre wird sich stabilisieren, sie wird, wie schon 2010, bei 10 % liegen.
Die Inflationsrate wird mit 1,8% weiter unproblematisch sein, die Arbeitslosigkeit könnte stärker als es der Wirtschaftslage entspricht.
Insgesamt geht die Oberbank davon aus, dass das wirtschaftliche Umfeld für Österreichs Unternehmen klar besser als im abgelaufenen Jahr sein wird. Der stabile private Konsum, die Exportwirtschaft und die mittelfristig weiterhin niedrige Inflation sind Faktoren, die die Konjunktur stützen werden.
Im Firmenkundengeschäft erwartet das Management aufgrund der starken Exporttätigkeit eine verstärkte Nachfrage nach Exportfinanzierungen und eine höhere Dynamik im Dokumenten- und Garantiegeschäft. Die Erholung der Investitionstätigkeit wird zu einem stärkeren Bedarf an Investitionsfinanzierungen führen. In beiden Bereichen wird die Oberbank auf ihre bewährten Stärken bei geförderten Finanzierungen setzen.
Im Privatkundengeschäft wird die Einlagengewinnung weiterhin die Basis einer starken Liquiditäts- und Refinanzierungssituation sein. Bei den Privatfinanzierungen rechnet aufgrund der verbesserten konjunkturellen Aussichten und des nach wie vor günstigen Zinsniveaus mit einer höheren Nachfrage. Besonders im Kernkompetenzbereich Wohnbaufinanzierung sieht die Oberbank ein hohes Potenzial, da Wohnraumschaffung und Sanierung weiterhin besonders aktuelle Themen sind.
lm Segment Financial Markets erwartet der Vorstand wieder höhere Erträge aus den Equity-Beteiligungen. Im Bereich der Handelstätigkeit und im Eigengeschäft wird der konservative Weg der Oberbank fortgesetzt.
Insgesamt ist davon auszugehen, dass aufgrund der verbesserten Konjunkturentwicklung die Forderungen an Kunden 2011 etwa gleich stark wie im abgelaufenen Jahr steigen werden. Bei den Kundeneinlagen wird ein etwas stärkeres Wachstum als zuletzt erwartet: 2010 war deutlich die Umschichtung von Mitteln vom Sparbuch in Wertpapierinvestments zu beobachten, dieser Trend dürfte 2011 wesentlich schwächer werden.
Mit der Gründung von acht Filialen setzt die Oberbank ihre Expansion weiter fort und wird Ende 2011 voraussichtlich auf 151 Filialen kommen. In Wien sind vier Filialen geplant, in Bayern und der Slowakei jeweils zwei.
Das Zinsgeschäft wird auch 2011 eine tragentwicklung sein. Beim Zinsergebnis aus dem Kreditgeschäft erwartet die Oberbank einen weiteren leichten Anstieg gegenüber 2010, bei den Ergebnisbeiträgen aus den Equity-Beteiligungen wird von einem deutlicheren Anstieg ausgegangen. Im Dienstleistungsgeschäft rechnet das Management, in erster Linie aufgrund der weiter verbesserten Situation im Wertpapierbereich, mit einem spürbaren Ergebnisanstieg.
Die Betriebsaufwendungen werden in Summe gegenüber dem Vorjahr moderat ansteigen. Beim Personal- und Sachaufwand erwartet die Oberbank aufgrund der starken Expansion eine Steigerung, die Abschreibungen werden nahezu unverändert bleiben.
Die schon in den vergangenen Quartalen spürbare Entspannung beim Kreditrisiko wird 2011 zu einem geringeren Vorsorgebedarf führen.
Aufgrund der Unsicherheit bezüglich des Ausmaßes der Konjunkturerholung ist eine exakte Ergebniseinschätzung für das Jahr 2011 kaum möglich. Der Vorstand strebt aber an, sowohl im operativen Geschäft als auch beim Jahresüberschuss vor und nach Steuern das herausragende Ergebnis des Jahres 2010 zu wiederholen. Damit wird es auch im Geschäftsjahr 2011 möglich sein, im Wege der Rücklagendotation die Eigenmittel zu stärken und der Hauptversammlung einen attraktiven Dividendenvorschlag zu unterbreiten.
Das Risikomanagement ist in der Oberbank integraler Bestandteil der Geschäftspolitik, der strategischen Zielplanung sowie des operativen Managements bzw. Controllings. Die zentrale Verantwortung für das Risikomanagement liegt beim Gesamtvorstand der Oberbank AG. Für jedes wesentliche Risiko des Oberbank-Konzerns gibt es defnierte Steuerungsverantwortlichkeiten sowie zugewiesene (Limits) oder definierte Steuerungsprozesse.
Die Zusammenführung der einzelnen auf ein Gesamtbankrisiko erfolgt durch das im Haus installierte Aktiv-Passiv-Management-Komitee). Das für den Bereich Risikomanagement zuständige Vorstandsmitglied leitet dieses Komitee.
Das Risikocontrolling der Abteilung Rechnungswesen und Controlling erfüllt die Funktion der im Bankwesengesetz (§ 39 Abs. 2 BWG) geforderten zentralen und unabhängigen Risikokontrolleinheit. Es misst, analysiert, überwacht und berichtet alle wesentlichen Risiken der Oberbank. Das Reporting erfolgt an den Vorstand, das APM-Komitee sowie an die betroffenen Abteilungsleiter bzw. Mitarbeiter.
Das interne Kontrollsystem (IKS) der Oberbank ist ein über Jahre entwickeltes System von Kontrollmaßnahmen, es umfasst alle Prozesse der Bank und wird ständig weiterentwickelt. Die Prozesse und Verfahren sind in Arbeitsanweisungen bzw. Ablaufbeschreibungen dokumentiert und beinhalten wesentliche Kontrollgrundsätze; u.a. Funktionstrennung, 4-Augen-Prinzip, Unterschrifts- und Kompetenzregelungen sowie EDV-Berechtigungssysteme.
Die Abteilung Interne Revision der Oberbank AG als unabhängige Uberwachungsinstanz prüft das interne Kontrollsystem. Abgeprüft werden die Wirksamkeit und Angemessenheit der gesamten Bankprozesse und des Risikomanagements sowie die Einhaltung der Arbeitsanweisungen.
Die aufsichtsrechtlichen Anforderungen an ein qualitatives Risikomanagement, die sich aus dem ICAAP (Internal Capital Adequacy Assessment Process) ergeben, werden in der Oberbank mittels der bereits seit Jahren im Einsatz befindlichen Risikotragfähigkeitsrechnung abgedeckt. Im Rahmen der Risikotragfähigkeitsrechnung werden für das Kreditrisiko, das Beteiligungsrisiko, das Marktrisiko im Handelsbuch, das Marktrisiko im Bankbuch und die operationellen Risiken Risikolimits abgeleitet. Darüber hinaus gibt es in der Oberbank noch wesentliche Risiken, die über Prozesse und Limits gesteuert werden, denen aber keine Risikodeckungsmassen zugeordnet sind. Für die sonstigen, nicht wesentlichen Risiken (Geschäfts-, Reputationsrisiken sowie strategische und sonstige Risiken) wird durch einen Risikopuffer vorgesorgt.
Der Vergabe von Krediten liegt eine Bonitätseinschätzung des Kunden zugrunde. Diese erfolgt durch mit statistischen Methoden weiterentwickelte Ratingverfahren, die seit Anfang 2009 im Einsatz sind und die den Anforderungen des Basel-II-IRB-Ansatzes entsprechen. Beurteilt werden quantitative (Hard Facts) und qualitative Kriterien (Soft Facts, Warnindikatoren), die zusammengeführt ein objektives und zukunftsorientiertes Bild der Bonität eines Kunden ergeben. Die Ratingverfahren werden jährlich validiert. Die resultierenden laufend zur Weiterentwicklung und Verfeinerung der Ratingverfahren verwendet.
Die gezielte Übernahme von Risiken stellt ein wesentliches Merkmal des Bankgeschäftes dar und ist die Basis für eine nachhaltig stabile Geschäfts- und Ergebnisentwicklung im Oberbank-Konzern. Die Oberbank AG ist für die Festlegung, Umsetzung, das Risikomanagement und das Risikocontrolling der zentral festgelegten Risikostrategie im Oberbank-Konzern zuständig. Der Vorstand und alle Mitarbeiter handeln nach den risikopolitischen Grundsätzen und treffen ihre Entscheidungen unter Einhaltung dieser Leitlinien.
Das Kreditrisiko aus Forderungen an Banken, Länder sowie Privat- und Firmenkunden stellt die wesentlichste Risikokomponente im Oberbank-Konzern dar. Für das Management des Kreditrisikos ist die Abteilung Kredit-Management zuständig, die vom Vertrieb getrennt ist, sodass die Risikobewertung und -entscheidung in jeder Phase des Kreditprozesses bis auf Vorstandsebene gewährleistet ist.
Die Strategie im Kreditgeschäft ist getragen vom Regionalitätsprinzip (d.h. Sitz der Kreditkunden in den durch das Filialnetz abgedeckten Regionen) unter Bedachtnahme auf das dem Kreditrisiko im Zuge der Allokation der Risikodeckungsmassen zugeordnete Limit. In Östern liegt der Fokus vorwiegend auf der Finanzierung der Industrie und des wirtschaftlichen Mittelstandes, in Tschechien, der Slowakei und Ungarn vor allem auf Klein- und Mittelbetrieben. Die operativen Risikoziele werden im Zuge der Budgetierung und im Anlassfall nach Analyse der geschäftspolitischen Ausgangssituation sowie der aktuellen Entwicklung von der Geschäftsleitung gemeinsam mit der Leitung Kredit-Management festgelegt.
Unter Marktrisiko wird der potenziell mögliche Verlust aus Wertschwankungen aufgrund von Marktpreisänderungen (durch sich ändernde Zinssätze, Devisenkurse oder Aktien- und Warenpreise) verstanden. Die Oberbank genehmigt, misst, überwacht und steuert Zins- und Aktien- sowie Fremdwährungskursrisiken durch den Einsatz unterschiedlicher Limits, die im Rahmen der Gesamtbank-Risikosteuerung zugeordnet werden.
Das Management der Marktrisiken ist in der Oberbank auf zwei Kompetenzträger aufgeteilt, die diese im Rahmen der ihnen zugewiesenen Limits steuern.
Die Abteilung Global Financial Markets ist zuständig für die Steuerung der Marktrisiken der Handelsbuchpositionen, des Zinsänderungsrisikos im Geldhandelsbuch sowie des Devisenkursrisikos des gesamten Oberbank-Konzerns. Die Berechnung des Risikos erfolgt auf Basis eines analytischen Value-at-Risk-Modells (Varianz-Modell). Die Volatilitäten und Korrelationen werden von einem externen Spezialisten täglich zur Verfügung gestellt. Die Value-at-Risk-Berechnung erfolgt auf Basis eines Konfidenzniveaus von 99 % und einer Haltedauer von zehn Tagen. Die Errechnung der Value-at-Risk-Werte, die Limitkontrolle und das Reporting über die Risiko- und Ertragslage an Vorstand und Abteilung Global Financial Markets erfolgen täglich in der Abteilung Rechnungswesen und Controlling.
Das APM-Komitee ist für die Steuerung des Zinsänderungsrisikos der langfristigen Euro-Positionen (Zinsbindungen > 12 Monate) sowie für die strategischen Aktien- und Fondspositionen im Bankbuch zuständig. Das APM-Komitee tritt monatlich zusammen. Mitglieder des Komitees sind der Gesamtvorstand sowie Vertreter der Abteilungen Global Financial Markets, Rechnungswesen und Controlling, Private Banking & Asset Management, Corporate & International Finance, Sekretariat, Interne Revision und Organisationsentwicklung, Strategieund Prozessmanagement.
Unter dem Begriff operationelle Risikoarten zusammengefasst, die vorrangig den Betriebsbereich der Bank betreffen. Die Möglichkeit des Eintritts von Verlusten kann infolge unvorhersehbarer Ereignisse entstehen, im Wesentlichen Betriebsunterbrechungen, menschliche oder technische Fehler, menschliches Versagen bzw. Kontrollschwächen oder höhere Gewalt. Das Management der operationellen Risiken (Fehlerrisiko, Rechtsrisiko, EDV-System-Ausfallrisiko und Elementarrisiken) liegt in der Verantwortung sämtlicher Abteilungen und regionalen Geschäftseinheiten der Bank.
In der Oberbank ist ein Gremium für das Management der operationellen Risiken installiert. Dieses Gremium steuert den Managementprozess der operationellen Risiken und ist für seine Weiterentwicklung bzw. für die Adaptierung entsprechender Methoden verantwortlich. Zur Absicherung von im Rahmen von Risikoanalysen festgestellten existenzgefährdenden Großrisiken wurden konkrete Maßnahmen getroffen (Versicherungen, Notfallkonzepte EDV, Ersatzrechenzentrum). Es gibt weiters einen elektronischen Einmeldeprozess für die Erfassung von schlagend gewordenen operationellen Risiken mit einer entsprechenden, im internen informationssystem jedem Mitarbeiter zugänglichen Arbeitsanweisung.
Als Liquiditätsrisiko im engeren Sinn (Zahlungsunfähigkeitsrisiko) gilt die Gefahr, dass die Bank ihren gegenwärtigen und zukünftigen Zahlungsverpfichtungen nicht mehr vollständig oder nicht fristgerecht nachkommen kann. Weiters besteht das Risiko, zusätzliche Refinanzierungsmittel nur zu erhöhten Marktzinsen beschaffen zu können (Refinanzierungsrisiko). Primäre Zielsetzung des Liquiditätsmanagements ist daher die Sicherstellung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit und die Optimierungsstruktur in Bezug auf Risiko und Ergebnis. Schon seit jeher besteht in der Oberbank der Grundsatz, mit den Primärmitteln der Kunden und den Fördermitteln der Oesterreichischen Kontrollbank alle Kredite refinanzieren zu können. Dieser Grundsatz ist unverändert gültig. Darüber hinaus hat die Oberbank ein großzügiges Polster (Liquiditätspuffer) an freiem Refinanzierungspotenzial in Form von refinanzierungsfähigen Wertpapieren und Kreditforderungen bei den Zentralbanken sowie an ungenutzten Bankenlinien.
Die Abteilung Global Financial Markets ist für das tägliche Liquiditätsmanagement zuständig und hat die Verantwortung für die Einhaltung der aufsichtsrechtlichen Vorschriften. Die Abteilung Rechnungswesen und Controlling erstellt für das tägliche Liquiditätsmanagement in der Abteilung Global Financial Markets sowie den Risikovorstand eine Liquiditätsablaufbilanz für die nächsten 30 Tage inklusive dem vorhandenen Liquiditätspuffer als Limit. Die Steuerung der langfristigen bzw. strategischen Liquidität der Oberbankliegt in der Zuständigkeit des Vorstandes und des APM-Komitees. Das Reporting erfolgt durch die Abteilung Rechnungswesen und Controlling. Für extreme Marktverhältnisse ist ein Notfallplan definiert.
Das Grundkapital der Oberbank AG beträgt 86.349.375 Euro zum 31. Dezember 2010 und ist unterteilt in 25.783.125 auf den Inhaber lautende Stamm-Stückaktien und in 3.000.000 auf den Inhaber lautende Vorzugs-Stückaktien ohne Stimmrecht mit einer nachzuzahlenden Mindestdividende von 6 % vom anteiligen Grundkapital.
Der Vorstand der Oberbank AG wurde von der Hauptversammlung ermächtigt, eigene Aktien zum Zwecke des Wertpapierhandels zu erwerben, wobei 5 % des Grundkapitals die Grenze des möglichen Handelsbestandes bilden. Eigene Aktien bis zum Ausmaß von 5 % des Grundkapitals können auch zur Weitergabe an Mitarbeiter des Oberbank-Konzerns erworben werden. Eigene Aktien bis zum Ausmaß von 10 % des Grundkapitals können zweckneutral erworben werden.
Zwischen der Bank für Tirol und Vorarberg Aktiengesellschaft, der BKS Bank AG und der Wüstenrot Wohnungswirtschaft reg. Gen.m.b.H. besteht eine Syndikatsvereinbarung. Deren Zweck ist es, die Unabhängigkeit der Oberbank AG zu erhalten. In dieser Vereinbarung haben die Syndikatsmitglieder die gemeinsame Ausübung der Stimmrechte und gegenseitige Vorkaufsrechte beschlossen. Die Stimmrechte der von den Mitarbeitern der Oberbank gehaltenen Aktien wurden in der OBK-Mitarbeiterung registrierung registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung syndiziert.
Die Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft hält 17,00% am Gesamtkapital der Oberbank AG zum Stichtag 31. Dezember 2010, die BKS Bank AG 16,95 %. Der größte Einzelaktionär ist mit 29,15 % die CABO Beteiligungsgesellschaft m.b.H., eine 100 %ige Konzerntochter der UniCredit Bank Austria. Von der Wüstenrot Wohnungswirtschaft reg. Gen.m.b.H. werden 4,62 % gehalten, von der Generali 3 Banken Holding AG 1,98 %. Der Anteil der Mitarbeiter der Oberbank beläuft sich auf 3,73 %. Die restlichen 26,57 % des Grundkapitals stehen im Streubesitz.
Neben den per Gesetz definierten Bestehen keine weiteren über die Ernennung und Abberufung des Vorstandes und Aufsichtsrates sowie über die Änderung der Gesellschaft. Aufgrund der bestehenden Aktionärsstruktur ist es keinem der Eigentümer im Alleingang möglich, die Oberbank direkt zu beherrschen. Es sind keine Vereinbarungen bekannt, die bei einem akkordiert möglichen Kontrollwechsel schlagend werden würden. Zudem gibt es kein Entschädigungsabkommen zwischen der Gesellschaft und ihren Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern oder Mitarbeitern für den Fall eines öffentlichen Übernahmeangebotes.
Linz, am 1. März 2011 Der Vorstand
Truzz mes Su
Generaldirektor Dr. Franz Gasselsberger, MBA Vorsitzender
Direktor Mag. Dr. Josef Weißl, MBA
Generaldirektor-Stellvertreter Dr. Ludwig Andorfer
Direktor-Stellvertreter Mag. Florian Hagenauer, MBA
| Konzernrechnung | 26 |
|---|---|
| Gesamtergebnisrechnung 2010 | 26 |
| Konzern-Gewinn- und Verlust-Rechnung | 26 |
| Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen | 26 |
| Bilanz zum 31. Dezember 2010 | 27 |
| Entwicklung des Konzerneigenkapitals | 28 |
| Geldflussrechnung | 30 |
| Erläuterungen (Notes) zum Konzernabschluss | 32 |
| Einleitung | 32 |
| 1) Konsolidierungskreis der Oberbank | 32 |
| 2) Zusammenfassung wesentlicher Rechnungslegungsgrundsätze | 32 |
| Details zur Gewinn- und Verlust-Rechnung | 39 |
| 3) Zinsergebnis | 39 |
| 4) Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | 39 |
| 5) Provisionsergebnis | 39 |
| 6) Handelsergebnis | 39 |
| 7) Verwaltungsaufwand | 40 |
| 8) Sonstiger betrieblicher Erfolg | 40 |
| 9) Ertragsteuern | 40 |
| 10) Ergebnis je Aktie | 40 |
| Details zur Bilanz | 41 |
| 11) Barreserve | 41 |
| 12) Forderungen an Kreditinstitute | 41 |
| 13) Forderungen an Kunden | 41 |
| 14) Risikovorsorgen | 42 |
| 15) Handelsaktiva | 42 |
| 16) Finanzanlagen | 42 |
| 17) Immaterielle Anlagevermögenswerte | 43 |
| 18) Sachanlagen | 43 |
| 19) Sonstige Aktiva | 44 |
| 20) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 44 |
| 21) Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 45 |
| 22) Verbriefte Verbindlichkeiten | 45 |
| 23) Rückstellungen | 45 |
| 24) Sonstige Passiva | 46 |
| 25) Sonstige Passiva (Anteil Handelspassiva) | 47 |
| 26) Nachrangkapital | 47 |
| 27) Eigenkapital | 47 |
| 28) Anlagenspiegel 29) Fair Value von Finanzinstrumenten 30) Angaben zu nahe stehenden Personen und Unternehmen 31) Segmentberichterstattung 32) Non performing loans 33) Als Sicherheit gestellte Vermögensgegenstände 34) Nachrangige Vermögensgegenstände 35) Fremdwährungsvolumina 36) Treuhandvermögen 37) Echte Pensionsgeschäfte 38) Eventualverbindlichkeiten und Kreditrisiken 39) Unternehmen des Konsolidierungskreises Risikobericht 40) Gesamtrisikomanagement 41) Kreditrisiko 42) Beteiligungsrisiko 43) Marktrisiko 44) Operationelles Risiko 45) Liquiditätsrisiko 46) Sonstige Risiken 47) Risikobericht — Zusammenfassung und Ausblick 48) Gesamtvolumen noch nicht abgewickelter derivativer Finanzprodukte 49) Patronatserklärungen für Beteiligungen Informationen aufgrund österreichischen Rechts 50) Konzerneigenkapital 51) Personal 52) Wertpapieraufgliederung nach BWG |
||
|---|---|---|
| 48 | ||
| 49 | ||
| 52 | ||
| 53 | ||
| 55 | ||
| 55 | ||
| 55 | ||
| 55 | ||
| 55 | ||
| 55 | ||
| 54 | ||
| 56 | ||
| 59 | ||
| 59 | ||
| 62 | ||
| 70 | ||
| 71 | ||
| 73 | ||
| 74 | ||
| 75 | ||
| 76 | ||
| 76 | ||
| 77 | ||
| 77 | ||
| 77 | ||
| 78 | ||
| 78 | ||
| 53) Konzerneigenmittel und bankaufsichtliches Eigenmittelerfordernis | 78 | |
| 54) Sonstige erforderliche Angaben nach BWG und UGB | 79 | |
| 55) Beteiligungsliste gemäß UGB | 80 |
| In € 1 000 | 2010 | 2009 | Verand 11.61.000 |
Verand. 17% |
|
|---|---|---|---|---|---|
| 1. Zinsen und ähnliche Ertrage | (3) | 540,860 | 574,007 | 16.853 | 3,2 |
| 2. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | (3) | - 265.473 | -274832 | 68866 | - 34 |
| 3. Erträge aus at Equity bewerteten Unternehmen | (3) | 43 544 | 13.216 | 30328 | > 100,0 |
| Zipsergebnis | (3) | 318.937 | 262.391 | 56.540 | 21,5 |
| 4. Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | (4) | - 103,826 | -90.731 | -13.095 | 14,4 |
| 5. Provisionsertrage | (5) | 112,402 | 97936 | 14.466 | 14,8 |
| 6. Provisionsautwendungen | (2) | - 1.195 | 10361 | -1.834 | -19,6 |
| Provisionsergebills | (5) | 101.207 | 88 579 | 12.632 | 19,5 |
| 7. Handelsergebnis | (6) | 6480 | 11:265 | · 4.785 | · 47,5 |
| 8. Verwaltungsaufwand | (7) | -270733 | - 208.223 | - 12.510 | 6.0 |
| 9. Sonstiger betrieblicher Erfolg | (8) | 12 424 | 28,758 | - 16.334 | -56,8 |
| a) Ergebnis aus finanzjellen Vermogenswerten FV/PL | (8) | 8446 | 23776 | -15 430 | -64,5 |
| b) Ergebnis aus finanziellen Vermogenswerten AfS | (8) | 2,844 | 4.052 | -1.208 | 29,8 |
| c) Ergebnis aus finanziellen Vermogenswerten HtM | (8) | 610 | 0 | 610 | 2 100,0 |
| d) Sonstiger betrieblicher Erfolg | (ମ) | 524 | 930 | -406 | -43,7 |
| Jahresüberschuss vor Steuern | 114 483 | 92.035 | 22448 | 24 4 | |
| 10. Steuern vom Einkommen und Ertrag | (a) | 16.108 | = 14.697 | 11/111 | 9,6 |
| lahresüberschuss nach Steuern | 98:375 | 77 338 | 21 037 | 27,2 | |
| davon den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzurechnen | 98,346 | 77.293 | 21 053 | 27,2 | |
| davon den Minderheitsgesellschaftern zuzurechnen | 29 | 45 | 116 | 35,6 |
| in € 1.000 | 2010 | 2009 |
|---|---|---|
| Jahresüberschuss nach Steuern | 98.375 | 77.338 |
| +/- Erfolgsneutrale Bewertungsänderungen IAS 39 | 41.083 | 28.212 |
| + /- Latente Steuern auf erfolgsneutrale Bewertungsänderungen IAS 39 | - 10.271 | - 7.053 |
| +/- Veränderung Währungsausgleichsposten | 988 | - 849 |
| + /- Veränderung sonstiges Ergebnis assoziierter Unternehmen | 9.865 | - 2.030 |
| Summe direkt im Eigenkapital erfasster Erträge und Aufwendungen | 41.665 | 18.280 |
| Gesamtergebnis aus Jahresüberschuss und nicht erfolgswirksamen Erträgen/Aufwendungen | 140.040 | 95.618 |
| davon den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzurechnen | 140.005 | 95.577 |
| davon den Minderheitsgesellschaftern zuzurechnen | 35 | 41 |
| Kennzahlen | 2010 | 2009 |
|---|---|---|
| Cost-Income-Ratio (Kosten-Ertrag-Relation) in % | 50,28 | 53,26 |
| RoE (Eigenkapitalrendite) vor Steuern in % | 10.57 | 9.86 |
| RoE (Eigenkapitalrendite) nach Steuern in % | 9.08 | 8.28 |
| Risk-Earning-Ratio (Kreditrisiko/Zinsüberschuss) in % | 32,55 | 34,58 |
| Ergebnis pro Aktie in € | 3,43 | 2.83 |
| Inte 1.000 | 31.12.2010 | 31.12 2009 | Veränd. in E 1000 |
Verand. 111 76 |
|
|---|---|---|---|---|---|
| Aktiva | |||||
| 1. Barreserve | (11) | 276.923 | 164.730 | 62.193 | 378 |
| 2. Forderungen an Kreditinstitute | (12) | 1856.019 | 2.093 333 | - 237.314 | - 11.3 |
| 3. Forderungen an Kunden | (13) | 10 442 374 | 9836488 | 605 836 | 0,2 |
| 4. Risikovursorgen | (14) | -312,585 | - 248 981 | -63 604 | 25,5 |
| 5. Handelsaktiva | (15) | 45.493 | 50.351 | -4858 | -96 |
| 6. Finanzanlagen | (16) | 3.959.503 | 3.581.069 | 378 434 | -10.6 |
| a) Finanzielle Vermögenswerte I V/[1] | (16) | 116.182 | 791 535 | 44647 | 15.3 |
| b) Finanzielle Vermögenswerte AfS | (16) | 752.368 | 807.007 | -54639 | -6,8 |
| c) Finanzielle Vermogenswerte HtM | (16) | 2 406 477 | 2071754 | 334 723 | 16,2 |
| d) Anteile an at Equity-Unternehmen | (16) | 464.416 | 410 773 | 53.103 | 13,1 |
| 7. Immaterielles Anlagevermögen | (17) | 6 155 | 9.309 | -3.154 | -33,9 |
| 8. Sachanlagen | (18) | 221.083 | 221 925 | -842 | -0.4 |
| a) Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | (18) | 76953 | 81.368 | -4.415 | -5,4 |
| b) Sonstige Sachanlagen | (18) | 144130 | 140 557 | 3 573 | 25 |
| 9. Sonstige Aktiva | (19) | 323 449 | 323.217 | 737 | 0.41 |
| a) Latente Steueranspriiche | (19) | 20.837 | 25,695 | -4858 | -18,9 |
| b) Sonstige | (19) | 302612 | 297 522 | 5.090 | 17 |
| Summe Aktiva | 16.768.364 | 16.031 441 | 736923 | 46 |
| Bilanz zum 31.12.2010 | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| n € 1 000 | 31 12 2010 | 31.12 2009 | Veränd in = 1000 |
Veränd 18 % |
|
| Passiva | |||||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | (20) | 3.833.165 | 3 466 523 | 366.647 | 10,6 |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | (21) | 8.902.751 | 8.875.162 | 26.589 | 0,3 |
| 3. Verbriefte Verbindlichkeiten | (22) | 1.486.395 | 1.308.134 | 178.261 | 13,6 |
| 4. Rückstellungen | (23) | 378.441 | 367990 | 15.451 | 43 |
| 5. Sonstige Passiva | (24) | 260 527 | 249947 | 10:580 | 4.7 |
| a) Handelspassiva | (25) | 32.376 | 28.601 | 3685 | 12,8 |
| b) Steuerschulden | (24) | 2.356 | 5.066 | -2.710 | -53,5 |
| c) Sonstige | (24) | 225 795 | 216.190 | 9.605 | 4.4 |
| 6. Nachrangkapital | (26) | 746.159 | 732.110 | 14.049 | -19 |
| 7. Figenkapital | (27) | 1.160.926 | 1.035.575 | 125.351 | 12,1 |
| a) Eigenanteil | (21) | 1189.243 | 1.034.221 | 125.316 | 12.1 |
| b) Minderheitenanteil | (81) | 1 383 | 1.348 | ਤਰ | 2,6 |
| Summe Passiva | 16.768.364 | 16.031.441 | 736.923 | 4,6 |
| in € 1.000 | Gezeichnetes Kapital |
Kapital- rücklagen |
Gewinn- rücklagen |
|---|---|---|---|
| Stand am 1.1.2009 | 81.108 | 140.752 | 445.907 |
| Gesamtergebnis | 79.739 | ||
| Dividendenausschüttung | - 13.257 | ||
| Kapitalerhöhung | 5.079 | 53.706 | |
| Erwerb eigener Aktien | 42 | 23 | |
| Sonstige ergebnisneutrale Veränderungen | |||
| Stand am 31.12.2009 | 86.229 | 194,481 | 512.389 |
| Stand am 1.1.2010 | 86.229 | 194 481 | 512.389 |
| Gesamtergebnis | 63.769 | ||
| Dividendenausschüttung | -14.335 | ||
| Kapitalerhöhung | |||
| Erwerb eigener Aktien | 67 | 143 | |
| Sonstige ergebnisneutrale Veränderungen | |||
| Stand am 31.12.2010 | 86.296 | 194.624 | 561.823 |
| Eigenkapitalveränderungen von zur Veräußerung bestimmten Vermögenswerten | 2010 | 2009 |
|---|---|---|
| Gewinne | 37.255 | 20.676 |
| Verluste | - 4.878 | - 4.653 |
| Aus dem Eigenkapital entfernt | - 1.565 | 5.136 |
| Gesamt | 30.812 | 21.159 |
| Withrungs ausgleichsposten |
Bewertungs rucklagen gem. IAS 39 |
Assozilerte Unternehmen |
Elgenkapital and Fremdanteile |
Antelle 1100 Fremdbesitz |
Figenkapital |
|---|---|---|---|---|---|
| 279 | -7.000 | 231.876 | 892.812 | 1.307 | 894 119 |
| 8.19 | 21.159 | - 4.472 | 95.577 | 41 | 35.618 |
| -13.257 | - 13.257 | ||||
| 58.785 | 58,785 | ||||
| ર્દ | 65 | ||||
| 245 | 245 | 245 | |||
| 1620 | 14.159 | 277.589 | 1.034.277 | 1.348 | 1.035.575 |
| 620 | 14.159 | 227.589 | 1.034.227 | 1.348 | 1.035.575 |
| 988 | 30.812 | 44436 | 140.005 | 35 | 140.040 |
| -14.335 | -14.335 | ||||
| 210 | 210 | ||||
| -564 | -564 | -564 | |||
| 368 | 44971 | 271.461 | 1.159.543 | 1.383 | 1.160.926 |
| III €1,000 | 2010 | 7009 |
|---|---|---|
| Konzernjahresuberschuss | 08.346 | 77.293 |
| Im Jahresüberschuss enthaltene zahlungsunwirksame Posten und Uberleitung | ||
| auf den Cashflow aus operativer Geschäftstatigkeit | ||
| Abschreibungen, Wertherichtigungen und Zuschreibungen | 12000 | 63 246 |
| Veränderung der Personalrückstellungen und sonstiger Rückstellungen | 12431 | 29 003 |
| Veranderung anderer zahlungsunwirksamer Posten | -84.003 | -33 290 |
| Crewinne und Verluste aus der Veräilserung von Finanzanlagen, Sachanlagen | ||
| und immateriellen Vermögensgegenständen | -574 | = 117 |
| Zwischensumme | 101.220 | 115.835 |
| Veränderung des Vermogens und der Verbindlichkeiten aus operativer | ||
| Geschaftstätigkeit nach Korrektur um zahlungsunwirksame Bestandleile | ||
| Forderungen an Kreditinstitute | 286.316 | 239 406 |
| Forderungen an Kunden | -6 0 168 | -313.132 |
| Handelsaktiva | 1186 | -13.964 |
| Sonstiges Umlaufvermögen | 91 019 | 192.861 |
| Andere Aktiva aus operativer Geschäftstätigkelt | 107.499 | 184.228 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 345.194 | - 261 385 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 11,278 | 749.177 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | ASSESS | 44.395 |
| Andere Passiva aus operativer Geschaftstätigkeit | -69.532 | -205.628 |
| Cashtlow aus operativer Geschäftstätigkeit | 421.988 | 6/1.193 |
| Mittelzufluss aus der Veräukserung von | ||
| Finanzanlagen | 227,602 | 241,792 |
| Sachanlagen und immateriellen Vermegensgegenständen | 0.200 | 1.650 |
| Mittelabfluss für den Erwerb von | ||
| Inanzanlagen | 200,000 | 953.458 |
| Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenständen | - 26,603 | - 36, 795 |
| Cashtlow aus Investitionstatigkeit | -391.778 | - 740.823 |
| Kapitalerhöhung | 0 | 58.785 |
| Dividendenzalilungen | -14,332 | = 13.257 |
| Nachrangige Verbindlichkeiten und sonstige Finanzierungstätigkeit | 5 274 | 39925 |
| Cashflow aus Hinanzierungstätigkeit | · 9.111 | 85.453 |
| Zahlungsmittelbestand zum Ende der Vorperiode | 164.730 | 130.380 |
| Cashliow aus operativer Geschal Istaligkeil | 471 388 | 6/1193 |
| Cashlow aus Investitionstatigkeit | -391778 | -140.823 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkett | - BART | 85.453 |
| Effekte aus der Anderung von Konsolidierungskreis und Bewertungen. | 40106 | 19372 |
| Effekte aus der Anderung von Wechselkursen | 988 | 1845 |
| Zahlungsmittelbestand zum Ende der Periode | 226.923 | 164.130 |
| Erhaltene Zinsen | 494.376 | 515.349 |
| Erhaltene Uividenden | 18.945 | 23/46 |
| Gezahlte Zinsen | - 259,700 | -314096 |
| Ertragsteuerzahlungen | -30157 | · 18:192 |
| in € 1000 | Operative Geschäfts- tätigkeit |
Investitions- tätigkeit |
Finanzierungs- tätigkeit |
Summe | |
|---|---|---|---|---|---|
| Erhaltene Zinsen | 2010 | 423,570 | 70.806 | 0 | 494,376 |
| 2009 | 417:881 | 07.468 | 0 | 515.348 | |
| Erhaltene Dividenden | 2010 | 1.177 | 17.828 | 0 | 18.945 |
| 2009 | 1866 | 21.080 | 0 | 23.746 | |
| Gezahlte Zinsen | 2010 | - 247.475 | 0 | - 12.225 | - 259.700 |
| 2009 | -295.454 | 0 | -18.642 | - 314.096 | |
| Gezahlte Dividenden | 2010 | 0 | D | -14 335 | -14 335 |
| 2005 | 0 | 11 | - 13.257 | -13 257 | |
| Ertragstenerzahlingen | 2010 | -15512 | -17.702 | 3.056 | -30157 |
| 2009 | -5985 | - 16.867 | 4661 | -18.192 |
Die Oberbank AG ist die älteste noch selbständige Aktienbank Österreichs. Sie steht vollständig im Privatbesitz und notiert an der Wiener Borse. Die Oberbank hat ihren Firmensttz in 4020 Linz, Untere Donaulände 28. Die Positionierung der Oberbank AG ist gekennzeichnet durch ihre regionale Verbundenheit, ihre starke Beziehungsorientierung zum Kunden und das tiefe regionale Durchdringen ihrer Einzugsgebiete. Die Oberbank bietet alle wichtigen klassischen Bankdienstleistungen einer Universalbank an. Sie strebt kein originares, vom Kunden losgelöstes Auslandsgeschäft an, vielmehr begleitet sie ihre Kunden bei deren Auslandsaktivitäten.
Die Genehmigung des Abschlusses 2010 und die Freigabe zur Veröffentlichung sind für den 28. März 2011 vorgesehen.
Der Konsolidierungskreis umfasst im Jahr 2010 neben der Oberbank AG 22 inländische Tochter unternehmen. Der Kreis der einbezogenen verbundenen Unternehmen hat sich im Berichtsjahr nicht verändert. Die ALPENLANDISCHE GARANTIE-GESELLSCHAFT m.b.H. wurde quotal in den Konzernabschluss einbezogen. Neben der Drei-Banken Versicherungs-Aktiengesellschaft, der BKS Bank AG und der Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft wurde die voestalpine AG nach der Equity-Methode in den Konzemabschluss einbezogen. Nicht konsolidiert wurden 26 Tochterunternehmen und 23 assozilerte Unternehmen, deren Einfluss auf die Vermögens-Finanzund Ertragslage des Konzerns insgesamt von untergeordneter Bedeutung ist. Der Konzernabschlussstichtag ist der 31. Dezember. Uber die in den Konzernabschluss einbezogenen Leasingunternehmen wurde ein Teilkonzernabschluss mit Stichtag 30. September aufgestellt.
Der Konzernabschluss der Oberbank AG für das Geschäftsjahr 2010 wurde in Übereinstimmung mit den vom international Accounting Standards Board (IASB) veröffentlichten International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und deren Auslegung durch das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) erstellt. Er erfüllt auch die Voraussetzungen des § 59 a BWG und des § 245 a UGB über befreiende Konzernabschlüsse nach international anerkannten Rechnungslegungsgrundsätzen. Von der Unternehmensfortführung wird ausgegangen. Es gab keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres. Die Anderungen zu IAS 27, 39, die Anderungen zu IFRS 1, 2, 3, 5 sowie die neuen Standards und Interpretationen IFRIC 12, 15, 16, 17, 18 sind in der Berichtsperiode erstmalig zur Anwendung gekommen. Aus der erstmaligen Anwendung ergeben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf den Oberbank-Konzern. Bereits veröffentlichte und von der EU übernommene Standards oder Interpretationen, die noch nicht verpflichtend anzuwenden sind (IFRIC 19, Neufassung des IAS 24, Anderungen an IAS 12, 32, an IFRS 1, 7 sowie an IFRIC 14), wurden nicht vorzeitig angewendet. Sofern die Standards schon untersucht wurden, werden keine Anderungen in materieller Hinsicht erwartet. Der IASB hat am 12. November 2009 IFRS 9, Financial Instruments, herausgegeben. Der neue Standard repräsentiert die erste von drei Phasen zur vollständigen Ablöse von IAS 39, Finanzinstrumente Ansatz und Bewertung. Der jetzt vorgelegte Standard ändert grundlegend die bisherigen Vorschriften zur Kategorisierung von Finanzinstrumenten, wurde aber von der EU noch nicht übernommen.
Die Auswirkungen des IFRS 9 auf den Oberbank-Konzern werden nach Veröffentlichung der beiden restlichen Phasen (Wertberichtigung und Sicherung) abschließend untersucht. Eine verlässliche Aussage zum Einfluss auf die zukünftigen Jahresabschlüsse ist aus heutiger Sicht nicht möglich.
Gemäß IAS 39 werden alle finanziellen Verpflichtungen einschließich aller derivativen Finanzinstrumente in der Bilanz erfasst. Finanzgarantien ebenfalls entsprechend IAS 39 bilanziert. Säntliche zu Handelszwecken gehaltenen Finanzinstrumente sowie Wertpapiere des Nicht-Handelsbestandes werden zum Handelstag, die übrigen Finanzinstrumente zum Erfüllungstag erfasst. Die Bewertung der finanziellen Vermögenswerte richtet sich nach der Zugehörigkeit zu bestandskategorien, die wie folgt unterschieden werden:
Zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Vermögenswerte und Schulden (Held for Trading) dienen hauptsachlich dazu, Gewinne aus kurzfristigen Preisschwankungen oder der Händlermarge zu erzielen. Bis zur Endfälligkeit zu hatende Finanzanlagen (Held to Maturity) sind Vermögenswerte mit festen Zahlungen und fester Laufzeit, die die Bank bis zur Endfälligkeit haten kann und will. Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, für die die Fair-Value-Option gemäß IAS 39 angewandt wird, werden zum Fair Value bewertet. Einerseits dient die Anwendung der Fair-Value-Option gemaß IAS 39 der Vermeldung bzw. der Beseitigung von Inkongruenzen beim Ansatz und bei der Bewertung von Vermögenswerten und Verbindlichkeiten. Andererseits wird die Fair-Value-Option für eine Gruppe von finanziellen Vermögenswerten, deren Wertentwicklung auf Grundlage des beizulegenden Zeitwertes auf Basis einer dokumentierten Anlagestrategie beurteilt und gesteuert wird, angewendet. Kredite und Forderungen (Loans and Receivables) sind finanzielle Vermögenswerte, die das Unternehmen durch die direkte Bereitstellung von Geld, Waren oder Diensteistungen selbst geschaffen hat und die nicht Handelszwecken dienen. Diese Kategorie umfasst im Wesentlichen die Forderungen an Kreditinstitute und Kunden. Vom Unternehmen erworbene Forderungen werden nicht hier, sondern den Kategorien Held for Trading bzw. Avallable for Sale zugeordnet. Zur Veräußerung verfügbare Vermögenswerte (Avallable for Sale) sind die Residualgröße, d.h. alle Vermögenswerte, die nicht einer der vorgenannten Kategorien zuzuordnen sind, fallen hierunter. Die Bank weist diese Bestände als Finanzanlagen aus. Zu den finanziellen Verbindlichkeiten, die nicht Handelszwecken dien insbesondere Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Kunden sowie verbriefte Verbindlichkeiten und Nachrangkapital.
Die Erstbewertung sämtlicher Finanzinstrumente erfolgt zu Anschaffungskosten, die dem beizulegenden Zeitwert (Far Value) der hingegebenen (beim Erwerb finanzieller Vermögenswerte) oder erhaltenen (beim Erwerb finanzieller Verpflichtungen) Gegenleistung entsprechen. In der Folge werden finanzielle Vermögenswerte grundsätzlich mit dem Fair Value bewertet. Ausgenommen hievon sind ausgereichte Kredite und Forderungen, die nicht zu Handelszwecken gehalten werden, und bestimmte finanzielle Vermögenswerte, deren Fair Value nicht zuverlässig ernittelt werden kann. Eine weitere Ausnahme betrifft Wertpapiere, die - Held to Maturity-bis zur Endfälligkeit gehalten werden. Diese Ausnahmen werden mit fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Finanzielle Verbindlichkeiten werden sofern sie nicht Handelspassiva sind - ebenfalls mit fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Die Ausbuchung eines finanziellen Vermögenswertes er Kontrolle über die vertraglichen Rechte aus diesen Vermögenswert. Eine finanzielle Verbindlichkeit wird ausgebucht, wenn diese getilgt ist. Bei Vorliegen eines Impairments gemäß IAS 39 werden die Wertminderungen erfolgswirksam erfasst.
Alle wesentlichen Tochterunternehmen, die unter der wirtschaftlichen Beherrschung der Oberbank AG stehen, wurden in den Konzernabschluss einbezogen. Wesentliche Beteiligungen mit bis zu 50 % Beteiligungsverhältnis wurden nach der Equity-Methode bilanziert (Drei-Banken Versicherungs-Aktiengesellschaft, BKS Bank lür Trol und Vorarberg Aktiengesellschaft, voestalpine AG). Voraussetzung für die Einbeziehung nach der Equity-Methode ist, dass man auf die Unternehmenspolitik maßgeblichen Einfluss ausüben kann. Dieser Einfluss gibt dem strategischen Investor auch eine gewisse Verantwortung für das Unternehmen. Daher erscheint es nicht ausreichend für die Bewertung, diese nur auf den Aktienkurs abzustellen. Im Sinne einer nachhaltigen Beteiligungsstrategie ist es jedenfalls angemessen, das jeweilige Eigenkapital mit einzubeziehen. Ebenso sind Gewinnausschüttungen kein Maßstab für die zurechenbare Leistung des assoziierten Unternehmens. Das Ergebnis aus der Beteiligung wird durch die Einbeziehung des anteiligen Jahresüberschusses treffender abgebildet. Für Gemeinschaftsunternehmen (ALPENLANDISCHE GARANTIE-GESELLSCHAFT m.b.H.) wurde die Quotenkonsolidierung angewandt. Nicht konsolidiert wurden Tochterunternehmen, deren Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns insgesamt von untergeordneter Bedeutung ist. Die übrigen Beteiligungen sind mit dem beizulegenden Fair Value angesetzt.
Die Kapitalkonsolidierung erfolgte gemäß den Bestimmungen des IFRS 3 nach der Erwerbsmethode. Aktive Unterschiedsbeträge, die auf gesondert identifizierbare immaterielle Vermögensgegenstände entfallen, die im Rahmen des Unternehmenszusammenschlusses erworben wurden, werden getrennt vom Firmenwert ausgewiesen. Dabei werden auch für die Fremdanteile die anteiligen Unterschiedsbeträge angeführt. Soweit für diese Vermögensgegenstände eine Nutzungsdauer bestimmt werden kann, erfolgt eine planmäßige Abschreibung über die voraussichtiche Nutzungsdauer. Konzerninterne Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Aufwendungen und Erträge werden eliminiert, soweit sie nicht von untergeordneter Bedeutung sind. Auf eine Zwischenergebniseliminierung wurde verzichtet, da keine wesentlichen Zwischenergebnisse vorhanden sind.
Im Geschäftsjahr 2010 erfolgten keine Unternehmenserwerbe.
Die Währungsumrechnung erfolgt nach den Vorschriften des IAS 21. Danach werden nicht auf Euro lautende monetäre Vermögenswerte und Schulden mit marktgerechten Kursen am Bilanzstichtag in Euro umgerechnet. Noch nicht abgewickelte Termingeschäfte werden zum Terminkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Die Umrechnung der auf ausländische Währung lautenden Jahresabschlüsse von ausländischen Tochtergesellschaften wurde für die Bilanz mit dem Devisenmittelkurs am Bilanzstichtag, für die Gewinn- und Verlust-Rechnung mit dem Jahresdurchschnittskurs vorgenommen. Der Konzernabschluss wird in Euro aufgestellt.
Als Barreserve werden der Kassenbestand und Guthaben bei Zentralnotenbanken ausgewiesen.
Alle Handelsaktiva, das sind Wertpapiere des Handelsbestandes sowie positive Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten und offene bzw. nicht gehedgte derivative Finanzinstrumente des Handelsbuches, werden mit ihren Marktwerten ausgewiesen. Für die Ermittlung werden neben Börsenkursen auch marktnahe Bewertungskurse herangezogen. Sind derartige Kurse nicht vorhanden, so werden anerkannte Bewertungsmodelle verwendet.
Diese sind mit den fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt. Ausnahmen sind Grundgeschäfte, für die die Fair-Value-Option in Anspruch genommen wird. Wertberichtigungen für Einzel- und Länderrisiken werden nicht von der entsprechenden Forderung abgesetzt, sondern offen in der Bilanz ausgewiesen.
Finanzderivate werden in der Bilanz mit ihrem Fair Value angesetzt, wobei Wertänderungen des Geschäftsjahres grundsätzlich sofort erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlust-Rechnung erfasst werden. Soweit die Fair-Value-Option gemäß IAS 39 in Anspruch genommen wird, dient sie der Vermeidung bzw. der Beseitigung von Inkongruenzen beim Ansatz und bei der Bewertung von Verbindlichkeiten. Dementsprechend werden in diesem Fall Vermögenswerte und Verbindlichkeiten erfolgswirksam mit dem Fair Value bewertet. Der Vorstand hat eine Investmentstrategie beschlossen, in der diese Vorgangsweise festgehalten wurde, nämlich Inkongruenzen durch die Anwendung der Fair-Value-Option zu vermeiden.
Die Oberbank weist als Leasinggeber beim Finanzierung gegenüber den Leasingnehmer in Höhe der Barwerte der vertraglich vereinbarten Zahlungen aus. Bei Operate-Leasing-Verträgen werden die zur Vermietung bestimmten Vermögenstände-vermindert um die Abschreibungen-im Sachanlagevermögen ausgewiesen. Als Finanzinvestitionen gehalten werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.
Die Bemessung der Risikovorsorge wird insbesondere durch Erwartungen hinsichtlich zukünftiger Kreditausfälle und durch die Struktur und Qualität der Kreditporttolios bestimmt. Für alle erkennbaren Adressrisiken im in- und ausländischen Kreditgeschäft hat die Oberbank Einzelwertberichtigungen oder Rückstellungen in Hähe der erwarteten Ausfälle gebildet. Darüber hinaus wurde in Form einer Wertberichtigung auf Portfolioebene gemäß IAS 39 vorgesorgt. Das Risiko aus Krediten an Kreditien Staaten (Länderrisiko) berücksichtigt die jeweillge wirtschaftliche, politische und regionale Situation. Der Gesamtbetrag der Risikovorsorgen wird offen als Kürzungsbetrag auf der Aktivseite der Bilanz ausgewiesen. Die Risikovorsorgen für außerbilanzielle Geschäfte (insbesondere Haftungen und Garantien sowie sonstige Kreditzusagen) sind in der Position Rückstellungen enthalten.
Die Finanzanlagen umfassen die Kategorien FV/PL (Fair Value/Profit or Loss), HtM (Held to Maturity), AfS (Available for Sale) sowie die Antelle an at-Eguity-Unternehmen. Vermögenswerte, für die die Fair-Value-Option gemäß IAS 39 angewandt wird, werden zum Fair Value bewertet. Der HtM-Bestand wird zu fortgeschriebenen Anschaffungskosten bewertet, wobel voraussichtich dauerhatte, bonitätsbedingte Wertminderungen erfolgswirksam berücksichtigt werden. Anteile an Unternehmen, die weder vollkonsoldiert noch at Equity bewertet werden, sind Teil des AfS-Bestandes. Der AfS-Bestand wird zu Marktwerten bewertungsänderungen werden erfolgsneutral gebucht. Sind keine Börsenkurse verfügbar, erfolgt die Bewertung zu fortgeführten Anschaffungskosten. Zur Feststellung der Notwendigkeit von Iripairment wird in der Oberbank zwischen Schuldtiteln (Loans and Receivables, HtM-Wertpapiere und festverzinsliche AfS-Wertpapiere) und Eigenkapitaltiteln unterschieden. Die Antelle an at-Equity-Unternehmen werden mit dem der Oberbank zustehenden anteiligen Eigenkapital des Beteiligungsunternehmens angesetzt.
Der Impairment-Prüfungsanlass ist bei Schuldtiteln dann gegeben, wenn der Markwert um mindestens 20 % unter die Anschaffungskosten des Schuldtitels sinkt und dies dauerhaft über einen Zeitraum von neun Monaten der Fall ist. In der Folge wird geprüft, ob ein Ereignis eine Auswirkung auf die zukünftigen Zahlungsströme aus dem Schuldtitel hat und sich verlässt (IAS 39.59), Wird festgestelt, dass bei diesem Schuldtitel innerhalb der geplanten Behaltefrist eine Wertauffungskosten nicht zu erwarten ist (Ausschluss von Marktschwankungen), liegt Impairment vor.
Bei Eigenkapitaltiteln ist der Impairment-Prüfungsanlass dann gegeben, wenn der Marktwert um mindestens 20 % unter die Anschaffungskosten des Eigenkapitaltitels sinkt oder wenn der Marktwert dauerhaft mindestens über einen Zeitraum von neun Monaten unter den Anschaffungskosten des Eigenkapitaltitels liegt. In der Folge wird geprüft, ob ein Ereignis eingetreten ist, das eine Auswirkung auf die zukünftigen Zahlungsströme aus dem Eigenkaptalttel hat und sich verlässlich schätzen lässt (IAS 39.59) oder ob die Gefahr besteht, dass die Ausgabe für den Eigenkapttalttel nicht zurückerlangt werden kann (IAS 39.61). Wird festgestellt, dass bei diesem Eigenkaptaltitel innerhalb der geplanten Behaltefrist eine Wertaufholung bis zu den Anschaffungskosten nicht zu erwarten ist (Ausschluss von Marktschwankungen), liegt Impairment vor.
Im Geschäftsjahr 2010 fanden keine Umwidmungen von der Kategorie AfS in die Kategorie HtM statt.
Die Position immaterielle Anlagevermögenswerte umfasst insbesondere Patente, Lizenzen, Software, Kundenstock und Rechte sowie erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte. Die Bewertung erlolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um plannäßige Abschreibungen. Die planmäßige Abschreibungerfolgt linear auf Basis der geschätzten Nutzungsdauer für immaterielles Anlagevermögen beträgt in der Oberbank drei bis 20 Jahre. Sachanlagevermögen (einschließlich als Finanzinvesttionen gehaltene immobilien) wird zu Anschaffungs-bzw. Herstellungskosten, reduziert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen führen zu einer außerplanmäßigen Abschreibung. Die plannäßige Abschreibung erfolgt linear auf Basis der geschätzten Nutzungsdauer.
In der Oberbank gilt folgende durchschnittliche Nutzungsdauen
| Bankbetrieblich genützte Gebäude | 10 bis 50 Jahre | |
|---|---|---|
| Betriebs- und Geschaftsausstattung | 4 bis 20 Jahre | |
| Standard-Software | 4 ahre |
Darüber hinaus wird jeweils zum Bilanzstichtag überprüft, ob Anhaltspunkte für eine Wertminderung vorliegen. Bei dieser Uberprüfung ermittelt die Oberbank den für den Vermögenswert erzielbaren Betrag. Dieser entspricht dem höheren Betrag aus Nutzwert oder Nettoveräußerungspreis. Liegt der erzielbare Betrag unter dem Buchwert des Vermögenswertes, erfolgt die ergebrilswirksame Erfassung eines Wertminderungsbetrages in Höhe dieses Unterschiedsbetrages.
Der Ausweis und die Berechnung von Ertragsteuern erfolgen gemäß IAS 12. Die Berechnung erfolgt bei jedem Steuersubjekt zu den Steuersätzen, die erwartungsgemäß in dem Besteuerungszeitraum angewandt werden, in dem sich die Steuerlatenz umkehrt. Für Verlustvorträge werden alttive latente Steuern angesetzt, wenn es wahrscheinlich ist, dass in Zukunft mit steuerbaren Gewinnen in entsprechender Höhen Gesellschaft zu rechnen ist. Ertragsteueransprüche bzw. - verpflichtungen werden in den Positionen Sonstige Aktiva bzw. Steuerschulden ausgewiesen.
In diesem Posten werden insbesondere negative Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten ausgewiesen. Die Handelspassiva werden im Bilanzposten sonstige Passiva ausgewiesen.
Diese sind mit den fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt. Ausnahmen sind Grundgeschäfte, für die die Falr-Value-Option in Anspruch genommen wird.
Verbriefte Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit ihrem Rückzahlungsbetrag bewertet. Soweit die Fair-Value-Option in Anspruch genommen wird, werbrieften Verbindlichkeiten mit dem Fair Value bewertet. Langfristige, abgezinst begebene Schuldverschreibungen (Nullkuponanleihen) werden mit dem Barwert bilanziert. Der Betrag der verbrieften Verbindlichkeiten wird um die Anschaftungskosten der im Eigenbestand befindlichen Emissionen gekürzt.
Rückstellungen werden gebildet, wenn eine zuverlässig schätzbare rechtliche oder faktische Verpflichtung gegenüber Dritten besteht. Sämtliche Sozialkapitallückstellungen (Pensionen, Abfertigungsverpflichtungen und Jubliaunsgelder) werden gemäß IAS 19, basierend auf versicherungsmathematischen, ermittelt, Dabei werden neben den am Bilanzstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften auch die künftig zu erwartenden Erhöhungen an Gehältern und Renten einbezogen. Der versicherungsmathematischen Berechnung wurden für samtliche Sozialkapitalrückstellungen folgende Parameter zugrunde gelegt:
Vom Wahlrecht, für versicherungsmathematische Gewinne bzw. Verluste die Korridormethode anzuwenden bzw. das versicherungsmathematische Ergebnis außerhalb des Jahresüberschusses zu erfassen, wurde kein Gebrauch gemacht.
Sonstige Rückstellungen werden gebildet, wenn eine zuverlässig schätzbare rechtliche oder faktische Verpflichtung gegenüber einem Dritten besteht und es wahrscheinlich ist, dass diese Verpflichtung zu einem Abfluss von Ressourcen führen wird. Die Rückstellungen werden mit jenem Wert angesetzt, der die bestmögliche Schätzung der zur Erfüllung der Verpflichtung erforderlichen Ausgabe darstellt.
Im Posten sonstige Passiva werden passive Rechnungsposten, Verbindlichkeiten, die - im Vergleich zu den Rückstellungen - mit einem wesentlich höheren Grad an Sicherheit hinsichtlich der Höhe oder des Zeitpunktes der Erfüllungsverpflichtung ausgestattet sind, sowie sonstige Verpflichtungen, die keinem anderen Bilanzposten zuge ordnet werden können, ausgewiesen.
Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 28. April 1999 erfolgte die Umstellung des Grundkaptals von Schilling auf Euro sowie von Nennbetragsaktien in nennwertlose Stückaktien. Bei der Kapitalerhöhung im Jahr 2000 mit Beschluss der Hauptversammlung vom 27. April 2000 wurde das Grundkapital von 58.160.000,00 Euro auf 60.486.400,00 Euro durch Ausgabe von 320.000 Stück Stammaktien erhäht. Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 22. April 2002 erfolgte eine Erhöhung des Grundkaptals aus Geselschaftsmitteln auf 70 Mio. Euro. Im Geschäftsjahr 2006 wurde mit Beschluss der Hauptversammlung vom 9. Mai 2006 das Grundkapital durch Ausgabe von 640.000 Stück Stammaktien auf 75.384.615,38 Euro erhöht. Mit Beschuss der Hauptversammlung vom 14. Mai 2007 er folgte eine Erhönung des Grundkapitals durch Ausgabe von 40.000 Stück Stammaktien auf 75.721.153,84 Euro (bedingte Kapitalerhöhung). Im Geschäftsjahr 2008 wurde abermals eine bedingte Kapitalerhöhung durch Ausgabe von 30.000 Stück Stammaktien vorgenommen. Dadurch erhöhte sich das Grundkapital auf 75.973.557,69 Euro. Mit Beschluss vom 27. Mai 2008 erfolgten ein Aktiensplit im Verhältnis 1.3 und eine Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln, die das Grundkaptal auf 81.270.000,00 Euro erhöhte. Mit Beschluss des Vorstandes vom 30. September 2009 wurde im Oktober 2009 eine Kapitalerhöhung im Verhältnis 1:16 durchgeführt, wodurch sich das Grundkapital auf 86.349.375,00 Euro erhöhte.
Das Grundkapttal ist eingetelt in 25.783.125 auf den Inhaber lautende Stamm-Stückaktien und 3.000.000 auf den Inhaber lautende Vorzugs-Stückaktien ohne Stimmecht mit einer nachzuzahlenden Mindestdividende von 6% vom anteiligen Grundkapital. Der Vorstand wird der Hauptversammlung vorschlagen, aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2010 der Oberbank AG eine Dividende von 0,50 Euro je Aktie auszuschütten (dies entspricht einer Ausschüttungssumme von 14.391.562,50 Euro). Den Rücklagen werden 67.143.446,76 Euro zugeführt. Der verbleibende Rest In Höhe von 83.596,88 Euro wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Die Anzahl der direkt oder über assoziierte Unternehmen gehaltenen eigenen Anteile beträgt zum Stichtag 10.415.587 Stück In der Kaptalrucklage ist der Mehrerlös (Aglo), der bei der Ausgabe elgener Aktien erzielt wird, enthalten. Die Gewinnrücklagen nehmen die thesaurierten Gewinne des Konzerns sowie sämtliche erfolgswirksamen Konsolidierungsmaßnahmen auf. Die Bewertungsrücklage gemäß IAS 39 nimmt die Bewertungsänderungen aus den Availablefor-Sale-Finanzinstrumenten auf; zum Zeitpunkt der tatsächlichen Realisierung werden diese in die Gewinn- und Verlust-Rechnung umgebucht. Die Rücklagen aus assoziierten Unterschiedsbetrag zwischen den historischen Anschaffungskosten und den Equity-Buchwerten der assozilerten Unternehmen dar.
Zinserträge und -aufwendungen werden periodengerecht abgegrenzt. Im Zinsergeonis sind Ertrage und Aufwendungen, die ein Entgelt für die Uberlassung von Kapital darstellen, enthalten. Darüber hinaus sind in diesem Posten auch die Erträge aus Aktien und anderen Anteilsrechten nicht festverzinslichen Wertpapieren enthalten, sofern es sich nicht um Erträge aus Wertpapieren handelsaktiva zuzurechnen sind. Auch Erträge aus Beteiligungen und aus Anteilen an verbundenen Unternehmen -soweit wegen untergeordneter Bedeutung nicht konsolidiert - werden in diesem Posten ausgewiesen. Erträge aus den at Equity einbezogenen Unternen werden in einem separaten Posten ausgewiesen
Der Posten Kreditisikovorsorge beinhaltet Zuführungen und Rückstellungen und Rückstellungen bzw. Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen und Rückstellungen sowie Direktabschreibungen und nachträgliche Eingänge bereits ausgebuchter Forderungen im Zusammenhang mit dem Kreditgeschäft. Ebenso werden Ergebrisse aus Impairments von Finanzanlagen in diesem Posten ausgewiesen.
Das Provisionsergebnis ist der Saldo aus den Aufwendungen aus dem Dienstleistungsgeschäft.
Dieser Posten beinhaltet Gewinne und Verkäufen von Wertpapieren und sonstigen Finanzinstrumenten des Handelsbestandes, Bewertungsgewinne und -verluste aus der Marktbewertung von Wertpapieren und sonstigen Finanzinstrumenten des Handelsbestandes, Stückzinsen von festverzinslichen Wertpapieren des Handelsbestandes und Dividendenerträge von Aktien im Handelsbestand sowie die Refinanzierungsaufwendungen für diese Wertpapiere.
| in €1.000 | 2010 | 2009 |
|---|---|---|
| 3) Zinsergebnis | ||
| Zinserträge aus | ||
| Kredit- und Geldmarktgeschäften | 437 309 | 416.622 |
| Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren | 2.717 | 2.213 |
| Sonstigen Beteiligungen | 1.765 | 1.402 |
| Verbundenen Unternehmen | 5.494 | 9/4/10 |
| Festverzinslichen Wertpapieren und Schuldverschreibungen | 93.515 | 99.294 |
| Zinsen und ähnliche Erträge | 540 860 | 524 007 |
| Zinsaufwendungen für Einlagen | 199.434 | - 204.467 |
| Zinsaufwendungen für verbriefte Verbindlichkeiten | -41.309 | -42.160 |
| Zinsaufwendungen für nachrangige Verbindlichkeiten | - 24 730 | - 28.205 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | - 265.4/3 | - 214.832 |
| Erträge aus at Equity bewerteten Unternehmen | 43 544 | 13.216 |
| Zinsergebnis | 318.931 | 262.391 |
| 4) Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | ||
|---|---|---|
| Zuführungen zu Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | 126.341 | 103.916 |
| Direktabschreibungen | 4 747 | 13.708 |
| Auflösungen zu Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | - 24 647 | - 24 893 |
| Eingänge aus abgeschriebenen Forderungen | - 2 615 | -2000 |
| Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | 103.826 | 90.731 |
| 5) Provisionsergebnis | ||
|---|---|---|
| Zahlungsverkehr | 33.604 | 31 494 |
| Wertpapiergeschäft | 33.362 | 28.647 |
| Devisen-, Sorten-und Edelmetallgeschäft | 11700 | 6.704 |
| Kreditgeschaft | 20.171 | 17.624 |
| Sonstiges Dienstleistungs- und Beratungsgeschäft | 2.370 | 2.106 |
| Provisionsergebris | 101.207 | 88.575 |
| 6) Handelsergebnis | ||
|---|---|---|
| Gewinne/Verluste aus zinsbezogenen Geschaften | 3.326 | 7.752 |
| Gewinne/Verluste aus Devisen-, Valuten- und Münzengeschäft | 1.654 | 4504 |
| Gewinne/Verluste aus Derivaten | -1.500 | - 991 |
| Handelsergebnis | 6480 | 11 265 |
| in € 1.000 | 2010 | 2009 |
|---|---|---|
| 7) Verwaltungsautwand | ||
| Personalauf wand | 126.197 | 119.815 |
| hievon Beiträge an die Mitarbeiter-Vorsorge-Kasse | 360 | 309 |
| Andere Verwaltungsaufwendungen | 70.253 | 65.988 |
| Abschreibungen und Wertberichtigungen | 24.283 | 22.420 |
| Verwaltungsaufwand | 220.733 | 208.223 |
| 8) Sonstiger betrieblicher Erfolg | ||
| a) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten FV/PL | 8.446 | 23.776 |
| b) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten AfS | 2.844 | 4.052 |
| c) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten HtM | 610 | 0 |
| d) Sonstiger betrieblicher Erfolg | 524 | ಡಿ30 |
| Saldo sonstige betriebliche Erträge/Aufwendungen | 12.424 | 28.758 |
| 9) Ertragsteuern | ||
| Laufender Ertragsteueraufwand | 21.521 | 9.101 |
| Latenter Ertragsteueraufwand (+)/-ertrag (-) | - 5.413 | 5.596 |
| Ertragsteuern | 16.108 | 14.697 |
| Jahresüberschuss vor Steuern | 114.483 | 92.035 |
| Errechneter Steueraufwand 25 % | 28.621 | 23.009 |
| Steuerersparnis aus steuerfreien Beteiligungserträgen | - 3.427 | -6.910 |
| Steuerersparnis aus at-Equity-Uberschussbeträgen | -8.644 | 610 |
| Steueraufwand (+)/Steuerertrag (-) betreffend Vorjahre | - 1.018 | 213 |
| Steuerersparnis aus sonstigen steuerbefreiten Erträgen | - 1.151 | - 2.301 |
| Steuer aus nicht abzugsfähigem Aufwand | 2.388 | 5.604 |
| Steuerersparnis aus Verbrauch Verlustvorträge | 0 | - 4.886 |
| Steuereffekte aus abweichenden Steuersätzen | -61 | -642 |
| Ausgewiesener Steueraufwand (+)/-ertrag (-) | 16.108 | 14.697 |
| Effektiver Steuersatz | 14,07 % | 15,91% |
| 10) Ergebnis je Aktie in € | ||
| 28.783.125 | 28.783.125 | |
| Aktienanzahl per 31.12. Durchschnittliche Anzahl der umlaufenden Aktien |
28.695.932 | 27.291.709 |
| Den Anteilseignern des Mutterunternehmens | ||
| zuzurechnender Jahresüberschuss nach Steuern | 98.375 | 77.293 |
| in € 1.000 | 2010 | 2009 |
|---|---|---|
| 11) Barreserve | ||
| Kassenbestand | 64,397 | 64 507 |
| Guthaben bei Zentralnotenbanken | 162.526 | 100.223 |
| Barreserve | 226.923 | 164,730 |
| 12) Forderungen an Kreditinstitute | ||
| Forderungen an inlandische Kreditinstitute | 1.098.712 | 1.118.940 |
| Forderungen an ausländische Kreditinstitute | 757.307 | 974 393 |
| Forderungen an Kreditinstitute | 1.856.019 | 2.093.333 |
| Forderungen an Kreditinstitute nach Fristen | ||
| Täglich fällig | 201.376 | 143.215 |
| Bis 3 Monate | 1 214.059 | 1 458 143 |
| Uber 3 Monate bis 1 Jahr | 311.870 | 385 250 |
| Uber 1 Jahr bis 5 Jahre | 12.410 | 86.590 |
| Uber 5 Jahre | 15 304 | 20.075 |
| Forderungen an Kreditinstitute | 1.856.019 | 2.093.333 |
| 13) Forderungen an Kunden. | ||
| Forderungen an inländische Kunden | 6.490.370 | 6.246.692 |
| Forderungen an ausländische Kunden | 3.951.954 | 3.589.796 |
| Forderungen an Kunden | 10.442.324 | 9.836.488 |
| Forderungen an Kunden nach Fristen | ||
| Taglich fallig | 1.645.971 | 1.216.577 |
| Bis 3 Monate | 1.040.273 | 1.264.845 |
| Uber 3 Monate bis 1 Jahr | 956.708 | 1.089.698 |
| Uber 1 Jahr bis 5 Jahre | 3.663.834 | 3.426.867 |
| Uber 5 Jahre | 3,135,538 | 2.838.501 |
| Forderungen an Kunden | 10.442.324 | 9.836.488 |
| Leasinggeschäft (Finanzierungsleasing) | ||
| Bruttoinvestitionswerte Bis 3 Monate |
61.299 | 63 148 |
| 3 Monate bis 1 Jahr | 171 178 | 181.481 |
| Uber 1 Jahr bis 5 Jahre | 440.017 | 487.649 |
| Uber 5 Jahre | 290.565 | 296.951 |
| Summe | 963.059 | 1.023.229 |
| Nicht realisierte Finanzertrage | ||
| Bis 3 Monate | 4.006 | 8,730 |
| 3 Monate bis 1 Jahr | 10.893 | 18.185 |
| Uber 1 Jahr bis 5 Jahre | 31.278 | 48.211 |
| Uber 5 Jahre | 26,286 | 25.754 |
| Summe | 72.463 | 100.881 |
| in €1.000 | 2010 | 2009 |
|---|---|---|
| Nettoinvestitionswerte | ||
| Bis 3 Monate | 57.293 | 54.418 |
| 3 Monate bis 1 Jahr | 160.285 | 163.296 |
| Uber 1 Jahr bis 5 Jahre | 408.739 | 433.438 |
| Uber 5 Jahre | 264.779 | 271197 |
| Summe | 890.596 | 922.349 |
| Kumulierte Wertberichtigungen | 11.392 | 6.008 |
| 15) Handelsaktiva | ||
|---|---|---|
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere |
||
| Börsenotiert | 11.967 | 18.419 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | ||
| Börsenotiert | 2 950 | 2.541 |
| Positive Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten | ||
| Währungsbezogene Geschäfte | 2.707 | 0 |
| Zinsbezogene Geschäfte | 27.859 | 29.391 |
| Sonstige Geschäfte | 10 | 0 |
| Handelsaktiva | 45.493 | 50.351 |
| 16) Finanzanlagen | ||
|---|---|---|
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere |
||
| Börsenotiert | 2.889.207 | 2.655.411 |
| Nicht börsenotiert | 34.081 | 39 390 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | ||
| Börsenotiert | 104 593 | 49.780 |
| Nicht börsenotiert | 178.091 | 149,943 |
| in €1.000 | 2010 | 2009 |
|---|---|---|
| Beteiligungen/Anteile | ||
| An verbundenen Unternehmen | 226.974 | 218.441 |
| An at Equity bewerteten Unternehmen | ||
| - Kreditinstituten | 201.160 | 183.029 |
| - Nicht-Kreditinstituten | 263.316 | 227.744 |
| An sonstigen Beteiligungen | ||
| - Kreditinstituten | 10.809 | 10.809 |
| - Nicht-Kreditinstituten | 51.272 | 46.522 |
| Finanzanlagen | 3.959.503 | 3.581.069 |
| a) Finanzielle Vermögenswerte FV/PL | 336.182 | 291.535 |
| b) Finanzielle Vermögenswerte AfS | 752.368 | 807.007 |
| c) Finanzielle Vermögenswerte HtM | 2.406.477 | 2.071.754 |
| d) Anteile an at Equity-Unternehmen | 464.476 | 410.773 |
| Finanzanlagen | 3.959.503 | 3.581.069 |
| 17) Immaterielle Anlagevermögenswerte | ||
| Nutzungs- und Mietrechte | 1.578 | 1.833 |
| Individual-Software | 3.640 | 6.485 |
| Sonstiges immaterielles Anlagevermögen | 137 | 151 |
| Kundenstock | 800 | 840 |
| Immaterielle Anlagevermögenswerte | 6.155 | 9.309 |
| 18) Sachan agen | ||
| Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien | 76.953 | 81.368 |
| Grundstücke und Gebäude | 69.491 | 71.705 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 60.750 | 53.454 |
| Sonstige Sachanlagen | 13.889 | 15.398 |
| Sachanlagen | 221.083 | 221.925 |
| Dor Konzen with the from develop into Crucing mit since mir sinch were von 76.937 del Firm Norther Fridal on bear Dhilde loot be 182.10 |
| Bis 3 Monate | 2943 | 2.618 |
|---|---|---|
| 3 Monate bis 1 Jahr | 8.273 | 8.127 |
| Uber 1 Jahr bis 5 Jahre | 28.918 | 29.842 |
| Über 5 Jahre | 38.254 | 71.304 |
| Summe | 78.388 | 111 891 |
| in € 1.000 | 2010 | 2009 |
|---|---|---|
| 19) Sonstige Aktiva | ||
| Latente Steueransprüche | 20.837 | 25.695 |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 300.962 | 295.864 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 1.650 | 1.658 |
| Sonstige Aktiva | 323.449 | 323.217 |
| Aktive Steuerabgrenzungen | 20.837 | 25.695 |
| Latente Steueransprüche | 20.837 | 25.695 |
| Aktive Steuerabgrenzungen | ||
| Forderungen an Kreditinstitute und Kunden | 25.810 | 16.922 |
| Festverzinsliche Wertpapiere | - 2.180 | - 4.258 |
| hievon kumulierter Bewertungseffekt aus AfS-Finanzinstrumenten | - 2.766 | - 4.277 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | - 23.028 | -9.793 |
| Beteiligungen | 982 | 1.221 |
| Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände | - 250 | - 318 |
| Sonstige Aktiva | - 16.890 | - 13.203 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Kunden | 3.830 | 3.156 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 1.464 | 1.606 |
| Sonstige Passiva | 16.402 | 14.304 |
| Abfertigungs- und Pensionsrückstellungen | 23.725 | 24.065 |
| Sonstige Rückstellungen | - 10.991 | - 11.436 |
| Nachrangkapital | - 143 | 414 |
| Steuerliche Verlustvorträge | 2.706 | 3.015 |
| Aktive Steuerabgrenzungen | 20.837 | 25.695 |
| 20) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber | ||
| Inländischen Kreditinstituten | 1.439.190 | 1.261.892 |
| Ausländischen Kreditinstituten | 2.393.975 | 2.204.631 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 3.833.165 | 3.466.523 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten nach Fristen | ||
| Täglich fällig | 316.510 | 521.103 |
| Bis 3 Monate | 2.984.247 | 1.846.300 |
| Uber 3 Monate bis 1 Jahr | 137.784 | 771.917 |
| Uber 1 Jahr bis 5 Jahre | 244.350 | 190.180 |
| Uber 5 Jahre | 150.274 | 137.023 |
| Verhindlichkeiten gegenüher Kreditinstituten | 3.833.165 | 3.466.523 |
| in €1.000 | 2010 | 2009 |
|---|---|---|
| 21) Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | ||
| Spareinlagen | 3.447.187 | 3 309 174 |
| Sonstige | 5.455.564 | 5.476.988 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 8.902.751 | 8.876.162 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden nach Fristen | ||
| Taglich fallig | 3.285.194 | 3.558.524 |
| Bis 3 Monate | 2 343.782 | 2.319.072 |
| Uber 3 Monate bis 1 Jahr | 2.165.560 | 1.720.403 |
| Uber 1 Jahr bis 5 Jahre | 771 745 | 1.048.589 |
| Über 5 Jahre | 335 900 | 229.574 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 8.902.751 | 8.876.162 |
| 22) Verbriefte Verbindlichkeiten | ||
| Begebene Schuldverschreibungen | 1.285.471 | 1.066.395 |
| Andere verbriefte Verbindlichkeiten | 200 924 | 241.739 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 1.486.395 | 1.308.134 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten nach Fristen | ||
| Bis 3 Monate | 101 026 | 84.831 |
| Uber 3 Monate bis 1 Jahr | 181.598 | 142981 |
| Uber 1 Jahr bis 5 Jahre | 1.069.440 | 948.652 |
| Uber 5 Jahre | 134,331 | 131.664 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 1.486.395 | 1.308.134 |
| 23) Rückstellungen | ||
| Abfertigungs- und Pensionsrückstellung | 207.363 | 208.143 |
| Sonstige Rückstellungen | 171.078 | 154.847 |
| Rückstellungen | 378.441 | 362.990 |
| Jubiläumsgeldrückstellung | 8.340 | 8.086 |
| Ruckstellungen für das Kreditgeschaft | 119.201 | 119.894 |
| Sonstige Rückstellungen | 43.537 | 26.867 |
| Sonstine Riickstollungen | 179 078 | 154 847 |
| in € 1.000 | 2010 | 2009 |
|---|---|---|
| Entwicklung der Rückstellung tür Abtertigungen und Pensionen |
||
| Rückstellung zum 1.1. | 208.143 | 208.540 |
| Zuweisung/Auflösung Abfertigungsrückstellung | -6 | - 196 |
| Zuweisung/Auflösung Pensionsrückstellung | - 774 | - 201 |
| Rückstellung zum 31.12. | 207.363 | 208.143 |
| Rückstellung zum 1.1. | 216.229 | 217.521 |
|---|---|---|
| + Dienstzeitaufwand | 3.631 | 3.922 |
| + Zinsaufwand | 8.057 | 8.109 |
| - Zahlungen im Berichtsjahr | - 11.320 | - 10.557 |
| -/+ Versicherungsmathematischer Gewinn/Verlust | - 1.894 | - 2.766 |
| +/- Ubrige Veränderungen | 1.000 | 0 |
| Rückstellung zum 31.12. | 215-703 | 216-229 |
Der verschenngsnathernatische Gewinn?Verlust wird in berücksidrigt, da die Korridormethode nicht angewandt wird. Die Veränderungen dieser Blan pstition sind ar Gate argenisml erfast. Rechezinsst und de de Berezhnurg zugunde in ener Allektiver agendingern vurden Alvelleuren, Pensivenuil alinities verilities von und 0,3 Mic. Euro gereinet. De Baunerielden Veplitudent verplitudent verlit das Gescillisjalı
2005 19:15 Tol. Euro, für 200
| Jubiläumsgeld- rückstellung |
Rückst, für das Kreditgeschäft |
Sonstige Rückstellungen |
|
|---|---|---|---|
| Stand zum 1.1. | 8.086 | 119.894 | 26.867 |
| Zuweisung | 254 | 18.190 | 18.012 |
| Verbrauch/Währungsdifferenz | 0 | 10.946 | 426 |
| Auflösung | 0 | 7.937 | 916 |
| Stand zum 31.12. | 8.340 | 119,201 | 43.537 |
| 24) Sonstige Passiva | 2010 | 2009 |
|---|---|---|
| Handelspassiva | 32.376 | 28.691 |
| Steuerschulden | 2.356 | 5.066 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 179.296 | 166.997 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 46.499 | 49.193 |
| Sonstige Passiva | 260.527 | 249.947 |
| in €1.000 | 2010 | 2009 |
|---|---|---|
| 25) Sonstige Passiva (Anteil Handelspassiva) | ||
| Währungsbezogene Geschäfte | 2.861 | 6 |
| Zinsbezogene Geschäfte | 27.668 | 28.683 |
| Sonstige Geschäfte | 1.847 | 2 |
| Handelspassiva | 32.376 | 28.691 |
| 26) Nachrangkapital | ||
| Begebene nachrangige Schuldverschreibungen | 6.674 | 6.598 |
| Ergänzungskapital | 660.100 | 646.139 |
| Hybridkapital | 79.385 | 79.373 |
| Nachrangkapital | 746.159 | 732.110 |
| Nachrangkapital nach Fristen | ||
| Bis 3 Monate | 30.814 | 57.198 |
| Uber 3 Monate bis 1 Jahr | 15.688 | 0 |
| Uber 1 Jahr bis 5 Jahre | 208.619 | 216.042 |
| Uber 5 Jahre | 491.038 | 458.870 |
| Nachrangkapital | 746.159 | 732.110 |
| 27) Eigenkapital | ||
| Gezeichnetes Kapital | 86.296 | 86.229 |
| Kapitalrücklagen | 194.624 | 194.481 |
| Gewinnrücklagen (inkl. Bilanzgewinn) | 852.783 | 726.519 |
| Unversteuerte Rücklagen | 23.968 | 25.126 |
| Passive Unterschiedsbeträge | 1.872 | 1.872 |
| Minderheitenanteil | 1.383 | 1.348 |
| Eigenkapital | 1.160.926 | 1.035.575 |
| Entwicklung der in Umlauf befindlichen Aktien (in Stück) | ||
| In Umlauf befindliche Aktien per 1.1. | 28.774.075 | 27.079.587 |
| Ausgabe neuer Aktien | 0 | 1.693.125 |
| Kauf eigener Aktien | - 504.093 | - 1.834.761 |
| Verkauf eigener Aktien | 509.053 | 1.836.124 |
| In Umlauf befindliche Aktien per 31.12. | 28.779.035 | 28.774.075 |
| Zuzüglich eigene Aktien im Konzernbestand | 4.090 | 9.050 |
| Ausgegebene Aktien per 31.12. | 28.783.125 | 28.783.125 |
| mmaterielle Anlagever- mögenswerte |
Hievon als Finanz- investitionen ge- Sachanlagen haltene Immobilien |
||
|---|---|---|---|
| Anschaffungs-/Herstellungskosten 1.1.2010 | 21.840 | 401.995 | 84.667 |
| Währungsdifferenzen | ರಿ | 422 | 0 |
| Umbuchungen | 0 | 0 | -634 |
| Zugange | 737 | 25.866 | 217 |
| Abgange | 1.978 | 13.684 | O |
| Kumulierte Abschreibungen | 14.435 | 193.516 | 7.297 |
| Buchwerte 31.12.2010 | 6.155 | 221.083 | 76.953 |
| Buchwerte 31.12.2009 | 9.309 | 221.925 | 81.368 |
| Abschreibungen im Geschäftsjahr | 1 974 | 27.309 | 1.751 |
| Anteile an verbundenen Unternehmen |
Beteiligungen | |
|---|---|---|
| Anschaffungs-/Herstellungskosten 1.1.2010 | 226.372 | 473.625 |
| Zugänge | 7526 | 5.019 |
| Veränderungen bei Beteiligungen an assoziierten Unternehmen | 0 | 53.703 |
| Abgänge | 274 | 13 |
| Kumulierte Abschreibungen | 6.650 | 5.777 |
| Buchwerte 31.12.2010 | 226.974 | 526.557 |
| Buchwerte 31.12.2009 | 218 441 | 468.104 |
| Abschreibungen im Geschäftsjahr | 0 | 256 |
Durch den Abzang von nicht borsenderen Beellegungen Amerienen erzhele das Untenehmen in Geschäftstahr einen Erlos in Höhe von 2017 Tsd. Euro.
Daras resulterte ein Buch ein
| in €1.000 | HtM | FV/PL | HB | Afs | L&R/ Liabilities |
Sonstige | Summe |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Buchwert/ Fair Value | Buchwert/ Fair Value") |
Buchwert/ Fair Value® |
Buchwert/ Fair Value | Buchwert/ Fair Value | Buchwert/ Fair Value | Buchwert/ Fair Value | |
| Barreserve | 226.923 | 226.923 | |||||
| 226.923 | 226.923 | ||||||
| Forderungen an Kreditinstitute | 1.856.019 | 1.856.019 | |||||
| 1.856.256 | 1.856.256 | ||||||
| Forderungen an Kunden 40.033 40.033 |
90.509 | 48.673 | 10.263.109 | 10.442.324 | |||
| 90.509 | 48.673 | 10.300.934 | 10.480.149 | ||||
| Risikovorsorgen | -312.585 | -312.585 | |||||
| -312.585 | -312.585 | ||||||
| Handelsaktiva | 45.493 | 45.493 | |||||
| 45.493 | 45.493 | ||||||
| Finanzanlagen | 2.406.477 | 336.182 | 752.368 | 464.476 | 3.959.503 | ||
| 2.444.143 | 336.182 | 752.368 | 643.771 | 4.176.464 | |||
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 6.155 | 6.155 | |||||
| 6.155 | 6.155 | ||||||
| Sachanlagen | 221.083 | 221.083 | |||||
| 244.851 | 244.851 | ||||||
| Sonstige Aktiva | 323.449 | 323.449 | |||||
| 323.449 | 323.449 | ||||||
| Summe Bilanzaktiva | 2.446.510 | 426.691 | 45.493 | 801.041 | 11.806.543 | 1.242.086 | 16.768.364 |
| 2.484.176 | 426.691 | 45.493 | 801.041 | 11.844.605 | 1.445.149 | 17.047.155 | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 64.997 | 3.768.168 | 3.833.165 | ||||
| 64.997 | 3.766.957 | 3.831.954 | |||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 1.495.970 | 7.406.781 | 8.902.751 | ||||
| 1.495.970 | 7.403.245 | 8.899.215 | |||||
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 955.332 | 531.063 | 1.486.395 | ||||
| 955.332 | 530.416 | 1.485.748 | |||||
| Rückstellungen | 378.441 | 378.441 | |||||
| 378.441 | 378.441 | ||||||
| Sonstige Passiva | 32.376 | 228.151 | 260.527 | ||||
| 32.376 | 228.151 | 260.527 | |||||
| Nachrangkapital | 383.912 | 362.247 | 746.159 | ||||
| 383.912 | 361.503 | 745.415 | |||||
| Kapital | 1.160.926 | 1.160.926 | |||||
| 1.160.926 | 1.160.926 | ||||||
| Summe Bilanzpassiva | 0 | 2.900.211 | 32.376 | 0 | 12.068.259 | 1.767.518 | 16.768.364 |
| 0 | 2.900.211 | 32.376 | 0 | 12.062.121 | 1.767.518 | 16.762.226 |
| 000 Farl | HtM | FV/PL | HB | AFS | L&R/ Liabilities |
Sonstige | Summe |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Buchwery | Buchwert | Buchwert | Full Value | Buchwerl/ | Buchwery | Budiwant | |
| Barreserve | 164.730 | 164.730 | |||||
| 164.730 | 164.730 | ||||||
| Forderungen an Kreditinstitute | 2093.333 | 2.093.333 | |||||
| 2.094.199 | 2.094.199 | ||||||
| Forderungen an Kunden | 40.033 | 14.340 | 45.800 | 9.6/6.315 | 9.836.488 | ||
| 40.033 | 14340 | 45,800 | 9.726.623 | 9886,796 | |||
| Risikovorsorgen | - 248.981 | - 548.981 | |||||
| -248.981 | - 248.981 | ||||||
| Haride saktiva | 50 351 | 50 351 | |||||
| 50.351 | 20:351 | ||||||
| Finanzanlagen | 2.071.754 | 291.535 | 80x007 | 410.773 | 3.581.069 | ||
| 2.102.460 | 291 535 | 807,007 | 504 302 | 3.705.304 | |||
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 9 300 | 9.309 | |||||
| 9.309 | 9.309 | ||||||
| Sachanlagen | 221.925 | 221.925 | |||||
| 24/665 | 241,665 | ||||||
| Sonstige Aktiva | 323 217 | 323.217 | |||||
| 323.217 | 323.217 | ||||||
| Summe Bilanzaktiva | 2 17 787 | 365 875 | 50.357 | 352.807 | 11 520.667 | 1.129.954 | 16.031.441 |
| 2147 493 | 365 875 | 50.351 | 852 807 | 11 571 841 | 1 749 773 | 16 232 590 | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 125,468 | 3.341.055 | 3.466.523 | ||||
| 125:468 | 3.338.317 | 3.463.785 | |||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 1101 816 | 7114.346 | 8816162 | ||||
| 1.101.816 | 7.785.318 | 8.887.134 | |||||
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 930 402 | 377.732 | 1 308.134 | ||||
| 930.401 | 377.161 | 1.307.563 | |||||
| Rückstellungen | 362.990 | 362.990 | |||||
| 362.990 | 362.990 | ||||||
| Sonstige Passiva | 28.691 | 221-256 | 249 947 | ||||
| 28.691 | 221.256 | 249 947 | |||||
| Nachrangkapital | 307.750 | 424.360 | 732.110 | ||||
| 307,750 | 424.262 | 152.012 | |||||
| Kapital | 1085 575 | 1 035 575 | |||||
| 1.035.575 | 1.035.575 | ||||||
| Summe Bilanzpassiva | 0 | 2.465.436 | 28.691 | 0 | 11.917.493 | 1.619.821 | 16.031.441 |
| 0 | 2.465.436 | 28.691 | 0 | 11 925 058 | 1.619.821 | 16.039.006 |
| in €1.000 | ITEM | FV/PL | 115 | AFS | L&R/ | Sonstige | Summe |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Fall Value | Fall Vilue | Fail Value | Fall Valuer | Liabilities Fair Value |
Fall Value | Fall Value | |
| Aktiva | |||||||
| Level 1 | 0 | 797.116 | 4,595 | 468 298 | 0 | 0 | 770.009 |
| Level 2 | 0 | 129,575 | 40 898 | 72.621 | 0 | 111 616 | 354 710 |
| Leve 3 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Finanzinstrumente Aktiva | 0 | 426.691 | 45.493 | 540.919 | ி | 11.616 | 1.124.719 |
| Passiva | |||||||
| Level 1 | 0 | 1.244.720 | G | D | 0 | 0 | 1.244.720 |
| Level 2 | 0 | 1.655.491 | 32 376 | 0 | 0 | 53.209 | 1.741.076 |
| Leval 3 | 0 | 0 | 10 1107 |
0 | 1.0 | 0 | 0 |
| Finanzinstrumente Passiva | 0 | 2.900.211 | 32.376 | 0 | 10 | 53.209 | 2.985.796 |
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In (status) material produktor) (2004) (2004) (2004) (2004) (2006) (2006) (2006) (2006) (2004) (2004) (2004) (2004) (2004) (2004) (2004) (2004) (2004) (2004) (2004) (2004) (2
Gegenüber dem Aufsichtsrat der Oberbank AG bestanden Kredite bzw. Haftungsverhältnisse in Höhe von 743,1 Tsd. Euro (Vorjahr 1.745,2 Tsd. Euro). Die Konditionen entsprechen den üblichen Bedingungen. Gegenüber dem Vorstand der Oberbank AG bestanden Kredite von 117,8 Tsd. Euro (Vorjahr 0,0 Tsd. Euro). Die Konditionen entsprechen den üblichen Bedingungen.
Die Gesamtbezüge des Vorstandes betrugen im Konzern 1.576,1 Tsd. Euro (Vorjahr 1.338,1 Tsd. Euro). Der darin enthaltene variable Anteil betrug 625,1 Tsd. Euro (Vorjahr 469,2 Tsd. Euro) An frühere Mitglieder des Vorstandes und deren Hinterbliebene wurden 1.203,5 Tsd. Euro (Vorjahr 1.295,3 Tsd. Euro) gezahlt. Die Aufwendungen für Abfertigungen und Pensionen der Vorstandsmitglieder (einschließlich ehemaliger Vorstandsmitglieder und ihrer Hinterbliebenen) betrugen im Geschäftsjahr 972,0 Tsd. Euro (Vorjahr 1.161,3 Tsd. Euro). Darin sind die Auf wendungen, die sich aus der Änderung der Parameter für die versicherungsmathematische Berechnung der Abfertigungs- und Pensionsrückstellung ergeben, enthalten.
Die Vergütung des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr betrug im Konzern 125,4 Tsd. Euro (Vorjahr 135,0 Tsd. Euro). Im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit werden Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen zu marktüblichen Bedingungen abgeschlossen. Geschäftsvorfälle zwischen nahe stehenden im Konsolidierungskreis wurden im Zuge der Konsolidierung eliminiert und werden in dieser Anhangangabe nicht erläutert.
| Geschaftsvorfalle | Assoziierte Unternehmen | Tachterunternehmen |
|---|---|---|
| Finanzierungen | 49.427 | 500 |
| Bürgschaften/Sicherheiten | 17.209 | 0 |
| Ausstehende Salden | ||
| Forderungen | 216.946 | 6/341 |
| Forderungen Vorjahr | 77752 | 89.039 |
| Verbindlichkelten | 20.111 | 47.806 |
| Verbindlichkeiten Vorjahr | 84175 | 64 262 |
| Bürgschaften/Garantien | 40.935 | 0 |
| Bürgschaften/Garantien Vorjahr | 24 265 | -1.219 |
| Ertragsposten | ||
| Zinsen | 1.301 | 966 |
| Provisionen | 39 | 0 |
| Aufwendungen | ||
| Zinsen | 3.123 | 2 |
| Provisionen | 3 | 0 |
Aktien der Oberbank AG werden Mitarbeitern innerhalb vorgegebener Frist zu vergünstigten Konditionen angeboten. Der Kauf unterliegt Einschränkungen bezüglich des Betrages, den Mitarbeiter in den Aktienkauf investieren können. Die Anzahl der durch dieses Angebot an die Mitarbeiter abgegebenen Aktien belief sich im Berichtsjahr auf 73.777 Stück
Basis der Segmentberichterstattung ist die internehmensbereichsrechnung, welche die im Jahr 2003 vorgenommene Trennung zwischen Privatkunden-und Firmenkundengeschäft und die damit gegebene Managementverantwortung innerhalb der Oberbank-Gruppe abbildet. Die Unternehmensbereiche werden in der Segmentberichterstattung so dargestellt, als ob sie selbständige Unternehmen mit eigener Kapitalausstattung und Ergebnisverantwortung seien. Das Kriterium für die Abgrenzung der Unternehmensbereiche ist in erster Linie die Betreuungszuständigkeit für die Kunden
Die nachfolgenden Segmentinformationen basieren auf dem so genannten "Management Approach", der verlangt, die Segmentinformation auf Basis der interstattung so darzustellen, wie sie regelmäßig zur Entscheidung über die Zuteilung von Ressourcen zu den Segmenten und zur Beurteilung ihrer Performance herangezogen werden.
In der Oberbank-Gruppe sind folgende Unternehmensbereiche definiert:
Das zugeordnete Eigenkapital wird im Geschäftsjahr 2010 konzerneinheitlich mit einem Zinssatz von 6 %, der nach empirischen Erhebungen die langfristige Durchschnittsrendtte einer risikofreien Veranlagung am Kapitalmarkt darstellt, bewertet und als Eigenkapitalveranlagungsertrag im Zinsergebnis ausgewiesen. Es handelt sich dabei um regulatorisches Kapital.
| in €1.000 | Privat | Firmell | Financial Markets |
Sonstige | Summe |
|---|---|---|---|---|---|
| Zinsergebnis | 53.124 | 175.264 | 90.543 | 0 | 318 931 |
| hievon Erträge aus Equity-Beteiligungen | 43 544 | 43.544 | |||
| Risikovorsorgen im Kreditgeschaft | 9.578 | - 71.427 | - 22.821 | 0 | -103.826 |
| Provisionsergebnis | 4/8/6 | 53.391 | 0 | 0 | 107 201 |
| Handelsergebnis | 0 | -388 | 0878 | 0 | 0.480 |
| Verwaltungsaufwand | -86 357 | - 100 653 | -5.350 | - 28 373 | - 220 733 |
| Sonstiger betrieblicher Erfolg | - 2.137 | 7.305 | 9.801 | - 2.545 | 12.424 |
| fahresüberschuss vor Steuern | 2.868 | 63.482 | 79.051 | 30.918 | 114.483 |
| Ø risikogewichtete Aktiva | 1.207.753 | 7.616.304 | 4.306.255 | 0 | 13.130.312 |
| Ø zugeordnetes Eigenkapital | 09660 | 628 471 | 356 337 | 0 | 1.083 468 |
| RoE (Eigenkapitalrendite) vor Steuern in % | 29% | 10,1 % | 22,2% | 10.6% | |
| Cost-Income-Ratio (Kosten-Ertrag-Relation) in % | 8/4% | 12,1 % | 5.0% | 50,35% | |
| Barreserva | 226.923 | 226923 | |||
| Forderungen an Kreditinstitute | 1.856.019 | 1.856.019 | |||
| Fordcrungen an Kunden | 1.986.193 | 8,456,131 | 10.442 324 | ||
| Risikovo rsorgen | 55.515 | 244.170 | 12.900 | 312 585 | |
| Handelsalitiva | 45 493 | 45 493 | |||
| Sonstige Vermögenswerte | 3959 504 | 550 686 | 4510190 | ||
| Segmentvermögen | 1.930.678 | 8 21 967 | 6.075.039 | 550.686 | 16.768.369 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 3 833 165 | 3 833 165 | |||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 4.028.786 | 4.273.965 | 8.902,751 | ||
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 1.86.395 | 1.486,395 | |||
| Handelspassiva | 32.376 | 32.376 | |||
| Eigen-und Nachrangkapital | 175 418 | 1.106 214 | 625 453 | 1.907.085 | |
| Sonstige Schulden | 606 592 | 606.597 | |||
| Segmentschulden | 4.804.204 | 5.380179 | 5977389 | 606.592 | 16. / 68.364 |
| Abschreibungen | 5.301 | 14.927 | 385 | 3.670 | 24.283 |
| 32) Non performing loans | 2010 | 2009 |
|---|---|---|
| Forderungen an Kreditinstitute | 5.112 | 12.129 |
| Forderungen an Kunden | 130.381 | 159.403 |
| Festverzinsliche Wertpapiere | 4.589 | 4.077 |
| 33) Als Sicherheit gestellte Vermögensgegenstände | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Deckungsstock für Mündelgeldspareinlagen | 20.845 | 19.947 | |||
| Deckungsstock für fundierte Teilschuldverschreibungen | 242.682 | 130.135 | |||
| Margindeckung bzw. Arrangement-Kaution für Wertpapiergeschäfte | 18.459 | 25.229 | |||
| Sicherstellung für Euroclear-Kreditlinie | 90.068 | 76.153 | |||
| Sicherstellung für EIB-Refinanzierungsdarlehen | 39861 | 37.353 | |||
| Sicherstellung für EIB-Globaldarlehensgewährung | 93.000 | 93.000 | |||
| Wertpapiere im Tier-I-Pfanddepot der OeNB | 250.000 | 250.000 | |||
| Als Sicherheit gestellte Vermögensgegenstände | 754 915 | 631.812 |
| 34) Nachrangige Vermögensgegenstände | ||
|---|---|---|
| Forderungen an Kreditinstitute | 22.000 | 22.000 |
| Forderungen an Kunden | 51.430 | 39.751 |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 41.565 | 43.979 |
| Andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 36.110 | 27.321 |
| Nachrangige Vermögensgegenstände | 151.105 | 133.051 |
| 35) Fremdwährungsvolumina | ||
| Aktiva | 1.835.057 | 1.919.650 |
| Passiva | 2.171.812 | 2.166.473 |
| 36) Treuhandvermögen | ||
| Treuhandkredite | 259954 | 267.012 |
| Treuhandbeteiligungen | 96 | 96 |
| Treuhandvermögen | 260.050 | 267.108 |
| 37) Echte Pensionsgeschäfte | ||
| Die Buchwerte der echten Pensionsgeschäfte betragen | 1.343.500 | 1.513.900 |
| 38) Eventualverbindlichkeiten und Kreditrisiken | ||
| Sonstige Eventualverbindlichkeiten (Haftungen und Akkreditive) | 1.360.402 | 1.347.897 |
| 1 9 17 007 |
| Eventualverbindlichkeiten | 1.360.402 | 1.347.897 |
|---|---|---|
| Verbindlichkeiten aus unechten Pensionsgeschäften | 30.112 | 40.493 |
| Sonstige Kreditrisiken (unwiderrufliche Kreditzusagen) | 1.605.366 | 1.462.965 |
| Kreditrisiken | 1.635.478 | 1.503.458 |
| Vollkonsolidierte Unternehmen | Anteil in % |
|---|---|
| Ober Finanz Leasing gAG, Budapest | 100,00 |
| Ober Immo Truck gAG, Budapest | 100,00 |
| Ober Leasing Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Budapest | 100,00 |
| Oberbank Bohemia Leasing s.r.o., Budweis | 100,00 |
| Oberbank Eugendorf Immobilienleasing GmbH, Linz | 100,00 |
| Oberbank Goldkronach Beteiligungs GmbH, Neuötting | 100,00 |
| Oberbank Gumpoldskirchen Immobilienleasing GmbH, Linz | 100,00 |
| Oberbank Hybrid 1 GmbH, Linz | 100,00 |
| Oberbank Hybrid 2 GmbH, Linz | 100,00 |
| Oberbank Hybrid 3 GmbH, Linz | 100,00 |
| Oberbank Hybrid 4 GmbH, Linz | 100,00 |
| Oberbank Hybrid 5 GmbH, Linz | 100,00 |
| Oberbank Idstein Immobilien-Leasing GmbH, Neuötting | 100,00 |
| Oberbank Immobilie-Bergheim Leasing GmbH, Linz | 95,00 |
| Oberbank Immobilien-Leasing Gesellschaft m.b.H., Linz | 100,00 |
| Oberbank Immobilien Leasing GmbH Bayern, Neuötting | 100,00 |
| Oberbank Inzersdorf Immobilienleasing GmbH, Linz | 100,00 |
| Oberbank KB Leasing Gesellschaft m.b.H., Linz | 79,86 |
| OBERBANK LEASING GESELLSCHAFT MBH., Linz | 100,00 |
| Oberbank Immobilien-Leasing GmbH Bayern & Co. KG Goldkronach, Neuötting | Komplementär |
| Oberbank Leasing GmbH Bayern & Co KG Neuenrade, Neuötting | Komplementär |
| Oberbank Leasing GmbH Bayern, Neuötting | 100,00 |
| Oberbank Leasing Inprox Misk GmbH, Budapest | 100,00 |
| Oberbank Leasing Inprox Znojmo s.r.o., Prag | 100,00 |
| Oberbank Leasing JAF Holz, s.r.o., Prag | 95,00 |
| Oberbank Leasing KIKA, s.r.o., Prag | 100,00 |
| Oberbank Leasing s.r.o., Bratislava | 100,00 |
| Oberbank Leasing spol. s r.o., Prag | 100,00 |
| Oberbank LIV Immobilienleasing GmbH, Linz | 100,00 |
| Oberbank MLC - Pernau Immobilienleasing GmbH, Linz | 99,80 |
| Oberbank Operating Mobilienleasing GmbH, Linz | 100,00 |
| Oberbank Operating OPR Immobilienleasing GmbH, Linz | 100,00 |
| Oberbank Pernau Immobilienleasing GmbH, Linz | 100,00 |
| Oberbank Riesenhof Immobilienleasing GmbH, Linz | 100,00 |
| Oberbank-Kremsmünster Immobilienleasing Gesellschaft m.b.H., Linz | 100,00 |
| OBK Ahlten Immobilien Leasing GmbH, Neuötting | 94,00 |
| OBK München 1 Immobilien Leasing GmbH, Neuötting | 100,00 |
| OBK München 2 Immobilien Leasing GmbH, Neuötting | 100,00 |
| POWER TOWER GmbH, Linz | 99,00 |
| Tuella Finanzierung GmbH, Wien | 100,00 |
| Ouotenkonsolidierte Unternehmen | |
|---|---|
| ALPENLANDISCHE GARANTIE-GESELLSCHAFT m.b.H., Linz | 50,00 |
| At Equity bewertete assoziierte Unternehmen | |
|---|---|
| Bank für Tirol und Vorariberg Aktiengesellschaft, Innsbruck | 13.22 |
| BKS Bank AG, Klagenfurt | 18.52 |
| Drei-Banken Versicherungs-Aktiengesellschaft, Linz | 40.00 |
| voestalpine AG, Linz | 7.66 |
| Nicht konsolidierte Unternehmen | |
|---|---|
| A. VERBUNDENE UNTERNEHMEN | Anteil in % |
| "AM" Bau-und Gebäudevermietung Gesellschaft m.b.H., Linz | 100,00 |
| Betriebsobjekte Verwertung Gesellschaft m.b.H., Linz | 100,00 |
| GAIN CAPITAL PARTICIPATIONS SA, SICAR, Luxemburg | 58,71 |
| "Gesfö" Gemeinnützige Bau-und Siedlungsgesellschaft m.b.H., Wien | 74,00 |
| "LA" Gebäudevermietung und Bau-Gesellschaft m.b.H., Linz | 100,00 |
| Oberbank airplane Leasing GmbH, Linz | 100,00 |
| Oberbank Beteiligungsholding Gesellschaft m.b.H., Linz | 100.00 |
| Oberbank Immobilien Holding GmbH, Linz | 700,00 |
| Oberbank Immobilien-Service Gesellschaft m.b.H., Linz | 100,00 |
| Oberbank Industrie und Handelsbeteiligungsholding GmbH, Linz | 100,00 |
| OBERBANK NUTZOBJEKTE VERMIETUNGS-GESELLSCHAFT m. b. H., Linz | 100,00 |
| Oberbank Opportunity Invest Management Gesellschaft m.b.H., Linz | 100,00 |
| Oberbank PE Beteiligungen GmbH, Linz | 100,00 |
| Oberbank PE Holding GmbH, Linz | 100,00 |
| Oberbank Unternehmensbeteiligung GmbH, Linz | 100,00 |
| Oberbank Vertriebsservice GmbH, Linz | 100,00 |
| OBK Slovakia Project s.r.o., Bratislava | 100,00 |
| Oberbank V-Investholding CmbH, Linz | 100,00 |
| Opportunity Beteiligungs AG, Linz | 100,00 |
| Samson Ceské Budejovice spol. s r.o., Budweis | 100,00 |
| "SG" Gebaudevermietungsgesellschaft m.b.H., Linz | 100,00 |
| "SP" Bau- und Gebaudevermietungsgesellschaft m.b.H., Linz | 100.00 |
| "ST" BAU Errichtungs- und Vermietungsgesellschaft m.b.H., Linz | 100,00 |
| TZ-Vermögensverwaltungs OmbH, Linz | 100,00 |
| "VB" Gebaudeerrichtungs- und -vermietungsgesellschaft m.b.H., Linz | 100,00 |
| Wohnwert GmbH, Salzburg | 100,00 |
| Anteil in % |
|---|
| 20,57 |
| 40,00 |
| 40,00 |
| 20,25 |
| 50,00 |
| 24,85 |
| 22,92 |
| 33,33 |
| 40,00 |
| 24,85 |
| 20,25 |
| 26,28 |
| 40,00 |
| 32,45 |
| 33,11 |
| 32,62 |
| 37,09 |
| 25,20 |
| 24,90 |
| 50,00 |
| 50,00 |
| 21,50 |
| 35,00 |
| 2010 | 2009 | |
|---|---|---|
| Vermögensgegenstände | 27.871.330 | 26.307.025 |
| Schulden | 22.203.559 | 21.199.680 |
| Erlöse | 9.992.407 | 9.643.717 |
| Periodengewinne/-verluste | 510.000 | 159.084 |
Die Einbeziehung des voestalpine-Konzerns beruht vor allem auf dem nachhaltig strategischen Gehalt der Eigentümerstruktur und der damit bestehenden Möglichkeit, maßgeblichen Einfluss auszuüben. Als strategischer investor stellt die Oberbank AG darüber hinaus einen Vertreter im Aufsichtsrat der voestalpine AG. Der Stichtag für die Einbeziehung der assoziierten Unternehmen ist jeweils der 30. September um eine zeitnahe Jahresabschlusserstellung zu ermöglichen.
Die nicht in den Konzernabschluss aufgenommenen assoziierten Wiesen zum Bilanzstichtag folgende Werte (UGB) aus:
| 2010 | 2009 | |
|---|---|---|
| Vermögensgegenstände | 507 795 | 377.102 |
| Schulden | 323.005 | 211 448 |
| Erlöse | 413 216 | 246,336 |
| Periodengewinne/-verluste | 460 | - 4130 |
Die gezielte Übernahme von Risiken stellt ein wesenfliches Merkmal des Bankgeschäftes dar und ist die Basis für eine nachhaltig stabile Geschäfts - und Ergebnisentwicklung im Oberbank Konzern.
Die Oberbank AG ist für die Festlegung, Umsetzung, das Risikomanagement und das Risikocontrolling der zentral festgelegten Risikostrategie im Oberbank-Konzern zustandig. Ausgangspunkt der Risikostrategie der Oberbank ist die Positionierung als Regionalbank.
Der Vorstand und alle Mitarbeiter handen nach den risikopolitischen Grundsätzen und treffen ihre Entscheidungen unter Einhaltung dieser Leitlinien. Der Aufnahme neuer Geschäftsfelder oder Produkte geht grundsätzlich eine adäquate Analyse der geschäftsspezifischen Risiken voraus.
Die Oberbank hat als Medium für die Offenlegung gemäß § 26 Bankwesengesetz und der Offenlegungsverordnung das Internet gewählt. Die Offenlegung ist auf der Website der Oberbank.at) dargestellt und begründet.
Risikomanagement bezeichnet alle Aktivitäten zum systematischen im Konzern. Das Risikomanagement ist in der Oberbank integraler Bestandteil der Geschattspolitik, der strategischen Zielplanung sowie des operativen Managements bzw. Controllings. Die zentrale Verantwortung für das Risikomanagement liegt beim Gesamtvorstand der Oberbank AG.
Aus der Risikostrategie werden im Zuge des Budgetierungskreislaufes die Risikoziele für das entsprechende Geschaftsjahr abgeleitet und die Vertellung der Risikodeckungsmassen als Limits auf die Einzelrisiken vorgenommen. Diese Limits bilden die Basis für die das ahr über laufende, enge Steuerung. Der Planungskreislauf wird vom Controlling gemeinsam mit dem Gesamtvorstand gesteuert.
Dem Risikomanagement wird in der Oberbank durch die Einrichtung eines effizienten Managements der einzelnen Risikokomponenten Rechnung getragen. Die Zusammentihrung der einzelnen Risikoarten auf ein Gesamtbanktisko erfolgt durch das im Haus installierte Aktiv-Passiv-Management-Komitee (APM-Komitee), Das für den Bereich Risikomanagement zuständige Vorstandsmitglied leitet dieses Komtee. Im Rahmen der operativen Planung nimmt das APM-Komitee eine Allokation der vorhandenen Eigenmittel nach Chancen-Risiko-Profil der einzelnen Bankgeschäftsfelder vor.
Das Risikocontrolling der Abteilung Rechnungswesen und Controlling erfüllt die Funktion der Im Bankwesengesetz (§ 39 Abs. 2 BWG) geforderten zentralen und unabhängigen Risikokontrolleinheit. Es misst, analysiert, uberwacht und berichtet alle wesentlichen Risiken der Oberbank. Das Reporting erfolgt an den Vorstand, das APM-Komitee sowie an die betroffenen Abteilungsleiter bzw. Mitarbeiter.
Das interne Kontrollsystem (IKS) der Oberbank ist ein über Jahre entwickeltes System von Kontrollmaßnahmen. Das IKS umfasst alle Prozesse der Bank und wird ständig weiterentwickelt. Die Prozesse und Verfahren sind in Arbeitsanweisungen bzw. Ablaufbeschreibungen dokumentiert und beinhalten wesentliche Kontrollgrundsätze, u.a. Funktionstrennung, 4-Augen-Prinzip, Unterschrifts- und Kompetenzregelungen sowie EDV-Berechtigungssysteme. Die Abtellung Interne Revision der Oberbank AG als unabhängige Überwachungsinstanz prüft in ihrer Funktion das interne Kontrollsystem. Abgeprüft wird die Wirksamkeit und Angemessenheit der gesamten Bankprozesse und des Risikomanagements, weiters prüft sie die Einhaltung der Arbeitsanweisungen und ergänzt somit auch die Funktion der Aufsichts- und Ligentümervertreter.
Sowohl die Risikostrategie als auch die Risikolage, die Steuerungs und Überwachungssysteme und die verwendeten Risikomessmethoden werden einmal jährlich dem Aufsichtsrat berichtet.
Für das Management des Kreditrisikos ist die Abteilung Kredit-Management zuständig. Sie ist vom Vertrieb getrennt, sodass die Risikobewertung und -entscheidung in jeder Phase des Kreditprozesses bis hin zur Vorstandsebene unabhängig vom Vertrieb gewährleistet ist
Der Gesamtvorstand ist für die Investtionsentscheidung, ordnungsgemäße Organisation und Überwachung des Beteiligungsmanagements verantwortlich. Die Abteilung Sekretariat (SEK) ist für das operative Betelligungsmanagement verantwortlich. Kreditsubstituierende Beteiligungen unterliegen dem Kreditprozess.
Das Management der Marktrisiken ist in der Oberbank auf zwei Kompeteilt, die diese im Rahmen der ihnen zugewiesenen Risikolimits selbständig gestionieren. Die Abteilung Global Financial Markets ist zuständig für das Devisenkursrisiko für den gesamten Oberbank-Konzern, für das Marktrisiko im Handelsbuch und tür das Zinsrisiko des Geldhandels. Das Aktiv-Passiv-Management-Komitee ist für die Marktrisiken im Bankbuch zuständig
Das Management der langfristigen bzw. strategischen Liquidtät erfolgt durch das APM-Komitee. Für die kurzfristige Liquiditätssteuerung ist die Abteilung Global Financial Markets zuständig
Das Management der operationellen Risiken (Fehlerrisiko, Betrugsrisiko, EDV-System-Ausfallrisiko und Elementarrisiken) liegt in der Verantwortung sämtlicher Abteilungen und regionaler Geschäftseinheiten der Bank. In der Oberbank ist ein Gremium für das Management des operationellen Risikos installiert. Dieses Gremium steuert den Managementprozess der operationellen Risiken und ist für seine Weiterentwicklung bzw. für die Adaptierung entsprechender Methoden verantwortlich.
Die Risikomanagement-Zuständigkeit sowohl für alle Tochtergesellschaften als auch für alle operativen Geschäftseinheiten der Bank in- und Ausland liegt zentral in der Oberbank AG, in den für die einzelnen Risikokomponenten zustandigen Abteilungen. Auch die Marktisiken werden in der Oberbank AG für die in- und ausländischen Geschältseinheilen sowie für die vollkonsolidierten Konzerngesellschaften zentral gestioniert.
Die aufsichtsrechtlichen Anforderungen an ein qualitatives Risikomanagement, die sich aus dem ICAAP (Internal Capital Adequacy Assessment Process) ergeben, werden in der Oberbank mittels der bereits seit Jahren im Einsatz befindlichen Risikotragfahigkeitsrechnung abgedeckt. Im Rahmen der Risikotragfahigkeitsrechnung werden aus der ökonomischen Deckungsmasse für die sich aus dem Geschäftsmodell der Oberbank ergebenden wesentlichen Risikolimits abgeleitet. Dies erfolgt für das Kreditrisiko, Betelligungsrisiko, Marktrisiko im Handelsbuch, Marktrisiko im Bankbuch und die operationellen Risiken.
Darüber hinaus gibt es in der Oberbank noch wesentliche Risiken, die über Prozesse und Limits gesteuert werden, denen aber keine Risikodeckungsmassen zugeordnet sind. So werden für das Liquiditätsrisiko keine Eigenmittel gehalten, da diese nur mittelbar geeignet sind, Liquiditätsrisiko zu begrenzen. Die Risikobegrenzung erfolgt durch die intern festgelegten Prozesse zur Steuerung des Liquiditätsrisikos einschließlich Notfallplane. Die Steuerung der Konzentrationsrisiken erfolgt über Länderlimits, Großkreditgrenzen und Portfoliolimits wie zum Beispiel das Limit für das Fremdwährungskreditportfolio. Für die sonstigen, nicht wesentlichen (Geschäfts-, Rechts-, Reputationsrisken sowie strategische und sonstige Risiken) wird durch einen Risikopuffer vorgesorgt.
| Anteil der zugeordneten Risikolimits an den gesamten Risikodeckungsmassen | |
|---|---|
| Risikopuffer | 100 % |
| Kreditrisiko | 62.0 % |
| Beteiligungsrisiko | 12.0 % |
| Marktisiko Bankbuch4 | 10,8 % |
| Marktrisiko Handelsbuch® | 1,2 % |
| Operationelles Risiko | 4,0 % |
Die Limitausnutzung per 31. Dezember 2010 betragt 52,8 %. Das Limit im Kreditrisko wird zu 51,5%, im Betelligungsnsiko zu 49,7%, im Marktrisiko Bankbuch zu 60,5 %, im Marktrisiko Handelsbuch zu 12,9 % und im operationellen Risiko zu 73,2% ausgenutzt.
Die Oberbank führt quartalsweise Krisentests durch. Es werden vier verschiedene Arten von Mehr-Faktoren-Stresstests gerechnet. Das Worst-Case-Szenario beinhaltet folgende Annahmen:
Die relative Limitausnutzung sowohl für die einzelnen Risikoarten als auch für das Gesamtlimit wird als Kombination von Reduzierung der Risikodeckungsmasse und Risikoerhöhung bei den Einzelrisiken errechnet. Per 31. Dezember 2010 kommt es in keinem der Szenarien zu einer Überschreitung des Gesamtlimitausnützung beträgt beim Worst-Case-Szenario 77,3 %.
Die jeweiligen Mindesteigenmittelerfordernisse gemäß § 22 BWG wurden im gesamten Berichtsjahr deutlich überschritten.

lnsgesamt verfügt die Oberbank über eine Kapitalausstattung, die das gesetzliche Eigenmittelerfordemis bei weitem übersteigt. Es werden nur 51,7 % der Eigenmittel verbraucht.
Das Kreditrisiko aus Forderungen an Banken, Ländern sowie Privat- und Firmenkunden stellt die Wesentlichste Risikokomponente im Oberbank-Konzern dar. Die Risikosteuerung des Kreditmanagements umfasst Adressausfall-, Ländersowie Counterparty-Risiken. Die Oberbank hat keine Geschäfte aus dem Bereich Verbriefungen im Portfolio. Für das Management des Kreditrisikos ist die Abteilung Kredit-Management zuständig, die vom Vertrieb getrennt ist, sodass die Risikobewertung und -entscheidung in jeder Phase des Kreditprozesses bis auf Vorstandsebene unabhängig gewährleistet ist.
Das Kreditrisikovolumen setzt sich aus den Bilanzposten Forderungen an Kreditinstitute, Forderungen an Kunden, den festverzinslichen Wertpapieren der Finanzanlagen sowie den Kreditrisiken aus Derivaten und Eventualverbindlichkeiten einschließlich nicht ausgenützter Kreditrahmen zusammen.
| in Mio. E | Forderungswert per 31 22010 |
Forderungswert per 31 12 2009 |
|---|---|---|
| Kredite und Forderungen | 12179 | 11 754 |
| Festverzinsliche Wertpaplere | 2971 | 2.736 |
| Kreditrisiken aus Derivaten und Eyentualverbindlichkeiten | 3.434 | 3.117 |
| Gesamtbetrag der Forderungen | 18.584 | 17.617 |
Die Strategie im Kreditgeschäft ist getragen vom Regionaltatsprinzip (d.h. Sitz der Kreditkunden in den durch das Flialnetz abgedeckten Regionen) unter Bedachtnahme auf das dem Kreditnisko im Zuge der Allokation der Risikodeckungsmassen zugeordnete Limit In Österreich und Bayern liegt der Fokus vorwiegend auf der Finanzierung der Industrie und des wirtschaftlichen Mittelstandes, in Tschechien, der Slowakei und Ungarn vor allem auf Klein- und Mittelbetrieben.
Die operativen Risikoziele werden im Zuge der Budgetierung und im Anlassfall nach Analyse der geschäftspolitischen Ausgangsstuation sowie der aktuellen Entwicklung von der Geschäftsleitung gemeinsam mit der Leitung Kredit-Management festgelegt. Das Volumen der Fremdwährungskredite ist mit einem Anteil von 20 % des Gesantkreditvolumens beschränkt. Die Neuvergabe von Fremdwährungskredten an Konsumenten erfolgt gemäß den strengen Bestimmungen der FMA-Mindeststandards, die im März 2010 veröffentlicht wurden. Die Ausrichtung der Organisation ist konform mit den Mindeststandards für das Kreditgeschäft.
Klar definierte Aufgabenzuweisungen gewährleisten eindentige Zuständigkeiten, standardisieren die Arbeitsabläufe, vermeiden Doppelgleisigkeiten und stellen somit einen reibungslosen Ablauf der Kreditantragsbewilligung sicher. Der Prozess der Kreditzewährung unfasst alle bis zur Bereitstellung des Kredits, zur Vertragserfüllung oder Einrichtung einer Linie erforderlichen Arbeitsabläufe. Diese Prozesse werden unter Beachtung der Risikostrategie in standardisierten Verfahren abgewickelt. Für die einzeinen Kreditverträge werden rechtlich geprüfte Standardtexte von der Abteilung Kredit-Management erstellt, die laufend alsiert werden. Abweichungen von diesen Standardtexten müssen vom jewelligen Kompetenzträger in Zusammenarbeit mit dem Kredit-Management unter dem Gesichtspunkt der Rechtswirksankeit bewilligt werden. Die zentrale Abteilung Kredit-Management steht zur Unterstützung für rechtliche Fragen in Einzelfällen zur Verfügung.
Der Vergabe von Krediten liegt eine Bonitätseinschätzung des Kunden zugrunde. Diese erfolgt durch mit statistischen Methoden weiterentwickelte Ratingverfahren, die seit Anfang 2009 im Einsatz sind und die den Anforderungen des Basel 11-188 Ansatzes entsprechen. Beurteilt werden quantitative (Hard Facts) und qualitative Kriterien (Soft Facts, Warnindikatoren), die zusammengelührt ein objektives und zukunftsorientiertes Bild der Bonität eines Kunden ergeben.
Die Freigabe der Ratings wird im Rahmen der gültigen Kompetenzrichtlinie ausgelbt. Die Ratingverfahren werden fahrlich valldiert. Die resultierenden laufend zur Weiterentwicklung und Verfeinerung der Ratingverfahren verwendet. Zwischen der Einstufung im Risikoklassifizierungsverfahren, die Über automatisierte Prozesse unterstützt wird, und der Konditionengestaltung besteht ein sachlich nachvollziehbarer Zusammenhang (risikoorientierte Konditionenpolitik). Dieser Zusammenhang wird in den internen Richtlinien dargestellt.
Es gibt unterschiedliche Verfahren zur Bonitatsbeurteilung im Firmenbereich (Ratingverfahren) und Im Privatbereich (Scoringvertahren). Alle Rating- und Scoringverfahren eine geschätzte Ausfallswahrscheinlichkeit pro Kunde. Diese Ausfallswahrscheinlichkeit wird auf eine Masterskala gemappt. Somit ist sichergestelt, dass eine bestimmte Ratingnote, die aus verschieden resultiert, dieselbe Ausfallswahrscheinlichkeit darstellt. Die Slottingverfahren bei Spezialfinanzierungen haben hier eine Sonderstellung, da sie eine Einordnung in die aufsichtsrechtlich vorgesehenen Bonitätsfächer vornehmen.
Die Bonitatsbeurteilung von Banken, Ländern und Kontrahenten sowie die damit verbundene Festleging von Limits erfolgt auf Basis externer Ratings und/oder Bilanzanalysen kombiniert mit qualitativen Kriterien.


In der Bonitätsstufe "sehr gut" befinden sich die Ratingklassen AA, 1a und 1b, in der Stute "gut" die Ratingklassen 2a, 2b, 3a und 3b und in der Stufe "mangelhat" die Ratingklassen 4a und 4b. In der Stufe "Non performing" befinden sich jene Forderungen, für die ein Ausfallskriterium im Sinne von Basel II zutrifft. Die Ratingklasse 5a beinhaltet jene Forderungen, die noch nicht in Abwicklung sind. Die Forderungen in den Ratingklassen 5b und 5c werden betrieben. Die gesamten überfälligen Forderungen beinhalten einen Betrag von 123,1 Mio. Euro (Vorjahr 156,8 Mio. Euro) an nicht wertgeminderten Forderungen
Die quantitative operative Steuerung des Kredtportfollos erfeigt hauptsächlich auf Basis der Unterdeckungen je Ratingstufe. Die Unterdeckungen werden ab der Ratingstufe 4a auf Einzelkundenbasis im Rahmen des jährlichen Budgetierungskreislaufes geplant und es wird monatlich je Geschäftsstelle die Abweichung vom Sollwert ermittelt. Der Risikovorsorgebedarf wird monatiich ermittelt und in der Ergebnisvorschau aktualisiert. Als qualitative Kriterien werden im Zuge der Planung Kennzahlen vereinbart, mit deren Hilfe die Qualität der Entscheidungsparameter verbessert werden soll, so zum Beispiel die Aktualtät der Ratings oder Managementgespräche mit wichtigen Kunden.
Als Folge der Geschäftsstrategie der Oberbank als Regionalbank war es daher auch auf dem Höhepunkt der Finanzkrise möglich, die notwendige aktuelle Geschäftssituation der Kunden sehr schnell in die Bontätsbeurteilung einfließen zu lassen.
Die Oberbank ist eine regional tätige Universalbank mit den Geschäftsfeldern Privatkunden. Aufgrund dieses Geschäftsmodells sind übermäßige Risikokonzentrationen nicht vorhanden. Die Identifikation erfolgt über das tourliche Monitoring.
Großkreditrisiken sind in der ALPENLÄNDISCHEN GARANTIE-GESELLSCHAFT m.b.H. durch eine Deckungsvorsorge garantiert, welche zum 31. Dezember 2010 über einen Deckungsfonds von 192,0 Mio. Euro für die 3 Banken Gruppe verfügt (gegenüber 196,1 Mio. Euro im Vorjahr).
Der Anteil der zehn größten Kreditnehmer (Gruppe verbundener Kunden) an den Krediten, Forderungen und festverzinslichen Wertpapieren beträgt 14,85 %. Im Einzelnen handelt es sich um Forderungen an den öffentlichen Sektor (6,4 %), an europäische Banken (6,3 %) sowie an Industrie- und Handelsunternehmen (1,5 %).
Ein Gleichlauf des Risikos ist nicht gegeben. Das Volumen der gesamten Großveranlagungen liegt weit unter der aufsichtsrechtlichen Obergrenze.
Die geografische Darstellung des Kreditrisikovolumens erfolgt nach dem Land des Schuldners. In der folgenden Tabelle ist das gesamte Kreditrisikovolumen des Oberbank-Konzerns per 31. Dezember 2010 und per 31. Dezember 2009 nach Regionen dargestellt.
| in Mio. € Geografische Verteilung |
Kredite und Forderungen |
Wertpapiere | Kreditrisiken aus Derivaten und Festverzinsliche Eventualverbind- lichkeiten |
Gesamtsumme |
|---|---|---|---|---|
| Osterreich | 7.745 | 1.235 | 2.496 | 11.477 |
| Westeuropa | 2.890 | 1.493 | 625 | 5.008 |
| Osteuropa | 1 359 | ਰੂ ਰੇ | 261 | 1.719 |
| Nordamerika | 48 | 78 | 2 | 128 |
| Andere Länder | 137 | 65 | 51 | 253 |
| Gesamt | 12.179 | 2.971 | 3.434 | 18.584 |
| in Mio. € Geografische Verteilung |
Kredite und Forderungen |
Wertpapiere | Kreditrisiken aus Derivaten und Festverzinsliche Eventualverbind- lichkeiten |
Gesamtsumme |
|---|---|---|---|---|
| Osterreich | 7.528 | 932 | 2.301 | 10.760 |
| Westeuropa | 2.943 | 1.583 | 515 | 5.041 |
| Osteuropa | 1.197 | 44 | 262 | 1.503 |
| Nordamerika | 28 | 78 | 3 | 110 |
| Andere Länder | 68 | ਰੇਰੇ | 37 | 203 |
| Gesamt | 11.764 | 2.736 | 3.117 | 17.617 |
In der folgenden Tabelle ist das gesante Kreditrisikovolumen des Oberbank-Konzerns per 31. Dezember 2010 und per 31. Dezember 2009 nach Branchen dargestellt.
| in Mio. € Hauptbranchen/Kontrahenten |
Kredite und Forderungen |
Wertpapiere | Kreditrisiken aus Derivaten und Festverzinsliche Eventualverbind- lichkeiten |
Gesamtsumme |
|---|---|---|---|---|
| Kreditinstitute | 1.802 | 1.931 | 145 | 3879 |
| Zentralstaaten-Banken | 589 | 591 | 70 | 1.250 |
| Offentlicher Sektor | 393 | 68 | 13 | 504 |
| Retall | 3.131 | 0 | 545 | 3676 |
| Unternehmen | 6.240 | 34 | 2655 | 9.209 |
| Industrie | 1.943 | 19 | 1.062 | 3.024 |
| Handel und Fremdenverkehr | 1185 | 18 | 438 | 9.631 |
| Gewerbe | 1.079 | 12 | 480 | 1,572 |
| Versicherung und Leasing | 150 | 136 | 31 | 318 |
| Verkehr | 280 | 0 | ਤੇ ਜੋ | 319 |
| Offentliche | 0 | 91 | 0 | 21 |
| Selbständige | 157 | 10 | 8 | 60 |
| Sonstige | 1.950 | 48 | 596 | 2.194 |
| Sonstige | 25 | 37 | 5 | 67 |
| Gesumt | 12.179 | 2.971 | 3.434 | 18.584 |
| in Mio. € Hauptbranchen/Kontrahenten |
Kredite und Forderungen |
Wertpapiere | Kreditrisiken aus Derivaten und Festverzinsliche Eventualverbind- lichkeiten |
Gesamtsumme |
|---|---|---|---|---|
| Kreditinstitute | 2.048 | 1946 | 102 | 4.096 |
| Zentralstaaten-Banken | 275 | ਤੇ ਰੋਡ | 811 | 850 |
| Offentlicher Sektor | 254 | 63 | 18 | 334 |
| Retail | 2.986 | 0 | 502 | 3.488 |
| Unternehmen | 6 086 | 266 | 2.410 | 8762 |
| ndustrie | 2.034 | 18 | 9511 | 3.003 |
| Handel und Fremdenverkehr | 1.038 | 5 | 3011 | 1 343 |
| Gewerbe | 959 | 10 | 486 | 1436 |
| Versicherung und Leasing | 108 | 86 | 34 | 228 |
| Verkehr | 258 | 0 | 40 | 298 |
| Offentliche | 70 | 60 | D | 130 |
| Selbständige | 42 | 9 | 11 | 53 |
| Sonstige | 1.566 | 97 | 307 | 2.270 |
| Sonstige | 15 | 67 | 5 | 87 |
| Gesamt | 11.764 | 2.736 | 3,117 | 17.617 |
Die Hereinnahme von Kreditsicherheiten sowie deren Management werden als bedeutender Bestandteil des Kreditrisikomanagements in der Oberbank gesehen. Die Gestion des Kreditgeschäftes über die Unterdeckung stellt hohe Anforderungen an die aktuelle und richtige Bewertung von Sicherheiten. Daher ist die Verwaltung von Sicherheiten im gesamten Oberbank-Bereich grundsätzlich organisatorisch vom Vertrieb getrennt und erfolgt ausschließlich in der Marktfolge in der Abteilung Zahlungsverkehrssysteme und zentrale Produktion. Die Aktualität der Sicherheitenwerte wird bei finanziellen Sicherheiten über die laufende Einspielung der Marktwerte sichergestelt, bei hypothekarischen Sicherheiten erfolgt die Valorisierung und Expertenschätzung gemäß den Mindesterfordernissen, die im umfassenden Sicherheiten-Bewertungsansatz in der Solvabilitätsrichtlinie definiert sind.
ln der zentralen Fachabteilung für rechtliche Fragen Kredit-Management/Servicegruppe liegt die Verantwortung für die Erstellung von standardisierten Sicherheitenverträgen und -dokumenten, die generell Anwendung finden. Abweichungen von diesen Standardtexten müssen vom jeweiligen Kompetenzträger in Zusammenarbeit mit der Abteilung Kredit-Management/Servicegruppe unter dem Gesichtspunkt der Rechtswirksamkeit bewilligt werden.
Die Verwaltung der Kreditsicherheiten umfasst sowohl einen formellen Aspekt, wobei die erforderlichen Tätigkeiten entsprechen Sicherheitenkategorien genau definiert sind. Die geltenden Verwaltungsgrundsätze sollen eine rechtlich einwandfreie Begründung der Kreditsicherheiten sowie alle erforderlichen Voraussetzungen zur raschen Durchsetzung der Ansprüche bei Bedarf gewährleisten. Bei negativer Veränderung des Ratings von bestehenden Kreditengagements, spätestens ab Rating 4b werden die Kreditsicherheiten sowohl formell als auch materiell überprüft, wobei die formelle Prüfung bei Krediten in Zentralkompetenz durch die Abteilung Kredit-Management/Servicegruppe, in allen anderen Fällen durch den dezentralen Kreditrisikomanager erfolgt. Wird ein Kreditengagement in die Problemkreitbearbeitung übernommen, so erfolgt im Rahmen der Prüfung des Gesantengagements ebenfalls eine eingehende Uberprüfung der Kreditsicherheiten in formeller und materiell rechtlicher Hinsicht.
Die wesentlichen Sicherheiten sind Hypotheken auf Wohnimmobilien und kommerziell genutzte Immobilien, finanzielle Sicherheiten (Bareinlagen, Schuldverschreibungen und Aktien) sowie Garantien.
Die Bewertung der Sicherheiten berücksichtigt die Anforderungen von Basel II (wie zum Beispiel rechtliche Durchsetzbarkeit, regelmäßige Neubewertung der Sicherheit, keine wesentliche Korrelation zwischen Sicherheitengeber und Kreditnehmer) an die Kreditrisikominderung.
| in € 1.000 | ||
|---|---|---|
| Finanzielle Sicherheiten | ||
| Bareinlagen | 178.053 | 12,0 % |
| Schuldverschreibungen | 50.280 | 3,4 % |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 83.869 | 5,6 % |
| lmmobiliensicherheiten | ||
| Wohnimmobilien | 600.967 | 40,5 % |
| Gewerbeimmobilen | 570.915 | 38,5 % |
| Summe | 1.484.084 | 100,0 % |
Die ausgewiesenen Werte stellen die RWA-Ersparnis durch die Anrechenbarkeit der (nach Basel-Il-Kriterien).
Der größte Garantiegeber ist die Republik Österreich mit einem Anteil von 59,8% der gesamten als Kreditrisikominderung angerechneten Garantien.
| in € 1.000 | Rating Standard & Poors |
Betrag | in % |
|---|---|---|---|
| Gesamtsumme angerechneter Garantien | 1 648 325 | ||
| hievon Staat Osterreich | AAA | 986.050 | 598 |
| hievon Staat Deutschland | AAA | 85191 | 5,2 |
| hievon Staat Niederlande | AAA | 76,384 | 4,6 |
| hievon Land Niederösterreich | AA+ | 70.000 | 4,2 |
| hievon Ceska Sporitelna A.S. | A | 38.791 | 2,4 |
| hievon Land Karnten | П. Я. | 36.789 | 2,2 |
| hievon Land Burgenland | AA+ | 34.868 | 2,1 |
Die ausgewiesenen Werte stellen den Risikotransfer von Garantienehmern zum angeführten Garantiegeber dar.
Die Oberbank ist als Universalbank geführt und durch den Differenzierungseffekt über alle Geschäftsfelder hitweg ist die Markt- bzw. Kreditrisikokonzentration bei den angerechneten Sicherheiten gering.
In den ausgewiesenen innanziellen Vermögenswerten ist ein Betrag in der Höhe von 1.199 Tsd. Euro (Vorjahr: 6.152 Tsd. Euro) enthalten, der aus der Ubernahme von Pfandsicherheiten resultiert und zur Weiterveräußerung bestimmt ist.
Die Auswirkungen der internationalen Finanzkrise auf die Konjunktur führten auch in der Oberbank zu einer stärkeren Ausweitung der Risikovorsorge, wobei die Vorsorge nach dem Vorsichtsprinzip in der oberen Bandbreite bemessen wurde. Das Risikoergebnis aus dem Kreditgeschäft verzeichnete gegenüber dem Jahr 2009 einen Anstieg um 13.1 Mio. Euro auf 103,8 Mio. Euro. Die bereits in den vergangenen Jahren vorsichtige Risikopolitik führte aber gleichzeitig zu Auflösungen von Risikovorsorgen im Kreditgeschäft in der Höhe von 24,6 Mio. Euro.
| in € 1.000 | 2010 | 2009 |
|---|---|---|
| Zuweisung zu Risikovorsorgen im Kreditgeschätt | 124.177 | 101.303 |
| Auflösung von Risikovorsorgen im Kreditgeschaft | - 74 647 | - 24.893 |
| Direktabschreibungen von Forderungen | 4 /2/ | 13.708 |
| Eingange aus abgeschriebenen Forderungen | - 2.615 | - 2.000 |
| Uberleitung aus der Quotenkonsolldierung | 2164 | 2613 |
| Gesamt | 103.826 | 90.731 |
| Stand Wechselkurs- | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| in € 1.000 | 1.1 2010 | anderung Zuführungen | Verbrauch Auflö | ||
| Bonitatsrisiken | 173.756 | 554 | 71-183 | - 19.746 | |
| Länderrisiken | 6.554 | -6.481 | |||
| Pauschale Einzelvorsorgen | 6990 | 1.676 | |||
| Portfoliowertberichtigungen gem. IAS 39 | 61.677 | 33.128 | |||
| Zinswertberichtigungen | ਾ | ||||
| Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | 248.981 | 554 | 105.987 | - 26.227 | |
| Rückstellungen für das Kreditgeschäft | 119.894 | 18.190 | - 10.946 | ||
| Gesamtsumme Risikovorsorgen | 368.875 | 554 | 124.177 | - 37.173 |
1 | Risikovorsongen im Kreditgeschäft werden in der Position Bilanz Aktiva-4 ausgewiesen
Das maximale Ausfallrisiko des Oberbank-Konzerns ergibt sich aus den Bilanzposten Forderungen an Kreditinstitute, Forderungen an Kunden, den festverzinslichen Wertpapieren der Finanzanlagen sowie den Kreditisiken aus Derivaten und Eventualverbindlichkeiten und beläuft sich auf 18.584 Mio. Euro (Vorjahr 17.617 Mio. Euro). Diesem Wert stehen Kreditsicherheiten In der Höhe von 5.019,1 Mio. Euro (Vorjahr 5.213 Mio. Euro), davon für wertberlchtigte und überfällige Forderungen 258,7 Mio. Euro (Vorjahr 267,8 Mio. Euro) gegenüber. In den Zinsen und ähnlichen Erträgen ist ein Betrag in Höhe von 10.806 Tsd. Euro (Vorjahr 17.049 Tsd. Euro) aus wertgeminderten Forderungen an Kunden enthalten. Sämtliche erfolgswirksamen Wertänderungen bei finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten resultieren ausschließlich aus der Veränderung von Marktwerten.
Als notleidend (non performing) werden Forderungen klassifiziert, auf die ein Ausfallskriterium im Sinne von Basel II zutrifft. Eine wesentliche Forderung ist mehr als 90 Tage überfällig oder die Rückzahlung der Forderung ist unwahrscheinlich. Dies ist in der Oberbank durch folgende Kriterien festgelegt:
· Einzelwertberichtigung-Neubildung aufgrund einer deutlichen Verschlechterung der Kreditqualität
Diese Forderungen werden in der Kategorie notleidend (non performing) erfasst und dargestellt.
| in € 1.000 | 31.12.2010 31.12.2009 | |
|---|---|---|
| Forderungen an Kreditinstitute | 5 112 | 12.129 |
| Forderungen an Kunden | 130 381 | 159:403 |
| Festverzinsliche Wertpapiere | 4.589 | 4022 |
| Summe | 140.082 | 175.554 |
Ammeting, forpassing der Non performing kom and der miten angellichten Kantakin für 2009 wegen Berlickkinigenge des quatenkorsaldiesten Autoils der from ALCAR Rick stellung.
in den hier angeführten Werten sind gebildete Risikovorsorgen bereits berücksichtigt (Non performing loans netto).
| 31.12.2010 31.12.2009 | ||
|---|---|---|
| Non-performing-loans-Ratio | 0.95 % | 1,23 % |
| Non-performing-loans-Coverage-Ratio4) | 137,93 % |
1) Non performing loans netto im Verhältnis zu den Forderungen und Schuldtiteln der Finanzanlagen.
2) Gesamte Riskovorsorgen (Riskovorsorgen und Rückstelltrisko) und Sicherheiten der ausfallsgefährdeten Forderungen im Verhältnis zum Oblige.
| in € 1.000 | Zentral- staaten |
Kredit- institute |
Unter- nehmen |
Retail | Sonstige | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Ausfallsgefährdete Forderungen | 5.112 | 346.969 | 106.492 | 1.858 | 460.431 | |
| Einzelwertberichtigungen | 158.210 | 50.013 | 843 | 209.066 | ||
| Pauschal- und | ||||||
| Portfoliowertberichtigungen | 85.513 | 18.006 | 103.519 | |||
| Rückstellungen | 5.112 | 114.089 | 119.201 | |||
| Sicherheiten für ausfallsge- | ||||||
| fährdete Forderungen | 177.254 | 38.197 | 777 | 211.273 |
*) Enthält private Organisationen ohne Erwerbscharakter sowie Finanzintermediäre.
Als Beteiligungsrisiko werden die potenziellen Wertverluste aufgrund von Dividendenausfall, Teilwertabschreibungen, Veräußerungsverlusten sowie die Reduktion der stillen Reserven durch die Gefahr einer entsprechend negativen wirtschaftlichen Entwicklung bezeichnet.
Die Beteiligungen umfassen im Wesentlichen die Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft, die BKS Bank AG sowie die Immobiliengesellschaften als traditionelle Anteilswerte; weiters die Beteiligungen an der voestalpine AG und an der Energie AG (indirekt über die Oberbank Unternehmensbeteiligung GmbH) sowie Beteiligungen an Private Equity-Gesellschaften. Soweit das Eingehen von Beteiligungen aus geschäftlichen Interessen erfolgt, werden bereits beim Eingehen dieser Beteiligungen Analysen erstellt, umfassendes Bild hinsichtlich Ertragskraft, strategischem Fit und der rechtlichen Situation zu bekommen. In einem eigenen Beteiligungshandbuch wurden die erforderlichen Prozesse beschrieben, die beim Eingehen neuer Beteiligungen zu berücksichtigen sind.
Unter Marktrisiko wird der potenziell mögliche Vertschwankungen aufgrund von Marktpreisänderungen (durch sich ändernde Zinssätze, Devisenkurse oder Aktien- und Warenpreise) verstanden. In dieser Risikokategorie sind sowohl Positionen des Handelsbuches als auch Positionen des Bankbuches erfasst.
Die Oberbank AG genehmigt, misst, überwacht und steuert Zins- und Aktien- sowie Fremdwährungskursrisiken durch den Einsatz unterschiedlicher Limits, die im Rahmen der Gesamtbank-Risikosteuerung zugeordnet werden.
Das Management der Marktrisiken ist in der Oberbank auf zwei Kompetenzträger aufgeteilt, die diese im Rahmen der ihnen zugewiesenen Limits steuern.
Die Abteilung Global Financial Markets ist zuständig für die Steuerung der Marktrisiken der Handelsbuchpositionen, des Zinsänderungsrisikos im Geldhandelsbuch sowie das Devisenkursrisikos des gesamten Oberbank-Konzerns. Das Geldhandelsbuch umfasst die kurzfristigen Bankbuchpositionen.
Die Berechnung des Risikos erfolgt auf Basis eines analytischen Value-at-Risk-Modells (Varianz-Modell). Die Volatilitäten und Korrelationen werden von einem externen Spezialisten täglich zur Verfügung gestellt. Die Value-at-Risk-Berechnung erfolgt auf Basis eines Konfidenzniveaus von 99% und einer Haltedauer von zehn Tagen. Die Errechnung der Value-at-Risk-Werte, die Limitkontrolle und das Reporting über die Risiko- und Ertragslage an Vorstand und Abteilung Global Financial Markets erfolgen täglich in der Abteilung Rechnungswesen und Controlling. Neben der Kennzahl Value at Risk werden zusätzlich risikobegrenzende Limits wie Stop-Loss-Limits und Volumenlimits eingesetzt.

Die Backtestingergebnisse weisen im abgelaufenen Kalenderjahr zwei Überschreitungen des Value at Risk auf.
Das APM-Komitee ist für die Steuerung des Zinsänderungsrisikos der langfristigen Euro-Positionen (Zinsbindungen > 12 Monate) sowie für die strategischen Aktien- und Fondspositionen im Bankbuch zuständig. Das APM-Komitee tritt monatlich zusammen. Mitglieder des Komitees sind der Gesamtvorstand sowie Vertreter der Abteilungen Global Financial Markets, Rechnungswesen und Controlling, Private Banking & Asset Management, Corporate & International Finance, Sekretariat, Interne Revision und Organisationsentwicklung, Strategie- und Prozessmanagement.
Die strategische Ausrichtung beim Marktisiko im Bankbuch zielt darauf ab, vor allem im Zinsenbereich unter bewusster Inkaufnahme eines kalkulierbaren und aktiv gesteuerten Risikos Erträge aus der Fristentransformation zu lukrieren. Zu diesem Zweck kommt es quartalsweise zur Investition in langlaufende festverzinsliche Wertpapiere bester Bonität.
Die Berechnung des Zinsänderungsrisikos für die langfristigen Positionen erfolgt auf Basis Capital at Risk, ein vom Gesetzgeber (auf der Grundlage der Laufzeitbandmethode des Handelsierter VaR-Ansatz hochgerechnet auf 30 Tage. Für die strukturierten Anleihen wird das Worst-Case-Risikoergebnis aus einer Szenarioanalyse dargestellt. Per 31. Dezember 2010 ergibt sich ein Zinsänderungsrisiko im Bankbuch von 118,0 Mio. Euro (Vorjahr 110,9 Mio. Euro).

Für die nicht festverzinslichen Wertpapiere wird als Risk (99% Konfidenzintervall, 30 Tage Haltedauer) herangezogen. Per 31. Dezember 2010 ergibt sich aus den strategischen Aktien- und Fondspositionen im Bankbuch ein Risiko in der Höhe von 13,6 Mio. Euro (Vorjahr 18,0 Mio. Euro).
Die Berechnung des Eigenmittelerfordernisses nach Säule 1 erfolgt für das Marktrisiko im Handelsbuch sowie für das Devisenkursrisiko im Gesamtbestand auf Basis der Standardmethode). Das Eigenmittelerfordernis per 31. Dezember 2010 beträgt 2,8 Mio. Euro, das entspricht 0,18 % der gesamten Eigenmittel.

Aktienkursrisiko _____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
Zinsrisiko
FW-Risiko
In den Basel-II-Eigenkapitalregelungen, die im Rahmen der EU-Richtlinie 2006/48 und 49/EG bzw. in § 22 BWG umgesetzt wurden, ist für Zinsänderungsrisiken im Bankbuch keine gesonderte Eigenmittelunterlegung, sondern eine Beobachtung dieser Risiken durch die Aufsichtsbehörde (gemäß Basel II, Säule 3) vorgesehen. Die Aufsichtsbehörde fordert quartalsweise eine Zinsrisik auf der Berechnungsbasis einer Zinserhöhung von 200 Basispunkten von den Banken ein.
Das auf der Basis der Zinsbindungsbilanz ermittelte Zinsänderungsrisiko hat sich im Vergleich zum Bilanzstichtag 2009 von 175 Mio. Euro (12,09 % der Eigenmittel) auf 164 Mio. Euro (10,87 % der Eigenmittel) per 31. Dezember 2010 verringert und liegt deutlich unter dem durch die Aufsicht definierten Maximallimit in Höhe von 20 % der anrechenbaren Eigenmittel.
| in Mio. € | März 2010 | Juni 2010 | Sept. 2010 | Dez. 2010 |
|---|---|---|---|---|
| Eigenmittel ohne Tier III | 1.485 | 1.482 | 1 489 | 1.511 |
| Risiko gem. OeNB-Zinsrisikostatistik | 160 | 176 | 153 | 164 |
| Risiko in % der Eigenmittel | 10,75 % | 11.86% | 10.28 % | 10.87% |
Aus den einzelnen Forderungsklassen und Verbindlichkeiten ergibt sich unter Einbeziehung der Underlyings aus derivativen Zinspositionen und unter Anwendung einer 200-Basispunkte-Verschiebung (= Stresszenario in der OeNB-Zinsrisikomeldung) folgende Barwertänderung:
| Währung in Mio. € | Gesamt | bis 3 Monate |
3 Mon. bis 1 Jahr |
1 bis 3 Jahre |
3 bis 5 Jahre |
5 bis 7 Jahre |
|
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| EUR | 162,3 | 1,9 | -14,7 | 32,9 | 52,7 | 18,6 | |
| USD | 1,0 | 0,0 | 0,0 | 0,2 | 0,8 | 0,0 | |
| Sonstige | 0,3 | 1,1 | -0,6 | -0,7 | 0,2 | 0,1 / |
Mit dem Bankgeschäft untrennbar verbunden Risiken. Unter diesem Begriff sind Risikoarten zusammengefasst, die vorrangig den Betriebsbereich der Bank betreffen. Die Möglichkeit des Eintritts von Verlusten kann infolge unvorhersehbarer Ereignisse entstehen Betriebsunterbrechungen, menschliche oder technische Fehler, menschliches Versagen bzw. Kontrollschwächen oder höhere Gewalt. Das Management der operationellen Risiken (Fehlerrisiko, Rechtsrisiko, EDV-System-Ausfallrisiko und Elementarrisiken) liegt in der Verantwortung sämtlicher Abteilungen und regionalen Geschäftseinheiten der Bank.
In der Oberbank ist ein Gremium für das Management der operationellen Risiken installiert. Dieses Gremium steuert den Managementprozess der operationellen Risiken und ist für seine Weiterentwicklung bzw. Adaptierung entsprechender Methoden verantwortlich.
Zur Absicherung von im Rahmen von Risikoanalysen festgestellten existenzgefährdenden Großrisiken wurden konkrete Maßnahmen getroffen (z.B. Versicherungen, Notfallkonzepte EDV, Ersatzrechenzentrum). Es gibt weiters einen elektronischen Einmeldeprozess für die Erfassung von schlagend gewordenen Risiken mit einer entsprechenden, im internen Informationssystem jedem Mitarbeiter zugänglichen Arbeitsanweisung. Die eingemeldeten Fälle werden analysiert und Strategien bzw. Prozessverbesserungen für die zukünftige Vermeidung dieser Schadensfälle erarbeitet. Eine auf die aktive Gestaltung der Risikoallokation gerichtete Strategie des Vorstandes ist mangels Gestaltungsmöglichkeiten im Basel-II-Standardansatz nicht notwendig.
Das Liquiditätsrisiko rückte mit der durch die Finanzmarktkrise ausgelösten umfassenden Vertrauenskrise ins Zentrum des Interesses
Als Liquiditätsrisiko im engeren Sinn (Zahlungsunfähigkeitsrisiko) gilt die Gefahr, dass die Bank ihren gegenwärtigen und zukünftigen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr vollständig oder nicht fristgerecht nachkommen kann. Weiters besteht das Risiko, zusätzliche Refinanzierungsmittel nur zu erhöhten Marktzinsen beschaffen zu können (Refinanzierungsrisiko). Primäre Ziele des Liquiditätsmanagements sind daher die Sicherseitigen Zahlungsfähigkeit und die Optimierung der Refinanzierungsstruktur in Bezug auf Risiko und Ergebnis.
Schon seit jeher besteht in der Oberbank der Finanzierungsgrundsatz, mit den Primärmitteln der Kunden plus den Fördermitteln der Oesterreichischen Kontrollbank alle Kredite refinanzieren zu können. Dieser Grundsatz ist unverändert gültig. Die Deckungsquote beträgt zum 31. Dezember 2010 112 %. Darüber hinaus hält die Oberbank ein großzügiges Polster (Liquidtätspuffer) an freiem Refinanzierungspotenzial in Form von refinanzierungsfähigen Wertpapieren und Kreditforderungen bei den Zentralbanken sowie an ungenutzten Bankenlinien.
Die Struktur der Refinanzierungsquellen hat sich während der Krise weiter verbessert. Die Oberbank konnte bei eigenen Emissionen, Spareinlagen und sonstigen Verbindlichkeiten zusätzliche Kundenzuflüsse generieren. Durch den Zukauf weiterer qualitativ hochwertiger Wertpapiere steht außerdem ein größeres Volumen für Repotransaktionen zur Verfügung.
Die Abteilung Global Financial Markets ist für das tägliche Liquiditätsmanagement zuständig und hat die Verantwortung für die Einhaltung der aufsichtsrechtlichen Vorschriften. Die Abteilung Rechnungswesen und Controlling erstellt für das tägliche Liquiditätsmanagement in der Abteilung Global Financial Markets sowie für den Risikovorstand eine Liquiditätsablaufbilanz für die nächsten 30 Tage inklusive dem vorhandenen Liquiditätspuffer als Limit. Die Liquiditätsablaufbilanz stellt auf täglicher Basis die Nettomittelabflüsse der Oberbank dar. Im Liquiditätspuffer sind alle zurzeit nicht ausgenützten repofähigen Kredite und Wertpapiere zusammengefasst. Die akkumulierten Nettomittelabfürse dürfen in den ersten 30 Tagen das Limit nicht übersteigen.
Die Steuerung der langfristigen bzw. strategischen Liquidität der Oberbank liegt in der Zustandes und des APM-Komitees. Das Reporting erfolgt durch die Abteilung Rechnungswesen und Controlling. Zur Darstellung des mittel- und langfristigen Liquiditätsrisikomanagements der Bank wird eine Liquiditätsablaufbilanz erstellt, in der die aus den Bankprodukten resultierenden Zahlungsströme pro Laufzeitband aufsummiert werden.
| Liquiditätsablaufbilanz per 31.12.2010 in Mio. € | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2.000 | ||||||
| - 4.000 | ||||||
| bis 1 Jahr | bis 2 Jahre | bis 3 Jahre | bis 4 Jahre | bis 5 Jahre | > 5 Jahre |
lm kontraktuellen Nettomittelabfluss des ersten Jahres (3,6 Mrd. Euro Abflüsse aus besicherten Repotransaktionen enthalten, die wegen der Laufzeit dienenden Wertpapiere und Kredite jederzeit wieder neu eingegangen werden können. Die Laufzeitenstruktur der lombardfähigien Wertpapiere und Kredite ist in der folgenden Tabelle angeführt.
| in € 1.000 | bis Monat |
bis 12 | Monate 1 bis 5 Jahre uber 5 Jahre | |
|---|---|---|---|---|
| Lombardfähige Wertpapiere und Kredite | 43 417 | 355.753 | 740.056 |
Weiters werden Stress-Szenarien gerechnet, um die die Auswirkungen von Liquiditätskrisen darzustellen. Es werden die Szenarien Verschlechterung der Reputation, Marktkrise und als Worstcase eine Kombination dieser beiden simuliert. Für extreme Marktverhältnisse ist ein Notfallplan definiert. Die Oberbank hat die aufsichtsrechtlich geforderten Liquiditäts-Kennzahlen im Berichtsjahr 2010 jederzeit eingehalten bzw. deutlich übertroffen.
In den sonstigen Risiken sind jene Risiken zusammengefasst, die im Rahmen des Geschäftsmodells des Oberbank-Konzerns als unwesentlich klassifiziert werden und für die daher aus der Risikodeckungsmasse kein Einzellimit abgeleitet wird. Sollten sie schlagend werden, sind sie durch den pauschalen Risikopuffer abgedeckt.
In die Kategorie sonstige Risiken fallen im Speziellen folgende Bankrisiken:
| Nominalbeträge | 2010 | 2009 | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Restlaufzeit | Nominale | Marktwerte | Nominale | Marktwerte | |||||
| in € 1.000 | bis 1 J. | 1 - 5 J. > 5 Jahre | Gesamt | Positiv | Negativ | Gesamt | Positiv | Negativ | |
| Zinssatzverträge | |||||||||
| Zinssatzoptionen Kauf |
93.670 | 158.268 | 144.744 | 396.682 | 14.922 | 223.841 | 21.799 | ||
| Verkauf | 93.170 | 140.512 | 136.141 | 369.823 | - 13.779 | 282.070 | - 20.428 | ||
| Forward Rate Agreement Kauf |
|||||||||
| Verkauf | |||||||||
| Swaptions | |||||||||
| Kauf | 10.500 | 10.500 | 768 | 4.000 | 28 | ||||
| Verkauf | 10.500 | 10.500 | - 768 | 4.000 | - 58 | ||||
| Zinsswaps Kauf |
1.126.975 | 1.340.556 | 794.738 | 3.262.269 | 56.332 | - 14.814 | 2.838.178 | 47.857 | - 12.171 |
| 596.214 | |||||||||
| Verkauf | 106.170 | 319.887 | 170.157 | 1.283 | - 21.966 | 622.745 | 1.612 | - 21.618 | |
| Anleiheoptionen | |||||||||
| Kauf | |||||||||
| Verkauf | 80.000 | 80.000 | - 1.842 | 20.000 | - 3 | ||||
| Futureoptionen | |||||||||
| Kauf | 1.500 | 1.500 | 10 | ||||||
| Verkauf | |||||||||
| Anleihefutures | |||||||||
| Kauf | |||||||||
| Verkauf | |||||||||
| Wechselkursverträge | |||||||||
| Währungsoptionen | |||||||||
| Kauf | 102.182 | 14.480 | 5.698 | 122.360 | 6.097 | 212.450 | 9.340 | ||
| Verkauf | 97.837 | 14.489 | 5.698 | 118.024 | - 6.099 | 202.028 | - 9.329 | ||
| Währungsswaps | |||||||||
| Kauf | |||||||||
| Verkauf | |||||||||
| Devisentermingeschäfte | |||||||||
| Kauf | 1.965.859 | 42.132 | 2.007.991 | 47.972 | - 7 995 | 874.651 | 16.599 | - 4.587 | |
| Verkauf | 1.930.677 | 42.362 | 1.973.039 | 11.707 | - 16.537 | 479.592 | 8.197 | - 5.693 | |
| Wertpapierbezogene Geschäfte | |||||||||
| Aktienoptionen | |||||||||
| Kauf | 910 | 9.330 | 10.240 | 679 | |||||
| Verkauf | 2.310 | 9.330 | 11.640 | - 684 | 1.710 | - 1.710 | |||
| Warenvertrage | |||||||||
| Warenoptionen | |||||||||
| Kauf | |||||||||
| Verkauf |
Für die Berechnung der Marktwerte kommen anerkannte Preismodelle zum Einsatz, wobei die Bewertung zu Marktbedingungen anhand offizieller Preise (Zinssätze, Devisen- und Aktienkurse) durchgeführt wird. Für symmetrische Produkte (Interest Rate Swaps, Devisentermingeschäfte) erfolgt die Marktwertberechnung nach der Barwertmethode, wobei der Clean Price dargestellt wird. Als Basis für die Berechnung kommen aus Reuters zur Anwendung (Geldmarkt: EURIBOR bzw. LIBOR-Sätze; Kapitalmarkt: Swapsätze). Als Devisenkurs werden die von der EZB veröffentlichten Referenzkurse verwendet. Die Marktwerte von asymmetrischen Produkten (Aktien-, Devisen- und Währungsoptionen) werden gemäß Optionspreismodell von Black-Scholes berechnet. Bei Aktienoptionen kommen die Volatilitäten von Reuters oder Bloomberg zur Anwendung, bei Zins- und Währungsoptionen werden historische Volatilitäten für die Berechnung herangezogen.
Die Oberbank AG ist bestrebt, dass folgende Gesellschaften ihre vertraglichen Verbindlichkeiten erfüllen können:
Betriebsobjekte Verwertung Gesellschaft m.b.H., Linz Oberbank Beteiligungsholding Gesellschaft m.b.H., Linz
»AM« Bau- und Gebäudevermietung Gesellschaft m.b.H., Linz »LA« Gebäudevermietung und Bau - Gesellschaft m.b.H., Linz »SG« Gebäudevermietungsgesellschaft m.b.H., Linz »SP« Bau- und Gebäudevermietungsgesellschaft m.b.H., Linz »VB« Gebäudeerrichtungs- und -vermietungsgesellschaft m.b.H., Linz Oberbank Immobilien-Service Gesellschaft m.b.H., Linz OBERBANK NUTZOBJEKTE VERMIETUNGS-GESELLSCHAFT m.b.H., Linz TZ-Vermögensverwaltungs GmbH, Linz
Das Konzerneigenkapital setzt sich aus dem eingezahlten Konzernmuttergesellschaft Oberbank AG (Grundkapital zuzüglich Kapitalrücklagen) sowie dem erwirtschafteten Kapital (Gewinnrücklagen des Konzerns zuzüglich Konzernjahresüberschuss) zusammen. Das Eigenkapital der Muttergesellschaft beträgt 922,0 Mio. Euro (Vorjahr 854,8 Mio. Euro), hievon Grundkapital 86,3 Mic. Euro (Vorjahr 86,3 Mio. Euro). Da die Oberbank AG Dividenden auf Basis der österreichischen Rechtslage ausschüttet, ist nur ein Teil des nach UGB/BWG berechneten Eigenkapitals ausschüttungsfähig, nämlich der Bilanzgewinn, die freie Gewinnrücklage sowie die nicht gebundene Kapitalrücklage. Für 2010 wäre maximal ein Betrag in Höhe von 414,2 Mio. Euro ausschüttungsfähige Bilanzgewinn beträgt 14,5 Mio. Euro.
lm Oberbank-Konzern waren 2010 im Jahresdurchschnitt folgende Personalkapazitäten im Einsatz:
| 2010 | 2009 | |
|---|---|---|
| Angestellte | 1.996 | 1.990 |
| Arbeiter | 22 | 21 |
| Gesamtkapazität | 2.018 | 2.011 |
| Nicht börsenotiert |
Börse- notiert |
Wie AV bewertet |
Andere Bewertung |
Gesamt | |
|---|---|---|---|---|---|
| Schuldverschreibungen und andere | |||||
| festverzinsliche Wertpapiere | 145.282 | 2.920.534 | 2.457.099 | 608.717 | 3.065.816 |
| Aktien und andere nicht | |||||
| festverzinsliche Wertpapiere | 153.517 | 58.731 | 23.681 | 188.567 | 212.248 |
| Beteiligungen | 67.696 | 189 578 | 257 274 | 0 | 257 274 |
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 459.899 | 0 | 459.899 | 0 | 459.899 |
| 826.394 | 3.168.793 | 3 197 903 | 797.284 | 3.995.187 |
| Zusammensetzung | 2010 | 2009 | Veränd. | +1-% |
|---|---|---|---|---|
| 1. Kernkapital | ||||
| Grundkapital | 86.349 | 86.349 | 0 | 0,0 |
| Eigene Aktien im Bestand | - 179 | - 384 | 205 | - 53,4 |
| Offene Rücklagen | 821.165 | 754.022 | 67.143 | 8,9 |
| Anteile anderer Gesellschafter | 1.448 | 1.402 | 46 | 3,3 |
| Unterschiedsbetrag aus Kapitalkonsolidierung | - 2 568 | -650 | -1918 | > 100,0 |
| Unterschiedsbetrag aus Equity-Bewertung | 48.833 | 44.093 | 4.740 | 10,8 |
| Hybridkapital | 79.000 | 79.000 | 0 | 0,0 |
| Abzug immaterielle Wirtschaftsgüter | - 5.355 | - 8.469 | 3.114 | - 36,8 |
| Summe Kernkapital (Tier I) | 1.028.693 | 955.363 | 73 330 | 7,7 |
| Kernkapitalquote | 10,50% | 9,58% | 0,92 %-P. | 9,6 |
| 2. Ergänzende Eigenmittel (Tier II) | ||||
| Anrechenbare Ergänzungskapital-Anleihen | 494 351 | 485.167 | 9.184 | 1,9 |
| Neubewertungsreserven (bereits 45 % der stillen Reserve) | 146.937 | 130.254 | 16.683 | 12,8 |
| Nachrangige Anleihen (Ergänzungskapital unter 3 J RLZ) | 42.391 | 41.006 | 1.385 | 3,4 |
| Summe Ergänzende Eigenmittel (Tier II) | 683.679 | 656.427 | 27.252 | 4,2 |
| Zusammensetzung | 2010 | 2009 | Veränd. | +1-% |
|---|---|---|---|---|
| 3. Tier-III-Kapital | ||||
| Ergänzung um volumensmäßig nicht mehr als | ||||
| Tier II anrechenbare nachrangige Anleihen | 2.772 | 2.589 | 183 | 7,1 |
| Summe Tier-III-Kapital | 2.772 | 2.589 | 183 | 7,1 |
| 4. Abzugsposten | ||||
| Abzug Anteile an KI/FI über 10 %-Beteiligung | - 80.045 | - 80.042 | - 3 | 0,0 |
| Abzug Anteile an KI/FI bis 10 %-Beteiligung | 0 | 0 | ||
| Eigenmittel insgesamt | 1.635.099 | 1.534.337 | 100.762 | 6,6 |
| hievon Eigenmittel gemäß§ 23 Abs. 14 Z7 BWG | 2.772 | 2.589 | 183 | 7,1 |
| Eigenmittelquote | 16,69% | 15,39% | 1,30 %-P. | 8,5 |
| Eigenmittelerfordernisse | ||||
| Kreditrisiko gemäß § 22 Abs. 2 BWG | 783.354 | 797.258 | - 13.904 | - 1,7 |
| Handelsbuch gemäß § 22o Abs. 2 BWG | 2.772 | 2.589 | 183 | 7,1 |
| Operationelles Risiko gemäß § 22k BWG | 59.198 | 54.951 | 4.247 | 7,7 |
| Qualifizierte Beteiligungen gemäß § 29 Abs. 4 BWG | 0 | 0 | ||
| Eigenmittelerfordernis insgesamt | 845.324 | 854.798 | - 9.474 | - 1,1 |
| Freie Eigenmittel | 789.775 | 679.539 | 110.236 | 16,2 |
| Basis für Ermittlung der Haftrücklage und Quotenberechnung |
||||
| Bemessungsgrundlage Kreditrisiko § 22 Abs. 2 BWG | 9.791.920 | 9.965.722 | - 173.802 | - 1,7 |
| Spezifisches Positionsrisiko des Handelsbuches | ||||
| gemäß § 22o Abs. 2 Z1,3,6 BWG | 3.863 | 4.813 | - 950 | - 19,7 |
| Bemessungsgrundlage insgesamt | 9.795.783 | 9.970.535 | - 174.752 | - 1,8 |
| Ergebruis des etzten |
||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Konsoll- dierungs- methode K ? |
Unmittel- bar in % |
Kapitalanteil 3) Gesamt in % |
Eigen- kapital =) In 14 |
Geschafts- ahres " in 14 |
anres- abschluss |
|
| a) Direkte Beteiligungen | ||||||
| AM" Bau- und Gebäudevermletung | ||||||
| Gesellschaft m.b.H., Linz 116) | N | 100,00 | 100,00 | |||
| "Gesfö" Gemeinnützige Bau- und | ||||||
| Siedlungsgesellschaft mb.H., Wien 1101 | 1, Ki | 74,00 | 74,00 | |||
| "LA" Gebaudevermietung und Bau- | ||||||
| Gesellschaft m.b.H., Linz 1191 | 2 | 100,00 | 100,00 | |||
| "SG" Gebäudevermietungsgesellschaft m b.H., Linz 119 | N | 100,00 | 100,00 | |||
| "SP" Bau- und Gebaudevermietungsgesellschaft m.b.H., Linz 110) | 2 | 100,00 | 100,00 | |||
| "VB" Gebaudeerrichtungs-und | ||||||
| -vermietungsgesellschaft m.b.H., Linz 1761 | 2 | 100,00 | 100,00 | |||
| 3 Banken-Generali Investment-Gesellschaft m.b.H., Linz 91 | N | 20,21 | 20,21 | |||
| ALPENLANDISCHE GARANTIE | ||||||
| GESFLISCHAFT m.b.H., Linz | 0 | 50,00 | 50,00 | 3.838 | 0 | 2010 |
| Beteiligungsverwaltung Gesellschaft m.b.H., Linz "1 | N | 40,00 | 40,00 | |||
| Betriebsobjekte Verwertung | ||||||
| Gesellschaft m.b.H., Linz The | 2 | 100,00 | 100.00 | |||
| BKS Bank AG. Klagenturt | E | 18,52 | 20.05 | 370.412 | 25,597 | 2009 |
| Buy-Out Central Europe II Beteiligungs-Invest AG, Wien 10 | ાંન | 24,85 | 24,85 | |||
| COBB Beteiligungen und Leasing GmbH, Wien " | ા | 20.25 | 20,24 | |||
| Drei Banken Versicherungs | ||||||
| Alctiengesellschaft, Linz | E | 40,00 | 40.00 | 20.143 | 776 | 2010 |
| DREI-BANKEN-EDV Gesellschaft m.b.H. Linz 9 | N | 40,00 | 40.00 | |||
| GAIN CAPTIAL PARTICIPATIONS | ||||||
| SA, SICAR, Luxemburg 1101 | 14 | 58,71 | 58,71 | |||
| GAIN CAPITAL PARTICIPATIONS II | ||||||
| S. A. SICAR, Luxemburg to | N | 33,17 | 33.1 1 | |||
| Gasteiner Bergbannen | ||||||
| Aktiengesellschaft, Bad lofgastein "1 | N | 32,62 | 32,62 | |||
| Ober Finanz Leasing gAG, Budapest 11 | V | 1,00 | 100,00 | 291 | -1.215 | 9/2010 |
| Oher Immo Truck gAG, Budapest 1) | V | 1,00 | 100.00 | 367 | -1176 | 9/2010 |
| Ober Leasing Gesellschaft mit beschränkter | ||||||
| Haftung, Budapest 1) | V | 1,00 | 100,00 | 842 | - 442 | 9/2010 |
| Oberbank Beteiligungsholding Gesellschaft m.b.H., Linz 116) | N | 100,00 | 100,00 | |||
| Oberbank Bohemia Leasing s.r.o., Budweis 11 | V | 1,00 | 100,00 | 17.282 | 1.416 | 9/2010 |
| Oberbank Hybrid 1 GmbH, Linz 1) | V | 100,00 | 100,00 | 112 | 38 | 2010 |
| Oberbank Hybrid 2 GmbH, Linz | N | 100,00 | 100.00 | 126 | 28 | 2010 |
| Oberbank Hybrid 3 GmbH, Linz | N | 100,00 | 100,00 | 19 | ರಿಗಾ | 2010 |
| Oberbank Hybrid 4 CimbH, Linz 1: | ﺑﺘﻢ | 100,00 | 100,00 | 47 | ਰੋ | 2010 |
| Konsoll dierungs- methode K 7 |
Unmittel- bar in % |
Kapitalantell 5) Gesamt 111 % |
Elgen- kapital 9 In E |
Ligebnis des letzten Geschafts- lanres 9 |
lanres- abschluss |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Oherbank Hybrid 5 GmbH, Lin7 73 | V | 100,00 | 100.00 | 33 | in FE 0 |
2010 |
| Oberbank Immobilien Leasing GmbH Bayern, Neuotting | V | 6,00 | 100,00 | 2.081 | 19 | 9/2010 |
| Oberbank Immobillen-Service Gesellschaft m.b.H., LInz 1/9 | િય | 100.00 | 100,00 | |||
| OBERBANK LEASING GESELLSCHAFT MBH., Linz Uit | vi | 100,00 | 100,00 | 229.664 | 11 016 | 9/2010 |
| Oberbank Leasing Inprox Znojmo s.r.o., Prag 11 | V | 10,00 | 100,00 | 1.770 | 42 | 9/2010 |
| Oberbank Leasing KIKA, s.r.o., Prag "1 | V | 10,00 | 100,00 | 23 | 21 | 9/2010 |
| Oberbank Leasing s.r.o., Bratislaya11 | V | 0,10 | 100.00 | 110 | ਧੇਵਿਜ਼ | 9/2010 |
| Oberbank Leasing spol. s.ron Prag 1 | V | 1.00 | 10000 | 17/33 | - 3:082 | 9/2010 |
| OBERBANK NUTZOBIEKTE | ||||||
| VERMIETUNGS-GESELLSCHAFT m.b.H., Linz 117161 | ન | 100,00 | 100,00 | |||
| Oberbank PE Holding GmbH, Linz 110) | હતો | 100,00 | 100,00 | |||
| Oberbank Unternehmensbeteiligung GmbH, I inz 1161 | પિ | 100.00 | 100.00 | |||
| Oberbank V-Investholding GmbH, Linz 1/B | N | 100,00 | 100.00 | |||
| OBK Slovakia Project s.r.o., Bratislava Do | 2 | 15,00 | 100,00 | |||
| Samson Ceské Budějovice spol s ro, Budweis 11/6) | N | 100,00 | 100,00 | |||
| TZ-Vermögensverwaltungs GmbH, Linz 1)6) | 2 | 100,00 | 100,00 | |||
| b) Indirekte Beteiligungen | ||||||
| ABG Anlagenverwertungs- und Beteiligungs - Gesellschaft | ||||||
| m. b, H & Co, OHG, Wien 9 | 2 | 20,25 | ||||
| "ACTIVITAS" Vermögensverwaltungsgesellschaft m.b.H., Linz 01 | નિ | 50.00 | ||||
| AE Beteiligungsverwaltungs GmbH, Wisn "1 | 2 | 24,85 | ||||
| Atterbury S. A., Luxemburg 41 | 14 | 2792 | ||||
| ST BAU Errichtungs-und | ||||||
| Vermietungsgesellschaft m.b.H., Linz 1101 | N | -100,00 | ||||
| 3-Banken Beteiligung Gesellschaft m.b.H., Linz 61 | ਟ | 40.00 | ||||
| 3 Banken Versicherungsmakler Gesellschaft m. b. H., Innsbruck®0 | N | 40,00 | ||||
| B.A.O. Immobilienvermietungs GmbH, Wien 9 | ਟ | 33.33 | ||||
| Cycleenergy Betelligungs GmbH, Wien 97 | િયે | 10,40 | ||||
| Duktus S. A., Luxemburg (vormals Pipe and Pile | ||||||
| International S.A., Luxemburg) (1) | 1 NI | 3245 | ||||
| GSA Genossenschaft für Stadterneuerung | ||||||
| und Assanlerung, gemeinnützige registrierte | ||||||
| Cienossenschaft mit beschränkter Haftung, Linz "1 | િમ | 37,09 | ||||
| Kontext Druckerei GmbH, Linz 61 | ﺔ | 25,20 | ||||
| Kunststoff 1 Management GmbH & Co KC, Wien 51 | ਟ | 24,90 | ||||
| LHL Immobilien Beteiligungs-GmbH, Linz 61 | N | 50,00 | ||||
| MY Fimt Handels CiribH, Wien 61 | ਟ | 50,00 | ||||
| Oberbank airplane Leasing CimbH, Linz 11 | ટ | 100.00 | ||||
| Oberbank Eugendorf Immobilienleasing GmbH, Linz | V | 100.00 | 35 | 38 | 9/2019 | |
| Oberbank Goldkronach Betelligungs GmbH, Neuotting 11 | V | 100.00 | 24 | 0 | 9/2010 | |
| Oberbank Gumpoldskirchen Immobilienleasing GmbH, Linz 31 | V | 100,00 | ਤੇ ਦੇ | 0 | 9/2010 |
| Ergebnis des letzten |
||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Konsoli- dierungs- methode K7 |
Unmittel- bar in % |
Kapitalanted 5) Gesamt In % |
Eigen- kapital 5 in 163 |
Geschafts- jahres "I in IC |
lahres- abschluss |
|
| Oberbank Idstein Immobilien-Leasing GmbH, Neuötting | V | 100.00 | 16 | - 216 | 9/2010 | |
| Oberbank Immobilie-Bergheim Leasing GmbH, Linz 11 | V | 95,00 | 1.279 | 36 | 9/2010 | |
| Oberbank Immobilien Holding CimbH, Linz 1/6 | N | 100.00 | ||||
| Oberbank Immobilien-Leasing Gesellschaft m.b.H. Linz 1 | V | 100,00 | 741 | 153 | 9/2010 | |
| Oberbank Immobilien-Leasing GmbH | ||||||
| Bayern & Co. KG Goldkronach, Neuotting 11 | V | 16.00 | 14 | = 4 | 9/2010 | |
| Oberbank Industrie und Handelsbetelligungsholding | ||||||
| GmbH, Unz 16) | N | 100.00 | ||||
| Oberbank Inzersdorf Immobilienleasing GmbH. Linz | V | 100,00 | સેટ | 88 | 9/2010 | |
| Oberbank KB Leasing Gesellschaft m.b.H., Linz 17 | V | 12,00 | 71 | 2 | 3/2010 | |
| Oberbank Leasing GmbH Bayern & Co KG | ||||||
| Neuenrade, Neuotting 11 | V | 6,00 | 601 | 6 | 9/2010 | |
| Oberbank Leasing CimbH Bayern, Neuotting 1) | V | 100,00 | 6133 | 3.035 | 9/2010 | |
| Oberhank easing Inprox Misk GmbH, Budapest 1) | V | 100,00 | 224 | 5 | 9/2010 | |
| Oberbank Leasing JAF HOLZ, s.r.o., Prag 11 | V | 95,00 | 336 | -157 | 9/2010 | |
| Oberbank LIV Immobilienleasing GmbH, Linz 1) | V | 100,00 | 5.181 | 125 | 9/2010 | |
| Oberbank MLC - Pernau Immobilienteasing GmbH, Linz 1 | V | 9980 | ીટ | 129 | 9/2010 | |
| Oberbank Operating Mobillenleasing CmbH, Linz 1 | V | 100.00 | 35 | 532 | 9/2010 | |
| Oberbank Operating OPR Immobilienleasing GmbH, Linz | V | 100.00 | 32 | 149 | 9/2010 | |
| Oberbank Opportunity Invest Management | ||||||
| Gesellschaft m.b.H., Linz 1:48 | N | 100,00 | ||||
| Oberbank PE Beteiligungen GmbH, Liuz 116) | 2 | 100.00 | ||||
| Oberbank Pernau Immobilienleasing GmbH, Linz 11 | Vi | 100,00 | 35 | 55 | 9 2010 | |
| Oberbank Riesenhof Immobilienleasing CmbH, Limz 11 | V | 100,00 | 35 | 38 | 9/2010 | |
| Oberbank Vertnebsservice GmbH, Line 1)6) | ાં | 100,00 | ||||
| Oberbank-Kremsminster Immobilienleasing | ||||||
| Gesellschaft m.b.H., Linz | V | 100,00 | 168 | 177 | 9/2010 | |
| OBK Ahlten Immobilien Leasing Gmbl Neuotting 11 | V | 94,00 | 1.000 | 108 | 9/2010 | |
| OBK München 1 Immobilien Leasing GmbH, Neuötting 1 | V | 100.00 | 27 | 290 | 9/2010 | |
| OBK München 2 Immobillen Leasing GrobH, Neuotting 11 | V | 100,00 | 28 | - 1 | 9/2010 | |
| Opportunity Beteiligungs AG, Linz 19 | ਟ | 100.00 | ||||
| POWER TOWER GmbH, Linz 17 | V | 99,00 | 70 | 83 | 9/2010 | |
| Techno-Z Braunau Technologiezentrum GmbH, Braunau 60 | N | 21,50 | ||||
| Tuella Finanzierung GmbH, Wien 17 | V | 100,00 | 182.463 | 1.485 | 9/2010 | |
| Wohnwert CimbH, Salzburg 161 | N | 100.00 | ||||
| VMS Beteiligung Fünf GmbH, Wien 61 | N | 35,00 |
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Der Vorstand der Oberhank AG hat den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2010 in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, erstellt. Dieser Konzernabschluss erfüllt die gesetzlichen Voraussetzungen für die Befreiung von der Erstellung eines Konzernabschlusses nach österreichischem Recht und steht im Einklang mit den geltenden EU-Vorschriften.
Der Konzernabschuss und der Konzernlagebericht enthalten Angaben und es gab keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Beendigung des Geschäftsjahres.
Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte Konzernabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt, dass der Konzernlagebericht den Geschäftsergebnis und die Lage des Konzerns so darstellt, dass ein möglichst getreues Bild der Vermögens . Finanz- und Ertragslage des Konzerns entsteht und die wesentlichen Risiken und Ungewissheiten beschreibt, denen der Konzern ausgesetzt ist.
Linz, am 1. März 2011 Der Vorstand
Generaldirektor Dr. Franz Crasselsberger, MBA Vorsitzender Verantwortungsbereich: Firmenkundengeschäft
Direktor Mag Dr. Josef Weißl, MBA Verantwortungsbereich: Privatkundengeschäft
Generaldirektor Stellvertreter Dr. I udwig Andorfer Verantwortungsbereich: Gesamtrisikomanagement
Direktor-Stellvertreter Mag Florian Hagenauer, MBA Verantwortungsbereich: Organisation
Wir haben den beigefügten Konzernabschluss der Oberbank AG, Linz, für das Geschäftsjahr vom 1. Jänner bis zum 31. Dezember 2010 unter Einbeziehung der Buchführung geprüft. Dieser Konzernabschluss umfasst die Konzernbilanz zum 31. Dezember 2010, die Gesamtergebnisrechnung, die Konzerngeldflussrechnung und die Konzern-Eigenkaptalveränderungsrechnung für das am 31. Dezember 2010 endende Geschäftsjahr sowie den Konzernanhang.
Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sind für die Konzernbuchführung sowie für die Aufstellung eines Konzernabschlusses verantwortlich, der ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRSs), wie sie in der EU anzuwenden sind, vermittelt. Diese Verantwortung beinhaltet: Gestaltung, Umsetzung und Aufrechterhaltung eines internen Kontrollsystems, soweit dieses für die Aufstellung des Konzernabschlusses und die Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von Bedeutung ist, damit dieser frei von wesentlichen Fehldarstellungen ist, sei es auf Grund von beabsichtigten oder unbeabsichtigten Fehlern; die Auswahl und Anwendung geeigneter Bilanzierungsund Bewertungsmethoden; die Vornahme von Schätzungen, die unter Berücksichtigung der gegebenen Rahmenbedingungen angemessen erscheinen.
Unsere Verantwortung besteht in der Abgabe eines Prüfungsurteils zu diesem Konzernabschluss auf der Grundlage unserer Prüfung. Wir haben unsere Prüfung unter Beachtung der in Osterreich geltenden gesetzlichen und der vom International Auditing and Assurance Standards Board (IAASB) der International Federation of Accountants (IFAC) herausgegebenen International Standards on Auditing (ISAs) durchgeführt. Diese Grundsätze erfordern, dass wir die Standesregeln einhalten und die Prüfung so planen und durchführen, dass wir uns mit hinreichender Sicherheit ein Urteil darüber bilden können, ob der Konzernabschluss frei von wesentlichen Fehldarstellungen ist.
Eine Prüfung beinhaltet die Durchführung von Prüfungshandlungen zur Erlangung von Prüfungsnachweisen hinsichtlich der Beträge und sonstigen Angaben im Konzernabschluss. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemäßen Ermessen des Konzernabschlussprüfers unter Berücksichtigung seiner Einschätzung des Risikos eines Auftretens wesentlicher Fehldarstellungen, sei es auf Grund von beabsichtigten Fehlern. Bei der Vornahme dieser Risikoeinschätzung berücksichtigt der Konzernabschlussprüfer das interne Kontrollsystem, soweit es für die Aufstellung des Konzernabschlusses und die Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von Bedeutung ist, um unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen geeignete Prüfungshandlungen festzulegen, nicht jedoch um ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit der internen Kontrollen des Konzerns abzugeben. Die Prüfung umfasst ferner die Beurteilung der Angemessenheit der angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und der von den gesetzlichen Vertretern vorgenommenen wesentlichen Schätzungen sowie eine Würdigung der Gesamtaussage des Konzernabschlusses.
Wir sind der Auffassung, dass wir ausreichende und geeignete Prüfungsnachweise erlangt haben, sodass unsere Püfung eine hinreichend sichere Grundlage für unser Prüfungsurteil darstellt.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss nach unserer Beurteilung den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt ein möglichst getreues Bild der Vermögens - und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2010 sowie der Konzerns und der Zahlungsströme des Konzems für das Geschäftsjahr vom 1. Jänner bis zum 31. Dezember 2010 in Übereinstinmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRSs), wie sie in der EU anzuwenden sind.
Der Konzernlagebericht ist auf Grund der gesetzlichen Vorschriften darauf zu prüfen, ob er mit dem Konzernabschluss in Einklang steht und ob die sonstigen Angaben im Konzernlagebericht nicht eine falsche Vorstellung von der Lage des Konzerns erwecken. Der Bestätigungsvermerk hat auch eine Aussage darüber zu enthalten, ob der Konzemlagebericht mit dem Konzernabschluss in Einklang steht und ob die Angaben nach § 243a UGB zutreffen.
Der Konzernlagebericht steht nach unserer Beurteilung in Einklang mit dem Konzernabschluss. Die Angaben gemäß § 243a UGB sind zutreffend.
Linz, am 1. März 2011
KPMG Austria GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft
Mag. Martha Kloibmüller Wirtschaftsprüfer
Mag. Peter Humer, CIA Wirtschaftsprüfer
Der verteilungsfähige Gewinn wird anhand des Jahresabschlusses der Muttergesellschaft des Konzerns, der Oberbank AG, festgestellt. Der erwirtschaftete Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2010 betrug auf Ebene der Oberbank AG insgesamt 81,5 Mio. Euro. Nach Rücklagendotation von 67,1 Mio. Euro und nach Zurechnung des Gewinnvortrages von 0,1 Mio. Euro ergibt sich ein verwendungsfähiger Bilanzgewinn von 14,5 Mio. Euro. Vorbehaltlich der Genehmigung durch die Hauptversammlung wird vorgeschlagen, auf das Grundkapital von 86,3 Mio. Euro eine Dividende in Höhe von 0,50 Euro je anspruchsberechtigter Aktie auszuschütten. Die Ausschüttung ergibt daher bei 28.783.125 Stück Aktien einen Betrag von 14.391.562,50 Euro. Weiters schlägt der Vorstand vor, den verbleibenden Rest von 83.596,88 Euro auf neue Rechnung vorzutragen.
Linz, am 1. März 2011 Der Vorstand
ands Se
Generaldirektor Dr. Franz Gasselsberger, MBA Vorsitzender
Direktor Mag. Dr. Josef Weißl, MBA
undrip
Generaldirektor-Stellvertreter Dr. Ludwig Andorfer
Direktor-Stellvertreter Mag. Florian Hagenauer, MBA
Der Konzernabschluss 2010 in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und der in Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften erstellte Konzernlagebericht wurden von der KPMG Austria GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Linz, geprüft. Die Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt und den gesetzlichen Vorschriften wurde entsprochen. Nach Überzeugung der Bankprüfer vermittelt der Konzernabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2010 sowie der Ertragslage und der Zahlungsströme des Geschäftsjahres vom 1. Jänner bis 31. Dezember 2010 in Übereinstimmung mit den International Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind.
Die Abschlussprüfer bestätigen, dass der Konzernabschluss in Einklang steht und dass die gesetzlichen Voraussetzungen für die Befreiung von der Verpflichtung zur Aufstellung eines Konzernabschlusses nach österreichischem Recht erfüllt sind.
Der Prüfungsausschuss hat in seiner Sitzung am 28. März 2011 den Konzernabschluss geprüft und dem Aufsichtsrat darüber berichtet. Der Aufsichtsrat hat sich dem Ergebnis der Prüfung angeschlossen. Dem Vorschlag des Vorstandes, aus dem Bilanzgewinn des Jahres 2010 von 14,5 Mio. Euro eine Dividende von 0,50 Euro je Aktie auszuschütten und den verbleibenden Gewinn auf neue Rechnung vorzutragen, schließt er sich an.
Der Aufsichtsrat bedankt sich bei den Führungskräften sowie bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz und die guten Ergebnisse im Berichtsjahr. Die Gründung von elf Filialen, eine Geschäftsentwicklung, die insgesamt klar besser als die des gesamten österreichischen Bankenmarktes war, die deutliche Erhöhung der Eigenmittel und des Kernkapitals sowie das Erwirtschaften eines neuerlichen Rekordergebnisses würdigt der Aufsichtsrat als besondere Leistungen.
Linz, am 28. März 2011 Der Aufsichtsrat
Dkfm. Dr. Hermann Bell Vorsitzender des Aufsichtsrates
Die Geschäfts- und Ertragsentwicklung der Oberbank AG war im Jahr 2010 trotz der Auswirkungen der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise sehr erfreulich. Das Betriebsergebnis wuchs in diesem herausfordernden Umfeld um 8,2 % auf 164,0 Mio. Euro. Das EGT stieg aufgrund des geringeren Bedarfs an Risikovorsorgen und des verringerten Abwertungsbedarfs bei Wertpapieren um 36,4 % auf 104,1 Mio. Euro deutlich an. Der Jahresüberschuss stieg um 25,7 % auf 81,5 Mio. Euro.
Die Bilanzsumme wuchs um 4,0 % und betrug zum Jahresende 16.356,0 Mio. Euro. Zu dieser Steigerung trug aktivseitig in erster Linie die Ausweitung der Forderungen an Kunden um 5,4 % auf 10.165,0 Mio. Euro bei. Auf der Passivseite resultierte das Bilanzsummenwachstum vor allem aus dem Wachstum der Primäreinlagen inkl. Ergänzungskapital um 1,6 % auf 11.238,3 Mio. Euro
Der Nettozinsertrag der Oberbank AG erhöhte sich 2010 um 10,5 % auf 233,9 Mio. Euro Inklusive der um 16,6 % auf 30,0 Mio. Euro gesunkenen Beteiligungserträge ergab sich ein Anstieg des gesamten Zinsensaldos um 6,6 % auf 263,9 Mio. Euro.
Das Ergebnis aus dem Provisionsgeschäft war mit 101,2 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr um 14,1 % höher.
Das Provisionsergebnis im Wertpapiergeschäft stieg dabei um 16,5 % bzw. um 4,7 Mio. Euro auf 33,4 Mio. Euro. Die Erträge im Devisen- und Valutengeschäft waren mit 11,8 Mio. Euro um 32,9 % bzw. 2,9 Mio. Euro höher als im Vorjahr, jene aus dem Zahlungsverkehr mit 33,8 Mio. Euro um 6,6 % oder 2,1 Mio. Euro Die Provisions- und Bearbeitungserträge im Kredit- und Veranlagungsgeschäft wuchsen um 17,8 % oder 3,0 Mio. Euro auf 19,6 Mio. Euro.
| Summe | 101.191 | 14,1 % | 88.654 | 97.706 |
|---|---|---|---|---|
| Sonstige Provisionserträge | 2.701 | -4,9 % | 2.839 | 2.472 |
| Devisen- und Valutengeschäft | 11.775 | 32,9 % | 8.860 | 14.624 |
| Zahlungsverkehr | 33.753 | 6,6 % | 31.670 | 31.866 |
| Wertpapiergeschäft | 33.362 | 16,5 % | 28.647 | 34.416 |
| Kredit- und Garantieprovisionen | 19.600 | 17,8 % | 16.638 | 14.328 |
| (Beträge in 1.000 €) | 2010 | +/- % | 2009 | 2008 |
Die Erträge aus Finanzgeschäften gingen im Jahr 2010 um 33,5 % auf 6,8 Mio. Euro deutlich zurück, die sonstigen betrieblichen Erträge von 6,5 Mio. Euro waren um 19,3 % höher als 2009. Die gesamten Betriebserträge waren 2010 mit 378,4 Mio. Euro um 7,5 % höher als im Jahr zuvor.
| 2010 | 2009 | 2008 | |
|---|---|---|---|
| Nettozinsspanne | 1,46 % | 1,38 % | 1,42 % |
| Nettoprovisionsspanne | 0,63 % | 0,58 % | 0,68 % |
| Ertragsspanne | 2,36 % | 2,30 % | 2,45 % |
| Aufwandsspanne | 1,34 % | 1,31 % | 1,41 % |
| Betriebsergebnisspanne | 1,02 % | 0,99 % | 1,04 % |
| RoA-Spanne vor Steuern | 0,65 % | 0,50 % | 0,37 % |
Der Anstieg der Ertragsspanne von 2,30 % 2009 auf 2,36 % 2010 ist auf den im Vergleich zum Bilanzsummenwachstum höheren Anstieg der Betriebserträge zurückzuführen. Mit 1,02 % nach 0,99 % war 2010 auch die Betriebsergebnisspanne höher. Die Cost-Income-Ratio verbesserte sich von 56,9 % auf 56,6 %.
Durch ein straffes Kostenmanagement bei den Personal- und Sachkosten konnte auch 2010 wieder ein wesentlicher Beitrag zur guten Ergebnisentwicklung der Oberbank AG geleistet werden. Trotz des starken Wachstums der Bank und der Gründung von elf Filialen stiegen die Aufwendungen 2010 um 7,0 % auf 214,4 Mio. Euro weniger stark als die Erträge.
Der Personalaufwand wuchs gegenüber 2009 um 4,4 % auf 120,8 Mio. Euro. Dieser Anstieg ist in erster Linie auf den deutlich höheren Lohn- und Gehaltsaufwand aufgrund des Zuwachses beim Personalstand zurückzuführen.
Beim Sachaufwand ergab sich ein Anstieg um 6,9% auf 66,9 Mio. Euro.
Die Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen gingen 2010 um 10,4 % auf 14,0 Mio. Euro zurück, die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen mit 12,6 Mio. Euro deutlich über dem Vorjahreswert.
Diese Entwicklung führte zu einem Betriebsergebnis von 164,0 Mio. Euro. Das sind +8,2 % gegenüber dem Jahr 2009.
Seite 90 Im Rahmen unserer Kreditrisikogebarung wurden für alle erkennbaren Risiken, soweit Zweifel an der Einbringlichkeit von Forderungen oder Teilen von Forderungen bestehen, ausreichend vorgesorgt. Daneben wurden Beiträge an die ALPENLÄNDISCHE GARANTIE-GESELLSCHAFT m. b. H. geleistet, die als gemeinsame Deckungsvorsorge für Großkreditrisiken der 3 Banken Gruppe dienen. Unter Berücksichtigung der Forderungsverluste und der Provisionszahlung an die ALGAR ergibt sich bei der Oberbank AG 2010 eine Kreditrisikogebarung von 63,0 Mio. Euro gegenüber 76,5 Mio. Euro im Jahr 2009. Aus diesem Rückgang der Kreditrisikogebarung bei einem gleichzeitigen Ansteigen des Kreditobligos ergibt sich im Vorjahresvergleich eine Verbesserung der Wertberichtigungsquote von 0,79 % in 2009 auf 0,62 % im Jahr 2010.
Aufgrund der Zinsentwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr und der Erholung an den internationalen Börsen ging das Abwertungserfordernis sowohl bei festverzinslichen als auch bei nicht festverzinslichen Wertpapieren im Umlaufvermögen deutlich zurück. Der im Vergleich zu 2009 um rund 15 Mio. Euro geringere Aufwandsaldo aus der Bewertung von Wertpapieren und Beteiligungen trug zur deutlichen Erhöhung des EGT um 36,4 % auf 104,1 Mio. Euro bei.
Obwohl der Steueraufwand mit 22,6 Mio. Euro gut doppelt so hoch wie im Vorjahr war, lag der Jahresüberschuss mit 81,5 Mio. Euro um 25,7 % höher als im Jahr 2009. Der Grund für den stark erhöhten Steueraufwand liegt in erster Linie im um 27,8 Mio. Euro höheren Vorsteuerergebnis.
Nach der Zuführung von insgesamt 67,1 Mio. Euro zu den Rücklagen und dem Gewinnvortrag von 0,1 Mio. Euro ergab sich für das Jahr 2010 bei der Oberbank AG ein Bilanzgewinn von 14,5 Mio. Euro. Vorbehaltlich der Genehmigung durch die Hauptversammlung wird vorgeschlagen, eine gegenüber dem Vorjahr unveränderte Dividende von € 0,50 auszuschütten. Daraus ergibt sich bei 25.783.125 Stück Stammaktien und 3.000.000 Stück Vorzugsaktien ein Ausschüttungsbetrag von 14,4 Mio. Euro.
| 2010 | 2009 | 2008 | |
|---|---|---|---|
| Return on Equity vor Steuern | 11,9 % | 9,7 % | 7,4 % |
| Return on Equity nach Steuern | 9,3 % | 8,3 % | 7,0 % |
| Cost-Income-Ratio | 56,6 % | 56,9 % | 57,4 % |
| Eigenmittelquote | 16,8 % | 15,8 % | 13,6 % |
| Kernkapitalquote | 9,6 % | 8,8 % | 7,7 % |
Aufgrund des gestiegenen Vorsteuer- und Nachsteuerergebnisses erhöhte sich der RoE 2010 vor und nach Steuern auf 11,9 % bzw. 9,3 %.
Auch die Cost-Income-Ratio konnte auf 56,6 % weiter verbessert werden.
Die Eigenmittelquote stieg auf 16,8 % und die Kernkapitalquote auf 9,6 % 2010 um 1,0 bzw. um 0,8 %-Punkte zum Vorjahreswert an.
Das Eigenmittelerfordernis wird in der Oberbank AG ab 1.1.2008 auf der Grundlage der Basel II Standardmethode ermittelt und an die Aufsichtsbehörde gemeldet. Die Basis für die Berechnung der Kern- als auch der Eigenmittelquote bildet die gem. § 22 Abs.2 BWG ermittelte Bemessungsgrundlage für das Kreditrisiko incl. Adressenrisiko im Handelsbuch. Forderungen innerhalb der Kreditinstitutsgruppe, die die Voraussetzungen des § 22a Abs. 8 BWG erfüllen, werden mit einem Risikogewicht von 0% angesetzt.
| Komponenten der Eigenmittel der Oberbank AG gemäß § 23 BWG | |||
|---|---|---|---|
| (Beträge in Mio. €) | 2010 | 2009 | 2008 |
| Grundkapital | 86,3 | 86,3 | 81,3 |
| Rücklagen | 821,2 | 754,0 | 649,5 |
| Abzugsposten | -5,5 | -8,8 | -7,8 |
| Kernkapital | 902,0 | 831,5 | 723,0 |
| Ergänzende Eigenmittel | 757,1 | 747,6 | 594,3 |
| Tier III-Kapital | 2,8 | 2,6 | 1,7 |
| Abzugsposten | -80,1 | -80,0 | -49,5 |
| Anrechenbare Eigenmittel | 1.581,8 | 1.501,7 | 1.269,5 |
| Erforderliche Eigenmittel | 810,4 | 812,7 | 797,4 |
| Überdeckung | 771,4 | 689,0 | 472,1 |
Die Ausstattung der Oberbank AG mit Eigenmitteln ist ausgezeichnet. Die Eigenmittel gemäß § 23 BWG betrugen zum 31.12.2010 1.581,8 Mio. Euro gegenüber 1.501,7 Mio. Euro zum 31.12.2009. Die über die erforderliche Eigenmittelausstattung gemäß § 22 Abs. 1 BWG von 810,4 Mio. Euro hinausgehende Überdeckung betrug demnach 771,4 Mio. Euro und die daraus errechnete Kernkapitalquote als auch die Eigenmittelquote liegen deutlich über dem gesetzlichen Erfordernis von 4% bzw. 8%.
Als verlässliche, sichere und stabile Partnerin der Wirtschaft hat die Oberbank auch im Jahr 2010 ihre Hausbankfunktion wahrgenommen und weiterhin Finanzierungen für Betriebsmittel und Investitionen zur Verfügung gestellt. Persönliche Beratung und individuelle Angebote sind dabei eine besondere Stärke der Bank.
Im Segment Firmenkunden werden die Geschäftsbeziehungen zu Unternehmen und selbständig Erwerbstätigen sowie das Leasinggeschäft abgebildet. Per Jahresende 2010 wurden in diesem Segment rund 37.000 Kunden betreut, fast 5.000 konnten im Laufe des Jahres neu gewonnen werden.
Das gesamte Finanzierungsvolumen von Kommerzkunden ist 2010 um 6,6 % auf 8,5 Mrd. Euro gestiegen. Aufgrund des soliden Geschäftsmodells der Oberbank konnte den Kunden ausreichend Liquidität zur Verfügung gestellt werden und es mussten keine Kreditlinien aufgrund der Verwerfungen auf den internationalen Finanzmärkten gekürzt werden.
Einen besonders deutlichen Anstieg verzeichneten 2010 die Investitionsfinanzierungen, das Gesamtvolumen konnte um 10,8 % auf 6,7 Mrd. Euro gesteigert werden. Herausragend entwickelten sich die geförderten Investitionsfinanzierungen, die Anzahl der eingereichten Förderprojekte stieg um 16,4 % (knapp ein Viertel der Kreditanträge konnte mit Haftungen der Förderstellen kombiniert werden). Das aushaftende Obligo der geförderten Investitionskredite erhöhte sich um 10 % auf über 451,7 Mio. Euro und auch die Anzahl der Förderneukunden wuchs um erfreuliche 34 %. Die Oberbank lag 2010 österreichweit auf Platz 1 bei den ERP-Förderkrediten (Fixzinskredite ab 0,5 % p.a.). 20 % der Bewilligungen bei den ERP-Industrieförderkrediten waren Anträge, die von der Oberbank für ihre Kunden eingebracht wurden.
Im Geschäftsjahr 2010 tätigten Unternehmen wieder vermehrt Investitionen, die vorher krisenbedingt aufgeschoben wurden. Die Palette der eingesetzten Instrumente reichte von individuell abgestimmten Fremdkapitalprodukten über Mezzaninkapital bis hin zu echtem Eigenkapital. Dabei kamen der Oberbank ihr profundes und umfassendes Know-how in der Strukturierung sowie das breite Angebot an Finanzierungsinstrumenten zugute. In Summe konnten im Berichtsjahr 24 Sonderprojekte (M&A, Gesellschafterwechsel) mit einem Finanzierungsvolumen von über 280 Mio. Euro abgeschlossen werden.
Im Private Equity-Sektor zeichnete sich bei den Unternehmen 2010 eine positive und optimistische Sicht der Zukunft ab. Der Oberbank Opportunity Fonds registrierte im Berichtsjahr insgesamt 154 Anfragen, davon wurden vier Projekte zu einem erfolgreichen Abschluss geführt. Derzeit sind 16 Anfragen in intensiver Prüfung, bei einem Viertel davon ist ein Abschluss in den nächsten Monaten wahrscheinlich.
Seit Gründung im November 2006 wurden vom Oberbank Opportunity Fonds 25 Transaktionen mit Eigenkapital und/oder Mezzaninkapital finanziell begleitet. Das Gesamtvolumen der abgeschlossenen Transaktionen beläuft sich auf rund 330 Mio. Euro, die Oberbank-Gruppe unterstützte diese neben Private Equity und/oder Mezzaninkapital in der Mehrzahl der Fälle auch mit namhaften Fremdkapitalbeträgen. Bei fünf Beteiligungen/Finanzierungen konnte ein erfolgreicher Exit bzw. eine Rückführung realisiert werden.
Deutlicher Anstieg der Erträge, Marktposition gehalten
Dank der breiten Aktivitäten der Leasing-Gruppe der Oberbank — sie ist nicht nur in allen Sparten des Leasinggeschäftes (Kfz-, Mobilien- u. Immobiliengeschäft) aktiv, sondern auch im gesamten Einzugsgebiet der Oberbank — konnte auch im dritten Jahr der Finanz- und Wirtschaftskrise wieder ein erfreuliches Ergebnis erreicht werden.
Trotz eines schwächeren Neugeschäftes (385 Mio. Euro gegenüber 466 Mio. Euro 2009) konnte mit einem Barwert der Kundenforderungen von 1.336,6 Mio. Euro zum Bilanzstichtag 30. September 2010 der Bestand im Wesentlichen gehalten werden.
Die Entwicklung war zu Beginn des Jahres 2010 noch von sehr schwacher Nachfrage gekennzeichnet. Ab Mitte des Jahres war jedoch wieder eine Zunahme der Investitionsneigung zu spüren, die für verstärkte Abschlüsse genutzt werden konnten. Damit gelang es der Oberbank auch im abgelaufenem Jahr ihre Marktposition in den regionalen Märkten (Österreich und Tschechien ca. 3 %, Ungarn ca. 4 % und Slowakei ca. 5 %) zu festigen.
Das Jahr 2010 war im Exportgeschäft von hoher Volatilität gekennzeichnet. Nach einem verhaltenen Start kam der Exportmotor ab Ende des zweiten Quartals wieder gut in Schwung, ohne jedoch an die Rekordergebnisse des Jahres 2008 heranzukommen. Das Anziehen der Weltkonjunktur wurde von einer anhaltend hohen internationalen Insolvenzquote begleitet. Schwankende Auftragsstände sowie der dadurch variable Finanzierungsbedarf bei gleichzeitig erhöhtem Ausfallsrisiko der Außenstände waren die Herausforderungen, die die Exportkunden der Oberbank jedoch aufgrund der laufenden und umfangreichen Beratung gut meisterten. Diese Nähe zum Kunden schlug sich auch in einem Anstieg der Marktanteile auf 10,48 % bei dem für KMU relevanten Exportfondsverfahren nieder.
Beim Kontrollbank-Refinanzierungsrahmen (KRR)-Verfahren für Großunternehmen wurde mit dem Marktanteil von 8,71 % eine für eine Regionalbank ausgezeichnete Position erreicht. Besonders erfreulich ist auch der Zuwachs bei den Beteiligungsfinanzierungen um 11,70 %. Die österreichische Wirtschaft hat trotz Konjunkturkrise ihre Internationalisierungsbestrebungen weiter vorangetrieben und dabei auf das bewährte Knowhow der Oberbank vertraut. Aufgrund der weiter positiven Konjunkturprognosen und der aktuell vorliegenden Export- und Internationalisierungsprojekte erwartet der Vorstand für 2011 weitere Zuwächse beim Finanzierungsobligo und eine gleichbleibend hohe Nachfrage für Beratungsleistungen.
Den Bereich Syndizierung dominierten 2010 zwei Finanzierungen für die Lufthansa im Zusammenhang mit dem Erwerb zweier Flugzeuge Typ Airbus A380, die die Oberbank gemeinsam mit einigen Großbanken durchführte. Der Oberbank wurde dafür Ende 2010 in London vom IHS Jane's Transport Finance Magazine die Auszeichnung "Aircraft Leasing Deal of the Year — Europe" verliehen.
Darüber hinaus wurde insbesondere in Bayern in einige Schuldscheindarlehen erstklassiger Unternehmen investiert. Auch in Österreich hat die Oberbank einige große Konsortialfinanzierungen abgeschlossen, sei es als Konsortialführer oder als beteiligte Bank. Dieser Bereich hat sich hinsichtlich Stückzahlen und Obligo sehr erfreulich entwickelt.
Die Erholung der Wirtschaft machte sich auch im Dokumenten- und Garantiegeschäft positiv bemerkbar. Beim Volumen zeigte sich eine erfreuliche Steigerung um 16 %, bei den Stückzahlen um 12 %, die Werte aus dem erfolgreichen Jahr 2008 wurden somit übertroffen. Im Garantiegeschäft im In- und Ausland setzte sich der positive Trend ebenso mit einem Ertragszuwachs von 9 % fort.
Anfang 2010 erfolgten verschiedene Optimierungsmaßnahmen im Zusammenhang mit dem Zahlungsdienstegesetz, welches per 1. November 2009 eingeführt wurde und mit dem die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Abwicklung des europäischen Zahlungsverkehrs aus der Payment Services Directive (PSD) gesetzeskonform umgesetzt wurden.
Im Fokus 2010 stand weiters die Sicherung der Nachhaltigkeit der Zahlungsverkehrserträge und der Zahlungsverkehrsmengen. Die gesetzten Anstrengungen waren durchwegs erfolgreich, die Zahlungsverkehrserträge entwickelten sich mit einem Plus von 6,6 % klar positiv. Besonders durch die rasche Erholung der Import/Export-Geschäfte vieler Firmenkunden wurden die Provisionserträge aus dem grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr gegenüber 2009 signifikant übertroffen. Dass die wirtschaftliche Krise überwunden ist, zeigt auch die Anzahl der Zahlungsverkehrs-Transaktionen im Firmenkundengeschäft — die Auftragsstände von 2009 konnten bis Jahresende 2010 wieder erreicht werden. Die Oberbank hat sich überdies entschieden, am geplanten Zahlungsverkehrs-Clearing der Oesterreichischen Nationalbank — dem sogenannten Clearing Service Austria CSA — teilzunehmen.
Der Trend zu Electronic Banking Produkten ist weiterhin ungebrochen. In der Oberbank nutzen bereits 87.000 Kundinnen und Kunden elektronische Produkte zur Abwicklung des Zahlungsverkehrs. Die benutzerfreundlichen und auf Kundenanforderungen abgestimmten Programme und Anwendungen führten dazu, dass sich 8,5 % oder 7.000 neue Kunden für Oberbank-Produkte entschieden haben.
Im Zuge der SEPA (Single Euro Payments Area)-Einführung ist die Nachfrage nach Beratung vor allem hinsichtlich der technischen Umstellung der Zahlungsformate (EDIFACT auf XML) sowie für den Selbstdruck der neuen Zahlungsanweisung stark gestiegen. Neben der SEPA-Überweisung werden seit September 2010 auch zwei neue SEPA-Lastschriftverfahren (Core und B2B) angeboten. Innerhalb des Geltungsbereichs (die 27 EU-Mitgliedstaaten sowie Liechtenstein, Norwegen, Island, Monaco und die Schweiz) können damit Überweisungen und Lastschriften zu den gleichen Bedingungen wie bei nationalen Zahlungsaufträgen durchgeführt werden. Die dafür notwendigen Änderungen wurden in den Online Banking Produkten bereits vorgenommen.
Die Verbesserung der Aktualität und Qualität der Kontoauszugsinformationen war ein weiterer Schwerpunkt im Geschäftsjahr 2010. Bereits in vier Ländern der Oberbank Payment Area (Deutschland, Tschechien, Ungarn, Slowakei) werden elektronische Kontoinformationen stündlich aktualisiert und den Kunden über Electronic Banking (eBanking, MultiCash, HBCI) zur Verfügung gestellt. Dieser Service bietet topaktuelle Informationen über noch nicht gebuchte Zahlungsein- bzw. Zahlungsausgänge.
Mit der Entwicklung eines zweistufigen automatischen Cash Poolings kann die Oberbank speziell für Unternehmensgruppen bzw. Konzerne eine weitere innovative Lösung anbieten. Das zweistufige Cash Pooling-Modell ermöglicht die Zusammenführung der Liquidität von mehreren Subkonten auf ein Hauptkonto, das wiederum mit einem übergeordneten Konto ausgeglichen wird.
Aufgrund der Stabilisierung an den internationalen Börsen kehrten viele Anleger zu Wertpapierveranlagungen zurück. Im Segment Firmenkunden drückt sich dieses veränderte Anlageverhalten durch einen nur leichten Anstieg der Sicht- und Termineinlagen um 1,2 % auf 4,2 Mrd. Euro aus.
Im Segment Privatkunden ist das Ergebnis der Geschäftsbeziehungen mit unselbständig erwerbstätigen Kunden und Privatpersonen abgebildet. In diesem Segment betreute die Oberbank im Geschäftsjahr 2010 rund 297.000 Kunden, von denen 21.000 Privatkunden neu gewonnen werden konnten.
Trotz eines Rückganges der Sparquote in Österreich und des Trends zu täglich fälligen (Sicht-) Einlagen ist der Spareinlagenbestand bei der Oberbank inklusive Kapitalisierung um 1,5 % oder 49,8 Mio. Euro auf 3.445,6 Mio. Euro gestiegen. Besonders erfreulich war das Wachstum bei den Kapitalsparbüchern mit einem Zuwachs um 138 Mio. Euro. Das "Oberbank Vorteilskonto spar" ("Sparkarte") verzeichnete mit einem Zuwachs um 12 % auf 69,9 Mio. Euro ebenfalls ein deutliches Plus.
Das Volumen der Privatkredite (inkl. Konto und Privatleasing) erhöhte sich um 4,7 % oder 89,4 Mio. Euro auf 2 Mrd. Euro, trotz gedämpfter Nachfrage bei Wohnbaukrediten und einer Reduzierung des Konsumkreditbestandes um 5,0 % auf 261,6 Mio. Euro. Die Neuvergabe von Privatkrediten lag bei 365 Mio. Euro und war somit um 19 % höher als im Vorjahr. Die Auslandsmärkte trugen bereits 60 % zum Privatkreditzuwachs bei. Die langfristigen hypothekarisch besicherten Kredite lagen per Jahresende 2010 bei 1.261,9 Mio. Euro.
Das Verhältnis zwischen Euro- und Fremdwährungskrediten hat sich weiter zu Gunsten der Euro-Kredite verschoben. Das Volumen der CHF-Finanzierungen wurde von 439 Mio. Euro im Jahr 2009 auf 263 Mio. Euro reduziert und entspricht nunmehr einem Anteil von 13 % nach 23 % im Jahr 2009. Im Rahmen der von der Finanzmarktaufsicht (FMA) vorgegebenen Mindeststandards haben die Oberbank-Berater eine Vielzahl von ausführlichen Gesprächen mit Kunden geführt, die die weitere Reduktion der Fremdwährungsfinanzierungen und deren Risiken zum Ziel hatten.
Eine besondere Herausforderung stellte im Berichtsjahr die Implementierung der EU-Verbraucherkredit-Richtlinie dar, die in Österreich mit dem Verbraucherkredit-Gesetz eingeführt wurde. Umfangreiche Vorbereitungsarbeiten und flächendeckende Schulungen wurden unter Zeitdruck umgesetzt, da das Verbraucherkredit-Gesetz in Österreich und in den meisten Auslandsmärkten erst kurz vor dem Inkrafttreten am 11. Juni 2010 verabschiedet wurde. Zudem mussten unterschiedliche Umsetzungen der Richtlinie in die nationalen Gesetze der jeweiligen Oberbank-Auslandsmärkte berücksichtigt werden.
Die wesentlichen Neuerungen auf einen Blick:
Die Anzahl der Privatkonten verzeichnete im Berichtsjahr eine erfreuliche Steigerung um 3.019 auf 165.694 Konten. Im Kontobereich wurde für die Kunden mit der Einführung des Verbraucherkredit-Gesetzes eine transparente und einfach nachvollziehbare Zinsanpassungsmethodik eingeführt.
Die Oberbank bietet ihren Kundinnen und Kunden neben der Oberbank-Bankomatkarte eine große Auswahl der weltweit gängigsten Kreditkarten (Oberbank MasterCard, Diners Club, American Express) an. Zum Bilanzstichtag waren 120.581 Bankomatkarten und 50.572 Kreditkarten im Umlauf. 2010 wurde weiter an der Erhöhung der Sicherheit bei Kreditkartenzahlungen im Internet gearbeitet. Sowohl Internet Shops als auch Karteninhaber wurden flächendeckend mit dem MasterCard SecureCode und Verified by VISA- Verfahren ausgestattet. Bei den knapp 60.000 Servicekarten zur Bedienung der Oberbank- Selbstbedienungsgeräte wird es für Kunden in den nächsten drei Jahren ein kostenloses Upgrade auf Servicekarten mit "schlummernder" Maestro-Funktion geben.
Das Wertpapiergeschäft legte 2010 deutlich zu: Sowohl die verwalteten Kurswerte als auch das Provisionsergebnis, aber auch das Volumen an Verbrieften Verbindlichkeiten erreichten deutlich höhere Werte als im Vorjahr. Und dies, obwohl das Jahr 2010 für Wertpapieranleger wieder von sehr starken Schwankungen und teilweise gravierenden Unsicherheiten geprägt war. Die Schuldenkrise, insbesondere in Griechenland, Irland und Portugal, traf die Anleger zwar nicht unmittelbar, jedoch war über weite Strecken des zweiten und dritten Quartals eine ausgeprägte Zurückhaltung für Anlagen jeglicher Art zu verbuchen. Im vierten Quartal 2010 verzeichneten die internationalen Aktienmärkte hingegen einen Aufwärtstrend, wodurch sich die Kaufstimmung bei Anlegern wesentlich aufhellte und die Anzahl der Transaktionen deutlich zunahm. Im Dezember 2010 konnte ein weiterer signifikanter Anstieg des Transaktionsaufkommens verzeichnet werden, der eindeutig auf die mit 1. Jänner 2011 in Österreich gültige neue Steuerregelung für Wertpapieranleger zurückzuführen ist.
Das Provisionsergebnis im Wertpapiergeschäft konnte in diesem Umfeld um 16,4 % oder 4,7 Mio. Euro auf 33,4 Mio. Euro gesteigert werden. Auch die Wertpapierkurswerte erreichten mit 8,8 Mrd. Euro ein neues Rekordhoch. Dies ist angesichts der Tatsache, dass der Leitindex der Wiener Börse noch ca. 40 % unter dem Allzeit-Höchststand von 2008 steht, sehr beachtlich und ein Zeichen dafür, dass der Oberbank erhebliche Mittel von außen zugeflossen sind.
Im Jahr 2010 wurden in Summe 30 Emissionen von Anleihen aller Art mit einem Volumen von 538 Mio. Euro begeben. Zu jedem Zeitpunkt des Jahres war ein vielfältiges Angebot aus nicht fundierten und fundierten Schuldverschreibungen sowie Ergänzungskapital-Schuldverschreibungen für die Anleger verfügbar. Die Laufzeiten der Schuldverschreibungen bewegten sich zwischen drei und zehn Jahren.
Die Nachfrage konzentrierte sich bei Privatanlegern vorwiegend auf Fixzinsanleihen und bei Unternehmen auf geldmarktorientierte Produkte wie den "Cash Garant". Der Anteil der Strukturierten Produkte fiel 2010 deutlich zurück, größere Volumina wurden als Inflationsschutzanleihen und Garantieprodukte auf Rohstoffe platziert. In Summe konnten die gesamten ausstehenden Emissionen 2010 von 2.092,4 Mio. Euro um 8,4% auf 2.268,8 Mio. Euro gesteigert werden. Damit setzte sich das Wachstum dieser Bilanzposition weiter fort.
2010 war für die 3 Banken-Generali Investment GmbH ein ausgezeichnetes Geschäftsjahr. Das verwaltete Fondsvolumen stieg um 540 Mio. Euro oder 11,6 % auf 5,13 Mrd. Euro. Dieser Anstieg ist fast doppelt so hoch wie das Wachstum des Gesamtmarktes, welches in Österreich 6,1 % betrug. Ein erfreulicher Volumenszuwachs von ca. 300 Mio. Euro ergab sich aus Nettomittelzuflüssen, wobei es vor allem im Bereich institutioneller Anleger einige Neuakquisitionen gab.
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Besonderen Zuspruch fanden innovative Managementkonzepte mit Dividendenaktien und einer definierten Fondslaufzeit. Wie bereits im Jahr zuvor erfreuten sich Sachwertefonds, die aus Aktien, Rohstoffen, Gold und Immobilieninvestments bestehen, sowohl bei Publikumsfonds als auch bei Spezialfondsstrategien hoher Beliebtheit. Insbesondere herausragend entwickelte sich dabei der 3 Banken Österreich-Fonds. Dieser erzielte eine Gesamtperformance von 32,3 % und konnte damit den Markt deutlich outperformen. Für das Management des Österreich-Fonds gewann Alois Wögerbauer bereits zum zweiten Mal in Folge die Jahreswertung der besten Österreich-Aktienfonds und wurde wiederum als bester Fondsmanager des Jahres ausgezeichnet.
Auch in der Vermögensverwaltung konnte die Oberbank substanzielle Zuwächse beim betreuten Volumen erzielen. Das Volumen stieg von 140,4 Mio. Euro um 30,8 % auf 183,7 Mio. Euro. Die Gesamtperformance über alle Strategien betrug nach Kosten und Steuern 6,33 %.
Das Brokerage, eine spezialisierte Dienstleistung für tradingorientierte Aktienanleger, verzeichnete im vierten Jahr seines Bestehens ein neuerliches Rekordergebnis. Die Nachfrage nach einer aktiven Beratung bzw. kompetenten und marktnahe agierenden Gesprächspartnern blieb auch im Berichtsjahr hoch und führte dazu, dass viele Neukunden diesen Oberbank-Service in Anspuch nahmen.
Obwohl im Budgetbegleitgesetz 2011 — 2014 die letzten steuerlichen Vorteile der Stiftung nahezu abgestellt werden, bleibt die Verwaltung von Stiftungsvermögen ein interessanter Markt. Da die begleitende Judikatur auch die Besetzung von Stiftungsvorständen und -beiräten beinhaltet, ergeben sich oft neue Chancen für die Oberbank. Der Akquisitionsschwerpunkt Stiftungen wird auch 2011 ganz oben auf der Oberbank-Agenda stehen.
Wie im Jahr zuvor konnte auch 2010 im Private Banking ein erhebliches Neugeldvolumen akquiriert werden. Das betreute Gesamtvermögen überschritt damit erstmals die 4 Mrd. Euro-Marke. Qualitätsentwicklung und -sicherung sind im Private Banking von zentraler Bedeutung. Daher wurden weitere 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Oberbank in Kooperation mit der Johannes Kepler Universität entsprechend geschult.
2010 wurde das Oberbank Private Banking erstmals im Rahmen der renommierten Fuchs Briefe überprüft. In diesem internationalen Vergleich mit 107 ausgewählten Private Banking Anbietern konnte sich die Oberbank auf Anhieb im oberen Drittel etablieren. In der Österreich-Wertung gelang der Sprung unter die Top 5 bei insgesamt 17 getesteten Wettbewerbern. Besonders erfreulich war darüber hinaus, dass die Expertise der Oberbank im Private Banking-Bereich auch extern in Anspruch genommen wurde, beispielsweise bei Seminaren im Rahmen der Gewinn-Messe sowie in Gastkommentaren diverser Printmedien.
Die Anzahl der von der Oberbank für die Bausparkasse Wüstenrot abgeschlossenen Bausparverträge ist im Jahr 2010 mit 12.511 stabil geblieben. Die Wüstenrot-Organisation selbst wies einen leichten Zuwachs um 0,6 % auf.
In der Drei-Banken Versicherungs-Aktiengesellschaft wurde ein steigendes Geschäftsaufkommen verzeichnet. So war auch im Berichtsjahr der Eigenvertrieb von Risikoversicherungen eng an das Kreditgeschäft der Oberbank gekoppelt. Bei der Vermittlung von Lebensversicherungen des Kooperationspartners Generali wurden vor allem bei klassischen Kapitalversicherungen mit laufender Prämie Zuwächse im Vergleich zum Vorjahr erreicht. Der Vorsorgegedanke der Kunden spielte dabei eine wesentliche Rolle. Eine anhaltend positive Entwicklung verzeichnete der Vertrieb von Kapitalversicherungen gegen Einmalerlag, vor allem Produkte mit Kapitalgarantie und ansprechender Verzinsung ließen den Absatz gegenüber dem Vorjahr neuerlich steigen.
Im Geschäftsjahr 2010 wurden insgesamt 44.862 Vertragsabschlüsse (47.959 in 2009) verbucht, von denen 37.535 (40.377 in 2009) auf eigene Risikoversicherungen und 5.702 (5.859 in 2009) auf Kapitalversicherungen der Generali entfielen. Das gemeinsame Prämienvolumen (Versicherung und Makler) stieg im Berichtsjahr um 1,9 % auf 70 Mio. Euro (68,7 Mio. Euro in 2009), wovon 47,6 % oder 33,3 Mio. Euro auf die Oberbank entfielen.
2011 wird bei den Kunden weiterhin der Sicherheitsgedanke im Vordergrund stehen und damit eine ungebrochen hohe Nachfrage nach sicheren Ansparformen zum Aufbau der Altersvorsorge. Bei anhaltender Erholung der Finanzmärkte wird auch der Absatz der fondsgebundenen Lebensversicherungen schrittweise wieder zunehmen. Im Zuge des Budgetbegleitgesetzes 2011 wurde die steuerlich sinnvolle Mindestlaufzeit von Einmalerlagsversicherungen von zehn auf 15 Jahre angehoben. Diese Änderung wird sich auf eine noch nicht prognostizierbare Weise auf das Anlegerverhalten auswirken. Im Firmenkundensegment wird hingegen die betriebliche Altersvorsorge für weiteres dynamisches Wachstum sorgen.
Seite 101 Immer mehr Kunden vertrauen auf das sichere eBanking der Oberbank. Die Sicherheit im Transaktionsgeschäft wird durch die sukzessive Ablöse der bisher weit verbreiteten Papier-TAN in Richtung einer besonders sicheren und benutzerfreundlichen Autorisierung einer Handy-SMS basierenden Autorisierungslösung (Oberbank xTAN) kontinuierlich verbessert. Schon mehr als 50 % aller eBanking Kunden nutzen die Vorteile der Oberbank xTAN.
| Beträge in Mio. € | 2010 | +/- % | 2009 | 2008 |
|---|---|---|---|---|
| Spareinlagen | 3.445,6 | 1,5 | 3.395,8 | 3.298,9 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | ||||
| gegenüber Kunden | 5.523,9 | -0,9 | 5.572,2 | 4.837,5 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 1.519,4 | 11,0 | 1.369,2 | 1.301,1 |
| Nachrangkapital | 749,4 | 3,6 | 723,2 | 667,3 |
| Primäreinlagen | ||||
| inkl. Nachrangkapital | 11.238,3 | 1,6 | 11.060,4 | 10.104,8 |
| Verbindlichkeiten | ||||
| gegenüber Kreditinstituten | 3.881,1 | 10,6 | 3.509,9 | 3.736,6 |
| Summe | 15.119,4 | 3,8 | 14.570,3 | 13.841,4 |
Das Aktiv-Passiv-Management-Komitee der Oberbank versucht auf Basis der Zinserwartung das Verhältnis von Strukturbeitrag und Zinsänderungsrisiko zu optimieren. Der Strukturbeitrag versteht sich als Ertrag, der durch Fristentransformation — kurzfristige Refinanzierung einer langfristigen Veranlagung — erwirtschaftet wird. Die aufgrund der Finanzkrise turbulente und schwer einschätzbare Entwicklung der Geld- und Kapitalmärkte machte das Jahr 2010 für das Aktiv-Passiv-Management besonders herausfordernd.
Das internationale Netzwerk der Oberbank zählt weltweit rund 2.500 Bankpartner. Mit etwa 700 Banken wird auf breiter Basis und mit hoher Intensität im Kunden- und Eigengeschäft der Bank zusammengearbeitet. Das eröffnet die Möglichkeit, weltweit für Kunden sämtliche Dienstleistungen im Zusammenhang mit Absicherung, Zahlungen und Finanzierungen anzubieten. Im Bereich Global Financial Markets/Financial Institutions wurde 2010 der Fokus auf die Expansionsmärkte Bayern, Tschechien, Ungarn und Slowakei sowie auf die Regionen Südostasien, Indien, Türkei und Lateinamerika gelegt. Zentrale Themen dabei waren stets die Akquisition und Begleitung von Kundengeschäft sowie die Sicherstellung der Liquidität für die Oberbank. Ein besonderes Augenmerk lag auch in der laufenden Bonitätsbeurteilung dieser Regionen im Allgemeinen wie auch der Bewertung der Partnerbanken der Oberbank im Speziellen.
Dauerhafte Beteiligungen werden nur dann eingegangen, wenn sie der Absicherung von Entscheidungszentralen und Standorten heimischer Unternehmen dienen, zur Absicherung der Hausbankfunktion beitragen oder wenn die Tätigkeit des Beteiligungsunternehmens eine "Verlängerung" des Banken-Kerngeschäftes darstellt (Immobiliengesellschaften, Investmentfondsgesellschaft). Private Equity-Beteiligungen geht die Oberbank nicht dauerhaft ein, sie will vielmehr Kunden in Situationen unterstützen, in denen diese mit herkömmlichen Finanzierungen nicht das Auslangen finden.
Zur Absicherung von Standorten, Entscheidungszentralen und Arbeitsplätzen heimischer Leitbetriebe steht die Oberbank als strategischer Partner zur Verfügung. Sie hält u. a. Beteiligungen am größten österreichischen Industrieunternehmen, dem Stahlhersteller voestalpine AG (7,66 %, www.voestalpine.com), an der oberösterreichischen Energie AG (4,13 %, www.energieag.at), am Zellstoff-, Papier- und Textilproduzenten Lenzing AG (3,24 %, www.lenzing.com) sowie an der Gasteiner Bergbahnen AG (32,62 %, www.skigastein.com).
Seit 2006 geht die Oberbank mit dem "Oberbank Opportunity Fonds" im Zuge von Private Equity-Finanzierungen Beteiligungen ein. Damit bietet sie eine Alternative für Fälle an, in denen der Kunde über herkömmliche Kredit- und Leasingfinanzierungen hinausgehen möchte. Beteiligungen an anderen Mezzaninund Equity-Anbietern werden eingegangen, um deren Expertise zu nutzen und Zugang zu ihren Märkten zu gewinnen.
Im Immobilienbereich ist die Oberbank an Gesellschaften beteiligt, die zur Errichtung oder zum Betrieb eigener Immobilien gegründet wurden, vereinzelt auch an Unternehmen, die als Wohnbauträger wichtige Partner in Fragen der Wohnbaufinanzierung sind.
Die Anteile an den Schwesterbanken BKS und BTV sind die wichtigsten Beteiligungen der Oberbank und gleichzeitig die Basis für gemeinsam betriebene Unternehmen. In der ALGAR (ALPENLÄNDISCHE GARANTIE-GESELLSCHAFT) sichern die drei Banken ihre Großkreditrisiken ab, die 3 Banken-Generali Investment-Gesellschaft fungiert als gemeinsame Kapitalanlagegesellschaft, die Drei-Banken Versicherungs-Aktiengesellschaft bietet, auch in Zusammenarbeit mit Generali, Sach- und Personenversicherungen an. Mit der Bausparkasse Wüstenrot, der Oesterreichischen Kontrollbank AG, der CEESAG AG oder der PayLife Bank GmbH ist die Oberbank darüber hinaus an weiteren Unternehmen beteiligt, mit denen sie im operativen Geschäft eng kooperiert.
Im Leasing-Teilkonzern der Oberbank sind Leasinggesellschaften in Österreich, Bayern, Tschechien, Ungarn und der Slowakei gebündelt. Zusätzlich finden sich hier Gesellschaften, die zur Finanzierung von einzelnen Kunden- oder Oberbank-Projekten gegründet werden.
Hier sind vor allem Beteiligungen an jenen Gesellschaften subsumiert, die außerhalb des Kerngeschäftes der Oberbank tätig sind und entweder banknahe Leistungen erbringen (Drei-Banken-EDV Gesellschaft, Einlagensicherung der Banken und Bankiers) oder im Oberbank-Einzugsgebiet besondere regionale Bedeutung haben (diverse Technologie- oder Gründerzentren).
Die Oberbank verdankt ihren ausgezeichneten und nachhaltigen Geschäftserfolg vor allem dem vorbildlichen Engagement und Können aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dafür bedankt sich der Vorstand der Oberbank an dieser Stelle besonders herzlich.
Dieses Engagement und Können gilt es zu erhalten und durch strategische Personalentwicklungsmaßnahmen stetig auszubauen. Dazu wurden strategische Handlungsfelder definiert, die die Grundlage der operativen Personalarbeit in der Oberbank bilden.
Die deutlich positiven, aber noch instabilen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben die Aktivitäten des Personalmanagements 2010 maßgeblich geprägt. Mehr denn je wurde gezielt in Ausbildung und Personalentwicklung investiert. Eine Kultur starker Werte, Tugenden und Traditionen sowie der ungeschriebene soziale Vertrag der Oberbank mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützen diese Investition maßgeblich.
Der Oberbank gelingt es, laufend interessante Bewerbungen vom Markt zu erhalten und ihre Schlüsselkräfte nachhaltig zu binden. Eine äußerst günstige Fluktuationsrate von 6,1 % unterstreicht dies eindrucksvoll. Diese Attraktivität ergibt sich einerseits aus dem Geschäftsmodell der Oberbank, das die Eigeninitiative und Selbstverantwortung der Mitarbeiter auf allen Ebenen fördert, andererseits arbeitet die Oberbank ständig an Konzepten, um diese Attraktivität weiter zu erhöhen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erfolgte unter anderem der Start von zwei strategischen Initiativen mit besonderer Bedeutung für die Zukunft.
Die gezielte und aktive Förderung von Frauen mit Familie steht im Vordergrund der Investitionen, um auch ihnen noch bessere Karrierechancen zu ermöglichen. Damit soll der Anteil von Frauen in Führungspositionen von derzeit 20% in den nächsten zehn Jahren verdoppelt werden. Daneben ist das Projekt "Zukunft Frau 2020" auch ein wichtiger Schritt zur Vorbereitung auf die demographische Bevölkerungsentwicklung in den Regionen der Oberbank.
In einem breit angelegten strategischen Projekt unter Beteiligung des Top-Managements wurden nach einer Analysephase die Themenkreise Kultur / Kommunikation / Strategie, Führungsnachwuchs / Karriere, Karenz / Wiedereinstieg, Mentoring und Kinderbetreuung festgelegt. Eigene Arbeitskreise bearbeiten diese seit Herbst 2010, und es liegen bereits erste Ergebnisse vor.
Ab Herbst 2011 wird in Zusammenarbeit mit der Caritas in Linz eine Oberbank-Krabbelstube eingerichtet, in der Sommerferienzeit 2011 wird es ein Betreuungsangebot für Kinder vom Kindergartenalter bis Ende Volksschulalter geben.
Ein umfangreicher, informativer Ratgeber für werdende Mütter und Väter wurde verfasst und wird Grundlage von Karenzplanungsgesprächen sein. Hier können auch Vereinbarungen über weitere Ausbildungsmaßnahmen und Telearbeitsmodelle während der Karenzzeit getroffen werden.
Im April 2011 startet eine eigene Seminarreihe zum Thema "Verständnis und Rolle von Frauen als Führungsund Schlüsselkräfte".
Die Oberbank hat sich schon immer zur Chancengleichheit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bekannt. Es gibt keine diskriminierenden Vorgänge oder Prozesse, das ist gelebte und überwachte Selbstverständlichkeit.
Ein wichtiger Bestandteil des Projektes "Zukunft Frau 2020" ist die Kommunikation. Auf allen Ebenen, nach innen und außen, mündlich oder schriftlich wird das Prinzip der "geschlechtergerechten Kommunikation" verfolgt.
Frauen und Männer sollen sich in Wort und Bild gleichermaßen angesprochen fühlen. Dazu wird eng mit der Johannes Kepler Universität zusammengearbeitet, alle Briefe, Formulare, Anzeigensujets und Bilder werden kontrolliert und gegebenenfalls geändert.
Seit Herbst 2010 läuft in der Oberbank ein breit angelegtes Gesundheitsprojekt, um einerseits den konkreten Wünschen aus der letzten Mitarbeiterbefragung nachzukommen und um andererseits Hilfe und Unterstützung zur Erhaltung und Erhöhung des persönlichen Wohlbefindens und der Leistungsfähigkeit zu geben. In die immer länger werdende Lebensarbeitszeit müssen Maßnahmen integriert werden, um die Gesundheit lange genießen zu können. Darauf bereiten sich die Oberbank und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter heute schon vor.
Mit dem ganzheitlichen Ansatz "Bewegung-Ernährung-Mentale Fitness" werden Wege aufgezeigt, wie mit dem Thema Gesundheit und Wohlbefinden eigenverantwortlich umgegangen werden kann. Gemeinsam mit Experten aus diesen Bereichen und mit medizinischer Begleitung erfolgt in Impulsveranstaltungen eine erste Sensibilisierung und Sinnvermittlung. Darauf folgen umfangreiche Ist-Analysen durch Fitness-checks für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie individuelle Maßnahmenvereinbarungen und Erfolgskontrollen. Ein breites Angebot an Zusatzveranstaltungen rundet das Programm ab.
Das Projekt stößt bereits in seiner Startphase auf breites Echo und Zustimmung. Es entsteht eine beabsichtigte win-win-Situation: die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Oberbank gewinnen an Fitness und Wohlbefinden, was auch außerhalb des Berufs hilft, den Alltag leichter zu meistern. Das trägt wiederum dazu bei, die ohnehin niedrige Krankenstandsquote (2010: 2,8 %) weiter zu senken und stärkt die Oberbank nach innen und außen als attraktiver Arbeitgeber.
Die Oberbank hat sich immer schon dem Prinzip des "lebenslangen Lernens" verschrieben. Ständiges Lernen und die Erneuerung von fachlichen und sozialen Kompetenzen sind daher Teil der Leistungsverpflichtung aller Beschäftigten in der Oberbank: nur top-ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können Kundinnen und Kunden auf höchstem Qualitätsniveau beraten und betreuen. Die Investition in permanente Ausbildungsmaßnahmen ist daher eine sehr wichtige und ertragreiche Einlage in eine erfolgreiche Zukunft.
Die Oberbank-Firmenkundenakademie garantiert in Zusammenarbeit mit der Frankfurt-Business School und der KMU Forschung Austria höchstes Ausbildungsniveau im Bereich der Firmenkundenberatung. Die ständige Aktualisierung und Absicherung der Fachkompetenz wird darüber hinaus ab 2011 im Wege einer e-learning-Plattform erfolgen.
Seite 106 Die Oberbank-Privatkundenakademie beschreitet seit 2010 neue, erfolgreiche Wege in der Ausbildung im Privatkundenbereich. Vor allem Inhalte und Methodik der Bildungsveranstaltungen in der Grundausbildung wurden überarbeitet und neu gestaltet. Dabei setzen wir weiterhin auf das bewährte Konzept der Praxistrainer: der laufende Einsatz von erfahrenen Beratern und Spezialisten sowie das Training in einer eigenen Übungsfiliale schaffen eine realitätsnahe und erlebnisreiche Lernumgebung. Qualifizierungs-Workshops auf allen Beraterebenen sichern das hohe Qualitätsniveau nachhaltig ab.
Nach einer intensiven Projektarbeit und Ausschreibung an mehrere Bildungsinstitute wurde die neue Oberbank-Führungskräfteakademie in Zusammenarbeit mit der LIMAK Austrian Business School implementiert. Maßgebliche Schwerpunkte sind dabei Selbst- und Teamkompetenz sowie Kommunikation, strategisches Handeln und der Umgang mit Veränderungen. Konzeptionell werden innerhalb der Führungskräfte verschiedene Anspruchsgruppen adressiert (basic, advanced, experts); das Konzept des lebenslangen Lernens ist auch hier lückenlos umgesetzt.
Besonders erfreulich und ein Zeichen großer Verbundenheit ist es, dass die Mitarbeiter der Oberbank seit 1994 die Möglichkeit zur direkten Beteiligung am eigenen Unternehmen immer gerne ergreifen. Die Oberbank bietet ihren Mitarbeitern jährlich mit einem begünstigten Bezugspreis neben den sonstigen Vorzügen der Oberbank-Aktie eine attraktive Investmentmöglichkeit, die auch 2010 wieder sehr stark nachgefragt war.
Zwischenzeitig sind die Mitarbeiter der Oberbank mit mehr als 4% der Stimmrechte, die in der Mitarbeitergenossenschaft gebündelt sind, der viertgrößte und damit ein wichtiger Einzelaktionär.
Laufende Rationalisierungen bei den internen Prozessen und das Ausnützen der natürlichen Fluktuation führten zu einer Stagnation bzw. einem leichten Rückgang des Personalstandes in den internen Bereichen und in den Kernmärkten. Die Eröffnung weiterer Geschäftsstellen in den Expansionsgebieten verursachte jedoch ein Ansteigen der Anzahl der Beschäftigten.
In Summe stieg die Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter im Vergleich zum Vorjahr um 22 auf 1.891 Personen an.
Verantwortliches Wirtschaften bedeutet die Verbindung des ökonomischen Denkens mit einer ebenso wichtigen gesellschaftlichen und ökologischen Orientierung. Von höchster Bedeutung ist das Vertrauen von Kunden, Mitarbeitern und anderen gesellschaftlichen Gruppen ("Stakeholder"), und gerade im Bankensektor haben sich Prinzipien wie Verlässlichkeit, Stabilität und Solidität als Werte erwiesen, mit denen besonders sorgsam umgegangen werden muss. Dazu gehört es auch, die ökologischen und sozialen Aspekte des wirtschaftlichen Handelns bei allen strategischen und operativen Überlegungen systematisch zu berücksichtigen.
Die Oberbank bekennt sich ausdrücklich dazu, in ihrer Strategie und Geschäftspolitik die Anliegen aller Anspruchsgruppen ausgewogen zu beachten. Dieses Gleichgewicht der unterschiedlichen Wünsche und Bedürfnisse trägt wesentlich zum Erfolg, zur Stabilität und zur Sicherheit der Oberbank bei und ist auch mit entscheidend für den Erhalt der Selbständigkeit und Unabhängigkeit. Die Oberbank kann nur wirtschaftlich erfolgreich sein, wenn sie ihre gesellschaftliche Verantwortung wahrnimmt, und sie kann auf Dauer nur dann verantwortlich und zum Nutzen der Gesellschaft handeln, wenn sie wirtschaftlich erfolgreich ist.
Die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit (ökonomisch, ökologisch, sozial) gleichzeitig zu verfolgen, ist eine besondere unternehmerische Herausforderung. Der Vorstand hat daher mit Sorgfalt entsprechende Maßnahmen gesetzt, um die Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells abzusichern, um die gesellschaftliche Verantwortung umfassend wahrzunehmen und um sicherzustellen, dass die Oberbank-Werte nicht nur ein Lippenbekenntnis, sondern gelebte Wirklichkeit bleiben.
Nur ein verantwortungsbewusstes Wirtschaften ermöglicht es, sich als dauerhaftes Element im Wirtschaftsgefüge einer Region zu verankern, für die Gesellschaft nutzbringend zu handeln und einen beständigen Mehrwert zu schaffen. Die Oberbank bekennt sich ausdrücklich zu einem an langfristigen Zielen ausgerichteten Wirtschaften und richtet ihr gesamtes Tun und Handeln an dieser Prämisse aus. Die Strategie, Geschäftspolitik, Zielplanung und das Entlohnungssystem der Oberbank berücksichtigen besonders den langfristigen Unternehmenserfolg und machen die nachhaltig erfolgreiche Entwicklung zur Leitlinie des unternehmerischen Handelns.
Umweltaspekte werden als Teil des unternehmerischen Handelns immer wichtiger, auch in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit
Der schonende Umgang mit allen Ressourcen ist Teil der gesellschaftlichen Verantwortung, deshalb strebt die Oberbank bei ihren betrieblichen Tätigkeiten, Abläufen und Produkten eine möglichst hohe Umweltverträglichkeit an. Im Gebäude- und Energiemanagement, bei Dienstreisen und in der Einkaufspolitik werden umweltbewusste und somit langfristig kostenreduzierende Akzente gesetzt, um eine nachhaltige Verhaltensänderung in der Bank herbeizuführen.
Auch auf der Produktseite versucht die Oberbank, ihrer ökologischen Verantwortung gerecht zu werden. Kunden der 3 Banken-Generali Investment-Gesellschaft haben die Möglichkeit, ihre Finanzmittel in einen Öko- und Ethikfonds zu veranlagen. Der 3 Banken Nachhaltigkeitsfonds investiert in Unternehmen, die sich zu nachhaltigem Wirtschaften bekennen. Als Kriterien dafür wurden saubere und erneuerbare Energie, Energieeffizienz, Gesundheit, Wasser, nachhaltiger Konsum, nachhaltige Mobilität sowie Umwelt- und Bildungsdienstleistungen definiert.
Für ein Unternehmen, das verantwortlich wirtschaften will, ist die Beschäftigung mit sozialen Themen ein weiteres wichtiges Kriterium, sowohl im Umgang mit den eigenen Beschäftigten als auch im Verhalten gegenüber dem gesellschaftlichen Umfeld. Die Oberbank engagiert sich daher im Bereich der Kulturförderung ebenso wie in der Unterstützung von Institutionen, die sich mit benachteiligten Personen beschäftigen. Diese Aktivitäten sieht die Oberbank als besonders wertvollen Teil ihrer gesellschaftlichen Verantwortung.
Die schon traditionelle Unterstützung des Brucknerbundes, des Brucknerorchesters und der Anton Bruckner Privatuniversität zählt ebenso zu wichtigen Aktivitäten im Kulturbereich wie die langjährige Zusammenarbeit mit der Musikschule der Stadt Linz. Durch die finanzielle und organisatorische Hilfe für Kinderdörfer, Schulen für benachteiligte Kinder oder Hilfs- und Förderprojekte im In- und Ausland kommt der wirtschaftliche Erfolg der Oberbank auch Personen und Gruppen zugute, deren eigenes wirtschaftliches Umfeld nicht so privilegiert ist.
2010 hat die Konjunktur in Europa deutlich an Fahrt gewonnen, diese Entwicklung wird sich 2011 mit einem Wachstum von 1,6% fortsetzen. Zu erwarten ist allerdings ein "Europa der zwei Geschwindigkeiten": Konjunkturmotor wird vor allem Deutschland mit einem Wachstum von 2,2% sein, andere EU-Staaten (vor allem Portugal, Italien, Irland, Griechenland, Großbritannien, Spanien) bleiben deutlich zurück.
Konjunkturtreiber sind in ganz Europa die Exporte, vor allem wegen der Nachfrage der Schwellenländer. Damit wird sich auch die Investitionstätigkeit der Unternehmen beleben. Der Konsum bleibt wegen der hohen Arbeitslosigkeit und der Einkommensentwicklung gedämpft.
Die Probleme in Europa werden auch 2011 eindeutig bei den Staaten liegen: die Budgetdefizite werden das zentrale Thema bleiben, die Diskussion über Rettungsschirme und Mechanismen zur Schuldenbewältigung wird 2011 eher zu- als abnehmen.
In diesem Umfeld ist ein starker Euro schwer vorstellbar. Daher könnte der US-Dollar im Vergleich zum Euro steigen: nicht weil die USA ihre Probleme gelöst haben, sondern weil der Kapitalmarkt über das uneinige Europa besorgt ist. Für 2011 erwartet die Oberbank einen EUR/USD-Kurs unter 1,30, der auch bis zu 1,25 gehen kann.
Bei den Zinsen werden keine großen Bewegungen erwartet, vor allem die kurzfristigen Sätze dürften auf niedrigem Niveau bleiben. Die Oberbank rechnet bei den 3-Monats-Zinsen im Durchschnitt 2011 mit einem Wert um 1%, nach 0,8% im Durchschnitt 2010.
An den Börsen ist weiterhin mit hohen Volatilitäten zu rechnen.
Diese Entwicklung schlägt allmählich auf die Investitionen durch, sie werden 2011 um 2,1% wachsen (Ausrüstungsinvestitionen + 3,5%, Bauinvestitionen +/- 0%).
Die Exportwirtschaft wird von der regen Auslandsnachfrage profitieren. Das Exportwachstum ist zwar etwas niedriger als zuletzt, mit 7,5% aber trotzdem ein wesentlicher Motor des Wachstums.
Der private Konsum wird mit 1,2% etwas stärker als 2010 (+ 1,0%) steigen. Der Rückgang der Sparquote der letzten Jahre wird sich stabilisieren, sie wird wie schon 2010 bei 10% liegen.
Die Inflationsrate wird mit 1,8% weiter unproblematisch sein, die Arbeitslosigkeit könnte stärker zurückgehen als es der Wirtschaftslage entspricht.
Insgesamt geht die Oberbank davon aus, dass das wirtschaftliche Umfeld für Österreichs Unternehmen klar besser als im abgelaufenen Jahr sein wird. Der stabile private Konsum, die Exportwirtschaft und die mittelfristig weiterhin niedrige Inflation sind Faktoren, die die Konjunktur stützen werden.
Im Firmenkundengeschäft erwartet das Management aufgrund der starken Exporttätigkeit eine verstärkte Nachfrage nach Exportfinanzierungen und eine höhere Dynamik im Dokumenten- und Garantiegeschäft. Die Erholung der Investitionstätigkeit wird zu einem stärkeren Bedarf an Investitionsfinanzierungen führen. In beiden Bereichen wird die Oberbank auf ihre bewährten Stärken bei geförderten Finanzierungen setzen.
Im Privatkundengeschäft wird die Einlagengewinnung weiterhin die Basis einer starken Liquiditäts- und Refinanzierungssituation sein. Bei den Privatfinanzierungen rechnet das Management aufgrund der verbesserten konjunkturellen Aussichten und des nach wie vor günstigen Zinsniveaus mit einer höheren Nachfrage. Besonders im Kernkompetenzbereich Wohnbaufinanzierung sieht die Oberbank ein hohes Potenzial, da Wohnraumschaffung und Sanierung weiterhin besonders aktuelle Themen sind.
Im Segment Financial Markets erwartet der Vorstand wieder höhere Erträge aus den Equity-Beteiligungen. Im Bereich der Handelstätigkeit und im Eigengeschäft wird der konservative Weg der Oberbank fortgesetzt.
Insgesamt ist davon auszugehen, dass aufgrund der verbesserten Konjunkturentwicklung die Forderungen an Kunden 2011 etwa gleich stark wie im abgelaufenen Jahr steigen werden. Bei den Kundeneinlagen wird ein etwas stärkeres Wachstum als zuletzt erwartet: 2010 war deutlich die Umschichtung von Mitteln vom Sparbuch in Wertpapierinvestments zu beobachten, dieser Trend dürfte 2011 wesentlich schwächer werden. Mit der Gründung von acht Filialen setzt die Oberbank ihre Expansion weiter fort und wird Ende 2011 voraussichtlich auf 151 Filialen kommen. In Wien sind vier Filialen geplant, in Bayern und der Slowakei jeweils zwei.
Das Zinsgeschäft wird 2011 weiterhin eine tragende Säule der Ertragsentwicklung sein. Beim Zinsergebnis aus dem Kreditgeschäft erwartet die Oberbank einen weiteren leichten Anstieg gegenüber 2010, bei den Ergebnisbeiträgen aus den Equity-Beteiligungen wird von einem deutlicheren Anstieg ausgegangen. Im Dienstleistungsgeschäft rechnet das Management, in erster Linie aufgrund der weiter verbesserten Situation im Wertpapierbereich, mit einem spürbaren Ergebnisanstieg.
Die Betriebsaufwendungen werden in Summe gegenüber dem Vorjahr moderat ansteigen. Beim Personalund Sachaufwand erwartet die Oberbank aufgrund der starken Expansion eine Steigerung, die Abschreibungen werden nahezu unverändert bleiben.
Die schon in den letzten Quartalen spürbare Entspannung beim Kreditrisiko wird 2011 zu einem geringeren Vorsorgebedarf beim Kreditrisiko führen.
Aufgrund der Unsicherheit bezüglich des Ausmaßes der Konjunkturerholung ist eine exakte Ergebniseinschätzung für das Jahr 2011 kaum möglich. Der Vorstand strebt aber an, sowohl im operativen Geschäft als auch beim Jahresüberschuss vor und nach Steuern das herausragende Ergebnis des Jahres 2010 zu wiederholen.
Damit wird es auch 2011 möglich sein, im Wege der Rücklagendotation die Eigenmittel zu stärken und der Hauptversammlung einen attraktiven Dividendenvorschlag zu unterbreiten.
Das Risikomanagement ist in der Oberbank integraler Bestandteil der Geschäftspolitik, der strategischen Zielplanung sowie des operativen Managements bzw. Controllings. Die zentrale Verantwortung für das Risikomanagement liegt beim Gesamtvorstand der Oberbank AG.
Für jedes wesentliche Risiko des Oberbank-Konzerns gibt es definierte Steuerungsverantwortlichkeiten sowie zugewiesene Risikodeckungsmassen (Limits) oder definierte Steuerungsprozesse.
Die Zusammenführung der einzelnen Risikoarten auf ein Gesamtbankrisiko erfolgt durch das im Haus installierte Aktiv-Passiv-Management-Komitee (APM-Komitee). Das für den Bereich Risikomanagement zuständige Vorstandsmitglied leitet dieses Komitee.
Das Risikocontrolling der Abteilung Rechnungswesen und Controlling erfüllt die Funktion der im Bankwesengesetz (§ 39 Abs.2 BWG) geforderten zentralen und unabhängigen Risikokontrolleinheit. Es misst, analysiert, überwacht und reportet alle wesentlichen Risiken der Oberbank. Das Reporting erfolgt an den Vorstand, das APM-Komitee sowie an die betroffenen Abteilungsleiter bzw. Mitarbeiter.
Das interne Kontrollsystem (IKS) der Oberbank ist ein über Jahre entwickeltes System von Kontrollmaßnahmen, es umfasst alle Prozesse der Bank und wird ständig weiter entwickelt. Die Prozesse und Verfahren sind in Arbeitsanweisungen bzw. Ablaufbeschreibungen dokumentiert und beinhalten wesentliche Kontrollgrundsätze; u.a. Funktionstrennung, 4-Augen Prinzip, Unterschrifts- und Kompetenzregelungen sowie EDV-Berechtigungssysteme.
Die Abteilung Interne Revision der Oberbank AG als unabhängige Überwachungsinstanz prüft das interne Kontrollsystem. Abgeprüft werden die Wirksamkeit und Angemessenheit der gesamten Bankprozesse und des Risikomanagements sowie die Einhaltung der Arbeitsanweisungen.
Die aufsichtsrechtlichen Anforderungen an ein qualitatives Risikomanagement, die sich aus dem ICAAP (Internal Capital Adequacy Assessment Process) ergeben, werden in der Oberbank mittels der bereits seit Jahren im Einsatz befindlichen Risikotragfähigkeitsrechnung abgedeckt.
Im Rahmen der Risikotragfähigkeitsrechnung werden für das Kreditrisiko, das Beteiligungsrisiko, das Marktrisiko im Handelsbuch, das Marktrisiko im Bankbuch und die operationellen Risiken Risikolimits abgeleitet. Darüber hinaus gibt es in der Oberbank noch wesentliche Risiken, die über Prozesse und Limits gesteuert werden, denen aber keine Risikodeckungsmassen zugeordnet sind. Für die sonstigen, nicht wesentlichen Risiken (Geschäfts-, Rechts-, Reputations- sowie strategische und sonstige Risiken) wird durch einen Risikopuffer vorgesorgt.
Der Vergabe von Krediten liegt eine Bonitätseinschätzung des Kunden zugrunde. Diese erfolgt durch mit statistischen Methoden weiterentwickelte Ratingverfahren, die seit Anfang 2009 im Einsatz sind und die den Anforderungen des Basel II IRB Ansatzes entsprechen. Beurteilt werden quantitative (Hard Facts) und qualitative Kriterien (Soft Facts, Warnindikatoren), die zusammengeführt ein objektives und zukunftsorientiertes Bild der Bonität eines Kunden ergeben. Die Ratingverfahren werden jährlich validiert. Die resultierenden Erkenntnisse werden laufend zur Weiterentwicklung und Verfeinerung der Ratingverfahren verwendet.
Die gezielte Übernahme von Risiken stellt ein wesentliches Merkmal des Bankgeschäftes dar und ist die Basis für eine nachhaltig stabile Geschäfts- und Ergebnisentwicklung im Oberbank Konzern. Die Oberbank AG ist für die Festlegung, Umsetzung, das Risikomanagement und das Risikocontrolling der zentral festgelegten Risikostrategie im Oberbank-Konzern zuständig.
Der Vorstand und alle Mitarbeiter handeln nach den risikopolitischen Grundsätzen und treffen ihre Entscheidungen unter Einhaltung dieser Leitlinien.
Das Kreditrisiko aus Forderungen an Banken, Länder sowie Privat- und Firmenkunden stellt die wesentlichste Risikokomponente im Oberbank-Konzern dar. Für das Management des Kreditrisikos ist die Abteilung Kredit-Management zuständig, die vom Vertrieb getrennt ist, sodass die Risikobewertung und -entscheidung in jeder Phase des Kreditprozesses bis auf Vorstandsebene gewährleistet ist.
Die Strategie im Kreditgeschäft ist getragen vom Regionalitätsprinzip (d.h. Sitz der Kreditkunden in den durch das Filialnetz abgedeckten Regionen) unter Bedachtnahme auf das dem Kreditrisiko im Zuge der Allokation der Risikodeckungsmassen zugeordnete Limit. In Österreich und Bayern liegt der Fokus vorwiegend auf der Finanzierung der Industrie und des wirtschaftlichen Mittelstandes, in Tschechien, der Slowakei und Ungarn vor allem auf Klein- und Mittelbetrieben. Die operativen Risikoziele werden im Zuge der Budgetierung und im Anlassfall nach Analyse der geschäftspolitischen Ausgangssituation sowie der aktuellen Entwicklung von der Geschäftsleitung mit der Leitung Kredit-Management festgelegt.
Unter Marktrisiko wird der potenziell mögliche Verlust aus Wertschwankungen aufgrund von Marktpreisänderungen (durch sich ändernde Zinssätze, Devisenkurse oder Aktien- und Warenpreise) verstanden. Die Oberbank genehmigt, misst, überwacht und steuert Zins- und Aktien- sowie Fremdwährungskursrisiken durch den Einsatz unterschiedlicher Limits, die im Rahmen der Gesamtbank-Risikosteuerung zugeordnet werden.
Das Management der Marktrisiken ist in der Oberbank auf zwei Kompetenzträger aufgeteilt, die diese im Rahmen der ihnen zugewiesenen Limits steuern.
Die Abteilung Global Financial Markets ist zuständig für die Steuerung der Marktrisiken der Handelsbuchpositionen, des Zinsänderungsrisikos im Geldhandelsbuch sowie des Devisenkursrisikos des gesamten Oberbank-Konzerns. Die Berechnung des Risikos erfolgt auf Basis eines analytischen Value-at-Risk Modells (Varianz-Kovarianz-Modell). Die Volatilitäten und Korrelationen werden von einem externen Spezialisten täglich zur Verfügung gestellt. Die Value-at-Risk-Berechnung erfolgt auf Basis eines Konfidenzniveaus von 99% und einer Haltedauer von 10 Tagen. Die Errechnung der Value at Risk Werte, die Limitkontrolle und das Reporting über die Risiko- und Ertragslage an Vorstand und Abteilung Global Financial Markets erfolgen täglich in der Abteilung Rechnungswesen und Controlling..
Das APM-Komitee ist für die Steuerung des Zinsänderungsrisikos der langfristigen EUR-Positionen (Zinsbindungen > 12 Monate) sowie für die strategischen Aktien- und Fondspositionen im Bankbuch zuständig. Das APM-Komitee tritt monatlich zusammen. Mitglieder des Komitees sind der Gesamtvorstand sowie Vertreter der Abteilungen Global Financial Markets, Rechnungswesen und Controlling, Private Banking & Asset Management, Kredit-Management, Corporate & International Finance, Sekretariat und Interne Revision.
Unter dem Begriff operationelle Risiken sind Risikoarten zusammengefasst, die vorrangig den Betriebsbereich der Bank betreffen. Die Möglichkeit des Eintritts von Verlusten kann infolge unvorhersehbarer Ereignisse entstehen, im Wesentlichen Betriebsunterbrechungen, menschliche oder technische Fehler, menschliches Versagen bzw. Kontrollschwächen oder höhere Gewalt. Das Management der operationellen Risiken (Fehlerrisiko, Betrugsrisiko, Rechtsrisiko, EDV-System-Ausfallrisiko und Elementarrisiken) liegt in der Verantwortung sämtlicher Abteilungen und regionalen Geschäftseinheiten der Bank.
Seite 114 In der Oberbank ist ein Gremium für das Management der operationellen Risiken installiert. Dieses Gremium steuert den Managementprozess der Operationellen Risiken und ist für seine Weiterentwicklung bzw. Adaptierung entsprechender Methoden verantwortlich. Zur Absicherung von im Rahmen von Risikoanalysen festgestellten existenzgefährdenden Großrisiken wurden konkrete Maßnahmen getroffen (Versicherungen, Notfallkonzepte EDV, Ersatzrechenzentrum). Es gibt weiters einen elektronischen Einmeldeprozess für die Erfassung von schlagend gewordenen operationellen Risiken mit einer entsprechenden, im internen Informationssystem jedem Mitarbeiter zugänglichen Arbeitsanweisung.
Als Liquiditätsrisiko im engeren Sinn (Zahlungsunfähigkeitsrisiko) gilt die Gefahr, dass die Bank ihren gegenwärtigen und zukünftigen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr vollständig oder nicht fristgerecht nachkommen kann. Weiters besteht das Risiko, zusätzliche Refinanzierungsmittel nur zu erhöhten Marktzinsen beschaffen zu können (Refinanzierungsrisiko). Primäre Zielsetzung des Liquiditätsmanagements ist daher die Sicherstellung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit und die Optimierung der Refinanzierungsstruktur in Bezug auf Risiko und Ergebnis.
Schon seit jeher besteht in der Oberbank der Grundsatz, mit den Primärmitteln der Kunden und den Fördermitteln der Oesterreichischen Kontrollbank alle Kredite refinanzieren zu können. Dieser Grundsatz ist unverändert gültig. Darüber hinaus hat die Oberbank ein großzügiges Polster (Liquiditätspuffer) an freiem Refinanzierungspotential in Form von refinanzierungsfähigen Wertpapieren und Kreditforderungen bei den Zentralbanken sowie an ungenutzten Bankenlinien.
Die Abteilung Global Financial Markets ist für das tägliche Liquiditätsmanagement zuständig und hat die Verantwortung für die Einhaltung der aufsichtsrechtlichen Vorschriften. Die Abteilung Rechnungswesen und Controlling erstellt für das tägliche Liquiditätsmanagement in der Abteilung Global Financial Markets sowie den Risikovorstand eine Liquiditätsablaufbilanz für die nächsten 30 Tage inklusive dem vorhandenen Liquiditätspuffer als Limit.
Die Steuerung der langfristigen bzw. strategischen Liquidität der Oberbank liegt in der Zuständigkeit des Vorstands und des APM Komitees. Das Reporting erfolgt durch die Abteilung Rechnungswesen und Controlling. Für extreme Marktverhältnisse ist es ein Notfallsplan definiert.
Anleger können zwischen der Oberbank-Stammaktie und der Oberbank-Vorzugsaktie wählen. Im Unterschied zur Stammaktie verbrieft die Vorzugsaktie keine Stimmrechte für den Aktionär, gewährt im Gegenzug aber eine nachzuzahlende Mindestdividende von 6 % vom anteiligen Grundkapital (9 Mio. Euro). Für beide Aktiengattungen wurde die Dividende zuletzt gleich hoch angesetzt. Aufgrund des Stimmrechtverzichtes notiert die Vorzugsaktie im Vergleich zur Stammaktie jedoch mit einem Kursabschlag, wodurch sich eine höhere Dividendenrendite errechnet.
Nachdem sich die Oberbank-Aktien in den turbulenten Börsenjahren 2008 und 2009 besonders stabil entwickelt haben, konnten sie auch im Jahr 2010 eine solide Performance aufweisen. Die Stammaktie erreichte ihr Kurshoch am 30. Dezember 2010 bei 44,90 Euro, die Vorzugsaktie am 1. Dezember 2010 bei 39,20 Euro. Die Börsenkapitalisierung der Oberbank AG belief sich zum Jahresende 2010 auf 1.274,7 Mio. Euro (+ 4,8 %). Die Entwicklung der Oberbank-Aktien im Jahresschnitt 2010 war deutlich besser als die Performance des europäischen Bankenindex DJ Euro Stoxx Banks. Die Oberbank-Stammaktie notiert seit 1. Juli 1986 an der Wiener Börse. Seither verläuft ihr Wertzuwachs überaus stetig: Aktionäre, die 1986 die Oberbank-Aktie zeichneten und bei allen Kapitalerhöhungen mitzogen, erzielten unter Berücksichtigung der Dividendenzahlungen eine Rendite vor Abzug der Kapitalertragsteuer von durchschnittlich 9,11 % pro Jahr.
| Kennzahlen der Oberbank-Aktien | 2010 | 2009 | 2008 |
|---|---|---|---|
| Anzahl Stamm-Stückaktien | 25.783.125 | 25.783.125 | 24.090.000 |
| Anzahl Vorzugs-Stückaktien | 3.000.000 | 3.000.000 | 3.000.000 |
| Höchstkurs Stamm-/Vorzugsaktie in € | 44,90/39,20 | 43,88/39,40 | 49,67/43,90 |
| Tiefstkurs Stamm-/Vorzugsaktie in € | 42,50/36,90 | 42,20/37,90 | 42,60/38,00 |
| Schlusskurs Stamm-/Vorzugsaktie in € | 44,90/39,00 | 42,70/38,30 | 44,20/39,40 |
| Marktkapitalisierung in Mio. € | 1274,7 | 1.215,8 | 1.183,0 |
| IFRS-Ergebnis je Aktie in € | 3,43 | 2,83 | 3,91 |
| Dividende je Aktie in € | 0,50 | 0,50 | 0,50 |
| Kurs-Gewinn-Verhältnis Stammaktie | 13,1 | 15,1 | 11,3 |
| Kurs-Gewinn-Verhältnis Vorzugsaktie | 11,4 | 13,5 | 10,1 |
Das Ergebnis je Oberbank-Aktie stieg gegenüber dem Vorjahr von 2,83 Euro auf 3,43 Euro. Auf Basis der Schlusskurse 2010 errechnet sich für die Stammaktie ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 13,1, für die Vorzugsaktie von 11,4. Der 131. ordentlichen Hauptversammlung am 24. Mai 2011 wird die Ausschüttung einer im Vergleich zum Vorjahr unveränderten Dividende von 0,50 Euro je bezugsberechtigter Aktie vorgeschlagen.
| Stammaktien | Insgesamt |
|---|---|
| 18,51 % | 17,00 % |
| 18,51 % | 16,95 % |
| 5,13 % | 4,62 % |
| 2,21 % | 1,98 % |
| 4,02 % | 3,73 % |
| 32,54 % | 29,15 % |
| 19,08 % | 26,57 % |
Das Grundkapital der Oberbank unterteilt sich in 25.783.125 auf den Inhaber lautende Stamm-Stückaktien und in 3.000.000 auf den Inhaber lautende Vorzugs-Stückaktien ohne Stimmrecht. Größter Einzelaktionär der Oberbank ist die CABO Beteiligungsgesellschaft m.b.H., eine 100 %ige Konzerntochter der UniCredit Bank Austria. Der Streubesitz im Ausmaß von rund 19 % der Oberbank-Stammaktien (26,6 % inklusive Vorzugsaktien) wird von Unternehmen, institutionellen Investoren und privaten Aktionären gehalten.
Bei der Hauptversammlung am 10.5.2010 wurde die Satzung der Oberbank im Wesentlichen den gesetzlichen Bestimmungen des Aktienrechts-Änderungsgesetzes 2009 angepasst. Es wurden unter anderem Satzungsänderungen im Hinblick auf die Einberufung, die Teilnahme und die Abhaltung der Hauptversammlung beschlossen.
Die Oberbank informiert ihre Aktionäre ausführlich im Rahmen der Quartals- und Jahresberichterstattung über ihre Finanz- und Ertragslage. Auch über die Website www.oberbank.at wird ein laufender Informationsfluss sichergestellt. Mit der Einladung zur jährlichen Hauptversammlung sind die Aktionäre aufgerufen, direkt mit Vorstand und Aufsichtsrat in Kontakt zu treten.
Potenziell kursrelevante Ereignisse werden von der Oberbank via Ad-hoc-Meldung veröffentlicht. Im Geschäftsjahr 2010 erfolgte keine solche Meldung.
Linz, 1. März 2011
Generaldirektor Dr. Franz Gasselsberger, MBA, Vorsitzender Generaldirektor-Stellvertreter Dr. Ludwig Andorfer Direktor Mag. Dr. Josef Weißl, MBA Direktor-Stellvertreter Mag. Florian Hagenauer, MBA
| Werte in 1.000 EUR | 2010 | 2009 | Veranderung in % absolut |
||
|---|---|---|---|---|---|
| Kassenbestand, Guthaben bei Zentralnotenbanken und Postgiroämtern |
226.911 | 164.722 | 62.189 | 37,8 | |
| 2. | Schuldtitel öfftentlicher Stellen, die zur Refinanzierung bei der Zentralnotenbank zugelassen sind: |
693.923 | 497.060 | 196.863 | 39,6 |
| 3. | Forderungen an Kreditinstitute täglich fällig a) sonstige Forderungen b) |
1.861.940 154.801 1.707.139 |
2.095.104 84.231 2.010.873 |
-233.164 70.570 -303.734 |
-11,1 83,8 -15,1 |
| पं | Forderungen an Kunden | 10.164.954 | 9.640.715 | 524.239 | 5,4 |
| 5. | Schuldverschreibungen u. andere festverzinsliche Wertpapiere von öffentlichen Emittenten a) von anderen Emittenten b) darunter: eigene Schuldverschreibungen |
2.226.610 0 2.226.610 40.837 |
2.214.107 O 2.214.106 70.951 |
12.504 0 12.504 -30.114 |
0,6 -7,0 0,6 -42.4 |
| 6. | Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 212.070 | 172.839 | 39.230 | 22.7 |
| 1 | Beteiligungen darunter: |
257.224 | 242.385 | 14.839 | 6.1 |
| an Kreditinstituten | 54.811 | 54.811 | 0 | 0.0 | |
| න් | Anteile an verbundenen Unternehmen | 459.899 | 452.617 | 7.283 | 1,6 |
| த் | Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens | 5.355 | 8.469 | -3.114 | -36.8 |
| 10. Sachanlagen darunter: Grundstücke und Bauten, die vom Kreditinstitut im Rahmen |
100.106 | 103.769 | -3.664 | -3,5 | |
| seiner eigenen Tätigkeit genutzt werden | 61.270 | 62.964 | -1.694 | -2.7 | |
| 11. Eigene Aktien darunter: Stück |
179 | 0 9 |
-206 -5 |
-53,5 -54,8 |
|
| 12. Sonstige Vermögensgegenstände | 137.866 | 124,964 | 12.902 | 10.3 | |
| 13. Rechnungsabgrenzungsposten | 8.950 | 8.291 | 659 | 7,9 | |
| Summe der Aktiva | 16.355.987 | 15.725.426 | 630.560 | 4,0 | |
| 1. | Posten unter der Bilanz: Auslandsaktiva |
6.170.510 | 6.054.444 | 116.067 | 1,9 |
| Werte in 1.000 EUR | 2010 | 2009 | Veränderung | |
|---|---|---|---|---|
| absolut | in % | |||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1. |
3.881.148 | 3.509.871 | 371.277 | 10,6 |
| täglich fällig a) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist |
366.638 3.514.511 |
567.811 2.942.061 |
-201.173 572.450 |
-35,4 19,5 |
| b) | ||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden i |
8.969.510 3.445.596 |
8.967.994 3.395.762 |
1.517 49.834 |
0,0 |
| a) Spareinlagen darunter: |
1,5 | |||
| aa) täglich fällig | 417.214 | 491.320 | -74.106 | -15,1 |
| bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist | 3.028.382 | 2.904.442 | 123.940 | 4,3 |
| b) sonstige Verbindlichkeiten | 5.523.914 | 5.572.231 | -48.317 | -0,9 |
| darunter: | ||||
| aa) täglich fällig | 2.921.348 | 3.143.741 2.428.491 |
-222.392 | -7,1 |
| bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist | 2.602.566 | 174.075 | 7,2 | |
| Verbriefte Verbindlichkeiten 3. |
1.519.362 | 1.369.158 | 150.204 | 11,0 |
| a) begebene Schuldverschreibungen andere verbriefte Verbindlichkeiten b) |
1.311.709 207.653 |
1.126.248 242.910 |
185.461 -35.257 |
16,5 -14,5 |
| Sonstige Verbindlichkeiten 4. |
58.172 | 53.630 | 4.542 | 8,5 |
| 5. Rechnungsabgrenzungsposten |
10.356 | 10.433 | -77 | -0,7 |
| റ്. Rückstellungen |
246.045 | 236.342 | 9.704 | 4,1 |
| Rückstellungen für Abfertigungen a) |
25.842 | 26.313 | -471 | -1,8 |
| b) Rückstellungen für Pensionen |
122.378 | 122.038 | 340 | 0,3 |
| C) Steuerrückstellungen |
204 | 848 | -645 | 0,0 |
| sonstige d) |
97.621 | 87.142 | 10.479 | 12,0 |
| Nachrangige Verbindlichkeiten 1. |
6.000 | 6.000 | 0 | 0,0 |
| 8. Ergänzungskapital |
743.403 | 717.213 | 26.190 | 3,7 |
| ். Gezeichnetes Kapital |
86.349 | 86.349 | 0 | 0,0 |
| 10. Kapitalrücklagen (gebundene) | 194.746 | 194.746 | 0 | 0,0 |
| 11. Gewinnrücklagen | 405.200 | 336.900 | 68.300 | 20,3 |
| a) gesetzliche Rücklage |
5.523 | 5.523 | 0 | 0,0 |
| andere Rücklagen b) |
399.677 | 331.377 | 68.300 | 20,6 |
| darunter: | ||||
| Rücklagen für eigene Anteile | 718 | 1.091 | -372 | -34,1 |
| 12. Haftrücklage gemäß § 23 Abs. 6 BWG | 196.700 | 196.700 | 0 | 0,0 |
| 13. Bilanzgewinn | 14.475 | 14.414 | 61 | 0,4 |
| 14. unversteuerte Rücklagen | 24.519 | 25.675 | -1.157 | -4,5 |
| a) Bewertungsreserve auf Grund von Sonderabschreibungen | 24.519 | 25.675 | -1.157 | -4,5 |
| b) sonstige unversteuerte Rücklagen | 0 | 0 | 0 | 0,0 |
| Summe der Passiva | 16.355.987 | 15.725.426 | 630.560 | 4,0 |
| Posten unter der Bilanz: | ||||
| Eventualverbindlichkeiten 1. |
1.360.475 | 1.349.068 | 11.407 | 0,8 |
| darunter: | ||||
| Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Haftungen aus der | ||||
| Bestellungen v. Sicherheiten | 1.360.475 | 1.349.068 | 11.407 | 0,8 |
| Kreditrisiken 2. |
1.651.698 | 1.522.031 | 129.667 | 8,5 |
| darunter: | ||||
| Verbindlichkeiten aus Pensionsgeschäften | 30.112 | 40.493 | -10.381 | -25,6 |
| 3. Verbindlichkeiten aus Treuhandgeschäften | 260.050 1.581.802 |
267.108 1.501.693 |
-7.058 80.109 |
-2,6 5,3 |
| 4. Anrechenbare Eigenmittel gemäß § 23 Abs. 14 BWG darunter: |
||||
| Eigenmittel gemäß § 23 Abs. 14 Z 7 BWG | 2.772 | 2.589 | 183 | 7,1 |
| 5. Erforderliche Eigenmittel gemäß § 22 Abs. 1 BWG | 810.367 | 812.669 | -2.302 | -0,3 |
| darunter: | ||||
| erforderliche Eigenmittel gemäß § 22 Abs. 1 Z 1 und 4 BWG | 807.595 | 810.080 | -2.485 | -0,3 |
| 6. Auslandspassiva |
4.654.735 | 4.469.988 | 184.746 | 4,1 |
| Werte in EUR 1.000 | 2009 | Veranderung in % absolut |
|||
|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Zinsen und ähnliche Erträge | 499 693 | 487.517 | 12.176 | 25 |
| darunter. | |||||
| aus festverzinslichen Wertpapieren | 93.739 | 99.057 | -5.318 | -5.4 | |
| 2 | - Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -265.832 | -275.955 | 10.123 | -3.7 |
| NETTOZINSERTRAG | 233.861 | 211.563 | 22.299 | 10,5 | |
| 3. | Erträge aus Wertpapieren und Beteiligungen | 30.022 | 35.988 | -5.967 | -16,6 |
| a) Ertrage aus Aktien, anderen Anteilsrechten | 2.773 | 2.306 | 467 | ||
| und nicht festverzinslichen Wertpapieren Erträge aus Beteiligungen |
10.734 | -6.324 | 20,2 | ||
| 0) Erträge aus Anteilen an verbundenen C) |
17.058 | -31,1 | |||
| Unternehmen | 16.515 | 16.624 | -109 >100 | ||
| 4. | Provisionsertrage | 111.777 | 97.336 | 14.441 | 14,8 |
| 5. | - Provisionsaufwendungen | -10.586 | -8.683 | -1.904 | 21,9 |
| Saldo Provisionserträge/Provisionsaufwendungen | 101.191 | 88.654 | 12.537 | 14.1 | |
| റ്റ് | Erträge/Aufwendungen aus Finanzgeschäften | 6.812 | 10.248 | -3.435 >100 | |
| 7. | Sonstige betriebliche Ertrage | 6.498 | 5.447 | 1.051 | 19,3 |
| 11. | BETRIEBSERTRAGE | 378.384 | 351.899 | 26.485 | 7,5 |
| ಹ | - Allgemeine Verwaltungsaufwendungen | -187.753 | -178.319 | -9.434 | 5.3 |
| a) Personalaufwand | -120.849 | -115.754 | -5.094 | 4,4 | |
| darunter: | |||||
| aa) Löhne und Gehälter bb) Aufwand für gesetzlich vorgeschrieb. soziale Abgaben und vom Entgelt abhängige |
-86.219 | -81.856 | -4.363 | 5,3 | |
| Abgaben und Pflichtbeiträge | -22.552 | -20.972 | -1.580 | 7.5 | |
| cc) sonstiger Sozialaufwand | -3.294 | -3.718 | 423 | -11,4 | |
| dd) Aufwendungen für Altersversorgung | |||||
| und Unterstützung | -9.867 | -9.447 | -420 | 4.4 | |
| ee) Dotierung der Pensionsrückstellung ff) Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen |
4.527 | 60992 | 1.918 | 13.5 | |
| an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen | -3.444 | -2.371 | -1.073 | 45,3 | |
| b) sonstige Verwaltungsaufwendungen (Sachaufwand) | 66.905 | 62.565 | 4.340 | 6,9 | |
| ത | - Wertberichtigungen auf die in den Aktivposten 9 und 10 | ||||
| enthaltenen Vermögensgegenstände (Abschreibungen) | -13.953 | -15.575 | 1.622 | -10.4 | |
| 10. | - Sonstige betriebliche Autwendungen | -12.645 | -6.370 | -6.274 | 98.5 |
| III. | BETRIEBSAUFWENDUNGEN | -214.351 | -200.264 | -14.087 | 7,0 |
| IV. | BETRIEBSERGEBNIS | 164.033 | 151.635 | 12.398 | 8,2 |
| Werte in EUR 1,000 | 2010 | 2009 | Veranderung in % absolut |
||
|---|---|---|---|---|---|
| IV . | BETRIEBSERGEBNIS | 164.033 | 151.635 | 12.398 | 8,2 |
| 11./12. Ertrags-/Aufwandssaldo aus der Veräußerung und der Bewertung von Forderungen und Wertpapieren |
-60.533 | -75.301 | 14.768 | -19.6 | |
| 13./14. Ertrags-/Aufwandssaldo aus der Veräußerung und der Bewertung von Wertpapieren, die wie Finanzanlagen bewertet sind, sowie von Beteiligungen und Anteilen an verbundenen Unternehmen |
610 | 19 | 590 >100 | ||
| V. | ERGEBNIS DER GEWÖHNLICHEN GESCHAFTSTATIGKEIT |
104.109 | 76.353 | 27.756 | 36,4 |
| 15. | - Steuern vom Einkommen und Ertrag | -22.309 | -10.766 | -11.542 >100 | |
| 16. | - Sonstige Steuern, soweit nicht in Posten 15 auszuweisen | -262 | -698 | 436 >100 | |
| VI. | JAHRESUBERSCHUSS | 81.539 | 64.889 | 16.650 | 25.7 |
| 17 | - Rücklagenbewegung darunter: |
-67.143 | -50.806 | -16 338 | 32.2 |
| Zuweisung zur Haftrücklage gem. § 23 Abs. 6 BWG | 0 | 0 | 0 | 0.0 | |
| VII. | JAHRESGEWINN | 14.395 | 14.083 | 312 | 2.2 |
| 18. | Gewinnvortrag/Verlustvortrag | 80 | 331 | -251 >100 | |
| VIII. | BILANZGEWINN | 14.475 | 14.414 | 61 | 0,4 |
45
Der Jahresabschluss wurde nach den Bestimmungen des Unternehmensgesetzbuches — soweit auf Kreditinstitute anwendbar — sowie nach den Vorschriften des Bankwesengesetzes aufgestellt. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind entsprechend der Gliederung der Anlage 2 zu § 43 BWG, Teil 1 und Teil 2 aufgestellt. Die bisherige Form der Darstellung wurde beibehalten. Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufgestellt hat, ist die Oberbank AG. Dieser Konzernabschluss ist beim Landes- als Handelsgericht Linz hinterlegt.
Fremdwährungen werden gemäß § 58 Abs. 1 BWG zu den Devisen-Mittelkursen in Euro umgerechnet.
Bei Wertpapieren, die wie Anlagevermögen bewertet werden, wird vom Wahlrecht der zeitanteiligen Abschreibung von über dem Rückzahlungsbetrag liegenden Anschaffungskostenbeträgen Gebrauch gemacht. Die zeitanteilige Zuschreibungsmöglichkeit auf den höheren Rückzahlungsbetrag wird ebenfalls in Anspruch genommen.
Wertpapiere des Handelsbestandes werden gemäß § 56 Abs. 5 BWG zum Marktwert am Bilanzstichtag bilanziert.
Für alle übrigen Wertpapiere wird das strenge Niederstwertprinzip angewendet.
Die Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten bewertet, sofern nicht durch anhaltende Verluste dauernde Wertminderungen eingetreten sind, die eine Abwertung erforderlich machen.
Für erkennbare Risiken bei Kreditnehmern werden Einzelwertberichtigungen bzw. Rückstellungen gebildet. Für einzelne Risikogruppen werden Einzelwertberichtigungen nach gruppenspezifischen Merkmalen angesetzt. Für mögliche Ausfälle aus Veranlagungen in Risikoländern wird eine an den internationalen Kurstaxen orientierte Vorsorge gebildet.
sowie der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich der planmäßigen Abschreibungen.
Die Abschreibungssätze bei Sachanlagen betragen bei den unbeweglichen Anlagen 2% bis 4%, bei Umund Einbauten in fremden Gebäuden 2,29% bis 10%, bei den beweglichen Anlagen sowie bei immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens 5% bis 25%. Ein entgeltlich erworbener Firmenwert wird mit 20% jährlich abgeschrieben.
Die geringwertigen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden gemäß § 205 UGB einer Bewertungsreserve zugeführt.
Agio- und Disagiobeträge werden auf die Laufzeit der Schuld verteilt proportional zum aushaftenden Kapital aufgelöst. Begebungsprovisionen werden im Emissionsjahr erfolgswirksam erfasst.
Die Verbindlichkeiten (verbriefte und unverbriefte) werden mit ihrem Rückzahlungsbetrag unter Bedachtnahme auf den Grundsatz der Vorsicht angesetzt.
Für Abfertigungsverpflichtungen zum Bilanzstichtag ist im Ausmaß von 57,26% der fiktiven Abfertigungsansprüche, ermittelt nach finanzmathematischen Grundsätzen, vorgesorgt. Die Rückstellungen für Pensionen werden unter Verwendung des Pagler-Pagler-Tafelwerks und eines Zinssatzes von 4% (im Vorjahr 4%) nach dem Teilwertverfahren gebildet.
Entsprechend den Übergangsregelungen zur Pensionsreform liegt das individuell ermittelte Pensionsantrittsalter bei Männern zwischen 62 und 66,5 Jahren, bei Frauen zwischen 55,5 und 60 Jahren. Hinsichtlich des Bilanzansatzes vergleiche Punkt III g).
Die Rückstellungen für Abfertigungen bzw. Pensionen entsprechen dem Fachgutachten KFS-RL 2 und 3 der Kammer der Wirtschaftstreuhänder. Bei der nach finanzmathematischen Grundsätzen unter Anwendung eines Zinssatzes von 4% (im Vorjahr 4%) berechneten Rückstellung für Jubiläumsgelder wird ein Fluktuationsabschlag im Ausmaß von 25% in Abzug gebracht.
Es besteht keine Unterdeckung.
(Die Vorjahreszahlen werden in Klammern angegeben.)
| bis 3 Monate | € 2.191,8 Mio. (2.669,9 Mio.) | |
|---|---|---|
| mehr als 3 Monate bis 1 Jahr | € 1.061,5 Mio. (1.262,3 Mio.) | |
| mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre | € 3.265,4 Mio. (3.011,3 Mio.) | |
| mehr als 5 Jahre | € 2.911,4 Mio. (2.607,1 Mio.) |
in Höhe von € 2.436,8 Mio. wurden wie Anlagevermögen bewertet.
Die Angaben über Beteiligungsunternehmungen gemäß § 238 Z 2 UGB sind in der Beilage 3 des Anhangs angeführt. Wechselseitige Beteiligungen bestehen mit der BKS Bank AG, Klagenfurt, und der Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft, Innsbruck.
Der Grundwert der bebauten Grundstücke beträgt zum 31.12.2010 € 13,5 Mio. (€ 13,2 Mio.). In der Bilanz sind immaterielle Vermögensgegenstände (Mietrechte), die von verbundenen Unternehmen erworben wurden, im Ausmaß von € 1,6 Mio. (€ 1,8 Mio.) ausgewiesen. Die Aufgliederung des Anlagevermögens und seine Entwicklung im Berichtsjahr sind im Anlagenspiegel angeführt.
| bis 3 Monate | € 5.442,0 Mio. (4.266,4 Mio.) |
|---|---|
| mehr als 3 Monate bis 1 Jahr | € 2.484,6 Mio. (2.634,3 Mio.) |
| mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre | € 2.118,1 Mio. (2.221,3 Mio.) |
| mehr als 5 Jahre | € 620,0 Mio. (521,3 Mio.) |
Bewertungsreserve auf Grund von Sonderabschreibungen in T€:
(Die Bildung erfolgte auf Grund der §§ 8 und 122 EStG 1972 sowie §§ 12 und 13 EStG 1988.)
| Stand 1.1.2010 | Zuweisung | Auflösung | Stand 31.12.2010 | |
|---|---|---|---|---|
| Beteiligungen | 1.188 | 1.188 | ||
| Anteile an verbundenen | ||||
| Unternehmen | 15.595 | 15.595 | ||
| Immaterielle Vermögensgegen | ||||
| stände des Anlagevermögens | 1.802 | -225 | 1.577 | |
| Sachanlagen | 7.090 | 604 | -1.535 | 6.159 |
| 25.675 | 604 | -1.760 | 24.519 |
Das Grundkapital per 31.12.2010 setzt sich wie folgt zusammen:
| 25.783.125 | Stamm-Stückaktien | (25.783.125 Stamm-Stückaktien) |
|---|---|---|
| 3.000.000 | Vorzugs-Stückaktien | ( 3.000.000 Vorzugs-Stückaktien) |
In den Verbindlichkeiten des Kreditinstitutes ist per 31.12.2010 nachrangiges Kapital in Höhe von € 749,4 Mio. enthalten, welches in Höhe von € 582,1 Mio. Ergänzungskapital gemäß § 23 Abs. 7 BWG und in Höhe von € 167,3 Mio. nachrangiges Kapital gemäß § 23 Abs. 8 BWG betrifft.
Zum 31.12.2010 bestehen keine nachrangigen Kreditaufnahmen, die je 10% des Gesamtbetrages der nachrangigen Verbindlichkeiten übersteigen.
Die nachrangigen Kreditaufnahmen unter je 10% des Gesamtbetrages der nachrangigen Verbindlichkeiten in Höhe von Nominale T€ 749.403,5 betreffen Ergänzungskapital mit einer Verzinsung von 1,011 % bis 7,4 % und einer Fälligkeit in den Geschäftsjahren 2011 bis 2020 bzw. vier Emissionen mit unbestimmter Laufzeit. Im Berichtsjahr wurden Aufwendungen für nachrangige Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 24.856,7 geleistet.
Die Eigenmittelbestandteile gemäß § 23 Abs. 1 BWG wurden um Ergänzungskapital in Höhe von T€ 8.736,3 gekürzt.
Während des Jahres verfügten wir kurzfristig über Handelsstände eigener Aktien. Im Berichtsjahr haben wir 447.771 Stück Stammaktien zum Durchschnittskurs von € 43,08 sowie 56.322 Stück Vorzugsaktien zum Durchschnittskurs von € 37,74 erworben, denen Verkäufe von 453.069 Stück Stammaktien zum Durchschnittskurs von € 42,26 und 55.984 Stück Vorzugsaktien zum Durchschnittskurs von € 38,89 gegenüberstanden. Die aus dem Verkauf erzielten Erlöse wurden den Betriebsmitteln zugeführt. Zum Bilanzstichtag hatten wir 3.261 Stück eigene Stammaktien und 829 Stück eigene Vorzugsaktien im Bestand. Der höchste Stand im Laufe des Jahres 2010 erreichte 0,61 % vom Grundkapital.
Im Geschäftsjahr 2011 werden begebene Schuldverschreibungen mit einem Gesamtwert von Nominale € 210,3 Mio. fällig.
Von den unter Eventualverbindlichkeiten ausgewiesenen Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten betreffen:
| Akkreditive | € | 50,7 Mio. | (39,7 Mio.) |
|---|---|---|---|
| sonstige Haftungen | € | 1.309,8 Mio. | (1.309,4 Mio.) |
| hievon gegenüber verbundenen Unternehmen | € | 2,3 Mio. | (1,2 Mio.) |
Haftungsverhältnisse, die nicht in der Bilanz ausgewiesen sind:
Verpflichtung aus der gemäß § 93 BWG vorgeschriebenen Mitgliedschaft bei der "Einlagensicherung der Banken und Bankiers Gesellschaft mbH": Im Falle der Inanspruchnahme dieser Einlagensicherung beträgt die Beitragsleistung für das Einzelinstitut höchstens 1,5% der Bemessungsgrundlage gemäß § 22 Abs. 2 BWG zuzüglich des 12,5-fachen des Eigenmittelerfordernisses für die Positionen des Handelsbuches gemäß § 22 a Abs. 2 Z 1,3 und 6, somit für unser Kreditinstitut € 141,4.
Der Posten Kreditrisiken setzt sich wie folgt zusammen:
| unechtes Pensionsgeschäft | € | 30,1 Mio. | ( 40,5 Mio.) |
|---|---|---|---|
| nicht ausgenützte Kreditrahmen | € | 1.590,7 Mio. | (1.453,5 Mio.) |
| Promessen | € | 30,8 Mio. | ( 28,0 Mio.) |
Gesamtbetrag der Aktivposten und Passivposten, die auf fremde Währung lauten:
| Aktiva | € 1.619,6 Mio. | (1.607,4 Mio.) |
|---|---|---|
| Passiva | € 2.145,9 Mio. | (2.160,7 Mio.) |
Folgende Aktivposten enthalten verbriefte und unverbriefte Forderungen an verbundene Unternehmen sowie an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht:
| a) | verbundene Unternehmen | T€ | Mio. |
|---|---|---|---|
| 1. | Forderungen an Kreditinstitute | - | (-) |
| 2. | Forderungen an Kunden | 939.619,3 | (981,8) |
| 3. | Schuldverschreibungen und | ||
| andere festverzinsliche Wert | |||
| papiere | - | (-) | |
| b) | Unternehmen, mit denen ein | ||
| Beteiligungsverhältnis besteht | T€ | Mio. | |
| 1. | Forderungen an Kreditinstitute | 161.373,4 | (95,2) |
| 2. | Forderungen an Kunden | 59.385,7 | (58,8) |
| 3. | Schuldverschreibungen und | ||
| andere festverzinsliche Wert | |||
| papiere | 24.272,1 | (23,6) |
Folgende Passivposten enthalten verbriefte und unverbriefte Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, sowie gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht:
| a) | verbundene Unternehmen | T€ | Mio. |
|---|---|---|---|
| 1. | Verbindlichkeiten gegenüber | ||
| Kreditinstituten | - | (-) | |
| 2. | Verbindlichkeiten gegenüber | ||
| Kunden | 113.158,3 | (153,9) | |
| b) | Unternehmen, mit denen ein | ||
| Beteiligungsverhältnis besteht | T€ | Mio. | |
| 1. | Verbindlichkeiten gegenüber | ||
| Kreditinstituten | 722.245,2 | (735,3) | |
| 2. | Verbindlichkeiten gegenüber | ||
| Kunden | 38.240,3 | (108,7) |
Vermögensgegenstände nachrangiger Art sind in folgenden Aktivposten enthalten:
| T€ | Mio. | ||
|---|---|---|---|
| 3. | Forderungen an Kreditinstitute | 22.000,0 | (22,0) |
| 4. | Forderungen an Kunden | 51.430,4 | (39,8) |
| 5. | Schuldverschreibungen und | ||
| andere festverzinsliche Wert | |||
| papiere | 41.564,5 | (44,0) | |
| 6. | Aktien und andere nicht | ||
| festverzinsliche Wertpapiere | 36.109,8 | (27,3) |
In den Forderungen an verbundene Unternehmen sind keine Vermögensgegenstände nachrangiger Art enthalten, in den Forderungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind Vermögensgegenstände nachrangiger Art in Höhe von T€ 6.560,1 (€ 10,6 Mio.) enthalten.
Sämtliche in den Aktivposten Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere, Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere, Beteiligungen sowie Anteile an verbundenen Unternehmen enthaltenen zum Börsehandel zugelassenen Wertpapiere sind auch börsenotiert.
Aufgliederung zum Börsehandel zugelassener Wertpapiere gemäß § 64 Abs. 1 Z 11 BWG:
| Wie Anlagevermögen bewertet: | Mio. € | |
|---|---|---|
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 1.738,4 | (1.543,9) |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 23,7 |
(16,3) | |
| Wie Umlaufvermögen bewertet: | Mio. € | |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 449,4 | (628,7) |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 34,7 | (23,7) |
Die Gesellschaft führt ein Wertpapier-Handelsbuch gem. § 22 n BWG.
Das zu Marktpreisen berechnete Volumen des Wertpapier-Handelsbuches beträgt per 31.12.2010 insgesamt € 1.788,0 Mio.
| Davon entfallen auf Wertpapiere gem. § 2 Z 34 lit. d) | € | 15,1 | Mio. |
|---|---|---|---|
| und auf sonstige Finanzinstrumente | € 1.772,9 | Mio. |
Der Rückzahlungsbetrag ist bei den Wertpapieren, die die Eigenschaft von Finanzanlagen haben und die zeitanteilig auf diesen zu- oder abgeschrieben werden um TEUR 9.560,2 höher als die Anschaffungskosten.
Der Unterschiedsbetrag zwischen den Anschaffungskosten und dem höheren Marktwert am Bilanzstichtag beträgt bei zum Börsehandel zugelassenen Wertpapieren, die nicht die Eigenschaft von Finanzanlagen haben:
| T€ | |
|---|---|
| Wertpapiere, die mit ihren Anschaffungskosten bilanziert werden | 11.982,1 |
| Wertpapiere, die mit ihrem höheren Marktwert am Bilanzstichtag bilanziert werden | 93,8 |
Bei folgenden Aktivposten, die mit gewogenen Durchschnittswerten bewertet sind, ergeben sich Unterschiedsbeträge zum Börsekurs bzw. Marktwert:
| Mio. € | |
|---|---|
| Schuldtitel öffentlicher Stellen | 27,8 |
| Forderungen an Kreditinstitute | 0,3 |
| Forderungen an Kunden | 0,1 |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 21,1 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 84,7 |
Der Buchwert von festverzinslichen Wertpapieren des Finanzanlagevermögens, die über ihrem beizulegenden Zeitwert ausgewiesen werden, beträgt per 31.12.2010 Mio. € 565,4 (€ 456,9 Mio.); der Zeitwert Mio. € 537,1 (€ 435,7 Mio.).
Die Abschreibung ist unterblieben, da es keine Anhaltspunkte gibt, die auf eine Verschlechterung der Bonität der Emittenten hinweisen würden. Es sind weder erhebliche finanzielle Schwierigkeiten der Emittenten erkennbar, noch Vertragsbrüche im Hinblick auf Ausfall oder Verzögerung von Zins- und Tilgungszahlungen eingetreten.
Die im Geschäftsjahr aus steuerrechtlichen Gründen unterlassenen Zuschreibungen betreffen in Höhe von T€ 15.112,8 (T€ 16.998,5) Wertpapiere des Umlaufvermögens und in Höhe von T€ 110,8 (T€ 111,2) Wertpapiere des Anlagevermögens.
Im Geschäftsjahr 2011 werden Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere mit einem Gesamtbetrag von € 458,9 Mio. fällig. In den Forderungen an Kreditinstitute sind nicht zum Börsehandel zugelassene eigene verbriefte Verbindlichkeiten in Nominale von T€ 12.468,0 enthalten.
Verpflichtungen aus der Nutzung von in der Bilanz nicht ausgewiesenen Sachanlagen:
| Beträge, mit denen sich das Kreditinstitut im Leasinggeschäft beteiligt hat: | - | (-) | |
|---|---|---|---|
| Gesamtvolumen der am Bilanzstichtag noch nicht abgewickelten Devisentermingeschäfte: | |||
| Kaufkontrakte | € 1.939,0 Mio. | (€ 1.278,2 Mio.) | |
| Verkaufkontrakte | € 1.904,0 Mio. | (€ 1.263,1 Mio.) |
| in T€ | Nominale | 2010 Marktwerte positiv |
negativ | Nominale | 2009 Marktwerte positiv |
negativ | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinssatzverträge | |||||||
| - Zinssatzoptionen | Kauf | 396.682 | 14.922 | - | 223.841 | 21.799 | - |
| - Forward Rate Agreement | Verkauf Kauf |
369.823 - |
- - |
-13.779 - |
282.070 - |
- - |
-20.428 - |
| - Swaptions | Verkauf Kauf |
- 10.500 |
- 768 |
- - |
- 4.000 |
- 58 |
- - |
| - Zinsswaps | Verkauf Kauf |
10.500 3.262.269 |
- 56.332 |
-768 -14.814 |
4.000 2.838.178 |
- 47.857 |
-58 -12.171 |
| - Anleiheoptionen | Verkauf Kauf |
596.214 - |
1.283 - |
-21.966 - |
622.745 - |
1.612 - |
-21.618 - |
| - Futureoptionen - Anleihefutures |
Verkauf Kauf Kauf |
80.000 1.500 - |
- 10 - |
-1.842 - - |
20.000 - - |
- - - |
-3 - - |
| Verkauf | - | - | - | - | - | - | |
| Wechselkursverträge | |||||||
| -Währungsoptionen | Kauf Verkauf |
122.360 118.024 |
6.097 - |
- -6.099 |
212.450 202.028 |
9.340 - |
- -9.329 |
| - Währungsswaps | Kauf | - | - | - | - | - | - |
| - Devisentermingeschäfte | Kauf Verkauf |
2.007.991 1.973.039 |
47.972 11.707 |
-7.995 -16.537 |
874.651 479.592 |
16.599 8.197 |
-4.587 -5.693 |
| Wertpapierbezogene Geschäfte | |||||||
| - Aktienoptionen | Kauf Verkauf |
10.240 11.640 |
679 - |
- -684 |
- - |
- 1.710 |
- -1.710 |
| Warenverträge | |||||||
| - Warenoptionen | Kauf Verkauf |
- - |
- - |
- - |
- - |
- - |
- - |
Die Bewertung der Derivate im Handelsbuch erfolgt mit dem Marktwert zum Bilanzstichtag. Positive Marktwerte in Höhe von T€ 21.375,3 werden in den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen, für negative Marktwerte im Ausmaß von T€ 19.775,8 wurde eine Drohverlustrückstellung gebildet. Für negative Marktwerte aus Derivaten im Bankbuch wurde mittels einer Drohverlustrückstellung in Höhe von T€ 2.448,0 vorgesorgt. Für die Berechnung der Marktwerte kommen anerkannte Preismodelle zum Einsatz, wobei die Bewertung zu Marktbedingungen anhand offizieller Preise (Zinssätze, Devisen- und Aktienkurse) durchgeführt wird.
Für symmetrische Produkte (Interest Rate Swaps, Devisentermingeschäfte) erfolgt die Marktwertberechnung nach der Barwertmethode, wobei für das Handels- und das Bankbuch der Clean Price dargestellt wird. Als Basis für die Berechnung kommen die Zinskurven aus REUTERS zur Anwendung (Geldmarkt: EURIBOR- bzw. LIBOR-Sätze; Kapitalmarkt: Swapsätze). Als Devisenkurs werden die von der EZB veröffentlichten Referenzkurse verwendet.
Die Marktwerte von asymmetrischen Produkten (Aktien-, Devisen- und Währungsoptionen) werden gemäß Optionspreismodell von Black-Scholes berechnet. Bei Aktienoptionen kommen die Volatilitäten von REUTERS oder Bloomberg zur Anwendung, bei Zins- und Währungsoptionen werden historische Volatilitäten für die Berechnung herangezogen.
Als Sicherheiten wurden folgende Vermögensgegenstände gestellt:
| Wertpapiere in Höhe von | T€ 20.844,7 | als Deckungsstock für Mündelgeld spareinlagen |
|---|---|---|
| Wertpapiere und Forderungen in Höhe von | T€ 242.681,7 | als Deckungsstock für fundierte Teil schuldverschreibungen |
| Wertpapiere und Barsicherheiten Höhe von | T€ 18.458,6 | als Margindeckung bzw. Arrangement Kaution für Wertpapiergeschäft |
| Wertpapiere in Höhe von | T€ 90.068,1 | als Sicherstellung für die Euroclear Kreditlinie |
| Wertpapiere in Höhe von | T€ 39.860,6 | als Sicherstellung für EIB Refinanzierungs-darlehen |
| Bundes-Forderungen in Höhe von | T€ 93.000,0 | als Sicherstellung für EIB Globaldarlehensgewährungen |
| Wertpapiere in Höhe von | T€ 250.000,0 | im Tier I Pfanddepot der OeNB |
Der Buchwert der im Rahmen von echten Pensionsgeschäften in Pension gegebenen Vermögensgegenstände beträgt € 1.343,5 Mio.
Die finanziellen Auswirkungen der außerbilanzmäßigen Geschäfte gem. § 237 Z8a UGB betragen T€ 7.285,9. Dies resultiert aus weichen Patronatserklärungen für Tochterunternehmen sowie aus Unterstützungserklärungen für die Hybridgesellschaften.
Zur Fundierung der im Umlauf befindlichen Anleihen wurde ein Deckungsstock gebildet.
Forderungen an die Republik Österreich und bundesverbürgte Forderungen, sowie mündelsichere Wertpapiere — bewertet zum 31.12.2010 — wurden in den Deckungsstock im Ausmaß von € 213,8 Mio. (€ 170,5 Mio.) eingebracht. Dagegen steht ein Deckungserfordernis in Höhe von € 114,5 Mio. (€ 95,7 Mio.), wodurch sich eine Überdeckung von € 99,3 Mio. (€ 74,8 Mio.) ergibt. Die Summe der ausgegebenen fundierten Anleihen hatte während des ganzen Jahres die Höhe der in den Deckungsfonds eingebrachten Deckungswerte nicht überstiegen.
Ab dem Geschäftsjahr 1999 wurde die in der Dotierung der Pensionsrückstellung enthaltene Zinskomponente im Nettozinsertrag berücksichtigt.
In der GuV-Position 8a) ff) sind Beiträge an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen im Ausmaß von T€ 359,6, Auflösungen der Abfertigungsrückstellung in der Höhe von T€ 470,8 sowie Abfertigungszahlungen von T€ 3.555,1 enthalten.
In dem Posten Erträge aus Wertpapieren und Beteiligungen sind Erträge aus Gewinngemeinschaften in Höhe von T€ 15.165,9 (T€ 14.212,3) und aus sonstigen Anteilen an verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 1.348,9 (T€ 2.411,9) enthalten. Der Ertrags-/Aufwandssaldo aus der Veräußerung und der Bewertung von Wertpapieren, die wie Finanzanlagen bewertet sind, sowie von Beteiligungen und Anteilen an verbundenen Unternehmen enthält mit T€ - (€ - Mio.) einen Aufwandssaldo aus Gewinngemeinschaften und mit T€ - (T€ -) einen Aufwandssaldo aus sonstigen Anteilen an verbundenen Unternehmen. Die Veränderung der unversteuerten Rücklagen führte zu einer Erhöhung der Steuern vom Einkommen in Höhe von € 0,3 Mio.
Die gemäß § 198 Abs. 10 UGB aktivierbaren latenten Steuern betrugen € 1,6 Mio. Vom Aktivierungswahlrecht wurde nicht Gebrauch gemacht.
Bezüglich der Angaben gem. § 237 Z14 UGB über Aufwendungen für die Abschlussprüfung im Posten Sonstige Verwaltungsaufwendungen wird auf die Angaben im Konzernanhang verwiesen.
Die Oberbank AG ist seit dem Geschäftsjahr 2005 Gruppenträger einer Unternehmensgruppe gem. § 9 KStG.
Bestehen mit Gruppenmitgliedern Ergebnisabführungsverträge, so stellen diese die nach § 9 Abs 8 KStG geforderte Vereinbarung über den Steuerausgleich dar.
Bestehen mit Gruppenmitgliedern keine Ergebnisabführungsverträge und erzielt das jeweilige Gruppenmitglied steuerliche Gewinne bzw. steuerliche Verluste, wird eine positive bzw. negative Steuerumlage in der Höhe des jeweils gültigen Körperschaftsteuersatzes an den Gruppenträger bzw. vom Gruppenträger geleistet.
| Angestellte | 1.869 | (1.848) |
|---|---|---|
| Arbeiter | 22 | (21) |
betrugen zum 31.12.2010 T€ 743,1 (T€ 1.745,2), hievon T€ 92,4 (T€ 91,4) Haftungen. Die Kredite wurden zu marktüblichen Bedingungen gewährt. Die im Geschäftsjahr zurückgezahlten Beträge beliefen sich auf T€ 678,2 (T€ 782,7).
| T€ | |||
|---|---|---|---|
| - | der Vorstandsmitglieder (einschließlich ehemaliger | ||
| Vorstandsmitglieder und ihrer Hinterbliebenen): | 999,8 | (1.396,6) | |
| - | der anderen Arbeitnehmer: | 12.665,6 (11.952,6) |
| - | der Mitglieder des Vorstandes: | 1.576,1 (1.338,1) | |
|---|---|---|---|
| - | der Mitglieder des Aufsichtsrates: | 125,4 | (135,0) |
| - | ehemaliger Mitglieder des Vorstandes (einschließlich ihrer Hinterbliebenen): 1.203,5 | (1.295,3) |
T€
gemäß § 239 Abs. 2 UGB sind in der Beilage 3 zum Anhang angeführt.
Linz, am 1. März 2011
Dr. Gasselsberger Dr. Andorfer Dr. Weißl Mag. Hagenauer
| und Herstellungs- Anschaffungs- 01 01 2010 kosten am EUR |
Zugange EUR |
Umbuchungen EUR |
Wahrungs- differenzen EUR |
Abgange EUR |
Zuschreibungen EUR |
Abschraibungen kumulierte EUR |
31.12.2010 Buchwen EUR |
31.12 2009 Buchweit EUR |
Geschäftsjahres Abschreibungen EUR des |
|
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Schuldtitel offentlicher Stellen und ahnliche Wertpapiere |
480.018.290.15 | 173.170.678.39 | 15.573.860,96 | 0.00 | 32.096.859.6 | 658.305.37 | -403.565.48 | 637 727 840 74 | 480.876.429,17 | 139.000.00 |
| Forderungen an Kreditinstitute | 24.710.047.41 | 0.00 | 0.00 | 0.00 | 15.020 047.41 | 38.100.00 | -184.300.00 | 9.912.400.00 | 24.905.597.40 | 0.00 |
| Forderungen an Kunden | 40,032,876,71 | 32,876,71 | 0,00 | 0.00 | 32.876.71 | 00 0 |
0.00 | 71 40.032.876. |
40.032.876.71 | 0.00 |
| andere festverzinsliche Wertpapiere Schuldverschreibungen und |
1.573.587 257.65 | 405.971.021.32 | -15.573.860,96 | 0,00 | 200.149.179,66 | 3.223.194.69 | -2.367.283.69 | 1.769.425.716.73 | 1.576.516.038.12 | 1.395.575.00 |
| estverzinsliche Wertpapiere Aktien und andere nicht |
16.305 286.55 | 7.375,550,00 | 0,00 | 0.00 | 0.00 | 00 0 |
0.00 | 23,680,836,55 | 16.305.286.55 | 00 0 |
| Beteiligungen | 247.568.281.30 | 14.852.574.26 | 0,00 | 0.00 | 13.125.06 | 00 0 |
5.183.493.21 | 257.224.237,29 | 09 242.384.788. |
0,00 |
| Anteile an verbundenen Unternehmen |
455.895.257.72 | 7.556.241.18 | 0,00 | 0.00 | 273.715.3 | 00 0 |
3.278.635.76 | 459.899.147.83 | 452.616.621.96 | 0,00 |
| mmaterielle Vermogens- gegenstande |
14.696.509.51 | 737.294.21 | 0.00 | -13.031.47 | 1.978.446.37 | 0.00 | 8.087-118.98 | 90 5.355.206 |
8.468.783.11 | 1.930.365.19 |
| Sachanlagen | 270.521.380.31 | 9.755.552.33 | 0.00 | 417.134.66 | 665 794 39 8. |
0.00 | 171.922.635.08 | 100,105,637,83 | 103.769.368.78 | 12.022.960.20 |
| 3.123.335.187.31 | 619.451.788.40 | 0,00 | 404.103.19 | 258.230.044.52 | 3.919.600.06 | 185.516.733,86 | 3.303.363.900,58 | 2.945.875.789.89 | 15.487.900.39 |
Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte Jahresabschluss des Mutterunternehmens ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens vermittelt, dass der Lagebericht den Geschäftsverlauf, das Geschäftsergebnis und die Lage des Unternehmens so darstellt, dass ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage entsteht, und dass der Lagebericht die wesentlichen Risiken und Ungewissheiten beschreibt, denen das Unternehmen ausgesetzt ist.
Linz, am 1. März 2011
Der Vorstand


| Generaldirektor | Generaldirektor- | Direktor | Direktor-Stellvertreter |
|---|---|---|---|
| Dr. Franz Gasselsberger, | Stellvertreter | Maq. Dr. Josef Weißl, | |
| MBA | Dr. Ludwig Andorter | MBA | MBA |
| Grundsätzliche Geschäftspolitik | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Interne Revision | |||||
| Unternehmens- kommunikation |
Gesamtrisikomanagement (Kredit-, Markt-, Liquiditätsrisiko, |
Geschäftsfeld Privatkunden |
Prozess- und Kostenmanagement |
||
| Personal, Ausbildung | operationelles Risiko) Aktiv- / Passivmanagement |
Privatkunden | Zahlungsverkehrssysteme und zentrale Produktion |
||
| Geschäftsfeld Firmenkunden |
Kreditmanagement | Private Banking & Asset Management |
Organisation | ||
| Unternehmens- finanzierung |
Sekretariat & Kommunikation |
Investmentfondsgeschäft | EDV-Entwicklung im Rahmen der |
||
| und Corporate Banking |
Versicherungsservice | Drei-Banken-EDV Gesellschaft |
|||
| Global Financial Markets | Private Equity | ||||
| Rechnungswesen und Controlling |
|||||
| Leasinggeschäft |
| Regionale Geschäftsbereiche | Regionale Geschäftsbereiche | Regionale Geschäftsbereiche |
|---|---|---|
| Linz-Hauptplatz | Innviertel | Linz-Landstraße |
| Bayern | Salzkammergut | Salzburg |
| Wien | Wels | Niederösterreich |
| Tschechien | ||
| Ungarn | ||
| C - |
Impressum: Oberbank AG Untere Donaulände 28, 4020 Linz Telefon: ++ 43 / (0)732/7802 DW 0 Telefax: ++ 43 / (0)732/785810
SWIFT: OBKLAT2L Bankleitzahl: 15000 OeNB-Identnummer: 54801 FN: 79063w UID: ATU22852606 ISIN Oberbank-Stammaktie: AT0000625108 ISIN Oberbank-Vorzugsaktie: AT0000625132
Internet: www.oberbank.at E-Mail: [email protected]
Investor Relations: Mag. Frank Helmkamp, Oberbank AG, Linz Redaktion: Abteilung Sekretariat
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