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Oberbank AG

Investor Presentation Nov 18, 2011

781_rns_2011-11-18_2a7e8497-343a-48a2-a039-482461512296.pdf

Investor Presentation

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www.oberbank.at www.oberbank.de

AKTIONÄRSREPORT 1. - 3. Quartal 2011

OBERBANK IM ÜBERBLICK

Erfolgszahlen in Mio. € 1.-3 Qu. 2011 +/- 1.-3 Qu.2010
Zinsergebnis 256,7 7,5% 238,9
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -75,1 -11,0% -84,4
Provisionsergebnis 80,1 6,4% 75,3
Verwaltungsaufwand -170,0 6,2% -160,1
Betriebsergebnis 178,7 1,4% 176,2
Periodenüberschuss vor Steuern 103,6 12,8% 91,9
Konzernperiodenüberschuss 91,6 20,7% 75,9
Bilanzzahlen in Mio. € 30.9.2011 +/- 31.12.2010
Bilanzsumme 17.105,0 2,0% 16.768,4
Forderungen an Kunden nach Risikovorsorgen 10.506,5 3,7% 10.129,7
Primärmittel 11.006,5 -1,2% 11.135,3
hievon Spareinlagen 3.328,1 -3,5% 3.447,2
hievon verbriefte Verbindlichkeiten inkl. Nachrangkapital 2.321,5 4,0% 2.232,6
Eigenkapital 1.226,8 5,7% 1.160,9
Betreute Kundengelder 19.554,1 -1,8% 19.912,7
Eigenmittel nach BWG in Mio. € 30.9.2011 +/- 31.12.2010
Bemessungsgrundlage 10.152,7 3,6% 9.795,8
Eigenmittel 1.537,1 -6,0% 1.635,1
hievon Kernkapital (Tier I) 1.028,1 -0,1% 1.028,7
Eigenmittelüberschuss 664,5 -15,9% 789,8
Kernkapitalquote in % 10,13 -0,37%-P. 10,50
Eigenmittelquote in % 15,14 -1,55%-P. 16,69
Unternehmenskennzahlen in % 1.-3 Qu. 2011 +/- 1.-3 Qu.2010
Return on Equity vor Steuern (Eigenkapitalrendite) 11,61 0,14%-P. 11,47
Return on Equity nach Steuern 10,26 0,78%-P. 9,48
Cost-Income-Ratio (Kosten-Ertrag-Relation) 48,75 1,15%-P. 47,60
Risk-Earning-Ratio (Kreditrisiko/Zinsergebnis) 29,26 -6,06%-P. 35,32
Ressourcen 1.-3 Qu. 2011 +/- GJ 2010
Durchschnittlich gewichteter Mitarbeiterstand 2.043 47 1.996
Anzahl der Geschäftsstellen zum Quartals- / Jahresende 145 2 143

LAGE DES OBERBANK-IN DEN ERSTEN DREI QUARTALEN -KONZERNS QUARTALEN 2011

Sehr geehrte Leserinnen und Leser Leser,

obwohl wir in den ersten drei Quartalen 2011 ein sehr schwieriges Umfeld erlebt haben, können wir Ihnen eine erfreuliche Entwicklung der Oberbank präsentieren!

Die europäische Schuldenkrise hat sich ab August drastisch verschärft.

Die täglich wechselnden Meldungen zur Griechenland deutlich zurückgehen, die Ratingagenturen stuften die Bonität vieler Länder und Banken zurück ie Griechenland-Krise ließen das Vertrauen in den Euro

und internationale und österreichische Banken haben bei Wertpapieren enormen Abwertungsbedarf. Zusätzlich ließ das starke Kreditwachstum der ersten sechs Monate ab Jahresmitte Einlagen entstand ein enormer Konditionendruck. chische as deutlich nach und bei den

In diesem Umfeld konnten wir unser Ergebnis merklich steigern.

Das Betriebsergebnis stieg im Vergleich zu den ersten drei Quartalen 2010 Euro, der Überschuss vor Steuern um 12,7% / 11,7 Mio. auf 103,6 Mio. Euro. um 1,4% oder 2,4 Mio. auf 178,7 Mio.

Der Überschuss nach Steuern wuchs sogar um 20,7% / 15,7 Mio. auf 91,6 Mio. Euro!

Wir haben dabei in allen wesentlichen Bereichen Zuwächse erzielt!

Das Zinsergebnis stieg um 7,5% / 17,8 Mio. auf 256,7 Mio. Euro. Dabei gingen die Zinsen im Kreditgeschäft aufgrund des starken Drucks auf die Zinsspanne leicht zurück, die Equity Überschüssen der Beteiligungen. Equity-Erträge profitierten hingegen von höheren Erträge Zahlungsverkehrs-

Das Provisionsergebnis wuchs auf 80,1 Mio. Euro (+ 6,4% / 4,8 Mio.), wobei besonders die Zahlungsverkehrs (+ 7,9% auf 27,0 Mio. Euro) und die Kreditprovisionen (+ 9,8% auf 16,2 Mio. Euro) herausragten. Die Wertpapierprovisionen blieben mit 24,8 Mio. Euro auf dem hohen Vorjahresniveau stabil. ie

Ungebrochener Anstieg der Finanzierungen

  • 4,8% Kreditzuwachs auf 10,9 Mrd. Euro
  • Expansionsmärkte treiben Privatkreditwachstum

Die Kommerzkredite stiegen, trotz der Eintrübung des konjunkturellen Umfeldes und der Zurückhaltung der Unternehmen bei Investitionen und Betriebsmittelfinanzierungen, um 5,4% auf 8,8 Mrd. Euro. , ckelte

Auch das Leasing-Geschäft entwickelte sich sehr erfreulich: die Neuvergabe war mit 103 Mio. Euro um 26% höher als im Vorjahr, das Gesamtvolumen wuchs um 8,4% auf rund 1,5 Mrd. Euro!

Die Privatkredite stiegen trotz hoher Rücklösungen um 2,4% auf 2,0 Mrd. Euro. Zur Steigerung der Neuverga rund 15% trugen die Expansionsmärkte Tschechien, Ungarn und die Slowakei besonders bei. Neuvergaben um

Oberbank als sicherer Hafen gesucht

• 20 Mrd. Euro anvertraute Vermögen (+ 1,5% / 287 Mio. Euro) beweisen Kundenvertrauen

Die Primäreinlagen blieben mit 11,0 Mrd. Euro auf dem Vorjahresniveau stabil, obwohl die Sparquote der privaten Haushalte im Gesamtmarkt rückläufig ist.

Weil wir ausgezeichnet mit Primäreinlagen und anderen Refinanzierungsmitteln ausgestattet sind (sie üb die Kredite um 820 Mio. Euro), mussten wir den Konditionenkampf um zusätzliche Kundeneinlagen nicht mitmachen. übersteigen

Das Volumen der Wertpapiere auf den Depots unserer Kunden stieg um 3,4% oder 278 Mio. auf 8.548 Mio. Euro an.

Ausgezeichnete Kennzahlenentwicklung, hervorragende Kapitalausstattung

  • RoE vor Steuern 11,61%, nach Steuern nentwicklung, Steuern 10,26%
  • Cost-income-ratio 48,8%
  • Kernkapitalquote von 9,46% auf 10,13% gestiegen
  • Eigenmittelquote doppelt so hoch wie vorgeschrieben

Der Return on equity ist aufgrund der Ergebnisverbesserung weiter gestiegen: vor Steuern um 0,14%-Punkte auf 11,61%, nach Steuern sogar um 0,78%-Punkte auf 10,26%. Die Cost income-ratio liegt mit 48,8% weiterhin ausgezeichnet. Punkte Punkte Cost-

Das Kernkapital der Oberbank stieg im Jahresabsta 9,46% auf 10,13%. Die Eigenmittel blieben mit 1.537 Mio. Euro nahezu unverändert 15,14% ist weiterhin fast doppelt so hoch wie gesetzlich vorgeschrieben. ratio Jahresabstand um gut 8% auf 1.028,1 Mio. Euro, die Kernkapitalquote von unverändert, die Eigenmittelquote von ,

Trotz des starken Kreditwachstums liegen diese Quoten in Österreich im Spitzenfeld, daher sind keine Krediteinschränkungen nötig! en

Generaldirektor Dr. Franz Gasselsberger, MBA

DIE OBERBANK AKTIE

Die Oberbank Aktie hat sich in den ersten drei Quarten Quarten 2011 weiterhin überdurchschnittlich stabil entwickelt.

Kennzahlen der Oberbank Aktien 1.-3.Qu. 2011 1.-3.Qu. 2010
Anzahl Stamm-Stückaktien 25.783.125 25.783.125
Anzahl Vorzugs-Stückaktien 3.000.000 3.000.000
Höchstkurs Stamm-/Vorzugsaktie in €
/Vorzugsaktie
47,00/39,85 44,05/39,00
Tiefstkurs Stamm-/Vorzugsaktie in € 44,80/38,80 42,80/36,90
Schlusskurs Stamm-/Vorzugsaktie in €
/Vorzugsaktie
47,00/39,85 44,00/39,00
Marktkapitalisierung in Mio. € 1.331,4 1.251,5
IFRS-Ergebnis pro Aktie in € annualisiert
Ergebnis
4,25 3,53
Kurs-/Gewinn-Verhältnis Stammaktie
Verhältnis
11,06 12,46
Kurs-/Gewinn-Verhältnis Vorzugsaktie
Verhältnis
9,38 11,05

Oberbank Stamm- und Vorzugs Vorzugsaktien im Vergleich zum ATX

DIE GESCHÄFTSFELDER IN DEN ERSTEN DREI QUARTALEN

SEGMENT FIRMENKUNDEN
---------------------- -- --
Beträge in Mio. € 1.-3.Qu. 2011 1.-3.Qu. 2010 +/- absolut +/- %
Zinsergebnis 141,3 130,5 10,8 8,3
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -37,6 -51,1 13,6
6
-26,6
Provisionsergebnis 44,6 39,4 5,3 13,4
Handelsergebnis -0,2 -0,5 0,3
0,3
-69,8
Verwaltungsaufwand -80,4 -72,6 -7,8
7,8
10,7
Sonstiger betrieblicher Erfolg 7,5 6,7 0,8
8
12,5
Außerordentliches Ergebnis 0,0 0,0 0,0
Periodenüberschuss vor Steuern 75,4 52,3 23,1 44,1
Ø
Kredit-
und Marktrisikoäquivalent
7.746,8 7.656,1 90,7 1,2
(BWG)
Ø zugeordnetes Eigenkapital 701,8 619,7 82,1
82,1
13,2
Return on Equity (RoE) 14,3% 11,3% 3,0%-P.
P.
Cost-Income-Ratio 41,6% 41,2% 0,4%-P.
P.

Ergebnisverbesserung im Segment Firmenkunden

Das Zinsergebnis stieg gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum Risikovorsorgen im Kreditgeschäft reduzierten Provisionsergebnis war ein Anstieg um 13 egenüber um 8,3% / 10,8 Mio. auf 141,3 reduzierten sich um 26,6% / 13,6 Mio. auf 37,6 Mio. 13,4% / 5,3 Mio. auf 44,6 Mio. Euro festzustellen. 141,3 Mio. Euro an. Die Euro. Beim

Die Verwaltungsaufwendungen verzeichneten einen Anstieg betriebliche Erfolg erhöhte sich um 12,5% Anstieg um 10,7% / 7,8 Mio. auf 80,4 Mio. Euro % / 0,8 Mio. auf 7,5 Mio. Euro. Euro, der sonstige

Der Periodenüberschuss vor Steuern erhöhte erhöhte sich damit um 44,1% / 23,1 Mio. auf 75,4 Mio. Euro.

Der Return on Equity stieg um 3,0 %-Punkt 41,6%. unkte auf 14,3%, die Cost-Income-Ratio erhöhte sich um 0,4 %-Punkte auf

Mehr als 38.300 Firmenkunden

Der positive Trend bei der Neukundengewinnung setzte sich auch im dritten Quartal 2011 fort, seit Jahresbeginn konnten wir 4.027 neue Firmenkunden gewinnen. Derzeit betreut die Oberbank 38.361 Firmenkunden.

Kommerzkredite

Die Kommerzkredite stiegen im Jahresabstand um erfreuliche 5,4% / 455,1 Mio. auf 8.830,2 Mio. Euro.

Kommerzkredite Zuwachs im
Jahresabstand
Zuwachs im
Jahresabstand
Stand 30.9.2011 Stand 30.9.2010 absolut in %
€ 8.830,2 Mio. € 8.375,1 Mio. € 455,1 Mio. 5,4%

Investitionsfinanzierung

Das Obligo der Investitionsfinanzierungen erhöhte sich um 3,4% oder 194,2 Mio. auf 5.880,9 Mio. Euro.

Investitionsfinanzierung Zuwachs im
Jahresabstand
Zuwachs im
Jahresabstand
Stand 30.9.2011 Stand 30.9.2010 absolut in %
€ 5.880,9 Mio. € 5.686,7 Mio. € 194,2 Mio. 3,4%

Die ersten drei Quartale 2011 sind im Bereich der Investitions- und Innovationsförderung sehr gut gelaufen. Die Förderoblighi konnten um 16,3% auf 513,2 Mio. Euro gesteigert werden. Die seit Beginn der Krise starke Nachfrage nach Förderungen für umweltrelevante Investitionsprojekte (Energieeinsparung bzw. effiziente Energienutzung) hält ungebrochen an. Auch die Anzahl der über die Oberbank eingereichten Förderprojekte erhöhte sich in den ersten drei Quartalen 2011, verglichen mit dem Durchschnitt der drei Vorjahre (2008-2010), um 5,4%. Mit einem Marktanteil bei den ERP-Industriekreditbewilligungen von 24% liegt die Oberbank österreichweit weiterhin an erster Stelle (19% im Jahr 2010).

Leasing

Die Leasing-Kundenforderungen stiegen im Vorjahresvergleich um 6,6% oder 92 Mio. auf 1.478 Mio. Euro.

Leasing-Kundenforderungen Zuwachs im
Jahresabstand
Zuwachs im
Jahresabstand
1.-3. Quartal 2011 1.-3. Quartal 2010 absolut in %
€ 1.477,9 Mio. € 1.386,5 Mio. € 91,4 Mio. 6,6%

Das Neugeschäftsvolumen erhöhte sich um 22,2% oder 66,4 Mio. auf 365,4 Mio. Euro. Das laufende Geschäftsjahr war in den ersten drei Quartalen von einer spürbaren Belebung des Neugeschäftes in allen Märkten geprägt; insbesondere in der Kfz-Sparte machte sich das starke LKW-Geschäft bemerkbar (+50%). Auch im Immobilien-Bereich konnten wir wieder eine verstärkte Nachfrage verzeichnen. Die hohe Dynamik zu Jahresbeginn hat sich jedoch gegen Mitte des Jahres merklich abgeschwächt. Dennoch konnten wir unsere gute Marktposition in allen Märkten halten bzw. leicht aufbauen.

Strukturierte Finanzierungen

Die Nachfrage nach Akquisitionsfinanzierungen hat sich zum Vergleichszeitraum des Vorjahres beinahe verdoppelt. Unverändert auf hohem Niveau blieben die Projektanfragen für klassische Investitionsfinanzierungen, was aufgrund der bereits regen Investitionstätigkeit 2010 umso beachtlicher ist. Nach den besonderen Erfordernissen der Nachkrisenzeit sind Refinanzierungen, aber auch liquiditätsstärkende Maßnahmen, wie Forderungsfinanzierung, wieder auf üblichen Niveaus angelangt..

Oberbank Opportunity Fonds

Seit Jahresbeginn 2011 hatte der Oberbank Opportunity Fonds 107 Anfragen und konnte bereits fünf Projekte zu einem erfolgreichen Abschluss führen. Einige weitere befinden sich kurz vor Abschluss — insgesamt wird mit acht Transaktionen bis Jahresende gerechnet.

Unter den Anfragen an den Oberbank Opportunity Fonds befanden sich auch zahlreiche Akquisitionsprojekte. Als Resultat der Krise haben Unternehmen ein höheres Bedürfnis nach einer soliden, krisenresistenten Finanzierungsstruktur, daher geht der Oberbank Opportunity Fonds auch im vierten Quartal 2011 von einer starken Nachfrage nach seinen Produkten aus.

Seit Bestehen wurden vom Oberbank Opportunity Fonds 30 Transaktionen mit Eigen- und/oder Mezzaninkapital finanziell begleitet. Das kommitierte Fondsvolumen belief sich per 30.9.2011 auf rund 71,85 Mio. Euro (von gesamt 150 Mio. Euro), davon 34,41 Mio. Euro Eigenkapital und 37,44 Mio. Euro Mezzaninkapital.

Konsortialfinanzierungen

Das Gesamtvolumen im Bereich Syndizierung und internationale Kredite hat sich gegenüber 2010 in den ersten drei Quartalen des laufenden Geschäftsjahres leicht erhöht. Die Rolle der Oberbank als Konsortialführerin bei syndizierten Finanzierungen für österreichische Unternehmen konnte weiter gefestigt werden.

Für die Lufthansa wurde erneut eine Konsortialfinanzierung für den Erwerb eines Airbus A380 abgeschlossen.

Darüber hinaus zeigte sich die Oberbank auch international als kompetenter Finanzierungspartner für Geschäfte heimischer Exporteure. So wurde beispielsweise der Novikombank, Moskau, eine von der OeKB garantierte Abnehmerfinanzierung in Höhe von 5,6 Mio. Euro für den russischen Kunden eines oberösterreichischen Exportunternehmens eingeräumt.

Exportfinanzierung und -förderung

Trotz der sich abzeichnenden Eintrübung der Weltkonjunktur scheint sich heuer wieder ein Rekord bei den österreichischen Exporten abzuzeichnen. Die Wirtschaftskammer Österreich geht davon aus, dass 2011 insgesamt Waren im Wert von über 125 Mrd. Euro ausgeführt werden. Die Auftragsbücher sind gut gefüllt, sodass viele unserer Exporteure auch bis zum Ende des ersten Quartals 2012 von einer Vollauslastung sprechen. Das Jahr 2008 war schon ein Rekordjahr, da der entsprechende Vergleichswert bei ca. 117 Mrd. Euro lag. Kurz darauf ging es in der Krise steil bergab, sodass die 100-Mrd.-Euro-Marke deutlich unterschritten wurde.

Anders als 2008 sprechen viele UnternehmerInnen dieses Thema jetzt aktiv an bzw. haben sie bereits entsprechende Szenarien zur etwaigen Gegensteuerung entwickelt und sorgen für eine entsprechende Liquiditätsreserve. So wurden im laufenden Jahr die Kapazitäten nur vorsichtig erhöht, sodass flexibel auf möglicherweise anstehende Auftragsrückgänge und Versorgungsengpässe reagiert werden kann.

Die Oberbank als Hausbank vieler Exporteure begleitet ihre KundInnen aktiv bei der Optimierung des Working Capitals, wobei eng mit den österreichischen Exportförderstellen zusammengearbeitet wird. Schneller und verlässlicher Zahlungsverkehr, umfassende Beratung bei dokumentären Absicherungen, kompetente Begleitung der Unternehmen auch bei Investitionen im Ausland und attraktive Verfahrenszinssätze stellten heuer wieder einen interessanten Mix für zahlreiche Oberbank-KundInnen dar. Somit konnte die starke Position der Oberbank bei den Marktanteilen in den Exportfinanzierungsverfahren noch weiter ausgebaut werden.

Die strategische Ausrichtung der Oberbank als Bank für den Mittelstand und die Industrie manifestierte sich besonders im für die KMU relevanten Exportfonds-Verfahren, wo der Anteil der Oberbank-KundInnen österreichweit bereits einen Wert von über 11,5% ausmacht. Der Erfolg unserer KundInnen ist auch ein Erfolg der Oberbank, die damit ihren Platz als zweitstärkste Bank im Exportfonds-Verfahren ausbauen konnte.

Dokumenten- und Garantiegeschäft

Die Ergebnisse im Dokumenten- und Auslandsgarantiegeschäft im dritten Quartal weisen auf eine Zielerreichung per Jahresende hin. Das angestrebte Volumensziel wurde bereits fast erreicht: die Zuwächse zum Vorjahr betragen 13% (von 823 Mio. auf 926 Mio. Euro). Die Stückzahlen stiegen um 7% (von 6.945 auf 7.397 Stück), wobei sowohl die Zusammenarbeit mit Bestandskunden ausgeweitet wurde als auch Neukunden gewonnen werden konnten. Volumens- und Stückzahlensteigerungen führten zu einer Ergebnissteigerung von ebenfalls 7%, einem Wert bereits knapp über dem Jahresziel. Durch die konsequente Umsetzung der Preispolitik im Inlandshaftungsgeschäft erhöhten sich die Erträge um 10,7%.

Zahlungsverkehr

Im dritten Quartal konnten im Bereich Zahlungsverkehr klare Ertragszuwächse verzeichnet werden. Ein besonderes Augenmerk wird auf Firmen gelegt, die bisher ausschließlich Finanzierungen der Oberbank nutzten. Mit verbesserten Produktbündelungen rund um das Konto sollen auch diese Unternehmen als Zahlungsverkehrskunden gewonnen werden.

Generell erfolgten Informationen rund um die Einstellung der bisherigen Auftragsformulare "Überweisung und Zahlschein", die durch die "Zahlungsanweisung" abgelöst wurden. Ein weiterer Schwerpunkt lag bei den Vorbereitungs- und Testarbeiten für die Teilnahme am Clearing Service Austria, kurz CSA. Ziel ist, auch in Österreich — wie bereits in den übrigen Euro Ländern erfolgt — ein Zahlungsverkehr-Clearinghouse, zu installieren und damit den Grundstein für eine weitere Modernisierung des österreichischen Inlandszahlungsverkehrs zu legen.

Risikomanagement, Veranlagung

Zins- und Währungsrisikomanagement

Starke Ausschläge bei den Hauptwährungen, die defacto Anbindung des Schweizer Franken an den Euro und die durch die Unsicherheit an den Finanzmärkten verursachten tiefen Zinssätze im langfristigen Laufzeitsegment waren Basis für eine erfreuliche Entwicklung des Devisen- und Zinsabsicherungsgeschäftes. Speziell im September nutzten viele Exporteure die günstigeren Kurse zur Absicherung ihrer Positionen. Das Kundeninteresse am Thema B.R.I.C.- Währungen steigt, speziell die Konvertierbarkeit der Chinesischen Währung. Die äußerst attraktiven Zinssätze im längerfristigen Laufzeitsegment veranlassten eine Reihe von KundInnen, ihre Finanzierungen gegen Zinsanstiege zu immunisieren — speziell Laufzeiten von fünf bis zehn Jahren waren gesucht.

Direktkundenbetreuung

Kurze Wege, schnelles Handeln und attraktive Veranlagungszinssätze waren im dritten Quartal das Erfolgsrezept in der Direktkundenbetreuung. Der September mit seinen zum Teil sehr kräftigen Ausschlägen an den Märkten war im Devisenbereich bei den Direktkunden der mit Abstand erfolgreichste Geschäftsmonat des Jahres. Im kurzfristigen Zinsbereich konnten wir durch attraktive Zinssätze die veranlagten Beträge von GroßanlegerInnen im Haus halten.

Eigenhandel

Ausgelöst durch das Downgrade der USA haben die Sorgen über die Bonität der Länder und über die weitere wirtschaftliche Entwicklung die Finanzmärkte negativ beeinflusst: Die Aktienkurse haben deutlich an Wert verloren und das Kapital wurde in sichere Werte (Deutsche Bundesanleihen, Schweizer Franken) veranlagt. Dadurch wurde ein historisch tiefes Zinsniveau von unter 1,70% für 10jährige Deutsche Bundesanleihen erreicht; auch der EUR/CHF Wechselkurs stand kurzfristig beinahe im Verhältnis 1:1. Nur durch eine massive Intervention und einen Kraftakt der Schweizerischen Nationalbank konnte diese Bewegung gestoppt werden und sich der Kurs wieder auf über 1,20 bewegen. In diesem Umfeld hat sich unser risikobewusstes Vorgehen im Handel wiederum bestätigt und es war uns möglich konstant Erträge zu erzielen, die dem Budget entsprechen. Im Vorjahresvergleich konnten die Erträge um 12,5% gesteigert werden.

Auslandsschwerpunkte

Im Rahmen der Auslandsstrategie der Oberbank gibt es keine wesentlichen Änderungen. Der Fokus liegt nach wie vor auf der nachhaltigen Sicherstellung der Liquidität. Im letzten Quartal konnte die Anzahl der Partnerbanken, die der Oberbank Geld anvertrauen, weiter ausgeweitet werden. Die Liquiditätsreserve zur Refinanzierung des steigenden Kreditwachstums ist daher nach wie vor sehr komfortabel.

Es wird weiterhin ein Fokus auf die wichtigsten Exportmärkte unserer KundInnen gelegt, neben der EU sind dies vor allem Süd-Ost Asien, Lateinamerika, verstärkt auch wieder die USA und osteuropäische Länder. Brasilien, Russland, Indien, China, aber auch Länder wie die Türkei und teilweise die Generation der "Next Eleven"-Wachstumsländer werden nicht außer Acht gelassen. Im Laufe des bisherigen Jahres konnte die Oberbank im Einklang mit den gestiegenen Außenhandelsumsätzen der österreichischen Wirtschaft analoge und teils sogar überproportionale Steigerungen bei den grenzüberschreitenden Kundentransaktionen verzeichnen.

Liquidität

Die Liquiditätssituation der Oberbank stellte sich auch im dritten Quartal unverändert gut dar. Die Kundenpositionen blieben stabil und als Ergebnis hielten wir einen konstanten Liquiditätspuffer in der Höhe von ca. 1 Mrd. Euro. Dieser Liquiditätspuffer ergibt sich aus Sicherheiten, die bei der Nationalbank gehalten werden. Ein jederzeitiger Zugang zum Nationalbankgeld ist ebenfalls sichergestellt.

Primäreinlagen

Die anhaltende Verunsicherung an den Finanzmärkten hinterließ im abgelaufenen Quartal im Einlagenbereich deutliche Spuren. Viele Anleger setzten auf Liquidität, wodurch der Anteil der Sichteinlagen zulasten der Termineinlagen anstieg. Der seit längerer Zeit verschärfte Wettbewerb um Einlagen hinterließ bei der durchschnittlichen Verzinsung der Sichteinlagen Spuren. Durch aktives Management dieses Bereiches konnten die Zinssätze weitgehend stabil gehalten werden. Die Verzinsung der Termineinlagen entwickelte sich marktgemäß.

SEGMENT PRIVATKUNDEN

Beträge in Mio. € 1.-3.Qu. 2011 1.-3.Qu. 2010 +/- absolut +/- %
Zinsergebnis 43,0 39,0 4,0 10,4
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -8,7 -7,6 -1,0
0
13,6
Provisionsergebnis 35,4 35,9 -0,5
5
-1,3
Handelsergebnis 0,0 0,0 0,0
0,0
Verwaltungsaufwand -65,2 -63,4 -1,7
7
2,7
Sonstiger betrieblicher Erfolg 1,3 0,7 0,6
0,6
96,6
Außerordentliches Ergebnis 0,0 0,0 0,0
Periodenüberschuss vor Steuern 5,9 4,4 1,4 32,3
Ø
Kredit-
und
Marktrisikoäquivalent
1.157,7 1.212,7 -55,0
55,0
-4,5
(BWG)
Ø zugeordnetes Eigenkapital 104,9 98,2 6,7
6,7
6,8
Return on Equity (RoE) 7,5% 6,0% 1,4%-P.
P.
Cost-Income-Ratio 81,7% 84,0% -2,3%-P.
P.

Erfreuliche Steigerung im Zinsergebnis

Die Ergebnisverbesserung im Segment Privatkunden 43,0 Mio. Euro zurückzuführen, das Provisionsergebnis Privatkunden ist auf den Anstieg des Zinsergebnisses um 10,4 Provisionsergebnis ging um 1,3% / 0,5 Mio. auf 35,4 Mio. Euro leicht zurück 10,4% / 4,0 Mio. auf zurück.

Die Risikovorsorgen erhöhten sich gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres 8,7 Mio. Euro. Die Verwaltungsaufwendungen betriebliche Erfolg erhöhte sich um 0,6 Mio. um 13,6% / ungsaufwendungen stiegen um 2,7% / 1,7 Mio. auf 65,2 Mio. Euro. auf 1,3 Mio. Euro. / 1,0 Mio. auf Euro. Der sonstige

Der Return on Equity stieg um 1,4%-Punkte auf 81,7%. unkte 7,5%, die Cost-Income-Ratio verringerte sich um 2,3%-Punkte auf

Mehr Privatkunden als ein Jahr zuvor tkunden

Das Privatkundengeschäft spiegelt die Wachstumsstrategie der Oberbank wider: per allen in- und ausländischen Geschäftsbereichen 30.9.2011 betreuten wir in 300.346 PrivatkundInnen, um 6.498 Personen mehr als ein Jahr 2011 ,

zuvor. Mehr als ein Drittel der neuen KundInnen nutzen als erstes Produkt der Oberbank ein Privatkonto und rund 25% ein Sparbuch.

Privatkundenanzahl Zuwachs im
Jahresabstand
Zuwachs im
Jahresabstand
Stand 30.9.2011* Stand 30.9.2010 absolut in %
300.346 293.848 6.498 2,2%

* Bei den PrivatkundInnen erfolgt ab 1.1.2011 die Zählung PrivatkundInnen und MitinhaberInnen.

4.917 neue Privatkonten

Seit Jahresbeginn hat der Bestand an Privatkonten um erfreuliche 3.468 auf 170.051 Stück zugenommen. Im Jahresabstand beträgt der Zuwachs 4.917 Stück oder 3,0%.

Neben einer Kontoaktion in Österreich sind vor allem die Auslandsmärkte und die Filial-Expansion in Wien für diesen erfreulichen Zuwachs verantwortlich.

Privatkontoanzahl Zuwachs im
Jahresabstand
Zuwachs im
Jahresabstand
Stand 30.9.2011 Stand 30.9.2010 absolut in %
170.051 165.134 4.917 3,0%

Privatkredite

Im Vergleich zum 30.9.2010 stieg der Bestand an Privatkrediten um 2,4% / 47,0 Mio. auf 2.029,0 Mio. Euro. Das hohe Neukreditvolumen an private Haushalte kommt vor allem aus den Geschäftsbereichen Wien, Hauptplatz, Salzkammergut und von den Auslandsmärkten, spiegelt sich allerdings aufgrund von außertourlichen Tilgungen bzw. auslaufenden Kreditverträgen nur in geringem Maß im Gesamtbestand wider. Das Verhältnis zwischen Euro- und Fremdwährungskrediten hat sich weiter zu Gunsten der Euro-Kredite verschoben.

Privatkredite Zuwachs im
Jahresabstand
Zuwachs im
Jahresabstand
Stand 30.9.2010
Stand 30.9.2011
absolut in %
€ 2.029,0 Mio. € 1.982,0 Mio. € 47,0 Mio. 2,4%

Spareinlagen

Das Volumen der Spareinlagen verzeichnete im 12-Monats-Abstand einen Anstieg um 0,7% / 24,3 Mio. auf 3.328,1 Mio. Euro. Abgesehen von der rückläufigen Sparquote in Österreich sehen wir in diesem Jahr verstärkt Umschichtungen von Spareinlagen in Sachwerte, z. B. Immobilien. Das Verhältnis variable zu festverzinste Spareinlagen hat sich weiterhin zu Gunsten der festverzinsten Spareinlagen verschoben.

Spareinlagen Zuwachs im
Jahresabstand
Zuwachs im
Jahresabstand
Stand 30.9.2011 Stand 30.9.2010 absolut in %
€ 3.328,1 Mio. € 3.303,8 Mio. € 24,3 Mio. 0,7%

Wertpapiergeschäft

Das dritte Quartal 2011 war von den Rahmenbedingungen her eines der schwierigsten Quartale der vergangenen Jahre. Die weitere Eskalation der Griechenland-Verschuldungskrise riss die Börsen im August in einen weltweiten Abwärtstrend. Viele Aktionäre liquidierten ihre Positionen und erhöhten die Bargeldquoten in den Portfolios. Somit war der August einer der umsatzstärksten Sommermonate der letzten Jahre und trug wesentlich dazu bei, dass die Wertpapierprovisionen im dritten Quartal um 4,8% über dem Vorjahresvergleichsquartal lagen und auf 8,2 Mio. Euro anstiegen. In den ersten drei Quartalen 2011 lagen die Wertpapierprovisionen mit 24,8 Mio. Euro ebenfalls über dem Vorjahresniveau (24,7 Mio. Euro).

Die gesamten Kundenkurswerte auf den Depots reduzierten sich gegenüber dem 30.09.2011 von 9.053,6 Mio. Euro auf 8.547,0 Mio. Euro. Zu Jahresbeginn betrugen die Kurswerte 8.777,4 Euro und lagen damit um 230,4 Mio. Euro oder 2,6% höher als zum 30.09.2011. Der Rückgang fiel, trotz eines starken Rückganges des ATX um 32,9%, moderat aus, da einerseits Neugeldzuflüsse zu verzeichnen waren, andererseits der hohe Bestand an soliden Euroanleihen stabil war. Angesichts der Euro-Diskussionen wurde die Nachfrage nach Fremdwährungsanleihen etwas reger, die sehr tiefen Zinsen etwa im Schweizer Franken oder auch in der Norwegischen Krone führten jedoch nicht zu größeren Kapitalströmen.

Eigene Emissionen

Nach wie vor greifen die Anleger zu Laufzeiten zwischen drei und fünf Jahren. Am beliebtesten sind derzeit klassische Fixzinsanleihen. Das gesamte Emissionsvolumen in den ersten drei Quartalen beläuft sich auf 307,0 Mio. Euro. Die Bilanzposition Verbriefte Verbindlichkeiten inkl. Nachrangkapital erhöhte sich gegenüber dem Jahresbeginn um 4,0% oder 88,9 Mio. auf 2.321,5 Euro. Der Zuwachs alleine im dritten Quartal belief sich auf 97,4 Mio. Euro

Da am 1.10.2011 die Pflicht zur Versteuerung von Kursgewinnen auch bei Anleihen begann, wurden im September noch größere Vorziehkäufe von Anleihen mit tiefen Kursen getätigt. Frühzeitig wurde auch eine spezielle Anleihe für die Veranlagung von Gewinnfreibeträgen aufgelegt.

Im laufenden Jahr haben sich die Möglichkeiten der Banken, sich langfristig zu finanzieren, deutlich verschlechtert. Neben den Unsicherheiten an den Finanzmärkten sind für diese Entwicklung auch die geplanten neuen Rahmenbedingungen und gesetzlichen Regelungen verantwortlich, die die Investoren bereits jetzt in ihren Entscheidungen berücksichtigen. So fallen Banken auf Grund von Basel III zum größten Teil als Käufer von Anleihen anderer Institute aus und die Bestimmungen von Solvency II erschweren es den Versicherungenm, Anleihen von Banken zu erwerben. Dennoch schenkten die Kunden und Investoren auch im dritten Quartal der Oberbank ihr Vertrauen. So wurde die Position der verbrieften Verbindlichkeiten stabil gehalten und im Vergleich zum Jahresbeginn sogar um mehr als 5% gesteigert.

Private Banking

Im Private Banking setzte sich die Neugeldgewinnung auf hohem Niveau weiter fort. Der 3 Banken Sachwertefonds konnte als überzeugende Antwort auf die Herausforderungen an den Kapitalmärkten weiter guten Zulauf verbuchen. Die Aktienquoten der Anleger wurden zu Beginn des dritten Quartals weiter gesenkt, um die Risiken zu verkleinern. In der Vermögensverwaltung wurde die Quote sukzessive auf historisch niedrige 15% gesenkt, im Gegenzug die Bargeldquoten entsprechend erhöht.

Fondsgeschäft: 3 Banken-Generali Investment GmbH wuchs stärker als der Markt

In den ersten neun Monaten 2011 stieg das Fondsvolumen um 0, 7% auf 5,2 Mrd. Euro. Damit konnte die Entwicklung des Marktes neuerlich deutlich übertroffen werden. Der Gesamtmarkt Österreich zeigte in diesem Zeitraum ein Minus von 6,0%. Lediglich vier von insgesamt 23 österreichischen Fondsgesellschaften konnten im bisherigen Jahresverlauf ein Wachstum aufweisen. Treiber dieser guten Entwicklung war das Segment Spezialfondsund Großanlegergeschäft, in dem seit Jahresbeginn ein Nettomittelwachstum von knapp 300 Mio. Euro erzielt werden konnte. Das Publikumsgeschäft war bisher geprägt von der Zurückhaltung der Privatanleger und stagnierte insgesamt. Reger Nachfrage erfreute sich weiterhin die Sachwert-Strategie.

Zuwachs beim Bausparen

In den ersten drei Quartalen 2011 ist die Anzahl der von der Oberbank für die Bausparkasse Wüstenrot abgeschlossenen Bausparverträge im Vergleich zum Vorjahr um 8,8% auf 8.804 Bausparabschlüsse gestiegen. Dies entspricht einem Rekordwert in der mehr als 40-jährigen Zusammenarbeit mit Wüstenrot.

Versicherungen

Die positive Verkaufsentwicklung bei den Kapitalversicherungen setzte sich in Österreich und Deutschland im dritten Quartal fort und es wurde eine Prämiensumme von 42,5 Mio. Euro erwirtschaftet. Dies entspricht einer Steigerung von 7,8% zum Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Steigerungen wurden sowohl im Privatkundengeschäft als auch im Firmenkundenbereich erzielt.

eBanking

Der Schwerpunkt der Produktentwicklung im Electronic Banking lag in der nachhaltigen Verbesserung der Auszugsqualität in Österreich und den Auslandsmärkten. So stehen Electronic Banking KundInnen seit September laufend aktualisierte Kontoinformationen in Form von AVISO-Buchungen automatisch zur Verfügung. Speziell ELBA-KundInnen profitieren zusätzlich vom generell erweiterten Leistungsangebot im Cash Management. Neue Funktionen, wie beispielsweise die Valuta- und Liquiditätsübersicht, bieten Unternehmensgruppen und Konzernen eine verbesserte Informationsbasis, welche vor allem im Bereich der effektiven Liquiditätssteuerung genutzt wird.

Beim Thema Sicherheit im Online-Banking wurden die bereits in Österreich gesetzten Maßnahmen auch auf die Auslandsmärkte ausgedehnt. Im Interesse und vor allem zum Schutze unserer KundInnen erfolgte in den Geschäftsbereichen Deutschland und Tschechien eine generelle Umstellung von der Papier-TAN auf die mobile TAN (xTAN). Parallel dazu wurde auch ein Betragslimit für Zahlungsaufträge, autorisiert mittels Papier-TAN, eingeführt. Beide Maßnahmen führten dazu, dass in der Oberbank zwischenzeitlich bereits mehr als zwei Drittel aller eBanking KundInnen das neue xTAN Verfahren einsetzen.

SEGMENT FINANCIAL MARKETS

Im Segment Financial Markets werden das Ergebnis der Beteiligungen, der Handelstätigkeit aus dem Überhang der unverzinslichen Passiva sowie der Fristentransformation dargestellt. Handelstätigkeit und das Zinsergebnis

Beträge in Mio. € 1.-3.Qu. 2011 1.-3.Qu. 2010 +/- absolut +/- %
Zinsergebnis 72,4 69,4 3,0 4,4
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -28,9 -25,6 -3,3
3,3
12,8
Provisionsergebnis 0,0 0,0 0,0
Handelsergebnis 6,6 4,9 1,7
1,7
34,2
Verwaltungsaufwand -4,0 -3,9 -0,1
0,1
2,4
Sonstiger betrieblicher Erfolg -7,1 9,3 -16,4
16,4
>-100
Außerordentliches Ergebnis 0,0 0,0 0,0
Periodenüberschuss vor Steuern 39,0 54,0 -15,1
1
-27,9
Ø Kredit- und Marktrisikoäquivalent 4.229,0 4.322,1 -93,1
93,1
-2,2
(BWG)
Ø zugeordnetes Eigenkapital 383,1 349,8 33,3
33,3
9,5
Return on Equity (RoE) 13,6% 20,6 -7,0%-P.
P.
Cost-Income-Ratio 5,6% 4,7% 0,9%-P.
P.

Das Ergebnis im Segment Financial Markets hauptsächlich auf den Rückgang des sonstigen betrieblichen Erfolge zurückzuführen. Die Ergebnisminderung beim resultiert u.a. aus dem Anstieg der sonstigen Steuern (Bankenabgabe). gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres reduzierte sich um 27,9% / 15,1 Mio. auf 39,0 Mio. onstigen Erfolges sowie auf den Anstieg der Risikovorgen sonstigen betrieblichen Erfolg um 16,4 Mio. auf Die Risikovorsorgen zeigen um 12,8% / 3,3 Mio. auf 28,9 Mio. Euro. Euro und ist auf -7,1 Mio. Euro einen Anstieg

Das Handelsergebnis erhöhte sich um 34,2 34,2% / 1,7 Mio. auf 6,6 Mio. Euro.

Der Return on Equity ging um 7,0 %-Punkte auf unkte 13,6% zurück, die Cost-Income-Ratio stieg um 0,9 % %-Punkte auf 5,6%.

EIGENMITTEL

Das Kernkapital stieg im Vergleich zu den ersten drei Quartalen 2010 um 7,9% / 75,3 Mio. auf 1.028,1 Mio. Euro. Damit ist die Kernkapitalquote um 0,67%-Punkte von 9,46% auf 10,13% gestiegen.

Die konsolidierten Konzern-Eigenmittel gemäß § 24 BWG beliefen sich zum 30.9.2011 auf 1.537,1 Mio. Euro, das sind um 0,5% weniger als zum Vergleichsstichtag des Vorjahres.

Zum 30.9.2011 betrugen die erforderlichen Eigenmittel 872,6 Mio. Euro. Daraus ergibt sich ein Eigenmittelüberschuss von 664,5 Mio. Euro, er ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 2,5% gesunken. Die Eigenmittelquote von 15,14% ist fast doppelt so hoch wie gesetzlich vorgeschrieben.

RISIKO

Die Risikopolitik der Oberbank berücksichtigt die Risikosituation aller Geschäftsbereiche einschließlich der neuen Märkte. Das Risikomanagement stellt auf die Sicherheit der uns anvertrauten Kundengelder, das Halten der Eigenmittel und die Gewährleistung der Liquidität ab.

Die bedeutendste Risikokategorie bildet das Adressenausfallsrisiko. Diesem Risiko tragen wir durch die Dotation von entsprechenden Vorsorgen in der Bilanz Rechnung. Bei der Bonitätsbeurteilung und in der Sicherheitenpolitik können wir auf ein jahrzehntelanges Know-how zurückgreifen. Darüber hinaus sorgen unser Geschäftsmodell als Regionalbank, ein professionelles Kredit-Management sowie die ausgewogene Verteilung des Gesamtobligos auf die einzelnen Kundensegmente dafür, dass das Ausmaß dieses Risikos auf den Gesamterfolg der Oberbank überschaubar bleibt.

Somit gehen wir auch für das Gesamtjahr 2011 davon aus, dass sich keine außergewöhnlichen Adressausfallsrisiken ergeben.

Die übrigen Risikokategorien sind das Beteiligungsrisiko (Risiko von Wertverlusten bzw. Ertragsausfällen in unserem Beteiligungsportfolio), das Marktrisiko (Risiko von Verlusten durch sich ändernde Zinssätze, Devisen- oder Aktienkurse), das operationelle Risiko und das Liquiditätsrisiko.

Auch diese Risiken sind, dem Vorsichtsprinzip Rechnung tragend, durch entsprechende Kapitalien unterlegt. Beim Liquiditätsrisiko trägt zu unserer guten Position auch bei, dass wir mit den Primäreinlagen unserer Kunden (30.9.2011: 11,0 Mrd. Euro) das gesamte Kreditvolumen (30.9.2011: 10,9 Mrd. Euro) refinanzieren können. Darüber hinaus sind in der Oberbank ein permanentes Risikocontrolling, ein strenges Prozessmanagement sowie andere effiziente Kontroll- und Steuerungsinstrumente installiert.

Somit rechnen wir für das Gesamtjahr 2011 damit, dass in diesen Risikokategorien keine ungewöhnlichen Risikofälle auftreten werden.

AUSBLICK 2011

  • Schuldenkrise nach wie vor ungelöst
  • Wirtschaftswachstum deutlich abgeschwächt
  • Zurückhaltung bei Investitionen, Risikoaversion der Anleger

Trotz aller beschlossenen Hilfsmaßnahmen ist das Griechenland-Problem noch nicht nachhaltig gelöst, genau so wenig wie die Schuldenprobleme der anderen europäischen Staaten. Damit stehen praktisch keine Mittel zur Verfügung, mit denen die öffentliche Hand die Konjunktur stützen könnte.

Das abgeschwächte Wirtschaftswachstum und die pessimistischen Prognosen für das nächste Jahr lassen die Unternehmen bei Investitionen Zurückhaltung üben, das Verhalten der Anleger ist von besonderer Risikoaversion geprägt.

Entwicklung im 4. Quartal von hoher Unsicherheit geprägt

  • Deutlich gesunkene Kreditnachfrage, Konditionenwettkampf um Einlagen
  • Hohe Unwägbarkeiten im Zins- und Dienstleistungsgeschäft
  • Trotz starker Expansion nur leichter Aufwandsanstieg

Die starke Kreditnachfrage des ersten Halbjahres hat ab Jahresmitte deutlich nachgelassen, bei den Kundeneinlagen ist es — aufgrund der österreichweit gesunkenen Sparquote — zu einem harten Konditionenwettstreit gekommen. Wir liegen aber beim Kreditwachstum nach wie vor sehr gut und müssen uns wegen einer besonders starken Primärmittelausstattung nichts am kostenintensiven Wettbewerb um die Einlagen beteiligen.

Aufgrund dieser Gegebenheiten und der anhaltenden Börsenturbulenzen sind das Zins- und das Dienstleistungsergebnis zum Jahresende schwer abzuschätzen.

Die Aufwendungen dürften trotz der starken Expansion und der Gründung von acht Filialen weniger stark als die Erträge ansteigen.

Das Kreditrisiko dürfte 2011 günstiger sein, die Risikovorsorgen sollten trotz des höheren Kreditvolumens und unserer vorsichtigen Risikopolitik geringer ausfallen.

Die Ergebnisentwicklung im Gesamtjahr ist wegen der erwarteten hohen Volatilitäten an allen Märkten schwer einzuschätzen. Wir sind aber optimistisch, das hervorragende Vorjahresergebnis erreichen zu können!

3 BANKEN GRUPPE IN DEN ERSTEN DREI QUARTALEN 2011

Die 3 Banken Gruppe konnte in den ersten drei Quartalen 2011 eine erfreuliche Entwicklung verzeichnen. Die gemeinsame Bilanzsumme erhöhte sich seit Jahresbeginn um 2,7% auf 32,8 Mrd. Euro, das Kreditvolumen (nach Risikovorsorgen) um 3,1% auf 21,0 Mrd. Euro., die Primäreinlagen um 0,8% auf 21,6 Mrd. Euro. Der gemeinsame Periodenüberschuss nach Steuern wuchs um 8,2% auf 159,4 Mio. Euro.

Zum 30.9.2011 betrieben die 3 Banken zusammen 240 Filialen und beschäftigten durchschnittlich 3.724 Mitarbeiter.

KONZERN-ZWISCHENABSCHLUSS NACH IFRS Gesamtergebnisrechnung vom 1.1.2011 bis 30.9.2011

Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung 1.1.-30.9.2011 1.1.-30.9.2010 Veränderung Veränderung
für die ersten drei Quartale 2011 in Mio. € in Mio. € in Mio. € in %
1. Zinsen und ähnliche Erträge (1) 372,9 348,5 24,4 7,0
2. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (1) -167,8 -140,8 -27,0 19,2
3. Erträge aus at Equity bewerteten Unternehmen (1) 51,6 31,1 20,4 65,6
ZINSERGEBNIS (1) 256,7 238,9 17,9 7,5
4. Risikovorsorgen im Kreditgeschäft (2) -75,1 -84,4 9,3 -11,0
5. Provisionserträge (3) 89,3 83,6 5,8 6,9
6. Provisionsaufwendungen (3) -9,3 -8,3 -1,0 11,7
PROVISIONSERGEBNIS (3) 80,1 75,3 4,8 6,4
7. Handelsergebnis (4) 6,4 4,4 2,0 46,7
8. Verwaltungsaufwand (5) -170,0 -160,1 -9,9 6,2
9. Sonstiger betrieblicher Erfolg (6) 5,6 17,9 -12,3 -68,8
a)
Ergebnis
aus
finanziellen
Vermögenswerten
FV/PL
(6) -6,5 9,9 -16,4 >-100,0
b)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten AfS
(6) 0,9 2,2 -1,3 -59,3
c)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten HtM
(6) 1,7 0,6 1,1 >100,0
d)
Sonstiger Betrieblicher Erfolg
(6) 9,5 5,2 4,3 82,8
PERIODENÜBERSCHUSS VOR STEUERN 103,6 91,9 11,7 12,8
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag (7) -12,0 -16,0 3,9 -24,7
PERIODENÜBERSCHUSS NACH STEUERN 91,6 75,9 15,7 20,7
davon den Anteilseignern des Mutterunternehmens 91,6 75,9 15,7 20,7
zuzurechnen
davon den Minderheitsgesellschaftern zuzurechnen 0,0 0,0 0,0 0,0
DIREKT IM EIGENKAPITAL ERFASSTE ERTRÄGE UND AUFWENDUNGEN (IN MIO. €) 1.1.-30.9.2011 1.1.-30.9.2010
Periodenüberschuss nach Steuern 91,6 75,9
+/- Erfolgsneutrale Bewertungsänderungen IAS 39 -26,5 13,0
+/- Latente Steuern auf Erfolgsneutrale Bewertungsänderungen IAS 39 6,6 -3,2
+/- Veränderung Währungsausgleichsposten 0,8 -1,1
+/- Veränderung sonstiges Ergebnis assoziierter Unternehmen -1,0 11,8
Summe direkt im Eigenkapital erfasster Erträge und Aufwendungen -20,1 20,4
Gesamtperiodenergebnis aus Jahresüberschuss und nicht erfolgswirksamen 71,5 96,3
Erträgen/Aufwendungen
davon den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzurechnen 71,5 96,3
davon den Minderheitsgesellschaftern zuzurechnen 0,0 0,0

KONZERN-ZWISCHENABSCHLUSS NACH IFRS Gesamtergebnisrechnung vom 1.7.2011 bis 30.9.2011

Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung 1.7.-30.9.2011 1.7.-30.9.2010 Veränderung Veränderung
für das dritte Quartal 2011 in Mio. € in Mio. € in Mio. € in %
1. Zinsen und ähnliche Erträge (1) 130,0 119,6 10,4 8,7
2. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (1) -60,8 -47,7 -13,1 27,5
3. Erträge aus at Equity bewerteten Unternehmen (1) 19,7 12,2 7,5 61,2
ZINSERGEBNIS (1) 88,9 84,2 4,7 5,6
4. Risikovorsorgen im Kreditgeschäft (2) -24,4 -32,8 8,4 -25,5
5. Provisionserträge (3) 30,2 27,5 2,6 9,5
6. Provisionsaufwendungen (3) -3,1 -2,7 -0,4 14,9
PROVISIONSERGEBNIS (3) 27,1 24,9 2,2 9,0
7. Handelsergebnis (4) 1,5 1,0 0,5 53,9
8. Verwaltungsaufwand (5) -57,6 -55,8 -1,8 3,3
9. Sonstiger betrieblicher Erfolg (6) -1,4 12,5 -13,9 >-100,0
a)
Ergebnis
aus
finanziellen
Vermögenswerten
FV/PL
(6) -5,2 7,7 -12,9 >-100,0
b)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten AfS
(6) 0,8 1,2 -0,3 -29,9
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten HtM
c)
(6) 0,0 0,0 0,0 0,0
d)
Sonstiger Betrieblicher Erfolg
(6) 3,1 3,6 -0,6 -15,6
PERIODENÜBERSCHUSS VOR STEUERN 34,2 34,0 0,2 0,5
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag (7) -2,8 -5,8 2,9 -50,9
PERIODENÜBERSCHUSS NACH STEUERN 31,3 28,2 3,1 11,1
davon den Anteilseignern des Mutterunternehmens 31,3 28,2 3,1 11,1
zuzurechnen
davon den Minderheitsgesellschaftern zuzurechnen 0,0 0,0 0,0 0,0
DIREKT IM EIGENKAPITAL ERFASSTE ERTRÄGE UND AUFWENDUNGEN (IN MIO. €) 1.7.-30.9.2011 1.7.-30.9.2010
Periodenüberschuss nach Steuern 31,3 28,2
+/- Erfolgsneutrale Bewertungsänderungen IAS 39 -27,1 3,3
+/- Latente Steuern auf Erfolgsneutrale Bewertungsänderungen IAS 39 6,8 -0,8
+/- Veränderung Währungsausgleichsposten 0,2 -0,7
+/- Veränderung sonstiges Ergebnis assoziierter Unternehmen 1,1 5,5
Summe direkt im Eigenkapital erfasster Erträge und Aufwendungen -19,0 7,2
Gesamtperiodenergebnis aus Jahresüberschuss und nicht erfolgswirksamen
Erträgen/Aufwendungen
12,3 35,4
davon den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzurechnen 12,3 35,3
davon den Minderheitsgesellschaftern zuzurechnen 0,0 0,0
KENNZAHLEN 1.-3.Qu. 2011 1.-3.Qu. 2010
Cost-Income-Ratio (Kosten-Ertrag-Relation) in % 48,75 47,60
RoE (Eigenkapitalrendite) vor Steuern in % 11,61 11,47
RoE (Eigenkapitalrendite) nach Steuern in % 10,26 9,48

Risk-Earning-Ratio (Kreditrisiko/Zinsergebnis) in % 29,26 35,32 Ergebnis pro Aktie in € (annualisiert) 4,25 3,53

KONZERN-BILANZ ZUM 30.9.2011

30.9.2011 31.12.2010 Veränderung Veränderung
AKTIVA in Mio. € in Mio. € in Mio. € in %
1. Barreserve (9) 224,4 226,9 -2,5 -1,1
2. Forderungen an Kreditinstitute (10) 1.535,1 1.856,0 -320,9 -17,3
3. Forderungen an Kunden (11) 10.859,2 10.442,3 416,9 4,0
4. Risikovorsorgen (12) -352,7 -312,6 -40,1 12,8
5. Handelsaktiva (13) 47,9 45,5 2,4 5,2
6. Finanzanlagen (14) 4.191,6 3.959,5 232,1 5,9
a) Finanzielle Vermögenswerte FV/PL (14) 330,6 336,2 -5,5 -1,6
b) Finanzielle Vermögenswerte AfS (14) 945,0 752,4 192,6 25,6
c) Finanzielle Vermögenswerte HtM (14) 2.388,2 2.406,5 -18,2 -0,8
d) Anteile an at Equity Unternehmen (14) 527,7 464,5 63,2 13,6
7. Immaterielles Anlagevermögen (15) 4,8 6,2 -1,4 -22,5
8. Sachanlagen (16) 224,2 221,1 3,1 1,4
a) Als Finanzinvestition gehaltende (16) 75,6 77,0 -1,4 -1,8
Immobilien
b) Sonstige Sachanlagen (16) 148,6 144,1 4,5 3,1
9. Sonstige Aktiva (17) 370,7 323,4 47,2 14,6
a) Steueransprüche (17) 33,4 20,8 12,5 60,1
b) Sonstige (17) 337,3 302,6 34,7 11,5
SUMME AKTIVA 17.105,0 16.768,4 336,7 2,0
30.9.2011 31.12.2010 Veränderung Veränderung
PASSIVA in Mio. € in Mio. € in Mio. € in %
1. Verbindlichkeiten gegenüber (18) 4.211,4 3.833,2 378,3 9,9
Kreditinstituten
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden (19) 8.685,0 8.902,8 -217,7 -2,4
3. Verbriefte Verbindlichkeiten (20) 1.621,7 1.486,4 135,3 9,1
4. Rückstellungen (21) 387,0 378,4 8,6 2,3
5. Sonstige Passiva (22) 273,3 260,5 12,8 4,9
a)
Handelspassiva
(23) 14,2 32,4 -18,2 -56,1
b)
Steuerschulden
(22) 17,7 2,4 15,3 >100,0
Sonstige
c)
(22) 241,4 225,8 15,7 6,9
6. Nachrangkapital (24) 699,8 746,2 -46,4 -6,2
7. Eigenkapital (25) 1.226,8 1.160,9 65,8 5,7
a)
Eigenanteil
(25) 1.225,4 1.159,5 65,8 5,7
b)
Minderheitenanteil
(25) 1,4 1,4 0,0 2,0
SUMME PASSIVA 17.105,0 16.768,4 336,7 2,0

ENTWICKLUNG DES KONZERNEIGENKAPITALS

Gezeichnetes
Kapital
rücklagen
Kapital-
rücklagen
Gewinn-
ausgleichsposten
Währungs-
rücklagen gem.
Bewertungs-
IAS 39
Unternehmen
Assoziierte
Fremdanteile
Eigenkapital
ohne
Fremdbesitz
Anteile im
Eigenkapital
In Mio. €
Stand 1.1.2010 86,2 194,5 512,4 -0,6 14,2 227,6 1.034,2 1,3 1.035,6
Gesamtperiodenergebnis - - 51,5 -1,1 9,7 36,2 96,3 0,0 96,3
Dividendenausschüttung - - -14,3 - - - -14,3 - -14,3
Kapitalerhöhung 0,0 0,0 - - - - 0,0 - 0,0
Erwerb eigener Aktien -1,2 -2,9 - - - - -4,2 - -4,2
Sonstige ergebnisneutrale
Veränderungen
- - - - - 7,6 7,6 0,0 7,6
STAND 30.9.2010 85,0 191,6 549,5 -1,8 23,9 271,4 1.119,6 1,4 1.121,0
Stand 1.1.2011 86,3 194,6 561,8 0,4 45,0 271,5 1.159,5 1,4 1.160,9
Gesamtperiodenergebnis - - 49,8 0,8 -19,8 40,8 71,5 0,0 71,5
Dividendenausschüttung - - -14,3 - - - -14,3 - -14,3
Kapitalerhöhung 0,0 0,0 - - - - 0,0 - 0,0
Erwerb eigener Aktien -0,2 -0,4 - - - - -0,5 - -0,5
Sonstige ergebnisneutrale - - 0,0 - - 9,1 9,1 0,0 9,1
Veränderungen
Stand 30.9.2011 86,1 194,3 597,3 1,1 25,1 321,4 1.225,4 1,4 1.226,8
GELDFLUSSRECHNUNG IN MIO. € 1.1.-30.9.2011 1.1.-30.9.2010
Zahlungsmittelbestand zum Ende der Vorperiode 226,9 164,7
Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit 119,4 257,4
Cashflow aus Investitionstätigkeit -22,2 -197,1
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -88,8 -34,8
Effekte aus der Änderung von Konsolidierungskreis und -11,7 29,1
Bewertungen
Effekte aus der Änderung von Wechselkursen 0,8 -1,1
Zahlungsmittelbestand zum Ende der Periode 224,4 218,2

ERLÄUTERUNGEN (NOTES) zum Zwischenabschluss zum 30.9.2011

WESENTLICHE RECHNUNGSLEGUNGSGRUNDSÄTZE

Der Zwischenbericht der Oberbank AG wurde in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlichten und in Kraft befindlichen International Financial Reporting Standards (IFRS) und International Accounting Standards (IAS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und deren Auslegung durch das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) erstellt.

Er deckt die ersten drei Quartale 2011 (1. Jänner 2011 bis 30. September 2011) ab und vergleicht es mit der entsprechenden Vorjahresperiode.

Der vorliegende Zwischenabschluss für die ersten drei Quartale 2011 steht im Einklang mit IAS 34 ("Zwischenberichte").

ÄNDERUNGEN DER RECHNUNGSLEGUNGSGRUNDSÄTZE 2011

Im Zwischenabschluss der Oberbank AG wurden prinzipiell die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verwendet, die auch zum 31.12.2010 angewandt wurden.

KONSOLIDIERUNGSKREIS DER OBERBANK

Der Konsolidierungskreis umfasst per 30. September 2011 neben der Oberbank AG 24 inländische und 18 ausländische Tochterunternehmen. Der Kreis der einbezogenen verbundenen Unternehmen hat sich im Vergleich zum 31.12.2010 durch die erstmalige Einbeziehung folgender Gesellschaft verändert:

Oberbank airplane Leasing GmbH, Linz Anteil in % 100% Oberbank Seiersberg Immobilienleasing Gesellschaft m.b.H., Linz Anteil in % 100% Die Oberbank Bohemia Leasing s.r.o., Budweis wurde per 01.07.2011 in die Oberbank Leasing spol s.r.o., Prag eingebracht.

DETAILS ZUR GEWINN- UND VERLUST-RECHNUNG (in Mio. €)

1. ZINSERGEBNIS 1.1.-30.9.2011 1.1.-30.9.2010
Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften 294,8 267,2
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 1,7 1,8
Sonstige Beteiligungen 1,1 0,5
Verbundene Unternehmen 2,7 10,1
Festverzinsliche Wertpapiere und Schuldverschreibungen 72,6 68,8
ZINSEN UND ÄHNLICHE ERTRÄGE 372,9 348,5
Zinsaufwendungen für Einlagen -115,2 -91,3
Zinsaufwendungen für verbriefte Verbindlichkeiten -32,9 -30,0
Zinsaufwendungen für nachrangige Verbindlichkeiten -19,7 -19,5
ZINSEN UND ÄHNLICHE AUFWENDUNGEN -167,8 -140,8
ERTRÄGE AUS AT EQUITY BEWERTETEN UNTERNEHMEN 51,6 31,1
ZINSERGEBNIS 256,7 238,9
2. RISIKOVORSORGEN IM KREDITGESCHÄFT 1.1.-30.9.2011 1.1.-30.9.2010
Zuführungen zu Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -91,8 -93,2
Direktabschreibungen -1,4 -2,4
Auflösungen zu Risikovorsorgen im Kreditgeschäft 16,8 10,1
Eingänge aus abgeschriebenen Forderungen 1,3 1,1
RISIKOVORSORGEN IM KREDITGESCHÄFT -75,1 -84,4
3. PROVISIONSERGEBNIS 1.1.-30.9.2011 1.1.-30.9.2010
Zahlungsverkehr 27,0 25,0
Wertpapiergeschäft 24,8 24,7
Devisen-, Sorten- und Edelmetallgeschäft 9,0 8,9
Kreditgeschäft 16,2 15,1
Sonstiges Dienstleistungs- und Beratungsgeschäft 3,0 1,7
PROVISIONSERGEBNIS 80,1 75,3
4. HANDELSERGEBNIS 1.1.-30.9.2011 1.1.-30.9.2010
Gewinne/Verluste aus zinsbezogenen Geschäften 1,7 2,9
Gewinne/Verluste aus Devisen-, Valuten- und Münzengeschäft 3,9 3,7
Gewinne/Verluste aus Derivaten 0,7 -2,3
HANDELSERGEBNIS 6,4 4,4
5. VERWALTUNGSAUFWAND 1.1.-30.9.2011 1.1.-30.9.2010
Personalaufwand 99,1 93,6
-
hievon Beiträge an die Mitarbeiter-Vorsorge-Kassa
0,3 0,2
Andere Verwaltungsaufwendungen 54,2 49,9
Abschreibungen und Wertberichtigungen 16,7 16,6
VERWALTUNGSAUFWAND 170,0 160,1
6. SONSTIGER BETRIEBLICHER ERFOLG 1.1.-30.9.2011 1.1.-30.9.2010
a)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten FV/PL
-6,5 9,9
b)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten AfS
0,9 2,2
c)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten HtM
1,7 0,6
d)
Sonstiger betrieblicher Erfolg
9,5 5,2
SONSTIGER BETRIEBLICHER ERFOLG 5,6 17,9
7. ERTRAGSTEUERN 1.1.-30.9.2011 1.1.-30.9.2010
Laufender Ertragsteueraufwand 17,9 18,8
Latenter Ertragsteueraufwand/-ertrag -5,9 -2,8
ERTRAGSTEUERN 12,0 16,0
8. ERGEBNIS JE AKTIE 1.1.-30.9.2011 1.1.-30.9.2010
Aktienanzahl per 30.9. 28.783.125 28.783.125
Durchschnittliche Anzahl der umlaufenden Aktien 28.732.847 28.696.861
Konzernperiodenüberschuss in Mio. € 91,6 75,9
ERGEBNIS JE AKTIE IN € 3,19 2,65
ANNUALISIERTE WERTE IN € 4,25 3,53

Das verwässerte Ergebnis pro Aktie entspricht dem unverwässerten Ergebnis pro Aktie, da keine Finanzinstrumente mit Verwässerungseffekt ausgegeben wurden. Das Ergebnis je Aktie gilt für Stamm- und Vorzugsaktien in gleicher Höhe.

DETAILS ZUR BILANZ (in Mio. €)

9. BARRESERVE 30.9.2011 31.12.2010
Kassenbestand 55,8 64,4
Guthaben bei Zentralnotenbanken 168,7 162,5
BARRESERVE 224,4 226,9
10. FORDERUNGEN AN KREDITINSTITUTE 30.9.2011 31.12.2010
Forderungen an inländische Kreditinstitute 754,4 1.098,7
Forderungen an ausländische Kreditinstitute 780,7 757,3
FORDERUNGEN AN KREDITINSTITUTE 1.535,1 1.856,0
11. FORDERUNGEN AN KUNDEN 30.9.2011 31.12.2010
Forderungen an inländische Kunden 6.650,7 6.490,4
Forderungen an ausländische Kunden 4.208,5 3.952,0
FORDERUNGEN AN KUNDEN 10.859,2 10.442,3
12. RISIKOVORSORGEN
Stand Wechselkurs Zufüh Ver Auflö Stand
In Mio. € 1.1.2011 änderung rungen brauch sungen 30.9.2011
Bonitätsrisiken 209,1 0,4 47,8 -25,0 -9,6 222,6
Länderrisiken 0,0 - - - 0,0
Pauschale Einzelvorsorgen 8,7 - 0,7 - - 9,4
Portfoliowertberichtigungen 94,8 - 25,8 - - 120,7
IAS 39
Zinswertberichtigungen 0,0 - 0,0 - - 0,0
Risikovorsorgen im 312,6 0,4 74,4 -25,0 -9,6 352,7
Kreditgeschäft 1)
Rückstellungen für das 119,2 0,0 16,8 -0,2 -7,2 128,6
Kreditgeschäft
GESAMTSUMME 431,8 0,4 91,1 -25,2 -16,8 481,3
RISIKOVORSORGEN

1) Risikovorsorgen im Kreditgeschäft werden in der Position Bilanz Aktiva 4 ausgewiesen

13. HANDELSAKTIVA 30.9.2011 31.12.2010
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere
Börsenotiert 10,4 12,0
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere
Börsenotiert 4,5 3,0
Positive Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten
Währungsbezogene Geschäfte 1,2 2,7
Zinsbezogene Geschäfte 31,8 27,9
Sonstige Geschäfte 0,0 0,0
HANDELSAKTIVA 47,9 45,5
14. FINANZANLAGEN 30.9.2011 31.12.2010
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche 3.060,6 2.923,3
Wertpapiere
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 308,9 282,7
Beteiligungen/Anteile
An verbundenen Unternehmen 231,2 227,0
An at Equity bewerteten Unternehmen
-
Kreditinstituten
211,2 201,2
-
Nicht-Kreditinstituten
316,5 263,3
An sonstigen Beteiligungen
-
Kreditinstituten
10,8 10,8
-
Nicht-Kreditinstituten
52,4 51,3
FINANZANLAGEN 4.191,6 3.959,5
a)
Finanzielle Vermögenswerte FV/PL
330,6 336,2
b)
Finanzielle Vermögenswerte AfS
945,0 752,4
c)
Finanzielle Vermögenswerte HtM
2.388,2 2.406,5
d)
Anteile an at Equity Unternehmen
527,7 464,5
FINANZANLAGEN 4.191,6 3.959,5
15. IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE 30.9.2011 31.12.2010
Sonstiges immaterielles Anlagevermögen 4,0 5,4
Kundenstock 0,8 0,8
IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE 4,8 6,2
16. SACHANLAGEN 30.9.2011 31.12.2010
Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien 75,6 77,0
Grundstücke und Gebäude 71,7 69,5
Betriebs- und Geschäftsausstattung 70,9 60,8
Sonstige Sachanlagen 6,0 13,9
SACHANLAGEN 224,2 221,1
17. SONSTIGE AKTIVA 30.9.2011 31.12.2010
Latente Steueransprüche 33,4 20,8
Sonstige Vermögensgegenstände 335,0 301,0
Rechnungsabgrenzungsposten 2,3 1,7
SONSTIGE AKTIVA 370,7 323,4
18. VERBINDLICHKEITEN GEGENÜBER KREDITINSTITUTEN
Verbindlichkeiten gegenüber
30.9.2011 31.12.2010
-
Inländischen Kreditinstituten
1.793,6 1.439,2
-
Ausländischen Kreditinstituten
2.417,8 2.394,0
VERBINDLICHKEITEN GEGENÜBER KREDITINSTITUTEN 4.211,4 3.833,2
19. VERBINDLICHKEITEN GEGENÜBER KUNDEN 30.9.2011 31.12.2010
Spareinlagen 3.328,1 3.447,2
Sonstige 5.356,9 5.455,6
VERBINDLICHKEITEN GEGENÜBER KUNDEN 8.685,0 8.902,8
20. VERBRIEFTE VERBINDLICHKEITEN 30.9.2011 31.12.2010
Begebene Schuldverschreibungen 1.474,7 1.285,5
Andere Verbriefte Verbindlichkeiten 147,0 200,9
VERBRIEFTE VERBINDLICHKEITEN 1.621,7 1.486,4
21. RÜCKSTELLUNGEN 30.9.2011 31.12.2010
Abfertigungs- und Pensionsrückstellungen 207,4 207,4
Jubiläumsgeldrückstellung 8,6 8,3
Rückstellungen für das Kreditgeschäft 128,6 119,2
Sonstige Rückstellungen 42,4 43,5
RÜCKSTELLUNGEN 387,0 378,4
22. SONSTIGE PASSIVA 30.9.2011 31.12.2010
Handelspassiva 14,2 32,4
Steuerschulden 17,7 2,4
Sonstige Verbindlichkeiten 185,9 179,3
Rechnungsabgrenzungsposten 55,5 46,5
SONSTIGE PASSIVA 273,3 260,5
23. SONSTIGE PASSIVA (ANTEIL HANDELSPASSIVA) 30.9.2011 31.12.2010
Währungsbezogene Geschäfte 1,5 2,9
Zinsbezogene Geschäfte 12,7 27,7
Sonstige Geschäfte 0,0 1,8
HANDELSPASSIVA 14,2 32,4
24. NACHRANGKAPITAL 30.9.2011 31.12.2010
Begebene nachrangige Schuldverschreibungen 6,6 6,7
Ergänzungskapital 611,8 660,1
Hybridkapital 81,4 79,4
NACHRANGKAPITAL 699,8 746,2
25. EIGENKAPITAL 30.9.2011 31.12.2010
Gezeichnetes Kapital 86,1 86,3
Kapitalrücklagen 194,3 194,6
Gewinnrücklagen (inkl. Bilanzgewinn) 919,1 852,8
Unversteuerte Rücklagen 24,0 24,0
Passive Unterschiedsbeträge 1,9 1,9
Anteile in Fremdbesitz 1,4 1,4
EIGENKAPITAL 1.226,8 1.160,9
26. EVENTUALVERBINDLICHKEITEN UND KREDITRISIKEN 30.9.2011 31.12.2010
Sonstige Eventualverbindlichkeiten (Haftungen und Akkreditive) 1.335,1 1.360,4
EVENTUALVERBINDLICHKEITEN 1.335,1 1.360,4
Verbindlichkeiten aus unechten Pensionsgeschäften 0,0 30,1
Sonstige Kreditrisiken (unwiderrufliche Kreditzusagen) 1.747,8 1.605,4
KREDITRISIKEN 1.747,8 1.635,5
27. SEGMENTBERICHTERSTATTUNG KERNGESCHÄFTSBEREICHE
----------------------------------------------------
Privat Firmen Financial Sonstige Konzern-GuV
Markets 1.-3.Qu. 2011
Zinsergebnis 43,0 141,3 72,4 0,0 256,7
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -8,7 -37,6 -28,9 0,0 -75,1
Provisionsergebnis 35,4 44,6 0,0 0,0 80,1
Handelsergebnis 0,0 -0,2 6,6 0,0 6,4
Verwaltungsaufwand -65,2 -80,4 -4,0 -20,5 -170,0
Sonstiger betrieblicher Erfolg 1,3 7,5 -7,1 3,9 5,6
Außerordentliches Ergebnis 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Periodenüberschuss vor Steuern 5,9 75,4 39,0 -16,6 103,6
Ø Kredit- und 1.157,7 7.746,8 4.229,0 0,0 13.133,5
Marktrisikoäquivalent
Ø zugeordnetes Eigenkapital 104,9 701,8 383,1 0,0 1.189,8
Return on Equity (RoE) 7,5% 14,3% 13,6% 11,6%
Cost-Income-Ratio 81,7% 41,6% 5,6% 48,8%

INFORMATIONEN AUFGRUND ÖSTERREICHISCHEN RECHTS

28. PERSONAL 1.-3.Qu. 2011 GJ 2010
Angestellte 2.043 1.996
Arbeiter 21 22
GESAMTKAPAZITÄT 2.064 2.018
29. KONZERNEIGENMITTEL UND BANKAUFSICHTLICHES EIGENMITTELERFORDERNIS
Anrechenbare Eigenmittel gemäß § 24 BWG in Mio. €
Zusammensetzung 30.9.2011 31.12.2010 30.9.2010
1. Kernkapital
Grundkapital 86,3 86,3 86,3
Eigene Aktien im Bestand -0,7 -0,2 -4,7
Offene Rücklagen 821,2 821,2 754,0
Anteile anderer Gesellschafter 1,4 1,4 1,4
Unterschiedsbetrag aus Kapitalkonsolidierung -2,6 -2,6 -0,7
Unterschiedsbetrag aus Equity-Bewertung 48,8 48,8 44,1
Hybridkapital 79,0 79,0 79,0
Abzug Immaterieller Wirtschaftsgüter -5,5 -5,4 -6,8
SUMME KERNKAPITAL (TIER I) 1.028,1 1.028,7 952,8
KERNKAPITALQUOTE 10,13% 10,50% 9,46%
2. Ergänzende Eigenmittel (TIER II)
Anrechenbare Ergänzungskapital-Anleihen 428,5 494,4 470,7
Neubewertungsreserven (bereits 45% d.st.Res.) 123,7 146,9 151,1
Nachrangige Anleihen (Erg.kap. unter 3 J RLZ) 37,6 42,4 46,9
SUMME ERGÄNZENDE EIGENMITTEL (TIER II) 589,9 683,7 668,7
3. TIER III
Ergänzung um volumensmäßig nicht mehr als 1,6 2,8 4,0
TIER II anrechenbare nachrangige Anleihen
SUMME TIER III KAPITAL 1,6 2,8 4,0
4. Abzugsposten
Abzug Anteile an KI/FI über 10% Beteiligung -82,4 -80,0 -80,0
Abzug Anteile an KI/FI bis 10% Beteiligung 0,0 0,0 0,0
EIGENMITTEL INSGESAMT 1.537,1 1.635,1 1.545,4
Darunter: Eigenmittel gem. § 23 (14) Z 7 BWG 1,6 2,8 4,0
EIGENMITTELQUOTE 15,14% 16,69% 15,34%
Eigenmittelerfordernisse 30.9.2011 31.12.2010 30.9.2010
Kreditrisiko gem. § 22 (2) BWG 811,9 783,4 805,1
Handelsbuch gem. § 22 o (2) BWG 1,6 2,8 4,0
Operationelles Risiko gem. § 22 k BWG 59,2 59,2 55,0
Qualifizierte Beteiligungen gem. § 29 (4) BWG 0,0 0,0 0,0
EIGENMITTELERFORDERNIS INSGESAMT 872,6 845,3 864,1
FREIE EIGENMITTEL 664,5 789,8 681,3
Basis für die Ermittlung der Haftrücklage und Quotenberechnung
Bemessungsgrundlage Kreditrisiko - § 22 (2) 10.148,4 9.791,9 10.064,1
BWG
Spezifisches Positionsrisiko des Handelsbuches - 4,3 3,9 7,7
§ 22 o Z 1,3,6 BWG
BEMESSUNGSGRUNDLAGE INSGESAMT 10.152,7 9.795,8 10.071,9
Finanzkalender 2011
20.05.2011 Ergebnis 1. Quartal 2011
19.08.2011 Ergebnis 1. - 2. Quartal 2011
18.11.2011 Ergebnis 1. - 3. Quartal 2011
Finanzkalender 2012
25.05.2012 Ergebnis 1. Quartal 2012
24.08.2012 Ergebnis 1. - 2. Quartal 2012
30.11.2012 Ergebnis 1. - 3. Quartal 2012
Alle Informationen sind auf www.oberbank.at im Bereich Investor Relations elektronisch verfügbar.

ERKLÄRUNG DES VORSTANDES GEM. § 87 BÖRSEGESETZ

Der Vorstand erklärt, dass

  • der vorliegende verkürzte Abschluss in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlichten und in Kraft befindlichen International Financial Reporting Standards (IFRS) und International Accounting Standards (IAS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und deren Auslegung durch das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) erstellt worden ist und ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Oberbank Konzerns vermittelt.
  • der Bericht die ersten drei Quartale 2011 (1. Jänner 2011 bis 30. September 2011) abdeckt und ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Oberbank Konzerns unter Anwendung der in den IFRS verankerten Grundsätze bezüglich Zwischenberichterstattung vermittelt.

Die Großgeschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen beliefen sich zum 30.9.2011 auf:

  • Assoziierte Unternehmen T € 0
  • Verbundene Unternehmen T € 34.000

Linz, am 18. November 2011

Der Vorstand

Dr. Franz Gasselsberger, MBA (Vorsitzender) e.h. Mag. Dr. Josef Weißl, MBA e.h. Mag. Florian Hagenauer, MBA e.h.

Hinweise

Die Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der Oberbank beziehen, stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder Risiken in nicht kalkulierter Höhe eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Angaben über Marktanteile beruhen auf den zu Redaktionsschluss letztverfügbaren Daten.

Bei der Summierung von gerundeten Beträgen und bei der Errechnung der Veränderungsraten können geringfügige Differenzen im Vergleich zur Ermittlung aus den nicht gerundeten Rechnungsgrundlagen auftreten.

Impressum

Medieninhaber (Verleger) und Herausgeber: Oberbank AG, 4020 Linz, Untere Donaulände 28 Internet: www.oberbank.at , E-Mail: [email protected] Redaktion: Sekretariat, Telefon (0732) 78 02-0

Der Oberbank Aktionärs-Report erscheint drei Mal pro Jahr.

3 BANKEN GRUPPE IM ÜBERBLICK

Mitarbeiterstand

Anzahl der Geschäftsstellen zum Quartals- / Jahresende

Oberbank Konzern BKS Bank Konzern BTV Konzern
Erfolgszahlen in Mio. € 1.-3.Qu. 2011 1.-3.Qu. 2010 1.-3.Qu. 2011 1.-3.Qu. 2010 1.-3.Qu. 2011 1.-3.Qu. 2010
Zinsergebnis 256,7 238,9 110,1 104,1 122,2 110,6
Risikovorsorgen im -75,1 -84,4 -28,8 -36,3 -26,9 -27,8
Kreditgeschäft
Provisionsergebnis 80,1 75,3 31,6 31,5 32,6 32,1
Verwaltungsaufwand -170,0 -160,1 -69,2 -67,2 -69,4 -66,9
Periodenüberschuss vor 103,6 91,9 26,4 35,8 51,5 47,4
Steuern
Konzernperiodenüberschuss 91,6 75,9 25,9 31,1 41,9 40,3
Bilanzzahlen in Mio. € 30.9.2011 31.12.2010 30.9.2011 31.12.2010 30.9.2011 31.12.2010
Bilanzsumme 17.105,0 16.768,4 6.420,9 6.238,2 9.231,0 8.886,6
Forderungen an Kunden 10.506,5 10.129,7 4.595,8 4.498,2 5.928,8 5.774,8
nach Risikovorsorgen
Primärmittel 11.006,5 11.135,3 4.225,8 4.158,5 6.407,0 6.167,6
hievon Spareinlagen 3.328,1 3.447,2 1.813,5 1.847,2 1.247,9 1.284,2
hievon verbriefte 2.321,5 2.232,6 699,1 667,6 1.182,4 1.287,2
Verbindlichkeiten inkl.
Nachrangkapital
Eigenkapital 1.226,8 1.160,9 640,1 627,8 715,7 676,1
Betreute Kundengelder 19.554,1 19.912,7 10.055,4 10.023,5 10.608,5 10.688,9
Eigenmittel nach BWG 30.9.2011 31.12.2010 30.9.2011 31.12.2010 30.9.2011 31.12.2010
in Mio. €
Bemessungsgrundlage 10.152,7 9.795,8 4.446,2 4.345,1 6.045,0 5.736,5
Eigenmittel 1.537,1 1.635,1 555,0 567,4 836,6 853,2
hievon Kernkapital (Tier I) 1.028,1 1.028,7 414,1 416,6 592,8 596,7
Eigenmittelüberschuss 664,5 789,8 172,5 194,8 329,3 370,2
Kernkapitalquote in % 10,13 10,50 9,31 9,59 9,81 10,40
Eigenmittelquote in % 15,14 16,69 12,48 13,06 13,84 14,87
Kennzahlen in % 1.-3.Qu. 2011 GJ 2010 1.-3.Qu. 2011 GJ 2010 1.-3.Qu. 2011 GJ 2010
RoE vor Steuern 11,6 10,6 7,1 8,9 9,9 9,6
(Eigenkapitalrendite)
RoE nach Steuern 10,3 9,1 6,8 7,7 8,1 7,6
Cost-Income-Ratio (Kosten 48,8 50,3 47,7 48,8 44,5 47,2
Ertrag-Relation)
Risk-Earning-Ratio 29,3 32,6 21,6 33,1 22,0 28,7
(Kreditrisiko/Zinsergebnis)
Ressourcen 1.-3.Qu. 2011 GJ 2010 1.-3.Qu. 2011 GJ 2010 1.-3.Qu. 2011 GJ 2010
Durchschnittl. gewichteter 2.043 1.996 894 872 787 794

145 143 54 55 41 41

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