Quarterly Report • May 24, 2012
Quarterly Report
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| Raiffeisen Bank International Konzern | 2012 | Veränderung | 2011 |
|---|---|---|---|
| Monetäre Werte in € Millionen | |||
| Erfolgsrechnung | 1.1.-31.3. | 1.1.-31.3. | |
| Zinsüberschuss | 875 | -1,0% | 884 |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | -153 | -26,5% | -208 |
| Provisionsüberschuss | 346 | -3,1% | 357 |
| Handelsergebnis | 82 | -33,6% | 123 |
| Verwaltungsaufwendungen | -753 | 0,0% | -753 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 685 | 69,1% | 405 |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 574 | 87,9% | 305 |
| Konzern-Periodenüberschuss | 541 | 100,4% | 270 |
| Bilanz | 31.3. | 31.12. | |
| Forderungen an Kreditinstitute | 24.626 | -4,4% | 25.748 |
| Forderungen an Kunden | 82.478 | 1,1% | 81.576 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 39.318 | 3,5% | 37.992 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 67.749 | 1,5% | 66.747 |
| Eigenkapital | 11.474 | 4,9% | 10.936 |
| Bilanzsumme | 148.798 | 1,2% | 146.985 |
| Kennzahlen | 1.1.-31.3. | 1.1.-31.3. | |
| Return on Equity vor Steuern | 25,1% | 9,5 PP | 15,6% |
| Return on Equity nach Steuern | 21,0% | 9,3 PP | 11,8% |
| Konzern-Return on Equity | 22,0% | 10,4 PP | 11,6% |
| Cost/Income Ratio | 58,2% | 2,0 PP | 56,2% |
| Return on Assets vor Steuern | 1,85% | 0,65 PP | 1,20% |
| Nettozinsspanne | 2,37% | -0,25 PP | 2,61% |
| NPL Ratio | 8,9% | 0,2 PP | 8,6% |
| Neubildungsquote (Ø Risikoaktiva, Kreditrisiko) | 0,81% | -0,34 PP | 1,16% |
| Bankspezifische Kennzahlen1 | 31.3. | 31.12. | |
| Risikoaktiva (Kreditrisiko) | 71.051 | -7,9% | 77.150 |
| Gesamte Eigenmittel | 12.657 | -1,6% | 12.858 |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis | 6.898 | -9,5% | 7.624 |
| Überdeckungsquote | 83,5% | 14,8 PP | 68,6% |
| Core Tier 1 Ratio, gesamt | 10,2% | 1,2 PP | 9,0% |
| Kernkapitalquote (Tier 1), Kreditrisiko | 13,0% | 0,8 PP | 12,2% |
| Kernkapitalquote (Tier 1), gesamt | 10,7% | 0,8 PP | 9,9% |
| Eigenmittelquote | 14,7% | 1,2 PP | 13,5% |
| Aktienkennzahlen | 31.3. | 31.3. | |
| Gewinn je Aktie in € | 2,52 | 123,0% | 1,13 |
| Kurs in € | 26,50 | -32,3% | 39,16 |
| Höchstkurs (Schlusskurs) in € | 29,05 | -35,6% | 45,10 |
| Tiefstkurs (Schlusskurs) in € | 18,64 | -51,2% | 38,16 |
| Anzahl der Aktien in Millionen | 195,51 | – | 195,51 |
| Marktkapitalisierung in € Millionen | 5.181 | -32,3% | 7.656 |
| Ressourcen | 31.3. | 31.12. | |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 58.366 | -1,5% | 59.261 |
| Geschäftsstellen | 2.831 | -3,3% | 2.928 |
1 Gemäß österreichischem Bankwesengesetz (BWG) zur Veranschaulichung. Die RBI als Teil des RZB-Konzerns unterliegt als Konzern nicht den Vorschriften des BWG.
| RBI auf dem Kapitalmarkt | 3 |
|---|---|
| Lagebericht des Konzerns | 6 |
| Entwicklung der Märkte | 6 |
| Ergebnisentwicklung | 8 |
| Bilanzentwicklung | 15 |
| Risikomanagement | 18 |
| Ausblick | 20 |
| Ereignisse nach der Berichtsperiode | 21 |
| Segmentbericht | 22 |
| Konzernzwischenabschluss | 54 |
| Gesamtergebnisrechnung | 54 |
| Erfolgsrechnung | 54 |
| Bilanz | 57 |
| Eigenkapitalveränderungsrechnung | 58 |
| Kapitalflussrechnung | 58 |
| Segmentberichterstattung | 59 |
| Anhang | 64 |
| Impressum/Disclaimer | 95 |
Mit RBI wird in diesem Bericht der RBI-Konzern bezeichnet. Ist dagegen die Raiffeisen Bank International AG gemeint, wird der Begriff RBI AG verwendet.
In den Tabellen und Grafiken können sich Rundungsdifferenzen ergeben. Die Veränderungswerte in den Tabellen basieren auf nicht gerundeten Ausgangswerten.
Weltweit über den Erwartungen liegende Konjunkturdaten, die expansive Geldpolitik der Zentralbanken, die umfangreiche Liquidität bereitstellten, und die Entspannung der europäischen Staatsschuldenkrise sendeten im ersten Quartal 2012 deutlich positive Impulse an die Märkte. Im Einklang damit wiesen die globalen Aktienmärkte seit Jahresbeginn deutliche Kursgewinne aus. Gleichzeitig lösten sich die Renditen von Anleihen erstklassiger Emittenten von ihren Tiefstständen und stiegen markant.
Auch die Aktie der RBI entwickelte sich in diesem Umfeld positiv: Den höchsten Schlusskurs erreichte sie im abgelaufenen Quartal mit € 29,05 am 6. Februar, den niedrigsten mit € 18,64 am 9. Jänner.
Mit Schlusskursen von € 20,07 am 29. Dezember 2011 und € 26,50 am 30. März 2012 verzeichnete die Aktie im ersten Quartal 2012 insgesamt ein Plus von 32,1 Prozent. Der EURO STOXX Banks und der ATX stiegen im selben Zeitraum um 14,1 Prozent bzw. 8,6 Prozent. Nach dem 30. März gab die Aktie der RBI jedoch wieder nach und notierte zum Redaktionsschluss dieses Berichts am 18. Mai bei € 22,31.
Kursentwicklung seit 1. Jänner 2011 im Vergleich zu ATX und EURO STOXX Banks
In den ersten Monaten 2012 nahm das Investor Relations Team an Roadshows in Helsinki, Hongkong, Kopenhagen, London, New York, Singapur, Stockholm, Tallinn und Zürs (Österreich) teil, um zahlreiche interessierte Investoren und Analysten persönlich über die RBI und die aktuellen Entwicklungen zu unterrichten. In Wien fanden ein Investorenlunch sowie eine Analystenkonferenz statt.
Im Rahmen der Veröffentlichung der Ergebnisse des Geschäftsjahres 2011 präsentierte sich die RBI in London vor mehr als 100 Analysten und institutionellen Anlegern aus den wichtigsten Finanzzentren der Welt. Diese gleich am Tag nach der Publikation des Jahresergebnisses in Wien abgehaltene Veranstaltung bot auch der internationalen Financial Community die Gelegenheit zu einem direkten Informations- und Meinungsaustausch mit dem Vorstand der RBI. Zum Teilnehmerkreis dieser Investor Presentation zählten Analysten, die die RBI sowohl eigen- als auch fremdkapitalseitig covern, ebenso wie Eigen- und Fremdkapitalinvestoren sowie Vertreter von Rating-Agenturen.
Mit einer erfolgreichen Senior-Benchmark-Emission im Volumen von € 500 Millionen mit dreijähriger Laufzeit, die innerhalb kurzer Zeit vierfach gezeichnet war, unterstrich die RBI im ersten Quartal 2012 ihre Stellung als attraktiver Emittent auf dem Anleihemarkt.
Im März begab die RBI ihre erste Anleihe in chinesischer Währung im Volumen von 750 Millionen Renminbi (CNH). Dieser Bond mit zweijähriger Laufzeit wurde zweifach gezeichnet.
Die RBI ist bestrebt, die Marktteilnehmer stets bestmöglich zu informieren. Im Sinn der stetigen Optimierung ihres Informationsangebots stellt sie auch Präsentationen im Rahmen von Telefonkonferenzen sowie wichtigen Veranstaltungen als so genannte Webcasts online bereit. Diese können jederzeit unter www.rbinternational.com Investor Relations Berichte & Präsentationen Präsentationen & Webcast abgerufen werden.
Die Aktie der RBI notiert seit dem 25. April 2005 an der Wiener Börse. Sie ist in einigen der national und international wichtigsten Indizes, so etwa dem ATX und dem EURO STOXX Banks, enthalten. Die Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB) hält 78,5 Prozent der RBI-Aktien, die verbleibenden Aktien befinden sich im Streubesitz.
| Kurs zum 31. März 2012 | € 26,50 |
|---|---|
| Höchstkurs/Tiefstkurs (Schlusskurse) im ersten Quartal 2012 | € 29,05 / € 18,64 |
| Gewinn je Aktie vom 1. Jänner bis zum 31. März 2012 | € 2,52 |
| Marktkapitalisierung zum 31. März 2012 | € 5,181 Milliarden |
| Durchschn. Tagesumsatz (Einzelzählung) im ersten Quartal 2012 | 285.523 Stück |
| Börseumsatz (Einzelzählung) im ersten Quartal 2012 | € 458 Millionen |
| Streubesitz zum 31. März 2012 | 21,5% |
| ISIN | AT0000606306 |
| Ticker-Symbole | RBI (Wiener Börse) |
| RBI AV (Bloomberg) | |
| RBIV.VI (Reuters) | |
| Marktsegment | Prime Market |
| Anzahl der ausgegebenen Aktien zum 31. März 2012 | 195.505.124 |
| Rating-Agentur | Langfrist-Rating | Kurzfrist-Rating | Ausblick |
|---|---|---|---|
| Rating under review for | |||
| Moody's Investors Service | A1 | P-1 | downgrade |
| Standard & Poor's | A | A-1 | negative |
| Fitch Ratings | A | F1 | stable |
| 24. Mai 2012 | Zwischenbericht 1. Quartal, Conference Call |
|---|---|
| 20. Juni 2012 | Hauptversammlung |
| 27. Juni 2012 | Ex-Dividendentag und Dividendenzahltag |
| 15. August 2012 | Beginn der Quiet Period |
| 29. August 2012 | Zwischenbericht 1. Halbjahr, Conference Call |
| 14. November 2012 | Beginn der Quiet Period |
| 28. November 2012 | Zwischenbericht 1. bis 3. Quartal, Conference Call |
E-Mail: [email protected] Internet: www.rbinternational.com Investor Relations Telefon: +43-1-71707 2089 Telefax: +43-1-71707 2138 Raiffeisen Bank International AG Group Investor Relations Am Stadtpark 9 1030 Wien, Österreich
Das Wirtschaftswachstum in Zentral- und Osteuropa (CEE) lag 2011 etwa auf dem Niveau des Vorjahres: Zentraleuropa (CE) wies ein robustes Wachstum in Höhe von 3,1 Prozent auf, und auch die Region Südosteuropa (SEE) konnte sich mit einem Wachstum von 1,9 Prozent aus der Rezession befreien. Weiterhin am höchsten fiel das Wachstum in der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) aus, in der dank hoher Öl- und Rohstoffpreise 2011 ein Plus von 4,4 Prozent erzielt werden konnte. In Anbetracht der schwächeren Vorgaben vor allem aus der Eurozone wird allerdings erwartet, dass sich das Wirtschaftswachstum im ersten Halbjahr 2012 etwas eintrübt. Dies betrifft vor allem CE und SEE, während für die GUS nur eine geringere Dämpfung des Aufwärtstrends erwartet wird. Im zweiten Halbjahr dürfte bereits wieder eine Erholung der Konjunktur einsetzen.
Das Wirtschaftswachstum in der Region CE (Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik und Ungarn) entwickelte sich 2011 gegenüber 2010 nahezu unverändert, allerdings mit teils deutlichen regionalen Unterschieden. Während sich das Wachstum in der Tschechischen Republik aufgrund strikter Sparmaßnahmen auf 1,7 Prozent reduzierte, rutschte Slowenien mit minus 0,2 Prozent bereits wieder in eine Rezession. Positiv wirkte sich in der Region hingegen das stärkere Wachstum in Polen mit 4,3 Prozent sowie in Ungarn mit 1,7 Prozent aus. Aufgrund der erwarteten Rezession in der Eurozone (minus 0,3 Prozent für 2012) dürfte sich der Exportsektor als wichtiger Wachstumstreiber in CE abkühlen. Während erwartet wird, dass die meisten Volkswirtschaften der Region 2012 stagnieren oder sogar leicht schrumpfen, sollte Polen dank einer robusteren Inlandsnachfrage ein Wachstum von 2,8 Prozent vorweisen. Slowenien dürfte mit minus 1 Prozent der schwächste Markt sein. Für 2013 wird in der Region CE jedoch wieder ein Wirtschaftswachstum von 2,5 Prozent prognostiziert.
Die Region SEE (Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kosovo, Kroatien, Rumänien und Serbien) konnte sich 2011 aus der Rezession befreien. Mit Ausnahme von Kroatien, wo die Wirtschaftsleistung mit 0,0 Prozent stagnierte, konnten die anderen Länder in SEE ein reales Wirtschaftswachstum zwischen 1,7 Prozent und 4,0 Prozent generieren. Für 2012 wird aufgrund des schwächeren Wachstums in der Eurozone sowie rückläufiger Exporte vor allem in die südlichen Länder der Eurozone ein Rückgang des Wirtschaftswachstums erwartet. Lediglich Albanien und Bulgarien dürften sich etwas besser entwickeln. Für Kroatien wird sogar ein deutlicherer Rückgang der Wirtschaftsleistung von minus 1,0 Prozent erwartet. 2013 sollte das Wachstum in der Region zumindest wieder das Niveau von 2011 – etwa 2 Prozent – erreichen.
Die Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (Belarus, Russland und Ukraine) zeigte 2011 ein robustes Wirtschaftswachstum von 4,4 Prozent. Die Region ist weniger abhängig von der Entwicklung in der Eurozone und konnte vom verbesserten globalen Umfeld profitieren, das für höhere Öl- und Rohstoffpreise sorgte. Für 2012 wird ein leichter Rückgang des Wirtschaftswachstums erwartet, bereits 2013 wird aber aufgrund des verbesserten Ausblicks in der Eurozone wieder ein BIP-Anstieg um 4,0 Prozent prognostiziert.
| Region/Land | 2010 | 2011 | 2012e | 2013f |
|---|---|---|---|---|
| Polen | 3,9 | 4,3 | 2,8 | 3,7 |
| Slowakei | 4,0 | 3,3 | 2,4 | 2,0 |
| Slowenien | 1,4 | -0,2 | -1,0 | 1,5 |
| Tschechische Republik | 2,7 | 1,7 | -0,2 | 1,0 |
| Ungarn | 1,3 | 1,7 | -0,5 | 1,0 |
| CE | 3,2 | 3,1 | 1,5 | 2,5 |
| Albanien | 3,9 | 3,1 | 2,5 | 3,5 |
| Bosnien und Herzegowina | 0,7 | 1,9 | 0,0 | 2,0 |
| Bulgarien | 0,4 | 1,7 | 1,0 | 2,5 |
| Kroatien | -1,2 | 0,0 | -1,0 | 1,0 |
| Kosovo | 3,9 | 4,0 | 3,0 | 4,0 |
| Rumänien | -1,6 | 2,5 | 0,5 | 2,5 |
| Serbien | 1,0 | 2,0 | 0,0 | 1,0 |
| SEE | -0,7 | 1,9 | 0,3 | 2,1 |
| Belarus | 7,6 | 5,3 | 3,0 | 3,0 |
| Russland | 4,3 | 4,3 | 3,7 | 4,0 |
| Ukraine | 4,2 | 5,2 | 3,5 | 4,0 |
| GUS | 4,4 | 4,4 | 3,7 | 4,0 |
| CEE | 3,5 | 3,7 | 2,7 | 3,3 |
| Österreich | 2,3 | 3,0 | 0,7 | 1,3 |
| Deutschland | 3,6 | 3,1 | 0,5 | 1,1 |
| Eurozone | 1,8 | 1,5 | -0,3 | 0,8 |
Entwicklung des realen BIP – Veränderung zum Vorjahr in Prozent
Der Anstieg der notleidenden Kredite in den CEE-Märkten schwächte sich 2011 deutlich ab. In Polen, Russland, der Slowakei und der Tschechischen Republik waren sogar absolute Rückgänge zu verzeichnen. Angesichts gestiegener Anforderungen an die lokale Refinanzierung und neuer regulatorischer Vorgaben befindet sich der Bankensektor in CEE aber in einer Umbruchsphase. Während die Kreditvolumina und Bankenaktiva in den Jahren 2005 bis 2008 kräftig zulegten, kam es 2009 eher zu einer Stagnation bzw. zu einem leichten Rückgang. Bereits 2010 hatte sich aber eine Erholung abgezeichnet, die sich 2011 fortsetzte. Dies vor allem auf den Bankenmärkten in CEE, wo fundamental gesehen noch erhebliches Wachstumspotenzial besteht (etwa in Polen, Russland, Serbien, der Slowakei oder der Tschechischen Republik). Das Kreditwachstum in CEE lag 2011 etwa auf dem Niveau von 2010 (2011: 12,2 Prozent, 2010: 13,7 Prozent) und verdeutlicht damit, dass keine "Kreditklemme" besteht. Auch langfristig wird erwartet, dass der Bankensektor etwa in diesem Umfang wächst.
Das Gesamtergebnis der RBI hat sich trotz leicht rückläufiger Betriebserträge im ersten Quartal 2012 positiv entwickelt. Dafür sorgten zum einen deutlich niedrigere Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen sowie positive Marktbewegungen. Zum anderen führten zwei Sondereffekte im Zusammenhang mit den Vorgaben der European Banking Authority (EBA) zur Erreichung einer harten Kernkapitalquote (Core Tier 1 Ratio, gesamt) von 9 Prozent zu positiven Ergebnisbeiträgen: So ergab sich aus weiteren Verkäufen von Wertpapieren aus dem Bestand der Konzernzentrale ein Vorsteuergewinn von € 159 Millionen. Weiters wurde durch den vorzeitigen Rückkauf von € 358 Millionen an Hybridanleihen (Hybrid Tier-1-Capital) ein Ergebnis vor Steuern von netto € 113 Millionen erzielt.
| 1.1.-31.3. | 1.1.-31.3. | Veränderung | Veränderung | |
|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | 2012 | 2011 | absolut | in % |
| Zinsüberschuss | 875 | 884 | -9 | -1,0% |
| Provisionsüberschuss | 346 | 357 | -11 | -3,1% |
| Handelsergebnis | 82 | 123 | -41 | -33,6% |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | -8 | -24 | 16 | -66,7% |
| Betriebserträge | 1.295 | 1.341 | -46 | -3,4% |
| Personalaufwand | -381 | -380 | -2 | 0,4% |
| Sachaufwand | -284 | -287 | 3 | -1,2% |
| Abschreibungen | -88 | -86 | -2 | 2,4% |
| Verwaltungsaufwendungen | -753 | -753 | 0 | 0,0% |
| Betriebsergebnis | 542 | 588 | -46 | -7,8% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | -153 | -208 | 55 | -26,5% |
| Übrige Ergebnisse | 296 | 25 | 270 | >500,0% |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 685 | 405 | 280 | 69,1% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | -111 | -100 | -11 | 11,3% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 574 | 305 | 269 | 87,9% |
| Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile | -33 | -35 | 3 | -7,1% |
| Konzern-Periodenüberschuss | 541 | 270 | 271 | 100,4% |
Der Zinsüberschuss ging zwar in den ersten drei Monaten 2012 gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahres um 1 Prozent oder € 9 Millionen auf € 875 Millionen zurück, lieferte mit einem Anteil von 68 Prozent (plus 2 Prozentpunkte) aber weiterhin den wichtigsten Beitrag zu den Betriebserträgen. Der in der Konzernzentrale erzielte Zinsüberschuss reduzierte sich aufgrund von Wertpapierverkäufen sowie der Veranlagung von Überliquidität. In Ungarn sank er im Zusammenhang mit dem "Home
Protection Plan" im Wesentlichen aufgrund der vorzeitigen Tilgung von Fremdwährungskrediten an Privatkunden.
Wesentlicher Treiber der Entwicklung war die Nettozinsspanne (das Verhältnis des Zinsüberschusses zur durchschnittlichen Bilanzsumme), die im Jahresabstand um 25 Basispunkte auf 2,37 Prozent fiel. Hauptgrund dafür war die Entwicklung in Zentraleuropa, wo die Zinsmarge von 3,36 Prozent auf 2,82 Prozent sank. Der größte Rückgang war hier aufgrund des Wegfalls eines Großteils der Fremdwährungskredite in Ungarn zu verzeichnen (minus 89 Basispunkte auf 3,03 Prozent). Auch in Polen (minus 69 Basispunkte auf 2,28 Prozent) und der Tschechischen Republik (minus 61 Basispunkte auf 2,96 Prozent) kam es – überwiegend wegen höherer Zinsaufwendungen für Kundeneinlagen – zu einem Rückgang. Dagegen zeigte die Zinsmarge im Segment GUS Sonstige (plus 70 Basispunkte auf 6,46 Prozent) dank des soliden Neugeschäfts bei Firmenkunden einen Anstieg. In Russland nahm sie mit einem Plus von 60 Basispunkten auf 5,01 Prozent ebenfalls deutlich zu, wofür in erster Linie bessere Margen im Neugeschäft und höhere Zinserträge aus Derivaten verantwortlich waren.
Der Provisionsüberschuss sank gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahres um 3 Prozent oder € 11 Millionen auf € 346 Millionen. Insbesondere das Ergebnis aus dem Kredit- und Garantiegeschäft gab hier um 19 Prozent oder € 14 Millionen auf € 60 Millionen nach, zum Großteil hervorgerufen durch gesunkene Kreditgebühren in Rumänien. Weiterhin größter Bestandteil des Provisionsüberschusses war mit 43 Prozent oder € 150 Millionen das Ergebnis aus dem Zahlungsverkehr, das vorwiegend aufgrund gestiegener Volumina in Russland um € 9 Millionen über dem Vorjahreswert lag.
Das Handelsergebnis ging im Jahresabstand um 34 Prozent oder € 41 Millionen auf € 82 Millionen zurück. Ausschlaggebend dafür war, dass das Bewertungsergebnis aus Kapitalgarantien bedingt durch den Rückgang des langfristigen Zinsniveaus einen negativen Beitrag von € 6 Millionen leistete, während es in der Vorjahresperiode € 25 Millionen beigesteuert hatte. Das Ergebnis aus dem währungsbezogenen Geschäft sank um € 8 Millionen auf € 34 Millionen: In Belarus fiel es aufgrund der Anwendung des IAS 29, Rechnungslegung für Hochinflationsländer, um € 10 Millionen auf minus € 5 Millionen, in Österreich zeigte es aufgrund geringerer Bewertungsergebnisse aus dem Derivativgeschäft ebenfalls einen Rückgang. In Russland hingegen stieg das Ergebnis aus der Bewertung von Fremdwährungsswaps um € 11 Millionen. Hauptsächlich aufgrund von Bewertungsgewinnen aus Zinsswaps und Kursgewinnen bei Anleihen in Österreich erhöhte sich das Ergebnis aus dem zinsbezogenen Geschäft von € 8 Millionen auf € 56 Millionen.
Das sonstige betriebliche Ergebnis verbesserte sich von minus € 24 Millionen in der Vorjahresperiode auf minus € 8 Millionen im Berichtszeitraum. Der bei den sonstigen betrieblichen Erträgen erzielte Anstieg von € 9 Millionen resultierte aus der Aktivierung von selbsterstellten Anlagen (Softwaresysteme) in Österreich. Im Gegensatz zum Vorjahr kam es im ersten Quartal 2012 insbesondere in Kroatien, Rumänien und der Ukraine bei den sonstigen Rückstellungen netto zu Auflösungen, wodurch sich das Ergebnis um € 5 Millionen verbesserte.
Die Verwaltungsaufwendungen blieben mit € 753 Millionen exakt auf dem Niveau der Vorjahresvergleichsperiode. Wegen geringerer Erträge stieg die Cost/Income Ratio jedoch um 2,0 Prozentpunkte auf 58,2 Prozent.
Die größte Position unter den Verwaltungsaufwendungen war mit einem Anteil von 51 Prozent der Personalaufwand, der insgesamt geringfügig um € 2 Millionen auf € 381 Millionen anstieg. Während er sich dabei in Russland, der Ukraine und Österreich erhöhte, sank er in Ungarn, der Tschechischen Republik und Rumänien.
Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter ging im Jahresabstand um 815 auf 59.027 zurück. Die größten Rückgänge verzeichneten dabei durch Personalabbau die Ukraine (minus 326), Ungarn (minus 283), Rumänien (minus 232), Russland (minus 227) und Kroatien (minus 113). Dem standen Zuwächse in Polen (plus 120) und der Slowakei (plus 108) gegenüber.
Der Sachaufwand blieb mit einem geringfügigen Rückgang um 1 Prozent oder € 3 Millionen auf € 284 Millionen weitgehend stabil.
Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte stiegen um 2 Prozent oder € 2 Millionen auf € 88 Millionen. Dies lag größtenteils an der Implementierung neuer Software, insbesondere von Kernbank- und Analysesystemen, in der Ukraine.
Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen gingen im Vergleich zur Vorjahresperiode um 27 Prozent oder € 55 Millionen auf € 153 Millionen weiter zurück, da sich insbesondere in den Segmenten GUS Sonstige und Group Corporates die Situation verbesserte. In der Ukraine konnten die Vorsorgen aufgrund der besseren Portfolioqualität und höherer Erträge aus der Einbringung von Kreditsicherheiten besonders bei den Retail-Kunden deutlich gesenkt werden. Im Segment Group Corporates ergaben sich Auflösungen speziell im Firmenkundengeschäft der Konzernzentrale. Auch in den anderen Segmenten lagen die Dotierungen leicht unter bzw. auf dem Niveau der Vergleichsperiode.
Die Einzelwertberichtigungen gingen um 19 Prozent oder € 41 Millionen zurück, während sich die Auflösungen von Portfolio-Wertberichtigungen gegenüber der Vorjahresvergleichsperiode um € 15 Millionen auf € 21 Millionen erhöhten. Ersteres war – neben anderen Faktoren – durch verbesserte Ausfallraten, höhere Bonitäten und niedrigere Obligos bedingt. Die Neubildungsquote fiel um 34 Basispunkte auf 0,81 Prozent und lag damit deutlich unter der 1-Prozent-Marke.
Die Position übrige Ergebnisse – bestehend aus dem Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten, dem Ergebnis aus Finanzinvestitionen und dem Ergebnis aus Endkonsolidierungen – stieg in den ersten drei Monaten 2012 gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahres um € 270 Millionen auf € 296 Millionen. Den höchsten Zuwachs verzeichnete dabei das Ergebnis aus Finanzinvestitionen, das um € 236 Millionen auf € 261 Millionen stieg. Der Grund hierfür lag großteils in dem im vierten Quartal 2011 begonnenen Verkauf von Staatsanleihen und sonstigen Wertpapieren in der Konzernzentrale im Nennwert von insgesamt € 1.680 Millionen, der einen Vorsteuergewinn von € 137 Millionen ergab. Darüber hinaus ergaben sich in der Konzernzentrale durch weitere Verkäufe von Wertpapieren aus dem Fair-Value-Bestand Erträge von € 22 Millionen. Ebenso stieg das Bewertungsergebnis aus Wertpapieren vor allem in Österreich um € 80 Millionen.
Das Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten stieg um € 32 Millionen auf € 35 Millionen. Hier schlugen einerseits der Rückkauf von Hybridanleihen mit € 113 Millionen und die um € 64 Millionen verbesserte Bewertung der fixen Zinsswaps der Konzernzentrale positiv zu Buche. Andererseits betrug das Ergebnis aus erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Verbindlichkeiten (Fair Value Option) minus € 76 Millionen. Diese Bewertung der eigenen Emissionen der RBI sank großteils wegen des sinkenden langfristigen Zinsniveaus, während die Auswirkung des Credit Spread der RBI nur bei € 11 Millionen lag. Im Vorjahresquartal hatte das Ergebnis noch € 80 Millionen betragen.
Das Ergebnis aus Endkonsolidierungen betrug € 0 Millionen (Q1/2011: minus € 2 Millionen).
In der Berichtsperiode betrug der Steueraufwand € 111 Millionen, während er im ersten Quartal 2011 € 100 Millionen betragen hatte. Der Grund für diese Zunahme war der ergebnisbedingte Anstieg der laufenden Steuern von € 19 Millionen auf € 84 Millionen. Dem stand ein Rückgang der latenten Steuern um € 8 Millionen auf € 27 Millionen gegenüber, hauptsächlich verursacht durch die Veränderung von Bewertungsergebnissen aus Verbindlichkeiten. Die Steuerquote lag bei 16 Prozent (Q1/2011: 25 Prozent).
Der Periodenüberschuss nach Steuern für das erste Quartal 2012 betrug € 574 Millionen. Nach Abzug der nicht beherrschenden Anteile ergab sich daraus ein Konzern-Periodenüberschuss von € 541 Millionen, der damit doppelt so hoch ausfiel wie in der Vergleichsperiode. Bezogen auf die durchschnittliche Anzahl von 194,7 Millionen Aktien ergab sich daraus ein Gewinn je Aktie von € 2,52 (Q1/2011: € 1,13).
Der für die Bewertung der wirtschaftlichen Leistung wichtige Return on Equity vor Steuern stieg hauptsächlich wegen des höheren Periodenüberschusses um 9,5 Prozentpunkte auf 25,1 Prozent.
| Q1/2012 | Q4/2011 | Veränderung | Veränderung | |
|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | absolut | in % | ||
| Zinsüberschuss | 875 | 943 | -68 | -7,2% |
| Provisionsüberschuss | 346 | 365 | -20 | -5,3% |
| Handelsergebnis | 82 | 70 | 12 | 16,7% |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis1 | -8 | -3 | -5 | 172,1% |
| Betriebserträge | 1.295 | 1.376 | -81 | -5,9% |
| Personalaufwand | -381 | -399 | 17 | -4,4% |
| Sachaufwand | -284 | -325 | 41 | -12,7% |
| Abschreibungen | -88 | -110 | 22 | -19,9% |
| Verwaltungsaufwendungen | -753 | -834 | 80 | -9,6% |
| Betriebsergebnis | 542 | 542 | 0 | -0,1% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | -153 | -282 | 129 | -45,8% |
| Übrige Ergebnisse2 | 296 | 81 | 215 | 264,8% |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 685 | 342 | 343 | 100,5% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | -111 | -127 | 16 | -12,8% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 574 | 214 | 360 | 167,8% |
| Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile | -33 | 8 | -41 | – |
| Konzern-Periodenüberschuss | 541 | 222 | 319 | 143,5% |
1 Exkl. Abschreibungen auf Firmenwerte
Inkl. Abschreibung auf Firmenwerte
Im Quartalsvergleich ging der Zinsüberschuss um 7 Prozent oder € 68 Millionen zurück. Auch die Zinsmarge sank im Vergleich zum vierten Quartal 2011 um 19 Basispunkte auf 2,37 Prozent. Dieser Rückgang, der großteils in der Konzernzentrale anfiel, lag an der Veranlagung von Überliquidität des Konzerns zu entsprechend niedrigeren Marktzinsen und an geringeren Zinserträgen nach dem Verkauf von Wertpapieren. Darüber hinaus waren die Zinserträge aus Ungarn wegen des niedrigeren Bestands weiter rückläufig, während sie in Russland wegen besserer Margen im Neugeschäft und höherer Zinserträge aus Derivaten deutlich gesteigert werden konnten. Dem niedrigeren Zinsergebnis lag eine – vor allem aufgrund des gestiegenen Kassenbestands – um 5 Prozent höhere durchschnittliche Bilanzsumme zugrunde.
Der Provisionsüberschuss sank gegenüber jenem des Vorquartals um 5 Prozent oder € 20 Millionen auf € 346 Millionen. Das Ergebnis aus dem Zahlungsverkehr ging um € 9 Millionen zurück; der Großteil des Rückgangs entfiel auf Rumänien, die Ukraine und Ungarn. Das Ergebnis aus dem Devisen-, Valuten- und Edelmetallgeschäft reduzierte sich gegenüber dem saisonal stärkeren Volumen im vierten Quartal 2011 um € 7 Millionen auf € 80 Millionen.
Das Handelsergebnis verbesserte sich um 17 Prozent oder € 12 Millionen auf € 82 Millionen. So stieg das Ergebnis aus dem währungsbezogenen Geschäft großteils dank der Entwicklung in Belarus und Russland um € 89 Millionen auf € 34 Millionen, nachdem in Belarus die rückwirkende Anwendung der Rechnungslegung in Hochinflationsländern das Handelsergebnis im vierten Quartal 2011 noch negativ beeinflusst hatte. In der Konzernzentrale ergab sich im ersten Quartal 2012 ein Bewertungsgewinn auf Zinsswaps. Negativ entwickelte sich hingegen das Ergebnis aus dem sonstigen Geschäft, das um € 97 Millionen zurückging und ausschließlich aus gegebenen Kapitalgarantien bestand. Aufgrund einer Anpassung der Bewertungsmethodik an die geänderten gesetzlichen Rahmenbedingungen im vierten Quartal 2011 kam es zu einem Einmaleffekt in Höhe von € 81 Millionen.
Im ersten Quartal 2012 betrug das sonstige betriebliche Ergebnis minus € 8 Millionen und lag damit um € 5 Millionen unter dem Wert des Vorquartals.
Die Bankenabgabe betrug € 35 Millionen, während sie im vierten Quartal 2011 noch bei € 2 Millionen gelegen war. Die Gründe für diesen Anstieg sind die im vierten Quartal 2011 dank der Reduktion im Zusammenhang mit dem "Home Protection Plan" geringere Bankenabgabe in Ungarn und die Neueinführung einer Bankenabgabe in der Slowakei.
Positiv beeinflusst wurde das sonstige betriebliche Ergebnis im ersten Quartal 2012 hingegen durch das Nettoergebnis aus bankfremden Tätigkeiten von € 13 Millionen. Hauptfaktoren waren höhere Leistungsverrechnungen und niedrigere Aufwendungen sowie die Auflösung von Rückstellungen im Ausmaß von netto € 2 Millionen. Im Vorquartal hatten diese minus € 11 Millionen betragen.
Mit einem Wert von € 753 Millionen lagen die Verwaltungsaufwendungen im ersten Quartal 2012 um € 80 Millionen unter dem Niveau des Vorquartals von € 834 Millionen. Zurückzuführen ist dies auf die saisonal bedingte Spitze im vierten Quartal 2011.
So ging der Personalaufwand um € 17 Millionen auf € 381 Millionen zurück. Die größten Rückgänge ergaben sich dabei in Ungarn, der Tschechischen Republik und Polen.
Den stärksten saisonal bedingten Rückgang zeigte der Sachaufwand mit € 41 Millionen auf € 284 Millionen. Verursacht wurde er vorwiegend durch den Rechts- und Beratungsaufwand (minus € 24 Millionen), den Werbe- und Repräsentationsaufwand (minus € 14 Millionen) und den IT-Aufwand (minus € 8 Millionen).
Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte sanken im Quartalsvergleich um € 22 Millionen auf € 88 Millionen. Dies lag hauptsächlich an höheren Abschreibungen im vierten Quartal 2011, vor allem für ein Gebäude in Russland.
Im Vergleich zum Vorquartal gingen die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen um 46 Prozent oder € 129 Millionen deutlich zurück. Dies resultierte zum einen aus einigen größeren Einzelfällen im Bereich der Firmenkunden im vierten Quartal 2011, während im ersten Quartal 2012 nur sehr wenige solche Fälle auftraten bzw. in der Konzernzentrale (Segment Group Corporates) sogar Auflösungen möglich waren. Zum anderen gingen die Nettodotierungen in Ungarn deutlich zurück. In Summe waren die Rückgänge in den Segmenten Zentraleuropa mit 54 Prozent oder € 87 Millionen sowie Group Corporates mit 99 Prozent oder € 79 Millionen am höchsten. In Russland war im vierten Quartal 2011 aufgrund der Anwendung der verbesserten historischen Ausfallraten eine hohe Nettoauflösung bei den Portfolio-Wertberichtigungen erfolgt.
Die notleidenden Kredite an Nichtbanken zeigten im ersten Quartal 2012 einen Anstieg um € 283 Millionen auf € 7.338 Millionen, von dem € 71 Millionen durch Währungseffekte bedingt waren. Nach Ländern betrachtet, verteilt sich der Zuwachs im Wesentlichen auf Ungarn, Südosteuropa und Österreich. Damit stieg auch die NPL Ratio um 25 Basispunkte auf 8,90 Prozent. Die Coverage Ratio fiel wegen hoch besicherter notleidender Kredite in Südosteuropa und Österreich um 1,6 Prozentpunkte auf 66,8 Prozent.
Die übrigen Ergebnisse stiegen im Quartalsvergleich um € 215 Millionen auf € 296 Millionen.
Das Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten sank um € 229 Millionen auf € 35 Millionen. Verschiedene Komponenten waren dafür verantwortlich: Während der Rückkauf der Hybridanleihen ein Ergebnis von € 113 Millionen einbrachte, entwickelten sich die zum Marktwert bewerteten eigenen Verbindlichkeiten gegenläufig und gaben vor allem aufgrund der gesunkenen langfristigen Zinsen um € 209 Millionen auf minus € 76 Millionen nach. Das Ergebnis aus sonstigen Derivaten, das großteils aus fixen Zinsswaps der Konzernzentrale stammte, sank um € 71 Millionen auf € 88 Millionen.
Das Ergebnis aus Finanzinvestitionen verbesserte sich um € 257 Millionen. Hauptgründe dafür waren das freundlichere Marktumfeld und die damit verbundenen Bewertungserträge (plus € 118 Millionen) sowie weitere Verkäufe von Wertpapieren der Konzernzentrale (plus € 88 Millionen). Dieser schon im vierten Quartal 2011 begonnene Verkauf von Staatsanleihen und sonstigen Wertpapieren ergab für das Berichtsquartal einen Vorsteuergewinn von € 137 Millionen. Darüber hinaus wurden in der Konzernzentrale durch weitere Verkäufe von Wertpapieren aus dem Fair-Value-Bestand € 22 Millionen realisiert. Ebenso legte das Bewertungsergebnis aus Wertpapieren vor allem in Österreich um € 118 Millionen auf € 89 Millionen zu.
Das übrige Ergebnis wurde im vierten Quartal 2011 durch Firmenwertabschreibungen in Höhe von € 183 Millionen in der Ukraine negativ beeinflusst.
Der Steueraufwand betrug im ersten Quartal 2012 € 111 Millionen gegenüber € 127 Millionen im vierten Quartal 2011. Der Aufwand für laufende Steuern sank dabei um € 12 Millionen. Die Steuerquote lag bei 16 Prozent, während sie im vierten Quartal 2011 aufgrund einiger Sondereffekte bei 37 Prozent gelegen war.
Der Konzern-Periodenüberschuss stieg im Quartalsvergleich um 144 Prozent oder € 319 Millionen auf € 541 Millionen. Dies ist sowohl auf Verkäufe des Wertpapierbestands als auch den Rückkauf von Hybridanleihen zurückzuführen. Ebenso verbesserte sich das Ergebnis aus dem sonstigen betrieblichen Ergebnis, nachdem es im vierten Quartal 2011 durch die erwähnten Firmenwertabschreibungen belastet gewesen war.
Die Bilanzsumme der RBI betrug zum 31. März 2012 € 148,8 Milliarden. Dies entspricht einem Anstieg um 1 Prozent oder € 1,8 Milliarden gegenüber dem Jahresende 2011, von dem nur ein sehr geringer Teil währungsinduziert war. Aktivseitig resultierte die Zunahme aus höheren Forderungen an Kunden und der gestiegenen Barreserve, passivseitig lagen höhere Verbindlichkeiten gegenüber Banken und Kunden vor.
| Aktiva in € Millionen | 31.3.2012 | Anteil | 31.12.2011 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Forderungen an Kreditinstitute (nach Kreditrisikovorsorgen) | 24.398 | 16,4% | 25.493 | 17,3% |
| Forderungen an Kunden (nach Kreditrisikovorsorgen) | 77.629 | 52,2% | 76.778 | 52,2% |
| Wertpapiere | 25.490 | 17,1% | 27.157 | 18,5% |
| Sonstige Aktiva | 21.280 | 14,3% | 17.557 | 11,9% |
| Aktiva gesamt | 148.798 | 100,0% | 146.985 | 100,0% |
Aktivseitig hat sich die Bilanzstruktur nur geringfügig verändert. Im Wesentlichen verringerte sich der Bestand an Wertpapieren durch Verkäufe im Ausmaß von netto € 2,1 Milliarden, während die kurzfristigen Forderungen inklusive Barreserve um rund € 2 Milliarden zunahmen. Der größte Anteil der Aktiva entfiel auf Forderungen an Kunden, die 52 Prozent der Bilanzsumme ausmachten und speziell wegen höherer Forderungen der Konzernzentrale an den öffentlichen Sektor und durch Zuwächse im Kreditgeschäft in Russland um 1 Prozent auf € 82,5 Milliarden anstiegen. Weitere Verkäufe von Wertpapieren verringerten den Bilanzposten Wertpapiere und Beteiligungen um 13 Prozent auf € 14,4 Milliarden. Weiterhin hoch ist der Bestand an liquiden Mitteln: Die Barreserve, die im Wesentlichen aus täglich fälligen Guthaben bei Zentralbanken besteht, stieg um 28 Prozent auf € 14,6 Milliarden weiter an.
| Passiva in € Millionen | 31.3.2012 | Anteil | 31.12.2011 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 39.318 | 26,4% | 37.992 | 25,8% |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 67.749 | 45,5% | 66.747 | 45,4% |
| Eigenmittel | 15.273 | 10,3% | 15.087 | 10,3% |
| Übrige Passiva | 26.459 | 17,8% | 27.159 | 18,5% |
| Passiva gesamt | 148.798 | 100,0% | 146.985 | 100,0% |
Die Passivseite der Bilanz war durch höhere Einlagen von Banken (Zuwachs um 4 Prozent oder € 1,3 Milliarden) und von Kunden (Zuwachs um 2 Prozent oder € 1,0 Milliarden) geprägt. Dagegen reduzierte sich der Bilanzposten der verbrieften Verbindlichkeiten um 6 Prozent oder € 0,9 Milliarden, insbesondere aufgrund der Rückzahlung der zweiten von drei im Jahr 2009 emittierten staatsgarantierten Anleihen in Höhe von € 1,25 Milliarden im Februar 2012.
Die Kundeneinlagen der Retail-Kunden nahmen um € 0,9 Milliarden auf € 30,1 Milliarden zu, der größte Zuwachs stammte dabei aus Zentraleuropa und Russland. Die Einlagen der Kommerzkunden hingegen sanken um € 0,3 Milliarden auf € 35,3 Milliarden; hier fiel der größte Rückgang in der Konzernzentrale in Wien an. Durch die relativ gleichmäßige Erhöhung der Einlagen sowie der Forderungen blieb die Loan/Deposit Ratio mit 122 Prozent nahezu unverändert. Das Nachrangkapital ging hauptsächlich wegen des Rückkaufs des Hybridkapitals um € 0,4 Milliarden auf € 3,8 Milliarden zurück.
| in € Millionen | 31.3.2012 | Anteil | 31.12.2011 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Kundeneinlagen | 67.749 | 54,5% | 66.747 | 54,2% |
| Mittel- und langfristiges Funding | 22.435 | 18,0% | 23.903 | 19,4% |
| Kurzfristiges Funding | 30.369 | 24,4% | 28.456 | 23,1% |
| Nachrangige Verbindlichkeiten | 3.799 | 3,1% | 4.151 | 3,4% |
| Gesamt | 124.352 | 100,0% | 123.257 | 100,0% |
Im ersten Quartal 2012 stammte mehr als die Hälfte des budgetierten und gezogenen Wholesale Fundings der Netzwerkbanken aus Quellen außerhalb des Konzerns. Damit setzte die RBI den Trend fort und entsprach dem strategischen Ziel einer Diversifizierung der Finanzierungsquellen.
Die RBI AG platzierte Ende Februar 2012 eine Benchmark-Emission im Volumen von € 500 Millionen erfolgreich auf dem internationalen Kapitalmarkt. Die Anleihe, die innerhalb kurzer Zeit vierfach gezeichnet war, weist eine Laufzeit von drei Jahren und einen Kupon von 2,875 Prozent auf.
Ebenfalls im Februar wurde eine neue Verbriefungstransaktion für die polnische Leasinggesellschaft im Ausmaß von PLN 500 Millionen erfolgreich bei privaten Investoren platziert.
Ungeachtet dieser Transaktionen spielen supranationale Institutionen weiterhin eine wichtige Rolle für die RBI und stellen einen wesentlichen Teil der externen Finanzierungsquellen für deren Netzwerkeinheiten dar. Dies gewährleistet ein stabiles Funding der Netzwerkbanken.
Das bilanzielle Eigenkapital der RBI, das sich aus dem Konzern-Eigenkapital, dem Konzern-Periodenüberschuss und dem Kapital der nicht beherrschenden Anteile zusammensetzt, stieg gegenüber dem Jahresultimo 2011 um 5 Prozent oder € 538 Millionen auf € 11.474 Millionen. Der wesentliche Teil dieses Zuwachses stammt aus dem umfassenden Ergebnis in Höhe von € 687 Millionen, das neben dem Periodenergebnis nach Steuern von € 574 Millionen Währungsdifferenzen von € 198 Millionen sowie Ergebnisse des AfS (available for sale)-Bestands von minus € 93 Millionen nach Steuern umfasste, die im Wesentlichen durch Umgliederung realisierter Gewinne in die Erfolgsrechnung entstanden. Darüber hinaus sank das bilanzielle Eigenkapital durch den Kauf eines Minderheitenanteils von 13 Prozent an der Tatra banka, a.s. um € 142 Millionen.
Die RBI bildet keine eigene Kreditinstitutsgruppe im Sinn des österreichischen Bankwesengesetzes (BWG) und unterliegt daher als Konzern selbst nicht den aufsichtsrechtlichen Bestimmungen für Bankengruppen, da sie Teil der RZB-Kreditinstitutsgruppe ist. Die nachfolgend dargestellten konsolidierten Werte wurden nach den Bestimmungen des BWG ermittelt und gehen in die Berechnung der RZB-Kreditinstitutsgruppe ein.
Die konsolidierten Eigenmittel gemäß BWG betrugen per 31. März 2012 € 12.657 Millionen. Dies entspricht einem Rückgang von 2 Prozent oder € 201 Millionen. Er resultiert vor allem daraus, dass das Kernkapital durch den Kauf eines Anteils von 13 Prozent an der Tatra banka durch die RBI um € 142 Millionen auf € 9.240 Millionen verringert wurde (minus 2 Prozent oder € 194 Millionen). Der Rückkauf von hybridem Tier-1-Kapital von externen Investoren erhöhte das harte Kernkapital um € 113 Millionen, reduzierte das gesamte Kernkapital jedoch um € 245 Millionen. Darüber hinaus wirkten sich die Aufwertungen des russischen Rubels, des ungarischen Forint und des polnischen Zloty positiv auf die Höhe der Eigenmittel aus. Die ergänzenden Eigenmittel lagen mit einem Rückgang von € 36 Millionen auf € 3.332 Millionen leicht unter dem Wert zum Jahresende. Das kurzfristige nachrangige Kapital erhöhte sich um € 8 Millionen auf € 117 Millionen.
Den Eigenmitteln stand ein um € 726 Millionen verringertes Eigenmittelerfordernis von € 6.898 Millionen gegenüber. Dieser Rückgang resultiert vor allem aus dem Eigenmittelerfordernis für das Kreditrisiko, das um € 488 Millionen auf € 5.684 Millionen zurückging. Neben rückläufigen Volumina in einigen Märkten sind dafür vor allem die im Zusammenhang mit den EBA-Vorgaben eingeleiteten Maßnahmen zur Optimierung des Kapitalerfordernisses durch "Capital-Clean-up"-Projekte verantwortlich. Auch das Erfordernis für das Positionsrisiko in Schuldtiteln, Substanzwerten und Waren verringerte sich um € 218 Millionen auf € 302 Millionen. Hervorgerufen wurde dies einerseits durch die vor dem Hintergrund der EBA-Vorgaben eingeleiteten Maßnahmen zur Reduktion des Nicht-Kerngeschäfts mit Fokus auf Marktrisikopositionen und andererseits durch eine Aktualisierung des internen Modells. Dadurch reduzierte sich auch das Erfordernis für das Positionsrisiko in Fremdwährungen, das um € 51 Millionen auf € 89 Millionen zurückging. Das Eigenmittelerfordernis für das operationelle Risiko betrug € 823 Millionen nach € 792 Millionen zum Jahresende.
Insgesamt brachte dies eine Verbesserung der Überdeckungsquote um 14,8 Prozentpunkte auf 83,5 Prozent oder € 5.759 Millionen. Bezogen auf das Gesamtrisiko ergab sich eine Core Tier 1 Ratio von 10,2 Prozent und eine Kernkapitalquote von 10,7 Prozent. Die Eigenmittelquote erhöhte sich auf 14,7 Prozent.
Aktives Risikomanagement stellt für die RBI eine Kernkompetenz dar. Um Risiken effektiv erkennen, einstufen und steuern zu können, verfügt der Konzern über ein umfassendes Risikomanagement und controlling. Dieses bildet einen integralen Bestandteil der Gesamtbanksteuerung und wird permanent weiterentwickelt. Die Risikosteuerung der RBI ist darauf ausgerichtet, den bewussten Umgang mit und das professionelle Management von Kredit- und Länderrisiken, Markt- und Liquiditätsrisiken, Beteiligungsrisiken sowie operationellen Risiken sicherzustellen.
Zur aktiven Steuerung des Kreditportfolios bestehen bei der RBI eigene Kreditportfolio-Komitees, die die Kreditportfoliostrategie für die unterschiedlichen Kundensegmente festlegen. Als Grundlage für die Definition von Kreditvergaberichtlinien und Limits zur Ausrichtung des Kreditportfolios dienen Analysen interner Research-Abteilungen sowie des Portfolio Managements. Im Zuge der vierteljährlichen Komitee-Sitzungen wurden die Kreditportfoliostrategien im Berichtszeitraum an die geänderten Marktaussichten angepasst.
Vor dem Hintergrund der wieder einsetzenden Unsicherheit hinsichtlich der europäischen Peripheriestaaten (Griechenland, Irland, Italien, Portugal und Spanien) standen in den vergangenen Quartalen vor allem Forderungen gegenüber Staaten und Gemeinden im Fokus der Portfoliosteuerung. Bestehende Aushaftungen wurden kontinuierlich evaluiert und Limits reduziert, vor allem im ersten Quartal 2012. Neben regulatorischen Erfordernissen in den Kernmärkten der RBI dienen Staatspapiere hauptsächlich der Verstärkung des konservativen Liquiditätspuffers der RBI.
Das Management notleidender Kredite war im Berichtszeitraum weiterhin einer der Schwerpunkte im Risikomanagement. Ziele und Maßnahmen bezogen sich dabei auf die verbesserte Früherkennung potenzieller Problemfälle, das Reporting über Fortschritte im Sanierungsmanagement auf Konzernebene sowie einen raschen und effizienten Abbau des Bestands an notleidenden Krediten.
Die RBI war dank ihrer guten Liquiditätsposition bereits im Geschäftsjahr 2011 kaum von den Spannungen auf den internationalen Finanzmärkten betroffen. Diese hohe Stabilität wurde im ersten Quartal nicht nur beibehalten, sondern durch den weiteren Ausbau der Liquidität sogar noch verstärkt. Zur Steuerung des Liquiditätsrisikos verwendet die RBI ein seit Langem etabliertes und bewährtes Limitkonzept, das auf Basis vertraglicher und historisch beobachteter Mittelzu- und -abflüsse einen hohen Liquiditätsüberhang für kurzfristige Laufzeiten einfordert. Auch für mittel- und längerfristige Laufzeitbänder bestehen entsprechende Limits, die wiederum die Auswirkungen einer möglichen Verteuerung der Refinanzierung auf das Geschäftsergebnis der RBI begrenzen.
Die Liquiditätsposition der RBI unterliegt einem regelmäßigen Monitoring und ist in der Meldung des RZB-Konzerns im wöchentlichen Reporting an die österreichische Bankenaufsicht enthalten.
Die EBA prüfte im Geschäftsjahr 2011 die Angemessenheit der Kapitalisierung der europäischen Kreditinstitute. Angesichts des volatilen Marktumfeldes legte sie den Kapitalbedarf der Banken zur Erreichung einer Kapitalquote von 9 Prozent fest. Um die Finanzmarktstabilität zu sichern und die europäischen Finanzinstitute gegen potenzielle negative wirtschaftliche Entwicklungen resistenter zu machen, müssen die Banken diese Quote nun bis Ende Juni 2012 erreichen. Die RBI war selbst nicht Gegenstand der EBA-Analyse, da die RZB als übergeordnetes Kreditinstitut fungiert. Dennoch erarbeitete die RBI als Teil der RZB etliche Initiativen, um die vorgeschriebene Quote zu erreichen.
Die Umsetzung dieser Maßnahmen stellte im ersten Quartal 2012 einen besonderen Schwerpunkt im Risikomanagement der RBI Gruppe dar. Das Hauptaugenmerk lag dabei auf der Erreichung der vorgeschriebenen Kapitalquote bei gleichzeitigem Schutz des Kerngeschäfts der RBI.
Die RBI beschäftigt sich auch im laufenden Geschäftsjahr weiter intensiv mit den bevorstehenden regulatorischen Entwicklungen. Ein Großteil der erwarteten Änderungen ergibt sich aus der EU-Richtlinie CRD III und der von der EU-Kommission vorgeschlagenen, noch weitergehenden Verordnung CRD IV/CRR. Der potenzielle Einfluss der neuen bzw. geänderten gesetzlichen Regelungen auf die RBI wurde bereits 2011 eingehend analysiert, und es wurden auch bereits entsprechende interne Richtlinien erlassen. Neben den bereits aufgenommenen Vorbereitungen im Zusammenhang mit den neuen Basel-III-Regelungen stand im ersten Quartal 2012 erneut die weitgehend flächendeckende Implementierung des fortgeschrittenen Basel-II-Ansatzes im Fokus des Risikomanagements. Die RBI verwendet die dafür ermittelten Parameter und Ergebnisse für interne Management-Informationszwecke und Steuerungsmaßnahmen. Darüber hinaus investiert sie weiterhin in die Verbesserung ihrer Risikomanagement-Systeme.
Im Zuge der sich aus heutiger Sicht abzeichnenden gesamtwirtschaftlichen Entwicklung insbesondere in CEE peilen wir mittelfristig und einschließlich der Akquisition der Polbank einen Return on Equity vor Steuern von rund 15 Prozent an. Hierbei sind künftige Akquisitionen, etwaige Kapitalerhöhungen sowie heute noch nicht absehbare regulatorische Anforderungen nicht berücksichtigt.
Für 2012 gehen wir aufgrund des wirtschaftlichen Umfelds und der restriktiven regulatorischen Bestimmungen von einem stabilen Geschäftsvolumen aus. Unter Kundengesichtspunkten planen wir, dass der Bereich Corporate Customers weiter das Rückgrat des Geschäfts bilden soll, und der Bereich Retail Customers mittelfristig einen größeren Anteil am Geschäftsvolumen des Konzerns einnehmen soll als bisher.
Vor dem Hintergrund der sich ständig verändernden regulatorischen Anforderungen sowie einer weiteren Stärkung der Bilanzstruktur überprüfen wir laufend Höhe und Struktur unserer Eigenmittel, um zeitnah und flexibel agieren zu können. Dabei stellt weiterhin, abhängig von der weiteren Entwicklung der Märkte, auch die Durchführung einer Kapitalerhöhung eine mögliche Option dar. Trotz des prognostizierten verhaltenen Wirtschaftswachstums erwarten wir eine Stabilisierung der Neubildungsquote bei nur geringfügig ansteigendem Volumen der notleidenden Kredite. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen des wirtschaftlichen und politischen Umfelds ist derzeit keine genaue Einschätzung in Bezug auf das Erreichen des Wendepunkts bei den notleidenden Krediten möglich.
Für das Jahr 2012 gehen wir von höheren Bankenabgaben als im Vorjahr aus. Diese werden in Österreich und CEE voraussichtlich zu einer Ergebnisbelastung von rund € 160 Millionen (davon rund € 100 Millionen für Österreich, rund € 40 Millionen für Ungarn sowie rund € 20 Millionen für die Slowakei) führen.
Wir planen 2012 für die RBI-Gruppe ein langfristiges Wholesale-Funding-Volumen (Laufzeit über 1 Jahr) von rund € 4,6 Milliarden. Beim kapitalmarktbezogenen Wholesale-Funding kalkulieren wir mit einem Volumen von € 2,1 Milliarden, wovon bis Mitte Mai bereits rund € 1,9 Milliarden platziert wurden.
Auch 2012 widmen wir der Kostenentwicklung erhöhte Aufmerksamkeit. Dazu wurden in der gesamten Gruppe Kostensenkungsprogramme mit dem Ziel einer flachen Kostenentwicklung aufgesetzt. Die Anzahl der Geschäftsstellen soll für den Konzern im Jahr 2012 etwa stabil bleiben (ohne Polbank), wobei es aber in einzelnen Ländern weiterhin zu Optimierungen des Geschäftsstellennetzwerks kommen kann.
Nach Erfüllung aller behördlichen Auflagen gab die RBI am 30. April 2012 das formelle Closing der Akquisition eines 70-Prozent-Anteils an der polnischen Polbank EFG S.A. (Polbank) bekannt. Die RBI zahlte beim Closing für den 70-Prozent-Anteil einen vorläufigen Barkaufpreis von € 460 Millionen. Das implizite Preis/Buchwertverhältnis für 100 Prozent beträgt 1,5. Diese Berechnung inkludiert bereits einen vereinbarten weiteren indirekten Preisnachlass und kann sich auf Basis des Eigenkapitals der Polbank gemäß Zwischenabschluss zum Zeitpunkt des Closings noch verringern. Der vorläufige Kaufpreis basiert auf einem garantierten Eigenkapital von mindestens € 400 Millionen für die Polbank und € 750 Millionen für die Raiffeisen Bank Polska S.A. (RBPL). Beträge über dem garantierten Eigenkapital werden 1:1, also ohne Aufschlag bezahlt.
Zudem hatten beide Parteien eine Put-Option für die Eurobank EFG vereinbart, die es dieser erlaubte, ihren Anteil an der fusionierten RBPL (einschließlich der Polbank) jederzeit zu einer von der Geschäftsentwicklung abhängigen Bewertung, aber für mindestens € 175 Millionen (zuzüglich Zinsen) an die RBI zu veräußern. Die RBI erhielt eine entsprechende Call-Option. Die Eurobank EFG hat ihre Option unmittelbar nach dem Closing ausgeübt, womit die RBI zur Alleinaktionärin der kombinierten Bank wird. Dieser Teil der Transaktion wird noch einem neuerlichen Genehmigungsprozess der EU-Wettbewerbsbehörden unterzogen. Die Fusion von RBPL und Polbank wird die Transaktion abschließen.
Die Akquisition wird die klare Ausrichtung der Polbank auf das Privatkundengeschäft mit der starken Position der RBPL im Unternehmens- und KMU-Segment vereinen. Neben der ausgezeichneten geschäftlichen Aufstellung werden nach der operativen Fusion starke Zuwächse im Einlagengeschäft aufgrund des ausgedehnten Filialnetzes der Polbank sowie beträchtliche Kostensynergien erwartet.
Die Polbank wird per 1. Mai 2012 in den RBI-Konzern konsolidiert. Erste konsolidierte Zahlen werden bei der Veröffentlichung der RBI-Geschäftsergebnisse für das erste Halbjahr 2012 am 29. August verfügbar sein.
In der RBI erfolgt die interne Management-Berichterstattung grundsätzlich auf Basis der bestehenden Organisationsstruktur. Diese ist matrixförmig aufgebaut, d. h. Vorstände sind sowohl für einzelne Länder als auch für bestimmte Geschäftsfelder verantwortlich (Konzept der "Country and Functional Responsibility"). Steuerungseinheit (Cash Generating Unit) im Konzern ist entweder ein Land oder ein Geschäftsfeld. Die obersten Entscheidungsgremien der RBI – Vorstand und Aufsichtsrat – treffen demnach wesentliche Entscheidungen über die Allokation der Ressourcen zu einem Segment auf Basis der jeweiligen Finanz- und Ertragskraft, weshalb diese Berichtskriterien als wesentlich beurteilt wurden. Entsprechend sind auch die Segmente nach IFRS 8 differenziert. Die Überleitungsrechnung enthält im Wesentlichen Beträge aus der Eliminierung von Zwischenergebnissen und aus segmentübergreifenden Konsolidierungen.
Daraus ergaben sich die folgenden Segmente:
Der Periodenüberschuss vor Steuern der RBI stieg im Vergleich mit dem ersten Quartal des Vorjahres um 69 Prozent auf € 685 Millionen. Dabei steigerten alle regionalen und funktionalen Segmente mit Ausnahme von Zentraleuropa ihre Ergebnisse.
In Zentraleuropa sank der Periodenüberschuss vor Steuern vor allem aufgrund eines Rückgangs der Betriebserträge in mehreren Ländern um 8 Prozent auf € 87 Millionen. Die Bilanzaktiva nahmen im Jahresabstand um 5 Prozent auf € 36,0 Milliarden zu.
Die Region Südosteuropa verzeichnete im ersten Quartal 2012 mit € 114 Millionen einen um 23 Prozent höheren Periodenüberschuss vor Steuern als in der Vergleichsperiode. Dieses Ergebnis war im Wesentlichen durch einen Anstieg der übrigen Ergebnisse bestimmt. Die Bilanzaktiva des Segments nahmen im Jahresabstand um 4 Prozent auf € 23,1 Milliarden zu.
Russland leistete mit einem Periodenüberschuss vor Steuern von € 158 Millionen den größten regionalen Ergebnisbeitrag. Der hier erzielte Anstieg um 67 Prozent resultierte aus einer Zunahme der Betriebserträge. Die Bilanzaktiva des Segments erhöhten sich im Periodenvergleich um 22 Prozent auf € 15,2 Milliarden.
Im Segment GUS Sonstige stieg der Periodenüberschuss vor Steuern um 32 Prozent auf € 25 Millionen, wofür überwiegend ein Rückgang der Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen verantwortlich war. Die Bilanzaktiva des Segments sanken im Jahresabstand um 7 Prozent auf € 6,4 Milliarden.
Das Segment Group Corporates verzeichnete im ersten Quartal 2012 im Periodenvergleich einen Anstieg des Periodenüberschusses vor Steuern von 24 Prozent auf € 125 Millionen, basierend auf einer Zunahme der Betriebserträge und einem Rückgang der Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen. Die Bilanzaktiva erhöhten sich im Jahresabstand um 7 Prozent auf € 22,0 Milliarden.
Der Periodenüberschuss vor Steuern des Segments Group Markets stieg im Vorjahresvergleich um 31 Prozent auf € 185 Millionen. Hauptverantwortlich dafür waren eine Zunahme der übrigen Ergebnisse und eine Abnahme der Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen. Die Bilanzaktiva stiegen im Jahresabstand um 2 Prozent auf € 29,7 Milliarden.
Im Segment Corporate Center stieg der Periodenüberschuss vor Steuern bedingt durch die Verbesserung der übrigen Ergebnisse von minus € 85 Millionen auf € 128 Millionen. Die Bilanzaktiva erhöhten sich im Periodenvergleich um 25 Prozent auf € 52,2 Milliarden.
| 1.1.-31.3. | 1.1.-31.3. | Verände | Q1/2012 | Q4/2011 | Verände | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | 2012 | 2011 | rung | rung | ||
| Betriebserträge | 366 | 413 | -11,3% | 366 | 450 | -18,7% |
| Verwaltungsaufwendungen | -222 | -236 | -6,1% | -222 | -230 | -3,5% |
| Betriebsergebnis | 144 | 176 | -18,4% | 144 | 220 | -34,6% |
| Nettodotierungen zu | ||||||
| Kreditrisikovorsorgen | -75 | -79 | -4,4% | -75 | -162 | -53,5% |
| Übrige Ergebnisse | 19 | -3 | – | 19 | -38 | – |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 87 | 95 | -7,9% | 87 | 20 | 337,0% |
| Aktiva | 36.024 | 34.393 | 4,7% | 36.024 | 34.852 | 3,4% |
| Nettozinsspanne | 2,82% | 3,36% | -0,55 PP | 2,82% | 2,89% | -0,07 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 12,1% | 13,1% | -1,0 PP | 12,1% | 2,9% | 9,2 PP |
In Zentraleuropa lag der Periodenüberschuss vor Steuern im ersten Quartal 2012 mit € 87 Millionen um 8 Prozent unter dem Niveau der Vergleichsperiode. Der Rückgang der Betriebserträge um 11 Prozent wurde durch einen Anstieg der übrigen Ergebnisse sowie eine Reduktion der Verwaltungsaufwendungen teilweise kompensiert. Der Return on Equity vor Steuern sank um 1,0 Prozentpunkte auf 12,1 Prozent.
Der Zinsüberschuss des Segments sank im Periodenvergleich vor allem aufgrund der vorzeitigen Tilgung von Fremdwährungskrediten in Ungarn um 13 Prozent auf € 249 Millionen. In den restlichen Ländern des Segments ging der Zinsüberschuss ebenfalls zurück – mit Ausnahme der Slowakei, wo der Zinsüberschuss vor allem durch den Ausbau des Kundenportfolios, der zu höheren Erträgen aus Krediten an Firmen- und Privatkunden führte, um 5 Prozent gesteigert werden konnte. Die Nettozinsspanne der Region sank um 55 Basispunkte auf 2,82 Prozent, die Bilanzaktiva stiegen hingegen im Jahresabstand um 5 Prozent auf € 36,0 Milliarden. Die Kreditrisikoaktiva gingen um 6 Prozent von € 23,2 Milliarden auf € 20,4 Milliarden zurück, vor allem bedingt durch verbesserte Ratings für Firmenkunden in der Slowakei sowie eine Reduktion des Obligos in den Bereichen Corporate Customers und Financial Institutions in Ungarn. In der Tschechischen Republik führten der Anstieg der regulatorisch anerkannten Sicherheiten und verbesserte Ratings zu einem Rückgang der Kreditrisikoaktiva.
Der Provisionsüberschuss des Segments reduzierte sich im Jahresabstand um insgesamt 6 Prozent oder € 7 Millionen auf € 112 Millionen. Das Ergebnis aus dem Zahlungsverkehr blieb dabei mit € 47 Millionen unverändert, während das Ergebnis aus dem Kredit- und Garantiegeschäft aufgrund rückläufiger Geschäftsvolumina im Bereich der Projektfinanzierung überwiegend in Ungarn um 20 Prozent auf € 15 Millionen sank. Der Rückgang des Ergebnisses aus dem Devisen-, Valuten- und Edelmetallgeschäft von insgesamt 6 Prozent auf € 33 Millionen ist vorwiegend auf rückläufige Kundenmargen aus dem Fremdwährungsgeschäft in Polen zurückzuführen.
Das Handelsergebnis blieb in Zentraleuropa mit € 12 Millionen im Periodenvergleich unverändert. Es bestand beinahe zur Gänze aus dem Ergebnis aus dem währungsbezogenen Geschäft in Höhe von
€ 12 Millionen, für das primär Bewertungsergebnisse aus diversen Fremdwährungsfinanzinstrumenten in Polen verantwortlich zeichneten.
Das sonstige betriebliche Ergebnis der Region sank im ersten Quartal 2012 von minus € 5 Millionen auf minus € 7 Millionen. Dieser Rückgang wurde hauptsächlich durch höhere Aufwendungen für die in der Slowakei neu eingeführte Bankenabgabe in Höhe von € 4 Millionen verursacht.
Die Verwaltungsaufwendungen des Segments sanken gegenüber der Vergleichsperiode um 6 Prozent auf € 222 Millionen, im Wesentlichen zurückzuführen auf die Entwicklung der Personal- und Sachaufwendungen. Der im Personalbereich erzielte Rückgang wurde vor allem durch einen Abbau des Mitarbeiterstands in Ungarn und durch die Reduktion der Verkaufsprovisionen in der Tschechischen Republik erreicht. Die Reduktion der Sachaufwendungen um 3 Prozent auf € 94 Millionen wiederum ist überwiegend auf rückläufige Rechts-, Beratungs-, Werbe- und Repräsentationsaufwendungen zurückzuführen. Die Verwaltungsaufwendungen im Zusammenhang mit den Geschäftsaktivitäten der Direktbank ZUNO in der Tschechischen Republik und der Slowakei blieben mit € 8 Millionen im Periodenvergleich unverändert. Ebenso stabil blieben die Abschreibungen mit € 24 Millionen. Die Anzahl der Geschäftsstellen des Segments stieg im Jahresabstand um vier Filialen auf 552. Die Cost/Income Ratio der Region erhöhte sich aufgrund rückläufiger Betriebserträge um 3,4 Prozentpunkte auf 60,7 Prozent.
Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen sanken um 4 Prozent auf € 75 Millionen. Dabei erhöhten sich die Nettodotierungen zu Einzelwertberichtigungen im Periodenvergleich um 6 Prozent auf € 75 Millionen, wofür überwiegend eine größere Dotierung im Zusammenhang mit einem einzelnen Kunden in der Slowakei verantwortlich war. In Ungarn hingegen lagen die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen unter dem relativ hohen Niveau der Vergleichsperiode. Die Portfolio-Wertberichtigungen der Region betrugen im Berichtszeitraum weniger als € 1 Million und verbesserten sich damit gegenüber der Vergleichsperiode um insgesamt € 8 Millionen. Die höchsten Nettoauflösungen zu Portfolio-Wertberichtigungen fielen in der Tschechischen Republik vor allem im Zusammenhang mit Retail- und Firmenkunden an. Der Anteil der notleidenden Kredite am Kreditportfolio des Segments Zentraleuropa betrug zum Ende der Berichtsperiode 10,0 Prozent (plus 1,5 Prozentpunkte im Jahresabstand).
Die übrigen Ergebnisse des Segments Zentraleuropa stiegen von minus € 3 Millionen auf € 19 Millionen. Dabei nahm das Ergebnis aus Finanzinvestitionen aufgrund von Bewertungsgewinnen von minus € 4 Millionen auf € 15 Millionen zu. In Ungarn lieferte das Ergebnis aus der Bewertung von Kommunalschuldverschreibungen mit € 8 Millionen einen positiven Beitrag, in der Slowakei trugen vor allem die Bewertungsgewinne aus Staatsanleihen zum Ergebnis bei. Das Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten nahm im Periodenvergleich ebenfalls um € 3 Millionen auf € 4 Millionen zu, überwiegend zurückzuführen auf Bewertungsergebnisse diverser Absicherungsgeschäfte in der Tschechischen Republik, die zur Anpassung der Währungs- und Zinsstruktur abgeschlossen worden waren.
Die Steuern vom Einkommen und Ertrag des Segments erhöhten sich um 29 Prozent auf € 25 Millionen, und auch die Steuerquote stieg wegen nicht aktivierbarer steuerlicher Verlustvorträge in Ungarn sowie höherer nicht abzugsfähiger Aufwendungen in der Slowakei um 8 Prozentpunkte auf 28 Prozent. Der Periodenüberschuss nach Abzug der nicht beherrschenden Anteile betrug € 43 Millionen.
Nachfolgend die Detailergebnisse der einzelnen Länder:
Tschechische Republik
| 1.1.-31.3. 1.1.-31.3. Verände Q1/2012 Q4/2011 Verände in € Millionen 2012 2011 rung rung Zinsüberschuss 66 73 -9,5% 66 65 1,8% Provisionsüberschuss 30 30 -1,4% 30 31 -4,4% Handelsergebnis 2 2 16,5% 2 3 -20,2% Sonstiges betriebliches Ergebnis 2 1 84,8% 2 8 -77,5% Betriebserträge 100 106 -5,8% 100 107 -6,5% Verwaltungsaufwendungen -55 -59 -6,5% -55 -55 -0,4% Betriebsergebnis 45 47 -5,0% 45 51 -13,2% Nettodotierungen zu -6 -15 -57,9% -6 -22 -70,4% Kreditrisikovorsorgen Übrige Ergebnisse 6 1 >500,0% 6 -2 – Periodenüberschuss vor Steuern 44 33 35,4% 44 28 60,1% Steuern vom Einkommen und Ertrag -10 -7 37,0% -10 -6 65,7% Periodenüberschuss nach Steuern 34 26 34,9% 34 22 58,5% Ergebnis der nicht beherrschenden -19 -14 32,9% -19 -8 119,1% Anteile Periodenüberschuss nach Abzug der nicht beherrschenden Anteile 16 12 37,4% 16 13 19,6% Aktiva 8.988 8.358 7,5% 8.988 8.789 2,3% Forderungen an Kunden 6.771 6.831 -0,9% 6.771 6.538 3,6% davon Corporate % 43,2% 43,4% -0,2 PP 43,2% 42,3% 1,0 PP davon Retail % 56,7% 56,4% 0,3 PP 56,7% 57,6% -1,0 PP davon in Fremdwährung % 6,7% 7,0% -0,3 PP 6,7% 6,9% -0,2 PP Verbindlichkeiten an Kunden 6.151 5.141 19,6% 6.151 6.039 1,9% Loan/Deposit Ratio 110,1% 132,9% -22,8 PP 110,1% 108,2% 1,8 PP Return on Equity vor Steuern 29,0% 22,6% 6,3 PP 29,0% 19,6% 9,4 PP Return on Equity nach Steuern 22,5% 17,7% 4,9 PP 22,5% 15,4% 7,2 PP Cost/Income Ratio 55,3% 55,7% -0,4 PP 55,3% 51,8% 3,4 PP Mitarbeiter zum Stichtag 3.018 2.988 1,0% 3.018 3.012 0,2% Geschäftsstellen 130 114 14,0% 130 129 0,8% Anzahl Kunden 478.474 432.215 10,7% 478.474 470.666 1,7% |
||||
|---|---|---|---|---|
| 1.1.-31.3. | 1.1.-31.3. | Verände | Q1/2012 | Q4/2011 | Verände | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | 2012 | 2011 | rung | rung | ||
| Zinsüberschuss | 57 | 84 | -32,6% | 57 | 61 | -7,8% |
| Provisionsüberschuss | 19 | 22 | -16,3% | 19 | 22 | -14,9% |
| Handelsergebnis | -3 | 4 | – | -3 | 28 | – |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | -10 | -16 | -34,4% | -10 | -2 | 323,8% |
| Betriebserträge | 62 | 95 | -34,3% | 62 | 109 | -43,0% |
| Verwaltungsaufwendungen | -48 | -57 | -16,8% | -48 | -52 | -8,2% |
| Betriebsergebnis | 14 | 37 | -61,3% | 14 | 57 | -74,8% |
| Nettodotierungen zu | ||||||
| Kreditrisikovorsorgen | -46 | -47 | -2,2% | -46 | -104 | -55,5% |
| Übrige Ergebnisse | 8 | -3 | – | 8 | -28 | – |
| Periodenfehlbetrag vor Steuern | -24 | -14 | 75,8% | -24 | -75 | -68,4% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | 0 | 3 | -94,4% | 0 | 7 | -97,9% |
| Periodenfehlbetrag nach Steuern | -24 | -11 | 115,6% | -24 | -69 | -65,5% |
| Ergebnis der nicht beherrschenden | ||||||
| Anteile | 4 | 1 | 194,8% | 4 | -71 | – |
| Periodenfehlbetrag nach Abzug der | ||||||
| nicht beherrschenden Anteile | -20 | -10 | 104,7% | -20 | -140 | -85,8% |
| Aktiva | 7.639 | 8.603 | -11,2% | 7.639 | 7.320 | 4,4% |
| Forderungen an Kunden | 5.530 | 6.041 | -8,5% | 5.530 | 5.564 | -0,6% |
| davon Corporate % | 54,6% | 51,7% | 1,6 PP | 54,6% | 53,2% | 1,4 PP |
| davon Retail % | 40,3% | 45,2% | -2,6 PP | 40,3% | 42,5% | -2,2 PP |
| davon in Fremdwährung % | 76,3% | 67,7% | 3,3 PP | 76,3% | 75,9% | 0,5 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 5.020 | 4.994 | 0,5% | 5.020 | 4.578 | 9,6% |
| Loan/Deposit Ratio | 110,2% | 121,0% | -10,8 PP | 110,2% | 121,5% | -11,4 PP |
| Return on Equity vor Steuern | – | – | – | – | – | – |
| Return on Equity nach Steuern | – | – | – | – | – | – |
| Cost/Income Ratio | 76,8% | 60,6% | 16,2 PP | 76,8% | 47,6% | 29,2 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 2.932 | 3.262 | -10,1% | 2.932 | 2.977 | -1,5% |
| Geschäftsstellen | 134 | 144 | -6,9% | 134 | 134 | 0,0% |
| Anzahl Kunden | 640.019 | 642.768 | -0,4% | 640.019 | 643.257 | -0,5% |
| Polen | |
|---|---|
| ------- | -- |
| 1.1.-31.3. | 1.1.-31.3. | Verände | Q1/2012 | Q4/2011 | Verände | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | 2012 | 2011 | rung | rung | ||
| Zinsüberschuss | 43 | 49 | -11,8% | 43 | 44 | -2,1% |
| Provisionsüberschuss | 31 | 34 | -10,2% | 31 | 36 | -14,5% |
| Handelsergebnis | 10 | 6 | 82,0% | 10 | 15 | -33,7% |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 3 | 9 | -67,2% | 3 | 5 | -43,1% |
| Betriebserträge | 87 | 97 | -10,8% | 87 | 100 | -13,4% |
| Verwaltungsaufwendungen | -50 | -49 | 1,9% | -50 | -58 | -12,8% |
| Betriebsergebnis | 37 | 48 | -23,8% | 37 | 43 | -14,3% |
| Nettodotierungen zu | ||||||
| Kreditrisikovorsorgen | -8 | -13 | -42,3% | -8 | -22 | -65,2% |
| Übrige Ergebnisse | 0 | 0 | – | 0 | 0 | 132,0% |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 29 | 35 | -15,8% | 29 | 21 | 40,7% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | -6 | -6 | -4,7% | -6 | -5 | 28,5% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 23 | 29 | -18,2% | 23 | 16 | 44,1% |
| Ergebnis der nicht beherrschenden | ||||||
| Anteile | -1 | -2 | -26,2% | -1 | -1 | 88,6% |
| Periodenüberschuss nach Abzug der | ||||||
| nicht beherrschenden Anteile | 22 | 27 | -17,6% | 22 | 16 | 41,9% |
| Aktiva | 7.750 | 6.832 | 13,4% | 7.750 | 7.368 | 5,2% |
| Forderungen an Kunden | 5.569 | 5.189 | 7,3% | 5.569 | 5.340 | 4,3% |
| davon Corporate % | 62,1% | 57,9% | 4,6 PP | 62,1% | 61,8% | 0,3 PP |
| davon Retail % | 37,7% | 41,2% | -4,3 PP | 37,7% | 37,6% | 0,1 PP |
| davon in Fremdwährung % | 38,2% | 35,5% | 3,6 PP | 38,2% | 39,8% | -1,6 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 4.574 | 3.668 | 24,7% | 4.574 | 4.356 | 5,0% |
| Loan/Deposit Ratio | 121,8% | 141,5% | -19,7 PP | 121,8% | 122,6% | -0,9 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 16,3% | 18,9% | -2,5 PP | 16,3% | 13,0% | 3,4 PP |
| Return on Equity nach Steuern | 13,1% | 15,5% | -2,5 PP | 13,1% | 10,1% | 2,9 PP |
| Cost/Income Ratio | 57,7% | 50,5% | 7,2 PP | 57,7% | 57,3% | 0,4 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 3.183 | 3.153 | 1,0% | 3.183 | 3.169 | 0,4% |
| Geschäftsstellen | 116 | 116 | 0,0% | 116 | 116 | 0,0% |
| Anzahl Kunden | 241.015 | 248.826 | -3,1% | 241.015 | 246.586 | -2,3% |
| in € Millionen | 1.1.-31.3. | 1.1.-31.3. | Verände | Q1/2012 | Q4/2011 | Verände |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2012 | 2011 | rung | rung | |||
| Zinsüberschuss | 77 | 73 | 5,3% | 77 | 76 | 1,5% |
| Provisionsüberschuss | 31 | 31 | 1,1% | 31 | 32 | -3,8% |
| Handelsergebnis | 2 | 1 | 65,7% | 2 | -1 | – |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | -2 | 1 | – | -2 | 18 | – |
| Betriebserträge | 109 | 106 | 2,7% | 109 | 125 | -12,9% |
| Verwaltungsaufwendungen | -63 | -64 | -1,7% | -63 | -61 | 4,1% |
| Betriebsergebnis | 46 | 42 | 9,6% | 46 | 64 | -28,9% |
| Nettodotierungen zu | ||||||
| Kreditrisikovorsorgen | -13 | -1 | >500,0% | -13 | -12 | 5,5% |
| Übrige Ergebnisse | 4 | -1 | – | 4 | -5 | – |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 37 | 40 | -5,7% | 37 | 48 | -21,3% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | -9 | -8 | 13,9% | -9 | -8 | 19,5% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 28 | 32 | -10,7% | 28 | 40 | -29,1% |
| Ergebnis der nicht beherrschenden | ||||||
| Anteile | -11 | -13 | -13,2% | -11 | -9 | 22,6% |
| Periodenüberschuss nach Abzug der | ||||||
| nicht beherrschenden Anteile | 17 | 19 | -9,0% | 17 | 31 | -44,0% |
| Aktiva | 10.008 | 8.940 | 12,0% | 10.008 | 9.682 | 3,4% |
| Forderungen an Kunden | 6.687 | 6.073 | 10,1% | 6.687 | 6.636 | 0,8% |
| davon Corporate % | 51,1% | 53,3% | -1,3 PP | 51,1% | 52,0% | -0,9 PP |
| davon Retail % | 48,7% | 46,4% | 1,4 PP | 48,7% | 47,8% | 0,9 PP |
| davon in Fremdwährung % | 0,9% | 1,4% | -0,6 PP | 0,9% | 0,9% | 0,0 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 7.589 | 6.691 | 13,4% | 7.589 | 7.207 | 5,3% |
| Loan/Deposit Ratio | 88,1% | 90,8% | -2,6 PP | 88,1% | 92,1% | -3,9 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 15,2% | 18,7% | -3,5 PP | 15,2% | 21,0% | -5,8 PP |
| Return on Equity nach Steuern | 11,5% | 14,9% | -3,5 PP | 11,5% | 17,6% | -6,1 PP |
| Cost/Income Ratio | 57,9% | 60,6% | -2,6 PP | 57,9% | 48,5% | 9,4 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 3.815 | 3.769 | 1,2% | 3.815 | 3.805 | 0,3% |
| Geschäftsstellen | 155 | 157 | -1,3% | 155 | 156 | -0,6% |
| Anzahl Kunden | 800.581 | 747.832 | 7,1% | 800.581 | 788.215 | 1,6% |
| 1.1.-31.3. | 1.1.-31.3. | Verände | Q1/2012 | Q4/2011 | Verände | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | 2012 | 2011 | rung | rung | ||
| Zinsüberschuss | 6 | 8 | -20,1% | 6 | 7 | -16,6% |
| Provisionsüberschuss | 2 | 2 | 1,1% | 2 | 2 | 1,8% |
| Handelsergebnis | 0 | 0 | – | 0 | 0 | 112,6% |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 0 | 0 | -41,1% | 0 | 0 | – |
| Betriebserträge | 8 | 10 | -15,1% | 8 | 9 | -6,5% |
| Verwaltungsaufwendungen | -6 | -7 | -11,1% | -6 | -5 | 13,9% |
| Betriebsergebnis | 2 | 3 | -24,2% | 2 | 4 | -36,5% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen |
-2 | -2 | 4,0% | -2 | -2 | 12,5% |
| Übrige Ergebnisse | 0 | 0 | -63,2% | 0 | -2 | – |
| Periodenüberschuss/-fehlbetrag vor | ||||||
| Steuern | 0 | 1 | -92,5% | 0 | -1 | – |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | 0 | 0 | – | 0 | 0 | -88,3% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 0 | 1 | -83,3% | 0 | 0 | – |
| Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile |
0 | 0 | -52,0% | 0 | 0 | – |
| Periodenüberschuss nach Abzug der | ||||||
| nicht beherrschenden Anteile | 0 | 1 | -87,0% | 0 | 0 | – |
| Aktiva | 1.660 | 1.685 | -1,5% | 1.660 | 1.732 | -4,1% |
| Forderungen an Kunden | 1.295 | 1.331 | -2,7% | 1.295 | 1.303 | -0,6% |
| davon Corporate % | 62,1% | 68,8% | -7,4 PP | 62,1% | 61,7% | 0,4 PP |
| davon Retail % | 31,7% | 30,4% | 2,1 PP | 31,7% | 32,1% | -0,4 PP |
| davon in Fremdwährung % | 6,9% | 7,8% | -2,7 PP | 6,9% | 6,9% | 0,0 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 465 | 528 | -11,8% | 465 | 464 | 0,4% |
| Loan/Deposit Ratio | 278,3% | 252,3% | 25,9 PP | 278,3% | 281,0% | -2,7 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 0,4% | 5,4% | -5,0 PP | 0,4% | – | – |
| Return on Equity nach Steuern | 0,7% | 4,0% | -3,3 PP | 0,7% | – | – |
| Cost/Income Ratio | 72,6% | 69,3% | 3,3 PP | 72,6% | 59,6% | 13,0 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 319 | 353 | -9,6% | 319 | 323 | -1,2% |
| Geschäftsstellen | 17 | 17 | 0,0% | 17 | 17 | 0,0% |
| Anzahl Kunden | 67.720 | 67.040 | 1,0% | 67.720 | 67.526 | 0,3% |
| 1.1.-31.3. | 1.1.-31.3. | Verände | Q1/2012 | Q4/2011 | Verände | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | 2012 | 2011 | rung | rung | ||
| Betriebserträge | 330 | 330 | 0,1% | 330 | 350 | -5,7% |
| Verwaltungsaufwendungen | -177 | -182 | -2,9% | -177 | -192 | -7,9% |
| Betriebsergebnis | 153 | 148 | 3,7% | 153 | 158 | -3,1% |
| Nettodotierungen zu | ||||||
| Kreditrisikovorsorgen | -60 | -60 | 0,1% | -60 | -64 | -5,7% |
| Übrige Ergebnisse | 21 | 5 | 304,0% | 21 | -2 | – |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 114 | 93 | 23,2% | 114 | 91 | 25,5% |
| Aktiva | 23.097 | 22.247 | 3,8% | 23.097 | 22.827 | 1,2% |
| Nettozinsspanne | 3,98% | 3,94% | 0,04 PP | 3,98% | 4,04% | -0,06 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 21,2% | 17,5% | 3,8 PP | 21,2% | 18,1% | 3,1 PP |
In Südosteuropa stieg der Periodenüberschuss vor Steuern gegenüber dem ersten Quartal 2011 um 23 Prozent auf € 114 Millionen. Dafür verantwortlich war der Anstieg des Ergebnisses aus Finanzinvestitionen, während die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen und die Betriebserträge nahezu unverändert blieben. Der Return on Equity vor Steuern verbesserte sich um 3,8 Prozentpunkte auf 21,2 Prozent.
Der Zinsüberschuss des Segments stieg um 3 Prozent auf € 228 Millionen, großteils zurückzuführen auf die Entwicklung in Rumänien, wo trotz des hohen Margendrucks deutlich gestiegene Kreditvolumina bei großen Firmenkunden und Privatkunden zu verzeichnen waren. Die Bilanzaktiva erhöhten sich im Jahresabstand von € 22,2 Milliarden auf € 23,1 Milliarden, während die Kreditrisikoaktiva um 14 Prozent auf € 14,0 Milliarden zurückgingen. Verantwortlich dafür war überwiegend Kroatien, wo aufgrund des bevorstehenden EU-Beitritts das Obligo gegenüber dem öffentlichen Sektor geringer gewichtet werden konnte.
Der Provisionsüberschuss lag mit € 75 Millionen um 15 Prozent unter dem Wert der Vergleichsperiode. Der Zahlungsverkehr leistete hier mit € 41 Millionen weiterhin den größten Beitrag und blieb im Periodenvergleich beinahe unverändert, während der Ertrag aus dem Kredit- und Garantiegeschäft um 68 Prozent auf € 6 Millionen zurückging. Auslöser dafür war die Entwicklung in Rumänien, wo aufgrund niedrigerer Preise insbesondere im Retail-Geschäft ein Rückgang zu verzeichnen war. Die Erträge aus dem Devisen-, Valuten- und Edelmetallgeschäft, die überwiegend aus Kroatien und Rumänien stammten, blieben im Periodenvergleich mit € 15 Millionen unverändert.
Das Handelsergebnis des Segments Südosteuropa stieg im Periodenvergleich um 21 Prozent auf € 17 Millionen. Dabei ging der Ertrag aus dem währungsbezogenen Geschäft um 16 Prozent auf € 5 Millionen zurück, überwiegend bedingt durch den Rückgang des Bewertungsergebnisses von Forward- und Swap-Transaktionen in Rumänien. Im zinsbezogenen Geschäft wurde mit € 12 Millionen ein um 52 Prozent höheres Ergebnis verzeichnet. In Kroatien lagen hier die Bewertungserträge aus Staatsanleihen über jenen der Vergleichsperiode, und auch in Rumänien stiegen die Bewertungserträge aus den Zinsinstrumenten des Handelbestands.
Das sonstige betriebliche Ergebnis verbesserte sich im Periodenvergleich um 42 Prozent auf € 10 Millionen. Hier wirkten sich die Auflösungen bei sonstigen Rückstellungen in mehreren Ländern der Region positiv aus.
Die Verwaltungsaufwendungen des Segments verringerten sich im Periodenvergleich um insgesamt 3 Prozent auf € 177 Millionen. Dabei sanken die Personalaufwendungen speziell in Rumänien durch den Rückgang des Personalstands. Die Sachaufwendungen blieben mit € 78 Millionen nahezu unverändert, Raum- und IT-Aufwand stellten hier mit insgesamt € 35 Millionen die größten Posten. Die Abschreibungen des Segments sanken um 9 Prozent auf € 24 Millionen, wofür überwiegend vermietete Leasinganlagen in Rumänien und Kroatien verantwortlich waren. Angesichts des Rückgangs der Verwaltungsaufwendungen bei gleichzeitig unveränderten Betriebserträgen sank die Cost/Income Ratio um 1,6 Prozentpunkte auf 53,6 Prozent.
Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen des Segments blieben mit € 60 Millionen im Periodenvergleich unverändert. Dabei gingen die Nettodotierungen zu Einzelwertberichtigungen um 14 Prozent oder € 12 Millionen auf € 68 Millionen zurück. Auslöser dafür war überwiegend Kroatien, wo sich das Privatkunden-Kreditportfolio verbesserte. Ebenso ergab sich in Bulgarien und Serbien ein Rückgang der Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen. Bei den Portfolio-Wertberichtigungen sanken die Nettoauflösungen im Periodenvergleich auf € 8 Millionen, da die Nettodotierungen zu Risikovorsorgen insbesondere in Rumänien deutlich höher ausfielen als in der Vergleichsperiode. In Bulgarien hingegen kam es in der Vergleichsperiode aufgrund der Anpassung an neu ermittelte Ausfallraten zu einer deutlich höheren Auflösung der Portfolio-Wertberichtigungen. Der Anteil der notleidenden Kredite am Kreditportfolio des Segments stieg im Jahresabstand um 2,9 Prozentpunkte auf 12,0 Prozent, in erster Linie zurückzuführen auf gut besicherte größere Einzelfälle im Corporate-Bereich in Bulgarien sowie in Bosnien und Herzegowina.
Die übrigen Ergebnisse des Segments Südosteuropa stiegen im Periodenvergleich um € 16 Millionen auf € 21 Millionen. Dabei erhöhte sich das Ergebnis aus Finanzinvestitionen vor allem durch Bewertungsgewinne aus Staatsanleihen in Rumänien, wo ein Rückgang der Renditen verzeichnet wurde, von minus € 2 Millionen auf € 23 Millionen. Das Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten sank aufgrund von Bewertungsverlusten in Kroatien im Periodenvergleich um € 8 Millionen auf minus € 1 Million.
Die Steuern vom Einkommen und Ertrag der Region erhöhten sich im Periodenvergleich um 21 Prozent auf € 15 Millionen, die Steuerquote blieb mit 13 Prozent nahezu unverändert. Der Periodenüberschuss nach Abzug der nicht beherrschenden Anteile stieg um 25 Prozent auf € 91 Millionen.
Nachfolgend die Detailergebnisse der einzelnen Länder des Segments:
| 1.1.-31.3. | 1.1.-31.3. | Verände | Q1/2012 | Q4/2011 | Verände | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | 2012 | 2011 | rung | rung | ||
| Zinsüberschuss | 21 | 22 | -3,2% | 21 | 22 | -0,5% |
| Provisionsüberschuss | 2 | 2 | -10,5% | 2 | 2 | 4,3% |
| Handelsergebnis | 4 | 3 | 30,2% | 4 | 4 | 10,9% |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 0 | 0 | – | 0 | -1 | -95,6% |
| Betriebserträge | 28 | 28 | 0,0% | 28 | 26 | 4,7% |
| Verwaltungsaufwendungen | -9 | -9 | -1,5% | -9 | -11 | -24,7% |
| Betriebsergebnis | 19 | 19 | 0,8% | 19 | 15 | 27,2% |
| Nettodotierungen zu | ||||||
| Kreditrisikovorsorgen | -4 | -3 | 44,3% | -4 | 3 | – |
| Übrige Ergebnisse | 0 | 0 | – | 0 | 0 | – |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 15 | 16 | -6,9% | 15 | 18 | -17,1% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | -2 | -2 | -27,4% | -2 | -2 | -5,4% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 13 | 14 | -3,8% | 13 | 16 | -18,3% |
| Ergebnis der nicht beherrschenden | ||||||
| Anteile | 0 | 0 | 92,3% | 0 | 0 | -53,3% |
| Periodenüberschuss nach Abzug der | ||||||
| nicht beherrschenden Anteile | 13 | 14 | -3,9% | 13 | 16 | -18,2% |
| Aktiva | 2.287 | 2.008 | 13,9% | 2.287 | 2.330 | -1,8% |
| Forderungen an Kunden | 978 | 784 | 24,7% | 978 | 972 | 0,7% |
| davon Corporate % | 66,6% | 61,8% | 4,7 PP | 66,6% | 65,6% | 1,0 PP |
| davon Retail % | 33,4% | 38,2% | -4,7 PP | 33,4% | 34,4% | -1,0 PP |
| davon in Fremdwährung % | 57,2% | 64,0% | -6,8 PP | 57,2% | 57,6% | -0,4 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 2.013 | 1.706 | 18,0% | 2.013 | 2.005 | 0,4% |
| Loan/Deposit Ratio | 48,6% | 46,0% | 2,6 PP | 48,6% | 48,5% | 0,1 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 32,3% | 31,2% | 1,1 PP | 32,3% | 43,5% | -11,3 PP |
| Return on Equity nach Steuern | 28,9% | 27,0% | 1,9 PP | 28,9% | 39,6% | -10,6 PP |
| Cost/Income Ratio | 31,3% | 43,4% | -12,2 PP | |||
| 31,3% | 31,7% | -0,5 PP | ||||
| Mitarbeiter zum Stichtag | 1.420 | 1.355 | 4,8% | 1.420 | 1.427 | -0,5% |
| Geschäftsstellen | 105 | 103 | 1,9% | 105 | 105 | 0,0% |
| Anzahl Kunden | 669.632 | 654.340 | 2,3% | 669.632 | 692.142 | -3,3% |
| 1.1.-31.3. | 1.1.-31.3. | Verände | Q1/2012 | Q4/2011 | Verände | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | 2012 | 2011 | rung | rung | ||
| Zinsüberschuss | 18 | 19 | -5,9% | 18 | 19 | -5,5% |
| Provisionsüberschuss | 7 | 7 | -4,5% | 7 | 8 | -18,3% |
| Handelsergebnis | 0 | 0 | 15,9% | 0 | 0 | -45,4% |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 1 | 0 | 65,5% | 1 | 0 | 35,0% |
| Betriebserträge | 26 | 27 | -4,5% | 26 | 28 | -9,1% |
| Verwaltungsaufwendungen | -15 | -15 | -4,2% | -15 | -19 | -23,5% |
| Betriebsergebnis | 11 | 12 | -4,9% | 11 | 9 | 20,4% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen |
-6 | -3 | 112,5% | -6 | -7 | -18,2% |
| Übrige Ergebnisse | 2 | -1 | – | 2 | -1 | – |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 7 | 8 | -10,9% | 7 | 1 | >500,0% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | -1 | -1 | 12,3% | -1 | -2 | -70,8% |
| Periodenüberschuss/-fehlbetrag nach | ||||||
| Steuern | 7 | 7 | -12,8% | 7 | -1 | – |
| Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile |
0 | 0 | – | 0 | 0 | – |
| Periodenüberschuss/-fehlbetrag nach | ||||||
| Abzug der nicht beherrschenden Anteile | 6 | 8 | -15,8% | 6 | -1 | – |
| Aktiva | 2.069 | 2.143 | -3,5% | 2.069 | 2.170 | -4,7% |
| Forderungen an Kunden | 1.330 | 1.366 | -2,6% | 1.330 | 1.358 | -2,1% |
| davon Corporate % | 42,7% | 43,4% | -0,7 PP | 42,7% | 42,8% | -0,1 PP |
| davon Retail % | 56,8% | 55,2% | 1,5 PP | 56,8% | 56,2% | 0,5 PP |
| davon in Fremdwährung % | 75,8% | 66,0% | 9,8 PP | 75,8% | 74,2% | 1,6 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 1.564 | 1.605 | -2,6% | 1.564 | 1.660 | -5,8% |
| Loan/Deposit Ratio | 85,1% | 85,1% | 0,0 PP | 85,1% | 81,8% | 3,2 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 11,5% | 13,4% | -1,9 PP | 11,5% | 1,7% | 9,8 PP |
| Return on Equity nach Steuern | 10,4% | 12,3% | -2,0 PP | 10,4% | – | – |
| Cost/Income Ratio | 56,6% | 56,4% | 0,2 PP | 56,6% | 67,2% | -10,6 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 1.550 | 1.606 | -3,5% | 1.550 | 1.569 | -1,2% |
| Geschäftsstellen | 98 | 98 | 0,0% | 98 | 98 | 0,0% |
| Anzahl Kunden | 593.325 | 644.800 | -8,0% | 593.325 | 591.507 | 0,3% |
| 1.1.-31.3. | 1.1.-31.3. | Verände | Q1/2012 | Q4/2011 | Verände | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | 2012 | 2011 | rung | rung | ||
| Zinsüberschuss | 37 | 43 | -13,9% | 37 | 41 | -10,5% |
| Provisionsüberschuss | 9 | 9 | 1,4% | 9 | 10 | -10,2% |
| Handelsergebnis | 1 | 2 | -34,6% | 1 | 1 | -16,2% |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 0 | 0 | – | 0 | 1 | – |
| Betriebserträge | 46 | 53 | -13,1% | 46 | 53 | -12,4% |
| Verwaltungsaufwendungen | -23 | -24 | -2,8% | -23 | -25 | -6,1% |
| Betriebsergebnis | 23 | 29 | -21,4% | 23 | 28 | -18,0% |
| Nettodotierungen zu | ||||||
| Kreditrisikovorsorgen | -15 | -13 | 12,0% | -15 | -29 | -49,2% |
| Übrige Ergebnisse | 0 | 0 | – | 0 | 0 | 8,0% |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 9 | 16 | -48,3% | 9 | 0 | – |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | -1 | -2 | -47,2% | -1 | 0 | – |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 8 | 15 | -48,4% | 8 | 0 | – |
| Ergebnis der nicht beherrschenden | ||||||
| Anteile | -1 | -1 | 25,0% | -1 | 0 | – |
| Periodenüberschuss nach Abzug der | ||||||
| nicht beherrschenden Anteile | 7 | 14 | -52,1% | 7 | 0 | – |
| Aktiva | 3.610 | 3.668 | -1,6% | 3.610 | 3.681 | -1,9% |
| Forderungen an Kunden | 2.924 | 2.809 | 4,1% | 2.924 | 2.974 | -1,7% |
| davon Corporate % | 44,5% | 42,7% | 1,9 PP | 44,5% | 44,2% | 0,3 PP |
| davon Retail % | 54,9% | 56,9% | -1,9 PP | 54,9% | 55,3% | -0,3 PP |
| davon in Fremdwährung % | 79,6% | 80,2% | -0,6 PP | 79,6% | 78,3% | 1,3 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 2.124 | 2.024 | 4,9% | 2.124 | 2.171 | -2,2% |
| Loan/Deposit Ratio | 137,7% | 138,8% | -1,1 PP | 137,7% | 137,0% | 0,7 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 6,9% | 13,5% | -6,6 PP | 6,9% | – | – |
| Return on Equity nach Steuern | 6,2% | 12,2% | -6,0 PP | 6,2% | – | – |
| Cost/Income Ratio | 50,2% | 44,9% | 5,3 PP | 50,2% | 46,8% | 3,4 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 3.202 | 3.223 | -0,7% | 3.202 | 3.271 | -2,1% |
| Geschäftsstellen | 184 | 190 | -3,2% | 184 | 187 | -1,6% |
| Anzahl Kunden | 780.136 | 743.896 | 4,9% | 780.136 | 775.580 | 0,6% |
| 1.1.-31.3. | 1.1.-31.3. | Verände | Q1/2012 | Q4/2011 | Verände | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | 2012 | 2011 | rung | rung | ||
| Zinsüberschuss | 39 | 42 | -8,7% | 39 | 41 | -6,5% |
| Provisionsüberschuss | 14 | 15 | -11,6% | 14 | 16 | -13,1% |
| Handelsergebnis | 6 | 3 | 82,8% | 6 | 4 | 53,6% |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 9 | 8 | 17,2% | 9 | 7 | 36,8% |
| Betriebserträge | 67 | 69 | -2,3% | 67 | 67 | -0,5% |
| Verwaltungsaufwendungen | -38 | -38 | -1,9% | -38 | -36 | 5,5% |
| Betriebsergebnis | 30 | 30 | -2,7% | 30 | 32 | -7,2% |
| Nettodotierungen zu | ||||||
| Kreditrisikovorsorgen | -5 | -16 | -70,8% | -5 | -8 | -43,6% |
| Übrige Ergebnisse | 3 | 6 | -59,1% | 3 | -7 | – |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 27 | 21 | 32,7% | 27 | 16 | 68,8% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | -5 | -4 | 30,1% | -5 | -3 | 87,3% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 22 | 16 | 33,4% | 22 | 13 | 64,8% |
| Ergebnis der nicht beherrschenden | ||||||
| Anteile | -6 | -4 | 44,8% | -6 | -4 | 57,5% |
| Periodenüberschuss nach Abzug der | ||||||
| nicht beherrschenden Anteile | 16 | 12 | 29,3% | 16 | 9 | 68,0% |
| Aktiva | 6.333 | 5.577 | 13,6% | 6.333 | 5.465 | 15,9% |
| Forderungen an Kunden | 3.854 | 3.929 | -1,9% | 3.854 | 3.830 | 0,6% |
| davon Corporate % | 40,7% | 39,1% | 1,6 PP | 40,7% | 39,9% | 0,8 PP |
| davon Retail % | 47,5% | 47,4% | 0,1 PP | 47,5% | 48,6% | -1,1 PP |
| davon in Fremdwährung % | 67,0% | 68,8% | -1,8 PP | 67,0% | 67,4% | -0,4 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 3.057 | 2.973 | 2,8% | 3.057 | 3.121 | -2,1% |
| Loan/Deposit Ratio | 126,1% | 132,2% | -6,1 PP | 126,1% | 122,7% | 3,4 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 14,2% | 10,1% | 4,0 PP | 14,2% | 8,6% | 5,6 PP |
| Return on Equity nach Steuern | 11,4% | 8,1% | 3,3 PP | 11,4% | 7,1% | 4,3 PP |
| Cost/Income Ratio | 56,0% | 55,8% | 0,2 PP | 56,0% | 52,8% | 3,2 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 2.080 | 2.174 | -4,3% | 2.080 | 2.083 | -0,1% |
| Geschäftsstellen | 81 | 84 | -3,6% | 81 | 81 | 0,0% |
| Anzahl Kunden | 513.973 | 542.413 | -5,2% | 513.973 | 538.817 | -4,6% |
| 1.1.-31.3. | 1.1.-31.3. | Verände | Q1/2012 | Q4/2011 | Verände | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | 2012 | 2011 | rung | rung | ||
| Zinsüberschuss | 10 | 9 | 15,4% | 10 | 10 | -1,7% |
| Provisionsüberschuss | 2 | 2 | 7,2% | 2 | 2 | -14,1% |
| Handelsergebnis | 0 | 0 | – | 0 | 0 | – |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 0 | 0 | -98,8% | 0 | 0 | – |
| Betriebserträge | 12 | 10 | 14,6% | 12 | 12 | -4,6% |
| Verwaltungsaufwendungen | -7 | -6 | 12,4% | -7 | -7 | -9,8% |
| Betriebsergebnis | 5 | 4 | 17,5% | 5 | 5 | 3,3% |
| Nettodotierungen zu | ||||||
| Kreditrisikovorsorgen | -1 | -1 | 127,2% | -1 | -3 | -50,4% |
| Übrige Ergebnisse | 1 | 0 | 40,8% | 1 | 0 | – |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 4 | 4 | 2,9% | 4 | 2 | 138,4% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | 0 | 0 | 38,9% | 0 | 0 | 81,8% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 4 | 4 | 0,1% | 4 | 2 | 146,8% |
| Ergebnis der nicht beherrschenden | ||||||
| Anteile | 0 | 0 | 59,9% | 0 | 0 | 354,8% |
| Periodenüberschuss nach Abzug der | ||||||
| nicht beherrschenden Anteile | 4 | 4 | -0,1% | 4 | 2 | 148,8% |
| Aktiva | 650 | 703 | -7,6% | 650 | 680 | -4,5% |
| Forderungen an Kunden | 423 | 389 | 8,7% | 423 | 428 | -1,3% |
| davon Corporate % | 34,2% | 30,4% | 3,8 PP | 34,2% | 33,8% | 0,3 PP |
| davon Retail % | 65,8% | 69,6% | -3,8 PP | 65,8% | 66,2% | -0,3 PP |
| davon in Fremdwährung % | 0,0% | 0,0% | 0,0 PP | 0,0% | 0,0% | 0,0 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 524 | 568 | -7,8% | 524 | 557 | -6,1% |
| Loan/Deposit Ratio | 80,8% | 68,5% | 12,3 PP | 80,8% | 76,9% | 3,9 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 18,4% | 18,1% | 0,3 PP | 18,4% | 8,3% | 10,1 PP |
| Return on Equity nach Steuern | 16,6% | 16,8% | -0,2 PP | 16,6% | 7,2% | 9,4 PP |
| Cost/Income Ratio | 56,8% | 57,9% | -1,1 PP | 56,8% | 60,1% | -3,3 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 714 | 702 | 1,7% | 714 | 720 | -0,8% |
| Geschäftsstellen Anzahl Kunden |
54 257.216 |
52 231.193 |
3,8% 11,3% |
54 257.216 |
54 252.343 |
0,0% 1,9% |
| 1.1.-31.3. | 1.1.-31.3. | Verände | Q1/2012 | Q4/2011 | Verände | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | 2012 | 2011 | rung | rung | ||
| Zinsüberschuss | 80 | 59 | 35,0% | 80 | 72 | 10,5% |
| Provisionsüberschuss | 33 | 45 | -25,6% | 33 | 45 | -26,5% |
| Handelsergebnis | 5 | 4 | 17,4% | 5 | 4 | 17,7% |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 0 | -1 | – | 0 | 5 | -91,3% |
| Betriebserträge | 119 | 107 | 10,9% | 119 | 127 | -6,3% |
| Verwaltungsaufwendungen | -67 | -71 | -5,8% | -67 | -73 | -8,3% |
| Betriebsergebnis | 52 | 37 | 43,2% | 52 | 54 | -3,7% |
| Nettodotierungen zu | ||||||
| Kreditrisikovorsorgen | -27 | -16 | 67,0% | -27 | -17 | 64,8% |
| Übrige Ergebnisse | 11 | -2 | – | 11 | 4 | 166,4% |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 36 | 18 | 96,3% | 36 | 42 | -13,9% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | -5 | -3 | 83,0% | -5 | -8 | -35,3% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 31 | 16 | 98,7% | 31 | 34 | -9,0% |
| Ergebnis der nicht | ||||||
| beherrschenden Anteile | 0 | 0 | – | 0 | 0 | – |
| Periodenüberschuss nach Abzug | ||||||
| der nicht beherrschenden Anteile | 31 | 15 | 106,3% | 31 | 34 | -7,3% |
| Aktiva | 6.263 | 6.120 | 2,3% | 6.263 | 6.359 | -1,5% |
| Forderungen an Kunden | 4.339 | 4.205 | 3,2% | 4.339 | 4.428 | -2,0% |
| davon Corporate % | 36,5% | 33,2% | 3,3 PP | 36,5% | 37,1% | -0,6 PP |
| davon Retail % | 61,5% | 61,2% | 0,3 PP | 61,5% | 60,8% | 0,7 PP |
| davon in Fremdwährung % | 52,1% | 52,1% | 0,0 PP | 52,1% | 52,1% | 0,0 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 3.872 | 3.420 | 13,2% | 3.872 | 3.904 | -0,8% |
| Loan/Deposit Ratio | 112,1% | 122,9% | -10,9 PP | 112,1% | 113,4% | -1,4 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 27,8% | 14,8% | 12,9 PP | 27,8% | 35,8% | -8,0 PP |
| Return on Equity nach Steuern | 23,9% | 12,6% | 11,3 PP | 23,9% | 29,1% | -5,3 PP |
| Cost/Income Ratio | 56,0% | 65,9% | -9,9 PP | 56,0% | 57,2% | -1,2 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 5.880 | 6.154 | -4,5% | 5.880 | 6.030 | -2,5% |
| Geschäftsstellen | 540 | 545 | -0,9% | 540 | 551 | -2,0% |
| Anzahl Kunden | 1.932.098 | 1.905.035 | 1,4% | 1.932.098 | 1.913.601 | 1,0% |
| Serbien |
|---|
| 1.1.-31.3. | 1.1.-31.3. | Verände | Q1/2012 | Q4/2011 | Verände | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | 2012 | 2011 | rung | rung | ||
| Zinsüberschuss | 23 | 27 | -13,1% | 23 | 24 | -2,8% |
| Provisionsüberschuss | 8 | 8 | 9,8% | 8 | 9 | -11,5% |
| Handelsergebnis | 0 | 1 | -65,8% | 0 | 1 | -65,1% |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 1 | 0 | 78,1% | 1 | 1 | -16,5% |
| Betriebserträge | 33 | 36 | -9,2% | 33 | 35 | -7,8% |
| Verwaltungsaufwendungen | -20 | -19 | 3,1% | -20 | -21 | -7,3% |
| Betriebsergebnis | 13 | 17 | -23,2% | 13 | 14 | -8,7% |
| Nettodotierungen zu | ||||||
| Kreditrisikovorsorgen | -2 | -9 | -75,2% | -2 | -4 | -40,1% |
| Übrige Ergebnisse | 5 | 1 | >500,0% | 5 | 2 | 151,7% |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 16 | 9 | 77,3% | 16 | 12 | 26,3% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | -1 | -1 | 19,8% | -1 | -1 | 82,8% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 15 | 8 | 84,0% | 15 | 12 | 23,3% |
| Ergebnis der nicht beherrschenden | ||||||
| Anteile | 0 | 0 | -75,4% | 0 | 0 | – |
| Periodenüberschuss nach Abzug der | ||||||
| nicht beherrschenden Anteile | 15 | 8 | 92,6% | 15 | 12 | 20,4% |
| Aktiva | 1.969 | 2.060 | -4,4% | 1.969 | 2.207 | -10,8% |
| Forderungen an Kunden | 1.309 | 1.341 | -2,4% | 1.309 | 1.331 | -1,7% |
| davon Corporate % | 56,9% | 54,5% | 2,4 PP | 56,9% | 53,8% | 3,1 PP |
| davon Retail % | 39,9% | 42,3% | -2,5 PP | 39,9% | 43,1% | -3,2 PP |
| davon in Fremdwährung % | 67,3% | 67,7% | -0,4 PP | 67,3% | 66,2% | 1,1 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 1.042 | 1.009 | 3,2% | 1.042 | 1.176 | -11,4% |
| Loan/Deposit Ratio | 125,6% | 132,9% | -7,3 PP | 125,6% | 113,1% | 12,5 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 13,3% | 7,2% | 6,0 PP | 13,3% | 10,0% | 3,3 PP |
| Return on Equity nach Steuern | 12,3% | 6,5% | 5,8 PP | 12,3% | 9,5% | 2,8 PP |
| Cost/Income Ratio | 60,8% | 53,6% | 7,2 PP | 60,8% | 60,4% | 0,4 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 1.763 | 1.792 | -1,6% | 1.763 | 1.765 | -0,1% |
| Geschäftsstellen | 85 | 84 | 1,2% | 85 | 85 | 0,0% |
| Anzahl Kunden | 510.594 | 494.809 | 3,2% | 510.594 | 508.503 | 0,4% |
| 1.1.-31.3. | 1.1.-31.3. | Verände | Q1/2012 | Q4/2011 | Verände | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | 2012 | 2011 | rung | rung | ||
| Betriebserträge | 289 | 218 | 32,5% | 289 | 213 | 35,6% |
| Verwaltungsaufwendungen | -122 | -113 | 8,2% | -122 | -153 | -20,3% |
| Betriebsergebnis | 167 | 105 | 58,4% | 167 | 61 | 173,6% |
| Nettodotierungen zu | ||||||
| Kreditrisikovorsorgen | 1 | -2 | – | 1 | 63 | -99,1% |
| Übrige Ergebnisse | -10 | -9 | 7,6% | -10 | 23 | – |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 158 | 94 | 67,0% | 158 | 147 | 7,2% |
| Aktiva | 15.195 | 12.464 | 21,9% | 15.195 | 14.218 | 6,9% |
| Nettozinsspanne | 5,01% | 4,41% | 0,60 PP | 5,01% | 4,50% | 0,51 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 40,3% | 30,6% | 9,7 PP | 40,3% | 46,4% | -6,1 PP |
In Russland stieg der Periodenüberschuss vor Steuern um 67 Prozent auf € 158 Millionen. Das Segment gewann durch sein über dem Konzerndurchschnitt liegendes Kreditwachstum an Ertragskraft und steigerte die Betriebserträge im Periodenvergleich um beinahe 33 Prozent. Auch die Verwaltungsaufwendungen zeigten einen wachstumsbedingten Anstieg, der jedoch unterproportional ausfiel, sodass sich auch die Cost/Income Ratio im Periodenvergleich um 9,5 Prozentpunkte verbesserte. Der Return on Equity vor Steuern erhöhte sich um 9,7 Prozentpunkte auf 40,3 Prozent.
Der Zinsüberschuss stieg in Russland im Periodenvergleich um 36 Prozent oder € 48 Millionen auf € 184 Millionen. Dieser Zuwachs beruhte vorwiegend auf einer Ausweitung des Kreditportfolios bei Retail- und Firmen-Kunden, das dank der starken Kreditnachfrage – und unter dem Einfluss der Stärkung des russischen Rubels – um insgesamt 23 Prozent anwuchs. Auch der signifikant gestiegene Zinsertrag aus derivativen Finanzinstrumenten, der vorwiegend aus einer höheren Transaktionsanzahl und höheren Transaktionsvolumina resultierte, lieferte einen positiven Beitrag zum Zinsüberschuss in Höhe von € 31 Millionen. Das Segment wies im Periodenvergleich eine um 60 Basispunkte auf 5,01 Prozent gestiegene Nettozinsspanne aus – bereinigt um den Effekt aus derivativen Finanzinstrumenten blieb die Zinsspanne aber weitgehend unverändert. Die Bilanzaktiva erhöhten sich um 22 Prozent auf € 15,2 Milliarden, die Kreditrisikoaktiva nahmen aufgrund eines deutlichen Anstiegs im Projektfinanzierungsgeschäft und zugesagter Kreditlinien um 20 Prozent auf € 10,6 Milliarden zu.
Der Provisionsüberschuss des Segments wuchs gegenüber der Vergleichsperiode um 22 Prozent oder € 11 Millionen auf € 63 Millionen. Dabei lag der Ertrag aus dem Zahlungsverkehr – überwiegend aufgrund der Auflösung von Ertragsabgrenzungen in der Vergleichsperiode – um 46 Prozent über dem Vorjahreswert und lieferte mit € 24 Millionen weiterhin den größten Beitrag zum Provisionsüberschuss. Die Erträge aus dem Devisen-, Valuten- und Edelmetallgeschäft sowie das Ergebnis aus dem Kreditund Garantiegeschäft trugen jeweils weitere € 15 Millionen zum Provisionsüberschuss bei.
Das Handelsergebnis stieg im Jahresvergleich von € 32 Millionen auf € 41 Millionen. Dabei erhöhte sich das Ergebnis aus dem währungsbezogenen Geschäft um € 11 Millionen auf € 27 Millionen, wofür überwiegend höhere Bewertungserträge aus Währungsswaps des Eigenhandels sowie aus Fremdwährungspositionen verantwortlich waren. Das Ergebnis aus dem zinsbezogenen Geschäft blieb mit € 14 Millionen gegenüber dem Wert der Vergleichsperiode unverändert.
Das sonstige betriebliche Ergebnis des Segments verbesserte sich vor allem aufgrund der deutlich niedrigeren sonstigen Steuern um € 1 Million auf minus € 0,2 Millionen.
Die Verwaltungsaufwendungen des Segments erhöhten sich um insgesamt 8 Prozent auf € 122 Millionen. Verantwortlich dafür war ein Anstieg des Personalaufwands aufgrund von Gehaltserhöhungen zum Ende des Vorjahres. Der Sachaufwand und die Abschreibungen blieben hingegen weitgehend unverändert auf insgesamt € 57 Millionen. Die Anzahl der Geschäftsstellen ging um vier auf 192 Standorte zurück. Die Cost/Income Ratio verbesserte sich im Periodenvergleich dank des deutlichen Anstiegs der Betriebserträge um 9,5 Prozentpunkte auf 42,2 Prozent.
Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen beliefen sich auf € 1 Million und verbesserten sich damit gegenüber der Vergleichsperiode um insgesamt € 2 Millionen. Zwar stiegen die Nettodotierungen zu Einzelwertberichtigungen für das Kreditportfolio bei Privat- und großen Firmenkunden und normalisierten sich auf relativ niedrigem Niveau, nachdem hier im Vorjahr aufgrund höherer Rückzahlungsquoten überfälliger Kredite sowie des Verkaufs von Kreditforderungen ein positiver Wert erzielt worden war. Umgekehrt war bei den Portfolio-Wertberichtigungen eine Nettoauflösung zu verzeichnen, die im Vergleich zur Vorjahresperiode eine Erhöhung um € 20 Millionen auf plus € 13 Millionen brachte. Der Grund dafür war eine Verbesserung der für die Berechnung der portfoliobasierten Wertberichtigungen herangezogenen historischen Ausfallraten. Der Anteil der notleidenden Kredite am Kreditportfolio reduzierte sich im Jahresabstand um 2,4 Prozentpunkte auf 6,0 Prozent.
Die übrigen Ergebnisse des Segments Russland blieben im Periodenvergleich mit insgesamt minus € 10 Millionen beinahe unverändert. Das Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten betrug minus € 9 Millionen und beruhte primär auf Bewertungsergebnissen von zur Reduktion des Zinsstrukturrisikos durchgeführten Zinsswap-Transaktionen.
Die Steuern vom Einkommen und Ertrag erhöhten sich gegenüber der Vergleichsperiode auf € 38 Millionen, die Steuerquote sank um 1 Prozentpunkt auf 24 Prozent. Der Periodenüberschuss nach Abzug der nicht beherrschenden Anteile erhöhte sich um 69 Prozent auf € 117 Millionen.
Die nachfolgende Tabelle enthält das Landesergebnis für Russland. Abweichungen zu den für das Segment Russland angegebenen Werten resultieren aus der unterschiedlichen Allokation des Eigenkapitals: In der Landesdarstellung basieren die Ertragskennzahlen auf dem bilanziellen Eigenkapital, während auf Segmentebene das der Berechnung zugrunde liegende Eigenkapital auf dem tatsächlichen Eigenkapitalverbrauch basiert.
| in € Millionen | 1.1.-31.3. 2012 |
1.1.-31.3. 2011 |
Verände rung |
Q1/2012 | Q4/2011 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 184 | 136 | 35,6% | 184 | 159 | 16,2% |
| Provisionsüberschuss | 63 | 52 | 21,8% | 63 | 64 | -0,8% |
| Handelsergebnis | 41 | 32 | 30,6% | 41 | 1 | >500,0% |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 0 | -3 | -92,8% | 0 | -10 | -98,1% |
| Betriebserträge | 289 | 217 | 33,1% | 289 | 213 | 35,3% |
| Verwaltungsaufwendungen | -122 | -113 | 8,2% | -122 | -153 | -20,1% |
| Betriebsergebnis | 167 | 104 | 59,9% | 167 | 61 | 174,1% |
| Nettodotierungen zu | ||||||
| Kreditrisikovorsorgen | 1 | -2 | – | 1 | 63 | -99,1% |
| Übrige Ergebnisse | -10 | -8 | 20,7% | -10 | 23 | – |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 158 | 94 | 67,0% | 158 | 147 | 7,1% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag |
-38 | -24 | 57,3% | -38 | -36 | 5,5% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 120 | 70 | 70,3% | 120 | 111 | 7,6% |
| Ergebnis der nicht | ||||||
| beherrschenden Anteile | -3 | 0 | >500,0% | -3 | -2 | 51,0% |
| Periodenüberschuss nach Abzug | ||||||
| der nicht beherrschenden Anteile | 117 | 70 | 66,4% | 117 | 109 | 6,7% |
| Aktiva | 15.195 | 12.464 | 21,9% | 15.195 | 14.476 | 5,0% |
| Forderungen an Kunden | 9.485 | 7.734 | 22,6% | 9.485 | 9.073 | 4,6% |
| davon Corporate % | 69,6% | 71,9% | -2,3 PP | 69,6% | 70,2% | -0,6 PP |
| davon Retail % | 30,4% | 27,5% | 2,8 PP | 30,4% | 29,7% | 0,6 PP |
| davon in Fremdwährung % | 46,4% | 42,4% | 4,0 PP | 46,4% | 48,5% | -2,1 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 10.064 | 7.362 | 36,7% | 10.064 | 9.320 | 8,0% |
| Loan/Deposit Ratio | 94,3% | 105,0% | -10,8 PP | 94,3% | 97,3% | -3,1 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 31,7% | 19,8% | 12,0 PP | 31,7% | 55,4% | -23,7 PP |
| Return on Equity nach Steuern | 24,2% | 14,8% | 9,4 PP | 24,2% | 42,0% | -17,8 PP |
| Cost/Income Ratio | 42,2% | 51,9% | -9,7 PP | 42,2% | 71,5% | -29,3 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 8.257 | 8.638 | -4,4% | 8.257 | 8.475 | -2,6% |
| Geschäftsstellen | 192 | 196 | -2,0% | 192 | 191 | 0,5% |
| Anzahl Kunden | 2.379.581 | 1.839.731 | 29,3% | 2.379.581 | 2.135.551 | 11,4% |
| 1.1.-31.3. | 1.1.-31.3. | Verände | Q1/2012 | Q4/2011 | Verände | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | 2012 | 2011 | rung | rung | ||
| Betriebserträge | 145 | 149 | -3,0% | 145 | 86 | 68,3% |
| Verwaltungsaufwendungen | -90 | -85 | 6,0% | -90 | -88 | 2,7% |
| Betriebsergebnis | 54 | 64 | -15,0% | 54 | -1 | – |
| Nettodotierungen zu | ||||||
| Kreditrisikovorsorgen | -24 | -51 | -53,5% | -24 | -29 | -18,8% |
| Übrige Ergebnisse | -6 | 5 | – | -6 | -7 | -11,1% |
| Periodenüberschuss/- | ||||||
| fehlbetrag vor Steuern | 25 | 19 | 31,7% | 25 | -37 | – |
| Aktiva | 6.415 | 6.864 | -6,5% | 6.415 | 6.761 | -5,1% |
| Nettozinsspanne | 6,46% | 5,76% | 0,70 PP | 6,46% | 5,91% | 0,55 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 12,6% | 9,9% | 2,7 PP | 12,6% | – | – |
Der Periodenüberschuss vor Steuern des Segments GUS Sonstige erhöhte sich im ersten Quartal 2012 im Jahresvergleich um 32 Prozent auf € 25 Millionen. Zurückzuführen ist dies auf die positive Entwicklung des Kundengeschäfts in der Ukraine. In Belarus musste hingegen trotz rückläufiger Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen durch die instabile Währungssituation und die daraus resultierende Einführung der Rechnungslegung in Hochinflationsländern im vierten Quartal 2011 eine Anpassung der Berichterstattung vorgenommen werden. Diese führte im ersten Quartal 2012 zu einer Ergebnisbelastung von € 5 Millionen. Der Return on Equity vor Steuern des Segments stieg dennoch um 2,7 Prozentpunkte auf 12,6 Prozent.
Der Zinsüberschuss des Segments stieg im Periodenvergleich um 6 Prozent oder € 6 Millionen auf € 106 Millionen. Dabei erhöhte sich der Zinsüberschuss in der Ukraine um 14 Prozent, hervorgerufen einerseits durch eine Reduktion des Zinsaufwands für Einlagen von Banken und andererseits durch höhere Erträge aus Kundenkrediten. In Belarus hingegen reduzierte sich der Zinsüberschuss im Periodenvergleich infolge der Währungsentwicklung gepaart mit dem gestiegenen Anteil des Zinsüberschusses in lokaler Währung und der Eindämmung der Kreditvergabe. Die Bilanzaktiva des Segments sanken im Jahresabstand um 7 Prozent auf € 6,4 Milliarden. Einerseits wirkte sich hier die Währungsabwertung in Belarus trotz einer Kreditausweitung in lokaler Währung negativ aus. Andererseits kam es in der Ukraine aufgrund der Belebung der Kreditvergabe an große Firmenkunden zu einem Anstieg. Die Nettozinsspanne des Segments erhöhte sich um insgesamt 70 Basispunkte auf 6,46 Prozent, die Kreditrisikoaktiva sanken aufgrund eines Rückgangs bei Retail-Kunden in der Ukraine im Jahresabstand um 5 Prozent auf € 5,2 Milliarden.
Der Provisionsüberschuss des Segments nahm im Periodenvergleich um 5 Prozent auf € 45 Millionen zu. Dazu leisteten die stark gestiegenen Erträge aus dem Zahlungsverkehr mit € 32 Millionen weiterhin den wichtigsten Beitrag. Die hier in der Ukraine erzielte Ertragssteigerung war auf die höhere Kontenund Transaktionsanzahl bei Privat- und Firmenkunden zurückzuführen. Das Ergebnis aus dem Devisen-, Valuten- und Edelmetallgeschäft lag aufgrund der Ausweitung des Geschäfts mit Firmenkunden in der
Ukraine mit € 9 Millionen um 2 Prozent über dem Niveau der Vergleichsperiode. Einen mit € 2 Millionen im Periodenvergleich unveränderten Beitrag steuerte das Ergebnis aus dem Kredit- und Garantiegeschäft bei.
Das Handelsergebnis der Region ging im Jahresabstand von € 7 Millionen auf minus € 6 Millionen zurück. Für € 5 Millionen davon war die Anwendung der Rechnungslegung für Hochinflationsländer in Belarus verantwortlich. Ebenso reduzierte sich das Ergebnis aus dem währungsbezogenen Geschäft von € 5 Millionen auf minus € 6 Millionen. Das Bewertungsergebnis aus einer strategischen Währungsposition, die zur Absicherung des Eigenkapitals besteht, betrug minus € 2 Millionen (Q1/2011: € 3 Millionen). Auch der Ertrag aus dem zinsbezogenen Geschäft sank im Periodenvergleich um € 2 Millionen auf minus € 0,3 Millionen. Hier fiel in der Ukraine ein Verlust aus der Bewertung von festverzinslichen Wertpapieren und Anleihen an.
Das sonstige betriebliche Ergebnis des Segments, bestehend aus mehreren kleineren Aufwands- und Ertragsposten, verbesserte sich im Periodenvergleich um € 1 Million auf minus € 0,1 Millionen. Hauptgrund dafür war die Auflösung von sonstigen Rückstellungen.
Die Verwaltungsaufwendungen erhöhten sich gegenüber der Vergleichsperiode um 6 Prozent auf € 90 Millionen. Dabei nahmen die Personalaufwendungen aufgrund von Gehaltserhöhungen in der Ukraine zu, obwohl die Mitarbeiteranzahl im Segment insgesamt abnahm. Eine Zunahme verzeichneten auch die Abschreibungen, hauptsächlich verursacht durch IT-Investitionen in das neue Kernbanksystem und die Abschreibung der gleichzeitig aus der Nutzung genommenen Systeme in der Ukraine. In Belarus führte die Währungsabwertung zu einem Rückgang der Verwaltungsaufwendungen. Aufgrund des Rückgangs der Betriebserträge bei insgesamt gestiegenen Verwaltungsaufwendungen erhöhte sich die Cost/Income Ratio um 5,3 Prozentpunkte auf 62,5 Prozent.
Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen der Region halbierten sich im Periodenvergleich auf € 24 Millionen. Diese Verbesserung beruhte auf einem Rückgang der Nettodotierungen zu Einzelwertberichtigungen von € 33 Millionen. Er beruht vorwiegend auf der Entwicklung in der Ukraine, wo sich die allgemeine Verbesserung der Portfolioqualität bei Privatkunden bemerkbar machte. Bei den Portfolio-Wertberichtigungen ergab sich wie in der Vergleichsperiode eine Nettoauflösung, die jedoch mit € 0,4 Millionen im Jahresvergleich um € 6 Millionen geringer ausfiel, weil in Belarus aufgrund der angespannten wirtschaftlichen Situation höhere Zuführungen zu Portfolio-Wertberichtigungen erforderlich waren. Der Anteil der notleidenden Kredite am gesamten Kreditportfolio betrug 30,2 Prozent (plus 3,9 Prozentpunkte im Jahresabstand) und blieb somit weiterhin der höchste aller Segmente – wenn auch mit deutlichen regionalen Unterschieden (Belarus: 1,9 Prozent, Ukraine: 35,8 Prozent).
Die übrigen Ergebnisse sanken im Periodenvergleich um € 11 Millionen auf minus € 6 Millionen, wofür vor allem der Rückgang des Ergebnisses aus der Bewertung der Finanzinvestitionen von € 5 Millionen auf minus € 7 Millionen verantwortlich war. Hier sanken die Bewertungsgewinne aus dem zu Marktwerten bilanzierten Bestand an festverzinslichen ukrainischen Staatsanleihen durch anhaltende Unsicherheiten aufgrund der makroökonomischen Situation. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag des Segments stiegen auf € 8 Millionen. Die Steuerquote sank – überwiegend durch den in der Ukraine gesenkten Körperschaftsteuersatz – um 7 Prozentpunkte auf 33 Prozent. Der Periodenüberschuss nach Abzug der nicht beherrschenden Anteile sank um 67 Prozent auf € 15 Millionen.
Nachfolgend die Detailergebnisse der einzelnen Länder des Segments. Kasachstan wird aufgrund der untergeordneten Bedeutung in Bezug auf die Gesamtvolumina jedoch nicht gesondert aufgeführt:
| 1.1.-31.3. | 1.1.-31.3. | Verände | Q1/2012 | Q4/2011 | Verände | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | 2012 | 2011 | rung | rung | ||
| Zinsüberschuss | 15 | 21 | -28,7% | 15 | 6 | 136,3% |
| Provisionsüberschuss | 12 | 14 | -10,1% | 12 | 8 | 47,9% |
| Handelsergebnis | -5 | 5 | – | -5 | -52 | -90,0% |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 0 | 0 | 67,3% | 0 | -1 | -79,9% |
| Betriebserträge | 22 | 40 | -44,2% | 22 | -39 | – |
| Verwaltungsaufwendungen | -14 | -17 | -15,3% | -14 | -11 | 26,2% |
| Betriebsergebnis | 8 | 23 | -65,2% | 8 | -50 | – |
| Nettodotierungen zu | ||||||
| Kreditrisikovorsorgen | -1 | -12 | -92,0% | -1 | 2 | – |
| Übrige Ergebnisse | 0 | 0 | – | 0 | 0 | -96,6% |
| Periodenüberschuss/-fehlbetrag vor | ||||||
| Steuern | 7 | 11 | -35,2% | 7 | -47 | – |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | -3 | -2 | 28,3% | -3 | -8 | -60,8% |
| Periodenüberschuss/-fehlbetrag | ||||||
| nach Steuern | 4 | 8 | -53,8% | 4 | -55 | – |
| Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile |
-1 | -3 | -66,4% | -1 | 7 | – |
| Periodenüberschuss/-fehlbetrag nach | ||||||
| Abzug der nicht beherrschenden Anteile | 3 | 6 | -48,1% | 3 | -49 | – |
| Aktiva | 1.214 | 1.566 | -22,4% | 1.214 | 1.223 | -0,7% |
| Forderungen an Kunden | 767 | 1.156 | -33,7% | 767 | 772 | -0,6% |
| davon Corporate % | 73,8% | 55,2% | 18,6 PP | 73,8% | 72,2% | 1,6 PP |
| davon Retail % | ||||||
| 26,2% | 44,8% | -18,6 PP | 26,2% | 27,8% | -1,6 PP | |
| davon in Fremdwährung % | 66,5% | 49,3% | 17,3 PP | 66,5% | 66,1% | 0,4 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 718 | 910 | -21,0% | 718 | 668 | 7,6% |
| Loan/Deposit Ratio | 106,8% | 127,1% | -20,3 PP | 106,8% | 115,6% | -8,8 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 16,5% | 20,8% | -4,2 PP | 16,5% | – | – |
| Return on Equity nach Steuern | 9,1% | 16,1% | -6,9 PP | 9,1% | – | – |
| Cost/Income Ratio | 63,8% | 42,0% | 21,8 PP | 63,8% | – | – |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 2.198 | 2.217 | -0,9% | 2.198 | 2.210 | -0,5% |
| Geschäftsstellen Anzahl Kunden |
98 683.134 |
98 825.064 |
0,0% -17,2% |
98 683.134 |
101 790.811 |
-3,0% -13,6% |
| in € Millionen | 1.1.-31.3. 2012 |
1.1.-31.3. 2011 |
Verände rung |
Q1/2012 | Q4/2011 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 89 | 78 | 13,8% | 89 | 92 | -3,6% |
| Provisionsüberschuss | 32 | 29 | 12,0% | 32 | 36 | -10,0% |
| Handelsergebnis | 1 | 4 | -76,8% | 1 | -1 | – |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 0 | -1 | – | 0 | -4 | – |
| Betriebserträge | 123 | 109 | 12,0% | 123 | 124 | -0,8% |
| Verwaltungsaufwendungen | -76 | -69 | 11,2% | -76 | -76 | 0,1% |
| Betriebsergebnis | 46 | 41 | 13,2% | 46 | 47 | -2,3% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen |
-22 | -38 | -41,9% | -22 | -30 | -26,2% |
| Übrige Ergebnisse | -6 | 5 | – | -6 | -7 | -7,9% |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 18 | 8 | 134,7% | 18 | 10 | 72,7% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag |
-5 | -5 | 3,8% | -5 | -6 | -13,8% |
| Periodenüberschuss nach | ||||||
| Steuern | 13 | 3 | 359,2% | 13 | 4 | 182,6% |
| Ergebnis der nicht | ||||||
| beherrschenden Anteile | 0 | 0 | 262,1% | 0 | 9 | – |
| Periodenüberschuss nach Abzug | ||||||
| der nicht beherrschenden Anteile | 13 | 3 | 361,1% | 13 | 14 | -9,4% |
| Aktiva | 5.131 | 5.226 | -1,8% | 5.131 | 5.467 | -6,1% |
| Forderungen an Kunden | 4.032 | 3.883 | 3,8% | 4.032 | 4.248 | -5,1% |
| davon Corporate % | 52,6% | 46,7% | 5,9 PP | 52,6% | 51,3% | 1,3 PP |
| davon Retail % | 47,4% | 53,3% | -5,9 PP | 47,4% | 48,7% | -1,3 PP |
| davon in Fremdwährung % | 59,9% | 64,1% | -4,2 PP | 59,9% | 56,8% | 3,1 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 2.569 | 2.395 | 7,2% | 2.569 | 2.631 | -2,4% |
| Loan/Deposit Ratio | 157,0% | 162,1% | -5,1 PP | 157,0% | 161,5% | -4,5 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 8,6% | 3,9% | 4,7 PP | 8,6% | 5,1% | 3,4 PP |
| Return on Equity nach Steuern | 6,2% | 1,4% | 4,8 PP | 6,2% | 2,3% | 3,9 PP |
| Cost/Income Ratio | 62,2% | 62,6% | -0,4 PP | 62,2% | 61,6% | 0,6 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 15.478 | -3,3% | 14.971 | 15.267 | -1,9% | |
| 14.971 | ||||||
| Geschäftsstellen | 828 | 920 | -10,0% | 828 | 909 | -8,9% |
| Anzahl Kunden | 3.361.826 | 3.907.875 | -14,0% | 3.361.826 | 3.380.743 | -0,6% |
| 1.1.-31.3. | 1.1.-31.3. | Verände | Q1/2012 | Q4/2011 | Verände | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | 2012 | 2011 | rung | rung | ||
| Betriebserträge | 159 | 143 | 11,5% | 159 | 182 | -12,5% |
| Verwaltungsaufwendungen | -35 | -33 | 7,6% | -35 | -39 | -9,2% |
| Betriebsergebnis | 124 | 110 | 12,7% | 124 | 143 | -13,5% |
| Nettodotierungen zu | ||||||
| Kreditrisikovorsorgen | -1 | -11 | -94,5% | -1 | -79 | -99,2% |
| Übrige Ergebnisse | 2 | 2 | -4,6% | 2 | 2 | -12,4% |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 125 | 101 | 24,2% | 125 | 66 | 89,2% |
| Aktiva | 21.980 | 20.602 | 6,7% | 21.980 | 22.843 | -3,8% |
| Nettozinsspanne | 1,93% | 1,75% | 0,17 PP | 1,93% | 2,16% | -0,23 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 26,2% | 22,8% | 3,4 PP | 26,2% | 15,8% | 10,4 PP |
Der Periodenüberschuss vor Steuern dieses Segments stieg im ersten Quartal 2012 gegenüber der Vergleichsperiode um 24 Prozent auf € 125 Millionen. Verantwortlich dafür waren höhere Betriebserträge aufgrund des gestiegenen Zinsüberschusses sowie ein Rückgang der Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen. Der Return on Equity vor Steuern verbesserte sich um 3,4 Prozentpunkte auf 26,2 Prozent.
Der Zinsüberschuss des Segments stieg um 12 Prozent oder € 11 Millionen auf € 108 Millionen. Dieser stabile Zuwachs beruhte auf einer Verbesserung der aktivseitigen Margen sowie auf dem Anstieg der Geschäftsvolumina. Die Geschäftsstellen in Asien steigerten durch eine Ausweitung ihrer Geschäftsaktivitäten ihren Beitrag zum Zinsüberschuss ebenfalls um € 12 Millionen auf € 37 Millionen. Auch bei der Tochterbank in Malta kam es dank einer Zunahme der Geschäftsvolumina sowie besserer Margen zu einer Erhöhung des Zinsüberschusses um 38 Prozent auf € 8 Millionen. Insgesamt erhöhte sich die Nettozinsspanne des Segments Group Corporates um 17 Basispunkte auf 1,93 Prozent, die Bilanzaktiva nahmen im Jahresabstand um 7 Prozent oder € 1,4 Milliarden auf € 22,0 Milliarden zu. Die Kreditrisikoaktiva reduzierten sich trotz einer Ausweitung des Geschäftsvolumens aufgrund des höheren Besicherungsgrades und verbesserter Ratings von Kunden der Konzernzentrale um 7 Prozent auf € 14,6 Milliarden.
Der Provisionsüberschuss sank um 7 Prozent oder € 3 Millionen auf € 38 Millionen. Die hier in der Konzernzentrale erzielten Erträge beruhten auf einer weiteren Intensivierung des Vertriebs von eigenkapital- und liquiditätsschonenden Produkten. Während die Provisionserträge sowohl bei Standardkrediten als auch bei Projekt- und strukturierten Finanzierungen in der Konzernzentrale im Periodenvergleich rückläufig waren, stiegen die Erträge aus Lead-Arranger-Aktivitäten bei Anleiheemissionen österreichischer und internationaler Kunden. Bei der Tochterbank in Malta kam es hingegen zu einem Rückgang des Provisionsüberschusses um 28 Prozent auf € 2 Millionen, und auch in der Konzerneinheit in den USA nahm der Provisionsüberschuss um 27 Prozent auf € 3 Millionen ab.
Das Handelsergebnis verdoppelte sich nahezu auf € 11 Millionen. Im Profitcenter der Konzernzentrale sanken dabei jedoch die Bewertungsgewinne aus dem währungs- und zinsbezogenen Geschäft mit diversen Finanzinstrumenten geringfügig.
Die Verwaltungsaufwendungen des Segments stiegen vor allem aufgrund einer Erhöhung bei mehreren kleineren Aufwandsposten in der Konzernzentrale im Periodenvergleich um € 3 Millionen auf € 35 Millionen. Das Segment umfasste am Ende der Berichtsperiode acht Geschäftsstellen. Die Cost/Income Ratio verbesserte sich um 0,9 Prozentpunkte auf 22,2 Prozent und blieb damit deutlich unter der Cost/Income Ratio der RBI insgesamt.
Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen verbesserten sich um € 10 Millionen auf € 1 Million. Maßgeblich verantwortlich dafür waren die dank des verbesserten wirtschaftlichen Umfelds reduzierten Nettodotierungen für Forderungen an Firmenkunden der Konzernzentrale. Auch die Geschäftsstellen in Asien verzeichneten trotz eines deutlichen Anstiegs der Geschäftsvolumina einen Rückgang der Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen. Der Anteil der notleidenden Kredite am Kreditportfolio sank um 1 Prozentpunkt und blieb am Ende der Berichtsperiode mit 3,3 Prozent im Segmentvergleich relativ niedrig.
Die übrigen Ergebnisse des Segments blieben im Periodenvergleich mit € 2 Millionen unverändert. Darin waren im Wesentlichen positive Bewertungsergebnisse aus Marktbewertungen von Unternehmensanleihen enthalten.
Die Steuern vom Einkommen und Ertrag nahmen gegenüber der Vergleichsperiode um 39 Prozent auf € 32 Millionen zu, die Steuerquote stieg um 3 Prozentpunkte auf 26 Prozent. Der Periodenüberschuss nach Abzug der nicht beherrschenden Anteile erhöhte sich um 20 Prozent auf € 93 Millionen.
| 1.1.-31.3. | 1.1.-31.3. | Verände | Q1/2012 | Q4/2011 | Verände | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | 2012 | 2011 | rung | rung | ||
| Betriebserträge | 100 | 159 | -36,8% | 100 | 174 | -42,3% |
| Verwaltungsaufwendungen | -57 | -62 | -7,4% | -57 | -66 | -13,2% |
| Betriebsergebnis | 43 | 97 | -55,6% | 43 | 108 | -60,2% |
| Nettodotierungen zu | ||||||
| Kreditrisikovorsorgen | 5 | -6 | – | 5 | -6 | – |
| Übrige Ergebnisse | 138 | 50 | 172,8% | 138 | 62 | 122,1% |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 185 | 142 | 30,8% | 185 | 164 | 13,0% |
| Aktiva | 29.681 | 29.196 | 1,7% | 29.681 | 25.732 | 15,3% |
| Nettozinsspanne | 0,67% | 0,71% | -0,04 PP | 0,67% | 0,86% | -0,19 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 44,7% | 38,9% | 5,7 PP | 44,7% | 46,3% | -1,6 PP |
Der Periodenüberschuss vor Steuern des Segments Group Markets stieg im Jahresabstand um 31 Prozent auf € 185 Millionen. Dieser Zuwachs resultierte aus einer Verbesserung des Ergebnisses aus Finanzinvestitionen sowie einem Rückgang der Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen. Der Return on Equity vor Steuern erhöhte sich um 5,7 Prozentpunkte auf 44,7 Prozent.
Der Zinsüberschuss des Segments ging im Periodenvergleich um 8 Prozent auf € 46 Millionen zurück. Eine wesentliche Ursache dafür war das Abreifen und der Verkauf von Teilen des sogenannten High-Quality-Wertpapierportfolios, dessen Ertrag damit gegenüber der Vergleichsperiode um € 15 Millionen auf € 7 Millionen abnahm. Weitere Faktoren für den Rückgang des Zinsüberschusses waren ein Rückgang des Geschäftsvolumens mit hochliquiden Anleihen von Finanzinstitutionen, der fortgesetzte Abbau diverser Risikopositionen, eine selektive Transaktionsauswahl, eine Einschränkung der Limits für den Handel mit Marktrisiken und die Verflachung der Zinskurve. Die Bilanzaktiva des Segments stiegen im Jahresabstand um 2 Prozent auf € 29,7 Milliarden, während die Nettozinsspanne durch einen Anstieg des Geschäftsvolumens der Konzernzentrale mit Repo-Transaktionen sowie den Abbau des High-Quality-Wertpapierportfolios um 4 Basispunkte auf 0,67 Prozent zurückging. Die Kreditrisikoaktiva sanken um 2 Prozent auf € 4,7 Milliarden.
Der Provisionsüberschuss des Segments sank im Jahresabstand um 20 Prozent auf € 25 Millionen. Zwar verzeichnete hier das Profitcenter Financial Institutions einen Zuwachs, überwiegend hervorgerufen durch gestiegene Ergebnisse aus Dienstleistungsverträgen im Cash Management sowie die Umgliederung der Kundensparte "Versicherungen" zu diesem Segment. Umgekehrt sanken aber die Provisionserträge des Profitcenters Capital Markets infolge einer Reduktion des Geschäftsvolumens. Der Bereich Private Banking und Vermögensverwaltung der Tochtergesellschaft Kathrein Privatbank AG in Wien lieferte mit € 3 Millionen einen stabilen Beitrag aus dem Wertpapiergeschäft, der Bereich Mergers & Acquisitions trug € 1 Million zum Provisionsüberschuss bei. Der Provisionsüberschuss der Raiffeisen Centrobank Gruppe ging hingegen aufgrund gesunkener Erträge aus der Beratung von Firmenkunden bei Primärmarkttransaktionen auf € 2 Millionen zurück.
Das Handelsergebnis des Segments sank im ersten Quartal 2012 um 64 Prozent auf € 26 Millionen. Mit € 13 Millionen lieferte hier die Raiffeisen Centrobank einen wesentlichen Beitrag, der überwiegend aus dem positiven Bewertungsergebnis der im Rahmen des aktien- und indexbezogenen Geschäfts ausgegebenen Zertifikate und strukturierten Schuldverschreibungen bestand. Die Konzernzentrale steuerte aufgrund der Reduktion der Risikopositionen aus dem Eigenhandel überwiegend mit festverzinslichen Finanzinstrumenten sowie aus strukturierten Produkten deutlich weniger bei als in der Vergleichsperiode. Aus der Bewertung von begebenen Kapitalgarantien resultierte nach € 21 Millionen in der Vergleichsperiode ein negatives Ergebnis von € 5 Millionen.
Das sonstige betriebliche Ergebnis halbierte sich im Periodenvergleich auf € 3 Millionen. Es beinhaltet die angesichts der Turbulenzen auf den Rohstoffmärkten auf € 2 Millionen gesunkenen Erträge der Raiffeisen Centrobank Gruppe, die überwiegend durch den Warenhandel der Spezialgesellschaften in den USA und Deutschland erwirtschaftet wurden.
Die Verwaltungsaufwendungen des Segments Group Markets sanken im Periodenvergleich um 7 Prozent auf € 57 Millionen. Dieser Rückgang resultierte überwiegend aus niedrigeren Stückkosten der Overheads, die dem Ausmaß der Geschäftsaktivitäten entsprachen. Das Segment umfasste zum Ende der Berichtsperiode vier Bankgeschäftsstellen. Die Cost/Income Ratio erhöhte sich aufgrund des Rückgangs der Betriebserträge um 18,1 Prozentpunkte auf 57,1 Prozent.
Die fast zur Gänze im Profitcenter Financial Institutions & Sovereigns der Konzernzentrale angefallenen Nettoauflösungen von Kreditrisikovorsorgen betrugen € 5 Millionen und betrafen die Portfolio-Wertberichtigungen. Der Anteil der notleidenden Kredite am Gesamtkreditobligo des Segments betrug 0,9 Prozent.
Die übrigen Ergebnisse des Segments stiegen im Jahresabstand von € 50 Millionen auf € 138 Millionen. Dabei erhöhte sich vor allem das Ergebnis aus Finanzinvestitionen aufgrund des Verkaufs von Teilen des sogenannten High-Quality-Wertpapierportfolios der Konzernzentrale signifikant. Das Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten der Konzernzentrale fiel hingegen durch Close-out-Zahlungen im Zusammenhang mit dem Verkauf von Teilen des Wertpapierportfolios geringer aus als in der Vergleichsperiode. Die konzernintern zwischen den Profitcenters Capital Markets und Treasury der Konzernzentrale eingegangenen Hedge-Verhältnisse, die der Absicherung der Zinsstruktur und dem Management des Zinsrisikos des Wertpapierportfolios dienten, verursachten in diesem Segment Aufwendungen von € 57 Millionen. Die korrespondierende Verbuchung als Ertrag erfolgte im Segment Corporate Center.
Die Steuern vom Einkommen und Ertrag des Segments stiegen auf € 50 Millionen an, die Steuerquote lag bei 27 Prozent und damit um 2 Prozentpunkte über dem Niveau der Vergleichsperiode. Der Periodenüberschuss nach Abzug der nicht beherrschenden Anteile erhöhte sich um 27 Prozent auf € 135 Millionen.
| 1.1.-31.3. | 1.1.-31.3. | Verände | Q1/2012 | Q4/2011 | Verände | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | 2012 | 2011 | rung | rung | ||
| Betriebserträge | 100 | 10 | >500,0% | 100 | -20 | – |
| Verwaltungsaufwendungen | -80 | -69 | 16,8% | -80 | -113 | -28,9% |
| Betriebsergebnis | 19 | -59 | – | 19 | -133 | – |
| Nettodotierungen zu | ||||||
| Kreditrisikovorsorgen | 2 | 0 | >500,0% | 2 | -5 | – |
| Übrige Ergebnisse | 107 | -26 | – | 107 | -251 | – |
| Periodenüberschuss/- | ||||||
| fehlbetrag vor Steuern | 128 | -85 | – | 128 | -389 | – |
| Aktiva | 52.161 | 41.809 | 24,8% | 52.161 | 53.835 | -3,1% |
| Nettozinsspanne | 0,71% | 0,64% | 0,07 PP | 0,71% | 0,10% | 0,61 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 22,0% | – | – | 22,0% | – | – |
Im Segment Corporate Center erhöhte sich der Periodenüberschuss vor Steuern dank einer Zunahme der übrigen Ergebnisse gegenüber der Vergleichsperiode um € 212 Millionen auf € 128 Millionen. Der Return on Equity vor Steuern betrug 22,0 Prozent.
Der Zinsüberschuss des Segments stieg im Periodenvergleich um 57 Prozent auf € 94 Millionen. Dabei nahmen die konzerninternen Dividendenerträge um 13 Prozent zu, und auch die Erträge aus internen Finanzierungen im Rahmen des Netzwerks der RBI trugen zum Anstieg des Zinsüberschusses bei. Diesen Erträgen standen Aufwendungen für eigene Emissionen aus dem Profitcenter Treasury der Konzernzentrale gegenüber, zudem führte die deutliche Ausweitung der Liquiditätsreserven der RBI zu einer Verminderung des Zinsüberschusses. Ebenso sind die Zinsaufwendungen von € 9 Millionen für das Nachrangkapital der RBI AG in diesem Segment ausgewiesen. Die Aktiva des Segments nahmen insbesondere aufgrund des Aufbaus von Liquiditätsüberschüssen im Jahresabstand um 25 Prozent auf € 52,2 Milliarden zu. Die Kreditrisikoaktiva sanken um 3 Prozent auf € 17,2 Milliarden, was überwiegend auf die geringere Risikogewichtung beim Ausbau des Geschäftsvolumens zurückzuführen war.
Der Provisionsüberschuss verbesserte sich im Periodenvergleich von minus € 12 Millionen auf minus € 7 Millionen. Zurückzuführen war dies insbesondere auf geringere Provisionszahlungen der Konzernzentrale für Länderrisikoversicherungen bei Finanzierungen im Ausland.
Das Handelsergebnis des Segments erhöhte sich um € 19 Millionen auf minus € 7 Millionen. Diese Verbesserung stammte überwiegend aus dem Bereich Treasury der Konzernzentrale und resultierte aus der Liquiditätssteuerung und den Eigenhandelsaktivitäten im Bilanzstruktur-Management. Ein weiterer Faktor waren Bewertungsgewinne diverser Fremdwährungs- und Zinsfinanzinstrumente, die zu Steuerungsgründen gehalten werden.
Das sonstige betriebliche Ergebnis des Segments betrug € 20 Millionen gegenüber minus € 12 Millionen in der Vergleichsperiode. Ausschlaggebend für diese Erhöhung waren die höheren internen Verrechnungen der Konzernzentrale an die diversen Konzerneinheiten. Weitere € 3 Millionen trug der Warenhandel der F.J. Elsner Trading GmbH bei. Die Sonderabgabe für Banken in Österreich belastete das Ergebnis hingegen mit € 21 Millionen.
Die Verwaltungsaufwendungen stiegen um 17 Prozent oder € 12 Millionen auf € 80 Millionen, überwiegend hervorgerufen durch eine Reduktion der an die anderen funktionalen Segmente verrechneten Aufwendungen. Die einzige im Segment ausgewiesene Geschäftsstelle ist die Konzernzentrale.
Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen spielen aufgrund des konzerninternen Geschäftscharakters des Segments generell eine untergeordnete Rolle. Es kam jedoch im Zusammenhang mit einigen Kunden des Profitcenters Special Customers in der Konzernzentrale zu einer Nettoauflösung der in den Vorperioden vorgenommenen Kreditrisikovorsorgen in Höhe von € 2 Millionen.
Die übrigen Ergebnisse stiegen im Periodenvergleich von minus € 26 Millionen auf € 107 Millionen. Das hier enthaltene Ergebnis aus Finanzinvestitionen erhöhte sich überwiegend aufgrund der Bewertung von Wertpapieren von minus € 13 Millionen auf € 12 Millionen. Einen deutlichen Anstieg von minus € 12 Millionen auf € 94 Millionen zeigte auch das Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten. Wesentliche positive Faktoren waren hier die mit dem Profitcenter Capital Markets (Segment Group Markets) abgeschlossenen Zinssicherungsgeschäfte im Volumen von € 57 Millionen sowie der Veräußerungsgewinn von € 113 Millionen aus dem vorzeitigen Rückkauf eines Teils des Hybridkapitals.
Die Steuern vom Einkommen und Ertrag beliefen sich auf € 61 Millionen nach € 22 Millionen in der Vergleichsperiode. Zurückzuführen war dieser Anstieg vor allem auf die in diesem Segment ausgewiesenen höheren Dividendenerträge, die nicht in die Steuerbemessungsgrundlage einfließen. Darüber hinaus beruhte die Zunahme auf einem Rückgang des latenten Steueraufwands auf Bewertungsergebnisse, die vor allem auf die zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Verbindlichkeiten anfielen. Der Periodenüberschuss nach Abzug der nicht beherrschenden Anteile stieg um € 252 Millionen auf € 188 Millionen.
(Zwischenbericht zum 31. März 2012)
| in € Millionen | Anhang | 1.1.-31.3.2012 | 1.1.-31.3.2011 | Veränderung |
|---|---|---|---|---|
| Zinserträge | 1.660 | 1.568 | 5,8% | |
| Zinsaufwendungen | -785 | -684 | 14,7% | |
| Zinsüberschuss | [2] | 875 | 884 | -1,0% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | [3] | -153 | -208 | -26,5% |
| Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorgen | 722 | 676 | 6,8% | |
| Provisionserträge | 470 | 428 | 10,0% | |
| Provisionsaufwendungen | -125 | -71 | 76,4% | |
| Provisionsüberschuss | [4] | 346 | 357 | -3,1% |
| Handelsergebnis | [5] | 82 | 123 | -33,6% |
| Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten | [6] | 35 | 3 | >500,0% |
| Ergebnis aus Finanzinvestitionen | [7] | 261 | 25 | >500,0% |
| Verwaltungsaufwendungen | [8] | -753 | -753 | 0,0% |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | [9] | -8 | -24 | -66,7% |
| Ergebnis aus Endkonsolidierungen | 0 | -3 | -97,4% | |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 685 | 405 | 69,1% | |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | [10] | -111 | -100 | 11,3% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 574 | 305 | 87,9% | |
| Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile | -33 | -35 | -7,1% | |
| Konzern-Periodenüberschuss | 541 | 270 | 100,4% |
| Gesamt | Eigenanteil | Fremdanteil | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1.1.-31.3. | 1.1.-31.3. | 1.1.-31.3. | 1.1.-31.3. | 1.1.-31.3. | 1.1.-31.3. | |
| in € Millionen | 2012 | 2011 | 2012 | 2011 | 2012 | 2011 |
| Konzern-Periodenüberschuss | 574 | 305 | 541 | 270 | 33 | 35 |
| Währungsdifferenzen | 198 | 2 | 174 | -8 | 23 | 11 |
| davon unrealisierte Gewinne/Verluste der Periode |
198 | 2 | 174 | -8 | 23 | 11 |
| Absicherung Nettoinvestition (Capital Hedge) | 0 | 3 | 0 | 3 | 0 | 0 |
| Hyperinflation | 9 | 0 | 8 | 0 | 1 | 0 |
| Gewinne/Verluste aus Derivaten, die Schwankungen zukünftiger Cash-Flows absichern |
0 | -48 | 0 | -48 | 0 | 0 |
| davon unrealisierte Gewinne/Verluste der Periode |
0 | -48 | 0 | -48 | 0 | 0 |
| Gewinne/Verluste aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten |
-124 | -2 | -124 | -2 | 0 | 0 |
| davon unrealisierte Gewinne/Verluste der Periode |
18 | -2 | 18 | -2 | 0 | 0 |
| davon in die Erfolgsrechnung umgegliederte Gewinne/Verluste |
-142 | 0 | -142 | 0 | 0 | 0 |
| Latente Steuern auf direkt im Eigenkapital erfasste Ergebnisse |
31 | 12 | 31 | 12 | 0 | 0 |
| davon unrealisierte Gewinne/Verluste der Periode |
-5 | 12 | -5 | 12 | 0 | 0 |
| davon in die Erfolgsrechnung umgegliederte Gewinne/Verluste |
35 | 0 | 35 | 0 | 0 | 0 |
| Sonstiges Ergebnis | 113 | -32 | 89 | -43 | 24 | 11 |
| Gesamtergebnis | 687 | 273 | 630 | 227 | 57 | 46 |
| in € | 1.1.-31.3.2012 | 1.1.-31.3.2011 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Gewinn je Aktie | 2,52 | 1,13 | 1,39 |
Der Gewinn je Aktie errechnet sich aus dem Konzern-Periodenüberschuss abzüglich des Entgelts für das Partizipationskapital und der durchschnittlichen Anzahl der im Umlauf befindlichen Stammaktien. Zum 31. März 2012 waren dies 194,7 Millionen.
Da keine Wandel- oder Optionsrechte im Umlauf waren, entspricht der unverwässerte Gewinn je Aktie dem verwässerten Gewinn je Aktie.
| in € Millionen | Q2/2011 | Q3/2011 | Q4/2011 | Q1/2012 |
|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 897 | 943 | 943 | 875 |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | -197 | -377 | -282 | -153 |
| Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorgen | 700 | 566 | 661 | 722 |
| Provisionsüberschuss | 380 | 388 | 365 | 346 |
| Handelsergebnis | 133 | 37 | 70 | 82 |
| Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten | 38 | 108 | 264 | 35 |
| Ergebnis aus Finanzinvestitionen | -13 | -158 | 5 | 261 |
| Verwaltungsaufwendungen | -761 | -772 | -834 | -753 |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | -3 | -15 | -190 | -8 |
| Ergebnis aus Endkonsolidierungen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 473 | 153 | 342 | 685 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | -101 | -71 | -127 | -111 |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 372 | 82 | 214 | 574 |
| Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile | -27 | 48 | 8 | -33 |
| Konzern-Periodenüberschuss | 345 | 130 | 222 | 541 |
| in € Millionen | Q2/2010 | Q3/2010 | Q4/2010 | Q1/2011 |
|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 921 | 927 | 871 | 884 |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | -283 | -306 | -281 | -208 |
| Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorgen | 639 | 621 | 590 | 676 |
| Provisionsüberschuss | 378 | 373 | 403 | 357 |
| Handelsergebnis | 66 | 66 | 70 | 123 |
| Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten | -86 | 5 | 43 | 3 |
| Ergebnis aus Finanzinvestitionen | -88 | 84 | 1 | 25 |
| Verwaltungsaufwendungen | -725 | -728 | -827 | -753 |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 3 | -3 | 11 | -24 |
| Ergebnis aus Endkonsolidierungen | 0 | 0 | 0 | -2 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 187 | 418 | 290 | 405 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | -31 | -80 | 34 | -100 |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 157 | 337 | 324 | 305 |
| Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile | -18 | -26 | -20 | -35 |
| Konzern-Periodenüberschuss | 138 | 311 | 304 | 270 |
| Aktiva in € Millionen |
Anhang | 31.3.2012 | 31.12.2011 | Veränderung |
|---|---|---|---|---|
| Barreserve | 14.631 | 11.402 | 28,3% | |
| Forderungen an Kreditinstitute | [12, 33] | 24.626 | 25.748 | -4,4% |
| Forderungen an Kunden | [13, 33] | 82.478 | 81.576 | 1,1% |
| Kreditrisikovorsorgen | [14] | -5.077 | -5.053 | 0,5% |
| Handelsaktiva | [15, 33] | 11.075 | 10.617 | 4,3% |
| Derivative Finanzinstrumente | [16, 33] | 1.195 | 1.405 | -15,0% |
| Wertpapiere und Beteiligungen | [17, 33] | 14.410 | 16.535 | -12,8% |
| Anteile an at-equity bewerteten Unternehmen | [33] | 5 | 5 | -0,6% |
| Immaterielle Vermögenswerte | [18] | 1.083 | 1.066 | 1,6% |
| Sachanlagen | [19] | 1.502 | 1.511 | -0,6% |
| Sonstige Aktiva | [20, 33] | 2.869 | 2.174 | 32,0% |
| Aktiva gesamt | 148.798 | 146.985 | 1,2% |
| Passiva in € Millionen |
Anhang | 31.3.2012 | 31.12.2011 | Veränderung |
|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | [21, 33] | 39.318 | 37.992 | 3,5% |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | [22, 33] | 67.749 | 66.747 | 1,5% |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | [23, 33] | 13.486 | 14.367 | -6,1% |
| Rückstellungen | [24, 33] | 757 | 771 | -1,9% |
| Handelspassiva | [25, 33] | 9.678 | 9.715 | -0,4% |
| Derivative Finanzinstrumente | [26, 33] | 519 | 792 | -34,4% |
| Sonstige Passiva | [27, 33] | 2.019 | 1.515 | 33,3% |
| Nachrangkapital | [28] | 3.799 | 4.151 | -8,5% |
| Eigenkapital | [29] | 11.474 | 10.936 | 4,9% |
| Konzern-Eigenkapital | 9.869 | 8.825 | 11,8% | |
| Konzern-Periodenüberschuss | 541 | 968 | -44,1% | |
| Kapital der nicht beherrschenden Anteile | 1.063 | 1.143 | -7,0% | |
| Passiva gesamt | 148.798 | 146.985 | 1,2% |
| in € Millionen | Gezeich netes Kapital |
Partizipations kapital |
Kapital rücklagen |
Gewinn rücklagen |
Konzern Perioden überschuss |
Kapital der nicht beherrschenden Anteile |
Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Eigenkapital 1.1.2012 | 593 | 2.500 | 2.571 | 3.161 | 968 | 1.143 | 10.936 |
| Kapitaleinzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Gewinnthesaurierung | 0 | 0 | 0 | 968 | -968 | 0 | 0 |
| Dividendenzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -2 | -2 |
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | 0 | 89 | 541 | 57 | 687 |
| Eigene Aktien/Share Incentive Program |
2 | 0 | 6 | 0 | 0 | 0 | 8 |
| Sonstige Veränderungen | 0 | 0 | 0 | -21 | 0 | -135 | -156 |
| Eigenkapital 31.3.2012 | 596 | 2.500 | 2.577 | 4.197 | 541 | 1.063 | 11.474 |
| in € Millionen | Gezeich netes Kapital |
Partizipations kapital |
Kapital rücklagen |
Gewinn rücklagen |
Konzern Perioden überschuss |
Kapital der nicht beherrschenden Anteile |
Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Eigenkapital 1.1.2011 | 593 | 2.500 | 2.568 | 2.590 | 1.087 | 1.066 | 10.404 |
| Kapitaleinzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -2 | -2 |
| Gewinnthesaurierung | 0 | 0 | 0 | 1.087 | -1.087 | 0 | 0 |
| Dividendenzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -3 | -3 |
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | 0 | -43 | 270 | 46 | 273 |
| Eigene Aktien/Share | |||||||
| Incentive Program | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Sonstige Veränderungen | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | -1 | 0 |
| Eigenkapital 31.3.2011 | 593 | 2.500 | 2.568 | 3.635 | 270 | 1.105 | 10.672 |
| in € Millionen | 1.1.-31.3.2012 | 1.1.-31.3.2011 |
|---|---|---|
| Zahlungsmittelbestand zum Ende der Vorperiode | 11.402 | 4.807 |
| Cash-Flow aus operativer Geschäftstätigkeit | 3.116 | -131 |
| Cash-Flow aus Investitionstätigkeit | 294 | 239 |
| Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit | -237 | 0 |
| Effekte aus Wechselkursänderungen | 57 | 21 |
| Zahlungsmittelbestand zum Ende der Periode | 14.631 | 4.936 |
In der RBI erfolgt die interne Management-Berichterstattung grundsätzlich auf Basis der bestehenden Organisationsstruktur. Diese ist matrixförmig aufgebaut, d. h. Vorstände sind sowohl für einzelne Länder als auch für bestimmte Geschäftsfelder verantwortlich (Konzept der "Country and Functional Responsibility"). Steuerungseinheit (Cash Generating Unit) im Konzern ist entweder ein Land oder ein Geschäftsfeld. Die obersten Entscheidungsgremien der RBI – Vorstand und Aufsichtsrat – treffen demnach wesentliche Entscheidungen über die Allokation der Ressourcen zu einem Segment auf Basis der jeweiligen Finanz- und Ertragskraft, weshalb diese Berichtskriterien als wesentlich beurteilt wurden. Entsprechend sind auch die Segmente nach IFRS 8 differenziert. Die Überleitungsrechnung enthält im Wesentlichen Beträge aus der Eliminierung von Zwischenergebnissen und aus segmentübergreifenden Konsolidierungen.
Daraus ergaben sich die folgenden Segmente:
| 1.1.-31.3.2012 in € Millionen |
Zentral europa |
Südost europa |
Russland | GUS Sonstige |
Group Corporates |
|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 249 | 228 | 184 | 106 | 108 |
| Provisionsüberschuss | 112 | 75 | 63 | 45 | 38 |
| Handelsergebnis | 12 | 17 | 41 | -6 | 11 |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | -7 | 10 | 0 | 0 | 2 |
| Betriebserträge | 366 | 330 | 289 | 145 | 159 |
| Verwaltungsaufwendungen | -222 | -177 | -122 | -90 | -35 |
| Betriebsergebnis | 144 | 153 | 167 | 54 | 124 |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | -75 | -60 | 1 | -24 | -1 |
| Übrige Ergebnisse | 19 | 21 | -10 | -6 | 2 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 87 | 114 | 158 | 25 | 125 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | -25 | -15 | -38 | -8 | -32 |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 63 | 99 | 120 | 16 | 93 |
| Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile | -20 | -8 | -3 | -1 | 0 |
| Periodenüberschuss nach | |||||
| Abzug der nicht beherrschenden Anteile | 43 | 91 | 117 | 15 | 93 |
| Anteil am Ergebnis vor Steuern | 10,6% | 13,9% | 19,2% | 3,0% | 15,2% |
| Risikoaktiva (Kreditrisiko) | 20.353 | 14.012 | 10.607 | 5.236 | 14.561 |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis | 1.882 | 1.336 | 1.047 | 508 | 1.204 |
| Aktiva | 36.024 | 23.097 | 15.195 | 6.415 | 21.980 |
| Verbindlichkeiten | 31.798 | 19.830 | 12.135 | 5.724 | 15.378 |
| Nettozinsspanne | 2,82% | 3,98% | 5,01% | 6,46% | 1,93% |
| NPL Ratio | 10,0% | 12,0% | 6,0% | 30,2% | 3,3% |
| Coverage Ratio | 60,8% | 56,9% | 97,6% | 69,0% | 52,5% |
| Cost/Income Ratio | 60,7% | 53,6% | 42,2% | 62,5% | 22,2% |
| Neubildungsquote (Ø Risikoaktiva, Kreditrisiko) | 1,44% | 1,59% | -0,02% | 1,76% | 0,02% |
| Durchschnittliches Eigenkapital | 2.892 | 2.150 | 1.563 | 782 | 1.908 |
| Return on Equity vor Steuern | 12,1% | 21,2% | 40,3% | 12,6% | 26,2% |
| Geschäftsstellen | 552 | 1.147 | 192 | 927 | 8 |
| 1.1.-31.3.2012 in € Millionen |
Group Markets |
Corporate Center |
Überleitung | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 46 | 94 | -141 | 875 |
| Provisionsüberschuss | 25 | -7 | -5 | 346 |
| Handelsergebnis | 26 | -7 | -12 | 82 |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 3 | 20 | -36 | -8 |
| Betriebserträge | 100 | 100 | -194 | 1.295 |
| Verwaltungsaufwendungen | -57 | -80 | 31 | -753 |
| Betriebsergebnis | 43 | 19 | -163 | 542 |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | 5 | 2 | 0 | -153 |
| Übrige Ergebnisse | 138 | 107 | 26 | 296 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 185 | 128 | -137 | 685 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | -50 | 61 | -4 | -111 |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 135 | 189 | -141 | 574 |
| Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile | 0 | 0 | -1 | -33 |
| Periodenüberschuss nach | ||||
| Abzug der nicht beherrschenden Anteile | 135 | 188 | -142 | 541 |
| Anteil am Ergebnis vor Steuern | 22,6% | 15,6% | – | 100,0% |
| Risikoaktiva (Kreditrisiko) | 4.712 | 17.215 | -15.645 | 71.051 |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis | 1.367 | 1.409 | -1.856 | 6.898 |
| Aktiva | 29.681 | 52.161 | -35.754 | 148.798 |
| Verbindlichkeiten | 29.358 | 43.819 | -20.717 | 137.325 |
| Nettozinsspanne | 0,67% | 0,71% | – | 2,37% |
| NPL Ratio | 3,6% | – | – | 8,9% |
| Coverage Ratio | 89,0% | – | – | 66,8% |
| Cost/Income Ratio | 57,1% | 80,5% | – | 58,2% |
| Neubildungsquote (Ø Risikoaktiva, Kreditrisiko) | -0,38% | -0,04% | – | 0,81% |
| Durchschnittliches Eigenkapital | 1.660 | 2.324 | – | 10.918 |
| Return on Equity vor Steuern | 44,7% | 22,0% | – | 25,1% |
| Geschäftsstellen | 4 | 1 | – | 2.831 |
| 1.1.-31.3.2011 in € Millionen |
Zentral europa |
Südost europa |
Russland | GUS Sonstige |
Group Corporates |
|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 287 | 221 | 136 | 101 | 97 |
| Provisionsüberschuss | 119 | 87 | 52 | 43 | 41 |
| Handelsergebnis | 12 | 14 | 32 | 7 | 5 |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | -5 | 7 | -2 | -1 | 0 |
| Betriebserträge | 413 | 330 | 218 | 149 | 143 |
| Verwaltungsaufwendungen | -236 | -182 | -113 | -85 | -33 |
| Betriebsergebnis | 176 | 148 | 105 | 64 | 110 |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | -79 | -60 | -2 | -51 | -11 |
| Übrige Ergebnisse | -3 | 5 | -9 | 5 | 2 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 95 | 93 | 94 | 19 | 101 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | -19 | -13 | -24 | -7 | -23 |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 76 | 80 | 70 | 11 | 78 |
| Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile | -28 | -7 | -1 | -2 | 0 |
| Periodenüberschuss nach Abzug der nicht | |||||
| beherrschenden Anteile | 48 | 73 | 69 | 9 | 78 |
| Anteil am Ergebnis vor Steuern | 20,7% | 20,2% | 20,6% | 4,1% | 21,9% |
| Risikoaktiva (Kreditrisiko) | 23.151 | 16.269 | 8.834 | 5.532 | 15.664 |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis | 2.130 | 1.530 | 908 | 540 | 1.275 |
| Aktiva | 34.393 | 22.247 | 12.464 | 6.864 | 20.602 |
| Verbindlichkeiten | 31.485 | 19.310 | 10.464 | 5.900 | 13.104 |
| Nettozinsspanne | 3,36% | 3,94% | 4,41% | 5,76% | 1,75% |
| NPL Ratio | 8,5% | 9,1% | 8,4% | 26,3% | 4,6% |
| Coverage Ratio | 57,6% | 63,0% | 98,7% | 72,4% | 67,2% |
| Cost/Income Ratio | 57,3% | 55,2% | 51,7% | 57,2% | 23,1% |
| Neubildungsquote (Ø Risikoaktiva, Kreditrisiko) | 1,86% | 2,07% | 0,96% | 4,00% | 0,86% |
| Durchschnittliches Eigenkapital | 2.900 | 2.121 | 1.234 | 753 | 1.766 |
| Return on Equity vor Steuern | 13,1% | 17,5% | 30,6% | 9,9% | 22,8% |
| Geschäftsstellen | 548 | 1.156 | 196 | 1.019 | 8 |
| 1.1.-31.3.2011 in € Millionen |
Group Markets |
Corporate Center |
Überleitung | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 50 | 60 | -67 | 884 |
| Provisionsüberschuss | 32 | -12 | -5 | 357 |
| Handelsergebnis | 70 | -26 | 9 | 123 |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 7 | -12 | -18 | -24 |
| Betriebserträge | 159 | 10 | -80 | 1.341 |
| Verwaltungsaufwendungen | -62 | -69 | 27 | -753 |
| Betriebsergebnis | 97 | -59 | -53 | 588 |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | -6 | 0 | 0 | -208 |
| Übrige Ergebnisse | 50 | -26 | 0 | 25 |
| Periodenüberschuss/-fehlbetrag vor Steuern | 142 | -85 | -53 | 405 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | -35 | 22 | 0 | -100 |
| Periodenüberschuss/-fehlbetrag nach Steuern | 106 | -63 | -53 | 305 |
| Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile | 0 | -1 | 5 | -35 |
| Periodenüberschuss/-fehlbetrag nach Abzug der | ||||
| nicht beherrschenden Anteile | 106 | -63 | -49 | 270 |
| Anteil am Ergebnis vor Steuern | 30,9% | -18,4% | – | 100,0% |
| Risikoaktiva (Kreditrisiko) | 4.814 | 17.724 | -17.001 | 74.987 |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis | 1.037 | 1.452 | -1.311 | 7.560 |
| Aktiva | 29.196 | 41.809 | -28.113 | 139.463 |
| Verbindlichkeiten | 29.701 | 47.768 | -28.941 | 128.791 |
| Nettozinsspanne | 0,71% | 0,64% | – | 2,61% |
| NPL Ratio | 1,5% | – | – | 8,6% |
| Coverage Ratio | 88,7% | – | – | 68,3% |
| Cost/Income Ratio | 39,0% | >100% | – | 56,2% |
| Neubildungsquote (Ø Risikoaktiva, Kreditrisiko) | 0,43% | 0,00% | – | 1,16% |
| Durchschnittliches Eigenkapital | 1.456 | 1.932 | -1.777 | 10.385 |
| Return on Equity vor Steuern | 38,9% | – | – | 15,6% |
| Geschäftsstellen | 4 | 1 | – | 2.932 |
Der verkürzte Konzernzwischenabschluss der RBI wird in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) herausgegebenen International Financial Reporting Standards (IFRS) und den auf Basis der IAS Verordnung (EG) 1606/2002 durch die EU übernommenen internationalen Rechnungslegungsstandards einschließlich der anzuwendenden Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC/SIC) erstellt.
Der vorliegende verkürzte Konzernzwischenabschluss zum 31. März 2012 steht im Einklang mit IAS 34. Bei der Zwischenberichterstattung wurden grundsätzlich dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sowie Konsolidierungsmethoden angewendet wie bei der Erstellung des Konzernabschlusses 2011 (vgl. Geschäftsbericht 2011, Seite 150 ff.). Standards und Interpretationen, die ab 1. Jänner 2012 in der EU verpflichtend anzuwenden sind, wurden in diesem Zwischenbericht berücksichtigt. Die Anwendung dieser Standards hatte keinen Einfluss auf den verkürzten Konzernzwischenabschluss.
Im Vergleich mit dem Konzernabschluss 2011 gab es keine wesentlichen Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze.
Im Zusammenhang mit dem Rückkauf von Hybridkapital wurde in den Erläuterungen zur Erfolgsrechnung die Anhangsangabe (6) "Ergebnis aus Derivaten und designierten Verbindlichkeiten" umbenannt in "Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten". Um den Ertrag aus dem Rückkauf von Hybridkapital gesondert darstellen zu können, wurde die Anhangsangabe um das Ergebnis aus dem Rückkauf von Verbindlichkeiten erweitert.
Der Zwischenbericht zum ersten Quartal 2012 wurde weder einer vollständigen Prüfung noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen (Regelwerk prime market der Wiener Börse).
Sind für die Bilanzierung und Bewertung nach IAS/IFRS Schätzungen oder Beurteilungen erforderlich, so werden diese in Übereinstimmung mit den jeweiligen Standards vorgenommen. Sie basieren auf historischen Erfahrungen und anderen Faktoren wie Planungen und nach heutigem Ermessen wahrscheinlichen Erwartungen oder Prognosen zukünftiger Ereignisse. Davon betroffen sind im Wesentlichen die Risikovorsorgen im Kreditgeschäft, der beizulegende Wert und die Wertminderung von Finanzinstrumenten, die latenten Steuern und die Rückstellungen für Pensionen und pensionsähnliche Verpflichtungen sowie Berechnungen zur Ermittlung der Werthaltigkeit von Firmenwerten und der im Zuge der Erstkonsolidierung aktivierten immateriellen Vermögenswerte. Die tatsächlichen Werte können von den geschätzten Werten abweichen.
| Kurse in Währung pro € | 2012 | 2011 | ||
|---|---|---|---|---|
| Stichtag | Durchschnitt | Stichtag | Durchschnitt | |
| 31.3. | 1.1.-31.3. | 31.12. | 1.1.-31.3. | |
| Albanischer Lek (ALL) | 140,830 | 139,580 | 138,930 | 139,643 |
| Belarus Rubel (BYR) | 10.750,000 | 10.847,500 | 10.800,000 | 4.137,405 |
| Bosnische Marka (BAM) | 1,956 | 1,956 | 1,956 | 1,956 |
| Britisches Pfund (GBP) | 0,834 | 0,837 | 0,835 | 0,865 |
| Bulgarische Lewa (BGN) | 1,956 | 1,956 | 1,956 | 1,956 |
| Kasachischer Tenge (KZT) | 197,130 | 195,665 | 191,720 | 200,843 |
| Kroatische Kuna (HRK) | 7,513 | 7,550 | 7,537 | 7,401 |
| Moldauischer Lei (MDL) | 15,684 | 15,522 | 15,074 | 16,463 |
| Litauischer Litas (LTL) | 3,453 | 3,453 | 3,453 | 3,453 |
| Polnischer Zloty (PLN) | 4,152 | 4,239 | 4,458 | 3,969 |
| Rumänischer Lei (RON) | 4,382 | 4,349 | 4,323 | 4,212 |
| Russischer Rubel (RUB) | 39,295 | 39,971 | 41,765 | 40,450 |
| Schwedische Krone (SEK) | 8,846 | 8,866 | 8,912 | 8,877 |
| Schweizer Franken (CHF) | 1,205 | 1,208 | 1,216 | 1,281 |
| Serbischer Dinar (RSD) | 111,364 | 108,063 | 104,641 | 104,231 |
| Singapur-Dollar (SGD) | 1,678 | 1,670 | 1,682 | 1,754 |
| Tschechische Krone (CZK) | 24,730 | 25,137 | 25,787 | 24,545 |
| Türkische Lira (TRY) | 2,377 | 2,375 | 2,443 | 2,168 |
| Ukrainische Hryvna (UAH) | 10,600 | 10,529 | 10,298 | 10,897 |
| Ungarischer Forint (HUF) | 294,920 | 298,030 | 314,580 | 272,060 |
| US-Dollar (USD) | 1,336 | 1,323 | 1,294 | 1,377 |
| Anzahl Einheiten | Vollkonsolidierung | Equity-Methode | ||
|---|---|---|---|---|
| 31.3.2012 | 31.12.2011 | 31.3.2012 | 31.12.2011 | |
| Stand Beginn der Periode | 135 | 132 | 1 | 1 |
| Im Berichtsjahr erstmals einbezogen | 5 | 8 | 0 | 0 |
| Im Berichtsjahr ausgeschieden | -6 | -5 | 0 | 0 |
| Stand Ende der Periode | 134 | 135 | 1 | 1 |
In der nachfolgenden Tabelle ist die Erfolgsrechnung gemäß den in IAS 39 definierten Bewertungskategorien angeführt:
| in € Millionen | 1.1.-31.3.2012 | 1.1.-31.3.2011 |
|---|---|---|
| Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten des Handelsbestands |
29 | 173 |
| Ergebnis aus erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten |
124 | 178 |
| Ergebnis aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten | 150 | -1 |
| Ergebnis aus Krediten und Forderungen | 1.268 | 1.092 |
| Ergebnis aus bis zur Endfälligkeit zu haltenden finanziellen Vermögenswerten | 73 | 116 |
| Ergebnis aus finanziellen Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten | -672 | -680 |
| Ergebnis aus Derivaten für Sicherungsmaßnahmen | -4 | -1 |
| Erfolgsbeiträge aus Währungsumrechnung (netto) | 132 | -49 |
| Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen | -415 | -422 |
| Periodenüberschuss vor Steuern aus fortgeführten Geschäftsbereichen | 685 | 405 |
| in € Millionen | 1.1.-31.3.2012 | 1.1.-31.3.2011 |
|---|---|---|
| Zinsen und zinsähnliche Erträge gesamt | 1.660 | 1.568 |
| Zinserträge | 1.649 | 1.560 |
| aus Guthaben bei Zentralbanken | 16 | 13 |
| aus Forderungen an Kreditinstitute | 114 | 105 |
| aus Forderungen an Kunden | 1.228 | 1.126 |
| aus Wertpapieren | 157 | 186 |
| aus Leasingforderungen | 58 | 52 |
| aus derivativen Finanzinstrumenten (Non-Trading), netto | 77 | 78 |
| Laufende Erträge | 5 | 1 |
| Zinsähnliche Erträge | 6 | 7 |
| Laufendes Ergebnis at-equity bewerteter Unternehmen | 0 | 0 |
| Zinsen und zinsähnliche Aufwendungen gesamt | -785 | -684 |
| Zinsaufwendungen | -774 | -674 |
| für Verbindlichkeiten gegenüber Zentralbanken | 0 | -4 |
| für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | -196 | -152 |
| für Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | -404 | -305 |
| für verbriefte Verbindlichkeiten | -119 | -166 |
| für Nachrangkapital | -55 | -48 |
| Zinsähnliche Aufwendungen | -10 | -10 |
| Gesamt | 875 | 884 |
| in € Millionen | 1.1.-31.3.2012 | 1.1.-31.3.2011 |
|---|---|---|
| Einzelwertberichtigungen | -175 | -217 |
| Zuführung zu Risikovorsorgen | -381 | -387 |
| Auflösung von Risikovorsorgen | 257 | 187 |
| Direktabschreibungen | -64 | -26 |
| Eingänge auf abgeschriebene Forderungen | 13 | 9 |
| Portfolio-Wertberichtigungen | 21 | 6 |
| Zuführung zu Risikovorsorgen | -103 | -133 |
| Auflösung von Risikovorsorgen | 124 | 139 |
| Erlöse aus der Beendigung oder dem Verkauf von Krediten | 1 | 2 |
| Gesamt | -153 | -208 |
| in € Millionen | 1.1.-31.3.2012 | 1.1.-31.3.2011 |
|---|---|---|
| Zahlungsverkehr | 150 | 141 |
| Kredit- und Garantiegeschäft | 60 | 74 |
| Wertpapiergeschäft | 28 | 28 |
| Devisen-, Valuten- und Edelmetallgeschäft | 80 | 77 |
| Verwaltung von Investment- und Pensionsfonds | 5 | 7 |
| Verkauf von Eigen- und Fremdprodukten | 9 | 11 |
| Kreditderivatgeschäft | 0 | 0 |
| Sonstige Bankdienstleistungen | 15 | 20 |
| Gesamt | 346 | 357 |
| in € Millionen | 1.1.-31.3.2012 | 1.1.-31.3.2011 |
|---|---|---|
| Zinsbezogenes Geschäft | 56 | 49 |
| Währungsbezogenes Geschäft | 34 | 41 |
| Aktien-/indexbezogenes Geschäft | 10 | 15 |
| Kreditderivatgeschäft | -12 | -6 |
| Sonstiges Geschäft | -6 | 25 |
| Gesamt | 82 | 123 |
Der im Handelsergebnis ausgewiesene Refinanzierungsaufwand für Handelsaktiva betrug € 19 Millionen (Vergleichsperiode: € 21 Millionen).
| in € Millionen | 1.1.-31.3.2012 | 1.1.-31.3.2011 |
|---|---|---|
| Ergebnis aus dem Hedge Accounting | -3 | 0 |
| Ergebnis aus Kreditderivaten | -1 | -15 |
| Ergebnis aus sonstigen Derivaten | 2 | -62 |
| Ergebnis aus erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Verbindlichkeiten |
-76 | 80 |
| Ergebnis aus dem Rückkauf von Verbindlichkeiten | 112 | 0 |
| Gesamt | 35 | 3 |
| in € Millionen | 1.1.-31.3.2012 | 1.1.-31.3.2011 |
|---|---|---|
| Ergebnis aus Wertpapieren Held-to-Maturity | 2 | 1 |
| Bewertungsergebnis aus Wertpapieren Held-to-Maturity | 2 | 1 |
| Veräußerungsergebnis aus Wertpapieren Held-to-Maturity | 0 | 0 |
| Ergebnis aus Unternehmensanteilen | 9 | 4 |
| Bewertungsergebnis aus Unternehmensanteilen | -1 | 0 |
| Veräußerungsergebnis aus Unternehmensanteilen | 10 | 4 |
| Ergebnis aus erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert | ||
| bewerteten Wertpapieren | 251 | 20 |
| Bewertungsergebnis aus Wertpapieren | 89 | 8 |
| Veräußerungsergebnis aus Wertpapieren | 162 | 12 |
| Gesamt | 261 | 25 |
| in € Millionen | 1.1.-31.3.2012 | 1.1.-31.3.2011 |
|---|---|---|
| Personalaufwand | -381 | -380 |
| Sachaufwand | -284 | -287 |
| Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | -88 | -86 |
| Gesamt | -753 | -753 |
| in € Millionen | 1.1.-31.3.2012 | 1.1.-31.3.2011 |
|---|---|---|
| Nettoergebnis aus bankfremden Tätigkeiten | 13 | 10 |
| Umsatzerlöse aus bankfremden Tätigkeiten | 157 | 240 |
| Aufwendungen aus bankfremden Tätigkeiten | -144 | -230 |
| Nettoergebnis aus der Vermittlung von Dienstleitungen | -1 | 1 |
| Ergebnis aus der Vermittlung von Dienstleistungen | 17 | 24 |
| Aufwendungen aus der Vermittlung von Dienstleistungen | -18 | -23 |
| Ergebnis aus Operating Leasing (Kfz und Mobilien) | 8 | 9 |
| Ergebnis aus Investment Property inkl. Operating-Leasing (Immobilien) |
5 | 5 |
| Ergebnis aus dem Abgang von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten |
-1 | -2 |
| Sonstige Steuern | -42 | -42 |
| davon Bankensonderabgaben | -35 | -34 |
| Ergebnis aus der Dotierung und Auflösung sonstiger Rückstellungen |
2 | -3 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 13 | 10 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -5 | -12 |
| Gesamt | -8 | -24 |
| in € Millionen | 1.1.-31.3.2012 | 1.1.-31.3.2011 |
|---|---|---|
| Laufende Steuern vom Einkommen und Ertrag | -84 | -65 |
| Inland | -1 | -2 |
| Ausland | -83 | -63 |
| Latente Steuern | -27 | -35 |
| Gesamt | -111 | -100 |
In der nachfolgenden Tabelle sind die Buchwerte der nach IAS 39 definierten Bewertungskategorien angeführt:
| Aktiva nach Bewertungskategorien in € Millionen |
31.3.2012 | 31.12.2011 |
|---|---|---|
| Handelsaktiva | 11.867 | 11.595 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte |
7.480 | 7.360 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | 1.916 | 3.866 |
| Anteile an at-equity bewerteten Unternehmen | 5 | 5 |
| Kredite und Forderungen | 119.493 | 115.807 |
| Bis zur Endfälligkeit zu haltende finanzielle Vermögenswerte | 5.049 | 5.348 |
| Derivate für Sicherungsmaßnahmen | 402 | 426 |
| Sonstige Aktiva | 2.585 | 2.577 |
| Aktiva gesamt | 148.798 | 146.985 |
Positive Marktwerte derivativer Finanzinstrumente, die nicht als Sicherungsinstrumente gemäß IAS 39 Hedge Accounting designiert wurden, werden in der Bewertungskategorie "Handelsaktiva" ausgewiesen. Die Bewertungskategorie "Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" umfasst die sonstigen verbundenen Unternehmen, die sonstigen Beteiligungen und festverzinsliche Wertpapiere. Kredite und Forderungen werden netto nach Abzug von Kreditrisikovorsorgen dargestellt. In den sonstigen Aktiva sind immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen enthalten.
| Passiva nach Bewertungskategorien in € Millionen |
31.3.2012 | 31.12.2011 |
|---|---|---|
| Handelspassiva | 10.128 | 10.464 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 123.234 | 121.426 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle | ||
| Verbindlichkeiten | 3.137 | 3.346 |
| Derivate für Sicherungsmaßnahmen | 69 | 43 |
| Rückstellungen | 757 | 771 |
| Eigenkapital | 11.474 | 10.936 |
| Passiva gesamt | 148.798 | 146.985 |
Negative Marktwerte derivativer Finanzinstrumente, die nicht als Sicherungsinstrumente gemäß IAS 39 Hedge Accounting designiert wurden, werden als Handelspassiva ausgewiesen.
Die Forderungen an Kreditinstitute stellen sich nach regionalen Aspekten (Sitz des Vertragspartners) wie folgt dar:
| in € Millionen | 31.3.2012 | 31.12.2011 |
|---|---|---|
| Inland | 11.528 | 13.127 |
| Ausland | 13.098 | 12.621 |
| Gesamt | 24.626 | 25.748 |
Die Forderungen an Kunden verteilen sich auf folgende Asset-Klassen (gemäß Basel-II-Definition):
| in € Millionen | 31.3.2012 | 31.12.2011 |
|---|---|---|
| Öffentlicher Sektor | 2.559 | 1.356 |
| Firmenkunden – Große Firmenkunden | 54.975 | 55.222 |
| Firmenkunden – Mittelgroße Firmenkunden | 3.525 | 3.674 |
| Retail-Kunden – Privatpersonen | 19.061 | 19.004 |
| Retail-Kunden – Klein- und Mittelbetriebe | 2.330 | 2.291 |
| Sonstige | 27 | 28 |
| Gesamt | 82.478 | 81.576 |
Die Forderungen an Kunden stellen sich nach regionalen Aspekten (Sitz des Vertragspartners) wie folgt dar:
| in € Millionen | 31.3.2012 | 31.12.2011 |
|---|---|---|
| Inland | 8.269 | 7.855 |
| Ausland | 74.210 | 73.721 |
| Gesamt | 82.478 | 81.576 |
Die Kreditrisikovorsorgen werden folgenden Asset-Klassen (gemäß Basel-II-Definition) zugeordnet:
| in € Millionen | 31.3.2012 | 31.12.2011 |
|---|---|---|
| Kreditinstitute | 175 | 228 |
| Öffentlicher Sektor | 12 | 6 |
| Firmenkunden – Große Firmenkunden | 2.652 | 2.619 |
| Firmenkunden – Mittelgroße Firmenkunden | 426 | 427 |
| Retail-Kunden – Privatpersonen | 1.557 | 1.524 |
| Retail-Kunden – Klein- und Mittelbetriebe | 254 | 249 |
| Gesamt | 5.077 | 5.053 |
| in € Millionen | 31.3.2012 | 31.12.2011 |
|---|---|---|
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 3.141 | 3.107 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 230 | 210 |
| Positive Marktwerte aus derivativen Geschäften | 7.705 | 7.293 |
| Tag-/Festgelder des Handelsbestands | 0 | 7 |
| Gesamt | 11.075 | 10.617 |
| in € Millionen | 31.3.2012 | 31.12.2011 |
|---|---|---|
| Positive Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente in IAS 39 Fair Value Hedge |
402 | 426 |
| Positive Marktwerte aus Kreditderivaten | 8 | 75 |
| Positive Marktwerte sonstiger derivativer Finanzinstrumente | 784 | 904 |
| Gesamt | 1.195 | 1.405 |
| in € Millionen | 31.3.2012 | 31.12.2011 |
|---|---|---|
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 13.696 | 15.837 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 264 | 254 |
| Unternehmensanteile | 451 | 444 |
| Gesamt | 14.410 | 16.535 |
| in € Millionen | 31.3.2012 | 31.12.2011 |
|---|---|---|
| Firmenwerte | 424 | 408 |
| Software | 532 | 531 |
| Sonstige immaterielle Vermögenswerte | 127 | 126 |
| Gesamt | 1.083 | 1.066 |
| in € Millionen | 31.3.2012 | 31.12.2011 |
|---|---|---|
| Betrieblich genutzte Grundstücke und Gebäude | 614 | 610 |
| Sonstige Grundstücke und Gebäude (Investment Property) | 117 | 121 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie sonstige Sachanlagen | 437 | 449 |
| Vermietete Leasinganlagen | 334 | 332 |
| Gesamt | 1.502 | 1.511 |
| in € Millionen | 31.3.2012 | 31.12.2011 |
|---|---|---|
| Steuerforderungen | 455 | 418 |
| Laufende Steuerforderungen | 60 | 60 |
| Latente Steuerforderungen | 395 | 358 |
| Forderungen aus bankfremden Tätigkeiten | 100 | 108 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 243 | 261 |
| Wertpapier- und Zahlungsverkehrsabwicklung | 1.197 | 458 |
| Zu Leasingzwecken bestimmte Vermögenswerte | 55 | 51 |
| Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte (IFRS 5) | 27 | 27 |
| Umlaufvermögen | 213 | 174 |
| Wertanpassung Portfolio Fair Value Hedges | 11 | 7 |
| Übrige Aktiva | 568 | 671 |
| Gesamt | 2.869 | 2.174 |
Die Verbindlichkeiten stellen sich nach regionalen Aspekten (Sitz des Vertragspartners) wie folgt dar:
| in € Millionen | 31.3.2012 | 31.12.2011 |
|---|---|---|
| Inland | 20.744 | 20.649 |
| Ausland | 18.574 | 17.343 |
| Gesamt | 39.318 | 37.992 |
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden teilen sich analog zur Basel-II-Definition wie folgt auf:
| in € Millionen | 31.3.2012 | 31.12.2011 |
|---|---|---|
| Öffentlicher Sektor | 1.539 | 1.318 |
| Firmenkunden – Große Firmenkunden | 33.000 | 33.187 |
| Firmenkunden – Mittelgroße Firmenkunden | 2.284 | 2.439 |
| Retail-Kunden – Privatpersonen | 26.435 | 25.422 |
| Retail-Kunden – Klein- und Mittelbetriebe | 3.658 | 3.723 |
| Sonstige | 834 | 658 |
| Gesamt | 67.749 | 66.747 |
Die Verbindlichkeiten stellen sich nach regionalen Aspekten (Sitz des Vertragspartners) wie folgt dar:
| in € Millionen | 31.3.2012 | 31.12.2011 |
|---|---|---|
| Inland | 6.196 | 6.102 |
| Ausland | 61.553 | 60.645 |
| Gesamt | 67.749 | 66.747 |
| in € Millionen | 31.3.2012 | 31.12.2011 |
|---|---|---|
| Begebene Schuldverschreibungen | 11.840 | 12.762 |
| Begebene Geldmarktpapiere | 863 | 829 |
| Sonstige verbriefte Verbindlichkeiten | 783 | 776 |
| Gesamt | 13.486 | 14.367 |
| in € Millionen | 31.3.2012 | 31.12.2011 |
|---|---|---|
| Abfertigungen | 61 | 60 |
| Pensionen | 23 | 23 |
| Steuern | 179 | 173 |
| Laufende | 137 | 156 |
| Latente | 42 | 17 |
| Garantien und Bürgschaften | 122 | 151 |
| Offene Rechtsfälle | 92 | 90 |
| Unverbrauchter Urlaub | 55 | 52 |
| Bonuszahlungen | 178 | 177 |
| Restrukturierung | 2 | 2 |
| Sonstige | 43 | 42 |
| Gesamt | 757 | 771 |
| in € Millionen | 31.3.2012 | 31.12.2011 |
|---|---|---|
| Negative Marktwerte derivativer Finanzinstrumente | 8.348 | 8.406 |
| Zinssatzgeschäft | 6.699 | 6.391 |
| Wechselkursgeschäft | 888 | 1.367 |
| Aktien-/indexbezogenes Geschäft | 692 | 566 |
| Kreditderivatgeschäft | 49 | 68 |
| Sonstiges Geschäft | 20 | 14 |
| Leerverkauf von Handelsaktiva | 590 | 566 |
| Tag-/Festgelder des Handelsbestands | 739 | 743 |
| Emittierte Zertifikate | 0 | 0 |
| Gesamt | 9.678 | 9.715 |
| in € Millionen | 31.3.2012 | 31.12.2011 |
|---|---|---|
| Negative Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente in IAS 39 Fair Value Hedge |
63 | 37 |
| Negative Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente in IAS 39 | ||
| Cash-Flow Hedge | 5 | 5 |
| Negative Marktwerte aus Kreditderivaten | 5 | 13 |
| Negative Marktwerte sonstiger derivativer Finanzinstrumente | 445 | 736 |
| Gesamt | 519 | 792 |
| in € Millionen | 31.3.2012 | 31.12.2011 |
|---|---|---|
| Verbindlichkeiten aus bankfremden Tätigkeiten | 114 | 124 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 370 | 188 |
| Dividendenverbindlichkeiten | 1 | 0 |
| Wertpapier- und Zahlungsverkehrsabwicklung | 1.310 | 417 |
| Wertanpassung Portfolio Fair Value Hedges | 32 | 22 |
| Übrige Passiva | 193 | 764 |
| Gesamt | 2.019 | 1.515 |
| in € Millionen | 31.3.2012 | 31.12.2011 |
|---|---|---|
| Hybrides Kapital | 469 | 819 |
| Nachrangige Verbindlichkeiten | 2.718 | 2.729 |
| Ergänzungskapital | 612 | 603 |
| Gesamt | 3.799 | 4.151 |
| in € Millionen | 31.3.2012 | 31.12.2011 |
|---|---|---|
| Konzern-Eigenkapital | 9.869 | 8.825 |
| Gezeichnetes Kapital | 596 | 593 |
| Partizipationskapital | 2.500 | 2.500 |
| Kapitalrücklagen | 2.577 | 2.571 |
| Gewinnrücklagen | 4.197 | 3.161 |
| Konzern-Periodenüberschuss | 541 | 968 |
| Kapital der nicht beherrschenden Anteile | 1.063 | 1.143 |
| Gesamt | 11.474 | 10.936 |
Das gezeichnete Kapital der RBI AG beträgt gemäß Satzung € 596 Millionen. Nach Abzug der im Eigenbestand befindlichen 557.295 Aktien betrug das ausgewiesene gezeichnete Kapital € 595 Millionen.
Aktives Risikomanagement stellt für die RBI eine Kernkompetenz dar. Um Risiken effektiv erkennen, einstufen und steuern zu können, verfügt der Konzern über ein umfassendes Risikomanagement und -controlling. Dieses ist integraler Bestandteil der Gesamtbanksteuerung und wird permanent weiterentwickelt. Die Risikosteuerung der RBI ist darauf ausgerichtet, den bewussten Umgang mit und das professionelle Management von Kredit- und Länderrisiken, Markt- und Liquiditätsrisiken, Beteiligungsrisiken sowie operationellen Risiken sicherzustellen.
Betreffend die Grundzüge und die Organisation des Risikomanagements wird auf das gleichnamige Kapitel im Geschäftsbericht 2011 verwiesen.
Für die Gesamtbanksteuerung bildet das ökonomische Kapital eine wichtige Grundlage. Es beschreibt das interne Kapitalerfordernis für alle Risikoarten auf Basis von vergleichbaren internen Modellen und ermöglicht so eine gesamthafte Darstellung des Risikoprofils des Konzerns. Es dient damit als wichtiges Instrument in der Konzernrisikosteuerung und wird für die risikoadjustierte Geschäftssteuerung und Performance-Messung herangezogen. Dabei wird der Ertrag einer Geschäftseinheit in Relation zu jenem ökonomischen Kapital gesetzt, das dieser Einheit zuzurechnen ist (Return on Risk Adjusted Capital, RORAC). Die Anteile der einzelnen Risikoarten am ökonomischen Kapital sowie die regionale Allokation stellen sich wie folgt dar.
Anteile der einzelnen Risikoarten am ökonomischen Kapital
| in € Millionen | 31.3.2012 | Anteil | 31.12.2011 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Kreditrisiko Firmenkunden | 2.576 | 30,7% | 3.724 | 39,4% |
| Kreditrisiko Privatpersonen | 1.748 | 20,8% | 1.968 | 20,8% |
| Operationelles Risiko | 833 | 9,9% | 863 | 9,1% |
| Kreditrisiko öffentlicher Sektor | 819 | 9,8% | 738 | 7,8% |
| Marktrisiko | 524 | 6,2% | 701 | 7,4% |
| Liquiditätsrisiko | 519 | 6,2% | – | – |
| Risikopuffer | 400 | 4,8% | 859 | 9,1% |
| sonstige Sachanlagen | 379 | 4,5% | – | – |
| Kreditrisiko Kreditinstitute | 319 | 3,8% | 566 | 6,0% |
| Beteiligungsrisiko | 273 | 3,3% | 29 | 0,3% |
| Gesamt | 8.390 | 100,0% | 9.447 | 100,0% |
Regionale Allokation des ökonomischen Kapitals nach Sitz der Konzerneinheit
| in € Millionen | 31.3.2012 | Anteil | 31.12.2011 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Österreich | 1.764 | 22,1% | 2.301 | 26,8% |
| Zentraleuropa | 2.381 | 29,8% | 2.535 | 29,5% |
| Südosteuropa | 1.818 | 22,8% | 1.668 | 19,4% |
| Russland | 1.022 | 12,8% | 1.144 | 13,3% |
| GUS Sonstige | 770 | 9,6% | 593 | 6,9% |
| Restliche Welt | 235 | 2,9% | 347 | 4,0% |
| Gesamt | 7.990 | 100,0% | 8.588 | 100,0% |
Mit Beginn 2012 wurden Weiterentwicklungen zur ökonomischen Kapitalberechnung eingeführt. Neu ist nun die explizite Quantifizierung des Liquiditätsrisikos sowie des Risikos aus sonstigen Sachanlagen. Ebenso wurde im Kreditrisiko ein neues Multifaktormodell eingeführt, das auch Konzentrationsrisiken besser berücksichtigt. Dabei wurde auch die Berechnung des Beteiligungsrisikos umgestellt, das ab sofort separat ausgewiesen wird. Durch die zusätzliche Berücksichtigung weiterer Risiken wurde der Puffer für sonstige Risiken reduziert.
Die folgende Tabelle zeigt eine Überleitung von Bilanzposten (Bank- und Handelsbuchbestände) zum gesamten Kreditobligo, das für die Portfoliosteuerung herangezogen wird. Dieses umfasst sowohl bilanzielle als auch außerbilanzielle Kreditexposures vor Anwendung von Gewichtungsfaktoren und stellt somit den maximalen Forderungswert dar. Nicht enthalten sind Effekte der Kreditrisikominderung wie z. B. persönliche und dingliche Sicherheiten, die in der Gesamtbeurteilung des Kreditrisikos ebenfalls berücksichtigt werden. Dieser Forderungsbegriff wird auch – sofern nicht explizit anders angegeben – in den nachfolgenden Tabellen des Risikoberichts verwendet. Die Ursachen für Unterschiede zwischen den Größen der internen Portfoliosteuerung und der externen Rechnungslegung liegen in abweichenden Konsolidierungskreisen (regulatorisch versus IFRS, also unternehmensrechtlich), unterschiedlichen Abgrenzungen des Kreditvolumens sowie unterschiedlichen Bewertungsvorschriften.
| in € Millionen | 31.3.2012 | 31.12.2011 |
|---|---|---|
| Barreserve | 13.010 | 9.348 |
| Forderungen an Kreditinstitute | 24.626 | 25.748 |
| Forderungen an Kunden | 82.478 | 81.576 |
| Handelsaktiva | 11.075 | 10.617 |
| Derivative Finanzinstrumente | 1.195 | 1.405 |
| Wertpapiere und Beteiligungen | 13.696 | 15.837 |
| Sonstige Aktiva | 240 | 240 |
| Eventualverbindlichkeiten | 11.873 | 13.280 |
| Kreditrisiken | 11.635 | 12.625 |
| Widerrufliche Kreditzusagen | 14.862 | 14.848 |
| Bewertungs- und Ausweisunterschiede | -1.793 | 1.177 |
| Gesamt | 182.898 | 186.700 |
Bilanzposten enthalten nur Kreditrisikoanteile
Die detaillierte Analyse des Kreditportfolios erfolgt anhand der Unterteilung in Ratingstufen. Das Kundenrating erfolgt dabei für die unterschiedlichen Forderungsklassen getrennt. Für die Bonitätsbeurteilung werden dafür jeweils interne Risikoklassifizierungsverfahren (Rating- und Scoringmodelle) eingesetzt, die auch zentral validiert werden. Die Ausfallwahrscheinlichkeiten für unterschiedliche Ratingsstufen werden nach Geschäftssegmenten getrennt ermittelt. Wahrscheinlichkeiten der gleichen ordinalen Ratingeinstufung (z. B. 1,5 für Firmenkunden, A3 für Kreditinstitute und A3 für den öffentlichen Sektor) sind daher zwischen den Segmenten nicht direkt vergleichbar.
Die Ratingmodelle in den wesentlichen Non-Retail-Segmenten – Firmenkunden, Kreditinstitute und öffentlicher Sektor – sind konzernweit einheitlich und sehen jeweils zehn Bonitätsstufen vor. Scorecards für Retail-Forderungsklassen werden länderspezifisch nach konzernweit einheitlichen Richtlinien erstellt. Sowohl für die Ratingerstellung als auch für die Validierung stehen Softwareinstrumente (z. B. Unternehmensbewertung, Rating- und Ausfall-Datenbank) zur Verfügung.
Die nachstehende Tabelle zeigt das gesamte Kreditobligo je wirtschaftlicher Note des Rating-Modells für Firmenkunden (Großkunden und Small Business). Die dargestellten Werte beziehen sich auf das Kreditobligo, zur Gesamtbeurteilung sind zusätzlich die Sicherheiten zu berücksichtigen:
| in € Millionen | 31.3.2012 | Anteil | 31.12.2011 | Anteil | |
|---|---|---|---|---|---|
| 0,5 | Minimales Risiko | 1.323 | 1,5% | 1.266 | 1,4% |
| 1,0 | Ausgezeichnete Bonität | 7.929 | 9,3% | 7.900 | 8,9% |
| 1,5 | Sehr gute Bonität | 9.319 | 10,9% | 8.939 | 10,0% |
| 2,0 | Gute Bonität | 12.002 | 14,0% | 12.746 | 14,3% |
| 2,5 | Solide Bonität | 14.651 | 17,1% | 15.630 | 17,5% |
| 3,0 | Akzeptable Bonität | 13.760 | 16,1% | 14.552 | 16,3% |
| 3,5 | Erhöhtes Risiko | 12.347 | 14,4% | 12.506 | 14,0% |
| 4,0 | Schwache Bonität/Substandard | 5.764 | 6,7% | 6.384 | 7,2% |
| 4,5 | Sehr schwache Bonität/ausfallgefährdet | 3.155 | 3,7% | 3.803 | 4,3% |
| 5,0 | Ausfall | 4.748 | 5,5% | 4.610 | 5,2% |
| NR | Nicht geratet | 619 | 0,7% | 831 | 0,9% |
| Gesamt | 85.617 | 100,0% | 89.166 | 100,0% |
Das gesamte Kreditobligo für Firmenkunden verringerte sich im Vergleich zum Jahresende um € 3.548 Millionen auf € 85.617 Millionen. Das größte Segment zum Ende des ersten Quartals war Group Corporates mit € 34.719 Millionen, gefolgt von Zentraleuropa mit € 18.788 Millionen und Südosteuropa mit € 10.932 Millionen. Der Rest verteilte sich auf Russland mit € 10.350 Millionen, GUS Sonstige mit € 3.816 Millionen, Group Markets mit € 6.039 Millionen und Corporate Center mit € 974 Millionen.
Der Anteil von Forderungen mit erhöhtem Kreditrisiko oder noch schwächerer Bonität sank von 25,5 Prozent auf 24,8 Prozent. Im Gegenzug stieg der Anteil der guten Bonitäten bis hin zu minimalem Risiko von 34,6 Prozent auf 35,7 Prozent. Diese Verbesserung resultierte einerseits aus der Bonitätssteigerung bestehender Kunden, die zu einer Anhebung des internen Ratings führten. Andererseits spiegelt sich darin die aktive Steuerung des Kreditportfolios wider, auf deren Basis das Wachstum des Portfolios stark auf wirtschaftlich prosperierende Märkte wie z. B. Russland oder Asien ausgerichtet wird, und Neukredite durch hohe Kreditvergabestandards überwiegend an Kunden mit guter Bonität vergeben werden.
Das Segment Group Corporates wies im Vergleich zum Jahresende 2011 mit einem Rückgang von € 2.565 Millionen den höchsten Exposure-Rückgang auf. Dieser fand in Österreich und Asien statt. Insgesamt erfolgte das Wachstum vor allem in aufgrund von Markteinschätzungen bevorzugten Branchen, das Wachstum in Branchen mit Kreditvergabebeschränkungen fiel schwächer aus.
Der Anteil der Klasse Ausfall gemäß Basel II (Rating 5,0) betrug 5,5 Prozent des Kreditobligos (€ 4.748 Millionen). Mit € 1.255 Millionen war das Segment Zentraleuropa davon am stärksten betroffen. Knapp die Hälfte des nicht gerateten Kreditobligos beruhte auf Kleinkrediten.
Die nachstehende Tabelle stellt das gesamte Kreditobligo für Firmenkunden nach dem Letztrisiko gruppiert nach Regionen dar:
| in € Millionen | 31.3.2012 | Anteil | 31.12.2011 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Zentraleuropa | 18.787 | 21,9% | 18.649 | 20,9% |
| Westeuropa | 10.879 | 12,7% | 11.658 | 13,1% |
| Südosteuropa | 10.932 | 12,8% | 11.230 | 12,6% |
| Russland | 10.350 | 12,1% | 10.795 | 12,1% |
| Österreich | 16.455 | 19,2% | 17.215 | 19,3% |
| GUS Sonstige | 3.816 | 4,5% | 4.094 | 4,6% |
| Asien | 7.861 | 9,2% | 8.547 | 9,6% |
| Sonstige | 6.538 | 7,6% | 6.976 | 7,8% |
| Gesamt | 85.617 | 100,0% | 89.166 | 100,0% |
Die folgende Tabelle zeigt das gesamte Kreditobligo für Firmenkunden und Projektfinanzierungen nach Branchenzugehörigkeit:
| in € Millionen | 31.3.2012 | Anteil | 31.12.2011 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Groß- und Einzelhandel | 22.255 | 23,7% | 23.672 | 24,2% |
| Fertigung/Produktion | 20.260 | 21,6% | 21.157 | 21,7% |
| Immobilien | 10.215 | 10,9% | 10.418 | 10,7% |
| Finanzintermediation | 9.084 | 9,7% | 9.300 | 9,5% |
| Bauwesen | 7.093 | 7,6% | 7.324 | 7,5% |
| Transport, Lagerung und Verkehr | 3.719 | 4,0% | 3.681 | 3,8% |
| Sonstige Branchen | 21.099 | 22,5% | 22.079 | 22,6% |
| Gesamt | 93.727 | 100,0% | 97.632 | 100,0% |
Für Projektfinanzierungen besteht ein fünfstufiges Rating-Modell, das sowohl kreditnehmerspezifische als auch transaktionsbezogene Eigenschaften berücksichtigt. Die Zusammensetzung des Projektfinanzierungsvolumens stellt sich danach wie folgt dar:
| in € Millionen | 31.3.2012 | Anteil | 31.12.2011 | Anteil | |
|---|---|---|---|---|---|
| 6,1 | Ausgezeichnete Projektbonität – sehr geringes Risiko |
2.994 | 36,9% | 2.847 | 33,6% |
| 6,2 Gute Projektbonität – geringes Risiko | 3.068 | 37,8% | 3.265 | 38,6% | |
| 6,3 Ausreichende Projektbonität – mittleres Risiko | 1.239 | 15,3% | 1.241 | 14,7% | |
| 6,4 Schwache Projektbonität – hohes Risiko | 419 | 5,2% | 676 | 8,0% | |
| 6,5 Ausfall | 385 | 4,7% | 419 | 5,0% | |
| NR | Nicht geratet | 5 | 0,1% | 18 | 0,2% |
| Gesamt | 8.109 | 100,0% | 8.466 | 100,0% |
Das Kreditobligo der unter Projektfinanzierung ausgewiesenen Forderungen belief sich zum Ende des ersten Quartals 2012 auf € 8.109 Millionen. Mit über 74 Prozent machten hier die beiden besten Bonitätsstufen "Ausgezeichnete Projektbonität – sehr geringes Risiko" (Rating 6,1) und "Gute Projektbonität – geringes Risiko" (Rating 6,2) den Hauptanteil aus. Das ist im Wesentlichen auf die hohe Gesamtbesicherung derartiger Spezialfinanzierungen zurückzuführen. Der
Anteil der nicht gerateten Finanzierungen verringerte sich im Vergleich zum Jahresende 2011 weiter auf 0,1 Prozent (€ 5 Millionen).
Die Forderungsklasse Retail-Kunden unterteilt sich in Privatpersonen sowie Klein- und Mittelbetriebe (KMU). Für Retail-Kunden wird ein duales Scoring-System eingesetzt, das einerseits eine Erst- und Ad-hoc-Analyse anhand der Kundendaten, und andererseits eine Verhaltensanalyse anhand der Kontendaten umfasst. Die Tabelle stellt das gesamte Kreditobligo aus diesem Segment dar:
| in € Millionen | 31.3.2012 | Anteil | 31.12.2011 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Retail-Kunden – Privatpersonen | 20.904 | 89,1% | 20.778 | 89,0% |
| Retail-Kunden – Klein- und Mittelbetriebe | 2.548 | 10,9% | 2.568 | 11,0% |
| Gesamt | 23.452 | 100,0% | 23.346 | 100,0% |
| davon notleidende Kredite | 2.516 | 10,7% | 2.452 | 10,5% |
| davon Einzelwertberichtigungen | 1.516 | 6,5% | 1.499 | 6,4% |
| davon Portfolio-Wertberichtigungen | 295 | 1,3% | 275 | 1,2% |
Der Gesamtbetrag der Retail-Forderungen verteilt sich wie folgt auf die Segmente:
| 31.3.2012 | Zentral- | Südost- | Russland | GUS | Group |
|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | europa | europa | Sonstige | Markets | |
| Retail-Kunden – Privatpersonen | 9.493 | 6.710 | 3.041 | 1.647 | 13 |
| Retail-Kunden – Klein- und Mittelbetriebe | 1.577 | 792 | 34 | 145 | 0 |
| Gesamt | 11.070 | 7.502 | 3.075 | 1.792 | 13 |
| davon notleidende Kredite | 977 | 594 | 227 | 712 | 1 |
| davon Einzelwertberichtigungen | 473 | 368 | 198 | 472 | 0 |
| davon Portfolio-Wertberichtigungen | 188 | 71 | 10 | 26 | 0 |
| 31.12.2011 | Zentral- | Südost- | Russland | GUS | Group |
|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | europa | europa | Sonstige | Markets | |
| Retail-Kunden – Privatpersonen | 9.659 | 6.615 | 2.781 | 1.711 | 12 |
| Retail-Kunden – Klein- und Mittelbetriebe | 1.528 | 846 | 48 | 146 | 0 |
| Gesamt | 11.187 | 7.461 | 2.829 | 1.857 | 12 |
| davon notleidende Kredite | 929 | 576 | 212 | 729 | 1 |
| davon Einzelwertberichtigungen | 457 | 372 | 185 | 480 | 0 |
| davon Portfolio-Wertberichtigungen | 174 | 65 | 7 | 28 | 0 |
Im Vergleich zum Jahresende 2011 wies das Retail-Kreditportfolio im ersten Quartal 2012 mit € 23.452 Millionen eine stabile Entwicklung auf. Das größte Volumen wurde mit € 11.070 Millionen im Segment Zentraleuropa ausgewiesen. Gegenüber dem Jahresende zeigte sich hier allerdings ein leichter Rückgang. An zweiter Stelle lag Südosteuropa mit € 7.502 Millionen. Gemessen am Vorjahr bedeutete das einen leichten Anstieg. Der größte Anstieg war mit 9 Prozent im Segment Russland bei den Privatpersonen zu verzeichnen.
Die Tabelle zeigt die Retail-Forderungen gegliedert nach Produkt:
| in € Millionen | 31.3.2012 | Anteil | 31.12.2011 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Hypothekenkredite | 10.294 | 44% | 10.679 | 46% |
| Verbraucherkredite | 6.286 | 27% | 5.708 | 24% |
| Autokredite | 2.325 | 10% | 2.149 | 9% |
| Kreditkarten | 1.861 | 8% | 2.036 | 9% |
| Überziehungen | 1.650 | 7% | 1.754 | 8% |
| SME Finanzierung | 1.036 | 4% | 1.020 | 4% |
| Gesamt | 23.452 | 100% | 23.346 | 100% |
Der Anteil von Fremdwährungskrediten im Retail-Portfolio lässt Rückschlüsse auf die mögliche Änderung von Ausfallquoten bei einer Wechselkursveränderung der lokalen Währung zu. Für die interne Einschätzung dieses Risikos werden neben dem Fremdwährungsanteil auch die bei der Kreditvergabe üblicherweise wesentlich strengeren Kreditvergaberichtlinien und die in manchen Ländern häufig fremdwährungskonformen Einkünfte der Kreditnehmer berücksichtigt.
| in € Millionen | 31.3.2012 | Anteil | 31.12.2011 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Euro | 3.295 | 43,6% | 3.322 | 42,3% |
| Schweizer Franken | 2.722 | 36,0% | 2.903 | 37,0% |
| US-Dollar | 1.361 | 18,0% | 1.445 | 18,4% |
| Andere Fremdwährungen | 174 | 2,3% | 187 | 2,4% |
| Kredite in Fremdwährungen | 7.551 | 100,0% | 7.857 | 100,0% |
| Anteil am Kreditvolumen | 32,2% | 33,7% |
Bei allen Fremdwährungskrediten kam es zu Volumenrückgängen im Vergleich zum Jahresende 2011.
Die Forderungsklasse Kreditinstitute enthält in der Mehrzahl Banken und Wertpapierunternehmen. Das interne Rating-Modell dafür basiert auf einem Peer-Group-orientierten Ansatz, in dem sowohl qualitative als auch quantitative Informationen berücksichtigt werden. Das finale Rating für diese Kundengruppe ist durch das Länder-Rating des jeweiligen Heimatlandes begrenzt.
Die nachfolgende Tabelle stellt das gesamte Kreditobligo an Kreditinstitute (ohne Zentralbanken) nach dem internen Rating dar. Für die Risikobeurteilung sind zusätzlich dingliche Sicherheiten (z. B. finanzielle Sicherheiten bei Wertpapiergeschäften) und Garantien (z. B. durch Zentralbanken) zu berücksichtigen.
| in € Millionen | 31.3.2012 | Anteil | 31.12.2011 | Anteil | |
|---|---|---|---|---|---|
| A1 | Ausgezeichnete Bonität | 86 | 0,2% | 85 | 0,2% |
| A2 | Sehr gute Bonität | 3.592 | 9,8% | 3.409 | 8,8% |
| A3 | Gute Bonität | 22.677 | 61,6% | 24.221 | 62,4% |
| B1 | Solide Bonität | 5.412 | 14,7% | 5.233 | 13,5% |
| B2 | Zufriedenstellende Bonität | 2.524 | 6,9% | 2.993 | 7,7% |
| B3 | Adäquate Bonität | 993 | 2,7% | 1.277 | 3,3% |
| B4 | Fragliche Bonität | 611 | 1,7% | 621 | 1,6% |
| B5 | Höchst fragliche Bonität | 314 | 0,9% | 370 | 1,0% |
| C | Ausfallgefährdet | 185 | 0,5% | 184 | 0,5% |
| D | Ausfall | 307 | 0,8% | 352 | 0,9% |
| NR | Nicht geratet | 93 | 0,3% | 83 | 0,2% |
| Gesamt | 36.795 | 100,0% | 38.830 | 100,0% |
Das gesamte Kundenobligo betrug im ersten Quartal 2012 € 36.795 Millionen und wies damit einen Rückgang von € 2.035 Millionen auf. Der Schwerpunkt in dieser Kundengruppe lag mit € 22.677 Millionen oder 61,6 Prozent in der Rating-Klasse A3. Der Rückgang in dieser Klasse betraf hauptsächlich das Segment Group Markets. Über alle Rating-Klassen betrachtet, hatte Group Markets in Summe mit € 31.659 Millionen oder 86 Prozent den größten Anteil, gefolgt von Group Corporates mit € 2.199 Millionen oder 5,98 Prozent.
Die Tabelle zeigt das gesamte Kreditobligo an Kreditinstitute (ohne Zentralbanken) gegliedert nach Produkten:
| in € Millionen | 31.3.2012 | Anteil | 31.12.2011 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Geldmarkt | 10.596 | 29% | 13.127 | 34% |
| Derivate | 12.508 | 34% | 12.464 | 32% |
| Forderungen | 4.066 | 11% | 4.984 | 13% |
| Anleihen | 3.384 | 9% | 4.450 | 11% |
| Repo | 5.064 | 14% | 2.681 | 7% |
| Sonstige | 1.176 | 3% | 1.123 | 3% |
| Gesamt | 36.795 | 100% | 38.830 | 100% |
Eine weitere Kundengruppe stellen souveräne Staaten, Zentralbanken und regionale Gebietskörperschaften und andere staatenähnliche Organisationen dar. Die nachfolgende Tabelle zeigt das gesamte Kreditobligo gegenüber dem öffentlichen Sektor (inklusive Zentralbanken) nach dem internen Rating:
| in € Millionen | 31.3.2012 | Anteil | 31.12.2011 | Anteil | |
|---|---|---|---|---|---|
| A1 | Ausgezeichnete Bonität | 12.017 | 41,5% | 9.567 | 35,6% |
| A2 | Sehr gute Bonität | 426 | 1,5% | 465 | 1,7% |
| A3 | Gute Bonität | 4.463 | 15,4% | 4.519 | 16,8% |
| B1 | Solide Bonität | 1.714 | 5,9% | 1.786 | 6,6% |
| B2 | Zufriedenstellende Bonität | 765 | 2,6% | 758 | 2,8% |
| B3 | Adäquate Bonität | 5.743 | 19,9% | 5.513 | 20,5% |
| B4 | Fragliche Bonität | 2.122 | 7,3% | 2.254 | 8,4% |
| B5 | Höchst fragliche Bonität | 1.343 | 4,6% | 1.659 | 6,2% |
| C | Ausfallgefährdet | 191 | 0,7% | 156 | 0,6% |
| D | Ausfall | 86 | 0,3% | 139 | 0,5% |
| NR | Nicht geratet | 54 | 0,2% | 77 | 0,3% |
| Gesamt | 28.924 | 100,0% | 26.893 | 100,0% |
Im Vergleich zum Jahresende 2011 stieg das Kreditobligo aus dem öffentlichen Sektor um € 2.031 Millionen auf € 28.924 Millionen, das entsprach einem Anteil von 16,8 Prozent am gesamten Kreditobligo. Die Klasse "Ausgezeichnete Bonität" (Rating A1) wies mit 41,5 Prozent den höchsten Anteil aus, was auf gestiegene Einlagen bei der Oesterreichischen Nationalbank zurückzuführen war.
Der mittlere Bonitätsbereich von "Gute Bonität" (Rating A3) bis "Adäquate Bonität" (Rating B3) folgt mit 43,9 Prozent. Das hohe Obligo in den mittleren Ratingstufen resultierte vor allem aus Einlagen der Netzwerkbanken in Zentral- und Südosteuropa bei deren lokalen Zentralbanken. Sie dienten zur Erfüllung der jeweiligen Mindestreservevorschriften und der kurzfristigen Veranlagung von überschüssiger Liquidität und waren daher untrennbar mit der Geschäftstätigkeit in diesen Ländern verbunden. Die Forderungen in der Rating-Klasse B4 beliefen sich auf € 2.122 Millionen oder 7,3 Prozent der Gesamtforderungen dieses Segments. Sie beinhalteten in erster Linie Veranlagungen bei staatsnahen Unternehmungen in den Segmenten Russland und Südosteuropa (hier vor allem in Albanien). Die Forderungen im unteren Bonitätsbereich (Rating C und D) gingen zurück, was zum Großteil auf denm Rückgang von Kommunalfinanzierungen in Ungarn beruht.
Die Tabelle zeigt das gesamte Kreditobligo gegenüber dem öffentlichen Sektor (inklusive Zentralbanken) gegliedert nach Produkten:
| in € Millionen | 31.3.2012 | Anteil | 31.12.2011 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Anleihen | 12.131 | 42% | 13.106 | 48,7% |
| Forderungen | 13.313 | 46% | 9.023 | 33,6% |
| Derivate | 998 | 3% | 1.028 | 3,8% |
| Sonstige | 2.481 | 9% | 3.736 | 13,9% |
| Gesamt | 28.924 | 100% | 26.893 | 100,0% |
Die Tabelle zeigt das Kreditobligo gegenüber dem öffentlichen Sektor im Bereich "Non Investment Grade" (Rating B3 und darunter):
| in € Millionen | 31.3.2012 | Anteil | 31.12.2011 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Rumänien | 2.184 | 22,9% | 2.000 | 20,4% |
| Ungarn | 2.063 | 21,6% | 1.912 | 19,5% |
| Kroatien | 1.163 | 12,2% | 1.304 | 13,3% |
| Albanien | 1.159 | 12,1% | 1.218 | 12,4% |
| Ukraine | 833 | 8,7% | 993 | 10,1% |
| Sonstige | 2.137 | 22,4% | 2.371 | 24,2% |
| Gesamt | 9.539 | 100,0% | 9.798 | 100,0% |
Das Kreditobligo gegenüber dem öffentlichen Sektor im Bereich "Non Investment Grade" (Rating B3 und darunter) war im Vergleich zum Jahresende 2011 mit € 9.539 Millionen praktisch unverändert und resultierte vor allem aus Einlagen der Konzerneinheiten bei lokalen Zentralbanken in Zentral- und Südosteuropa. Diese dienten zur Erfüllung der jeweiligen Mindestreservevorschriften und der kurzfristigen Veranlagung von überschüssiger Liquidität und waren daher untrennbar mit der Geschäftstätigkeit in diesen Ländern verbunden.
Die nachstehende Tabelle stellt den Anteil der notleidenden Kredite (NPL) unter den Ausleihungen der dargestellten Asset-Klassen aus den Bilanzposten Forderungen an Kunden und Kreditinstitute (ohne außerbilanzielle Geschäfte) sowie den Anteil dazu bereitgestellter Kreditrisikovorsorgen dar.
| NPL | NPL Ratio | Coverage Ratio | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | 31.3.2012 | 31.12.2011 | 31.3.2012 | 31.12.2011 | 31.3.2012 | 31.12.2011 | |
| Firmenkunden | 4.764 | 4.591 | 8,1% | 7,8% | 64,6% | 66,3% | |
| Retail-Kunden | 2.516 | 2.452 | 11,8% | 11,5% | 72,0% | 72,3% | |
| Öffentlicher Sektor | 59 | 12 | 2,3% | 0,9% | 20,9% | 48,2% | |
| Summe Nichtbanken | 7.338 | 7.056 | 8,9% | 8,6% | 66,8% | 68,4% | |
| Kreditinstitute | 234 | 241 | 1,0% | 0,9% | 74,7% | 94,3% | |
| Gesamt | 7.573 | 7.297 | 7,1% | 6,8% | 67,0% | 69,3% |
Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung der notleidenden Kredite unter den Ausleihungen der dargestellten Asset-Klassen aus den Bilanzposten Forderungen an Kunden und Kreditinstitute (ohne außerbilanzielle Geschäfte) im Geschäftsjahr:
| in € Millionen | Stand 1.1.2012 |
Änderung Konsolidie rungskreis |
Währungs differenzen |
Zugänge | Abgänge | Stand 31.3.2012 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Firmenkunden | 4.591 | 0 | 38 | 380 | -245 | 4.764 |
| Retail-Kunden | 2.452 | 0 | 33 | 243 | -212 | 2.516 |
| Öffentlicher Sektor | 12 | 0 | 1 | 47 | -1 | 59 |
| Summe Nichtbanken | 7.056 | 0 | 71 | 670 | -458 | 7.338 |
| Kreditinstitute | 241 | 0 | -2 | 8 | -14 | 234 |
| Gesamt | 7.297 | 0 | 70 | 678 | -472 | 7.573 |
| in € Millionen | Stand 1.1.2011 |
Änderung Konsolidie rungskreis |
Währungs differenzen |
Zugänge | Abgänge | Stand 31.12.2011 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Firmenkunden | 4.381 | 0 | -88 | 1.667 | -1.369 | 4.591 |
| Retail-Kunden | 2.396 | 0 | -57 | 891 | -779 | 2.452 |
| Öffentlicher Sektor | 12 | 0 | 0 | 4 | -4 | 12 |
| Summe Nichtbanken | 6.790 | 0 | -145 | 2.562 | -2.151 | 7.056 |
| Kreditinstitute | 268 | 0 | 2 | 97 | -126 | 241 |
| Gesamt | 7.058 | 0 | -143 | 2.660 | -2.277 | 7.297 |
Die folgende Tabelle stellt den Anteil der notleidenden Kredite unter den Ausleihungen aus den Bilanzposten Forderungen an Kunden und Kreditinstitute (ohne außerbilanzielle Geschäfte) sowie den Anteil dazu bereitgestellter Kreditrisikovorsorgen nach Segmenten dar:
| NPL | NPL Ratio | Coverage Ratio | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | 31.3.2012 | 31.12.2011 | 31.3.2012 | 31.12.2011 | 31.3.2012 | 31.12.2011 | |
| Zentraleuropa | 2.588 | 2.480 | 9,4% | 9,0% | 60,8% | 60,8% | |
| Südosteuropa | 1.818 | 1.726 | 10,5% | 9,8% | 56,8% | 58,5% | |
| Russland | 568 | 525 | 4,4% | 4,4% | 97,6% | 100,1% | |
| GUS Sonstige | 1.466 | 1.506 | 26,2% | 26,4% | 69,0% | 68,2% | |
| Group Corporates | 713 | 654 | 3,1% | 2,8% | 70,0% | 79,1% | |
| Group Markets | 420 | 405 | 1,8% | 1,8% | 78,8% | 95,7% | |
| Gesamt | 7.573 | 7.297 | 7,1% | 6,8% | 67,0% | 69,3% |
Der Bereich Firmenkunden verzeichnete im ersten Quartal 2012 einen Anstieg an notleidenden Krediten um insgesamt 4 Prozent oder € 172 Millionen auf € 4.764 Millionen. Besonders deutlich fielen die Zuwächse dabei in Südosteuropa mit 6 Prozent oder € 73 Millionen und in Group Corporates mit 9 Prozent oder € 59 Millionen aus. Das Segment GUS Sonstige hingegen verzeichnete einen Rückgang von 3 Prozent oder € 23 Millionen. Die Kreditrisikovorsorgen stiegen um 1 Prozent oder € 32 Millionen auf € 3.078 Millionen; das bedeutete eine um 1,7 Prozentpunkte niedrigere Deckung von 64,6 Prozent.
Im Retail-Bereich stiegen die notleidenden Kredite um 3 Prozent oder € 64 Millionen auf € 2.516 Millionen. Der Großteil des Anstiegs entfiel dabei mit 5 Prozent oder € 48 Millionen auf Zentraleuropa, während GUS Sonstige einen Rückgang von 2 Prozent oder € 17 Millionen verzeichnete. Der Anteil der notleidenden Kredite am Kreditobligo stieg um 0,3 Prozentpunkte auf 11,8 Prozent. Die gesamten Kreditrisikovorsorgen für Retail-Kunden wurden auf € 1.811 Millionen angehoben, was zu einem Rückgang der Deckung von 0,3 Prozentpunkten auf 72,0 Prozent führte.
Der Stand an notleidenden Krediten im Bereich Kreditinstitute lag zum ersten Quartal 2012 bei € 234 Millionen, wofür € 175 Millionen an Kreditrisikovorsorgen gebildet wurden.
Der Risikovorsorgespiegel zeigt die Entwicklung von Wertberichtigungen und Vorsorgen für außerbilanzielle Verpflichtungen im ersten Quartal:
| in € Tausend | Stand 1.1.2012 |
Änderung Konsolidie rungskreis |
Zuführung1 | Auf lösungen |
Verbrauch2 | Umbuchung, Währungs differenzen |
Stand 31.3.2012 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einzelwert berichtigungen |
4.441 | 0 | 432 | -257 | -203 | 33 | 4.447 |
| Portfolio Wertberichtigungen |
763 | 0 | 103 | -124 | 0 | 10 | 752 |
| Gesamt | 5.204 | 0 | 535 | -381 | -203 | 44 | 5.199 |
1 Zuführung inklusive Direktabschreibungen und Eingänge auf abgeschriebene Forderungen. Verbrauch inklusive Direktabschreibungen und Eingänge auf abgeschriebene Forderungen.
Das Kreditportfolio der RBI ist sowohl nach Regionen als auch Branchen breit gestreut und gut diversifiziert. Auch Einzelkreditkonzentrationen werden auf Basis von Gruppen verbundener Kunden aktiv über die Limitvergabe und regelmäßiges Reporting gesteuert, sodass die Granularität des Portfolios entsprechend gut ist. Die geografische Aufgliederung der Forderungen spiegelt die breite Diversifikation des Kreditgeschäfts in den europäischen Märkten wider. Die folgende Tabelle stellt die Kreditobligos aller Forderungsklassen gegliedert nach dem Herkunftsland der Kunden und gruppiert nach regionalen Segmenten dar.
| in € Millionen | 31.3.2012 | Anteil | 31.12.20111 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Österreich | 42.897 | 23,5% | 43.687 | 23,4% |
| Zentraleuropa | 42.971 | 23,5% | 42.630 | 22,8% |
| Slowakei | 12.039 | 6,6% | 11.862 | 6,4% |
| Tschechische Republik | 11.102 | 6,1% | 10.937 | 5,9% |
| Ungarn | 8.998 | 4,9% | 8.883 | 4,8% |
| Polen | 8.839 | 4,8% | 8.808 | 4,7% |
| Sonstige | 1.992 | 1,1% | 2.140 | 1,1% |
| Südosteuropa | 26.084 | 14,3% | 26.717 | 14,3% |
| Rumänien | 8.394 | 4,6% | 8.558 | 4,6% |
| Kroatien | 6.074 | 3,3% | 6.163 | 3,3% |
| Bulgarien | 4.250 | 2,3% | 4.328 | 2,3% |
| Serbien | 2.389 | 1,3% | 2.549 | 1,4% |
| Sonstige | 4.977 | 2,7% | 5.119 | 2,7% |
| Russland | 18.294 | 10,0% | 18.485 | 9,9% |
| GUS Sonstige | 7.427 | 4,1% | 7.787 | 4,2% |
| Ukraine | 4.230 | 2,3% | 4.657 | 2,5% |
| Sonstige | 3.198 | 1,7% | 3.130 | 1,7% |
| Europäische Union | 26.708 | 14,6% | 26.501 | 14,2% |
| Deutschland | 7.335 | 4,0% | 7.492 | 4,0% |
| Großbritannien | 8.181 | 4,5% | 7.365 | 3,9% |
| Frankreich | 4.609 | 2,5% | 3.170 | 1,7% |
| Niederlande | 2.305 | 1,3% | 2.951 | 1,6% |
| Sonstige | 4.277 | 2,3% | 5.522 | 3,0% |
| in € Millionen | 31.3.2012 | Anteil | 31.12.20111 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Ferner Osten | 11.077 | 6,1% | 12.278 | 6,6% |
| China | 5.874 | 3,2% | 6.556 | 3,5% |
| Sonstige | 5.203 | 2,8% | 5.722 | 3,1% |
| USA | 4.985 | 2,7% | 5.231 | 2,8% |
| Restliche Welt | 2.456 | 1,3% | 3.385 | 1,8% |
| Gesamt | 182.898 | 100,0% | 186.700 | 100,0% |
1 Adaptierung des Vorjahres aufgrund geänderter Zuordnung.
Die RBI ist in keinem der so genannten europäischen Peripheriestaaten durch Tochterbanken vertreten. Es bestehen aber Forderungen gegenüber Kunden in diesen Ländern, die aus Kreditfinanzierungen und dem Kapitalmarktgeschäft resultieren. Der Konzern hält jedoch praktisch keine Staatsanleihen dieser Länder (ausgenommen solche der Republik Italien).
Seit Jänner 2010 basiert das Marktrisikomanagement auf den Zahlen eines internen Modells, das den Value-at-Risk (VaR)für die Veränderung der Risikofaktoren Fremdwährungen, Zinsentwicklung, Credit Spreads und Aktienindizes errechnet. Das Modell bestand den Begutachtungsprozess der österreichischen Finanzmarktaufsicht und der Oesterreichischen Nationalbank und wird für die Berechnung des regulatorischen Eigenmittelerfordernisses für Marktrisiken verwendet.
Die nachstehende Tabelle stellt diese Risikokennzahlen für das Gesamtmarktrisiko im Handels- und Bankbuch je Risikoart dar. Die in Fremdwährung gehaltenen Kapitalpositionen und die strukturellen Zinsrisiken sowie Spread-Risiken aus Bondbüchern (häufig als Liquiditätspuffer gehalten) dominieren den VaR.
| Gesamt VaR 99% id | VaR per | Durchschnitts-VaR | Minimum VaR | Maximum VaR | VaR per |
|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | 31.3.2012 | 31.12.2011 | |||
| Währungsrisiko1 | 52 | 56 | 46 | 73 | 64 |
| Zinsrisiko | 19 | 29 | 18 | 45 | 46 |
| Credit-Spread-Risiko | 20 | 17 | 8 | 23 | 11 |
| Aktienpreisrisiko | 2 | 2 | 2 | 3 | 2 |
| Gesamt | 59 | 60 | 42 | 72 | 51 |
1 Das gesamte Währungsrisiko enthält die in Fremdwährung gehaltenen Eigenkapitalpositionen von Tochtergesellschaften. Das strukturelle Währungsrisiko aus Eigenkapitalpositionen wird unabhängig von häufig kurzfristigen Handelspositionen gesteuert.
Die folgende Auswertung zeigt den Liquiditätsüberhang und das Verhältnis der erwarteten Mittelzuflüsse und der zusätzlich realisierbaren Liquidität (Counterbalancing Capacity) zu den Mittelabflüssen (Liquiditäts-Ratio) für ausgewählte Laufzeiten auf kumulierter Basis unter Einbeziehung aller Bilanzkonten und außerbilanziellen Geschäften. Basierend auf Expertenmeinungen und statistischen Analysen und unter Berücksichtigung länderspezifischer Unterschiede fließen in diese Berechnung auch Annahmen für die Prolongation von definierten Aktivposten, für den so genannten Bodensatz bei Kundeneinlagen und für die Realisierung von zusätzlicher Liquidität (insbesondere mittels notenbankfähiger Aktiva und Sicherheiten im Wertpapierleihegeschäft) ein.
| in € Millionen | 31.3.2012 | 31.12.2011 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Laufzeit | 1 Woche | 1 Monat | 1 Jahr | 1 Woche | 1 Monat | 1 Jahr |
| Liquiditätsüberhang | 25.812 | 22.426 | 10.394 | 20.692 | 17.937 | 7.094 |
| Liquiditäts-Ratio | 206% | 141% | 108% | 175% | 130% | 105% |
Die Liquiditätsposition des Konzerns verbesserte sich zum 31. März 2012 weiter. Die innerhalb einer Woche erwarteten und erzielbaren Mittelzuflüsse überstiegen die erwarteten Abflüsse um € 25.812 Millionen. Der Liquiditätsüberhang in diesem Laufzeitband erhöhte sich seit Jahresbeginn um € 5.120 Millionen oder 25 Prozent. Ein ähnlich starker Anstieg wurde für den Liquiditätsüberhang innerhalb eines Monats erzielt, und auch das Laufzeitband von einem Jahr zeigt einen Anstieg des Liquiditätsüberhangs. Damit ist sichergestellt, dass der Konzern auch in Krisensituationen über ausreichend liquide Mittel verfügt, um alle kurzfristigen Zahlungsverpflichtungen erfüllen zu können.
| in € Millionen | 31.3.2012 | 31.12.2011 |
|---|---|---|
| Eventualverbindlichkeiten | 11.873 | 13.280 |
| Weitergegebene Wechsel | 49 | 44 |
| Avalkredite | 6.315 | 7.418 |
| Sonstige Bürgschaften | 2.318 | 2.699 |
| Akkreditive | 3.135 | 3.072 |
| Sonstige Eventualverbindlichkeiten | 56 | 48 |
| Kreditrisiken | 26.497 | 12.625 |
| Unwiderrufliche Kreditzusagen/Stand-by Facilitys | 11.635 | 12.625 |
| Bis 1 Jahr | 4.605 | 4.843 |
| Über 1 Jahr | 7.030 | 7.782 |
| Nominalbeträge nach Restlaufzeit | Marktwerte | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | Bis 1 Jahr | 1 bis 5 Jahre | Über 5 Jahre | Gesamt | Positive | Negative |
| Zinssatzverträge | 63.648 | 130.021 | 76.104 | 269.772 | 7.755 | -7.155 |
| Wechselkurs- und Goldverträge |
57.497 | 9.409 | 2.394 | 69.300 | 899 | -922 |
| Wertpapierbezogene Geschäfte |
1.574 | 1.111 | 383 | 3.068 | 164 | -719 |
| Warentermingeschäfte | 162 | 75 | 25 | 263 | 20 | -14 |
| Kreditderivate | 1.464 | 1.047 | 867 | 3.378 | 63 | -54 |
| Edelmetallgeschäfte | 28 | 10 | 15 | 53 | 0 | -6 |
| Gesamt | 124.373 | 141.673 | 79.789 | 345.835 | 8.902 | -8.871 |
Das Gesamtvolumen noch nicht abgewickelter derivativer Finanzprodukte stellt sich per 31. März 2012 wie folgt dar:
Das Gesamtvolumen noch nicht abgewickelter derivativer Finanzprodukte stellt sich per 31. Dezember 2011 wie folgt dar:
| Nominalbeträge nach Restlaufzeit | Marktwerte | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | Bis 1 Jahr | 1 bis 5 Jahre | Über 5 Jahre | Gesamt | Positive | Negative | |
| Zinssatzverträge | 67.754 | 132.690 | 79.387 | 279.831 | 7.542 | -7.087 | |
| Wechselkurs- und | |||||||
| Goldverträge | 51.887 | 8.972 | 1.895 | 62.753 | 896 | -1.425 | |
| Wertpapierbezogene | |||||||
| Geschäfte | 1.453 | 1.145 | 382 | 2.981 | 82 | -591 | |
| Warentermingeschäfte | 155 | 84 | 25 | 264 | 13 | -10 | |
| Kreditderivate | 1.017 | 2.127 | 753 | 3.898 | 164 | -80 | |
| Edelmetallgeschäfte | 14 | 21 | 14 | 49 | 0 | -5 | |
| Gesamt | 122.282 | 145.038 | 82.455 | 349.775 | 8.698 | -9.198 |
Die Beziehungen zu nahestehenden Personen beschränken sich auf Bankgeschäfte, die jeweils zu marktüblichen Konditionen abgeschlossen wurden. Darüber hinaus besitzen die Vorstände Aktien der RBI AG. Die Informationen dazu sind auf der Homepage der Gesellschaft ersichtlich. Im laufenden Geschäftsjahr wurden keine weiteren Geschäfte, insbesondere keine Großgeschäfte, mit nahestehenden Personen abgeschlossen.
Die nachfolgenden Tabellen zeigen die Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen, wobei unter Mutterunternehmen die Raiffeisen-Landesbanken-Holding GmbH, Wien, und die Raiffeisen Zentralbank Österreich Aktiengesellschaft, Wien, zu verstehen sind.
| 31.3.2012 in € Millionen |
Mutter unternehmen |
Verbundene Unter nehmen |
At-equity bewertete Unternehmen |
Sonstige Beteiligungen |
|---|---|---|---|---|
| Forderungen an Kreditinstitute | 9.201 | 212 | 250 | 254 |
| Forderungen an Kunden | 0 | 1.172 | 384 | 309 |
| Handelsaktiva | 0 | 43 | 9 | 3 |
| Wertpapiere und Beteiligungen | 0 | 305 | 2 | 222 |
| Anteile an at-equity bewerteten Unternehmen | 0 | 0 | 5 | 0 |
| Sonstige Aktiva (inkl. Derivate) | 1 | 10 | 0 | 0 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 12.074 | 217 | 5.908 | 57 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 1 | 686 | 239 | 504 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Rückstellungen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Handelspassiva | 0 | 25 | 33 | 3 |
| Sonstige Passiva (inkl. Derivate) | 1 | 7 | 0 | 0 |
| Nachrangkapital | 53 | 0 | 0 | 0 |
| Gegebene Garantien | 0 | 67 | 21 | 20 |
| Erhaltene Garantien | 0 | 412 | 155 | 2 |
| 31.12.2011 in € Millionen |
Mutter unternehmen |
Verbundene Unter nehmen |
At-equity bewertete Unternehmen |
Sonstige Beteiligungen |
|---|---|---|---|---|
| Forderungen an Kreditinstitute | 11.017 | 223 | 235 | 214 |
| Forderungen an Kunden | 0 | 1.237 | 406 | 356 |
| Handelsaktiva | 0 | 29 | 17 | 3 |
| Wertpapiere und Beteiligungen | 0 | 292 | 2 | 301 |
| Anteile an at-equity bewerteten Unternehmen | 0 | 0 | 5 | 0 |
| Sonstige Aktiva (inkl. Derivate) | 1 | 9 | 0 | 1 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 13.006 | 3 | 6.002 | 156 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 1 | 442 | 243 | 563 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 01 | 0 | 0 | 0 |
| Rückstellungen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Handelspassiva | 0 | 16 | 37 | 2 |
| Sonstige Passiva (inkl. Derivate) | 4 | 1 | 1 | 0 |
| Nachrangkapital | 521 | 0 | 0 | 0 |
| Gegebene Garantien | 0 | 61 | 71 | 23 |
| Erhaltene Garantien | 0 | 414 | 146 | 3 |
Adaptierung der Vorjahreszahlen infolge Änderung der Zuordnung
| 31.3.2012 | 31.12.2011 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | Level I | Level II | Level III | Level I | Level II | Level III |
| Handelsaktiva | 2.847 | 8.918 | 103 | 2.862 | 8.630 | 103 |
| Positive Marktwerte derivativer Finanzinstrumente1 | 158 | 8.237 | 103 | 167 | 8.002 | 103 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere |
217 | 12 | 0 | 198 | 12 | 0 |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere |
2.472 | 668 | 0 | 2.497 | 610 | 0 |
| Tag-/Festgelder des Handelsbestands | 0 | 0 | 0 | 0 | 7 | 0 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte |
4.992 | 2.454 | 34 | 5.056 | 2.269 | 35 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere |
260 | 1 | 0 | 130 | 119 | 5 |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere |
4.733 | 2.453 | 34 | 4.926 | 2.150 | 30 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte |
1.528 | 0 | 0 | 3.487 | 0 | 0 |
| Sonstige Beteiligungen2 | 66 | 0 | 0 | 65 | 0 | 0 |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere |
1.462 | 0 | 0 | 3.422 | 0 | 0 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere |
0 | 0 | 4 | 0 | 0 | 0 |
| Derivate für Sicherungsmaßnahmen | 0 | 402 | 0 | 0 | 426 | 0 |
| Positive Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente 1 Inklusive sonstige Derivate |
0 | 402 | 0 | 0 | 426 | 0 |
| 31.3.2012 | 31.12.2011 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | Level I | Level II | Level III | Level I | Level II | Level III |
| Handelspassiva | 781 | 9.236 | 112 | 671 | 9.681 | 112 |
| Negative Marktwerte derivativer Finanzinstrumente 1 |
190 | 8.552 | 56 | 105 | 8.992 | 57 |
| Leerverkauf von Handelsaktiva | 590 | 0 | 0 | 565 | 0 | 0 |
| Emittierte Zertifikate | 0 | 683 | 56 | 0 | 688 | 55 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten |
0 | 3.137 | 0 | 0 | 3.346 | 0 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 0 | 3.137 | 0 | 0 | 3.346 | 0 |
| Derivate für Sicherungsmaßnahmen | 0 | 69 | 0 | 0 | 43 | 0 |
| Negative Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente |
0 | 69 | 0 | 0 | 43 | 0 |
1 Inklusive sonstige Derivate
Level I Notierte Marktpreise
Level II Auf Marktdaten basierende Bewertungsmethoden
Level III Nicht auf Marktdaten basierende Bewertungsmethoden
Die RBI bildet keine eigene Kreditinstitutsgruppe im Sinn des österreichischen Bankwesengesetzes (BWG) und unterliegt daher als Konzern selbst nicht den aufsichtsrechtlichen Bestimmungen für Bankengruppen, da sie Teil der RZB-Kreditinstitutsgruppe ist. Die nachfolgenden Zahlen haben daher lediglich Informationscharakter.
Die Eigenmittel der RBI (ermittelt gemäß österreichischem Bankwesengesetz 1993/Novelle 2006) setzen sich wie folgt zusammen:
| in € Millionen | 31.3.2012 | 31.12.2011 |
|---|---|---|
| Eingezahltes Kapital | 4.936 | 4.933 |
| Erwirtschaftetes Kapital | 3.325 | 3.031 |
| Kapital der nicht beherrschenden Anteile | 1.039 | 1.171 |
| Hybrides Kapital | 441 | 800 |
| Immaterielle Vermögenswerte | -501 | -501 |
| Kernkapital (Tier-1-Kapital) | 9.240 | 9.434 |
| Abzugsposten vom Kernkapital | -12 | -19 |
| Anrechenbares Kernkapital (nach Abzugsposten) | 9.228 | 9.415 |
| Ergänzungskapital gemäß § 23 (1) Z 5 BWG | 600 | 599 |
| Berücksichtigungsfähiger Risikovorsorgeüberschuss für IRB-Positionen | 208 | 234 |
| Stille Reserven | 0 | 0 |
| Langfristiges nachrangiges Kapital | 2.524 | 2.536 |
| Ergänzende Eigenmittel (Tier-2-Kapital) | 3.332 | 3.368 |
| Abzugsposten Beteiligungen, Verbriefungen | -12 | -19 |
| Anrechenbare ergänzende Eigenmittel (nach Abzugsposten) | 3.319 | 3.349 |
| Abzugsposten Versicherungen | -7 | -7 |
| Zur Umwidmung in Tier-3-Kapital zur Verfügung stehendes Tier-2- Kapital (Tier-3-Kapital) |
117 | 100 |
| Gesamte Eigenmittel | 12.657 | 12.858 |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis | 6.898 | 7.624 |
| Eigenmittelüberschuss | 5.759 | 5.234 |
| Überdeckungsquote | 83,5% | 68,6% |
| Core Tier 1 Ratio, gesamt | 10,2% | 9,0% |
| Kernkapitalquote (Tier 1), Kreditrisiko | 13,0% | 12,2% |
| Kernkapitalquote (Tier 1), gesamt | 10,7% | 9,9% |
| Eigenmittelquote | 14,7% | 13,5% |
Das gesamte Eigenmittelerfordernis setzt sich wie folgt zusammen:
| in € Millionen | 31.3.2012 | 31.12.2011 |
|---|---|---|
| Risikogewichtete Bemessungsgrundlage gemäß § 22 BWG | 71.051 | 77.150 |
| davon 8 Prozent Mindesteigenmittelerfordernis für das Kreditrisiko gemäß §§ 22a bis 22h BWG |
5.684 | 6.172 |
| Standardansatz | 2.912 | 3.056 |
| Auf internen Ratings basierender Ansatz | 2.772 | 3.116 |
| Abwicklungsrisiko | 2 | 0 |
| Eigenmittelerfordernis für das Positionsrisiko in Schuldtiteln, Substanzwerten und Waren |
300 | 520 |
| Eigenmittelerfordernis für das Positionsrisiko in Fremdwährungen | 89 | 140 |
| Eigenmittelerfordernis für das operationelle Risiko | 823 | 792 |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis | 6.898 | 7.624 |
Die durchschnittliche Zahl der während des Berichtszeitraums beschäftigten Arbeitnehmer (im Sinn von Vollzeitäquivalenten) stellt sich wie folgt dar:
| Vollzeitäquivalente | 1.1.-31.3.2012 | 1.1.-31.3.2011 |
|---|---|---|
| Inland | 2.718 | 2.673 |
| Ausland | 56.309 | 57.169 |
| Gesamt | 59.027 | 59.842 |
Herausgeber, Medieninhaber: Raiffeisen Bank International AG, Am Stadtpark 9, 1030 Wien, Österreich Redaktion: Group Investor Relations Redaktionsschluss: 18. Mai 2012 Herstellungsort: Wien Internet: www.rbinternational.com Der Bericht ist auch auf Englisch erhältlich.
Anfragen an Group Investor Relations: Anfragen an Public Relations: E-Mail: [email protected] E-Mail: [email protected] Internet: www.rbinternational.com Investor Relations Internet: www.rbinternational.com Presse Telefon: +43-1-71707 2089 Telefon: +43-1-71707 2828
Die in diesem Bericht enthaltenen Prognosen, Planungen und zukunftsgerichteten Aussagen basieren auf dem Wissensstand und der Einschätzung der Raiffeisen Bank International AG zum Zeitpunkt der Erstellung. Wie alle Aussagen über die Zukunft unterliegen sie bekannten und unbekannten Risiken sowie Unsicherheitsfaktoren, die im Ergebnis auch zu erheblichen Abweichungen führen können. Für den tatsächlichen Eintritt von Prognosen und Planungswerten sowie zukunftsgerichteten Aussagen kann keine Gewähr geleistet werden.
Dieser Bericht dient ausschließlich zur Information und stellt weder eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung noch ein Angebot zum Kauf oder zur Zeichnung von Wertpapieren oder eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Kauf von Wertpapieren dar.
Dieser Bericht wurde mit der größtmöglichen Sorgfalt erstellt und die Daten wurden überprüft. Rundungs-, Übermittlungs-, Satz- oder Druckfehler können dennoch nicht ausgeschlossen werden. Bei der Summierung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können rundungsbedingte Rechendifferenzen auftreten. Dieser Bericht wurde in deutscher Sprache verfasst. Seine englische Version ist eine Übersetzung des deutschen Berichts. Allein die deutsche Version ist die authentische Fassung. Raiffeisen Bank International AG haftet in keinem Fall für Verluste oder Schäden gleich welcher Art, die durch oder im Zusammenhang mit der Benutzung dieses Berichts entstehen könnten.
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