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Oberbank AG

Quarterly Report Aug 24, 2012

781_rns_2012-08-24_ced12d52-09ad-42ec-8456-d3204f98f211.pdf

Quarterly Report

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OBERBANK IM ÜBERBLICK

Erfolgszahlen in Mio. € 1. Hj. 2012 +/- 1. Hj. 2011
Zinsergebnis 145,2 -13,5 % 167,8
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -24,7 -51,3 % -50,7
Provisionsergebnis 55,1 4,0 % 53,0
Verwaltungsaufwand -116,6 3,7 % -112,4
Betriebsergebnis 97,7 -18,7 % 120,1
Periodenüberschuss vor Steuern 73,0 5,1 % 69,5
Konzernperiodenüberschuss 59,5 -1,4 % 60,3
Bilanzzahlen in Mio. € 30.6.2012 +/- 31.12.2011
Bilanzsumme 17.717,5 1,3 % 17.483,7
Forderungen an Kunden nach Risikovorsorgen 10.939,9 3,6 % 10.563,9
Primärmittel 11.433,6 1,0 % 11.315,2
hievon Spareinlagen 3.432,3 0,7 % 3.407,6
hievon verbriefte Verbindlichkeiten inkl. Nachrangkapital 2.223,3 -1,2 % 2.250,9
Eigenkapital 1.282,7 5,0 % 1.222,0
Betreute Kundengelder 20.346,2 2,9 % 19.764,5
Eigenmittel nach BWG in Mio. € 30.6.2012 +/- 31.12.2011
Bemessungsgrundlage 10.641,5 4,9 % 10.146,2
Eigenmittel 1.639,6 -2,0 % 1.673,1
hievon Kernkapital (Tier I) 1.162,3 -0,5 % 1.167,6
Eigenmittelüberschuss 725,4 -9,1 % 798,0
Kernkapitalquote in % 10,92 -0,59 %-P. 11,51
Eigenmittelquote in % 15,41 -1,08 %-P. 16,49
Unternehmenskennzahlen in % 1. Hj. 2012 +/- 1. Hj. 2011
Return on Equity vor Steuern (Eigenkapitalrendite) 11,62 -0,14 %-P. 11,76
Return on Equity nach Steuern 9,47 -0,74 %-P. 10,21
Cost-Income-Ratio (Kosten-Ertrag-Relation) 54,42 6,08 %-P. 48,34
Risk-Earning-Ratio (Kreditrisiko/Zinsergebnis) 16,99 -13,22 %-P. 30,21
Ressourcen 1. Hj. 2012 +/- GJ 2011
Durchschnittlich gewichteter Mitarbeiterstand 2.020 -34 2.054
Anzahl der Geschäftsstellen zum Quartals- / Jahresende 149 1 150

LAGE DES OBERBANK IM ERSTEN HALBJAHR 201 OBERBANK-KONZERNS 2012 KONZERNS 2KONZERNS

Sehr geehrte Leserinnen und Leser Leser!

Nachdem wir 2011 erneut ein besonders gutes Ergebnis erwirtschaftet haben, hat auch das erste Halbjahr 2012 die hoch gesteckten Erwartungen erfüllt.

Anfang des Jahres haben wir das ambitionierte Ziel formuliert, trotz Staatsschuldenkrise und schwächerer Konjunktur das ausgezeichnete Ergebnis des Vorjahres heuer wieder zu erreichen. Die Entwicklu Konzern verbesserte sich von 69,5 Mio. um 5,1 % / 3,5 Mio. auf 73,0 Mio. Euro, der Überschuss Entwicklung im ersten Halbjahr bestätigt diese Zielsetzung: Der Überschuss vor Steuern im Jahres trotz Zielsetzung: verbesserte 69,5 / auf st mit 59,5 Mio. Euro

nach Steuern blieb trotz der fa Vorjahres. fast verdoppelten Steuerbelastung Niveau des

Kreditzuwachs kompensiert niedrigere Zinsspanne

Die Ausweitung des Kreditvolumens kompensierte den starken Druck auf die Zinsspanne, sodass das operative Zinsergebnis stabil gehalten werden konnte. Die Equity Überschüssen der Beteiligungen. Das führte dazu, dass das gesamte Zinsergebnis von 167,8 Mio. um 13,5 % / 22,6 Mio. auf 145,2 Mio. Euro zurückging. Equity-Erträge Die auf das Erträge litten hingegen unter den deutlich niedrigeren

Exzellente Entwicklung beim Kreditrisiko

Aufgrund unserer sorgfältigen Kreditvergabepolitik hat sich das Kreditrisiko ganz ausgezeichnet entwickelt. Die Risikovorsorgen konnten im Vergleich zum Euro reduziert werden. Halbjahr 2011 von 50,7 Mio. um 51,3 % / 26,0 Mio. auf 24,7 Mio.

Zahlungs Zahlungsverkehrs- und Kreditprovisionen tragen Dienstleistungsergebnis und Kreditprovisionen

Die Provisionen im Zahlungsverkehr wuchsen von 18,0 Mio. um 8,1 % / 1,4 Mio. auf 19,4 Mio. Euro, die Provisionen im Kreditgeschäft von 10,7 Mio. um 2,8 % / 0,3 Mio. auf 11,0 Mio. Euro. blieben mit 16,5 Mio. Euro trotz der schwierigen Börsensituation im Jahresabstand nahezu unverändert. Die Provisionen Mio. die 0,3 Die Prov Provisionen im Wertpapiergeschäft

Kreditvergabe auf Rekordniveau erstmals über 11,3 Mrd. Euro!

  • Steigerung um 3,5 % oder 386 386,1 Mio. Euro
  • Zuwächse im Privat Privat- und im Firmenkundenbereich

Zur Jahresmitte 2012 wurde bei den Krediten erstmals die Grenze von 11,3 Mrd. Euro durchbrochen! Das gesamte Kreditvolumen stieg von 10.908,0 Mio. um 3,5 % / 386,1 Mio. auf 11.294,1 Mio. Euro, darunter die Privatkredite von 2.028,0 Mio. um 1,2 % / 25,0 Mio. auf 2.053,0 Mio. Euro und die Kommerzkredite von 8.880,0 Mio. um 4,1 % / 361,1 Mio. auf 9.241,1 Mio. Euro.

Kommerzkundengeschäft trägt das Kreditwachstum

  • 6,2 Mrd. Euro Investitionsfinanzierungen, + 4,3 %
  • 3,0 Mrd. Euro Betriebsmittelfinanzierungen, + 3,5 %

Hauptträger des Kreditwachstums waren einmal mehr die Kommerzkredite. Die Investitionsfinanzierungen stiegen von 5.952,8 Mio. um 258,7 Mio. / 4,3 % auf 6.211,5 Mio. Euro, die Betriebsmittelfinanzierungen von 2.927,2 Mio. um 102,4 Mio. / 3,5 % auf 3.029,6 Mio. Euro.

Kreditentwicklung klar besser als im gesamten Euroraum

Mit mehr als 4 % sind unsere Unternehmensfinanzierungen überdurchschnittlich stark gestiegen: laut der jüngsten Auswertung der OeNB stiegen sie im gesamten Euroraum zuletzt nur um 0,5 %.

Wir sehen das — neben der schwächeren Konjunktur — auch als Zeichen dafür, dass einige Banken die Kreditvergabe bremsen, vor allem bei Laufzeiten von fünf bis zehn Jahren, um für die strengeren Eigenmittelvorschriften gerüstet zu sein.

Weil wir schon jetzt ausgezeichnet mit Eigenmitteln ausgestattet sind, müssen wir die Kreditvergabe nicht einschränken: wir können dieses Vakuum füllen und versorgen die Unternehmen nach wie vor mit Finanzierungen!

Neuer Höchststand bei betreuten Kundenvermögen

  • Die Oberbank ist als "sicherer Hafen" gesucht!
  • Über 20 Mrd. Euro betreute Kundenvermögen

Insgesamt vertrauen uns die KundInnen 20.346,2 Mio. Euro Vermögen an, um 298,3 Mio. Euro oder 1,5 % mehr als Mitte 2011 — das beweist das Vertrauen, das uns entgegengebracht wird!

Die Primäreinlagen stiegen um 4,0 % / 439,4 Mio. auf 11.433,6 Mio. Euro, das Depotvolumen unserer KundInnen blieb — trotz der Verunsicherung und Risikoaversion der AnlegerInnen — mit 8.912,6 Mio. Euro annähernd auf dem Rekordniveau des Vorjahres.

Hervorragende Kapitalausstattung

  • Kernkapitalquote von 10,13 % auf 10,92 % gestiegen
  • Eigenmittelquote über 15 %

Das Kernkapital der Oberbank stieg im Jahresabstand um 13,0 % / 133,8 Mio. auf 1.162,3 Mio. Euro, die Kernkapitalquote von 10,13 % auf 10,92 %.

Die Eigenmittel betragen 1.639,6 Mio. Euro (+ 3,5 % / 55,2 Mio.) und daraus ergibt sich ein Eigenmittelüberschuss von 725,4 Mio. Euro (+ 2,2 %).

Die Eigenmittelquote ist mit 15,41 % fast doppelt so hoch wie gesetzlich vorgeschrieben.

Generaldirektor Dr. Franz Gasselsberger, MBA

DIE OBERBANK AKTIE

Die Oberbank Aktie hat sich im ersten Halbjahr 201 2012 weiterhin überdurchschnittlich stabil entwickelt.

Kennzahlen der Oberbank Aktien 1. Hj. 201
2012
1. Hj.
2011
Anzahl Stamm
Stamm-Stückaktien
Stückaktien
25.783.125 25.783.125
Anzahl Vorzugs
Vorzugs-Stückaktien
Stückaktien
3.000.000 3.000.000
Höchstkurs Stamm
Stamm-/Vorzugsaktie in €
/Vorzugsaktie
48,10/39,75
48,10
46,10/39,60
Tiefstkurs Stamm
Stamm-/Vorzugsaktie in €
/Vorzugsaktie
47,15/38,20
47,15
44,80/38,80
Schlusskurs Stamm
Stamm-/Vorzugsaktie in €
/Vorzugsaktie
47,60/38,20
47,60
46,10/39,60
Marktkapitalisierung in Mio. € 1.341,9 1.307,4
IFRS-Ergebnis pro Aktie in € annualisiert
Ergebnis
4,14 4,20
Kurs-/Gewinn
/Gewinn-Verhältnis Stammaktie
Verhältnis
11,50 10,98
Kurs-/Gewinn
/Gewinn-Verhältnis Vorzugsaktie
Verhältnis
9,23 9,43

Oberbank Stamm Stamm- und Vorzugsaktien und ATX (Juni 2000 = 100%)

DIE GESCHÄFTSFELDER IM ERSTEN HALBJAHR

SEGMENT FIRMENKUNDEN

Beträge in Mio. € 1. Hj. 2012 1. Hj. 201
2011
+/- absolut +/- %
Zinsergebnis 97,3 92,4 4,9 5,3
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -18,3 -24,0
24,0
5,7 -23,7
Provisionsergebnis 30,3 29,0 1,3 4,3
Handelsergebnis 0,2 -
-0,6
0,7 >-100
Verwaltungsaufwand -59,2 -53,3
53,3
-6,0 11,2
Sonstiger
betrieblicher Erfolg
6,4 4,8 1,6 33,6
Außerordentliches Ergebnis 0,0 0,0 0,0
Periodenüberschuss vor Steuern 56,6 48,4 8,2 17,0
Ø Kredit
- und Marktrisikoäquivalent (BWG)
7.861,0 7.720,6 140,4 1,8
Ø zugeordnetes Eigenkapital 764,5 690,5 74,0 10,7
Return on Equity (RoE) 14,8 % 14,0
%
0,
0,8 %-P.
Cost-Income
Income-Ratio
44,2 % 42,4
%
1,8
%-P.
Das Zinsergebnis stieg gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum um
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft reduzierten sich um
Provisionsergebnis war ein Anstieg um
4,3 % / 1,3 Mio.
Mio. auf 30,3 Mio. 5,3 % /
23,7 % / 5,7 Mio. auf
23,7
7
Euro festzustellen.
4,9 Mio. auf 9
18,3
18,3 Mio. Euro
97,3 Mio. Euro
an. Die
Euro. Beim
Die
Die Verwaltungsaufwendungen verzeichneten einen Anstieg um
betriebliche Erfolg erhöhte sich um
33,6
% / 1,6 Mio.
Der Periodenüberschuss vor Steuern erhöhte sich damit um
Der Return on Equity stieg um 0,
0,8 %
%-Punkte auf 14,
Punkte
einen
Mio. auf 6,4 Mio.
17,0
14,8 %, die Cost
11,2 % / 6,0
Mio. Euro.
% / 8,2 Mio. auf
Cost-Income-Ratio erhöhte sich um
Ratio
Mio. auf 59,2
56,6 Mio. Euro
Euro.
erhöhte
Mio. Euro, der sonstige
,
1,8 %-Punkte auf
Punkte

Ergebnisverbesserung im Segment Firmenkunden

Der Return on Equity stieg um 0, 44,2 %. 0,8 % %-Punkte auf 14, Punkte 14,8 %, die Cost Cost-Income-Ratio erhöhte sich um erhöhte 1,8 %-Punkte auf

Mehr als 40.400 Firmenkunden

Der positive Trend bei der Neukundengewinnung setzte sich im ersten Halbjahr 2012 fort, seit Jahresbeginn konnten wir 2.940 neue Firmenkunden gewinnen. Derzeit betreut die Oberbank 40.482 Firmenkunden.

Kommerzkredite

Die Kommerzkredite stiegen im Jahresabstand um erfreuliche 4,1 % / 361,1 Mio. auf 9.241,1 Mio. Euro.

Kommerzkredite Zuwachs im Jahresabstand
Stand 30.6.2012 Stand 30.6.2011 absolut in %
€ 9.241,1 Mio. € 8.880,0 Mio. € 361,1 Mio. 4,1 %

Investitionsfinanzierung

Das Obligo der Investitionsfinanzierungen erhöhte sich um 4,3% / 258,7 Mio. auf 6.211,5 Mio. Euro.

Investitionsfinanzierung Zuwachs im Jahresabstand
Stand 30.6.2012 Stand 30.6.2011 absolut in %
€ 6.211,5 Mio. € 5.952,8 Mio. € 258,7 Mio. 4,3 %

Durch die Fokussierung der Oberbank auf das Förderthema und die flexible, zielgerichtete Unterstützung unserer KundInnen bei der Auswahl und Abwicklung von Förderungen wurden im ersten Halbjahr 2012 wieder 144 FörderneukundInnen gewonnen. Dies spiegelt sich in der fördertechnischen Abwicklung von 347 österreichischen und deutschen Investitions- bzw. Innovationsprojekten wider. Erstmalig wurden per 30. Juni 2012 zwei Grenzen übersprungen: beim Gesamtobligo bei den Förderkrediten die 500 Millionen Euro-Grenze und bei den ERP-Krediten die 200 Millionen Euro-Grenze.

Leasing

Die Leasing-Kundenforderungen stiegen im Vorjahresvergleich um 6,1 % oder 86,3 Mio. Euro auf 1.502,0 Mio. Euro.

Leasing-Kundenforderungen Zuwachs im Jahresabstand
1. Halbjahr 2012 1. Halbjahr 2011 absolut in %
€ 1.502,0 Mio. € 1.415,7 Mio. € 86,3 Mio. 6,1 %

Durch die wieder gestiegene Investitionsneigung der Unternehmen stieg das Neugeschäftsvolumen im Vergleich zur Vorjahresperiode um 23,9 % auf 276,1 Mio. Euro. Die Expansionsmärkte zeigen, wenn auch mit regionalen Unterschieden, eine erfreuliche Entwicklung. Dennoch kommt mit mehr als 70 % der überwiegende Teil des Neugeschäftes aus den Kern- und Wachstumsmärkten in Österreich und Bayern.

Strukturierte Finanzierungen

Die Unternehmen im Einzugsgebiet der Oberbank setzten im ersten Halbjahr 2012 die bereits im Vorjahr begonnene rege Investitionstätigkeit fort: Die Nachfrage nach klassischen Investitionsfinanzierungen stieg um fast 18 %. Ähnlich florierend gestaltete sich das Interesse der Oberbank KundInnen für Akquisitionsfinanzierungen. Während die Nachfrage nach Sonderfinanzierungen im Bereich des Forderungsmanagements auf konstantem Niveau verblieb, gab es einen erhöhten Bedarf an Refinanzierungen. Dies ist überwiegend auf die Bemühungen der Unternehmen zurückzuführen, die in den vergangenen Jahren abgeschlossenen kurzfristigen Finanzierungen neu zu strukturieren.

Oberbank Opportunity Fonds

Seit Jahresbeginn 2012 hatte der Oberbank Opportunity Fonds 76 Anfragen und konnte bereits zwei Projekte zu einem erfolgreichen Abschluss führen. Einige weitere befinden sich kurz vor Abschluss.

Neben Expansionsfinanzierungen sind die unterschiedlichsten Formen des Gesellschafterwechsels (wie Management Buy-In, Management Buy-Out, Owners Buy-Out), ebenso wie der Buy-Out durch Private-Equity-Fonds von Bedeutung. Der Oberbank Opportunity Fonds hat sich in einem Netzwerk an befreundeten Finanzinvestoren als flexibler, zuverlässiger und regional ausgerichteter Partner positioniert. Ein weiteres wichtiges Finanzierungsthema für die KundInnen des Oberbank Opportunity Fonds ist nach wie vor die Sicherstellung einer gesunden Bilanzstruktur mit einer soliden Haftkapitalquote, mit der sich auch Phasen des unternehmerischen Umbruchs überbrücken lassen.

Seit Bestehen wurden vom Oberbank Opportunity Fonds 33 Transaktionen mit Eigen- und/oder Mezzaninkapital finanziell begleitet, das kommitierte Fondsvolumen belief sich per 30.6.2012 auf rund 73,8 Mio. Euro (von gesamt 150 Mio. Euro). Vom aushaftenden Obligo von 39,3 Mio. Euro entfallen 17,5 Mio. Euro auf Eigenkapital und 21,8 Mio. Euro auf Mezzaninkapital.

Syndizierung und internationale Kredite

Kreditvolumen und Stückzahlen im Bereich Syndizierung und internationale Kredite konnten im Vergleich zum starken ersten Halbjahr 2011 gehalten und im Vergleich zum Jahresende 2011 gesteigert werden.

Beigetragen zu dieser positiven Entwicklung haben vor allem die Teilnahme an zahlreichen von namhaften österreichischen und deutschen Großunternehmen emittierten Schuldscheindarlehen sowie der Abschluss geschäftspolitisch wichtiger Bankenkredite im türkischen Raum und in den BRIC-Staaten.

Im Bereich der Konsortialfinanzierungen konnte die Oberbank auch in diesem Halbjahr wieder neue Mandatierungen als Konsortialführer beziehungsweise als Lead Arranger verbuchen.

Exportfinanzierung und -förderung

Die Exportfinanzierungen erreichten in der Oberbank im ersten Halbjahr 2012 ein All-Time-High, das von allen Sparten getragen wurde. Besonders erfreulich bleibt die Entwicklung bei den KMU: Die Oberbank konnte im dafür relevanten Exportfonds-Verfahren erneut den Marktanteil steigern und belegt mit 11,89 % den zweiten Platz in diesem Förderverfahren.

Dokumenten- und Garantiegeschäft

Im Dokumentengeschäft wurden im diesem Halbjahr Rekordergebnisse erzielt: Das Volumen im Neugeschäft ist um 37 % (per 30.6.2012: 814 Mio. Euro) gestiegen und verzeichnete bereits zum Halbjahr 2012 den zum Jahresende prognostizierten Zuwachs. Dieser ist vor allem auf die Sparten Auslandsgarantien und Exportakkreditive zurückzuführen. Die Erträge spiegeln die gute Entwicklung wider und erreichen mit einem Plus von 29,7 % einen Spitzenwert.

Zahlungsverkehr

Die Zahlungsverkehrserträge entwickelten sich im ersten Halbjahr 2012 mit einem Plus von 6,6 % klar positiv. Der Großteil der Zahlungsverkehrsmengen wird bereits im Wege des CS.A (Clearingservice Austria) abgewickelt.

Per 30.6.2012 FirmenkundInnen PrivatkundInnen Summe
Elektronische ZV-Kundenaufträge 11.118.666 2.141.443 13.260.109
Beleghafte ZV-Kundenaufträge 357.979 475.484 833.463
Summe 11.476.645 2.616.927 14.093.572
Elektronischer Auftragsanteil 96,88 % 81,83 % 94,09 %
Beleghafter Auftragsanteil 3,12 % 18,17 % 5,91 %

SEPA

In den ersten sechs Monaten des Jahres 2012 wurden die fachlichen und technischen Vorbereitungen von SEPA fortgesetzt. Mit der neuen EU-SEPA-Verordnung wurde die definitive Ablöse der nationalen Verfahren im Euro-Zahlungsverkehr für Februar 2014 festgelegt. Damit müssen bis zu diesem Zeitpunkt alle nationalen Auftragsarten (Überweisung, Lastschrift) durch entsprechende SEPA Instrumente (SEPA Überweisung, SEPA Lastschrift) ersetzt werden. Als Beraterbank unterstützen wir unsere KundInnen intensiv und aktiv bei den SEPA-Vorbereitungen. Neben SEPA-Broschüren und -Informationsblättern bieten wir alle relevanten Informationen zu diesem Thema auch auf der Oberbank Homepage zum Download an. Zusätzlich fanden SEPA Kundenworkshops in Linz, Braunau und Ried statt, weitere Veranstaltungen sind im Herbst 2012 geplant.

Auslandsgeschäft

Im ersten Halbjahr 2012 stand die kontinuierliche Unterstützung unserer Export-KundInnen bei deren weltweiten Aktivitäten im Blickpunkt. Die steigenden Handelszahlen der österreichischen Unternehmen zeigen sich auch in der Außenhandelsstatistik Österreichs. Weiters wurden die Kontakte zu Netzwerk-Banken im Mittleren Osten, in S-O-Asien, vor allem in Indien und China, sowie in Zentral- und Osteuropa gefestigt und ausgebaut.

Neben verstärkten Risikoübernahmen von Länder- und Bankenrisiken für unsere Exporteure kam der gesamten zusätzlichen Produktpalette, angefangen vom internationalen Zahlungsverkehr in diversen Währungen bis hin zum Risikomanagement im Fremdwährungsbereich, eine permanent steigende Bedeutung zu.

Risikomanagement, Veranlagung

Zins- und Währungsrisikomanagement

Die Verunsicherung der Finanzmärkte durch die Schuldenkrise in Europa hat auch an den Devisenmärkten ihre Spuren hinterlassen: Der Euro kam zu den wesentlichen Währungen mehr oder weniger stark unter Druck. Diese Situation nutzten viele unserer FirmenkundInnen zur Absicherung ihrer erwarteten Exporteingänge bzw. ihrer zukünftigen Zahlungen im Importgeschäft. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2011 führten wir 5 % mehr an Kunden-Absicherungsgeschäften durch. Ebenso erhöhten sich die Transaktionen im Chinesischen Renmimbi durch die starke Exportausrichtung der heimischen Wirtschaft nach Asien.

Direktkundenbetreuung

Große Unternehmen schätzten auch im ersten Halbjahr 2012 die Bonität der Oberbank und ihre positive Entwicklung. Aufgrund des unsicheren Umfeldes platzierten viele Unternehmen ihre kurzfristigen Veranlagungen über die Direktkunden-Betreuung in der Oberbank. Rasche Abwicklung und marktkonforme Zinsen sind weitere Assets dieses Betreuungsangebotes. Der zweite Schwerpunkt lag in der Beratung und Durchführung von Devisengeschäften für Unternehmen. Bei der Anzahl der abgeschlossenen Geschäfte lag man auf Vorjahresniveau, die Volumina zeigten eine leichte Steigerung.

Primäreinlagen

Das erste Halbjahr 2012 war im kurzfristigen Zinsbereich von starken Veränderungen gekennzeichnet. So reduzierte sich der 3 Monats-Euribor von einem Jahresendwert 2011 von 1,34 % auf 0,65 % zum Ende des Berichtzeitraumes. Der Richtwert für kurzfristige Gelder, der EONIA Zinssatz, reduzierte sich in den letzten Monaten von 0,62 % auf 0,36 %.

In diesem, auch von starkem Wettbewerb gekennzeichneten Umfeld, gelang es der Oberbank erneut, sich gut zu behaupten. Wie schon in der Vergangenheit vertrauten abermals mehr KundInnen ihr Erspartes der Oberbank an. Die Primäreinlagen stiegen gegenüber dem Vergleichszeitraum 2011 um 4,0 % auf 11.433,7 Mio. Euro. Sehr erfolgreich erwiesen sich weiterhin die bewährten Produkte der Cash Garant Reihe.

SEGMENT PRIVATKUNDEN

Beträge in Mio. € 1. Hj. 2012 1. Hj. 201
2011
+/- absolut +/- %
Zinsergebnis 27,9 27,9 0,0 0,2
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -5,7 -
-5,2
-0,5 9,2
Provisionsergebnis 24,8 24,0 0,9 3,6
Handelsergebnis 0,0 0,0 0,0
Verwaltungsaufwand -42,8 -43,4
43,4
0,6 -1,4
Sonstiger betrieblicher Erfolg 2,7 1,2 1,5 >100
Außerordentliches Ergebnis 0,0 0,0 0,0
Periodenüberschuss vor Steuern 7,0 4,5 2,6 57,5
Ø Kredit
- und Marktrisikoäquivalent (BWG)
1.179,4 1.173,5 5,9 0,5
Ø zugeordnetes Eigenkapital 114,7 105,0 9,7 9,3
Return on Equity (RoE) 12,2 % 8,5
%
3,7
%-P.
Cost-Income
Income-Ratio
77,1 % 81,8
%
-4
4,7 %-P.
Erfreuliche Steigerung
beim Periodenüberschuss
Periodenüberschuss
Im Segment Privatkunden blieb der Zinssaldo mit 27,9 Mio. Euro auf dem Niveau des Vorjahres.
Segment
Zinssaldo
27,9 Euro Niveau Vorjahres.
Das
Provisionsergebnis weist eine Steigerung
von 3,6 % / 0,
0,9 Mio. auf 24,
24,8 Mio. Euro
Euro auf.
Die Risikovorsorgen
stiegen
gegenüber dem Vergle
Vergleichszeitraum des Vorjahres
ichszeitraum
um 9,2 % / 0,5 Mio. auf 5,7
Mio.
Euro.
Die Verwaltungsaufwendungen
gingen um 1,4
% /
0,6 Mio. auf 4
42,8 Mio. Euro
Euro zurück. Der sonstige betriebliche
Erfolg erhöhte sich um 1
1,5 Mio. auf 2,7
2,7 Mio. Euro.
Der Return on Equity stieg um
3,7 %-
-Punkte auf 12,2
%, die Cost
Cost-Income-Ratio verringerte sich um
Ratio
4,7 %-Punkte auf
Punkte

Erfreuliche Steigerung beim Periodenüberschuss Periodenüberschuss

Der Return on Equity stieg um 77,1%. 3,7 %- -Punkte auf 12,2 %, die Cost Cost-Income-Ratio verringerte sich um 4,7 %-Punkte auf Punkte

Mehr Privatkunden als ein Jahr zuvor

Das Privatkundengeschäft spiegelt die Wachstumsstrategie der Oberbank wider: per 30.6.201 allen in- und ausländischen Geschäftsbereichen neu gewonnen. 307.038 PrivatkundInnen PrivatkundInnen. 13.537 davon wurden im ersten Halbjahr 30.6.2012 betreuten wir in

Privatkundenanzahl Zuwachs im Jahresabstand
Stand 30.6.2012* Stand 30.6.2011 absolut in %
307.038 299.322 7.716 2,6 %

* Bei den Privatkunden erfolgt ab 1.1.2011 die Zählung PrivatkundInnen und MitinhaberInnen.

Mehr als 4.000 neue Privatkonten

Seit Jahresbeginn hat der Bestand an Privatkonten um erfreuliche 1.846 Stück zugenommen. Im Jahresabstand beträgt der Zuwachs 4.219 Stück oder 2,5 % auf 172.802 Konten.

Privatkontoanzahl Zuwachs im Jahresabstand
Stand 30.6.2012 Stand 30.6.2011 absolut in %
172.802 168.583 4.219 2,5 %

Privatkredite

Im Vergleich zum 30.6.2011 stieg der Bestand an Privatkrediten um 1,2 % / 25,0 Mio. auf 2.053,0 Mio. Euro. Die Oberbank profitierte im ersten Halbjahr 2012 besonders stark von der Fremdwährungs-Gesetzgebung in Ungarn. Viele KundInnen deckten ihre Fremdwährungskredite bei Fremdbanken durch eine Kreditaufnahme in lokaler Währung bei der Oberbank ab. Neben der guten Entwicklung in den Auslandsmärkten stieg auch in Österreich die Kreditnachfrage für Wohnraumfinanzierungen, u.a. durch den ungebrochenen Trend zu Immobilieninvestitionen.

Privatkredite Zuwachs im Jahresabstand
Stand 30.6.2012 Stand 30.6.2011 absolut in %
€ 2.053,0 Mio. € 2.028,0 Mio. € 25,0 Mio. 1,2 %

Spareinlagen

Das Volumen der Spareinlagen verzeichnete im 12-Monats-Abstand einen Anstieg um 2,3 % / 76,3 Mio. Euro auf 3.432,3 Mio. Euro — und dies trotz der weiterhin niedrigen Sparquote in Österreich.

Spareinlagen Zuwachs im Jahresabstand
Stand 30.6.2012 Stand 30.6.2011 absolut in %
€ 3.432,3 Mio. € 3.356,0 Mio. € 76,3 Mio. 2,3 %

Wertpapiergeschäft

Das zweite Quartal 2012 war an den Aktienmärkten durch stark schwankende Kurse geprägt. Per Saldo lief das erste Halbjahr vor allem an den US-Börsen gut, ebenso wie die Börsen in Europa mit Ausnahme der südlichen Problemstaaten. Die Unternehmensberichte waren in fast allen Branchen sehr zufriedenstellend, denn trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds stehen viele große Konzerne vor neuen Rekordgewinnen.

Bei den Anleihen ging die Talfahrt der Renditen weiter. Vor allem gute Bonitäten zahlen so niedrige Zinsen wie nie zuvor. Ausgewählte Länder bekommen im Kurzfristbereich Anlegergelder praktisch unverzinst zur Verfügung gestellt.

Bei mehreren Emissionen von österreichischen Unternehmensanleihen war eine sehr gute Nachfrage vom Anlegerpublikum vorhanden. Die Oberbank konnte im zweiten Quartal einige Konsortialteilnahmen fixieren, u.a. Anleihen von Andritz AG, Constantia Flexibles Group GmbH, Borealis AG, Conwert Immobilien Invest SE, Strabag SE, KTM Power Sports AG, Immofinanz AG und Montana Tech Components GmbH.

Das Wertpapier-Provisionsergebnis konnte in diesem herausfordernden Umfeld fast auf Vorjahresniveau gehalten werden, es reduzierte sich lediglich um 0,6 % auf 16,5 Mio. Euro. Die Kurswerte der in der Oberbank verwahrten Kundenbestände sind um 1,6 % auf 8,912 Mrd. Euro zurückgegangen.

Eigene Emissionen

Die verbrieften Verbindlichkeiten inkl. Nachrangkapital belaufen sich per 30.06.2012 auf 2,2 Mrd. Euro. Im zweiten Quartal wurden wieder mehrere Stufenzinsanleihen mit Laufzeiten von fünf bzw. sieben Jahren angeboten. Eine Ergänzungskapital-Schuldverschreibung mit neun Jahren Laufzeit sowie weitere Produkte aus der etablierten Cash Garant Familie rundeten das Angebot ab. Das gesamte Emissionsvolumen im ersten Halbjahr 2012 betrug 300,6 Mio. Euro.

3-Banken Wohnbaubank AG

Am 27. Juni 2012 wurde die 3-Banken Wohnbaubank AG gegründet. Über diese Spezialbank der 3 Banken Gruppe werden in Zukunft steuerbegünstigte Wohnbauanleihen der drei Gesellschafterbanken angeboten. Die ersten Emissionen, die die 3-Banken Wohnbaubank AG als Treuhänderin für die Oberbank und die BTV AG begeben hat, wurden im Juni 2012 gebilligt und im Juli für den Verkauf an das Anlegerpublikum aufgelegt. Die durch die Ausgabe der Anleihen aufgebrachten Mittel werden von den jeweiligen Gesellschafterbanken zur Vergabe von langfristigen Wohnbaukrediten verwendet. Es handelt sich hierbei also um ein Produkt dessen Wertschöpfung sowohl auf Anleger- als auch auf Kreditnehmerseite vollständig in Österreich liegt.

Private Banking

Im Private Banking verläuft die Neugeldgewinnung sehr zufrieden stellend. Ein wesentlicher Beitrag zum Wachstum der 3-Banken Generali Investment GmbH konnte durch neue Spezialfondsmandate geleistet werden. Die Anzahl der Mandate sowie das verwaltete Volumen in unserer Vermögensverwaltung (iPM — individuelles Portfoliomanagement) stieg auf den neuen Rekordwert von 222,6 Mio. Euro.

Fondsgeschäft: 3 Banken-Generali Investment GmbH wuchs stärker als der Markt

Eine neuerlich sehr erfreuliche Entwicklung kann die die 3 Banken-Generali Investment-Gesellschaft m.b.H. im ersten Halbjahr 2012 vorweisen. Das verwaltete Fondsvolumen erhöhte sich per 31. Juni 2012 um 9,9 % / 493 Mio. auf 5,5 Mrd. Euro. Damit konnte das Wachstum des Gesamtmarktes, welches im bisherigen Jahresverlauf 1,7 % zulegte, wieder deutlich übertroffen werden.

Hauptträger des Wachstums war das Spezialfondsgeschäft. In diesem Segment gab es Nettomittelzuflüsse in Höhe von 324 Mio. Euro. Das Retailgeschäft mit Publikumsfonds wies aufgrund der allgemeinen Zurückhaltung der PrivatanlegerInnen eine stagnierende Tendenz auf.

Der Performancebeitrag zum Volumensanstieg lag bei knapp 170 Mio. Euro — dies entspricht einer durchschnittlichen Wertsteigerung des gesamten Fondsangebotes von 3,4 % in sechs Monaten — ein Zeichen dafür, dass auch ein anspruchsvolles Umfeld solide Erträge zulässt.

Die Gesellschaft setzt weiterhin auf eine "Renaissance der Einfachheit": Solide Unternehmensanleihen, substanzstarke Aktien und die optionale Beimischung von Asset-Klassen wie Gold finden die Zustimmung der AnlegerInnen. Auch das klare Bekenntnis zum Heimmarkt und die Kompetenz in diesem Segment schlagen sich in erfreulichen Volumina nieder. In heimische Staatsanleihen, Unternehmensanleihen und Aktien hat die Gesellschaft über die verschiedensten Fondsvehikel hinweg insgesamt ca. 1 Mrd. Euro investiert.

Bausparen

Im ersten Halbjahr Bausparverträge im Vergleich zum Vorjahr um neue gesetzliche Regelung zur Kürzung der Bausparprämie. 201 2012 ist die Anzahl der von der Oberbank für die Bausparkasse Wüstenrot abgeschlossenen zahl 16,4 % auf 5.300 gesunken gesunken. Grund hierfür ist die

Versicherungen

Im ersten Halbjahr 2012 war kundenseitig generell eine zurückhaltende Einstellung in Bezug auf den Abschluss von langfristigen Anlage Insgesamt wurde verzeichnet Anlage- bzw. Sparformen feststellbar, insbesondere im Einmalerlag wurde in der Sparte Kapitalversicherungen im Vergleichszeitraum zum Vorjahr ein leichter Rückgang verzeichnet. Einmalerlag-Geschäft der Lebensversicherung. Geschäft KundInn ist KundInnen

eBanking: einfach, sicher und schnell

Der Trend zum Oberbank eBanking hält unvermindert an. Im ersten Halbjahr 2012 stieg die Anzahl der Kund um 7 %. E mehr Sicherheit im elektronischen Zahlungsverkehr bietet. Insgesamt verwenden bereits knapp 60 eBanking-Vergleich zum Vorjahr um 12 Ein Grund für diese Entwicklung ist das mobile Autorisierungsverfahren (xTAN), das den Kund -KundInnen das xTAN n in en xTAN-Verfahren. 12 %. Verfahren. Parallel dazu erhöhte sich auch die Anzahl der Überweisungen im % unserer Innen noch

Oberbank Payment Area

Der Schwerpunkt lag bei der Weiterentwicklung der eBanking Features wie bspw. eine Durchführung von Eigenüberträgen in Deutschland haben die Benutzerfreundlichkeit deutlich erhöht. Außergewöhnliche Steigerungen bei den Auslandsmärkten wi Tschechien 18 (HBCI) ist ebenfalls eine kontinuierliche Steigerung der Kund 2011 dokumentiert die hohe Akzeptanz dieses Electronic Banking Produkts in Deutschland. Unterstützt wird diese positive Entwicklung durch das neu angebotene chipTAN comfort Autorisierungsverfahren (TAN Signaturkarte), welches unseren Kund %, in Ungarn 58 Finanzübersicht, die Erfassung von Inkasso wider. Der Zuwachs der Nutzer % und in der Slowakei sogar 85 der Zahl der er. KundInnen noch mehr Sicherheit und Komfort bietet. eBanking-KundInnen NutzerInnen in Deutschland beträgt im Vergleich zum Vorjahr 3 %. Beim Produkt KundInn die Inkasso-Zustimmungen speziell für Tschechien Eigenüberträgen deutlich KundInnen spiegeln den Trend zum Online Deutschland Innen feststellbar. Eine 15 Anwendung Zustimmungen egeln Home Banking Computer Interface en 15-%ige Erhöhung gegenüber bietet. für Online-Banking in Computer %ige (TAN-Generator und Tschechien oder die Banking 3 %, in Generator

SEGMENT FINANCIAL MARKETS

Im Segment Financial Markets werden d aus dem Überhang der unverzinslichen Passiva sowie der Fristentransformationen dargestellt. das Ergebnis der Beteiligungen, der Handelstätigkeit und das Zinsergebnis as unverzinslichen Passiva

Beträge in Mio. € 1. Hj. 2012 1. Hj. 201
2011
+/- absolut +/- %
Zinsergebnis 20,0 47,5 -27,6 -58,0
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -0,7 -21,5
21,5
20,8 -96,7
Provisionsergebnis 0,0 0,0 0,0
Handelsergebnis 4,5 5,4 -1,0 -18,0
Verwaltungsaufwand -2,8 -
-2,7
-0,1 4,7
Sonstiger betrieblicher Erfolg -0,3 -
-1,0
0,7 -72,2
Außerordentliches Ergebnis 0,0 0,0 0,0
Periodenüberschuss vor Steuern 20,6 27,8 -7,1 -25,7
Ø Kredit
- und Marktrisikoäquivalent (BWG)
3.876,7 4.310,7 -434,0 -10,1
Ø zugeordnetes Eigenkapital 377,0 385,5 -8,5 -2,2
Return on Equity (RoE) 10,9 % 14,4
%
-3,5
3,5 %-P.
Cost-Income
Income-Ratio
11,6 % 5,1
%
6,5
%-P.

Im Segment Financial Markets verzeichnen. ist ein Rückgang beim Zinsergebnis beim um 58,0 ,0 % / 27,6 Mio. auf ,6 20,0 Mio. Euro zu

Die Risikovorsorgen verzeichnen gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres einen 20,8 Mio. auf 0,8 0,7 Mio. Euro, das Handelsergebnis sank um 18,0 % / 1, Die Vorjahres 1,0 Mio. auf 4,5 Mio. Euro. Rückgang von 96,7 % /

Die sonstigen betrieblichen Erfolge stiegen um 72,2 % / 0,7 Mio. auf -0,3 Mio. Euro Euro.

Der Return on Equity ging um 11,6 %. 3,5 % %-Punkte auf 10,9 % zurück, die Cost Cost-Income Income-Ratio stieg stieg um 6,5 %-Punkte auf Punkte

Liquidität

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat mit ihren zahlreichen Aktivitäten den Banken bereits seit einiger Zeit enorme Beträge an Liquidität zur Verfügung gestellt und diese darüber hinaus mit der Zinssenkung Anfang Juli noch weiter verbilligt.

Das Problem ist somit nicht die Quantität der insgesamt vorhandenen Liquidität, sondern deren Verteilung, denn aufgrund der Krise funktioniert der Ausgleich zwischen den Kernländern und Peripherieländern schon länger nicht mehr. Um die Situation nachhaltig zu lösen, muss erst die Staatsschuldenkrise gelöst werden. Dies wäre eine politische Aufgabe, die EZB könnte aber als Notmaßnahme ihr derzeit auf Eis gelegtes Kaufprogramm für Staatsanleihen wieder aktivieren und somit die in Schwierigkeiten geratenen Länder wieder günstiger finanzieren.

Damit würden aber die übrigen EURO-Länder indirekte Finanzierer der Problemländer und der Anreiz, den Staatshaushalt in Ordnung zu bringen, würde deutlich abnehmen.

Die Oberbank AG ist weiterhin gut mit Liquidität ausgestattet und verfügt über einen Puffer von mehr als 1 Mrd. Euro.

Folgen der Finanzkrise

Die Finanzkrise breitet sich immer weiter aus und spitzt sich scheinbar immer mehr zu. Beruhigungen nach Gipfeltreffen und nach der Umschuldung von Griechenland halten nur mehr kurz an und die Sorge an den Märkten kehrt immer rascher zurück.

Die Märkte misstrauen immer mehr Ländern und so erfasste die Krise nach Griechenland, Irland und Portugal nun auch Zypern, Slowenien und vor allem Italien und Spanien. Diese Länder haben derzeit nur noch die Möglichkeit, sich zu extrem hohen Zinsen zu refinanzieren.

Die Sparpakete greifen zu langsam, um die Verschuldung in den Griff zu bekommen, belasten die Wirtschaft jedoch erheblich und führen deshalb zu weiter rückläufigen Staatseinnahmen. In diesem Kreislauf sind die Länder momentan gefangen und aus diesem Grund halten sich auch die InvestorInnen zurück.

Die politischen Maßnahmen sind derzeit nur darauf ausgerichtet, kurzfristig die größten Probleme zu lösen, nachhaltige Strategien fehlen noch bei weitem.

Erträge aus dem Eigenhandel

Die Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Schuldenkrise führten in diesem Jahr zu sehr unberechenbaren Finanzmärkten. Die unterschiedlichsten Meldungen haben in kurzer Zeit zu überraschenden und nicht kalkulierbaren Bewegungen geführt. Dieser Umstand und vor allem die konservative Grundhaltung im Eigenhandel führten zu einer hohen Sensibilität und erhöhten Vorsicht, vor allem bei Aktien und Rentenpositionen. Dadurch konnten wir letztendlich weiterhin einen positiven Ergebnisbeitrag aus dem Handel erzielen.

EIGENMITTEL

Das Kernkapital stieg im Vergleich zum ersten Halbjahr 2011 um 13,0 % / 133,8 Mio. auf 1.162,3 Mio. Euro. Damit ist die Kernkapitalquote um 0,79 %-Punkte von 10,13 % auf 10,92 % gestiegen.

Die konsolidierten Konzern-Eigenmittel gemäß § 24 BWG beliefen sich zum 30.6.2012 auf 1.639,6 Mio. Euro, das sind um 3,5 % mehr als zum Vergleichsstichtag des Vorjahres.

Zum 30.6.2012 betrugen die erforderlichen Eigenmittel 914,2 Mio. Euro. Daraus ergibt sich ein Eigenmittelüberschuss von 725,4 Mio. Euro, er ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 2,2 % gestiegen. Die Eigenmittelquote von 15,41 % ist fast doppelt so hoch wie gesetzlich vorgeschrieben.

RISIKO

Die Risikopolitik der Oberbank berücksichtigt die Risikosituation aller Geschäftsbereiche einschließlich der neuen Märkte. Das Risikomanagement stellt auf die Sicherheit der uns anvertrauten Kundengelder, das Halten der Eigenmittel und die Gewährleistung der Liquidität ab.

Die bedeutendste Risikokategorie bildet das Adressenausfallsrisiko. Diesem Risiko tragen wir durch die Dotation von entsprechenden Vorsorgen in der Bilanz Rechnung. Bei der Bonitätsbeurteilung und in der Sicherheitenpolitik können wir auf ein jahrzehntelanges Know-how zurückgreifen. Darüber hinaus sorgen unser Geschäftsmodell als Regionalbank, ein professionelles Kredit-Management sowie die ausgewogene Verteilung des Gesamtobligos auf die einzelnen Kundensegmente dafür, dass das Ausmaß dieses Risikos auf den Gesamterfolg der Oberbank überschaubar bleibt.

Somit gehen wir auch für das Gesamtjahr 2012 davon aus, dass sich keine außergewöhnlichen Adressausfallsrisiken ergeben.

Die übrigen Risikokategorien sind das Beteiligungsrisiko (Risiko von Wertverlusten bzw. Ertragsausfällen in unserem Beteiligungsportfolio), das Marktrisiko (Risiko von Verlusten durch sich ändernde Zinssätze, Devisen- oder Aktienkurse), das operationelle Risiko und das Liquiditätsrisiko.

Auch diese Risiken sind, dem Vorsichtsprinzip Rechnung tragend, durch entsprechende Kapitalien unterlegt. Beim Liquiditätsrisiko trägt zu unserer guten Position auch bei, dass wir mit den Primäreinlagen unserer KundInnen (30.6.2012: 11,4 Mrd. Euro) das gesamte Kreditvolumen (30.6.2012: 11,3 Mrd. Euro) refinanzieren können. Darüber hinaus sind in der Oberbank ein permanentes Risikocontrolling, ein strenges Prozessmanagement sowie andere effiziente Kontroll- und Steuerungsinstrumente installiert.

Somit rechnen wir für das Gesamtjahr 2012 damit, dass in diesen Risikokategorien keine ungewöhnlichen Risikofälle auftreten werden.

AUSBLICK 2012

Österreich und Deutschland bleiben die europäischen Konjunkturmotoren!

Ein Indiz dafür ist die Kreditnachfrage in unseren beiden wichtigsten Märkten.

Wir haben für 2012 einen Kreditzuwachs von 5 — 6 % prognostiziert, und dem entspricht auch die tatsächliche Nachfrage. Aufgrund der Beobachtungen bei unseren KundInnen können wir davon ausgehen, dass diese Wachstumsrate auch im zweiten Halbjahr anhalten wird.

Die Zuwächse werden weiterhin von den Investitionen getragen werden, während im Betriebsmittelbereich die Nachfrage eher verhalten ist und auch bleiben wird.

Bei den Kundeneinlagen prägen nach wie vor die rückläufige Sparquote und der daraus resultierende Margendruck die Volumensentwicklung.

Das Kreditrisiko war im ersten Halbjahr besonders günstig, die Risikovorsorgen sollten trotz des höheren Kreditvolumens im Gesamtjahr geringer ausfallen als im Vorjahr. Dennoch werden wir unsere bewährte vorsichtige Risikopolitik fortsetzen.

Zuversicht für die Ergebnisentwicklung

Das Ergebnis des ersten Halbjahres können wir aus mehreren Gründen nicht auf das Gesamtjahr hochrechnen.

In Österreich liegen die Zinssätze bei neu vergebenen Krediten deutlich unter dem Durchschnitt des Euroraumes, das wirkt sich auf die Ertragslage der Banken aus. Außerdem sind die Primäreinlagen im Markt besonders hart umkämpft, weil viele Banken einen enormen Liquiditätsbedarf haben. Die Entwicklung des Provisionsergebnisses ist schwer einzuschätzen, denn wir erwarten hohe Volatilitäten an allen Märkten.

Beim Überschuss vor Steuern sind wir dennoch zuversichtlich, das ausgezeichnete Ergebnis des Vorjahres zu wiederholen. Der Überschuss nach Steuern wird vom stark steigenden Steueraufwand geprägt sein. Wir rechnen aber mit einem Nachsteuerergebnis, das nahezu auf dem Niveau des Vorjahres liegen wird.

3 BANKEN GRUPPE IM ERSTEN HALBJAHR 2012

Die 3 Banken Gruppe konnte im ersten Halbjahr 2012 eine erfreuliche Entwicklung verzeichnen.

Die gemeinsame Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem 30.6.2011 um 4,0 % auf 33,9 Mrd. Euro, das Kreditvolumen (nach Risikovorsorgen) um 4,0 % auf 21,8 Mrd. Euro., die Primäreinlagen um 3,3 % auf 22,2 Mrd. Euro.

Der gemeinsame Periodenüberschuss nach Steuern reduzierte sich um 0,4 % auf 113,3 Mio. Euro.

Zum 30.6.2012 betrieben die 3 Banken zusammen 242 Filialen und beschäftigten im ersten Halbjahr durchschnittlich 3.730 Mitarbeiter.

KONZERN-ZWISCHENABSCHLUSS NACH IFRS Gesamtergebnisrechnung vom 1.1.2012 bis 30.6.2012

Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung 1.1.-30.6.2012 1.1.-30.6.2011 Veränderung Veränderung
für das erste Halbjahr 2012 in Mio. € in Mio. € in Mio. € in %
1. Zinsen und ähnliche Erträge (1)
253,0
242,9 10,1 4,2
2. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (1)
-117,5
-107,0 -10,5 9,8
3. Erträge aus at Equity bewerteten Unternehmen (1)
9,7
31,9 -22,2 -69,6
ZINSERGEBNIS (1)
145,2
167,8 -22,6 -13,5
4. Risikovorsorgen im Kreditgeschäft (2)
-24,7
-50,7 26,0 -51,3
5. Provisionserträge (3)
60,6
59,2 1,4 2,4
6. Provisionsaufwendungen (3)
-5,5
-6,2 0,7 -11,0
PROVISIONSERGEBNIS (3)
55,1
53,0 2,1 4,0
7. Handelsergebnis (4)
4,6
4,9 -0,2 -4,8
8. Verwaltungsaufwand (5)
-116,6
-112,4 -4,2 3,7
9. Sonstiger betrieblicher Erfolg (6)
9,4
6,9 2,4 35,0
a)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten FV/PL
(6)
8,6
-1,3 9,8 >-100,0
b)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten AfS
(6)
-6,9
0,1 -7,0 >-100,0
c)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten HtM
(6)
0,0
1,7 -1,7 -100,0
d)
Sonstiger Betrieblicher Erfolg
(6)
7,8
6,4 1,3 20,3
PERIODENÜBERSCHUSS VOR STEUERN 73,0 69,5 3,5 5,1
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag (7)
-13,6
-9,2 -4,4 47,6
PERIODENÜBERSCHUSS NACH STEUERN 59,5 60,3 -0,8 -1,4
davon
den
Anteilseignern
des
Mutterunternehmens
59,4 60,3 -0,8 -1,4
zuzurechnen
davon den Minderheitsgesellschaftern zuzurechnen 0,0 0,0 0,0 0,0
DIREKT IM EIGENKAPITAL ERFASSTE ERTRÄGE UND AUFWENDUNGEN (IN MIO. €) 1.1.-30.6.2012 1.1.-30.6.2011
Periodenüberschuss nach Steuern 59,5 60,3
+/- Erfolgsneutrale Bewertungsänderungen IAS 39 7,4 0,6
+/- Latente Steuern auf Erfolgsneutrale Bewertungsänderungen IAS 39 -1,8 -0,1
+/- Veränderung Währungsausgleichsposten 0,1 0,5
+/- Veränderung sonstiges Ergebnis assoziierter Unternehmen 6,4 -2,1
Summe direkt im Eigenkapital erfasster Erträge und Aufwendungen 12,1 -1,1
Gesamtperiodenergebnis aus Jahresüberschuss und nicht erfolgswirksamen
Erträgen/Aufwendungen
71,5 59,2
davon den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzurechnen 71,5 59,2
davon den Minderheitsgesellschaftern zuzurechnen 0,0 0,0

KONZERN-ZWISCHENABSCHLUSS NACH IFRS Gesamtergebnisrechnung vom 1.4.2012 bis 30.6.2012

Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung 1.4.-30.6.2012 1.4.-30.6.2011 Veränderung Veränderung
für das zweite Quartal 2012 in Mio. € in Mio. € in Mio. € in %
1. Zinsen und ähnliche Erträge (1)
123,7
124,5 -0,8 -0,7
2. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (1)
-58,0
-56,0 -2,1 3,7
3. Erträge aus at Equity bewerteten Unternehmen (1)
2,6
17,6 -15,0 -85,2
ZINSERGEBNIS (1)
68,2
86,2 -17,9 -20,8
4. Risikovorsorgen im Kreditgeschäft (2)
-5,2
-26,1 20,8 -79,9
5. Provisionserträge (3)
29,9
28,8 1,2 4,1
6. Provisionsaufwendungen (3)
-2,6
-3,0 0,4 -13,7
PROVISIONSERGEBNIS (3)
27,4
25,8 1,6 6,1
7. Handelsergebnis (4)
3,0
3,6 -0,6 -17,2
8. Verwaltungsaufwand (5)
-59,1
-57,0 -2,0 3,6
9. Sonstiger betrieblicher Erfolg (6)
-1,7
4,1 -5,8 >-100,0
a)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten FV/PL
(6)
0,4
-2,7 3,2 >-100,0
b)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten AfS
(6)
-7,8
0,6 -8,4 >-100,0
c)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten HtM
(6)
0,0
1,7 -1,7 -100,0
d)
Sonstiger Betrieblicher Erfolg
(6)
5,7
4,5 1,2 25,4
PERIODENÜBERSCHUSS VOR STEUERN 32,5 36,5 -4,0 -11,0
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag (7)
-6,3
-4,3 -2,0 46,3
PERIODENÜBERSCHUSS NACH STEUERN 26,2 32,2 -6,0 -18,7
davon
den
Anteilseignern
des
Mutterunternehmens
26,2 32,2 -6,0 -18,7
zuzurechnen
davon den Minderheitsgesellschaftern zuzurechnen 0,0 0,0 0,0 0,0
DIREKT IM EIGENKAPITAL ERFASSTE ERTRÄGE UND AUFWENDUNGEN (IN MIO. €) 1.4.-30.6.2012 1.4.-30.6.2011
Periodenüberschuss nach Steuern 26,2 32,2
+/- Erfolgsneutrale Bewertungsänderungen IAS 39 -23,9 0,0
+/- Latente Steuern auf Erfolgsneutrale Bewertungsänderungen IAS 39 6,0 -0,0
+/- Veränderung Währungsausgleichsposten 1,2 1,4
+/- Veränderung sonstiges Ergebnis assoziierter Unternehmen -0,5 -4,6
Summe direkt im Eigenkapital erfasster Erträge und Aufwendungen -17,2 -3,2
Gesamtperiodenergebnis aus Jahresüberschuss und nicht erfolgswirksamen
Erträgen/Aufwendungen
9,0 29,0
davon den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzurechnen 9,0 29,0
davon den Minderheitsgesellschaftern zuzurechnen 0,0 0,0
KENNZAHLEN 1. Hj. 2012 1. Hj. 2011
Cost-Income-Ratio (Kosten-Ertrag-Relation) in % 54,42 % 48,34 %
RoE (Eigenkapitalrendite) vor Steuern in % 11,62 % 11,76 %
RoE (Eigenkapitalrendite) nach Steuern in % 9,47 % 10,21 %
Risk-Earning-Ratio (Kreditrisiko/Zinsergebnis) in % 16,99 % 30,21 %
Ergebnis pro Aktie in € (annualisiert) 4,14 4,20

KONZERN-BILANZ ZUM 30.6.2012

30.6.2012 31.12.2011 Veränderung Veränderung
AKTIVA in Mio. € in Mio. € in Mio. € in %
1. Barreserve (9) 84,2 300,2 -216,0 -72,0
2. Forderungen an Kreditinstitute (10) 1.877,9 1.566,2 311,7 19,9
3. Forderungen an Kunden (11) 11.294,1 10.914,2 379,8 3,5
4. Risikovorsorgen (12) -354,2 -350,3 -3,9 1,1
5. Handelsaktiva (13) 49,9 50,4 -0,5 -1,0
6. Finanzanlagen (14) 4.199,2 4.392,2 -193,1 -4,4
a)
Finanzielle Vermögenswerte FV/PL
(14) 301,0 288,5 12,5 4,3
b)
Finanzielle Vermögenswerte AfS
(14) 1.079,2 1.075,5 3,8 0,4
c)
Finanzielle Vermögenswerte HtM
(14) 2.279,3 2.506,8 -227,5 -9,1
d)
Anteile an at Equity Unternehmen
(14) 539,6 521,4 18,2 3,5
7. Immaterielles Anlagevermögen (15) 3,8 4,6 -0,8 -17,0
8. Sachanlagen (16) 225,0 220,1 4,9 2,2
a)
Als Finanzinvestition gehaltende
(16) 80,0 76,3 3,7 4,8
Immobilien
b)
Sonstige Sachanlagen
(16) 145,0 143,8 1,2 0,8
9. Sonstige Aktiva (17) 337,8 386,2 -48,4 -12,5
a)
Steueransprüche
(17) 38,6 39,9 -1,3 -3,3
b)
Sonstige
(17) 299,2 346,3 -47,1 -13,6
SUMME AKTIVA 17.717,5 17.483,7 233,8 1,3
30.6.2012 31.12.2011 Veränderung Veränderung
PASSIVA in Mio. € in Mio. € in Mio. € in %
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (18) 4.342,8 4.278,6 64,3 1,5
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden (19) 9.210,3 9.064,2 146,1 1,6
3. Verbriefte Verbindlichkeiten (20) 1.526,3 1.506,6 19,8 1,3
4. Rückstellungen (21) 402,0 402,6 -0,6 -0,2
5. Sonstige Passiva (22) 256,3 265,3 -9,0 -3,4
a)
Handelspassiva
(23) 14,2 36,4 -22,2 -61,0
b)
Steuerschulden
(22) 18,9 12,6 6,3 50,2
c)
Sonstige
(22) 223,2 216,3 6,8 3,1
6. Nachrangkapital (24) 697,0 744,4 -47,4 -6,4
7. Eigenkapital (25) 1.282,7 1.222,0 60,7 5,0
a)
Eigenanteil
(25) 1.279,8 1.220,6 59,2 4,8
b)
Minderheitenanteil
(25) 2,9 1,4 1,5 >100,0
SUMME PASSIVA 17.717,5 17.483,7 233,8 1,3

ENTWICKLUNG DES KONZERNEIGENKAPITALS

Gezeichnetes
Kapital
rücklagen
Kapital-
rücklagen
Gewinn-
ausgleichsposten
Währungs-
rücklagen gem.
Bewertungs-
IAS 39
Unternehmen
Assoziierte
Fremdanteile
Eigenkapital
ohne
Fremdbesitz
Anteile im
Eigenkapital
In Mio. €
Stand 1.1.2011 86,3 194,6 561,8 0,4 45,0 271,5 1.159,5 1,4 1.160,9
Gesamtperiodenergebnis - - 34,5 0,5 0,5 23,7 59,2 0,0 59,2
Dividendenausschüttung - - -14,3 - - - -14,3 - -14,3
Kapitalerhöhung - - - - - - - - -
Erwerb eigener Aktien 0,0 0,0 - - - - 0,0 - 0,0
Sonstige ergebnisneutrale - - - - - 6,9 6,9 - 6,9
Veränderungen
STAND 30.6.2011 86,3 194,6 582,0 0,9 45,4 302,0 1.211,3 1,4 1.212,7
Stand 1.1.2012 86,2 194,5 609,3 0,4 15,1 315,1 1.220,6 1,4 1.222,0
Gesamtperiodenergebnis - - 56,4 0,1 5,6 9,4 71,5 0,0 71,5
Dividendenausschüttung - - -14,4 - - - -14,4 - -14,4
Kapitalerhöhung - - - - - - 0,0 - 0,0
Erwerb eigener Aktien -2,1 -4,6 - - - - -6,6 - -6,6
Sonstige ergebnisneutrale - - -0,1 - - 8,8 8,7 1,5 10,2
Veränderungen
Stand 30.6.2012 84,2 189,9 651,3 0,5 20,6 333,3 1.279,8 2,9 1.282,7
GELDFLUSSRECHNUNG IN MIO. € 1.1.-30.6.2012 1.1.-30.6.2011
Zahlungsmittelbestand zum Ende der Vorperiode 300,2 226,9
Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit -377,5 253,6
Cashflow aus Investitionstätigkeit 221,3 -48,7
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -80,5 -65,0
Effekte aus der Änderung von Konsolidierungskreis und Bewertungen 20,7 5,2
Effekte aus der Änderung von Wechselkursen 0,1 0,5
Zahlungsmittelbestand zum Ende der Periode 84,2 372,6

ERLÄUTERUNGEN (NOTES) zum Zwischenbericht zum 30.6.2012

WESENTLICHE RECHNUNGSLEGUNGSGRUNDSÄTZE

Der Zwischenbericht der Oberbank AG wurde in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlichten und in Kraft befindlichen International Financial Reporting Standards (IFRS) und International Accounting Standards (IAS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und deren Auslegung durch das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) erstellt.

Er deckt das erste Halbjahr 2012 (1. Jänner 2012 bis 30. Juni 2012) ab und vergleicht es mit der entsprechenden Vorjahresperiode.

Der vorliegende Zwischenbericht für das erste Halbjahr 2012 steht im Einklang mit IAS 34 ("Zwischenberichte").

Der Zwischenbericht wurde weder einer vollständigen Prüfung noch einer prüferischen Durchsicht unterzogen.

ÄNDERUNGEN DER RECHNUNGSLEGUNGSGRUNDSÄTZE 2012

Im Zwischenbericht der Oberbank AG wurden prinzipiell die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verwendet, die auch zum 31.12.2011 angewandt wurden.

KONSOLIDIERUNGSKREIS DER OBERBANK

Der Konsolidierungskreis umfasst per 30. Juni 2012 neben der Oberbank AG 25 inländische und 20 ausländische Tochterunternehmen. Der Kreis der einbezogenen verbundenen Unternehmen hat sich im Vergleich zum 31.12.2011 durch die erstmalige Einbeziehung folgender Gesellschaft verändert:

3-Banken Wohnbaubank AG, Linz Anteil in % 80 %

DETAILS ZUR GEWINN- UND VERLUST-RECHNUNG (in Mio. €)

1. ZINSERGEBNIS 1.1.-30.6.2012 1.1.-30.6.2011
Zinserträge aus
-
Kredit- und Geldmarktgeschäften
195,1 191,4
-
Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren
2,5 1,0
-
Sonstigen Beteiligungen
0,8 0,8
-
Verbundenen Unternehmen
1,7 1,8
-
Festverzinslichen Wertpapieren und Schuldverschreibungen
52,9 47,9
ZINSEN UND ÄHNLICHE ERTRÄGE 253,0 242,9
Zinsaufwendungen für Einlagen -84,6 -72,7
Zinsaufwendungen für verbriefte Verbindlichkeiten -21,3 -21,2
Zinsaufwendungen für nachrangige Verbindlichkeiten -11,7 -13,1
ZINSEN UND ÄHNLICHE AUFWENDUNGEN -117,5 -107,0
ERTRÄGE AUS AT EQUITY BEWERTETEN UNTERNEHMEN 9,7 31,9
ZINSERGEBNIS 145,2 167,8
2. RISIKOVORSORGEN IM KREDITGESCHÄFT 1.1.-30.6.2012 1.1.-30.6.2011
Zuführungen zu Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -40,5 -62,2
Direktabschreibungen -1,5 -0,7
Auflösungen zu Risikovorsorgen im Kreditgeschäft 15,9 11,3
Eingänge aus abgeschriebenen Forderungen 1,5 0,9
RISIKOVORSORGEN IM KREDITGESCHÄFT -24,7 -50,7
3. PROVISIONSERGEBNIS 1.1.-30.6.2012 1.1.-30.6.2011
Zahlungsverkehr 19,4 18,0
Wertpapiergeschäft 16,5 16,6
Devisen-, Sorten- und Edelmetallgeschäft 6,3 5,8
Kreditgeschäft 11,0 10,7
Sonstiges Dienstleistungs- und Beratungsgeschäft 1,8 1,9
PROVISIONSERGEBNIS 55,1 53,0
4. HANDELSERGEBNIS 1.1.-30.6.2012 1.1.-30.6.201
Gewinne/Verluste aus zinsbezogenen Geschäften 0,7 1,6
Gewinne/Verluste aus Devisen-, Valuten- und Münzengeschäft 2,8 1,6
Gewinne/Verluste aus Derivaten 1,1 1,7
HANDELSERGEBNIS 4,6 4,9
5. VERWALTUNGSAUFWAND 1.1.-30.6.2012 1.1.-30.6.2011
Personalaufwand 68,5 65,7
Andere Verwaltungsaufwendungen 36,9 35,8
Abschreibungen und Wertberichtigungen 11,3 11,0
VERWALTUNGSAUFWAND 116,6 112,4
6. SONSTIGER BETRIEBLICHER ERFOLG 1.1.-30.6.2012 1.1.-30.6.2011
a)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten FV/PL
8,6 -1,3
b)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten AfS
-6,9 0,1
c)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten HtM
0,0 1,7
d)
Sonstiger betrieblicher Erfolg
7,8 6,4
SONSTIGER BETRIEBLICHER ERFOLG 9,4 6,9
7. ERTRAGSTEUERN 1.1.-30.6.2012 1.1.-30.6.2011
Laufender Ertragsteueraufwand 14,1 12,1
Latenter Ertragsteueraufwand/-ertrag -0,6 -2,9
ERTRAGSTEUERN 13,6 9,2
8. ERGEBNIS JE AKTIE 1.1.-30.6.2012 1.1.-30.6.2011
Aktienanzahl per 30.6. 28.783.125 28.783.125
Durchschnittliche Anzahl der umlaufenden Aktien 28.731.975 28.717.168
Konzernperiodenüberschuss in Tsd. € 59.452 60.279
ERGEBNIS JE AKTIE IN € 2,07 2,10
ANNUALISIERTE WERTE IN € 4,14 4,20

Das verwässerte Ergebnis pro Aktie entspricht dem unverwässerten Ergebnis pro Aktie, da keine Finanzinstrumente mit Verwässerungseffekt ausgegeben wurden. Das Ergebnis je Aktie gilt für Stamm- und Vorzugsaktien in gleicher Höhe.

DETAILS ZUR BILANZ (in Mio. €)

9. BARRESERVE 30.6.2012 31.12.2011
Kassenbestand 55,3 72,3
Guthaben bei Zentralnotenbanken 28,9 227,8
BARRESERVE 84,2 300,2
10. FORDERUNGEN AN KREDITINSTITUTE 30.6.2012 31.12.2011
Forderungen an inländische Kreditinstitute 859,8 830,3
Forderungen an ausländische Kreditinstitute 1.018,1 735,9
FORDERUNGEN AN KREDITINSTITUTE 1.877,9 1.566,2
11. FORDERUNGEN AN KUNDEN 30.6.2012 31.12.2011
Forderungen an inländische Kunden 7.016,8 6.851,5
Forderungen an ausländische Kunden 4.277,2 4.062,7
FORDERUNGEN AN KUNDEN 11.294,1 10.914,2
12. RISIKOVORSORGEN
Stand Wechselkurs Zufüh Ver Auflö Stand
In Mio. € 1.1.2012 änderung rungen brauch sungen 30.6.2012
Einzelwertberichtigungen 221,8 0,3 25,0 -18,9 -10,1 218,1
Länderrisiken 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Portfoliowertberichtigungen gem.
IAS 39
128,4 0,0 7,7 0,0 0,0 136,1
Risikovorsorgen im
Kreditgeschäft 1)
350,3 0,3 32,7 -18,9 -10,1 354,2
Rückstellungen für das
Kreditgeschäft
131,0 0,0 7,0 0,0 -5,8 132,2
GESAMTSUMME
RISIKOVORSORGEN
481,3 0,3 39,7 -18,9 -15,9 486,4

1) Risikovorsorgen im Kreditgeschäft werden in der Position Bilanz Aktiva 4 ausgewiesen

13. HANDELSAKTIVA 30.6.2012 31.12.2011
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere
Börsennotiert 0,7 10,4
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere
Börsennotiert 3,4 4,3
Positive Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten
Währungsbezogene Geschäfte 0,9 1,7
Zinsbezogene Geschäfte 44,8 34,0
Sonstige Geschäfte 0,0 0,0
HANDELSAKTIVA 49,9 50,4
14. FINANZANLAGEN 30.6.2012 31.12.2011
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche
Wertpapiere
3.064,7 3.286,2
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 305,1 297,8
Beteiligungen/Anteile
An verbundenen Unternehmen 231,1 226,5
An at Equity bewerteten Unternehmen
-
Kreditinstituten
226,0 213,1
-
Nicht-Kreditinstituten
313,6 308,3
An sonstigen Beteiligungen
-
Kreditinstituten
10,8 10,8
-
Nicht-Kreditinstituten
47,8 49,5
FINANZANLAGEN 4.199,2 4.392,2
a)
Finanzielle Vermögenswerte FV/PL
301,0 288,5
b)
Finanzielle Vermögenswerte AfS
1.079,2 1.075,5
c)
Finanzielle Vermögenswerte HtM
2.279,3 2.506,8
d)
Anteile an at Equity Unternehmen
539,6 521,4
FINANZANLAGEN 4.199,2 4.392,2
15. IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE 30.6.2012 31.12.2011
Sonstiges immaterielles Anlagevermögen 3,1 3,8
Kundenstock 0,7 0,8
IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE 3,8 4,6
16. SACHANLAGEN 30.6.2012 31.12.2011
Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien 80,0 76,3
Grundstücke und Gebäude 67,2 65,9
Betriebs- und Geschäftsausstattung 67,2 61,9
Sonstige Sachanlagen 10,6 16,0
SACHANLAGEN 225,0 220,1
17. SONSTIGE AKTIVA 30.6.2012 31.12.2011
Latente Steueransprüche 38,6 39,9
Sonstige Vermögensgegenstände 295,0 344,3
Rechnungsabgrenzungsposten 4,2 2,0
SONSTIGE AKTIVA 337,8 386,2
18. VERBINDLICHKEITEN GEGENÜBER KREDITINSTITUTEN 30.6.2012 31.12.2011
Verbindlichkeiten gegenüber
-
Inländischen Kreditinstituten
2.067,3 1.823,2
-
Ausländischen Kreditinstituten
2.275,5 2.455,4
VERBINDLICHKEITEN GEGENÜBER KREDITINSTITUTEN 4.342,8 4.278,6
19. VERBINDLICHKEITEN GEGENÜBER KUNDEN 30.6.2012 31.12.2011
Spareinlagen 3.432,3 3.407,6
Sonstige 5.778,0 5.656,6
VERBINDLICHKEITEN GEGENÜBER KUNDEN 9.210,3 9.064,2
20. VERBRIEFTE VERBINDLICHKEITEN 30.6.2012 31.12.2011
Begebene Schuldverschreibungen
Andere Verbriefte Verbindlichkeiten
1.451,1
75,3
1.370,4
136,2
VERBRIEFTE VERBINDLICHKEITEN 1.526,3 1.506,6
21. RÜCKSTELLUNGEN 30.6.2012 31.12.2011
Abfertigungs- und Pensionsrückstellungen 207,8 207,7
Jubiläumsgeldrückstellung 8,7 8,6
Rückstellungen für das Kreditgeschäft 132,2 131,0
Sonstige Rückstellungen 53,3 55,4
RÜCKSTELLUNGEN 402,0 402,6
22. SONSTIGE PASSIVA 30.6.2012 31.12.2011
Handelspassiva 14,2 36,4
Steuerschulden 18,9 12,6
Sonstige Verbindlichkeiten 178,5 171,9
Rechnungsabgrenzungsposten 44,6 44,5
SONSTIGE PASSIVA 256,3 265,3
23. SONSTIGE PASSIVA (ANTEIL HANDELSPASSIVA) 30.6.2012 31.12.2011
Währungsbezogene Geschäfte 0,8 1,2
Zinsbezogene Geschäfte 13,4 34,7
Sonstige Geschäfte 0,0 0,4
HANDELSPASSIVA 14,2 36,4
24. NACHRANGKAPITAL 30.6.2012 31.12.2011
Begebene nachrangige Schuldverschreibungen 6,5 6,6
Ergänzungskapital 609,5 658,4
Hybridkapital 81,0 79,4
NACHRANGKAPITAL 697,0 744,4
25. EIGENKAPITAL 30.6.2012 31.12.2011
Gezeichnetes Kapital 84,2 86,2
Kapitalrücklagen 189,9 194,5
Gewinnrücklagen (inkl. Bilanzgewinn) 981,1 915,3
Unversteuerte Rücklagen 22,7 22,7
Passive Unterschiedsbeträge 1,9 1,9
Anteile in Fremdbesitz 2,9 1,4
EIGENKAPITAL 1.282,7 1.222,0
26. EVENTUALVERBINDLICHKEITEN UND KREDITRISIKEN 30.6.2012 31.12.2011
Sonstige Eventualverbindlichkeiten (Haftungen und Akkreditive) 1.342,6 1.341,3
EVENTUALVERBINDLICHKEITEN 1.342,6 1.341,3
Verbindlichkeiten aus unechten Pensionsgeschäften 0,0 0,0
Sonstige Kreditrisiken (unwiderrufliche Kreditzusagen) 1.991,6 1.927,6
KREDITRISIKEN 1.991,6 1.927,6

27. SEGMENTBERICHTERSTATTUNG KERNGESCHÄFTSBEREICHE

Privat Firmen Financial Sonstige Konzern-GuV
Markets 1. Hj. 2012
Zinsergebnis 27,9 97,3 20,0 0,0 145,2
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -5,7 -18,3 -0,7 0,0 -24,7
Provisionsergebnis 24,8 30,3 0,0 0,0 55,1
Handelsergebnis 0,0 0,2 4,5 0,0 4,6
Verwaltungsaufwand -42,8 -59,2 -2,8 -11,8 -116,6
Sonstiger betrieblicher Erfolg 2,7 6,4 -0,3 0,6 9,4
Außerordentliches Ergebnis 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Periodenüberschuss vor Steuern 7,0 56,6 20,6 -11,3 73,0
Ø Kredit- und Marktrisikoäquivalent 1.179,4 7.861,0 3.876,7 0,0 12.917,0
Ø zugeordnetes Eigenkapital 114,7 764,5 377,0 0,0 1.256,2
Return on Equity (RoE) 12,2% 14,8% 10,9% 11,6%
Cost-Income-Ratio 77,1% 44,2% 11,6% 54,4%

INFORMATIONEN AUFGRUND ÖSTERREICHISCHEN RECHTS

28. PERSONAL 1.Hj. 2012 GJ 2011
Angestellte 2.020 2.054
Arbeiter 21 21
GESAMTKAPAZITÄT 2.041 2.075
29. KONZERNEIGENMITTEL UND BANKAUFSICHTLICHES EIGENMITTELERFORDERNIS
Anrechenbare Eigenmittel gemäß § 24 BWG in Mio. €
Zusammensetzung 30.6.2012 31.12.2011 30.6.2011
1. Kernkapital
Grundkapital 86,3 86,3 86,3
Eigene Aktien im Bestand -7,0 -0,4 -0,2
Offene Rücklagen 886,5 886,5 821,2
Anteile anderer Gesellschafter 3,0 1,5 1,4
Unterschiedsbetrag aus Kapitalkonsolidierung 4,3 4,3 -2,6
Unterschiedsbetrag aus Equity-Bewertung 114,1 114,1 48,8
Hybridkapital 79,0 79,0 79,0
Abzug Immaterieller Wirtschaftsgüter -4,0 -3,8 -5,5
SUMME KERNKAPITAL (TIER I) 1.162,3 1.167,6 1.028,6
KERNKAPITALQUOTE 10,92 % 11,51 % 10,13 %
2. Ergänzende Eigenmittel (TIER II)
Anrechenbare Ergänzungskapital-Anleihen 422,8 467,7 444,4
Neubewertungsreserven (bereits 45 % d.st.Res.) 111,7 85,2 152,4
Nachrangige Anleihen (Erg.kap. unter 3 J RLZ) 24,1 33,1 38,3
SUMME ERGÄNZENDE EIGENMITTEL (TIER II) 558,6 586,1 635,1
3. TIER III
Ergänzung um volumensmäßig nicht mehr als 1,0 1,8 3,1
TIER II anrechenbare nachrangige Anleihen
SUMME TIER III KAPITAL 1,0 1,8 3,1
4. Abzugsposten
Abzug Anteile an KI/FI über 10 % Beteiligung -82,3 -82,4 -82,3
Abzug Anteile an KI/FI bis 10 % Beteiligung 0,0 0,0 0,0
EIGENMITTEL INSGESAMT 1.639,6 1.673,1 1.584,4
Darunter: Eigenmittel gem. § 23 (14) Z 7 BWG 1,0 1,8 3,1
EIGENMITTELQUOTE 15,41 % 16,49 % 15,60 %
Eigenmittelerfordernisse 30.6.2012 31.12.2011 30.6.2011
Kreditrisiko gem. § 22 (2) BWG 851,0 811,2 812,3
Handelsbuch gem. § 22 o (2) BWG 1,0 1,8 3,1
Operationelles Risiko gem. § 22 k BWG 62,2 62,2 59,2
Qualifizierte Beteiligungen gem. § 29 (4) BWG 0,0 0,0 0,0
EIGENMITTELERFORDERNIS INSGESAMT 914,2 875,1 874,6
FREIE EIGENMITTEL 725,4 798,0 709,8
Basis für die Ermittlung der Haftrücklage und Quotenberechnung
Bemessungsgrundlage Kreditrisiko - § 22 (2) BWG 10.637,4 10.139,8 10.154,3
Spezifisches Positionsrisiko des Handelsbuches - 4,1 6,4 4,1
§ 22 o Z 1,3,6 BWG
BEMESSUNGSGRUNDLAGE INSGESAMT 10.641,5 10.146,2 10.158,4
Finanzkalender 2012
25.05.2012 Ergebnis 1. Quartal 2012
24.08.2012 Ergebnis 1. - 2. Quartal 2012
30.11.2012 Ergebnis 1. - 3. Quartal 2012

Alle Informationen sind auf www.oberbank.at im Bereich Investor Relations elektronisch verfügbar.

ERKLÄRUNG DES VORSTANDES GEM. § 87 BÖRSEGESETZ

Der Vorstand erklärt, dass

  • der vorliegende verkürzte Abschluss in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlichten und in Kraft befindlichen International Financial Reporting Standards (IFRS) und International Accounting Standards (IAS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und deren Auslegung durch das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) erstellt worden ist und ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Oberbank Konzerns vermittelt.
  • der Bericht das erste Halbjahr 2012 (1. Jänner 2012 bis 30. Juni 2012) abdeckt und ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Oberbank Konzerns unter Anwendung der in den IFRS verankerten Grundsätze bezüglich Zwischenberichterstattung vermittelt.

Die Großgeschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen beliefen sich zum 30.6.2012 auf:

  • Assoziierte Unternehmen T € 0
  • Verbundene Unternehmen T € 0
  • Sonstige nahestehende Unternehmen und Personen T € 0

Linz, am 24. August 2012

Der Vorstand

Dr. Franz Gasselsberger, MBA (Vorsitzender) e.h. Mag. Dr. Josef Weißl, MBA e.h. Mag. Florian Hagenauer, MBA e.h.

Hinweise

Die Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der Oberbank beziehen, stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder Risiken in nicht kalkulierter Höhe eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Angaben über Marktanteile beruhen auf den zu Redaktionsschluss letztverfügbaren Daten.

Bei der Summierung von gerundeten Beträgen und bei der Errechnung der Veränderungsraten können geringfügige Differenzen im Vergleich zur Ermittlung aus den nicht gerundeten Rechnungsgrundlagen auftreten.

Impressum

Medieninhaber (Verleger) und Herausgeber: Oberbank AG, 4020 Linz, Untere Donaulände 28 Internet: www.oberbank.at , E-Mail: [email protected] Redaktion: Sekretariat, Telefon (0732) 78 02-0

Der Oberbank Aktionärs-Report erscheint drei Mal pro Jahr.

3 BANKEN GRUPPE IM ÜBERBLICK

Oberbank Konzern BKS Bank Konzern BTV Konzern
Erfolgszahlen in Mio. € 1. Hj. 2012 1. Hj. 2011 1. Hj. 2012 1. Hj. 2011 1. Hj. 2012 1. Hj. 2011
Zinsergebnis 145,2 167,8 71,7 70,8 83,7 80,8
Risikovorsorgen im -24,7 -50,7 -18,6 -22,5 -19,0 -19,1
Kreditgeschäft
Provisionsergebnis 55,1 53,0 22,0 21,0 21,4 22,0
Verwaltungsaufwand -116,6 -112,4 -49,5 -46,6 -47,1 -46,0
Periodenüberschuss vor 73,0 69,5 25,3 24,4 38,3 38,1
Steuern
Konzernperiodenüberschuss 59,5 60,3 22,1 21,9 31,7 31,6
Bilanzzahlen in Mio. € 30.6.2012 31.12.2011 30.6.2012 31.12.2011 30.6.2012 31.12.2011
Bilanzsumme 17.717,5 17.483,7 6.670,0 6.456,0 9.479,9 9.214,7
Forderungen an Kunden
nach Risikovorsorgen
10.939,9 10.563,9 4.758,5 4.647,8 6.150,8 6.030,1
Primärmittel 11.433,6 11.315,2 4.302,7 4.251,4 6.467,2 6.627,8
hievon Spareinlagen 3.432,3 3.407,6 1.823,4 1.786,3 1.288,0 1.260,0
hievon verbriefte
Verbindlichkeiten inkl.
Nachrangkapital
2.223,3 2.250,9 729,2 715,7 1.131,8 1.255,0
Eigenkapital 1.282,7 1.222,0 671,9 644,9 803,4 767,4
Betreute Kundengelder 20.346,2 19.764,5 10.290,0 10.025,5 10.939,6 10.970,6
Eigenmittel nach BWG 30.6.2012 31.12.2011 30.6.2012 31.12.2011 30.6.2012 31.12.2011
in Mio. €
Bemessungsgrundlage 10.641,5 10.146,2 4.439,1 4.415,2 6.434,5 6.077,9
Eigenmittel 1.639,6 1.673,1 676,7 681,9 943,3 934,7
hievon Kernkapital (Tier I) 1.162,3 1.167,6 598,4 599,5 776,2 776,1
Eigenmittelüberschuss 725,4 798,0 294,4 301,9 404,0 423,8
Kernkapitalquote in % 10,92 11,51 12,37 12,46 12,06 12,77
Eigenmittelquote in % 15,41 16,49 15,24 15,44 14,66 15,38
Unternehmenskennzahlen
in %
1. Hj. 2012 GJ 2011 1. Hj. 2012 GJ 2011 1. Hj. 2012 GJ 2011
Return on Equity vor Steuern
(Eigenkapitalrendite)
11,62 10,56 7,68 6,07 9,80 8,96
Return on Equity nach
Steuern
9,47 9,32 6,72 5,73 8,13 7,42
Cost-Income-Ratio (Kosten
Ertrag-Relation)
54,42 50,64 52,15 46,71 44,08 45,65
Risk-Earning-Ratio
(Kreditrisiko/Zinsergebnis)
16,99 28,58 25,98 22,07 22,70 22,54
Ressourcen 1. Hj. 2012 GJ 2011 1. Hj. 2012 GJ 2011 1. Hj. 2012 GJ 2011
Durchschnittlich gewichteter 2.020 2.054 927 901 783 790
Mitarbeiterstand
Anzahl der Geschäftsstellen 149 150 54 55 39 40
zum Quartals- / Jahresende

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