AI Terminal

MODULE: AI_ANALYST
Interactive Q&A, Risk Assessment, Summarization
MODULE: DATA_EXTRACT
Excel Export, XBRL Parsing, Table Digitization
MODULE: PEER_COMP
Sector Benchmarking, Sentiment Analysis
SYSTEM ACCESS LOCKED
Authenticate / Register Log In

Oberbank AG

Quarterly Report Nov 30, 2012

781_rns_2012-11-30_83e833ae-0eed-4731-8dfd-e5bfe26a95c0.pdf

Quarterly Report

Open in Viewer

Opens in native device viewer

OBERBANK IM ÜBERBLICK

Erfolgszahlen in Mio. € 1.-3. Qu. 2012 +/- 1.-3. Qu. 2011
Zinsergebnis 230,1 -10,4 % 256,7
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -43,9 -41,6 % -75,1
Provisionsergebnis 81,6 2,0 % 80,1
Verwaltungsaufwand -177,5 4,4 % -170,0
Betriebsergebnis 151,0 -15,5 % 178,7
Periodenüberschuss vor Steuern 107,1 3,4 % 103,6
Konzernperiodenüberschuss 89,0 -2,8 % 91,6
Bilanzzahlen in Mio. € 30.9.2012 +/- 31.12.2011
Bilanzsumme 17.642,7 0,9 % 17.483,7
Forderungen an Kunden nach Risikovorsorgen 10.825,9 2,5 % 10.563,9
Primärmittel 11.348,0 0,3 % 11.315,2
hievon Spareinlagen 3.371,7 -1,1 % 3.407,6
hievon verbriefte Verbindlichkeiten inkl. Nachrangkapital 2.196,4 -2,4 % 2.250,9
Eigenkapital 1.325,5 8,5 % 1.222,0
Betreute Kundengelder 21.014,3 6,3 % 19.764,5
Eigenmittel nach BWG in Mio. € 30.9.2012 +/- 31.12.2011
Bemessungsgrundlage 10.530,2 3,8 % 10.146,2
Eigenmittel 1.669,8 -0,2 % 1.673,1
hievon Kernkapital (Tier I) 1.169,0 0,1 % 1.167,6
Eigenmittelüberschuss 764,6 -4,2 % 798,0
Kernkapitalquote in % 11,10 -0,41 %-P. 11,51
Eigenmittelquote in % 15,86 -0,63 %-P. 16,49
Unternehmenskennzahlen in % 1.-3. Qu. 2012 +/- 1.-3. Qu. 2011
Return on Equity vor Steuern (Eigenkapitalrendite) 11,24 -0,37 %-P. 11,61
Return on Equity nach Steuern 9,34 -0,92 %-P. 10,26
Cost-Income-Ratio (Kosten-Ertrag-Relation) 54,04 5,29 %-P. 48,75
Risk-Earning-Ratio (Kreditrisiko/Zinsergebnis) 19,06 -10,20 %-P. 29,26
Ressourcen 1.-3. Qu. 2012 +/- GJ 2011
Durchschnittlich gewichteter Mitarbeiterstand 2.018 -36 2.054
Anzahl der Geschäftsstellen zum Quartals- / Jahresende 149 -1 150

LAGE DES OBERBANK-KONZERNS IN DEN ERSTEN DREI QUARTALEN 2012

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

in den ersten drei Quartalen 2012 hat sich die Oberbank wieder sehr gut entwickelt. Wir haben bei Krediten und Einlagen weitere Zuwächse erzielt, das Kreditrisiko ist exzellent und wir sind besonders gut mit Kapital ausgestattet. Außerdem ist es uns gelungen, das ausgezeichnete Ergebnisniveau des Vorjahres wieder zu

erreichen.

Damit haben wir uns erneut besser als der Gesamtmarkt entwickelt!

Weiterhin schwieriges wirtschaftliches Umfeld

Diese Entwicklung ist angesichts des wirtschaftlichen Umfeldes besonders beachtlich.

Das Vertrauen der Finanzmärkte ist nach den EZB-Beschlüssen von Anfang September wieder etwas fester geworden. Gleichzeitig werden aber die Konjunkturprognosen laufend nach unten korrigiert, auch die bis zuletzt optimistischen heimischen Unternehmen erwarten eine Abflachung der Konjunktur und der Druck auf die Zinsspanne ist weiterhin enorm.

Erneut sehr gutes Ergebnis

Trotz dieser ungünstigen Rahmenbedingungen stieg unser Überschuss vor Steuern im Vergleich zu den ersten drei Quartalen 2011 um 3,4 % auf 107,1 Mio. Euro, der Überschuss nach Steuern blieb mit 89,0 Mio. Euro trotz der sehr stark angestiegenen Steuerleistung nur marginal unter dem entsprechenden Vorjahreswert.

Rückläufiges Zins-, gestiegenes Dienstleistungsergebnis

Das gesamte Zinsergebnis ist im Jahresabstand um 10,4 % auf 230,1 Mio. Euro zurückgegangen.

Das operative Zinsergebnis war mit 206,0 Mio. Euro gleich hoch wie in den ersten drei Quartalen 2011, weil der

Kreditzuwachs den starken Rückgang der Zinsspanne kompensiert hat. Das Equity-Ergebnis lag hingegen mit 24,1 Mio. Euro um 53,4 % unter dem Vorjahreswert, Grund dafür sind deutlich geringere Überschüsse der Beteiligungsunternehmen.

Das Provisionsergebnis wuchs auf 81,6 Mio. Euro (+ 2,0 %), wobei besonders die Zahlungsverkehrsprovisionen (+ 7,2 %) herausragten. Die Wertpapierprovisionen gingen trotz der schwierigen Lage an den Börsen auf 24,4 Mio. Euro nur leicht zurück.

Weiterer Anstieg der Finanzierungsleistung

  • 3,0 % Kreditwachstum auf 11,2 Mrd. Euro
  • Kommerz- und Privatkredite tragen zum Wachstum bei

Die Kommerzkredite stiegen zum 30.9.2012, trotz der Eintrübung des konjunkturellen Umfeldes, um 2,9 % auf 9.089,3 Mio. Euro.

Bei den Privatkrediten kam es zu einem Anstieg um 3,5 % auf 2.100,8 Mio. Euro. Die Neuvergabe war mit + 27 % besonders erfreulich, gleichzeitig gingen die im ersten und zweiten Quartal sehr hohen vorzeitigen Rücklösungen merklich zurück.

Einlagenwachstum vom Sicherheitsbedürfnis der KundInnen und Konditionenpolitik geprägt

  • Überdurchschnittlicher Anstieg der Spar-, Sicht- und Termineinlagen
  • Mehr als 21,0 Mrd. Euro betreute Kundenvermögen
  • Abflachung der Wachstumsdynamik bis Jahresende

Bei den AnlegerInnen sehen wir im Moment ein besonderes Sicherheitsbedürfnis: Der Wunsch nach Kapitalerhalt steht im Vordergrund, trotz niedriger Zinsen ist das Sparbuch die bevorzugte Anlageform.

Die gesamten Primäreinlagen stiegen zum 30.9.2012 um 3,1 % auf 11.348,0 Mio. Euro, wobei die Spar-, Sicht- und Termineinlagen um 5,4 % auf 9.151,7 Mio. Euro überdurchschnittlich stark zulegen konnten.

Das Volumen der Wertpapiere auf den Depots unserer KundInnen erreichte Ende September mit 9.666,3 Mio. Euro (+ 13,1 %) ein neues Allzeithoch, damit stiegen die gesamten uns zur Betreuung anvertrauten Kundenvermögen um 7,5 % auf 21.014,3 Mio. Euro.

Sehr gute Kennzahlen, starke Kapitalausstattung

  • Return on Equity 11,24 % vor Steuern, 9,34 % nach Steuern
  • Cost-Income-Ratio 54,04 %
  • Kernkapitalquote von 10,13 % auf 11,10 % gestiegen
  • Eigenmittelquote fast doppelt so hoch wie vorgeschrieben

Der Return on Equity ist mit 11,24 % vor und 9,34 % nach Steuern weiterhin auf sehr gutem Niveau, auch die Cost-Income-Ratio liegt mit 54,04 % ausgezeichnet.

Das Kernkapital der Oberbank stieg im Jahresabstand um fast 14 % auf 1.169,0 Mio. Euro, die Kernkapitalquote von 10,13 % auf 11,10 %. Die Eigenmittel stiegen um knapp 9 % auf 1.669,8 Mio. Euro, die Eigenmittelquote von 15,86 % ist damit fast doppelt so hoch wie gesetzlich vorgeschrieben.

Trotz des deutlichen Kreditwachstums liegen diese Quoten österreichweit im Spitzenfeld, daher sind bei der Oberbank auch weiterhin keine Krediteinschränkungen nötig!

Generaldirektor Dr. Franz Gasselsberger, MBA

DIE OBERBANK AKTIE

Die Oberbank Aktie hat sich in den ersten drei Quartalen 2012 weiterhin überdurchschnittlich stabil entwickelt.

Kennzahlen der Oberbank Aktien 1.-3. Qu. 2012 1.-3.Qu. 2011
Anzahl Stamm-Stückaktien 25.783.125 25.783.125
Anzahl Vorzugs-Stückaktien 3.000.000 3.000.000
Höchstkurs Stamm-/Vorzugsaktie in € 48,10 / 39,75 47,00 / 39,85
Tiefstkurs Stamm-/Vorzugsaktie in € 47,15 / 38,10 44,80 / 38,80
Schlusskurs Stamm-/Vorzugsaktie in € 47,85 / 38,40 47,00 / 39,85
Marktkapitalisierung in Mio. € 1.348,9 1.331,4
IFRS-Ergebnis pro Aktie in € annualisiert 4,13 4,25
Kurs-/Gewinn-Verhältnis Stammaktie 11,59 11,06
Kurs-/Gewinn-Verhältnis Vorzugsaktie 9,30 9,38

Oberbank Stamm- und Vorzugsaktien und ATX (September 2000 = 100 %)

DIE GESCHÄFTSFELDER IN DEN ERSTEN DREI QUARTALEN

Beträge in Mio. € 1.-3.Qu. 2012 1.-3.Qu. 2011 +/- absolut +/- %
Zinsergebnis 147,5 141,3 6,1 4,3
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -33,1 -37,6 4,5 -11,9
Provisionsergebnis 45,0 44,6 0,4 0,8
Handelsergebnis 0,1 -0,2 0,3 >-100
Verwaltungsaufwand -90,5 -80,4 -10,2 12,6
Sonstiger betrieblicher Erfolg 10,1 7,5 2,6 34,8
Außerordentliches Ergebnis 0,0 0,0 0,0
Periodenüberschuss vor Steuern 79,1 75,4 3,7 4,9
Ø Kredit- und Marktrisikoäquivalent (BWG) 7.907,5 7.746,8 160,7 2,1
Ø zugeordnetes Eigenkapital 778,2 701,8 76,4 10,9
Return on Equity (RoE) 13,5 % 14,3 % -0,8 %-P.
Cost-Income-Ratio 44,7 % 41,6 % 3,1 %-P.

SEGMENT FIRMENKUNDEN

Ergebnisverbesserung im Segment Firmenkunden

Die Ergebnisverbesserung im Segment Firmenkunden um 4,9 % / 3,7 Mio. auf 79,1 Mio. Euro ist hauptsächlich auf die Verbesserung des Zins- und Provisionsergebnisses und die Verminderung der Risikovorsorgen zurückzuführen. Das Zinsergebnis verzeichnete einen Anstieg um 4,3 % / 6,1 Mio. auf 147,5 Mio. Euro, das Provisionsergebnis erhöhte sich um 0,8 % / 0,4 Mio. auf 45,0 Mio. Euro und die Risikovorsorgen gingen um 11,9 % / 4,5 Mio. Euro auf 33,1 Mio. Euro zurück.

Die Verwaltungsaufwendungen verzeichneten einen Anstieg um 12,6 % / 10,2 Mio. auf 90,5 Mio. Euro, der sonstige betriebliche Erfolg erhöhte sich um 34,8 % / 2,6 Mio. auf 10,1 Mio. Euro.

Der Return on Equity sank um 0,8 %-Punkte auf 13,5 % und die Cost-Income-Ratio erhöhte sich um 3,1 %-Punkte auf 44,7 %.

Knapp 41.000 Firmenkunden

Der positive Trend bei der Neukundengewinnung setzte sich in den ersten drei Quartalen 2012 fort, seit Jahresbeginn konnten wir 4.097 neue Firmenkunden gewinnen. Derzeit betreut die Oberbank 40.913 Firmenkunden.

Kommerzkredite

Die Kommerzkredite stiegen im Jahresabstand um erfreuliche 2,9 % / 259,1 Mio. auf 9.089,3 Mio. Euro.

Kommerzkredite Zuwachs im Jahresabstand
Stand 30.9.2012 Stand 30.9.2011 absolut in %
€ 9.089,3 Mio. € 8.830,2 Mio. € 259,1 Mio. 2,9 %

Investitionsfinanzierung

Das Obligo der Investitionsfinanzierungen erhöhte sich um 5,1 % / 301,1 Mio. auf 6.182,0 Mio. Euro.

Investitionsfinanzierung Zuwachs im Jahresabstand
Stand 30.9.2012 Stand 30.9.2011 absolut in %
€ 6.182,0 Mio. € 5.880,9 Mio. € 301,1 Mio. 5,1 %

Die Anzahl der über die Oberbank in Österreich und Deutschland eingereichten Förderansuchen für Investitionsund Innovationsprojekte erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3 % auf 568. Die Investitionsbeträge der hinter diesen Förderanträgen stehenden Projekte sind in den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres gegenüber dem Vorjahr um 18 % deutlich angestiegen.

Die Entwicklung bei den ausgereichten Förderkrediten ist ebenfalls positiv: Das Obligo per 30.9.2012 konnte im Jahresabstand um 11 % auf 569,5 Mio. Euro gesteigert werden.

Leasing

Die Leasing-Kundenforderungen stiegen im Jahresabstand um 3,3 % oder 48,4 Mio. Euro auf 1.526,0 Mio. Euro.

Leasing-Kundenforderungen Zuwachs im Jahresabstand
1.-3. Quartal 2012 1.-3. Quartal 2011 absolut in %
€ 1.526,0 Mio. € 1.477,9 Mio. € 48,1 Mio. 3,3 %

Das Neugeschäftsvolumen erhöhte sich im Vergleich zur Vorjahresperiode von 365,4 Mio. Euro um 4,6 % / 16,9 Mio. auf 382,3 Mio. Euro. Die Dynamik im Neugeschäft hat sich somit, speziell im Mobilienbereich, verlangsamt. Die Kern- und Wachstumsmärkte Österreich und Bayern bleiben mit ca. 70 % weiterhin Treiber des Neugeschäfts, wobei sich auch die Expansionsmärkte, allen voran Ungarn, im dritten Quartal erfreulich entwickelt haben.

Strukturierte Finanzierungen

Die Nachfrage nach Strukturierten Finanzierungen setzte sich im dritten Quartal 2012 fort: Seit Jahresbeginn bearbeitete die Oberbank in diesem Bereich bereits 130 Projekte. Der Schwerpunkt bei den Sonderfinanzierungen lag weiterhin im Bereich Gesellschafterwechsel, wobei Finanzierungsanfragen gleichermaßen von Unternehmen, Private Equity Fonds und Privatinvestoren zu verzeichnen waren. Der Refinanzierungsbedarf von Unternehmen blieb auf hohem Niveau, sodass sich von Jänner bis September 2012 das bearbeitete Projektvolumen zum Vergleichszeitraum des Vorjahres beinahe verdoppelt hat. Weitgehend konstant verliefen im dritten Quartal 2012 die Finanzierungsanfragen für klassische Investitionen und im Bereich des Forderungsmanagements. Bei letzteren steigen erfahrungsgemäß die Aktivitäten zum Jahresende aufgrund bilanzpolitischer Maßnahmen an.

Oberbank Opportunity Fonds

Trotz der schwierigen und wechselhaften wirtschaftlichen Rahmenbedingungen besteht weiterhin Akquisitionsbereitschaft. Neben Expansionsfinanzierungen und Gesellschafterwechseln (Management Buy-In, Management Buy-Out, Owners Buy-Out) hat auch der Buy-Out durch den Private-Equity-Fonds Bedeutung.

Die Sicherstellung einer gesunden Bilanzstruktur ist ebenfalls ein wichtiges Finanzierungsthema, denn sensibilisiert durch die Krise haben Unternehmen ein höheres Bedürfnis nach einer soliden Haftkapitalquote, mit der sich auch Phasen des unternehmerischen Umbruchs überbrücken lassen. Somit ist der Oberbank Opportunity Fonds als Finanzierungspartner mit einer starken Regionalbank im Rücken hervorragend positioniert.

Seit Jahresbeginn hatte der Oberbank Opportunity Fonds 118 Anfragen und fünf Finanzierungen wurden bereits erfolgreich abgeschlossen.

Seit dem Bestehen des Oberbank Opportunity Fonds wurden bereits 36 Transaktionen mit Eigen- und/oder Mezzaninkapital finanziell begleitet. Das kommittierte Gesamtvolumen beläuft sich auf 76, 5 Mio. Euro (bei einem Fondsvolumen von insgesamt 150 Mio. Euro). Vom aushaftenden Obligo per 30.9.2012 in Höhe von 42,2 Mio. Euro entfallen 17,8 Mio. Euro auf Eigenkapital und 24,4 Mio. Euro auf Mezzaninkapital.

Syndizierung und internationale Kredite

Im Bereich Syndizierung und Internationale Kredite stiegen sowohl Kreditvolumen als auch Stückzahlen. Beigetragen zu dieser positiven Entwicklung hat unter anderem die Teilnahme an zahlreichen Schuldscheindarlehen.

Bei den Konsortialfinanzierungen konnte die Oberbank wieder neue Mandatierungen als Konsortialführer verbuchen. Damit konnten wir, bezogen auf die Stückzahlen im dritten Quartal, einen Rekordstand von Finanzierungen unter Konsortialführerschaft der Oberbank erreichen.

Exportfinanzierung und -förderung

Über die Sommermonate hat sich die internationale Konjunktur und damit auch die österreichische Exportkonjunktur etwas abgekühlt. Das wirkt sich unmittelbar auf die Internationalisierungsaktivitäten der Unternehmen aus: Bestehende Projekte werden revidiert, redimensioniert oder verschoben. Bei den ExporteurInnen rückt das Thema der Forderungsabsicherung wieder verstärkt in den Vordergrund und Produkte zur Absatzfinanzierung, wie Forderungsankäufe, werden wieder häufiger nachgefragt.

Die Oberbank als Vollsortimenter mit hoher Beratungskompetenz profitiert in diesem Umfeld besonders und nimmt sich insbesondere der KMU an.

Der Marktanteil der Oberbank im KMU-relevanten Exportfondsverfahren beträgt erfreuliche 11,44 %.

Dokumenten- und Garantiegeschäft

Die erfolgreiche Entwicklung aus dem ersten Halbjahr 2012 setzte sich auch im dritten Quartal — wenn auch in der Stückzahlenentwicklung etwas verhaltener — fort. Nach wie vor halten wir bei einem Spitzenwert von 18 % Plus bei den Akkreditiv- und Inkassoprovisionen und einem Ergebniszuwachs aus dem Auslandsgarantiegeschäft von 6,6 %.

Zahlungsverkehr

Die Zahlungsverkehrserträge entwickelten sich in den ersten drei Quartalen 2012 mit einem Plus von 7,2 % weiterhin klar positiv.

1.-3. Quartal 2012 FirmenkundInnen PrivatkundInnen Summe
Elektronische ZV-Kundenaufträge 17.063.735 3.162.676 20.226.411
Beleghafte ZV-Kundenaufträge 502.363 687.049 1.189.412
Summe 17.566.098 3.849.725 21.415.823
Elektronischer Auftragsanteil 97,14 % 82,15 % 94,45 %
Beleghafter Auftragsanteil 2,86 % 17,85 % 5,55 %

SEPA

Im Fokus der ersten drei Quartale stand das Thema SEPA. Mit der neuen EU-SEPA-Verordnung werden ab Februar 2014 alle nationalen Auftragsarten (Überweisung, Lastschrift) durch entsprechende SEPA Instrumente (SEPA Überweisung, SEPA Lastschrift) ersetzt. Die Oberbank bietet in Österreich und Deutschland bereits jetzt umfangreiche und aktive Information in SEPA Kundenworkshops und in einem speziellen SEPA FIT-Paket für Unternehmen an. SpezialistInnen stehen den KundInnen mit Rat und Tat zur Seite, seit dem dritten Quartal auch per Mail: für Fragen rund um SEPA wurde eine eigene E-Mail-Adresse: [email protected] eingerichtet.

Internationales Banken- und Institutionen-Netzwerk

In den ersten neun Monaten 2012 stand die Unterstützung unserer Export-KundInnen bei deren weltweiten Aktivitäten weiterhin im Blickpunkt. Die Oberbank festigte und baute ihre Kontakte zu Netzwerkbanken in Zentralund Osteuropa, in Indien, China und Südost-Asien weiter aus. Durch kostengünstigeren Direkterhalt der Banksicherungsinstrumente wie Akkreditiv oder Bankgarantie bei gleichzeitiger Risikoübernahme durch unser Haus ermöglichen wir dem Exporteur zwei Zusatzvorteile aus einer Hand.

Zudem erreichten wir im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr eine noch höhere Datenqualität und geringere Reklamationsquoten durch eine optimierte Steuerung der Zahlungsströme in den gängigen Währungen. Für Währungen von Wachstumsländern wie z.B. Russland und Mexiko wurden neue Währungskonten eröffnet, die schnelle und direkte Zahlungstransfers sowie Kursabsicherungen für die KundInnen ermöglichen. Mit brasilianischen Banken vereinbarten wir Handelsfinanzierungsverträge, die künftig zusätzliche Chancen zur Intensivierung der Kundenströme bei Import- und Exportgeschäften ermöglichen.

Risikomanagement, Veranlagung

Zins- und Währungsrisikomanagement

Mit Anfang September verzeichneten wir wieder eine starke Zunahme der Absicherungstransaktionen unserer KundInnen. Starke Ausschläge der Hauptwährungen über den Sommer wurden zur Absicherung von Positionen in einer sonst eher ruhigen Handelszeit genutzt. Auffällig ist, dass die Unternehmen dem Thema Devisenabsicherung immer stärkeres Augenmerk schenken. Einer der Gründe dafür ist die immer unsicherer werdende Meldungslage von den internationalen Finanzmärkten.

Primäreinlagen

Die weiterhin großzügige Versorgung der Finanzinstitute des Euro-Raumes mit Liquidität durch die Europäische Zentralbank (EZB) führte im abgelaufenen Quartal zu weiter sinkenden Geldmarktzinsen. Zum Ende des Quartales lag der 3-Monats-Euribor bei 0,20 %, der 12-Monats-Euribor bereits unter 0,70 %. Trotz der niedrigen Zinsen setzten viele AnlegerInnen auf Liquidität und veranlagten ihre Mittel überwiegend kurzfristig. Der Anteil an Sichteinlagen weist nach wie vor hohe Werte auf. Die durchschnittliche Verzinsung der Sichteinlagen fiel im rückläufigen Zinsumfeld des Marktes ebenfalls deutlich.

Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Primäreinlagen in Summe um 3,1% / 341,5 Mio. auf 11.348,0 Mio. Euro.

SEGMENT PRIVATKUNDEN

Beträge in Mio. € 1.-3.Qu. 2012 1.-3.Qu. 2011 +/- absolut +/- %
Zinsergebnis 41,6 43,0 -1,4 -3,2
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -6,2 -8,7 2,5 -28,8
Provisionsergebnis 36,6 35,4 1,2 3,5
Handelsergebnis 0,0 0,0 0,0
Verwaltungsaufwand -63,6 -65,2 1,6 -2,4
Sonstiger betrieblicher Erfolg 4,5 1,3 3,2 >100
Außerordentliches Ergebnis 0,0 0,0 0,0
Periodenüberschuss vor Steuern 13,0 5,9 7,2 >100 %
Ø Kredit- und Marktrisikoäquivalent (BWG) 1.180,1 1.157,7 22,4 1,9
Ø zugeordnetes Eigenkapital 116,1 104,9 11,3 10,7
Return on Equity (RoE) 15,0 % 7,5 % 7,5 %-P.
Cost-Income-Ratio 76,8 % 81,7 % -4,9 %-P.

Erfreuliche Steigerung beim Periodenüberschuss

Im Segment Privatkunden reduzierte sich der Zinssaldo im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,2 % / 1,4 Mio. auf 41,6 Mio. Euro. Das Provisionsergebnis weist eine Steigerung von 3,5 % / 1,2 Mio. auf 36,6 Mio. Euro auf.

Die Risikovorsorgen sanken gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 28,8 % / 2,5 Mio. auf 6,2 Mio. Euro. Die Verwaltungsaufwendungen gingen um 2,4 % / 1,6 Mio. auf 63,6 Mio. Euro zurück. Der sonstige betriebliche Erfolg erhöhte sich um 3,2 Mio. auf 4,5 Mio. Euro. Der Periodenüberschuss im Segment Privatkunden stieg damit auf 13,0 Mio. Euro.

Der Return on Equity stieg um 7,5 %-Punkte auf 15,0 %, die Cost-Income-Ratio verbesserte sich um 4,9 %-Punkte auf 76,8%.

Mehr Privatkunden als ein Jahr zuvor

Das Privatkundengeschäft spiegelt die Wachstumsstrategie der Oberbank wider: per 30.9.2012 betreuten wir in allen in- und ausländischen Geschäftsbereichen 307.634 PrivatkundInnen. In den ersten drei Quartalen konnten 18.478 NeukundInnen gewonnen werden.

Privatkundenanzahl* Zuwachs im Jahresabstand
Stand 30.9.2012 Stand 30.9.2011 absolut in %
307.634 300.346 7.288 2,4 %

* Bei den Privatkunden erfolgt ab 1.1.2011 die Zählung PrivatkundInnen und MitinhaberInnen.

Mehr als 3.000 neue Privatkonten

Seit Jahresbeginn hat der Bestand an Privatkonten um erfreuliche 2.295 Stück zugenommen. Im Jahresabstand beträgt der Zuwachs 3.200 Stück oder 1,9 % auf 173.251 Konten.

Privatkontoanzahl Zuwachs im Jahresabstand
Stand 30.9.2012 Stand 30.9.2011 absolut in %
173.251 170.051 3.200 1,9 %

Privatkredite

Im Vergleich zum 30.9.2011 stieg der Bestand an Privatkrediten um 3,5 % / 71,8 Mio. auf 2.100,8 Mio. Euro.

Das Neuvergabevolumen der Privatkredite liegt seit Jahresbeginn auf hohem Niveau und beträgt per Ende September 424,0 Mio. Euro. Damit liegt es 27 % über dem Volumen des Vorjahresvergleichszeitraumes und wird vor allem von den Auslandsmärkten und dem Wachstumsmarkt Wien getragen.

Seit Jahresbeginn ist in Österreich ein Anziehen der Kreditnachfrage feststellbar. Ausschlaggebend dafür ist u.a. der ungebrochene Trend zu Immobilieninvestitionen. Gleichzeitig war im dritten Quartal ein Nachlassen der vorzeitigen Kreditrückzahlungen zu bemerken. Im dritten Quartal 2012 wurde neuerlich ein Beratungsschwerpunkt zur Reduzierung des Risikos bei Fremdwährungskrediten gestartet.

Privatkredite Zuwachs im Jahresabstand
Stand 30.9.2012 Stand 30.9.2011 absolut in %
€ 2.100,8 Mio. € 2.029,0 Mio. € 71,8 Mio. 3,5 %

Spareinlagen

Das Volumen der Spareinlagen verzeichnete im 12-Monats-Abstand einen Anstieg um 1,3 % / 43,6 Mio. Euro auf 3.371,7 Mio. Euro — und dies trotz der weiterhin niedrigen Sparquote in Österreich.

Spareinlagen Zuwachs im Jahresabstand
Stand 30.9.2012 Stand 30.9.2011 absolut in %
€ 3.371,7 Mio. € 3.328,1 Mio. € 43,6 Mio. 1,3 %

Beim Sparen sind aktuell Umschichtungen von Spareinlagen in Sachwerte festzustellen. Zudem verschob sich das Verhältnis variabel verzinster zu festverzinsten Spareinlagen im dritten Quartal weiter zu Gunsten der festverzinsten Sparbücher.

Wertpapiergeschäft

Das Wertpapierprovisionsergebnis lag zum dritten Quartal 2012 bei 24,4 Mio. Euro und damit um 0,5 Mio. Euro oder 1,9 % unter dem Vorjahr. Angesichts des weiterhin angespannten Umfeldes sind die AnlegerInnen insbesondere bei Aktieninvestments zurückhaltend. Die schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie die andauernde Eurodiskussion drücken sich in den Performance-Zahlen der Börsen und Anleihenmärkte erfreulicherweise nicht aus. Im Gegenteil, die meisten Anlageklassen weisen deutlich positive Renditen auf.

Die Kurswerte der für KundInnen verwahrten Wertpapiere erreichten einen neuen Rekordstand. Per Quartalsultimo wurden 9,7 Mrd. Euro verzeichnet, das ist gegenüber dem vergleichbaren Quartalsultimo des Vorjahres ein Anstieg in Höhe von 1,1 Mrd. Euro. Darin enthalten sind auch erhebliche Neugeldzuflüsse im Private Banking.

Eine große Nachfrage konnte im dritten Quartal wieder nach österreichischen Unternehmensanleihen festgestellt werden. Die Oberbank AG war bei der Andritz AG, der SPAR Österreichische Warenhandels-Aktiengesellschaft und der Egger Holzwerkstoffe Gruppe im Emissionskonsortium vertreten.

Eigene Emissionen

Die verbrieften Verbindlichkeiten inkl. Nachrangkapital beliefen sich per 30.09.2012 auf 2.196,4 Mrd. Euro. Das Angebot umfasste mehrere Fixzinsanleihen sowie weitere Produkte aus der Cash-Garant-Serie. Der Schwerpunkt des Absatzvolumens lag im dritten Quartal eindeutig bei den Produkten mit kürzerer Laufzeit und einer Geldmarktorientierten Verzinsung.

3-Banken Wohnbaubank AG

Im dritten Quartal 2012 wurden erstmals Anleihen der 3-Banken Wohnbaubank AG emittiert. Das Gesamtemissionsvolumen der für die Oberbank AG und der BTV treuhänderisch begebenen Anleihen betrug 9,8 Mio. Euro. Es handelt sich dabei um Anleihen mit einer 12-jährigen Laufzeit und einer fixen Verzinsung. Auf der Website der Gesellschaft www.3banken-wohnbaubank.at sind die aktuellen Produkte abrufbar.

Private Banking

Die Volumenzuwächse im Private Banking setzten sich auch im dritten Quartal 2012 fort. Gegenüber dem Jahresultimo ist das betreute Anlagevolumen im Private Banking um 10,7 % auf 4,4 Mrd. Euro angestiegen. In der individuellen Vermögensverwaltung konnten wir ebenfalls einen neuen Höchststand bei 237,7 Mio. Euro verzeichnen, der Trend zu gemanagten Produkten hält somit an.

Fondsgeschäft: 3 Banken-Generali Investment GmbH wächst stärker als der Markt

Eine ausgezeichnete Entwicklung kann die 3 Banken-Generali Investment-Gesellschaft in den ersten neun Monaten 2012 aufweisen. Das verwaltete Fondsvolumen stieg um 770 Mio. auf 5,8 Mrd. Euro: Dies entspricht einem Anstieg von 15,6 % und damit konnte das Wachstum des österreichischen Gesamtmarktes in der Höhe von 6,0 % neuerlich deutlich übertroffen werden.

Die Neugeldzuflüsse lagen bei erfreulichen 370 Mio. Euro und stammen zur Gänze aus dem Bereich Spezial- und Großanlegerfonds. Die Kompetenz der Gesellschaft bei heimischen Anleihen und Aktien sowie die Mischstrategien aus Substanzaktien, Gold, Rohstoffen und Immobilien münden in hoher Nachfrage. Die Gesellschaft bekennt sich konsequent zu einer "Renaissance der Einfachheit" und zu transparenten nachvollziehbaren Anlagekonzepten.

Per September verwaltete die Gesellschaft insgesamt 134 verschiedene Fonds aus dem Publikums- und Spezialfondsbereich. Die kapitalgewichtete Performance lag in den ersten neun Monaten 2012 im Schnitt bei 8 %. Dies ist ein Beleg dafür, dass auch das aktuell anspruchsvolle Umfeld gute Möglichkeiten in der Geldanlage bietet.

Die angesichts des europäischen und internationalen Umfeldes wohl noch längere Zeit niedrigen kurzfristigen Zinsen werden auch in Zukunft das Geschäftsmodell des Investmentfonds positiv unterstützen.

Bausparen

In den ersten drei Quartalen 2012 ist die Anzahl der von der Oberbank für die Bausparkasse Wüstenrot abgeschlossenen Bausparverträge im Vergleich zum Vorjahr um 9,3 % auf 7.970 Bausparabschlüsse gesunken. Grund hierfür ist die Verunsicherung aufgrund der Kürzung der staatlichen Bausparprämie von 3 % auf 1,5 % im Frühjahr 2012.

Versicherungen

In den ersten drei Quartalen 2012 war bei den Kapitalversicherungen Zurückhaltung in Bezug auf den Abschluss von langfristigen Anlage- bzw. Sparformen feststellbar. Aufgrund der andauernden schwierigen Marktsituation wurde insgesamt ein leichter Rückgang verzeichnet und auch die Prämiensumme reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,3 % auf 39 Mio. Euro.

eBanking: schnell und aktuell

Im eBanking wurden im Bereich der Kontoinformationen Verbesserungen in der Ablauforganisation umgesetzt. Neben dem abendlichen Tagesabschluss (mit Aktualisierung des Kontostandes und der Buchungen) wurden zwei weitere Buchungsläufe (am Morgen und zu Mittag) eingeführt. Ein- und ausgehende Transaktionen werden damit noch schneller als bisher gebucht und somit wird der Kontostand laufend aktualisiert. Dies schätzen auch die KundInnen. Im Vergleichszeitraum zum Vorjahr stieg die Anzahl der Transaktionen um 11,2 % auf 1.306.407 und auch der Gesamtumsatz erhöhte sich deutlich um 21,2 % auf 1.380,9 Mio. Euro.

SEGMENT FINANCIAL MARKETS

Im Segment Financial Markets werden das Ergebnis der Beteiligungen, der Handelstätigkeit und das Zinsergebnis aus dem Überhang der unverzinslichen Passiva sowie der Fristentransformationen dargestellt.

Beträge in Mio. € 1.-3.Qu. 2012 1.-3.Qu. 2011 +/- absolut +/- %
Zinsergebnis 41,0 72,4 -31,4 -43,3
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -4,6 -28,9 24,3 -84,1
Provisionsergebnis 0,0 0,0 0,0
Handelsergebnis 5,8 6,6 -0,8 -11,7
Verwaltungsaufwand -4,1 -4,0 -0,1 2,3
Sonstiger betrieblicher Erfolg -4,7 -7,1 2,4 -33,8
Außerordentliches Ergebnis 0,0 0,0 0,0
Periodenüberschuss vor Steuern 33,4 39,0 -5,5 -14,2
Ø Kredit- und Marktrisikoäquivalent (BWG) 3.825,6 4.229,0 -403,5 -9,5
Ø zugeordnetes Eigenkapital 376,5 383,1 -6,6 -1,7
Return on Equity (RoE) 11,8 % 13,6 % -1,7 %-P.
Cost-Income-Ratio 9,7 % 5,6 % 4,1 %-P.

Im Segment Financial Markets ist im Vergleich zu den ersten drei Quartalen des Vorjahres ein deutlicher Rückgang beim Zinsergebnis um 43,3 % / 31,4 Mio. auf 41,0 Mio. Euro festzustellen.

Die Risikovorsorgen reduzierten sich im Jahresabstand um 84,1 % / 24,3 Mio. auf 4,6 Mio. Euro, das Handelsergebnis sank um 11,7 % / 0,8 Mio. auf 5,8 Mio. Euro.

Die sonstigen betrieblichen Erfolge verringerten sich um 33,8 % / 2,4 Mio. auf -4,7 Mio. Euro.

Der Periodenüberschuss vor Steuern verzeichnete dadurch einen Rückgang von 14,2 % / 5,5 Mio. auf 33,4 Mio. Euro. Der Return on Equity ging um 1,7 %-Punkte auf 11,8 % zurück, die Cost-Income-Ratio stieg um 4,1 %-Punkte auf 9,7 %.

Aktuelle Marktentwicklungen

Die europäische Staatschuldenkrise ist weiterhin das beherrschende Thema an den Finanz- und Kapitalmärkten. Die EZB hat Anfang September zu einer gewissen Beruhigung an den Märkten beigetragen. Mit der Bekanntgabe, dass sie im Rahmen des "Outright Monetary Transactions" (OMT) Programm auch Anleihen betroffener Länder am Markt kaufen könnte, haben sich die Aufschläge für Staatsanleihen merklich reduziert und es kehrt wieder eine gewisse Risikobereitschaft zurück. Dennoch sind noch viele Punkte offen, wie bzw. ob sich Spanien unter den Rettungsschirm des ESM begeben wird oder ob bzw. wie man Griechenland helfen wird, die Schuldensituation in den Griff zu bekommen. Es ist wichtig, hier bald die entsprechenden Beschlüsse zu fassen, denn Beruhigungen nach Gipfeltreffen und nach der Umschuldung von Griechenland halten nur noch kurz an und die Sorge an den Märkten kehrt immer rascher zurück. Zudem misstrauen die Märkte immer mehr Ländern und so erfasste die Krise nach Griechenland, Irland und Portugal nun auch Zypern, Slowenien und vor allem Italien und Spanien. Diese Länder haben derzeit nur noch die Möglichkeit, sich zu extrem hohen Zinsen zu refinanzieren.

Die Sparpakete greifen zu langsam, um die Verschuldung der Staaten in den Griff zu bekommen, belasten die Wirtschaft jedoch erheblich und führen zu weiter rückläufigen Staatseinnahmen. In diesem Kreislauf sind die Länder momentan gefangen und aus diesem Grund halten sich auch die InvestorInnen zurück. Die politischen Maßnahmen sind derzeit nur darauf ausgerichtet, kurzfristig die größten Probleme zu lösen, nachhaltige Strategien fehlen jedoch.

Liquidität

Die Liquiditätssituation hat sich in den vergangenen Monaten kaum verändert. Es besteht weiterhin ein akuter Liquiditätsbedarf in den Peripherieländern und im Gegenzug haben die Banken der restlichen Länder einen hohen Überschuss, der bei der EZB veranlagt wird. Die Banken generieren langfristige Liquidität derzeit fast nur über Covered Bonds.

Die Oberbank AG hat eine nach wie vor sehr gute Liquiditätsposition. Wir haben weiterhin einen deutlichen Überhang an Primärmitteln gegenüber den Kundenkrediten. Zusätzlich konnten wir wieder längere Refinanzierungsmittel von der LfA erhalten und haben auch die ersten Covered Bonds mit hypothekarischen Sicherheiten begeben. So sichern wir uns auch Liquidität für einen längeren Zeitraum.

In unserer täglichen Liquiditätssteuerung halten wir fast immer einen Polster von mehr als 1 Mrd. Euro, den wir jederzeit bei der Nationalbank abrufen könnten.

Eigenhandel

Der Eigenhandel stellte sich in den letzten Jahren immer schwieriger dar. Geringere Kundentransaktionen führen zu weniger Volumen, das am Markt erfolgreich gehandelt werden kann. Die Märkte sind auch durch die vielen politischen Einflüsse viel schwerer vorhersehbar. Unser vorsichtiges Handeln am Markt hat sich bewährt: Wir konnten in den ersten drei Quartalen ein positives Ergebnis erzielen.

Unternehmensanleihen — Corporate Bonds

Der Markt für Unternehmensanleihen war in diesem Jahr und speziell im September sehr stark. Weltweit nutzen die Unternehmen die sehr niedrigen Zinsen und die derzeitige Nachfrage nach Veranlagungsalternativen, um sich günstig Liquidität zu sichern. Auch in Österreich haben viele Unternehmen dieses Segment genutzt und es wurden bis zum Ende des dritten Quartals mehr als 6,3 Mrd. Euro dieser Instrumente begeben.

Die Oberbank AG war bei 13 Anleihen österreichischer Unternehmen im Emissionskonsortium vertreten und wir konnten somit sowohl unsere UnternehmenskundInnen entsprechend begleiten als auch unseren PrivatkundInnen gute Veranlagungsmöglichkeiten bieten.

EIGENMITTEL

Das Kernkapital stieg im Vergleich zu den ersten drei Quartalen 2011 um 13,7 % / 140,9 Mio. auf 1.169,0 Mio. Euro. Damit ist die Kernkapitalquote um 0,97 %-Punkte von 10,13 % auf 11,10 % gestiegen.

Die konsolidierten Konzern-Eigenmittel gemäß § 24 BWG beliefen sich zum 30.9.2012 auf 1.669,8 Mio. Euro, das sind um 8,6 % mehr als zum Vergleichsstichtag des Vorjahres.

Zum 30.9.2012 betrugen die erforderlichen Eigenmittel 905,2 Mio. Euro. Daraus ergibt sich ein Eigenmittelüberschuss von 764,6 Mio. Euro, er ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 15,1 % gestiegen. Die Eigenmittelquote von 15,86 % ist fast doppelt so hoch wie gesetzlich vorgeschrieben.

RISIKO

Die Risikopolitik der Oberbank berücksichtigt die Risikosituation aller Geschäftsbereiche einschließlich der neuen Märkte. Das Risikomanagement stellt auf die Sicherheit der uns anvertrauten Kundengelder, das Halten der Eigenmittel und die Gewährleistung der Liquidität ab.

Die bedeutendste Risikokategorie bildet das Adressenausfallsrisiko. Diesem Risiko tragen wir durch die Dotation von entsprechenden Vorsorgen in der Bilanz Rechnung. Bei der Bonitätsbeurteilung und in der Sicherheitenpolitik können wir auf ein jahrzehntelanges Know-how zurückgreifen. Darüber hinaus sorgen unser Geschäftsmodell als Regionalbank, ein professionelles Kredit-Management sowie die ausgewogene Verteilung des Gesamtobligos auf die einzelnen Kundensegmente dafür, dass das Ausmaß dieses Risikos auf den Gesamterfolg der Oberbank überschaubar bleibt.

Somit gehen wir auch für das Gesamtjahr 2012 davon aus, dass sich keine außergewöhnlichen Adressausfallsrisiken ergeben.

Die übrigen Risikokategorien sind das Beteiligungsrisiko (Risiko von Wertverlusten bzw. Ertragsausfällen in unserem Beteiligungsportfolio), das Marktrisiko (Risiko von Verlusten durch sich ändernde Zinssätze, Devisen- oder Aktienkurse), das operationelle Risiko und das Liquiditätsrisiko.

Auch diese Risiken sind, dem Vorsichtsprinzip Rechnung tragend, durch entsprechende Kapitalien unterlegt. Beim Liquiditätsrisiko trägt zu unserer guten Position auch bei, dass wir mit den Primäreinlagen unserer KundInnen (30.9.2012: 11,3 Mrd. Euro) das gesamte Kreditvolumen (30.9.2012: 11,2 Mrd. Euro) refinanzieren können. Darüber hinaus sind in der Oberbank ein permanentes Risikocontrolling, ein strenges Prozessmanagement sowie andere effiziente Kontroll- und Steuerungsinstrumente installiert.

Somit rechnen wir für das Gesamtjahr 2012 damit, dass in diesen Risikokategorien keine ungewöhnlichen Risikofälle auftreten werden.

AUSBLICK 2012

Zuversicht für die Ergebnisentwicklung

  • Weiter stabile Kreditnachfrage, Margendruck bei den Einlagen
  • Ausgezeichnete Risikoposition
  • Zuversicht für die Ergebnisentwicklung

Österreich und Deutschland werden 2012 nur ein leichtes Wirtschaftswachstum erzielen, dennoch geht die Oberbank von einer weiterhin stabilen Kreditnachfrage in ihren beiden wichtigsten Märkten aus.

Auf der Einlagenseite prägt der weiterhin starke Margendruck die Volumens- und Ertragsentwicklung. Deshalb wird sich die Wachstumsdynamik der ersten drei Quartale nicht bis Jahresende fortsetzen.

Aufgrund des nach wie vor unsicheren Umfeldes sind das Zins- und das Dienstleistungsergebnis zum Jahresende schwer abzuschätzen. Der Trend der ersten drei Quartale dürfte sich aber in beiden Bereichen fortsetzen. Die Aufwendungen sollten trotz der fortgesetzten Expansion weniger stark als die Erträge ansteigen.

Das Kreditrisiko wird 2012 voraussichtlich besonders günstig sein, die Risikovorsorgen sollten trotz des höheren Kreditvolumens und der vorsichtigen Risikopolitik deutlich geringer ausfallen als im Vorjahr.

Insgesamt ist zu erwarten, dass 2012 beim Überschuss vor Steuern das Vorjahresergebnis leicht übertroffen wird. Beim Nachsteuerergebnis dürfte das hervorragende Ergebnisniveau des Vorjahres annähernd erreicht werden, obwohl mit einer Verdoppelung des Steueraufwandes gerechnet werden muss.

3 BANKEN GRUPPE IN DEN ERSTEN DREI QUARTALEN 2012

Die 3 Banken Gruppe konnte in den ersten drei Quartalen 2012 eine erfreuliche Entwicklung verzeichnen. Die gemeinsame Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem 30.9.2011 um 3,2 % auf 33,8 Mrd. Euro, das Kreditvolumen (nach Risikovorsorgen) um 4,0 % auf 21,9 Mrd. Euro, die Primäreinlagen um 1,1 % auf 21,9 Mrd. Euro. Der gemeinsame Periodenüberschuss nach Steuern erhöhte sich um 2,9 % auf 164,0 Mio. Euro.

Zum 30.9.2012 betrieben die 3 Banken zusammen 242 Filialen und beschäftigten in den ersten drei Quartalen durchschnittlich 3.729 Mitarbeiter.

KONZERN-ZWISCHENABSCHLUSS NACH IFRS Gesamtergebnisrechnung vom 1.1.2012 bis 30.9.2012

Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung 1.1.-30.9.2012 1.1.-30.9.2011 Veränderung Veränderung
für die ersten drei Quartale 2012 in Mio. € in Mio. € in Mio. € in %
1. Zinsen und ähnliche Erträge (1)
377,2
372,9 4,3 1,2
2. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (1)
-171,2
-167,8 -3,4 2,0
3. Erträge aus at Equity bewerteten Unternehmen (1)
24,1
51,6 -27,5 -53,4
ZINSERGEBNIS (1)
230,1
256,7 -26,6 -10,4
4. Risikovorsorgen im Kreditgeschäft (2)
-43,9
-75,1 31,2 -41,6
5. Provisionserträge (3)
90,2
89,3 0,9 1,0
6. Provisionsaufwendungen (3)
-8,6
-9,3 0,7 -7,5
PROVISIONSERGEBNIS (3)
81,6
80,1 1,6 2,0
7. Handelsergebnis (4)
5,9
6,4 -0,5 -7,6
8. Verwaltungsaufwand (5)
-177,5
-170,0 -7,5 4,4
9. Sonstiger betrieblicher Erfolg (6)
10,9
5,6 5,3 94,6
a)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten FV/PL
(6)
12,8
-6,5 19,3 >-100,0
b)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten AfS
(6)
-14,1
0,9 -15,0 >-100,0
c)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten HtM
(6)
0,0
1,7 -1,7 -100,0
d)
Sonstiger Betrieblicher Erfolg
(6)
12,2
9,5 2,7 28,2
PERIODENÜBERSCHUSS VOR STEUERN 107,1 103,6 3,5 3,4
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag (7)
-18,1
-12,0 -6,1 50,6
PERIODENÜBERSCHUSS NACH STEUERN 89,0 91,6 -2,6 -2,8
davon
den
Anteilseignern
des
Mutterunternehmens
89,0 91,6 -2,6 -2,8
zuzurechnen
davon den Minderheitsgesellschaftern zuzurechnen 0,0 0,0 0,0 0,0
DIREKT IM EIGENKAPITAL ERFASSTE ERTRÄGE UND AUFWENDUNGEN (IN MIO. €) 1.1.-30.9.2012 1.1.-30.9.2011
Periodenüberschuss nach Steuern 89,0 91,6
+/- Erfolgsneutrale Bewertungsänderungen IAS 39 10,7 -26,5
+/- Latente Steuern auf Erfolgsneutrale Bewertungsänderungen IAS 39 -2,7 6,6
+/- Veränderung Währungsausgleichsposten -0,8 0,8
+/- Veränderung sonstiges Ergebnis assoziierter Unternehmen 7,6 -1,0
Summe direkt im Eigenkapital erfasster Erträge und Aufwendungen 14,8 -20,1
Gesamtperiodenergebnis aus Jahresüberschuss und nicht erfolgswirksamen
Erträgen/Aufwendungen
103,8 71,5
davon den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzurechnen 103,8 71,5
davon den Minderheitsgesellschaftern zuzurechnen 0,0 0,0

KONZERN-ZWISCHENABSCHLUSS NACH IFRS Gesamtergebnisrechnung vom 1.7.2012 bis 30.9.2012

Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung 1.7.-30.9.2012 1.7.-30.9.2011 Veränderung Veränderung
für das dritte Quartal 2012 in Mio. € in Mio. € in Mio. € in %
1. Zinsen und ähnliche Erträge (1)
124,2
130,0 -5,8 -4,5
2. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (1)
-53,7
-60,8 7,1 -11,7
3. Erträge aus at Equity bewerteten Unternehmen (1)
14,3
19,7 -5,3 -27,0
ZINSERGEBNIS (1)
84,9
88,9 -4,0 -4,5
4. Risikovorsorgen im Kreditgeschäft (2)
-19,2
-24,4 5,2 -21,4
5. Provisionserträge (3)
29,6
30,2 -0,5 -1,8
6. Provisionsaufwendungen (3)
-3,1
-3,1 0,0 -0,4
PROVISIONSERGEBNIS (3)
26,6
27,1 -0,5 -2,0
7. Handelsergebnis (4)
1,3
1,5 -0,3 -16,5
8. Verwaltungsaufwand (5)
-60,9
-57,6 -3,3 5,7
9. Sonstiger betrieblicher Erfolg (6)
1,5
-1,4 2,8 >-100,0
a)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten FV/PL
(6)
4,2
-5,2 9,5 >-100,0
b)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten AfS
(6)
-7,2
0,8 -8,0 >-100,0
c)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten HtM
(6)
0,0
0,0 0,0 0,0
d)
Sonstiger Betrieblicher Erfolg
(6)
4,4
3,1 1,4 44,8
PERIODENÜBERSCHUSS VOR STEUERN 34,1 34,2 0,0 -0,1
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag (7)
-4,5
-2,8 -1,7 60,3
PERIODENÜBERSCHUSS NACH STEUERN 29,6 31,3 -1,7 -5,6
davon
den
Anteilseignern
des
Mutterunternehmens
29,6 31,3 -1,8 -5,6
zuzurechnen
davon den Minderheitsgesellschaftern zuzurechnen 0,0 0,0 0,0 0,0
DIREKT IM EIGENKAPITAL ERFASSTE ERTRÄGE UND AUFWENDUNGEN (IN MIO. €) 1.7.-30.9.2012 1.7.-30.9.2011
Periodenüberschuss nach Steuern 29,6 31,3
+/- Erfolgsneutrale Bewertungsänderungen IAS 39 3,3 -27,1
+/- Latente Steuern auf Erfolgsneutrale Bewertungsänderungen IAS 39 -0,8 6,8
+/- Veränderung Währungsausgleichsposten -0,9 0,2
+/- Veränderung sonstiges Ergebnis assoziierter Unternehmen 1,2 1,1
Summe direkt im Eigenkapital erfasster Erträge und Aufwendungen 2,7 -19,0
Gesamtperiodenergebnis aus Jahresüberschuss und nicht erfolgswirksamen
Erträgen/Aufwendungen
32,3 12,3
davon den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzurechnen 32,3 12,3
davon den Minderheitsgesellschaftern zuzurechnen 0,0 0,0
KENNZAHLEN 1.-3.Qu. 2012 1.-3.Qu. 2011
Cost-Income-Ratio (Kosten-Ertrag-Relation) in % 54,04 % 48,75 %
RoE (Eigenkapitalrendite) vor Steuern in % 11,24 % 11,61 %
RoE (Eigenkapitalrendite) nach Steuern in % 9,34 % 10,26 %
Risk-Earning-Ratio (Kreditrisiko/Zinsergebnis) in % 19,06 % 29,26 %
Ergebnis pro Aktie in € (annualisiert) 4,13 4,25

KONZERN-BILANZ ZUM 30.9.2012

30.9.2012 31.12.2011 Veränderung Veränderung
AKTIVA in Mio. € in Mio. € in Mio. € in %
1. Barreserve (9) 244,0 300,2 -56,2 -18,7
2. Forderungen an Kreditinstitute (10) 1.778,6 1.566,2 212,4 13,6
3. Forderungen an Kunden (11) 11.190,3 10.914,2 276,1 2,5
4. Risikovorsorgen (12) -364,4 -350,3 -14,1 4,0
5. Handelsaktiva (13) 61,2 50,4 10,9 21,6
6. Finanzanlagen (14) 4.155,6 4.392,2 -236,7 -5,4
a)
Finanzielle Vermögenswerte FV/PL
(14) 278,0 288,5 -10,5 -3,6
b)
Finanzielle Vermögenswerte AfS
(14) 1.151,5 1.075,5 76,1 7,1
c)
Finanzielle Vermögenswerte HtM
(14) 2.170,7 2.506,8 -336,1 -13,4
d)
Anteile an at Equity Unternehmen
(14) 555,3 521,4 33,9 6,5
7. Immaterielles Anlagevermögen (15) 3,5 4,6 -1,1 -23,4
8. Sachanlagen (16) 239,0 220,1 18,9 8,6
a)
Als Finanzinvestition gehaltende
(16) 92,3 76,3 16,0 20,9
Immobilien
b)
Sonstige Sachanlagen
(16) 146,7 143,8 3,0 2,1
9. Sonstige Aktiva (17) 334,9 386,2 -51,3 -13,3
a)
Steueransprüche
(17) 36,4 39,9 -3,6 -8,9
b)
Sonstige
(17) 298,6 346,3 -47,7 -13,8
SUMME AKTIVA 17.642,7 17.483,7 158,9 0,9
30.9.2012 31.12.2011 Veränderung Veränderung
PASSIVA in Mio. € in Mio. € in Mio. € in %
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (18) 4.284,1 4.278,6 5,6 0,1
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden (19) 9.151,6 9.064,2 87,4 1,0
3. Verbriefte Verbindlichkeiten (20) 1.534,8 1.506,6 28,3 1,9
4. Rückstellungen (21) 404,8 402,6 2,2 0,5
5. Sonstige Passiva (22) 280,2 265,3 14,9 5,6
a)
Handelspassiva
(23) 21,8 36,4 -14,5 -39,9
b)
Steuerschulden
(22) 13,7 12,6 1,1 8,6
c)
Sonstige
(22) 244,6 216,3 28,3 13,1
6. Nachrangkapital (24) 661,5 744,4 -82,8 -11,1
7. Eigenkapital (25) 1.325,5 1.222,0 103,4 8,5
a)
Eigenanteil
(25) 1.322,5 1.220,6 101,9 8,3
b)
Minderheitenanteil
(25) 2,9 1,4 1,5 >100,0
SUMME PASSIVA 17.642,7 17.483,7 158,9 0,9

ENTWICKLUNG DES KONZERNEIGENKAPITALS

Gezeichnetes
Kapital
rücklagen
Kapital-
rücklagen
Gewinn-
ausgleichsposten
Währungs-
rücklagen gem.
Bewertungs-
IAS 39
Unternehmen
Assoziierte
Fremdanteile
Eigenkapital
ohne
Fremdbesitz
Anteile im
Eigenkapital
In Mio. €
Stand 1.1.2011 86,3 194,6 561,8 0,4 45,0 271,5 1.159,5 1,4 1.160,9
Gesamtperiodenergebnis - - 49,8 0,8 -19,8 40,8 71,5 0,0 71,5
Dividendenausschüttung - - -14,3 - - - -14,3 - -14,3
Kapitalerhöhung - - - - - - - - -
Erwerb eigener Aktien -0,2 -0,4 - - - - -0,5 - -0,5
Sonstige ergebnisneutrale - - 0,0 - - 9,1 9,1 - 9,1
Veränderungen
STAND 30.9.2011 86,1 194,3 597,3 1,1 25,1 321,4 1.225,4 1,4 1.226,8
Stand 1.1.2012 86,2 194,5 609,3 0,4 15,1 315,1 1.220,6 1,4 1.222,0
Gesamtperiodenergebnis - - 75,0 -0,8 8,0 21,6 103,8 0,0 103,8
Dividendenausschüttung - - -14,4 - - - -14,4 - -14,4
Kapitalerhöhung - - - - - - - - -
Erwerb eigener Aktien 0,1 0,2 - - - - 0,3 - 0,3
Sonstige ergebnisneutrale - - -0,1 - - 12,3 12,2 1,5 13,7
Veränderungen
Stand 30.9.2012 86,3 194,6 669,9 -0,4 23,1 349,0 1.322,5 2,9 1.325,5
GELDFLUSSRECHNUNG IN MIO. € 1.1.-30.9.2012 1.1.-30.9.2011
Zahlungsmittelbestand zum Ende der Vorperiode 300,2 226,9
Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit -261,0 119,4
Cashflow aus Investitionstätigkeit 300,3 -22,2
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -122,5 -88,8
Effekte aus der Änderung von Konsolidierungskreis und Bewertungen 27,8 -11,7
Effekte aus der Änderung von Wechselkursen -0,8 0,8
Zahlungsmittelbestand zum Ende der Periode 244,0 224,4

ERLÄUTERUNGEN (NOTES) zum Zwischenbericht zum 30.9.2012

WESENTLICHE RECHNUNGSLEGUNGSGRUNDSÄTZE

Der Zwischenbericht der Oberbank AG wurde in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlichten und in Kraft befindlichen International Financial Reporting Standards (IFRS) und International Accounting Standards (IAS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und deren Auslegung durch das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) erstellt.

Er deckt die ersten drei Quartale 2012 (1. Jänner 2012 bis 30. September 2012) ab und vergleicht es mit der entsprechenden Vorjahresperiode.

Der vorliegende Zwischenbericht für die ersten drei Quartale 2012 steht im Einklang mit IAS 34 ("Zwischenberichte").

ÄNDERUNGEN DER RECHNUNGSLEGUNGSGRUNDSÄTZE 2012

Im Zwischenbericht der Oberbank AG wurden prinzipiell die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verwendet, die auch zum 31.12.2011 angewandt wurden.

KONSOLIDIERUNGSKREIS DER OBERBANK

Der Konsolidierungskreis umfasst per 30. September 2012 neben der Oberbank AG 26 inländische und 20 ausländische Tochterunternehmen. Der Kreis der einbezogenen verbundenen Unternehmen hat sich im Vergleich zum 31.12.2011 durch die erstmalige Einbeziehung folgender Gesellschaften verändert:

Anteil in %
3-Banken Wohnbaubank AG, Linz 80 %
Oberbank airplane 2 Leasing GmbH, Linz 100 %

DETAILS ZUR GEWINN- UND VERLUST-RECHNUNG (in Mio. €)

1. ZINSERGEBNIS 1.1.-30.9.2012 1.1.-30.9.2011
Zinserträge aus
-
Kredit- und Geldmarktgeschäften
289,1 294,8
-
Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren
5,4 1,7
-
Sonstigen Beteiligungen
1,3 1,1
-
Verbundenen Unternehmen
2,6 2,7
-
Festverzinslichen Wertpapieren und Schuldverschreibungen
78,8 72,6
ZINSEN UND ÄHNLICHE ERTRÄGE 377,2 372,9
Zinsaufwendungen für Einlagen -122,9 -115,2
Zinsaufwendungen für verbriefte Verbindlichkeiten -31,2 -32,9
Zinsaufwendungen für nachrangige Verbindlichkeiten -17,1 -19,7
ZINSEN UND ÄHNLICHE AUFWENDUNGEN -171,2 -167,8
ERTRÄGE AUS AT EQUITY BEWERTETEN UNTERNEHMEN 24,1 51,6
ZINSERGEBNIS 230,1 256,7
2. RISIKOVORSORGEN IM KREDITGESCHÄFT 1.1.-30.9.2012 1.1.-30.9.2011
Zuführungen zu Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -65,8 -91,8
Direktabschreibungen -1,8 -1,4
Auflösungen zu Risikovorsorgen im Kreditgeschäft 21,7 16,8
Eingänge aus abgeschriebenen Forderungen 2,1 1,3
RISIKOVORSORGEN IM KREDITGESCHÄFT -43,9 -75,1
3. PROVISIONSERGEBNIS 1.1.-30.9.2012 1.1.-30.9.2011
Zahlungsverkehr 29,0 27,0
Wertpapiergeschäft 24,4 24,8
Devisen-, Sorten- und Edelmetallgeschäft 9,5 9,0
Kreditgeschäft 16,5 16,2
Sonstiges Dienstleistungs- und Beratungsgeschäft 2,3 3,0
PROVISIONSERGEBNIS 81,6 80,1
4. HANDELSERGEBNIS 1.1.-30.9.2012 1.1.-30.9.2011
Gewinne/Verluste aus zinsbezogenen Geschäften 1,0 1,7
Gewinne/Verluste aus Devisen-, Valuten- und Münzengeschäft 4,2 3,9
Gewinne/Verluste aus Derivaten 0,8 0,7
HANDELSERGEBNIS 5,9 6,4
5. VERWALTUNGSAUFWAND 1.1.-30.9.2012 1.1.-30.9.2011
Personalaufwand 104,2 99,1
Andere Verwaltungsaufwendungen 56,0 54,2
Abschreibungen und Wertberichtigungen 17,3 16,7
VERWALTUNGSAUFWAND 177,5 170,0
6. SONSTIGER BETRIEBLICHER ERFOLG 1.1.-30.9.2012 1.1.-30.9.2011
a)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten FV/PL
12,8 -6,5
b)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten AfS
-14,1 0,9
c)
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten HtM
0,0 1,7
d)
Sonstiger betrieblicher Erfolg
12,2 9,5
SONSTIGER BETRIEBLICHER ERFOLG 10,9 5,6
7. ERTRAGSTEUERN 1.1.-30.9.2012 1.1.-30.9.2011
Laufender Ertragsteueraufwand 17,2 17,9
Latenter Ertragsteueraufwand/-ertrag 0,9 -5,9
ERTRAGSTEUERN 18,1 12,0
8. ERGEBNIS JE AKTIE 1.1.-30.9.2012 1.1.-30.9.2011
Aktienanzahl per 30.9. 28.783.125 28.783.125
Durchschnittliche Anzahl der umlaufenden Aktien 28.729.708 28.732.847
Konzernperiodenüberschuss in Tsd. € 89,0 91,6
ERGEBNIS JE AKTIE IN € 3,10 3,19

Das verwässerte Ergebnis pro Aktie entspricht dem unverwässerten Ergebnis pro Aktie, da keine Finanzinstrumente mit Verwässerungseffekt ausgegeben wurden. Das Ergebnis je Aktie gilt für Stamm- und Vorzugsaktien in gleicher Höhe.

DETAILS ZUR BILANZ (in Mio. €)

9. BARRESERVE 30.9.2012 31.12.2011
Kassenbestand 59,2 72,3
Guthaben bei Zentralnotenbanken 184,7 227,8
BARRESERVE 244,0 300,2
10. FORDERUNGEN AN KREDITINSTITUTE 30.9.2012 31.12.2011
Forderungen an inländische Kreditinstitute 972,4 830,3
Forderungen an ausländische Kreditinstitute 806,2 735,9
FORDERUNGEN AN KREDITINSTITUTE 1.778,6 1.566,2
11. FORDERUNGEN AN KUNDEN 30.9.2012 31.12.2011
Forderungen an inländische Kunden 6.829,0 6.851,5
Forderungen an ausländische Kunden 4.361,3 4.062,7
FORDERUNGEN AN KUNDEN 11.190,3 10.914,2
12. RISIKOVORSORGEN
Stand Wechselkurs Zufüh Ver Auflö Stand
In Mio. € 1.1.2012 änderung rungen brauch sungen 30.9.2012
Einzelwertberichtigungen 221,8 0,4 43,4 -21,9 -16,4 227,3
Länderrisiken 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Portfoliowertberichtigungen gem. 128,4 0,0 8,7 0,0 0,0 137,1
IAS 39
Risikovorsorgen im 350,3 0,4 52,0 -21,9 -16,4 364,4
Kreditgeschäft 1)
Rückstellungen für das 131,0 -0,1 12,2 -3,6 -5,3 134,3
Kreditgeschäft
GESAMTSUMME 481,3 0,4 64,2 -25,5 -21,7 498,7
RISIKOVORSORGEN

1) Risikovorsorgen im Kreditgeschäft werden in der Position Bilanz Aktiva 4 ausgewiesen

13. HANDELSAKTIVA 30.9.2012 31.12.2011
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere
Börsennotiert 4,7 10,4
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere
Börsennotiert 4,2 4,3
Positive Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten
Währungsbezogene Geschäfte 1,4 1,7
Zinsbezogene Geschäfte 50,9 34,0
Sonstige Geschäfte 0,0 0,0
HANDELSAKTIVA 61,2 50,4
14. FINANZANLAGEN 30.9.2012 31.12.2011
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche 3.000,8 3.286,2
Wertpapiere
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 310,3 297,8
Beteiligungen/Anteile
An verbundenen Unternehmen 230,6 226,5
An at Equity bewerteten Unternehmen
-
Kreditinstituten
230,6 213,1
-
Nicht-Kreditinstituten
324,7 308,3
An sonstigen Beteiligungen
-
Kreditinstituten
10,8 10,8
-
Nicht-Kreditinstituten
47,8 49,5
FINANZANLAGEN 4.155,6 4.392,2
a)
Finanzielle Vermögenswerte FV/PL
278,0 288,5
b)
Finanzielle Vermögenswerte AfS
1.151,5 1.075,5
c)
Finanzielle Vermögenswerte HtM
2.170,7 2.506,8
d)
Anteile an at Equity Unternehmen
555,3 521,4
FINANZANLAGEN 4.155,6 4.392,2
15. IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE 30.9.2012 31.12.2011
Sonstiges immaterielles Anlagevermögen 2,8 3,8
Kundenstock 0,7 0,8
IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE 3,5 4,6
16. SACHANLAGEN 30.9.2012 31.12.2011
Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien 92,3 76,3
Grundstücke und Gebäude 67,3 65,9
Betriebs- und Geschäftsausstattung 71,4 61,9
Sonstige Sachanlagen 8,0 16,0
SACHANLAGEN 239,0 220,1
17. SONSTIGE AKTIVA 30.9.2012 31.12.2011
Latente Steueransprüche 36,4 39,9
Sonstige Vermögensgegenstände 295,9 344,3
Rechnungsabgrenzungsposten 2,7 2,0
SONSTIGE AKTIVA 334,9 386,2
18. VERBINDLICHKEITEN GEGENÜBER KREDITINSTITUTEN 30.9.2012 31.12.2011
Verbindlichkeiten gegenüber
-
Inländischen Kreditinstituten
1.819,7 1.823,2
-
Ausländischen Kreditinstituten
2.464,5 2.455,4
VERBINDLICHKEITEN GEGENÜBER KREDITINSTITUTEN 4.284,1 4.278,6
19. VERBINDLICHKEITEN GEGENÜBER KUNDEN 30.9.2012 31.12.2011
Spareinlagen 3. 371,7 3.407,6
Sonstige 5.779,9 5.656,6
VERBINDLICHKEITEN GEGENÜBER KUNDEN 9.151,6 9.064,2
20. VERBRIEFTE VERBINDLICHKEITEN 30.9.2012 31.12.2011
Begebene Schuldverschreibungen 1.454,0 1.370,4
Andere Verbriefte Verbindlichkeiten 80,8 136,2
VERBRIEFTE VERBINDLICHKEITEN 1.534,8 1.506,6
21. RÜCKSTELLUNGEN 30.9.2012 31.12.2011
Abfertigungs- und Pensionsrückstellungen 208,1 207,7
Jubiläumsgeldrückstellung 8,8 8,6
Rückstellungen für das Kreditgeschäft 134,3 131,0
Sonstige Rückstellungen 53,7 55,4
RÜCKSTELLUNGEN 404,8 402,6
22. SONSTIGE PASSIVA 30.9.2012 31.12.2011
Handelspassiva 21,8 36,4
Steuerschulden 13,7 12,6
Sonstige Verbindlichkeiten 190,6 171,9
Rechnungsabgrenzungsposten 54,0 44,5
SONSTIGE PASSIVA 280,2 265,3
23. SONSTIGE PASSIVA (ANTEIL HANDELSPASSIVA) 30.9.2012 31.12.2011
Währungsbezogene Geschäfte 2,3 1,2
Zinsbezogene Geschäfte 19,3 34,7
Sonstige Geschäfte 0,3 0,4
HANDELSPASSIVA 21,8 36,4
24. NACHRANGKAPITAL 30.9.2012 31.12.2011
Begebene nachrangige Schuldverschreibungen 6,6 6,6
Ergänzungskapital 573,7 658,4
Hybridkapital 81,3 79,4
NACHRANGKAPITAL 661,5 744,4
25. EIGENKAPITAL 30.9.2012 31.12.2011
Gezeichnetes Kapital 86,3 86,2
Kapitalrücklagen 194,6 194,5
Gewinnrücklagen (inkl. Bilanzgewinn) 1.017,0 915,3
Unversteuerte Rücklagen 22,7 22,7
Passive Unterschiedsbeträge 1,9 1,9
Anteile in Fremdbesitz 2,9 1,4
EIGENKAPITAL 1.325,5 1.222,0
26. EVENTUALVERBINDLICHKEITEN UND KREDITRISIKEN 30.9.2012 31.12.2011
Sonstige Eventualverbindlichkeiten (Haftungen und Akkreditive) 1.328,4 1.341,3
EVENTUALVERBINDLICHKEITEN 1.328,4 1.341,3
Verbindlichkeiten aus unechten Pensionsgeschäften 0,0 0,0
Sonstige Kreditrisiken (unwiderrufliche Kreditzusagen) 2.001,8 1.927,6
KREDITRISIKEN 2.001,8 1.927,6

27. SEGMENTBERICHTERSTATTUNG KERNGESCHÄFTSBEREICHE

Privat Firmen Financial Sonstige Konzern-GuV
Markets 1.-3. Qu. 2012
Zinsergebnis 41,6 147,5 41,0 0,0 230,1
Risikovorsorgen im Kreditgeschäft -6,2 -33,1 -4,6 0,0 -43,9
Provisionsergebnis 36,6 45,0 0,0 0,0 81,6
Handelsergebnis 0,0 0,1 5,8 0,0 5,9
Verwaltungsaufwand -63,6 -90,5 -4,1 -19,3 -177,5
Sonstiger betrieblicher Erfolg 4,5 10,1 -4,7 0,9 10,9
Außerordentliches Ergebnis 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Periodenüberschuss vor Steuern 13,0 79,1 33,4 -18,4 107,1
Ø Kredit- und Marktrisikoäquivalent 1.180,1 7.907,5 3.825,6 0,0 12.913,1
Ø zugeordnetes Eigenkapital 116,1 778,2 376,5 0,0 1.270,8
Return on Equity (RoE) 15,0 % 13,5 % 11,8 % 11,2 %
Cost-Income-Ratio 76,8 % 44,7 % 9,7 % 54,0 %

INFORMATIONEN AUFGRUND ÖSTERREICHISCHEN RECHTS

28. PERSONAL 1.-3.Qu. 2012 GJ 2011
Angestellte 2.018 2.054
Arbeiter 21 21
GESAMTKAPAZITÄT 2.039 2.075
29. KONZERNEIGENMITTEL UND BANKAUFSICHTLICHES EIGENMITTELERFORDERNIS
Anrechenbare Eigenmittel gemäß § 24 BWG in Mio. €
Zusammensetzung 30.9.2012 31.12.2011 30.9.2011
1. Kernkapital
Grundkapital 86,3 86,3 86,3
Eigene Aktien im Bestand -0,1 -0,4 -0,7
Offene Rücklagen 886,5 886,5 821,2
Anteile anderer Gesellschafter 3,0 1,5 1,4
Unterschiedsbetrag aus Kapitalkonsolidierung 4,3 4,3 -2,6
Unterschiedsbetrag aus Equity-Bewertung 114,1 114,1 48,8
Hybridkapital 79,0 79,0 79,0
Abzug Immaterieller Wirtschaftsgüter -4,1 -3,8 -5,5
SUMME KERNKAPITAL (TIER I) 1.169,0 1.167,6 1.028,1
KERNKAPITALQUOTE 11,10 % 11,51 % 10,13 %
2. Ergänzende Eigenmittel (TIER II)
Anrechenbare Ergänzungskapital-Anleihen 415,3 467,7 428,5
Neubewertungsreserven (bereits 45 % d.st.Res.) 144,0 85,2 123,7
Nachrangige Anleihen (Erg.kap. unter 3 J RLZ) 22,5 33,1 37,6
SUMME ERGÄNZENDE EIGENMITTEL (TIER II) 581,8 586,1 589,9
3. TIER III
Ergänzung um volumensmäßig nicht mehr als 1,3 1,8 1,6
TIER II anrechenbare nachrangige Anleihen
SUMME TIER III KAPITAL 1,3 1,8 1,6
4. Abzugsposten
Abzug Anteile an KI/FI über 10 % Beteiligung -82,4 -82,4 -82,4
Abzug Anteile an KI/FI bis 10 % Beteiligung 0,0 0,0 0,0
EIGENMITTEL INSGESAMT 1.669,8 1.673,1 1.537,1
Darunter: Eigenmittel gem. § 23 (14) Z 7 BWG 1,3 1,8 1,6
EIGENMITTELQUOTE 15,86 % 16,49 % 15,14 %
Eigenmittelerfordernisse 30.9.2012 31.12.2011 30.9.2011
Kreditrisiko gem. § 22 (2) BWG 841,7 811,2 811,9
Handelsbuch gem. § 22 o (2) BWG 1,3 1,8 1,6
Operationelles Risiko gem. § 22 k BWG 62,2 62,2 59,2
Qualifizierte Beteiligungen gem. § 29 (4) BWG 0,0 0,0 0,0
EIGENMITTELERFORDERNIS INSGESAMT 905,2 875,1 872,6
FREIE EIGENMITTEL 764,6 798,0 664,5
Basis für die Ermittlung der Haftrücklage und Quotenberechnung
Bemessungsgrundlage Kreditrisiko - § 22 (2) BWG 10.521,3 10.139,8 10.148,4
Spezifisches Positionsrisiko des Handelsbuches - 8,9 6,4 4,3
§ 22 o Z 1,3,6 BWG
BEMESSUNGSGRUNDLAGE INSGESAMT 10.530,2 10.146,2 10.152,7
Finanzkalender 2012
25.05.2012 Ergebnis 1. Quartal 2012
24.08.2012 Ergebnis 1. - 2. Quartal 2012
30.11.2012 Ergebnis 1. - 3. Quartal 2012
Finanzkalender 2013
24.05.2013 Ergebnis 1. Quartal 2013
23.08.2013 Ergebnis 1. - 2. Quartal 2013

Alle Informationen sind auf www.oberbank.at im Bereich Investor Relations elektronisch verfügbar.

ERKLÄRUNG DES VORSTANDES GEM. § 87 BÖRSEGESETZ

Der Vorstand erklärt, dass

  • der vorliegende verkürzte Abschluss in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlichten und in Kraft befindlichen International Financial Reporting Standards (IFRS) und International Accounting Standards (IAS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und deren Auslegung durch das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) erstellt worden ist und ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Oberbank Konzerns vermittelt.
  • der Bericht die ersten drei Quartale 2012 (1. Jänner 2012 bis 30. September 2012) abdeckt und ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Oberbank Konzerns unter Anwendung der in den IFRS verankerten Grundsätze bezüglich Zwischenberichterstattung vermittelt.

Die Großgeschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen beliefen sich zum 30.9.2012 auf:

  • Assoziierte Unternehmen T € 0
  • Verbundene Unternehmen T € 0
  • Sonstige nahestehende Unternehmen und Personen T € 0

Linz, am 30. November 2012

Der Vorstand

Dr. Franz Gasselsberger, MBA (Vorsitzender) e.h. Mag. Dr. Josef Weißl, MBA e.h. Mag. Florian Hagenauer, MBA e.h.

Hinweise

Die Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der Oberbank beziehen, stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder Risiken in nicht kalkulierter Höhe eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Angaben über Marktanteile beruhen auf den zu Redaktionsschluss letztverfügbaren Daten.

Bei der Summierung von gerundeten Beträgen und bei der Errechnung der Veränderungsraten können geringfügige Differenzen im Vergleich zur Ermittlung aus den nicht gerundeten Rechnungsgrundlagen auftreten.

Impressum

Medieninhaber (Verleger) und Herausgeber: Oberbank AG, 4020 Linz, Untere Donaulände 28 Internet: www.oberbank.at , E-Mail: [email protected] Redaktion: Sekretariat, Telefon (0732) 78 02-0

Der Oberbank Aktionärs-Report erscheint drei Mal pro Jahr.

3 BANKEN GRUPPE IM ÜBERBLICK

Oberbank Konzern BKS Bank Konzern BTV Konzern
Erfolgszahlen in Mio. € 1.-3.Qu. 2012 1.-3.Qu. 2011 1.-3.Qu. 2012 1.-3.Qu. 2011 1.-3.Qu. 2012 1.-3.Qu. 2011
Zinsergebnis 230,1 256,7 106,8 110,1 124,5 122,2
Risikovorsorgen im -43,9 -75,1 -27,4 -28,8 -28,0 -26,9
Kreditgeschäft
Provisionsergebnis 81,6 80,1 32,9 31,6 31,8 32,6
Verwaltungsaufwand -177,5 -170,0 -75,6 -69,2 -71,0 -69,4
Periodenüberschuss vor 107,1 103,6 35,1 26,4 55,5 51,5
Steuern
Konzernperiodenüberschuss 89,0 91,6 30,4 25,9 44,6 41,9
Bilanzzahlen in Mio. € 30.9.2012 31.12.2011 30.9.2012 31.12.2011 30.9.2012 31.12.2011
Bilanzsumme 17.642,7 17.483,7 6.680,8 6.456,0 9.492,8 9.214,7
Forderungen an Kunden
nach Risikovorsorgen
10.825,9 10.563,9 4.799,5 4.647,8 6.249,5 6.030,1
Primärmittel 11.348,0 11.315,2 4.104,5 4.251,4 6.432,7 6.627,8
hievon Spareinlagen 3.371,7 3.407,6 1.804,8 1.786,3 1.275,6 1.260,0
hievon verbriefte
Verbindlichkeiten inkl.
Nachrangkapital
2.196,4 2.250,9 735,3 715,7 1.126,5 1.255,0
Eigenkapital 1.325,5 1.222,0 674,5 644,9 823,3 767,4
Betreute Kundengelder 21.014,3 19.764,5 10.283,4 10.025,5 11.048,3 10.970,6
Eigenmittel nach BWG
in Mio. €
30.9.2012 31.12.2011 30.9.2012 31.12.2011 30.9.2012 31.12.2011
Bemessungsgrundlage 10.530,2 10.146,2 4.451,2 4.415,2 5.806,3 6.077,9
Eigenmittel 1.669,8 1.673,1 681,8 681,9 932,0 934,7
hievon Kernkapital (Tier I) 1.169,0 1.167,6 598,3 599,5 776,3 776,1
Eigenmittelüberschuss 764,6 798,0 298,6 301,9 443,1 423,8
Kernkapitalquote in % 11,10 11,51 12,34 12,46 13,37 12,77
Eigenmittelquote in % 15,86 16,49 15,32 15,44 16,05 15,38
Unternehmenskennzahlen 1.-3.Qu. 2012 GJ 2011 1.-3.Qu. 2012 GJ 2011 1.-3.Qu. 2012 GJ 2011
in %
Return on Equity vor Steuern 11,24 10,56 7,14 6,07 9,33 8,96
(Eigenkapitalrendite)
Return on Equity nach 9,34 9,32 6,62 5,73 7,48 7,42
Steuern
Cost-Income-Ratio (Kosten 54,04 50,64 54,51 46,71 44,63 45,65
Ertrag-Relation)
Risk-Earning-Ratio 19,06 28,58 25,67 22,07 22,49 22,54
(Kreditrisiko/Zinsergebnis)
Ressourcen 1.-3.Qu. 2012 GJ 2011 1.-3.Qu. 2012 GJ 2011 1.-3.Qu. 2012 GJ 2011
Durchschnittlich gewichteter
Mitarbeiterstand
2.018 2.054 930 901 781 790
Anzahl der Geschäftsstellen
zum Quartals- / Jahresende
149 150 55 55 38 40

Talk to a Data Expert

Have a question? We'll get back to you promptly.