Annual Report • Apr 26, 2013
Annual Report
Open in ViewerOpens in native device viewer
Jahresfinanzbericht 2012
| ■ Konzernlagebericht Seite | 4 |
|---|---|
| ■ Konzernabschluss Seite 22 | |
| ■ Erklärung der gesetzlichen Vertreter Seite 92 | |
| ■ Lagebericht der Oberbank AG Seite 98 | |
| ■ Jahresabschluss der Oberbank AG gemäß UGB Seite 126 | |
| ■ Erklärung der gesetzlichen Vertreter Seite 145 | |
| ■ Verantwortungsbereiche des Vorstandes Seite 146 | |
| ■ Organe der Bank Seite 147 | |
| ■ Impressum Seite 148 |
Das Jahr 2012 stand im Zeichen der europäischen Schuldenkrise. Es kam zu richtungsweisenden Entscheidungen: Unter anderem wurden der Euro-Rettungsschirm, eine gemeinsame europäische Bankenaufsicht und ein umfangreiches Hilfspaket der EZB beschlossen. Obwohl damit die Schuldenkrise nicht endgültig gelöst wurde, ist die Gefahr eines möglichen Auseinanderbrechens der Eurozone oder des Austrittes einzelner Länder deutlich gesenkt worden.
| 13. Jänner | Die Ratingagentur Standard & Poor´s entzieht Österreich, Frankreich und weiteren sieben Euro ländern die Bestnote Triple A. |
|---|---|
| 16. Jänner | Nach der Herabstufung mehrerer Euroländer entziehen S & P auch dem Rettungsschirm EFSF die Bestnote. |
| 23. Jänner | Die Finanzminister der EU einigen sich auf die Einführung des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) im Sommer 2012. |
| 19. Februar | Ein zweites Hilfspaket für Griechenland im Umfang von bis zu 130 Mrd. Euro wird beschlossen. |
| 2. März | Bis auf Großbritannien und Tschechien unterzeichnen alle EU-Mitgliedsländer den Fiskalpakt für mehr Haushaltsdisziplin. |
| 8./9. März | Die privaten Gläubiger stimmen einem Schuldenschnitt von 53,5 % für Griechenland zu. |
| 30. März | Die Euro-Finanzminister einigen sich auf den Umfang des Rettungsschirmes, der künftig aus ver schiedenen Programmen 800 Mrd. Euro für hochverschuldete Euroländer zur Verfügung stellt. |
| 6. Mai | In Frankreich gewinnt Francois Hollande die Präsidentschaftswahl, nachdem er im Wahlkampf Änderungen im Fiskalpakt gefordert hat; in Griechenland müssen die Regierungsparteien bei der Parlamentswahl massive Verluste hinnehmen und können die Koalition nicht fortsetzen. |
| 11. Mai | Spanien beschließt im Zuge einer Bankenreform die Gründung einer "Bad Bank" zur Auslagerung besonders risikoreicher Papiere. |
| 17. Juni | Bei den Neuwahlen in Griechenland gewinnen die konservativen Kräfte, die die mit der EU und dem IWF getroffenen Vereinbarungen einhalten wollen. |
| 25. Juni | Spanien beantragt offiziell Hilfsmittel aus dem ESM für seine Banken. |
| 5. Juli | Die EZB senkt den Euroleitzins von 1,00 % auf 0,75 %, den niedrigsten Stand seit Bestehen der Gemeinschaftswährung. |
| 6. September | Die EZB beschließt das "Outright Monetary Transactions" (OMT) Programm, um das Risiko aus dem Markt zu nehmen und die Gefahr des Zerfallens der Eurozone zu reduzieren. Die wichtigsten Inhalte zusammengefasst: |
| Im Zuge des OMT dürfen in Zukunft nur Staatsanleihen von Ländern gekauft werden, die ein neues EFSF/ESM-Programm erhalten und sich an die damit verbunden strikten Auflagen halten. Es gibt kein Limit beim Volumen; bei der Laufzeit wird man sich auf 1 bis 3 Jahre fokussieren. Anleihen von Ländern, die bereits unter dem Schutzschirm stehen (Irland, Portugal), dürfen nur gekauft werden, wenn sie wieder Zugang zum Bondmarkt haben. Die EZB wird allen anderen Anleihegläubigern gleichgestellt: Andere Gläubiger müssen also nicht, wie im Fall Griechenland, bei einer Umschul dung auf Forderungen verzichten. Der Ankauf von Staatsanleihen wird eingestellt, wenn die Ziele erreicht sind oder sich das Land nicht an die Bedingungen hält. |
|
| 12. September | Das deutsche Bundesverfassungsgericht erklärt die deutsche Ratifizierung des Fiskalpaktes und des ESM-Vertrages für rechtmäßig. |
| 19. Oktober | Die Staats- und Regierungschefs der EU einigen sich auf die Einführung einer einheitlichen europä ischen Bankenaufsicht. |
| 27. November | Euroländer und IWF einigen sich auf eine Anpassung der Hilfsmaßnahmen für Griechenland, damit erhält die griechische Regierung mehr Zeit für die Umsetzung der vereinbarten Sparmaßnahmen. |
| 13. Dezember | Die EU-Finanzminister geben eine weitere Tranche der Griechenland-Hilfe frei. |
Wegen der nach wie vor ungelösten Staatsschuldenkrise war das Wirtschaftswachstum 2012 in Europa deutlich schwächer als in den anderen großen Wirtschaftsregionen. Das BIP der gesamten EU schrumpfte 2012 um 0,1 %, nach einem Zuwachs um 1,5 % im Jahr zuvor. Die Wirtschaftsleistung der Euroländer ging sogar um 0,3 % zurück (nach + 1,4 % in 2011).
Positiv ragte Deutschland heraus, das mit einem BIP-Zuwachs von 1,0 % (nach + 3,0 % in 2011) ein stärkeres Abgleiten der Eurozone in die Rezession verhinderte. In den "Oberbank-Ländern" Tschechien (BIP - 1,1 %), Ungarn (- 1,4 %) und Slowakei (+ 2,3 %) war das Wirtschaftswachstum 2012 klar schwächer als im Jahr davor, die Auswirkungen der Wachstumsschwäche auf den wichtigsten europäischen Partnermärkten machten sich deutlich bemerkbar.
Die Weltwirtschaft wuchs 2012 um 3,3 %, nach einem Anstieg um 3,8 % im Vorjahr. Das BIP der USA legte um 2,3 % zu (nach 1,8 % in 2011), die japanische Wirtschaft wuchs um 1,7 % (nach - 0,6 %). Chinas Wirtschaftsleistung erhöhte sich zwar mit + 8,0 % besonders deutlich, aber hier war im Vergleich zu den Vorjahren dennoch eine Wachstumsverlangsamung zu erkennen (+ 10,4 % in 2010, + 9,2 % in 2011).
Dieser Wert liegt klar unter dem der vergangenen beiden Jahre, aber immer noch deutlich über dem Durchschnitt des Euroraumes. Österreich war damit auch 2012 eine der wesentlichen Stützen der europäischen Konjunktur. Diese stabile Entwicklung wurde sowohl von der inländischen als auch von der ausländischen Nachfrage getragen. Bemerkenswert ist die Entwicklung der österreichischen Exporte, die 2012 trotz der Konjunkturschwäche auf den europäischen Abnehmermärkten um 0,8 % gestiegen sind.
Privater Konsum Investitionen Bauten Exporte 1,5 0,7 0,6 0,7 7,3 0,8 4,4 1,1 0,6 7,9 0,8 3,8 n 2013e n 2012 n 2011 Quelle: WIFO-Prognosen Dezember 2012
Komponenten der Nachfrage in Österreich, Veränderung gegenüber dem Vorjahr in %
Die US-Notenbank FED ließ die Leitzinsen im Berichtsjahr unverändert in der Spanne von 0,00 % bis 0,25 %, auf die sie bereits am 16. Dezember 2008 gesenkt worden sind. Die EZB setzte 2012 nur einen Zinsschritt und senkte die Leitzinsen am 5. Juli von 1,00 % auf 0,75 %.
| Entwicklung der Leitzinsen | USD | EUR | ||
|---|---|---|---|---|
| 1.1. – 31.12. | 0,00 % – 0,25 % | 1.1. – 4.7. | 1,00 % | |
| 5.7. – 31.12. | 0,75 % |
Auch die Geld- und Kapitalmarktzinsen bewegten sich 2012 durchwegs auf besonders niedrigem Niveau. Der 3-Monats-Euribor ging von 1,22 % (Durchschnitt Jänner 2012) auf 0,19 % (Durchschnitt Dezember 2012) zurück, damit lag er im Jahresdurchschnitt 2012 bei 0,57 %, nach 1,39 % im Vorjahr. Der 3-Monats-USD-Libor ging von Jänner bis Dezember 2012 von 0,57 % auf 0,31 % zurück, das bedeutet einen Durchschnittswert von 0,43 % nach 0,34 % in 2011. Der 10-Jahres-SWAP lag für den Euro 2012 bei durchschnittlich 1,97 % (Jänner 2,34 %, Dezember 1,61 %), für den Dollar bei 1,86 % (Jänner 2,04 %, Dezember 1,74 %).
Der Euro entwickelte sich angesichts der Probleme in Europa erstaunlich robust. Gegenüber dem US-Dollar lag er 2012 mit einem Durchschnittskurs von 1,29 klar über dem Kurs von 1,18 Anfang Jänner 1999, als er eingeführt wurde. Grund für diese stabile Entwicklung ist, dass die wirtschaftlichen Fundamentaldaten in den USA ebenfalls schwach sind: Sowohl bei der Gesamtverschuldung als auch beim laufenden Defizit (in Relation zum BIP) liegen die USA klar schlechter als die EU. Der EUR/CHF-Kurs blieb mit leichten Schwankungen zwischen 1,20 und 1,21 exakt in der Bandbreite, die die Schweizerische Nationalbank im September 2011 als Zielgröße bekanntgegeben hat.
2012 war ein äußerst zufriedenstellendes Börsenjahr: Alle bedeutenden Aktienindizes konnten deutlich zulegen. Vor allem die Sorgen bezüglich der Eurokrise waren scheinbar bereits in den Kursen eingepreist und die Investorinnen und Investoren vertrauten den Bemühungen von EZB und Politik, den Euro um jeden Preis zu retten. Bei den einzelnen Indizes konnten sich insbesondere der österreichische ATX und der deutsche DAX positiv hervorheben. Der DAX verbuchte 2012 sogar den größten Anstieg seit dem Jahr 2003. Im Vergleich zu den meisten internationalen Börsen sind 2012 die Indizes in den USA etwas unter den Erwartungen geblieben. Gegen Jahresende belasteten vor allem die Probleme rund um das US-Budget und die Angst vor den daraus resultierenden negativen Auswirkungen die Entwicklung.
| Index | Ø Jänner 2012 | Ø Dezember 2012 | Jänner – Dezember 2012 |
|---|---|---|---|
| Dow Jones (USA) | 12.551 | 13.144 | + 4,7 % |
| S&P 500 (USA) | 1.301 | 1.422 | + 9,4 % |
| Euro Stoxx 50 (Europa) | 2.382 | 2.626 | + 10,2 % |
| Topix (Japan) | 744 | 812 | + 9,1 % |
| DAX (Deutschland) | 6.278 | 7.576 | + 20,7 % |
| ATX (Österreich) | 1.984 | 2.364 | + 19,2 % |
Der Konzernabschluss wird nach den Bestimmungen der International Financial Reporting Standards (IFRS) veröffentlicht. Dieser nach international anerkannten Grundsätzen aufgestellte Konzernabschluss ersetzt gemäß § 59a BWG und § 245a UGB den Konzernabschluss nach österreichischem Recht. Der Konzernlagebericht wurde nach internationalen Rechnungslegungsstandards erstellt.
Der Konsolidierungskreis umfasst im Jahr 2012 neben der Oberbank AG 26 inländische und 20 ausländische Tochterunternehmen. Der Kreis der einbezogenen verbundenen Unternehmen hat sich im Vergleich zum 31. Dezember 2011 durch die erstmalige Einbeziehung folgender Gesellschaften verändert: 3-Banken Wohnbaubank AG, Linz (Anteil 80 %); Oberbank airplane 2 Leasing GmbH, Linz (Anteil 100 %).
Die ALPENLÄNDISCHE GARANTIE-GESELLSCHAFT m.b.H. wurde quotal im Konzernabschluss berücksichtigt. Neben der Drei-Banken Versicherungs-Aktiengesellschaft, der BKS Bank AG und der Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft wurde auch die voestalpine AG nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen. Nicht konsolidiert wurden 26 Tochterunternehmen und 22 assoziierte Unternehmen, deren Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns in Summe von untergeordneter Bedeutung ist.
Die Segmentberichterstattung der Oberbank unterscheidet die Segmente Firmenkunden, Privatkunden, Financial Markets und Sonstiges. Nähere Details finden sich im "Lagebericht 2012 der Oberbank AG" ab Seite 102 dieses Offenlegungsberichtes.
Die Oberbank kann für das Geschäftsjahr 2012 wieder eine sehr gute Ertragslage ausweisen. Der Jahresüberschuss vor Steuern wuchs trotz der weiterhin besonders vorsichtigen Vorsorgepolitik um 5,0 % auf 132,4 Mio. Euro. Der Jahresüberschuss nach Steuern war aufgrund eines im Vergleich zum Vorjahr um 61 % höheren Steueraufwandes um 2,4 % auf 108,6 Mio. Euro leicht rückläufig.
| Konzern-Gewinn- und Verlust-Rechnung | ||||
|---|---|---|---|---|
| nach IFRS in Mio. D | 2012 | Veränderung | 2011 | 2010 |
| Zinsergebnis | 312,9 | - 8,4 % | 341,7 | 318,9 |
| Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | - 59,8 | - 38,8 % | - 97,6 | - 103,8 |
| Provisionsergebnis | 108,2 | 3,5 % | 104,5 | 101,2 |
| Handelsergebnis | 7,3 | - 21,0 % | 9,3 | 6,5 |
| Verwaltungsaufwand | - 239,0 | 4,2 % | - 229,5 | - 220,7 |
| Sonstiger betrieblicher Erfolg | 2,7 | > - 100,0 % | - 2,4 | 12,4 |
| Jahresüberschuss vor Steuern | 132,4 | 5,0 % | 126,0 | 114,5 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 23,7 | 60,9 % | - 14,8 | - 16,1 |
| Jahresüberschuss nach Steuern | 108,6 | - 2,4 % | 111,2 | 98,4 |
| davon den Anteilseignern des | ||||
| Mutterunternehmens zuzurechnen | 108,6 | - 2,4 % | 111,2 | 98,4 |
| davon den Minderheitsgesellschaftern | ||||
| zuzurechnen | 0,0 | - 24,0 % | 0 | 0 |
Das Zinsergebnis war im Geschäftsjahr 2012 um 8,4 % auf 312,9 Mio. Euro rückläufig. Diese Entwicklung ist auf das um 0,6 % auf 277,2 Mio. Euro gesunkene Ergebnis aus dem Kreditgeschäft und den um 43,1 % auf 35,7 Mio. Euro zurückgegangenen Ergebnisbeitrag der Equity-Beteiligungen zurückzuführen.
Im Rahmen der Kreditrisikogebarung wurde für alle erkennbaren Risiken ausreichend Vorsorge getroffen. Neben den Einzelrisiken besteht auch eine Portfoliowertberichtigung gemäß IAS 39. Zudem wurden Garantieprovisionen an die ALPENLÄNDISCHE GARANTIE-GESELLSCHAFT, die gemeinsame Gesellschaft der 3 Banken Gruppe für Großkreditrisiken, geleistet. Inklusive der Forderungsabschreibungen errechnet sich für das Geschäftsjahr 2012 eine Kreditrisikogebarung in der Höhe von 59,8 Mio. Euro nach 97,6 Mio. Euro im Vorjahr. Diese Entwicklung löste einen Rückgang der Wertberichtigungsquote von 0,90 % auf 0,53 % aus.
Das Provisionsergebnis stieg im Geschäftsjahr 2012 um 3,5 % auf 108,2 Mio. Euro an. Besonders erfreulich ist die Entwicklung im Zahlungsverkehr, wo die Provisionen unter anderem wegen der deutlichen Ausweitung des Auftragsvolumens um 6,7 % auf 38,6 Mio. Euro stiegen. Ebenso verzeichnen die Provisionen aus dem Kreditgeschäft mit + 4,1 % und die Erträge aus dem Devisen- und Valutengeschäft mit + 4,4 % ein hervorragendes Wachstum. Das Wertpapiergeschäft stagnierte mit einem leichten Plus von 0,3 % auf hohem Niveau.
Das Handelsergebnis umfasst das Ergebnis des Wertpapierhandelsbuches, der Derivate des Handelsbuches sowie jenes aus dem Handel mit Devisen, Valuten und Edelmetallen. Im Geschäftsjahr 2012 war das Handelsergebnis mit 7,3 Mio. Euro um 21,0 % niedriger als im Vorjahr.
Im Geschäftsjahr 2012 erhöhten sich die Verwaltungsaufwendungen im Vergleich zum Vorjahr um 4,2 % auf 239,0 Mio. Euro. Die Personalaufwendungen stiegen um 6,3 % auf 141,1 Mio. Euro an, darunter der Aufwand für Löhne und Gehälter um etwa 4 % auf 99,3 Mio. Euro. Die Abschreibungen waren mit 23,4 Mio. Euro um 5,7 % höher als im Vorjahr, in erster Linie aufgrund höherer Abschreibungen auf Sachanlagen im Leasing-Teilkonzern. Die Sachaufwendungen verzeichnen einen leichten Rückgang um 0,2 % auf 74,5 Mio. Euro. Die Kosten-Ertrags-Relation war 2012 mit 55,4 % weiterhin klar besser als im gesamten österreichischen Bankenmarkt.
Überschuss vor Steuern + 5,0 %, nach Steuern - 2,4 %
Nach Berücksichtigung der Risikovorsorgen im Kreditgeschäft wird im Vergleich zum Vorjahr ein um 5,0 % höherer Jahresüberschuss vor Steuern von 132,4 Mio. Euro ausgewiesen. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag waren mit 23,7 Mio. Euro um 60,9 % höher als im Vorjahr. Daraus resultiert in Summe ein Jahresüberschuss nach Steuern in Höhe von 108,6 Mio. Euro, womit der Vorjahreswert um 2,4 % verfehlt wurde. Es bestehen Fremdanteile am Jahresüberschuss von 19 Tsd. Euro, damit beträgt der Konzernjahresüberschuss im Oberbank-Konzern 108,6 Mio. Euro (- 2,4 %).
Die Anzahl der ausgegebenen Aktien der Oberbank AG beträgt 28.783.125 Stück. Das Ergebnis je Aktie betrug im Berichtsjahr 3,78 Euro nach 3,87 Euro im Jahr davor.
Der verteilungsfähige Gewinn wird anhand des Jahresabschlusses der Muttergesellschaft des Konzerns, der Oberbank AG, festgestellt. Der erwirtschaftete Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2012 betrug auf Ebene der Oberbank AG insgesamt 80,6 Mio. Euro. Nach Rücklagendotation von 66,1 Mio. Euro und nach Zurechnung des Gewinnvortrages von 0,1 Mio. Euro ergibt sich ein verwendungsfähiger Bilanzgewinn von 14,6 Mio. Euro. Vorbehaltlich der Genehmigung durch die Hauptversammlung wird vorgeschlagen, auf das Grundkapital von 86,3 Mio. Euro eine Dividende in Höhe von 0,50 Euro je anspruchsberechtigter Aktie auszuschütten. Die Ausschüttung ergibt daher bei 28.783.125 Stück Aktien einen Betrag von 14.391.562,50 Euro. Weiters schlägt der Vorstand vor, den verbleibenden Rest von 206.579,01 Euro auf neue Rechnung vorzutragen.
| Unternehmenskennzahlen nach IFRS | 2012 | 2011 | 2010 |
|---|---|---|---|
| Return on Equity vor Steuern (Eigenkapitalrendite) | 10,32 % | 10,56 % | 10,57 % |
| Return on Equity nach Steuern | 8,47 % | 9,32 % | 9,08 % |
| Cost-Income-Ratio (Kosten/Ertrag-Koeffizient) | 55,44 % | 50,64 % | 50,28 % |
| Risk-Earning-Ratio (Kreditrisiko/Zinsergebnis) | 19,11 % | 28,58 % | 32,55 % |
| Eigenmittelquote | 16,81 % | 16,49 % | 16,69 % |
| Kernkapitalquote | 11,88 % | 11,51 % | 10,50 % |
| IFRS-Ergebnis pro Aktie in A | 3,78 | 3,87 | 3,43 |
Der Return on Equity (RoE) vor Steuern reduzierte sich – bedingt durch den deutlichen Anstieg des Konzerneigenkapitals – auf 10,32 % nach 10,56 % im Jahr zuvor, ebenso der RoE nach Steuern von 9,32 % auf 8,47 %. Das IFRS-Ergebnis pro Aktie blieb mit 3,78 Euro im Vergleich zum Jahr 2011 mit 3,87 Euro relativ stabil.
Die Cost-Income-Ratio lag im Jahr 2012 mit 55,44 % weiterhin ausgezeichnet. Die Risk-Earning-Ratio ging trotz der vorsichtigen Vorsorgepolitik und weiterhin hoher Risikovorsorgen von 28,58 % auf 19,11 % zurück. Die Kernkapitalquote stieg von 11,51 % auf 11,88 %.
Die Bilanzsumme des Oberbank-Konzerns hat sich per Jahresende 2012 im Vergleich zum Stichtag des Vorjahres um 1,1 % auf 17.675,1 Mio. Euro erhöht. Nachstehend werden die wichtigsten Positionen untergliedert nach Bilanzaktiva und -passiva erörtert.
Weiterer Anstieg der Forderungen an Kunden
Die Forderungen an Kreditinstitute stiegen 2012 um 13,0 % auf 1.769,4 Mio. Euro, womit ihr Anteil an den Bilanzaktiva von 9,0 % auf 10,0 % wuchs. Die Forderungen an Kunden konnten um 3,0 % auf 11.245,8 Mio. Euro gesteigert werden. Während die Forderungen gegenüber inländischen Kunden auf 6.936,4 Mio. Euro um 1,2 % zulegten, erhöhten sich jene gegenüber Auslandskunden um 6,1 % auf 4.309,4 Mio. Euro. Eine Aufteilung nach Kundenkreisen weist einen Anstieg bei den Privatkrediten um 90,2 Mio. Euro und eine Steigerung um 241,4 Mio. Euro bei den Firmenkrediten aus.
Der Anstieg der Risikovorsorgen um 5,3 % auf 368,8 Mio. Euro ergibt sich als Saldo der Zuweisungen und Auflösungen der Einzelwertberichtigung und aus den Portfoliowertberichtigungen gemäß IAS 39.
Die Finanzanlagen gingen 2012 um 4,8 % auf 4.182,0 Mio. Euro zurück. Dieses Volumen verteilt sich wie folgt auf die Teilpositionen: Vermögenswerte At Fair Value 278,0 Mio. Euro, Vermögenswerte Available for Sale 1.121,9 Mio. Euro, Vermögenswerte Held to Maturity 2.231,0 Mio. Euro sowie Anteile an at Equity bewerteten Unternehmen 551,1 Mio. Euro.
In den übrigen Aktiva werden die Barreserve, die Handelsaktiva, das immaterielle Anlagevermögen, die Sachanlagen und die sonstigen Aktiva zusammengefasst.
Die Handelsaktiva stiegen um 19,9 % auf 60,4 Mio. Euro, das immaterielle Anlagevermögen ging um 15,4 % auf 3,9 Mio. Euro zurück. Die Sachanlagen erhöhten sich um 4,1 % auf 229,1 Mio. Euro, die Position sonstige Aktiva reduzierte sich um 4,0 % auf 370,6 Mio. Euro (darin enthalten sind Vermögensgegenstände wie positive Marktwerte von Derivaten im Bankbuch, Anzahlungen auf sowie für noch nicht in Kraft gesetzte Leasingverträge, sonstige Forderungen der Leasingunternehmen sowie latente Steuerforderungen und Rechnungsabgrenzungsposten).
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden im Jahr 2012 um 5,6 % auf 4.039,7 Mio. Euro reduziert. Die Primärmittel konnten in Summe um 2,6 % auf 11.607,9 Mio. Euro gesteigert werden. Die darin inkludierten Verbindlichkeiten gegenüber Kunden legten um 3,7 % auf 9.399,1 Mio. Euro wieder etwas stärker zu als im Jahr zuvor, weil die Kunden aufgrund der unsicheren Entwicklung an den Börsen ihre Vermögenswerte weiterhin verstärkt in Form der traditionellen Anlageformen anlegen. Die Bilanzposition Spareinlagen ging um 0,8 % auf 3.380,1 Mio. Euro leicht zurück, die sonstigen Verbindlichkeiten stiegen um 6,4 % auf 6.019,0 Mio. Euro merklich an. Die verbrieften Verbindlichkeiten wuchsen um 1,8 % auf 1.533,7 Mio. Euro, die Bilanzposition Nachrangkapital war mit 675,1 Mio. Euro um 9,3 % niedriger als im Vorjahr. Die Steigerung des Eigenkapitals um 9,9 % auf 1.342,4 Mio. Euro erklärt sich vor allem durch die aufgrund der sehr guten Ertragslage mögliche hohe Dotierung der Rücklagen.
In den übrigen Passiva werden die Rückstellungen und die sonstigen Passiva ausgewiesen. Die Rückstellungen gingen in Summe um 0,6 % auf 400,2 Mio. Euro zurück. Sie setzen sich hauptsächlich aus den Abfertigungs- und Pensionsrückstellungen (210,0 Mio. Euro) und den Rückstellungen für das Kreditgeschäft (128,9 Mio. Euro) zusammen.
Die sonstigen Passiva stiegen um 7,4 % auf 284,9 Mio. Euro. In dieser Position sind negative Marktwerte von Derivaten im Bankbuch, sonstige kurzfristige Rückstellungen, sonstige Verbindlichkeiten des Leasing-Teilkonzerns sowie Rechnungsabgrenzungsposten erfasst.
| n n | Eigenkapital |
|---|---|
| n n | Übrige Passiva |
| n n | Verbriefte Verbindlichkeiten und Nachrangkapital |
| n n | Verbindlichkeiten gegenüber Kunden |
| n n | Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
| Refinanzierungsstruktur in Mio. B | 2012 | Veränderung | 2011 | 2010 |
|---|---|---|---|---|
| Spareinlagen | 3.380,1 | 0,8 % | 3.407,6 | 3.447,2 |
| Sonstige Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 6.019,0 | 6,4 % | 5.656,6 | 5.455,6 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 1.533,7 | 1,8 % | 1.506,6 | 1.486,4 |
| Nachrangkapital | 675,1 | - 9,3 % | 744,4 | 746,2 |
| Primäreinlagen inkl. Nachrangkapital | 11.607,9 | 2,6 % | 11.315,2 | 11.135,3 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 4.039,7 | - 5,6% | 4.278,6 | 3.833,2 |
| Summe | 15.647,6 | 0,3 % | 15.593,8 | 14.968,5 |
Das bilanzielle Eigenkapital des Oberbank-Konzerns stieg im Geschäftsjahr 2012 um 9,9 % auf 1.342,4 Mio. Euro. Das Grundkapital blieb mit 86,3 Mio. Euro unverändert. Die Eigenmittel gemäß § 24 BWG betrugen zum 31. Dezember 2012 1.762,5 Mio. Euro gegenüber 1.673,1 Mio. Euro zum Stichtag des Vorjahres. Die Überdeckung der erforderlichen Eigenmittel gemäß § 22 Abs. 1 BWG von 904,6 Mio. Euro betrug demnach 857,9 Mio. Euro und liegt damit um 8,81 %-Punkte über dem gesetzlichen Erfordernis von 8 %. Die Eigenmittelquote 2012 stieg damit von 16,49 % auf 16,81 % an, die Kernkapitalquote stieg von 11,51 % auf 11,88 % deutlich an.
| Bilanzielles Eigenkapital in Mio. B | 2012 | Veränderung | 2011 | 2010 |
|---|---|---|---|---|
| Grundkapital | 86,1 | - 0,2 % | 86,3 | 86,3 |
| Kapitalrücklagen | 194,0 | - 0,3 % | 194,5 | 194,6 |
| Gewinnrücklagen | 1.036,1 | 13,2 % | 915,3 | 852,8 |
| Unversteuerte Rücklagen | 21,4 | - 5,7 % | 22,7 | 23,9 |
| Passive Unterschiedsbeträge | 1,9 | 1,9 | 1,9 | |
| Anteile im Fremdbesitz | 2,9 | > 100,0 % | 1,4 | 1,4 |
| Bilanzielles Eigenkapital | 1.342,4 | 9,9 % | 1.222,0 | 1.160,9 |
| Eigenmittel gemäß §§ 23 und 24 BWG | 1.762,5 | 5,3 % | 1.673,1 | 1.635,1 |
| hievon Kernkapital (Tier I) | 1.245,4 | 6,7 % | 1.167,6 | 1.028,7 |
| Eigenmittelerfordernis | 904,6 | 3,4 % | 875,1 | 845,3 |
| Eigenmittelquote in % | 16,81 | 0,32 %-P. | 16,49 | 16,69 |
| hievon Kernkapitalquote in % | 11,88 | 0,37 %-P. | 11,51 | 10,50 |
| Überdeckung Eigenmittelquote in %-Punkten | 8,81 | 0,32 %-P. | 8,49 | 8,69 |
| Bemessungsgrundlage der Eigenmittel | 10.481,9 | 3,3 % | 10.146,2 | 9.795,8 |
In den meisten Wirtschaftsregionen wird das Wirtschaftswachstum 2013 stagnieren, ohne aber in eine Rezession abzugleiten. Das BIP-Wachstum wird in den USA nach 2,3 % im Jahr 2012 auf 1,8 % im Jahr 2013 zurückgehen. In Japan wird sich das Wachstum von 1,7 % auf 0,8 % abschwächen, in China von 8,0 % auf 7,0 %. In der EU, deren Konjunktur 2012 besonders unter der Krise der Staatsfinanzen zu leiden hatte, ist hingegen mit einer Beschleunigung des Wachstums zu rechnen. In der gesamten Union wird nach einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,1 % in 2012 für 2013 mit einem leichten Wachstum von 0,6 % gerechnet, die Wirtschaftsleistung der Euroländer soll sich von - 0,3 % auf + 0,2 % ebenfalls leicht erholen.
Die deutsche Wirtschaft wird mit 1,0 % Wachstum das Niveau des Vorjahres wiederholen, die mittel- und osteuropäischen EU-Mitgliedsländer werden mit 1,5 % Zuwachs (nach 1,2 % in 2012) wieder einen überdurchschnittlichen Wachstumsbeitrag liefern. In der Tschechischen Republik wird nach einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um 1,1 % im Jahr 2012 für 2013 mit einem leichten Wachstum von 0,6 % gerechnet, in Ungarn mit einem BIP-Anstieg um 0,3 % nach einem Rückgang um 1,4 %. In der Slowakei bleibt das Wirtschaftswachstum mit 2,1 % annähernd stabil. Das Management der Oberbank AG erwartet für 2013 einen gegenüber dem US-Dollar stabilen Euro und rechnet mit einem Kurs von 1,25 – 1,30. Gegenüber dem Schweizer Franken wird der Euro voraussichtlich auf dem Niveau von 1,20 – 1,25 verharren. Auch gegenüber der tschechischen Krone und dem ungarischen Forint sind 2013 keine deutlichen Bewegungen zu erwarten.
Für Österreich wird 2013 ein Wirtschaftswachstum von 1 % oder knapp darunter erwartet. Träger des Wachstums werden die Investitionen (+ 1,5 % nach + 0,8 % in 2012) und die Exporte (+ 3,8 % nach + 0,8 %) sein. Der private Konsum wird mit + 0,7 % etwa gleich stark wie 2011 und 2012 wachsen und damit keine wesentlichen Impulse für die Konjunktur liefern. Die Sparquote wird mit 7,1 % weiterhin auf dem niedrigen Niveau der Vorjahre liegen, die Kredite an Unternehmen und Private um 2,1 % höher als im abgelaufenen Jahr sein. Die Inflationsrate wird auf 2,1 % zurückgehen und damit wieder im Zielkorridor der EZB liegen. Das Beschäftigungswachstum dürfte sich aufgrund der schwächeren Produktionsentwicklung von 1,4 % auf 0,6 % verlangsamen, die Arbeitslosigkeit wird damit nach österreichischer Berechnung von 7,0 % in 2012 auf 7,4 % in 2013 ansteigen.
Die hervorragende Kapital- und Liquiditätsausstattung ermöglicht es dem Management der Oberbank, für 2013 wiederum ein deutliches Kreditwachstum zu planen. Die Refinanzierung der Kredite soll durch einen Zuwachs bei den Primäreinlagen sichergestellt werden. Die bewährte vorsichtige Risikostrategie der Oberbank wird unverändert weiter verfolgt werden. Aufgrund der Marktentwicklungen der vergangenen Monate wird erwartet, dass sich das Kreditrisiko gegenüber dem des Jahres 2012 leicht erhöhen wird. Der Weg des organischen Wachstums der Oberbank soll auch 2013 und in den Folgejahren fortgesetzt werden. Regionale Schwerpunkte für Filialgründungen werden dabei aus heutiger Sicht Wien und Tschechien sein.
Aufgrund der Unsicherheit bezüglich des Ausmaßes der Konjunkturerholung ist eine exakte Ergebniseinschätzung für das Jahr 2013 nur schwer möglich. Das Management der Oberbank erwartet ein Zinsergebnis, das etwa dem des Jahres 2012 entspricht, bei den Provisionserträgen wird hingegen ein Anstieg erwartet. Insgesamt wird angestrebt, das hervorragende Ergebnis des Geschäftsjahres 2012 in der kommenden Berichtsperiode sowohl vor als auch nach Steuern wieder zu erreichen. Das wird es erlauben, über die Dotierung der Rücklagen die Eigenmittelausstattung der Oberbank weiter zu stärken, das Wachstum aus eigener Kraft zu finanzieren und an die Aktionärinnen und Aktionäre eine angemessene Dividende auszuschütten.
Die gezielte Übernahme von Risiken stellt ein wesentliches Merkmal des Bankgeschäftes dar und ist die Basis für eine nachhaltig stabile Geschäfts- und Ergebnisentwicklung im Oberbank-Konzern. Die Oberbank AG ist für die Festlegung, die Umsetzung, das Risikomanagement und das Risikocontrolling der zentral festgelegten Risikostrategie im Oberbank-Konzern zuständig. Ausgangspunkt der Risikostrategie der Oberbank ist die Positionierung als Regionalbank. Der Vorstand und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter handeln nach den risikopolitischen Grundsätzen und treffen ihre Entscheidungen unter Einhaltung dieser Leitlinien.
Das Risikomanagement ist in der Oberbank integraler Bestandteil der Geschäftspolitik, der strategischen Zielplanung sowie des operativen Managements bzw. Controllings. Die zentrale Verantwortung für das Risikomanagement liegt beim Gesamtvorstand der Oberbank AG. Für jedes wesentliche Risiko des Oberbank-Konzerns gibt es definierte Steuerungsverantwortlichkeiten sowie zugewiesene Risikodeckungsmassen (Limits) oder definierte Steuerungsprozesse. Die Zusammenführung der einzelnen Risikoarten auf ein Gesamtbankrisiko erfolgt durch das im Haus installierte Aktiv-Passiv-Management-Komitee (APM-Komitee). Das für den Bereich Risikomanagement zuständige Vorstandsmitglied leitet dieses Komitee.
Das Risikocontrolling der Abteilung Rechnungswesen und Controlling erfüllt die Funktion der im Bankwesengesetz (§ 39 Abs. 2 BWG) geforderten zentralen und unabhängigen Risikokontrolleinheit. Es misst, analysiert, überwacht und berichtet alle wesentlichen Risiken der Oberbank. Das Reporting erfolgt an den Vorstand, das APM-Komitee sowie an die betroffenen Abteilungsleiterinnen und -leiter bzw. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Das interne Kontrollsystem (IKS) der Oberbank ist ein über Jahre entwickeltes System. Es existiert eine detaillierte Beschreibung der IKS-Abläufe, eine einheitliche Dokumentation aller risikorelevanten Prozesse der Bank und der Kontrollmaßnahmen. Die Verantwortlichkeiten und Rollen in Bezug auf das IKS sind klar definiert. Kontrollaktivitäten werden dokumentiert und überprüft. Die IKS-relevanten Risiken werden regelmäßig evaluiert und angepasst. Für das IKS erfolgt ein regelmäßiges, mehrstufiges Reporting über Wirksamkeit und Reifegrad. Die Abteilung Interne Revision der Oberbank AG prüft in ihrer Funktion als unabhängige Überwachungsinstanz das interne Kontrollsystem. Abgeprüft werden die Wirksamkeit und Angemessenheit des IKS sowie die Einhaltung der Arbeitsanweisungen.
Den aufsichtsrechtlichen Anforderungen an ein qualitatives Risikomanagement, die sich aus dem ICAAP (Internal Capital Adequacy Assessment Process) ergeben, wird in der Oberbank mittels der bereits seit Jahren im Einsatz befindlichen Risikotragfähigkeitsrechnung entsprochen. Die Grundlage für eine Beurteilung der Risikotragfähigkeit der Bank stellt die Quantifizierung der wesentlichen Risiken und der Deckungsmassen dar. Im Rahmen der Risikotragfähigkeitsrechnung werden aus der ökonomischen Deckungsmasse für die sich aus dem Geschäftsmodell der Oberbank ergebenden wesentlichen Bankrisiken ICAAP-Risikolimits abgeleitet. Dies erfolgt für das Kreditrisiko (inkl. Kontrahentenausfallrisiko), das Beteiligungsrisiko, das Marktrisiko im Handelsbuch, das Marktrisiko im Bankbuch und für die Operationellen Risiken. Darüber hinaus gibt es in der Oberbank noch wesentliche Risiken, die über Prozesse und Limits gesteuert werden, denen aber keine Risikodeckungsmassen zugeordnet sind (Liquiditätsrisiko und Konzentrationsrisiko). Für die sonstigen, nicht wesentlichen Risiken (Geschäfts- und Reputationsrisiken, strategische und sonstige Risiken sowie Risiken, die aus dem makroökonomischen Umfeld erwachsen) wird durch einen Risikopuffer vorgesorgt.
Der Vergabe von Krediten liegt eine Bonitätseinschätzung des Kunden zugrunde. Diese erfolgt durch mit statistischen Methoden entwickelte Ratingverfahren, die seit Anfang 2009 im Einsatz sind und die den Anforderungen des Basel-II-IRB-Ansatzes entsprechen. Beurteilt werden quantitative (Hard Facts) und qualitative Kriterien (Soft Facts, Warnindikatoren), die zusammengeführt ein objektives und zukunftsorientiertes Bild der Kundenbonität ergeben. Die Ratingverfahren werden jährlich validiert. Die resultierenden Erkenntnisse werden laufend zur Weiterentwicklung und Verfeinerung der Ratingverfahren verwendet.
Als Kreditrisiko wird das Risiko verstanden, dass ein Kreditnehmer den vertragsgemäßen Zahlungen nicht oder nur teilweise nachkommt. Das Kreditrisiko aus Forderungen an Banken, Länder sowie Privat- und Firmenkunden stellt die wesentlichste Risikokomponente im Oberbank-Konzern dar. Für das Management des Kreditrisikos ist die Abteilung Kredit-Management zuständig. Sie ist vom Vertrieb getrennt, sodass die Risikobewertung und -entscheidung in jeder Phase des Kreditprozesses bis hin zur Vorstandsebene unabhängig vom Vertrieb gewährleistet ist.
Die Strategie im Kreditgeschäft ist getragen vom Regionalitätsprinzip, der Sitz der Kreditkunden befindet sich in den durch das Filialnetz der Oberbank abgedeckten Regionen. In Österreich und Bayern liegt der Fokus vorwiegend auf der Finanzierung der Industrie und des wirtschaftlichen Mittelstandes, in Tschechien, der Slowakei und Ungarn vor allem auf Klein- und Mittelbetrieben. Die operativen Risikoziele werden tourlich im Zuge der Budgetierung und im Anlassfall nach Analyse der geschäftspolitischen Ausgangssituation sowie der aktuellen Entwicklung von der Geschäftsleitung gemeinsam mit der Leitung Kredit-Management festgelegt.
Die Hereinnahme von Kreditsicherheiten sowie deren Management werden als bedeutender Bestandteil des Kreditrisikomanagements in der Oberbank angesehen. Die Gestion des Kreditgeschäftes über die Unterdeckung stellt hohe Anforderungen an die aktuelle und richtige Bewertung von Sicherheiten. Daher ist die Sicherheitenverwaltung im gesamten Oberbank-Konzern grundsätzlich organisatorisch vom Vertrieb getrennt und erfolgt ausschließlich in der Marktfolge in den zentralen Kreditverwaltungsgruppen der Abteilung Zahlungsverkehrssysteme und zentrale Produktion.
Als Beteiligungsrisiko wird der potenzielle Wertverlust aufgrund von Dividendenausfall, Teilwertabschreibung, Veräußerungsverlust sowie die Reduktion der stillen Reserven durch die Gefahr einer entsprechend negativen wirtschaftlichen Entwicklung bezeichnet.
Die Anteile an den Schwesterbanken BKS und BTV, mit denen die Oberbank AG die 3 Banken Gruppe bildet, sind die wichtigsten Beteiligungen der Oberbank. Die Beteiligungspolitik der Oberbank ist grundsätzlich darauf ausgerichtet, bank- und vertriebsnahe Beteiligungen dann einzugehen, wenn diese dem Bankgeschäft dienlich sind, also deren Tätigkeit in direkter Verlängerung zur Banktätigkeit steht oder eine Hilfstätigkeit im Bezug auf diese darstellt. Grundsätzlich werden vor dem Eingehen von Beteiligungen Analysen erstellt, um ein möglichst umfassendes Bild hinsichtlich Ertragskraft, strategischem Fit und rechtlicher Situation zu bekommen.
Unter Marktrisiko wird der potenziell mögliche Verlust aus Wertschwankungen aufgrund von Marktpreisänderungen (durch sich ändernde Zinssätze, Devisenkurse oder Aktien- und Warenpreise) verstanden. Die Währungs- und Zinsänderungsrisiken werden in der Oberbank AG auch für die ausländischen Geschäftseinheiten sowie für die vollkonsolidierten Konzerngesellschaften zentral gestioniert.
Das Management der Marktrisiken ist in der Oberbank auf zwei Kompetenzträger aufgeteilt, die diese im Rahmen der ihnen zugewiesenen Limits steuern.
Die Abteilung Global Financial Markets ist zuständig für die Steuerung der Marktrisiken der Handelsbuchpositionen, des Zinsänderungsrisikos im Geldhandelsbuch sowie des Devisenkursrisikos des gesamten Oberbank-Konzerns. Die Berechnung des Risikos erfolgt auf Basis eines Value-at-Risk-Modells (historische Simulation). Die Value-at-Risk-Berechnung erfolgt auf Basis eines Konfidenzniveaus von 99 % und einer Haltedauer von zehn Tagen. Die Errechnung der Value-at-Risk-Werte, die Limitkontrolle und das Reporting über die Risiko- und Ertragslage an Vorstand und Abteilung Global Financial Markets erfolgen täglich in der Abteilung Rechnungswesen und Controlling.
Das APM-Komitee ist für die Steuerung des Zinsänderungsrisikos der langfristigen Euro-Positionen (Zinsbindungen > 12 Monate) sowie für die strategischen Aktien- und Fondspositionen im Bankbuch zuständig. Das APM-Komitee tritt monatlich zusammen. Mitglieder des Komitees sind der Gesamtvorstand sowie Vertreterinnen und Vertreter der Abteilungen "Global Financial Markets", "Rechnungswesen und Controlling", "Private Banking & Asset Management", "Kredit-Management", "Corporate & International Finance", "Sekretariat & Kommunikation", "Interne Revision" und "Organisationsentwicklung, Strategie und Prozessmanagement".
Mit dem Bankgeschäft untrennbar verbunden sind die Operationellen Risiken. Operationelle Risiken werden in der Oberbank als die Gefahr von Verlusten, die in Folge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren, Menschen und Systemen oder in Folge externer Ereignisse eintreten, definiert. Die Risiken werden in folgende Kategorien eingeteilt: interner Betrug, externer Betrug, Beschäftigungspraxis und Arbeitsplatzsicherheit, Kunden, Produkte und Geschäftsgepflogenheiten, Geschäftsunterbrechung und Systemausfälle, Ausführung, Lieferung & Prozessmanagement und Sachschäden.
Das operative Risikomanagement von Operationellen Risiken wird von den jeweiligen operativ tätigen Abteilungen und regionalen Vertriebseinheiten (Risk Taking Units) durchgeführt, die für das Operationelle Risiko der in ihren Zuständigkeitsbereich fallenden Produkte und Prozesse verantwortlich sind. Ein elektronischer Einmeldeprozess unterstützt die Erfassung von schlagend gewordenen Operationellen Risiken.
In der Oberbank ist ein Gremium für das Management des Operationellen Risikos installiert. Dieses Gremium steuert den Managementprozess der Operationellen Risiken und ist für seine Weiterentwicklung bzw. für die Adaptierung entsprechender Methoden verantwortlich. Zur Absicherung von im Rahmen der Risikoanalysen festgestellten existenzgefährdenden Großrisiken wurden konkrete Maßnahmen getroffen (Versicherungen, Notfallkonzepte EDV, Ersatzrechenzentrum).
Das Liquiditätsrisiko (oder auch Refinanzierungsrisiko) ist das Risiko, dass eine Bank ihren Zahlungsverpflichtungen nicht jederzeit oder nur zu erhöhten Kosten nachkommen kann. Primäre Zielsetzung des Liquiditätsmanagements ist daher die Sicherstellung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit und die Optimierung der Refinanzierungsstruktur in Bezug auf Risiko und Ergebnis. Schon seit jeher besteht in der Oberbank der Grundsatz, mit den Primärmitteln der Kunden sowie den Fördermitteln der Oesterreichischen Kontrollbank, der Kreditanstalt für Wiederaufbau und der LfA Förderbank Bayern alle Kredite refinanzieren zu können. Dieser Grundsatz ist unverändert gültig. Darüber hinaus hat die Oberbank ein großzügiges Polster (Liquiditätspuffer) an freiem Refinanzierungspotenzial in Form von refinanzierungsfähigen Wertpapieren und Kreditforderungen bei den Zentralbanken sowie an ungenutzten Bankenlinien.
Die Abteilung Global Financial Markets ist für das tägliche Liquiditätsmanagement zuständig und hat die Verantwortung für die Einhaltung der aufsichtsrechtlichen Vorschriften. Die Abteilung Rechnungswesen und Controlling erstellt für das tägliche Liquiditätsmanagement und für den Risikovorstand eine Liquiditätsablaufbilanz für die nächsten 30 Tage inklusive dem vorhandenen Liquiditätspuffer als Limit. Die Steuerung der langfristigen bzw. strategischen Liquidität der Oberbank liegt in der Zuständigkeit des Vorstandes und des APM-Komitees. Das Reporting erfolgt durch die Abteilung Rechnungswesen und Controlling. Zur Darstellung des mittel- und langfristigen Liquiditätsrisikomanagements der Bank wird eine umfassende Liquiditätsablaufbilanz erstellt. Für extreme Marktverhältnisse wurde ein Notfallplan ausgearbeitet.
Risikokonzentrationen begründen ein Konzentrationsrisiko, sofern sie das Potenzial haben, Verluste zu produzieren, die groß genug sind, um die Stabilität eines Institutes zu gefährden, oder um eine wesentliche Änderung im Risikoprofil zu bewirken.
Es wird zwischen zwei Arten von Risikokonzentrationen unterschieden:
Die Zuständigkeiten für das Intra-Konzentrationsrisiko liegen daher bei den jeweils für die einzelnen Risikoarten verantwortlichen Einheiten, die Zuständigkeit für das Inter-Konzentrationsrisiko liegt beim APM-Komitee.
Aufgrund des diversifizierten Geschäftsmodells der Oberbank als regional tätige Universalbank sind übermäßige Intra- und Inter-Risikokonzentrationen nicht vorhanden.
Das Grundkapital der Oberbank AG belief sich zum 31. Dezember 2012 auf 86.349.375 Euro und war unterteilt in 25.783.125 auf den Inhaber lautende Stamm-Stückaktien und in 3.000.000 auf den Inhaber lautende Vorzugs-Stückaktien ohne Stimmrecht mit einer nachzuzahlenden Mindestdividende von 6 % vom anteiligen Grundkapital.
Der Vorstand der Oberbank AG wurde von der Hauptversammlung ermächtigt, eigene Aktien zum Zwecke des Wertpapierhandels zu erwerben, wobei 5 % des Grundkapitals die Grenze des möglichen Handelsbestandes bilden. Eigene Aktien bis zum Ausmaß von 5 % des Grundkapitals können auch zur Weitergabe an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Oberbank-Konzerns erworben werden. Eigene Aktien bis zum Ausmaß von 10 % des Grundkapitals können zweckneutral erworben werden.
Zwischen der Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft, der BKS Bank AG und der Wüstenrot Wohnungswirtschaft reg. Gen.m.b.H. besteht eine Syndikatsvereinbarung mit dem Zweck, die Unabhängigkeit der Oberbank AG zu erhalten. In dieser Vereinbarung haben die Syndikatsmitglieder die gemeinsame Ausübung der Stimmrechte und gegenseitige Vorkaufsrechte beschlossen. Die Stimmrechte der von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Oberbank gehaltenen Aktien wurden in der OBK-Mitarbeiterbildungs- und Erholungsförderung registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung syndiziert.
Die Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft hält zum Stichtag 31. Dezember 2012 17,00 % am Gesamtkapital der Oberbank AG, die BKS Bank AG 16,95 %. Größter Einzelaktionär ist mit 29,15 % die CABO Beteiligungsgesellschaft m.b.H., eine 100 %ige Konzerntochter der UniCredit Bank Austria. Die Wüstenrot Wohnungswirtschaft reg. Gen.m.b.H. hält 4,62 %, die Generali 3 Banken Holding AG 1,98 %. Der Anteil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Oberbank beläuft sich auf 3,46 %.
Neben den per Gesetz definierten Bestimmungen bestehen keine weiteren Bestimmungen über die Ernennung und Abberufung des Vorstandes und Aufsichtsrates sowie über die Änderung der Satzung der Gesellschaft. Aufgrund der bestehenden Aktionärsstruktur ist es keinem der Eigentümer im Alleingang möglich, die Oberbank direkt oder indirekt zu beherrschen. Es sind keine Vereinbarungen bekannt, die bei einem akkordiert möglichen Kontrollwechsel schlagend werden würden. Zudem gibt es kein Entschädigungsabkommen zwischen der Gesellschaft und ihren Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern oder Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für den Fall eines öffentlichen Übernahmeangebotes.
Linz, am 5. März 2013 Der Vorstand
Generaldirektor Dr. Franz Gasselsberger, MBA Verantwortungsbereich: Firmenkundengeschäft
Direktor Direktor Mag. Dr. Josef Weißl, MBA Mag. Florian Hagenauer, MBA
Verantwortungsbereich: Privatkundengeschäft Verantwortungsbereich: Gesamtrisikomanagement
| Konzernrechnung | ||
|---|---|---|
| Gesamtergebnisrechnung 2012 | 24 | |
| Konzern-Gewinn- und Verlust-Rechnung | 24 | |
| Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen | 25 | |
| Bilanz zum 31. Dezember 2012 | 26 | |
| Entwicklung des Konzerneigenkapitals | 28 | |
| Geldflussrechnung | 30 | |
| Erläuterungen (Notes) zum Konzernabschluss | 32 | |
| Einleitung | 32 | |
| 1) | Konsolidierungskreis der Oberbank | 32 |
| 2) | Zusammenfassung wesentlicher Rechnungslegungsgrundsätze | 32 |
| Details zur Gewinn- | und Verlust-Rechnung |
41 |
| 3) | Zinsergebnis | 41 |
| 4) | Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | 41 |
| 5) | Provisionsergebnis | 41 |
| 6) | Handelsergebnis | 41 |
| 7) | Verwaltungsaufwand | 42 |
| 8) | Sonstiger betrieblicher Erfolg | 42 |
| 9) | Ertragsteuern | 42 |
| 10) | Ergebnis je Aktie | 42 |
| Details zur Bilanz | 43 | |
| 11) | Barreserve | 43 |
| 12) | Forderungen an Kreditinstitute | 43 |
| 13) | Forderungen an Kunden | 43 |
| 14) | Risikovorsorgen | 44 |
| 15) | Handelsaktiva | 44 |
| 16) | Finanzanlagen | 44 |
| 17) | Immaterielle Anlagevermögenswerte | 45 |
| 18) | Sachanlagen | 45 |
| 19) | Sonstige Aktiva | 46 |
| 20) | Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 46 |
| 21) | Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 47 |
| 22) | Verbriefte Verbindlichkeiten | 47 |
| 23) | Rückstellungen | 47 |
| 24) | Sonstige Passiva | 48 |
| 25) | Sonstige Passiva (Anteil Handelspassiva) | 49 |
| 26) | Nachrangkapital | 49 |
| 27) | Eigenkapital | 49 |
| 28) | Anlagenspiegel | 50 |
|---|---|---|
| 29) | Fair Value von Finanzinstrumenten | 51 |
| 30) | Angaben zu nahe stehenden Personen und Unternehmen | 54 |
| 31) | Segmentberichterstattung | 55 |
| 32) | Non performing loans | 57 |
| 33) | Als Sicherheit gestellte Vermögensgegenstände | 57 |
| 34) | Nachrangige Vermögensgegenstände | 57 |
| 35) | Fremdwährungsvolumina | 57 |
| 36) | Treuhandvermögen | 57 |
| 37) | Echte Pensionsgeschäfte | 57 |
| 38) | Eventualverbindlichkeiten und Kreditrisiken | 57 |
| 39) | Unternehmen des Konsolidierungskreises | 58 |
| Risikobericht | ||
|---|---|---|
| Risikobericht | 61 | |
|---|---|---|
| 40) | Risikomanagement | 61 |
| 41) | Kreditrisiko | 65 |
| 42) | Beteiligungsrisiko | 76 |
| 43) | Marktrisiko | 77 |
| 44) | Operationelles Risiko | 80 |
| 45) | Liquiditätsrisiko | 81 |
| 46) | Sonstige Risiken | 83 |
| 47) | Risikobericht – Zusammenfassung | 84 |
| 48) | Gesamtvolumen noch nicht abgewickelter derivativer Finanzprodukte | 84 |
| 49) | Patronatserklärungen für Beteiligungen | 86 |
| Informationen aufgrund österreichischen Rechts | 86 | |
| 50) | Konzerneigenkapital | 86 |
| 51) | Personal | 87 |
| 52) | Wertpapieraufgliederung nach BWG | 87 |
| 53) | Konzerneigenmittel und bankaufsichtliches Eigenmittelerfordernis | 87 |
| 54) | Sonstige erforderliche Angaben nach BWG und UGB | 88 |
| 55) | Beteiligungsliste gemäß UGB | 89 |
Gesamtergebnisrechnung für das Geschäftsjahr 2012
| in A 1.000 | 2012 | 2011 | Veränd. in A 1.000 |
Veränd. in % |
|
|---|---|---|---|---|---|
| 1. Zinsen und ähnliche Erträge | (3) | 564.164 | 598.621 | - 34.457 | - 5,8 |
| 2. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | (3) | - 286.952 | - 319.713 | 32.761 | - 10,2 |
| 3. Erträge aus at Equity bewerteten Unternehmen | (3) | 35.733 | 62.777 | - 27.044 | - 43,1 |
| Zinsergebnis | (3) | 312.945 | 341.685 | - 28.740 | - 8,4 |
| 4. Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | (4) | - 59.797 | - 97.649 | 37.852 | - 38,8 |
| 5. Provisionserträge | (5) | 119.334 | 115.242 | 4.092 | 3,6 |
| 6. Provisionsaufwendungen | (5) | - 11.107 | - 10.724 | - 383 | 3,6 |
| Provisionsergebnis | (5) | 108.227 | 104.518 | 3.709 | 3,5 |
| 7. Handelsergebnis | (6) | 7.309 | 9.253 | - 1.944 | - 21,0 |
| 8. Verwaltungsaufwand | (7) | - 239.030 | - 229.453 | - 9.577 | 4,2 |
| 9. Sonstiger betrieblicher Erfolg | (8) | 2.702 | - 2.358 | 5.060 | > - 100,0 |
| a) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten FV/PL | (8) | 13.910 | - 8.145 | 22.055 | > - 100,0 |
| b) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten AfS | (8) | - 19.101 | 1.935 | - 21.036 | > - 100,0 |
| c) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten HtM | (8) | 0 | 1.708 | - 1.708 | - 100,0 |
| d) Sonstiger betrieblicher Erfolg | (8) | 7.893 | 2.144 | 5.749 | > 100,0 |
| Jahresüberschuss vor Steuern | 132.356 | 125.996 | 6.360 | 5,0 | |
| 10. Steuern vom Einkommen und Ertrag | (9) | - 23.745 | - 14.760 | - 8.985 | 60,9 |
| Jahresüberschuss nach Steuern | 108.611 | 111.236 | - 2.625 | - 2,4 | |
| davon den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzurechnen | 108.592 | 111.211 | - 2.619 | - 2,4 | |
| davon den Minderheitsgesellschaftern zuzurechnen | 19 | 25 | - 6 | - 24,0 |
| in A 1.000 | 2012 | 2011 |
|---|---|---|
| Jahresüberschuss nach Steuern | 108.611 | 111.236 |
| +/- Erfolgsneutrale Bewertungsänderungen IAS 39 | 24.245 | - 39.887 |
| +/- Latente Steuern auf erfolgsneutrale Bewertungsänderungen IAS 39 | - 6.061 | 9.972 |
| +/- Veränderung Währungsausgleichsposten | - 228 | 81 |
| +/- Veränderung sonstiges Ergebnis assoziierter Unternehmen | 6.941 | - 1.738 |
| Summe direkt im Eigenkapital erfasster Erträge und Aufwendungen | 24.897 | - 31.572 |
| Gesamtergebnis aus Jahresüberschuss und nicht erfolgswirksamen Erträgen/Aufwendungen | 133.508 | 79.664 |
| davon den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzurechnen | 133.489 | 79.640 |
| davon den Minderheitsgesellschaftern zuzurechnen | 19 | 24 |
| Kennzahlen | 2012 | 2011 |
|---|---|---|
| Cost-Income-Ratio (Kosten-Ertrag-Relation) in % | 55,44 | 50,64 |
| RoE (Eigenkapitalrendite) vor Steuern in % | 10,32 | 10,56 |
| RoE (Eigenkapitalrendite) nach Steuern in % | 8,47 | 9,32 |
| Risk-Earning-Ratio (Kreditrisiko/Zinsüberschuss) in % | 19,11 | 28,58 |
| Ergebnis pro Aktie in A | 3,78 | 3,87 |
| 31.12.2012 | 31.12.2011 | Veränd. | Veränd. | ||
|---|---|---|---|---|---|
| in A 1.000 | in A 1.000 | in % | |||
| Aktiva | |||||
| 1. Barreserve | (11) | 182.793 | 300.172 | - 117.379 | - 39,1 |
| 2. Forderungen an Kreditinstitute | (12) | 1.769.351 | 1.566.172 | 203.179 | 13,0 |
| 3. Forderungen an Kunden | (13) | 11.245.778 | 10.914.226 | 331.552 | 3,0 |
| 4. Risikovorsorgen | (14) | - 368.825 | - 350.289 | - 18.536 | 5,3 |
| 5. Handelsaktiva | (15) | 60.371 | 50.351 | 10.020 | 19,9 |
| 6. Finanzanlagen | (16) | 4.181.975 | 4.392.223 | - 210.248 | - 4,8 |
| a) Finanzielle Vermögenswerte FV/PL | (16) | 277.982 | 288.528 | - 10.546 | - 3,7 |
| b) Finanzielle Vermögenswerte AfS | (16) | 1.121.940 | 1.075.451 | 46.489 | 4,3 |
| c) Finanzielle Vermögenswerte HtM | (16) | 2.230.950 | 2.506.843 | - 275.893 | - 11,0 |
| d) Anteile an at Equity-Unternehmen | (16) | 551.103 | 521.401 | 29.702 | 5,7 |
| 7. Immaterielles Anlagevermögen | (17) | 3.859 | 4.561 | - 702 | - 15,4 |
| 8. Sachanlagen | (18) | 229.125 | 220.080 | 9.045 | 4,1 |
| a) Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | (18) | 84.478 | 76.302 | 8.176 | 10,7 |
| b) Sonstige Sachanlagen | (18) | 144.647 | 143.778 | 869 | 0,6 |
| 9. Sonstige Aktiva | (19) | 370.646 | 386.208 | - 15.562 | - 4,0 |
| a) Latente Steueransprüche | (19) | 37.993 | 39.922 | - 1.929 | - 4,8 |
| b) Sonstige | (19) | 332.653 | 346.286 | - 13.633 | - 3,9 |
| Summe Aktiva | 17.675.073 | 17.483.704 | 191.369 | 1,1 |
| 31.12.2012 | 31.12.2011 | Veränd. | Veränd. | ||
|---|---|---|---|---|---|
| in A 1.000 | in A 1.000 | in % | |||
| Passiva | |||||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | (20) | 4.039.704 | 4.278.563 | - 238.859 | - 5,6 |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | (21) | 9.399.073 | 9.064.238 | 334.835 | 3,7 |
| 3. Verbriefte Verbindlichkeiten | (22) | 1.533.653 | 1.506.552 | 27.101 | 1,8 |
| 4. Rückstellungen | (23) | 400.185 | 402.634 | - 2.449 | - 0,6 |
| 5. Sonstige Passiva | (24) | 284.882 | 265.316 | 19.566 | 7,4 |
| a) Handelspassiva | (25) | 52.138 | 36.359 | 15.779 | 43,4 |
| b) Steuerschulden | (24) | 4.867 | 12.609 | - 7.742 | - 61,4 |
| c) Sonstige | (24) | 227.877 | 216.348 | 11.529 | 5,3 |
| 6. Nachrangkapital | (26) | 675.132 | 744.367 | - 69.235 | - 9,3 |
| 7. Eigenkapital | (27) | 1.342.444 | 1.222.034 | 120.410 | 9,9 |
| a) Eigenanteil | (27) | 1.339.519 | 1.220.627 | 118.892 | 9,7 |
| b) Minderheitenanteil | (27) | 2.925 | 1.407 | 1.518 | > 100,0 |
| Summe Passiva | 17.675.073 | 17.483.704 | 191.369 | 1,1 |
| in D 1.000 | Gezeichnetes Kapital |
Kapitalrücklagen | Gewinnrücklagen | |
|---|---|---|---|---|
| Stand 1.1.2011 | 86.296 | 194.624 | 561.823 | |
| Gesamtergebnis | 61.809 | |||
| Dividendenausschüttung | -14.299 | |||
| Kapitalerhöhung | ||||
| Erwerb eigener Aktien | - 55 | - 169 | ||
| Sonstige ergebnisneutrale Veränderungen | - 7 | |||
| Stand 31.12.2011 | 86.241 | 194.455 | 609.326 | |
| Stand 1.1.2012 | 86.241 | 194.455 | 609.326 | |
| Gesamtergebnis | 86.233 | |||
| Dividendenausschüttung | - 14.362 | |||
| Kapitalerhöhung | ||||
| Erwerb eigener Aktien | - 145 | - 414 | ||
| Sonstige ergebnisneutrale Veränderungen | - 79 | |||
| Stand 31.12.2012 | 86.096 | 194.041 | 681.118 |
| Eigenkapitalveränderungen von zur Veräußerung bestimmten Vermögenswerten | 2012 | 2011 |
|---|---|---|
| Gewinne | 20.957 | 4.382 |
| Verluste | - 7.849 | - 35.059 |
| Aus dem Eigenkapital entfernt | 5.076 | 762 |
| Gesamt | 18.184 | - 29.915 |
| Eigenkapital | Anteile im Fremdbesitz |
Eigenkapital ohne Fremdanteile |
Assoziierte Unternehmen |
Bewertungsrücklagen gem. IAS 39 |
Währungs- ausgleichsposten |
|---|---|---|---|---|---|
| 1.160.926 | 1.383 | 1.159.543 | 271.461 | 44.971 | 368 |
| 79.664 | 24 | 79.640 | 47.665 | - 29.915 | 81 |
| - 14.299 | - 14.299 | ||||
| - 224 | - 224 | ||||
| - 4.033 | - 4.033 | - 4.026 | |||
| 1.222.034 | 1.407 | 1.220.627 | 315.100 | 15.056 | 449 |
| 1.222.034 | 1.407 | 1.220.627 | 315.100 | 15.056 | 449 |
| 133.508 | 19 | 133.489 | 29.300 | 18.184 | - 228 |
| - 14.362 | - 14.362 | ||||
| - 559 | - 559 | ||||
| 1.823 | 1.499 | 324 | 403 | ||
| 1.342.444 | 2.925 | 1.339.519 | 344.803 | 33.240 | 221 |
| in A 1.000 | 2012 | 2011 |
|---|---|---|
| Konzernjahresüberschuss | 108.592 | 111.211 |
| Im Jahresüberschuss enthaltene zahlungsunwirksame Posten und Überleitung | ||
| auf den Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit | ||
| Abschreibungen, Wertberichtigungen und Zuschreibungen | 57.148 | 60.392 |
| Veränderung der Personalrückstellungen und sonstiger Rückstellungen | - 2.448 | 24.193 |
| Veränderung anderer zahlungsunwirksamer Posten | - 27.125 | - 68.980 |
| Gewinne und Verluste aus der Veräußerung von Finanzanlagen, | ||
| Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenständen | - 40 | - 1.531 |
| Zwischensumme | 136.127 | 125.285 |
| Veränderung des Vermögens und der Verbindlichkeiten aus operativer | ||
| Geschäftstätigkeit nach Korrektur um zahlungsunwirksame Bestandteile | ||
| Forderungen an Kreditinstitute | - 171.313 | 333.391 |
| Forderungen an Kunden | - 347.509 | - 486.619 |
| Handelsaktiva | - 5.429 | - 962 |
| Sonstiges Umlaufvermögen | - 7.836 | - 251.451 |
| Andere Aktiva aus operativer Geschäftstätigkeit | 108.862 | 54.807 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | - 258.215 | 418.944 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 296.026 | 113.030 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 4.270 | - 6.070 |
| Andere Passiva aus operativer Geschäftstätigkeit | - 42.802 | - 32.543 |
| Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit | - 287.819 | 267.812 |
| Mittelzufluss aus der Veräußerung von | ||
| Finanzanlagen | 470.611 | 423.511 |
| Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenständen | 3.115 | 3.668 |
| Mittelabfluss für den Erwerb von | ||
| Finanzanlagen | - 182.208 | - 513.266 |
| Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenständen | - 34.815 | - 23.380 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | 256.703 | - 109.467 |
| Kapitalerhöhung | 0 | 0 |
| Dividendenzahlungen | - 14.362 | - 14.299 |
| Nachrangige Verbindlichkeiten und sonstige Finanzierungstätigkeit | - 97.122 | - 35.193 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | - 111.484 | - 49.492 |
| Zahlungsmittelbestand zum Ende der Vorperiode | 300.172 | 226.923 |
| Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit | - 287.819 | 267.812 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | 256.703 | - 109.467 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | - 111.484 | - 49.492 |
| Effekte aus der Änderung von Konsolidierungskreis und Bewertungen | 25.449 | - 35.685 |
| Effekte aus der Änderung von Wechselkursen | - 228 | 81 |
| Zahlungsmittelbestand zum Ende der Periode | 182.793 | 300.172 |
| Erhaltene Zinsen | 597.697 | 598.963 |
| Erhaltene Dividenden | 26.201 | 21.202 |
| Gezahlte Zinsen | - 289.541 | - 312.757 |
| Ertragsteuerzahlungen | - 31.963 | 8.379 |
Der Zahlungsmittelbestand umfasst den Bilanzposten Barreserve, bestehend aus Kassenbestand und Guthaben bei Zentralnotenbanken.
| in A 1.000 | Operative Geschäfts- tätigkeit |
Investitions- tätigkeit |
Finanzierungs tätigkeit |
Summe | |
|---|---|---|---|---|---|
| Erhaltene Zinsen | 2012 | 524.904 | 72.793 | 0 | 597.697 |
| 2011 | 521.649 | 77.314 | 0 | 598.963 | |
| Erhaltene Dividenden | 2012 | 3.519 | 22.682 | 0 | 26.201 |
| 2011 | 1.391 | 19.811 | 0 | 21.202 | |
| Gezahlte Zinsen *) | 2012 | - 267.764 | 0 | - 21.777 | - 289.541 |
| 2011 | - 286.564 | 0 | - 26.193 | - 312.757 | |
| Gezahlte Dividenden | 2012 | 0 | 0 | - 14.362 | - 14.362 |
| 2011 | 0 | 0 | - 14.299 | - 14.299 | |
| Ertragsteuerzahlungen *) | 2012 | - 19.209 | - 18.198 | 5.444 | - 31.963 |
| 2011 | 21.159 | - 19.329 | 6.548 | 8.379 |
*) Im Vorjahresbetrag ist eine Umgliederung in der Höhe von 13.223 Tsd. Euro von operativer Geschäftstätigkeit auf Finanzierungstätigkeit enthalten.
Die Oberbank AG ist die älteste noch selbständige Aktienbank Österreichs. Sie steht vollständig im Privatbesitz und notiert an der Wiener Börse. Die Oberbank hat ihren Firmensitz in 4020 Linz, Untere Donaulände 28. Die Positionierung der Oberbank AG ist gekennzeichnet durch ihre regionale Verbundenheit, ihre Unabhängigkeit, ihre starke Beziehungsorientierung zum Kunden und das tiefe regionale Durchdringen ihrer Einzugsgebiete. Die Oberbank bietet alle wichtigen klassischen Bankdienstleistungen einer Universalbank an. Sie strebt kein originäres, vom Kunden losgelöstes Auslandsgeschäft an, vielmehr begleitet sie ihre Kunden bei deren Auslandsaktivitäten.
Die Genehmigung des Abschlusses 2012 und die Freigabe zur Veröffentlichung sind für den 28. März 2013 vorgesehen.
Der Konsolidierungskreis umfasst im Jahr 2012 neben der Oberbank AG 26 inländische und 20 ausländische Tochterunternehmen. Der Kreis der einbezogenen verbundenen Unternehmen hat sich im Vergleich zum 31. Dezember 2011 durch die erstmalige Einbeziehung folgender Gesellschaften verändert: 3-Banken Wohnbaubank AG, Linz und Oberbank airplane 2 Leasing GmbH, Linz. Die ALPENLÄNDISCHE GARANTIE-GESELLSCHAFT m.b.H. wurde quotal in den Konzernabschluss einbezogen. Neben der Drei-Banken Versicherungs-Aktiengesellschaft, der BKS Bank AG und der Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft wurde die voestalpine AG nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen. Nicht konsolidiert wurden 26 Tochterunternehmen und 22 assoziierte Unternehmen, deren Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns insgesamt von untergeordneter Bedeutung ist. Der Konzernabschlussstichtag ist der 31. Dezember. Über die in den Konzernabschluss einbezogenen Leasingunternehmen wurde ein Teilkonzernabschluss mit Stichtag 30. September aufgestellt.
Der Konzernabschluss der Oberbank AG für das Geschäftsjahr 2012 wurde in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlichten und in Kraft befindlichen International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und deren Auslegung durch das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) erstellt. Er erfüllt auch die Voraussetzungen des § 59 a BWG und des § 245 a UGB über befreiende Konzernabschlüsse nach international anerkannten Rechnungslegungsgrundsätzen. Von der Unternehmensfortführung wird ausgegangen. Es gab keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres.
Folgende Tabelle zeigt neu veröffentlichte bzw. geänderte Standards und Interpretationen zum Bilanzstichtag, die in der Berichtsperiode erstmalig zur Anwendung kamen. Es ergeben sich daraus keine wesentlichen Auswirkungen auf den Oberbank-Konzern.
| Standard/Interpretation | Bezeichnung | Anzuwenden für Geschäftsjahre ab |
Von EU bereits übernommen |
|---|---|---|---|
| IFRS 7 - Änderungen | Financial Instruments: Disclosures | 01.07.2011 | Ja |
| – Transfers of Financial Assets |
Die nächste Tabelle zeigt veröffentlichte bzw. geänderte Standards und Interpretationen zum Bilanzstichtag, die vollständig durch den IASB bzw. teilweise durch das EU-Endorsementverfahren in Kraft getreten, aber noch nicht verpflichtend anzuwenden sind. Diese wurden im vorliegenden Konzernabschluss nicht angewandt.
| Standard/Interpretation | Bezeichnung | Anzuwenden für Geschäftsjahre ab |
Von EU bereits übernommen |
|---|---|---|---|
| IAS 1 - Änderungen | Presentation of Items of Other | ||
| Comprehensive Income | 01.07.2012 | Ja | |
| IAS 12 - Änderungen | Deferred Tax Recovery of Underlying Assets | 01.01.2013 | Ja |
| IAS 19 - Änderungen | Employee Benefits | 01.01.2013 | Ja |
| IAS 27 - Änderungen | Separate Financial Statements | 01.01.2014 | Ja |
| Änderungen an IAS 27 – Investment Entities | 01.01.2014 | Ja | |
| IAS 28 - Änderungen | Investments in Associates and Joint Ventures | 01.01.2014 | Ja |
| IAS 32 - Änderungen | Offsetting Financial Assets and Financial Liabilities | 01.01.2014 | Ja |
| IFRS 1 - Änderungen | First-time Adoption – Governtment Loans | 01.01.2013 | Ja |
| Severe Hyperinflation and Removal of | |||
| Fixed Dates for First-time Adopters | 01.07.2013 | Ja | |
| IFRS 7 - Änderungen | Financial Instruments: Disclosures – Offsetting | ||
| Financial Assets and Financial Liabilities | 01.01.2013 | Ja | |
| Related to Transitions to IFRS 9 | |||
| (or otherwise when IFRS 9 is first applied) | 01.01.2015 | Nein | |
| IFRS 9 | Financial Instruments | 01.01.2015 | Nein |
| IFRS 10 | Consolidated Financial Statements | 01.01.2014 | Ja |
| Änderungen an IFRS 10 – Investment Entities | 01.01.2014 | Ja | |
| IFRS 11 | Joint Arrangements | 01.01.2014 | Ja |
| IFRS 12 | Disclosure of Interests in Other Entities | 01.01.2014 | Ja |
| Änderungen an IFRS 12 – Investment Entities | 01.01.2014 | Ja | |
| IFRS 13 | Fair Value Measurement | 01.01.2013 | Ja |
| IFRIC 20 | Stripping Costs in the Production Phase of a Surface Mine | 01.01.2013 | Ja |
Soweit die Oberbank die restlichen Standards und Interpretationen schon untersucht hat, werden keine wesentlichen Änderungen in materieller Hinsicht auf zukünftige Konzernabschlüsse erwartet.
Die Auswirkungen des IFRS 9 auf den Oberbank-Konzern werden nach finaler Veröffentlichung abschließend untersucht. Eine verlässliche Aussage zum Einfluss auf die zukünftigen Jahresabschlüsse ist aus heutiger Sicht nicht möglich.
Gemäß IAS 39 werden alle finanziellen Vermögenswerte und Verpflichtungen einschließlich aller derivativen Finanzinstrumente in der Bilanz erfasst. Finanzgarantien werden ebenfalls entsprechend IAS 39 bilanziert. Sämtliche zu Handelszwecken gehaltenen Finanzinstrumente sowie Wertpapiere des Nicht-Handelsbestandes werden zum Handelstag, die übrigen Finanzinstrumente zum Erfüllungstag erfasst. Die Bewertung der finanziellen Vermögenswerte richtet sich nach der Zugehörigkeit zu bestimmten Bestandskategorien, die wie folgt unterschieden werden:
Zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Vermögenswerte und Schulden (Held for Trading) dienen hauptsächlich dazu, Gewinne aus kurzfristigen Preisschwankungen oder der Händlermarge zu erzielen. Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzanlagen (Held to Maturity) sind Vermögenswerte mit festen Zahlungen und fester Laufzeit, die die Bank bis zur Endfälligkeit halten kann und will. Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, für die die Fair-Value-Option gemäß IAS 39 angewandt wird, werden zum Fair Value bewertet. Einerseits dient die Anwendung der Fair-Value-Option gemäß IAS 39 der Vermeidung bzw. der Beseitigung von Inkongruenzen beim Ansatz und bei der Bewertung von Vermögenswerten und Verbindlichkeiten. Andererseits wird die Fair-Value-Option für eine Gruppe von finanziellen Vermögenswerten, deren Wertentwicklung auf Grundlage des beizulegenden Zeitwertes auf Basis einer dokumentierten Anlagestrategie beurteilt und gesteuert wird, angewendet. Kredite und Forderungen (Loans and Receivables) sind finanzielle Vermögenswerte, die das Unternehmen durch die direkte Bereitstellung von Geld, Waren oder Dienstleistungen selbst geschaffen hat und die nicht Handelszwecken dienen. Diese Kategorie umfasst im Wesentlichen die Forderungen an Kreditinstitute und Kunden. Vom Unternehmen erworbene Forderungen werden nicht hier, sondern den Kategorien Held for Trading bzw. Available for Sale zugeordnet. Zur Veräußerung verfügbare Vermögenswerte (Available for Sale) sind die Residualgröße, d.h. alle Vermögenswerte, die nicht einer der vorgenannten Kategorien zuzuordnen sind, fallen hierunter. Die Bank weist diese Bestände als Finanzanlagen aus. Zu den finanziellen Verbindlichkeiten, die nicht Handelszwecken dienen, zählen insbesondere Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Kunden sowie verbriefte Verbindlichkeiten und Nachrangkapital.
Die Erstbewertung sämtlicher Finanzinstrumente erfolgt zu Anschaffungskosten, die dem beizulegenden Zeitwert (Fair Value) der hingegebenen (beim Erwerb finanzieller Vermögenswerte) oder erhaltenen (beim Erwerb finanzieller Verpflichtungen) Gegenleistung entsprechen. In der Folge werden finanzielle Vermögenswerte grundsätzlich mit dem Fair Value bewertet. Ausgenommen hievon sind ausgereichte Kredite und Forderungen, die nicht zu Handelszwecken gehalten werden, und bestimmte finanzielle Vermögenswerte, deren Fair Value nicht zuverlässig ermittelt werden kann. Eine weitere Ausnahme betrifft Wertpapiere, die – Held to Maturity – bis zur Endfälligkeit gehalten werden. Diese Ausnahmen werden mit fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Finanzielle Verbindlichkeiten werden – sofern sie nicht Handelspassiva sind – ebenfalls mit fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Die Ausbuchung eines finanziellen Vermögenswertes erfolgt bei Verlust der Kontrolle über die vertraglichen Rechte aus diesem Vermögenswert. Eine finanzielle Verbindlichkeit wird ausgebucht, wenn diese getilgt ist. Bei Vorliegen eines Impairments gemäß IAS 39 werden die Wertminderungen erfolgswirksam erfasst.
Alle wesentlichen Tochterunternehmen, die unter der wirtschaftlichen Beherrschung der Oberbank AG stehen, wurden in den Konzernabschluss einbezogen. Wesentliche Beteiligungen mit bis zu 50 % Beteiligungsverhältnis wurden nach der Equity-Methode bilanziert (Drei-Banken Versicherungs-Aktiengesellschaft, BKS Bank AG, Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft, voestalpine AG). Voraussetzung für die Einbeziehung nach der Equity-Methode ist, dass man auf die Unternehmenspolitik maßgeblichen Einfluss ausüben kann. Dieser Einfluss gibt dem strategischen Investor auch eine gewisse Verantwortung für das Unternehmen. Daher erscheint es nicht ausreichend für die Bewertung, diese nur auf den Aktienkurs abzustellen. Im Sinne einer nachhaltigen Beteiligungsstrategie ist es jedenfalls angemessen, das jeweilige Eigenkapital mit einzubeziehen. Ebenso sind Gewinnausschüttungen kein Maßstab für die zurechenbare Leistung des assoziierten Unternehmens. Das Ergebnis aus der Beteiligung wird durch die Einbeziehung des anteiligen Jahresüberschusses treffender abgebildet. Für Gemeinschaftsunternehmen (ALPENLÄNDISCHE GARANTIE-GESELLSCHAFT m.b.H.) wurde die Quotenkonsolidierung angewandt. Nicht konsolidiert wurden Tochterunternehmen, deren Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns insgesamt von untergeordneter Bedeutung ist. Die übrigen Beteiligungen sind mit dem beizulegenden Fair Value angesetzt.
Die Kapitalkonsolidierung erfolgte gemäß den Bestimmungen des IFRS 3 nach der Erwerbsmethode. Aktive Unterschiedsbeträge, die auf gesondert identifizierbare immaterielle Vermögensgegenstände entfallen, die im Rahmen des Unternehmenszusammenschlusses erworben wurden, werden getrennt vom Firmenwert ausgewiesen. Dabei werden auch für die Fremdanteile die anteiligen Unterschiedsbeträge angeführt. Soweit für diese Vermögensgegenstände eine Nutzungsdauer bestimmt werden kann, erfolgt eine planmäßige Abschreibung über die voraussichtliche Nutzungsdauer. Konzerninterne Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Aufwendungen und Erträge werden eliminiert, soweit sie nicht von untergeordneter Bedeutung sind. Auf eine Zwischenergebniseliminierung wurde verzichtet, da keine wesentlichen Zwischenergebnisse vorhanden sind.
Im Geschäftsjahr 2012 gab es keine Unternehmenserwerbe.
Die Währungsumrechnung erfolgt nach den Vorschriften des IAS 21. Danach werden nicht auf Euro lautende monetäre Vermögenswerte und Schulden mit marktgerechten Kursen am Bilanzstichtag in Euro umgerechnet. Noch nicht abgewickelte Termingeschäfte werden zum Terminkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Die Umrechnung der auf ausländische Währung lautenden Jahresabschlüsse von ausländischen Tochtergesellschaften wurde für die Bilanz mit dem Devisenmittelkurs am Bilanzstichtag, für die Gewinn- und Verlust-Rechnung mit dem Jahresdurchschnittskurs vorgenommen. Der Konzernabschluss wird in Euro aufgestellt.
Als Barreserve werden der Kassenbestand und Guthaben bei Zentralnotenbanken ausgewiesen.
Alle Handelsaktiva, das sind Wertpapiere des Handelsbestandes sowie positive Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten und offene bzw. nicht gehedgte derivative Finanzinstrumente des Handelsbuches, werden mit ihren Marktwerten ausgewiesen. Für die Ermittlung werden neben Börsenkursen auch marktnahe Bewertungskurse herangezogen. Sind derartige Kurse nicht vorhanden, so werden anerkannte Bewertungsmodelle verwendet.
Diese sind mit den fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt. Ausnahmen sind Grundgeschäfte, für die die Fair-Value-Option in Anspruch genommen wird. Wertberichtigungen für Einzel- und Länderrisiken werden nicht von der entsprechenden Forderung abgesetzt, sondern offen in der Bilanz ausgewiesen.
Finanzderivate werden in der Bilanz mit ihrem Fair Value angesetzt, wobei Wertänderungen des Geschäftsjahres grundsätzlich sofort erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlust-Rechnung erfasst werden. Soweit die Fair-Value-Option gemäß IAS 39 in Anspruch genommen wird, dient sie der Vermeidung bzw. der Beseitigung von Inkongruenzen beim Ansatz und bei der Bewertung von Vermögenswerten und Verbindlichkeiten. Dementsprechend werden in diesem Fall Vermögenswerte und Verbindlichkeiten erfolgswirksam mit dem Fair Value bewertet. Der Vorstand hat eine Investmentstrategie beschlossen, in der diese Vorgangsweise festgehalten wurde, nämlich Inkongruenzen durch die Anwendung der Fair-Value-Option zu vermeiden.
Die Oberbank weist als Leasinggeber beim Finanzierungsleasing eine Forderung gegenüber dem Leasingnehmer in Höhe der Barwerte der vertraglich vereinbarten Zahlungen aus. Bei Operate-Leasing-Verträgen werden die zur Vermietung bestimmten Vermögensgegenstände – vermindert um die Abschreibungen – im Sachanlagevermögen ausgewiesen. Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.
Die Bemessung der Risikovorsorge wird insbesondere durch Erwartungen hinsichtlich zukünftiger Kreditausfälle und durch die Struktur und Qualität der Kreditportfolios bestimmt. Für alle erkennbaren Adressrisiken im in- und ausländischen Kreditgeschäft hat die Oberbank Einzelwertberichtigungen oder Rückstellungen in Höhe der erwarteten Ausfälle gebildet. Darüber hinaus wurde in Form einer Wertberichtigung auf Portfolioebene gemäß IAS 39 vorgesorgt. Das Risiko aus Krediten an Kreditnehmer in ausländischen Staaten (Länderrisiko) berücksichtigt die jeweilige wirtschaftliche, politische und regionale Situation. Der Gesamtbetrag der Risikovorsorgen wird offen als Kürzungsbetrag auf der Aktivseite der Bilanz ausgewiesen. Die Risikovorsorgen für außerbilanzielle Geschäfte (insbesondere Haftungen und Garantien sowie sonstige Kreditzusagen) sind in der Position Rückstellungen enthalten.
Die Finanzanlagen umfassen die Kategorien FV/PL (Fair Value/Profit or Loss), HtM (Held to Maturity), AfS (Available for Sale) sowie die Anteile an at Equity-Unternehmen. Vermögenswerte, für die die Fair-Value-Option gemäß IAS 39 angewandt wird, werden zum Fair Value bewertet. Der HtM-Bestand wird zu fortgeschriebenen Anschaffungskosten bewertet, wobei voraussichtlich dauerhafte, bonitätsbedingte Wertminderungen erfolgswirksam berücksichtigt werden. Anteile an Unternehmen, die weder vollkonsolidiert noch at Equity bewertet werden, sind Teil des AfS-Bestandes. Der AfS-Bestand wird zu Marktwerten bewertet, Bewertungsänderungen werden erfolgsneutral gebucht. Sind keine Börsenkurse verfügbar, erfolgt die Bewertung zu fortgeführten Anschaffungskosten. Dies betrifft vor allem Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen im Ausmaß von 284,5 Mio. Euro, für die keine Veräußerungsabsicht besteht und für die kein aktiver Markt vorhanden ist. Zur Feststellung der Notwendigkeit von Impairment wird in der Oberbank zwischen Schuldtiteln (Loans and Receivables, HtM-Wertpapiere und festverzinsliche AfS-Wertpapiere) und Eigenkapitaltiteln unterschieden. Die Anteile an at Equity-Unternehmen werden mit dem der Oberbank zustehenden anteiligen Eigenkapital des Beteiligungsunternehmens angesetzt. Wenn objektive Hinweise für eine Wertminderung bei einem at Equity-bewerteten Beteiligungsansatz vorliegen, wird auf Basis geschätzter künftiger Zahlungsströme, die vom assoziierten Unternehmen voraussichtlich erwirtschaftet werden, ein Nutzungswert ermittelt. Der Barwert wird auf Grundlage eines Discounted-Cash-Flow-Modells errechnet. Zum 31. Dezember 2012 war kein Wertminderungsaufwand gegeben.
Der Impairment-Prüfungsanlass ist bei Schuldtiteln dann gegeben, wenn der Marktwert um mindestens 20 % unter die Anschaffungskosten des Schuldtitels sinkt und dies dauerhaft über einen Zeitraum von neun Monaten der Fall ist. In der Folge wird geprüft, ob ein Ereignis eingetreten ist, das eine Auswirkung auf die zukünftigen Zahlungsströme aus dem Schuldtitel hat und sich verlässlich schätzen lässt (IAS 39.59). Wird festgestellt, dass bei diesem Schuldtitel innerhalb der geplanten Behaltefrist eine Wertaufholung bis zu den Anschaffungskosten nicht zu erwarten ist (Ausschluss von Marktschwankungen), liegt Impairment vor.
Bei Eigenkapitaltiteln ist der Impairment-Prüfungsanlass dann gegeben, wenn der Marktwert um mindestens 20 % unter die Anschaffungskosten des Eigenkapitaltitels sinkt oder wenn der Marktwert dauerhaft mindestens über einen Zeitraum von neun Monaten unter den Anschaffungskosten des Eigenkapitaltitels liegt. In der Folge wird geprüft, ob ein Ereignis eingetreten ist, das eine Auswirkung auf die zukünftigen Zahlungsströme aus dem Eigenkapitaltitel hat und sich verlässlich schätzen lässt (IAS 39.59) oder ob die Gefahr besteht, dass die Ausgabe für den Eigenkapitaltitel nicht zurückerlangt werden kann (IAS 39.61). Wird festgestellt, dass bei diesem Eigenkapitaltitel innerhalb der geplanten Behaltefrist eine Wertaufholung bis zu den Anschaffungskosten nicht zu erwarten ist (Ausschluss von Marktschwankungen), liegt Impairment vor.
Im Geschäftsjahr 2012 fanden keine Umwidmungen von der Kategorie AfS in die Kategorie HtM statt.
Die Position immaterielle Anlagevermögenswerte umfasst insbesondere Patente, Lizenzen, Software, Kundenstock und Rechte sowie erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte. Die Bewertung erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen. Die planmäßige Abschreibung erfolgt linear auf Basis der geschätzten Nutzungsdauer. Die Nutzungsdauer für immaterielles Anlagevermögen beträgt in der Oberbank drei bis 20 Jahre. Sachanlagevermögen (einschließlich als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien) wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, reduziert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen führen zu einer außerplanmäßigen Abschreibung. Die planmäßige Abschreibung erfolgt linear auf Basis der geschätzten Nutzungsdauer.
In der Oberbank gilt folgende durchschnittliche Nutzungsdauer:
| Bankbetrieblich genützte Gebäude | 10 bis 50 Jahre |
|---|---|
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 4 bis 20 Jahre |
| Standard-Software | 4 Jahre |
Darüber hinaus wird jeweils zum Bilanzstichtag überprüft, ob Anhaltspunkte für eine Wertminderung vorliegen. Bei dieser Überprüfung ermittelt die Oberbank den für den Vermögenswert erzielbaren Betrag. Dieser entspricht dem höheren Betrag aus Nutzwert oder Nettoveräußerungspreis. Liegt der erzielbare Betrag unter dem Buchwert des Vermögenswertes, erfolgt die ergebniswirksame Erfassung eines Wertminderungsbetrages in Höhe dieses Unterschiedsbetrages.
Der Ausweis und die Berechnung von Ertragsteuern erfolgen gemäß IAS 12. Die Berechnung erfolgt bei jedem Steuersubjekt zu den Steuersätzen, die erwartungsgemäß in dem Besteuerungszeitraum angewandt werden, in dem sich die Steuerlatenz umkehrt. Für Verlustvorträge werden aktive latente Steuern angesetzt, wenn es wahrscheinlich ist, dass in Zukunft mit steuerbaren Gewinnen in entsprechender Höhe der gleichen Gesellschaft zu rechnen ist. Ertragssteueransprüche bzw. -verpflichtungen werden in den Positionen Sonstige Aktiva bzw. Steuerschulden ausgewiesen.
In diesem Posten werden insbesondere negative Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten ausgewiesen. Die Handelspassiva werden im Bilanzposten Sonstige Passiva ausgewiesen.
Diese sind mit den fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt. Ausnahmen sind Grundgeschäfte, für die die Fair-Value-Option in Anspruch genommen wird.
Verbriefte Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit ihrem Rückzahlungsbetrag bewertet. Soweit die Fair-Value-Option in Anspruch genommen wird, werden die verbrieften Verbindlichkeiten mit dem Fair Value bewertet. Langfristige, abgezinst begebene Schuldverschreibungen (Nullkuponanleihen) werden mit dem Barwert bilanziert. Der Betrag der verbrieften Verbindlichkeiten wird um die Anschaffungskosten der im Eigenbestand befindlichen Emissionen gekürzt.
Rückstellungen werden gebildet, wenn eine zuverlässig schätzbare rechtliche oder faktische Verpflichtung gegenüber Dritten besteht. Sämtliche Sozialkapitalrückstellungen (Pensionen, Abfertigungsverpflichtungen und Jubiläumsgelder) werden gemäß IAS 19, basierend auf versicherungsmathematischen Gutachten, ermittelt. Dabei werden neben den am Bilanzstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften auch die künftig zu erwartenden Erhöhungen an Gehältern und Renten einbezogen. Der versicherungsmathematischen Berechnung wurden für sämtliche Sozialkapitalrückstellungen folgende Parameter zugrunde gelegt:
Vom Wahlrecht, für versicherungsmathematische Gewinne bzw. Verluste die Korridormethode anzuwenden bzw. das versicherungsmathematische Ergebnis außerhalb des Jahresüberschusses zu erfassen, wurde kein Gebrauch gemacht.
Sonstige Rückstellungen werden gebildet, wenn eine zuverlässig schätzbare rechtliche oder faktische Verpflichtung gegenüber einem Dritten besteht und es wahrscheinlich ist, dass diese Verpflichtung zu einem Abfluss von Ressourcen führen wird. Die Rückstellungen werden mit jenem Wert angesetzt, der die bestmögliche Schätzung der zur Erfüllung der Verpflichtung erforderlichen Ausgabe darstellt.
Im Posten Sonstige Passiva werden passive Rechnungsabgrenzungsposten, Verbindlichkeiten, die – im Vergleich zu den Rückstellungen – mit einem wesentlich höheren Grad an Sicherheit hinsichtlich der Höhe oder des Zeitpunktes der Erfüllungsverpflichtung ausgestattet sind, sowie sonstige Verpflichtungen, die keinem anderen Bilanzposten zugeordnet werden können, ausgewiesen.
Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 28. April 1999 erfolgte die Umstellung des Grundkapitals von Schilling auf Euro sowie von Nennbetragsaktien in nennwertlose Stückaktien. Bei der Kapitalerhöhung im Jahr 2000 mit Beschluss der Hauptversammlung vom 27. April 2000 wurde das Grundkapital von 58.160.000,00 Euro auf 60.486.400,00 Euro durch Ausgabe von 320.000 Stück Stammaktien erhöht. Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 22. April 2002 erfolgte eine Erhöhung des Grundkapitals aus Gesellschaftsmitteln auf 70 Mio. Euro. Im Geschäftsjahr 2006 wurde mit Beschluss der Hauptversammlung vom 9. Mai 2006 das Grundkapital durch Ausgabe von 640.000 Stück Stammaktien auf 75.384.615,38 Euro erhöht. Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 14. Mai 2007 erfolgte eine Erhöhung des Grundkapitals durch Ausgabe von 40.000 Stück Stammaktien auf 75.721.153,84 Euro (bedingte Kapitalerhöhung). Im Geschäftsjahr 2008 wurde abermals eine bedingte Kapitalerhöhung durch Ausgabe von 30.000 Stück Stammaktien vorgenommen. Dadurch erhöhte sich das Grundkapital auf 75.973.557,69 Euro. Mit Beschluss vom 27. Mai 2008 erfolgten ein Aktiensplit im Verhältnis 1:3 und eine Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln, die das Grundkapital auf 81.270.000,00 Euro erhöhte. Mit Beschluss des Vorstandes vom 30. September 2009 wurde im Oktober 2009 eine Kapitalerhöhung im Verhältnis 1:16 durchgeführt, wodurch sich das Grundkapital auf 86.349.375,00 Euro erhöhte.
Das Grundkapital ist eingeteilt in 25.783.125 auf den Inhaber lautende Stamm-Stückaktien und 3.000.000 auf den Inhaber lautende Vorzugs-Stückaktien ohne Stimmrecht mit einer nachzuzahlenden Mindestdividende von 6 % vom anteiligen Grundkapital. Der Vorstand wird der Hauptversammlung vorschlagen, aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2012 der Oberbank AG eine Dividende von 0,50 Euro je Aktie auszuschütten (dies entspricht einer Ausschüttungssumme von 14.391.562,50 Euro). Den Rücklagen werden 66.123.090,83 Euro zugeführt. Der verbleibende Rest in Höhe von 206.579,01 Euro wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Die Anzahl der direkt oder über assoziierte Unternehmen gehaltenen eigenen Anteile beträgt zum Stichtag 10.427.959 Stück. In der Kapitalrücklage ist der Mehrerlös (Agio), der bei der Ausgabe eigener Aktien erzielt wird, enthalten. Die Gewinnrücklagen nehmen die thesaurierten Gewinne des Konzerns sowie sämtliche erfolgswirksamen Konsolidierungsmaßnahmen auf. Die Bewertungsrücklage gemäß IAS 39 nimmt die Bewertungsänderungen aus den Availablefor-Sale-Finanzinstrumenten auf; zum Zeitpunkt der tatsächlichen Realisierung werden diese in die Gewinn- und Verlust-Rechnung umgebucht. Die Rücklagen aus assoziierten Unternehmen stellen den Unterschiedsbetrag zwischen den historischen Anschaffungskosten und den Equity-Buchwerten der assoziierten Unternehmen dar.
Zinserträge und -aufwendungen werden periodengerecht abgegrenzt. Im Zinsergebnis sind Erträge und Aufwendungen, die ein Entgelt für die Überlassung von Kapital darstellen, enthalten. Darüber hinaus sind in diesem Posten auch die Erträge aus Aktien und anderen Anteilsrechten und sonstigen nicht festverzinslichen Wertpapieren enthalten, sofern es sich nicht um Erträge aus Wertpapieren handelt, die den Handelsaktiva zuzurechnen sind. Auch Erträge aus Beteiligungen und aus Anteilen an verbundenen Unternehmen – soweit wegen untergeordneter Bedeutung nicht konsolidiert – werden in diesem Posten ausgewiesen. Erträge aus den at Equity einbezogenen Unternehmen werden in einem separaten Posten ausgewiesen.
Der Posten Risikovorsorgen im Kreditgeschäft beinhaltet Zuführungen zu Wertberichtigungen und Rückstellungen bzw. Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen und Rückstellungen sowie Direktabschreibungen und nachträgliche Eingänge bereits ausgebuchter Forderungen im Zusammenhang mit dem Kreditgeschäft.
Das Provisionsergebnis ist der Saldo aus den Erträgen und den Aufwendungen aus dem Dienstleistungsgeschäft.
Dieser Posten beinhaltet Gewinne und Verluste aus Verkäufen von Wertpapieren und sonstigen Finanzinstrumenten des Handelsbestandes, Bewertungsgewinne und -verluste aus der Marktbewertung von Wertpapieren und sonstigen Finanzinstrumenten des Handelsbestandes, Stückzinsen von festverzinslichen Wertpapieren des Handelsbestandes und Dividendenerträge von Aktien im Handelsbestand sowie die Refinanzierungsaufwendungen für diese Wertpapiere.
| in A 1.000 | 2012 | 2011 |
|---|---|---|
| 3) Zinsergebnis | ||
| Zinserträge aus | ||
| Kredit- und Geldmarktgeschäften | 446.874 | 489.426 |
| Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren | 7.429 | 2.987 |
| Sonstigen Beteiligungen | 1.890 | 1.329 |
| Verbundenen Unternehmen | 3.314 | 3.565 |
| Festverzinslichen Wertpapieren und Schuldverschreibungen | 104.657 | 101.314 |
| Zinsen und ähnliche Erträge | 564.164 | 598.621 |
| Zinsaufwendungen für Einlagen | - 224.661 | - 248.990 |
| Zinsaufwendungen für verbriefte Verbindlichkeiten | - 40.637 | - 44.655 |
| Zinsaufwendungen für nachrangige Verbindlichkeiten | - 21.654 | - 26.068 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | - 286.952 | - 319.713 |
| Erträge aus at Equity bewerteten Unternehmen | 35.733 | 62.777 |
| Zinsergebnis | 312.945 | 341.685 |
Der Zinsertrag für finanzielle Vermögenswerte, die nicht erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, beträgt 553.283 Tsd. Euro (Vorjahr 588.449 Tsd. Euro). Der entsprechende Zinsaufwand für finanzielle Verbindlichkeiten beläuft sich auf 230.301 Tsd. Euro (Vorjahr 244.192 Tsd. Euro).
| 4) Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | ||
|---|---|---|
| Zuführungen zu Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | - 98.152 | - 122.646 |
| Direktabschreibungen | - 2.316 | - 10.886 |
| Auflösungen zu Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | 37.509 | 32.118 |
| Eingänge aus abgeschriebenen Forderungen | 3.162 | 3.765 |
| Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | - 59.797 | - 97.649 |
| 5) Provisionsergebnis | ||
| Zahlungsverkehr | 38.569 | 36.151 |
| Wertpapiergeschäft | 32.243 | 32.158 |
| Devisen-, Sorten- und Edelmetallgeschäft | 12.241 | 11.722 |
| Kreditgeschäft | 21.575 | 20.727 |
| Sonstiges Dienstleistungs- und Beratungsgeschäft | 3.599 | 3.760 |
| Provisionsergebnis | 108.227 | 104.518 |
| 6) Handelsergebnis | ||
|---|---|---|
| Gewinne/Verluste aus zinsbezogenen Geschäften | 1.437 | 2.160 |
| Gewinne/Verluste aus Devisen-, Valuten- und Münzengeschäft | 4.880 | 5.385 |
| Gewinne/Verluste aus Derivaten | 992 | 1.708 |
| Handelsergebnis | 7.309 | 9.253 |
| in A 1.000 | 2012 | 2011 |
|---|---|---|
| 7) Verwaltungsaufwand | ||
| Personalaufwand | 141.108 | 132.686 |
| Andere Verwaltungsaufwendungen | 74.514 | 74.630 |
| Abschreibungen und Wertberichtigungen | 23.408 | 22.137 |
| Verwaltungsaufwand | 239.030 | 229.453 |
Die Pensionskassenbeiträge beliefen sich auf 2.780 Tsd. Euro (Vorjahr 2.557 Tsd. Euro).
| 8) Sonstiger betrieblicher Erfolg | ||
|---|---|---|
| a) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten FV/PL | 13.910 | - 8.145 |
| b) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten AfS | - 19.101 | 1.935 |
| c) Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten HtM | 0 | 1.708 |
| d) Sonstiger betrieblicher Erfolg | 7.893 | 2.144 |
| Saldo sonstige betriebliche Erträge/Aufwendungen | 2.702 | - 2.358 |
In dieser Position sind Impairments in Höhe von 18,2 Mio. Euro enthalten.
| 9) Ertragsteuern | ||
|---|---|---|
| Laufender Ertragsteueraufwand | 23.450 | 23.874 |
| Latenter Ertragsteueraufwand (+)/-ertrag (-) | 295 | - 9.114 |
| Ertragsteuern | 23.745 | 14.760 |
| Jahresüberschuss vor Steuern | 132.356 | 125.996 |
| Errechneter Steueraufwand 25 % | 33.089 | 31.499 |
| Steuerersparnis aus steuerfreien Beteiligungserträgen | - 2.287 | - 4.870 |
| Steuerersparnis aus at-Equity-Überschussbeträgen | - 8.933 | - 12.350 |
| Steueraufwand (+)/Steuerertrag (-) betreffend Vorjahre | 481 | - 4.112 |
| Steuerersparnis aus sonstigen steuerbefreiten Erträgen | - 230 | - 3.259 |
| Steuer aus nicht abzugsfähigem Aufwand | 2.966 | 8.396 |
| Steuerersparnis aus Verbrauch Verlustvorträge | - 297 | 0 |
| Steuereffekte aus abweichenden Steuersätzen | - 1.043 | - 544 |
| Ausgewiesener Steueraufwand (+)/-ertrag (-) | 23.745 | 14.760 |
| Effektiver Steuersatz | 17,94 % | 11,71 % |
| 10) Ergebnis je Aktie in D |
| Aktienanzahl per 31.12. | 28.783.125 | 28.783.125 |
|---|---|---|
| Durchschnittliche Anzahl der umlaufenden Aktien | 28.738.475 | 28.740.137 |
| Jahresüberschuss nach Steuern | 108.611 | 111.236 |
| Ergebnis je Aktie in D | 3,78 | 3,87 |
Das verwässerte Ergebnis pro Aktie entspricht dem unverwässerten Ergebnis pro Aktie, da keine Finanzinstrumente mit Verwässerungseffekt ausgegeben wurden. Das Ergebnis je Aktie gilt für Stamm- und Vorzugsaktien in gleicher Höhe.
| in A 1.000 | 2012 | 2011 |
|---|---|---|
| 11) Barreserve | ||
| Kassenbestand | 71.600 | 72.326 |
| Guthaben bei Zentralnotenbanken | 111.193 | 227.846 |
| Barreserve | 182.793 | 300.172 |
| 12) Forderungen an Kreditinstitute | ||
| Forderungen an inländische Kreditinstitute | 1.017.470 | 830.256 |
| Forderungen an ausländische Kreditinstitute | 751.881 | 735.916 |
| Forderungen an Kreditinstitute | 1.769.351 | 1.566.172 |
| Forderungen an Kreditinstitute nach Fristen | ||
| Täglich fällig | 266.386 | 144.169 |
| Bis 3 Monate | 831.255 | 876.675 |
| Über 3 Monate bis 1 Jahr | 553.071 | 404.836 |
| Über 1 Jahr bis 5 Jahre | 111.481 | 124.991 |
| Über 5 Jahre | 7.158 | 15.501 |
| Forderungen an Kreditinstitute | 1.769.351 | 1.566.172 |
| 13) Forderungen an Kunden | ||
| Forderungen an inländische Kunden | 6.936.402 | 6.851.501 |
| Forderungen an ausländische Kunden | 4.309.376 | 4.062.725 |
| Forderungen an Kunden | 11.245.778 | 10.914.226 |
| Forderungen an Kunden nach Fristen | ||
| Täglich fällig | 1.981.585 | 1.949.148 |
| Bis 3 Monate | 1.275.375 | 1.044.430 |
| Über 3 Monate bis 1 Jahr | 1.255.860 | 1.043.577 |
| Über 1 Jahr bis 5 Jahre | 3.260.388 | 3.400.682 |
| Über 5 Jahre | 3.472.570 | 3.476.389 |
| Forderungen an Kunden | 11.245.778 | 10.914.226 |
| Leasinggeschäft (Finanzierungsleasing) Bruttoinvestitionswerte |
||
| Bis 3 Monate | 59.690 | 53.607 |
| 3 Monate bis 1 Jahr | 162.567 | 171.643 |
| Über 1 Jahr bis 5 Jahre | 482.092 | 480.943 |
| Über 5 Jahre | 331.498 | 334.576 |
| Summe | 1.035.847 | 1.040.769 |
| Nicht realisierte Finanzerträge | ||
| Bis 3 Monate | 5.670 | 7.747 |
| 3 Monate bis 1 Jahr | 15.173 | 18.630 |
| Über 1 Jahr bis 5 Jahre | 40.206 | 51.892 |
| Über 5 Jahre | 23.257 | 34.941 |
| Summe | 84.306 | 113.210 |
| in A 1.000 | 2012 | 2011 |
|---|---|---|
| Nettoinvestitionswerte | ||
| Bis 3 Monate | 54.020 | 45.860 |
| 3 Monate bis 1 Jahr | 147.394 | 153.013 |
| Über 1 Jahr bis 5 Jahre | 441.886 | 429.051 |
| Über 5 Jahre | 308.241 | 299.635 |
| Summe | 951.541 | 927.559 |
| Kumulierte Wertberichtigungen | 14.776 | 13.014 |
Siehe Seiten 130 bis 131.
| 15) Handelsaktiva | ||
|---|---|---|
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | ||
| Börsennotiert | 4.247 | 10.374 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | ||
| Börsennotiert | 2.775 | 4.363 |
| Positive Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten | ||
| Währungsbezogene Geschäfte | 2.344 | 1.659 |
| Zinsbezogene Geschäfte | 51.005 | 33.955 |
| Sonstige Geschäfte | 0 | 0 |
| Handelsaktiva | 60.371 | 50.351 |
| 16) Finanzanlagen | |||
|---|---|---|---|
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | |||
| Börsennotiert | 3.005.355 | 3.188.790 | |
| Nicht börsennotiert | 29.696 | 97.403 | |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | |||
| Börsennotiert | 124.899 | 124.192 | |
| Nicht börsennotiert | 186.460 | 173.637 |
| in A 1.000 | 2012 | 2011 |
|---|---|---|
| Beteiligungen/Anteile | ||
| An verbundenen Unternehmen | 234.943 | 226.467 |
| An at Equity bewerteten Unternehmen | ||
| – Kreditinstituten | 233.754 | 213.145 |
| – Nicht-Kreditinstituten | 317.349 | 308.256 |
| An sonstigen Beteiligungen | ||
| – Kreditinstituten | 10.809 | 10.809 |
| – Nicht-Kreditinstituten | 38.710 | 49.524 |
| Finanzanlagen | 4.181.975 | 4.392.223 |
| a) Finanzielle Vermögenswerte FV/PL | 277.982 | 288.528 |
| b) Finanzielle Vermögenswerte AfS | 1.121.940 | 1.075.451 |
| c) Finanzielle Vermögenswerte HtM | 2.230.950 | 2.506.843 |
| d) Anteile an at Equity-Unternehmen | 551.103 | 521.401 |
| Finanzanlagen | 4.181.975 | 4.392.223 |
| 17) Immaterielle Anlagevermögenswerte | ||
| Nutzungs- und Mietrechte | 1.132 | 1.352 |
| Individual-Software | 1.922 | 2.334 |
| Sonstiges immaterielles Anlagevermögen | 96 | 120 |
| Kundenstock | 709 | 755 |
| Immaterielle Anlagevermögenswerte | 3.859 | 4.561 |
| 18) Sachanlagen | ||
| Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien | 84.478 | 76.302 |
| Grundstücke und Gebäude | 61.842 | 65.878 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 67.830 | 61.867 |
| Sonstige Sachanlagen | 14.975 | 16.033 |
| Sachanlagen | 229.125 | 220.080 |
Der Konzern verfügte über fremdgenützte Grundstücke und Gebäude mit einem Buchwert von 84.478 Tsd. Euro (Vorjahr 76.302 Tsd. Euro); der Fair Value dieser Objekte liegt bei 93.540 Tsd. Euro (Vorjahr 82.501 Tsd. Euro). Die Mieterträge betrugen im Berichtsjahr 3.640 Tsd. Euro, die mit ihnen im Zusammenhang stehenden Aufwendungen (inklusive Abschreibungen) betrugen 1.981 Tsd. Euro.
| Bis 3 Monate | 3.866 | 3.146 |
|---|---|---|
| 3 Monate bis 1 Jahr | 10.506 | 8.992 |
| Über 1 Jahr bis 5 Jahre | 36.167 | 29.737 |
| Über 5 Jahre | 36.007 | 37.697 |
| Summe | 86.546 | 79.572 |
| in A 1.000 | 2012 | 2011 |
|---|---|---|
| 19) Sonstige Aktiva | ||
| Latente Steueransprüche | 37.993 | 39.922 |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 329.800 | 344.255 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 2.853 | 2.031 |
| Sonstige Aktiva | 370.646 | 386.208 |
| Aktive Steuerabgrenzungen | 37.993 | 39.922 |
| Latente Steueransprüche | 37.993 | 39.922 |
| 2012 Aktive Steuerabgrenzung |
2012 Passive Steuerabgrenzung |
2011*) Aktive Steuerabgrenzung |
|
|---|---|---|---|
| Forderungen an Kunden | 1 | - 11.297 | - 9.462 |
| Risikovorsorgen | 35.335 | 0 | 32.702 |
| Handelsaktiva | 0 | - 12.601 | - 7.923 |
| Finanzanlagen | 119 | - 21.622 | - 13.674 |
| Finanzielle Vermögenswerte FV/PL | 0 | - 8.803 | - 5.837 |
| Finanzielle Vermögenswerte AfS | 0 | - 12.811 | - 7.998 |
| Finanzielle Vermögenswerte HtM | 119 | - 8 | 161 |
| Immaterielles Anlagevermögen | 0 | - 180 | - 192 |
| Sachanlagen | 5 | - 69 | - 44 |
| Sonstige Aktiva | 11 | - 25.982 | - 20.055 |
| 35.470 | - 71.751 | - 18.649 | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 2.456 | - 7 | 1.849 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 16.558 | 0 | 10.764 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 5.168 | 0 | 3.080 |
| Personalrückstellungen | 24.604 | 0 | 24.370 |
| Sonstige Rückstellungen | 6.226 | 0 | 5.394 |
| Sonstige Passiva | 4.547 | - 2.201 | 3.939 |
| Nachrangkapital | 10.819 | 0 | 5.607 |
| Unversteuerte Rücklagen/Bewertungsreserven | 0 | - 1.491 | 0 |
| 70.377 | - 3.698 | 55.004 | |
| Aktivierungsfähige steuerliche Verlustvorträge | 3.212 | 0 | 3.568 |
| Aktive/Passive Steuerabgrenzung | 109.060 | - 75.450 | 39.922 |
| Wertberichtigung | 0 | 0 | 0 |
| Saldierung von aktiven und passiven | |||
| Steuerabgrenzungen ggü. derselben Finanzbehörde | - 71.066 | 71.066 | 0 |
| Latente Steuerforderung/- Verbindlichkeit per Saldo | 37.993 | - 4.384 | 39.922 |
*) Im Vergleichsjahr 2011 erfolgte eine saldierte Darstellung der Aktiven und Passiven Steuerabgrenzungen.
| 20) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | ||
|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber | ||
| Inländischen Kreditinstituten | 1.492.840 | 1.823.204 |
| Ausländischen Kreditinstituten | 2.546.864 | 2.455.359 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 4.039.704 | 4.278.563 |
| in A 1.000 | 2012 | 2011 |
|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten nach Fristen | ||
| Täglich fällig | 62.830 | 243.660 |
| Bis 3 Monate | 3.080.849 | 3.130.211 |
| Über 3 Monate bis 1 Jahr | 61.689 | 111.813 |
| Über 1 Jahr bis 5 Jahre | 415.698 | 387.364 |
| Über 5 Jahre | 418.638 | 405.515 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 4.039.704 | 4.278.563 |
| 21) Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | ||
| Spareinlagen | 3.380.085 | 3.407.649 |
| Sonstige | 6.018.988 | 5.656.589 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 9.399.073 | 9.064.238 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden nach Fristen | ||
| Täglich fällig | 3.906.557 | 3.334.351 |
| Bis 3 Monate | 2.058.562 | 2.104.951 |
| Über 3 Monate bis 1 Jahr | 2.298.093 | 2.588.248 |
| Über 1 Jahr bis 5 Jahre | 727.429 | 631.074 |
| Über 5 Jahre | 408.432 | 405.614 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 9.399.073 | 9.064.238 |
| 22) Verbriefte Verbindlichkeiten | ||
| Begebene Schuldverschreibungen | 1.465.126 | 1.370.387 |
| Andere verbriefte Verbindlichkeiten | 68.527 | 136.165 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 1.533.653 | 1.506.552 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten nach Fristen | ||
| Bis 3 Monate | 81.294 | 125.458 |
| Über 3 Monate bis 1 Jahr | 114.419 | 181.337 |
| Über 1 Jahr bis 5 Jahre | 1.080.489 | 993.911 |
| Über 5 Jahre | 257.451 | 205.846 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 1.533.653 | 1.506.552 |
| 23) Rückstellungen | ||
| Abfertigungs- und Pensionsrückstellung | 210.004 | 207.653 |
| Sonstige Rückstellungen | 190.181 | 194.981 |
| Rückstellungen | 400.185 | 402.634 |
| Jubiläumsgeldrückstellung | 8.723 | 8.563 |
| Rückstellungen für das Kreditgeschäft | 128.873 | 130.981 |
| Sonstige Rückstellungen | 52.585 | 55.437 |
| Sonstige Rückstellungen | 190.181 | 194.981 |
| in A 1.000 | 2012 | 2011 |
|---|---|---|
| Entwicklung der Rückstellung für Abfertigungen und Pensionen | ||
| Rückstellung zum 1.1. | 207.653 | 207.363 |
| Zuweisung/Auflösung Abfertigungsrückstellung | - 380 | 206 |
| Zuweisung/Auflösung Pensionsrückstellung | 2.731 | 84 |
| Rückstellung zum 31.12. | 210.004 | 207.653 |
| Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | ||
|---|---|---|
| Rückstellung zum 1.1. | 216.216 | 215.703 |
| + Dienstzeitaufwand |
3.367 | 3.482 |
| + Zinsaufwand |
8.007 | 7.999 |
| - Zahlungen im Berichtsjahr |
- 12.275 | - 10.919 |
| -/+ Versicherungsmathematischer Gewinn/Verlust | 3.412 | - 49 |
| +/- Übrige Veränderungen | 0 | 0 |
| Rückstellung zum 31.12. | 218.727 | 216.216 |
Der versicherungsmathematische Gewinn/Verlust wird im Geschäftsjahr erfolgswirksam berücksichtigt, da die Korridormethode nicht angewandt wird. Die Veränderungen dieser Bilanzposition sind zur Gänze ergebniswirksam im Personalaufwand erfasst. Der Rechenzinssatz wurde im Geschäftsjahr von 4,0 % auf 3,5 % gesenkt. Die der Berechnung zugrunde liegenden angenommenen Kollektivvertragserhöhungen wurden für aktive Mitarbeiter von 4,0 % auf 3,5 % gesenkt und für Pensionisten in unveränderter Höhe fortgeführt. Unter der Annahme unveränderter Berechnungsparameter wird mit einer Auflösung im Geschäftsjahr 2013 der Rückstellungen für Abfertigungen, Pensionen und ähnliche Verpflichtungen in Höhe von rund 0,4 Mio. Euro gerechnet. Die Barwerte der leistungsorientierten Verpflichtungen betrugen für das Geschäftsjahr 2006 210.820 Tsd. Euro, für das Geschäftsjahr 2007 222.057 Tsd. Euro, für das Geschäftsjahr 2008 217.521 Tsd. Euro, für das Geschäftsjahr 2009 216.229 Tsd. Euro und für das Geschäftsjahr 2010 215.703 Tsd. Euro.
| Jubiläumsgeld- rückstellung |
Rückst. für das Kreditgeschäft |
Sonstige Rückstellungen |
|
|---|---|---|---|
| Stand zum 1.1. | 8.563 | 130.981 | 55.437 |
| Zuweisung | 164 | 18.764 | 10.484 |
| Verbrauch/Währungsdifferenz | 4 | 8.842 | 4.536 |
| Auflösung | 0 | 12.030 | 8.800 |
| Stand zum 31.12. | 8.723 | 128.873 | 52.585 |
| 24) Sonstige Passiva | 2012 | 2011 |
|---|---|---|
| Handelspassiva | 52.138 | 36.359 |
| Steuerschulden | 4.867 | 12.609 |
| Laufende Steuerschulden | 484 | 12.609 |
| Latente Steuerschulden *) | 4.383 | 0 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 185.718 | 171.871 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 42.159 | 44.477 |
| Sonstige Passiva | 284.882 | 265.316 |
*) Details zu Passiven Steuerabgrenzungen siehe Note 19 zu Sonstige Aktiva.
| in A 1.000 | 2012 | 2011 |
|---|---|---|
| 25) Sonstige Passiva (Anteil Handelspassiva) | ||
| Währungsbezogene Geschäfte | 1.996 | 1.192 |
| Zinsbezogene Geschäfte | 50.087 | 34.721 |
| Sonstige Geschäfte | 55 | 446 |
| Handelspassiva | 52.138 | 36.359 |
| 26) Nachrangkapital | ||
| Begebene nachrangige Schuldverschreibungen | 6.620 | 6.605 |
| Ergänzungskapital | 589.187 | 658.352 |
| Hybridkapital | 79.325 | 79.410 |
| Nachrangkapital | 675.132 | 744.367 |
| Nachrangkapital nach Fristen | ||
| Bis 3 Monate | 40.343 | 35.049 |
| Über 3 Monate bis 1 Jahr | 20.508 | 41.666 |
| Über 1 Jahr bis 5 Jahre | 212.027 | 190.393 |
| Über 5 Jahre | 402.254 | 477.259 |
| Nachrangkapital | 675.132 | 744.367 |
| 27) Eigenkapital | ||
| Gezeichnetes Kapital | 86.096 | 86.241 |
| Kapitalrücklagen | 194.041 | 194.455 |
| Gewinnrücklagen (inkl. Bilanzgewinn) | 1.036.155 | 915.326 |
| Unversteuerte Rücklagen | 21.355 | 22.733 |
| Passive Unterschiedsbeträge | 1.872 | 1.872 |
| Minderheitenanteil | 2.925 | 1.407 |
| Eigenkapital | 1.342.444 | 1.222.034 |
| Entwicklung der in Umlauf befindlichen Aktien (in Stück) | ||
| In Umlauf befindliche Aktien per 1.1. | 28.773.373 | 28.779.035 |
| Ausgabe neuer Aktien | 0 | 0 |
| Kauf eigener Aktien | - 354.513 | - 407.231 |
| Verkauf eigener Aktien | 339.803 | 401.569 |
| In Umlauf befindliche Aktien per 31.12. | 28.758.663 | 28.773.373 |
| Zuzüglich eigene Aktien im Konzernbestand | 24.462 | 9.752 |
| Ausgegebene Aktien per 31.12. | 28.783.125 | 28.783.125 |
Der Buchwert der gehaltenen eigenen Anteile beträgt zum Bilanzstichtag 1,0 Mio. Euro (Vorjahr 0,4 Mio. Euro).
in A 1.000
| Anlagevermögenswerte und Sachanlagen | |||
|---|---|---|---|
| Immaterielle Anlagever- mögenswerte |
Sachanlagen | Hievon als Finanz investitionen ge haltene Immobilien |
|
| Anschaffungs-/Herstellungskosten 1.1.2012 | 20.811 | 425.667 | 85.411 |
| Währungsdifferenzen | 33 | 339 | 0 |
| Umbuchungen | 0 | 0 | 0 |
| Zugänge | 1.027 | 33.789 | 10.157 |
| Abgänge | 12 | 15.905 | 2.650 |
| Kumulierte Abschreibungen | 18.000 | 214.765 | 8.440 |
| Buchwerte 31.12.2012 | 3.859 | 229.125 | 84.478 |
| Buchwerte 31.12.2011 | 4.561 | 220.080 | 76.302 |
| Abschreibungen im Geschäftsjahr | 1.734 | 21.674 | 1.981 |
| Anteile an verbundenen Unternehmen |
Beteiligungen | |
|---|---|---|
| Anschaffungs-/Herstellungskosten 1.1.2012 | 237.447 | 590.707 |
| Zugänge | 10.621 | 994 |
| Veränderungen bei Beteiligungen an assoziierten Unternehmen | 0 | 29.702 |
| Abgänge | 933 | 2.667 |
| Kumulierte Abschreibungen | 12.192 | 18.114 |
| Buchwerte 31.12.2012 | 234.943 | 600.622 |
| Buchwerte 31.12.2011 | 226.467 | 581.734 |
| Abschreibungen im Geschäftsjahr | 1.212 | 9.141 |
Durch den Abgang von nicht börsennotierten Beteiligungen/Anteilen an verbundenen Unternehmen erzielte das Unternehmen im Geschäftsjahr einen Erlös in Höhe von 0 Tsd. Euro (Vorjahr 0 Tsd. Euro). Daraus resultierte ein Buchwertabgang im Ausmaß von 0 Tsd. Euro (Vorjahr 0 Tsd. Euro) bzw. ein Ergebnis in Höhe von 0 Tsd. Euro (Vorjahr 0 Tsd. Euro).
| in A 1.000 | HtM | FV/PL | HB | AfS | L&R/ Liabilities |
Sonstige | Summe |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Buchwert/ Fair Value*) |
Buchwert/ Fair Value*) |
Buchwert/ Fair Value*) |
Buchwert/ Fair Value*) |
Buchwert/ Fair Value*) |
Buchwert/ Fair Value*) |
Buchwert/ Fair Value*) |
|
| Barreserve | 182.793 | 182.793 | |||||
| 182.793 | 182.793 | ||||||
| Forderungen an Kreditinstitute | 1.769.351 | 1.769.351 | |||||
| 1.771.191 | 1.771.191 | ||||||
| Forderungen an Kunden | 40.033 | 164.372 | 102.885 | 10.938.488 | 11.245.778 | ||
| 40.033 | 164.372 | 102.885 | 11.018.572 | 11.325.862 | |||
| Risikovorsorgen | - 368.825 | - 368.825 | |||||
| - 368.825 | - 368.825 | ||||||
| Handelsaktiva | 60.371 | 60.371 | |||||
| 60.371 | 60.371 | ||||||
| Finanzanlagen | 2.230.950 | 277.982 | 1.121.940 | 551.103 | 4.181.975 | ||
| 2.387.240 | 277.982 | 1.121.940 | 538.991 | 4.326.153 | |||
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 3.859 | 3.859 | |||||
| 3.859 | 3.859 | ||||||
| Sachanlagen | 229.125 | 229.125 | |||||
| 261.756 | 261.756 | ||||||
| Sonstige Aktiva | 370.646 | 370.646 | |||||
| 370.646 | 370.646 | ||||||
| Summe Bilanzaktiva | 2.270.983 | 442.354 | 60.371 | 1.224.825 | 12.339.014 | 1.337.526 | 17.675.073 |
| 2.427.273 | 442.354 | 60.371 | 1.224.825 | 12.420.938 | 1.358.045 | 17.933.806 | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 89.718 | 3.949.986 | 4.039.704 | ||||
| 89.718 | 3.982.894 | 4.072.612 | |||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 422.684 | 8.976.389 | 9.399.073 | ||||
| 422.684 | 8.993.788 | 9.416.472 | |||||
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 668.882 | 864.771 | 1.533.653 | ||||
| 668.882 | 876.775 | 1.545.657 | |||||
| Rückstellungen | 400.185 | 400.185 | |||||
| 400.185 | 400.185 | ||||||
| Sonstige Passiva | 52.138 | 232.744 | 284.882 | ||||
| 52.138 | 232.744 | 284.882 | |||||
| Nachrangkapital | 413.567 | 261.565 | 675.132 | ||||
| 413.567 | 267.147 | 680.714 | |||||
| Kapital | 1.342.444 | 1.342.444 | |||||
| 1.342.444 | 1.342.444 | ||||||
| Summe Bilanzpassiva | 0 | 1.594.851 | 52.138 | 0 | 14.052.711 | 1.975.373 | 17.675.073 |
| 0 | 1.594.851 | 52.138 | 0 | 14.120.604 | 1.975.373 | 17.742.966 |
*) In der oberen Zeile wird der jeweilige Betrag als Buchwert und in der darunter liegenden Zeile als Fair Value ausgewiesen.
| in A 1.000 | HtM | FV/PL | HB | AfS | L&R/ Liabilities |
Sonstige | Summe |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Buchwert/ Fair Value*) |
Buchwert/ Fair Value*) |
Buchwert/ Fair Value*) |
Buchwert/ Fair Value*) |
Buchwert/ Fair Value*) |
Buchwert/ Fair Value*) |
Buchwert/ Fair Value*) |
|
| Barreserve | 300.172 | 300.172 | |||||
| 300.172 | 300.172 | ||||||
| Forderungen an Kreditinstitute | 1.566.172 | 1.566.172 | |||||
| 1.566.908 | 1.566.908 | ||||||
| Forderungen an Kunden | 40.033 | 114.599 | 98.390 | 10.661.204 | 10.914.226 | ||
| 40.033 | 114.599 | 98.390 | 10.709.006 | 10.962.028 | |||
| Risikovorsorgen | - 350.289 | - 350.289 | |||||
| - 350.289 | - 350.289 | ||||||
| Handelsaktiva | 50.351 | 50.351 | |||||
| 50.351 | 50.351 | ||||||
| Finanzanlagen | 2.506.843 | 288.528 | 1.075.451 | 521.401 | 4.392.223 | ||
| 2.551.140 | 288.528 | 1.075.451 | 465.601 | 4.380.720 | |||
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 4.561 | 4.561 | |||||
| 4.561 | 4.561 | ||||||
| Sachanlagen | 220.080 | 220.080 | |||||
| 248.200 | 248.200 | ||||||
| Sonstige Aktiva | 386.208 | 386.208 | |||||
| 386.208 | 386.208 | ||||||
| Summe Bilanzaktiva | 2.546.876 | 403.127 | 50.351 | 1.173.841 | 11.877.087 | 1.432.422 | 17.483.704 |
| 2.591.173 | 403.127 | 50.351 | 1.173.841 | 11.925.625 | 1.404.742 | 17.548.859 | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 67.535 | 4.211.028 | 4.278.563 | ||||
| 67.535 | 4.223.837 | 4.291.372 | |||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 1.130.508 | 7.933.730 | 9.064.238 | ||||
| 1.130.508 | 7.941.281 | 9.071.789 | |||||
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 820.114 | 686.438 | 1.506.552 | ||||
| 820.114 | 684.994 | 1.505.108 | |||||
| Rückstellungen | 402.634 | 402.634 | |||||
| 402.634 | 402.634 | ||||||
| Sonstige Passiva | 36.359 | 228.957 | 265.316 | ||||
| 36.359 | 228.957 | 265.316 | |||||
| Nachrangkapital | 394.320 | 350.047 | 744.367 | ||||
| 394.320 | 354.659 | 748.979 | |||||
| Kapital | 1.222.034 | 1.222.034 | |||||
| 1.222.034 | 1.222.034 | ||||||
| Summe Bilanzpassiva | 0 | 2.412.477 | 36.359 | 0 | 13.181.243 | 1.853.625 | 17.483.704 |
| 0 | 2.412.477 | 36.359 | 0 | 13.204.771 | 1.853.625 | 17.507.232 |
*) In der oberen Zeile wird der jeweilige Betrag als Buchwert und in der darunter liegenden Zeile als Fair Value ausgewiesen.
| in A 1.000 | HtM | FV/PL | HB | AfS | L&R/ Liabilities |
Sonstige | Summe |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Fair Value | Fair Value | Fair Value | Fair Value | Fair Value | Fair Value | Fair Value | |
| Aktiva | |||||||
| Level 1 | 0 | 76.286 | 6.509 | 823.018 | 0 | 0 | 905.813 |
| Level 2 | 0 | 366.068 | 53.862 | 153.162 | 0 | 168.929 | 742.021 |
| Level 3 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Finanzinstrumente Aktiva | 0 | 442.354 | 60.371 | 976.180 | 0 | 168.929 | 1.647.834 |
| Passiva | |||||||
| Level 1 | 0 | 641.240 | 0 | 0 | 0 | 0 | 641.240 |
| Level 2 | 0 | 953.611 | 52.138 | 0 | 0 | 35.543 | 1.041.292 |
| Level 3 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Finanzinstrumente Passiva | 0 | 1.594.851 | 52.138 | 0 | 0 | 35.543 | 1.682.532 |
Unter Fair Value versteht man den Betrag, zu dem ein Vermögenswert zwischen sachverständigen, vertragswilligen und unabhängigen Parteien getauscht bzw. Verbindlichkeiten erfüllt werden. Der beste Indikator für den Fair Value ist der Marktpreis in einem aktiven Markt. Sofern Marktpreise in einem aktiven Markt verfügbar sind, werden diese zur Bewertung herangezogen (Level 1). Sind keine Marktpreise verfügbar, kommen zur Fair-Value-Ermittlung Bewertungsmodelle zum Einsatz, wobei die Bewertung zu Marktbedingungen anhand offizieller Preise durchgeführt wird (Level 2). Lässt sich der Fair Value weder anhand von Marktpreisen noch auf Basis von Bewertungsmodellen, die sich vollständig auf beobachtbare Marktdaten stützen, ermitteln, werden einzelne nicht am Markt beobachtbare Bewertungsparameter anhand angemessener Annahmen geschätzt (Level 3).
Im Ergebnis sind Wertminderungsaufwendungen in der Höhe von 68.116 Tsd. Euro (Vorjahr 67.924 Tsd. Euro) für die Forderungen an Kunden enthalten. Davon wurden 65.799 Tsd. Euro (Vorjahr 57.038 Tsd. Euro) den Einzelwertberichtigungen zugeführt und 2.317 Tsd. Euro (Vorjahr 10.886 Tsd. Euro) für Direktabschreibungen aufgewendet. Die Differenz zwischen Buchwert und höherem Tilgungswert bei finanziellen Verbindlichkeiten, die erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, beträgt unter Berücksichtigung ihrer Sicherungsbeziehungen 6.327 Tsd. Euro (Vorjahr 9.027 Tsd. Euro). Im Geschäftsjahr wurden keine Pfandliegenschaften erworben, für die eine sofortige Weiterveräußerungsabsicht gegeben ist. Die nicht zinsbedingte Fair-Value-Position der finanziellen Verbindlichkeiten beträgt 6.326 Tsd. Euro (Vorjahr 9.028 Tsd. Euro), bei den finanziellen Forderungen 2.260 Tsd. Euro (Vorjahr - 4.909 Tsd.Euro). Hierbei werden die zum Fair Value bewerteten Geschäfte mit den aktuellen Marktzinsen abgezinst und die daraus resultierenden Barwertveränderungen dargestellt.
Gegenüber dem Aufsichtsrat der Oberbank AG bestanden Kredite bzw. Haftungsverhältnisse in Höhe von 649,0 Tsd. Euro (Vorjahr 665,9 Tsd. Euro). Die Konditionen entsprechen den üblichen Bedingungen. Gegenüber dem Vorstand der Oberbank AG bestanden Kredite von 117,0 Tsd. Euro (Vorjahr 116,0 Tsd. Euro). Die Konditionen entsprechen den üblichen Bedingungen.
Die Gesamtbezüge des Vorstandes betrugen im Konzern 1.430,3 Tsd. Euro (Vorjahr 1.865,2 Tsd. Euro). Der darin enthaltene variable Anteil betrug 408,8 Tsd. Euro (Vorjahr 322,5 Tsd. Euro). An frühere Mitglieder des Vorstandes und deren Hinterbliebene wurden 1.284,3 Tsd. Euro (Vorjahr 1.168,5 Tsd. Euro) gezahlt. Die Aufwendungen für Abfertigungen und Pensionen der Vorstandsmitglieder (einschließlich ehemaliger Vorstandsmitglieder und ihrer Hinterbliebenen) betrugen im Geschäftsjahr 2.387,0 Tsd. Euro (Vorjahr 2.264,0 Tsd. Euro). Darin sind die Aufwendungen, die sich aus der Änderung der Parameter für die versicherungsmathematische Berechnung der Abfertigungs- und Pensionsrückstellung ergeben, enthalten.
Die Vergütung des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr betrug im Konzern 203,6 Tsd. Euro (Vorjahr 155,5 Tsd. Euro).
Im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit werden Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen zu marktüblichen Bedingungen und Konditionen abgeschlossen. Geschäftsvorfälle zwischen nahe stehenden Unternehmen im Konsolidierungskreis wurden im Zuge der Konsolidierung eliminiert und werden in dieser Anhangangabe nicht erläutert.
Die Geschäftsbeziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen stellen sich per 31. Dezember 2012 unter IAS 24 wie folgt dar:
| in A 1.000 | Assoziierte Unternehmen |
Tochter- unternehmen |
Sonstige nahestehende Unternehmen und Personen*) |
|---|---|---|---|
| Geschäftsvorfälle | |||
| Finanzierungen | 4.920 | 0 | 2.058 |
| Bürgschaften/Sicherheiten | 10.912 | 0 | 255 |
| Ausstehende Salden | |||
| Forderungen | 297.382 | 99.522 | 4.966 |
| Forderungen Vorjahr | 244.543 | 93.110 | 8.247 |
| Verbindlichkeiten | 59.100 | 70.370 | 29.958 |
| Verbindlichkeiten Vorjahr | 36.873 | 55.264 | 1.000 |
| Bürgschaften/Garantien | 32.607 | 0 | 1.235 |
| Bürgschaften/Garantien Vorjahr | 40.063 | 0 | 994 |
| Rückstellungen für zweifelhafte Forderungen | 0 | 0 | 0 |
| Rückstellungen für zweifelhafte Forderungen Vorjahr | 0 | 0 | 0 |
| Ertragsposten | |||
| Zinsen | 4.351 | 818 | 197 |
| Provisionen | 760 | 64 | 115 |
| Aufwendungen | |||
| Zinsen | 775 | 485 | 142 |
| Provisionen | 3 | 0 | 0 |
| Wertberichtigungen auf Forderungen | 5.650 | 0 | 0 |
| Verwaltungsaufwendungen | 0 | 0 | 26 |
*) Sonstige nahe stehende Unternehmen und Personen umfassen die Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder der Oberbank AG samt deren nahe stehender Familienangehöriger sowie Unternehmen, die von diesen Personen beherrscht, gemeinschaftlich geführt oder maßgeblich beeinflusst werden.
Aktien der Oberbank AG werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern innerhalb vorgegebener Frist zu vergünstigten Konditionen angeboten. Der Kauf unterliegt Einschränkungen bezüglich des Betrages, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Aktienkauf investieren können. Die Anzahl der durch dieses Angebot an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter abgegebenen Aktien belief sich im Berichtsjahr auf 75.290 Stück.
Basis der Segmentberichterstattung ist die interne Unternehmensbereichsrechnung, welche die im Jahr 2003 vorgenommene Trennung zwischen Privatkunden- und Firmenkundengeschäft und die damit gegebene Managementverantwortung innerhalb der Oberbank-Gruppe abbildet. Die Unternehmensbereiche werden in der Segmentberichterstattung so dargestellt, als ob sie selbständige Unternehmen mit eigener Kapitalausstattung und Ergebnisverantwortung seien. Das Kriterium für die Abgrenzung der Unternehmensbereiche ist in erster Linie die Betreuungszuständigkeit für die Kunden.
Die nachfolgenden Segmentinformationen basieren auf dem so genannten "Management Approach", der verlangt, die Segmentinformation auf Basis der internen Berichterstattung so darzustellen, wie sie regelmäßig zur Entscheidung über die Zuteilung von Ressourcen zu den Segmenten und zur Beurteilung ihrer Performance herangezogen werden.
In der Oberbank-Gruppe sind folgende Unternehmensbereiche definiert:
Das zugeordnete Eigenkapital wird im Geschäftsjahr 2012 konzerneinheitlich mit einem Zinssatz von 6 %, der nach empirischen Erhebungen die langfristige Durchschnittsrendite einer risikofreien Veranlagung am Kapitalmarkt darstellt, bewertet und als Eigenkapitalveranlagungsertrag im Zinsergebnis ausgewiesen. Es handelt sich dabei um regulatorisches Kapital.
| in A 1.000 | Financial | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Privat | Firmen | Markets | Sonstige | Summe | |
| Zinsergebnis | 55.645 | 198.889 | 58.411 | 312.945 | |
| hievon Erträge aus Equity-Beteiligungen | 35.733 | ||||
| Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | - 9.659 | - 43.888 | - 6.250 | - 59.797 | |
| Provisionsergebnis | 48.482 | 59.759 | - 14 | 108.227 | |
| Handelsergebnis | 172 | 7.137 | 7.309 | ||
| Verwaltungsaufwand | - 85.818 | - 120.935 | - 5.682 | - 26.594 | - 239.030 |
| Sonstiger betrieblicher Erfolg | 5.777 | 13.437 | - 12.785 | - 3.728 | 2.702 |
| Jahresüberschuss vor Steuern | 14.428 | 107.434 | 40.817 | - 30.322 | 132.356 |
| Ø risikogewichtete Aktiva | 1.180.196 | 7.941.131 | 3.768.851 | 12.890.178 | |
| Ø zugeordnetes Eigenkapital | 117.402 | 789.956 | 374.912 | 1.282.270 | |
| RoE (Eigenkapitalrendite) vor Steuern | 12,3 % | 13,6 % | 10,9 % | 10,3 % | |
| Cost-Income-Ratio (Kosten-Ertrag-Relation) | 78,1 % | 44,4 % | 10,8 % | 55,4 % | |
| Barreserve | 182.793 | 182.793 | |||
| Forderungen an Kreditinstitute | 1.769.351 | 1.769.351 | |||
| Forderungen an Kunden | 2.103.869 | 9.141.909 | 11.245.778 | ||
| Risikovorsorgen | - 65.397 | - 257.828 | - 45.600 | - 368.825 | |
| Handelsaktiva | 60.371 | 60.371 | |||
| Finanzanlagen | 4.181.975 | 4.181.975 | |||
| Sonstige Vermögenswerte | 603.630 | 603.630 | |||
| Segmentvermögen | 2.038.472 | 8.884.081 | 6.148.890 | 603.630 | 17.675.073 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 4.039.704 | 4.039.704 | |||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 4.830.110 | 4.568.963 | 9.399.073 | ||
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 1.533.653 | 1.533.653 | |||
| Handelspassiva | 52.138 | 52.138 | |||
| Eigen- und Nachrangkapital | 184.725 | 1.242.949 | 589.902 | 2.017.576 | |
| Sonstige Schulden | 632.929 | 632.929 | |||
| Segmentschulden | 5.014.835 | 5.811.912 | 6.215.397 | 632.929 | 17.675.073 |
| Abschreibungen | 4.782 | 15.729 | 135 | 2.762 | 23.408 |
Die Oberbank hat – bedingt durch ihren Regionalbankencharakter – ein begrenztes geografisches Einzugsgebiet. Auf eine Geschäftszuordnung nach geografischen Merkmalen wird daher wegen untergeordneter Bedeutung verzichtet.
| in A 1.000 | 2012 | 2011 | ||
|---|---|---|---|---|
| 32) Non performing loans | ||||
| Forderungen an Kreditinstitute | 0 | 3 | ||
| Forderungen an Kunden | 155.766 | 123.465 | ||
| Festverzinsliche Wertpapiere | 2.943 | 2.878 | ||
| Siehe auch Seite 131 ff. | ||||
| 33) Als Sicherheit gestellte Vermögensgegenstände |
| Deckungsstock für Mündelgeldspareinlagen | 19.912 | 20.144 |
|---|---|---|
| Deckungsstock für fundierte Teilschuldverschreibungen | 242.995 | 242.937 |
| Deckungsstock für hypothekarisch fundierte Bankschuldverschreibungen | 162.449 | 0 |
| Margindeckung bzw. Arrangement-Kaution für Wertpapiergeschäfte | 28.236 | 26.976 |
| Sicherstellung für Euroclear-Kreditlinie | 66.380 | 86.720 |
| Sicherstellung für EIB-Refinanzierungsdarlehen | 46.505 | 46.163 |
| Sicherstellung für EIB-Globaldarlehensgewährung | 78.000 | 93.000 |
| Wertpapiere im Tier-I-Pfanddepot der OeNB | 258.677 | 709.143 |
| Als Sicherheit gestellte Vermögensgegenstände | 903.154 | 1.225.083 |
Die Stellung von Sicherheiten erfolgt nach den handelsüblichen oder gesetzlichen Bestimmungen.
| 34) Nachrangige Vermögensgegenstände | |||
|---|---|---|---|
| Forderungen an Kreditinstitute | 22.000 | 22.000 | |
| Forderungen an Kunden | 51.928 | 50.732 | |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 77.262 | 41.757 | |
| Andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 50.553 | 35.177 | |
| Nachrangige Vermögensgegenstände | 201.743 | 149.666 | |
| 35) Fremdwährungsvolumina | ||
|---|---|---|
| Aktiva | 1.948.895 | 1.755.643 |
| Passiva | 1.969.913 | 2.774.971 |
| 36) Treuhandvermögen | ||
| Treuhandkredite | 331.686 | 289.358 |
| Treuhandbeteiligungen | 96 | 96 |
| Treuhandvermögen | 331.782 | 289.454 |
| 37) Echte Pensionsgeschäfte | ||
| Die Buchwerte der echten Pensionsgeschäfte betragen | 1.025.357 | 1.399.900 |
| 38) Eventualverbindlichkeiten und Kreditrisiken | ||
| Sonstige Eventualverbindlichkeiten (Haftungen und Akkreditive) | 1.310.246 | 1.341.272 |
| Eventualverbindlichkeiten | 1.310.246 | 1.341.272 |
| Verbindlichkeiten aus unechten Pensionsgeschäften | 0 | 0 |
| Sonstige Kreditrisiken (unwiderrufliche Kreditzusagen) | 2.129.181 | 1.927.594 |
Kreditrisiken 2.129.181 1.927.594
39) Unternehmen des Konsolidierungskreises
| Konzernmuttergesellschaft | |
|---|---|
| OBERBANK AG, Linz | |
| Vollkonsolidierte Unternehmen | Anteil in % |
| 3-Banken Wohnbaubank AG, Linz | 80,00 |
| Ober Finanz Leasing gAG, Budapest | 100,00 |
| Ober Immo Truck gAG, Budapest | 100,00 |
| Ober Leasing Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Budapest | 100,00 |
| Oberbank airplane Leasing GmbH, Linz | 100,00 |
| Oberbank airplane 2 Leasing GmbH, Linz | 100,00 |
| Oberbank Eugendorf Immobilienleasing GmbH, Linz | 100,00 |
| Oberbank Goldkronach Beteiligungs GmbH, Neuötting | 100,00 |
| Oberbank Gumpoldskirchen Immobilienleasing GmbH, Linz | 100,00 |
| Oberbank Hybrid 1 GmbH, Linz | 100,00 |
| Oberbank Hybrid 2 GmbH, Linz | 100,00 |
| Oberbank Hybrid 3 GmbH, Linz | 100,00 |
| Oberbank Hybrid 4 GmbH, Linz | 100,00 |
| Oberbank Hybrid 5 GmbH, Linz | 100,00 |
| Oberbank Idstein Immobilien-Leasing GmbH, Neuötting | 100,00 |
| Oberbank Immobilie-Bergheim Leasing GmbH, Linz | 95,00 |
| Oberbank Immobilien-Leasing Gesellschaft m.b.H., Linz | 100,00 |
| Oberbank Immobilien Leasing GmbH Bayern, Neuötting | 100,00 |
| Oberbank Inzersdorf Immobilienleasing GmbH, Linz | 100,00 |
| Oberbank KB Leasing Gesellschaft m.b.H., Linz | 75,00 |
| OBERBANK LEASING GESELLSCHAFT MBH., Linz | 100,00 |
| Oberbank Immobilien-Leasing GmbH Bayern & Co. KG Goldkronach, Neuötting | Komplementär |
| Oberbank Leasing GmbH Bayern & Co KG Neuenrade, Neuötting | Komplementär |
| Oberbank Leasing GmbH Bayern, Neuötting | 100,00 |
| Oberbank Leasing Inprox Misk GmbH, Budapest | 100,00 |
| Oberbank Leasing Inprox Znojmo s.r.o., Prag | 100,00 |
| Oberbank Leasing JAF Holz, s.r.o., Prag | 95,00 |
| Oberbank Leasing KIKA, s.r.o., Bratislava | 100,00 |
| Oberbank Leasing KIKA, s.r.o., Prag | 100,00 |
| Oberbank Leasing s.r.o., Bratislava | 100,00 |
| Oberbank Leasing spol. s r.o., Prag | 100,00 |
| Oberbank LIV Immobilienleasing GmbH, Linz | 100,00 |
| Oberbank MLC - Pernau Immobilienleasing GmbH, Linz | 99,80 |
| Oberbank Operating Mobilienleasing GmbH, Linz | 100,00 |
| Oberbank Operating OPR Immobilienleasing GmbH, Linz | 100,00 |
| Oberbank Pernau Immobilienleasing GmbH, Linz | 100,00 |
| Oberbank Riesenhof Immobilienleasing GmbH, Linz | 100,00 |
| Oberbank Seiersberg Immobilienleasing Gesellschaft m.b.H., Linz | 100,00 |
| Oberbank-Kremsmünster Immobilienleasing Gesellschaft m.b.H., Linz | 100,00 |
| Vollkonsolidierte Unternehmen | Anteil in % |
|---|---|
| OBK Ahlten Immobilien Leasing GmbH, Neuötting | 94,00 |
| OBK München 1 Immobilien Leasing GmbH, Neuötting | 100,00 |
| OBK München 2 Immobilien Leasing GmbH, Neuötting | 100,00 |
| OBK München 3 Immobilien Leasing GmbH, Neuötting | 100,00 |
| POWER TOWER GmbH, Linz | 99,00 |
| Tuella Finanzierung GmbH, Wien | 100,00 |
| Quotenkonsolidierte Unternehmen | |
| ALPENLÄNDISCHE GARANTIE-GESELLSCHAFT m.b.H., Linz | 50,00 |
| At Equity bewertete assoziierte Unternehmen | |
| Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft, Innsbruck | 13,22 |
| BKS Bank AG, Klagenfurt | 18,52 |
| Drei-Banken Versicherungs-Aktiengesellschaft, Linz | 40,00 |
| voestalpine AG, Linz | 7,75 |
| Nicht konsolidierte Unternehmen | |
| A. VERBUNDENE UNTERNEHMEN | |
| "AM" Bau- und Gebäudevermietung Gesellschaft m.b.H., Linz | 100,00 |
| Betriebsobjekte Verwertung Gesellschaft m.b.H., Linz | 100,00 |
| Blitz 12-302 GmbH, München | 62,02 |
| GAIN CAPITAL PARTICIPATIONS SA, SICAR, Luxemburg | 58,70 |
| "Gesfö" Gemeinnützige Bau- und Siedlungsgesellschaft m.b.H., Wien | 74,00 |
| "LA" Gebäudevermietung und Bau - Gesellschaft m.b.H., Linz | 100,00 |
| Oberbank Beteiligungsholding Gesellschaft m.b.H., Linz | 100,00 |
| Oberbank Immobilien Holding GmbH, Linz | 100,00 |
| Oberbank Immobilien-Service Gesellschaft m.b.H., Linz | 100,00 |
| Oberbank Industrie und Handelsbeteiligungsholding GmbH, Linz | 100,00 |
| OBERBANK NUTZOBJEKTE VERMIETUNGS-GESELLSCHAFT m.b.H., Linz | 100,00 |
| Oberbank Opportunity Invest Management Gesellschaft m.b.H., Linz | 100,00 |
| Oberbank PE Beteiligungen GmbH, Linz | 100,00 |
| Oberbank PE Holding GmbH, Linz | 100,00 |
| Oberbank Unternehmensbeteiligung GmbH, Linz | 100,00 |
| Oberbank Vertriebsservice GmbH, Linz | 100,00 |
| OBK Slovakia Project s.r.o., Bratislava | 100,00 |
| Oberbank V-Investholding GmbH, Linz | 100,00 |
| Opportunity Beteiligungs AG, Linz | 100,00 |
| Samson České Budějovice spol. s r.o., Budweis | 100,00 |
| "SG" Gebäudevermietungsgesellschaft m.b.H., Linz | 100,00 |
| "SP" Bau- und Gebäudevermietungsgesellschaft m.b.H., Linz | 100,00 |
| "ST" BAU Errichtungs- und Vermietungsgesellschaft m.b.H., Linz | 100,00 |
| TZ-Vermögensverwaltungs GmbH, Linz | 100,00 |
| "VB" Gebäudeerrichtungs- und -vermietungsgesellschaft m.b.H., Linz | 100,00 |
| Wohnwert GmbH, Salzburg | 100,00 |
| Nicht konsolidierte Unternehmen | |
|---|---|
| B. ASS OZIIERTE UNTERNEHM EN |
Anteil in % |
| 3 Banken-Generali Investment-Gesellschaft m.b.H., Linz | 20,57 |
| 3-Banken Beteiligung Gesellschaft m.b.H., Linz | 40,00 |
| 3 Banken Versicherungsmakler Gesellschaft m.b.H., Innsbruck | 40,00 |
| ABG Anlagenverwertungs- und Beteiligungs - Gesellschaft m.b.H. & Co. OHG, Wien | 20,25 |
| Atterbury S.A., Luxemburg | 22,92 |
| B.A.O. Immobilienvermietungs GmbH, Wien | 33,33 |
| Beteiligungsverwaltung Gesellschaft m.b.H., Linz | 40,00 |
| Biowärme Attnang-Puchheim GmbH, Attnang-Puchheim | 49,00 |
| Buy-Out Central Europe II Beteiligungs-Invest AG, Wien | 24,85 |
| COBB Beteiligungen und Leasing GmbH, Wien | 20,25 |
| Cycleenergy Beteiligungs GmbH, Wien | 26,28 |
| DREI-BANKEN-EDV Gesellschaft m.b.H., Linz | 40,00 |
| Duktus S.A., Luxemburg | 32,45 |
| GAIN CAPITAL PARTICIPATIONS II S.A. SICAR, Luxemburg | 33,09 |
| Gasteiner Bergbahnen Aktiengesellschaft, Bad Hofgastein | 32,62 |
| GSA Genossenschaft für Stadterneuerung und Assanierung, | |
| gemeinnützige registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung, Linz | 35,48 |
| Kontext Druckerei GmbH, Linz | 25,20 |
| LHL Immobilien Beteiligungs-GmbH, Linz | 50,00 |
| MY Fünf Handels GmbH, Wien | 50,00 |
| OÖ HightechFonds GmbH, Linz | 24,08 |
| Techno-Z Braunau Technologiezentrum GmbH, Braunau | 21,50 |
| Nutzfahrzeuge Beteiligung GmbH, Wien (früher: VMS Beteiligung Fünf GmbH, Wien) | 38,54 |
Der Fair Value der nach der at-Equity-Methode einbezogenen Unternehmen beträgt zum Bilanzstichtag 538.991 Tsd. Euro. Die in den Konzernabschluss aufgenommenen assoziierten Unternehmen wiesen zum Bilanzstichtag folgende Werte aus (in Tsd. Euro):
| 2012 | 2011 | |
|---|---|---|
| Vermögensgegenstände | 28.929.305 | 28.649.107 |
| Schulden | 22.525.282 | 22.501.718 |
| Erlöse | 12.406.291 | 12.131.925 |
| Periodengewinne/-verluste | 434.751 | 783.478 |
Für die Beteiligung an der BKS Bank AG besteht zwischen der Oberbank AG, der Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft und der Generali 3 Banken Holding AG bzw. für die Beteiligung an der Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft besteht zwischen der Oberbank AG, der BKS Bank AG, der Generali 3 Banken Holding AG und der Wüstenrot Wohnungswirtschaft reg. Gen.m.b.H. jeweils ein Syndikatsvertrag. Zweck der jeweiligen Syndikate ist es, die Eigenständigkeit der BKS Bank AG bzw. der Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft zu erhalten. Die Einbeziehung der BKS Bank AG und der Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft beruht auf den oben beschriebenen Syndikatsverträgen.
Die Einbeziehung des voestalpine-Konzerns beruht vor allem auf dem nachhaltig strategischen Gehalt der Eigentümerstruktur und der damit bestehenden Möglichkeit, maßgeblichen Einfluss auszuüben. Als strategischer Investor stellt die Oberbank AG darüber hinaus einen Vertreter im Aufsichtsrat der voestalpine AG. Der Stichtag für die Einbeziehung der assoziierten Unternehmen ist jeweils der 30. September, um eine zeitnahe Jahresabschlusserstellung zu ermöglichen.
Die nicht in den Konzernabschluss aufgenommenen assoziierten Unternehmen wiesen zum Bilanzstichtag folgende Werte (UGB) aus:
| 2012 | 2011 | |
|---|---|---|
| Vermögensgegenstände | 518.354 | 557.862 |
| Schulden | 328.722 | 341.107 |
| Erlöse | 461.120 | 458.543 |
| Periodengewinne/-verluste | - 17.840 | 3.693 |
Die gezielte Übernahme von Risiken stellt ein wesentliches Merkmal des Bankgeschäftes dar und ist die Basis für eine nachhaltig stabile Geschäfts- und Ergebnisentwicklung im Oberbank-Konzern.
Die Oberbank AG ist für die Festlegung, Umsetzung, das Risikomanagement und das Risikocontrolling der zentral festgelegten Risikostrategie im Oberbank-Konzern zuständig. Ausgangspunkt der Risikostrategie der Oberbank ist die Positionierung als Regionalbank.
Der Vorstand und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter handeln nach den risikopolitischen Grundsätzen und treffen ihre Entscheidungen unter Einhaltung dieser Leitlinien. Der Aufnahme neuer Geschäftsfelder oder Produkte geht grundsätzlich eine adäquate Analyse der geschäftsspezifischen Risiken voraus.
Risikomanagement bezeichnet alle Aktivitäten zum systematischen Umgang mit Risiken im Konzern. Das Risikomanagement ist in der Oberbank integraler Bestandteil der Geschäftspolitik, der strategischen Zielplanung sowie des operativen Managements bzw. Controllings. Die zentrale Verantwortung für das Risikomanagement liegt beim Gesamtvorstand der Oberbank AG.
Aus der Risikostrategie werden im Zuge des Budgetierungskreislaufes die Risikoziele für das entsprechende Geschäftsjahr abgeleitet und die Verteilung der Risikodeckungsmassen als Limits auf die Einzelrisiken vorgenommen. Diese Limits bilden die Basis für die das Jahr über laufende, enge Steuerung. Der Planungskreislauf wird vom Controlling gemeinsam mit dem Gesamtvorstand gesteuert.
Dem Risikomanagement wird in der Oberbank durch die Einrichtung eines effizienten Managements der einzelnen Risikokomponenten Rechnung getragen. Die Zusammenführung der einzelnen Risikoarten auf ein Gesamtbankrisiko erfolgt durch das im Haus installierte Aktiv-Passiv-Management-Komitee (APM-Komitee). Das für den Bereich Risikomanagement zuständige Vorstandsmitglied leitet dieses Komitee. Im Rahmen der operativen Planung nimmt das APM-Komitee eine Allokation der vorhandenen Eigenmittel nach Chancen-Risiko-Profil der einzelnen Bankgeschäftsfelder vor.
Das Risikocontrolling der Abteilung Rechnungswesen und Controlling erfüllt die Funktion der im Bankwesengesetz (§ 39 Abs.2 BWG) geforderten zentralen und unabhängigen Risikokontrolleinheit. Es misst, analysiert, überwacht und reportet alle wesentlichen Risiken der Oberbank. Das Reporting erfolgt an den Vorstand, das APM-Komitee sowie an die betroffenen Abteilungsleiterinnen und Abteilungsleiter bzw. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Die Zuständigkeit für das Risikomanagement aller Tochtergesellschaften und für alle operativen Geschäftseinheiten der Bank im In- und Ausland liegt zentral in der Oberbank AG, in den für die einzelnen Risikokomponenten zuständigen Abteilungen.
Sowohl die Risikostrategie als auch die aktuelle Risikolage, die Steuerungs- und Überwachungssysteme und die verwendeten Risikomessmethoden werden einmal jährlich dem Aufsichtsrat berichtet.
Das interne Kontrollsystem (IKS) der Oberbank ist ein über Jahre entwickeltes System. Es existiert eine detaillierte Beschreibung der IKS-Abläufe, eine einheitliche Dokumentation aller risikorelevanten Prozesse der Bank und der Kontrollmaßnahmen. Die Verantwortlichkeiten und Rollen in Bezug auf das IKS sind klar definiert. Kontrollaktivitäten werden dokumentiert und überprüft. Die IKS-relevanten Risiken werden regelmäßig evaluiert und angepasst. Für das IKS erfolgt ein regelmäßiges, mehrstufiges Reporting über Wirksamkeit und Reifegrad. Die Abteilung Interne Revision der Oberbank AG prüft in ihrer Funktion als unabhängige Überwachungsinstanz das interne Kontrollsystem. Abgeprüft werden die Wirksamkeit und Angemessenheit des IKS sowie die Einhaltung der Arbeitsanweisungen.
Die Oberbank hat als Medium für die Offenlegung gemäß § 26 Bankwesengesetz und der Offenlegungsverordnung das Internet gewählt. Die Offenlegung ist auf der Website der Oberbank www.oberbank.at (Bereich "Investor Relations") abrufbar.
Den aufsichtsrechtlichen Anforderungen an ein qualitativ hochwertiges Risikomanagement, die sich aus dem ICAAP (Internal Capital Adequacy Assessment Process) ergeben, wird in der Oberbank mittels der bereits seit Jahren im Einsatz befindlichen Risikotragfähigkeitsrechnung entsprochen. Die Grundlage für eine Beurteilung der Risikotragfähigkeit der Bank stellt die Quantifizierung der wesentlichen Risiken und der Deckungsmassen dar. Im Rahmen der Risikotragfähigkeitsrechnung werden aus der ökonomischen Deckungsmasse für die sich aus dem Geschäftsmodell der Oberbank ergebenden wesentlichen Bankrisiken ICAAP-Risikolimits abgeleitet. Dies erfolgt für das Kreditrisiko (inkl. Kontrahentenausfallrisiko), Beteiligungsrisiko, Marktrisiko im Handelsbuch, Marktrisiko im Bankbuch und für die Operationellen Risiken.
Darüber hinaus gibt es in der Oberbank noch wesentliche Risiken, die über Prozesse und Limits gesteuert werden, denen aber keine Risikodeckungsmassen zugeordnet sind. Die Risikobegrenzung für das Liquiditätsrisiko erfolgt durch die intern festgelegten Prozesse zur Steuerung des Liquiditätsrisikos einschließlich des Notfallplans. Die Steuerung der Konzentrationsrisiken erfolgt über Länderlimits, Großkreditgrenzen und Portfoliolimits wie zum Beispiel das Limit für das Fremdwährungskreditportfolio. Für die nicht wesentlichen Risiken (Reputationsrisiken, Geschäftsrisiken, Strategische Risiken und Risiken, die aus dem makroökonomischen Umfeld erwachsen sowie darüber hinausgehende sonstige Risiken) wird durch einen Risikopuffer vorgesorgt.
| Anteil der zugeordneten Risikolimits an der gesamten Risikodeckungsmasse | ||
|---|---|---|
| Risikopuffer1 | 10,0 % | 1 |
| Kreditrisiko2 | 60,0 % | 2 |
| Beteiligungsrisiko3 | 12,0 % | 6 5 |
| Marktrisiko Bankbuch4 | 12,1 % | |
| Marktrisiko Handelsbuch5 | 0,9 % | 4 |
| Operationelles Risiko6 | 5,0 % | 3 |
Die Limitausnutzung per 31. Dezember 2012 betrug 46,2 % (31. Dezember 2011: 50,1 %). Das Limit im Kreditrisiko wurde zu 47,4 % (31. Dezember 2011: 48,7 %), im Beteiligungsrisiko zu 41,7 % (31. Dezember 2012: 52,6 %), im Marktrisiko Bankbuch zu 42,0 % (31. Dezember 2011: 48,6 %), im Marktrisiko Handelsbuch zu 16,2 % (31. Dezember 2011: 27,4 %) und im Operationellen Risiko zu 57,4 % (31. Dezember 2011: 73,2 %) ausgenutzt.
Die Oberbank führt quartalsweise Krisentests durch. Es werden vier verschiedene Arten von Mehr-Faktoren-Stresstests gerechnet. Das Worst-Case-Szenario beinhaltet folgende Annahmen:
Im Berichtsjahr 2012 kam es zu einer Überarbeitung des Marktrisikos aus Aktien und Investmentfonds sowie zu einer Erweiterung der Stresstests um das Thema Konzentrationsrisiko. Die Gesamtlimitausnützung erhöhte sich dadurch beim Worst Case Szenario auf 81,8 % (31. Dezember 2011: 68,6 %). Trotzdem kam es per 31. Dezember 2012 und auch während der gesamten Berichtsperiode in keinem der Szenarien zu einer Überschreitung des Gesamtbanklimits.
Für das Management des Kreditrisikos ist die Abteilung Kredit-Management zuständig. Sie ist vom Vertrieb getrennt, sodass die Risikobewertung und -entscheidung in jeder Phase des Kreditprozesses bis hin zur Vorstandsebene unabhängig vom Vertrieb gewährleistet sind.
Der Gesamtvorstand ist für die Investitionsentscheidung, ordnungsgemäße Organisation und Überwachung des Beteiligungsmanagements verantwortlich. Die Abteilung Sekretariat & Kommunikation ist für das operative Beteiligungsmanagement verantwortlich. Kreditsubsituierende Beteiligungen unterliegen dem Kreditprozess.
Das Management der Marktrisiken ist in der Oberbank auf zwei Kompetenzträger aufgeteilt, die diese im Rahmen der ihnen zugewiesenen Risikolimits selbständig gestionieren. Die Abteilung Global Financial Markets ist zuständig für das Devisenkursrisiko für den gesamten Oberbank-Konzern, für das Marktrisiko im Handelsbuch und für das Zinsrisiko des Geldhandels. Das Aktiv-Passiv-Managementkomitee ist für die Marktrisiken im Bankbuch zuständig.
In der Oberbank ist ein Gremium für das Management des Operationellen Risikos installiert. Dieses Gremium steuert den Managementprozess der Operationellen Risiken und ist für seine Weiterentwicklung bzw. für die Adaptierung entsprechender Methoden verantwortlich. Das operative Risikomanagement von Operationellen Risiken wird von den jeweiligen operativ tätigen Abteilungen und regionalen Vertriebseinheiten (Risk Taking Units) durchgeführt, die für das Operationelle Risiko der in ihren Zuständigkeitsbereich fallenden Produkte und Prozesse verantwortlich sind.
Das Management der langfristigen bzw. strategischen Liquidität erfolgt durch den Vorstand und das APM-Komitee. Für die kurzfristige Liquiditätssteuerung ist die Abteilung Global Financial Markets zuständig.
Risikokonzentrationen begründen ein Konzentrationsrisiko, sofern sie das Potenzial haben, Verluste zu produzieren, die groß genug sind, um die Stabilität eines Institutes zu gefährden, oder um eine wesentliche Änderung im Risikoprofil zu bewirken. Es wird zwischen zwei Arten von Risikokonzentrationen unterschieden:
Konzentrationen können in allen Risikoarten auftreten. Die Zuständigkeiten für das Intra-Konzentrationsrisiko liegen daher bei den jeweils für die einzelnen Risikoarten verantwortlichen Einheiten, die Zuständigkeit für das Inter-Konzentrationsrisiko liegt beim APM-Komitee.
Aufgrund des diversifizierten Geschäftsmodells der Oberbank als regional tätige Universalbank sind übermäßige Intraund Inter-Risikokonzentrationen nicht vorhanden. In der Risikotragfähigkeitsrechnung wird das Thema Inter-Konzentrationsrisiko durch die Mehrfaktor-Modelle in den Wirtschaftsszenarien bei den Krisentests berücksichtigt. Ebenso wird das Eintreten des Intra-Konzentrationsrisikos im Kreditrisiko mit einem eigenen Szenario und im Worst-Case-Szenario auf Limitverträglichkeit geprüft.
Das Intra-Konzentrationsrisiko ist aufgrund des Geschäftsmodells der Oberbank vor allem im Bereich des Kreditrisikos bedeutend. Es ergibt sich dadurch, dass einzelne Forderungen einen hohen Anteil an den Gesamtforderungen haben oder Forderungen eine überdurchschnittliche Korrelation aufweisen (Konzentration in Forderungsklassen, Geschäftssegmenten, Branchen, Ländern, Kundengruppen etc.). Die Steuerung der Konzentrationsrisiken erfolgt über Länderlimits, Großkreditgrenzen und Portfoliolimits.
Die Festlegung der individuellen Länderlimits basiert auf dem Rating und der Wirtschaftskraft des Landes sowie der Expertise der Oberbank, die sich aus der Abwicklung von Kundengeschäften mit dem jeweiligen Land ergibt. Die Limits für das operative Geschäft werden auf einzelne Produktkategorien heruntergebrochen. Die Einhaltung der einzelnen Limits wird mittels eines Limitsystems automatisiert überwacht.
Portfoliolimits werden außerdem im Bereich der Fremdwährungsfinanzierungen gesetzt.
Der Anteil der zehn größten Kreditnehmer (Gruppe verbundener Kunden) an den Krediten und Forderungen sowie festverzinslichen Wertpapieren betrug 13,39 % (Vorjahr: 14,26 %). Im Einzelnen handelte es sich um Forderungen an den öffentlichen Sektor (7,1 %; Vorjahr: 7,7 %) und an europäische Banken (5,2 %; Vorjahr: 5,7 %) sowie an Versorger (1,2 %; Vorjahr: 0,8 %).
Ein Gleichlauf des Risikos ist nicht gegeben. Das Volumen der gesamten Großveranlagungen lag weit unter der aufsichtsrechtlichen Obergrenze.
Großkreditrisiken im Kreditgeschäft sind darüber hinaus durch die ALPENLÄNDISCHE GARANTIE-GESELLSCHAFT m.b.H. garantiert. Diese verwaltete zum 31. Dezember 2012 einen Deckungsfonds von 204,9 Mio. Euro (gegenüber 205,0 Mio. Euro im Vorjahr), der den Instituten der 3 Banken Gruppe zur Verfügung steht.
Zusätzliche quantitative Informationen zum Konzentrationsrisiko können den Tabellen in Kapitel 41) Kreditrisiko entnommen werden.
Als Kreditrisiko wird das Risiko verstanden, dass ein Kreditnehmer den vertragsgemäßen Zahlungen nicht oder nur teilweise nachkommt. Das Kreditrisiko aus Forderungen an Banken, Länder sowie Privat- und Firmenkunden stellt die wesentlichste Risikokomponente im Oberbank-Konzern dar. Die Risikosteuerung des Kreditmanagements umfasst Adressausfall-, Länder- und Kontrahenten Risiken sowie Konzentrationsrisiken. Die Oberbank hat keine Geschäfte aus dem Bereich Verbriefungen im Portfolio.
Die Strategie im Kreditgeschäft ist getragen vom Regionalitätsprinzip, der Sitz der Kreditkunden befindet sich in den durch das Filialnetz der Oberbank abgedeckten Regionen.
In Österreich und Bayern liegt der Fokus vorwiegend auf der Finanzierung der Industrie und des wirtschaftlichen Mittelstandes, in Tschechien, der Slowakei und Ungarn vor allem auf Klein- und Mittelbetrieben. Die operativen Risikoziele werden im Zuge der Budgetierung und im Anlassfall nach Analyse der geschäftspolitischen Ausgangssituation sowie der aktuellen Entwicklung von der Geschäftsleitung mit der Leitung Kredit-Management festgelegt. Das Volumen der Fremdwährungskredite ist mit einem Anteil von 20 % des Gesamtkreditvolumens beschränkt. Die Neuvergabe von Fremdwährungskrediten an Konsumenten erfolgt gemäß den strengen Bestimmungen der FMA-Mindeststandards, die im März 2010 veröffentlicht wurden. Die Ausrichtung der Organisation ist konform mit den Mindeststandards für das Kreditgeschäft.
Klar definierte Aufgabenzuweisungen gewährleisten eindeutige Zuständigkeiten, standardisieren die Arbeitsabläufe, vermeiden Doppelgleisigkeiten und stellen somit einen reibungslosen Ablauf der Kreditantragsbewilligung sicher. Der Prozess der Kreditgewährung umfasst alle Arbeitsabläufe, die bis zur Auszahlung des Kredites oder Einrichtung einer Linie erforderlich sind. Diese Prozesse werden unter Beachtung der Risikostrategie in standardisierten Verfahren abgewickelt.
Um ein effektives Kreditrisikomanagement und in diesem Sinne eine faire, risikoadäquate Konditionengestaltung in einer Bank etablieren zu können, bedarf es eines leistungsfähigen Systems zur Bonitätsbeurteilung. Seit 1. Jänner 2009 kommt in der Oberbank im Privat- und Firmenkundengeschäft ein mit statistischen Methoden entwickeltes und IRB (Internal Ratings Based Approach)-taugliches Ratingsystem zur Anwendung, das diesen Anforderungen gerecht wird. Die Oberbank betrachtet den Bonitätsbeurteilungsprozess als eine ihrer Kernkompetenzen.
Es gibt unterschiedliche Verfahren zur Bonitätsbeurteilung im Firmenbereich (Ratingverfahren) und im Privatbereich (Scoringverfahren). Die Ratingverfahren ermitteln ein Hard-Facts Rating (basierend auf Bilanzdaten) und ein Soft-Facts Rating (qualitative Informationen z.B. Produkte, Markt etc.). Zusammen mit Warnindikatoren und Kontodaten wird das finale Ratingergebnis ermittelt. Die Scoringverfahren setzen sich aus Kreditscoring (Negativinformationen und Strukturdaten) und Verhaltensscoring (Kontoverhalten und Strukturdaten) zusammen. Die Rating- und Scoringverfahren ermitteln eine geschätzte Ausfallswahrscheinlichkeit pro Kunde. Diese Ausfallswahrscheinlichkeit wird auf eine Masterskala gemappt. Somit ist sichergestellt, dass eine bestimmte Ratingnote, die aus verschiedenen Ratingverfahren resultiert, dieselbe Ausfallswahrscheinlichkeit darstellt.
Die Slottingverfahren bei Spezialfinanzierungen haben hier eine Sonderstellung, da sie eine Einordnung in die aufsichtsrechtlich vorgesehenen Bonitätsfächer vornehmen.
Die Ratingverfahren werden jährlich validiert. Die resultierenden Erkenntnisse werden laufend zur Weiterentwicklung und Verbesserung der Ratingverfahren verwendet.
Die Bonitätsbeurteilung von Banken, Ländern und Kontrahenten sowie die damit verbundene Festlegung von Limits erfolgen auf Basis externer Ratings und Bilanzanalysen kombiniert mit qualitativen Kriterien.
Der Ratingprozess wird bei Kreditvergabe und in weiterer Folge zumindest einmal jährlich durchgeführt. Die Kompetenz zur Freigabe der Ratings wird durch die Abteilung Kredit-Management wahrgenommen.
Zwischen der Einstufung im Risikoklassifizierungsverfahren und der Konditionengestaltung besteht ein sachlich nachvollziehbarer Zusammenhang (risikoorientierte Konditionenpolitik), der mittels automatisierter Prozesse unterstützt wird.
Die operative Steuerung des Kreditportfolios erfolgt hauptsächlich auf Basis der Unterdeckungen je Ratingstufe. Die Unterdeckungen werden ab der Ratingstufe 4a auf Einzelkundenbasis im Rahmen des jährlichen Budgetierungskreislaufes geplant und es wird regelmäßig je Geschäftsstelle die Abweichung vom Sollwert ermittelt. Der Risikovorsorgebedarf wird monatlich ermittelt und in der Ergebnisvorschau aktualisiert.
Die Nähe zum Kunden wird in der Oberbank generell groß geschrieben. Die Ergebnisse aus tourlichen persönlichen Gesprächen mit dem Kunden fließen über die Soft-Facts und Warnindikatoren in das Rating ein. Die Frequenz dieser Gespräche wird in Krisenjahren erhöht. Die aktuelle Geschäftssituation der Kunden wird somit sehr schnell in der Bonitätsbeurteilung berücksichtigt.
Das Kreditrisikovolumen setzt sich aus den Bilanzposten Forderungen an Kreditinstitute, Forderungen an Kunden, den festverzinslichen Wertpapieren der Finanzanlagen sowie den Kreditrisiken aus Derivaten und Eventualverbindlichkeiten einschließlich nicht ausgenützter Kreditrahmen des gesamten Oberbank-Konzerns zusammen und wird brutto, d.h. vor Abzug der Risikovorsorgen, dargestellt.
| in Mio. A | Forderungswert per 31.12.2012 |
Forderungswert per 31.12.2011 |
|---|---|---|
| Kredite und Forderungen 1) | 12.873 | 12.444 |
| Festverzinsliche Wertpapiere | 3.123 | 3.384 |
| Kreditrisiken aus Derivaten und Eventualverbindlichkeiten | 3.626 | 3.451 |
| Gesamtbetrag der Forderungen | 19.621 | 19.279 |
1) Abweichungen zur Darstellung im Konzernabschluss ergeben sich z.B. aus der unterschiedlichen Einbeziehung des Leasing-Teilkonzerns (hier per 31. Dezember 2012, im Konzernabschluss per 30. September 2012). Treuhandverbindlichkeiten – d.h. Verbindlichkeiten, bei denen für die Oberbank nur ein Gestionsrisiko besteht – werden nicht im Kreditrisikovolumen ausgewiesen.
In der Bonitätsstufe "Sehr gut" befinden sich die Ratingklassen AA, A1, A2, 1a und 1b, in der Stufe "Gut" die Ratingklassen 2a, 2b, 3a und 3b und in der Stufe "Mangelhaft" die Ratingklassen 4a und 4b. In der Stufe "Non performing" befinden sich jene Forderungen, für die ein Ausfallkriterium im Sinne von Basel II zutrifft: Die Ratingklasse 5a beinhaltet jene Forderungen, die noch nicht in Abwicklung sind. Die Forderungen in den Ratingklassen 5b und 5c werden bereits betrieben. Die gesamten non performing Forderungen beinhalten einen Betrag von 117,4 Mio. Euro (Vorjahr 101,6 Mio. Euro) an nicht wertgeminderten Forderungen.
| in Mio. A per 31.12.2012 Bonitätsstufen |
Kredite und Forderungen |
Festverzinsliche Wertpapiere |
Kreditrisiken aus Derivaten und Eventualverbind lichkeiten |
Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| Sehr gut | 5.631 | 2.864 | 1.835 | 10.330 |
| Gut | 6.069 | 253 | 1.691 | 8.013 |
| Mangelhaft | 690 | 3 | 81 | 774 |
| Non performing | 483 | 3 | 18 | 504 |
| Gesamt | 12.873 | 3.123 | 3.626 | 19.621 |
| in Mio. A per 31.12.2011 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Sehr gut | 5.824 | 3.210 | 1.882 | 10.916 |
| Gut | 5.504 | 164 | 1.457 | 7.125 |
| Mangelhaft | 644 | 7 | 99 | 750 |
| Non performing | 473 | 3 | 12 | 488 |
| Gesamt | 12.445 | 3.384 | 3.451 | 19.279 |
Die geografische Darstellung des Kreditrisikovolumens erfolgt nach dem Sitzland des Schuldners. In den folgenden Tabellen ist das Kreditrisikovolumen per 31. Dezember 2012 und 31. Dezember 2011 nach Oberbank-Märkten und anderen Regionen dargestellt.
| in Mio. A per 31.12.2012 Geografische Verteilung |
Kredite und Forderungen |
Festverzinsliche Wertpapiere |
Kreditrisiken aus Derivaten und Eventualverbind lichkeiten |
Gesamtsumme |
|---|---|---|---|---|
| Österreich | 8.100 | 1.243 | 2.628 | 11.971 |
| Deutschland | 2.315 | 405 | 542 | 3.262 |
| Osteuropa (CZ, SK, HU) | 1.642 | 95 | 242 | 1.979 |
| Westeuropa (außer DE) | 482 | 933 | 81 | 1.496 |
| PIIGS-Länder | 50 | 238 | 49 | 337 |
| Andere Länder | 285 | 210 | 82 | 577 |
| Gesamt | 12.873 | 3.123 | 3.626 | 19.621 |
| in Mio. A per 31.12.2011 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Österreich | 7.910 | 1.359 | 2.415 | 11.684 |
| Deutschland | 2.203 | 429 | 556 | 3.187 |
| Osteuropa (CZ, SK, HU) | 1.391 | 79 | 288 | 1.758 |
| Westeuropa (außer DE) | 549 | 1.038 | 88 | 1.675 |
| PIIGS-Länder | 61 | 317 | 44 | 421 |
| Andere Länder | 331 | 164 | 60 | 555 |
| Gesamt | 12.444 | 3.384 | 3.451 | 19.279 |
| in Mio. A per 31.12.2012 Geografische Verteilung |
Kredite und Forderungen an Kreditinstitute und Kunden |
Kredite und Forderungen an Staaten |
Festverzinsliche Wertpapiere (Kreditinstitute und Kunden) |
Kreditrisiken aus Derivaten und Eventualverbind lichkeiten |
Gesamtsumme |
|---|---|---|---|---|---|
| Portugal | 0 | – | 0 | 40 | 40 |
| Italien | 27 | – | 76 | 1 | 105 |
| Irland | 22 | – | 48 | 7 | 77 |
| Griechenland | 0 | – | 0 | 0 | 0 |
| Spanien | 1 | – | 113 | 1 | 115 |
| Gesamt | 50 | – | 238 | 49 | 337 |
| in Mio. A per 31.12.2011 | |||||
| Portugal | 0 | – | 5 | 40 | 45 |
| Italien | 54 | – | 87 | 1 | 141 |
| Irland | 6 | – | 48 | 2 | 56 |
| Griechenland | 0 | – | 0 | 0 | |
| Spanien | 0 | – | 177 | 1 | 177 |
| Gesamt | 61 | – | 317 | 44 | 421 |
In den folgenden Tabellen ist das Kreditrisikovolumen per 31. Dezember 2012 und 31. Dezember 2011 nach Branchen dargestellt.
| in Mio. A per 31.12.2012 Branchen |
Kredite und Forderungen |
Festverzinsliche Wertpapiere |
Kreditrisiken aus Derivaten und Eventualverbind lichkeiten |
Gesamtsumme |
|---|---|---|---|---|
| Kredit- und Versicherungswesen | 2.037 | 1.859 | 209 | 4.104 |
| Öffentliche Hand | 717 | 1.055 | 64 | 1.835 |
| Industrie | 2.054 | 88 | 1.139 | 3.281 |
| Handel | 1.322 | 9 | 530 | 1.861 |
| Dienstleistungen | 1.380 | 15 | 402 | 1.797 |
| Bauwesen | 349 | 10 | 364 | 723 |
| Realitätenwesen | 611 | 55 | 666 | |
| Verkehr | 377 | 55 | 432 | |
| Versorger | 283 | 3 | 74 | 361 |
| Land- und Forstwirtschaft inkl. Bergbau | 101 | 14 | 115 | |
| Holding- und Beteiligungsgesellschaften | 509 | 81 | 170 | 759 |
| Private und Selbständige | 2.282 | 392 | 2.674 | |
| Sonstige | 852 | 4 | 158 | 1.014 |
| Gesamt | 12.873 | 3.123 | 3.626 | 19.621 |
| Kredit- und Versicherungswesen | 1.706 | 2.292 | 174 | 4.172 |
|---|---|---|---|---|
| Öffentliche Hand | 996 | 1.003 | 57 | 2.056 |
| Industrie | 1.928 | 12 | 1.102 | 3.043 |
| Handel | 1.304 | 9 | 477 | 1.790 |
| Dienstleistungen | 1.305 | 10 | 327 | 1.642 |
| Bauwesen | 297 | 8 | 383 | 688 |
| Realitätenwesen | 526 | 0 | 75 | 602 |
| Verkehr | 365 | 54 | 419 | |
| Versorger | 312 | 3 | 42 | 357 |
| Land- und Forstwirtschaft inkl. Bergbau | 106 | 13 | 119 | |
| Holding- und Beteiligungsgesellschaften | 545 | 44 | 166 | 755 |
| Private und Selbständige | 2.163 | 363 | 2.525 | |
| Sonstige | 889 | 4 | 217 | 1.110 |
| Gesamt | 12.444 | 3.384 | 3.451 | 19.279 |
Die Hereinnahme von Kreditsicherheiten sowie deren Management werden als bedeutender Bestandteil des Kreditrisikomanagements in der Oberbank angesehen. Die Gestion des Kreditgeschäftes über die Unterdeckung stellt hohe Anforderungen an die aktuelle und richtige Bewertung von Sicherheiten. Daher ist die Sicherheitenverwaltung im gesamten Oberbank-Konzern grundsätzlich organisatorisch vom Vertrieb getrennt und erfolgt ausschließlich in der Marktfolge in den zentralen Kreditverwaltungsgruppen der Abteilung Zahlungsverkehrssysteme und zentrale Produktion.
In der zentralen Fachabteilung für rechtliche Fragen Kredit-Management/Finanzierungsrecht liegt die Verantwortung für die Erstellung von standardisierten Sicherheitenverträgen und -dokumenten, die generell Anwendung finden. Die Verwaltung der Kreditsicherheiten umfasst sowohl einen materiellen als auch einen formellen Aspekt, wobei die erforderlichen Tätigkeiten entsprechend den einzelnen Sicherheitenkategorien genau definiert sind. Die geltenden Verwaltungsgrundsätze sollen eine rechtlich einwandfreie Begründung der Kreditsicherheiten sowie alle erforderlichen Voraussetzungen zur raschen Durchsetzung der Ansprüche bei Bedarf gewährleisten.
Bei den hypothekarisch besicherten Krediten wird dem Regionalitätsprinzip entsprechend ebenfalls auf Sicherheiten im regionalen Einzugsgebiet abgestellt. Bei Sachsicherheiten gilt generell, dass die Finanzierungsdauer mit der wirtschaftlichen Nutzungsdauer im Einklang stehen muss. Die materielle Werthaltigkeit der Sicherheit und die Möglichkeit der raschen Verwertbarkeit stellen wichtige Prüfpunkte dar. Bei persönlichen Sicherheiten dürfen keine wesentlichen Korrelationen zwischen Sicherheitengeber und Kreditnehmer bestehen. Bei Leasingfinanzierungen muss ein allfällig vereinbarter Restwert niedriger oder maximal gleich hoch sein wie der bei Ablauf der Finanzierung erwartete Marktwert.
Für jede Sicherheitenart gibt es eine verbindlich vorgeschriebene Ermittlung des nominellen Wertes in Bezug auf Objektivität und Aktualität, der sodann als Berechnungsbasis für die zur internen Risikosteuerung festgelegten Deckungswertansätze und für die Kreditrisikominderungsansätze im Rahmen von Basel II dient. Die internen Deckungswertansätze sind Maximalwerte, die zur Ermittlung der Unterdeckung führen. In begründeten Einzelfällen kann die Bewertung einer Sicherheit vom jeweiligen Kompetenzträger nach unten korrigiert werden. Eine höhere Bewertung ist grundsätzlich nicht möglich.
Die aktuellen Bewertungsgrundsätze resultieren aus den Schätzungen der Forderungsbetreibung auf Basis der bisherigen Verwertungserfahrungen. Der im Bewertungsansatz inkludierte Abschlag wird einerseits für das Bewertungsrisiko und andererseits für das Verwertungsrisiko der jeweiligen Sicherheit gemacht.
Die Aktualität der Sicherheitenwerte wird bei finanziellen Sicherheiten über die laufende Einspielung der Marktwerte sichergestellt, bei hypothekarischen Sicherheiten erfolgt die Expertenschätzung gemäß den Mindesterfordernissen, die im umfassenden Sicherheitenbewertungsansatz in der Solvabilitätsrichtlinie definiert sind.
Generell werden bei intern verwendeten Sicherheiten die gleichen strikten Qualitätsanforderungen in Bezug auf Aktualität und Durchsetzbarkeit angewandt wie bei Sicherheiten, die unter Basel II zur Anrechnung kommen.
Die Übernahme von Pfandliegenschaften nimmt eine untergeordnete Rolle ein. In den ausgewiesenen finanziellen Vermögenswerten ist ein Betrag in der Höhe von 835 Tsd. Euro (Vorjahr 835 Tsd. Euro) enthalten, der aus der Übernahme von Pfandliegenschaften resultiert. Diese werden von der Oberbank nur dann erworben, wenn Verkaufshemmnisse die sofortige Verwertung einer Liegenschaft mit einem angemessenen Verwertungserlös unmöglich machen (z. B. im Rahmen einer Versteigerung bzw. im Freihandverkauf). Es ist immer das erklärte Ziel, die ursprünglich bestehenden Verkaufshemmnisse zu beseitigen, um anschließend das Objekt schnellstmöglich und ordnungsgemäß weiter zu veräußern. Eine Verwendung für den Geschäftsbetrieb erfolgt nicht.
Die wesentlichen Sicherheiten sind Hypotheken auf Wohnimmobilien und kommerziell genutzte Immobilien, finanzielle Sicherheiten (Bareinlagen, Schuldverschreibungen und Aktien) sowie persönliche Sicherheiten (Haftungen, Bürgschaften, Garantien). Die Sicherheiten können zu einem überwiegenden Anteil (81,94 %) der Forderungsart "Kredite und Forderungen" zugerechnet werden, der Rest entfällt zu 10,03 % auf die "Kreditrisiken aus Derivaten und Eventualverbindlichkeiten" und zu 8,03 % auf die "festverzinslichen Wertpapiere".
Die in den Tabellen ausgewiesenen Werte stellen die im Rahmen des IRB-Ansatzes besicherten Forderungswerte dar.
| Besicherter Forderungswert | |||
|---|---|---|---|
| in A 1.000 | 31.12.2012 | 31.12.2011 | |
| Finanzielle Sicherheiten | 473.685 | 333.351 | |
| Bareinlagen | 276.415 | 205.326 | |
| Schuldverschreibungen | 74.379 | 69.907 | |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 122.890 | 58.118 | |
| Immobiliensicherheiten | 2.999.174 | 2.589.449 | |
| Wohnimmobilien | 1.576.185 | 1.453.996 | |
| Gewerbeimmobilien | 1.422.989 | 1.135.454 | |
| IRB-Sicherheiten | 475.569 | 411.413 | |
| Sachsicherheiten | 475.569 | 411.413 |
Die persönlichen Sicherheiten beschränken sich auf Haftungen, Bürgschaften und Garantien. Die wichtigsten sechs Garantiegeber, die 66,2 % (Vorjahr 68,0 %) am gesamten Volumen der persönlichen Sicherheiten darstellen, sind nachstehend aufgelistet.
| in A 1.000 per 31.12.2012 | Rating gemäß Standard & Poor's |
Betrag | in % |
|---|---|---|---|
| Gesamtsumme persönliche Sicherheiten | 1.208.653 | 100 % | |
| hievon Staat Österreich | AA+ | 531.137 | 47,9 % |
| hievon Land Niederösterreich | AA+ | 70.000 | 5,3 % |
| hievon Staat Deutschland | AAA | 55.199 | 5,1 % |
| hievon Česká spořitelna a.s. | A | 50.679 | 3,9 % |
| hievon Land Oberösterreich | AA+ | 49.112 | 3,3 % |
| hievon Staat Niederlande | AAA | 43.966 | 2,5 % |
| in A 1.000 per 31.12.2011 | |||
|---|---|---|---|
| Gesamtsumme persönliche Sicherheiten | 1.491.102 | 100 % | |
| hievon Staat Österreich | AAA | 713.730 | 47,9 % |
| hievon Staat Deutschland | AAA | 79.595 | 5,3 % |
| hievon Staat Niederlande | AAA | 76.427 | 5,1 % |
| hievon Land Niederösterreich | AA+ | 57.750 | 3,9 % |
| hievon Land Oberösterreich | AAA | 49.599 | 3,3 % |
| hievon Land Kärnten | n.a. | 36.908 | 2,5 % |
Den zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken wird durch Bildung von Einzelwertberichtigungen (EWB) bzw. Rückstellungen Rechnung getragen. Die Bildung einer Einzelwertberichtigung erfolgt konzernweit in Höhe der erwarteten Verluste, wenn zu befürchten ist, dass die Kundinnen und Kunden ihren Kreditverpflichtungen nicht im vollen Umfang nachkommen.
Die Abteilung Kredit-Management legt entsprechend der Kompetenzordnung die zu buchende EWB fest. Die Festlegung der EWB wird mit dem Vorstand abgestimmt.
Für incurred-but-not-reported losses wird durch Portfoliowertberichtigungen (PWB) gem. IAS 39 vorgesorgt. Diese errechnen sich durch die Multiplikation der unbesicherten Kundenobligi mit den Ausfallswahrscheinlichkeiten der jeweiligen Ratingklassen.
Der Gesamtbetrag der Risikovorsorgen wird offen als Kürzungsbetrag auf der Aktivseite der Bilanz ausgewiesen. Die Risikovorsorgen für außerbilanzielle Geschäfte (insbesondere Haftungen und Garantien sowie sonstige Kreditzusagen) sind in der Position Rückstellungen enthalten.
In Fällen, bei denen ein Ereignis eintritt, welches die Einbringlichmachung eines Teiles des Obligos oder des Gesamtobligos eines Kunden unmöglich macht und keine oder keine ausreichende EWB vorhanden ist, wird der uneinbringliche Saldo direkt gegen die GuV ausgebucht (Direktabschreibung).
Solche Ereignisse können u.a. sein:
Das Ergebnis aus den Risikovorsorgen im Kreditgeschäft verbesserte sich gegenüber dem Jahr 2011 um 37,9 Mio. Euro auf 59,8 Mio Euro bedingt durch die bereits in den vergangenen Jahren vorsichtige Risikopolitik. Diese führte zu gestiegenen Auflösungen von Risikovorsorgen im Kreditgeschäft in der Höhe von 37,5 Mio. Euro.
| in A 1.000 | 31.12.2012 | 31.12.2011 |
|---|---|---|
| Zuführungen zu Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | 96.565 | 120.797 |
| Auflösung von Risikovorsorgen im Kreditgeschäft | - 37.509 | - 32.118 |
| Direktabschreibungen von Forderungen | 2.316 | 10.886 |
| Eingänge aus abgeschriebenen Forderungen | - 3.162 | - 3.765 |
| Überleitung aus der Quotenkonsolidierung | 1.587 | 1.849 |
| Gesamt | 59.797 | 97.649 |
| in A 1.000 | Stand 1.1.2012 |
Zuführungen | Auflösungen | Verbrauch | Wechselkurs- änderungen |
Stand 31.12.2012 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Einzelwertberichtigungen | 221.810 | 67.691 | - 25.474 | - 34.317 | 531 | 230.241 |
| Länderrisiken | 44 | 0 | - 5 | 0 | 0 | 39 |
| Portfoliowertberichtigungen | ||||||
| gem. IAS 39 | 128.435 | 10.110 | 0 | 0 | 0 | 138.545 |
| Risikovorsorgen | ||||||
| im Kreditgeschäft 1) | 350.289 | 77.801 | - 25.479 | - 34.317 | 531 | 368.825 |
| Rückstellungen | ||||||
| für das Kreditgeschäft | 130.981 | 18.764 | - 12.030 | - 8.817 | - 25 | 128.873 |
| Gesamtsumme Risikovorsorgen | 481.270 | 96.565 | - 37.509 | - 43.134 | 506 | 497.698 |
1) Risikovorsorgen im Kreditgeschäft werden in der Position Bilanz Aktiva 4 ausgewiesen.
Das maximale Ausfallrisiko des Oberbank-Konzerns ergibt sich aus den Bilanzposten Forderungen an Kreditinstitute, Forderungen an Kunden, den festverzinslichen Wertpapieren der Finanzanlagen sowie den Kreditrisiken aus Derivaten und Eventualverbindlichkeiten einschließlich nicht ausgenützter Kreditrahmen und beläuft sich auf 19.621 Mio. Euro (Vorjahr 19.279 Mio. Euro). Diesem Wert stehen insgesamt Kreditsicherheiten in der Höhe von 5.675,3 Mio. Euro (Vorjahr 5.291,1 Mio. Euro) gegenüber, davon für wertberichtigte und non performing Forderungen 243,6 Mio. Euro (Vorjahr 224,8 Mio. Euro). In den Zinsen und ähnlichen Erträgen ist ein Betrag in Höhe von 11,1 Mio. Euro (Vorjahr 12,0 Mio. Euro) aus wertgeminderten Forderungen an Kunden enthalten. Das maximale Ausfallsrisiko aus den nach Fair Value bewerteten Forderungen entspricht dem beizulegenden Zeitwert.
Die Impairment-Kriterien für in den Finanzanlagen enthaltene Schuldtitel sind auf den Seiten 94 und 95 dargestellt.
Als notleidend (non performing) werden Forderungen klassifiziert, auf die ein Ausfallskriterium im Sinne von Basel II zutrifft: Eine wesentliche Forderung ist mehr als 90 Tage überfällig oder die volle Rückzahlung der Forderung ist unwahrscheinlich. Dies ist in der Oberbank durch folgende Kriterien festgelegt:
Diese Forderungen werden in der Kategorie notleidend (non performing) dargestellt und sind Teil der folgenden Bilanzposten. Die Entwicklung der Kennzahlen "Non performing loans Ratio" und "Coverage Ratio" lässt sich aus der unten stehenden Tabelle ablesen.
| in A 1.000 1) | 31.12.2012 | 31.12.2011 |
|---|---|---|
| Forderungen an Kreditinstitute | 0 | 3 |
| Forderungen an Kunden | 155.766 | 123.465 |
| Festverzinsliche Wertpapiere | 2.943 | 2.878 |
| Gesamt | 158.709 | 126.346 |
| in % |
| Non performing loans Ratio 2) | 1,02 % | 0,83 % |
|---|---|---|
| Non performing loans Coverage Ratio 3) | 138,17 % | 144,10 % |
1) Anmerkung: In den hier angeführten Werten sind gebildete Risikovorsorgen bereits berücksichtigt (non performig loans netto).
2) Non performing loans netto im Verhältnis zu den Krediten und Forderungen und festverzinslichen Wertpapieren netto.
3) Risikovorsorgen für die oben angeführten Bilanzpositionen und Sicherheiten der non performing Forderungen im Verhältnis zu den non performing loans brutto.
Die non performing Forderungen werden in der nachfolgenden Tabelle den Risikovorsorgen und den Sicherheiten nach Branche gegenübergestellt.
| in A 1.000 per 31.12.2012 | Rück- stellungen für |
||||
|---|---|---|---|---|---|
| Non | PWB | das Kredit | |||
| Branchen | performing | EWB | gem. IAS 39 | geschäft | Sicherheiten |
| Kredit- und Versicherungswesen | 2.519 | 64 | |||
| Öffentliche Hand | 109 | 39 | 26 | ||
| Industrie | 56.227 | 43.633 | 27.847 | ||
| Handel | 71.128 | 25.721 | 29.184 | ||
| Dienstleistungen | 116.537 | 44.764 | 58.396 | ||
| Bauwesen | 29.198 | 11.268 | 9.225 | ||
| Realitätenwesen | 6.435 | 1.353 | 2.096 | ||
| Verkehr | 9.650 | 6.367 | 4.557 | ||
| Versorger | 10.786 | 2.695 | 3.980 | ||
| Land- und Forstwirtschaft inkl. Bergbau | 2.873 | 318 | 2.088 | ||
| Holding- und Beteiligungsgesellschaften | 40.999 | 14.657 | 3.155 | ||
| Private und Selbstständige | 108.139 | 65.236 | 36.819 | ||
| Sonstige | 49.032 | 14.165 | 20.542 | ||
| Branchenmäßig nicht zuordenbare Risikovorsorgen | 138.545 | 128.873 | |||
| Gesamt | 503.631 | 230.280 | 138.545 | 128.873 | 197.914 |
| in A 1.000 per 31.12.2011 Branchen |
Non performing |
EWB | PWB gem. IAS 39 |
Rück- stellungen für das Kredit geschäft |
Sicherheiten |
|---|---|---|---|---|---|
| Kredit- und Versicherungswesen | 3.116 | 169 | 169 | ||
| Öffentliche Hand | 92 | 43 | 24 | ||
| Industrie | 82.360 | 49.134 | 45.182 | ||
| Handel | 45.370 | 23.867 | 13.213 | ||
| Dienstleistungen | 94.562 | 33.648 | 43.835 | ||
| Bauwesen | 42.345 | 8.164 | 29.228 | ||
| Realitätenwesen | 6.994 | 6.701 | 3.641 | ||
| Verkehr | 14.203 | 7.551 | 6.198 | ||
| Versorger | 11.198 | 3.380 | 1.182 | ||
| Land- und Forstwirtschaft inkl. Bergbau | 3.359 | 471 | 2.000 | ||
| Holding- und Beteiligungsgesellschaften | 23.683 | 8.451 | 1.626 | ||
| Private und Selbstständige | 104.946 | 60.053 | 32.310 | ||
| Sonstige | 55.986 | 20.223 | 10.278 | ||
| Branchenmäßig nicht zuordenbare Risikovorsorgen | 128.435 | 130.981 | |||
| Gesamt | 488.216 | 221.854 | 128.435 | 130.981 | 188.888 |
Weiters erfolgt noch eine Darstellung der non performing Forderungen, Risikovorsorgen und Sicherheiten nach Regionen.
| in A 1.000 per 31.12.2012 Geografische Verteilung |
Non performing |
EWB | PWB gem. IAS 39 |
Rück- stellungen für das Kredit geschäft |
Sicherheiten |
|---|---|---|---|---|---|
| Österreich | 254.845 | 133.428 | 86.661 | ||
| Deutschland | 123.907 | 62.554 | 55.510 | ||
| Osteuropa (CZ, SK, HU) | 101.867 | 23.477 | 52.083 | ||
| Westeuropa (außer DE) | 9.171 | 6.041 | 2.801 | ||
| PIIGS-Länder | 122 | 8 | 101 | ||
| Andere Länder | 13.719 | 4.772 | 758 | ||
| Geografisch nicht zuordenbare Risikovorsorgen | 138.545 | 128.873 | |||
| Gesamt | 503.631 | 230.280 | 138.545 | 128.873 | 197.914 |
| in A 1.000 per 31.12.2011 | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Österreich | 248.973 | 122.402 | 82.573 | ||
| Deutschland | 130.610 | 65.723 | 70.797 | ||
| Osteuropa (CZ, SK, HU) | 85.582 | 18.827 | 31.685 | ||
| Westeuropa (außer DE) | 10.126 | 10.352 | 3.076 | ||
| PIIGS-Länder | 15 | 7 | 0 | ||
| Andere Länder | 12.910 | 4.543 | 758 | ||
| Geografisch nicht zuordenbare Risikovorsorgen | 128.435 | 130.981 | |||
| Gesamt | 488.216 | 221.854 | 128.435 | 130.981 | 188.888 |
Alle finanziellen Vermögenswerte, die nicht unter die Kategorie non performing fallen, sind weder überfällig noch wertgemindert.
Stundungen werden in der Oberbank nur in Ausnahmefällen zur Überbrückung von vorübergehenden Zahlungsschwierigkeiten gewährt. Dies kann z.B. bei kurzfristiger Arbeitslosigkeit mit Einstellungszusage des neuen Arbeitgebers oder bei Zahlungsrückständen von wichtigen Kunden der Fall sein. Vor Gewährung einer Stundung erfolgt eine eingehende Prüfung der wirtschaftlichen Lage, ein positives Ergebnis ist dabei Voraussetzung.
Das Monitoring von Stundungen erfolgt im Rahmen des 90-Tage-Eskalationsprozesses. Sollte die Gewährung einer Stundung nicht zum gewünschten Ergebnis (= Wiederaufnahme der vertragskonformen Bedienung des Kredites nach Stundung) führen, wird durch den 90-Tage-Eskalationsprozess das Ratingsiegel automatisch auf "non performing" gestellt und eine EWB für den nicht gedeckten Teil des Obligos gebildet. Eine Verschleierung von notleidenden Krediten durch die Gewährung einer Stundung ist dadurch ausgeschlossen. Das Risiko, das der Oberbank durch die Gewährung von Stundungen entsteht, wird folglich als nicht materiell angesehen.
Im Bereich des Großkredit-Segmentes waren zum 31. Dezember 2012 mit zwei Kreditnehmern Stundungen vereinbart, die ein Kreditvolumen von 22,3 Mio. Euro umfassen. Für diese Kunden wurden bereits Risikovorsorgen in der Höhe von 6,5 Mio. Euro gebildet. Durch das Zutreffen dieses Basel II-Ausfallsereignisses ist das Kreditvolumen der Kunden ohnehin, wie bereits beschrieben, in der Kategorie non performing Forderungen ausgewiesen.
Als Beteiligungsrisiko wird der potenzielle Wertverlust aufgrund von Dividendenausfall, Teilwertabschreibung, Veräußerungsverlust sowie die Reduktion der stillen Reserven durch die Gefahr einer entsprechend negativen wirtschaftlichen Entwicklung bezeichnet.
Die Anteile an den Schwesterbanken BKS und BTV, mit denen die Oberbank AG die 3 Banken Gruppe bildet, sind die wichtigsten Beteiligungen der Oberbank. Die Beteiligungspolitik der Oberbank ist grundsätzlich darauf ausgerichtet, bank- und vertriebsnahe Beteiligungen dann einzugehen, wenn diese dem Bankgeschäft dienlich sind, also deren Tätigkeit in direkter Verlängerung zur Banktätigkeit steht oder eine Hilfstätigkeit im Bezug auf diese darstellt.
Weiters finden sich die strategischen Beteiligungen an der voestalpine AG, an der Energie AG und an der Austria Metall AG im Beteiligungsportfolio der Oberbank. Eine darüber hinausgehende aktive Industriebeteiligungspolitik entspricht nicht der Philosophie der Oberbank. Darüber hinaus hält die Oberbank rein wirtschaftlich orientierte Beteiligungen, für die entweder eine konkrete Renditeerwartung oder Erwartungen an eine Umwegrentabilität vorliegen.
Seit 2006 geht die Oberbank mit dem "Oberbank Opportunity Fonds" im Zuge von Private-Equity-Finanzierungen Beteiligungen ein, vorrangig mit dem Ziel, Kunden in Situationen zu unterstützen, in denen diese mit herkömmlichen Finanzierungen nicht das Auslangen finden können. Beteiligungen an Mezzanin- und Equity-Anbietern werden eingegangen, um deren Expertise zu nutzen und Zugang zu neuen Märkten zu gewinnen.
Insbesondere im Immobilienbereich ist die Oberbank an Zweckgesellschaften beteiligt, die beispielsweise zur Errichtung oder zum Betrieb eigener Immobilien gegründet wurden, vereinzelt auch an Unternehmen, die als Wohnbauträger wichtige Partner in Fragen der Wohnbaufinanzierung sind.
Grundsätzlich werden vor dem Eingehen von Beteiligungen Analysen erstellt, um ein möglichst umfassendes Bild hinsichtlich Ertragskraft, strategischem Fit und rechtlicher Situation zu bekommen.
Die Buch- und beizulegenden Zeitwerte von Beteiligungspositionen zeigen folgendes Bild:
| in A 1.000 per 31.12.2012 | Wertansätze | |
|---|---|---|
| Gruppen von Beteiligungsinstrumenten nach Bewertungsart | Buchwert | Fair Value |
| Available for Sale | ||
| Nicht an einer Börse gehandelte Positionen | 248.645 | 248.645 |
| Fair Value through Profit and Loss | ||
| Nicht an einer Börse gehandelte Positionen | 35.818 | 35.818 |
| Anteile an at Equity-Unternehmen | ||
| Börsengehandelte Positionen | 542.726 | 530.614 |
| Nicht an einer Börse gehandelte Positionen | 8.377 | 8.377 |
| Gesamt | 835.566 | 823.454 |
| in A 1.000 per 31.12.2011 | ||
| Gruppen von Beteiligungsinstrumenten nach Bewertungsart | Buchwert | Fair Value |
| Available for Sale | ||
| Nicht an einer Börse gehandelte Positionen | 254.756 | 254.756 |
| Fair Value through Profit and Loss | ||
| Nicht an einer Börse gehandelte Positionen | 32.045 | 32.045 |
| Anteile an at Equity-Unternehmen | ||
| Börsengehandelte Positionen | 513.243 | 457.444 |
| Nicht an einer Börse gehandelte Positionen | 8.158 | 8.158 |
| Gesamt | 808.202 | 752.403 |
Unter Marktrisiko wird der potenziell mögliche Verlust aus Wertschwankungen aufgrund von Marktpreisänderungen (durch sich ändernde Zinssätze, Devisenkurse oder Aktien- und Warenpreise) verstanden. In dieser Risikokategorie sind sowohl Positionen des Handelsbuches als auch Positionen des Bankbuches erfasst.
Die Währungs- und Zinsänderungsrisiken werden in der Oberbank AG auch für die ausländischen Geschäftseinheiten sowie für die vollkonsolidierten Konzerngesellschaften zentral gestioniert.
Das Management der Marktrisiken ist in der Oberbank auf zwei Kompetenzträger aufgeteilt, die diese im Rahmen der ihnen zugewiesenen Limits steuern.
Die Abteilung Global Financial Markets ist zuständig für die Steuerung der Marktrisiken der Handelsbuchpositionen, des Zinsänderungsrisikos im Geldhandelsbuch sowie des Devisenkursrisikos des gesamten Oberbank-Konzerns. Das Geldhandelsbuch umfasst die kurzfristigen Bankbuchpositionen.
Die Berechnung des Risikos erfolgt auf Basis eines Value-at-Risk-Modells. Der Value-at-Risk beschreibt, welcher Verlust mit einer vorgegebenen Wahrscheinlichkeit (Konfidenzniveau) innerhalb einer bestimmten Haltedauer bei normalen Marktbedingungen maximal zu erwarten ist. Die Value-at-Risk-Berechnung erfolgt nach der Methode der Historischen Simulation mit einem Konfidenzniveau von 99 %, einer Haltedauer von zehn Tagen und einem Simulationszeitraum von zwei Jahren. Die Errechnung der Value-at-Risk-Werte, die Limitkontrolle und das Reporting über die Risiko- und Ertragslage an Vorstand und Abteilung Global Financial Markets erfolgen täglich in der Abteilung Rechnungswesen und Controlling.
| in A 1.000 | Value-at-Risk 2012 | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| 1.1.2012 | Maximum | Minimum | Durchschnitt | 31.12.2012 | |
| 2.013 | 2.698 | 779 | 1.477 | 1.043 | |
| in A 1.000 | Value-at-Risk 2011 | ||||
| 1.1.2011 | Maximum | Minimum | Durchschnitt | 31.12.2011 | |
| 1.062 | 4.686 | 939 | 1.836 | 2.225 |
Die Value-at-Risk-Werte für die Berichtsperiode können der nachstehenden Tabelle entnommen werden:
Mittels Backtesting erfolgt eine Überprüfung der Güte des statistischen Modells, also der Vergleich der geschätzten 1-Tages-Value-at-Risk-Werte mit den tatsächlichen Ergebnissen. Die Backtestingergebnisse weisen im Berichtsjahr keine Überschreitungen auf und können der nachfolgenden Grafik entnommen werden.
G&V n VaR n
Neben dem Value-at-Risk-Limit werden zusätzliche risikobegrenzende Limits wie Stopp-Loss-Limits und Volumenlimits zur Steuerung des Risikos eingesetzt.
Das Devisenkursrisiko als Teil des Marktrisikos wird ebenfalls von der Abteilung Global Financial Markets gesteuert. Die folgende Tabelle zeigt die offenen Devisenpositionen der Oberbank.
| in A 1.000 | 31.12.2012 | 31.12.2011 |
|---|---|---|
| CHF | - 91 | 624 |
| USD | 2.221 | 347 |
| DKK | 237 | 210 |
| NOK | 63 | 189 |
| GBP | 141 | 147 |
| PLN | 19 | 105 |
| HUF | 567 | 76 |
| ZAR | – | 55 |
| SEK | - 72 | 54 |
| CAD | 79 | 44 |
| RON | - 43 | 28 |
| in A 1.000 | 31.12.2012 | 31.12.2011 |
|---|---|---|
| HRK | 105 | 17 |
| HKD | 3 | 10 |
| RUB | 64 | 5 |
| AUD | -9 | - 28 |
| NZD | 69 | - 44 |
| JPY | - 1.489 | - 47 |
| CZK | - 2.890 | - 608 |
| Sonstige Währungen Long | 316 | 206 |
| Sonstige Währungen Short | - 56 | - 59 |
| Gold | 2.299 | 3.415 |
Das APM-Komitee ist für die Steuerung des Zinsänderungsrisikos der langfristigen EUR-Positionen (Zinsbindungen > 12 Monate) sowie für die strategischen Aktien- und Fondspositionen im Bankbuch zuständig. Das APM-Komitee tritt monatlich zusammen. Mitglieder des Komitees sind der Gesamtvorstand sowie Vertreterinnen und Vertreter der Abteilungen "Global Financial Markets", "Rechnungswesen und Controlling", "Private Banking & Asset Management", "Kredit-Management", "Corporate & International Finance", "Sekretariat & Kommunikation", "Interne Revision" und "Organisationsentwicklung, Strategie und Prozessmanagement".
Das Eingehen des Zinsänderungsrisikos, das den Hauptteil des Marktrisikos im Bankbuch darstellt, ist ein wesentlicher Bestandteil des Bankgeschäftes sowie eine wichtige Ertragsquelle und erfordert eine adäquate Berücksichtigung im Risikomanagement. Die strategische Ausrichtung zielt darauf ab, unter bewusster Inkaufnahme eines kalkulierbaren und aktiv gesteuerten Risikos, Erträge aus der Fristentransformation zu lukrieren. Zu diesem Zweck kommt es quartalsweise zur Investition in langlaufende festverzinsliche Wertpapiere bester Bonität.
Für die Darstellung des Zinsänderungsrisikos im Bankbuch kommen die klassischen Methoden der Zinsbindungs-Analysen (Darstellung von Zinsbindungs-Gaps, Ermittlung von Zinssensitivitätsanalysen und das Capital-at-Risk-Modell) zur Anwendung. Die letztgenannte Risikoermittlung erfolgt auf Basis des "Capital-at-Risk", ein vom Gesetzgeber (auf der Grundlage der Laufzeitbandmethode des Handelsbuchs gemäß § 208 SolvaV) standardisierter VaR-Ansatz, der für die Quantifizierung des Zinsänderungsrisikos im Bankbuch auf ein Monat hochskaliert wird. Die Risikoberechnung bei strukturierten Anleihen im Bankbuch erfolgt auf Basis einer Szenarioanalyse (der Worst-Case-Wert aus jener Zinsstrukturänderung mit den negativsten Barwertveränderungen wird als Risikowert berücksichtigt). Per 31. Dezember 2012 ergab der + 100 Basispunkte-Schock den negativsten Wert. Zusammen ergibt sich per 31. Dezember 2012 ein Zinsänderungsrisiko im Bankbuch von 87,4 Mio. Euro (Vorjahr 98,8 Mio. Euro).
Folgende Grafik zeigt die Zinsbindungs-Gap-Analyse verglichen mit den Jahresultimo-Werten des Vorjahres:
Die Messung des Aktienkursrisikos im Bankbuch (für Aktien und Investmentfonds), also des sonstigen Marktrisikos im Bankbuch, erfolgt auf Basis eines Value-at-Risk mit Konfidenzintervall 99 % und einer Haltedauer von einem Monat. Das errechnete Risiko für diese Positionen belief sich per 31. Dezember 2012 auf 28,1 Mio. Euro (Vorjahr 33,8 Mio. Euro).
Mit dem Bankgeschäft untrennbar verbunden sind die Operationellen Risiken. Operationelle Risiken werden in der Oberbank als die Gefahr von Verlusten, die in Folge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren, Menschen und Systemen oder in Folge externer Ereignisse eintreten, definiert. In dieser Definition werden Rechtsrisiken (inkludiert das Risiko von Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung) berücksichtigt, strategische Risiken oder Reputationsrisiken jedoch nicht. Die Risiken werden in die folgenden Kategorien eingeteilt: interner Betrug, externer Betrug, Beschäftigungspraxis und Arbeitsplatzsicherheit, Kunden, Produkte und Geschäftsgepflogenheiten, Geschäftsunterbrechung und Systemausfälle, Ausführung, Lieferung & Prozessmanagement und Sachschäden.
Das operative Risikomanagement von Operationellen Risiken wird von den jeweiligen operativ tätigen Abteilungen und regionalen Vertriebseinheiten (Risk Taking Units) durchgeführt, die für das Operationelle Risiko der in ihren Zuständigkeitsbereich fallenden Produkte und Prozesse verantwortlich sind. Ein elektronischer Einmeldeprozess unterstützt die Erfassung von schlagend gewordenen Operationellen Risiken.
In der Oberbank ist ein Gremium für das Management des Operationellen Risikos installiert. Dieses Gremium steuert den Managementprozess der Operationellen Risiken und ist für seine Weiterentwicklung bzw. die Adaptierung entsprechender Methoden verantwortlich.
Risikoanalysen dienen der systematischen Darstellung von potenziellen Problemen in Prozessen und Systemen. Sie werden regelmäßig nach quantitativen und qualitativen Kriterien durchgeführt. Quantitative Analysen erfolgen in erster Linie durch die Interpretation der OpRisk-Berichte. Bei signifikanten Häufungen von Schäden in einzelnen Risk Taking Units erfolgt seitens des Risikocontrollings der Anstoß zu einer qualitativen Risikoanalyse mittels eines Self-Assessments. Beim Erkennen von Schwachstellen (hohe Eintrittswahrscheinlichkeit und hoher Auswirkungsgrad) werden entsprechende Maßnahmen eingeleitet.
In Ergänzung dazu führen die zentralen Risk Taking Units anlassbezogen bei Veränderungen von Prozessen, bei Einführung neuer Systeme bzw. bei internen EDV-Projekten Risikoanalysen durch, die wiederum gegebenenfalls die Einleitung entsprechender Gegenmaßnahmen zur Herabsetzung des Operationellen Risikos nach sich ziehen.
Zur Absicherung von im Rahmen von Risikoanalysen festgestellten existenzgefährdenden Großrisiken wurden konkrete Maßnahmen getroffen (z.B. Versicherungen, Notfallkonzepte EDV, Ersatzrechenzentrum).
Im Zuge der Risikotragfähigkeitsrechnung wird für das Risikokapital des Operationellen Risikos der Standardansatz gemäß § 22 k BWG verwendet. Das Verhältnis des tatsächlichen Aufwandes aus OpRisk-Schadensfällen zum ICAAP-Risikokapital betrug im Jahr 2012 9,59 % (Vorjahr 2,62 %).
Im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre beträgt dieses Verhältnis 5,89 %. Die durchschnittliche Schadenshöhe pro Schadensfall der im Jahr 2012 in der Schadensfalldatenbank erfassten 245 Fälle (Vorjahr 320 Fälle) belief sich auf ca. 25.400 Tsd. Euro (Vorjahr ca. 5.100 Tsd. Euro) (Vorsorgen in Form von Rückstellungen, die gebildet werden, wenn die konkrete Höhe der Schäden noch nicht feststeht, sind in der Schadensfalldatenbank noch nicht enthalten).
Das Liquiditätsrisiko (oder auch Refinanzierungsrisiko) ist das Risiko, dass eine Bank ihren Zahlungsverpflichtungen nicht jederzeit oder nur zu erhöhten Kosten nachkommen kann.
Das Liquiditätsrisiko wird in das Zahlungsunfähigkeitsrisiko und das Liquiditätsspreadrisiko eingeteilt. Als Zahlungsunfähigkeitsrisiko oder auch Liquiditätsrisiko im engeren Sinn gilt die Gefahr, dass die Bank ihren gegenwärtigen und zukünftigen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr vollständig oder nicht fristgerecht nachkommen kann. Es ergibt sich aus dem Terminrisiko (Risiko, dass sich vereinbarte Zahlungseingänge – z. B. Kredittilgungen – verzögern und so die entsprechende Liquidität fehlt), dem Abrufrisiko (Risiko, dass Zahlungsmittel vorzeitig oder unerwartet hoch in Anspruch genommen werden, wie der Abruf von Einlagen oder Kreditzusagen) und dem Anschlussfinanzierungsrisiko (Risiko, dass bei längeren Kapitalbindungsfristen auf der Aktivseite der Bilanz die Anschlussfinanzierung nicht dargestellt werden kann). Zusätzlich zu den Risiken, die eine mögliche Zahlungsunfähigkeit auslösen, besteht das Risiko, dass Refinanzierungsmittel für Anschlussfinanzierungen nur zu erhöhten Marktzinsen (Spreads) beschafft werden können und sich somit der Gewinn verringert (Liquiditätsspreadrisiko).
Primäre Zielsetzung des Liquiditätsmanagements ist:
Schon seit jeher besteht in der Oberbank der Finanzierungsgrundsatz, mit den Primärmitteln der Kundinnen und Kunden plus den Fördermitteln der Oesterreichischen Kontrollbank, der Kreditanstalt für Wiederaufbau und der LfA Förderbank Bayern alle Kredite refinanzieren zu können. Dieser Grundsatz ist unverändert gültig. Die Loan-Deposit-Ratio betrug zum 31. Dezember 2012 89,2 % (Vorjahr 88,9 %).
Darüber hinaus hält die Oberbank ein großzügiges Polster (Liquiditätspuffer) an freiem Refinanzierungspotenzial in Form von refinanzierungsfähigen Wertpapieren und Kreditforderungen bei den Zentralbanken sowie an ungenutzten Bankenlinien.
Die Abteilung Global Financial Markets ist für das tägliche Liquiditätsmanagement zuständig und hat die Verantwortung für die Einhaltung der aufsichtsrechtlichen Vorschriften. Die Abteilung Rechnungswesen und Controlling erstellt für das tägliche Liquiditätsmanagement eine Liquiditätsablaufbilanz für die nächsten 30 Tage inklusive dem vorhandenen Liquiditätspuffer als Limit. Die Liquiditätsablaufbilanz stellt auf täglicher Basis die Nettomittelabflüsse der Oberbank dar. Im Liquiditätspuffer sind alle zurzeit nicht ausgenützten repofähigen Kredite und Wertpapiere zusammengefasst. Die akkumulierten Nettomittelabflüsse dürfen in den ersten 30 Tagen das Limit nicht übersteigen.
Die Steuerung der langfristigen bzw. strategischen Liquidität der Oberbank liegt in der Zuständigkeit des Vorstandes und des APM-Komitees. Das Reporting erfolgt durch die Abteilung Rechnungswesen und Controlling. Zur Darstellung des mittel- und langfristigen Liquiditätsrisikomanagements der Bank wird eine umfassende Liquiditätsablaufbilanz erstellt, in der die aus den Geschäften resultierenden Zahlungsströme pro Laufzeitband aufsummiert werden.
In der Kapitalbindungsbilanz (ohne Neugeschäftsannahmen) lässt sich am Ende des ersten Jahres ein Bruttorefinanzierungserfordernis von 3,4 Mrd. Euro (Vorjahr 4,0 Mrd. Euro) erkennen. Diesem stehen allerdings 2,2 Mrd. Euro (Vorjahr 2,6 Mrd. Euro) hoch liquide Aktiva gegenüber. Diese können jederzeit zur Besicherung von Repotransaktionen für die Beschaffung von Liquidität bei der EZB und OeNB hinterlegt werden. Das Refinanzierungserfordernis unter Berücksichtigung der freien Refinanzierungsmöglichkeit nach einem Jahr betrug daher per 31. Dezember 2012 1,2 Mrd. Euro (Vorjahr 1,4 Mrd. Euro). Dies entspricht einer Funding-Ratio von 83,2 % (Vorjahr 79,6 %), die somit das intern festgelegte Limit von 70 % (entspricht einem Refinanzierungserfordernis von ca. 2 Mrd. Euro) klar unterschreitet.
Die Laufzeitenstruktur der für Repotransaktionen geeigneten Wertpapiere und Kredite ist in der nachstehenden Tabelle angeführt.
| bis | 1 bis 12 | |||
|---|---|---|---|---|
| in A 1.000 per 31.12.2012 | 1 Monat | Monate | 1 bis 5 Jahre | über 5 Jahre |
| Repofähige Wertpapiere und Kredite | 198.266 | 739.975 | 1.108.405 | 1.214.112 |
| in A 1.000 per 31.12.2011 | ||||
| Repofähige Wertpapiere und Kredite | 67.758 | 445.183 | 1.750.182 | 976.499 |
Die Ermittlung von Liquiditäts-Gaps basiert auf kontraktuellen Cashflows ohne Zinsen. Für Positionen ohne definierte Kapitallaufzeit werden Annahmen getroffen (z.B. werden Sichteinlagen als 3-Monats-rollierende Positionen, Sonstige Aktiva/Passiva als rollierende Langfristpositionen und Eigenkapital als langfristige Position dargestellt).
Um die Auswirkungen von Liquiditätskrisen darzustellen, werden Stressszenarien gerechnet. Es werden die Szenarien Verschlechterung der Reputation, Marktkrise und als Worst-Case eine Kombination dieser beiden simuliert. Für extreme Marktverhältnisse wurde ein Notfallplan ausgearbeitet.
In den sonstigen Risiken sind jene Risiken zusammengefasst, die im Rahmen des Geschäftsmodells des Oberbank-Konzerns als unwesentlich klassifiziert werden und für die daher aus der Risikodeckungsmasse kein Einzellimit abgeleitet wird. Sollte dennoch ein unwesentliches Risiko schlagend werden, sind sie durch den pauschalen Risikopuffer abgedeckt.
In die Kategorie sonstige Risiken fallen im Speziellen folgende Bankrisiken:
Das Risikomanagement ist in der Oberbank integraler Bestandteil der Geschäftspolitik, der strategischen Zielplanung sowie des operativen Managements bzw. Controllings. Die zentrale Verantwortung für das Risikomanagement liegt beim Gesamtvorstand der Oberbank AG. Für jedes wesentliche Risiko des Oberbank-Konzerns gibt es definierte Steuerungsverantwortlichkeiten sowie zugewiesene Risikodeckungsmassen (Limits) oder definierte Steuerungsprozesse.
Die am Bilanzstichtag noch nicht abgewickelten derivativen Finanzgeschäfte werden in der folgenden Übersicht einseitig dargestellt. Eine Darstellung der Derivate gemäß Financial Reporting Richtlinie der Europäischen Aufsichtsbehörde (EBA) findet sich in der Offenlegung gemäß § 26 BWG abrufbar auf der Website der Oberbank (www.oberbank.at). In der Oberbank werden Derivate überwiegend zur Absicherung von Marktrisiken im Kundengeschäft und zur Steuerung des Bankbuches abgeschlossen.
Die Oberbank verfolgt folgende Hedgingstrategie:
| Nominalbeträge | 2012 | 2011 | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Restlaufzeit | Nominale | Marktwerte | Nominale | Marktwerte | |||||
| in A 1.000 | bis 1 J. | 1 - 5 J. | > 5 Jahre | Gesamt | Positiv | Negativ | Gesamt | Positiv | Negativ |
| Zinssatzverträge | |||||||||
| Zinssatzoptionen | |||||||||
| Kauf | 76.100 | 114.140 | 83.915 | 274.155 | 2.208 | 301.484 | 3.342 | ||
| Verkauf | 71.060 | 110.848 | 76.705 | 258.613 | - 2.109 | 273.398 | - 3.127 | ||
| Swaptions | |||||||||
| Kauf | 4.000 | 4.000 | 0 | 10.500 | 929 | ||||
| Verkauf | 4.000 | 4.000 | 0 | 10.500 | - 929 | ||||
| Zinsswaps | |||||||||
| Kauf | 200.791 | 876.074 | 880.300 | 1.957.165 | 195.823 | - 1.082 | 2.790.329 | 126.620 | - 4.680 |
| Verkauf | 128.345 | 282.797 | 322.872 | 734.014 | 54 | - 56.408 | 703.611 | 840 | - 35.273 |
| Anleiheoptionen | |||||||||
| Kauf | |||||||||
| Verkauf | 20.000 | 20.000 | - 55 | 60.000 | - 446 | ||||
| Wechselkursverträge | |||||||||
| Währungsoptionen | |||||||||
| Kauf | 72.721 | 4.475 | 5.902 | 83.098 | 3.819 | 64.348 | 3.591 | ||
| Verkauf | 72.858 | 4.475 | 5.902 | 83.235 | - 3.818 | 64.473 | - 3.593 | ||
| Devisentermingeschäfte | |||||||||
| Kauf | 2.231.472 | 51.593 | 2.283.065 | 17.164 | 2.299.025 | 47.652 | |||
| Verkauf | 2.234.658 | 51.998 | 2.286.656 | - 21.292 | 2.271.150 | - 19.815 | |||
| Wertpapierbezogene Geschäfte | |||||||||
| Aktienoptionen | |||||||||
| Kauf | 9.330 | 9.330 | 0 | 9.330 | 0 | ||||
| Verkauf | 9.330 | 9.330 | 0 | 9.330 | 0 |
Für die Berechnung der Marktwerte kommen anerkannte Bewertungsmodelle zum Einsatz, wobei die Bewertung zu Marktbedingungen durchgeführt wird. Für symmetrische Produkte (Interest Rate Swaps, Devisentermingeschäfte) erfolgt die Marktwertberechnung nach der Barwertmethode, wobei der Clean Price dargestellt wird. Als Basis für die Berechnung kommen die Zinskurven aus Reuters zur Anwendung. Als Devisenkurs werden die von der EZB veröffentlichten Referenzkurse verwendet. Die Marktwerte von asymmetrischen Produkten werden gemäß Optionspreismodell von Black-Scholes berechnet. Für die Bewertung von Optionen werden implizite Volatilitäten herangezogen.
Die Oberbank AG ist bestrebt, dass folgende Gesellschaften ihre vertraglichen Verbindlichkeiten erfüllen können:
Betriebsobjekte Verwertung Gesellschaft m.b.H., Linz
»AM« Bau- und Gebäudevermietung Gesellschaft m.b.H., Linz »SG« Gebäudevermietungsgesellschaft m.b.H., Linz »VB« Gebäudeerrichtungs- und -vermietungsgesellschaft m.b.H., Linz Oberbank Immobilien-Service Gesellschaft m.b.H., Linz OBERBANK NUTZOBJEKTE VERMIETUNGS-GESELLSCHAFT m.b.H., Linz
Das Konzerneigenkapital setzt sich aus dem eingezahlten Kapital der Konzernmuttergesellschaft Oberbank AG (Grundkapital zuzüglich Kapitalrücklagen) sowie dem erwirtschafteten Kapital (Gewinnrücklagen des Konzerns zuzüglich Konzernjahresüberschuss) zusammen. Das Eigenkapital der Muttergesellschaft beträgt 1.053,6 Mio. Euro (Vorjahr 987,4 Mio. Euro), hievon Grundkapital 86,3 Mio. Euro (Vorjahr 86,3 Mio. Euro). Da die Oberbank AG Dividenden auf Basis der österreichischen Rechtslage ausschüttet, ist nur ein Teil des nach UGB/BWG berechneten Eigenkapitals ausschüttungsfähig, nämlich der Bilanzgewinn, die freie Gewinnrücklage sowie die nicht gebundene Kapitalrücklage. Für 2012 wäre maximal ein Betrag in Höhe von 548,4 Mio. Euro ausschüttungsfähig. Der ausschüttungsfähige Bilanzgewinn beträgt 14,6 Mio. Euro.
Im Oberbank-Konzern waren 2012 im Jahresdurchschnitt folgende Personalkapazitäten im Einsatz:
| 2012 | 2011 | |
|---|---|---|
| Angestellte | 2.020 | 2.054 |
| Arbeiter | 21 | 21 |
| Gesamtkapazität | 2.041 | 2.075 |
| Nicht börsennotiert |
Börsen- notiert |
Wie AV bewertet |
Andere Bewertung |
Gesamt | |
|---|---|---|---|---|---|
| Schuldverschreibungen und andere | |||||
| festverzinsliche Wertpapiere | 178.318 | 3.068.971 | 2.281.445 | 965.844 | 3.247.289 |
| Aktien und andere nicht | |||||
| festverzinsliche Wertpapiere | 150.746 | 124.500 | 74.032 | 201.214 | 275.246 |
| Beteiligungen | 55.626 | 202.814 | 258.440 | 0 | 258.440 |
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 493.818 | 0 | 493.818 | 0 | 493.818 |
| 878.508 | 3.396.285 | 3.107.735 | 1.167.058 | 4.274.793 |
| Zusammensetzung | 2012 | 2011 | Veränd. | +/- % |
|---|---|---|---|---|
| 1. Kernkapital | ||||
| Grundkapital | 86.349 | 86.349 | 0 | 0,0 |
| Eigene Aktien im Bestand | - 959 | - 401 | - 558 | > 100,0 |
| Offene Rücklagen | 952.654 | 886.531 | 66.123 | 7,5 |
| Anteile anderer Gesellschafter | 3.023 | 1.511 | 1.512 | > 100,0 |
| Unterschiedsbetrag aus Kapitalkonsolidierung | 9.782 | 4.320 | 5.462 | > 100,0 |
| Unterschiedsbetrag aus Equity-Bewertung | 118.694 | 114.100 | 4.594 | 4,0 |
| Hybridkapital | 79.000 | 79.000 | 0 | 0,0 |
| Abzug immaterielle Wirtschaftsgüter | - 3.150 | - 3.806 | 656 | - 17,2 |
| Summe Kernkapital (Tier I) | 1.245.393 | 1.167.604 | 77.789 | 6,7 |
| Kernkapitalquote | 11,88 % | 11,51 % | 0,37 %-P. | 3,2 |
| 2. Ergänzende Eigenmittel (Tier II) | ||||
| Anrechenbare Ergänzungskapital-Anleihen | 408.234 | 467.748 | - 59.514 | - 12,7 |
| Neubewertungsreserven (bereits 45 % der stillen Reserve) | 157.229 | 85.245 | 71.984 | 84,4 |
| Nachrangige Anleihen (Ergänzungskapital unter 3 J RLZ) | 30.239 | 33.139 | - 2.900 | - 8,8 |
| Summe Ergänzende Eigenmittel (Tier II) | 595.702 | 586.132 | 9.570 | 1,6 |
| Zusammensetzung | 2012 | 2011 | Veränd. | +/- % |
|---|---|---|---|---|
| 3. Tier-III-Kapital | ||||
| Ergänzung um volumensmäßig nicht mehr als | ||||
| Tier II anrechenbare nachrangige Anleihen | 1.483 | 1.756 | - 273 | - 15,5 |
| Summe Tier-III-Kapital | 1.483 | 1.756 | - 273 | - 15,5 |
| 4. Abzugsposten | ||||
| Abzug Anteile an KI/FI über 10 %-Beteiligung | - 80.092 | - 82.364 | 2.272 | - 2,8 |
| Abzug Anteile an KI/FI bis 10 %-Beteiligung | 0 | 0 | 0 | 0,0 |
| Eigenmittel insgesamt | 1.762.486 | 1.673.128 | 89.358 | 5,3 |
| hievon Eigenmittel gemäß § 23 Abs. 14 Z7 BWG | 1.483 | 1.756 | - 273 | - 15,5 |
| Eigenmittelquote | 16,81 % | 16,49 % | 0,32 %-P. | 2,0 |
| Eigenmittelerfordernisse | ||||
| Kreditrisiko gemäß § 22 Abs. 2 BWG | 838.154 | 811.182 | 26.972 | 3,3 |
| Handelsbuch gemäß § 22o Abs. 2 BWG | 1.483 | 1.756 | - 273 | - 15,5 |
| Operationelles Risiko gemäß § 22k BWG | 64.952 | 62.179 | 2.773 | 4,5 |
| Qualifizierte Beteiligungen gemäß § 29 Abs. 4 BWG | 0 | 0 | 0 | 0,0 |
| Eigenmittelerfordernis insgesamt | 904.589 | 875.117 | 29.472 | 3,4 |
| Freie Eigenmittel | 857.897 | 798.011 | 59.886 | 7,5 |
| Basis für Ermittlung der Haftrücklage | ||||
| und Quotenberechnung | ||||
| Bemessungsgrundlage Kreditrisiko § 22 Abs. 2 BWG | 10.476.930 | 10.139.781 | 337.149 | 3,3 |
| Spezifisches Positionsrisiko des Handelsbuches | ||||
| gemäß § 22o Abs. 2 Z1,3,6 BWG | 4.975 | 6.438 | - 1.463 | - 22,7 |
| Bemessungsgrundlage insgesamt | 10.481.905 | 10.146.219 | 335.686 | 3,3 |
Im Geschäftsjahr 2013 werden begebene Schuldverschreibungen mit einem Gesamtwert von Nominale 158,9 Mio. Euro fällig. Zum 31. Dezember 2012 bestehen keine nachrangigen Kreditaufnahmen, die je 10 % des Gesamtbetrages der nachrangigen Verbindlichkeiten übersteigen. Sonstige nachrangige Kreditaufnahmen unter je 10 % des Gesamtbetrages der nachrangigen Verbindlichkeiten in Höhe von Nominale 657.744,0 Tsd. Euro betreffen Ergänzungskapital mit einer Verzinsung von 0,484 % bis 7,4 % und einer Fälligkeit in den Geschäftsjahren 2013 bis 2021 bzw. vier Emissionen mit unbestimmter Laufzeit. Im Berichtsjahr wurden Aufwendungen für nachrangige Verbindlichkeiten in Höhe von 21.777,1 Tsd. Euro geleistet. Das zu Marktpreisen berechnete Volumen des Handelsbuches beträgt zum 31. Dezember 2012 insgesamt 101,4 Mio. Euro. Davon entfallen auf Wertpapiere (Marktwerte) 8,0 Mio. Euro und auf sonstige Finanzinstrumente (Marktwerte) 93,4 Mio. Euro. Das Leasingvolumen betrug 951,5 Mio. Euro per 31. Dezember 2012.
Die Aufwendungen für den Abschlussprüfer betrugen im Geschäftsjahr 666,5 Tsd. Euro (inkl. USt, inkl. Leasinggesellschaften und inkl. Tochterunternehmen). Davon entfielen 589,6 Tsd. Euro auf die Prüfung des Jahresabschlusses und 76,9 Tsd. Euro auf andere Bestätigungsleistungen.
Die Gesellschaft hielt per 31. Dezember 2012 bei folgenden Unternehmen mindestens 20 % Anteilsbesitz:
| Konsoli- | Kapitalanteil 5) | Eigen- | Ergebnis des letzten Geschäfts- |
|||
|---|---|---|---|---|---|---|
| dierungs- methode K *) |
Unmittel- bar in % |
Gesamt in % |
kapital 3) in TA |
jahres 4) in TA |
Jahres- abschluss |
|
| a) Direkte Beteiligungen | ||||||
| "AM" Bau- und Gebäudevermietung Gesellschaft m.b.H., Linz 1) 6) | N | 100,00 | 100,00 | |||
| "Gesfö" Gemeinnützige Bau- und Siedlungsgesellschaft m.b.H., Wien 1) 6) | N | 74,00 | 74,00 | |||
| "LA" Gebäudevermietung und Bau – Gesellschaft m.b.H., Linz 1) 6) | N | 100,00 | 100,00 | |||
| "SG" Gebäudevermietungsgesellschaft m.b.H., Linz 1) 6) | N | 100,00 | 100,00 | |||
| "SP" Bau- und Gebäudevermietungsgesellschaft m.b.H., Linz 1) 6) | N | 100,00 | 100,00 | |||
| "VB" Gebäudeerrichtungs- und -vermietungsgesellschaft m.b.H., Linz 1) 6) | N | 100,00 | 100,00 | |||
| 3 Banken-Generali Investment-Gesellschaft m.b.H., Linz 6) | N | 20,57 | 20,57 | |||
| 3-Banken Wohnbaubank AG, Linz 1) | V | 80,00 | 80,00 | 7.520 | 20 | 2012 |
| ALPENLÄNDISCHE GARANTIE-GESELLSCHAFT m.b.H., Linz | Q | 50,00 | 50,00 | 3.856 | 0 | 2012 |
| Beteiligungsverwaltung Gesellschaft m.b.H., Linz 6) | N | 40,00 | 40,00 | |||
| Betriebsobjekte Verwertung Gesellschaft m.b.H., Linz 1) 2) 6) | N | 100,00 | 100,00 | |||
| Biowärme Attnang-Puchheim GmbH, Attnang-Puchheim 6) | N | 49,00 | 49,00 | |||
| BKS Bank AG, Klagenfurt | E | 18,52 | 20,05 | 409.085 | 23.614 | 2011 |
| Buy-Out Central Europe II Beteiligungs-Invest AG, Wien 6) | N | 24,85 | 24,85 | |||
| COBB Beteiligungen und Leasing GmbH, Wien 6) | N | 20,25 | 20,25 | |||
| Drei-Banken Versicherungs-Aktiengesellschaft, Linz | E | 40,00 | 40,00 | 20.980 | 1.177 | 2012 |
| DREI-BANKEN-EDV Gesellschaft m.b.H., Linz 6) | N | 40,00 | 40,00 | |||
| GAIN CAPITAL PARTICIPATIONS II S.A. SICAR, Luxemburg 6) | N | 33,09 | 33,09 | |||
| GAIN CAPITAL PARTICIPATIONS SA, SICAR, Luxemburg 1) 6) | N | 58,70 | 58,70 | |||
| Gasteiner Bergbahnen Aktiengesellschaft, Bad Hofgastein 6) | N | 32,62 | 32,62 | |||
| Ober Finanz Leasing gAG, Budapest 1) | V | 1,00 | 100,00 | 1.047 | 311 | 9/2012 |
| Ober Immo Truck gAG, Budapest 1) | V | 1,00 | 100,00 | 646 | 140 | 9/2012 |
| Ober Leasing Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Budapest 1) | V | 1,00 | 100,00 | 167 | 675 | 9/2012 |
| Oberbank Beteiligungsholding Gesellschaft m.b.H., Linz 1) 6) | N | 100,00 | 100,00 | |||
| Oberbank Hybrid 1 GmbH, Linz 1) | V | 100,00 | 100,00 | 185 | 35 | 2012 |
| Oberbank Hybrid 2 GmbH, Linz 1) | V | 100,00 | 100,00 | 187 | 30 | 2012 |
| Oberbank Hybrid 3 GmbH, Linz 1) | V | 100,00 | 100,00 | 66 | 9 | 2012 |
| Oberbank Hybrid 4 GmbH, Linz 1) | V | 100,00 | 100,00 | 64 | 8 | 2012 |
| Oberbank Hybrid 5 GmbH, Linz 1) | V | 100,00 | 100,00 | 28 | - 3 | 2012 |
| Oberbank Immobilien Leasing GmbH Bayern, Neuötting 1) | V | 6,00 | 100,00 | 2.081 | 25 | 9/2012 |
| Oberbank Immobilien-Service Gesellschaft m.b.H., Linz 1) 6) | N | 100,00 | 100,00 | |||
| OBERBANK LEASING GESELLSCHAFT MBH., Linz 1) 2) | V | 100,00 | 100,00 | 254.233 | 15.069 | 9/2012 |
| Oberbank Leasing Inprox Znojmo s.r.o., Prag 1) | V | 10,00 | 100,00 | 1.856 | 43 | 9/2012 |
| Oberbank Leasing KIKA, s.r.o., Prag 1) | V | 10,00 | 100,00 | - 64 | - 196 | 9/2012 |
| Oberbank Leasing KIKA, s.r.o., Bratislava 1) | V | 5,00 | 100,00 | 90 | 81 | 9/2012 |
| Oberbank Leasing s.r.o., Bratislava 1) | V | 0,10 | 100,00 | 2.853 | 1.383 | 9/2012 |
| Oberbank Leasing spol. s.r.o., Prag 1) | V | 1,00 | 100,00 | 18.618 | 2.202 | 9/2012 |
| Ergebnis des letzten |
||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Konsoli- dierungs- |
Unmittel- | Kapitalanteil 5) Gesamt |
Eigen- kapital 3) |
Geschäfts- jahres 4) |
Jahres- | |
| methode K *) | bar in % | in % | in TA | in TA | abschluss | |
| OBERBANK NUTZOBJEKTE VERMIETUNGS | ||||||
| GESELLSCHAFT, m.b.H., Linz 1) 2) 6) | N | 100,00 | 100,00 | |||
| Oberbank PE Holding GmbH, Linz 1) 6) | N | 100,00 | 100,00 | |||
| Oberbank Unternehmensbeteiligung GmbH, Linz 1) 6) | N | 100,00 | 100,00 | |||
| Oberbank V-Investholding GmbH, Linz 1) 6) | N | 100,00 | 100,00 | |||
| OBK Slovakia Project s.r.o., Bratislava 1) 6) | N | 15,00 | 100,00 | |||
| OÖ HightechFonds GmbH, Linz 6) | N | 24,08 | 24,08 | |||
| Samson České Budějovice spol. s.r.o., Budweis 1) 6) | N | 100,00 | 100,00 | |||
| TZ-Vermögensverwaltungs GmbH, Linz 1) 6) | N | 100,00 | 100,00 | |||
| b) Indirekte Beteiligungen | ||||||
| ABG Anlagenverwertungs- und Beteiligungs - | ||||||
| Gesellschaft m.b.H. & Co. OHG, Wien 6) | N | 20,25 | ||||
| Atterbury S.A., Luxemburg 6) | N | 22,92 | ||||
| "ST" BAU Errichtungs- und Vermietungsgesellschaft m.b.H., Linz 1) 6) | N | 100,00 | ||||
| 3-Banken Beteiligung Gesellschaft m.b.H., Linz 6) | N | 40,00 | ||||
| 3 Banken Versicherungsmakler Gesellschaft m.b.H., Innsbruck 6) | N | 40,00 | ||||
| B.A.O. Immobilienvermietungs GmbH, Wien 6) | N | 33,33 | ||||
| Blitz 12-302 GmbH, München 6) | N | 62,02 | ||||
| Cycleenergy Beteiligungs GmbH, Wien 6) | N | 26,28 | ||||
| Duktus S.A., Luxemburg 6) | N | 32,45 | ||||
| GSA Genossenschaft für Stadterneuerung und Assanierung, | ||||||
| gemeinnützige registrierte Genossenschaft | ||||||
| mit beschränkter Haftung, Linz 6) | N | 35,48 | ||||
| Kontext Druckerei GmbH, Linz 6) | N | 25,20 | ||||
| LHL Immobilien Beteiligungs-GmbH, Linz 6) | N | 50,00 | ||||
| MY Fünf Handels GmbH, Wien 6) | N | 50,00 | ||||
| Nutzfahrzeuge Beteiligung GmbH, Wien | ||||||
| (früher: VMS Beteiligung Fünf GmbH, Wien) 6) | N | 38,54 | ||||
| Oberbank airplane Leasing GmbH, Linz 1) | V | 100,00 | 35 | - 158 | 9/2012 | |
| Oberbank airplane 2 Leasing GmbH, Linz 1) *) | V | 100,00 | 35 | 36 | 9/2012 | |
| Oberbank Eugendorf Immobilienleasing GmbH, Linz 1) | V | 100,00 | 35 | 53 | 9/2012 | |
| Oberbank Goldkronach Beteiligungs GmbH, Neuötting 1) | V | 100,00 | 21 | - 1 | 9/2012 | |
| Oberbank Gumpoldskirchen Immobilienleasing GmbH, Linz 1) | V | 100,00 | 35 | 0 | 9/2012 | |
| Oberbank Idstein Immobilien-Leasing GmbH, Neuötting 1) | V | 100,00 | 25 | 175 | 9/2012 | |
| Oberbank Immobilie-Bergheim Leasing GmbH, Linz 1) | V | 95,00 | 1.277 | 58 | 9/2012 | |
| Oberbank Immobilien Holding GmbH, Linz 1) 6) | N | 100,00 |
| Konsoli- dierungs- methode K *) |
Unmittel- bar in % |
Kapitalanteil 5) Gesamt in % |
Eigen- kapital 3) in TA |
Ergebnis des letzten Geschäfts- jahres 4) in TA |
Jahres- abschluss |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Oberbank Immobilien-Leasing Gesellschaft m.b.H., Linz 1) | V | 100,00 | 741 | 1.970 | 9/2012 | |
| Oberbank Immobilien-Leasing GmbH Bayern & | ||||||
| Co. KG Goldkronach, Neuötting 1) | V | 6,00 | 19 | 2 | 9/2012 | |
| Oberbank Industrie und Handelsbeteiligungsholding GmbH, Linz 1) 6) | N | 100,00 | ||||
| Oberbank Inzersdorf Immobilienleasing GmbH, Linz 1) | V | 100,00 | 35 | 118 | 9/2012 | |
| Oberbank KB Leasing Gesellschaft m.b.H., Linz 1) | V | 79,86 | 324 | 256 | 9/2012 | |
| Oberbank Leasing GmbH Bayern & Co KG Neuenrade, Neuötting 1) | V | 6,00 | 607 | 9 | 9/2012 | |
| Oberbank Leasing GmbH Bayern, Neuötting 1) | V | 100,00 | 5.917 | 2.819 | 9/2012 | |
| Oberbank Leasing Inprox Misk GmbH, Budapest 1) | V | 100,00 | 1 | 1 | 9/2012 | |
| Oberbank Leasing JAF HOLZ, s.r.o., Prag 1) | V | 95,00 | 3.557 | 73 | 9/2012 | |
| Oberbank LIV Immobilienleasing GmbH, Linz 1) | V | 100,00 | 5.181 | 145 | 9/2012 | |
| Oberbank MLC - Pernau Immobilienleasing GmbH, Linz 1) | V | 99,80 | 35 | 160 | 9/2012 | |
| Oberbank Operating Mobilienleasing GmbH, Linz 1) | V | 100,00 | 35 | 790 | 9/2012 | |
| Oberbank Operating OPR Immobilienleasing GmbH, Linz 1) | V | 100,00 | 35 | 230 | 9/2012 | |
| Oberbank Opportunity Invest Management | ||||||
| Gesellschaft m.b.H., Linz 1) 2) 6) | N | 100,00 | ||||
| Oberbank PE Beteiligungen GmbH, Linz 1) 6) | N | 100,00 | ||||
| Oberbank Pernau Immobilienleasing GmbH, Linz 1) | V | 100,00 | 35 | 102 | 9/2012 | |
| Oberbank Riesenhof Immobilienleasing GmbH, Linz 1) | V | 100,00 | 35 | 52 | 9/2012 | |
| Oberbank Seiersberg Immobilienleasing Gesellschaft m.b.H., Linz 1) | V | 100,00 | 35 | 161 | 9/2012 | |
| Oberbank Vertriebsservice GmbH, Linz 1) 6) | N | 100,00 | ||||
| Oberbank-Kremsmünster Immobilienleasing Gesellschaft m.b.H., Linz 1) | V | 100,00 | 168 | 252 | 9/2012 | |
| OBK Ahlten Immobilien Leasing GmbH, Neuötting 1) | V | 94,00 | 1.000 | 108 | 9/2012 | |
| OBK München 1 Immobilien Leasing GmbH, Neuötting 1) | V | 100,00 | 27 | 292 | 9/2012 | |
| OBK München 2 Immobilien Leasing GmbH, Neuötting 1) | V | 100,00 | 30 | 10 | 9/2012 | |
| OBK München 3 Immobilien Leasing GmbH, Neuötting 1) | V | 100,00 | 30 | 130 | 9/2012 | |
| Opportunity Beteiligungs AG, Linz 1) 6) | N | 100,00 | ||||
| POWER TOWER GmbH, Linz 1) | V | 99,00 | 70 | 131 | 9/2012 | |
| Techno-Z Braunau Technologiezentrum GmbH, Braunau 6) | N | 21,50 | ||||
| Tuella Finanzierung GmbH, Wien 1) | V | 100,00 | 222.463 | 2.553 | 9/2012 | |
| Wohnwert GmbH, Salzburg 1) 6) | N | 100,00 |
K *) Konsolidierungsmethode im Konzernabschluss
V = Vollkonsolidierung
Q = Quotenkonsolidierung E = Bewertung "at equity"
N = gemäß IAS 27 in Verbindung mit Framework 29 nicht in den Konzernabschluss einbezogen
1) verbundenes Unternehmen
2) Ergebnisabführungsvertrag
3) einschließlich unversteuerter Rücklagen 4) Jahresüberschuss gem. § 231 Abs. 2 Z 22 UGB
5) mittelbare Beteiligungen an Kredit- und Finanzinstituten wurden gemäß § 30 BWG berechnet, mittelbare Beteiligungen an anderen Unternehmen wurden gemäß UGB berechnet
6) von § 241 Abs. 2 UGB wird Gebrauch gemacht *) Jahresabschluss liegt wegen Neugründung nicht vor
Der Vorstand der Oberbank AG hat den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2012 in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, erstellt. Dieser Konzernabschluss erfüllt die gesetzlichen Voraussetzungen für die Befreiung von der Erstellung eines Konzernabschlusses nach österreichischem Recht und steht im Einklang mit den geltenden EU-Vorschriften.
Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht enthalten alle erforderlichen Angaben und es gab keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Beendigung des Geschäftsjahres.
Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte Konzernabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt, dass der Konzernlagebericht den Geschäftsverlauf, das Geschäftsergebnis und die Lage des Konzerns so darstellt, dass ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns entsteht und die wesentlichen Risiken und Ungewissheiten beschreibt, denen der Konzern ausgesetzt ist.
Linz, am 5. März 2013 Der Vorstand
Generaldirektor Dr. Franz Gasselsberger, MBA Verantwortungsbereich: Firmenkundengeschäft
Direktor Direktor Mag. Dr. Josef Weißl, MBA Mag. Florian Hagenauer, MBA
Verantwortungsbereich: Privatkundengeschäft Verantwortungsbereich: Gesamtrisikomanagement
Wir haben den beigefügten Konzernabschluss der Oberbank AG, Linz, für das Geschäftsjahr vom 1. Jänner bis zum 31. Dezember 2012 unter Einbeziehung der Buchführung geprüft. Dieser Konzernabschluss umfasst die Konzernbilanz zum 31. Dezember 2012, die Gesamtergebnisrechnung, die Konzern-Geldflussrechnung und die Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung für das am 31. Dezember 2012 endende Geschäftsjahr sowie den Konzernanhang.
Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sind für die Konzernbuchführung sowie für die Aufstellung eines Konzernabschlusses verantwortlich, der ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRSs), wie sie in der EU anzuwenden sind, vermittelt. Diese Verantwortung beinhaltet: Gestaltung, Umsetzung und Aufrechterhaltung eines internen Kontrollsystems, soweit dieses für die Aufstellung des Konzernabschlusses und die Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von Bedeutung ist, damit dieser frei von wesentlichen Fehldarstellungen ist, sei es auf Grund von beabsichtigten oder unbeabsichtigten Fehlern; die Auswahl und Anwendung geeigneter Bilanzierungsund Bewertungsmethoden; die Vornahme von Schätzungen, die unter Berücksichtigung der gegebenen Rahmenbedingungen angemessen erscheinen.
Verantwortung des Konzernabschlussprüfers und Beschreibung von Art und Umfang der gesetzlichen Abschlussprüfung Unsere Verantwortung besteht in der Abgabe eines Prüfungsurteils zu diesem Konzernabschluss auf der Grundlage unserer Prüfung. Wir haben unsere Prüfung unter Beachtung der in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften und der vom International Auditing and Assurance Standards Board (IAASB) der International Federation of Accountants (IFAC) herausgegebenen International Standards on Auditing (ISAs) durchgeführt. Diese Grundsätze erfordern, dass wir die Standesregeln einhalten und die Prüfung so planen und durchführen, dass wir uns mit hinreichender Sicherheit ein Urteil darüber bilden können, ob der Konzernabschluss frei von wesentlichen Fehldarstellungen ist.
Eine Prüfung beinhaltet die Durchführung von Prüfungshandlungen zur Erlangung von Prüfungsnachweisen hinsichtlich der Beträge und sonstigen Angaben im Konzernabschluss. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemäßen Ermessen des Konzernabschlussprüfers unter Berücksichtigung seiner Einschätzung des Risikos eines Auftretens wesentlicher Fehldarstellungen, sei es auf Grund von beabsichtigten oder unbeabsichtigten Fehlern. Bei der Vornahme dieser Risikoeinschätzung berücksichtigt der Konzernabschlussprüfer das interne Kontrollsystem, soweit es für die Aufstellung des Konzernabschlusses und die Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von Bedeutung ist, um unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen geeignete Prüfungshandlungen festzulegen, nicht jedoch um ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit der internen Kontrollen des Konzerns abzugeben. Die Prüfung umfasst ferner die Beurteilung der Angemessenheit der angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und der von den gesetzlichen Vertretern vorgenommenen wesentlichen Schätzungen sowie eine Würdigung der Gesamtaussage des Konzernabschlusses.
Wir sind der Auffassung, dass wir ausreichende und geeignete Prüfungsnachweise erlangt haben, sodass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unser Prüfungsurteil darstellt.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss nach unserer Beurteilung den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt ein möglichst getreues Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2012 sowie der Ertragslage des Konzerns und der Zahlungsströme des Konzerns für das Geschäftsjahr vom 1. Jänner bis zum 31. Dezember 2012 in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRSs), wie sie in der EU anzuwenden sind.
Der Konzernlagebericht ist auf Grund der gesetzlichen Vorschriften darauf zu prüfen, ob er mit dem Konzernabschluss in Einklang steht und ob die sonstigen Angaben im Konzernlagebericht nicht eine falsche Vorstellung von der Lage des Konzerns erwecken. Der Bestätigungsvermerk hat auch eine Aussage darüber zu enthalten, ob der Konzernlagebericht mit dem Konzernabschluss in Einklang steht und ob die Angaben nach § 243a UGB zutreffen.
Der Konzernlagebericht steht nach unserer Beurteilung in Einklang mit dem Konzernabschluss. Die Angaben gemäß § 243a UGB sind zutreffend.
Linz, am 5. März 2013
Mag. Martha Kloibmüller Mag. Peter Humer Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
Der verteilungsfähige Gewinn wird anhand des Jahresabschlusses der Muttergesellschaft des Konzerns, der Oberbank AG, festgestellt. Der erwirtschaftete Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2012 betrug auf Ebene der Oberbank AG insgesamt 80,6 Mio. Euro. Nach Rücklagendotation von 66,1 Mio. Euro und nach Zurechnung des Gewinnvortrages von 0,1 Mio. Euro ergibt sich ein verwendungsfähiger Bilanzgewinn von 14,6 Mio. Euro. Vorbehaltlich der Genehmigung durch die Hauptversammlung wird vorgeschlagen, auf das Grundkapital von 86,3 Mio. Euro eine Dividende in Höhe von 0,50 Euro je anspruchsberechtigter Aktie auszuschütten. Die Ausschüttung ergibt daher bei 28.783.125 Stück Aktien einen Betrag von 14.391.562,50 Euro. Weiters schlägt der Vorstand vor, den verbleibenden Rest von 206.579,01 Euro auf neue Rechnung vorzutragen.
Linz, am 5. März 2013 Der Vorstand
Generaldirektor Dr. Franz Gasselsberger, MBA
Direktor Direktor
Mag. Dr. Josef Weißl, MBA Mag. Florian Hagenauer, MBA
Der Aufsichtsrat hat während des Geschäftsjahres 2012 in vier Sitzungen (je eine pro Quartal) die nach den Vorschriften des Aktiengesetzes erforderlichen Prüfungen vorgenommen und sich vom Vorstand regelmäßig schriftlich und mündlich über die Geschäftslage sowie über wichtige Geschäftsvorfälle berichten lassen. Darüber hinaus haben der Arbeitsausschuss und der Kreditausschuss des Aufsichtsrates laufend jene Geschäftsfälle geprüft und entschieden, die ihrer Zustimmung bedurften.
Der Prüfungsausschuss hat im Geschäftsjahr 2012 zweimal getagt. Über die Ergebnisse der Arbeit im Prüfungsausschuss wurde das Plenum des Aufsichtsrates in der jeweils nachfolgenden Sitzung informiert.
Der Arbeitsausschuss bewilligte 2012 drei zeitkritische Beschlüsse. Über die vom Arbeitsausschuss entschiedenen Geschäftsfälle wurde dem Gesamtaufsichtsrat in der jeweils nächsten Sitzung berichtet und diese auch ausführlich besprochen.
Der Kreditausschuss hat 2012 insgesamt 39 zeitkritische Anträge bewilligt. Darüber hinaus gab es Direktanträge, die vom Plenum des Aufsichtsrates beschlossen wurden. Über die vom Kreditausschuss entschiedenen Geschäftsfälle wurde dem Gesamtaufsichtsrat in der jeweils nächsten Sitzung berichtet und diese auch ausführlich diskutiert.
Der Nominierungsausschuss tagte im Geschäftsjahr 2012 nicht, da keine frei werdenden Mandate im Vorstand zu besetzen waren. In Einklang mit der Geschäftsordnung des Vorstandes wurden im Berichtsjahr aber die Übernahme von Aufsichtsratsmandaten durch die Vorstände mittels Umlaufbeschlüssen dem Nominierungsausschuss zur Entscheidung vorgelegt und über deren Bewilligung in der Sitzung des Aufsichtsrates am 30. September 2012 berichtet.
Der Vergütungsausschuss hat in seiner Sitzung vom 29. März 2012 die variablen Vergütungen für die Vorstandsmitglieder für das Jahr 2011 festgelegt. Im November 2012 hat der Vergütungsausschuss die Parameter für die Bemessung an die im Zuge des Strategieprozesses 2016 erarbeiteten strategischen Kennzahlen angepasst und auch die Proportionalitätsprüfung entsprechend überarbeitet. Darüber wurde der Aufsichtsrat in der Sitzung am 27. November 2012 unterrichtet.
Der Vorsitzende des Aufsichtsrates war regelmäßig mit dem Vorstandsvorsitzenden in Kontakt, um über Strategie, Geschäftsentwicklung und Risikomanagement des Unternehmens zu diskutieren. Das allgemeine wirtschaftliche Umfeld, insbesondere die internationale Staatsschuldenkrise und ihre Auswirkungen, wurden im Aufsichtsrat thematisiert und debattiert. Der Aufsichtsrat wurde vom Vorstand sowohl mündlich als auch schriftlich über wesentliche Vorkommnisse und Auswirkungen auf die Oberbank informiert.
In all seinen Sitzungen hat der Aufsichtsrat die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben unter Beachtung des Corporate Governance Kodex wahrgenommen. Kein Mitglied des Aufsichtsrates hat im Berichtsjahr an mehr als der Hälfte der Sitzungen des Aufsichtsrates nicht persönlich teilgenommen.
Die Buchführung, der Jahresabschluss 2012 der Oberbank AG und der Lagebericht wurden von der KPMG Austria AG, Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft, Linz, geprüft. Die Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt, den gesetzlichen Vorschriften wurde entsprochen, weshalb der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt wurde.
Der Prüfungsausschuss hat in seiner Sitzung am 28. März 2013 den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Corporate Governance Bericht der Oberbank AG geprüft und dem Aufsichtsrat darüber berichtet. Der Aufsichtsrat hat sich dem Ergebnis der Prüfung angeschlossen, erklärt sich mit dem vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss samt Lagebericht einschließlich Gewinnverwendungsvorschlag und dem Corporate Governance Bericht einverstanden und billigt den Jahresabschluss 2012, der damit gemäß § 96 Abs. 4 Aktiengesetz festgestellt ist.
Der Konzernabschluss 2012 in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und der in Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften erstellte Konzernlagebericht wurden von der KPMG Austria AG, Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft, Linz, geprüft. Die Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt und den gesetzlichen Vorschriften wurde entsprochen. Nach Überzeugung der Bankprüfer vermittelt der Konzernabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2012 sowie der Ertragslage und der Zahlungsströme des Geschäftsjahres vom 1. Jänner bis 31. Dezember 2012 in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind.
Die Abschlussprüfer bestätigen, dass der Konzernlagebericht mit dem Konzernabschluss in Einklang steht und dass die gesetzlichen Voraussetzungen für die Befreiung von der Verpflichtung zur Aufstellung eines Konzernabschlusses nach österreichischem Recht erfüllt sind.
Der Prüfungsausschuss hat in seiner Sitzung am 28. März 2013 auch den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht geprüft und dem Aufsichtsrat darüber berichtet. Der Aufsichtsrat hat sich dem Ergebnis der Prüfung angeschlossen.
Den Vorschlag des Vorstandes, aus dem Bilanzgewinn des Jahres 2012 von 14,6 Mio. Euro eine Dividende von 0,50 Euro je Aktie auszuschütten und den verbleibenden Gewinn auf neue Rechnung vorzutragen, hat der Prüfungsausschuss in gleicher Sitzung geprüft und gebilligt und darüber dem Aufsichtsrat berichtet.
In der ordentlichen Hauptversammlung am 8. Mai 2012 wurden die Aufsichtsratsmandate von Dipl.-Ing. Peter Mitterbauer, Dr. Christoph Leitl und Karl Samstag bis zur Hauptversammlung 2017, das ist die satzungsmäßige Höchstdauer, verlängert.
Der Aufsichtsrat bedankt sich beim Vorstand, bei den Führungskräften und bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die im Berichtsjahr erbrachten Leistungen. Die sehr gute Ergebnisentwicklung, die auch im Mehrjahresvergleich klar besser als im Gesamtmarkt ist, sowie die weitere Erhöhung der für die Beurteilung der Oberbank-Bonität besonders wichtigen Kernkapitalquote würdigt der Aufsichtsrat als besondere Leistungen.
Linz, am 28. März 2013 Der Aufsichtsrat
Dkfm. Dr. Hermann Bell Vorsitzender des Aufsichtsrates
Die Geschäfts- und Ertragsentwicklung der Oberbank AG war im Jahr 2012 von den Auswirkungen der europäischen Staatsschuldenkrise geprägt. Das Betriebsergebnis wuchs in diesem herausfordernden Umfeld um 1,4 % auf 177,0 Mio. Euro. Das EGT stieg aufgrund des geringeren Abwertungsbedarfs bei Krediten und Wertpapieren um 4,0 % auf 111,6 Mio. Euro an. Der Jahresüberschuss stieg aufgrund der deutlich höheren Steuerleistung weniger stark, er erhöhte sich um 1,2 % auf 80,6 Mio. Euro.
Die Bilanzsumme war mit 17.157,0 Mio. Euro (+ 0,6 %) nur unwesentlich höher als im Vorjahr.
Die Ausweitung der Forderungen an Kunden um 3,0 % auf 10.928,8 Mio. Euro und der Verbindlichkeiten gegenüber Kunden um 3,3 % auf 9.403,0 Mio. Euro wurden durch Rückgänge beim Bestand an Schuldverschreibungen und festverzinslichen Wertpapieren (- 11,3 % auf 2.152,5 Mio. Euro) und bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (- 5,4 % auf 4.094,2 Mio. Euro) nahezu ausgeglichen.
Der Nettozinsertrag der Oberbank AG ging 2012 um 2,8 % auf 234,5 Mio. Euro zurück. Inklusive der um 20,9 % auf 40,4 Mio. Euro gestiegenen Beteiligungserträge ergab sich ein im Vergleich zum Vorjahr nahezu unveränderter gesamter Zinsensaldo von 274,9 Mio. Euro (nach 274,8 Mio. Euro).
Das Ergebnis aus dem Provisionsgeschäft war mit 108,1 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr um 3,2 % höher. Das Provisionsergebnis im Wertpapiergeschäft stieg dabei um 0,2 % bzw. um 0,1 Mio. Euro auf 32,2 Mio. Euro. Die Erträge im Devisen- und Valutengeschäft waren mit 12,3 Mio. Euro um 4,4 % oder 0,5 Mio. Euro höher als im Vorjahr, jene aus dem Zahlungsverkehr mit 38,8 Mio. Euro um 7,1 % oder 2,6 Mio. Euro. Die Provisions- und Bearbeitungserträge im Kredit- und Veranlagungsgeschäft wuchsen um 5,1 % oder 1,1 Mio. Euro auf 21,8 Mio. Euro.
| Nettoprovisionserträge nach Sparten (in 1.000 B) | 2012 | Veränderung | 2011 | 2010 |
|---|---|---|---|---|
| Kredit- und Garantieprovisionen | 21.775 | 5,0 % | 20.713 | 19.600 |
| Wertpapiergeschäft | 32.238 | 0,2 % | 32.158 | 33.362 |
| Zahlungsverkehr | 38.844 | 7,1 % | 36.263 | 33.753 |
| Devisen- und Valutengeschäft | 12.310 | 4,4 % | 11.795 | 11.775 |
| Sonstige Provisionserträge | 2.922 | - 23,3 % | 3.809 | 2.701 |
| Summe | 108.089 | 3,2 % | 104.738 | 101.191 |
Die Erträge aus Finanzgeschäften gingen im Jahr 2012 um 16,1 % auf 6,0 Mio. Euro zurück, die sonstigen betrieblichen Erträge waren mit 14,4 Mio. Euro um 31,7 % höher als 2011.
Die gesamten Betriebserträge waren damit 2012 mit 403,4 Mio. Euro um 1,5 % höher als im Jahr zuvor.
| 2010 | |
|---|---|
| 1,46 % | |
| 0,63 % | |
| 2,36 % | |
| 1,34 % | |
| 1,02 % | |
| 0,65 % | |
| 2012 1,37 % 0,63 % 2,36 % 1,32 % 1,03 % 0,65 % |
2011 1,44 % 0,63 % 2,38 % 1,33 % 1,05 % 0,64 % |
Der leichte Rückgang der Ertragsspanne von 2,38 % 2011 auf 2,36 % 2012 ist auf den im Vergleich zum Anstieg der Betriebserträge leicht höheren Zuwachs der durchschnittlichen Bilanzsumme zurückzuführen. Mit 1,03 % nach 1,05 % war 2012 auch die Betriebsergebnisspanne etwas niedriger. Die Cost-Income-Ratio blieb mit 56,1 % auf dem Niveau des Vorjahres stabil.
Durch ein straffes Kostenmanagement bei den Personal- und Sachkosten konnte auch 2012 wieder ein wesentlicher Beitrag zur guten Ergebnisentwicklung der Oberbank AG geleistet werden. Trotz des starken Wachstums der Bank und der Gründung bzw. Vorbereitung von sieben Filialen stiegen die Betriebsaufwendungen 2012 um 1,5 % auf 226,4 Mio. Euro nicht stärker als die Erträge.
Der Personalaufwand wuchs gegenüber 2011 um 4,0 % auf 132,3 Mio. Euro, beim Sachaufwand ergab sich ein leichter Rückgang um 0,8 % auf 70,9 Mio. Euro.
Die Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen und auf immaterielle Vermögensgegenstände gingen 2012 um 2,0 % auf 13,2 Mio. Euro zurück, die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen mit 10,0 Mio. Euro um 7,3 % unter dem Vorjahreswert.
Diese Entwicklung führte zu einem Betriebsergebnis von 177,0 Mio. Euro. Das sind + 1,4 % gegenüber dem Jahr 2011.
Im Rahmen unserer Kreditrisikogebarung wurden für alle erkennbaren Risiken, soweit Zweifel an der Einbringlichkeit von Forderungen oder Teilen von Forderungen bestehen, ausreichend vorgesorgt. Daneben wurden Beiträge an die ALPENLÄNDISCHE GARANTIE-GESELLSCHAFT m. b. H. geleistet, die als gemeinsame Deckungsvorsorge für Großkreditrisiken der 3 Banken Gruppe dienen. Unter Berücksichtigung der Forderungsverluste und der Provisionszahlung an die ALGAR ergibt sich bei der Oberbank AG 2012 eine Kreditrisikogebarung von 50,0 Mio. Euro gegenüber 47,2 Mio. Euro im Jahr 2011. Diese Erhöhung der Kreditrisikogebarung führt bei einem gleichzeitigen Anstieg des Kreditobligos zu einer geringfügigen Erhöhung der Wertberichtigungsquote von 0,45 % in 2011 auf 0,46 % im Jahr 2012.
Der negative Saldo aus Bewertungen und realisierten Kursgewinnen bzw. Kursverlusten bei den Wertpapieren des Anlage- und Umlaufvermögens sowie bei den Beteiligungen belief sich 2012 auf 15,4 Mio. Euro, nach einem negativen Saldo von 20,1 Mio. Euro im Jahr 2011.
Das führte dazu, dass trotz der höheren Riskengebarung des Kreditgeschäftes das EGT um 4,0 % auf 111,6 Mio. Euro stärker als das Betriebsergebnis anstieg.
Weil der Steueraufwand mit 31,0 Mio. Euro um 12,2 % höher wie im Vorjahr war, lag der Jahresüberschuss mit 80,6 Mio. Euro nur um 1,2 % über dem des Vorjahres.
Nach der Zuführung von insgesamt 66,1 Mio. Euro zu den Rücklagen und dem Gewinnvortrag von 0,1 Mio. Euro ergab sich für das Jahr 2012 bei der Oberbank AG ein Bilanzgewinn von 14,6 Mio. Euro. Vorbehaltlich der Genehmigung durch die Hauptversammlung wird vorgeschlagen, eine gegenüber dem Vorjahr unveränderte Dividende von € 0,50 auszuschütten. Daraus ergibt sich bei 25.783.125 Stück Stammaktien und 3.000.000 Stück Vorzugsaktien ein Ausschüttungsbetrag von 14,4 Mio. Euro.
| Unternehmenskennzahlen | 2012 | 2011 | 2010 |
|---|---|---|---|
| Return on Equity vor Steuern | 11,1 % | 11,4 % | 11,9 % |
| Return on Equity nach Steuern | 8,0 % | 8,5 % | 9,3 % |
| Cost-Income-Ratio | 56,1 % | 56,1 % | 56,6 % |
| Eigenmittelquote | 16,1 % | 16,5 % | 16,8 % |
| Kernkapitalquote | 10,3 % | 9,9 % | 9,6 % |
Aufgrund des deutlich gestiegenen Eigenkapitals ging der RoE 2012 leicht zurück, vor und nach Steuern auf 11,1 % bzw. 8,0 %.
Die Cost-Income-Ratio blieb mit 56,1 % stabil.
Die Eigenmittelquote reduzierte sich leicht auf 16,1 %, die für die Beurteilung der Bankenbonität besonders wichtige Kernkapitalquote stieg um 0,4 %-Punkte auf 10,3 % an.
Das Eigenmittelerfordernis wird in der Oberbank AG ab 1.1.2008 auf der Grundlage der Basel II Standardmethode ermittelt und an die Aufsichtsbehörde gemeldet. Die Basis für die Berechnung der Kern- als auch der Eigenmittelquote bildet die gem. § 22 Abs.2 BWG ermittelte Bemessungsgrundlage für das Kreditrisiko incl. Adressenrisiko im Handelsbuch. Forderungen innerhalb der Kreditinstitutsgruppe, die die Voraussetzungen des § 22a Abs. 8 BWG erfüllen, werden mit einem Risikogewicht von 0 % angesetzt.
| Komponenten der Eigenmittel der Oberbank AG | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| gemäß § 23 BWG | |||||
| Beträge in Mio. € | 2012 | 2011 | 2010 | ||
| Grundkapital | 86,3 | 86,3 | 86,3 | ||
| Rücklagen | 952,7 | 886,6 | 821,2 | ||
| Abzugsposten | -4,1 | -4,2 | -5,5 | ||
| Kernkapital | 1.034,9 | 968,7 | 902,0 | ||
| Ergänzende Eigenmittel | 668,4 | 723,2 | 757,1 | ||
| Tier III-Kapital | 1,5 | 1,8 | 2,8 | ||
| Abzugsposten | -80,1 | -82,4 | -80,1 | ||
| Anrechenbare Eigenmittel | 1.624,7 | 1.611,3 | 1.581,8 | ||
| Erforderliche Eigenmittel | 865,1 | 837,7 | 810,4 | ||
| Überdeckung | 759,6 | 773,6 | 771,4 |
Die Ausstattung der Oberbank AG mit Eigenmitteln ist ausgezeichnet. Die Eigenmittel gemäß § 23 BWG betrugen zum 31.12.2012 1.624,7 Mio. Euro gegenüber 1.611,3 Mio. Euro zum 31.12.2011. Die über die erforderliche Eigenmittelausstattung gemäß § 22 Abs. 1 BWG von 865,1 Mio. Euro hinausgehende Überdeckung betrug demnach 759,6 Mio. Euro und die daraus errechnete Kernkapitalquote als auch die Eigenmittelquote liegen deutlich über dem gesetzlichen Erfordernis von 4 % bzw. 8 %.
Per Jahresende 2012 wurden in diesem Segment mehr als 41.000 Unternehmen betreut, annähernd 5.300 konnten im Laufe des Jahres neu gewonnen werden.
Das gesamte Kommerzfinanzierungsvolumen ist 2012 um 2,7 % auf 9,1 Mrd. Euro gestiegen. Aufgrund der hervorragenden Kapitalausstattung und Liquidität der Oberbank konnten den Firmenkunden ausreichend Mittel zur Verfügung gestellt werden, es mussten keine Kreditlinien aufgrund der Verwerfungen auf den internationalen Finanzmärkten gekürzt werden.
Die Investitionsfinanzierungen verzeichneten 2012 einen deutlichen Anstieg: 750 Investitions- bzw. Innovationsprojekte wurden betreut, das Volumen konnte um 8,6 % auf 6,8 Mrd. Euro gesteigert werden. Außerdem wurden im Förderbereich knapp 300 Neukundinnen und Neukunden gewonnen. Das führte dazu, dass 2012 erstmalig zwei Grenzen überschritten wurden: Beim Gesamtobligo der Förderkredite die 500 Millionen Euro Grenze und bei den ERP-Krediten die 200 Millionen Euro Grenze. Zudem erzielte die Oberbank 2012 bei der Vergabe von ERP-Förderkrediten erneut einen österreichweiten Spitzenrang: 20 % aller Förderzusagen beruhen auf Anträgen, die von der Oberbank eingebracht wurden.
Im Bereich der Finanzierung von Akquisitionen, Investitionen und Sonderprojekten konnte die Oberbank zahlreiche Unternehmen unterstützen, u.a. mit Spezialfinanzierungen in den Wachstumsmärkten der Oberbank. In Summe wurden im Berichtsjahr Finanzierungsprojekte mit einem Volumen von über 400 Mio. Euro erfolgreich abgeschlossen.
Mit einem Volumen von 150 Mio. Euro zählt der Oberbank Opportunity Fonds zu den größten Private Equity- und Mezzaninfonds in Österreich, Bayern und Tschechien. Für etablierte Unternehmen in späteren Entwicklungsphasen, sind 50 Mio. Euro für Eigenkapitalbeteiligungen (Private Equity) und 100 Mio. Euro für Finanzierungen mit Mezzaninkapital (v.a. nachrangige, unbesicherte Darlehen) vorgesehen. Einen Beitrag zur Finanzierung von Unternehmen in der Frühphase leistet der Oberbank Opportunity Fonds über seine 2011 eingegangene Beteiligung an der OÖ HightechFonds GmbH.
Der Oberbank Opportunity Fonds hatte im Berichtsjahr 153 Anfragen, davon wurden sieben Projekte zu einem erfolgreichen Abschluss geführt. Seit Gründung des Fonds im November 2006 wurden 36 Transaktionen mit Eigenund/oder Mezzaninkapital begleitet, das Gesamtvolumen der abgeschlossenen Transaktionen beläuft sich auf rund 460 Mio. Euro. Bei elf Projekten konnte bereits ein erfolgreicher Exit bzw. eine Rückführung realisiert werden.
Dank der guten Entwicklung im ersten Halbjahr konnte die Leasing-Gruppe der Oberbank 2012 nahezu an das Rekordergebnis des Vorjahres anschließen. Mit 477,5 Mio. Euro lag das Neuvolumen nur knapp unter dem des Vorjahres. Hauptursache für das etwas geringere Neugeschäft war die Zurückhaltung der Unternehmen bei Investitionen im zweiten Halbjahr. Diese Tendenz war auch in der Entwicklung der Gesamtmärkte sichtbar, die durchwegs stagnierten bzw. in Teilbereichen bis zu 20 % rückläufig waren. Im Gegensatz dazu entwickelte sich die Oberbank-Leasing, die in den Bereichen Kfz-, Maschinen- und Anlagenleasing im gesamten Einzugsgebiet der Oberbank tätig ist, sehr gut: In den Expansionsmärkten wurde eine Steigerung von 34 % erzielt und in den Kern- und Wachstumsmärkten konnten die Marktanteile weiter gefestigt und insbesondere die Top-Plätze im LKW- und Mobiliengeschäft im Hauptmarkt Österreich gehalten werden.
*) Zur korrekten Überleitung in die IFRS-Bilanz wurden die Werte für 2010 im Vergleich zu den im Geschäftsbericht 2010 veröffentlichten Werten geringfügig geändert.
Insbesondere im Auslandsgeschäft profitiert die Oberbank davon, dass ihre Kunden international hervorragend positioniert sind. Eine unabhängige Studie bestätigt, dass die Oberbank im Auslandsgeschäft Österreichs stärkste Regionalbank ist: In der geförderten Exportfinanzierung und im Dokumentengeschäft liegt sie österreichweit auf Rang 3, im Devisengeschäft und im internationalen Zahlungsverkehr auf Rang 2.
Laut Statistik Austria sind die österreichischen Exporte 2012 leicht gestiegen. Neben Ausfuhren in die EU erschlossen die Unternehmen zunehmend neue Märkte in Übersee. Im Exportfondsverfahren erzielte die Oberbank 2012 einen Anstieg von rund 21 %. Der Marktanteil der Oberbank bei den für KMU relevanten Exportfondskrediten beträgt österreichweit 11,1 %, im besonders exportstarken Oberösterreich sogar 27,2 %. Daneben unterstützt die Oberbank ihre Unternehmenskunden speziell bei der Absicherung von Forderungen, bei der Inanspruchnahme von Förderungen für Markterschließungen sowie bei Forderungsankäufen zur Ausfinanzierung der Zahlungsziele und bei Beteiligungsfinanzierungen zur Etablierung von lokalen Produktions- und Verkaufseinheiten.
Der Bereich Syndizierung und internationale Kredite hat sich 2012 mit Steigerungen bei den Stückzahlen (+ 5,2 %) und beim Obligo (+ 14,2 %) äußerst positiv entwickelt. Zu diesem Wachstum haben vor allem die Schuldscheindarlehen beigetragen. Dieses ursprünglich aus Deutschland stammende Finanzierungsinstrument wurde von bonitätsstarken österreichischen Unternehmen für großvolumige Transaktionen verstärkt nachgefragt. Die Rolle der Oberbank als Konsortialführer bei syndizierten Finanzierungen für österreichische Unternehmen konnte 2012 weiter gefestigt werden.
Nach einer besonders dynamischen Entwicklung des Dokumenten- und Auslandsgarantiegeschäftes im ersten Halbjahr 2012 verflachte sich die Volumens- und Stückzahlenentwicklung im zweiten Halbjahr und pendelte sich zum Jahresende knapp über dem hohen Niveau des Vorjahres ein. Insgesamt setzte sich der Wachstumstrend fort und der Ertrag erhöhte sich bei Akkreditiv- und Inkassoprovisionen um 5,3 % und bei Garantieprovisionen Ausland um 4,2 %.
Mit der EU-SEPA-Verordnung 260/2012 wurde die definitive Ablöse der nationalen Verfahren im Euro-Zahlungsverkehr für Februar 2014 festgelegt. Bis zu diesem Zeitpunkt müssen alle nationalen Auftragsarten (Überweisung, Lastschrift) durch entsprechende SEPA Instrumente (SEPA Überweisung, SEPA Lastschrift) ersetzt werden. Als Beraterbank unterstützt die Oberbank ihre Kundinnen und Kunden bei den SEPA-Vorbereitungen, durch die Auflage von SEPA-Broschüren und Informationsblättern ebenso wie durch Informationen auf der Oberbank-Homepage. Zusätzlich erfolgte eine Informations-Offensive sowohl für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch für Kundinnen und Kunden: 2012 fanden in der Oberbank 30 Veranstaltungen mit fast 900 Teilnehmenden statt.
Der Schwerpunkt in der Zahlungsverkehrs-Entwicklung in Österreich lag bei der Oberbank im Jahr 2012 in der Verbesserung der Auszugs- und Umsatzdaten: Kontobewegungen im eBanking bzw. in der SB-Zone werden nun laufend aktualisiert und Zahlungsaufträge drei Mal täglich gebucht.
In den Auslandsmärkten lag der Schwerpunkt in der Produktentwicklung im Bereich eBanking. Viele neue Features, wie eine Finanzübersicht, die Erfassung von Inkasso-Zustimmungen speziell für Tschechien und die Durchführung von Eigenüberträgen in Deutschland, erhöhten die Benutzerfreundlichkeit deutlich. Zusätzlich hat die Oberbank speziell für Personen, die Homebanking Computer Interface (HBCI-) Produkte in Deutschland nutzen, mit der chip-TAN ein neues Autorisierungsverfahren eingeführt. chipTAN comfort besteht aus einem TAN-Generator und einer Signaturkarte und bietet noch mehr Sicherheit und Komfort.
Im Cash Management lag der Fokus im Jahr 2012 beim Ausbau und der Umsetzung neuer Pooling-Techniken. Neben dem Angebot eines zweistufigen länderübergreifenden Liquiditätsausgleichs in Euro werden nun auch Fremdwährungen unterstützt. Von den neuen Leistungen profitieren bereits internationale Unternehmensgruppen bzw. Konzerne.
Die Anzahl der Cash Pooling-Lösungen hat sich 2012 in der Oberbank weiter erhöht: In Österreich und Deutschland werden bereits 229 Cash Pools geführt und täglich abgewickelt.
Im Segment Privatkunden betreute die Oberbank Ende 2012 309.000 Kundinnen und Kunden, davon konnten knapp 24.000 neu gewonnen werden.
Die anhaltend niedrige Sparquote im Jahr 2012 spiegelt sich in der Spareinlagenentwicklung der Oberbank wider. Die Bilanzposition "Spareinlagen" inklusive Kapitalisierung hat sich um 0,8 % oder 27,2 Mio. Euro auf 3.378,9 Mio. Euro reduziert. Die Anlegerinnen und Anleger fragten 2012 vor allem Kapialsparbücher nach, bei denen der Zinssatz für die volle Laufzeit garantiert ist.
Die gesamten Spareinlagen und sparähnlichen Produkte, inklusive der Sparkonten und der privaten Termineinlagen, stiegen hingegen um 2,3 % auf 3.872,8 Mio. Euro an.
Das Volumen der Privatkredite erhöhte sich im Jahr 2012 um 4,5 % auf 2.103,9 Mio. Euro. Besonders erfreulich war der Zuwachs bei den Wohnbaukrediten um 6,4 % auf 1.403,0 Mio. Euro. Die Neuvergabe von Privatkrediten lag mit 548,8 Mio. Euro um 25,8 % höher als im Vorjahr. Das Verhältnis zwischen Euro- und Fremdwährungskrediten hat sich weiter zugunsten der Eurokredite verschoben. Das aushaftende Obligo der Fremdwährungskredite in Schweizer Franken konnte 2012 um weitere 20 % auf umgerechnet 187,2 Mio. Euro reduziert werden. Insgesamt haftet in der Oberbank nur noch jeder zehnte Kredit in Fremdwährung aus, während laut einem FMA-Bericht von 2012 in Österreich jeder vierte Privatkredit in Fremdwährung aushaftet.
Die Anzahl der Privatkonten verzeichnete im Berichtsjahr eine erfreuliche Steigerung um 1,5 % oder 2.558 auf 173.514 Konten.
Das Kartenportfolio der Oberbank entwickelte sich 2012 sehr gut: Zum Bilanzstichtag 2012 waren 135.206 Bankomatkarten (+ 3,9 %) und 47.312 Kreditkarten (+ 3,4 %) aller Anbieter in Österreich im Umlauf.
Vertragspartner der Oberbank sind die Kartenorganisationen PayLife Bank GmbH und card complete Service Bank AG. Die Oberbank führt auch eine eigene MasterCard unter dem Namen "Oberbank MasterCard", Kreditkarten von Diners Club und American Express runden das Kartenportfolio ab.
Das Wertpapierprovisionsergebnis konnte im Jahr 2012 trotz schwieriger Marktumstände leicht gesteigert werden und lag mit 32,2 Mio. Euro um 0,1 Mio. Euro über dem Vorjahresergebnis. Bei den Transaktionserträgen lag das Anleihengeschäft deutlich über dem Vorjahr, auch die Ausgabeaufschläge für Investmentfonds wurden gesteigert. Im Aktiengeschäft war ein Rückgang zu verzeichnen, vor allem aufgrund der risikoaversen Anlagepolitik der Kundinnen und Kunden.
Die Kurswerte auf den Kundendepots entwickelten sich mit einem Anstieg um 1,5 Mrd. Euro sehr erfreulich. Das per Jahresultimo auf Wertpapierdepots verwahrte Volumen von 10,0 Mrd. Euro lag um 17,8 % höher als 2011. Diese neue Rekordmarke zeigt das hohe Vertrauen in die Sicherheit und Beratungsqualität der Oberbank.
2012 bestand eine hohe Nachfrage nach österreichischen Unternehmensanleihen. Daher war die Oberbank, um die Kaufaufträge der Anlegerinnen und Anleger bedienen zu können, in folgenden Emissionskonsortien vertreten: Miba AG, KTM Power Sports AG, Strabag SE, Constantia Flexibles Group GmbH, Montana Tech Components GmbH, conwert Immobilien Invest SE, Borealis AG, Immofinanz AG, Andritz AG, SPAR Österr. Warenhandels AG, Egger Holzwerkstoffe GmbH, Cross Industries AG und Swietelsky Baugesellschaft mbH. Bei diesen Emissionen betrug der Anteil der Oberbank und der 3 Banken-Generali Investment GmbH 13 % des Volumens, was die hohe Platzierungskraft beweist.
Zur Stärkung ihrer Kernkompetenz "Private Wohnraumfinanzierung" haben Oberbank, BKS Bank und BTV im Juni 2012 die 3-Banken Wohnbaubank AG als gemeinsame Tochtergesellschaft gegründet. Die 3-Banken Wohnbaubank AG ist als Spezialbank ausschließlich mit der Begebung steuerbegünstigter Wohnbauanleihen, treuhänderisch für die Gesellschafterbanken, betraut. Sie leitet die Emissionserlöse an die Gesellschafterbanken weiter, die die Mittel (aufgrund von gesetzlichen Regelungen zweckgebunden) in Form von Wohnbaukrediten an ihre Kundinnen und Kunden weitergeben.
Wohnbauanleihen gelten als eine sehr attraktive Anlageform, die mit einem Steuervorteil ausgestattet sind: Für österreichische Privatanlegerinnen und -anleger sind die Zinsen von bis zu 4 % p. a. von der Kapitalertragsteuer befreit, und dies für die gesamte Laufzeit, unabhängig von der Behaltedauer. Die operative Tätigkeit der 3-Banken Wohnbaubank AG wurde im Juli 2012 aufgenommen. Bis Jahresende wurden treuhänderisch für die Oberbank AG und die BTV AG Wohnbaubankanleihen mit einem Gesamtvolumen von 16,5 Mio. Euro platziert.
Die Auswirkungen des extrem tiefen Zinsniveaus waren im Absatz der Oberbank-Emissionen deutlich spürbar. Das gesamte Volumen an verbrieften Verbindlichkeiten inkl. Nachrangkapital ist gegenüber dem Vorjahr um 2,5 % auf 2,2 Mrd. Euro zurückgegangen. 2012 wurden insgesamt 22 Emissionen mit einem Gesamtvolumen von rund 500 Mio. Euro platziert. Während von Firmenkundinnen und -kunden in erster Linie Geldmarktprodukte aus der Cash-Garant-Produktlinie nachgefragt wurden, konzentrierten sich die Privatanlegerinnen und -anleger verstärkt auf Fixzinsanleihen und Stufenzinsanleihen im Laufzeitbereich zwischen fünf und sieben Jahren. Erstmalig wurden für institutionelle Anleger sogenannte Covered Bonds aufgelegt, die mit einem speziellen Deckungsstock hinterlegt sind. Durch diese zusätzlichen Sicherheiten ist dieses Instrument im aktuellen Marktumfeld besonders gefragt und die Oberbank hat mehr als 100 Mio. Euro emittiert.
Die 3 Banken-Generali Investmentgesellschaft m.b.H. konnte das Wachstum des österreichischen Gesamtmarktes deutlich übertreffen. Das verwaltete Fondsvolumen stieg um 21,5 % auf 6,1 Mrd. Euro, während sich das gesamtösterreichische Fondsvolumen um 7,3 % erhöhte. Etwa 600 Mio. Euro des Volumenzuwachses kamen aus Neugeldzuflüssen, etwa 470 Mio. Euro aus der Wertsteigerung der verschiedenen Produkte. Aufgrund der deutlich gesunkenen Zinsen lagen die Performancezahlen vor allem bei den Anleihefonds über den Erwartungen und auch die Aktienseite entwickelte sich positiv. Insgesamt lag die kapitalgewichtete Performance aller 133 per Jahresultimo 2012 verwalteten Publikums- und Spezialfonds der Gesellschaft bei 9 %.
Das Asset Management verzeichnete hinsichtlich der verwalteten Vermögen neue Höchststände: Das Volumen stieg um 19,5 % auf 244,2 Mio. Euro an. Dazu trug neben der guten Performance der drei angebotenen Strategien auch ein weiterer Zufluss an Vermögen aus neuen Mandaten bei.
Das Kundeninteresse an einer Spezialbetreuung durch die Gruppe Brokerage war im Jahr 2012 unverändert hoch. Aufgrund der Zurückhaltung der Aktieninvestorinnen und -investoren konnte das Rekordergebnis des Vorjahres bei Erträgen und Umsätzen jedoch nicht wiederholt werden. Dennoch konnte das im Brokerage betreute Volumen im abgelaufenen Jahr um 18 % auf 130 Mio. Euro gesteigert werden.
Die Entscheidungsträger von Privatstiftungen vertrauten auch 2012 der Private Banking-Beratung und dem Asset Management der Oberbank sowie der Expertise der 3 Banken-Generali Investment GmbH im Bereich Spezialfonds. Daher stieg das betreute Stiftungsvermögen iim Geschäftsjahr 2012 um mehr als 13 % auf über 800 Mio. Euro an.
Die Private Banking-Aktivitäten waren 2012 wieder sehr erfolgreich. Die "Assets under Management", bestehend aus Sicht- und Termineinlagen, Spareinlagen und vor allem Wertpapieren, erreichten mit 4,6 Mrd. Euro eine neue Rekordmarke. Gegenüber 2011 bedeutet dies einen Anstieg um 14,1 %. Zur Neugeldgewinnung trug die intensive Betreuung der Filialen ebenso bei wie die unmittelbaren Kundenkontakte, u.a. durch zahlreiche "Investmentlunches" und "Investmentdinner" in allen Regionen der Oberbank.
Die Anzahl der von der Oberbank für die Bausparkasse Wüstenrot abgeschlossenen Bausparverträge hat sich im Jahr 2012 um 4,8 % auf 12.377 reduziert. Grund hierfür ist die Verunsicherung der Kundinnen und Kunden aufgrund der Kürzung staatlicher Bausparprämien von 3 % auf 1,5 % im Frühjahr 2012.
Die Oberbank verzeichnete im Versicherungsgeschäft 2012 trotz herausfordernder Marktverhältnisse weitere Zuwächse. Die Einführung der geschlechtsneutralen Tarife ("Unisex-Tarife") führte dazu, dass einzelne Versicherungen ab 21.12.2012 teurer wurden, daher kam es im Herbst zu vermehrten Abschlüssen.
Bei der Vermittlung von Kapitalversicherungen des Kooperationspartners Generali Versicherung AG konnte im Privatkundensegment eine Steigerung von 1,9 % erzielt werden, mit Zuwächsen vorwiegend bei den klassischen Lebensversicherungen. Im Bereich der geförderten Zukunftsvorsorge machte sich die Halbierung der staatlichen Förderung bemerkbar. Der Vertrieb von Kapitalversicherungen gegen Einmalerlag reduzierte sich aufgrund des weiterhin niedrigen Zinsniveaus und der gesetzlichen Mindestlaufzeit von 15 Jahren.
In der betrieblichen Altersvorsorge in Zusammenarbeit mit der 3 Banken Versicherungsmakler GmbH zeigte sich ebenfalls eine sehr positive Entwicklung, im Vergleich zum Vorjahr stieg die Prämiensumme um erfreuliche 57 % auf 8,5 Mio. Euro.
Der Vertrieb von Risikoversicherungen über die Drei-Banken Versicherungs-Aktiengesellschaft spiegelte die gedämpften wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wider. Insgesamt konnte die Oberbank in Österreich und Deutschland die Prämiensummen im Versicherungsgeschäft um 20 % auf 70,8 Mio. Euro steigern.
Die Kundenanzahl beim eBanking verzeichnete gegenüber 2011 eine Steigerung um 13 %. Parallel dazu erhöhte sich auch die Anzahl der Überweisungen um 12 % auf 1,8 Mio. Transaktionen.
n n eBanking-Umsätze in Mio. Euro
Die Staatschuldenkrise in Europa und die Vorwahlzeit in den USA hinterließen 2012 an den Währungsmärkten ihre Spuren. Die Ausschläge am Dollarmarkt waren insgesamt weniger stark als in den Jahren zuvor, aber der Absicherungsbedarf der Unternehmen zeigte sich wieder lebhafter. Neben den klassischen Absicherungswährungen wie dem US-Dollar rückten Währungen wie die Indische Rupie oder der Kanadische Dollar stärker in den Fokus, diese Entwicklung wird auch weiter anhalten. 2012 wurde der Oberbank im Zins- und Devisenbereich von externer Seite wieder besonders hohe Qualität bestätigt.
Im Devisenhandel stiegen 2012 die Abschlusszahlen. Rasches Handeln sowie die Möglichkeit, Marktmeinungen mit den auch extern zertifizierten Spezialistinnen und Spezialisten in der Direktkundenbetreuung auszutauschen, werden besonders geschätzt, sodass sich die Anzahl der Kundinnen und Kunden um 10 % erhöhte.
Die Oberbank genießt in besonders hohem Maß das Vertrauen anderer Kreditinstitute. So standen zur Sicherung der Liquidität im Jahr 2012 Deckungsvolumina für Repo-Transaktionen und Geldmarktlinien anderer Banken in der Höhe von mehreren Milliarden Euro zur Verfügung. Dies war ein wesentlicher Garant für die Stabilität der Liquidität.
| Refinanzierungsstruktur der Oberbank AG (in 1.000 B) | 2012 | Veränderung | 2011 | 2010 |
|---|---|---|---|---|
| Spareinlagen | 3.378,9 | - 0,8 % | 3.406,1 | 3.445,6 |
| Sonstige Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 6.024,1 | 5,8 % | 5.693,6 | 5.523,9 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 1.584,2 | 0,6 % | 1.575,2 | 1.519,4 |
| Nachrangkapital | 657,7 | - 9,1 % | 723,3 | 749,4 |
| Primäreinlagen inkl. Nachrangkapital | 11.644,9 | 2,2 % | 11.398,2 | 11.238,3 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 4.094,2 | -5,4 % | 4.328,3 | 3.881,1 |
| Summe | 15.739,1 | 0,1 | 15.726,5 | 15.119,4 |
Die Geldmarktzinsen bewegten sich 2012 auf besonders niedrigem Niveau: Von einem Höchststand von 1,35 % zum Jahreswechsel 2011/2012 reduzierte sich der 3 Monats-Euribor auf einen Tiefstwert von 0,18 %. Erst Ende 2012 stabilisierten sich die Zinssätze auf sehr niedrigem Niveau. Trotz dieses Umfeldes konnte die Oberbank ihre Position bei den Primäreinlagen erneut verbessern: Das Volumen der Primäreinlagen stieg um 2,2 % auf 11.644,9 Mio. Euro an.
2012 intensivierte die Oberbank ihre Kontakte zu Banken in Zentral- und Osteuropa, Indien, China und Südost-Asien. Durch eine optimierte Steuerung der Zahlungsströme in den gängigen Währungen erreichte die Oberbank im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr eine noch höhere Datenqualität und geringere Reklamationsquoten. Für Währungen von Wachstumsländern wie z.B. Russland und Mexiko wurden neue Währungskonten eröffnet, die schnelle und direkte Zahlungstransfers sowie Kursabsicherungen für die Kundinnen und Kunden ermöglichen.
Im Segment Sonstiges sind jene Erträge und Aufwendungen – vor allem Gemeinkosten im Bereich Sach- und Personalaufwand sowie Abschreibungsaufwendungen – angeführt, deren Aufteilung bzw. Zuordnung auf andere Segmente nicht sinnvoll erscheint. Der Jahresfehlbetrag vor Steuern beläuft sich 2012 im Segment Sonstiges auf -30,3 Mio. Euro.
Dauerhafte Beteiligungen geht die Oberbank nur ein, wenn sie der Absicherung von Entscheidungszentralen, Standorten und Arbeitsplätzen heimischer Unternehmen dienen, zur Absicherung der Hausbankfunktion beitragen oder wenn die Tätigkeit des Beteiligungsunternehmens eine "Verlängerung" des Banken-Kerngeschäftes darstellt (Immobiliengesellschaften, Investmentfondsgesellschaft). Mit Private-Equity Beteiligungen begleitet die Oberbank zeitlich befristet Unternehmen in Situationen, in denen diese mit herkömmlichen Finanzierungen nicht das Auslangen finden.
Die Oberbank hält als strategischer Partner u. a. Beteiligungen am größten österreichischen Industrieunternehmen, dem Stahlhersteller voestalpine AG (7,75 %, www.voestalpine.com), an der oberösterreichischen Energie AG (4,13 %, www.energieag.at), am Zellstoff-, Papier- und Textilproduzenten Lenzing AG (5,22 %, www.lenzing.com), an der AMAG (5,01 %, www.amag.at) sowie an der Gasteiner Bergbahnen AG (32,61 %, www.skigastein.com). Am 7. Jänner 2013 hat die Oberbank mit der B&C Industrieholding GmbH eine Vereinbarung abgeschlossen, wonach beide Aktionäre künftig ihr Abstimmungsverhalten in der Hauptversammlung der AMAG koordinieren werden. Mit dieser Vereinbarung will die Oberbank ihrer Stimme in der AMAG-Hauptversammlung mehr Gewicht verleihen, ihrer Verantwortung als Miteigentümer gerecht werden, die Investitions- und Entwicklungsstrategie der AMAG unterstützen und dazu beitragen, die Entscheidungszentrale und die Arbeitsplätze der AMAG in Ranshofen zu erhalten.
Seit 2006 geht der "Oberbank Opportunity Fonds" im Zuge von Private Equity-Finanzierungen Beteiligungen ein. Damit bietet er eine über herkömmliche Kredit- und Leasingmodelle hinausgehende Finanzierungsalternative an. Beteiligungen an anderen Mezzanin- und Equity-Anbietern werden u.a. aus Syndizierungsüberlegungen eingegangen, um gemeinsam volumensmäßig größere Transaktionen darstellen zu können und Zugang zu den Märkten dieser Fonds zu gewinnen.
Im Immobilienbereich ist die Oberbank an Gesellschaften beteiligt, die zur Errichtung oder zum Betrieb eigener Immobilien gegründet wurden, vereinzelt auch an Unternehmen, die als Wohnbauträger wichtige Partner in Fragen der Wohnbaufinanzierung sind.
Die jeweils unter 20 % liegenden Anteile an den Schwesterbanken BKS und BTV sind die wichtigsten Beteiligungen der Oberbank und gleichzeitig die Basis für gemeinsam betriebene Unternehmen. In der ALGAR (ALPENLÄN-DISCHE GARANTIE-GESELLSCHAFT) sichern die drei Banken ihre Großkreditrisiken ab, die 3 Banken-Generali Investment-Gesellschaft fungiert als gemeinsame Kapitalanlagegesellschaft, die Drei-Banken Versicherungs-Aktiengesellschaft bietet, auch in Zusammenarbeit mit Generali, Sach- und Personenversicherungen an. Mit der Bausparkasse Wüstenrot, der Oesterreichischen Kontrollbank AG, der Wiener Börse AG oder der PayLife Bank GmbH ist die Oberbank darüber hinaus an weiteren Unternehmen beteiligt, mit denen sie im operativen Geschäft eng kooperiert.
Im Leasing-Teilkonzern der Oberbank sind Leasinggesellschaften in Österreich, Bayern, Tschechien, Ungarn und der Slowakei gebündelt. Zusätzlich finden sich hier Gesellschaften, die zur Finanzierung von einzelnen Kunden- oder Oberbank-Projekten gegründet werden.
Hier sind vor allem Beteiligungen an jenen Gesellschaften subsumiert, die außerhalb des Kerngeschäftes der Oberbank tätig sind und entweder banknahe Leistungen erbringen (DREI-BANKEN-EDV Gesellschaft, Einlagensicherung der Banken und Bankiers) oder im Oberbank-Einzugsgebiet besondere regionale Bedeutung haben (diverse Technologie- oder Gründerzentren).
Ein wesentliches strategisches Ziel der Oberbank ist die nachhaltige Entwicklung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Hinblick auf deren fachliche und soziale Kompetenzen. Darüber hinaus hat in einem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umfeld, das sich häufig und schnell verändert, die Fähigkeit und Bereitschaft der Belegschaft zu Flexibilität sowie zu lebenslangem Lernen erfolgskritische Bedeutung. Die Oberbank investiert ständig in diese Qualitäten und sichert damit das Fundament ihrer anhaltenden positiven Entwicklung.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr fand – wie bereits vier Jahre zuvor – eine unternehmensweite Befragung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter statt. Diese bestätigt der Oberbank eine sehr hohe Verbundenheit, Loyalität und Zufriedenheit ihrer Belegschaft auch in wirtschaftlich turbulenten Zeiten. Die branchenüblichen Werte wurden deutlich übertroffen, die Indizes aus der letzten Befragung wurden weiter verbessert. Dies ist auch Ausdruck dafür, dass konsequent gelebte Unternehmenswerte, ein auf Stabilität und Nachhaltigkeit ausgerichtetes Geschäftsmodell und die Selbständigkeit und Unabhängigkeit der Oberbank nachhaltig positiv wirken und motivieren: Insbesondere die Schlüsselkräfte sind mit dem Unternehmen eng verbunden, die Fluktuationsrate ist über alle Geschäftsbereiche und Hierarchieebenen mit 6,78 % weiterhin besonders niedrig. Die Oberbank differenziert sich damit auch maßgeblich am Arbeitsmarkt.
Die Ergebnisse der Befragung zeigen, dass die in der Oberbank gelebte Führungskultur und das Führungsverständnis wesentliche Bedeutung für Motivation, Engagement und wirtschaftlichen Erfolg haben. Die permanente und konsequente Entwicklung sowohl der jungen als auch der erfahrenen Führungskräfte anhand der Oberbank-Führungsgrundsätze hat daher höchste personalstrategische Bedeutung.
Die Kooperation der Oberbank mit der LIMAK Austrian Business School im Rahmen der Oberbank-Führungskräfteakademie besteht seit zwei Jahren. Die auf die Oberbank abgestimmten und ständig weiterentwickelten Programme und Module, die jährlich von etwa 45 Führungskräften besucht werden, entsprechen den strengen europäischen ECTS-Standards für die Anrechnung im Rahmen weiterer postgradualer Ausbildungen, z.B. Masterlehrgängen. Projektarbeiten, die die Führungskräfte im Rahmen der Ausbildung zu aktuellen Themen verfassen, sichern die praxisorientierte Umsetzung der trainierten Inhalte ab.
Die Evaluierung der geforderten Führungskompetenzen erfolgt im Rahmen der jährlichen MbO-Gespräche sowie bei einem regelmäßigen "HR-Check": Hier werden auch Maßnahmen vereinbart, um die definierten Entwicklungsziele zu erreichen.
Die Kundinnen und Kunden der Oberbank werden auf höchstem Niveau beraten und betreut. Lebenslanges Lernen und gezielte Investitionen in die fachlichen und sozialen Kompetenzen ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind daher ein weiterer Fokus der personalstrategischen Ausrichtung der Oberbank. Die Schwerpunkte der Ausbildungen sind kunden- und marktorientiert und unterliegen einer ständigen Pflege und Modernisierung. Die enge Kooperation mit renommierten Einrichtungen wie der KMU Forschung Austria oder der Management Akademie & Consulting GmbH gewährleisten höchste Qualität in abschließenden Zertifizierungen, die bei der Oberbank zu einem Standard geworden sind.
Der Oberbank ist die betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein ganz besonderes Anliegen und sie hat sich den Grundsätzen der Unternehmensführung nach der europäischen BGF-Charta verpflichtet. Das bereits vor mehr als zwei Jahren initiierte Projekt "Aktie Gesundheit" wurde auch im letzten Jahr mit mehr als 2.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern an Seminaren, Workshops, Exkursionen und Vorträgen rund um die Themen "Bewegung", "Ernährung" und "Mentale Fitness" erfolgreich fortgesetzt. Auch die Partnerinnen und Partner der Oberbank-Beschäftigten können das Programm der "Aktie Gesundheit" nützen, was die Wirksamkeit der Projektinhalte zusätzlich verstärkt.
Weil die Ernährung eine wichtige Säule des Gesundheitsprojektes ist, wurde ein Sub-Projekt im Betriebsrestaurant am Standort Linz, inklusive einer strengen externen Evaluierung, durchgeführt. Mit der Oberösterreichischen Gebietskrankenkasse (OÖGKK) konnte dafür eine Partnerin gewonnen werden, die viel Erfahrung darin hat, die neuesten Erkenntnisse gesunder Ernährung in Betriebsküchen zu integrieren.
Ein Ziel des Projektes ist es, durch schmackhafte Angebote die Ernährungsgewohnheiten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sukzessive zu verbessern, denn eine ausgewogene Ernährung am Arbeitsplatz schafft die besten Voraussetzungen für den anspruchsvollen Berufsalltag. Besonders wichtig ist dabei auch, dass die neuen Ernährungsgewohnheiten in der Freizeit beibehalten werden können.
Ein weiterer wesentlicher Schritt ist die Bewusstseinsbildung bei den Gästen des Betriebsrestaurants. Dazu werden unter anderem in der Mitarbeiterzeitschrift der Oberbank regelmäßig Informationen zur "gesamthaften" Ernährung angeboten. In Kooperation mit der OÖGKK wurde bereits eine Schulung des Oberbank-Küchenteams auf Basis moderner ernährungswissenschaftlicher Grundsätze durchgeführt. Eine große Veranstaltung zum Thema Gesundheit auch für die Familien der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat das dichte Projektprogramm abgerundet. Ein erfreuliches Resultat dieses Maßnahmebündels liegt bereits vor: Die ohnehin bereits äußerst niedrige Krankenstandsquote in der Oberbank-Gruppe ging im Jahr 2012 auf 2,4 % zurück.
Die Verleihung des Grundzertifikats Audit "berufundfamilie" im Jahr 2011 ist ein dauerhafter Auftrag an die Oberbank, kontinuierlich für die Schaffung familienfreundlicher Rahmenbedingungen, vor allem auch zur Förderung der Karrierechancen von Frauen, zu sorgen. Dem entspricht die Oberbank u.a. mit der Kinderbetreuung in Ferienzeiten, mit flexiblen Arbeitszeitmodellen, mit speziellen Ausbildungsreihen für Frauen und mit aktiver Karenzplanung. Wesentlich ist auch die Vereinbarkeit von Karriere und Teilzeitbeschäftigung während einer Familienphase, weshalb die Oberbank interne Regeln dafür implementiert hat, die sich gleichermaßen an weibliche und männliche Mitarbeiter richten.
Damit geht die Oberbank weit über die immer schon gelebte Chancengleichheit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hinaus: Durch die aktive Gestaltung der Rahmenbedingungen am Arbeitsplatz können Frauen und Männer mit familiären Verpflichtungen beruflich noch gezielter unterstützt und gefördert werden.
Die durchschnittliche Mitarbeiterkapazität ist im abgelaufenen Geschäftsjahr von 1.946 (1.925 Angestellte, 21 Arbeiter) um 33 auf 1.913 gesunken (1.892 Angestellte, 21 Arbeiter). Die Eröffnung von zwei Filialen (in Schweinfurt und in Wien-Wieden) ist dabei schon berücksichtigt. Diese Effizienzsteigerung erfolgte im Wege der natürlichen Fluktuation, durch die Nutzung von Synergien, durch eine ständige Verschlankung und Optimierung von Ablaufprozessen vor allem in internen Bereichen und durch die Steigerung der Effizienz im Vertrieb. Ein dazu eingerichtetes permanentes Gremium, das organisationale und personelle Maßstäbe anlegt, sorgt für die laufende Beobachtung, die Steuerung und Umsetzung von Maßnahmen in diesem Zusammenhang.
Die Oberbank bekennt sich ausdrücklich dazu, bei allen strategischen und operativen Überlegungen die ökologischen und sozialen Aspekte ihres Handelns zu berücksichtigen. Gerade im Bankensektor haben sich Prinzipien wie Verlässlichkeit, Stabilität und Solidität als Werte erwiesen, mit denen besonders sorgsam umgegangen werden muss, denn das Vertrauen von Kundinnen und Kunden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und anderen gesellschaftlichen Gruppen ("Stakeholder") ist von größter Bedeutung.
Die Oberbank kann wirtschaftlich nur erfolgreich sein, wenn sie ihre gesellschaftliche Verantwortung wahrnimmt, und sie kann dann dauerhaft verantwortlich und zum Nutzen der Gesellschaft handeln, wenn sie wirtschaftlich erfolgreich ist. Die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit (ökonomisch, ökologisch, sozial) gleichzeitig zu verfolgen, ist eine besondere unternehmerische Herausforderung. Der Vorstand hat daher mit Sorgfalt entsprechende Maßnahmen gesetzt, um die Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells abzusichern, um die gesellschaftliche Verantwortung umfassend wahrzunehmen und um sicherzustellen, dass die Oberbank-Werte nicht nur ein Lippenbekenntnis, sondern gelebte Wirklichkeit bleiben.
Nur ein verantwortungsbewusstes Wirtschaften ermöglicht es der Oberbank, sich als dauerhaftes Element im Wirtschaftsgefüge ihrer Regionen zu verankern, für die Gesellschaft nutzbringend zu handeln und einen beständigen Mehrwert zu schaffen. Die Oberbank bekennt sich ausdrücklich zu einem an langfristigen Zielen ausgerichteten Wirtschaften: Strategie, Geschäftspolitik, Zielplanung und Entlohnungssystem der Oberbank berücksichtigen explizit den langfristigen Unternehmenserfolg und machen die nachhaltig erfolgreiche Entwicklung zur Leitlinie des unternehmerischen Handelns.
Der schonende Umgang mit allen Ressourcen ist Teil der gesellschaftlichen Verantwortung, deshalb strebt die Oberbank bei ihren Tätigkeiten, Abläufen und Produkten eine möglichst hohe Umweltverträglichkeit an. Insbesondere im Gebäude- und Energiemanagement, bei Dienstreisen und in der Einkaufspolitik werden umweltbewusste und somit langfristig kostenreduzierende Akzente gesetzt, um eine dauerhafte Verhaltensänderung in der Bank herbeizuführen.
Auch auf der Produktseite versucht die Oberbank, ihrer ökologischen Verantwortung gerecht zu werden. Kundinnen und Kunden der 3 Banken-Generali Investment-Gesellschaft haben die Möglichkeit, ihre Finanzmittel in einen Ökound Ethikfonds zu veranlagen. Der 3 Banken Nachhaltigkeitsfonds investiert in Unternehmen, die sich zu nachhaltigem Wirtschaften bekennen. Als Kriterien dafür wurden saubere und erneuerbare Energie, Energieeffizienz, Gesundheit, Wasser, nachhaltiger Konsum, nachhaltige Mobilität sowie Umwelt- und Bildungsdienstleistungen definiert.
Die Beschäftigung mit sozialen Themen ist ein weiteres wichtiges Kriterium für die Oberbank. Durch die finanzielle und organisatorische Hilfe für Kinderdörfer, Schulen für benachteiligte Kinder oder Hilfs- und Förderprojekte im Inund Ausland kommt der wirtschaftliche Erfolg der Oberbank auch Personen und Gruppen zugute, deren eigenes Lebensumfeld weniger privilegiert ist. Auch kulturelle Aktivitäten sieht die Oberbank als wertvollen Teil ihrer gesellschaftlichen Verantwortung. Die schon traditionelle Unterstützung des Brucknerbundes, des Brucknerorchesters und der Anton Bruckner Privatuniversität zählt ebenso zu Kernaktivitäten im Kulturbereich wie die langjährige Zusammenarbeit mit der Musikschule der Stadt Linz.
In den meisten Wirtschaftsregionen wird das Wirtschaftswachstum 2013 stagnieren, ohne aber in eine Rezession abzugleiten. Das BIP-Wachstum wird in den USA nach 2,3 % im Jahr 2012 auf 1,8 % im Jahr 2013 zurückgehen. In Japan wird sich das Wachstum von 1,7 % auf 0,8 % abschwächen, in China von 8,0 % auf 7,0 %. In der EU, deren Konjunktur 2012 besonders unter der Krise der Staatsfinanzen zu leiden hatte, ist hingegen mit einer Beschleunigung des Wachstums zu rechnen. In der gesamten Union wird nach einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,1 % in 2012 für 2013 mit einem geringeren Wachstum von 0,6 % gerechnet, die Wirtschaftsleistung der Euroländer soll sich von - 0,3 % auf + 0,2 % ebenfalls leicht erholen.
Die deutsche Wirtschaft wird mit 1,0 % Wachstum das Niveau des Vorjahres wiederholen, die mittel- und osteuropäischen EU-Mitgliedsländer werden mit 1,5 % Zuwachs (nach 1,2 % in 2012) wieder einen überdurchschnittlichen Wachstumsbeitrag liefern. Auch in den mittel- und osteuropäischen EU-Mitgliedsländern zeichnet sich für 2013 eine leichte Konjunkturerholung ab. In der Tschechischen Republik wird nach einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um 1,1 % im Jahr 2012 für 2013 mit einem leichten Wachstum von 0,6 % gerechnet, in Ungarn mit einem BIP-Anstieg um 0,3 % nach einem Rückgang um 1,4 %. In der Slowakei bleibt das Wirtschaftswachstum mit 2,1 % annähernd stabil.
Das Management der Oberbank AG erwartet für 2013 einen gegenüber dem US-Dollar stabilen Euro, für Ende 2013 wird mit einem Kurs von 1,25 – 1,30 gerechnet. Gegenüber dem Schweizer Franken wird der Euro voraussichtlich auf dem Niveau von 1,20 – 1,25 verharren. Auch gegenüber der tschechischen Krone und dem ungarischen Forint sind 2013 keine deutlichen Bewegungen zu erwarten.
Für Österreich erwarten die Prognoseinstitute für 2013 ein Wirtschaftswachstum von 1 % oder knapp darunter. Träger des Wachstums werden die Investitionen (+ 1,5 % nach + 0,8 % in 2012) und die Exporte (+ 3,8 % nach + 0,8 %) sein. Der private Konsum wird mit + 0,7 % etwa gleich stark wie 2011 und 2012 wachsen und damit keine wesentlichen Impulse für die Konjunktur liefern.
Die Sparquote wird mit 7,1 % weiterhin auf dem niedrigen Niveau der Vorjahre liegen, die Kredite an Unternehmen und Private um 2,1 % höher als im abgelaufenen Jahr sein.
Die Inflationsrate wird mit 2,1 % deutlich niedriger als im abgelaufenen Jahr sein und damit wieder im Zielkorridor der EZB liegen.
Das Beschäftigungswachstum dürfte sich aufgrund der schwächeren Produktionsentwicklung von 1,4 % auf 0,6 % verlangsamen, die Arbeitslosigkeit wird damit nach österreichischer Berechnung von 7,0 % in 2012 auf 7,4 % in 2013 ansteigen.
Die hervorragende Kapital- und Liquiditätsausstattung ermöglicht es dem Management der Oberbank, für 2013 ein Kreditwachstum von annähernd 6 % zu planen.
Im Firmenkreditgeschäft sind eigentümerdominierte Unternehmen aus dem Bereich Industrie und Mittelstand die Hauptzielgruppe. Schwerpunkte bei den Kommerzfinanzierungen sind weiterhin das Auslandsgeschäft sowie Investitions- und Exportfinanzierungen.
Im Privatkreditgeschäft ist ein Rückgang der starken außertourlichen Rücklösungen der letzten Jahre zu erwarten, die OeNB prognostiziert einen Anstieg der Wohnbau-Investitionen um gut 2 % und die günstigen Finanzierungskosten dürften sich positiv auswirken. Im Kernmarkt plant das Management der Oberbank einen Anstieg der Privatkredite um knapp 36 %, in den Wachstumsmärkten Wien, Bayern, Tschechien, Ungarn und Slowakei überproportionale Zuwächse. Als Maßnahme zur Zielerreichung ist unter anderem eine breite Wohnbau-Kampagne im 1. Halbjahr 2013 geplant.
Die Refinanzierung der Kredite soll durch einen Zuwachs bei den Primäreinlagen um rund 4,5 % sichergestellt werden. Zu diesem Wachstum sollen sowohl die Spar-, Sicht- und Termineinlagen mit einem geplanten Zuwachs von rund 4 % als auch die Oberbank-Emissionen (+ 9 %) beitragen.
Die bewährte vorsichtige Risikostrategie der Oberbank wird unverändert weiter verfolgt werden. Aufgrund der Marktentwicklungen der letzten Monate wird erwartet, dass sich das Kreditrisiko gegenüber dem des Jahres 2012 leicht erhöhen wird. Der Weg des organischen Wachstums der Oberbank soll auch 2013 und in den Folgejahren fortgesetzt werden. Regionale Schwerpunkte für Filialgründungen werden dabei aus heutiger Sicht Wien und Tschechien sein.
Das Zinsgeschäft wird auch 2013 eine tragende Säule der Ertragsentwicklung sein. Die anhaltend niedrigen Zinsen führen allerdings trotz einer Ausweitung des Geschäftsvolumens wegen der rückläufigen Zinsspanne voraussichtlich zu einem niedrigeren Zinsergebnis als im Geschäftsjahr 2012.
Im Dienstleistungsgeschäft rechnet das Management, in erster Linie aufgrund der ambitionierten Planung im Zahlungsverkehr und im Wertpapierbereich, mit einem spürbaren Ergebnisanstieg.
Die Betriebsaufwendungen verzeichnen in Summe gegenüber 2012 einen Rückgang. Beim Personalaufwand, beim Sachaufwand und der Abschreibung auf das Sachanlagevermögen und auf immaterielle Vermögensgegenstände wird aufgrund eines straffen Kostenmanagements nur ein mäßiger Anstieg erwartet, die geplanten sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen relativ deutlich unter den Werten des Jahres 2012.
Aufgrund der Unsicherheit bezüglich des Ausmaßes der Konjunkturerholung ist eine exakte Ergebniseinschätzung für das Jahr 2013 nur schwer möglich. Der Vorstand ist aber zuversichtlich, sowohl im operativen Geschäft als auch beim Jahresüberschuss vor und nach Steuern das herausragende Ergebnis des Jahres 2012 wiederholen zu können. Damit wird es auch im Geschäftsjahr 2013 möglich sein, im Wege der Rücklagendotation die Eigenmittel zu stärken und der Hauptversammlung einen attraktiven Dividendenvorschlag zu unterbreiten.
Die gezielte Übernahme von Risiken stellt ein wesentliches Merkmal des Bankgeschäftes dar und ist die Basis für eine nachhaltig stabile Geschäfts- und Ergebnisentwicklung im Oberbank-Konzern. Die Oberbank AG ist für die Festlegung, die Umsetzung, das Risikomanagement und das Risikocontrolling der zentral festgelegten Risikostrategie im Oberbank-Konzern zuständig. Ausgangspunkt der Risikostrategie der Oberbank ist die Positionierung als Regionalbank. Der Vorstand und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter handeln nach den risikopolitischen Grundsätzen und treffen ihre Entscheidungen unter Einhaltung dieser Leitlinien.
Das Risikomanagement ist in der Oberbank integraler Bestandteil der Geschäftspolitik, der strategischen Zielplanung sowie des operativen Managements bzw. Controllings. Die zentrale Verantwortung für das Risikomanagement liegt beim Gesamtvorstand der Oberbank AG. Für jedes wesentliche Risiko des Oberbank-Konzerns gibt es definierte Steuerungsverantwortlichkeiten sowie zugewiesene Risikodeckungsmassen (Limits) oder definierte Steuerungsprozesse. Die Zusammenführung der einzelnen Risikoarten auf ein Gesamtbankrisiko erfolgt durch das im Haus installierte Aktiv-Passiv-Management-Komitee (APM-Komitee). Das für den Bereich Risikomanagement zuständige Vorstandsmitglied leitet dieses Komitee.
Das Risikocontrolling der Abteilung Rechnungswesen und Controlling erfüllt die Funktion der im Bankwesengesetz (§ 39 Abs. 2 BWG) geforderten zentralen und unabhängigen Risikokontrolleinheit. Es misst, analysiert, überwacht und berichtet alle wesentlichen Risiken der Oberbank. Das Reporting erfolgt an den Vorstand, das APM-Komitee sowie an die betroffenen Abteilungsleiterinnen und -leiter bzw. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Das interne Kontrollsystem (IKS) der Oberbank ist ein über Jahre entwickeltes System von Kontrollmaßnahmen, es umfasst alle Prozesse der Bank und wird ständig weiterentwickelt. Die Prozesse und Verfahren sind in Arbeitsanweisungen bzw. Ablaufbeschreibungen dokumentiert und beinhalten wesentliche Kontrollgrundsätze; u.a. Funktionstrennung, 4-Augen-Prinzip, Unterschrifts- und Kompetenzregelungen sowie EDV-Berechtigungssysteme.
Die Abteilung Interne Revision der Oberbank AG prüft in ihrer Funktion als unabhängige Überwachungsinstanz das interne Kontrollsystem. Abgeprüft werden die Wirksamkeit und Angemessenheit der gesamten Bankprozesse und des Risikomanagements sowie die Einhaltung der Arbeitsanweisungen.
Den aufsichtsrechtlichen Anforderungen an ein qualitatives Risikomanagement, die sich aus dem ICAAP (Internal Capital Adequacy Assessment Process) ergeben, wird in der Oberbank mittels der bereits seit Jahren im Einsatz befindlichen Risikotragfähigkeitsrechnung entsprochen. Die Grundlage für eine Beurteilung der Risikotragfähigkeit der Bank stellt die Quantifizierung der wesentlichen Risiken und der Deckungsmassen dar. Im Rahmen der Risikotragfähigkeitsrechnung werden aus der ökonomischen Deckungsmasse für die sich aus dem Geschäftsmodell der Oberbank ergebenden wesentlichen Bankrisiken ICAAP-Risikolimits abgeleitet. Dies erfolgt für das Kreditrisiko (inkl. Kontrahentenausfallrisiko), Beteiligungsrisiko, Marktrisiko im Handelsbuch, Marktrisiko im Bankbuch und für die Operationellen Risiken. Darüber hinaus gibt es in der Oberbank noch wesentliche Risiken, die über Prozesse und Limits gesteuert werden, denen aber keine Risikodeckungsmassen zugeordnet sind (Liquiditätsrisiko und Konzentrationsrisiko). Für die sonstigen, nicht wesentlichen Risiken (Geschäfts- und Reputationsrisiken, strategische und sonstige Risiken sowie Risiken, die aus dem makroökonomischen Umfeld erwachsen) wird durch einen Risikopuffer vorgesorgt.
Internes Kontroll- und Risikomanagementsystem in Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess
Der Vergabe von Krediten liegt eine Bonitätseinschätzung des Kunden zugrunde. Diese erfolgt durch mit statistischen Methoden entwickelte Ratingverfahren, die seit Anfang 2009 im Einsatz sind und die den Anforderungen des Basel-II-IRB-Ansatzes entsprechen. Beurteilt werden quantitative (Hard Facts) und qualitative Kriterien (Soft Facts, Warnindikatoren), die zusammengeführt ein objektives und zukunftsorientiertes Bild der Kundenbonität ergeben. Die Ratingverfahren werden jährlich validiert. Die resultierenden Erkenntnisse werden laufend zur Weiterentwicklung und Verfeinerung der Ratingverfahren verwendet.
Als Kreditrisiko wird das Risiko verstanden, dass ein Kreditnehmer den vertragsgemäßen Zahlungen nicht oder nur teilweise nachkommt. Das Kreditrisiko aus Forderungen an Banken, Länder sowie Privat- und Firmenkunden stellt die wesentlichste Risikokomponente im Oberbank-Konzern dar. Für das Management des Kreditrisikos ist die Abteilung Kredit-Management zuständig. Sie ist vom Vertrieb getrennt, sodass die Risikobewertung und -entscheidung in jeder Phase des Kreditprozesses bis hin zur Vorstandsebene unabhängig vom Vertrieb gewährleistet ist.
Die Strategie im Kreditgeschäft ist getragen vom Regionalitätsprinzip, der Sitz der Kreditkunden befindet sich in den durch das Filialnetz der Oberbank abgedeckten Regionen. In Österreich und Bayern liegt der Fokus vorwiegend auf der Finanzierung der Industrie und des wirtschaftlichen Mittelstandes, in Tschechien, der Slowakei und Ungarn vor allem auf Klein- und Mittelbetrieben. Die operativen Risikoziele werden tourlich im Zuge der Budgetierung und im Anlassfall nach Analyse der geschäftspolitischen Ausgangssituation sowie der aktuellen Entwicklung von der Geschäftsleitung gemeinsam mit der Leitung Kredit-Management festgelegt.
Die Hereinnahme von Kreditsicherheiten sowie deren Management werden als bedeutender Bestandteil des Kreditrisikomanagements in der Oberbank angesehen. Die Gestion des Kreditgeschäftes über die Unterdeckung stellt hohe Anforderungen an die aktuelle und richtige Bewertung von Sicherheiten. Daher ist die Sicherheitenverwaltung im gesamten Oberbank-Konzern grundsätzlich organisatorisch vom Vertrieb getrennt und erfolgt ausschließlich in der Marktfolge in den zentralen Kreditverwaltungsgruppen der Abteilung Zahlungsverkehrssysteme und zentrale Produktion.
Als Beteiligungsrisiko wird der potenzielle Wertverlust aufgrund von Dividendenausfall, Teilwertabschreibung, Veräußerungsverlust sowie die Reduktion der stillen Reserven durch die Gefahr einer entsprechend negativen wirtschaftlichen Entwicklung bezeichnet.
Die Anteile an den Schwesterbanken BKS und BTV, mit denen die Oberbank AG die 3 Banken Gruppe bildet, sind die wichtigsten Beteiligungen der Oberbank. Die Beteiligungspolitik der Oberbank ist grundsätzlich darauf ausgerichtet, bank- und vertriebsnahe Beteiligungen dann einzugehen, wenn diese dem Bankgeschäft dienlich sind, also deren Tätigkeit in direkter Verlängerung zur Banktätigkeit steht oder eine Hilfstätigkeit im Bezug auf diese darstellt. Grundsätzlich werden vor dem Eingehen von Beteiligungen Analysen erstellt, um ein möglichst umfassendes Bild hinsichtlich Ertragskraft, strategischem Fit und der rechtlichen Situation zu bekommen.
Unter Marktrisiko wird der potenziell mögliche Verlust aus Wertschwankungen aufgrund von Marktpreisänderungen (durch sich ändernde Zinssätze, Devisenkurse oder Aktien- und Warenpreise) verstanden. Die Währungs- und Zinsänderungsrisiken werden in der Oberbank AG auch für die ausländischen Geschäftseinheiten sowie für die vollkonsolidierten Konzerngesellschaften zentral gestioniert.
Das Management der Marktrisiken ist in der Oberbank auf zwei Kompetenzträger aufgeteilt, die diese im Rahmen der ihnen zugewiesenen Limits steuern.
Die Abteilung Global Financial Markets ist zuständig für die Steuerung der Marktrisiken der Handelsbuchpositionen, des Zinsänderungsrisikos im Geldhandelsbuch sowie des Devisenkursrisikos des gesamten Oberbank-Konzerns. Die Berechnung des Risikos erfolgt auf Basis eines Value-at-Risk-Modells (Historische Simulation). Die Value-at-Risk-Berechnung erfolgt auf Basis eines Konfidenzniveaus von 99 % und einer Haltedauer von zehn Tagen. Die Errechnung der Value-at-Risk-Werte, die Limitkontrolle und das Reporting über die Risiko- und Ertragslage an Vorstand und Abteilung Global Financial Markets erfolgen täglich in der Abteilung Rechnungswesen und Controlling.
Das APM-Komitee ist für die Steuerung des Zinsänderungsrisikos der langfristigen Euro-Positionen (Zinsbindungen > 12 Monate) sowie für die strategischen Aktien- und Fondspositionen im Bankbuch zuständig. Das APM-Komitee tritt monatlich zusammen. Mitglieder des Komitees sind der Gesamtvorstand sowie Vertreterinnen und Vertreter der Abteilungen "Global Financial Markets", "Rechnungswesen und Controlling", "Private Banking & Asset Management", "Kredit-Management", "Corporate & International Finance", "Sekretariat & Kommunikation", "Interne Revision" und "Organisationsentwicklung, Strategie und Prozessmanagement".
Mit dem Bankgeschäft untrennbar verbunden sind die Operationellen Risiken. Operationelle Risiken werden in der Oberbank als die Gefahr von Verlusten, die in Folge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren, Menschen und Systemen oder in Folge externer Ereignisse eintreten, definiert. Die Risiken werden in folgende Kategorien eingeteilt: interner Betrug, externer Betrug, Beschäftigungspraxis und Arbeitsplatzsicherheit, Kunden, Produkte und Geschäftsgepflogenheiten, Geschäftsunterbrechung und Systemausfälle, Ausführung, Lieferung & Prozessmanagement und Sachschäden.
Das operative Risikomanagement von Operationellen Risiken wird von den jeweiligen operativ tätigen Abteilungen und regionalen Vertriebseinheiten (Risk Taking Units) durchgeführt, die für das Operationelle Risiko der in ihren Zuständigkeitsbereich fallenden Produkte und Prozesse verantwortlich sind. Ein elektronischer Einmeldeprozess unterstützt die Erfassung von schlagend gewordenen Operationellen Risiken.
In der Oberbank ist ein Gremium für das Management des Operationellen Risikos installiert. Dieses Gremium steuert den Managementprozess der Operationellen Risiken und ist für seine Weiterentwicklung bzw. für die Adaptierung entsprechender Methoden verantwortlich. Zur Absicherung von im Rahmen der Risikoanalysen festgestellten existenzgefährdenden Großrisiken wurden konkrete Maßnahmen getroffen (Versicherungen, Notfallkonzepte EDV, Ersatzrechenzentrum).
Internes Kontroll- und Risikomanagementsystem in Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess
Das Liquiditätsrisiko (oder auch Refinanzierungsrisiko) ist das Risiko, dass eine Bank ihren Zahlungsverpflichtungen nicht jederzeit oder nur zu erhöhten Kosten nachkommen kann. Primäre Zielsetzung des Liquiditätsmanagements ist daher die Sicherstellung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit und die Optimierung der Refinanzierungsstruktur in Bezug auf Risiko und Ergebnis. Schon seit jeher besteht in der Oberbank der Grundsatz, mit den Primärmitteln der Kunden plus den Fördermitteln der Oesterreichischen Kontrollbank, der Kreditanstalt für Wiederaufbau und der LfA Förderbank Bayern alle Kredite refinanzieren zu können. Dieser Grundsatz ist unverändert gültig. Darüber hinaus hat die Oberbank ein großzügiges Polster (Liquiditätspuffer) an freiem Refinanzierungspotenzial in Form von refinanzierungsfähigen Wertpapieren und Kreditforderungen bei den Zentralbanken sowie an ungenutzten Bankenlinien.
Die Abteilung Global Financial Markets ist für das tägliche Liquiditätsmanagement zuständig und hat die Verantwortung für die Einhaltung der aufsichtsrechtlichen Vorschriften. Die Abteilung Rechnungswesen und Controlling erstellt für das tägliche Liquiditätsmanagement und für den Risikovorstand eine Liquiditätsablaufbilanz für die nächsten 30 Tage inklusive dem vorhandenen Liquiditätspuffer als Limit. Die Steuerung der langfristigen bzw. strategischen Liquidität der Oberbank liegt in der Zuständigkeit des Vorstandes und des APM-Komitees. Das Reporting erfolgt durch die Abteilung Rechnungswesen und Controlling. Zur Darstellung des mittel- und langfristigen Liquiditätsrisikomanagements der Bank wird eine umfassende Liquiditätsablaufbilanz erstellt. Für extreme Marktverhältnisse wurde ein Notfallplan ausgearbeitet.
Aufgrund des diversifizierten Geschäftsmodells der Oberbank als regional tätige Universalbank sind übermäßige Risikokonzentrationen nicht vorhanden.
Die Steuerung der Konzentrationsrisiken erfolgt über Länderlimits, Großkreditgrenzen und Portfoliolimits.
Anlegerinnen und Anleger können zwischen der Oberbank-Stammaktie und der Oberbank-Vorzugsaktie wählen. Im Unterschied zur Stammaktie verbrieft die Vorzugsaktie keine Stimmrechte für die Aktionärin bzw. für den Aktionär, gewährt im Gegenzug aber eine nachzuzahlende Mindestdividende von 6 % vom anteiligen Grundkapital (9 Mio. Euro). Für beide Aktiengattungen wurde die Dividende zuletzt gleich hoch angesetzt. Aufgrund des Stimmrechtverzichtes notiert die Vorzugsaktie im Vergleich zur Stammaktie jedoch mit einem Kursabschlag, wodurch sich eine höhere Dividendenrendite errechnet.
Oberbank Stammaktien notierten auch 2012 nahe den historischen Höchstständen. Die Stammaktie erreichte ihr Kurshoch am 9. März 2012 bei 48,10 Euro, die Vorzugsaktie am 5. Jänner 2012 bei 39,75 Euro.
Die gesamte Jahresperformance (Kursbewegung und Dividende) betrug bei den Stammaktien plus 2,55 %, bei den Vorzugsaktien minus 1,63 %.
Die Börsenkapitalisierung der Oberbank AG belief sich zum Jahresende 2012 auf 1.353,4 Mio. Euro gegenüber 1.338,8 Mio. Euro des Vorjahresultimos.
Die Oberbank-Stammaktie notiert seit 1. Juli 1986 an der Wiener Börse. Seither verläuft ihr Wertzuwachs überaus stetig: Aktionärinnen und Aktionäre, die 1986 die Oberbank-Aktie zeichneten und bei allen Kapitalerhöhungen mitzogen, erzielten unter Berücksichtigung der Dividendenzahlungen eine Rendite vor Abzug der Kapitalertragsteuer von durchschnittlich 8,7 % pro Jahr.
| Kennzahlen der Oberbank-Aktien | 2012 | 2011 | 2010 |
|---|---|---|---|
| Anzahl Stamm-Stückaktien | 25.783.125 | 25.783.125 | 25.783.125 |
| Anzahl Vorzugs-Stückaktien | 3.000.000 | 3.000.000 | 3.000.000 |
| Höchstkurs Stamm-/Vorzugsaktie in A € | 48,10/39,75 | 47,30/39,85 | 44,90/39,20 |
| Tiefstkurs Stamm-/Vorzugsaktie in A € | 47,00/38,10 | 44,80/38,80 | 42,50/36,90 |
| Schlusskurs Stamm-/Vorzugsaktie in A € | 48,00/38,60 | 47,30/39,75 | 44,90/39,00 |
| Marktkapitalisierung in Mio. A € | 1.353,4 | 1.338,8 | 1.274,7 |
| IFRS-Ergebnis je Aktie in A € | 3,78 | 3,87 | 3,43 |
| Dividende je Aktie in A € | 0,50 | 0,50 | 0,50 |
| Kurs-Gewinn-Verhältnis Stammaktie | 12,7 | 12,2 | 13,1 |
| Kurs-Gewinn-Verhältnis Vorzugsaktie | 10,2 | 10,3 | 11,4 |
Das IFRS-Ergebnis je Oberbank-Aktie verringerte sich gegenüber dem Vorjahr leicht von 3,87 auf 3,78 Euro. Auf Basis der Schlusskurse 2012 errechnet sich für die Stammaktie ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 12,7 für die Vorzugsaktie von 10,2. Der 133. ordentlichen Hauptversammlung am 14. Mai 2013 wird die Ausschüttung einer im Vergleich zum Vorjahr unveränderten Dividende in Höhe von 0,50 Euro je bezugsberechtigter Aktie vorgeschlagen.
| Aktionärsstruktur der Oberbank per 31.12.2012 | Stammaktien | Insgesamt |
|---|---|---|
| Bank für Tirol und Vorarlberg AG, Innsbruck 1 | 18,51 % | 17,00 % |
| BKS Bank AG, Klagenfurt 2 | 18,51 % | 16,95 % |
| Wüstenrot Wohnungswirtschaft reg. Gen.m.b.H., | ||
| Salzburg 3 | 5,13 % | 4,62 % |
| Generali 3 Banken Holding AG, Wien 4 | 2,21 % | 1,98 % |
| Mitarbeiterbeteiligung 5 | 3,73 % | 3,46 % |
| CABO Beteiligungsgesellschaft m. b. H., Wien 6 | 32,54 % | 29,15 % |
| Streubesitz 7 | 19,37 % | 26,84 % |
Das Grundkapital der Oberbank unterteilt sich in 25.783.125 auf den Inhaber lautende Stamm-Stückaktien und in 3.000.000 auf den Inhaber lautende Vorzugs-Stückaktien ohne Stimmrecht. Größter Einzelaktionär der Oberbank ist die CABO Beteiligungsgesellschaft m.b.H., eine 100 %ige Konzerntochter der UniCredit Bank Austria. Der Streubesitz im Ausmaß von rund 19 % der Oberbank-Stammaktien (26,7 % inklusive Vorzugsaktien) wird von Unternehmen, institutionellen Investoren und privaten Aktionärinnen und Aktionären gehalten.
Bei der Hauptversammlung der Aktionärinnen und Aktionäre der Oberbank AG am 8. Mai 2012 waren 1.983 Stammaktionärinnen und -aktionäre anwesend, die im eigenen oder per Vollmacht in fremdem Namen berechtigt waren, 22.758.771 Stamm-Stückaktien zu vertreten und das damit verbundene Stimmrecht auszuüben.
Folgende wesentliche Beschlüsse wurden gefasst:
■ Tagesordnungspunkt 5:
Festlegung der Vergütung an die Mitglieder der Ausschüsse des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2012 und die folgenden Geschäftsjahre (Ja 99,99 %, Nein 0,01 %)
Informationen zur Versammlung der Vorzugsaktionärinnen und -aktionäre Bei der Versammlung der Vorzugsaktionärinnen und -aktionäre der Oberbank AG am 8. Mai 2012 waren 21 Vorzugsaktionärinnen und -aktionäre anwesend, die im eigenen oder per Vollmacht in fremdem Namen berechtigt waren, 1.108.476 Vorzugsaktien zu vertreten und das damit verbundene Stimmrecht auszuüben.
Folgende wesentliche Beschlüsse wurden gefasst:
■ Widerruf genehmigtes Kapital und Neueinräumung für Mitarbeiteraktionen unter Ausschluss des Bezugsrechtes (Einstimmig)
Die Oberbank informiert ihre Aktionärinnen und Aktionäre ausführlich im Rahmen der Quartals- und Jahresberichterstattung über ihre Finanz- und Ertragslage. Auch über die Website www.oberbank.at wird ein laufender Informationsfluss sichergestellt. Mit der Einladung zur jährlichen Hauptversammlung sind die Aktionärinnen und Aktionäre aufgerufen, direkt mit Vorstand und Aufsichtsrat in Kontakt zu treten.
Potenziell kursrelevante Ereignisse werden von der Oberbank via Ad-hoc-Meldung veröffentlicht. Im Geschäftsjahr 2012 erfolgte keine solche Meldung.
Linz, am 5. März 2013 Der Vorstand
Generaldirektor Dr. Franz Gasselsberger, MBA Vorsitzender
Direktor Direktor
Mag. Dr. Josef Weißl, MBA Mag. Florian Hagenauer, MBA
Jahresabschluss der Oberbank AG gemäß UGB
| AKTIVA | Veränderung | |||
|---|---|---|---|---|
| (Werte in 1.000 B) | 2012 | 2011 | absolut | in % |
| 1. Kassenbestand, Guthaben bei Zentralnotenbanken | ||||
| und Postgiroämtern | 182.784 | 300.166 | -177.382 | -39,1 |
| 2. Schuldtitel öffentlicher Stellen, die zur Refinanzierung | ||||
| bei der Zentralnotenbank zugelassen sind | 916.491 | 834.553 | 81.938 | 9,8 |
| 3. Forderungen an Kreditinstitute | 1.739.390 | 1.638.376 | 101.014 | 6,2 |
| a. täglich fällig | 206.378 | 96.599 | 109.780 | >100 |
| b. sonstige Forderungen | 1.533.012 | 1.541.777 | -8.765 | -0,6 |
| 4. Forderungen an Kunden | 10.928.794 | 10.610.751 | 318.043 | 3,0 |
| 5. Schuldverschreibungen und andere | ||||
| festverzinsliche Wertpapiere | 2.152.479 | 2.425.541 | -273.062 | -11,3 |
| a. von öffentlichen Emittenten | 10.299 | 41 | 10.258 | >100 |
| b. von anderen Emittenten, | 2.142.180 | 2.425.500 | -283.320 | -11,7 |
| darunter: eigene Schuldverschreibungen | 77.976 | 78.204 | -228 | -0,3 |
| 6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 274.287 | 263.635 | 10.652 | 4,0 |
| 7. Beteiligungen | 258.440 | 268.959 | -10.519 | -3,9 |
| darunter: an Kreditinstituten | 54.811 | 54.811 | 0 | 0,0 |
| 8. Anteile an verbundenen Unternehmen | 493.818 | 478.130 | 15.688 | 3,3 |
| darunter: an Kreditinstituten | 6.000 | |||
| 9. Immaterielle Vermögensgegenstände des | ||||
| Anlagevermögens | 3.150 | 3.806 | -656 | -17,2 |
| 10. Sachanlagen | 89.425 | 97.450 | -8.025 | -8,2 |
| darunter: Grundstücke und Bauten, die vom Kredit- | ||||
| institut im Rahmen seiner eigenen Tätigkeit | ||||
| genutzt werden | 54.538 | 58.373 | -3.835 | -6,6 |
| 11. Eigene Aktien | 959 | 0 | 558 | >100 |
| darunter: Stück (in Tausend) | 24 | 10 | 15 | >100 |
| 12. Sonstige Vermögensgegenstände | 109.039 | 130.310 | -21.270 | -16,3 |
| 13. Rechnungsabgrenzungsposten | 7.965 | 9.181 | -1.216 | -13,2 |
| SUMM E DER AKTI VA |
17.157.022 | 17.061.258 | 95.764 | 0,6 |
| Posten unter der Bilanz: | ||||
| 1. Auslandsaktiva | 6.515.635 | 6.495.825 | 19.811 | 0,3 |
| PASSIVA | Veränderung | |||
|---|---|---|---|---|
| (Werte in 1.000 B) | 2012 | 2011 | absolut | in % |
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 4.094.156 | 4.328.261 | -234.105 | -5,4 |
| a) täglich fällig | 457.844 | 297.494 | 160.350 | 53,9 |
| b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist | 3.636.312 | 4.030.767 | -394.455 | -9,8 |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 9.403.000 | 9.099.712 | 303.288 | 3,3 |
| a. Spareinlagen | 3.378.946 | 3.406.128 | -27.182 | -0,8 |
| darunter: | ||||
| aa. täglich fällig | 531.364 | 393.121 | 138.243 | 35,2 |
| bb. mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist | 2.847.582 | 3.013.007 | -165.424 | -5,5 |
| b. Sonstige Verbindlichkeiten | 6.024.054 | 5.693.585 | 330.469 | 5,8 |
| darunter: | ||||
| aa. täglich fällig | 3.422.151 | 2.994.788 | 427.364 | 14,3 |
| bb. mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist | 2.601.903 | 2.698.797 | -96.894 | -3,6 |
| 3. Verbriefte Verbindlichkeiten | 1.584.198 | 1.575.191 | 9.007 | 0,6 |
| a. begebene Schuldverschreibungen | 1.509.568 | 1.423.961 | 85.607 | 6,0 |
| b. andere verbriefte Verbindlichkeiten | 74.630 | 151.230 | -76.600 | -50,7 |
| 4. Sonstige Verbindlichkeiten | 65.504 | 54.870 | 10.635 | 19,4 |
| 5. Rechnungsabgrenzungsposten | 11.992 | 10.346 | 1.646 | 15,9 |
| 6. Rückstellungen | 286.827 | 282.211 | 4.615 | 1,6 |
| a. Rückstellungen für Abfertigungen | 27.028 | 26.288 | 741 | 2,8 |
| b. Rückstellungen für Pensionen | 122.870 | 123.227 | -358 | -0,3 |
| c. Steuerrückstellungen | 883 | 10.723 | -9.841 | 0,0 |
| d. Sonstige | 136.046 | 121.973 | 14.073 | 11,5 |
| 7. Nachrangige Verbindlichkeiten | 6.000 | 6.000 | 0 | 0,0 |
| 8. Ergänzungskapital | 651.744 | 717.301 | -65.557 | -9,1 |
| 9. Gezeichnetes Kapital | 86.349 | 86.349 | 0 | 0,0 |
| 10. Kapitalrücklagen (gebundene) | 194.746 | 194.746 | 0 | 0,0 |
| 11. Gewinnrücklagen | 539.300 | 471.800 | 67.500 | 14,3 |
| a. Gesetzliche Rücklage | 5.523 | 5.523 | 0 | 0,0 |
| b. Andere Rücklagen | 533.777 | 466.277 | 67.500 | 14,5 |
| darunter: | ||||
| Rücklagen für eigene Anteile | 1.795 | 954 | 841 | 88,2 |
| 12. Haftrücklage gemäß § 23 Abs. 6 BWG | 196.700 | 196.700 | 0 | 0,0 |
| 13. Bilanzgewinn | 14.598 | 14.487 | 112 | 0,8 |
| 14. Unversteuerte Rücklagen | 21.908 | 23.284 | -1.377 | -5,9 |
| a. Bewertungsservice aufgrund von Sonderabschreibungen 21.908 | 23.284 | -1.377 | -5,9 | |
| b. Sonstige unversteuerte Rücklagen | 0 | 0 | 0 | 0,0 |
| SUMM E DER PASSI VA |
17.157.022 | 17.061.258 | 95.764 | 0,6 |
| Posten unter der Bilanz: | ||||
| 1. Eventualverbindlichkeiten | 1.317.576 | 1.341.363 | -23.787 | -1,8 |
| darunter: Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und | ||||
| Haftungen aus der Bestellung von Sicherheiten | 1.317.576 | 1.341.363 | -23.787 | -1,8 |
| 2. Kreditrisiken | 2.139.388 | 1.951.974 | 187.415 | 9,6 |
| darunter: Verbindlichkeiten aus Pensionsgeschäften | 0 | 0 | 0 | 0,0 |
| 3. Verbindlichkeiten aus Treuhandgeschäften | 325.806 | 289.454 | 36.352 | 12,6 |
| 4. Anrechenbare Eigenmittelgemäß § 23 Abs. 14 BWG | 1.624.663 | 1.611.269 | 13.394 | 0,8 |
| darunter: Eigenmittel gemäß § 23 Abs. 14 Z 7 BWG | 1.483 | 1.756 | -273 | -15,5 |
| 5. Erforderliche Eigenmittel gemäß § 22 Abs. 1 BWG | 865.038 | 837.665 | 27.373 | 3,3 |
| darunter: Erforderliche Eigenmittel gemäß | ||||
| § 22 Abs. 1 Z1 u. 4 BWG | 863.555 | 835.909 | 27.646 | 3,3 |
| 6. Auslandspassiva | 5.050.668 | 4.827.873 | 222.796 | 4,6 |
127
| (Gliederung gemäß Anlage 2 zu § 43, BWG) | Veränderung | |||
|---|---|---|---|---|
| (Werte in 1.000 B) | 2012 | 2011 | absolut | in % |
| 1. Zinsen und ähnliche Erträge | 519.092 | 560.882 | -41.791 | -7,5 |
| darunter: | ||||
| aus festverzinslichen Wertpapieren | 103.385 | 100.716 | 2.669 | 2,7 |
| 2. - Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -284.565 | -319.505 | 34.940 | -10,9 |
| I. NETTOZINS ERTRAG |
234.527 | 241.378 | -6.851 | -2,8 |
| 3. Erträge aus Wertpapieren und Beteiligungen | 40.374 | 33.395 | 6.979 | 20,9 |
| a. Erträge aus Aktien, anderen Anteilsrechten | ||||
| und nicht festverzinslichen Wertpapieren | 7.521 | 3.076 | 4.445 | >100 |
| b. Erträge aus Beteiligungen | 15.265 | 14.704 | 561 | 3,8 |
| c. Erträge aus Anleihen an verbundenen Unternehmen | 17.588 | 15.615 | 1.973 | 12,6 |
| 4. Provisionserträge | 118.583 | 114.453 | 4.130 | 3,6 |
| 5. - Provisionsaufwendungen | -10.494 | -9.715 | -779 | 8,0 |
| SALDO Provisionserträge / Provisionsaufwendungen | 108.089 | 104.738 | 3.352 | 3,2 |
| 6. Erträge / Aufwendungen aus Finanzgeschäften | 5.991 | 7.137 | -1.146 | -16,1 |
| 7. Sonstige betriebliche Erträge | 14.420 | 10.945 | 3.475 | 31,7 |
| II. BETRI EBSERTR ÄGE |
403.401 | 397.593 | 5.808 | 1,5 |
| 8. - Allgemeine Verwaltungsaufwendungen | -203.192 | -198.735 | -4.457 | 2,2 |
| a. Personalaufwand | -132.310 | -127.245 | -5.065 | 4,0 |
| darunter: | ||||
| aa. Löhne und Gehälter | -94.351 | -90.486 | -3.865 | 4,3 |
| bb. Aufwand für gesetzlich vorgeschriebende soziale | ||||
| Abgaben und vom Entgelt abhängige | ||||
| Abgaben und Pflichtbeiträge | -24.203 | -23.598 | -605 | 2,6 |
| cc. Sonstiger Sozialaufwand | -3.425 | -3.376 | -49 | 1,5 |
| dd. Aufwendungen für Altersversorgung | ||||
| und Unterstützung | -10.926 | -10.136 | -790 | 7,8 |
| ee. Dotierung der Pensionsrückstellung | 5.265 | 4.024 | 1.241 | 30,8 |
| ff. Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen | ||||
| an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen | -4.669 | -3.674 | -996 | 27,1 |
| b. Sonstige Verwaltungsaufwendungen (Sachaufwand) | -70.882 | -71.490 | 607 | -0,8 |
| 9. - Wertberichtigungen auf die in den Aktivposten 9 und 10 | ||||
| enthaltenen Vermögensgegenstände (Abschreibungen) | -13.167 | -13.430 | 262 | -2,0 |
| 10. - Sonstige betriebliche Aufwendungen | -10.013 | -10.802 | 788 | -7,3 |
| III. BETRI EBSA UFWEND UNG EN |
-226.373 | -222.966 | -3.407 | 1,5 |
| IV. BETRI EBSERGEBNIS |
177.028 | 174.626 | 2.402 | 1,4 |
| Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2012 - mit Vorjahresvergleich | ||||
|---|---|---|---|---|
| (Gliederung gemäß Anlage 2 zu § 43, BWG) | Veränderung | |||
| (Werte in 1.000 B) | 2012 | 2011 | absolut | in % |
| IV. BETRI EBSERGEBNIS |
177.028 | 174.626 | 2.402 | 1,4 |
| 11./12. Ertrags- / Aufwandssaldo aus der Veräußerung | ||||
| und der Bewertung von Forderungen und Wertpapieren | -59.358 | -54.442 | -4.916 | 9,0 |
| 13./14. Ertrags- / Aufwandssaldo aus der Veräußerung | ||||
| und der Bewertung von Wertpapieren, die wie Finanz | ||||
| anlagen bewertet sind, sowie von Beteiligungen und | ||||
| Anteilen an verbundenen Unternehmen | -6.064 | -12.874 | 6.810 | -52,9 |
| V. ERGEBNIS DER GEWÖHNLICH EN |
||||
| GESCH ÄFTST ÄTIGK EIT |
111.606 | 107.310 | 4.296 | 4,0 |
| 15. - Steuern vom Einkommen und Ertrag | -22.853 | -21.320 | -1.532 | 7,2 |
| 16. - Sonstige Steuern, soweit nicht in Posten 15 | ||||
| auszuweisen | -8.157 | -6.314 | -1.843 | 29,2 |
| VI. JAHR ESÜB ERSCH USS |
80.597 | 79.676 | 921 | 1,2 |
| 17. - Rücklagenbewegung | -66.123 | -65.366 | -757 | 1,2 |
| darunter | ||||
| Zuweisung zur Haftrücklage gem. § 23 Abs. 6 BWG | 0 | 0 | 0 | 0,0 |
| VII. JAHR ESGEWINN |
14.473 | 14.310 | 163 | 1,1 |
| 18. Gewinnvortrag / Verlustvortrag | 125 | 176 | -52 | -29,3 |
| VIII. BILAN ZGEWINN |
14.598 | 14.487 | 112 | 0,8 |
Der Jahresabschluss wurde nach den Bestimmungen des Unternehmensgesetzbuches – soweit auf Kreditinstitute anwendbar – sowie nach den Vorschriften des Bankwesengesetzes aufgestellt.
Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind entsprechend der Gliederung der Anlage 2 zu § 43 BWG, Teil 1 und Teil 2 aufgestellt. Die bisherige Form der Darstellung wurde beibehalten.
Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufgestellt hat, ist die Oberbank AG. Dieser Konzernabschluss ist beim Landes- als Handelsgericht Linz hinterlegt.
Fremdwährungen werden gemäß § 58 Abs. 1 BWG zu den Devisen-Mittelkursen in Euro umgerechnet.
Bei Wertpapieren, die wie Anlagevermögen bewertet werden, wird vom Wahlrecht der zeitanteiligen Abschreibung von über dem Rückzahlungsbetrag liegenden Anschaffungskostenbeträgen Gebrauch gemacht. Die zeitanteilige Zuschreibungsmöglichkeit auf den höheren Rückzahlungsbetrag wird ebenfalls in Anspruch genommen.
Wertpapiere des Handelsbestandes werden gemäß § 56 Abs. 5 BWG zum Marktwert am Bilanzstichtag bilanziert.
Für alle übrigen Wertpapiere wird das strenge Niederstwertprinzip angewendet.
130
Die Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten bewertet, sofern nicht durch anhaltende Verluste dauernde Wertminderungen eingetreten sind, die eine Abwertung erforderlich machen.
Für erkennbare Risiken bei Kreditnehmern werden Einzelwertberichtigungen bzw. Rückstellungen gebildet. Für einzelne Risikogruppen werden Einzelwertberichtigungen nach gruppenspezifischen Merkmalen angesetzt. Für mögliche Ausfälle aus Veranlagungen in Risikoländern wird eine an den internationalen Kurstaxen orientierte Vorsorge gebildet.
sowie der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich der planmäßigen Abschreibungen.
Die Abschreibungssätze bei Sachanlagen betragen bei den unbeweglichen Anlagen 2 % bis 4 %, bei Um- und Einbauten in fremden Gebäuden 2,29 % bis 10 %, bei den beweglichen Anlagen sowie bei immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens 5 % bis 25 %. Ein entgeltlich erworbener Firmenwert wird mit 20 % jährlich abgeschrieben.
Die geringwertigen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden gemäß § 205 UGB einer Bewertungsreserve zugeführt.
Agio- und Disagiobeträge werden auf die Laufzeit der Schuld verteilt proportional zum aushaftenden Kapital aufgelöst. Begebungsprovisionen werden im Emissionsjahr erfolgswirksam erfasst.
Die Verbindlichkeiten (verbriefte und unverbriefte) werden mit ihrem Rückzahlungsbetrag unter Bedachtnahme auf den Grundsatz der Vorsicht angesetzt.
Für Abfertigungsverpflichtungen zum Bilanzstichtag ist im Ausmaß von 61,1 % der fiktiven Abfertigungsansprüche, ermittelt nach finanzmathematischen Grundsätzen, vorgesorgt. Die Rückstellungen für Pensionen werden unter Verwendung des Pagler-Pagler-Tafelwerks und eines Zinssatzes von 3,5 % (im Vorjahr 4 %) nach dem Teilwertverfahren gebildet.
Entsprechend den Übergangsregelungen zur Pensionsreform liegt das individuell ermittelte Pensionsantrittsalter bei Männern zwischen 53 und 63 Jahren, bei Frauen zwischen 51 und 62 Jahren. Hinsichtlich des Bilanzansatzes vergleiche Punkt III g).
Die Rückstellungen für Abfertigungen bzw. Pensionen entsprechen dem Fachgutachten KFS-RL 2 und 3 der Kammer der Wirtschaftstreuhänder. Bei der nach finanzmathematischen Grundsätzen unter Anwendung eines Zinssatzes von 3,5 % (im Vorjahr 4 %) berechneten Rückstellung für Jubiläumsgelder wird ein Fluktuationsabschlag im Ausmaß von 25 % in Abzug gebracht.
Es besteht keine Unterdeckung.
(Die Vorjahreszahlen werden in Klammern angegeben.)
| Gliederung der nicht täglich fälligen Forderungen an Kreditinstitute und Kunden | |||
|---|---|---|---|
| 2012 | 2011 | ||
| bis 3 Monate | € | 2.031,9 Mio. | (1.899,6 Mio.) |
| mehr als 3 Monate bis 1 Jahr | € | 1.596,1 Mio. | (1.256,6 Mio.) |
| mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre | € | 2.843,3 Mio. | (3.025,4 Mio.) |
| mehr als 5 Jahre | € | 3.160,2 Mio. | (3.188,8 Mio.) |
in Höhe von € 2.313,4 Mio. ( € 2.584,8 Mio.) wurden wie Anlagevermögen bewertet.
Die Angaben über Beteiligungsunternehmungen gemäß § 238 Z 2 UGB sind in der Beilage 3 des Anhangs angeführt. Wechselseitige Beteiligungen bestehen mit der BKS Bank AG, Klagenfurt, und der Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft, Innsbruck.
Der Grundwert der bebauten Grundstücke beträgt zum 31.12.2012 € 13,1 Mio. (€ 13,2 Mio.). In der Bilanz sind immaterielle Vermögensgegenstände (Mietrechte), die von verbundenen Unternehmen erworben wurden, im Ausmaß von € 1,1 Mio. (€ 1,4 Mio.) ausgewiesen. Die Aufgliederung des Anlagevermögens und seine Entwicklung im Berichtsjahr sind im Anlagenspiegel angeführt.
| Gliederung der nicht täglich fälligenVerpflichtungen gegenüber Kreditinstituten und Kunden | |||
|---|---|---|---|
| 2012 | 2011 | ||
| bis 3 Monate | € | 5.234,3 Mio. | (5.383,0 Mio.) |
| mehr als 3 Monate bis 1 Jahr | € | 2.477,3 Mio. | (2.883,9 Mio.) |
| mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre | € | 2.284,2 Mio. | (2.079,9 Mio.) |
| mehr als 5 Jahre | € | 1.069,3 Mio. | (971,0 Mio.) |
Bewertungsreserve auf Grund von Sonderabschreibungen in T€:
(Die Bildung erfolgte auf Grund der §§ 8 und 122 EStG 1972 sowie §§ 12 und 13 EStG 1988.)
| Unversteuerte Rücklagen | ||||
|---|---|---|---|---|
| Stand | Stand | |||
| 1.1.2012 | Zuweisung | Auflösung | 31.12.2012 | |
| Beteiligungen | 1.188 | 1.188 | ||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 15.595 | 15.595 | ||
| Immaterielle Vermögensgegenstände des | ||||
| Anlagevermögens | 1.352 | -225 | 1.127 | |
| Sachanlagen | 5.149 | 312 | -1.463 | 3.998 |
| Summe | 23.284 | 312 | -1.688 | 21.908 |
Das Grundkapital per 31.12.2012 setzt sich wie folgt zusammen:
| ■ 25.783.125 Stamm-Stückaktien | (25.783.125 Stamm-Stückaktien) |
|---|---|
| ■ 3.000.000 Vorzugs-Stückaktien | ( 3.000.000 Vorzugs-Stückaktien) |
In den Verbindlichkeiten des Kreditinstitutes ist per 31.12.2012 nachrangiges Kapital in Höhe von € 657,7 Mio. enthalten, welches in Höhe von € 518,1 Mio. Ergänzungskapital gemäß § 23 Abs. 7 BWG und in Höhe von € 139,6 Mio. nachrangiges Kapital gemäß § 23 Abs. 8 BWG betrifft.
Zum 31.12.2012 bestehen keine nachrangigen Kreditaufnahmen, die je 10 % des Gesamtbetrages der nachrangigen Verbindlichkeiten übersteigen.
Die nachrangigen Kreditaufnahmen unter je 10 % des Gesamtbetrages der nachrangigen Verbindlichkeiten in Höhe von Nominale T€ 657.744,0 betreffen Ergänzungskapital mit einer Verzinsung von 0,484 % bis 7,4 % und einer Fälligkeit in den Geschäftsjahren 2013 bis 2021 bzw. vier Emissionen mit unbestimmter Laufzeit. Im Berichtsjahr wurden Aufwendungen für nachrangige Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 21.777,1 geleistet.
Die Eigenmittelbestandteile gemäß § 23 Abs. 1 BWG wurden um Ergänzungskapital in Höhe von T€ 30.955,8 gekürzt.
Während des Jahres verfügten wir kurzfristig über Handelsstände eigener Aktien. Im Berichtsjahr haben wir 254.993 Stück Stammaktien zum Durchschnittskurs von € 47,56 sowie 99.520 Stück Vorzugsaktien zum Durchschnittskurs von € 38,61 erworben, denen Verkäufe von 255.143 Stück Stammaktien zum Durchschnittskurs von € 47,67 und 84.660 Stück Vorzugsaktien zum Durchschnittskurs von € 38,48 gegenüberstanden. Die aus dem Verkauf erzielten Erlöse wurden den Betriebsmitteln zugeführt. Zum Bilanzstichtag hatten wir 1.568 Stück eigene Stammaktien und 22.894 Stück eigene Vorzugsaktien im Bestand. Der höchste Stand im Laufe des Jahres 2012 erreichte 0,53 % vom Grundkapital.
Im Geschäftsjahr 2013 werden begebene Schuldverschreibungen mit einem Gesamtwert von Nominale € 158,9 Mio. fällig.
Von den unter Eventualverbindlichkeiten ausgewiesenen Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten betreffen:
| Eventualverbindlichkeiten | 2012 | 2011 | |
|---|---|---|---|
| Akkreditive | € | 82,0 Mio. | (71,5 Mio.) |
| sonstige Haftungen | € | 1.235,6 Mio. | (1.269,9 Mio.) |
| hievon gegenüber verbundenen Unternehmen | € | 9,1 Mio. | (2,2 Mio.) |
Verpflichtung aus der gemäß § 93 BWG vorgeschriebenen Mitgliedschaft bei der "Einlagensicherung der Banken und Bankiers Gesellschaft mbH": Im Falle der Inanspruchnahme dieser Einlagensicherung beträgt die Beitragsleistung für das Einzelinstitut höchstens 1,5 % der Bemessungsgrundlage gemäß § 22 Abs. 2 BWG zuzüglich des 12,5-fachen des Eigenmittelerfordernisses für die Positionen des Handelsbuches gemäß § 22 a Abs. 2 Z 1,3 und 6, somit für unser Kreditinstitut € 150,9 Mio.
Der Posten Kreditrisiken setzt sich wie folgt zusammen:
| Kreditrisiken | 2012 | 2011 | |
|---|---|---|---|
| unechtes Pensionsgeschäft | € | 0,0 Mio. | (0,0 Mio.) |
| nicht ausgenützte Kreditrahmen | € | 2.106,6 Mio. | (1.923,5 Mio.) |
| Promessen | € | 32,8 Mio. | (28,5 Mio.) |
Gesamtbetrag der Aktivposten und Passivposten, die auf fremde Währung lauten:
| ■ Aktiva | € | 1.714,9 Mio. | (1.526,5 Mio.) |
|---|---|---|---|
| ■ Passiva | € | 1.944,4 Mio. | (2.747,0 Mio.) |
Folgende Aktivposten enthalten verbriefte und unverbriefte Forderungen an verbundene Unternehmen sowie an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht:
| a. verbundene Unternehmen | T € | Mio. | |
|---|---|---|---|
| 1. Forderungen an Kreditinstitute | - | (-) | |
| 2. Forderungen an Kunden | 1.010.863,3 | (1.007,1) | |
| 3. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | - | (-) |
| b. Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | T € | Mio. | |
|---|---|---|---|
| 1. Forderungen an Kreditinstitute | 229.382,1 | (165,0) | |
| 2. Forderungen an Kunden | 64.982,3 | (62,0) | |
| 3. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 85.204,2 | (24,5) |
| a. Verbundene Unternehmen T € Mio. |
||||
|---|---|---|---|---|
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 6.026,3 | (-) | ||
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 117.544,6 | (120,4) |
| b. Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | T € | Mio. | |
|---|---|---|---|
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 659.201,8 | (807,6) | |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 91.936,6 | (66,1) |
| T € | Mio. | ||
|---|---|---|---|
| 3. Forderungen an Kreditinstitute | 22.000,0 | (22,0) | |
| 4. Forderungen an Kunden | 51.927,6 | (50,7) | |
| 5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 77.261,8 | (41,8) | |
| 6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 50.553,0 | (35,2) |
In den Forderungen an verbundene Unternehmen sind keine Vermögensgegenstände nachrangiger Art enthalten, in den Forderungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind Vermögensgegenstände nachrangiger Art in Höhe von T€ 22.196,9 (€ 11,5 Mio.) enthalten.
Sämtliche in den Aktivposten Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere, Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere, Beteiligungen sowie Anteile an verbundenen Unternehmen enthaltenen zum Börsehandel zugelassenen Wertpapiere sind auch börsenotiert.
| Werte in Mio. Euro | 2012 | 2011 | |
|---|---|---|---|
| Wie Anlagevermögen bewertet: | |||
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 1.303,0 | (1.629,6) | |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 74,0 | (74,0) | |
| Wie Umlaufvermögen bewertet: | |||
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 811,7 | (754,4) | |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 49,4 | (39,1) |
Die Gesellschaft führt ein Wertpapier-Handelsbuch gem. § 22 n BWG.
Das zu Marktpreisen berechnete Volumen des Handelsbuches beträgt per 31.12.2012 insgesamt € 101,4 Mio.
| Davon entfallen auf Wertpapiere (Marktwerte) | € 8,0 | Mio. |
|---|---|---|
| und auf sonstige Finanzinstrumente (Marktwerte) | € 93,4 | Mio. |
Der Rückzahlungsbetrag ist bei den Wertpapieren, die die Eigenschaft von Finanzanlagen haben und die zeitanteilig auf diesen zu- oder abgeschrieben werden um TEUR 11.621,9 höher als die Anschaffungskosten.
Der Unterschiedsbetrag zwischen den Anschaffungskosten und dem höheren Marktwert am Bilanzstichtag beträgt bei zum Börsehandel zugelassenen Wertpapieren, die nicht die Eigenschaft von Finanzanlagen haben:
| Wertpapiere, die mit ihren Anschaffungskosten bilanziert werden | 15.887,8 | |
|---|---|---|
| Wertpapiere, die mit ihrem höheren Marktwert am Bilanzstichtag bilanziert werden | 31,4 |
Bei folgenden Aktivposten, die mit gewogenen Durchschnittswerten bewertet sind, ergeben sich Unterschiedsbeträge zum Börsekurs bzw. Marktwert:
| Werte in Mio. Euro | ||
|---|---|---|
| Schuldtitel öffentlicher Stellen | 108,0 | |
| Forderungen an Kreditinstitute | 0,5 | |
| Forderungen an Kunden | 0,6 | |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 67,0 | |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 71,5 |
Der Buchwert von festverzinslichen Wertpapieren des Finanzanlagevermögens, die über ihrem beizulegenden Zeitwert ausgewiesen werden, beträgt per 31.12.2012 € 253,1 Mio. (€ 752,6 Mio.) und der Zeitwert € 235,0 Mio. (€ 720,6 Mio.).
Die Abschreibung ist unterblieben, da es keine Anhaltspunkte gibt, die auf eine Verschlechterung der Bonität der Emittenten hinweisen würden. Es sind weder erhebliche finanzielle Schwierigkeiten der Emittenten erkennbar, noch Vertragsbrüche im Hinblick auf Ausfall oder Verzögerung von Zins- und Tilgungszahlungen eingetreten.
Die im Geschäftsjahr aus steuerrechtlichen Gründen unterlassenen Zuschreibungen betreffen in Höhe von T€ 17.585,8 (T€ 12.537,9) Wertpapiere des Umlaufvermögens und in Höhe von T€ 110,8 (T€ 110,8) Wertpapiere des Anlagevermögens.
Im Geschäftsjahr 2013 werden Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere mit einem Gesamtbetrag von € 724,7 Mio. fällig. In den Forderungen an Kreditinstitute sind nicht zum Börsehandel zugelassene eigene verbriefte Verbindlichkeiten in Nominale von T€ 6.346,0 enthalten.
Verpflichtungen aus der Nutzung von in der Bilanz nicht ausgewiesenen Sachanlagen:
| 2012 | 2011 | ||
|---|---|---|---|
| Beträge, mit denen sich das Kreditinstitut im Leasinggeschäft beteiligt hat: | - | (-) |
| in Tausend Euro | 2012 | 2011 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| No m i - |
Marktwe rte |
No m i - |
Marktwe rte |
||||
| nale | po sitiv |
negativ | nale | po sitiv |
negativ | ||
| Zinssatzve | rträge | ||||||
| Zins |
Kauf | 274.155 | 2.208 | 301.484 | 3.342 | ||
| satz optionen |
Verkauf | 258.613 | -2.109 | 273.398 | -3.127 | ||
| Swap |
Kauf | 4.000 | 0 | 10.500 | 929 | ||
| tions | Verkauf | 4.000 | 0 | 10.500 | -929 | ||
| Zins |
kauf | 1.957.165 | 195.823 | -1.082 | 2.790.329 | 126.620 | -4.680 |
| swaps | Verkauf | 734.014 | 54 | -56.408 | 703.611 | 840 | -35.273 |
| Anleihe |
Kauf | ||||||
| optionen | Verkauf | 20.000 | -55 | 60.000 | -446 | ||
| Wechselkursve | rträge | ||||||
| Wäh |
Kauf | 83.098 | 3.819 | 64.348 | 3.591 | ||
| rungs optionen |
Verkauf | 83.235 | -3.818 | 64.473 | -3.593 | ||
| Devisen |
Kauf | 2.283.065 | 17.164 | 2.299.025 | 47.652 | ||
| terminge schäfte |
Verkauf | 2.286.656 | -21.292 | 2.271.150 | -19.815 | ||
| Wertpapierbezo | gene Geschäfte | ||||||
| Aktien |
Kauf | 9.330 | 0 | 9.330 | 0 | ||
| optionen | Verkauf | 9.330 | 0 | 9.330 | 0 |
Im Wesentlichen werden Derivate zur Absicherung von Kundengeschäften und zur Risikoreduktion eingesetzt. Zur Absicherung des Zinsänderungsrisikos (Fair Value Risiko) im Bankbuch werden Interest Rate Swaps abgeschlossen und Bewertungseinheiten mit folgenden Grundgeschäften gebildet: festverzinsliche Wertpapiere, Fixzinskredite, Eigenen Emissionen, Schuldscheindarlehen mit fixer Zinsbindung und Kapitalsparbücher.
Die Absicherung wird bis zum Ende der Fixzinsbindung des Grundgeschäftes (längstens bis zum Jahr 2036) vorgenommen.
Der aktuelle Zeitwert dieser Interest Rate Swaps beträgt saldiert € 137,39 Mio., hievon € 146,64 Mio. positive und € 9,25 Mio. negative Marktwerte. Weiters werden Bewertungseinheiten gebildet, indem Derivate mit Derivate glattgestellt werden.
Im Rahmen der Widmung bzw. Bildung der einzelnen Bewertungseinheiten zwischen Grundgeschäft und Sicherungsderivat wird ein prospektiver Effektivitätstest durchgeführt. Sind die Parameter des Grundgeschäfts und des Absicherungsgeschäfts identisch, aber verhalten sich gegenläufig, so wird dies als vollständig effektive Sicherungsbeziehung angesehen (Critical Terms Match). Die retrospektive Effektivität wird durch Critical Terms Match bzw. durch Vergleich der Wertänderungen der Grundgeschäfte mit den Wertänderungen der Sicherungsinstrumente nach der Kompensierungsmethode (Dollar-Offset-Methode) beurteilt.
Der ineffektive Anteil der Derivate mit negativem Marktwert wird zum Bilanzstichtag als Drohverlustrückstellung erfasst.
Ist die Sicherungsbeziehung insgesamt nicht mehr effektiv, wird die Bewertungseinheit aufgelöst.
Die Bewertung der Derivate im Handelsbuch erfolgt mit dem Marktwert zum Bilanzstichtag. Positive Marktwerte in Höhe von T€ 51.612,1 werden in den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen, für negative Marktwerte im Ausmaß von T€ 51.341,5 wurde eine Drohverlustrückstellung gebildet. Für negative Marktwerte aus Derivaten im Bankbuch wurde mittels einer Drohverlustrückstellung in Höhe von T€ 2.086,0 vorgesorgt.
Devisentermingeschäfte werden in Zins- und Kassageschäfte aufgespalten und sind somit bereits in Zins- und Devisenkursergebnis berücksichtigt.
Für die Berechnung der Marktwerte kommen anerkannte Bewertungsmodelle zum Einsatz, wobei die Bewertung zu Marktbedingungen durchgeführt wird.
Für symmetrische Produkte (Interest Rate Swaps, Devisentermingeschäfte) erfolgt die Marktwertberechnung nach der Barwertmethode, wobei für das Handels- und das Bankbuch der Clean Price dargestellt wird. Als Basis für die Berechnung kommen die Zinskurven aus REUTERS zur Anwendung. Als Devisenkurs werden die von der EZB veröffentlichten Referenzkurse verwendet.
Die Marktwerte von asymmetrischen Produkten werden gemäß Optionspreismodell von Black-Scholes berechnet. Für die Bewertung von Optionen werden implizite Volatilitäten herangezogen.
| Als Sicherheiten wurden folgende Vermögensgegenstände gestellt: | ||
|---|---|---|
| Wertpapiere in Höhe von | T€ 19.912,3 | als Deckungsstock für Mündelgeldspareinlagen |
| Wertpapiere und Forderungen in Höhe von | T€ 242.994,9 als Deckungsstock für fundierte Teilschuldverschreibungen | |
| Hypothekarisch besicherte Forderungen i.H.v. | T€ 162.449,0 als Deckungsstock für hypothekarisch fundierte Bank- | |
| schuldverschiebungen | ||
| Wertpapiere und Barsicherheiten Höhe von | T€ 28.235,5 | als Margindeckung bzw. Arrangement-Kaution für Wert |
| papiergeschäft | ||
| Wertpapiere in Höhe von | T€ 66.379,7 | als Sicherstellung für die Euroclear-Kreditlinie |
| Wertpapiere in Höhe von | T€ 46.505,3 | als Sicherstellung für EIB-Refinanzierungsdarlehen |
| Bundes-Forderungen in Höhe von | T€ 78.000,0 | als Sicherstellung für EIB-Globaldarlehensgewährungen |
| Wertpapiere und Forderungen in Höhe von | T€ 258.677,4 im Tier I Pfanddepot der OeNB für (offene) | |
| Refinanzierungsgeschäfte mit der OeNB |
Der Buchwert der im Rahmen von echten Pensionsgeschäften in Pension gegebenen Vermögensgegenstände beträgt € 1.025,4 Mio.
Die Mündelgeldspareinlagen betrugen per 31.12.2012 T€ 15.619,0.
Die finanziellen Auswirkungen der außerbilanzmäßigen Geschäfte gem. § 237 Z8a UGB betragen T€ 3.447,0. Dies resultiert aus weichen Patronatserklärungen für Tochterunternehmen sowie aus Unterstützungserklärungen für die Hybridgesellschaften.
Zur Fundierung der im Umlauf befindlichen Anleihen wurde ein Deckungsstock gebildet.
Forderungen an die Republik Österreich und bundesverbürgte Forderungen, sowie mündelsichere Wertpapiere – bewertet zum 31.12.2012 – wurden in den Deckungsstock im Ausmaß von € 215,3 Mio. (€ 215,5 Mio.) eingebracht. Dagegen steht ein Deckungserfordernis in Höhe von € 114,5 Mio. (€ 114,5 Mio.), wodurch sich eine Überdeckung von € 100,8 Mio. (€ 101,0 Mio.) ergibt. Die Summe der ausgegebenen fundierten Anleihen hatte während des ganzen Jahres die Höhe der in den Deckungsfonds eingebrachten Deckungswerte nicht überstiegen.
Ab dem Geschäftsjahr 1999 wurde die in der Dotierung der Pensionsrückstellung enthaltene Zinskomponente im Nettozinsertrag berücksichtigt.
In der GuV-Position 8a) ff) sind Beiträge an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen im Ausmaß von T€ 448,8, Zuweisungen der Abfertigungsrückstellung in der Höhe von T€ 740,5 sowie Abfertigungszahlungen von T€ 3.479,9 enthalten.
In dem Posten Erträge aus Wertpapieren und Beteiligungen sind Erträge aus Gewinngemeinschaften in Höhe von T€ 14.648,0 (T€ 12.616,3) und aus sonstigen Anteilen an verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 2.940,0 (T€ 2.998,3) enthalten. Der Ertrags- / Aufwandssaldo aus der Veräußerung und der Bewertung von Wertpapieren, die wie Finanzanlagen bewertet sind, sowie von Beteiligungen und Anteilen an verbundenen Unternehmen enthält mit T€ - (€ - Mio.) einen Aufwandssaldo aus Gewinngemeinschaften und mit T€ 0,0 (T€ 6.600,0) einen Aufwandssaldo aus sonstigen Anteilen an verbundenen Unternehmen. Die Veränderung der unversteuerten Rücklagen führte zu einer Erhöhung der Steuern vom Einkommen in Höhe von € 0,3 Mio.
Die gemäß § 198 Abs. 10 UGB aktivierbaren latenten Steuern betrugen € 3,5 Mio. Vom Aktivierungswahlrecht wurde nicht Gebrauch gemacht.
Bezüglich der Angaben gem. § 237 Z14 UGB über Aufwendungen für die Abschlussprüfung im Posten Sonstige Verwaltungsaufwendungen wird auf die Angaben im Konzernanhang verwiesen.
Die Oberbank AG ist seit dem Geschäftsjahr 2005 Gruppenträger einer Unternehmensgruppe gem. § 9 KStG.
Bestehen mit Gruppenmitgliedern Ergebnisabführungsverträge, so stellen diese die nach § 9 Abs 8 KStG geforderte Vereinbarung über den Steuerausgleich dar.
Bestehen mit Gruppenmitgliedern keine Ergebnisabführungsverträge und erzielt das jeweilige Gruppenmitglied steuerliche Gewinne bzw. steuerliche Verluste, wird eine positive bzw. negative Steuerumlage in der Höhe des jeweils gültigen Körperschaftsteuersatzes an den Gruppenträger bzw. vom Gruppenträger geleistet.
| Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer während des Geschäftsjahres | 2012 | 2011 | |
|---|---|---|---|
| Angestellte | 1.892 | (1.925) | |
| Arbeiter | 21 | (21) |
betrugen zum 31.12.2012 T€ 649,0 (T€ 665,9), hievon T€ 97,4 (T€ 94,8) Haftungen. Die Kredite wurden zu marktüblichen Bedingungen gewährt. Die im Geschäftsjahr zurückgezahlten Beträge beliefen sich auf T€ 73,6 (T€ 51,1).
betrugen zum 31.12.2012 T€ 117,0 (T€ 116,0), hievon T€ 0,0 (T€ 0,0) Haftungen. Die Kredite wurden zu marktüblichen Bedingungen gewährt. Die im Geschäftsjahr zurückbezahlten Beträge beliefen sich auf T€ 16,4 (T€ 16,4).
| (Werte in Tausend Euro) | 2012 | 2011 | |
|---|---|---|---|
| der Vorstandsmitglieder (einschließlich ehemaliger Vorstands | |||
| mitglieder und ihrer Hinterbliebenen): | 2.148,2 | (1.985,4) | |
| der anderen Arbeitnehmer: | 13.110,8 | (12.694,9) |
Anhang für das Geschäftsjahr 2012
| Bezüge | |||
|---|---|---|---|
| (Werte in Tausend Euro) | 2012 | 2011 | |
| der Mitglieder des Vorstandes: | 1.430,3 | (1.865,2) | |
| der Mitglieder des Aufsichtsrates: | 203,6 | (155,5) | |
| ehemaliger Mitglieder des Vorstandes (einschließlich ihrer Hinterbliebenen): | 1.284,3 | (1.168,5) |
f) Die in diesem Geschäftsjahr tätigen Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates
gemäß § 239 Abs. 2 UGB sind auf Seite 147 angeführt.
Linz, am 5. März 2013 Der Vorstand
Generaldirektor Dr. Franz Gasselsberger, MBA
Direktor Direktor
Mag. Dr. Josef Weißl, MBA Mag. Florian Hagenauer, MBA
| Anschaffungs lungskosten Herstel- am 1.1.2012 EUR und |
Zugänge EUR |
chungen UmbU- EUR |
rungsdif- zen Wäh- EUR feren |
Abgänge EUR |
Zuschrei- bungen EUR |
kumulierte Abschrei- bungen EUR |
wert 31.12.2012 Buch |
wert 31.12.2011 Buch |
bungen des Geschäfts- Abschrei- jahres EUR |
|
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Schuldtitel öffent- licher Stellen und ähnliche Wertpapiere |
818.257.964,28 | 109.975.130,31 | -10.280.670,77 | 0,00 | 17.954.751,99 | 1.107.515,24 | -1.591.136,07 | 902.696.323,14 | 820.518.180,34 | 644.370,00 |
| Forderungen an Kreditinstitute |
36.675.047,28 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 26.985.047,28 | 38.200,00 | -260.500,00 | 9.988.700,00 | 37.207.707,28 | 0,00 |
| Forderungen an Kunden |
40.032.786,89 | 32.876,71 | 0,00 | 0,00 | 32.786,89 | 0,00 | 0,00 | 40.032.876,71 | 40.032.786,89 | 0,00 |
| bungen und andere verschrei- verzinsliche Wertpapiere Schuld fest |
1.652.210.635,96 | 60.616.722,60 | 10.280.670,77 | 0,00 | 403.147.308,00 | 2.074.305,00 | -6.692.222,08 | 1.328.727.248,41 | 1.659.733.387,29 | 226.251,19 |
| Aktien und andere verzins- liche Wertpapiere nicht fest |
74.031.620,70 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 74.031.620,70 | 74.031.620,70 | 0,00 |
| Beteiligungen | 277.142.604,58 | 994.365,26 | 0,00 | 0,00 | 2.667.077,49 | 0,00 | 17.029.631,02 | 258.440.261,33 | 268.959.111,37 | 8.846.137,81 |
| denen Unternehmen verbun- Anteile an |
488.008.449,04 | 16.621.257,61 | 0,00 | 0,00 | 933.241,65 | 0,00 | 9.878.635,76 | 493.817.829,24 | 478.129.813,28 | 0,00 |
| Immaterielle Ver- mögensgegen- stände |
13.664.136,08 | 1.026.681,99 | 0,00 | 35.288,86 | 11.390,27 | 0,00 | 11.564.724,22 | 3.149.992,44 | 3.805.839,31 | 1.690.205,06 |
| Sachanlagen | 276.250.571,60 | 3.939.283,98 | 0,00 | 347.909,08 | 6.390.379,57 | 0,00 | 184.722.004,50 | 89.425.380,59 | 97.450.228,33 | 11.477.224,57 |
| Summe | 3.676.273.816,41 | 193.206.318,46 | 0,00 | 383.197,94 | 458.121.983,14 | 3.220.020,24 | 214.651.137,35 | 3.200.310.232,56 | 3.479.868.674,79 | 22.884.188,63 |
Bestätigungsvermerk
Wir bestätigen nach bestem Wissen,
Linz, am 5. März 2013 Der Vorstand
Generaldirektor Dr. Franz Gasselsberger, MBA
Direktor Direktor
Mag. Dr. Josef Weißl, MBA Mag. Florian Hagenauer, MBA
| Generaldirektor | Direktor | Direktor |
|---|---|---|
| Dr. Franz Gasselsberger, | Mag. Dr. Josef Weißl, | Mag. Florian Hagenauer, |
| MBA | MBA | MBA |
Dr. Franz Gasselsberger, Mag. Dr. Josef Weißl, Mag. Florian Hagenauer,
| Grundsätzliche Geschäftspolitik | |||
|---|---|---|---|
| Interne Revision | |||
| Geschäftsabteilungen G | eschäftsabteilungen S | erviceabteilungen | |
| CIF (Corporate & International Finance) |
PKU (Privatkunden) |
KRM (Kredit-Management) |
|
| PAM (Private Banking & |
Risikocontrolling | ||
| GFM (Global Financial Markets) |
Asset Management) | ZSP (Zahlungsverkehrssysteme |
|
| PER | und zentrale Produktion) | ||
| (Personalabteilung) RUC (Rechnungswesen & Controlling) |
SEK (Sekretariat & Kommunikation) |
||
| ORG (Organisationsentwicklung, Strategie und Prozessmanagement) |
|||
| Regionale Geschäftsbereiche | Regionale Geschäftsbereiche | ||
| Südbayern Nordbayern Salzkammergut Linz-Hauptplatz Wels Wien |
Linz-Landstraße Innviertel Salzburg Niederösterreich Slowakei Tschechien Ungarn |
Ehrenpräsident Dr. Heinrich Treichl
Vorsitzender Dkfm. Dr. Hermann Bell
Stellvertreter des Vorsitzenden Konsul Generaldirektor KR Dkfm. Dr. Heimo Penker Konsul Direktor Peter Gaugg
KR Dr. Ludwig Andorfer Generaldirektor Dr. Luciano Cirinà Generaldirektor Dr. Wolfgang Eder o. Univ.- Prof. DDr. Waldemar Jud Präsident Senator Mag. Dr. Christoph Leitl Dipl.-Ing. DDr. h.c. Peter Mitterbauer Präsidentin Dr. Helga Rabl-Stadler KR Direktor Karl Samstag KR Dr. Herbert Walterskirchen Mag. Norbert Zimmermann
Arbeitnehmervertreter Wolfgang Pischinger, Vorsitzender des Zentralbetriebsrates der Oberbank AG Peter Dominici Mag. Armin Burger Roland Schmidhuber Elfriede Höchtel Josef Pesendorfer Herbert Skoff
Hofrat DDr. Marian Wakounig, Staatskommissär, bestellt mit Wirkung ab 1. August 2007 Amtsdirektorin Edith Wanger, Staatskommissär-Stellvertreterin, bestellt mit Wirkung ab 1. Juli 2002
Konsul Generaldirektor Dr. Franz Gasselsberger, MBA, Vorsitzender des Vorstandes Vorstandsdirektor Mag. Dr. Josef Weißl, MBA Vorstandsdirektor Mag. Florian Hagenauer, MBA
Oberbank AG Untere Donaulände 28, 4020 Linz Telefon: +43/(0)732/7802 DW 0 Telefax: +43/(0)732/78 58 10
SWIFT: OBKLAT2L Bankleitzahl: 15000 OeNB-Identnummer: 54801 DVR: 0019020 FN: 79063w UID: ATU22852606 ISIN Oberbank-Stammaktie: AT0000625108 ISIN Oberbank-Vorzugsaktie: AT0000625132
Internet: www.oberbank.com E-Mail: [email protected]
Investor Relations: Mag. Frank Helmkamp, Oberbank AG, Linz Redaktion: Abteilung Sekretariat Quellen Marktumfeld: WIFO, IHS und OeNB, Wien; DIW, Berlin; Ifo, München Redaktionsschluss: 28. März 2013
Disclaimer: Zukunftsbezogene Aussagen
148
Mit diesem Jahresfinanzbericht ist keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Aktien der Oberbank AG verbunden.
Auf ein eigenes Glossar im vorliegenden Jahresfinanzbericht wurde verzichtet, da entweder bekannte Begriffe verwendet wurden oder spezielle Termini direkt im Text erklärt werden.
Dieser Jahresfinanzbericht enthält Angaben und Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der Oberbank beziehen. Diese zukunftsbezogenen Aussagen werden üblicherweise mit Begriffen wie "schätzen", "erwarten", "planen", "rechnen", "zielen" etc. umschrieben. Die Prognosen stellen Einschätzungen dar, die auf Basis der zum 31. Dezember 2012 zur Verfügung stehenden Informationen getroffen wurden. Sollten die den Prognosen zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder Risiken – wie die im Risikobericht angesprochenen – eintreten, können die tatsächlichen Ergebnisse von den erwarteten Ergebnissen abweichen.
Building tools?
Free accounts include 100 API calls/year for testing.
Have a question? We'll get back to you promptly.