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Flughafen Wien AG

Quarterly Report May 21, 2013

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Quarterly Report

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1/2013 www.viennaairport.com Flughafen Wien AG Quartalsbericht

Kennzahlen der Flughafen-Wien-Gruppe

Betriebswirtschaftliche Kennzahlen in € Mio. (ausgenommen Mitarbeiter)

1-3/2013 1-3/2012 Veränd. in %
Gesamtumsatz 145,9 139,0 4,9
davon Airport 68,7 65,7 4,6
davon Handling 42,7 40,8 4,8
davon Retail & Properties 30,0 28,8 4,3
davon Sonstige Segmente 4,4 3,7 17,3
EBITDA 48,6 49,8 -2,3
EBITDA-Marge (in %) 1 33,3 35,8 -
EBIT 18,1 30,4 -40,5
EBIT-Marge (in %) 2 12,4 21,9 -
ROCE (in %) 3 0,8 1,4 -
Konzernergebnis nach Minderheiten 9,5 21,6 -55,9
Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit 47,7 31,6 51,1
Investitionen 4 6,5 10,9 -39,9
Ertragsteuern 2,6 6,5 -59,7
Mitarbeiter im Durchschnitt 5 4.357 4.525 -3,7
31.3.2013 31.12.2012 Veränd. in %
Eigenkapital 861,1 851,6 1,1
Eigenkapitalquote (in %) 43,1 41,3 -
Nettoverschuldung 689,0 719,6 -4,3
Bilanzsumme 1.999,1 2.061,8 -3,0
Gearing (in %) 80,0 84,5 -
Mitarbeiter zum Stichtag 4.256 4.306 -1,1

Branchenspezifische Verkehrskennzahlen

1-3/2013 1-3/2012 Veränd. in %
Gesamtpassagiere (in Mio.) 4,4 4,5 -1,7
davon Transferpassagiere (in Mio.) 1,4 1,4 -5,6
Flugbewegungen 52.226 56.238 -7,1
MTOW (in Mio. Tonnen) 6 1,8 1,9 -6,0
Fracht (Luftfracht und Trucking; in Tonnen) 60.036 65.278 -8,0
Sitzladefaktor (in %) 7 69,0 65,3 -

Börsetechnische Kennzahlen

Marktkapitalisierung (per 31.3.2013; in € Mio.) 975,5
Börsenkurs: Höchstwert in € (am 21.3.2013) 47,96
Börsenkurs: Tiefstwert in € (am 11.1.2013) 41,00
Börsenkurs: Wert per 31.3.2013 (in €) 46,45
Börsenkurs: Wert per 31.12.2012 (in €) 42,99

Finanzkalender

Halbjahresergebnis 2013 14. August 2013
1. - 3. Quartal 2013 14. November 2013

Abkürzungen (RICs) der Informationssysteme

Reuters VIE.VI
Bloomberg FLU:AV
Datastream O:FLU
ISIN AT0000911805
ÖKB-WKN 091180
ÖTOB FLU
ADR VIAAY

Börsenotierung

Wien
Frankfurt (Xetra)
London (SEAQ International)
New York (ADR)

Erläuterungen:

1) EBITDA-Marge (Earnings before Interest, Taxes, Depreciation and Amortisation) = Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen / Umsatzerlöse 2) EBIT-Marge (Earnings before Interest and Taxes) = Ergebnis vor Zinsen und Steuern / Umsatzerlöse 3) ROCE (Return on Capital Employed after Tax) = (EBIT abzüglich zurechenbare Steuern) / durchschnittliches Capital Employed 4) Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen inklusive Rechnungkorrekturen Vorjahre 5) Personalstand im Jahresdurchschnitt gewichtet nach Beschäftigungsgrad inklusive Lehrlinge, exklusive Mitarbeiter ohne Bezug (Karenz, Bundesheer, etc.), Vorstände und Geschäftsführer 6) MTOW: Maximum Take off Weight (Höchstabfluggewicht) der Luftfahrzeuge 7) Sitzladefaktor: Gesamtpassagiere/angebotene Sitzplatzkapazität

Inhalt

  • ______ Brief des Vorstands
  • ______ Konzernzwischenlagebericht
  • ______ Ergebnis nach Segmenten
  • ______ Verkürzter Konzernzwischenabschluss zum 31. März 2013
  • _ ____ Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
  • _ ____ Konzern-Gesamtergebnisrechnung
  • _ ____ Konzern-Bilanz
  • _____ Konzern-Geldflussrechnung
  • _ ____ Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals
  • ______ Ausgewählte erläuternde Anhangsangaben
  • ______ Erklärung des Vorstands

S e h r g e e h r t e Aktionäre!

Das Jahr 2013 bringt für die Luftfahrtbranche viele Herausforderungen. Unser Unternehmen erzielte im ersten Quartal 2013 trotz leicht rückläufiger Passagierzahlen und eines Extremwinters ein deutliches Umsatzplus (+4,9 %). Aufgrund eines stabilen EBITDAs konnte die Nettoverschuldung weiter deutlich reduziert werden. Die gegenüber Q1/2012 erstmalige planmäßige Abschreibung für den Check-in 3 reduzierte erwartungsgemäß das Quartals-EBIT bzw. Nettoergebnis deutlich. Trotz einer nunmehr reduzierten Passagierprognose bekräftigen wir ausdrücklich die bisherige Guidance für unsere Finanzziele 2013.

In den ersten drei Monaten 2013 verzeichnete auch der Flughafen Wien, ähnlich wie andere europäische Flughäfen, einen leichten Passagierrückgang von 1,7 % auf 4.411.228 Passagiere. Grund dafür waren neben dem fehlenden Schalttag und Streiks in Deutschland vor allem die extremen winterlichen Wetterverhältnisse im Jänner und Februar, mit Schneemengen, die mehr als das Dreifache eines durchschnittlichen Winters erreichten.

Weiters wirkten sich Kapazitätseinschränkungen bei Airlines aus, beispielsweise durch die Montage neuer Sitze in den Langstreckenflugzeugen der Austrian Airlines Group.

Bei den Flugbewegungen gab es ebenfalls einen Rückgang. Sie sanken gegenüber Q1/2012 um 7,1 % auf 52.226 Starts bzw. Landungen. Das Frachtvolumen sank um 8,0 % auf 60.036 Tonnen.

Trotz des Minus bei Passagieren, Flugbewegungen und Fracht konnte die Flughafen-Wien-Gruppe ihren Umsatz im ersten Quartal 2013 um 4,9 % auf € 145,9 Mio. steigern. Haupttreiber dieser Entwicklung waren eine Erhöhung des Sicherheitsentgelts sowie Mehreinnahmen aus der Enteisung von Luftfahrzeugen. Auch bei den Erträgen aus Retail & Properties konnte ein Plus verbucht werden. Das EBITDA lag trotz der höheren Betriebsaufwendungen mit € 48,6 Mio. fast auf Vorjahresniveau (Q1/2012: € 49,8 Mio.).

Das EBIT reduzierte sich plangemäß auf € 18,1 Mio. (-40,5 %). Der Grund dafür liegt in der planmäßigen Abschreibung für den Check-in 3, die mit der Terminal-Eröffnung im Juni 2012 begonnen hat. Die Abschreibungen stiegen daher im ersten Quartal um € 13,7 Mio. und führen dementsprechend im Vorjahresvergleich zu einem deutlichen EBIT-Rückgang.

Auch das Konzernergebnis entwickelte sich plangemäß und reduzierte sich auf € 9,5 Mio. (Q1/2012: € 21,6 Mio.). Hier schlägt sich zusätzlich zu den Abschreibungen noch die Zinsbelastung für den neuen Terminal in Höhe von € 4,6 Mio. nieder. Zur Erinnerung: bis zum Ende des Q1/2012 wurden diese Aufwendungen als Bauzeitzinsen aktiviert. Durch die Reduktion der Verschuldung und günstigere Zinsen konnte aber fast die Hälfte dieses Effekts im Q1/2013 kompensiert werden.

Die Bilanzstruktur der Flughafen-Wien-Gruppe (FWAG) hat sich weiter verbessert. Die Nettoverschuldung konnte um weitere € 30,6 Mio. auf € 689,0 Mio. gedrückt werden. Der Free-Cash-Flow erreichte im ersten Quartal 2013 € 30,6 Mio. (Q1/2012: minus € 3,7 Mio.) und unterstreicht die starke Selbstfinanzierungskraft des Unternehmens.

Der Shopping- und Gastrobereich wartet mit einem erweiterten Angebot auf. Die letzten freien Flächen werden noch im Sommer in Betrieb genommen.

Auch seitens unseres wichtigsten Kunden, der Austrian Airlines Group, gibt es positive Neuigkeiten. Die Austrian bekam seitens der Lufthansa die Zusage für einen neuen Langstreckenjet vom Typ Boeing 777 ab Frühjahr 2014. Das ist ein starkes Signal dafür, dass die Lufthansa in das Gelingen des Turn-around ihrer österreichischen Tochter vertraut.

Was heißt das in Summe für unser Unternehmen? Für das Jahr 2013 rechnet die FWAG aufgrund der Airlinestrategie einer Kapazitätsanpassung mit einem geringeren Wachstum bei den Passagieren. War unsere Prognose bisher ein Passagierplus 2013 von 1 % bis 2 %, so passen wir diese nunmehr auf eine Bandbreite von minus 1 % bis plus 1 % an. Ein eventueller Rückgang der Passagierzahlen wird in erster Linie bei den Transferpassagieren erwartet, die aufgrund des geltenden Incentiveschemas einen vergleichsweise geringeren Umsatz- und Ergebnisbeitrag leisten.

Auch der Rückgang bei den Bewegungen wird deutlicher ausfallen als das bisher erwartete Minus von 1,5 % bis 2,5 %. Die FWAG rechnet nunmehr mit einem Minus von 4 % bis 6 %. Das Höchstabfluggewicht (MTOW) wird nicht wie bisher erwartet stagnieren, sondern leicht sinken.

Trotz der leicht reduzierten Verkehrsprognose hält die FWAG an der Finanz-Guidance für das Geschäftsjahr 2013 fest. Demnach werden die Umsätze auch dann über € 625 Mio, das EBITDA über € 230 Mio. und der Periodenüberschuss über € 65 Mio. liegen, wenn die Passagierentwicklung an der Untergrenze der oben angegebenen Bandbreite liegt. Diese Einschätzung basiert auch auf den bereits eingeleiteten Rationalisierungs- und Kostensenkungsmaßnahmen. Abschließend möchten wir unseren Aktionären und Kunden für ihr Vertrauen danken, ebenso wie allen unseren Mitarbeitern für ihr vorbildliches Engagement und ihre hohe Professionalität.

Schwechat, am 13. Mai 2013

Der Vorstand

Dr. Günther Ofner Mag. Julian Jäger

Mitglied des Vorstandes, CFO Mitglied des Vorstandes, COO

Konzernzwischenlagebericht Q1/2013

Umsatz steigt trotz Passagier-Minus

Passagierrückgang vor allem im Transfer-Bereich

In den ersten drei Monaten 2013 verzeichnete der Flughafen Wien einen Passagierrückgang gegenüber Q1/2012 von 1,7 % auf 4.411.228 Passagiere. Neben Kapazitätsreduktionen der Airlines sowie den außergewöhnlich starken Schneefällen in Europa im Jänner und Februar waren für dieses Minus auch die Folgen der Streiks in Deutschland verantwortlich. Fallen im Durchschnitt eines Wintermonats rund 17 cm Schnee, so waren es im ersten Quartal 2013 über 178 cm. Alleine der Februar erreichte mit 82 cm so viel wie eine gesamte durchschnittliche Wintersaison von November bis März. Zusätzlich belastete der gegenüber dem Vorjahr fehlende Schalttag die Passagierentwicklung. Bereinigt um diesen Effekt blieb das Passagieraufkommen im Februar 2013 im Vergleich zum Vorjahr stabil. Der März entwickelte sich mit einem Passagierwachstum von 0,3 % auch dadurch leicht positiv, dass Ostern 2013 bereits in den März fiel. Im Vergleich zu Q1/2012 wurden aufgrund der Neuausstattung der Langstreckenflotte und der Flottenharmonisierung seitens unseres wichtigsten Kunden, der Austrian Airlines Group, weniger Kapazitäten angeboten. Auch das Passagieraufkommen des zweiten Home Carrier NIKI lag deutlich unter dem Vorjahr, da sich dessen Fokus durch eine strategische Neuausrichtung von Osteuropa-Destinationen hin zu Urlaubsdestinationen im Sommer verschiebt.

Die Anzahl der abfliegenden Passagiere (Linie und Charter) nach Osteuropa ging im Vergleich zu Q1/2012 leicht um 0,1 % zurück; ihr Anteil beträgt 19,9 %. Jene nach Westeuropa verzeichnete ein Minus von 1,5 %, der Anteil beträgt 67,1 %. Die Abflüge von Passagieren zu Destinationen im Nahen und Mittleren Osten haben sich mit einem Zuwachs von 2,9 % hingegen ebenso positiv entwickelt wie der Linien- und Charterverkehr nach Afrika mit Zuwächsen in Höhe von 12,6 %. Die Anzahl der abfliegenden Passagiere nach Südamerika konnte im Vergleichszeitraum – freilich von niedriger Basis – sogar verdoppelt werden. Destinationen im Fernen Osten zogen dagegen um 12,7 % weniger Reisende an. Bei den Transferpassagieren verzeichnete der Flughafen Wien einen Rückgang von 5,6 % im Vergleich zu Q1/2012.

Die genannten Einflüsse sorgten dafür, dass die Austrian Airlines Group im ersten Quartal um 2,1 % weniger Passagiere beförderte. Der Anteil der Austrian Airlines Group am Gesamtpassagieraufkommen betrug von Jänner bis März 2013 49,2 %. Auch die Gesamtpassagierzahlen von NIKI und airberlin sanken im ersten Quartal 2013 um 11,8 % bzw. 7,3 %.

Das Höchstabfluggewicht (MTOW) war mit 1.750.592 Tonnen um 6,0 % niedriger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Dieser Rückgang ist auf eine geringere Anzahl an Flugbewegungen (-7,1 %) zurückzuführen. Das Frachtvolumen (Luftfracht und Trucking) sank um 8,0 % auf 60.036 Tonnen. Der Sitzladefaktor verbesserte sich auf 69,0 % nach 65,3 % in Q1/2012 und spiegelt vor allem die höhere Kapazitätsauslastung der Austrian Airlines Group wider.

Umsat zanstieg um 4,9 %

Im ersten Quartal 2013 konnte die Flughafen-Wien-Gruppe ihren Umsatz um 4,9 % auf € 145,9 Mio. (Q1/2012: € 139,0 Mio.) steigern. Dieses Plus ist auf das höhere Sicherheitsentgelt, höhere Einzelleistungen im Bereich der Enteisung sowie auf gestiegene Umsätze aus der Vermietung von Werbeflächen und höhere Parkerlöse zurückzuführen. Aufgrund des erwähnten Rückgangs von Flugbewegungen und MTOW reduzierten sich die Erlöse aus dem Landeentgelt.

Positive Entwicklung der Segmente

Die externen Umsätze des Segments Airport stiegen im ersten Quartal 2013 um € 3,0 Mio. oder 4,6 % auf € 68,7 Mio., hauptsächlich aufgrund der Anhebung des Sicherheitsentgelts ab Juni des Vorjahres. Im Segment Handling stiegen die Erlöse aus Einzelleistungen insbesondere durch die höhere Anzahl an Flugzeugenteisungen, während der Umsatz des Bereichs Fracht durch geringere Mengen weiterhin rückläufig ist. In Summe erzielte das Segment Handling Erlöse von € 42,7 Mio. Mit einer Steigerung von 4,3 % erzielte das Segment Retail & Properties einen Umsatz von € 30,0 Mio. Das Segment Sonstige Segmente konnte vor allem durch den Verkauf von Sicherheitsequipment ein Umsatzplus in Höhe von 17,3 % auf € 4,4 Mio. erwirtschaften.

Ertragslage

Neben der positiven Entwicklung der Umsatzerlöse (+4,9 %) stiegen auch die sonstigen betrieblichen Erträge im Vergleich zum Vorjahr um € 1,1 Mio. auf € 5,6 Mio. Wichtigster Faktor war dabei die Auflösung von Rückstellungen aufgrund des positiven Ausgangs eines Prozesses.

Insgesamt war das erste Quartal 2013 von den bereits beschriebenen Sondereffekten Streiks, Kapazitätsrücknahmen wichtiger Airlines und extremem Wetter geprägt: Die intensiven Schneefälle im Jänner und Februar 2013 sorgten für erhebliche Behinderungen und deutlich höhere Kostenbelastungen im europäischen Luftverkehr.

Aufwendungen

Die Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen sind im Vergleich zum Vorjahr aufgrund des höheren Verbrauchs an Enteisungsmittel durch die extremen Wetterverhältnisse – einerseits für die Flugzeugenteisung, andererseits für die Enteisung der Pisten und Vorfeldflächen – um 47,1 % gestiegen. Die Inbetriebnahme des neuen Terminalgebäudes Check-in 3 führte zu einem Anstieg der Energieaufwendungen um 8,6 % auf € 6,8 Mio.

In den ersten drei Monaten 2013 wurden durchschnittlich 4.357 Mitarbeiter (Q1/2012: 4.525 Mitarbeiter) beschäftigt, das entspricht einem Minus von 3,7 %. Der Personalaufwand stieg im ersten Quartal 2013 um € 3,0 Mio. auf € 63,1 Mio. Diese Erhöhung resultiert aus dem Fortwirken kollektivvertraglicher Erhöhungen vom Mai 2012 und vor allem aus der höheren Einsatzdichte des Winterdienstes. Die Maßnahmen zur Erhöhung der Produktivität im Personalbereich werden weiterhin fortgesetzt.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich geringfügig um 2,4 % auf € 22,3 Mio. Die Verdoppelung der Terminalfläche durch Check-in 3 führte zu höheren Wartungs- und Instandhaltungsaufwendungen. Der Abtransport der immensen Schneemengen zu Beginn des Jahres führte zu einem Anstieg der Transportkosten um € 1,1 Mio. Diesen Kostenerhöhungen stehen um € 0,8 Mio. geringere Miet- und Pachtaufwendungen und um € 0,9 Mio. geringere Marketing- & Marktkommunikationsaufwendungen gegenüber.

EBITDA mit € 48,6 Mio. nur leicht unter Vorjahresniveau

Trotz der negativen Effekte verschlechterte sich das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) nur geringfügig um 2,3 % auf € 48,6 Mio. gegenüber Q1/2012. Es blieb damit trotz im Vergleich zum Vorjahr höherer betrieblicher Aufwendungen durch die starken Schneefälle und die erweiterten Terminalflächen des Check-in 3 stabil. Die EBITDA-Marge fiel um 2,5 Prozentpunkte auf 33,3 %.

EBIT sinkt im Rahmen der Erwartungen auf € 18,1 Mio. – planmäßige Abschreibung Check-in 3 belastet

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wird im Vorjahresvergleich erstmals durch die planmäßige Abschreibung des neuen Terminals Check-in 3 mit € 13,7 Mio. belastet und belief sich auf € 18,1 Mio. nach € 30,4 Mio. in Q1/2012 (-40,5 %). Die EBIT-Marge reduzierte sich dementsprechend von 21,9 % auf 12,4 %.

Finanzergebnis bei minus € 6,0 Mio. – im Vergleich zu Q1/2012 entfallen Bauzeitzinsen

Die Entwicklung des Finanzergebnisses von minus € 2,4 Mio. auf minus € 6,0 Mio. ist im Wesentlichen auf den Anstieg der Zinsaufwendungen zurückzuführen. Der Mehrbelastung durch den Wegfall der Aktivierung von Bauzeitzinsen (Q1/2012: € 5,9 Mio.) steht eine Reduktion der Zinsaufwendungen für Finanzverbindlichkeiten gegenüber. In Summe stiegen die Zinsaufwendungen daher nur von € 3,4 Mio. auf € 6,8 Mio. Die anteiligen Periodenergebnisse der at-Equity-bilanzierten Unternehmen beliefen sich in den ersten drei Monaten 2013 auf € 0,3 Mio. (Q1/2012: € 0,2 Mio.).

Ergebnis je Aktie: € 0,45

Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) belief sich auf € 12,1 Mio. nach € 28,1 Mio. in der Vergleichsperiode 2012. Nach Abzug der Steuerbelastung von € 2,6 Mio. (Q1/2012: € 6,5 Mio.) betrug das Periodenergebnis für die ersten drei Monate 2013 erwartungsgemäß € 9,5 Mio. (Q1/2012: € 21,6 Mio.). Dies entspricht einem Rückgang von 55,9 %. Der den Gesellschaftern der Muttergesellschaft zustehende Periodengewinn ist um 55,9 % auf € 9,5 Mio. gesunken. Das Ergebnis je Aktie betrug € 0,45 nach € 1,03 im Vorjahr. Die Anzahl ausstehender Aktien blieb unverändert.

Finanzlage, Vermögens- und Kapitalstruktur

Nettoverschuldung sinkt auf € 689,0 Mio. (Ende 2012: € 719,6 Mio.)

Die Finanzlage, Vermögens- und Kapitalstruktur verbesserten sich im Vergleich zum 31. Dezember 2012 weiter. Die Eigenkapitalquote konnte von 41,3 % auf 43,1 % gesteigert werden. Die Nettoverschuldung ist mit € 689,0 Mio. um € 30,6 Mio. deutlich niedriger als zum 31. Dezember 2012. Damit verbesserte sich auch das Gearing von 84,5 % auf 80,0 %.

Deutlich verbesserter Free-Cash-Flow: € +30,6 Mio. (Q1/2012: minus € 3,7 Mio.)

Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um € 15,9 Mio. auf € 12,1 Mio. Dieser Reduktion steht jedoch ein Anstieg der Abschreibungen (inklusive Wertminderungen) des Anlagevermögens um € 11,1 Mio. – hauptsächlich durch die Inbetriebnahme des neuen Terminals Check-in 3 – auf € 30,2 Mio. entgegen. Der Reduktion der Forderungen um € 1,0 Mio. sowie der Verbindlichkeiten um € 1,9 Mio., steht eine Erhöhung der Rückstellungen um € 7,9 Mio. aufgrund einer späteren Auszahlung von Incentive-Gutschriften gegenüber. Durch den erhöhten Enteisungsmittelverbrauch reduzierten sich die Vorräte um € 0,7 Mio. Nach Berücksichtigung von Gewinnen aus dem Abgang von Anlagevermögen sowie der Ertragssteuerzahlungen ergibt sich somit ein Netto-Geldfluss aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von € 47,7 Mio. nach € 31,6 Mio. in Q1/2012, was einem Plus von 51,1 % entspricht.

Der Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit beläuft sich auf minus € 17,1 Mio. nach minus € 35,3 Mio. im Q1/2012, in welchem intensiv an der Fertigstellung des neuen Terminals Check-in 3 gearbeitet wurde. In der Berichtsperiode erfolgten Auszahlungen für Anlagenzugänge (ohne Finanzanlagen) in Höhe von € 17,4 Mio. (Q1/2012: € 35,5 Mio.). Der Free Cash Flow (Netto-Geldfluss aus laufender Geschäftstätigkeit minus Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit) verbesserte sich daher im ersten Quartal von minus € 3,7 Mio. auf plus € 30,6 Mio.

Der Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit im ersten Quartal 2013 in Höhe von minus € 68,5 Mio. (Q1/2012: minus € 64,0 Mio.) ist auf die Tilgung von Finanzverbindlichkeiten zurückzuführen.

Somit beträgt die Veränderung des Finanzmittelbestands minus € 37,9 Mio. und führt zu einem Finanzmittelbestand zum Stichtag 31. März 2013 in Höhe von € 2,5 Mio. (31. Dezember 2012: € 40,4 Mio.).

Bilanzaktiva

Das langfristige Vermögen ist seit dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2012 um € 24,0 Mio. auf € 1.887,7 Mio. gesunken. Den Zugängen in Höhe von € 6,5 Mio. für immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und als Finanzinvestition gehaltene Immobilien stehen Abschreibungen in Höhe von € 30,5 Mio. (Q1/2012: € 19,3 Mio. inkl. Wertminderungen) gegenüber. Die Beteiligungen an at-Equity-bilanzierten Unternehmen erhöhten sich um die anteiligen Periodenergebnisse in Höhe von € 0,3 Mio. auf € 95,0 Mio. Die sonstigen finanziellen Vermögenswerte reduzierten sich aufgrund der Tilgung von Ausleihungen um € 0,2 Mio.

Das kurzfristige Vermögen verringerte sich deutlich um € 38,7 Mio. auf € 111,4 Mio. Das ist nahezu zur Gänze auf den Rückgang bei den Zahlungsmitteln und -äquivalenten in Höhe von € 37,9 Mio. zurückzuführen, der sich aus der Tilgung von Finanzschulden einerseits und andererseits aus einem effektiven Liquiditätsmanagement ergibt. Aufgrund des gestiegenen Enteisungsmittelverbrauchs wurden Vorräte abgebaut, die sich insgesamt um € 0,7 Mio. auf € 3,7 Mio. reduzierten. Die Wertpapiere des kurzfristigen Vermögens sind im Vergleich zum Bilanzstichtag nahezu unverändert und beliefen sich auf € 29,7 Mio. Die Forderungen und sonstigen Vermögenswerte reduzierten sich leicht um € 0,1 Mio. und betrugen zum Stichtag 31. März 2013 € 75,5 Mio.

Bilanzpassiva – Eigenkapitalquote steigt auf 43,1 % (2012: 41,3 %)

Das Eigenkapital verzeichnete ausgehend vom Bilanzstichtag zum 31. Dezember 2012 aufgrund des Periodenergebnisses des ersten Quartals (€ 9,5 Mio.) einen Anstieg von 1,1 % auf € 861,1 Mio. Die nicht beherrschenden Anteile zum 31. März 2013 betreffen die Anteile des Mitgesellschafters RZB Holding GmbH an der slowakischen Tochtergesellschaft BTS Holding a.s., Bratislava. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich durch das positive Periodenergebnis und durch die Senkung der Bilanzsumme infolge von Schuldentilgungen auch im ersten Quartal 2013 und betrug 43,1 % nach 41,3 % zum Jahresende 2012.

Die Senkung der langfristigen Schulden um 6,1 % auf € 783,2 Mio. resultiert vorrangig aus Umbuchungen der Tilgungen für Finanzverbindlichkeiten des nächsten Jahres in die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten. Während die langfristigen Rückstellungen im Wesentlichen durch die Dotationen für Personalrückstellungen um € 1,9 Mio. stiegen, konnten die übrigen Verbindlichkeiten im Vergleich zum 31. Dezember 2012 um € 1,5 Mio. abgebaut werden. Die langfristigen latenten Steuern stiegen im Vergleich zum 31. Dezember 2012 um € 0,4 Mio. auf € 23,8 Mio., vorrangig aufgrund von temporären passiven Latenzen aus Abschreibungen.

Die kurzfristigen Schulden reduzierten sich um € 21,1 Mio. auf € 354,8 Mio. Während die übrigen Rückstellungen um 6,6 % oder € 5,7 Mio. gesunken sind, erhöhte sich die Steuerrückstellung vorrangig aufgrund der Periodenergebnisse der Tochtergesellschaften auf € 10,1 Mio. Aufgrund der vereinbarten Fälligkeiten wurde zum Stichtag 31. März 2013 ein Teil der bis dato als langfristig ausgewiesenen Finanzverbindlichkeiten in die kurzfristigen Schulden umgegliedert. Im ersten Quartal wurden € 50,0 Mio. des Darlehens im Rahmen des Unternehmensliquiditätsstärkungsgesetzes (ULSG) getilgt und Barvorlagen von € 20,0 Mio. auf € 4,6 Mio. reduziert. Die Lieferantenverbindlichkeiten erhöhten sich leicht um € 0,4 Mio. auf € 70,0 Mio. Die übrigen Verbindlichkeiten sind im Vergleich zum Jahresende 2012 mit € 58,8 Mio. nahezu unverändert.

Investitionen

Auch im ersten Quartal 2013 wurde weiter an dem bedarfsgerechten Ausbau der Flughafeninfrastruktur gearbeitet. Insgesamt wurden in den ersten drei Monaten € 6,5 Mio1 investiert, wovon € 1,8 Mio. auf den Ausbau eines Speditionsgebäudes am Standort und € 1,4 Mio. auf die Sanierung der Piste 16/34 entfielen. Auch in den kommenden Monaten wird weiter intensiv an der Modernisierung der Terminals und der Fertigstellung der Pistensanierung gearbeitet.

1) In der Berichtsperiode wurden Rechnungskorrekturen (Abstriche) in Höhe von € 4,7 Mio. durchgeführt.

Risiken der zukünf tigen Ent wicklung

Eine Herausforderung für den Flughafen Wien stellt der von der Europäischen Kommission vorgestellte Verordnungsentwurf zur weiteren Liberalisierung der Bodenverkehrsdienste dar. Dieser sieht unter anderem eine Zulassung von zumindest drei Agents (derzeit zwei) im Ramp Handling sowie das Recht der Airlines, das Handling selbst durchzuführen, vor. Dadurch würde der Wettbewerbsdruck weiter zunehmen und das Risiko, Marktanteile an Mitbewerber zu verlieren, steigen. Der von der Kommission vorgelegte Entwurf wurde zwar vom Europäischen Parlament in der Sitzung am 12. Dezember 2012 nicht angenommen, jedoch stimmte das Europaparlament am 16. April 2013 für den Vorschlag, an Flughäfen ab einem Passagieraufkommen von jährlich 15 Mio. oder einem Frachtaufkommen von über 200.000 Tonnen pro Jahr mindestens drei Unternehmen, die Bodendienstleistungen (Gepäck- und Frachtabfertigung, Vorfeldund Betankungsdienste) anbieten, zuzulassen. Die maximale Übergangsfrist wurde mit 6 Jahren, also bis Ende 2019, festgesetzt. Die weiteren Entwicklungen werden seitens des Managements beobachtet und berücksichtigt.

Für die restlichen neun Monate des Geschäftsjahres 2013 betreffen wesentliche Risiken und Ungewissheiten die künftige Entwicklung der Wirtschaftslage im Allgemeinen und der Luftfahrtindustrie im Besonderen. Kapazitätskürzungen der Airlines und weitere Streiks sowohl des Airline-Personals, als auch des Boden- bzw. Sicherheitspersonals anderer Flughäfen können nachteilige Effekte auf die weitere Umsatzentwicklung der Flughafen-Wien-Gruppe (FWAG) haben. Auch politische Einflussfaktoren wie militärische Konflikte oder natürliche Risiken wie etwa Pandemien könnten sich negativ auf die wirtschaftliche Lage der FWAG auswirken. Im Rahmen des unternehmensweiten Risikomanagement-Systems werden alle wesentlichen Geschäftsrisiken systematisch quantifiziert und erfasst und entsprechende Risikominderungspläne überwacht.

Im Zusammenhang mit dem Bau des Check-in 3 sind alle offenen, nicht anerkannten Honorarforderungen aus Anlass des Rücktritts von Verträgen mit Ausnahme eines Falles, positiv abgeschlossen worden. Darüber hinaus werden Schadenersatzansprüche gegen Auftragnehmer geprüft. Von den technischen Sachverständigen wurden mögliche Schadenersatzforderungen wegen ungerechtfertigter Kostenerhöhungen in Millionenhöhe festgestellt. In 2011 wurde in diesem Zusammenhang eine Wertberichtigung in Höhe von € 31,6 Mio. vorgenommen. Mit einer Versicherung konnte bereits eine Einigung auf Zahlung von € 11,1 Mio. erzielt werden, zudem gaben Auftragnehmer einen Forderungsverzicht über insgesamt € 3,0 Mio. ab. Ein Auftragnehmer hat ebenfalls bereits € 7,6 Mio. rücküberwiesen. Die FWAG wird auch 2013 die Schadenersatzansprüche gegen die betroffenen Auftragnehmer mit Nachdruck weiterverfolgen. In diesem Zusammenhang sind auch Ermittlungen der Staatsanwaltschaft im Gange.

Die Umweltverträglichkeitsprüfung zur Errichtung einer 3. Piste konnte in erster Instanz positiv abgeschlossen werden. Mit Bescheid vom 10. Juli 2012 wurde der FWAG die Genehmigung zur Errichtung und zum Betrieb des Vorhabens "Parallelpiste 11R/29L" erteilt. Die erstinstanzliche Entscheidung schreibt 460 Auflagen zum Schutz der BürgerInnen und der Umwelt vor. Die Rechtsmittelfrist endete am 24. August 2012 und es gab von 28 Parteien Rechtsmittel gegen den Bescheid. Über diese Rechtsmittel wird der Umweltsenat als zweite Instanz entscheiden. Sollte die Entscheidung nicht mehr 2013 getroffen werden, geht die Zuständigkeit auf die neuen Verwaltungsgerichte über. Wann eine rechtskräftige Entscheidung vorliegen wird, lässt sich derzeit nicht mit Gewissheit vorhersagen.

Auf Basis der heute abschätzbaren Passagierentwicklung erreicht der Flughafen Wien seine Kapazitätsgrenze nach dem Jahr 2020, weshalb das Projekt der Parallelpiste mit Nachdruck verfolgt wird, um eine rechtzeitige Verfügbarkeit sicherzustellen. Nach Vorliegen des rechtskräftigen Bescheids wird die Flughafen Wien AG auf Basis der erwarteten Passagier- und Flugbewegungsentwicklung, sowie einer Wirtschaftlichkeitsrechnung die Entscheidung über die Realisierung treffen. Im Falle einer Aufhebung des Bescheides durch den Umweltsenat bzw. der Nichtrealisierung des Projekts wären die aktivierten Kosten inklusive Lärmschutzprogramm abzuschreiben.

Sämtliche Bewertungen von Vermögensgegenständen erfolgten unter der Prämisse des Fortbestehens der Drehscheibenfunktion des Flughafen Wien als Ost-West-Hub.

Sonstige Angaben

Betreffend die Angaben zu wesentlichen Geschäften mit nahestehenden Unternehmen bzw. Personen verweisen wir auf Punkt 8 der Anhangsangaben zum Konzernzwischenabschluss.

Finanz-Guidance für 2013 bestätigt

Unter anderem aufgrund der Tatsache, dass 2013 Ostern bereits im März war, als auch aufgrund von Kapazitätsreduktionen der Airlines, sank die Gesamtzahl der abgefertigten Passagiere im April 2013 auf 1.796.645, ein Minus von 4,9 % gegenüber dem April 2012. Die Flugbewegungen sanken um 6,3 %, und das Höchstabfluggewicht (MTOW) verzeichnete einen Rückgang von 6,0 %. Das Frachtaufkommen reduzierte sich um 5,9 %.

Für das Jahr 2013 rechnet die FWAG aufgrund der Airlinestrategie in Richtung eines geringeren Kapazitätswachstums mit einem geringeren Wachstum bei den Passagieren und nimmt seine Prognose für das Passagierwachstum 2013 von bisher 1 % bis 2 % auf nunmehr minus 1 % bis plus 1 % zurück. Ein eventueller Rückgang der Passagierzahlen wird in erster Linie bei den Transferpassagieren erwartet, die aufgrund des geltenden Incentiveschemas einen vergleichsweise geringeren Umsatz- und Ergebnisbeitrag leisten.

Auch der Rückgang bei den Bewegungen wird deutlicher ausfallen als das bisher erwartete Minus von 1,5 % bis 2,5 %. Die FWAG rechnet nunmehr mit einem Minus von 4 % bis 6 %. Das Höchstabfluggewicht (MTOW) wird nicht wie bisher erwartet stagnieren, sondern leicht sinken.

Trotz der reduzierten Verkehrsprognose hält die FWAG an der Finanz-Guidance für das Geschäftsjahr 2013 fest. Demnach werden die Umsätze auch dann über € 625 Mio, das EBITDA über € 230 Mio. und der Periodenüberschuss über € 65 Mio. liegen, wenn die Passagierentwicklung an der Untergrenze der oben angegebenen Bandbreite liegt. Diese Einschätzung basiert auf den bereits eingeleiteten Rationalisierungs- und Kostensenkungsmaßnahmen und unter Berücksichtigung der aktuellen Verkehrsprognose. Die Erträge aus MTOW und Bewegungen beeinflussen nur zu einem geringen Ausmaß die Umsatzentwicklung. Für das Jahr 2013 gehen wir weiterhin von Gesamtinvestitionen in Höhe von rund € 115 Mio. aus.

Im April 2013 genehmigte der Aufsichtsrat der Lufthansa die Anschaffung einer zusätzlichen Boeing 777-200 ER für die Austrian Airlines Group, welche von einer international

renommierten Leasing-Gesellschaft angemietet wird. Somit wird die Langstrecken-Flotte ab Sommer 2014 auf elf Flugzeuge aufgestockt und stärkt neben den wichtigen zentral- und osteuropäischen Destinationen auch das Langstrecken-Angebot ab Flughafen Wien.

Schwechat, am 13. Mai 2013

Der Vorstand

Dr. Günther Ofner Mag. Julian Jäger Mitglied des Vorstandes, CFO Mitglied des Vorstandes, COO

Segmente1 in € Mio. 1–3/2013 1–3/20122 Veränderung in %
Airport
Externe Umsätze 68,7 65,7 4,6
EBITDA 20,0 26,7 -24,9
EBIT -2,1 15,0 n.a.
Handling
Externe Umsätze 42,7 40,8 4,8
EBITDA 9,1 6,7 34,9
EBIT 7,7 5,3 44,6
Retail & Properties
Externe Umsätze 30,0 28,8 4,3
EBITDA 20,1 19,5 3,2
EBIT 16,4 16,0 2,4
Sonstige
Externe Umsätze 4,4 3,7 17,3
EBITDA 5,0 2,0 157,8
EBIT 1,7 -0,8 n.a.

Ergebnis nach Segmenten

1) Zur Überleitung der Segmentergebnisse siehe Anhang Seite 28. 2) angepasst

Allgemeine Informationen

Der Betrieb des VIP & Business-Centers ist seit 01. Jänner 2013 in der Tochtergesellschaft Vienna Aircraft Handling Gesellschaft m.b.H. (VAH) angesiedelt, um Synergieeffekte zu lukrieren. Das vormals im Segment Airport ausgewiesene Geschäft ist daher nun dem Segment Handling zugeordnet. Dienstleistungen für Tochtergesellschaften, die im Sonstigen Segment ausgewiesen werden, sind nun ebenfalls in diesem Segment (vormals Segment Airport) dargestellt. Die Segmentinformationen für 2012 wurden entsprechend angepasst.

Im Segment Airport konnte insbesondere aufgrund höherer externer Erlöse aus dem Sicherheitsentgelt ein Umsatzplus generiert werden. Dieser positiven Entwicklung stehen geringere Einnahmen aufgrund schwächerer Passagier- und Verkehrszahlen, sowie höhere Aufwendungen, verursacht durch den harten Winter gegenüber, die die EBITDA-Entwicklung beeinträchtigen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wurde im Vorjahresvergleich erstmals durch die Abschreibungen des neuen Terminals Check-in 3 belastet.

Im Segment Handling wurde insbesondere infolge höherer Enteisungsleistungen ein Umsatzplus erreicht. Diese positive Wirkung wird allerdings zum Teil durch höhere Materialaufwendungen – vor allem für Enteisungsmittel – reduziert.

Im Segment Retail & Properties konnte der positive Trend des letzten Jahres fortgesetzt werden. Während das Ergebnis aus Retail & Gastro – trotz des kontinuierlich verbesserten Angebots – aufgrund der negativen Passagierzahlen nur geringfügig gesteigert werden konnte, zeigten die Bereiche Parken wie auch die Vermietung von Immobilien und Werbeflächen eine erfreuliche Entwicklung.

Das Segment Sonstige Segmente konnte insbesondere aufgrund einiger externer Sonderverkäufe ein verbessertes Ergebnis erwirtschaften als in der Vergleichsperiode.

Nähere Details über die Segmententwicklung finden Sie im Anhang ab Seite 24.

Verkürzter Konzern z w i s c h e n a b s c h l u s s zum 31. März 2013

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

in T€ 1–3/2013 1–3/2012 Veränd.
in %
Umsatzerlöse 145.887,5 139.039,0 4,9
Sonstige betriebliche Erträge 5.581,1 4.529,0 23,2
Betriebsleistung 151.468,6 143.567,9 5,5
Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen -17.388,4 -11.821,5 47,1
Personalaufwand -63.122,5 -60.145,5 4,9
Sonstige betriebliche Aufwendungen -22.327,7 -21.806,5 2,4
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen
(EBITDA)
48.629,9 49.794,5 -2,3
Planmäßige Abschreibungen -30.526,7 -16.800,5 81,7
Wertminderungen 0,0 -2.548,3 -100,0
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 18.103,2 30.445,7 -40,5
Beteiligungsergebnis ohne at-Equity-Unternehmen 0,0 72,9 -100,0
Zinsertrag 572,5 722,2 -20,7
Zinsaufwand -6.847,2 -3.395,0 101,7
Sonstiges Finanzergebnis 0,0 10,0 -100,0
Finanzergebnis ohne at-Equity-Unternehmen -6.274,7 -2.589,9 142,3
Anteilige Periodenergebnisse at-Equity-Unternehmen 295,3 203,6 45,0
Finanzergebnis -5.979,4 -2.386,3 150,6
Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) 12.123,8 28.059,4 -56,8
Ertragsteuern -2.612,0 -6.480,9 -59,7
Periodenergebnis 9.511,8 21.578,5 -55,9
Davon entfallend auf:
Gesellschafter der Muttergesellschaft 9.513,1 21.579,7 -55,9
Nicht beherrschende Anteile -1,3 -1,2 8,8
Ergebnis je Aktie in €
unverwässert/verwässert
0,45 1,03 -56,3

Konzern-Gesamtergebnisrechnung

in T€ 1–3/2013 1–3/2012 Veränd.
in %
Periodenergebnis 9.511,8 21.578,5 -55,9
Sonstiges Ergebnis aus
Posten, die in künftigen Perioden nicht in die Konzern-Gewinn- und
Verlustrechnung umgegliedert werden
Posten, die in künftigen Perioden gegebenenfalls in die Konzern-Gewinn
und Verlustrechnung umgegliedert werden
Nicht realisiertes Ergebnis aus der Marktbewertung
von zur Veräußerung verfügbaren Wertpapieren
55,0 -1,0 n.a.
Cash-Flow Hedge 0,0 44,6 -100,0
darauf entfallende latente Steuern -13,8 -10,9 26,1
Sonstiges Ergebnis 41,3 32,7 26,1
Gesamtergebnis 9.553,1 21.611,2 -55,8
Davon entfallend auf:
Gesellschafter der Muttergesellschaft 9.554,4 21.612,4 -55,8
Nicht beherrschende Anteile -1,3 -1,2 8,8

Konzern-Bilanz

in T€ 31.3.2013 31.12.2012 Veränd.
in %
AKTIVA
Langfristiges Vermögen
Immaterielle Vermögenswerte 15.617,8 16.177,0 -3,5
Sachanlagen 1.653.044,8 1.677.534,4 -1,5
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 119.793,8 118.863,6 0,8
Beteiligungen an at-Equity-bilanzierten Unternehmen 95.014,1 94.718,9 0,3
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 4.246,5 4.419,4 -3,9
1.887.717,0 1.911.713,2 -1,3
Kurzfristiges Vermögen
Vorräte 3.696,8 4.356,0 -15,1
Wertpapiere 29.707,0 29.652,0 0,2
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 75.505,2 75.643,2 -0,2
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 2.507,5 40.439,0 -93,8
111.416,5 150.090,2 -25,8
Summe AKTIVA 1.999.133,4 2.061.803,4 -3,0
PASSIVA
Eigenkapital
Grundkapital 152.670,0 152.670,0 0,0
Kapitalrücklagen 117.657,3 117.657,3 0,0
Sonstige Rücklagen -13.142,0 -13.183,3 -0,3
Einbehaltene Ergebnisse 603.299,7 593.786,5 1,6
Den Gesellschaftern der Muttergesellschaft zurechenbar 860.484,9 850.930,6 1,1
Nicht beherrschende Anteile 646,5 647,9 -0,2
861.131,5 851.578,4 1,1
Langfristige Schulden
Rückstellungen 135.586,0 133.707,0 1,4
Finanzverbindlichkeiten 586.901,6 638.730,2 -8,1
Übrige Verbindlichkeiten 36.888,8 38.429,7 -4,0
Latente Steuern 23.779,6 23.367,1 1,8
783.156,0 834.233,9 -6,1
Kurzfristige Schulden
Steuerrückstellungen 10.107,8 9.258,6 9,2
Übrige Rückstellungen 81.554,1 87.272,9 -6,6
Finanzverbindlichkeiten 134.315,8 151.006,5 -11,1
Lieferantenverbindlichkeiten 70.024,1 69.583,7 0,6
Übrige Verbindlichkeiten 58.844,1 58.869,3 0,0
354.845,9 375.991,0 -5,6
Summe PASSIVA 1.999.133,4 2.061.803,4 -3,0

Konzern-Geldflussrechnung

in T€ 1–3/2013 1–3/2012 Veränd.
in %
Netto-Geldfluss aus laufender Geschäftstätigkeit 47.723,5 31.594,0 51,1
+
Einzahlungen aus Anlagenabgang
292,8 156,7 86,9

Auszahlungen für Anlagenzugang
-17.428,6 -35.466,1 50,9
Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit -17.135,8 -35.309,5 -51,5
Veränderung der Finanzverbindlichkeiten -68.519,2 -63.956,0 7,1
Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit -68.519,2 -63.956,0 7,1
Veränderung des Finanzmittelbestandes -37.931,5 -67.671,4 -43,9
+
Finanzmittelbestand am Beginn der Periode
40.439,0 111.330,0 -63,7
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 2.507,5 43.658,6 -94,3

Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals

den Gesellschaftern der Muttergesellschaft zurechenbar
in T€ Grund
kapital
Kapital
rücklagen
Summe
sonstige
Rücklagen
Einbe
haltene
Ergebnisse
Gesamt Nicht
beherr
schende
Anteile
Gesamt
Stand zum
1.1.2012
152.670,0 117.657,3 -2.010,5 542.896,7 811.213,5 210,4 811.423,9
Marktwert
bewertung von
Wertpapieren
-0,8 -0,8 -0,8
Cash-Flow Hedge 33,5 33,5 33,5
Sonstiges Ergebnis 0,0 0,0 32,7 0,0 32,7 0,0 32,7
Periodenergebnis 21.579,7 21.579,7 -1,2 21.578,5
Gesamtergebnis 0,0 0,0 32,7 21.579,7 21.612,4 -1,2 21.611,2
Stand zum
31.3.2012
152.670,0 117.657,3 -1.977,8 564.476,4 832.825,9 209,2 833.035,1
Stand zum
1.1.2013
152.670,0 117.657,3 -13.183,3 593.786,5 850.930,5 647,9 851.578,4
Marktwert
bewertung von
Wertpapieren
41,3 41,3 41,3
Sonstiges Ergebnis 0,0 0,0 41,3 41,3 41,3
Stand zum
1.1.2013
152.670,0 117.657,3 -13.183,3 593.786,5 850.930,5 647,9 851.578,4
Marktwert
bewertung von
Wertpapieren
41,3 41,3 41,3
Sonstiges Ergebnis 0,0 0,0 41,3 41,3 41,3
Periodenergebnis 9.513,1 9.513,1 -1,3 9.511,8
Gesamtergebnis 0,0 0,0 41,3 9.513,1 9.554,4 -1,3 9.553,1
Stand zum
31.3.2013
152.670,0 117.657,3 -13.142,0 603.299,6 860.484,9 646,5 861.131,5

A u s g e w ä h l t e e r l ä u t e r n d e A n h a n g s a n g a b e n

(1) Grundlagen der Rechnungslegung

Die Erstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses der Flughafen Wien AG zum 31. März 2013 erfolgte in Übereinstimmung mit IAS 34, wie er in der Europäischen Union (EU) anzuwenden ist.

Der verkürzte Konzernzwischenabschluss enthält in Übereinstimmung mit IAS 34 (Zwischenberichterstattung) nicht all jene Informationen und Angaben, die in einem vollständigen Abschluss verpflichtend sind, und sollte daher in Verbindung mit dem Konzernabschluss der Flughafen Wien AG zum 31. Dezember 2012 gelesen werden.

Der vorliegende verkürzte Konzernzwischenabschluss wurde keiner prüferischen Durchsicht unterzogen.

(2) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Im verkürzten Konzernzwischenabschluss wurden, mit Ausnahme der für die aktuelle Periode neu anzuwendenden Standards, die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Berechnungsmethoden befolgt wie im Konzernabschluss 2012. Für weitergehende Angaben zu den angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie der ab 1. Jänner 2013 neu anzuwendenden Standards verweisen wir auch auf den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2012, der die Grundlage für den vorliegenden verkürzten Konzernzwischenabschluss darstellt. Folgende neu anzuwendende Standards führten im Vergleich zum Konzernabschluss zum 31. Dezember 2012 zu Änderungen:

Gemäß dem geänderten Standard IAS 1 (Darstellung des Abschlusses) muss das Unternehmen die im sonstigen Ergebnis dargestellten Posten nach zwei Kategorien gruppieren: nämlich a) Posten, die anschließend nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden; und b) Posten, die anschließend in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden, sofern bestimmte Bedingungen erfüllt sind ("Recycling"). Sofern die Posten des sonstigen Ergebnisses vor Steuern dargestellt werden, muss auch der dazugehörige Steuerbetrag getrennt ausgewiesen werden.

Die Anwendung des IFRS 13 (Bemessung des beizulegenden Zeitwerts) führt zu erweiterten Anhangsangaben. Die Änderungen von IAS 19 (Leistungen an Arbeitnehmer) haben keine Auswirkungen auf den Abschluss.

Die Berücksichtigung anderer, neu anzuwendender Standards resultierte in keinen materiellen Änderungen. Bei der Summierung gerundeter Beträge und %-Angaben können durch die Verwendung automatischer Rechenhilfen rundungsbedingte Rechendifferenzen auftreten.

(3) Informationen zu Geschäftssegmenten (IFRS 8)

Seit dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2012 wurden folgende Änderungen der Zusammensetzung der Geschäftssegmente nach IFRS 8 vorgenommen:

Der Betrieb des VIP & Business-Centers ist seit 01. Jänner 2013 in der Tochtergesellschaft Vienna Aircraft Handling Gesellschaft m.b.H. (VAH) angesiedelt, um Synergieeffekte zu lukrieren. Das vormals im Segment Airport ausgewiesene Geschäft ist nun dem Segment Handling zugeordnet, um der veränderten Struktur der internen Organisation Rechnung zu tragen. Dienstleistungen für Tochtergesellschaften, die im Sonstigen Segment ausgewiesen werden, sind nun ebenfalls in diesem Segment (vormals Segment Airport) dargestellt. Die entsprechenden Posten und Angaben der Segmentinformationen für frühere Perioden wurden angepasst.

1–3/2013 in T€ Airport Handling Retail &
Properties
Sonstige
Segmente
Konzern
Externe Segmentumsätze 68.701,2 42.739,2 30.006,6 4.398,5 145.845,4
Interne Segmentumsätze 8.076,3 16.901,7 3.377,4 24.969,6
Segmentumsätze 76.777,5 59.640,8 33.384,0 29.368,1
Sonstige externe Umsätze1 42,1
Konzernumsatz

Segmenterlöse und Segmentergebnisse 2013 nach Geschäftsbereichen

Segmentergebnis -2.095,8 7.682,7 16.437,0 1.716,2 23.740,0
Sonstiges
(nicht zuordenbar)
-5.636,8
Konzern-EBIT/Betriebsergebnis

1) Die sonstigen externen Umsätze betreffen ausschließlich den Verwaltungsbereich

Segmenterlöse und Segmentergebnisse 2012 nach Geschäftsbereichen

1–3/20121 in T€ Airport Handling Retail &
Properties
Sonstige
Segmente
Konzern
Externe Segmentumsätze 65.676,8 40.800,7 28.775,6 3.749,7 139.002,8
Interne Segmentumsätze 7.708,4 15.737,0 3.918,4 20.251,7
Segmentumsätze 73.385,3 56.537,7 32.694,0 24.001,4
Sonstige externe Umsätze2 36,1
Konzernumsatz 139.039,0
Segmentergebnis 14.981,4 5.314,2 16.045,9 -812,6 35.529,0
Konzern-EBIT/Betriebsergebnis
Sonstiges
(nicht zuordenbar)
-5.083,3
Segmentergebnis 14.981,4 5.314,2 16.045,9 -812,6 35.529,0

1) angepasst

2) Die sonstigen externen Umsätze betreffen ausschließlich den Verwaltungsbereich.

(3.1) Segment Airport

Das Segment Airport umfasst den laufenden Betrieb und die Instandhaltung aller Bewegungsflächen des Terminals und der vorfeldseitigen Infrastruktur, sowie sämtlicher Anlagen und Einrichtungen zur Passagier- und Gepäckabfertigung. In den Verantwortungsbereich dieses Segments fallen zudem: die Betreuung bestehender sowie die Akquisition neuer Airlines, der Betrieb der Lounges, die Vermietung von Einrichtungen an Fluglinien, die Flugbetriebsleitung, Feuerwehr, Ambulanz, Zutrittskontrollen und der Winterdienst.

Wettbewerbsfähige Entgelte

Per 1. Jänner 2013 wurden die Entgelte gemäß der im Flughafenentgeltegesetz (FEG) festgesetzten Indexformel wie folgt geändert:

Landeentgelt, Infrastrukturentgelt Airside, Parkentgelt: + 1,56 %
Fluggastentgelt, Infrastrukturentgelt Landside: + 0,72 %
Infrastrukturentgelt Betankung: + 1,14 %

Das PRM-Entgelt bleibt mit € 0,34 / abfliegender Passagier unverändert. Das Sicherheitsentgelt bleibt mit € 7,70 / abfliegender Passagier ebenfalls unverändert.

In der General Aviation/Business Aviation wurde das Landeentgelt für Flugzeuge mit bis zu 4 Tonnen MTOW auf eine Flatrate von € 112,37 pro Landung angehoben. Im Gegenzug wurde das Landeentgelt für Flugzeuge von 4 Tonnen bis 25 Tonnen MTOW um ca. 0,5 % gesenkt. Des Weiteren wurde das Fluggastentgelt in der General Aviation/Business Aviation auf € 16,80 angehoben und damit dem Fluggastentgelt für das Hauptterminal gleich gesetzt. Im Gegenzug wurde das Fluggastentgelt für alle Passagiere am Flughafen Wien um € 0,01 / abfliegender Passagier gesenkt.

Umsatzplus im Segment Airport von 4,6 %

In den ersten drei Monaten konnte das Segment Airport Umsätze in Höhe von € 68,7 Mio. (Q1/2012: € 65,7 Mio.) erzielen. Verantwortlich für den Anstieg um 4,6 % sind hauptsächlich die gestiegenen Erlöse aus dem Sicherheitsentgelt. In den ersten drei Monaten 2013 konnten aus diesem Titel € 17,2 Mio. (Q1/2012: € 13,8 Mio.) erzielt werden. Die Erlöse aus dem Fluggastentgelt (inkl. PRM) reduzierten sich analog zum Passagierrückgang um 1,2 % auf € 29,1 Mio. Der Rückgang des Höchstabfluggewichtes MTOW führte zu einer Reduktion der Erlöse aus dem Landeentgelt um € 1,1 Mio. auf € 12,4 Mio.

Der Materialaufwand im Segment Airport ist durch die starken Schneefälle im ersten Quartal und des damit verbundenen Enteisungsmittelverbrauchs überproportional um € 2,9 Mio. auf € 3,9 Mio. angestiegen. Auch im Personalaufwand schlägt sich der Winter nieder, da durch den Winterdiensteinsatz zusätzliche Kosten und Überstunden angefallen sind. Die Kosten für Personal stiegen bei gleichbleibenden durchschnittlichen Personalstand von 394 Mitarbeiter um € 1,7 Mio. und beliefen sich im ersten Quartal 2013 auf € 8,6 Mio.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um 4,4 %, insbesondere aufgrund höherer Transportkosten und gestiegener Wartungs- und Instandhaltungskosten in den Terminals.

Segment-EBITDA € 20,0 Mio.

Nach Berücksichtigung der internen Betriebsaufwendungen in Höhe von € 80,7 Mio. (Q1/2012: € 60,6 Mio.) ergibt sich in den ersten drei Monaten 2013 ein Segment-EBITDA von € 20,0 Mio. (Q1/2012: € 26,7 Mio.).

Der Anstieg der Abschreibungen um 89,0 % auf € 22,1 Mio. ist auf die Inbetriebnahme des neuen Terminals Check-in 3 im zweiten Quartal des Vorjahres zurückzuführen. Das EBIT des Segments Airport beläuft sich durch die wesentliche Erhöhung der Abschreibungen und der Basiseffekte durch den strengen Winter demnach auf minus € 2,1 Mio. nach € 15,0 Mio. in der Vergleichsperiode 2012. Daraus resultiert eine EBITDA-Marge von 26,1 % (Q1/2012: 36,4 %) und eine EBIT-Marge von minus 2,7 % (Q1/2012: 20,4 %).

(3.2) Segment Handling

Das Segment Handling erbringt als Ground- und Fracht-Handling-Agent Servicedienstleistungen bei der Abfertigung von Luftfahrzeugen und Passagieren des Linien-, Charterund General-Aviation-Verkehrs. Die General Aviation umfasst Flüge der zivilen Luftfahrt mit Ausnahme des Linien- und Charterverkehrs. In ihr enthalten sind sowohl private als auch gewerbliche Flüge, wie zum Beispiel von Bedarfsfluggesellschaften, privaten Personen, Firmenjets oder von Rettungsfluggesellschaften. Neben der General Aviation umfasst das Leistungsspektrum der Vienna Aircraft Handling Gesellschaft m.b.H. (VAH) seit 2013 auch den Betrieb des VIP- & Business-Centers am Flughafen Wien. Weiters umfasst das Segment Handling Tätigkeiten im Bereich der Sicherheitskontrolle, die durch die Konzerntochter Vienna International Airport Security Services Ges.m.b.H. (VIAS) erbracht werden.

€ 42,7 Mio. Umsatz im Segment Handling

Das Segment Handling erzielte in den ersten drei Monaten 2013 um 4,8 % höhere externe Umsatzerlöse (€ 42,7 Mio.) als in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Während die externen Erlöse des Bereichs VIE-Handling aus der Vorfeldabfertigung durch die höheren Enteisungsleistungen um 20,8 % auf € 31,5 Mio. stiegen, sank der Frachtumsatz um € 2,7 Mio. auf € 6,7 Mio. Einbußen von € 0,6 Mio. verzeichneten auch die Verkehrsabfertigungsleistungen, die sich in den ersten drei Monaten 2013 auf € 1,8 Mio. beliefen. Die Umsätze aus Sicherheitsleistungen der Tochtergesellschaft Vienna International Airport Security Ges.m.b.H beliefen sich unverändert zum ersten Quartal des Vorjahres auf € 0,9 Mio. Der Bereich General Aviation inkl. Betrieb des VIP- & Business-Centers konnte externe Erlöse in Höhe von € 1,9 Mio. erzielen (Q1/2012: € 2,1 Mio.).

Den höheren Enteisungserlösen steht ein höherer Verbrauch an Enteisungsmitteln gegenüber. Der Materialverbrauch stieg daher um 74,1 % auf € 5,0 Mio. Der Personalaufwand belief sich wie in der Vergleichsperiode auf € 38,2 Mio. Der durchschnittliche Personalstand reduzierte sich zwar um 168 Mitarbeiter auf 3.131 für das erste Quartal 2013, jedoch fielen durch den strengen Winter auch in diesem Segment vermehrt Überstunden an. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich geringfügig um € 0,2 Mio. auf € 0,5 Mio. Die internen Aufwendungen lagen mit € 6,9 Mio. um 17,7 % unter dem Niveau von Q1/2012.

EBITDA-Erhöhung um € 2,3 Mio.

Das EBITDA des Segments Handling für die ersten drei Monate 2013 erhöhte sich um € 2,3 Mio. auf € 9,1 Mio. (Q1/2012: € 6,7 Mio.). Nach Berücksichtigung der Abschreibungen in Höhe von € 1,4 Mio. (Q1/2012: € 1,4 Mio.) konnte ein EBIT von € 7,7 Mio. nach € 5,3 Mio. in der Vergleichsperiode erzielt werden. Die EBITDA-Marge liegt mit 15,2 % um 3,3 Prozentpunkte und die EBIT-Marge mit 12,9 % um 3,5 Prozentpunkte über der Vergleichsperiode des Vorjahres.

(3.3) Segment Retail & Properties

Das Segment Retail & Properties umfasst die Bereiche Shopping, Gastronomie und Parken sowie die Entwicklung und Vermarktung von Immobilien und Werbeflächen.

Umsatzplus von 4,3 % im Segment Retail & Properties

Die positive Entwicklung des Segments Retail & Properties setzte sich auch im ersten Quartal 2013 fort. Die Umsatzerlöse erhöhten sich um € 1,2 Mio. auf € 30,0 Mio. Der Anteil des Segment Retail & Properties am Konzernumsatz liegt bei 20,6 %. In allen Bereichen des Segments konnten die Umsätze gesteigert werden. Die Parkerträge erhöhten sich um 3,1 % auf € 10,3 Mio. Die Vermietungserlöse von Immobilien und Werbeflächen stiegen um 9,5 % auf € 10,3 Mio. Auch in den Bereichen Shopping und Gastronomie stiegen die externen Umsätze leicht um 0,2 % auf € 9,4 Mio.

Der Materialaufwand erhöhte sich vor allem aufgrund höherer Aufwendungen für Energie um € 0,2 Mio. auf € 0,4 Mio. Der Personalaufwand stieg leicht um € 0,1 Mio. auf € 1,2 Mio. Diesen Erhöhungen steht jedoch eine Reduktion der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 5,5 % auf € 4,6 Mio. gegenüber. Im Vorjahr wurden Dotierungen von Wertberichtigungen zu Forderungen im Zusammenhang mit der Insolvenz der Sardana Gruppe erfasst.

EBITDA-Anstieg auf € 20,1 Mio.

Das EBITDA des Segments für die ersten drei Monate 2013 stieg um € 0,6 Mio. auf € 20,1 Mio. (Q1/2012: € 19,5 Mio.). Die Abschreibungen des Segments stiegen um € 0,2 Mio. auf € 3,6 Mio. Das EBIT des Segments beträgt € 16,4 Mio. nach € 16,0 Mio. in Q1/2012. Die EBITDA-Marge lag in den ersten drei Monaten 2013 bei 60,1 % nach 59,5 % im Vorjahr, während sich die EBIT-Marge auf 49,2 % (Q1/2012: 49,1 %) belief.

(3.4) Sonstige Segmente

Das Segment Sonstige Segmente umfasst verschiedene Dienstleistungen, die sowohl für andere Segmente als auch für externe Kunden erbracht werden. Diese Leistungen beinhalten die Erbringung technischer Dienstleistungen und Reparaturen, Leistungen im Bereich der Ver- und Entsorgung, im Bereich der Telekommunikation sowie der Informatik, technische Dienstleistungen im Bereich der Elektromechanik und Haustechnik, der Errichtung und Wartung von Infrastruktureinrichtungen sowie Baumanagement- und Beratungsleistungen. Diesem Segment werden zudem jene Tochtergesellschaften (inklusive für diese Gesellschaften erbrachte Dienstleistungen) zugeordnet, die Anteile

an assoziierten Unternehmen und an Gemeinschaftsunternehmen halten und ansonsten keine operative Tätigkeit ausüben.

Die externen Umsätze des Segments Sonstige Segmente konnten im ersten Quartal 2013 durch einige Sonderverkäufe um 17,3 % auf € 4,4 Mio. gesteigert werden. Der Aufwand für Material und bezogene Leistungen ist, verglichen mit den ersten drei Monaten des Vorjahres, um € 0,9 Mio. auf € 8,5 Mio. gestiegen – vorwiegend zurückzuführen auf einen höheren Materialverbrauch. Der Personalaufwand stieg ebenfalls um 7,3 % auf € 10,7 Mio. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten hingegen um 1,5 % auf € 4,6 Mio. reduziert werden. Die Abschreibungen erhöhten sich aufgrund der Inbetriebnahme von Software um € 0,6 Mio. auf € 3,3 Mio. (Q1/2012: € 2,8 Mio.). Der interne Betriebsaufwand belief sich auf € 2,4 Mio. nach € 1,7 Mio. im Q1/2012.

In Summe wird ein Segment–EBITDA in Höhe von € 5,0 Mio. (Q1/2012: € 2,0 Mio.) und ein Segment-EBIT von € 1,7 Mio. (Q1/2012: minus € 0,8 Mio.) ausgewiesen.

in T€ 1–3/2013 1–3/2012
Summe der berichteten Segmentergebnisse (EBIT) 23.740,0 35.529,0
Nicht zuordenbare Aufwendungen/Erträge
Umsatz 1.253,5 1.725,1
Sonstige betriebliche Erträge 76,6 98,7
Materialaufwand 313,6 -211,8
Personalaufwand -4.424,6 -4.004,3
Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.807,2 -2.632,1
Abschreibungen -48,6 -58,9
Summe nicht zuordenbar -5.636,8 -5.083,3
Konzern-EBIT 18.103,2 30.445,7

Überleitung der berichteten Segmentergebnisse auf das Konzern-EBIT

Die in der Überleitungsrechnung dargestellten Posten, die einzelnen Geschäftssegmenten nicht zuordenbar sind, betreffen ausschließlich den Verwaltungsbereich.

Angaben zum Segmentvermögen

in T€ 31.3.2013 31.12.20121
Vermögenswerte je Segment
Airport 1.423.368,1 1.445.425,3
Handling 37.257,3 36.084,1
Retail & Properties 299.791,4 301.131,5
Sonstige Segmente 167.580,4 170.614,6
Summe der Vermögenswerte der berichteten Segmente 1.927.997,1 1.953.255,5
Nicht zuordenbares Vermögen
Immaterielles Anlagevermögen und Sachanlagen
der Verwaltung 1.964,4 1.202,7
Sonstige Finanzanlagen 3.767,1 3.940,1
Langfristige Forderungen 93,1 93,1
Wertpapiere des kurzfristigen Vermögens 29.707,0 29.652,0
Vorräte 235,2 252,4
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 12,3 12,4
Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen 62,8 403,5
Forderungen gegenüber Unternehmen mit
Beteiligungsverhältnis 577,8 465,0
Forderungen an Finanzamt 17.750,9 21.398,5
Sonstige Forderungen und Vermögenswerte 9.333,7 6.729,6
Abgrenzungsposten 5.124,6 3.959,7
Zahlungsmittel und -äquivalente 2.507,5 40.439,0
Summe nicht zuordenbar 71.136,3 108.547,9
Konzernvermögen 1.999.133,4 2.061.803,4

1) angepasst

(4) Wesentliche Ereignisse und Geschäf t svor fälle – Erläuterungen zum Zwischenabschluss

Bilanz

Die Bilanzsumme der Flughafen-Wien-Gruppe beträgt zum 31. März 2013 € 1.999,1 Mio. (31. Dezember 2012: € 2.061,8 Mio.) und verringerte sich um € 62,7 Mio. oder 3,0 %.

In den ersten drei Monaten wurden in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte € 6,5 Mio. investiert. Die größten Zugänge betreffen den Ausbau eines Speditionsgebäudes, die Sanierung der Piste 16/34 sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung. In den ersten drei Monaten 2013 verzeichnete die Flughafen-Wien-Gruppe planmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände sowie Sachanlagen in Höhe von € 30,5 Mio.

Aufgrund des gestiegenen Enteisungsmittelverbrauchs wurden auch die Vorräte abgebaut, die sich insgesamt um € 0,7 Mio. auf € 3,7 Mio. reduzierten. Zum 31. März 2013 verfügt die Flughafen-Wien-Gruppe über liquide Mittel in Höhe von € 2,5 Mio. (31. Dezember 2012: € 40,4 Mio.). Der Stand an liquiden Mitteln reduzierte sich aufgrund der Tilgung von Darlehen und kurzfristigen Barvorlagen, sowie eines effektiven Liquiditätsmanagement.

Das Eigenkapital verzeichnete ausgehend vom Bilanzstichtag zum 31. Dezember 2012 aufgrund des Periodenergebnisses des ersten Quartals (€ 9,5 Mio.) einen Anstieg von 1,1 % auf € 861,1 Mio. Die nicht beherrschenden Anteile zum 31. März 2013 betreffen die Anteile des Mitgesellschafters RZB Holding GmbH an der slowakischen Tochtergesellschaft BTS Holding a.s., Bratislava. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich durch das positive Periodenergebnis und durch die Senkung der Bilanzsumme infolge von Schuldentilgungen auch im ersten Quartal 2013 und betrug 43,1 % nach 41,3 % zum Jahresende 2012.

Die langfristigen Schulden der Flughafen-Wien-Gruppe sanken um 6,1 % auf € 783,2 Mio., primär aufgrund der Umgliederung in die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten. Die kurzfristigen Schulden verringerten sich um 5,6 %, primär durch die Tilgung des Darlehens im Rahmen des Unternehmensliquiditätsstärkungsgesetzes (ULSG) und die Reduktion von Barvorlagen.

Gewinn- und Verlustrechnung

Im ersten Quartal 2013 konnte die Flughafen-Wien-Gruppe ihren Umsatz um 4,9 % auf € 145,9 Mio. (Q1/2012: € 139,0 Mio.) steigern. Dieses Plus ist auf das höhere Sicherheitsentgelt, höhere Einzelleistungen im Bereich der Enteisung sowie auf gestiegene Umsätze aus der Vermietung von Werbeflächen und höhere Parkerlöse zurückzuführen. Aufgrund des Rückgangs von Flugbewegungen (minus 7,1 %) und MTOW (minus 6,0 %) reduzierten sich die Erlöse aus dem Landeentgelt.

Neben der positiven Entwicklung der Umsatzerlöse (plus 4,9 %) stiegen auch die sonstigen betrieblichen Erträge im Vergleich zum Vorjahr um € 1,1 Mio. auf € 5,6 Mio. Wichtigster Faktor war dabei die Auflösung von Rückstellungen aufgrund des positiven Ausgangs eines Prozesses.

Der Materialaufwand erhöhte sich vorrangig aufgrund des höheren Verbrauchs von Enteisungsmaterial um 47,1 % auf € 17,4 Mio. Die Inbetriebnahme des neuen Terminalgebäudes Check-in 3 führte zu einem Anstieg der Energieaufwendungen um 8,6 % auf € 6,8 Mio.

In den ersten drei Monaten 2013 wurden durchschnittlich 4.357 Mitarbeiter (Q1/2012: 4.525 Mitarbeiter) beschäftigt. Das entspricht einem Minus um 3,7 %. Der Personalaufwand stieg im ersten Quartal 2013 um € 3,0 Mio. auf € 63,1 Mio. Diese Erhöhung resultiert aus dem Fortwirken kollektivvertraglicher Erhöhungen vom Mai 2012 und vor allem aus der höheren Einsatzdichte des Winterdienstes. Die Maßnahmen zur Erhöhung der Produktivität im Personalbereich werden weiterhin fortgesetzt.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich geringfügig um 2,4 % auf € 22,3 Mio. Die Verdoppelung der Terminalfläche durch Check-in 3 führte zu höheren Wartungs- und Instandhaltungsaufwendungen. Der Abtransport der immensen Schneemengen zu Beginn des Jahres führte zu einem Anstieg der Transportkosten um € 1,1 Mio. Diesen Kostenerhöhungen stehen um € 0,8 Mio. geringere Miet- und Pachtaufwendungen und um € 0,9 Mio. geringere Marketing- & Marktkommunikationsaufwendungen gegenüber.

Das EBITDA der Flughafen-Wien-Gruppe für die ersten drei Monate 2013 beträgt € 48,6 Mio. (Q1/2012: € 49,8 Mio.).

Die planmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen erhöhten sich vorwiegend aufgrund der Inbetriebnahme von Check-in 3 um € 13,7 Mio. auf € 30,5 Mio. Im Q1/2012 wurde eine außerplanmäßige Abschreibung von aktivierten Kosten in Höhe von € 2,5 Mio. vorgenommen.

in T€ 1-3/2013 1-3/2012
Planmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögens
gegenstände
1.000,0 588,7
Planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen 29.526,8 16.211,8
Außerplanmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen 0,0 2.548,3
Summe Abschreibungen 30.526,7 19.348,8

Das EBIT des ersten Quartals 2013 beträgt somit € 18,1 Mio. Dies stellt einen Rückgang um 40,5 % dar. Das Finanzergebnis der Flughafen-Wien-Gruppe beläuft sich nach minus € 2,4 Mio. in den ersten drei Monaten 2012 nun auf minus € 6,0 Mio.

Das Zinsergebnis ergibt sich daher wie folgt:

in T€ 1-3/2013 1-3/2012
Zinsertrag 572,5 722,2
Zinsaufwand -6.847,2 -3.395,0

Die Zinserträge sanken im Vergleich zum ersten Quartal 2012 um € 0,1 Mio. aufgrund geringerer Zahlungsmittelbestände. Der Mehrbelastung durch den Wegfall der Aktivierung von Bauzeitzinsen (Q1/2012: € 5,9 Mio.) steht eine Reduktion der Zinsaufwendungen für Finanzverbindlichkeiten gegenüber. In Summe stiegen die Zinsaufwendungen daher nur von € 3,4 Mio. auf € 6,8 Mio.

Die anteiligen Periodenergebnisse der at-Equity-bilanzierten Unternehmen beliefen sich in den ersten drei Monaten 2013 auf € 0,3 Mio. (Q1/2012: € 0,2 Mio.).

Das EBT der Flughafen-Wien-Gruppe sank in den ersten drei Monaten 2013 um 56,8 % auf € 12,1 Mio. (Q1/2012: € 28,1 Mio.).

Die Ertragsteuern werden in der Zwischenberichtsperiode auf der Grundlage der besten Schätzung des gewichteten durchschnittlichen jährlichen Ertragsteuersatzes erfasst, der für das Gesamtjahr erwartet wird.

Der Steueraufwand der Flughafen-Wien-Gruppe setzt sich wie folgt zusammen:

in T€ 1-3/2013 1-3/2012
Aufwand für laufende Ertragssteuern 2.213,2 4.881,8
Veränderung latente Steuern 398,8 1.599,1
Summe Steuern 2.612,0 6.480,9

Das Periodenergebnis (vor nicht beherrschenden Anteilen) beträgt erwartungsgemäß € 9,5 Mio. (Q1/2012: € 21,6 Mio.).

Cash Flow

Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um € 15,9 Mio. auf € 12,1 Mio. Dieser Reduktion steht jedoch ein Anstieg der Abschreibungen (inklusive Wertminderungen) des Anlagevermögens – hauptsächlich durch die Inbetriebnahme des neuen Terminals Check-in 3 – um € 11,1 Mio. auf € 30,2 Mio. gegenüber.

Der Reduktion der Forderungen um € 1,0 Mio. sowie der Verbindlichkeiten um € 1,9 Mio., steht eine Erhöhung der Rückstellungen um € 7,9 Mio. aufgrund einer späteren Auszahlung von Incentive-Gutschriften gegenüber. Durch den erhöhten Enteisungsmittelverbrauch reduzierten sich die Vorräte um € 0,7 Mio. Nach Berücksichtigung von Gewinnen aus dem Abgang von Anlagevermögen sowie der Ertragssteuerzahlungen ergibt sich ein Netto-Geldfluss aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von € 47,7 Mio. nach € 31,6 Mio. in Q1/2012, was einem Plus von 51,1 % entspricht.

Der Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit beläuft sich auf minus € 17,1 Mio. nach minus € 35,3 Mio. im Q1/2012. In der Berichtsperiode erfolgten Auszahlungen für Anlagenzugänge (ohne Finanzanlagen) in Höhe von € 17,4 Mio. (Q1/2012: € 35,5 Mio.).

Der Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit im ersten Quartal 2013 in Höhe von minus € 68,5 Mio. (Q1/2012: minus € 64,0 Mio.) ist auf die Tilgung von Finanzverbindlichkeiten zurückzuführen.

Somit beträgt die Veränderung des Finanzmittelbestands minus € 37,9 Mio. und führt zu einem Finanzmittelbestand zum Stichtag 31. März 2013 in Höhe von € 2,5 Mio. (31. Dezember 2012: € 40,4 Mio.).

(5) Saisonalität des Flughafengeschäfts

Aufgrund der Saisonalität in der Flugverkehrsbranche werden grundsätzlich im ersten und vierten Quartal eines Kalenderjahres geringere Ergebnisse erzielt, während im zweiten und dritten Quartal die Erträge und Ergebnisse höher ausfallen. Ursächlich für die höheren Erträge sind die gesteigerten Passagiervolumina während der Urlaubssaison in Europa.

(6) Konsolidierungskreis

In den vorliegenden verkürzten Konzernzwischenabschluss sind neben der Flughafen Wien AG vierzehn inländische (31. Dezember 2012: 14) und sieben ausländische (31. Dezember 2012: 7) Tochterunternehmen einbezogen, die von der Flughafen Wien AG beherrscht werden. Weiters wurden drei inländische Unternehmen (31. Dezember 2012: 3) und vier ausländische Unternehmen (31. Dezember 2012: 4) nach der Equity-Methode bewertet.

Vier (31. Dezember 2012: 4) Tochterunternehmen wurden wegen ihrer untergeordneten Bedeutung für die Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nicht in den verkürzten Konzernzwischenabschluss einbezogen.

(7) Sonstige Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse

Für immaterielle Vermögenswerte bestehen am Bilanzstichtag 31. März 2013 Erwerbsverpflichtungen in Höhe von € 0,5 Mio. (31. Dezember 2012: € 1,2 Mio.) für Sachanlagen in Höhe von € 30,7 Mio. (31. Dezember 2012: € 68,9 Mio.).

Seit dem letzten Bilanzstichtag gab es bei den Haftungsverhältnissen und sonstigen finanziellen Verpflichtungen keine materiellen Veränderungen.

(8) Nahestehende Unternehmen und Personen

Der Kreis der nahestehenden Unternehmen und Personen blieb gegenüber dem letzten Konzernabschluss im Wesentlichen unverändert. Die Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen haben sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nicht wesentlich geändert und werden unverändert zu marktüblichen Bedingungen abgewickelt.

In der 25. ordentlichen Hauptversammlung der Flughafen Wien AG am 30. April 2013 wurden folgende Personen in den Aufsichtsrat gewählt: Mag. Erwin Hameseder, Ing. Ewald Kirschner, Dr. Wolfgang Ruttenstorfer, Dr. Burkhard Hofer, Dr. Gabriele Domschitz, Mag. Bettina Glatz-Kremsner, Mag. Gerhard Starsich, DI Herbert Paierl, Mag. Robert Lasshofer sowie Dr. Karin Rest.

(9) Angab en zu Buchwer ten und b eizulegenden Zeitwerten (Finanzinstrumente)

In den nachfolgenden Tabellen werden die Buchwerte, Wertansätze und beizulegende Zeitwerte der Finanzinstrumente zum 31. März 2013 sowie zum 31. Dezember 2012 dargestellt:

Q1/2013 in T€ Bewertungs
kategorie
Buchwert
31.3.2013
Nominal
wert =
Zeitwert
Aktiva
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente Barreserve 2.507,5 2.507,5
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen LaR 42.718,3
Ausgereichte Darlehen und sonstige Forderungen LaR 30.347,9
davon Rentenpapiere LaR 20.000,0
davon Forderungen geg. assozierte
Unternehmen
LaR 577,8
davon sonstige Forderungen LaR 9.222,7
davon ausgereichte Darlehen LaR 547,4
Summe LaR 73.066,1
Sonstige originäre finanzielle Vermögenswerte
Beteiligungen (nicht konsolidiert)1 AfS 157,3
Zur Veräußerung verfügbare Wertpapiere AfS 13.155,6
davon langfristige Investmentfonds,
Wertpapiere und Wertrechte1
AfS 3.448,6
davon Rentenpapiere AfS 9.707,0
Summe AfS 13.313,0
PASSIVA
Lieferantenverbindlichkeiten FLAC 70.024,1
Finanzverbindlichkeiten FLAC 721.217,5
davon langfristige Finanzverbindlichkeiten FLAC 586.901,6
davon kurzfristige Finanzverbindlichkeiten FLAC 134.315,8
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten FLAC 10.645,4
davon langfristige Leasingverbindlichkeiten FLAC 7.180,6
davon übrige langfristige Verbindlichkeiten FLAC 3.464,8
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten FLAC 47.195,4
davon kurzfristige Leasingverbindlichkeiten FLAC 748,5
davon übrige kurzfristige Verbindlichkeiten FLAC 46.446,8
Summe FLAC 849.082,3

1) Da aufgrund von fehlenden Marktwerten der Zeitwert nicht zuverlässig ermittelbar ist, werden hier teilweise vereinfachend die fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt. Für diese Vermögenswerte liegt zum Bilanzstichtag keine Veräußerungsabsicht vor.

Wertansatz nach IAS 39
Zeitwert
31.3.2013
Zeitwert
erfolgswirksam
Zeitwert
erfolgsneutral
Anschaffungs
kosten
Fortgeführte
Anschaffungs
kosten
2.507,5
42.718,3 42.718,3
32.449,7 30.347,9
22.101,8 20.000,0
577,8 577,8
9.222,7 9.222,7
547,4 547,4
75.167,9 73.066,1
157,3 157,3
13.155,6 12.522,8 632,8
3.448,6 2.815,8 632,8
9.707,0 9.707,0
13.313,0 12.522,8 790,2
70.024,1 70.024,1
686.608,4 721.217,5
552.292,6 586.901,6
134.315,8 134.315,8
13.611,1 10.645,4
10.146,3 7.180,6
3.464,8 3.464,8
47.504,5 47.195,4
1.057,7 748,5
46.446,8 46.446,8

Summe FLAC 849.082,3 849.082,3 817.748,2

Erläuterung der Bewertungskategorien:

LaR – Kredite und Forderungen (Loans and Receivables)

FLAC - Finanzielle Schulden zu fortgeführten Anschaffungskosten (Financial Liabilities Measured at Amortised Cost)

AfS - Zur Veräußerung verfügbare Finanzinstrumente (Available-for-Sale)

Bewertungs Buchwert
2012 in T€ kategorie 31.12.2012
Aktiva
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente Barreserve 40.439,0
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen LaR 43.090,4
Ausgereichte Darlehen und sonstige Forderungen LaR 27.846,1
davon Rentenpapiere LaR 20.000,0
davon Forderungen geg. assozierte
Unternehmen
LaR 465,0
davon sonstige Forderungen LaR 6.660,7
davon ausgereichte Darlehen LaR 720,3
Summe LaR 70.936,5
Sonstige originäre finanzielle Vermögenswerte
Beteiligungen (nicht konsolidiert)1 AfS 157,3
Zur Veräußerung verfügbare Wertpapiere AfS 13.100,6
davon langfristige Investmentfonds,
Wertpapiere und Wertrechte1
AfS 3.448,6
davon Rentenpapiere AfS 9.652,0
Summe AfS 13.258,0
PASSIVA
Lieferantenverbindlichkeiten FLAC 69.583,7
Finanzverbindlichkeiten FLAC 789.736,7
davon langfristige Finanzverbindlichkeiten FLAC 638.730,2
davon kurzfristige Finanzverbindlichkeiten FLAC 151.006,5
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten FLAC 10.837,6
davon langfristige Leasingverbindlichkeiten FLAC 7.372,9
davon übrige langfristige Verbindlichkeiten FLAC 3.464,8
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten FLAC 47.775,5
davon kurzfristige Leasingverbindlichkeiten FLAC 735,1
davon übrige kurzfristige Verbindlichkeiten FLAC 47.040,3
Summe FLAC 917.933,5

1) Da aufgrund von fehlenden Marktwerten der beizulegende Zeitwert nicht zuverlässig ermittelbar ist, werden hier teilweise vereinfachend die fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt. Für diese Vermögenswerte liegt zum Bilanzstichtag keine Veräußerungsabsicht vor.

Das Management geht davon aus, dass – abgesehen von den dargestellten Ausnahmen – die Buchwerte der finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten, die zu fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt wurden, grundsätzlich den Zeitwerten entsprechen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie ausgereichte Darlehen und sonstige Forderungen haben überwiegend kurze Restlaufzeiten. Daher entsprechen deren Buchwerte zum Abschlussstichtag näherungsweise dem beizulegenden Zeitwert.

Wertansatz nach IAS 39
Zeitwert
31.12.2012
Zeitwert
erfolgswirksam
Zeitwert
erfolgsneutral
Anschaffungs
kosten
Fortgeführte
Anschaffungs
kosten
40.439,0
43.090,4 43.090,4
30.215,7 27.846,1
22.369,6 20.000,0
465,0 465,0
6.660,7 6.660,7
720,3 720,3
73.306,1 70.936,5
157,3 157,3
13.100,6 12.467,8 632,8
3.448,6 2.815,8 632,8
9.652,0 9.652,0
13.258,0 12.467,8 790,2
69.583,7 69.583,7
744.627,6 789.736,7
593.621,1 638.730,2
151.006,5 151.006,5
13.970,5 10.837,6
10.505,7 7.372,9
3.464,8 3.464,8
48.087,8 47.775,5
1.047,5 735,1
47.040,3 47.040,3
876.269,6 917.933,5

Erläuterung der Bewertungskategorien:

LaR – Kredite und Forderungen (Loans and Receivables)

AfS - Zur Veräußerung verfügbare Finanzinstrumente (Available-for-Sale)

FLAC - Finanzielle Schulden zu fortgeführten Anschaffungskosten (Financial Liabilities Measured at Amortised Cost)

Die der Kategorie "Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (AfS)" zugeordneten nicht konsolidierten Beteiligungen sind nicht börsenotierte Eigenkapitalinstrumente, deren beizulegender Zeitwert nicht verlässlich bestimmbar waren und die daher zu Anschaffungskosten oder fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert werden.

Lieferantenverbindlichkeiten sowie sonstige Verbindlichkeiten haben regelmäßig kurze Restlaufzeiten; die bilanzierten Werte stellen annähernd die beizulegenden Zeitwerte

dar. Die beizulegenden Zeitwerte von Finanzverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (Bankdarlehen) und sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten werden grundsätzlich als Barwerte der mit den Schulden verbundenen Zahlungen unter Zugrundelegung der jeweils gültigen Zinsstrukturkurve unter Berücksichtigung der Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten und eines für den Flughafen Wien angemessenen Credit-Spread ermittelt.

In der folgenden Übersicht werden die Finanzinstrumente, die nach dem beizulegenden Zeitwert bewertet werden, hinsichtlich der Bewertungskategorien nach IFRS 13 analysiert. Die einzelnen Stufen sind folgendermaßen definiert:

Stufe 1: Der beizulegende Zeitwert von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Schulden, die auf aktiven liquiden Märkten zu standardisierten Laufzeiten und Konditionen gehandelt werden, wird anhand des Marktpreises bestimmt (beinhaltet notierte kündbare Obligationen, Schuldverschreibungen und unbefristete Anleihen). Wertpapiere, sofern sie unter die Stufe 1 fallen, werden anhand von zum jeweiligen Stichtag gültigen Marktpreisen (Börsekursen) ermittelt.

Stufe 2: Der beizulegende Zeitwert von Wertpapieren (Investmentfonds) und Wertrechten, die nicht selbst an der Börse gehandelt werden, jedoch ausschließlich notierte Aktien und Anleihen, die an öffentlichen Börsen gehandelt werden, beinhalten, wird von den Marktwerten der notierenden Aktien und Anleihen abgeleitet.

Stufe 3: Der beizulegende Zeitwert von anderen finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Schulden (außer Derivaten) werden unter Anwendung anerkannter Bewertungsmodelle und unter Rückgriff auf aktuelle Marktparameter berechnet.

Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 31.3.2013
Abgeleitete Nicht ableit
AKTIVA Börsenpreise Preise bare Preise Gesamt
Finanzielle Vermögenswerte zum Zeitwert
Zur Veräußerung verfügbare
Wertpapiere (AfS)
10.093,2 2.429,6 0,0 12.522,8
Afs finanzielle Vermögens
werte gesamt
10.093,2 2.429,6 0,0 12.522,8
Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 31.12.2012
Abgeleitete Nicht ableit
AKTIVA Börsenpreise Preise bare Preise Gesamt
Finanzielle Vermögenswerte zum Zeitwert
Zur Veräußerung verfügbare
Wertpapiere (AfS) 10.038,2 2.429,6 0,0 12.467,8
Afs finanzielle Vermögens
werte gesamt
10.038,2 2.429,6 0,0 12.467,8

In der Berichtsperiode wurden keine Umgliederungen zwischen den Stufen 1 und 2 vorgenommen.

(10) Sonstige Angaben

Der EIB-Kreditvertrag enthält Bedingungen zu Haftungen qualifizierter Garantinnen. Sämtliche Garantinnen haben den Avalkreditvertrag zur Besicherung des EIB-Kredites mit Wirkung 27. Juni 2013 hinsichtlich der vollen Quote in Höhe von € 400,0 Mio. gekündigt. Neue Angebote über Garantieübernahmen in Höhe von insgesamt € 400,0 Mio. liegen vor. Die EIB hat die neuen Garantinnen und die zugesagten Garantiebeträge bereits bestätigt.

(11) Ereignisse nach Ende der Zwischenperiode

Andere Ereignisse nach Ende der Zwischenberichtsperiode, die für die Bewertung und Bilanzierung am 31. März 2013 von Bedeutung sind, wie offene Rechtsfälle oder Schadenersatzforderungen sowie andere Verpflichtungen oder Drohverluste, die gemäß IAS 10 gebucht oder offengelegt werden müssten, sind im vorliegenden Konzernzwischenabschluss berücksichtigt oder nicht bekannt.

Schwechat, am 13. Mai 2013

Der Vorstand

Dr. Günther Ofner Mag. Julian Jäger Mitglied des Vorstandes, CFO Mitglied des Vorstandes, COO

E r k l ä r u n g d e s V o r s t a n d s

gemäß § 87 Abs. 1 BörseG

Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte, verkürzte Konzernzwischenabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und dass der Konzernzwischenlagebericht ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns bezüglich der wichtigen Ereignisse während der ersten drei Monate des Geschäftsjahres und ihrer Auswirkungen auf den verkürzten Konzernzwischenabschluss, bezüglich der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten in den restlichen neun Monaten des Geschäftsjahres und bezüglich der offen zu legenden wesentlichen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen vermittelt.

Schwechat, am 13. Mai 2013

Der Vorstand

Dr. Günther Ofner Mag. Julian Jäger Mitglied des Vorstandes, CFO Mitglied des Vorstandes, COO

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Dieser Quartalsbericht wurde im Auftrag der Flughafen Wien AG

Konzeption, Gestaltung und Produktion: Dieter Dalinger, Gabriele Rosenzopf, MSc Layout: Petra Meier

Disclaimer: Dieser Quartalsbericht enthält Annahmen und Prognosen, die wir auf Basis aller uns bis Redaktionsschluss am 13. Mai 2013 zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrunde liegenden Einschätzungen nicht eintreffen oder Risiken, wie die im Risikobericht angesprochenen, eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten abweichen. Trotz größter Sorgfalt erfolgen daher alle zukunftsbezogenen Aussagen ohne Gewähr. Die PDF-Ausgabe des Quartalsberichts 1/2013 des Flughafen Wien finden Sie auf unserer Homepage: http://ir.viennaairport.com unter dem Menuepunkt: Publikationen und Berichte. Zugunsten der besseren Lesbarkeit wurde im Quartalsbericht überwiegend die männliche Schreibweise verwendet. Selbstverständlich sind damit Frauen und Männer gleichermaßen gemeint und angesprochen. Dieser Quartalsbericht wurde von der Flughafen Wien AG erstellt.

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