Quarterly Report • May 28, 2013
Quarterly Report
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| Raiffeisen Bank International Konzern | |||
|---|---|---|---|
| Monetäre Werte in € Millionen | 2013 | Veränderung | 2012 |
| Erfolgsrechnung | 1.1.- 31.3. | 1.1.- 31.3. | |
| Zinsüberschuss | 865 | - 1,2% | 875 |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 220 | 43,7% | - 153 |
| Provisionsüberschuss | 375 | 8,3% | 346 |
| Handelsergebnis | 80 | - 2,0% | 82 |
| Verwaltungsaufwendungen | - 788 | 4,6% | - 753 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 251 | - 63,4% | 685 |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 174 | - 69,7% | 574 |
| Konzern-Periodenüberschuss | 157 | - 71,0% | 541 |
| Bilanz | 31.3. | 31.12. | |
| Forderungen an Kreditinstitute | 20.250 | - 9,3% | 22.323 |
| Forderungen an Kunden | 82.889 | - 0,5% | 83.343 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 27.579 | - 8,6% | 30.186 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 66.853 | 0,8% | 66.297 |
| Eigenkapital | 11.061 | 1,7% | 10.873 |
| Bilanzsumme | 131.932 | - 3,1% | 136.116 |
| Kennzahlen | 1.1.- 31.3. | 1.1.- 31.3. | |
| Return on Equity vor Steuern | 9,2% | - 15,9 PP | 25,1% |
| Return on Equity nach Steuern | 6,3% | - 14,7 PP | 21,0% |
| Konzern-Return on Equity | 6,1% | - 15,9 PP | 22,0% |
| Cost/Income Ratio | 60,5% | 2,4 PP | 58,2% |
| Return on Assets vor Steuern | 0,51% | - 1,35 PP | 1,85% |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 2,89% | 0,23 PP | 2,65% |
| NPL Ratio | 9,9% | 1,0 PP | 8,9% |
| Neubildungsquote (Ø Forderungen an Kunden) | 1,06% | 0,31 PP | 0,75% |
| Bankspezifische Kennzahlen1 | 31.3. | 31.12. | |
| Risikoaktiva (Kreditrisiko) | 69.319 | 1,7% | 68.136 |
| Gesamte Eigenmittel | 12.929 | 0,3% | 12.885 |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis | 6.699 | 1,1% | 6.626 |
| Überdeckungsquote | 93,0% | - 1,5 PP | 94,5% |
| Core Tier 1 Ratio, gesamt | 10,6% | 0,0 PP | 10,7% |
| Kernkapitalquote (Tier 1), Kreditrisiko | 13,5% | - 0,1 PP | 13,6% |
| Kernkapitalquote (Tier 1), gesamt | 11,2% | 0,0 PP | 11,2% |
| Eigenmittelquote | 15,4% | - 0,1 PP | 15,6% |
| Aktienkennzahlen | 1.1.- 31.3. | 1.1.- 31.3. | |
| Gewinn je Aktie in € | 0,55 | - 78,3% | 2,52 |
| Schlusskurs in € (31.3.) | 26,52 | 0,1% | 26,50 |
| Höchstkurs (Schlusskurs) in € | 33,59 | 15,6% | 29,05 |
| Tiefstkurs (Schlusskurs) in € | 26,30 | 41,1% | 18,64 |
| Anzahl der Aktien in Millionen (31.3.) | 195,51 | – | 195,51 |
| Marktkapitalisierung in € Millionen (31.3.) | 5.184 | 0,1% | 5.181 |
| Ressourcen | 31.3. | 31.12. | |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 59.231 | - 1,4% | 60.084 |
| Geschäftsstellen | 3.057 | - 1,6% | 3.106 |
| Kunden in Millionen | 14,2 | 0,2% | 14,2 |
1 Gemäß österreichischem Bankwesengesetz (BWG) zur Veranschaulichung. Die RBI als Teil des RZB-Konzerns unterliegt als Konzern nicht den Vorschriften des BWG.
| RBI auf dem Kapitalmarkt 4 | |
|---|---|
| Konzern-Lagebericht7 | |
| Entwicklung der Märkte7 | |
| Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage8 | |
| Ergebnis im Vorjahresvergleich10 | |
| Ergebnis im Quartalsvergleich12 | |
| Bilanzentwicklung14 | |
| Risikomanagement16 | |
| Ausblick17 | |
| Ereignisse nach der Berichtperiode 17 | |
| Segmentbericht 18 | |
| Konzernzwischenabschluss 44 | |
| Gesamtergebnisrechnung 44 | |
| Bilanz 47 | |
| Eigenkapitalveränderungsrechnung48 | |
| Kapitalflussrechnung 48 | |
| Segmentberichterstattung 49 | |
| Anhang 54 | |
| Erläuterungen zur Erfolgsrechnung56 | |
| Erläuterungen zur Bilanz60 | |
| Sonstige Erläuterungen 77 | |
| Impressum/Disclaimer 84 |
Nach einem positiven Jahresausklang prägten auf den internationalen Kapitalmärkten mehrere Themen das erste Quartal 2013. Hielten zunächst die Sorgen um die konjunkturelle Entwicklung in den Euroländern an, erwarten die Analysten mittlerweile für das zweite Halbjahr 2013 eine Aufhellung des wirtschaftlichen Umfelds. Zwischenzeitlich bewirkten dabei zwei Themenkomplexe eine erhebliche Verunsicherung von Anlegern und Sparern in ganz Europa: Für gedämpfte Stimmung sorgte einerseits der Ausgang der Parlamentswahlen in Italien, deren Resultat die Bildung einer handlungsfähigen Regierung längere Zeit schwierig machte. Aber auch nach der erfolgten Regierungsbildung bleibt weiter unklar, ob und inwieweit die vom bisherigen italienischen Regierungschef eingeleiteten Reformen fortgesetzt werden. Andererseits riefen die Turbulenzen um die drohende Zahlungsunfähigkeit Zyperns und die Beteiligung von Privatpersonen mit Teilen ihres Vermögens an der Sanierung des Staatshaushalts den Anlegern ins Gedächtnis, dass die europäische Schuldenkrise nach wie vor nicht ausgestanden ist.
Die US-amerikanischen Börsen verzeichneten im ersten Quartal beachtliche Kursgewinne sowie neue Allzeit-Hochs. Auch die Aktienmärkte der Euroländer zeigten sich vom Wiederaufflammen der Staatsschuldenkrise nur mäßig beeindruckt und tendierten bei vergleichsweise geringer Volatilität in der Mehrzahl seitwärts. Auf den Rentenmärkten bot sich das nun schon gewohnte Bild: Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen Italiens und Spaniens stiegen im Zuge der Diskussionen um Zypern zumindest temporär an, während sie in Deutschland von ihrem ohnehin niedrigen Niveau aus weiter nachgaben. Erfreulich war dabei, dass Banken, die im Rahmen der Euro-Schuldenkrise finanzielle Unterstützung erhalten hatten, ihre Verbindlichkeiten bei der EZB bereits im Jänner – dem ehestmöglichen Zeitpunkt – zum Teil tilgten und damit für ein positives Signal an die Kapitalmärkte sorgten.
Die Aktie der RBI verzeichnete im ersten Quartal 2013 einen Kursrückgang um 15,7 Prozent und gab damit stärker nach als der ATX, der im selben Zeitraum 2,0 Prozent einbüßte. Generell mussten europäische Bankaktien im ersten Quartal vor dem Hintergrund der Zypernkrise erneut überproportional starke Kurseinbußen hinnehmen. Dies zeigt sich auch in der Entwicklung des EURO STOXX Banks, der um 8,3 Prozent nachgab.
Nachdem die Aktie der RBI das Jahr 2012 mit einem Kurs von € 31,46 beendet hatte, verzeichnete sie am 11. Jänner 2013 mit € 33,59 ihren höchsten Schlusskurs im ersten Quartal. Im weiteren Verlauf verlor sie an Wert – vor allem beeinflusst von den negativen Entwicklungen in Zypern und dem unter den Erwartungen gebliebenen vierten Quartal 2012. Ihren niedrigsten Schlusskurs im Berichtszeitraum wies die Aktie am 26. März 2013 mit € 26,30 auf und legte dann bis zum letzten Handelstag wieder leicht auf € 26,52 zu. Die RBI-Aktie notierte zum Redaktionsschluss dieses Berichts am 24. Mai 2013 bei € 26,43.
Im ersten Quartal 2013 bot die RBI interessierten Investoren auf Roadshows in Amsterdam, Brüssel, Den Haag, Frankfurt, Helsinki, Kopenhagen, Mailand, Paris, Stockholm, Utrecht und Zürich wieder Gelegenheit zu persönlicher Information. Neben 30 Aktienanalysten geben 18 Anleiheanalysten regelmäßig Empfehlungen zur RBI als Investment ab. Damit ist die RBI das Unternehmen in Österreich, über das die größte Anzahl von Analystenhäusern regelmäßig berichtet.
Nach dem Ende des Berichtszeitraums veranstaltete die RBI anlässlich der Veröffentlichung ihrer Jahresergebnisse 2012 am 10. April 2013 eine Präsentation für Eigen- und Fremdkapitalinvestoren sowie Analysten aus Österreich. An der anschließenden Telefonkonferenz nahmen rund 100 internationale Analysten und Investoren teil. Am folgenden Tag präsentierte sich das Unternehmen in London vor Analysten und institutionellen Anlegern aus den wichtigsten Finanzzentren der Welt. Die Veranstaltung, die bereits seit einigen Jahren jeweils am Tag nach der Publikation des Jahresergebnisses stattfindet, bot der internationalen Financial Community die Gelegenheit zum direkten Informations- und Meinungsaustausch mit dem Vorstand der RBI. Die anschließende Frage-Antwort-Runde war von einer sehr interessierten, eingehenden Diskussion geprägt und wurde von den rund 70 Teilnehmern zum vertiefenden Gedankenaustausch genutzt.
Anschließend beteiligte sich die RBI an weiteren Roadshows im österreichischen Zürs sowie in Mailand und Paris.
Die RBI ist bestrebt, die Marktteilnehmer stets bestmöglich zu informieren. Im Sinn der stetigen Optimierung ihres Informationsangebots stellt sie Präsentationen im Rahmen von Telefonkonferenzen sowie wichtigen Veranstaltungen als Webcasts online bereit (so z. B. die Investor Presentation vom 11. April 2013). Diese Webcasts können unter www.rbinternational.com → Investor Relations → Berichte & Präsentationen → Präsentationen & Webcasts abgerufen werden.
Die Aktie der RBI notiert seit dem 25. April 2005 an der Wiener Börse. Sie ist in einigen der national und international wichtigsten Indizes, so etwa dem ATX und dem EURO STOXX Banks, enthalten. Die Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB) hielt zum Quartalsende rund 78,5 Prozent der RBI-Aktien, die verbleibenden Aktien befinden sich im Streubesitz.
| Kurs zum 31. März 2013 | € 26,52 |
|---|---|
| Höchstkurs/Tiefstkurs (Schlusskurse) im ersten Quartal 2013 | € 33,59 / € 26,30 |
| Gewinn je Aktie vom 1. Jänner bis zum 31. März 2013 | € 0,55 |
| Marktkapitalisierung zum 31. März 2013 | € 5,184 Milliarden |
| Durchschn. Tagesumsatz (Einzelzählung) im ersten Quartal 2013 | 168.636 Stück |
| Börseumsatz (Einzelzählung) im ersten Quartal 2013 | € 316,2 Millionen |
| Streubesitz zum 31. März 2013 | rund 21,5% |
| ISIN | AT0000606306 |
| Ticker-Symbole | RBI (Wiener Börse) |
| RBI AV (Bloomberg) | |
| RBIV.VI (Reuters) | |
| Marktsegment | Prime Market |
| Anzahl der ausgegebenen Aktien zum 31. März 2013 | 195.505.124 |
| Rating-Agentur | Langfrist-Rating | Kurzfrist-Rating | Ausblick |
|---|---|---|---|
| Moody's Investors Service | A2 | P-1 | stable |
| Standard & Poor's | A | A-1 | negative |
| Fitch Ratings | A | F1 | stable |
| 28. Mai 2013 | Zwischenbericht 1. Quartal, Conference Call |
|---|---|
| 26. Juni 2013 | Hauptversammlung |
| 3. Juli 2013 | Ex-Dividendentag und Dividendenzahlung |
| 8. August 2013 | Beginn der Quiet Period |
| 22. August 2013 | Zwischenbericht 1. Halbjahr, Conference Call |
| 13. November 2013 | Beginn der Quiet Period |
| 27. November 2013 | Zwischenbericht 1. bis 3. Quartal, Conference Call |
E-Mail: [email protected] Internet: www.rbinternational.com → Investor Relations Telefon: +43-1-71 707-2089 Telefax: +43-1-71 707-2138
Raiffeisen Bank International AG Group Investor Relations Am Stadtpark 9 1030 Wien, Österreich
Das Wirtschaftswachstum in Zentral- und Osteuropa (CEE) verlangsamte sich 2012 von 3,7 Prozent im Jahr zuvor auf 2,0 Prozent. Dies lag zum einen an der konjunkturellen Abschwächung in der Eurozone, die vor allem die kleinen, offenen und exportabhängigen Volkswirtschaften traf, zum anderen an einem Nachlassen der Inlandsnachfrage. Während das erste Halbjahr 2013 noch von einer sich abschwächenden Wirtschaftsleistung geprägt bleiben sollte, wird im zweiten Halbjahr eine langsame Erholung der Wirtschaft erwartet. Voraussetzung dafür ist allerdings ein Anziehen der Wirtschaft in der Eurozone. Für die Gesamtregion CEE sollte das Wirtschaftswachstum 2013 bei 1,5 Prozent liegen.
Zentraleuropa (CE) – Polen, die Slowakei, Slowenien, Ungarn und die Tschechische Republik – ist die wirtschaftlich am weitesten entwickelte Region in CEE. Mit Ausnahme Polens sind die Volkswirtschaften in CE klein, offen und in hohem Maß abhängig von Exporten in die Eurozone und wurden deshalb von der Abkühlung der Wirtschaft in der Eurozone auch entsprechend getroffen. Nach einem Wachstum von 3,1 Prozent im Jahr 2011 erreichte die Region 2012 lediglich eine Zunahme um 0,5 Prozent. Während Polen und die Slowakei dabei weiterhin Wachstum erzielten, nahm die Wirtschaftsleistung in Slowenien, der Tschechischen Republik und Ungarn ab. Die Aussichten für 2013 sind ähnlich verhalten, allerdings würde CE von einer Erholung der Wirtschaft in der Eurozone in der zweiten Jahreshälfte – verglichen mit Südosteuropa und der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten – am stärksten profitieren.
In Südosteuropa (SEE) – Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, der Kosovo, Kroatien, Rumänien sowie Serbien – schrumpfte die Wirtschaft 2012 insgesamt um 0,1 Prozent, nachdem sie 2011 noch um 1,6 Prozent gewachsen war. Verantwortlich für diesen Rückgang waren vor allem Kroatien, Serbien sowie Bosnien und Herzegowina, die erneut in eine Rezession gerieten. Auch in Albanien, Bulgarien und Rumänien verlangsamte sich das Wachstum, alle drei Länder konnten 2012 aber weiter leicht zulegen. Die Aussichten der Region für 2013 sind angesichts der Probleme in den Ländern der südlichen Eurozone und deren engen Handelsbeziehungen mit den südosteuropäischen Staaten ebenfalls nur moderat. So wird zwar für das zweite Halbjahr 2013 eine Erholung prognostiziert, insgesamt dürften die Wachstumsraten für SEE mit 1,2 Prozent aber schwach bleiben. Kroatien könnte 2013 sogar nochmals einen Rückgang seiner Wirtschaftsleistung erleben.
Die Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) – Belarus, Russland und die Ukraine – ist deutlich weniger stark von den Ereignissen in der Eurozone beeinflusst als CE und SEE. Zudem profitiert Russland von der Entwicklung des Ölpreises. Vor diesem Hintergrund koppelte sich die Region in den vergangenen Jahren von der Wachstumsschwäche der Eurozone ab und präsentierte mit Wachstumsraten von 4,4 Prozent im Jahr 2011 und 3,1 Prozent im Jahr 2012 eine vergleichsweise starke Entwicklung. Für 2013 wird in der GUS ein Wirtschaftswachstum von 2,0 Prozent erwartet, womit die Region weiterhin die wachstumsstärkste in CEE bleiben sollte.
| Region/Land | 2011 | 2012 | 2013f | 2014f |
|---|---|---|---|---|
| Polen | 4,3 | 1,9 | 1,2 | 2,5 |
| Slowakei | 3,2 | 2,0 | 0,9 | 2,5 |
| Slowenien | 0,6 | -2,3 | -1,0 | 1,0 |
| Tschechische Republik | 1,7 | -1,2 | -0,2 | 1,8 |
| Ungarn | 1,6 | -1,7 | 0,0 | 1,5 |
| CE | 3,1 | 0,5 | 0,6 | 2,1 |
| Albanien | 3,1 | 1,6 | 2,0 | 3,5 |
| Bosnien und Herzegowina | 1,0 | -1,3 | 0,5 | 2,0 |
| Bulgarien | 1,8 | 0,8 | 0,5 | 2,5 |
| Kroatien | 0,0 | -2,0 | -0,5 | 1,0 |
| Kosovo | 4,5 | 3,0 | 3,0 | 3,0 |
| Rumänien | 2,2 | 0,7 | 2,0 | 2,5 |
| Serbien | 1,6 | -1,7 | 1,0 | 2,0 |
| SEE | 1,6 | -0,1 | 1,2 | 2,2 |
| Belarus | 5,3 | 1,5 | 3,0 | 4,0 |
| Russland | 4,3 | 3,4 | 2,0 | 3,0 |
| Ukraine | 5,2 | 0,2 | 1,0 | 3,0 |
| GUS | 4,4 | 3,1 | 2,0 | 3,0 |
| CEE | 3,7 | 2,0 | 1,5 | 2,7 |
| Österreich | 2,7 | 0,8 | 0,5 | 1,5 |
| Deutschland | 3,1 | 0,9 | 0,5 | 1,8 |
| Eurozone | 1,5 | -0,5 | -0,7 | 1,2 |
Die RBI erzielte im ersten Quartal 2013 trotz des anhaltend schwierigen Marktumfelds einen Periodenüberschuss vor Steuern von €251 Millionen. Er blieb damit unter den in der Vergleichsperiode erzielten €685 Millionen, die jedoch zu einem hohen Anteil auf Sondereffekten – so etwa Veräußerungsergebnissen aus dem Verkauf von Anleihen sowie dem Rückkauf von hybridem Kernkapital mit einem Gesamteffekt von €272 Millionen – beruht hatten. Positiv geprägt war das Vorsteuerergebnis des ersten Quartals 2013 durch eine leichtere Verbesserung der Betriebserträge infolge eines Anstiegs im Provisionsergebnis sowie besserer Zinsmargen. Negativ entwickelten sich hingegen die Bewertungsergebnisse aus eigenen Verbindlichkeiten sowie die Kreditrisikovorsorgen.
Die Betriebserträge – exklusive der im ersten Quartal 2013 vorgenommenen Firmenwertabschreibungen von € 3 Millionen – stiegen im Periodenvergleich leicht um 1 Prozent oder € 6 Millionen auf € 1.302 Millionen. Hauptgrund dafür war der um € 29 Millionen gestiegene Provisionsüberschuss, der durch Preisanpassungen in einigen Märkten, aber auch durch höhere Transaktionsvolumina positiv beeinflusst war.
Der leichte Rückgang des Zinsüberschusses im Periodenvergleich um € 11 Millionen auf € 865 Millionen war primär auf das verhaltene Kreditgeschäft und die Senkung der Marktzinssätze sowie die daraus resultierenden geringeren Zinserträge aus Wertpapieren zurückzuführen. Die Nettozinsspanne (gerechnet auf zinstragende Aktiva) stieg durch eine verringerte Vorhaltung von Liquidität zu niedrigen Zinsen sowie durch positive Effekte von Repricing-Maßnahmen im Einlagenbereich im Periodenvergleich um 23 Basispunkte auf 2,89 Prozent.
Das Handelsergebnis sank im Periodenvergleich um € 2 Millionen auf €80 Millionen. Verantwortlich dafür war das gesunkene Ergebnis aus dem zinsbezogenen Geschäft der Konzernzentrale. Dem stand jedoch ein Zuwachs aus dem währungsbezogenen Geschäft sowie aus dem Ergebnis aus Kapitalgarantien der Konzernzentrale gegenüber.
Trotz positiver Effekte aus den laufenden Kostensenkungsprogrammen stiegen die Verwaltungsaufwendungen im Periodenvergleich um 5 Prozent oder € 35 Millionen auf € 788 Millionen. Zurückzuführen war dieser Anstieg primär auf die im Mai 2012 erfolgte Einbeziehung und Integration der Polbank.
Auch der Personalaufwand erhöhte sich im Vergleich zur Vorjahresperiode um 6 Prozent oder € 24 Millionen auf € 406 Millionen, überwiegend verursacht durch die Einbeziehung der Polbank und durch Gehaltsanpassungen in Russland. Positiv wirkten hingegen Kostensenkungen in der Ukraine und in Serbien sowie der Abbau von Mitarbeitern in Ungarn. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter stieg – im Wesentlichen bedingt durch die Einbeziehung der Polbank – um 525 auf 59.552 Personen.
Der Sachaufwand nahm im Periodenvergleich um 3 Prozent oder € 8 Millionen auf € 291 Millionen zu, was neben der Einbeziehung der Polbank überwiegend auf höheren IT-Aufwand zurückzuführen war. Die Anzahl der Geschäftsstellen stieg aufgrund der Erstkonsolidierung der Polbank im Jahresabstand um 226 auf 3.057, gegenüber dem Jahresende 2012 sank sie jedoch um 49.
Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen erhöhten sich im Periodenvergleich um € 67 Millionen auf €220 Millionen. Dieser Anstieg war im Wesentlichen von Portfolio-Wertberichtigungen geprägt: Hier war es im Vorjahr zu Nettoauflösungen von € 21 Millionen gekommen, während im ersten Quartal 2013 Nettodotierungen von € 27 Millionen erforderlich wurden. Die Einzelwertberichtigungen nahmen aufgrund von Einzelfällen bei Firmenkunden in der Konzernzentrale um € 18 Millionen zu.
In der Berichtsperiode sank das Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten nach plus € 35 Millionen in der Vergleichsperiode auf minus € 121 Millionen. Die in dieser Position enthaltenen Bewertungen für die Credit Spreads der eigenen Verbindlichkeiten führten aufgrund der Beruhigung auf den Finanzmärkten zu einem Bewertungsverlust von € 82 Millionen, um €57 Millionen mehr als in der Vergleichsperiode. Aus dem teilweisen Rückkauf von Hybridanleihen hatte sich in der Vergleichsperiode ein Ergebnis von €113 Millionen ergeben. Das Bewertungsergebnis von zu Absicherungszwecken eingegangenen derivativen Finanzinstrumenten betrug minus €77 Millionen.
Das Ergebnis aus Finanzinvestitionen sank gegenüber der Vergleichsperiode um € 174 Millionen auf €87 Millionen. Der zur Erfüllung der von der European Banking Authority (EBA) vorgeschriebenen Kapitalquote erfolgte Verkauf von Staatsanleihen aus dem zur Veräußerung verfügbaren Wertpapierbestand der Konzernzentrale hatte im Vorjahr ein Veräußerungsergebnis von € 137 Millionen geliefert. Im ersten Quartal 2013 brachte die Bewertung des Fair-Value-Bestands an Wertpapieren einen weiteren Gewinn von € 53 Millionen, der überwiegend auf Bewertungsgewinnen von Anleihen und Kommunalschuldverschreibungen beruhte. Verkäufe aus dieser Wertpapierkategorie führten zu einem positiven Ergebnis von € 6 Millionen.
Der Periodenüberschuss nach Steuern für das erste Quartal 2013 betrug € 174 Millionen. Dies bedeutet gegenüber der Vergleichsperiode einen Rückgang um 71 Prozent oder € 400 Millionen. Dabei lag die Steuerquote mit 31 Prozent um 15 Prozentpunkte über dem Vergleichswert. Das Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile sank wegen der im vergangenen Jahr erfolgten Zukäufe von Minderheitsanteilen einiger Tochterbanken um € 16 Millionen auf € 17 Millionen. Nach Abzug des Ergebnisses der nicht beherrschenden Anteile ergab sich ein Konzern-Periodenüberschuss von € 157 Millionen, der somit um €384 Millionen unter dem Vergleichswert des Vorjahres blieb. In der Berichtsperiode befanden sich durchschnittlich 194,9 Millionen Aktien im Umlauf. Daraus resultiert ein Gewinn je Aktie von € 0,55 (1. Quartal 2012: € 2,52).
| in € Millionen | 1.1.-31.3.2013 | 1.1.-31.3.2012 | Veränderung absolut |
Veränderung in % |
|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 865 | 875 | -11 | -1,2% |
| Provisionsüberschuss | 375 | 346 | 29 | 8,3% |
| Handelsergebnis | 80 | 82 | -2 | -2,0% |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis1 | -18 | -8 | -10 | 128,3% |
| Betriebserträge | 1.302 | 1.295 | 6 | 0,5% |
| Personalaufwand2 | -406 | -381 | -24 | 6,4% |
| Sachaufwand | -291 | -284 | -8 | 2,7% |
| Abschreibungen | -91 | -88 | -3 | 2,9% |
| Verwaltungsaufwendungen | -788 | -753 | -35 | 4,6% |
| Betriebsergebnis | 514 | 542 | -28 | -5,2% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | -220 | -153 | -67 | 43,7% |
| Übrige Ergebnisse3 | -43 | 296 | -339 | – |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 251 | 685 | -434 | -63,4% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | -77 | -111 | 34 | -30,7% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 174 | 574 | -400 | -69,7% |
| Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile | -17 | -33 | 16 | -47,4% |
| Konzern-Periodenüberschuss | 157 | 541 | -384 | -71,0% |
1 Exkl. Wertminderungen auf Firmenwerte.
2 Adaptierung der Vorjahreswerte aufgrund der retrospektiven Anwendung von IAS 19. 3 Inkl. Wertminderungen auf Firmenwerte.
In den ersten drei Monaten 2013 ging der Zinsüberschuss gegenüber der Vergleichsperiode 2012 um 1 Prozent oder € 11 Millionen auf € 865 Millionen zurück. Innerhalb der Betriebserträge stellt dieser Posten mit einem Anteil von 66 Prozent unverändert die größte Ertragskomponente dar. Der Rückgang des Zinsüberschusses resultiert aus niedrigeren Zinserträgen aus Forderungen an Kreditinstitute. Auch der Zinsertrag aus Wertpapieren verringerte sich aufgrund von Wertpapierverkäufen im Vorjahr in der Konzernzentrale.
Die Nettozinsspanne (gerechnet auf zinstragende Aktiva) stieg im Jahresabstand um 23 Basispunkte auf 2,89 Prozent. Hauptgründe dafür waren eine Reduktion der zu niedrigen Zinsen vorgehaltenen Liquidität sowie positive Effekte von Repricing-Maßnahmen im Einlagenbereich.
In der Tschechischen Republik sank der Zinsüberschuss aufgrund von Volumenrückgängen im Geschäft mit Privat- und Firmenkunden und niedrigeren Margen. In Ungarn wiederum sorgten niedrigere Zinserträge aus derivativen Finanzinstrumenten und gesunkene Kreditvolumina sowohl in lokaler als auch in fremder Währung für einen Rückgang. Letztere wurden nur teilweise durch geringere Zinsaufwendungen für Kundeneinlagen kompensiert. Eine gegenläufige Entwicklung war in Polen zu verzeichnen, wo der Zinsüberschuss zwar gesteigert werden konnte, die Vergleichbarkeit zum Vorjahr aufgrund der unterschiedlichen Zuordnung einzelner zinstragender Transaktionen jedoch eingeschränkt ist. Der in Rumänien eingetretene Rückgang des Zinsüberschusses ist hauptsächlich auf das gesunkene Marktzinsniveau zurückzuführen. In der Ukraine sank der Zinsüberschuss aufgrund geringerer Volumina im Privat- und Firmenkundengeschäft und erhöhter Aufwendungen für Kundeneinlagen.
Der Provisionsüberschuss erhöhte sich gegenüber der Vergleichsperiode um € 29 Millionen oder 8 Prozent auf € 375 Millionen. €18 Millionen oder 62 Prozent des Zuwachses sind dabei auf eine wesentliche Ergebnisverbesserung aus dem Zahlungsverkehr zurückzuführen, hervorgerufen vor allem durch Gebührenerhöhungen in Ungarn, die Einbeziehung der Polbank sowie eine Ausweitung der Geschäftsaktivitäten in Belarus. Das Ergebnis aus dem Verkauf von Eigen- und Fremdprodukten stieg volumenbedingt um € 4 Millionen oder 47 Prozent, vor allem in Polen und der Ukraine. Höhere Volumina in der Verwaltung von Investment- und Pensionsfonds trugen vorrangig in der Slowakei und Kroatien ebenfalls zu einem Ergebnisanstieg um € 3 Millionen oder 59 Prozent bei. Auch das Ergebnis aus dem Wertpapiergeschäft wuchs – vor allem in Rumänien und Ungarn – volumen- und
margenbedingt um € 3 Millionen oder 9 Prozent. Neben Polen verzeichnete weiters auch die Tschechische Republik dank höherer Margen einen Zuwachs im Ergebnis aus dem Devisen-, Valuten- und Edelmetallgeschäft in Höhe von € 2 Millionen.
Das Handelsergebnis blieb im Jahresvergleich mit einem marginalen Rückgang um € 2 Millionen oder 2 Prozent auf € 80 Millionen nahezu unverändert. Die Konzernzentrale verzeichnete hier aufgrund von Bewertungsverlusten derivativer Finanzinstrumente einen Rückgang im zinsbezogenen Geschäft um € 42 Millionen, der jedoch durch ein verbessertes Ergebnis im währungsbezogenen Geschäft, im Kreditderivatgeschäft und im sonstigen Geschäft nahezu kompensiert wurde. Ein weiterer Grund für den leichten Ergebnisrückgang lag in einer Reduktion des zinsbezogenen Geschäfts, das vor allem in Russland aufgrund von Bewertungsverlusten um € 10 Millionen abnahm. In Rumänien verzeichnete das währungsbezogene Geschäft dank einer Währungsaufwertung einen Zuwachs um € 2 Millionen.
Das sonstige betriebliche Ergebnis sank von minus € 8 Millionen in der Vergleichsperiode auf minus € 18 Millionen im Berichtszeitraum. Maßgeblich beeinflusst wurde es durch die höheren Bankenabgaben in Österreich und der Slowakei sowie durch die neu eingeführte Finanztransaktionssteuer in Ungarn, die jedoch durch erhöhte Provisionserträge kompensiert wurde.
Die Verwaltungsaufwendungen stiegen im Vergleich zur Vorjahresperiode um € 35 Millionen auf € 788 Millionen. Dadurch erhöhte sich auch die Cost/Income Ratio um 2,4 Prozentpunkte auf 60,5 Prozent.
Die größte Position unter den Verwaltungsaufwendungen war mit einem Anteil von 52 Prozent der Personalaufwand, der sich insgesamt um 6 Prozent oder € 24 Millionen auf € 406 Millionen erhöhte. Dieser Anstieg wurde überwiegend durch die Einbeziehung der Polbank und durch Gehaltsanpassungen in Russland verursacht. Positiv wirkten hingegen Kostensenkungen in der Ukraine und Serbien sowie der Abbau von Mitarbeitern in Ungarn.
Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter (ausgedrückt in Vollzeitäquivalenten) stieg im Jahresabstand um 525 Personen auf 59.552. Zu einem Zuwachs kam es dabei in Polen aufgrund der Einbeziehung der Polbank (plus 3.101). Die größten Rückgänge verzeichneten hingegen die Ukraine (minus 1.301), Rumänien (minus 526), Russland (minus 220), Ungarn (minus 114) und Bulgarien (minus 159).
Der Sachaufwand erhöhte sich um 3 Prozent oder € 8 Millionen auf € 291 Millionen. Während es dabei in einigen Ländern zu deutlichen Reduktionen kam, sorgten die Einbeziehung der Polbank sowie die Auslagerung von IT-Aktivitäten in der Konzernzentrale für einen Zuwachs.
Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte nahmen um 3 Prozent oder € 3 Millionen auf € 91 Millionen zu. Zurückzuführen ist dies größtenteils auf die Einbeziehung der Polbank.
Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen nahmen gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um € 67 Millionen auf € 220 Millionen zu. Der Grund dafür liegt in erster Linie in den Portfolio-Wertberichtigungen: Hier war es im Vorjahr (überwiegend in der Konzernzentrale und in Russland) zu Nettoauflösungen von € 21 Millionen gekommen, während im ersten Quartal 2013 eine Nettodotierung im Ausmaß von € 27 Millionen vorgenommen wurde.
Auch die Nettodotierungen zu Einzelwertberichtigungen stiegen im Jahresvergleich um € 18 Millionen auf €194 Millionen an, hervorgerufen in erster Linie durch einige Großkundenfälle in der Konzernzentrale und in China. In den Segmenten Zentraleuropa und GUS Sonstige hingegen lagen die Nettodotierungen auf Vorjahresniveau. In Südosteuropa sanken die Dotierungen um € 7 Millionen, und in Russland kam es im ersten Quartal aufgrund von Forderungsverkäufen und der Aktualisierung von Sicherheitenbewertungen sogar zu Nettoauflösungen von Einzelwertberichtigungen in Höhe von € 15 Millionen.
Die Neubildungsquote, berechnet auf Grundlage des durchschnittlichen Volumens an Kundenforderungen, stieg um 31 Basispunkte auf 1,06 Prozent.
Die Position übrige Ergebnisse, die sich aus dem Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten, dem Ergebnis aus Finanzinvestitionen und dem Ergebnis aus Endkonsolidierungen zusammensetzt, sank gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahres von € 296 Millionen um € 339 Millionen auf minus € 43 Millionen.
Das Ergebnis aus Finanzinvestitionen reduzierte sich dabei um 67 Prozent oder € 174 Millionen auf € 87 Millionen. Hier hatte der zur Erfüllung der EBA-Vorgaben erfolgte Verkauf von Staatsanleihen aus dem zur Veräußerung verfügbaren Wertpapierbestand der Konzernzentrale im Vorjahr ein Veräußerungsergebnis von € 137 Millionen geliefert. Im ersten Quartal 2013 brachte die Bewertung des Fair-Value-Bestands an Wertpapieren zusätzlich einen Gewinn von € 53 Millionen, der überwiegend aus Bewertungsgewinnen von Anleihen in der Ukraine und Kommunalschuldverschreibungen in Ungarn entstanden war. Verkäufe aus dieser Wertpapierkategorie führten zu einem positiven Ergebnis von weiteren €6 Millionen.
Das Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten drehte von € 35 Millionen in der Vergleichsperiode auf minus € 121 Millionen. Die hier enthaltenen Bewertungen für die Credit Spreads der eigenen Verbindlichkeiten führten im Berichtszeitraum zu einem höheren Bewertungsverlust von € 82 Millionen. Zudem hatte sich aus dem teilweisen Rückkauf von Hybridanleihen in der Vergleichsperiode ein Ergebnis von € 113 Millionen ergeben. Das Bewertungsergebnis von zu Absicherungszwecken eingegangenen derivativen Finanzinstrumenten betrug minus €77 Millionen.
Der Steueraufwand verringerte sich gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um € 34 Millionen auf € 77 Millionen. Grund dafür war der ergebnisbedingte Rückgang der laufenden Steuern um 25 Prozent oder € 21 Millionen auf minus € 63 Millionen. Die latenten Steuern sanken um 48 Prozent oder € 13 Millionen auf minus € 14 Millionen, hauptsächlich verursacht durch die Veränderung von Bewertungsergebnissen aus Verbindlichkeiten. Die Steuerquote betrug damit 31 Prozent. Im Vorjahr war sie bei 16 Prozent gelegen.
| in € Millionen | Q1/2013 | Q4/2012 | Veränderung absolut |
Veränderung in % |
|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 865 | 876 | -11 | -1,3% |
| Provisionsüberschuss | 375 | 396 | -21 | -5,4% |
| Handelsergebnis | 80 | -6 | 86 | – |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis1 | -18 | -12 | -6 | 54,2% |
| Betriebserträge | 1.302 | 1.255 | 47 | 3,7% |
| Personalaufwand2 | -406 | -418 | 12 | -2,9% |
| Sachaufwand | -291 | -373 | 82 | -22,0% |
| Abschreibungen | -91 | -126 | 35 | -28,1% |
| Verwaltungsaufwendungen | -788 | -918 | 130 | -14,1% |
| Betriebsergebnis | 514 | 337 | 177 | 52,4% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | -220 | -385 | 166 | -43,0% |
| Übrige Ergebnisse3 | -43 | -25 | -18 | 71,1% |
| Periodenüberschuss/-fehlbetrag vor Steuern | 251 | -74 | 324 | – |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | -77 | -58 | -19 | 33,1% |
| Periodenüberschuss/-fehlbetrag nach Steuern | 174 | -131 | 305 | – |
| Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile | -17 | 24 | -42 | – |
| Konzern-Periodenüberschuss/-fehlbetrag | 157 | -107 | 264 | – |
1 Exkl. Wertminderungen auf Firmenwerte.
2 Adaptierung der Vorjahreswerte aufgrund der retrospektiven Anwendung von IAS 19.
3 Inkl. Wertminderungen auf Firmenwerte.
Im Vergleich zum vierten Quartal 2012 sank der Zinsüberschuss im ersten Quartal 2013 um 1 Prozent oder € 11 Millionen auf € 865 Millionen. Die Nettozinsspanne (gerechnet auf zinstragende Aktiva) verbesserte sich im Quartalsvergleich um 12 Basispunkte auf 2,89 Prozent. Ausschlaggebend dafür war insbesondere eine Optimierung der Liquidätsposition.
Der Provisionsüberschuss verzeichnete gegenüber dem vierten Quartal 2012 einen Rückgang um € 21 Millionen auf € 375 Millionen. Umsatzbedingt fiel hier der Zahlungsverkehr mit einem Rückgang um € 9 Millionen am stärksten, gefolgt vom Ergebnis aus sonstigen Bankdienstleistungen (beispielsweise Inkassotätigkeiten) mit einem Minus von € 8 Millionen. Das Ergebnis aus dem Devisen-, Valuten- und Edelmetallgeschäft ging um €3 Millionen, jenes aus dem Wertpapiergeschäft um € 2 Millionen zurück.
Das Handelsergebnis hingegen verbesserte sich gegenüber dem Vorquartal um € 86 Millionen auf € 80 Millionen. Auslöser dafür war eine Verbesserung des zinsbezogenen Geschäfts in Russland, Ungarn und der Konzernzentrale, nachdem dieser Bereich im vierten Quartal 2012 durch eine geänderte Einschätzung der Wahrscheinlichkeit für das Kontrahentenausfallrisiko mit €30 Millionen belastet gewesen war. Zusätzlich wirkten sich Bewertungsgewinne aus Fremdwährungs-Swaps in Russland und Ungarn positiv aus.
Im ersten Quartal 2013 blieb das sonstige betriebliche Ergebnis mit minus € 18 Millionen um € 6 Millionen unter dem Wert des Vorquartals. Hauptgrund für diesen Rückgang war die Einführung der Transaktionssteuer in Ungarn, die jedoch durch erhöhte Provisionserträge kompensiert wurde.
Mit € 788 Millionen lagen die Verwaltungsaufwendungen im ersten Quartal 2013 um € 130 Millionen unter dem Wert des Vorquartals von € 918 Millionen. Allerdings weist das vierte Quartal über das Jahr betrachtet grundsätzlich den höchsten Wert aus.
Der Personalaufwand sank dabei um 3 Prozent oder € 12 Millionen auf € 406 Millionen. Die größten Reduktionen ergaben sich in Polen (durch die Bildung einer Restrukturierungsrückstellung im vierten Quartal 2012), der Slowakei und der Konzernzentrale.
Auch der Sachaufwand reduzierte sich im Quartalsvergleich um € 82 Millionen auf € 291 Millionen. Die größten Rückgänge verzeichneten dabei der Rechts- und Beratungsaufwand sowie der Werbe- und Repräsentationsaufwand.
Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte nahmen im Quartalsvergleich ebenfalls um 28 Prozent oder € 35 Millionen auf € 91 Millionen ab. Zurückzuführen ist dies größtenteils auf die im vierten Quartal 2012 vorgenommenen Wertberichtigungen bei Software-Systemen in der Ukraine und der Tschechischen Republik.
Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen fielen mit €220 Millionen im ersten Quartal 2013 um € 166 Millionen geringer aus als im Vorquartal, in dem vor allem einige größere Ausfälle von Firmenkunden in der Konzernzentrale und in Ungarn verbucht worden waren. Im Quartalsvergleich wurden darüber hinaus in der Tschechischen Republik, Polen und Slowenien niedrigere Dotierungen gebildet. In Russland kam es sogar zu Nettoauflösungen von € 15 Millionen.
Der Zuwachs des Bestands an notleidenden Krediten an Nichtbanken lag im ersten Quartal bei € 47 Millionen (davon Währungseffekte: minus € 8 Millionen). Währungsbereinigt gab es in Südosteuropa (plus € 85 Millionen) und in der Konzernzentrale (plus €20 Millionen) Zuwächse, während es in Zentraleuropa (minus €33 Millionen) und in Russland (minus € 14 Millionen) zu Rückgängen kam. Die NPL Ratio stieg im Quartalsvergleich um 0,1 Prozentpunkte auf 9,9 Prozent, die NPL Coverage Ratio erhöhte sich um 0,5 Prozentpunkte auf 67,5 Prozent.
Die übrigen Ergebnisse sanken im Quartalsvergleich um € 18 Millionen auf minus € 43 Millionen.
Das Ergebnis aus Finanzinvestitionen erhöhte sich dabei im Quartalsvergleich um € 68 Millionen auf € 87 Millionen, beeinflusst vor allem durch ein positives Bewertungsergebnis aus zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Wertpapieren.
Das Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten hingegen verschlechterte sich gegenüber dem vierten Quartal 2012 um € 101 Millionen auf minus € 121 Millionen. Ausschlaggebend dafür waren niedrigere positive Ergebnisse aus den sonstigen Derivaten (Rückgang um € 98 Millionen) sowie ein höherer Bewertungsverlust aus zum Marktwert bewerteten Verbindlichkeiten (Anstieg um € 11 Millionen auf minus € 55 Millionen).
Der Steueraufwand stieg im ersten Quartal auf € 77 Millionen (4. Quartal 2012: € 58 Millionen). Dabei nahm der laufende Steueraufwand um €23 Millionen zu, während sich der Aufwand für latente Steuern von € 18 Millionen im vierten Quartal 2012 auf € 14 Millionen im ersten Quartal 2013 verringerte.
Die Bilanzsumme der RBI betrug zum 31. März 2013 € 131,9 Milliarden. Seit Jahresende 2012 ergab sich damit ein Rückgang um 3 Prozent oder € 4,2 Milliarden, im Jahresabstand ein Rückgang um 11 Prozent oder €16,9 Milliarden. Zurückzuführen ist dies im Wesentlichen auf den fortgesetzten Abbau der Überliquidität.
| in € Millionen | 31.3.2013 | Anteil | 31.12.2012 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Forderungen an Kreditinstitute (nach Kreditrisikovorsorgen) | 20.108 | 15,2% | 22.166 | 16,3% |
| Forderungen an Kunden (nach Kreditrisikovorsorgen) | 77.336 | 58,6% | 77.859 | 57,2% |
| Wertpapiere und Beteiligungen | 18.447 | 14,0% | 16.357 | 12,0% |
| Sonstige Aktiva | 16.041 | 12,2% | 19.734 | 14,5% |
| Aktiva gesamt | 131.932 | 100,0% | 136.116 | 100,0% |
Durch die Reduktion des Interbankengeschäfts (minus € 3,5 Milliarden) sanken die Forderungen an Kreditinstitute nach Abzug der Kreditrisikovorsorgen seit Jahresende 2012 um €2,1 Milliarden auf € 20,1 Milliarden. Hauptgrund dafür ist ein Rückgang der Forderungen aus Pensionsgeschäften und Wertpapierleihen (minus € 1,9 Milliarden), während die kurzfristigen Forderungen aus dem Girogeschäft um €1,4 Milliarden zunahmen.
Die Forderungen an Kunden – sie dominieren mit einem Anteil von 59 Prozent (plus 2 Prozentpunkte) weiterhin die Aktivseite – gingen nach Abzug der Kreditrisikovorsorgen um € 0,5 Milliarden auf € 77,3 Milliarden zurück. Auch hier waren die Forderungen aus Pensionsgeschäften mit € 0,8 Milliarden für den Rückgang verantwortlich. Das Geschäft mit Retail-Kunden in Russland hingegen legte um € 0,3 Milliarden zu.
Käufe hochliquider Wertpapiere in der Konzernzentrale führten zu einem Zuwachs im Wertpapierportfolio, sodass die Position Wertpapiere und Beteiligungen um €2,1 Milliarden auf € 18,4 Milliarden zunahm. Die sonstigen Aktiva verringerten sich überwiegend durch die Reduktion der Barreserve und der Handelsaktiva um €3,7 Milliarden auf € 16,0 Milliarden.
| in € Millionen | 31.3.2013 | Anteil | 31.12.2012 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 27.579 | 20,9% | 30.186 | 22,2% |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 66.853 | 50,7% | 66.297 | 48,7% |
| Eigenmittel | 14.978 | 11,4% | 14.810 | 10,9% |
| Übrige Passiva | 22.522 | 17,1% | 24.822 | 18,2% |
| Passiva gesamt | 131.932 | 100,0% | 136.116 | 100,0% |
Das Refinanzierungsvolumen über Kreditinstitute (überwiegend Geschäftsbanken) verringerte sich durch die Rücknahme von Liquiditätspuffern im Bereich der kurzfristigen Einlagen gegenüber dem Jahresultimo 2012 um €2,6 Milliarden auf insgesamt € 27,6 Milliarden. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden lagen mit € 66,9 Milliarden hingegen um € 0,6 Milliarden über dem Wert zum Jahresende. Während die kurzfristigen Einlagen von Firmenkunden (in Russland und der Konzernzentrale) um € 0,5 Milliarden wuchsen, sanken jene von Retail-Kunden um €0,2 Milliarden. Die größten Rückgänge gab es in der Tschechischen Republik (minus € 0,4 Milliarden) und währungsbedingt in Ungarn (minus € 0,2 Milliarden).
Die Eigenmittel – bestehend aus Eigen- und Nachrangkapital – blieben mit € 15,0 Milliarden nahezu unverändert, die übrigen Passiva gingen um € 2,3 Milliarden auf € 22,5 Milliarden zurück. Dabei sanken die verbrieften Verbindlichkeiten per Saldo um € 0,8 Milliarden auf € 12,5 Milliarden, die Handelspassiva wurden vorwiegend in der Konzernzentrale um €1,7 Milliarden reduziert.
| in € Millionen | 31.3.2013 | Anteil | 31.12.2012 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Kundeneinlagen | 66.853 | 60,3% | 66.297 | 58,3% |
| Mittel- und langfristiges Funding | 21.103 | 19,0% | 23.097 | 20,3% |
| Kurzfristiges Funding | 18.946 | 17,1% | 20.379 | 17,9% |
| Nachrangige Verbindlichkeiten | 3.917 | 3,5% | 3.937 | 3,5% |
| Gesamt | 110.819 | 100,0% | 113.711 | 100,0% |
Trotz geopolitischer Unsicherheiten und der dadurch immer wieder aufflackernden Volatilität nutzte die RBI die Möglichkeiten auf den Geld- und Kapitalmärkten auch im Berichtszeitraum aktiv. Dadurch konnte der Fundingbedarf im ersten Quartal über die bestehenden Planungen hinaus gedeckt werden. Dazu erfolgten großteils mittelfristige Privatplatzierungen, da diese eine bessere Verteilung der Mittelaufnahme wie auch der späteren Fälligkeiten ermöglichen.
Das bilanzielle Eigenkapital, das sich aus dem Konzern-Eigenkapital, dem Konzern-Periodenüberschuss und dem Kapital der nicht beherrschenden Anteile zusammensetzt, nahm gegenüber dem Jahresultimo 2012 um 2 Prozent oder € 188 Millionen auf € 11.061 Millionen zu. Das Gesamtergebnis betrug € 168 Millionen und beinhaltet neben dem Periodenüberschuss nach Steuern von € 174 Millionen vor allem die Ergebnisse aus dem zur Veräußerung verfügbaren Wertpapierbestand von minus € 25 Millionen, die im Wesentlichen durch Umgliederung realisierter Gewinne in die Erfolgsrechnung entstanden waren, sowie das Ergebnis aus der Anwendung der Rechnungslegung für Hochinflationsländer von € 13 Millionen. Die Währungsentwicklung zeigte sich mit plus € 5 Millionen stabil, wobei sich die einzelnen Fremdwährungen sehr unterschiedlich entwickelten: Der russische Rubel und die ukrainische Hryvna verursachten Zuwächse im Eigenkapital von € 35 Millionen bzw. € 25 Millionen, der polnische Zloty hingegen einen Rückgang von € 38 Millionen.
Die RBI bildet keine eigene Kreditinstitutsgruppe im Sinn des österreichischen Bankwesengesetzes (BWG) und unterliegt daher als Konzern selbst nicht den aufsichtsrechtlichen Bestimmungen für Bankengruppen, da sie Teil der RZB-Kreditinstitutsgruppe ist. Die nachfolgend dargestellten konsolidierten Werte wurden nach den Bestimmungen des BWG ermittelt und gehen in die Berechnung der RZB-Kreditinstitutsgruppe ein.
Per 31. März 2013 betrugen die konsolidierten Eigenmittel der RBI gemäß BWG € 12.929 Millionen. Dies entspricht – bei einem leichten Anstieg von € 44 Millionen – im Wesentlichen dem Wert zum Jahresende 2012. Die Währungsentwicklung sorgte dabei in Summe für einen Anstieg von € 6 Millionen: Während sich die ukrainische Hryvna und der russische Rubel positiv entwickelten, reduzierte die Abwertung des polnischen Zloty den Zuwachs deutlich. Die ergänzenden Eigenmittel sanken aufgrund des Auslaufens von Emissionen um € 56 Millionen auf € 3.283 Millionen, das kurzfristige nachrangige Kapital stieg hingegen leicht um € 6 Millionen auf € 308 Millionen.
Den Eigenmitteln stand ein um € 73 Millionen erhöhtes Eigenmittelerfordernis von € 6.699 Millionen gegenüber. Dieser Anstieg resultiert vor allem aus einer Erhöhung des Eigenmittelerfordernisses für das Kreditrisiko um € 95 Millionen auf € 5.545 Millionen. Weiters stieg das Erfordernis für das Positionsrisiko in Schuldtiteln, Substanzwerten und Waren um € 12 Millionen auf € 285 Millionen, das Erfordernis für das Positionsrisiko in Fremdwährungen nahm um € 9 Millionen auf € 65 Millionen zu. Einen Rückgang um € 42 Millionen auf € 803 Millionen verzeichnete hingegen das Eigenmittelerfordernis für das operationelle Risiko.
Die Überdeckungsquote ging um 1,5 Prozentpunkte auf 93,0 Prozent zurück, womit sich eine Überdeckung von € 6.230 Millionen ergab. Bezogen auf das Gesamtrisiko ergab sich eine Core Tier 1 Ratio von 10,6 Prozent und eine Kernkapitalquote (Tier 1) von 11,2 Prozent. Die Eigenmittelquote sank auf 15,4 Prozent.
Aktives Risikomanagement stellt für die RBI eine Kernkompetenz dar. Um Risiken effektiv erkennen, einstufen und steuern zu können, verfügt der Konzern über ein umfassendes Risikomanagement und -controlling. Dieses bildet einen integralen Bestandteil der Gesamtbanksteuerung und wird kontinuierlich weiterentwickelt. Die Risikosteuerung der RBI ist darauf ausgerichtet, den bewussten Umgang mit und das professionelle Management von Kredit- und Länderrisiken, Markt- und Liquiditätsrisiken, Beteiligungsrisiken sowie operationellen Risiken sicherzustellen.
Zur aktiven Steuerung des Kreditportfolios bestehen in der RBI eigene Kreditportfolio-Komitees, die die Kreditportfoliostrategie für die unterschiedlichen Kundensegmente festlegen. Als Grundlage für die Definition von Kreditvergaberichtlinien und Limits zur Ausrichtung des Kreditportfolios dienen Analysen interner Research-Abteilungen sowie des Portfolio Managements. Die Kreditportfoliostrategien werden dabei regelmäßig an die geänderten Marktaussichten angepasst.
Vor dem Hintergrund der anhaltenden Unsicherheit hinsichtlich einiger europäischer Staaten standen in den vergangenen Quartalen vor allem Forderungen gegenüber Staaten und Gemeinden sowie Banken aus diesen Ländern im Fokus der Portfoliosteuerung. Bestehende Aushaftungen wurden kontinuierlich evaluiert, ebenso wurden – wo erforderlich – Limits reduziert. Neben regulatorischen Erfordernissen im Heimmarkt der RBI dient das Engagement in Staatspapieren hauptsächlich der Stärkung des Liquiditätspuffers der RBI.
Das Management notleidender Kredite war im Berichtszeitraum weiterhin einer der Schwerpunkte im Risikomanagement. Die Ziele und Maßnahmen bezogen sich dabei vor allem auf die verbesserte Früherkennung potenzieller Problemfälle sowie auf einen raschen und effizienten Abbau des Bestands an notleidenden Krediten.
Die RBI war dank ihrer guten Liquiditätsposition bereits in den Vorperioden kaum von den Spannungen auf den internationalen Finanzmärkten betroffen. Diese hohe Stabilität war auch im ersten Quartal 2013 gegeben. Zur Steuerung des Liquiditätsrisikos verwendet die RBI ein seit Langem etabliertes und bewährtes Limitkonzept, das auf Basis vertraglicher und historisch beobachteter Mittelzu- und -abflüsse einen hohen Liquiditätsüberhang für kurzfristige Laufzeiten einfordert. Auch für mittel- und längerfristige Laufzeitbänder bestehen entsprechende Limits, die wiederum die Auswirkungen einer möglichen Verteuerung der Refinanzierung auf das Geschäftsergebnis der RBI begrenzen. Neben dem Limitkonzept werden auch die Auswirkungen potenzieller Markt- und Namenskrisenszenarien im Rahmen von Liquiditäts-Stresstests regelmäßig evaluiert.
Die Liquiditätsposition der RBI unterliegt einem regelmäßigen Monitoring und ist in der Meldung des RZB-Konzerns im wöchentlichen Reporting an die österreichische Bankenaufsicht enthalten.
Die RBI beschäftigt sich auch im laufenden Geschäftsjahr intensiv mit den regulatorischen Entwicklungen. Ein Großteil der Änderungen ergibt sich aus der von der EU-Kommission vorgeschlagenen Verordnung CRD IV/CRR (Capital Requirements Directive bzw. Regulation). Der potenzielle Einfluss der neuen bzw. geänderten gesetzlichen Regelungen auf die RBI wurde eingehend analysiert, und es wurden auch entsprechende interne Richtlinien erlassen. Neben den bereits aufgenommenen Vorbereitungen im Zusammenhang mit den neuen Basel-III-Regelungen steht weiterhin die möglichst flächendeckende Implementierung des fortgeschrittenen Basel-II-Ansatzes im Fokus des Risikomanagements. Die RBI verwendet die dafür ermittelten Parameter und Ergebnisse auch für interne Management-Informationszwecke und Steuerungsmaßnahmen. Darüber hinaus investiert sie weiterhin in die Verbesserung ihrer Risikomanagement-Systeme.
Im Zuge der sich aus heutiger Sicht abzeichnenden gesamtwirtschaftlichen Entwicklung insbesondere in CEE peilen wir mittelfristig einen Return on Equity vor Steuern von rund 15 Prozent an. Hierbei sind etwaige Kapitalerhöhungen sowie heute noch nicht absehbare regulatorische Anforderungen nicht berücksichtigt.
Für 2013 planen wir ein leichtes Wachstum der Forderungen an Kunden. Wir gehen angesichts der Zinsprognosen davon aus, dass die Nettozinsspanne auf dem Niveau des Vorjahres liegen wird. Unter Kundengesichtspunkten soll der Bereich Corporate Customers weiter das Rückgrat des Geschäfts bilden, und der Bereich Retail Customers soll mittelfristig einen größeren Anteil am Geschäftsvolumen des Konzerns einnehmen als bisher.
In Anbetracht der Wirtschaftsaussichten bleibt die Lage in einigen unserer Märkte angespannt. Im Jahr 2013 erwarten wir daher einen Bedarf an Kreditrisikovorsorgen auf Vorjahresniveau.
Auch 2013 widmen wir den Kosten große Aufmerksamkeit. Insgesamt gehen wir von einer stabilen bis leicht steigenden Kostenentwicklung aus, insbesondere aufgrund der erstmals ganzjährigen Berücksichtigung der Polbank.
Vor dem Hintergrund der sich ständig verändernden regulatorischen Anforderungen sowie einer weiteren Stärkung der Bilanzstruktur überprüfen wir laufend Höhe und Struktur unserer Eigenmittel, um zeitnah und flexibel agieren zu können. Dabei stellt weiterhin, abhängig von der weiteren Entwicklung der Märkte, auch die Durchführung einer Kapitalerhöhung eine mögliche Option dar.
Dr. Herbert Stepic informierte am 24. Mai 2013 den Vorsitzenden des RBI-Aufsichtsrats, Dr. Walter Rothensteiner, dass er seine Funktion als Vorstandsvorsitzender der RBI aus persönlichen Gründen zur Verfügung stellt. Die Gremien der RBI begannen umgehend, über diesen Vorschlag zu beraten. Dr. Herbert Stepic wird seine Funktion als Vorstandsvorsitzender jedenfalls bis zur Entscheidung der Gremien ausüben.
In der RBI erfolgt die interne Management-Berichterstattung grundsätzlich auf Basis der bestehenden Organisationsstruktur. Diese ist matrixförmig aufgebaut, d. h. Vorstände sind sowohl für einzelne Länder als auch für bestimmte Geschäftsfelder verantwortlich (Konzept der "Country and Functional Responsibility"). Steuerungseinheit (Cash Generating Unit) im Konzern ist entweder ein Land oder ein Geschäftsfeld. Die obersten Entscheidungsgremien der RBI – Vorstand und Aufsichtsrat – treffen demnach wesentliche Entscheidungen über die Allokation der Ressourcen zu einem Segment auf Basis der jeweiligen Finanz- und Ertragskraft, weshalb diese Berichtskriterien als wesentlich beurteilt wurden. Entsprechend sind auch die Segmente nach IFRS 8 differenziert. Die Überleitungsrechnung enthält im Wesentlichen Beträge aus der Eliminierung von Zwischenergebnissen und aus segmentübergreifenden Konsolidierungen.
Daraus ergeben sich die folgenden Segmente:
Trotz des anhaltend schwierigen Marktumfelds erwirtschaftete die RBI im ersten Quartal 2013 einen Periodenüberschuss vor Steuern von € 251 Millionen. Dies bedeutet zwar einen Rückgang um 63 Prozent oder € 434 Millionen gegenüber dem Wert der Vergleichsperiode, dieser war jedoch stark durch Sondereffekte (€ 272 Millionen) geprägt gewesen. In den einzelnen Segmenten waren dabei deutliche Wachstumsunterschiede zu verzeichnen: So stieg der Periodenüberschuss vor Steuern im Segment Russland im Jahresvergleich um 26 Prozent auf € 198 Millionen an, und auch im Segment GUS Sonstige erhöhte er sich signifikant. In Zentraleuropa und Südosteuropa hingegen blieb der Periodenüberschuss vor Steuern deutlich unter den Werten der Vergleichsperiode, ebenso zeigten die funktionalen Segmente durchwegs Ergebnisrückgänge.
In Zentraleuropa sank der Periodenüberschuss vor Steuern durch einen Rückgang des Betriebsergebnisses und geringere Erträge aus Finanzinvestitionen von € 87 Millionen auf € 57 Millionen. Die Bilanzaktiva hingegen nahmen aufgrund der Einbeziehung der Polbank im Jahresabstand um 9 Prozent auf € 39,4 Milliarden zu.
Der Periodenüberschuss vor Steuern in der Region Südosteuropa ging gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um 17 Prozent auf € 95 Millionen zurück. Trotz einer Reduktion der Verwaltungsaufwendungen wurde das Ergebnis hier durch den Rückgang des Zinsüberschusses und des Ergebnisses aus Finanzinvestitionen belastet. Die Bilanzaktiva des Segments sanken im Jahresabstand um 7 Prozent auf € 21,4 Milliarden.
Das Segment Russland leistete mit einem Periodenüberschuss vor Steuern von € 198 Millionen den größten regionalen Ergebnisbeitrag. Der hier erzielte Anstieg um 26 Prozent resultierte vor allem aus einer Verbesserung des Ergebnisses aus Finanzinvestitionen und der Auflösung von Kreditrisikovorsorgen. Die Bilanzaktiva des Segments nahmen im Jahresabstand um 7 Prozent auf € 16,2 Milliarden zu.
Im Segment GUS Sonstige legte der Periodenüberschuss vor Steuern um 118 Prozent auf € 54 Millionen zu, wofür überwiegend eine Zunahme im Ergebnis aus Finanzinvestitionen verantwortlich war. Die Bilanzaktiva des Segments hingegen gingen im Jahresabstand um 1 Prozent auf € 6,3 Milliarden zurück.
Der Periodenüberschuss vor Steuern des Segments Group Corporates sank gegenüber der Vergleichsperiode um 68 Prozent auf €39 Millionen. Hauptverantwortlich dafür war ein hoher Wertberichtigungsbedarf bei Forderungen. Die Bilanzaktiva des Segments reduzierten sich im Jahresabstand um 3 Prozent auf € 21,4 Milliarden.
Auch der Periodenüberschuss vor Steuern des Segments Group Markets sank im Periodenvergleich um 86 Prozent auf € 25 Millionen, primär hervorgerufen durch einen Rückgang des Ergebnisses aus Finanzinvestitionen. Die Bilanzaktiva des Segments gingen im Jahresabstand um 35 Prozent auf € 19,4 Milliarden zurück.
Im Segment Corporate Center war aufgrund eines Rückgangs der übrigen Ergebnisse ein Periodenfehlbetrag vor Steuern von €208 Millionen zu verzeichnen. Die Bilanzaktiva des Segments reduzierten sich im Jahresabstand um 16 Prozent auf € 43,6 Milliarden.
| in € Millionen | 1.1.- 31.3. 2013 |
1.1.- 31.3. 2012 |
Verände rung |
Q1/2013 | Q4/2012 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Betriebserträge | 384 | 366 | 4,8% | 384 | 412 | - 6,8% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 259 | - 222 | 16,9% | - 259 | - 314 | - 17,3% |
| Betriebsergebnis | 124 | 144 | - 13,8% | 124 | 98 | 26,7% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 74 | - 75 | - 2,3% | - 74 | - 224 | - 67,2% |
| Übrige Ergebnisse | 7 | 19 | - 63,9% | 7 | 27 | - 75,3% |
| Periodenüberschuss/-fehlbetrag vor Steuern | 57 | 87 | - 34,5% | 57 | - 99 | – |
| Aktiva | 39.432 | 36.024 | 9,5% | 39.432 | 40.787 | - 3,3% |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 2,77% | 2,99% | - 0,22 PP | 2,77% | 2,81% | - 0,03 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 7,1% | 12,1% | - 5,0 PP | 7,1% | – | – |
In Zentraleuropa sank der Periodenüberschuss vor Steuern gegenüber der Vergleichsperiode 2012 um 35 Prozent auf € 57 Millionen. Dafür waren mehrere Länder der Region verantwortlich, am stärksten wirkte sich jedoch die Einbeziehung der Polbank in Polen aus. Der Return on Equity vor Steuern des Segments nahm um 5,0 Prozentpunkte auf 7,1 Prozent ab.
Der Zinsüberschuss der Region stieg im Periodenvergleich um 4 Prozent auf insgesamt €260 Millionen. Aufgrund der Einbeziehung der Polbank ergab sich in Polen ein Anstieg um 75 Prozent oder € 32 Millionen, der den Rückgang in den anderen Ländern des Segments vollständig kompensierte. Die größte Reduktion verzeichnete Ungarn, wo die Zinserträge aufgrund der gesunkenen Kreditvolumina sowie niedrigerer Erträge aus derivativen Finanzinstrumenten zurückgingen. In der Slowakei waren infolge deutlich gesunkener Marktzinssätze rückläufige Erträge aus Wertpapieren für die Abnahme des Zinsüberschusses verantwortlich, in der Tschechischen Republik wirkte sich zudem auch ein Rückgang des Retail- und Corporate-Geschäfts negativ aus. Die Nettozinsspanne verzeichnete einen Rückgang um 22 Basispunkte auf 2,77 Prozent. Demgegenüber wuchsen die Bilanzaktiva durch die Einbeziehung der Polbank im Jahresabstand um 10 Prozent oder € 3,4 Milliarden auf € 39,4 Milliarden, und auch die Kreditrisikoaktiva erhöhten sich um 6 Prozent von € 20,4 Milliarden auf € 21,7 Milliarden.
Der Provisionsüberschuss des Segments stieg im Periodenvergleich um insgesamt 15 Prozent oder €16 Millionen auf € 128 Millionen. Dabei wuchs das Ergebnis aus dem Zahlungsverkehr um 18 Prozent auf € 55 Millionen, überwiegend getrieben durch die Verrechnung höherer Gebühren im Zusammenhang mit der neu eingeführten Transaktionssteuer in Ungarn. Das Ergebnis aus dem Devisen-, Valuten- und Edelmetallgeschäft legte – primär beeinflusst von der Entwicklung in Polen – im Jahresvergleich ebenfalls um 11 Prozent auf € 37 Millionen zu.
Das Handelsergebnis des Segments Zentraleuropa blieb mit €12 Millionen im Jahresvergleich unverändert. Dabei halbierte sich das Ergebnis aus dem währungsbezogenen Geschäft auf € 6 Millionen. Insbesondere in Ungarn trat hier ein signifikanter, durch das Bewertungsergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten, – überwiegend Cross Currency Interest Rate Swaps (CCIRS) – verursachter Rückgang ein. Das Ergebnis aus dem zinsbezogenen Geschäft drehte hingegen im Periodenvergleich auf plus € 6 Millionen. Für diesen Anstieg waren das Bewertungsergebnis aus zinsbasierten Derivaten in Ungarn und die Einbeziehung der Polbank verantwortlich.
Das sonstige betriebliche Ergebnis der Region sank von minus €7 Millionen auf minus € 17 Millionen. Insbesondere belasteten hier die in der zweiten Jahreshälfte 2012 erhöhte Bankenabgabe in der Slowakei sowie die neu eingeführte Transaktionssteuer in Ungarn das Ergebnis mit insgesamt €25 Millionen stärker als in der Vergleichsperiode.
Die Verwaltungsaufwendungen des Segments Zentraleuropa erhöhten sich gegenüber der Vergleichsperiode um insgesamt 17 Prozent auf € 259 Millionen. Diese Entwicklung ist überwiegend auf die Einbeziehung der Polbank und deren laufende operationale Fusion mit der Raiffeisen Bank Polska S.A. zurückzuführen. Weiters sorgten Aufwendungen für latente Bonuszahlungen in der Tschechischen Republik für einen Anstieg der Personalaufwendungen. In den anderen Ländern des Segments wurden hingegen Kostensenkungen erreicht. Den stärksten Rückgang erzielte dabei durch Einsparungen beim Sachaufwand die Slowakei. Die Anzahl der Geschäftsstellen des Segments stieg im Jahresabstand um 253 auf 805, was ebenfalls primär auf die Einbeziehung der Geschäftsstellen der Polbank zurückging. Die Cost/Income Ratio der Region nahm um 7,0 Prozentpunkte auf 67,7 Prozent zu.
Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen des Segments blieben mit € 74 Millionen relativ stabil. Nettodotierungen zu Einzelwertberichtigungen in Höhe von €79 Millionen standen hier Auflösungen von Portfolio-Wertberichtigungen von € 5 Millionen gegenüber. In den einzelnen Ländern des Segments verlief die Entwicklung dabei unterschiedlich: In Ungarn wurden Auflösungen von Portfolio-Wertberichtigungen durch einen erhöhten Bedarf an Einzelwertberichtigungen teilweise kompensiert. Verbesserungen in der Kreditwürdigkeit zahlreicher Kunden führten in der Slowakei umgekehrt zu einem Rückgang der Einzelwertberichtigungen. In Polen wurde hingegen aufgrund von Einzelfällen im Firmenkundenbereich ein höherer Wertberichtigungsbedarf verzeichnet. In Slowenien stiegen die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen sowohl im Firmen- als auch im Retail-Bereich. Der Anteil der notleidenden Kredite an Nichtbanken am Kreditportfolio des Segments Zentraleuropa betrug zum Ende der Berichtsperiode 11,4 Prozent (plus 1,4 Prozentpunkte im Jahresabstand).
Die übrigen Ergebnisse des Segments Zentraleuropa sanken gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um 64 Prozent oder €12 Millionen auf €7 Millionen. Dabei sank das Ergebnis aus Finanzinvestitionen in der Slowakei und der Tschechischen Republik, während in Ungarn die Bewertungsgewinne aus Kommunalschuldverschreibungen deutlich anstiegen.
Das Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten der Region zeigte ebenfalls einen Rückgang. Verantwortlich dafür waren Bewertungsverluste aus diversen Absicherungsgeschäften zur Anpassung der Währungs- und Zinsstruktur in Polen und in der Tschechischen Republik.
Die Steuern vom Einkommen und Ertrag des Segments gingen um 9 Prozent auf € 22 Millionen zurück, die Steuerquote stieg hingegen auf 39 Prozent. Dies beruhte – wie schon in der Vergleichsperiode – auf der Situation in Ungarn, wo die erlittenen Verluste nicht zur Gänze durch Aktivierung entsprechender Verlustvorträge steuerlich geltend gemacht werden konnten. Ebenso konnten aufgrund der steuerlichen Einschränkungen auch die Verlustvorträge im Zusammenhang mit der Einbeziehung der Polbank nicht in vollem Umfang geltend gemacht werden.
Nachfolgend die Detailergebnisse der einzelnen Länder:
| in € Millionen | 1.1.- 31.3. 2013 |
1.1.- 31.3. 2012 |
Verände rung |
Q1/2013 | Q4/2012 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 60 | 66 | - 9,2% | 60 | 60 | - 0,4% |
| Provisionsüberschuss | 31 | 30 | 5,5% | 31 | 33 | - 5,5% |
| Handelsergebnis | 0 | 2 | - 79,2% | 0 | 0 | 166,4% |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 2 | 2 | 17,8% | 2 | 4 | - 42,5% |
| Betriebserträge | 94 | 100 | - 6,0% | 94 | 97 | - 3,5% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 58 | - 55 | 5,3% | - 58 | - 69 | - 15,6% |
| Betriebsergebnis | 36 | 45 | - 19,9% | 36 | 28 | 25,7% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 7 | - 6 | 9,0% | - 7 | - 40 | - 82,5% |
| Übrige Ergebnisse | 1 | 6 | - 83,1% | 1 | 2 | - 38,6% |
| Periodenüberschuss/-fehlbetrag vor Steuern | 30 | 44 | - 32,6% | 30 | - 10 | – |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 6 | - 10 | - 34,2% | - 6 | 3 | – |
| Periodenüberschuss/-fehlbetrag nach Steuern | 23 | 34 | - 32,1% | 23 | - 7 | – |
| Aktiva | 8.510 | 8.988 | - 5,3% | 8.510 | 8.938 | - 4,8% |
| Forderungen an Kunden | 6.353 | 6.771 | - 6,2% | 6.353 | 6.380 | - 0,4% |
| davon Corporate % | 45,3% | 43,2% | 2,1 PP | 45,3% | 44,0% | 1,3 PP |
| davon Retail % | 54,6% | 56,7% | - 2,1 PP | 54,6% | 55,8% | - 1,3 PP |
| davon in Fremdwährung % | 8,7% | 6,7% | 2,1 PP | 8,7% | 7,1% | 1,6 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 5.950 | 6.151 | - 3,3% | 5.950 | 6.319 | - 5,8% |
| Loan/Deposit Ratio | 106,8% | 110,1% | - 3,3 PP | 106,8% | 101,0% | 5,8 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 17,3% | 29,0% | - 11,7 PP | 17,3% | – | – |
| Return on Equity nach Steuern | 13,6% | 22,5% | - 9,0 PP | 13,6% | – | – |
| Cost/Income Ratio | 61,8% | 55,3% | 6,6 PP | 61,8% | 70,7% | - 8,9 PP |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 3,00% | 3,14% | - 0,14 PP | 3,00% | 3,00% | 0,00 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 3.037 | 3.018 | 0,6% | 3.037 | 3.066 | - 0,9% |
| Geschäftsstellen | 129 | 130 | - 0,8% | 129 | 132 | - 2,3% |
| Kunden | 484.650 | 478.474 | 1,3% | 484.650 | 486.261 | - 0,3% |
| in € Millionen | 1.1.- 31.3. 2013 |
1.1.- 31.3. 2012 |
Verände rung |
Q1/2013 | Q4/2012 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 47 | 57 | - 17,3% | 47 | 62 | - 24,3% |
| Provisionsüberschuss | 26 | 19 | 37,7% | 26 | 20 | 30,5% |
| Handelsergebnis | - 4 | - 3 | 29,8% | - 4 | - 17 | - 78,3% |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | - 20 | - 10 | 91,2% | - 20 | - 11 | 88,2% |
| Betriebserträge | 49 | 62 | - 21,1% | 49 | 54 | - 9,7% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 47 | - 48 | - 2,4% | - 47 | - 53 | - 11,9% |
| Betriebsergebnis | 2 | 14 | - 83,3% | 2 | 1 | 74,3% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 36 | - 46 | - 23,4% | - 36 | - 94 | - 62,2% |
| Übrige Ergebnisse | 17 | 8 | 114,3% | 17 | 24 | - 26,5% |
| Periodenfehlbetrag vor Steuern | - 16 | - 24 | - 34,2% | - 16 | - 69 | - 77,3% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 4 | 0 | – | - 4 | - 8 | - 46,8% |
| Periodenfehlbetrag nach Steuern | - 20 | - 24 | - 15,6% | - 20 | - 77 | - 74,1% |
| Aktiva | 6.802 | 7.639 | - 11,0% | 6.802 | 7.155 | - 4,9% |
| Forderungen an Kunden | 5.121 | 5.530 | - 7,4% | 5.121 | 5.231 | - 2,1% |
| davon Corporate % | 56,8% | 54,6% | 2,2 PP | 56,8% | 55,8% | 1,0 PP |
| davon Retail % | 37,2% | 40,3% | - 3,1 PP | 37,2% | 37,9% | - 0,7 PP |
| davon in Fremdwährung % | 64,9% | 76,3% | - 11,4 PP | 64,9% | 63,3% | 1,6 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 4.700 | 5.020 | - 6,4% | 4.700 | 4.927 | - 4,6% |
| Loan/Deposit Ratio | 109,2% | 111,0% | - 1,8 PP | 109,2% | 106,5% | 2,7 PP |
| Return on Equity vor Steuern | – | – | – | – | – | – |
| Return on Equity nach Steuern | – | – | – | – | – | – |
| Cost/Income Ratio | 95,1% | 76,8% | 18,3 PP | 95,1% | 97,4% | - 2,4 PP |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 2,85% | 3,22% | - 0,37 PP | 2,85% | 3,58% | - 0,73 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 2.820 | 2.932 | - 3,8% | 2.820 | 2.865 | - 1,6% |
| Geschäftsstellen | 125 | 134 | - 6,7% | 125 | 125 | 0,0% |
| Kunden | 615.660 | 640.019 | - 3,8% | 615.660 | 622.990 | - 1,2% |
| in € Millionen | 1.1.- 31.3. 2013 |
1.1.- 31.3. 2012 |
Verände rung |
Q1/2013 | Q4/2012 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 76 | 43 | 74,9% | 76 | 83 | - 9,1% |
| Provisionsüberschuss | 38 | 31 | 24,0% | 38 | 42 | - 9,8% |
| Handelsergebnis | 15 | 10 | 46,3% | 15 | 1 | >500,0% |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 3 | 3 | 15,3% | 3 | 13 | - 74,6% |
| Betriebserträge | 132 | 87 | 51,6% | 132 | 139 | - 5,3% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 90 | - 50 | 79,5% | - 90 | - 115 | - 21,5% |
| Betriebsergebnis | 42 | 37 | 13,5% | 42 | 24 | 71,1% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 16 | - 8 | 111,2% | - 16 | - 50 | - 67,3% |
| Übrige Ergebnisse | - 13 | 0 | – | - 13 | 2 | – |
| Periodenüberschuss/-fehlbetrag vor Steuern | 13 | 29 | - 56,4% | 13 | - 23 | – |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 4 | - 6 | - 40,5% | - 4 | 2 | – |
| Periodenüberschuss/-fehlbetrag nach Steuern | 9 | 23 | - 60,3% | 9 | - 21 | – |
| Aktiva | 13.068 | 7.750 | 68,6% | 13.068 | 13.428 | - 2,7% |
| Forderungen an Kunden | 10.057 | 5.569 | 80,6% | 10.057 | 10.451 | - 3,8% |
| davon Corporate % | 32,4% | 62,1% | - 29,7 PP | 32,4% | 32,3% | 0,1 PP |
| davon Retail % | 67,5% | 37,7% | 29,8 PP | 67,5% | 67,6% | - 0,1 PP |
| davon in Fremdwährung % | 54,8% | 38,2% | 16,6 PP | 54,8% | 54,0% | 0,7 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 7.731 | 4.574 | 69,0% | 7.731 | 7.901 | - 2,2% |
| Loan/Deposit Ratio | 130,5% | 121,8% | 8,7 PP | 130,5% | 132,3% | - 1,8 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 3,6% | 16,3% | - 12,8 PP | 3,6% | – | – |
| Return on Equity nach Steuern | 2,6% | 13,1% | - 10,5 PP | 2,6% | – | – |
| Cost/Income Ratio | 68,4% | 57,7% | 10,6 PP | 68,4% | 82,5% | - 14,1 PP |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 2,40% | 2,42% | - 0,02 PP | 2,40% | 2,58% | - 0,18 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 6.134 | 3.183 | 92,7% | 6.134 | 6.656 | - 7,8% |
| Geschäftsstellen | 371 | 116 | 219,8% | 371 | 416 | - 10,8% |
| Kunden | 847.807 | 241.015 | 251,8% | 847.807 | 871.102 | - 2,7% |
| in € Millionen | 1.1.- 31.3. 2013 |
1.1.- 31.3. 2012 |
Verände rung |
Q1/2013 | Q4/2012 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 73 | 77 | - 6,3% | 73 | 74 | - 1,8% |
| Provisionsüberschuss | 31 | 31 | 1,5% | 31 | 36 | - 11,7% |
| Handelsergebnis | 1 | 2 | - 73,9% | 1 | 0 | 22,4% |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | - 3 | - 2 | 71,4% | - 3 | 4 | – |
| Betriebserträge | 102 | 109 | - 6,6% | 102 | 114 | - 10,3% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 59 | - 63 | - 6,0% | - 59 | - 72 | - 17,8% |
| Betriebsergebnis | 42 | 46 | - 7,3% | 42 | 41 | 2,8% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 9 | - 13 | - 27,1% | - 9 | - 16 | - 43,1% |
| Übrige Ergebnisse | 0 | 4 | - 99,8% | 0 | 0 | – |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 33 | 37 | - 11,1% | 33 | 25 | 34,6% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 8 | - 9 | - 10,2% | - 8 | - 3 | 173,4% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 25 | 28 | - 11,4% | 25 | 22 | 15,4% |
| Aktiva | 9.594 | 10.008 | - 4,1% | 9.594 | 9.667 | - 0,8% |
| Forderungen an Kunden | 6.732 | 6.687 | 0,7% | 6.732 | 6.645 | 1,3% |
| davon Corporate % | 48,8% | 51,1% | - 2,3 PP | 48,8% | 49,3% | - 0,5 PP |
| davon Retail % | 51,0% | 48,7% | 2,3 PP | 51,0% | 50,5% | 0,5 PP |
| davon in Fremdwährung % | 0,8% | 0,9% | - 0,2 PP | 0,8% | 0,9% | - 0,1 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 7.191 | 7.589 | - 5,2% | 7.191 | 7.233 | - 0,6% |
| Loan/Deposit Ratio | 93,6% | 88,1% | 5,5 PP | 93,6% | 91,9% | 1,7 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 13,0% | 15,2% | - 2,2 PP | 13,0% | 10,2% | 2,8 PP |
| Return on Equity nach Steuern | 9,8% | 11,5% | - 1,7 PP | 9,8% | 9,0% | 0,9 PP |
| Cost/Income Ratio | 58,3% | 57,9% | 0,3 PP | 58,3% | 63,6% | - 5,3 PP |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 3,23% | 3,36% | - 0,13 PP | 3,23% | 3,25% | - 0,02 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 3.845 | 3.815 | 0,8% | 3.845 | 3.827 | 0,5% |
| Geschäftsstellen | 163 | 155 | 5,2% | 163 | 163 | 0,0% |
| Kunden | 859.019 | 800.581 | 7,3% | 859.019 | 840.728 | 2,2% |
| in € Millionen | 1.1.- 31.3. 2013 |
1.1.- 31.3. 2012 |
Verände rung |
Q1/2013 | Q4/2012 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 5 | 6 | - 16,7% | 5 | 6 | - 14,8% |
| Provisionsüberschuss | 2 | 2 | 4,3% | 2 | 2 | - 9,3% |
| Handelsergebnis | 0 | 0 | 18,1% | 0 | 0 | - 48,5% |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 0 | 0 | - 81,7% | 0 | 0 | - 23,8% |
| Betriebserträge | 7 | 8 | - 12,4% | 7 | 9 | - 14,5% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 6 | - 6 | - 7,4% | - 6 | - 6 | - 5,1% |
| Betriebsergebnis | 2 | 2 | - 25,7% | 2 | 3 | - 35,6% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 6 | - 2 | 143,4% | - 6 | - 25 | - 76,9% |
| Übrige Ergebnisse | 0 | 0 | 4,5% | 0 | 0 | - 43,5% |
| Periodenüberschuss/-fehlbetrag vor Steuern | - 4 | 0 | – | - 4 | - 22 | - 82,3% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | 0 | 0 | - 45,9% | 0 | - 1 | – |
| Periodenüberschuss/-fehlbetrag nach Steuern | - 4 | 0 | – | - 4 | - 23 | - 83,3% |
| Aktiva | 1.468 | 1.660 | - 11,6% | 1.468 | 1.612 | - 8,9% |
| Forderungen an Kunden | 1.208 | 1.295 | - 6,7% | 1.208 | 1.225 | - 1,4% |
| davon Corporate % | 62,6% | 62,1% | 0,5 PP | 62,6% | 62,4% | 0,2 PP |
| davon Retail % | 30,9% | 31,7% | - 0,8 PP | 30,9% | 31,2% | - 0,3 PP |
| davon in Fremdwährung % | 4,7% | 6,9% | - 2,2 PP | 4,7% | 4,9% | - 0,2 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 380 | 465 | - 18,4% | 380 | 495 | - 23,3% |
| Loan/Deposit Ratio | 318,3% | 278,3% | 40,0 PP | 318,3% | 247,6% | 70,7 PP |
| Return on Equity vor Steuern | – | 0,4% | – | – | – | – |
| Return on Equity nach Steuern | – | 0,7% | – | – | – | – |
| Cost/Income Ratio | 76,7% | 72,6% | 4,2 PP | 76,7% | 69,1% | 7,6 PP |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 1,45% | 1,54% | - 0,09 PP | 1,45% | 1,60% | - 0,15 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 276 | 319 | - 13,5% | 276 | 310 | - 11,0% |
| Geschäftsstellen | 17 | 17 | 0,0% | 17 | 17 | 0,0% |
| Kunden | 66.404 | 67.720 | - 1,9% | 66.404 | 68.593 | - 3,2% |
| in € Millionen | 1.1.- 31.3. 2013 |
1.1.- 31.3. 2012 |
Verände rung |
Q1/2013 | Q4/2012 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Betriebserträge | 312 | 330 | - 5,5% | 312 | 316 | - 1,4% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 166 | - 177 | - 6,0% | - 166 | - 185 | - 10,3% |
| Betriebsergebnis | 145 | 153 | - 5,0% | 145 | 131 | 11,3% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 63 | - 60 | 3,9% | - 63 | - 87 | - 28,3% |
| Übrige Ergebnisse | 12 | 21 | - 44,3% | 12 | - 2 | – |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 95 | 114 | - 17,1% | 95 | 41 | 129,8% |
| Aktiva | 21.411 | 23.097 | - 7,3% | 21.411 | 21.346 | 0,3% |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 4,20% | 4,34% | - 0,14 PP | 4,20% | 4,27% | - 0,07 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 17,3% | 21,2% | - 4,0 PP | 17,3% | 8,0% | 9,2 PP |
In der Region Südosteuropa, in der die wirtschaftliche Entwicklung weiterhin schwach verlief, sank der Periodenüberschuss vor Steuern gegenüber der Vergleichsperiode um 17 Prozent auf € 95 Millionen. Rückgänge im Zinsüberschuss und im Ergebnis aus Finanzinvestitionen führten hier zu einer Beeinträchtigung des Ergebnisses, die durch eine Reduktion der Verwaltungsaufwendungen nicht kompensiert werden konnte. Der Return on Equity vor Steuern sank um 4,0 Prozentpunkte auf 17,3 Prozent.
Der Zinsüberschuss des Segments sank im Periodenvergleich um 9 Prozent auf € 207 Millionen, zurückzuführen auf Rückgänge in beinahe allen Ländern der Region, insbesondere in Rumänien und Bulgarien. In Rumänien waren dafür rückläufige Zinserträge aus Wertpapieren sowie gesunkene Marktzinsätze verantwortlich – die Entwicklung verlief hier in den vergangenen drei Quartalen allerdings relativ stabil. In Bulgarien verursachten das Abreifen von Teilen des Corporate-Kreditportfolios und ebenfalls deutlich gesunkene Marktzinsätze eine Abnahme des Zinsüberschusses. Die Nettozinsspanne des Segments ging um 14 Basispunkte auf 4,20 Prozent zurück. Die Bilanzaktiva zeigten im Jahresabstand einen Rückgang von €23,1 Milliarden auf € 21,4 Milliarden, die Kreditrisikoaktiva reduzierten sich um 7 Prozent auf € 13,0 Milliarden.
Einen Anstieg um 6 Prozent auf € 79 Millionen zeigte hingegen der Provisionsüberschuss der Region. Dabei stieg der Ertrag aus dem Zahlungsverkehr im Vorjahresvergleich um 4 Prozent und lieferte mit € 43 Millionen weiterhin den größten Beitrag. Der Ertrag aus dem Kredit- und Garantiegeschäft blieb dank erfolgreich umgesetzter Repricing-Maßnahmen in Rumänien mit € 6 Millionen konstant, während die Erträge aus dem Devisen-, Valuten- und Edelmetallgeschäft im Periodenvergleich um 7 Prozent auf € 16 Millionen stiegen, wofür ebenfalls Rumänien hauptverantwortlich war.
Das Handelsergebnis des Segments Südosteuropa ging im Periodenvergleich um 10 Prozent auf € 15 Millionen zurück. Dabei konnte ein Rückgang der Erträge aus dem zinsbezogenen Geschäft um € 3 Millionen durch ein höheres Ergebnis aus dem währungsbezogenen Geschäft zum Teil kompensiert werden. Hauptverantwortlich für den Ertragsrückgang im zinsbezogenen Geschäft war der Geschäftsverlauf in Kroatien, wo im Vorjahr aufgrund geringerer Rendite-Spreads höhere Bewertungserträge aus Anleihen des Handelsbestands erzielt worden waren. In der Berichtsperiode verfolgte die RBI hier angesichts des veränderten Marktumfelds eine defensivere Strategie. Einen Zuwachs von € 2 Millionen verzeichnete das währungsbezogene Geschäft durch die Währungsaufwertung in Rumänien.
Das sonstige betriebliche Ergebnis blieb im Periodenvergleich mit €10 Millionen unverändert.
Die Verwaltungsaufwendungen des Segments gingen im Periodenvergleich um 6 Prozent auf € 166 Millionen zurück. Dabei sanken die Personalaufwendungen um € 2 Millionen, vor allem durch geringere Bonuszahlungen und Abfertigungsaufwendungen in Serbien. Die Sachaufwendungen zeigten ebenfalls einen Rückgang um € 7 Millionen auf €71 Millionen, der vor allem durch Einsparungen beim Raumaufwand und beim Kommunikationsaufwand erreicht wurde. In Rumänien wurden darüber hinaus Kostensenkungen im IT-Bereich erzielt. Auch die Abschreibungen der Region sanken um 8 Prozent auf €22 Millionen, wofür überwiegend geringere Abschreibungen auf Sachanlagen und vermietete Leasinganlagen in Kroatien verantwortlich zeichneten. Die Cost/Income Ratio lag mit 53,3 Prozent leicht unter dem Wert der Vergleichsperiode.
Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen des Segments Südosteuropa stiegen im Periodenvergleich um 4 Prozent auf € 63 Millionen. Dabei erhöhten sich die Nettodotierungen zu Portfolio-Wertberichtigungen auf € 2 Millionen, überwiegend verursacht durch die Konzerneinheiten in Serbien und in Bulgarien. Die Einzelwertberichtigungen hingegen reduzierten sich in der Berichtsperiode um € 7 Millionen, da die in Kroatien gestiegenen Nettodotierungen für Hypotkekarkredite durch die in mehreren Ländern der Region möglich gewordenen Nettoauflösungen kompensiert werden konnten. Der Anteil der notleidenden Kredite an Nichtbanken am Kreditportfolio des Segments stieg um 1,2 Prozentpunkte auf 13,2 Prozent.
Die übrigen Ergebnisse des Segments sanken im Periodenvergleich von €21 Millionen auf € 12 Millionen. Hervorgerufen wurde dies durch niedrigere Erträge aus der Bewertung von Staatsanleihen in Rumänien, wo ein Rückgang der Renditen verzeichnet wurde, sowie durch niedrigere Erträge aus der Veräußerung von Unternehmensanteilen in Serbien und Kroatien. Das Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten drehte auf plus €2 Millionen nach einem Verlust von € 1 Million in der Vergleichsperiode.
Die Steuern vom Einkommen und Ertrag der Region sanken im Periodenvergleich um 13 Prozent auf € 13 Millionen, die Steuerquote erhöhte sich um 1 Prozentpunkt auf 14 Prozent.
Nachfolgend die Detailergebnisse der einzelnen Länder:
| in € Millionen | 1.1.- 31.3. 2013 |
1.1.- 31.3. 2012 |
Verände rung |
Q1/2013 | Q4/2012 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 18 | 21 | - 15,0% | 18 | 19 | - 2,0% |
| Provisionsüberschuss | 2 | 2 | 32,5% | 2 | 2 | 6,2% |
| Handelsergebnis | 5 | 4 | 12,8% | 5 | 5 | 1,5% |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 1 | 0 | – | 1 | 0 | – |
| Betriebserträge | 26 | 28 | - 5,5% | 26 | 25 | 2,5% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 9 | - 9 | - 0,2% | - 9 | - 13 | - 33,8% |
| Betriebsergebnis | 17 | 19 | - 8,0% | 17 | 12 | 40,5% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 4 | - 4 | - 1,6% | - 4 | - 8 | - 50,0% |
| Übrige Ergebnisse | 0 | 0 | – | 0 | 0 | – |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 13 | 15 | - 9,7% | 13 | 4 | 206,0% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 1 | - 2 | - 12,2% | - 1 | 1 | – |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 12 | 13 | - 9,4% | 12 | 5 | 143,3% |
| Aktiva | 2.238 | 2.287 | - 2,1% | 2.238 | 2.289 | - 2,3% |
| Forderungen an Kunden | 955 | 978 | - 2,4% | 955 | 974 | - 2,0% |
| davon Corporate % | 69,0% | 66,6% | 2,4 PP | 69,0% | 68,7% | 0,3 PP |
| davon Retail % | 31,0% | 33,4% | - 2,4 PP | 31,0% | 31,3% | - 0,3 PP |
| davon in Fremdwährung % | 65,2% | 57,2% | 8,0 PP | 65,2% | 64,6% | 0,6 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 1.970 | 2.013 | - 2,1% | 1.970 | 2.037 | - 3,3% |
| Loan/Deposit Ratio | 48,5% | 48,6% | - 0,1 PP | 48,5% | 47,8% | 0,7 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 25,7% | 32,3% | - 6,6 PP | 25,7% | 9,2% | 16,5 PP |
| Return on Equity nach Steuern | 23,1% | 28,9% | - 5,8 PP | 23,1% | 10,4% | 12,7 PP |
| Cost/Income Ratio | 33,0% | 31,3% | 1,8 PP | 33,0% | 51,1% | - 18,1 PP |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 3,84% | 4,33% | - 0,48 PP | 3,84% | 3,76% | 0,08 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 1.394 | 1.420 | - 1,8% | 1.394 | 1.388 | 0,4% |
| Geschäftsstellen | 105 | 105 | 0,0% | 105 | 105 | 0,0% |
| Kunden | 710.610 | 669.632 | 6,1% | 710.610 | 712.875 | - 0,3% |
| in € Millionen | 1.1.- 31.3. 2013 |
1.1.- 31.3. 2012 |
Verände rung |
Q1/2013 | Q4/2012 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 17 | 18 | - 3,9% | 17 | 18 | - 2,0% |
| Provisionsüberschuss | 8 | 7 | 12,9% | 8 | 8 | - 5,2% |
| Handelsergebnis | 0 | 0 | 44,0% | 0 | 0 | 15,5% |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 1 | 1 | 50,8% | 1 | 0 | – |
| Betriebserträge | 26 | 26 | 2,2% | 26 | 26 | 0,9% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 14 | - 15 | - 4,2% | - 14 | - 18 | - 21,6% |
| Betriebsergebnis | 12 | 11 | 10,4% | 12 | 8 | 49,3% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 3 | - 6 | - 56,1% | - 3 | - 5 | - 50,7% |
| Übrige Ergebnisse | 0 | 2 | - 92,3% | 0 | 0 | – |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 10 | 7 | 36,3% | 10 | 3 | 241,7% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 1 | - 1 | 41,0% | - 1 | - 1 | - 23,6% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 9 | 7 | 35,7% | 9 | 2 | 458,4% |
| Aktiva | 1.959 | 2.069 | - 5,3% | 1.959 | 1.983 | - 1,2% |
| Forderungen an Kunden | 1.245 | 1.330 | - 6,4% | 1.245 | 1.259 | - 1,1% |
| davon Corporate % | 38,9% | 42,7% | - 3,8 PP | 38,9% | 39,5% | - 0,7 PP |
| davon Retail % | 60,2% | 56,8% | 3,5 PP | 60,2% | 59,8% | 0,4 PP |
| davon in Fremdwährung % | 74,3% | 75,8% | - 1,5 PP | 74,3% | 73,5% | 0,8 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 1.506 | 1.564 | - 3,7% | 1.506 | 1.526 | - 1,4% |
| Loan/Deposit Ratio | 82,7% | 85,1% | - 2,4 PP | 82,7% | 82,5% | 0,2 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 15,9% | 11,5% | 4,4 PP | 15,9% | 4,8% | 11,1 PP |
| Return on Equity nach Steuern | 14,3% | 10,4% | 3,9 PP | 14,3% | 2,6% | 11,7 PP |
| Cost/Income Ratio | 53,1% | 56,6% | - 3,5 PP | 53,1% | 68,3% | - 15,2 PP |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 3,78% | 3,61% | 0,17 PP | 3,78% | 3,80% | - 0,02 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 1.511 | 1.550 | - 2,5% | 1.511 | 1.561 | - 3,2% |
| Geschäftsstellen | 98 | 98 | 0,0% | 98 | 98 | 0,0% |
| Kunden | 490.460 | 593.325 | - 17,3% | 490.460 | 496.107 | - 1,1% |
| in € Millionen | 1.1.- 31.3. 2013 |
1.1.- 31.3. 2012 |
Verände rung |
Q1/2013 | Q4/2012 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 30 | 37 | - 17,4% | 30 | 33 | - 9,0% |
| Provisionsüberschuss | 9 | 9 | 2,6% | 9 | 10 | - 8,3% |
| Handelsergebnis | 1 | 1 | - 39,4% | 1 | 1 | - 43,8% |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 0 | 0 | – | 0 | 0 | – |
| Betriebserträge | 40 | 46 | - 13,2% | 40 | 44 | - 8,6% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 22 | - 23 | - 4,8% | - 22 | - 24 | - 7,4% |
| Betriebsergebnis | 18 | 23 | - 21,6% | 18 | 20 | - 10,0% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 15 | - 15 | 1,7% | - 15 | - 24 | - 38,9% |
| Übrige Ergebnisse | 0 | 0 | >500,0% | 0 | 0 | – |
| Periodenüberschuss/-fehlbetrag vor Steuern | 3 | 9 | - 64,1% | 3 | - 4 | – |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | 0 | - 1 | - 61,9% | 0 | 1 | – |
| Periodenüberschuss/-fehlbetrag nach Steuern | 3 | 8 | - 64,3% | 3 | - 3 | – |
| Aktiva | 3.464 | 3.610 | - 4,0% | 3.464 | 3.486 | - 0,6% |
| Forderungen an Kunden | 2.812 | 2.924 | - 3,8% | 2.812 | 2.883 | - 2,4% |
| davon Corporate % | 45,7% | 44,5% | 1,2 PP | 45,7% | 45,9% | - 0,2 PP |
| davon Retail % | 53,7% | 54,9% | - 1,2 PP | 53,7% | 53,5% | 0,2 PP |
| davon in Fremdwährung % | 74,7% | 79,6% | - 4,9 PP | 74,7% | 75,0% | - 0,2 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 2.152 | 2.124 | 1,3% | 2.152 | 2.156 | - 0,2% |
| Loan/Deposit Ratio | 130,7% | 137,7% | - 7,0 PP | 130,7% | 133,7% | - 3,1 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 2,5% | 6,9% | - 4,4 PP | 2,5% | – | – |
| Return on Equity nach Steuern | 2,2% | 6,2% | - 4,0 PP | 2,2% | – | – |
| Cost/Income Ratio | 55,0% | 50,2% | 4,8 PP | 55,0% | 54,3% | 0,7 PP |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 3,66% | 4,25% | - 0,59 PP | 3,66% | 3,94% | - 0,29 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 3.034 | 3.202 | - 5,2% | 3.034 | 3.119 | - 2,7% |
| Geschäftsstellen | 182 | 184 | - 1,1% | 182 | 183 | - 0,5% |
| Kunden | 795.039 | 780.136 | 1,9% | 795.039 | 791.751 | 0,4% |
| in € Millionen | 1.1.- 31.3. 2013 |
1.1.- 31.3. 2012 |
Verände rung |
Q1/2013 | Q4/2012 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 36 | 39 | - 7,9% | 36 | 38 | - 6,7% |
| Provisionsüberschuss | 14 | 14 | - 1,0% | 14 | 13 | 1,0% |
| Handelsergebnis | 2 | 6 | - 71,1% | 2 | 0 | >500,0% |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 7 | 9 | - 24,9% | 7 | 6 | 17,6% |
| Betriebserträge | 58 | 67 | - 14,2% | 58 | 57 | 0,4% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 33 | - 38 | - 11,1% | - 33 | - 33 | 2,3% |
| Betriebsergebnis | 24 | 30 | - 18,2% | 24 | 25 | - 2,1% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 15 | - 5 | 220,6% | - 15 | - 18 | - 16,0% |
| Übrige Ergebnisse | 1 | 3 | - 49,2% | 1 | - 5 | – |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 11 | 27 | - 61,6% | 11 | 2 | 351,7% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 2 | - 5 | - 61,3% | - 2 | - 1 | 213,8% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 8 | 22 | - 61,6% | 8 | 2 | 407,4% |
| Aktiva | 4.948 | 6.333 | - 21,9% | 4.948 | 5.097 | - 2,9% |
| Forderungen an Kunden | 3.498 | 3.854 | - 9,2% | 3.498 | 3.525 | - 0,8% |
| davon Corporate % | 39,6% | 40,7% | - 1,1 PP | 39,6% | 39,7% | 0,0 PP |
| davon Retail % | 49,5% | 47,5% | 2,0 PP | 49,5% | 49,4% | 0,0 PP |
| davon in Fremdwährung % | 62,1% | 67,0% | - 4,9 PP | 62,1% | 61,2% | 0,8 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 2.870 | 3.057 | - 6,1% | 2.870 | 3.040 | - 5,6% |
| Loan/Deposit Ratio | 121,6% | 126,1% | - 4,4 PP | 121,6% | 116,1% | 5,5 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 5,7% | 14,2% | - 8,4 PP | 5,7% | 1,3% | 4,5 PP |
| Return on Equity nach Steuern | 4,6% | 11,4% | - 6,8 PP | 4,6% | 0,9% | 3,7 PP |
| Cost/Income Ratio | 58,0% | 56,0% | 2,0 PP | 58,0% | 57,0% | 1,1 PP |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 3,28% | 3,11% | 0,16 PP | 3,28% | 3,30% | - 0,02 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 2.063 | 2.080 | - 0,8% | 2.063 | 2.066 | - 0,1% |
| Geschäftsstellen | 79 | 81 | - 2,5% | 79 | 79 | 0,0% |
| Kunden | 475.925 | 513.973 | - 7,4% | 475.925 | 479.399 | - 0,7% |
| in € Millionen | 1.1.- 31.3. 2013 |
1.1.- 31.3. 2012 |
Verände rung |
Q1/2013 | Q4/2012 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 9 | 10 | - 8,7% | 9 | 9 | 1,7% |
| Provisionsüberschuss | 2 | 2 | - 5,8% | 2 | 2 | - 7,2% |
| Handelsergebnis | 0 | 0 | >500,0% | 0 | 0 | >500,0% |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 0 | 0 | >500,0% | 0 | 0 | - 38,4% |
| Betriebserträge | 11 | 12 | - 7,6% | 11 | 11 | 1,8% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 6 | - 7 | - 13,3% | - 6 | - 7 | - 17,4% |
| Betriebsergebnis | 5 | 5 | - 0,1% | 5 | 4 | 38,5% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 1 | - 1 | - 12,8% | - 1 | - 1 | 116,6% |
| Übrige Ergebnisse | 0 | 1 | - 78,9% | 0 | 0 | – |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 4 | 4 | - 6,6% | 4 | 3 | 37,8% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | 0 | 0 | - 4,3% | 0 | 0 | 32,4% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 4 | 4 | - 6,8% | 4 | 3 | 38,5% |
| Aktiva | 628 | 650 | - 3,3% | 628 | 629 | - 0,1% |
| Forderungen an Kunden | 444 | 423 | 5,1% | 444 | 428 | 3,8% |
| davon Corporate % | 39,0% | 34,2% | 4,8 PP | 39,0% | 37,7% | 1,3 PP |
| davon Retail % | 61,0% | 65,8% | - 4,8 PP | 61,0% | 62,3% | - 1,3 PP |
| davon in Fremdwährung % | 0,0% | 0,0% | 0,0 PP | 0,0% | 0,0% | 0,0 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 508 | 524 | - 3,0% | 508 | 514 | - 1,1% |
| Loan/Deposit Ratio | 87,5% | 80,8% | 6,7 PP | 87,5% | 83,3% | 4,1 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 17,1% | 18,4% | - 1,3 PP | 17,1% | 13,3% | 3,8 PP |
| Return on Equity nach Steuern | 15,4% | 16,6% | - 1,2 PP | 15,4% | 11,9% | 3,4 PP |
| Cost/Income Ratio | 53,3% | 56,8% | - 3,5 PP | 53,3% | 65,7% | - 12,4 PP |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 5,87% | 6,13% | - 0,27 PP | 5,87% | 5,73% | 0,14 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 698 | 714 | - 2,2% | 698 | 688 | 1,5% |
| Geschäftsstellen | 52 | 54 | - 3,7% | 52 | 52 | 0,0% |
| Kunden | 258.799 | 257.216 | 0,6% | 258.799 | 273.486 | - 5,4% |
| in € Millionen | 1.1.- 31.3. 2013 |
1.1.- 31.3. 2012 |
Verände rung |
Q1/2013 | Q4/2012 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 72 | 80 | - 10,5% | 72 | 73 | - 2,3% |
| Provisionsüberschuss | 36 | 33 | 9,3% | 36 | 34 | 8,0% |
| Handelsergebnis | 6 | 5 | 26,1% | 6 | 3 | 131,4% |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 1 | 0 | 81,0% | 1 | 1 | - 45,7% |
| Betriebserträge | 115 | 119 | - 3,1% | 115 | 111 | 3,6% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 65 | - 67 | - 2,9% | - 65 | - 70 | - 7,5% |
| Betriebsergebnis | 51 | 52 | - 3,3% | 51 | 41 | 22,4% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 21 | - 27 | - 23,1% | - 21 | - 25 | - 15,8% |
| Übrige Ergebnisse | 6 | 11 | - 44,3% | 6 | 0 | >500,0% |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 36 | 36 | - 0,9% | 36 | 17 | 116,0% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 6 | - 5 | 14,3% | - 6 | - 3 | 104,3% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 30 | 31 | - 3,4% | 30 | 14 | 118,3% |
| Aktiva | 6.370 | 6.263 | 1,7% | 6.370 | 5.982 | 6,5% |
| Forderungen an Kunden | 4.195 | 4.339 | - 3,3% | 4.195 | 4.226 | - 0,7% |
| davon Corporate % | 34,6% | 36,5% | - 1,8 PP | 34,6% | 35,3% | - 0,6 PP |
| davon Retail % | 62,6% | 61,5% | 1,1 PP | 62,6% | 61,9% | 0,7 PP |
| davon in Fremdwährung % | 54,1% | 52,1% | 2,1 PP | 54,1% | 51,8% | 2,3 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 3.995 | 3.872 | 3,2% | 3.995 | 3.781 | 5,7% |
| Loan/Deposit Ratio | 105,0% | 112,1% | - 7,1 PP | 105,0% | 111,8% | - 6,8 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 25,0% | 27,8% | - 2,7 PP | 25,0% | 13,3% | 11,7 PP |
| Return on Equity nach Steuern | 21,0% | 23,9% | - 2,9 PP | 21,0% | 11,0% | 10,0 PP |
| Cost/Income Ratio | 56,0% | 56,0% | 0,1 PP | 56,0% | 62,8% | - 6,7 PP |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 4,83% | 5,31% | - 0,49 PP | 4,83% | 5,07% | - 0,24 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 5.393 | 5.880 | - 8,3% | 5.393 | 5.486 | - 1,7% |
| Geschäftsstellen | 526 | 540 | - 2,6% | 526 | 527 | - 0,2% |
| Kunden | 1.981.086 | 1.932.098 | 2,5% | 1.981.086 | 1.974.315 | 0,3% |
| in € Millionen | 1.1.- 31.3. 2013 |
1.1.- 31.3. 2012 |
Verände rung |
Q1/2013 | Q4/2012 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 25 | 23 | 6,4% | 25 | 24 | 1,3% |
| Provisionsüberschuss | 8 | 8 | - 1,3% | 8 | 9 | - 10,0% |
| Handelsergebnis | 1 | 0 | 162,8% | 1 | 1 | 14,6% |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 2 | 1 | 123,4% | 2 | 1 | 29,5% |
| Betriebserträge | 36 | 33 | 9,2% | 36 | 36 | - 0,2% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 18 | - 20 | - 8,7% | - 18 | - 22 | - 15,8% |
| Betriebsergebnis | 18 | 13 | 37,0% | 18 | 14 | 23,4% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 4 | - 2 | 85,1% | - 4 | - 6 | - 39,0% |
| Übrige Ergebnisse | 4 | 5 | - 13,8% | 4 | 2 | 95,9% |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 18 | 16 | 14,1% | 18 | 10 | 80,3% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 2 | - 1 | 92,9% | - 2 | 0 | 353,1% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 16 | 15 | 8,0% | 16 | 9 | 66,5% |
| Aktiva | 1.849 | 1.969 | - 6,1% | 1.849 | 1.883 | - 1,8% |
| Forderungen an Kunden | 1.195 | 1.309 | - 8,7% | 1.195 | 1.204 | - 0,8% |
| davon Corporate % | 51,2% | 56,9% | - 5,7 PP | 51,2% | 53,1% | - 1,9 PP |
| davon Retail % | 45,8% | 39,9% | 5,9 PP | 45,8% | 44,4% | 1,4 PP |
| davon in Fremdwährung % | 72,0% | 67,3% | 4,6 PP | 72,0% | 66,6% | 5,3 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 1.097 | 1.042 | 5,3% | 1.097 | 1.139 | - 3,7% |
| Loan/Deposit Ratio | 109,0% | 125,6% | - 16,7 PP | 109,0% | 105,7% | 3,2 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 15,1% | 13,3% | 1,8 PP | 15,1% | 8,9% | 6,1 PP |
| Return on Equity nach Steuern | 13,3% | 12,3% | 1,0 PP | 13,3% | 8,5% | 4,8 PP |
| Cost/Income Ratio | 50,8% | 60,8% | - 10,0 PP | 50,8% | 60,2% | - 9,4 PP |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 5,60% | 4,60% | 1,00 PP | 5,60% | 5,34% | 0,27 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 1.757 | 1.763 | - 0,3% | 1.757 | 1.769 | - 0,7% |
| Geschäftsstellen | 86 | 85 | 1,2% | 86 | 85 | 1,2% |
| Kunden | 561.702 | 510.594 | 10,0% | 561.702 | 550.790 | 2,0% |
| in € Millionen | 1.1.- 31.3. 2013 |
1.1.- 31.3. 2012 |
Verände rung |
Q1/2013 | Q4/2012 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Betriebserträge | 283 | 289 | - 2,1% | 283 | 264 | 7,1% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 125 | - 122 | 2,3% | - 125 | - 151 | - 17,2% |
| Betriebsergebnis | 158 | 167 | - 5,4% | 158 | 113 | 39,2% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | 15 | 1 | >500,0% | 15 | 2 | 484,4% |
| Übrige Ergebnisse | 26 | - 10 | – | 26 | - 3 | – |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 198 | 158 | 25,9% | 198 | 113 | 74,9% |
| Aktiva | 16.187 | 15.195 | 6,5% | 16.187 | 15.635 | 3,5% |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 5,12% | 5,71% | - 0,59 PP | 5,12% | 5,45% | - 0,33 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 48,1% | 40,3% | 7,8 PP | 48,1% | 29,9% | 18,2 PP |
Trotz eines Anstiegs der Verwaltungsaufwendungen und rückläufiger Betriebserträge stieg der Periodenüberschuss vor Steuern des Segments Russland im Periodenvergleich um 26 Prozent auf € 198 Millionen. Hauptverantwortlich dafür war eine Steigerung des Ergebnisses aus Finanzinvestitionen. Der Return on Equity vor Steuern verbesserte sich um 7,8 Prozentpunkte auf 48,1 Prozent.
Der Zinsüberschuss in Russland sank im Jahresvergleich um 1 Prozent oder € 3 Millionen auf € 182 Millionen. Damit überwog ein deutlicher Rückgang des Zinsertrags aus derivativen Finanzinstrumenten, die zur Absicherung der durch Fremdwährungskredite entstandenen Positionen bestehen, den durch die Ausweitung des Kreditvolumens erzielten Zuwachs. Das Segment wies im Jahresabstand einen Rückgang der Nettozinsspanne um 59 Basispunkte auf 5,12 Prozent aus. Die Bilanzaktiva nahmen um 7 Prozent auf € 16,2 Milliarden zu, während die Kreditrisikoaktiva mit € 10,6 Milliarden stabil blieben.
Der Provisionsüberschuss des Segments wuchs gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um 9 Prozent oder € 6 Millionen auf € 69 Millionen. Dabei lag der Ertrag aus dem Zahlungsverkehr um 13 Prozent über dem Wert des ersten Quartals 2012 und lieferte mit €27 Millionen weiterhin den größten Beitrag zum Provisionsüberschuss. Der Ertrag aus dem Kredit- und Garantiegeschäft stieg volumenbedingt um 33 Prozent oder € 5 Millionen auf € 20 Millionen. Die Erträge aus dem Devisen-, Valuten- und Edelmetallgeschäft trugen weitere € 13 Millionen bei, waren jedoch aufgrund geringerer Transaktionsvolumina rückläufig.
Das Handelsergebnis sank im Periodenvergleich um 26 Prozent auf € 31 Millionen. Dabei ging das Ergebnis aus dem zinsbezogenen Geschäft aufgrund von Bewertungsverlusten um €10 Millionen auf € 4 Millionen zurück. Das Ergebnis aus dem währungsbezogenen Geschäft blieb mit €26 Millionen beinahe unverändert, und das sonstige betriebliche Ergebnis verbesserte sich auf € 1 Million.
Die Verwaltungsaufwendungen des Segments erhöhten sich insgesamt um 2 Prozent auf € 125 Millionen. Verantwortlich dafür war in erster Linie eine Zunahme des Personalaufwands durch Gehaltserhöhungen zum Ende des Vorjahres. Der Sachaufwand zeigte sich hingegen dank niedrigerer Aufwendungen für Gebäude rückläufig. Die Anzahl der Geschäftsstellen sank im Jahresabstand geringfügig um 3 auf 189. Da sowohl die Betriebserträge des Segments zurückgingen als auch die Verwaltungsaufwendungen anstiegen, erhöhte sich die Cost/Income Ratio um 1,9 Prozentpunkte auf 44,1 Prozent.
Bei den Kreditrisikovorsorgen ergab sich wie in der Vergleichsperiode eine Nettoauflösung, die mit € 15 Millionen um € 14 Millionen über dem Wert des ersten Quartals 2012 lag. Die Auflösungen betrafen die Einzelwertberichtigungen, die überwiegend im Zusammenhang mit Privatkunden gebildet worden waren. Bei den Portfolio-Wertberichtigungen hingegen wurde eine Nettodotierung in Höhe von € 1 Million gebucht. Der Anteil der notleidenden Kredite am Kreditportfolio ging im Jahresabstand um 1,2 Prozentpunkte auf 4,8 Prozent zurück.
Die übrigen Ergebnisse des Segments Russland drehten im Periodenvergleich von minus € 10 Millionen auf plus € 26 Millionen. Das Ergebnis aus Finanzinvestitionen – es stammt primär aus der Veräußerung der VISA-Beteiligung – wuchs auf € 26 Millionen an. Ebenso verbesserte sich das Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten von minus € 10 Millionen auf minus € 1 Million, primär hervorgerufen durch Bewertungsgewinne aus zur Reduktion des Zinsstrukturrisikos durchgeführten Zins-Swap-Transaktionen.
Die Steuern vom Einkommen und Ertrag des Segments stiegen um 13 Prozent auf €43 Millionen, während die Steuerquote um 2 Prozentpunkte auf 21 Prozent zurückging.
Die nachfolgende Tabelle enthält das Landesergebnis für Russland. Abweichungen zu den für das Segment Russland angegebenen Werten resultieren aus der unterschiedlichen Allokation des Eigenkapitals: In der Landesdarstellung basieren die Kennzahlen auf dem bilanziellen Eigenkapital, während auf Segmentebene das Eigenkapital auf dem tatsächlichen Eigenkapitalverbrauch beruht.
| in € Millionen | 1.1.- 31.3. 2013 |
1.1.- 31.3. 2012 |
Verände rung |
Q1/2013 | Q4/2012 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 182 | 184 | - 1,4% | 182 | 198 | - 8,2% |
| Provisionsüberschuss | 69 | 63 | 9,3% | 69 | 74 | - 6,5% |
| Handelsergebnis | 31 | 41 | - 26,0% | 31 | 5 | >500,0% |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 1 | 0 | – | 1 | - 12 | – |
| Betriebserträge | 283 | 289 | - 2,1% | 283 | 264 | 7,1% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 125 | - 122 | 2,3% | - 125 | - 151 | - 17,2% |
| Betriebsergebnis | 158 | 167 | - 5,4% | 158 | 113 | 39,2% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | 15 | 1 | >500,0% | 15 | 2 | 484,4% |
| Übrige Ergebnisse | 26 | - 10 | – | 26 | - 3 | – |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 198 | 158 | 25,9% | 198 | 113 | 74,9% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 43 | - 38 | 13,1% | - 43 | - 23 | 84,7% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 156 | 120 | 29,9% | 156 | 90 | 72,4% |
| Aktiva | 16.187 | 15.195 | 6,5% | 16.187 | 15.635 | 3,5% |
| Forderungen an Kunden | 10.101 | 9.485 | 6,5% | 10.101 | 9.669 | 4,5% |
| davon Corporate % | 62,7% | 69,6% | - 6,8 PP | 62,7% | 64,1% | - 1,3 PP |
| davon Retail % | 37,2% | 30,4% | 6,9 PP | 37,2% | 35,9% | 1,3 PP |
| davon in Fremdwährung % | 42,2% | 46,4% | - 4,2 PP | 42,2% | 44,2% | - 2,0 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 10.447 | 10.064 | 3,8% | 10.447 | 9.609 | 8,7% |
| Loan/Deposit Ratio | 96,7% | 94,3% | 2,4 PP | 96,7% | 100,6% | - 3,9 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 35,5% | 31,7% | 3,8 PP | 35,5% | 22,8% | 12,7 PP |
| Return on Equity nach Steuern | 27,9% | 24,2% | 3,7 PP | 27,9% | 18,2% | 9,7 PP |
| Cost/Income Ratio | 44,1% | 42,2% | 1,9 PP | 44,1% | 57,0% | - 12,9 PP |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 5,12% | 5,71% | - 0,59 PP | 5,12% | 5,45% | - 0,33 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 8.200 | 8.257 | - 0,7% | 8.200 | 8.155 | 0,6% |
| Geschäftsstellen | 189 | 192 | - 1,6% | 189 | 186 | 1,6% |
| Kunden | 2.335.420 | 2.379.581 | - 1,9% | 2.335.420 | 2.288.175 | 2,1% |
| in € Millionen | 1.1.- 31.3. 2013 |
1.1.- 31.3. 2012 |
Verände rung |
Q1/2013 | Q4/2012 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Betriebserträge | 137 | 145 | - 5,5% | 137 | 140 | - 2,1% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 90 | - 90 | - 0,3% | - 90 | - 106 | - 14,6% |
| Betriebsergebnis | 47 | 54 | - 14,1% | 47 | 34 | 36,7% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 25 | - 24 | 7,7% | - 25 | - 13 | 95,8% |
| Übrige Ergebnisse | 32 | - 6 | – | 32 | 5 | >500,0% |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 54 | 25 | 118,2% | 54 | 26 | 102,7% |
| Aktiva | 6.349 | 6.415 | - 1,0% | 6.349 | 6.324 | 0,4% |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 6,59% | 7,16% | - 0,58 PP | 6,59% | 6,96% | - 0,38 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 25,1% | 12,6% | 12,6 PP | 25,1% | 13,5% | 11,6 PP |
Im Segment GUS Sonstige stieg der Periodenüberschuss vor Steuern vor allem dank höherer Erträge aus Finanzinvestitionen im Periodenvergleich um 118 Prozent auf € 54 Millionen. Der Return on Equity vor Steuern des Segments verdoppelte sich auf 25,1 Prozent.
Der Zinsüberschuss des Segments blieb mit € 93 Millionen um 13 Prozent unter dem Wert der Vergleichsperiode des Vorjahres. Dabei sank der Zinsüberschuss in der Ukraine um 19 Prozent auf € 72 Millionen, hervorgerufen durch geringere Kreditvolumina bei Retail- und Firmenkunden, gestiegene Aufwendungen für Kundeneinlagen sowie rückläufige Zinserträge aus Wertpapieren. In Belarus hingegen führten höhere Kreditvolumina und Margen zu einem Anstieg des Zinsüberschusses um 33 Prozent auf €20 Millionen. Die Bilanzaktiva des Segments gingen auf €6,3 Milliarden leicht zurück, die Kreditrisikoaktiva erhöhten sich hingegen um 5 Prozent auf € 5,5 Milliarden. Die Nettozinsspanne des Segments nahm um 58 Basispunkte auf 6,59 Prozent ab.
Der Provisionsüberschuss des Segments legte im Periodenvergleich um 9 Prozent auf €49 Millionen zu. Den größten Beitrag leisteten dazu einmal mehr die um 12 Prozent auf € 36 Millionen gestiegenen Erträge aus dem Zahlungsverkehr, die dank einer höheren Anahl an Transaktionen sowohl in der Ukraine als auch in Belarus gesteigert werden konnten.
Das Handelsergebnis der Region verbesserte sich im Periodenvergleich von minus € 6 Millionen auf minus €4 Millionen. Vor allem sorgten hier Bewertungsgewinne aus Anleihen in der Ukraine für eine Steigerung des Ergebnisses aus dem zinsbezogenen Geschäft um € 2 Millionen.
Das sonstige betriebliche Ergebnis des Segments ging aufgrund mehrerer kleiner Aufwands- und Ertragsposten im Periodenvergleich auf minus € 1 Million zurück.
Die Verwaltungsaufwendungen blieben gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres mit € 90 Millionen stabil. In der Ukraine wurden dabei Kostensenkungen von € 4 Millionen erzielt. Sie resultierten vor allem aus einer Reduktion der Personalaufwendungen durch Mitarbeiterabbau sowie einer Abnahme der Abschreibungen auf Sachanlagen infolge geringerer IT-Investitionen. In Belarus hingegen erhöhten sich die Verwaltungsaufwendungen um € 4 Millionen. Davon waren fast alle Aufwandsarten betroffen, am stärksten jedoch die indexbasierten und aufgrund von im Vorjahr erfolgten Gehaltserhöhungen gestiegenen Personalaufwendungen. Die Kombination aus gesunkenen Betriebserträgen und gleichbleibenden Kosten erhöhte die Cost/Income Ratio des Segments um 3,4 Prozentpunkte auf 65,9 Prozent.
Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen der Region stiegen im Periodenvergleich um 8 Prozent auf €25 Millionen. Dabei lag der Wertberichtigungsbedarf in der Ukraine mit € 27 Millionen vor allem aufgrund geringerer Bewertungen von Sicherheiten von Retail-Kunden um € 4 Millionen über dem Vergleichswert des Vorjahres. In Belarus wiederum sorgten höhere Nettodotierungen zu Portfolio-Wertberichtigungen dafür, dass der Wertberichtigungsbedarf mit € 25 Millionen den Vorjahreswert leicht übertraf. Der Anteil der notleidenden Kredite am gesamten Kreditportfolio des Segments betrug 28,2 Prozent (minus 2,0 Prozentpunkte im Jahresabstand) und blieb damit weiterhin der höchste aller Segmente.
Die übrigen Ergebnisse drehten im Periodenvergleich von minus € 6 Millionen auf plus € 32 Millionen, wofür vor allem die Entwicklung des Ergebnisses aus der Bewertung von Finanzinvestitionen verantwortlich war. Bewertungsgewinne ergaben sich hier insbesondere aus dem zu Marktwerten bilanzierten Bestand an festverzinslichen ukrainischen Staatsanleihen.
Die Steuern vom Einkommen und Ertrag des Segments stiegen auf €11 Millionen, die Steuerquote ging hingegen um 13 Prozentpunkte auf 20 Prozent zurück.
Nachfolgend die Detailergebnisse der einzelnen Länder:
| in € Millionen | 1.1.- 31.3. 2013 |
1.1.- 31.3. 2012 |
Verände rung |
Q1/2013 | Q4/2012 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 20 | 15 | 32,9% | 20 | 15 | 33,6% |
| Provisionsüberschuss | 15 | 12 | 22,3% | 15 | 16 | - 5,3% |
| Handelsergebnis | - 6 | - 5 | 21,4% | - 6 | - 16 | - 60,2% |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | - 1 | 0 | 102,1% | - 1 | - 2 | - 77,9% |
| Betriebserträge | 28 | 22 | 28,9% | 28 | 13 | 123,7% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 18 | - 14 | 26,5% | - 18 | - 19 | - 6,6% |
| Betriebsergebnis | 11 | 8 | 33,0% | 11 | - 6 | – |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | 0 | - 1 | – | 0 | 20 | - 99,1% |
| Übrige Ergebnisse | 0 | 0 | – | 0 | 0 | – |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 11 | 7 | 53,7% | 11 | 14 | - 21,9% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 2 | - 3 | - 43,2% | - 2 | - 8 | - 76,9% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 9 | 4 | 132,0% | 9 | 6 | 47,7% |
| Aktiva | 1.472 | 1.214 | 21,2% | 1.472 | 1.355 | 8,6% |
| Forderungen an Kunden | 1.010 | 767 | 31,6% | 1.010 | 869 | 16,2% |
| davon Corporate % | 76,8% | 73,8% | 3,0 PP | 76,8% | 73,8% | 3,0 PP |
| davon Retail % | 23,2% | 26,2% | - 3,0 PP | 23,2% | 26,2% | - 3,0 PP |
| davon in Fremdwährung % | 73,0% | 66,5% | 6,5 PP | 73,0% | 70,9% | 2,1 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 926 | 718 | 29,0% | 926 | 872 | 6,2% |
| Loan/Deposit Ratio | 109,0% | 106,8% | 2,2 PP | 109,0% | 99,6% | 9,4 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 21,6% | 16,5% | 5,0 PP | 21,6% | 29,7% | - 8,1 PP |
| Return on Equity nach Steuern | 18,0% | 9,1% | 8,9 PP | 18,0% | 13,1% | 4,9 PP |
| Cost/Income Ratio | 62,6% | 63,8% | - 1,2 PP | 62,6% | 150,1% | - 87,4 PP |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 6,39% | 5,39% | 1,00 PP | 6,39% | 4,94% | 1,44 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 2.201 | 2.198 | 0,1% | 2.201 | 2.190 | 0,5% |
| Geschäftsstellen | 100 | 98 | 2,0% | 100 | 100 | 0,0% |
| Kunden | 695.067 | 683.134 | 1,7% | 695.067 | 691.925 | 0,5% |
| in € Millionen | 1.1.- 31.3. 2013 |
1.1.- 31.3. 2012 |
Verände rung |
Q1/2013 | Q4/2012 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 72 | 89 | - 19,0% | 72 | 84 | - 14,6% |
| Provisionsüberschuss | 34 | 32 | 3,7% | 34 | 41 | - 17,7% |
| Handelsergebnis | 2 | 1 | 164,2% | 2 | 2 | 17,2% |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | - 1 | 0 | – | - 1 | - 1 | 14,9% |
| Betriebserträge | 107 | 123 | - 12,6% | 107 | 126 | - 15,3% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 72 | - 76 | - 5,3% | - 72 | - 86 | - 16,3% |
| Betriebsergebnis | 35 | 46 | - 24,5% | 35 | 40 | - 13,1% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 27 | - 22 | 19,3% | - 27 | - 33 | - 20,2% |
| Übrige Ergebnisse | 32 | - 6 | – | 32 | 5 | >500,0% |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 41 | 18 | 130,1% | 41 | 12 | 238,2% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 9 | - 5 | 73,7% | - 9 | - 13 | - 33,0% |
| Periodenüberschuss/-fehlbetrag nach Steuern | 32 | 13 | 151,9% | 32 | - 1 | – |
| Aktiva | 4.832 | 5.131 | - 5,8% | 4.832 | 4.922 | - 1,8% |
| Forderungen an Kunden | 3.806 | 4.032 | - 5,6% | 3.806 | 3.715 | 2,5% |
| davon Corporate % | 51,9% | 52,6% | - 0,7 PP | 51,9% | 52,0% | - 0,1 PP |
| davon Retail % | 48,1% | 47,4% | 0,7 PP | 48,1% | 48,0% | 0,1 PP |
| davon in Fremdwährung % | 50,8% | 59,9% | - 9,0 PP | 50,8% | 51,6% | - 0,7 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 2.835 | 2.569 | 10,4% | 2.835 | 2.646 | 7,2% |
| Loan/Deposit Ratio | 134,2% | 156,9% | - 22,7 PP | 134,2% | 140,4% | - 6,2 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 19,6% | 8,6% | 11,0 PP | 19,6% | 5,8% | 13,8 PP |
| Return on Equity nach Steuern | 15,5% | 6,2% | 9,3 PP | 15,5% | – | – |
| Cost/Income Ratio | 67,4% | 62,2% | 5,2 PP | 67,4% | 68,2% | - 0,8 PP |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 6,66% | 7,51% | - 0,84 PP | 6,66% | 7,51% | - 0,85 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 13.787 | 14.971 | - 7,9% | 13.787 | 13.849 | - 0,4% |
| Geschäftsstellen | 822 | 828 | - 0,7% | 822 | 825 | - 0,4% |
| Kunden | 3.023.416 | 3.361.826 | - 10,1% | 3.023.416 | 3.029.424 | - 0,2% |
| in € Millionen | 1.1.- 31.3. 2013 |
1.1.- 31.3. 2012 |
Verände rung |
Q1/2013 | Q4/2012 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Betriebserträge | 156 | 159 | - 1,8% | 156 | 142 | 10,2% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 44 | - 35 | 25,4% | - 44 | - 47 | - 5,3% |
| Betriebsergebnis | 112 | 124 | - 9,6% | 112 | 95 | 17,9% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 73 | - 1 | >500,0% | - 73 | - 61 | 20,3% |
| Übrige Ergebnisse | 0 | 2 | - 74,9% | 0 | - 3 | – |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 39 | 125 | - 68,4% | 39 | 31 | 26,4% |
| Aktiva | 21.380 | 21.980 | - 2,7% | 21.380 | 18.997 | 12,5% |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 2,17% | 1,94% | 0,23 PP | 2,17% | 1,96% | 0,21 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 8,3% | 26,2% | - 17,9 PP | 8,3% | 35,5% | - 27,3 PP |
Der Periodenüberschuss vor Steuern des Segments Group Corporates sank – primär aufgrund hohen Wertberichtigungsbedarfs bei Krediten an Großkunden – gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um 68 Prozent auf € 39 Millionen. Der Return on Equity vor Steuern verringerte sich um 17,9 Prozentpunkte auf 8,3 Prozent.
Der Zinsüberschuss des Segments stieg gegenüber der Vergleichsperiode insgesamt um 1 Prozent auf € 109 Millionen. Hier verzeichneten die Konzernzentrale und das Profitcenter Corporate Customers (von Wien aus betreute österreichische und multinationale Firmenkunden) dank eines Anstiegs der aktivseitigen Margen trotz rückläufiger Kreditvolumina einen leichten Anstieg auf insgesamt € 44 Millionen. Im Profitcenter Network Corporate Customers & Support (internationale Firmenkunden mit CEE-Bezug) nahm der Zinsüberschuss um 4 Prozent auf € 21 Millionen zu. Die Tochterbank in Malta hingegen verzeichnete margen- und volumenbedingt einen Rückgang um 11 Prozent auf € 13 Millionen. Auch in den Geschäftsstellen in Asien war der Zinsüberschuss aufgrund geringerer Kreditvolumina rückläufig. Die Nettozinsspanne des Segments stieg um 23 Basispunkte auf 2,17 Prozent, während die Bilanzaktiva im Jahresabstand durch den Rückgang des Kreditvolumens um 3 Prozent oder € 0,6 Milliarden auf €21,4 Milliarden abnahmen. Die Risikoaktiva (Kreditrisiko) blieben mit €14,6 Milliarden unverändert.
Der Provisionsüberschuss legte im Periodenvergleich um 12 Prozent oder € 5 Millionen auf € 43 Millionen zu. Dabei wuchsen die überwiegend in der Konzernzentrale erzielten Erträge aus dem Zahlungsverkehr, der größten Komponente im Provisionsüberschuss, um 21 Prozent auf € 36 Millionen. Sie beruhten vorwiegend auf Lead-Arranger-Aktivitäten bei Anleiheemissionen österreichischer und internationaler Kunden sowie auf dem Kredit- und Projektfinanzierungsgeschäft, das sich besonders positiv entwickelte. Die Geschäftsstellen in Asien und die Tochterbank in Malta hingegen verzeichneten Rückgänge im Provisionsüberschuss.
Das Handelsergebnis des Segments ging um 76 Prozent auf € 3 Millionen zurück. Einerseits reduzierten sich hier in den Profitcenters der Konzernzentrale die Bewertungsgewinne aus dem zinsbezogenen Geschäft mit Finanzinstrumenten um € 2 Millionen. Andererseits hatte in der Vergleichsperiode des Vorjahres die Bewertung einer Option auf Aktienkauf einen Ertrag von € 7 Millionen gebracht.
Das sonstige betriebliche Ergebnis des Segments blieb mit € 2 Millionen im Periodenvergleich konstant.
Die Verwaltungsaufwendungen des Segments stiegen vor allem durch die 2012 optimierte Kostenallokation der Konzernzentrale sowie durch die Umlegung von Overhead-Kosten auf das Segment im Periodenvergleich um 25 Prozent auf € 44 Millionen. Das Segment umfasste am Ende der Berichtsperiode acht Geschäftsstellen. Die Cost/Income Ratio nahm um 6,2 Prozentpunkte auf 28,4 Prozent zu.
Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen betrugen € 73 Millionen. Die im Vergleich zum Vorjahr hohen Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen betrafen zwei neue Großkundenfälle sowie zusätzliche Dotierungen bestehender Fälle in der Konzernzentrale und in China. Der Anteil der notleidenden Kredite am Kreditportfolio des Segments nahm um 1,1 Prozentpunkte auf 4,4 Prozent zu.
Die übrigen Ergebnisse des Segments sanken im Periodenvergleich um €1 Million, hervorgerufen durch niedrigere Bewertungsergebnisse von bis zur Endfälligkeit zu haltenden Wertpapieren.
Die Steuern vom Einkommen und Ertrag sanken gegenüber der Vorjahresperiode um 59 Prozent auf € 13 Millionen, die Steuerquote stieg hingegen um 7 Prozentpunkte auf 33 Prozent.
| in € Millionen | 1.1.- 31.3. 2013 |
1.1.- 31.3. 2012 |
Verände rung |
Q1/2013 | Q4/2012 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Betriebserträge | 76 | 100 | - 24,4% | 76 | 80 | - 5,8% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 61 | - 57 | 6,0% | - 61 | - 64 | - 5,1% |
| Betriebsergebnis | 15 | 43 | - 65,1% | 15 | 16 | - 8,2% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 1 | 5 | – | - 1 | 1 | – |
| Übrige Ergebnisse | 11 | 138 | - 92,1% | 11 | 3 | 275,1% |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 25 | 185 | - 86,3% | 25 | 20 | 24,2% |
| Aktiva | 19.438 | 29.681 | - 34,5% | 19.438 | 20.243 | - 4,0% |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 0,84% | 0,79% | 0,05 PP | 0,84% | 0,81% | 0,03 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 8,9% | 44,7% | - 35,7 PP | 8,9% | 7,4% | 1,5 PP |
Der Periodenüberschuss vor Steuern des Segments Group Markets sank – hauptsächlich durch einen Rückgang des Ergebnisses aus Finanzinvestitionen – im Periodenvergleich um 86 Prozent auf € 25 Millionen. Der Return on Equity vor Steuern verringerte sich um 35,7 Prozentpunkte auf 8,9 Prozent.
Der Zinsüberschuss des Segments sank im Periodenvergleich um 30 Prozent auf € 32 Millionen. Hauptgründe dafür waren eine Abnahme des Geschäftsvolumens mit hochliquiden Anleihen von Finanzinstitutionen aufgrund der reduzierten Investment-Tätigkeit sowie die weiterhin verhaltene Risikopositionierung der RBI. Die Bilanzaktiva des Segments gingen im Jahresabstand um 34 Prozent auf € 19,4 Milliarden zurück, während die Nettozinsspanne um 5 Basispunkte auf 0,84 Prozent stieg. Die Kreditrisikoaktiva nahmen ebenfalls um 20 Prozent auf € 3,8 Milliarden ab.
Der Provisionsüberschuss von Group Markets legte im Periodenvergleich um 4 Prozent auf €26 Millionen zu. Dabei blieb der Provisionsüberschuss des Profitcenters Financial Institutions dank solider Ergebnisse aus Dienstleistungen in den Bereichen Cash Management und Garantien im Export- bzw. Handelsgeschäft unverändert. Einen verbesserten Beitrag aus dem Wertpapiergeschäft lieferte mit € 3 Millionen der Bereich Private Banking und Vermögensverwaltung der Tochtergesellschaft Kathrein Privatbank AG in Wien.
Einen Rückgang um 42 Prozent auf €15 Millionen erlitt aufgrund eines geringeren Handelsvolumens und negativer Bewertungsergebnisse aus Zinsswaps das Handelsergebnis des Segments. Dabei blieb der Verlust aus der Bewertung von begebenen Kapitalgarantien in der Konzernzentrale mit rund € 4 Millionen im Periodenvergleich beinahe unverändert.
Die Verwaltungsaufwendungen des Segments Group Markets erhöhten sich im Periodenvergleich um 6 Prozent auf € 61 Millionen. Angesichts des gleichzeitigen Rückgangs der Betriebserträge nahm die Cost/Income Ratio um 23,0 Prozentpunkte auf 80,2 Prozent zu.
Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen stiegen primär durch erhöhte Nettodotierungen zu Einzelwertberichtigungen in der Konzernzentrale im Zusammenhang mit Finanzinstituten um € 5 Millionen auf € 1 Millionen, nachdem hier in der Vergleichsperiode eine Nettoauflösung von € 5 Millionen verbucht worden war. Der Anteil der notleidenden Kredite am Gesamtkreditobligo des Segments betrug 1,3 Prozent.
Die übrigen Ergebnisse des Segments sanken im Periodenvergleich von €138 Millionen auf € 11 Millionen. Signifikant reduzierte sich hier insbesondere das Ergebnis aus Finanzinvestitionen, hervorgerufen durch den Verkauf des High-Quality-Wertpapierportfolios der Konzernzentrale in der Vergleichsperiode sowie sonstiger Finanzinstrumente. Im Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten kam es – vorwiegend aufgrund der Bewertungsergebnisse der Konzernzentrale – im Periodenvergleich hingegen zu einem Zuwachs. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag des Segments gingen von € 50 Millionen auf € 2 Millionen zurück, die Steuerquote sank dadurch deutlich auf 9 Prozent.
| in € Millionen | 1.1.- 31.3. 2013 |
1.1.- 31.3. 2012 |
Verände rung |
Q1/2013 | Q4/2012 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Betriebserträge | - 21 | 100 | – | - 21 | 2 | – |
| Verwaltungsaufwendungen | - 72 | - 80 | - 10,7% | - 72 | - 95 | - 24,5% |
| Betriebsergebnis | - 93 | 19 | – | - 93 | - 93 | - 0,2% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | 1 | 2 | - 49,3% | 1 | - 4 | – |
| Übrige Ergebnisse | - 116 | 107 | – | - 116 | - 458 | - 74,7% |
| Periodenüberschuss/-fehlbetrag vor Steuern | - 208 | 128 | – | - 208 | - 555 | - 62,5% |
| Aktiva | 43.580 | 52.161 | - 16,5% | 43.580 | 47.341 | - 7,9% |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | – | – | – | – | – | – |
| Return on Equity vor Steuern | – | 22,0% | – | – | – | – |
Im Segment Corporate Center wurde durch den Rückgang der übrigen Ergebnisse ein Periodenfehlbetrag vor Steuern von € 208 Millionen verbucht.
Der Zinsüberschuss des Segments sank im Periodenvergleich auf minus €12 Millionen. Hier blieben sowohl die konzerninternen Dividendenerträge als auch die Erträge aus internen Finanzierungen im Rahmen des RBI Netzwerks unter dem Vorjahresniveau. Zudem werden die Zinsaufwendungen von € 13 Millionen für das Nachrangkapital der RBI AG in diesem Segment ausgewiesen. Die Aktiva des Segments gingen insbesondere aufgrund des Abbaus von Liquiditätsreserven um 16 Prozent auf € 43,6 Milliarden zurück, die Kreditrisikoaktiva sanken um 3 Prozent auf € 16,7 Milliarden.
Ebenso verringerte sich der Provisionsüberschuss im Periodenvergleich um 66 Prozent auf minus € 11 Millionen, hervorgerufen insbesondere durch höhere Provisionszahlungen der Konzernzentrale für Transaktionsabwicklungen.
Das Handelsergebnis des Segments sank vor allem durch die Bewertung diverser aus Steuerungsgründen gehaltener Fremdwährungs- und Zinsinstrumente um 30 Prozent auf minus €9 Millionen.
Auch das sonstige betriebliche Ergebnis ging von € 20 Millionen auf € 11 Millionen zurück. Hier belastete vor allem die Bankenabgabe von € 26 Millionen das Ergebnis um € 5 Millionen stärker als im Vorjahr. Ein positiver Beitrag von €2 Millionen resultierte hingegen aus dem Warenhandel der F.J. Elsner Trading GmbH.
Die Verwaltungsaufwendungen des Segments sanken im Periodenvergleich um 11 Prozent oder € 8 Millionen auf € 72 Millionen. Die einzige im Segment ausgewiesene Geschäftsstelle ist die Konzernzentrale.
Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen spielen aufgrund des konzerninternen Geschäftscharakters des Segments generell eine untergeordnete Rolle. Im Berichtszeitraum kam es zu einer Nettoauflösung von € 1 Million.
Die übrigen Ergebnisse des Segments sanken im Periodenvergleich um €223 Millionen auf minus € 116 Millionen. Dabei belasteten vor allem die Bewertungsverluste aus eigenen Emissionen (€ 82 Millionen) sowie die rückläufige Bewertung der sonstigen derivativen Finanzinstrumente das Ergebnis. In der Vergleichsperiode war hier hingegen ein Veräußerungsgewinn von € 113 Millionen aus dem Rückkauf eines Teils des Hybridkapitals erzielt worden.
Im Segment Corporate Center fiel in der Berichtsperiode ein – im Vergleich zum Vorjahr geringerer – Steuerertrag von € 27 Millionen an. Zurückzuführen war dieser Rückgang vor allem auf die in diesem Segment ausgewiesenen Bewertungsergebnisse, die insbesondere die zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Verbindlichkeiten betrafen.
| in € Millionen | Anhang | 1.1.-31.3.2013 | 1.1.-31.3.20121 | Veränderung |
|---|---|---|---|---|
| Zinserträge | 1.490 | 1.660 | -10,2% | |
| Zinsaufwendungen | -626 | -785 | -20,2% | |
| Zinsüberschuss | [2] | 865 | 875 | -1,2% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | [3] | -220 | -153 | 43,7% |
| Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorgen | 645 | 722 | -10,7% | |
| Provisionserträge | 458 | 470 | -2,7% | |
| Provisionsaufwendungen | -83 | -125 | -33,2% | |
| Provisionsüberschuss | [4] | 375 | 346 | 8,3% |
| Handelsergebnis | [5] | 80 | 82 | -2,0% |
| Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten | [6] | -121 | 35 | – |
| Ergebnis aus Finanzinvestitionen | [7] | 87 | 261 | -66,6% |
| Verwaltungsaufwendungen | [8] | -788 | -753 | 4,6% |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | [9] | -21 | -8 | 162,9% |
| Ergebnis aus Endkonsolidierungen | -6 | 0 | >500,0% | |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 251 | 685 | -63,4% | |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | [10] | -77 | -111 | -30,7% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 174 | 574 | -69,7% | |
| Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile | -17 | -33 | -47,4% | |
| Konzern-Periodenüberschuss | 157 | 541 | -71,0% |
1 Adaptierung der Vorjahreswerte aufgrund der retrospektiven Anwendung von IAS 19.
| Gesamt | Eigenanteil | Fremdanteil | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | 1.1.-31.3. 2013 |
1.1.-31.3. 2012 |
1.1.-31.3. 2013 |
1.1.-31.3. 2012 |
1.1.-31.3. 2013 |
1.1.-31.3. 2012 |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 174 | 574 | 157 | 541 | 17 | 33 |
| Posten, die nicht in den Gewinn und Verlust umgegliedert werden |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Posten, die anschließend möglicherweise in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden |
-6 | 113 | -3 | 89 | -2 | 24 |
| Währungsdifferenzen | 5 | 198 | 9 | 174 | -4 | 23 |
| davon unrealisierte Gewinne/Verluste der Periode |
5 | 198 | 9 | 174 | -4 | 23 |
| Absicherung Nettoinvestition (Capital Hedge) |
-1 | 0 | -1 | 0 | 0 | 0 |
| Hochinflation | 13 | 9 | 11 | 8 | 2 | 1 |
| Gewinne/Verluste aus Derivaten, die Schwankungen zukünftiger Cash-Flows absichern |
-2 | 0 | -2 | 0 | 0 | 0 |
| davon unrealisierte Gewinne/Verluste der Periode |
-2 | 0 | -2 | 0 | 0 | 0 |
| Eigenkapitalveränderungen in at-equity bewerteten Unternehmen |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Gewinne/Verluste aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten |
-25 | -124 | -25 | -124 | 0 | 0 |
| davon unrealisierte Gewinne/Verluste der Periode |
0 | 18 | 0 | 18 | 0 | 0 |
| davon in die Erfolgsrechnung umgegliederte Gewinne/Verluste |
-25 | -142 | -25 | -142 | 0 | 0 |
| Latente Steuern auf direkt im Eigenkapital erfasste Ergebnisse |
5 | 31 | 5 | 31 | 0 | 0 |
| davon unrealisierte Gewinne/Verluste der Periode |
0 | -5 | 0 | -5 | 0 | 0 |
| davon in die Erfolgsrechnung umgegliederte Gewinne/Verluste |
5 | 35 | 5 | 35 | 0 | 0 |
| Sonstige direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Sonstiges Ergebnis | -6 | 113 | -3 | 89 | -2 | 24 |
| Gesamtergebnis | 168 | 687 | 153 | 630 | 15 | 57 |
| in € | 1.1.-31.3.2013 | 1.1.-31.3.2012 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Gewinn je Aktie | 0,55 | 2,52 | -1,97 |
Der Gewinn je Aktie errechnet sich aus dem Konzern-Periodenüberschuss abzüglich der Dividende auf das Partizipationskapital bezogen auf die durchschnittliche Anzahl der im Umlauf befindlichen Stammaktien. Zum 31. März 2013 waren das 194,9 Millionen (31. März 2012: 194,7 Millionen). Da keine Wandel- oder Optionsrechte im Umlauf waren, entspricht der unverwässerte Gewinn je Aktie dem verwässerten Gewinn je Aktie.
| in € Millionen | Q2/2012 | Q3/2012 | Q4/2012 | Q1/2013 |
|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 886 | 834 | 876 | 865 |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | -247 | -224 | -385 | -220 |
| Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorgen | 639 | 611 | 491 | 645 |
| Provisionsüberschuss | 375 | 400 | 396 | 375 |
| Handelsergebnis | 85 | 54 | -6 | 80 |
| Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten | -55 | -88 | -20 | -121 |
| Ergebnis aus Finanzinvestitionen | -8 | 46 | 19 | 87 |
| Verwaltungsaufwendungen1 | -764 | -818 | -918 | -788 |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | -28 | -16 | -50 | -21 |
| Ergebnis aus Endkonsolidierungen | -2 | 0 | 14 | -6 |
| Periodenüberschuss/-fehlbetrag vor Steuern | 243 | 188 | -74 | 251 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | -83 | -32 | -58 | -77 |
| Periodenüberschuss/-fehlbetrag nach Steuern | 160 | 155 | -131 | 174 |
| Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile | 0 | -14 | 24 | -17 |
| Konzern-Periodenüberschuss/-fehlbetrag | 160 | 141 | -107 | 157 |
| 1 Adaptierung der Vorjahreswerte aufgrund der retrospektiven Anwendung von IAS 19. |
| in € Millionen | Q2/2011 | Q3/2011 | Q4/2011 | Q1/2012 |
|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 897 | 943 | 943 | 875 |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | -197 | -377 | -282 | -153 |
| Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorgen | 700 | 566 | 661 | 722 |
| Provisionsüberschuss | 380 | 388 | 365 | 346 |
| Handelsergebnis | 133 | 37 | 70 | 82 |
| Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten | 38 | 108 | 264 | 35 |
| Ergebnis aus Finanzinvestitionen | -13 | -158 | 5 | 261 |
| Verwaltungsaufwendungen1 | -761 | -772 | -835 | -753 |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | -3 | -15 | -190 | -8 |
| Ergebnis aus Endkonsolidierungen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 474 | 153 | 340 | 685 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | -101 | -71 | -127 | -111 |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 372 | 82 | 213 | 574 |
| Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile | -27 | 48 | 8 | -33 |
| Konzern-Periodenüberschuss | 345 | 130 | 221 | 541 |
1 Adaptierung der Vorjahreswerte aufgrund der retrospektiven Anwendung von IAS 19.
| Aktiva | ||||
|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | Anhang | 31.3.2013 | 31.12.2012 | Veränderung |
| Barreserve | 5.013 | 6.557 | -23,5% | |
| Forderungen an Kreditinstitute | [12, 34] | 20.250 | 22.323 | -9,3% |
| Forderungen an Kunden | [13, 34] | 82.889 | 83.343 | -0,5% |
| Kreditrisikovorsorgen | [14] | -5.694 | -5.642 | 0,9% |
| Handelsaktiva | [15, 34] | 8.564 | 9.813 | -12,7% |
| Derivative Finanzinstrumente | [16, 34] | 1.239 | 1.405 | -11,8% |
| Wertpapiere und Beteiligungen | [17, 34] | 14.913 | 13.355 | 11,7% |
| Anteile an at-equity bewerteten Unternehmen | [34] | 5 | 5 | 1,6% |
| Immaterielle Vermögenswerte | [18] | 1.307 | 1.321 | -1,1% |
| Sachanlagen | [19] | 1.600 | 1.597 | 0,2% |
| Sonstige Aktiva | [20, 34] | 1.846 | 2.038 | -9,4% |
| Aktiva gesamt | 131.932 | 136.116 | -3,1% |
| Passiva in € Millionen |
Anhang | 31.3.2013 | 31.12.2012 | Veränderung |
|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | [21, 34] | 27.579 | 30.186 | -8,6% |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | [22, 34] | 66.853 | 66.297 | 0,8% |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | [23, 34] | 12.470 | 13.290 | -6,2% |
| Rückstellungen | [24] | 706 | 721 | -2,1% |
| Handelspassiva | [25, 34] | 7.100 | 8.824 | -19,5% |
| Derivative Finanzinstrumente | [26, 34] | 505 | 472 | 7,0% |
| Sonstige Passiva | [27, 34] | 1.742 | 1.515 | 14,9% |
| Nachrangkapital | [28, 34] | 3.917 | 3.937 | -0,5% |
| Eigenkapital | [29] | 11.061 | 10.873 | 1,7% |
| Konzern-Eigenkapital | 10.186 | 9.428 | 8,0% | |
| Konzern-Periodenüberschuss | 157 | 725 | -78,4% | |
| Kapital der nicht beherrschenden Anteile | 719 | 719 | -0,1% | |
| Passiva gesamt | 131.932 | 136.116 | -3,1% |
| in € Millionen | Gezeich netes Kapital |
Partizipations kapital |
Kapital rücklagen |
Gewinn rücklagen |
Konzern Perioden überschuss |
Kapital der nicht beherrschenden Anteile |
Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Eigenkapital 1.1.2013 | 595 | 2.500 | 2.574 | 3.760 | 725 | 719 | 10.873 |
| Kapitaleinzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Gewinnthesaurierung | 0 | 0 | 0 | 725 | - 725 | 0 | 0 |
| Dividendenzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | - 2 | - 2 |
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | 0 | - 3 | 157 | 15 | 168 |
| Eigene Aktien/Share Incentive Program |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Sonstige Veränderungen | 0 | 0 | 0 | 35 | 0 | - 13 | 22 |
| Eigenkapital 31.3.2013 | 595 | 2.500 | 2.574 | 4.517 | 157 | 719 | 11.061 |
| in € Millionen | Gezeich netes Kapital |
Partizipations kapital |
Kapital rücklagen |
Gewinn rücklagen |
Konzern Perioden überschuss |
Kapital der nicht beherrschenden Anteile |
Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Eigenkapital 1.1.2012 | 593 | 2.500 | 2.571 | 3.161 | 968 | 1.143 | 10.936 |
| Effekte aus der rückwirkenden Anwendung von IAS19 |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Eigenkapital 1.1.20121 | 593 | 2.500 | 2.571 | 3.161 | 967 | 1.143 | 10.936 |
| Kapitaleinzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Gewinnthesaurierung | 0 | 0 | 0 | 967 | -967 | 0 | 0 |
| Dividendenzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -2 | -2 |
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | 0 | 89 | 541 | 57 | 687 |
| Eigene Aktien/Share Incentive Program |
2 | 0 | 6 | 0 | 0 | 0 | 8 |
| Sonstige Veränderungen |
0 | 0 | 0 | -21 | 0 | -135 | -156 |
| Eigenkapital 31.3.2012 | 596 | 2.500 | 2.577 | 4.197 | 541 | 1.063 | 11.474 |
1 Adaptierung der Vorjahreswerte aufgrund der retrospektiven Anwendung von IAS 19.
| in € Millionen | 1.1.-31.3.2013 | 1.1.-31.3.2012 |
|---|---|---|
| Zahlungsmittelbestand zum Ende der Vorperiode | 6.557 | 11.402 |
| Cash-Flow aus operativer Geschäftstätigkeit | -1.624 | 3.116 |
| Cash-Flow aus Investitionstätigkeit | 65 | 294 |
| Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit | -18 | -237 |
| Effekte aus Wechselkursänderungen | 34 | 57 |
| Zahlungsmittelbestand zum Ende der Periode | 5.013 | 14.631 |
In der RBI erfolgt die interne Management-Berichterstattung grundsätzlich auf Basis der bestehenden Organisationsstruktur. Diese ist matrixförmig aufgebaut, d. h. Vorstände sind sowohl für einzelne Länder als auch für bestimmte Geschäftsfelder verantwortlich (Konzept der "Country and Functional Responsibility"). Steuerungseinheit (Cash Generating Unit) im Konzern ist entweder ein Land oder ein Geschäftsfeld. Die obersten Entscheidungsgremien der RBI – Vorstand und Aufsichtsrat – treffen demnach wesentliche Entscheidungen über die Allokation der Ressourcen zu einem Segment auf Basis der jeweiligen Finanz- und Ertragskraft, weshalb diese Berichtskriterien als wesentlich beurteilt wurden. Entsprechend sind auch die Segmente nach IFRS 8 differenziert. Die Überleitungsrechnung enthält im Wesentlichen Beträge aus der Eliminierung von Zwischenergebnissen und aus segmentübergreifenden Konsolidierungen.
Daraus ergeben sich die folgenden Segmente:
| 1.1.-31.3.2013 in € Millionen |
Zentral europa |
Südost europa |
Russland | GUS Sonstige |
Group Corporates |
|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 260 | 207 | 182 | 93 | 109 |
| Provisionsüberschuss | 128 | 79 | 69 | 49 | 43 |
| Handelsergebnis | 12 | 15 | 31 | - 4 | 3 |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | - 17 | 10 | 1 | - 1 | 2 |
| Betriebserträge | 384 | 312 | 283 | 137 | 156 |
| Verwaltungsaufwendungen | - 259 | - 166 | - 125 | - 90 | - 44 |
| Betriebsergebnis | 124 | 145 | 158 | 47 | 112 |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 74 | - 63 | 15 | - 25 | - 73 |
| Übrige Ergebnisse | 7 | 12 | 26 | 32 | 0 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 57 | 95 | 198 | 54 | 39 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 22 | - 13 | - 43 | - 11 | - 13 |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 35 | 82 | 156 | 43 | 26 |
| Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile | - 11 | - 10 | 0 | - 3 | - 14 |
| Periodenüberschuss nach Abzug der nicht beherrschenden Anteile |
23 | 72 | 155 | 40 | 12 |
| Anteil am Ergebnis vor Steuern | 22,0% | 36,4% | 76,2% | 20,6% | 15,1% |
| Risikoaktiva (Kreditrisiko) | 21.650 | 12.971 | 10.586 | 5.474 | 14.580 |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis | 2.022 | 1.257 | 1.037 | 533 | 1.186 |
| Aktiva | 39.432 | 21.411 | 16.187 | 6.349 | 21.380 |
| Verbindlichkeiten | 35.705 | 18.348 | 13.553 | 5.237 | 13.928 |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 2,77% | 4,20% | 5,12% | 6,59% | 2,17% |
| NPL Ratio | 11,4% | 13,2% | 4,8% | 27,6% | 4,4% |
| NPL Coverage Ratio | 63,8% | 61,5% | 99,7% | 70,9% | 66,6% |
| Cost/Income Ratio | 67,7% | 53,3% | 44,1% | 65,9% | 28,4% |
| Neubildungsquote (Ø Forderungen an Kunden) | 1,46% | 1,69% | - 0,23% | 2,02% | 0,20% |
| Durchschnittliches Eigenkapital | 3.232 | 2.192 | 1.649 | 854 | 1.910 |
| Return on Equity vor Steuern | 7,1% | 17,3% | 48,1% | 25,1% | 8,3% |
| Geschäftsstellen | 805 | 1.128 | 189 | 923 | 8 |
| 1.1.-31.3.2013 in € Millionen |
Group Markets |
Corporate Center |
Überleitung | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 32 | -12 | -6 | 865 |
| Provisionsüberschuss | 26 | -11 | -9 | 375 |
| Handelsergebnis | 15 | -9 | 18 | 80 |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 2 | 11 | -29 | -21 |
| Betriebserträge | 76 | -21 | -27 | 1.299 |
| Verwaltungsaufwendungen | -61 | -72 | 30 | -788 |
| Betriebsergebnis | 15 | -93 | 3 | 511 |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | -1 | 1 | 0 | -220 |
| Übrige Ergebnisse | 11 | -116 | -12 | -40 |
| Periodenüberschuss/-fehlbetrag vor Steuern | 25 | -208 | -10 | 251 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | -2 | 27 | 0 | -77 |
| Periodenüberschuss/-fehlbetrag vor Steuern | 23 | -181 | -10 | 174 |
| Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile | 0 | 0 | 22 | -17 |
| Periodenüberschuss/-fehlbetrag nach Abzug der nicht beherrschenden Anteile |
23 | -181 | 12 | 157 |
| Anteil am Ergebnis vor Steuern | 9,8% | -80,0% | – | 100,0% |
| Risikoaktiva (Kreditrisiko) | 3.777 | 16.710 | -16.430 | 69.319 |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis | 418 | 1.320 | -1.074 | 6.699 |
| Aktiva | 19.438 | 43.580 | -35.845 | 131.932 |
| Verbindlichkeiten | 19.567 | 31.792 | -17.259 | 120.871 |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 0,84% | – | – | 2,89% |
| NPL Ratio | 6,4% | – | – | 9,9% |
| NPL Coverage Ratio | 88,9% | – | – | 67,5% |
| Cost/Income Ratio | 80,2% | – | – | 60,5% |
| Neubildungsquote (Ø Forderungen an Kunden) | 0,82% | -0,13% | – | 1,06% |
| Durchschnittliches Eigenkapital | 1.137 | 2.482 | -2.492 | 10.963 |
| Return on Equity vor Steuern | 8,9% | – | – | 9,2% |
| Geschäftsstellen | 3 | 1 | – | 3.057 |
| 1.1.-31.3.2012 in € Millionen |
Zentral europa |
Südost europa |
Russland | GUS Sonstige |
Group Corporates |
|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 249 | 228 | 184 | 106 | 108 |
| Provisionsüberschuss | 112 | 75 | 63 | 45 | 38 |
| Handelsergebnis | 12 | 17 | 41 | -6 | 11 |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | -7 | 10 | 0 | 0 | 2 |
| Betriebserträge | 366 | 330 | 289 | 145 | 159 |
| Verwaltungsaufwendungen1 | -222 | -177 | -122 | -90 | -35 |
| Betriebsergebnis | 144 | 153 | 167 | 54 | 124 |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | -75 | -60 | 1 | -24 | -1 |
| Übrige Ergebnisse | 19 | 21 | -10 | -6 | 2 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 87 | 114 | 158 | 25 | 125 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | -25 | -15 | -38 | -8 | -32 |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 63 | 99 | 120 | 16 | 93 |
| Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile | -20 | -8 | -3 | -1 | 0 |
| Periodenüberschuss nach Abzug der nicht beherrschenden Anteile |
43 | 91 | 117 | 15 | 93 |
| Anteil am Ergebnis vor Steuern | 10,6% | 13,9% | 19,2% | 3,0% | 15,2% |
| Risikoaktiva (Kreditrisiko) | 20.353 | 14.012 | 10.607 | 5.236 | 14.561 |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis | 1.882 | 1.336 | 1.047 | 508 | 1.204 |
| Aktiva | 36.024 | 23.097 | 15.195 | 6.415 | 21.980 |
| Verbindlichkeiten | 31.798 | 19.830 | 12.135 | 5.724 | 15.378 |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 2,99% | 4,34% | 5,71% | 7,16% | 1,94% |
| NPL Ratio | 10,0% | 12,0% | 6,0% | 30,2% | 3,3% |
| NPL Coverage Ratio | 60,8% | 56,9% | 97,6% | 69,0% | 52,5% |
| Cost/Income Ratio | 60,7% | 53,6% | 42,2% | 62,5% | 22,2% |
| Neubildungsquote (Ø Forderungen an Kunden) | 1,38% | 1,66% | 0,11% | 2,81% | 0,20% |
| Durchschnittliches Eigenkapital | 2.892 | 2.150 | 1.563 | 782 | 1.908 |
| Return on Equity vor Steuern | 12,1% | 21,2% | 40,3% | 12,6% | 26,2% |
| Geschäftsstellen | 552 | 1.147 | 192 | 927 | 8 |
1 Adaptierung der Vorjahreswerte aufgrund der retrospektiven Anwendung von IAS 19.
| 1.1.-31.3.2012 in € Millionen |
Group Markets |
Corporate Center |
Überleitung | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 46 | 94 | -141 | 875 |
| Provisionsüberschuss | 25 | -7 | -5 | 346 |
| Handelsergebnis | 26 | -7 | -12 | 82 |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 3 | 20 | -36 | -8 |
| Betriebserträge | 100 | 100 | -194 | 1.295 |
| Verwaltungsaufwendungen1 | -57 | -80 | 31 | -753 |
| Betriebsergebnis | 43 | 19 | -163 | 542 |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | 5 | 2 | 0 | -153 |
| Übrige Ergebnisse | 138 | 107 | 26 | 296 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 185 | 128 | -137 | 685 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | -50 | 61 | -4 | -111 |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 135 | 189 | -141 | 574 |
| Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile | 0 | 0 | -1 | -33 |
| Periodenüberschuss nach Abzug der nicht beherrschenden Anteile |
135 | 188 | -142 | 541 |
| Anteil am Ergebnis vor Steuern | 22,6% | 15,6% | – | 100,0% |
| Risikoaktiva (Kreditrisiko) | 4.712 | 17.215 | -15.645 | 71.051 |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis | 1.367 | 1.409 | -1.856 | 6.898 |
| Aktiva | 29.681 | 52.161 | -35.754 | 148.798 |
| Verbindlichkeiten | 29.358 | 43.819 | -20.717 | 137.325 |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 0,79% | – | – | 2,65% |
| NPL Ratio | 3,6% | – | – | 8,9% |
| NPL Coverage Ratio | 89,0% | – | – | 66,8% |
| Cost/Income Ratio | 57,1% | 80,5% | – | 58,2% |
| Neubildungsquote (Ø Forderungen an Kunden) | 0,85% | – | – | 0,75% |
| Durchschnittliches Eigenkapital | 1.660 | 2.324 | – | 10.918 |
| Return on Equity vor Steuern | 44,7% | 22,0% | – | 25,1% |
| Geschäftsstellen | 4 | 1 | – | 2.831 |
1 Adaptierung der Vorjahreswerte aufgrund der retrospektiven Anwendung von IAS 19.
Der verkürzte Konzernzwischenabschluss der RBI wird in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) herausgegebenen International Financial Reporting Standards (IFRS) und den auf Basis der IAS Verordnung (EG) 1606/2002 durch die EU übernommenen internationalen Rechnungslegungsstandards einschließlich der anzuwendenden Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC/SIC) erstellt. Der vorliegende verkürzte Konzernzwischenabschluss zum 31. März 2013 steht im Einklang mit IAS 34.
Bei der Zwischenberichterstattung wurden grundsätzlich dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sowie Konsolidierungsmethoden angewendet wie bei der Erstellung des Konzernabschlusses 2012 (vgl. Geschäftsbericht 2012, Seite 116 ff.). Standards und Interpretationen, die ab 1. Jänner 2013 in der EU verpflichtend anzuwenden sind, wurden in diesem Zwischenbericht berücksichtigt. Die Anwendung dieser Standards hatte keinen Einfluss auf den verkürzten Konzernzwischenabschluss.
Neben den Informationen zu Risiken aus Finanzinstrumenten in den einzelnen Anhangangaben enthält insbesondere das Kapitel Risikobericht ausführliche Darstellungen zu den Themen Kreditrisiko, Länderrisiko, Konzentrationsrisiko, Marktrisiko und Liquiditätsrisiko.
Der Zwischenbericht zum ersten Quartal 2013 wurde weder einer vollständigen Prüfung noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen (Regelwerk prime market der Wiener Börse).
Sind für die Bilanzierung und Bewertung nach IAS/IFRS Schätzungen oder Beurteilungen erforderlich, werden diese in Übereinstimmung mit den jeweiligen Standards vorgenommen. Sie basieren auf historischen Erfahrungen und anderen Faktoren wie Planungen und nach heutigem Ermessen wahrscheinlichen Erwartungen oder Prognosen zukünftiger Ereignisse. Davon betroffen sind im Wesentlichen die Risikovorsorgen im Kreditgeschäft, der beizulegende Wert und die Wertminderung von Finanzinstrumenten, die latenten Steuern und die Rückstellungen für Pensionen und pensionsähnliche Verpflichtungen sowie die Berechnungen zur Ermittlung der Werthaltigkeit von Firmenwerten und der im Zuge der Erstkonsolidierung aktivierten immateriellen Vermögenswerte. Die tatsächlichen Werte können von den geschätzten Werten abweichen.
Die Änderung von IAS 1 (Darstellung einzelner Posten des sonstigen Ergebnisses) verlangt, mittels Zwischensumme zu zeigen, ob die Posten des sonstigen Ergebnisses in die Gewinn- oder Verlustrechnung umgegliedert werden können oder nicht. Werden die Posten des sonstigen Ergebnisses vor Steuern dargestellt, muss auch der zugehörige Steuerbetrag getrennt nach den beiden Kategorien ausgewiesen werden. Die Anwendung dieser Änderung wirkt sich auf die Darstellung der Gesamtergebnisrechnung aus: Beginnend mit dem ersten Quartal 2013 werden Posten, die nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden, und solche, die in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden, separat dargestellt.
Im aktuellen Geschäftsjahr wird im Konzern IAS 19 (Leistungen an Arbeitnehmer (überarbeitet 2011, IAS 19R)) erstmals rückwirkend angewendet. Die bedeutendste Neuerung von IAS 19 bezieht sich auf die bilanzielle Abbildung von Änderungen leistungsorientierter Verpflichtungen und des Planvermögens. Die Neuregelung erfordert die sofortige Erfassung von Änderungen der leistungsorientierten Verpflichtungen und des beizulegenden Zeitwerts des Planvermögens zum Zeitpunkt ihres Auftretens. Durch die Abschaffung der Korridormethode werden sämtliche versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste unmittelbar im sonstigen Ergebnis erfasst. Da die RBI die Korridormethode in den Vorperioden nicht angewendet hat, kommt es zu keinen wesentlichen Anpassungen. Die Auswirkungen aufgrund der rückwirkenden Anwendung von IAS 19 sind einerseits in der Eröffnungsbilanz der Eigenkapitalveränderungsrechnung zum 1. Jänner 2012 und anderseits in der Überleitung zum Gesamtergebnis ersichtlich. Die Vergleichszahlen wurden entsprechend angepasst.
Im Mai 2011 veröffentlichte das IASB den IFRS 13 "Fair Value Measurement", der die Regelungen über die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert, die bis dahin in den einzelnen IFRS enthalten waren, in einem einzigen Standard zusammenführt und durch eine einheitliche Regelung ersetzt. Der Anwendungsbereich des IFRS 13 ist weitreichend und umfasst sowohl finanzielle als auch nichtfinanzielle Posten. IFRS 13 gelangt – mit gewissen Ausnahmen – immer dann zur Anwendung, wenn ein anderer IFRS eine Bewertung zum beizulegenden Zeitwert vorschreibt oder gestattet bzw. wenn Angaben über die Bemessung des beizulegenden Zeitwerts verlangt werden. IFRS 13 ist prospektiv für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Jänner 2013 beginnen. Wesentliche Auswirkungen aus der Erstanwendung für die Bewertung von Vermögenswerten und Schulden der RBI ergeben sich nicht, Änderungen ergeben sich insbesondere im Anhang. So müssen die Informationen zu den Marktwerten der Finanzinstrumente sowie zur Kategorisierung von Finanzinstrumenten, die bisher nur mit dem Jahresabschluss anzugeben waren,
nun auch unterjährig erfolgen. Diese quantitativen Angaben sind im Abschnitt "Sonstige Angaben" unter Punkt (33) Fair Value von Finanzinstrumenten, die zum Fair Value ausgewiesen werden dargestellt.
Die Änderungen von IFRS 7 (Saldierung finanzieller Vermögenswerte und Schulden) verlangen für Finanzinstrumente die Angabe von Informationen zu Saldierungsrechten und damit in Beziehung stehenden Vereinbarungen in einem durchsetzbaren Aufrechnungsrahmenvertrag oder einer entsprechenden Vereinbarung. Diese Änderungen sind prospektiv für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Jänner 2013 beginnen. Diese quantitativen Angaben wurden im ersten Quartal 2013 nicht veröffentlicht, da dies für das Verständnis der Veränderungen, die seit dem Ende des letzten Geschäftsjahres bei der Vermögens-, Finanzund Ertragslage des Unternehmens eingetreten sind, unerheblich ist.
Weitere Änderungen an IFRS 1 (Darlehen der öffentlichen Hand) und IFRIC 20 (Abraumbeseitigungskosten in der Produktionsphase einer Tagbaumine) sowie die jährlichen Verbesserungen (IFRS-Zyklus 2009–2011) sind für das laufende Geschäftsjahr erstmals anzuwenden. Diese Änderungen haben aber keine Auswirkungen auf den Konzernzwischenabschluss der RBI.
| 2013 | 2012 | |||
|---|---|---|---|---|
| Stichtag | Durchschnitt | Stichtag | Durchschnitt | |
| Kurse in Währung pro € | 31.3. | 1.1.-31.3. | 31.12. | 1.1.-31.3. |
| Albanischer Lek (ALL) | 139,910 | 139,685 | 139,590 | 139,580 |
| Belarus Rubel (BYR) | 11.110,000 | 11.350,000 | 11.340,000 | 10.847,500 |
| Bosnische Marka (BAM) | 1,956 | 1,956 | 1,956 | 1,956 |
| Bulgarische Lewa (BGN) | 1,956 | 1,956 | 1,956 | 1,956 |
| Kasachischer Tenge (KZT) | 193,330 | 198,293 | 199,220 | 195,665 |
| Kroatische Kuna (HRK) | 7,594 | 7,583 | 7,558 | 7,550 |
| Malaysischer Ringgit (MYR) | 3,965 | 4,068 | 4,035 | 4,059 |
| Polnischer Zloty (PLN) | 4,180 | 4,150 | 4,074 | 4,239 |
| Rumänischer Lei (RON) | 4,419 | 4,402 | 4,445 | 4,349 |
| Russischer Rubel (RUB) | 39,762 | 40,238 | 40,330 | 39,971 |
| Serbischer Dinar (RSD) | 111,958 | 112,199 | 113,718 | 108,063 |
| Singapur-Dollar (SGD) | 1,590 | 1,625 | 1,611 | 1,670 |
| Tschechische Krone (CZK) | 25,740 | 25,537 | 25,151 | 25,137 |
| Türkische Lira (TRY) | 2,321 | 2,355 | 2,355 | 2,375 |
| Ukrainische Hryvna (UAH) | 10,235 | 10,516 | 10,537 | 10,529 |
| Ungarischer Forint (HUF) | 304,420 | 296,198 | 292,300 | 298,030 |
| US-Dollar (USD) | 1,281 | 1,317 | 1,319 | 1,323 |
| Vollkonsolidierung | Equity-Methode | |||
|---|---|---|---|---|
| Anzahl Einheiten | 31.3.2013 | 31.12.2012 | 31.3.2013 | 31.12.2012 |
| Stand Beginn der Periode | 137 | 135 | 1 | 1 |
| Im Berichtsjahr erstmals einbezogen | 2 | 15 | 0 | 0 |
| Im Berichtsjahr verschmolzen | 0 | - 3 | 0 | 0 |
| Im Berichtsjahr ausgeschieden | - 4 | - 10 | 0 | 0 |
| Stand Ende der Periode | 135 | 137 | 1 | 1 |
| in € Millionen | 1.1.-31.3.2013 | 1.1.-31.3.2012 |
|---|---|---|
| Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten des Handelsbestands |
- 25 | 29 |
| Ergebnis aus erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten |
86 | 124 |
| Ergebnis aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten | 28 | 150 |
| Ergebnis aus Krediten und Forderungen | 1.047 | 1.268 |
| Ergebnis aus bis zur Endfälligkeit zu haltenden finanziellen Vermögenswerten | 49 | 73 |
| Ergebnis aus finanziellen Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten |
- 625 | - 672 |
| Ergebnis aus Derivaten für Sicherungsmaßnahmen | 15 | - 4 |
| Erfolgsbeiträge aus Währungsumrechnung (netto) | 116 | 132 |
| Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen | - 441 | - 415 |
| Periodenüberschuss vor Steuern aus fortgeführten Geschäftsbereichen | 251 | 685 |
| in € Millionen | 1.1.-31.3.2013 | 1.1.-31.3.2012 |
|---|---|---|
| Zinsen und zinsähnliche Erträge gesamt | 1.490 | 1.660 |
| Zinserträge | 1.485 | 1.649 |
| aus Guthaben bei Zentralbanken | 13 | 16 |
| aus Forderungen an Kreditinstitute | 53 | 114 |
| aus Forderungen an Kunden | 1.148 | 1.228 |
| aus Wertpapieren | 131 | 157 |
| aus Leasingforderungen | 48 | 58 |
| aus derivativen Finanzinstrumenten (Non-Trading), netto | 92 | 77 |
| Laufende Erträge | 0 | 5 |
| Zinsähnliche Erträge | 5 | 6 |
| Laufendes Ergebnis at-equity bewerteter Unternehmen | 0 | 0 |
| Zinsen und zinsähnliche Aufwendungen gesamt | - 626 | - 785 |
| Zinsaufwendungen | - 612 | - 774 |
| für Verbindlichkeiten gegenüber Zentralbanken | - 1 | 0 |
| für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | - 108 | - 196 |
| für Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | - 358 | - 404 |
| für verbriefte Verbindlichkeiten | - 96 | - 119 |
| für Nachrangkapital | - 48 | - 55 |
| Zinsähnliche Aufwendungen | - 14 | - 10 |
| Gesamt | 865 | 875 |
| in € Millionen | 1.1.-31.3.2013 | 1.1.-31.3.2012 |
|---|---|---|
| Einzelwertberichtigungen | - 194 | - 175 |
| Zuführung zu Risikovorsorgen | - 490 | - 381 |
| Auflösung von Risikovorsorgen | 297 | 257 |
| Direktabschreibungen | - 14 | - 64 |
| Eingänge auf abgeschriebene Forderungen | 12 | 13 |
| Portfolio-Wertberichtigungen | - 27 | 21 |
| Zuführung zu Risikovorsorgen | - 159 | - 103 |
| Auflösung von Risikovorsorgen | 132 | 124 |
| Erlöse aus der Beendigung oder dem Verkauf von Krediten | 1 | 1 |
| Gesamt | - 220 | - 153 |
| in € Millionen | 1.1.-31.3.2013 | 1.1.-31.3.2012 |
|---|---|---|
| Zahlungsverkehr | 168 | 150 |
| Kredit- und Garantiegeschäft | 59 | 60 |
| Wertpapiergeschäft | 30 | 28 |
| Devisen-, Valuten- und Edelmetallgeschäft | 82 | 80 |
| Verwaltung von Investment- und Pensionsfonds | 7 | 5 |
| Verkauf von Eigen- und Fremdprodukten | 12 | 9 |
| Kreditderivatgeschäft | 0 | 0 |
| Sonstige Bankdienstleistungen | 16 | 15 |
| Gesamt | 375 | 346 |
| in € Millionen | 1.1.-31.3.2013 | 1.1.-31.3.2012 |
|---|---|---|
| Zinsbezogenes Geschäft | 8 | 56 |
| Währungsbezogenes Geschäft | 70 | 34 |
| Aktien-/indexbezogenes Geschäft | 4 | 10 |
| Kreditderivatgeschäft | 0 | - 12 |
| Sonstiges Geschäft | - 2 | - 6 |
| Gesamt | 80 | 82 |
Der im Handelsergebnis ausgewiesene Refinanzierungsaufwand für Handelsaktiva betrug € 12 Millionen (Vergleichsperiode: € 19 Millionen).
| in € Millionen | 1.1.-31.3.2013 | 1.1.-31.3.2012 |
|---|---|---|
| Ergebnis aus dem Hedge Accounting | 10 | - 3 |
| Ergebnis aus Kreditderivaten | 0 | - 1 |
| Ergebnis aus sonstigen Derivaten | - 77 | 2 |
| Ergebnis aus erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Verbindlichkeiten |
- 55 | - 76 |
| Ergebnis aus dem Rückkauf von Verbindlichkeiten | 0 | 112 |
| Gesamt | - 121 | 35 |
| in € Millionen | 1.1.-31.3.2013 | 1.1.-31.3.2012 |
|---|---|---|
| Ergebnis aus bis zur Endfälligkeit zu haltende Wertpapiere | 0 | 2 |
| Bewertungsergebnis aus Wertpapieren | 0 | 2 |
| Veräußerungsergebnis aus Wertpapieren | 0 | 0 |
| Ergebnis aus Unternehmensanteilen | 28 | 9 |
| Bewertungsergebnis aus Unternehmensanteilen | 0 | - 1 |
| Veräußerungsergebnis aus Unternehmensanteilen | 28 | 10 |
| Ergebnis aus erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Wertpapieren |
59 | 251 |
| Bewertungsergebnis aus Wertpapieren | 53 | 89 |
| Veräußerungsergebnis aus Wertpapieren | 6 | 162 |
| Gesamt | 87 | 261 |
| in € Millionen | 1.1.-31.3.2013 | 1.1.-31.3.20121 |
|---|---|---|
| Personalaufwand | - 406 | - 381 |
| Sachaufwand | - 291 | - 284 |
| Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | - 91 | - 88 |
| Gesamt | - 788 | - 753 |
1 Adaptierung der Vorjahreswerte aufgrund der retrospektiven Anwendung von IAS 19.
| in € Millionen | 1.1.-31.3.2013 | 1.1.-31.3.2012 |
|---|---|---|
| Nettoergebnis aus bankfremden Tätigkeiten | 12 | 13 |
| Umsatzerlöse aus bankfremden Tätigkeiten | 133 | 157 |
| Aufwendungen aus bankfremden Tätigkeiten | - 122 | - 144 |
| Nettoergebnis aus der Vermittlung von Dienstleistungen | 1 | - 1 |
| Ergebnis aus der Vermittlung von Dienstleistungen | 18 | 17 |
| Aufwendungen aus der Vermittlung von Dienstleistungen | - 17 | - 18 |
| Ergebnis aus Operating Leasing (Kfz und Mobilien) | 8 | 8 |
| Ergebnis aus Investment Property inkl. Operating-Leasing (Immobilien) | 6 | 5 |
| Ergebnis aus dem Abgang von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten |
0 | - 1 |
| Sonstige Steuern | - 58 | - 42 |
| davon Bankenabgaben | - 51 | - 35 |
| Wertminderungen von Firmenwerten | - 3 | 0 |
| Ergebnis aus der Dotierung und Auflösung sonstiger Rückstellungen | - 1 | 2 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 21 | 13 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | - 8 | - 5 |
| Gesamt | - 21 | - 8 |
| in € Millionen | 1.1.-31.3.2013 | 1.1.-31.3.2012 |
|---|---|---|
| Laufende Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 63 | - 84 |
| Inland | - 1 | - 1 |
| Ausland | - 62 | - 83 |
| Latente Steuern | - 14 | - 27 |
| Gesamt | - 77 | - 111 |
| Aktiva nach Bewertungskategorien | ||
|---|---|---|
| in € Millionen | 31.3.2013 | 31.12.2012 |
| Barreserve | 5.013 | 6.557 |
| Handelsaktiva | 9.206 | 10.517 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle | ||
| Vermögenswerte | 10.020 | 8.348 |
| Anteile an at-equity bewerteten Unternehmen | 5 | 5 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | 467 | 456 |
| Kredite und Forderungen | 99.252 | 102.017 |
| Bis zur Endfälligkeit zu haltende finanzielle Vermögenswerte | 4.465 | 4.596 |
| Derivate für Sicherungsmaßnahmen | 597 | 702 |
| Sonstige Aktiva | 2.907 | 2.918 |
| Aktiva gesamt | 131.932 | 136.116 |
Positive Marktwerte derivativer Finanzinstrumente, die nicht als Sicherungsinstrumente gemäß IAS 39 Hedge Accounting designiert wurden, werden in der Bewertungskategorie "Handelsaktiva" ausgewiesen. Die Bewertungskategorie "Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" umfasst die sonstigen verbundenen Unternehmen, die sonstigen Beteiligungen sowie festverzinsliche Wertpapiere. Kredite und Forderungen werden netto nach Abzug von Kreditrisikovorsorgen dargestellt. In den sonstigen Aktiva sind immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen enthalten.
| Passiva nach Bewertungskategorien in € Millionen |
31.3.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Handelspassiva | 7.497 | 9.176 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 109.170 | 111.868 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten |
3.390 | 3.358 |
| Derivate für Sicherungsmaßnahmen | 107 | 120 |
| Rückstellungen | 706 | 721 |
| Eigenkapital | 11.061 | 10.873 |
| Passiva gesamt | 131.932 | 136.116 |
Negative Marktwerte derivativer Finanzinstrumente, die nicht als Sicherungsinstrumente gemäß IAS 39 Hedge Accounting designiert wurden, werden als Handelspassiva ausgewiesen.
Die Forderungen an Kreditinstitute stellen sich nach regionalen Aspekten (Sitz des Vertragspartners) wie folgt dar:
| in € Millionen | 31.3.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Inland | 9.013 | 10.046 |
| Ausland | 11.237 | 12.277 |
| Gesamt | 20.250 | 22.323 |
In den Forderungen an Kreditinstitute sind € 2.777 Millionen (31.12.2012: € 5.130 Millionen) aus Repo-Transaktionen enthalten.
Die Forderungen an Kunden verteilen sich auf folgende Asset-Klassen (gemäß Basel-II-Definition):
| in € Millionen | 31.3.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Öffentlicher Sektor | 1.403 | 1.387 |
| Firmenkunden – Große Firmenkunden | 51.781 | 52.213 |
| Firmenkunden – Mittelgroße Firmenkunden | 3.241 | 3.272 |
| Retail-Kunden – Privatpersonen | 23.506 | 23.489 |
| Retail-Kunden – Klein- und Mittelbetriebe | 2.914 | 2.946 |
| Sonstige | 44 | 37 |
| Gesamt | 82.889 | 83.343 |
In den Forderungen an Kunden sind € 1.486 Millionen (31.12.2012: € 2.281 Millionen) aus Repo-Transaktionen enthalten.
Die Forderungen an Kunden stellen sich nach regionalen Aspekten (Sitz des Vertragspartners) wie folgt dar:
| in € Millionen | 31.3.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Inland | 8.390 | 8.399 |
| Ausland | 74.499 | 74.944 |
| Gesamt | 82.889 | 83.343 |
Die Kreditrisikovorsorgen werden folgenden Asset-Klassen (gemäß Basel-II-Definition) zugeordnet:
| in € Millionen | 31.3.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Kreditinstitute | 141 | 158 |
| Öffentlicher Sektor | 11 | 11 |
| Firmenkunden – Große Firmenkunden | 2.927 | 2.836 |
| Firmenkunden – Mittelgroße Firmenkunden | 390 | 387 |
| Retail-Kunden – Privatpersonen | 1.860 | 1.881 |
| Retail-Kunden – Klein- und Mittelbetriebe | 365 | 369 |
| Gesamt | 5.694 | 5.642 |
| in € Millionen | 31.3.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 3.202 | 2.720 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 327 | 277 |
| Positive Marktwerte aus derivativen Geschäften | 5.036 | 6.816 |
| Gesamt | 8.564 | 9.813 |
| in € Millionen | 31.3.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Positive Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente in IAS 39 Fair Value Hedge |
594 | 698 |
| Positive Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente in IAS 39 Cash Flow Hedge |
3 | 4 |
| Positive Marktwerte aus Kreditderivaten | 1 | 1 |
| Positive Marktwerte sonstiger derivativer Finanzinstrumente | 641 | 702 |
| Gesamt | 1.239 | 1.405 |
| in € Millionen | 31.3.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 14.294 | 12.741 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 153 | 158 |
| Unternehmensanteile | 467 | 456 |
| Gesamt | 14.913 | 13.355 |
| in € Millionen | 31.3.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Firmenwerte | 553 | 558 |
| Software | 554 | 566 |
| Sonstige immaterielle Vermögenswerte | 200 | 198 |
| Gesamt | 1.307 | 1.321 |
| in € Millionen | 31.3.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Betrieblich genutzte Grundstücke und Gebäude | 733 | 722 |
| Sonstige Grundstücke und Gebäude (Investment Property) | 159 | 150 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie sonstige Sachanlagen | 410 | 429 |
| Vermietete Leasinganlagen | 299 | 296 |
| Gesamt | 1.600 | 1.597 |
| in € Millionen | 31.3.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Steuerforderungen | 500 | 505 |
| Laufende Steuerforderungen | 59 | 52 |
| Latente Steuerforderungen | 441 | 453 |
| Forderungen aus bankfremden Tätigkeiten | 109 | 103 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 241 | 215 |
| Wertpapier- und Zahlungsverkehrsabwicklung | 410 | 553 |
| Zu Leasingzwecken bestimmte Vermögenswerte | 64 | 49 |
| Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte (IFRS 5) | 65 | 64 |
| Umlaufvermögen | 130 | 138 |
| Wertanpassung Portfolio Fair Value Hedges | 19 | 11 |
| Übrige Aktiva | 307 | 399 |
| Gesamt | 1.846 | 2.038 |
Die Verbindlichkeiten stellen sich nach regionalen Aspekten (Sitz des Vertragspartners) wie folgt dar:
| in € Millionen | 31.3.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Inland | 14.049 | 13.598 |
| Ausland | 13.530 | 16.589 |
| Gesamt | 27.579 | 30.186 |
In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind € 541 Millionen (31.12.2012: € 1.258 Millionen) aus Repo-Transaktionen enthalten.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden teilen sich analog zur Basel-II-Definition wie folgt auf:
| in € Millionen | 31.3.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Öffentlicher Sektor | 1.217 | 1.079 |
| Firmenkunden – Große Firmenkunden | 29.772 | 29.072 |
| Firmenkunden – Mittelgroße Firmenkunden | 2.246 | 2.495 |
| Retail-Kunden – Privatpersonen | 29.069 | 29.140 |
| Retail-Kunden – Klein- und Mittelbetriebe | 3.804 | 3.894 |
| Sonstige | 745 | 618 |
| Gesamt | 66.853 | 66.297 |
In den Verbindlichkeiten gegenüber Kunden sind € 100 Millionen (31.12.2012: € 69 Millionen) aus Repo-Transaktionen enthalten.
Die Verbindlichkeiten stellen sich nach regionalen Aspekten (Sitz des Vertragspartners) wie folgt dar:
| in € Millionen | 31.3.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Inland | 6.548 | 5.578 |
| Ausland | 60.305 | 60.719 |
| Gesamt | 66.853 | 66.297 |
| in € Millionen | 31.3.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Begebene Schuldverschreibungen | 11.861 | 12.767 |
| Begebene Geldmarktpapiere | 482 | 368 |
| Sonstige verbriefte Verbindlichkeiten | 127 | 155 |
| Gesamt | 12.470 | 13.290 |
| in € Millionen | 31.3.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Abfertigungen | 67 | 66 |
| Pensionen | 28 | 28 |
| Steuern | 98 | 109 |
| Laufende | 71 | 83 |
| Latente | 27 | 26 |
| Garantien und Bürgschaften | 127 | 151 |
| Offene Rechtsfälle | 54 | 54 |
| Unverbrauchter Urlaub | 56 | 56 |
| Bonuszahlungen | 219 | 194 |
| Restrukturierung | 15 | 16 |
| Sonstige | 43 | 47 |
| Gesamt | 706 | 721 |
| in € Millionen | 31.3.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Negative Marktwerte derivativer Finanzinstrumente | 5.814 | 7.447 |
| Zinssatzgeschäft | 4.148 | 5.863 |
| Wechselkursgeschäft | 730 | 732 |
| Aktien-/indexbezogenes Geschäft | 795 | 835 |
| Kreditderivatgeschäft | 14 | 13 |
| Sonstiges Geschäft | 128 | 5 |
| Leerverkauf von Handelsaktiva | 602 | 622 |
| Tag-/Festgelder des Handelsbestands | 2 | 10 |
| Emittierte Zertifikate | 681 | 745 |
| Gesamt | 7.100 | 8.824 |
| in € Millionen | 31.3.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Negative Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente in IAS 39 Fair Value Hedge |
93 | 117 |
| Negative Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente in IAS 39 Cash Flow Hedge |
14 | 3 |
| Negative Marktwerte aus Kreditderivaten | 1 | 1 |
| Negative Marktwerte sonstiger derivativer Finanzinstrumente | 397 | 351 |
| Gesamt | 505 | 472 |
| in € Millionen | 31.3.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Verbindlichkeiten aus bankfremden Tätigkeiten | 68 | 96 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 243 | 269 |
| Dividendenverbindlichkeiten | 2 | 1 |
| Wertpapier- und Zahlungsverkehrsabwicklung | 664 | 515 |
| Wertanpassung Portfolio Fair Value Hedges | 50 | 48 |
| Übrige Passiva | 714 | 587 |
| Gesamt | 1.742 | 1.515 |
| in € Millionen | 31.3.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Hybrides Kapital | 450 | 450 |
| Nachrangige Verbindlichkeiten | 3.162 | 3.183 |
| Ergänzungskapital | 305 | 304 |
| Gesamt | 3.917 | 3.937 |
| in € Millionen | 31.3.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Konzern-Eigenkapital | 10.186 | 9.428 |
| Gezeichnetes Kapital | 595 | 595 |
| Partizipationskapital | 2.500 | 2.500 |
| Kapitalrücklagen | 2.574 | 2.574 |
| Gewinnrücklagen | 4.517 | 3.760 |
| Konzern-Periodenüberschuss | 157 | 725 |
| Kapital der nicht beherrschenden Anteile | 719 | 719 |
| Gesamt | 11.061 | 10.873 |
Das gezeichnete Kapital der RBI AG beträgt gemäß Satzung € 596 Millionen. Nach Abzug der im Eigenbestand befindlichen 557.295 Aktien betrug das ausgewiesene gezeichnete Kapital € 595 Millionen.
Aktives Risikomanagement stellt für die RBI eine Kernkompetenz dar. Um Risiken effektiv erkennen, einstufen und steuern zu können, verfügt der Konzern über ein umfassendes Risikomanagement und -controlling. Dieses ist integraler Bestandteil der Gesamtbanksteuerung und wird permanent weiterentwickelt. Die Risikosteuerung der RBI ist darauf ausgerichtet, den bewussten Umgang mit und das professionelle Management von Kredit- und Länderrisiken, Markt- und Liquiditätsrisiken, Beteiligungsrisiken sowie operationellen Risiken sicherzustellen. Betreffend die Grundzüge und die Organisation des Risikomanagements wird auf das gleichnamige Kapitel im Geschäftsbericht 2012, Seite 168 ff., verwiesen.
Für die Gesamtbanksteuerung bildet das ökonomische Kapital eine wichtige Grundlage. Es beschreibt das interne Kapitalerfordernis für alle Risikoarten auf Basis von vergleichbaren internen Modellen und ermöglicht so eine gesamthafte Darstellung des Risikoprofils des Konzerns. Es dient damit als wichtiges Instrument in der Konzernrisikosteuerung und wird für die risikoadjustierte Geschäftssteuerung und Performance-Messung herangezogen. Dabei wird der Ertrag einer Geschäftseinheit in Relation zu jenem ökonomischen Kapital gesetzt, das dieser Einheit zuzurechnen ist (Return on Risk Adjusted Capital, RORAC).
Anteile der einzelnen Risikoarten am ökonomischen Kapital:
| in € Millionen | 31.3.2013 | Anteil | 31.12.2012 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Kreditrisiko Privatpersonen | 2.550 | 26,7% | 2.457 | 26,5% |
| Kreditrisiko Firmenkunden | 2.469 | 25,8% | 2.384 | 25,7% |
| Kreditrisiko öffentlicher Sektor | 978 | 10,2% | 962 | 10,4% |
| Kreditrisiko Kreditinstitute | 317 | 3,3% | 312 | 3,4% |
| Marktrisiko | 782 | 8,2% | 791 | 8,5% |
| Operationelles Risiko | 802 | 8,4% | 775 | 8,4% |
| Liquiditätsrisiko | 334 | 3,5% | 207 | 2,2% |
| Beteiligungsrisiko | 147 | 1,5% | 194 | 2,1% |
| Sonstige Sachanlagen | 392 | 4,1% | 411 | 4,4% |
| Makroökonomisches Risiko | 338 | 3,5% | 338 | 3,6% |
| Risikopuffer | 455 | 4,8% | 442 | 4,8% |
| Gesamt | 9.565 | 100,0% | 9.272 | 100,0% |
Regionale Allokation des ökonomischen Kapitals nach Sitz der Konzerneinheit:
| in € Millionen | 31.3.2013 | Anteil | 31.12.2012 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Zentraleuropa | 3.594 | 37,6% | 3.447 | 37,2% |
| Südosteuropa | 1.810 | 18,9% | 1.773 | 19,1% |
| Österreich | 1.718 | 18,0% | 1.794 | 19,4% |
| Russland | 1.345 | 14,1% | 1.227 | 13,2% |
| GUS Sonstige | 835 | 8,7% | 797 | 8,6% |
| Restliche Welt | 264 | 2,8% | 233 | 2,5% |
| Gesamt | 9.565 | 100,0% | 9.272 | 100,0% |
Die RBI wendet bei der Berechnung des ökonomischen Kapitals ein Konfidenzniveau von 99,95 Prozent an, das sich aus der Ausfallwahrscheinlichkeit des angestrebten Ratings ableitet. Ziel der Berechnung des ökonomischen Kapitals ist die Ermittlung jenes Kapitals, das für die Bedienung aller Ansprüche von Kunden und Kreditoren auch bei einem derart seltenen Verlustereignis erforderlich wäre.
Die folgende Tabelle zeigt eine Überleitung von Bilanzposten (Bank- und Handelsbuchbestände) zum gesamten Kreditobligo, das für die Portfoliosteuerung herangezogen wird. Dieses umfasst sowohl bilanzielle als auch außerbilanzielle Kreditexposures vor Anwendung von Gewichtungsfaktoren und stellt somit den maximalen Forderungswert dar. Nicht enthalten sind Effekte der Kreditrisikominderung wie z. B. persönliche und dingliche Sicherheiten, die in der Gesamtbeurteilung des Kreditrisikos ebenfalls berücksichtigt werden. Dieser Forderungsbegriff wird auch – sofern nicht explizit anders angegeben – in den nachfolgenden Tabellen des Risikoberichts verwendet. Die Ursachen für Unterschiede zwischen den Größen der internen Portfoliosteuerung und der externen Rechnungslegung liegen in abweichenden Konsolidierungskreisen (regulatorisch versus IFRS, also unternehmensrechtlich) sowie der unterschiedlichen Darstellungen des Kreditvolumens.
| in € Millionen | 31.3.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Barreserve | 3.089 | 4.272 |
| Forderungen an Kreditinstitute | 20.250 | 22.323 |
| Forderungen an Kunden | 82.889 | 83.343 |
| Handelsaktiva | 8.564 | 9.813 |
| Derivative Finanzinstrumente | 1.239 | 1.405 |
| Wertpapiere und Beteiligungen | 14.294 | 12.741 |
| Sonstige Aktiva | 259 | 217 |
| Eventualverbindlichkeiten | 11.113 | 11.707 |
| Kreditrisiken | 10.699 | 10.609 |
| Widerrufliche Kreditzusagen | 16.221 | 16.224 |
| Ausweisunterschiede | - 2.429 | - 2.558 |
| Gesamt | 166.189 | 170.097 |
Bilanzposten enthalten nur Kreditrisikoanteile
Die detaillierte Analyse des Kreditportfolios erfolgt anhand der Unterteilung in Rating-Stufen. Das Kunden-Rating erfolgt dabei für die unterschiedlichen Forderungsklassen getrennt. Für die Bonitätsbeurteilung werden dafür jeweils interne Risikoklassifizierungsverfahren (Rating- und Scoring-Modelle) eingesetzt, die auch zentral validiert werden. Die Ausfallwahrscheinlichkeiten für unterschiedliche Rating-Stufen werden nach Geschäftssegmenten getrennt ermittelt. Wahrscheinlichkeiten der gleichen ordinalen Rating-Einstufung (z. B. 1,5 für Firmenkunden, A3 für Kreditinstitute und A3 für den öffentlichen Sektor) sind daher zwischen den Segmenten nicht direkt vergleichbar.
Die Rating-Modelle in den wesentlichen Non-Retail-Segmenten – Firmenkunden, Kreditinstitute und öffentlicher Sektor – sind konzernweit einheitlich und sehen jeweils zehn Bonitätsstufen vor. Scorecards für Retail-Forderungsklassen werden länderspezifisch nach konzernweit einheitlichen Richtlinien erstellt. Sowohl für die Rating-Erstellung als auch für die Validierung stehen Softwareinstrumente (z. B. Unternehmensbewertung, Rating- und Ausfalldatenbank) zur Verfügung.
Die nachstehende Tabelle zeigt das gesamte Kreditobligo nach internem Rating für Firmenkunden (Großkunden und mittelgroße Kunden). Für die Gesamtbeurteilung des Kreditrisikos sind zusätzlich Sicherheiten sowie Erlösquoten bei Ausfall zu berücksichtigen.
| in € Millionen | 31.3.2013 | Anteil | 31.12.2012 | Anteil | |
|---|---|---|---|---|---|
| 0,5 | Minimales Risiko | 1.179 | 1,4% | 1.185 | 1,5% |
| 1,0 | Ausgezeichnete Bonität | 8.465 | 10,3% | 8.439 | 10,4% |
| 1,5 | Sehr gute Bonität | 9.364 | 11,4% | 8.983 | 11,1% |
| 2,0 | Gute Bonität | 12.829 | 15,7% | 12.419 | 15,4% |
| 2,5 | Solide Bonität | 11.190 | 13,7% | 11.745 | 14,5% |
| 3,0 | Akzeptable Bonität | 12.422 | 15,2% | 12.451 | 15,4% |
| 3,5 | Erhöhtes Risiko | 11.452 | 14,0% | 11.276 | 13,9% |
| 4,0 | Schwache Bonität/Substandard | 5.192 | 6,3% | 5.223 | 6,5% |
| 4,5 | Sehr schwache Bonität/ausfallgefährdet | 3.586 | 4,4% | 3.361 | 4,2% |
| 5,0 | Ausfall | 5.141 | 6,3% | 4.926 | 6,1% |
| NR | Nicht geratet | 1.067 | 1,3% | 887 | 1,1% |
| Gesamt | 81.888 | 100,0% | 80.896 | 100,0% |
Das gesamte Kreditobligo für Firmenkunden nahm im Vergleich zum Jahresende 2012 um € 992 Millionen auf € 81.888 Millionen zu. Das größte Segment war bei den Firmenkunden zum Ende des ersten Quartals Group Corporates mit € 32.064 Millionen, gefolgt von Zentraleuropa mit € 17.771 Millionen und Russland mit € 10.968 Millionen. Der Rest verteilte sich auf Südosteuropa mit € 10.267 Millionen, Group Markets mit € 5.652 Millionen, GUS Sonstige mit € 4.001 Millionen und Corporate Center mit € 1.166 Millionen.
Der Anteil von Forderungen mit erhöhtem Kreditrisiko oder noch schwächerer Bonität zeigte einen leichten Anstieg von 24,6 Prozent auf 24,7 Prozent, während der Anteil der guten Bonitäten bis hin zu minimalem Risiko von 38,4 Prozent auf 38,8 Prozent stieg. Diese Verbesserung resultierte einerseits aus Bonitätssteigerungen bestehender Kunden, die zur Anhebung der internen Ratings führten. Andererseits spiegelt sich darin die aktive Steuerung des Kreditportfolios wider. Auf deren Basis wird das Wachstum des Portfolios stark auf wirtschaftlich prosperierende Märkte wie z. B. Russland ausgerichtet gleichzeitig werden Neukredite aufgrund der hohen Kreditvergabestandards überwiegend an Kunden mit guter Bonität vergeben. Das Segment Russland wies im Vergleich zum Jahresende 2012 mit einem Zuwachs von € 731 Millionen den höchsten Anstieg auf. Davon entfiel mit € 691 Millionen der höchste Anteil auf Corporate Bonds.
Der Anteil der Klasse "Ausfall" gemäß Basel II (Rating 5,0) betrug 6,3 Prozent des gesamten Kreditobligos für Firmenkunden (€ 5.141 Millionen).
Die nachstehende Tabelle stellt das gesamte Kreditobligo für Firmenkunden nach dem Letztrisiko gruppiert nach Regionen dar:
| in € Millionen | 31.3.2013 | Anteil | 31.12.2012 | Anteil1 |
|---|---|---|---|---|
| Zentraleuropa | 17.771 | 21,7% | 17.986 | 22,2% |
| Österreich | 15.765 | 19,3% | 15.536 | 19,2% |
| Russland | 10.968 | 13,4% | 10.237 | 12,7% |
| Westeuropa | 10.527 | 12,9% | 10.343 | 12,8% |
| Südosteuropa | 10.267 | 12,5% | 10.370 | 12,8% |
| Asien | 6.723 | 8,2% | 6.888 | 8,5% |
| GUS Sonstige | 4.001 | 4,9% | 3.682 | 4,6% |
| Sonstige | 5.867 | 7,2% | 5.852 | 7,2% |
| Gesamt | 81.888 | 100,0% | 80.896 | 100,0% |
1 Adaptierung der Vorjahreswerte.
| in € Millionen | 31.3.2013 | Anteil | 31.12.2012 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Groß- und Einzelhandel | 21.939 | 24,4% | 21.051 | 23,6% |
| Fertigung/Produktion | 18.779 | 20,9% | 18.580 | 20,8% |
| Immobilien | 10.017 | 11,1% | 9.838 | 11,0% |
| Finanzintermediation | 9.097 | 10,1% | 9.623 | 10,8% |
| Bauwesen | 6.380 | 7,1% | 6.787 | 7,6% |
| Transport, Lagerung und Verkehr | 4.033 | 4,5% | 3.747 | 4,2% |
| Sonstige Branchen | 19.772 | 22,0% | 19.691 | 22,0% |
| Gesamt | 90.016 | 100,0% | 89.317 | 100,0% |
Die folgende Tabelle zeigt das gesamte Kreditobligo für Firmenkunden und Projektfinanzierungen nach Branchenzugehörigkeit:
Für Projektfinanzierungen besteht ein fünfstufiges Rating-Modell, das sowohl die individuelle Ausfallwahrscheinlichkeit als auch die zur Verfügung stehenden Sicherheiten berücksichtigt. Die Zusammensetzung des Projektfinanzierungsvolumens stellt sich demnach wie folgt dar:
| in € Millionen | 31.3.2013 | Anteil | 31.12.2012 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| 6,1 Ausgezeichnete Projektbonität – sehr geringes Risiko |
3.526 | 43,4% | 3.734 | 44,3% |
| 6,2 Gute Projektbonität – geringes Risiko |
2.554 | 31,4% | 2.523 | 30,0% |
| 6,3 Ausreichende Projektbonität – mittleres Risiko |
1.188 | 14,6% | 1.241 | 14,7% |
| 6,4 Schwache Projektbonität – hohes Risiko |
423 | 5,2% | 391 | 4,6% |
| 6,5 Ausfall |
433 | 5,3% | 503 | 6,0% |
| NR Nicht geratet |
4 | 0,1% | 29 | 0,3% |
| Gesamt | 8.128 | 100,0% | 8.421 | 100,0% |
Das Kreditobligo der unter Projektfinanzierung ausgewiesenen Forderungen betrug zum Ende des ersten Quartals 2013 € 8.128 Millionen. Mit 74,8 Prozent machten dabei die beiden besten Bonitätsstufen "Ausgezeichnete Projektbonität – sehr geringes Risiko" und "Gute Projektbonität – geringes Risiko" den Hauptanteil aus. Dies ist im Wesentlichen auf die hohe Gesamtbesicherung derartiger Spezialfinanzierungen zurückzuführen. Der Anteil der nicht gerateten Finanzierungen verringerte sich im Vergleich zum Jahresende 2012 auf 0,1 Prozent (€ 4 Millionen).
Die Forderungsklasse Retail-Kunden unterteilt sich in Privatpersonen sowie Klein- und Mittelbetriebe (KMU). Für Retail-Kunden wird ein duales Scoring-System eingesetzt, das eine Erst- und Ad-hoc-Analyse anhand der Kundendaten und eine Verhaltensanalyse anhand der Kontendaten umfasst. Die folgende Tabelle zeigt das Kreditobligo an Retail-Kunden der RBI:
| in € Millionen | 31.3.2013 | Anteil | 31.12.20121 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Retail-Kunden – Privatpersonen | 26.048 | 89,1% | 25.856 | 88,7% |
| Retail-Kunden – Klein- und Mittelbetriebe | 3.188 | 10,9% | 3.278 | 11,3% |
| Gesamt | 29.236 | 100,0% | 29.134 | 100,0% |
| davon notleidende Kredite | 3.022 | 10,3% | 3.054 | 10,5% |
| davon Einzelwertberichtigungen | 1.747 | 6,0% | 1.678 | 5,8% |
| davon Portfolio-Wertberichtigungen | 478 | 1,6% | 572 | 2,0% |
1 Adaptierung des Vorjahrs aufgrund einer Ausweisänderung.
Der Gesamtbetrag des Kreditobligos an Retail-Kunden verteilt sich wie folgt auf die Segmente:
| 31.3.2013 | Zentral- | Südost- | GUS | Group | |
|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | europa | europa | Russland | Sonstige | Markets |
| Retail-Kunden – Privatpersonen | 13.674 | 6.697 | 3.977 | 1.682 | 18 |
| Retail-Kunden – Klein- und Mittelbetriebe |
2.162 | 755 | 62 | 209 | 0 |
| Gesamt | 15.836 | 7.452 | 4.040 | 1.890 | 18 |
| davon notleidende Kredite | 1.509 | 602 | 186 | 720 | 1 |
| davon Einzelwertberichtigungen | 719 | 372 | 156 | 495 | 0 |
| davon Portfolio Wertberichtigungen |
375 | 60 | 19 | 24 | 0 |
| 31.12.2012 | Zentral- | Südost- | GUS | Group | |
| in € Millionen | europa1 | europa1 | Russland | Sonstige | Markets |
| Retail-Kunden – Privatpersonen | 13.949 | 6.580 | 3.681 | 1.630 | 16 |
| Retail-Kunden – Klein- und Mittelbetriebe |
2.265 | 800 | 55 | 157 | 0 |
| Gesamt | 16.214 | 7.380 | 3.736 | 1.788 | 16 |
| davon notleidende Kredite | 1.580 | 585 | 190 | 692 | 1 |
| davon Einzelwertberichtigungen | 684 | 358 | 161 | 469 | 0 |
| davon Portfolio Wertberichtigungen |
474 | 60 | 15 | 22 | 0 |
1 Adaptierung der Vorjahreswerte aufgrund einer Ausweisänderung.
Im Vergleich zum Jahresende 2012 nahm das Retail-Kreditportfolio im ersten Quartal 2013 um € 101 Millionen auf € 29.236 Millionen zu. Das größte Volumen wurde dabei mit € 15.836 Millionen im Segment Zentraleuropa ausgewiesen. Im Vergleich zum Jahresende 2012 bedeutete dies einen Rückgang von € 378 Millionen, der vorwiegend auf eine Abnahme der Kredite an Privatpersonen in Polen zurückzuführen war. An zweiter Stelle lag Südosteuropa mit € 7.452 Millionen, das damit verglichen mit dem Jahresende 2012 einen leichten Anstieg verzeichnete. Das Segment Russland zeigt mit einem Gesamtvolumen von € 4.040 Millionen die größte Zunahme.
Die Tabelle zeigt das Kreditobligo an Retail-Kunden gegliedert nach Produkten:
| in € Millionen | 31.3.2013 | Anteil | 31.12.20121 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Hypothekenkredite | 15.811 | 54,1% | 14.447 | 49,6% |
| Verbraucherkredite | 5.628 | 19,2% | 6.580 | 22,6% |
| Kreditkarten | 2.232 | 7,6% | 2.326 | 8,0% |
| Autokredite | 2.134 | 7,3% | 2.457 | 8,4% |
| Überziehungen | 1.871 | 6,4% | 1.990 | 6,8% |
| SME Finanzierung | 1.559 | 5,3% | 1.334 | 4,6% |
| Gesamt | 29.236 | 100,0% | 29.134 | 100,0% |
1 Adaptierung der Vorjahreswerte.
Der Anteil von Fremdwährungskrediten im Retail-Portfolio lässt Rückschlüsse auf die mögliche Änderung von Ausfallquoten bei einer Wechselkursänderung der lokalen Währung zu. Für die interne Einschätzung dieses Risikos werden neben dem Fremdwährungsanteil auch die bei der Kreditvergabe üblicherweise wesentlich strengeren Kreditvergaberichtlinien und die in manchen Ländern häufig fremdwährungskonformen Einkünfte der Kreditnehmer berücksichtigt.
| in € Millionen | 31.3.2013 | Anteil | 31.12.2012 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Schweizer Franken | 4.943 | 47,7% | 5.110 | 48,6% |
| Euro | 4.085 | 39,5% | 4.054 | 38,6% |
| US-Dollar | 1.193 | 11,5% | 1.199 | 11,4% |
| Andere Fremdwährungen | 132 | 1,3% | 141 | 1,3% |
| Kredite in Fremdwährungen | 10.354 | 100,0% | 10.504 | 100,0% |
| Anteil am gesamten Kreditvolumen | 35,4% | 36,1% |
Bei Fremdwährungskrediten in Schweizer Franken und US-Dollar kam es zu einem Rückgang gegenüber dem Ultimo 2012, während Euro-Kredite ein leichtes Plus verzeichneten.
Die Forderungsklasse Kreditinstitute enthält großteils Banken und Wertpapierunternehmen. Das interne Rating-Modell dafür basiert auf einem Peer-Group-orientierten Ansatz, in dem sowohl qualitative als auch quantitative Informationen berücksichtigt werden. Das finale Rating für diese Kundengruppe ist durch das Länder-Rating des jeweiligen Heimatlands begrenzt.
Die nachfolgende Tabelle stellt das gesamte Kreditobligo an Kreditinstitute (ohne Zentralbanken) nach dem internen Rating dar. Die Ausfallwahrscheinlichkeiten in dieser Asset-Klasse werden aufgrund der geringen Anzahl an Kunden (bzw. an beobachtbaren Ausfällen) in den einzelnen Rating-Stufen durch eine Kombination interner und externer Daten ermittelt.
| in € Millionen | 31.3.2013 | Anteil | 31.12.2012 | Anteil | |
|---|---|---|---|---|---|
| A1 | Ausgezeichnete Bonität | 241 | 0,9% | 96 | 0,3% |
| A2 | Sehr gute Bonität | 1.110 | 3,9% | 986 | 3,0% |
| A3 | Gute Bonität | 15.595 | 55,3% | 19.974 | 61,0% |
| B1 | Solide Bonität | 6.796 | 24,1% | 7.338 | 22,4% |
| B2 | Zufriedenstellende Bonität | 1.801 | 6,4% | 1.782 | 5,4% |
| B3 | Adäquate Bonität | 1.175 | 4,2% | 1.047 | 3,2% |
| B4 | Fragliche Bonität | 678 | 2,4% | 697 | 2,1% |
| B5 | Höchst fragliche Bonität | 342 | 1,2% | 330 | 1,0% |
| C | Ausfallgefährdet | 162 | 0,6% | 157 | 0,5% |
| D | Ausfall | 246 | 0,9% | 269 | 0,8% |
| NR | Nicht geratet | 72 | 0,3% | 49 | 0,1% |
| Gesamt | 28.219 | 100,0% | 32.725 | 100,0% |
Das gesamte Kundenobligo betrug zum Ende des ersten Quartals 2013 € 28.219 Millionen und wies damit gegenüber dem Jahresultimo 2012 einen Rückgang von € 4.506 Millionen auf. Der Schwerpunkt in dieser Kundengruppe lag mit € 15.595 Millionen oder 55,3 Prozent in der Rating-Klasse A3, die damit im Vergleich zum Jahresende einen Rückgang von € 4.379 Millionen zeigte. Dieser resultierte aus einem Rückgang von Swap-, Repo- und Money-Market-Geschäften im Segment Group Markets (€ 6.280 Millionen). Mit € 22.395 Millionen oder 79,4 Prozent hatte das Segment Group Markets den größten Anteil am Kreditportfolio gegenüber Kreditinstituten, gefolgt vom Segment Group Corporates mit € 1.801 Millionen oder 6,4 Prozent.
| in € Millionen | 31.3.2013 | Anteil | 31.12.2012 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Derivate | 9.120 | 32,3% | 12.124 | 37,0% |
| Geldmarkt | 8.053 | 28,5% | 9.444 | 28,9% |
| Forderungen | 4.494 | 15,9% | 3.580 | 10,9% |
| Repo | 3.091 | 11,0% | 4.737 | 14,5% |
| Anleihen | 2.885 | 10,2% | 2.162 | 6,6% |
| Sonstige | 576 | 2,0% | 678 | 2,1% |
| Gesamt | 28.219 | 100,0% | 32.725 | 100,0% |
Die folgende Tabelle zeigt das gesamte Kreditobligo an Kreditinstitute (ohne Zentralbanken) gegliedert nach Produkten:
Eine weitere Kundengruppe stellen souveräne Staaten, Zentralbanken sowie regionale Gebietskörperschaften und andere staatenähnliche Organisationen dar. Die nachfolgende Tabelle zeigt das gesamte Kreditobligo gegenüber dem öffentlichen Sektor (inklusive Zentralbanken) nach dem internen Rating:
| in € Millionen | 31.3.2013 | Anteil | 31.12.2012 | Anteil | |
|---|---|---|---|---|---|
| A1 | Ausgezeichnete Bonität | 1.071 | 5,7% | 1.561 | 8,2% |
| A2 | Sehr gute Bonität | 1.009 | 5,4% | 793 | 4,2% |
| A3 | Gute Bonität | 3.180 | 17,0% | 3.861 | 20,4% |
| B1 | Solide Bonität | 3.330 | 17,8% | 2.730 | 14,4% |
| B2 | Zufriedenstellende Bonität | 732 | 3,9% | 1.272 | 6,7% |
| B3 | Adäquate Bonität | 3.963 | 21,2% | 3.415 | 18,0% |
| B4 | Fragliche Bonität | 3.687 | 19,7% | 3.795 | 20,1% |
| B5 | Höchst fragliche Bonität | 1.654 | 8,8% | 1.172 | 6,2% |
| C | Ausfallgefährdet | 1 | 0,0% | 232 | 1,2% |
| D | Ausfall | 82 | 0,4% | 83 | 0,4% |
| NR | Nicht geratet | 8 | 0,0% | 7 | 0,0% |
| Gesamt | 18.718 | 100,0% | 18.921 | 100,0% |
Im Vergleich zum Jahresende 2012 sank das Kreditobligo aus dem öffentlichen Sektor im ersten Quartal 2013 um € 203 Millionen auf € 18.718 Millionen. Dies entspricht einem Anteil von 11,0 Prozent am gesamten Kreditobligo.
Die Klasse "Ausgezeichnete Bonität" (Rating A1) verzeichnete dabei einen Rückgang von € 490 Millionen. Dieser beruhte auf einem Rückgang der Einlagen bei der Oesterreichischen Nationalbank (minus € 665 Millionen), der durch den gleichzeitig erfolgten Anstieg des Bestands an österreichischen Staatsanleihen (plus € 162 Millionen) nur zum Teil kompensiert wurde.
Der mittlere Bonitätsbereich von "Gute Bonität" (Rating A3) bis "Adäquate Bonität" (Rating B3) wies mit 60,0 Prozent den höchsten Anteil am Gesamtobligo aus. Das hohe Obligo in den mittleren Ratingstufen resultierte dabei vor allem aus Einlagen der Netzwerkbanken in Zentral- und Südosteuropa bei deren lokalen Zentralbanken. Sie dienen zur Erfüllung der jeweiligen Mindestreservevorschriften und der kurzfristigen Veranlagung von überschüssiger Liquidität und waren daher untrennbar mit der Geschäftstätigkeit in diesen Ländern verbunden. Auf die Forderungen in den Rating-Klassen B4 und B5 entfielen € 5.341 Millionen oder 28,5 Prozent der Gesamtforderungen. Einen Rückgang zeigten schließlich die Forderungen im unteren Bonitätsbereich (Rating C und D).
| in € Millionen | 31.3.2013 | Anteil | 31.12.2012 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Anleihen | 12.813 | 68,5% | 12.273 | 64,9% |
| Forderungen | 4.854 | 25,9% | 5.312 | 28,1% |
| Derivate | 762 | 4,1% | 795 | 4,2% |
| Sonstige | 289 | 1,5% | 541 | 2,9% |
| Gesamt | 18.718 | 100,0% | 18.921 | 100,0% |
Die nachstehende Tabelle zeigt das gesamte Kreditobligo gegenüber dem öffentlichen Sektor (inklusive Zentralbanken) gegliedert nach Produkten:
Die folgende Tabelle zeigt das Kreditobligo gegenüber dem öffentlichen Sektor im Bereich "Non Investment Grade" (Rating B3 und darunter):
| in € Millionen | 31.3.2013 | Anteil | 31.12.2012 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Ungarn | 2.151 | 22,9% | 2.234 | 25,7% |
| Rumänien | 2.142 | 22,8% | 1.808 | 20,8% |
| Kroatien | 1.177 | 12,5% | 1.023 | 11,7% |
| Albanien | 1.001 | 10,7% | 976 | 11,2% |
| Ukraine | 960 | 10,2% | 766 | 8,8% |
| Sonstige | 1.965 | 20,9% | 1.898 | 21,8% |
| Gesamt | 9.396 | 100,0% | 8.704 | 100,0% |
Das Kreditobligo gegenüber dem öffentlichen Sektor im Bereich "Non Investment Grade" nahm im Vergleich zum Jahresende 2012 um € 692 Millionen auf € 9.396 Millionen zu und beruhte vor allem auf Einlagen der Konzerneinheiten bei lokalen Zentralbanken in Zentral- und Südosteuropa. Diese dienen zur Erfüllung der jeweiligen Mindestreservevorschriften und der kurzfristigen Veranlagung von überschüssiger Liquidität und waren daher untrennbar mit der Geschäftstätigkeit in diesen Ländern verbunden.
Die nachstehende Tabelle stellt das Volumen der notleidenden Kredite (Non-performing Loans, NPL), deren Anteil an den Ausleihungen der dargestellten Asset-Klassen aus den Bilanzposten "Forderungen an Kunden" und "Forderungen an Kreditinstitute" (ohne außerbilanzielle Geschäfte) sowie den Anteil der dazu bereitgestellten Kreditrisikovorsorgen dar:
| NPL | NPL Ratio | NPL Coverage Ratio | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | 31.3.2013 | 31.12.2012 | 31.3.2013 | 31.12.2012 | 31.3.2013 | 31.12.2012 | |
| Firmenkunden | 5.153 | 5.073 | 9,4% | 9,1% | 64,4% | 63,5% | |
| Retail-Kunden | 3.021 | 3.052 | 11,4% | 11,5% | 73,7% | 73,7% | |
| Öffentlicher Sektor | 56 | 57 | 4,0% | 4,1% | 19,1% | 19,8% | |
| Summe Nichtbanken | 8.230 | 8.183 | 9,9% | 9,8% | 67,5% | 67,0% | |
| Kreditinstitute | 189 | 202 | 0,9% | 0,9% | 74,7% | 78,2% | |
| Gesamt | 8.419 | 8.385 | 8,2% | 7,9% | 67,6% | 67,3% |
NPL NPL Ratio NPL Coverage Ratio in € Millionen 31.3.2013 31.12.2012 31.3.2013 31.12.2012 31.3.2013 31.12.2012 Zentraleuropa 3.351 3.447 10,7% 10,8% 63,8% 64,0% Südosteuropa 1.895 1.808 11,3% 10,9% 61,6% 62,0% Russland 482 489 3,7% 3,8% 99,7% 100,0% GUS Sonstige 1.340 1.307 24,8% 24,7% 70,9% 70,2% Group Corporates 921 923 4,3% 4,7% 67,3% 60,6% Group Markets 396 410 2,4% 2,0% 79,1% 79,8% Corporate Center 33 0 0,4% 0,0% 59,3% 0,0% Gesamt 8.419 8.385 8,2% 7,9% 67,6% 67,3%
Die folgende Tabelle stellt das Volumen der notleidenden Kredite, deren Anteil an den Ausleihungen aus den Bilanzposten "Forderungen an Kunden" und "Forderungen an Kreditinstitute" (ohne außerbilanzielle Geschäfte) sowie den Anteil der dazu bereitgestellten Kreditrisikovorsorgen nach Segmenten dar:
Die folgenden Tabellen zeigen die Entwicklung der notleidenden Kredite unter den Ausleihungen der dargestellten Asset-Klassen aus den Bilanzposten "Forderungen an Kunden" und "Forderungen an Kreditinstitute" (ohne außerbilanzielle Geschäfte) im ersten Quartal 2013 bzw. im Gesamtjahr 2012:
| in € Millionen | Stand 1.1.2013 |
Änderung Konsolidie rungskreis |
Währungs differenzen |
Zugänge | Abgänge | Stand 31.3.2013 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Firmenkunden | 5.073 | 3 | 8 | 404 | - 337 | 5.153 |
| Retail-Kunden | 3.052 | - 3 | - 15 | 284 | - 297 | 3.021 |
| Öffentlicher Sektor | 57 | 0 | - 1 | 14 | - 15 | 56 |
| Summe Nichtbanken | 8.183 | 0 | - 8 | 703 | - 649 | 8.230 |
| Kreditinstitute | 202 | 0 | 1 | 0 | - 14 | 189 |
| Gesamt | 8.385 | 0 | - 7 | 703 | - 662 | 8.419 |
| in € Millionen | Stand 1.1.2012 |
Änderung Konsolidie rungskreis |
Währungs differenzen |
Zugänge | Abgänge | Stand 31.12.2012 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Firmenkunden | 4.591 | 77 | 45 | 1.685 | - 1.325 | 5.073 |
| Retail-Kunden | 2.452 | 430 | 50 | 1.021 | - 901 | 3.052 |
| Öffentlicher Sektor | 12 | 0 | 0 | 46 | - 1 | 57 |
| Summe Nichtbanken | 7.056 | 508 | 95 | 2.752 | - 2.227 | 8.183 |
| Kreditinstitute | 241 | 0 | - 1 | 6 | - 45 | 202 |
| Gesamt | 7.297 | 508 | 94 | 2.758 | - 2.272 | 8.385 |
Der Bereich Firmenkunden wies im ersten Quartal 2013 einen Anstieg der notleidenden Kredite um 1,6 Prozent oder € 80 Millionen auf € 5.153 Millionen auf. Der Anteil der notleidenden Kredite am Kreditobligo nahm dadurch um 0,2 Prozentpunkte auf 9,4 Prozent zu, die Deckungsquote stieg um 0,8 Prozentpunkte auf 64,4 Prozent. Im Retail-Bereich sanken die notleidenden Kredite um 1,0 Prozent oder € 32 Millionen auf € 3.021 Millionen. Der Anteil der notleidenden Kredite am Kreditobligo ging dadurch um 0,1 Prozentpunkte auf 11,4 Prozent zurück, die Deckungsquote sank gleichermaßen um 0,1 Prozentpunkte auf 73,7 Prozent. Im Bereich Kreditinstitute lagen die notleidenden Kredite zum Ende des ersten Quartals 2013 mit € 189 Millionen um € 12 Millionen unter dem Jahresendstand von 2012, die Deckungsquote reduzierte sich um 3,6 Prozentpunkte auf 74,7 Prozent.
Im Segment Südosteuropa war ein Zuwachs der notleidenden Kredite um 4,8 Prozent oder € 87 Millionen auf € 1.895 Millionen zu verzeichnen. Gleichzeitig erhöhte sich der Anteil der notleidenden Kredite am Kreditobligo um 0,5 Prozentpunkte auf
11,3 Prozent, während die Deckungsquote um 0,3 Prozentpunkte auf 61,6 Prozent zurückging. Im Segment GUS Sonstige ergab sich ebenfalls ein Anstieg der notleidenden Kredite um 2,5 Prozent oder €33 Millionen auf € 1.340 Millionen. Die NPL Ratio stieg hier um 0,1 Prozentpunkte auf 24,8 Prozent, die Deckungsquote erehöhte sich um 0,7 Prozentpunkte auf 70,9 Prozent. In Zentraleuropa nahmen die notleidenden Kredite um 2,8 Prozent oder €96 Millionen auf €3.651 Millionen ab. Ebenso ging die NPL Ratio um 0,1 Prozentpunkte auf 10,7 Prozent zurück, die Deckungsquote sank um 0,2 Prozentpunkte auf 63,8 Prozent.
Der Risikovorsorgespiegel zeigt die Entwicklung der Wertberichtigungen und Vorsorgen für außerbilanzielle Verpflichtungen im ersten Quartal 2013:
| in € Millionen | Stand 1.1.2013 |
Änderung Konsolidie rungskreis |
Zuführung1 | Auf lösungen |
Verbrauch2 | Umbuchung, Währungs differenzen |
Stand 31.3.2013 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einzelwert berichtigungen |
4.843 | - 32 | 491 | - 297 | - 159 | 86 | 4.932 |
| Portfolio Wertberichtigungen |
950 | - 5 | 159 | - 132 | 0 | - 82 | 889 |
| Gesamt | 5.793 | - 38 | 650 | - 430 | - 159 | 4 | 5.821 |
1 Zuführung inkl. Direktabschreibungen und Eingänge auf abgeschriebene Forderungen. 2 Verbrauch inkl. Direktabschreibungen und Eingänge auf abgeschriebene Forderungen.
Das Kreditportfolio der RBI ist sowohl nach Regionen als auch nach Branchen gut diversifiziert. Auch Einzelkreditkonzentrationen werden auf Basis von Gruppen verbundener Kunden aktiv über die Limitvergabe und regelmäßiges Reporting gesteuert, sodass die Granularität des Portfolios entsprechend gut ist. Die geografische Aufgliederung der Forderungen spiegelt die breite Diversifikation des Kreditgeschäfts in den europäischen Märkten wider. Die folgende Tabelle stellt die Kreditobligos aller Forderungsklassen gegliedert nach dem Herkunftsland der Kunden und gruppiert nach Regionen dar:
| in € Millionen | 31.3.2013 | Anteil | 31.12.2012 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Österreich | 29.080 | 17,5% | 30.710 | 18,1% |
| Zentraleuropa | 46.326 | 27,9% | 47.879 | 28,1% |
| Polen | 14.203 | 8,5% | 14.599 | 8,6% |
| Slowakei | 11.252 | 6,8% | 11.426 | 6,7% |
| Tschechische Republik | 10.509 | 6,3% | 11.090 | 6,5% |
| Ungarn | 8.535 | 5,1% | 8.735 | 5,1% |
| Sonstige | 1.827 | 1,1% | 2.030 | 1,2% |
| Europäische Union | 20.217 | 12,2% | 23.034 | 13,5% |
| Deutschland | 5.570 | 3,4% | 6.198 | 3,6% |
| Frankreich | 4.542 | 2,7% | 5.262 | 3,1% |
| Großbritannien | 4.365 | 2,6% | 6.932 | 4,1% |
| Niederlande | 1.564 | 0,9% | 1.436 | 0,8% |
| Sonstige | 4.176 | 2,5% | 3.206 | 1,9% |
| Südosteuropa | 25.178 | 15,2% | 24.587 | 14,5% |
| Rumänien | 8.515 | 5,1% | 8.006 | 4,7% |
| Kroatien | 5.763 | 3,5% | 5.663 | 3,3% |
| Bulgarien | 4.343 | 2,6% | 4.263 | 2,5% |
| Serbien | 2.107 | 1,3% | 2.073 | 1,2% |
| Sonstige | 4.450 | 2,7% | 4.581 | 2,7% |
| Russland | 20.426 | 12,3% | 19.861 | 11,7% |
| in € Millionen | 31.3.2013 | Anteil | 31.12.2012 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Asien | 9.817 | 5,9% | 9.670 | 5,7% |
| China | 4.315 | 2,6% | 4.167 | 2,4% |
| Sonstige | 5.503 | 3,3% | 5.503 | 3,2% |
| GUS Sonstige | 8.049 | 4,8% | 7.409 | 4,4% |
| Ukraine | 6.200 | 3,7% | 5.633 | 3,3% |
| Sonstige | 1.849 | 1,1% | 1.776 | 1,0% |
| Nordamerika | 3.848 | 2,3% | 3.496 | 2,1% |
| Restliche Welt | 3.248 | 2,0% | 3.451 | 2,0% |
| Gesamt | 166.189 | 100,0% | 170.097 | 100,0% |
Die RBI ist in keinem der so genannten europäischen Peripheriestaaten durch Tochterbanken vertreten. Es bestehen aber Forderungen gegenüber Kunden in diesen Ländern, die aus Kreditfinanzierungen und dem Kapitalmarktgeschäft resultieren. Der Konzern hält jedoch praktisch keine Staatsanleihen dieser Länder (ausgenommen solche der Republik Italien).
Das Marktrisikomanagement basiert auf den Zahlen eines internen Modells, das den Value-at-Risk (VaR) für die Veränderung der Risikofaktoren Fremdwährungen, Zinsentwicklung, Credit Spreads und Aktienindizes errechnet. Das Modell bestand den Begutachtungsprozess der österreichischen Finanzmarktaufsicht und der Oesterreichischen Nationalbank und wird für die Berechnung des regulatorischen Eigenmittelerfordernisses für Marktrisiken verwendet.
Die nachstehende Tabelle stellt diese Risikokennzahlen für das Gesamtmarktrisiko im Handels- und Bankbuch je Risikoart dar. Die in Fremdwährung gehaltenen Kapitalpositionen und die strukturellen Zinsrisiken sowie Spread-Risiken aus Anleihebüchern (häufig als Liquiditätspuffer gehalten) dominieren den VaR.
| Gesamt VaR 99% 1d | VaR per | Durchschnitts-VaR | Minimum VaR | Maximum VaR | VaR per |
|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | 31.3.2013 | 31.12.2012 | |||
| Währungsrisiko | 45 | 52 | 41 | 74 | 52 |
| Zinsrisiko | 16 | 19 | 11 | 30 | 17 |
| Credit-Spread-Risiko | 30 | 26 | 19 | 32 | 21 |
| Aktienpreisrisiko | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 |
| Vega Risiko | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 |
| Gesamt | 70 | 75 | 65 | 92 | 71 |
Das gesamte Währungsrisiko enthält die in Fremdwährung gehaltenen Eigenkapitalpositionen von Tochtergesellschaften. Das strukturelle Währungsrisiko aus Eigenkapitalpositionen wird unabhängig von häufig kurzfristigen Handelspositionen gesteuert.
Die folgende Auswertung zeigt den Liquiditätsüberhang und das Verhältnis der erwarteten Mittelzuflüsse und der zusätzlich realisierbaren Liquidität (Counterbalancing Capacity) zu den Mittelabflüssen (Liquiditäts-Ratio) für ausgewählte Laufzeiten auf kumulierter Basis unter Einbeziehung aller Bilanzkonten und außerbilanziellen Geschäfte. Basierend auf Expertenmeinungen und statistischen Analysen und unter Berücksichtigung länderspezifischer Unterschiede fließen in diese Berechnung auch Annahmen für die Prolongation von definierten Aktivposten, für den so genannten Bodensatz bei Kundeneinlagen und für die Realisierung von zusätzlicher Liquidität (insbesondere mittels notenbankfähiger Aktiva und Sicherheiten im Wertpapierleihegeschäft) ein.
| Laufzeit | 31.3.2013 | 31.12.2012 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | 1 Woche | 1 Monat | 1 Jahr | 1 Woche | 1 Monat | 1 Jahr |
| Liquiditätsüberhang | 14.320 | 11.374 | 8.673 | 14.823 | 12.225 | 13.467 |
| Liquiditäts-Ratio | 140% | 121% | 108% | 135% | 118% | 110% |
Die Liquiditäts-Ratios der RBI blieben im Vergleich zum Jahresende 2012 stabil. Zur Begrenzung des Liquidiätsrisikos sind je Konzerneinheit Limits im Einsatz, die kurzfristig einen positiven Liquiditätsüberhang für die modellierte Liquiditätsposition erfordern. Zur Sicherstellung der Liquidität in den verschiedenen Währungen hält der Konzern umfangreiche liquide Wertpapierbestände und bevorzugt tenderfähige Aktiva in der Kreditvergabe. Im Fall einer Liquiditätsverknappung im Konzern kommen Notfallpläne zum Einsatz. Derartige Prioritätenlisten zur Beseitigung von Liquiditätsproblemen existieren in allen wesentlichen Konzerneinheiten.
| in € Millionen | 31.3.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Eventualverbindlichkeiten | 11.113 | 11.707 |
| Weitergegebene Wechsel | 60 | 38 |
| Avalkredite | 6.064 | 6.507 |
| Sonstige Bürgschaften | 2.216 | 2.375 |
| Akkreditive | 2.632 | 2.733 |
| Sonstige Eventualverbindlichkeiten | 142 | 54 |
| Kreditrisiken | 10.699 | 10.609 |
| Unwiderrufliche Kreditzusagen/Stand-by Facilitys | 10.699 | 10.609 |
| Bis 1 Jahr | 3.853 | 3.971 |
| Über 1 Jahr | 6.846 | 6.638 |
| 31.3.2013 | Nominalbeträge nach Restlaufzeit | Marktwerte | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | Bis 1 Jahr | 1 bis 5 Jahre | Mehr als 5 Jahre | Gesamt | Positive | Negative | |
| Zinssatzverträge | 46.793 | 69.444 | 42.791 | 159.027 | 5.271 | -4.520 | |
| Wechselkurs- und Goldverträge | 44.015 | 10.884 | 2.547 | 57.447 | 872 | -870 | |
| Wertpapierbezogene Geschäfte | 1.745 | 2.163 | 354 | 4.262 | 90 | -795 | |
| Warentermingeschäfte | 293 | 94 | 14 | 400 | 7 | -103 | |
| Kreditderivate | 203 | 1.400 | 185 | 1.788 | 16 | -14 | |
| Edelmetallgeschäfte | 36 | 38 | 19 | 92 | 0 | -25 | |
| Gesamt | 93.083 | 84.022 | 45.910 | 223.015 | 6.257 | -6.326 |
| 31.12.2012 | Nominalbeträge nach Restlaufzeit Marktwerte |
|||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | Bis 1 Jahr | 1 bis 5 Jahre | Mehr als 5 Jahre | Gesamt | Positive | Negative |
| Zinssatzverträge | 51.069 | 85.144 | 53.149 | 189.361 | 7.246 | -6.292 |
| Wechselkurs- und Goldverträge | 49.700 | 11.606 | 2.259 | 63.565 | 848 | -774 |
| Wertpapierbezogene Geschäfte | 1.503 | 1.308 | 345 | 3.156 | 107 | -835 |
| Warentermingeschäfte | 232 | 78 | 14 | 324 | 4 | -2 |
| Kreditderivate | 312 | 1.573 | 5 | 1.889 | 16 | -14 |
| Edelmetallgeschäfte | 43 | 36 | 17 | 96 | 0 | -3 |
| Gesamt | 102.858 | 99.745 | 55.789 | 258.392 | 8.221 | -7.919 |
| 31.3.2013 | 31.12.2012 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | Level I | Level II | Level III | Level I | Level II | Level III |
| Handelsaktiva | 2.718 | 6.397 | 91 | 2.118 | 8.305 | 93 |
| Positive Marktwerte derivativer Finanzinstrumente1 | 86 | 5.500 | 91 | 100 | 7.327 | 93 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 318 | 8 | 1 | 265 | 12 | 1 |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere |
2.313 | 889 | 0 | 1.754 | 965 | 0 |
| Tag-/Festgelder des Handelsbestands | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte |
6.673 | 3.316 | 31 | 5.099 | 3.233 | 16 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 43 | 104 | 5 | 48 | 105 | 5 |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere |
6.630 | 3.211 | 26 | 5.051 | 3.128 | 11 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte |
47 | 0 | 0 | 56 | 0 | 0 |
| Sonstige Beteiligungen2 | 47 | 0 | 0 | 56 | 0 | 0 |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Derivate für Sicherungsmaßnahmen | 0 | 597 | 0 | 0 | 702 | 0 |
| Positive Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente | 0 | 597 | 0 | 0 | 702 | 0 |
| 31.3.2013 | 31.12.2012 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | Level I | Level II | Level III | Level I | Level II | Level III |
| Handelspassiva | 770 | 6.699 | 28 | 788 | 8.361 | 28 |
| Negative Marktwerte derivativer Finanzinstrumente 1 | 168 | 6.023 | 20 | 165 | 7.613 | 20 |
| Tag-/Festgelder des Handelsbestands | 0 | 2 | 0 | 0 | 10 | 0 |
| Leerverkauf von Handelsaktiva | 602 | 0 | 0 | 622 | 0 | 0 |
| Emittierte Zertifikate | 0 | 674 | 8 | 0 | 738 | 7 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert | ||||||
| bewertete finanzielle Verbindlichkeiten | 0 | 3.390 | 0 | 0 | 3.358 | 0 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten3 | 0 | 2.510 | 0 | 0 | 2.478 | 0 |
| Nachrangkapital | 0 | 880 | 0 | 0 | 880 | 0 |
| Derivate für Sicherungsmaßnahmen | 0 | 107 | 0 | 0 | 120 | 0 |
| Negative Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente |
0 | 107 | 0 | 0 | 120 | 0 |
1 Inklusive sonstige Derivate 2 Enthält nur börsenotierte Unternehmen.
3 Inklusive Nachrangkapital
Level II Auf Marktdaten basierende Bewertungsmethoden
Level III Nicht auf Marktdaten basierende Bewertungsmethoden
Der Anteil der finanziellen Vermögenswerte gemäß Level II veränderte sich im Vergleich zum Jahresende 2012 nur unwesentlich. Die eingetretene Abnahme resultierte im Wesentlichen aus der Reduktion der Marktwerte derivativer Finanzinstrumente. Bei Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren erfolgte eine leichte Verschiebung von Level II zu Level I, zurückzuführen auf eine gestiegene Marktliquidität bei einzelnen Wertpapieren.
Die folgenden Tabellen zeigen die Entwicklung des Fair Value von Finanzinstrumenten, deren Bewertungsmodelle auf nicht beobachtbaren Parametern basieren.
| in € Millionen | Stand 1.1.2013 |
Änderung Konsolidierungskreis |
Währungs differenzen |
Käufe | Verkäufe, Tilgungen |
|---|---|---|---|---|---|
| Handelsaktiva | 93 | 0 | 2 | 0 | 0 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte |
16 | 0 | 0 | 13 | -3 |
| in € Millionen | Erfolg in GuV |
Erfolg im sonstigen Ergebnis |
Transfer in Level III |
Transfer aus Level III |
Stand 31.3.2013 |
|---|---|---|---|---|---|
| Handelsaktiva | -4 | -4 | 0 | 0 | 91 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte |
0 | 0 | 5 | 0 | 31 |
| in € Millionen | Stand 1.1.2013 |
Änderung Konsolidierungskreis |
Währungs differenzen |
Käufe | Verkäufe, Tilgungen |
|---|---|---|---|---|---|
| Handelspassiva | 28 | 0 | 0 | 0 | 0 |
Level I Notierte Marktpreise
| in € Millionen | Erfolg in | Erfolg im | Transfer in | Transfer aus | Stand |
|---|---|---|---|---|---|
| GuV | sonstigen Ergebnis | Level III | Level III | 31.3.2013 | |
| Handelspassiva | 0 | 0 | 0 | 0 | 28 |
| Finanzielle Vermögenswerte | Art | Marktwert in € Millionen |
Bewertungs methode |
Wesentliche nicht beobachtbare Input Faktoren |
Umfang der nicht beobachtbaren Input-Faktoren |
|---|---|---|---|---|---|
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere |
Geschlossene Immobilienfonds |
1 | Substanzwert methode |
Abschläge | 20 - 50% |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere |
Aktien | 5 | Anschaffungs kosten |
– | – |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere |
Festverzinsliche Anleihe |
25 | DCF - Verfahren | Kreditspanne | 10 - 20% |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere |
Asset Backed Securities |
1 | Broker Schätzungen |
Ausfallwahrscheinlichkeit Verlusthöhe Erwartete Vorauszahlung bewerten |
– |
| Positive Marktwerte aus dem derivativen Bankbuch ohne Hedge Accounting |
Devisentermin geschäfte |
91 | DCF - Verfahren | Zinssatz | 10 - 30% |
| Gesamt | 123 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | Art | Marktwert in € Millionen |
Bewertungs methode |
Wesentliche nicht beobachtbare Input Faktoren |
Umfang der nicht beobachtbaren Input-Faktoren |
|---|---|---|---|---|---|
| Durchführungszeitraum | 2 - 16% | ||||
| Negative Marktwerte aus | Währungsrisko | 0 - 5% | |||
| derivativen Bankbuch ohne | Schwankungen | 0 - 3% | |||
| Hedge Accounting | OTC-Optionen | 20 | Option Model | Index-Katagorisierung | 0 - 5% |
| Durchführungszeitraum | 0 - 3% | ||||
| Geld-Brief-Spanne | 0 - 3% | ||||
| Zu Handelszwecken | Schwankungen | 0 - 3% | |||
| ausgestellte Zertifikate | Zertifikate | 8 | Option Model | Index-Katagorisierung | 0 - 2,5% |
| Gesamt | 28 |
Die Beziehungen zu nahestehenden Personen beschränken sich auf Bankgeschäfte, die prinzipiell zu marktüblichen Konditionen abgeschlossen wurden. Darüber hinaus besitzen die Vorstände Aktien der RBI AG. Detaillierte Informationen dazu sind auf der RBI-Homepage ersichtlich. Im laufenden Geschäftsjahr wurden keine weiteren Geschäfte, insbesondere keine Großgeschäfte, mit nahestehenden Personen abgeschlossen.
Die nachfolgenden Tabellen zeigen die Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen, wobei unter Mutterunternehmen die Raiffeisen-Landesbanken-Holding GmbH, Wien, und die Raiffeisen Zentralbank Österreich Aktiengesellschaft, Wien, zu verstehen sind:
| 31.3.2013 in € Millionen |
Mutter unternehmen |
Verbundene Unternehmen |
At-equity bewertete Unternehmen |
Sonstige Beteiligungen |
|---|---|---|---|---|
| Forderungen an Kreditinstitute | 6.491 | 91 | 703 | 163 |
| Forderungen an Kunden | 0 | 915 | 372 | 249 |
| Handelsaktiva | 0 | 38 | 14 | 2 |
| Wertpapiere und Beteiligungen | 0 | 338 | 2 | 129 |
| Anteile an at-equity bewerteten Unternehmen | 0 | 0 | 5 | 0 |
| Sonstige Aktiva (inkl. Derivate) | 3 | 13 | 0 | 0 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 5.104 | 78 | 5.146 | 83 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 1 | 491 | 322 | 112 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Rückstellungen | 1 | 0 | 0 | 0 |
| Handelspassiva | 0 | 16 | 0 | 0 |
| Sonstige Passiva (inkl. Derivate) | 2 | 8 | 0 | 0 |
| Nachrangkapital | 53 | 0 | 0 | 0 |
| Gegebene Garantien | 0 | 82 | 11 | 18 |
| Erhaltene Garantien | 636 | 1.058 | 170 | 51 |
| 31.12.2012 in € Millionen |
Mutter unternehmen |
Verbundene Unternehmen |
At-equity bewertete Unternehmen |
Sonstige Beteiligungen |
|---|---|---|---|---|
| Forderungen an Kreditinstitute | 8.191 | 93 | 259 | 142 |
| Forderungen an Kunden | 0 | 1.191 | 369 | 271 |
| Handelsaktiva | 0 | 41 | 12 | 2 |
| Wertpapiere und Beteiligungen | 0 | 339 | 2 | 118 |
| Anteile an at-equity bewerteten Unternehmen | 0 | 0 | 5 | 0 |
| Sonstige Aktiva (inkl. Derivate) | 3 | 15 | 62 | 0 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 6.125 | 10 | 5.105 | 224 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 1 | 336 | 429 | 179 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Rückstellungen | 0 | 3 | 0 | 0 |
| Handelspassiva | 0 | 26 | 0 | 0 |
| Sonstige Passiva (inkl. Derivate) | 0 | 10 | 0 | 0 |
| Nachrangkapital | 52 | 0 | 0 | 0 |
| Gegebene Garantien | 0 | 80 | 26 | 21 |
| Erhaltene Garantien | 662 | 435 | 153 | 54 |
Die RBI bildet keine eigene Kreditinstitutsgruppe im Sinn des österreichischen Bankwesengesetzes (BWG) und unterliegt daher als Konzern selbst nicht den aufsichtsrechtlichen Bestimmungen für Bankengruppen, da sie Teil der RZB-Kreditinstitutsgruppe ist. Die nachfolgenden Zahlen haben daher lediglich Informationscharakter.
Die Eigenmittel der RBI (ermittelt gemäß österreichischem Bankwesengesetz 1993/Novelle 2006) setzen sich wie folgt zusammen:
| in € Millionen | 31.3.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Eingezahltes Kapital | 5.669 | 5.669 |
| Erwirtschaftetes Kapital | 3.187 | 3.071 |
| Kapital der nicht beherrschenden Anteile | 827 | 848 |
| Hybrides Kapital | 441 | 441 |
| Immaterielle Vermögenswerte | - 756 | - 750 |
| Kernkapital (Tier 1-Kapital) | 9.368 | 9.279 |
| Abzugsposten vom Kernkapital | - 16 | - 14 |
| Anrechenbares Kernkapital (nach Abzugsposten) | 9.353 | 9.265 |
| Ergänzungskapital gemäß § 23 (1) Z 5 BWG | 16 | 34 |
| Berücksichtigungsfähiger Risikovorsorgeüberschuss für IRB-Positionen | 238 | 226 |
| Langfristiges nachrangiges Kapital | 3.029 | 3.080 |
| Ergänzende Eigenmittel (Tier 2-Kapital) | 3.283 | 3.340 |
| Abzugsposten Beteiligungen, Verbriefungen | - 16 | - 14 |
| Anrechenbare ergänzende Eigenmittel (nach Abzugsposten) | 3.268 | 3.326 |
| Abzugsposten Versicherungen | 0 | - 8 |
| Zur Umwidmung in Tier 3-Kapital zur Verfügung stehendes Tier 2-Kapital (Tier 3-Kapital) |
308 | 302 |
| Gesamte Eigenmittel | 12.929 | 12.885 |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis | 6.699 | 6.626 |
| Eigenmittelüberschuss | 6.230 | 6.260 |
| Überdeckungsquote | 93,0% | 94,5% |
| Core Tier 1 Ratio, gesamt | 10,6% | 10,7% |
| Kernkapitalquote (Tier 1), Kreditrisiko | 13,5% | 13,6% |
| Kernkapitalquote (Tier 1), gesamt | 11,2% | 11,2% |
| Eigenmittelquote | 15,4% | 15,6% |
Das gesamte Eigenmittelerfordernis setzt sich wie folgt zusammen:
| in € Millionen | 31.3.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Risikogewichtete Bemessungsgrundlage gemäß § 22 BWG | 69.319 | 68.136 |
| davon 8 Prozent Mindesteigenmittelerfordernis für das Kreditrisiko gemäß §§ 22a bis 22h BWG |
5.545 | 5.451 |
| Standardansatz | 2.366 | 2.439 |
| Auf internen Ratings basierender Ansatz | 3.180 | 3.012 |
| Eigenmittelerfordernis für das Positionsrisiko in Schuldtiteln, Substanzwerten und Waren |
285 | 273 |
| Eigenmittelerfordernis für das Positionsrisiko in Fremdwährungen | 65 | 56 |
| Eigenmittelerfordernis für das operationelle Risiko | 803 | 845 |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis | 6.699 | 6.626 |
Die durchschnittliche Zahl der während des Berichtszeitraums beschäftigten Arbeitnehmer (in Vollzeitäquivalenten) stellt sich wie folgt dar:
| in Vollzeitäquivalenten | 1.1.-31.3.2013 | 1.1.-31.3.2012 |
|---|---|---|
| Inland | 2.637 | 2.718 |
| Ausland | 56.915 | 56.309 |
| Gesamt | 59.552 | 59.027 |
Herausgeber, Medieninhaber: Raiffeisen Bank International AG, Am Stadtpark 9, 1030 Wien, Österreich Redaktion: Group Investor Relations Redaktionsschluss: 24. Mai 2013 Herstellungsort: Wien Internet: www.rbinternational.com
Der Bericht ist auch auf Englisch erhältlich.
Anfragen an Group Investor Relations: Anfragen an Public Relations: E-Mail: [email protected] E-Mail: [email protected] Internet: www.rbinternational.com → Investor Relations Internet: www.rbinternational.com → Presse Telefon: +43-1-71 707-2089 Telefon: +43-1-71 707-2828
Die in diesem Bericht enthaltenen Prognosen, Planungen und zukunftsgerichteten Aussagen basieren auf dem Wissensstand und der Einschätzung der Raiffeisen Bank International AG zum Zeitpunkt der Erstellung. Wie alle Aussagen über die Zukunft unterliegen sie bekannten und unbekannten Risiken sowie Unsicherheitsfaktoren, die im Ergebnis auch zu erheblichen Abweichungen führen können. Für den tatsächlichen Eintritt von Prognosen und Planungswerten sowie zukunftsgerichteten Aussagen kann keine Gewähr geleistet werden.
Dieser Bericht dient ausschließlich zur Information und stellt weder eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung noch ein Angebot zum Kauf oder zur Zeichnung von Wertpapieren oder eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Kauf von Wertpapieren dar.
Dieser Bericht wurde mit der größtmöglichen Sorgfalt erstellt und die Daten wurden überprüft. Rundungs-, Übermittlungs-, Satzoder Druckfehler können dennoch nicht ausgeschlossen werden. Bei der Summierung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können rundungsbedingte Rechendifferenzen auftreten. Dieser Bericht wurde in deutscher Sprache verfasst. Seine englische Version ist eine Übersetzung des deutschen Berichts. Allein die deutsche Version ist die authentische Fassung. Raiffeisen Bank International AG haftet in keinem Fall für Verluste oder Schäden gleich welcher Art, die durch oder im Zusammenhang mit der Benutzung dieses Berichts entstehen könnten.
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit werden in diesem Bericht alle Personenbezeichnungen in der männlichen Form verwendet. Darunter soll auch die weibliche Form verstanden werden.
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