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Raiffeisen Bank International AG

Quarterly Report May 28, 2013

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Quarterly Report

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Wichtige Daten auf einen Blick

Raiffeisen Bank International Konzern
Monetäre Werte in € Millionen 2013 Veränderung 2012
Erfolgsrechnung 1.1.- 31.3. 1.1.- 31.3.
Zinsüberschuss 865 - 1,2% 875
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 220 43,7% - 153
Provisionsüberschuss 375 8,3% 346
Handelsergebnis 80 - 2,0% 82
Verwaltungsaufwendungen - 788 4,6% - 753
Periodenüberschuss vor Steuern 251 - 63,4% 685
Periodenüberschuss nach Steuern 174 - 69,7% 574
Konzern-Periodenüberschuss 157 - 71,0% 541
Bilanz 31.3. 31.12.
Forderungen an Kreditinstitute 20.250 - 9,3% 22.323
Forderungen an Kunden 82.889 - 0,5% 83.343
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 27.579 - 8,6% 30.186
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 66.853 0,8% 66.297
Eigenkapital 11.061 1,7% 10.873
Bilanzsumme 131.932 - 3,1% 136.116
Kennzahlen 1.1.- 31.3. 1.1.- 31.3.
Return on Equity vor Steuern 9,2% - 15,9 PP 25,1%
Return on Equity nach Steuern 6,3% - 14,7 PP 21,0%
Konzern-Return on Equity 6,1% - 15,9 PP 22,0%
Cost/Income Ratio 60,5% 2,4 PP 58,2%
Return on Assets vor Steuern 0,51% - 1,35 PP 1,85%
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 2,89% 0,23 PP 2,65%
NPL Ratio 9,9% 1,0 PP 8,9%
Neubildungsquote (Ø Forderungen an Kunden) 1,06% 0,31 PP 0,75%
Bankspezifische Kennzahlen1 31.3. 31.12.
Risikoaktiva (Kreditrisiko) 69.319 1,7% 68.136
Gesamte Eigenmittel 12.929 0,3% 12.885
Gesamtes Eigenmittelerfordernis 6.699 1,1% 6.626
Überdeckungsquote 93,0% - 1,5 PP 94,5%
Core Tier 1 Ratio, gesamt 10,6% 0,0 PP 10,7%
Kernkapitalquote (Tier 1), Kreditrisiko 13,5% - 0,1 PP 13,6%
Kernkapitalquote (Tier 1), gesamt 11,2% 0,0 PP 11,2%
Eigenmittelquote 15,4% - 0,1 PP 15,6%
Aktienkennzahlen 1.1.- 31.3. 1.1.- 31.3.
Gewinn je Aktie in € 0,55 - 78,3% 2,52
Schlusskurs in € (31.3.) 26,52 0,1% 26,50
Höchstkurs (Schlusskurs) in € 33,59 15,6% 29,05
Tiefstkurs (Schlusskurs) in € 26,30 41,1% 18,64
Anzahl der Aktien in Millionen (31.3.) 195,51 195,51
Marktkapitalisierung in € Millionen (31.3.) 5.184 0,1% 5.181
Ressourcen 31.3. 31.12.
Mitarbeiter zum Stichtag 59.231 - 1,4% 60.084
Geschäftsstellen 3.057 - 1,6% 3.106
Kunden in Millionen 14,2 0,2% 14,2

1 Gemäß österreichischem Bankwesengesetz (BWG) zur Veranschaulichung. Die RBI als Teil des RZB-Konzerns unterliegt als Konzern nicht den Vorschriften des BWG.

RBI auf dem Kapitalmarkt 4
Konzern-Lagebericht7
Entwicklung der Märkte7
Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage8
Ergebnis im Vorjahresvergleich10
Ergebnis im Quartalsvergleich12
Bilanzentwicklung14
Risikomanagement16
Ausblick17
Ereignisse nach der Berichtperiode 17
Segmentbericht 18
Konzernzwischenabschluss 44
Gesamtergebnisrechnung 44
Bilanz 47
Eigenkapitalveränderungsrechnung48
Kapitalflussrechnung 48
Segmentberichterstattung 49
Anhang 54
Erläuterungen zur Erfolgsrechnung56
Erläuterungen zur Bilanz60
Sonstige Erläuterungen 77
Impressum/Disclaimer 84

RBI auf dem Kapitalmarkt

Kapitalmärkte vom Wiederaufflammen der Eurokrise relativ unbeeindruckt

Nach einem positiven Jahresausklang prägten auf den internationalen Kapitalmärkten mehrere Themen das erste Quartal 2013. Hielten zunächst die Sorgen um die konjunkturelle Entwicklung in den Euroländern an, erwarten die Analysten mittlerweile für das zweite Halbjahr 2013 eine Aufhellung des wirtschaftlichen Umfelds. Zwischenzeitlich bewirkten dabei zwei Themenkomplexe eine erhebliche Verunsicherung von Anlegern und Sparern in ganz Europa: Für gedämpfte Stimmung sorgte einerseits der Ausgang der Parlamentswahlen in Italien, deren Resultat die Bildung einer handlungsfähigen Regierung längere Zeit schwierig machte. Aber auch nach der erfolgten Regierungsbildung bleibt weiter unklar, ob und inwieweit die vom bisherigen italienischen Regierungschef eingeleiteten Reformen fortgesetzt werden. Andererseits riefen die Turbulenzen um die drohende Zahlungsunfähigkeit Zyperns und die Beteiligung von Privatpersonen mit Teilen ihres Vermögens an der Sanierung des Staatshaushalts den Anlegern ins Gedächtnis, dass die europäische Schuldenkrise nach wie vor nicht ausgestanden ist.

Die US-amerikanischen Börsen verzeichneten im ersten Quartal beachtliche Kursgewinne sowie neue Allzeit-Hochs. Auch die Aktienmärkte der Euroländer zeigten sich vom Wiederaufflammen der Staatsschuldenkrise nur mäßig beeindruckt und tendierten bei vergleichsweise geringer Volatilität in der Mehrzahl seitwärts. Auf den Rentenmärkten bot sich das nun schon gewohnte Bild: Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen Italiens und Spaniens stiegen im Zuge der Diskussionen um Zypern zumindest temporär an, während sie in Deutschland von ihrem ohnehin niedrigen Niveau aus weiter nachgaben. Erfreulich war dabei, dass Banken, die im Rahmen der Euro-Schuldenkrise finanzielle Unterstützung erhalten hatten, ihre Verbindlichkeiten bei der EZB bereits im Jänner – dem ehestmöglichen Zeitpunkt – zum Teil tilgten und damit für ein positives Signal an die Kapitalmärkte sorgten.

Entwicklung der RBI-Aktie

Die Aktie der RBI verzeichnete im ersten Quartal 2013 einen Kursrückgang um 15,7 Prozent und gab damit stärker nach als der ATX, der im selben Zeitraum 2,0 Prozent einbüßte. Generell mussten europäische Bankaktien im ersten Quartal vor dem Hintergrund der Zypernkrise erneut überproportional starke Kurseinbußen hinnehmen. Dies zeigt sich auch in der Entwicklung des EURO STOXX Banks, der um 8,3 Prozent nachgab.

Nachdem die Aktie der RBI das Jahr 2012 mit einem Kurs von € 31,46 beendet hatte, verzeichnete sie am 11. Jänner 2013 mit € 33,59 ihren höchsten Schlusskurs im ersten Quartal. Im weiteren Verlauf verlor sie an Wert – vor allem beeinflusst von den negativen Entwicklungen in Zypern und dem unter den Erwartungen gebliebenen vierten Quartal 2012. Ihren niedrigsten Schlusskurs im Berichtszeitraum wies die Aktie am 26. März 2013 mit € 26,30 auf und legte dann bis zum letzten Handelstag wieder leicht auf € 26,52 zu. Die RBI-Aktie notierte zum Redaktionsschluss dieses Berichts am 24. Mai 2013 bei € 26,43.

Kursentwicklung seit 1. Jänner 2012 im Vergleich zu ATX und EURO STOXX Banks

Aktive Kapitalmarktkommunikation

Im ersten Quartal 2013 bot die RBI interessierten Investoren auf Roadshows in Amsterdam, Brüssel, Den Haag, Frankfurt, Helsinki, Kopenhagen, Mailand, Paris, Stockholm, Utrecht und Zürich wieder Gelegenheit zu persönlicher Information. Neben 30 Aktienanalysten geben 18 Anleiheanalysten regelmäßig Empfehlungen zur RBI als Investment ab. Damit ist die RBI das Unternehmen in Österreich, über das die größte Anzahl von Analystenhäusern regelmäßig berichtet.

Nach dem Ende des Berichtszeitraums veranstaltete die RBI anlässlich der Veröffentlichung ihrer Jahresergebnisse 2012 am 10. April 2013 eine Präsentation für Eigen- und Fremdkapitalinvestoren sowie Analysten aus Österreich. An der anschließenden Telefonkonferenz nahmen rund 100 internationale Analysten und Investoren teil. Am folgenden Tag präsentierte sich das Unternehmen in London vor Analysten und institutionellen Anlegern aus den wichtigsten Finanzzentren der Welt. Die Veranstaltung, die bereits seit einigen Jahren jeweils am Tag nach der Publikation des Jahresergebnisses stattfindet, bot der internationalen Financial Community die Gelegenheit zum direkten Informations- und Meinungsaustausch mit dem Vorstand der RBI. Die anschließende Frage-Antwort-Runde war von einer sehr interessierten, eingehenden Diskussion geprägt und wurde von den rund 70 Teilnehmern zum vertiefenden Gedankenaustausch genutzt.

Anschließend beteiligte sich die RBI an weiteren Roadshows im österreichischen Zürs sowie in Mailand und Paris.

Die RBI ist bestrebt, die Marktteilnehmer stets bestmöglich zu informieren. Im Sinn der stetigen Optimierung ihres Informationsangebots stellt sie Präsentationen im Rahmen von Telefonkonferenzen sowie wichtigen Veranstaltungen als Webcasts online bereit (so z. B. die Investor Presentation vom 11. April 2013). Diese Webcasts können unter www.rbinternational.com → Investor Relations → Berichte & Präsentationen → Präsentationen & Webcasts abgerufen werden.

Aktienkennzahlen und Details zur Aktie

Die Aktie der RBI notiert seit dem 25. April 2005 an der Wiener Börse. Sie ist in einigen der national und international wichtigsten Indizes, so etwa dem ATX und dem EURO STOXX Banks, enthalten. Die Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB) hielt zum Quartalsende rund 78,5 Prozent der RBI-Aktien, die verbleibenden Aktien befinden sich im Streubesitz.

Kurs zum 31. März 2013 € 26,52
Höchstkurs/Tiefstkurs (Schlusskurse) im ersten Quartal 2013 € 33,59 / € 26,30
Gewinn je Aktie vom 1. Jänner bis zum 31. März 2013 € 0,55
Marktkapitalisierung zum 31. März 2013 € 5,184 Milliarden
Durchschn. Tagesumsatz (Einzelzählung) im ersten Quartal 2013 168.636 Stück
Börseumsatz (Einzelzählung) im ersten Quartal 2013 € 316,2 Millionen
Streubesitz zum 31. März 2013 rund 21,5%
ISIN AT0000606306
Ticker-Symbole RBI (Wiener Börse)
RBI AV (Bloomberg)
RBIV.VI (Reuters)
Marktsegment Prime Market
Anzahl der ausgegebenen Aktien zum 31. März 2013 195.505.124

Details zum Rating

Rating-Agentur Langfrist-Rating Kurzfrist-Rating Ausblick
Moody's Investors Service A2 P-1 stable
Standard & Poor's A A-1 negative
Fitch Ratings A F1 stable

Finanzkalender 2013

28. Mai 2013 Zwischenbericht 1. Quartal, Conference Call
26. Juni 2013 Hauptversammlung
3. Juli 2013 Ex-Dividendentag und Dividendenzahlung
8. August 2013 Beginn der Quiet Period
22. August 2013 Zwischenbericht 1. Halbjahr, Conference Call
13. November 2013 Beginn der Quiet Period
27. November 2013 Zwischenbericht 1. bis 3. Quartal, Conference Call

Kontakt für Eigen- und Fremdkapitalinvestoren

E-Mail: [email protected] Internet: www.rbinternational.com → Investor Relations Telefon: +43-1-71 707-2089 Telefax: +43-1-71 707-2138

Raiffeisen Bank International AG Group Investor Relations Am Stadtpark 9 1030 Wien, Österreich

Konzern-Lagebericht

Entwicklung der Märkte

Wachstumsverlangsamung in CEE

Das Wirtschaftswachstum in Zentral- und Osteuropa (CEE) verlangsamte sich 2012 von 3,7 Prozent im Jahr zuvor auf 2,0 Prozent. Dies lag zum einen an der konjunkturellen Abschwächung in der Eurozone, die vor allem die kleinen, offenen und exportabhängigen Volkswirtschaften traf, zum anderen an einem Nachlassen der Inlandsnachfrage. Während das erste Halbjahr 2013 noch von einer sich abschwächenden Wirtschaftsleistung geprägt bleiben sollte, wird im zweiten Halbjahr eine langsame Erholung der Wirtschaft erwartet. Voraussetzung dafür ist allerdings ein Anziehen der Wirtschaft in der Eurozone. Für die Gesamtregion CEE sollte das Wirtschaftswachstum 2013 bei 1,5 Prozent liegen.

Zentraleuropa (CE) – Polen, die Slowakei, Slowenien, Ungarn und die Tschechische Republik – ist die wirtschaftlich am weitesten entwickelte Region in CEE. Mit Ausnahme Polens sind die Volkswirtschaften in CE klein, offen und in hohem Maß abhängig von Exporten in die Eurozone und wurden deshalb von der Abkühlung der Wirtschaft in der Eurozone auch entsprechend getroffen. Nach einem Wachstum von 3,1 Prozent im Jahr 2011 erreichte die Region 2012 lediglich eine Zunahme um 0,5 Prozent. Während Polen und die Slowakei dabei weiterhin Wachstum erzielten, nahm die Wirtschaftsleistung in Slowenien, der Tschechischen Republik und Ungarn ab. Die Aussichten für 2013 sind ähnlich verhalten, allerdings würde CE von einer Erholung der Wirtschaft in der Eurozone in der zweiten Jahreshälfte – verglichen mit Südosteuropa und der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten – am stärksten profitieren.

In Südosteuropa (SEE) – Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, der Kosovo, Kroatien, Rumänien sowie Serbien – schrumpfte die Wirtschaft 2012 insgesamt um 0,1 Prozent, nachdem sie 2011 noch um 1,6 Prozent gewachsen war. Verantwortlich für diesen Rückgang waren vor allem Kroatien, Serbien sowie Bosnien und Herzegowina, die erneut in eine Rezession gerieten. Auch in Albanien, Bulgarien und Rumänien verlangsamte sich das Wachstum, alle drei Länder konnten 2012 aber weiter leicht zulegen. Die Aussichten der Region für 2013 sind angesichts der Probleme in den Ländern der südlichen Eurozone und deren engen Handelsbeziehungen mit den südosteuropäischen Staaten ebenfalls nur moderat. So wird zwar für das zweite Halbjahr 2013 eine Erholung prognostiziert, insgesamt dürften die Wachstumsraten für SEE mit 1,2 Prozent aber schwach bleiben. Kroatien könnte 2013 sogar nochmals einen Rückgang seiner Wirtschaftsleistung erleben.

Die Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) – Belarus, Russland und die Ukraine – ist deutlich weniger stark von den Ereignissen in der Eurozone beeinflusst als CE und SEE. Zudem profitiert Russland von der Entwicklung des Ölpreises. Vor diesem Hintergrund koppelte sich die Region in den vergangenen Jahren von der Wachstumsschwäche der Eurozone ab und präsentierte mit Wachstumsraten von 4,4 Prozent im Jahr 2011 und 3,1 Prozent im Jahr 2012 eine vergleichsweise starke Entwicklung. Für 2013 wird in der GUS ein Wirtschaftswachstum von 2,0 Prozent erwartet, womit die Region weiterhin die wachstumsstärkste in CEE bleiben sollte.

Region/Land 2011 2012 2013f 2014f
Polen 4,3 1,9 1,2 2,5
Slowakei 3,2 2,0 0,9 2,5
Slowenien 0,6 -2,3 -1,0 1,0
Tschechische Republik 1,7 -1,2 -0,2 1,8
Ungarn 1,6 -1,7 0,0 1,5
CE 3,1 0,5 0,6 2,1
Albanien 3,1 1,6 2,0 3,5
Bosnien und Herzegowina 1,0 -1,3 0,5 2,0
Bulgarien 1,8 0,8 0,5 2,5
Kroatien 0,0 -2,0 -0,5 1,0
Kosovo 4,5 3,0 3,0 3,0
Rumänien 2,2 0,7 2,0 2,5
Serbien 1,6 -1,7 1,0 2,0
SEE 1,6 -0,1 1,2 2,2
Belarus 5,3 1,5 3,0 4,0
Russland 4,3 3,4 2,0 3,0
Ukraine 5,2 0,2 1,0 3,0
GUS 4,4 3,1 2,0 3,0
CEE 3,7 2,0 1,5 2,7
Österreich 2,7 0,8 0,5 1,5
Deutschland 3,1 0,9 0,5 1,8
Eurozone 1,5 -0,5 -0,7 1,2

Entwicklung des realen BIP – Veränderung zum Vorjahr in Prozent

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Periodenüberschuss vor Steuern

Die RBI erzielte im ersten Quartal 2013 trotz des anhaltend schwierigen Marktumfelds einen Periodenüberschuss vor Steuern von €251 Millionen. Er blieb damit unter den in der Vergleichsperiode erzielten €685 Millionen, die jedoch zu einem hohen Anteil auf Sondereffekten – so etwa Veräußerungsergebnissen aus dem Verkauf von Anleihen sowie dem Rückkauf von hybridem Kernkapital mit einem Gesamteffekt von €272 Millionen – beruht hatten. Positiv geprägt war das Vorsteuerergebnis des ersten Quartals 2013 durch eine leichtere Verbesserung der Betriebserträge infolge eines Anstiegs im Provisionsergebnis sowie besserer Zinsmargen. Negativ entwickelten sich hingegen die Bewertungsergebnisse aus eigenen Verbindlichkeiten sowie die Kreditrisikovorsorgen.

Betriebserträge

Die Betriebserträge – exklusive der im ersten Quartal 2013 vorgenommenen Firmenwertabschreibungen von € 3 Millionen – stiegen im Periodenvergleich leicht um 1 Prozent oder € 6 Millionen auf € 1.302 Millionen. Hauptgrund dafür war der um € 29 Millionen gestiegene Provisionsüberschuss, der durch Preisanpassungen in einigen Märkten, aber auch durch höhere Transaktionsvolumina positiv beeinflusst war.

Der leichte Rückgang des Zinsüberschusses im Periodenvergleich um € 11 Millionen auf € 865 Millionen war primär auf das verhaltene Kreditgeschäft und die Senkung der Marktzinssätze sowie die daraus resultierenden geringeren Zinserträge aus Wertpapieren zurückzuführen. Die Nettozinsspanne (gerechnet auf zinstragende Aktiva) stieg durch eine verringerte Vorhaltung von Liquidität zu niedrigen Zinsen sowie durch positive Effekte von Repricing-Maßnahmen im Einlagenbereich im Periodenvergleich um 23 Basispunkte auf 2,89 Prozent.

Das Handelsergebnis sank im Periodenvergleich um € 2 Millionen auf €80 Millionen. Verantwortlich dafür war das gesunkene Ergebnis aus dem zinsbezogenen Geschäft der Konzernzentrale. Dem stand jedoch ein Zuwachs aus dem währungsbezogenen Geschäft sowie aus dem Ergebnis aus Kapitalgarantien der Konzernzentrale gegenüber.

Verwaltungsaufwendungen

Trotz positiver Effekte aus den laufenden Kostensenkungsprogrammen stiegen die Verwaltungsaufwendungen im Periodenvergleich um 5 Prozent oder € 35 Millionen auf € 788 Millionen. Zurückzuführen war dieser Anstieg primär auf die im Mai 2012 erfolgte Einbeziehung und Integration der Polbank.

Auch der Personalaufwand erhöhte sich im Vergleich zur Vorjahresperiode um 6 Prozent oder € 24 Millionen auf € 406 Millionen, überwiegend verursacht durch die Einbeziehung der Polbank und durch Gehaltsanpassungen in Russland. Positiv wirkten hingegen Kostensenkungen in der Ukraine und in Serbien sowie der Abbau von Mitarbeitern in Ungarn. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter stieg – im Wesentlichen bedingt durch die Einbeziehung der Polbank – um 525 auf 59.552 Personen.

Der Sachaufwand nahm im Periodenvergleich um 3 Prozent oder € 8 Millionen auf € 291 Millionen zu, was neben der Einbeziehung der Polbank überwiegend auf höheren IT-Aufwand zurückzuführen war. Die Anzahl der Geschäftsstellen stieg aufgrund der Erstkonsolidierung der Polbank im Jahresabstand um 226 auf 3.057, gegenüber dem Jahresende 2012 sank sie jedoch um 49.

Kreditrisikovorsorgen

Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen erhöhten sich im Periodenvergleich um € 67 Millionen auf €220 Millionen. Dieser Anstieg war im Wesentlichen von Portfolio-Wertberichtigungen geprägt: Hier war es im Vorjahr zu Nettoauflösungen von € 21 Millionen gekommen, während im ersten Quartal 2013 Nettodotierungen von € 27 Millionen erforderlich wurden. Die Einzelwertberichtigungen nahmen aufgrund von Einzelfällen bei Firmenkunden in der Konzernzentrale um € 18 Millionen zu.

Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten

In der Berichtsperiode sank das Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten nach plus € 35 Millionen in der Vergleichsperiode auf minus € 121 Millionen. Die in dieser Position enthaltenen Bewertungen für die Credit Spreads der eigenen Verbindlichkeiten führten aufgrund der Beruhigung auf den Finanzmärkten zu einem Bewertungsverlust von € 82 Millionen, um €57 Millionen mehr als in der Vergleichsperiode. Aus dem teilweisen Rückkauf von Hybridanleihen hatte sich in der Vergleichsperiode ein Ergebnis von €113 Millionen ergeben. Das Bewertungsergebnis von zu Absicherungszwecken eingegangenen derivativen Finanzinstrumenten betrug minus €77 Millionen.

Ergebnis aus Finanzinvestitionen

Das Ergebnis aus Finanzinvestitionen sank gegenüber der Vergleichsperiode um € 174 Millionen auf €87 Millionen. Der zur Erfüllung der von der European Banking Authority (EBA) vorgeschriebenen Kapitalquote erfolgte Verkauf von Staatsanleihen aus dem zur Veräußerung verfügbaren Wertpapierbestand der Konzernzentrale hatte im Vorjahr ein Veräußerungsergebnis von € 137 Millionen geliefert. Im ersten Quartal 2013 brachte die Bewertung des Fair-Value-Bestands an Wertpapieren einen weiteren Gewinn von € 53 Millionen, der überwiegend auf Bewertungsgewinnen von Anleihen und Kommunalschuldverschreibungen beruhte. Verkäufe aus dieser Wertpapierkategorie führten zu einem positiven Ergebnis von € 6 Millionen.

Konzern-Periodenüberschuss

Der Periodenüberschuss nach Steuern für das erste Quartal 2013 betrug € 174 Millionen. Dies bedeutet gegenüber der Vergleichsperiode einen Rückgang um 71 Prozent oder € 400 Millionen. Dabei lag die Steuerquote mit 31 Prozent um 15 Prozentpunkte über dem Vergleichswert. Das Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile sank wegen der im vergangenen Jahr erfolgten Zukäufe von Minderheitsanteilen einiger Tochterbanken um € 16 Millionen auf € 17 Millionen. Nach Abzug des Ergebnisses der nicht beherrschenden Anteile ergab sich ein Konzern-Periodenüberschuss von € 157 Millionen, der somit um €384 Millionen unter dem Vergleichswert des Vorjahres blieb. In der Berichtsperiode befanden sich durchschnittlich 194,9 Millionen Aktien im Umlauf. Daraus resultiert ein Gewinn je Aktie von € 0,55 (1. Quartal 2012: € 2,52).

in € Millionen 1.1.-31.3.2013 1.1.-31.3.2012 Veränderung
absolut
Veränderung
in %
Zinsüberschuss 865 875 -11 -1,2%
Provisionsüberschuss 375 346 29 8,3%
Handelsergebnis 80 82 -2 -2,0%
Sonstiges betriebliches Ergebnis1 -18 -8 -10 128,3%
Betriebserträge 1.302 1.295 6 0,5%
Personalaufwand2 -406 -381 -24 6,4%
Sachaufwand -291 -284 -8 2,7%
Abschreibungen -91 -88 -3 2,9%
Verwaltungsaufwendungen -788 -753 -35 4,6%
Betriebsergebnis 514 542 -28 -5,2%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen -220 -153 -67 43,7%
Übrige Ergebnisse3 -43 296 -339
Periodenüberschuss vor Steuern 251 685 -434 -63,4%
Steuern vom Einkommen und Ertrag -77 -111 34 -30,7%
Periodenüberschuss nach Steuern 174 574 -400 -69,7%
Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile -17 -33 16 -47,4%
Konzern-Periodenüberschuss 157 541 -384 -71,0%

Ergebnis im Vorjahresvergleich

1 Exkl. Wertminderungen auf Firmenwerte.

2 Adaptierung der Vorjahreswerte aufgrund der retrospektiven Anwendung von IAS 19. 3 Inkl. Wertminderungen auf Firmenwerte.

Zinsüberschuss

In den ersten drei Monaten 2013 ging der Zinsüberschuss gegenüber der Vergleichsperiode 2012 um 1 Prozent oder € 11 Millionen auf € 865 Millionen zurück. Innerhalb der Betriebserträge stellt dieser Posten mit einem Anteil von 66 Prozent unverändert die größte Ertragskomponente dar. Der Rückgang des Zinsüberschusses resultiert aus niedrigeren Zinserträgen aus Forderungen an Kreditinstitute. Auch der Zinsertrag aus Wertpapieren verringerte sich aufgrund von Wertpapierverkäufen im Vorjahr in der Konzernzentrale.

Die Nettozinsspanne (gerechnet auf zinstragende Aktiva) stieg im Jahresabstand um 23 Basispunkte auf 2,89 Prozent. Hauptgründe dafür waren eine Reduktion der zu niedrigen Zinsen vorgehaltenen Liquidität sowie positive Effekte von Repricing-Maßnahmen im Einlagenbereich.

In der Tschechischen Republik sank der Zinsüberschuss aufgrund von Volumenrückgängen im Geschäft mit Privat- und Firmenkunden und niedrigeren Margen. In Ungarn wiederum sorgten niedrigere Zinserträge aus derivativen Finanzinstrumenten und gesunkene Kreditvolumina sowohl in lokaler als auch in fremder Währung für einen Rückgang. Letztere wurden nur teilweise durch geringere Zinsaufwendungen für Kundeneinlagen kompensiert. Eine gegenläufige Entwicklung war in Polen zu verzeichnen, wo der Zinsüberschuss zwar gesteigert werden konnte, die Vergleichbarkeit zum Vorjahr aufgrund der unterschiedlichen Zuordnung einzelner zinstragender Transaktionen jedoch eingeschränkt ist. Der in Rumänien eingetretene Rückgang des Zinsüberschusses ist hauptsächlich auf das gesunkene Marktzinsniveau zurückzuführen. In der Ukraine sank der Zinsüberschuss aufgrund geringerer Volumina im Privat- und Firmenkundengeschäft und erhöhter Aufwendungen für Kundeneinlagen.

Provisionsüberschuss

Der Provisionsüberschuss erhöhte sich gegenüber der Vergleichsperiode um € 29 Millionen oder 8 Prozent auf € 375 Millionen. €18 Millionen oder 62 Prozent des Zuwachses sind dabei auf eine wesentliche Ergebnisverbesserung aus dem Zahlungsverkehr zurückzuführen, hervorgerufen vor allem durch Gebührenerhöhungen in Ungarn, die Einbeziehung der Polbank sowie eine Ausweitung der Geschäftsaktivitäten in Belarus. Das Ergebnis aus dem Verkauf von Eigen- und Fremdprodukten stieg volumenbedingt um € 4 Millionen oder 47 Prozent, vor allem in Polen und der Ukraine. Höhere Volumina in der Verwaltung von Investment- und Pensionsfonds trugen vorrangig in der Slowakei und Kroatien ebenfalls zu einem Ergebnisanstieg um € 3 Millionen oder 59 Prozent bei. Auch das Ergebnis aus dem Wertpapiergeschäft wuchs – vor allem in Rumänien und Ungarn – volumen- und

margenbedingt um € 3 Millionen oder 9 Prozent. Neben Polen verzeichnete weiters auch die Tschechische Republik dank höherer Margen einen Zuwachs im Ergebnis aus dem Devisen-, Valuten- und Edelmetallgeschäft in Höhe von € 2 Millionen.

Handelsergebnis

Das Handelsergebnis blieb im Jahresvergleich mit einem marginalen Rückgang um € 2 Millionen oder 2 Prozent auf € 80 Millionen nahezu unverändert. Die Konzernzentrale verzeichnete hier aufgrund von Bewertungsverlusten derivativer Finanzinstrumente einen Rückgang im zinsbezogenen Geschäft um € 42 Millionen, der jedoch durch ein verbessertes Ergebnis im währungsbezogenen Geschäft, im Kreditderivatgeschäft und im sonstigen Geschäft nahezu kompensiert wurde. Ein weiterer Grund für den leichten Ergebnisrückgang lag in einer Reduktion des zinsbezogenen Geschäfts, das vor allem in Russland aufgrund von Bewertungsverlusten um € 10 Millionen abnahm. In Rumänien verzeichnete das währungsbezogene Geschäft dank einer Währungsaufwertung einen Zuwachs um € 2 Millionen.

Sonstiges betriebliches Ergebnis

Das sonstige betriebliche Ergebnis sank von minus € 8 Millionen in der Vergleichsperiode auf minus € 18 Millionen im Berichtszeitraum. Maßgeblich beeinflusst wurde es durch die höheren Bankenabgaben in Österreich und der Slowakei sowie durch die neu eingeführte Finanztransaktionssteuer in Ungarn, die jedoch durch erhöhte Provisionserträge kompensiert wurde.

Verwaltungsaufwendungen

Die Verwaltungsaufwendungen stiegen im Vergleich zur Vorjahresperiode um € 35 Millionen auf € 788 Millionen. Dadurch erhöhte sich auch die Cost/Income Ratio um 2,4 Prozentpunkte auf 60,5 Prozent.

Die größte Position unter den Verwaltungsaufwendungen war mit einem Anteil von 52 Prozent der Personalaufwand, der sich insgesamt um 6 Prozent oder € 24 Millionen auf € 406 Millionen erhöhte. Dieser Anstieg wurde überwiegend durch die Einbeziehung der Polbank und durch Gehaltsanpassungen in Russland verursacht. Positiv wirkten hingegen Kostensenkungen in der Ukraine und Serbien sowie der Abbau von Mitarbeitern in Ungarn.

Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter (ausgedrückt in Vollzeitäquivalenten) stieg im Jahresabstand um 525 Personen auf 59.552. Zu einem Zuwachs kam es dabei in Polen aufgrund der Einbeziehung der Polbank (plus 3.101). Die größten Rückgänge verzeichneten hingegen die Ukraine (minus 1.301), Rumänien (minus 526), Russland (minus 220), Ungarn (minus 114) und Bulgarien (minus 159).

Der Sachaufwand erhöhte sich um 3 Prozent oder € 8 Millionen auf € 291 Millionen. Während es dabei in einigen Ländern zu deutlichen Reduktionen kam, sorgten die Einbeziehung der Polbank sowie die Auslagerung von IT-Aktivitäten in der Konzernzentrale für einen Zuwachs.

Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte nahmen um 3 Prozent oder € 3 Millionen auf € 91 Millionen zu. Zurückzuführen ist dies größtenteils auf die Einbeziehung der Polbank.

Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen

Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen nahmen gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um € 67 Millionen auf € 220 Millionen zu. Der Grund dafür liegt in erster Linie in den Portfolio-Wertberichtigungen: Hier war es im Vorjahr (überwiegend in der Konzernzentrale und in Russland) zu Nettoauflösungen von € 21 Millionen gekommen, während im ersten Quartal 2013 eine Nettodotierung im Ausmaß von € 27 Millionen vorgenommen wurde.

Auch die Nettodotierungen zu Einzelwertberichtigungen stiegen im Jahresvergleich um € 18 Millionen auf €194 Millionen an, hervorgerufen in erster Linie durch einige Großkundenfälle in der Konzernzentrale und in China. In den Segmenten Zentraleuropa und GUS Sonstige hingegen lagen die Nettodotierungen auf Vorjahresniveau. In Südosteuropa sanken die Dotierungen um € 7 Millionen, und in Russland kam es im ersten Quartal aufgrund von Forderungsverkäufen und der Aktualisierung von Sicherheitenbewertungen sogar zu Nettoauflösungen von Einzelwertberichtigungen in Höhe von € 15 Millionen.

Die Neubildungsquote, berechnet auf Grundlage des durchschnittlichen Volumens an Kundenforderungen, stieg um 31 Basispunkte auf 1,06 Prozent.

Übrige Ergebnisse

Die Position übrige Ergebnisse, die sich aus dem Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten, dem Ergebnis aus Finanzinvestitionen und dem Ergebnis aus Endkonsolidierungen zusammensetzt, sank gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahres von € 296 Millionen um € 339 Millionen auf minus € 43 Millionen.

Das Ergebnis aus Finanzinvestitionen reduzierte sich dabei um 67 Prozent oder € 174 Millionen auf € 87 Millionen. Hier hatte der zur Erfüllung der EBA-Vorgaben erfolgte Verkauf von Staatsanleihen aus dem zur Veräußerung verfügbaren Wertpapierbestand der Konzernzentrale im Vorjahr ein Veräußerungsergebnis von € 137 Millionen geliefert. Im ersten Quartal 2013 brachte die Bewertung des Fair-Value-Bestands an Wertpapieren zusätzlich einen Gewinn von € 53 Millionen, der überwiegend aus Bewertungsgewinnen von Anleihen in der Ukraine und Kommunalschuldverschreibungen in Ungarn entstanden war. Verkäufe aus dieser Wertpapierkategorie führten zu einem positiven Ergebnis von weiteren €6 Millionen.

Das Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten drehte von € 35 Millionen in der Vergleichsperiode auf minus € 121 Millionen. Die hier enthaltenen Bewertungen für die Credit Spreads der eigenen Verbindlichkeiten führten im Berichtszeitraum zu einem höheren Bewertungsverlust von € 82 Millionen. Zudem hatte sich aus dem teilweisen Rückkauf von Hybridanleihen in der Vergleichsperiode ein Ergebnis von € 113 Millionen ergeben. Das Bewertungsergebnis von zu Absicherungszwecken eingegangenen derivativen Finanzinstrumenten betrug minus €77 Millionen.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Der Steueraufwand verringerte sich gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um € 34 Millionen auf € 77 Millionen. Grund dafür war der ergebnisbedingte Rückgang der laufenden Steuern um 25 Prozent oder € 21 Millionen auf minus € 63 Millionen. Die latenten Steuern sanken um 48 Prozent oder € 13 Millionen auf minus € 14 Millionen, hauptsächlich verursacht durch die Veränderung von Bewertungsergebnissen aus Verbindlichkeiten. Die Steuerquote betrug damit 31 Prozent. Im Vorjahr war sie bei 16 Prozent gelegen.

Ergebnis im Quartalsvergleich

in € Millionen Q1/2013 Q4/2012 Veränderung
absolut
Veränderung
in %
Zinsüberschuss 865 876 -11 -1,3%
Provisionsüberschuss 375 396 -21 -5,4%
Handelsergebnis 80 -6 86
Sonstiges betriebliches Ergebnis1 -18 -12 -6 54,2%
Betriebserträge 1.302 1.255 47 3,7%
Personalaufwand2 -406 -418 12 -2,9%
Sachaufwand -291 -373 82 -22,0%
Abschreibungen -91 -126 35 -28,1%
Verwaltungsaufwendungen -788 -918 130 -14,1%
Betriebsergebnis 514 337 177 52,4%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen -220 -385 166 -43,0%
Übrige Ergebnisse3 -43 -25 -18 71,1%
Periodenüberschuss/-fehlbetrag vor Steuern 251 -74 324
Steuern vom Einkommen und Ertrag -77 -58 -19 33,1%
Periodenüberschuss/-fehlbetrag nach Steuern 174 -131 305
Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile -17 24 -42
Konzern-Periodenüberschuss/-fehlbetrag 157 -107 264

1 Exkl. Wertminderungen auf Firmenwerte.

2 Adaptierung der Vorjahreswerte aufgrund der retrospektiven Anwendung von IAS 19.

3 Inkl. Wertminderungen auf Firmenwerte.

Zinsüberschuss

Im Vergleich zum vierten Quartal 2012 sank der Zinsüberschuss im ersten Quartal 2013 um 1 Prozent oder € 11 Millionen auf € 865 Millionen. Die Nettozinsspanne (gerechnet auf zinstragende Aktiva) verbesserte sich im Quartalsvergleich um 12 Basispunkte auf 2,89 Prozent. Ausschlaggebend dafür war insbesondere eine Optimierung der Liquidätsposition.

Provisionsüberschuss

Der Provisionsüberschuss verzeichnete gegenüber dem vierten Quartal 2012 einen Rückgang um € 21 Millionen auf € 375 Millionen. Umsatzbedingt fiel hier der Zahlungsverkehr mit einem Rückgang um € 9 Millionen am stärksten, gefolgt vom Ergebnis aus sonstigen Bankdienstleistungen (beispielsweise Inkassotätigkeiten) mit einem Minus von € 8 Millionen. Das Ergebnis aus dem Devisen-, Valuten- und Edelmetallgeschäft ging um €3 Millionen, jenes aus dem Wertpapiergeschäft um € 2 Millionen zurück.

Handelsergebnis

Das Handelsergebnis hingegen verbesserte sich gegenüber dem Vorquartal um € 86 Millionen auf € 80 Millionen. Auslöser dafür war eine Verbesserung des zinsbezogenen Geschäfts in Russland, Ungarn und der Konzernzentrale, nachdem dieser Bereich im vierten Quartal 2012 durch eine geänderte Einschätzung der Wahrscheinlichkeit für das Kontrahentenausfallrisiko mit €30 Millionen belastet gewesen war. Zusätzlich wirkten sich Bewertungsgewinne aus Fremdwährungs-Swaps in Russland und Ungarn positiv aus.

Sonstiges betriebliches Ergebnis

Im ersten Quartal 2013 blieb das sonstige betriebliche Ergebnis mit minus € 18 Millionen um € 6 Millionen unter dem Wert des Vorquartals. Hauptgrund für diesen Rückgang war die Einführung der Transaktionssteuer in Ungarn, die jedoch durch erhöhte Provisionserträge kompensiert wurde.

Verwaltungsaufwendungen

Mit € 788 Millionen lagen die Verwaltungsaufwendungen im ersten Quartal 2013 um € 130 Millionen unter dem Wert des Vorquartals von € 918 Millionen. Allerdings weist das vierte Quartal über das Jahr betrachtet grundsätzlich den höchsten Wert aus.

Der Personalaufwand sank dabei um 3 Prozent oder € 12 Millionen auf € 406 Millionen. Die größten Reduktionen ergaben sich in Polen (durch die Bildung einer Restrukturierungsrückstellung im vierten Quartal 2012), der Slowakei und der Konzernzentrale.

Auch der Sachaufwand reduzierte sich im Quartalsvergleich um € 82 Millionen auf € 291 Millionen. Die größten Rückgänge verzeichneten dabei der Rechts- und Beratungsaufwand sowie der Werbe- und Repräsentationsaufwand.

Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte nahmen im Quartalsvergleich ebenfalls um 28 Prozent oder € 35 Millionen auf € 91 Millionen ab. Zurückzuführen ist dies größtenteils auf die im vierten Quartal 2012 vorgenommenen Wertberichtigungen bei Software-Systemen in der Ukraine und der Tschechischen Republik.

Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen

Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen fielen mit €220 Millionen im ersten Quartal 2013 um € 166 Millionen geringer aus als im Vorquartal, in dem vor allem einige größere Ausfälle von Firmenkunden in der Konzernzentrale und in Ungarn verbucht worden waren. Im Quartalsvergleich wurden darüber hinaus in der Tschechischen Republik, Polen und Slowenien niedrigere Dotierungen gebildet. In Russland kam es sogar zu Nettoauflösungen von € 15 Millionen.

Der Zuwachs des Bestands an notleidenden Krediten an Nichtbanken lag im ersten Quartal bei € 47 Millionen (davon Währungseffekte: minus € 8 Millionen). Währungsbereinigt gab es in Südosteuropa (plus € 85 Millionen) und in der Konzernzentrale (plus €20 Millionen) Zuwächse, während es in Zentraleuropa (minus €33 Millionen) und in Russland (minus € 14 Millionen) zu Rückgängen kam. Die NPL Ratio stieg im Quartalsvergleich um 0,1 Prozentpunkte auf 9,9 Prozent, die NPL Coverage Ratio erhöhte sich um 0,5 Prozentpunkte auf 67,5 Prozent.

Übrige Ergebnisse

Die übrigen Ergebnisse sanken im Quartalsvergleich um € 18 Millionen auf minus € 43 Millionen.

Das Ergebnis aus Finanzinvestitionen erhöhte sich dabei im Quartalsvergleich um € 68 Millionen auf € 87 Millionen, beeinflusst vor allem durch ein positives Bewertungsergebnis aus zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Wertpapieren.

Das Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten hingegen verschlechterte sich gegenüber dem vierten Quartal 2012 um € 101 Millionen auf minus € 121 Millionen. Ausschlaggebend dafür waren niedrigere positive Ergebnisse aus den sonstigen Derivaten (Rückgang um € 98 Millionen) sowie ein höherer Bewertungsverlust aus zum Marktwert bewerteten Verbindlichkeiten (Anstieg um € 11 Millionen auf minus € 55 Millionen).

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Der Steueraufwand stieg im ersten Quartal auf € 77 Millionen (4. Quartal 2012: € 58 Millionen). Dabei nahm der laufende Steueraufwand um €23 Millionen zu, während sich der Aufwand für latente Steuern von € 18 Millionen im vierten Quartal 2012 auf € 14 Millionen im ersten Quartal 2013 verringerte.

Bilanzentwicklung

Die Bilanzsumme der RBI betrug zum 31. März 2013 € 131,9 Milliarden. Seit Jahresende 2012 ergab sich damit ein Rückgang um 3 Prozent oder € 4,2 Milliarden, im Jahresabstand ein Rückgang um 11 Prozent oder €16,9 Milliarden. Zurückzuführen ist dies im Wesentlichen auf den fortgesetzten Abbau der Überliquidität.

Aktiva

in € Millionen 31.3.2013 Anteil 31.12.2012 Anteil
Forderungen an Kreditinstitute (nach Kreditrisikovorsorgen) 20.108 15,2% 22.166 16,3%
Forderungen an Kunden (nach Kreditrisikovorsorgen) 77.336 58,6% 77.859 57,2%
Wertpapiere und Beteiligungen 18.447 14,0% 16.357 12,0%
Sonstige Aktiva 16.041 12,2% 19.734 14,5%
Aktiva gesamt 131.932 100,0% 136.116 100,0%

Durch die Reduktion des Interbankengeschäfts (minus € 3,5 Milliarden) sanken die Forderungen an Kreditinstitute nach Abzug der Kreditrisikovorsorgen seit Jahresende 2012 um €2,1 Milliarden auf € 20,1 Milliarden. Hauptgrund dafür ist ein Rückgang der Forderungen aus Pensionsgeschäften und Wertpapierleihen (minus € 1,9 Milliarden), während die kurzfristigen Forderungen aus dem Girogeschäft um €1,4 Milliarden zunahmen.

Die Forderungen an Kunden – sie dominieren mit einem Anteil von 59 Prozent (plus 2 Prozentpunkte) weiterhin die Aktivseite – gingen nach Abzug der Kreditrisikovorsorgen um € 0,5 Milliarden auf € 77,3 Milliarden zurück. Auch hier waren die Forderungen aus Pensionsgeschäften mit € 0,8 Milliarden für den Rückgang verantwortlich. Das Geschäft mit Retail-Kunden in Russland hingegen legte um € 0,3 Milliarden zu.

Käufe hochliquider Wertpapiere in der Konzernzentrale führten zu einem Zuwachs im Wertpapierportfolio, sodass die Position Wertpapiere und Beteiligungen um €2,1 Milliarden auf € 18,4 Milliarden zunahm. Die sonstigen Aktiva verringerten sich überwiegend durch die Reduktion der Barreserve und der Handelsaktiva um €3,7 Milliarden auf € 16,0 Milliarden.

Verbindlichkeiten

in € Millionen 31.3.2013 Anteil 31.12.2012 Anteil
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 27.579 20,9% 30.186 22,2%
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 66.853 50,7% 66.297 48,7%
Eigenmittel 14.978 11,4% 14.810 10,9%
Übrige Passiva 22.522 17,1% 24.822 18,2%
Passiva gesamt 131.932 100,0% 136.116 100,0%

Das Refinanzierungsvolumen über Kreditinstitute (überwiegend Geschäftsbanken) verringerte sich durch die Rücknahme von Liquiditätspuffern im Bereich der kurzfristigen Einlagen gegenüber dem Jahresultimo 2012 um €2,6 Milliarden auf insgesamt € 27,6 Milliarden. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden lagen mit € 66,9 Milliarden hingegen um € 0,6 Milliarden über dem Wert zum Jahresende. Während die kurzfristigen Einlagen von Firmenkunden (in Russland und der Konzernzentrale) um € 0,5 Milliarden wuchsen, sanken jene von Retail-Kunden um €0,2 Milliarden. Die größten Rückgänge gab es in der Tschechischen Republik (minus € 0,4 Milliarden) und währungsbedingt in Ungarn (minus € 0,2 Milliarden).

Die Eigenmittel – bestehend aus Eigen- und Nachrangkapital – blieben mit € 15,0 Milliarden nahezu unverändert, die übrigen Passiva gingen um € 2,3 Milliarden auf € 22,5 Milliarden zurück. Dabei sanken die verbrieften Verbindlichkeiten per Saldo um € 0,8 Milliarden auf € 12,5 Milliarden, die Handelspassiva wurden vorwiegend in der Konzernzentrale um €1,7 Milliarden reduziert.

Funding-Struktur

in € Millionen 31.3.2013 Anteil 31.12.2012 Anteil
Kundeneinlagen 66.853 60,3% 66.297 58,3%
Mittel- und langfristiges Funding 21.103 19,0% 23.097 20,3%
Kurzfristiges Funding 18.946 17,1% 20.379 17,9%
Nachrangige Verbindlichkeiten 3.917 3,5% 3.937 3,5%
Gesamt 110.819 100,0% 113.711 100,0%

Trotz geopolitischer Unsicherheiten und der dadurch immer wieder aufflackernden Volatilität nutzte die RBI die Möglichkeiten auf den Geld- und Kapitalmärkten auch im Berichtszeitraum aktiv. Dadurch konnte der Fundingbedarf im ersten Quartal über die bestehenden Planungen hinaus gedeckt werden. Dazu erfolgten großteils mittelfristige Privatplatzierungen, da diese eine bessere Verteilung der Mittelaufnahme wie auch der späteren Fälligkeiten ermöglichen.

Eigenkapital

Das bilanzielle Eigenkapital, das sich aus dem Konzern-Eigenkapital, dem Konzern-Periodenüberschuss und dem Kapital der nicht beherrschenden Anteile zusammensetzt, nahm gegenüber dem Jahresultimo 2012 um 2 Prozent oder € 188 Millionen auf € 11.061 Millionen zu. Das Gesamtergebnis betrug € 168 Millionen und beinhaltet neben dem Periodenüberschuss nach Steuern von € 174 Millionen vor allem die Ergebnisse aus dem zur Veräußerung verfügbaren Wertpapierbestand von minus € 25 Millionen, die im Wesentlichen durch Umgliederung realisierter Gewinne in die Erfolgsrechnung entstanden waren, sowie das Ergebnis aus der Anwendung der Rechnungslegung für Hochinflationsländer von € 13 Millionen. Die Währungsentwicklung zeigte sich mit plus € 5 Millionen stabil, wobei sich die einzelnen Fremdwährungen sehr unterschiedlich entwickelten: Der russische Rubel und die ukrainische Hryvna verursachten Zuwächse im Eigenkapital von € 35 Millionen bzw. € 25 Millionen, der polnische Zloty hingegen einen Rückgang von € 38 Millionen.

Eigenmittel gemäß BWG

Die RBI bildet keine eigene Kreditinstitutsgruppe im Sinn des österreichischen Bankwesengesetzes (BWG) und unterliegt daher als Konzern selbst nicht den aufsichtsrechtlichen Bestimmungen für Bankengruppen, da sie Teil der RZB-Kreditinstitutsgruppe ist. Die nachfolgend dargestellten konsolidierten Werte wurden nach den Bestimmungen des BWG ermittelt und gehen in die Berechnung der RZB-Kreditinstitutsgruppe ein.

Per 31. März 2013 betrugen die konsolidierten Eigenmittel der RBI gemäß BWG € 12.929 Millionen. Dies entspricht – bei einem leichten Anstieg von € 44 Millionen – im Wesentlichen dem Wert zum Jahresende 2012. Die Währungsentwicklung sorgte dabei in Summe für einen Anstieg von € 6 Millionen: Während sich die ukrainische Hryvna und der russische Rubel positiv entwickelten, reduzierte die Abwertung des polnischen Zloty den Zuwachs deutlich. Die ergänzenden Eigenmittel sanken aufgrund des Auslaufens von Emissionen um € 56 Millionen auf € 3.283 Millionen, das kurzfristige nachrangige Kapital stieg hingegen leicht um € 6 Millionen auf € 308 Millionen.

Den Eigenmitteln stand ein um € 73 Millionen erhöhtes Eigenmittelerfordernis von € 6.699 Millionen gegenüber. Dieser Anstieg resultiert vor allem aus einer Erhöhung des Eigenmittelerfordernisses für das Kreditrisiko um € 95 Millionen auf € 5.545 Millionen. Weiters stieg das Erfordernis für das Positionsrisiko in Schuldtiteln, Substanzwerten und Waren um € 12 Millionen auf € 285 Millionen, das Erfordernis für das Positionsrisiko in Fremdwährungen nahm um € 9 Millionen auf € 65 Millionen zu. Einen Rückgang um € 42 Millionen auf € 803 Millionen verzeichnete hingegen das Eigenmittelerfordernis für das operationelle Risiko.

Die Überdeckungsquote ging um 1,5 Prozentpunkte auf 93,0 Prozent zurück, womit sich eine Überdeckung von € 6.230 Millionen ergab. Bezogen auf das Gesamtrisiko ergab sich eine Core Tier 1 Ratio von 10,6 Prozent und eine Kernkapitalquote (Tier 1) von 11,2 Prozent. Die Eigenmittelquote sank auf 15,4 Prozent.

Risikomanagement

Aktives Risikomanagement stellt für die RBI eine Kernkompetenz dar. Um Risiken effektiv erkennen, einstufen und steuern zu können, verfügt der Konzern über ein umfassendes Risikomanagement und -controlling. Dieses bildet einen integralen Bestandteil der Gesamtbanksteuerung und wird kontinuierlich weiterentwickelt. Die Risikosteuerung der RBI ist darauf ausgerichtet, den bewussten Umgang mit und das professionelle Management von Kredit- und Länderrisiken, Markt- und Liquiditätsrisiken, Beteiligungsrisiken sowie operationellen Risiken sicherzustellen.

Kreditportfoliostrategie

Zur aktiven Steuerung des Kreditportfolios bestehen in der RBI eigene Kreditportfolio-Komitees, die die Kreditportfoliostrategie für die unterschiedlichen Kundensegmente festlegen. Als Grundlage für die Definition von Kreditvergaberichtlinien und Limits zur Ausrichtung des Kreditportfolios dienen Analysen interner Research-Abteilungen sowie des Portfolio Managements. Die Kreditportfoliostrategien werden dabei regelmäßig an die geänderten Marktaussichten angepasst.

Vor dem Hintergrund der anhaltenden Unsicherheit hinsichtlich einiger europäischer Staaten standen in den vergangenen Quartalen vor allem Forderungen gegenüber Staaten und Gemeinden sowie Banken aus diesen Ländern im Fokus der Portfoliosteuerung. Bestehende Aushaftungen wurden kontinuierlich evaluiert, ebenso wurden – wo erforderlich – Limits reduziert. Neben regulatorischen Erfordernissen im Heimmarkt der RBI dient das Engagement in Staatspapieren hauptsächlich der Stärkung des Liquiditätspuffers der RBI.

Das Management notleidender Kredite war im Berichtszeitraum weiterhin einer der Schwerpunkte im Risikomanagement. Die Ziele und Maßnahmen bezogen sich dabei vor allem auf die verbesserte Früherkennung potenzieller Problemfälle sowie auf einen raschen und effizienten Abbau des Bestands an notleidenden Krediten.

Liquiditätsposition

Die RBI war dank ihrer guten Liquiditätsposition bereits in den Vorperioden kaum von den Spannungen auf den internationalen Finanzmärkten betroffen. Diese hohe Stabilität war auch im ersten Quartal 2013 gegeben. Zur Steuerung des Liquiditätsrisikos verwendet die RBI ein seit Langem etabliertes und bewährtes Limitkonzept, das auf Basis vertraglicher und historisch beobachteter Mittelzu- und -abflüsse einen hohen Liquiditätsüberhang für kurzfristige Laufzeiten einfordert. Auch für mittel- und längerfristige Laufzeitbänder bestehen entsprechende Limits, die wiederum die Auswirkungen einer möglichen Verteuerung der Refinanzierung auf das Geschäftsergebnis der RBI begrenzen. Neben dem Limitkonzept werden auch die Auswirkungen potenzieller Markt- und Namenskrisenszenarien im Rahmen von Liquiditäts-Stresstests regelmäßig evaluiert.

Die Liquiditätsposition der RBI unterliegt einem regelmäßigen Monitoring und ist in der Meldung des RZB-Konzerns im wöchentlichen Reporting an die österreichische Bankenaufsicht enthalten.

Regulatorisches Umfeld – Basel II und III

Die RBI beschäftigt sich auch im laufenden Geschäftsjahr intensiv mit den regulatorischen Entwicklungen. Ein Großteil der Änderungen ergibt sich aus der von der EU-Kommission vorgeschlagenen Verordnung CRD IV/CRR (Capital Requirements Directive bzw. Regulation). Der potenzielle Einfluss der neuen bzw. geänderten gesetzlichen Regelungen auf die RBI wurde eingehend analysiert, und es wurden auch entsprechende interne Richtlinien erlassen. Neben den bereits aufgenommenen Vorbereitungen im Zusammenhang mit den neuen Basel-III-Regelungen steht weiterhin die möglichst flächendeckende Implementierung des fortgeschrittenen Basel-II-Ansatzes im Fokus des Risikomanagements. Die RBI verwendet die dafür ermittelten Parameter und Ergebnisse auch für interne Management-Informationszwecke und Steuerungsmaßnahmen. Darüber hinaus investiert sie weiterhin in die Verbesserung ihrer Risikomanagement-Systeme.

Ausblick

Im Zuge der sich aus heutiger Sicht abzeichnenden gesamtwirtschaftlichen Entwicklung insbesondere in CEE peilen wir mittelfristig einen Return on Equity vor Steuern von rund 15 Prozent an. Hierbei sind etwaige Kapitalerhöhungen sowie heute noch nicht absehbare regulatorische Anforderungen nicht berücksichtigt.

Für 2013 planen wir ein leichtes Wachstum der Forderungen an Kunden. Wir gehen angesichts der Zinsprognosen davon aus, dass die Nettozinsspanne auf dem Niveau des Vorjahres liegen wird. Unter Kundengesichtspunkten soll der Bereich Corporate Customers weiter das Rückgrat des Geschäfts bilden, und der Bereich Retail Customers soll mittelfristig einen größeren Anteil am Geschäftsvolumen des Konzerns einnehmen als bisher.

In Anbetracht der Wirtschaftsaussichten bleibt die Lage in einigen unserer Märkte angespannt. Im Jahr 2013 erwarten wir daher einen Bedarf an Kreditrisikovorsorgen auf Vorjahresniveau.

Auch 2013 widmen wir den Kosten große Aufmerksamkeit. Insgesamt gehen wir von einer stabilen bis leicht steigenden Kostenentwicklung aus, insbesondere aufgrund der erstmals ganzjährigen Berücksichtigung der Polbank.

Vor dem Hintergrund der sich ständig verändernden regulatorischen Anforderungen sowie einer weiteren Stärkung der Bilanzstruktur überprüfen wir laufend Höhe und Struktur unserer Eigenmittel, um zeitnah und flexibel agieren zu können. Dabei stellt weiterhin, abhängig von der weiteren Entwicklung der Märkte, auch die Durchführung einer Kapitalerhöhung eine mögliche Option dar.

Ereignisse nach der Berichtperiode

Dr. Herbert Stepic informierte am 24. Mai 2013 den Vorsitzenden des RBI-Aufsichtsrats, Dr. Walter Rothensteiner, dass er seine Funktion als Vorstandsvorsitzender der RBI aus persönlichen Gründen zur Verfügung stellt. Die Gremien der RBI begannen umgehend, über diesen Vorschlag zu beraten. Dr. Herbert Stepic wird seine Funktion als Vorstandsvorsitzender jedenfalls bis zur Entscheidung der Gremien ausüben.

Segmentbericht

Einteilung der Segmente

In der RBI erfolgt die interne Management-Berichterstattung grundsätzlich auf Basis der bestehenden Organisationsstruktur. Diese ist matrixförmig aufgebaut, d. h. Vorstände sind sowohl für einzelne Länder als auch für bestimmte Geschäftsfelder verantwortlich (Konzept der "Country and Functional Responsibility"). Steuerungseinheit (Cash Generating Unit) im Konzern ist entweder ein Land oder ein Geschäftsfeld. Die obersten Entscheidungsgremien der RBI – Vorstand und Aufsichtsrat – treffen demnach wesentliche Entscheidungen über die Allokation der Ressourcen zu einem Segment auf Basis der jeweiligen Finanz- und Ertragskraft, weshalb diese Berichtskriterien als wesentlich beurteilt wurden. Entsprechend sind auch die Segmente nach IFRS 8 differenziert. Die Überleitungsrechnung enthält im Wesentlichen Beträge aus der Eliminierung von Zwischenergebnissen und aus segmentübergreifenden Konsolidierungen.

Daraus ergeben sich die folgenden Segmente:

  • Zentraleuropa
  • Südosteuropa
  • Russland
  • GUS Sonstige
  • Group Corporates
  • Group Markets
  • Corporate Center

Segmentüberblick

Trotz des anhaltend schwierigen Marktumfelds erwirtschaftete die RBI im ersten Quartal 2013 einen Periodenüberschuss vor Steuern von € 251 Millionen. Dies bedeutet zwar einen Rückgang um 63 Prozent oder € 434 Millionen gegenüber dem Wert der Vergleichsperiode, dieser war jedoch stark durch Sondereffekte (€ 272 Millionen) geprägt gewesen. In den einzelnen Segmenten waren dabei deutliche Wachstumsunterschiede zu verzeichnen: So stieg der Periodenüberschuss vor Steuern im Segment Russland im Jahresvergleich um 26 Prozent auf € 198 Millionen an, und auch im Segment GUS Sonstige erhöhte er sich signifikant. In Zentraleuropa und Südosteuropa hingegen blieb der Periodenüberschuss vor Steuern deutlich unter den Werten der Vergleichsperiode, ebenso zeigten die funktionalen Segmente durchwegs Ergebnisrückgänge.

In Zentraleuropa sank der Periodenüberschuss vor Steuern durch einen Rückgang des Betriebsergebnisses und geringere Erträge aus Finanzinvestitionen von € 87 Millionen auf € 57 Millionen. Die Bilanzaktiva hingegen nahmen aufgrund der Einbeziehung der Polbank im Jahresabstand um 9 Prozent auf € 39,4 Milliarden zu.

Der Periodenüberschuss vor Steuern in der Region Südosteuropa ging gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um 17 Prozent auf € 95 Millionen zurück. Trotz einer Reduktion der Verwaltungsaufwendungen wurde das Ergebnis hier durch den Rückgang des Zinsüberschusses und des Ergebnisses aus Finanzinvestitionen belastet. Die Bilanzaktiva des Segments sanken im Jahresabstand um 7 Prozent auf € 21,4 Milliarden.

Das Segment Russland leistete mit einem Periodenüberschuss vor Steuern von € 198 Millionen den größten regionalen Ergebnisbeitrag. Der hier erzielte Anstieg um 26 Prozent resultierte vor allem aus einer Verbesserung des Ergebnisses aus Finanzinvestitionen und der Auflösung von Kreditrisikovorsorgen. Die Bilanzaktiva des Segments nahmen im Jahresabstand um 7 Prozent auf € 16,2 Milliarden zu.

Im Segment GUS Sonstige legte der Periodenüberschuss vor Steuern um 118 Prozent auf € 54 Millionen zu, wofür überwiegend eine Zunahme im Ergebnis aus Finanzinvestitionen verantwortlich war. Die Bilanzaktiva des Segments hingegen gingen im Jahresabstand um 1 Prozent auf € 6,3 Milliarden zurück.

Der Periodenüberschuss vor Steuern des Segments Group Corporates sank gegenüber der Vergleichsperiode um 68 Prozent auf €39 Millionen. Hauptverantwortlich dafür war ein hoher Wertberichtigungsbedarf bei Forderungen. Die Bilanzaktiva des Segments reduzierten sich im Jahresabstand um 3 Prozent auf € 21,4 Milliarden.

Auch der Periodenüberschuss vor Steuern des Segments Group Markets sank im Periodenvergleich um 86 Prozent auf € 25 Millionen, primär hervorgerufen durch einen Rückgang des Ergebnisses aus Finanzinvestitionen. Die Bilanzaktiva des Segments gingen im Jahresabstand um 35 Prozent auf € 19,4 Milliarden zurück.

Im Segment Corporate Center war aufgrund eines Rückgangs der übrigen Ergebnisse ein Periodenfehlbetrag vor Steuern von €208 Millionen zu verzeichnen. Die Bilanzaktiva des Segments reduzierten sich im Jahresabstand um 16 Prozent auf € 43,6 Milliarden.

Zentraleuropa

in € Millionen 1.1.- 31.3.
2013
1.1.- 31.3.
2012
Verände
rung
Q1/2013 Q4/2012 Verände
rung
Betriebserträge 384 366 4,8% 384 412 - 6,8%
Verwaltungsaufwendungen - 259 - 222 16,9% - 259 - 314 - 17,3%
Betriebsergebnis 124 144 - 13,8% 124 98 26,7%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 74 - 75 - 2,3% - 74 - 224 - 67,2%
Übrige Ergebnisse 7 19 - 63,9% 7 27 - 75,3%
Periodenüberschuss/-fehlbetrag vor Steuern 57 87 - 34,5% 57 - 99
Aktiva 39.432 36.024 9,5% 39.432 40.787 - 3,3%
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 2,77% 2,99% - 0,22 PP 2,77% 2,81% - 0,03 PP
Return on Equity vor Steuern 7,1% 12,1% - 5,0 PP 7,1%

In Zentraleuropa sank der Periodenüberschuss vor Steuern gegenüber der Vergleichsperiode 2012 um 35 Prozent auf € 57 Millionen. Dafür waren mehrere Länder der Region verantwortlich, am stärksten wirkte sich jedoch die Einbeziehung der Polbank in Polen aus. Der Return on Equity vor Steuern des Segments nahm um 5,0 Prozentpunkte auf 7,1 Prozent ab.

Betriebserträge

Der Zinsüberschuss der Region stieg im Periodenvergleich um 4 Prozent auf insgesamt €260 Millionen. Aufgrund der Einbeziehung der Polbank ergab sich in Polen ein Anstieg um 75 Prozent oder € 32 Millionen, der den Rückgang in den anderen Ländern des Segments vollständig kompensierte. Die größte Reduktion verzeichnete Ungarn, wo die Zinserträge aufgrund der gesunkenen Kreditvolumina sowie niedrigerer Erträge aus derivativen Finanzinstrumenten zurückgingen. In der Slowakei waren infolge deutlich gesunkener Marktzinssätze rückläufige Erträge aus Wertpapieren für die Abnahme des Zinsüberschusses verantwortlich, in der Tschechischen Republik wirkte sich zudem auch ein Rückgang des Retail- und Corporate-Geschäfts negativ aus. Die Nettozinsspanne verzeichnete einen Rückgang um 22 Basispunkte auf 2,77 Prozent. Demgegenüber wuchsen die Bilanzaktiva durch die Einbeziehung der Polbank im Jahresabstand um 10 Prozent oder € 3,4 Milliarden auf € 39,4 Milliarden, und auch die Kreditrisikoaktiva erhöhten sich um 6 Prozent von € 20,4 Milliarden auf € 21,7 Milliarden.

Der Provisionsüberschuss des Segments stieg im Periodenvergleich um insgesamt 15 Prozent oder €16 Millionen auf € 128 Millionen. Dabei wuchs das Ergebnis aus dem Zahlungsverkehr um 18 Prozent auf € 55 Millionen, überwiegend getrieben durch die Verrechnung höherer Gebühren im Zusammenhang mit der neu eingeführten Transaktionssteuer in Ungarn. Das Ergebnis aus dem Devisen-, Valuten- und Edelmetallgeschäft legte – primär beeinflusst von der Entwicklung in Polen – im Jahresvergleich ebenfalls um 11 Prozent auf € 37 Millionen zu.

Das Handelsergebnis des Segments Zentraleuropa blieb mit €12 Millionen im Jahresvergleich unverändert. Dabei halbierte sich das Ergebnis aus dem währungsbezogenen Geschäft auf € 6 Millionen. Insbesondere in Ungarn trat hier ein signifikanter, durch das Bewertungsergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten, – überwiegend Cross Currency Interest Rate Swaps (CCIRS) – verursachter Rückgang ein. Das Ergebnis aus dem zinsbezogenen Geschäft drehte hingegen im Periodenvergleich auf plus € 6 Millionen. Für diesen Anstieg waren das Bewertungsergebnis aus zinsbasierten Derivaten in Ungarn und die Einbeziehung der Polbank verantwortlich.

Das sonstige betriebliche Ergebnis der Region sank von minus €7 Millionen auf minus € 17 Millionen. Insbesondere belasteten hier die in der zweiten Jahreshälfte 2012 erhöhte Bankenabgabe in der Slowakei sowie die neu eingeführte Transaktionssteuer in Ungarn das Ergebnis mit insgesamt €25 Millionen stärker als in der Vergleichsperiode.

Verwaltungsaufwendungen

Die Verwaltungsaufwendungen des Segments Zentraleuropa erhöhten sich gegenüber der Vergleichsperiode um insgesamt 17 Prozent auf € 259 Millionen. Diese Entwicklung ist überwiegend auf die Einbeziehung der Polbank und deren laufende operationale Fusion mit der Raiffeisen Bank Polska S.A. zurückzuführen. Weiters sorgten Aufwendungen für latente Bonuszahlungen in der Tschechischen Republik für einen Anstieg der Personalaufwendungen. In den anderen Ländern des Segments wurden hingegen Kostensenkungen erreicht. Den stärksten Rückgang erzielte dabei durch Einsparungen beim Sachaufwand die Slowakei. Die Anzahl der Geschäftsstellen des Segments stieg im Jahresabstand um 253 auf 805, was ebenfalls primär auf die Einbeziehung der Geschäftsstellen der Polbank zurückging. Die Cost/Income Ratio der Region nahm um 7,0 Prozentpunkte auf 67,7 Prozent zu.

Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen

Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen des Segments blieben mit € 74 Millionen relativ stabil. Nettodotierungen zu Einzelwertberichtigungen in Höhe von €79 Millionen standen hier Auflösungen von Portfolio-Wertberichtigungen von € 5 Millionen gegenüber. In den einzelnen Ländern des Segments verlief die Entwicklung dabei unterschiedlich: In Ungarn wurden Auflösungen von Portfolio-Wertberichtigungen durch einen erhöhten Bedarf an Einzelwertberichtigungen teilweise kompensiert. Verbesserungen in der Kreditwürdigkeit zahlreicher Kunden führten in der Slowakei umgekehrt zu einem Rückgang der Einzelwertberichtigungen. In Polen wurde hingegen aufgrund von Einzelfällen im Firmenkundenbereich ein höherer Wertberichtigungsbedarf verzeichnet. In Slowenien stiegen die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen sowohl im Firmen- als auch im Retail-Bereich. Der Anteil der notleidenden Kredite an Nichtbanken am Kreditportfolio des Segments Zentraleuropa betrug zum Ende der Berichtsperiode 11,4 Prozent (plus 1,4 Prozentpunkte im Jahresabstand).

Übrige Ergebnisse und Steuern

Die übrigen Ergebnisse des Segments Zentraleuropa sanken gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um 64 Prozent oder €12 Millionen auf €7 Millionen. Dabei sank das Ergebnis aus Finanzinvestitionen in der Slowakei und der Tschechischen Republik, während in Ungarn die Bewertungsgewinne aus Kommunalschuldverschreibungen deutlich anstiegen.

Das Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten der Region zeigte ebenfalls einen Rückgang. Verantwortlich dafür waren Bewertungsverluste aus diversen Absicherungsgeschäften zur Anpassung der Währungs- und Zinsstruktur in Polen und in der Tschechischen Republik.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag des Segments gingen um 9 Prozent auf € 22 Millionen zurück, die Steuerquote stieg hingegen auf 39 Prozent. Dies beruhte – wie schon in der Vergleichsperiode – auf der Situation in Ungarn, wo die erlittenen Verluste nicht zur Gänze durch Aktivierung entsprechender Verlustvorträge steuerlich geltend gemacht werden konnten. Ebenso konnten aufgrund der steuerlichen Einschränkungen auch die Verlustvorträge im Zusammenhang mit der Einbeziehung der Polbank nicht in vollem Umfang geltend gemacht werden.

Nachfolgend die Detailergebnisse der einzelnen Länder:

Tschechische Republik

in € Millionen 1.1.- 31.3.
2013
1.1.- 31.3.
2012
Verände
rung
Q1/2013 Q4/2012 Verände
rung
Zinsüberschuss 60 66 - 9,2% 60 60 - 0,4%
Provisionsüberschuss 31 30 5,5% 31 33 - 5,5%
Handelsergebnis 0 2 - 79,2% 0 0 166,4%
Sonstiges betriebliches Ergebnis 2 2 17,8% 2 4 - 42,5%
Betriebserträge 94 100 - 6,0% 94 97 - 3,5%
Verwaltungsaufwendungen - 58 - 55 5,3% - 58 - 69 - 15,6%
Betriebsergebnis 36 45 - 19,9% 36 28 25,7%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 7 - 6 9,0% - 7 - 40 - 82,5%
Übrige Ergebnisse 1 6 - 83,1% 1 2 - 38,6%
Periodenüberschuss/-fehlbetrag vor Steuern 30 44 - 32,6% 30 - 10
Steuern vom Einkommen und Ertrag - 6 - 10 - 34,2% - 6 3
Periodenüberschuss/-fehlbetrag nach Steuern 23 34 - 32,1% 23 - 7
Aktiva 8.510 8.988 - 5,3% 8.510 8.938 - 4,8%
Forderungen an Kunden 6.353 6.771 - 6,2% 6.353 6.380 - 0,4%
davon Corporate % 45,3% 43,2% 2,1 PP 45,3% 44,0% 1,3 PP
davon Retail % 54,6% 56,7% - 2,1 PP 54,6% 55,8% - 1,3 PP
davon in Fremdwährung % 8,7% 6,7% 2,1 PP 8,7% 7,1% 1,6 PP
Verbindlichkeiten an Kunden 5.950 6.151 - 3,3% 5.950 6.319 - 5,8%
Loan/Deposit Ratio 106,8% 110,1% - 3,3 PP 106,8% 101,0% 5,8 PP
Return on Equity vor Steuern 17,3% 29,0% - 11,7 PP 17,3%
Return on Equity nach Steuern 13,6% 22,5% - 9,0 PP 13,6%
Cost/Income Ratio 61,8% 55,3% 6,6 PP 61,8% 70,7% - 8,9 PP
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 3,00% 3,14% - 0,14 PP 3,00% 3,00% 0,00 PP
Mitarbeiter zum Stichtag 3.037 3.018 0,6% 3.037 3.066 - 0,9%
Geschäftsstellen 129 130 - 0,8% 129 132 - 2,3%
Kunden 484.650 478.474 1,3% 484.650 486.261 - 0,3%

Ungarn

in € Millionen 1.1.- 31.3.
2013
1.1.- 31.3.
2012
Verände
rung
Q1/2013 Q4/2012 Verände
rung
Zinsüberschuss 47 57 - 17,3% 47 62 - 24,3%
Provisionsüberschuss 26 19 37,7% 26 20 30,5%
Handelsergebnis - 4 - 3 29,8% - 4 - 17 - 78,3%
Sonstiges betriebliches Ergebnis - 20 - 10 91,2% - 20 - 11 88,2%
Betriebserträge 49 62 - 21,1% 49 54 - 9,7%
Verwaltungsaufwendungen - 47 - 48 - 2,4% - 47 - 53 - 11,9%
Betriebsergebnis 2 14 - 83,3% 2 1 74,3%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 36 - 46 - 23,4% - 36 - 94 - 62,2%
Übrige Ergebnisse 17 8 114,3% 17 24 - 26,5%
Periodenfehlbetrag vor Steuern - 16 - 24 - 34,2% - 16 - 69 - 77,3%
Steuern vom Einkommen und Ertrag - 4 0 - 4 - 8 - 46,8%
Periodenfehlbetrag nach Steuern - 20 - 24 - 15,6% - 20 - 77 - 74,1%
Aktiva 6.802 7.639 - 11,0% 6.802 7.155 - 4,9%
Forderungen an Kunden 5.121 5.530 - 7,4% 5.121 5.231 - 2,1%
davon Corporate % 56,8% 54,6% 2,2 PP 56,8% 55,8% 1,0 PP
davon Retail % 37,2% 40,3% - 3,1 PP 37,2% 37,9% - 0,7 PP
davon in Fremdwährung % 64,9% 76,3% - 11,4 PP 64,9% 63,3% 1,6 PP
Verbindlichkeiten an Kunden 4.700 5.020 - 6,4% 4.700 4.927 - 4,6%
Loan/Deposit Ratio 109,2% 111,0% - 1,8 PP 109,2% 106,5% 2,7 PP
Return on Equity vor Steuern
Return on Equity nach Steuern
Cost/Income Ratio 95,1% 76,8% 18,3 PP 95,1% 97,4% - 2,4 PP
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 2,85% 3,22% - 0,37 PP 2,85% 3,58% - 0,73 PP
Mitarbeiter zum Stichtag 2.820 2.932 - 3,8% 2.820 2.865 - 1,6%
Geschäftsstellen 125 134 - 6,7% 125 125 0,0%
Kunden 615.660 640.019 - 3,8% 615.660 622.990 - 1,2%

Polen

in € Millionen 1.1.- 31.3.
2013
1.1.- 31.3.
2012
Verände
rung
Q1/2013 Q4/2012 Verände
rung
Zinsüberschuss 76 43 74,9% 76 83 - 9,1%
Provisionsüberschuss 38 31 24,0% 38 42 - 9,8%
Handelsergebnis 15 10 46,3% 15 1 >500,0%
Sonstiges betriebliches Ergebnis 3 3 15,3% 3 13 - 74,6%
Betriebserträge 132 87 51,6% 132 139 - 5,3%
Verwaltungsaufwendungen - 90 - 50 79,5% - 90 - 115 - 21,5%
Betriebsergebnis 42 37 13,5% 42 24 71,1%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 16 - 8 111,2% - 16 - 50 - 67,3%
Übrige Ergebnisse - 13 0 - 13 2
Periodenüberschuss/-fehlbetrag vor Steuern 13 29 - 56,4% 13 - 23
Steuern vom Einkommen und Ertrag - 4 - 6 - 40,5% - 4 2
Periodenüberschuss/-fehlbetrag nach Steuern 9 23 - 60,3% 9 - 21
Aktiva 13.068 7.750 68,6% 13.068 13.428 - 2,7%
Forderungen an Kunden 10.057 5.569 80,6% 10.057 10.451 - 3,8%
davon Corporate % 32,4% 62,1% - 29,7 PP 32,4% 32,3% 0,1 PP
davon Retail % 67,5% 37,7% 29,8 PP 67,5% 67,6% - 0,1 PP
davon in Fremdwährung % 54,8% 38,2% 16,6 PP 54,8% 54,0% 0,7 PP
Verbindlichkeiten an Kunden 7.731 4.574 69,0% 7.731 7.901 - 2,2%
Loan/Deposit Ratio 130,5% 121,8% 8,7 PP 130,5% 132,3% - 1,8 PP
Return on Equity vor Steuern 3,6% 16,3% - 12,8 PP 3,6%
Return on Equity nach Steuern 2,6% 13,1% - 10,5 PP 2,6%
Cost/Income Ratio 68,4% 57,7% 10,6 PP 68,4% 82,5% - 14,1 PP
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 2,40% 2,42% - 0,02 PP 2,40% 2,58% - 0,18 PP
Mitarbeiter zum Stichtag 6.134 3.183 92,7% 6.134 6.656 - 7,8%
Geschäftsstellen 371 116 219,8% 371 416 - 10,8%
Kunden 847.807 241.015 251,8% 847.807 871.102 - 2,7%

Slowakei

in € Millionen 1.1.- 31.3.
2013
1.1.- 31.3.
2012
Verände
rung
Q1/2013 Q4/2012 Verände
rung
Zinsüberschuss 73 77 - 6,3% 73 74 - 1,8%
Provisionsüberschuss 31 31 1,5% 31 36 - 11,7%
Handelsergebnis 1 2 - 73,9% 1 0 22,4%
Sonstiges betriebliches Ergebnis - 3 - 2 71,4% - 3 4
Betriebserträge 102 109 - 6,6% 102 114 - 10,3%
Verwaltungsaufwendungen - 59 - 63 - 6,0% - 59 - 72 - 17,8%
Betriebsergebnis 42 46 - 7,3% 42 41 2,8%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 9 - 13 - 27,1% - 9 - 16 - 43,1%
Übrige Ergebnisse 0 4 - 99,8% 0 0
Periodenüberschuss vor Steuern 33 37 - 11,1% 33 25 34,6%
Steuern vom Einkommen und Ertrag - 8 - 9 - 10,2% - 8 - 3 173,4%
Periodenüberschuss nach Steuern 25 28 - 11,4% 25 22 15,4%
Aktiva 9.594 10.008 - 4,1% 9.594 9.667 - 0,8%
Forderungen an Kunden 6.732 6.687 0,7% 6.732 6.645 1,3%
davon Corporate % 48,8% 51,1% - 2,3 PP 48,8% 49,3% - 0,5 PP
davon Retail % 51,0% 48,7% 2,3 PP 51,0% 50,5% 0,5 PP
davon in Fremdwährung % 0,8% 0,9% - 0,2 PP 0,8% 0,9% - 0,1 PP
Verbindlichkeiten an Kunden 7.191 7.589 - 5,2% 7.191 7.233 - 0,6%
Loan/Deposit Ratio 93,6% 88,1% 5,5 PP 93,6% 91,9% 1,7 PP
Return on Equity vor Steuern 13,0% 15,2% - 2,2 PP 13,0% 10,2% 2,8 PP
Return on Equity nach Steuern 9,8% 11,5% - 1,7 PP 9,8% 9,0% 0,9 PP
Cost/Income Ratio 58,3% 57,9% 0,3 PP 58,3% 63,6% - 5,3 PP
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 3,23% 3,36% - 0,13 PP 3,23% 3,25% - 0,02 PP
Mitarbeiter zum Stichtag 3.845 3.815 0,8% 3.845 3.827 0,5%
Geschäftsstellen 163 155 5,2% 163 163 0,0%
Kunden 859.019 800.581 7,3% 859.019 840.728 2,2%

Slowenien

in € Millionen 1.1.- 31.3.
2013
1.1.- 31.3.
2012
Verände
rung
Q1/2013 Q4/2012 Verände
rung
Zinsüberschuss 5 6 - 16,7% 5 6 - 14,8%
Provisionsüberschuss 2 2 4,3% 2 2 - 9,3%
Handelsergebnis 0 0 18,1% 0 0 - 48,5%
Sonstiges betriebliches Ergebnis 0 0 - 81,7% 0 0 - 23,8%
Betriebserträge 7 8 - 12,4% 7 9 - 14,5%
Verwaltungsaufwendungen - 6 - 6 - 7,4% - 6 - 6 - 5,1%
Betriebsergebnis 2 2 - 25,7% 2 3 - 35,6%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 6 - 2 143,4% - 6 - 25 - 76,9%
Übrige Ergebnisse 0 0 4,5% 0 0 - 43,5%
Periodenüberschuss/-fehlbetrag vor Steuern - 4 0 - 4 - 22 - 82,3%
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0 0 - 45,9% 0 - 1
Periodenüberschuss/-fehlbetrag nach Steuern - 4 0 - 4 - 23 - 83,3%
Aktiva 1.468 1.660 - 11,6% 1.468 1.612 - 8,9%
Forderungen an Kunden 1.208 1.295 - 6,7% 1.208 1.225 - 1,4%
davon Corporate % 62,6% 62,1% 0,5 PP 62,6% 62,4% 0,2 PP
davon Retail % 30,9% 31,7% - 0,8 PP 30,9% 31,2% - 0,3 PP
davon in Fremdwährung % 4,7% 6,9% - 2,2 PP 4,7% 4,9% - 0,2 PP
Verbindlichkeiten an Kunden 380 465 - 18,4% 380 495 - 23,3%
Loan/Deposit Ratio 318,3% 278,3% 40,0 PP 318,3% 247,6% 70,7 PP
Return on Equity vor Steuern 0,4%
Return on Equity nach Steuern 0,7%
Cost/Income Ratio 76,7% 72,6% 4,2 PP 76,7% 69,1% 7,6 PP
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 1,45% 1,54% - 0,09 PP 1,45% 1,60% - 0,15 PP
Mitarbeiter zum Stichtag 276 319 - 13,5% 276 310 - 11,0%
Geschäftsstellen 17 17 0,0% 17 17 0,0%
Kunden 66.404 67.720 - 1,9% 66.404 68.593 - 3,2%

Südosteuropa

in € Millionen 1.1.- 31.3.
2013
1.1.- 31.3.
2012
Verände
rung
Q1/2013 Q4/2012 Verände
rung
Betriebserträge 312 330 - 5,5% 312 316 - 1,4%
Verwaltungsaufwendungen - 166 - 177 - 6,0% - 166 - 185 - 10,3%
Betriebsergebnis 145 153 - 5,0% 145 131 11,3%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 63 - 60 3,9% - 63 - 87 - 28,3%
Übrige Ergebnisse 12 21 - 44,3% 12 - 2
Periodenüberschuss vor Steuern 95 114 - 17,1% 95 41 129,8%
Aktiva 21.411 23.097 - 7,3% 21.411 21.346 0,3%
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 4,20% 4,34% - 0,14 PP 4,20% 4,27% - 0,07 PP
Return on Equity vor Steuern 17,3% 21,2% - 4,0 PP 17,3% 8,0% 9,2 PP

In der Region Südosteuropa, in der die wirtschaftliche Entwicklung weiterhin schwach verlief, sank der Periodenüberschuss vor Steuern gegenüber der Vergleichsperiode um 17 Prozent auf € 95 Millionen. Rückgänge im Zinsüberschuss und im Ergebnis aus Finanzinvestitionen führten hier zu einer Beeinträchtigung des Ergebnisses, die durch eine Reduktion der Verwaltungsaufwendungen nicht kompensiert werden konnte. Der Return on Equity vor Steuern sank um 4,0 Prozentpunkte auf 17,3 Prozent.

Betriebserträge

Der Zinsüberschuss des Segments sank im Periodenvergleich um 9 Prozent auf € 207 Millionen, zurückzuführen auf Rückgänge in beinahe allen Ländern der Region, insbesondere in Rumänien und Bulgarien. In Rumänien waren dafür rückläufige Zinserträge aus Wertpapieren sowie gesunkene Marktzinsätze verantwortlich – die Entwicklung verlief hier in den vergangenen drei Quartalen allerdings relativ stabil. In Bulgarien verursachten das Abreifen von Teilen des Corporate-Kreditportfolios und ebenfalls deutlich gesunkene Marktzinsätze eine Abnahme des Zinsüberschusses. Die Nettozinsspanne des Segments ging um 14 Basispunkte auf 4,20 Prozent zurück. Die Bilanzaktiva zeigten im Jahresabstand einen Rückgang von €23,1 Milliarden auf € 21,4 Milliarden, die Kreditrisikoaktiva reduzierten sich um 7 Prozent auf € 13,0 Milliarden.

Einen Anstieg um 6 Prozent auf € 79 Millionen zeigte hingegen der Provisionsüberschuss der Region. Dabei stieg der Ertrag aus dem Zahlungsverkehr im Vorjahresvergleich um 4 Prozent und lieferte mit € 43 Millionen weiterhin den größten Beitrag. Der Ertrag aus dem Kredit- und Garantiegeschäft blieb dank erfolgreich umgesetzter Repricing-Maßnahmen in Rumänien mit € 6 Millionen konstant, während die Erträge aus dem Devisen-, Valuten- und Edelmetallgeschäft im Periodenvergleich um 7 Prozent auf € 16 Millionen stiegen, wofür ebenfalls Rumänien hauptverantwortlich war.

Das Handelsergebnis des Segments Südosteuropa ging im Periodenvergleich um 10 Prozent auf € 15 Millionen zurück. Dabei konnte ein Rückgang der Erträge aus dem zinsbezogenen Geschäft um € 3 Millionen durch ein höheres Ergebnis aus dem währungsbezogenen Geschäft zum Teil kompensiert werden. Hauptverantwortlich für den Ertragsrückgang im zinsbezogenen Geschäft war der Geschäftsverlauf in Kroatien, wo im Vorjahr aufgrund geringerer Rendite-Spreads höhere Bewertungserträge aus Anleihen des Handelsbestands erzielt worden waren. In der Berichtsperiode verfolgte die RBI hier angesichts des veränderten Marktumfelds eine defensivere Strategie. Einen Zuwachs von € 2 Millionen verzeichnete das währungsbezogene Geschäft durch die Währungsaufwertung in Rumänien.

Das sonstige betriebliche Ergebnis blieb im Periodenvergleich mit €10 Millionen unverändert.

Verwaltungsaufwendungen

Die Verwaltungsaufwendungen des Segments gingen im Periodenvergleich um 6 Prozent auf € 166 Millionen zurück. Dabei sanken die Personalaufwendungen um € 2 Millionen, vor allem durch geringere Bonuszahlungen und Abfertigungsaufwendungen in Serbien. Die Sachaufwendungen zeigten ebenfalls einen Rückgang um € 7 Millionen auf €71 Millionen, der vor allem durch Einsparungen beim Raumaufwand und beim Kommunikationsaufwand erreicht wurde. In Rumänien wurden darüber hinaus Kostensenkungen im IT-Bereich erzielt. Auch die Abschreibungen der Region sanken um 8 Prozent auf €22 Millionen, wofür überwiegend geringere Abschreibungen auf Sachanlagen und vermietete Leasinganlagen in Kroatien verantwortlich zeichneten. Die Cost/Income Ratio lag mit 53,3 Prozent leicht unter dem Wert der Vergleichsperiode.

Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen

Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen des Segments Südosteuropa stiegen im Periodenvergleich um 4 Prozent auf € 63 Millionen. Dabei erhöhten sich die Nettodotierungen zu Portfolio-Wertberichtigungen auf € 2 Millionen, überwiegend verursacht durch die Konzerneinheiten in Serbien und in Bulgarien. Die Einzelwertberichtigungen hingegen reduzierten sich in der Berichtsperiode um € 7 Millionen, da die in Kroatien gestiegenen Nettodotierungen für Hypotkekarkredite durch die in mehreren Ländern der Region möglich gewordenen Nettoauflösungen kompensiert werden konnten. Der Anteil der notleidenden Kredite an Nichtbanken am Kreditportfolio des Segments stieg um 1,2 Prozentpunkte auf 13,2 Prozent.

Übrige Ergebnisse und Steuern

Die übrigen Ergebnisse des Segments sanken im Periodenvergleich von €21 Millionen auf € 12 Millionen. Hervorgerufen wurde dies durch niedrigere Erträge aus der Bewertung von Staatsanleihen in Rumänien, wo ein Rückgang der Renditen verzeichnet wurde, sowie durch niedrigere Erträge aus der Veräußerung von Unternehmensanteilen in Serbien und Kroatien. Das Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten drehte auf plus €2 Millionen nach einem Verlust von € 1 Million in der Vergleichsperiode.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag der Region sanken im Periodenvergleich um 13 Prozent auf € 13 Millionen, die Steuerquote erhöhte sich um 1 Prozentpunkt auf 14 Prozent.

Nachfolgend die Detailergebnisse der einzelnen Länder:

Albanien

in € Millionen 1.1.- 31.3.
2013
1.1.- 31.3.
2012
Verände
rung
Q1/2013 Q4/2012 Verände
rung
Zinsüberschuss 18 21 - 15,0% 18 19 - 2,0%
Provisionsüberschuss 2 2 32,5% 2 2 6,2%
Handelsergebnis 5 4 12,8% 5 5 1,5%
Sonstiges betriebliches Ergebnis 1 0 1 0
Betriebserträge 26 28 - 5,5% 26 25 2,5%
Verwaltungsaufwendungen - 9 - 9 - 0,2% - 9 - 13 - 33,8%
Betriebsergebnis 17 19 - 8,0% 17 12 40,5%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 4 - 4 - 1,6% - 4 - 8 - 50,0%
Übrige Ergebnisse 0 0 0 0
Periodenüberschuss vor Steuern 13 15 - 9,7% 13 4 206,0%
Steuern vom Einkommen und Ertrag - 1 - 2 - 12,2% - 1 1
Periodenüberschuss nach Steuern 12 13 - 9,4% 12 5 143,3%
Aktiva 2.238 2.287 - 2,1% 2.238 2.289 - 2,3%
Forderungen an Kunden 955 978 - 2,4% 955 974 - 2,0%
davon Corporate % 69,0% 66,6% 2,4 PP 69,0% 68,7% 0,3 PP
davon Retail % 31,0% 33,4% - 2,4 PP 31,0% 31,3% - 0,3 PP
davon in Fremdwährung % 65,2% 57,2% 8,0 PP 65,2% 64,6% 0,6 PP
Verbindlichkeiten an Kunden 1.970 2.013 - 2,1% 1.970 2.037 - 3,3%
Loan/Deposit Ratio 48,5% 48,6% - 0,1 PP 48,5% 47,8% 0,7 PP
Return on Equity vor Steuern 25,7% 32,3% - 6,6 PP 25,7% 9,2% 16,5 PP
Return on Equity nach Steuern 23,1% 28,9% - 5,8 PP 23,1% 10,4% 12,7 PP
Cost/Income Ratio 33,0% 31,3% 1,8 PP 33,0% 51,1% - 18,1 PP
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 3,84% 4,33% - 0,48 PP 3,84% 3,76% 0,08 PP
Mitarbeiter zum Stichtag 1.394 1.420 - 1,8% 1.394 1.388 0,4%
Geschäftsstellen 105 105 0,0% 105 105 0,0%
Kunden 710.610 669.632 6,1% 710.610 712.875 - 0,3%

Bosnien und Herzegowina

in € Millionen 1.1.- 31.3.
2013
1.1.- 31.3.
2012
Verände
rung
Q1/2013 Q4/2012 Verände
rung
Zinsüberschuss 17 18 - 3,9% 17 18 - 2,0%
Provisionsüberschuss 8 7 12,9% 8 8 - 5,2%
Handelsergebnis 0 0 44,0% 0 0 15,5%
Sonstiges betriebliches Ergebnis 1 1 50,8% 1 0
Betriebserträge 26 26 2,2% 26 26 0,9%
Verwaltungsaufwendungen - 14 - 15 - 4,2% - 14 - 18 - 21,6%
Betriebsergebnis 12 11 10,4% 12 8 49,3%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 3 - 6 - 56,1% - 3 - 5 - 50,7%
Übrige Ergebnisse 0 2 - 92,3% 0 0
Periodenüberschuss vor Steuern 10 7 36,3% 10 3 241,7%
Steuern vom Einkommen und Ertrag - 1 - 1 41,0% - 1 - 1 - 23,6%
Periodenüberschuss nach Steuern 9 7 35,7% 9 2 458,4%
Aktiva 1.959 2.069 - 5,3% 1.959 1.983 - 1,2%
Forderungen an Kunden 1.245 1.330 - 6,4% 1.245 1.259 - 1,1%
davon Corporate % 38,9% 42,7% - 3,8 PP 38,9% 39,5% - 0,7 PP
davon Retail % 60,2% 56,8% 3,5 PP 60,2% 59,8% 0,4 PP
davon in Fremdwährung % 74,3% 75,8% - 1,5 PP 74,3% 73,5% 0,8 PP
Verbindlichkeiten an Kunden 1.506 1.564 - 3,7% 1.506 1.526 - 1,4%
Loan/Deposit Ratio 82,7% 85,1% - 2,4 PP 82,7% 82,5% 0,2 PP
Return on Equity vor Steuern 15,9% 11,5% 4,4 PP 15,9% 4,8% 11,1 PP
Return on Equity nach Steuern 14,3% 10,4% 3,9 PP 14,3% 2,6% 11,7 PP
Cost/Income Ratio 53,1% 56,6% - 3,5 PP 53,1% 68,3% - 15,2 PP
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 3,78% 3,61% 0,17 PP 3,78% 3,80% - 0,02 PP
Mitarbeiter zum Stichtag 1.511 1.550 - 2,5% 1.511 1.561 - 3,2%
Geschäftsstellen 98 98 0,0% 98 98 0,0%
Kunden 490.460 593.325 - 17,3% 490.460 496.107 - 1,1%

Bulgarien

in € Millionen 1.1.- 31.3.
2013
1.1.- 31.3.
2012
Verände
rung
Q1/2013 Q4/2012 Verände
rung
Zinsüberschuss 30 37 - 17,4% 30 33 - 9,0%
Provisionsüberschuss 9 9 2,6% 9 10 - 8,3%
Handelsergebnis 1 1 - 39,4% 1 1 - 43,8%
Sonstiges betriebliches Ergebnis 0 0 0 0
Betriebserträge 40 46 - 13,2% 40 44 - 8,6%
Verwaltungsaufwendungen - 22 - 23 - 4,8% - 22 - 24 - 7,4%
Betriebsergebnis 18 23 - 21,6% 18 20 - 10,0%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 15 - 15 1,7% - 15 - 24 - 38,9%
Übrige Ergebnisse 0 0 >500,0% 0 0
Periodenüberschuss/-fehlbetrag vor Steuern 3 9 - 64,1% 3 - 4
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0 - 1 - 61,9% 0 1
Periodenüberschuss/-fehlbetrag nach Steuern 3 8 - 64,3% 3 - 3
Aktiva 3.464 3.610 - 4,0% 3.464 3.486 - 0,6%
Forderungen an Kunden 2.812 2.924 - 3,8% 2.812 2.883 - 2,4%
davon Corporate % 45,7% 44,5% 1,2 PP 45,7% 45,9% - 0,2 PP
davon Retail % 53,7% 54,9% - 1,2 PP 53,7% 53,5% 0,2 PP
davon in Fremdwährung % 74,7% 79,6% - 4,9 PP 74,7% 75,0% - 0,2 PP
Verbindlichkeiten an Kunden 2.152 2.124 1,3% 2.152 2.156 - 0,2%
Loan/Deposit Ratio 130,7% 137,7% - 7,0 PP 130,7% 133,7% - 3,1 PP
Return on Equity vor Steuern 2,5% 6,9% - 4,4 PP 2,5%
Return on Equity nach Steuern 2,2% 6,2% - 4,0 PP 2,2%
Cost/Income Ratio 55,0% 50,2% 4,8 PP 55,0% 54,3% 0,7 PP
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 3,66% 4,25% - 0,59 PP 3,66% 3,94% - 0,29 PP
Mitarbeiter zum Stichtag 3.034 3.202 - 5,2% 3.034 3.119 - 2,7%
Geschäftsstellen 182 184 - 1,1% 182 183 - 0,5%
Kunden 795.039 780.136 1,9% 795.039 791.751 0,4%

Kroatien

in € Millionen 1.1.- 31.3.
2013
1.1.- 31.3.
2012
Verände
rung
Q1/2013 Q4/2012 Verände
rung
Zinsüberschuss 36 39 - 7,9% 36 38 - 6,7%
Provisionsüberschuss 14 14 - 1,0% 14 13 1,0%
Handelsergebnis 2 6 - 71,1% 2 0 >500,0%
Sonstiges betriebliches Ergebnis 7 9 - 24,9% 7 6 17,6%
Betriebserträge 58 67 - 14,2% 58 57 0,4%
Verwaltungsaufwendungen - 33 - 38 - 11,1% - 33 - 33 2,3%
Betriebsergebnis 24 30 - 18,2% 24 25 - 2,1%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 15 - 5 220,6% - 15 - 18 - 16,0%
Übrige Ergebnisse 1 3 - 49,2% 1 - 5
Periodenüberschuss vor Steuern 11 27 - 61,6% 11 2 351,7%
Steuern vom Einkommen und Ertrag - 2 - 5 - 61,3% - 2 - 1 213,8%
Periodenüberschuss nach Steuern 8 22 - 61,6% 8 2 407,4%
Aktiva 4.948 6.333 - 21,9% 4.948 5.097 - 2,9%
Forderungen an Kunden 3.498 3.854 - 9,2% 3.498 3.525 - 0,8%
davon Corporate % 39,6% 40,7% - 1,1 PP 39,6% 39,7% 0,0 PP
davon Retail % 49,5% 47,5% 2,0 PP 49,5% 49,4% 0,0 PP
davon in Fremdwährung % 62,1% 67,0% - 4,9 PP 62,1% 61,2% 0,8 PP
Verbindlichkeiten an Kunden 2.870 3.057 - 6,1% 2.870 3.040 - 5,6%
Loan/Deposit Ratio 121,6% 126,1% - 4,4 PP 121,6% 116,1% 5,5 PP
Return on Equity vor Steuern 5,7% 14,2% - 8,4 PP 5,7% 1,3% 4,5 PP
Return on Equity nach Steuern 4,6% 11,4% - 6,8 PP 4,6% 0,9% 3,7 PP
Cost/Income Ratio 58,0% 56,0% 2,0 PP 58,0% 57,0% 1,1 PP
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 3,28% 3,11% 0,16 PP 3,28% 3,30% - 0,02 PP
Mitarbeiter zum Stichtag 2.063 2.080 - 0,8% 2.063 2.066 - 0,1%
Geschäftsstellen 79 81 - 2,5% 79 79 0,0%
Kunden 475.925 513.973 - 7,4% 475.925 479.399 - 0,7%

Kosovo

in € Millionen 1.1.- 31.3.
2013
1.1.- 31.3.
2012
Verände
rung
Q1/2013 Q4/2012 Verände
rung
Zinsüberschuss 9 10 - 8,7% 9 9 1,7%
Provisionsüberschuss 2 2 - 5,8% 2 2 - 7,2%
Handelsergebnis 0 0 >500,0% 0 0 >500,0%
Sonstiges betriebliches Ergebnis 0 0 >500,0% 0 0 - 38,4%
Betriebserträge 11 12 - 7,6% 11 11 1,8%
Verwaltungsaufwendungen - 6 - 7 - 13,3% - 6 - 7 - 17,4%
Betriebsergebnis 5 5 - 0,1% 5 4 38,5%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 1 - 1 - 12,8% - 1 - 1 116,6%
Übrige Ergebnisse 0 1 - 78,9% 0 0
Periodenüberschuss vor Steuern 4 4 - 6,6% 4 3 37,8%
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0 0 - 4,3% 0 0 32,4%
Periodenüberschuss nach Steuern 4 4 - 6,8% 4 3 38,5%
Aktiva 628 650 - 3,3% 628 629 - 0,1%
Forderungen an Kunden 444 423 5,1% 444 428 3,8%
davon Corporate % 39,0% 34,2% 4,8 PP 39,0% 37,7% 1,3 PP
davon Retail % 61,0% 65,8% - 4,8 PP 61,0% 62,3% - 1,3 PP
davon in Fremdwährung % 0,0% 0,0% 0,0 PP 0,0% 0,0% 0,0 PP
Verbindlichkeiten an Kunden 508 524 - 3,0% 508 514 - 1,1%
Loan/Deposit Ratio 87,5% 80,8% 6,7 PP 87,5% 83,3% 4,1 PP
Return on Equity vor Steuern 17,1% 18,4% - 1,3 PP 17,1% 13,3% 3,8 PP
Return on Equity nach Steuern 15,4% 16,6% - 1,2 PP 15,4% 11,9% 3,4 PP
Cost/Income Ratio 53,3% 56,8% - 3,5 PP 53,3% 65,7% - 12,4 PP
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 5,87% 6,13% - 0,27 PP 5,87% 5,73% 0,14 PP
Mitarbeiter zum Stichtag 698 714 - 2,2% 698 688 1,5%
Geschäftsstellen 52 54 - 3,7% 52 52 0,0%
Kunden 258.799 257.216 0,6% 258.799 273.486 - 5,4%

Rumänien

in € Millionen 1.1.- 31.3.
2013
1.1.- 31.3.
2012
Verände
rung
Q1/2013 Q4/2012 Verände
rung
Zinsüberschuss 72 80 - 10,5% 72 73 - 2,3%
Provisionsüberschuss 36 33 9,3% 36 34 8,0%
Handelsergebnis 6 5 26,1% 6 3 131,4%
Sonstiges betriebliches Ergebnis 1 0 81,0% 1 1 - 45,7%
Betriebserträge 115 119 - 3,1% 115 111 3,6%
Verwaltungsaufwendungen - 65 - 67 - 2,9% - 65 - 70 - 7,5%
Betriebsergebnis 51 52 - 3,3% 51 41 22,4%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 21 - 27 - 23,1% - 21 - 25 - 15,8%
Übrige Ergebnisse 6 11 - 44,3% 6 0 >500,0%
Periodenüberschuss vor Steuern 36 36 - 0,9% 36 17 116,0%
Steuern vom Einkommen und Ertrag - 6 - 5 14,3% - 6 - 3 104,3%
Periodenüberschuss nach Steuern 30 31 - 3,4% 30 14 118,3%
Aktiva 6.370 6.263 1,7% 6.370 5.982 6,5%
Forderungen an Kunden 4.195 4.339 - 3,3% 4.195 4.226 - 0,7%
davon Corporate % 34,6% 36,5% - 1,8 PP 34,6% 35,3% - 0,6 PP
davon Retail % 62,6% 61,5% 1,1 PP 62,6% 61,9% 0,7 PP
davon in Fremdwährung % 54,1% 52,1% 2,1 PP 54,1% 51,8% 2,3 PP
Verbindlichkeiten an Kunden 3.995 3.872 3,2% 3.995 3.781 5,7%
Loan/Deposit Ratio 105,0% 112,1% - 7,1 PP 105,0% 111,8% - 6,8 PP
Return on Equity vor Steuern 25,0% 27,8% - 2,7 PP 25,0% 13,3% 11,7 PP
Return on Equity nach Steuern 21,0% 23,9% - 2,9 PP 21,0% 11,0% 10,0 PP
Cost/Income Ratio 56,0% 56,0% 0,1 PP 56,0% 62,8% - 6,7 PP
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 4,83% 5,31% - 0,49 PP 4,83% 5,07% - 0,24 PP
Mitarbeiter zum Stichtag 5.393 5.880 - 8,3% 5.393 5.486 - 1,7%
Geschäftsstellen 526 540 - 2,6% 526 527 - 0,2%
Kunden 1.981.086 1.932.098 2,5% 1.981.086 1.974.315 0,3%

Serbien

in € Millionen 1.1.- 31.3.
2013
1.1.- 31.3.
2012
Verände
rung
Q1/2013 Q4/2012 Verände
rung
Zinsüberschuss 25 23 6,4% 25 24 1,3%
Provisionsüberschuss 8 8 - 1,3% 8 9 - 10,0%
Handelsergebnis 1 0 162,8% 1 1 14,6%
Sonstiges betriebliches Ergebnis 2 1 123,4% 2 1 29,5%
Betriebserträge 36 33 9,2% 36 36 - 0,2%
Verwaltungsaufwendungen - 18 - 20 - 8,7% - 18 - 22 - 15,8%
Betriebsergebnis 18 13 37,0% 18 14 23,4%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 4 - 2 85,1% - 4 - 6 - 39,0%
Übrige Ergebnisse 4 5 - 13,8% 4 2 95,9%
Periodenüberschuss vor Steuern 18 16 14,1% 18 10 80,3%
Steuern vom Einkommen und Ertrag - 2 - 1 92,9% - 2 0 353,1%
Periodenüberschuss nach Steuern 16 15 8,0% 16 9 66,5%
Aktiva 1.849 1.969 - 6,1% 1.849 1.883 - 1,8%
Forderungen an Kunden 1.195 1.309 - 8,7% 1.195 1.204 - 0,8%
davon Corporate % 51,2% 56,9% - 5,7 PP 51,2% 53,1% - 1,9 PP
davon Retail % 45,8% 39,9% 5,9 PP 45,8% 44,4% 1,4 PP
davon in Fremdwährung % 72,0% 67,3% 4,6 PP 72,0% 66,6% 5,3 PP
Verbindlichkeiten an Kunden 1.097 1.042 5,3% 1.097 1.139 - 3,7%
Loan/Deposit Ratio 109,0% 125,6% - 16,7 PP 109,0% 105,7% 3,2 PP
Return on Equity vor Steuern 15,1% 13,3% 1,8 PP 15,1% 8,9% 6,1 PP
Return on Equity nach Steuern 13,3% 12,3% 1,0 PP 13,3% 8,5% 4,8 PP
Cost/Income Ratio 50,8% 60,8% - 10,0 PP 50,8% 60,2% - 9,4 PP
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 5,60% 4,60% 1,00 PP 5,60% 5,34% 0,27 PP
Mitarbeiter zum Stichtag 1.757 1.763 - 0,3% 1.757 1.769 - 0,7%
Geschäftsstellen 86 85 1,2% 86 85 1,2%
Kunden 561.702 510.594 10,0% 561.702 550.790 2,0%

Russland

in € Millionen 1.1.- 31.3.
2013
1.1.- 31.3.
2012
Verände
rung
Q1/2013 Q4/2012 Verände
rung
Betriebserträge 283 289 - 2,1% 283 264 7,1%
Verwaltungsaufwendungen - 125 - 122 2,3% - 125 - 151 - 17,2%
Betriebsergebnis 158 167 - 5,4% 158 113 39,2%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen 15 1 >500,0% 15 2 484,4%
Übrige Ergebnisse 26 - 10 26 - 3
Periodenüberschuss vor Steuern 198 158 25,9% 198 113 74,9%
Aktiva 16.187 15.195 6,5% 16.187 15.635 3,5%
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 5,12% 5,71% - 0,59 PP 5,12% 5,45% - 0,33 PP
Return on Equity vor Steuern 48,1% 40,3% 7,8 PP 48,1% 29,9% 18,2 PP

Trotz eines Anstiegs der Verwaltungsaufwendungen und rückläufiger Betriebserträge stieg der Periodenüberschuss vor Steuern des Segments Russland im Periodenvergleich um 26 Prozent auf € 198 Millionen. Hauptverantwortlich dafür war eine Steigerung des Ergebnisses aus Finanzinvestitionen. Der Return on Equity vor Steuern verbesserte sich um 7,8 Prozentpunkte auf 48,1 Prozent.

Betriebserträge

Der Zinsüberschuss in Russland sank im Jahresvergleich um 1 Prozent oder € 3 Millionen auf € 182 Millionen. Damit überwog ein deutlicher Rückgang des Zinsertrags aus derivativen Finanzinstrumenten, die zur Absicherung der durch Fremdwährungskredite entstandenen Positionen bestehen, den durch die Ausweitung des Kreditvolumens erzielten Zuwachs. Das Segment wies im Jahresabstand einen Rückgang der Nettozinsspanne um 59 Basispunkte auf 5,12 Prozent aus. Die Bilanzaktiva nahmen um 7 Prozent auf € 16,2 Milliarden zu, während die Kreditrisikoaktiva mit € 10,6 Milliarden stabil blieben.

Der Provisionsüberschuss des Segments wuchs gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um 9 Prozent oder € 6 Millionen auf € 69 Millionen. Dabei lag der Ertrag aus dem Zahlungsverkehr um 13 Prozent über dem Wert des ersten Quartals 2012 und lieferte mit €27 Millionen weiterhin den größten Beitrag zum Provisionsüberschuss. Der Ertrag aus dem Kredit- und Garantiegeschäft stieg volumenbedingt um 33 Prozent oder € 5 Millionen auf € 20 Millionen. Die Erträge aus dem Devisen-, Valuten- und Edelmetallgeschäft trugen weitere € 13 Millionen bei, waren jedoch aufgrund geringerer Transaktionsvolumina rückläufig.

Das Handelsergebnis sank im Periodenvergleich um 26 Prozent auf € 31 Millionen. Dabei ging das Ergebnis aus dem zinsbezogenen Geschäft aufgrund von Bewertungsverlusten um €10 Millionen auf € 4 Millionen zurück. Das Ergebnis aus dem währungsbezogenen Geschäft blieb mit €26 Millionen beinahe unverändert, und das sonstige betriebliche Ergebnis verbesserte sich auf € 1 Million.

Verwaltungsaufwendungen

Die Verwaltungsaufwendungen des Segments erhöhten sich insgesamt um 2 Prozent auf € 125 Millionen. Verantwortlich dafür war in erster Linie eine Zunahme des Personalaufwands durch Gehaltserhöhungen zum Ende des Vorjahres. Der Sachaufwand zeigte sich hingegen dank niedrigerer Aufwendungen für Gebäude rückläufig. Die Anzahl der Geschäftsstellen sank im Jahresabstand geringfügig um 3 auf 189. Da sowohl die Betriebserträge des Segments zurückgingen als auch die Verwaltungsaufwendungen anstiegen, erhöhte sich die Cost/Income Ratio um 1,9 Prozentpunkte auf 44,1 Prozent.

Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen

Bei den Kreditrisikovorsorgen ergab sich wie in der Vergleichsperiode eine Nettoauflösung, die mit € 15 Millionen um € 14 Millionen über dem Wert des ersten Quartals 2012 lag. Die Auflösungen betrafen die Einzelwertberichtigungen, die überwiegend im Zusammenhang mit Privatkunden gebildet worden waren. Bei den Portfolio-Wertberichtigungen hingegen wurde eine Nettodotierung in Höhe von € 1 Million gebucht. Der Anteil der notleidenden Kredite am Kreditportfolio ging im Jahresabstand um 1,2 Prozentpunkte auf 4,8 Prozent zurück.

Übrige Ergebnisse und Steuern

Die übrigen Ergebnisse des Segments Russland drehten im Periodenvergleich von minus € 10 Millionen auf plus € 26 Millionen. Das Ergebnis aus Finanzinvestitionen – es stammt primär aus der Veräußerung der VISA-Beteiligung – wuchs auf € 26 Millionen an. Ebenso verbesserte sich das Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten von minus € 10 Millionen auf minus € 1 Million, primär hervorgerufen durch Bewertungsgewinne aus zur Reduktion des Zinsstrukturrisikos durchgeführten Zins-Swap-Transaktionen.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag des Segments stiegen um 13 Prozent auf €43 Millionen, während die Steuerquote um 2 Prozentpunkte auf 21 Prozent zurückging.

Russland

Die nachfolgende Tabelle enthält das Landesergebnis für Russland. Abweichungen zu den für das Segment Russland angegebenen Werten resultieren aus der unterschiedlichen Allokation des Eigenkapitals: In der Landesdarstellung basieren die Kennzahlen auf dem bilanziellen Eigenkapital, während auf Segmentebene das Eigenkapital auf dem tatsächlichen Eigenkapitalverbrauch beruht.

in € Millionen 1.1.- 31.3.
2013
1.1.- 31.3.
2012
Verände
rung
Q1/2013 Q4/2012 Verände
rung
Zinsüberschuss 182 184 - 1,4% 182 198 - 8,2%
Provisionsüberschuss 69 63 9,3% 69 74 - 6,5%
Handelsergebnis 31 41 - 26,0% 31 5 >500,0%
Sonstiges betriebliches Ergebnis 1 0 1 - 12
Betriebserträge 283 289 - 2,1% 283 264 7,1%
Verwaltungsaufwendungen - 125 - 122 2,3% - 125 - 151 - 17,2%
Betriebsergebnis 158 167 - 5,4% 158 113 39,2%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen 15 1 >500,0% 15 2 484,4%
Übrige Ergebnisse 26 - 10 26 - 3
Periodenüberschuss vor Steuern 198 158 25,9% 198 113 74,9%
Steuern vom Einkommen und Ertrag - 43 - 38 13,1% - 43 - 23 84,7%
Periodenüberschuss nach Steuern 156 120 29,9% 156 90 72,4%
Aktiva 16.187 15.195 6,5% 16.187 15.635 3,5%
Forderungen an Kunden 10.101 9.485 6,5% 10.101 9.669 4,5%
davon Corporate % 62,7% 69,6% - 6,8 PP 62,7% 64,1% - 1,3 PP
davon Retail % 37,2% 30,4% 6,9 PP 37,2% 35,9% 1,3 PP
davon in Fremdwährung % 42,2% 46,4% - 4,2 PP 42,2% 44,2% - 2,0 PP
Verbindlichkeiten an Kunden 10.447 10.064 3,8% 10.447 9.609 8,7%
Loan/Deposit Ratio 96,7% 94,3% 2,4 PP 96,7% 100,6% - 3,9 PP
Return on Equity vor Steuern 35,5% 31,7% 3,8 PP 35,5% 22,8% 12,7 PP
Return on Equity nach Steuern 27,9% 24,2% 3,7 PP 27,9% 18,2% 9,7 PP
Cost/Income Ratio 44,1% 42,2% 1,9 PP 44,1% 57,0% - 12,9 PP
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 5,12% 5,71% - 0,59 PP 5,12% 5,45% - 0,33 PP
Mitarbeiter zum Stichtag 8.200 8.257 - 0,7% 8.200 8.155 0,6%
Geschäftsstellen 189 192 - 1,6% 189 186 1,6%
Kunden 2.335.420 2.379.581 - 1,9% 2.335.420 2.288.175 2,1%

GUS Sonstige

in € Millionen 1.1.- 31.3.
2013
1.1.- 31.3.
2012
Verände
rung
Q1/2013 Q4/2012 Verände
rung
Betriebserträge 137 145 - 5,5% 137 140 - 2,1%
Verwaltungsaufwendungen - 90 - 90 - 0,3% - 90 - 106 - 14,6%
Betriebsergebnis 47 54 - 14,1% 47 34 36,7%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 25 - 24 7,7% - 25 - 13 95,8%
Übrige Ergebnisse 32 - 6 32 5 >500,0%
Periodenüberschuss vor Steuern 54 25 118,2% 54 26 102,7%
Aktiva 6.349 6.415 - 1,0% 6.349 6.324 0,4%
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 6,59% 7,16% - 0,58 PP 6,59% 6,96% - 0,38 PP
Return on Equity vor Steuern 25,1% 12,6% 12,6 PP 25,1% 13,5% 11,6 PP

Im Segment GUS Sonstige stieg der Periodenüberschuss vor Steuern vor allem dank höherer Erträge aus Finanzinvestitionen im Periodenvergleich um 118 Prozent auf € 54 Millionen. Der Return on Equity vor Steuern des Segments verdoppelte sich auf 25,1 Prozent.

Betriebserträge

Der Zinsüberschuss des Segments blieb mit € 93 Millionen um 13 Prozent unter dem Wert der Vergleichsperiode des Vorjahres. Dabei sank der Zinsüberschuss in der Ukraine um 19 Prozent auf € 72 Millionen, hervorgerufen durch geringere Kreditvolumina bei Retail- und Firmenkunden, gestiegene Aufwendungen für Kundeneinlagen sowie rückläufige Zinserträge aus Wertpapieren. In Belarus hingegen führten höhere Kreditvolumina und Margen zu einem Anstieg des Zinsüberschusses um 33 Prozent auf €20 Millionen. Die Bilanzaktiva des Segments gingen auf €6,3 Milliarden leicht zurück, die Kreditrisikoaktiva erhöhten sich hingegen um 5 Prozent auf € 5,5 Milliarden. Die Nettozinsspanne des Segments nahm um 58 Basispunkte auf 6,59 Prozent ab.

Der Provisionsüberschuss des Segments legte im Periodenvergleich um 9 Prozent auf €49 Millionen zu. Den größten Beitrag leisteten dazu einmal mehr die um 12 Prozent auf € 36 Millionen gestiegenen Erträge aus dem Zahlungsverkehr, die dank einer höheren Anahl an Transaktionen sowohl in der Ukraine als auch in Belarus gesteigert werden konnten.

Das Handelsergebnis der Region verbesserte sich im Periodenvergleich von minus € 6 Millionen auf minus €4 Millionen. Vor allem sorgten hier Bewertungsgewinne aus Anleihen in der Ukraine für eine Steigerung des Ergebnisses aus dem zinsbezogenen Geschäft um € 2 Millionen.

Das sonstige betriebliche Ergebnis des Segments ging aufgrund mehrerer kleiner Aufwands- und Ertragsposten im Periodenvergleich auf minus € 1 Million zurück.

Verwaltungsaufwendungen

Die Verwaltungsaufwendungen blieben gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres mit € 90 Millionen stabil. In der Ukraine wurden dabei Kostensenkungen von € 4 Millionen erzielt. Sie resultierten vor allem aus einer Reduktion der Personalaufwendungen durch Mitarbeiterabbau sowie einer Abnahme der Abschreibungen auf Sachanlagen infolge geringerer IT-Investitionen. In Belarus hingegen erhöhten sich die Verwaltungsaufwendungen um € 4 Millionen. Davon waren fast alle Aufwandsarten betroffen, am stärksten jedoch die indexbasierten und aufgrund von im Vorjahr erfolgten Gehaltserhöhungen gestiegenen Personalaufwendungen. Die Kombination aus gesunkenen Betriebserträgen und gleichbleibenden Kosten erhöhte die Cost/Income Ratio des Segments um 3,4 Prozentpunkte auf 65,9 Prozent.

Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen

Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen der Region stiegen im Periodenvergleich um 8 Prozent auf €25 Millionen. Dabei lag der Wertberichtigungsbedarf in der Ukraine mit € 27 Millionen vor allem aufgrund geringerer Bewertungen von Sicherheiten von Retail-Kunden um € 4 Millionen über dem Vergleichswert des Vorjahres. In Belarus wiederum sorgten höhere Nettodotierungen zu Portfolio-Wertberichtigungen dafür, dass der Wertberichtigungsbedarf mit € 25 Millionen den Vorjahreswert leicht übertraf. Der Anteil der notleidenden Kredite am gesamten Kreditportfolio des Segments betrug 28,2 Prozent (minus 2,0 Prozentpunkte im Jahresabstand) und blieb damit weiterhin der höchste aller Segmente.

Übrige Ergebnisse und Steuern

Die übrigen Ergebnisse drehten im Periodenvergleich von minus € 6 Millionen auf plus € 32 Millionen, wofür vor allem die Entwicklung des Ergebnisses aus der Bewertung von Finanzinvestitionen verantwortlich war. Bewertungsgewinne ergaben sich hier insbesondere aus dem zu Marktwerten bilanzierten Bestand an festverzinslichen ukrainischen Staatsanleihen.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag des Segments stiegen auf €11 Millionen, die Steuerquote ging hingegen um 13 Prozentpunkte auf 20 Prozent zurück.

Nachfolgend die Detailergebnisse der einzelnen Länder:

Belarus

in € Millionen 1.1.- 31.3.
2013
1.1.- 31.3.
2012
Verände
rung
Q1/2013 Q4/2012 Verände
rung
Zinsüberschuss 20 15 32,9% 20 15 33,6%
Provisionsüberschuss 15 12 22,3% 15 16 - 5,3%
Handelsergebnis - 6 - 5 21,4% - 6 - 16 - 60,2%
Sonstiges betriebliches Ergebnis - 1 0 102,1% - 1 - 2 - 77,9%
Betriebserträge 28 22 28,9% 28 13 123,7%
Verwaltungsaufwendungen - 18 - 14 26,5% - 18 - 19 - 6,6%
Betriebsergebnis 11 8 33,0% 11 - 6
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen 0 - 1 0 20 - 99,1%
Übrige Ergebnisse 0 0 0 0
Periodenüberschuss vor Steuern 11 7 53,7% 11 14 - 21,9%
Steuern vom Einkommen und Ertrag - 2 - 3 - 43,2% - 2 - 8 - 76,9%
Periodenüberschuss nach Steuern 9 4 132,0% 9 6 47,7%
Aktiva 1.472 1.214 21,2% 1.472 1.355 8,6%
Forderungen an Kunden 1.010 767 31,6% 1.010 869 16,2%
davon Corporate % 76,8% 73,8% 3,0 PP 76,8% 73,8% 3,0 PP
davon Retail % 23,2% 26,2% - 3,0 PP 23,2% 26,2% - 3,0 PP
davon in Fremdwährung % 73,0% 66,5% 6,5 PP 73,0% 70,9% 2,1 PP
Verbindlichkeiten an Kunden 926 718 29,0% 926 872 6,2%
Loan/Deposit Ratio 109,0% 106,8% 2,2 PP 109,0% 99,6% 9,4 PP
Return on Equity vor Steuern 21,6% 16,5% 5,0 PP 21,6% 29,7% - 8,1 PP
Return on Equity nach Steuern 18,0% 9,1% 8,9 PP 18,0% 13,1% 4,9 PP
Cost/Income Ratio 62,6% 63,8% - 1,2 PP 62,6% 150,1% - 87,4 PP
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 6,39% 5,39% 1,00 PP 6,39% 4,94% 1,44 PP
Mitarbeiter zum Stichtag 2.201 2.198 0,1% 2.201 2.190 0,5%
Geschäftsstellen 100 98 2,0% 100 100 0,0%
Kunden 695.067 683.134 1,7% 695.067 691.925 0,5%

Ukraine

in € Millionen 1.1.- 31.3.
2013
1.1.- 31.3.
2012
Verände
rung
Q1/2013 Q4/2012 Verände
rung
Zinsüberschuss 72 89 - 19,0% 72 84 - 14,6%
Provisionsüberschuss 34 32 3,7% 34 41 - 17,7%
Handelsergebnis 2 1 164,2% 2 2 17,2%
Sonstiges betriebliches Ergebnis - 1 0 - 1 - 1 14,9%
Betriebserträge 107 123 - 12,6% 107 126 - 15,3%
Verwaltungsaufwendungen - 72 - 76 - 5,3% - 72 - 86 - 16,3%
Betriebsergebnis 35 46 - 24,5% 35 40 - 13,1%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 27 - 22 19,3% - 27 - 33 - 20,2%
Übrige Ergebnisse 32 - 6 32 5 >500,0%
Periodenüberschuss vor Steuern 41 18 130,1% 41 12 238,2%
Steuern vom Einkommen und Ertrag - 9 - 5 73,7% - 9 - 13 - 33,0%
Periodenüberschuss/-fehlbetrag nach Steuern 32 13 151,9% 32 - 1
Aktiva 4.832 5.131 - 5,8% 4.832 4.922 - 1,8%
Forderungen an Kunden 3.806 4.032 - 5,6% 3.806 3.715 2,5%
davon Corporate % 51,9% 52,6% - 0,7 PP 51,9% 52,0% - 0,1 PP
davon Retail % 48,1% 47,4% 0,7 PP 48,1% 48,0% 0,1 PP
davon in Fremdwährung % 50,8% 59,9% - 9,0 PP 50,8% 51,6% - 0,7 PP
Verbindlichkeiten an Kunden 2.835 2.569 10,4% 2.835 2.646 7,2%
Loan/Deposit Ratio 134,2% 156,9% - 22,7 PP 134,2% 140,4% - 6,2 PP
Return on Equity vor Steuern 19,6% 8,6% 11,0 PP 19,6% 5,8% 13,8 PP
Return on Equity nach Steuern 15,5% 6,2% 9,3 PP 15,5%
Cost/Income Ratio 67,4% 62,2% 5,2 PP 67,4% 68,2% - 0,8 PP
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 6,66% 7,51% - 0,84 PP 6,66% 7,51% - 0,85 PP
Mitarbeiter zum Stichtag 13.787 14.971 - 7,9% 13.787 13.849 - 0,4%
Geschäftsstellen 822 828 - 0,7% 822 825 - 0,4%
Kunden 3.023.416 3.361.826 - 10,1% 3.023.416 3.029.424 - 0,2%
in € Millionen 1.1.- 31.3.
2013
1.1.- 31.3.
2012
Verände
rung
Q1/2013 Q4/2012 Verände
rung
Betriebserträge 156 159 - 1,8% 156 142 10,2%
Verwaltungsaufwendungen - 44 - 35 25,4% - 44 - 47 - 5,3%
Betriebsergebnis 112 124 - 9,6% 112 95 17,9%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 73 - 1 >500,0% - 73 - 61 20,3%
Übrige Ergebnisse 0 2 - 74,9% 0 - 3
Periodenüberschuss vor Steuern 39 125 - 68,4% 39 31 26,4%
Aktiva 21.380 21.980 - 2,7% 21.380 18.997 12,5%
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 2,17% 1,94% 0,23 PP 2,17% 1,96% 0,21 PP
Return on Equity vor Steuern 8,3% 26,2% - 17,9 PP 8,3% 35,5% - 27,3 PP

Group Corporates

Der Periodenüberschuss vor Steuern des Segments Group Corporates sank – primär aufgrund hohen Wertberichtigungsbedarfs bei Krediten an Großkunden – gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um 68 Prozent auf € 39 Millionen. Der Return on Equity vor Steuern verringerte sich um 17,9 Prozentpunkte auf 8,3 Prozent.

Betriebserträge

Der Zinsüberschuss des Segments stieg gegenüber der Vergleichsperiode insgesamt um 1 Prozent auf € 109 Millionen. Hier verzeichneten die Konzernzentrale und das Profitcenter Corporate Customers (von Wien aus betreute österreichische und multinationale Firmenkunden) dank eines Anstiegs der aktivseitigen Margen trotz rückläufiger Kreditvolumina einen leichten Anstieg auf insgesamt € 44 Millionen. Im Profitcenter Network Corporate Customers & Support (internationale Firmenkunden mit CEE-Bezug) nahm der Zinsüberschuss um 4 Prozent auf € 21 Millionen zu. Die Tochterbank in Malta hingegen verzeichnete margen- und volumenbedingt einen Rückgang um 11 Prozent auf € 13 Millionen. Auch in den Geschäftsstellen in Asien war der Zinsüberschuss aufgrund geringerer Kreditvolumina rückläufig. Die Nettozinsspanne des Segments stieg um 23 Basispunkte auf 2,17 Prozent, während die Bilanzaktiva im Jahresabstand durch den Rückgang des Kreditvolumens um 3 Prozent oder € 0,6 Milliarden auf €21,4 Milliarden abnahmen. Die Risikoaktiva (Kreditrisiko) blieben mit €14,6 Milliarden unverändert.

Der Provisionsüberschuss legte im Periodenvergleich um 12 Prozent oder € 5 Millionen auf € 43 Millionen zu. Dabei wuchsen die überwiegend in der Konzernzentrale erzielten Erträge aus dem Zahlungsverkehr, der größten Komponente im Provisionsüberschuss, um 21 Prozent auf € 36 Millionen. Sie beruhten vorwiegend auf Lead-Arranger-Aktivitäten bei Anleiheemissionen österreichischer und internationaler Kunden sowie auf dem Kredit- und Projektfinanzierungsgeschäft, das sich besonders positiv entwickelte. Die Geschäftsstellen in Asien und die Tochterbank in Malta hingegen verzeichneten Rückgänge im Provisionsüberschuss.

Das Handelsergebnis des Segments ging um 76 Prozent auf € 3 Millionen zurück. Einerseits reduzierten sich hier in den Profitcenters der Konzernzentrale die Bewertungsgewinne aus dem zinsbezogenen Geschäft mit Finanzinstrumenten um € 2 Millionen. Andererseits hatte in der Vergleichsperiode des Vorjahres die Bewertung einer Option auf Aktienkauf einen Ertrag von € 7 Millionen gebracht.

Das sonstige betriebliche Ergebnis des Segments blieb mit € 2 Millionen im Periodenvergleich konstant.

Verwaltungsaufwendungen

Die Verwaltungsaufwendungen des Segments stiegen vor allem durch die 2012 optimierte Kostenallokation der Konzernzentrale sowie durch die Umlegung von Overhead-Kosten auf das Segment im Periodenvergleich um 25 Prozent auf € 44 Millionen. Das Segment umfasste am Ende der Berichtsperiode acht Geschäftsstellen. Die Cost/Income Ratio nahm um 6,2 Prozentpunkte auf 28,4 Prozent zu.

Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen

Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen betrugen € 73 Millionen. Die im Vergleich zum Vorjahr hohen Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen betrafen zwei neue Großkundenfälle sowie zusätzliche Dotierungen bestehender Fälle in der Konzernzentrale und in China. Der Anteil der notleidenden Kredite am Kreditportfolio des Segments nahm um 1,1 Prozentpunkte auf 4,4 Prozent zu.

Übrige Ergebnisse und Steuern

Die übrigen Ergebnisse des Segments sanken im Periodenvergleich um €1 Million, hervorgerufen durch niedrigere Bewertungsergebnisse von bis zur Endfälligkeit zu haltenden Wertpapieren.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag sanken gegenüber der Vorjahresperiode um 59 Prozent auf € 13 Millionen, die Steuerquote stieg hingegen um 7 Prozentpunkte auf 33 Prozent.

Group Markets

in € Millionen 1.1.- 31.3.
2013
1.1.- 31.3.
2012
Verände
rung
Q1/2013 Q4/2012 Verände
rung
Betriebserträge 76 100 - 24,4% 76 80 - 5,8%
Verwaltungsaufwendungen - 61 - 57 6,0% - 61 - 64 - 5,1%
Betriebsergebnis 15 43 - 65,1% 15 16 - 8,2%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 1 5 - 1 1
Übrige Ergebnisse 11 138 - 92,1% 11 3 275,1%
Periodenüberschuss vor Steuern 25 185 - 86,3% 25 20 24,2%
Aktiva 19.438 29.681 - 34,5% 19.438 20.243 - 4,0%
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 0,84% 0,79% 0,05 PP 0,84% 0,81% 0,03 PP
Return on Equity vor Steuern 8,9% 44,7% - 35,7 PP 8,9% 7,4% 1,5 PP

Der Periodenüberschuss vor Steuern des Segments Group Markets sank – hauptsächlich durch einen Rückgang des Ergebnisses aus Finanzinvestitionen – im Periodenvergleich um 86 Prozent auf € 25 Millionen. Der Return on Equity vor Steuern verringerte sich um 35,7 Prozentpunkte auf 8,9 Prozent.

Betriebserträge

Der Zinsüberschuss des Segments sank im Periodenvergleich um 30 Prozent auf € 32 Millionen. Hauptgründe dafür waren eine Abnahme des Geschäftsvolumens mit hochliquiden Anleihen von Finanzinstitutionen aufgrund der reduzierten Investment-Tätigkeit sowie die weiterhin verhaltene Risikopositionierung der RBI. Die Bilanzaktiva des Segments gingen im Jahresabstand um 34 Prozent auf € 19,4 Milliarden zurück, während die Nettozinsspanne um 5 Basispunkte auf 0,84 Prozent stieg. Die Kreditrisikoaktiva nahmen ebenfalls um 20 Prozent auf € 3,8 Milliarden ab.

Der Provisionsüberschuss von Group Markets legte im Periodenvergleich um 4 Prozent auf €26 Millionen zu. Dabei blieb der Provisionsüberschuss des Profitcenters Financial Institutions dank solider Ergebnisse aus Dienstleistungen in den Bereichen Cash Management und Garantien im Export- bzw. Handelsgeschäft unverändert. Einen verbesserten Beitrag aus dem Wertpapiergeschäft lieferte mit € 3 Millionen der Bereich Private Banking und Vermögensverwaltung der Tochtergesellschaft Kathrein Privatbank AG in Wien.

Einen Rückgang um 42 Prozent auf €15 Millionen erlitt aufgrund eines geringeren Handelsvolumens und negativer Bewertungsergebnisse aus Zinsswaps das Handelsergebnis des Segments. Dabei blieb der Verlust aus der Bewertung von begebenen Kapitalgarantien in der Konzernzentrale mit rund € 4 Millionen im Periodenvergleich beinahe unverändert.

Verwaltungsaufwendungen

Die Verwaltungsaufwendungen des Segments Group Markets erhöhten sich im Periodenvergleich um 6 Prozent auf € 61 Millionen. Angesichts des gleichzeitigen Rückgangs der Betriebserträge nahm die Cost/Income Ratio um 23,0 Prozentpunkte auf 80,2 Prozent zu.

Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen

Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen stiegen primär durch erhöhte Nettodotierungen zu Einzelwertberichtigungen in der Konzernzentrale im Zusammenhang mit Finanzinstituten um € 5 Millionen auf € 1 Millionen, nachdem hier in der Vergleichsperiode eine Nettoauflösung von € 5 Millionen verbucht worden war. Der Anteil der notleidenden Kredite am Gesamtkreditobligo des Segments betrug 1,3 Prozent.

Übrige Ergebnisse und Steuern

Die übrigen Ergebnisse des Segments sanken im Periodenvergleich von €138 Millionen auf € 11 Millionen. Signifikant reduzierte sich hier insbesondere das Ergebnis aus Finanzinvestitionen, hervorgerufen durch den Verkauf des High-Quality-Wertpapierportfolios der Konzernzentrale in der Vergleichsperiode sowie sonstiger Finanzinstrumente. Im Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten kam es – vorwiegend aufgrund der Bewertungsergebnisse der Konzernzentrale – im Periodenvergleich hingegen zu einem Zuwachs. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag des Segments gingen von € 50 Millionen auf € 2 Millionen zurück, die Steuerquote sank dadurch deutlich auf 9 Prozent.

Corporate Center

in € Millionen 1.1.- 31.3.
2013
1.1.- 31.3.
2012
Verände
rung
Q1/2013 Q4/2012 Verände
rung
Betriebserträge - 21 100 - 21 2
Verwaltungsaufwendungen - 72 - 80 - 10,7% - 72 - 95 - 24,5%
Betriebsergebnis - 93 19 - 93 - 93 - 0,2%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen 1 2 - 49,3% 1 - 4
Übrige Ergebnisse - 116 107 - 116 - 458 - 74,7%
Periodenüberschuss/-fehlbetrag vor Steuern - 208 128 - 208 - 555 - 62,5%
Aktiva 43.580 52.161 - 16,5% 43.580 47.341 - 7,9%
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva)
Return on Equity vor Steuern 22,0%

Im Segment Corporate Center wurde durch den Rückgang der übrigen Ergebnisse ein Periodenfehlbetrag vor Steuern von € 208 Millionen verbucht.

Betriebserträge

Der Zinsüberschuss des Segments sank im Periodenvergleich auf minus €12 Millionen. Hier blieben sowohl die konzerninternen Dividendenerträge als auch die Erträge aus internen Finanzierungen im Rahmen des RBI Netzwerks unter dem Vorjahresniveau. Zudem werden die Zinsaufwendungen von € 13 Millionen für das Nachrangkapital der RBI AG in diesem Segment ausgewiesen. Die Aktiva des Segments gingen insbesondere aufgrund des Abbaus von Liquiditätsreserven um 16 Prozent auf € 43,6 Milliarden zurück, die Kreditrisikoaktiva sanken um 3 Prozent auf € 16,7 Milliarden.

Ebenso verringerte sich der Provisionsüberschuss im Periodenvergleich um 66 Prozent auf minus € 11 Millionen, hervorgerufen insbesondere durch höhere Provisionszahlungen der Konzernzentrale für Transaktionsabwicklungen.

Das Handelsergebnis des Segments sank vor allem durch die Bewertung diverser aus Steuerungsgründen gehaltener Fremdwährungs- und Zinsinstrumente um 30 Prozent auf minus €9 Millionen.

Auch das sonstige betriebliche Ergebnis ging von € 20 Millionen auf € 11 Millionen zurück. Hier belastete vor allem die Bankenabgabe von € 26 Millionen das Ergebnis um € 5 Millionen stärker als im Vorjahr. Ein positiver Beitrag von €2 Millionen resultierte hingegen aus dem Warenhandel der F.J. Elsner Trading GmbH.

Verwaltungsaufwendungen

Die Verwaltungsaufwendungen des Segments sanken im Periodenvergleich um 11 Prozent oder € 8 Millionen auf € 72 Millionen. Die einzige im Segment ausgewiesene Geschäftsstelle ist die Konzernzentrale.

Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen

Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen spielen aufgrund des konzerninternen Geschäftscharakters des Segments generell eine untergeordnete Rolle. Im Berichtszeitraum kam es zu einer Nettoauflösung von € 1 Million.

Übrige Ergebnisse und Steuern

Die übrigen Ergebnisse des Segments sanken im Periodenvergleich um €223 Millionen auf minus € 116 Millionen. Dabei belasteten vor allem die Bewertungsverluste aus eigenen Emissionen (€ 82 Millionen) sowie die rückläufige Bewertung der sonstigen derivativen Finanzinstrumente das Ergebnis. In der Vergleichsperiode war hier hingegen ein Veräußerungsgewinn von € 113 Millionen aus dem Rückkauf eines Teils des Hybridkapitals erzielt worden.

Im Segment Corporate Center fiel in der Berichtsperiode ein – im Vergleich zum Vorjahr geringerer – Steuerertrag von € 27 Millionen an. Zurückzuführen war dieser Rückgang vor allem auf die in diesem Segment ausgewiesenen Bewertungsergebnisse, die insbesondere die zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Verbindlichkeiten betrafen.

Konzernzwischenabschluss

(Zwischenbericht zum 31. März 2013)

Gesamtergebnisrechnung

Erfolgsrechnung

in € Millionen Anhang 1.1.-31.3.2013 1.1.-31.3.20121 Veränderung
Zinserträge 1.490 1.660 -10,2%
Zinsaufwendungen -626 -785 -20,2%
Zinsüberschuss [2] 865 875 -1,2%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen [3] -220 -153 43,7%
Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorgen 645 722 -10,7%
Provisionserträge 458 470 -2,7%
Provisionsaufwendungen -83 -125 -33,2%
Provisionsüberschuss [4] 375 346 8,3%
Handelsergebnis [5] 80 82 -2,0%
Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten [6] -121 35
Ergebnis aus Finanzinvestitionen [7] 87 261 -66,6%
Verwaltungsaufwendungen [8] -788 -753 4,6%
Sonstiges betriebliches Ergebnis [9] -21 -8 162,9%
Ergebnis aus Endkonsolidierungen -6 0 >500,0%
Periodenüberschuss vor Steuern 251 685 -63,4%
Steuern vom Einkommen und Ertrag [10] -77 -111 -30,7%
Periodenüberschuss nach Steuern 174 574 -69,7%
Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile -17 -33 -47,4%
Konzern-Periodenüberschuss 157 541 -71,0%

1 Adaptierung der Vorjahreswerte aufgrund der retrospektiven Anwendung von IAS 19.

Überleitung zum Gesamtergebnis

Gesamt Eigenanteil Fremdanteil
in € Millionen 1.1.-31.3.
2013
1.1.-31.3.
2012
1.1.-31.3.
2013
1.1.-31.3.
2012
1.1.-31.3.
2013
1.1.-31.3.
2012
Periodenüberschuss nach Steuern 174 574 157 541 17 33
Posten, die nicht in den Gewinn und Verlust
umgegliedert werden
0 0 0 0 0 0
Posten, die anschließend möglicherweise
in den Gewinn oder Verlust umgegliedert
werden
-6 113 -3 89 -2 24
Währungsdifferenzen 5 198 9 174 -4 23
davon unrealisierte Gewinne/Verluste
der Periode
5 198 9 174 -4 23
Absicherung Nettoinvestition (Capital
Hedge)
-1 0 -1 0 0 0
Hochinflation 13 9 11 8 2 1
Gewinne/Verluste aus Derivaten, die
Schwankungen zukünftiger Cash-Flows
absichern
-2 0 -2 0 0 0
davon unrealisierte Gewinne/Verluste
der Periode
-2 0 -2 0 0 0
Eigenkapitalveränderungen in at-equity
bewerteten Unternehmen
0 0 0 0 0 0
Gewinne/Verluste aus zur Veräußerung
verfügbaren finanziellen Vermögenswerten
-25 -124 -25 -124 0 0
davon unrealisierte Gewinne/Verluste
der Periode
0 18 0 18 0 0
davon in die Erfolgsrechnung
umgegliederte Gewinne/Verluste
-25 -142 -25 -142 0 0
Latente Steuern auf direkt im Eigenkapital
erfasste Ergebnisse
5 31 5 31 0 0
davon unrealisierte Gewinne/Verluste
der Periode
0 -5 0 -5 0 0
davon in die Erfolgsrechnung
umgegliederte Gewinne/Verluste
5 35 5 35 0 0
Sonstige direkt im Eigenkapital erfasste
Erträge und Aufwendungen
0 0 0 0 0 0
Sonstiges Ergebnis -6 113 -3 89 -2 24
Gesamtergebnis 168 687 153 630 15 57

Gewinn je Aktie

in € 1.1.-31.3.2013 1.1.-31.3.2012 Veränderung
Gewinn je Aktie 0,55 2,52 -1,97

Der Gewinn je Aktie errechnet sich aus dem Konzern-Periodenüberschuss abzüglich der Dividende auf das Partizipationskapital bezogen auf die durchschnittliche Anzahl der im Umlauf befindlichen Stammaktien. Zum 31. März 2013 waren das 194,9 Millionen (31. März 2012: 194,7 Millionen). Da keine Wandel- oder Optionsrechte im Umlauf waren, entspricht der unverwässerte Gewinn je Aktie dem verwässerten Gewinn je Aktie.

Quartalsergebnisse

in € Millionen Q2/2012 Q3/2012 Q4/2012 Q1/2013
Zinsüberschuss 886 834 876 865
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen -247 -224 -385 -220
Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorgen 639 611 491 645
Provisionsüberschuss 375 400 396 375
Handelsergebnis 85 54 -6 80
Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten -55 -88 -20 -121
Ergebnis aus Finanzinvestitionen -8 46 19 87
Verwaltungsaufwendungen1 -764 -818 -918 -788
Sonstiges betriebliches Ergebnis -28 -16 -50 -21
Ergebnis aus Endkonsolidierungen -2 0 14 -6
Periodenüberschuss/-fehlbetrag vor Steuern 243 188 -74 251
Steuern vom Einkommen und Ertrag -83 -32 -58 -77
Periodenüberschuss/-fehlbetrag nach Steuern 160 155 -131 174
Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile 0 -14 24 -17
Konzern-Periodenüberschuss/-fehlbetrag 160 141 -107 157
1 Adaptierung der Vorjahreswerte aufgrund der retrospektiven Anwendung von IAS 19.
in € Millionen Q2/2011 Q3/2011 Q4/2011 Q1/2012
Zinsüberschuss 897 943 943 875
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen -197 -377 -282 -153
Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorgen 700 566 661 722
Provisionsüberschuss 380 388 365 346
Handelsergebnis 133 37 70 82
Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten 38 108 264 35
Ergebnis aus Finanzinvestitionen -13 -158 5 261
Verwaltungsaufwendungen1 -761 -772 -835 -753
Sonstiges betriebliches Ergebnis -3 -15 -190 -8
Ergebnis aus Endkonsolidierungen 0 0 0 0
Periodenüberschuss vor Steuern 474 153 340 685
Steuern vom Einkommen und Ertrag -101 -71 -127 -111
Periodenüberschuss nach Steuern 372 82 213 574
Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile -27 48 8 -33
Konzern-Periodenüberschuss 345 130 221 541

1 Adaptierung der Vorjahreswerte aufgrund der retrospektiven Anwendung von IAS 19.

Bilanz

Aktiva
in € Millionen Anhang 31.3.2013 31.12.2012 Veränderung
Barreserve 5.013 6.557 -23,5%
Forderungen an Kreditinstitute [12, 34] 20.250 22.323 -9,3%
Forderungen an Kunden [13, 34] 82.889 83.343 -0,5%
Kreditrisikovorsorgen [14] -5.694 -5.642 0,9%
Handelsaktiva [15, 34] 8.564 9.813 -12,7%
Derivative Finanzinstrumente [16, 34] 1.239 1.405 -11,8%
Wertpapiere und Beteiligungen [17, 34] 14.913 13.355 11,7%
Anteile an at-equity bewerteten Unternehmen [34] 5 5 1,6%
Immaterielle Vermögenswerte [18] 1.307 1.321 -1,1%
Sachanlagen [19] 1.600 1.597 0,2%
Sonstige Aktiva [20, 34] 1.846 2.038 -9,4%
Aktiva gesamt 131.932 136.116 -3,1%
Passiva
in € Millionen
Anhang 31.3.2013 31.12.2012 Veränderung
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten [21, 34] 27.579 30.186 -8,6%
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden [22, 34] 66.853 66.297 0,8%
Verbriefte Verbindlichkeiten [23, 34] 12.470 13.290 -6,2%
Rückstellungen [24] 706 721 -2,1%
Handelspassiva [25, 34] 7.100 8.824 -19,5%
Derivative Finanzinstrumente [26, 34] 505 472 7,0%
Sonstige Passiva [27, 34] 1.742 1.515 14,9%
Nachrangkapital [28, 34] 3.917 3.937 -0,5%
Eigenkapital [29] 11.061 10.873 1,7%
Konzern-Eigenkapital 10.186 9.428 8,0%
Konzern-Periodenüberschuss 157 725 -78,4%
Kapital der nicht beherrschenden Anteile 719 719 -0,1%
Passiva gesamt 131.932 136.116 -3,1%

Eigenkapitalveränderungsrechnung

in € Millionen Gezeich
netes
Kapital
Partizipations
kapital
Kapital
rücklagen
Gewinn
rücklagen
Konzern
Perioden
überschuss
Kapital der nicht
beherrschenden
Anteile
Gesamt
Eigenkapital 1.1.2013 595 2.500 2.574 3.760 725 719 10.873
Kapitaleinzahlungen 0 0 0 0 0 0 0
Gewinnthesaurierung 0 0 0 725 - 725 0 0
Dividendenzahlungen 0 0 0 0 0 - 2 - 2
Gesamtergebnis 0 0 0 - 3 157 15 168
Eigene Aktien/Share
Incentive Program
0 0 0 0 0 0 0
Sonstige Veränderungen 0 0 0 35 0 - 13 22
Eigenkapital 31.3.2013 595 2.500 2.574 4.517 157 719 11.061
in € Millionen Gezeich
netes
Kapital
Partizipations
kapital
Kapital
rücklagen
Gewinn
rücklagen
Konzern
Perioden
überschuss
Kapital der nicht
beherrschenden
Anteile
Gesamt
Eigenkapital 1.1.2012 593 2.500 2.571 3.161 968 1.143 10.936
Effekte aus der rückwirkenden
Anwendung von IAS19
0 0 0 0 0 0 0
Eigenkapital 1.1.20121 593 2.500 2.571 3.161 967 1.143 10.936
Kapitaleinzahlungen 0 0 0 0 0 0 0
Gewinnthesaurierung 0 0 0 967 -967 0 0
Dividendenzahlungen 0 0 0 0 0 -2 -2
Gesamtergebnis 0 0 0 89 541 57 687
Eigene Aktien/Share
Incentive Program
2 0 6 0 0 0 8
Sonstige
Veränderungen
0 0 0 -21 0 -135 -156
Eigenkapital 31.3.2012 596 2.500 2.577 4.197 541 1.063 11.474

1 Adaptierung der Vorjahreswerte aufgrund der retrospektiven Anwendung von IAS 19.

Kapitalflussrechnung

in € Millionen 1.1.-31.3.2013 1.1.-31.3.2012
Zahlungsmittelbestand zum Ende der Vorperiode 6.557 11.402
Cash-Flow aus operativer Geschäftstätigkeit -1.624 3.116
Cash-Flow aus Investitionstätigkeit 65 294
Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit -18 -237
Effekte aus Wechselkursänderungen 34 57
Zahlungsmittelbestand zum Ende der Periode 5.013 14.631

Segmentberichterstattung

In der RBI erfolgt die interne Management-Berichterstattung grundsätzlich auf Basis der bestehenden Organisationsstruktur. Diese ist matrixförmig aufgebaut, d. h. Vorstände sind sowohl für einzelne Länder als auch für bestimmte Geschäftsfelder verantwortlich (Konzept der "Country and Functional Responsibility"). Steuerungseinheit (Cash Generating Unit) im Konzern ist entweder ein Land oder ein Geschäftsfeld. Die obersten Entscheidungsgremien der RBI – Vorstand und Aufsichtsrat – treffen demnach wesentliche Entscheidungen über die Allokation der Ressourcen zu einem Segment auf Basis der jeweiligen Finanz- und Ertragskraft, weshalb diese Berichtskriterien als wesentlich beurteilt wurden. Entsprechend sind auch die Segmente nach IFRS 8 differenziert. Die Überleitungsrechnung enthält im Wesentlichen Beträge aus der Eliminierung von Zwischenergebnissen und aus segmentübergreifenden Konsolidierungen.

Daraus ergeben sich die folgenden Segmente:

  • Zentraleuropa
  • Südosteuropa
  • Russland
  • GUS Sonstige
  • Group Corporates
  • Group Markets
  • Corporate Center
1.1.-31.3.2013
in € Millionen
Zentral
europa
Südost
europa
Russland GUS
Sonstige
Group
Corporates
Zinsüberschuss 260 207 182 93 109
Provisionsüberschuss 128 79 69 49 43
Handelsergebnis 12 15 31 - 4 3
Sonstiges betriebliches Ergebnis - 17 10 1 - 1 2
Betriebserträge 384 312 283 137 156
Verwaltungsaufwendungen - 259 - 166 - 125 - 90 - 44
Betriebsergebnis 124 145 158 47 112
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 74 - 63 15 - 25 - 73
Übrige Ergebnisse 7 12 26 32 0
Periodenüberschuss vor Steuern 57 95 198 54 39
Steuern vom Einkommen und Ertrag - 22 - 13 - 43 - 11 - 13
Periodenüberschuss nach Steuern 35 82 156 43 26
Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile - 11 - 10 0 - 3 - 14
Periodenüberschuss nach
Abzug der nicht beherrschenden Anteile
23 72 155 40 12
Anteil am Ergebnis vor Steuern 22,0% 36,4% 76,2% 20,6% 15,1%
Risikoaktiva (Kreditrisiko) 21.650 12.971 10.586 5.474 14.580
Gesamtes Eigenmittelerfordernis 2.022 1.257 1.037 533 1.186
Aktiva 39.432 21.411 16.187 6.349 21.380
Verbindlichkeiten 35.705 18.348 13.553 5.237 13.928
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 2,77% 4,20% 5,12% 6,59% 2,17%
NPL Ratio 11,4% 13,2% 4,8% 27,6% 4,4%
NPL Coverage Ratio 63,8% 61,5% 99,7% 70,9% 66,6%
Cost/Income Ratio 67,7% 53,3% 44,1% 65,9% 28,4%
Neubildungsquote (Ø Forderungen an Kunden) 1,46% 1,69% - 0,23% 2,02% 0,20%
Durchschnittliches Eigenkapital 3.232 2.192 1.649 854 1.910
Return on Equity vor Steuern 7,1% 17,3% 48,1% 25,1% 8,3%
Geschäftsstellen 805 1.128 189 923 8
1.1.-31.3.2013
in € Millionen
Group
Markets
Corporate
Center
Überleitung Gesamt
Zinsüberschuss 32 -12 -6 865
Provisionsüberschuss 26 -11 -9 375
Handelsergebnis 15 -9 18 80
Sonstiges betriebliches Ergebnis 2 11 -29 -21
Betriebserträge 76 -21 -27 1.299
Verwaltungsaufwendungen -61 -72 30 -788
Betriebsergebnis 15 -93 3 511
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen -1 1 0 -220
Übrige Ergebnisse 11 -116 -12 -40
Periodenüberschuss/-fehlbetrag vor Steuern 25 -208 -10 251
Steuern vom Einkommen und Ertrag -2 27 0 -77
Periodenüberschuss/-fehlbetrag vor Steuern 23 -181 -10 174
Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile 0 0 22 -17
Periodenüberschuss/-fehlbetrag nach Abzug der nicht
beherrschenden Anteile
23 -181 12 157
Anteil am Ergebnis vor Steuern 9,8% -80,0% 100,0%
Risikoaktiva (Kreditrisiko) 3.777 16.710 -16.430 69.319
Gesamtes Eigenmittelerfordernis 418 1.320 -1.074 6.699
Aktiva 19.438 43.580 -35.845 131.932
Verbindlichkeiten 19.567 31.792 -17.259 120.871
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 0,84% 2,89%
NPL Ratio 6,4% 9,9%
NPL Coverage Ratio 88,9% 67,5%
Cost/Income Ratio 80,2% 60,5%
Neubildungsquote (Ø Forderungen an Kunden) 0,82% -0,13% 1,06%
Durchschnittliches Eigenkapital 1.137 2.482 -2.492 10.963
Return on Equity vor Steuern 8,9% 9,2%
Geschäftsstellen 3 1 3.057
1.1.-31.3.2012
in € Millionen
Zentral
europa
Südost
europa
Russland GUS
Sonstige
Group
Corporates
Zinsüberschuss 249 228 184 106 108
Provisionsüberschuss 112 75 63 45 38
Handelsergebnis 12 17 41 -6 11
Sonstiges betriebliches Ergebnis -7 10 0 0 2
Betriebserträge 366 330 289 145 159
Verwaltungsaufwendungen1 -222 -177 -122 -90 -35
Betriebsergebnis 144 153 167 54 124
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen -75 -60 1 -24 -1
Übrige Ergebnisse 19 21 -10 -6 2
Periodenüberschuss vor Steuern 87 114 158 25 125
Steuern vom Einkommen und Ertrag -25 -15 -38 -8 -32
Periodenüberschuss nach Steuern 63 99 120 16 93
Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile -20 -8 -3 -1 0
Periodenüberschuss nach
Abzug der nicht beherrschenden Anteile
43 91 117 15 93
Anteil am Ergebnis vor Steuern 10,6% 13,9% 19,2% 3,0% 15,2%
Risikoaktiva (Kreditrisiko) 20.353 14.012 10.607 5.236 14.561
Gesamtes Eigenmittelerfordernis 1.882 1.336 1.047 508 1.204
Aktiva 36.024 23.097 15.195 6.415 21.980
Verbindlichkeiten 31.798 19.830 12.135 5.724 15.378
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 2,99% 4,34% 5,71% 7,16% 1,94%
NPL Ratio 10,0% 12,0% 6,0% 30,2% 3,3%
NPL Coverage Ratio 60,8% 56,9% 97,6% 69,0% 52,5%
Cost/Income Ratio 60,7% 53,6% 42,2% 62,5% 22,2%
Neubildungsquote (Ø Forderungen an Kunden) 1,38% 1,66% 0,11% 2,81% 0,20%
Durchschnittliches Eigenkapital 2.892 2.150 1.563 782 1.908
Return on Equity vor Steuern 12,1% 21,2% 40,3% 12,6% 26,2%
Geschäftsstellen 552 1.147 192 927 8

1 Adaptierung der Vorjahreswerte aufgrund der retrospektiven Anwendung von IAS 19.

1.1.-31.3.2012
in € Millionen
Group
Markets
Corporate
Center
Überleitung Gesamt
Zinsüberschuss 46 94 -141 875
Provisionsüberschuss 25 -7 -5 346
Handelsergebnis 26 -7 -12 82
Sonstiges betriebliches Ergebnis 3 20 -36 -8
Betriebserträge 100 100 -194 1.295
Verwaltungsaufwendungen1 -57 -80 31 -753
Betriebsergebnis 43 19 -163 542
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen 5 2 0 -153
Übrige Ergebnisse 138 107 26 296
Periodenüberschuss vor Steuern 185 128 -137 685
Steuern vom Einkommen und Ertrag -50 61 -4 -111
Periodenüberschuss nach Steuern 135 189 -141 574
Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile 0 0 -1 -33
Periodenüberschuss nach
Abzug der nicht beherrschenden Anteile
135 188 -142 541
Anteil am Ergebnis vor Steuern 22,6% 15,6% 100,0%
Risikoaktiva (Kreditrisiko) 4.712 17.215 -15.645 71.051
Gesamtes Eigenmittelerfordernis 1.367 1.409 -1.856 6.898
Aktiva 29.681 52.161 -35.754 148.798
Verbindlichkeiten 29.358 43.819 -20.717 137.325
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 0,79% 2,65%
NPL Ratio 3,6% 8,9%
NPL Coverage Ratio 89,0% 66,8%
Cost/Income Ratio 57,1% 80,5% 58,2%
Neubildungsquote (Ø Forderungen an Kunden) 0,85% 0,75%
Durchschnittliches Eigenkapital 1.660 2.324 10.918
Return on Equity vor Steuern 44,7% 22,0% 25,1%
Geschäftsstellen 4 1 2.831

1 Adaptierung der Vorjahreswerte aufgrund der retrospektiven Anwendung von IAS 19.

Anhang

Grundlagen der Konzernrechnungslegung

Grundsätze

Der verkürzte Konzernzwischenabschluss der RBI wird in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) herausgegebenen International Financial Reporting Standards (IFRS) und den auf Basis der IAS Verordnung (EG) 1606/2002 durch die EU übernommenen internationalen Rechnungslegungsstandards einschließlich der anzuwendenden Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC/SIC) erstellt. Der vorliegende verkürzte Konzernzwischenabschluss zum 31. März 2013 steht im Einklang mit IAS 34.

Bei der Zwischenberichterstattung wurden grundsätzlich dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sowie Konsolidierungsmethoden angewendet wie bei der Erstellung des Konzernabschlusses 2012 (vgl. Geschäftsbericht 2012, Seite 116 ff.). Standards und Interpretationen, die ab 1. Jänner 2013 in der EU verpflichtend anzuwenden sind, wurden in diesem Zwischenbericht berücksichtigt. Die Anwendung dieser Standards hatte keinen Einfluss auf den verkürzten Konzernzwischenabschluss.

Neben den Informationen zu Risiken aus Finanzinstrumenten in den einzelnen Anhangangaben enthält insbesondere das Kapitel Risikobericht ausführliche Darstellungen zu den Themen Kreditrisiko, Länderrisiko, Konzentrationsrisiko, Marktrisiko und Liquiditätsrisiko.

Der Zwischenbericht zum ersten Quartal 2013 wurde weder einer vollständigen Prüfung noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen (Regelwerk prime market der Wiener Börse).

Wesentliche bilanzielle Ermessensspielräume und Hauptquellen von Schätzungsunsicherheiten

Sind für die Bilanzierung und Bewertung nach IAS/IFRS Schätzungen oder Beurteilungen erforderlich, werden diese in Übereinstimmung mit den jeweiligen Standards vorgenommen. Sie basieren auf historischen Erfahrungen und anderen Faktoren wie Planungen und nach heutigem Ermessen wahrscheinlichen Erwartungen oder Prognosen zukünftiger Ereignisse. Davon betroffen sind im Wesentlichen die Risikovorsorgen im Kreditgeschäft, der beizulegende Wert und die Wertminderung von Finanzinstrumenten, die latenten Steuern und die Rückstellungen für Pensionen und pensionsähnliche Verpflichtungen sowie die Berechnungen zur Ermittlung der Werthaltigkeit von Firmenwerten und der im Zuge der Erstkonsolidierung aktivierten immateriellen Vermögenswerte. Die tatsächlichen Werte können von den geschätzten Werten abweichen.

Anwendung von neuen und geänderten Standards

Die Änderung von IAS 1 (Darstellung einzelner Posten des sonstigen Ergebnisses) verlangt, mittels Zwischensumme zu zeigen, ob die Posten des sonstigen Ergebnisses in die Gewinn- oder Verlustrechnung umgegliedert werden können oder nicht. Werden die Posten des sonstigen Ergebnisses vor Steuern dargestellt, muss auch der zugehörige Steuerbetrag getrennt nach den beiden Kategorien ausgewiesen werden. Die Anwendung dieser Änderung wirkt sich auf die Darstellung der Gesamtergebnisrechnung aus: Beginnend mit dem ersten Quartal 2013 werden Posten, die nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden, und solche, die in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden, separat dargestellt.

Im aktuellen Geschäftsjahr wird im Konzern IAS 19 (Leistungen an Arbeitnehmer (überarbeitet 2011, IAS 19R)) erstmals rückwirkend angewendet. Die bedeutendste Neuerung von IAS 19 bezieht sich auf die bilanzielle Abbildung von Änderungen leistungsorientierter Verpflichtungen und des Planvermögens. Die Neuregelung erfordert die sofortige Erfassung von Änderungen der leistungsorientierten Verpflichtungen und des beizulegenden Zeitwerts des Planvermögens zum Zeitpunkt ihres Auftretens. Durch die Abschaffung der Korridormethode werden sämtliche versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste unmittelbar im sonstigen Ergebnis erfasst. Da die RBI die Korridormethode in den Vorperioden nicht angewendet hat, kommt es zu keinen wesentlichen Anpassungen. Die Auswirkungen aufgrund der rückwirkenden Anwendung von IAS 19 sind einerseits in der Eröffnungsbilanz der Eigenkapitalveränderungsrechnung zum 1. Jänner 2012 und anderseits in der Überleitung zum Gesamtergebnis ersichtlich. Die Vergleichszahlen wurden entsprechend angepasst.

Im Mai 2011 veröffentlichte das IASB den IFRS 13 "Fair Value Measurement", der die Regelungen über die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert, die bis dahin in den einzelnen IFRS enthalten waren, in einem einzigen Standard zusammenführt und durch eine einheitliche Regelung ersetzt. Der Anwendungsbereich des IFRS 13 ist weitreichend und umfasst sowohl finanzielle als auch nichtfinanzielle Posten. IFRS 13 gelangt – mit gewissen Ausnahmen – immer dann zur Anwendung, wenn ein anderer IFRS eine Bewertung zum beizulegenden Zeitwert vorschreibt oder gestattet bzw. wenn Angaben über die Bemessung des beizulegenden Zeitwerts verlangt werden. IFRS 13 ist prospektiv für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Jänner 2013 beginnen. Wesentliche Auswirkungen aus der Erstanwendung für die Bewertung von Vermögenswerten und Schulden der RBI ergeben sich nicht, Änderungen ergeben sich insbesondere im Anhang. So müssen die Informationen zu den Marktwerten der Finanzinstrumente sowie zur Kategorisierung von Finanzinstrumenten, die bisher nur mit dem Jahresabschluss anzugeben waren,

nun auch unterjährig erfolgen. Diese quantitativen Angaben sind im Abschnitt "Sonstige Angaben" unter Punkt (33) Fair Value von Finanzinstrumenten, die zum Fair Value ausgewiesen werden dargestellt.

Die Änderungen von IFRS 7 (Saldierung finanzieller Vermögenswerte und Schulden) verlangen für Finanzinstrumente die Angabe von Informationen zu Saldierungsrechten und damit in Beziehung stehenden Vereinbarungen in einem durchsetzbaren Aufrechnungsrahmenvertrag oder einer entsprechenden Vereinbarung. Diese Änderungen sind prospektiv für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Jänner 2013 beginnen. Diese quantitativen Angaben wurden im ersten Quartal 2013 nicht veröffentlicht, da dies für das Verständnis der Veränderungen, die seit dem Ende des letzten Geschäftsjahres bei der Vermögens-, Finanzund Ertragslage des Unternehmens eingetreten sind, unerheblich ist.

Weitere Änderungen an IFRS 1 (Darlehen der öffentlichen Hand) und IFRIC 20 (Abraumbeseitigungskosten in der Produktionsphase einer Tagbaumine) sowie die jährlichen Verbesserungen (IFRS-Zyklus 2009–2011) sind für das laufende Geschäftsjahr erstmals anzuwenden. Diese Änderungen haben aber keine Auswirkungen auf den Konzernzwischenabschluss der RBI.

Währungen

2013 2012
Stichtag Durchschnitt Stichtag Durchschnitt
Kurse in Währung pro € 31.3. 1.1.-31.3. 31.12. 1.1.-31.3.
Albanischer Lek (ALL) 139,910 139,685 139,590 139,580
Belarus Rubel (BYR) 11.110,000 11.350,000 11.340,000 10.847,500
Bosnische Marka (BAM) 1,956 1,956 1,956 1,956
Bulgarische Lewa (BGN) 1,956 1,956 1,956 1,956
Kasachischer Tenge (KZT) 193,330 198,293 199,220 195,665
Kroatische Kuna (HRK) 7,594 7,583 7,558 7,550
Malaysischer Ringgit (MYR) 3,965 4,068 4,035 4,059
Polnischer Zloty (PLN) 4,180 4,150 4,074 4,239
Rumänischer Lei (RON) 4,419 4,402 4,445 4,349
Russischer Rubel (RUB) 39,762 40,238 40,330 39,971
Serbischer Dinar (RSD) 111,958 112,199 113,718 108,063
Singapur-Dollar (SGD) 1,590 1,625 1,611 1,670
Tschechische Krone (CZK) 25,740 25,537 25,151 25,137
Türkische Lira (TRY) 2,321 2,355 2,355 2,375
Ukrainische Hryvna (UAH) 10,235 10,516 10,537 10,529
Ungarischer Forint (HUF) 304,420 296,198 292,300 298,030
US-Dollar (USD) 1,281 1,317 1,319 1,323

Veränderungen im Konsolidierungskreis

Vollkonsolidierung Equity-Methode
Anzahl Einheiten 31.3.2013 31.12.2012 31.3.2013 31.12.2012
Stand Beginn der Periode 137 135 1 1
Im Berichtsjahr erstmals einbezogen 2 15 0 0
Im Berichtsjahr verschmolzen 0 - 3 0 0
Im Berichtsjahr ausgeschieden - 4 - 10 0 0
Stand Ende der Periode 135 137 1 1

Erläuterungen zur Erfolgsrechnung

(1) Erfolgsrechnung nach Bewertungskategorien

in € Millionen 1.1.-31.3.2013 1.1.-31.3.2012
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten des
Handelsbestands
- 25 29
Ergebnis aus erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten
finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten
86 124
Ergebnis aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten 28 150
Ergebnis aus Krediten und Forderungen 1.047 1.268
Ergebnis aus bis zur Endfälligkeit zu haltenden finanziellen Vermögenswerten 49 73
Ergebnis aus finanziellen Verbindlichkeiten zu fortgeführten
Anschaffungskosten
- 625 - 672
Ergebnis aus Derivaten für Sicherungsmaßnahmen 15 - 4
Erfolgsbeiträge aus Währungsumrechnung (netto) 116 132
Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen - 441 - 415
Periodenüberschuss vor Steuern aus fortgeführten Geschäftsbereichen 251 685

(2) Zinsüberschuss

in € Millionen 1.1.-31.3.2013 1.1.-31.3.2012
Zinsen und zinsähnliche Erträge gesamt 1.490 1.660
Zinserträge 1.485 1.649
aus Guthaben bei Zentralbanken 13 16
aus Forderungen an Kreditinstitute 53 114
aus Forderungen an Kunden 1.148 1.228
aus Wertpapieren 131 157
aus Leasingforderungen 48 58
aus derivativen Finanzinstrumenten (Non-Trading), netto 92 77
Laufende Erträge 0 5
Zinsähnliche Erträge 5 6
Laufendes Ergebnis at-equity bewerteter Unternehmen 0 0
Zinsen und zinsähnliche Aufwendungen gesamt - 626 - 785
Zinsaufwendungen - 612 - 774
für Verbindlichkeiten gegenüber Zentralbanken - 1 0
für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten - 108 - 196
für Verbindlichkeiten gegenüber Kunden - 358 - 404
für verbriefte Verbindlichkeiten - 96 - 119
für Nachrangkapital - 48 - 55
Zinsähnliche Aufwendungen - 14 - 10
Gesamt 865 875

(3) Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen

in € Millionen 1.1.-31.3.2013 1.1.-31.3.2012
Einzelwertberichtigungen - 194 - 175
Zuführung zu Risikovorsorgen - 490 - 381
Auflösung von Risikovorsorgen 297 257
Direktabschreibungen - 14 - 64
Eingänge auf abgeschriebene Forderungen 12 13
Portfolio-Wertberichtigungen - 27 21
Zuführung zu Risikovorsorgen - 159 - 103
Auflösung von Risikovorsorgen 132 124
Erlöse aus der Beendigung oder dem Verkauf von Krediten 1 1
Gesamt - 220 - 153

(4) Provisionsüberschuss

in € Millionen 1.1.-31.3.2013 1.1.-31.3.2012
Zahlungsverkehr 168 150
Kredit- und Garantiegeschäft 59 60
Wertpapiergeschäft 30 28
Devisen-, Valuten- und Edelmetallgeschäft 82 80
Verwaltung von Investment- und Pensionsfonds 7 5
Verkauf von Eigen- und Fremdprodukten 12 9
Kreditderivatgeschäft 0 0
Sonstige Bankdienstleistungen 16 15
Gesamt 375 346

(5) Handelsergebnis

in € Millionen 1.1.-31.3.2013 1.1.-31.3.2012
Zinsbezogenes Geschäft 8 56
Währungsbezogenes Geschäft 70 34
Aktien-/indexbezogenes Geschäft 4 10
Kreditderivatgeschäft 0 - 12
Sonstiges Geschäft - 2 - 6
Gesamt 80 82

Der im Handelsergebnis ausgewiesene Refinanzierungsaufwand für Handelsaktiva betrug € 12 Millionen (Vergleichsperiode: € 19 Millionen).

(6) Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten

in € Millionen 1.1.-31.3.2013 1.1.-31.3.2012
Ergebnis aus dem Hedge Accounting 10 - 3
Ergebnis aus Kreditderivaten 0 - 1
Ergebnis aus sonstigen Derivaten - 77 2
Ergebnis aus erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten
Verbindlichkeiten
- 55 - 76
Ergebnis aus dem Rückkauf von Verbindlichkeiten 0 112
Gesamt - 121 35

(7) Ergebnis aus Finanzinvestitionen

in € Millionen 1.1.-31.3.2013 1.1.-31.3.2012
Ergebnis aus bis zur Endfälligkeit zu haltende Wertpapiere 0 2
Bewertungsergebnis aus Wertpapieren 0 2
Veräußerungsergebnis aus Wertpapieren 0 0
Ergebnis aus Unternehmensanteilen 28 9
Bewertungsergebnis aus Unternehmensanteilen 0 - 1
Veräußerungsergebnis aus Unternehmensanteilen 28 10
Ergebnis aus erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten
Wertpapieren
59 251
Bewertungsergebnis aus Wertpapieren 53 89
Veräußerungsergebnis aus Wertpapieren 6 162
Gesamt 87 261

(8) Verwaltungsaufwendungen

in € Millionen 1.1.-31.3.2013 1.1.-31.3.20121
Personalaufwand - 406 - 381
Sachaufwand - 291 - 284
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte - 91 - 88
Gesamt - 788 - 753

1 Adaptierung der Vorjahreswerte aufgrund der retrospektiven Anwendung von IAS 19.

(9) Sonstiges betriebliches Ergebnis

in € Millionen 1.1.-31.3.2013 1.1.-31.3.2012
Nettoergebnis aus bankfremden Tätigkeiten 12 13
Umsatzerlöse aus bankfremden Tätigkeiten 133 157
Aufwendungen aus bankfremden Tätigkeiten - 122 - 144
Nettoergebnis aus der Vermittlung von Dienstleistungen 1 - 1
Ergebnis aus der Vermittlung von Dienstleistungen 18 17
Aufwendungen aus der Vermittlung von Dienstleistungen - 17 - 18
Ergebnis aus Operating Leasing (Kfz und Mobilien) 8 8
Ergebnis aus Investment Property inkl. Operating-Leasing (Immobilien) 6 5
Ergebnis aus dem Abgang von Sachanlagen und immateriellen
Vermögenswerten
0 - 1
Sonstige Steuern - 58 - 42
davon Bankenabgaben - 51 - 35
Wertminderungen von Firmenwerten - 3 0
Ergebnis aus der Dotierung und Auflösung sonstiger Rückstellungen - 1 2
Sonstige betriebliche Erträge 21 13
Sonstige betriebliche Aufwendungen - 8 - 5
Gesamt - 21 - 8

(10) Steuern vom Einkommen und Ertrag

in € Millionen 1.1.-31.3.2013 1.1.-31.3.2012
Laufende Steuern vom Einkommen und Ertrag - 63 - 84
Inland - 1 - 1
Ausland - 62 - 83
Latente Steuern - 14 - 27
Gesamt - 77 - 111

Erläuterungen zur Bilanz

(11) Bilanz nach Bewertungskategorien

Aktiva nach Bewertungskategorien
in € Millionen 31.3.2013 31.12.2012
Barreserve 5.013 6.557
Handelsaktiva 9.206 10.517
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle
Vermögenswerte 10.020 8.348
Anteile an at-equity bewerteten Unternehmen 5 5
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte 467 456
Kredite und Forderungen 99.252 102.017
Bis zur Endfälligkeit zu haltende finanzielle Vermögenswerte 4.465 4.596
Derivate für Sicherungsmaßnahmen 597 702
Sonstige Aktiva 2.907 2.918
Aktiva gesamt 131.932 136.116

Positive Marktwerte derivativer Finanzinstrumente, die nicht als Sicherungsinstrumente gemäß IAS 39 Hedge Accounting designiert wurden, werden in der Bewertungskategorie "Handelsaktiva" ausgewiesen. Die Bewertungskategorie "Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" umfasst die sonstigen verbundenen Unternehmen, die sonstigen Beteiligungen sowie festverzinsliche Wertpapiere. Kredite und Forderungen werden netto nach Abzug von Kreditrisikovorsorgen dargestellt. In den sonstigen Aktiva sind immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen enthalten.

Passiva nach Bewertungskategorien
in € Millionen
31.3.2013 31.12.2012
Handelspassiva 7.497 9.176
Finanzielle Verbindlichkeiten 109.170 111.868
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle
Verbindlichkeiten
3.390 3.358
Derivate für Sicherungsmaßnahmen 107 120
Rückstellungen 706 721
Eigenkapital 11.061 10.873
Passiva gesamt 131.932 136.116

Negative Marktwerte derivativer Finanzinstrumente, die nicht als Sicherungsinstrumente gemäß IAS 39 Hedge Accounting designiert wurden, werden als Handelspassiva ausgewiesen.

(12) Forderungen an Kreditinstitute

Die Forderungen an Kreditinstitute stellen sich nach regionalen Aspekten (Sitz des Vertragspartners) wie folgt dar:

in € Millionen 31.3.2013 31.12.2012
Inland 9.013 10.046
Ausland 11.237 12.277
Gesamt 20.250 22.323

In den Forderungen an Kreditinstitute sind € 2.777 Millionen (31.12.2012: € 5.130 Millionen) aus Repo-Transaktionen enthalten.

(13) Forderungen an Kunden

Die Forderungen an Kunden verteilen sich auf folgende Asset-Klassen (gemäß Basel-II-Definition):

in € Millionen 31.3.2013 31.12.2012
Öffentlicher Sektor 1.403 1.387
Firmenkunden – Große Firmenkunden 51.781 52.213
Firmenkunden – Mittelgroße Firmenkunden 3.241 3.272
Retail-Kunden – Privatpersonen 23.506 23.489
Retail-Kunden – Klein- und Mittelbetriebe 2.914 2.946
Sonstige 44 37
Gesamt 82.889 83.343

In den Forderungen an Kunden sind € 1.486 Millionen (31.12.2012: € 2.281 Millionen) aus Repo-Transaktionen enthalten.

Die Forderungen an Kunden stellen sich nach regionalen Aspekten (Sitz des Vertragspartners) wie folgt dar:

in € Millionen 31.3.2013 31.12.2012
Inland 8.390 8.399
Ausland 74.499 74.944
Gesamt 82.889 83.343

(14) Kreditrisikovorsorgen

Die Kreditrisikovorsorgen werden folgenden Asset-Klassen (gemäß Basel-II-Definition) zugeordnet:

in € Millionen 31.3.2013 31.12.2012
Kreditinstitute 141 158
Öffentlicher Sektor 11 11
Firmenkunden – Große Firmenkunden 2.927 2.836
Firmenkunden – Mittelgroße Firmenkunden 390 387
Retail-Kunden – Privatpersonen 1.860 1.881
Retail-Kunden – Klein- und Mittelbetriebe 365 369
Gesamt 5.694 5.642

(15) Handelsaktiva

in € Millionen 31.3.2013 31.12.2012
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 3.202 2.720
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 327 277
Positive Marktwerte aus derivativen Geschäften 5.036 6.816
Gesamt 8.564 9.813

(16) Derivative Finanzinstrumente

in € Millionen 31.3.2013 31.12.2012
Positive Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente in IAS 39 Fair
Value Hedge
594 698
Positive Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente in IAS 39 Cash
Flow Hedge
3 4
Positive Marktwerte aus Kreditderivaten 1 1
Positive Marktwerte sonstiger derivativer Finanzinstrumente 641 702
Gesamt 1.239 1.405

(17) Wertpapiere und Beteiligungen

in € Millionen 31.3.2013 31.12.2012
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 14.294 12.741
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 153 158
Unternehmensanteile 467 456
Gesamt 14.913 13.355

(18) Immaterielle Vermögenswerte

in € Millionen 31.3.2013 31.12.2012
Firmenwerte 553 558
Software 554 566
Sonstige immaterielle Vermögenswerte 200 198
Gesamt 1.307 1.321

(19) Sachanlagen

in € Millionen 31.3.2013 31.12.2012
Betrieblich genutzte Grundstücke und Gebäude 733 722
Sonstige Grundstücke und Gebäude (Investment Property) 159 150
Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie sonstige Sachanlagen 410 429
Vermietete Leasinganlagen 299 296
Gesamt 1.600 1.597

(20) Sonstige Aktiva

in € Millionen 31.3.2013 31.12.2012
Steuerforderungen 500 505
Laufende Steuerforderungen 59 52
Latente Steuerforderungen 441 453
Forderungen aus bankfremden Tätigkeiten 109 103
Rechnungsabgrenzungsposten 241 215
Wertpapier- und Zahlungsverkehrsabwicklung 410 553
Zu Leasingzwecken bestimmte Vermögenswerte 64 49
Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte (IFRS 5) 65 64
Umlaufvermögen 130 138
Wertanpassung Portfolio Fair Value Hedges 19 11
Übrige Aktiva 307 399
Gesamt 1.846 2.038

(21) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Die Verbindlichkeiten stellen sich nach regionalen Aspekten (Sitz des Vertragspartners) wie folgt dar:

in € Millionen 31.3.2013 31.12.2012
Inland 14.049 13.598
Ausland 13.530 16.589
Gesamt 27.579 30.186

In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind € 541 Millionen (31.12.2012: € 1.258 Millionen) aus Repo-Transaktionen enthalten.

(22) Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden teilen sich analog zur Basel-II-Definition wie folgt auf:

in € Millionen 31.3.2013 31.12.2012
Öffentlicher Sektor 1.217 1.079
Firmenkunden – Große Firmenkunden 29.772 29.072
Firmenkunden – Mittelgroße Firmenkunden 2.246 2.495
Retail-Kunden – Privatpersonen 29.069 29.140
Retail-Kunden – Klein- und Mittelbetriebe 3.804 3.894
Sonstige 745 618
Gesamt 66.853 66.297

In den Verbindlichkeiten gegenüber Kunden sind € 100 Millionen (31.12.2012: € 69 Millionen) aus Repo-Transaktionen enthalten.

Die Verbindlichkeiten stellen sich nach regionalen Aspekten (Sitz des Vertragspartners) wie folgt dar:

in € Millionen 31.3.2013 31.12.2012
Inland 6.548 5.578
Ausland 60.305 60.719
Gesamt 66.853 66.297

(23) Verbriefte Verbindlichkeiten

in € Millionen 31.3.2013 31.12.2012
Begebene Schuldverschreibungen 11.861 12.767
Begebene Geldmarktpapiere 482 368
Sonstige verbriefte Verbindlichkeiten 127 155
Gesamt 12.470 13.290

(24) Rückstellungen

in € Millionen 31.3.2013 31.12.2012
Abfertigungen 67 66
Pensionen 28 28
Steuern 98 109
Laufende 71 83
Latente 27 26
Garantien und Bürgschaften 127 151
Offene Rechtsfälle 54 54
Unverbrauchter Urlaub 56 56
Bonuszahlungen 219 194
Restrukturierung 15 16
Sonstige 43 47
Gesamt 706 721

(25) Handelspassiva

in € Millionen 31.3.2013 31.12.2012
Negative Marktwerte derivativer Finanzinstrumente 5.814 7.447
Zinssatzgeschäft 4.148 5.863
Wechselkursgeschäft 730 732
Aktien-/indexbezogenes Geschäft 795 835
Kreditderivatgeschäft 14 13
Sonstiges Geschäft 128 5
Leerverkauf von Handelsaktiva 602 622
Tag-/Festgelder des Handelsbestands 2 10
Emittierte Zertifikate 681 745
Gesamt 7.100 8.824

(26) Derivative Finanzinstrumente

in € Millionen 31.3.2013 31.12.2012
Negative Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente in IAS 39 Fair
Value Hedge
93 117
Negative Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente in IAS 39 Cash
Flow Hedge
14 3
Negative Marktwerte aus Kreditderivaten 1 1
Negative Marktwerte sonstiger derivativer Finanzinstrumente 397 351
Gesamt 505 472

(27) Sonstige Passiva

in € Millionen 31.3.2013 31.12.2012
Verbindlichkeiten aus bankfremden Tätigkeiten 68 96
Rechnungsabgrenzungsposten 243 269
Dividendenverbindlichkeiten 2 1
Wertpapier- und Zahlungsverkehrsabwicklung 664 515
Wertanpassung Portfolio Fair Value Hedges 50 48
Übrige Passiva 714 587
Gesamt 1.742 1.515

(28) Nachrangkapital

in € Millionen 31.3.2013 31.12.2012
Hybrides Kapital 450 450
Nachrangige Verbindlichkeiten 3.162 3.183
Ergänzungskapital 305 304
Gesamt 3.917 3.937

(29) Eigenkapital

in € Millionen 31.3.2013 31.12.2012
Konzern-Eigenkapital 10.186 9.428
Gezeichnetes Kapital 595 595
Partizipationskapital 2.500 2.500
Kapitalrücklagen 2.574 2.574
Gewinnrücklagen 4.517 3.760
Konzern-Periodenüberschuss 157 725
Kapital der nicht beherrschenden Anteile 719 719
Gesamt 11.061 10.873

Das gezeichnete Kapital der RBI AG beträgt gemäß Satzung € 596 Millionen. Nach Abzug der im Eigenbestand befindlichen 557.295 Aktien betrug das ausgewiesene gezeichnete Kapital € 595 Millionen.

(30) Risikobericht

Aktives Risikomanagement stellt für die RBI eine Kernkompetenz dar. Um Risiken effektiv erkennen, einstufen und steuern zu können, verfügt der Konzern über ein umfassendes Risikomanagement und -controlling. Dieses ist integraler Bestandteil der Gesamtbanksteuerung und wird permanent weiterentwickelt. Die Risikosteuerung der RBI ist darauf ausgerichtet, den bewussten Umgang mit und das professionelle Management von Kredit- und Länderrisiken, Markt- und Liquiditätsrisiken, Beteiligungsrisiken sowie operationellen Risiken sicherzustellen. Betreffend die Grundzüge und die Organisation des Risikomanagements wird auf das gleichnamige Kapitel im Geschäftsbericht 2012, Seite 168 ff., verwiesen.

Ökonomisches Kapital

Für die Gesamtbanksteuerung bildet das ökonomische Kapital eine wichtige Grundlage. Es beschreibt das interne Kapitalerfordernis für alle Risikoarten auf Basis von vergleichbaren internen Modellen und ermöglicht so eine gesamthafte Darstellung des Risikoprofils des Konzerns. Es dient damit als wichtiges Instrument in der Konzernrisikosteuerung und wird für die risikoadjustierte Geschäftssteuerung und Performance-Messung herangezogen. Dabei wird der Ertrag einer Geschäftseinheit in Relation zu jenem ökonomischen Kapital gesetzt, das dieser Einheit zuzurechnen ist (Return on Risk Adjusted Capital, RORAC).

Anteile der einzelnen Risikoarten am ökonomischen Kapital:

in € Millionen 31.3.2013 Anteil 31.12.2012 Anteil
Kreditrisiko Privatpersonen 2.550 26,7% 2.457 26,5%
Kreditrisiko Firmenkunden 2.469 25,8% 2.384 25,7%
Kreditrisiko öffentlicher Sektor 978 10,2% 962 10,4%
Kreditrisiko Kreditinstitute 317 3,3% 312 3,4%
Marktrisiko 782 8,2% 791 8,5%
Operationelles Risiko 802 8,4% 775 8,4%
Liquiditätsrisiko 334 3,5% 207 2,2%
Beteiligungsrisiko 147 1,5% 194 2,1%
Sonstige Sachanlagen 392 4,1% 411 4,4%
Makroökonomisches Risiko 338 3,5% 338 3,6%
Risikopuffer 455 4,8% 442 4,8%
Gesamt 9.565 100,0% 9.272 100,0%

Regionale Allokation des ökonomischen Kapitals nach Sitz der Konzerneinheit:

in € Millionen 31.3.2013 Anteil 31.12.2012 Anteil
Zentraleuropa 3.594 37,6% 3.447 37,2%
Südosteuropa 1.810 18,9% 1.773 19,1%
Österreich 1.718 18,0% 1.794 19,4%
Russland 1.345 14,1% 1.227 13,2%
GUS Sonstige 835 8,7% 797 8,6%
Restliche Welt 264 2,8% 233 2,5%
Gesamt 9.565 100,0% 9.272 100,0%

Die RBI wendet bei der Berechnung des ökonomischen Kapitals ein Konfidenzniveau von 99,95 Prozent an, das sich aus der Ausfallwahrscheinlichkeit des angestrebten Ratings ableitet. Ziel der Berechnung des ökonomischen Kapitals ist die Ermittlung jenes Kapitals, das für die Bedienung aller Ansprüche von Kunden und Kreditoren auch bei einem derart seltenen Verlustereignis erforderlich wäre.

Kreditrisiko

Überleitung der Zahlen aus dem IFRS-Konzernabschluss zum gesamten Kreditobligo (nach Basel II)

Die folgende Tabelle zeigt eine Überleitung von Bilanzposten (Bank- und Handelsbuchbestände) zum gesamten Kreditobligo, das für die Portfoliosteuerung herangezogen wird. Dieses umfasst sowohl bilanzielle als auch außerbilanzielle Kreditexposures vor Anwendung von Gewichtungsfaktoren und stellt somit den maximalen Forderungswert dar. Nicht enthalten sind Effekte der Kreditrisikominderung wie z. B. persönliche und dingliche Sicherheiten, die in der Gesamtbeurteilung des Kreditrisikos ebenfalls berücksichtigt werden. Dieser Forderungsbegriff wird auch – sofern nicht explizit anders angegeben – in den nachfolgenden Tabellen des Risikoberichts verwendet. Die Ursachen für Unterschiede zwischen den Größen der internen Portfoliosteuerung und der externen Rechnungslegung liegen in abweichenden Konsolidierungskreisen (regulatorisch versus IFRS, also unternehmensrechtlich) sowie der unterschiedlichen Darstellungen des Kreditvolumens.

in € Millionen 31.3.2013 31.12.2012
Barreserve 3.089 4.272
Forderungen an Kreditinstitute 20.250 22.323
Forderungen an Kunden 82.889 83.343
Handelsaktiva 8.564 9.813
Derivative Finanzinstrumente 1.239 1.405
Wertpapiere und Beteiligungen 14.294 12.741
Sonstige Aktiva 259 217
Eventualverbindlichkeiten 11.113 11.707
Kreditrisiken 10.699 10.609
Widerrufliche Kreditzusagen 16.221 16.224
Ausweisunterschiede - 2.429 - 2.558
Gesamt 166.189 170.097

Bilanzposten enthalten nur Kreditrisikoanteile

Die detaillierte Analyse des Kreditportfolios erfolgt anhand der Unterteilung in Rating-Stufen. Das Kunden-Rating erfolgt dabei für die unterschiedlichen Forderungsklassen getrennt. Für die Bonitätsbeurteilung werden dafür jeweils interne Risikoklassifizierungsverfahren (Rating- und Scoring-Modelle) eingesetzt, die auch zentral validiert werden. Die Ausfallwahrscheinlichkeiten für unterschiedliche Rating-Stufen werden nach Geschäftssegmenten getrennt ermittelt. Wahrscheinlichkeiten der gleichen ordinalen Rating-Einstufung (z. B. 1,5 für Firmenkunden, A3 für Kreditinstitute und A3 für den öffentlichen Sektor) sind daher zwischen den Segmenten nicht direkt vergleichbar.

Die Rating-Modelle in den wesentlichen Non-Retail-Segmenten – Firmenkunden, Kreditinstitute und öffentlicher Sektor – sind konzernweit einheitlich und sehen jeweils zehn Bonitätsstufen vor. Scorecards für Retail-Forderungsklassen werden länderspezifisch nach konzernweit einheitlichen Richtlinien erstellt. Sowohl für die Rating-Erstellung als auch für die Validierung stehen Softwareinstrumente (z. B. Unternehmensbewertung, Rating- und Ausfalldatenbank) zur Verfügung.

Kreditportfolio – Firmenkunden

Die nachstehende Tabelle zeigt das gesamte Kreditobligo nach internem Rating für Firmenkunden (Großkunden und mittelgroße Kunden). Für die Gesamtbeurteilung des Kreditrisikos sind zusätzlich Sicherheiten sowie Erlösquoten bei Ausfall zu berücksichtigen.

in € Millionen 31.3.2013 Anteil 31.12.2012 Anteil
0,5 Minimales Risiko 1.179 1,4% 1.185 1,5%
1,0 Ausgezeichnete Bonität 8.465 10,3% 8.439 10,4%
1,5 Sehr gute Bonität 9.364 11,4% 8.983 11,1%
2,0 Gute Bonität 12.829 15,7% 12.419 15,4%
2,5 Solide Bonität 11.190 13,7% 11.745 14,5%
3,0 Akzeptable Bonität 12.422 15,2% 12.451 15,4%
3,5 Erhöhtes Risiko 11.452 14,0% 11.276 13,9%
4,0 Schwache Bonität/Substandard 5.192 6,3% 5.223 6,5%
4,5 Sehr schwache Bonität/ausfallgefährdet 3.586 4,4% 3.361 4,2%
5,0 Ausfall 5.141 6,3% 4.926 6,1%
NR Nicht geratet 1.067 1,3% 887 1,1%
Gesamt 81.888 100,0% 80.896 100,0%

Das gesamte Kreditobligo für Firmenkunden nahm im Vergleich zum Jahresende 2012 um € 992 Millionen auf € 81.888 Millionen zu. Das größte Segment war bei den Firmenkunden zum Ende des ersten Quartals Group Corporates mit € 32.064 Millionen, gefolgt von Zentraleuropa mit € 17.771 Millionen und Russland mit € 10.968 Millionen. Der Rest verteilte sich auf Südosteuropa mit € 10.267 Millionen, Group Markets mit € 5.652 Millionen, GUS Sonstige mit € 4.001 Millionen und Corporate Center mit € 1.166 Millionen.

Der Anteil von Forderungen mit erhöhtem Kreditrisiko oder noch schwächerer Bonität zeigte einen leichten Anstieg von 24,6 Prozent auf 24,7 Prozent, während der Anteil der guten Bonitäten bis hin zu minimalem Risiko von 38,4 Prozent auf 38,8 Prozent stieg. Diese Verbesserung resultierte einerseits aus Bonitätssteigerungen bestehender Kunden, die zur Anhebung der internen Ratings führten. Andererseits spiegelt sich darin die aktive Steuerung des Kreditportfolios wider. Auf deren Basis wird das Wachstum des Portfolios stark auf wirtschaftlich prosperierende Märkte wie z. B. Russland ausgerichtet gleichzeitig werden Neukredite aufgrund der hohen Kreditvergabestandards überwiegend an Kunden mit guter Bonität vergeben. Das Segment Russland wies im Vergleich zum Jahresende 2012 mit einem Zuwachs von € 731 Millionen den höchsten Anstieg auf. Davon entfiel mit € 691 Millionen der höchste Anteil auf Corporate Bonds.

Der Anteil der Klasse "Ausfall" gemäß Basel II (Rating 5,0) betrug 6,3 Prozent des gesamten Kreditobligos für Firmenkunden (€ 5.141 Millionen).

Die nachstehende Tabelle stellt das gesamte Kreditobligo für Firmenkunden nach dem Letztrisiko gruppiert nach Regionen dar:

in € Millionen 31.3.2013 Anteil 31.12.2012 Anteil1
Zentraleuropa 17.771 21,7% 17.986 22,2%
Österreich 15.765 19,3% 15.536 19,2%
Russland 10.968 13,4% 10.237 12,7%
Westeuropa 10.527 12,9% 10.343 12,8%
Südosteuropa 10.267 12,5% 10.370 12,8%
Asien 6.723 8,2% 6.888 8,5%
GUS Sonstige 4.001 4,9% 3.682 4,6%
Sonstige 5.867 7,2% 5.852 7,2%
Gesamt 81.888 100,0% 80.896 100,0%

1 Adaptierung der Vorjahreswerte.

in € Millionen 31.3.2013 Anteil 31.12.2012 Anteil
Groß- und Einzelhandel 21.939 24,4% 21.051 23,6%
Fertigung/Produktion 18.779 20,9% 18.580 20,8%
Immobilien 10.017 11,1% 9.838 11,0%
Finanzintermediation 9.097 10,1% 9.623 10,8%
Bauwesen 6.380 7,1% 6.787 7,6%
Transport, Lagerung und Verkehr 4.033 4,5% 3.747 4,2%
Sonstige Branchen 19.772 22,0% 19.691 22,0%
Gesamt 90.016 100,0% 89.317 100,0%

Die folgende Tabelle zeigt das gesamte Kreditobligo für Firmenkunden und Projektfinanzierungen nach Branchenzugehörigkeit:

Für Projektfinanzierungen besteht ein fünfstufiges Rating-Modell, das sowohl die individuelle Ausfallwahrscheinlichkeit als auch die zur Verfügung stehenden Sicherheiten berücksichtigt. Die Zusammensetzung des Projektfinanzierungsvolumens stellt sich demnach wie folgt dar:

in € Millionen 31.3.2013 Anteil 31.12.2012 Anteil
6,1
Ausgezeichnete Projektbonität – sehr geringes Risiko
3.526 43,4% 3.734 44,3%
6,2
Gute Projektbonität – geringes Risiko
2.554 31,4% 2.523 30,0%
6,3
Ausreichende Projektbonität – mittleres Risiko
1.188 14,6% 1.241 14,7%
6,4
Schwache Projektbonität – hohes Risiko
423 5,2% 391 4,6%
6,5
Ausfall
433 5,3% 503 6,0%
NR
Nicht geratet
4 0,1% 29 0,3%
Gesamt 8.128 100,0% 8.421 100,0%

Das Kreditobligo der unter Projektfinanzierung ausgewiesenen Forderungen betrug zum Ende des ersten Quartals 2013 € 8.128 Millionen. Mit 74,8 Prozent machten dabei die beiden besten Bonitätsstufen "Ausgezeichnete Projektbonität – sehr geringes Risiko" und "Gute Projektbonität – geringes Risiko" den Hauptanteil aus. Dies ist im Wesentlichen auf die hohe Gesamtbesicherung derartiger Spezialfinanzierungen zurückzuführen. Der Anteil der nicht gerateten Finanzierungen verringerte sich im Vergleich zum Jahresende 2012 auf 0,1 Prozent (€ 4 Millionen).

Kreditportfolio – Retail-Kunden

Die Forderungsklasse Retail-Kunden unterteilt sich in Privatpersonen sowie Klein- und Mittelbetriebe (KMU). Für Retail-Kunden wird ein duales Scoring-System eingesetzt, das eine Erst- und Ad-hoc-Analyse anhand der Kundendaten und eine Verhaltensanalyse anhand der Kontendaten umfasst. Die folgende Tabelle zeigt das Kreditobligo an Retail-Kunden der RBI:

in € Millionen 31.3.2013 Anteil 31.12.20121 Anteil
Retail-Kunden – Privatpersonen 26.048 89,1% 25.856 88,7%
Retail-Kunden – Klein- und Mittelbetriebe 3.188 10,9% 3.278 11,3%
Gesamt 29.236 100,0% 29.134 100,0%
davon notleidende Kredite 3.022 10,3% 3.054 10,5%
davon Einzelwertberichtigungen 1.747 6,0% 1.678 5,8%
davon Portfolio-Wertberichtigungen 478 1,6% 572 2,0%

1 Adaptierung des Vorjahrs aufgrund einer Ausweisänderung.

Der Gesamtbetrag des Kreditobligos an Retail-Kunden verteilt sich wie folgt auf die Segmente:

31.3.2013 Zentral- Südost- GUS Group
in € Millionen europa europa Russland Sonstige Markets
Retail-Kunden – Privatpersonen 13.674 6.697 3.977 1.682 18
Retail-Kunden – Klein- und
Mittelbetriebe
2.162 755 62 209 0
Gesamt 15.836 7.452 4.040 1.890 18
davon notleidende Kredite 1.509 602 186 720 1
davon Einzelwertberichtigungen 719 372 156 495 0
davon Portfolio
Wertberichtigungen
375 60 19 24 0
31.12.2012 Zentral- Südost- GUS Group
in € Millionen europa1 europa1 Russland Sonstige Markets
Retail-Kunden – Privatpersonen 13.949 6.580 3.681 1.630 16
Retail-Kunden – Klein- und
Mittelbetriebe
2.265 800 55 157 0
Gesamt 16.214 7.380 3.736 1.788 16
davon notleidende Kredite 1.580 585 190 692 1
davon Einzelwertberichtigungen 684 358 161 469 0
davon Portfolio
Wertberichtigungen
474 60 15 22 0

1 Adaptierung der Vorjahreswerte aufgrund einer Ausweisänderung.

Im Vergleich zum Jahresende 2012 nahm das Retail-Kreditportfolio im ersten Quartal 2013 um € 101 Millionen auf € 29.236 Millionen zu. Das größte Volumen wurde dabei mit € 15.836 Millionen im Segment Zentraleuropa ausgewiesen. Im Vergleich zum Jahresende 2012 bedeutete dies einen Rückgang von € 378 Millionen, der vorwiegend auf eine Abnahme der Kredite an Privatpersonen in Polen zurückzuführen war. An zweiter Stelle lag Südosteuropa mit € 7.452 Millionen, das damit verglichen mit dem Jahresende 2012 einen leichten Anstieg verzeichnete. Das Segment Russland zeigt mit einem Gesamtvolumen von € 4.040 Millionen die größte Zunahme.

Die Tabelle zeigt das Kreditobligo an Retail-Kunden gegliedert nach Produkten:

in € Millionen 31.3.2013 Anteil 31.12.20121 Anteil
Hypothekenkredite 15.811 54,1% 14.447 49,6%
Verbraucherkredite 5.628 19,2% 6.580 22,6%
Kreditkarten 2.232 7,6% 2.326 8,0%
Autokredite 2.134 7,3% 2.457 8,4%
Überziehungen 1.871 6,4% 1.990 6,8%
SME Finanzierung 1.559 5,3% 1.334 4,6%
Gesamt 29.236 100,0% 29.134 100,0%

1 Adaptierung der Vorjahreswerte.

Der Anteil von Fremdwährungskrediten im Retail-Portfolio lässt Rückschlüsse auf die mögliche Änderung von Ausfallquoten bei einer Wechselkursänderung der lokalen Währung zu. Für die interne Einschätzung dieses Risikos werden neben dem Fremdwährungsanteil auch die bei der Kreditvergabe üblicherweise wesentlich strengeren Kreditvergaberichtlinien und die in manchen Ländern häufig fremdwährungskonformen Einkünfte der Kreditnehmer berücksichtigt.

in € Millionen 31.3.2013 Anteil 31.12.2012 Anteil
Schweizer Franken 4.943 47,7% 5.110 48,6%
Euro 4.085 39,5% 4.054 38,6%
US-Dollar 1.193 11,5% 1.199 11,4%
Andere Fremdwährungen 132 1,3% 141 1,3%
Kredite in Fremdwährungen 10.354 100,0% 10.504 100,0%
Anteil am gesamten Kreditvolumen 35,4% 36,1%

Bei Fremdwährungskrediten in Schweizer Franken und US-Dollar kam es zu einem Rückgang gegenüber dem Ultimo 2012, während Euro-Kredite ein leichtes Plus verzeichneten.

Kreditportfolio – Kreditinstitute

Die Forderungsklasse Kreditinstitute enthält großteils Banken und Wertpapierunternehmen. Das interne Rating-Modell dafür basiert auf einem Peer-Group-orientierten Ansatz, in dem sowohl qualitative als auch quantitative Informationen berücksichtigt werden. Das finale Rating für diese Kundengruppe ist durch das Länder-Rating des jeweiligen Heimatlands begrenzt.

Die nachfolgende Tabelle stellt das gesamte Kreditobligo an Kreditinstitute (ohne Zentralbanken) nach dem internen Rating dar. Die Ausfallwahrscheinlichkeiten in dieser Asset-Klasse werden aufgrund der geringen Anzahl an Kunden (bzw. an beobachtbaren Ausfällen) in den einzelnen Rating-Stufen durch eine Kombination interner und externer Daten ermittelt.

in € Millionen 31.3.2013 Anteil 31.12.2012 Anteil
A1 Ausgezeichnete Bonität 241 0,9% 96 0,3%
A2 Sehr gute Bonität 1.110 3,9% 986 3,0%
A3 Gute Bonität 15.595 55,3% 19.974 61,0%
B1 Solide Bonität 6.796 24,1% 7.338 22,4%
B2 Zufriedenstellende Bonität 1.801 6,4% 1.782 5,4%
B3 Adäquate Bonität 1.175 4,2% 1.047 3,2%
B4 Fragliche Bonität 678 2,4% 697 2,1%
B5 Höchst fragliche Bonität 342 1,2% 330 1,0%
C Ausfallgefährdet 162 0,6% 157 0,5%
D Ausfall 246 0,9% 269 0,8%
NR Nicht geratet 72 0,3% 49 0,1%
Gesamt 28.219 100,0% 32.725 100,0%

Das gesamte Kundenobligo betrug zum Ende des ersten Quartals 2013 € 28.219 Millionen und wies damit gegenüber dem Jahresultimo 2012 einen Rückgang von € 4.506 Millionen auf. Der Schwerpunkt in dieser Kundengruppe lag mit € 15.595 Millionen oder 55,3 Prozent in der Rating-Klasse A3, die damit im Vergleich zum Jahresende einen Rückgang von € 4.379 Millionen zeigte. Dieser resultierte aus einem Rückgang von Swap-, Repo- und Money-Market-Geschäften im Segment Group Markets (€ 6.280 Millionen). Mit € 22.395 Millionen oder 79,4 Prozent hatte das Segment Group Markets den größten Anteil am Kreditportfolio gegenüber Kreditinstituten, gefolgt vom Segment Group Corporates mit € 1.801 Millionen oder 6,4 Prozent.

in € Millionen 31.3.2013 Anteil 31.12.2012 Anteil
Derivate 9.120 32,3% 12.124 37,0%
Geldmarkt 8.053 28,5% 9.444 28,9%
Forderungen 4.494 15,9% 3.580 10,9%
Repo 3.091 11,0% 4.737 14,5%
Anleihen 2.885 10,2% 2.162 6,6%
Sonstige 576 2,0% 678 2,1%
Gesamt 28.219 100,0% 32.725 100,0%

Die folgende Tabelle zeigt das gesamte Kreditobligo an Kreditinstitute (ohne Zentralbanken) gegliedert nach Produkten:

Kreditportfolio – Öffentlicher Sektor

Eine weitere Kundengruppe stellen souveräne Staaten, Zentralbanken sowie regionale Gebietskörperschaften und andere staatenähnliche Organisationen dar. Die nachfolgende Tabelle zeigt das gesamte Kreditobligo gegenüber dem öffentlichen Sektor (inklusive Zentralbanken) nach dem internen Rating:

in € Millionen 31.3.2013 Anteil 31.12.2012 Anteil
A1 Ausgezeichnete Bonität 1.071 5,7% 1.561 8,2%
A2 Sehr gute Bonität 1.009 5,4% 793 4,2%
A3 Gute Bonität 3.180 17,0% 3.861 20,4%
B1 Solide Bonität 3.330 17,8% 2.730 14,4%
B2 Zufriedenstellende Bonität 732 3,9% 1.272 6,7%
B3 Adäquate Bonität 3.963 21,2% 3.415 18,0%
B4 Fragliche Bonität 3.687 19,7% 3.795 20,1%
B5 Höchst fragliche Bonität 1.654 8,8% 1.172 6,2%
C Ausfallgefährdet 1 0,0% 232 1,2%
D Ausfall 82 0,4% 83 0,4%
NR Nicht geratet 8 0,0% 7 0,0%
Gesamt 18.718 100,0% 18.921 100,0%

Im Vergleich zum Jahresende 2012 sank das Kreditobligo aus dem öffentlichen Sektor im ersten Quartal 2013 um € 203 Millionen auf € 18.718 Millionen. Dies entspricht einem Anteil von 11,0 Prozent am gesamten Kreditobligo.

Die Klasse "Ausgezeichnete Bonität" (Rating A1) verzeichnete dabei einen Rückgang von € 490 Millionen. Dieser beruhte auf einem Rückgang der Einlagen bei der Oesterreichischen Nationalbank (minus € 665 Millionen), der durch den gleichzeitig erfolgten Anstieg des Bestands an österreichischen Staatsanleihen (plus € 162 Millionen) nur zum Teil kompensiert wurde.

Der mittlere Bonitätsbereich von "Gute Bonität" (Rating A3) bis "Adäquate Bonität" (Rating B3) wies mit 60,0 Prozent den höchsten Anteil am Gesamtobligo aus. Das hohe Obligo in den mittleren Ratingstufen resultierte dabei vor allem aus Einlagen der Netzwerkbanken in Zentral- und Südosteuropa bei deren lokalen Zentralbanken. Sie dienen zur Erfüllung der jeweiligen Mindestreservevorschriften und der kurzfristigen Veranlagung von überschüssiger Liquidität und waren daher untrennbar mit der Geschäftstätigkeit in diesen Ländern verbunden. Auf die Forderungen in den Rating-Klassen B4 und B5 entfielen € 5.341 Millionen oder 28,5 Prozent der Gesamtforderungen. Einen Rückgang zeigten schließlich die Forderungen im unteren Bonitätsbereich (Rating C und D).

in € Millionen 31.3.2013 Anteil 31.12.2012 Anteil
Anleihen 12.813 68,5% 12.273 64,9%
Forderungen 4.854 25,9% 5.312 28,1%
Derivate 762 4,1% 795 4,2%
Sonstige 289 1,5% 541 2,9%
Gesamt 18.718 100,0% 18.921 100,0%

Die nachstehende Tabelle zeigt das gesamte Kreditobligo gegenüber dem öffentlichen Sektor (inklusive Zentralbanken) gegliedert nach Produkten:

Die folgende Tabelle zeigt das Kreditobligo gegenüber dem öffentlichen Sektor im Bereich "Non Investment Grade" (Rating B3 und darunter):

in € Millionen 31.3.2013 Anteil 31.12.2012 Anteil
Ungarn 2.151 22,9% 2.234 25,7%
Rumänien 2.142 22,8% 1.808 20,8%
Kroatien 1.177 12,5% 1.023 11,7%
Albanien 1.001 10,7% 976 11,2%
Ukraine 960 10,2% 766 8,8%
Sonstige 1.965 20,9% 1.898 21,8%
Gesamt 9.396 100,0% 8.704 100,0%

Das Kreditobligo gegenüber dem öffentlichen Sektor im Bereich "Non Investment Grade" nahm im Vergleich zum Jahresende 2012 um € 692 Millionen auf € 9.396 Millionen zu und beruhte vor allem auf Einlagen der Konzerneinheiten bei lokalen Zentralbanken in Zentral- und Südosteuropa. Diese dienen zur Erfüllung der jeweiligen Mindestreservevorschriften und der kurzfristigen Veranlagung von überschüssiger Liquidität und waren daher untrennbar mit der Geschäftstätigkeit in diesen Ländern verbunden.

Notleidende Kredite und Kreditrisikovorsorgen

Die nachstehende Tabelle stellt das Volumen der notleidenden Kredite (Non-performing Loans, NPL), deren Anteil an den Ausleihungen der dargestellten Asset-Klassen aus den Bilanzposten "Forderungen an Kunden" und "Forderungen an Kreditinstitute" (ohne außerbilanzielle Geschäfte) sowie den Anteil der dazu bereitgestellten Kreditrisikovorsorgen dar:

NPL NPL Ratio NPL Coverage Ratio
in € Millionen 31.3.2013 31.12.2012 31.3.2013 31.12.2012 31.3.2013 31.12.2012
Firmenkunden 5.153 5.073 9,4% 9,1% 64,4% 63,5%
Retail-Kunden 3.021 3.052 11,4% 11,5% 73,7% 73,7%
Öffentlicher Sektor 56 57 4,0% 4,1% 19,1% 19,8%
Summe Nichtbanken 8.230 8.183 9,9% 9,8% 67,5% 67,0%
Kreditinstitute 189 202 0,9% 0,9% 74,7% 78,2%
Gesamt 8.419 8.385 8,2% 7,9% 67,6% 67,3%

NPL NPL Ratio NPL Coverage Ratio in € Millionen 31.3.2013 31.12.2012 31.3.2013 31.12.2012 31.3.2013 31.12.2012 Zentraleuropa 3.351 3.447 10,7% 10,8% 63,8% 64,0% Südosteuropa 1.895 1.808 11,3% 10,9% 61,6% 62,0% Russland 482 489 3,7% 3,8% 99,7% 100,0% GUS Sonstige 1.340 1.307 24,8% 24,7% 70,9% 70,2% Group Corporates 921 923 4,3% 4,7% 67,3% 60,6% Group Markets 396 410 2,4% 2,0% 79,1% 79,8% Corporate Center 33 0 0,4% 0,0% 59,3% 0,0% Gesamt 8.419 8.385 8,2% 7,9% 67,6% 67,3%

Die folgende Tabelle stellt das Volumen der notleidenden Kredite, deren Anteil an den Ausleihungen aus den Bilanzposten "Forderungen an Kunden" und "Forderungen an Kreditinstitute" (ohne außerbilanzielle Geschäfte) sowie den Anteil der dazu bereitgestellten Kreditrisikovorsorgen nach Segmenten dar:

Die folgenden Tabellen zeigen die Entwicklung der notleidenden Kredite unter den Ausleihungen der dargestellten Asset-Klassen aus den Bilanzposten "Forderungen an Kunden" und "Forderungen an Kreditinstitute" (ohne außerbilanzielle Geschäfte) im ersten Quartal 2013 bzw. im Gesamtjahr 2012:

in € Millionen Stand
1.1.2013
Änderung
Konsolidie
rungskreis
Währungs
differenzen
Zugänge Abgänge Stand
31.3.2013
Firmenkunden 5.073 3 8 404 - 337 5.153
Retail-Kunden 3.052 - 3 - 15 284 - 297 3.021
Öffentlicher Sektor 57 0 - 1 14 - 15 56
Summe Nichtbanken 8.183 0 - 8 703 - 649 8.230
Kreditinstitute 202 0 1 0 - 14 189
Gesamt 8.385 0 - 7 703 - 662 8.419
in € Millionen Stand
1.1.2012
Änderung
Konsolidie
rungskreis
Währungs
differenzen
Zugänge Abgänge Stand
31.12.2012
Firmenkunden 4.591 77 45 1.685 - 1.325 5.073
Retail-Kunden 2.452 430 50 1.021 - 901 3.052
Öffentlicher Sektor 12 0 0 46 - 1 57
Summe Nichtbanken 7.056 508 95 2.752 - 2.227 8.183
Kreditinstitute 241 0 - 1 6 - 45 202
Gesamt 7.297 508 94 2.758 - 2.272 8.385

Der Bereich Firmenkunden wies im ersten Quartal 2013 einen Anstieg der notleidenden Kredite um 1,6 Prozent oder € 80 Millionen auf € 5.153 Millionen auf. Der Anteil der notleidenden Kredite am Kreditobligo nahm dadurch um 0,2 Prozentpunkte auf 9,4 Prozent zu, die Deckungsquote stieg um 0,8 Prozentpunkte auf 64,4 Prozent. Im Retail-Bereich sanken die notleidenden Kredite um 1,0 Prozent oder € 32 Millionen auf € 3.021 Millionen. Der Anteil der notleidenden Kredite am Kreditobligo ging dadurch um 0,1 Prozentpunkte auf 11,4 Prozent zurück, die Deckungsquote sank gleichermaßen um 0,1 Prozentpunkte auf 73,7 Prozent. Im Bereich Kreditinstitute lagen die notleidenden Kredite zum Ende des ersten Quartals 2013 mit € 189 Millionen um € 12 Millionen unter dem Jahresendstand von 2012, die Deckungsquote reduzierte sich um 3,6 Prozentpunkte auf 74,7 Prozent.

Im Segment Südosteuropa war ein Zuwachs der notleidenden Kredite um 4,8 Prozent oder € 87 Millionen auf € 1.895 Millionen zu verzeichnen. Gleichzeitig erhöhte sich der Anteil der notleidenden Kredite am Kreditobligo um 0,5 Prozentpunkte auf

11,3 Prozent, während die Deckungsquote um 0,3 Prozentpunkte auf 61,6 Prozent zurückging. Im Segment GUS Sonstige ergab sich ebenfalls ein Anstieg der notleidenden Kredite um 2,5 Prozent oder €33 Millionen auf € 1.340 Millionen. Die NPL Ratio stieg hier um 0,1 Prozentpunkte auf 24,8 Prozent, die Deckungsquote erehöhte sich um 0,7 Prozentpunkte auf 70,9 Prozent. In Zentraleuropa nahmen die notleidenden Kredite um 2,8 Prozent oder €96 Millionen auf €3.651 Millionen ab. Ebenso ging die NPL Ratio um 0,1 Prozentpunkte auf 10,7 Prozent zurück, die Deckungsquote sank um 0,2 Prozentpunkte auf 63,8 Prozent.

Der Risikovorsorgespiegel zeigt die Entwicklung der Wertberichtigungen und Vorsorgen für außerbilanzielle Verpflichtungen im ersten Quartal 2013:

in € Millionen Stand
1.1.2013
Änderung
Konsolidie
rungskreis
Zuführung1 Auf
lösungen
Verbrauch2 Umbuchung,
Währungs
differenzen
Stand
31.3.2013
Einzelwert
berichtigungen
4.843 - 32 491 - 297 - 159 86 4.932
Portfolio
Wertberichtigungen
950 - 5 159 - 132 0 - 82 889
Gesamt 5.793 - 38 650 - 430 - 159 4 5.821

1 Zuführung inkl. Direktabschreibungen und Eingänge auf abgeschriebene Forderungen. 2 Verbrauch inkl. Direktabschreibungen und Eingänge auf abgeschriebene Forderungen.

Konzentrationsrisiko

Das Kreditportfolio der RBI ist sowohl nach Regionen als auch nach Branchen gut diversifiziert. Auch Einzelkreditkonzentrationen werden auf Basis von Gruppen verbundener Kunden aktiv über die Limitvergabe und regelmäßiges Reporting gesteuert, sodass die Granularität des Portfolios entsprechend gut ist. Die geografische Aufgliederung der Forderungen spiegelt die breite Diversifikation des Kreditgeschäfts in den europäischen Märkten wider. Die folgende Tabelle stellt die Kreditobligos aller Forderungsklassen gegliedert nach dem Herkunftsland der Kunden und gruppiert nach Regionen dar:

in € Millionen 31.3.2013 Anteil 31.12.2012 Anteil
Österreich 29.080 17,5% 30.710 18,1%
Zentraleuropa 46.326 27,9% 47.879 28,1%
Polen 14.203 8,5% 14.599 8,6%
Slowakei 11.252 6,8% 11.426 6,7%
Tschechische Republik 10.509 6,3% 11.090 6,5%
Ungarn 8.535 5,1% 8.735 5,1%
Sonstige 1.827 1,1% 2.030 1,2%
Europäische Union 20.217 12,2% 23.034 13,5%
Deutschland 5.570 3,4% 6.198 3,6%
Frankreich 4.542 2,7% 5.262 3,1%
Großbritannien 4.365 2,6% 6.932 4,1%
Niederlande 1.564 0,9% 1.436 0,8%
Sonstige 4.176 2,5% 3.206 1,9%
Südosteuropa 25.178 15,2% 24.587 14,5%
Rumänien 8.515 5,1% 8.006 4,7%
Kroatien 5.763 3,5% 5.663 3,3%
Bulgarien 4.343 2,6% 4.263 2,5%
Serbien 2.107 1,3% 2.073 1,2%
Sonstige 4.450 2,7% 4.581 2,7%
Russland 20.426 12,3% 19.861 11,7%
in € Millionen 31.3.2013 Anteil 31.12.2012 Anteil
Asien 9.817 5,9% 9.670 5,7%
China 4.315 2,6% 4.167 2,4%
Sonstige 5.503 3,3% 5.503 3,2%
GUS Sonstige 8.049 4,8% 7.409 4,4%
Ukraine 6.200 3,7% 5.633 3,3%
Sonstige 1.849 1,1% 1.776 1,0%
Nordamerika 3.848 2,3% 3.496 2,1%
Restliche Welt 3.248 2,0% 3.451 2,0%
Gesamt 166.189 100,0% 170.097 100,0%

Die RBI ist in keinem der so genannten europäischen Peripheriestaaten durch Tochterbanken vertreten. Es bestehen aber Forderungen gegenüber Kunden in diesen Ländern, die aus Kreditfinanzierungen und dem Kapitalmarktgeschäft resultieren. Der Konzern hält jedoch praktisch keine Staatsanleihen dieser Länder (ausgenommen solche der Republik Italien).

Marktrisiko

Das Marktrisikomanagement basiert auf den Zahlen eines internen Modells, das den Value-at-Risk (VaR) für die Veränderung der Risikofaktoren Fremdwährungen, Zinsentwicklung, Credit Spreads und Aktienindizes errechnet. Das Modell bestand den Begutachtungsprozess der österreichischen Finanzmarktaufsicht und der Oesterreichischen Nationalbank und wird für die Berechnung des regulatorischen Eigenmittelerfordernisses für Marktrisiken verwendet.

Die nachstehende Tabelle stellt diese Risikokennzahlen für das Gesamtmarktrisiko im Handels- und Bankbuch je Risikoart dar. Die in Fremdwährung gehaltenen Kapitalpositionen und die strukturellen Zinsrisiken sowie Spread-Risiken aus Anleihebüchern (häufig als Liquiditätspuffer gehalten) dominieren den VaR.

Gesamt VaR 99% 1d VaR per Durchschnitts-VaR Minimum VaR Maximum VaR VaR per
in € Millionen 31.3.2013 31.12.2012
Währungsrisiko 45 52 41 74 52
Zinsrisiko 16 19 11 30 17
Credit-Spread-Risiko 30 26 19 32 21
Aktienpreisrisiko 2 2 2 2 2
Vega Risiko 1 1 1 1 1
Gesamt 70 75 65 92 71

Das gesamte Währungsrisiko enthält die in Fremdwährung gehaltenen Eigenkapitalpositionen von Tochtergesellschaften. Das strukturelle Währungsrisiko aus Eigenkapitalpositionen wird unabhängig von häufig kurzfristigen Handelspositionen gesteuert.

Liquiditätsrisiko

Die folgende Auswertung zeigt den Liquiditätsüberhang und das Verhältnis der erwarteten Mittelzuflüsse und der zusätzlich realisierbaren Liquidität (Counterbalancing Capacity) zu den Mittelabflüssen (Liquiditäts-Ratio) für ausgewählte Laufzeiten auf kumulierter Basis unter Einbeziehung aller Bilanzkonten und außerbilanziellen Geschäfte. Basierend auf Expertenmeinungen und statistischen Analysen und unter Berücksichtigung länderspezifischer Unterschiede fließen in diese Berechnung auch Annahmen für die Prolongation von definierten Aktivposten, für den so genannten Bodensatz bei Kundeneinlagen und für die Realisierung von zusätzlicher Liquidität (insbesondere mittels notenbankfähiger Aktiva und Sicherheiten im Wertpapierleihegeschäft) ein.

Laufzeit 31.3.2013 31.12.2012
in € Millionen 1 Woche 1 Monat 1 Jahr 1 Woche 1 Monat 1 Jahr
Liquiditätsüberhang 14.320 11.374 8.673 14.823 12.225 13.467
Liquiditäts-Ratio 140% 121% 108% 135% 118% 110%

Die Liquiditäts-Ratios der RBI blieben im Vergleich zum Jahresende 2012 stabil. Zur Begrenzung des Liquidiätsrisikos sind je Konzerneinheit Limits im Einsatz, die kurzfristig einen positiven Liquiditätsüberhang für die modellierte Liquiditätsposition erfordern. Zur Sicherstellung der Liquidität in den verschiedenen Währungen hält der Konzern umfangreiche liquide Wertpapierbestände und bevorzugt tenderfähige Aktiva in der Kreditvergabe. Im Fall einer Liquiditätsverknappung im Konzern kommen Notfallpläne zum Einsatz. Derartige Prioritätenlisten zur Beseitigung von Liquiditätsproblemen existieren in allen wesentlichen Konzerneinheiten.

Sonstige Erläuterungen

(31) Eventualverbindlichkeiten und andere außerbilanzielle Verpflichtungen

in € Millionen 31.3.2013 31.12.2012
Eventualverbindlichkeiten 11.113 11.707
Weitergegebene Wechsel 60 38
Avalkredite 6.064 6.507
Sonstige Bürgschaften 2.216 2.375
Akkreditive 2.632 2.733
Sonstige Eventualverbindlichkeiten 142 54
Kreditrisiken 10.699 10.609
Unwiderrufliche Kreditzusagen/Stand-by Facilitys 10.699 10.609
Bis 1 Jahr 3.853 3.971
Über 1 Jahr 6.846 6.638
31.3.2013 Nominalbeträge nach Restlaufzeit Marktwerte
in € Millionen Bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre Mehr als 5 Jahre Gesamt Positive Negative
Zinssatzverträge 46.793 69.444 42.791 159.027 5.271 -4.520
Wechselkurs- und Goldverträge 44.015 10.884 2.547 57.447 872 -870
Wertpapierbezogene Geschäfte 1.745 2.163 354 4.262 90 -795
Warentermingeschäfte 293 94 14 400 7 -103
Kreditderivate 203 1.400 185 1.788 16 -14
Edelmetallgeschäfte 36 38 19 92 0 -25
Gesamt 93.083 84.022 45.910 223.015 6.257 -6.326

(32) Derivative Finanzinstrumente

31.12.2012 Nominalbeträge nach Restlaufzeit
Marktwerte
in € Millionen Bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre Mehr als 5 Jahre Gesamt Positive Negative
Zinssatzverträge 51.069 85.144 53.149 189.361 7.246 -6.292
Wechselkurs- und Goldverträge 49.700 11.606 2.259 63.565 848 -774
Wertpapierbezogene Geschäfte 1.503 1.308 345 3.156 107 -835
Warentermingeschäfte 232 78 14 324 4 -2
Kreditderivate 312 1.573 5 1.889 16 -14
Edelmetallgeschäfte 43 36 17 96 0 -3
Gesamt 102.858 99.745 55.789 258.392 8.221 -7.919

(33) Fair Value von Finanzinstrumenten, die zum Fair Value ausgewiesen werden

31.3.2013 31.12.2012
in € Millionen Level I Level II Level III Level I Level II Level III
Handelsaktiva 2.718 6.397 91 2.118 8.305 93
Positive Marktwerte derivativer Finanzinstrumente1 86 5.500 91 100 7.327 93
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 318 8 1 265 12 1
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche
Wertpapiere
2.313 889 0 1.754 965 0
Tag-/Festgelder des Handelsbestands 0 0 0 0 0 0
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert
bewertete finanzielle Vermögenswerte
6.673 3.316 31 5.099 3.233 16
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 43 104 5 48 105 5
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche
Wertpapiere
6.630 3.211 26 5.051 3.128 11
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle
Vermögenswerte
47 0 0 56 0 0
Sonstige Beteiligungen2 47 0 0 56 0 0
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche
Wertpapiere
0 0 0 0 0 0
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 0 0 0 0 0 0
Derivate für Sicherungsmaßnahmen 0 597 0 0 702 0
Positive Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente 0 597 0 0 702 0
31.3.2013 31.12.2012
in € Millionen Level I Level II Level III Level I Level II Level III
Handelspassiva 770 6.699 28 788 8.361 28
Negative Marktwerte derivativer Finanzinstrumente 1 168 6.023 20 165 7.613 20
Tag-/Festgelder des Handelsbestands 0 2 0 0 10 0
Leerverkauf von Handelsaktiva 602 0 0 622 0 0
Emittierte Zertifikate 0 674 8 0 738 7
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert
bewertete finanzielle Verbindlichkeiten 0 3.390 0 0 3.358 0
Verbriefte Verbindlichkeiten3 0 2.510 0 0 2.478 0
Nachrangkapital 0 880 0 0 880 0
Derivate für Sicherungsmaßnahmen 0 107 0 0 120 0
Negative Marktwerte derivativer
Sicherungsinstrumente
0 107 0 0 120 0

1 Inklusive sonstige Derivate 2 Enthält nur börsenotierte Unternehmen.

3 Inklusive Nachrangkapital

Level II Auf Marktdaten basierende Bewertungsmethoden

Level III Nicht auf Marktdaten basierende Bewertungsmethoden

Bewegungen zwischen Level I und Level II

Der Anteil der finanziellen Vermögenswerte gemäß Level II veränderte sich im Vergleich zum Jahresende 2012 nur unwesentlich. Die eingetretene Abnahme resultierte im Wesentlichen aus der Reduktion der Marktwerte derivativer Finanzinstrumente. Bei Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren erfolgte eine leichte Verschiebung von Level II zu Level I, zurückzuführen auf eine gestiegene Marktliquidität bei einzelnen Wertpapieren.

Bewegungen von zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumenten in Level III

Die folgenden Tabellen zeigen die Entwicklung des Fair Value von Finanzinstrumenten, deren Bewertungsmodelle auf nicht beobachtbaren Parametern basieren.

in € Millionen Stand
1.1.2013
Änderung
Konsolidierungskreis
Währungs
differenzen
Käufe Verkäufe,
Tilgungen
Handelsaktiva 93 0 2 0 0
Erfolgswirksam zum beizulegenden
Zeitwert bewertete finanzielle
Vermögenswerte
16 0 0 13 -3
in € Millionen Erfolg in
GuV
Erfolg im
sonstigen Ergebnis
Transfer in
Level III
Transfer
aus Level III
Stand
31.3.2013
Handelsaktiva -4 -4 0 0 91
Erfolgswirksam zum beizulegenden
Zeitwert bewertete finanzielle
Vermögenswerte
0 0 5 0 31
in € Millionen Stand
1.1.2013
Änderung
Konsolidierungskreis
Währungs
differenzen
Käufe Verkäufe,
Tilgungen
Handelspassiva 28 0 0 0 0

Level I Notierte Marktpreise

in € Millionen Erfolg in Erfolg im Transfer in Transfer aus Stand
GuV sonstigen Ergebnis Level III Level III 31.3.2013
Handelspassiva 0 0 0 0 28

Qualitative Informationen zur Bewertung von Level III Finanzinstrumenten

Finanzielle Vermögenswerte Art Marktwert
in €
Millionen
Bewertungs
methode
Wesentliche nicht
beobachtbare Input
Faktoren
Umfang der nicht
beobachtbaren
Input-Faktoren
Aktien und andere nicht
festverzinsliche Wertpapiere
Geschlossene
Immobilienfonds
1 Substanzwert
methode
Abschläge 20 - 50%
Aktien und andere nicht
festverzinsliche Wertpapiere
Aktien 5 Anschaffungs
kosten
Schuldverschreibungen und
andere festverzinsliche
Wertpapiere
Festverzinsliche
Anleihe
25 DCF - Verfahren Kreditspanne 10 - 20%
Schuldverschreibungen und
andere festverzinsliche
Wertpapiere
Asset Backed
Securities
1 Broker
Schätzungen
Ausfallwahrscheinlichkeit
Verlusthöhe
Erwartete
Vorauszahlung
bewerten
Positive Marktwerte aus dem
derivativen Bankbuch ohne
Hedge Accounting
Devisentermin
geschäfte
91 DCF - Verfahren Zinssatz 10 - 30%
Gesamt 123
Finanzielle Verbindlichkeiten Art Marktwert
in €
Millionen
Bewertungs
methode
Wesentliche nicht
beobachtbare Input
Faktoren
Umfang der nicht
beobachtbaren
Input-Faktoren
Durchführungszeitraum 2 - 16%
Negative Marktwerte aus Währungsrisko 0 - 5%
derivativen Bankbuch ohne Schwankungen 0 - 3%
Hedge Accounting OTC-Optionen 20 Option Model Index-Katagorisierung 0 - 5%
Durchführungszeitraum 0 - 3%
Geld-Brief-Spanne 0 - 3%
Zu Handelszwecken Schwankungen 0 - 3%
ausgestellte Zertifikate Zertifikate 8 Option Model Index-Katagorisierung 0 - 2,5%
Gesamt 28

(34) Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Die Beziehungen zu nahestehenden Personen beschränken sich auf Bankgeschäfte, die prinzipiell zu marktüblichen Konditionen abgeschlossen wurden. Darüber hinaus besitzen die Vorstände Aktien der RBI AG. Detaillierte Informationen dazu sind auf der RBI-Homepage ersichtlich. Im laufenden Geschäftsjahr wurden keine weiteren Geschäfte, insbesondere keine Großgeschäfte, mit nahestehenden Personen abgeschlossen.

Die nachfolgenden Tabellen zeigen die Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen, wobei unter Mutterunternehmen die Raiffeisen-Landesbanken-Holding GmbH, Wien, und die Raiffeisen Zentralbank Österreich Aktiengesellschaft, Wien, zu verstehen sind:

31.3.2013
in € Millionen
Mutter
unternehmen
Verbundene
Unternehmen
At-equity bewertete
Unternehmen
Sonstige
Beteiligungen
Forderungen an Kreditinstitute 6.491 91 703 163
Forderungen an Kunden 0 915 372 249
Handelsaktiva 0 38 14 2
Wertpapiere und Beteiligungen 0 338 2 129
Anteile an at-equity bewerteten Unternehmen 0 0 5 0
Sonstige Aktiva (inkl. Derivate) 3 13 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.104 78 5.146 83
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 1 491 322 112
Verbriefte Verbindlichkeiten 0 0 0 0
Rückstellungen 1 0 0 0
Handelspassiva 0 16 0 0
Sonstige Passiva (inkl. Derivate) 2 8 0 0
Nachrangkapital 53 0 0 0
Gegebene Garantien 0 82 11 18
Erhaltene Garantien 636 1.058 170 51
31.12.2012
in € Millionen
Mutter
unternehmen
Verbundene
Unternehmen
At-equity bewertete
Unternehmen
Sonstige
Beteiligungen
Forderungen an Kreditinstitute 8.191 93 259 142
Forderungen an Kunden 0 1.191 369 271
Handelsaktiva 0 41 12 2
Wertpapiere und Beteiligungen 0 339 2 118
Anteile an at-equity bewerteten Unternehmen 0 0 5 0
Sonstige Aktiva (inkl. Derivate) 3 15 62 0
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.125 10 5.105 224
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 1 336 429 179
Verbriefte Verbindlichkeiten 0 0 0 0
Rückstellungen 0 3 0 0
Handelspassiva 0 26 0 0
Sonstige Passiva (inkl. Derivate) 0 10 0 0
Nachrangkapital 52 0 0 0
Gegebene Garantien 0 80 26 21
Erhaltene Garantien 662 435 153 54

(35) Aufsichtsrechtliche Eigenmittel

Die RBI bildet keine eigene Kreditinstitutsgruppe im Sinn des österreichischen Bankwesengesetzes (BWG) und unterliegt daher als Konzern selbst nicht den aufsichtsrechtlichen Bestimmungen für Bankengruppen, da sie Teil der RZB-Kreditinstitutsgruppe ist. Die nachfolgenden Zahlen haben daher lediglich Informationscharakter.

Die Eigenmittel der RBI (ermittelt gemäß österreichischem Bankwesengesetz 1993/Novelle 2006) setzen sich wie folgt zusammen:

in € Millionen 31.3.2013 31.12.2012
Eingezahltes Kapital 5.669 5.669
Erwirtschaftetes Kapital 3.187 3.071
Kapital der nicht beherrschenden Anteile 827 848
Hybrides Kapital 441 441
Immaterielle Vermögenswerte - 756 - 750
Kernkapital (Tier 1-Kapital) 9.368 9.279
Abzugsposten vom Kernkapital - 16 - 14
Anrechenbares Kernkapital (nach Abzugsposten) 9.353 9.265
Ergänzungskapital gemäß § 23 (1) Z 5 BWG 16 34
Berücksichtigungsfähiger Risikovorsorgeüberschuss für IRB-Positionen 238 226
Langfristiges nachrangiges Kapital 3.029 3.080
Ergänzende Eigenmittel (Tier 2-Kapital) 3.283 3.340
Abzugsposten Beteiligungen, Verbriefungen - 16 - 14
Anrechenbare ergänzende Eigenmittel (nach Abzugsposten) 3.268 3.326
Abzugsposten Versicherungen 0 - 8
Zur Umwidmung in Tier 3-Kapital zur Verfügung stehendes Tier 2-Kapital
(Tier 3-Kapital)
308 302
Gesamte Eigenmittel 12.929 12.885
Gesamtes Eigenmittelerfordernis 6.699 6.626
Eigenmittelüberschuss 6.230 6.260
Überdeckungsquote 93,0% 94,5%
Core Tier 1 Ratio, gesamt 10,6% 10,7%
Kernkapitalquote (Tier 1), Kreditrisiko 13,5% 13,6%
Kernkapitalquote (Tier 1), gesamt 11,2% 11,2%
Eigenmittelquote 15,4% 15,6%

Das gesamte Eigenmittelerfordernis setzt sich wie folgt zusammen:

in € Millionen 31.3.2013 31.12.2012
Risikogewichtete Bemessungsgrundlage gemäß § 22 BWG 69.319 68.136
davon 8 Prozent Mindesteigenmittelerfordernis für das Kreditrisiko gemäß
§§ 22a bis 22h BWG
5.545 5.451
Standardansatz 2.366 2.439
Auf internen Ratings basierender Ansatz 3.180 3.012
Eigenmittelerfordernis für das Positionsrisiko in Schuldtiteln,
Substanzwerten und Waren
285 273
Eigenmittelerfordernis für das Positionsrisiko in Fremdwährungen 65 56
Eigenmittelerfordernis für das operationelle Risiko 803 845
Gesamtes Eigenmittelerfordernis 6.699 6.626

(36) Durchschnittliche Mitarbeiterzahl

Die durchschnittliche Zahl der während des Berichtszeitraums beschäftigten Arbeitnehmer (in Vollzeitäquivalenten) stellt sich wie folgt dar:

in Vollzeitäquivalenten 1.1.-31.3.2013 1.1.-31.3.2012
Inland 2.637 2.718
Ausland 56.915 56.309
Gesamt 59.552 59.027

Impressum/Disclaimer

Impressum

Herausgeber, Medieninhaber: Raiffeisen Bank International AG, Am Stadtpark 9, 1030 Wien, Österreich Redaktion: Group Investor Relations Redaktionsschluss: 24. Mai 2013 Herstellungsort: Wien Internet: www.rbinternational.com

Der Bericht ist auch auf Englisch erhältlich.

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Die in diesem Bericht enthaltenen Prognosen, Planungen und zukunftsgerichteten Aussagen basieren auf dem Wissensstand und der Einschätzung der Raiffeisen Bank International AG zum Zeitpunkt der Erstellung. Wie alle Aussagen über die Zukunft unterliegen sie bekannten und unbekannten Risiken sowie Unsicherheitsfaktoren, die im Ergebnis auch zu erheblichen Abweichungen führen können. Für den tatsächlichen Eintritt von Prognosen und Planungswerten sowie zukunftsgerichteten Aussagen kann keine Gewähr geleistet werden.

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Dieser Bericht wurde mit der größtmöglichen Sorgfalt erstellt und die Daten wurden überprüft. Rundungs-, Übermittlungs-, Satzoder Druckfehler können dennoch nicht ausgeschlossen werden. Bei der Summierung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können rundungsbedingte Rechendifferenzen auftreten. Dieser Bericht wurde in deutscher Sprache verfasst. Seine englische Version ist eine Übersetzung des deutschen Berichts. Allein die deutsche Version ist die authentische Fassung. Raiffeisen Bank International AG haftet in keinem Fall für Verluste oder Schäden gleich welcher Art, die durch oder im Zusammenhang mit der Benutzung dieses Berichts entstehen könnten.

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit werden in diesem Bericht alle Personenbezeichnungen in der männlichen Form verwendet. Darunter soll auch die weibliche Form verstanden werden.

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