Quarterly Report • Aug 22, 2013
Quarterly Report
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| Raiffeisen Bank International Konzern | |||
|---|---|---|---|
| Monetäre Werte in € Millionen | 2013 | Veränderung | 2012 |
| Erfolgsrechnung | 1.1.- 30.6. | 1.1.- 30.6. | |
| Zinsüberschuss | 1.836 | 4,2% | 1.762 |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 469 | 17,3% | - 400 |
| Provisionsüberschuss | 785 | 9,0% | 721 |
| Handelsergebnis | 140 | - 15,9% | 167 |
| Verwaltungsaufwendungen | - 1.617 | 6,5% | - 1.518 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 467 | - 49,6% | 927 |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 311 | - 57,6% | 734 |
| Konzern-Periodenüberschuss | 277 | - 60,5% | 701 |
| Bilanz | 30.6. | 31.12. | |
| Forderungen an Kreditinstitute | 21.460 | - 3,9% | 22.323 |
| Forderungen an Kunden | 81.942 | - 1,7% | 83.343 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 27.495 | - 8,9% | 30.186 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 66.575 | 0,4% | 66.297 |
| Eigenkapital | 10.428 | - 4,1% | 10.873 |
| Bilanzsumme | 130.306 | - 4,3% | 136.116 |
| Kennzahlen | 1.1.- 30.6. | 1.1.- 30.6. | |
| Return on Equity vor Steuern | 8,6% | - 8,7 PP | 17,3% |
| Return on Equity nach Steuern | 5,7% | - 7,9 PP | 13,7% |
| Konzern-Return on Equity | 5,4% | - 9,0 PP | 14,4% |
| Cost/Income Ratio | 60,2% | 2,1 PP | 58,1% |
| Return on Assets vor Steuern | 0,70% | - 0,54 PP | 1,24% |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 3,06% | 0,42 PP | 2,64% |
| NPL Ratio | 9,9% | 0,2 PP | 9,8% |
| Neubildungsquote (Ø Forderungen an Kunden) | 1,13% | 0,23 PP | 0,90% |
| Bankspezifische Kennzahlen1 | 30.6. | 31.12. | |
| Risikoaktiva (Kreditrisiko) | 67.816 | - 0,5% | 68.136 |
| Gesamte Eigenmittel | 12.513 | - 2,9% | 12.885 |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis | 6.621 | - 0,1% | 6.626 |
| Überdeckungsquote | 89,0% | - 5,5 PP | 94,5% |
| Core Tier 1 Ratio, gesamt | 10,4% | - 0,3 PP | 10,7% |
| Kernkapitalquote (Tier 1), Kreditrisiko | 13,3% | - 0,3 PP | 13,6% |
| Kernkapitalquote (Tier 1), gesamt | 10,9% | - 0,3 PP | 11,2% |
| Eigenmittelquote | 15,1% | - 0,4 PP | 15,6% |
| Aktienkennzahlen | 1.1.- 30.6. | 1.1.- 30.6. | |
| Gewinn je Aktie in € | 0,91 | - 70,6% | 3,09 |
| Schlusskurs in € (30.6.) | 22,40 | - 13,0% | 25,75 |
| Höchstkurs (Schlusskurs) in € | 33,59 | 28,4% | 26,17 |
| Tiefstkurs (Schlusskurs) in € | 22,40 | 20,2% | 18,64 |
| Anzahl der Aktien in Millionen (30.6.) | 195,51 | – | 195,51 |
| Marktkapitalisierung in € Millionen (30.6.) | 4.379 | - 13,0% | 5.034 |
| Ressourcen | 30.6. | 31.12. | |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 58.831 | - 2,1% | 60.084 |
| Geschäftsstellen | 3.056 | - 1,6% | 3.106 |
| Kunden in Millionen | 14,3 | 0,6% | 14,2 |
1 Gemäß österreichischem Bankwesengesetz (BWG) zur Veranschaulichung. Die RBI als Teil des RZB-Konzerns unterliegt als Konzern nicht den Vorschriften des BWG.
| RBI auf dem Kapitalmarkt 4 | |
|---|---|
| Karl Sevelda neuer CEO der RBI 6 | |
| Konzern-Lagebericht 7 | |
| Entwicklung der Märkte 7 | |
| Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 8 | |
| Ergebnis im Vorjahresvergleich 9 | |
| Ergebnis im Quartalsvergleich 12 | |
| Bilanzentwicklung 14 | |
| Risikomanagement 16 | |
| Ausblick 17 | |
| Ereignisse nach Ende der Berichtsperiode 17 | |
| Segmentbericht 18 | |
| Einteilung der Segmente 18 | |
| Segmentüberblick 18 | |
| Zentraleuropa 19 | |
| Südosteuropa 26 | |
| Russland 35 | |
| GUS Sonstige 38 | |
| Group Corporates 42 | |
| Group Markets 43 | |
| Corporate Center 44 | |
| Konzernzwischenabschluss 46 | |
| Gesamtergebnisrechnung 46 | |
| Bilanz 49 | |
| Eigenkapitalveränderungsrechnung 50 | |
| Kapitalflussrechnung 51 | |
| Segmentberichterstattung 51 | |
| Anhang 56 | |
| Erläuterungen zur Erfolgsrechnung 58 | |
| Erläuterungen zur Bilanz 62 | |
| Risikobericht 68 | |
| Sonstige Erläuterungen 79 | |
| Erklärung aller gesetzlichen Vertreter 86 | |
| Impressum/Disclaimer 87 |
Auch wenn die für die zweite Jahreshälfte erwartete Konjunkturerholung in der Eurozone aufgrund der weltweiten Eintrübung im zweiten Quartal 2013 zunehmend fraglich wurde, setzte sich auf den internationalen Aktienmärkten, insbesondere in den USA, zwischenzeitlich eine positive Stimmung durch. Für eine Beruhigung der Märkte sorgte dabei die – nach einigen Schwierigkeiten schließlich erfolgreiche – Regierungsbildung in Italien. Aktien profitierten zudem von der Anfang Mai verkündeten Zinssenkung der EZB von 0,75 auf 0,5 Prozent.
Diesem positiven Gesamtbild setzte US-Notenbankchef Ben Bernanke im Juni ein Ende, als er ankündigte, dass die amerikanische Zentralbank ihren Kurs einer lockeren Geldpolitik noch in diesem Jahr verlassen könnte. Aktien verloren daraufhin deutlich, und zahlreiche Märkte – so auch jener in Österreich – verbuchten im zweiten Quartal per Saldo ein Minus.
Während die Anleiherenditen der als sicher geltenden Länder wie Deutschland im weiteren Quartalsverlauf deutlich anzogen, gaben sie bei einigen Peripheriestaaten – z. B. Spanien und nach der erfolgreichen Regierungsbildung auch Italien – weiter nach.
Gegen Ende des ersten Halbjahrs stellte die EU-Kommission einen Entwurf für ein einheitliches Regelwerk zur Rettung oder Schließung so genannter "Krisenbanken" vor. Nach diesem Vorschlag sollen in wirtschaftliche Schwierigkeiten geratene Großbanken in Europa künftig in erster Linie auf Kosten ihrer Eigner sowie Gläubiger und nicht von den Steuerzahlern gerettet werden. Mit diesem Modell forciert die Kommission zwar den Weg der europaweiten Bankenregulierung und -aufsicht zur künftigen Vermeidung systemischer Krisen weiter. Die Verabschiedung des Entwurfs ist jedoch noch offen, und die Verhandlungen darüber dürften sich noch länger hinziehen.
Die RBI-Aktie – sie war mit einem Kurs von € 26,52 in das zweite Quartal gestartet – erreichte ihren höchsten Schlusskurs im Berichtszeitraum mit € 27,95 am 15. Mai 2013. Im weiteren Verlauf verlor sie an Wert und wies ihren niedrigsten Schlusskurs am 28. Juni 2013 mit € 22,40 auf. Zum Redaktionsschluss dieses Berichts am 19. August 2013 notierte sie bei € 26,10.
Während Investorenkonferenzen in der Regel institutionelle Anleger ansprechen, gibt die Hauptversammlung auch Privatanlegern die Möglichkeit, vom Vorstand unmittelbar Informationen über Geschäftsverlauf und Strategie des Unternehmens zu erhalten. Die diesjährige ordentliche Hauptversammlung der RBI fand am 26. Juni 2013 in Wien statt, erstmals mit Karl Sevelda als Vorstandsvorsitzendem.
Für das Geschäftsjahr 2012 beschloss die Hauptversammlung eine im Vergleich zum Geschäftsjahr 2011 um € 0,12 erhöhte Dividende von € 1,17 je Aktie. Daraus ergab sich ohne eigene Aktien, aus denen keine Dividendenansprüche resultieren, eine Ausschüttung von insgesamt rund € 228 Millionen.
Mit weiteren von der Hauptversammlung gefassten Beschlüssen wurde der RBI die Möglichkeit eingeräumt, auf künftige Kapitalanforderungen flexibel zu reagieren. So wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des
Weiters wurde Klaus Buchleitner, Generaldirektor der Raiffeisen-Holding und der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien, von der Hauptversammlung in den Aufsichtsrat der RBI gewählt. Er tritt die Nachfolge von Friedrich Sommer an, der sein Aufsichtsratsmandat mit Wirkung zum 26. Juni 2013 zurücklegte.
Im zweiten Quartal 2013 bot die RBI interessierten Investoren auf Roadshows in Brüssel, Düsseldorf, Frankfurt, Hong Kong, Kopenhagen, Köln, London, Mailand, New York, Paris, Singapur, Tokio und im österreichischen Zürs wieder Gelegenheit zu persönlicher Information. Des Weiteren veranstaltete sie am 11. April im Anschluss an die Publikation ihres Jahresergebnisses 2012 die so genannte RBI Investor Presentation in London mit rund 70 Teilnehmern. Die gesamte Veranstaltung steht im Internet unter www.rbinternational.com Investor Relations Veranstaltungen als Webcast zur Verfügung.
Anlässlich der Veröffentlichung ihres Ergebnisses für das erste Quartal 2013 hielt die RBI am 28. Mai eine Telefonkonferenz ab, an der rund 200 internationale Analysten und Investoren teilnahmen. Auch von dieser Veranstaltung ist ein Webcast im Internet abrufbar.
Neben 29 Aktienanalysten geben 17 Anleiheanalysten regelmäßig Empfehlungen zur RBI als Investment ab. Damit ist die RBI jenes Unternehmen in Österreich, über das die größte Anzahl von Analystenhäusern regelmäßig berichtet.
Die Aktie der RBI notiert seit dem 25. April 2005 an der Wiener Börse. Sie ist in einigen der national und international wichtigsten Indizes, so etwa dem ATX und dem EURO STOXX Banks, enthalten. Die RZB hielt zum Quartalsende rund 78,5 Prozent der RBI-Aktien, die verbleibenden Aktien befanden sich im Streubesitz. Etwa ein Drittel des Streubesitzes befand sich Ende Juni 2013 in Händen von Privatanlegern, die mehrheitlich aus Österreich stammen. Rund zwei Drittel wurden von institutionellen Investoren gehalten. Diese wiesen weiterhin eine breite internationale Streuung auf: Rund 24 Prozent stammten aus den USA, rund 20 Prozent aus Österreich, rund 18 Prozent aus Großbritannien und Irland sowie rund 24 Prozent aus den restlichen EU-Staaten. Die verbleibenden institutionellen Investoren kamen aus anderen Staaten, wie z. B. Singapur und Japan.
| Kurs zum 30. Juni 2013 | € 22,40 |
|---|---|
| Höchstkurs/Tiefstkurs (Schlusskurse) im zweiten Quartal 2013 | € 27,95 / € 22,40 |
| Gewinn je Aktie vom 1. Jänner bis zum 30. Juni 2013 | € 0,91 |
| Marktkapitalisierung zum 30. Juni 2013 | € 4,379 Milliarden |
| Durchschn. Tagesumsatz (Einzelzählung) im zweiten Quartal 2013 | 178.967 Stück |
| Börseumsatz (Einzelzählung) im zweiten Quartal 2013 | € 276,38 Millionen |
| Streubesitz zum 30. Juni 2013 | rund 21,5% |
| ISIN | AT0000606306 |
| Ticker-Symbole | RBI (Wiener Börse) |
| RBI AV (Bloomberg) | |
| RBIV.VI (Reuters) | |
| Marktsegment | Prime Market |
| Anzahl der ausgegebenen Aktien zum 30. Juni 2013 | 195.505.124 |
| Rating-Agentur | Langfrist-Rating | Kurzfrist-Rating | Ausblick |
|---|---|---|---|
| Moody's Investors Service | A2 | P-1 | negative |
| Standard & Poor's | A | A-1 | negative |
| Fitch Ratings | A | F1 | stable |
| 13. November 2013 | Beginn der Quiet Period |
|---|---|
| 27. November 2013 | Zwischenbericht 1. bis 3. Quartal, Conference Call |
| 27. Februar 2014 | Beginn der Quiet Period |
| 27. März 2014 | Geschäftsbericht 2013, Conference Call |
| 28. März 2014 | RBI Investor Presentation, London |
| 8. Mai 2014 | Beginn der Quiet Period |
| 22. Mai 2014 | Zwischenbericht 1. Quartal, Conference Call |
| 4. Juni 2014 | Hauptversammlung |
| 11. Juni 2014 | Ex-Dividendentag und Dividendenzahlung |
| 7. August 2014 | Beginn der Quiet Period |
| 21. August 2014 | Zwischenbericht 1. Halbjahr, Conference Call |
| 6. November 2014 | Beginn der Quiet Period |
| 20. November 2014 | Zwischenbericht 1. bis 3. Quartal, Conference Call |
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Raiffeisen Bank International AG Group Investor Relations Am Stadtpark 9 1030 Wien, Österreich
Der Aufsichtsrat der RBI nahm im Juni das Angebot von Herbert Stepic an, als Vorstandsvorsitzender der RBI zurückzutreten. Nachdem Herbert Stepic seine Funktion am 24. Mai 2013 aus persönlichen Gründen zur Verfügung gestellt hatte, schied er am 7. Juni aus dem Vorstand der RBI aus. Gleichzeitig wurde Karl Sevelda, im Vorstand bisher für das Firmenkundengeschäft der RBI verantwortlich, zum neuen Vorstandsvorsitzenden ernannt.
Karl Sevelda hat über 35 Jahre Bankerfahrung, davon mehr als 20 Jahre in der Creditanstalt-Bankverein. Von 1998 bis 2010 war er Mitglied des Vorstands der Raiffeisen Zentralbank Österreich AG und ist seit 2010 stellvertretender Vorstandsvorsitzender der RBI. Zusätzlich zu seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender behält Karl Sevelda seine Verantwortung für das Firmenkundengeschäft, bis der Aufsichtsrat eine neue Geschäftsverteilung festgelegt hat. Zum neuen stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden wurde Johann Strobl ernannt.
Nach einem Plus von 2,1 Prozent im Jahr 2012 dürfte sich das Wirtschaftswachstum in Zentral- und Osteuropa (CEE) 2013 nach aktueller Einschätzung auf 1,5 Prozent verringern. Der Trend zu schwächeren BIP-Wachstumszahlen hielt dabei vor allem im ersten Quartal 2013 an – mit wenigen Ausnahmen wie Ungarn oder Rumänien. Dies lag zum einen an der konjunkturellen Abschwächung in der Eurozone, die vor allem die kleinen, offenen und exportabhängigen Volkswirtschaften traf. Zum anderen war die konjunkturelle Verlangsamung durch eine schwache Inlandsnachfrage bedingt. Bereits das zweite Quartal 2013 zeigte einige Anzeichen einer langsamen Erholung, die in der zweiten Jahreshälfte zu einer weiteren Stabilisierung der konjunkturellen Dynamik und einer Wachstumsverbesserung in CEE führen sollte. Für 2014 wird für die Gesamtregion CEE ein Wirtschaftswachstum von 2,0 Prozent erwartet.
Zentraleuropa (CE) – Polen, die Slowakei, Slowenien, die Tschechische Republik und Ungarn – ist die wirtschaftlich am weitesten entwickelte Region in CEE. Mit Ausnahme Polens sind die Volkswirtschaften in CE klein, offen und in hohem Maß abhängig von Exporten in die Eurozone und wurden deshalb von der Abkühlung der dortigen Konjunktur (mit zwei Rezessionsjahren 2012 und 2013) entsprechend hart getroffen. Nach einem Wachstum von 0,6 Prozent im Jahr 2012 dürfte das Wirtschaftswachstum in der Region CE mit 0,5 Prozent deshalb auch 2013 ähnlich schwach bleiben. Dabei erreichten Polen und die Slowakei trotz einer Verlangsamung im ersten Quartal 2013 im Jahresvergleich ein Wirtschaftswachstum. Ungarn erzielte mit minus 0,9 Prozent zwar im Jahresvergleich kein Wachstum, zeigte damit jedoch eine Verbesserung zu den Vorquartalen. In der Tschechischen Republik schrumpfte die Wirtschaftsleistung um 2,2 Prozent, in Slowenien sogar um 4,8 Prozent im Jahresvergleich. Für 2014 wird für CE ein konjunktureller Aufschwung prognostiziert, der sich in einem Wirtschaftswachstum von 2,1 Prozent niederschlagen dürfte.
In Südosteuropa (SEE) – Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, dem Kosovo, Kroatien, Rumänien und Serbien – sollte sich die die Wirtschaft 2013 mit einem Plus von 1,4 Prozent erholen, nachdem diese Region 2012 ein weiteres Jahr der Stagnation erlebt hatte. Rumänien, Serbien sowie Bosnien und Herzegowina haben die Rezession von 2012 überwunden und weisen derzeit leicht positive Wachstumsraten auf. Kroatien dürfte 2013 weiter in der Rezession verharren, und auch Bulgarien wird 2013 voraussichtlich weniger vom Aufschwung in der Region profitieren. Für das Jahr 2014 wird für SEE insgesamt eine weitere Verbesserung des Wachstumstrends auf 2,0 Prozent erwartet. Aufwärtspotenzial besteht dabei vor allem angesichts der erfolgten Strukturreformen in vielen Ländern dieser Region.
Die Länder der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) – Belarus, Russland und die Ukraine – waren deutlich weniger stark von den Ereignissen in der Eurozone beeinflusst als jene in CE und SEE. Zudem profitierte Russland in den vergangenen Jahren von einem relativ stabilen Ölpreis auf hohem Niveau. Vor diesem Hintergrund koppelte sich die Region partiell von der Wachstumsschwäche der Eurozone ab. 2012 zeigten sich jedoch erste Anzeichen einer Verringerung des Aufschwungs, und das Wirtschaftswachstum reduzierte sich auf 3,1 Prozent. Besonders seit der zweiten Jahreshälfte 2012 konnte sich auch die Region GUS dem globalen Umfeld nicht mehr entziehen. So verschlechterte sich die für die Ukraine wichtige Stahlkonjunktur merklich. Schwächere Exporte und eine Abnahme der Investitionen führten in der Folge zu einer Verringerung des Wirtschaftswachstums. Zusätzlich kam gegen Jahresende 2012 der bis dato als Stütze wirkende inländische Konsum unter Druck – eine Tendenz, die bis weit in das Jahr 2013 anhalten dürfte. Für 2013 ist in der Region GUS deshalb mit einem Wachstum der Wirtschaftsleistung um nur 1,9 Prozent zu rechnen, für 2014 wird ein Anstieg um 2,0 Prozent erwartet.
| Region/Land | 2012 | 2013e | 2014f | 2015f |
|---|---|---|---|---|
| Polen | 1,9 | 1,2 | 2,5 | 3,0 |
| Slowakei | 2,0 | 0,9 | 2,0 | 3,0 |
| Slowenien | - 2,3 | - 2,5 | 0,0 | 1,5 |
| Tschechische Republik | - 1,2 | - 0,7 | 1,9 | 2,4 |
| Ungarn | - 1,7 | 0,5 | 1,5 | 1,5 |
| CE | 0,6 | 0,5 | 2,1 | 2,6 |
| Albanien | 1,6 | 2,0 | 3,5 | 4,0 |
| Bosnien und Herzegowina | - 1,3 | 0,2 | 1,5 | 3,5 |
| Bulgarien | 0,8 | 0,5 | 2,5 | 3,5 |
| Kroatien | - 2,0 | - 0,5 | 1,0 | 1,5 |
| Kosovo | 3,0 | 3,0 | 3,0 | 4,0 |
| Rumänien | 0,7 | 2,5 | 2,0 | 2,5 |
| Serbien | - 1,7 | 1,0 | 2,0 | 3,0 |
| SEE | 0,0 | 1,4 | 2,0 | 2,7 |
| Belarus | 1,5 | 2,0 | 3,0 | 4,0 |
| Russland | 3,4 | 2,0 | 2,0 | 2,5 |
| Ukraine | 0,2 | 1,0 | 1,5 | 2,5 |
| GUS | 3,1 | 1,9 | 2,0 | 2,5 |
| CEE | 2,1 | 1,5 | 2,0 | 2,6 |
| Österreich | 0,9 | 0,5 | 1,5 | 1,5 |
| Deutschland | 0,9 | 0,5 | 1,8 | 1,3 |
| Eurozone | - 0,5 | - 0,7 | 1,2 | 1,3 |
Die RBI erzielte im ersten Halbjahr 2013 trotz des anhaltend schwierigen Marktumfelds und gedämpfter Konjunkturerwartungen einen Periodenüberschuss vor Steuern von € 467 Millionen. Der damit gegenüber der Vergleichsperiode eingetretene Rückgang um € 460 Millionen beruhte in erster Linie auf Sondereffekten im Jahr 2012, in dem aus dem Verkauf von Anleihen sowie dem Rückkauf von hybridem Kernkapital Veräußerungsergebnisse von insgesamt € 272 Millionen angefallen waren. Während sich im ersten Halbjahr 2013 das Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten um € 167 Millionen verringerte, wirkte sich ein Anstieg im Provisions- und Zinsergebnis speziell aufgrund der verbesserten Nettozinsspanne positiv auf die Betriebserträge und damit auch auf das Vorsteuerergebnis aus.
Die Betriebserträge erhöhten sich im Periodenvergleich um 3 Prozent oder € 71 Millionen auf € 2.686 Millionen. Zu diesem Zuwachs trug eine Steigerung des Provisionsüberschusses um € 65 Millionen bei, die durch Preisanpassungen in einigen Märkten, aber auch durch höhere Transaktionsvolumina erzielt wurde. Ebenfalls positiv entwickelte sich der Zinsüberschuss: Die Nettozinsspanne (gerechnet auf zinstragende Aktiva) verbesserte sich durch Repricing-Maßnahmen bei den Einlagen sowie durch die Optimierung der Liquiditätsposition um 42 Basispunkte auf 3,06 Prozent. Dies ergab trotz deutlich geringerer Volumina einen Zuwachs des Zinsüberschusses um 4 Prozent auf € 1.836 Millionen. Das Handelsergebnis hingegen sank im Periodenvergleich um € 26 Millionen auf € 140 Millionen. Im sonstigen betrieblichen Ergebnis ergab sich gleichfalls ein Minus von € 42 Millionen, das auf erhöhte Bankenabgaben und die neu eingeführte Transaktionssteuer in Ungarn zurückzuführen war. Dabei wurde die ungarische Bankenabgabe entsprechend dem IFRS-Standard (IFRIC 21) für das gesamte Jahr 2013 bereits im zweiten Quartal eingebucht.
Die Verwaltungsaufwendungen stiegen überwiegend durch die im Mai 2012 erfolgte Einbeziehung und Integration der Polbank im Periodenvergleich um 7 Prozent oder € 99 Millionen auf € 1.617 Millionen. Des Weiteren waren Gehaltsanpassungen in Russland für diesen Anstieg verantwortlich. Positive Effekte ergaben sich in einigen Ländern aus den laufenden Kostensenkungsprogrammen. Die Anzahl der Geschäftsstellen sank im Jahresabstand vorwiegend aufgrund der Optimierung des Filialnetzes im Zuge der Fusion mit der Polbank um 97 auf 3.056.
Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen stiegen im Periodenvergleich um 17 Prozent von € 400 Millionen auf € 469 Millionen. Hier war es in der Vergleichsperiode zu Nettoauflösungen von Portfolio-Wertberichtigungen im Ausmaß von € 91 Millionen gekommen, während im ersten Halbjahr 2013 Nettodotierungen von € 21 Millionen erforderlich wurden. Die Dotierungen zu Einzelwertberichtigungen blieben mit € 456 Millionen um 8 Prozent unter dem Niveau der Vergleichsperiode.
In der Berichtsperiode blieb das Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten negativ und verschlechterte sich von minus € 20 Millionen auf minus € 187 Millionen. Die in dieser Position enthaltenen Bewertungen für die Credit Spreads der eigenen Verbindlichkeiten resultierten aufgrund der Beruhigung der Finanzmärkte, die zu einer markanten Verringerung der CDS-Aufschläge für die RBI führten, in einem Bewertungsverlust von € 134 Millionen gegenüber € 58 Millionen in der Vergleichsperiode. Aus dem teilweisen Rückkauf von Hybridanleihen hatte sich in der Vergleichsperiode ein positives Ergebnis von € 113 Millionen ergeben.
Das Ergebnis aus Finanzinvestitionen sank gegenüber der Vergleichsperiode von € 253 Millionen auf € 64 Millionen. Hier hatte der zur Erfüllung der von der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde (EBA) vorgeschriebenen Kapitalquote erfolgte Verkauf von Wertpapieren der Konzernzentrale in der Vergleichsperiode ein Veräußerungsergebnis von € 159 Millionen geliefert. Im ersten Halbjahr 2013 ergab die Bewertung des Fair-Value-Bestands an Wertpapieren einen Gewinn von € 26 Millionen, Verkäufe von Beteiligungen brachten der RBI in der Berichtsperiode einen Ertrag von rund € 40 Millionen.
Der Periodenüberschuss nach Steuern für das erste Halbjahr 2013 betrug € 311 Millionen. Dies bedeutet gegenüber der Vergleichsperiode einen Rückgang um 58 Prozent oder € 422 Millionen. Dabei lag die Steuerquote mit 33 Prozent um 12 Prozentpunkte über dem Vergleichswert. Das Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile stieg um € 2 Millionen auf € 35 Millionen. Nach Abzug des Ergebnisses der nicht beherrschenden Anteile ergab sich ein Konzern-Periodenüberschuss von € 277 Millionen, der somit um € 424 Millionen unter dem Vergleichswert des Vorjahres blieb. In der Berichtsperiode befanden sich durchschnittlich 194,9 Millionen Aktien im Umlauf. Daraus resultiert ein Gewinn je Aktie von € 0,91 (1. Halbjahr 2012: € 3,09).
| in € Millionen | 1.1.-30.6.2013 | 1.1.-30.6.2012 | Veränderung absolut |
Veränderung in % |
|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss1 | 1.836 | 1.762 | 75 | 4,2% |
| Provisionsüberschuss | 785 | 721 | 65 | 9,0% |
| Handelsergebnis1 | 140 | 167 | -26 | -15,9% |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis2 | -76 | -35 | -42 | 120,5% |
| Betriebserträge | 2.686 | 2.614 | 71 | 2,7% |
| Personalaufwand3 | -815 | -768 | -48 | 6,2% |
| Sachaufwand | -615 | -572 | -43 | 7,5% |
| Abschreibungen | -186 | -178 | -9 | 4,9% |
| Verwaltungsaufwendungen3 | -1.617 | -1.518 | -99 | 6,5% |
| Betriebsergebnis | 1.069 | 1.097 | -28 | -2,6% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | -469 | -400 | -69 | 17,3% |
| Übrige Ergebnisse4 | -133 | 231 | -363 | – |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 467 | 927 | -460 | -49,6% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | -156 | -194 | 38 | -19,6% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 311 | 734 | -422 | -57,6% |
| Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile | -35 | -33 | -2 | 6,0% |
| Konzern-Periodenüberschuss | 277 | 701 | -424 | -60,5% |
1 Umgliederung von Zinsbestandteilen im Zusammenhang mit der Bewertung von Fremdwährungsderivaten.
2 Exkl. Wertminderungen auf Firmenwerte.
3 Adaptierung der Vorjahreswerte aufgrund der retrospektiven Anwendung von IAS 19 (Effekt unter € 1 Million).
4 Inkl. Wertminderungen auf Firmenwerte.
In den ersten sechs Monaten 2013 stieg der Zinsüberschuss – er stellt mit einem Anteil von 68 Prozent der Betriebserträge unverändert die größte Ertragskomponente dar – gegenüber der Vergleichsperiode 2012 um 4 Prozent oder € 75 Millionen auf € 1.836 Millionen. Dabei wurde ein Rückgang der Zinserträge aufgrund niedrigerer Kreditvolumina zur Gänze durch geringere Zinsaufwendungen für Kundeneinlagen kompensiert. Der Zinsertrag aus derivativen Finanzinstrumenten erhöhte sich um 30 Prozent oder € 50 Millionen auf € 213 Millionen (überwiegend in der Konzernzentrale).
Die Nettozinsspanne nahm im Jahresabstand um 42 Basispunkte auf 3,06 Prozent zu. Hauptgründe dafür waren positive Effekte von Repricing-Maßnahmen bei den Einlagen sowie eine Reduktion der zu niedrigen Zinsen vorgehaltenen Liquidität. Hauptgründe für diesen erfreulichen Trend waren höhere Zinserträge aus den derivativen Finanzinstrumenten in der Konzernzentrale, Repricing-Maßnahmen im Einlagengeschäft in Polen sowie die gute Entwicklung des Kreditgeschäfts in Russland und Belarus. In der Tschechischen Republik und Bulgarien hingegen sank der Zinsüberschuss, hervorgerufen durch Volumenrückgänge im Geschäft mit Retail- und Firmenkunden sowie ein niedrigeres Marktzinsniveau. In Ungarn wiederum sorgten geringere Zinserträge aus derivativen Finanzinstrumenten sowie ebenfalls gesunkene Kreditvolumina für einen Rückgang. Eine gegenläufige Entwicklung war in Polen zu verzeichnen, wo der Zinsüberschuss gesteigert wurde. Allerdings ist hier ein Vorjahresvergleich aufgrund der unterschiedlichen Zuordnung einzelner zinstragender Transaktionen infolge der Integration der Polbank nur eingeschränkt möglich. In der Ukraine sank der Zinsüberschuss aufgrund rückläufiger Volumina im Privat- und Firmenkundengeschäft und erhöhter Aufwendungen für Kundeneinlagen, in Rumänien wiederum sorgten vor allem gesunkene Marktzinssätze und rückläufige Zinserträge aus Wertpapieren für einen Rückgang.
Der Provisionsüberschuss erhöhte sich gegenüber der Vergleichsperiode um € 65 Millionen oder 9 Prozent auf € 785 Millionen. € 34 Millionen oder 52 Prozent dieses Zuwachses sind auf eine wesentliche Verbesserung des Ergebnisses aus dem Zahlungsverkehr zurückzuführen, hervorgerufen vor allem durch Gebührenerhöhungen in Ungarn infolge der Einführung der Finanztransaktionssteuer, die Einbeziehung der Polbank sowie eine volumengetriebene Erhöhung der Erträge aus dem Kreditkartengeschäft in Russland. Das Ergebnis aus dem Wertpapiergeschäft wuchs volumenbedingt ebenfalls um € 18 Millionen oder 33 Prozent, wofür vor allem die Entwicklung in der Konzernzentrale und in Ungarn verantwortlich zeichnete. Höhere Volumina – vorrangig in der Slowakei und Kroatien – sorgten auch in der Verwaltung von Investment- und Pensionsfonds für einen Ergebnisanstieg um € 6 Millionen oder 65 Prozent. Ebenfalls volumenbedingt legte auch das Ergebnis aus dem Verkauf von Eigen- und Fremdprodukten um € 5 Millionen oder 29 Prozent zu, dies vor allem in Polen und der Ukraine. Das Ergebnis aus sonstigen Bankdienstleistungen entwickelte sich positiv. Hier verzeichneten die Tschechische Republik sowie Russland dank höherer Provisionserträge aus strukturierten Finanzierungen und Inkassotätigkeiten die größten Zuwächse.
Das Handelsergebnis verringerte sich im Jahresvergleich um € 26 Millionen oder 16 Prozent auf € 140 Millionen. Hier verzeichnete die Konzernzentrale aufgrund von Bewertungsverlusten derivativer Finanzinstrumente einen Ergebnisrückgang im zinsbezogenen Geschäft um € 49 Millionen, der jedoch durch ein verbessertes Ergebnis aus dem währungsbezogenen Geschäft, dem Kreditderivatgeschäft und dem sonstigen Geschäft nahezu kompensiert wurde. In Russland wiederum reduzierte sich das Ergebnis aus dem zinsbezogenen Geschäft aufgrund von Bewertungsverlusten aus Wertpapierpositionen um € 14 Millionen. Auch in Kroatien, wo im Vorjahr durch vermehrte Handelsaktivitäten im Rahmen des vergleichsweise günstigeren Marktumfelds ein höherer Ertrag erzielt worden war, nahm das Ergebnis aus dem zinsbezogenen Geschäft um € 5 Millionen ab. Das Ergebnis aus dem währungsbezogenen Geschäft verringerte sich am stärksten in Polen – dies allerdings gemessen an einem außerordentlich hohen Ertrag im Jahr 2012. Das Ergebnis aus gegebenen Kapitalgarantien der Konzernzentrale verbesserte sich im Periodenvergleich um € 11 Millionen.
Das sonstige betriebliche Ergebnis sank von minus € 35 Millionen in der Vergleichsperiode des Vorjahres auf minus € 76 Millionen im Berichtszeitraum. Maßgeblich belastet wurde es durch die um € 62 Millionen höheren Bankenabgaben in Ungarn und der Slowakei sowie die neu eingeführte Finanztransaktionssteuer in Ungarn. Letztere konnte durch erhöhte Provisionserträge allerdings teilweise kompensiert werden. Die ungarische Bankenabgabe wurde dabei entsprechend dem IFRS-Standard (IFRIC 21) bereits im zweiten Quartal für das gesamte Jahr 2013 eingebucht. Positiv trugen zum sonstigen betrieblichen Ergebnis die Auflösung einer Rückstellung für Umsatzsteuerverbindlichkeiten in Polen sowie das Ergebnis aus dem Operating Leasing bei.
Die Verwaltungsaufwendungen stiegen im Vergleich zur Vorjahresperiode um € 99 Millionen auf € 1.617 Millionen, zum überwiegenden Teil zurückzuführen auf die im Mai 2012 erfolgte Einbeziehung und Integration der Polbank. Dadurch erhöhte sich trotz der bei den Betriebserträgen erzielten Zuwächse auch die Cost/Income Ratio um 2,1 Prozentpunkte auf 60,2 Prozent.
Die größte Position unter den Verwaltungsaufwendungen war mit einem Anteil von 50 Prozent der Personalaufwand, der sich insgesamt um 6 Prozent oder € 48 Millionen auf € 815 Millionen erhöhte. Dieser Anstieg wurde überwiegend durch die Einbeziehung der Polbank, Gehaltsanpassungen in Russland sowie kollektivvertragliche Erhöhungen in der Konzernzentrale verursacht. Positiv wirkten sich hingegen Kostensenkungen in der Ukraine sowie der Abbau von Mitarbeitern in Ungarn aus.
Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter (ausgedrückt in Vollzeitäquivalenten) sank im Jahresabstand um 2.290 Personen auf 59.393. Die größten Rückgänge verzeichneten die Ukraine (minus 1.317), Rumänien (minus 533), Ungarn (minus 142) und Bulgarien (minus 135).
Der Sachaufwand erhöhte sich um 8 Prozent oder € 43 Millionen auf € 615 Millionen. Während es dabei in einigen Ländern zu deutlichen Reduktionen kam, sorgten die Einbeziehung der Polbank, die Auslagerung von IT-Aktivitäten in der Konzernzentrale und verstärkte Werbekampagnen in Russland für einen Anstieg.
Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte nahmen um 5 Prozent oder € 9 Millionen auf € 186 Millionen zu. Zurückzuführen ist dies großteils auf die Einbeziehung der Polbank und die Wertminderung von Gebäuden in Russland.
Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen stiegen im Jahresvergleich um 17 Prozent oder € 69 Millionen auf € 469 Millionen. Zurückzuführen war die Erhöhung auf die Entwicklung der Portfolio-Wertberichtigungen, bei denen es in der Vergleichsperiode des Vorjahres – überwiegend in der Konzernzentrale und in Russland – zu Auflösungen in Höhe von € 91 Millionen gekommen war. In der Berichtsperiode hingegen wurden € 21 Millionen an Portfolio-Wertberichtigungen neu dotiert.
Die Nettodotierungen zu Einzelwertberichtigungen hingegen verringerten sich um € 41 Millionen auf € 456 Millionen. Rückgänge wurden dabei vor allem in den Segmenten Zentraleuropa und GUS Sonstige sowie in China verzeichnet. Ebenso führten in Russland Forderungsverkäufe und die aktualisierte Bewertung von Sicherheiten im ersten Halbjahr 2013 zu Nettoauflösungen von Einzelwertberichtigungen. Im Segment Südosteuropa hingegen, wo vor allem in Kroatien deutlich höhere Einzelwertberichtigungen sowohl für Firmen- als auch für Retail-Kunden gebildet werden mussten, nahmen die Nettodotierungen um € 13 Millionen zu.
Die Neubildungsquote, berechnet auf Grundlage des durchschnittlichen Volumens an Kundenforderungen, stieg um 23 Basispunkte auf 1,13 Prozent.
Die Position übrige Ergebnisse, die sich aus dem Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten, dem Ergebnis aus Finanzinvestitionen, den Firmenwertabschreibungen und dem Ergebnis aus Endkonsolidierungen zusammensetzt, sank gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres von plus € 231 Millionen auf minus € 133 Millionen.
Das Ergebnis aus Finanzinvestitionen reduzierte sich dabei um 75 Prozent oder € 189 Millionen auf € 64 Millionen. Hier hatte der zur Erfüllung der EBA-Vorgaben erfolgte Verkauf von Wertpapieren der Konzernzentrale im Vorjahr ein Veräußerungsergebnis von € 159 Millionen geliefert. Zusätzlich hatte der Verkauf von sonstigen Wertpapieren in der Vergleichsperiode ein Ergebnis von € 32 Millionen gebracht, in der Berichtsperiode betrug das Veräußerungsergebnis aus Wertpapieren dieser Kategorien hingegen lediglich € 8 Millionen. Das Bewertungsergebnis des Fair-Value-Bestands ging damit gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um € 24 Millionen auf € 26 Millionen zurück. Demgegenüber stieg das Veräußerungsergebnis aus Unternehmensanteilen im ersten Halbjahr 2013 um € 29 Millionen auf € 40 Millionen, hauptsächlich aufgrund des Verkaufs von Beteiligungen in Russland und der Ukraine. Aus der Bewertung von Unternehmensanteilen – vorwiegend in der Slowakei und Tschechischen Republik – resultierte ein Verlust von € 11 Millionen nach minus € 2 Millionen in der Vorjahresperiode.
Das Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten verringerte sich um € 167 Millionen auf minus € 187 Millionen. Die darin enthaltenen Bewertungen für die Credit Spreads der eigenen Verbindlichkeiten führten im Berichtszeitraum zu einem um € 76 Millionen höheren Bewertungsverlust von € 134 Millionen. Im Vorjahr hatte sich hier aus dem teilweisen Rückkauf von Hybridanleihen ein positives Ergebnis von € 113 Millionen ergeben. Das Bewertungsergebnis von zu Absicherungszwecken eingegangenen derivativen Finanzinstrumenten betrug minus € 162 Millionen, nachdem es in der Vergleichsperiode des Vorjahres bei plus € 32 Millionen gelegen war.
Das Ergebnis aus Endkonsolidierungen fiel im Periodenvergleich um € 4 Millionen auf minus € 6 Millionen. Das Ergebnis hängt mit der Endkonsolidierung von Unternehmen mit Umsätzen oder Aktiva unterhalb der Wesentlichkeitsgrenze zusammen.
Der Steueraufwand verringerte sich gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um € 38 Millionen auf € 156 Millionen. Dabei drehten die latenten Steuern von minus € 39 Millionen auf plus € 51 Millionen, im Wesentlichen aufgrund der Veränderung von Bewertungsergebnissen aus eigenen Verbindlichkeiten und Derivaten. Die laufenden Steuern stiegen um 33 Prozent oder € 51 Millionen auf minus € 206 Millionen. Die Steuerquote, die im Vorjahr bei 21 Prozent gelegen war, erhöhte sich aufgrund teils nicht anrechenbarer steuerlicher Verlustvorträge auf 33 Prozent.
| in € Millionen | Q2/2013 | Q1/2013 | Veränderung absolut |
Veränderung in % |
|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 972 | 865 | 107 | 12,3% |
| Provisionsüberschuss | 411 | 375 | 36 | 9,7% |
| Handelsergebnis | 60 | 80 | -20 | -25,2% |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis1 | -58 | -18 | -40 | 221,4% |
| Betriebserträge | 1.384 | 1.302 | 83 | 6,3% |
| Personalaufwand | -409 | -406 | -3 | 0,8% |
| Sachaufwand | -324 | -291 | -33 | 11,3% |
| Abschreibungen | -96 | -91 | -5 | 5,3% |
| Verwaltungsaufwendungen | -829 | -788 | -41 | 5,2% |
| Betriebsergebnis | 555 | 514 | 42 | 8,1% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | -249 | -220 | -30 | 13,5% |
| Übrige Ergebnisse2 | -90 | -43 | -47 | 108,3% |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 216 | 251 | -35 | -13,8% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | -79 | -77 | -2 | 2,5% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 137 | 174 | -37 | -21,0% |
| Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile | -17 | -17 | 0 | 0,9% |
| Konzern-Periodenüberschuss | 120 | 157 | -37 | -23,5% |
1 Exkl. Wertminderungen auf Firmenwerte.
2 Inkl. Wertminderungen auf Firmenwerte.
Im Vergleich zum ersten Quartal 2013 stieg der Zinsüberschuss im zweiten Quartal 2013 um 12 Prozent oder € 107 Millionen auf € 972 Millionen. Die Nettozinsspanne (gerechnet auf zinstragende Aktiva) verbesserte sich im Quartalsvergleich um 37 Basispunkte auf 3,25 Prozent. Hauptgründe dafür waren insbesondere eine weitere Optimierung der Liquiditätsposition sowie die Reduktion hochverzinslicher Kundeneinlagen.
Der Provisionsüberschuss verzeichnete gegenüber dem ersten Quartal 2013 einen Anstieg um € 36 Millionen auf € 411 Millionen. Den größten Zuwachs verzeichnete dabei dank Volumensteigerungen in der Konzernzentrale sowie in Ungarn mit € 13 Millionen das Ergebnis aus dem Wertpapiergeschäft, gefolgt vom Ergebnis aus dem Zahlungsverkehr mit € 12 Millionen. Das Ergebnis aus dem Devisen-, Valuten- und Edelmetallgeschäft verbesserte sich um € 7 Millionen, jenes aus dem Kredit- und Garantiegeschäft um € 4 Millionen.
Das Handelsergebnis verringerte sich gegenüber dem Vorquartal um € 20 Millionen auf € 60 Millionen. Auslöser dafür war eine Verminderung des währungsbezogenen Geschäfts vor allem in Polen, nachdem hier im ersten Quartal 2013 ein überdurchschnittlich hohes Ergebnis erzielt worden war. Zusätzlich wirkten sich Bewertungsverluste aus Fremdwährungs-Swaps in Ungarn negativ aus. Das zinsbezogene Geschäft verbesserte sich hingegen aufgrund deutlicher Bewertungsgewinne in der Konzernzentrale und der Tschechischen Republik.
Im zweiten Quartal 2013 blieb das sonstige betriebliche Ergebnis mit minus € 58 Millionen um € 40 Millionen unter dem Wert des Vorquartals. Hauptgrund dafür war die höhere Bankenabgabe in Ungarn. Dies betrifft eine Sonderzahlung von € 19 Millionen sowie einen Einmaleffekt von € 20 Millionen aus der bisher aliquot erfassten Bankenabgabe.
Mit € 829 Millionen lagen die Verwaltungsaufwendungen im zweiten Quartal 2013 um € 41 Millionen über dem Wert des Vorquartals von € 788 Millionen.
Der Personalaufwand blieb dabei mit einem Anstieg von weniger als 1 Prozent oder € 3 Millionen auf € 409 Millionen nahezu stabil.
Dagegen erhöhte sich der Sachaufwand im Quartalsvergleich um € 33 Millionen auf € 324 Millionen. Die größten Anstiege verzeichneten hier der Rechts- und Beratungsaufwand sowie der Werbe- und Repräsentationsaufwand.
Auch die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte nahmen – hauptsächlich durch höhere Abschreibungen für Software-Projekte in der Konzernzentrale – im Quartalsvergleich um 5 Prozent oder € 5 Millionen auf € 96 Millionen zu.
Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen waren mit € 249 Millionen im zweiten Quartal 2013 um € 30 Millionen höher als im Vorquartal. Beinahe alle CEE-Länder verzeichneten hier einen Anstieg, während im Segment Group Corporates im zweiten Quartal geringere Nettodotierungen anfielen. Hier hatte sich durch einige größere Ausfälle von Firmenkunden in der Konzernzentrale im ersten Quartal 2013 ein höherer Vorsorgebedarf ergeben.
Der Bestand an notleidenden Krediten an Nichtbanken zeigte im zweiten Quartal 2013 einen Rückgang um € 92 Millionen auf € 8.137 Millionen. Dies ist überwiegend auf Währungseffekte in Höhe von € 83 Millionen zurückzuführen. Währungsbereinigt waren dabei in Zentraleuropa ebenso Zuwächse zu verzeichnen (plus € 109 Millionen – vor allem in Polen, Ungarn und der Slowakei) wie in Südosteuropa (plus € 39 Millionen – vor allem in Kroatien, Albanien und Rumänien). In allen anderen Segmenten kam es zu Rückgängen (Group Corporates: minus € 78 Millionen, Group Markets: minus € 42 Millionen, GUS Sonstige: minus € 33 Millionen). Die NPL Ratio blieb im Quartalsvergleich mit 9,9 Prozent konstant, die NPL Coverage Ratio sank um 0,2 Prozentpunkte auf 67,3 Prozent.
Die übrigen Ergebnisse sanken im Quartalsvergleich um € 47 Millionen auf minus € 90 Millionen.
Das Ergebnis aus Finanzinvestitionen reduzierte sich dabei im Quartalsvergleich von plus € 87 Millionen auf minus € 23 Millionen, hervorgerufen durch ein negatives Bewertungsergebnis von Wertpapieren des Fair-Value-Bestands, ein niedrigeres Veräußerungsergebnis aus Unternehmensanteilen sowie höhere Abwertungen von Beteiligungen.
Das Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten hingegen verbesserte sich gegenüber dem Vorquartal um € 55 Millionen auf minus € 66 Millionen. Ausschlaggebend dafür war ein geringerer Bewertungsverlust aus dem Credit Spread für zum Marktwert bewertete Verbindlichkeiten (Rückgang um € 30 Millionen auf minus € 52 Millionen).
Der Steueraufwand stieg im zweiten Quartal auf € 79 Millionen nach € 77 Millionen im Vorquartal. Aufgrund niedrigerer Quartalsergebnisse und steuerlich nicht berücksichtigbarer Verluste in Ungarn und Slowenien erhöhte sich auch die Steuerquote im Quartalsvergleich um 6 Prozentpunkte auf 36 Prozent.
Die Bilanzsumme der RBI ging im ersten Halbjahr 2013 gegenüber dem Jahresultimo 2012 um 4 Prozent oder € 5,8 Milliarden auf € 130,3 Milliarden zurück, im Jahresabstand fiel der Rückgang mit 15 Prozent oder € 22,4 Milliarden noch deutlicher aus. Zurückzuführen ist diese Tendenz im Wesentlichen auf die fortgesetzte Optimierung der Liquiditätsposition.
| in € Millionen | 30.6.2013 | Anteil | 31.12.2012 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Forderungen an Kreditinstitute (nach Kreditrisikovorsorgen) | 21.319 | 16,4% | 22.166 | 16,3% |
| Forderungen an Kunden (nach Kreditrisikovorsorgen) | 76.468 | 58,7% | 77.859 | 57,2% |
| Wertpapiere und Beteiligungen | 18.074 | 13,9% | 16.357 | 12,0% |
| Sonstige Aktiva | 14.444 | 11,1% | 19.734 | 14,5% |
| Aktiva gesamt | 130.306 | 100,0% | 136.116 | 100,0% |
Die Forderungen an Kreditinstitute nach Abzug der Kreditrisikovorsorgen sanken im ersten Halbjahr 2013 um € 0,8 Milliarden auf € 21,3 Milliarden. Dabei ging das Interbankengeschäft – überwiegend in der Konzernzentrale – entsprechend der Optimierung der Liquidität um € 2,0 Milliarden zurück, die kurzfristigen Forderungen aus dem Giro- und Clearinggeschäft nahmen hingegen um € 1,0 Milliarden zu. Ein Anstieg um 10 Prozent oder € 0,2 Milliarden wurde auch bei den langfristigen Forderungen verzeichnet.
Die Forderungen an Kunden nach Abzug der Kreditrisikovorsorgen gingen seit Jahresultimo 2012 um € 1,4 Milliarden auf € 76,5 Milliarden zurück. Hauptverantwortlich dafür waren die Forderungen aus Pensions- und Wertpapierleihgeschäften mit einem Minus von € 0,8 Milliarden. Das Kreditgeschäft mit Firmenkunden reduzierte sich um € 1,0 Milliarden, insbesondere in Österreich und Asien. Dagegen legte das Geschäft mit Retail-Kunden um € 0,3 Milliarden zu. Zuwächse wurden hier speziell in Russland verzeichnet, während Polen auch währungsbedingt einen Rückgang aufwies.
Die Position Wertpapiere und Beteiligungen erhöhte sich aufgrund von Käufen hochliquider Wertpapiere in der Konzernzentrale um € 1,7 Milliarden auf € 18,1 Milliarden. Die sonstigen Aktiva nahmen überwiegend durch die Reduktion der Barreserve und der Derivate um € 5,3 Milliarden auf € 14,4 Milliarden ab.
| in € Millionen | 30.6.2013 | Anteil | 31.12.2012 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 27.495 | 21,1% | 30.186 | 22,2% |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 66.575 | 51,1% | 66.297 | 48,7% |
| Eigenmittel | 14.275 | 11,0% | 14.810 | 10,9% |
| Übrige Passiva | 21.960 | 16,9% | 24.822 | 18,2% |
| Passiva gesamt | 130.306 | 100,0% | 136.116 | 100,0% |
Das Refinanzierungsvolumen der RBI über Kreditinstitute (überwiegend Geschäftsbanken) verringerte sich durch die Rücknahme von Liquiditätspuffern im Bereich der kurzfristigen Einlagen gegenüber dem Jahresultimo 2012 um € 2,7 Milliarden auf insgesamt €27,5 Milliarden.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden stiegen hingegen um € 0,3 Milliarden leicht auf € 66,6 Milliarden an. Während hier die kurzfristigen Einlagen von Firmenkunden (vor allem in der Konzernzentrale) um € 0,6 Milliarden und jene des öffentlichen Sektors (überwiegend in Russland) um € 0,7 Milliarden wuchsen, sanken sie bei den Retail-Kunden um € 1,0 Milliarden. Die größten Rückgänge gab es dabei in Polen (minus € 0,7 Milliarden), in der Tschechischen Republik (minus € 0,2 Milliarden) und in Ungarn (minus € 0,2 Milliarden).
Die übrigen Passiva gingen um € 2,9 Milliarden auf € 22,0 Milliarden zurück. Dabei sanken die verbrieften Verbindlichkeiten per Saldo um € 1,3 Milliarden, die Handelspassiva wurden vorwiegend in der Konzernzentrale um € 2,7 Milliarden reduziert.
| in € Millionen | 30.6.2013 | Anteil | 31.12.2012 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Kundeneinlagen | 66.575 | 60,5% | 66.297 | 58,3% |
| Mittel- und langfristiges Funding | 20.805 | 18,9% | 23.097 | 20,3% |
| Kurzfristiges Funding | 18.725 | 17,0% | 20.379 | 17,9% |
| Nachrangige Verbindlichkeiten | 3.847 | 3,5% | 3.937 | 3,5% |
| Gesamt | 109.952 | 100,0% | 113.711 | 100,0% |
2013 setzte die RBI die Diversifizierung ihrer Finanzierungsquellen im Wholesale Funding fort. Sie arbeitet dabei aktiv mit supranationalen Institutionen, legt aber einen weiteren Schwerpunkt auf lokale Finanzierungsquellen. Einen wesentlichen Teil der Finanzierungen aller Konzerneinheiten führte im zweiten Quartal 2013 die Konzernzentrale durch. Die RBI konnte ihren Fundingbedarf weiter über Plan eindecken.
Im Mai platzierte die RBI eine nachrangige Benchmark-Anleihe im Schweizer Markt. Die Anleihe im Volumen von CHF 250 Millionen hat eine Laufzeit von 10 Jahren und ist nach 5 Jahren einmalig kündbar. Der Kupon beträgt 4 Prozent p. a.
Das bilanzielle Eigenkapital, das sich aus dem Konzern-Eigenkapital, dem Konzern-Periodenüberschuss und dem Kapital der nicht beherrschenden Anteile zusammensetzt, nahm gegenüber dem Jahresultimo 2012 um 4 Prozent oder € 445 Millionen auf € 10.428 Millionen ab. Dieser Rückgang resultiert vor allem aus den geleisteten Dividendenzahlungen in Höhe von € 485 Millionen, von denen knapp € 429 Millionen auf die RBI AG entfielen. Dem steht das Gesamtergebnis von € 16 Millionen gegenüber, in dem neben dem Periodenüberschuss nach Steuern von € 311 Millionen auch die Auswirkungen der Fremdwährungsentwicklung von minus € 261 Millionen berücksichtigt sind. Wesentliche Treiber waren hier die Abwertungen des russischen Rubels und des polnischen Zloty um jeweils 6 Prozent. Positiv wirkte sich mit € 15 Millionen im sonstigen Ergebnis weiters die Anwendung der Rechnungslegung für Hochinflationsländer aus. Das Ergebnis aus dem zur Veräußerung verfügbaren Wertpapierbestand, das im Wesentlichen durch die Umgliederung realisierter Gewinne in die Erfolgsrechnung entstanden war, lieferte mit minus € 34 Millionen ebenso einen negativen Beitrag wie das Ergebnis aus dem Cash-Flow Hedging mit minus € 22 Millionen.
Die RBI bildet keine eigene Kreditinstitutsgruppe im Sinn des österreichischen Bankwesengesetzes (BWG) und unterliegt daher als Konzern selbst nicht den aufsichtsrechtlichen Bestimmungen für Bankengruppen, da sie Teil der RZB-Kreditinstitutsgruppe ist. Die nachfolgend dargestellten konsolidierten Werte wurden nach den Bestimmungen des BWG ermittelt und gehen in die Berechnung der RZB-Kreditinstitutsgruppe ein.
Per 30. Juni 2013 betrugen die konsolidierten Eigenmittel der RBI gemäß BWG € 12.513 Millionen. Dies entspricht einem Rückgang von € 372 Millionen seit Jahresultimo 2012, hervorgerufen vor allem durch die negative Währungsentwicklung des russischen Rubels und des polnischen Zloty. Die ergänzenden Eigenmittel sanken aufgrund der vorzeitigen Tilgung von Emissionen um € 118 Millionen auf € 3.222 Millionen, das kurzfristige nachrangige Kapital reduzierte sich um € 23 Millionen auf € 279 Millionen.
Den Eigenmitteln stand ein um € 5 Millionen verringertes Eigenmittelerfordernis von € 6.621 Millionen gegenüber. Während das Eigenmittelerfordernis für das Kreditrisiko um € 26 Millionen auf € 5.425 Millionen abnahm, stieg das Eigenmittelerfordernis für das Positionsrisiko in Schuldtiteln, Substanzwerten und Waren hervorgerufen durch das interne Modell um € 37 Millionen auf € 310 Millionen. Einen Rückgang um € 22 Millionen auf € 823 Millionen verzeichnete hingegen das Eigenmittelerfordernis für das operationelle Risiko.
Die Überdeckungsquote ging um 5,5 Prozentpunkte auf 89,0 Prozent zurück, dies entspricht einer Überdeckung von € 5.892 Millionen. Bezogen auf das Gesamtrisiko ergab sich eine Core Tier 1 Ratio von 10,4 Prozent und eine Kernkapitalquote (Tier 1), gesamt von 10,9 Prozent. Die Eigenmittelquote sank auf 15,1 Prozent.
Aktives Risikomanagement stellt für die RBI eine Kernkompetenz dar. Um Risiken effektiv erkennen, einstufen und steuern zu können, verfügt der Konzern über ein umfassendes Risikomanagement und -controlling. Dieses bildet einen integralen Bestandteil der Gesamtbanksteuerung und wird kontinuierlich weiterentwickelt. Die Risikosteuerung der RBI ist darauf ausgerichtet, den bewussten Umgang mit und das professionelle Management von Kredit- und Länderrisiken, Markt- und Liquiditätsrisiken, Beteiligungsrisiken sowie operationellen Risiken sicherzustellen.
Zur aktiven Steuerung des Kreditportfolios bestehen in der RBI eigene Kreditportfolio-Komitees, die die Kreditportfoliostrategie für die unterschiedlichen Kundensegmente festlegen. Als Grundlage für die Definition von Kreditvergaberichtlinien und Limits zur Ausrichtung des Kreditportfolios dienen Analysen interner Research-Abteilungen sowie des Portfolio Managements. Die Kreditportfoliostrategien werden dabei regelmäßig an die geänderten Marktaussichten angepasst.
Trotz der durch die EZB ermöglichten Beruhigung auf dem Markt für europäische Staatsanleihen standen in den vergangenen Quartalen weiterhin die Forderungen gegenüber Staaten und Gemeinden sowie Banken im Fokus der Portfoliosteuerung. Bestehende Aushaftungen wurden kontinuierlich evaluiert, ebenso wurden – wo erforderlich – Limits reduziert. Neben regulatorischen Erfordernissen im Heimmarkt dient das Engagement der RBI in Staatspapieren hauptsächlich der Stärkung ihres Liquiditätspuffers.
Im Privatkundenbereich lag besonderes Augenmerk auf dem Ausbau des Portfolios an kurzfristigen Verbraucherkrediten unter selektiven Vergabekriterien sowie auf der Anwendung und weitreichenden Abdeckung von Antrags- und Verhaltens-Scorecard-Modellen. Im Kreditvergabeprozess wurde der weiteren Vereinfachung und Automatisierung von Entscheidungsregeln Rechnung getragen.
Das Management notleidender Kredite war im Berichtszeitraum ebenfalls weiterhin einer der Schwerpunkte im Risikomanagement. Ziele und Maßnahmen bezogen sich dabei vor allem auf die verbesserte Früherkennung potenzieller Problemfälle, auf das Reporting über Fortschritte im Sanierungsmanagement auf Konzernebene sowie auf einen raschen und effizienten Abbau des Bestands an notleidenden Krediten.
Die Liquiditätsposition der RBI wies im ersten Halbjahr 2013 weiterhin hohe Stabilität auf. Zur Steuerung des Liquiditätsrisikos verwendet die RBI ein seit Langem etabliertes und bewährtes Limitkonzept, das auf Basis vertraglicher und historisch beobachteter Mittelzu- und -abflüsse einen hohen Liquiditätsüberhang für kurzfristige Laufzeiten einfordert. Auch für mittel- und längerfristige Laufzeitbänder bestehen entsprechende Limits, die wiederum die Auswirkungen einer möglichen Verteuerung der Refinanzierung auf das Geschäftsergebnis der RBI begrenzen. Neben dem Limitkonzept werden auch die Auswirkungen potenzieller Markt- und Namenskrisenszenarien im Rahmen von Liquiditäts-Stresstests regelmäßig evaluiert.
Die Liquiditätsposition der RBI unterliegt einem regelmäßigen Monitoring und ist in der Meldung des RZB-Konzerns im wöchentlichen Reporting an die österreichische Bankenaufsicht enthalten.
Die RBI beschäftigt sich auch im laufenden Geschäftsjahr intensiv mit den regulatorischen Entwicklungen. Nach der Einigung der europäischen Institutionen wird Basel III in Europa mit Inkrafttreten der Verordnung CRD IV/CRR (Capital Requirements Directive bzw. Regulation) am 1. Jänner 2014 umgesetzt. Der potenzielle Einfluss dieser neuen bzw. geänderten gesetzlichen Regelungen auf die RBI wurde eingehend analysiert. Neben den Vorbereitungen im Zusammenhang mit den neuen Basel-III-Regelungen steht weiterhin die möglichst flächendeckende Implementierung des fortgeschrittenen Basel-II-Ansatzes im Fokus des Risikomanagements. Die RBI verwendet die dafür ermittelten Parameter und Ergebnisse auch für interne Management-Informationszwecke und Steuerungsmaßnahmen. Darüber hinaus investiert sie weiterhin in die Verbesserung ihrer Risikomanagement-Systeme.
Im Zuge der sich aus heutiger Sicht abzeichnenden gesamtwirtschaftlichen Entwicklung insbesondere in CEE peilen wir mittelfristig einen Return on Equity vor Steuern von rund 15 Prozent an. Hierbei sind etwaige Kapitalerhöhungen sowie heute noch nicht absehbare regulatorische Anforderungen nicht berücksichtigt.
Wir gehen für 2013 davon aus, dass die Forderungen an Kunden auf dem Niveau des Vorjahres liegen werden. Für das laufende Geschäftsjahr erwarten wir eine leicht steigende Nettozinsspanne. Unter Kundengesichtspunkten soll der Bereich Corporate Customers weiter das Rückgrat des Geschäfts bilden, und der Bereich Retail Customers soll mittelfristig einen größeren Anteil am Geschäftsvolumen des Konzerns einnehmen als bisher.
In Anbetracht der Wirtschaftsaussichten bleibt die Lage in einigen unserer Märkte angespannt. Im Jahr 2013 erwarten wir daher einen Bedarf an Kreditrisikovorsorgen auf Vorjahresniveau.
Auch 2013 widmen wir den Kosten große Aufmerksamkeit. Insgesamt gehen wir von einer stabilen bis leicht steigenden Kostenentwicklung aus, insbesondere aufgrund der erstmals ganzjährigen Berücksichtigung der Polbank.
Vor dem Hintergrund der sich ständig verändernden regulatorischen Anforderungen sowie einer weiteren Stärkung der Bilanzstruktur überprüfen wir laufend Höhe und Struktur unserer Eigenmittel, um zeitnah und flexibel agieren zu können. Dabei stellt weiterhin, abhängig von der weiteren Entwicklung der Märkte, auch die Durchführung einer Kapitalerhöhung eine mögliche Option dar.
Im Juni sowie im Juli 2013 haben die Österreichische Volksbanken-AG (ÖVAG) und die RZB-Gruppe in zwei Tranchen Verträge über die Übernahme von Krediten geschlossen. Damit gehen Kredite der ÖVAG an inländische und internationale Firmenkunden auf die RZB-Gruppe über.
Im Zuge der Verhandlungen über die Restrukturierung der ÖVAG im Februar 2012 erfolgte die Zusage der RZB-Gruppe, Assets in der Höhe von rund € 1 Milliarde von der ÖVAG zu übernehmen. Dies sollte zu einer Entlastung der Eigenmittel der ÖVAG führen.
Nach eingehender Prüfung und Due Diligence wurden nunmehr zwei Tranchen an Krediten im Gesamtnominale von € 748 Millionen definiert. Die RBI AG, die unter anderem für das Firmenkundengeschäft der RZB-Gruppe verantwortlich ist, wird diese Kredite im dritten Quartal auf ihre Bücher nehmen.
Die RBI AG hat am 15. Juli 2013 die Inhaber ihrer 2014 fälligen Schuldverschreibungen im Volumen von € 1.500.000.000 mit Kupon von 3,625 Prozent (ISIN: XS0412067489), die unbedingt und unwiderruflich von der Republik Österreich garantiert sind, eingeladen, der RBI sämtliche von ihnen gehaltenen Schuldverschreibungen zum Kauf gegen Geld anzubieten. Die Einladungsfrist endete am 23. Juli 2013. Die Bank hat Schuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von € 562 Millionen zum Kauf akzeptiert.
In der RBI erfolgt die interne Management-Berichterstattung grundsätzlich auf Basis der bestehenden Organisationsstruktur. Diese ist matrixförmig aufgebaut, d. h. Vorstände sind sowohl für einzelne Länder als auch für bestimmte Geschäftsfelder verantwortlich (Konzept der "Country and Functional Responsibility"). Steuerungseinheit (Cash Generating Unit) im Konzern ist entweder ein Land oder ein Geschäftsfeld. Die obersten Entscheidungsgremien der RBI – Vorstand und Aufsichtsrat – treffen demnach wesentliche Entscheidungen über die Allokation der Ressourcen zu einem Segment auf Basis der jeweiligen Finanz- und Ertragskraft, weshalb diese Berichtskriterien als wesentlich beurteilt wurden. Entsprechend sind auch die Segmente nach IFRS 8 differenziert. Die Überleitungsrechnung enthält im Wesentlichen Beträge aus der Eliminierung von Zwischenergebnissen und aus segmentübergreifenden Konsolidierungen.
Daraus ergeben sich die folgenden Segmente:
Trotz des anhaltend schwierigen Marktumfelds erwirtschaftete die RBI im ersten Halbjahr 2013 einen Periodenüberschuss vor Steuern von € 467 Millionen. Dies bedeutet zwar einen Rückgang um 50 Prozent oder € 460 Millionen gegenüber dem Wert der Vergleichsperiode, dieser war jedoch stark durch Sondereffekte (€ 272 Millionen) geprägt gewesen. Neben Rückgängen in den funktionalen Segmenten infolge der erwähnten Sondereffekte ergaben sich in den regionalen Segmenten unterschiedliche Entwicklungen. Die Region GUS etwa verzeichnete Zuwächse: Im Segment Russland wuchs der Periodenüberschuss vor Steuern im Jahresvergleich um 4 Prozent auf € 345 Millionen, im Segment GUS Sonstige erhöhte er sich um 73 Prozent auf € 94 Millionen. In Zentraleuropa (minus 36 Prozent) und Südosteuropa (minus 19 Prozent) blieb der Periodenüberschuss vor Steuern hingegen unter den Werten der Vergleichsperiode. Das im Segment Group Corporates gebündelte Großkundengeschäft verzeichnete ebenso einen Ergebnisrückgang.
In Zentraleuropa sank der Periodenüberschuss vor Steuern trotz eines Rückgangs der Kreditrisikovorsorgen von € 111 Millionen in der Vergleichsperiode des Vorjahres auf € 71 Millionen im ersten Halbjahr 2013. Dies ist insbesondere auf niedrigere Bewertungsergebnisse bei Wertpapieren und einen Anstieg der Verwaltungsaufwendungen zurückzuführen, der aus der Einbeziehung der Polbank resultierte. Die Bilanzaktiva reduzierten sich aufgrund der Optimierung der Liquiditätsposition im Jahresabstand um 7 Prozent auf € 38,4 Milliarden.
Der Periodenüberschuss vor Steuern des Segments Südosteuropa ging gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um 19 Prozent auf € 154 Millionen zurück. Drei Faktoren waren dafür im Wesentlichen ausschlaggebend: höhere Kreditrisikovorsorgen in Kroatien und Bulgarien, niedrigere Bewertungsergebnisse aus Wertpapierveranlagungen in Kroatien sowie Rückgänge im Zinsergebnis. Die Bilanzaktiva des Segments nahmen im Jahresabstand um € 1,0 Milliarde auf € 21,3 Milliarden ab.
Das Segment Russland leistete mit einem Periodenüberschuss vor Steuern von € 345 Millionen den mit Abstand größten regionalen Ergebnisbeitrag. Der hier erzielte Anstieg um 4 Prozent resultierte vor allem aus einer Verbesserung des Ergebnisses aus Finanzinvestitionen sowie aus einem starken Provisionsergebnis. Höhere Verwaltungsaufwendungen wirkten hingegen dämpfend. Die Bilanzaktiva des Segments gingen im Jahresabstand um 5 Prozent auf € 16,2 Milliarden zurück.
Im Segment GUS Sonstige legte der Periodenüberschuss vor Steuern um 73 Prozent auf € 94 Millionen zu, überwiegend hervorgerufen durch eine Zunahme des Ergebnisses aus Finanzinvestitionen in der Ukraine. Die Bilanzaktiva des Segments nahmen hingegen im Jahresabstand um 5 Prozent auf € 6,2 Milliarden ab.
Der Periodenüberschuss vor Steuern des Segments Group Corporates sank gegenüber der Vergleichsperiode um 45 Prozent auf € 118 Millionen. Hauptverantwortlich dafür war ein höherer Wertberichtigungsbedarf bei Forderungen. Demgegenüber verbesserten sich die Zinsmargen deutlich. Die Bilanzaktiva des Segments reduzierten sich im Jahresabstand um 6 Prozent auf € 19,5 Milliarden.
Auch der Periodenüberschuss vor Steuern des Segments Group Markets sank im Periodenvergleich um 62 Prozent auf € 74 Millionen, primär hervorgerufen durch einen Rückgang des Ergebnisses aus Finanzinvestitionen, das in der Vorjahresperiode durch einen Einmaleffekt aus Wertpapierverkäufen positiv beeinflusst gewesen war. Die Bilanzaktiva des Segments gingen im Jahresabstand um 11 Prozent auf € 19,5 Milliarden zurück.
Im Segment Corporate Center war trotz eines Rückgangs der übrigen Ergebnisse – auch hier hatte es 2012 einen Einmaleffekt aus dem Rückkauf von Hybridkapital gegeben – ein Zuwachs im Periodenergebnis vor Steuern um € 203 Millionen auf € 534 Millionen zu verzeichnen. Hauptgrund dafür waren höhere konzerninterne Dividendenerträge. Die Bilanzaktiva des Segments reduzierten sich im Jahresabstand durch die Optimierung der Liquiditätsposition um 35 Prozent auf € 39,9 Milliarden.
| in € Millionen | 1.1.- 30.6. 2013 |
1.1.- 30.6. 2012 |
Verände rung |
Q2/2013 | Q1/2013 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Betriebserträge | 745 | 742 | 0,3% | 361 | 384 | - 5,9% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 517 | - 460 | 12,5% | - 257 | - 259 | - 0,8% |
| Betriebsergebnis | 228 | 283 | - 19,5% | 104 | 124 | - 16,5% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 170 | - 199 | - 14,8% | - 96 | - 74 | 30,4% |
| Übrige Ergebnisse | 13 | 28 | - 54,4% | 6 | 7 | - 14,7% |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 71 | 111 | - 36,4% | 13 | 57 | - 76,6% |
| Aktiva | 38.358 | 41.450 | - 7,5% | 38.358 | 39.432 | - 2,7% |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 2,87% | 2,88% | - 0,01 PP | 2,98% | 2,77% | 0,21 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 4,3% | 7,5% | - 3,2 PP | 4,1% | 7,1% | - 3,0 PP |
In Zentraleuropa sank der Periodenüberschuss vor Steuern gegenüber der Vergleichsperiode 2012 um 36 Prozent auf € 71 Millionen. Dafür waren insbesondere der Rückgang in der Tschechischen Republik und der Slowakei sowie negative Ergebnisbeiträge aus Ungarn und Slowenien verantwortlich. Der Return on Equity vor Steuern des Segments nahm um 3,2 Prozentpunkte auf 4,3 Prozent ab.
Der Zinsüberschuss der Region stieg im Periodenvergleich um 5 Prozent auf insgesamt € 534 Millionen. Aufgrund der Einbeziehung der Polbank ergab sich dabei in Polen ein Anstieg um 45 Prozent oder € 47 Millionen, der Rückgänge in anderen Ländern des Segments zur Gänze kompensierte. Die größte Reduktion verzeichnete Ungarn, wo die Zinserträge aufgrund gesunkener Kreditvolumina sowie niedrigerer Erträge aus derivativen Finanzinstrumenten und damit der Zinsmargen zurückgingen. In der Slowakei führte eine Restrukturierung des Kreditportfolios zu höheren Margen und einem Anstieg des Zinsüberschusses. Demgegenüber wirkte sich ein Rückgang des Retail- und Firmenkundengeschäfts in der Tschechischen Republik negativ aus. Die Nettozinsspanne des Segments blieb mit 2,87 Prozent nahezu stabil, wobei sinkenden Zinsspannen in Ungarn und der Tschechischen Republik verbesserte Werte in Polen und der Slowakei gegenüberstanden. Die Bilanzaktiva nahmen infolge einer Reduktion der vorgehaltenen Liquidität und schwacher Kreditnachfrage im Jahresabstand um 7 Prozent oder € 3,1 Milliarden auf € 38,4 Milliarden ab, und auch die Kreditrisikoaktiva verringerten sich von € 22,3 Milliarden um 5 Prozent auf € 21,2 Milliarden.
Der Provisionsüberschuss des Segments erhöhte sich im Periodenvergleich um insgesamt 15 Prozent oder € 36 Millionen auf € 270 Millionen. Dabei wuchs das Ergebnis aus dem Zahlungsverkehr um 16 Prozent auf € 114 Millionen, überwiegend getrieben von der Verrechnung höherer Gebühren im Zusammenhang mit der neu eingeführten Transaktionssteuer in Ungarn. Auch das Ergebnis aus dem Wertpapiergeschäft verbesserte sich dank einer Steigerung in Ungarn um 53 Prozent auf € 22 Millionen. Ebenso legte das Ergebnis aus dem Devisen-, Valuten- und Edelmetallgeschäft – primär beeinflusst von der Entwicklung in Polen – im Jahresvergleich um 9 Prozent auf € 77 Millionen zu.
Das Handelsergebnis des Segments Zentraleuropa verringerte sich im Jahresvergleich um € 19 Millionen auf minus € 1 Million. Den stärksten Rückgang verzeichnete dabei das Ergebnis aus dem währungsbezogenen Geschäft, das im Jahresvergleich von € 16 Millionen auf minus € 17 Millionen sank. Insbesondere in Polen, wo im Vorjahr einmalige Gewinne im Zusammenhang mit Geschäften der Polbank für einen positiven Sondereffekt gesorgt hatten, trat eine signifikante Reduktion ein. Das Ergebnis aus dem zinsbezogenen Geschäft hingegen nahm im Periodenvergleich um € 14 Millionen auf € 16 Millionen zu. Verantwortlich für diesen Anstieg war das Bewertungsergebnis aus zinsbasierten Derivaten in der Tschechischen Republik und in Polen.
Das sonstige betriebliche Ergebnis der Region sank von minus € 19 Millionen auf minus € 59 Millionen. Insbesondere die Bankenabgaben in der Slowakei und in Ungarn sowie die neu eingeführte Finanztransaktionssteuer in Ungarn führten hier zu einer Ergebnisbelastung von insgesamt € 90 Millionen – um € 61 Millionen mehr als in der Vergleichsperiode. Dabei wurde die ungarische Bankenabgabe entsprechend dem IFRS-Standard (IFRIC 21) in Höhe von € 30 Millionen für das gesamte Jahr 2013 bereits im zweiten Quartal eingebucht. Darüber hinaus war eine einmalige Zahlung von € 19 Millionen zu leisten. Positiv zum sonstigen betrieblichen Ergebnis trug demgegenüber die Auflösung einer Rückstellung für Umsatzsteuerverbindlichkeiten in Polen bei.
Die Verwaltungsaufwendungen des Segments Zentraleuropa erhöhten sich gegenüber der Vergleichsperiode um 12 Prozent auf € 517 Millionen. Diese Entwicklung ist überwiegend auf die Einbeziehung der Polbank und deren laufende operationale Fusion mit den Strukturen und Systemen der Raiffeisen Bank Polska S.A. zurückzuführen. In der Tschechischen Republik sorgten Aufwendungen für latente Bonuszahlungen ebenfalls für einen Anstieg der Personalaufwendungen. In den anderen Ländern des Segments wurden hingegen Kostensenkungen erreicht. Dabei erzielte die Slowakei durch Einsparungen den stärksten Rückgang beim Sachaufwand. Die Anzahl der Geschäftsstellen des Segments ging im Jahresabstand um 70 auf 807 zurück, überwiegend hervorgerufen durch die Optimierung der örtlichen Präsenz in Polen. Die Cost/Income Ratio der Region nahm um 7,5 Prozentpunkte auf 69,4 Prozent zu.
Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen fielen im Segment Zentraleuropa mit € 170 Millionen um € 29 Millionen geringer aus als in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Dabei reduzierten sich die Nettodotierungen zu Einzelwertberichtigungen um € 10 Millionen. Bei den Portfolio-Wertberichtigungen kam es in der Berichtsperiode zu Nettoauflösungen von € 2 Millionen, nachdem in der Vergleichsperiode des Vorjahres noch eine Nettodotierung von € 15 Millionen ausgewiesen worden war. Nach Ländern betrachtet, gingen die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen in Ungarn dank Nettoauflösungen von Portfolio-Wertberichtigungen um € 36 Millionen zurück, in Polen reduzierten sie sich im Periodenvergleich um € 5 Millionen. In Slowenien hingegen stiegen die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen sowohl im Firmen- als auch im Retail-Bereich um insgesamt € 10 Millionen. Der Anteil der notleidenden Kredite an Nichtbanken am Kreditportfolio des Segments Zentraleuropa betrug zum Ende der Berichtsperiode 11,7 Prozent (plus 0,8 Prozentpunkte im Jahresabstand).
Die übrigen Ergebnisse des Segments Zentraleuropa sanken gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um 54 Prozent oder € 15 Millionen auf € 13 Millionen. Hauptverantwortlich dafür waren um € 8 Millionen höhere Abwertungen von Beteiligungen in der Slowakei und der Tschechischen Republik sowie um € 4 Millionen geringere Veräußerungsergebnisse aus Wertpapieren, wie sie im Vorjahr vor allem in Ungarn und der Tschechischen Republik erzielt worden waren. Die Bewertungsergebnisse des Fair-Value-Wertpapierbestands im Segment Zentraleuropa blieben im Periodenvergleich stabil, Ungarn verbuchte dabei höhere Bewertungsgewinne aus Kommunalschuldverschreibungen.
Das Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten der Region zeigte ebenfalls einen Rückgang. Verantwortlich dafür waren Bewertungsverluste aus diversen Absicherungsgeschäften zur Anpassung der Zinsstruktur in der Tschechischen Republik.
Der Steueraufwand des Segments ging um 25 Prozent auf € 36 Millionen zurück, die Steuerquote stieg hingegen um 8 Prozentpunkte auf 52 Prozent. Dieser hohe Wert resultierte aus der Situation in Ungarn und Slowenien, wo erlittene Verluste nicht zur Gänze durch Aktivierung entsprechender Verlustvorträge steuerlich geltend gemacht werden konnten. Ebenso wurden auch die Verlustvorträge im Zusammenhang mit der Einbeziehung der Polbank aufgrund der steuerlichen Einschränkungen nicht in vollem Umfang geltend gemacht.
Nachfolgend die Detailergebnisse der einzelnen Länder:
| in € Millionen | 1.1.- 30.6. 2013 |
1.1.- 30.6. 2012 |
Verände rung |
Q2/2013 Q1/2013 | Verände rung |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 121 | 133 | - 9,1% | 61 | 60 | 2,1% |
| Provisionsüberschuss | 66 | 61 | 8,0% | 34 | 31 | 9,4% |
| Handelsergebnis | 8 | 4 | 136,1% | 8 | 0 | >500,0% |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 5 | 2 | 160,1% | 3 | 2 | 26,5% |
| Betriebserträge | 200 | 199 | 0,3% | 106 | 94 | 13,0% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 115 | - 108 | 6,6% | - 57 | - 58 | - 1,6% |
| Betriebsergebnis | 85 | 91 | - 7,2% | 49 | 36 | 36,5% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 19 | - 20 | - 4,7% | - 12 | - 7 | 78,5% |
| Übrige Ergebnisse | 0 | 8 | – | - 1 | 1 | – |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 65 | 78 | - 16,7% | 35 | 30 | 18,5% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 13 | - 17 | - 26,3% | - 6 | - 6 | - 2,9% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 52 | 61 | - 13,9% | 29 | 23 | 24,5% |
| Aktiva | 8.265 | 8.890 | - 7,0% | 8.265 | 8.510 | - 2,9% |
| Forderungen an Kunden | 6.196 | 6.289 | - 1,5% | 6.196 | 6.353 | - 2,5% |
| davon Corporate % | 43,9% | 42,9% | 1,0 PP | 43,9% | 45,3% | - 1,4 PP |
| davon Retail % | 56,0% | 56,8% | - 0,9 PP | 56,0% | 54,6% | 1,4 PP |
| davon in Fremdwährung % | 9,7% | 7,0% | 2,7 PP | 9,7% | 8,7% | 1,0 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 5.752 | 6.135 | - 6,2% | 5.752 | 5.950 | - 3,3% |
| Loan/Deposit Ratio | 108,3% | 102,5% | 5,8 PP | 108,3% | 106,8% | 1,6 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 19,1% | 26,1% | - 7,0 PP | 19,8% | 17,3% | 2,5 PP |
| Return on Equity nach Steuern | 15,4% | 20,4% | - 5,0 PP | 16,3% | 13,6% | 2,7 PP |
| Cost/Income Ratio | 57,6% | 54,2% | 3,4 PP | 53,9% | 61,8% | - 8,0 PP |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 3,09% | 3,20% | - 0,10 PP | 3,20% | 3,00% | 0,20 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 2.994 | 3.001 | - 0,2% | 2.994 | 3.037 | - 1,4% |
| Geschäftsstellen | 132 | 131 | 0,8% | 132 | 129 | 2,3% |
| Kunden | 481.500 | 485.652 | - 0,9% | 481.500 | 484.650 | - 0,6% |
| in € Millionen | 1.1.- 30.6. 2013 |
1.1.- 30.6. 2012 |
Verände rung |
Q2/2013 | Q1/2013 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 101 | 120 | - 16,2% | 54 | 47 | 15,4% |
| Provisionsüberschuss | 54 | 38 | 44,6% | 29 | 26 | 12,2% |
| Handelsergebnis | - 18 | - 19 | - 4,3% | - 14 | - 4 | 298,4% |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | - 78 | - 26 | 197,7% | - 58 | - 20 | 192,9% |
| Betriebserträge | 59 | 113 | - 47,7% | 10 | 49 | - 79,4% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 92 | - 96 | - 4,8% | - 45 | - 47 | - 3,3% |
| Betriebsergebnis | - 33 | 17 | – | - 35 | 2 | – |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 73 | - 108 | - 32,8% | - 37 | - 36 | 5,0% |
| Übrige Ergebnisse | 24 | 16 | 53,7% | 7 | 17 | - 60,6% |
| Periodenfehlbetrag vor Steuern | - 81 | - 76 | 7,0% | - 65 | - 16 | 316,9% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 2 | - 7 | - 75,2% | 3 | - 4 | – |
| Periodenfehlbetrag nach Steuern | - 83 | - 82 | 0,4% | - 63 | - 20 | 213,5% |
| Aktiva | 6.324 | 7.392 | - 14,4% | 6.324 | 6.802 | - 7,0% |
| Forderungen an Kunden | 5.324 | 5.493 | - 3,1% | 5.324 | 5.121 | 4,0% |
| davon Corporate % | 53,2% | 54,6% | - 1,4 PP | 53,2% | 56,8% | - 3,6 PP |
| davon Retail % | 35,3% | 40,1% | - 4,8 PP | 35,3% | 37,2% | - 1,9 PP |
| davon in Fremdwährung % | 65,7% | 67,4% | - 1,7 PP | 65,7% | 64,9% | 0,8 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 4.368 | 4.768 | - 8,4% | 4.368 | 4.700 | - 7,0% |
| Loan/Deposit Ratio | 121,9% | 116,6% | 5,3 PP | 121,9% | 109,2% | 12,7 PP |
| Return on Equity vor Steuern | – | – | – | – | – | – |
| Return on Equity nach Steuern | – | – | – | – | – | – |
| Cost/Income Ratio | 155,1% | 85,1% | 70,0 PP | 447,1% | 95,1% | 352,0 PP |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 3,12% | 3,42% | - 0,31 PP | 3,44% | 2,85% | 0,58 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 2.772 | 2.916 | - 4,9% | 2.772 | 2.820 | - 1,7% |
| Geschäftsstellen | 125 | 134 | - 6,7% | 125 | 125 | 0,0% |
| Kunden | 608.749 | 639.151 | - 4,8% | 608.749 | 615.660 | - 1,1% |
| in € Millionen | 1.1.- 30.6. 2013 |
1.1.- 30.6. 2012 |
Verände rung |
Q2/2013 | Q1/2013 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 151 | 104 | 44,8% | 76 | 76 | 0,0% |
| Provisionsüberschuss | 80 | 69 | 16,9% | 42 | 38 | 11,4% |
| Handelsergebnis | 7 | 20 | - 65,4% | - 8 | 15 | – |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 19 | 7 | 174,1% | 16 | 3 | 389,0% |
| Betriebserträge | 258 | 201 | 28,6% | 126 | 132 | - 4,2% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 179 | - 122 | 46,5% | - 89 | - 90 | - 1,5% |
| Betriebsergebnis | 79 | 79 | 0,8% | 37 | 42 | - 10,1% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 44 | - 49 | - 9,8% | - 28 | - 16 | 72,3% |
| Übrige Ergebnisse | - 2 | 0 | – | 11 | - 13 | – |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 33 | 30 | 11,4% | 20 | 13 | 58,3% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 8 | - 7 | 19,7% | - 4 | - 4 | 25,3% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 25 | 23 | 9,1% | 16 | 9 | 70,8% |
| Aktiva | 12.639 | 13.727 | - 7,9% | 12.639 | 13.068 | - 3,3% |
| Forderungen an Kunden | 9.768 | 10.588 | - 7,7% | 9.768 | 10.057 | - 2,9% |
| davon Corporate % | 32,6% | 32,0% | 0,7 PP | 32,6% | 32,4% | 0,2 PP |
| davon Retail % | 67,3% | 68,0% | - 0,7 PP | 67,3% | 67,5% | - 0,2 PP |
| davon in Fremdwährung % | 56,0% | 54,9% | 1,2 PP | 56,0% | 54,8% | 1,3 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 7.179 | 8.138 | - 11,8% | 7.179 | 7.731 | - 7,1% |
| Loan/Deposit Ratio | 136,1% | 130,1% | 6,0 PP | 136,1% | 130,5% | 5,6 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 4,7% | 6,0% | - 1,3 PP | 5,8% | 3,6% | 2,2 PP |
| Return on Equity nach Steuern | 3,5% | 4,6% | - 1,1 PP | 4,5% | 2,6% | 1,9 PP |
| Cost/Income Ratio | 69,3% | 60,8% | 8,5 PP | 70,3% | 68,4% | 1,9 PP |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 2,43% | 2,28% | 0,15 PP | 2,46% | 2,40% | 0,06 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 6.080 | 6.218 | - 2,2% | 6.080 | 6.134 | - 0,9% |
| Geschäftsstellen | 370 | 443 | - 16,5% | 370 | 371 | - 0,3% |
| Kunden | 828.605 | 935.310 | - 11,4% | 828.605 | 847.807 | - 2,3% |
| in € Millionen | 1.1.- 30.6. 2013 |
1.1.- 30.6. 2012 |
Verände rung |
Q2/2013 Q1/2013 | Verände rung |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 150 | 148 | 1,5% | 77 | 73 | 6,7% |
| Provisionsüberschuss | 66 | 64 | 4,0% | 35 | 31 | 10,8% |
| Handelsergebnis | 2 | 4 | - 47,8% | 1 | 1 | 125,4% |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | - 5 | - 2 | 141,0% | - 2 | - 3 | - 24,2% |
| Betriebserträge | 213 | 213 | 0,1% | 111 | 102 | 9,5% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 121 | - 122 | - 0,7% | - 61 | - 59 | 3,4% |
| Betriebsergebnis | 93 | 91 | 1,2% | 50 | 42 | 18,1% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 18 | - 16 | 13,4% | - 9 | - 9 | - 0,3% |
| Übrige Ergebnisse | - 7 | 4 | – | - 7 | 0 | – |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 67 | 79 | - 15,8% | 34 | 33 | 0,6% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 14 | - 18 | - 20,4% | - 6 | - 8 | - 25,7% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 53 | 61 | - 14,4% | 27 | 25 | 9,2% |
| Aktiva | 9.637 | 9.823 | - 1,9% | 9.637 | 9.594 | 0,4% |
| Forderungen an Kunden | 6.853 | 6.650 | 3,0% | 6.853 | 6.732 | 1,8% |
| davon Corporate % | 47,8% | 50,1% | - 2,2 PP | 47,8% | 48,8% | - 0,9 PP |
| davon Retail % | 51,9% | 49,7% | 2,2 PP | 51,9% | 51,0% | 0,9 PP |
| davon in Fremdwährung % | 0,6% | 1,0% | - 0,3 PP | 0,6% | 0,8% | - 0,1 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 7.345 | 7.325 | 0,3% | 7.345 | 7.191 | 2,1% |
| Loan/Deposit Ratio | 93,3% | 90,8% | 2,5 PP | 93,3% | 93,6% | - 0,3 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 14,1% | 16,8% | - 2,7 PP | 13,4% | 13,0% | 0,4 PP |
| Return on Equity nach Steuern | 11,1% | 13,0% | - 1,9 PP | 11,0% | 9,8% | 1,2 PP |
| Cost/Income Ratio | 56,6% | 57,1% | - 0,5 PP | 55,0% | 58,3% | - 3,3 PP |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 3,32% | 3,20% | 0,12 PP | 3,41% | 3,23% | 0,19 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 3.828 | 3.819 | 0,2% | 3.828 | 3.845 | - 0,4% |
| Geschäftsstellen | 163 | 152 | 7,2% | 163 | 163 | 0,0% |
| Kunden | 879.227 | 818.395 | 7,4% | 879.227 | 859.019 | 2,4% |
| in € Millionen | 1.1.- 30.6. 2013 |
1.1.- 30.6. 2012 |
Verände rung |
Q2/2013 | Q1/2013 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 10 | 12 | - 16,5% | 5 | 5 | - 1,3% |
| Provisionsüberschuss | 4 | 4 | 8,3% | 2 | 2 | 4,1% |
| Handelsergebnis | 0 | 0 | 22,0% | 0 | 0 | 54,4% |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 0 | 0 | - 69,8% | 0 | 0 | 160,1% |
| Betriebserträge | 15 | 17 | - 11,1% | 7 | 7 | 1,7% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 11 | - 12 | - 8,8% | - 5 | - 6 | - 3,6% |
| Betriebsergebnis | 4 | 5 | - 17,4% | 2 | 2 | 19,2% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 15 | - 5 | 191,1% | - 9 | - 6 | 60,0% |
| Übrige Ergebnisse | 0 | 0 | - 24,6% | 0 | 0 | – |
| Periodenüberschuss/-fehlbetrag vor Steuern | - 11 | 0 | >500,0% | - 7 | - 4 | 84,3% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | 0 | 0 | >500,0% | 0 | 0 | 376,8% |
| Periodenüberschuss/-fehlbetrag nach Steuern | - 11 | 0 | >500,0% | - 7 | - 4 | 82,0% |
| Aktiva | 1.502 | 1.629 | - 7,7% | 1.502 | 1.468 | 2,4% |
| Forderungen an Kunden | 1.157 | 1.269 | - 8,8% | 1.157 | 1.208 | - 4,3% |
| davon Corporate % | 62,0% | 62,1% | - 0,1 PP | 62,0% | 62,6% | - 0,6 PP |
| davon Retail % | 31,2% | 31,6% | - 0,4 PP | 31,2% | 30,9% | 0,3 PP |
| davon in Fremdwährung % | 4,6% | 5,5% | - 0,9 PP | 4,6% | 4,7% | - 0,1 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 404 | 467 | - 13,5% | 404 | 380 | 6,4% |
| Loan/Deposit Ratio | 286,4% | 271,9% | 14,5 PP | 286,4% | 318,3% | - 31,9 PP |
| Return on Equity vor Steuern | – | – | – | – | – | – |
| Return on Equity nach Steuern | – | – | – | – | – | – |
| Cost/Income Ratio | 74,7% | 72,8% | 1,9 PP | 72,8% | 76,7% | - 4,0 PP |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 1,46% | 1,56% | - 0,09 PP | 1,50% | 1,45% | 0,04 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 264 | 326 | - 19,0% | 264 | 276 | - 4,3% |
| Geschäftsstellen | 17 | 17 | 0,0% | 17 | 17 | 0,0% |
| Kunden | 66.019 | 67.718 | - 2,5% | 66.019 | 66.404 | - 0,6% |
| in € Millionen | 1.1.- 30.6. 2013 |
1.1.- 30.6. 2012 |
Verände rung |
Q2/2013 | Q1/2013 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Betriebserträge | 635 | 647 | - 1,7% | 324 | 312 | 3,8% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 343 | - 342 | 0,2% | - 176 | - 166 | 6,0% |
| Betriebsergebnis | 293 | 305 | - 3,9% | 147 | 145 | 1,3% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 149 | - 128 | 16,2% | - 86 | - 63 | 36,8% |
| Übrige Ergebnisse | 10 | 12 | - 20,2% | - 2 | 12 | – |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 154 | 189 | - 18,6% | 59 | 95 | - 37,3% |
| Aktiva | 21.330 | 22.292 | - 4,3% | 21.330 | 21.411 | - 0,4% |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 4,28% | 4,30% | - 0,02 PP | 4,39% | 4,20% | 0,19 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 14,9% | 18,1% | - 3,2 PP | 11,2% | 17,3% | - 6,1 PP |
In der Region Südosteuropa sank der Periodenüberschuss vor Steuern durch Rückgänge im Zinsüberschuss und höhere Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen gegenüber der Vergleichsperiode um 19 Prozent auf € 154 Millionen. Der Return on Equity vor Steuern ging um 3,2 Prozentpunkte auf 14,9 Prozent zurück.
Der Zinsüberschuss des Segments nahm im Periodenvergleich um 6 Prozent oder € 27 Millionen auf € 424 Millionen ab. Zurückzuführen war dies auf Rückgänge in beinahe allen Ländern der Region, insbesondere in Rumänien und Bulgarien. In Rumänien waren dafür gesunkene Marktzinssätze und rückläufige Zinserträge aus Wertpapieren verantwortlich, in Bulgarien verursachten das Abreifen von Teilen des Firmenkunden-Kreditportfolios und ebenfalls deutlich gesunkene Marktzinssätze eine Abnahme des Zinsüberschusses. Die Nettozinsspanne des Segments blieb jedoch dank aktivseitiger Margenverbesserungen und eines rückläufigen Zinsaufwands für Kundeneinlagen in Serbien mit 4,28 Prozent nahezu stabil (minus 2 Basispunkte). Die Bilanzaktiva verringerten sich im Jahresabstand um 4 Prozent auf € 21,3 Milliarden, die Kreditrisikoaktiva gingen um 2 Prozent auf € 13,0 Milliarden zurück.
Der Provisionsüberschuss legte hingegen um 6 Prozent oder € 9 Millionen auf € 161 Millionen zu. Dabei erhöhte sich der Ertrag aus dem Zahlungsverkehr im Periodenvergleich um 6 Prozent und lieferte mit € 90 Millionen weiterhin den größten Ergebnisbeitrag. Die Erträge aus dem Devisen-, Valuten- und Edelmetallgeschäft, von denen mehr als die Hälfte in Rumänien erzielt wurde, blieben im Periodenvergleich mit € 32 Millionen konstant. Einen Rückgang um 12 Prozent auf € 10 Millionen zeigte hingegen das Ergebnis aus dem Kredit- und Garantiegeschäft. Während hier das Volumen vor allem in Serbien und Kroatien abnahm, konnten in Rumänien aufgrund erfolgreich umgesetzter Repricing-Maßnahmen deutlich höhere Erträge erzielt werden.
Das Handelsergebnis des Segments Südosteuropa verbesserte sich im Periodenvergleich um 5 Prozent auf € 28 Millionen. Dabei wurde ein Rückgang der Erträge aus dem zinsbezogenen Geschäft durch ein höheres Ergebnis aus dem währungsbezogenen Geschäft mehr als kompensiert. Hauptverantwortlich für den Ertragsrückgang im zinsbezogenen Geschäft war der Geschäftsverlauf in Kroatien. Hier waren im Vorjahr aufgrund geringerer Rendite-Spreads höhere Bewertungserträge aus Anleihen des Handelsbestands erzielt worden. In der Berichtsperiode verfolgte die RBI hier angesichts des veränderten Marktumfelds eine defensivere Strategie. Der Anstieg der Erträge aus dem währungsbezogenen Geschäft resultierte überwiegend aus positiven Marktbewertungen von Devisenterminkontrakten infolge der Währungsaufwertung in Rumänien und Serbien.
Das sonstige betriebliche Ergebnis erhöhte sich – vor allem auf Grundlage eines besseren Ergebnisses aus Operating Leasing in Rumänien sowie aus Anlagenabgängen – im Periodenvergleich um € 5 Millionen auf € 22 Millionen.
Die Verwaltungsaufwendungen des Segments waren im Periodenvergleich mit € 343 Millionen konstant, und auch die Personalaufwendungen blieben mit € 148 Millionen stabil. Der bei den Sachaufwendungen verzeichnete Anstieg um € 4 Millionen auf € 150 Millionen resultierte vor allem aus höheren IT-Aufwendungen, insbesondere in Rumänien. Die Abschreibungen gingen um 7 Prozent oder € 3 Millionen auf € 44 Millionen zurück, wofür überwiegend geringere Abschreibungen auf Sachanlagen und vermietete Leasinganlagen in Kroatien verantwortlich zeichneten. Die Cost/Income Ratio nahm um 1,1 Prozentpunkte auf 53,9 Prozent zu.
Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen des Segments stiegen im Periodenvergleich um 16 Prozent oder € 21 Millionen auf € 149 Millionen. Dabei erhöhten sich die Nettodotierungen zu Einzelwertberichtigungen um 9 Prozent oder € 13 Millionen auf € 153 Millionen. Besonders hoch fiel hier mit 79 Prozent der Anstieg in Kroatien aus, wo für Firmen- und auch für Retail-Kunden Kreditrisikovorsorgen von insgesamt € 18 Millionen neu gebildet wurden. Bei den Portfolio-Wertberichtigungen kam es zu Nettoauflösungen in Höhe von € 3 Millionen nach € 12 Millionen in der Vergleichsperiode des Vorjahres, die vor allem in den Konzerneinheiten in Serbien, Rumänien und Bulgarien angefallen waren. Der Anteil der notleidenden Kredite an Nichtbanken am Kreditportfolio des Segments stieg um 1,1 Prozentpunkte auf 13,4 Prozent.
Die übrigen Ergebnisse des Segments lagen im Periodenvergleich mit € 10 Millionen um € 2 Millionen unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Hervorgerufen wurde dies vor allem durch den Entfall von Veräußerungsergebnissen aus Unternehmensanteilen in Höhe von € 7 Millionen, die in der Vergleichsperiode des Vorjahres in Kroatien, Serbien sowie Bosnien und Herzegowina erzielt worden waren. In der Berichtsperiode entstanden zudem Verluste von € 2 Millionen aus der Veräußerung von Wertpapieren, während daraus in der Vergleichsperiode ein positives Ergebnis von € 4 Millionen resultiert hatte. Die Bewertungsergebnisse aus Wertpapieren hingegen zeigten einen Anstieg – dies vor allem bei Staatsanleihen in Rumänien, wo ein Rückgang der Renditen zu verzeichnen war.
Das Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten drehte im Periodenvergleich von minus € 4 Millionen auf plus € 5 Millionen, vor allem hervorgerufen durch positive Bewertungsergebnisse aus Zinsswaps in Kroatien.
Die Steuern vom Einkommen und Ertrag der Region sanken im Periodenvergleich um 62 Prozent auf € 9 Millionen, die Steuerquote ging aufgrund eines Einmaleffekts in Rumänien um 7 Prozentpunkte auf 6 Prozent zurück.
Nachfolgend die Detailergebnisse der einzelnen Länder:
| in € Millionen | 1.1.- 30.6. 2013 |
1.1.- 30.6. 2012 |
Verände rung |
Q2/2013 Q1/2013 | Verände rung |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 37 | 42 | - 10,3% | 19 | 18 | 4,0% |
| Provisionsüberschuss | 5 | 4 | 33,7% | 2 | 2 | 3,0% |
| Handelsergebnis | 10 | 8 | 25,7% | 6 | 5 | 13,7% |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 1 | 0 | – | 1 | 1 | 6,2% |
| Betriebserträge | 54 | 53 | 0,9% | 28 | 26 | 5,8% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 20 | - 19 | 2,4% | - 11 | - 9 | 29,3% |
| Betriebsergebnis | 34 | 34 | 0,1% | 16 | 17 | - 5,8% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 11 | - 6 | 76,0% | - 7 | - 4 | 76,1% |
| Übrige Ergebnisse | 0 | 0 | – | 0 | 0 | – |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 23 | 28 | - 17,2% | 9 | 13 | - 30,3% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 2 | - 3 | - 19,9% | - 1 | - 1 | - 26,6% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 20 | 25 | - 16,9% | 8 | 12 | - 30,7% |
| Aktiva | 2.181 | 2.356 | - 7,4% | 2.181 | 2.238 | - 2,5% |
| Forderungen an Kunden | 928 | 977 | - 5,0% | 928 | 955 | - 2,8% |
| davon Corporate % | 68,6% | 67,3% | 1,3 PP | 68,6% | 69,0% | - 0,4 PP |
| davon Retail % | 31,4% | 32,7% | - 1,3 PP | 31,4% | 31,0% | 0,4 PP |
| davon in Fremdwährung % | 65,0% | 67,5% | - 2,6 PP | 65,0% | 65,2% | - 0,2 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 1.920 | 2.085 | - 7,9% | 1.920 | 1.970 | - 2,5% |
| Loan/Deposit Ratio | 48,3% | 46,9% | 1,5 PP | 48,3% | 48,5% | - 0,1 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 22,8% | 29,6% | - 6,8 PP | 17,2% | 25,7% | - 8,6 PP |
| Return on Equity nach Steuern | 20,5% | 26,4% | - 6,0 PP | 15,3% | 23,1% | - 7,8 PP |
| Cost/Income Ratio | 36,8% | 36,3% | 0,5 PP | 40,4% | 33,0% | 7,3 PP |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 3,98% | 4,19% | - 0,21 PP | 4,14% | 3,84% | 0,30 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 1.386 | 1.419 | - 2,3% | 1.386 | 1.394 | - 0,6% |
| Geschäftsstellen | 105 | 105 | 0,0% | 105 | 105 | 0,0% |
| Kunden | 722.839 | 683.625 | 5,7% | 722.839 | 710.610 | 1,7% |
| in € Millionen | 1.1.- 30.6. 2013 |
1.1.- 30.6. 2012 |
Verände rung |
Q2/2013 Q1/2013 | Verände rung |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 36 | 36 | - 0,6% | 18 | 17 | 5,3% |
| Provisionsüberschuss | 15 | 15 | - 1,5% | 7 | 8 | - 7,1% |
| Handelsergebnis | 1 | 1 | 122,6% | 1 | 0 | 242,8% |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 2 | 0 | >500,0% | 1 | 1 | - 21,9% |
| Betriebserträge | 53 | 52 | 3,5% | 27 | 26 | 3,3% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 29 | - 30 | - 2,4% | - 15 | - 14 | 8,8% |
| Betriebsergebnis | 24 | 22 | 11,6% | 12 | 12 | - 2,9% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 6 | - 11 | - 42,0% | - 4 | - 3 | 41,4% |
| Übrige Ergebnisse | 0 | 2 | – | 0 | 0 | – |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 18 | 13 | 39,9% | 8 | 10 | - 21,2% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 2 | - 1 | 35,3% | - 1 | - 1 | - 22,6% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 16 | 11 | 40,4% | 7 | 9 | - 21,0% |
| Aktiva | 1.985 | 2.031 | - 2,3% | 1.985 | 1.959 | 1,3% |
| Forderungen an Kunden | 1.279 | 1.310 | - 2,4% | 1.279 | 1.245 | 2,7% |
| davon Corporate % | 39,2% | 41,9% | - 2,7 PP | 39,2% | 38,9% | 0,3 PP |
| davon Retail % | 60,0% | 57,5% | 2,5 PP | 60,0% | 60,2% | - 0,2 PP |
| davon in Fremdwährung % | 73,1% | 75,4% | - 2,3 PP | 73,1% | 74,3% | - 1,2 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 1.541 | 1.557 | - 1,0% | 1.541 | 1.506 | 2,3% |
| Loan/Deposit Ratio | 83,0% | 84,1% | - 1,1 PP | 83,0% | 82,7% | 0,3 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 14,7% | 10,4% | 4,3 PP | 12,4% | 15,9% | - 3,5 PP |
| Return on Equity nach Steuern | 13,2% | 9,3% | 3,9 PP | 11,2% | 14,3% | - 3,1 PP |
| Cost/Income Ratio | 54,5% | 57,8% | - 3,3 PP | 55,9% | 53,1% | 2,8 PP |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 3,87% | 3,64% | 0,23 PP | 3,97% | 3,78% | 0,19 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 1.510 | 1.552 | - 2,7% | 1.510 | 1.511 | - 0,1% |
| Geschäftsstellen | 98 | 98 | 0,0% | 98 | 98 | 0,0% |
| Kunden | 488.254 | 496.347 | - 1,6% | 488.254 | 490.460 | - 0,4% |
| in € Millionen | 1.1.- 30.6. 2013 |
1.1.- 30.6. 2012 |
Verände rung |
Q2/2013 | Q1/2013 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 64 | 72 | - 11,7% | 34 | 30 | 9,9% |
| Provisionsüberschuss | 18 | 18 | 1,8% | 10 | 9 | 7,9% |
| Handelsergebnis | 1 | 2 | - 56,4% | 0 | 1 | - 57,8% |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 0 | 0 | – | 0 | 0 | 40,2% |
| Betriebserträge | 84 | 93 | - 9,4% | 44 | 40 | 8,5% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 45 | - 46 | - 2,9% | - 23 | - 22 | 3,3% |
| Betriebsergebnis | 39 | 46 | - 15,9% | 21 | 18 | 14,8% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 32 | - 29 | 8,5% | - 17 | - 15 | 13,4% |
| Übrige Ergebnisse | - 1 | 0 | 214,7% | 0 | 0 | 20,5% |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 7 | 17 | - 60,1% | 4 | 3 | 21,0% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | 0 | - 1 | - 70,4% | 0 | 0 | - 64,5% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 6 | 16 | - 59,1% | 4 | 3 | 30,8% |
| Aktiva | 3.373 | 3.820 | - 11,7% | 3.373 | 3.464 | - 2,6% |
| Forderungen an Kunden | 2.711 | 2.901 | - 6,6% | 2.711 | 2.812 | - 3,6% |
| davon Corporate % | 44,6% | 44,5% | 0,1 PP | 44,6% | 45,7% | - 1,2 PP |
| davon Retail % | 54,9% | 55,0% | - 0,1 PP | 54,9% | 53,7% | 1,2 PP |
| davon in Fremdwährung % | 73,0% | 76,2% | - 3,2 PP | 73,0% | 74,7% | - 1,8 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 2.110 | 2.216 | - 4,8% | 2.110 | 2.152 | - 1,9% |
| Loan/Deposit Ratio | 128,4% | 130,9% | - 2,5 PP | 128,4% | 130,7% | - 2,2 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 2,7% | 6,9% | - 4,1 PP | 3,0% | 2,5% | 0,5 PP |
| Return on Equity nach Steuern | 2,6% | 6,3% | - 3,7 PP | 2,9% | 2,2% | 0,7 PP |
| Cost/Income Ratio | 53,6% | 50,1% | 3,6 PP | 52,4% | 55,0% | - 2,6 PP |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 3,85% | 4,10% | - 0,25 PP | 4,07% | 3,66% | 0,42 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 3.070 | 3.151 | - 2,6% | 3.070 | 3.034 | 1,2% |
| Geschäftsstellen | 181 | 184 | - 1,6% | 181 | 182 | - 0,5% |
| Kunden | 733.506 | 786.667 | - 6,8% | 733.506 | 795.039 | - 7,7% |
| in € Millionen | 1.1.- 30.6. 2013 |
1.1.- 30.6. 2012 |
Verände rung |
Q2/2013 | Q1/2013 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 73 | 78 | - 6,5% | 37 | 36 | 3,7% |
| Provisionsüberschuss | 26 | 27 | - 4,9% | 12 | 14 | - 9,3% |
| Handelsergebnis | 7 | 13 | - 50,0% | 5 | 2 | 190,4% |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 13 | 16 | - 16,6% | 6 | 7 | - 8,0% |
| Betriebserträge | 118 | 133 | - 11,6% | 60 | 58 | 4,7% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 66 | - 69 | - 4,4% | - 33 | - 33 | - 1,9% |
| Betriebsergebnis | 52 | 64 | - 19,3% | 28 | 24 | 13,8% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 40 | - 23 | 78,2% | - 25 | - 15 | 70,1% |
| Übrige Ergebnisse | 2 | - 2 | – | 1 | 1 | - 50,5% |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 13 | 40 | - 66,3% | 3 | 11 | - 73,8% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 3 | - 8 | - 64,8% | - 1 | - 2 | - 74,8% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 11 | 32 | - 66,7% | 2 | 8 | - 73,6% |
| Aktiva | 5.047 | 5.159 | - 2,2% | 5.047 | 4.948 | 2,0% |
| Forderungen an Kunden | 3.581 | 3.710 | - 3,5% | 3.581 | 3.498 | 2,4% |
| davon Corporate % | 42,1% | 41,0% | 1,1 PP | 42,1% | 39,6% | 2,5 PP |
| davon Retail % | 48,6% | 48,3% | 0,3 PP | 48,6% | 49,5% | - 0,9 PP |
| davon in Fremdwährung % | 62,9% | 65,4% | - 2,5 PP | 62,9% | 62,1% | 0,8 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 2.984 | 2.965 | 0,6% | 2.984 | 2.870 | 4,0% |
| Loan/Deposit Ratio | 119,6% | 124,4% | - 4,8 PP | 119,6% | 121,6% | - 2,0 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 3,7% | 10,5% | - 6,8 PP | 1,5% | 5,7% | - 4,2 PP |
| Return on Equity nach Steuern | 3,0% | 8,5% | - 5,5 PP | 1,2% | 4,6% | - 3,4 PP |
| Cost/Income Ratio | 56,2% | 52,0% | 4,2 PP | 54,4% | 58,0% | - 3,6 PP |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 3,33% | 3,18% | 0,15 PP | 3,40% | 3,28% | 0,12 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 2.050 | 2.070 | - 1,0% | 2.050 | 2.063 | - 0,6% |
| Geschäftsstellen | 76 | 79 | - 3,8% | 76 | 79 | - 3,8% |
| Kunden | 475.235 | 487.323 | - 2,5% | 475.235 | 475.925 | - 0,1% |
| in € Millionen | 1.1.- 30.6. 2013 |
1.1.- 30.6. 2012 |
Verände rung |
Q2/2013 | Q1/2013 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 19 | 20 | - 1,6% | 10 | 9 | 10,5% |
| Provisionsüberschuss | 4 | 4 | - 4,0% | 2 | 2 | 16,1% |
| Handelsergebnis | 0 | 0 | 124,1% | 0 | 0 | – |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 0 | 0 | – | 0 | 0 | - 52,0% |
| Betriebserträge | 23 | 24 | - 2,1% | 12 | 11 | 10,2% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 12 | - 13 | - 8,3% | - 6 | - 6 | 5,7% |
| Betriebsergebnis | 11 | 10 | 5,7% | 6 | 5 | 15,4% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 2 | - 3 | - 22,9% | - 1 | - 1 | - 7,1% |
| Übrige Ergebnisse | 0 | 0 | - 31,8% | 0 | 0 | 29,9% |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 9 | 8 | 15,5% | 5 | 4 | 22,9% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 1 | - 1 | 9,0% | - 1 | 0 | 32,3% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 8 | 7 | 16,3% | 4 | 4 | 21,9% |
| Aktiva | 624 | 635 | - 1,8% | 624 | 628 | - 0,8% |
| Forderungen an Kunden | 462 | 428 | 8,0% | 462 | 444 | 4,0% |
| davon Corporate % | 39,8% | 34,5% | 5,3 PP | 39,8% | 39,0% | 0,8 PP |
| davon Retail % | 60,2% | 65,5% | - 5,3 PP | 60,2% | 61,0% | - 0,8 PP |
| davon in Fremdwährung % | 0,0% | 0,0% | 0,0 PP | 0,0% | 0,0% | 0,0 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 500 | 521 | - 4,1% | 500 | 508 | - 1,6% |
| Loan/Deposit Ratio | 92,4% | 82,2% | 10,3 PP | 92,4% | 87,5% | 5,0 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 19,1% | 17,7% | 1,3 PP | 19,7% | 17,1% | 2,6 PP |
| Return on Equity nach Steuern | 17,0% | 15,8% | 1,3 PP | 17,5% | 15,4% | 2,1 PP |
| Cost/Income Ratio | 52,1% | 55,7% | - 3,5 PP | 51,1% | 53,3% | - 2,2 PP |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 6,19% | 6,08% | 0,11 PP | 6,56% | 5,87% | 0,69 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 704 | 708 | - 0,6% | 704 | 698 | 0,9% |
| Geschäftsstellen | 52 | 54 | - 3,7% | 52 | 52 | 0,0% |
| Kunden | 243.527 | 262.318 | - 7,2% | 243.527 | 258.799 | - 5,9% |
| in € Millionen | 1.1.- 30.6. 2013 |
1.1.- 30.6. 2012 |
Verände rung |
Q2/2013 | Q1/2013 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 141 | 159 | - 11,3% | 69 | 72 | - 3,7% |
| Provisionsüberschuss | 75 | 67 | 13,2% | 39 | 36 | 7,1% |
| Handelsergebnis | 8 | 4 | 79,4% | 1 | 6 | - 81,6% |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 3 | 0 | >500,0% | 3 | 1 | 234,4% |
| Betriebserträge | 227 | 230 | - 1,2% | 112 | 115 | - 3,1% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 134 | - 127 | 5,2% | - 69 | - 65 | 7,1% |
| Betriebsergebnis | 93 | 103 | - 9,1% | 43 | 51 | - 16,0% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 48 | - 49 | - 2,8% | - 27 | - 21 | 26,3% |
| Übrige Ergebnisse | 7 | 4 | 52,8% | 0 | 6 | - 92,5% |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 52 | 58 | - 9,8% | 16 | 36 | - 54,3% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | 4 | - 8 | – | 9 | - 6 | – |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 56 | 49 | 13,0% | 26 | 30 | - 14,2% |
| Aktiva | 6.252 | 6.401 | - 2,3% | 6.252 | 6.370 | - 1,8% |
| Forderungen an Kunden | 4.244 | 4.223 | 0,5% | 4.244 | 4.195 | 1,2% |
| davon Corporate % | 34,4% | 35,4% | - 1,0 PP | 34,4% | 34,6% | - 0,2 PP |
| davon Retail % | 62,6% | 62,3% | 0,3 PP | 62,6% | 62,6% | 0,0 PP |
| davon in Fremdwährung % | 52,9% | 55,3% | - 2,4 PP | 52,9% | 54,1% | - 1,2 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 3.983 | 3.692 | 7,9% | 3.983 | 3.995 | - 0,3% |
| Loan/Deposit Ratio | 106,6% | 114,4% | - 7,8 PP | 106,6% | 105,0% | 1,6 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 19,3% | 23,5% | - 4,2 PP | 10,9% | 25,0% | - 14,2 PP |
| Return on Equity nach Steuern | 20,7% | 20,1% | 0,6 PP | 17,1% | 21,0% | - 3,9 PP |
| Cost/Income Ratio | 58,9% | 55,4% | 3,6 PP | 61,9% | 56,0% | 5,9 PP |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 4,67% | 5,23% | - 0,56 PP | 4,54% | 4,83% | - 0,29 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 5.246 | 5.821 | - 9,9% | 5.246 | 5.393 | - 2,7% |
| Geschäftsstellen | 526 | 541 | - 2,8% | 526 | 526 | 0,0% |
| Kunden | 2.004.802 | 1.961.283 | 2,2% | 2.004.802 | 1.981.086 | 1,2% |
| in € Millionen | 1.1.- 30.6. 2013 |
1.1.- 30.6. 2012 |
Verände rung |
Q2/2013 | Q1/2013 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 55 | 45 | 21,3% | 30 | 25 | 23,0% |
| Provisionsüberschuss | 17 | 17 | 0,4% | 9 | 8 | 9,4% |
| Handelsergebnis | 1 | - 2 | – | 0 | 1 | - 86,7% |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 4 | 2 | 56,1% | 2 | 2 | 14,2% |
| Betriebserträge | 77 | 63 | 22,1% | 41 | 36 | 15,7% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 37 | - 37 | - 0,1% | - 19 | - 18 | 5,6% |
| Betriebsergebnis | 40 | 26 | 54,3% | 22 | 18 | 26,1% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 9 | - 6 | 38,8% | - 5 | - 4 | 26,3% |
| Übrige Ergebnisse | 2 | 8 | - 77,5% | - 3 | 4 | – |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 32 | 27 | 20,1% | 15 | 18 | - 19,3% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 4 | - 2 | 118,3% | - 2 | - 2 | - 12,8% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 28 | 25 | 12,9% | 13 | 16 | - 20,2% |
| Aktiva | 1.922 | 1.952 | - 1,5% | 1.922 | 1.849 | 4,0% |
| Forderungen an Kunden | 1.213 | 1.241 | - 2,3% | 1.213 | 1.195 | 1,5% |
| davon Corporate % | 51,9% | 55,2% | - 3,3 PP | 51,9% | 51,2% | 0,6 PP |
| davon Retail % | 45,6% | 42,0% | 3,7 PP | 45,6% | 45,8% | - 0,2 PP |
| davon in Fremdwährung % | 69,9% | 72,0% | - 2,1 PP | 69,9% | 72,0% | - 2,1 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 1.117 | 1.052 | 6,2% | 1.117 | 1.097 | 1,9% |
| Loan/Deposit Ratio | 108,5% | 117,9% | - 9,4 PP | 108,5% | 109,0% | - 0,4 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 13,8% | 11,6% | 2,1 PP | 11,6% | 15,1% | - 3,5 PP |
| Return on Equity nach Steuern | 12,0% | 10,8% | 1,2 PP | 10,1% | 13,3% | - 3,2 PP |
| Cost/Income Ratio | 48,5% | 59,2% | - 10,8 PP | 46,4% | 50,8% | - 4,4 PP |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 6,13% | 4,62% | 1,52 PP | 6,75% | 5,60% | 1,15 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 1.753 | 1.761 | - 0,5% | 1.753 | 1.757 | - 0,2% |
| Geschäftsstellen | 86 | 84 | 2,4% | 86 | 86 | 0,0% |
| Kunden | 571.677 | 517.591 | 10,4% | 571.677 | 561.702 | 1,8% |
| in € Millionen | 1.1.- 30.6. 2013 |
1.1.- 30.6. 2012 |
Verände rung |
Q2/2013 | Q1/2013 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Betriebserträge | 575 | 555 | 3,7% | 293 | 283 | 3,6% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 265 | - 238 | 11,2% | - 140 | - 125 | 12,2% |
| Betriebsergebnis | 311 | 317 | - 2,0% | 153 | 158 | - 3,3% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | 7 | 15 | - 52,1% | - 7 | 15 | – |
| Übrige Ergebnisse | 27 | 0 | >500,0% | 1 | 26 | - 96,2% |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 345 | 332 | 3,7% | 146 | 198 | - 26,2% |
| Aktiva | 16.208 | 17.041 | - 4,9% | 16.208 | 16.187 | 0,1% |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 4,90% | 5,20% | - 0,30 PP | 4,75% | 5,12% | - 0,37 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 41,9% | 43,4% | - 1,4 PP | 35,6% | 48,1% | - 12,5 PP |
Der Periodenüberschuss vor Steuern des Segments Russland stieg im Vergleich mit dem ersten Halbjahr 2012 um 4 Prozent auf € 345 Millionen. Ein leichter Rückgang im operativen Ergebnis wurde dabei durch eine Steigerung im Ergebnis aus Finanzinvestitionen infolge des Verkaufs einer Beteiligung mehr als kompensiert. Der Return on Equity vor Steuern des Segments ging um 1,4 Prozentpunkte auf 41,9 Prozent zurück.
Der Zinsüberschuss stieg in Russland im Jahresvergleich um 1 Prozent oder € 3 Millionen auf € 365 Millionen. Dabei übertraf der dank höherer Volumina und vor allem niedrigerer Zinsaufwendungen für Einlagen erzielte Zuwachs im Zinsüberschuss aus Kundenkrediten einen Rückgang des Zinsertrags aus derivativen Finanzinstrumenten, die zur Absicherung der durch Fremdwährungskredite entstandenen Positionen bestehen. Wegen geringerer Zinserträge aus Derivaten wies das Segment im Jahresabstand einen Rückgang der Nettozinsspanne um 30 Basispunkte auf 4,90 Prozent aus. Auch die Bilanzaktiva reduzierten sich wegen einer deutlichen Optimierung der Liquiditätsposition um 5 Prozent auf € 16,2 Milliarden. Aufgrund der – überwiegend aus dem Retail-Geschäft stammenden – Steigerung des Kreditvolumens um 5 Prozent nahmen hingegen die Kreditrisikoaktiva um 1 Prozent auf € 10,2 Milliarden leicht zu.
Einen deutlichen Anstieg gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres verzeichnete der Provisionsüberschuss mit einem Plus von 15 Prozent oder € 21 Millionen auf € 155 Millionen. Die größten Zuwächse lagen hier bei den Erträgen aus dem Kredit- und Garantiegeschäft sowie aus dem Zahlungsverkehr. Dabei stieg der Ertrag aus dem Kredit- und Garantiegeschäft durch höhere Volumina im Retail-Neugeschäft sowie durch einen Einmaleffekt – die vorzeitige Rückzahlung eines syndizierten Kredits – um € 15 Millionen auf € 51 Millionen. Der Ertrag aus dem Zahlungsverkehr wiederum wuchs vor allem durch volumenbedingt höhere Umsätze im Kreditkartengeschäft um € 6 Millionen auf € 54 Millionen.
Das Handelsergebnis erreichte mit € 55 Millionen nahezu den Vergleichswert des Vorjahres. Während sich dabei das Ergebnis aus dem zinsbezogenen Geschäft aufgrund von Bewertungsverlusten um € 13 Millionen auf minus € 2 Millionen verringerte, legte das Ergebnis aus dem währungsbezogenen Geschäft durch Bewertungsgewinne auf Fremdwährungsderivate um € 12 Millionen auf € 57 Millionen zu.
Die Verwaltungsaufwendungen des Segments erhöhten sich insgesamt um 11 Prozent oder € 27 Millionen auf € 265 Millionen. Hauptverantwortlich dafür war eine Zunahme des Personalaufwands (plus € 17 Millionen) durch Gehaltserhöhungen zum Ende des Vorjahres sowie einen Mitarbeiterzuwachs von mehr als 4 Prozent. Der Sachaufwand wuchs im Jahresabstand ebenfalls um € 3 Millionen an. Dies resultierte aus höheren Werbe- und IT-Aufwendungen, die jedoch durch niedrigere Aufwendungen für Kommunikation sowie rückläufige Rechts- und Beratungsaufwendungen kompensiert wurden. Auch die Abschreibungen erhöhten sich um € 6 Millionen, zur Gänze hervorgerufen durch Wertminderungen bei Filialgebäuden. Die Anzahl der Geschäftsstellen sank im Jahresabstand geringfügig um 3 auf 190. Da die Verwaltungsaufwendungen stärker anstiegen als die Betriebserträge des Segments, erhöhte sich die Cost/Income Ratio um 3,1 Prozentpunkte auf 46,0 Prozent.
Bei den Kreditrisikovorsorgen kam es weiterhin zu Nettoauflösungen, die in der Berichtsperiode mit € 7 Millionen jedoch unter jenen des Vorjahres blieben. Bei den Einzelwertberichtigungen war dank Forderungsverkäufen, der aktualisierten Bewertung von Sicherheiten bei Firmenkunden sowie einer Performance-Verbesserung bei Retail-Kunden eine Nettoauflösung von € 10 Millionen möglich. Die Ausweitung des Kreditvolumens sowie die Entwicklung des USD/EUR-Kurses machte hingegen bei den Portfolio-Wertberichtigungen eine Nettodotierung von € 3 Millionen erforderlich. Der Anteil der notleidenden Kredite am Kreditportfolio des Segments ging im Jahresabstand um 1,3 Prozentpunkte auf 4,5 Prozent zurück.
Die übrigen Ergebnisse des Segments Russland verbesserten sich im Periodenvergleich um € 26 Millionen auf € 27 Millionen. Dabei stieg das Ergebnis aus Finanzinvestitionen überwiegend aufgrund der Veräußerung von Beteiligungen auf € 25 Millionen. Das Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten – es resultierte aus Zins-Swap-Transaktionen zur Reduktion des Zinsstrukturrisikos – blieb mit € 2 Millionen unverändert.
Die Steuern vom Einkommen und Ertrag des Segments stiegen aufgrund höherer nicht abzugsfähiger Aufwendungen um 14 Prozent auf € 88 Millionen, die Steuerquote erhöhte sich um 2 Prozentpunkte auf 25 Prozent.
Die nachfolgende Tabelle enthält das Landesergebnis für Russland. Abweichungen zu den für das Segment Russland angegebenen Werten resultieren aus der unterschiedlichen Allokation des Eigenkapitals: In der Landesdarstellung basieren die Kennzahlen auf dem bilanziellen Eigenkapital, während auf Segmentebene das Eigenkapital auf dem tatsächlichen Eigenkapitalverbrauch beruht.
| in € Millionen | 1.1.- 30.6. 2013 |
1.1.- 30.6. 2012 |
Verände rung |
Q2/2013 | Q1/2013 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 365 | 362 | 0,9% | 184 | 182 | 1,1% |
| Provisionsüberschuss | 155 | 135 | 15,3% | 86 | 69 | 24,2% |
| Handelsergebnis | 55 | 56 | - 2,0% | 24 | 31 | - 20,6% |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 0 | 2 | – | - 1 | 1 | – |
| Betriebserträge | 575 | 555 | 3,7% | 293 | 283 | 3,6% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 265 | - 238 | 11,2% | - 140 | - 125 | 12,2% |
| Betriebsergebnis | 311 | 317 | - 2,0% | 153 | 158 | - 3,3% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | 7 | 15 | - 52,1% | - 7 | 15 | – |
| Übrige Ergebnisse | 27 | 0 | >500,0% | 1 | 26 | - 96,2% |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 345 | 332 | 3,7% | 146 | 198 | - 26,2% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 88 | - 77 | 13,9% | - 45 | - 43 | 5,8% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 257 | 255 | 0,7% | 101 | 156 | - 35,0% |
| Aktiva | 16.208 | 17.041 | - 4,9% | 16.208 | 16.187 | 0,1% |
| Forderungen an Kunden | 9.935 | 9.492 | 4,7% | 9.935 | 10.101 | - 1,6% |
| davon Corporate % | 59,1% | 68,6% | - 9,5 PP | 59,1% | 62,7% | - 3,7 PP |
| davon Retail % | 40,9% | 31,4% | 9,5 PP | 40,9% | 37,2% | 3,7 PP |
| davon in Fremdwährung % | 36,5% | 52,7% | - 16,2 PP | 36,5% | 42,2% | - 5,7 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 10.437 | 10.625 | - 1,8% | 10.437 | 10.447 | - 0,1% |
| Loan/Deposit Ratio | 95,2% | 89,3% | 5,8 PP | 95,2% | 96,7% | - 1,5 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 34,3% | 36,0% | - 1,7 PP | 25,9% | 35,5% | - 9,6 PP |
| Return on Equity nach Steuern | 25,5% | 27,6% | - 2,1 PP | 17,9% | 27,9% | - 10,0 PP |
| Cost/Income Ratio | 46,0% | 42,9% | 3,1 PP | 47,8% | 44,1% | 3,7 PP |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 4,90% | 5,20% | - 0,30 PP | 4,75% | 5,12% | - 0,37 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 8.358 | 8.015 | 4,3% | 8.358 | 8.200 | 1,9% |
| Geschäftsstellen | 190 | 193 | - 1,6% | 190 | 189 | 0,5% |
| Kunden | 2.431.687 | 2.283.450 | 6,5% | 2.431.687 | 2.335.420 | 4,1% |
| in € Millionen | 1.1.- 30.6. 2013 |
1.1.- 30.6. 2012 |
Verände rung |
Q2/2013 Q1/2013 | Verände rung |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Betriebserträge | 293 | 299 | - 2,1% | 156 | 137 | 14,0% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 180 | - 182 | - 1,2% | - 90 | - 90 | - 0,5% |
| Betriebsergebnis | 113 | 117 | - 3,6% | 66 | 47 | 42,1% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 57 | - 50 | 13,9% | - 32 | - 25 | 25,7% |
| Übrige Ergebnisse | 39 | - 12 | – | 6 | 32 | - 80,1% |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 94 | 55 | 72,6% | 41 | 54 | - 23,8% |
| Aktiva | 6.213 | 6.518 | - 4,7% | 6.213 | 6.349 | - 2,1% |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 6,86% | 7,10% | - 0,24 PP | 7,13% | 6,59% | 0,55 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 22,1% | 13,9% | 8,2 PP | 19,1% | 25,1% | - 6,0 PP |
Im Segment GUS Sonstige stieg der Periodenüberschuss vor Steuern im Periodenvergleich vor allem dank höherer Erträge aus Finanzinvestitionen um 73 Prozent auf € 94 Millionen. Der Return on Equity vor Steuern erhöhte sich dadurch um 8,2 Prozentpunkte auf 22,1 Prozent.
Der Zinsüberschuss des Segments ging insgesamt um 8 Prozent oder € 16 Millionen auf € 195 Millionen zurück. Hauptverantwortlich dafür war ein Rückgang des Zinsüberschusses in der Ukraine um 14 Prozent auf € 152 Millionen, hervorgerufen durch geringere Kreditvolumina bei Retail- und Firmenkunden und rückläufige Zinserträge aus Wertpapieren. In Belarus hingegen führten höhere Kreditvolumina und Margen zu einem Anstieg des Zinsüberschusses um 27 Prozent auf € 42 Millionen. Die Bilanzaktiva des Segments nahmen um 5 Prozent auf € 6,2 Milliarden ab, die Kreditrisikoaktiva erhöhten sich trotz des Wegfalls von großteils wertberichtigten Krediten infolge der höheren Gewichtung des Neugeschäfts um 3 Prozent auf € 5,5 Milliarden. Die Nettozinsspanne verringerte sich um 24 Basispunkte auf 6,86 Prozent.
Der Provisionsüberschuss des Segments erhöhte sich im Periodenvergleich um 5 Prozent auf € 101 Millionen, zu denen die um 9 Prozent gestiegenen Erträge aus dem Zahlungsverkehr mit € 76 Millionen weiterhin den wichtigsten Beitrag leisteten. Der hier erzielte Anstieg resultierte vor allem aus der sowohl in der Ukraine als auch in Belarus höheren Anzahl an Transaktionen.
Das Handelsergebnis verbesserte sich im Periodenvergleich von minus € 6 Millionen auf minus € 1 Million. Hier sorgten vor allem Bewertungsgewinne aus Anleihen in der Ukraine für eine Steigerung des Ergebnisses aus dem zinsbezogenen Geschäft um € 2 Millionen. Das Ergebnis aus dem währungsbezogenen Geschäft wiederum profitierte von geringeren Bewertungsverlusten aus einer strategischen Währungsposition, die in Belarus zur Absicherung des Eigenkapitals gehalten wird.
Das sonstige betriebliche Ergebnis des Segments ging aufgrund mehrerer kleiner Aufwands- und Ertragsposten im Periodenvergleich per Saldo auf minus € 3 Millionen zurück.
Die Verwaltungsaufwendungen reduzierten sich gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um € 2 Millionen auf € 180 Millionen. In der Ukraine wurden dabei – unterstützt durch leichte Abwertungen des US-Dollars und der ukrainischen Hryvna – Kostensenkungen von insgesamt € 8 Millionen erzielt. Diese resultierten vor allem aus einer Reduktion der Personalaufwendungen durch Mitarbeiterabbau (minus € 5 Millionen) und einer Abnahme des Abschreibungsaufwands infolge geringerer IT-Investitionen um € 2 Millionen. In Belarus hingegen stiegen die Verwaltungsaufwendungen um € 5 Millionen. Davon entfielen € 4 Millionen auf Personalkostensteigerungen, die durch inflationsindexbasierte bzw. im Vorjahr gewährte Gehaltserhöhungen verursacht wurden. Die Cost/Income Ratio des Segments stieg um 0,6 Prozentpunkte auf 61,4 Prozent.
Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen der Region stiegen im Periodenvergleich um 14 Prozent auf € 57 Millionen. Dabei lag der Wertberichtigungsbedarf in der Ukraine mit € 58 Millionen um € 10 Millionen über dem Vergleichswert des Vorjahres, vor allem begründet durch niedrigere Bewertungen von Sicherheiten von Retail-Kunden. In Belarus ergab sich in Summe kein Wertberichtigungsbedarf. Der Anteil der notleidenden Kredite am gesamten Kreditportfolio des Segments fiel im Jahresabstand
Die übrigen Ergebnisse drehten im Periodenvergleich von minus € 12 Millionen auf plus € 39 Millionen. Ausschlaggebend für diese Ergebnisverbesserung waren vor allem Bewertungsgewinne aus Wertpapieren des Fair-Value-Bestands. In der Ukraine verbesserte sich das Ergebnis aus der Bewertung von festverzinslichen ukrainischen Staatsanleihen dank deutlicher Rückgänge des Marktzinsniveaus im Periodenvergleich von minus € 13 Millionen auf plus € 25 Millionen. Zusätzlich brachte die Veräußerung einer Beteiligung in der Ukraine einen Gewinn von € 12 Millionen.
Die Steuern vom Einkommen und Ertrag des Segments erhöhten sich um 5 Prozent auf € 19 Millionen, die Steuerquote hingegen sank um 13 Prozentpunkte auf 21 Prozent. Grundlage dafür waren das vom IFRS-Ergebnis abweichende nach lokalen Rechnungslegungsvorschriften errechnete steuerliche Ergebnis in Belarus sowie in der Steuervorschau konservativ angesetzte Bewertungsgewinne in der Ukraine.
Nachfolgend die Detailergebnisse der einzelnen Länder:
| in € Millionen | 1.1.- 30.6. 2013 |
1.1.- 30.6. 2012 |
Verände rung |
Q2/2013 Q1/2013 | Verände rung |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 42 | 33 | 26,9% | 21 | 20 | 5,9% |
| Provisionsüberschuss | 31 | 28 | 11,9% | 16 | 15 | 6,4% |
| Handelsergebnis | - 5 | - 8 | - 37,2% | 1 | - 6 | – |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | - 1 | - 1 | 21,9% | 0 | - 1 | - 29,9% |
| Betriebserträge | 67 | 52 | 28,9% | 38 | 28 | 34,9% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 37 | - 31 | 17,6% | - 19 | - 18 | 4,8% |
| Betriebsergebnis | 30 | 21 | 45,8% | 20 | 11 | 85,4% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | 0 | - 1 | – | 0 | 0 | – |
| Übrige Ergebnisse | 0 | 0 | – | 0 | 0 | – |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 30 | 20 | 53,0% | 20 | 11 | 81,1% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 6 | - 8 | - 23,7% | - 4 | - 2 | 149,1% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 24 | 12 | 106,7% | 15 | 9 | 67,6% |
| Aktiva | 1.442 | 1.314 | 9,7% | 1.442 | 1.472 | - 2,0% |
| Forderungen an Kunden | 971 | 795 | 22,2% | 971 | 1.010 | - 3,8% |
| davon Corporate % | 74,0% | 74,1% | - 0,1 PP | 74,0% | 76,8% | - 2,8 PP |
| davon Retail % | 26,0% | 25,9% | 0,1 PP | 26,0% | 23,2% | 2,8 PP |
| davon in Fremdwährung % | 72,3% | 74,4% | - 2,1 PP | 72,3% | 73,0% | - 0,7 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 905 | 799 | 13,3% | 905 | 926 | - 2,3% |
| Loan/Deposit Ratio | 107,3% | 99,4% | 7,9 PP | 107,3% | 109,0% | - 1,7 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 30,5% | 22,5% | 8,0 PP | 36,9% | 21,6% | 15,3 PP |
| Return on Equity nach Steuern | 24,3% | 13,2% | 11,0 PP | 28,5% | 18,0% | 10,5 PP |
| Cost/Income Ratio | 54,6% | 59,9% | - 5,3 PP | 48,7% | 62,6% | - 14,0 PP |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 6,42% | 5,67% | 0,74 PP | 6,39% | 6,39% | 0,00 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 2.194 | 2.192 | 0,1% | 2.194 | 2.201 | - 0,3% |
| Geschäftsstellen | 100 | 100 | 0,0% | 100 | 100 | 0,0% |
| Kunden | 701.651 | 684.727 | 2,5% | 701.651 | 695.067 | 0,9% |
| in € Millionen | 1.1.- 30.6. 2013 |
1.1.- 30.6. 2012 |
Verände rung |
Q2/2013 | Q1/2013 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 152 | 177 | - 14,0% | 80 | 72 | 10,7% |
| Provisionsüberschuss | 70 | 68 | 2,2% | 36 | 34 | 7,7% |
| Handelsergebnis | 4 | 2 | 151,3% | 2 | 2 | 0,8% |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | - 2 | - 1 | 61,0% | - 1 | - 1 | 31,8% |
| Betriebserträge | 224 | 246 | - 8,7% | 117 | 107 | 9,4% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 143 | - 151 | - 5,1% | - 71 | - 72 | - 1,8% |
| Betriebsergebnis | 81 | 95 | - 14,4% | 46 | 35 | 32,6% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 58 | - 49 | 19,7% | - 32 | - 27 | 18,9% |
| Übrige Ergebnisse | 39 | - 12 | – | 6 | 32 | - 80,1% |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 62 | 34 | 82,2% | 21 | 41 | - 48,1% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 13 | - 10 | 26,7% | - 4 | - 9 | - 51,0% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 49 | 24 | 105,7% | 17 | 32 | - 47,4% |
| Aktiva | 4.727 | 5.148 | - 8,2% | 4.727 | 4.832 | - 2,2% |
| Forderungen an Kunden | 3.787 | 4.121 | - 8,1% | 3.787 | 3.806 | - 0,5% |
| davon Corporate % | 53,3% | 51,0% | 2,2 PP | 53,3% | 51,9% | 1,4 PP |
| davon Retail % | 46,7% | 49,0% | - 2,3 PP | 46,7% | 48,1% | - 1,4 PP |
| davon in Fremdwährung % | 49,9% | 54,4% | - 4,5 PP | 49,9% | 50,8% | - 0,9 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 2.806 | 2.684 | 4,5% | 2.806 | 2.835 | - 1,0% |
| Loan/Deposit Ratio | 135,0% | 153,5% | - 18,5 PP | 135,0% | 134,2% | 0,7 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 15,1% | 8,0% | 7,1 PP | 10,0% | 19,6% | - 9,6 PP |
| Return on Equity nach Steuern | 12,0% | 5,6% | 6,4 PP | 8,0% | 15,5% | - 7,5 PP |
| Cost/Income Ratio | 63,7% | 61,3% | 2,4 PP | 60,4% | 67,4% | - 6,9 PP |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 7,00% | 7,50% | - 0,50 PP | 7,36% | 6,66% | 0,70 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 13.492 | 14.874 | - 9,3% | 13.492 | 13.787 | - 2,1% |
| Geschäftsstellen | 820 | 825 | - 0,6% | 820 | 822 | - 0,2% |
| Kunden | 3.082.951 | 3.126.885 | - 1,4% | 3.082.951 | 3.023.416 | 2,0% |
| in € Millionen | 1.1.- 30.6. 2013 |
1.1.- 30.6. 2012 |
Verände rung |
Q2/2013 Q1/2013 | Verände rung |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Betriebserträge | 316 | 315 | 0,2% | 160 | 156 | 2,1% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 96 | - 82 | 17,0% | - 51 | - 44 | 15,5% |
| Betriebsergebnis | 220 | 234 | - 5,7% | 108 | 112 | - 3,2% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 103 | - 21 | 380,8% | - 30 | - 73 | - 58,8% |
| Übrige Ergebnisse | 0 | 1 | - 59,9% | 0 | 0 | - 86,7% |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 118 | 214 | - 44,8% | 78 | 39 | 98,9% |
| Aktiva | 19.529 | 20.817 | - 6,2% | 19.529 | 21.380 | - 8,7% |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 2,41% | 1,97% | 0,44 PP | 2,55% | 2,17% | 0,38 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 13,0% | 24,0% | - 11,0 PP | 16,9% | 8,3% | 8,6 PP |
Der Periodenüberschuss vor Steuern des Segments Group Corporates sank – primär aufgrund des höheren Wertberichtigungsbedarfs bei Krediten an Großkunden – gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um 45 Prozent auf € 118 Millionen. Der Return on Equity vor Steuern verringerte sich dadurch um 11,0 Prozentpunkte auf 13,0 Prozent.
Der Zinsüberschuss des Segments nahm gegenüber der Vergleichsperiode insgesamt um 12 Prozent auf € 239 Millionen zu. Im Profitcenter Corporate Customers der Konzernzentrale (von Wien aus betreute österreichische und multinationale Firmenkunden) wurde hier durch einen Anstieg der aktivseitigen Margen trotz eines stagnierenden Kreditvolumens eine wesentliche Verbesserung auf insgesamt € 90 Millionen erreicht. Auch im Profitcenter Network Corporate Customers & Support (überwiegend internationale Firmenkunden mit CEE-Bezug) nahm der Zinsüberschuss um 7 Prozent auf € 42 Millionen zu, während die Geschäftsstellen in Asien aufgrund geringerer Kreditvolumina Rückgänge verzeichneten. Die Nettozinsspanne des Segments stieg dank verbesserter aktivseitiger Margen und geringerer Belastungen aus Liquiditätsverrechnungen im Rahmen des konzerninternen Fundings um 44 Basispunkte auf 2,41 Prozent. Die Bilanzaktiva nahmen wegen der verhaltenen Kreditnachfrage in Österreich sowie Reduktionen in Asien im Jahresabstand um 6 Prozent auf € 19,5 Milliarden ab, die Risikoaktiva (Kreditrisiko) erhöhten sich hingegen um 8 Prozent auf € 12,6 Milliarden.
Der Provisionsüberschuss sank im Periodenvergleich um 10 Prozent oder € 8 Millionen auf € 74 Millionen. Während es hier in den Geschäftsstellen in China zu einem Rückgang kam, steigerte die Konzernzentrale ihre Erträge aus dem Wertpapiergeschäft durch Lead-Arranger-Aktivitäten bei Anleiheemissionen österreichischer und internationaler Kunden.
Das Handelsergebnis des Segments ging um 81 Prozent auf € 3 Millionen zurück. Hauptverantwortlich dafür waren derivative Finanzinstrumente im Rahmen von Zins- und Währungsabsicherungen sowie strukturierten Veranlagungs- und Finanzprodukten.
Das sonstige betriebliche Ergebnis des Segments sank im Periodenvergleich aufgrund von Konzernverrechnungen auf € 0,3 Millionen.
Die Verwaltungsaufwendungen des Segments stiegen vor allem aufgrund höherer Overhead-Kosten, die auf das Segment umgelegt wurden, im Periodenvergleich um 17 Prozent auf € 96 Millionen. Das Segment umfasste am Ende der Berichtsperiode neun Geschäftsstellen. Die Cost/Income Ratio nahm um 4,4 Prozentpunkte auf 30,3 Prozent zu.
Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen erhöhten sich im Jahresabstand um € 82 Millionen auf € 103 Millionen. Dabei erforderten einzelne Kredite an Großkunden in der Konzernzentrale höhere Wertberichtigungen, während der Vorsorgebedarf in China um die Hälfte auf € 19 Millionen zurückging. Der Vergleichswert des Vorjahres war zudem verhältnismäßig niedrig gewesen, da Umstellungen beim Portfolio-Risikomodell zu Auflösungen von Portfolio-Wertberichtigungen geführt hatten. Der Anteil der notleidenden Kredite am Kreditportfolio des Segments blieb mit 4,1 Prozent konstant.
Die übrigen Ergebnisse des Segments sanken im Periodenvergleich um € 1 Million, hervorgerufen durch niedrigere Bewertungsergebnisse von bis zur Endfälligkeit zu haltenden Wertpapieren.
Die Steuern vom Einkommen und Ertrag sanken gegenüber der Vorjahresperiode um 50 Prozent auf € 25 Millionen, die Steuerquote ging um 2 Prozentpunkte auf 21 Prozent zurück.
| in € Millionen | 1.1.- 30.6. 2013 |
1.1.- 30.6. 2012 |
Verände rung |
Q2/2013 | Q1/2013 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Betriebserträge | 193 | 187 | 3,0% | 117 | 76 | 54,0% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 128 | - 127 | 0,4% | - 67 | - 61 | 10,5% |
| Betriebsergebnis | 65 | 60 | 8,4% | 50 | 15 | 230,3% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | 1 | - 19 | – | 2 | - 1 | – |
| Übrige Ergebnisse | 8 | 154 | - 94,8% | - 3 | 11 | – |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 74 | 194 | - 61,9% | 49 | 25 | 91,4% |
| Aktiva | 19.486 | 21.840 | - 10,8% | 19.486 | 19.438 | 0,2% |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 0,87% | 0,81% | 0,06 PP | 0,91% | 0,84% | 0,07 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 22,7% | 29,3% | - 6,6 PP | 21,8% | 8,9% | 12,8 PP |
Der Periodenüberschuss vor Steuern des Segments Group Markets sank – hauptsächlich verursacht durch einen Rückgang des Ergebnisses aus Finanzinvestitionen – im Periodenvergleich um 62 Prozent auf € 74 Millionen. Der Return on Equity vor Steuern verringerte sich damit um 6,6 Prozentpunkte auf 22,7 Prozent.
Der Zinsüberschuss des Segments ging im Periodenvergleich um 19 Prozent auf € 69 Millionen zurück. Hauptgründe dafür waren eine Abnahme des Geschäftsvolumens mit hochliquiden Anleihen von Finanzinstitutionen aufgrund der reduzierten Investment-Tätigkeit der RBI sowie deren weiterhin verhaltene Risikopositionierung. Die Bilanzaktiva des Segments reduzierten sich im Jahresabstand um 11 Prozent auf € 19,5 Milliarden, während die Nettozinsspanne um 6 Basispunkte auf 0,87 Prozent anstieg. Die Kreditrisikoaktiva nahmen um 2 Prozent auf € 3,8 Milliarden ab, überwiegend hervorgerufen durch den Abbau von Wertpapier-, CDS- und Swap-Exposures.
Der Provisionsüberschuss von Group Markets legte im Periodenvergleich um 28 Prozent auf € 63 Millionen zu. Hier konnte insbesondere das Profitcenter Financial Institutions – begünstigt von der verbesserten Situation auf den Finanzmärkten – seine Erträge aus Cash Management, Custody und Fund Services deutlich erhöhen. Einen höheren Beitrag lieferte mit einem Provisionsüberschuss von € 4 Millionen auch der Bereich Private Banking und Vermögensverwaltung der Tochtergesellschaft Kathrein Privatbank AG in Wien.
Das Handelsergebnis des Segments verzeichnete dank höherer Handelsvolumina einen Anstieg um 15 Prozent auf € 52 Millionen. Ebenso verbesserte sich das Ergebnis aus gegebenen Kapitalgarantien der Konzernzentrale im Periodenvergleich um € 11 Millionen.
Die Verwaltungsaufwendungen des Segments Group Markets blieben mit € 128 Millionen im Periodenvergleich nahezu stabil. Die Cost/Income Ratio verbesserte sich um 1,7 Prozentpunkte auf 66,4 Prozent.
In der Berichtsperiode kam es zur Auflösung einer Einzelwertberichtigung in Höhe von € 5 Millionen, die durch Dotierungen für Portfolio-Wertberichtigungen nahezu kompensiert wurde. In der Vergleichsperiode des Vorjahres war aufgrund eines Einzelfalls in der Konzernzentrale eine Nettodotierung zu Kreditrisikovorsorgen von € 19 Millionen angefallen. Der Anteil der notleidenden Kredite am Gesamtkreditobligo des Segments betrug 1,2 Prozent.
Die übrigen Ergebnisse des Segments sanken im Periodenvergleich von € 154 Millionen auf € 8 Millionen. Der Rückgang wurde durch das Ergebnis aus Finanzinvestitionen – insbesondere durch den Verkauf des High-Quality-Wertpapierportfolios der Konzernzentrale in der Vergleichsperiode, das einen Ertrag von € 159 Millionen erbrachte, sowie sonstiger Finanzinstrumente – verursacht. Im Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten kam es – vorwiegend aufgrund von Bewertungsergebnissen der Konzernzentrale – im Periodenvergleich hingegen zu einem Zuwachs.
Die Steuern vom Einkommen und Ertrag des Segments gingen aufgrund der erwähnten Wertpapierverkäufe in der Vorjahresperiode von € 58 Millionen auf € 14 Millionen zurück, die Steuerquote sank damit auf 19 Prozent.
| in € Millionen | 1.1.- 30.6. 2013 |
1.1.- 30.6. 2012 |
Verände rung |
Q2/2013 Q1/2013 | Verände rung |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Betriebserträge | 896 | 460 | 94,8% | 917 | - 21 | – |
| Verwaltungsaufwendungen | - 155 | - 152 | 2,0% | - 83 | - 72 | 16,1% |
| Betriebsergebnis | 741 | 308 | 140,6% | 834 | - 93 | – |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | 1 | 3 | - 77,9% | 0 | 1 | – |
| Übrige Ergebnisse | - 208 | 20 | – | - 92 | - 116 | - 20,9% |
| Periodenüberschuss/-fehlbetrag vor Steuern | 534 | 331 | 61,5% | 742 | - 208 | – |
| Aktiva | 39.871 | 61.487 | - 35,2% | 39.871 | 43.580 | - 8,5% |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | – | – | – | – | – | – |
| Return on Equity vor Steuern | 46,7% | 32,4% | 14,4 PP | 124,6% | – | – |
Das Segment Corporate Center erzielte in der Berichtsperiode dank eines deutlich verbesserten Zins- und Dividendenergebnisses trotz hoher Bewertungsverluste aus Derivaten einen Periodenüberschuss vor Steuern von € 534 Millionen.
Der Zinsüberschuss des Segments erhöhte sich im Periodenvergleich um 94 Prozent auf € 897 Millionen. Verantwortlich für diesen Anstieg waren vor allem die konzerninternen Dividendenerträge, daneben sorgten höhere Erträge aus der Liquiditätsverrechnung sowie niedrigere Refinanzierungskosten für positive Impulse. Zudem werden die Zinsaufwendungen von € 27 Millionen für das Nachrangkapital der RBI AG in diesem Segment ausgewiesen. Die Aktiva des Segments gingen insbesondere aufgrund der Optimierung der Liquiditätsposition um 35 Prozent auf € 39,9 Milliarden zurück, die Kreditrisikoaktiva reduzierten sich um 16 Prozent auf € 16,0 Milliarden.
Der Provisionsüberschuss verbesserte sich im Periodenvergleich um 53 Prozent auf minus € 9 Millionen, hervorgerufen insbesondere durch geringere Provisionszahlungen für die Abwicklung von Transaktionen.
Das Handelsergebnis des Segments hingegen sank um 5 Prozent auf minus € 8 Millionen. Hauptgrund dafür war die Bewertung diverser aus Steuerungsgründen gehaltener Fremdwährungs- und Zinsinstrumente.
Auch das sonstige betriebliche Ergebnis nahm – bedingt durch die konzerninterne Verrechnung von Dienstleistungen des Headoffice an die Konzerneinheiten der anderen Segmente – um 34 Prozent auf € 16 Millionen ab. Die österreichische Bankenabgabe belastete das Ergebnis wie im Vorjahr mit € 51 Millionen, und auch der Ergebnisbeitrag des Raiffeisen Service Center (Back-Office-Dienstleistungen für Banken in Österreich) blieb mit € 16 Millionen unverändert. Ein verbesserter Beitrag von € 6 Millionen (plus € 2 Millionen) resultierte hingegen aus dem Warenhandel der Elsner Trading.
Die Verwaltungsaufwendungen des Segments stiegen im Periodenvergleich um 2 Prozent auf € 155 Millionen. Die einzige im Segment ausgewiesene Geschäftsstelle ist die Konzernzentrale.
Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen spielen aufgrund des konzerninternen Geschäftscharakters des Segments generell eine untergeordnete Rolle. Im Berichtszeitraum kam es zu einer Nettoauflösung von € 1 Million.
Die übrigen Ergebnisse des Segments reduzierten sich im Periodenvergleich von plus € 20 Millionen auf minus € 208 Millionen. Dabei belasteten vor allem Bewertungsverluste aus eigenen Emissionen (€ 134 Millionen) sowie die rückläufige Bewertung der sonstigen derivativen Finanzinstrumente und der Finanzinvestitionen das Ergebnis. In der Vergleichsperiode war hier hingegen ein Veräußerungsgewinn von € 113 Millionen aus dem Rückkauf eines Teils des Hybridkapitals erzielt worden.
Im Segment Corporate Center sank der Steuerertrag im Periodenvergleich von € 71 Millionen auf € 36 Millionen. Zurückzuführen war dies vor allem auf die in diesem Segment ausgewiesenen Bewertungsergebnisse, die insbesondere die zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Verbindlichkeiten betrafen.
| in € Millionen | Anhang | 1.1.-30.6.2013 | 1.1.-30.6.2012 | Veränderung |
|---|---|---|---|---|
| Zinserträge | 3.052 | 3.305 | -7,6% | |
| Zinsaufwendungen1 | -1.216 | -1.543 | -21,2% | |
| Zinsüberschuss | [2] | 1.836 | 1.762 | 4,2% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | [3] | -469 | -400 | 17,3% |
| Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorgen | 1.367 | 1.362 | 0,4% | |
| Provisionserträge | 968 | 890 | 8,7% | |
| Provisionsaufwendungen | -183 | -170 | 7,7% | |
| Provisionsüberschuss | [4] | 785 | 721 | 9,0% |
| Handelsergebnis1 | [5] | 140 | 167 | -15,9% |
| Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten | [6] | -187 | -20 | >500,0% |
| Ergebnis aus Finanzinvestitionen | [7] | 64 | 253 | -74,7% |
| Verwaltungsaufwendungen2 | [8] | -1.617 | -1.518 | 6,5% |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | [9] | -79 | -36 | 121,5% |
| Ergebnis aus Endkonsolidierungen | -6 | -2 | 309,5% | |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 467 | 927 | -49,6% | |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag2 | [10] | -156 | -194 | -19,6% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 311 | 734 | -57,6% | |
| Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile | -35 | -33 | 6,0% | |
| Konzern-Periodenüberschuss | 277 | 701 | -60,5% |
1 Umgliederung der Vorjahreswerte von Zinsbestandteilen im Zusammenhang mit der Bewertung von Fremdwährungsderivaten.
2 Adaptierung der Vorjahreswerte aufgrund der retrospektiven Anwendung von IAS 19 (Effekt unter € 1 Million).
| Gesamt | Eigenanteil | Fremdanteil | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | 1.1.-30.6. 2013 |
1.1.-30.6. 2012 |
1.1.-30.6. 2013 |
1.1.-30.6. 2012 |
1.1.-30.6. 2013 |
1.1.-30.6. 2012 |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 311 | 734 | 277 | 701 | 35 | 33 |
| Posten, die nicht in den Gewinn und Verlust umgegliedert werden |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Neubewertungen von leistungsorientierten Plänen |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Latente Steuern auf Posten, die nicht in den Gewinn und Verlust umgegliedert werden |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Posten, die anschließend möglicherweise in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden |
-295 | 15 | -293 | -4 | -2 | 19 |
| Währungsdifferenzen | -261 | 103 | -257 | 86 | -4 | 17 |
| davon unrealisierte Gewinne/Verluste der Periode |
-261 | 103 | -257 | 86 | -4 | 17 |
| Absicherung Nettoinvestition (Capital Hedge) |
0 | -1 | 0 | -1 | 0 | 0 |
| Hochinflation | 15 | 18 | 14 | 16 | 2 | 2 |
| Gewinne/Verluste aus Derivaten, die Schwankungen zukünftiger Cash-Flows absichern |
-22 | -1 | -22 | -1 | 0 | 0 |
| davon unrealisierte Gewinne/Verluste der Periode |
-22 | -1 | -22 | -1 | 0 | 0 |
| Gewinne/Verluste aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten |
-34 | -138 | -34 | -138 | 0 | 0 |
| davon unrealisierte Gewinne/Verluste der Periode |
2 | 52 | 1 | 52 | 0 | 0 |
| davon in die Erfolgsrechnung umgegliederte Gewinne/Verluste |
-36 | -191 | -35 | -191 | 0 | 0 |
| Latente Steuern auf direkt im Eigenkapital erfasste Ergebnisse |
6 | 34 | 6 | 34 | 0 | 0 |
| davon unrealisierte Gewinne/Verluste der Periode |
1 | -14 | 1 | -14 | 0 | 0 |
| davon in die Erfolgsrechnung umgegliederte Gewinne/Verluste |
5 | 48 | 5 | 48 | 0 | 0 |
| Sonstiges Ergebnis | -295 | 15 | -293 | -4 | -2 | 19 |
| Gesamtergebnis | 16 | 749 | -16 | 697 | 32 | 52 |
| in € | 1.1.-30.6.2013 | 1.1.-30.6.2012 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Gewinn je Aktie | 0,91 | 3,09 | -2,18 |
Der Gewinn je Aktie errechnet sich aus dem Konzern-Periodenüberschuss abzüglich der Dividende auf das Partizipationskapital bezogen auf die durchschnittliche Anzahl der im Umlauf befindlichen Stammaktien. Zum 30. Juni 2013 waren das 194,9 Millionen (30. Juni 2012: 194,8 Millionen). Da keine Wandel- oder Optionsrechte im Umlauf waren, entspricht der unverwässerte Gewinn je Aktie dem verwässerten Gewinn je Aktie.
| in € Millionen | Q3/2012 | Q4/2012 | Q1/2013 | Q2/2013 |
|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 834 | 876 | 865 | 972 |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | -224 | -385 | -220 | -249 |
| Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorgen | 611 | 491 | 645 | 722 |
| Provisionsüberschuss | 400 | 396 | 375 | 411 |
| Handelsergebnis | 54 | -6 | 80 | 60 |
| Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten | -88 | -20 | -121 | -66 |
| Ergebnis aus Finanzinvestitionen | 46 | 19 | 87 | -23 |
| Verwaltungsaufwendungen1 | -818 | -921 | -788 | -829 |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | -16 | -50 | -21 | -58 |
| Ergebnis aus Endkonsolidierungen | 0 | 14 | -6 | 0 |
| Periodenüberschuss/-fehlbetrag vor Steuern | 188 | -77 | 251 | 216 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag1 | -32 | -60 | -77 | -79 |
| Periodenüberschuss/-fehlbetrag nach Steuern | 155 | -136 | 174 | 137 |
| Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile | -14 | 24 | -17 | -17 |
| Konzern-Periodenüberschuss/-fehlbetrag | 142 | -112 | 157 | 120 |
1 Adaptierung der Vorjahreswerte aufgrund der retrospektiven Anwendung von IAS 19.
| in € Millionen | Q3/2011 | Q4/2011 | Q1/2012 | Q2/2012 |
|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 943 | 943 | 875 | 886 |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | -377 | -282 | -153 | -247 |
| Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorgen | 566 | 661 | 722 | 639 |
| Provisionsüberschuss | 388 | 365 | 346 | 375 |
| Handelsergebnis | 37 | 70 | 82 | 85 |
| Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten | 108 | 264 | 35 | -55 |
| Ergebnis aus Finanzinvestitionen | -158 | 5 | 261 | -8 |
| Verwaltungsaufwendungen1 | -772 | -835 | -753 | -764 |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | -15 | -190 | -8 | -28 |
| Ergebnis aus Endkonsolidierungen | 0 | 0 | 0 | -2 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 153 | 340 | 685 | 243 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag1 | -71 | -127 | -111 | -83 |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 82 | 213 | 574 | 160 |
| Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile | 48 | 8 | -33 | 0 |
| Konzern-Periodenüberschuss | 130 | 221 | 541 | 160 |
1 Adaptierung der Vorjahreswerte aufgrund der retrospektiven Anwendung von IAS 19.
| Aktiva | ||||
|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | Anhang | 30.6.2013 | 31.12.2012 | Veränderung |
| Barreserve | 4.451 | 6.557 | -32,1% | |
| Forderungen an Kreditinstitute | [12, 35] | 21.460 | 22.323 | -3,9% |
| Forderungen an Kunden | [13, 35] | 81.942 | 83.343 | -1,7% |
| Kreditrisikovorsorgen | [14] | -5.615 | -5.642 | -0,5% |
| Handelsaktiva | [15, 35] | 7.669 | 9.813 | -21,9% |
| Derivative Finanzinstrumente | [16, 35] | 1.002 | 1.405 | -28,7% |
| Wertpapiere und Beteiligungen | [17, 35] | 14.397 | 13.355 | 7,8% |
| Anteile an at-equity bewerteten Unternehmen | [35] | 5 | 5 | 0,8% |
| Immaterielle Vermögenswerte | [18] | 1.293 | 1.321 | -2,1% |
| Sachanlagen | [19] | 1.625 | 1.597 | 1,7% |
| Sonstige Aktiva | [20, 35] | 2.078 | 2.038 | 1,9% |
| Aktiva gesamt | 130.306 | 136.116 | -4,3% |
| Passiva | Anhang | 30.6.2013 | 31.12.2012 | Veränderung |
|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | ||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | [21, 35] | 27.495 | 30.186 | -8,9% |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | [22, 35] | 66.575 | 66.297 | 0,4% |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | [23] | 12.035 | 13.290 | -9,4% |
| Rückstellungen | [24, 35] | 678 | 721 | -6,0% |
| Handelspassiva | [25, 35] | 6.082 | 8.824 | -31,1% |
| Derivative Finanzinstrumente | [26, 35] | 462 | 472 | -2,0% |
| Sonstige Passiva | [27, 35] | 2.703 | 1.515 | 78,4% |
| Nachrangkapital | [28, 35] | 3.847 | 3.937 | -2,3% |
| Eigenkapital | [29] | 10.428 | 10.873 | -4,1% |
| Konzern-Eigenkapital1 | 9.464 | 9.424 | 0,4% | |
| Konzern-Periodenüberschuss1 | 277 | 730 | -62,1% | |
| Kapital der nicht beherrschenden Anteile | 688 | 719 | -4,3% | |
| Passiva gesamt | 130.306 | 136.116 | -4,3% |
1 Adaptierung der Vorjahreswerte aufgrund der retrospektiven Anwendung von IAS 19.
Raiffeisen Bank International | Halbjahresfinanzbericht 2013
| in € Millionen | Gezeich netes Kapital |
Partizipations kapital |
Kapital rücklagen |
Gewinn rücklagen |
Konzern Perioden überschuss |
Kapital der nicht beherrschenden |
Anteile Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Eigenkapital 1.1.2013 | 595 | 2.500 | 2.574 | 3.760 | 725 | 719 | 10.873 |
| Effekte aus der rückwirkenden Anwendung von IAS19 |
0 | 0 | 0 | -5 | 5 | 0 | 0 |
| Eigenkapital 1.1.2013 | 595 | 2.500 | 2.574 | 3.754 | 731 | 719 | 10.873 |
| Kapitaleinzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 8 | 8 |
| Gewinnthesaurierung | 0 | 0 | 0 | 302 | -302 | 0 | 0 |
| Dividendenzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | -429 | -56 | -485 |
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | 0 | -293 | 277 | 32 | 16 |
| Eigene Aktien/Share Incentive Program |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Sonstige Veränderungen | 0 | 0 | 0 | 32 | 0 | -15 | 17 |
| Eigenkapital 30.6.2013 | 595 | 2.500 | 2.574 | 3.795 | 277 | 688 | 10.428 |
| in € Millionen | Gezeich netes Kapital |
Partizipations kapital |
Kapital rücklagen |
Gewinn rücklagen |
Konzern Perioden überschuss |
Kapital der nicht beherrschenden Anteile |
Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Eigenkapital 1.1.2012 | 593 | 2.500 | 2.571 | 3.161 | 968 | 1.143 | 10.936 |
| Effekte aus der rückwirkenden Anwendung von IAS19 |
0 | 0 | 0 | -1 | 1 | 0 | 0 |
| Eigenkapital 1.1.2012 | 593 | 2.500 | 2.571 | 3.161 | 968 | 1.143 | 10.936 |
| Kapitaleinzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 19 | 19 |
| Gewinnthesaurierung | 0 | 0 | 0 | 564 | -564 | 0 | 0 |
| Dividendenzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | -405 | -50 | -455 |
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | 0 | -4 | 701 | 52 | 749 |
| Eigene Aktien/Share Incentive Program |
1 | 0 | 6 | 0 | 0 | 0 | 7 |
| Sonstige Veränderungen | 0 | 0 | 0 | -110 | 0 | -295 | -405 |
| Eigenkapital 30.6.2012 | 595 | 2.500 | 2.576 | 3.610 | 701 | 869 | 10.850 |
| in € Millionen | 1.1.-30.6.2013 | 1.1.-30.6.20121 |
|---|---|---|
| Zahlungsmittelbestand zum Ende der Vorperiode | 6.557 | 11.402 |
| Kassenbestand aus dem Erwerb von Tochterunternehmen | 0 | 340 |
| Cash-Flow aus operativer Geschäftstätigkeit | -1.383 | 3.992 |
| Cash-Flow aus Investitionstätigkeit | -152 | 352 |
| Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit | -444 | -664 |
| Effekte aus Wechselkursänderungen | -127 | -28 |
| Zahlungsmittelbestand zum Ende der Periode | 4.451 | 15.393 |
1 Adaptierung der Vorjahreszahlen infolge Änderung der Zuordnung.
In der RBI erfolgt die interne Management-Berichterstattung grundsätzlich auf Basis der bestehenden Organisationsstruktur. Diese ist matrixförmig aufgebaut, d. h. Vorstände sind sowohl für einzelne Länder als auch für bestimmte Geschäftsfelder verantwortlich (Konzept der "Country and Functional Responsibility"). Steuerungseinheit (Cash Generating Unit) im Konzern ist entweder ein Land oder ein Geschäftsfeld. Die obersten Entscheidungsgremien der RBI – Vorstand und Aufsichtsrat – treffen demnach wesentliche Entscheidungen über die Allokation der Ressourcen zu einem Segment auf Basis der jeweiligen Finanz- und Ertragskraft, weshalb diese Berichtskriterien als wesentlich beurteilt wurden. Entsprechend sind auch die Segmente nach IFRS 8 differenziert. Die Überleitungsrechnung enthält im Wesentlichen Beträge aus der Eliminierung von Zwischenergebnissen und aus segmentübergreifenden Konsolidierungen.
Daraus ergeben sich die folgenden Segmente:
| 1.1.-30.6.2013 in € Millionen |
Zentral europa |
Südost europa |
Russland | GUS Sonstige |
Group Corporates |
|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 534 | 424 | 365 | 195 | 239 |
| Provisionsüberschuss | 270 | 161 | 155 | 101 | 74 |
| Handelsergebnis | -1 | 28 | 55 | -1 | 3 |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | -59 | 22 | 0 | -3 | 0 |
| Betriebserträge | 745 | 635 | 575 | 293 | 316 |
| Verwaltungsaufwendungen | -517 | -343 | -265 | -180 | -96 |
| Betriebsergebnis | 228 | 293 | 311 | 113 | 220 |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | -170 | -149 | 7 | -57 | -103 |
| Übrige Ergebnisse | 13 | 10 | 27 | 39 | 0 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 71 | 154 | 345 | 94 | 118 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | -36 | -9 | -88 | -19 | -25 |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 34 | 145 | 257 | 75 | 93 |
| Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile | -25 | -5 | -1 | -5 | 0 |
| Periodenüberschuss nach Abzug der nicht beherrschenden Anteile |
9 | 139 | 256 | 70 | 93 |
| Anteil am Ergebnis vor Steuern | 5,1% | 11,1% | 24,8% | 6,8% | 8,5% |
| Risikoaktiva (Kreditrisiko) | 21.209 | 12.990 | 10.217 | 5.492 | 12.612 |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis | 1.986 | 1.256 | 991 | 530 | 1.009 |
| Aktiva | 38.358 | 21.330 | 16.208 | 6.213 | 19.529 |
| Verbindlichkeiten | 34.820 | 18.347 | 13.915 | 5.096 | 14.588 |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 2,87% | 4,28% | 4,90% | 6,86% | 2,41% |
| NPL Ratio | 11,7% | 13,4% | 4,5% | 26,8% | 4,1% |
| NPL Coverage Ratio | 63,9% | 62,1% | 100,5% | 70,4% | 65,0% |
| Cost/Income Ratio | 69,4% | 53,9% | 46,0% | 61,4% | 30,3% |
| Neubildungsquote (Ø Forderungen an Kunden) | 1,15% | 2,06% | -0,14% | 2,41% | 1,04% |
| Durchschnittliches Eigenkapital | 3.311 | 2.069 | 1.645 | 856 | 1.811 |
| Return on Equity vor Steuern | 4,3% | 14,9% | 41,9% | 22,1% | 13,0% |
| Geschäftsstellen | 807 | 1.124 | 190 | 921 | 9 |
| 1.1.-30.6.2013 in € Millionen |
Group Markets |
Corporate Center |
Überleitung | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 69 | 897 | -886 | 1.836 |
| Provisionsüberschuss | 63 | -9 | -30 | 785 |
| Handelsergebnis | 52 | -8 | 11 | 140 |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 9 | 16 | -65 | -79 |
| Betriebserträge | 193 | 896 | -970 | 2.683 |
| Verwaltungsaufwendungen | -128 | -155 | 66 | -1.617 |
| Betriebsergebnis | 65 | 741 | -904 | 1.066 |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | 1 | 1 | 0 | -469 |
| Übrige Ergebnisse | 8 | -208 | -18 | -130 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 74 | 534 | -923 | 467 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | -14 | 36 | 0 | -156 |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 60 | 569 | -923 | 311 |
| Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile | 0 | -3 | 5 | -35 |
| Periodenüberschuss nach Abzug der nicht beherrschenden Anteile |
60 | 567 | -918 | 277 |
| Anteil am Ergebnis vor Steuern | 5,3% | 38,4% | – | 100,0% |
| Risikoaktiva (Kreditrisiko) | 3.753 | 16.001 | -14.457 | 67.816 |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis | 404 | 1.292 | -846 | 6.621 |
| Aktiva | 19.486 | 39.871 | -30.689 | 130.306 |
| Verbindlichkeiten | 22.116 | 26.209 | -15.214 | 119.877 |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 0,87% | – | – | 3,06% |
| NPL Ratio | 6,9% | – | – | 9,9% |
| NPL Coverage Ratio | 93,1% | – | – | 67,3% |
| Cost/Income Ratio | 66,4% | 17,3% | – | 60,2% |
| Neubildungsquote (Ø Forderungen an Kunden) | -0,08% | -0,03% | – | 1,13% |
| Durchschnittliches Eigenkapital | 651 | 2.285 | -1.718 | 10.910 |
| Return on Equity vor Steuern | 22,7% | 46,7% | – | 8,6% |
| Geschäftsstellen | 4 | 1 | – | 3.056 |
| 1.1.-30.6.2012 in € Millionen |
Zentral europa |
Südost europa |
Russland | GUS Sonstige |
Group Corporates |
|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 508 | 451 | 362 | 211 | 214 |
| Provisionsüberschuss | 234 | 152 | 135 | 97 | 82 |
| Handelsergebnis | 19 | 27 | 56 | -6 | 15 |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | -19 | 17 | 2 | -2 | 4 |
| Betriebserträge | 742 | 647 | 555 | 299 | 315 |
| Verwaltungsaufwendungen | -460 | -342 | -238 | -182 | -82 |
| Betriebsergebnis | 283 | 305 | 317 | 117 | 234 |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | -199 | -128 | 15 | -50 | -21 |
| Übrige Ergebnisse | 28 | 12 | 0 | -12 | 1 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 111 | 189 | 332 | 55 | 214 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | -48 | -24 | -77 | -18 | -49 |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 63 | 165 | 255 | 36 | 164 |
| Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile | -15 | -10 | 6 | -2 | 0 |
| Periodenüberschuss nach Abzug der nicht beherrschenden Anteile |
48 | 155 | 261 | 34 | 164 |
| Anteil am Ergebnis vor Steuern | 7,8% | 13,3% | 23,3% | 3,8% | 15,0% |
| Risikoaktiva (Kreditrisiko) | 22.296 | 13.306 | 10.074 | 5.339 | 11.679 |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis | 2.036 | 1.282 | 959 | 522 | 989 |
| Aktiva | 41.450 | 22.292 | 17.041 | 6.518 | 20.817 |
| Verbindlichkeiten | 37.696 | 19.379 | 14.852 | 5.422 | 15.741 |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 2,88% | 4,30% | 5,20% | 7,10% | 1,97% |
| NPL Ratio | 11,0% | 12,3% | 5,7% | 31,3% | 4,1% |
| NPL Coverage Ratio | 61,9% | 58,1% | 96,3% | 67,8% | 63,3% |
| Cost/Income Ratio | 61,9% | 52,9% | 42,9% | 60,8% | 25,9% |
| Neubildungsquote (Ø Forderungen an Kunden) | 1,46% | 1,69% | -0,23% | 2,02% | 0,20% |
| Durchschnittliches Eigenkapital | 2.968 | 2.090 | 1.533 | 788 | 1.779 |
| Return on Equity vor Steuern | 7,5% | 18,1% | 43,4% | 13,9% | 24,0% |
| Geschäftsstellen | 877 | 1.145 | 193 | 926 | 8 |
| 1.1.-30.6.2012 in € Millionen |
Group Markets |
Corporate Center |
Überleitung | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 85 | 462 | -531 | 1.762 |
| Provisionsüberschuss | 49 | -19 | -10 | 721 |
| Handelsergebnis | 45 | -8 | 19 | 167 |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 7 | 24 | -70 | -36 |
| Betriebserträge | 187 | 460 | -592 | 2.613 |
| Verwaltungsaufwendungen | -127 | -152 | 65 | -1.518 |
| Betriebsergebnis | 60 | 308 | -527 | 1.096 |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | -19 | 3 | 0 | -400 |
| Übrige Ergebnisse | 154 | 20 | 29 | 232 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 194 | 331 | -498 | 927 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | -58 | 71 | 11 | -194 |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 136 | 401 | -487 | 734 |
| Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile | 0 | -1 | -10 | -33 |
| Periodenüberschuss nach Abzug der nicht beherrschenden Anteile |
136 | 401 | -498 | 701 |
| Anteil am Ergebnis vor Steuern | 13,6% | 23,2% | – | 100,0% |
| Risikoaktiva (Kreditrisiko) | 3.828 | 19.099 | -16.415 | 69.206 |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis | 421 | 1.579 | -1.034 | 6.754 |
| Aktiva | 21.840 | 61.487 | -38.727 | 152.717 |
| Verbindlichkeiten | 28.659 | 41.993 | -21.874 | 141.867 |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 0,81% | – | – | 2,64% |
| NPL Ratio | 4,5% | – | – | 9,8% |
| NPL Coverage Ratio | 76,8% | – | – | 65,8% |
| Cost/Income Ratio | 68,1% | 33,0% | – | 58,1% |
| Neubildungsquote (Ø Forderungen an Kunden) | 0,82% | -0,13% | – | 0,90% |
| Durchschnittliches Eigenkapital | 1.326 | 2.043 | -1.783 | 10.744 |
| Return on Equity vor Steuern | 29,3% | 32,4% | – | 17,3% |
| Geschäftsstellen | 3 | 1 | – | 3.153 |
Der verkürzte Konzernzwischenabschluss der RBI wird in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) herausgegebenen International Financial Reporting Standards (IFRS) und den auf Basis der IAS Verordnung (EG) 1606/2002 durch die EU übernommenen internationalen Rechnungslegungsstandards einschließlich der anzuwendenden Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC/SIC) erstellt. Der vorliegende verkürzte Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2013 steht im Einklang mit IAS 34.
Neben den Informationen zu Risiken aus Finanzinstrumenten in den einzelnen Anhangangaben enthält insbesondere das Kapitel Risikobericht ausführliche Darstellungen zu den Themen Kreditrisiko, Konzentrationsrisiko, Marktrisiko und Liquiditätsrisiko.
Der Zwischenbericht zum Halbjahr 2013 wurde weder einer vollständigen Prüfung noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen (Regelwerk prime market der Wiener Börse).
Bei der Zwischenberichterstattung wurden grundsätzlich dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sowie Konsolidierungsmethoden angewendet wie bei der Erstellung des Konzernabschlusses 2012 (vgl. Geschäftsbericht 2012, Seite 116 ff.). Standards und Interpretationen, die ab 1. Jänner 2013 in der EU verpflichtend anzuwenden sind, wurden in diesem Zwischenbericht berücksichtigt. Die Anwendung dieser Standards hatte keinen wesentlichen Einfluss auf den verkürzten Konzernzwischenabschluss.
Die Änderung von IAS 1 (Darstellung einzelner Posten des sonstigen Ergebnisses) verlangt, mittels Zwischensumme zu zeigen, ob die Posten des sonstigen Ergebnisses in die Gewinn- oder Verlustrechnung umgegliedert werden können oder nicht. Werden die Posten des sonstigen Ergebnisses vor Steuern dargestellt, muss auch der zugehörige Steuerbetrag getrennt nach den beiden Kategorien ausgewiesen werden. Die Anwendung dieser Änderung wirkt sich auf die Darstellung der Gesamtergebnisrechnung aus: Beginnend mit dem ersten Quartal 2013 werden Posten, die nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden, und solche, die in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden, separat dargestellt.
Im aktuellen Geschäftsjahr wird im Konzern IAS 19 (Leistungen an Arbeitnehmer, überarbeitet 2011, IAS 19R) erstmals rückwirkend angewendet. Die bedeutendste Neuerung von IAS 19 bezieht sich auf die bilanzielle Abbildung von Änderungen leistungsorientierter Verpflichtungen und des Planvermögens. Die Neuregelung erfordert die sofortige Erfassung von Änderungen der leistungsorientierten Verpflichtungen und des beizulegenden Zeitwerts des Planvermögens zum Zeitpunkt ihres Auftretens. Durch die Abschaffung der Korridormethode werden sämtliche versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste unmittelbar im sonstigen Ergebnis erfasst. Da die RBI die Korridormethode in den Vorperioden nicht angewendet hat, kommt es zu keinen wesentlichen Anpassungen. Die Auswirkungen aufgrund der rückwirkenden Anwendung von IAS 19 sind einerseits in der Eröffnungsbilanz der Eigenkapitalveränderungsrechnung zum 1. Jänner 2012 und anderseits in der Überleitung zum Gesamtergebnis ersichtlich. Die Vergleichszahlen wurden entsprechend angepasst.
Im Mai 2011 veröffentlichte das IASB den IFRS 13 (Fair Value Measurement), der die Regelungen über die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert, die bis dahin in den einzelnen IFRS enthalten waren, in einem einzigen Standard zusammenführt und durch eine einheitliche Regelung ersetzt. Der Anwendungsbereich des IFRS 13 ist weitreichend und umfasst sowohl finanzielle als auch nichtfinanzielle Posten. IFRS 13 gelangt – mit gewissen Ausnahmen – immer dann zur Anwendung, wenn ein anderer IFRS eine Bewertung zum beizulegenden Zeitwert vorschreibt oder gestattet bzw. wenn Angaben über die Bemessung des beizulegenden Zeitwerts verlangt werden. IFRS 13 ist prospektiv für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Jänner 2013 beginnen. Wesentliche Auswirkungen aus der Erstanwendung für die Bewertung von Vermögenswerten und Schulden der RBI ergeben sich nicht, Änderungen ergeben sich insbesondere im Anhang. So müssen die Informationen zu den Marktwerten der Finanzinstrumente sowie zur Kategorisierung von Finanzinstrumenten, die bisher nur mit dem Jahresabschluss anzugeben waren, nun auch unterjährig erfolgen. Diese quantitativen Angaben sind im Abschnitt "Sonstige Angaben" unter Punkt (34) Fair Value von Finanzinstrumenten, die zum Fair Value ausgewiesen werden dargestellt.
Die Änderungen von IFRS 7 (Saldierung finanzieller Vermögenswerte und Schulden) verlangen für Finanzinstrumente die Angabe von Informationen zu Saldierungsrechten und damit in Beziehung stehenden Vereinbarungen in einem durchsetzbaren Aufrechnungsrahmenvertrag oder einer entsprechenden Vereinbarung. Diese Änderungen sind prospektiv für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Jänner 2013 beginnen. Diese quantitativen Angaben wurden im zweiten Quartal 2013 nicht veröffentlicht, da die hier seit dem Ende des letzten Geschäftsjahres in der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens eingetretenen Veränderungen das Verständnis unerheblich sind.
Weitere Änderungen an IFRS 1 (Darlehen der öffentlichen Hand) und IFRIC 20 (Abraumbeseitigungskosten in der Produktionsphase einer Tagbaumine) sowie die jährlichen Verbesserungen (IFRS-Zyklus 2009–2011) sind für das laufende Geschäftsjahr erstmals anzuwenden. Diese Änderungen haben aber keine Auswirkungen auf den Konzernzwischenabschluss der RBI.
Sind für die Bilanzierung und Bewertung nach IAS/IFRS Schätzungen oder Beurteilungen erforderlich, werden diese in Übereinstimmung mit den jeweiligen Standards vorgenommen. Sie basieren auf historischen Erfahrungen und anderen Faktoren wie Planungen und nach heutigem Ermessen wahrscheinlichen Erwartungen oder Prognosen zukünftiger Ereignisse. Davon betroffen sind im Wesentlichen die Risikovorsorgen im Kreditgeschäft, der beizulegende Wert und die Wertminderung von Finanzinstrumenten, die latenten Steuern und die Rückstellungen für Pensionen und pensionsähnliche Verpflichtungen sowie die Berechnungen zur Ermittlung der Werthaltigkeit von Firmenwerten und der im Zuge der Erstkonsolidierung aktivierten immateriellen Vermögenswerte. Die tatsächlichen Werte können von den geschätzten Werten abweichen.
| 2013 | 2012 | |||
|---|---|---|---|---|
| Stichtag | Durchschnitt | Stichtag | Durchschnitt | |
| Kurse in Währung pro € | 30.6. | 1.1.- 30.6. | 31.12. | 1.1.- 30.6. |
| Albanischer Lek (ALL) | 140,960 | 140,124 | 139,590 | 139,416 |
| Belarus Rubel (BYR) | 11.450,000 | 11.345,714 | 11.340,000 | 10.705,714 |
| Bosnische Marka (BAM) | 1,956 | 1,956 | 1,956 | 1,956 |
| Bulgarische Lewa (BGN) | 1,956 | 1,956 | 1,956 | 1,956 |
| Kasachischer Tenge (KZT) | 197,900 | 197,999 | 199,220 | 192,929 |
| Kroatische Kuna (HRK) | 7,450 | 7,560 | 7,558 | 7,541 |
| Malaysischer Ringgit (MYR) | 4,134 | 4,058 | 4,035 | 4,024 |
| Polnischer Zloty (PLN) | 4,338 | 4,195 | 4,074 | 4,252 |
| Rumänischer Lei (RON) | 4,460 | 4,397 | 4,445 | 4,390 |
| Russischer Rubel (RUB) | 42,845 | 40,847 | 40,330 | 40,200 |
| Serbischer Dinar (RSD) | 114,172 | 112,160 | 113,718 | 110,941 |
| Singapur-Dollar (SGD) | 1,655 | 1,630 | 1,611 | 1,644 |
| Tschechische Krone (CZK) | 25,949 | 25,658 | 25,151 | 25,250 |
| Türkische Lira (TRY) | 2,521 | 2,392 | 2,355 | 2,343 |
| Ukrainische Hryvna (UAH) | 10,410 | 10,472 | 10,537 | 10,371 |
| Ungarischer Forint (HUF) | 294,850 | 296,553 | 292,300 | 295,470 |
| US-Dollar (USD) | 1,308 | 1,312 | 1,319 | 1,302 |
| Vollkonsolidierung | Equity-Methode | |||
|---|---|---|---|---|
| Anzahl Einheiten | 30.6.2013 | 31.12.2012 | 30.6.2013 | 31.12.2012 |
| Stand Beginn der Periode | 137 | 135 | 1 | 1 |
| Im Berichtsjahr erstmals einbezogen | 11 | 15 | 0 | 0 |
| Im Berichtsjahr verschmolzen | 0 | - 3 | 0 | 0 |
| Im Berichtsjahr ausgeschieden | - 5 | - 10 | 0 | 0 |
| Stand Ende der Periode | 143 | 137 | 1 | 1 |
| in € Millionen | 1.1.-30.6.2013 | 1.1.-30.6.20121 |
|---|---|---|
| Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten des Handelsbestands |
- 3 | 218 |
| Ergebnis aus erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten |
172 | 152 |
| Ergebnis aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten | 40 | 165 |
| Ergebnis aus Krediten und Forderungen | 2.100 | 2.390 |
| Ergebnis aus bis zur Endfälligkeit zu haltenden finanziellen Vermögenswerten | 97 | 120 |
| Ergebnis aus finanziellen Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten |
- 1.215 | - 1.430 |
| Ergebnis aus Derivaten für Sicherungsmaßnahmen | 6 | - 2 |
| Erfolgsbeiträge aus Währungsumrechnung (netto) | 187 | 148 |
| Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen | - 917 | - 834 |
| Periodenüberschuss vor Steuern aus fortgeführten Geschäftsbereichen | 467 | 927 |
1 Umgliederung der Vorjahreswerte von Zinsbestandteilen im Zusammenhang mit der Bewertung von Fremdwährungsderivaten.
| in € Millionen | 1.1.-30.6.2013 | 1.1.-30.6.20121 |
|---|---|---|
| Zinsen und zinsähnliche Erträge gesamt | 3.052 | 3.305 |
| Zinserträge | 3.031 | 3.276 |
| aus Guthaben bei Zentralbanken | 25 | 31 |
| aus Forderungen an Kreditinstitute | 120 | 194 |
| aus Forderungen an Kunden | 2.319 | 2.441 |
| aus Wertpapieren | 257 | 335 |
| aus Leasingforderungen | 95 | 111 |
| aus derivativen Finanzinstrumenten (Non-Trading), netto | 213 | 163 |
| Laufende Erträge | 11 | 16 |
| Zinsähnliche Erträge | 10 | 13 |
| Laufendes Ergebnis at-equity bewerteter Unternehmen | 0 | 0 |
| Zinsen und zinsähnliche Aufwendungen gesamt | - 1.216 | - 1.543 |
| Zinsaufwendungen | - 1.195 | - 1.522 |
| für Verbindlichkeiten gegenüber Zentralbanken | - 1 | - 1 |
| für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | - 212 | - 379 |
| für Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | - 694 | - 798 |
| für verbriefte Verbindlichkeiten | - 191 | - 232 |
| für Nachrangkapital | - 96 | - 111 |
| Zinsähnliche Aufwendungen | - 21 | - 21 |
| Gesamt | 1.836 | 1.762 |
1 Umgliederung der Vorjahreswerte von Zinsbestandteilen im Zusammenhang mit der Bewertung von Fremdwährungsderivaten.
| in € Millionen | 1.1.-30.6.2013 | 1.1.-30.6.2012 |
|---|---|---|
| Einzelwertberichtigungen | - 456 | - 496 |
| Zuführung zu Risikovorsorgen | - 900 | - 796 |
| Auflösung von Risikovorsorgen | 433 | 360 |
| Direktabschreibungen | - 26 | - 91 |
| Eingänge auf abgeschriebene Forderungen | 36 | 31 |
| Portfolio-Wertberichtigungen | - 21 | 91 |
| Zuführung zu Risikovorsorgen | - 217 | - 200 |
| Auflösung von Risikovorsorgen | 196 | 291 |
| Erlöse aus der Beendigung oder dem Verkauf von Krediten | 7 | 5 |
| Gesamt | - 469 | - 400 |
| in € Millionen | 1.1.-30.6.2013 | 1.1.-30.6.2012 |
|---|---|---|
| Zahlungsverkehr | 348 | 314 |
| Kredit- und Garantiegeschäft | 122 | 124 |
| Wertpapiergeschäft | 74 | 55 |
| Devisen-, Valuten- und Edelmetallgeschäft | 171 | 170 |
| Verwaltung von Investment- und Pensionsfonds | 15 | 9 |
| Verkauf von Eigen- und Fremdprodukten | 23 | 18 |
| Sonstige Bankdienstleistungen | 32 | 30 |
| Gesamt | 785 | 721 |
| in € Millionen | 1.1.-30.6.2013 | 1.1.-30.6.20121 |
|---|---|---|
| Zinsbezogenes Geschäft | 13 | 69 |
| Währungsbezogenes Geschäft | 108 | 112 |
| Aktien-/indexbezogenes Geschäft | 15 | 5 |
| Kreditderivatgeschäft | 1 | - 10 |
| Sonstiges Geschäft | 3 | - 10 |
| Gesamt | 140 | 167 |
1 Umgliederung der Vorjahreswerte von Zinsbestandteilen im Zusammenhang mit der Bewertung von Fremdwährungsderivaten.
Der im Handelsergebnis ausgewiesene Refinanzierungsaufwand für Handelsaktiva betrug € 27 Millionen (Vergleichsperiode: € 36 Millionen).
| in € Millionen | 1.1.-30.6.2013 | 1.1.-30.6.2012 |
|---|---|---|
| Ergebnis aus dem Hedge Accounting | - 2 | 0 |
| Ergebnis aus Kreditderivaten | 0 | 3 |
| Ergebnis aus sonstigen Derivaten | - 162 | 32 |
| Ergebnis aus erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Verbindlichkeiten |
- 24 | - 167 |
| Ergebnis aus dem Rückkauf von Verbindlichkeiten | 0 | 112 |
| Gesamt | - 187 | - 20 |
| in € Millionen | 1.1.-30.6.2013 | 1.1.-30.6.2012 |
|---|---|---|
| Ergebnis aus bis zur Endfälligkeit zu haltende Wertpapiere | 1 | 2 |
| Bewertungsergebnis aus Wertpapieren | 0 | 2 |
| Veräußerungsergebnis aus Wertpapieren | 1 | 1 |
| Ergebnis aus Unternehmensanteilen | 29 | 9 |
| Bewertungsergebnis aus Unternehmensanteilen | - 11 | - 2 |
| Veräußerungsergebnis aus Unternehmensanteilen | 40 | 11 |
| Ergebnis aus erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Wertpapieren |
34 | 96 |
| Bewertungsergebnis aus Wertpapieren | 26 | 51 |
| Veräußerungsergebnis aus Wertpapieren | 8 | 45 |
| Ergebnis aus zur Veräußerung verfügbaren Wertpapieren | 0 | 146 |
| Gesamt | 64 | 253 |
| in € Millionen | 1.1.-30.6.2013 | 1.1.-30.6.2012 |
|---|---|---|
| Personalaufwand1 | - 815 | - 768 |
| Sachaufwand | - 615 | - 572 |
| Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | - 186 | - 178 |
| Gesamt | - 1.617 | - 1.518 |
1 Adaptierung der Vorjahreswerte aufgrund der retrospektiven Anwendung von IAS 19 (Effekt unter € 1 Million).
| in € Millionen | 1.1.-30.6.2013 | 1.1.-30.6.2012 |
|---|---|---|
| Nettoergebnis aus bankfremden Tätigkeiten | 22 | 24 |
| Umsatzerlöse aus bankfremden Tätigkeiten | 290 | 393 |
| Aufwendungen aus bankfremden Tätigkeiten | - 268 | - 369 |
| Nettoergebnis aus der Vermittlung von Dienstleistungen | 10 | - 1 |
| Ergebnis aus der Vermittlung von Dienstleistungen | 35 | 37 |
| Aufwendungen aus der Vermittlung von Dienstleistungen | - 25 | - 37 |
| Ergebnis aus Operating Leasing (Kfz und Mobilien) | 16 | 16 |
| Ergebnis aus Investment Property inkl. Operating-Leasing (Immobilien) | 16 | 11 |
| Ergebnis aus dem Abgang von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten |
1 | - 1 |
| Sonstige Steuern | - 156 | - 96 |
| davon Bankenabgaben und Finanztransaktionssteuer | - 142 | - 80 |
| Wertminderungen von Firmenwerten | - 3 | - 1 |
| Ergebnis aus der Dotierung und Auflösung sonstiger Rückstellungen | - 2 | 9 |
| Negative Zinsen | 0 | 0 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 36 | 26 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | - 20 | - 23 |
| Gesamt | - 79 | - 36 |
| in € Millionen | 1.1.-30.6.2013 | 1.1.-30.6.2012 |
|---|---|---|
| Laufende Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 206 | - 155 |
| Inland | - 16 | - 10 |
| Ausland | - 190 | - 145 |
| Latente Steuern1 | 51 | - 39 |
| Gesamt | - 156 | - 194 |
1 Adaptierung der Vorjahreswerte aufgrund der retrospektiven Anwendung von IAS 19 (Effekt unter € 1 Million).
| Aktiva nach Bewertungskategorien | ||
|---|---|---|
| in € Millionen | 30.6.2013 | 31.12.2012 |
| Barreserve | 4.451 | 6.557 |
| Handelsaktiva | 8.058 | 10.517 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle | ||
| Vermögenswerte | 9.421 | 8.348 |
| Anteile an at-equity bewerteten Unternehmen | 5 | 5 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | 468 | 456 |
| Kredite und Forderungen | 99.832 | 102.017 |
| Bis zur Endfälligkeit zu haltende finanzielle Vermögenswerte | 4.541 | 4.596 |
| Derivate für Sicherungsmaßnahmen | 613 | 702 |
| Sonstige Aktiva | 2.917 | 2.918 |
| Aktiva gesamt | 130.306 | 136.116 |
Positive Marktwerte derivativer Finanzinstrumente, die nicht als Sicherungsinstrumente gemäß IAS 39 Hedge Accounting designiert wurden, werden in der Bewertungskategorie "Handelsaktiva" ausgewiesen. Die Bewertungskategorie "Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" umfasst die sonstigen verbundenen Unternehmen, die sonstigen Beteiligungen sowie festverzinsliche Wertpapiere. Kredite und Forderungen werden netto nach Abzug von Kreditrisikovorsorgen dargestellt. In den sonstigen Aktiva sind immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen enthalten.
| Passiva nach Bewertungskategorien in € Millionen |
30.6.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Handelspassiva | 6.309 | 9.176 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 109.837 | 111.868 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten |
2.818 | 3.358 |
| Derivate für Sicherungsmaßnahmen | 236 | 120 |
| Rückstellungen | 678 | 721 |
| Eigenkapital | 10.428 | 10.873 |
| Passiva gesamt | 130.306 | 136.116 |
Negative Marktwerte derivativer Finanzinstrumente, die nicht als Sicherungsinstrumente gemäß IAS 39 Hedge Accounting designiert wurden, werden als Handelspassiva ausgewiesen.
Die Forderungen an Kreditinstitute stellen sich nach regionalen Aspekten (Sitz des Vertragspartners) wie folgt dar:
| in € Millionen | 30.6.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Inland | 7.834 | 10.046 |
| Ausland | 13.626 | 12.277 |
| Gesamt | 21.460 | 22.323 |
In den Forderungen an Kreditinstitute sind € 3.950 Millionen (31.12.2012: € 5.130 Millionen) aus Repo-Transaktionen enthalten.
Die Forderungen an Kunden verteilen sich auf folgende Asset-Klassen (gemäß Basel-II-Definition):
| in € Millionen | 30.6.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Öffentlicher Sektor | 1.657 | 1.387 |
| Firmenkunden – Große Firmenkunden | 50.347 | 52.213 |
| Firmenkunden – Mittelgroße Firmenkunden | 3.250 | 3.272 |
| Retail-Kunden – Privatpersonen | 23.708 | 23.489 |
| Retail-Kunden – Klein- und Mittelbetriebe | 2.880 | 2.946 |
| Sonstige | 100 | 37 |
| Gesamt | 81.942 | 83.343 |
In den Forderungen an Kunden sind € 1.190 Millionen (31.12.2012: € 2.281 Millionen) aus Repo-Transaktionen enthalten.
Die Forderungen an Kunden stellen sich nach regionalen Aspekten (Sitz des Vertragspartners) wie folgt dar:
| in € Millionen | 30.6.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Inland | 7.078 | 8.399 |
| Ausland | 74.863 | 74.944 |
| Gesamt | 81.942 | 83.343 |
Die Kreditrisikovorsorgen werden folgenden Asset-Klassen (gemäß Basel-II-Definition) zugeordnet:
| in € Millionen | 30.6.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Kreditinstitute | 142 | 158 |
| Öffentlicher Sektor | 5 | 11 |
| Firmenkunden – Große Firmenkunden | 2.856 | 2.836 |
| Firmenkunden – Mittelgroße Firmenkunden | 397 | 387 |
| Retail-Kunden – Privatpersonen | 1.854 | 1.881 |
| Retail-Kunden – Klein- und Mittelbetriebe | 362 | 369 |
| Gesamt | 5.615 | 5.642 |
| in € Millionen | 30.6.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 3.368 | 2.720 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 292 | 277 |
| Positive Marktwerte aus derivativen Geschäften | 3.996 | 6.816 |
| Tag-/Festgelder des Handelsbestands | 12 | 0 |
| Gesamt | 7.669 | 9.813 |
| in € Millionen | 30.6.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Positive Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente in IAS 39 Fair Value Hedge |
606 | 698 |
| Positive Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente in IAS 39 Cash Flow Hedge |
6 | 4 |
| Positive Marktwerte aus Kreditderivaten | 0 | 1 |
| Positive Marktwerte sonstiger derivativer Finanzinstrumente | 389 | 702 |
| Gesamt | 1.002 | 1.405 |
| in € Millionen | 30.6.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 13.769 | 12.741 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 160 | 158 |
| Unternehmensanteile | 468 | 456 |
| Gesamt | 14.397 | 13.355 |
| in € Millionen | 30.6.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Firmenwerte | 552 | 558 |
| Software | 580 | 566 |
| Sonstige immaterielle Vermögenswerte | 160 | 198 |
| Gesamt | 1.293 | 1.321 |
| in € Millionen | 30.6.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Betrieblich genutzte Grundstücke und Gebäude | 715 | 722 |
| Sonstige Grundstücke und Gebäude (Investment Property) | 211 | 150 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie sonstige Sachanlagen | 394 | 429 |
| Vermietete Leasinganlagen | 305 | 296 |
| Gesamt | 1.625 | 1.597 |
| in € Millionen | 30.6.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Steuerforderungen | 596 | 505 |
| Laufende Steuerforderungen | 98 | 52 |
| Latente Steuerforderungen | 497 | 453 |
| Forderungen aus bankfremden Tätigkeiten | 105 | 103 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 254 | 215 |
| Wertpapier- und Zahlungsverkehrsabwicklung | 430 | 553 |
| Zu Leasingzwecken bestimmte Vermögenswerte | 139 | 49 |
| Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte (IFRS 5) | 66 | 64 |
| Umlaufvermögen | 143 | 138 |
| Wertanpassung Portfolio Fair Value Hedges | 6 | 11 |
| Übrige Aktiva | 339 | 399 |
| Gesamt | 2.078 | 2.038 |
Die Verbindlichkeiten stellen sich nach regionalen Aspekten (Sitz des Vertragspartners) wie folgt dar:
| in € Millionen | 30.6.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Inland | 14.017 | 13.598 |
| Ausland | 13.478 | 16.589 |
| Gesamt | 27.495 | 30.186 |
In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind € 1.133 Millionen (31.12.2012: € 1.258 Millionen) aus Repo-Transaktionen enthalten.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden teilen sich analog zur Basel-II-Definition wie folgt auf:
| in € Millionen | 30.6.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Öffentlicher Sektor | 1.776 | 1.079 |
| Firmenkunden – Große Firmenkunden | 29.950 | 29.072 |
| Firmenkunden – Mittelgroße Firmenkunden | 2.210 | 2.495 |
| Retail-Kunden – Privatpersonen | 28.154 | 29.140 |
| Retail-Kunden – Klein- und Mittelbetriebe | 3.849 | 3.894 |
| Sonstige | 636 | 618 |
| Gesamt | 66.575 | 66.297 |
In den Verbindlichkeiten gegenüber Kunden sind € 73 Millionen (31.12.2012: € 69 Millionen) aus Repo-Transaktionen enthalten.
Die Verbindlichkeiten stellen sich nach regionalen Aspekten (Sitz des Vertragspartners) wie folgt dar:
| in € Millionen | 30.6.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Inland | 6.238 | 5.578 |
| Ausland | 60.338 | 60.719 |
| Gesamt | 66.575 | 66.297 |
| in € Millionen | 30.6.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Begebene Schuldverschreibungen | 11.421 | 12.767 |
| Begebene Geldmarktpapiere | 516 | 368 |
| Sonstige verbriefte Verbindlichkeiten | 98 | 155 |
| Gesamt | 12.035 | 13.290 |
| in € Millionen | 30.6.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Abfertigungen | 66 | 66 |
| Pensionen | 28 | 28 |
| Steuern | 87 | 109 |
| Laufende | 64 | 83 |
| Latente | 23 | 26 |
| Garantien und Bürgschaften | 125 | 151 |
| Offene Rechtsfälle | 55 | 54 |
| Unverbrauchter Urlaub | 59 | 56 |
| Bonuszahlungen | 180 | 194 |
| Restrukturierung | 10 | 16 |
| Sonstige | 69 | 47 |
| Gesamt | 678 | 721 |
| in € Millionen | 30.6.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Negative Marktwerte derivativer Finanzinstrumente | 4.861 | 7.447 |
| Zinssatzgeschäft | 3.219 | 5.863 |
| Wechselkursgeschäft | 658 | 732 |
| Aktien-/indexbezogenes Geschäft | 853 | 835 |
| Kreditderivatgeschäft | 11 | 13 |
| Sonstiges Geschäft | 120 | 5 |
| Leerverkauf von Handelsaktiva | 561 | 622 |
| Tag-/Festgelder des Handelsbestands | 0 | 10 |
| Emittierte Zertifikate | 660 | 745 |
| Gesamt | 6.082 | 8.824 |
| in € Millionen | 30.6.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Negative Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente in IAS 39 Fair Value Hedge |
188 | 117 |
| Negative Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente in IAS 39 Cash Flow Hedge |
47 | 3 |
| Negative Marktwerte aus Kreditderivaten | 0 | 1 |
| Negative Marktwerte sonstiger derivativer Finanzinstrumente | 226 | 351 |
| Gesamt | 462 | 472 |
| in € Millionen | 30.6.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Verbindlichkeiten aus bankfremden Tätigkeiten | 92 | 96 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 257 | 269 |
| Dividendenverbindlichkeiten | 249 | 1 |
| Wertpapier- und Zahlungsverkehrsabwicklung | 1.379 | 515 |
| Wertanpassung Portfolio Fair Value Hedges | 31 | 48 |
| Übrige Passiva | 695 | 587 |
| Gesamt | 2.703 | 1.515 |
| in € Millionen | 30.6.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Hybrides Kapital | 446 | 450 |
| Nachrangige Verbindlichkeiten | 3.097 | 3.183 |
| Ergänzungskapital | 304 | 304 |
| Gesamt | 3.847 | 3.937 |
| in € Millionen | 30.6.2013 | 31.12.20121 |
|---|---|---|
| Konzern-Eigenkapital | 9.464 | 9.424 |
| Gezeichnetes Kapital | 595 | 595 |
| Partizipationskapital | 2.500 | 2.500 |
| Kapitalrücklagen | 2.574 | 2.574 |
| Gewinnrücklagen | 3.795 | 3.755 |
| Konzern-Periodenüberschuss | 277 | 730 |
| Kapital der nicht beherrschenden Anteile | 688 | 719 |
| Gesamt | 10.428 | 10.873 |
1 Adaptierung der Vorjahreswerte aufgrund der retrospektiven Anwendung von IAS 19.
Das gezeichnete Kapital der RBI AG beträgt gemäß Satzung € 596 Millionen. Nach Abzug der im Eigenbestand befindlichen 557.295 Aktien betrug das ausgewiesene gezeichnete Kapital € 595 Millionen.
Aktives Risikomanagement stellt für die RBI eine Kernkompetenz dar. Um Risiken effektiv erkennen, einstufen und steuern zu können, verfügt der Konzern über ein umfassendes Risikomanagement und -controlling. Dieses ist integraler Bestandteil der Gesamtbanksteuerung und wird permanent weiterentwickelt. Die Risikosteuerung der RBI ist darauf ausgerichtet, den bewussten Umgang mit und das professionelle Management von Kredit- und Länderrisiken, Markt- und Liquiditätsrisiken, Beteiligungsrisiken sowie operationellen Risiken sicherzustellen. Betreffend die Grundzüge und die Organisation des Risikomanagements wird auf das gleichnamige Kapitel im Geschäftsbericht 2012, Seite 168 ff., verwiesen.
Für die Gesamtbanksteuerung bildet das ökonomische Kapital eine wichtige Grundlage. Es beschreibt das interne Kapitalerfordernis für alle Risikoarten auf Basis von vergleichbaren internen Modellen und ermöglicht so eine gesamthafte Darstellung des Risikoprofils des Konzerns. Es dient damit als wichtiges Instrument in der Konzernrisikosteuerung und wird für die risikoadjustierte Geschäftssteuerung und Performance-Messung herangezogen. Dabei wird der Ertrag einer Geschäftseinheit in Relation zu jenem ökonomischen Kapital gesetzt, das dieser Einheit zuzurechnen ist (Return on Risk Adjusted Capital, RORAC).
Anteile der einzelnen Risikoarten am ökonomischen Kapital:
| in € Millionen | 30.6.2013 | Anteil | 31.12.2012 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Kreditrisiko Privatpersonen | 2.418 | 25,0% | 2.457 | 26,5% |
| Kreditrisiko Firmenkunden | 2.374 | 24,6% | 2.384 | 25,7% |
| Kreditrisiko öffentlicher Sektor | 950 | 9,8% | 962 | 10,4% |
| Kreditrisiko Kreditinstitute | 312 | 3,2% | 312 | 3,4% |
| Marktrisiko | 1.127 | 11,7% | 791 | 8,5% |
| Operationelles Risiko | 788 | 8,1% | 775 | 8,4% |
| Liquiditätsrisiko | 345 | 3,6% | 207 | 2,2% |
| Beteiligungsrisiko | 193 | 2,0% | 194 | 2,1% |
| Sonstige Sachanlagen | 406 | 4,2% | 411 | 4,4% |
| Makroökonomisches Risiko | 293 | 3,0% | 338 | 3,6% |
| Risikopuffer | 460 | 4,8% | 442 | 4,8% |
| Gesamt | 9.666 | 100,0% | 9.272 | 100,0% |
Regionale Allokation des ökonomischen Kapitals nach Sitz der Konzerneinheit:
| in € Millionen | 30.6.2013 | Anteil | 31.12.2012 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Zentraleuropa | 3.436 | 35,6% | 3.447 | 37,2% |
| Südosteuropa | 1.853 | 19,2% | 1.773 | 19,1% |
| Österreich | 1.805 | 18,7% | 1.794 | 19,4% |
| Russland | 1.439 | 14,9% | 1.227 | 13,2% |
| GUS Sonstige | 828 | 8,6% | 797 | 8,6% |
| Restliche Welt | 305 | 3,2% | 233 | 2,5% |
| Gesamt | 9.666 | 100,0% | 9.272 | 100,0% |
Die RBI wendet bei der Berechnung des ökonomischen Kapitals ein Konfidenzniveau von 99,95 Prozent an, das sich aus der Ausfallwahrscheinlichkeit des angestrebten Ratings ableitet. Ziel der Berechnung des ökonomischen Kapitals ist die Ermittlung jenes Kapitals, das für die Bedienung aller Ansprüche von Kunden und Kreditoren auch bei einem derart seltenen Verlustereignis erforderlich wäre.
Die folgende Tabelle zeigt eine Überleitung von Bilanzposten (Bank- und Handelsbuchbestände) zum gesamten Kreditobligo, das für die Portfoliosteuerung herangezogen wird. Dieses umfasst sowohl bilanzielle als auch außerbilanzielle Kreditexposures vor Anwendung von Gewichtungsfaktoren und stellt somit den maximalen Forderungswert dar. Nicht enthalten sind Effekte der Kreditrisikominderung wie z. B. persönliche und dingliche Sicherheiten, die in der Gesamtbeurteilung des Kreditrisikos ebenfalls berücksichtigt werden. Dieser Forderungsbegriff wird auch – sofern nicht explizit anders angegeben – in den nachfolgenden Tabellen des Risikoberichts verwendet. Die Ursachen für Unterschiede zwischen den Größen der internen Portfoliosteuerung und der externen Rechnungslegung liegen in abweichenden Konsolidierungskreisen (regulatorisch versus IFRS, also unternehmensrechtlich) sowie der unterschiedlichen Darstellungen des Kreditvolumens.
| in € Millionen | 30.6.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Barreserve | 2.417 | 4.272 |
| Forderungen an Kreditinstitute | 21.460 | 22.323 |
| Forderungen an Kunden | 81.942 | 83.343 |
| Handelsaktiva | 7.669 | 9.813 |
| Derivative Finanzinstrumente | 1.002 | 1.405 |
| Wertpapiere und Beteiligungen | 13.769 | 12.741 |
| Sonstige Aktiva | 338 | 217 |
| Eventualverbindlichkeiten | 11.068 | 11.707 |
| Kreditrisiken | 10.734 | 10.609 |
| Widerrufliche Kreditzusagen | 16.663 | 16.224 |
| Ausweisunterschiede | -1.888 | -2.558 |
| Gesamt | 165.174 | 170.097 |
Bilanzposten enthalten nur Kreditrisikoanteile
Die detaillierte Analyse des Kreditportfolios erfolgt anhand der Unterteilung in Rating-Stufen. Das Kunden-Rating erfolgt dabei für die unterschiedlichen Forderungsklassen getrennt. Für die Bonitätsbeurteilung werden dafür jeweils interne Risikoklassifizierungsverfahren (Rating- und Scoring-Modelle) eingesetzt, die auch zentral validiert werden. Die Ausfallwahrscheinlichkeiten für unterschiedliche Rating-Stufen werden nach Geschäftssegmenten getrennt ermittelt. Wahrscheinlichkeiten der gleichen ordinalen Rating-Einstufung (z. B. 1,5 für Firmenkunden, A3 für Kreditinstitute und A3 für den öffentlichen Sektor) sind daher zwischen den Segmenten nicht direkt vergleichbar.
Die Rating-Modelle in den wesentlichen Non-Retail-Segmenten – Firmenkunden, Kreditinstitute und öffentlicher Sektor – sind konzernweit einheitlich und sehen jeweils zehn Bonitätsstufen vor. Scorecards für Retail-Forderungsklassen werden länderspezifisch nach konzernweit einheitlichen Richtlinien erstellt. Sowohl für die Rating-Erstellung als auch für die Validierung stehen Softwareinstrumente (z. B. Unternehmensbewertung, Rating- und Ausfalldatenbank) zur Verfügung.
Die nachstehende Tabelle zeigt das gesamte Kreditobligo nach internem Rating für Firmenkunden (Großkunden und mittelgroße Kunden). Für die Gesamtbeurteilung des Kreditrisikos sind zusätzlich Sicherheiten sowie Erlösquoten bei Ausfall zu berücksichtigen.
| in € Millionen | 30.6.2013 | Anteil | 31.12.2012 | Anteil | |
|---|---|---|---|---|---|
| 0,5 | Minimales Risiko | 1.285 | 1,6% | 1.185 | 1,5% |
| 1,0 | Ausgezeichnete Bonität | 8.325 | 10,3% | 8.439 | 10,4% |
| 1,5 | Sehr gute Bonität | 9.575 | 11,9% | 8.983 | 11,1% |
| 2,0 | Gute Bonität | 12.527 | 15,6% | 12.419 | 15,4% |
| 2,5 | Solide Bonität | 11.316 | 14,0% | 11.745 | 14,5% |
| 3,0 | Akzeptable Bonität | 12.144 | 15,1% | 12.451 | 15,4% |
| 3,5 | Erhöhtes Risiko | 10.630 | 13,2% | 11.276 | 13,9% |
| 4,0 | Schwache Bonität/Substandard | 5.293 | 6,6% | 5.223 | 6,5% |
| 4,5 | Sehr schwache Bonität/ausfallgefährdet | 3.381 | 4,2% | 3.361 | 4,2% |
| 5,0 | Ausfall | 4.957 | 6,2% | 4.926 | 6,1% |
| NR | Nicht geratet | 1.112 | 1,4% | 887 | 1,1% |
| Gesamt | 80.548 | 100,0% | 80.896 | 100,0% |
Das gesamte Kreditobligo für Firmenkunden nahm im Vergleich zum Jahresende 2012 um € 348 Millionen auf € 80.548 Millionen ab. Das größte Segment bei den Firmenkunden zum Ende des zweiten Quartals war Group Corporates mit € 31.446 Millionen, gefolgt von Zentraleuropa mit € 17.779 Millionen und Russland mit € 10.501 Millionen. Der Rest verteilte sich auf Südosteuropa mit € 10.329 Millionen, Group Markets mit € 5.499 Millionen, GUS Sonstige mit € 4.149 Millionen und Corporate Center mit € 844 Millionen.
Während der Anteil der guten Bonitäten bis hin zu minimalem Risiko von 38,4 Prozent auf 39,4 Prozent stieg, zeigte der Anteil der Forderungen mit erhöhtem Kreditrisiko oder noch schwächerer Bonität einen leichten Rückgang von 24,6 Prozent auf 24,0 Prozent. Diese Verbesserung resultierte einerseits aus Bonitätssteigerungen bestehender Kunden, die zur Anhebung der internen Ratings führten. Andererseits spiegelt sich darin die aktive Steuerung des Kreditportfolios wider. Auf deren Basis wird das Wachstum des Portfolios stark auf wirtschaftlich prosperierende Märkte wie z. B. Russland ausgerichtet, gleichzeitig werden Neukredite aufgrund der hohen Kreditvergabestandards überwiegend an Kunden mit guter Bonität gewährt. Das Segment GUS Sonstige wies im Vergleich zum Jahresende 2012 mit einem Zuwachs von € 467 Millionen den höchsten Anstieg auf. Davon entfielen € 219 Millionen auf neue Rahmen- und € 170 Millionen auf Kreditfinanzierungen.
Der Anteil der Klasse "Ausfall" gemäß Basel II (Rating 5,0) betrug 6,2 Prozent des gesamten Kreditobligos für Firmenkunden (€ 4.957 Millionen).
Die nachstehende Tabelle stellt das gesamte Kreditobligo für Firmenkunden nach dem Letztrisiko gruppiert nach Regionen dar:
| in € Millionen | 30.6.2013 | Anteil | 31.12.2012 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Zentraleuropa | 17.779 | 22,1% | 17.986 | 22,2% |
| Österreich | 15.751 | 19,6% | 15.536 | 19,2% |
| Russland | 10.501 | 13,0% | 10.237 | 12,7% |
| Südosteuropa | 10.329 | 12,8% | 10.370 | 12,8% |
| Westeuropa | 9.820 | 12,2% | 10.343 | 12,8% |
| Asien | 6.439 | 8,0% | 6.888 | 8,5% |
| GUS Sonstige | 4.149 | 5,2% | 3.682 | 4,6% |
| Sonstige | 5.780 | 7,2% | 5.852 | 7,2% |
| Gesamt | 80.548 | 100,0% | 80.896 | 100,0% |
| in € Millionen | 30.6.2013 | Anteil | 31.12.2012 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Groß- und Einzelhandel | 21.211 | 23,9% | 21.051 | 23,6% |
| Fertigung/Produktion | 19.190 | 21,6% | 18.580 | 20,8% |
| Immobilien | 9.465 | 10,6% | 9.838 | 11,0% |
| Finanzintermediation | 9.292 | 10,5% | 9.623 | 10,8% |
| Bauwesen | 6.254 | 7,0% | 6.787 | 7,6% |
| Transport, Lagerung und Verkehr | 4.320 | 4,9% | 3.747 | 4,2% |
| Sonstige Branchen | 19.187 | 21,6% | 19.691 | 22,0% |
| Gesamt | 88.918 | 100,0% | 89.317 | 100,0% |
Die folgende Tabelle zeigt das gesamte Kreditobligo für Firmenkunden und Projektfinanzierungen nach Branchenzugehörigkeit:
Für Projektfinanzierungen besteht ein fünfstufiges Rating-Modell, das sowohl die individuelle Ausfallwahrscheinlichkeit als auch die zur Verfügung stehenden Sicherheiten berücksichtigt. Die Zusammensetzung des Projektfinanzierungsvolumens stellt sich demnach wie folgt dar:
| in € Millionen | 30.6.2013 | Anteil | 31.12.2012 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| 6,1 Ausgezeichnete Projektbonität – sehr geringes Risiko | 3.425 | 40,9% | 3.734 | 44,3% |
| 6,2 Gute Projektbonität – geringes Risiko | 2.878 | 34,4% | 2.523 | 30,0% |
| 6,3 Ausreichende Projektbonität – mittleres Risiko | 1.201 | 14,3% | 1.241 | 14,7% |
| 6,4 Schwache Projektbonität – hohes Risiko | 408 | 4,9% | 391 | 4,6% |
| 6,5 Ausfall | 443 | 5,3% | 503 | 6,0% |
| NR Nicht geratet | 16 | 0,2% | 29 | 0,3% |
| Gesamt | 8.370 | 100,0% | 8.421 | 100,0% |
Das Kreditobligo der unter Projektfinanzierung ausgewiesenen Forderungen betrug zum Ende des zweiten Quartals 2013 € 8.370 Millionen. Mit 75,3 Prozent machten dabei die beiden besten Bonitätsstufen "Ausgezeichnete Projektbonität – sehr geringes Risiko" und "Gute Projektbonität – geringes Risiko" den Hauptanteil aus. Dies ist im Wesentlichen auf die hohe Gesamtbesicherung derartiger Spezialfinanzierungen zurückzuführen. Der Anteil der nicht gerateten Finanzierungen verringerte sich im Vergleich zum Jahresende 2012 auf 0,2 Prozent (€ 16 Millionen).
Die Forderungsklasse Retail-Kunden unterteilt sich in Privatpersonen sowie Klein- und Mittelbetriebe (KMU). Für Retail-Kunden wird ein duales Scoring-System eingesetzt, das eine Erst- und Ad-hoc-Analyse anhand der Kundendaten und eine Verhaltensanalyse anhand der Kontendaten umfasst. Die folgende Tabelle zeigt das Kreditobligo an Retail-Kunden der RBI:
| in € Millionen | 30.6.2013 | Anteil | 31.12.20121 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Retail-Kunden – Privatpersonen | 26.132 | 89,1% | 25.856 | 88,7% |
| Retail-Kunden – Klein- und Mittelbetriebe | 3.202 | 10,9% | 3.278 | 11,3% |
| Gesamt | 29.333 | 100,0% | 29.134 | 100,0% |
| davon notleidende Kredite | 3.039 | 10,4% | 3.054 | 10,5% |
| davon Einzelwertberichtigungen | 1.740 | 5,9% | 1.678 | 5,8% |
| davon Portfolio-Wertberichtigungen | 476 | 1,6% | 572 | 2,0% |
1 Adaptierung der Vorjahreswerte aufgrund einer Ausweisänderung.
Der Gesamtbetrag des Kreditobligos an Retail-Kunden verteilt sich wie folgt auf die Segmente (ohne Corporate Center):
| 30.6.2013 | Zentral- | Südost- | Russland | GUS | Group |
|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | europa | europa | Sonstige | Markets | |
| Retail-Kunden – Privatpersonen | 13.614 | 6.699 | 4.276 | 1.527 | 16 |
| Retail-Kunden – Klein- und Mittelbetriebe |
2.097 | 763 | 67 | 274 | 0 |
| Gesamt | 15.711 | 7.462 | 4.343 | 1.801 | 16 |
| davon notleidende Kredite | 1.567 | 615 | 184 | 668 | 1 |
| davon Einzelwertberichtigungen | 744 | 384 | 154 | 452 | 0 |
| davon Portfolio-Wertberichtigungen | 371 | 56 | 25 | 24 | 0 |
| 31.12.2012 | Zentral- | Südost- | Russland | GUS | Group |
|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | europa1 | europa1 | Sonstige | Markets | |
| Retail-Kunden – Privatpersonen | 13.949 | 6.580 | 3.681 | 1.630 | 16 |
| Retail-Kunden – Klein- und Mittelbetriebe |
2.265 | 800 | 55 | 157 | 0 |
| Gesamt | 16.214 | 7.380 | 3.736 | 1.788 | 16 |
| davon notleidende Kredite | 1.580 | 585 | 190 | 692 | 1 |
| davon Einzelwertberichtigungen | 684 | 358 | 161 | 469 | 0 |
| davon Portfolio-Wertberichtigungen | 474 | 60 | 15 | 22 | 0 |
1 Adaptierung der Vorjahreswerte aufgrund einer Ausweisänderung.
Im Vergleich zum Jahresende 2012 wuchs das Retail-Kreditportfolio im ersten Halbjahr 2013 um € 199 Millionen auf € 29.333 Millionen. Das größte Volumen wurde dabei mit € 15.711 Millionen im Segment Zentraleuropa ausgewiesen. Im Vergleich zum Jahresende 2012 bedeutete dies einen Rückgang von € 503 Millionen. Er war vorwiegend auf die Abnahme der Kredite an Privatpersonen in Polen zurückzuführen, die durch den Anstieg von Privatkrediten in der Slowakei teilweise kompensiert wurde. An zweiter Stelle lag Südosteuropa mit € 7.462 Millionen, das damit verglichen mit dem Jahresende 2012 einen leichten Anstieg verzeichnete. Das Segment Russland zeigt mit einem Plus von € 607 Millionen die größte Zunahme.
Die Tabelle zeigt das Kreditobligo an Retail-Kunden gegliedert nach Produkten:
| in € Millionen | 30.6.2013 | Anteil | 31.12.20121 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Hypothekenkredite | 15.767 | 53,8% | 14.447 | 49,6% |
| Verbraucherkredite | 5.672 | 19,3% | 6.580 | 22,6% |
| Kreditkarten | 2.287 | 7,8% | 2.326 | 8,0% |
| Autokredite | 2.178 | 7,4% | 2.457 | 8,4% |
| Überziehungen | 1.876 | 6,4% | 1.990 | 6,8% |
| SME Finanzierung | 1.553 | 5,3% | 1.334 | 4,6% |
| Gesamt | 29.333 | 100,0% | 29.134 | 100,0% |
1 Adaptierung der Vorjahreswerte.
Der Anteil von Fremdwährungskrediten im Retail-Portfolio lässt Rückschlüsse auf die mögliche Änderung von Ausfallquoten bei einer Wechselkursänderung der lokalen Währung zu. Für die interne Einschätzung dieses Risikos werden neben dem Fremdwährungsanteil auch die bei der Kreditvergabe üblicherweise wesentlich strengeren Kreditvergaberichtlinien und die in manchen Ländern häufig fremdwährungskonformen Einkünfte der Kreditnehmer berücksichtigt.
| in € Millionen | 30.6.2013 | Anteil | 31.12.2012 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Schweizer Franken | 4.761 | 47,3% | 5.110 | 48,6% |
| Euro | 4.083 | 40,6% | 4.054 | 38,6% |
| US-Dollar | 1.093 | 10,9% | 1.199 | 11,4% |
| Andere Fremdwährungen | 119 | 1,2% | 141 | 1,3% |
| Kredite in Fremdwährungen | 10.056 | 100,0% | 10.504 | 100,0% |
| Anteil am Kreditvolumen | 34,3% | 36,1% |
Bei Fremdwährungskrediten in Schweizer Franken und US-Dollar kam es zu einem Rückgang gegenüber dem Ultimo 2012, während Euro-Kredite ein leichtes Plus von € 29 Millionen verzeichneten.
Die Forderungsklasse Kreditinstitute enthält großteils Banken und Wertpapierunternehmen. Das interne Rating-Modell dafür basiert auf einem Peer-Group-orientierten Ansatz, in dem sowohl qualitative als auch quantitative Informationen berücksichtigt werden. Das finale Rating für diese Kundengruppe ist durch das Länder-Rating des jeweiligen Heimatlands begrenzt.
Die nachfolgende Tabelle stellt das gesamte Kreditobligo an Kreditinstitute (ohne Zentralbanken) nach dem internen Rating dar. Die Ausfallwahrscheinlichkeiten in dieser Asset-Klasse werden aufgrund der geringen Anzahl an Kunden (bzw. an beobachtbaren Ausfällen) in den einzelnen Rating-Stufen durch eine Kombination interner und externer Daten ermittelt.
| in € Millionen | 30.6.2013 | Anteil | 31.12.2012 | Anteil | |
|---|---|---|---|---|---|
| A1 | Ausgezeichnete Bonität | 265 | 0,9% | 96 | 0,3% |
| A2 | Sehr gute Bonität | 985 | 3,4% | 986 | 3,0% |
| A3 | Gute Bonität | 14.080 | 48,7% | 19.974 | 61,0% |
| B1 | Solide Bonität | 8.501 | 29,4% | 7.338 | 22,4% |
| B2 | Zufriedenstellende Bonität | 2.379 | 8,2% | 1.782 | 5,4% |
| B3 | Adäquate Bonität | 1.223 | 4,2% | 1.047 | 3,2% |
| B4 | Fragliche Bonität | 658 | 2,3% | 697 | 2,1% |
| B5 | Höchst fragliche Bonität | 341 | 1,2% | 330 | 1,0% |
| C | Ausfallgefährdet | 177 | 0,6% | 157 | 0,5% |
| D | Ausfall | 235 | 0,8% | 269 | 0,8% |
| NR | Nicht geratet | 83 | 0,3% | 49 | 0,1% |
| Gesamt | 28.929 | 100,0% | 32.725 | 100,0% |
Das gesamte Kreditobligo betrug zum Ende des zweiten Quartals 2013 € 28.929 Millionen und wies damit gegenüber dem Jahresultimo 2012 einen Rückgang von € 3.796 Millionen auf. Der Schwerpunkt lag mit € 14.080 Millionen oder 48,7 Prozent in der Rating-Klasse A3, die damit im Vergleich zum Jahresende einen Rückgang von € 5.894 Millionen zeigte. Dieser resultierte aus einer Abnahme von Swap- und Money-Market-Geschäften.
Mit € 22.868 Millionen oder 79,0 Prozent hatte das Segment Group Markets den größten Anteil am Kreditportfolio gegenüber Kreditinstituten, gefolgt vom Segment Group Corporates mit € 1.892 Millionen oder 6,5 Prozent.
| in € Millionen | 30.6.2013 | Anteil | 31.12.2012 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Derivate | 8.348 | 28,9% | 12.124 | 37,0% |
| Geldmarkt | 7.545 | 26,1% | 9.444 | 28,9% |
| Repo | 5.486 | 19,0% | 4.737 | 14,5% |
| Forderungen | 3.807 | 13,2% | 3.580 | 10,9% |
| Anleihen | 3.052 | 10,6% | 2.162 | 6,6% |
| Sonstige | 690 | 2,4% | 678 | 2,1% |
| Gesamt | 28.929 | 100,0% | 32.725 | 100,0% |
Die folgende Tabelle zeigt das gesamte Kreditobligo an Kreditinstitute (ohne Zentralbanken) gegliedert nach Produkten:
Eine weitere Kundengruppe stellen souveräne Staaten, Zentralbanken sowie regionale Gebietskörperschaften und andere staatenähnliche Organisationen dar. Die nachfolgende Tabelle zeigt das gesamte Kreditobligo gegenüber dem öffentlichen Sektor (inklusive Zentralbanken) nach dem internen Rating:
| in € Millionen | Anteil | 31.12.2012 | Anteil | ||
|---|---|---|---|---|---|
| A1 | Ausgezeichnete Bonität | 1.383 | 7,7% | 1.561 | 8,2% |
| A2 | Sehr gute Bonität | 1.165 | 6,5% | 793 | 4,2% |
| A3 | Gute Bonität | 3.269 | 18,2% | 3.861 | 20,4% |
| B1 | Solide Bonität | 2.561 | 14,2% | 2.730 | 14,4% |
| B2 | Zufriedenstellende Bonität | 870 | 4,8% | 1.272 | 6,7% |
| B3 | Adäquate Bonität | 3.604 | 20,0% | 3.415 | 18,0% |
| B4 | Fragliche Bonität | 3.521 | 19,6% | 3.795 | 20,1% |
| B5 | Höchst fragliche Bonität | 1.575 | 8,8% | 1.172 | 6,2% |
| C | Ausfallgefährdet | 0 | 0,0% | 232 | 1,2% |
| D | Ausfall | 37 | 0,2% | 83 | 0,4% |
| NR | Nicht geratet | 8 | 0,0% | 7 | 0,0% |
| Gesamt | 17.993 | 100,0% | 18.921 | 100,0% |
Im Vergleich zum Jahresende 2012 sank das Kreditobligo aus dem öffentlichen Sektor im ersten Halbjahr 2013 um € 928 Millionen auf € 17.993 Millionen. Dies entspricht einem Anteil von 10,9 Prozent am gesamten Kreditobligo.
Die Klasse "Ausgezeichnete Bonität" (Rating A1) verzeichnete dabei einen Rückgang von € 178 Millionen. Dieser beruhte auf einem Rückgang der Einlagen bei der Oesterreichischen Nationalbank (minus € 667 Millionen), der durch den gleichzeitig erfolgten Anstieg des Bestands an österreichischen Staatsanleihen (plus € 454 Millionen) nur zum Teil kompensiert wurde.
Der mittlere Bonitätsbereich von "Gute Bonität" (Rating A3) bis "Adäquate Bonität" (Rating B3) wies mit 57,2 Prozent den höchsten Anteil am Gesamtobligo aus. Das hohe Obligo in den mittleren Ratingstufen resultierte dabei vor allem aus Einlagen der Konzerneinheiten in Zentral- und Südosteuropa bei deren lokalen Zentralbanken. Sie dienen zur Erfüllung der jeweiligen Mindestreservevorschriften und der kurzfristigen Veranlagung von überschüssiger Liquidität und waren daher untrennbar mit der Geschäftstätigkeit in diesen Ländern verbunden. Auf die Forderungen in den Rating-Klassen B4 und B5 entfielen € 5.096 Millionen oder 28,3 Prozent der Gesamtforderungen. Einen Rückgang zeigten schließlich die Forderungen im unteren Bonitätsbereich (Rating C und D) aufgrund einer Ratingverbesserung in Belarus sowie der Umschuldung von Forderungen an regionale Gebietskörperschaften in Ungarn.
Die nachstehende Tabelle zeigt das gesamte Kreditobligo gegenüber dem öffentlichen Sektor (inklusive Zentralbanken) gegliedert nach Produkten:
| in € Millionen | 30.6.2013 | Anteil | 31.12.2012 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Anleihen | 12.495 | 69,4% | 12.273 | 64,9% |
| Forderungen | 4.516 | 25,1% | 5.312 | 28,1% |
| Derivate | 754 | 4,2% | 795 | 4,2% |
| Sonstige | 227 | 1,3% | 541 | 2,9% |
| Gesamt | 17.993 | 100,0% | 18.921 | 100,0% |
Die folgende Tabelle zeigt das Kreditobligo gegenüber dem öffentlichen Sektor im Bereich "Non Investment Grade" (Rating B3 und darunter):
| in € Millionen | 30.6.2013 | Anteil | 31.12.2012 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Rumänien | 1.961 | 22,4% | 1.808 | 20,8% |
| Ungarn | 1.904 | 21,8% | 2.234 | 25,7% |
| Kroatien | 1.041 | 11,9% | 1.023 | 11,7% |
| Albanien | 928 | 10,6% | 976 | 11,2% |
| Ukraine | 880 | 10,1% | 766 | 8,8% |
| Sonstige | 2.029 | 23,2% | 1.898 | 21,8% |
| Gesamt | 8.744 | 100,0% | 8.704 | 100,0% |
Das Kreditobligo gegenüber dem öffentlichen Sektor im Bereich "Non Investment Grade" nahm im Vergleich zum Jahresende 2012 um € 40 Millionen auf € 8.744 Millionen zu und beruhte vor allem auf Einlagen der Konzerneinheiten bei lokalen Zentralbanken in Zentral- und Südosteuropa. Diese dienen zur Erfüllung der jeweiligen Mindestreservevorschriften und der kurzfristigen Veranlagung von überschüssiger Liquidität und waren daher untrennbar mit der Geschäftstätigkeit in diesen Ländern verbunden.
Die nachstehende Tabelle stellt das Volumen der notleidenden Kredite (Non-performing Loans, NPL), deren Anteil an den Ausleihungen der dargestellten Asset-Klassen aus den Bilanzposten "Forderungen an Kunden" und "Forderungen an Kreditinstitute" (ohne außerbilanzielle Geschäfte) sowie den Anteil der dazu bereitgestellten Kreditrisikovorsorgen dar:
| NPL | NPL Ratio | NPL Coverage Ratio | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | 30.6.2013 | 31.12.2012 | 30.6.2013 | 31.12.2012 | 30.6.2013 | 31.12.2012 | |
| Firmenkunden | 5.072 | 5.073 | 9,4% | 9,1% | 64,1% | 63,5% | |
| Retail-Kunden | 3.037 | 3.052 | 11,4% | 11,5% | 73,0% | 73,7% | |
| Öffentlicher Sektor | 28 | 57 | 1,7% | 4,1% | 18,5% | 19,8% | |
| Summe Nichtbanken | 8.137 | 8.183 | 9,9% | 9,8% | 67,3% | 67,0% | |
| Kreditinstitute | 179 | 202 | 0,8% | 0,9% | 78,9% | 78,2% | |
| Gesamt | 8.316 | 8.385 | 8,0% | 7,9% | 67,5% | 67,3% |
Die folgende Tabelle stellt das Volumen der notleidenden Kredite, deren Anteil an den Ausleihungen aus den Bilanzposten "Forderungen an Kunden" und "Forderungen an Kreditinstitute" (ohne außerbilanzielle Geschäfte) sowie den Anteil der dazu bereitgestellten Kreditrisikovorsorgen nach Segmenten dar:
| NPL | NPL Ratio | NPL Coverage Ratio | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | 30.6.2013 | 31.12.2012 | 30.6.2013 | 31.12.2012 | 30.6.2013 | 31.12.2012 | |
| Zentraleuropa | 3.440 | 3.447 | 11,1% | 10,8% | 63,9% | 64,0% | |
| Südosteuropa | 1.936 | 1.808 | 11,6% | 10,9% | 62,1% | 62,0% | |
| Russland | 444 | 489 | 3,3% | 3,8% | 100,4% | 100,0% | |
| GUS Sonstige | 1.284 | 1.307 | 24,4% | 24,7% | 70,4% | 70,2% | |
| Group Corporates | 805 | 923 | 3,9% | 4,7% | 66,5% | 60,6% | |
| Group Markets | 375 | 410 | 2,2% | 2,0% | 83,0% | 79,8% | |
| Corporate Center | 33 | 0 | 0,5% | 0,0% | 55,4% | 0,0% | |
| Gesamt | 8.316 | 8.385 | 8,0% | 7,9% | 67,5% | 67,3% |
Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung der notleidenden Kredite unter den Ausleihungen der dargestellten Asset-Klassen aus den Bilanzposten "Forderungen an Kunden" und "Forderungen an Kreditinstitute" (ohne außerbilanzielle Geschäfte):
| in € Millionen | Stand 1.1.2013 |
Änderung Konsolidie rungskreis |
Währungs differenzen |
Zugänge | Abgänge | Stand 30.6.2013 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Firmenkunden | 5.073 | 0 | -35 | 719 | -686 | 5.072 |
| Retail-Kunden | 3.052 | 0 | -56 | 540 | -500 | 3.037 |
| Öffentlicher Sektor | 57 | 0 | -1 | 14 | -42 | 28 |
| Summe Nichtbanken | 8.183 | 0 | -91 | 1.273 | -1.228 | 8.137 |
| Kreditinstitute | 202 | 0 | 0 | 1 | -23 | 179 |
| Gesamt | 8.385 | 0 | -91 | 1.274 | -1.251 | 8.316 |
Der Bereich Firmenkunden wies im ersten Halbjahr 2013 einen leichten Rückgang um €1 Million auf € 5.072 Millionen auf. Der Anteil der notleidenden Kredite am Kreditobligo nahm jedoch um 0,3 Prozentpunkte auf 9,4 Prozent zu, die Deckungsquote stieg um 0,6 Prozentpunkte auf 64,1 Prozent. Im Retail-Bereich sanken die notleidenden Kredite um 0,5 Prozent oder € 15 Millionen auf € 3.037 Millionen. Der Anteil der notleidenden Kredite am Kreditobligo ging dadurch um 0,1 Prozentpunkte auf 11,4 Prozent zurück, die Deckungsquote sank gleichermaßen um 0,7 Prozentpunkte auf 73,0 Prozent. Im Bereich Kreditinstitute lagen die notleidenden Kredite zum Ende des ersten Halbjahrs 2013 mit € 179 Millionen um € 22 Millionen unter dem Jahresendstand von 2012, die Deckungsquote erhöhte sich um 0,7 Prozentpunkte auf 78,9 Prozent.
Im Segment Südosteuropa war ein Zuwachs der notleidenden Kredite um 7,1 Prozent oder € 128 Millionen auf € 1.936 Millionen zu verzeichnen. Gleichzeitig erhöhte sich der Anteil der notleidenden Kredite am Kreditobligo um 0,7 Prozentpunkte auf 11,6 Prozent, die Deckungsquote stieg um 0,1 Prozentpunkte auf 62,1 Prozent. Im Segment GUS Sonstige ergab sich ein Rückgang der notleidenden Kredite um 1,8 Prozent oder € 23 Millionen auf € 1.284 Millionen. Die NPL Ratio ging hier um 0,3 Prozentpunkte auf 24,4 Prozent ebenfalls zurück, hingegen erhöhte sich die Deckungsquote um 0,2 Prozentpunkte auf 70,4 Prozent. In Zentraleuropa nahmen die notleidenden Kredite um 0,2 Prozent oder € 7 Millionen auf € 3.440 Millionen ab. Die NPL Ratio nahm um 0,3 Prozentpunkte auf 11,1 Prozent zu, während die Deckungsquote um 0,1 Prozentpunkte auf 63,9 Prozent sank.
| in € Millionen | Stand 1.1.2013 |
Änderung Konsolidie rungskreis |
Zuführung1 | Auf lösungen |
Verbrauch2 | Umbuchung, Währungs differenzen |
Stand 30.6.2013 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einzelwert berichtigungen |
4.843 | -30 | 889 | -433 | -419 | 30 | 4.880 |
| Portfolio Wertberichtigungen |
950 | -2 | 217 | -196 | 0 | -109 | 860 |
| Gesamt | 5.793 | -32 | 1.106 | -630 | -419 | -79 | 5.740 |
Der Risikovorsorgespiegel zeigt die Entwicklung der Wertberichtigungen und Vorsorgen für außerbilanzielle Verpflichtungen:
1 Zuführung inkl. Direktabschreibungen und Eingänge auf abgeschriebene Forderungen. 2 Verbrauch inkl. Direktabschreibungen und Eingänge auf abgeschriebene Forderungen.
Das Kreditportfolio der RBI ist sowohl nach Regionen als auch nach Branchen gut diversifiziert. Auch Einzelkreditkonzentrationen werden auf Basis von Gruppen verbundener Kunden aktiv über die Limitvergabe und regelmäßiges Reporting gesteuert, sodass die Granularität des Portfolios entsprechend gut ist. Die geografische Aufgliederung der Forderungen spiegelt die breite Diversifikation des Kreditgeschäfts in den europäischen Märkten wider. Die folgende Tabelle stellt die Kreditobligos aller Forderungsklassen gegliedert nach dem Herkunftsland der Kunden und gruppiert nach Regionen dar:
| in € Millionen | 30.6.2013 | Anteil | 31.12.2012 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Österreich | 28.103 | 17,0% | 30.710 | 18,1% |
| Zentraleuropa | 45.520 | 27,6% | 47.879 | 28,1% |
| Polen | 13.709 | 8,3% | 14.599 | 8,6% |
| Slowakei | 11.568 | 7,0% | 11.426 | 6,7% |
| Tschechische Republik | 10.263 | 6,2% | 11.090 | 6,5% |
| Ungarn | 8.127 | 4,9% | 8.735 | 5,1% |
| Sonstige | 1.853 | 1,1% | 2.030 | 1,2% |
| Europäische Union | 22.512 | 13,6% | 23.034 | 13,5% |
| Deutschland | 5.707 | 3,5% | 6.198 | 3,6% |
| Frankreich | 5.343 | 3,2% | 5.262 | 3,1% |
| Großbritannien | 4.540 | 2,7% | 6.932 | 4,1% |
| Niederlande | 1.829 | 1,1% | 1.436 | 0,8% |
| Sonstige | 5.093 | 3,1% | 3.206 | 1,9% |
| Südosteuropa | 25.037 | 15,2% | 24.587 | 14,5% |
| Rumänien | 8.556 | 5,2% | 8.006 | 4,7% |
| Kroatien | 5.564 | 3,4% | 5.663 | 3,3% |
| Bulgarien | 4.262 | 2,6% | 4.263 | 2,5% |
| Serbien | 2.229 | 1,3% | 2.073 | 1,2% |
| Sonstige | 4.425 | 2,7% | 4.581 | 2,7% |
| Russland | 20.117 | 12,2% | 19.861 | 11,7% |
| in € Millionen | 30.6.2013 | Anteil | 31.12.2012 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Asien | 9.553 | 5,8% | 9.670 | 5,7% |
| China | 3.927 | 2,4% | 4.167 | 2,4% |
| Sonstige | 5.626 | 3,4% | 5.503 | 3,2% |
| GUS Sonstige | 8.003 | 4,8% | 7.409 | 4,4% |
| Ukraine | 6.070 | 3,7% | 5.633 | 3,3% |
| Sonstige | 1.933 | 1,2% | 1.776 | 1,0% |
| Nordamerika | 3.520 | 2,1% | 3.496 | 2,1% |
| Restliche Welt | 2.809 | 1,7% | 3.451 | 2,0% |
| Gesamt | 165.174 | 100,0% | 170.097 | 100,0% |
Die RBI ist in keinem der so genannten europäischen Peripheriestaaten durch Tochterbanken vertreten. Es bestehen aber Forderungen gegenüber Kunden in diesen Ländern, die aus Kreditfinanzierungen und dem Kapitalmarktgeschäft resultieren. Der Konzern hält jedoch praktisch keine Staatsanleihen dieser Länder (ausgenommen solche der Republik Italien).
Das Marktrisikomanagement basiert auf den Zahlen eines internen Modells, das den Value-at-Risk (VaR) für die Veränderung der Risikofaktoren Fremdwährungen, Zinsentwicklung, Credit Spreads und Aktienindizes errechnet. Das Modell bestand den Begutachtungsprozess der österreichischen Finanzmarktaufsicht und der Oesterreichischen Nationalbank und wird für die Berechnung des regulatorischen Eigenmittelerfordernisses für Marktrisiken verwendet.
Die nachstehende Tabelle stellt diese Risikokennzahlen für das Gesamtmarktrisiko im Handels- und Bankbuch je Risikoart dar. Die in Fremdwährung gehaltenen Kapitalpositionen und die strukturellen Zinsrisiken sowie Spread-Risiken aus Anleihebüchern (häufig als Liquiditätspuffer gehalten) dominieren den VaR.
| Gesamt VaR 99% 1d | VaR per | Durchschnitts-VaR | Minimum VaR | Maximum VaR | VaR per |
|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | 30.6.2013 | 31.12.2012 | |||
| Währungsrisiko | 72 | 57 | 41 | 85 | 52 |
| Zinsrisiko | 22 | 17 | 11 | 30 | 17 |
| Credit-Spread-Risiko | 43 | 28 | 19 | 53 | 21 |
| Aktienpreisrisiko | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 |
| Vega Risiko | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 |
| Gesamt | 103 | 81 | 67 | 116 | 71 |
Das gesamte Währungsrisiko enthält die in Fremdwährung gehaltenen Eigenkapitalpositionen von Tochtergesellschaften. Das strukturelle Währungsrisiko aus Eigenkapitalpositionen wird unabhängig von häufig kurzfristigen Handelspositionen gesteuert.
Die folgende Auswertung zeigt den Liquiditätsüberhang sowie das Verhältnis der erwarteten Mittelzuflüsse und der zusätzlich realisierbaren Liquidität (Counterbalancing Capacity) zu den Mittelabflüssen (Liquiditäts-Ratio) für ausgewählte Laufzeiten auf kumulierter Basis unter Einbeziehung aller Bilanzkonten und außerbilanziellen Geschäfte. Basierend auf Expertenmeinungen und statistischen Analysen und unter Berücksichtigung länderspezifischer Unterschiede fließen in diese Berechnung auch Annahmen für die Prolongation von definierten Aktivposten, für den so genannten Bodensatz bei Kundeneinlagen und für die Realisierung von zusätzlicher Liquidität (insbesondere mittels notenbankfähiger Aktiva und Sicherheiten im Wertpapierleihegeschäft) ein.
| in € Millionen | 30.6.2013 | 31.12.2012 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Laufzeit | 1 Woche | 1 Monat | 1 Jahr | 1 Woche | 1 Monat | 1 Jahr |
| Liquiditätsüberhang | 17.080 | 14.869 | 12.007 | 14.823 | 12.225 | 13.467 |
| Liquiditäts-Ratio | 152% | 129% | 112% | 135% | 118% | 110% |
Die Liquiditäts-Ratios der RBI erhöhten sich im Vergleich zum Jahresende 2012 vor allem in den kürzerfristigen Laufzeitenbändern. Zur Begrenzung des Liquidiätsrisikos sind je Konzerneinheit Limits im Einsatz, die kurzfristig einen positiven Liquiditätsüberhang für die modellierte Liquiditätsposition erfordern. Zur Sicherstellung der Liquidität in den verschiedenen Währungen hält der Konzern umfangreiche liquide Wertpapierbestände und bevorzugt tenderfähige Aktiva in der Kreditvergabe. Im Fall einer Liquiditätsverknappung im Konzern kommen Notfallpläne zum Einsatz. Derartige Prioritätenlisten zur Beseitigung von Liquiditätsproblemen existieren in allen wesentlichen Konzerneinheiten.
| in € Millionen | 30.6.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Eventualverbindlichkeiten | 11.068 | 11.707 |
| Weitergegebene Wechsel | 47 | 38 |
| Avalkredite | 6.056 | 6.507 |
| Sonstige Bürgschaften | 2.320 | 2.375 |
| Akkreditive | 2.511 | 2.733 |
| Sonstige Eventualverbindlichkeiten | 133 | 54 |
| Kreditrisiken | 10.734 | 10.609 |
| Unwiderrufliche Kreditzusagen/Stand-by Facilities | 10.734 | 10.609 |
| Bis 1 Jahr | 3.697 | 3.971 |
| Über 1 Jahr | 7.037 | 6.638 |
| 30.6.2013 | Nominalbeträge nach Restlaufzeit | Marktwerte | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | Bis 1 Jahr | 1 bis 5 Jahre | Mehr als 5 Jahre | Gesamt | Positive | Negative | |
| Zinssatzverträge | 41.302 | 62.141 | 42.173 | 145.616 | 4.146 | -3.557 | |
| Wechselkurs- und Goldverträge | 44.704 | 10.336 | 2.390 | 57.431 | 704 | -781 | |
| Wertpapierbezogene Geschäfte | 1.761 | 1.371 | 311 | 3.443 | 122 | -853 | |
| Warentermingeschäfte | 292 | 150 | 13 | 455 | 7 | -103 | |
| Kreditderivate | 176 | 1.705 | 5 | 1.886 | 19 | -12 | |
| Edelmetallgeschäfte | 15 | 42 | 12 | 69 | 0 | -17 | |
| Gesamt | 88.250 | 75.746 | 44.905 | 208.900 | 4.998 | -5.324 |
| 31.12.2012 | Nominalbeträge nach Restlaufzeit | Marktwerte | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | Bis 1 Jahr | 1 bis 5 Jahre | Mehr als 5 Jahre | Gesamt | Positive | Negative |
| Zinssatzverträge | 51.069 | 85.144 | 53.149 | 189.361 | 7.246 | -6.292 |
| Wechselkurs- und Goldverträge | 49.700 | 11.606 | 2.259 | 63.565 | 848 | -774 |
| Wertpapierbezogene Geschäfte | 1.503 | 1.308 | 345 | 3.156 | 107 | -835 |
| Warentermingeschäfte | 232 | 78 | 14 | 324 | 4 | -2 |
| Kreditderivate | 312 | 1.573 | 5 | 1.889 | 16 | -14 |
| Edelmetallgeschäfte | 43 | 36 | 17 | 96 | 0 | -3 |
| Gesamt | 102.858 | 99.745 | 55.789 | 258.392 | 8.221 | -7.919 |
| 30.6.2013 | 31.12.2012 | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | Fair Value | Buchwert | Differenz | Fair Value | Buchwert | Differenz | |
| Aktiva | |||||||
| Barreserve | 4.451 | 4.451 | 0 | 6.557 | 6.557 | 0 | |
| Forderungen an Kreditinstitute | 21.345 | 21.319 | 26 | 22.226 | 22.166 | 60 | |
| Forderungen an Kunden | 76.639 | 76.468 | 170 | 77.990 | 77.859 | 131 | |
| Beteiligungen und Wertpapiere Held-to-Maturity | 5.077 | 4.970 | 107 | 5.104 | 4.956 | 149 | |
| Passiva | |||||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 27.386 | 27.495 | -109 | 30.175 | 30.186 | -11 | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 67.019 | 66.575 | 444 | 66.539 | 66.297 | 242 | |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 10.015 | 9.888 | 127 | 10.765 | 10.812 | -47 | |
| Nachrangkapital | 3.164 | 3.176 | -12 | 2.805 | 3.057 | -252 |
| 30.6.2013 | 31.12.2012 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | Level I | Level II | Level III | Level I | Level II | Level III |
| Handelsaktiva | 2.851 | 5.112 | 94 | 2.118 | 8.305 | 93 |
| Positive Marktwerte derivativer Finanzinstrumente1 | 119 | 4.173 | 93 | 100 | 7.327 | 93 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 287 | 5 | 1 | 265 | 12 | 1 |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere |
2.445 | 923 | 0 | 1.754 | 965 | 0 |
| Tag-/Festgelder des Handelsbestands | 0 | 12 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte |
6.653 | 2.744 | 23 | 5.099 | 3.233 | 16 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 42 | 112 | 5 | 48 | 105 | 5 |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere |
6.611 | 2.632 | 18 | 5.051 | 3.128 | 11 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte |
11 | 0 | 0 | 56 | 0 | 0 |
| Sonstige Beteiligungen2 | 11 | 0 | 0 | 56 | 0 | 0 |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Derivate für Sicherungsmaßnahmen | 0 | 613 | 0 | 0 | 702 | 0 |
| Positive Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente | 0 | 613 | 0 | 0 | 702 | 0 |
| 30.6.2013 | 31.12.2012 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | Level I | Level II | Level III | Level I | Level II | Level III |
| Handelspassiva | 778 | 5.507 | 24 | 788 | 8.361 | 28 |
| Negative Marktwerte derivativer Finanzinstrumente 1 | 217 | 4.854 | 17 | 165 | 7.613 | 20 |
| Tag-/Festgelder des Handelsbestands | 0 | 0 | 0 | 0 | 10 | 0 |
| Leerverkauf von Handelsaktiva | 561 | 0 | 0 | 622 | 0 | 0 |
| Emittierte Zertifikate | 0 | 653 | 7 | 0 | 738 | 7 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten |
0 | 2.818 | 0 | 0 | 3.358 | 0 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 0 | 2.147 | 0 | 0 | 2.478 | 0 |
| Nachrangkapital | 0 | 671 | 0 | 0 | 880 | 0 |
| Derivate für Sicherungsmaßnahmen | 0 | 236 | 0 | 0 | 120 | 0 |
| Negative Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente |
0 | 236 | 0 | 0 | 120 | 0 |
1 Inklusive sonstige Derivate.
2 Enthält nur börsenotierte Unternehmen.
Level I Notierte Marktpreise.
Level II Auf Marktdaten basierende Bewertungsmethoden. Level III Nicht auf Marktdaten basierende Bewertungsmethoden.
Der Anteil der finanziellen Vermögenswerte gemäß Level II veränderte sich im Vergleich zum Jahresende 2012 nur unwesentlich. Die eingetretene Abnahme resultierte im Wesentlichen aus der Reduktion der Marktwerte derivativer Finanzinstrumente. Bei Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren erfolgte eine leichte Verschiebung von Level II zu Level I, zurückzuführen auf eine gestiegene Marktliquidität bei einzelnen Wertpapieren.
Die folgenden Tabellen zeigen die Entwicklung des Fair Value von Finanzinstrumenten, deren Bewertungsmodelle auf nicht beobachtbaren Parametern basieren.
| in € Millionen | Stand 1.1.2013 |
Änderung Konsolidierungskreis |
Währungs differenzen |
Käufe | Verkäufe, Tilgungen |
|---|---|---|---|---|---|
| Handelsaktiva | 93 | 0 | -1 | 0 | 0 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte |
16 | 0 | 0 | 13 | -10 |
| in € Millionen | Erfolg in GuV |
Erfolg im sonstigen Ergebnis |
Transfer in Level III |
Transfer aus Level III |
Stand 30.6.2013 |
|---|---|---|---|---|---|
| Handelsaktiva | 1 | 0 | 0 | 0 | 94 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte |
-1 | 0 | 5 | 0 | 23 |
| in € Millionen | Stand 1.1.2013 |
Änderung Konsolidierungskreis |
Währungs differenzen |
Käufe | Verkäufe, Tilgungen |
|---|---|---|---|---|---|
| Handelspassiva | 28 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| in € Millionen | Erfolg in | Erfolg im | Transfer in | Transfer aus | Stand |
|---|---|---|---|---|---|
| GuV | sonstigen Ergebnis | Level III | Level III | 30.6.2013 | |
| Handelspassiva | -3 | 0 | 0 | 0 | 24 |
| Finanzielle Vermögenswerte | Art | Marktwert in € Millionen |
Bewertungs methode |
Wesentliche nicht beobachtbare Input Faktoren |
Umfang der nicht beobachtbaren Input-Faktoren |
|---|---|---|---|---|---|
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere |
Geschlossene Immobilienfonds |
1 | Substanzwert methode |
Abschläge | 20 -50% |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere |
Aktien | 5 | Approximations verfahren |
– | – |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere |
Festverzinsliche Anleihe |
17 | DCF - Verfahren | Kreditspanne | 10 -20% |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere |
Asset Backed Securities |
1 | Broker Schätzungen |
Ausfallwahrscheinlichkeit Verlusthöhe Erwartete Vorauszahlung bewerten |
– |
| Positive Marktwerte aus dem derivativen Bankbuch ohne Hedge Accounting |
Devisentermin geschäft |
93 | DCF - Verfahren | Zinssatz | 10 -30% |
| Gesamt | 117 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | Art | Marktwert in € Millionen |
Bewertungs methode |
Wesentliche nicht beobachtbare Input Faktoren |
Umfang der nicht beobachtbaren Input-Faktoren |
|---|---|---|---|---|---|
| Durchführungszeitraum | 2 -16% | ||||
| Negative Marktwerte aus | Währungsrisko | 0 - 5% | |||
| derivativen Bankbuch ohne | Schwankungen | 0 - 3% | |||
| Hedge Accounting | OTC-Optionen | 17 | Option Model | Index-Katagorisierung | 0 - 5% |
| Durchführungszeitraum | 0 - 3% | ||||
| Geld-Brief-Spanne | 0 - 3% | ||||
| Zu Handelszwecken | Schwankungen | 0 - 3% | |||
| ausgestellte Zertifikate | Zertifikate | 7 | Option Model | Index-Katagorisierung | 0 - 2,5% |
| Gesamt | 24 |
Die Beziehungen zu nahestehenden Personen beschränken sich auf Bankgeschäfte, die prinzipiell zu marktüblichen Konditionen abgeschlossen wurden. Darüber hinaus besitzen die Vorstände Aktien der RBI AG. Detaillierte Informationen dazu sind auf der RBI-Homepage ersichtlich. Im laufenden Geschäftsjahr wurden keine weiteren Geschäfte, insbesondere keine Großgeschäfte, mit nahestehenden Personen abgeschlossen.
Die nachfolgenden Tabellen zeigen die Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen, wobei unter Mutterunternehmen die Raiffeisen-Landesbanken-Holding GmbH, Wien, und die Raiffeisen Zentralbank Österreich Aktiengesellschaft, Wien, zu verstehen sind:
| 30.6.2013 in € Millionen |
Mutter unternehmen |
Verbundene Unternehmen |
At-equity bewertete Unternehmen |
Sonstige Beteiligungen |
|---|---|---|---|---|
| Forderungen an Kreditinstitute | 6.042 | 86 | 296 | 100 |
| Forderungen an Kunden | 0 | 1.324 | 23 | 263 |
| Handelsaktiva | 0 | 32 | 16 | 2 |
| Wertpapiere und Beteiligungen | 0 | 350 | 2 | 123 |
| Anteile an at-equity bewerteten Unternehmen | 0 | 0 | 5 | 0 |
| Sonstige Aktiva (inkl. Derivate) | 4 | 19 | 0 | 2 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 5.647 | 78 | 4.878 | 115 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 1 | 432 | 264 | 279 |
| Rückstellungen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Handelspassiva | 0 | 15 | 0 | 0 |
| Sonstige Passiva (inkl. Derivate) | 22 | 188 | 0 | 0 |
| Nachrangkapital | 50 | 0 | 0 | 0 |
| Gegebene Garantien | 0 | 110 | 3 | 16 |
| Erhaltene Garantien | 601 | 406 | 178 | 59 |
| 31.12.2012 in € Millionen |
Mutter unternehmen |
Verbundene Unternehmen |
At-equity bewertete Unternehmen |
Sonstige Beteiligungen |
|---|---|---|---|---|
| Forderungen an Kreditinstitute | 8.191 | 93 | 259 | 142 |
| Forderungen an Kunden | 0 | 1.191 | 369 | 271 |
| Handelsaktiva | 0 | 41 | 12 | 2 |
| Wertpapiere und Beteiligungen | 0 | 339 | 2 | 118 |
| Anteile an at-equity bewerteten Unternehmen | 0 | 0 | 5 | 0 |
| Sonstige Aktiva (inkl. Derivate) | 3 | 15 | 62 | 0 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 6.125 | 10 | 5.105 | 224 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 1 | 336 | 429 | 179 |
| Rückstellungen | 0 | 3 | 0 | 0 |
| Handelspassiva | 0 | 26 | 0 | 0 |
| Sonstige Passiva (inkl. Derivate) | 0 | 10 | 0 | 0 |
| Nachrangkapital | 52 | 0 | 0 | 0 |
| Gegebene Garantien | 0 | 80 | 26 | 21 |
| Erhaltene Garantien | 662 | 435 | 153 | 54 |
Die RBI bildet keine eigene Kreditinstitutsgruppe im Sinn des österreichischen Bankwesengesetzes (BWG) und unterliegt daher als Konzern selbst nicht den aufsichtsrechtlichen Bestimmungen für Bankengruppen, da sie Teil der RZB-Kreditinstitutsgruppe ist. Die nachfolgenden Zahlen haben daher lediglich Informationscharakter.
Die Eigenmittel der RBI (ermittelt gemäß österreichischem Bankwesengesetz 1993/Novelle 2006) setzen sich wie folgt zusammen:
| in € Millionen | 30.6.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Eingezahltes Kapital | 5.669 | 5.669 |
| Erwirtschaftetes Kapital | 3.019 | 3.071 |
| Kapital der nicht beherrschenden Anteile | 656 | 848 |
| Hybrides Kapital | 441 | 441 |
| Immaterielle Vermögenswerte | -742 | -750 |
| Kernkapital (Tier1-Kapital) | 9.043 | 9.279 |
| Abzugsposten vom Kernkapital | -15 | -14 |
| Anrechenbares Kernkapital (nach Abzugsposten) | 9.027 | 9.265 |
| Ergänzungskapital gemäß § 23 (1) Z 5 BWG | 0 | 0 |
| Berücksichtigungsfähiger Risikovorsorgeüberschuss für IRB-Positionen | 227 | 226 |
| Stille Reserven | 10 | 34 |
| Langfristiges nachrangiges Kapital | 2.986 | 3.080 |
| Ergänzende Eigenmittel (Tier 2-Kapital) | 3.222 | 3.340 |
| Abzugsposten Beteiligungen, Verbriefungen | -15 | -14 |
| Anrechenbare ergänzende Eigenmittel (nach Abzugsposten) | 3.207 | 3.326 |
| Abzugsposten Versicherungen | 0 | -8 |
| Zur Umwidmung in Tier 3-Kapital zur Verfügung stehendes Tier 2-Kapital (Tier 3-Kapital) |
279 | 302 |
| Gesamte Eigenmittel | 12.513 | 12.885 |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis | 6.621 | 6.626 |
| Eigenmittelüberschuss | 5.892 | 6.260 |
| Überdeckungsquote | 89,0% | 94,5% |
| Core Tier 1 Ratio, gesamt | 10,4% | 10,7% |
| Kernkapitalquote (Tier 1), Kreditrisiko | 13,3% | 13,6% |
| Kernkapitalquote (Tier 1), gesamt | 10,9% | 11,2% |
| Eigenmittelquote | 15,1% | 15,6% |
Das gesamte Eigenmittelerfordernis setzt sich wie folgt zusammen:
| in € Millionen | 30.6.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Risikogewichtete Bemessungsgrundlage gemäß § 22 BWG | 67.816 | 68.136 |
| davon 8 Prozent Mindesteigenmittelerfordernis für das Kreditrisiko gemäß §§ 22a bis 22h BWG |
5.425 | 5.451 |
| Standardansatz | 2.403 | 2.439 |
| Auf internen Ratings basierender Ansatz | 3.023 | 3.012 |
| Abwicklungsrisiko | 0 | 0 |
| Eigenmittelerfordernis für das Positionsrisiko in Schuldtiteln, Substanzwerten und Waren |
310 | 273 |
| Eigenmittelerfordernis für das Positionsrisiko in Fremdwährungen | 62 | 56 |
| Eigenmittelerfordernis für das operationelle Risiko | 823 | 845 |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis | 6.621 | 6.626 |
Die durchschnittliche Zahl der während des Berichtszeitraums beschäftigten Arbeitnehmer (in Vollzeitäquivalenten) stellt sich wie folgt dar:
| in Vollzeitäquivalenten | 1.1.-30.6.2013 | 1.1.-30.6.2012 |
|---|---|---|
| Inland | 2.646 | 2.683 |
| Ausland | 56.747 | 59.000 |
| Gesamt | 59.393 | 61.683 |
Details sind im Lagebericht im Kapitel Ereignisse nach Ende der Berichtsperiode dargestellt.
Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgeblichen Rechnungslegungsstandards aufgestellte verkürzte Konzernzwischenabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und dass der Halbjahreslagebericht des Konzerns ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns bezüglich der wichtigen Ereignisse während der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres und ihrer Auswirkungen auf den verkürzten Konzernzwischenabschluss, bezüglich der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten in den restlichen sechs Monaten des Geschäftsjahres und bezüglich der offengelegten wesentlichen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen vermittelt.
Wien, am 19. August 2013
Der Vorstand
Dr. Karl Sevelda
Vorstandsvorsitzender mit Verantwortung für die Bereiche Group Strategy, Human Resources, Internal Audit, Legal & Compliance, Management Secretariat, Organization & Internal Control System, PR, Marketing, Event Management Corporate Customers, Corporate Sales Management & Development, Group Products sowie Network Corporate Customers & Support
Aris Bogdaneris, M. A.
Vorstandsmitglied mit Verantwortung für die Bereiche Consumer Banking, Collections, Credit Services, Group & Austrian IT, Group Project Management Office, International Operations & IT, IT - Markets & Treasury, Lean & Service Excellence, Small Business & Premium Banking sowie Transaction Services
Mag. Martin Grüll
Vorstandsmitglied mit Verantwortung für die Bereiche Investor Relations, Planning and Finance, Tax Management sowie Treasury
Dr. Johann Strobl
Stellvertretender Vorstandsvorsitzender mit Verantwortung für die Bereiche Credit Management Corporates, Financial Institutions, Country & Portfolio, Risk Management, Retail Risk Management, Risk Controlling, Risk Excellence & Projects sowie Workout
Dipl.-Kfm. Klemens Breuer
Vorstandsmitglied mit Verantwortung für die Bereiche Capital Markets, Credit Markets, Institutional Clients sowie Raiffeisen Research
Mag. Peter Lennkh
Vorstandsmitglied mit Verantwortung für die Bereiche International Business Units sowie Participations
Herausgeber, Medieninhaber: Raiffeisen Bank International AG, Am Stadtpark 9, 1030 Wien, Österreich Redaktion: Group Investor Relations Redaktionsschluss: 19. August 2013 Herstellungsort: Wien Internet: www.rbinternational.com
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Die in diesem Bericht enthaltenen Prognosen, Planungen und zukunftsgerichteten Aussagen basieren auf dem Wissensstand und der Einschätzung der Raiffeisen Bank International AG zum Zeitpunkt der Erstellung. Wie alle Aussagen über die Zukunft unterliegen sie bekannten und unbekannten Risiken sowie Unsicherheitsfaktoren, die im Ergebnis auch zu erheblichen Abweichungen führen können. Für den tatsächlichen Eintritt von Prognosen und Planungswerten sowie zukunftsgerichteten Aussagen kann keine Gewähr geleistet werden.
Dieser Bericht dient ausschließlich zur Information und stellt weder eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung noch ein Angebot zum Kauf oder zur Zeichnung von Wertpapieren oder eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Kauf von Wertpapieren dar.
Dieser Bericht wurde mit der größtmöglichen Sorgfalt erstellt und die Daten wurden überprüft. Rundungs-, Übermittlungs-, Satzoder Druckfehler können dennoch nicht ausgeschlossen werden. Bei der Summierung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können rundungsbedingte Rechendifferenzen auftreten. Dieser Bericht wurde in deutscher Sprache verfasst. Seine englische Version ist eine Übersetzung des deutschen Berichts. Allein die deutsche Version ist die authentische Fassung. Raiffeisen Bank International AG haftet in keinem Fall für Verluste oder Schäden gleich welcher Art, die durch oder im Zusammenhang mit der Benutzung dieses Berichts entstehen könnten.
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit werden in diesem Bericht alle Personenbezeichnungen in der männlichen Form verwendet. Darunter soll auch die weibliche Form verstanden werden.
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