Quarterly Report • May 22, 2014
Quarterly Report
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| Raiffeisen Bank International Konzern | |||
|---|---|---|---|
| Monetäre Werte in € Millionen | 2014 | Veränderung | 2013 |
| Erfolgsrechnung | 1.1.- 31.3. | 1.1.- 31.3. | |
| Zinsüberschuss | 979 | 13,2% | 865 |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 281 | 28,1% | - 220 |
| Provisionsüberschuss | 376 | 0,2% | 375 |
| Handelsergebnis | - 19 | – | 80 |
| Verwaltungsaufwendungen | - 755 | - 4,2% | - 788 |
| Periodenüberschuss vor Steuern Periodenüberschuss nach Steuern |
240 173 |
- 4,3% - 0,7% |
251 174 |
| Konzern-Periodenüberschuss | 161 | 2,5% | 157 |
| Bilanz | 31.3. | 31.12. | |
| Forderungen an Kreditinstitute | 19.806 | - 11,0% | 22.243 |
| Forderungen an Kunden | 79.692 | - 1,2% | 80.635 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 26.348 | - 12,5% | 30.105 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 63.599 | - 4,3% | 66.437 |
| Eigenkapital | 12.821 | 23,7% | 10.364 |
| Bilanzsumme | 125.410 | - 4,0% | 130.640 |
| Kennzahlen | 1.1.- 31.3. | 1.1.- 31.3. | |
| Return on Equity vor Steuern | 7,9% | - 1,3 PP | 9,2% |
| Return on Tangible Equity | 9,3% | 0,1 PP | 9,2% |
| Konzern Return on Equity | 4,8% | - 0,8 PP | 5,6% |
| Cost/Income Ratio | 56,1% | - 2,4 PP | 58,5% |
| Return on Assets vor Steuern | 0,74% | - 0,01 PP | 0,75% |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 3,35% | 0,46 PP | 2,89% |
| NPL Ratio | 10,6% | 0,6 PP | 9,9% |
| Neubildungsquote (Ø Forderungen an Kunden) | 1,40% | 0,34 PP | 1,06% |
| Bankspezifische Kennzahlen1 | 31.3. | 31.12. | |
| Risikoaktiva (gesamt) | 79.900 | 0,0% | 79.897 |
| Gesamte Eigenmittel | 14.639 | 15,4% | 12.686 |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis | 6.392 | 0,0% | 6.392 |
| Common Equity Tier 1 Ratio (transitional) | 13,9% | 3,3 PP | 10,7% |
| Common Equity Tier 1 Ratio (fully loaded) | 9,9% | – | n.a. |
| Eigenmittelquote | 18,3% | 2,4 PP | 15,9% |
| Aktienkennzahlen | 1.1.- 31.3. | 1.1.- 31.3. | |
| Gewinn je Aktie in € | 0,41 | - 24,6% | 0,55 |
| Schlusskurs in € (31.3.) | 24,20 | - 4,7% | 25,39 |
| Höchstkurs (Schlusskurs) in € | 31,27 | - 2,8% | 32,16 |
| Tiefstkurs (Schlusskurs) in € | 20,60 | - 18,2% | 25,19 |
| Anzahl der Aktien in Millionen (31.3.) | 292,98 | 49,9% | 195,51 |
| Marktkapitalisierung in € Millionen (31.3.) | 7.090 | 42,8% | 4.964 |
| Ressourcen | 31.3. | 31.12. | |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 57.217 | - 1,2% | 57.901 |
| Geschäftsstellen | 2.991 | - 1,1% | 3.025 |
| Kunden in Millionen | 14,5 | - 0,5% | 14,6 |
1 Gemäß österreichischem Bankwesengesetz (BWG) zur Veranschaulichung. Die RBI als Teil des RZB-Konzerns unterliegt als Konzern nicht den Vorschriften des BWG.
| RBI auf dem Kapitalmarkt 4 | |
|---|---|
| Konzern-Lagebericht 7 | |
| Entwicklung der Märkte 7 | |
| Ergebnisentwicklung 9 | |
| Ergebnis im Vorjahresvergleich 10 | |
| Ergebnis im Quartalsvergleich 13 | |
| Bilanzentwicklung 15 | |
| Risikomanagement 17 | |
| Ausblick 19 | |
| Segmentbericht 20 | |
| Einteilung der Segmente 20 | |
| Segmentüberblick 20 | |
| Zentraleuropa 21 | |
| Südosteuropa 28 | |
| Russland 37 | |
| CEE Sonstige 40 | |
| Group Corporates 44 | |
| Group Markets 45 | |
| Corporate Center 46 | |
| Konzernzwischenabschluss 48 | |
| Gesamtergebnisrechnung 48 | |
| Bilanz 51 | |
| Eigenkapitalveränderungsrechnung 52 | |
| Kapitalflussrechnung 53 | |
| Segmentberichterstattung 53 | |
| Anhang 58 | |
| Erläuterungen zur Erfolgsrechnung 61 | |
| Erläuterungen zur Bilanz 65 | |
| Risikobericht 71 | |
| Sonstige Angaben 82 | |
| Impressum/Disclaimer 92 | |
Am 21. Jänner 2014 gab die RBI ihre Absicht bekannt, ihre Kapitalbasis durch Ausgabe neuer Aktien zu stärken. Der erste Schritt dieser Kapitalerhöhung war ein Angebot neuer Aktien an ausgewählte qualifizierte institutionelle Investoren im Wege eines beschleunigten Bookbuilding-Verfahrens (Vorabplatzierung), das am 22. Jänner mit 97.473.914 neuen Aktien vollständig platziert wurde. Die RZB beteiligte sich über ihr 100-prozentiges Tochterunternehmen Raiffeisen International Beteiligungs GmbH im Rahmen der Vorabplatzierung mit € 750 Millionen an der Kapitalerhöhung. Die Aktien aus der Vorabplatzierung unterlagen mit 21,3 Prozent einem Rücktrittsvorbehalt mit aufgeschobener Abwicklung. Dieser sollte in jenem Ausmaß zum Tragen kommen, in dem Aktionäre im zweiten Schritt der Kapitalerhöhung, dem Bezugrechtsangebot in der Zeit vom 24. Jänner bis zum 7. Februar 2014, ihre Bezugsrechte ausüben würden.
Während die RZB über ihr Tochterunternehmen Raiffeisen International Beteiligungs GmbH auf sämtliche Bezugsrechte verzichtete, übten die anderen Aktionäre 35,7 Prozent ihrer Bezugsrechte aus. Folglich wurden den qualifizierten institutionellen Investoren aus der Vorabplatzierung 90.074.789 neue Aktien zugeteilt. Dies entspricht 92,4 Prozent der gesamten im Rahmen der Kapitalerhöhung emittierten 97.473.914 Aktien, die restlichen 7.399.125 neuen Aktien entfielen auf die Altaktionäre. Bei einem Bezugsund Angebotspreis von €28,50 pro neuer Aktie resultierte aus der Transaktion ein Bruttoemissionserlös von rund €2,78 Milliarden.
Das beherrschende Thema auf den internationalen Finanzmärkten war im ersten Quartal 2014 die politische Situation in der Ukraine und das kurzfristig anberaumte Referendum mit dem Ergebnis des Anschlusses der Halbinsel Krim an Russland. Eine drohende Sanktionsspirale gegen Russland sowie die Ungewissheit über das weitere Vorgehen der russischen Administration verunsicherte internationale Anleger erheblich und führte im März zu entsprechenden Kursverlusten auf den Aktienmärkten. In der Folge verloren der russische Rubel und die ukrainische Hryvna gegenüber dem US-Dollar bzw. dem Euro deutlich an Wert. Positiv zu vermerken bleibt, dass die USA und die Europäische Union weiter um eine diplomatische Lösung der Krise bemüht sind. Dadurch erholten sich auch die Kapitalmärkte bereits gegen Ende des ersten Quartals wieder.
Ebenfalls für Aufmerksamkeit auf den Finanzmärkten sorgte die Entwicklung in einigen Schwellenländern. Aufgrund der Ankündigung der amerikanischen Notenbank, in diesem Jahr schrittweise mit dem sogenannten Tapering – also der Reduktion des Aufkaufs amerikanischer Staatsanleihen – zu beginnen, zogen Investoren Kapital aus diesen Ländern ab, und es kam zum Beispiel in der Türkei und Indien zu kurzfristigen Turbulenzen.
Anders als die US-Notenbank sendete die Europäische Zentralbank keine Signale aus, Liquidität aus dem Markt nehmen oder ihre lockere Geldpolitik beenden zu wollen. Im Gegenteil: Aufgrund neuer Befürchtungen über eine mögliche Deflation in der Eurozone wird vielmehr über eine Ausweitung der lockeren Geldpolitik nachgedacht.
Die RBI-Aktie, die mit einem Kurs von € 24,54 in das neue Jahr gestartet war, erreichte ihren höchsten Schlusskurs im Berichtszeitraum mit € 31,27 am 23. Jänner 2014. Im weiteren Verlauf sank der Kurs wieder, sodass die Aktie im ersten Quartal insgesamt 1,4 Prozent an Wert verlor. Zum Redaktionsschluss dieses Berichts am 16. Mai 2014 notierte sie bei € 21,40.
Im ersten Quartal 2014 bot die RBI interessierten Investoren auf Roadshows in Frankfurt, London, Mailand, New York, Warschau, Wien und Zürich wieder Gelegenheit zu persönlicher Information. Derzeit geben 30 Aktienanalysten und 22 Anleiheanalysten Empfehlungen zur RBI als Investment ab. Damit ist die RBI das Unternehmen in Österreich, über das die mit Abstand größte Anzahl von Analystenhäusern regelmäßig berichtet.
Die RBI veranstaltete anlässlich der Veröffentlichung ihrer Jahresergebnisse 2013 am 27. März 2014 eine Präsentation für rund 40 Eigen- und Fremdkapitalinvestoren sowie Analysten aus Österreich. An der anschließenden Telefonkonferenz nahmen rund 200 internationale Analysten und Investoren teil. Am folgenden Tag präsentierte sich das Unternehmen in London vor Analysten und institutionellen Anlegern aus den wichtigsten Finanzzentren der Welt. Die Veranstaltung, die bereits seit einigen Jahren am Tag nach der Publikation des Jahresergebnisses stattfindet, stieß auch bei den zahlreichen Investoren, die bei der zu Anfang des Jahres durchgeführten Kapitalerhöhung gezeichnet hatten, auf großes Interesse. Die rund 100 Teilnehmer nutzten die anschließende Frage-und-Antwort-Runde mit dem Vorstand zum vertiefenden Gedankenaustausch.
Nach dem Ende des Berichtszeitraums beteiligte sich die RBI an weiteren Roadshows in Genf, Zürich und im österreichischen Zürs.
Die Aktie der RBI notiert seit dem 25. April 2005 an der Wiener Börse. Die Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB) hielt zum Ende des ersten Quartals rund 60,7 Prozent der RBI-Aktien, die verbleibenden Aktien befanden sich im Streubesitz. Im Rahmen der Kapitalerhöhung Anfang 2014 hatte sich der Anteil der RZB, der Ende 2013 bei rund 78,5 Prozent gelegen war, reduziert – zugunsten des Streubesitzes, der von rund 21,5 Prozent auf rund 39,3 Prozent gestiegen war. Mit einer breiten geografischen Streuung sowie unterschiedlichen Anlagezielen wiesen die Aktionäre zum Redaktionsschluss eine ausgewogene Struktur auf. So fanden sich Institutionelle, vor allem aus den USA und Großbritannien, ebenso unter den Investoren wie eine große Anzahl von österreichischen Kleinanlegern. Zu den institutionellen Aktionären zählten dabei auch Staatsfonds und supranationale Organisationen, die aufgrund ihrer bevorzugt langfristigen Investitionsstrategien Stabilität versprechen.
| Kurs zum 31. März 2014 | € 24,20 |
|---|---|
| Höchstkurs/Tiefstkurs (Schlusskurse) im ersten Quartal 2014 | € 31,27 / € 20,60 |
| Gewinn je Aktie vom 1. Jänner bis zum 31. März 2014 | € 0,41 |
| Marktkapitalisierung zum 31. März 2014 | € 7,1 Milliarden |
| Durchschn. Tagesumsatz (Einzelzählung) im ersten Quartal 2014 | 833.937 Stück |
| Börseumsatz (Einzelzählung) im ersten Quartal 2014 | € 1.385 Millionen |
| Streubesitz zum 31. März 2014 | rund 39,3% |
| ISIN | AT0000606306 |
| Ticker-Symbole | RBI (Wiener Börse) |
| RBI AV (Bloomberg) | |
| RBIV.VI (Reuters) | |
| Marktsegment | Prime Market |
| Anzahl der ausgegebenen Aktien zum 31. März 2014 | 292.979.038 |
| Rating-Agentur | Langfrist-Rating | Kurzfrist-Rating | Ausblick |
|---|---|---|---|
| Moody's Investors Service | A2 | P-1 | negativ |
| Standard & Poor's | A | A-1 | negativ |
| Fitch Ratings | A | F1 | negativ |
| 4. Juni 2014 | Hauptversammlung |
|---|---|
| 11. Juni 2014 | Ex-Dividendentag und Dividendenzahlung |
| 7. August 2014 | Beginn der Quiet Period |
| 21. August 2014 | Zwischenbericht 1. Halbjahr, Conference Call |
| 6. November 2014 | Beginn der Quiet Period |
| 20. November 2014 | Zwischenbericht 1. bis 3. Quartal, Conference Call |
E-Mail: [email protected] Internet: www.rbinternational.com Investor Relations Telefon: +43-1-71 707-2089 Telefax: +43-1-71 707-2138
Raiffeisen Bank International AG Group Investor Relations Am Stadtpark 9 1030 Wien, Österreich
Nach einem Plus von 1,2 Prozent im Jahr 2013 dürfte das Wirtschaftswachstum in Zentral- und Osteuropa (CEE) 2014 bei 0,5 Prozent liegen. Dabei werden sich die Regionen Zentral- und Osteuropas erneut sehr unterschiedlich entwickeln. Jüngste BIP-Daten für das erste Quartal 2014 und Vorlaufindikatoren unterstützen die Annahme, dass es in Zentraleuropa (CE) und einigen Ländern Südosteuropas (SEE) 2014 zu einer deutlichen Wachstumsbeschleunigung – mit einem Wirtschaftswachstum über dem Schnitt der Eurozone – kommen wird. Russland hingegen wird 2014 voraussichtlich von einer leichten Rezession geprägt sein, während CEE Sonstige (Ukraine und Belarus) einen deutlichen Konjunkturrückgang nicht vermeiden kann.
Zentraleuropa (CE) – Polen, die Slowakei, Slowenien, die Tschechische Republik und Ungarn – ist die wirtschaftlich am weitesten entwickelte Region in CEE. Mit Ausnahme Polens sind die Volkswirtschaften in CE klein, offen und in hohem Maß abhängig von Exporten in die Eurozone. Nach einem Wachstum von 0,8 Prozent im Jahr 2013 dürfte das Wirtschaftswachstum in CE mit 2,5 Prozent 2014 deutlich zulegen. Das stärkste BIP-Wachstum sollte dabei erneut Polen aufweisen, wo für 2014 ein Zuwachs von knapp über 3 Prozent erwartet wird. Hier deuten die jüngsten BIP-Daten wie auch die Vorlaufindikatoren auf eine anhaltende und nachhaltige Verbesserung der Wirtschaftslage hin. Generell profitiert die Erholung in CE vor allem von der hohen konjunkturellen Dynamik in Deutschland sowie der expansiven Geld- und Währungspolitik jener CE-Länder, die in diesem Bereich über Spielraum für Eigenständigkeit verfügen.
In Südosteuropa (SEE) – Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, dem Kosovo, Kroatien, Rumänien und Serbien – sollte die Wirtschaft 2014 wie schon im Jahr zuvor mit einem Zuwachs von über 2 Prozent aufwarten. Das stärkste Wachstum wird 2014 – wie auch 2013 – in Rumänien erwartet. Dies bestätigen die jüngsten BIP-Zahlen für das erste Quartal 2014. Rumänien profitiert derzeit von erfolgreich durchgeführten Strukturreformen. In Bulgarien sollte das BIP-Wachstum 2014 bei etwa 2 Prozent liegen. In den meisten anderen Ländern in SEE dürfte das BIP-Wachstum unter 2 Prozent bleiben, und Kroatien könnte 2014 noch in der Stagnation verharren. Das liegt daran, dass in einigen dieser Länder strukturelle Anpassungen weiter ausstehen und die hohen Verschuldungsniveaus im privaten Sektor nur langsam reduziert werden.
Russland befand sich schon 2013 in einem merklichen Wirtschaftsabschwung, der sich 2014 verstärken wird. Für 2014 wird in Russland eine leichte Rezession, mit einem BIP-Rückgang von 0,3 Prozent (nach einem Wachstum von 1,3 Prozent im Jahr 2013), erwartet. In Russland, aber auch in CEE Sonstige, werden heimische Schwächen (geringe Investitionen, ungünstiges Investitionsklima und hohe Kapitalabflüsse) durch die aktuelle Eskalation der geopolitischen Spannungen und erste (noch) eher milde Sanktionen verschärft. Währungsabwertungen in Russland und der Ukraine belasten die Volkswirtschaft bzw. das Konsumentenvertrauen zusätzlich. Für die Ukraine ist vor diesem Hintergrund 2014 mit einem BIP-Rückgang um die 5 Prozent – bei erheblichen Abwärtsrisiken – zu rechnen.
| Region/Land | 2012 | 2013e | 2014f | 2015f |
|---|---|---|---|---|
| Polen | 1,9 | 1,6 | 3,1 | 3,3 |
| Slowakei | 1,8 | 0,9 | 2,2 | 3,0 |
| Slowenien | - 2,5 | - 1,1 | - 0,5 | 1,5 |
| Tschechische Republik | - 0,9 | - 0,9 | 2,3 | 2,4 |
| Ungarn | - 1,7 | 1,1 | 2,0 | 2,0 |
| CE | 0,6 | 0,8 | 2,5 | 2,8 |
| Albanien | 1,6 | 0,4 | 2,0 | 3,0 |
| Bosnien und Herzegowina | - 1,1 | 1,9 | 1,5 | 3,5 |
| Bulgarien | 0,6 | 0,9 | 2,0 | 3,5 |
| Kroatien | - 1,9 | - 1,0 | - 0,8 | 1,0 |
| Kosovo | 2,5 | 3,0 | 3,0 | 4,0 |
| Rumänien | 0,6 | 3,5 | 3,5 | 3,5 |
| Serbien | - 1,5 | 2,5 | 1,0 | 2,0 |
| SEE | - 0,1 | 2,1 | 2,2 | 2,9 |
| Russland | 3,4 | 1,3 | - 0,3 | 1,0 |
| Belarus | 1,7 | 0,9 | 0,5 | 1,5 |
| Ukraine | 0,2 | 0,0 | - 5,0 | 1,5 |
| CEE Sonstige | 0,6 | 0,2 | - 3,5 | 1,5 |
| CEE | 2,1 | 1,2 | 0,5 | 1,7 |
| Österreich | 0,9 | 0,4 | 1,5 | 2,3 |
| Deutschland | 0,9 | 0,5 | 1,8 | 2,5 |
| Eurozone | - 0,6 | - 0,4 | 1,5 | 2,0 |
In den ersten drei Monaten des Jahres 2014 erwirtschaftete die RBI einen Periodenüberschuss vor Steuern von € 240 Millionen, der um € 11 Millionen unter dem Vergleichswert des Vorjahres lag. Das operative Ergebnis stieg um 4 Prozent auf € 590 Millionen, die Verwaltungsaufwendungen sanken um 4 Prozent auf € 755 Millionen. Ergebnisbelastungen resultierten hingegen aus höheren Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen, vor allem in der Ukraine.
Mit € 1.345 Millionen entwickelten sich die Betriebserträge im Periodenvergleich stabil: Die Nettozinsspanne (gerechnet auf die zinstragenden Aktiva) verbesserte sich aufgrund der Reduktion von Forderungen mit geringeren Margen sowie nicht nachhaltig höherer Zinserträge aus derivativen Finanzinstrumenten in der Konzernzentrale um 46 Basispunkte auf 3,35 Prozent. Daraus ergab sich ein Zuwachs des Zinsüberschusses um 13 Prozent auf € 979 Millionen. Das Handelsergebnis ging um € 100 Millionen auf minus € 19 Millionen zurück, hervorgerufen unter anderem durch wechselkursbedingte Bewertungsverluste aus Fremdwährungspositionen in der Ukraine, Bewertungsverluste aus derivativen Finanzinstrumenten in Russland und ein geringeres Ergebnis aus dem Eigenhandel in Polen.
Die Verwaltungsaufwendungen sanken im Periodenvergleich um 4 Prozent oder € 33 Millionen auf € 755 Millionen. Positive Effekte ergaben sich hier aus den laufenden Kostensenkungsprogrammen vor allem in der Tschechischen Republik und Polen, während die Rückgänge in der Ukraine und in Russland vorwiegend durch Währungsabwertungen verursacht wurden. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter reduzierte sich im Jahresabstand um 1.709 auf 57.843 Mitarbeiter, die Zahl der Geschäftsstellen nahm im Jahresabstand um 66 auf 2.991 ab.
Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen erhöhten sich im Vergleich zur Vorjahresperiode um 28 Prozent oder € 62 Millionen auf € 281 Millionen. Dabei erhöhten sich die Nettodotierungen zu Einzelwertberichtigungen um € 76 Millionen auf € 269 Millionen, während die Nettodotierungen zu Portfolio-Wertberichtigungen um € 14 Millionen geringer ausfielen als in der Vergleichsperiode. Ausschlaggebend für den Anstieg der Nettodotierungen war vor allem die von der Abwertung der Hryvna und dem insgesamt schwierigen makroökonomischen Umfeld geprägte Situation in der Ukraine.
Das Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten verbesserte sich um € 94 Millionen auf minus € 27 Millionen. Verantwortlich dafür war das Ergebnis aus erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Verbindlichkeiten, in dem sich die um € 116 Millionen auf € 34 Millionen veränderten Bewertungen für den Credit Spread positiv niederschlugen. Das Bewertungsergebnis von zu Absicherungszwecken eingegangenen derivativen Finanzinstrumenten verringerte sich hingegen um € 22 Millionen.
Der Periodenüberschuss nach Steuern erreichte in der Berichtsperiode mit € 173 Millionen nahezu das Vorjahresniveau, die Steuerquote nahm jedoch um 3 Prozentpunkte auf 28 Prozent ab. Das Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile verringerte sich ebenfalls um € 5 Millionen auf minus € 12 Millionen. Nach Abzug des Ergebnisses der nicht beherrschenden Anteile ergab sich ein Konzern-Periodenüberschuss von € 161 Millionen. Aufgrund der Anfang 2014 durchgeführten Kapitalerhöhung stieg die durchschnittliche Anzahl der im ersten Quartal 2014 im Umlauf befindlichen Aktien auf 268,1 Millionen (Vergleichsperiode des Vorjahres: 194,9 Millionen). Daraus resultierte ein Gewinn je Aktie von € 0,41. In der Vergleichsperiode des Vorjahres war dieser auf Basis der geringeren Anzahl der ausstehenden Aktien bei € 0,55 gelegen.
| in € Millionen | 1.1.-31.3.2014 | 1.1.-31.3.2013 | Veränderung absolut |
Veränderung in % |
|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 979 | 865 | 114 | 13,2% |
| Provisionsüberschuss | 376 | 375 | 1 | 0,2% |
| Handelsergebnis | -19 | 80 | -100 | – |
| Übriges betriebliches Ergebnis | 10 | 26 | -16 | -61,3% |
| Betriebserträge | 1.345 | 1.346 | -1 | -0,1% |
| Personalaufwand | -390 | -406 | 16 | -3,9% |
| Sachaufwand | -286 | -291 | 5 | -1,8% |
| Abschreibungen | -78 | -91 | 12 | -13,5% |
| Verwaltungsaufwendungen | -755 | -788 | 33 | -4,2% |
| Betriebsergebnis | 590 | 558 | 32 | 5,8% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | -281 | -220 | -62 | 28,1% |
| Übrige Ergebnisse | -69 | -87 | 19 | -21,2% |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 240 | 251 | -11 | -4,3% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | -67 | -77 | 10 | -12,4% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 173 | 174 | -1 | -0,7% |
| Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile | -12 | -17 | 5 | -29,7% |
| Konzern-Periodenüberschuss | 161 | 157 | 4 | 2,5% |
In den ersten drei Monaten 2014 stieg der Zinsüberschuss gegenüber der Vergleichsperiode 2013 um 13 Prozent oder € 114 Millionen auf € 979 Millionen. Hauptgründe für diese positive Entwicklung waren deutlich geringere Zinsaufwendungen für Kundeneinlagen sowie höhere Zinserträge aus derivativen Finanzinstrumenten, vorwiegend in der Konzernzentrale (plus € 33 Millionen).
Die Nettozinsspanne nahm im Jahresabstand um 46 Basispunkte auf 3,35 Prozent zu. Dieser Anstieg wurde insbesondere durch die Reduktion kurzfristiger Forderungen und damit einhergehend niedrigerer Refinanzierungskosten verursacht. Zudem trugen höhere Zinserträge aus den derivativen Finanzinstrumenten in der Konzernzentrale, Repricing-Maßnahmen im Einlagengeschäft in Polen und der Slowakei sowie die gute Entwicklung des Neugeschäfts in Russland und Belarus zur Erhöhung der Zinsmarge bei. In der Ukraine stieg der Zinsüberschuss aufgrund geringerer Zinsaufwendungen für Verbindlichkeiten gegenüber Kunden (niedrigere Zinsen und Volumina) und gegenüber Kreditinstituten. In der Tschechischen Republik hingegen verringerten sich die Zinserträge aufgrund von wettbewerbsbedingt niedrigeren Margen und Währungseffekten. In Ungarn wiederum sorgten geringere Zinserträge aus derivativen Finanzinstrumenten sowie Volumenrückgänge im Geschäft mit Retail- und Firmenkunden für einen Rückgang. In Rumänien führten vor allem gesunkene Marktzinssätze und rückläufige Zinserträge aus Wertpapieren zu einem niedrigeren Zinsüberschuss.
Der Provisionsüberschuss stieg im Periodenvergleich um € 1 Million auf € 376 Millionen. Das Ergebnis aus dem Devisen-, Valutenund Edelmetallgeschäft erhöhte sich dabei um 8 Prozent oder € 6 Millionen auf € 88 Millionen, vor allem durch höhere Volumina in Russland und der Ukraine. Das Ergebnis aus dem Zahlungsverkehr verzeichnete ebenfalls einen Zuwachs von € 4 Millionen, hervorgerufen durch Gebührenerhöhungen in Ungarn infolge der Einführung der Finanztransaktionssteuer sowie durch eine Margenverbesserung bei der Kontoführung und im Kreditkartengeschäft in der Slowakei und in Rumänien. Dagegen gab das Ergebnis aus dem Kredit- und Garantiegeschäft – margen- und volumenbedingt in Russland, volumenbedingt in der Tschechischen Republik und aufgrund gesetzlicher Änderungen in der Slowakei – um 9 Prozent oder € 6 Millionen nach.
Das Handelsergebnis sank gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um € 100 Millionen auf minus € 19 Millionen, maßgeblich hervorgerufen durch einen Rückgang um € 110 Millionen im währungsbezogenen Geschäft. Hauptgründe dafür waren wechselkursbedingte Bewertungsverluste aus Fremdwährungspositionen in der Ukraine, ein geringeres Ergebnis aus dem Eigenhandel in Polen und Bewertungsverluste aus derivativen Finanzinstrumenten in Russland. Ungarn verzeichnete hingegen Bewertungsgewinne aus derivativen Finanzinstrumenten, während Belarus von positiven Effekten aus einer strategischen Währungsposition profitierte. Gegenläufig entwickelte sich mit einem Anstieg um € 24 Millionen auf € 32 Millionen das Ergebnis aus dem zinsbezogenen Geschäft. Hier erzielte vor allem die Konzernzentrale durch Bewertungsgewinne aus Wertpapierpositionen sowie derivativen Finanzinstrumenten eine Verbesserung, während Russland Bewertungsverluste verzeichnete.
Das übrige betriebliche Ergebnis sank im Periodenvergleich um € 16 Millionen auf € 10 Millionen. Hauptverursacher dieses Rückgangs waren die im Vergleich zur Vorjahresperiode um € 10 Millionen höhere Finanztransaktionssteuer in Ungarn sowie die Bildung sonstiger Rückstellungen, vorwiegend in Ungarn und Slowenien, mit insgesamt € 11 Millionen.
Die Verwaltungsaufwendungen nahmen im Vergleich zur Vorjahresperiode um € 33 Millionen auf € 755 Millionen ab. Diese Reduktion ist auf niedrigere Personalaufwendungen sowie auf gesunkene Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte zurückzuführen. Die Cost/Income Ratio verbesserte sich um 2,1 Prozentpunkte auf 56,1 Prozent.
Die größte Position unter den Verwaltungsaufwendungen war mit einem Anteil von 52 Prozent der Personalaufwand, der um 4 Prozent oder € 16 Millionen auf € 390 Millionen sank. Dieser Rückgang ist einerseits auf laufende Kostensenkungsprogramme – mit den größten Reduktionen in der Tschechischen Republik und Polen – zurückzuführen. Andererseits wirkten die deutlichen Währungsabwertungen in Russland und der Ukraine aufwandsmindernd. Urlaubsrückstellungen in der Konzernzentrale wirkten sich hingegen erhöhend aus.
Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter (ausgedrückt in Vollzeitäquivalenten) sank im Jahresabstand um 1.709 Personen auf 57.843. Die größten Rückgänge verzeichneten die Ukraine (minus 856), Ungarn (minus 305), Polen (minus 204) und Bulgarien (minus 179).
Der Sachaufwand verringerte sich um 2 Prozent oder € 5 Millionen auf € 286 Millionen. In Russland und der Ukraine stammte die erzielte Reduktion dabei vorwiegend aus Währungseffekten. In Polen reduzierte sich der Sachaufwand um € 4 Millionen, vor allem hervorgerufen durch geringere Werbe-, Rechts- und Beratungsaufwendungen sowie gesunkenen Raumaufwand. In der Konzernzentrale hingegen sorgten höherer Rechts- und Beratungs- sowie IT-Aufwand für einen Anstieg.
Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte sanken im Vergleich zur Vorjahresperiode um 14 Prozent oder € 12 Millionen auf € 78 Millionen. Dies ist vor allem auf Währungseffekte und Abschreibungen auf Sachanlagen in Russland, Währungseffekte in der Ukraine sowie gesunkene Abschreibungen in der Konzernzentrale zurückzuführen.
Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen stiegen im Vergleich zur Vorjahresperiode um 28 Prozent oder € 62 Millionen auf € 281 Millionen. Dabei erhöhten sich die Nettodotierungen zu Einzelwertberichtigungen um € 76 Millionen auf € 269 Millionen, während die Nettodotierungen zu Portfolio-Wertberichtigungen mit € 13 Millionen um € 14 Millionen geringer ausfielen.
In der Ukraine ergab sich insgesamt ein deutlich höherer Wertberichtigungsbedarf (plus € 65 Millionen), der infolge der Währungsabwertung der Hryvna und der dadurch notwendigen Wertberichtigungen bei besicherten US-Dollar-Krediten in Höhe von € 30 Millionen vor allem Fremdwährungskredite betraf. Ein wachsendes Retail-Portfolio und die Abwertung des Rubels führten jedoch auch in Russland zu höheren Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen (plus € 41 Millionen). Diese lagen in den ersten drei Monaten 2014 dennoch auf moderatem Niveau, zumal in der Vergleichsperiode Nettoauflösungen von Kreditrisikovorsorgen verbucht worden waren. Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen im Segment Group Corporates verzeichneten einen Rückgang um € 39 Millionen, nachdem in der Vergleichsperiode des Vorjahres höhere Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen für diverse notleidende Kredite an Großkunden erforderlich gewesen waren. In Ungarn kam es im Periodenvergleich zu einem Rückgang um € 17 Millionen.
Der Bestand an notleidenden Kundenkrediten ging seit Jahresultimo um € 228 Millionen auf € 8.429 Millionen zurück. Dabei führten Währungseffekte – vor allem durch die Abwertung der ukrainischen Hryvna und des russischen Rubels – zu einem Rückgang von € 168 Millionen. Die organische Veränderung resultierte per Saldo aus einer deutlichen Reduktion der notleidenden Kredite im Segment Group Corporates (minus € 153 Millionen) sowie in Ungarn (minus € 57 Millionen), während Russland (plus € 64 Millionen) und Polen (plus € 37 Millionen) Zuwächse verzeichneten. In der Berichtsperiode erreichte die NPL Ratio 10,6 Prozent nach 10,7 Prozent zum Jahresultimo 2013. Den notleidenden Krediten standen Wertberichtigungen in Höhe von € 5.499 Millionen gegenüber. Daraus ergab sich eine verbesserte NPL Coverage Ratio von 65,2 Prozent nach 63,1 Prozent zum Jahresultimo.
Die Neubildungsquote, berechnet auf Grundlage des durchschnittlichen Volumens an Kundenforderungen, stieg im Jahresabstand um 0,34 Prozentpunkte auf 1,40 Prozent.
Die Position übrige Ergebnisse, die sich aus dem Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten, dem Ergebnis aus Finanzinvestitionen, den Firmenwertabschreibungen, den Bankenabgaben und der Finanztransaktionssteuer sowie dem Ergebnis aus Endkonsolidierungen zusammensetzt, stieg gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres von minus € 87 Millionen auf minus € 69 Millionen.
Mit € 37 Millionen fiel das Ergebnis aus Finanzinvestitionen in den ersten drei Monaten 2014 um € 51 Millionen geringer aus als in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Dieser Rückgang resultierte mit € 27 Millionen einerseits aus dem in der Vorjahresperiode erzielten Veräußerungsergebnis von Unternehmensanteilen, andererseits waren die Bewertungs- und Veräußerungsergebnisse von Wertpapieren in der laufenden Periode um € 23 Millionen niedriger als in der Vergleichsperiode des Vorjahres.
Das Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten verbesserte sich um € 94 Millionen auf minus € 27 Millionen. Ausschlaggebend dafür war das Ergebnis aus erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Verbindlichkeiten, in dem sich die um € 116 Millionen auf € 34 Millionen veränderten Bewertungen für den Credit Spread für eigene Verbindlichkeiten positiv niederschlugen. Das Bewertungsergebnis von zu Absicherungszwecken eingegangenen derivativen Finanzinstrumenten verringerte sich hingegen um € 22 Millionen.
Der Aufwand für die Bankenabgabe stieg um € 23 Millionen, da in Ungarn die gesamte Abgabe für das Jahr 2014 in Höhe von € 39 Millionen bereits im Jänner zur Gänze berücksichtigt wurde. Im Vorjahr war hier im ersten Quartal nur ein Betrag von € 10 Millionen abgegrenzt und die Abgabe für das Gesamtjahr erst im zweiten Quartal gebucht worden.
Im ersten Quartal 2014 belief sich das Ergebnis aus der Endkonsolidierung auf minus € 11 Millionen. Insgesamt schieden 13 Tochterunternehmen aus dem Konsolidierungskreis aus, 8 davon aufgrund Unterschreitung der Wesentlichkeitsgrenze. Aus dem Verkauf der Warenhandelsgruppe F.J. Elsner, Wien, resultierte ein Endkonsolidierungsverlust von € 11 Millionen.
Der Steueraufwand verringerte sich – im Wesentlichen aufgrund eines Quartalsverlusts in der Ukraine – gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um € 10 Millionen auf € 67 Millionen. Darüber hinaus fiel der Steueraufwand ergebnisbedingt in Russland geringer aus als in der Vergleichsperiode. Die Steuerquote ging um 3 Prozentpunkte auf 28 Prozent zurück.
| in € Millionen | Q1/2014 | Q4/2013 | Veränderung absolut |
Veränderung in % |
|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 979 | 953 | 26 | 2,7% |
| Provisionsüberschuss | 376 | 424 | -48 | -11,3% |
| Handelsergebnis | -19 | 81 | -100 | – |
| Übriges betriebliches Ergebnis | 10 | 5 | 5 | 116,0% |
| Betriebserträge | 1.345 | 1.462 | -117 | -8,0% |
| Personalaufwand | -390 | -405 | 15 | -3,7% |
| Sachaufwand | -286 | -357 | 71 | -19,9% |
| Abschreibungen | -78 | -147 | 69 | -46,8% |
| Verwaltungsaufwendungen | -755 | -910 | 155 | -17,1% |
| Betriebsergebnis | 590 | 552 | 39 | 7,0% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | -281 | -350 | 68 | -19,5% |
| Übrige Ergebnisse | -69 | -64 | -5 | 8,2% |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 240 | 138 | 102 | 73,6% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | -67 | 4 | -71 | – |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 173 | 142 | 30 | 21,4% |
| Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile | -12 | 4 | -16 | – |
| Konzern-Periodenüberschuss | 161 | 146 | 14 | 9,8% |
Im Vergleich zum vierten Quartal 2013 stieg der Zinsüberschuss im ersten Quartal 2014 um 3 Prozent oder € 26 Millionen auf € 979 Millionen. Die Nettozinsspanne (gerechnet auf die zinstragenden Aktiva) erhöhte sich im Quartalsvergleich um 15 Basispunkte auf 3,35 Prozent. Für diese positive Entwicklung waren insbesondere höhere Zinserträge aus derivativen Finanzinstrumenten vorwiegend in der Konzernzentrale und in Russland verantwortlich. Der überwiegende Teil des hier in der Konzernzentrale erzielten Anstiegs resultierte aus Zinsderivatgeschäften, die im Zusammenhang mit Hedge Accounting standen.
Der Provisionsüberschuss sank gegenüber dem vierten Quartal 2013 um € 48 Millionen auf € 376 Millionen. Den größten Rückgang verzeichnete dabei mit € 21 Millionen das Ergebnis aus dem Zahlungsverkehr, hervorgerufen durch höhere Aufwendungen für Gebühren sowie saisonale Effekte in der Ukraine, Russland und Rumänien, gefolgt von einem volumenbedingt um € 15 Millionen geringeren Ergebnis aus dem Kredit- und Garantiegeschäft. Ebenso verringerten sich das Ergebnis aus dem Wertpapiergeschäft um € 8 Millionen sowie jenes aus sonstigen Bankdienstleistungen um € 6 Millionen.
Das Handelsergebnis reduzierte sich gegenüber dem Vorquartal um € 100 Millionen auf minus € 19 Millionen. Auslöser dafür war eine Abnahme des Ergebnisses aus dem währungsbezogenen Geschäft vor allem in der Ukraine, in der Bewertungsverluste aus Fremdwährungspositionen anfielen. Das zinsbezogene Geschäft verbesserte sich durch Bewertungsgewinne aus Wertpapierpositionen sowie derivative Finanzinstrumente in der Konzernzentrale, während in Russland und Ungarn Bewertungsverluste zu verzeichnen waren.
Im ersten Quartal 2014 stieg das übrige betriebliche Ergebnis im Vergleich zum Vorquartal um € 5 Millionen auf € 10 Millionen. Im Vorquartal hatten Verluste aus der Veräußerung von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten das Ergebnis belastet.
Mit € 755 Millionen lagen die Verwaltungsaufwendungen im ersten Quartal 2014 um € 155 Millionen unter dem Wert des Vorquartals von € 910 Millionen, der saisonal bedingt immer den höchsten Wert im Jahresverlauf darstellt. Der Personalaufwand sank dabei um 4 Prozent oder € 15 Millionen auf € 390 Millionen. Der Sachaufwand verringerte sich im Quartalsvergleich um 20 Prozent oder € 71 Millionen auf € 286 Millionen, vorwiegend bedingt durch Rückgänge bei Werbe- und Repräsentationsaufwand, Raumaufwand sowie IT-Aufwand. Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte nahmen im Quartalsvergleich um 47 Prozent oder € 69 Millionen auf € 78 Millionen ab, nachdem im vierten Quartal 2013 eine Wertminderung für ein Software-Projekt in der Tschechischen Republik in Höhe von € 47 Millionen erfolgt war.
Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen gingen im Quartalsvergleich um € 68 Millionen auf € 281 Millionen zurück. Hauptverantwortlich dafür waren die Nettodotierungen zu Einzelwertberichtigungen, die um € 164 Millionen abnahmen. Hier war es im Vorquartal in Ungarn, Slowenien, Bulgarien und der Tschechischen Republik zu hohen Nettodotierungen gekommen. In der Ukraine ergab sich aufgrund der Währungsabwertung der Hryvna ein um € 57 Millionen höherer Wertberichtigungsbedarf auf Fremdwährungskredite. Dagegen kam es bei den Portfolio-Wertberichtigungen zu einer Nettodotierung von € 13 Millionen, während im Vorquartal € 80 Millionen aufgelöst worden waren.
Die übrigen Ergebnisse sanken im Quartalsvergleich um € 5 Millionen auf minus € 69 Millionen.
Das Ergebnis aus Finanzinvestitionen drehte von minus € 15 Millionen im Vorquartal auf plus € 37 Millionen in der Berichtsperiode, hervorgerufen durch ein positives Bewertungsergebnis aus Wertpapieren des Fair-Value-Bestands, vor allem in der Ukraine und in Ungarn.
Das Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten hingegen sank gegenüber dem Vorquartal um € 14 Millionen auf minus € 27 Millionen. Das Ergebnis aus erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Verbindlichkeiten verschlechterte sich um € 95 Millionen auf minus € 61 Millionen. Ausschlaggebend für diesen Rückgang waren die Bewertungsverluste aus der Zinskomponente. Ebenso verschlechterte sich das Ergebnis aus dem Hedge Accounting um € 18 Millionen auf minus € 13 Millionen. Dem stand ein verbessertes Ergebnis aus dem Credit Spread gegenüber, das vorwiegend dank der Bewertung nachrangiger Verbindlichkeiten um € 21 Millionen zunahm.
Die Bankenabgabe erhöhte sich um € 33 Millionen auf € 67 Millionen im ersten Quartal 2014. Verantwortlich dafür war die Abgabe in Ungarn, die 2014 bereits im ersten Quartal für das ganze Jahr gebucht wurde, während dies im Vorjahr erst im zweiten Quartal der Fall war.
Der Steueraufwand belief sich im ersten Quartal 2014 auf € 67 Millionen, die Steuerquote lag bei 28 Prozent. Im Vorquartal hatte sich ein Steuerertrag von € 4 Millionen ergeben, der überwiegend aus einer Steuerumlage mit der RZB AG resultiert hatte.
Die Bilanzsumme der RBI belief sich zum 31. März 2014 auf € 125,4 Milliarden und lag damit um 4 Prozent oder € 5,2 Milliarden unter dem Jahresendwert 2013. Dabei verursachten Währungseffekte vor allem durch die deutliche Abwertung der ukrainischen Hryvna (minus 37 Prozent) und des russischen Rubels (minus 8 Prozent) eine Abnahme der Bilanzsumme um € 3,1 Milliarden. Darüber hinaus ergab sich eine Reduktion der kurzfristigen Forderungen insbesondere aus dem Repo-Geschäft.
| in € Millionen | 31.3.2014 | Anteil | 31.12.2013 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Forderungen an Kreditinstitute (nach Kreditrisikovorsorgen) | 19.695 | 15,7% | 22.125 | 16,9% |
| Forderungen an Kunden (nach Kreditrisikovorsorgen) | 74.193 | 59,2% | 75.147 | 57,5% |
| Wertpapiere und Beteiligungen | 17.630 | 14,1% | 17.850 | 13,7% |
| Sonstige Aktiva | 13.892 | 11,1% | 15.518 | 11,9% |
| Aktiva gesamt | 125.410 | 100,0% | 130.640 | 100,0% |
Die Forderungen an Kreditinstitute vor Abzug der Kreditrisikovorsorgen sanken seit Jahresbeginn um € 2,4 Milliarden auf € 19,8 Milliarden. Hauptverantwortlich dafür war ein Rückgang der Forderungen aus Pensionsgeschäften und Wertpapierleihen – überwiegend in der Konzernzentrale – um € 4,0 Milliarden. Dagegen nahmen die kurzfristigen Forderungen aus dem Giro- und Clearinggeschäft um € 1,2 Milliarden und die langfristigen Forderungen um € 0,4 Milliarden zu.
Die Forderungen an Kunden vor Abzug der Kreditrisikovorsorgen gingen aufgrund der Währungseffekte sowie der weiterhin verhaltenen Kreditnachfrage seit Jahresbeginn um € 0,9 Milliarden auf € 79,7 Milliarden zurück. Ein Rückgang um € 0,7 Milliarden ergab sich weiters bei den Hypothekarforderungen – überwiegend in der Ukraine und in Polen –, während bei den Forderungen aus Pensionsgeschäften und Wertpapierleihen vor allem in der Konzernzentrale eine Reduktion um € 0,4 Milliarden auftrat. Dabei ging das Geschäft mit Firmenkunden um € 0,5 Milliarden und jenes mit Retail-Kunden um € 0,4 Milliarden zurück. Währungsbereinigt ergaben sich Zuwächse in den Schwerpunktmärkten Slowakei, Rumänien und Russland.
Die sonstigen Aktiva nahmen um € 1,6 Milliarden auf € 13,9 Milliarden ab. Die darin enthaltene Position Barreserve reduzierte sich im Ausmaß von € 1,9 Milliarden.
| in € Millionen | 31.3.2014 | Anteil | 31.12.2013 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 26.348 | 21,0% | 30.105 | 23,0% |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 63.599 | 50,7% | 66.437 | 50,9% |
| Eigen- und Nachrangkapital | 16.875 | 13,5% | 14.491 | 11,1% |
| Übrige Passiva | 18.588 | 14,8% | 19.607 | 15,0% |
| Passiva gesamt | 125.410 | 100,0% | 130.640 | 100,0% |
Das Refinanzierungsvolumen der RBI über Kreditinstitute (überwiegend Geschäftsbanken) verringerte sich seit Jahresbeginn durch den Abbau der kurzfristigen Einlagen um € 3,8 Milliarden – überwiegend in der Konzernzentrale – auf € 26,3 Milliarden.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden gingen um € 2,8 Milliarden auf € 63,6 Milliarden zurück. Während hier die Einlagen von Firmenkunden (vor allem in der Konzernzentrale, in der Ukraine und in Rumänien) um € 2,7 Milliarden und jene von Retail-Kunden (überwiegend in der Ukraine und in Russland) um € 0,8 Milliarden abnahmen, stiegen die Einlagen des öffentlichen Sektors (überwiegend in Russland und Polen) um € 0,5 Milliarden.
Die übrigen Passiva reduzierten sich um € 1,0 Milliarden auf € 18,6 Milliarden, wofür vor allem die verbrieften Verbindlichkeiten verantwortlich waren.
Das Funding setzte sich wie folgt zusammen:
| in € Millionen | 31.3.2014 | Anteil | 31.12.2013 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Kundeneinlagen | 63.599 | 60,9% | 66.437 | 59,2% |
| Mittel- und langfristiges Funding | 17.714 | 16,9% | 19.495 | 17,4% |
| Kurzfristiges Funding | 19.145 | 18,3% | 22.142 | 19,7% |
| Nachrangige Verbindlichkeiten | 4.054 | 3,9% | 4.128 | 3,7% |
| Gesamt | 104.512 | 100,0% | 112.201 | 100,0% |
Das bilanzielle Eigenkapital, das sich aus dem Konzern-Eigenkapital, dem Konzern-Periodenüberschuss und dem Kapital der nicht beherrschenden Anteile zusammensetzt, erhöhte sich gegenüber dem Jahresultimo 2013 um 24 Prozent oder € 2.457 Millionen auf € 12.821 Millionen. Die Anfang 2014 durchgeführte Kapitalerhöhung, in deren Rahmen 97.473.914 neue Aktien ausgegeben wurden, brachte einen Kapitalzuwachs von netto € 2.732 Millionen.
Dem stand ein Gesamtergebnis von minus € 278 Millionen gegenüber, in dem neben dem Periodenüberschuss nach Steuern von € 173 Millionen auch das sonstige Ergebnis von minus € 451 Millionen, das von Währungsdifferenzen von minus € 466 Millionen geprägt war, enthalten ist. Wesentlicher Treiber war hier die Abwertung der ukrainischen Hryvna (minus 37 Prozent) und des russischen Rubels (minus 8 Prozent). Positiv wirkte sich hingegen mit € 13 Millionen die Anwendung der Rechnungslegung für Hochinflationsländer in Belarus aus.
Die RBI bildet keine eigene Kreditinstitutsgruppe im Sinn des österreichischen Bankwesengesetzes (BWG) und unterliegt als Konzern selbst nicht den aufsichtsrechtlichen Bestimmungen für Bankengruppen, da sie Teil der RZB-Kreditinstitutsgruppe ist. Seit 1. Jänner 2014 sind die Bestimmungen nach Basel III gemäß Capital Requirements Regulation (CRR) sowie die in das BWG übernommenen Bestimmungen der Capital Requirements Directive (CRD) IV für die Berechnung der Eigenmittel maßgeblich. Die nachfolgend dargestellten konsolidierten Werte wurden nach den Bestimmungen der CRR sowie des BWG ermittelt und gehen in die Berechnung der RZB-Kreditinstitutsgruppe ein. Die Vorjahreswerte sind auf Basis der damals gültigen Regeln nach Basel II dargestellt.
Per 31. März 2014 betrugen die gesamten Eigenmittel der RBI nach Basel III € 14.639 Millionen. Dies entspricht einem Anstieg um € 1.953 Millionen im Vergleich zu dem nach Basel II berechneten Jahresendwert, hervorgerufen vor allem durch die Kapitalerhöhung Anfang 2014. Negativ wirkte hingegen die Währungsentwicklung des russischen Rubels und der ukrainischen Hryvna. Die ergänzenden Eigenmittel erhöhten sich um € 123 Millionen auf € 3.510 Millionen.
Den Eigenmitteln stand ein Eigenmittelerfordernis von € 6.392 Millionen gegenüber. Der Anstieg des Eigenmittelerfordernisses aufgrund der neuen Basel-III-Regelungen wurde durch die Abwertungen des russischen Rubels und der ukrainischen Hryvna weitgehend neutralisiert. Das Eigenmittelerfordernis für das Kreditrisiko belief sich auf € 5.229 Millionen, das Eigenmittelerfordernis für das Positionsrisiko in Schuldtiteln, Substanzwerten und Waren betrug € 388 Millionen und das Eigenmittelerfordernis für das operationelle Risiko lag bei € 775 Millionen.
Die Überdeckungsquote betrug 129,0 Prozent nach 98,5 Prozent zum Jahresende 2013, zurückzuführen auf die zum Jahresanfang 2014 durchgeführte Kapitalerhöhung. Bezogen auf das Gesamtrisiko ergab sich eine Common Equity Tier 1 Ratio (transitional) von 13,9 Prozent und eine Total Capital Ratio von 18,3 Prozent.
Ohne Berücksichtigung der in der CRR definierten Übergangsbestimmungen ergab sich eine Common Equity Tier 1 Ratio (fully loaded) von 9,9 Prozent.
Das Eingehen von Risiken und deren Transformation sind integrale Bestandteile des Bankgeschäfts. Daher gehört das aktive Management von Risiken ebenso zu den Kernkompetenzen der Gesamtbanksteuerung wie die Kapitalplanung sowie die Steuerung von Kosten und Erträgen. Um Risiken effektiv erkennen, einstufen und steuern zu können, verfügt die RBI über ein umfassendes Risikomanagement und -controlling.
Diese Funktion umspannt die gesamte Organisationsstruktur und sämtliche Managementebenen und wird auch in den einzelnen Tochterunternehmen mithilfe der jeweiligen lokalen Risikomanagement-Organisation umgesetzt. Sie ist darauf ausgerichtet, den bewussten Umgang mit und das professionelle Management von Kredit- und Länderrisiken, Markt- und Liquiditätsrisiken, Beteiligungsrisiken sowie operationellen Risiken sicherzustellen, um letztendlich ein angemessenes Verhältnis von Risiken und Ertrag zu gewährleisten. Nähere Informationen zum Aufbau der Risikoorganisation und Kennzahlen finden sich im Risikobericht.
Die nachstehende Grafik zeigt die Aushaftungen der RBI nach Geschäftsbereichen und Regionen zum Ende des ersten Quartals 2014.
Die Portfoliostruktur blieb über das erste Quartal 2014 hinweg sehr stabil und spiegelt damit das Geschäftsmodell der Gruppe wider. Das gesamte Kreditobligo, das für die Portfoliosteuerung herangezogen wurde, betrug zum Bilanzstichtag € 160.532 Millionen. Dieser Betrag umfasst sowohl bilanzielle als auch außerbilanzielle Kredit-Exposures vor Anwendung von Gewichtungsfaktoren und stellt somit den maximalen Forderungswert dar.
Firmenkunden bilden in allen Regionen einen zentralen Bestandteil des Portfolios der RBI. Per 31. März 2014 betrug die Aushaftung der Gruppe gegenüber Firmenkunden € 77.116 Millionen und lag damit um € 1.402 Millionen unter dem Wert zum Ende des Geschäftsjahres 2013. Hauptgrund dafür war die Reduktion des Kreditportfolios in einigen Netzwerkbanken, die durch einen Anstieg der Kredite im österreichischen Portfolio allerdings teilweise kompensiert wurde. Da aufgrund strengerer Kreditvergaberichtlinien neue Kredite hauptsächlich an Kunden mit sehr guter Bonität vergeben wurden, war die Kreditqualität des Neugeschäfts höher als jene des bestehenden Portfolios.
Das Privatkundengeschäft – es wird von der RBI ausschließlich in den Märkten Zentral- und Osteuropas betrieben – reduzierte sich im Vergleich zum Jahresende 2013 um € 273 Millionen auf € 29.129 Millionen. Dieser Rückgang ist hauptsächlich auf die Währungsentwicklung des russichen Rubels und der ukrainischen Hryvna zurückzuführen, während in Südosteuropa leichte Zuwächse zu verzeichnen waren.
Der Bereich Finanzinstitute umfasst hauptsächlich Forderungen an und Wertpapiere von westeuropäischen Banken sowie Forderungen an die Raiffeisen Bankengruppe in Österreich (als Teil des sektorinternen Liquiditätsausgleichs). Zum Ende der Berichtsperiode erreichte dieses Portfolio einen Wert von € 27.278 Millionen und blieb damit im Vergleich zum Jahresende 2013 nahezu unverändert. Der Schwerpunkt lag mit € 14.529 Millionen oder 53,3 Prozent in der Rating-Klasse A3, die damit im Vergleich zum Jahresende einen Anstieg von € 1.161 Millionen zeigte. In der Rating-Stufe B1 hingegen kam es zu einem Rückgang um € 1.247 Millionen.
Im Einklang mit der strategischen Ausrichtung der RBI wird das Obligo an den öffentlichen Sektor auf einem niedrigen Niveau gehalten. Es dient vorwiegend der Einhaltung der Mindestreserve und der Erfüllung der Anforderungen des Liquiditätsmanagements. Das Kreditportfolio in diesem Segment ging im ersten Quartal 2014 gegenüber dem Jahresende 2013 um € 935 Millionen auf €18.349 Millionen leicht zurück.
Die geopolitischen Spannungen in der Ukraine sind mit einem erhöhten Verlustrisiko für die RBI verbunden und stellen daher eine Herausforderung für deren Risikomanagement dar. Die wesentlichen Risiken sind dabei das durch die rasche Abwertung der lokalen Währung bedingte Fremdwährungsrisiko und das damit einhergehende Kreditrisiko aus Fremdwährungskrediten.
Im ersten Quartal 2014 hat die RBI aufgrund dieser Entwicklungen eine Reihe von Gegenmaßnahmen getroffen, darunter weitere Restriktionen in der Vergabe von Fremdwährungskrediten, selektivere Kreditvergabe an Firmenkunden in verschiedenen Branchen und eine gründlichere Beobachtung des Zahlungsverhaltens der Kunden. Besondere Beachtung findet weiters die Aufrechterhaltung einer stabilen lokalen Liquiditätsposition.
Die RBI beschäftigt sich auch im aktuellen Berichtsjahr intensiv mit den laufenden bzw. bevorstehenden regulatorischen Entwicklungen. Eines der größten Themen, für das in der Vergangenheit Vorbereitungen getroffen wurden, sind die gesetzlichen Änderungen, die mit den EU-Richtlinien zu Basel III (CRD IV/CRR) einhergehen und mit Anfang des Geschäftsjahres in Kraft getreten sind.
Damit fiel das Hauptaugenmerk auf die Neuerungen im Hinblick auf den "Single Supervisory"-Mechanismus, besonders auf die damit einhergehenden Bilanzprüfungen ("Comprehensive Assessment") durch die EZB, die im ersten Halbjahr 2014 auch den "Asset Quality Review" und einen europaweiten Stresstest mit sich bringen werden. Als Teil der RZB-Kreditinstitutsgruppe bildet die RBI einen der Schwerpunkte für die aufsichtsrechtlichen Überprüfungen im Rahmen dieser Prozesse und war daher im ersten Quartal stark in die entsprechenden Übungen eingebunden.
Parallel zur Umstellung auf die neuen Basel-III-Regelungen steht unverändert auch 2014 die laufende Implementierung fortgeschrittener Berechnungsansätze im Fokus des Risikomanagements. Diese Aktivitäten umfassen die Implementierung des Internal-Ratings-Based-Ansatzes (IRB) im Retail- und Non-Retail-Bereich in den Tochterunternehmen in Zentral- und Osteuropa, die Weiterentwicklung des internen Marktrisikomodells sowie die gruppenweite Weiterentwicklung des Standardansatzes beim operationellen Risiko.
Wir erwarten, dass unsere Forderungen an Kunden 2014 etwa auf Vorjahresniveau liegen werden.
Bei den Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen rechnen wir für 2014 mit einem Bedarf zwischen € 1.300 Millionen und € 1.400 Millionen. Die Ergebnisse könnten noch vom anstehenden Asset Quality Review der EZB und einer weiteren Verschlechterung der Situation in der Ukraine und Russland beeinflusst werden.
Im Zuge unseres Kostensenkungsprogramms planen wir, die Verwaltungsaufwendungen bis 2016 unter das Niveau des Jahres 2012 zu reduzieren. Wir peilen bis 2016 eine Cost/Income Ratio von 50 bis 55 Prozent an. Für 2014 rechnen wir mit Kosten unter dem Niveau von 2013.
Wir peilen mittelfristig einen Return on Equity vor Steuern von rund 15 Prozent und einen Konzern-Return-on-Equity von rund 12 Prozent an.
In der RBI erfolgt die interne Management-Berichterstattung grundsätzlich auf Basis der bestehenden Organisationsstruktur. Diese ist matrixförmig aufgebaut, d. h. Vorstände sind sowohl für einzelne Länder als auch für bestimmte Geschäftsfelder verantwortlich (Konzept der "Country and Functional Responsibility"). Steuerungseinheit (Cash Generating Unit) im Konzern ist entweder ein Land oder ein Geschäftsfeld. Die Darstellung der Länder umfasst nicht nur die Tochterbanken, sondern alle operativen Einheiten der RBI in den jeweiligen Ländern (wie z. B. Leasing-Unternehmen). Die obersten Entscheidungsgremien der RBI – Vorstand und Aufsichtsrat – treffen demnach wesentliche Entscheidungen über die Allokation der Ressourcen zu einem Segment auf Basis der jeweiligen Finanz- und Ertragskraft, weshalb diese Berichtskriterien als wesentlich beurteilt wurden. Entsprechend sind auch die Segmente nach IFRS 8 differenziert. Die Überleitungsrechnung enthält im Wesentlichen Beträge aus der Eliminierung von Zwischenergebnissen und aus segmentübergreifenden Konsolidierungen.
Daraus ergeben sich die folgenden Segmente:
Im ersten Quartal 2014 beschloss die Ukraine den Austritt aus der GUS. Das Segment GUS Sonstige wurde infolgedessen in CEE Sonstige umbenannt. Für einen besseren Überblick über das operative Ergebnis werden das sonstige betriebliche Ergebnis und folglich auch die Betriebserträge ohne Wertminderung auf Firmenwerte sowie Bankenabgaben dargestellt; dieses wird als übriges betriebliches Ergebnis bezeichnet.
In Zentraleuropa sank der Periodenüberschuss vor Steuern gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um 23 Prozent oder € 13 Millionen auf € 44 Millionen. Ausschlaggebend dafür waren höhere Verluste in Ungarn und ein Ergebnisrückgang in der Tschechischen Republik, während die anderen Länder der Region leichte Ergebnisverbesserungen erzielten.
Der Periodenüberschuss vor Steuern des Segments Südosteuropa blieb mit € 94 Millionen gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres nahezu konstant. Einem deutlichen Ergebnisanstieg in Kroatien stand dabei ein Ergebnisrückgang in Rumänien gegenüber.
Das Segment Russland leistete mit einem Periodenüberschuss vor Steuern von € 139 Millionen weiterhin den größten regionalen Ergebnisbeitrag. Er fiel jedoch um 30 Prozent oder € 59 Millionen geringer aus als in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen – in der Vergleichsperiode des Vorjahres waren Auflösungen verbucht worden – und in der Vorjahresperiode lukrierte Veräußerungsgewinne aus Beteiligungen waren dafür verantwortlich.
Im Segment CEE Sonstige belasteten signifikant höhere Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen und ein im Periodenvergleich deutlich stärker negatives Handelsergebnis das Periodenergebnis. Im ersten Quartal 2014 wurde ein Periodenfehlbetrag in Höhe von € 8 Millionen ausgewiesen.
Das Ergebnis vor Steuern des Segments Group Corporates verdoppelte sich im Periodenvergleich auf € 81 Millionen. Hauptgrund dafür war der in der Vorjahresperiode höhere Wertberichtigungsbedarf bei Krediten an Großkunden.
Der Periodenüberschuss vor Steuern des Segments Group Markets sank im Periodenvergleich um 32 Prozent auf € 17 Millionen, in erster Linie hervorgerufen durch die Bewertung von derivativen Finanzinstrumenten.
Im Segment Corporate Center belief sich der Periodenfehlbetrag vor Steuern in den ersten drei Monaten des Jahres 2014 auf € 248 Millionen nach € 208 Millionen in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Eine in der Berichtsperiode vorgenommene Teilwertabschreibung der Beteiligung Raiffeisen Bank Aval JSC, Kiew, wurde dabei teilweise durch höhere Zins- und Dividendenerträge ausgeglichen.
| in € Millionen | 1.1.-31.3. 2014 |
1.1.-31.3. 2013 |
Verände rung |
Q1/2014 | Q4/2013 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Betriebserträge | 389 | 402 | - 3,4% | 389 | 419 | - 7,2% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 246 | - 259 | - 5,2% | - 246 | - 314 | - 21,7% |
| Betriebsergebnis | 143 | 143 | 0,0% | 143 | 105 | 36,3% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 59 | - 74 | - 20,2% | - 59 | - 143 | - 58,9% |
| Übrige Ergebnisse | - 40 | - 12 | 240,5% | - 40 | - 24 | 69,6% |
| Periodenüberschuss/ -fehlbetrag vor Steuern |
44 | 57 | - 23,4% | 44 | - 62 | – |
| Aktiva | 38.430 | 39.432 | - 2,5% | 38.430 | 38.421 | 0,0% |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 2,87% | 2,77% | 0,10 PP | 2,87% | 2,94% | - 0,07 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 4,8% | 7,1% | - 2,3 PP | 4,8% | - 7,6% | – |
In Zentraleuropa sank der Periodenüberschuss vor Steuern gegenüber der Vergleichsperiode 2013 um 23 Prozent auf € 44 Millionen. Ausschlaggebend dafür waren höhere Verluste in Ungarn aufgrund der im Jänner 2014 bereits für das Gesamtjahr gebuchten Bankenabgabe und ein Ergebnisrückgang in der Tschechischen Republik, während die anderen Länder der Region leichte Ergebnisverbesserungen erzielten. Der Return on Equity vor Steuern des Segments nahm um 2,3 Prozentpunkte auf 4,8 Prozent ab.
Der Zinsüberschuss des Segments blieb im Periodenvergleich mit € 259 Millionen beinahe unverändert. Dabei kompensierte ein Anstieg des Zinsüberschusses in Polen und in der Slowakei Rückgänge in den anderen Ländern des Segments fast zur Gänze. Während in Polen hauptsächlich Repricing-Maßnahmen im Einlagengeschäft für die erfreuliche Entwicklung sorgten, führten in der Slowakei zusätzlich höhere Margen im Retail-Neugeschäft zu einem Anstieg im Zinsüberschuss. Den größten Rückgang verzeichnete durch wettbewerbsbedingt niedrigere Margen im Retail- und Firmenkundengeschäft sowie durch Währungseffekte die Tschechische Republik. Auch in Ungarn reduzierte sich der Zinsüberschuss, da die Zinserträge aufgrund gesunkener Kreditvolumina und niedrigerer Erträge aus derivativen Finanzinstrumenten sowie aus Wertpapieren zurückgingen. Die Nettozinsspanne des Segments verbesserte sich um 10 Basispunkte auf 2,87 Prozent, wobei sinkenden Zinsspannen in der Tschechischen Republik und Slowenien verbesserte Werte in Polen und der Slowakei gegenüberstanden. Die Bilanzaktiva nahmen infolge der optimierten Liquidität und schwacher Kreditnachfrage im Jahresabstand um 3 Prozent oder € 1 Milliarde auf € 38,4 Milliarden ab. Auch die Kreditrisikoaktiva verringerten sich von € 21,7 Milliarden um 7 Prozent auf € 20,2 Milliarden.
Der Provisionsüberschuss des Segments erhöhte sich im Periodenvergleich um 2 Prozent oder € 2 Millionen auf € 130 Millionen. Dabei wuchs das Ergebnis aus dem Zahlungsverkehr um 11 Prozent auf € 61 Millionen, überwiegend getrieben von der Verrechnung höherer Gebühren im Zusammenhang mit der neu eingeführten Finanztransaktionssteuer in Ungarn. Dagegen sank das Ergebnis aus dem Verkauf von Eigen- und Fremdprodukten um 29 Prozent auf € 5 Millionen, vorrangig hervorgerufen durch die Entwicklung in Polen und in der Tschechischen Republik. Ebenso verzeichnete das Ergebnis aus dem Devisen-, Valuten- und Edelmetallgeschäft vor allem in der Tschechischen Republik einen margenbedingten Rückgang im Periodenvergleich um insgesamt 4 Prozent auf € 35 Millionen.
Das Handelsergebnis des Segments verringerte sich um € 5 Millionen auf € 7 Millionen. Einen Rückgang verzeichnete dabei das Ergebnis aus dem währungsbezogenen Geschäft, das im Periodenvergleich von € 6 Millionen auf minus € 2 Millionen sank. Durch ein geringeres Ergebnis aus dem Eigenhandel trat hier insbesondere in Polen eine signifikante Reduktion ein. Dem stand ein deutlicher Zuwachs aufgrund von Bewertungsgewinnen aus derivativen Finanzinstrumenten in Ungarn gegenüber. Das Ergebnis aus dem zinsbezogenen Geschäft nahm im Periodenvergleich hingegen um € 3 Millionen auf € 9 Millionen zu. Verantwortlich für diesen Anstieg waren Bewertungsgewinne aus zinsbasierten Derivaten in Ungarn, während die Tschechische Republik Verluste verzeichnete.
Das übrige betriebliche Ergebnis der Region sank um € 9 Millionen auf minus € 8 Millionen. Der Grund dafür lag einerseits in einem gestiegenen Steueraufwand aus der Finanztransaktionssteuer in Ungarn, andererseits in Allokationen für sonstige Rückstellungen in Ungarn und Slowenien.
Die Verwaltungsaufwendungen des Segments verringerten sich gegenüber der Vergleichsperiode um 5 Prozent auf € 246 Millionen. So sank der Personalaufwand in den meisten Ländern des Segments, angeführt von der Tschechischen Republik, die aufgrund eines Kostensenkungsprogramms den größten Rückgang verzeichnete. Der Sachaufwand nahm vor allem in Polen, Ungarn und der Tschechischen Republik ab, während er in der Slowakei aufgrund höheren Werbe- und Repräsentationsaufwands und höheren Aufwands für die Einlagensicherung anstieg. Die Anzahl der Geschäftsstellen des Segments erhöhte sich im Jahresabstand um 15 auf 820, überwiegend durch Erweiterungen in der Slowakei. Die Cost/Income Ratio der Region verbesserte sich um 1,2 Prozentpunkte auf 63,3 Prozent.
Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen fielen im Segment Zentraleuropa mit € 59 Millionen um € 15 Millionen geringer aus als in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Dabei war sowohl bei den Einzel- als auch bei den Portfolio-Wertberichtigungen ein positiver Trend zu verzeichnen: Die Nettodotierungen zu Einzelwertberichtigungen gingen um € 13 Millionen auf € 66 Millionen zurück, bei den Portfolio-Wertberichtigungen stiegen die Nettoauflösungen um € 2 Millionen auf € 7 Millionen. Nach Ländern betrachtet gingen die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen in Ungarn sowohl für Retail- als auch für Firmenkunden um € 17 Millionen zurück, in Slowenien nahmen sie um € 6 Millionen ab. In der Tschechischen Republik, in Polen und in der Slowakei erhöhte sich der Wertberichtigungsbedarf hingegen im Periodenvergleich jeweils um € 3 Millionen. Der Anteil der notleidenden Kredite von Nichtbanken am Kreditportfolio des Segments Zentraleuropa betrug zum Ende der Berichtsperiode 11,9 Prozent (plus 0,5 Prozentpunkte im Jahresabstand).
Die übrigen Ergebnisse des Segments Zentraleuropa sanken gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um € 28 Millionen auf minus € 40 Millionen.
Die im übrigen Ergebnis enthaltene Bankenabgabe nahm im Berichtszeitraum um € 29 Millionen auf € 47 Millionen zu. Hauptverantwortlich dafür war die Abgabe in Ungarn in Höhe von € 39 Millionen, die – im Gegensatz zum Vorjahr – bereits im Jänner für das Gesamtjahr 2014 gebucht wurde.
Das Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten stieg gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahres um € 13 Millionen auf € 4 Millionen. Dafür verantwortlich waren vor allem Bewertungsgewinne aus sonstigen Derivaten in Polen, die zur Absicherung von Bilanzpositionen dienen.
Der Rückgang im Ergebnis aus Finanzinvestitionen resultierte aus einem um € 14 Millionen niedrigeren Bewertungsergebnis aus Wertpapieren des Fair-Value-Bestands, vorwiegend hervorgerufen durch Kommunalschuldverschreibungen in Ungarn.
Der Steueraufwand des Segments verringerte sich um 13 Prozent auf € 20 Millionen, die Steuerquote hingegen erhöhte sich um 5 Prozentpunkte auf 45 Prozent. Dieser hohe Wert resultierte vor allem aus Verlustvorträgen in Ungarn, Slowenien und Polen, die nicht zur Gänze durch Aktivierung von latenten Steuern steuerlich geltend gemacht werden konnten.
Nachfolgend die Detailergebnisse der einzelnen Länder:
| in € Millionen | 1.1.- 31.3. 2014 |
1.1.- 31.3. 2013 |
Verände rung |
Q1/2014 Q4/2013 | Verände rung |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 54 | 60 | - 9,8% | 54 | 55 | - 1,6% |
| Provisionsüberschuss | 27 | 31 | - 13,4% | 27 | 29 | - 6,6% |
| Handelsergebnis | 1 | 0 | 2,0% | 1 | 4 | - 88,9% |
| Übriges betriebliches Ergebnis | 3 | 2 | 24,9% | 3 | 5 | - 46,8% |
| Betriebserträge | 84 | 94 | - 10,1% | 84 | 93 | - 9,8% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 50 | - 58 | - 13,1% | - 50 | - 95 | - 47,2% |
| Betriebsergebnis | 34 | 36 | - 5,3% | 34 | - 2 | – |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 10 | - 7 | 41,4% | - 10 | - 26 | - 61,8% |
| Übrige Ergebnisse | 4 | 1 | 254,2% | 4 | - 4 | – |
| Periodenüberschuss/ -fehlbetrag vor Steuern |
28 | 30 | - 7,5% | 28 | - 31 | – |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 6 | - 6 | - 12,8% | - 6 | 9 | – |
| Periodenüberschuss/ -fehlbetrag nach Steuern |
22 | 23 | - 6,1% | 22 | - 22 | – |
| Aktiva | 7.791 | 8.510 | - 8,4% | 7.791 | 7.987 | - 2,4% |
| Forderungen an Kunden | 5.959 | 6.353 | - 6,2% | 5.959 | 5.983 | - 0,4% |
| davon Corporate % | 43,0% | 45,3% | - 2,3 PP | 43,0% | 44,0% | - 0,9 PP |
| davon Retail % | 56,4% | 54,6% | 1,8 PP | 56,4% | 55,6% | 0,8 PP |
| davon in Fremdwährung % | 11,4% | 8,7% | 2,6 PP | 11,4% | 11,7% | - 0,3 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 5.666 | 5.950 | - 4,8% | 5.666 | 5.757 | - 1,6% |
| Loan/Deposit Ratio | 105,2% | 106,8% | - 1,6 PP | 105,2% | 104,5% | 0,7 PP |
| Eigenkapital | 726 | 744 | - 2,3% | 726 | 705 | 3,0% |
| Return on Equity vor Steuern | 16,2% | 17,3% | - 1,2 PP | 16,2% | – | – |
| Return on Equity nach Steuern | 12,8% | 13,6% | - 0,7 PP | 12,8% | – | – |
| Cost/Income Ratio | 59,8% | 61,8% | - 2,1 PP | 59,8% | 102,1% | - 42,3 PP |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 2,89% | 3,00% | - 0,11 PP | 2,89% | 2,90% | - 0,01 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 2.749 | 3.037 | - 9,5% | 2.749 | 2.773 | - 0,9% |
| Geschäftsstellen | 130 | 129 | 0,8% | 130 | 129 | 0,8% |
| Kunden | 469.111 | 484.650 | - 3,2% | 469.111 | 486.909 | - 3,7% |
| in € Millionen | 1.1.- 31.3. 2014 |
1.1.- 31.3. 2013 |
Verände rung |
Q1/2014 | Q4/2013 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 43 | 47 | - 8,5% | 43 | 48 | - 10,2% |
| Provisionsüberschuss | 32 | 26 | 24,5% | 32 | 34 | - 5,8% |
| Handelsergebnis | 5 | - 4 | – | 5 | 17 | - 67,9% |
| Übriges betriebliches Ergebnis | - 16 | - 3 | 421,9% | - 16 | - 16 | 1,2% |
| Betriebserträge | 64 | 66 | - 2,6% | 64 | 82 | - 22,2% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 42 | - 47 | - 10,8% | - 42 | - 48 | - 14,2% |
| Betriebsergebnis | 23 | 19 | 17,3% | 23 | 34 | - 33,6% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 18 | - 36 | - 48,6% | - 18 | - 55 | - 66,7% |
| Übrige Ergebnisse | - 35 | 1 | – | - 35 | - 12 | 198,1% |
| Periodenfehlbetrag vor Steuern | - 31 | - 16 | 95,7% | - 31 | - 33 | - 5,9% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 2 | - 4 | - 48,7% | - 2 | - 3 | - 17,5% |
| Periodenfehlbetrag nach Steuern | - 33 | - 20 | 64,6% | - 33 | - 35 | - 6,8% |
| Aktiva | 6.241 | 6.802 | - 8,2% | 6.241 | 6.230 | 0,2% |
| Forderungen an Kunden | 4.894 | 5.121 | - 4,4% | 4.894 | 4.990 | - 1,9% |
| davon Corporate % | 51,5% | 56,8% | - 5,3 PP | 51,5% | 52,5% | - 1,0 PP |
| davon Retail % | 35,4% | 37,2% | - 1,9 PP | 35,4% | 36,0% | - 0,6 PP |
| davon in Fremdwährung % | 61,8% | 64,9% | - 3,1 PP | 61,8% | 60,5% | 1,2 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 4.115 | 4.700 | - 12,4% | 4.115 | 4.163 | - 1,1% |
| Loan/Deposit Ratio | 118,9% | 109,2% | 9,7 PP | 118,9% | 119,9% | - 1,0 PP |
| Eigenkapital | 377 | 390 | - 3,3% | 377 | 402 | - 6,2% |
| Return on Equity vor Steuern | – | – | – | – | – | – |
| Return on Equity nach Steuern | – | – | – | – | – | – |
| Cost/Income Ratio | 64,8% | 70,7% | - 6,0 PP | 64,8% | 58,7% | 6,0 PP |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 2,95% | 2,85% | 0,10 PP | 2,95% | 3,24% | - 0,29 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 2.488 | 2.820 | - 11,8% | 2.488 | 2.603 | - 4,4% |
| Geschäftsstellen | 122 | 125 | - 2,4% | 122 | 122 | 0,0% |
| Kunden | 599.544 | 615.660 | - 2,6% | 599.544 | 606.021 | - 1,1% |
| in € Millionen | 1.1.-31.3. 2014 |
1.1.-31.3. 2013 |
Verände rung |
Q1/2014 | Q4/2013 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 80 | 76 | 5,6% | 80 | 78 | 2,0% |
| Provisionsüberschuss | 37 | 38 | - 1,8% | 37 | 38 | - 2,0% |
| Handelsergebnis | 0 | 15 | – | 0 | - 1 | - 76,0% |
| Übriges betriebliches Ergebnis | 2 | 3 | - 29,8% | 2 | 2 | - 3,7% |
| Betriebserträge | 119 | 132 | - 9,6% | 119 | 117 | 1,5% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 85 | - 90 | - 5,2% | - 85 | - 96 | - 11,5% |
| Betriebsergebnis | 34 | 42 | - 19,1% | 34 | 21 | 61,9% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 19 | - 16 | 18,5% | - 19 | - 12 | 60,2% |
| Übrige Ergebnisse | 0 | - 13 | - 99,3% | 0 | 0 | – |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 14 | 13 | 12,4% | 14 | 9 | 62,3% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 4 | - 4 | 5,4% | - 4 | - 3 | 40,6% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 11 | 9 | 15,1% | 11 | 6 | 71,5% |
| Aktiva | 13.070 | 13.068 | 0,0% | 13.070 | 12.881 | 1,5% |
| Forderungen an Kunden | 10.097 | 10.057 | 0,4% | 10.097 | 9.744 | 3,6% |
| davon Corporate % | 36,3% | 32,4% | 3,9 PP | 36,3% | 33,5% | 2,8 PP |
| davon Retail % | 63,6% | 67,5% | - 3,9 PP | 63,6% | 66,4% | - 2,8 PP |
| davon in Fremdwährung % | 51,4% | 54,8% | - 3,4 PP | 51,4% | 55,4% | - 4,0 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 7.370 | 7.731 | - 4,7% | 7.370 | 7.280 | 1,2% |
| Loan/Deposit Ratio | 138,1% | 130,5% | 7,6 PP | 138,1% | 133,8% | 4,3 PP |
| Eigenkapital | 1.473 | 1.424 | 3,4% | 1.473 | 1.475 | - 0,1% |
| Return on Equity vor Steuern | 4,0% | 3,6% | 0,4 PP | 4,0% | 2,5% | 1,5 PP |
| Return on Equity nach Steuern | 3,0% | 2,6% | 0,4 PP | 3,0% | 1,8% | 1,2 PP |
| Cost/Income Ratio | 71,7% | 68,4% | 3,3 PP | 71,7% | 82,2% | - 10,6 PP |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 2,62% | 2,40% | 0,22 PP | 2,62% | 2,62% | 0,00 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 5.847 | 6.134 | - 4,7% | 5.847 | 5.985 | - 2,3% |
| Geschäftsstellen | 373 | 371 | 0,5% | 373 | 370 | 0,8% |
| Kunden | 760.045 | 847.807 | - 10,4% | 760.045 | 776.917 | - 2,2% |
| in € Millionen | 1.1.-31.3. 2014 |
1.1.-31.3. 2013 |
Verände rung |
Q1/2014 Q4/2013 | Verände rung |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 79 | 73 | 8,9% | 79 | 80 | - 0,7% |
| Provisionsüberschuss | 32 | 31 | 2,5% | 32 | 34 | - 5,8% |
| Handelsergebnis | 1 | 1 | 109,6% | 1 | 1 | - 18,6% |
| Übriges betriebliches Ergebnis | 6 | 6 | 8,1% | 6 | 7 | - 14,2% |
| Betriebserträge | 118 | 110 | 7,5% | 118 | 122 | - 3,1% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 64 | - 59 | 8,2% | - 64 | - 68 | - 5,6% |
| Betriebsergebnis | 54 | 51 | 6,8% | 54 | 54 | 0,0% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 12 | - 9 | 31,1% | - 12 | - 19 | - 36,1% |
| Übrige Ergebnisse | - 8 | - 8 | 1,4% | - 8 | - 8 | 6,2% |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 34 | 33 | 1,5% | 34 | 27 | 23,0% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 8 | - 8 | - 2,3% | - 8 | - 8 | - 0,6% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 26 | 25 | 2,7% | 26 | 19 | 32,8% |
| Aktiva | 10.067 | 9.594 | 4,9% | 10.067 | 10.009 | 0,6% |
| Forderungen an Kunden | 7.057 | 6.732 | 4,8% | 7.057 | 6.879 | 2,6% |
| davon Corporate % | 47,6% | 48,8% | - 1,1 PP | 47,6% | 46,7% | 1,0 PP |
| davon Retail % | 52,2% | 51,0% | 1,2 PP | 52,2% | 53,0% | - 0,8 PP |
| davon in Fremdwährung % | 1,0% | 0,8% | 0,2 PP | 1,0% | 0,6% | 0,4 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 7.365 | 7.191 | 2,4% | 7.365 | 7.320 | 0,6% |
| Loan/Deposit Ratio | 95,8% | 93,6% | 2,2 PP | 95,8% | 94,0% | 1,8 PP |
| Eigenkapital | 1.053 | 1.099 | - 4,2% | 1.053 | 1.028 | 2,4% |
| Return on Equity vor Steuern | 13,9% | 13,0% | 0,8 PP | 13,9% | 11,9% | 2,0 PP |
| Return on Equity nach Steuern | 10,6% | 9,8% | 0,7 PP | 10,6% | 8,4% | 2,2 PP |
| Cost/Income Ratio | 54,2% | 53,9% | 0,3 PP | 54,2% | 55,6% | - 1,4 PP |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 3,33% | 3,23% | 0,10 PP | 3,33% | 3,39% | - 0,06 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 3.845 | 3.845 | 0,0% | 3.845 | 3.853 | - 0,2% |
| Geschäftsstellen | 179 | 163 | 9,8% | 179 | 165 | 8,5% |
| Kunden | 900.049 | 859.019 | 4,8% | 900.049 | 895.376 | 0,5% |
| in € Millionen | 1.1.-31.3. 2014 |
1.1.-31.3. 2013 |
Verände rung |
Q1/2014 | Q4/2013 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 4 | 5 | - 29,5% | 4 | 4 | - 12,1% |
| Provisionsüberschuss | 2 | 2 | - 6,7% | 2 | 2 | - 8,6% |
| Handelsergebnis | 0 | 0 | 87,4% | 0 | 0 | 15,3% |
| Übriges betriebliches Ergebnis | - 3 | 0 | – | - 3 | - 3 | 12,8% |
| Betriebserträge | 3 | 8 | - 64,8% | 3 | 4 | - 27,3% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 5 | - 6 | - 18,0% | - 5 | - 6 | - 26,1% |
| Betriebsergebnis | - 2 | 2 | – | - 2 | - 3 | - 24,5% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | 1 | - 6 | – | 1 | - 31 | – |
| Übrige Ergebnisse | 0 | 0 | – | 0 | 0 | – |
| Periodenfehlbetrag vor Steuern | - 1 | - 4 | - 66,4% | - 1 | - 34 | - 96,2% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | 0 | 0 | – | 0 | - 1 | – |
| Periodenfehlbetrag nach Steuern | - 1 | - 4 | - 66,1% | - 1 | - 35 | - 96,3% |
| Aktiva | 1.264 | 1.468 | - 13,9% | 1.264 | 1.341 | - 5,8% |
| Forderungen an Kunden | 1.000 | 1.208 | - 17,3% | 1.000 | 1.051 | - 4,9% |
| davon Corporate % | 60,1% | 62,6% | - 2,5 PP | 60,1% | 60,9% | - 0,8 PP |
| davon Retail % | 32,2% | 30,9% | 1,3 PP | 32,2% | 31,8% | 0,4 PP |
| davon in Fremdwährung % | 4,2% | 4,7% | - 0,5 PP | 4,2% | 4,2% | 0,0 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 430 | 380 | 13,3% | 430 | 423 | 1,7% |
| Loan/Deposit Ratio | 232,5% | 318,3% | - 85,8 PP | 232,5% | 248,4% | - 16,0 PP |
| Eigenkapital | 31 | 52 | - 40,1% | 31 | 33 | - 4,0% |
| Return on Equity vor Steuern | – | – | – | – | – | – |
| Return on Equity nach Steuern | – | – | – | – | – | – |
| Cost/Income Ratio | 173,9% | 74,6% | 99,3 PP | 173,9% | 171,2% | 2,7 PP |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 1,24% | 1,45% | - 0,21 PP | 1,24% | 1,36% | - 0,13 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 247 | 276 | - 10,5% | 247 | 245 | 0,8% |
| Geschäftsstellen | 16 | 17 | - 5,9% | 16 | 16 | 0,0% |
| Kunden | 64.528 | 66.404 | - 2,8% | 64.528 | 65.441 | - 1,4% |
| in € Millionen | 1.1.- 31.3. 2014 |
1.1.- 31.3. 2013 |
Verände rung |
Q1/2014 | Q4/2013 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Betriebserträge | 318 | 312 | 1,9% | 318 | 321 | - 1,0% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 163 | - 166 | - 2,0% | - 163 | - 184 | - 11,2% |
| Betriebsergebnis | 155 | 145 | 6,3% | 155 | 137 | 12,6% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 63 | - 63 | - 0,3% | - 63 | - 107 | - 41,5% |
| Übrige Ergebnisse | 2 | 12 | - 87,2% | 2 | 1 | 49,6% |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 94 | 95 | - 1,1% | 94 | 31 | 197,5% |
| Aktiva | 20.752 | 21.411 | - 3,1% | 20.752 | 21.160 | - 1,9% |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 4,30% | 4,20% | 0,10 PP | 4,30% | 4,42% | - 0,12 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 16,1% | 17,3% | - 1,1 PP | 16,1% | 6,2% | 9,9 PP |
In der Region Südosteuropa blieb der Periodenüberschuss vor Steuern mit € 94 Millionen gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres nahezu konstant. Der Return on Equity vor Steuern verringerte sich um 1,1 Prozentpunkte auf 16,1 Prozent.
Der Zinsüberschuss des Segments nahm im Periodenvergleich um € 2 Millionen auf € 209 Millionen zu. Dabei zeigten – mit Ausnahme von Rumänien und dem Kosovo – alle Länder des Segments Zuwächse. Für den Rückgang in Rumänien waren gesunkene Marktzinssätze und rückläufige Zinserträge aus Wertpapieren verantwortlich. Demgegenüber wurde in Bulgarien, Kroatien, Bosnien und Herzegowina sowie Albanien eine Reduktion der Zinserträge aufgrund geringerer Kreditvolumina und ebenfalls deutlich gesunkener Marktzinssätze durch niedrigere Zinsaufwendungen vollständig kompensiert. Die Nettozinsspanne des Segments erhöhte sich auf 4,30 Prozent (plus 10 Basispunkte). Die Bilanzaktiva verringerten sich im Jahresabstand um 3 Prozent auf € 20,8 Milliarden, die Kreditrisikoaktiva gingen ebenfalls um 2 Prozent auf € 12,7 Milliarden zurück.
Der Provisionsüberschuss legte um 4 Prozent oder € 3 Millionen auf € 82 Millionen zu. Im Periodenvergleich wurde dabei das Ergebnis aus dem Wertpapiergeschäft mit € 5 Millionen mehr als verdoppelt, vorrangig durch Lead-Arranger-Aktivitäten bei Anleiheemissionen in Kroatien sowie volumen- und margenbedingt auch in Rumänien. Das Ergebnis aus dem Zahlungsverkehr, das durch Margenverbesserungen im Bereich Kontoführung und Kreditkartengeschäft in Rumänien positiv beeinflusst wurde, erhöhte sich um 4 Prozent. Mit € 45 Millionen lieferte es weiterhin den größten Ergebnisbeitrag im Segment SEE. Einen Rückgang um 12 Prozent auf € 5 Millionen zeigte hingegen das Ergebnis aus dem Kredit- und Garantiegeschäft, das volumenbedingt vor allem in Kroatien abnahm. Weiters sank das Ergebnis aus dem Verkauf von Eigen- und Fremdprodukten um 10 Prozent auf € 5 Millionen, vorrangig in Kroatien aufgrund des Marktumfelds.
Das Handelsergebnis des Segments Südosteuropa stieg im Periodenvergleich um € 1 Million auf € 16 Millionen. Hauptverantwortlich für die dabei im zinsbezogenen Geschäft erzielte Ertragsverbesserung um € 1 Million auf € 10 Millionen war der Geschäftsverlauf in Kroatien. Hier wurden höhere Bewertungserträge aus Anleihen des Handelsbestands erzielt, während Rumänien aufgrund geringerer Marktrenditen und Transaktionen leichte Rückgänge verzeichnete.
Das übrige betriebliche Ergebnis blieb mit € 10 Millionen auf dem Niveau der Vorjahresvergleichsperiode.
Die Verwaltungsaufwendungen des Segments gingen im Periodenvergleich um € 3 Millionen auf € 163 Millionen zurück. Dabei blieben die Personalaufwendungen mit € 73 Millionen und die Sachaufwendungen mit € 71 Millionen weitgehend stabil. Die Abschreibungen gingen hingegen um 15 Prozent oder € 3 Millionen auf € 19 Millionen zurück, wofür überwiegend geringere Abschreibungen auf Sachanlagen in Rumänien und auf vermietete Leasinganlagen in Kroatien verantwortlich waren. Die Cost/Income Ratio sank um 2,0 Prozentpunkte auf 51,3 Prozent.
Insgesamt lagen die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen im Segment Südosteuropa im ersten Quartal 2014 mit € 63 Millionen auf dem Niveau der Vorjahresperiode. In den einzelnen Ländern des Segments verlief die Entwicklung dabei jedoch unterschiedlich: Ein im Periodenvergleich geringerer Vorsorgebedarf ergab sich in Kroatien, Bosnien und Herzegowina, im Kosovo sowie in Serbien. Höhere Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen wurden aufgrund einer niedrigeren Bewertung von Sicherheiten in Rumänien und Bulgarien vorgenommen. In Albanien ergab sich bei Großkunden ebenfalls ein höherer Vorsorgebedarf. Der Anteil der notleidenden Kredite an Nichtbanken am Kreditportfolio des Segments stieg um 0,8 Prozentpunkte auf 14,0 Prozent.
Die übrigen Ergebnisse des Segments lagen mit € 2 Millionen um € 10 Millionen unter dem Vergleichswert des Vorjahres.
Das Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten sank gegenüber dem Vorjahreswert um € 2 Millionen. Verantwortlich dafür waren insbesondere Bewertungsverluste aus Zinsswaps in Kroatien, die um € 2 Millionen zurückgingen.
Das Ergebnis aus Finanzinvestitionen verringerte sich um € 8 Millionen auf € 2 Millionen. Ausschlaggebend dafür waren vor allem die geringeren Bewertungsergebnisse von Wertpapieren des Fair-Value-Bestands – vornehmlich Staatsanleihen – in Rumänien und Serbien.
Der Steueraufwand der Region stieg im Periodenvergleich geringfügig auf € 14 Millionen, die Steuerquote erhöhte sich um 1 Prozentpunkt auf 15 Prozent.
Nachfolgend die Detailergebnisse der einzelnen Länder:
| in € Millionen | 1.1.- 31.3. 2014 |
1.1.- 31.3. 2013 |
Verände rung |
Q1/2014 Q4/2013 | Verände rung |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 21 | 18 | 12,4% | 21 | 21 | - 1,1% |
| Provisionsüberschuss | 2 | 2 | - 0,6% | 2 | 1 | 90,0% |
| Handelsergebnis | 5 | 5 | 4,9% | 5 | 5 | 12,2% |
| Übriges betriebliches Ergebnis | 0 | 1 | – | 0 | - 2 | - 86,8% |
| Betriebserträge | 28 | 26 | 6,4% | 28 | 24 | 14,8% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 9 | - 9 | 10,3% | - 9 | - 12 | - 20,0% |
| Betriebsergebnis | 18 | 17 | 4,4% | 18 | 12 | 48,3% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 6 | - 4 | 51,6% | - 6 | - 11 | - 46,2% |
| Übrige Ergebnisse | 0 | 0 | – | 0 | 0 | – |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 12 | 13 | - 9,7% | 12 | 1 | >500,0% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 2 | - 1 | 37,5% | - 2 | 0 | – |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 10 | 12 | - 15,0% | 10 | 2 | >500,0% |
| Aktiva | 2.052 | 2.238 | - 8,3% | 2.052 | 2.084 | - 1,5% |
| Forderungen an Kunden | 903 | 955 | - 5,4% | 903 | 916 | - 1,5% |
| davon Corporate % | 70,1% | 69,0% | 1,1 PP | 70,1% | 69,7% | 0,4 PP |
| davon Retail % | 29,9% | 31,0% | - 1,1 PP | 29,9% | 30,3% | - 0,4 PP |
| davon in Fremdwährung % | 68,5% | 65,2% | 3,3 PP | 68,5% | 68,5% | - 0,1 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 1.684 | 1.970 | - 14,5% | 1.684 | 1.758 | - 4,2% |
| Loan/Deposit Ratio | 53,6% | 48,5% | 5,1 PP | 53,6% | 52,1% | 1,5 PP |
| Eigenkapital | 214 | 239 | - 10,5% | 214 | 220 | - 2,8% |
| Return on Equity vor Steuern | 24,7% | 25,7% | - 1,0 PP | 24,7% | 2,6% | 22,1 PP |
| Return on Equity nach Steuern | 20,9% | 23,1% | - 2,2 PP | 20,9% | 3,4% | 17,5 PP |
| Cost/Income Ratio | 34,2% | 33,0% | 1,2 PP | 34,2% | 49,1% | - 14,9 PP |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 4,79% | 3,84% | 0,95 PP | 4,79% | 4,70% | 0,09 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 1.352 | 1.394 | - 3,0% | 1.352 | 1.371 | - 1,4% |
| Geschäftsstellen | 95 | 105 | - 9,5% | 95 | 104 | - 8,7% |
| Kunden | 683.297 | 710.610 | - 3,8% | 683.297 | 719.949 | - 5,1% |
| in € Millionen | 1.1.- 31.3. 2014 |
1.1.- 31.3. 2013 |
Verände rung |
Q1/2014 Q4/2013 | Verände rung |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 18 | 17 | 5,6% | 18 | 19 | - 0,7% |
| Provisionsüberschuss | 8 | 8 | 4,4% | 8 | 10 | - 16,9% |
| Handelsergebnis | 0 | 0 | - 55,1% | 0 | - 1 | – |
| Übriges betriebliches Ergebnis | 1 | 1 | 3,8% | 1 | - 1 | – |
| Betriebserträge | 28 | 26 | 4,6% | 28 | 27 | 3,6% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 14 | - 14 | - 0,3% | - 14 | - 19 | - 26,0% |
| Betriebsergebnis | 14 | 12 | 10,0% | 14 | 8 | 75,6% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | 0 | - 3 | - 98,4% | 0 | - 8 | - 99,5% |
| Übrige Ergebnisse | 0 | 0 | – | 0 | 0 | 250,2% |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 13 | 10 | 33,4% | 13 | 0 | – |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 2 | - 1 | 65,8% | - 2 | 0 | – |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 12 | 9 | 29,8% | 12 | 0 | >500,0% |
| Aktiva | 2.010 | 1.959 | 2,6% | 2.010 | 2.022 | - 0,6% |
| Forderungen an Kunden | 1.225 | 1.245 | - 1,6% | 1.225 | 1.223 | 0,1% |
| davon Corporate % | 35,7% | 38,9% | - 3,2 PP | 35,7% | 35,8% | - 0,1 PP |
| davon Retail % | 63,9% | 60,2% | 3,6 PP | 63,9% | 63,7% | 0,2 PP |
| davon in Fremdwährung % | 71,7% | 74,3% | - 2,6 PP | 71,7% | 73,4% | - 1,7 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 1.551 | 1.506 | 3,0% | 1.551 | 1.567 | - 1,0% |
| Loan/Deposit Ratio | 79,0% | 82,7% | - 3,7 PP | 79,0% | 78,1% | 0,9 PP |
| Eigenkapital | 280 | 267 | 5,1% | 280 | 269 | 4,3% |
| Return on Equity vor Steuern | 20,6% | 15,9% | 4,7 PP | 20,6% | – | – |
| Return on Equity nach Steuern | 18,0% | 14,3% | 3,7 PP | 18,0% | 0,7% | 17,4 PP |
| Cost/Income Ratio | 50,6% | 53,1% | - 2,5 PP | 50,6% | 70,9% | - 20,2 PP |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 3,85% | 3,78% | 0,07 PP | 3,85% | 3,89% | - 0,04 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 1.475 | 1.511 | - 2,4% | 1.475 | 1.491 | - 1,1% |
| Geschäftsstellen | 98 | 98 | 0,0% | 98 | 98 | 0,0% |
| Kunden | 497.183 | 490.460 | 1,4% | 497.183 | 496.690 | 0,1% |
| in € Millionen | 1.1.- 31.3. 2014 |
1.1.- 31.3. 2013 |
Verände rung |
Q1/2014 | Q4/2013 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 31 | 30 | 2,2% | 31 | 31 | 1,0% |
| Provisionsüberschuss | 9 | 9 | - 0,5% | 9 | 10 | - 8,6% |
| Handelsergebnis | 1 | 1 | 84,8% | 1 | 1 | 1,8% |
| Übriges betriebliches Ergebnis | 0 | 0 | – | 0 | - 4 | - 90,6% |
| Betriebserträge | 41 | 40 | 1,7% | 41 | 38 | 7,5% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 22 | - 22 | - 0,3% | - 22 | - 25 | - 10,1% |
| Betriebsergebnis | 19 | 18 | 4,1% | 19 | 14 | 39,4% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 17 | - 15 | 12,3% | - 17 | - 37 | - 55,7% |
| Übrige Ergebnisse | 0 | 0 | – | 0 | 0 | 423,1% |
| Periodenüberschuss/ | ||||||
| -fehlbetrag vor Steuern | 3 | 3 | - 14,4% | 3 | - 24 | – |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | 0 | 0 | - 2,8% | 0 | 2 | – |
| Periodenüberschuss/ -fehlbetrag nach Steuern |
2 | 3 | - 15,8% | 2 | - 21 | – |
| Aktiva | 3.201 | 3.464 | - 7,6% | 3.201 | 3.203 | - 0,1% |
| Forderungen an Kunden | 2.439 | 2.812 | - 13,3% | 2.439 | 2.526 | - 3,4% |
| davon Corporate % | 43,7% | 45,7% | - 2,0 PP | 43,7% | 44,0% | - 0,3 PP |
| davon Retail % | 55,8% | 53,7% | 2,1 PP | 55,8% | 55,5% | 0,3 PP |
| davon in Fremdwährung % | 67,0% | 74,7% | - 7,8 PP | 67,0% | 67,2% | - 0,3 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 2.038 | 2.152 | - 5,3% | 2.038 | 2.133 | - 4,5% |
| Loan/Deposit Ratio | 119,7% | 130,7% | - 11,0 PP | 119,7% | 118,4% | 1,3 PP |
| Eigenkapital | 474 | 503 | - 5,7% | 474 | 472 | 0,5% |
| Return on Equity vor Steuern | 2,2% | 2,5% | - 0,3 PP | 2,2% | – | – |
| Return on Equity nach Steuern | 1,9% | 2,2% | - 0,3 PP | 1,9% | – | – |
| Cost/Income Ratio | 54,0% | 55,0% | - 1,1 PP | 54,0% | 64,5% | - 10,5 PP |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 4,03% | 3,66% | 0,37 PP | 4,03% | 3,81% | 0,22 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 2.846 | 3.034 | - 6,2% | 2.846 | 2.965 | - 4,0% |
| Geschäftsstellen | 156 | 182 | - 14,3% | 156 | 168 | - 7,1% |
| Kunden | 740.162 | 795.039 | - 6,9% | 740.162 | 740.812 | - 0,1% |
| in € Millionen | 1.1.- 31.3. 2014 |
1.1.- 31.3. 2013 |
Verände rung |
Q1/2014 | Q4/2013 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 37 | 36 | 4,7% | 37 | 41 | - 8,3% |
| Provisionsüberschuss | 15 | 14 | 9,5% | 15 | 13 | 11,2% |
| Handelsergebnis | 3 | 2 | 86,2% | 3 | 4 | - 13,1% |
| Übriges betriebliches Ergebnis | 8 | 7 | 20,1% | 8 | 5 | 51,5% |
| Betriebserträge | 63 | 58 | 10,0% | 63 | 63 | 0,6% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 32 | - 33 | - 5,6% | - 32 | - 32 | - 0,6% |
| Betriebsergebnis | 32 | 24 | 31,6% | 32 | 31 | 1,9% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 12 | - 15 | - 17,9% | - 12 | - 10 | 17,3% |
| Übrige Ergebnisse | 0 | 1 | - 97,5% | 0 | - 2 | – |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 20 | 11 | 85,6% | 20 | 19 | 1,7% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 4 | - 2 | 87,0% | - 4 | - 4 | 1,7% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 16 | 8 | 85,3% | 16 | 15 | 1,7% |
| Aktiva | 4.639 | 4.948 | - 6,2% | 4.639 | 4.749 | - 2,3% |
| Forderungen an Kunden | 3.388 | 3.498 | - 3,2% | 3.388 | 3.436 | - 1,4% |
| davon Corporate % | 42,3% | 39,6% | 2,7 PP | 42,3% | 41,8% | 0,5 PP |
| davon Retail % | 49,5% | 49,5% | 0,0 PP | 49,5% | 48,9% | 0,6 PP |
| davon in Fremdwährung % | 69,0% | 62,1% | 7,0 PP | 69,0% | 68,8% | 0,2 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 2.822 | 2.870 | - 1,7% | 2.822 | 2.863 | - 1,4% |
| Loan/Deposit Ratio | 119,6% | 121,6% | - 2,0 PP | 119,6% | 120,0% | - 0,3 PP |
| Eigenkapital | 705 | 765 | - 7,9% | 705 | 750 | - 6,1% |
| Return on Equity vor Steuern | 11,2% | 5,7% | 5,5 PP | 11,2% | 10,9% | 0,3 PP |
| Return on Equity nach Steuern | 9,0% | 4,6% | 4,4 PP | 9,0% | 8,7% | 0,3 PP |
| Cost/Income Ratio | 49,8% | 58,0% | - 8,2 PP | 49,8% | 50,4% | - 0,6 PP |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 3,66% | 3,28% | 0,38 PP | 3,66% | 3,99% | - 0,33 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 2.039 | 2.063 | - 1,2% | 2.039 | 2.036 | 0,1% |
| Geschäftsstellen | 76 | 79 | - 3,8% | 76 | 76 | 0,0% |
| Kunden | 477.294 | 475.925 | 0,3% | 477.294 | 475.838 | 0,3% |
| in € Millionen | 1.1.- 31.3. 2014 |
1.1.- 31.3. 2013 |
Verände rung |
Q1/2014 | Q4/2013 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 9 | 9 | - 0,5% | 9 | 9 | - 3,1% |
| Provisionsüberschuss | 2 | 2 | - 1,6% | 2 | 2 | - 17,2% |
| Handelsergebnis | 0 | 0 | - 98,8% | 0 | 0 | – |
| Übriges betriebliches Ergebnis | 0 | 0 | 201,5% | 0 | 0 | - 1,0% |
| Betriebserträge | 11 | 11 | - 3,2% | 11 | 11 | - 5,1% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 6 | - 6 | 1,5% | - 6 | - 7 | - 15,1% |
| Betriebsergebnis | 5 | 5 | - 8,6% | 5 | 4 | 11,7% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | 1 | - 1 | – | 1 | - 1 | – |
| Übrige Ergebnisse | 0 | 0 | – | 0 | 0 | – |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 5 | 4 | 31,1% | 5 | 4 | 47,8% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 1 | 0 | 53,8% | - 1 | 0 | 91,1% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 5 | 4 | 28,6% | 5 | 3 | 43,4% |
| Aktiva | 717 | 628 | 14,1% | 717 | 699 | 2,5% |
| Forderungen an Kunden | 457 | 444 | 2,8% | 457 | 458 | - 0,2% |
| davon Corporate % | 38,9% | 39,0% | - 0,1 PP | 38,9% | 39,4% | - 0,5 PP |
| davon Retail % | 61,1% | 61,0% | 0,1 PP | 61,1% | 60,6% | 0,5 PP |
| davon in Fremdwährung % | 0,0% | 0,0% | 0,0 PP | 0,0% | 0,0% | 0,0 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 564 | 508 | 11,0% | 564 | 558 | 1,1% |
| Loan/Deposit Ratio | 81,0% | 87,5% | - 6,4 PP | 81,0% | 82,1% | - 1,1 PP |
| Eigenkapital | 112 | 103 | 9,0% | 112 | 108 | 4,3% |
| Return on Equity vor Steuern | 20,9% | 17,1% | 3,8 PP | 20,9% | 15,4% | 5,5 PP |
| Return on Equity nach Steuern | 18,4% | 15,4% | 3,0 PP | 18,4% | 13,9% | 4,5 PP |
| Cost/Income Ratio | 55,9% | 53,3% | 2,6 PP | 55,9% | 62,5% | - 6,6 PP |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 5,24% | 5,87% | - 0,63 PP | 5,24% | 5,69% | - 0,46 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 700 | 698 | 0,3% | 700 | 699 | 0,1% |
| Geschäftsstellen | 54 | 52 | 3,8% | 54 | 54 | 0,0% |
| Kunden | 253.830 | 258.799 | - 1,9% | 253.830 | 251.035 | 1,1% |
| in € Millionen | 1.1.- 31.3. 2014 |
1.1.- 31.3. 2013 |
Verände rung |
Q1/2014 | Q4/2013 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 67 | 72 | - 6,1% | 67 | 69 | - 3,0% |
| Provisionsüberschuss | 38 | 36 | 4,3% | 38 | 51 | - 25,1% |
| Handelsergebnis | 6 | 6 | - 7,1% | 6 | 3 | 113,6% |
| Übriges betriebliches Ergebnis | 1 | 1 | 1,1% | 1 | - 1 | – |
| Betriebserträge | 112 | 115 | - 2,8% | 112 | 122 | - 8,1% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 63 | - 65 | - 2,3% | - 63 | - 71 | - 10,8% |
| Betriebsergebnis | 49 | 51 | - 3,4% | 49 | 51 | - 4,2% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 26 | - 21 | 20,8% | - 26 | - 31 | - 16,5% |
| Übrige Ergebnisse | 2 | 6 | - 71,8% | 2 | 2 | - 14,8% |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 25 | 36 | - 29,4% | 25 | 23 | 11,4% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 4 | - 6 | - 39,2% | - 4 | - 4 | - 0,7% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 22 | 30 | - 27,5% | 22 | 19 | 13,6% |
| Aktiva | 6.264 | 6.370 | - 1,7% | 6.264 | 6.528 | - 4,0% |
| Forderungen an Kunden | 4.318 | 4.195 | 3,0% | 4.318 | 4.266 | 1,2% |
| davon Corporate % | 34,2% | 34,6% | - 0,4 PP | 34,2% | 32,8% | 1,4 PP |
| davon Retail % | 63,2% | 62,6% | 0,6 PP | 63,2% | 64,3% | - 1,0 PP |
| davon in Fremdwährung % | 53,0% | 54,1% | - 1,1 PP | 53,0% | 54,3% | - 1,2 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 4.127 | 3.995 | 3,3% | 4.127 | 4.344 | - 5,0% |
| Loan/Deposit Ratio | 104,6% | 105,0% | - 0,3 PP | 104,6% | 98,2% | 6,4 PP |
| Eigenkapital | 701 | 665 | 5,4% | 701 | 674 | 3,9% |
| Return on Equity vor Steuern | 16,1% | 25,0% | - 8,9 PP | 16,1% | 15,8% | 0,3 PP |
| Return on Equity nach Steuern | 13,9% | 21,0% | - 7,1 PP | 13,9% | 13,4% | 0,5 PP |
| Cost/Income Ratio | 56,3% | 56,0% | 0,3 PP | 56,3% | 58,0% | - 1,8 PP |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 4,36% | 4,83% | - 0,47 PP | 4,36% | 4,47% | - 0,12 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 5.329 | 5.393 | - 1,2% | 5.329 | 5.308 | 0,4% |
| Geschäftsstellen | 530 | 526 | 0,8% | 530 | 530 | 0,0% |
| Kunden | 2.053.737 | 1.981.086 | 3,7% | 2.053.737 | 2.077.912 | - 1,2% |
| in € Millionen | 1.1.- 31.3. 2014 |
1.1.- 31.3. 2013 |
Verände rung |
Q1/2014 | Q4/2013 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 25 | 25 | 3,5% | 25 | 27 | - 7,2% |
| Provisionsüberschuss | 8 | 8 | - 0,5% | 8 | 9 | - 8,2% |
| Handelsergebnis | 1 | 1 | - 58,3% | 1 | 1 | - 26,5% |
| Übriges betriebliches Ergebnis | 1 | 2 | - 19,2% | 1 | - 1 | – |
| Betriebserträge | 35 | 36 | - 0,6% | 35 | 36 | - 1,3% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 17 | - 18 | - 6,0% | - 17 | - 19 | - 10,0% |
| Betriebsergebnis | 18 | 18 | 5,0% | 18 | 17 | 8,3% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 3 | - 4 | - 32,2% | - 3 | - 8 | - 68,4% |
| Übrige Ergebnisse | 0 | 4 | – | 0 | 0 | >500,0% |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 16 | 18 | - 13,3% | 16 | 9 | 83,2% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 2 | - 2 | - 15,8% | - 2 | - 1 | 21,9% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 14 | 16 | - 12,9% | 14 | 7 | 96,2% |
| Aktiva | 1.892 | 1.849 | 2,3% | 1.892 | 1.875 | 0,9% |
| Forderungen an Kunden | 1.067 | 1.195 | - 10,7% | 1.067 | 1.105 | - 3,5% |
| davon Corporate % | 47,3% | 51,2% | - 3,9 PP | 47,3% | 47,9% | - 0,5 PP |
| davon Retail % | 50,2% | 45,8% | 4,5 PP | 50,2% | 49,9% | 0,4 PP |
| davon in Fremdwährung % | 74,8% | 72,0% | 2,9 PP | 74,8% | 69,8% | 5,1 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 1.164 | 1.097 | 6,2% | 1.164 | 1.119 | 4,1% |
| Loan/Deposit Ratio | 91,6% | 109,0% | - 17,3 PP | 91,6% | 98,8% | - 7,1 PP |
| Eigenkapital | 508 | 520 | - 2,3% | 508 | 498 | 2,1% |
| Return on Equity vor Steuern | 13,2% | 15,1% | - 1,9 PP | 13,2% | 7,5% | 5,6 PP |
| Return on Equity nach Steuern | 11,6% | 13,3% | - 1,6 PP | 11,6% | 6,2% | 5,4 PP |
| Cost/Income Ratio | 48,1% | 50,8% | - 2,8 PP | 48,1% | 52,7% | - 4,6 PP |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 5,74% | 5,60% | 0,14 PP | 5,74% | 6,26% | - 0,52 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 1.593 | 1.757 | - 9,3% | 1.593 | 1.602 | - 0,6% |
| Geschäftsstellen | 85 | 86 | - 1,2% | 85 | 85 | 0,0% |
| Kunden | 609.052 | 561.702 | 8,4% | 609.052 | 604.122 | 0,8% |
| in € Millionen | 1.1.-31.3. 2014 |
1.1.-31.3. 2013 |
Verände rung |
Q1/2014 | Q4/2013 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Betriebserträge | 281 | 283 | - 0,5% | 281 | 292 | - 3,8% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 114 | - 125 | - 9,0% | - 114 | - 161 | - 29,3% |
| Betriebsergebnis | 168 | 158 | 6,1% | 168 | 132 | 27,3% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 27 | 15 | – | - 27 | - 29 | - 6,6% |
| Übrige Ergebnisse | - 2 | 26 | – | - 2 | 5 | – |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 139 | 198 | - 29,8% | 139 | 108 | 28,6% |
| Aktiva | 15.103 | 16.187 | - 6,7% | 15.103 | 15.555 | - 2,9% |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 5,46% | 5,12% | 0,34 PP | 5,46% | 4,79% | 0,67 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 32,9% | 48,1% | - 15,2 PP | 32,9% | 27,0% | 5,9 PP |
Der Periodenüberschuss vor Steuern des Segments Russland ging im Vergleich zur Vorjahresperiode um 30 Prozent auf € 139 Millionen zurück. Ausschlaggebend dafür waren die im Berichtsquartal erforderlich gewordenen Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen sowie die in der Vorjahresperiode erzielten Veräußerungsergebnisse aus Beteiligungen. Der Return on Equity vor Steuern des Segments sank um 15,2 Prozentpunkte auf 32,9 Prozent.
Der Zinsüberschuss in Russland stieg im Vergleich zur Vorjahresperiode um 7 Prozent oder € 12 Millionen auf € 194 Millionen. Dabei erhöhten sich die Zinserträge aus Wertpapieren um € 9 Millionen und die Zinserträge aus derivativen Finanzinstrumenten um € 6 Millionen. Positiv wirkten weiters volumenbedingt höhere Zinserträge aus Krediten, die allerdings durch ebenfalls steigende Zinsaufwendungen für Kundeneinlagen großteils relativiert wurden. Das Segment verzeichnete dabei im Jahresabstand einen Anstieg der Nettozinsspanne um 34 Basispunkte auf 5,46 Prozent. Die Bilanzaktiva verringerten sich im Jahresabstand, vor allem aufgrund der Abwertung des russischen Rubels, um 7 Prozent auf € 15,1 Milliarden, die Kreditrisikoaktiva nahmen um 19 Prozent auf € 8,5 Milliarden ab.
Der Provisionsüberschuss verzeichnete gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres einen Rückgang um 5 Prozent oder € 4 Millionen auf € 66 Millionen. Während hier das Ergebnis aus dem Devisen-, Valuten- und Edelmetallgeschäft überwiegend durch höhere Volumina um € 5 Millionen auf € 18 Millionen stieg, verzeichnete das Ergebnis aus dem Kredit- und Garantiegeschäft einen Rückgang von € 4 Millionen auf € 16 Millionen. Ebenso sank das Ergebnis aus dem Zahlungsverkehr um € 2 Millionen auf € 24 Millionen, und auch das Ergebnis aus dem Verkauf von Eigen- und Fremdprodukten verringerte sich aufgrund höherer Aufwendungen um € 2 Millionen auf minus € 4 Millionen.
Das Handelsergebnis lag mit € 12 Millionen um € 19 Millionen deutlich unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Das Ergebnis aus dem währungsbezogenen Geschäft nahm wegen geringerer Ergebnisse aus zur Absicherung eingegangenen Fremdwährungsderivaten um € 5 Millionen auf € 22 Millionen ab und das Ergebnis aus dem zinsbezogenen Geschäft verringerte sich aufgrund von Bewertungsverlusten um € 14 Millionen auf minus € 10 Millionen.
Das übrige betriebliche Ergebnis stieg um € 9 Millionen auf € 11 Millionen, überwiegend hervorgerufen durch die Veräußerung von Vermögenswerten.
Die Verwaltungsaufwendungen des Segments verringerten sich währungsbedingt um 9 Prozent oder € 11 Millionen auf € 114 Millionen. Der Rückgang des Personalaufwands um € 5 Millionen resultierte dabei überwiegend aus der Entwicklung des russischen Rubels sowie aus leicht gesunkenen Löhnen und Gehältern. Der Sachaufwand verringerte sich währungsbedingt und durch geringere IT-Aufwendungen um € 3 Millionen, und auch die Abschreibungen sanken infolge geringerer Abschreibungen auf Sachanlagen um € 3 Millionen. Die Anzahl der Geschäftsstellen stieg im Jahresabstand um 7 auf 196. Durch den Rückgang bei den Verwaltungsaufwendungen verbesserte sich die Cost/Income Ratio um 3,7 Prozentpunkte auf 40,4 Prozent.
In der Berichtsperiode wurden in Russland netto € 27 Millionen an Kreditrisikovorsorgen dotiert. Auch wenn dieser Wert ein moderates Niveau repräsentiert, standen ihm Auflösungen von netto € 15 Millionen aus der Vergleichsperiode des Vorjahres gegenüber. In den ersten drei Monaten 2014 wurden hingegen durch die Ausweitung des Kreditvolumens und die Entwicklung von US-Dollar sowie Euro gegenüber dem russischen Rubel vor allem bei den Retail-Kunden neue Vorsorgen gebildet. Der Anteil der notleidenden Kredite an Nichtbanken am Kreditportfolio des Segments erhöhte sich im Jahresabstand um 0,5 Prozentpunkte auf 5,3 Prozent.
Die übrigen Ergebnisse des Segments Russland gingen von € 26 Millionen in der Vergleichsperiode des Vorjahres auf minus € 2 Millionen in der Berichtsperiode zurück. Dabei sank das Ergebnis aus Finanzinvestitionen von plus € 26 Millionen in den ersten drei Monaten 2013 auf minus € 13 Millionen in der Berichtsperiode. Dieser Rückgang resultierte einerseits aus höheren Bewertungs- und Veräußerungsverlusten aus Wertpapieren des Fair-Value-Bestands, andererseits waren in der Vergleichsperiode des Vorjahres Veräußerungsgewinne aus Beteiligungen in Höhe von € 26 Millionen erzielt worden. Das Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten verbesserte sich – hauptsächlich durch Bewertungsgewinne aus Zinsswaps zur Reduktion des Zinsstrukturrisikos – im Vergleich zur Vorjahresperiode um € 12 Millionen auf plus € 12 Millionen.
Der Steueraufwand entwickelte sich parallel zum Jahresüberschuss, die Steuerquote stieg marginal auf 22 Prozent.
Die nachfolgende Tabelle enthält das Landesergebnis für Russland. Abweichungen zu den für das Segment Russland angegebenen Werten resultieren aus der unterschiedlichen Allokation des Eigenkapitals: In der Landesdarstellung basieren die Kennzahlen auf dem bilanziellen Eigenkapital, während auf Segmentebene das Eigenkapital auf dem tatsächlichen Eigenkapitalverbrauch beruht.
| in € Millionen | 1.1.-31.3. 2014 |
1.1.-31.3. 2013 |
Verände rung |
Q1/2014 | Q4/2013 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 194 | 182 | 6,6% | 194 | 181 | 7,0% |
| Provisionsüberschuss | 66 | 69 | - 5,5% | 66 | 77 | - 15,1% |
| Handelsergebnis | 12 | 31 | - 62,2% | 12 | 34 | - 66,4% |
| Übriges betriebliches Ergebnis | 11 | 1 | >500,0% | 11 | 0 | – |
| Betriebserträge | 281 | 283 | - 0,5% | 281 | 292 | - 3,8% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 114 | - 125 | - 9,0% | - 114 | - 161 | - 29,3% |
| Betriebsergebnis | 168 | 158 | 6,1% | 168 | 132 | 27,3% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 27 | 15 | – | - 27 | - 29 | - 6,6% |
| Übrige Ergebnisse | - 2 | 26 | – | - 2 | 5 | – |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 139 | 198 | - 29,8% | 139 | 108 | 28,6% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 31 | - 43 | - 28,0% | - 31 | - 22 | 41,9% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 109 | 156 | - 30,3% | 109 | 87 | 25,3% |
| Aktiva | 15.103 | 16.187 | - 6,7% | 15.103 | 15.555 | - 2,9% |
| Forderungen an Kunden | 9.598 | 10.101 | - 5,0% | 9.598 | 9.967 | - 3,7% |
| davon Corporate % | 55,1% | 62,7% | - 7,7 PP | 55,1% | 55,6% | - 0,5 PP |
| davon Retail % | 44,9% | 37,2% | 7,7 PP | 44,9% | 44,4% | 0,5 PP |
| davon in Fremdwährung % | 34,5% | 42,2% | - 7,7 PP | 34,5% | 33,5% | 1,0 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 9.805 | 10.447 | - 6,1% | 9.805 | 9.924 | - 1,2% |
| Loan/Deposit Ratio | 97,9% | 96,7% | 1,2 PP | 97,9% | 100,4% | - 2,5 PP |
| Eigenkapital | 2.300 | 2.633 | - 12,7% | 2.300 | 2.360 | - 2,6% |
| Return on Equity vor Steuern | 27,3% | 35,5% | - 8,2 PP | 27,3% | 22,4% | 4,9 PP |
| Return on Equity nach Steuern | 21,3% | 27,9% | - 6,6 PP | 21,3% | 18,0% | 3,3 PP |
| Cost/Income Ratio | 40,4% | 44,1% | - 3,7 PP | 40,4% | 55,0% | - 14,6 PP |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 4,80% | 5,12% | - 0,32 PP | 5,46% | 4,79% | 0,67 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 8.530 | 8.200 | 4,0% | 8.530 | 8.542 | - 0,1% |
| Geschäftsstellen | 196 | 189 | 3,7% | 196 | 195 | 0,5% |
| Kunden | 2.683.852 | 2.335.420 | 14,9% | 2.683.852 | 2.617.291 | 2,5% |
| in € Millionen | 1.1.- 31.3. 2014 |
1.1.- 31.3. 2013 |
Verände rung |
Q1/2014 Q4/2013 | Verände rung |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Betriebserträge | 117 | 137 | - 14,3% | 117 | 171 | - 31,4% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 77 | - 90 | - 14,3% | - 77 | - 89 | - 13,5% |
| Betriebsergebnis | 40 | 47 | - 14,3% | 40 | 82 | - 51,0% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 92 | - 25 | 262,1% | - 92 | - 14 | >500,0% |
| Übrige Ergebnisse | 43 | 32 | 34,5% | 43 | 0 | >500,0% |
| Periodenüberschuss/-fehlbetrag vor Steuern | - 8 | 54 | – | - 8 | 68 | – |
| Aktiva | 4.758 | 6.349 | - 25,1% | 4.758 | 5.809 | - 18,1% |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 8,89% | 6,59% | 2,31 PP | 8,89% | 8,59% | 0,31 PP |
| Return on Equity vor Steuern | – | 25,1% | – | – | 32,7% | – |
Im Segment CEE Sonstige belasteten ein deutlich stärker negatives Handelsergebnis sowie signifikant höhere Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen das Periodenergebnis. Im ersten Quartal 2014 ergab sich ein Periodenfehlbetrag vor Steuern in Höhe von € 8 Millionen.
Der Zinsüberschuss des Segments stieg insgesamt um 19 Prozent oder € 17 Millionen auf € 110 Millionen. Hauptverantwortlich dafür war ein Anstieg des Zinsüberschusses in der Ukraine um 17 Prozent auf € 84 Millionen, hervorgerufen durch niedrigere Zinsaufwendungen und gesunkene Marktzinssätze. In Belarus führten höhere Kreditvolumina und Margen ebenfalls zu einem Anstieg des Zinsüberschusses um 25 Prozent auf € 25 Millionen. Die Nettozinsspanne verbesserte sich im Jahresvergleich von 6,59 Prozent auf 8,89 Prozent. Die Bilanzaktiva des Segments hingegen nahmen im Jahresabstand vor allem währungsbedingt um 25 Prozent auf € 4,8 Milliarden ab, die Kreditrisikoaktiva sanken um 19 Prozent auf € 4,4 Milliarden.
Der Provisionsüberschuss des Segments blieb im Periodenvergleich mit einem Rückgang um € 1 Million auf € 48 Millionen nahezu unverändert. Dabei reduzierte sich das Ergebnis aus dem Zahlungsverkehr aufgrund höherer Aufwendungen in der Ukraine um 9 Prozent oder € 3 Millionen. Dieser Rückgang wurde jedoch durch einen hauptsächlich in der Ukraine erzielten Anstieg des Ergebnisses aus dem Devisen-, Valuten- und Edelmetallgeschäft um € 3 Millionen auf € 12 Millionen nahezu kompensiert.
Das Handelsergebnis reduzierte sich von minus € 4 Millionen in der Vorjahresperiode auf minus € 40 Millionen in der Berichtsperiode. Hauptverantwortlich dafür war das Ergebnis aus dem währungsbezogenen Geschäft, das durch höhere Bewertungsverluste aus Fremdwährungspositionen in der Ukraine belastet war. Bewertungen aus Anleihen sorgten dort auch für ein um € 1 Million geringeres Ergebnis aus dem zinsbezogenen Geschäft.
Das übrige betriebliche Ergebnis des Segments blieb mit minus € 1 Million im Periodenvergleich nahezu unverändert.
Die Verwaltungsaufwendungen reduzierten sich gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um € 13 Millionen auf € 77 Millionen. Ein Großteil dieser Reduktion wurde in der Ukraine verzeichnet und war vor allem durch die Abwertung der Hryvna begründet. Die Personalaufwendungen des Segments nahmen infolge des Abbaus von Mitarbeitern und durch Währungseffekte um € 7 Millionen ab. Währungsbedingt stellte sich auch bei den Sachaufwendungen und Abschreibungen ein Rückgang ein. Die Anzahl der Geschäftsstellen des Segments ging auf 867 zurück. Die Cost/Income Ratio blieb konstant bei 65,9 Prozent.
Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen der Region stiegen – maßgeblich getrieben durch die Entwicklung in der Ukraine – im Periodenvergleich um € 66 Millionen auf € 92 Millionen. Davon entfielen € 85 Millionen auf die Nettodotierungen zu Einzelwertberichtigungen und € 7 Millionen auf die Nettodotierungen zu Portfolio-Wertberichtigungen. Der Wertberichtigungsbedarf betraf dabei vor allem Fremdwährungskredite, hervorgerufen durch die Währungsabwertung der ukrainischen Hyrvna und die dadurch notwendige Anpassung der Wertberichtigungen auf besicherte US-Dollar-Kredite. In Belarus hingegen ergab sich weiterhin kein Vorsorgebedarf für Kredite. Der Anteil der notleidenden Kredite an Nichtbanken am gesamten Kreditportfolio des Segments fiel im Jahresabstand um 2,9 Prozentpunkte auf 24,8 Prozent.
Die übrigen Ergebnisse erhöhten sich im Periodenvergleich um € 11 Millionen auf € 43 Millionen. Ausschlaggebend dafür waren vor allem Bewertungsgewinne aus Wertpapieren des Fair-Value-Bestands. Insbesondere in der Ukraine verbesserte sich das Ergebnis aus der Bewertung von festverzinslichen ukrainischen Staatsanleihen im Periodenvergleich um € 11 Millionen auf € 43 Millionen.
In den ersten drei Monaten 2014 wurde im Segment CEE Sonstige aufgrund der Aktivierung von steuerlichen Verlustvorträgen ein Steuerertrag in Höhe von € 2 Millionen verbucht.
Nachfolgend die Detailergebnisse der einzelnen Länder:
| in € Millionen | 1.1.- 31.3. 2014 |
1.1.- 31.3. 2013 |
Verände rung |
Q1/2014 Q4/2013 | Verände rung |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 25 | 20 | 25,3% | 25 | 23 | 8,6% |
| Provisionsüberschuss | 15 | 15 | - 2,6% | 15 | 15 | - 3,5% |
| Handelsergebnis | 0 | - 6 | - 99,9% | 0 | 0 | – |
| Übriges betriebliches Ergebnis | 0 | - 1 | - 95,0% | 0 | 0 | – |
| Betriebserträge | 40 | 28 | 40,7% | 40 | 39 | 2,5% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 19 | - 18 | 5,1% | - 19 | - 19 | - 3,1% |
| Betriebsergebnis | 21 | 11 | 100,3% | 21 | 20 | 8,0% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | 0 | 0 | - 40,8% | 0 | 13 | - 99,2% |
| Übrige Ergebnisse | 0 | 0 | – | 0 | 0 | – |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 21 | 11 | 97,9% | 21 | 33 | - 34,8% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 5 | - 2 | 166,3% | - 5 | - 9 | - 45,0% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 17 | 9 | 84,4% | 17 | 24 | - 31,1% |
| Aktiva | 1.435 | 1.472 | - 2,5% | 1.435 | 1.446 | - 0,8% |
| Forderungen an Kunden | 949 | 1.010 | - 6,0% | 949 | 910 | 4,2% |
| davon Corporate % | 73,4% | 76,8% | - 3,4 PP | 73,4% | 72,3% | 1,2 PP |
| davon Retail % | 26,6% | 23,2% | 3,4 PP | 26,6% | 27,7% | - 1,2 PP |
| davon in Fremdwährung % | 73,4% | 73,0% | 0,4 PP | 73,4% | 72,4% | 1,0 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 773 | 926 | - 16,6% | 773 | 842 | - 8,3% |
| Loan/Deposit Ratio | 122,8% | 109,0% | 13,8 PP | 122,8% | 108,1% | 14,7 PP |
| Eigenkapital | 272 | 223 | 22,0% | 272 | 270 | 0,9% |
| Return on Equity vor Steuern | 37,4% | 21,6% | 15,8 PP | 37,4% | 64,7% | - 27,3 PP |
| Return on Equity nach Steuern | 29,1% | 18,0% | 11,1 PP | 29,1% | 47,6% | - 18,6 PP |
| Cost/Income Ratio | 46,8% | 62,6% | - 15,8 PP | 46,8% | 49,5% | - 2,7 PP |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 7,80% | 6,39% | 1,41 PP | 7,80% | 7,00% | 0,79 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 2.178 | 2.201 | - 1,0% | 2.178 | 2.216 | - 1,7% |
| Geschäftsstellen | 96 | 100 | - 4,0% | 96 | 100 | - 4,0% |
| Kunden | 723.688 | 695.067 | 4,1% | 723.688 | 719.919 | 0,5% |
| in € Millionen | 1.1.- 31.3. 2014 |
1.1.- 31.3. 2013 |
Verände rung |
Q1/2014 | Q4/2013 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 84 | 72 | 16,8% | 84 | 91 | - 7,5% |
| Provisionsüberschuss | 33 | 34 | - 0,6% | 33 | 39 | - 14,5% |
| Handelsergebnis | - 40 | 2 | – | - 40 | 3 | – |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | - 1 | - 1 | - 33,2% | - 1 | - 2 | - 73,1% |
| Betriebserträge | 77 | 107 | - 28,5% | 77 | 132 | - 41,8% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 58 | - 72 | - 19,2% | - 58 | - 70 | - 16,3% |
| Betriebsergebnis | 18 | 35 | - 47,8% | 18 | 62 | - 70,5% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 92 | - 27 | 244,5% | - 92 | - 27 | 245,5% |
| Übrige Ergebnisse | 43 | 32 | 34,6% | 43 | 0 | >500,0% |
| Periodenüberschuss/-fehlbetrag vor Steuern | - 30 | 41 | – | - 30 | 35 | – |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | 7 | - 9 | – | 7 | - 7 | – |
| Periodenüberschuss/-fehlbetrag nach Steuern | - 24 | 32 | – | - 24 | 29 | – |
| Aktiva | 3.289 | 4.832 | - 31,9% | 3.289 | 4.327 | - 24,0% |
| Forderungen an Kunden | 3.027 | 3.806 | - 20,5% | 3.027 | 3.599 | - 15,9% |
| davon Corporate % | 54,8% | 51,9% | 2,9 PP | 54,8% | 56,6% | - 1,8 PP |
| davon Retail % | 44,9% | 48,1% | - 3,2 PP | 44,9% | 43,4% | 1,5 PP |
| davon in Fremdwährung % | 54,3% | 50,8% | 3,4 PP | 54,3% | 46,9% | 7,4 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 1.610 | 2.835 | - 43,2% | 1.610 | 2.433 | - 33,8% |
| Loan/Deposit Ratio | 187,9% | 134,2% | 53,7 PP | 187,9% | 147,9% | 40,0 PP |
| Eigenkapital | 618 | 885 | - 30,2% | 618 | 878 | - 29,6% |
| Return on Equity vor Steuern | – | 19,6% | – | – | 17,9% | – |
| Return on Equity nach Steuern | – | 15,5% | – | – | 14,6% | – |
| Cost/Income Ratio | 76,2% | 67,4% | 8,8 PP | 76,2% | 53,0% | 23,2 PP |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 9,32% | 6,66% | 2,66 PP | 9,32% | 9,15% | 0,17 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 12.891 | 13.787 | - 6,5% | 12.891 | 13.053 | - 1,2% |
| Geschäftsstellen | 770 | 822 | - 6,3% | 770 | 798 | - 3,5% |
| Kunden | 3.014.699 | 3.023.416 | - 0,3% | 3.014.699 | 3.062.204 | - 1,6% |
| in € Millionen | 1.1.-31.3. 2014 |
1.1.-31.3. 2013 |
Verände rung |
Q1/2014 Q4/2013 | Verände rung |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Betriebserträge | 162 | 156 | 3,8% | 162 | 153 | 5,9% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 45 | - 44 | 2,3% | - 45 | - 49 | - 7,1% |
| Betriebsergebnis | 117 | 112 | 4,4% | 117 | 104 | 12,0% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 34 | - 73 | - 53,3% | - 34 | - 50 | - 32,3% |
| Übrige Ergebnisse | - 1 | 0 | – | - 1 | 3 | – |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 81 | 39 | 106,5% | 81 | 57 | 43,3% |
| Aktiva | 20.884 | 21.380 | - 2,3% | 20.884 | 20.812 | 0,3% |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 2,39% | 2,17% | 0,22 PP | 2,39% | 2,34% | 0,05 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 15,7% | 8,3% | 7,5 PP | 15,7% | 12,6% | 3,1 PP |
Das Ergebnis vor Steuern des Segments Group Corporates lag im ersten Quartal 2014 mit € 81 Millionen um € 42 Millionen über dem Vergleichswert des Vorjahres, der allerdings durch einen höheren Wertberichtigungsbedarf bei Krediten an Großkunden belastet gewesen war. Der Return on Equity vor Steuern stieg um 7,5 Prozentpunkte auf 15,7 Prozent.
Der Zinsüberschuss des Segments stieg gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahrs um 14 Prozent auf € 124 Millionen. Im Profitcenter Corporate Customers der Konzernzentrale (von Wien aus betreute österreichische und multinationale Firmenkunden) wurde insbesondere aufgrund höherer Margen eine Verbesserung um 32 Prozent auf insgesamt € 57 Millionen erreicht. Auch im Profitcenter Network Corporate Customers & Support (überwiegend internationale Firmenkunden mit CEE-Bezug) nahm der Zinsüberschuss um 10 Prozent auf € 23 Millionen zu, obwohl sich das Geschäftsvolumen mit zentral- und osteuropäischen Firmenkunden seit Jahresende 2013 rückläufig zeigte. Die Nettozinsspanne des Segments stieg aufgrund verbesserter aktivseitiger Margen um 22 Basispunkte auf 2,39 Prozent. Die Bilanzaktiva nahmen wegen des rückläufigen Volumens der Kredite an zentral- und osteuropäische Firmenkunden im Jahresabstand um 2 Prozent auf € 20,9 Milliarden ab. Die Risikoaktiva (Kreditrisiko) reduzierten sich um 13 Prozent auf € 12,8 Milliarden.
Der Provisionsüberschuss verringerte sich im Periodenvergleich um € 6 Millionen auf € 37 Millionen. Hier wurden sowohl in den Geschäftsstellen in Asien und den USA als auch in der Konzernzentrale Rückgänge verzeichnet. Diese beruhten auf geringeren Provisionserträgen aus Anleiheemissionen sowie Immobilien-, Export- und Investment-Finanzierungen, während aus dem Projektfinanzierungsgeschäft höhere Provisionserträge resultierten.
Das Handelsergebnis des Segments ging von € 3 Millionen in der Vergleichsperiode des Vorjahres auf € 1 Million in der Berichtsperiode zurück. Dabei waren sowohl das Ergebnis aus dem zinsbezogenen Geschäft als auch jenes aus dem währungsbezogenen Geschäft vorwiegend in den Geschäftsstellen in Asien rückläufig.
Das übrige betriebliche Ergebnis des Segments sank im Periodenvergleich um € 2 Millionen auf unter € 1 Million. Der Rückgang ergab sich aus der 2014 erstmals erfolgten Zuordnung der Bankenabgabe auf die Segmente.
Die Verwaltungsaufwendungen des Segments stiegen vor allem aufgrund höherer Overhead-Kosten, die auf das Segment umgegliedert wurden, im Periodenvergleich um 2 Prozent oder € 1 Million auf € 45 Millionen. Das Segment umfasste am Ende der Berichtsperiode 9 Geschäftsstellen. Die Cost/Income Ratio verbesserte sich um 0,4 Prozentpunkte auf 28,0 Prozent.
Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen fielen mit € 34 Millionen im Periodenvergleich um € 39 Millionen geringer aus. In der Vergleichsperiode des Vorjahres hatten vor allem einzelne Kredite an Großkunden in der Konzernzentrale sowie in Asien höhere Risikokosten verursacht. Der Anteil der notleidenden Kredite an Nichtbanken am Kreditportfolio des Segments stieg um 1,6 Prozentpunkte auf 6,0 Prozent.
Die übrigen Ergebnisse des Segments fielen mit minus € 1 Million in der Berichtsperiode negativ aus.
Der Steueraufwand erhöhte sich um 20 Prozent auf € 16 Millionen, die Steuerquote hingegen reduzierte sich um 14 Prozentpunkte auf 19 Prozent, da die Ergebnisverbesserungen in Ländern mit sehr niedrigen Steuersätzen erzielt wurden.
| in € Millionen | 1.1.-31.3. 2014 |
1.1.-31.3. 2013 |
Verände rung |
Q1/2014 | Q4/2013 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Betriebserträge | 83 | 76 | 9,1% | 83 | 94 | - 11,7% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 64 | - 61 | 5,2% | - 64 | - 60 | 6,2% |
| Betriebsergebnis | 19 | 15 | 24,4% | 19 | 34 | - 43,7% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | 2 | - 1 | – | 2 | - 22 | – |
| Übrige Ergebnisse | - 4 | 11 | – | - 4 | 6 | – |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 17 | 25 | - 31,5% | 17 | 17 | 0,0% |
| Aktiva | 16.755 | 19.438 | - 13,8% | 16.755 | 20.271 | - 17,3% |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 1,09% | 0,84% | 0,25 PP | 1,09% | 0,95% | 0,13 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 7,9% | 8,9% | - 1,1 PP | 7,9% | 10,6% | - 2,7 PP |
Der Periodenüberschuss vor Steuern des Segments Group Markets sank im Periodenvergleich um 32 Prozent auf € 17 Millionen, in erster Linie hervorgerufen durch die Bewertung von derivativen Finanzinstrumenten. Der Return on Equity vor Steuern verringerte sich damit um 1,1 Prozentpunkte auf 7,9 Prozent.
Der Zinsüberschuss des Segments erhöhte sich im Periodenvergleich um 27 Prozent auf € 41 Millionen. Hauptgründe dafür waren eine Umgliederung des IFRS-Handelsergebnisses ins Zinsergebnis im Profitcenter Global Treasury Markets sowie eine Umschichtung in das Kundengeschäft im Profitcenter Financial Institutions & Sovereigns. Dadurch erhöhte sich die Nettozinsspanne des Segments um 25 Basispunkte auf 1,09 Prozent. Die Bilanzaktiva gingen im Jahresabstand um 14 Prozent auf € 16,8 Milliarden zurück. Demgegenüber zeigten die Kreditrisikoaktiva einen Anstieg um 23 Prozent auf € 4,6 Milliarden, der im Wesentlichen durch Ratingverschlechterungen und den Aufbau von Exposure begründet war.
Der Provisionsüberschuss des Segments legte im Periodenvergleich um 9 Prozent auf € 29 Millionen zu.
Das Handelsergebnis des Segments verzeichnete einen Rückgang um 45 Prozent auf € 8 Millionen. Dieser beruhte vor allem auf Bewertungsverlusten aus Fremdwährungspositionen. Gegenläufig entwickelte sich das Ergebnis aus dem Handel mit Banknoten und jenes aus strukturieren Produkten, die sich insgesamt um € 6 Millionen verbesserten.
Das übrige betriebliche Ergebnis verbesserte sich um € 2 Millionen auf € 5 Millionen.
Die Verwaltungsaufwendungen des Segments Group Markets stiegen im Periodenvergleich um 5 Prozent auf € 64 Millionen. Die Cost/Income Ratio verbesserte sich – dank der Steigerung der Betriebserträge um 9 Prozent – um 2,8 Prozentpunkte auf 77,1 Prozent.
In der Berichtsperiode kam es zur Auflösung einer Einzelwertberichtigung in Höhe von € 2 Millionen. Der Anteil der notleidenden Kredite am Gesamtkreditobligo des Segments betrug 2,1 Prozent.
Die übrigen Ergebnisse des Segments sanken im Periodenvergleich von € 11 Millionen auf minus € 4 Millionen. Hauptverantwortlich dafür war das Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten, das aufgrund der Zinsentwicklung der Makro-Hedges der Konzernzentrale um € 13 Millionen auf minus € 4 Millionen fiel.
Der Steueraufwand erhöhte sich um € 4 Millionen auf € 7 Millionen, die Steuerquote stieg auf 38 Prozent.
| Corporate Center | |
|---|---|
| 1.1.- 31.3. | 1.1.- 31.3. | Verände | Verände | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | 2014 | 2013 | rung | Q1/2014 Q4/2013 | rung | |
| Betriebserträge | 127 | 4 | >500,0% | 127 | 48 | 164,0% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 80 | - 72 | 10,8% | - 80 | - 87 | - 8,7% |
| Betriebsergebnis | 47 | - 67 | – | 47 | - 39 | – |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 8 | 1 | – | - 8 | 11 | – |
| Übrige Ergebnisse | - 287 | - 142 | 102,2% | - 287 | - 199 | 43,8% |
| Periodenfehlbetrag vor Steuern | - 248 | - 208 | 19,0% | - 248 | - 227 | 9,0% |
| Aktiva | 34.172 | 43.580 | - 21,6% | 34.172 | 34.716 | - 1,6% |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | – | – | – | – | – | – |
| Return on Equity vor Steuern | – | – | – | – | – | – |
Das Periodenergebnis vor Steuern des Segments Corporate Center sank in der Berichtsperiode trotz eines deutlich verbesserten Zins- und Dividendenergebnisses aufgrund einer Teilwertabschreibung der Beteiligung Raiffeisen Bank Aval JSC, Kiew, in der Konzernzentrale auf minus € 248 Millionen.
Der Zinsüberschuss des Segments drehte im Periodenvergleich von minus € 12 Millionen auf plus € 128 Millionen. Verantwortlich dafür waren vor allem die konzerninternen Dividendenerträge. Dank des Ersatzes bestehender Finanzierungen durch kostengünstigere sorgten auch die Refinanzierungskosten für positive Impulse. In diesem Segment wurden auch die Zinsaufwendungen von € 16 Millionen (Vergleichsperiode 2013: € 13 Millionen) für das Nachrangkapital der RBI AG ausgewiesen. Die Bilanzaktiva des Segments gingen im Jahresabstand um 22 Prozent auf € 34,2 Milliarden zurück, während die Kreditrisikoaktiva – bedingt durch die Einführung des neuen Corporate-Rating-Modells und das höhere Eigenmittelerfordernis nach Basel III – um 12 Prozent auf € 18,8 Milliarden stiegen.
Der Provisionsüberschuss verbesserte sich im Periodenvergleich um 60 Prozent auf minus € 4 Millionen, hervorgerufen insbesondere durch höhere Provisionserträge aus konzerninternen Verbriefungstransaktionen und Garantieübernahmen.
Das Handelsergebnis des Segments sank im Periodenvergleich um € 17 Millionen auf minus € 26 Millionen. Hauptgrund dafür waren Bewertungsverluste aus offenen Fremdwährungspositionen in der Ukraine.
Das übrige betriebliche Ergebnis sank – bedingt durch die Endkonsolidierung (Verkauf) der F.J. Elsner Trading GmbH im ersten Quartal 2014 – im Periodenvergleich um € 7 Millionen auf € 30 Millionen. Der Ergebnisbeitrag des Raiffeisen Service Center (Back-Office-Dienstleistungen für Banken in Österreich) blieb mit € 7 Millionen nahezu unverändert.
Die Verwaltungsaufwendungen des Segments stiegen durch höhere Overhead-Aufwendungen im Periodenvergleich um € 8 Millionen auf € 80 Millionen. Die einzige im Segment ausgewiesene Geschäftsstelle ist die Konzernzentrale.
Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen spielen aufgrund des konzerninternen Geschäftscharakters des Segments generell eine untergeordnete Rolle. In den ersten drei Monaten 2014 wurden Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen in Höhe von € 8 Millionen für Kunden der Konzernzentrale vorgenommen.
Die übrigen Ergebnisse des Segments gingen im Periodenvergleich von minus € 142 Millionen auf minus € 287 Millionen zurück. Dabei belastete vor allem die Teilwertabschreibung der Beteiligung Raiffeisen Bank Aval JSC, Kiew, das Ergebnis in der Konzernzentrale mit € 216 Millionen. Positiv entwickelte sich hingegen das Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten, das sich um € 85 Millionen auf minus € 31 Millionen verbesserte. Ausschlaggebend dafürwar das Ergebnis aus erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Verbindlichkeiten, bei dem die Bewertungen für den Credit Spread um € 116 Millionen auf € 34 Millionen stiegen.
Die österreichische Bankenabgabe belastete das Ergebnis mit € 17 Millionen. Das Ergebnis aus der Endkonsolidierung betrug minus € 11 Millionen und resultierte überwiegend aus der Veräußerung von drei Tochterunternehmen.
Im Segment Corporate Center sank der Steuerertrag im Periodenvergleich um € 10 Millionen auf € 17 Millionen.
| in € Millionen | Anhang | 1.1.-31.3.2014 | 1.1.-31.3.2013 | Veränderung |
|---|---|---|---|---|
| Zinserträge | 1.442 | 1.490 | -3,2% | |
| Zinsaufwendungen | -463 | -626 | -26,0% | |
| Zinsüberschuss | [2] | 979 | 865 | 13,2% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | [3] | -281 | -220 | 28,1% |
| Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorgen | 697 | 645 | 8,1% | |
| Provisionserträge | 471 | 458 | 2,8% | |
| Provisionsaufwendungen | -95 | -83 | 14,5% | |
| Provisionsüberschuss | [4] | 376 | 375 | 0,2% |
| Handelsergebnis | [5] | -19 | 80 | – |
| Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten | [6] | -27 | -121 | -77,3% |
| Ergebnis aus Finanzinvestitionen | [7] | 37 | 87 | -58,1% |
| Verwaltungsaufwendungen | [8] | -755 | -788 | -4,2% |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | [9] | -57 | -21 | 173,7% |
| Ergebnis aus Endkonsolidierungen | -11 | -6 | 64,6% | |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 240 | 251 | -4,3% | |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | [10] | -67 | -77 | -12,4% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 173 | 174 | -0,7% | |
| Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile | -12 | -17 | -29,7% | |
| Konzern-Periodenüberschuss | 161 | 157 | 2,5% |
| in € | 1.1.-31.3.2014 | 1.1.-31.3.2013 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Gewinn je Aktie | 0,41 | 0,55 | -0,13 |
Der Gewinn je Aktie errechnet sich aus dem Konzern-Periodenüberschuss abzüglich der Dividende auf das Partizipationskapital bezogen auf die durchschnittliche Anzahl der im Umlauf befindlichen Stammaktien. Zum 31. März 2014 waren das 268,1 Millionen (31. März 2013: 194,9 Millionen). Es waren keine Wandel- oder Optionsrechte im Umlauf, eine Verwässerung des Gewinns je Aktie fand daher nicht statt.
| Gesamt | Eigenanteil | Fremdanteil | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | 1.1.-31.3. 2014 |
1.1.-31.3. 2013 |
1.1.-31.3. 2014 |
1.1.-31.3. 2013 |
1.1.-31.3. 2014 |
1.1.-31.3. 2013 |
|
| Periodenüberschuss nach Steuern | 173 | 174 | 161 | 157 | 12 | 17 | |
| Posten, die nicht in den Gewinn und Verlust umgegliedert werden |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| Neubewertungen von leistungsorientierten Plänen |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| Latente Steuern auf Posten, die nicht in den Gewinn und Verlust umgegliedert werden |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| Posten, die anschließend möglicherweise in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden |
-451 | -6 | -441 | -3 | -10 | -2 | |
| Währungsdifferenzen | -466 | 5 | -455 | 9 | -11 | -4 | |
| davon unrealisierte Gewinne/Verluste der Periode |
-466 | 5 | -455 | 9 | -11 | -4 | |
| davon in die Erfolgsrechnung umgegliederte Gewinne/Verluste |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| Absicherung Nettoinvestition (Capital Hedge) |
1 | -1 | 1 | -1 | 0 | 0 | |
| Hochinflation | 13 | 13 | 12 | 11 | 2 | 2 | |
| Gewinne/Verluste aus Derivaten, die Schwankungen zukünftiger Cash-Flows absichern |
0 | -2 | 0 | -2 | 0 | 0 | |
| davon unrealisierte Gewinne/Verluste der Periode |
0 | -2 | 0 | -2 | 0 | 0 | |
| davon in die Erfolgsrechnung umgegliederte Gewinne/Verluste |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| Eigenkapitalveränderungen in at-equity bewerteten Unternehmen |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| Gewinne/Verluste aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten |
3 | -25 | 3 | -25 | 0 | 0 | |
| davon unrealisierte Gewinne/Verluste der Periode |
4 | 0 | 3 | 0 | 1 | 0 | |
| davon in die Erfolgsrechnung umgegliederte Gewinne/Verluste |
-1 | -25 | 0 | -25 | -1 | 0 | |
| Latente Steuern auf direkt im Eigenkapital erfasste Ergebnisse |
-1 | 5 | -1 | 5 | 0 | 0 | |
| davon unrealisierte Gewinne/Verluste der Periode |
-1 | 0 | -1 | 0 | 0 | 0 | |
| davon in die Erfolgsrechnung umgegliederte Gewinne/Verluste |
0 | 5 | 0 | 5 | 0 | 0 | |
| Sonstige direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| Sonstiges Ergebnis | -451 | -6 | -441 | -3 | -10 | -2 | |
| Gesamtergebnis | -278 | 168 | -280 | 153 | 2 | 15 |
| in € Millionen | Q2/2013 | Q3/2013 | Q4/2013 | Q1/2014 |
|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 972 | 940 | 953 | 979 |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | -249 | -330 | -350 | -281 |
| Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorgen | 722 | 610 | 603 | 697 |
| Provisionsüberschuss | 411 | 417 | 424 | 376 |
| Handelsergebnis | 60 | 100 | 81 | -19 |
| Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten | -66 | -56 | -14 | -27 |
| Ergebnis aus Finanzinvestitionen | -23 | 9 | -15 | 37 |
| Verwaltungsaufwendungen | -829 | -813 | -910 | -755 |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | -58 | -38 | -30 | -57 |
| Ergebnis aus Endkonsolidierungen | 0 | 0 | 0 | -11 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 216 | 229 | 138 | 240 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | -79 | -80 | 4 | -67 |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 137 | 149 | 142 | 173 |
| Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile | -17 | -15 | 4 | -12 |
| Konzern-Periodenüberschuss | 120 | 134 | 146 | 161 |
| in € Millionen | Q2/2012 | Q3/2012 | Q4/2012 | Q1/2013 |
| Zinsüberschuss | 886 | 834 | 876 | 865 |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | -247 | -224 | -385 | -220 |
| Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorgen | 639 | 611 | 491 | 645 |
| Provisionsüberschuss | ||||
| 375 | 400 | 396 | 375 | |
| Handelsergebnis | 85 | 54 | -6 | 80 |
| Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten | -55 | -88 | -20 | -121 |
| Ergebnis aus Finanzinvestitionen | -8 | 46 | 19 | 87 |
| Verwaltungsaufwendungen1 | -764 | -818 | -922 | -788 |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | -28 | -16 | -50 | -21 |
| Ergebnis aus Endkonsolidierungen | -2 | 0 | 14 | -6 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 243 | 188 | -78 | 251 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag1 | -83 | -32 | -59 | -77 |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 160 | 155 | -137 | 174 |
| Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile | 0 | -14 | 24 | -17 |
1 Adaptierung der Vorjahreswerte aufgrund der retrospektiven Anwendung von IAS 19R.
| Aktiva | ||||
|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | Anhang | 31.3.2014 | 31.12.2013 | Veränderung |
| Barreserve | 4.814 | 6.674 | -27,9% | |
| Forderungen an Kreditinstitute | [12, 36] | 19.806 | 22.243 | -11,0% |
| Forderungen an Kunden | [13, 36] | 79.692 | 80.635 | -1,2% |
| Kreditrisikovorsorgen | [14] | -5.610 | -5.605 | 0,1% |
| Handelsaktiva | [15, 36] | 7.855 | 7.581 | 3,6% |
| Derivative Finanzinstrumente | [16, 36] | 982 | 982 | 0,0% |
| Wertpapiere und Beteiligungen | [17, 36] | 13.260 | 13.483 | -1,7% |
| Anteile an at-equity bewerteten Unternehmen | [36] | 0 | 5 | – |
| Immaterielle Vermögenswerte | [18] | 1.179 | 1.249 | -5,6% |
| Sachanlagen | [19] | 1.458 | 1.595 | -8,6% |
| Sonstige Aktiva | [20, 36] | 1.974 | 1.799 | 9,7% |
| Aktiva gesamt | 125.410 | 130.640 | -4,0% |
| Passiva in € Millionen |
Anhang | 31.3.2014 | 31.12.2013 | Veränderung |
|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | [21, 36] | 26.348 | 30.105 | -12,5% |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | [22, 36] | 63.599 | 66.437 | -4,3% |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | [23] | 10.511 | 11.533 | -8,9% |
| Rückstellungen | [24, 36] | 775 | 733 | 5,7% |
| Handelspassiva | [25, 36] | 5.435 | 5.204 | 4,4% |
| Derivative Finanzinstrumente | [26, 36] | 377 | 384 | -1,9% |
| Sonstige Passiva | [27, 36] | 1.490 | 1.753 | -15,0% |
| Nachrangkapital | [28, 36] | 4.054 | 4.128 | -1,8% |
| Eigenkapital | [29] | 12.821 | 10.364 | 23,7% |
| Konzern-Eigenkapital | 12.169 | 9.322 | 30,5% | |
| Konzern-Periodenüberschuss | 161 | 557 | -71,2% | |
| Kapital der nicht beherrschenden Anteile | 492 | 485 | 1,4% | |
| Passiva gesamt | 125.410 | 130.640 | -4,0% |
Raiffeisen Bank International | Zwischenbericht 1. Quartal 2014
| in € Millionen | Gezeich netes Kapital |
Partizipations kapital |
Kapital rücklagen |
Gewinn rücklagen |
Konzern Perioden überschuss |
Kapital der nicht beherrschenden |
Anteile Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Eigenkapital 1.1.2014 | 595 | 2.500 | 2.575 | 3.652 | 557 | 485 | 10.364 |
| Kapitaleinzahlungen | 297 | 0 | 2.435 | 0 | 0 | 0 | 2.732 |
| Gewinnthesaurierung | 0 | 0 | 0 | 557 | -557 | 0 | 0 |
| Dividendenzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -2 | -2 |
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | 0 | -441 | 161 | 2 | -278 |
| Eigene Aktien/Share Incentive Program |
0 | 0 | -5 | 5 | 0 | 0 | 0 |
| Sonstige Veränderungen | 0 | 0 | -6 | 5 | 0 | 7 | 6 |
| Eigenkapital 31.3.2014 | 892 | 2.500 | 4.999 | 3.778 | 161 | 492 | 12.821 |
| in € Millionen | Gezeich netes Kapital |
Partizipations kapital |
Kapital rücklagen |
Gewinn rücklagen |
Konzern Perioden überschuss |
Kapital der nicht beherrschenden Anteile |
Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Eigenkapital 1.1.20131 | 595 | 2.500 | 2.574 | 3.755 | 730 | 719 | 10.873 |
| Kapitaleinzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Gewinnthesaurierung | 0 | 0 | 0 | 730 | -730 | 0 | 0 |
| Dividendenzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -2 | -2 |
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | 0 | -3 | 157 | 15 | 168 |
| Eigene Aktien/Share Incentive Program |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Sonstige Veränderungen | 0 | 0 | 0 | 35 | 0 | -13 | 22 |
| Eigenkapital 31.3.2013 | 595 | 2.500 | 2.574 | 4.517 | 157 | 719 | 11.061 |
1 Adaptierung der Vorjahreswerte aufgrund der retrospektiven Anwendung von IAS 19R.
| in € Millionen | 1.1.-31.3.2014 | 1.1.-31.3.2013 |
|---|---|---|
| Zahlungsmittelbestand zum Ende der Vorperiode | 6.674 | 6.557 |
| Cash-Flow aus operativer Geschäftstätigkeit | -4.433 | -1.624 |
| Cash-Flow aus Investitionstätigkeit | -156 | 65 |
| Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit | 2.945 | -18 |
| Effekte aus Wechselkursänderungen | -217 | 34 |
| Zahlungsmittelbestand zum Ende der Periode | 4.814 | 5.013 |
In der RBI erfolgt die interne Management-Berichterstattung grundsätzlich auf Basis der bestehenden Organisationsstruktur. Diese ist matrixförmig aufgebaut, d. h. Vorstände sind sowohl für einzelne Länder als auch für bestimmte Geschäftsfelder verantwortlich (Konzept der "Country and Functional Responsibility"). Steuerungseinheit (Cash Generating Unit) im Konzern ist entweder ein Land oder ein Geschäftsfeld. Die obersten Entscheidungsgremien der RBI – Vorstand und Aufsichtsrat – treffen demnach wesentliche Entscheidungen über die Allokation der Ressourcen zu einem Segment auf Basis der jeweiligen Finanz- und Ertragskraft, weshalb diese Berichtskriterien als wesentlich beurteilt wurden. Entsprechend sind auch die Segmente nach IFRS 8 differenziert. Die Überleitungsrechnung enthält im Wesentlichen Beträge aus der Eliminierung von Zwischenergebnissen und aus segmentübergreifenden Konsolidierungen.
Daraus ergeben sich die folgenden Segmente:
Im ersten Quartal 2014 beschloss die Ukraine den Austritt aus der GUS. Das Segment GUS Sonstige wurde infolge dessen von GUS Sonstige in CEE Sonstige umbenannt.
| 1.1.-31.3.2014 in € Millionen |
Zentral europa |
Südost europa |
Russland | CEE Sonstige |
Group Corporates |
|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 259 | 209 | 194 | 110 | 124 |
| Provisionsüberschuss | 130 | 82 | 66 | 48 | 37 |
| Handelsergebnis | 7 | 16 | 12 | - 40 | 1 |
| Übriges betriebliches Ergebnis | - 8 | 10 | 11 | - 1 | 0 |
| Betriebserträge | 389 | 318 | 281 | 117 | 162 |
| Verwaltungsaufwendungen | - 246 | - 163 | - 114 | - 77 | - 45 |
| Betriebsergebnis | 143 | 155 | 168 | 40 | 117 |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 59 | - 63 | - 27 | - 92 | - 34 |
| Übrige Ergebnisse | - 40 | 2 | - 2 | 43 | - 1 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 44 | 94 | 139 | - 8 | 81 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 20 | - 14 | - 31 | 2 | - 16 |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 24 | 80 | 109 | - 7 | 66 |
| Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile | - 11 | 0 | 1 | 0 | 0 |
| Periodenüberschuss/-fehlbetrag nach Abzug der nicht beherrschenden Anteile |
13 | 80 | 109 | - 7 | 66 |
| Anteil am Ergebnis vor Steuern | 36,7% | 78,4% | 116,7% | – | 68,2% |
| Risikoaktiva (Kreditrisiko) | 20.159 | 12.662 | 8.545 | 4.444 | 12.757 |
| Risikoaktiva (gesamt) | 23.636 | 15.254 | 10.614 | 5.437 | 13.235 |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis | 1.891 | 1.220 | 849 | 435 | 1.059 |
| Aktiva | 38.430 | 20.752 | 15.103 | 4.758 | 20.884 |
| Verbindlichkeiten | 34.768 | 17.758 | 12.803 | 3.864 | 14.932 |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 2,87% | 4,30% | 5,46% | 8,89% | 2,39% |
| NPL Ratio | 11,9% | 14,0% | 5,3% | 24,8% | 6,0% |
| NPL Coverage Ratio | 64,8% | 64,1% | 73,8% | 78,2% | 54,9% |
| Cost/Income Ratio | 63,3% | 51,3% | 40,4% | 65,9% | 28,0% |
| Neubildungsquote (Ø Forderungen an Kunden) | 0,81% | 1,09% | 1,21% | 1,40% | 0,95% |
| Durchschnittliches Eigenkapital | 3.673 | 2.321 | 1.694 | 888 | 2.071 |
| Return on Equity vor Steuern | 4,8% | 16,1% | 32,9% | – | 15,7% |
| Geschäftsstellen | 820 | 1.094 | 196 | 867 | 9 |
| 1.1.-31.3.2014 in € Millionen |
Group Markets |
Corporate Center |
Überleitung | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 41 | 128 | - 87 | 979 |
| Provisionsüberschuss | 29 | - 4 | - 12 | 376 |
| Handelsergebnis | 8 | - 26 | 4 | - 19 |
| Übriges betriebliches Ergebnis | 5 | 30 | - 36 | 10 |
| Betriebserträge | 83 | 127 | - 132 | 1.345 |
| Verwaltungsaufwendungen | - 64 | - 80 | 34 | - 755 |
| Betriebsergebnis | 19 | 47 | - 98 | 590 |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | 2 | - 8 | - 1 | - 281 |
| Übrige Ergebnisse | - 4 | - 287 | 219 | - 69 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 17 | - 248 | 121 | 240 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 7 | 17 | 0 | - 67 |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 11 | - 231 | 121 | 173 |
| Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile | 0 | - 2 | 0 | - 12 |
| Periodenüberschuss/-fehlbetrag nach Abzug der nicht beherrschenden Anteile |
11 | - 232 | 121 | 161 |
| Anteil am Ergebnis vor Steuern | 14,6% | – | – | 100,0% |
| Risikoaktiva (Kreditrisiko) | 4.639 | 18.752 | - 16.602 | 65.357 |
| Risikoaktiva (gesamt) | 5.943 | 19.207 | - 13.426 | 79.900 |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis | 475 | 1.537 | - 1.074 | 6.392 |
| Aktiva | 16.755 | 34.172 | - 25.445 | 125.410 |
| Verbindlichkeiten | 17.814 | 24.132 | - 13.481 | 112.590 |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 1,09% | – | – | 3,35% |
| NPL Ratio | 10,8% | 11,6% | – | 10,6% |
| NPL Coverage Ratio | 65,3% | 45,9% | – | 65,2% |
| Cost/Income Ratio | 77,1% | 62,7% | – | 56,1% |
| Neubildungsquote (Ø Forderungen an Kunden) | 1,48% | – | – | 1,40% |
| Durchschnittliches Eigenkapital | 884 | 2.750 | - 2.190 | 12.091 |
| Return on Equity vor Steuern | 7,9% | – | – | 7,9% |
| Geschäftsstellen | 4 | 1 | – | 2.991 |
| 1.1.-31.3.2013 in € Millionen |
Zentral europa |
Südost-europa | Russland | CEE Sonstige |
Group Corporates |
|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 260 | 207 | 182 | 93 | 109 |
| Provisionsüberschuss | 128 | 79 | 69 | 49 | 43 |
| Handelsergebnis | 12 | 15 | 31 | -4 | 3 |
| Übriges betriebliches Ergebnis | 1 | 10 | 1 | -1 | 2 |
| Betriebserträge | 402 | 312 | 283 | 137 | 156 |
| Verwaltungsaufwendungen | -259 | -166 | -125 | -90 | -44 |
| Betriebsergebnis | 143 | 145 | 158 | 47 | 112 |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | -74 | -63 | 15 | -25 | -73 |
| Übrige Ergebnisse | -12 | 12 | 26 | 32 | 0 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 57 | 95 | 198 | 54 | 39 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | -22 | -13 | -43 | -11 | -13 |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 35 | 82 | 156 | 43 | 26 |
| Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile | -11 | -10 | 0 | -3 | 0 |
| Periodenüberschuss nach Abzug der nicht beherrschenden Anteile |
23 | 72 | 155 | 40 | 27 |
| Anteil am Ergebnis vor Steuern | 22,0% | 36,4% | 76,2% | 20,6% | 15,1% |
| Risikoaktiva (Kreditrisiko) | 21.650 | 12.971 | 10.586 | 5.474 | 14.580 |
| Risikoaktiva (gesamt) | 25.277 | 15.712 | 12.965 | 6.661 | 14.830 |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis | 2.022 | 1.257 | 1.037 | 533 | 1.186 |
| Aktiva | 39.432 | 21.411 | 16.187 | 6.349 | 21.380 |
| Verbindlichkeiten | 35.705 | 18.348 | 13.553 | 5.237 | 13.928 |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 2,77% | 4,20% | 5,12% | 6,59% | 2,17% |
| NPL Ratio | 11,4% | 13,2% | 4,8% | 27,6% | 4,4% |
| NPL Coverage Ratio | 63,8% | 61,5% | 99,7% | 70,9% | 66,6% |
| Cost/Income Ratio | 64,5% | 53,3% | 44,1% | 65,9% | 28,4% |
| Neubildungsquote (Ø Forderungen an Kunden) | 1,46% | 1,69% | -0,23% | 2,02% | 0,20% |
| Durchschnittliches Eigenkapital | 3.232 | 2.192 | 1.649 | 854 | 1.910 |
| Return on Equity vor Steuern | 7,1% | 17,3% | 48,1% | 25,1% | 8,3% |
| Geschäftsstellen | 805 | 1.128 | 189 | 923 | 8 |
| 1.1.-31.3.2013 in € Millionen |
Group Markets |
Corporate Center |
Überleitung | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 32 | -12 | -6 | 865 |
| Provisionsüberschuss | 26 | -11 | -9 | 375 |
| Handelsergebnis | 15 | -9 | 18 | 80 |
| Übriges betriebliches Ergebnis | 2 | 37 | -26 | 26 |
| Betriebserträge | 76 | 4 | -24 | 1.346 |
| Verwaltungsaufwendungen | -61 | -72 | 30 | -788 |
| Betriebsergebnis | 15 | -67 | 5 | 558 |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | -1 | 1 | 0 | -220 |
| Übrige Ergebnisse | 11 | -142 | -15 | -87 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 25 | -208 | -10 | 251 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | -2 | 27 | 0 | -77 |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 23 | -181 | -10 | 174 |
| Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile | 0 | 0 | 7 | -17 |
| Periodenüberschuss/-fehlbetrag nach Abzug der nicht beherrschenden Anteile |
23 | -181 | -2 | 157 |
| Anteil am Ergebnis vor Steuern | 9,8% | -80,0% | – | 100,0% |
| Risikoaktiva (Kreditrisiko) | 3.777 | 16.710 | -16.430 | 69.319 |
| Risikoaktiva (gesamt) | 5.219 | 16.497 | -13.421 | 83.740 |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis | 418 | 1.320 | -1.074 | 6.699 |
| Aktiva | 19.438 | 43.580 | -35.845 | 131.932 |
| Verbindlichkeiten | 19.567 | 31.792 | -17.259 | 120.871 |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 0,84% | – | – | 2,89% |
| NPL Ratio | 6,4% | – | – | 9,9% |
| NPL Coverage Ratio | 88,9% | – | – | 67,5% |
| Cost/Income Ratio | 79,9% | – | – | 58,5% |
| Neubildungsquote (Ø Forderungen an Kunden) | 0,82% | -0,13% | – | 1,06% |
| Durchschnittliches Eigenkapital | 1.137 | 2.482 | -2.492 | 10.963 |
| Return on Equity vor Steuern | 8,9% | – | – | 9,2% |
| Geschäftsstellen | 3 | 1 | – | 3.057 |
Der verkürzte Konzernzwischenabschluss der RBI wird in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) herausgegebenen International Financial Reporting Standards (IFRS) und den auf Basis der IAS Verordnung (EG) 1606/2002 durch die EU übernommenen internationalen Rechnungslegungsstandards einschließlich der anzuwendenden Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC/SIC) erstellt. Der vorliegende verkürzte Konzernzwischenabschluss zum 31. März 2014 steht im Einklang mit IAS 34.
Neben den Informationen zu Risiken aus Finanzinstrumenten in den einzelnen Anhangangaben enthält insbesondere das Kapitel Risikobericht ausführliche Darstellungen zu den Themen Kreditrisiko, Konzentrationsrisiko, Marktrisiko und Liquiditätsrisiko.
Der Zwischenbericht zum 31. März 2014 wurde weder einer vollständigen Prüfung noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen (Regelwerk prime market der Wiener Börse).
Bei der Zwischenberichterstattung wurden grundsätzlich dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sowie Konsolidierungsmethoden angewendet wie bei der Erstellung des Konzernabschlusses 2013 (vgl. Geschäftsbericht 2013, Seite 116 ff). Standards und Interpretationen, die ab 1. Jänner 2014 in der EU verpflichtend anzuwenden sind, wurden in diesem Zwischenbericht berücksichtigt. Die Anwendung dieser Standards hatte keinen wesentlichen Einfluss auf den verkürzten Konzernzwischenabschluss.
Nachstehend werden diejenigen Rechnungslegungsvorschriften erläutert, die für den Konzern von Bedeutung sind und bei der Erstellung dieses verkürzten Konzernzwischenabschlusses für das erste Quartal 2014 zur Anwendung kamen.
IFRS 10 ersetzt die Regelungen über Konzernabschlüsse in IAS 27 (Konzern- und Einzelabschlüsse). Auch SIC 12 (Konsolidierung – Zweckgesellschaften) wird durch IFRS 10 ersetzt. Mit IFRS 10 schreibt das IASB den Beherrschungsansatz als einheitliches Prinzip fest. Beherrschung liegt nach IFRS 10 dann vor, wenn die folgenden Voraussetzungen kumulativ erfüllt sind: (a) Ein Unternehmen muss beherrschenden Einfluss über das Beteiligungsunternehmen ausüben können, (b) es muss schwankenden Renditen aus seiner Beteiligung ausgesetzt sein und (c) es muss die Renditen aufgrund seiner "Einflussfülle" der Höhe nach beeinflussen können. Weiterhin enthält der Standard umfangreiche Leitlinien zur Umsetzung komplexer Sachverhalte.
Aufgrund der erstmaligen Anwendung von IFRS 10 wurde das strukturierte Unternehmen Compass Variety Funding Limited, Dublin (IE), erstmals vollkonsolidiert, da die RBI einen beherrschenden Einfluss auf bestimmte Vermögenswerte (Leasingforderungen) gemäß IFRS 10.B76–IFRS 10.B79 hat, die dem allgemeinen Beteiligungsunternehmen gegenüber abgeschottet sind. Durch die Vollkonsolidierung wird nun die über das strukturierte Unternehmen zum Berichtsstichtag aufgenommene Refinanzierung in Höhe von € 52 Millionen (31. Dezember 2013: € 66,8 Millionen) unter Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ausgewiesen.
IFRS 11 ersetzt IAS 31 (Anteile an Gemeinschaftsunternehmen) sowie SIC 13 (Gemeinschaftlich geführte Einheiten – Nichtmonetäre Einlagen durch Partnerunternehmen). IFRS 11 regelt ab dem 1. Jänner 2014 die Klassifizierung von gemeinsamen Vereinbarungen. Eine gemeinsame Vereinbarung wird als eine vertragliche Übereinkunft definiert, bei der zwei oder mehr Parteien gemeinschaftlich Führung über eine gemeinsame Geschäftstätigkeit oder ein Gemeinschaftsunternehmen ausüben. Die Bilanzierung gemeinschaftlich beherrschter Vermögenswerte wird im Gegensatz zu IAS 31 in IFRS 11 nicht mehr separat adressiert; hier kommen die Regelungen für gemeinsame Geschäftstätigkeit zur Anwendung. Die Klassifizierung einer Vereinbarung als gemeinsame Geschäftstätigkeit oder als Gemeinschaftsunternehmen hängt von den Rechten und Pflichten ab, die den Parteien der Vereinbarung zukommen. Ferner muss nach IFRS 11 für die Einbeziehung von Gemeinschaftsunternehmen die Equity-Methode angewendet werden, während nach IAS 31 für gemeinschaftlich geführte Unternehmen entweder die Quotenkonsolidierung oder die Equity-Methode zulässig ist. Die erstmalige Anwendung der überarbeiteten Fassung des IFRS 11 hat keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss.
IFRS 12 ist ein Standard zu Angaben im Anhang. Er ist ab dem 1. Jänner 2014 anwendbar auf Unternehmen, die an Tochterunternehmen, gemeinsamen Vereinbarungen (gemeinschaftliche Tätigkeiten oder Gemeinschaftsunternehmen), assoziierten Unternehmen und/oder nicht konsolidierten strukturierten Einheiten beteiligt sind. Grundsätzlich gehen die in IFRS 12 geforderten Angaben deutlich weiter als die bisher gültigen Standards. Die erstmalige Anwendung der überarbeiteten Fassung des IFRS 12 wird zu zusätzlichen Angaben im Anhang zum Jahresende 2014 führen, hat jedoch keine bilanziellen Auswirkung auf den Konzernabschluss der RBI.
Durch eine Änderung an IFRS 10, IFRS 11 und IAS 27 wird in Bezug auf die Konsolidierung von Tochterunternehmen unter IFRS 10 (Konzernabschlüsse) ab dem 1. Jänner 2014 eine Ausnahme gewährt. Diese gilt, wenn das Mutterunternehmen die Definition einer "Investmentgesellschaft" erfüllt (dies trifft z. B. auf bestimmte Investmentfonds zu). Solche Unternehmen dürfen ihre Investitionen in bestimmte Tochtergesellschaften erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert nach IFRS 9 (Finanzinstrumente) oder IAS 39 (Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung) bewerten. Diese Änderungen haben keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss der RBI. Zusätzlich wurden die Übergangsleitlinien in IFRS 10, IFRS 11 und IFRS 12 klargestellt und Erleichterungen in allen drei Standards gewährt. So werden angepasste Vergleichsinformationen lediglich für die vorhergehende Vergleichsperiode verlangt. Darüber hinaus entfällt im Zusammenhang mit den Angaben im Anhang zu nicht konsolidierten strukturierten Unternehmen die Pflicht zur Angabe von Vergleichsinformationen für Perioden, die vor der Erstanwendung von IFRS 12 liegen.
In den überarbeiteten IAS 28 sind ab dem 1. Jänner 2014 nunmehr auch die Gemeinschaftsunternehmen aufgenommen worden, da nach IFRS 11 die Equity-Methode die einzig zulässige Methode ist, Gemeinschaftsunternehmen im Konzernabschluss zu inkludieren. Die erstmalige Anwendung der überarbeiteten Fassung des IAS 28 hat keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss.
Die Änderungen am IAS 32 klären bestehende Anwendungsprobleme im Hinblick auf die Voraussetzungen für eine Saldierung finanzieller Vermögenswerte und Schulden. Insbesondere stellen die Änderungen die Bedeutung der Begriffe "gegenwärtiges durchsetzbares Recht zur Saldierung" und "gleichzeitige Realisation und Erfüllung" klar. Die erstmalige Anwendung der überarbeiteten Fassung des IAS 32 zum 1. Jänner 2014 hat keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss.
Die Änderungen am IAS 36 bringen beginnend mit 1. Jänner 2014 eine Korrektur von Vorschriften zu Angaben, die im Zusammenhang mit IFRS 13 weitergehend geändert worden waren, als ursprünglich beabsichtigt. Dabei geht es um wertgeminderte Vermögenswerte, bei denen der erzielbare Betrag dem beizulegenden Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten entspricht. Derzeit ist der erzielbare Betrag unabhängig vom Vorliegen einer Wertminderung anzugeben. Die Korrektur grenzt die Angabe nunmehr auf tatsächliche Wertminderungsfälle ein, weitet die notwendigen Angaben in diesen Fällen aber aus. Diese Änderungen werden – außer möglichen zusätzlichen Angaben – keinen Einfluss auf den Konzernabschluss haben.
Durch die Änderungen von IAS 39 bleiben Derivate ab dem 1. Jänner 2014 trotz einer Novation weiterhin als Sicherungsinstrumente in fortbestehenden Sicherungsbeziehungen designiert. Unter einer Novation werden Sachverhalte verstanden, bei denen die ursprünglichen Vertragsparteien eines Derivats sich darüber einigen, dass ein Zentralkontrahent ihre ursprüngliche Gegenpartei ersetzen soll und somit jeweils die Gegenpartei bildet. Grundlegende Voraussetzung hierfür ist, dass die Einschaltung einer zentralen Gegenpartei infolge rechtlicher oder regulatorischer Anforderungen vorgenommen wird. Zudem dürfen Änderungen der vertraglichen Regelungen nur solche Bereiche betreffen, die im Rahmen der Novation notwendig sind. Zielsetzung der Änderungen ist die Vermeidung von Auswirkungen auf das Hedge Accounting als Konsequenz der Ausbuchung des Derivats bei Umstellung des Vertrags auf eine zentrale Gegenpartei. Diese Änderungen haben keinen wesentlichen Einfluss auf den Konzernabschluss.
Sind für die Bilanzierung und Bewertung nach IAS/IFRS Schätzungen oder Beurteilungen erforderlich, werden diese in Übereinstimmung mit den jeweiligen Standards vorgenommen. Sie basieren auf historischen Erfahrungen und anderen Faktoren wie Planungen und nach heutigem Ermessen wahrscheinlichen Erwartungen oder Prognosen zukünftiger Ereignisse. Davon betroffen sind im Wesentlichen die Risikovorsorgen im Kreditgeschäft, der beizulegende Wert und die Wertminderung von Finanzinstrumenten, die latenten Steuern und die Rückstellungen für Pensionen und pensionsähnliche Verpflichtungen sowie die Berechnungen zur Ermittlung der Werthaltigkeit von Firmenwerten und der im Zuge der Erstkonsolidierung aktivierten immateriellen Vermögenswerte. Die tatsächlichen Werte können von den geschätzten Werten abweichen.
| 2014 | 2013 | |||
|---|---|---|---|---|
| Stichtag | Durchschnitt | Stichtag | Durchschnitt | |
| Kurse in Währung pro € | 31.3. | 1.1.- 31.3. | 31.12. | 1.1.- 31.3. |
| Albanischer Lek (ALL) | 140,270 | 140,263 | 140,200 | 139,685 |
| Belarus Rubel (BYR) | 13.570,000 | 13.287,500 | 13.080,000 | 11.350,000 |
| Bosnische Marka (BAM) | 1,956 | 1,956 | 1,956 | 1,956 |
| Bulgarische Lewa (BGN) | 1,956 | 1,956 | 1,956 | 1,956 |
| Kasachischer Tenge (KZT) | 249,700 | 230,965 | 211,170 | 198,293 |
| Kroatische Kuna (HRK) | 7,648 | 7,644 | 7,627 | 7,583 |
| Malaysischer Ringgit (MYR) | 4,498 | 4,518 | 4,522 | 4,068 |
| Polnischer Zloty (PLN) | 4,172 | 4,186 | 4,154 | 4,150 |
| Rumänischer Lei (RON) | 4,459 | 4,482 | 4,471 | 4,402 |
| Russischer Rubel (RUB) | 48,780 | 47,949 | 45,325 | 40,238 |
| Serbischer Dinar (RSD) | 115,385 | 115,471 | 114,642 | 112,199 |
| Singapur-Dollar (SGD) | 1,737 | 1,739 | 1,741 | 1,625 |
| Tschechische Krone (CZK) | 27,442 | 27,428 | 27,427 | 25,537 |
| Türkische Lira (TRY) | 2,969 | 3,015 | 2,961 | 2,355 |
| Ukrainische Hryvna (UAH) | 15,072 | 12,650 | 11,042 | 10,516 |
| Ungarischer Forint (HUF) | 307,180 | 306,983 | 297,040 | 296,198 |
| US-Dollar (USD) | 1,379 | 1,373 | 1,379 | 1,317 |
| Vollkonsolidierung | Equity-Methode | |||
|---|---|---|---|---|
| Anzahl Einheiten | 31.3.2014 | 31.12.2013 | 31.3.2014 | 31.12.2013 |
| Stand Beginn der Periode | 143 | 137 | 1 | 1 |
| Im Berichtsjahr erstmals einbezogen | 3 | 14 | 0 | 0 |
| Im Berichtsjahr verschmolzen | 0 | - 1 | 0 | 0 |
| Im Berichtsjahr ausgeschieden | - 13 | - 7 | - 1 | 0 |
| Stand Ende der Periode | 133 | 143 | 0 | 1 |
| in € Millionen | ELSNER-Gruppe | Übrige | Gesamt |
|---|---|---|---|
| Aktiva | 70 | 78 | 148 |
| Verbindlichkeiten | 58 | 78 | 136 |
| Reinvermögen | 12 | 0 | 12 |
| Kapital der nicht beherrschenden Anteile | 0 | 0 | 0 |
| Reinvermögen nach Abzug der nicht beherrschenden Anteile | 12 | 0 | 12 |
| Goodwill | 0 | 0 | 0 |
| Unterschiedsbetrag aus Währungsumrechnungen | 0 | 0 | 0 |
| Verkaufspreis/Buchwert | 1 | 0 | 2 |
| Ergebnis aus Endkonsolidierungen | - 11 | 1 | - 11 |
| in € Millionen | 1.1.-31.3.2014 | 1.1.-31.3.2013 |
|---|---|---|
| Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten des Handelsbestands |
196 | - 25 |
| Ergebnis aus erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten |
44 | 86 |
| Ergebnis aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten | 2 | 28 |
| Ergebnis aus Krediten und Forderungen | 921 | 1.047 |
| Ergebnis aus bis zur Endfälligkeit zu haltenden finanziellen Vermögenswerten | 42 | 49 |
| Ergebnis aus finanziellen Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten |
- 463 | - 625 |
| Ergebnis aus Derivaten für Sicherungsmaßnahmen | 32 | 15 |
| Erfolgsbeiträge aus Währungsumrechnung (netto) | - 87 | 116 |
| Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen | - 447 | - 441 |
| Periodenüberschuss vor Steuern aus fortgeführten Geschäftsbereichen | 240 | 251 |
| in € Millionen | 1.1.-31.3.2014 | 1.1.-31.3.2013 |
|---|---|---|
| Zinsen und zinsähnliche Erträge gesamt | 1.442 | 1.490 |
| Zinserträge | 1.435 | 1.485 |
| aus Guthaben bei Zentralbanken | 8 | 13 |
| aus Forderungen an Kreditinstitute | 48 | 53 |
| aus Forderungen an Kunden | 1.095 | 1.148 |
| aus Wertpapieren | 112 | 131 |
| aus Leasingforderungen | 46 | 48 |
| aus derivativen Finanzinstrumenten (Non-Trading), netto | 127 | 92 |
| Laufende Erträge | 1 | 0 |
| Zinsähnliche Erträge | 6 | 5 |
| Laufendes Ergebnis at-equity bewerteter Unternehmen | 0 | 0 |
| Zinsen und zinsähnliche Aufwendungen gesamt | - 463 | - 626 |
| Zinsaufwendungen | - 451 | - 612 |
| für Verbindlichkeiten gegenüber Zentralbanken | - 2 | - 1 |
| für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | - 85 | - 108 |
| für Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | - 249 | - 358 |
| für verbriefte Verbindlichkeiten | - 63 | - 96 |
| für Nachrangkapital | - 52 | - 48 |
| Zinsähnliche Aufwendungen | - 12 | - 14 |
| Gesamt | 979 | 865 |
| in € Millionen | 1.1.-31.3.2014 | 1.1.-31.3.2013 |
|---|---|---|
| Einzelwertberichtigungen | - 269 | - 194 |
| Zuführung zu Risikovorsorgen | - 594 | - 490 |
| Auflösung von Risikovorsorgen | 344 | 297 |
| Direktabschreibungen | - 29 | - 14 |
| Eingänge auf abgeschriebene Forderungen | 10 | 12 |
| Portfolio-Wertberichtigungen | - 13 | - 27 |
| Zuführung zu Risikovorsorgen | - 149 | - 159 |
| Auflösung von Risikovorsorgen | 136 | 132 |
| Erlöse aus der Beendigung oder dem Verkauf von Krediten | 1 | 1 |
| Gesamt | - 281 | - 220 |
| in € Millionen | 1.1.-31.3.2014 | 1.1.-31.3.2013 |
|---|---|---|
| Zahlungsverkehr | 172 | 168 |
| Kredit- und Garantiegeschäft | 53 | 59 |
| Wertpapiergeschäft | 31 | 30 |
| Devisen-, Valuten- und Edelmetallgeschäft | 88 | 82 |
| Verwaltung von Investment- und Pensionsfonds | 7 | 7 |
| Verkauf von Eigen- und Fremdprodukten | 8 | 12 |
| Sonstige Bankdienstleistungen | 16 | 16 |
| Gesamt | 376 | 375 |
| in € Millionen | 1.1.-31.3.2014 | 1.1.-31.3.2013 |
|---|---|---|
| Zinsbezogenes Geschäft | 32 | 8 |
| Währungsbezogenes Geschäft | - 40 | 70 |
| Aktien-/indexbezogenes Geschäft | 7 | 4 |
| Kreditderivatgeschäft | 0 | 0 |
| Sonstiges Geschäft | - 20 | - 2 |
| Gesamt | - 19 | 80 |
Der im Handelsergebnis ausgewiesene Refinanzierungsaufwand für Handelsaktiva betrug € 14 Millionen (Vergleichsperiode: € 12 Millionen).
| in € Millionen | 1.1.-31.3.2014 | 1.1.-31.3.2013 |
|---|---|---|
| Ergebnis aus dem Hedge Accounting | - 13 | 10 |
| Ergebnis aus Kreditderivaten | 0 | 0 |
| Ergebnis aus sonstigen Derivaten | 47 | - 77 |
| Ergebnis aus erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Verbindlichkeiten |
- 61 | - 55 |
| Gesamt | - 27 | - 121 |
| in € Millionen | 1.1.-31.3.2014 | 1.1.-31.3.2013 |
|---|---|---|
| Ergebnis aus bis zur Endfälligkeit zu haltenden Wertpapieren | 0 | 0 |
| Ergebnis aus Unternehmensanteilen | 1 | 28 |
| Bewertungsergebnis aus Unternehmensanteilen | 0 | 0 |
| Veräußerungsergebnis aus Unternehmensanteilen | 1 | 28 |
| Ergebnis aus erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten | ||
| Wertpapieren | 35 | 59 |
| Bewertungsergebnis aus Wertpapieren | 36 | 53 |
| Veräußerungsergebnis aus Wertpapieren | - 1 | 6 |
| Ergebnis aus zur Veräußerung verfügbaren Wertpapieren | 0 | 0 |
| Gesamt | 37 | 87 |
| in € Millionen | 1.1.-31.3.2014 | 1.1.-31.3.2013 |
|---|---|---|
| Personalaufwand | - 390 | - 406 |
| Sachaufwand | - 286 | - 291 |
| Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | - 78 | - 91 |
| Gesamt | - 755 | - 788 |
| in € Millionen | 1.1.-31.3.2014 | 1.1.-31.3.2013 |
|---|---|---|
| Nettoergebnis aus bankfremden Tätigkeiten | 8 | 12 |
| Umsatzerlöse aus bankfremden Tätigkeiten | 126 | 133 |
| Aufwendungen aus bankfremden Tätigkeiten | - 118 | - 122 |
| Nettoergebnis aus der Vermittlung von Dienstleistungen | 0 | 1 |
| Ergebnis aus der Vermittlung von Dienstleistungen | 16 | 18 |
| Aufwendungen aus der Vermittlung von Dienstleistungen | - 16 | - 17 |
| Ergebnis aus Operating Leasing (Kfz und Mobilien) | 8 | 8 |
| Ergebnis aus Investment Property inkl. Operating Leasing (Immobilien) | 8 | 6 |
| Ergebnis aus dem Abgang von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten |
0 | 0 |
| Sonstige Steuern | - 83 | - 58 |
| davon Bankenabgaben und Finanztransaktionssteuer | - 67 | - 44 |
| Wertminderungen von Firmenwerten | 0 | - 3 |
| Ergebnis aus der Dotierung und Auflösung sonstiger Rückstellungen | - 11 | - 1 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 21 | 21 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | - 8 | - 8 |
| Gesamt | - 57 | - 21 |
| in € Millionen | 1.1.-31.3.2014 | 1.1.-31.3.2013 |
|---|---|---|
| Laufende Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 49 | - 63 |
| Inland | 1 | - 1 |
| Ausland | - 50 | - 62 |
| Latente Steuern | - 19 | - 14 |
| Gesamt | - 67 | - 77 |
| Aktiva nach Bewertungskategorien | ||
|---|---|---|
| in € Millionen | 31.3.2014 | 31.12.20131 |
| Barreserve | 4.814 | 6.674 |
| Handelsaktiva | 8.275 | 7.990 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte |
7.406 | 8.440 |
| Anteile an at-equity bewerteten Unternehmen | 0 | 5 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | 1.517 | 823 |
| Kredite und Forderungen | 95.862 | 99.071 |
| Bis zur Endfälligkeit zu haltende finanzielle Vermögenswerte | 4.336 | 4.220 |
| Derivate für Sicherungsmaßnahmen | 563 | 573 |
| Sonstige Aktiva | 2.637 | 2.843 |
| Aktiva gesamt | 125.410 | 130.640 |
1 Adaptierung der Vorjahreszahlen infolge Änderung der Zuordnung.
Positive Marktwerte derivativer Finanzinstrumente, die nicht als Sicherungsinstrumente gemäß IAS 39 Hedge Accounting designiert wurden, werden in der Bewertungskategorie "Handelsaktiva" ausgewiesen. Die Bewertungskategorie "Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" umfasst die sonstigen verbundenen Unternehmen, die sonstigen Beteiligungen sowie festverzinsliche Wertpapiere. Kredite und Forderungen werden netto nach Abzug von Kreditrisikovorsorgen dargestellt. In den sonstigen Aktiva sind immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen enthalten.
| Passiva nach Bewertungskategorien in € Millionen |
31.3.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Handelspassiva | 5.715 | 5.456 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 103.443 | 111.342 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten |
2.559 | 2.612 |
| Derivate für Sicherungsmaßnahmen | 97 | 133 |
| Rückstellungen | 775 | 733 |
| Eigenkapital | 12.821 | 10.364 |
| Passiva gesamt | 125.410 | 130.640 |
Negative Marktwerte derivativer Finanzinstrumente, die nicht als Sicherungsinstrumente gemäß IAS 39 Hedge Accounting designiert wurden, werden in der Bewertungskategorie "Handelspassiva" ausgewiesen.
Die Forderungen an Kreditinstitute stellen sich nach regionalen Aspekten (Sitz des Vertragspartners) wie folgt dar:
| in € Millionen | 31.3.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Inland | 8.354 | 8.297 |
| Ausland | 11.452 | 13.946 |
| Gesamt | 19.806 | 22.243 |
In den Forderungen an Kreditinstitute sind € 2.749 Millionen (31.12.2013: € 4.664 Millionen) aus Repo-Transaktionen enthalten.
Die Forderungen an Kunden verteilen sich auf folgende Asset-Klassen:
| in € Millionen | 31.3.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Öffentlicher Sektor | 1.631 | 1.648 |
| Firmenkunden – Große Firmenkunden | 48.818 | 49.320 |
| Firmenkunden – Mittelgroße Firmenkunden | 3.072 | 3.089 |
| Retail-Kunden – Privatpersonen | 23.346 | 23.756 |
| Retail-Kunden – Klein- und Mittelbetriebe | 2.824 | 2.822 |
| Gesamt | 79.692 | 80.635 |
In den Forderungen an Kunden sind € 962 Millionen (31.12.2013: € 1.323 Millionen) aus Repo-Transaktionen enthalten.
Die Forderungen an Kunden stellen sich nach regionalen Aspekten (Sitz des Vertragspartners) wie folgt dar:
| in € Millionen | 31.3.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Inland | 7.390 | 7.224 |
| Ausland | 72.303 | 73.410 |
| Gesamt | 79.692 | 80.635 |
Die Kreditrisikovorsorgen werden folgenden Asset-Klassen zugeordnet:
| in € Millionen | 31.3.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Kreditinstitute | 111 | 118 |
| Öffentlicher Sektor | 1 | 6 |
| Firmenkunden – Große Firmenkunden | 2.958 | 2.837 |
| Firmenkunden – Mittelgroße Firmenkunden | 370 | 531 |
| Retail-Kunden – Privatpersonen | 1.821 | 1.777 |
| Retail-Kunden – Klein- und Mittelbetriebe | 349 | 337 |
| Gesamt | 5.610 | 5.605 |
| in € Millionen | 31.3.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 4.001 | 3.954 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 370 | 408 |
| Positive Marktwerte aus derivativen Geschäften | 3.485 | 3.219 |
| Gesamt | 7.855 | 7.581 |
| in € Millionen | 31.3.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Positive Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente in IAS 39 Fair Value Hedge |
540 | 544 |
| Positive Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente in IAS 39 Cash Flow Hedge |
6 | 6 |
| Positive Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente in IAS 39 Net Investment Hedge |
24 | 23 |
| Positive Marktwerte sonstiger derivativer Finanzinstrumente | 413 | 409 |
| Gesamt | 982 | 982 |
| in € Millionen | 31.3.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 12.655 | 12.862 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 128 | 150 |
| Unternehmensanteile | 477 | 470 |
| Gesamt | 13.260 | 13.483 |
| in € Millionen | 31.3.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Firmenwerte | 523 | 544 |
| Software | 523 | 545 |
| Sonstige immaterielle Vermögenswerte | 134 | 159 |
| Gesamt | 1.179 | 1.249 |
| in € Millionen | 31.3.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Betrieblich genutzte Grundstücke und Gebäude | 659 | 712 |
| Sonstige Grundstücke und Gebäude (Investment Property) | 187 | 208 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie sonstige Sachanlagen | 357 | 399 |
| Vermietete Leasinganlagen | 254 | 277 |
| Gesamt | 1.458 | 1.595 |
| in € Millionen | 31.3.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Steuerforderungen | 567 | 601 |
| Laufende Steuerforderungen | 103 | 112 |
| Latente Steuerforderungen | 464 | 489 |
| Forderungen aus bankfremden Tätigkeiten | 72 | 93 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 328 | 232 |
| Wertpapier- und Zahlungsverkehrsabwicklung | 636 | 388 |
| Zu Leasingzwecken bestimmte Vermögenswerte | 58 | 80 |
| Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte (IFRS 5) | 60 | 56 |
| Vorräte | 87 | 147 |
| Bewertung Fair-Value-Hedge-Portfolio | 18 | 16 |
| Übrige Aktiva | 149 | 188 |
| Gesamt | 1.974 | 1.799 |
Die Verbindlichkeiten stellen sich nach regionalen Aspekten (Sitz des Vertragspartners) wie folgt dar:
| in € Millionen | 31.3.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Inland | 10.780 | 16.775 |
| Ausland | 15.568 | 13.330 |
| Gesamt | 26.348 | 30.105 |
In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind € 972 Millionen (31.12.2013: € 1.220 Millionen) aus Repo-Transaktionen enthalten.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden teilen sich wie folgt auf:
| in € Millionen | 31.3.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Öffentlicher Sektor | 1.367 | 820 |
| Firmenkunden – Große Firmenkunden | 28.890 | 31.439 |
| Firmenkunden – Mittelgroße Firmenkunden | 2.312 | 2.419 |
| Retail-Kunden – Privatpersonen | 26.395 | 27.059 |
| Retail-Kunden – Klein- und Mittelbetriebe | 4.122 | 4.280 |
| Sonstige | 514 | 420 |
| Gesamt | 63.599 | 66.437 |
In den Verbindlichkeiten gegenüber Kunden sind € 332 Millionen (31.12.2013: € 743 Millionen) aus Repo-Transaktionen enthalten.
Die Verbindlichkeiten stellen sich nach regionalen Aspekten (Sitz des Vertragspartners) wie folgt dar:
| in € Millionen | 31.3.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Inland | 5.094 | 5.619 |
| Ausland | 58.505 | 60.818 |
| Gesamt | 63.599 | 66.437 |
| in € Millionen | 31.3.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Begebene Schuldverschreibungen | 9.376 | 11.061 |
| Begebene Geldmarktpapiere | 1.093 | 428 |
| Sonstige verbriefte Verbindlichkeiten | 42 | 44 |
| Gesamt | 10.511 | 11.533 |
| in € Millionen | 31.3.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Abfertigungen und Ähnliches | 68 | 69 |
| Pensionen | 25 | 25 |
| Steuern | 87 | 93 |
| Laufende | 51 | 64 |
| Latente | 36 | 29 |
| Garantien und Bürgschaften | 112 | 119 |
| Offene Rechtsfälle | 53 | 54 |
| Unverbrauchter Urlaub | 59 | 57 |
| Bonuszahlungen | 233 | 231 |
| Restrukturierung | 9 | 9 |
| Sonstige | 128 | 77 |
| Gesamt | 775 | 733 |
| in € Millionen | 31.3.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Negative Marktwerte derivativer Finanzinstrumente | 4.245 | 4.027 |
| Zinssatzgeschäft | 2.557 | 2.453 |
| Wechselkursgeschäft | 619 | 592 |
| Aktien-/indexbezogenes Geschäft | 917 | 841 |
| Kreditderivatgeschäft | 9 | 8 |
| Sonstiges Geschäft | 143 | 133 |
| Leerverkauf von Handelsaktiva | 553 | 551 |
| Emittierte Zertifikate | 637 | 626 |
| Gesamt | 5.435 | 5.204 |
| in € Millionen | 31.3.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Negative Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente in IAS 39 Fair Value Hedge |
66 | 104 |
| Negative Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente in IAS 39 Cash Flow Hedge |
31 | 28 |
| Negative Marktwerte aus Kreditderivaten | 0 | 0 |
| Negative Marktwerte sonstiger derivativer Finanzinstrumente | 280 | 252 |
| Gesamt | 377 | 384 |
| in € Millionen | 31.3.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Verbindlichkeiten aus bankfremden Tätigkeiten | 83 | 98 |
| Verbindlichkeiten aus Versicherungsverträgen | 299 | 320 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 241 | 267 |
| Dividendenverbindlichkeiten | 3 | 1 |
| Wertpapier- und Zahlungsverkehrsabwicklung | 419 | 552 |
| Bewertung Fair-Value-Hedge-Portfolio | 43 | 39 |
| Übrige Passiva | 403 | 476 |
| Gesamt | 1.490 | 1.753 |
| in € Millionen | 31.3.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Hybrides Kapital | 441 | 451 |
| Nachrangige Verbindlichkeiten | 3.613 | 3.371 |
| Ergänzungskapital | 0 | 305 |
| Gesamt | 4.054 | 4.128 |
| in € Millionen | 31.3.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Konzern-Eigenkapital | 12.169 | 9.322 |
| Gezeichnetes Kapital | 892 | 595 |
| Partizipationskapital | 2.500 | 2.500 |
| Kapitalrücklagen | 4.999 | 2.575 |
| Gewinnrücklagen | 3.778 | 3.652 |
| Konzern-Periodenüberschuss | 161 | 557 |
| Kapital der nicht beherrschenden Anteile | 492 | 485 |
| Gesamt | 12.821 | 10.364 |
Das gezeichnete Kapital der RBI AG beträgt gemäß Satzung € 894 Millionen. Nach Abzug der im Eigenbestand befindlichen 557.295 Aktien betrug das ausgewiesene gezeichnete Kapital € 892 Millionen.
Aktives Risikomanagement stellt für die RBI eine Kernkompetenz dar. Um Risiken effektiv erkennen, einstufen und steuern zu können, verfügt der Konzern über ein umfassendes Risikomanagement und -controlling. Dieses ist integraler Bestandteil der Gesamtbanksteuerung und wird permanent weiterentwickelt. Die Risikosteuerung der RBI ist darauf ausgerichtet, den bewussten Umgang mit und das professionelle Management von Kredit- und Länderrisiken, Markt- und Liquiditätsrisiken, Beteiligungsrisiken sowie operationellen Risiken sicherzustellen. Betreffend die Grundzüge und die Organisation des Risikomanagements wird auf das gleichnamige Kapitel im Geschäftsbericht 2013, Seite 176 ff., verwiesen.
Für die Gesamtbanksteuerung bildet das ökonomische Kapital eine wichtige Grundlage. Es beschreibt das interne Kapitalerfordernis für alle wesentlichen Risikoarten auf Basis von vergleichbaren Modellen und ermöglicht so eine gesamthafte Darstellung des Risikoprofils des Konzerns. Es dient damit als wichtiges Instrument in der Konzernrisikosteuerung und wird für die risikoadjustierte Geschäftssteuerung und Performance-Messung herangezogen. Dabei wird der Ertrag einer Geschäftseinheit in Relation zu jenem ökonomischen Kapital gesetzt, das dieser Einheit zuzurechnen ist (Return on Risk Adjusted Capital, RORAC).
in € Millionen 31.3.2014 Anteil 31.12.2013 Anteil Kreditrisiko Firmenkunden 2.342 28,3% 2.433 30,9% Kreditrisiko Privatpersonen 2.020 24,4% 2.060 26,2% Marktrisiko 1.038 12,5% 630 8,0% Operationelles Risiko 733 8,9% 682 8,7% Kreditrisiko öffentlicher Sektor 509 6,1% 487 6,2% Kreditrisiko Kreditinstitute 292 3,5% 267 3,4% Liquiditätsrisiko 272 3,3% 297 3,8% Sonstige Sachanlagen 237 2,9% 263 3,3% Beteiligungsrisiko 199 2,4% 185 2,3% Makroökonomisches Risiko 189 2,3% 189 2,4% CVA Risiko 52 2,3% 0 0,0% Risikopuffer 394 4,8% 375 4,8% Gesamt 8.278 100,0% 7.868 100,0%
Anteile der einzelnen Risikoarten am ökonomischen Kapital:
Regionale Allokation des ökonomischen Kapitals nach Sitz der Konzerneinheit:
| in € Millionen | 31.3.2014 | Anteil | 31.12.2013 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Zentraleuropa | 2.954 | 35,7% | 2.959 | 37,6% |
| Südosteuropa | 1.709 | 20,6% | 1.652 | 21,0% |
| Österreich | 1.307 | 15,8% | 1.276 | 16,2% |
| Russland | 1.278 | 15,4% | 1.121 | 14,2% |
| CEE Sonstige | 749 | 9,1% | 660 | 8,4% |
| Restliche Welt | 281 | 3,4% | 199 | 2,5% |
| Gesamt | 8.278 | 100,0% | 7.868 | 100,0% |
Die RBI wendet bei der Berechnung des ökonomischen Kapitals ein Konfidenzniveau von 99,95 Prozent an, das sich aus der Ausfallwahrscheinlichkeit des angestrebten Ratings ableitet. Ziel der Berechnung des ökonomischen Kapitals ist die Ermittlung jenes Kapitals, das für die Bedienung aller Ansprüche von Kunden und Kreditoren auch bei einem derart seltenen Verlustereignis erforderlich wäre.
Die folgende Tabelle zeigt eine Überleitung von Bilanzposten (Bank- und Handelsbuchbestände) zum gesamten Kreditobligo, das für die Portfoliosteuerung herangezogen wird. Dieses umfasst sowohl bilanzielle als auch außerbilanzielle Kreditexposures vor Anwendung von Gewichtungsfaktoren und stellt somit den maximalen Forderungswert dar. Nicht enthalten sind Effekte der Kreditrisikominderung wie z. B. persönliche und dingliche Sicherheiten, die in der Gesamtbeurteilung des Kreditrisikos ebenfalls berücksichtigt werden. Dieser Forderungsbegriff wird auch – sofern nicht explizit anders angegeben – in den nachfolgenden Tabellen des Risikoberichts verwendet. Die Ursachen für Unterschiede zwischen den Größen der internen Portfoliosteuerung und der externen Rechnungslegung liegen in abweichenden Konsolidierungskreisen (regulatorisch versus IFRS, also unternehmensrechtlich), unterschiedlichen Abgrenzungen des Kreditvolumens sowie der unterschiedlichen Darstellung des Kreditvolumens.
| in € Millionen | 31.3.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Barreserve | 2.688 | 4.166 |
| Forderungen an Kreditinstitute | 19.806 | 22.243 |
| Forderungen an Kunden | 79.692 | 80.635 |
| Handelsaktiva | 7.855 | 7.581 |
| Derivative Finanzinstrumente | 982 | 982 |
| Wertpapiere und Beteiligungen | 12.655 | 12.862 |
| Sonstige Aktiva | 208 | 243 |
| Eventualverbindlichkeiten | 10.900 | 10.990 |
| Kreditrisiken | 9.165 | 10.279 |
| Widerrufliche Kreditzusagen | 16.115 | 16.727 |
| Ausweisunterschiede | 465 | -3.384 |
| Gesamt | 160.532 | 163.323 |
Bilanzposten enthalten nur Kreditrisikoanteile.
Die detaillierte Analyse des Kreditportfolios erfolgt anhand der Unterteilung in Rating-Stufen. Das Kunden-Rating erfolgt dabei für die unterschiedlichen Forderungsklassen getrennt. Für die Bonitätsbeurteilung werden dafür jeweils interne Risikoklassifizierungsverfahren (Rating- und Scoring-Modelle) eingesetzt, die auch zentral validiert werden. Die Ausfallwahrscheinlichkeiten für unterschiedliche Rating-Stufen werden nach Geschäftssegmenten getrennt ermittelt. Wahrscheinlichkeiten der gleichen ordinalen Rating-Einstufung (z. B. Gute Bonität 4 für Firmenkunden, A3 für Kreditinstitute und A3 für den öffentlichen Sektor) sind daher zwischen den Segmenten nicht direkt vergleichbar.
Die Rating-Modelle in den wesentlichen Non-Retail-Segmenten – Firmenkunden, Kreditinstitute und öffentlicher Sektor – sind konzernweit einheitlich und sehen für Firmenkunden 27 bzw. für Kreditinstitute und den öffentlichen Sektor jeweils 10 Bonitätsstufen vor. Scorecards für Retail-Forderungsklassen werden länderspezifisch nach konzernweit einheitlichen Richtlinien erstellt. Sowohl für die Rating-Erstellung als auch für die Validierung stehen entsprechende Softwareinstrumente (z. B. Unternehmensbewertung, Ratingund Ausfall-Datenbank) zur Verfügung.
Die nachstehende Tabelle zeigt das gesamte Kreditobligo nach internem Rating für Firmenkunden (Großkunden, mittelgroße und kleine Firmenkunden). Zur besseren Lesbarkeit wurden die 25 Stufen der neuen Ratingskala allerdings auf die zu Grunde liegenden 9 Hauptstufen zusammengefasst. Für die Gesamtbeurteilung des Kreditrisikos sind zusätzlich Sicherheiten sowie Erlösquoten bei Ausfall zu berücksichtigen.
| in € Millionen | 31.3.2014 | Anteil | 31.12.2013 | Anteil | |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Minimales Risiko | 7.183 | 9,3% | 6.534 | 8,3% |
| 2 | Exzellente Kreditwürdigkeit | 9.011 | 11,7% | 8.950 | 11,4% |
| 3 | Sehr gute Kreditwürdigkeit | 8.117 | 10,5% | 8.575 | 10,9% |
| 4 | Gute Kreditwürdigkeit | 10.295 | 13,3% | 10.624 | 13,5% |
| 5 | Intakte Kreditwürdigkeit | 13.696 | 17,8% | 13.338 | 17,0% |
| 6 | Akzeptable Kreditwürdigkeit | 11.729 | 15,2% | 12.623 | 16,1% |
| 7 | Knappe Kreditwürdigkeit | 7.470 | 9,7% | 7.304 | 9,3% |
| 8 | Schwache bzw. minderwertige Kreditwürdigkeit | 2.093 | 2,7% | 2.605 | 3,3% |
| 9 | Sehr schwache bzw. zweifelhafte Kreditwürdigkeit | 1.887 | 2,4% | 1.973 | 2,5% |
| 10 | Ausfall | 5.187 | 6,7% | 5.268 | 6,7% |
| NR | Nicht geratet | 450 | 0,6% | 724 | 0,9% |
| Gesamt | 77.116 | 100,0% | 78.518 | 100,0% |
Das gesamte Kreditobligo für Firmenkunden nahm im Vergleich zum Jahresende 2013 um € 1.402 Millionen auf € 77.116 Millionen ab. Das größte Segment bei den Firmenkunden zum Ende des ersten Quartals war Group Corporates mit € 31.456 Millionen, gefolgt von Zentraleuropa mit € 17.534 Millionen, Südosteuropa mit € 9.867 Millionen und Russland mit € 9.188 Millionen. Der Rest verteilte sich auf Group Markets mit € 4.810 Millionen, CEE Sonstige mit € 3.164 Millionen und Corporate Center mit € 1.097 Millionen.
Der Anteil der guten Kreditwürdigkeit bis hin zu minimalem Risiko zeigte mit 44,8 Prozent (2013: 44,1 Prozent) einen kleinen Anstieg. Der Anteil der Forderungen mit knapper Kreditwürdigkeit bis hin zu noch schwächerer Kreditwürdigkeit verringerte sich von 15,1 Prozent auf 14,8 Prozent. Darin spiegelt sich die aktive Steuerung des Kreditportfolios wider. Auf deren Basis wird das Wachstum des Portfolios stark auf wirtschaftlich prosperierende Märkte ausgerichtet, gleichzeitig werden Neukredite aufgrund der hohen Kreditvergabestandards überwiegend an Kunden mit guter Bonität gewährt. Der Anteil der Klasse "Ausfall" gemäß Basel III (Rating 10) betrug 6,7 Prozent oder € 5.187 Millionen des gesamten Kreditobligos für Firmenkunden. Der höchste Rückgang wurde im Segment Group Corporates ausgewiesen.
Die nachstehende Tabelle stellt das gesamte Kreditobligo für Firmenkunden und Projektfinanzierungen nach dem Letztrisiko gruppiert nach Regionen dar:
| in € Millionen | 31.3.2014 | Anteil | 31.12.2013 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Zentraleuropa | 21.274 | 24,8% | 21.394 | 24,5% |
| Österreich | 17.177 | 20,0% | 16.758 | 19,2% |
| Südosteuropa | 12.463 | 14,5% | 10.285 | 11,8% |
| Westeuropa | 10.548 | 12,3% | 9.741 | 11,2% |
| Russland | 10.235 | 11,9% | 11.520 | 13,2% |
| Asien | 6.069 | 7,1% | 5.956 | 6,8% |
| CEE Sonstige | 3.299 | 3,8% | 3.896 | 4,5% |
| Sonstige | 4.712 | 5,5% | 7.717 | 8,8% |
| Gesamt | 85.776 | 100,0% | 87.266 | 100,0% |
| in € Millionen | 31.3.2014 | Anteil | 31.12.2013 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Groß- und Einzelhandel | 20.570 | 24,0% | 20.689 | 23,7% |
| Fertigung/Produktion | 18.067 | 21,1% | 18.362 | 21,0% |
| Immobilien | 9.632 | 11,2% | 9.865 | 11,3% |
| Finanzintermediation | 8.722 | 10,2% | 8.006 | 9,2% |
| Bauwesen | 6.440 | 7,5% | 6.346 | 7,3% |
| Transport, Lagerung und Verkehr | 3.689 | 4,3% | 3.736 | 4,3% |
| Energieversorgung | 3.939 | 4,6% | 4.124 | 4,7% |
| Freie Berufe/technische Dienstleistungen | 5.081 | 5,9% | 5.217 | 6,0% |
| Sonstige Branchen | 9.635 | 11,2% | 10.921 | 12,5% |
| Gesamt | 85.776 | 100,0% | 87.266 | 100,0% |
Die folgende Tabelle zeigt das gesamte Kreditobligo für Firmenkunden und Projektfinanzierungen nach Branchenzugehörigkeit:
Für Projektfinanzierungen besteht ein fünfstufiges Rating-Modell, das sowohl die individuelle Ausfallwahrscheinlichkeit als auch die zur Verfügung stehenden Sicherheiten berücksichtigt. Die Zusammensetzung des Projektfinanzierungsvolumens stellt sich demnach wie folgt dar:
| in € Millionen | 31.3.2014 | Anteil | 31.12.2013 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| 6,1 Ausgezeichnete Projektbonität – sehr geringes Risiko | 3.316 | 38,3% | 3.388 | 38,7% |
| 6,2 Gute Projektbonität – geringes Risiko | 3.097 | 35,8% | 2.971 | 34,0% |
| 6,3 Ausreichende Projektbonität – mittleres Risiko | 1.075 | 12,4% | 1.225 | 14,0% |
| 6,4 Schwache Projektbonität – hohes Risiko | 614 | 7,1% | 616 | 7,0% |
| 6,5 Ausfall | 545 | 6,3% | 539 | 6,2% |
| NR Nicht geratet | 14 | 0,2% | 10 | 0,1% |
| Gesamt | 8.660 | 100,0% | 8.749 | 100,0% |
Das Kreditobligo der unter Projektfinanzierung ausgewiesenen Forderungen betrug zum Ende des ersten Quartals 2014 € 8.660 Millionen. Mit 74,1 Prozent machten dabei die beiden besten Bonitätsstufen "Ausgezeichnete Projektbonität – sehr geringes Risiko" und "Gute Projektbonität – geringes Risiko" den Hauptanteil aus. Dies ist im Wesentlichen auf die hohe Gesamtbesicherung derartiger Spezialfinanzierungen zurückzuführen. Der Anteil der nicht gerateten Finanzierungen erhöhte sich im Vergleich zum Jahresende 2013 auf 0,2 Prozent oder € 14 Millionen.
Die Forderungsklasse Retail-Kunden unterteilt sich in Privatpersonen sowie Klein- und Mittelbetriebe (KMU). Für Retail-Kunden wird ein duales Scoring-System eingesetzt, das eine Erst- und Ad-hoc-Analyse anhand der Kundendaten und eine Verhaltensanalyse anhand der Kontendaten umfasst. Die folgende Tabelle zeigt das Kreditobligo an Retail-Kunden der RBI:
| in € Millionen | 31.3.2014 | Anteil | 31.12.2013 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Retail-Kunden – Privatpersonen | 25.803 | 88,6% | 26.194 | 89,1% |
| Retail-Kunden – Klein- und Mittelbetriebe | 3.326 | 11,4% | 3.208 | 10,9% |
| Gesamt | 29.129 | 100,0% | 29.402 | 100,0% |
| davon notleidende Kredite | 2.900 | 9,9% | 2.923 | 9,9% |
| davon Einzelwertberichtigungen | 1.975 | 6,7% | 1.928 | 6,6% |
| davon Portfolio-Wertberichtigungen | 195 | 0,7% | 186 | 0,6% |
| 31.3.2014 | Zentral- | Südost- | Russland | CEE | Group |
|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | europa | europa | Sonstige | Markets | |
| Retail-Kunden – Privatpersonen | 13.628 | 6.712 | 4.337 | 1.096 | 17 |
| Retail-Kunden – Klein- und Mittelbetriebe |
2.049 | 872 | 181 | 235 | 0 |
| Gesamt | 15.677 | 7.584 | 4.518 | 1.332 | 17 |
| davon notleidende Kredite | 1.567 | 605 | 154 | 568 | 1 |
| davon Einzelwertberichtigungen | 1.010 | 364 | 119 | 440 | 0 |
| davon Portfolio-Wertberichtigungen | 90 | 44 | 40 | 19 | 0 |
Der Gesamtbetrag des Kreditobligos an Retail-Kunden verteilt sich wie folgt auf die Segmente (ohne Corporate Center):
| 31.12.2013 | Zentral- | Südost- | Russland | CEE | Group |
|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | europa | europa | Sonstige | Markets | |
| Retail-Kunden – Privatpersonen | 13.461 | 6.672 | 4.633 | 1.414 | 14 |
| Retail-Kunden – Klein- und Mittelbetriebe |
2.085 | 740 | 93 | 290 | 0 |
| Gesamt | 15.546 | 7.412 | 4.727 | 1.704 | 14 |
| davon notleidende Kredite | 1.572 | 599 | 150 | 597 | 1 |
| davon Einzelwertberichtigungen | 989 | 358 | 119 | 419 | 0 |
| davon Portfolio-Wertberichtigungen | 91 | 42 | 29 | 20 | 0 |
Im Vergleich zum Jahresende 2013 verringerte sich das Retail-Kreditportfolio im ersten Quartal 2014 um € 273 Millionen auf € 29.129 Millionen. Das größte Volumen wurde dabei mit € 15.677 Millionen im Segment Zentraleuropa ausgewiesen. Im Vergleich zum Jahresende 2013 bedeutete dies einen Anstieg von € 132 Millionen. Der Anstieg erklärt sich vorwiegend durch Währungseffekte in Ungarn. An zweiter Stelle lag Südosteuropa mit € 7.584 Millionen, das damit verglichen mit dem Jahresende 2013 einen Anstieg von € 172 Millionen verzeichnete. Die Segmente Russland und CEE Sonstige zeigen vor allem aufgrund der Währungsabwertung des russischen Rubels und des ukrainischen Hryvna einen Rückgang von € 209 Millionen und € 372 Millionen.
Die folgende Tabelle zeigt das Kreditobligo an Retail-Kunden gegliedert nach Produkten:
| in € Millionen | 31.3.2014 | Anteil | 31.12.2013 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Hypothekenkredite | 14.022 | 48,1% | 14.055 | 47,8% |
| Verbraucherkredite | 6.430 | 22,1% | 6.660 | 22,7% |
| Kreditkarten | 2.356 | 8,1% | 2.351 | 8,0% |
| Autokredite | 2.481 | 8,5% | 2.617 | 8,9% |
| Überziehungen | 2.099 | 7,2% | 2.103 | 7,2% |
| SME Finanzierung | 1.741 | 6,0% | 1.616 | 5,5% |
| Gesamt | 29.129 | 100,0% | 29.402 | 100,0% |
Der Anteil von Fremdwährungskrediten im Retail-Portfolio lässt Rückschlüsse auf die mögliche Änderung von Ausfallquoten bei einer Wechselkursänderung der lokalen Währung zu. Für die interne Einschätzung dieses Risikos werden neben dem Fremdwährungsanteil auch die bei der Kreditvergabe üblicherweise wesentlich strengeren Kreditvergaberichtlinien und die in manchen Ländern häufig fremdwährungskonformen Einkünfte der Kreditnehmer berücksichtigt.
| in € Millionen | 31.3.2014 | Anteil | 31.12.2013 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Schweizer Franken | 4.143 | 47,0% | 4.560 | 50,4% |
| Euro | 3.772 | 42,8% | 3.557 | 39,3% |
| US-Dollar | 885 | 10,0% | 915 | 10,1% |
| Andere Fremdwährungen | 11 | 0,1% | 11 | 0,1% |
| Kredite in Fremdwährungen | 8.811 | 100,0% | 9.043 | 100,0% |
| Anteil am Kreditvolumen | 30,2% | 30,8% |
Bei Fremdwährungskrediten in Schweizer Franken kam es zu einem Rückgang gegenüber dem Jahresende 2013, während Euro-Kredite und Fremdwährungskredite in US Dollar ein Plus verzeichneten.
Die Forderungsklasse Kreditinstitute enthält großteils Banken und Wertpapierunternehmen. Das interne Rating-Modell dafür basiert auf einem Peer-Group-orientierten Ansatz, in dem sowohl qualitative als auch quantitative Informationen berücksichtigt werden. Das finale Rating für diese Kundengruppe ist durch das Länder-Rating des jeweiligen Heimatlands begrenzt.
Die nachfolgende Tabelle stellt das gesamte Kreditobligo an Kreditinstitute (ohne Zentralbanken) nach dem internen Rating dar. Die Ausfallwahrscheinlichkeiten in dieser Asset-Klasse werden aufgrund der geringen Anzahl an Kunden (bzw. an beobachtbaren Ausfällen) in den einzelnen Rating-Stufen durch eine Kombination interner und externer Daten ermittelt.
| in € Millionen | 31.3.2014 | Anteil | 31.12.2013 | Anteil | |
|---|---|---|---|---|---|
| A1 | Ausgezeichnete Bonität | 224 | 0,8% | 245 | 0,9% |
| A2 | Sehr gute Bonität | 1.162 | 4,3% | 974 | 3,6% |
| A3 | Gute Bonität | 14.529 | 53,3% | 13.368 | 48,8% |
| B1 | Solide Bonität | 6.793 | 24,9% | 8.040 | 29,4% |
| B2 | Zufriedenstellende Bonität | 1.699 | 6,2% | 1.769 | 6,5% |
| B3 | Adäquate Bonität | 1.358 | 5,0% | 1.733 | 6,3% |
| B4 | Fragliche Bonität | 569 | 2,1% | 518 | 1,9% |
| B5 | Höchst fragliche Bonität | 392 | 1,4% | 304 | 1,1% |
| C | Ausfallgefährdet | 119 | 0,4% | 187 | 0,7% |
| D | Ausfall | 205 | 0,8% | 213 | 0,8% |
| NR | Nicht geratet | 229 | 0,8% | 18 | 0,1% |
| Gesamt | 27.278 | 100,0% | 27.370 | 100,0% |
Das gesamte Kreditobligo betrug zum Ende des ersten Quartals 2014 € 27.278 Millionen und wies damit gegenüber dem Jahresultimo 2013 einen Rückgang von € 92 Millionen auf. Der Schwerpunkt lag mit € 14.529 Millionen oder 53,3 Prozent in der Rating-Klasse A3, die damit im Vergleich zum Jahresende 2013 einen Anstieg von € 1.161 Millionen zeigte. Dieser resultierte aus einer Zunahme von Einlagen bei Kreditinstituten sowie Money-Market-Geschäften.
Mit € 20.823 Millionen oder 76,3 Prozent hatte das Segment Group Markets den größten Anteil am Kreditportfolio gegenüber Kreditinstituten, gefolgt vom Segment Group Corporates mit € 2.660 Millionen oder 9,7 Prozent.
| in € Millionen | 31.3.2014 | Anteil | 31.12.2013 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Geldmarkt | 8.586 | 31,5% | 7.521 | 27,5% |
| Derivate | 7.306 | 26,8% | 7.270 | 26,6% |
| Forderungen | 4.513 | 16,5% | 2.960 | 10,8% |
| Anleihen | 3.165 | 11,6% | 4.683 | 17,1% |
| Repo | 2.786 | 10,2% | 4.002 | 14,6% |
| Sonstige | 923 | 3,4% | 933 | 3,4% |
| Gesamt | 27.278 | 100,0% | 27.370 | 100,0% |
Die folgende Tabelle zeigt das gesamte Kreditobligo an Kreditinstitute (ohne Zentralbanken) gegliedert nach Produkten:
Eine weitere Kundengruppe stellen souveräne Staaten, Zentralbanken sowie regionale Gebietskörperschaften und andere staatenähnliche Organisationen dar. Die nachfolgende Tabelle zeigt das gesamte Kreditobligo gegenüber dem öffentlichen Sektor (inklusive Zentralbanken) nach dem internen Rating:
| in € Millionen | 31.3.2014 | Anteil | 31.12.2013 | Anteil | |
|---|---|---|---|---|---|
| A1 | Ausgezeichnete Bonität | 2.005 | 10,9% | 1.660 | 8,6% |
| A2 | Sehr gute Bonität | 1.185 | 6,5% | 1.350 | 7,0% |
| A3 | Gute Bonität | 3.213 | 17,5% | 3.144 | 16,3% |
| B1 | Solide Bonität | 2.547 | 13,9% | 2.844 | 14,8% |
| B2 | Zufriedenstellende Bonität | 867 | 4,7% | 1.076 | 5,6% |
| B3 | Adäquate Bonität | 3.433 | 18,7% | 4.061 | 21,1% |
| B4 | Fragliche Bonität | 3.881 | 21,2% | 3.683 | 19,1% |
| B5 | Höchst fragliche Bonität | 775 | 4,2% | 1.403 | 7,3% |
| C | Ausfallgefährdet | 427 | 2,3% | 5 | 0,0% |
| D | Ausfall | 1 | 0,0% | 37 | 0,2% |
| NR | Nicht geratet | 15 | 0,1% | 21 | 0,1% |
| Gesamt | 18.349 | 100,0% | 19.284 | 100,0% |
Im Vergleich zum Jahresende 2013 sank das Kreditobligo aus dem öffentlichen Sektor im ersten Quartal 2014 um € 935 Millionen auf € 18.349 Millionen. Dies entspricht einem Anteil von 11,4% Prozent am gesamten Kreditobligo.
Die Klasse "Ausgezeichnete Bonität" (Rating A1) verzeichnete dabei einen Anstieg von € 345 Millionen. Dieser beruhte im Wesentlichen auf einen Anstieg des Bestands an deutschen Staatsanleihen (plus € 276 Millionen) sowie einem Anstieg der Mindestreserve bei der Österreichischen Nationalbank (plus € 40 Millionen).
Der mittlere Bonitätsbereich von "Gute Bonität" (Rating A3) bis "Adäquate Bonität" (Rating B3) wies mit 54,8 Prozent den höchsten Anteil am Gesamtobligo aus. Das hohe Obligo in den mittleren Ratingstufen resultierte dabei vor allem aus Einlagen der Konzerneinheiten in Zentral- und Südosteuropa bei deren lokalen Zentralbanken. Sie dienen zur Erfüllung der jeweiligen Mindestreservevorschriften und der kurzfristigen Veranlagung von überschüssiger Liquidität und waren daher untrennbar mit der Geschäftstätigkeit in diesen Ländern verbunden. Auf die Forderungen in den Rating-Klassen B4 und B5 entfielen € 4.656 Millionen oder 25,4 Prozent der Gesamtforderungen. Einen Anstieg zeigten schließlich die Forderungen in der Rating-Klasse C aufgrund einer Ratingverschlechterung der Ukraine von B5 auf C.
Die nachstehende Tabelle zeigt das gesamte Kreditobligo gegenüber dem öffentlichen Sektor (inklusive Zentralbanken) gegliedert nach Produkten:
| in € Millionen | 31.3.2014 | Anteil | 31.12.2013 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Anleihen | 12.464 | 67,9% | 12.471 | 64,7% |
| Forderungen | 4.691 | 25,6% | 5.555 | 28,8% |
| Derivate | 749 | 4,1% | 726 | 3,8% |
| Sonstige | 446 | 2,4% | 532 | 2,8% |
| Gesamt | 18.349 | 100,0% | 19.284 | 100,0% |
Die folgende Tabelle zeigt das Kreditobligo gegenüber dem öffentlichen Sektor im Bereich "Non Investment Grade" (Rating B3 und darunter):
| in € Millionen | 31.3.2014 | Anteil | 31.12.20131 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Ungarn | 2.231 | 26,1% | 2.068 | 22,5% |
| Rumänien | 1.668 | 19,5% | 2.168 | 23,5% |
| Kroatien | 858 | 10,1% | 941 | 10,2% |
| Albanien | 822 | 9,6% | 844 | 9,2% |
| Serbien | 573 | 6,7% | 557 | 6,0% |
| Sonstige | 2.381 | 27,9% | 2.633 | 28,6% |
| Gesamt | 8.532 | 100,0% | 9.210 | 100,0% |
1 Adaptierung der Vorjahreswerte aufgrund geänderter Zuordnung.
Das Kreditobligo gegenüber dem öffentlichen Sektor im Bereich "Non Investment Grade" nahm im Vergleich zum Jahresende 2013 um € 678 Millionen auf € 8.532 Millionen ab und beruhte vor allem auf Einlagen der Konzerneinheiten bei lokalen Zentralbanken und Körperschaften in Zentral- und Südosteuropa. Diese dienen zur Erfüllung der jeweiligen Mindestreservevorschriften und der kurzfristigen Veranlagung von überschüssiger Liquidität und waren daher untrennbar mit der Geschäftstätigkeit in diesen Ländern verbunden.
Die nachstehende Tabelle stellt das Volumen der notleidenden Kredite (Non-performing Loans, NPL), deren Anteil an den Ausleihungen der dargestellten Asset-Klassen aus den Bilanzposten "Forderungen an Kunden" und "Forderungen an Kreditinstitute" (ohne außerbilanzielle Geschäfte) sowie den Anteil der dazu bereitgestellten Kreditrisikovorsorgen dar:
| NPL | NPL Ratio | NPL Coverage Ratio | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | 31.3.2014 | 31.12.2013 | 31.3.2014 | 31.12.2013 | 31.3.2014 | 31.12.2013 | |
| Firmenkunden | 5.529 | 5.707 | 10,7% | 10,9% | 60,2% | 59,0% | |
| Retail-Kunden | 2.900 | 2.922 | 11,1% | 11,0% | 74,8% | 72,3% | |
| Öffentlicher Sektor | 1 | 29 | 0,0% | 1,8% | 41,5% | 17,6% | |
| Summe Nichtbanken | 8.429 | 8.657 | 10,6% | 10,7% | 65,2% | 63,1% | |
| Kreditinstitute | 143 | 153 | 0,7% | 0,7% | 73,6% | 72,6% | |
| Gesamt | 8.573 | 8.811 | 8,6% | 8,6% | 65,4% | 63,5% |
| NPL | NPL Ratio | NPL Coverage Ratio | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | 31.3.2014 | 31.12.2013 | 31.3.2014 | 31.12.2013 | 31.3.2014 | 31.12.2013 | |
| Zentraleuropa | 3.455 | 3.509 | 11,2% | 11,4% | 64,8% | 64,3% | |
| Südosteuropa | 1.929 | 1.944 | 11,6% | 12,1% | 59,5% | 58,4% | |
| Russland | 510 | 482 | 4,0% | 3,9% | 73,7% | 77,7% | |
| CEE Sonstige | 992 | 1.108 | 23,7% | 23,3% | 78,2% | 72,2% | |
| Group Corporates | 1.219 | 1.373 | 5,6% | 6,5% | 55,1% | 47,2% | |
| Group Markets | 423 | 351 | 2,6% | 2,1% | 68,8% | 84,7% | |
| Corporate Center | 44 | 44 | 0,7% | 0,7% | 254,4% | 215,4% | |
| Gesamt | 8.573 | 8.811 | 8,6% | 8,6% | 65,4% | 63,5% |
Die folgende Tabelle stellt das Volumen der notleidenden Kredite, deren Anteil an den Ausleihungen aus den Bilanzposten "Forderungen an Kunden" und "Forderungen an Kreditinstitute" (ohne außerbilanzielle Geschäfte) sowie den Anteil der dazu bereitgestellten Kreditrisikovorsorgen nach Segmenten dar:
Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung der notleidenden Kredite unter den Ausleihungen der dargestellten Asset-Klassen aus den Bilanzposten "Forderungen an Kunden" und "Forderungen an Kreditinstitute" (ohne außerbilanzielle Geschäfte):
| in € Millionen | Stand 1.1.2014 |
Änderung Konsolidie rungskreis |
Währungs differenzen |
Zugänge | Abgänge | Stand 31.3.2014 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Firmenkunden | 5.707 | 0 | -110 | 453 | -520 | 5.529 |
| Retail-Kunden | 2.922 | 0 | -57 | 398 | -363 | 2.900 |
| Öffentlicher Sektor | 29 | 0 | -1 | 0 | -28 | 1 |
| Summe Nichtbanken | 8.657 | 0 | -168 | 850 | -910 | 8.429 |
| Kreditinstitute | 153 | 0 | 0 | 0 | -11 | 143 |
| Gesamt | 8.811 | 0 | -168 | 851 | -921 | 8.573 |
Der Bereich Firmenkunden wies zum Ende des ersten Quartals 2014 einen Rückgang um € 177 Million auf € 5.529 Millionen auf. Der Anteil der notleidenden Kredite am Kreditobligo nahm um 0,2 Prozentpunkte auf 10,7 Prozent ab, die Deckungsquote stieg gleichzeitig um 1,2 Prozentpunkte auf 60,2 Prozent. Im Retail-Bereich sanken die notleidenden Kredite um 0,8 Prozent oder € 22 Millionen auf € 2.900 Millionen. Der Anteil der notleidenden Kredite am Kreditobligo erhöhte sich um 0,1 Prozentpunkte auf 11,1 Prozent, die Deckungsquote stieg um 2,5 Prozentpunkte auf 74,8 Prozent. Im Bereich Kreditinstitute lagen die notleidenden Kredite zum Ende des ersten Quartals 2014 mit € 143 Millionen um € 10 Millionen unter dem Jahresendstand von 2013, die Deckungsquote erhöhte sich um 1,0 Prozentpunkte auf 73,6 Prozent.
Besonders deutlich fielen die Rückgänge der notleidenden Kredite im Segment Group Corporates mit 11,3 Prozent oder € 155 Millionen auf € 1.219 Millionen, hauptsächlich durch die Umgliederung eines notleidenden Exposures von € 63 Millionen bedingt. Die NPL Ratio sank hier um 0,9 Prozentpunkte auf 5,6 Prozent, während die Deckungsquote um 7,9 Prozentpunkte auf 55,1 Prozent stieg. Im Segment CEE Sonstige ergab sich ein Rückgang der notleidenden Kredite um 10,5 Prozent oder € 116 Millionen auf € 992 Millionen. Die NPL Ratio stieg hier um 0,4 Prozentpunkte auf 23,7 Prozent, ebenfalls erhöhte sich die Deckungsquote um 6,0 Prozentpunkte auf 78,2 Prozent. In Zentraleuropa reduzierten sich die notleidenden Kredite um 1,5 Prozent oder € 54 Millionen auf € 3.455 Millionen. Die NPL Ratio nahm um 0,2 Prozentpunkte auf 11,2 Prozent ab, während die Deckungsquote um 0,5 Prozentpunkte auf 64,8 Prozent stieg. Im Segment Group Markets war ein Zuwachs der notleidenden Kredite um 20,6 Prozent oder € 72 Millionen auf € 423 Millionen zu verzeichnen (Umgliederung eines notleidenden Exposures von € 63 Millionen). Gleichzeitig erhöhte sich der Anteil der notleidenden Kredite am Kreditobligo um 0,5 Prozentpunkte auf 2,6 Prozent, die Deckungsquote sank hingegen um 15,9 Prozentpunkte auf 68,8 Prozent.
Der Risikovorsorgespiegel zeigt die Entwicklung der Wertberichtigungen und Vorsorgen für außerbilanzielle Verpflichtungen:
| in € Millionen | Stand 1.1.2014 |
Änderung Konsolidie rungskreis |
Zuführung1 | Auf lösungen |
Verbrauch2 | Umbuchung, Währungs differenzen |
Stand 31.3.2014 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einzelwertberichtigungen | 5.195 | 0 | 613 | -344 | -145 | -123 | 5.196 |
| Portfolio-Wertberichtigungen | 529 | 1 | 149 | -136 | 0 | -18 | 526 |
| Gesamt | 5.725 | 1 | 762 | -480 | -145 | -141 | 5.722 |
1 Zuführung inkl. Direktabschreibungen und Eingänge auf abgeschriebene Forderungen. 2 Verbrauch inkl. Direktabschreibungen und Eingänge auf abgeschriebene Forderungen.
Das Kreditportfolio der RBI ist sowohl nach Regionen als auch nach Branchen gut diversifiziert. Auch Einzelkreditkonzentrationen werden auf Basis von Gruppen verbundener Kunden aktiv über die Limitvergabe und regelmäßiges Reporting gesteuert, sodass die Granularität des Portfolios entsprechend gut ist. Die geografische Aufgliederung der Forderungen spiegelt die breite Diversifikation des Kreditgeschäfts in den europäischen Märkten wider. Die folgende Tabelle stellt die Kreditobligos aller Forderungsklassen gegliedert nach dem Herkunftsland der Kunden und gruppiert nach Regionen dar:
| in € Millionen | 31.3.2014 | Anteil | 31.12.2013 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Österreich | 29.150 | 18,2% | 27.976 | 18,1% |
| Zentraleuropa | 46.728 | 29,1% | 46.350 | 28,1% |
| Polen | 14.449 | 9,0% | 14.181 | 8,6% |
| Slowakei | 12.021 | 7,5% | 11.706 | 6,7% |
| Tschechische Republik | 10.343 | 6,4% | 10.700 | 6,5% |
| Ungarn | 8.162 | 5,1% | 8.034 | 5,1% |
| Sonstige | 1.754 | 1,1% | 1.728 | 1,2% |
| Europäische Union | 19.743 | 12,3% | 20.890 | 13,5% |
| Deutschland | 6.233 | 3,9% | 5.546 | 3,6% |
| Frankreich | 2.987 | 1,9% | 5.106 | 3,1% |
| Großbritannien | 5.026 | 3,1% | 4.294 | 4,1% |
| Niederlande | 1.673 | 1,0% | 1.600 | 0,8% |
| Sonstige | 3.824 | 2,4% | 4.344 | 1,9% |
| Südosteuropa | 24.195 | 15,1% | 24.562 | 14,5% |
| Rumänien | 8.122 | 5,1% | 8.597 | 4,7% |
| Kroatien | 5.314 | 3,3% | 5.351 | 3,3% |
| Bulgarien | 3.861 | 2,4% | 3.914 | 2,5% |
| Serbien | 2.317 | 1,4% | 2.217 | 1,2% |
| Sonstige | 4.581 | 2,9% | 4.482 | 2,7% |
| in € Millionen | 31.3.2014 | Anteil | 31.12.2013 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Russland | 18.420 | 11,5% | 20.440 | 11,7% |
| Asien | 7.532 | 4,7% | 9.033 | 5,7% |
| China | 4.038 | 2,5% | 4.208 | 2,4% |
| Singapur | 1.329 | 0,8% | 1.516 | 1,0% |
| Sonstige | 2.165 | 1,3% | 3.308 | 2,2% |
| CEE Sonstige | 6.405 | 4,0% | 7.509 | 4,4% |
| Ukraine | 4.793 | 3,0% | 5.545 | 3,3% |
| Sonstige | 1.613 | 1,0% | 1.964 | 1,0% |
| Nordamerika | 4.679 | 2,9% | 4.134 | 2,1% |
| Restliche Welt | 3.679 | 2,3% | 2.429 | 2,0% |
| Gesamt | 160.532 | 100,0% | 163.323 | 100,0% |
Die RBI ist in keinem der so genannten europäischen Peripheriestaaten durch Tochterbanken vertreten. Es bestehen aber Forderungen gegenüber Kunden in diesen Ländern, die aus Kreditfinanzierungen und dem Kapitalmarktgeschäft resultieren. Der Konzern hält jedoch praktisch keine Staatsanleihen dieser Länder (ausgenommen solche der Republik Italien).
Das Marktrisikomanagement basiert auf den Zahlen eines internen Modells, das den Value-at-Risk (VaR) für die Veränderung der Risikofaktoren Fremdwährungen, Zinsentwicklung, Credit Spreads, implizite Volatilität und Aktienindizes errechnet. Das Modell bestand den Begutachtungsprozess der österreichischen Finanzmarktaufsicht und der Oesterreichischen Nationalbank und wird für die Berechnung des regulatorischen Eigenmittelerfordernisses für Marktrisiken verwendet.
Die nachstehende Tabelle stellt diese Risikokennzahlen (VaR 99 Prozent, ein Tag) für das Gesamtmarktrisiko im Handels- und Bankbuch je Risikoart dar. Die in Fremdwährung gehaltenen Kapitalpositionen und die strukturellen Zinsrisiken sowie Spread-Risiken aus Anleihebüchern (häufig als Liquiditätspuffer gehalten) dominieren den VaR.
| Gesamt VaR 99% 1d | VaR per | Durchschnitts-VaR | Minimum VaR | Maximum VaR | VaR per |
|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | 31.3.2014 | 31.12.2013 | |||
| Währungsrisiko | 72 | 70 | 35 | 122 | 41 |
| Zinsrisiko | 26 | 15 | 8 | 31 | 9 |
| Credit-Spread-Risiko | 14 | 17 | 12 | 23 | 22 |
| Aktienpreisrisiko | 1 | 1 | 1 | 2 | 1 |
| Vega Risiko | 1 | 1 | 0 | 1 | 0 |
| Gesamt | 94 | 83 | 48 | 131 | 57 |
Das gesamte Währungsrisiko enthält die in Fremdwährung gehaltenen Eigenkapitalpositionen von Tochtergesellschaften. Das strukturelle Währungsrisiko aus Eigenkapitalpositionen wird unabhängig von häufig kurzfristigen Handelspositionen gesteuert.
Die folgende Auswertung zeigt den Liquiditätsüberhang sowie das Verhältnis der erwarteten Mittelzuflüsse und der zusätzlich realisierbaren Liquidität (Counterbalancing Capacity) zu den Mittelabflüssen (Liquiditäts-Ratio) für ausgewählte Laufzeiten auf kumulierter Basis unter Einbeziehung aller Bilanzkonten und außerbilanziellen Geschäfte. Basierend auf Expertenmeinungen und statistischen Analysen und unter Berücksichtigung länderspezifischer Unterschiede fließen in diese Berechnung auch Annahmen für die Prolongation von definierten Aktivposten, für den so genannten Bodensatz bei Kundeneinlagen und für die Realisierung von zusätzlicher Liquidität (insbesondere mittels notenbankfähiger Aktiva und Sicherheiten im Wertpapierleihegeschäft) ein.
| in € Millionen | 31.3.2014 | 31.12.2013 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Laufzeit | 1 Woche | 1 Monat | 1 Jahr | 1 Woche | 1 Monat | 1 Jahr |
| Liquiditätsüberhang | 12.192 | 12.758 | 11.588 | 15.223 | 12.372 | 13.124 |
| Liquiditäts-Ratio | 132% | 124% | 110% | 155% | 126% | 113% |
Zur Begrenzung des Liquidiätsrisikos sind je Konzerneinheit Limits im Einsatz, die kurzfristig einen positiven Liquiditätsüberhang für die modellierte Liquiditätsposition erfordern. Zur Sicherstellung der Liquidität in den verschiedenen Währungen hält der Konzern umfangreiche liquide Wertpapierbestände und bevorzugt tenderfähige Aktiva in der Kreditvergabe. Im Fall einer Liquiditätsverknappung im Konzern kommen Notfallpläne zum Einsatz. Derartige Prioritätenlisten zur Beseitigung von Liquiditätsproblemen existieren in allen wesentlichen Konzerneinheiten.
| in € Millionen | 31.3.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Eventualverbindlichkeiten | 13.783 | 10.990 |
| Weitergegebene Wechsel | 100 | 38 |
| Avalkredite | 9.397 | 6.199 |
| Sonstige Bürgschaften | 2.525 | 2.504 |
| Akkreditive | 1.699 | 2.189 |
| Sonstige Eventualverbindlichkeiten | 63 | 60 |
| Kreditrisiken | 9.165 | 10.279 |
| Unwiderrufliche Kreditzusagen/Stand-by Facilities | 9.165 | 10.279 |
| Bis 1 Jahr | 3.003 | 2.798 |
| Über 1 Jahr | 6.162 | 7.481 |
| 31.3.2014 | Nominalbeträge nach Restlaufzeit | Marktwerte | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | Bis 1 Jahr | > 1 bis 5 Jahre | Mehr als 5 Jahre | Gesamt | Positive | Negative | |
| Zinssatzverträge | 34.058 | 55.057 | 40.850 | 129.965 | 3.539 | -2.836 | |
| Wechselkurs- und Goldverträge | 57.020 | 10.761 | 2.494 | 70.275 | 818 | -717 | |
| Wertpapierbezogene Geschäfte | 1.345 | 1.700 | 372 | 3.417 | 84 | -917 | |
| Warentermingeschäfte | 289 | 180 | 11 | 480 | 15 | -116 | |
| Kreditderivate | 69 | 1.235 | 181 | 1.485 | 12 | -10 | |
| Edelmetallgeschäfte | 48 | 24 | 13 | 84 | 0 | -26 | |
| Gesamt | 92.828 | 68.957 | 43.921 | 205.706 | 4.467 | -4.622 |
| 31.12.2013 | Nominalbeträge nach Restlaufzeit | Marktwerte | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | Bis 1 Jahr | > 1 bis 5 Jahre | Mehr als 5 Jahre | Gesamt | Positive | Negative | |
| Zinssatzverträge | 30.570 | 53.289 | 40.047 | 123.906 | 3.378 | -2.774 | |
| Wechselkurs- und Goldverträge | 45.598 | 9.059 | 2.410 | 57.067 | 748 | -655 | |
| Wertpapierbezogene Geschäfte | 1.507 | 1.507 | 407 | 3.422 | 59 | -841 | |
| Warentermingeschäfte | 202 | 171 | 11 | 384 | 10 | -116 | |
| Kreditderivate | 116 | 1.431 | 0 | 1.547 | 10 | -9 | |
| Edelmetallgeschäfte | 48 | 13 | 12 | 73 | 0 | -17 | |
| Gesamt | 78.040 | 65.470 | 42.888 | 186.398 | 4.206 | -4.412 |
| 31.3.2014 | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | Level I | Level II | Level III | Fair Value | Buchwert | Differenz |
| Aktiva | ||||||
| Barreserve | 0 | 4.814 | 0 | 4.814 | 4.814 | 0 |
| Forderungen an Kreditinstitute | 0 | 14.091 | 5.774 | 19.865 | 19.695 | 170 |
| Forderungen an Kunden | 0 | 20.511 | 52.630 | 73.140 | 74.192 | -1.052 |
| Beteiligungen und Wertpapiere Held-to-Maturity | 3.689 | 797 | 408 | 4.893 | 4.809 | 84 |
| Passiva | ||||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0 | 21.106 | 5.175 | 26.281 | 26.348 | -67 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 0 | 29.026 | 34.692 | 63.718 | 63.599 | 119 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 264 | 8.049 | 129 | 8.442 | 8.417 | 25 |
| Nachrangkapital | 0 | 3.672 | 0 | 3.672 | 3.589 | 83 |
| 31.12.2013 | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | Level I | Level II | Level III | Fair Value Buchwert Differenz | ||
| Aktiva | ||||||
| Barreserve | 0 | 6.674 | 0 | 6.674 | 6.674 | 0 |
| Forderungen an Kreditinstitute | 0 | 16.658 | 5.510 | 22.168 | 22.125 | 43 |
| Forderungen an Kunden | 0 | 20.268 | 53.757 | 74.025 | 75.147 | -1.123 |
| Beteiligungen und Wertpapiere Held-to-Maturity | 3.764 | 613 | 406 | 4.783 | 4.672 | 111 |
| Passiva | ||||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0 | 26.389 | 3.817 | 30.206 | 30.105 | 101 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 0 | 34.890 | 31.647 | 66.537 | 66.437 | 101 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 278 | 9.043 | 159 | 9.480 | 9.411 | 69 |
| Nachrangkapital | 0 | 3.673 | 33 | 3.706 | 3.637 | 69 |
| 31.3.2014 | 31.12.2013 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | Level I | Level II | Level III | Level I | Level II | Level III |
| Handelsaktiva | 3.982 | 4.121 | 171 | 4.070 | 3.755 | 165 |
| Positive Marktwerte derivativer Finanzinstrumente1 | 83 | 3.728 | 93 | 59 | 3.481 | 88 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 365 | 1 | 0 | 403 | 4 | 0 |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere |
3.534 | 393 | 78 | 3.608 | 270 | 77 |
| Tag-/Festgelder des Handelsbestands | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte |
4.304 | 3.073 | 30 | 4.788 | 3.639 | 12 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 24 | 99 | 5 | 43 | 103 | 5 |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere |
4.280 | 2.974 | 25 | 4.746 | 3.537 | 7 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte |
1.043 | 27 | 41 | 346 | 25 | 49 |
| Sonstige Beteiligungen2 | 4 | 27 | 40 | 4 | 25 | 37 |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere |
1.039 | 0 | 0 | 341 | 0 | 12 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Derivate für Sicherungsmaßnahmen | 0 | 540 | 24 | 0 | 550 | 23 |
| Positive Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente | 0 | 540 | 24 | 0 | 550 | 23 |
| 31.3.2014 | 31.12.2013 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | Level I | Level II | Level III | Level I | Level II | Level III |
| Handelspassiva | 690 | 5.002 | 23 | 631 | 4.801 | 24 |
| Negative Marktwerte derivativer Finanzinstrumente 1 | 146 | 4.363 | 16 | 129 | 4.133 | 17 |
| Tag-/Festgelder des Handelsbestands | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Leerverkauf von Handelsaktiva | 543 | 10 | 0 | 502 | 50 | 0 |
| Emittierte Zertifikate | 0 | 629 | 7 | 0 | 618 | 7 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert | ||||||
| bewertete finanzielle Verbindlichkeiten | 0 | 2.559 | 0 | 0 | 2.612 | 0 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 0 | 2.093 | 0 | 0 | 2.122 | 0 |
| Nachrangkapital | 0 | 466 | 0 | 0 | 491 | 0 |
| Derivate für Sicherungsmaßnahmen | 0 | 97 | 0 | 0 | 133 | 0 |
| Negative Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente |
0 | 97 | 0 | 0 | 133 | 0 |
1 Inklusive sonstige Derivate. 2 Enthält nur börsenotierte Unternehmen.
Level I Notierte Marktpreise.
Level II Auf Marktdaten basierende Bewertungsmethoden. Level III Nicht auf Marktdaten basierende Bewertungsmethoden.
Der Anteil der finanziellen Vermögenswerte gemäß Level II verringerte sich leicht im Vergleich zum Jahresende. Die eingetretene Abnahme resultierte im Wesentlichen aus der Reduktion der Marktwerte von Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren. Bei Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren erfolgte eine leichte Verschiebung von Level I zu Level II (€ 229 Millionen), welche auf eine Umstellung von der Marktbewertungsmethode auf eine theoretische Bewertung bei einzelnen Wertpapieren zurückzuführen ist.
Die folgenden Tabellen zeigen die Entwicklung des Fair Value von Finanzinstrumenten, deren Bewertungsmodelle auf nicht beobachtbaren Parametern basieren. Im ersten Quartal 2014 kam es zu keiner wesentlichen Umklassifizierung in Level III.
| in € Millionen | Stand 1.1.2014 |
Änderung Konsolidierun gskreis |
Währungs differenzen |
Käufe | Verkäufe, Tilgungen |
|---|---|---|---|---|---|
| Handelsaktiva | 165 | 0 | 3 | 2 | -3 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte |
12 | 0 | 0 | 25 | -8 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte |
12 | 0 | 0 | 0 | -11 |
| Derivate für Sicherungsmaßnahmen | 23 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| in € Millionen | Erfolg in GuV |
Erfolg im sonstigen Ergebnis |
Transfer in Level III |
Transfer aus Level III |
Stand 31.3.2014 |
|---|---|---|---|---|---|
| Handelsaktiva | -3 | 0 | 0 | 0 | 171 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte |
0 | 0 | 0 | 0 | 30 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Derivate für Sicherungsmaßnahmen | 0 | 0 | 1 | -1 | 24 |
| in € Millionen | Stand 1.1.2014 |
Änderung Konsolidierungskreis |
Währungs differenzen |
Käufe | Verkäufe, Tilgungen |
|---|---|---|---|---|---|
| Handelspassiva | 24 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| in € Millionen | Erfolg in GuV |
Erfolg im sonstigen Ergebnis |
Transfer in Level III |
Transfer aus Level III |
Stand 31.3.2014 |
| Handelspassiva | -1 | 0 | 0 | 0 | 23 |
| Marktwert in € |
Bewertungs | Wesentliche nicht beobachtbare Input |
Umfang der nicht beobachtbaren |
||
|---|---|---|---|---|---|
| Finanzielle Vermögenswerte | Art | Millionen | methode | Faktoren | Input-Faktoren |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere |
Geschlossene Immobilienfonds |
0 | Substanzwert methode |
Abschläge | 20 -50% |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere |
Aktien | 5 | Approximations verfahren |
– | – |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere |
Festverzinsliche Anleihen |
103 | DCF - Verfahren | Kreditspanne | 10 -20% |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere |
Asset Backed Securities |
0 | Broker Schätzungen |
Ausfallwahrscheinlichkeit Verlusthöhe Erwartete Vorauszahlung bewerten |
– |
| Positive Marktwerte aus dem derivativen Bankbuch ohne Hedge Accounting |
Devisentermin geschäft |
116 | DCF - Verfahren | Zinssatz | 10 -30% |
| Gesamt | 225 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | Art | Marktwert in € Millionen |
Bewertungs methode |
Wesentliche nicht beobachtbare Input Faktoren |
Umfang der nicht beobachtbaren Input-Faktoren |
|---|---|---|---|---|---|
| Durchführungszeitraum | 2 -16% | ||||
| Negative Marktwerte aus | Währungsrisko | 0 - 5% | |||
| dem derivativen Bankbuch | Schwankungen | 0 - 3% | |||
| ohne Hedge Accounting | OTC-Optionen | 16 | Option Model | Index-Kategorisierung | 0 - 5% |
| Durchführungszeitraum | 0 - 3% | ||||
| Geld-Brief-Spanne | 0 - 3% | ||||
| Zu Handelszwecken | Schwankungen | 0 - 3% | |||
| ausgestellte Zertifikate | Zertifikate | 7 | Option Model | Index-Katagorisierung | 0 - 2,5% |
| Gesamt | 23 |
| 31.3.2014 | Bruttobetrag | Nettobetrag | Beträge aus Globalauf rechnungsvereinbarungen |
Netto betrag |
||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | bilanzierter finanzieller Vermögenswerte |
saldierter bilanzierter finanzieller Verbindlichkeiten |
bilanzierter finanzieller Vermögens werte |
Finanz instrumente |
Erhaltene Barsicherheiten |
|
| Derivate | 3.648 | 7 | 3.640 | 3.216 | 15 | 410 |
| Echte Pensionsgeschäfte als Pensionsnehmer, Wertpapierleihe und ähnliche Vereinbarungen |
3.763 | 313 | 3.451 | 3.750 | 0 | -299 |
| Sonstige Finanzinstrumente | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Gesamt | 7.411 | 320 | 7.091 | 6.966 | 15 | 110 |
| 31.3.2014 | Bruttobetrag | Nettobetrag | Beträge aus Globalauf rechnungsvereinbarungen |
Netto betrag |
||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | bilanzierter finanzieller Verbindlichkeiten |
saldierter bilanzierter finanzieller Vermögenswerte |
bilanzierter finanzieller Verbindlich keiten |
Finanz instrumente |
Verpfändete Barsicherheiten |
|
| Derivate | 3.415 | 7 | 3.408 | 3.738 | 63 | -393 |
| Echte Pensionsgeschäfte als Pensionsgeber, Wertpapierleihe und ähnliche Vereinbarungen |
1.261 | 0 | 1.261 | 1.247 | 0 | 14 |
| Sonstige Finanzinstrumente | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Gesamt | 4.676 | 7 | 4.669 | 4.985 | 63 | -379 |
| 31.12.2013 | Bruttobetrag | Nettobetrag | Beträge aus Globalauf rechnungsvereinbarungen |
Netto betrag |
||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | bilanzierter finanzieller Vermögenswerte |
saldierter bilanzierter finanzieller Verbindlichkeiten |
bilanzierter finanzieller Vermögens werte |
Finanz instrumente |
Erhaltene Barsicherheiten |
|
| Derivate | 3.496 | 40 | 3.456 | 3.063 | 16 | 376 |
| Echte Pensionsgeschäfte als Pensionsnehmer, Wertpapierleihe und ähnliche Vereinbarungen |
8.133 | 0 | 8.133 | 8.124 | 2 | 7 |
| Sonstige Finanzinstrumente | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Gesamt | 11.629 | 40 | 11.589 | 11.187 | 18 | 384 |
| 31.12.2013 | Bruttobetrag | Nettobetrag | Beträge aus Globalauf rechnungsvereinbarungen |
Netto betrag |
||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | bilanzierter finanzieller Verbindlichkeiten |
saldierter bilanzierter finanzieller Vermögenswerte |
bilanzierter finanzieller Verbindlich keiten |
Finanz instrumente |
Verpfändete Barsicherheiten |
|
| Derivate | 3.269 | 40 | 3.229 | 3.531 | 52 | -354 |
| Echte Pensionsgeschäfte als Pensionsgeber, Wertpapierleihe und ähnliche Vereinbarungen |
1.863 | 0 | 1.863 | 1.863 | 0 | 0 |
| Sonstige Finanzinstrumente | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Gesamt | 5.131 | 40 | 5.091 | 5.394 | 52 | -354 |
Die Beziehungen zu nahestehenden Personen beschränken sich auf Bankgeschäfte, die prinzipiell zu marktüblichen Konditionen abgeschlossen wurden. Darüber hinaus besitzen die Vorstände Aktien der RBI AG. Detaillierte Informationen dazu sind auf der RBI-Homepage ersichtlich. Im laufenden Geschäftsjahr wurden keine weiteren Geschäfte, insbesondere keine Großgeschäfte, mit nahestehenden Personen abgeschlossen.
Die nachfolgenden Tabellen zeigen die Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen, wobei unter Mutterunternehmen die Raiffeisen-Landesbanken-Holding GmbH, Wien, und die Raiffeisen Zentralbank Österreich Aktiengesellschaft, Wien, zu verstehen sind:
| 31.3.2014 in € Millionen |
Mutter unternehmen |
Verbundene Unternehmen |
At-equity bewertete Unternehmen |
Sonstige Beteiligungen |
|---|---|---|---|---|
| Forderungen an Kreditinstitute | 6.433 | 156 | 321 | 117 |
| Forderungen an Kunden | 0 | 1.295 | 70 | 77 |
| Handelsaktiva | 0 | 37 | 1 | 2 |
| Wertpapiere und Beteiligungen | 0 | 407 | 2 | 72 |
| Anteile an at-equity bewerteten Unternehmen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Sonstige Aktiva (inkl. Derivate) | 55 | 19 | 0 | 0 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 1.850 | 299 | 3.709 | 87 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 0 | 244 | 368 | 107 |
| Rückstellungen | 1 | 0 | 0 | 0 |
| Handelspassiva | 0 | 99 | 0 | 0 |
| Sonstige Passiva (inkl. Derivate) | 2 | 12 | 16 | 1 |
| Nachrangkapital | 53 | 0 | 0 | 0 |
| Gegebene Garantien | 0 | 128 | 2 | 6 |
| Erhaltene Garantien | 903 | 394 | 209 | 39 |
| 31.12.2013 in € Millionen |
Mutter unternehmen |
Verbundene Unternehmen |
At-equity bewertete Unternehmen |
Sonstige Beteiligungen |
|---|---|---|---|---|
| Forderungen an Kreditinstitute | 6.032 | 89 | 218 | 120 |
| Forderungen an Kunden | 0 | 1.525 | 41 | 295 |
| Handelsaktiva | 0 | 47 | 1 | 2 |
| Wertpapiere und Beteiligungen | 0 | 405 | 2 | 66 |
| Anteile an at-equity bewerteten Unternehmen | 0 | 0 | 5 | 0 |
| Sonstige Aktiva (inkl. Derivate) | 51 | 18 | 0 | 0 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 9.224 | 240 | 3.969 | 204 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 1 | 261 | 779 | 511 |
| Rückstellungen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Handelspassiva | 0 | 78 | 0 | 0 |
| Sonstige Passiva (inkl. Derivate) | 0 | 23 | 0 | 0 |
| Nachrangkapital | 52 | 0 | 0 | 0 |
| Gegebene Garantien | 0 | 117 | 1 | 5 |
| Erhaltene Garantien | 925 | 390 | 201 | 40 |
Die RBI bildet keine eigene Kreditinstitutsgruppe im Sinn des österreichischen Bankwesengesetzes (BWG) und unterliegt daher als Konzern selbst nicht den aufsichtsrechtlichen Bestimmungen für Bankengruppen, da sie Teil der RZB-Kreditinstitutsgruppe ist. Die nachfolgenden Zahlen haben daher lediglich Informationscharakter.
Die Eigenmittel der RBI (ermittelt gemäß Basel III) setzen sich wie folgt zusammen:
| in € Millionen | 31.3.2014 |
|---|---|
| Eingezahltes Kapital | 7.503 |
| Erwirtschaftetes Kapital | 4.131 |
| Kapital der nicht beherrschenden Anteile | 374 |
| Hartes Kernkapital vor Abzugsposten | 12.007 |
| Immaterielle Vermögenswerte | -338 |
| Firmenwert | -518 |
| Risikovorsorge-Fehlbeträge für IRB-Positionen | -20 |
| Abzugsposten Verbriefungen | -2 |
| Abzugsposten Latente Steuern | 0 |
| Abzugsposten Versicherungen und Beteiligungen | 0 |
| Hartes Kernkapital nach Abzugsposten | 11.129 |
| Zusätzliches Kernkapital | 353 |
| Abzugsposten Verbriefungen | -4 |
| Immaterielle Vermögenswerte | -318 |
| Risikovorsorge-Fehlbeträge für IRB-Positionen | -39 |
| Abzugsposten Versicherungen und Beteiligungen | 0 |
| Kapital der nicht beherrschenden Anteile | 8 |
| Kernkapital | 11.129 |
| Berücksichtigungsfähiger Risikovorsorgeüberschuss für IRB-Positionen | 226 |
| Stille Reserve | 19 |
| Langfristiges nachrangiges Kapital | 3.269 |
| Abzugsposten Verbriefungen | -4 |
| Abzugsposten Versicherungen und Beteiligungen | 0 |
| Kapital der nicht beherrschenden Anteile | 1 |
| Ergänzende Eigenmittel nach Abzugsposten | 3.510 |
| Gesamte Eigenmittel | 14.639 |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis | 6.392 |
| Common Equity Tier 1 Ratio (transitional) | 13,9% |
| Tier 1 Ratio | 13,9% |
| Eigenmittelquote | 18,3% |
| in € Millionen | 31.3.2014 |
|---|---|
| Risikoaktiva (gesamt) | 79.900 |
| Eigenmittelerfordernis für das Kreditrisiko | 5.229 |
| Auf internen Ratings basierender Ansatz | 2.996 |
| Standardansatz | 2.181 |
| CVA Risiko | 52 |
| Eigenmittelerfordernis für das Positionsrisiko in Schuldtiteln, Substanzwerten, Waren und Fremdwährungen | 388 |
| Eigenmittelerfordernis für das operationelle Risiko | 775 |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis | 6.392 |
Die Eigenmittel der RBI (ermittelt gemäß österreichischem Bankwesengesetz 1993/Novelle 2006 – Basel II) zum Jahresende 2013 setzen sich wie folgt zusammen:
| in € Millionen | 31.12.2013 |
|---|---|
| Eingezahltes Kapital | 5.669 |
| Erwirtschaftetes Kapital | 3.135 |
| Kapital der nicht beherrschenden Anteile | 428 |
| Hybrides Kapital | 441 |
| Immaterielle Vermögenswerte | -705 |
| Kernkapital (Tier-1-Kapital) | 8.968 |
| Abzugsposten vom Kernkapital | -13 |
| Anrechenbares Kernkapital (nach Abzugsposten) | 8.955 |
| Ergänzungskapital gemäß § 23 (1) Z 5 BWG | 0 |
| Berücksichtigungsfähiger Risikovorsorgeüberschuss für IRB-Positionen | 221 |
| Stille Reserven | 8 |
| Langfristiges nachrangiges Kapital | 3.157 |
| Ergänzende Eigenmittel (Tier-2-Kapital) | 3.387 |
| Abzugsposten Beteiligungen, Verbriefungen | -13 |
| Anrechenbare ergänzende Eigenmittel (nach Abzugsposten) | 3.374 |
| Abzugsposten Versicherungen | 0 |
| Zur Umwidmung in Tier- 3-Kapital zur Verfügung stehendes Tier- 2-Kapital (Tier-3-Kapital) | 357 |
| Gesamte Eigenmittel | 12.686 |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis | 6.392 |
| Eigenmittelüberschuss | 6.294 |
| Überdeckungsquote | 98,5% |
| Core Tier 1 Ratio, gesamt | 10,7% |
| Kernkapitalquote (Tier 1), Kreditrisiko | 13,7% |
| Kernkapitalquote (Tier 1), gesamt | 11,2% |
| Eigenmittelquote | 15,9% |
Das gesamte Eigenmittelerfordernis setzt sich wie folgt zusammen:
| in € Millionen | 31.12.2013 |
|---|---|
| Risikogewichtete Bemessungsgrundlage gemäß § 22 BWG | 65.334 |
| davon 8 Prozent Mindesteigenmittelerfordernis für das Kreditrisiko gemäß §§ 22a bis 22h BWG | 5.227 |
| Standardansatz | 2.278 |
| Auf internen Ratings basierender Ansatz | 2.949 |
| Abwicklungsrisiko | 0 |
| Eigenmittelerfordernis für das Positionsrisiko in Schuldtiteln, Substanzwerten und Waren | 297 |
| Eigenmittelerfordernis für das Positionsrisiko in Fremdwährungen | 60 |
| Eigenmittelerfordernis für das operationelle Risiko | 808 |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis | 6.392 |
Die durchschnittliche Zahl der während des Berichtszeitraums beschäftigten Arbeitnehmer (in Vollzeitäquivalenten) stellt sich wie folgt dar:
| in Vollzeitäquivalenten | 1.1.-31.3.2014 | 1.1.-31.3.2013 |
|---|---|---|
| Inland | 2.646 | 2.637 |
| Ausland | 55.197 | 56.915 |
| Gesamt | 57.843 | 59.552 |
Herausgeber, Medieninhaber: Raiffeisen Bank International AG, Am Stadtpark 9, 1030 Wien, Österreich Redaktion: Group Investor Relations Redaktionsschluss: 16. Mai 2014 Herstellungsort: Wien Internet: www.rbinternational.com
Der Bericht ist auch auf Englisch erhältlich.
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Die in diesem Bericht enthaltenen Prognosen, Planungen und zukunftsgerichteten Aussagen basieren auf dem Wissensstand und der Einschätzung der Raiffeisen Bank International AG zum Zeitpunkt der Erstellung. Wie alle Aussagen über die Zukunft unterliegen sie bekannten und unbekannten Risiken sowie Unsicherheitsfaktoren, die im Ergebnis auch zu erheblichen Abweichungen führen können. Für den tatsächlichen Eintritt von Prognosen und Planungswerten sowie zukunftsgerichteten Aussagen kann keine Gewähr geleistet werden.
Dieser Bericht dient ausschließlich zur Information und stellt weder eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung noch ein Angebot zum Kauf oder zur Zeichnung von Wertpapieren oder eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Kauf von Wertpapieren dar.
Dieser Bericht wurde mit der größtmöglichen Sorgfalt erstellt und die Daten wurden überprüft. Rundungs-, Übermittlungs-, Satzoder Druckfehler können dennoch nicht ausgeschlossen werden. Bei der Summierung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können rundungsbedingte Rechendifferenzen auftreten. Dieser Bericht wurde in deutscher Sprache verfasst. Seine englische Version ist eine Übersetzung des deutschen Berichts. Allein die deutsche Version ist die authentische Fassung. Raiffeisen Bank International AG haftet in keinem Fall für Verluste oder Schäden gleich welcher Art, die durch oder im Zusammenhang mit der Benutzung dieses Berichts entstehen könnten.
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