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Raiffeisen Bank International AG

Quarterly Report May 22, 2014

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Quarterly Report

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Zwischenbericht 1. Quartal 2014

Wichtige Daten auf einen Blick

Raiffeisen Bank International Konzern
Monetäre Werte in € Millionen 2014 Veränderung 2013
Erfolgsrechnung 1.1.- 31.3. 1.1.- 31.3.
Zinsüberschuss 979 13,2% 865
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 281 28,1% - 220
Provisionsüberschuss 376 0,2% 375
Handelsergebnis - 19 80
Verwaltungsaufwendungen - 755 - 4,2% - 788
Periodenüberschuss vor Steuern
Periodenüberschuss nach Steuern
240
173
- 4,3%
- 0,7%
251
174
Konzern-Periodenüberschuss 161 2,5% 157
Bilanz 31.3. 31.12.
Forderungen an Kreditinstitute 19.806 - 11,0% 22.243
Forderungen an Kunden 79.692 - 1,2% 80.635
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 26.348 - 12,5% 30.105
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 63.599 - 4,3% 66.437
Eigenkapital 12.821 23,7% 10.364
Bilanzsumme 125.410 - 4,0% 130.640
Kennzahlen 1.1.- 31.3. 1.1.- 31.3.
Return on Equity vor Steuern 7,9% - 1,3 PP 9,2%
Return on Tangible Equity 9,3% 0,1 PP 9,2%
Konzern Return on Equity 4,8% - 0,8 PP 5,6%
Cost/Income Ratio 56,1% - 2,4 PP 58,5%
Return on Assets vor Steuern 0,74% - 0,01 PP 0,75%
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 3,35% 0,46 PP 2,89%
NPL Ratio 10,6% 0,6 PP 9,9%
Neubildungsquote (Ø Forderungen an Kunden) 1,40% 0,34 PP 1,06%
Bankspezifische Kennzahlen1 31.3. 31.12.
Risikoaktiva (gesamt) 79.900 0,0% 79.897
Gesamte Eigenmittel 14.639 15,4% 12.686
Gesamtes Eigenmittelerfordernis 6.392 0,0% 6.392
Common Equity Tier 1 Ratio (transitional) 13,9% 3,3 PP 10,7%
Common Equity Tier 1 Ratio (fully loaded) 9,9% n.a.
Eigenmittelquote 18,3% 2,4 PP 15,9%
Aktienkennzahlen 1.1.- 31.3. 1.1.- 31.3.
Gewinn je Aktie in € 0,41 - 24,6% 0,55
Schlusskurs in € (31.3.) 24,20 - 4,7% 25,39
Höchstkurs (Schlusskurs) in € 31,27 - 2,8% 32,16
Tiefstkurs (Schlusskurs) in € 20,60 - 18,2% 25,19
Anzahl der Aktien in Millionen (31.3.) 292,98 49,9% 195,51
Marktkapitalisierung in € Millionen (31.3.) 7.090 42,8% 4.964
Ressourcen 31.3. 31.12.
Mitarbeiter zum Stichtag 57.217 - 1,2% 57.901
Geschäftsstellen 2.991 - 1,1% 3.025
Kunden in Millionen 14,5 - 0,5% 14,6

1 Gemäß österreichischem Bankwesengesetz (BWG) zur Veranschaulichung. Die RBI als Teil des RZB-Konzerns unterliegt als Konzern nicht den Vorschriften des BWG.

RBI auf dem Kapitalmarkt 4
Konzern-Lagebericht 7
Entwicklung der Märkte 7
Ergebnisentwicklung 9
Ergebnis im Vorjahresvergleich 10
Ergebnis im Quartalsvergleich 13
Bilanzentwicklung 15
Risikomanagement 17
Ausblick 19
Segmentbericht 20
Einteilung der Segmente 20
Segmentüberblick 20
Zentraleuropa 21
Südosteuropa 28
Russland 37
CEE Sonstige 40
Group Corporates 44
Group Markets 45
Corporate Center 46
Konzernzwischenabschluss 48
Gesamtergebnisrechnung 48
Bilanz 51
Eigenkapitalveränderungsrechnung 52
Kapitalflussrechnung 53
Segmentberichterstattung 53
Anhang 58
Erläuterungen zur Erfolgsrechnung 61
Erläuterungen zur Bilanz 65
Risikobericht 71
Sonstige Angaben 82
Impressum/Disclaimer 92

RBI auf dem Kapitalmarkt

Kapitalerhöhung

Am 21. Jänner 2014 gab die RBI ihre Absicht bekannt, ihre Kapitalbasis durch Ausgabe neuer Aktien zu stärken. Der erste Schritt dieser Kapitalerhöhung war ein Angebot neuer Aktien an ausgewählte qualifizierte institutionelle Investoren im Wege eines beschleunigten Bookbuilding-Verfahrens (Vorabplatzierung), das am 22. Jänner mit 97.473.914 neuen Aktien vollständig platziert wurde. Die RZB beteiligte sich über ihr 100-prozentiges Tochterunternehmen Raiffeisen International Beteiligungs GmbH im Rahmen der Vorabplatzierung mit € 750 Millionen an der Kapitalerhöhung. Die Aktien aus der Vorabplatzierung unterlagen mit 21,3 Prozent einem Rücktrittsvorbehalt mit aufgeschobener Abwicklung. Dieser sollte in jenem Ausmaß zum Tragen kommen, in dem Aktionäre im zweiten Schritt der Kapitalerhöhung, dem Bezugrechtsangebot in der Zeit vom 24. Jänner bis zum 7. Februar 2014, ihre Bezugsrechte ausüben würden.

Während die RZB über ihr Tochterunternehmen Raiffeisen International Beteiligungs GmbH auf sämtliche Bezugsrechte verzichtete, übten die anderen Aktionäre 35,7 Prozent ihrer Bezugsrechte aus. Folglich wurden den qualifizierten institutionellen Investoren aus der Vorabplatzierung 90.074.789 neue Aktien zugeteilt. Dies entspricht 92,4 Prozent der gesamten im Rahmen der Kapitalerhöhung emittierten 97.473.914 Aktien, die restlichen 7.399.125 neuen Aktien entfielen auf die Altaktionäre. Bei einem Bezugsund Angebotspreis von €28,50 pro neuer Aktie resultierte aus der Transaktion ein Bruttoemissionserlös von rund €2,78 Milliarden.

Krim-Krise belastet Kapitalmärkte

Das beherrschende Thema auf den internationalen Finanzmärkten war im ersten Quartal 2014 die politische Situation in der Ukraine und das kurzfristig anberaumte Referendum mit dem Ergebnis des Anschlusses der Halbinsel Krim an Russland. Eine drohende Sanktionsspirale gegen Russland sowie die Ungewissheit über das weitere Vorgehen der russischen Administration verunsicherte internationale Anleger erheblich und führte im März zu entsprechenden Kursverlusten auf den Aktienmärkten. In der Folge verloren der russische Rubel und die ukrainische Hryvna gegenüber dem US-Dollar bzw. dem Euro deutlich an Wert. Positiv zu vermerken bleibt, dass die USA und die Europäische Union weiter um eine diplomatische Lösung der Krise bemüht sind. Dadurch erholten sich auch die Kapitalmärkte bereits gegen Ende des ersten Quartals wieder.

Ebenfalls für Aufmerksamkeit auf den Finanzmärkten sorgte die Entwicklung in einigen Schwellenländern. Aufgrund der Ankündigung der amerikanischen Notenbank, in diesem Jahr schrittweise mit dem sogenannten Tapering – also der Reduktion des Aufkaufs amerikanischer Staatsanleihen – zu beginnen, zogen Investoren Kapital aus diesen Ländern ab, und es kam zum Beispiel in der Türkei und Indien zu kurzfristigen Turbulenzen.

Anders als die US-Notenbank sendete die Europäische Zentralbank keine Signale aus, Liquidität aus dem Markt nehmen oder ihre lockere Geldpolitik beenden zu wollen. Im Gegenteil: Aufgrund neuer Befürchtungen über eine mögliche Deflation in der Eurozone wird vielmehr über eine Ausweitung der lockeren Geldpolitik nachgedacht.

Entwicklung der RBI-Aktie

Die RBI-Aktie, die mit einem Kurs von € 24,54 in das neue Jahr gestartet war, erreichte ihren höchsten Schlusskurs im Berichtszeitraum mit € 31,27 am 23. Jänner 2014. Im weiteren Verlauf sank der Kurs wieder, sodass die Aktie im ersten Quartal insgesamt 1,4 Prozent an Wert verlor. Zum Redaktionsschluss dieses Berichts am 16. Mai 2014 notierte sie bei € 21,40.

Kursentwicklung seit 1. Jänner 2013 im Vergleich zu ATX und EURO STOXX Banks

Aktive Kapitalmarktkommunikation

Im ersten Quartal 2014 bot die RBI interessierten Investoren auf Roadshows in Frankfurt, London, Mailand, New York, Warschau, Wien und Zürich wieder Gelegenheit zu persönlicher Information. Derzeit geben 30 Aktienanalysten und 22 Anleiheanalysten Empfehlungen zur RBI als Investment ab. Damit ist die RBI das Unternehmen in Österreich, über das die mit Abstand größte Anzahl von Analystenhäusern regelmäßig berichtet.

Die RBI veranstaltete anlässlich der Veröffentlichung ihrer Jahresergebnisse 2013 am 27. März 2014 eine Präsentation für rund 40 Eigen- und Fremdkapitalinvestoren sowie Analysten aus Österreich. An der anschließenden Telefonkonferenz nahmen rund 200 internationale Analysten und Investoren teil. Am folgenden Tag präsentierte sich das Unternehmen in London vor Analysten und institutionellen Anlegern aus den wichtigsten Finanzzentren der Welt. Die Veranstaltung, die bereits seit einigen Jahren am Tag nach der Publikation des Jahresergebnisses stattfindet, stieß auch bei den zahlreichen Investoren, die bei der zu Anfang des Jahres durchgeführten Kapitalerhöhung gezeichnet hatten, auf großes Interesse. Die rund 100 Teilnehmer nutzten die anschließende Frage-und-Antwort-Runde mit dem Vorstand zum vertiefenden Gedankenaustausch.

Nach dem Ende des Berichtszeitraums beteiligte sich die RBI an weiteren Roadshows in Genf, Zürich und im österreichischen Zürs.

Aktienkennzahlen und Details zur Aktie

Die Aktie der RBI notiert seit dem 25. April 2005 an der Wiener Börse. Die Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB) hielt zum Ende des ersten Quartals rund 60,7 Prozent der RBI-Aktien, die verbleibenden Aktien befanden sich im Streubesitz. Im Rahmen der Kapitalerhöhung Anfang 2014 hatte sich der Anteil der RZB, der Ende 2013 bei rund 78,5 Prozent gelegen war, reduziert – zugunsten des Streubesitzes, der von rund 21,5 Prozent auf rund 39,3 Prozent gestiegen war. Mit einer breiten geografischen Streuung sowie unterschiedlichen Anlagezielen wiesen die Aktionäre zum Redaktionsschluss eine ausgewogene Struktur auf. So fanden sich Institutionelle, vor allem aus den USA und Großbritannien, ebenso unter den Investoren wie eine große Anzahl von österreichischen Kleinanlegern. Zu den institutionellen Aktionären zählten dabei auch Staatsfonds und supranationale Organisationen, die aufgrund ihrer bevorzugt langfristigen Investitionsstrategien Stabilität versprechen.

Kurs zum 31. März 2014 € 24,20
Höchstkurs/Tiefstkurs (Schlusskurse) im ersten Quartal 2014 € 31,27 / € 20,60
Gewinn je Aktie vom 1. Jänner bis zum 31. März 2014 € 0,41
Marktkapitalisierung zum 31. März 2014 € 7,1 Milliarden
Durchschn. Tagesumsatz (Einzelzählung) im ersten Quartal 2014 833.937 Stück
Börseumsatz (Einzelzählung) im ersten Quartal 2014 € 1.385 Millionen
Streubesitz zum 31. März 2014 rund 39,3%
ISIN AT0000606306
Ticker-Symbole RBI (Wiener Börse)
RBI AV (Bloomberg)
RBIV.VI (Reuters)
Marktsegment Prime Market
Anzahl der ausgegebenen Aktien zum 31. März 2014 292.979.038

Details zum Rating

Rating-Agentur Langfrist-Rating Kurzfrist-Rating Ausblick
Moody's Investors Service A2 P-1 negativ
Standard & Poor's A A-1 negativ
Fitch Ratings A F1 negativ

Finanzkalender 2014

4. Juni 2014 Hauptversammlung
11. Juni 2014 Ex-Dividendentag und Dividendenzahlung
7. August 2014 Beginn der Quiet Period
21. August 2014 Zwischenbericht 1. Halbjahr, Conference Call
6. November 2014 Beginn der Quiet Period
20. November 2014 Zwischenbericht 1. bis 3. Quartal, Conference Call

Kontakt für Eigen- und Fremdkapitalinvestoren

E-Mail: [email protected] Internet: www.rbinternational.com Investor Relations Telefon: +43-1-71 707-2089 Telefax: +43-1-71 707-2138

Raiffeisen Bank International AG Group Investor Relations Am Stadtpark 9 1030 Wien, Österreich

Konzern-Lagebericht

Entwicklung der Märkte

Nach einem Plus von 1,2 Prozent im Jahr 2013 dürfte das Wirtschaftswachstum in Zentral- und Osteuropa (CEE) 2014 bei 0,5 Prozent liegen. Dabei werden sich die Regionen Zentral- und Osteuropas erneut sehr unterschiedlich entwickeln. Jüngste BIP-Daten für das erste Quartal 2014 und Vorlaufindikatoren unterstützen die Annahme, dass es in Zentraleuropa (CE) und einigen Ländern Südosteuropas (SEE) 2014 zu einer deutlichen Wachstumsbeschleunigung – mit einem Wirtschaftswachstum über dem Schnitt der Eurozone – kommen wird. Russland hingegen wird 2014 voraussichtlich von einer leichten Rezession geprägt sein, während CEE Sonstige (Ukraine und Belarus) einen deutlichen Konjunkturrückgang nicht vermeiden kann.

Zentraleuropa (CE) – Polen, die Slowakei, Slowenien, die Tschechische Republik und Ungarn – ist die wirtschaftlich am weitesten entwickelte Region in CEE. Mit Ausnahme Polens sind die Volkswirtschaften in CE klein, offen und in hohem Maß abhängig von Exporten in die Eurozone. Nach einem Wachstum von 0,8 Prozent im Jahr 2013 dürfte das Wirtschaftswachstum in CE mit 2,5 Prozent 2014 deutlich zulegen. Das stärkste BIP-Wachstum sollte dabei erneut Polen aufweisen, wo für 2014 ein Zuwachs von knapp über 3 Prozent erwartet wird. Hier deuten die jüngsten BIP-Daten wie auch die Vorlaufindikatoren auf eine anhaltende und nachhaltige Verbesserung der Wirtschaftslage hin. Generell profitiert die Erholung in CE vor allem von der hohen konjunkturellen Dynamik in Deutschland sowie der expansiven Geld- und Währungspolitik jener CE-Länder, die in diesem Bereich über Spielraum für Eigenständigkeit verfügen.

In Südosteuropa (SEE) – Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, dem Kosovo, Kroatien, Rumänien und Serbien – sollte die Wirtschaft 2014 wie schon im Jahr zuvor mit einem Zuwachs von über 2 Prozent aufwarten. Das stärkste Wachstum wird 2014 – wie auch 2013 – in Rumänien erwartet. Dies bestätigen die jüngsten BIP-Zahlen für das erste Quartal 2014. Rumänien profitiert derzeit von erfolgreich durchgeführten Strukturreformen. In Bulgarien sollte das BIP-Wachstum 2014 bei etwa 2 Prozent liegen. In den meisten anderen Ländern in SEE dürfte das BIP-Wachstum unter 2 Prozent bleiben, und Kroatien könnte 2014 noch in der Stagnation verharren. Das liegt daran, dass in einigen dieser Länder strukturelle Anpassungen weiter ausstehen und die hohen Verschuldungsniveaus im privaten Sektor nur langsam reduziert werden.

Russland befand sich schon 2013 in einem merklichen Wirtschaftsabschwung, der sich 2014 verstärken wird. Für 2014 wird in Russland eine leichte Rezession, mit einem BIP-Rückgang von 0,3 Prozent (nach einem Wachstum von 1,3 Prozent im Jahr 2013), erwartet. In Russland, aber auch in CEE Sonstige, werden heimische Schwächen (geringe Investitionen, ungünstiges Investitionsklima und hohe Kapitalabflüsse) durch die aktuelle Eskalation der geopolitischen Spannungen und erste (noch) eher milde Sanktionen verschärft. Währungsabwertungen in Russland und der Ukraine belasten die Volkswirtschaft bzw. das Konsumentenvertrauen zusätzlich. Für die Ukraine ist vor diesem Hintergrund 2014 mit einem BIP-Rückgang um die 5 Prozent – bei erheblichen Abwärtsrisiken – zu rechnen.

Region/Land 2012 2013e 2014f 2015f
Polen 1,9 1,6 3,1 3,3
Slowakei 1,8 0,9 2,2 3,0
Slowenien - 2,5 - 1,1 - 0,5 1,5
Tschechische Republik - 0,9 - 0,9 2,3 2,4
Ungarn - 1,7 1,1 2,0 2,0
CE 0,6 0,8 2,5 2,8
Albanien 1,6 0,4 2,0 3,0
Bosnien und Herzegowina - 1,1 1,9 1,5 3,5
Bulgarien 0,6 0,9 2,0 3,5
Kroatien - 1,9 - 1,0 - 0,8 1,0
Kosovo 2,5 3,0 3,0 4,0
Rumänien 0,6 3,5 3,5 3,5
Serbien - 1,5 2,5 1,0 2,0
SEE - 0,1 2,1 2,2 2,9
Russland 3,4 1,3 - 0,3 1,0
Belarus 1,7 0,9 0,5 1,5
Ukraine 0,2 0,0 - 5,0 1,5
CEE Sonstige 0,6 0,2 - 3,5 1,5
CEE 2,1 1,2 0,5 1,7
Österreich 0,9 0,4 1,5 2,3
Deutschland 0,9 0,5 1,8 2,5
Eurozone - 0,6 - 0,4 1,5 2,0

Entwicklung des realen BIP – Veränderung zum Vorjahr in Prozent

Ergebnisentwicklung

In den ersten drei Monaten des Jahres 2014 erwirtschaftete die RBI einen Periodenüberschuss vor Steuern von € 240 Millionen, der um € 11 Millionen unter dem Vergleichswert des Vorjahres lag. Das operative Ergebnis stieg um 4 Prozent auf € 590 Millionen, die Verwaltungsaufwendungen sanken um 4 Prozent auf € 755 Millionen. Ergebnisbelastungen resultierten hingegen aus höheren Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen, vor allem in der Ukraine.

Mit € 1.345 Millionen entwickelten sich die Betriebserträge im Periodenvergleich stabil: Die Nettozinsspanne (gerechnet auf die zinstragenden Aktiva) verbesserte sich aufgrund der Reduktion von Forderungen mit geringeren Margen sowie nicht nachhaltig höherer Zinserträge aus derivativen Finanzinstrumenten in der Konzernzentrale um 46 Basispunkte auf 3,35 Prozent. Daraus ergab sich ein Zuwachs des Zinsüberschusses um 13 Prozent auf € 979 Millionen. Das Handelsergebnis ging um € 100 Millionen auf minus € 19 Millionen zurück, hervorgerufen unter anderem durch wechselkursbedingte Bewertungsverluste aus Fremdwährungspositionen in der Ukraine, Bewertungsverluste aus derivativen Finanzinstrumenten in Russland und ein geringeres Ergebnis aus dem Eigenhandel in Polen.

Die Verwaltungsaufwendungen sanken im Periodenvergleich um 4 Prozent oder € 33 Millionen auf € 755 Millionen. Positive Effekte ergaben sich hier aus den laufenden Kostensenkungsprogrammen vor allem in der Tschechischen Republik und Polen, während die Rückgänge in der Ukraine und in Russland vorwiegend durch Währungsabwertungen verursacht wurden. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter reduzierte sich im Jahresabstand um 1.709 auf 57.843 Mitarbeiter, die Zahl der Geschäftsstellen nahm im Jahresabstand um 66 auf 2.991 ab.

Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen erhöhten sich im Vergleich zur Vorjahresperiode um 28 Prozent oder € 62 Millionen auf € 281 Millionen. Dabei erhöhten sich die Nettodotierungen zu Einzelwertberichtigungen um € 76 Millionen auf € 269 Millionen, während die Nettodotierungen zu Portfolio-Wertberichtigungen um € 14 Millionen geringer ausfielen als in der Vergleichsperiode. Ausschlaggebend für den Anstieg der Nettodotierungen war vor allem die von der Abwertung der Hryvna und dem insgesamt schwierigen makroökonomischen Umfeld geprägte Situation in der Ukraine.

Das Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten verbesserte sich um € 94 Millionen auf minus € 27 Millionen. Verantwortlich dafür war das Ergebnis aus erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Verbindlichkeiten, in dem sich die um € 116 Millionen auf € 34 Millionen veränderten Bewertungen für den Credit Spread positiv niederschlugen. Das Bewertungsergebnis von zu Absicherungszwecken eingegangenen derivativen Finanzinstrumenten verringerte sich hingegen um € 22 Millionen.

Der Periodenüberschuss nach Steuern erreichte in der Berichtsperiode mit € 173 Millionen nahezu das Vorjahresniveau, die Steuerquote nahm jedoch um 3 Prozentpunkte auf 28 Prozent ab. Das Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile verringerte sich ebenfalls um € 5 Millionen auf minus € 12 Millionen. Nach Abzug des Ergebnisses der nicht beherrschenden Anteile ergab sich ein Konzern-Periodenüberschuss von € 161 Millionen. Aufgrund der Anfang 2014 durchgeführten Kapitalerhöhung stieg die durchschnittliche Anzahl der im ersten Quartal 2014 im Umlauf befindlichen Aktien auf 268,1 Millionen (Vergleichsperiode des Vorjahres: 194,9 Millionen). Daraus resultierte ein Gewinn je Aktie von € 0,41. In der Vergleichsperiode des Vorjahres war dieser auf Basis der geringeren Anzahl der ausstehenden Aktien bei € 0,55 gelegen.

in € Millionen 1.1.-31.3.2014 1.1.-31.3.2013 Veränderung
absolut
Veränderung
in %
Zinsüberschuss 979 865 114 13,2%
Provisionsüberschuss 376 375 1 0,2%
Handelsergebnis -19 80 -100
Übriges betriebliches Ergebnis 10 26 -16 -61,3%
Betriebserträge 1.345 1.346 -1 -0,1%
Personalaufwand -390 -406 16 -3,9%
Sachaufwand -286 -291 5 -1,8%
Abschreibungen -78 -91 12 -13,5%
Verwaltungsaufwendungen -755 -788 33 -4,2%
Betriebsergebnis 590 558 32 5,8%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen -281 -220 -62 28,1%
Übrige Ergebnisse -69 -87 19 -21,2%
Periodenüberschuss vor Steuern 240 251 -11 -4,3%
Steuern vom Einkommen und Ertrag -67 -77 10 -12,4%
Periodenüberschuss nach Steuern 173 174 -1 -0,7%
Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile -12 -17 5 -29,7%
Konzern-Periodenüberschuss 161 157 4 2,5%

Ergebnis im Vorjahresvergleich

Zinsüberschuss

In den ersten drei Monaten 2014 stieg der Zinsüberschuss gegenüber der Vergleichsperiode 2013 um 13 Prozent oder € 114 Millionen auf € 979 Millionen. Hauptgründe für diese positive Entwicklung waren deutlich geringere Zinsaufwendungen für Kundeneinlagen sowie höhere Zinserträge aus derivativen Finanzinstrumenten, vorwiegend in der Konzernzentrale (plus € 33 Millionen).

Die Nettozinsspanne nahm im Jahresabstand um 46 Basispunkte auf 3,35 Prozent zu. Dieser Anstieg wurde insbesondere durch die Reduktion kurzfristiger Forderungen und damit einhergehend niedrigerer Refinanzierungskosten verursacht. Zudem trugen höhere Zinserträge aus den derivativen Finanzinstrumenten in der Konzernzentrale, Repricing-Maßnahmen im Einlagengeschäft in Polen und der Slowakei sowie die gute Entwicklung des Neugeschäfts in Russland und Belarus zur Erhöhung der Zinsmarge bei. In der Ukraine stieg der Zinsüberschuss aufgrund geringerer Zinsaufwendungen für Verbindlichkeiten gegenüber Kunden (niedrigere Zinsen und Volumina) und gegenüber Kreditinstituten. In der Tschechischen Republik hingegen verringerten sich die Zinserträge aufgrund von wettbewerbsbedingt niedrigeren Margen und Währungseffekten. In Ungarn wiederum sorgten geringere Zinserträge aus derivativen Finanzinstrumenten sowie Volumenrückgänge im Geschäft mit Retail- und Firmenkunden für einen Rückgang. In Rumänien führten vor allem gesunkene Marktzinssätze und rückläufige Zinserträge aus Wertpapieren zu einem niedrigeren Zinsüberschuss.

Provisionsüberschuss

Der Provisionsüberschuss stieg im Periodenvergleich um € 1 Million auf € 376 Millionen. Das Ergebnis aus dem Devisen-, Valutenund Edelmetallgeschäft erhöhte sich dabei um 8 Prozent oder € 6 Millionen auf € 88 Millionen, vor allem durch höhere Volumina in Russland und der Ukraine. Das Ergebnis aus dem Zahlungsverkehr verzeichnete ebenfalls einen Zuwachs von € 4 Millionen, hervorgerufen durch Gebührenerhöhungen in Ungarn infolge der Einführung der Finanztransaktionssteuer sowie durch eine Margenverbesserung bei der Kontoführung und im Kreditkartengeschäft in der Slowakei und in Rumänien. Dagegen gab das Ergebnis aus dem Kredit- und Garantiegeschäft – margen- und volumenbedingt in Russland, volumenbedingt in der Tschechischen Republik und aufgrund gesetzlicher Änderungen in der Slowakei – um 9 Prozent oder € 6 Millionen nach.

Handelsergebnis

Das Handelsergebnis sank gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um € 100 Millionen auf minus € 19 Millionen, maßgeblich hervorgerufen durch einen Rückgang um € 110 Millionen im währungsbezogenen Geschäft. Hauptgründe dafür waren wechselkursbedingte Bewertungsverluste aus Fremdwährungspositionen in der Ukraine, ein geringeres Ergebnis aus dem Eigenhandel in Polen und Bewertungsverluste aus derivativen Finanzinstrumenten in Russland. Ungarn verzeichnete hingegen Bewertungsgewinne aus derivativen Finanzinstrumenten, während Belarus von positiven Effekten aus einer strategischen Währungsposition profitierte. Gegenläufig entwickelte sich mit einem Anstieg um € 24 Millionen auf € 32 Millionen das Ergebnis aus dem zinsbezogenen Geschäft. Hier erzielte vor allem die Konzernzentrale durch Bewertungsgewinne aus Wertpapierpositionen sowie derivativen Finanzinstrumenten eine Verbesserung, während Russland Bewertungsverluste verzeichnete.

Übriges betriebliches Ergebnis

Das übrige betriebliche Ergebnis sank im Periodenvergleich um € 16 Millionen auf € 10 Millionen. Hauptverursacher dieses Rückgangs waren die im Vergleich zur Vorjahresperiode um € 10 Millionen höhere Finanztransaktionssteuer in Ungarn sowie die Bildung sonstiger Rückstellungen, vorwiegend in Ungarn und Slowenien, mit insgesamt € 11 Millionen.

Verwaltungsaufwendungen

Die Verwaltungsaufwendungen nahmen im Vergleich zur Vorjahresperiode um € 33 Millionen auf € 755 Millionen ab. Diese Reduktion ist auf niedrigere Personalaufwendungen sowie auf gesunkene Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte zurückzuführen. Die Cost/Income Ratio verbesserte sich um 2,1 Prozentpunkte auf 56,1 Prozent.

Die größte Position unter den Verwaltungsaufwendungen war mit einem Anteil von 52 Prozent der Personalaufwand, der um 4 Prozent oder € 16 Millionen auf € 390 Millionen sank. Dieser Rückgang ist einerseits auf laufende Kostensenkungsprogramme – mit den größten Reduktionen in der Tschechischen Republik und Polen – zurückzuführen. Andererseits wirkten die deutlichen Währungsabwertungen in Russland und der Ukraine aufwandsmindernd. Urlaubsrückstellungen in der Konzernzentrale wirkten sich hingegen erhöhend aus.

Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter (ausgedrückt in Vollzeitäquivalenten) sank im Jahresabstand um 1.709 Personen auf 57.843. Die größten Rückgänge verzeichneten die Ukraine (minus 856), Ungarn (minus 305), Polen (minus 204) und Bulgarien (minus 179).

Der Sachaufwand verringerte sich um 2 Prozent oder € 5 Millionen auf € 286 Millionen. In Russland und der Ukraine stammte die erzielte Reduktion dabei vorwiegend aus Währungseffekten. In Polen reduzierte sich der Sachaufwand um € 4 Millionen, vor allem hervorgerufen durch geringere Werbe-, Rechts- und Beratungsaufwendungen sowie gesunkenen Raumaufwand. In der Konzernzentrale hingegen sorgten höherer Rechts- und Beratungs- sowie IT-Aufwand für einen Anstieg.

Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte sanken im Vergleich zur Vorjahresperiode um 14 Prozent oder € 12 Millionen auf € 78 Millionen. Dies ist vor allem auf Währungseffekte und Abschreibungen auf Sachanlagen in Russland, Währungseffekte in der Ukraine sowie gesunkene Abschreibungen in der Konzernzentrale zurückzuführen.

Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen

Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen stiegen im Vergleich zur Vorjahresperiode um 28 Prozent oder € 62 Millionen auf € 281 Millionen. Dabei erhöhten sich die Nettodotierungen zu Einzelwertberichtigungen um € 76 Millionen auf € 269 Millionen, während die Nettodotierungen zu Portfolio-Wertberichtigungen mit € 13 Millionen um € 14 Millionen geringer ausfielen.

In der Ukraine ergab sich insgesamt ein deutlich höherer Wertberichtigungsbedarf (plus € 65 Millionen), der infolge der Währungsabwertung der Hryvna und der dadurch notwendigen Wertberichtigungen bei besicherten US-Dollar-Krediten in Höhe von € 30 Millionen vor allem Fremdwährungskredite betraf. Ein wachsendes Retail-Portfolio und die Abwertung des Rubels führten jedoch auch in Russland zu höheren Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen (plus € 41 Millionen). Diese lagen in den ersten drei Monaten 2014 dennoch auf moderatem Niveau, zumal in der Vergleichsperiode Nettoauflösungen von Kreditrisikovorsorgen verbucht worden waren. Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen im Segment Group Corporates verzeichneten einen Rückgang um € 39 Millionen, nachdem in der Vergleichsperiode des Vorjahres höhere Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen für diverse notleidende Kredite an Großkunden erforderlich gewesen waren. In Ungarn kam es im Periodenvergleich zu einem Rückgang um € 17 Millionen.

Der Bestand an notleidenden Kundenkrediten ging seit Jahresultimo um € 228 Millionen auf € 8.429 Millionen zurück. Dabei führten Währungseffekte – vor allem durch die Abwertung der ukrainischen Hryvna und des russischen Rubels – zu einem Rückgang von € 168 Millionen. Die organische Veränderung resultierte per Saldo aus einer deutlichen Reduktion der notleidenden Kredite im Segment Group Corporates (minus € 153 Millionen) sowie in Ungarn (minus € 57 Millionen), während Russland (plus € 64 Millionen) und Polen (plus € 37 Millionen) Zuwächse verzeichneten. In der Berichtsperiode erreichte die NPL Ratio 10,6 Prozent nach 10,7 Prozent zum Jahresultimo 2013. Den notleidenden Krediten standen Wertberichtigungen in Höhe von € 5.499 Millionen gegenüber. Daraus ergab sich eine verbesserte NPL Coverage Ratio von 65,2 Prozent nach 63,1 Prozent zum Jahresultimo.

Die Neubildungsquote, berechnet auf Grundlage des durchschnittlichen Volumens an Kundenforderungen, stieg im Jahresabstand um 0,34 Prozentpunkte auf 1,40 Prozent.

Übrige Ergebnisse

Die Position übrige Ergebnisse, die sich aus dem Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten, dem Ergebnis aus Finanzinvestitionen, den Firmenwertabschreibungen, den Bankenabgaben und der Finanztransaktionssteuer sowie dem Ergebnis aus Endkonsolidierungen zusammensetzt, stieg gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres von minus € 87 Millionen auf minus € 69 Millionen.

Mit € 37 Millionen fiel das Ergebnis aus Finanzinvestitionen in den ersten drei Monaten 2014 um € 51 Millionen geringer aus als in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Dieser Rückgang resultierte mit € 27 Millionen einerseits aus dem in der Vorjahresperiode erzielten Veräußerungsergebnis von Unternehmensanteilen, andererseits waren die Bewertungs- und Veräußerungsergebnisse von Wertpapieren in der laufenden Periode um € 23 Millionen niedriger als in der Vergleichsperiode des Vorjahres.

Das Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten verbesserte sich um € 94 Millionen auf minus € 27 Millionen. Ausschlaggebend dafür war das Ergebnis aus erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Verbindlichkeiten, in dem sich die um € 116 Millionen auf € 34 Millionen veränderten Bewertungen für den Credit Spread für eigene Verbindlichkeiten positiv niederschlugen. Das Bewertungsergebnis von zu Absicherungszwecken eingegangenen derivativen Finanzinstrumenten verringerte sich hingegen um € 22 Millionen.

Der Aufwand für die Bankenabgabe stieg um € 23 Millionen, da in Ungarn die gesamte Abgabe für das Jahr 2014 in Höhe von € 39 Millionen bereits im Jänner zur Gänze berücksichtigt wurde. Im Vorjahr war hier im ersten Quartal nur ein Betrag von € 10 Millionen abgegrenzt und die Abgabe für das Gesamtjahr erst im zweiten Quartal gebucht worden.

Im ersten Quartal 2014 belief sich das Ergebnis aus der Endkonsolidierung auf minus € 11 Millionen. Insgesamt schieden 13 Tochterunternehmen aus dem Konsolidierungskreis aus, 8 davon aufgrund Unterschreitung der Wesentlichkeitsgrenze. Aus dem Verkauf der Warenhandelsgruppe F.J. Elsner, Wien, resultierte ein Endkonsolidierungsverlust von € 11 Millionen.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Der Steueraufwand verringerte sich – im Wesentlichen aufgrund eines Quartalsverlusts in der Ukraine – gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um € 10 Millionen auf € 67 Millionen. Darüber hinaus fiel der Steueraufwand ergebnisbedingt in Russland geringer aus als in der Vergleichsperiode. Die Steuerquote ging um 3 Prozentpunkte auf 28 Prozent zurück.

in € Millionen Q1/2014 Q4/2013 Veränderung
absolut
Veränderung
in %
Zinsüberschuss 979 953 26 2,7%
Provisionsüberschuss 376 424 -48 -11,3%
Handelsergebnis -19 81 -100
Übriges betriebliches Ergebnis 10 5 5 116,0%
Betriebserträge 1.345 1.462 -117 -8,0%
Personalaufwand -390 -405 15 -3,7%
Sachaufwand -286 -357 71 -19,9%
Abschreibungen -78 -147 69 -46,8%
Verwaltungsaufwendungen -755 -910 155 -17,1%
Betriebsergebnis 590 552 39 7,0%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen -281 -350 68 -19,5%
Übrige Ergebnisse -69 -64 -5 8,2%
Periodenüberschuss vor Steuern 240 138 102 73,6%
Steuern vom Einkommen und Ertrag -67 4 -71
Periodenüberschuss nach Steuern 173 142 30 21,4%
Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile -12 4 -16
Konzern-Periodenüberschuss 161 146 14 9,8%

Ergebnis im Quartalsvergleich

Zinsüberschuss

Im Vergleich zum vierten Quartal 2013 stieg der Zinsüberschuss im ersten Quartal 2014 um 3 Prozent oder € 26 Millionen auf € 979 Millionen. Die Nettozinsspanne (gerechnet auf die zinstragenden Aktiva) erhöhte sich im Quartalsvergleich um 15 Basispunkte auf 3,35 Prozent. Für diese positive Entwicklung waren insbesondere höhere Zinserträge aus derivativen Finanzinstrumenten vorwiegend in der Konzernzentrale und in Russland verantwortlich. Der überwiegende Teil des hier in der Konzernzentrale erzielten Anstiegs resultierte aus Zinsderivatgeschäften, die im Zusammenhang mit Hedge Accounting standen.

Provisionsüberschuss

Der Provisionsüberschuss sank gegenüber dem vierten Quartal 2013 um € 48 Millionen auf € 376 Millionen. Den größten Rückgang verzeichnete dabei mit € 21 Millionen das Ergebnis aus dem Zahlungsverkehr, hervorgerufen durch höhere Aufwendungen für Gebühren sowie saisonale Effekte in der Ukraine, Russland und Rumänien, gefolgt von einem volumenbedingt um € 15 Millionen geringeren Ergebnis aus dem Kredit- und Garantiegeschäft. Ebenso verringerten sich das Ergebnis aus dem Wertpapiergeschäft um € 8 Millionen sowie jenes aus sonstigen Bankdienstleistungen um € 6 Millionen.

Handelsergebnis

Das Handelsergebnis reduzierte sich gegenüber dem Vorquartal um € 100 Millionen auf minus € 19 Millionen. Auslöser dafür war eine Abnahme des Ergebnisses aus dem währungsbezogenen Geschäft vor allem in der Ukraine, in der Bewertungsverluste aus Fremdwährungspositionen anfielen. Das zinsbezogene Geschäft verbesserte sich durch Bewertungsgewinne aus Wertpapierpositionen sowie derivative Finanzinstrumente in der Konzernzentrale, während in Russland und Ungarn Bewertungsverluste zu verzeichnen waren.

Übriges betriebliches Ergebnis

Im ersten Quartal 2014 stieg das übrige betriebliche Ergebnis im Vergleich zum Vorquartal um € 5 Millionen auf € 10 Millionen. Im Vorquartal hatten Verluste aus der Veräußerung von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten das Ergebnis belastet.

Verwaltungsaufwendungen

Mit € 755 Millionen lagen die Verwaltungsaufwendungen im ersten Quartal 2014 um € 155 Millionen unter dem Wert des Vorquartals von € 910 Millionen, der saisonal bedingt immer den höchsten Wert im Jahresverlauf darstellt. Der Personalaufwand sank dabei um 4 Prozent oder € 15 Millionen auf € 390 Millionen. Der Sachaufwand verringerte sich im Quartalsvergleich um 20 Prozent oder € 71 Millionen auf € 286 Millionen, vorwiegend bedingt durch Rückgänge bei Werbe- und Repräsentationsaufwand, Raumaufwand sowie IT-Aufwand. Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte nahmen im Quartalsvergleich um 47 Prozent oder € 69 Millionen auf € 78 Millionen ab, nachdem im vierten Quartal 2013 eine Wertminderung für ein Software-Projekt in der Tschechischen Republik in Höhe von € 47 Millionen erfolgt war.

Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen

Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen gingen im Quartalsvergleich um € 68 Millionen auf € 281 Millionen zurück. Hauptverantwortlich dafür waren die Nettodotierungen zu Einzelwertberichtigungen, die um € 164 Millionen abnahmen. Hier war es im Vorquartal in Ungarn, Slowenien, Bulgarien und der Tschechischen Republik zu hohen Nettodotierungen gekommen. In der Ukraine ergab sich aufgrund der Währungsabwertung der Hryvna ein um € 57 Millionen höherer Wertberichtigungsbedarf auf Fremdwährungskredite. Dagegen kam es bei den Portfolio-Wertberichtigungen zu einer Nettodotierung von € 13 Millionen, während im Vorquartal € 80 Millionen aufgelöst worden waren.

Übrige Ergebnisse

Die übrigen Ergebnisse sanken im Quartalsvergleich um € 5 Millionen auf minus € 69 Millionen.

Das Ergebnis aus Finanzinvestitionen drehte von minus € 15 Millionen im Vorquartal auf plus € 37 Millionen in der Berichtsperiode, hervorgerufen durch ein positives Bewertungsergebnis aus Wertpapieren des Fair-Value-Bestands, vor allem in der Ukraine und in Ungarn.

Das Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten hingegen sank gegenüber dem Vorquartal um € 14 Millionen auf minus € 27 Millionen. Das Ergebnis aus erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Verbindlichkeiten verschlechterte sich um € 95 Millionen auf minus € 61 Millionen. Ausschlaggebend für diesen Rückgang waren die Bewertungsverluste aus der Zinskomponente. Ebenso verschlechterte sich das Ergebnis aus dem Hedge Accounting um € 18 Millionen auf minus € 13 Millionen. Dem stand ein verbessertes Ergebnis aus dem Credit Spread gegenüber, das vorwiegend dank der Bewertung nachrangiger Verbindlichkeiten um € 21 Millionen zunahm.

Die Bankenabgabe erhöhte sich um € 33 Millionen auf € 67 Millionen im ersten Quartal 2014. Verantwortlich dafür war die Abgabe in Ungarn, die 2014 bereits im ersten Quartal für das ganze Jahr gebucht wurde, während dies im Vorjahr erst im zweiten Quartal der Fall war.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Der Steueraufwand belief sich im ersten Quartal 2014 auf € 67 Millionen, die Steuerquote lag bei 28 Prozent. Im Vorquartal hatte sich ein Steuerertrag von € 4 Millionen ergeben, der überwiegend aus einer Steuerumlage mit der RZB AG resultiert hatte.

Bilanzentwicklung

Die Bilanzsumme der RBI belief sich zum 31. März 2014 auf € 125,4 Milliarden und lag damit um 4 Prozent oder € 5,2 Milliarden unter dem Jahresendwert 2013. Dabei verursachten Währungseffekte vor allem durch die deutliche Abwertung der ukrainischen Hryvna (minus 37 Prozent) und des russischen Rubels (minus 8 Prozent) eine Abnahme der Bilanzsumme um € 3,1 Milliarden. Darüber hinaus ergab sich eine Reduktion der kurzfristigen Forderungen insbesondere aus dem Repo-Geschäft.

Aktiva

in € Millionen 31.3.2014 Anteil 31.12.2013 Anteil
Forderungen an Kreditinstitute (nach Kreditrisikovorsorgen) 19.695 15,7% 22.125 16,9%
Forderungen an Kunden (nach Kreditrisikovorsorgen) 74.193 59,2% 75.147 57,5%
Wertpapiere und Beteiligungen 17.630 14,1% 17.850 13,7%
Sonstige Aktiva 13.892 11,1% 15.518 11,9%
Aktiva gesamt 125.410 100,0% 130.640 100,0%

Die Forderungen an Kreditinstitute vor Abzug der Kreditrisikovorsorgen sanken seit Jahresbeginn um € 2,4 Milliarden auf € 19,8 Milliarden. Hauptverantwortlich dafür war ein Rückgang der Forderungen aus Pensionsgeschäften und Wertpapierleihen – überwiegend in der Konzernzentrale – um € 4,0 Milliarden. Dagegen nahmen die kurzfristigen Forderungen aus dem Giro- und Clearinggeschäft um € 1,2 Milliarden und die langfristigen Forderungen um € 0,4 Milliarden zu.

Die Forderungen an Kunden vor Abzug der Kreditrisikovorsorgen gingen aufgrund der Währungseffekte sowie der weiterhin verhaltenen Kreditnachfrage seit Jahresbeginn um € 0,9 Milliarden auf € 79,7 Milliarden zurück. Ein Rückgang um € 0,7 Milliarden ergab sich weiters bei den Hypothekarforderungen – überwiegend in der Ukraine und in Polen –, während bei den Forderungen aus Pensionsgeschäften und Wertpapierleihen vor allem in der Konzernzentrale eine Reduktion um € 0,4 Milliarden auftrat. Dabei ging das Geschäft mit Firmenkunden um € 0,5 Milliarden und jenes mit Retail-Kunden um € 0,4 Milliarden zurück. Währungsbereinigt ergaben sich Zuwächse in den Schwerpunktmärkten Slowakei, Rumänien und Russland.

Die sonstigen Aktiva nahmen um € 1,6 Milliarden auf € 13,9 Milliarden ab. Die darin enthaltene Position Barreserve reduzierte sich im Ausmaß von € 1,9 Milliarden.

Verbindlichkeiten

in € Millionen 31.3.2014 Anteil 31.12.2013 Anteil
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 26.348 21,0% 30.105 23,0%
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 63.599 50,7% 66.437 50,9%
Eigen- und Nachrangkapital 16.875 13,5% 14.491 11,1%
Übrige Passiva 18.588 14,8% 19.607 15,0%
Passiva gesamt 125.410 100,0% 130.640 100,0%

Das Refinanzierungsvolumen der RBI über Kreditinstitute (überwiegend Geschäftsbanken) verringerte sich seit Jahresbeginn durch den Abbau der kurzfristigen Einlagen um € 3,8 Milliarden – überwiegend in der Konzernzentrale – auf € 26,3 Milliarden.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden gingen um € 2,8 Milliarden auf € 63,6 Milliarden zurück. Während hier die Einlagen von Firmenkunden (vor allem in der Konzernzentrale, in der Ukraine und in Rumänien) um € 2,7 Milliarden und jene von Retail-Kunden (überwiegend in der Ukraine und in Russland) um € 0,8 Milliarden abnahmen, stiegen die Einlagen des öffentlichen Sektors (überwiegend in Russland und Polen) um € 0,5 Milliarden.

Die übrigen Passiva reduzierten sich um € 1,0 Milliarden auf € 18,6 Milliarden, wofür vor allem die verbrieften Verbindlichkeiten verantwortlich waren.

Das Funding setzte sich wie folgt zusammen:

in € Millionen 31.3.2014 Anteil 31.12.2013 Anteil
Kundeneinlagen 63.599 60,9% 66.437 59,2%
Mittel- und langfristiges Funding 17.714 16,9% 19.495 17,4%
Kurzfristiges Funding 19.145 18,3% 22.142 19,7%
Nachrangige Verbindlichkeiten 4.054 3,9% 4.128 3,7%
Gesamt 104.512 100,0% 112.201 100,0%

Bilanzielles Eigenkapital

Das bilanzielle Eigenkapital, das sich aus dem Konzern-Eigenkapital, dem Konzern-Periodenüberschuss und dem Kapital der nicht beherrschenden Anteile zusammensetzt, erhöhte sich gegenüber dem Jahresultimo 2013 um 24 Prozent oder € 2.457 Millionen auf € 12.821 Millionen. Die Anfang 2014 durchgeführte Kapitalerhöhung, in deren Rahmen 97.473.914 neue Aktien ausgegeben wurden, brachte einen Kapitalzuwachs von netto € 2.732 Millionen.

Dem stand ein Gesamtergebnis von minus € 278 Millionen gegenüber, in dem neben dem Periodenüberschuss nach Steuern von € 173 Millionen auch das sonstige Ergebnis von minus € 451 Millionen, das von Währungsdifferenzen von minus € 466 Millionen geprägt war, enthalten ist. Wesentlicher Treiber war hier die Abwertung der ukrainischen Hryvna (minus 37 Prozent) und des russischen Rubels (minus 8 Prozent). Positiv wirkte sich hingegen mit € 13 Millionen die Anwendung der Rechnungslegung für Hochinflationsländer in Belarus aus.

Eigenmittel gemäß CRR/BWG

Die RBI bildet keine eigene Kreditinstitutsgruppe im Sinn des österreichischen Bankwesengesetzes (BWG) und unterliegt als Konzern selbst nicht den aufsichtsrechtlichen Bestimmungen für Bankengruppen, da sie Teil der RZB-Kreditinstitutsgruppe ist. Seit 1. Jänner 2014 sind die Bestimmungen nach Basel III gemäß Capital Requirements Regulation (CRR) sowie die in das BWG übernommenen Bestimmungen der Capital Requirements Directive (CRD) IV für die Berechnung der Eigenmittel maßgeblich. Die nachfolgend dargestellten konsolidierten Werte wurden nach den Bestimmungen der CRR sowie des BWG ermittelt und gehen in die Berechnung der RZB-Kreditinstitutsgruppe ein. Die Vorjahreswerte sind auf Basis der damals gültigen Regeln nach Basel II dargestellt.

Per 31. März 2014 betrugen die gesamten Eigenmittel der RBI nach Basel III € 14.639 Millionen. Dies entspricht einem Anstieg um € 1.953 Millionen im Vergleich zu dem nach Basel II berechneten Jahresendwert, hervorgerufen vor allem durch die Kapitalerhöhung Anfang 2014. Negativ wirkte hingegen die Währungsentwicklung des russischen Rubels und der ukrainischen Hryvna. Die ergänzenden Eigenmittel erhöhten sich um € 123 Millionen auf € 3.510 Millionen.

Den Eigenmitteln stand ein Eigenmittelerfordernis von € 6.392 Millionen gegenüber. Der Anstieg des Eigenmittelerfordernisses aufgrund der neuen Basel-III-Regelungen wurde durch die Abwertungen des russischen Rubels und der ukrainischen Hryvna weitgehend neutralisiert. Das Eigenmittelerfordernis für das Kreditrisiko belief sich auf € 5.229 Millionen, das Eigenmittelerfordernis für das Positionsrisiko in Schuldtiteln, Substanzwerten und Waren betrug € 388 Millionen und das Eigenmittelerfordernis für das operationelle Risiko lag bei € 775 Millionen.

Die Überdeckungsquote betrug 129,0 Prozent nach 98,5 Prozent zum Jahresende 2013, zurückzuführen auf die zum Jahresanfang 2014 durchgeführte Kapitalerhöhung. Bezogen auf das Gesamtrisiko ergab sich eine Common Equity Tier 1 Ratio (transitional) von 13,9 Prozent und eine Total Capital Ratio von 18,3 Prozent.

Ohne Berücksichtigung der in der CRR definierten Übergangsbestimmungen ergab sich eine Common Equity Tier 1 Ratio (fully loaded) von 9,9 Prozent.

Risikomanagement

Das Eingehen von Risiken und deren Transformation sind integrale Bestandteile des Bankgeschäfts. Daher gehört das aktive Management von Risiken ebenso zu den Kernkompetenzen der Gesamtbanksteuerung wie die Kapitalplanung sowie die Steuerung von Kosten und Erträgen. Um Risiken effektiv erkennen, einstufen und steuern zu können, verfügt die RBI über ein umfassendes Risikomanagement und -controlling.

Diese Funktion umspannt die gesamte Organisationsstruktur und sämtliche Managementebenen und wird auch in den einzelnen Tochterunternehmen mithilfe der jeweiligen lokalen Risikomanagement-Organisation umgesetzt. Sie ist darauf ausgerichtet, den bewussten Umgang mit und das professionelle Management von Kredit- und Länderrisiken, Markt- und Liquiditätsrisiken, Beteiligungsrisiken sowie operationellen Risiken sicherzustellen, um letztendlich ein angemessenes Verhältnis von Risiken und Ertrag zu gewährleisten. Nähere Informationen zum Aufbau der Risikoorganisation und Kennzahlen finden sich im Risikobericht.

Kreditportfoliostrategie

Die nachstehende Grafik zeigt die Aushaftungen der RBI nach Geschäftsbereichen und Regionen zum Ende des ersten Quartals 2014.

Kreditobligo nach Regionen

Die Portfoliostruktur blieb über das erste Quartal 2014 hinweg sehr stabil und spiegelt damit das Geschäftsmodell der Gruppe wider. Das gesamte Kreditobligo, das für die Portfoliosteuerung herangezogen wurde, betrug zum Bilanzstichtag € 160.532 Millionen. Dieser Betrag umfasst sowohl bilanzielle als auch außerbilanzielle Kredit-Exposures vor Anwendung von Gewichtungsfaktoren und stellt somit den maximalen Forderungswert dar.

Firmenkunden bilden in allen Regionen einen zentralen Bestandteil des Portfolios der RBI. Per 31. März 2014 betrug die Aushaftung der Gruppe gegenüber Firmenkunden € 77.116 Millionen und lag damit um € 1.402 Millionen unter dem Wert zum Ende des Geschäftsjahres 2013. Hauptgrund dafür war die Reduktion des Kreditportfolios in einigen Netzwerkbanken, die durch einen Anstieg der Kredite im österreichischen Portfolio allerdings teilweise kompensiert wurde. Da aufgrund strengerer Kreditvergaberichtlinien neue Kredite hauptsächlich an Kunden mit sehr guter Bonität vergeben wurden, war die Kreditqualität des Neugeschäfts höher als jene des bestehenden Portfolios.

Das Privatkundengeschäft – es wird von der RBI ausschließlich in den Märkten Zentral- und Osteuropas betrieben – reduzierte sich im Vergleich zum Jahresende 2013 um € 273 Millionen auf € 29.129 Millionen. Dieser Rückgang ist hauptsächlich auf die Währungsentwicklung des russichen Rubels und der ukrainischen Hryvna zurückzuführen, während in Südosteuropa leichte Zuwächse zu verzeichnen waren.

Der Bereich Finanzinstitute umfasst hauptsächlich Forderungen an und Wertpapiere von westeuropäischen Banken sowie Forderungen an die Raiffeisen Bankengruppe in Österreich (als Teil des sektorinternen Liquiditätsausgleichs). Zum Ende der Berichtsperiode erreichte dieses Portfolio einen Wert von € 27.278 Millionen und blieb damit im Vergleich zum Jahresende 2013 nahezu unverändert. Der Schwerpunkt lag mit € 14.529 Millionen oder 53,3 Prozent in der Rating-Klasse A3, die damit im Vergleich zum Jahresende einen Anstieg von € 1.161 Millionen zeigte. In der Rating-Stufe B1 hingegen kam es zu einem Rückgang um € 1.247 Millionen.

Im Einklang mit der strategischen Ausrichtung der RBI wird das Obligo an den öffentlichen Sektor auf einem niedrigen Niveau gehalten. Es dient vorwiegend der Einhaltung der Mindestreserve und der Erfüllung der Anforderungen des Liquiditätsmanagements. Das Kreditportfolio in diesem Segment ging im ersten Quartal 2014 gegenüber dem Jahresende 2013 um € 935 Millionen auf €18.349 Millionen leicht zurück.

Lage in der Ukraine

Die geopolitischen Spannungen in der Ukraine sind mit einem erhöhten Verlustrisiko für die RBI verbunden und stellen daher eine Herausforderung für deren Risikomanagement dar. Die wesentlichen Risiken sind dabei das durch die rasche Abwertung der lokalen Währung bedingte Fremdwährungsrisiko und das damit einhergehende Kreditrisiko aus Fremdwährungskrediten.

Im ersten Quartal 2014 hat die RBI aufgrund dieser Entwicklungen eine Reihe von Gegenmaßnahmen getroffen, darunter weitere Restriktionen in der Vergabe von Fremdwährungskrediten, selektivere Kreditvergabe an Firmenkunden in verschiedenen Branchen und eine gründlichere Beobachtung des Zahlungsverhaltens der Kunden. Besondere Beachtung findet weiters die Aufrechterhaltung einer stabilen lokalen Liquiditätsposition.

Veränderungen im regulatorischen Umfeld

Die RBI beschäftigt sich auch im aktuellen Berichtsjahr intensiv mit den laufenden bzw. bevorstehenden regulatorischen Entwicklungen. Eines der größten Themen, für das in der Vergangenheit Vorbereitungen getroffen wurden, sind die gesetzlichen Änderungen, die mit den EU-Richtlinien zu Basel III (CRD IV/CRR) einhergehen und mit Anfang des Geschäftsjahres in Kraft getreten sind.

Damit fiel das Hauptaugenmerk auf die Neuerungen im Hinblick auf den "Single Supervisory"-Mechanismus, besonders auf die damit einhergehenden Bilanzprüfungen ("Comprehensive Assessment") durch die EZB, die im ersten Halbjahr 2014 auch den "Asset Quality Review" und einen europaweiten Stresstest mit sich bringen werden. Als Teil der RZB-Kreditinstitutsgruppe bildet die RBI einen der Schwerpunkte für die aufsichtsrechtlichen Überprüfungen im Rahmen dieser Prozesse und war daher im ersten Quartal stark in die entsprechenden Übungen eingebunden.

Parallel zur Umstellung auf die neuen Basel-III-Regelungen steht unverändert auch 2014 die laufende Implementierung fortgeschrittener Berechnungsansätze im Fokus des Risikomanagements. Diese Aktivitäten umfassen die Implementierung des Internal-Ratings-Based-Ansatzes (IRB) im Retail- und Non-Retail-Bereich in den Tochterunternehmen in Zentral- und Osteuropa, die Weiterentwicklung des internen Marktrisikomodells sowie die gruppenweite Weiterentwicklung des Standardansatzes beim operationellen Risiko.

Ausblick

Wir erwarten, dass unsere Forderungen an Kunden 2014 etwa auf Vorjahresniveau liegen werden.

Bei den Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen rechnen wir für 2014 mit einem Bedarf zwischen € 1.300 Millionen und € 1.400 Millionen. Die Ergebnisse könnten noch vom anstehenden Asset Quality Review der EZB und einer weiteren Verschlechterung der Situation in der Ukraine und Russland beeinflusst werden.

Im Zuge unseres Kostensenkungsprogramms planen wir, die Verwaltungsaufwendungen bis 2016 unter das Niveau des Jahres 2012 zu reduzieren. Wir peilen bis 2016 eine Cost/Income Ratio von 50 bis 55 Prozent an. Für 2014 rechnen wir mit Kosten unter dem Niveau von 2013.

Wir peilen mittelfristig einen Return on Equity vor Steuern von rund 15 Prozent und einen Konzern-Return-on-Equity von rund 12 Prozent an.

Segmentbericht

Einteilung der Segmente

In der RBI erfolgt die interne Management-Berichterstattung grundsätzlich auf Basis der bestehenden Organisationsstruktur. Diese ist matrixförmig aufgebaut, d. h. Vorstände sind sowohl für einzelne Länder als auch für bestimmte Geschäftsfelder verantwortlich (Konzept der "Country and Functional Responsibility"). Steuerungseinheit (Cash Generating Unit) im Konzern ist entweder ein Land oder ein Geschäftsfeld. Die Darstellung der Länder umfasst nicht nur die Tochterbanken, sondern alle operativen Einheiten der RBI in den jeweiligen Ländern (wie z. B. Leasing-Unternehmen). Die obersten Entscheidungsgremien der RBI – Vorstand und Aufsichtsrat – treffen demnach wesentliche Entscheidungen über die Allokation der Ressourcen zu einem Segment auf Basis der jeweiligen Finanz- und Ertragskraft, weshalb diese Berichtskriterien als wesentlich beurteilt wurden. Entsprechend sind auch die Segmente nach IFRS 8 differenziert. Die Überleitungsrechnung enthält im Wesentlichen Beträge aus der Eliminierung von Zwischenergebnissen und aus segmentübergreifenden Konsolidierungen.

Daraus ergeben sich die folgenden Segmente:

  • Zentraleuropa (Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik und Ungarn)
  • Südosteuropa (Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kosovo, Kroatien, Rumänien und Serbien)
  • Russland
  • CEE Sonstige (Belarus, Kasachstan und Ukraine)
  • Group Corporates
  • Group Markets
  • Corporate Center

Im ersten Quartal 2014 beschloss die Ukraine den Austritt aus der GUS. Das Segment GUS Sonstige wurde infolgedessen in CEE Sonstige umbenannt. Für einen besseren Überblick über das operative Ergebnis werden das sonstige betriebliche Ergebnis und folglich auch die Betriebserträge ohne Wertminderung auf Firmenwerte sowie Bankenabgaben dargestellt; dieses wird als übriges betriebliches Ergebnis bezeichnet.

Segmentüberblick

In Zentraleuropa sank der Periodenüberschuss vor Steuern gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um 23 Prozent oder € 13 Millionen auf € 44 Millionen. Ausschlaggebend dafür waren höhere Verluste in Ungarn und ein Ergebnisrückgang in der Tschechischen Republik, während die anderen Länder der Region leichte Ergebnisverbesserungen erzielten.

Der Periodenüberschuss vor Steuern des Segments Südosteuropa blieb mit € 94 Millionen gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres nahezu konstant. Einem deutlichen Ergebnisanstieg in Kroatien stand dabei ein Ergebnisrückgang in Rumänien gegenüber.

Das Segment Russland leistete mit einem Periodenüberschuss vor Steuern von € 139 Millionen weiterhin den größten regionalen Ergebnisbeitrag. Er fiel jedoch um 30 Prozent oder € 59 Millionen geringer aus als in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen – in der Vergleichsperiode des Vorjahres waren Auflösungen verbucht worden – und in der Vorjahresperiode lukrierte Veräußerungsgewinne aus Beteiligungen waren dafür verantwortlich.

Im Segment CEE Sonstige belasteten signifikant höhere Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen und ein im Periodenvergleich deutlich stärker negatives Handelsergebnis das Periodenergebnis. Im ersten Quartal 2014 wurde ein Periodenfehlbetrag in Höhe von € 8 Millionen ausgewiesen.

Das Ergebnis vor Steuern des Segments Group Corporates verdoppelte sich im Periodenvergleich auf € 81 Millionen. Hauptgrund dafür war der in der Vorjahresperiode höhere Wertberichtigungsbedarf bei Krediten an Großkunden.

Der Periodenüberschuss vor Steuern des Segments Group Markets sank im Periodenvergleich um 32 Prozent auf € 17 Millionen, in erster Linie hervorgerufen durch die Bewertung von derivativen Finanzinstrumenten.

Im Segment Corporate Center belief sich der Periodenfehlbetrag vor Steuern in den ersten drei Monaten des Jahres 2014 auf € 248 Millionen nach € 208 Millionen in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Eine in der Berichtsperiode vorgenommene Teilwertabschreibung der Beteiligung Raiffeisen Bank Aval JSC, Kiew, wurde dabei teilweise durch höhere Zins- und Dividendenerträge ausgeglichen.

Zentraleuropa

in € Millionen 1.1.-31.3.
2014
1.1.-31.3.
2013
Verände
rung
Q1/2014 Q4/2013 Verände
rung
Betriebserträge 389 402 - 3,4% 389 419 - 7,2%
Verwaltungsaufwendungen - 246 - 259 - 5,2% - 246 - 314 - 21,7%
Betriebsergebnis 143 143 0,0% 143 105 36,3%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 59 - 74 - 20,2% - 59 - 143 - 58,9%
Übrige Ergebnisse - 40 - 12 240,5% - 40 - 24 69,6%
Periodenüberschuss/
-fehlbetrag vor Steuern
44 57 - 23,4% 44 - 62
Aktiva 38.430 39.432 - 2,5% 38.430 38.421 0,0%
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 2,87% 2,77% 0,10 PP 2,87% 2,94% - 0,07 PP
Return on Equity vor Steuern 4,8% 7,1% - 2,3 PP 4,8% - 7,6%

In Zentraleuropa sank der Periodenüberschuss vor Steuern gegenüber der Vergleichsperiode 2013 um 23 Prozent auf € 44 Millionen. Ausschlaggebend dafür waren höhere Verluste in Ungarn aufgrund der im Jänner 2014 bereits für das Gesamtjahr gebuchten Bankenabgabe und ein Ergebnisrückgang in der Tschechischen Republik, während die anderen Länder der Region leichte Ergebnisverbesserungen erzielten. Der Return on Equity vor Steuern des Segments nahm um 2,3 Prozentpunkte auf 4,8 Prozent ab.

Betriebserträge

Der Zinsüberschuss des Segments blieb im Periodenvergleich mit € 259 Millionen beinahe unverändert. Dabei kompensierte ein Anstieg des Zinsüberschusses in Polen und in der Slowakei Rückgänge in den anderen Ländern des Segments fast zur Gänze. Während in Polen hauptsächlich Repricing-Maßnahmen im Einlagengeschäft für die erfreuliche Entwicklung sorgten, führten in der Slowakei zusätzlich höhere Margen im Retail-Neugeschäft zu einem Anstieg im Zinsüberschuss. Den größten Rückgang verzeichnete durch wettbewerbsbedingt niedrigere Margen im Retail- und Firmenkundengeschäft sowie durch Währungseffekte die Tschechische Republik. Auch in Ungarn reduzierte sich der Zinsüberschuss, da die Zinserträge aufgrund gesunkener Kreditvolumina und niedrigerer Erträge aus derivativen Finanzinstrumenten sowie aus Wertpapieren zurückgingen. Die Nettozinsspanne des Segments verbesserte sich um 10 Basispunkte auf 2,87 Prozent, wobei sinkenden Zinsspannen in der Tschechischen Republik und Slowenien verbesserte Werte in Polen und der Slowakei gegenüberstanden. Die Bilanzaktiva nahmen infolge der optimierten Liquidität und schwacher Kreditnachfrage im Jahresabstand um 3 Prozent oder € 1 Milliarde auf € 38,4 Milliarden ab. Auch die Kreditrisikoaktiva verringerten sich von € 21,7 Milliarden um 7 Prozent auf € 20,2 Milliarden.

Der Provisionsüberschuss des Segments erhöhte sich im Periodenvergleich um 2 Prozent oder € 2 Millionen auf € 130 Millionen. Dabei wuchs das Ergebnis aus dem Zahlungsverkehr um 11 Prozent auf € 61 Millionen, überwiegend getrieben von der Verrechnung höherer Gebühren im Zusammenhang mit der neu eingeführten Finanztransaktionssteuer in Ungarn. Dagegen sank das Ergebnis aus dem Verkauf von Eigen- und Fremdprodukten um 29 Prozent auf € 5 Millionen, vorrangig hervorgerufen durch die Entwicklung in Polen und in der Tschechischen Republik. Ebenso verzeichnete das Ergebnis aus dem Devisen-, Valuten- und Edelmetallgeschäft vor allem in der Tschechischen Republik einen margenbedingten Rückgang im Periodenvergleich um insgesamt 4 Prozent auf € 35 Millionen.

Das Handelsergebnis des Segments verringerte sich um € 5 Millionen auf € 7 Millionen. Einen Rückgang verzeichnete dabei das Ergebnis aus dem währungsbezogenen Geschäft, das im Periodenvergleich von € 6 Millionen auf minus € 2 Millionen sank. Durch ein geringeres Ergebnis aus dem Eigenhandel trat hier insbesondere in Polen eine signifikante Reduktion ein. Dem stand ein deutlicher Zuwachs aufgrund von Bewertungsgewinnen aus derivativen Finanzinstrumenten in Ungarn gegenüber. Das Ergebnis aus dem zinsbezogenen Geschäft nahm im Periodenvergleich hingegen um € 3 Millionen auf € 9 Millionen zu. Verantwortlich für diesen Anstieg waren Bewertungsgewinne aus zinsbasierten Derivaten in Ungarn, während die Tschechische Republik Verluste verzeichnete.

Das übrige betriebliche Ergebnis der Region sank um € 9 Millionen auf minus € 8 Millionen. Der Grund dafür lag einerseits in einem gestiegenen Steueraufwand aus der Finanztransaktionssteuer in Ungarn, andererseits in Allokationen für sonstige Rückstellungen in Ungarn und Slowenien.

Verwaltungsaufwendungen

Die Verwaltungsaufwendungen des Segments verringerten sich gegenüber der Vergleichsperiode um 5 Prozent auf € 246 Millionen. So sank der Personalaufwand in den meisten Ländern des Segments, angeführt von der Tschechischen Republik, die aufgrund eines Kostensenkungsprogramms den größten Rückgang verzeichnete. Der Sachaufwand nahm vor allem in Polen, Ungarn und der Tschechischen Republik ab, während er in der Slowakei aufgrund höheren Werbe- und Repräsentationsaufwands und höheren Aufwands für die Einlagensicherung anstieg. Die Anzahl der Geschäftsstellen des Segments erhöhte sich im Jahresabstand um 15 auf 820, überwiegend durch Erweiterungen in der Slowakei. Die Cost/Income Ratio der Region verbesserte sich um 1,2 Prozentpunkte auf 63,3 Prozent.

Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen

Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen fielen im Segment Zentraleuropa mit € 59 Millionen um € 15 Millionen geringer aus als in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Dabei war sowohl bei den Einzel- als auch bei den Portfolio-Wertberichtigungen ein positiver Trend zu verzeichnen: Die Nettodotierungen zu Einzelwertberichtigungen gingen um € 13 Millionen auf € 66 Millionen zurück, bei den Portfolio-Wertberichtigungen stiegen die Nettoauflösungen um € 2 Millionen auf € 7 Millionen. Nach Ländern betrachtet gingen die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen in Ungarn sowohl für Retail- als auch für Firmenkunden um € 17 Millionen zurück, in Slowenien nahmen sie um € 6 Millionen ab. In der Tschechischen Republik, in Polen und in der Slowakei erhöhte sich der Wertberichtigungsbedarf hingegen im Periodenvergleich jeweils um € 3 Millionen. Der Anteil der notleidenden Kredite von Nichtbanken am Kreditportfolio des Segments Zentraleuropa betrug zum Ende der Berichtsperiode 11,9 Prozent (plus 0,5 Prozentpunkte im Jahresabstand).

Übrige Ergebnisse und Steuern

Die übrigen Ergebnisse des Segments Zentraleuropa sanken gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um € 28 Millionen auf minus € 40 Millionen.

Die im übrigen Ergebnis enthaltene Bankenabgabe nahm im Berichtszeitraum um € 29 Millionen auf € 47 Millionen zu. Hauptverantwortlich dafür war die Abgabe in Ungarn in Höhe von € 39 Millionen, die – im Gegensatz zum Vorjahr – bereits im Jänner für das Gesamtjahr 2014 gebucht wurde.

Das Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten stieg gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahres um € 13 Millionen auf € 4 Millionen. Dafür verantwortlich waren vor allem Bewertungsgewinne aus sonstigen Derivaten in Polen, die zur Absicherung von Bilanzpositionen dienen.

Der Rückgang im Ergebnis aus Finanzinvestitionen resultierte aus einem um € 14 Millionen niedrigeren Bewertungsergebnis aus Wertpapieren des Fair-Value-Bestands, vorwiegend hervorgerufen durch Kommunalschuldverschreibungen in Ungarn.

Der Steueraufwand des Segments verringerte sich um 13 Prozent auf € 20 Millionen, die Steuerquote hingegen erhöhte sich um 5 Prozentpunkte auf 45 Prozent. Dieser hohe Wert resultierte vor allem aus Verlustvorträgen in Ungarn, Slowenien und Polen, die nicht zur Gänze durch Aktivierung von latenten Steuern steuerlich geltend gemacht werden konnten.

Nachfolgend die Detailergebnisse der einzelnen Länder:

Tschechische Republik

in € Millionen 1.1.- 31.3.
2014
1.1.- 31.3.
2013
Verände
rung
Q1/2014 Q4/2013 Verände
rung
Zinsüberschuss 54 60 - 9,8% 54 55 - 1,6%
Provisionsüberschuss 27 31 - 13,4% 27 29 - 6,6%
Handelsergebnis 1 0 2,0% 1 4 - 88,9%
Übriges betriebliches Ergebnis 3 2 24,9% 3 5 - 46,8%
Betriebserträge 84 94 - 10,1% 84 93 - 9,8%
Verwaltungsaufwendungen - 50 - 58 - 13,1% - 50 - 95 - 47,2%
Betriebsergebnis 34 36 - 5,3% 34 - 2
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 10 - 7 41,4% - 10 - 26 - 61,8%
Übrige Ergebnisse 4 1 254,2% 4 - 4
Periodenüberschuss/
-fehlbetrag vor Steuern
28 30 - 7,5% 28 - 31
Steuern vom Einkommen und Ertrag - 6 - 6 - 12,8% - 6 9
Periodenüberschuss/
-fehlbetrag nach Steuern
22 23 - 6,1% 22 - 22
Aktiva 7.791 8.510 - 8,4% 7.791 7.987 - 2,4%
Forderungen an Kunden 5.959 6.353 - 6,2% 5.959 5.983 - 0,4%
davon Corporate % 43,0% 45,3% - 2,3 PP 43,0% 44,0% - 0,9 PP
davon Retail % 56,4% 54,6% 1,8 PP 56,4% 55,6% 0,8 PP
davon in Fremdwährung % 11,4% 8,7% 2,6 PP 11,4% 11,7% - 0,3 PP
Verbindlichkeiten an Kunden 5.666 5.950 - 4,8% 5.666 5.757 - 1,6%
Loan/Deposit Ratio 105,2% 106,8% - 1,6 PP 105,2% 104,5% 0,7 PP
Eigenkapital 726 744 - 2,3% 726 705 3,0%
Return on Equity vor Steuern 16,2% 17,3% - 1,2 PP 16,2%
Return on Equity nach Steuern 12,8% 13,6% - 0,7 PP 12,8%
Cost/Income Ratio 59,8% 61,8% - 2,1 PP 59,8% 102,1% - 42,3 PP
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 2,89% 3,00% - 0,11 PP 2,89% 2,90% - 0,01 PP
Mitarbeiter zum Stichtag 2.749 3.037 - 9,5% 2.749 2.773 - 0,9%
Geschäftsstellen 130 129 0,8% 130 129 0,8%
Kunden 469.111 484.650 - 3,2% 469.111 486.909 - 3,7%

Ungarn

in € Millionen 1.1.- 31.3.
2014
1.1.- 31.3.
2013
Verände
rung
Q1/2014 Q4/2013 Verände
rung
Zinsüberschuss 43 47 - 8,5% 43 48 - 10,2%
Provisionsüberschuss 32 26 24,5% 32 34 - 5,8%
Handelsergebnis 5 - 4 5 17 - 67,9%
Übriges betriebliches Ergebnis - 16 - 3 421,9% - 16 - 16 1,2%
Betriebserträge 64 66 - 2,6% 64 82 - 22,2%
Verwaltungsaufwendungen - 42 - 47 - 10,8% - 42 - 48 - 14,2%
Betriebsergebnis 23 19 17,3% 23 34 - 33,6%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 18 - 36 - 48,6% - 18 - 55 - 66,7%
Übrige Ergebnisse - 35 1 - 35 - 12 198,1%
Periodenfehlbetrag vor Steuern - 31 - 16 95,7% - 31 - 33 - 5,9%
Steuern vom Einkommen und Ertrag - 2 - 4 - 48,7% - 2 - 3 - 17,5%
Periodenfehlbetrag nach Steuern - 33 - 20 64,6% - 33 - 35 - 6,8%
Aktiva 6.241 6.802 - 8,2% 6.241 6.230 0,2%
Forderungen an Kunden 4.894 5.121 - 4,4% 4.894 4.990 - 1,9%
davon Corporate % 51,5% 56,8% - 5,3 PP 51,5% 52,5% - 1,0 PP
davon Retail % 35,4% 37,2% - 1,9 PP 35,4% 36,0% - 0,6 PP
davon in Fremdwährung % 61,8% 64,9% - 3,1 PP 61,8% 60,5% 1,2 PP
Verbindlichkeiten an Kunden 4.115 4.700 - 12,4% 4.115 4.163 - 1,1%
Loan/Deposit Ratio 118,9% 109,2% 9,7 PP 118,9% 119,9% - 1,0 PP
Eigenkapital 377 390 - 3,3% 377 402 - 6,2%
Return on Equity vor Steuern
Return on Equity nach Steuern
Cost/Income Ratio 64,8% 70,7% - 6,0 PP 64,8% 58,7% 6,0 PP
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 2,95% 2,85% 0,10 PP 2,95% 3,24% - 0,29 PP
Mitarbeiter zum Stichtag 2.488 2.820 - 11,8% 2.488 2.603 - 4,4%
Geschäftsstellen 122 125 - 2,4% 122 122 0,0%
Kunden 599.544 615.660 - 2,6% 599.544 606.021 - 1,1%

Polen

in € Millionen 1.1.-31.3.
2014
1.1.-31.3.
2013
Verände
rung
Q1/2014 Q4/2013 Verände
rung
Zinsüberschuss 80 76 5,6% 80 78 2,0%
Provisionsüberschuss 37 38 - 1,8% 37 38 - 2,0%
Handelsergebnis 0 15 0 - 1 - 76,0%
Übriges betriebliches Ergebnis 2 3 - 29,8% 2 2 - 3,7%
Betriebserträge 119 132 - 9,6% 119 117 1,5%
Verwaltungsaufwendungen - 85 - 90 - 5,2% - 85 - 96 - 11,5%
Betriebsergebnis 34 42 - 19,1% 34 21 61,9%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 19 - 16 18,5% - 19 - 12 60,2%
Übrige Ergebnisse 0 - 13 - 99,3% 0 0
Periodenüberschuss vor Steuern 14 13 12,4% 14 9 62,3%
Steuern vom Einkommen und Ertrag - 4 - 4 5,4% - 4 - 3 40,6%
Periodenüberschuss nach Steuern 11 9 15,1% 11 6 71,5%
Aktiva 13.070 13.068 0,0% 13.070 12.881 1,5%
Forderungen an Kunden 10.097 10.057 0,4% 10.097 9.744 3,6%
davon Corporate % 36,3% 32,4% 3,9 PP 36,3% 33,5% 2,8 PP
davon Retail % 63,6% 67,5% - 3,9 PP 63,6% 66,4% - 2,8 PP
davon in Fremdwährung % 51,4% 54,8% - 3,4 PP 51,4% 55,4% - 4,0 PP
Verbindlichkeiten an Kunden 7.370 7.731 - 4,7% 7.370 7.280 1,2%
Loan/Deposit Ratio 138,1% 130,5% 7,6 PP 138,1% 133,8% 4,3 PP
Eigenkapital 1.473 1.424 3,4% 1.473 1.475 - 0,1%
Return on Equity vor Steuern 4,0% 3,6% 0,4 PP 4,0% 2,5% 1,5 PP
Return on Equity nach Steuern 3,0% 2,6% 0,4 PP 3,0% 1,8% 1,2 PP
Cost/Income Ratio 71,7% 68,4% 3,3 PP 71,7% 82,2% - 10,6 PP
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 2,62% 2,40% 0,22 PP 2,62% 2,62% 0,00 PP
Mitarbeiter zum Stichtag 5.847 6.134 - 4,7% 5.847 5.985 - 2,3%
Geschäftsstellen 373 371 0,5% 373 370 0,8%
Kunden 760.045 847.807 - 10,4% 760.045 776.917 - 2,2%

Slowakei

in € Millionen 1.1.-31.3.
2014
1.1.-31.3.
2013
Verände
rung
Q1/2014 Q4/2013 Verände
rung
Zinsüberschuss 79 73 8,9% 79 80 - 0,7%
Provisionsüberschuss 32 31 2,5% 32 34 - 5,8%
Handelsergebnis 1 1 109,6% 1 1 - 18,6%
Übriges betriebliches Ergebnis 6 6 8,1% 6 7 - 14,2%
Betriebserträge 118 110 7,5% 118 122 - 3,1%
Verwaltungsaufwendungen - 64 - 59 8,2% - 64 - 68 - 5,6%
Betriebsergebnis 54 51 6,8% 54 54 0,0%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 12 - 9 31,1% - 12 - 19 - 36,1%
Übrige Ergebnisse - 8 - 8 1,4% - 8 - 8 6,2%
Periodenüberschuss vor Steuern 34 33 1,5% 34 27 23,0%
Steuern vom Einkommen und Ertrag - 8 - 8 - 2,3% - 8 - 8 - 0,6%
Periodenüberschuss nach Steuern 26 25 2,7% 26 19 32,8%
Aktiva 10.067 9.594 4,9% 10.067 10.009 0,6%
Forderungen an Kunden 7.057 6.732 4,8% 7.057 6.879 2,6%
davon Corporate % 47,6% 48,8% - 1,1 PP 47,6% 46,7% 1,0 PP
davon Retail % 52,2% 51,0% 1,2 PP 52,2% 53,0% - 0,8 PP
davon in Fremdwährung % 1,0% 0,8% 0,2 PP 1,0% 0,6% 0,4 PP
Verbindlichkeiten an Kunden 7.365 7.191 2,4% 7.365 7.320 0,6%
Loan/Deposit Ratio 95,8% 93,6% 2,2 PP 95,8% 94,0% 1,8 PP
Eigenkapital 1.053 1.099 - 4,2% 1.053 1.028 2,4%
Return on Equity vor Steuern 13,9% 13,0% 0,8 PP 13,9% 11,9% 2,0 PP
Return on Equity nach Steuern 10,6% 9,8% 0,7 PP 10,6% 8,4% 2,2 PP
Cost/Income Ratio 54,2% 53,9% 0,3 PP 54,2% 55,6% - 1,4 PP
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 3,33% 3,23% 0,10 PP 3,33% 3,39% - 0,06 PP
Mitarbeiter zum Stichtag 3.845 3.845 0,0% 3.845 3.853 - 0,2%
Geschäftsstellen 179 163 9,8% 179 165 8,5%
Kunden 900.049 859.019 4,8% 900.049 895.376 0,5%

Slowenien

in € Millionen 1.1.-31.3.
2014
1.1.-31.3.
2013
Verände
rung
Q1/2014 Q4/2013 Verände
rung
Zinsüberschuss 4 5 - 29,5% 4 4 - 12,1%
Provisionsüberschuss 2 2 - 6,7% 2 2 - 8,6%
Handelsergebnis 0 0 87,4% 0 0 15,3%
Übriges betriebliches Ergebnis - 3 0 - 3 - 3 12,8%
Betriebserträge 3 8 - 64,8% 3 4 - 27,3%
Verwaltungsaufwendungen - 5 - 6 - 18,0% - 5 - 6 - 26,1%
Betriebsergebnis - 2 2 - 2 - 3 - 24,5%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen 1 - 6 1 - 31
Übrige Ergebnisse 0 0 0 0
Periodenfehlbetrag vor Steuern - 1 - 4 - 66,4% - 1 - 34 - 96,2%
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0 0 0 - 1
Periodenfehlbetrag nach Steuern - 1 - 4 - 66,1% - 1 - 35 - 96,3%
Aktiva 1.264 1.468 - 13,9% 1.264 1.341 - 5,8%
Forderungen an Kunden 1.000 1.208 - 17,3% 1.000 1.051 - 4,9%
davon Corporate % 60,1% 62,6% - 2,5 PP 60,1% 60,9% - 0,8 PP
davon Retail % 32,2% 30,9% 1,3 PP 32,2% 31,8% 0,4 PP
davon in Fremdwährung % 4,2% 4,7% - 0,5 PP 4,2% 4,2% 0,0 PP
Verbindlichkeiten an Kunden 430 380 13,3% 430 423 1,7%
Loan/Deposit Ratio 232,5% 318,3% - 85,8 PP 232,5% 248,4% - 16,0 PP
Eigenkapital 31 52 - 40,1% 31 33 - 4,0%
Return on Equity vor Steuern
Return on Equity nach Steuern
Cost/Income Ratio 173,9% 74,6% 99,3 PP 173,9% 171,2% 2,7 PP
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 1,24% 1,45% - 0,21 PP 1,24% 1,36% - 0,13 PP
Mitarbeiter zum Stichtag 247 276 - 10,5% 247 245 0,8%
Geschäftsstellen 16 17 - 5,9% 16 16 0,0%
Kunden 64.528 66.404 - 2,8% 64.528 65.441 - 1,4%

Südosteuropa

in € Millionen 1.1.- 31.3.
2014
1.1.- 31.3.
2013
Verände
rung
Q1/2014 Q4/2013 Verände
rung
Betriebserträge 318 312 1,9% 318 321 - 1,0%
Verwaltungsaufwendungen - 163 - 166 - 2,0% - 163 - 184 - 11,2%
Betriebsergebnis 155 145 6,3% 155 137 12,6%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 63 - 63 - 0,3% - 63 - 107 - 41,5%
Übrige Ergebnisse 2 12 - 87,2% 2 1 49,6%
Periodenüberschuss vor Steuern 94 95 - 1,1% 94 31 197,5%
Aktiva 20.752 21.411 - 3,1% 20.752 21.160 - 1,9%
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 4,30% 4,20% 0,10 PP 4,30% 4,42% - 0,12 PP
Return on Equity vor Steuern 16,1% 17,3% - 1,1 PP 16,1% 6,2% 9,9 PP

In der Region Südosteuropa blieb der Periodenüberschuss vor Steuern mit € 94 Millionen gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres nahezu konstant. Der Return on Equity vor Steuern verringerte sich um 1,1 Prozentpunkte auf 16,1 Prozent.

Betriebserträge

Der Zinsüberschuss des Segments nahm im Periodenvergleich um € 2 Millionen auf € 209 Millionen zu. Dabei zeigten – mit Ausnahme von Rumänien und dem Kosovo – alle Länder des Segments Zuwächse. Für den Rückgang in Rumänien waren gesunkene Marktzinssätze und rückläufige Zinserträge aus Wertpapieren verantwortlich. Demgegenüber wurde in Bulgarien, Kroatien, Bosnien und Herzegowina sowie Albanien eine Reduktion der Zinserträge aufgrund geringerer Kreditvolumina und ebenfalls deutlich gesunkener Marktzinssätze durch niedrigere Zinsaufwendungen vollständig kompensiert. Die Nettozinsspanne des Segments erhöhte sich auf 4,30 Prozent (plus 10 Basispunkte). Die Bilanzaktiva verringerten sich im Jahresabstand um 3 Prozent auf € 20,8 Milliarden, die Kreditrisikoaktiva gingen ebenfalls um 2 Prozent auf € 12,7 Milliarden zurück.

Der Provisionsüberschuss legte um 4 Prozent oder € 3 Millionen auf € 82 Millionen zu. Im Periodenvergleich wurde dabei das Ergebnis aus dem Wertpapiergeschäft mit € 5 Millionen mehr als verdoppelt, vorrangig durch Lead-Arranger-Aktivitäten bei Anleiheemissionen in Kroatien sowie volumen- und margenbedingt auch in Rumänien. Das Ergebnis aus dem Zahlungsverkehr, das durch Margenverbesserungen im Bereich Kontoführung und Kreditkartengeschäft in Rumänien positiv beeinflusst wurde, erhöhte sich um 4 Prozent. Mit € 45 Millionen lieferte es weiterhin den größten Ergebnisbeitrag im Segment SEE. Einen Rückgang um 12 Prozent auf € 5 Millionen zeigte hingegen das Ergebnis aus dem Kredit- und Garantiegeschäft, das volumenbedingt vor allem in Kroatien abnahm. Weiters sank das Ergebnis aus dem Verkauf von Eigen- und Fremdprodukten um 10 Prozent auf € 5 Millionen, vorrangig in Kroatien aufgrund des Marktumfelds.

Das Handelsergebnis des Segments Südosteuropa stieg im Periodenvergleich um € 1 Million auf € 16 Millionen. Hauptverantwortlich für die dabei im zinsbezogenen Geschäft erzielte Ertragsverbesserung um € 1 Million auf € 10 Millionen war der Geschäftsverlauf in Kroatien. Hier wurden höhere Bewertungserträge aus Anleihen des Handelsbestands erzielt, während Rumänien aufgrund geringerer Marktrenditen und Transaktionen leichte Rückgänge verzeichnete.

Das übrige betriebliche Ergebnis blieb mit € 10 Millionen auf dem Niveau der Vorjahresvergleichsperiode.

Verwaltungsaufwendungen

Die Verwaltungsaufwendungen des Segments gingen im Periodenvergleich um € 3 Millionen auf € 163 Millionen zurück. Dabei blieben die Personalaufwendungen mit € 73 Millionen und die Sachaufwendungen mit € 71 Millionen weitgehend stabil. Die Abschreibungen gingen hingegen um 15 Prozent oder € 3 Millionen auf € 19 Millionen zurück, wofür überwiegend geringere Abschreibungen auf Sachanlagen in Rumänien und auf vermietete Leasinganlagen in Kroatien verantwortlich waren. Die Cost/Income Ratio sank um 2,0 Prozentpunkte auf 51,3 Prozent.

Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen

Insgesamt lagen die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen im Segment Südosteuropa im ersten Quartal 2014 mit € 63 Millionen auf dem Niveau der Vorjahresperiode. In den einzelnen Ländern des Segments verlief die Entwicklung dabei jedoch unterschiedlich: Ein im Periodenvergleich geringerer Vorsorgebedarf ergab sich in Kroatien, Bosnien und Herzegowina, im Kosovo sowie in Serbien. Höhere Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen wurden aufgrund einer niedrigeren Bewertung von Sicherheiten in Rumänien und Bulgarien vorgenommen. In Albanien ergab sich bei Großkunden ebenfalls ein höherer Vorsorgebedarf. Der Anteil der notleidenden Kredite an Nichtbanken am Kreditportfolio des Segments stieg um 0,8 Prozentpunkte auf 14,0 Prozent.

Übrige Ergebnisse und Steuern

Die übrigen Ergebnisse des Segments lagen mit € 2 Millionen um € 10 Millionen unter dem Vergleichswert des Vorjahres.

Das Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten sank gegenüber dem Vorjahreswert um € 2 Millionen. Verantwortlich dafür waren insbesondere Bewertungsverluste aus Zinsswaps in Kroatien, die um € 2 Millionen zurückgingen.

Das Ergebnis aus Finanzinvestitionen verringerte sich um € 8 Millionen auf € 2 Millionen. Ausschlaggebend dafür waren vor allem die geringeren Bewertungsergebnisse von Wertpapieren des Fair-Value-Bestands – vornehmlich Staatsanleihen – in Rumänien und Serbien.

Der Steueraufwand der Region stieg im Periodenvergleich geringfügig auf € 14 Millionen, die Steuerquote erhöhte sich um 1 Prozentpunkt auf 15 Prozent.

Nachfolgend die Detailergebnisse der einzelnen Länder:

Albanien

in € Millionen 1.1.- 31.3.
2014
1.1.- 31.3.
2013
Verände
rung
Q1/2014 Q4/2013 Verände
rung
Zinsüberschuss 21 18 12,4% 21 21 - 1,1%
Provisionsüberschuss 2 2 - 0,6% 2 1 90,0%
Handelsergebnis 5 5 4,9% 5 5 12,2%
Übriges betriebliches Ergebnis 0 1 0 - 2 - 86,8%
Betriebserträge 28 26 6,4% 28 24 14,8%
Verwaltungsaufwendungen - 9 - 9 10,3% - 9 - 12 - 20,0%
Betriebsergebnis 18 17 4,4% 18 12 48,3%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 6 - 4 51,6% - 6 - 11 - 46,2%
Übrige Ergebnisse 0 0 0 0
Periodenüberschuss vor Steuern 12 13 - 9,7% 12 1 >500,0%
Steuern vom Einkommen und Ertrag - 2 - 1 37,5% - 2 0
Periodenüberschuss nach Steuern 10 12 - 15,0% 10 2 >500,0%
Aktiva 2.052 2.238 - 8,3% 2.052 2.084 - 1,5%
Forderungen an Kunden 903 955 - 5,4% 903 916 - 1,5%
davon Corporate % 70,1% 69,0% 1,1 PP 70,1% 69,7% 0,4 PP
davon Retail % 29,9% 31,0% - 1,1 PP 29,9% 30,3% - 0,4 PP
davon in Fremdwährung % 68,5% 65,2% 3,3 PP 68,5% 68,5% - 0,1 PP
Verbindlichkeiten an Kunden 1.684 1.970 - 14,5% 1.684 1.758 - 4,2%
Loan/Deposit Ratio 53,6% 48,5% 5,1 PP 53,6% 52,1% 1,5 PP
Eigenkapital 214 239 - 10,5% 214 220 - 2,8%
Return on Equity vor Steuern 24,7% 25,7% - 1,0 PP 24,7% 2,6% 22,1 PP
Return on Equity nach Steuern 20,9% 23,1% - 2,2 PP 20,9% 3,4% 17,5 PP
Cost/Income Ratio 34,2% 33,0% 1,2 PP 34,2% 49,1% - 14,9 PP
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 4,79% 3,84% 0,95 PP 4,79% 4,70% 0,09 PP
Mitarbeiter zum Stichtag 1.352 1.394 - 3,0% 1.352 1.371 - 1,4%
Geschäftsstellen 95 105 - 9,5% 95 104 - 8,7%
Kunden 683.297 710.610 - 3,8% 683.297 719.949 - 5,1%

Bosnien und Herzegowina

in € Millionen 1.1.- 31.3.
2014
1.1.- 31.3.
2013
Verände
rung
Q1/2014 Q4/2013 Verände
rung
Zinsüberschuss 18 17 5,6% 18 19 - 0,7%
Provisionsüberschuss 8 8 4,4% 8 10 - 16,9%
Handelsergebnis 0 0 - 55,1% 0 - 1
Übriges betriebliches Ergebnis 1 1 3,8% 1 - 1
Betriebserträge 28 26 4,6% 28 27 3,6%
Verwaltungsaufwendungen - 14 - 14 - 0,3% - 14 - 19 - 26,0%
Betriebsergebnis 14 12 10,0% 14 8 75,6%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen 0 - 3 - 98,4% 0 - 8 - 99,5%
Übrige Ergebnisse 0 0 0 0 250,2%
Periodenüberschuss vor Steuern 13 10 33,4% 13 0
Steuern vom Einkommen und Ertrag - 2 - 1 65,8% - 2 0
Periodenüberschuss nach Steuern 12 9 29,8% 12 0 >500,0%
Aktiva 2.010 1.959 2,6% 2.010 2.022 - 0,6%
Forderungen an Kunden 1.225 1.245 - 1,6% 1.225 1.223 0,1%
davon Corporate % 35,7% 38,9% - 3,2 PP 35,7% 35,8% - 0,1 PP
davon Retail % 63,9% 60,2% 3,6 PP 63,9% 63,7% 0,2 PP
davon in Fremdwährung % 71,7% 74,3% - 2,6 PP 71,7% 73,4% - 1,7 PP
Verbindlichkeiten an Kunden 1.551 1.506 3,0% 1.551 1.567 - 1,0%
Loan/Deposit Ratio 79,0% 82,7% - 3,7 PP 79,0% 78,1% 0,9 PP
Eigenkapital 280 267 5,1% 280 269 4,3%
Return on Equity vor Steuern 20,6% 15,9% 4,7 PP 20,6%
Return on Equity nach Steuern 18,0% 14,3% 3,7 PP 18,0% 0,7% 17,4 PP
Cost/Income Ratio 50,6% 53,1% - 2,5 PP 50,6% 70,9% - 20,2 PP
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 3,85% 3,78% 0,07 PP 3,85% 3,89% - 0,04 PP
Mitarbeiter zum Stichtag 1.475 1.511 - 2,4% 1.475 1.491 - 1,1%
Geschäftsstellen 98 98 0,0% 98 98 0,0%
Kunden 497.183 490.460 1,4% 497.183 496.690 0,1%

Bulgarien

in € Millionen 1.1.- 31.3.
2014
1.1.- 31.3.
2013
Verände
rung
Q1/2014 Q4/2013 Verände
rung
Zinsüberschuss 31 30 2,2% 31 31 1,0%
Provisionsüberschuss 9 9 - 0,5% 9 10 - 8,6%
Handelsergebnis 1 1 84,8% 1 1 1,8%
Übriges betriebliches Ergebnis 0 0 0 - 4 - 90,6%
Betriebserträge 41 40 1,7% 41 38 7,5%
Verwaltungsaufwendungen - 22 - 22 - 0,3% - 22 - 25 - 10,1%
Betriebsergebnis 19 18 4,1% 19 14 39,4%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 17 - 15 12,3% - 17 - 37 - 55,7%
Übrige Ergebnisse 0 0 0 0 423,1%
Periodenüberschuss/
-fehlbetrag vor Steuern 3 3 - 14,4% 3 - 24
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0 0 - 2,8% 0 2
Periodenüberschuss/
-fehlbetrag nach Steuern
2 3 - 15,8% 2 - 21
Aktiva 3.201 3.464 - 7,6% 3.201 3.203 - 0,1%
Forderungen an Kunden 2.439 2.812 - 13,3% 2.439 2.526 - 3,4%
davon Corporate % 43,7% 45,7% - 2,0 PP 43,7% 44,0% - 0,3 PP
davon Retail % 55,8% 53,7% 2,1 PP 55,8% 55,5% 0,3 PP
davon in Fremdwährung % 67,0% 74,7% - 7,8 PP 67,0% 67,2% - 0,3 PP
Verbindlichkeiten an Kunden 2.038 2.152 - 5,3% 2.038 2.133 - 4,5%
Loan/Deposit Ratio 119,7% 130,7% - 11,0 PP 119,7% 118,4% 1,3 PP
Eigenkapital 474 503 - 5,7% 474 472 0,5%
Return on Equity vor Steuern 2,2% 2,5% - 0,3 PP 2,2%
Return on Equity nach Steuern 1,9% 2,2% - 0,3 PP 1,9%
Cost/Income Ratio 54,0% 55,0% - 1,1 PP 54,0% 64,5% - 10,5 PP
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 4,03% 3,66% 0,37 PP 4,03% 3,81% 0,22 PP
Mitarbeiter zum Stichtag 2.846 3.034 - 6,2% 2.846 2.965 - 4,0%
Geschäftsstellen 156 182 - 14,3% 156 168 - 7,1%
Kunden 740.162 795.039 - 6,9% 740.162 740.812 - 0,1%

Kroatien

in € Millionen 1.1.- 31.3.
2014
1.1.- 31.3.
2013
Verände
rung
Q1/2014 Q4/2013 Verände
rung
Zinsüberschuss 37 36 4,7% 37 41 - 8,3%
Provisionsüberschuss 15 14 9,5% 15 13 11,2%
Handelsergebnis 3 2 86,2% 3 4 - 13,1%
Übriges betriebliches Ergebnis 8 7 20,1% 8 5 51,5%
Betriebserträge 63 58 10,0% 63 63 0,6%
Verwaltungsaufwendungen - 32 - 33 - 5,6% - 32 - 32 - 0,6%
Betriebsergebnis 32 24 31,6% 32 31 1,9%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 12 - 15 - 17,9% - 12 - 10 17,3%
Übrige Ergebnisse 0 1 - 97,5% 0 - 2
Periodenüberschuss vor Steuern 20 11 85,6% 20 19 1,7%
Steuern vom Einkommen und Ertrag - 4 - 2 87,0% - 4 - 4 1,7%
Periodenüberschuss nach Steuern 16 8 85,3% 16 15 1,7%
Aktiva 4.639 4.948 - 6,2% 4.639 4.749 - 2,3%
Forderungen an Kunden 3.388 3.498 - 3,2% 3.388 3.436 - 1,4%
davon Corporate % 42,3% 39,6% 2,7 PP 42,3% 41,8% 0,5 PP
davon Retail % 49,5% 49,5% 0,0 PP 49,5% 48,9% 0,6 PP
davon in Fremdwährung % 69,0% 62,1% 7,0 PP 69,0% 68,8% 0,2 PP
Verbindlichkeiten an Kunden 2.822 2.870 - 1,7% 2.822 2.863 - 1,4%
Loan/Deposit Ratio 119,6% 121,6% - 2,0 PP 119,6% 120,0% - 0,3 PP
Eigenkapital 705 765 - 7,9% 705 750 - 6,1%
Return on Equity vor Steuern 11,2% 5,7% 5,5 PP 11,2% 10,9% 0,3 PP
Return on Equity nach Steuern 9,0% 4,6% 4,4 PP 9,0% 8,7% 0,3 PP
Cost/Income Ratio 49,8% 58,0% - 8,2 PP 49,8% 50,4% - 0,6 PP
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 3,66% 3,28% 0,38 PP 3,66% 3,99% - 0,33 PP
Mitarbeiter zum Stichtag 2.039 2.063 - 1,2% 2.039 2.036 0,1%
Geschäftsstellen 76 79 - 3,8% 76 76 0,0%
Kunden 477.294 475.925 0,3% 477.294 475.838 0,3%

Kosovo

in € Millionen 1.1.- 31.3.
2014
1.1.- 31.3.
2013
Verände
rung
Q1/2014 Q4/2013 Verände
rung
Zinsüberschuss 9 9 - 0,5% 9 9 - 3,1%
Provisionsüberschuss 2 2 - 1,6% 2 2 - 17,2%
Handelsergebnis 0 0 - 98,8% 0 0
Übriges betriebliches Ergebnis 0 0 201,5% 0 0 - 1,0%
Betriebserträge 11 11 - 3,2% 11 11 - 5,1%
Verwaltungsaufwendungen - 6 - 6 1,5% - 6 - 7 - 15,1%
Betriebsergebnis 5 5 - 8,6% 5 4 11,7%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen 1 - 1 1 - 1
Übrige Ergebnisse 0 0 0 0
Periodenüberschuss vor Steuern 5 4 31,1% 5 4 47,8%
Steuern vom Einkommen und Ertrag - 1 0 53,8% - 1 0 91,1%
Periodenüberschuss nach Steuern 5 4 28,6% 5 3 43,4%
Aktiva 717 628 14,1% 717 699 2,5%
Forderungen an Kunden 457 444 2,8% 457 458 - 0,2%
davon Corporate % 38,9% 39,0% - 0,1 PP 38,9% 39,4% - 0,5 PP
davon Retail % 61,1% 61,0% 0,1 PP 61,1% 60,6% 0,5 PP
davon in Fremdwährung % 0,0% 0,0% 0,0 PP 0,0% 0,0% 0,0 PP
Verbindlichkeiten an Kunden 564 508 11,0% 564 558 1,1%
Loan/Deposit Ratio 81,0% 87,5% - 6,4 PP 81,0% 82,1% - 1,1 PP
Eigenkapital 112 103 9,0% 112 108 4,3%
Return on Equity vor Steuern 20,9% 17,1% 3,8 PP 20,9% 15,4% 5,5 PP
Return on Equity nach Steuern 18,4% 15,4% 3,0 PP 18,4% 13,9% 4,5 PP
Cost/Income Ratio 55,9% 53,3% 2,6 PP 55,9% 62,5% - 6,6 PP
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 5,24% 5,87% - 0,63 PP 5,24% 5,69% - 0,46 PP
Mitarbeiter zum Stichtag 700 698 0,3% 700 699 0,1%
Geschäftsstellen 54 52 3,8% 54 54 0,0%
Kunden 253.830 258.799 - 1,9% 253.830 251.035 1,1%

Rumänien

in € Millionen 1.1.- 31.3.
2014
1.1.- 31.3.
2013
Verände
rung
Q1/2014 Q4/2013 Verände
rung
Zinsüberschuss 67 72 - 6,1% 67 69 - 3,0%
Provisionsüberschuss 38 36 4,3% 38 51 - 25,1%
Handelsergebnis 6 6 - 7,1% 6 3 113,6%
Übriges betriebliches Ergebnis 1 1 1,1% 1 - 1
Betriebserträge 112 115 - 2,8% 112 122 - 8,1%
Verwaltungsaufwendungen - 63 - 65 - 2,3% - 63 - 71 - 10,8%
Betriebsergebnis 49 51 - 3,4% 49 51 - 4,2%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 26 - 21 20,8% - 26 - 31 - 16,5%
Übrige Ergebnisse 2 6 - 71,8% 2 2 - 14,8%
Periodenüberschuss vor Steuern 25 36 - 29,4% 25 23 11,4%
Steuern vom Einkommen und Ertrag - 4 - 6 - 39,2% - 4 - 4 - 0,7%
Periodenüberschuss nach Steuern 22 30 - 27,5% 22 19 13,6%
Aktiva 6.264 6.370 - 1,7% 6.264 6.528 - 4,0%
Forderungen an Kunden 4.318 4.195 3,0% 4.318 4.266 1,2%
davon Corporate % 34,2% 34,6% - 0,4 PP 34,2% 32,8% 1,4 PP
davon Retail % 63,2% 62,6% 0,6 PP 63,2% 64,3% - 1,0 PP
davon in Fremdwährung % 53,0% 54,1% - 1,1 PP 53,0% 54,3% - 1,2 PP
Verbindlichkeiten an Kunden 4.127 3.995 3,3% 4.127 4.344 - 5,0%
Loan/Deposit Ratio 104,6% 105,0% - 0,3 PP 104,6% 98,2% 6,4 PP
Eigenkapital 701 665 5,4% 701 674 3,9%
Return on Equity vor Steuern 16,1% 25,0% - 8,9 PP 16,1% 15,8% 0,3 PP
Return on Equity nach Steuern 13,9% 21,0% - 7,1 PP 13,9% 13,4% 0,5 PP
Cost/Income Ratio 56,3% 56,0% 0,3 PP 56,3% 58,0% - 1,8 PP
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 4,36% 4,83% - 0,47 PP 4,36% 4,47% - 0,12 PP
Mitarbeiter zum Stichtag 5.329 5.393 - 1,2% 5.329 5.308 0,4%
Geschäftsstellen 530 526 0,8% 530 530 0,0%
Kunden 2.053.737 1.981.086 3,7% 2.053.737 2.077.912 - 1,2%

Serbien

in € Millionen 1.1.- 31.3.
2014
1.1.- 31.3.
2013
Verände
rung
Q1/2014 Q4/2013 Verände
rung
Zinsüberschuss 25 25 3,5% 25 27 - 7,2%
Provisionsüberschuss 8 8 - 0,5% 8 9 - 8,2%
Handelsergebnis 1 1 - 58,3% 1 1 - 26,5%
Übriges betriebliches Ergebnis 1 2 - 19,2% 1 - 1
Betriebserträge 35 36 - 0,6% 35 36 - 1,3%
Verwaltungsaufwendungen - 17 - 18 - 6,0% - 17 - 19 - 10,0%
Betriebsergebnis 18 18 5,0% 18 17 8,3%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 3 - 4 - 32,2% - 3 - 8 - 68,4%
Übrige Ergebnisse 0 4 0 0 >500,0%
Periodenüberschuss vor Steuern 16 18 - 13,3% 16 9 83,2%
Steuern vom Einkommen und Ertrag - 2 - 2 - 15,8% - 2 - 1 21,9%
Periodenüberschuss nach Steuern 14 16 - 12,9% 14 7 96,2%
Aktiva 1.892 1.849 2,3% 1.892 1.875 0,9%
Forderungen an Kunden 1.067 1.195 - 10,7% 1.067 1.105 - 3,5%
davon Corporate % 47,3% 51,2% - 3,9 PP 47,3% 47,9% - 0,5 PP
davon Retail % 50,2% 45,8% 4,5 PP 50,2% 49,9% 0,4 PP
davon in Fremdwährung % 74,8% 72,0% 2,9 PP 74,8% 69,8% 5,1 PP
Verbindlichkeiten an Kunden 1.164 1.097 6,2% 1.164 1.119 4,1%
Loan/Deposit Ratio 91,6% 109,0% - 17,3 PP 91,6% 98,8% - 7,1 PP
Eigenkapital 508 520 - 2,3% 508 498 2,1%
Return on Equity vor Steuern 13,2% 15,1% - 1,9 PP 13,2% 7,5% 5,6 PP
Return on Equity nach Steuern 11,6% 13,3% - 1,6 PP 11,6% 6,2% 5,4 PP
Cost/Income Ratio 48,1% 50,8% - 2,8 PP 48,1% 52,7% - 4,6 PP
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 5,74% 5,60% 0,14 PP 5,74% 6,26% - 0,52 PP
Mitarbeiter zum Stichtag 1.593 1.757 - 9,3% 1.593 1.602 - 0,6%
Geschäftsstellen 85 86 - 1,2% 85 85 0,0%
Kunden 609.052 561.702 8,4% 609.052 604.122 0,8%

Russland

in € Millionen 1.1.-31.3.
2014
1.1.-31.3.
2013
Verände
rung
Q1/2014 Q4/2013 Verände
rung
Betriebserträge 281 283 - 0,5% 281 292 - 3,8%
Verwaltungsaufwendungen - 114 - 125 - 9,0% - 114 - 161 - 29,3%
Betriebsergebnis 168 158 6,1% 168 132 27,3%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 27 15 - 27 - 29 - 6,6%
Übrige Ergebnisse - 2 26 - 2 5
Periodenüberschuss vor Steuern 139 198 - 29,8% 139 108 28,6%
Aktiva 15.103 16.187 - 6,7% 15.103 15.555 - 2,9%
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 5,46% 5,12% 0,34 PP 5,46% 4,79% 0,67 PP
Return on Equity vor Steuern 32,9% 48,1% - 15,2 PP 32,9% 27,0% 5,9 PP

Der Periodenüberschuss vor Steuern des Segments Russland ging im Vergleich zur Vorjahresperiode um 30 Prozent auf € 139 Millionen zurück. Ausschlaggebend dafür waren die im Berichtsquartal erforderlich gewordenen Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen sowie die in der Vorjahresperiode erzielten Veräußerungsergebnisse aus Beteiligungen. Der Return on Equity vor Steuern des Segments sank um 15,2 Prozentpunkte auf 32,9 Prozent.

Betriebserträge

Der Zinsüberschuss in Russland stieg im Vergleich zur Vorjahresperiode um 7 Prozent oder € 12 Millionen auf € 194 Millionen. Dabei erhöhten sich die Zinserträge aus Wertpapieren um € 9 Millionen und die Zinserträge aus derivativen Finanzinstrumenten um € 6 Millionen. Positiv wirkten weiters volumenbedingt höhere Zinserträge aus Krediten, die allerdings durch ebenfalls steigende Zinsaufwendungen für Kundeneinlagen großteils relativiert wurden. Das Segment verzeichnete dabei im Jahresabstand einen Anstieg der Nettozinsspanne um 34 Basispunkte auf 5,46 Prozent. Die Bilanzaktiva verringerten sich im Jahresabstand, vor allem aufgrund der Abwertung des russischen Rubels, um 7 Prozent auf € 15,1 Milliarden, die Kreditrisikoaktiva nahmen um 19 Prozent auf € 8,5 Milliarden ab.

Der Provisionsüberschuss verzeichnete gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres einen Rückgang um 5 Prozent oder € 4 Millionen auf € 66 Millionen. Während hier das Ergebnis aus dem Devisen-, Valuten- und Edelmetallgeschäft überwiegend durch höhere Volumina um € 5 Millionen auf € 18 Millionen stieg, verzeichnete das Ergebnis aus dem Kredit- und Garantiegeschäft einen Rückgang von € 4 Millionen auf € 16 Millionen. Ebenso sank das Ergebnis aus dem Zahlungsverkehr um € 2 Millionen auf € 24 Millionen, und auch das Ergebnis aus dem Verkauf von Eigen- und Fremdprodukten verringerte sich aufgrund höherer Aufwendungen um € 2 Millionen auf minus € 4 Millionen.

Das Handelsergebnis lag mit € 12 Millionen um € 19 Millionen deutlich unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Das Ergebnis aus dem währungsbezogenen Geschäft nahm wegen geringerer Ergebnisse aus zur Absicherung eingegangenen Fremdwährungsderivaten um € 5 Millionen auf € 22 Millionen ab und das Ergebnis aus dem zinsbezogenen Geschäft verringerte sich aufgrund von Bewertungsverlusten um € 14 Millionen auf minus € 10 Millionen.

Das übrige betriebliche Ergebnis stieg um € 9 Millionen auf € 11 Millionen, überwiegend hervorgerufen durch die Veräußerung von Vermögenswerten.

Verwaltungsaufwendungen

Die Verwaltungsaufwendungen des Segments verringerten sich währungsbedingt um 9 Prozent oder € 11 Millionen auf € 114 Millionen. Der Rückgang des Personalaufwands um € 5 Millionen resultierte dabei überwiegend aus der Entwicklung des russischen Rubels sowie aus leicht gesunkenen Löhnen und Gehältern. Der Sachaufwand verringerte sich währungsbedingt und durch geringere IT-Aufwendungen um € 3 Millionen, und auch die Abschreibungen sanken infolge geringerer Abschreibungen auf Sachanlagen um € 3 Millionen. Die Anzahl der Geschäftsstellen stieg im Jahresabstand um 7 auf 196. Durch den Rückgang bei den Verwaltungsaufwendungen verbesserte sich die Cost/Income Ratio um 3,7 Prozentpunkte auf 40,4 Prozent.

Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen

In der Berichtsperiode wurden in Russland netto € 27 Millionen an Kreditrisikovorsorgen dotiert. Auch wenn dieser Wert ein moderates Niveau repräsentiert, standen ihm Auflösungen von netto € 15 Millionen aus der Vergleichsperiode des Vorjahres gegenüber. In den ersten drei Monaten 2014 wurden hingegen durch die Ausweitung des Kreditvolumens und die Entwicklung von US-Dollar sowie Euro gegenüber dem russischen Rubel vor allem bei den Retail-Kunden neue Vorsorgen gebildet. Der Anteil der notleidenden Kredite an Nichtbanken am Kreditportfolio des Segments erhöhte sich im Jahresabstand um 0,5 Prozentpunkte auf 5,3 Prozent.

Übrige Ergebnisse und Steuern

Die übrigen Ergebnisse des Segments Russland gingen von € 26 Millionen in der Vergleichsperiode des Vorjahres auf minus € 2 Millionen in der Berichtsperiode zurück. Dabei sank das Ergebnis aus Finanzinvestitionen von plus € 26 Millionen in den ersten drei Monaten 2013 auf minus € 13 Millionen in der Berichtsperiode. Dieser Rückgang resultierte einerseits aus höheren Bewertungs- und Veräußerungsverlusten aus Wertpapieren des Fair-Value-Bestands, andererseits waren in der Vergleichsperiode des Vorjahres Veräußerungsgewinne aus Beteiligungen in Höhe von € 26 Millionen erzielt worden. Das Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten verbesserte sich – hauptsächlich durch Bewertungsgewinne aus Zinsswaps zur Reduktion des Zinsstrukturrisikos – im Vergleich zur Vorjahresperiode um € 12 Millionen auf plus € 12 Millionen.

Der Steueraufwand entwickelte sich parallel zum Jahresüberschuss, die Steuerquote stieg marginal auf 22 Prozent.

Russland

Die nachfolgende Tabelle enthält das Landesergebnis für Russland. Abweichungen zu den für das Segment Russland angegebenen Werten resultieren aus der unterschiedlichen Allokation des Eigenkapitals: In der Landesdarstellung basieren die Kennzahlen auf dem bilanziellen Eigenkapital, während auf Segmentebene das Eigenkapital auf dem tatsächlichen Eigenkapitalverbrauch beruht.

in € Millionen 1.1.-31.3.
2014
1.1.-31.3.
2013
Verände
rung
Q1/2014 Q4/2013 Verände
rung
Zinsüberschuss 194 182 6,6% 194 181 7,0%
Provisionsüberschuss 66 69 - 5,5% 66 77 - 15,1%
Handelsergebnis 12 31 - 62,2% 12 34 - 66,4%
Übriges betriebliches Ergebnis 11 1 >500,0% 11 0
Betriebserträge 281 283 - 0,5% 281 292 - 3,8%
Verwaltungsaufwendungen - 114 - 125 - 9,0% - 114 - 161 - 29,3%
Betriebsergebnis 168 158 6,1% 168 132 27,3%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 27 15 - 27 - 29 - 6,6%
Übrige Ergebnisse - 2 26 - 2 5
Periodenüberschuss vor Steuern 139 198 - 29,8% 139 108 28,6%
Steuern vom Einkommen und Ertrag - 31 - 43 - 28,0% - 31 - 22 41,9%
Periodenüberschuss nach Steuern 109 156 - 30,3% 109 87 25,3%
Aktiva 15.103 16.187 - 6,7% 15.103 15.555 - 2,9%
Forderungen an Kunden 9.598 10.101 - 5,0% 9.598 9.967 - 3,7%
davon Corporate % 55,1% 62,7% - 7,7 PP 55,1% 55,6% - 0,5 PP
davon Retail % 44,9% 37,2% 7,7 PP 44,9% 44,4% 0,5 PP
davon in Fremdwährung % 34,5% 42,2% - 7,7 PP 34,5% 33,5% 1,0 PP
Verbindlichkeiten an Kunden 9.805 10.447 - 6,1% 9.805 9.924 - 1,2%
Loan/Deposit Ratio 97,9% 96,7% 1,2 PP 97,9% 100,4% - 2,5 PP
Eigenkapital 2.300 2.633 - 12,7% 2.300 2.360 - 2,6%
Return on Equity vor Steuern 27,3% 35,5% - 8,2 PP 27,3% 22,4% 4,9 PP
Return on Equity nach Steuern 21,3% 27,9% - 6,6 PP 21,3% 18,0% 3,3 PP
Cost/Income Ratio 40,4% 44,1% - 3,7 PP 40,4% 55,0% - 14,6 PP
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 4,80% 5,12% - 0,32 PP 5,46% 4,79% 0,67 PP
Mitarbeiter zum Stichtag 8.530 8.200 4,0% 8.530 8.542 - 0,1%
Geschäftsstellen 196 189 3,7% 196 195 0,5%
Kunden 2.683.852 2.335.420 14,9% 2.683.852 2.617.291 2,5%

CEE Sonstige

in € Millionen 1.1.- 31.3.
2014
1.1.- 31.3.
2013
Verände
rung
Q1/2014 Q4/2013 Verände
rung
Betriebserträge 117 137 - 14,3% 117 171 - 31,4%
Verwaltungsaufwendungen - 77 - 90 - 14,3% - 77 - 89 - 13,5%
Betriebsergebnis 40 47 - 14,3% 40 82 - 51,0%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 92 - 25 262,1% - 92 - 14 >500,0%
Übrige Ergebnisse 43 32 34,5% 43 0 >500,0%
Periodenüberschuss/-fehlbetrag vor Steuern - 8 54 - 8 68
Aktiva 4.758 6.349 - 25,1% 4.758 5.809 - 18,1%
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 8,89% 6,59% 2,31 PP 8,89% 8,59% 0,31 PP
Return on Equity vor Steuern 25,1% 32,7%

Im Segment CEE Sonstige belasteten ein deutlich stärker negatives Handelsergebnis sowie signifikant höhere Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen das Periodenergebnis. Im ersten Quartal 2014 ergab sich ein Periodenfehlbetrag vor Steuern in Höhe von € 8 Millionen.

Betriebserträge

Der Zinsüberschuss des Segments stieg insgesamt um 19 Prozent oder € 17 Millionen auf € 110 Millionen. Hauptverantwortlich dafür war ein Anstieg des Zinsüberschusses in der Ukraine um 17 Prozent auf € 84 Millionen, hervorgerufen durch niedrigere Zinsaufwendungen und gesunkene Marktzinssätze. In Belarus führten höhere Kreditvolumina und Margen ebenfalls zu einem Anstieg des Zinsüberschusses um 25 Prozent auf € 25 Millionen. Die Nettozinsspanne verbesserte sich im Jahresvergleich von 6,59 Prozent auf 8,89 Prozent. Die Bilanzaktiva des Segments hingegen nahmen im Jahresabstand vor allem währungsbedingt um 25 Prozent auf € 4,8 Milliarden ab, die Kreditrisikoaktiva sanken um 19 Prozent auf € 4,4 Milliarden.

Der Provisionsüberschuss des Segments blieb im Periodenvergleich mit einem Rückgang um € 1 Million auf € 48 Millionen nahezu unverändert. Dabei reduzierte sich das Ergebnis aus dem Zahlungsverkehr aufgrund höherer Aufwendungen in der Ukraine um 9 Prozent oder € 3 Millionen. Dieser Rückgang wurde jedoch durch einen hauptsächlich in der Ukraine erzielten Anstieg des Ergebnisses aus dem Devisen-, Valuten- und Edelmetallgeschäft um € 3 Millionen auf € 12 Millionen nahezu kompensiert.

Das Handelsergebnis reduzierte sich von minus € 4 Millionen in der Vorjahresperiode auf minus € 40 Millionen in der Berichtsperiode. Hauptverantwortlich dafür war das Ergebnis aus dem währungsbezogenen Geschäft, das durch höhere Bewertungsverluste aus Fremdwährungspositionen in der Ukraine belastet war. Bewertungen aus Anleihen sorgten dort auch für ein um € 1 Million geringeres Ergebnis aus dem zinsbezogenen Geschäft.

Das übrige betriebliche Ergebnis des Segments blieb mit minus € 1 Million im Periodenvergleich nahezu unverändert.

Verwaltungsaufwendungen

Die Verwaltungsaufwendungen reduzierten sich gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um € 13 Millionen auf € 77 Millionen. Ein Großteil dieser Reduktion wurde in der Ukraine verzeichnet und war vor allem durch die Abwertung der Hryvna begründet. Die Personalaufwendungen des Segments nahmen infolge des Abbaus von Mitarbeitern und durch Währungseffekte um € 7 Millionen ab. Währungsbedingt stellte sich auch bei den Sachaufwendungen und Abschreibungen ein Rückgang ein. Die Anzahl der Geschäftsstellen des Segments ging auf 867 zurück. Die Cost/Income Ratio blieb konstant bei 65,9 Prozent.

Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen

Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen der Region stiegen – maßgeblich getrieben durch die Entwicklung in der Ukraine – im Periodenvergleich um € 66 Millionen auf € 92 Millionen. Davon entfielen € 85 Millionen auf die Nettodotierungen zu Einzelwertberichtigungen und € 7 Millionen auf die Nettodotierungen zu Portfolio-Wertberichtigungen. Der Wertberichtigungsbedarf betraf dabei vor allem Fremdwährungskredite, hervorgerufen durch die Währungsabwertung der ukrainischen Hyrvna und die dadurch notwendige Anpassung der Wertberichtigungen auf besicherte US-Dollar-Kredite. In Belarus hingegen ergab sich weiterhin kein Vorsorgebedarf für Kredite. Der Anteil der notleidenden Kredite an Nichtbanken am gesamten Kreditportfolio des Segments fiel im Jahresabstand um 2,9 Prozentpunkte auf 24,8 Prozent.

Übrige Ergebnisse und Steuern

Die übrigen Ergebnisse erhöhten sich im Periodenvergleich um € 11 Millionen auf € 43 Millionen. Ausschlaggebend dafür waren vor allem Bewertungsgewinne aus Wertpapieren des Fair-Value-Bestands. Insbesondere in der Ukraine verbesserte sich das Ergebnis aus der Bewertung von festverzinslichen ukrainischen Staatsanleihen im Periodenvergleich um € 11 Millionen auf € 43 Millionen.

In den ersten drei Monaten 2014 wurde im Segment CEE Sonstige aufgrund der Aktivierung von steuerlichen Verlustvorträgen ein Steuerertrag in Höhe von € 2 Millionen verbucht.

Nachfolgend die Detailergebnisse der einzelnen Länder:

Belarus

in € Millionen 1.1.- 31.3.
2014
1.1.- 31.3.
2013
Verände
rung
Q1/2014 Q4/2013 Verände
rung
Zinsüberschuss 25 20 25,3% 25 23 8,6%
Provisionsüberschuss 15 15 - 2,6% 15 15 - 3,5%
Handelsergebnis 0 - 6 - 99,9% 0 0
Übriges betriebliches Ergebnis 0 - 1 - 95,0% 0 0
Betriebserträge 40 28 40,7% 40 39 2,5%
Verwaltungsaufwendungen - 19 - 18 5,1% - 19 - 19 - 3,1%
Betriebsergebnis 21 11 100,3% 21 20 8,0%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen 0 0 - 40,8% 0 13 - 99,2%
Übrige Ergebnisse 0 0 0 0
Periodenüberschuss vor Steuern 21 11 97,9% 21 33 - 34,8%
Steuern vom Einkommen und Ertrag - 5 - 2 166,3% - 5 - 9 - 45,0%
Periodenüberschuss nach Steuern 17 9 84,4% 17 24 - 31,1%
Aktiva 1.435 1.472 - 2,5% 1.435 1.446 - 0,8%
Forderungen an Kunden 949 1.010 - 6,0% 949 910 4,2%
davon Corporate % 73,4% 76,8% - 3,4 PP 73,4% 72,3% 1,2 PP
davon Retail % 26,6% 23,2% 3,4 PP 26,6% 27,7% - 1,2 PP
davon in Fremdwährung % 73,4% 73,0% 0,4 PP 73,4% 72,4% 1,0 PP
Verbindlichkeiten an Kunden 773 926 - 16,6% 773 842 - 8,3%
Loan/Deposit Ratio 122,8% 109,0% 13,8 PP 122,8% 108,1% 14,7 PP
Eigenkapital 272 223 22,0% 272 270 0,9%
Return on Equity vor Steuern 37,4% 21,6% 15,8 PP 37,4% 64,7% - 27,3 PP
Return on Equity nach Steuern 29,1% 18,0% 11,1 PP 29,1% 47,6% - 18,6 PP
Cost/Income Ratio 46,8% 62,6% - 15,8 PP 46,8% 49,5% - 2,7 PP
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 7,80% 6,39% 1,41 PP 7,80% 7,00% 0,79 PP
Mitarbeiter zum Stichtag 2.178 2.201 - 1,0% 2.178 2.216 - 1,7%
Geschäftsstellen 96 100 - 4,0% 96 100 - 4,0%
Kunden 723.688 695.067 4,1% 723.688 719.919 0,5%

Ukraine

in € Millionen 1.1.- 31.3.
2014
1.1.- 31.3.
2013
Verände
rung
Q1/2014 Q4/2013 Verände
rung
Zinsüberschuss 84 72 16,8% 84 91 - 7,5%
Provisionsüberschuss 33 34 - 0,6% 33 39 - 14,5%
Handelsergebnis - 40 2 - 40 3
Sonstiges betriebliches Ergebnis - 1 - 1 - 33,2% - 1 - 2 - 73,1%
Betriebserträge 77 107 - 28,5% 77 132 - 41,8%
Verwaltungsaufwendungen - 58 - 72 - 19,2% - 58 - 70 - 16,3%
Betriebsergebnis 18 35 - 47,8% 18 62 - 70,5%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 92 - 27 244,5% - 92 - 27 245,5%
Übrige Ergebnisse 43 32 34,6% 43 0 >500,0%
Periodenüberschuss/-fehlbetrag vor Steuern - 30 41 - 30 35
Steuern vom Einkommen und Ertrag 7 - 9 7 - 7
Periodenüberschuss/-fehlbetrag nach Steuern - 24 32 - 24 29
Aktiva 3.289 4.832 - 31,9% 3.289 4.327 - 24,0%
Forderungen an Kunden 3.027 3.806 - 20,5% 3.027 3.599 - 15,9%
davon Corporate % 54,8% 51,9% 2,9 PP 54,8% 56,6% - 1,8 PP
davon Retail % 44,9% 48,1% - 3,2 PP 44,9% 43,4% 1,5 PP
davon in Fremdwährung % 54,3% 50,8% 3,4 PP 54,3% 46,9% 7,4 PP
Verbindlichkeiten an Kunden 1.610 2.835 - 43,2% 1.610 2.433 - 33,8%
Loan/Deposit Ratio 187,9% 134,2% 53,7 PP 187,9% 147,9% 40,0 PP
Eigenkapital 618 885 - 30,2% 618 878 - 29,6%
Return on Equity vor Steuern 19,6% 17,9%
Return on Equity nach Steuern 15,5% 14,6%
Cost/Income Ratio 76,2% 67,4% 8,8 PP 76,2% 53,0% 23,2 PP
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 9,32% 6,66% 2,66 PP 9,32% 9,15% 0,17 PP
Mitarbeiter zum Stichtag 12.891 13.787 - 6,5% 12.891 13.053 - 1,2%
Geschäftsstellen 770 822 - 6,3% 770 798 - 3,5%
Kunden 3.014.699 3.023.416 - 0,3% 3.014.699 3.062.204 - 1,6%
in € Millionen 1.1.-31.3.
2014
1.1.-31.3.
2013
Verände
rung
Q1/2014 Q4/2013 Verände
rung
Betriebserträge 162 156 3,8% 162 153 5,9%
Verwaltungsaufwendungen - 45 - 44 2,3% - 45 - 49 - 7,1%
Betriebsergebnis 117 112 4,4% 117 104 12,0%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 34 - 73 - 53,3% - 34 - 50 - 32,3%
Übrige Ergebnisse - 1 0 - 1 3
Periodenüberschuss vor Steuern 81 39 106,5% 81 57 43,3%
Aktiva 20.884 21.380 - 2,3% 20.884 20.812 0,3%
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 2,39% 2,17% 0,22 PP 2,39% 2,34% 0,05 PP
Return on Equity vor Steuern 15,7% 8,3% 7,5 PP 15,7% 12,6% 3,1 PP

Group Corporates

Das Ergebnis vor Steuern des Segments Group Corporates lag im ersten Quartal 2014 mit € 81 Millionen um € 42 Millionen über dem Vergleichswert des Vorjahres, der allerdings durch einen höheren Wertberichtigungsbedarf bei Krediten an Großkunden belastet gewesen war. Der Return on Equity vor Steuern stieg um 7,5 Prozentpunkte auf 15,7 Prozent.

Betriebserträge

Der Zinsüberschuss des Segments stieg gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahrs um 14 Prozent auf € 124 Millionen. Im Profitcenter Corporate Customers der Konzernzentrale (von Wien aus betreute österreichische und multinationale Firmenkunden) wurde insbesondere aufgrund höherer Margen eine Verbesserung um 32 Prozent auf insgesamt € 57 Millionen erreicht. Auch im Profitcenter Network Corporate Customers & Support (überwiegend internationale Firmenkunden mit CEE-Bezug) nahm der Zinsüberschuss um 10 Prozent auf € 23 Millionen zu, obwohl sich das Geschäftsvolumen mit zentral- und osteuropäischen Firmenkunden seit Jahresende 2013 rückläufig zeigte. Die Nettozinsspanne des Segments stieg aufgrund verbesserter aktivseitiger Margen um 22 Basispunkte auf 2,39 Prozent. Die Bilanzaktiva nahmen wegen des rückläufigen Volumens der Kredite an zentral- und osteuropäische Firmenkunden im Jahresabstand um 2 Prozent auf € 20,9 Milliarden ab. Die Risikoaktiva (Kreditrisiko) reduzierten sich um 13 Prozent auf € 12,8 Milliarden.

Der Provisionsüberschuss verringerte sich im Periodenvergleich um € 6 Millionen auf € 37 Millionen. Hier wurden sowohl in den Geschäftsstellen in Asien und den USA als auch in der Konzernzentrale Rückgänge verzeichnet. Diese beruhten auf geringeren Provisionserträgen aus Anleiheemissionen sowie Immobilien-, Export- und Investment-Finanzierungen, während aus dem Projektfinanzierungsgeschäft höhere Provisionserträge resultierten.

Das Handelsergebnis des Segments ging von € 3 Millionen in der Vergleichsperiode des Vorjahres auf € 1 Million in der Berichtsperiode zurück. Dabei waren sowohl das Ergebnis aus dem zinsbezogenen Geschäft als auch jenes aus dem währungsbezogenen Geschäft vorwiegend in den Geschäftsstellen in Asien rückläufig.

Das übrige betriebliche Ergebnis des Segments sank im Periodenvergleich um € 2 Millionen auf unter € 1 Million. Der Rückgang ergab sich aus der 2014 erstmals erfolgten Zuordnung der Bankenabgabe auf die Segmente.

Verwaltungsaufwendungen

Die Verwaltungsaufwendungen des Segments stiegen vor allem aufgrund höherer Overhead-Kosten, die auf das Segment umgegliedert wurden, im Periodenvergleich um 2 Prozent oder € 1 Million auf € 45 Millionen. Das Segment umfasste am Ende der Berichtsperiode 9 Geschäftsstellen. Die Cost/Income Ratio verbesserte sich um 0,4 Prozentpunkte auf 28,0 Prozent.

Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen

Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen fielen mit € 34 Millionen im Periodenvergleich um € 39 Millionen geringer aus. In der Vergleichsperiode des Vorjahres hatten vor allem einzelne Kredite an Großkunden in der Konzernzentrale sowie in Asien höhere Risikokosten verursacht. Der Anteil der notleidenden Kredite an Nichtbanken am Kreditportfolio des Segments stieg um 1,6 Prozentpunkte auf 6,0 Prozent.

Übrige Ergebnisse und Steuern

Die übrigen Ergebnisse des Segments fielen mit minus € 1 Million in der Berichtsperiode negativ aus.

Der Steueraufwand erhöhte sich um 20 Prozent auf € 16 Millionen, die Steuerquote hingegen reduzierte sich um 14 Prozentpunkte auf 19 Prozent, da die Ergebnisverbesserungen in Ländern mit sehr niedrigen Steuersätzen erzielt wurden.

Group Markets

in € Millionen 1.1.-31.3.
2014
1.1.-31.3.
2013
Verände
rung
Q1/2014 Q4/2013 Verände
rung
Betriebserträge 83 76 9,1% 83 94 - 11,7%
Verwaltungsaufwendungen - 64 - 61 5,2% - 64 - 60 6,2%
Betriebsergebnis 19 15 24,4% 19 34 - 43,7%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen 2 - 1 2 - 22
Übrige Ergebnisse - 4 11 - 4 6
Periodenüberschuss vor Steuern 17 25 - 31,5% 17 17 0,0%
Aktiva 16.755 19.438 - 13,8% 16.755 20.271 - 17,3%
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 1,09% 0,84% 0,25 PP 1,09% 0,95% 0,13 PP
Return on Equity vor Steuern 7,9% 8,9% - 1,1 PP 7,9% 10,6% - 2,7 PP

Der Periodenüberschuss vor Steuern des Segments Group Markets sank im Periodenvergleich um 32 Prozent auf € 17 Millionen, in erster Linie hervorgerufen durch die Bewertung von derivativen Finanzinstrumenten. Der Return on Equity vor Steuern verringerte sich damit um 1,1 Prozentpunkte auf 7,9 Prozent.

Betriebserträge

Der Zinsüberschuss des Segments erhöhte sich im Periodenvergleich um 27 Prozent auf € 41 Millionen. Hauptgründe dafür waren eine Umgliederung des IFRS-Handelsergebnisses ins Zinsergebnis im Profitcenter Global Treasury Markets sowie eine Umschichtung in das Kundengeschäft im Profitcenter Financial Institutions & Sovereigns. Dadurch erhöhte sich die Nettozinsspanne des Segments um 25 Basispunkte auf 1,09 Prozent. Die Bilanzaktiva gingen im Jahresabstand um 14 Prozent auf € 16,8 Milliarden zurück. Demgegenüber zeigten die Kreditrisikoaktiva einen Anstieg um 23 Prozent auf € 4,6 Milliarden, der im Wesentlichen durch Ratingverschlechterungen und den Aufbau von Exposure begründet war.

Der Provisionsüberschuss des Segments legte im Periodenvergleich um 9 Prozent auf € 29 Millionen zu.

Das Handelsergebnis des Segments verzeichnete einen Rückgang um 45 Prozent auf € 8 Millionen. Dieser beruhte vor allem auf Bewertungsverlusten aus Fremdwährungspositionen. Gegenläufig entwickelte sich das Ergebnis aus dem Handel mit Banknoten und jenes aus strukturieren Produkten, die sich insgesamt um € 6 Millionen verbesserten.

Das übrige betriebliche Ergebnis verbesserte sich um € 2 Millionen auf € 5 Millionen.

Verwaltungsaufwendungen

Die Verwaltungsaufwendungen des Segments Group Markets stiegen im Periodenvergleich um 5 Prozent auf € 64 Millionen. Die Cost/Income Ratio verbesserte sich – dank der Steigerung der Betriebserträge um 9 Prozent – um 2,8 Prozentpunkte auf 77,1 Prozent.

Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen

In der Berichtsperiode kam es zur Auflösung einer Einzelwertberichtigung in Höhe von € 2 Millionen. Der Anteil der notleidenden Kredite am Gesamtkreditobligo des Segments betrug 2,1 Prozent.

Übrige Ergebnisse und Steuern

Die übrigen Ergebnisse des Segments sanken im Periodenvergleich von € 11 Millionen auf minus € 4 Millionen. Hauptverantwortlich dafür war das Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten, das aufgrund der Zinsentwicklung der Makro-Hedges der Konzernzentrale um € 13 Millionen auf minus € 4 Millionen fiel.

Der Steueraufwand erhöhte sich um € 4 Millionen auf € 7 Millionen, die Steuerquote stieg auf 38 Prozent.

Corporate Center
1.1.- 31.3. 1.1.- 31.3. Verände Verände
in € Millionen 2014 2013 rung Q1/2014 Q4/2013 rung
Betriebserträge 127 4 >500,0% 127 48 164,0%
Verwaltungsaufwendungen - 80 - 72 10,8% - 80 - 87 - 8,7%
Betriebsergebnis 47 - 67 47 - 39
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 8 1 - 8 11
Übrige Ergebnisse - 287 - 142 102,2% - 287 - 199 43,8%
Periodenfehlbetrag vor Steuern - 248 - 208 19,0% - 248 - 227 9,0%
Aktiva 34.172 43.580 - 21,6% 34.172 34.716 - 1,6%
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva)
Return on Equity vor Steuern

Das Periodenergebnis vor Steuern des Segments Corporate Center sank in der Berichtsperiode trotz eines deutlich verbesserten Zins- und Dividendenergebnisses aufgrund einer Teilwertabschreibung der Beteiligung Raiffeisen Bank Aval JSC, Kiew, in der Konzernzentrale auf minus € 248 Millionen.

Betriebserträge

Der Zinsüberschuss des Segments drehte im Periodenvergleich von minus € 12 Millionen auf plus € 128 Millionen. Verantwortlich dafür waren vor allem die konzerninternen Dividendenerträge. Dank des Ersatzes bestehender Finanzierungen durch kostengünstigere sorgten auch die Refinanzierungskosten für positive Impulse. In diesem Segment wurden auch die Zinsaufwendungen von € 16 Millionen (Vergleichsperiode 2013: € 13 Millionen) für das Nachrangkapital der RBI AG ausgewiesen. Die Bilanzaktiva des Segments gingen im Jahresabstand um 22 Prozent auf € 34,2 Milliarden zurück, während die Kreditrisikoaktiva – bedingt durch die Einführung des neuen Corporate-Rating-Modells und das höhere Eigenmittelerfordernis nach Basel III – um 12 Prozent auf € 18,8 Milliarden stiegen.

Der Provisionsüberschuss verbesserte sich im Periodenvergleich um 60 Prozent auf minus € 4 Millionen, hervorgerufen insbesondere durch höhere Provisionserträge aus konzerninternen Verbriefungstransaktionen und Garantieübernahmen.

Das Handelsergebnis des Segments sank im Periodenvergleich um € 17 Millionen auf minus € 26 Millionen. Hauptgrund dafür waren Bewertungsverluste aus offenen Fremdwährungspositionen in der Ukraine.

Das übrige betriebliche Ergebnis sank – bedingt durch die Endkonsolidierung (Verkauf) der F.J. Elsner Trading GmbH im ersten Quartal 2014 – im Periodenvergleich um € 7 Millionen auf € 30 Millionen. Der Ergebnisbeitrag des Raiffeisen Service Center (Back-Office-Dienstleistungen für Banken in Österreich) blieb mit € 7 Millionen nahezu unverändert.

Verwaltungsaufwendungen

Die Verwaltungsaufwendungen des Segments stiegen durch höhere Overhead-Aufwendungen im Periodenvergleich um € 8 Millionen auf € 80 Millionen. Die einzige im Segment ausgewiesene Geschäftsstelle ist die Konzernzentrale.

Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen

Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen spielen aufgrund des konzerninternen Geschäftscharakters des Segments generell eine untergeordnete Rolle. In den ersten drei Monaten 2014 wurden Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen in Höhe von € 8 Millionen für Kunden der Konzernzentrale vorgenommen.

Übrige Ergebnisse und Steuern

Die übrigen Ergebnisse des Segments gingen im Periodenvergleich von minus € 142 Millionen auf minus € 287 Millionen zurück. Dabei belastete vor allem die Teilwertabschreibung der Beteiligung Raiffeisen Bank Aval JSC, Kiew, das Ergebnis in der Konzernzentrale mit € 216 Millionen. Positiv entwickelte sich hingegen das Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten, das sich um € 85 Millionen auf minus € 31 Millionen verbesserte. Ausschlaggebend dafürwar das Ergebnis aus erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Verbindlichkeiten, bei dem die Bewertungen für den Credit Spread um € 116 Millionen auf € 34 Millionen stiegen.

Die österreichische Bankenabgabe belastete das Ergebnis mit € 17 Millionen. Das Ergebnis aus der Endkonsolidierung betrug minus € 11 Millionen und resultierte überwiegend aus der Veräußerung von drei Tochterunternehmen.

Im Segment Corporate Center sank der Steuerertrag im Periodenvergleich um € 10 Millionen auf € 17 Millionen.

Konzernzwischenabschluss

(Zwischenbericht zum 31. März 2014)

Gesamtergebnisrechnung

Erfolgsrechnung

in € Millionen Anhang 1.1.-31.3.2014 1.1.-31.3.2013 Veränderung
Zinserträge 1.442 1.490 -3,2%
Zinsaufwendungen -463 -626 -26,0%
Zinsüberschuss [2] 979 865 13,2%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen [3] -281 -220 28,1%
Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorgen 697 645 8,1%
Provisionserträge 471 458 2,8%
Provisionsaufwendungen -95 -83 14,5%
Provisionsüberschuss [4] 376 375 0,2%
Handelsergebnis [5] -19 80
Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten [6] -27 -121 -77,3%
Ergebnis aus Finanzinvestitionen [7] 37 87 -58,1%
Verwaltungsaufwendungen [8] -755 -788 -4,2%
Sonstiges betriebliches Ergebnis [9] -57 -21 173,7%
Ergebnis aus Endkonsolidierungen -11 -6 64,6%
Periodenüberschuss vor Steuern 240 251 -4,3%
Steuern vom Einkommen und Ertrag [10] -67 -77 -12,4%
Periodenüberschuss nach Steuern 173 174 -0,7%
Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile -12 -17 -29,7%
Konzern-Periodenüberschuss 161 157 2,5%

Gewinn je Aktie

in € 1.1.-31.3.2014 1.1.-31.3.2013 Veränderung
Gewinn je Aktie 0,41 0,55 -0,13

Der Gewinn je Aktie errechnet sich aus dem Konzern-Periodenüberschuss abzüglich der Dividende auf das Partizipationskapital bezogen auf die durchschnittliche Anzahl der im Umlauf befindlichen Stammaktien. Zum 31. März 2014 waren das 268,1 Millionen (31. März 2013: 194,9 Millionen). Es waren keine Wandel- oder Optionsrechte im Umlauf, eine Verwässerung des Gewinns je Aktie fand daher nicht statt.

Sonstiges Ergebnis und Gesamtergebnis

Gesamt Eigenanteil Fremdanteil
in € Millionen 1.1.-31.3.
2014
1.1.-31.3.
2013
1.1.-31.3.
2014
1.1.-31.3.
2013
1.1.-31.3.
2014
1.1.-31.3.
2013
Periodenüberschuss nach Steuern 173 174 161 157 12 17
Posten, die nicht in den Gewinn und Verlust
umgegliedert werden
0 0 0 0 0 0
Neubewertungen von leistungsorientierten
Plänen
0 0 0 0 0 0
Latente Steuern auf Posten, die nicht in
den Gewinn und Verlust umgegliedert
werden
0 0 0 0 0 0
Posten, die anschließend möglicherweise
in den Gewinn oder Verlust umgegliedert
werden
-451 -6 -441 -3 -10 -2
Währungsdifferenzen -466 5 -455 9 -11 -4
davon unrealisierte Gewinne/Verluste
der Periode
-466 5 -455 9 -11 -4
davon in die Erfolgsrechnung
umgegliederte Gewinne/Verluste
0 0 0 0 0 0
Absicherung Nettoinvestition (Capital
Hedge)
1 -1 1 -1 0 0
Hochinflation 13 13 12 11 2 2
Gewinne/Verluste aus Derivaten, die
Schwankungen zukünftiger Cash-Flows
absichern
0 -2 0 -2 0 0
davon unrealisierte Gewinne/Verluste
der Periode
0 -2 0 -2 0 0
davon in die Erfolgsrechnung
umgegliederte Gewinne/Verluste
0 0 0 0 0 0
Eigenkapitalveränderungen in at-equity
bewerteten Unternehmen
0 0 0 0 0 0
Gewinne/Verluste aus zur Veräußerung
verfügbaren finanziellen Vermögenswerten
3 -25 3 -25 0 0
davon unrealisierte Gewinne/Verluste
der Periode
4 0 3 0 1 0
davon in die Erfolgsrechnung
umgegliederte Gewinne/Verluste
-1 -25 0 -25 -1 0
Latente Steuern auf direkt im Eigenkapital
erfasste Ergebnisse
-1 5 -1 5 0 0
davon unrealisierte Gewinne/Verluste
der Periode
-1 0 -1 0 0 0
davon in die Erfolgsrechnung
umgegliederte Gewinne/Verluste
0 5 0 5 0 0
Sonstige direkt im Eigenkapital erfasste
Erträge und Aufwendungen
0 0 0 0 0 0
Sonstiges Ergebnis -451 -6 -441 -3 -10 -2
Gesamtergebnis -278 168 -280 153 2 15

Quartalsergebnisse

in € Millionen Q2/2013 Q3/2013 Q4/2013 Q1/2014
Zinsüberschuss 972 940 953 979
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen -249 -330 -350 -281
Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorgen 722 610 603 697
Provisionsüberschuss 411 417 424 376
Handelsergebnis 60 100 81 -19
Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten -66 -56 -14 -27
Ergebnis aus Finanzinvestitionen -23 9 -15 37
Verwaltungsaufwendungen -829 -813 -910 -755
Sonstiges betriebliches Ergebnis -58 -38 -30 -57
Ergebnis aus Endkonsolidierungen 0 0 0 -11
Periodenüberschuss vor Steuern 216 229 138 240
Steuern vom Einkommen und Ertrag -79 -80 4 -67
Periodenüberschuss nach Steuern 137 149 142 173
Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile -17 -15 4 -12
Konzern-Periodenüberschuss 120 134 146 161
in € Millionen Q2/2012 Q3/2012 Q4/2012 Q1/2013
Zinsüberschuss 886 834 876 865
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen -247 -224 -385 -220
Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorgen 639 611 491 645
Provisionsüberschuss
375 400 396 375
Handelsergebnis 85 54 -6 80
Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten -55 -88 -20 -121
Ergebnis aus Finanzinvestitionen -8 46 19 87
Verwaltungsaufwendungen1 -764 -818 -922 -788
Sonstiges betriebliches Ergebnis -28 -16 -50 -21
Ergebnis aus Endkonsolidierungen -2 0 14 -6
Periodenüberschuss vor Steuern 243 188 -78 251
Steuern vom Einkommen und Ertrag1 -83 -32 -59 -77
Periodenüberschuss nach Steuern 160 155 -137 174
Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile 0 -14 24 -17

1 Adaptierung der Vorjahreswerte aufgrund der retrospektiven Anwendung von IAS 19R.

Bilanz

Aktiva
in € Millionen Anhang 31.3.2014 31.12.2013 Veränderung
Barreserve 4.814 6.674 -27,9%
Forderungen an Kreditinstitute [12, 36] 19.806 22.243 -11,0%
Forderungen an Kunden [13, 36] 79.692 80.635 -1,2%
Kreditrisikovorsorgen [14] -5.610 -5.605 0,1%
Handelsaktiva [15, 36] 7.855 7.581 3,6%
Derivative Finanzinstrumente [16, 36] 982 982 0,0%
Wertpapiere und Beteiligungen [17, 36] 13.260 13.483 -1,7%
Anteile an at-equity bewerteten Unternehmen [36] 0 5
Immaterielle Vermögenswerte [18] 1.179 1.249 -5,6%
Sachanlagen [19] 1.458 1.595 -8,6%
Sonstige Aktiva [20, 36] 1.974 1.799 9,7%
Aktiva gesamt 125.410 130.640 -4,0%
Passiva
in € Millionen
Anhang 31.3.2014 31.12.2013 Veränderung
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten [21, 36] 26.348 30.105 -12,5%
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden [22, 36] 63.599 66.437 -4,3%
Verbriefte Verbindlichkeiten [23] 10.511 11.533 -8,9%
Rückstellungen [24, 36] 775 733 5,7%
Handelspassiva [25, 36] 5.435 5.204 4,4%
Derivative Finanzinstrumente [26, 36] 377 384 -1,9%
Sonstige Passiva [27, 36] 1.490 1.753 -15,0%
Nachrangkapital [28, 36] 4.054 4.128 -1,8%
Eigenkapital [29] 12.821 10.364 23,7%
Konzern-Eigenkapital 12.169 9.322 30,5%
Konzern-Periodenüberschuss 161 557 -71,2%
Kapital der nicht beherrschenden Anteile 492 485 1,4%
Passiva gesamt 125.410 130.640 -4,0%

Raiffeisen Bank International | Zwischenbericht 1. Quartal 2014

Eigenkapitalveränderungsrechnung

in € Millionen Gezeich
netes
Kapital
Partizipations
kapital
Kapital
rücklagen
Gewinn
rücklagen
Konzern
Perioden
überschuss
Kapital der nicht
beherrschenden
Anteile Gesamt
Eigenkapital 1.1.2014 595 2.500 2.575 3.652 557 485 10.364
Kapitaleinzahlungen 297 0 2.435 0 0 0 2.732
Gewinnthesaurierung 0 0 0 557 -557 0 0
Dividendenzahlungen 0 0 0 0 0 -2 -2
Gesamtergebnis 0 0 0 -441 161 2 -278
Eigene Aktien/Share
Incentive Program
0 0 -5 5 0 0 0
Sonstige Veränderungen 0 0 -6 5 0 7 6
Eigenkapital 31.3.2014 892 2.500 4.999 3.778 161 492 12.821
in € Millionen Gezeich
netes
Kapital
Partizipations
kapital
Kapital
rücklagen
Gewinn
rücklagen
Konzern
Perioden
überschuss
Kapital der nicht
beherrschenden
Anteile
Gesamt
Eigenkapital 1.1.20131 595 2.500 2.574 3.755 730 719 10.873
Kapitaleinzahlungen 0 0 0 0 0 0 0
Gewinnthesaurierung 0 0 0 730 -730 0 0
Dividendenzahlungen 0 0 0 0 0 -2 -2
Gesamtergebnis 0 0 0 -3 157 15 168
Eigene Aktien/Share
Incentive Program
0 0 0 0 0 0 0
Sonstige Veränderungen 0 0 0 35 0 -13 22
Eigenkapital 31.3.2013 595 2.500 2.574 4.517 157 719 11.061

1 Adaptierung der Vorjahreswerte aufgrund der retrospektiven Anwendung von IAS 19R.

Kapitalflussrechnung

in € Millionen 1.1.-31.3.2014 1.1.-31.3.2013
Zahlungsmittelbestand zum Ende der Vorperiode 6.674 6.557
Cash-Flow aus operativer Geschäftstätigkeit -4.433 -1.624
Cash-Flow aus Investitionstätigkeit -156 65
Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit 2.945 -18
Effekte aus Wechselkursänderungen -217 34
Zahlungsmittelbestand zum Ende der Periode 4.814 5.013

Segmentberichterstattung

In der RBI erfolgt die interne Management-Berichterstattung grundsätzlich auf Basis der bestehenden Organisationsstruktur. Diese ist matrixförmig aufgebaut, d. h. Vorstände sind sowohl für einzelne Länder als auch für bestimmte Geschäftsfelder verantwortlich (Konzept der "Country and Functional Responsibility"). Steuerungseinheit (Cash Generating Unit) im Konzern ist entweder ein Land oder ein Geschäftsfeld. Die obersten Entscheidungsgremien der RBI – Vorstand und Aufsichtsrat – treffen demnach wesentliche Entscheidungen über die Allokation der Ressourcen zu einem Segment auf Basis der jeweiligen Finanz- und Ertragskraft, weshalb diese Berichtskriterien als wesentlich beurteilt wurden. Entsprechend sind auch die Segmente nach IFRS 8 differenziert. Die Überleitungsrechnung enthält im Wesentlichen Beträge aus der Eliminierung von Zwischenergebnissen und aus segmentübergreifenden Konsolidierungen.

Daraus ergeben sich die folgenden Segmente:

  • Zentraleuropa
  • Südosteuropa
  • Russland
  • CEE Sonstige
  • Group Corporates
  • Group Markets
  • Corporate Center

Im ersten Quartal 2014 beschloss die Ukraine den Austritt aus der GUS. Das Segment GUS Sonstige wurde infolge dessen von GUS Sonstige in CEE Sonstige umbenannt.

1.1.-31.3.2014
in € Millionen
Zentral
europa
Südost
europa
Russland CEE
Sonstige
Group
Corporates
Zinsüberschuss 259 209 194 110 124
Provisionsüberschuss 130 82 66 48 37
Handelsergebnis 7 16 12 - 40 1
Übriges betriebliches Ergebnis - 8 10 11 - 1 0
Betriebserträge 389 318 281 117 162
Verwaltungsaufwendungen - 246 - 163 - 114 - 77 - 45
Betriebsergebnis 143 155 168 40 117
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 59 - 63 - 27 - 92 - 34
Übrige Ergebnisse - 40 2 - 2 43 - 1
Periodenüberschuss vor Steuern 44 94 139 - 8 81
Steuern vom Einkommen und Ertrag - 20 - 14 - 31 2 - 16
Periodenüberschuss nach Steuern 24 80 109 - 7 66
Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile - 11 0 1 0 0
Periodenüberschuss/-fehlbetrag nach Abzug der
nicht beherrschenden Anteile
13 80 109 - 7 66
Anteil am Ergebnis vor Steuern 36,7% 78,4% 116,7% 68,2%
Risikoaktiva (Kreditrisiko) 20.159 12.662 8.545 4.444 12.757
Risikoaktiva (gesamt) 23.636 15.254 10.614 5.437 13.235
Gesamtes Eigenmittelerfordernis 1.891 1.220 849 435 1.059
Aktiva 38.430 20.752 15.103 4.758 20.884
Verbindlichkeiten 34.768 17.758 12.803 3.864 14.932
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 2,87% 4,30% 5,46% 8,89% 2,39%
NPL Ratio 11,9% 14,0% 5,3% 24,8% 6,0%
NPL Coverage Ratio 64,8% 64,1% 73,8% 78,2% 54,9%
Cost/Income Ratio 63,3% 51,3% 40,4% 65,9% 28,0%
Neubildungsquote (Ø Forderungen an Kunden) 0,81% 1,09% 1,21% 1,40% 0,95%
Durchschnittliches Eigenkapital 3.673 2.321 1.694 888 2.071
Return on Equity vor Steuern 4,8% 16,1% 32,9% 15,7%
Geschäftsstellen 820 1.094 196 867 9
1.1.-31.3.2014
in € Millionen
Group
Markets
Corporate
Center
Überleitung Gesamt
Zinsüberschuss 41 128 - 87 979
Provisionsüberschuss 29 - 4 - 12 376
Handelsergebnis 8 - 26 4 - 19
Übriges betriebliches Ergebnis 5 30 - 36 10
Betriebserträge 83 127 - 132 1.345
Verwaltungsaufwendungen - 64 - 80 34 - 755
Betriebsergebnis 19 47 - 98 590
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen 2 - 8 - 1 - 281
Übrige Ergebnisse - 4 - 287 219 - 69
Periodenüberschuss vor Steuern 17 - 248 121 240
Steuern vom Einkommen und Ertrag - 7 17 0 - 67
Periodenüberschuss nach Steuern 11 - 231 121 173
Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile 0 - 2 0 - 12
Periodenüberschuss/-fehlbetrag nach Abzug der nicht
beherrschenden Anteile
11 - 232 121 161
Anteil am Ergebnis vor Steuern 14,6% 100,0%
Risikoaktiva (Kreditrisiko) 4.639 18.752 - 16.602 65.357
Risikoaktiva (gesamt) 5.943 19.207 - 13.426 79.900
Gesamtes Eigenmittelerfordernis 475 1.537 - 1.074 6.392
Aktiva 16.755 34.172 - 25.445 125.410
Verbindlichkeiten 17.814 24.132 - 13.481 112.590
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 1,09% 3,35%
NPL Ratio 10,8% 11,6% 10,6%
NPL Coverage Ratio 65,3% 45,9% 65,2%
Cost/Income Ratio 77,1% 62,7% 56,1%
Neubildungsquote (Ø Forderungen an Kunden) 1,48% 1,40%
Durchschnittliches Eigenkapital 884 2.750 - 2.190 12.091
Return on Equity vor Steuern 7,9% 7,9%
Geschäftsstellen 4 1 2.991
1.1.-31.3.2013
in € Millionen
Zentral
europa
Südost-europa Russland CEE
Sonstige
Group
Corporates
Zinsüberschuss 260 207 182 93 109
Provisionsüberschuss 128 79 69 49 43
Handelsergebnis 12 15 31 -4 3
Übriges betriebliches Ergebnis 1 10 1 -1 2
Betriebserträge 402 312 283 137 156
Verwaltungsaufwendungen -259 -166 -125 -90 -44
Betriebsergebnis 143 145 158 47 112
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen -74 -63 15 -25 -73
Übrige Ergebnisse -12 12 26 32 0
Periodenüberschuss vor Steuern 57 95 198 54 39
Steuern vom Einkommen und Ertrag -22 -13 -43 -11 -13
Periodenüberschuss nach Steuern 35 82 156 43 26
Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile -11 -10 0 -3 0
Periodenüberschuss nach
Abzug der nicht beherrschenden Anteile
23 72 155 40 27
Anteil am Ergebnis vor Steuern 22,0% 36,4% 76,2% 20,6% 15,1%
Risikoaktiva (Kreditrisiko) 21.650 12.971 10.586 5.474 14.580
Risikoaktiva (gesamt) 25.277 15.712 12.965 6.661 14.830
Gesamtes Eigenmittelerfordernis 2.022 1.257 1.037 533 1.186
Aktiva 39.432 21.411 16.187 6.349 21.380
Verbindlichkeiten 35.705 18.348 13.553 5.237 13.928
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 2,77% 4,20% 5,12% 6,59% 2,17%
NPL Ratio 11,4% 13,2% 4,8% 27,6% 4,4%
NPL Coverage Ratio 63,8% 61,5% 99,7% 70,9% 66,6%
Cost/Income Ratio 64,5% 53,3% 44,1% 65,9% 28,4%
Neubildungsquote (Ø Forderungen an Kunden) 1,46% 1,69% -0,23% 2,02% 0,20%
Durchschnittliches Eigenkapital 3.232 2.192 1.649 854 1.910
Return on Equity vor Steuern 7,1% 17,3% 48,1% 25,1% 8,3%
Geschäftsstellen 805 1.128 189 923 8
1.1.-31.3.2013
in € Millionen
Group
Markets
Corporate
Center
Überleitung Gesamt
Zinsüberschuss 32 -12 -6 865
Provisionsüberschuss 26 -11 -9 375
Handelsergebnis 15 -9 18 80
Übriges betriebliches Ergebnis 2 37 -26 26
Betriebserträge 76 4 -24 1.346
Verwaltungsaufwendungen -61 -72 30 -788
Betriebsergebnis 15 -67 5 558
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen -1 1 0 -220
Übrige Ergebnisse 11 -142 -15 -87
Periodenüberschuss vor Steuern 25 -208 -10 251
Steuern vom Einkommen und Ertrag -2 27 0 -77
Periodenüberschuss nach Steuern 23 -181 -10 174
Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile 0 0 7 -17
Periodenüberschuss/-fehlbetrag nach Abzug der nicht
beherrschenden Anteile
23 -181 -2 157
Anteil am Ergebnis vor Steuern 9,8% -80,0% 100,0%
Risikoaktiva (Kreditrisiko) 3.777 16.710 -16.430 69.319
Risikoaktiva (gesamt) 5.219 16.497 -13.421 83.740
Gesamtes Eigenmittelerfordernis 418 1.320 -1.074 6.699
Aktiva 19.438 43.580 -35.845 131.932
Verbindlichkeiten 19.567 31.792 -17.259 120.871
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 0,84% 2,89%
NPL Ratio 6,4% 9,9%
NPL Coverage Ratio 88,9% 67,5%
Cost/Income Ratio 79,9% 58,5%
Neubildungsquote (Ø Forderungen an Kunden) 0,82% -0,13% 1,06%
Durchschnittliches Eigenkapital 1.137 2.482 -2.492 10.963
Return on Equity vor Steuern 8,9% 9,2%
Geschäftsstellen 3 1 3.057

Anhang

Grundlagen der Konzernrechnungslegung

Grundsätze der Erstellung

Der verkürzte Konzernzwischenabschluss der RBI wird in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) herausgegebenen International Financial Reporting Standards (IFRS) und den auf Basis der IAS Verordnung (EG) 1606/2002 durch die EU übernommenen internationalen Rechnungslegungsstandards einschließlich der anzuwendenden Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC/SIC) erstellt. Der vorliegende verkürzte Konzernzwischenabschluss zum 31. März 2014 steht im Einklang mit IAS 34.

Neben den Informationen zu Risiken aus Finanzinstrumenten in den einzelnen Anhangangaben enthält insbesondere das Kapitel Risikobericht ausführliche Darstellungen zu den Themen Kreditrisiko, Konzentrationsrisiko, Marktrisiko und Liquiditätsrisiko.

Der Zwischenbericht zum 31. März 2014 wurde weder einer vollständigen Prüfung noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen (Regelwerk prime market der Wiener Börse).

Bei der Zwischenberichterstattung wurden grundsätzlich dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sowie Konsolidierungsmethoden angewendet wie bei der Erstellung des Konzernabschlusses 2013 (vgl. Geschäftsbericht 2013, Seite 116 ff). Standards und Interpretationen, die ab 1. Jänner 2014 in der EU verpflichtend anzuwenden sind, wurden in diesem Zwischenbericht berücksichtigt. Die Anwendung dieser Standards hatte keinen wesentlichen Einfluss auf den verkürzten Konzernzwischenabschluss.

Anwendung von neuen und geänderten Standards

Nachstehend werden diejenigen Rechnungslegungsvorschriften erläutert, die für den Konzern von Bedeutung sind und bei der Erstellung dieses verkürzten Konzernzwischenabschlusses für das erste Quartal 2014 zur Anwendung kamen.

IFRS 10 ersetzt die Regelungen über Konzernabschlüsse in IAS 27 (Konzern- und Einzelabschlüsse). Auch SIC 12 (Konsolidierung – Zweckgesellschaften) wird durch IFRS 10 ersetzt. Mit IFRS 10 schreibt das IASB den Beherrschungsansatz als einheitliches Prinzip fest. Beherrschung liegt nach IFRS 10 dann vor, wenn die folgenden Voraussetzungen kumulativ erfüllt sind: (a) Ein Unternehmen muss beherrschenden Einfluss über das Beteiligungsunternehmen ausüben können, (b) es muss schwankenden Renditen aus seiner Beteiligung ausgesetzt sein und (c) es muss die Renditen aufgrund seiner "Einflussfülle" der Höhe nach beeinflussen können. Weiterhin enthält der Standard umfangreiche Leitlinien zur Umsetzung komplexer Sachverhalte.

Aufgrund der erstmaligen Anwendung von IFRS 10 wurde das strukturierte Unternehmen Compass Variety Funding Limited, Dublin (IE), erstmals vollkonsolidiert, da die RBI einen beherrschenden Einfluss auf bestimmte Vermögenswerte (Leasingforderungen) gemäß IFRS 10.B76–IFRS 10.B79 hat, die dem allgemeinen Beteiligungsunternehmen gegenüber abgeschottet sind. Durch die Vollkonsolidierung wird nun die über das strukturierte Unternehmen zum Berichtsstichtag aufgenommene Refinanzierung in Höhe von € 52 Millionen (31. Dezember 2013: € 66,8 Millionen) unter Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ausgewiesen.

IFRS 11 ersetzt IAS 31 (Anteile an Gemeinschaftsunternehmen) sowie SIC 13 (Gemeinschaftlich geführte Einheiten – Nichtmonetäre Einlagen durch Partnerunternehmen). IFRS 11 regelt ab dem 1. Jänner 2014 die Klassifizierung von gemeinsamen Vereinbarungen. Eine gemeinsame Vereinbarung wird als eine vertragliche Übereinkunft definiert, bei der zwei oder mehr Parteien gemeinschaftlich Führung über eine gemeinsame Geschäftstätigkeit oder ein Gemeinschaftsunternehmen ausüben. Die Bilanzierung gemeinschaftlich beherrschter Vermögenswerte wird im Gegensatz zu IAS 31 in IFRS 11 nicht mehr separat adressiert; hier kommen die Regelungen für gemeinsame Geschäftstätigkeit zur Anwendung. Die Klassifizierung einer Vereinbarung als gemeinsame Geschäftstätigkeit oder als Gemeinschaftsunternehmen hängt von den Rechten und Pflichten ab, die den Parteien der Vereinbarung zukommen. Ferner muss nach IFRS 11 für die Einbeziehung von Gemeinschaftsunternehmen die Equity-Methode angewendet werden, während nach IAS 31 für gemeinschaftlich geführte Unternehmen entweder die Quotenkonsolidierung oder die Equity-Methode zulässig ist. Die erstmalige Anwendung der überarbeiteten Fassung des IFRS 11 hat keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss.

IFRS 12 ist ein Standard zu Angaben im Anhang. Er ist ab dem 1. Jänner 2014 anwendbar auf Unternehmen, die an Tochterunternehmen, gemeinsamen Vereinbarungen (gemeinschaftliche Tätigkeiten oder Gemeinschaftsunternehmen), assoziierten Unternehmen und/oder nicht konsolidierten strukturierten Einheiten beteiligt sind. Grundsätzlich gehen die in IFRS 12 geforderten Angaben deutlich weiter als die bisher gültigen Standards. Die erstmalige Anwendung der überarbeiteten Fassung des IFRS 12 wird zu zusätzlichen Angaben im Anhang zum Jahresende 2014 führen, hat jedoch keine bilanziellen Auswirkung auf den Konzernabschluss der RBI.

Durch eine Änderung an IFRS 10, IFRS 11 und IAS 27 wird in Bezug auf die Konsolidierung von Tochterunternehmen unter IFRS 10 (Konzernabschlüsse) ab dem 1. Jänner 2014 eine Ausnahme gewährt. Diese gilt, wenn das Mutterunternehmen die Definition einer "Investmentgesellschaft" erfüllt (dies trifft z. B. auf bestimmte Investmentfonds zu). Solche Unternehmen dürfen ihre Investitionen in bestimmte Tochtergesellschaften erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert nach IFRS 9 (Finanzinstrumente) oder IAS 39 (Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung) bewerten. Diese Änderungen haben keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss der RBI. Zusätzlich wurden die Übergangsleitlinien in IFRS 10, IFRS 11 und IFRS 12 klargestellt und Erleichterungen in allen drei Standards gewährt. So werden angepasste Vergleichsinformationen lediglich für die vorhergehende Vergleichsperiode verlangt. Darüber hinaus entfällt im Zusammenhang mit den Angaben im Anhang zu nicht konsolidierten strukturierten Unternehmen die Pflicht zur Angabe von Vergleichsinformationen für Perioden, die vor der Erstanwendung von IFRS 12 liegen.

In den überarbeiteten IAS 28 sind ab dem 1. Jänner 2014 nunmehr auch die Gemeinschaftsunternehmen aufgenommen worden, da nach IFRS 11 die Equity-Methode die einzig zulässige Methode ist, Gemeinschaftsunternehmen im Konzernabschluss zu inkludieren. Die erstmalige Anwendung der überarbeiteten Fassung des IAS 28 hat keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss.

Die Änderungen am IAS 32 klären bestehende Anwendungsprobleme im Hinblick auf die Voraussetzungen für eine Saldierung finanzieller Vermögenswerte und Schulden. Insbesondere stellen die Änderungen die Bedeutung der Begriffe "gegenwärtiges durchsetzbares Recht zur Saldierung" und "gleichzeitige Realisation und Erfüllung" klar. Die erstmalige Anwendung der überarbeiteten Fassung des IAS 32 zum 1. Jänner 2014 hat keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss.

Die Änderungen am IAS 36 bringen beginnend mit 1. Jänner 2014 eine Korrektur von Vorschriften zu Angaben, die im Zusammenhang mit IFRS 13 weitergehend geändert worden waren, als ursprünglich beabsichtigt. Dabei geht es um wertgeminderte Vermögenswerte, bei denen der erzielbare Betrag dem beizulegenden Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten entspricht. Derzeit ist der erzielbare Betrag unabhängig vom Vorliegen einer Wertminderung anzugeben. Die Korrektur grenzt die Angabe nunmehr auf tatsächliche Wertminderungsfälle ein, weitet die notwendigen Angaben in diesen Fällen aber aus. Diese Änderungen werden – außer möglichen zusätzlichen Angaben – keinen Einfluss auf den Konzernabschluss haben.

Durch die Änderungen von IAS 39 bleiben Derivate ab dem 1. Jänner 2014 trotz einer Novation weiterhin als Sicherungsinstrumente in fortbestehenden Sicherungsbeziehungen designiert. Unter einer Novation werden Sachverhalte verstanden, bei denen die ursprünglichen Vertragsparteien eines Derivats sich darüber einigen, dass ein Zentralkontrahent ihre ursprüngliche Gegenpartei ersetzen soll und somit jeweils die Gegenpartei bildet. Grundlegende Voraussetzung hierfür ist, dass die Einschaltung einer zentralen Gegenpartei infolge rechtlicher oder regulatorischer Anforderungen vorgenommen wird. Zudem dürfen Änderungen der vertraglichen Regelungen nur solche Bereiche betreffen, die im Rahmen der Novation notwendig sind. Zielsetzung der Änderungen ist die Vermeidung von Auswirkungen auf das Hedge Accounting als Konsequenz der Ausbuchung des Derivats bei Umstellung des Vertrags auf eine zentrale Gegenpartei. Diese Änderungen haben keinen wesentlichen Einfluss auf den Konzernabschluss.

Wesentliche bilanzielle Ermessensspielräume und Hauptquellen von Schätzungsunsicherheiten

Sind für die Bilanzierung und Bewertung nach IAS/IFRS Schätzungen oder Beurteilungen erforderlich, werden diese in Übereinstimmung mit den jeweiligen Standards vorgenommen. Sie basieren auf historischen Erfahrungen und anderen Faktoren wie Planungen und nach heutigem Ermessen wahrscheinlichen Erwartungen oder Prognosen zukünftiger Ereignisse. Davon betroffen sind im Wesentlichen die Risikovorsorgen im Kreditgeschäft, der beizulegende Wert und die Wertminderung von Finanzinstrumenten, die latenten Steuern und die Rückstellungen für Pensionen und pensionsähnliche Verpflichtungen sowie die Berechnungen zur Ermittlung der Werthaltigkeit von Firmenwerten und der im Zuge der Erstkonsolidierung aktivierten immateriellen Vermögenswerte. Die tatsächlichen Werte können von den geschätzten Werten abweichen.

Währungen

2014 2013
Stichtag Durchschnitt Stichtag Durchschnitt
Kurse in Währung pro € 31.3. 1.1.- 31.3. 31.12. 1.1.- 31.3.
Albanischer Lek (ALL) 140,270 140,263 140,200 139,685
Belarus Rubel (BYR) 13.570,000 13.287,500 13.080,000 11.350,000
Bosnische Marka (BAM) 1,956 1,956 1,956 1,956
Bulgarische Lewa (BGN) 1,956 1,956 1,956 1,956
Kasachischer Tenge (KZT) 249,700 230,965 211,170 198,293
Kroatische Kuna (HRK) 7,648 7,644 7,627 7,583
Malaysischer Ringgit (MYR) 4,498 4,518 4,522 4,068
Polnischer Zloty (PLN) 4,172 4,186 4,154 4,150
Rumänischer Lei (RON) 4,459 4,482 4,471 4,402
Russischer Rubel (RUB) 48,780 47,949 45,325 40,238
Serbischer Dinar (RSD) 115,385 115,471 114,642 112,199
Singapur-Dollar (SGD) 1,737 1,739 1,741 1,625
Tschechische Krone (CZK) 27,442 27,428 27,427 25,537
Türkische Lira (TRY) 2,969 3,015 2,961 2,355
Ukrainische Hryvna (UAH) 15,072 12,650 11,042 10,516
Ungarischer Forint (HUF) 307,180 306,983 297,040 296,198
US-Dollar (USD) 1,379 1,373 1,379 1,317

Konsolidierungskreis

Vollkonsolidierung Equity-Methode
Anzahl Einheiten 31.3.2014 31.12.2013 31.3.2014 31.12.2013
Stand Beginn der Periode 143 137 1 1
Im Berichtsjahr erstmals einbezogen 3 14 0 0
Im Berichtsjahr verschmolzen 0 - 1 0 0
Im Berichtsjahr ausgeschieden - 13 - 7 - 1 0
Stand Ende der Periode 133 143 0 1

Endkonsolidierungen

in € Millionen ELSNER-Gruppe Übrige Gesamt
Aktiva 70 78 148
Verbindlichkeiten 58 78 136
Reinvermögen 12 0 12
Kapital der nicht beherrschenden Anteile 0 0 0
Reinvermögen nach Abzug der nicht beherrschenden Anteile 12 0 12
Goodwill 0 0 0
Unterschiedsbetrag aus Währungsumrechnungen 0 0 0
Verkaufspreis/Buchwert 1 0 2
Ergebnis aus Endkonsolidierungen - 11 1 - 11

Erläuterungen zur Erfolgsrechnung

(1) Erfolgsrechnung nach Bewertungskategorien

in € Millionen 1.1.-31.3.2014 1.1.-31.3.2013
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten des
Handelsbestands
196 - 25
Ergebnis aus erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten
finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten
44 86
Ergebnis aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten 2 28
Ergebnis aus Krediten und Forderungen 921 1.047
Ergebnis aus bis zur Endfälligkeit zu haltenden finanziellen Vermögenswerten 42 49
Ergebnis aus finanziellen Verbindlichkeiten zu fortgeführten
Anschaffungskosten
- 463 - 625
Ergebnis aus Derivaten für Sicherungsmaßnahmen 32 15
Erfolgsbeiträge aus Währungsumrechnung (netto) - 87 116
Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen - 447 - 441
Periodenüberschuss vor Steuern aus fortgeführten Geschäftsbereichen 240 251

(2) Zinsüberschuss

in € Millionen 1.1.-31.3.2014 1.1.-31.3.2013
Zinsen und zinsähnliche Erträge gesamt 1.442 1.490
Zinserträge 1.435 1.485
aus Guthaben bei Zentralbanken 8 13
aus Forderungen an Kreditinstitute 48 53
aus Forderungen an Kunden 1.095 1.148
aus Wertpapieren 112 131
aus Leasingforderungen 46 48
aus derivativen Finanzinstrumenten (Non-Trading), netto 127 92
Laufende Erträge 1 0
Zinsähnliche Erträge 6 5
Laufendes Ergebnis at-equity bewerteter Unternehmen 0 0
Zinsen und zinsähnliche Aufwendungen gesamt - 463 - 626
Zinsaufwendungen - 451 - 612
für Verbindlichkeiten gegenüber Zentralbanken - 2 - 1
für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten - 85 - 108
für Verbindlichkeiten gegenüber Kunden - 249 - 358
für verbriefte Verbindlichkeiten - 63 - 96
für Nachrangkapital - 52 - 48
Zinsähnliche Aufwendungen - 12 - 14
Gesamt 979 865

(3) Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen

in € Millionen 1.1.-31.3.2014 1.1.-31.3.2013
Einzelwertberichtigungen - 269 - 194
Zuführung zu Risikovorsorgen - 594 - 490
Auflösung von Risikovorsorgen 344 297
Direktabschreibungen - 29 - 14
Eingänge auf abgeschriebene Forderungen 10 12
Portfolio-Wertberichtigungen - 13 - 27
Zuführung zu Risikovorsorgen - 149 - 159
Auflösung von Risikovorsorgen 136 132
Erlöse aus der Beendigung oder dem Verkauf von Krediten 1 1
Gesamt - 281 - 220

(4) Provisionsüberschuss

in € Millionen 1.1.-31.3.2014 1.1.-31.3.2013
Zahlungsverkehr 172 168
Kredit- und Garantiegeschäft 53 59
Wertpapiergeschäft 31 30
Devisen-, Valuten- und Edelmetallgeschäft 88 82
Verwaltung von Investment- und Pensionsfonds 7 7
Verkauf von Eigen- und Fremdprodukten 8 12
Sonstige Bankdienstleistungen 16 16
Gesamt 376 375

(5) Handelsergebnis

in € Millionen 1.1.-31.3.2014 1.1.-31.3.2013
Zinsbezogenes Geschäft 32 8
Währungsbezogenes Geschäft - 40 70
Aktien-/indexbezogenes Geschäft 7 4
Kreditderivatgeschäft 0 0
Sonstiges Geschäft - 20 - 2
Gesamt - 19 80

Der im Handelsergebnis ausgewiesene Refinanzierungsaufwand für Handelsaktiva betrug € 14 Millionen (Vergleichsperiode: € 12 Millionen).

(6) Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten

in € Millionen 1.1.-31.3.2014 1.1.-31.3.2013
Ergebnis aus dem Hedge Accounting - 13 10
Ergebnis aus Kreditderivaten 0 0
Ergebnis aus sonstigen Derivaten 47 - 77
Ergebnis aus erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten
Verbindlichkeiten
- 61 - 55
Gesamt - 27 - 121

(7) Ergebnis aus Finanzinvestitionen

in € Millionen 1.1.-31.3.2014 1.1.-31.3.2013
Ergebnis aus bis zur Endfälligkeit zu haltenden Wertpapieren 0 0
Ergebnis aus Unternehmensanteilen 1 28
Bewertungsergebnis aus Unternehmensanteilen 0 0
Veräußerungsergebnis aus Unternehmensanteilen 1 28
Ergebnis aus erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten
Wertpapieren 35 59
Bewertungsergebnis aus Wertpapieren 36 53
Veräußerungsergebnis aus Wertpapieren - 1 6
Ergebnis aus zur Veräußerung verfügbaren Wertpapieren 0 0
Gesamt 37 87

(8) Verwaltungsaufwendungen

in € Millionen 1.1.-31.3.2014 1.1.-31.3.2013
Personalaufwand - 390 - 406
Sachaufwand - 286 - 291
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte - 78 - 91
Gesamt - 755 - 788

(9) Sonstiges betriebliches Ergebnis

in € Millionen 1.1.-31.3.2014 1.1.-31.3.2013
Nettoergebnis aus bankfremden Tätigkeiten 8 12
Umsatzerlöse aus bankfremden Tätigkeiten 126 133
Aufwendungen aus bankfremden Tätigkeiten - 118 - 122
Nettoergebnis aus der Vermittlung von Dienstleistungen 0 1
Ergebnis aus der Vermittlung von Dienstleistungen 16 18
Aufwendungen aus der Vermittlung von Dienstleistungen - 16 - 17
Ergebnis aus Operating Leasing (Kfz und Mobilien) 8 8
Ergebnis aus Investment Property inkl. Operating Leasing (Immobilien) 8 6
Ergebnis aus dem Abgang von Sachanlagen und immateriellen
Vermögenswerten
0 0
Sonstige Steuern - 83 - 58
davon Bankenabgaben und Finanztransaktionssteuer - 67 - 44
Wertminderungen von Firmenwerten 0 - 3
Ergebnis aus der Dotierung und Auflösung sonstiger Rückstellungen - 11 - 1
Sonstige betriebliche Erträge 21 21
Sonstige betriebliche Aufwendungen - 8 - 8
Gesamt - 57 - 21
in € Millionen 1.1.-31.3.2014 1.1.-31.3.2013
Laufende Steuern vom Einkommen und Ertrag - 49 - 63
Inland 1 - 1
Ausland - 50 - 62
Latente Steuern - 19 - 14
Gesamt - 67 - 77

(10) Steuern vom Einkommen und Ertrag

Erläuterungen zur Bilanz

(11) Bilanz nach Bewertungskategorien

Aktiva nach Bewertungskategorien
in € Millionen 31.3.2014 31.12.20131
Barreserve 4.814 6.674
Handelsaktiva 8.275 7.990
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle
Vermögenswerte
7.406 8.440
Anteile an at-equity bewerteten Unternehmen 0 5
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte 1.517 823
Kredite und Forderungen 95.862 99.071
Bis zur Endfälligkeit zu haltende finanzielle Vermögenswerte 4.336 4.220
Derivate für Sicherungsmaßnahmen 563 573
Sonstige Aktiva 2.637 2.843
Aktiva gesamt 125.410 130.640

1 Adaptierung der Vorjahreszahlen infolge Änderung der Zuordnung.

Positive Marktwerte derivativer Finanzinstrumente, die nicht als Sicherungsinstrumente gemäß IAS 39 Hedge Accounting designiert wurden, werden in der Bewertungskategorie "Handelsaktiva" ausgewiesen. Die Bewertungskategorie "Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" umfasst die sonstigen verbundenen Unternehmen, die sonstigen Beteiligungen sowie festverzinsliche Wertpapiere. Kredite und Forderungen werden netto nach Abzug von Kreditrisikovorsorgen dargestellt. In den sonstigen Aktiva sind immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen enthalten.

Passiva nach Bewertungskategorien
in € Millionen
31.3.2014 31.12.2013
Handelspassiva 5.715 5.456
Finanzielle Verbindlichkeiten 103.443 111.342
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle
Verbindlichkeiten
2.559 2.612
Derivate für Sicherungsmaßnahmen 97 133
Rückstellungen 775 733
Eigenkapital 12.821 10.364
Passiva gesamt 125.410 130.640

Negative Marktwerte derivativer Finanzinstrumente, die nicht als Sicherungsinstrumente gemäß IAS 39 Hedge Accounting designiert wurden, werden in der Bewertungskategorie "Handelspassiva" ausgewiesen.

(12) Forderungen an Kreditinstitute

Die Forderungen an Kreditinstitute stellen sich nach regionalen Aspekten (Sitz des Vertragspartners) wie folgt dar:

in € Millionen 31.3.2014 31.12.2013
Inland 8.354 8.297
Ausland 11.452 13.946
Gesamt 19.806 22.243

In den Forderungen an Kreditinstitute sind € 2.749 Millionen (31.12.2013: € 4.664 Millionen) aus Repo-Transaktionen enthalten.

(13) Forderungen an Kunden

Die Forderungen an Kunden verteilen sich auf folgende Asset-Klassen:

in € Millionen 31.3.2014 31.12.2013
Öffentlicher Sektor 1.631 1.648
Firmenkunden – Große Firmenkunden 48.818 49.320
Firmenkunden – Mittelgroße Firmenkunden 3.072 3.089
Retail-Kunden – Privatpersonen 23.346 23.756
Retail-Kunden – Klein- und Mittelbetriebe 2.824 2.822
Gesamt 79.692 80.635

In den Forderungen an Kunden sind € 962 Millionen (31.12.2013: € 1.323 Millionen) aus Repo-Transaktionen enthalten.

Die Forderungen an Kunden stellen sich nach regionalen Aspekten (Sitz des Vertragspartners) wie folgt dar:

in € Millionen 31.3.2014 31.12.2013
Inland 7.390 7.224
Ausland 72.303 73.410
Gesamt 79.692 80.635

(14) Kreditrisikovorsorgen

Die Kreditrisikovorsorgen werden folgenden Asset-Klassen zugeordnet:

in € Millionen 31.3.2014 31.12.2013
Kreditinstitute 111 118
Öffentlicher Sektor 1 6
Firmenkunden – Große Firmenkunden 2.958 2.837
Firmenkunden – Mittelgroße Firmenkunden 370 531
Retail-Kunden – Privatpersonen 1.821 1.777
Retail-Kunden – Klein- und Mittelbetriebe 349 337
Gesamt 5.610 5.605

(15) Handelsaktiva

in € Millionen 31.3.2014 31.12.2013
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 4.001 3.954
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 370 408
Positive Marktwerte aus derivativen Geschäften 3.485 3.219
Gesamt 7.855 7.581

(16) Derivative Finanzinstrumente

in € Millionen 31.3.2014 31.12.2013
Positive Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente in IAS 39 Fair
Value Hedge
540 544
Positive Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente in IAS 39 Cash
Flow Hedge
6 6
Positive Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente in IAS 39 Net
Investment Hedge
24 23
Positive Marktwerte sonstiger derivativer Finanzinstrumente 413 409
Gesamt 982 982

(17) Wertpapiere und Beteiligungen

in € Millionen 31.3.2014 31.12.2013
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 12.655 12.862
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 128 150
Unternehmensanteile 477 470
Gesamt 13.260 13.483

(18) Immaterielle Vermögenswerte

in € Millionen 31.3.2014 31.12.2013
Firmenwerte 523 544
Software 523 545
Sonstige immaterielle Vermögenswerte 134 159
Gesamt 1.179 1.249

(19) Sachanlagen

in € Millionen 31.3.2014 31.12.2013
Betrieblich genutzte Grundstücke und Gebäude 659 712
Sonstige Grundstücke und Gebäude (Investment Property) 187 208
Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie sonstige Sachanlagen 357 399
Vermietete Leasinganlagen 254 277
Gesamt 1.458 1.595

(20) Sonstige Aktiva

in € Millionen 31.3.2014 31.12.2013
Steuerforderungen 567 601
Laufende Steuerforderungen 103 112
Latente Steuerforderungen 464 489
Forderungen aus bankfremden Tätigkeiten 72 93
Rechnungsabgrenzungsposten 328 232
Wertpapier- und Zahlungsverkehrsabwicklung 636 388
Zu Leasingzwecken bestimmte Vermögenswerte 58 80
Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte (IFRS 5) 60 56
Vorräte 87 147
Bewertung Fair-Value-Hedge-Portfolio 18 16
Übrige Aktiva 149 188
Gesamt 1.974 1.799

(21) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Die Verbindlichkeiten stellen sich nach regionalen Aspekten (Sitz des Vertragspartners) wie folgt dar:

in € Millionen 31.3.2014 31.12.2013
Inland 10.780 16.775
Ausland 15.568 13.330
Gesamt 26.348 30.105

In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind € 972 Millionen (31.12.2013: € 1.220 Millionen) aus Repo-Transaktionen enthalten.

(22) Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden teilen sich wie folgt auf:

in € Millionen 31.3.2014 31.12.2013
Öffentlicher Sektor 1.367 820
Firmenkunden – Große Firmenkunden 28.890 31.439
Firmenkunden – Mittelgroße Firmenkunden 2.312 2.419
Retail-Kunden – Privatpersonen 26.395 27.059
Retail-Kunden – Klein- und Mittelbetriebe 4.122 4.280
Sonstige 514 420
Gesamt 63.599 66.437

In den Verbindlichkeiten gegenüber Kunden sind € 332 Millionen (31.12.2013: € 743 Millionen) aus Repo-Transaktionen enthalten.

Die Verbindlichkeiten stellen sich nach regionalen Aspekten (Sitz des Vertragspartners) wie folgt dar:

in € Millionen 31.3.2014 31.12.2013
Inland 5.094 5.619
Ausland 58.505 60.818
Gesamt 63.599 66.437

(23) Verbriefte Verbindlichkeiten

in € Millionen 31.3.2014 31.12.2013
Begebene Schuldverschreibungen 9.376 11.061
Begebene Geldmarktpapiere 1.093 428
Sonstige verbriefte Verbindlichkeiten 42 44
Gesamt 10.511 11.533

(24) Rückstellungen

in € Millionen 31.3.2014 31.12.2013
Abfertigungen und Ähnliches 68 69
Pensionen 25 25
Steuern 87 93
Laufende 51 64
Latente 36 29
Garantien und Bürgschaften 112 119
Offene Rechtsfälle 53 54
Unverbrauchter Urlaub 59 57
Bonuszahlungen 233 231
Restrukturierung 9 9
Sonstige 128 77
Gesamt 775 733

(25) Handelspassiva

in € Millionen 31.3.2014 31.12.2013
Negative Marktwerte derivativer Finanzinstrumente 4.245 4.027
Zinssatzgeschäft 2.557 2.453
Wechselkursgeschäft 619 592
Aktien-/indexbezogenes Geschäft 917 841
Kreditderivatgeschäft 9 8
Sonstiges Geschäft 143 133
Leerverkauf von Handelsaktiva 553 551
Emittierte Zertifikate 637 626
Gesamt 5.435 5.204
in € Millionen 31.3.2014 31.12.2013
Negative Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente in IAS 39 Fair
Value Hedge
66 104
Negative Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente in IAS 39 Cash
Flow Hedge
31 28
Negative Marktwerte aus Kreditderivaten 0 0
Negative Marktwerte sonstiger derivativer Finanzinstrumente 280 252
Gesamt 377 384

(26) Derivative Finanzinstrumente

(27) Sonstige Passiva

in € Millionen 31.3.2014 31.12.2013
Verbindlichkeiten aus bankfremden Tätigkeiten 83 98
Verbindlichkeiten aus Versicherungsverträgen 299 320
Rechnungsabgrenzungsposten 241 267
Dividendenverbindlichkeiten 3 1
Wertpapier- und Zahlungsverkehrsabwicklung 419 552
Bewertung Fair-Value-Hedge-Portfolio 43 39
Übrige Passiva 403 476
Gesamt 1.490 1.753

(28) Nachrangkapital

in € Millionen 31.3.2014 31.12.2013
Hybrides Kapital 441 451
Nachrangige Verbindlichkeiten 3.613 3.371
Ergänzungskapital 0 305
Gesamt 4.054 4.128

(29) Eigenkapital

in € Millionen 31.3.2014 31.12.2013
Konzern-Eigenkapital 12.169 9.322
Gezeichnetes Kapital 892 595
Partizipationskapital 2.500 2.500
Kapitalrücklagen 4.999 2.575
Gewinnrücklagen 3.778 3.652
Konzern-Periodenüberschuss 161 557
Kapital der nicht beherrschenden Anteile 492 485
Gesamt 12.821 10.364

Das gezeichnete Kapital der RBI AG beträgt gemäß Satzung € 894 Millionen. Nach Abzug der im Eigenbestand befindlichen 557.295 Aktien betrug das ausgewiesene gezeichnete Kapital € 892 Millionen.

Risikobericht

(30) Risiken von Finanzinstrumenten

Aktives Risikomanagement stellt für die RBI eine Kernkompetenz dar. Um Risiken effektiv erkennen, einstufen und steuern zu können, verfügt der Konzern über ein umfassendes Risikomanagement und -controlling. Dieses ist integraler Bestandteil der Gesamtbanksteuerung und wird permanent weiterentwickelt. Die Risikosteuerung der RBI ist darauf ausgerichtet, den bewussten Umgang mit und das professionelle Management von Kredit- und Länderrisiken, Markt- und Liquiditätsrisiken, Beteiligungsrisiken sowie operationellen Risiken sicherzustellen. Betreffend die Grundzüge und die Organisation des Risikomanagements wird auf das gleichnamige Kapitel im Geschäftsbericht 2013, Seite 176 ff., verwiesen.

Ökonomisches Kapital

Für die Gesamtbanksteuerung bildet das ökonomische Kapital eine wichtige Grundlage. Es beschreibt das interne Kapitalerfordernis für alle wesentlichen Risikoarten auf Basis von vergleichbaren Modellen und ermöglicht so eine gesamthafte Darstellung des Risikoprofils des Konzerns. Es dient damit als wichtiges Instrument in der Konzernrisikosteuerung und wird für die risikoadjustierte Geschäftssteuerung und Performance-Messung herangezogen. Dabei wird der Ertrag einer Geschäftseinheit in Relation zu jenem ökonomischen Kapital gesetzt, das dieser Einheit zuzurechnen ist (Return on Risk Adjusted Capital, RORAC).

in € Millionen 31.3.2014 Anteil 31.12.2013 Anteil Kreditrisiko Firmenkunden 2.342 28,3% 2.433 30,9% Kreditrisiko Privatpersonen 2.020 24,4% 2.060 26,2% Marktrisiko 1.038 12,5% 630 8,0% Operationelles Risiko 733 8,9% 682 8,7% Kreditrisiko öffentlicher Sektor 509 6,1% 487 6,2% Kreditrisiko Kreditinstitute 292 3,5% 267 3,4% Liquiditätsrisiko 272 3,3% 297 3,8% Sonstige Sachanlagen 237 2,9% 263 3,3% Beteiligungsrisiko 199 2,4% 185 2,3% Makroökonomisches Risiko 189 2,3% 189 2,4% CVA Risiko 52 2,3% 0 0,0% Risikopuffer 394 4,8% 375 4,8% Gesamt 8.278 100,0% 7.868 100,0%

Anteile der einzelnen Risikoarten am ökonomischen Kapital:

Regionale Allokation des ökonomischen Kapitals nach Sitz der Konzerneinheit:

in € Millionen 31.3.2014 Anteil 31.12.2013 Anteil
Zentraleuropa 2.954 35,7% 2.959 37,6%
Südosteuropa 1.709 20,6% 1.652 21,0%
Österreich 1.307 15,8% 1.276 16,2%
Russland 1.278 15,4% 1.121 14,2%
CEE Sonstige 749 9,1% 660 8,4%
Restliche Welt 281 3,4% 199 2,5%
Gesamt 8.278 100,0% 7.868 100,0%

Die RBI wendet bei der Berechnung des ökonomischen Kapitals ein Konfidenzniveau von 99,95 Prozent an, das sich aus der Ausfallwahrscheinlichkeit des angestrebten Ratings ableitet. Ziel der Berechnung des ökonomischen Kapitals ist die Ermittlung jenes Kapitals, das für die Bedienung aller Ansprüche von Kunden und Kreditoren auch bei einem derart seltenen Verlustereignis erforderlich wäre.

Kreditrisiko

Überleitung der Zahlen aus dem IFRS-Konzernabschluss zum gesamten Kreditobligo (nach Basel III)

Die folgende Tabelle zeigt eine Überleitung von Bilanzposten (Bank- und Handelsbuchbestände) zum gesamten Kreditobligo, das für die Portfoliosteuerung herangezogen wird. Dieses umfasst sowohl bilanzielle als auch außerbilanzielle Kreditexposures vor Anwendung von Gewichtungsfaktoren und stellt somit den maximalen Forderungswert dar. Nicht enthalten sind Effekte der Kreditrisikominderung wie z. B. persönliche und dingliche Sicherheiten, die in der Gesamtbeurteilung des Kreditrisikos ebenfalls berücksichtigt werden. Dieser Forderungsbegriff wird auch – sofern nicht explizit anders angegeben – in den nachfolgenden Tabellen des Risikoberichts verwendet. Die Ursachen für Unterschiede zwischen den Größen der internen Portfoliosteuerung und der externen Rechnungslegung liegen in abweichenden Konsolidierungskreisen (regulatorisch versus IFRS, also unternehmensrechtlich), unterschiedlichen Abgrenzungen des Kreditvolumens sowie der unterschiedlichen Darstellung des Kreditvolumens.

in € Millionen 31.3.2014 31.12.2013
Barreserve 2.688 4.166
Forderungen an Kreditinstitute 19.806 22.243
Forderungen an Kunden 79.692 80.635
Handelsaktiva 7.855 7.581
Derivative Finanzinstrumente 982 982
Wertpapiere und Beteiligungen 12.655 12.862
Sonstige Aktiva 208 243
Eventualverbindlichkeiten 10.900 10.990
Kreditrisiken 9.165 10.279
Widerrufliche Kreditzusagen 16.115 16.727
Ausweisunterschiede 465 -3.384
Gesamt 160.532 163.323

Bilanzposten enthalten nur Kreditrisikoanteile.

Die detaillierte Analyse des Kreditportfolios erfolgt anhand der Unterteilung in Rating-Stufen. Das Kunden-Rating erfolgt dabei für die unterschiedlichen Forderungsklassen getrennt. Für die Bonitätsbeurteilung werden dafür jeweils interne Risikoklassifizierungsverfahren (Rating- und Scoring-Modelle) eingesetzt, die auch zentral validiert werden. Die Ausfallwahrscheinlichkeiten für unterschiedliche Rating-Stufen werden nach Geschäftssegmenten getrennt ermittelt. Wahrscheinlichkeiten der gleichen ordinalen Rating-Einstufung (z. B. Gute Bonität 4 für Firmenkunden, A3 für Kreditinstitute und A3 für den öffentlichen Sektor) sind daher zwischen den Segmenten nicht direkt vergleichbar.

Die Rating-Modelle in den wesentlichen Non-Retail-Segmenten – Firmenkunden, Kreditinstitute und öffentlicher Sektor – sind konzernweit einheitlich und sehen für Firmenkunden 27 bzw. für Kreditinstitute und den öffentlichen Sektor jeweils 10 Bonitätsstufen vor. Scorecards für Retail-Forderungsklassen werden länderspezifisch nach konzernweit einheitlichen Richtlinien erstellt. Sowohl für die Rating-Erstellung als auch für die Validierung stehen entsprechende Softwareinstrumente (z. B. Unternehmensbewertung, Ratingund Ausfall-Datenbank) zur Verfügung.

Kreditportfolio – Firmenkunden

Die nachstehende Tabelle zeigt das gesamte Kreditobligo nach internem Rating für Firmenkunden (Großkunden, mittelgroße und kleine Firmenkunden). Zur besseren Lesbarkeit wurden die 25 Stufen der neuen Ratingskala allerdings auf die zu Grunde liegenden 9 Hauptstufen zusammengefasst. Für die Gesamtbeurteilung des Kreditrisikos sind zusätzlich Sicherheiten sowie Erlösquoten bei Ausfall zu berücksichtigen.

in € Millionen 31.3.2014 Anteil 31.12.2013 Anteil
1 Minimales Risiko 7.183 9,3% 6.534 8,3%
2 Exzellente Kreditwürdigkeit 9.011 11,7% 8.950 11,4%
3 Sehr gute Kreditwürdigkeit 8.117 10,5% 8.575 10,9%
4 Gute Kreditwürdigkeit 10.295 13,3% 10.624 13,5%
5 Intakte Kreditwürdigkeit 13.696 17,8% 13.338 17,0%
6 Akzeptable Kreditwürdigkeit 11.729 15,2% 12.623 16,1%
7 Knappe Kreditwürdigkeit 7.470 9,7% 7.304 9,3%
8 Schwache bzw. minderwertige Kreditwürdigkeit 2.093 2,7% 2.605 3,3%
9 Sehr schwache bzw. zweifelhafte Kreditwürdigkeit 1.887 2,4% 1.973 2,5%
10 Ausfall 5.187 6,7% 5.268 6,7%
NR Nicht geratet 450 0,6% 724 0,9%
Gesamt 77.116 100,0% 78.518 100,0%

Das gesamte Kreditobligo für Firmenkunden nahm im Vergleich zum Jahresende 2013 um € 1.402 Millionen auf € 77.116 Millionen ab. Das größte Segment bei den Firmenkunden zum Ende des ersten Quartals war Group Corporates mit € 31.456 Millionen, gefolgt von Zentraleuropa mit € 17.534 Millionen, Südosteuropa mit € 9.867 Millionen und Russland mit € 9.188 Millionen. Der Rest verteilte sich auf Group Markets mit € 4.810 Millionen, CEE Sonstige mit € 3.164 Millionen und Corporate Center mit € 1.097 Millionen.

Der Anteil der guten Kreditwürdigkeit bis hin zu minimalem Risiko zeigte mit 44,8 Prozent (2013: 44,1 Prozent) einen kleinen Anstieg. Der Anteil der Forderungen mit knapper Kreditwürdigkeit bis hin zu noch schwächerer Kreditwürdigkeit verringerte sich von 15,1 Prozent auf 14,8 Prozent. Darin spiegelt sich die aktive Steuerung des Kreditportfolios wider. Auf deren Basis wird das Wachstum des Portfolios stark auf wirtschaftlich prosperierende Märkte ausgerichtet, gleichzeitig werden Neukredite aufgrund der hohen Kreditvergabestandards überwiegend an Kunden mit guter Bonität gewährt. Der Anteil der Klasse "Ausfall" gemäß Basel III (Rating 10) betrug 6,7 Prozent oder € 5.187 Millionen des gesamten Kreditobligos für Firmenkunden. Der höchste Rückgang wurde im Segment Group Corporates ausgewiesen.

Die nachstehende Tabelle stellt das gesamte Kreditobligo für Firmenkunden und Projektfinanzierungen nach dem Letztrisiko gruppiert nach Regionen dar:

in € Millionen 31.3.2014 Anteil 31.12.2013 Anteil
Zentraleuropa 21.274 24,8% 21.394 24,5%
Österreich 17.177 20,0% 16.758 19,2%
Südosteuropa 12.463 14,5% 10.285 11,8%
Westeuropa 10.548 12,3% 9.741 11,2%
Russland 10.235 11,9% 11.520 13,2%
Asien 6.069 7,1% 5.956 6,8%
CEE Sonstige 3.299 3,8% 3.896 4,5%
Sonstige 4.712 5,5% 7.717 8,8%
Gesamt 85.776 100,0% 87.266 100,0%
in € Millionen 31.3.2014 Anteil 31.12.2013 Anteil
Groß- und Einzelhandel 20.570 24,0% 20.689 23,7%
Fertigung/Produktion 18.067 21,1% 18.362 21,0%
Immobilien 9.632 11,2% 9.865 11,3%
Finanzintermediation 8.722 10,2% 8.006 9,2%
Bauwesen 6.440 7,5% 6.346 7,3%
Transport, Lagerung und Verkehr 3.689 4,3% 3.736 4,3%
Energieversorgung 3.939 4,6% 4.124 4,7%
Freie Berufe/technische Dienstleistungen 5.081 5,9% 5.217 6,0%
Sonstige Branchen 9.635 11,2% 10.921 12,5%
Gesamt 85.776 100,0% 87.266 100,0%

Die folgende Tabelle zeigt das gesamte Kreditobligo für Firmenkunden und Projektfinanzierungen nach Branchenzugehörigkeit:

Für Projektfinanzierungen besteht ein fünfstufiges Rating-Modell, das sowohl die individuelle Ausfallwahrscheinlichkeit als auch die zur Verfügung stehenden Sicherheiten berücksichtigt. Die Zusammensetzung des Projektfinanzierungsvolumens stellt sich demnach wie folgt dar:

in € Millionen 31.3.2014 Anteil 31.12.2013 Anteil
6,1 Ausgezeichnete Projektbonität – sehr geringes Risiko 3.316 38,3% 3.388 38,7%
6,2 Gute Projektbonität – geringes Risiko 3.097 35,8% 2.971 34,0%
6,3 Ausreichende Projektbonität – mittleres Risiko 1.075 12,4% 1.225 14,0%
6,4 Schwache Projektbonität – hohes Risiko 614 7,1% 616 7,0%
6,5 Ausfall 545 6,3% 539 6,2%
NR Nicht geratet 14 0,2% 10 0,1%
Gesamt 8.660 100,0% 8.749 100,0%

Das Kreditobligo der unter Projektfinanzierung ausgewiesenen Forderungen betrug zum Ende des ersten Quartals 2014 € 8.660 Millionen. Mit 74,1 Prozent machten dabei die beiden besten Bonitätsstufen "Ausgezeichnete Projektbonität – sehr geringes Risiko" und "Gute Projektbonität – geringes Risiko" den Hauptanteil aus. Dies ist im Wesentlichen auf die hohe Gesamtbesicherung derartiger Spezialfinanzierungen zurückzuführen. Der Anteil der nicht gerateten Finanzierungen erhöhte sich im Vergleich zum Jahresende 2013 auf 0,2 Prozent oder € 14 Millionen.

Kreditportfolio – Retail-Kunden

Die Forderungsklasse Retail-Kunden unterteilt sich in Privatpersonen sowie Klein- und Mittelbetriebe (KMU). Für Retail-Kunden wird ein duales Scoring-System eingesetzt, das eine Erst- und Ad-hoc-Analyse anhand der Kundendaten und eine Verhaltensanalyse anhand der Kontendaten umfasst. Die folgende Tabelle zeigt das Kreditobligo an Retail-Kunden der RBI:

in € Millionen 31.3.2014 Anteil 31.12.2013 Anteil
Retail-Kunden – Privatpersonen 25.803 88,6% 26.194 89,1%
Retail-Kunden – Klein- und Mittelbetriebe 3.326 11,4% 3.208 10,9%
Gesamt 29.129 100,0% 29.402 100,0%
davon notleidende Kredite 2.900 9,9% 2.923 9,9%
davon Einzelwertberichtigungen 1.975 6,7% 1.928 6,6%
davon Portfolio-Wertberichtigungen 195 0,7% 186 0,6%
31.3.2014 Zentral- Südost- Russland CEE Group
in € Millionen europa europa Sonstige Markets
Retail-Kunden – Privatpersonen 13.628 6.712 4.337 1.096 17
Retail-Kunden – Klein- und
Mittelbetriebe
2.049 872 181 235 0
Gesamt 15.677 7.584 4.518 1.332 17
davon notleidende Kredite 1.567 605 154 568 1
davon Einzelwertberichtigungen 1.010 364 119 440 0
davon Portfolio-Wertberichtigungen 90 44 40 19 0

Der Gesamtbetrag des Kreditobligos an Retail-Kunden verteilt sich wie folgt auf die Segmente (ohne Corporate Center):

31.12.2013 Zentral- Südost- Russland CEE Group
in € Millionen europa europa Sonstige Markets
Retail-Kunden – Privatpersonen 13.461 6.672 4.633 1.414 14
Retail-Kunden – Klein- und
Mittelbetriebe
2.085 740 93 290 0
Gesamt 15.546 7.412 4.727 1.704 14
davon notleidende Kredite 1.572 599 150 597 1
davon Einzelwertberichtigungen 989 358 119 419 0
davon Portfolio-Wertberichtigungen 91 42 29 20 0

Im Vergleich zum Jahresende 2013 verringerte sich das Retail-Kreditportfolio im ersten Quartal 2014 um € 273 Millionen auf € 29.129 Millionen. Das größte Volumen wurde dabei mit € 15.677 Millionen im Segment Zentraleuropa ausgewiesen. Im Vergleich zum Jahresende 2013 bedeutete dies einen Anstieg von € 132 Millionen. Der Anstieg erklärt sich vorwiegend durch Währungseffekte in Ungarn. An zweiter Stelle lag Südosteuropa mit € 7.584 Millionen, das damit verglichen mit dem Jahresende 2013 einen Anstieg von € 172 Millionen verzeichnete. Die Segmente Russland und CEE Sonstige zeigen vor allem aufgrund der Währungsabwertung des russischen Rubels und des ukrainischen Hryvna einen Rückgang von € 209 Millionen und € 372 Millionen.

Die folgende Tabelle zeigt das Kreditobligo an Retail-Kunden gegliedert nach Produkten:

in € Millionen 31.3.2014 Anteil 31.12.2013 Anteil
Hypothekenkredite 14.022 48,1% 14.055 47,8%
Verbraucherkredite 6.430 22,1% 6.660 22,7%
Kreditkarten 2.356 8,1% 2.351 8,0%
Autokredite 2.481 8,5% 2.617 8,9%
Überziehungen 2.099 7,2% 2.103 7,2%
SME Finanzierung 1.741 6,0% 1.616 5,5%
Gesamt 29.129 100,0% 29.402 100,0%

Der Anteil von Fremdwährungskrediten im Retail-Portfolio lässt Rückschlüsse auf die mögliche Änderung von Ausfallquoten bei einer Wechselkursänderung der lokalen Währung zu. Für die interne Einschätzung dieses Risikos werden neben dem Fremdwährungsanteil auch die bei der Kreditvergabe üblicherweise wesentlich strengeren Kreditvergaberichtlinien und die in manchen Ländern häufig fremdwährungskonformen Einkünfte der Kreditnehmer berücksichtigt.

in € Millionen 31.3.2014 Anteil 31.12.2013 Anteil
Schweizer Franken 4.143 47,0% 4.560 50,4%
Euro 3.772 42,8% 3.557 39,3%
US-Dollar 885 10,0% 915 10,1%
Andere Fremdwährungen 11 0,1% 11 0,1%
Kredite in Fremdwährungen 8.811 100,0% 9.043 100,0%
Anteil am Kreditvolumen 30,2% 30,8%

Bei Fremdwährungskrediten in Schweizer Franken kam es zu einem Rückgang gegenüber dem Jahresende 2013, während Euro-Kredite und Fremdwährungskredite in US Dollar ein Plus verzeichneten.

Kreditportfolio – Kreditinstitute

Die Forderungsklasse Kreditinstitute enthält großteils Banken und Wertpapierunternehmen. Das interne Rating-Modell dafür basiert auf einem Peer-Group-orientierten Ansatz, in dem sowohl qualitative als auch quantitative Informationen berücksichtigt werden. Das finale Rating für diese Kundengruppe ist durch das Länder-Rating des jeweiligen Heimatlands begrenzt.

Die nachfolgende Tabelle stellt das gesamte Kreditobligo an Kreditinstitute (ohne Zentralbanken) nach dem internen Rating dar. Die Ausfallwahrscheinlichkeiten in dieser Asset-Klasse werden aufgrund der geringen Anzahl an Kunden (bzw. an beobachtbaren Ausfällen) in den einzelnen Rating-Stufen durch eine Kombination interner und externer Daten ermittelt.

in € Millionen 31.3.2014 Anteil 31.12.2013 Anteil
A1 Ausgezeichnete Bonität 224 0,8% 245 0,9%
A2 Sehr gute Bonität 1.162 4,3% 974 3,6%
A3 Gute Bonität 14.529 53,3% 13.368 48,8%
B1 Solide Bonität 6.793 24,9% 8.040 29,4%
B2 Zufriedenstellende Bonität 1.699 6,2% 1.769 6,5%
B3 Adäquate Bonität 1.358 5,0% 1.733 6,3%
B4 Fragliche Bonität 569 2,1% 518 1,9%
B5 Höchst fragliche Bonität 392 1,4% 304 1,1%
C Ausfallgefährdet 119 0,4% 187 0,7%
D Ausfall 205 0,8% 213 0,8%
NR Nicht geratet 229 0,8% 18 0,1%
Gesamt 27.278 100,0% 27.370 100,0%

Das gesamte Kreditobligo betrug zum Ende des ersten Quartals 2014 € 27.278 Millionen und wies damit gegenüber dem Jahresultimo 2013 einen Rückgang von € 92 Millionen auf. Der Schwerpunkt lag mit € 14.529 Millionen oder 53,3 Prozent in der Rating-Klasse A3, die damit im Vergleich zum Jahresende 2013 einen Anstieg von € 1.161 Millionen zeigte. Dieser resultierte aus einer Zunahme von Einlagen bei Kreditinstituten sowie Money-Market-Geschäften.

Mit € 20.823 Millionen oder 76,3 Prozent hatte das Segment Group Markets den größten Anteil am Kreditportfolio gegenüber Kreditinstituten, gefolgt vom Segment Group Corporates mit € 2.660 Millionen oder 9,7 Prozent.

in € Millionen 31.3.2014 Anteil 31.12.2013 Anteil
Geldmarkt 8.586 31,5% 7.521 27,5%
Derivate 7.306 26,8% 7.270 26,6%
Forderungen 4.513 16,5% 2.960 10,8%
Anleihen 3.165 11,6% 4.683 17,1%
Repo 2.786 10,2% 4.002 14,6%
Sonstige 923 3,4% 933 3,4%
Gesamt 27.278 100,0% 27.370 100,0%

Die folgende Tabelle zeigt das gesamte Kreditobligo an Kreditinstitute (ohne Zentralbanken) gegliedert nach Produkten:

Kreditportfolio – Öffentlicher Sektor

Eine weitere Kundengruppe stellen souveräne Staaten, Zentralbanken sowie regionale Gebietskörperschaften und andere staatenähnliche Organisationen dar. Die nachfolgende Tabelle zeigt das gesamte Kreditobligo gegenüber dem öffentlichen Sektor (inklusive Zentralbanken) nach dem internen Rating:

in € Millionen 31.3.2014 Anteil 31.12.2013 Anteil
A1 Ausgezeichnete Bonität 2.005 10,9% 1.660 8,6%
A2 Sehr gute Bonität 1.185 6,5% 1.350 7,0%
A3 Gute Bonität 3.213 17,5% 3.144 16,3%
B1 Solide Bonität 2.547 13,9% 2.844 14,8%
B2 Zufriedenstellende Bonität 867 4,7% 1.076 5,6%
B3 Adäquate Bonität 3.433 18,7% 4.061 21,1%
B4 Fragliche Bonität 3.881 21,2% 3.683 19,1%
B5 Höchst fragliche Bonität 775 4,2% 1.403 7,3%
C Ausfallgefährdet 427 2,3% 5 0,0%
D Ausfall 1 0,0% 37 0,2%
NR Nicht geratet 15 0,1% 21 0,1%
Gesamt 18.349 100,0% 19.284 100,0%

Im Vergleich zum Jahresende 2013 sank das Kreditobligo aus dem öffentlichen Sektor im ersten Quartal 2014 um € 935 Millionen auf € 18.349 Millionen. Dies entspricht einem Anteil von 11,4% Prozent am gesamten Kreditobligo.

Die Klasse "Ausgezeichnete Bonität" (Rating A1) verzeichnete dabei einen Anstieg von € 345 Millionen. Dieser beruhte im Wesentlichen auf einen Anstieg des Bestands an deutschen Staatsanleihen (plus € 276 Millionen) sowie einem Anstieg der Mindestreserve bei der Österreichischen Nationalbank (plus € 40 Millionen).

Der mittlere Bonitätsbereich von "Gute Bonität" (Rating A3) bis "Adäquate Bonität" (Rating B3) wies mit 54,8 Prozent den höchsten Anteil am Gesamtobligo aus. Das hohe Obligo in den mittleren Ratingstufen resultierte dabei vor allem aus Einlagen der Konzerneinheiten in Zentral- und Südosteuropa bei deren lokalen Zentralbanken. Sie dienen zur Erfüllung der jeweiligen Mindestreservevorschriften und der kurzfristigen Veranlagung von überschüssiger Liquidität und waren daher untrennbar mit der Geschäftstätigkeit in diesen Ländern verbunden. Auf die Forderungen in den Rating-Klassen B4 und B5 entfielen € 4.656 Millionen oder 25,4 Prozent der Gesamtforderungen. Einen Anstieg zeigten schließlich die Forderungen in der Rating-Klasse C aufgrund einer Ratingverschlechterung der Ukraine von B5 auf C.

Die nachstehende Tabelle zeigt das gesamte Kreditobligo gegenüber dem öffentlichen Sektor (inklusive Zentralbanken) gegliedert nach Produkten:

in € Millionen 31.3.2014 Anteil 31.12.2013 Anteil
Anleihen 12.464 67,9% 12.471 64,7%
Forderungen 4.691 25,6% 5.555 28,8%
Derivate 749 4,1% 726 3,8%
Sonstige 446 2,4% 532 2,8%
Gesamt 18.349 100,0% 19.284 100,0%

Die folgende Tabelle zeigt das Kreditobligo gegenüber dem öffentlichen Sektor im Bereich "Non Investment Grade" (Rating B3 und darunter):

in € Millionen 31.3.2014 Anteil 31.12.20131 Anteil
Ungarn 2.231 26,1% 2.068 22,5%
Rumänien 1.668 19,5% 2.168 23,5%
Kroatien 858 10,1% 941 10,2%
Albanien 822 9,6% 844 9,2%
Serbien 573 6,7% 557 6,0%
Sonstige 2.381 27,9% 2.633 28,6%
Gesamt 8.532 100,0% 9.210 100,0%

1 Adaptierung der Vorjahreswerte aufgrund geänderter Zuordnung.

Das Kreditobligo gegenüber dem öffentlichen Sektor im Bereich "Non Investment Grade" nahm im Vergleich zum Jahresende 2013 um € 678 Millionen auf € 8.532 Millionen ab und beruhte vor allem auf Einlagen der Konzerneinheiten bei lokalen Zentralbanken und Körperschaften in Zentral- und Südosteuropa. Diese dienen zur Erfüllung der jeweiligen Mindestreservevorschriften und der kurzfristigen Veranlagung von überschüssiger Liquidität und waren daher untrennbar mit der Geschäftstätigkeit in diesen Ländern verbunden.

Notleidende Kredite und Kreditrisikovorsorgen

Die nachstehende Tabelle stellt das Volumen der notleidenden Kredite (Non-performing Loans, NPL), deren Anteil an den Ausleihungen der dargestellten Asset-Klassen aus den Bilanzposten "Forderungen an Kunden" und "Forderungen an Kreditinstitute" (ohne außerbilanzielle Geschäfte) sowie den Anteil der dazu bereitgestellten Kreditrisikovorsorgen dar:

NPL NPL Ratio NPL Coverage Ratio
in € Millionen 31.3.2014 31.12.2013 31.3.2014 31.12.2013 31.3.2014 31.12.2013
Firmenkunden 5.529 5.707 10,7% 10,9% 60,2% 59,0%
Retail-Kunden 2.900 2.922 11,1% 11,0% 74,8% 72,3%
Öffentlicher Sektor 1 29 0,0% 1,8% 41,5% 17,6%
Summe Nichtbanken 8.429 8.657 10,6% 10,7% 65,2% 63,1%
Kreditinstitute 143 153 0,7% 0,7% 73,6% 72,6%
Gesamt 8.573 8.811 8,6% 8,6% 65,4% 63,5%
NPL NPL Ratio NPL Coverage Ratio
in € Millionen 31.3.2014 31.12.2013 31.3.2014 31.12.2013 31.3.2014 31.12.2013
Zentraleuropa 3.455 3.509 11,2% 11,4% 64,8% 64,3%
Südosteuropa 1.929 1.944 11,6% 12,1% 59,5% 58,4%
Russland 510 482 4,0% 3,9% 73,7% 77,7%
CEE Sonstige 992 1.108 23,7% 23,3% 78,2% 72,2%
Group Corporates 1.219 1.373 5,6% 6,5% 55,1% 47,2%
Group Markets 423 351 2,6% 2,1% 68,8% 84,7%
Corporate Center 44 44 0,7% 0,7% 254,4% 215,4%
Gesamt 8.573 8.811 8,6% 8,6% 65,4% 63,5%

Die folgende Tabelle stellt das Volumen der notleidenden Kredite, deren Anteil an den Ausleihungen aus den Bilanzposten "Forderungen an Kunden" und "Forderungen an Kreditinstitute" (ohne außerbilanzielle Geschäfte) sowie den Anteil der dazu bereitgestellten Kreditrisikovorsorgen nach Segmenten dar:

Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung der notleidenden Kredite unter den Ausleihungen der dargestellten Asset-Klassen aus den Bilanzposten "Forderungen an Kunden" und "Forderungen an Kreditinstitute" (ohne außerbilanzielle Geschäfte):

in € Millionen Stand
1.1.2014
Änderung
Konsolidie
rungskreis
Währungs
differenzen
Zugänge Abgänge Stand
31.3.2014
Firmenkunden 5.707 0 -110 453 -520 5.529
Retail-Kunden 2.922 0 -57 398 -363 2.900
Öffentlicher Sektor 29 0 -1 0 -28 1
Summe Nichtbanken 8.657 0 -168 850 -910 8.429
Kreditinstitute 153 0 0 0 -11 143
Gesamt 8.811 0 -168 851 -921 8.573

Der Bereich Firmenkunden wies zum Ende des ersten Quartals 2014 einen Rückgang um € 177 Million auf € 5.529 Millionen auf. Der Anteil der notleidenden Kredite am Kreditobligo nahm um 0,2 Prozentpunkte auf 10,7 Prozent ab, die Deckungsquote stieg gleichzeitig um 1,2 Prozentpunkte auf 60,2 Prozent. Im Retail-Bereich sanken die notleidenden Kredite um 0,8 Prozent oder € 22 Millionen auf € 2.900 Millionen. Der Anteil der notleidenden Kredite am Kreditobligo erhöhte sich um 0,1 Prozentpunkte auf 11,1 Prozent, die Deckungsquote stieg um 2,5 Prozentpunkte auf 74,8 Prozent. Im Bereich Kreditinstitute lagen die notleidenden Kredite zum Ende des ersten Quartals 2014 mit € 143 Millionen um € 10 Millionen unter dem Jahresendstand von 2013, die Deckungsquote erhöhte sich um 1,0 Prozentpunkte auf 73,6 Prozent.

Besonders deutlich fielen die Rückgänge der notleidenden Kredite im Segment Group Corporates mit 11,3 Prozent oder € 155 Millionen auf € 1.219 Millionen, hauptsächlich durch die Umgliederung eines notleidenden Exposures von € 63 Millionen bedingt. Die NPL Ratio sank hier um 0,9 Prozentpunkte auf 5,6 Prozent, während die Deckungsquote um 7,9 Prozentpunkte auf 55,1 Prozent stieg. Im Segment CEE Sonstige ergab sich ein Rückgang der notleidenden Kredite um 10,5 Prozent oder € 116 Millionen auf € 992 Millionen. Die NPL Ratio stieg hier um 0,4 Prozentpunkte auf 23,7 Prozent, ebenfalls erhöhte sich die Deckungsquote um 6,0 Prozentpunkte auf 78,2 Prozent. In Zentraleuropa reduzierten sich die notleidenden Kredite um 1,5 Prozent oder € 54 Millionen auf € 3.455 Millionen. Die NPL Ratio nahm um 0,2 Prozentpunkte auf 11,2 Prozent ab, während die Deckungsquote um 0,5 Prozentpunkte auf 64,8 Prozent stieg. Im Segment Group Markets war ein Zuwachs der notleidenden Kredite um 20,6 Prozent oder € 72 Millionen auf € 423 Millionen zu verzeichnen (Umgliederung eines notleidenden Exposures von € 63 Millionen). Gleichzeitig erhöhte sich der Anteil der notleidenden Kredite am Kreditobligo um 0,5 Prozentpunkte auf 2,6 Prozent, die Deckungsquote sank hingegen um 15,9 Prozentpunkte auf 68,8 Prozent.

Der Risikovorsorgespiegel zeigt die Entwicklung der Wertberichtigungen und Vorsorgen für außerbilanzielle Verpflichtungen:

in € Millionen Stand
1.1.2014
Änderung
Konsolidie
rungskreis
Zuführung1 Auf
lösungen
Verbrauch2 Umbuchung,
Währungs
differenzen
Stand
31.3.2014
Einzelwertberichtigungen 5.195 0 613 -344 -145 -123 5.196
Portfolio-Wertberichtigungen 529 1 149 -136 0 -18 526
Gesamt 5.725 1 762 -480 -145 -141 5.722

1 Zuführung inkl. Direktabschreibungen und Eingänge auf abgeschriebene Forderungen. 2 Verbrauch inkl. Direktabschreibungen und Eingänge auf abgeschriebene Forderungen.

Konzentrationsrisiko

Das Kreditportfolio der RBI ist sowohl nach Regionen als auch nach Branchen gut diversifiziert. Auch Einzelkreditkonzentrationen werden auf Basis von Gruppen verbundener Kunden aktiv über die Limitvergabe und regelmäßiges Reporting gesteuert, sodass die Granularität des Portfolios entsprechend gut ist. Die geografische Aufgliederung der Forderungen spiegelt die breite Diversifikation des Kreditgeschäfts in den europäischen Märkten wider. Die folgende Tabelle stellt die Kreditobligos aller Forderungsklassen gegliedert nach dem Herkunftsland der Kunden und gruppiert nach Regionen dar:

in € Millionen 31.3.2014 Anteil 31.12.2013 Anteil
Österreich 29.150 18,2% 27.976 18,1%
Zentraleuropa 46.728 29,1% 46.350 28,1%
Polen 14.449 9,0% 14.181 8,6%
Slowakei 12.021 7,5% 11.706 6,7%
Tschechische Republik 10.343 6,4% 10.700 6,5%
Ungarn 8.162 5,1% 8.034 5,1%
Sonstige 1.754 1,1% 1.728 1,2%
Europäische Union 19.743 12,3% 20.890 13,5%
Deutschland 6.233 3,9% 5.546 3,6%
Frankreich 2.987 1,9% 5.106 3,1%
Großbritannien 5.026 3,1% 4.294 4,1%
Niederlande 1.673 1,0% 1.600 0,8%
Sonstige 3.824 2,4% 4.344 1,9%
Südosteuropa 24.195 15,1% 24.562 14,5%
Rumänien 8.122 5,1% 8.597 4,7%
Kroatien 5.314 3,3% 5.351 3,3%
Bulgarien 3.861 2,4% 3.914 2,5%
Serbien 2.317 1,4% 2.217 1,2%
Sonstige 4.581 2,9% 4.482 2,7%
in € Millionen 31.3.2014 Anteil 31.12.2013 Anteil
Russland 18.420 11,5% 20.440 11,7%
Asien 7.532 4,7% 9.033 5,7%
China 4.038 2,5% 4.208 2,4%
Singapur 1.329 0,8% 1.516 1,0%
Sonstige 2.165 1,3% 3.308 2,2%
CEE Sonstige 6.405 4,0% 7.509 4,4%
Ukraine 4.793 3,0% 5.545 3,3%
Sonstige 1.613 1,0% 1.964 1,0%
Nordamerika 4.679 2,9% 4.134 2,1%
Restliche Welt 3.679 2,3% 2.429 2,0%
Gesamt 160.532 100,0% 163.323 100,0%

Die RBI ist in keinem der so genannten europäischen Peripheriestaaten durch Tochterbanken vertreten. Es bestehen aber Forderungen gegenüber Kunden in diesen Ländern, die aus Kreditfinanzierungen und dem Kapitalmarktgeschäft resultieren. Der Konzern hält jedoch praktisch keine Staatsanleihen dieser Länder (ausgenommen solche der Republik Italien).

Marktrisiko

Das Marktrisikomanagement basiert auf den Zahlen eines internen Modells, das den Value-at-Risk (VaR) für die Veränderung der Risikofaktoren Fremdwährungen, Zinsentwicklung, Credit Spreads, implizite Volatilität und Aktienindizes errechnet. Das Modell bestand den Begutachtungsprozess der österreichischen Finanzmarktaufsicht und der Oesterreichischen Nationalbank und wird für die Berechnung des regulatorischen Eigenmittelerfordernisses für Marktrisiken verwendet.

Die nachstehende Tabelle stellt diese Risikokennzahlen (VaR 99 Prozent, ein Tag) für das Gesamtmarktrisiko im Handels- und Bankbuch je Risikoart dar. Die in Fremdwährung gehaltenen Kapitalpositionen und die strukturellen Zinsrisiken sowie Spread-Risiken aus Anleihebüchern (häufig als Liquiditätspuffer gehalten) dominieren den VaR.

Gesamt VaR 99% 1d VaR per Durchschnitts-VaR Minimum VaR Maximum VaR VaR per
in € Millionen 31.3.2014 31.12.2013
Währungsrisiko 72 70 35 122 41
Zinsrisiko 26 15 8 31 9
Credit-Spread-Risiko 14 17 12 23 22
Aktienpreisrisiko 1 1 1 2 1
Vega Risiko 1 1 0 1 0
Gesamt 94 83 48 131 57

Das gesamte Währungsrisiko enthält die in Fremdwährung gehaltenen Eigenkapitalpositionen von Tochtergesellschaften. Das strukturelle Währungsrisiko aus Eigenkapitalpositionen wird unabhängig von häufig kurzfristigen Handelspositionen gesteuert.

Liquiditätsrisiko

Die folgende Auswertung zeigt den Liquiditätsüberhang sowie das Verhältnis der erwarteten Mittelzuflüsse und der zusätzlich realisierbaren Liquidität (Counterbalancing Capacity) zu den Mittelabflüssen (Liquiditäts-Ratio) für ausgewählte Laufzeiten auf kumulierter Basis unter Einbeziehung aller Bilanzkonten und außerbilanziellen Geschäfte. Basierend auf Expertenmeinungen und statistischen Analysen und unter Berücksichtigung länderspezifischer Unterschiede fließen in diese Berechnung auch Annahmen für die Prolongation von definierten Aktivposten, für den so genannten Bodensatz bei Kundeneinlagen und für die Realisierung von zusätzlicher Liquidität (insbesondere mittels notenbankfähiger Aktiva und Sicherheiten im Wertpapierleihegeschäft) ein.

in € Millionen 31.3.2014 31.12.2013
Laufzeit 1 Woche 1 Monat 1 Jahr 1 Woche 1 Monat 1 Jahr
Liquiditätsüberhang 12.192 12.758 11.588 15.223 12.372 13.124
Liquiditäts-Ratio 132% 124% 110% 155% 126% 113%

Zur Begrenzung des Liquidiätsrisikos sind je Konzerneinheit Limits im Einsatz, die kurzfristig einen positiven Liquiditätsüberhang für die modellierte Liquiditätsposition erfordern. Zur Sicherstellung der Liquidität in den verschiedenen Währungen hält der Konzern umfangreiche liquide Wertpapierbestände und bevorzugt tenderfähige Aktiva in der Kreditvergabe. Im Fall einer Liquiditätsverknappung im Konzern kommen Notfallpläne zum Einsatz. Derartige Prioritätenlisten zur Beseitigung von Liquiditätsproblemen existieren in allen wesentlichen Konzerneinheiten.

Sonstige Angaben

(31) Eventualverbindlichkeiten und andere außerbilanzielle Verpflichtungen

in € Millionen 31.3.2014 31.12.2013
Eventualverbindlichkeiten 13.783 10.990
Weitergegebene Wechsel 100 38
Avalkredite 9.397 6.199
Sonstige Bürgschaften 2.525 2.504
Akkreditive 1.699 2.189
Sonstige Eventualverbindlichkeiten 63 60
Kreditrisiken 9.165 10.279
Unwiderrufliche Kreditzusagen/Stand-by Facilities 9.165 10.279
Bis 1 Jahr 3.003 2.798
Über 1 Jahr 6.162 7.481

(32) Derivative Finanzinstrumente

31.3.2014 Nominalbeträge nach Restlaufzeit Marktwerte
in € Millionen Bis 1 Jahr > 1 bis 5 Jahre Mehr als 5 Jahre Gesamt Positive Negative
Zinssatzverträge 34.058 55.057 40.850 129.965 3.539 -2.836
Wechselkurs- und Goldverträge 57.020 10.761 2.494 70.275 818 -717
Wertpapierbezogene Geschäfte 1.345 1.700 372 3.417 84 -917
Warentermingeschäfte 289 180 11 480 15 -116
Kreditderivate 69 1.235 181 1.485 12 -10
Edelmetallgeschäfte 48 24 13 84 0 -26
Gesamt 92.828 68.957 43.921 205.706 4.467 -4.622
31.12.2013 Nominalbeträge nach Restlaufzeit Marktwerte
in € Millionen Bis 1 Jahr > 1 bis 5 Jahre Mehr als 5 Jahre Gesamt Positive Negative
Zinssatzverträge 30.570 53.289 40.047 123.906 3.378 -2.774
Wechselkurs- und Goldverträge 45.598 9.059 2.410 57.067 748 -655
Wertpapierbezogene Geschäfte 1.507 1.507 407 3.422 59 -841
Warentermingeschäfte 202 171 11 384 10 -116
Kreditderivate 116 1.431 0 1.547 10 -9
Edelmetallgeschäfte 48 13 12 73 0 -17
Gesamt 78.040 65.470 42.888 186.398 4.206 -4.412

(33) Fair Value von Finanzinstrumenten, die nicht zum Fair Value ausgewiesen werden

31.3.2014
in € Millionen Level I Level II Level III Fair Value Buchwert Differenz
Aktiva
Barreserve 0 4.814 0 4.814 4.814 0
Forderungen an Kreditinstitute 0 14.091 5.774 19.865 19.695 170
Forderungen an Kunden 0 20.511 52.630 73.140 74.192 -1.052
Beteiligungen und Wertpapiere Held-to-Maturity 3.689 797 408 4.893 4.809 84
Passiva
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 21.106 5.175 26.281 26.348 -67
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 0 29.026 34.692 63.718 63.599 119
Verbriefte Verbindlichkeiten 264 8.049 129 8.442 8.417 25
Nachrangkapital 0 3.672 0 3.672 3.589 83
31.12.2013
in € Millionen Level I Level II Level III Fair Value Buchwert Differenz
Aktiva
Barreserve 0 6.674 0 6.674 6.674 0
Forderungen an Kreditinstitute 0 16.658 5.510 22.168 22.125 43
Forderungen an Kunden 0 20.268 53.757 74.025 75.147 -1.123
Beteiligungen und Wertpapiere Held-to-Maturity 3.764 613 406 4.783 4.672 111
Passiva
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 26.389 3.817 30.206 30.105 101
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 0 34.890 31.647 66.537 66.437 101
Verbriefte Verbindlichkeiten 278 9.043 159 9.480 9.411 69
Nachrangkapital 0 3.673 33 3.706 3.637 69
31.3.2014 31.12.2013
in € Millionen Level I Level II Level III Level I Level II Level III
Handelsaktiva 3.982 4.121 171 4.070 3.755 165
Positive Marktwerte derivativer Finanzinstrumente1 83 3.728 93 59 3.481 88
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 365 1 0 403 4 0
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche
Wertpapiere
3.534 393 78 3.608 270 77
Tag-/Festgelder des Handelsbestands 0 0 0 0 0 0
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert
bewertete finanzielle Vermögenswerte
4.304 3.073 30 4.788 3.639 12
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 24 99 5 43 103 5
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche
Wertpapiere
4.280 2.974 25 4.746 3.537 7
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle
Vermögenswerte
1.043 27 41 346 25 49
Sonstige Beteiligungen2 4 27 40 4 25 37
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche
Wertpapiere
1.039 0 0 341 0 12
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 0 0 0 0 0 0
Derivate für Sicherungsmaßnahmen 0 540 24 0 550 23
Positive Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente 0 540 24 0 550 23

(34) Fair Value von Finanzinstrumenten, die zum Fair Value ausgewiesen werden

31.3.2014 31.12.2013
in € Millionen Level I Level II Level III Level I Level II Level III
Handelspassiva 690 5.002 23 631 4.801 24
Negative Marktwerte derivativer Finanzinstrumente 1 146 4.363 16 129 4.133 17
Tag-/Festgelder des Handelsbestands 0 0 0 0 0 0
Leerverkauf von Handelsaktiva 543 10 0 502 50 0
Emittierte Zertifikate 0 629 7 0 618 7
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert
bewertete finanzielle Verbindlichkeiten 0 2.559 0 0 2.612 0
Verbriefte Verbindlichkeiten 0 2.093 0 0 2.122 0
Nachrangkapital 0 466 0 0 491 0
Derivate für Sicherungsmaßnahmen 0 97 0 0 133 0
Negative Marktwerte derivativer
Sicherungsinstrumente
0 97 0 0 133 0

1 Inklusive sonstige Derivate. 2 Enthält nur börsenotierte Unternehmen.

Level I Notierte Marktpreise.

Level II Auf Marktdaten basierende Bewertungsmethoden. Level III Nicht auf Marktdaten basierende Bewertungsmethoden.

Bewegungen zwischen Level I und Level II

Der Anteil der finanziellen Vermögenswerte gemäß Level II verringerte sich leicht im Vergleich zum Jahresende. Die eingetretene Abnahme resultierte im Wesentlichen aus der Reduktion der Marktwerte von Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren. Bei Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren erfolgte eine leichte Verschiebung von Level I zu Level II (€ 229 Millionen), welche auf eine Umstellung von der Marktbewertungsmethode auf eine theoretische Bewertung bei einzelnen Wertpapieren zurückzuführen ist.

Bewegungen von zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumenten in Level III

Die folgenden Tabellen zeigen die Entwicklung des Fair Value von Finanzinstrumenten, deren Bewertungsmodelle auf nicht beobachtbaren Parametern basieren. Im ersten Quartal 2014 kam es zu keiner wesentlichen Umklassifizierung in Level III.

in € Millionen Stand
1.1.2014
Änderung
Konsolidierun
gskreis
Währungs
differenzen
Käufe Verkäufe,
Tilgungen
Handelsaktiva 165 0 3 2 -3
Erfolgswirksam zum beizulegenden
Zeitwert bewertete finanzielle
Vermögenswerte
12 0 0 25 -8
Zur Veräußerung verfügbare
finanzielle Vermögenswerte
12 0 0 0 -11
Derivate für Sicherungsmaßnahmen 23 0 0 0 0
in € Millionen Erfolg in
GuV
Erfolg im
sonstigen
Ergebnis
Transfer in
Level III
Transfer aus
Level III
Stand
31.3.2014
Handelsaktiva -3 0 0 0 171
Erfolgswirksam zum beizulegenden
Zeitwert bewertete finanzielle
Vermögenswerte
0 0 0 0 30
Zur Veräußerung verfügbare
finanzielle Vermögenswerte
0 0 0 0 0
Derivate für Sicherungsmaßnahmen 0 0 1 -1 24
in € Millionen Stand
1.1.2014
Änderung
Konsolidierungskreis
Währungs
differenzen
Käufe Verkäufe,
Tilgungen
Handelspassiva 24 0 0 0 0
in € Millionen Erfolg in
GuV
Erfolg im
sonstigen Ergebnis
Transfer in
Level III
Transfer aus
Level III
Stand
31.3.2014
Handelspassiva -1 0 0 0 23
Marktwert
in €
Bewertungs Wesentliche nicht
beobachtbare Input
Umfang der nicht
beobachtbaren
Finanzielle Vermögenswerte Art Millionen methode Faktoren Input-Faktoren
Aktien und andere nicht
festverzinsliche Wertpapiere
Geschlossene
Immobilienfonds
0 Substanzwert
methode
Abschläge 20 -50%
Aktien und andere nicht
festverzinsliche Wertpapiere
Aktien 5 Approximations
verfahren
Schuldverschreibungen und
andere festverzinsliche
Wertpapiere
Festverzinsliche
Anleihen
103 DCF - Verfahren Kreditspanne 10 -20%
Schuldverschreibungen und
andere festverzinsliche
Wertpapiere
Asset Backed
Securities
0 Broker
Schätzungen
Ausfallwahrscheinlichkeit
Verlusthöhe
Erwartete
Vorauszahlung
bewerten
Positive Marktwerte aus dem
derivativen Bankbuch ohne
Hedge Accounting
Devisentermin
geschäft
116 DCF - Verfahren Zinssatz 10 -30%
Gesamt 225

Qualitative Informationen zur Bewertung von Level III Finanzinstrumenten

Finanzielle Verbindlichkeiten Art Marktwert
in €
Millionen
Bewertungs
methode
Wesentliche nicht
beobachtbare Input
Faktoren
Umfang der nicht
beobachtbaren
Input-Faktoren
Durchführungszeitraum 2 -16%
Negative Marktwerte aus Währungsrisko 0 - 5%
dem derivativen Bankbuch Schwankungen 0 - 3%
ohne Hedge Accounting OTC-Optionen 16 Option Model Index-Kategorisierung 0 - 5%
Durchführungszeitraum 0 - 3%
Geld-Brief-Spanne 0 - 3%
Zu Handelszwecken Schwankungen 0 - 3%
ausgestellte Zertifikate Zertifikate 7 Option Model Index-Katagorisierung 0 - 2,5%
Gesamt 23

(35) Saldierung finanzieller Vermögenswerte und Schulden

31.3.2014 Bruttobetrag Nettobetrag Beträge aus Globalauf
rechnungsvereinbarungen
Netto
betrag
in € Millionen bilanzierter
finanzieller
Vermögenswerte
saldierter
bilanzierter
finanzieller
Verbindlichkeiten
bilanzierter
finanzieller
Vermögens
werte
Finanz
instrumente
Erhaltene
Barsicherheiten
Derivate 3.648 7 3.640 3.216 15 410
Echte Pensionsgeschäfte als
Pensionsnehmer, Wertpapierleihe
und ähnliche Vereinbarungen
3.763 313 3.451 3.750 0 -299
Sonstige Finanzinstrumente 0 0 0 0 0 0
Gesamt 7.411 320 7.091 6.966 15 110
31.3.2014 Bruttobetrag Nettobetrag Beträge aus Globalauf
rechnungsvereinbarungen
Netto
betrag
in € Millionen bilanzierter
finanzieller
Verbindlichkeiten
saldierter
bilanzierter
finanzieller
Vermögenswerte
bilanzierter
finanzieller
Verbindlich
keiten
Finanz
instrumente
Verpfändete
Barsicherheiten
Derivate 3.415 7 3.408 3.738 63 -393
Echte Pensionsgeschäfte als
Pensionsgeber, Wertpapierleihe
und ähnliche Vereinbarungen
1.261 0 1.261 1.247 0 14
Sonstige Finanzinstrumente 0 0 0 0 0 0
Gesamt 4.676 7 4.669 4.985 63 -379
31.12.2013 Bruttobetrag Nettobetrag Beträge aus Globalauf
rechnungsvereinbarungen
Netto
betrag
in € Millionen bilanzierter
finanzieller
Vermögenswerte
saldierter
bilanzierter
finanzieller
Verbindlichkeiten
bilanzierter
finanzieller
Vermögens
werte
Finanz
instrumente
Erhaltene
Barsicherheiten
Derivate 3.496 40 3.456 3.063 16 376
Echte Pensionsgeschäfte als
Pensionsnehmer, Wertpapierleihe
und ähnliche Vereinbarungen
8.133 0 8.133 8.124 2 7
Sonstige Finanzinstrumente 0 0 0 0 0 0
Gesamt 11.629 40 11.589 11.187 18 384
31.12.2013 Bruttobetrag Nettobetrag Beträge aus Globalauf
rechnungsvereinbarungen
Netto
betrag
in € Millionen bilanzierter
finanzieller
Verbindlichkeiten
saldierter
bilanzierter
finanzieller
Vermögenswerte
bilanzierter
finanzieller
Verbindlich
keiten
Finanz
instrumente
Verpfändete
Barsicherheiten
Derivate 3.269 40 3.229 3.531 52 -354
Echte Pensionsgeschäfte als
Pensionsgeber, Wertpapierleihe
und ähnliche Vereinbarungen
1.863 0 1.863 1.863 0 0
Sonstige Finanzinstrumente 0 0 0 0 0 0
Gesamt 5.131 40 5.091 5.394 52 -354

(36) Angaben zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Die Beziehungen zu nahestehenden Personen beschränken sich auf Bankgeschäfte, die prinzipiell zu marktüblichen Konditionen abgeschlossen wurden. Darüber hinaus besitzen die Vorstände Aktien der RBI AG. Detaillierte Informationen dazu sind auf der RBI-Homepage ersichtlich. Im laufenden Geschäftsjahr wurden keine weiteren Geschäfte, insbesondere keine Großgeschäfte, mit nahestehenden Personen abgeschlossen.

Die nachfolgenden Tabellen zeigen die Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen, wobei unter Mutterunternehmen die Raiffeisen-Landesbanken-Holding GmbH, Wien, und die Raiffeisen Zentralbank Österreich Aktiengesellschaft, Wien, zu verstehen sind:

31.3.2014
in € Millionen
Mutter
unternehmen
Verbundene
Unternehmen
At-equity bewertete
Unternehmen
Sonstige
Beteiligungen
Forderungen an Kreditinstitute 6.433 156 321 117
Forderungen an Kunden 0 1.295 70 77
Handelsaktiva 0 37 1 2
Wertpapiere und Beteiligungen 0 407 2 72
Anteile an at-equity bewerteten Unternehmen 0 0 0 0
Sonstige Aktiva (inkl. Derivate) 55 19 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.850 299 3.709 87
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 0 244 368 107
Rückstellungen 1 0 0 0
Handelspassiva 0 99 0 0
Sonstige Passiva (inkl. Derivate) 2 12 16 1
Nachrangkapital 53 0 0 0
Gegebene Garantien 0 128 2 6
Erhaltene Garantien 903 394 209 39
31.12.2013
in € Millionen
Mutter
unternehmen
Verbundene
Unternehmen
At-equity bewertete
Unternehmen
Sonstige
Beteiligungen
Forderungen an Kreditinstitute 6.032 89 218 120
Forderungen an Kunden 0 1.525 41 295
Handelsaktiva 0 47 1 2
Wertpapiere und Beteiligungen 0 405 2 66
Anteile an at-equity bewerteten Unternehmen 0 0 5 0
Sonstige Aktiva (inkl. Derivate) 51 18 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 9.224 240 3.969 204
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 1 261 779 511
Rückstellungen 0 0 0 0
Handelspassiva 0 78 0 0
Sonstige Passiva (inkl. Derivate) 0 23 0 0
Nachrangkapital 52 0 0 0
Gegebene Garantien 0 117 1 5
Erhaltene Garantien 925 390 201 40

(37) Aufsichtsrechtliche Eigenmittel

Die RBI bildet keine eigene Kreditinstitutsgruppe im Sinn des österreichischen Bankwesengesetzes (BWG) und unterliegt daher als Konzern selbst nicht den aufsichtsrechtlichen Bestimmungen für Bankengruppen, da sie Teil der RZB-Kreditinstitutsgruppe ist. Die nachfolgenden Zahlen haben daher lediglich Informationscharakter.

Die Eigenmittel der RBI (ermittelt gemäß Basel III) setzen sich wie folgt zusammen:

in € Millionen 31.3.2014
Eingezahltes Kapital 7.503
Erwirtschaftetes Kapital 4.131
Kapital der nicht beherrschenden Anteile 374
Hartes Kernkapital vor Abzugsposten 12.007
Immaterielle Vermögenswerte -338
Firmenwert -518
Risikovorsorge-Fehlbeträge für IRB-Positionen -20
Abzugsposten Verbriefungen -2
Abzugsposten Latente Steuern 0
Abzugsposten Versicherungen und Beteiligungen 0
Hartes Kernkapital nach Abzugsposten 11.129
Zusätzliches Kernkapital 353
Abzugsposten Verbriefungen -4
Immaterielle Vermögenswerte -318
Risikovorsorge-Fehlbeträge für IRB-Positionen -39
Abzugsposten Versicherungen und Beteiligungen 0
Kapital der nicht beherrschenden Anteile 8
Kernkapital 11.129
Berücksichtigungsfähiger Risikovorsorgeüberschuss für IRB-Positionen 226
Stille Reserve 19
Langfristiges nachrangiges Kapital 3.269
Abzugsposten Verbriefungen -4
Abzugsposten Versicherungen und Beteiligungen 0
Kapital der nicht beherrschenden Anteile 1
Ergänzende Eigenmittel nach Abzugsposten 3.510
Gesamte Eigenmittel 14.639
Gesamtes Eigenmittelerfordernis 6.392
Common Equity Tier 1 Ratio (transitional) 13,9%
Tier 1 Ratio 13,9%
Eigenmittelquote 18,3%
in € Millionen 31.3.2014
Risikoaktiva (gesamt) 79.900
Eigenmittelerfordernis für das Kreditrisiko 5.229
Auf internen Ratings basierender Ansatz 2.996
Standardansatz 2.181
CVA Risiko 52
Eigenmittelerfordernis für das Positionsrisiko in Schuldtiteln, Substanzwerten, Waren und Fremdwährungen 388
Eigenmittelerfordernis für das operationelle Risiko 775
Gesamtes Eigenmittelerfordernis 6.392

Die Eigenmittel der RBI (ermittelt gemäß österreichischem Bankwesengesetz 1993/Novelle 2006 – Basel II) zum Jahresende 2013 setzen sich wie folgt zusammen:

in € Millionen 31.12.2013
Eingezahltes Kapital 5.669
Erwirtschaftetes Kapital 3.135
Kapital der nicht beherrschenden Anteile 428
Hybrides Kapital 441
Immaterielle Vermögenswerte -705
Kernkapital (Tier-1-Kapital) 8.968
Abzugsposten vom Kernkapital -13
Anrechenbares Kernkapital (nach Abzugsposten) 8.955
Ergänzungskapital gemäß § 23 (1) Z 5 BWG 0
Berücksichtigungsfähiger Risikovorsorgeüberschuss für IRB-Positionen 221
Stille Reserven 8
Langfristiges nachrangiges Kapital 3.157
Ergänzende Eigenmittel (Tier-2-Kapital) 3.387
Abzugsposten Beteiligungen, Verbriefungen -13
Anrechenbare ergänzende Eigenmittel (nach Abzugsposten) 3.374
Abzugsposten Versicherungen 0
Zur Umwidmung in Tier- 3-Kapital zur Verfügung stehendes Tier- 2-Kapital (Tier-3-Kapital) 357
Gesamte Eigenmittel 12.686
Gesamtes Eigenmittelerfordernis 6.392
Eigenmittelüberschuss 6.294
Überdeckungsquote 98,5%
Core Tier 1 Ratio, gesamt 10,7%
Kernkapitalquote (Tier 1), Kreditrisiko 13,7%
Kernkapitalquote (Tier 1), gesamt 11,2%
Eigenmittelquote 15,9%

Das gesamte Eigenmittelerfordernis setzt sich wie folgt zusammen:

in € Millionen 31.12.2013
Risikogewichtete Bemessungsgrundlage gemäß § 22 BWG 65.334
davon 8 Prozent Mindesteigenmittelerfordernis für das Kreditrisiko gemäß §§ 22a bis 22h BWG 5.227
Standardansatz 2.278
Auf internen Ratings basierender Ansatz 2.949
Abwicklungsrisiko 0
Eigenmittelerfordernis für das Positionsrisiko in Schuldtiteln, Substanzwerten und Waren 297
Eigenmittelerfordernis für das Positionsrisiko in Fremdwährungen 60
Eigenmittelerfordernis für das operationelle Risiko 808
Gesamtes Eigenmittelerfordernis 6.392

(38) Durchschnittliche Mitarbeiterzahl

Die durchschnittliche Zahl der während des Berichtszeitraums beschäftigten Arbeitnehmer (in Vollzeitäquivalenten) stellt sich wie folgt dar:

in Vollzeitäquivalenten 1.1.-31.3.2014 1.1.-31.3.2013
Inland 2.646 2.637
Ausland 55.197 56.915
Gesamt 57.843 59.552

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Herausgeber, Medieninhaber: Raiffeisen Bank International AG, Am Stadtpark 9, 1030 Wien, Österreich Redaktion: Group Investor Relations Redaktionsschluss: 16. Mai 2014 Herstellungsort: Wien Internet: www.rbinternational.com

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