Quarterly Report • Aug 21, 2014
Quarterly Report
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| Raiffeisen Bank International Konzern | |||
|---|---|---|---|
| Monetäre Werte in € Millionen | 2014 | Veränderung | 2013 |
| Erfolgsrechnung | 1.1.- 30.6. | 1.1.- 30.6. | |
| Zinsüberschuss | 1.954 | 6,4% | 1.836 |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 568 | 21,1% | - 469 |
| Provisionsüberschuss | 765 | - 2,6% | 785 |
| Handelsergebnis | 9 | - 93,6% | 140 |
| Verwaltungsaufwendungen | - 1.519 | - 6,1% | - 1.617 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 518 | 10,9% | 467 |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 371 | 19,1% | 311 |
| Konzern-Periodenüberschuss | 344 | 24,4% | 277 |
| Bilanz | 30.6. | 31.12. | |
| Forderungen an Kreditinstitute | 19.776 | - 11,1% | 22.243 |
| Forderungen an Kunden | 80.826 | 0,2% | 80.635 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 28.711 | - 4,6% | 30.105 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 64.386 | - 3,1% | 66.437 |
| Eigenkapital | 10.846 | 4,6% | 10.364 |
| Bilanzsumme | 127.279 | - 2,6% | 130.640 |
| Kennzahlen | 1.1.- 30.6. | 1.1.- 30.6. | |
| Return on Equity vor Steuern | 8,6% | 0,0 PP | 8,6% |
| Return on Tangible Equity | 8,0% | - 0,2 PP | 8,2% |
| Konzern Return on Equity | 5,4% | 0,7 PP | 4,6% |
| Cost/Income Ratio | 55,3% | - 2,2 PP | 57,5% |
| Return on Assets vor Steuern | 0,80% | 0,10 PP | 0,70% |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 3,33% | 0,27 PP | 3,06% |
| NPL Ratio | 10,7% | 0,8 PP | 9,9% |
| Neubildungsquote (Ø Forderungen an Kunden) | 1,41% | 0,28 PP | 1,13% |
| Bankspezifische Kennzahlen1 | 30.6. | 31.12. | |
| Risikoaktiva (gesamt) | 77.922 | - 2,5% | 79.897 |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis | 6.234 | - 2,5% | 6.392 |
| Gesamte Eigenmittel | 13.114 | 3,4% | 12.686 |
| Common Equity Tier 1 Ratio (transitional) | 12,1% | 1,4 PP | 10,7% |
| Common Equity Tier 1 Ratio (fully loaded) | 10,4% | – | n.a. |
| Eigenmittelquote (transitional) | 16,8% | 1,0 PP | 15,9% |
| Aktienkennzahlen | 1.1.- 30.6. | 1.1.- 30.6. | |
| Gewinn je Aktie in € | 0,88 | - 3,2% | 0,91 |
| Schlusskurs in € (30.6.) | 23,32 | 8,7% | 21,45 |
| Höchstkurs (Schlusskurs) in € | 31,27 | - 2,8% | 32,16 |
| Tiefstkurs (Schlusskurs) in € | 20,60 | - 4,0% | 21,45 |
| Anzahl der Aktien in Millionen (30.6.) | 292,98 | 49,9% | 195,51 |
| Marktkapitalisierung in € Millionen (30.6.) | 6.831 | 62,9% | 4.194 |
| Ressourcen | 30.6. | 31.12. | |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 56.356 | - 2,7% | 57.901 |
| Geschäftsstellen | 2.934 | - 3,0% | 3.025 |
| Kunden in Millionen | 14,6 | 0,1% | 14,6 |
1 Gemäß österreichischem Bankwesengesetz (BWG) zur Veranschaulichung. Die RBI als Teil des RZB-Konzerns unterliegt als Konzern nicht den Vorschriften des BWG.
| RBI auf dem Kapitalmarkt 4 | |
|---|---|
| Konzern-Lagebericht 7 | |
| Entwicklung der Märkte 7 | |
| Ergebnis- und Finanzentwicklung 9 | |
| Ergebnis im Vorjahresvergleich 10 | |
| Ergebnis im Quartalsvergleich 13 | |
| Bilanzentwicklung 14 | |
| Risikomanagement 16 | |
| Ausblick 18 | |
| Segmentbericht 19 | |
| Einteilung der Segmente 19 | |
| Segmentüberblick 19 | |
| Zentraleuropa 20 | |
| Südosteuropa 27 | |
| Russland 36 | |
| CEE Sonstige 38 | |
| Group Corporates 41 | |
| Group Markets 42 | |
| Corporate Center 43 | |
| Konzernzwischenabschluss 44 | |
| Gesamtergebnisrechnung 44 | |
| Bilanz 47 | |
| Eigenkapitalveränderungsrechnung 48 | |
| Kapitalflussrechnung 49 | |
| Segmentberichterstattung 49 | |
| Anhang 54 | |
| Erläuterungen zur Erfolgsrechnung 57 | |
| Erläuterungen zur Bilanz 61 | |
| Risikobericht 67 | |
| Sonstige Angaben 78 | |
| Erklärung aller gesetzlichen Vertreter 89 | |
| Impressum/Disclaimer 90 |
Obwohl die politische Entwicklung in der Ukraine und Russland die Kapitalmärkte im ersten Quartal 2014 erheblich belastet hatte, zeigten sich die Kursverläufe bedeutender Aktienindizes im weiteren Verlauf des ersten Halbjahrs weitgehend unbeeindruckt von der geopolitischen Lage. So erzielten zum Beispiel der amerikanische Dow Jones und der Deutsche Aktienindex neue Höchstmarken. Zusätzlich wurde die gute Stimmung an den Aktienmärkten durch die Niedrigzinspolitik der EZB begünstigt.
Ebenfalls für Aufmerksamkeit auf den Finanzmärkten sorgte die Diskussion über eine mögliche Deflation in der Eurozone, nachdem die Teuerungsrate im ersten Quartal 2014 bei nur noch 0,7 Prozent gelegen war. Die EZB nahm diese Entwicklung Anfang Juni zum Anlass, den ohnehin schon niedrigen Leitzins von 0,25 auf 0,15 Prozent zu senken. Gleichzeitig beschloss der EZB-Rat zum ersten Mal einen Strafzins von minus 0,1 Prozent auf Einlagen von Banken bei der EZB. Dadurch soll die Vergabe von Bankkrediten an Unternehmen gefördert und die Investitionstätigkeit angekurbelt werden.
Dieser Zinsschritt beendete vorerst auch den Höhenflug des Euro gegenüber dem US-Dollar. Exportorientierte Unternehmen dürften davon ebenso profitieren wie die Wirtschaft in der Eurozone insgesamt. Die Renditen erstklassiger europäischer Staatsanleihen setzten ihren seit Beginn des Jahres anhaltenden Abwärtstrend nach den geldpolitischen Maßnahmen der EZB weiter fort und bewegten sich zum Halbjahresende nahe ihren historischen Tiefständen.
Im Juli sorgte der Absturz eines Verkehrsflugzeugs in der Ukraine erneut für eine Verschärfung der Konflikte, nicht nur zwischen der Ukraine und den Separatisten, sondern auch zwischen Russland und dem Westen. Die daraufhin beschlossenen Sanktionen auf beiden Seiten sowie gemischte Halbjahresbilanzen zogen die Aktienmärkte zu Beginn des dritten Quartals in Mitleidenschaft. Davon betroffen waren – verstärkt durch ein in Schieflage geratenes portugiesisches Finanzinstitut – auch Bankaktien.
Die RBI-Aktie, die mit einem Kurs von € 24,20 in das zweite Quartal gestartet war, erreichte ihren höchsten Schlusskurs mit € 26,71 am 10. Juni 2014. Danach sank der Kurs jedoch wieder, sodass die Aktie im zweiten Quartal insgesamt 3,7 Prozent an Wert verlor. Zum Redaktionsschluss dieses Berichts am 18. August 2014 notierte sie bei € 19,20.
Die ordentliche Hauptversammlung der RBI am 4. Juni 2014 beschloss für das Geschäftsjahr 2013 die Ausschüttung einer Dividende von € 1,02 je Aktie. Da die neuen Aktien aus der Anfang 2014 erfolgten Kapitalerhöhung für das abgelaufene Geschäftsjahr ebenfalls voll dividendenberechtigt waren, ergab sich eine Ausschüttungssumme von rund € 298 Millionen.
Mit der Anfang 2014 durchgeführten Kapitalerhöhung wurde das bisher vorhandene genehmigte Kapital weitgehend ausgeschöpft. Um auch auf künftige Kapitalanforderungen flexibel reagieren zu können, ermächtigte die Hauptversammlung den Vorstand erneut mittels Vorratsbeschluss, mit Zustimmung des Aufsichtsrats innerhalb von fünf Jahren das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 50 Prozent zu erhöhen. Zudem wurde der Vorstand ermächtigt, eigene Aktien bis zu 10 Prozent des Grundkapitals zu erwerben und gegebenenfalls einzuziehen sowie eigene Aktien bis zu 5 Prozent des Grundkapitals zum Zweck des Wertpapierhandels zu erwerben.
Martin Schaller, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisen-Landesbank Steiermark AG, und Bettina Selden, die Erfahrung unter anderem als Vorstandsmitglied der OeKB EH Beteiligungs- und Management AG sowie der PRISMA Kreditversicherungs-AG mitbringt, wurden erstmals in den Aufsichtsrat gewählt. Sie traten die Nachfolge für Markus Mair, der sein Mandat mit Wirksamkeit zum 4. Juni 2014 zurückgelegt hatte, und Stewart Gager, dessen Funktionsperiode am selben Tag geendet hatte, an. Kurt Geiger, dessen Amtsperiode am 4. Juni 2014 endete, wurde von der Hauptversammlung wieder in den Aufsichtsrat der RBI gewählt.
Im zweiten Quartal 2014 bot die RBI interessierten Investoren auf Roadshows in Genf, Hamburg, Paris, Warschau, Zürich und im österreichischen Zürs wieder Gelegenheit zu persönlicher Information. Derzeit geben 30 Aktienanalysten und 22 Anleiheanalysten Empfehlungen zur RBI als Investment ab. Damit ist die RBI jenes Unternehmen in Österreich, über das die mit Abstand größte Anzahl von Analystenhäusern regelmäßig berichtet.
Anlässlich der Veröffentlichung ihres Ergebnisses für das erste Quartal 2014 hielt die RBI am 22. Mai eine Telefonkonferenz – als Webcast auch im Internet abrufbar – ab, an der rund 200 internationale Analysten und Investoren teilnahmen.
Die Aktie der RBI notiert seit dem 25. April 2005 an der Wiener Börse. Die Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB) hielt zum Ende des zweiten Quartals rund 60,7 Prozent der RBI-Aktien, die verbleibenden Aktien befanden sich im Streubesitz. Im Rahmen der Kapitalerhöhung Anfang 2014 hatte sich der Anteil der RZB, der Ende 2013 bei rund 78,5 Prozent gelegen war, zugunsten des Streubesitzes reduziert. Dieser hatte dadurch von rund 21,5 Prozent auf rund 39,3 Prozent zugenommen.
| Kurs zum 30. Juni 2014 | € 23,32 |
|---|---|
| Höchstkurs/Tiefstkurs (Schlusskurse) im zweiten Quartal 2014 | € 26,71 / € 21,05 |
| Gewinn je Aktie vom 1. Jänner bis zum 30. Juni 2014 | € 0,88 |
| Buchwert je Aktie zum 30. Juni 2014 | € 32,50 |
| Marktkapitalisierung zum 30. Juni 2014 | € 6,8 Milliarden |
| Durchschn. Tagesumsatz (Einzelzählung) im zweiten Quartal 2014 | 441.061 Stück |
| Börseumsatz (Einzelzählung) im zweiten Quartal 2014 | € 616 Millionen |
| Streubesitz zum 30. Juni 2014 | rund 39,3% |
| ISIN | AT0000606306 |
| Ticker-Symbole | RBI (Wiener Börse) |
| RBI AV (Bloomberg) | |
| RBIV.VI (Reuters) | |
| Marktsegment | Prime Market |
| Anzahl der ausgegebenen Aktien zum 30. Juni 2014 | 292.979.038 |
| Rating-Agentur | Langfrist-Rating | Kurzfrist-Rating | Ausblick |
|---|---|---|---|
| Moody's Investors Service | A3 | P-2 | negativ |
| Standard & Poor's | A- | A-2 | negativ |
| Fitch Ratings | A | F1 | negativ |
| 6. November 2014 | Beginn der Quiet Period |
|---|---|
| 20. November 2014 | Zwischenbericht 1. bis 3. Quartal, Conference Call |
| 25. Februar 2015 | Beginn der Quiet Period |
| 25. März 2015 | Geschäftsbericht 2014, Conference Call |
| 26. März 2015 | RBI Investor Presentation, London |
| 28. April 2015 | Beginn der Quiet Period |
| 12. Mai 2015 | Zwischenbericht 1. Quartal, Conference Call |
| 17. Juni 2015 | Hauptversammlung |
| 24. Juni 2015 | Ex-Dividendentag und Dividendenzahlung |
| 5. August 2015 | Beginn der Quiet Period |
| 19. August 2015 | Zwischenbericht 1. Halbjahr, Conference Call |
| 29. Oktober 2015 | Beginn der Quiet Period |
| 12. November 2015 | Zwischenbericht 1. bis 3. Quartal, Conference Call |
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Nach einem Plus von 1,2 Prozent im Jahr 2013 dürfte das Wirtschaftswachstum in Zentral- und Osteuropa (CEE) 2014 bei 0,5 Prozent liegen. Allerdings werden sich die einzelnen Regionen in CEE sehr unterschiedlich entwickeln. Erste BIP-Daten für 2014 und Vorlaufindikatoren unterstützen die Annahme, dass es in Zentraleuropa (CE) und einigen Ländern Südosteuropas (SEE) im laufenden Jahr zu einer Wachstumsbeschleunigung kommen wird. Das Wirtschaftswachstum dürfte hier merklich über dem Durchschnitt der Eurozone liegen. Die Wirtschaft in Russland und Belarus hingegen wird 2014 voraussichtlich von Stagnation oder einer leichten Rezession geprägt sein und die Ukraine wird einen deutlichen Konjunktureinbruch nicht vermeiden können. Gemäß aktuellem Stand sollten die zunehmenden Restriktionen im Handel mit Russland (vor allem bei Exporten nach Russland) allein das Konjunkturbild – sowohl für die Eurozone als auch für CE und SEE – nicht materiell beeinflussen.
Zentraleuropa (CE) – Polen, die Slowakei, Slowenien, die Tschechische Republik und Ungarn – ist die wirtschaftlich am weitesten entwickelte Region in CEE. Mit Ausnahme Polens sind die Volkswirtschaften in CE klein, offen und damit in hohem Maß abhängig von Exporten in die Eurozone, vor allem nach Deutschland. Nach einem Wachstum von 0,8 Prozent im Jahr 2013 dürfte das Wirtschaftswachstum in CE auf 2,9 Prozent 2014 deutlich zulegen. Das stärkste BIP-Wachstum sollte dabei Polen aufweisen, wo für das laufende Jahr ein Zuwachs von knapp über 3 Prozent erwartet wird. Hier deuten die jüngsten BIP-Daten auf eine nachhaltige Verbesserung der Wirtschaftslage hin. Generell profitiert CE vor allem von der hohen konjunkturellen Dynamik in Deutschland sowie der expansiven Geld- und Währungspolitik einiger CE-Länder. Vor diesem Hintergrund werden die Wachstumsraten voraussichtlich auch 2015 auf dem Niveau von 2014 liegen.
In Südosteuropa (SEE) – Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, dem Kosovo, Kroatien, Rumänien und Serbien – sollte die Wirtschaft 2014 wie schon im Jahr zuvor mit einem Zuwachs von 2 Prozent aufwarten. Das stärkste BIP-Wachstum wird im laufenden Jahr – wie auch 2013 – mit 3,5 Prozent in Rumänien erwartet, das derzeit von erfolgreich durchgeführten Strukturreformen profitiert. In Bulgarien sollte das BIP-Wachstum 2014 etwa 2 Prozent erreichen. In den meisten anderen Ländern in SEE dürfte das BIP-Wachstum 2014 im Bereich von 0 bis 2 Prozent liegen, Kroatien könnte dabei noch in einer leichten Rezession verharren. Das insgesamt moderate Wachstum in SEE ist darauf zurückzuführen, dass in einigen dieser Länder strukturelle Anpassungen weiterhin ausstehen, die hohen Verschuldungsniveaus im privaten Sektor nur langsam reduziert werden und Schäden infolge der jüngsten Flutkatastrophe die Wachstumsaussichten von Bosnien und Herzegowina sowie Serbien weiter dämpfen. Für 2015 werden für alle SEE-Länder positive Wachstumsraten erwartet, die für Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, den Kosovo und Rumänien über 3 Prozent liegen könnten.
Russland befand sich schon 2013 in einem merklichen Wirtschaftsabschwung, der sich 2014 noch verstärken wird. Für das laufende Jahr wird der russischen Wirtschaft eine leichte Rezession mit einem BIP-Rückgang von 0,3 Prozent (nach einem Wachstum von 1,3 Prozent im Vorjahr) vorhergesagt. In Russland, aber auch in CEE Sonstige (Ukraine und Belarus) werden die schon bestehenden Schwächen wie geringe Investitionen, ein ungünstiges Investitionsklima und hohe Kapitalabflüsse durch die aktuelle Eskalation der geopolitischen Spannungen und erste Auswirkungen der Sanktionen noch verschärft. Spürbare Währungsabwertungen in Russland und der Ukraine belasten die Volkswirtschaften bzw. das Konsumentenvertrauen zusätzlich. Für die Ukraine ist vor diesem Hintergrund und angesichts einer unvermeidlichen Anpassungsrezession (unter anderem aufgrund der Anforderung des IWF/EU-Unterstützungsabkommens) für 2014 mit einem BIP-Rückgang von rund 7 Prozent zu rechnen. Im Jahr 2015 dürften CEE Sonstige und Russland jedoch wieder ein positives Wachstum aufweisen.
| 2013 | 2014e | 2015f | 2016f |
|---|---|---|---|
| 1,6 | 3,3 | 3,3 | 3,5 |
| 0,9 | 2,7 | 3,0 | 3,5 |
| - 1,1 | 1,0 | 1,0 | 1,8 |
| - 0,9 | 2,6 | 2,4 | 3,0 |
| 1,1 | 2,7 | 2,5 | 2,2 |
| 0,8 | 2,9 | 2,9 | 3,2 |
| 0,4 | 2,0 | 3,0 | 4,5 |
| 1,9 | 0,0 | 3,5 | 3,5 |
| 0,9 | 2,0 | 3,5 | 3,2 |
| - 0,9 | - 0,8 | 1,0 | 1,2 |
| 3,0 | 3,0 | 4,0 | 4,0 |
| 3,5 | 3,5 | 3,5 | 3,0 |
| 2,5 | 0,0 | 2,0 | 3,5 |
| 2,2 | 2,0 | 2,9 | 2,9 |
| 1,3 | - 0,3 | 1,0 | 0,5 |
| 0,9 | 0,5 | 1,5 | 2,0 |
| 0,0 | - 7,0 | 1,5 | 4,0 |
| 0,3 | - 4,8 | 1,5 | 3,4 |
| 1,2 | 0,5 | 1,7 | 1,6 |
| 0,3 | 0,9 | 1,5 | 2,1 |
| 0,5 | 1,8 | 2,5 | 1,3 |
| - 0,4 | 0,8 | 1,6 | 1,9 |
Das erste Halbjahr 2014 der RBI war neben der zu Beginn des Jahres durchgeführten Kapitalerhöhung geprägt von den geopolitischen Spannungen in der Ukraine sowie von neuen Belastungen für den Bankensektor in Ungarn. Dennoch erzielte die RBI im Berichtszeitraum einen Periodenüberschuss vor Steuern von € 518 Millionen, der um 11 Prozent oder € 51 Millionen über dem Vergleichswert des Vorjahres lag. Auch das Betriebsergebnis stieg wegen verbesserter Zinsmargen und niedrigerer Verwaltungsaufwendungen um 3 Prozent auf € 1.228 Millionen. In Ungarn verursachte eine Gesetzesänderung einen Einmaleffekt, der die RBI im zweiten Quartal 2014 mit bislang € 67 Millionen belastete. Gleichzeitig waren in der Ukraine höhere Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen von €184 Millionen erforderlich.
Die Betriebserträge verzeichneten im Vergleich zur Vorjahresperiode einen Rückgang um 2 Prozent oder €67 Millionen auf €2.747 Millionen. Dabei verbesserte sich die Nettozinsspanne (gerechnet auf die zinstragenden Aktiva) aufgrund geringerer Refinanzierungskosten sowie leicht höherer Zinserträge aus derivativen Finanzinstrumenten in der Konzernzentrale um 27 Basispunkte auf 3,33 Prozent. Daraus resultierte ein Zuwachs des Zinsüberschusses um 6 Prozent oder €117 Millionen auf € 1.954 Millionen. Das Handelsergebnis hingegen ging um € 132 Millionen auf € 9 Millionen zurück, hervorgerufen unter anderem durch wechselkursbedingte Bewertungsverluste aus Fremdwährungspositionen in der Ukraine sowie ein geringeres Volumen an derivativen Finanzinstrumenten in Russland. Der Provisionsüberschuss sank um € 21 Millionen, in erster Linie bedingt durch die Währungsentwicklung sowie geringere Erträge aus dem Kredit- und Garantiegeschäft infolge verhaltener Kreditnachfrage. Das übrige betriebliche Ergebnis verringerte sich überwiegend aufgrund der höheren Finanztransaktionssteuer in Ungarn um €32 Millionen auf € 19 Millionen.
Die Verwaltungsaufwendungen sanken im Periodenvergleich um 6 Prozent oder € 98 Millionen auf € 1.519 Millionen. Positive Effekte ergaben sich hier aus den laufenden Kostensenkungsprogrammen vor allem in der Tschechischen Republik, Polen und Ungarn, während in der Ukraine und in Russland Rückgänge eintraten, die vorwiegend durch Währungsabwertungen verursacht wurden. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter nahm weiter ab und verringerte sich im Jahresabstand um 1.989 auf 57.404 Mitarbeiter. Auch die Zahl der Geschäftsstellen nahm im Jahresabstand um 122 auf 2.934 ab.
Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen erhöhten sich im Vergleich zur Vorjahresperiode um 21 Prozent oder € 99 Millionen auf € 568 Millionen. Hauptgrund dafür war die von der Abwertung der Hryvna und dem insgesamt schwierigen makroökonomischen Umfeld geprägte Situation in der Ukraine, wo die Nettodotierungen um € 125 Millionen auf € 184 Millionen stiegen.
Das Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten verbesserte sich um € 145 Millionen auf minus € 43 Millionen. Verantwortlich dafür war das Ergebnis aus erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Verbindlichkeiten, das von einer Veränderung der Bewertungen des Credit Spread für eigene Verbindlichkeiten um € 158 Millionen auf plus € 24 Millionen positiv beeinflusst war.
Der Periodenüberschuss nach Steuern stieg im Vorjahresvergleich um 19 Prozent auf € 371 Millionen, die Steuerquote sank auf 28 Prozent. Das Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile ging um € 8 Millionen auf minus € 27 Millionen zurück. Somit ergab sich ein Konzern-Periodenüberschuss von € 344 Millionen. Aufgrund der Anfang 2014 durchgeführten Kapitalerhöhung stieg die durchschnittliche Anzahl der sich im ersten Halbjahr in Umlauf befindlichen Aktien auf 278,5 Millionen (Vergleichsperiode des Vorjahres: 194,9 Millionen). Daraus resultierte ein Gewinn je Aktie von € 0,88. In der Vergleichsperiode des Vorjahres war dieser auf Basis der geringeren Anzahl der ausstehenden Aktien bei € 0,91 gelegen.
Nach der Kapitalerhöhung, die einen Nettokapitalzuwachs um € 2.727 Millionen gebracht hatte, erteilten die österreichischen Aufsichtsbehörden im Juni einer Rückführung des Partizipationskapitals ihre Zustimmung. Auf dieser Grundlage zahlte die RBI am 6. Juni 2014 die gesamten €1.750 Millionen des von der Republik Österreich gezeichneten Partizipationskapitals zurück.
| in € Millionen | 1.1.-30.6.2014 | 1.1.-30.6.2013 | Veränderung absolut |
Veränderung in % |
|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 1.954 | 1.836 | 117 | 6,4% |
| Provisionsüberschuss | 765 | 785 | -21 | -2,6% |
| Handelsergebnis | 9 | 140 | -132 | -93,6% |
| Übriges betriebliches Ergebnis | 19 | 51 | -32 | -62,5% |
| Betriebserträge | 2.747 | 2.813 | -67 | -2,4% |
| Personalaufwand | -776 | -815 | 39 | -4,8% |
| Sachaufwand | -582 | -615 | 34 | -5,5% |
| Abschreibungen | -161 | -186 | 25 | -13,6% |
| Verwaltungsaufwendungen | -1.519 | -1.617 | 98 | -6,1% |
| Betriebsergebnis | 1.228 | 1.197 | 31 | 2,6% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | -568 | -469 | -99 | 21,1% |
| Übrige Ergebnisse | -142 | -260 | 118 | -45,4% |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 518 | 467 | 51 | 10,9% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | -147 | -156 | 9 | -5,7% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 371 | 311 | 60 | 19,1% |
| Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile | -27 | -35 | 8 | -22,8% |
| Konzern-Periodenüberschuss | 344 | 277 | 68 | 24,4% |
Im ersten Halbjahr 2014 stieg der Zinsüberschuss gegenüber der Vergleichsperiode 2013 um 6 Prozent oder € 117 Millionen auf € 1.954 Millionen. Hauptgründe für diese positive Entwicklung waren geringere Refinanzierungskosten, eine weitere Optimierung der Liquidität sowie höhere Zinserträge aus derivativen Finanzinstrumenten, vorwiegend in der Konzernzentrale und in Russland. Darüber hinaus wurde der Zinsüberschuss in einigen Märkten durch Neugeschäft mit höheren Margen unterstützt.
Die Nettozinsspanne erhöhte sich im Jahresabstand um 27 Basispunkte auf 3,33 Prozent. Verantwortlich für diese Entwicklung waren höhere Zinserträge aus derivativen Finanzinstrumenten in der Konzernzentrale und Russland sowie niedrigere Refinanzierungskosten. Auch Repricing-Maßnahmen im Einlagengeschäft in Polen und der Slowakei sowie die gute Entwicklung des Neugeschäfts in Russland und Belarus trugen zum Anstieg der Zinsspanne bei. In der Ukraine blieb der Zinsüberschuss nahezu unverändert. In der Tschechischen Republik verringerten sich die Zinserträge aufgrund von wettbewerbsbedingt niedrigeren Margen und von Währungseffekten. In Ungarn wiederum sorgten geringere Zinserträge aus derivativen Finanzinstrumenten sowie Volumenrückgänge im Geschäft mit Retail- und Firmenkunden für einen Rückgang. In Rumänien führten vor allem gesunkene Marktzinssätze und rückläufige Zinserträge aus Wertpapieren zu einem niedrigeren Zinsüberschuss.
Der Provisionsüberschuss verringerte sich im Periodenvergleich vor allem währungsbedingt um € 21 Millionen auf € 765 Millionen. Das Ergebnis aus dem Kredit- und Garantiegeschäft gab dabei – primär aufgrund geringerer Volumina in Russland und geringerer Margen in der Tschechischen Republik – um 15 Prozent oder € 18 Millionen auf € 104 Millionen nach. Das Ergebnis aus dem Wertpapiergeschäft sank bedingt durch geringere Gebühren um 14 Prozent oder € 11 Millionen auf € 63 Millionen vorrangig in der Konzernzentrale. Dagegen erhöhte sich das Ergebnis aus dem Devisen-, Valuten- und Edelmetallgeschäft um 5 Prozent oder € 9 Millionen auf € 180 Millionen, vor allem durch höhere Volumina in der Ukraine und in Russland. Das Ergebnis aus dem Zahlungsverkehr verzeichnete ebenfalls einen Zuwachs um € 7 Millionen auf € 355 Millionen, hervorgerufen durch Gebührenerhöhungen in Ungarn infolge der Einführung der Finanztransaktionssteuer sowie durch Margenverbesserungen in der Slowakei. Das Ergebnis aus sonstigen Bankdienstleistungen reduzierte sich hingegen um € 8 Millionen auf € 24 Millionen. Dabei führten in der Tschechischen Republik geringere Provisionserträge aus strukturierten Finanzierungen zu einem Rückgang.
Das Handelsergebnis sank gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um € 132 Millionen auf € 9 Millionen, maßgeblich hervorgerufen durch einen Rückgang um € 135 Millionen im währungsbezogenen Geschäft. Hauptgründe dafür waren wechselkursbedingte Bewertungsverluste aus Fremdwährungspositionen in der Ukraine sowie geringere Bestände an derivativen Finanzinstrumenten in Polen. Ungarn verzeichnete hingegen Bewertungsgewinne aus derivativen Finanzinstrumenten. Belarus profitierte von positiven Effekten aus einer strategischen Währungsposition sowie einem verbesserten Ergebnis aus dem Eigenhandel. Positiv entwickelte sich mit einem Anstieg um € 26 Millionen auf € 39 Millionen das Ergebnis aus dem zinsbezogenen Geschäft. Hier erzielte vor allem die Konzernzentrale durch Bewertungsgewinne aus Wertpapierpositionen sowie derivativen Finanzinstrumenten eine Verbesserung, während in der Tschechische Republik Bewertungsverluste anfielen.
Das übrige betriebliche Ergebnis sank im Periodenvergleich um € 32 Millionen auf € 19 Millionen. Verursacher dieses Rückgangs waren die im Vergleich zur Vorjahresperiode um € 7 Millionen höhere Finanztransaktionssteuer aufgrund eines höheren Steuersatzes in Ungarn sowie eine neu eingeführte Steuer auf Fremdwährungskäufe in der Ukraine, die mit € 4 Millionen zu Buche schlug. Ein weiterer Grund war das um € 13 Millionen niedrigere Nettoergebnis aus bankfremden Tätigkeiten – hervorgerufen durch die Endkonsolidierung (Verkauf) der F.J. Elsner Trading GmbH, Wien, und eine Immobilienabschreibung in der Ukraine. Auch das um €11 Millionen geringere Nettoergebnis aus der Vermittlung von Dienstleistungen sowie ein Anstieg des Aufwands für die Bildung von sonstigen Rückstellungen um € 5 Millionen, aufgetreten vorwiegend in Ungarn und Slowenien, trugen zum Rückgang des übrigen betrieblichen Ergebnisses bei. Dem standen Ergebnisverbesserungen aus dem Abgang von Sachanlagen in der Ukraine und ein höheres Ergebnis aus Investment Property in Ungarn gegenüber.
Die Verwaltungsaufwendungen nahmen im Vergleich zur Vorjahresperiode um € 98 Millionen auf € 1.519 Millionen ab. Die Cost/Income Ratio verbesserte sich um 2,2 Prozentpunkte auf 55,3 Prozent.
Die größte Position unter den Verwaltungsaufwendungen war mit einem Anteil von 51 Prozent der Personalaufwand, der um 5 Prozent oder € 39 Millionen auf € 776 Millionen sank. Dieser Rückgang resultierte einerseits aus laufenden Kostensenkungsprogrammen – mit den größten Reduktionen in der Tschechischen Republik, in Polen und Ungarn. Andererseits wirkten die deutlichen Währungsabwertungen in Russland und der Ukraine aufwandsmindernd. Anpassungen bei laufenden Gehältern und Überstundenzahlungen sowie Sozialabgaben in der Konzernzentrale wirkten sich hingegen leicht erhöhend aus.
Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter (ausgedrückt in Vollzeitäquivalenten) sank im Jahresabstand um 1.989 Personen auf 57.404. Die größten Rückgänge verzeichneten die Ukraine (minus 959), Ungarn (minus 311), die Tschechische Republik (minus 214) und Bulgarien (minus 219).
Der Sachaufwand verringerte sich ebenfalls um 6 Prozent oder € 34 Millionen auf € 582 Millionen. In Russland (minus € 9 Millionen) und der Ukraine (minus € 10 Millionen) stammte die Reduktion dabei vorwiegend aus Währungseffekten. In Polen reduzierte sich der Sachaufwand um € 10 Millionen, vor allem hervorgerufen durch geringere Rechts- und Beratungsaufwendungen. In der Slowakei hingegen sorgten höhere Aufwendungen für die Einlagensicherung, höhere Werbe- und Repräsentationsaufwendungen sowie höhere Rechts- und Beratungsaufwendungen für einen Anstieg um € 6 Millionen.
Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte sanken im Vergleich zur Vorjahresperiode um 14 Prozent oder € 25 Millionen auf € 161 Millionen. Dies ist vor allem auf Währungseffekte und Abschreibungen auf Sachanlagen in der Ukraine, Währungseffekte in Russland sowie gesunkene Abschreibungen für Software in der Konzernzentrale zurückzuführen.
Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen stiegen im Vergleich zur Vorjahresperiode um 21 Prozent oder € 99 Millionen auf € 568 Millionen, hervorgerufen vor allem durch höhere Nettodotierungen zu Einzelwertberichtigungen in der Ukraine. Die Nettodotierungen zu Portfolio-Wertberichtigungen verringerten sich hingegen um € 6 Millionen. Dem standen geringere Erlöse aus dem Verkauf von wertberichtigten Krediten gegenüber.
In der Ukraine lagen die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen – ausschließlich bedingt durch höhere Einzelwertberichtigungen – um € 125 Millionen über dem Vergleichswert der Vorjahresperiode. Infolge der Währungsabwertung der Hryvna und der dadurch notwendigen Wertberichtigungen von besicherten US-Dollar-Krediten waren davon unter anderem Fremdwährungskredite betroffen. Ein wachsendes Retail-Portfolio, die Abwertung des Rubels sowie einzelne Fälle im Firmenkundenbereich führten auch in Russland zu einem Anstieg der Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen um € 77 Millionen, der sowohl auf Einzel- als auch auf Portfolio-Wertberichtigungen beruhte. In Summe fielen die Nettodotierungen im ersten Halbjahr 2014 dennoch moderat aus, zumal in der Vergleichsperiode Nettoauflösungen von Kreditrisikovorsorgen verbucht worden waren. Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen im Segment Group Corporates verzeichneten einen Rückgang um € 58 Millionen auf €45 Millionen, nachdem hier in der Vergleichsperiode des Vorjahres höhere Nettodotierungen für diverse notleidende Kredite an Großkunden erforderlich gewesen waren. In Ungarn kam es im Periodenvergleich ebenfalls zu einem Rückgang um € 35 Millionen auf €38 Millionen, für den sowohl der Firmen- als auch der Retail-Kundenbereich verantwortlich zeichneten.
Der Bestand an notleidenden Kundenkrediten ging seit Jahresultimo 2013 geringfügig auf € 8.643 Millionen zurück. Dabei führten Währungseffekte – vor allem durch die Abwertung der ukrainischen Hryvna – zu einem Rückgang von € 114 Millionen. Währungsbereinigt ergab sich ein Zuwachs der notleidenden Kredite um €100 Millionen. Dieses Wachstum entstand vor allem in Russland (plus € 91 Millionen), in der Ukraine (plus € 57 Millionen) und in Polen (plus € 40 Millionen), während es zu Rückgängen im Segment Group Corporates (minus € 109 Millionen) und in Ungarn (minus € 104 Millionen) kam. Die NPL Ratio blieb in der Berichtsperiode gegenüber dem Jahresultimo 2013 mit 10,7 Prozent unverändert. Den notleidenden Krediten standen Wertberichtigungen in Höhe von € 5.642 Millionen gegenüber. Daraus resultierte eine verbesserte NPL Coverage Ratio von 65,3 Prozent nach 63,1 Prozent zum Jahresultimo.
Die Neubildungsquote, berechnet auf Grundlage des durchschnittlichen Volumens an Kundenforderungen, stieg im Jahresabstand um 0,28 Prozentpunkte auf 1,41 Prozent.
Die Position übrige Ergebnisse, die sich aus dem Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten, dem Ergebnis aus Finanzinvestitionen, den Firmenwertabschreibungen, den Bankenabgaben, dem Ergebnis aus Endkonsolidierungen sowie aus in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesenen Sondereffekten zusammensetzt, stieg gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres von minus € 260 Millionen auf minus € 142 Millionen.
Das Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten verbesserte sich um € 145 Millionen auf minus € 43 Millionen. Hierfür verantwortlich war das Ergebnis aus erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Verbindlichkeiten, in dem sich die um € 158 Millionen auf plus € 24 Millionen veränderten Bewertungen des Credit Spread für eigene Verbindlichkeiten positiv niederschlugen. Das Bewertungsergebnis von zu Absicherungszwecken gehaltenen derivativen Finanzinstrumenten verringerte sich um €14 Millionen.
Das Ergebnis aus Finanzinvestitionen verbesserte sich gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um € 14 Millionen auf €78 Millionen. Einerseits fielen hier die Bewertungsergebnisse von Wertpapieren des Fair-Value-Bestands – vor allem in der Ukraine – um € 50 Millionen höher aus als in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Andererseits ergab sich ein Rückgang von € 39 Millionen wegen des in der Vorjahresperiode erzielten Veräußerungsergebnisses aus Unternehmensanteilen.
Der Aufwand für Bankenabgaben sank um € 28 Millionen. Rückgänge ergaben sich dabei mit € 20 Millionen in Ungarn – hier wirkte sich eine im Vorjahr erhobene einmalige Sondersteuer aus – sowie mit € 9 Millionen in Österreich aufgrund einer Veränderung der Bemessungsgrundlage. Im ersten Halbjahr 2014 belief sich das Ergebnis aus der Endkonsolidierung auf minus € 11 Millionen. Insgesamt schieden 16 Tochterunternehmen aus dem Konsolidierungskreis aus, 10 davon aufgrund Unterschreitung der Wesentlichkeitsgrenze. Aus dem Verkauf der Warenhandelsgruppe F.J. Elsner, Wien, resultierte ein Endkonsolidierungsverlust von € 11 Millionen.
Aufgrund einer gesetzlichen Änderung in Ungarn ergab sich im ersten Halbjahr 2014 in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ein Sondereffekt in Form einer Rückstellung von € 67 Millionen. Dieser Effekt resultierte aus einem vom ungarischen Parlament erlassenen Gesetz. Gegenstand des Gesetzes waren die Wechselkursspannen, die bei der Auszahlung und den Ratenzahlungen von Fremdwährungskrediten angewendet werden können, und einseitige Zinsänderungen bei Konsumentenkrediten. Mit weiteren Belastungen, deren Höhe aufgrund der fehlenden Berechnungsmethoden noch nicht abschätzbar war, ist im zweiten Halbjahr zu rechnen.
Der Steueraufwand verringerte sich gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um € 9 Millionen auf € 147 Millionen. Während in der Ukraine sowie in Russland ergebnisbedingt geringere Steuern anfielen, wirkten Wertberichtigungen auf aktivierte Verlustvorträge sowie durch veränderte Bewertungsergebnisse auf Derivate verursachte niedrigere latente Steuern in Österreich steuererhöhend. Die Steuerquote sank um 5 Prozentpunkte auf 28 Prozent.
| in € Millionen | Q2/2014 | Q1/2014 | Veränderung absolut |
Veränderung in % |
|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 975 | 979 | -4 | -0,4% |
| Provisionsüberschuss | 389 | 376 | 14 | 3,6% |
| Handelsergebnis | 28 | -19 | 47 | – |
| Übriges betriebliches Ergebnis | 9 | 10 | -1 | -11,0% |
| Betriebserträge | 1.402 | 1.345 | 56 | 4,2% |
| Personalaufwand | -386 | -390 | 4 | -1,1% |
| Sachaufwand | -296 | -286 | -10 | 3,3% |
| Abschreibungen | -83 | -78 | -4 | 5,1% |
| Verwaltungsaufwendungen | -764 | -755 | -9 | 1,3% |
| Betriebsergebnis | 637 | 590 | 47 | 8,0% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | -287 | -281 | -5 | 1,8% |
| Übrige Ergebnisse | -73 | -69 | -4 | 6,4% |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 278 | 240 | 37 | 15,6% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | -79 | -67 | -12 | 18,0% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 198 | 173 | 25 | 14,6% |
| Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile | -15 | -12 | -3 | 20,6% |
| Konzern-Periodenüberschuss | 183 | 161 | 23 | 14,2% |
Im Vergleich zum ersten Quartal 2014 blieb der Zinsüberschuss mit € 975 Millionen (minus € 4 Millionen) im zweiten Quartal 2014 nahezu stabil. Die Nettozinsspanne (gerechnet auf die zinstragenden Aktiva) sank im Quartalsvergleich geringfügig um 1 Basispunkt auf 3,34 Prozent. Niedrigeren Funding-Kosten und höheren laufenden Erträgen aus Anteilen an verbundenen Unternehmen standen geringere Zinserträge aus derivativen Finanzinstrumenten gegenüber.
Der Provisionsüberschuss stieg gegenüber dem ersten Quartal 2014 um € 14 Millionen auf € 389 Millionen. Den größten Zuwachs verzeichnete hier mit € 11 Millionen das Ergebnis aus dem Zahlungsverkehr, hervorgerufen durch verbesserte Margen in der Slowakei und höhere Volumina in Russland, gefolgt von einem um € 7 Millionen höheren Ergebnis aus der Vermittlung von Eigen- und Fremdprodukten sowie einem um € 3 Millionen verbesserten Ergebnis aus dem Devisen-, Valuten- und Edelmetallgeschäft. Dagegen verringerte sich das Ergebnis aus sonstigen Bankdienstleistungen um € 7 Millionen sowie jenes aus dem Kreditund Garantiegeschäft um € 3 Millionen.
Das Handelsergebnis drehte gegenüber dem Vorquartal von minus € 19 Millionen auf € 28 Millionen. Auslöser dafür war eine Zunahme des Ergebnisses aus dem währungsbezogenen Geschäft vor allem in der Ukraine, wo angesichts der erheblichen Währungsabwertung im ersten Quartal nunmehr geringere Bewertungsverluste aus Fremdwährungspositionen anfielen. Das Ergebnis aus dem zinsbezogenen Geschäft hingegen verringerte sich durch Bewertungsverluste aus derivativen Finanzinstrumenten und Wertpapierpositionen in Ungarn und der Konzernzentrale, während in Russland Bewertungsgewinne zu verzeichnen waren.
Im zweiten Quartal 2014 sank das übrige betriebliche Ergebnis im Vergleich zum Vorquartal um € 1 Million auf € 9 Millionen.
Mit € 764 Millionen lagen die Verwaltungsaufwendungen im zweiten Quartal 2014 um € 9 Millionen über dem Wert des Vorquartals von € 755 Millionen. Der Personalaufwand sank dabei geringfügig um 1 Prozent oder € 4 Millionen auf
€ 386 Millionen. Dagegen erhöhte sich der Sachaufwand im Quartalsvergleich um 3 Prozent oder € 10 Millionen auf € 296 Millionen, vorwiegend bedingt durch höhere Werbe- und Repräsentationsaufwendungen. Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte nahmen im Quartalsvergleich um 5 Prozent oder € 4 Millionen auf € 83 Millionen zu.
Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen stiegen im Quartalsvergleich um € 5 Millionen auf € 287 Millionen. Hautverantwortlich dafür waren vor allem Russland, Slowenien und Kroatien, während im Segment Group Corporates ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen war. Insgesamt zeigten die Nettodotierungen zu Einzelwertberichtigungen einen Anstieg von €16 Millionen, dem Auflösungen von Portfolio-Wertberichtigungen in Höhe von €11 Millionen gegenüberstanden.
Die übrigen Ergebnisse sanken im Quartalsvergleich um € 4 Millionen auf minus € 73 Millionen. Aufgrund der bereits beschriebenen gesetzlichen Änderung in Ungarn ergab sich dabei im zweiten Quartal ein Sondereffekt von minus € 67 Millionen.
Die Bankenabgaben nahmen im zweiten Quartal um € 35 Millionen auf € 32 Millionen ab, da die Abgabe in Ungarn bereits im ersten Quartal für das ganze Jahr gebucht worden war.
Das Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten stieg gegenüber dem Vorquartal um € 12 Millionen auf minus € 15 Millionen. Während sich hier das Bewertungsergebnis von zu Absicherungszwecken gehaltenen derivativen Finanzinstrumenten verbesserte, ging das Ergebnis aus dem Credit Spread der eigenen Emissionen im Vergleich zum Vorquartal um € 10 Millionen zurück.
Das Ergebnis aus Finanzinvestitionen verbesserte sich im Quartalsvergleich um € 5 Millionen auf €42 Millionen. Ausschlaggebend dafür waren Veräußerungsgewinne aus Wertpapieren des Fair-Value-Bestands vor allem in Ungarn und Kroatien sowie geringere Veräußerungsverluste aus Wertpapieren in Russland. Im zweiten Quartal wurden Wertberichtigungen auf Beteiligungen insbesondere in Polen vorgenommen, die die gestiegenen Bewertungsergebnisse aus marktbewerteten Wertpapieren zur Gänze egalisierten.
Das Ergebnis aus der Endkonsolidierung der Warenhandelsgruppe F.J. Elsner hatte im ersten Quartal zu einem Verlust von €11 Millionen geführt.
Der Steueraufwand stieg im Quartalsvergleich ergebnisbedingt um € 12 Millionen auf €79 Millionen, die Steuerquote erhöhte sich geringfügig auf 29 Prozent.
Die Bilanzsumme der RBI ging seit Jahresbeginn 2014 um 3 Prozent oder € 3.361 Millionen auf € 127.279 Millionen zurück. Dabei verursachten Währungseffekte – vor allem die deutliche Abwertung der ukrainischen Hryvna (minus 46 Prozent) – eine Abnahme der Bilanzsumme um rund 1 Prozent. Darüber hinaus ergab sich insbesondere bei den kurzfristigen Forderungen ein Rückgang.
| in € Millionen | 30.6.2014 | Anteil | 31.12.2013 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Forderungen an Kreditinstitute (nach Kreditrisikovorsorgen) | 19.664 | 15,4% | 22.125 | 16,9% |
| Forderungen an Kunden (nach Kreditrisikovorsorgen) | 75.184 | 59,1% | 75.147 | 57,5% |
| Wertpapiere und Beteiligungen | 17.851 | 14,0% | 17.850 | 13,7% |
| Sonstige Aktiva | 14.580 | 11,5% | 15.518 | 11,9% |
| Aktiva gesamt | 127.279 | 100,0% | 130.640 | 100,0% |
Die Forderungen an Kreditinstitute vor Abzug der Kreditrisikovorsorgen sanken seit Jahresbeginn um € 2.467 Millionen auf € 19.776 Millionen. Hauptverantwortlich dafür war ein Rückgang der Forderungen aus dem Geldmarktgeschäft – überwiegend in der Konzernzentrale – um € 2.121 Millionen. Dabei gingen die Forderungen aus Pensionsgeschäften und Wertpapierleihen
um € 666 Millionen zurück. Ebenso rückläufig waren die langfristigen Forderungen mit €261 Millionen und die Forderungen aus dem Giro- und Clearinggeschäft mit € 167 Millionen.
Die Forderungen an Kunden vor Abzug der Kreditrisikovorsorgen stiegen trotz gegenläufiger Währungseffekte geringfügig auf €80.826 Millionen. Ein Zuwachs von €240 Millionen ergab sich hier bei den Krediten an Großkunden – überwiegend in Polen und Asien –, während die Forderungen an Privatpersonen stabil blieben. Währungsbereinigt ergaben sich hier Zuwächse vor allem in der Ukraine, Russland, Polen, der Tschechischen Republik und der Slowakei.
Die sonstigen Aktiva nahmen um € 938 Millionen auf € 14.580 Millionen ab. Die darin enthaltene Position Barreserve reduzierte sich um € 1.359 Millionen, während die positiven Marktwerte derivativer Finanzinstrumente um €469 Millionen zulegten.
| in € Millionen | 30.6.2014 | Anteil | 31.12.2013 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 28.711 | 22,6% | 30.105 | 23,0% |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 64.386 | 50,6% | 66.437 | 50,9% |
| Eigen- und Nachrangkapital | 14.903 | 11,7% | 14.491 | 11,1% |
| Übrige Passiva | 19.279 | 15,1% | 19.607 | 15,0% |
| Passiva gesamt | 127.279 | 100,0% | 130.640 | 100,0% |
Das Refinanzierungsvolumen der RBI über Kreditinstitute (überwiegend Geschäftsbanken) verringerte sich seit Jahresbeginn durch den Abbau der kurzfristigen Einlagen um € 1.394 Millionen – überwiegend in der Konzernzentrale – auf € 28.711 Millionen. Einem Zuwachs im Giro- und Clearinggeschäft (plus € 2.215 Millionen) stand ein höherer Abbau im Geldmarktgeschäft (minus €3.780 Millionen) gegenüber.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden gingen um € 2.051 Millionen auf € 64.386 Millionen zurück. Während hier die Einlagen von Großkunden (vor allem in der Konzernzentrale, in der Ukraine, der Tschechischen Republik und in Polen) um € 2.692 Millionen abnahmen, stiegen die Einlagen des öffentlichen Sektors (überwiegend in Polen, der Slowakei und in Russland) um € 692 Millionen. Die Einlagen von Privatpersonen blieben insgesamt stabil, die Entwicklung in den einzelnen Ländern verlief jedoch unterschiedlich: Während in der Ukraine und in Russland währungsbedingt eine Abnahme zu verzeichnen war, gab es Zuwächse in der Tschechischen Republik, Polen, Rumänien und der Slowakei.
Die übrigen Passiva reduzierten sich um € 328 Millionen auf € 19.279 Millionen. Dabei sanken die verbrieften Verbindlichkeiten – hauptsächlich durch den geringeren Refinanzierungsbedarf – um € 685 Millionen, während sich die negativen Marktwerte derivativer Finanzinstrumente um € 496 Millionen erhöhten.
Das Funding setzte sich wie folgt zusammen:
| in € Millionen | 30.6.2014 | Anteil | 31.12.2013 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Kundeneinlagen | 64.386 | 59,6% | 66.437 | 59,2% |
| Mittel- und langfristiges Funding | 17.708 | 16,4% | 19.495 | 17,4% |
| Kurzfristiges Funding | 21.850 | 20,2% | 22.142 | 19,7% |
| Nachrangige Verbindlichkeiten | 4.058 | 3,8% | 4.128 | 3,7% |
| Gesamt | 108.002 | 100,0% | 112.201 | 100,0% |
Das bilanzielle Eigenkapital, das sich aus dem Konzern-Eigenkapital, dem Konzern-Periodenüberschuss und dem Kapital der nicht beherrschenden Anteile zusammensetzt, erhöhte sich gegenüber dem Jahresultimo 2014 um 5 Prozent oder € 482 Millionen auf € 10.846 Millionen. Die Anfang 2014 durchgeführte Kapitalerhöhung, in deren Rahmen 97.473.914 neue Aktien ausgegeben wurden, brachte dabei einen Kapitalzuwachs von netto € 2.727 Millionen, während die Rückführung des staatlichen Partizipationskapitals im Juni das Eigenkapital um € 1.750 Millionen verminderte.
Das Gesamtergebnis von € 20 Millionen setzt sich aus dem Periodenüberschuss nach Steuern von € 371 Millionen und dem sonstigen Ergebnis von minus € 351 Millionen zusammen. Den größten Posten im sonstigen Ergebnis stellen die Währungsdifferenzen dar, die im Periodenvergleich um € 126 Millionen auf minus € 387 Millionen zunahmen. Wesentlicher Treiber war hier die Abwertung der ukrainischen Hryvna (minus 46 Prozent). Positiv wirkte sich hingegen mit € 25 Millionen die Anwendung der Rechnungslegung für Hochinflationsländer in Belarus aus.
Im Juni erteilten die österreichischen Aufsichtsbehörden einer Rückführung des Partizipationskapitals ihre Zustimmung. Auf dieser Grundlage zahlte die RBI die gesamten €1.750 Millionen des von der Republik Österreich gezeichneten Partizipationskapitals am 6. Juni 2014 zurück.
Die RBI bildet keine eigene Kreditinstitutsgruppe im Sinn des österreichischen Bankwesengesetzes (BWG) und unterliegt als Konzern selbst nicht den aufsichtsrechtlichen Bestimmungen für Bankengruppen, da sie Teil der RZB-Kreditinstitutsgruppe ist. Seit 1. Jänner 2014 sind die Bestimmungen nach Basel III gemäß Capital Requirements Regulation (CRR) sowie die in das BWG übernommenen Bestimmungen der Capital Requirements Directive (CRD) IV für die Berechnung der Eigenmittel maßgeblich. Die nachfolgend dargestellten konsolidierten Werte wurden nach den Bestimmungen der CRR sowie des BWG ermittelt und gehen in die Berechnung der RZB-Kreditinstitutsgruppe ein. Die Vorjahreswerte sind auf Basis der damals gültigen Regeln nach Basel II dargestellt.
Per 30. Juni 2014 betrugen die gesamten Eigenmittel der RBI nach Basel III € 13.114 Millionen. Dies entspricht einem Anstieg um € 428 Millionen im Vergleich zu dem nach Basel II berechneten Jahresendwert 2013, hervorgerufen vor allem durch die Kapitalerhöhung Anfang 2014. Dieser stand die Rückzahlung des staatlichen Partizipationskapitals im Juni 2014 in Höhe von € 1.750 Millionen gegenüber. Negativ wirkte zudem die Entwicklung der ukrainischen Hryvna, des russischen Rubels und des ungarischen Forint. Die ergänzenden Eigenmittel erhöhten sich um € 328 Millionen auf € 3.702 Millionen, zum Großteil aufgrund der erstmaligen Anrechnung der Portfolio-Wertberichtigungen.
Den Eigenmitteln stand ein Eigenmittelerfordernis von € 6.234 Millionen gegenüber. Der Anstieg des Eigenmittelerfordernisses aufgrund der neuen Basel-III-Regelungen wurde dabei durch die Währungsabwertungen weitgehend neutralisiert. Das Eigenmittelerfordernis für das Kreditrisiko belief sich auf € 5.148 Millionen, das Eigenmittelerfordernis für das Positionsrisiko in Schuldtiteln, Substanzwerten, Waren und Fremdwährungen betrug € 314 Millionen, und das Eigenmittelerfordernis für das operationelle Risiko lag bei € 772 Millionen.
Die Überdeckungsquote betrug zu Ende des zweiten Quartals 110,4 Prozent nach 98,5 Prozent zum Jahresende 2013, zurückzuführen auf die zum Jahresanfang 2014 durchgeführte Kapitalerhöhung. Bezogen auf das Gesamtrisiko ergab sich eine Common Equity Tier 1 Ratio (transitional) von 12,1 Prozent und eine Eigenmittelquote von 16,8 Prozent.
Ohne Berücksichtigung der in der CRR definierten Übergangsbestimmungen ergab sich eine Common Equity Tier 1 Ratio (fully loaded) von 10,4 Prozent.
Das Eingehen von Risiken und deren Transformation sind integrale Bestandteile des Bankgeschäfts. Daher gehört das aktive Management von Risiken ebenso zu den Kernkompetenzen der Gesamtbanksteuerung wie die Kapitalplanung sowie die Steuerung von Kosten und Erträgen. Um Risiken effektiv erkennen, einstufen und steuern zu können, verfügt die RBI über ein umfassendes Risikomanagement und -controlling.
Diese Funktion umspannt die gesamte Organisationsstruktur sowie sämtliche Managementebenen und wird auch in den einzelnen Tochterunternehmen mithilfe der jeweiligen lokalen Risikomanagement-Organisation umgesetzt. Sie ist darauf ausgerichtet, den bewussten Umgang mit und das professionelle Management von Kredit- und Länderrisiken, Markt- und Liquiditätsrisiken, Beteiligungsrisiken sowie operationellen Risiken sicherzustellen, um letztendlich ein angemessenes Verhältnis von Risiken und Ertrag zu gewährleisten. Nähere Informationen zum Aufbau der Risikoorganisation und Kennzahlen finden sich im Risikobericht.
Die nachstehende Grafik zeigt die Aushaftungen der RBI nach Asset-Klassen und Regionen zum Ende des ersten Halbjahres 2014.
Die Portfoliostruktur der RBI blieb über das erste Halbjahr 2014 hinweg weitgehend stabil und spiegelt damit das Geschäftsmodell der Gruppe wider. Das gesamte Kreditobligo, das für die Portfoliosteuerung herangezogen wurde, betrug zum Bilanzstichtag € 163.020 Millionen. Dieser Betrag umfasst sowohl bilanzielle als auch außerbilanzielle Kredit-Exposures vor Anwendung von Gewichtungsfaktoren und stellt somit den maximalen Forderungswert dar.
Firmenkunden bilden in allen Regionen einen zentralen Bestandteil des Portfolios der RBI. Per 30. Juni 2014 betrug die Aushaftung gegenüber Firmenkunden € 77.902 Millionen und lag damit um € 616 Millionen unter dem Wert zum Ende des Geschäftsjahres 2013. Hauptgrund dafür war die Reduktion des Kreditportfolios in einigen Netzwerkbanken sowie die Abwertung der Währungen in Russland und der Ukraine. Diese Effekte wurden durch einen Anstieg der Kredite im österreichischen und russischen Portfolio allerdings teilweise kompensiert. Da aufgrund strengerer Kreditvergaberichtlinien neue Kredite hauptsächlich an Kunden mit sehr guter Bonität vergeben wurden, war die Kreditqualität des Neugeschäfts höher als jene des bestehenden Portfolios.
Das Retail-Kundengeschäft – es wird von der RBI ausschließlich in den Märkten Zentral- und Osteuropas betrieben – nahm im Vergleich zum Jahresende 2013 um € 203 Millionen auf € 29.605 Millionen zu, nachdem im ersten Quartal wechselkursbedingt ein Rückgang auf € 29.129 Millionen verzeichnet worden war. Diese Erholung ist hauptsächlich auf die Stabilisierung des russichen Rubels und moderate Anstiege des Kreditobligos in Russland und der Slowakei zurückzuführen.
Der Bereich Kreditinstitute umfasst hauptsächlich Forderungen an und Wertpapiere von westeuropäische(n) Banken sowie Forderungen an die Raiffeisen Bankengruppe in Österreich (als Teil des sektorinternen Liquiditätsausgleichs). Zum Ende der Berichtsperiode erreichte dieses Portfolio einen Wert von € 28.211 Millionen und nahm damit im Vergleich zum Jahresende 2013 leicht zu.
Im Einklang mit der strategischen Ausrichtung der RBI wird das Obligo an den öffentlichen Sektor auf einem niedrigen Niveau gehalten. Es dient vorwiegend der Einhaltung der Mindestreserve und der Erfüllung der Anforderungen des Liquiditätsmanagements. Das Kreditportfolio in diesem Segment blieb im ersten Halbjahr 2014 mit einem leichten Rückgang um € 525 Millionen auf € 18.759 Millionen gegenüber dem Jahresende 2013 weitgehend stabil.
In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres blieben die geopolitischen Spannungen in der Ukraine, die drohende Ausweitung der Sanktionen gegenüber Russland und die Unsicherheit über das weitere Verhalten der russischen Führung die dominanten Themen auf den internationalen Finanzmärkten. Damit einhergehend werteten der russische Rubel und die ukrainische Hryvna gegenüber dem US–Dollar und dem Euro signifikant ab.
Diese Situation ist weiterhin mit negativen Effekten für das Ergebnis der RBI verbunden. Dabei stellen die rasche Abwertung der lokalen Währungen und das damit einhergehende erhöhte Kreditrisko aus Fremdwährungskrediten die größten potenziellen Treiber in Bezug auf Wertberichtigungen und Kapitalposition der RBI dar.
Die RBI traf aufgrund dieser Entwicklungen im ersten Halbjahr eine Reihe von Gegenmaßnahmen, darunter weitere Restriktionen in der Vergabe von Fremdwährungskrediten, eine selektivere Kreditvergabe an Firmenkunden in verschiedenen Branchen und eine noch gründlichere Beobachtung des Zahlungsverhaltens der Kunden. Besondere Beachtung findet weiters die Aufrechterhaltung einer stabilen lokalen Liquiditätsposition.
Das Marktumfeld in Ungarn bleibt schwierig und befindet sich derzeit unter verschärfter Beobachtung. Nach dem "Home Protecton Law" von 2011, in dem der ungarische Staat privaten Kreditnehmern eine vorzeitige Rückzahlung von Fremdwährungskrediten zu bevorzugten Konditionen zugestand und das für die RBI Verluste mit sich brachte, wurden mehrere neue Regierungsprogramme zugunsten der Fremdwährungskreditnehmer vorbereitet, die potenziell signifikante negative Effekte auf das Ergebnis der RBI haben könnten.
Zusätzlich verabschiedete das ungarische Parlament kürzlich ein neues Gesetz bezüglich der Wechselkursspannen, die bei der Auszahlung und Ratenzahlung von Fremdwährungskrediten angewendet werden dürfen, und einseitiger Zinsänderungen bei Verbraucherkrediten. Das neue Gesetz betrifft alle in Ungarn tätigen Banken und verlangt rückwirkende Anpassungen bei den Spannen und möglicherweise den Zinsen.
Die RBI beschäftigt sich auch im aktuellen Berichtsjahr intensiv mit den laufenden bzw. bevorstehenden regulatorischen Entwicklungen. Zu den wichtigsten Themen, für die in der Vergangenheit Vorbereitungen getroffen wurden, zählen hier die gesetzlichen Änderungen, die mit den EU-Richtlinien zu Basel III (CRD IV/CRR) einhergehen und mit Anfang des Geschäftsjahres in Kraft getreten sind. Mit der Umstellung auf die neuen Basel-III-Regelungen steht auch 2014 die laufende Implementierung fortgeschrittener Berechnungsansätze unverändert im Fokus des Risikomanagements. Diese Aktivitäten umfassen die Implementierung des Internal-Ratings-Based-Ansatzes (IRB) im Retail- und Non-Retail-Bereich in den Tochterunternehmen in CEE, die Weiterentwicklung des internen Marktrisikomodells sowie die gruppenweite Weiterentwicklung des Standardansatzes beim operationellen Risiko.
Anfang 2014 trat – zeitgleich mit Basel III – auch das neue österreichische Bankeninterventions- und Restrukturierungsgesetz in Kraft. Als Konsequenz daraus musste die RBI als wesentliches Mitglied der RZB-Gruppe im Juni 2014 einen Plan für den Fall einer Sanierung bei der österreichischen Finanzmarktaufsicht einreichen. Pläne für eine potenzielle Abwicklung befinden sich derzeit in Ausarbeitung und werden mit Ende des laufenden Jahres abzugeben sein.
Im Oktober 2013 wurde der einheitliche Aufsichtsmechanismus (Single Supervisory Mechanism, SSM) zur Überwachung von Banken und Kreditinstituten in ausgewählten europäischen Mitgliedsstaaten, darunter Österreich, in Kraft gesetzt. Der SSM wird die EZB ermächtigen, Banken in den Euroländern und weiteren Mitgliedsstaaten, die sich für einen Beitritt zu dieser Bankenunion entscheiden, direkt zu beaufsichtigen. Damit fiel das Hauptaugenmerk auf die Neuerungen durch den SSM, besonders auf die damit einhergehenden Bilanzprüfungen (Comprehensive Assessment) durch die EZB, die im ersten Halbjahr 2014 auch den Asset Quality Review und einen europaweiten Stresstest mit sich brachten. Als Teil der RZB-Kreditinstitutsgruppe bildet die RBI einen der Schwerpunkte für die aufsichtsrechtlichen Überprüfungen im Rahmen dieser Prozesse und war daher im ersten Halbjahr stark in entsprechende Übungen eingebunden.
Wir erwarten, dass unsere Forderungen an Kunden 2014 etwa auf Vorjahresniveau liegen werden.
Bei den Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen rechnen wir für 2014 mit einem Bedarf zwischen € 1.300 Millionen und € 1.400 Millionen. Die Ergebnisse könnten noch vom anstehenden Asset Quality Review der EZB und einer weiteren Verschlechterung der Situation in der Ukraine und Russland beeinflusst werden.
Im Zuge unseres Kostensenkungsprogramms planen wir, die Verwaltungsaufwendungen bis 2016 unter das Niveau des Jahres 2012 zu reduzieren. Wir peilen bis 2016 eine Cost/Income Ratio von 50 bis 55 Prozent an. Für 2014 rechnen wir mit Kosten unter dem Niveau von 2013.
Wir peilen mittelfristig einen Return on Equity vor Steuern von rund 15 Prozent und einen Konzern-Return-on-Equity von rund 12 Prozent an.
In der RBI erfolgt die interne Management-Berichterstattung grundsätzlich auf Basis der bestehenden Organisationsstruktur. Diese ist matrixförmig aufgebaut, d. h. Vorstände sind sowohl für einzelne Länder als auch für bestimmte Geschäftsfelder verantwortlich (Konzept der "Country and Functional Responsibility"). Steuerungseinheit (Cash Generating Unit) im Konzern ist entweder ein Land oder ein Geschäftsfeld. Die Darstellung der Länder umfasst nicht nur die Tochterbanken, sondern alle operativen Einheiten der RBI in den jeweiligen Ländern (wie z. B. Leasingunternehmen). Die obersten Entscheidungsgremien der RBI – Vorstand und Aufsichtsrat – treffen demnach wesentliche Entscheidungen über die Allokation der Ressourcen zu einem Segment auf Basis der jeweiligen Finanz- und Ertragskraft, weshalb diese Berichtskriterien als wesentlich beurteilt wurden. Entsprechend sind auch die Segmente nach IFRS 8 differenziert. Die Überleitungsrechnung enthält im Wesentlichen Beträge aus der Eliminierung von Zwischenergebnissen und aus segmentübergreifenden Konsolidierungen.
Daraus ergeben sich die folgenden Segmente:
Nachdem die ukrainische Regierung die Absicht, die GUS zu verlassen, signalisiert hatte, wurde das Segment GUS Sonstige in CEE Sonstige umbenannt. Für einen besseren Überblick über das operative Ergebnis werden das sonstige betriebliche Ergebnis und folglich auch die Betriebserträge ohne Wertminderungen auf Firmenwerte, Bankenabgaben sowie den Sondereffekt in Ungarn dargestellt; dieses wird als übriges betriebliches Ergebnis bezeichnet.
In Zentraleuropa sank der Periodenüberschuss vor Steuern gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um 17 Prozent oder € 12 Millionen auf € 59 Millionen. Ausschlaggebend dafür waren vor allem durch einen Sondereffekt verursachte höhere Verluste in Ungarn. Ergebnisrückgänge in der Tschechischen Republik und in Polen wurden zur Gänze von einer Ergebnisverbesserung in der Slowakei und einen geringeren Verlust in Slowenien kompensiert.
Der Periodenüberschuss vor Steuern des Segments Südosteuropa stieg um 17 Prozent oder €26 Millionen auf € 180 Millionen gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres. Hauptverantwortlich dafür war Kroatien mit einem Ergebniszuwachs von €21 Millionen.
Das Segment Russland lieferte mit einem Periodenüberschuss vor Steuern von € 266 Millionen – trotz eines Ergebnisrückgangs um €78 Millionen im Periodenvergleich – weiterhin den größten regionalen Ergebnisbeitrag. Verantwortlich für den Rückgang waren Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen – nachdem in der Vergleichsperiode 2013 Auflösungen verbucht worden waren – sowie in der Vorjahresperiode lukrierte Veräußerungsgewinne aus Beteiligungen.
Im Segment CEE Sonstige belasteten höhere Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen in der Ukraine das Periodenergebnis. Im ersten Halbjahr 2014 wurde nach einem Ergebnis vor Steuern von € 94 Millionen in der Vorperiode ein Fehlbetrag in Höhe von € 2 Millionen ausgewiesen.
Das Ergebnis vor Steuern des Segments Group Corporates stieg im Periodenvergleich um 51 Prozent auf € 178 Millionen. Hauptgrund dafür war der in der Vorjahresperiode höhere Wertberichtigungsbedarf bei Krediten an Großkunden.
Der Periodenüberschuss vor Steuern des Segments Group Markets sank im Periodenvergleich um 38 Prozent auf € 46 Millionen, in erster Linie hervorgerufen durch das negative Bewertungsergebnis von derivativen Finanzinstrumenten.
Im Segment Corporate Center erhöhte sich der Periodenüberschuss vor Steuern nach € 177 Millionen in der Vergleichsperiode des Vorjahres um 49 Prozent auf € 264 Millionen. Eine in der Berichtsperiode vorgenommene Teilwertabschreibung der Beteiligung an der Raiffeisen Bank Aval JSC, Kiew, wurde dabei durch höhere Zins- und Dividendenerträge ausgeglichen.
| in € Millionen | 1.1.- 30.6. 2014 |
1.1.- 30.6. 2013 |
Verände rung |
Q2/2014 | Q1/2014 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Betriebserträge | 793 | 820 | - 3,3% | 405 | 389 | 4,2% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 492 | - 517 | - 4,9% | - 246 | - 246 | - 0,1% |
| Betriebsergebnis | 302 | 303 | - 0,5% | 159 | 143 | 11,7% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 128 | - 170 | - 24,6% | - 69 | - 59 | 17,7% |
| Übrige Ergebnisse | - 115 | - 63 | 82,4% | - 75 | - 40 | 87,7% |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 59 | 71 | - 16,7% | 15 | 44 | - 65,7% |
| Aktiva | 38.593 | 38.358 | 0,6% | 38.593 | 38.430 | 0,4% |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 2,89% | 2,87% | 0,02 PP | 2,90% | 2,87% | 0,02 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 3,2% | 4,3% | - 1,1 PP | 1,6% | 4,8% | - 3,1 PP |
Der Zinsüberschuss des Segments Zentraleuropa sank im Periodenvergleich um 2 Prozent auf € 524 Millionen. Dabei standen ein Rückgang in Ungarn, der Tschechischen Republik und Slowenien einem Anstieg in Polen und der Slowakei gegenüber. Während in Polen hauptsächlich Repricing-Maßnahmen im Einlagengeschäft für eine erfreuliche Entwicklung sorgten, führten in der Slowakei höhere Margen im Retail-Neugeschäft zu einem Anstieg. Dagegen verzeichnete die Tschechische Republik durch wettbewerbsbedingt niedrigere Margen im Retail- und Firmenkundengeschäft sowie durch Währungseffekte einen Rückgang des Zinsüberschusses. Auch in Ungarn reduzierte sich der Zinsüberschuss, da die Zinserträge aufgrund gesunkener Kreditvolumina und niedrigerer Erträge aus derivativen Finanzinstrumenten sowie aus Wertpapieren zurückgingen. Die Nettozinsspanne des Segments verbesserte sich im Periodenvergleich um 2 Basispunkte auf 2,89 Prozent. Die Bilanzaktiva stiegen im Jahresabstand um 1 Prozent oder € 235 Millionen auf € 38.593 Millionen, während sich die Kreditrisikoaktiva von € 21.209 Millionen um 5 Prozent auf € 20.076 Millionen verringerten.
Der Provisionsüberschuss des Segments verringerte sich im Periodenvergleich um 3 Prozent oder € 8 Millionen auf € 262 Millionen. Das Ergebnis aus dem Zahlungsverkehr zeigte hier einen Anstieg um 13 Prozent auf € 129 Millionen, überwiegend getrieben von der Verrechnung höherer Gebühren im Zusammenhang mit der neu eingeführten Finanztransaktionssteuer in Ungarn. Dagegen sank das Ergebnis aus sonstigen Bankdienstleistungen auf minus € 4 Millionen, vorrangig hervorgerufen durch geringere Provisionserträge aus strukturierten Finanzierungen in der Tschechischen Republik. Ebenso verzeichnete das Ergebnis aus dem Devisen-, Valuten- und Edelmetallgeschäft einen Rückgang im Periodenvergleich um 11 Prozent auf € 69 Millionen. Das Ergebnis aus dem Kredit- und Garantiegeschäft sank – hauptsächlich hervorgerufen durch die Entwicklung in der Tschechischen Republik sowie in Polen – gleichfalls um 26 Prozent oder € 8 Millionen auf € 22 Millionen.
Das Handelsergebnis des Segments erhöhte sich um € 9 Millionen auf € 9 Millionen. Dabei nahm das Ergebnis aus dem währungsbezogenen Geschäft im Periodenvergleich um € 13 Millionen auf minus € 4 Millionen deutlich zu. Verantwortlich für diesen Anstieg waren Bewertungsgewinne aus währungsbasierten Derivaten in Ungarn, während hier in Polen Verluste verzeichnet wurden. Einen leichten Rückgang verzeichnete das Ergebnis aus dem zinsbezogenen Geschäft, das im Periodenvergleich von € 16 Millionen auf € 13 Millionen sank. Bewertungsverluste aus derivativen Finanzinstrumenten in der Tschechischen Republik wurden dabei durch Bewertungsgewinne in Ungarn nahezu kompensiert.
Das übrige betriebliche Ergebnis der Region sank um € 18 Millionen auf minus € 1 Million. Verantwortlich dafür waren einerseits ein Anstieg des Steueraufwands aufgrund der Finanztransaktionssteuer in Ungarn und andererseits ein Rückgang des Ergebnisses in Polen, wo sich in der Vorperiode die Auflösung einer Rückstellung für Umsatzsteuerverbindlichkeiten positiv ausgewirkt hatte.
Die Verwaltungsaufwendungen des Segments verringerten sich gegenüber der Vergleichsperiode um 5 Prozent oder € 25 Millionen auf € 492 Millionen. So sank der Personalaufwand in allen Ländern des Segments, angeführt von der Tschechischen Republik, in der aufgrund eines Kostensenkungsprogramms der größte Rückgang erzielt wurde. Der Sachaufwand nahm vor allem in Polen und der Tschechischen Republik ab, während er in der Slowakei aufgrund einer Zunahme der Aufwendungen für die Einlagensicherung, der Werbe- und Repräsentationsaufwendungen sowie der Rechts- und Beratungsaufwendungen anstieg. Höhere Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte wurden überwiegend in Ungarn und Polen verzeichnet. Die Anzahl der Geschäftsstellen des Segments erhöhte sich im Jahresabstand um 9 auf 816, überwiegend durch Erweiterungen in der Slowakei. Die Cost/Income Ratio der Region ging um 1,1 Prozentpunkte auf 62,0 Prozent zurück.
Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen fielen im Segment Zentraleuropa mit € 128 Millionen um € 42 Millionen geringer aus als in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Dabei gingen die Nettodotierungen zu Einzelwertberichtigungen um € 54 Millionen auf € 122 Millionen zurück, während bei den Portfolio-Wertberichtigungen ein Anstieg um € 7 Millionen verzeichnet wurde. Aus der Beendigung bzw. dem Verkauf von Krediten resultierte ein Rückgang um € 5 Millionen. In den einzelnen Ländern des Segments verlief die Entwicklung dabei unterschiedlich: In Ungarn wurde sowohl für Retail- als auch für Firmenkunden netto um € 35 Millionen weniger an Kreditrisikovorsorgen dotiert. In Slowenien und Polen kam es ebenfalls zu einem Rückgang, während sich in der Tschechischen Republik und in der Slowakei ein höherer Wertberichtigungsbedarf ergab. Der Anteil der notleidenden Kredite an Nichtbanken am gesamten Kreditportfolio des Segments Zentraleuropa blieb im Jahresabstand mit 11,7 Prozent konstant.
Die übrigen Ergebnisse des Segments Zentraleuropa sanken gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um € 52 Millionen auf minus € 115 Millionen.
Die im übrigen Ergebnis enthaltene Bankenabgabe fiel dabei aufgrund einer im Vorjahr einmalig eingehobenen Sondersteuer in Ungarn um € 19 Millionen niedriger aus als in der Vergleichsperiode. Aufgrund einer gesetzlichen Änderung ergab sich jedoch ebenfalls in Ungarn im ersten Halbjahr 2014 in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ein Sondereffekt in Form einer Rückstellung von €67 Millionen. Dieser Effekt resultierte aus einem vom ungarischen Parlament erlassenen Gesetz. Gegenstand des Gesetzes waren die Wechselkursspannen, die bei der Auszahlung und den Ratenzahlungen von Fremdwährungskrediten angewendet werden können, und einseitige Zinsänderungen bei Konsumentenkrediten.
Das Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten sank gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahres um € 1 Million auf € 4 Millionen. Dafür verantwortlich waren vor allem niedrigere Bewertungsergebnisse aus sonstigen Derivaten in Ungarn.
Das Ergebnis aus Finanzinvestitionen verringerte sich im Periodenvergleich um € 8 Millionen auf € 3 Millionen. Dabei führte die Bewertung von Wertpapieren des Fair-Value-Bestands zu einem um € 17 Millionen geringeren Ergebnis, hervorgerufen durch Kommunalschuldverschreibungen in Ungarn. Dies wurde teilweise durch einen reduzierten Wertberichtigungsbedarf bei Unternehmensanteilen – vor allem in der Slowakei – sowie leicht höhere Veräußerungsergebnisse aus Wertpapieren und Unternehmensanteilen kompensiert.
Der Steueraufwand des Segments stieg um 12 Prozent auf € 41 Millionen, die Steuerquote erhöhte sich um 19 Prozentpunkte auf 69 Prozent. Dieser hohe Wert resultierte vor allem aus Verlustvorträgen in Ungarn, die nicht zur Gänze durch die Aktivierung von latenten Steuern steuerlich geltend gemacht werden konnten.
Nachfolgend die Detailergebnisse der einzelnen Länder:
| in € Millionen | 1.1.- 30.6. 2014 |
1.1.- 30.6. 2013 |
Verände rung |
Q2/2014 Q1/2014 | Verände rung |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 112 | 121 | - 7,6% | 58 | 54 | 7,1% |
| Provisionsüberschuss | 53 | 66 | - 18,6% | 26 | 27 | - 3,3% |
| Handelsergebnis | - 1 | 8 | – | - 1 | 1 | – |
| Übriges betriebliches Ergebnis | 6 | 5 | 17,9% | 3 | 3 | 13,7% |
| Betriebserträge | 170 | 200 | - 14,8% | 86 | 84 | 1,8% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 98 | - 115 | - 14,7% | - 48 | - 50 | - 5,4% |
| Betriebsergebnis | 72 | 85 | - 14,9% | 38 | 34 | 12,5% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 22 | - 19 | 14,0% | - 12 | - 10 | 24,5% |
| Übrige Ergebnisse | 5 | 0 | – | 1 | 4 | - 71,8% |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 55 | 65 | - 16,4% | 27 | 28 | - 2,3% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 11 | - 13 | - 17,4% | - 5 | - 6 | - 13,3% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 44 | 52 | - 16,1% | 22 | 22 | 0,5% |
| Aktiva | 7.900 | 8.265 | - 4,4% | 7.900 | 7.791 | 1,4% |
| Forderungen an Kunden | 6.126 | 6.196 | - 1,1% | 6.126 | 5.959 | 2,8% |
| davon Corporate % | 43,7% | 43,9% | - 0,3 PP | 43,7% | 43,0% | 0,6 PP |
| davon Retail % | 55,7% | 56,0% | - 0,2 PP | 55,7% | 56,4% | - 0,6 PP |
| davon in Fremdwährung % | 11,9% | 9,7% | 2,2 PP | 11,9% | 11,4% | 0,5 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 5.700 | 5.752 | - 0,9% | 5.700 | 5.666 | 0,6% |
| Loan/Deposit Ratio | 107,4% | 108,3% | - 0,9 PP | 107,4% | 105,2% | 2,2 PP |
| Eigenkapital | 753 | 760 | - 0,9% | 753 | 726 | 3,7% |
| Return on Equity vor Steuern | 15,9% | 19,1% | - 3,2 PP | 15,3% | 16,2% | - 0,9 PP |
| Return on Equity nach Steuern | 12,8% | 15,4% | - 2,5 PP | 12,5% | 12,8% | - 0,4 PP |
| Cost/Income Ratio | 57,6% | 57,6% | 0,0 PP | 55,6% | 59,8% | - 4,2 PP |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 2,99% | 3,09% | - 0,10 PP | 3,11% | 2,89% | 0,22 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 2.732 | 2.994 | - 8,8% | 2.732 | 2.749 | - 0,6% |
| Geschäftsstellen | 130 | 132 | - 1,5% | 130 | 130 | 0,0% |
| Kunden | 476.258 | 481.500 | - 1,1% | 476.258 | 469.111 | 1,5% |
| in € Millionen | 1.1.- 30.6. 2014 |
1.1.- 30.6. 2013 |
Verände rung |
Q2/2014 | Q1/2014 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 82 | 101 | - 18,7% | 39 | 43 | - 8,6% |
| Provisionsüberschuss | 60 | 54 | 10,0% | 28 | 32 | - 12,5% |
| Handelsergebnis | 7 | - 18 | – | 1 | 5 | - 75,4% |
| Übriges betriebliches Ergebnis | - 19 | - 20 | - 3,6% | - 3 | - 16 | - 81,6% |
| Betriebserträge | 130 | 118 | 10,2% | 65 | 64 | 2,2% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 89 | - 92 | - 3,3% | - 47 | - 42 | 13,3% |
| Betriebsergebnis | 41 | 26 | 57,7% | 18 | 23 | - 18,2% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 38 | - 73 | - 47,7% | - 20 | - 18 | 9,0% |
| Übrige Ergebnisse | - 100 | - 34 | 190,9% | - 65 | - 35 | 84,6% |
| Periodenfehlbetrag vor Steuern | - 97 | - 81 | 19,4% | - 66 | - 31 | 115,3% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 3 | - 2 | 72,0% | - 1 | - 2 | - 73,6% |
| Periodenfehlbetrag nach Steuern | - 100 | - 83 | 20,4% | - 67 | - 33 | 102,6% |
| Aktiva | 6.069 | 6.324 | - 4,0% | 6.069 | 6.241 | - 2,8% |
| Forderungen an Kunden | 4.951 | 5.324 | - 7,0% | 4.951 | 4.894 | 1,2% |
| davon Corporate % | 52,7% | 53,2% | - 0,4 PP | 52,7% | 51,5% | 1,3 PP |
| davon Retail % | 33,6% | 35,3% | - 1,7 PP | 33,6% | 35,4% | - 1,8 PP |
| davon in Fremdwährung % | 63,6% | 65,7% | - 2,1 PP | 63,6% | 61,8% | 1,8 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 3.882 | 4.368 | - 11,1% | 3.882 | 4.115 | - 5,7% |
| Loan/Deposit Ratio | 127,5% | 121,9% | 5,6 PP | 127,5% | 118,9% | 8,6 PP |
| Eigenkapital | 312 | 359 | - 13,0% | 312 | 377 | - 17,2% |
| Return on Equity vor Steuern | – | – | – | – | – | – |
| Return on Equity nach Steuern | – | – | – | – | – | – |
| Cost/Income Ratio | 68,3% | 77,9% | - 9,5 PP | 71,8% | 64,8% | 7,0 PP |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 2,84% | 3,12% | - 0,28 PP | 2,71% | 2,95% | - 0,24 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 2.407 | 2.772 | - 13,2% | 2.407 | 2.488 | - 3,3% |
| Geschäftsstellen | 122 | 125 | - 2,4% | 122 | 122 | 0,0% |
| Kunden | 595.456 | 608.749 | - 2,2% | 595.456 | 599.544 | - 0,7% |
| in € Millionen | 1.1.- 30.6. 2014 |
1.1.- 30.6. 2013 |
Verände rung |
Q2/2014 Q1/2014 | Verände rung |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 163 | 151 | 8,1% | 84 | 80 | 4,7% |
| Provisionsüberschuss | 74 | 80 | - 8,5% | 36 | 37 | - 3,0% |
| Handelsergebnis | 0 | 7 | - 95,4% | 1 | 0 | – |
| Übriges betriebliches Ergebnis | 3 | 19 | - 84,1% | 1 | 2 | - 66,5% |
| Betriebserträge | 240 | 258 | - 6,8% | 121 | 119 | 1,8% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 169 | - 179 | - 5,6% | - 83 | - 85 | - 2,3% |
| Betriebsergebnis | 72 | 79 | - 9,6% | 38 | 34 | 12,1% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 39 | - 44 | - 12,9% | - 19 | - 19 | 0,2% |
| Übrige Ergebnisse | - 3 | - 2 | 63,8% | - 3 | 0 | >500,0% |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 30 | 33 | - 9,3% | 16 | 14 | 8,4% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 8 | - 8 | 6,5% | - 5 | - 4 | 27,5% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 22 | 25 | - 14,2% | 11 | 11 | 1,9% |
| Aktiva | 13.307 | 12.639 | 5,3% | 13.307 | 13.070 | 1,8% |
| Forderungen an Kunden | 10.114 | 9.768 | 3,6% | 10.114 | 10.097 | 0,2% |
| davon Corporate % | 36,7% | 32,6% | 4,1 PP | 36,7% | 36,3% | 0,4 PP |
| davon Retail % | 63,2% | 67,3% | - 4,1 PP | 63,2% | 63,6% | - 0,4 PP |
| davon in Fremdwährung % | 54,5% | 56,0% | - 1,5 PP | 54,5% | 51,4% | 3,2 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 7.513 | 7.179 | 4,7% | 7.513 | 7.370 | 1,9% |
| Loan/Deposit Ratio | 129,3% | 136,1% | - 6,8 PP | 129,3% | 138,1% | - 8,8 PP |
| Eigenkapital | 1.488 | 1.401 | 6,3% | 1.488 | 1.473 | 1,1% |
| Return on Equity vor Steuern | 4,1% | 4,7% | - 0,5 PP | 4,3% | 4,0% | 0,3 PP |
| Return on Equity nach Steuern | 3,0% | 3,5% | - 0,6 PP | 3,0% | 3,0% | 0,0 PP |
| Cost/Income Ratio | 70,2% | 69,3% | 0,9 PP | 68,8% | 71,7% | - 2,9 PP |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 2,64% | 2,43% | 0,21 PP | 2,66% | 2,62% | 0,04 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 5.731 | 6.080 | - 5,7% | 5.731 | 5.847 | - 2,0% |
| Geschäftsstellen | 371 | 370 | 0,3% | 371 | 373 | - 0,5% |
| Kunden | 743.389 | 828.605 | - 10,3% | 743.389 | 760.045 | - 2,2% |
| in € Millionen | 1.1.- 30.6. 2014 |
1.1.- 30.6. 2013 |
Verände rung |
Q2/2014 | Q1/2014 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 160 | 150 | 6,4% | 81 | 79 | 2,1% |
| Provisionsüberschuss | 72 | 66 | 8,3% | 40 | 32 | 22,9% |
| Handelsergebnis | 2 | 2 | 20,3% | 1 | 1 | - 13,3% |
| Übriges betriebliches Ergebnis | 12 | 12 | 0,2% | 6 | 6 | - 5,2% |
| Betriebserträge | 245 | 230 | 6,8% | 127 | 118 | 7,2% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 127 | - 121 | 5,4% | - 63 | - 64 | - 1,8% |
| Betriebsergebnis | 118 | 109 | 8,3% | 64 | 54 | 17,9% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 23 | - 18 | 28,3% | - 11 | - 12 | - 4,5% |
| Übrige Ergebnisse | - 17 | - 24 | - 29,7% | - 8 | - 8 | 0,1% |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 78 | 67 | 16,5% | 44 | 34 | 30,3% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 19 | - 14 | 32,5% | - 11 | - 8 | 36,5% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 59 | 53 | 12,1% | 33 | 26 | 28,4% |
| Aktiva | 10.128 | 9.637 | 5,1% | 10.128 | 10.067 | 0,6% |
| Forderungen an Kunden | 7.127 | 6.853 | 4,0% | 7.127 | 7.057 | 1,0% |
| davon Corporate % | 46,9% | 47,8% | - 0,9 PP | 46,9% | 47,6% | - 0,7 PP |
| davon Retail % | 52,8% | 51,9% | 0,9 PP | 52,8% | 52,2% | 0,6 PP |
| davon in Fremdwährung % | 1,0% | 0,6% | 0,3 PP | 1,0% | 1,0% | 0,0 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 7.734 | 7.345 | 5,3% | 7.734 | 7.365 | 5,0% |
| Loan/Deposit Ratio | 92,1% | 93,3% | - 1,2 PP | 92,1% | 95,8% | - 3,7 PP |
| Eigenkapital | 952 | 974 | - 2,3% | 952 | 1.053 | - 9,6% |
| Return on Equity vor Steuern | 17,1% | 14,1% | 3,0 PP | 18,4% | 13,9% | 4,5 PP |
| Return on Equity nach Steuern | 12,9% | 11,1% | 1,8 PP | 13,8% | 10,6% | 3,2 PP |
| Cost/Income Ratio | 51,8% | 52,5% | - 0,7 PP | 49,6% | 54,2% | - 4,6 PP |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 3,34% | 3,32% | 0,02 PP | 3,35% | 3,33% | 0,02 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 3.866 | 3.828 | 1,0% | 3.866 | 3.845 | 0,5% |
| Geschäftsstellen | 179 | 163 | 9,8% | 179 | 179 | 0,0% |
| Kunden | 914.343 | 879.227 | 4,0% | 914.343 | 900.049 | 1,6% |
| in € Millionen | 1.1.- 30.6. 2014 |
1.1.- 30.6. 2013 |
Verände rung |
Q2/2014 | Q1/2014 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 7 | 10 | - 32,9% | 3 | 4 | - 11,0% |
| Provisionsüberschuss | 4 | 4 | - 9,8% | 2 | 2 | - 2,6% |
| Handelsergebnis | 0 | 0 | 36,8% | 0 | 0 | - 14,3% |
| Übriges betriebliches Ergebnis | - 3 | 1 | – | 0 | - 3 | – |
| Betriebserträge | 8 | 15 | - 46,9% | 5 | 3 | 104,7% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 9 | - 11 | - 16,1% | - 5 | - 5 | 0,8% |
| Betriebsergebnis | - 1 | 4 | – | 1 | - 2 | – |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 6 | - 15 | - 61,9% | - 6 | 1 | – |
| Übrige Ergebnisse | 0 | 0 | - 92,8% | 0 | 0 | – |
| Periodenfehlbetrag vor Steuern | - 7 | - 11 | - 37,5% | - 6 | - 1 | 328,2% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | 0 | 0 | – | 0 | 0 | – |
| Periodenfehlbetrag nach Steuern | - 7 | - 11 | - 36,5% | - 6 | - 1 | 328,2% |
| Aktiva | 1.202 | 1.502 | - 20,0% | 1.202 | 1.264 | - 4,9% |
| Forderungen an Kunden | 924 | 1.157 | - 20,1% | 924 | 1.000 | - 7,6% |
| davon Corporate % | 59,5% | 62,0% | - 2,5 PP | 59,5% | 60,1% | - 0,5 PP |
| davon Retail % | 33,8% | 31,2% | 2,6 PP | 33,8% | 32,2% | 1,6 PP |
| davon in Fremdwährung % | 4,4% | 4,6% | - 0,2 PP | 4,4% | 4,2% | 0,2 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 444 | 404 | 10,0% | 444 | 430 | 3,3% |
| Loan/Deposit Ratio | 208,0% | 286,4% | - 78,4 PP | 208,0% | 232,5% | - 24,5 PP |
| Eigenkapital | 26 | 45 | - 43,2% | 26 | 31 | - 17,7% |
| Return on Equity vor Steuern | – | – | – | – | – | – |
| Return on Equity nach Steuern | – | – | – | – | – | – |
| Cost/Income Ratio | 114,6% | 72,5% | 42,1 PP | 85,6% | 173,9% | - 88,2 PP |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 1,20% | 1,46% | - 0,26 PP | 1,16% | 1,24% | - 0,08 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 226 | 264 | - 14,4% | 226 | 247 | - 8,5% |
| Geschäftsstellen | 14 | 17 | - 17,6% | 14 | 16 | - 12,5% |
| Kunden | 64.306 | 66.019 | - 2,6% | 64.306 | 64.528 | - 0,3% |
| in € Millionen | 1.1.- 30.6. 2014 |
1.1.- 30.6. 2013 |
Verände rung |
Q2/2014 | Q1/2014 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Betriebserträge | 641 | 635 | 0,9% | 323 | 318 | 1,8% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 332 | - 343 | - 3,0% | - 169 | - 163 | 3,8% |
| Betriebsergebnis | 309 | 293 | 5,4% | 154 | 155 | - 0,3% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 134 | - 149 | - 9,5% | - 72 | - 63 | 14,8% |
| Übrige Ergebnisse | 6 | 10 | - 39,0% | 4 | 2 | 191,0% |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 180 | 154 | 17,1% | 87 | 94 | - 7,3% |
| Aktiva | 20.885 | 21.330 | - 2,1% | 20.885 | 20.752 | 0,6% |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 4,31% | 4,28% | 0,03 PP | 4,33% | 4,30% | 0,03 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 15,5% | 14,9% | 0,6 PP | 14,9% | 16,1% | - 1,2 PP |
Der Zinsüberschuss des Segments Südosteuropa nahm im Periodenvergleich um € 6 Millionen auf € 418 Millionen ab. Albanien (plus 9 Prozent) und Kroatien (plus 3 Prozent) erzielten dabei einen Anstieg, in Bosnien und Herzegowina sowie Bulgarien war der Zinsüberschuss stabil. In Rumänien waren gesunkene Marktzinssätze und rückläufige Zinserträge aus Wertpapieren für eine Abnahme des Zinsüberschusses verantwortlich. In Serbien sorgten niedrigere Margen sowie rückläufige Kreditvolumina insbesondere im Firmenkundengeschäft für einen Rückgang. Dagegen gingen in Albanien und Kroatien mit einer – ebenfalls volumenbedingte – Reduktion der Zinserträge niedrigere Zinsaufwendungen einher. Die Nettozinsspanne des Segments erhöhte sich auf 4,31 Prozent (plus 3 Basispunkte). Die Bilanzaktiva verringerten sich im Jahresabstand um 2 Prozent auf € 20.885 Millionen, und auch die Kreditrisikoaktiva gingen um 6 Prozent auf € 12.191 Millionen zurück.
Der Provisionsüberschuss legte um 7 Prozent oder € 12 Millionen auf € 172 Millionen zu. Im Periodenvergleich erhöhte sich das Ergebnis aus dem Zahlungsverkehr, das durch Margenverbesserungen im Bereich Kontoführung und im Kreditkartengeschäft in Rumänien sowie durch höhere Umsätze in Kroatien positiv beeinflusst wurde, um 5 Prozent. Das Ergebnis aus dem Wertpapiergeschäft wurde mit € 4 Millionen nahezu verdoppelt. Hauptverantwortlich waren dafür Lead-Arranger-Aktivitäten bei Anleiheemissionen in Kroatien sowie Volumen- und Margensteigerungen in Rumänien. Eine Zunahme um 7 Prozent auf € 34 Millionen zeigte das Ergebnis aus dem Devisen-, Valuten- und Edelmetallgeschäft, das volumen- und margenbedingt vor allem in Rumänien sowie Bosnien und Herzegowina zunahm.
Das Handelsergebnis des Segments Südosteuropa stieg im Periodenvergleich um € 4 Millionen auf € 32 Millionen. Das währungsbezogene Geschäft erhöhte sich dabei – bedingt durch Bewertungsgewinne in Rumänien – um € 2 Millionen auf € 16 Millionen. Dem standen Verluste aus einer Abnahme der währungsbasierten Transaktionen in Bosnien und Herzegowina gegenüber. Hauptverantwortlich für die im zinsbezogenen Geschäft erzielte Ertragsverbesserung um € 2 Millionen auf € 17 Millionen war der Geschäftsverlauf in Kroatien. Hier wurden höhere Bewertungserträge aus Anleihen des Handelsbestands erzielt, während in Albanien aufgrund gesunkener Volumina und Zinssätze leichte Rückgänge verzeichnet wurden.
Das übrige betriebliche Ergebnis sank im Vergleich zur Vorjahresperiode um € 4 Millionen auf € 18 Millionen.
Die Verwaltungsaufwendungen des Segments gingen im Periodenvergleich um € 10 Millionen auf € 332 Millionen zurück. Dabei blieben die Personalaufwendungen mit € 147 Millionen weitgehend stabil, während die Sachaufwendungen geringfügig auf € 147 Millionen sanken. Die Abschreibungen gingen um 13 Prozent oder € 6 Millionen auf € 38 Millionen zurück, wofür überwiegend geringere Abschreibungen auf Sachanlagen in Rumänien und Bulgarien sowie auf Sachanlagen und vermietete Leasinganlagen in Kroatien verantwortlich waren. Die Cost/Income Ratio verbesserte sich um 2,1 Prozentpunkte auf 51,8 Prozent.
Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen des Segments Südosteuropa fielen gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres mit € 134 Millionen um € 14 Millionen geringer aus. Der größte Rückgang wurde dabei mit minus € 9 Millionen in Kroatien verzeichnet, wo im Vorjahr für höhere Einzelfälle im Bereich der Firmenkunden vorgesorgt wurde. Zudem wurden hier sowohl bei Firmen- als auch bei Retail-Kunden Inkassotätigkeiten und Restrukturierungen verstärkt. Im Kosovo sowie in Rumänien, Serbien und Bulgarien fielen die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen im Periodenvergleich ebenfalls niedriger aus. Die restlichen Länder
der Region zeigten hingegen leicht höhere Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen. Der Anteil der notleidenden Kredite an Nichtbanken am gesamten Kreditportfolio des Segments stieg um 1,1 Prozentpunkte auf 14,5 Prozent.
Die übrigen Ergebnisse des Segments lagen mit € 6 Millionen um € 4 Millionen unter dem Vergleichswert des Vorjahres.
Das Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten fiel dabei insbesondere wegen Bewertungsverlusten aus Zinsswaps in Kroatien gegenüber dem Vorjahreswert um € 6 Millionen.
Das Ergebnis aus Finanzinvestitionen hingegen verbesserte sich um € 2 Millionen auf € 7 Millionen. Ausschlaggebend dafür waren vor allem höhere Veräußerungsergebnisse aus Wertpapieren des Fair-Value-Bestands – vornehmlich Staatsanleihen in Rumänien –, die niedrigere Bewertungsergebnisse kompensierten.
Der Steueraufwand der Region stieg im Periodenvergleich um € 17 Millionen auf € 26 Millionen, die Steuerquote erhöhte sich um 9 Prozentpunkte auf 15 Prozent. Hauptgründe für diese Steigerung waren die in der Vorjahresperiode erfolgte Auflösung einer Steuerverbindlichkeit in Rumänien sowie höhere steuerliche Ergebnisse in der Region.
Nachfolgend die Detailergebnisse der einzelnen Länder:
| in € Millionen | 1.1.- 30.6. 2014 |
1.1.- 30.6. 2013 |
Verände rung |
Q2/2014 Q1/2014 | Verände rung |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 41 | 37 | 9,3% | 20 | 21 | - 1,6% |
| Provisionsüberschuss | 5 | 5 | 3,2% | 3 | 2 | 10,8% |
| Handelsergebnis | 10 | 10 | - 6,4% | 5 | 5 | - 9,3% |
| Übriges betriebliches Ergebnis | 0 | 1 | – | 0 | 0 | – |
| Betriebserträge | 55 | 54 | 3,3% | 28 | 28 | - 0,2% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 20 | - 20 | 1,8% | - 11 | - 9 | 12,1% |
| Betriebsergebnis | 35 | 34 | 4,1% | 17 | 18 | - 6,6% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 12 | - 11 | 6,5% | - 6 | - 6 | - 6,0% |
| Übrige Ergebnisse | 0 | 0 | – | 0 | 0 | – |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 23 | 23 | 2,9% | 11 | 12 | - 6,9% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 4 | - 2 | 53,2% | - 2 | - 2 | - 6,8% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 20 | 20 | - 2,9% | 10 | 10 | - 6,9% |
| Aktiva | 1.966 | 2.181 | - 9,9% | 1.966 | 2.052 | - 4,2% |
| Forderungen an Kunden | 892 | 928 | - 3,9% | 892 | 903 | - 1,3% |
| davon Corporate % | 69,5% | 68,6% | 0,9 PP | 69,5% | 70,1% | - 0,6 PP |
| davon Retail % | 30,5% | 31,4% | - 0,9 PP | 30,5% | 29,9% | 0,6 PP |
| davon in Fremdwährung % | 71,0% | 65,0% | 6,0 PP | 71,0% | 68,5% | 2,5 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 1.647 | 1.920 | - 14,2% | 1.647 | 1.684 | - 2,2% |
| Loan/Deposit Ratio | 54,1% | 48,3% | 5,8 PP | 54,1% | 53,6% | 0,5 PP |
| Eigenkapital | 213 | 229 | - 7,3% | 213 | 214 | - 0,6% |
| Return on Equity vor Steuern | 24,5% | 22,8% | 1,8 PP | 22,8% | 24,7% | - 2,0 PP |
| Return on Equity nach Steuern | 20,8% | 20,4% | 0,3 PP | 19,2% | 20,9% | - 1,7 PP |
| Cost/Income Ratio | 36,3% | 36,9% | - 0,5 PP | 38,5% | 34,2% | 4,2 PP |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 4,81% | 3,98% | 0,83 PP | 4,81% | 4,79% | 0,02 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 1.337 | 1.386 | - 3,5% | 1.337 | 1.352 | - 1,1% |
| Geschäftsstellen | 95 | 105 | - 9,5% | 95 | 95 | 0,0% |
| Kunden | 695.481 | 722.839 | - 3,8% | 695.481 | 683.297 | 1,8% |
| in € Millionen | 1.1.- 30.6. 2014 |
1.1.- 30.6. 2013 |
Verände rung |
Q2/2014 Q1/2014 | Verände rung |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 36 | 36 | 0,2% | 18 | 18 | - 5,2% |
| Provisionsüberschuss | 17 | 15 | 14,7% | 9 | 8 | 11,9% |
| Handelsergebnis | 0 | 1 | - 78,9% | 0 | 0 | 8,1% |
| Übriges betriebliches Ergebnis | 2 | 2 | - 2,7% | 1 | 1 | - 33,1% |
| Betriebserträge | 55 | 53 | 2,3% | 27 | 28 | - 1,1% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 29 | - 29 | - 1,5% | - 15 | - 14 | 6,2% |
| Betriebsergebnis | 26 | 24 | 6,8% | 12 | 14 | - 8,7% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 8 | - 6 | 18,4% | - 8 | 0 | >500,0% |
| Übrige Ergebnisse | 0 | 0 | 28,4% | 0 | 0 | - 90,3% |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 18 | 18 | 2,2% | 5 | 13 | - 63,0% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 2 | - 2 | 14,6% | 0 | - 2 | - 77,4% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 16 | 16 | 0,8% | 4 | 12 | - 61,0% |
| Aktiva | 1.954 | 1.985 | - 1,6% | 1.954 | 2.010 | - 2,8% |
| Forderungen an Kunden | 1.191 | 1.279 | - 6,8% | 1.191 | 1.225 | - 2,7% |
| davon Corporate % | 34,2% | 39,2% | - 4,9 PP | 34,2% | 35,7% | - 1,4 PP |
| davon Retail % | 65,3% | 60,0% | 5,3 PP | 65,3% | 63,9% | 1,4 PP |
| davon in Fremdwährung % | 72,6% | 73,1% | - 0,4 PP | 72,6% | 71,7% | 0,9 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 1.508 | 1.541 | - 2,1% | 1.508 | 1.551 | - 2,8% |
| Loan/Deposit Ratio | 79,0% | 83,0% | - 4,0 PP | 79,0% | 79,0% | 0,0 PP |
| Eigenkapital | 262 | 258 | 1,6% | 262 | 280 | - 6,3% |
| Return on Equity vor Steuern | 14,8% | 14,7% | 0,1 PP | 7,6% | 20,6% | - 13,1 PP |
| Return on Equity nach Steuern | 13,1% | 13,2% | - 0,1 PP | 7,0% | 18,0% | - 11,1 PP |
| Cost/Income Ratio | 52,5% | 54,5% | - 2,0 PP | 54,4% | 50,6% | 3,8 PP |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 3,78% | 3,87% | - 0,09 PP | 3,72% | 3,85% | - 0,13 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 1.471 | 1.510 | - 2,6% | 1.471 | 1.475 | - 0,3% |
| Geschäftsstellen | 97 | 98 | - 1,0% | 97 | 98 | - 1,0% |
| Kunden | 500.461 | 488.254 | 2,5% | 500.461 | 497.183 | 0,7% |
| in € Millionen | 1.1.- 30.6. 2014 |
1.1.- 30.6. 2013 |
Verände rung |
Q2/2014 | Q1/2014 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 63 | 64 | - 1,2% | 32 | 31 | 3,0% |
| Provisionsüberschuss | 19 | 18 | 1,5% | 10 | 9 | 12,2% |
| Handelsergebnis | 2 | 1 | 103,9% | 1 | 1 | - 43,1% |
| Übriges betriebliches Ergebnis | 0 | 0 | – | 0 | 0 | – |
| Betriebserträge | 84 | 84 | 0,0% | 43 | 41 | 5,1% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 44 | - 45 | - 2,1% | - 22 | - 22 | - 0,6% |
| Betriebsergebnis | 40 | 39 | 2,5% | 21 | 19 | 11,6% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 30 | - 32 | - 3,9% | - 14 | - 17 | - 17,4% |
| Übrige Ergebnisse | 0 | - 1 | – | 0 | 0 | – |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 10 | 7 | 44,0% | 7 | 3 | 171,9% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 1 | 0 | 127,3% | - 1 | 0 | 116,8% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 9 | 6 | 38,4% | 6 | 2 | 179,2% |
| Aktiva | 3.232 | 3.373 | - 4,2% | 3.232 | 3.201 | 1,0% |
| Forderungen an Kunden | 2.370 | 2.711 | - 12,6% | 2.370 | 2.439 | - 2,8% |
| davon Corporate % | 42,9% | 44,6% | - 1,7 PP | 42,9% | 43,7% | - 0,8 PP |
| davon Retail % | 56,6% | 54,9% | 1,7 PP | 56,6% | 55,8% | 0,8 PP |
| davon in Fremdwährung % | 65,3% | 73,0% | - 7,6 PP | 65,3% | 67,0% | - 1,6 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 2.106 | 2.110 | - 0,2% | 2.106 | 2.038 | 3,3% |
| Loan/Deposit Ratio | 112,6% | 128,4% | - 15,9 PP | 112,6% | 119,7% | - 7,1 PP |
| Eigenkapital | 480 | 505 | - 5,0% | 480 | 474 | 1,2% |
| Return on Equity vor Steuern | 4,1% | 2,7% | 1,3 PP | 6,1% | 2,2% | 3,9 PP |
| Return on Equity nach Steuern | 3,7% | 2,6% | 1,1 PP | 5,5% | 1,9% | 3,6 PP |
| Cost/Income Ratio | 52,5% | 53,6% | - 1,2 PP | 51,1% | 54,0% | - 2,9 PP |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 4,09% | 3,85% | 0,24 PP | 4,16% | 4,03% | 0,13 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 2.764 | 3.070 | - 10,0% | 2.764 | 2.846 | - 2,9% |
| Geschäftsstellen | 156 | 181 | - 13,8% | 156 | 156 | 0,0% |
| Kunden | 745.331 | 733.506 | 1,6% | 745.331 | 740.162 | 0,7% |
| in € Millionen | 1.1.- 30.6. 2014 |
1.1.- 30.6. 2013 |
Verände rung |
Q2/2014 Q1/2014 | Verände rung |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 75 | 73 | 2,6% | 37 | 37 | - 0,6% |
| Provisionsüberschuss | 30 | 26 | 15,7% | 15 | 15 | 1,6% |
| Handelsergebnis | 9 | 7 | 36,9% | 6 | 3 | 87,1% |
| Übriges betriebliches Ergebnis | 14 | 13 | 5,7% | 6 | 8 | - 31,1% |
| Betriebserträge | 127 | 118 | 7,7% | 64 | 63 | 0,3% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 63 | - 66 | - 5,4% | - 31 | - 32 | - 1,5% |
| Betriebsergebnis | 64 | 52 | 24,4% | 32 | 32 | 2,1% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 31 | - 40 | - 22,6% | - 19 | - 12 | 54,7% |
| Übrige Ergebnisse | 1 | 2 | - 45,8% | 1 | 0 | >500,0% |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 34 | 13 | 156,5% | 15 | 20 | - 25,7% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 7 | - 3 | 153,5% | - 3 | - 4 | - 30,2% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 27 | 11 | 157,2% | 12 | 16 | - 24,6% |
| Aktiva | 4.553 | 5.047 | - 9,8% | 4.553 | 4.639 | - 1,9% |
| Forderungen an Kunden | 3.340 | 3.581 | - 6,7% | 3.340 | 3.388 | - 1,4% |
| davon Corporate % | 42,4% | 42,1% | 0,3 PP | 42,4% | 42,3% | 0,1 PP |
| davon Retail % | 50,0% | 48,6% | 1,4 PP | 50,0% | 49,5% | 0,5 PP |
| davon in Fremdwährung % | 66,1% | 62,9% | 3,2 PP | 66,1% | 69,0% | - 2,9 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 2.816 | 2.984 | - 5,6% | 2.816 | 2.822 | - 0,2% |
| Loan/Deposit Ratio | 118,1% | 119,6% | - 1,5 PP | 118,1% | 119,6% | - 1,5 PP |
| Eigenkapital | 677 | 734 | - 7,8% | 677 | 705 | - 4,0% |
| Return on Equity vor Steuern | 10,1% | 3,7% | 6,4 PP | 8,7% | 11,2% | - 2,5 PP |
| Return on Equity nach Steuern | 8,1% | 3,0% | 5,1 PP | 7,1% | 9,0% | - 1,9 PP |
| Cost/Income Ratio | 49,4% | 56,2% | - 6,8 PP | 48,9% | 49,8% | - 0,9 PP |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 3,70% | 3,33% | 0,37 PP | 3,73% | 3,66% | 0,07 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 2.027 | 2.050 | - 1,1% | 2.027 | 2.039 | - 0,6% |
| Geschäftsstellen | 76 | 76 | 0,0% | 76 | 76 | 0,0% |
| Kunden | 478.267 | 475.235 | 0,6% | 478.267 | 477.294 | 0,2% |
| in € Millionen | 1.1.- 30.6. 2014 |
1.1.- 30.6. 2013 |
Verände rung |
Q2/2014 | Q1/2014 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 19 | 19 | - 0,9% | 10 | 9 | 9,7% |
| Provisionsüberschuss | 4 | 4 | - 1,3% | 2 | 2 | 16,8% |
| Handelsergebnis | 0 | 0 | - 93,2% | 0 | 0 | 340,8% |
| Übriges betriebliches Ergebnis | 0 | 0 | 133,9% | 0 | 0 | - 85,2% |
| Betriebserträge | 23 | 23 | - 2,1% | 12 | 11 | 12,6% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 12 | - 12 | 0,1% | - 6 | - 6 | 2,9% |
| Betriebsergebnis | 11 | 11 | - 4,5% | 6 | 5 | 24,9% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | 0 | - 2 | – | 0 | 1 | – |
| Übrige Ergebnisse | 0 | 0 | – | 0 | 0 | - 64,0% |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 11 | 9 | 20,5% | 5 | 5 | 4,9% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 1 | - 1 | 38,9% | - 1 | - 1 | 9,8% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 9 | 8 | 18,4% | 5 | 5 | 4,2% |
| Aktiva | 734 | 624 | 17,7% | 734 | 717 | 2,4% |
| Forderungen an Kunden | 488 | 462 | 5,7% | 488 | 457 | 6,9% |
| davon Corporate % | 41,5% | 39,8% | 1,7 PP | 41,5% | 38,9% | 2,6 PP |
| davon Retail % | 58,5% | 60,2% | - 1,7 PP | 58,5% | 61,1% | - 2,6 PP |
| davon in Fremdwährung % | 0,0% | 0,0% | 0,0 PP | 0,0% | 0,0% | 0,0 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 580 | 500 | 16,0% | 580 | 564 | 2,8% |
| Loan/Deposit Ratio | 84,2% | 92,4% | - 8,2 PP | 84,2% | 81,0% | 3,2 PP |
| Eigenkapital | 112 | 108 | 4,4% | 112 | 112 | - 0,2% |
| Return on Equity vor Steuern | 22,0% | 19,1% | 2,9 PP | 20,8% | 20,9% | - 0,1 PP |
| Return on Equity nach Steuern | 19,3% | 17,0% | 2,2 PP | 18,2% | 18,4% | - 0,2 PP |
| Cost/Income Ratio | 53,3% | 52,1% | 1,2 PP | 51,0% | 55,9% | - 4,8 PP |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 5,42% | 6,19% | - 0,77 PP | 5,59% | 5,24% | 0,35 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 702 | 704 | - 0,3% | 702 | 700 | 0,3% |
| Geschäftsstellen | 54 | 52 | 3,8% | 54 | 54 | 0,0% |
| Kunden | 262.458 | 243.527 | 7,8% | 262.458 | 253.830 | 3,4% |
| in € Millionen | 1.1.- 30.6. 2014 |
1.1.- 30.6. 2013 |
Verände rung |
Q2/2014 Q1/2014 | Verände rung |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 134 | 141 | - 4,6% | 67 | 67 | - 0,5% |
| Provisionsüberschuss | 80 | 75 | 6,4% | 42 | 38 | 11,3% |
| Handelsergebnis | 10 | 8 | 34,2% | 4 | 6 | - 28,9% |
| Übriges betriebliches Ergebnis | 1 | 3 | - 56,7% | 1 | 1 | - 38,2% |
| Betriebserträge | 226 | 227 | - 0,4% | 114 | 112 | 1,7% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 130 | - 134 | - 2,8% | - 67 | - 63 | 6,0% |
| Betriebsergebnis | 96 | 93 | 3,1% | 47 | 49 | - 4,0% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 46 | - 48 | - 3,8% | - 20 | - 26 | - 19,7% |
| Übrige Ergebnisse | 5 | 7 | - 19,5% | 4 | 2 | 112,4% |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 56 | 52 | 6,5% | 30 | 25 | 19,9% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 9 | 4 | – | - 5 | - 4 | 47,5% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 47 | 56 | - 16,0% | 25 | 22 | 15,4% |
| Aktiva | 6.516 | 6.252 | 4,2% | 6.516 | 6.264 | 4,0% |
| Forderungen an Kunden | 4.380 | 4.244 | 3,2% | 4.380 | 4.318 | 1,4% |
| davon Corporate % | 33,4% | 34,4% | - 1,0 PP | 33,4% | 34,2% | - 0,8 PP |
| davon Retail % | 64,2% | 62,6% | 1,5 PP | 64,2% | 63,2% | 0,9 PP |
| davon in Fremdwährung % | 50,8% | 52,9% | - 2,1 PP | 50,8% | 53,0% | - 2,2 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 4.273 | 3.983 | 7,3% | 4.273 | 4.127 | 3,5% |
| Loan/Deposit Ratio | 102,5% | 106,6% | - 4,0 PP | 102,5% | 104,6% | - 2,1 PP |
| Eigenkapital | 683 | 626 | 9,1% | 683 | 701 | - 2,6% |
| Return on Equity vor Steuern | 18,4% | 19,3% | - 1,0 PP | 18,4% | 16,1% | 2,3 PP |
| Return on Equity nach Steuern | 15,5% | 20,7% | - 5,2 PP | 15,3% | 13,9% | 1,4 PP |
| Cost/Income Ratio | 57,5% | 58,9% | - 1,4 PP | 58,7% | 56,3% | 2,4 PP |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 4,34% | 4,67% | - 0,33 PP | 4,35% | 4,36% | - 0,01 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 5.363 | 5.246 | 2,2% | 5.363 | 5.329 | 0,6% |
| Geschäftsstellen | 530 | 526 | 0,8% | 530 | 530 | 0,0% |
| Kunden | 2.066.076 | 2.004.802 | 3,1% | 2.066.076 2.053.737 | 0,6% |
| in € Millionen | 1.1.- 30.6. 2014 |
1.1.- 30.6. 2013 |
Verände rung |
Q2/2014 | Q1/2014 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 50 | 55 | - 7,7% | 25 | 25 | - 1,1% |
| Provisionsüberschuss | 17 | 17 | 0,6% | 9 | 8 | 11,8% |
| Handelsergebnis | 1 | 1 | - 28,1% | 0 | 1 | - 4,4% |
| Übriges betriebliches Ergebnis | 3 | 4 | - 22,4% | 1 | 1 | 5,9% |
| Betriebserträge | 72 | 77 | - 6,9% | 36 | 35 | 2,1% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 35 | - 37 | - 6,0% | - 18 | - 17 | 5,6% |
| Betriebsergebnis | 37 | 40 | - 7,7% | 18 | 18 | - 1,1% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 8 | - 9 | - 13,3% | - 5 | - 3 | 89,6% |
| Übrige Ergebnisse | 0 | 2 | – | 0 | 0 | – |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 29 | 32 | - 11,6% | 13 | 16 | - 15,7% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 3 | - 4 | - 22,3% | - 1 | - 2 | - 27,4% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 26 | 28 | - 10,0% | 12 | 14 | - 14,2% |
| Aktiva | 1.946 | 1.922 | 1,3% | 1.946 | 1.892 | 2,9% |
| Forderungen an Kunden | 1.112 | 1.213 | - 8,3% | 1.112 | 1.067 | 4,2% |
| davon Corporate % | 49,8% | 51,9% | - 2,1 PP | 49,8% | 47,3% | 2,5 PP |
| davon Retail % | 48,2% | 45,6% | 2,6 PP | 48,2% | 50,2% | - 2,0 PP |
| davon in Fremdwährung % | 72,0% | 69,9% | 2,1 PP | 72,0% | 74,8% | - 2,8 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 1.220 | 1.117 | 9,2% | 1.220 | 1.164 | 4,8% |
| Loan/Deposit Ratio | 91,1% | 108,5% | - 17,4 PP | 91,1% | 91,6% | - 0,5 PP |
| Eigenkapital | 518 | 523 | - 0,9% | 518 | 508 | 1,9% |
| Return on Equity vor Steuern | 12,2% | 13,8% | - 1,6 PP | 10,6% | 13,2% | - 2,5 PP |
| Return on Equity nach Steuern | 10,8% | 12,0% | - 1,2 PP | 9,6% | 11,6% | - 2,1 PP |
| Cost/Income Ratio | 48,9% | 48,5% | 0,4 PP | 49,7% | 48,1% | 1,6 PP |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 5,65% | 6,13% | - 0,48 PP | 5,57% | 5,74% | - 0,17 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 1.589 | 1.753 | - 9,4% | 1.589 | 1.593 | - 0,3% |
| Geschäftsstellen | 86 | 86 | 0,0% | 86 | 85 | 1,2% |
| Kunden | 614.340 | 571.677 | 7,5% | 614.340 | 609.052 | 0,9% |
| in € Millionen | 1.1.- 30.6. 2014 |
1.1.- 30.6. 2013 |
Verände rung |
Q2/2014 | Q1/2014 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Betriebserträge | 579 | 575 | 0,6% | 298 | 281 | 5,8% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 242 | - 265 | - 8,5% | - 129 | - 114 | 13,3% |
| Betriebsergebnis | 337 | 311 | 8,3% | 169 | 168 | 0,7% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 70 | 7 | – | - 43 | - 27 | 60,1% |
| Übrige Ergebnisse | - 1 | 27 | – | 1 | - 2 | – |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 266 | 345 | - 22,7% | 127 | 139 | - 8,8% |
| Aktiva | 16.041 | 16.208 | - 1,0% | 16.041 | 15.103 | 6,2% |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 5,58% | 4,90% | 0,68 PP | 5,74% | 5,46% | 0,28 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 30,8% | 41,9% | - 11,1 PP | 29,7% | 32,9% | - 3,2 PP |
Der Zinsüberschuss stieg in Russland im Vergleich zur Vorjahresperiode um 10 Prozent oder € 37 Millionen auf € 403 Millionen. Dabei erhöhten sich die Zinserträge aus derivativen Finanzinstrumenten um € 22 Millionen, die Zinserträge aus Wertpapieren legten um € 19 Millionen zu. Positiv wirkten weiters volumenbedingt höhere Zinserträge aus Krediten, denen steigende Zinsaufwendungen für Kundeneinlagen gegenüberstanden. Das Segment verzeichnete dabei im Jahresabstand einen Anstieg der Nettozinsspanne um 68 Basispunkte auf 5,58 Prozent. Die Bilanzaktiva verringerten sich im Jahresabstand um 1 Prozent auf € 16.041 Millionen, die Kreditrisikoaktiva nahmen um 9 Prozent auf € 9.349 Millionen ab.
Der Provisionsüberschuss verzeichnete gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres einen Rückgang um 10 Prozent oder € 15 Millionen auf € 140 Millionen. Während hier das Ergebnis aus dem Kredit- und Garantiegeschäft einen Rückgang um € 15 Millionen auf € 36 Millionen verzeichnete, stieg das Ergebnis aus dem Devisen-, Valuten- und Edelmetallgeschäft überwiegend durch höhere Volumina um € 7 Millionen auf € 35 Millionen. Das Ergebnis aus dem Zahlungsverkehr sank um € 3 Millionen auf € 51 Millionen, und auch das Ergebnis aus der Verwaltung von Investment- und Pensionsfonds verringerte sich um € 2 Millionen.
Das Handelsergebnis lag mit € 26 Millionen um € 29 Millionen deutlich unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Dabei nahm das Ergebnis aus dem währungsbezogenen Geschäft wegen volumenbedingt geringerer Ergebnisse aus zur Absicherung eingegangenen Fremdwährungsderivaten um € 27 Millionen auf € 30 Millionen ab. Das Ergebnis aus dem zinsbezogenen Geschäft verringerte sich aufgrund von Bewertungsverlusten und eines geringeren Portfolios gleichfalls um € 2 Millionen auf minus € 4 Millionen. Das übrige betriebliche Ergebnis stieg um € 10 Millionen auf € 10 Millionen, hervorgerufen durch die Veräußerung eines Gebäudes.
Die Verwaltungsaufwendungen des Segments verringerten sich währungsbedingt um 9 Prozent oder € 23 Millionen auf € 242 Millionen. Der beim Personalaufwand verzeichnete Rückgang von € 7 Millionen resultierte dabei aus der Entwicklung des russischen Rubels. Der Sachaufwand verringerte sich um € 9 Millionen, wofür ebenfalls die Währungsentwicklung sowie geringere IT-Aufwendungen verantwortlich waren. Auch die Abschreibungen sanken infolge geringerer Abschreibungen auf Sachanlagen um € 7 Millionen. Die Anzahl der Geschäftsstellen stieg im Jahresabstand um 11 auf 201. Durch den Rückgang bei den Verwaltungsaufwendungen verbesserte sich die Cost/Income Ratio um 4,2 Prozentpunkte auf 41,8 Prozent.
In der Berichtsperiode wurden in Russland Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen in Höhe von € 70 Millionen vorgenommen, hervorgerufen durch die Ausweitung des Kreditvolumens bei Retail-Kunden, die Entwicklung von US-Dollar und Euro gegenüber dem russischen Rubel sowie einzelne Fälle im Firmenkundengeschäft. Dem standen Nettoauflösungen von € 7 Millionen in der Vergleichsperiode des Vorjahres gegenüber. Der Anteil der notleidenden Kredite an Nichtbanken am gesamten Kreditportfolio des Segments erhöhte sich im Jahresabstand um 1,0 Prozentpunkte auf 5,5 Prozent.
Die übrigen Ergebnisse des Segments Russland gingen von € 27 Millionen in der Vergleichsperiode des Vorjahres auf minus € 1 Million in der Berichtsperiode zurück. Dabei sank das Ergebnis aus Finanzinvestitionen von plus € 25 Millionen im ersten Halbjahr 2013 auf minus € 12 Millionen. Dieser Rückgang resultierte einerseits aus höheren Bewertungs- und Veräußerungsverlusten aus
Wertpapieren des Fair-Value-Bestands, andererseits waren in der Vergleichsperiode des Vorjahres Veräußerungsgewinne aus Beteiligungen in Höhe von € 26 Millionen erzielt worden. Das Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten verbesserte sich – hauptsächlich durch Bewertungsgewinne aus Zinsswaps zur Reduktion des Zinsstrukturrisikos – im Vergleich zur Vorjahresperiode um € 9 Millionen auf € 11 Millionen.
Der Steueraufwand reduzierte sich um € 33 Millionen auf € 55 Millionen. Die Steuerquote ging um 5 Prozentpunkte auf 21 Prozent zurück.
Die nachfolgende Tabelle enthält das Landesergebnis für Russland. Abweichungen zu den für das Segment Russland angegebenen Werten resultieren aus der unterschiedlichen Allokation des Eigenkapitals: In der Landesdarstellung basieren die Kennzahlen auf dem bilanziellen Eigenkapital, während auf Segmentebene das Eigenkapital auf dem tatsächlichen Eigenkapitalverbrauch beruht.
| in € Millionen | 1.1.- 30.6. 2014 |
1.1.- 30.6. 2013 |
Verände rung |
Q2/2014 | Q1/2014 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 403 | 365 | 10,2% | 209 | 194 | 8,0% |
| Provisionsüberschuss | 140 | 155 | - 9,7% | 75 | 66 | 14,1% |
| Handelsergebnis | 26 | 55 | - 52,9% | 14 | 12 | 23,3% |
| Übriges betriebliches Ergebnis | 10 | 0 | – | - 1 | 11 | – |
| Betriebserträge | 579 | 575 | 0,6% | 298 | 281 | 5,8% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 242 | - 265 | - 8,5% | - 129 | - 114 | 13,3% |
| Betriebsergebnis | 337 | 311 | 8,3% | 169 | 168 | 0,7% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 70 | 7 | – | - 43 | - 27 | 60,1% |
| Übrige Ergebnisse | - 1 | 27 | – | 1 | - 2 | – |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 266 | 345 | - 22,7% | 127 | 139 | - 8,8% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 55 | - 88 | - 37,6% | - 24 | - 31 | - 21,6% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 212 | 257 | - 17,7% | 103 | 109 | - 5,2% |
| Aktiva | 16.041 | 16.208 | - 1,0% | 16.041 | 15.103 | 6,2% |
| Forderungen an Kunden | 10.303 | 9.935 | 3,7% | 10.303 | 9.598 | 7,4% |
| davon Corporate % | 54,5% | 59,1% | - 4,6 PP | 54,5% | 55,1% | - 0,6 PP |
| davon Retail % | 45,5% | 40,9% | 4,6 PP | 45,5% | 44,9% | 0,6 PP |
| davon in Fremdwährung % | 32,2% | 36,5% | - 4,3 PP | 32,2% | 34,5% | - 2,3 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 9.936 | 10.437 | - 4,8% | 9.936 | 9.805 | 1,3% |
| Loan/Deposit Ratio | 103,7% | 95,2% | 8,5 PP | 103,7% | 97,9% | 5,8 PP |
| Eigenkapital | 2.263 | 2.292 | - 1,3% | 2.263 | 2.300 | - 1,6% |
| Return on Equity vor Steuern | 27,0% | 34,3% | - 7,3 PP | 23,9% | 27,3% | - 3,3 PP |
| Return on Equity nach Steuern | 21,5% | 25,5% | - 4,1 PP | 19,4% | 21,3% | - 1,9 PP |
| Cost/Income Ratio | 41,8% | 46,0% | - 4,2 PP | 43,2% | 40,4% | 2,9 PP |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 5,58% | 4,90% | 0,68 PP | 5,74% | 5,46% | 0,28 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 8.486 | 8.358 | 1,5% | 8.486 | 8.530 | - 0,5% |
| Geschäftsstellen | 201 | 190 | 5,8% | 201 | 196 | 2,6% |
| Kunden | 2.757.194 | 2.431.687 | 13,4% | 2.757.194 | 2.683.852 | 2,7% |
| in € Millionen | 1.1.- 30.6. 2014 |
1.1.- 30.6. 2013 |
Verände rung |
Q2/2014 Q1/2014 | Verände rung |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Betriebserträge | 251 | 293 | - 14,2% | 134 | 117 | 14,3% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 145 | - 180 | - 19,6% | - 67 | - 77 | - 12,8% |
| Betriebsergebnis | 107 | 113 | - 5,6% | 67 | 40 | 66,7% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 186 | - 57 | 224,7% | - 94 | - 92 | 2,3% |
| Übrige Ergebnisse | 77 | 39 | 99,9% | 34 | 43 | - 21,8% |
| Periodenüberschuss/ -fehlbetrag vor Steuern |
- 2 | 94 | – | 7 | - 8 | – |
| Aktiva | 4.560 | 6.213 | - 26,6% | 4.560 | 4.758 | - 4,2% |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 8,98% | 6,86% | 2,12 PP | 9,00% | 8,89% | 0,11 PP |
| Return on Equity vor Steuern | – | 22,1% | – | 3,1% | – | – |
Der Zinsüberschuss des Segments CEE Sonstige stieg im Periodenvergleich um 6 Prozent oder € 12 Millionen auf € 206 Millionen. Hauptverantwortlich dafür war ein Anstieg des Zinsüberschusses um 27 Prozent oder €11 Millionen auf € 53 Millionen in Belarus, hervorgerufen durch höhere Kreditvolumina und verbesserte Margen. In der Ukraine blieb der Zinsüberschuss mit €152 Millionen beinahe unverändert, da einem Rückgang der Zinserträge aus Wertpapieren entsprechend geringere Zinsaufwendungen gegenüber standen. Die Nettozinsspanne verbesserte sich im Jahresvergleich von 6,86 Prozent auf 8,98 Prozent. Vor allem währungsbedingt nahmen die Bilanzaktiva des Segments im Jahresabstand um 27 Prozent auf € 4.560 Millionen ab, die Kreditrisikoaktiva reduzierten sich um 25 Prozent auf € 4.130 Millionen.
Der Provisionsüberschuss des Segments verzeichnete im Periodenvergleich einen Rückgang um € 5 Millionen auf € 97 Millionen. Dabei reduzierte sich das Ergebnis aus dem Zahlungsverkehr wechselkursbedingt in der Ukraine um 16 Prozent oder € 12 Millionen auf €64 Millionen. Dieser Rückgang wurde jedoch durch einen hauptsächlich ebenfalls in der Ukraine erzielten Anstieg des Ergebnisses aus dem Devisen-, Valuten- und Edelmetallgeschäft um € 8 Millionen auf € 26 Millionen nahezu kompensiert.
Das Handelsergebnis reduzierte sich von minus € 1 Million in der Vergleichsperiode des Vorjahres auf minus € 45 Millionen in der Berichtsperiode. Hauptverantwortlich dafür war das Ergebnis aus dem währungsbezogenen Geschäft, das durch höhere Bewertungsverluste aus Fremdwährungspositionen in der Ukraine belastet wurde. Bewertungen aus Anleihen sorgten dort auch für ein um € 1 Million geringeres Ergebnis aus dem zinsbezogenen Geschäft.
Das übrige betriebliche Ergebnis des Segments sank im Jahresvergleich um € 5 Millionen auf minus € 7 Millionen. Für Belastungen sorgten hier eine neu eingeführte Steuer in der Ukraine sowie eine Immobilienabschreibung, positiv wirkten sich dagegen Immobilienveräußerungen aus.
Die Verwaltungsaufwendungen reduzierten sich gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um € 35 Millionen auf € 145 Millionen. Diese Reduktion betraf zur Gänze die Ukraine und war vor allem durch die Abwertung der Hryvna begründet. Bei den Personalaufwendungen des Segments, die um € 19 Millionen abnahmen, wirkte sich zusätzlich der Abbau von Mitarbeitern dämpfend aus. Der Rückgang bei den Sachaufwendungen und Abschreibungen beruhte vorwiegend auf der Währungsentwicklung. Die Anzahl der Geschäftsstellen des Segments ging um 111 auf 810 zurück. Die Cost/Income Ratio verbesserte sich um 3,9 Prozentpunkte auf 57,6 Prozent.
Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen der Region stiegen – maßgeblich getrieben durch die Entwicklung in der Ukraine – im Periodenvergleich um € 129 Millionen auf € 186 Millionen. Der Wertberichtigungsbedarf betraf dabei unter anderem Fremdwährungskredite, hervorgerufen durch die Abwertung der ukrainischen Hryvna und die dadurch notwendigen Wertberichtigungen auf besicherte US-Dollar-Kredite sowie durch einzelne Ausfälle im Firmenkundengeschäft. In Belarus wurden in der Berichtsperiode €2 Millionen netto dotiert. Der Anteil der notleidenden Kredite an Nichtbanken am gesamten Kreditportfolio des Segments stieg im Jahresabstand um 0,2 Prozentpunkte auf 27,0 Prozent.
Die übrigen Ergebnisse erhöhten sich im Periodenvergleich um € 39 Millionen auf € 77 Millionen. Ausschlaggebend dafür waren vor allem Bewertungsgewinne aus Wertpapieren des Fair-Value-Bestands. Insbesondere in der Ukraine verbesserte sich das Ergebnis aus der Bewertung von festverzinslichen Staatsanleihen im Periodenvergleich um € 53 Millionen auf € 78 Millionen.
Die Steuern vom Einkommen und Ertrag verringerten sich im Periodenvergleich um € 18 Millionen auf €1 Million, hervorgerufen durch die Aktivierung von steuerlichen Verlustvorträgen in der Ukraine.
Nachfolgend die Detailergebnisse der einzelnen Länder:
| in € Millionen | 1.1.- 30.6. 2014 |
1.1.- 30.6. 2013 |
Verände rung |
Q2/2014 | Q1/2014 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 53 | 42 | 27,0% | 28 | 25 | 8,7% |
| Provisionsüberschuss | 31 | 31 | - 0,6% | 16 | 15 | 10,6% |
| Handelsergebnis | - 1 | - 5 | - 76,3% | - 1 | 0 | >500,0% |
| Übriges betriebliches Ergebnis | 0 | - 1 | - 74,1% | 0 | 0 | >500,0% |
| Betriebserträge | 83 | 67 | 23,4% | 42 | 40 | 5,9% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 39 | - 37 | 7,6% | - 21 | - 19 | 9,5% |
| Betriebsergebnis | 43 | 30 | 42,3% | 22 | 21 | 2,8% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 2 | 0 | – | - 2 | 0 | – |
| Übrige Ergebnisse | 0 | 0 | – | 0 | 0 | – |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 41 | 30 | 34,8% | 20 | 21 | - 8,5% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 11 | - 6 | 74,9% | - 6 | - 5 | 29,3% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 30 | 24 | 24,5% | 13 | 17 | - 19,3% |
| Aktiva | 1.490 | 1.442 | 3,3% | 1.490 | 1.435 | 3,8% |
| Forderungen an Kunden | 971 | 971 | 0,0% | 971 | 949 | 2,3% |
| davon Corporate % | 71,7% | 74,0% | - 2,3 PP | 71,7% | 73,4% | - 1,7 PP |
| davon Retail % | 28,3% | 26,0% | 2,3 PP | 28,3% | 26,6% | 1,7 PP |
| davon in Fremdwährung % | 72,8% | 72,3% | 0,5 PP | 72,8% | 73,4% | - 0,6 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 852 | 905 | - 5,9% | 852 | 773 | 10,3% |
| Loan/Deposit Ratio | 113,9% | 107,3% | 6,7 PP | 113,9% | 122,8% | - 8,9 PP |
| Eigenkapital | 292 | 235 | 24,0% | 292 | 272 | 7,2% |
| Return on Equity vor Steuern | 35,3% | 30,5% | 4,8 PP | 30,3% | 37,4% | - 7,1 PP |
| Return on Equity nach Steuern | 25,9% | 24,3% | 1,6 PP | 20,8% | 29,1% | - 8,3 PP |
| Cost/Income Ratio | 47,6% | 54,6% | - 7,0 PP | 48,4% | 46,8% | 1,6 PP |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 7,92% | 6,42% | 1,49 PP | 8,07% | 7,80% | 0,27 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 2.152 | 2.194 | - 1,9% | 2.152 | 2.178 | - 1,2% |
| Geschäftsstellen | 96 | 100 | - 4,0% | 96 | 96 | 0,0% |
| Kunden | 734.542 | 701.651 | 4,7% | 734.542 | 723.688 | 1,5% |
| in € Millionen | 1.1.- 30.6. 2014 |
1.1.- 30.6. 2013 |
Verände rung |
Q2/2014 Q1/2014 | Verände rung |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 152 | 152 | 0,4% | 68 | 84 | - 18,9% |
| Provisionsüberschuss | 66 | 70 | - 6,2% | 32 | 33 | - 4,1% |
| Handelsergebnis | - 43 | 4 | – | - 3 | - 40 | - 92,7% |
| Übriges betriebliches Ergebnis | - 7 | - 2 | 265,3% | - 6 | - 1 | >500,0% |
| Betriebserträge | 168 | 224 | - 25,2% | 91 | 77 | 19,0% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 105 | - 143 | - 26,6% | - 47 | - 58 | - 20,0% |
| Betriebsergebnis | 63 | 81 | - 22,9% | 44 | 18 | 143,5% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 184 | - 58 | 214,2% | - 92 | - 92 | - 0,4% |
| Übrige Ergebnisse | 77 | 39 | 100,2% | 34 | 43 | - 21,8% |
| Periodenüberschuss/-fehlbetrag vor Steuern | - 43 | 62 | – | - 13 | - 30 | - 56,5% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | 10 | - 13 | – | 3 | 7 | - 55,9% |
| Periodenüberschuss/-fehlbetrag nach Steuern | - 34 | 49 | – | - 10 | - 24 | - 56,6% |
| Aktiva | 3.044 | 4.727 | - 35,6% | 3.044 | 3.289 | - 7,5% |
| Forderungen an Kunden | 2.873 | 3.787 | - 24,1% | 2.873 | 3.027 | - 5,1% |
| davon Corporate % | 53,9% | 53,3% | 0,7 PP | 53,9% | 54,8% | - 0,9 PP |
| davon Retail % | 45,8% | 46,7% | - 0,9 PP | 45,8% | 44,9% | 0,9 PP |
| davon in Fremdwährung % | 55,7% | 49,9% | 5,8 PP | 55,7% | 54,3% | 1,4 PP |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 1.622 | 2.806 | - 42,2% | 1.622 | 1.610 | 0,7% |
| Loan/Deposit Ratio | 177,2% | 135,0% | 42,2 PP | 177,2% | 187,9% | - 10,8 PP |
| Eigenkapital | 513 | 878 | - 41,6% | 513 | 618 | - 17,1% |
| Return on Equity vor Steuern | – | 15,1% | – | – | – | – |
| Return on Equity nach Steuern | – | 12,0% | – | – | – | – |
| Cost/Income Ratio | 62,6% | 63,7% | - 1,1 PP | 51,2% | 76,2% | - 25,0 PP |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 9,44% | 7,00% | 2,44 PP | 9,47% | 9,32% | 0,15 PP |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 12.398 | 13.492 | - 8,1% | 12.398 | 12.891 | - 3,8% |
| Geschäftsstellen | 713 | 820 | - 13,0% | 713 | 770 | - 7,4% |
| Kunden | 2.962.732 | 3.082.951 | - 3,9% | 2.962.732 | 3.014.699 | - 1,7% |
| in € Millionen | 1.1.- 30.6. 2014 |
1.1.- 30.6. 2013 |
Verände rung |
Q2/2014 | Q1/2014 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Betriebserträge | 319 | 316 | 1,1% | 157 | 162 | - 3,1% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 94 | - 96 | - 2,1% | - 48 | - 45 | 6,3% |
| Betriebsergebnis | 226 | 220 | 2,5% | 109 | 117 | - 6,8% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 45 | - 103 | - 56,0% | - 11 | - 34 | - 67,0% |
| Übrige Ergebnisse | - 2 | 0 | – | - 1 | - 1 | - 47,3% |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 178 | 118 | 51,4% | 97 | 81 | 19,1% |
| Aktiva | 20.596 | 19.529 | 5,5% | 20.596 | 20.884 | - 1,4% |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 2,40% | 2,41% | - 0,01 PP | 2,41% | 2,39% | 0,02 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 17,5% | 13,0% | 4,5 PP | 18,9% | 15,7% | 3,2 PP |
Der Zinsüberschuss des Segments stieg gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um 4 Prozent auf € 248 Millionen. Dabei wurde insbesondere im Profitcenter Corporate Customers der Konzernzentrale (von Wien aus betreute österreichische und multinationale Firmenkunden) der Zinsüberschuss – vor allem aufgrund höherer Margen – gesteigert. Die Nettozinsspanne des Segments blieb mit 2,40 Prozent (Rückgang um 1 Basispunkt) beinahe unverändert. Die Bilanzaktiva nahmen im Jahresabstand um 6 Prozent auf € 20.596 Millionen zu, während die Risikoaktiva (Kreditrisiko) volumengetrieben um 2 Prozent auf € 12.893 Millionen stiegen.
Der Provisionsüberschuss verringerte sich im Periodenvergleich um € 4 Millionen auf € 69 Millionen. Leichte Rückgänge ergaben sich hier sowohl in den Geschäftsstellen in Asien und den USA wie auch in der Konzernzentrale. Diese beruhten auf geringeren Provisionserträgen aus Anleiheemissionen sowie Immobilien-, Export- und Investment-Finanzierungen, während aus dem Projektfinanzierungsgeschäft höhere Provisionserträge resultierten.
Das Handelsergebnis des Segments ging von € 3 Millionen in der Vergleichsperiode des Vorjahres auf € 2 Millionen in der Berichtsperiode zurück. Dabei war vor allem das Ergebnis aus dem währungsbezogenen Geschäft, vorwiegend in den Geschäftsstellen in China, rückläufig.
Die Verwaltungsaufwendungen des Segments sanken vor allem aufgrund niedrigerer Abschreibungen im Periodenvergleich um 2 Prozent oder € 2 Millionen auf € 94 Millionen. Das Segment umfasste am Ende der Berichtsperiode 8 Geschäftsstellen. Die Cost/Income Ratio verbesserte sich um 0,9 Prozentpunkte auf 29,3 Prozent.
Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen fielen im Periodenvergleich mit € 45 Millionen um € 58 Millionen geringer aus. So kam es im ersten Halbjahr 2014 aufgrund von Rating-Verbesserungen in der Konzernzentrale und in Asien zur Auflösung von Portfolio-Wertberichtigungen, während in der Vergleichsperiode des Vorjahres vor allem einzelne Kredite an Großkunden der Konzernzentrale höhere Risikokosten verursacht hatten. Der Anteil der notleidenden Kredite an Nichtbanken am gesamten Kreditportfolio des Segments stieg im Jahresabstand um 2,1 Prozentpunkte auf 6,2 Prozent.
Die übrigen Ergebnisse des Segments gingen um € 2 Millionen auf minus € 2 Millionen zurück, da die Bankenabgabe 2014 erstmals den einzelnen Segmenten zugeordnet wurde.
Der Steueraufwand erhöhte sich – vor allem ergebnisbedingt in Österreich – um € 8 Millionen auf € 33 Millionen, die Steuerquote hingegen reduzierte sich um 3 Prozentpunkte auf 18 Prozent.
| in € Millionen | 1.1.- 30.6. 2014 |
1.1.- 30.6. 2013 |
Verände rung |
Q2/2014 Q1/2014 | Verände rung |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Betriebserträge | 176 | 193 | - 8,7% | 93 | 83 | 12,6% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 128 | - 128 | 0,0% | - 64 | - 64 | 0,0% |
| Betriebsergebnis | 49 | 65 | - 25,6% | 29 | 19 | 55,2% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | 2 | 1 | 2,4% | 0 | 2 | – |
| Übrige Ergebnisse | - 4 | 7 | – | - 1 | - 4 | - 77,9% |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 46 | 74 | - 38,2% | 28 | 17 | 62,8% |
| Aktiva | 18.351 | 19.486 | - 5,8% | 18.351 | 16.755 | 9,5% |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 1,07% | 0,87% | 0,20 PP | 0,96% | 1,09% | - 0,13 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 16,8% | 22,7% | - 5,9 PP | 15,9% | 7,9% | 8,0 PP |
Der Zinsüberschuss des Segments Group Markets erhöhte sich im Periodenvergleich um 9 Prozent auf € 74 Millionen. Hauptgrund dafür war die um 20 Basispunkte auf 1,07 Prozent gestiegene Nettozinsspanne des Segments, die sich aus einer teilweisen Umgliederung des Neugeschäfts vom Handelsbuch ins Bankbuch ergab. Die Bilanzaktiva verringerten sich im Jahresabstand um 6 Prozent auf € 18.351 Millionen, während die Kreditrisikoaktiva einen Anstieg von 5 Prozent auf € 3.951 Millionen auswiesen.
Der Provisionsüberschuss des Segments verringerte sich wegen geringerer Umsätze im Periodenvergleich um 8 Prozent auf € 58 Millionen.
Aufgrund der beschriebenen Umgliederung verzeichnete das Handelsergebnis des Segments einen Rückgang um 36 Prozent oder € 19 Millionen auf € 33 Millionen. Dieser beruhte vor allem auf dem zinsbezogenen sowie dem aktien- und indexbezogenen Geschäft.
Die Verwaltungsaufwendungen des Segments Group Markets blieben im Periodenvergleich weitgehend stabil. Die Cost/Income Ratio verschlechterte sich deshalb aufgrund der gesunkenen Betriebserträge um 6,2 Prozentpunkte auf 72,5 Prozent.
In der Berichtsperiode kam es zur Auflösung einer Einzelwertberichtigung in Höhe von € 2 Millionen. Der Anteil der notleidenden Kredite am Gesamtkreditobligo des Segments betrug 2,1 Prozent.
Die übrigen Ergebnisse des Segments sanken im Periodenvergleich von plus € 7 Millionen auf minus € 4 Millionen. Hauptverantwortlich dafür war das Bewertungsergebnis aus Wertpapieren und derivativen Finanzinstrumenten, das aufgrund der Zinsentwicklung um € 9 Millionen auf minus € 1 Million zurückging. Die Bankenabgabe belastete das Ergebnis im ersten Halbjahr 2014 mit € 3 Millionen, während hier in der Vergleichsperiode des Vorjahres deutlich weniger als € 1 Million angefallen war.
Der Steueraufwand blieb mit € 13 Millionen nahezu konstant, die Steuerquote stieg um 10 Prozentpunkte auf 28 Prozent.
| in € Millionen | 1.1.- 30.6. 2014 |
1.1.- 30.6. 2013 |
Verände rung |
Q2/2014 Q1/2014 | Verände rung |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Betriebserträge | 750 | 591 | 26,9% | 623 | 127 | 391,4% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 153 | - 155 | - 1,1% | - 74 | - 80 | - 7,1% |
| Betriebsergebnis | 597 | 436 | 36,9% | 549 | 47 | >500,0% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 6 | 1 | – | 3 | - 8 | – |
| Übrige Ergebnisse | - 327 | - 259 | 26,0% | - 40 | - 287 | - 86,1% |
| Periodenüberschuss/ -fehlbetrag vor Steuern |
264 | 177 | 49,1% | 512 | - 248 | – |
| Aktiva | 32.703 | 34.120 | - 4,2% | 32.703 | 34.172 | - 4,3% |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | – | – | – | – | – | – |
| Return on Equity vor Steuern | 18,7% | 15,5% | 3,2 PP | 73,5% | – | – |
Der Zinsüberschuss des Segments Corporate Center stieg im Periodenvergleich um € 186 Millionen auf € 726 Millionen. Verantwortlich dafür waren insbesondere konzerninterne Dividendenerträge und niedrigere Funding-Kosten, die durch eine Optimierung der Refinanzierungsstruktur der RBI erzielt wurden. In diesem Segment wurden neben den Erträgen aus der überwiegend kurzfristigen Veranlagung freier Liquidität auch die Zinsaufwendungen im Ausmaß von € 31 Millionen (Vergleichsperiode 2013: € 27 Millionen) für das Nachrangkapital der RBI AG ausgewiesen. Die Bilanzaktiva des Segments gingen im Jahresabstand um 4 Prozent auf € 32.703 Millionen zurück, die Kreditrisikoaktiva hingegen nahmen um 10 Prozent auf € 17.579 Millionen zu.
Der Provisionsüberschuss verbesserte sich im Periodenvergleich geringfügig um 5 Prozent auf minus € 8 Millionen, hervorgerufen insbesondere durch höhere Provisionserträge aus der Übernahme von Garantien.
Das Handelsergebnis des Segments sank im Periodenvergleich um € 22 Millionen auf minus € 30 Millionen. Hauptgrund dafür waren Bewertungsverluste aus offenen Fremdwährungspositionen.
Das übrige betriebliche Ergebnis sank durch ein niedrigeres Nettoergebnis aus bankfremden Tätigkeiten – bedingt durch die Endkonsolidierung (Verkauf) der F.J. Elsner Trading GmbH im ersten Quartal 2014 – im Periodenvergleich um € 5 Millionen auf € 62 Millionen. Die Erträge stammen zum Großteil aus der konzerninternen Leistungsverrechnung.
Die Verwaltungsaufwendungen des Segments reduzierten sich überwiegend aufgrund niedrigerer Abschreibungen in der Konzernzentrale im Periodenvergleich um € 2 Millionen auf € 153 Millionen.
Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen spielen aufgrund des konzerninternen Geschäftscharakters des Segments generell eine untergeordnete Rolle. Im ersten Halbjahr 2014 wurden lediglich Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen für Firmenkunden der Konzernzentrale in Höhe von € 6 Millionen vorgenommen.
Die übrigen Ergebnisse des Segments gingen im Periodenvergleich von minus € 259 Millionen auf minus € 327 Millionen zurück. Dabei belastete vor allem die Teilwertabschreibung der Beteiligung Raiffeisen Bank Aval JSC, Kiew, das Ergebnis der Konzernzentrale mit € 216 Millionen. Diese Abschreibung wurde jedoch nur in diesem Segment, nicht aber im Konzern ergebniswirksam. Positiv entwickelte sich hingegen das Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten, das sich um € 149 Millionen auf minus € 51 Millionen verbesserte. Ausschlaggebend dafür war das Ergebnis aus erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Verbindlichkeiten, in dem die Bewertungen für den Credit Spread um € 158 Millionen auf € 24 Millionen stiegen.
Die österreichische Bankenabgabe belastete das Ergebnis des Segments mit € 38 Millionen. Weiters resultierte aus der Veräußerung der Warenhandelsgruppe F.J. Elsner, Wien, ein Endkonsolidierungseffekt von minus € 11 Millionen. Im Segment Corporate Center sank der Steuerertrag im Periodenvergleich um € 14 Millionen auf € 22 Millionen.
| in € Millionen | Anhang | 1.1.-30.6.2014 | 1.1.-30.6.2013 | Veränderung |
|---|---|---|---|---|
| Zinserträge | 2.878 | 3.052 | -5,7% | |
| Zinsaufwendungen | -924 | -1.216 | -24,0% | |
| Zinsüberschuss | [2] | 1.954 | 1.836 | 6,4% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | [3] | -568 | -469 | 21,1% |
| Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorgen | 1.386 | 1.367 | 1,4% | |
| Provisionserträge | 959 | 968 | -1,0% | |
| Provisionsaufwendungen | -194 | -183 | 6,2% | |
| Provisionsüberschuss | [4] | 765 | 785 | -2,6% |
| Handelsergebnis | [5] | 9 | 140 | -93,6% |
| Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten | [6] | -43 | -187 | -77,2% |
| Ergebnis aus Finanzinvestitionen | [7] | 78 | 64 | 22,3% |
| Verwaltungsaufwendungen | [8] | -1.519 | -1.617 | -6,1% |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | [9] | -148 | -79 | 86,2% |
| Ergebnis aus Endkonsolidierungen | -11 | -6 | 68,7% | |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 518 | 467 | 10,9% | |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | [10] | -147 | -156 | -5,7% |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 371 | 311 | 19,1% | |
| Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile | -27 | -35 | -22,8% | |
| Konzern-Periodenüberschuss | 344 | 277 | 24,4% |
| in € | 1.1.-30.6.2014 | 1.1.-30.6.2013 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Gewinn je Aktie | 0,88 | 0,91 | -0,03 |
Der Gewinn je Aktie errechnet sich aus dem Konzern-Periodenüberschuss abzüglich der Dividende auf das Partizipationskapital bezogen auf die durchschnittliche Anzahl der im Umlauf befindlichen Stammaktien. Zum 30. Juni 2014 waren das 278,5 Millionen (30. Juni 2013: 194,9 Millionen). Es waren keine Wandel- oder Optionsrechte im Umlauf, eine Verwässerung des Gewinns je Aktie fand daher nicht statt.
| Gesamt | Eigenanteil | Fremdanteil | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | 1.1.- 30.6. 2014 |
1.1.- 30.6. 2013 |
1.1.- 30.6. 2014 |
1.1.- 30.6. 2013 |
1.1.- 30.6. 2014 |
1.1.- 30.6. 2013 |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 371 | 311 | 344 | 277 | 27 | 35 |
| Posten, die nicht in den Gewinn und Verlust umgegliedert werden |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Neubewertungen von leistungsorientierten Plänen |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Latente Steuern auf Posten, die nicht in den Gewinn und Verlust umgegliedert werden |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Posten, die anschließend möglicherweise in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden |
- 352 | - 295 | - 343 | - 293 | - 9 | - 2 |
| Währungsdifferenzen | - 387 | - 261 | - 375 | - 257 | - 12 | - 4 |
| davon unrealisierte Gewinne/Verluste der Periode |
- 387 | - 261 | - 375 | - 257 | - 12 | - 4 |
| davon in die Erfolgsrechnung umgegliederte Gewinne/Verluste |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Absicherung Nettoinvestition (Capital Hedge) |
2 | 0 | 2 | 0 | 0 | 0 |
| Hochinflation | 25 | 15 | 22 | 14 | 3 | 2 |
| Gewinne/Verluste aus Derivaten, die Schwankungen zukünftiger Cash-Flows absichern |
- 2 | - 22 | - 2 | - 22 | 0 | 0 |
| davon unrealisierte Gewinne/Verluste der Periode |
- 2 | - 22 | - 2 | - 22 | 0 | 0 |
| davon in die Erfolgsrechnung umgegliederte Gewinne/Verluste |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Eigenkapitalveränderungen in at-equity bewerteten Unternehmen |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Gewinne/Verluste aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten |
13 | - 34 | 13 | - 34 | 0 | 0 |
| davon unrealisierte Gewinne/Verluste der Periode |
13 | 2 | 13 | 1 | 0 | 0 |
| davon in die Erfolgsrechnung umgegliederte Gewinne/Verluste |
0 | - 36 | 0 | - 35 | 0 | 0 |
| Latente Steuern auf direkt im Eigenkapital erfasste Ergebnisse |
- 3 | 6 | - 3 | 6 | 0 | 0 |
| davon unrealisierte Gewinne/Verluste der Periode |
- 3 | 1 | - 3 | 1 | 0 | 0 |
| davon in die Erfolgsrechnung umgegliederte Gewinne/Verluste |
0 | 5 | 0 | 5 | 0 | 0 |
| Sonstige direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Sonstiges Ergebnis | - 351 | - 295 | - 343 | - 293 | - 9 | - 2 |
| Gesamtergebnis | 20 | 16 | 1 | - 16 | 18 | 32 |
| in € Millionen | Q3/2013 | Q4/2013 | Q1/2014 | Q2/2014 |
|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 940 | 953 | 979 | 975 |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | -330 | -350 | -281 | -287 |
| Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorgen | 610 | 603 | 697 | 688 |
| Provisionsüberschuss | 417 | 424 | 376 | 389 |
| Handelsergebnis | 100 | 81 | -19 | 28 |
| Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten | -56 | -14 | -27 | -15 |
| Ergebnis aus Finanzinvestitionen | 9 | -15 | 37 | 42 |
| Verwaltungsaufwendungen | -813 | -910 | -755 | -764 |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | -38 | -30 | -57 | -90 |
| Ergebnis aus Endkonsolidierungen | 0 | 0 | -11 | 0 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 229 | 138 | 240 | 278 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | -80 | 4 | -67 | -79 |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 149 | 142 | 173 | 198 |
| Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile | -15 | 4 | -12 | -15 |
| Konzern-Periodenüberschuss | 134 | 146 | 161 | 183 |
| in € Millionen | Q3/2012 | Q4/2012 | Q1/2013 | Q2/2013 |
| Zinsüberschuss | 834 | 876 | 865 | 972 |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | -224 | -385 | -220 | -249 |
| Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorgen | 611 | 491 | 645 | 722 |
| Provisionsüberschuss | 400 | 396 | 375 | 411 |
| Handelsergebnis | 54 | -6 | 80 | 60 |
| Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten | -88 | -20 | -121 | -66 |
| Ergebnis aus Finanzinvestitionen | 46 | 19 | 87 | -23 |
| Verwaltungsaufwendungen1 | -818 | -922 | -788 | -829 |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | -16 | -50 | -21 | -58 |
| Ergebnis aus Endkonsolidierungen | 0 | 14 | -6 | 0 |
| Periodenüberschuss/-fehlbetrag vor Steuern | 188 | -78 | 251 | 216 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag1 | -32 | -59 | -77 | -79 |
| Periodenüberschuss/-fehlbetrag nach Steuern | 155 | -137 | 174 | 137 |
| Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile | -14 | 24 | -17 | -17 |
1 Adaptierung der Vorjahreswerte aufgrund der retrospektiven Anwendung von IAS 19R.
| Aktiva | ||||
|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | Anhang | 30.6.2014 | 31.12.2013 | Veränderung |
| Barreserve | 5.315 | 6.674 | -20,4% | |
| Forderungen an Kreditinstitute | [12, 36] | 19.776 | 22.243 | -11,1% |
| Forderungen an Kunden | [13, 36] | 80.826 | 80.635 | 0,2% |
| Kreditrisikovorsorgen | [14] | -5.754 | -5.605 | 2,7% |
| Handelsaktiva | [15, 36] | 7.834 | 7.581 | 3,3% |
| Derivative Finanzinstrumente | [16, 36] | 1.085 | 982 | 10,5% |
| Wertpapiere und Beteiligungen | [17, 36] | 13.602 | 13.483 | 0,9% |
| Anteile an at-equity bewerteten Unternehmen | [36] | 0 | 5 | -100,0% |
| Immaterielle Vermögenswerte | [18] | 1.192 | 1.249 | -4,5% |
| Sachanlagen | [19] | 1.607 | 1.595 | 0,8% |
| Sonstige Aktiva | [20, 36] | 1.796 | 1.799 | -0,2% |
| Aktiva gesamt | 127.279 | 130.640 | -2,6% |
| Passiva in € Millionen |
Anhang | 30.6.2014 | 31.12.2013 | Veränderung |
|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | [21, 36] | 28.711 | 30.105 | -4,6% |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | [22, 36] | 64.386 | 66.437 | -3,1% |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | [23] | 10.847 | 11.533 | -5,9% |
| Rückstellungen | [24, 36] | 739 | 733 | 0,8% |
| Handelspassiva | [25, 36] | 5.715 | 5.204 | 9,8% |
| Derivative Finanzinstrumente | [26, 36] | 446 | 384 | 15,9% |
| Sonstige Passiva | [27, 36] | 1.531 | 1.753 | -12,6% |
| Nachrangkapital | [28, 36] | 4.058 | 4.128 | -1,7% |
| Eigenkapital | [29] | 10.846 | 10.364 | 4,6% |
| Konzern-Eigenkapital | 10.024 | 9.322 | 7,5% | |
| Konzern-Periodenüberschuss | 344 | 557 | -38,3% | |
| Kapital der nicht beherrschenden Anteile | 477 | 485 | -1,5% | |
| Passiva gesamt | 127.279 | 130.640 | -2,6% |
| in € Millionen | Gezeich netes Kapital |
Partizipations kapital |
Kapital rücklagen |
Gewinn rücklagen |
Konzern Perioden überschuss |
Kapital der nicht beherrschenden Anteile |
Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Eigenkapital 1.1.2014 | 595 | 2.500 | 2.575 | 3.652 | 557 | 485 | 10.364 |
| Kapitaleinzahlungen/-auszahlungen 297 | -1.750 | 2.429 | 0 | 0 | 7 | 984 | |
| Gewinnthesaurierung | 0 | 0 | 0 | 59 | -59 | 0 | 0 |
| Dividendenzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | -498 | -42 | -541 |
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | 0 | -343 | 344 | 18 | 20 |
| Eigene Aktien/Share Incentive Program |
0 | 0 | -7 | 7 | 0 | 0 | 0 |
| Sonstige Veränderungen | 0 | 0 | -6 | 16 | 0 | 9 | 19 |
| Eigenkapital 30.6.2014 | 892 | 750 | 4.992 | 3.391 | 344 | 477 | 10.846 |
| in € Millionen | Gezeich netes Kapital |
Partizipations kapital |
Kapital rücklagen |
Gewinn rücklagen |
Konzern Perioden überschuss |
Kapital der nicht beherrschenden Anteile |
Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Eigenkapital 1.1.20131 | 595 | 2.500 | 2.574 | 3.755 | 730 | 719 | 10.873 |
| Kapitaleinzahlungen/-auszahlungen 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 8 | 8 | |
| Gewinnthesaurierung | 0 | 0 | 0 | 302 | -302 | 0 | 0 |
| Dividendenzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | -429 | -56 | -485 |
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | 0 | -293 | 277 | 32 | 16 |
| Eigene Aktien/Share Incentive Program |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Sonstige Veränderungen | 0 | 0 | 0 | 32 | 0 | -15 | 17 |
| Eigenkapital 30.6.2013 | 595 | 2.500 | 2.574 | 3.795 | 277 | 688 | 10.428 |
1 Adaptierung der Vorjahreswerte aufgrund der retrospektiven Anwendung von IAS 19R.
| in € Millionen | 1.1.-30.6.2014 | 1.1.-30.6.2013 |
|---|---|---|
| Zahlungsmittelbestand zum Ende der Vorperiode | 6.674 | 6.557 |
| Cash-Flow aus operativer Geschäftstätigkeit | -1.743 | -1.383 |
| Cash-Flow aus Investitionstätigkeit | -166 | -152 |
| Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit | 706 | -444 |
| Effekte aus Wechselkursänderungen | -156 | -127 |
| Zahlungsmittelbestand zum Ende der Periode | 5.315 | 4.451 |
In der RBI erfolgt die interne Management-Berichterstattung grundsätzlich auf Basis der bestehenden Organisationsstruktur. Diese ist matrixförmig aufgebaut, d. h. Vorstände sind sowohl für einzelne Länder als auch für bestimmte Geschäftsfelder verantwortlich (Konzept der "Country and Functional Responsibility"). Steuerungseinheit (Cash Generating Unit) im Konzern ist entweder ein Land oder ein Geschäftsfeld. Die obersten Entscheidungsgremien der RBI – Vorstand und Aufsichtsrat – treffen demnach wesentliche Entscheidungen über die Allokation der Ressourcen zu einem Segment auf Basis der jeweiligen Finanz- und Ertragskraft, weshalb diese Berichtskriterien als wesentlich beurteilt wurden. Entsprechend sind auch die Segmente nach IFRS 8 differenziert. Die Überleitungsrechnung enthält im Wesentlichen Beträge aus der Eliminierung von Zwischenergebnissen und aus segmentübergreifenden Konsolidierungen.
Daraus ergeben sich die folgenden Segmente:
Nachdem die ukrainische Regierung die Absicht, die GUS zu verlassen, signalisiert hatte, wurde das Segment GUS Sonstige in CEE Sonstige umbenannt.
| 1.1.-30.6.2014 in € Millionen |
Zentral europa |
Südost europa |
Russland | CEE Sonstige |
Group Corporates |
|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 524 | 418 | 403 | 206 | 248 |
| Provisionsüberschuss | 262 | 172 | 140 | 97 | 69 |
| Handelsergebnis | 9 | 32 | 26 | - 45 | 2 |
| Übriges betriebliches Ergebnis | - 1 | 18 | 10 | - 7 | 0 |
| Betriebserträge | 793 | 641 | 579 | 251 | 319 |
| Verwaltungsaufwendungen | - 492 | - 332 | - 242 | - 145 | - 94 |
| Betriebsergebnis | 302 | 309 | 337 | 107 | 226 |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 128 | - 134 | - 70 | - 186 | - 45 |
| Übrige Ergebnisse | - 115 | 6 | - 1 | 77 | - 2 |
| Periodenüberschuss/-fehlbetrag vor Steuern | 59 | 180 | 266 | - 2 | 178 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 41 | - 26 | - 55 | - 1 | - 33 |
| Periodenüberschuss/-fehlbetrag nach Steuern | 18 | 154 | 212 | - 3 | 146 |
| Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile | - 24 | - 1 | - 1 | - 2 | 0 |
| Periodenüberschuss/-fehlbetrag nach Abzug der nicht beherrschenden Anteile |
- 6 | 153 | 211 | - 4 | 146 |
| Risikoaktiva (Kreditrisiko) | 20.076 | 12.191 | 9.349 | 4.130 | 12.893 |
| Risikoaktiva (gesamt) | 23.588 | 14.763 | 11.407 | 4.980 | 13.635 |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis | 1.887 | 1.181 | 913 | 398 | 1.091 |
| Aktiva | 38.593 | 20.885 | 16.041 | 4.560 | 20.596 |
| Verbindlichkeiten | 35.062 | 17.940 | 13.778 | 3.752 | 15.373 |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 2,89% | 4,31% | 5,58% | 8,98% | 2,40% |
| NPL Ratio | 11,7% | 14,5% | 5,5% | 27,0% | 6,2% |
| NPL Coverage Ratio | 65,5% | 63,6% | 75,5% | 80,4% | 51,7% |
| Cost/Income Ratio | 62,0% | 51,8% | 41,8% | 57,6% | 29,3% |
| Neubildungsquote (Ø Forderungen an Kunden) | 0,88% | 1,94% | 1,37% | 8,97% | 0,44% |
| Durchschnittliches Eigenkapital | 3.687 | 2.322 | 1.727 | 854 | 2.038 |
| Return on Equity vor Steuern | 3,2% | 15,5% | 30,8% | – | 17,5% |
| Geschäftsstellen | 816 | 1.094 | 201 | 810 | 8 |
| 1.1.-30.6.2014 in € Millionen |
Group Markets |
Corporate Center |
Überleitung | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 74 | 726 | - 646 | 1.954 |
| Provisionsüberschuss | 58 | - 8 | - 26 | 765 |
| Handelsergebnis | 33 | - 30 | - 18 | 9 |
| Übriges betriebliches Ergebnis | 11 | 62 | - 74 | 19 |
| Betriebserträge | 176 | 750 | - 764 | 2.747 |
| Verwaltungsaufwendungen | - 128 | - 153 | 67 | - 1.519 |
| Betriebsergebnis | 49 | 597 | - 697 | 1.228 |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | 2 | - 6 | - 1 | - 568 |
| Übrige Ergebnisse | - 4 | - 327 | 223 | - 142 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 46 | 264 | - 474 | 518 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 13 | 22 | 0 | - 147 |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 33 | 286 | - 474 | 371 |
| Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile | 0 | - 2 | 2 | - 27 |
| Periodenüberschuss nach Abzug der nicht beherrschenden Anteile |
33 | 284 | - 472 | 344 |
| Risikoaktiva (Kreditrisiko) | 3.951 | 17.579 | - 15.817 | 64.351 |
| Risikoaktiva (gesamt) | 4.592 | 19.611 | - 14.653 | 77.922 |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis | 367 | 1.569 | - 1.172 | 6.234 |
| Aktiva | 18.351 | 32.703 | - 24.451 | 127.279 |
| Verbindlichkeiten | 19.293 | 27.584 | - 16.350 | 116.433 |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 1,07% | – | – | 3,33% |
| NPL Ratio | 8,5% | – | – | 10,7% |
| NPL Coverage Ratio | 65,7% | – | – | 65,3% |
| Cost/Income Ratio | 72,5% | 20,4% | – | 55,3% |
| Neubildungsquote (Ø Forderungen an Kunden) | - 0,10% | – | – | 1,41% |
| Durchschnittliches Eigenkapital | 543 | 2.827 | - 1.965 | 12.032 |
| Return on Equity vor Steuern | 16,8% | 18,7% | – | 8,6% |
| Geschäftsstellen | 4 | 1 | – | 2.934 |
| 1.1.-30.6.2013 in € Millionen |
Zentral europa |
Südost europa |
Russland | CEE Sonstige |
Group Corporates |
|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 534 | 424 | 365 | 195 | 239 |
| Provisionsüberschuss | 270 | 161 | 155 | 101 | 74 |
| Handelsergebnis | -1 | 28 | 55 | -1 | 3 |
| Übriges betriebliches Ergebnis | 17 | 22 | 0 | -3 | 0 |
| Betriebserträge | 820 | 635 | 575 | 293 | 316 |
| Verwaltungsaufwendungen | -517 | -343 | -265 | -180 | -96 |
| Betriebsergebnis | 303 | 293 | 311 | 113 | 220 |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | -170 | -149 | 7 | -57 | -103 |
| Übrige Ergebnisse | -63 | 10 | 27 | 39 | 0 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 71 | 154 | 345 | 94 | 118 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | -36 | -9 | -88 | -19 | -25 |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 34 | 145 | 257 | 75 | 93 |
| Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile | -25 | -5 | -1 | -5 | 0 |
| Periodenüberschuss nach Abzug der nicht beherrschenden Anteile |
9 | 139 | 256 | 70 | 93 |
| Risikoaktiva (Kreditrisiko) | 21.209 | 12.990 | 10.217 | 5.492 | 12.612 |
| Risikoaktiva (gesamt) | 24.822 | 15.697 | 12.392 | 6.621 | 13.259 |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis | 1.986 | 1.256 | 991 | 530 | 1.061 |
| Aktiva | 38.358 | 21.330 | 16.208 | 6.213 | 19.529 |
| Verbindlichkeiten | 34.820 | 18.347 | 13.915 | 5.096 | 14.588 |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 2,87% | 4,28% | 4,90% | 6,86% | 2,41% |
| NPL Ratio | 11,7% | 13,4% | 4,5% | 26,8% | 4,1% |
| NPL Coverage Ratio | 63,9% | 62,1% | 100,5% | 70,4% | 65,0% |
| Cost/Income Ratio | 63,0% | 53,9% | 46,0% | 61,4% | 30,3% |
| Neubildungsquote (Ø Forderungen an Kunden) | 1,15% | 2,06% | -0,14% | 2,41% | 1,04% |
| Durchschnittliches Eigenkapital | 3.311 | 2.069 | 1.645 | 856 | 1.811 |
| Return on Equity vor Steuern | 4,3% | 14,9% | 41,9% | 22,1% | 13,0% |
| Geschäftsstellen | 807 | 1.124 | 190 | 921 | 9 |
| 1.1.-30.6.2013 in € Millionen |
Group Markets |
Corporate Center |
Überleitung | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 69 | 540 | -530 | 1.836 |
| Provisionsüberschuss | 63 | -9 | -30 | 785 |
| Handelsergebnis | 52 | -8 | 11 | 140 |
| Übriges betriebliches Ergebnis | 9 | 67 | -62 | 51 |
| Betriebserträge | 193 | 591 | -610 | 2.813 |
| Verwaltungsaufwendungen | -128 | -155 | 66 | -1.617 |
| Betriebsergebnis | 65 | 436 | -545 | 1.197 |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | 1 | 1 | 0 | -469 |
| Übrige Ergebnisse | 7 | -259 | -21 | -260 |
| Periodenüberschuss vor Steuern | 74 | 177 | -566 | 467 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | -14 | 36 | 0 | -156 |
| Periodenüberschuss nach Steuern | 60 | 213 | -566 | 311 |
| Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile | 0 | -3 | 5 | -35 |
| Periodenüberschuss nach Abzug der nicht beherrschenden Anteile |
60 | 210 | -561 | 277 |
| Risikoaktiva (Kreditrisiko) | 3.753 | 16.001 | -14.457 | 67.816 |
| Risikoaktiva (gesamt) | 5.049 | 16.146 | -10.576 | 82.762 |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis | 404 | 1.292 | -846 | 6.621 |
| Aktiva | 19.486 | 34.120 | -30.689 | 130.306 |
| Verbindlichkeiten | 22.116 | 26.209 | -15.214 | 119.877 |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 0,87% | – | – | 3,06% |
| NPL Ratio | 6,9% | – | – | 9,9% |
| NPL Coverage Ratio | 93,1% | – | – | 67,3% |
| Cost/Income Ratio | 66,3% | 26,2% | – | 57,5% |
| Neubildungsquote (Ø Forderungen an Kunden) | -0,08% | -0,03% | – | 1,13% |
| Durchschnittliches Eigenkapital | 651 | 2.285 | -1.718 | 10.910 |
| Return on Equity vor Steuern | 22,7% | 15,5% | – | 8,6% |
| Geschäftsstellen | 4 | 1 | – | 3.056 |
Der verkürzte Konzernzwischenabschluss der RBI wird in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) herausgegebenen International Financial Reporting Standards (IFRS) und den auf Basis der IAS Verordnung (EG) 1606/2002 durch die EU übernommenen internationalen Rechnungslegungsstandards einschließlich der anzuwendenden Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC/SIC) erstellt. Der vorliegende verkürzte Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2014 steht im Einklang mit IAS 34.
Neben den Informationen zu Risiken aus Finanzinstrumenten in den einzelnen Anhangangaben enthält insbesondere das Kapitel Risikobericht ausführliche Darstellungen zu den Themen Kreditrisiko, Konzentrationsrisiko, Marktrisiko und Liquiditätsrisiko.
Der Zwischenbericht zum 30. Juni 2014 wurde weder einer vollständigen Prüfung noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen (Regelwerk prime market der Wiener Börse).
Bei der Zwischenberichterstattung wurden grundsätzlich dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sowie Konsolidierungsmethoden angewendet wie bei der Erstellung des Konzernabschlusses 2013 (vgl. Geschäftsbericht 2013, Seite 116 ff). Standards und Interpretationen, die ab 1. Jänner 2014 in der EU verpflichtend anzuwenden sind, wurden in diesem Zwischenbericht berücksichtigt. Die Anwendung dieser Standards hatte keinen wesentlichen Einfluss auf den verkürzten Konzernzwischenabschluss.
Nachstehend werden diejenigen Rechnungslegungsvorschriften erläutert, die für den Konzern von Bedeutung sind und bei der Erstellung dieses verkürzten Konzernzwischenabschlusses für das erste Halbjahr 2014 zur Anwendung kamen.
IFRS 10 ersetzt die Regelungen über Konzernabschlüsse in IAS 27 (Konzern- und Einzelabschlüsse). Auch SIC 12 (Konsolidierung – Zweckgesellschaften) wird durch IFRS 10 ersetzt. Mit IFRS 10 schreibt das IASB den Beherrschungsansatz als einheitliches Prinzip fest. Beherrschung liegt nach IFRS 10 dann vor, wenn die folgenden Voraussetzungen kumulativ erfüllt sind: (a) Ein Unternehmen muss beherrschenden Einfluss über das Beteiligungsunternehmen ausüben können, (b) es muss schwankenden Renditen aus seiner Beteiligung ausgesetzt sein und (c) es muss die Renditen aufgrund seiner "Einflussfülle" der Höhe nach beeinflussen können. Weiterhin enthält der Standard umfangreiche Leitlinien zur Umsetzung komplexer Sachverhalte.
Aufgrund der erstmaligen Anwendung von IFRS 10 wurde das strukturierte Unternehmen Compass Variety Funding Limited, Dublin (IE), erstmals vollkonsolidiert, da die RBI einen beherrschenden Einfluss auf bestimmte Vermögenswerte (Leasingforderungen) gemäß IFRS 10.B76–IFRS 10.B79 hat, die dem allgemeinen Beteiligungsunternehmen gegenüber abgeschottet sind. Durch die Vollkonsolidierung wird nun die über das strukturierte Unternehmen zum Berichtsstichtag aufgenommene Refinanzierung in Höhe von € 52 Millionen (31. Dezember 2013: € 66,8 Millionen) unter Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ausgewiesen.
IFRS 11 ersetzt IAS 31 (Anteile an Gemeinschaftsunternehmen) sowie SIC 13 (Gemeinschaftlich geführte Einheiten – Nichtmonetäre Einlagen durch Partnerunternehmen). IFRS 11 regelt ab dem 1. Jänner 2014 die Klassifizierung von gemeinsamen Vereinbarungen. Eine gemeinsame Vereinbarung wird als eine vertragliche Übereinkunft definiert, bei der zwei oder mehr Parteien gemeinschaftlich Führung über eine gemeinsame Geschäftstätigkeit oder ein Gemeinschaftsunternehmen ausüben. Die Bilanzierung gemeinschaftlich beherrschter Vermögenswerte wird im Gegensatz zu IAS 31 in IFRS 11 nicht mehr separat adressiert; hier kommen die Regelungen für gemeinsame Geschäftstätigkeit zur Anwendung. Die Klassifizierung einer Vereinbarung als gemeinsame Geschäftstätigkeit oder als Gemeinschaftsunternehmen hängt von den Rechten und Pflichten ab, die den Parteien der Vereinbarung zukommen. Ferner muss nach IFRS 11 für die Einbeziehung von Gemeinschaftsunternehmen die Equity-Methode angewendet werden, während nach IAS 31 für gemeinschaftlich geführte Unternehmen entweder die Quotenkonsolidierung oder die Equity-Methode zulässig ist. Die erstmalige Anwendung der überarbeiteten Fassung des IFRS 11 hat keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss.
IFRS 12 ist ein Standard zu Angaben im Anhang. Er ist ab dem 1. Jänner 2014 anwendbar auf Unternehmen, die an Tochterunternehmen, gemeinsamen Vereinbarungen (gemeinschaftliche Tätigkeiten oder Gemeinschaftsunternehmen), assoziierten Unternehmen und/oder nicht konsolidierten strukturierten Einheiten beteiligt sind. Grundsätzlich gehen die in IFRS 12 geforderten Angaben deutlich weiter als die bisher gültigen Standards. Die erstmalige Anwendung der überarbeiteten Fassung des IFRS 12 wird zu zusätzlichen Angaben im Anhang zum Jahresende 2014 führen, hat jedoch keine bilanziellen Auswirkung auf den Konzernabschluss der RBI.
Durch eine Änderung an IFRS 10, IFRS 11 und IAS 27 wird in Bezug auf die Konsolidierung von Tochterunternehmen unter IFRS 10 (Konzernabschlüsse) ab dem 1. Jänner 2014 eine Ausnahme gewährt. Diese gilt, wenn das Mutterunternehmen die Definition einer "Investmentgesellschaft" erfüllt (dies trifft z. B. auf bestimmte Investmentfonds zu). Solche Unternehmen dürfen ihre Investitionen in bestimmte Tochtergesellschaften erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert nach IFRS 9 (Finanzinstrumente) oder IAS 39 (Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung) bewerten. Diese Änderungen haben keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss der RBI. Zusätzlich wurden die Übergangsleitlinien in IFRS 10, IFRS 11 und IFRS 12 klargestellt und Erleichterungen in allen drei Standards gewährt. So werden angepasste Vergleichsinformationen lediglich für die vorhergehende Vergleichsperiode verlangt. Darüber hinaus entfällt im Zusammenhang mit den Angaben im Anhang zu nicht konsolidierten strukturierten Unternehmen die Pflicht zur Angabe von Vergleichsinformationen für Perioden, die vor der Erstanwendung von IFRS 12 liegen.
In den überarbeiteten IAS 28 sind ab dem 1. Jänner 2014 nunmehr auch die Gemeinschaftsunternehmen aufgenommen worden, da nach IFRS 11 die Equity-Methode die einzig zulässige Methode ist, Gemeinschaftsunternehmen im Konzernabschluss zu inkludieren. Die erstmalige Anwendung der überarbeiteten Fassung des IAS 28 hat keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss.
Die Änderungen am IAS 32 klären bestehende Anwendungsprobleme im Hinblick auf die Voraussetzungen für eine Saldierung finanzieller Vermögenswerte und Schulden. Insbesondere stellen die Änderungen die Bedeutung der Begriffe "gegenwärtiges durchsetzbares Recht zur Saldierung" und "gleichzeitige Realisation und Erfüllung" klar. Die erstmalige Anwendung der überarbeiteten Fassung des IAS 32 zum 1. Jänner 2014 hat keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss.
Die Änderungen am IAS 36 bringen beginnend mit 1. Jänner 2014 eine Korrektur von Vorschriften zu Angaben, die im Zusammenhang mit IFRS 13 weitergehend geändert worden waren, als ursprünglich beabsichtigt. Dabei geht es um wertgeminderte Vermögenswerte, bei denen der erzielbare Betrag dem beizulegenden Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten entspricht. Derzeit ist der erzielbare Betrag unabhängig vom Vorliegen einer Wertminderung anzugeben. Die Korrektur grenzt die Angabe nunmehr auf tatsächliche Wertminderungsfälle ein, weitet die notwendigen Angaben in diesen Fällen aber aus. Diese Änderungen werden – außer möglichen zusätzlichen Angaben – keinen Einfluss auf den Konzernabschluss haben.
Durch die Änderungen von IAS 39 bleiben Derivate ab dem 1. Jänner 2014 trotz einer Novation weiterhin als Sicherungsinstrumente in fortbestehenden Sicherungsbeziehungen designiert. Unter einer Novation werden Sachverhalte verstanden, bei denen die ursprünglichen Vertragsparteien eines Derivats sich darüber einigen, dass ein Zentralkontrahent ihre ursprüngliche Gegenpartei ersetzen soll und somit jeweils die Gegenpartei bildet. Grundlegende Voraussetzung hierfür ist, dass die Einschaltung einer zentralen Gegenpartei infolge rechtlicher oder regulatorischer Anforderungen vorgenommen wird. Zudem dürfen Änderungen der vertraglichen Regelungen nur solche Bereiche betreffen, die im Rahmen der Novation notwendig sind. Zielsetzung der Änderungen ist die Vermeidung von Auswirkungen auf das Hedge Accounting als Konsequenz der Ausbuchung des Derivats bei Umstellung des Vertrags auf eine zentrale Gegenpartei. Diese Änderungen haben keinen wesentlichen Einfluss auf den Konzernabschluss.
Sind für die Bilanzierung und Bewertung nach IAS/IFRS Schätzungen oder Beurteilungen erforderlich, werden diese in Übereinstimmung mit den jeweiligen Standards vorgenommen. Sie basieren auf historischen Erfahrungen und anderen Faktoren wie Planungen und nach heutigem Ermessen wahrscheinlichen Erwartungen oder Prognosen zukünftiger Ereignisse. Davon betroffen sind im Wesentlichen die Risikovorsorgen im Kreditgeschäft, der beizulegende Wert und die Wertminderung von Finanzinstrumenten, die latenten Steuern und die Rückstellungen für Pensionen und pensionsähnliche Verpflichtungen sowie die Berechnungen zur Ermittlung der Werthaltigkeit von Firmenwerten und der im Zuge der Erstkonsolidierung aktivierten immateriellen Vermögenswerte. Die tatsächlichen Werte können von den geschätzten Werten abweichen.
| 2014 | 2013 | |||
|---|---|---|---|---|
| Stichtag | Durchschnitt | Stichtag | Durchschnitt | |
| Kurse in Währung pro € | 30.6. | 1.1.- 30.6. | 31.12. | 1.1.- 30.6. |
| Albanischer Lek (ALL) | 140,260 | 140,179 | 140,200 | 140,124 |
| Belarus Rubel (BYR) | 13.890,000 | 13.511,429 | 13.080,000 | 11.345,714 |
| Bosnische Marka (BAM) | 1,956 | 1,956 | 1,956 | 1,956 |
| Bulgarische Lewa (BGN) | 1,956 | 1,956 | 1,956 | 1,956 |
| Kasachischer Tenge (KZT) | 249,920 | 239,423 | 211,170 | 197,999 |
| Kroatische Kuna (HRK) | 7,576 | 7,621 | 7,627 | 7,560 |
| Malaysischer Ringgit (MYR) | 4,386 | 4,479 | 4,522 | 4,058 |
| Polnischer Zloty (PLN) | 4,157 | 4,178 | 4,154 | 4,195 |
| Rumänischer Lei (RON) | 4,383 | 4,452 | 4,471 | 4,397 |
| Russischer Rubel (RUB) | 46,378 | 47,850 | 45,325 | 40,847 |
| Serbischer Dinar (RSD) | 115,785 | 115,571 | 114,642 | 112,160 |
| Singapur-Dollar (SGD) | 1,705 | 1,729 | 1,741 | 1,630 |
| Tschechische Krone (CZK) | 27,453 | 27,442 | 27,427 | 25,658 |
| Türkische Lira (TRY) | 2,897 | 2,963 | 2,961 | 2,392 |
| Ukrainische Hryvna (UAH) | 16,087 | 14,069 | 11,042 | 10,472 |
| Ungarischer Forint (HUF) | 309,300 | 306,810 | 297,040 | 296,553 |
| US-Dollar (USD) | 1,366 | 1,372 | 1,379 | 1,312 |
| Vollkonsolidierung | Equity-Methode | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Anzahl Einheiten | 30.6.2014 | 31.12.2013 | 30.6.2014 | 31.12.2013 | ||
| Stand Beginn der Periode | 143 | 137 | 1 | 1 | ||
| Im Berichtsjahr erstmals einbezogen | 4 | 14 | 0 | 0 | ||
| Im Berichtsjahr verschmolzen | 0 | - 1 | 0 | 0 | ||
| Im Berichtsjahr ausgeschieden | - 16 | - 7 | - 1 | 0 | ||
| Stand Ende der Periode | 131 | 143 | 0 | 1 |
Die erstmals einbezogenen Unternehmen betreffen zwei Spezialfinanzierungsgesellschaften aus dem Leasingbereich und zwei aus dem Investmentbereich. 10 Unternehmen wurden aufgrund untergeordneter Bedeutung und ein Unternehmen infolge Konkurses ausgeschieden. Weitere fünf Unternehmen wurden veräußert.
| in € Millionen | ELSNER-Gruppe | RBMT | Übrige | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| Aktiva | 70 | 103 | 78 | 251 |
| Verbindlichkeiten | 58 | 1 | 79 | 137 |
| Reinvermögen | 12 | 102 | - 1 | 114 |
| Kapital der nicht beherrschenden Anteile | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Reinvermögen nach Abzug der nicht beherrschenden Anteile | 12 | 102 | - 1 | 114 |
| Firmenwert | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Unterschiedsbetrag aus Währungsumrechnungen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Verkaufspreis/Buchwert | 1 | 102 | 0 | 103 |
| Ergebnis aus Endkonsolidierungen | - 11 | - 1 | 1 | - 11 |
ELSNER-Gruppe: Warenhandelsgruppe F.J. Elsner, Wien RBMT: Raiffeisen Malta Bank plc., Sliema
| in € Millionen | 1.1.-30.6.2014 | 1.1.-30.6.2013 |
|---|---|---|
| Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten des Handelsbestands |
305 | - 3 |
| Ergebnis aus erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten |
104 | 172 |
| Ergebnis aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten | 12 | 40 |
| Ergebnis aus Krediten und Forderungen | 1.840 | 2.100 |
| Ergebnis aus bis zur Endfälligkeit zu haltenden finanziellen Vermögenswerten | 83 | 97 |
| Ergebnis aus finanziellen Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten |
- 923 | - 1.215 |
| Ergebnis aus Derivaten für Sicherungsmaßnahmen | 66 | 6 |
| Erfolgsbeiträge aus Währungsumrechnung (netto) | - 57 | 187 |
| Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen | - 912 | - 917 |
| Periodenüberschuss vor Steuern aus fortgeführten Geschäftsbereichen | 518 | 467 |
| in € Millionen | 1.1.-30.6.2014 | 1.1.-30.6.2013 |
|---|---|---|
| Zinsen und zinsähnliche Erträge gesamt | 2.878 | 3.052 |
| Zinserträge | 2.851 | 3.031 |
| aus Guthaben bei Zentralbanken | 16 | 25 |
| aus Forderungen an Kreditinstitute | 94 | 120 |
| aus Forderungen an Kunden | 2.194 | 2.319 |
| aus Wertpapieren | 214 | 257 |
| aus Leasingforderungen | 92 | 95 |
| aus derivativen Finanzinstrumenten (Non-Trading), netto | 241 | 213 |
| Laufende Erträge | 15 | 11 |
| Zinsähnliche Erträge | 12 | 10 |
| Laufendes Ergebnis at-equity bewerteter Unternehmen | 0 | 0 |
| Zinsen und zinsähnliche Aufwendungen gesamt | - 924 | - 1.216 |
| Zinsaufwendungen | - 897 | - 1.195 |
| für Verbindlichkeiten gegenüber Zentralbanken | - 5 | - 1 |
| für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | - 166 | - 212 |
| für Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | - 495 | - 694 |
| für verbriefte Verbindlichkeiten | - 127 | - 191 |
| für Nachrangkapital | - 103 | - 96 |
| Zinsähnliche Aufwendungen | - 28 | - 21 |
| Gesamt | 1.954 | 1.836 |
| in € Millionen | 1.1.-30.6.2014 | 1.1.-30.6.2013 |
|---|---|---|
| Einzelwertberichtigungen | - 555 | - 456 |
| Zuführung zu Risikovorsorgen | - 864 | - 900 |
| Auflösung von Risikovorsorgen | 333 | 433 |
| Direktabschreibungen | - 55 | - 26 |
| Eingänge auf abgeschriebene Forderungen | 31 | 36 |
| Portfolio-Wertberichtigungen | - 15 | - 21 |
| Zuführung zu Risikovorsorgen | - 199 | - 217 |
| Auflösung von Risikovorsorgen | 184 | 196 |
| Erlöse aus der Beendigung oder dem Verkauf von Krediten | 2 | 7 |
| Gesamt | - 568 | - 469 |
| in € Millionen | 1.1.-30.6.2014 | 1.1.-30.6.2013 |
|---|---|---|
| Zahlungsverkehr | 355 | 348 |
| Kredit- und Garantiegeschäft | 104 | 122 |
| Wertpapiergeschäft | 63 | 74 |
| Devisen-, Valuten- und Edelmetallgeschäft | 180 | 171 |
| Verwaltung von Investment- und Pensionsfonds | 16 | 15 |
| Verkauf von Eigen- und Fremdprodukten | 23 | 23 |
| Sonstige Bankdienstleistungen | 24 | 32 |
| Gesamt | 765 | 785 |
| in € Millionen | 1.1.-30.6.2014 | 1.1.-30.6.2013 |
|---|---|---|
| Zinsbezogenes Geschäft | 39 | 13 |
| Währungsbezogenes Geschäft | - 26 | 108 |
| Aktien-/indexbezogenes Geschäft | 29 | 15 |
| Kreditderivatgeschäft | 0 | 1 |
| Sonstiges Geschäft | - 33 | 3 |
| Gesamt | 9 | 140 |
Der im Handelsergebnis ausgewiesene Refinanzierungsaufwand für Handelsaktiva betrug € 26 Millionen (Vergleichsperiode: € 27 Millionen).
| in € Millionen | 1.1.-30.6.2014 | 1.1.-30.6.2013 |
|---|---|---|
| Ergebnis aus dem Hedge Accounting | 6 | - 2 |
| Ergebnis aus Kreditderivaten | 0 | 0 |
| Ergebnis aus sonstigen Derivaten | 58 | - 162 |
| Ergebnis aus erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Verbindlichkeiten |
- 108 | - 24 |
| Ergebnis aus dem Rückkauf von Verbindlichkeiten | 1 | 0 |
| Gesamt | - 43 | - 187 |
| in € Millionen | 1.1.-30.6.2014 | 1.1.-30.6.2013 |
|---|---|---|
| Ergebnis aus bis zur Endfälligkeit zu haltenden Wertpapieren | 0 | 1 |
| Bewertungsergebnis aus Wertpapieren | 0 | 0 |
| Veräußerungsergebnis aus Wertpapieren | 0 | 1 |
| Ergebnis aus Unternehmensanteilen | - 4 | 29 |
| Bewertungsergebnis aus Unternehmensanteilen | - 5 | - 11 |
| Veräußerungsergebnis aus Unternehmensanteilen | 1 | 40 |
| Ergebnis aus erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Wertpapieren |
80 | 34 |
| Bewertungsergebnis aus Wertpapieren | 76 | 26 |
| Veräußerungsergebnis aus Wertpapieren | 4 | 8 |
| Ergebnis aus zur Veräußerung verfügbaren Wertpapieren | 2 | 0 |
| Gesamt | 78 | 64 |
| in € Millionen | 1.1.-30.6.2014 | 1.1.-30.6.2013 |
|---|---|---|
| Personalaufwand | - 776 | - 815 |
| Sachaufwand | - 582 | - 615 |
| Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | - 161 | - 186 |
| Gesamt | - 1.519 | - 1.617 |
| in € Millionen | 1.1.-30.6.2014 | 1.1.-30.6.2013 |
|---|---|---|
| Nettoergebnis aus bankfremden Tätigkeiten | 9 | 22 |
| Umsatzerlöse aus bankfremden Tätigkeiten | 205 | 290 |
| Aufwendungen aus bankfremden Tätigkeiten | - 195 | - 268 |
| Nettoergebnis aus der Vermittlung von Dienstleistungen | - 1 | 10 |
| Ergebnis aus der Vermittlung von Dienstleistungen | 30 | 35 |
| Aufwendungen aus der Vermittlung von Dienstleistungen | - 30 | - 25 |
| Ergebnis aus Operating Leasing (Kfz und Mobilien) | 16 | 16 |
| Ergebnis aus Investment Property inkl. Operating Leasing (Immobilien) | 22 | 16 |
| Ergebnis aus dem Abgang von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten |
8 | 1 |
| Sonstige Steuern | - 140 | - 156 |
| davon Bankenabgaben | - 100 | - 128 |
| Wertminderungen von Firmenwerten | 0 | - 3 |
| Ergebnis aus der Dotierung und Auflösung sonstiger Rückstellungen | - 7 | - 2 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 39 | 36 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | - 94 | - 20 |
| Gesamt | - 148 | - 79 |
| in € Millionen | 1.1.-30.6.2014 | 1.1.-30.6.2013 |
|---|---|---|
| Laufende Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 151 | - 206 |
| Inland | - 26 | - 16 |
| Ausland | - 126 | - 190 |
| Latente Steuern | 4 | 51 |
| Gesamt | - 147 | - 156 |
| Aktiva nach Bewertungskategorien | ||
|---|---|---|
| in € Millionen | 30.6.2014 | 31.12.20131 |
| Barreserve | 5.315 | 6.674 |
| Handelsaktiva | 8.195 | 7.990 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte |
7.005 | 8.440 |
| Anteile an at-equity bewerteten Unternehmen | 0 | 5 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | 2.008 | 823 |
| Kredite und Forderungen | 96.644 | 99.071 |
| Bis zur Endfälligkeit zu haltende finanzielle Vermögenswerte | 4.590 | 4.220 |
| Derivate für Sicherungsmaßnahmen | 723 | 573 |
| Sonstige Aktiva | 2.799 | 2.843 |
| Aktiva gesamt | 127.279 | 130.640 |
1 Adaptierung der Vorjahreszahlen infolge Änderung der Zuordnung.
Positive Marktwerte derivativer Finanzinstrumente, die nicht als Sicherungsinstrumente gemäß IAS 39 Hedge Accounting designiert wurden, werden in der Bewertungskategorie "Handelsaktiva" ausgewiesen. Die Bewertungskategorie "Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" umfasst die sonstigen verbundenen Unternehmen, die sonstigen Beteiligungen sowie nicht festverzinsliche als auch festverzinsliche Wertpapiere. Kredite und Forderungen werden netto nach Abzug von Kreditrisikovorsorgen dargestellt. In den sonstigen Aktiva sind immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen enthalten.
| Passiva nach Bewertungskategorien in € Millionen |
30.6.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Handelspassiva | 6.038 | 5.456 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 106.841 | 111.342 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten |
2.692 | 2.612 |
| Derivate für Sicherungsmaßnahmen | 123 | 133 |
| Rückstellungen | 739 | 733 |
| Eigenkapital | 10.846 | 10.364 |
| Passiva gesamt | 127.279 | 130.640 |
Negative Marktwerte derivativer Finanzinstrumente, die nicht als Sicherungsinstrumente gemäß IAS 39 Hedge Accounting designiert wurden, werden in der Bewertungskategorie "Handelspassiva" ausgewiesen.
Die Forderungen an Kreditinstitute stellen sich nach regionalen Aspekten (Sitz des Vertragspartners) wie folgt dar:
| in € Millionen | 30.6.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Inland | 7.038 | 8.297 |
| Ausland | 12.737 | 13.946 |
| Gesamt | 19.776 | 22.243 |
In den Forderungen an Kreditinstitute sind € 5.801 Millionen (31.12.2013: € 4.664 Millionen) aus Repo-Transaktionen enthalten.
Die Forderungen an Kunden verteilen sich auf folgende Asset-Klassen:
| in € Millionen | 30.6.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Öffentlicher Sektor | 1.612 | 1.648 |
| Firmenkunden – Große Firmenkunden | 49.560 | 49.320 |
| Firmenkunden – Mittelgroße Firmenkunden | 3.080 | 3.089 |
| Retail-Kunden – Privatpersonen | 23.731 | 23.756 |
| Retail-Kunden – Klein- und Mittelbetriebe | 2.844 | 2.822 |
| Gesamt | 80.826 | 80.635 |
In den Forderungen an Kunden sind € 1.216 Millionen (31.12.2013: € 1.323 Millionen) aus Repo-Transaktionen enthalten.
Die Forderungen an Kunden stellen sich nach regionalen Aspekten (Sitz des Vertragspartners) wie folgt dar:
| in € Millionen | 30.6.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Inland | 7.329 | 7.224 |
| Ausland | 73.497 | 73.410 |
| Gesamt | 80.826 | 80.635 |
Die Kreditrisikovorsorgen werden folgenden Asset-Klassen zugeordnet:
| in € Millionen | 30.6.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Kreditinstitute | 112 | 118 |
| Öffentlicher Sektor | 1 | 6 |
| Firmenkunden – Große Firmenkunden | 3.054 | 2.837 |
| Firmenkunden – Mittelgroße Firmenkunden | 363 | 531 |
| Retail-Kunden – Privatpersonen | 1.883 | 1.777 |
| Retail-Kunden – Klein- und Mittelbetriebe | 342 | 337 |
| Gesamt | 5.754 | 5.605 |
| in € Millionen | 30.6.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 3.864 | 3.954 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 384 | 408 |
| Positive Marktwerte aus derivativen Geschäften | 3.585 | 3.219 |
| Gesamt | 7.834 | 7.581 |
| in € Millionen | 30.6.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Positive Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente in IAS 39 Fair Value Hedge |
700 | 544 |
| Positive Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente in IAS 39 Cash Flow Hedge |
0 | 6 |
| Positive Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente in IAS 39 Net Investment Hedge |
24 | 23 |
| Positive Marktwerte sonstiger derivativer Finanzinstrumente | 361 | 409 |
| Gesamt | 1.085 | 982 |
| in € Millionen | 30.6.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 13.130 | 12.862 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 29 | 150 |
| Unternehmensanteile | 443 | 470 |
| Gesamt | 13.602 | 13.483 |
| in € Millionen | 30.6.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Firmenwerte | 534 | 544 |
| Software | 529 | 545 |
| Sonstige immaterielle Vermögenswerte | 129 | 159 |
| Gesamt | 1.192 | 1.249 |
| in € Millionen | 30.6.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Betrieblich genutzte Grundstücke und Gebäude | 660 | 712 |
| Sonstige Grundstücke und Gebäude (Investment Property) | 324 | 208 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie sonstige Sachanlagen | 348 | 399 |
| Vermietete Leasinganlagen | 275 | 277 |
| Gesamt | 1.607 | 1.595 |
| in € Millionen | 30.6.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Steuerforderungen | 559 | 601 |
| Laufende Steuerforderungen | 82 | 112 |
| Latente Steuerforderungen | 476 | 489 |
| Forderungen aus bankfremden Tätigkeiten | 84 | 93 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 367 | 232 |
| Wertpapier- und Zahlungsverkehrsabwicklung | 556 | 388 |
| Zu Leasingzwecken bestimmte Vermögenswerte | 37 | 80 |
| Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte (IFRS 5) | 59 | 56 |
| Vorräte | 72 | 147 |
| Bewertung Fair-Value-Hedge-Portfolio | 28 | 16 |
| Übrige Aktiva | 34 | 188 |
| Gesamt | 1.796 | 1.799 |
Die Verbindlichkeiten stellen sich nach regionalen Aspekten (Sitz des Vertragspartners) wie folgt dar:
| in € Millionen | 30.6.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Inland | 13.907 | 16.775 |
| Ausland | 14.804 | 13.330 |
| Gesamt | 28.711 | 30.105 |
In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind € 1.204 Millionen (31.12.2013: € 1.220 Millionen) aus Repo-Transaktionen enthalten.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden teilen sich wie folgt auf:
| in € Millionen | 30.6.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Öffentlicher Sektor | 1.512 | 820 |
| Firmenkunden – Große Firmenkunden | 28.748 | 31.439 |
| Firmenkunden – Mittelgroße Firmenkunden | 2.453 | 2.419 |
| Retail-Kunden – Privatpersonen | 27.077 | 27.059 |
| Retail-Kunden – Klein- und Mittelbetriebe | 4.122 | 4.280 |
| Sonstige | 473 | 420 |
| Gesamt | 64.386 | 66.437 |
In den Verbindlichkeiten gegenüber Kunden sind € 8 Millionen (31.12.2013: € 743 Millionen) aus Repo-Transaktionen enthalten.
Die Verbindlichkeiten stellen sich nach regionalen Aspekten (Sitz des Vertragspartners) wie folgt dar:
| in € Millionen | 30.6.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Inland | 5.040 | 5.619 |
| Ausland | 59.346 | 60.818 |
| Gesamt | 64.386 | 66.437 |
| in € Millionen | 30.6.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Begebene Schuldverschreibungen | 9.617 | 11.061 |
| Begebene Geldmarktpapiere | 1.194 | 428 |
| Sonstige verbriefte Verbindlichkeiten | 36 | 44 |
| Gesamt | 10.847 | 11.533 |
| in € Millionen | 30.6.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Abfertigungen und Ähnliches | 69 | 69 |
| Pensionen | 26 | 25 |
| Steuern | 100 | 93 |
| Laufende | 64 | 64 |
| Latente | 36 | 29 |
| Garantien und Bürgschaften | 98 | 119 |
| Offene Rechtsfälle | 62 | 54 |
| Unverbrauchter Urlaub | 55 | 57 |
| Bonuszahlungen | 184 | 231 |
| Restrukturierung | 7 | 9 |
| Sonstige | 138 | 77 |
| Gesamt | 739 | 733 |
| in € Millionen | 30.6.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Negative Marktwerte derivativer Finanzinstrumente | 4.462 | 4.027 |
| Zinssatzgeschäft | 2.800 | 2.453 |
| Wechselkursgeschäft | 504 | 592 |
| Aktien-/indexbezogenes Geschäft | 1.002 | 841 |
| Kreditderivatgeschäft | 9 | 8 |
| Sonstiges Geschäft | 147 | 133 |
| Leerverkauf von Handelsaktiva | 572 | 551 |
| Emittierte Zertifikate | 682 | 626 |
| Gesamt | 5.715 | 5.204 |
| in € Millionen | 30.6.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Negative Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente in IAS 39 Fair Value Hedge |
105 | 104 |
| Negative Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente in IAS 39 Cash Flow Hedge |
18 | 28 |
| Negative Marktwerte aus Kreditderivaten | 0 | 0 |
| Negative Marktwerte sonstiger derivativer Finanzinstrumente | 323 | 252 |
| Gesamt | 446 | 384 |
| in € Millionen | 30.6.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Verbindlichkeiten aus bankfremden Tätigkeiten | 71 | 98 |
| Verbindlichkeiten aus Versicherungsverträgen | 318 | 320 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 230 | 267 |
| Dividendenverbindlichkeiten | 2 | 1 |
| Wertpapier- und Zahlungsverkehrsabwicklung | 456 | 552 |
| Bewertung Fair-Value-Hedge-Portfolio | 67 | 39 |
| Übrige Passiva | 389 | 476 |
| Gesamt | 1.531 | 1.753 |
| in € Millionen | 30.6.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Hybrides Kapital | 441 | 451 |
| Nachrangige Verbindlichkeiten | 3.617 | 3.371 |
| Ergänzungskapital | 0 | 305 |
| Gesamt | 4.058 | 4.128 |
| in € Millionen | 30.6.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Konzern-Eigenkapital | 10.024 | 9.322 |
| Gezeichnetes Kapital | 892 | 595 |
| Partizipationskapital | 750 | 2.500 |
| Kapitalrücklagen | 4.992 | 2.575 |
| Gewinnrücklagen | 3.391 | 3.652 |
| Konzern-Periodenüberschuss | 344 | 557 |
| Kapital der nicht beherrschenden Anteile | 477 | 485 |
| Gesamt | 10.846 | 10.364 |
Das gezeichnete Kapital der RBI AG beträgt gemäß Satzung € 894 Millionen. Nach Abzug der im Eigenbestand befindlichen 604.517 Aktien betrug das ausgewiesene gezeichnete Kapital € 892 Millionen.
Aktives Risikomanagement stellt für die RBI eine Kernkompetenz dar. Um Risiken effektiv erkennen, einstufen und steuern zu können, verfügt der Konzern über ein umfassendes Risikomanagement und -controlling. Dieses ist integraler Bestandteil der Gesamtbanksteuerung und wird permanent weiterentwickelt. Die Risikosteuerung der RBI ist darauf ausgerichtet, den bewussten Umgang mit und das professionelle Management von Kredit- und Länderrisiken, Markt- und Liquiditätsrisiken, Beteiligungsrisiken sowie operationellen Risiken sicherzustellen. Betreffend die Grundzüge und die Organisation des Risikomanagements wird auf das gleichnamige Kapitel im Geschäftsbericht 2013, Seite 176 ff., verwiesen.
Für die Gesamtbanksteuerung bildet das ökonomische Kapital eine wichtige Grundlage. Es beschreibt das interne Kapitalerfordernis für alle wesentlichen Risikoarten auf Basis von vergleichbaren Modellen und ermöglicht so eine gesamthafte Darstellung des Risikoprofils des Konzerns. Es dient damit als wichtiges Instrument in der Konzernrisikosteuerung und wird für die risikoadjustierte Geschäftssteuerung und Performance-Messung herangezogen. Dabei wird der Ertrag einer Geschäftseinheit in Relation zu jenem ökonomischen Kapital gesetzt, das dieser Einheit zuzurechnen ist (Return on Risk Adjusted Capital, RORAC).
in € Millionen 30.6.2014 Anteil 31.12.2013 Anteil Kreditrisiko Firmenkunden 2.417 31,0% 2.433 30,9% Kreditrisiko Retail-Kunden 1.998 25,6% 2.060 26,2% Marktrisiko 741 9,5% 630 8,0% Operationelles Risiko 724 9,3% 682 8,7% Kreditrisiko öffentlicher Sektor 479 6,1% 487 6,2% Kreditrisiko Kreditinstitute 268 3,4% 267 3,4% Sonstige Sachanlagen 242 3,1% 263 3,3% Beteiligungsrisiko 200 2,6% 185 2,3% Makroökonomisches Risiko 189 2,4% 189 2,4% Liquiditätsrisiko 122 2,4% 297 3,8% CVA Risiko 49 0,6% 0 0,0% Risikopuffer 372 4,8% 375 4,8% Gesamt 7.802 100,0% 7.868 100,0%
Anteile der einzelnen Risikoarten am ökonomischen Kapital:
Regionale Allokation des ökonomischen Kapitals nach Sitz der Konzerneinheit:
| in € Millionen | 30.6.2014 | Anteil | 31.12.2013 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Zentraleuropa | 2.859 | 36,6% | 2.959 | 37,6% |
| Südosteuropa | 1.674 | 21,5% | 1.652 | 21,0% |
| Österreich | 1.298 | 16,6% | 1.276 | 16,2% |
| Russland | 1.082 | 13,9% | 1.121 | 14,2% |
| CEE Sonstige | 579 | 7,4% | 660 | 8,4% |
| Restliche Welt | 311 | 4,0% | 199 | 2,5% |
| Gesamt | 7.802 | 100,0% | 7.868 | 100,0% |
Bei der Berechnung des ökonomischen Kapitals wird ein Konfidenzniveau von 99,95 Prozent angewendet, der sich aus der Ausfallwahrscheinlichkeit des angestrebten Ratings ableitet. Ziel der Berechnung des ökonomischen Kapitals ist die Ermittlung jenes Kapitals, das für die Bedienung aller Ansprüche von Kunden und Kreditoren auch bei einem derart seltenen Verlustereignis erforderlich wäre.
Die folgende Tabelle zeigt eine Überleitung von Bilanzposten (Bank- und Handelsbuchbestände) zum gesamten Kreditobligo, das für die Portfoliosteuerung herangezogen wird. Dieses umfasst sowohl bilanzielle als auch außerbilanzielle Kreditexposures vor Anwendung von Gewichtungsfaktoren und stellt somit den maximalen Forderungswert dar. Nicht enthalten sind Effekte der Kreditrisikominderung wie z. B. persönliche und dingliche Sicherheiten, die in der Gesamtbeurteilung des Kreditrisikos ebenfalls berücksichtigt werden. Dieser Forderungsbegriff wird auch – sofern nicht explizit anders angegeben – in den nachfolgenden Tabellen des Risikoberichts verwendet. Die Ursachen für Unterschiede zwischen den Größen der internen Portfoliosteuerung und der externen Rechnungslegung liegen in abweichenden Konsolidierungskreisen (regulatorisch versus IFRS, also unternehmensrechtlich), unterschiedlichen Abgrenzungen des Kreditvolumens sowie der unterschiedlichen Darstellung des Kreditvolumens.
| in € Millionen | 30.6.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Barreserve | 3.172 | 4.166 |
| Forderungen an Kreditinstitute | 19.776 | 22.243 |
| Forderungen an Kunden | 80.826 | 80.635 |
| Handelsaktiva | 7.834 | 7.581 |
| Derivative Finanzinstrumente | 1.085 | 982 |
| Wertpapiere und Beteiligungen | 13.130 | 12.862 |
| Sonstige Aktiva | 202 | 243 |
| Eventualverbindlichkeiten | 10.871 | 10.990 |
| Kreditrisiken | 9.329 | 10.279 |
| Widerrufliche Kreditzusagen | 16.255 | 16.727 |
| Ausweisunterschiede | 538 | -3.384 |
| Gesamt | 163.020 | 163.323 |
Bilanzposten enthalten nur Kreditrisikoanteile.
Die detaillierte Analyse des Kreditportfolios erfolgt anhand der Unterteilung in Rating-Stufen. Das Kunden-Rating erfolgt dabei für die unterschiedlichen Forderungsklassen getrennt. Für die Bonitätsbeurteilung werden dafür jeweils interne Risikoklassifizierungsverfahren (Rating- und Scoring-Modelle) eingesetzt, die auch zentral validiert werden. Die Ausfallwahrscheinlichkeiten für unterschiedliche Rating-Stufen werden nach Geschäftssegmenten getrennt ermittelt. Wahrscheinlichkeiten der gleichen ordinalen Rating-Einstufung (z. B. Gute Bonität 4 für Firmenkunden, A3 für Kreditinstitute und A3 für den öffentlichen Sektor) sind daher zwischen den Segmenten nicht direkt vergleichbar.
Die Rating-Modelle in den wesentlichen Non-Retail-Segmenten – Firmenkunden, Kreditinstitute und öffentlicher Sektor – sind konzernweit einheitlich und sehen für Firmenkunden 27 bzw. für Kreditinstitute und den öffentlichen Sektor jeweils 10 Bonitätsstufen vor. Scorecards für Retail-Forderungsklassen werden länderspezifisch nach konzernweit einheitlichen Richtlinien erstellt. Sowohl für die Rating-Erstellung als auch für die Validierung stehen entsprechende Softwareinstrumente (z. B. Unternehmensbewertung, Ratingund Ausfall-Datenbank) zur Verfügung.
Die nachstehende Tabelle zeigt das gesamte Kreditobligo nach internem Rating für Firmenkunden (Großkunden, mittelgroße und kleine Firmenkunden). Zur besseren Lesbarkeit wurden die 25 Stufen der neuen Ratingskala allerdings auf die zu Grunde liegenden 9 Hauptstufen zusammengefasst. Für die Gesamtbeurteilung des Kreditrisikos sind zusätzlich Sicherheiten sowie Erlösquoten bei Ausfall zu berücksichtigen.
| in € Millionen | 30.6.2014 | Anteil | 31.12.2013 | Anteil | |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Minimales Risiko | 6.971 | 8,9% | 6.534 | 8,3% |
| 2 | Exzellente Kreditwürdigkeit | 9.422 | 12,1% | 8.950 | 11,4% |
| 3 | Sehr gute Kreditwürdigkeit | 7.730 | 9,9% | 8.575 | 10,9% |
| 4 | Gute Kreditwürdigkeit | 11.362 | 14,6% | 10.624 | 13,5% |
| 5 | Intakte Kreditwürdigkeit | 13.993 | 18,0% | 13.338 | 17,0% |
| 6 | Akzeptable Kreditwürdigkeit | 11.932 | 15,3% | 12.623 | 16,1% |
| 7 | Knappe Kreditwürdigkeit | 6.956 | 8,9% | 7.304 | 9,3% |
| 8 | Schwache bzw. minderwertige Kreditwürdigkeit | 2.113 | 2,7% | 2.605 | 3,3% |
| 9 | Sehr schwache bzw. zweifelhafte Kreditwürdigkeit | 1.539 | 2,0% | 1.973 | 2,5% |
| 10 | Ausfall | 5.403 | 6,9% | 5.268 | 6,7% |
| NR | Nicht geratet | 483 | 0,6% | 724 | 0,9% |
| Gesamt | 77.902 | 100,0% | 78.518 | 100,0% |
Das gesamte Kreditobligo für Firmenkunden nahm im Vergleich zum Jahresende 2013 um € 616 Millionen auf € 77.902 Millionen ab. Das größte Segment bei den Firmenkunden zum Ende des zweiten Quartals war Group Corporates mit € 31.271 Millionen, gefolgt von Zentraleuropa mit € 17.503 Millionen, Russland mit € 10.156 Millionen und Südosteuropa mit € 9.842 Millionen. Der Rest verteilte sich auf Group Markets mit € 5.148 Millionen, CEE Sonstige mit € 3.113 Millionen und Corporate Center mit € 868 Millionen.
Der Anteil der guten Kreditwürdigkeit bis hin zu minimalem Risiko zeigte mit 45,5 Prozent (2013: 44,1 Prozent) einen kleinen Anstieg. Der Anteil der Forderungen mit knapper Kreditwürdigkeit bis hin zu noch schwächerer Kreditwürdigkeit verringerte sich von 15,1 Prozent auf 13,6 Prozent. Darin spiegelt sich die aktive Steuerung des Kreditportfolios wider. Auf deren Basis wird das Wachstum des Portfolios stark auf wirtschaftlich prosperierende Märkte ausgerichtet, gleichzeitig werden Neukredite aufgrund der hohen Kreditvergabestandards überwiegend an Kunden mit guter Bonität gewährt. Der Anteil der Klasse "Ausfall" gemäß Basel III (Rating 10) betrug 6,9 Prozent oder € 5.403 Millionen des gesamten Kreditobligos für Firmenkunden. Der höchste Anstieg wurde im Segment Group Corporates ausgewiesen.
Die nachstehende Tabelle stellt das gesamte Kreditobligo für Firmenkunden und Projektfinanzierungen nach dem Letztrisiko gruppiert nach Regionen dar:
| in € Millionen | 30.6.2014 | Anteil | 31.12.2013 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Zentraleuropa | 21.236 | 24,6% | 21.394 | 24,5% |
| Österreich | 16.986 | 19,6% | 16.758 | 19,2% |
| Südosteuropa | 10.222 | 11,8% | 10.285 | 11,8% |
| Westeuropa | 10.977 | 12,7% | 9.741 | 11,2% |
| Russland | 11.541 | 13,4% | 11.520 | 13,2% |
| Asien | 5.196 | 6,0% | 5.956 | 6,8% |
| CEE Sonstige | 3.246 | 3,8% | 3.896 | 4,5% |
| Sonstige | 7.042 | 8,1% | 7.717 | 8,8% |
| Gesamt | 86.445 | 100,0% | 87.266 | 100,0% |
| in € Millionen | 30.6.2014 | Anteil | 31.12.2013 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Groß- und Einzelhandel | 20.536 | 23,8% | 20.689 | 23,7% |
| Fertigung/Produktion | 18.661 | 21,6% | 18.362 | 21,0% |
| Immobilien | 9.538 | 11,0% | 9.865 | 11,3% |
| Finanzintermediation | 9.104 | 10,5% | 8.006 | 9,2% |
| Bauwesen | 6.453 | 7,5% | 6.346 | 7,3% |
| Transport, Lagerung und Verkehr | 3.783 | 4,4% | 3.736 | 4,3% |
| Energieversorgung | 3.818 | 4,4% | 4.124 | 4,7% |
| Freie Berufe/technische Dienstleistungen | 4.628 | 5,4% | 5.217 | 6,0% |
| Sonstige Branchen | 9.922 | 11,5% | 10.921 | 12,5% |
| Gesamt | 86.445 | 100,0% | 87.266 | 100,0% |
Die folgende Tabelle zeigt das gesamte Kreditobligo für Firmenkunden und Projektfinanzierungen nach Branchenzugehörigkeit:
Für Projektfinanzierungen besteht ein fünfstufiges Rating-Modell, das sowohl die individuelle Ausfallwahrscheinlichkeit als auch die zur Verfügung stehenden Sicherheiten berücksichtigt. Die Zusammensetzung des Projektfinanzierungsvolumens stellt sich demnach wie folgt dar:
| in € Millionen | 30.6.2014 | Anteil | 31.12.2013 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| 6,1 Ausgezeichnete Projektbonität – sehr geringes Risiko | 3.241 | 37,9% | 3.388 | 38,7% |
| 6,2 Gute Projektbonität – geringes Risiko | 2.943 | 34,5% | 2.971 | 34,0% |
| 6,3 Ausreichende Projektbonität – mittleres Risiko | 1.010 | 11,8% | 1.225 | 14,0% |
| 6,4 Schwache Projektbonität – hohes Risiko | 771 | 9,0% | 616 | 7,0% |
| 6,5 Ausfall | 541 | 6,3% | 539 | 6,2% |
| NR Nicht geratet | 37 | 0,4% | 10 | 0,1% |
| Gesamt | 8.542 | 100,0% | 8.749 | 100,0% |
Das Kreditobligo der unter Projektfinanzierung ausgewiesenen Forderungen betrug zum Ende des zweiten Quartals 2014 € 8.542 Millionen. Mit 72,4 Prozent machten dabei die beiden besten Bonitätsstufen "Ausgezeichnete Projektbonität – sehr geringes Risiko" und "Gute Projektbonität – geringes Risiko" den Hauptanteil aus. Dies ist im Wesentlichen auf die hohe Gesamtbesicherung derartiger Spezialfinanzierungen zurückzuführen. Der Anteil der nicht gerateten Finanzierungen erhöhte sich im Vergleich zum Jahresende 2013 auf 0,4 Prozent oder € 37 Millionen.
Die Forderungsklasse Retail-Kunden unterteilt sich in Privatpersonen sowie Klein- und Mittelbetriebe (KMU). Für Retail-Kunden wird ein duales Scoring-System eingesetzt, das eine Erst- und Ad-hoc-Analyse anhand der Kundendaten und eine Verhaltensanalyse anhand der Kontendaten umfasst. Die folgende Tabelle zeigt das Kreditobligo an Retail-Kunden:
| in € Millionen | 30.6.2014 | Anteil | 31.12.2013 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Retail-Kunden – Privatpersonen | 25.977 | 87,7% | 26.194 | 89,1% |
| Retail-Kunden – Klein- und Mittelbetriebe | 3.628 | 12,3% | 3.208 | 10,9% |
| Gesamt | 29.605 | 100,0% | 29.402 | 100,0% |
| davon notleidende Kredite | 2.910 | 10,0% | 2.923 | 9,9% |
| davon Einzelwertberichtigungen | 2.016 | 6,9% | 1.928 | 6,6% |
| davon Portfolio-Wertberichtigungen | 211 | 0,7% | 186 | 0,6% |
| 30.6.2014 | Zentral- | Südost- | Russland | CEE | Group |
|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | europa | europa | Sonstige | Markets | |
| Retail-Kunden – Privatpersonen | 13.223 | 6.626 | 4.884 | 1.230 | 14 |
| Retail-Kunden – Klein- und Mittelbetriebe |
2.394 | 874 | 122 | 238 | 0 |
| Gesamt | 15.618 | 7.500 | 5.006 | 1.468 | 14 |
| davon notleidende Kredite | 1.535 | 606 | 187 | 577 | 1 |
| davon Einzelwertberichtigungen | 998 | 371 | 144 | 464 | 0 |
| davon Portfolio-Wertberichtigungen | 87 | 42 | 55 | 22 | 0 |
Der Gesamtbetrag des Kreditobligos an Retail-Kunden verteilt sich wie folgt auf die Segmente (ohne Corporate Center):
| 31.12.2013 | Zentral- | Südost- | Russland | CEE | Group |
|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | europa | europa | Sonstige | Markets | |
| Retail-Kunden – Privatpersonen | 13.461 | 6.672 | 4.633 | 1.414 | 14 |
| Retail-Kunden – Klein- und Mittelbetriebe |
2.085 | 740 | 93 | 290 | 0 |
| Gesamt | 15.546 | 7.412 | 4.727 | 1.704 | 14 |
| davon notleidende Kredite | 1.572 | 599 | 150 | 597 | 1 |
| davon Einzelwertberichtigungen | 989 | 358 | 119 | 419 | 0 |
| davon Portfolio-Wertberichtigungen | 91 | 42 | 29 | 20 | 0 |
Im Vergleich zum Jahresende 2013 erhöhte sich das Retail-Kreditportfolio im zweiten Quartal 2014 um € 203 Millionen auf € 29.605 Millionen. Das größte Volumen wurde dabei mit € 15.618 Millionen im Segment Zentraleuropa ausgewiesen. Im Vergleich zum Jahresende 2013 bedeutete dies einen Anstieg um € 72 Millionen. Der Anstieg erklärt sich vorwiegend durch Währungseffekte in Ungarn. An zweiter Stelle lag Südosteuropa mit € 7.500 Millionen, das damit verglichen mit dem Jahresende 2013 einen Anstieg um € 88 Millionen verzeichnete. Das Segment Russland zeigte aufgrund einer Ausweitung des Kreditvolumens im Retail-Kundenbereich einen Anstieg um € 279 Millionen. Das Segment CEE Sonstige verzeichnete vor allem aufgrund der Währungsabwertung des ukrainischen Hryvna einen Rückgang um € 236 Millionen.
Die folgende Tabelle zeigt das Kreditobligo an Retail-Kunden gegliedert nach Produkten:
| in € Millionen | 30.6.2014 | Anteil | 31.12.2013 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Hypothekenkredite | 14.105 | 47,6% | 14.055 | 47,8% |
| Verbraucherkredite | 5.984 | 20,2% | 6.660 | 22,7% |
| Kreditkarten | 2.876 | 9,7% | 2.351 | 8,0% |
| Autokredite | 2.451 | 8,3% | 2.617 | 8,9% |
| Überziehungen | 2.163 | 7,3% | 2.103 | 7,2% |
| SME Finanzierung | 2.026 | 6,8% | 1.616 | 5,5% |
| Gesamt | 29.605 | 100,0% | 29.402 | 100,0% |
Der Anteil von Fremdwährungskrediten im Retail-Portfolio lässt Rückschlüsse auf die mögliche Änderung von Ausfallquoten bei einer Wechselkursänderung der lokalen Währung zu. Für die interne Einschätzung dieses Risikos werden neben dem Fremdwährungsanteil auch die bei der Kreditvergabe üblicherweise wesentlich strengeren Kreditvergaberichtlinien und die in manchen Ländern häufig fremdwährungskonformen Einkünfte der Kreditnehmer berücksichtigt.
| in € Millionen | 30.6.2014 | Anteil | 31.12.2013 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Schweizer Franken | 4.395 | 47,6% | 4.560 | 50,4% |
| Euro | 3.950 | 42,8% | 3.557 | 39,3% |
| US-Dollar | 870 | 9,4% | 915 | 10,1% |
| Andere Fremdwährungen | 11 | 0,1% | 11 | 0,1% |
| Kredite in Fremdwährungen | 9.227 | 100,0% | 9.043 | 100,0% |
| Anteil am Kreditvolumen | 31,2% | 30,8% |
Bei Fremdwährungskrediten in Schweizer Franken und US-Dollar kam es zu einem Rückgang gegenüber dem Jahresende 2013, während Euro-Kredite ein Plus verzeichneten.
Die Forderungsklasse Kreditinstitute enthält großteils Banken und Wertpapierunternehmen. Das interne Rating-Modell dafür basiert auf einem Peer-Group-orientierten Ansatz, in dem sowohl qualitative als auch quantitative Informationen berücksichtigt werden. Das finale Rating für diese Kundengruppe ist durch das Länder-Rating des jeweiligen Heimatlands begrenzt.
Die nachfolgende Tabelle stellt das gesamte Kreditobligo an Kreditinstitute (ohne Zentralbanken) nach dem internen Rating dar. Die Ausfallwahrscheinlichkeiten in dieser Asset-Klasse werden aufgrund der geringen Anzahl an Kunden (bzw. an beobachtbaren Ausfällen) in den einzelnen Rating-Stufen durch eine Kombination interner und externer Daten ermittelt.
| in € Millionen | 30.6.2014 | Anteil | 31.12.2013 | Anteil | |
|---|---|---|---|---|---|
| A1 | Ausgezeichnete Bonität | 360 | 1,3% | 245 | 0,9% |
| A2 | Sehr gute Bonität | 1.149 | 4,1% | 974 | 3,6% |
| A3 | Gute Bonität | 11.184 | 39,6% | 13.368 | 48,8% |
| B1 | Solide Bonität | 9.973 | 35,4% | 8.040 | 29,4% |
| B2 | Zufriedenstellende Bonität | 2.338 | 8,3% | 1.769 | 6,5% |
| B3 | Adäquate Bonität | 1.346 | 4,8% | 1.733 | 6,3% |
| B4 | Fragliche Bonität | 751 | 2,7% | 518 | 1,9% |
| B5 | Höchst fragliche Bonität | 413 | 1,5% | 304 | 1,1% |
| C | Ausfallgefährdet | 161 | 0,6% | 187 | 0,7% |
| D | Ausfall | 197 | 0,7% | 213 | 0,8% |
| NR | Nicht geratet | 337 | 1,2% | 18 | 0,1% |
| Gesamt | 28.211 | 100,0% | 27.370 | 100,0% |
Das gesamte Kreditobligo betrug zum Ende des zweiten Quartals 2014 € 28.211 Millionen und wies damit gegenüber dem Jahresultimo 2013 einen Anstieg um € 841 Millionen auf. Der Schwerpunkt lag mit € 11.184 Millionen oder 39,6 Prozent in der Rating-Klasse A3, die damit im Vergleich zum Jahresende 2013 einen Rückgang um € 2.184 Millionen zeigte. Dieser resultierte aus einer Abnahme von Einlagen bei Kreditinstituten, Repo- sowie Money-Market-Geschäften. Den größten Anstieg im Vergleich zum Jahresende 2013 verzeichnete die Rating-Klasse B1 mit € 1.933 Millionen sowie die Rating-Klasse B2 mit € 569 Millionen. Dieser resultierte im Wesentlichen aus einer Zunahme von Repo- und Money-Market-Geschäften.
Mit € 21.602 Millionen oder 76,6 Prozent hatte das Segment Group Markets den größten Anteil am Kreditportfolio gegenüber Kreditinstituten, gefolgt vom Segment Group Corporates mit € 1.955 Millionen oder 6,9 Prozent.
| in € Millionen | 30.6.2014 | Anteil | 31.12.2013 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Derivate | 7.651 | 27,1% | 7.270 | 26,6% |
| Geldmarkt | 7.123 | 25,2% | 7.521 | 27,5% |
| Repo | 6.201 | 22,0% | 4.002 | 14,6% |
| Forderungen | 3.334 | 11,8% | 2.960 | 10,8% |
| Anleihen | 3.046 | 10,8% | 4.683 | 17,1% |
| Sonstige | 855 | 3,0% | 933 | 3,4% |
| Gesamt | 28.211 | 100,0% | 27.370 | 100,0% |
Die folgende Tabelle zeigt das gesamte Kreditobligo an Kreditinstitute (ohne Zentralbanken) gegliedert nach Produkten:
Eine weitere Kundengruppe stellen souveräne Staaten, Zentralbanken sowie regionale Gebietskörperschaften und andere staatenähnliche Organisationen dar. Die nachfolgende Tabelle zeigt das gesamte Kreditobligo gegenüber dem öffentlichen Sektor (inklusive Zentralbanken) nach dem internen Rating:
| in € Millionen | 30.6.2014 | Anteil | 31.12.2013 | Anteil | |
|---|---|---|---|---|---|
| A1 | Ausgezeichnete Bonität | 2.206 | 11,8% | 1.660 | 8,6% |
| A2 | Sehr gute Bonität | 1.513 | 8,1% | 1.350 | 7,0% |
| A3 | Gute Bonität | 2.824 | 15,1% | 3.144 | 16,3% |
| B1 | Solide Bonität | 2.686 | 14,3% | 2.844 | 14,8% |
| B2 | Zufriedenstellende Bonität | 2.651 | 14,1% | 1.076 | 5,6% |
| B3 | Adäquate Bonität | 1.864 | 9,9% | 4.061 | 21,1% |
| B4 | Fragliche Bonität | 3.776 | 20,1% | 3.683 | 19,1% |
| B5 | Höchst fragliche Bonität | 818 | 4,4% | 1.403 | 7,3% |
| C | Ausfallgefährdet | 404 | 2,2% | 5 | 0,0% |
| D | Ausfall | 1 | 0,0% | 37 | 0,2% |
| NR | Nicht geratet | 16 | 0,1% | 21 | 0,1% |
| Gesamt | 18.759 | 100,0% | 19.284 | 100,0% |
Im Vergleich zum Jahresende 2013 sank das Kreditobligo aus dem öffentlichen Sektor im zweiten Quartal 2014 um € 525 Millionen auf € 18.759 Millionen. Dies entspricht einem Anteil von 11,5 Prozent am gesamten Kreditobligo.
Die Klasse "Ausgezeichnete Bonität" (Rating A1) verzeichnete dabei einen Anstieg um € 546 Millionen. Dieser beruhte im Wesentlichen auf einen Anstieg des Bestands an deutschen und österreichischen Staatsanleihen (plus € 361 Millionen) sowie einem Anstieg durch die Zunahme von Einlagen bei der Schweizer Nationalbank (plus € 72 Millionen).
Der mittlere Bonitätsbereich von "Gute Bonität" (Rating A3) bis "Adäquate Bonität" (Rating B3) wies mit 53,4 Prozent den höchsten Anteil am Gesamtobligo aus. Das hohe Obligo in den mittleren Ratingstufen resultierte dabei vor allem aus Einlagen der Konzerneinheiten in Zentral- und Südosteuropa bei deren lokalen Zentralbanken. Sie dienen zur Erfüllung der jeweiligen Mindestreservevorschriften und der kurzfristigen Veranlagung von überschüssiger Liquidität und waren daher untrennbar mit der Geschäftstätigkeit in diesen Ländern verbunden. Auf die Forderungen in den Rating-Klassen B4 und B5 entfielen € 4.594 Millionen oder 24,5 Prozent der Gesamtforderungen. Einen Anstieg zeigten schließlich die Forderungen in der Rating-Klasse C aufgrund einer Ratingverschlechterung der Ukraine von B5 auf C.
Die nachstehende Tabelle zeigt das gesamte Kreditobligo gegenüber dem öffentlichen Sektor (inklusive Zentralbanken) gegliedert nach Produkten:
| in € Millionen | 30.6.2014 | Anteil | 31.12.2013 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Anleihen | 12.872 | 68,6% | 12.471 | 64,7% |
| Forderungen | 4.730 | 25,2% | 5.555 | 28,8% |
| Derivate | 714 | 3,8% | 726 | 3,8% |
| Sonstige | 443 | 2,4% | 532 | 2,8% |
| Gesamt | 18.759 | 100,0% | 19.284 | 100,0% |
Die folgende Tabelle zeigt das Kreditobligo gegenüber dem öffentlichen Sektor im Bereich "Non Investment Grade" (Rating B3 und darunter):
| in € Millionen | 30.6.2014 | Anteil | 31.12.20131 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Ungarn | 2.069 | 30,1% | 2.068 | 22,5% |
| Albanien | 844 | 12,3% | 844 | 9,2% |
| Kroatien | 828 | 12,0% | 941 | 10,2% |
| Serbien | 611 | 8,9% | 557 | 6,0% |
| Rumänien | 118 | 1,7% | 2.168 | 23,5% |
| Sonstige | 2.408 | 35,0% | 2.633 | 28,6% |
| Gesamt | 6.878 | 100,0% | 9.210 | 100,0% |
1 Adaptierung der Vorjahreswerte aufgrund geänderter Zuordnung.
Das Kreditobligo gegenüber dem öffentlichen Sektor im Bereich "Non Investment Grade" nahm im Vergleich zum Jahresende 2013 um € 2.332 Millionen auf € 6.878 Millionen ab. Dieser Rückgang resultierte im Wesentlichen aus der Ratingverbesserung des Staates Rumänien von B3 auf B2.
Das Kreditobligo beruhte vor allem auf Einlagen der Konzerneinheiten bei lokalen Zentralbanken und Körperschaften in Zentralund Südosteuropa. Diese dienen zur Erfüllung der jeweiligen Mindestreservevorschriften und der kurzfristigen Veranlagung von überschüssiger Liquidität und waren daher untrennbar mit der Geschäftstätigkeit in diesen Ländern verbunden.
Die nachstehende Tabelle stellt das Volumen der notleidenden Kredite (Non-performing Loans, NPL), deren Anteil an den Ausleihungen der dargestellten Asset-Klassen aus den Bilanzposten "Forderungen an Kunden" und "Forderungen an Kreditinstitute" (ohne außerbilanzielle Geschäfte) sowie den Anteil der dazu bereitgestellten Kreditrisikovorsorgen dar:
| NPL | NPL Ratio | NPL Coverage Ratio | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | 30.6.2014 | 31.12.2013 | 30.6.2014 | 31.12.2013 | 30.6.2014 | 31.12.2013 | |
| Firmenkunden | 5.735 | 5.707 | 10,9% | 10,9% | 59,5% | 59,0% | |
| Retail-Kunden | 2.907 | 2.922 | 10,9% | 11,0% | 76,6% | 72,3% | |
| Öffentlicher Sektor | 0 | 29 | 0,0% | 1,8% | 0,4% | 17,6% | |
| Summe Nichtbanken | 8.643 | 8.657 | 10,7% | 10,7% | 65,3% | 63,1% | |
| Kreditinstitute | 139 | 153 | 0,7% | 0,7% | 75,8% | 72,6% | |
| Gesamt | 8.782 | 8.811 | 8,7% | 8,6% | 65,4% | 63,5% |
| NPL | NPL Ratio | NPL Coverage Ratio | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | 30.6.2014 | 31.12.2013 | 30.6.2014 | 31.12.2013 | 30.6.2014 | 31.12.2013 | |
| Zentraleuropa | 3.432 | 3.509 | 11,0% | 11,4% | 65,5% | 64,3% | |
| Südosteuropa | 1.997 | 1.944 | 12,3% | 12,1% | 59,1% | 58,4% | |
| Russland | 565 | 482 | 4,1% | 3,9% | 75,4% | 77,7% | |
| CEE Sonstige | 1.044 | 1.108 | 25,5% | 23,3% | 80,4% | 72,2% | |
| Group Corporates | 1.267 | 1.373 | 6,0% | 6,5% | 51,9% | 47,2% | |
| Group Markets | 421 | 351 | 2,5% | 2,1% | 69,8% | 84,7% | |
| Corporate Center | 56 | 44 | 1,0% | 0,7% | 198,6% | 215,4% | |
| Gesamt | 8.782 | 8.811 | 8,7% | 8,6% | 65,4% | 63,5% |
Die folgende Tabelle stellt das Volumen der notleidenden Kredite, deren Anteil an den Ausleihungen aus den Bilanzposten "Forderungen an Kunden" und "Forderungen an Kreditinstitute" (ohne außerbilanzielle Geschäfte) sowie den Anteil der dazu bereitgestellten Kreditrisikovorsorgen nach Segmenten dar:
Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung der notleidenden Kredite unter den Ausleihungen der dargestellten Asset-Klassen aus den Bilanzposten "Forderungen an Kunden" und "Forderungen an Kreditinstitute" (ohne außerbilanzielle Geschäfte):
| in € Millionen | Stand 1.1.2014 |
Änderung Konsolidie rungskreis |
Währungs differenzen |
Zugänge | Abgänge | Stand 30.6.2014 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Firmenkunden | 5.707 | 0 | -60 | 987 | -899 | 5.735 |
| Retail-Kunden | 2.922 | 0 | -53 | 435 | -397 | 2.907 |
| Öffentlicher Sektor | 29 | 0 | -1 | 0 | -28 | 0 |
| Summe Nichtbanken | 8.657 | 0 | -114 | 1.423 | -1.323 | 8.643 |
| Kreditinstitute | 153 | 0 | 0 | 5 | -20 | 139 |
| Gesamt | 8.811 | 0 | -114 | 1.428 | -1.343 | 8.782 |
Der Bereich Firmenkunden wies zum Ende des zweiten Quartals 2014 einen Anstieg um € 28 Million auf € 5.735 Millionen auf. Der Anteil der notleidenden Kredite am Kreditobligo blieb unverändert auf 10,9 Prozent, die Deckungsquote stieg um 0,5 Prozentpunkte auf 59,5 Prozent. Im Retail-Bereich sanken die notleidenden Kredite um 0,5 Prozent oder € 15 Millionen auf € 2.907 Millionen. Der Anteil der notleidenden Kredite am Kreditobligo verringerte sich um 0,1 Prozentpunkte auf 10,9 Prozent, die Deckungsquote stieg um 4,3 Prozentpunkte auf 76,6 Prozent. Im Bereich Kreditinstitute lagen die notleidenden Kredite zum Ende des zweiten Quartals 2014 mit € 139 Millionen um € 14 Millionen unter dem Jahresendstand von 2013, die Deckungsquote erhöhte sich um 3,2 Prozentpunkte auf 75,8 Prozent.
Besonders deutlich fielen die Rückgänge der notleidenden Kredite im Segment Group Corporates mit 7,8 Prozent oder € 106 Millionen auf € 1.267 Millionen aus, hauptsächlich durch die Umgliederung eines notleidenden Exposures von € 63 Millionen bedingt. Die NPL Ratio sank hier um 0,5 Prozentpunkte auf 6,0 Prozent, während die Deckungsquote um 4,7 Prozentpunkte auf 51,9 Prozent stieg. Im Segment CEE Sonstige ergab sich ein Rückgang der notleidenden Kredite um 5,7 Prozent oder € 64 Millionen auf € 1.044 Millionen. Die NPL Ratio stieg hier um 2,3 Prozentpunkte auf 25,5 Prozent, ebenfalls erhöhte sich die Deckungsquote um 8,2 Prozentpunkte auf 80,4 Prozent. In Zentraleuropa reduzierten sich die notleidenden Kredite um 2,2 Prozent oder € 76 Millionen auf € 3.432 Millionen. Die NPL Ratio nahm um 0,4 Prozentpunkte auf 11,0 Prozent ab, während die Deckungsquote um 1,2 Prozentpunkte auf 65,5 Prozent stieg. Das Segment Russland verzeichnete einen Zuwachs der notleidenden Kredite um 17,3 Prozent oder € 83 Millionen auf € 565 Millionen. Der Anteil der notleidenden Kredite am Kreditobligo erhöhte sich um 0,2 Prozentpunkte auf 4,1 Prozent, die Deckungsquote verringerte sich hingegen um 2,3 Prozentpunkte auf 75,4 Prozent. Im Segment Group Markets stiegen die notleidenden Kredite um 19,9 Prozent oder € 70 Millionen auf € 421 Millionen (Umgliederung eines notleidenden Exposures von € 63 Millionen). Gleichzeitig erhöhte sich der Anteil der notleidenden Kredite am Kreditobligo um 0,4 Prozentpunkte auf 2,5 Prozent, die Deckungsquote sank hingegen um 14,9 Prozentpunkte auf 69,8 Prozent.
| in € Millionen | Stand 1.1.2014 |
Änderung Konsolidie rungskreis |
Zuführung1 | Auf lösungen |
Verbrauch2 | Umbuchung, Währungs differenzen |
Stand 30.6.2014 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einzelwert berichtigungen |
5.195 | -1 | 888 | -333 | -323 | -84 | 5.342 |
| Portfolio-Wertberichtigungen | 529 | 0 | 199 | -184 | 0 | -33 | 511 |
| Gesamt | 5.725 | -1 | 1.087 | -517 | -323 | -118 | 5.853 |
Der Risikovorsorgespiegel zeigt die Entwicklung der Wertberichtigungen und Vorsorgen für außerbilanzielle Verpflichtungen:
1 Zuführung inkl. Direktabschreibungen und Eingänge auf abgeschriebene Forderungen. 2 Verbrauch inkl. Direktabschreibungen und Eingänge auf abgeschriebene Forderungen.
Das Kreditportfolio der RBI ist sowohl nach Regionen als auch nach Branchen gut diversifiziert. Auch Einzelkreditkonzentrationen werden auf Basis von Gruppen verbundener Kunden aktiv über die Limitvergabe und regelmäßiges Reporting gesteuert, sodass die Granularität des Portfolios entsprechend gut ist. Die geografische Aufgliederung der Forderungen spiegelt die breite Diversifikation des Kreditgeschäfts in den europäischen Märkten wider. Die folgende Tabelle stellt die Kreditobligos aller Forderungsklassen gegliedert nach dem Herkunftsland der Kunden und gruppiert nach Regionen dar:
| in € Millionen | 30.6.2014 | Anteil | 31.12.2013 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Österreich | 27.795 | 17,0% | 27.976 | 18,1% |
| Zentraleuropa | 46.285 | 28,4% | 46.350 | 28,1% |
| Polen | 14.578 | 8,9% | 14.181 | 8,6% |
| Slowakei | 11.788 | 7,2% | 11.706 | 6,7% |
| Tschechische Republik | 10.374 | 6,4% | 10.700 | 6,5% |
| Ungarn | 8.001 | 4,9% | 8.034 | 5,1% |
| Sonstige | 1.544 | 0,9% | 1.728 | 1,2% |
| Europäische Union | 23.591 | 14,5% | 20.890 | 13,5% |
| Deutschland | 7.020 | 4,3% | 5.546 | 3,6% |
| Großbritannien | 6.414 | 3,9% | 4.294 | 4,1% |
| Frankreich | 3.989 | 2,4% | 5.106 | 3,1% |
| Niederlande | 1.791 | 1,1% | 1.600 | 0,8% |
| Sonstige | 4.378 | 2,7% | 4.344 | 1,9% |
| Südosteuropa | 24.428 | 15,0% | 24.562 | 14,5% |
| Rumänien | 8.643 | 5,3% | 8.597 | 4,7% |
| Kroatien | 5.312 | 3,3% | 5.351 | 3,3% |
| Bulgarien | 3.818 | 2,3% | 3.914 | 2,5% |
| Serbien | 2.167 | 1,3% | 2.217 | 1,2% |
| Sonstige | 4.488 | 2,8% | 4.482 | 2,7% |
| in € Millionen | 30.6.2014 | Anteil | 31.12.2013 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Russland | 20.476 | 12,6% | 20.440 | 11,7% |
| Asien | 8.045 | 4,9% | 9.033 | 5,7% |
| China | 3.421 | 2,1% | 4.208 | 2,4% |
| Singapur | 1.442 | 0,9% | 1.516 | 1,0% |
| Sonstige | 3.182 | 2,0% | 3.308 | 2,2% |
| CEE Sonstige | 6.389 | 3,9% | 7.509 | 4,4% |
| Ukraine | 4.411 | 2,7% | 5.545 | 3,3% |
| Sonstige | 1.978 | 1,2% | 1.964 | 1,0% |
| Nordamerika | 3.635 | 2,2% | 4.134 | 2,1% |
| Restliche Welt | 2.376 | 1,5% | 2.429 | 2,0% |
| Gesamt | 163.021 | 100,0% | 163.323 | 100,0% |
Der Konzern ist in keinem der so genannten europäischen Peripheriestaaten durch Tochterbanken vertreten. Es bestehen aber Forderungen gegenüber Kunden in diesen Ländern, die aus Kreditfinanzierungen und dem Kapitalmarktgeschäft resultieren. Der Konzern hält jedoch praktisch keine Staatsanleihen dieser Länder (ausgenommen solche der Republik Italien).
Das Marktrisikomanagement basiert auf den Zahlen eines internen Modells, das den Value-at-Risk (VaR) für die Veränderung der Risikofaktoren Fremdwährungen, Zinsentwicklung, Credit Spreads, implizite Volatilität und Aktienindizes errechnet. Das Modell bestand den Begutachtungsprozess der österreichischen Finanzmarktaufsicht und der Oesterreichischen Nationalbank und wird für die Berechnung des regulatorischen Eigenmittelerfordernisses für Marktrisiken verwendet.
Die nachstehende Tabelle stellt diese Risikokennzahlen (VaR 99 Prozent, ein Tag) für das Gesamtmarktrisiko im Handels- und Bankbuch je Risikoart dar. Die in Fremdwährung gehaltenen Kapitalpositionen und die strukturellen Zinsrisiken sowie Spread-Risiken aus Anleihebüchern (häufig als Liquiditätspuffer gehalten) dominieren den VaR.
| Gesamt VaR 99% 1d | VaR per | Durchschnitts-VaR | Minimum VaR | Maximum VaR | VaR per |
|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | 30.6.2014 | 31.12.2013 | |||
| Währungsrisiko | 58 | 65 | 35 | 122 | 41 |
| Zinsrisiko | 8 | 14 | 8 | 31 | 9 |
| Credit-Spread-Risiko | 12 | 15 | 10 | 24 | 22 |
| Aktienpreisrisiko | 1 | 1 | 1 | 2 | 1 |
| Vega Risiko | 1 | 1 | 0 | 1 | 0 |
| Gesamt | 69 | 78 | 47 | 132 | 57 |
Das gesamte Währungsrisiko enthält die in Fremdwährung gehaltenen Eigenkapitalpositionen von Tochtergesellschaften. Das strukturelle Währungsrisiko aus Eigenkapitalpositionen wird unabhängig von häufig kurzfristigen Handelspositionen gesteuert.
Die folgende Auswertung zeigt den Liquiditätsüberhang sowie das Verhältnis der erwarteten Mittelzuflüsse und der zusätzlich realisierbaren Liquidität (Counterbalancing Capacity) zu den Mittelabflüssen (Liquiditäts-Ratio) für ausgewählte Laufzeiten auf kumulierter Basis unter Einbeziehung aller Bilanzkonten und außerbilanziellen Geschäfte. Basierend auf Expertenmeinungen und statistischen Analysen und unter Berücksichtigung länderspezifischer Unterschiede fließen in diese Berechnung auch Annahmen für die Prolongation von definierten Aktivposten, für den so genannten Bodensatz bei Kundeneinlagen und für die Realisierung von zusätzlicher Liquidität (insbesondere mittels notenbankfähiger Aktiva und Sicherheiten im Wertpapierleihegeschäft) ein.
| in € Millionen | 30.6.2014 | 31.12.2013 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Laufzeit | 1 Woche | 1 Monat | 1 Jahr | 1 Woche | 1 Monat | 1 Jahr |
| Liquiditätsüberhang | 13.512 | 13.565 | 14.781 | 15.223 | 12.372 | 13.124 |
| Liquiditäts-Ratio | 143% | 129% | 114% | 155% | 126% | 113% |
Zur Begrenzung des Liquidiätsrisikos sind je Konzerneinheit Limits im Einsatz, die kurzfristig einen positiven Liquiditätsüberhang für die modellierte Liquiditätsposition erfordern. Zur Sicherstellung der Liquidität in den verschiedenen Währungen hält der Konzern umfangreiche liquide Wertpapierbestände und bevorzugt tenderfähige Aktiva in der Kreditvergabe. Im Fall einer Liquiditätsverknappung im Konzern kommen Notfallpläne zum Einsatz. Derartige Prioritätenlisten zur Beseitigung von Liquiditätsproblemen existieren in allen wesentlichen Konzerneinheiten.
| in € Millionen | 30.6.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Eventualverbindlichkeiten | 10.871 | 10.990 |
| Weitergegebene Wechsel | 43 | 38 |
| Avalkredite | 6.424 | 6.199 |
| Sonstige Bürgschaften | 2.598 | 2.504 |
| Akkreditive | 1.650 | 2.189 |
| Sonstige Eventualverbindlichkeiten | 157 | 60 |
| Kreditrisiken | 9.329 | 10.279 |
| Unwiderrufliche Kreditzusagen/Stand-by Facilities | 9.329 | 10.279 |
| Bis 1 Jahr | 3.161 | 2.798 |
| Über 1 Jahr | 6.168 | 7.481 |
| 30.6.2014 | Nominalbeträge nach Restlaufzeit | Marktwerte | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | Bis 1 Jahr | > 1 bis 5 Jahre | Mehr als 5 Jahre | Gesamt | Positive | Negative | |
| Zinssatzverträge | 31.380 | 59.164 | 40.681 | 131.224 | 3.964 | -3.150 | |
| Wechselkurs- und Goldverträge | 54.758 | 10.965 | 2.356 | 68.079 | 591 | -600 | |
| Wertpapierbezogene Geschäfte | 1.405 | 1.629 | 383 | 3.417 | 96 | -1.002 | |
| Warentermingeschäfte | 148 | 206 | 9 | 362 | 8 | -120 | |
| Kreditderivate | 69 | 1.455 | 0 | 1.524 | 9 | -9 | |
| Edelmetallgeschäfte | 49 | 24 | 14 | 87 | 1 | -27 | |
| Gesamt | 87.809 | 73.442 | 43.442 | 204.693 | 4.670 | -4.908 |
| 31.12.2013 | Nominalbeträge nach Restlaufzeit | Marktwerte | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | Bis 1 Jahr | > 1 bis 5 Jahre | Mehr als 5 Jahre | Gesamt | Positive | Negative | |
| Zinssatzverträge | 30.570 | 53.289 | 40.047 | 123.906 | 3.378 | -2.774 | |
| Wechselkurs- und Goldverträge | 45.598 | 9.059 | 2.410 | 57.067 | 748 | -655 | |
| Wertpapierbezogene Geschäfte | 1.507 | 1.507 | 407 | 3.422 | 59 | -841 | |
| Warentermingeschäfte | 202 | 171 | 11 | 384 | 10 | -116 | |
| Kreditderivate | 116 | 1.431 | 0 | 1.547 | 10 | -9 | |
| Edelmetallgeschäfte | 48 | 13 | 12 | 73 | 0 | -17 | |
| Gesamt | 78.040 | 65.470 | 42.888 | 186.398 | 4.206 | -4.412 |
| 30.6.2014 | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | Level I | Level II | Level III | Fair Value | Buchwert | Differenz |
| Aktiva | ||||||
| Barreserve | 0 | 5.315 | 0 | 5.315 | 5.315 | 0 |
| Forderungen an Kreditinstitute | 0 | 14.725 | 5.023 | 19.748 | 19.664 | 84 |
| Forderungen an Kunden | 0 | 20.832 | 53.475 | 74.306 | 75.184 | -877 |
| Beteiligungen und Wertpapiere Held-to-Maturity | 4.114 | 592 | 374 | 5.080 | 5.028 | 52 |
| Passiva | ||||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0 | 25.224 | 3.585 | 28.809 | 28.711 | 98 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 0 | 32.130 | 32.493 | 64.623 | 64.386 | 237 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 392 | 4.087 | 974 | 5.453 | 5.928 | -475 |
| Nachrangkapital | 0 | 3.902 | 7 | 3.909 | 3.592 | 317 |
| 31.12.2013 | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | Level I | Level II | Level III | Fair Value | Buchwert | Differenz |
| Aktiva | ||||||
| Barreserve | 0 | 6.674 | 0 | 6.674 | 6.674 | 0 |
| Forderungen an Kreditinstitute | 0 | 16.658 | 5.510 | 22.168 | 22.125 | 43 |
| Forderungen an Kunden | 0 | 20.268 | 53.757 | 74.025 | 75.147 | -1.123 |
| Beteiligungen und Wertpapiere Held-to-Maturity | 3.764 | 613 | 406 | 4.783 | 4.672 | 111 |
| Passiva | ||||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0 | 26.389 | 3.817 | 30.206 | 30.105 | 101 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 0 | 34.890 | 31.647 | 66.537 | 66.437 | 101 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 278 | 9.043 | 159 | 9.480 | 9.411 | 69 |
| Nachrangkapital | 0 | 3.673 | 33 | 3.706 | 3.637 | 69 |
| 30.6.2014 | 31.12.2013 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | Level I | Level II | Level III | Level I | Level II | Level III |
| Handelsaktiva | 4.011 | 4.040 | 145 | 4.070 | 3.755 | 165 |
| Positive Marktwerte derivativer Finanzinstrumente1 | 98 | 3.785 | 63 | 59 | 3.481 | 88 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 383 | 1 | 0 | 403 | 4 | 0 |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere |
3.529 | 254 | 81 | 3.608 | 270 | 77 |
| Tag-/Festgelder des Handelsbestands | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte |
3.831 | 3.138 | 36 | 4.788 | 3.639 | 12 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 23 | 1 | 5 | 43 | 103 | 5 |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere |
3.807 | 3.137 | 31 | 4.746 | 3.537 | 7 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte |
1.436 | 146 | 55 | 346 | 25 | 49 |
| Sonstige Beteiligungen | 4 | 25 | 43 | 4 | 25 | 37 |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere |
1.432 | 121 | 11 | 341 | 0 | 12 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Derivate für Sicherungsmaßnahmen | 0 | 700 | 24 | 0 | 550 | 23 |
| Positive Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente | 0 | 700 | 24 | 0 | 550 | 23 |
| 30.6.2014 | 31.12.2013 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | Level I | Level II | Level III | Level I | Level II | Level III |
| Handelspassiva | 625 | 5.390 | 23 | 631 | 4.801 | 24 |
| Negative Marktwerte derivativer Finanzinstrumente 1 | 121 | 4.648 | 16 | 129 | 4.133 | 17 |
| Tag-/Festgelder des Handelsbestands | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Leerverkauf von Handelsaktiva | 504 | 68 | 0 | 502 | 50 | 0 |
| Emittierte Zertifikate | 0 | 675 | 7 | 0 | 618 | 7 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert | ||||||
| bewertete finanzielle Verbindlichkeiten | 0 | 2.692 | 0 | 0 | 2.612 | 0 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 0 | 2.227 | 0 | 0 | 2.122 | 0 |
| Nachrangkapital | 0 | 466 | 0 | 0 | 491 | 0 |
| Derivate für Sicherungsmaßnahmen | 0 | 123 | 0 | 0 | 133 | 0 |
| Negative Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente |
0 | 123 | 0 | 0 | 133 | 0 |
1 Inklusive sonstige Derivate.
Level I Notierte Marktpreise.
Level II Auf Marktdaten basierende Bewertungsmethoden.
Level III Nicht auf Marktdaten basierende Bewertungsmethoden.
Der Anteil der finanziellen Vermögenswerte gemäß Level II erhöhte sich leicht im Vergleich zum Jahresende. Die eingetretene Erhöhung resultierte im Wesentlichen aus dem Anstieg der Marktwerte von derivativen Finanzinstrumenten. Bei Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren erfolgte eine leichte Verschiebung von Level II zu Level I (€ 33 Millionen).
Die folgenden Tabellen zeigen die Entwicklung des Fair Value von Finanzinstrumenten, deren Bewertungsmodelle auf nicht beobachtbaren Parametern basieren. Im ersten Halbjahr 2014 kam es zu keiner wesentlichen Umklassifizierung in Level III.
| in € Millionen | Stand 1.1.2014 |
Änderung Konsolidierungskreis |
Währungs differenzen |
Käufe | Verkäufe, Tilgungen |
|---|---|---|---|---|---|
| Handelsaktiva | 165 | 0 | 1 | 10 | -31 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte |
12 | 8 | 0 | 26 | -12 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte |
12 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Derivate für Sicherungsmaßnahmen | 23 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| in € Millionen | Erfolg in GuV |
Erfolg im sonstigen Ergebnis |
Transfer in Level III |
Transfer aus Level III |
Stand 30.6.2014 |
|---|---|---|---|---|---|
| Handelsaktiva | 1 | 0 | 0 | 0 | 145 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte |
2 | 0 | 0 | 0 | 36 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte |
0 | 0 | 0 | 0 | 11 |
| Derivate für Sicherungsmaßnahmen | 0 | 0 | 1 | -1 | 24 |
| in € Millionen | Stand 1.1.2014 |
Änderung Konsolidierungskreis |
Währungs differenzen |
Käufe | Verkäufe, Tilgungen |
|---|---|---|---|---|---|
| Handelspassiva | 24 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| in € Millionen | Erfolg in | Erfolg im | Transfer in | Transfer aus | Stand |
|---|---|---|---|---|---|
| GuV | sonstigen Ergebnis | Level III | Level III | 30.6.2014 | |
| Handelspassiva | -1 | 0 | 0 | 0 | 23 |
| Finanzielle Vermögenswerte | Art | Marktwert in € Millionen |
Bewertungs methode |
Wesentliche nicht beobachtbare Input Faktoren |
Umfang der nicht beobachtbaren Input-Faktoren |
|---|---|---|---|---|---|
| Aktien und andere nicht | Geschlossene | Substanzwert | |||
| festverzinsliche Wertpapiere | Immobilienfonds | 0 | methode | Abschläge | 20 -50% |
| Aktien und andere nicht | Approximations | ||||
| festverzinsliche Wertpapiere | Aktien | 5 | verfahren | – | – |
| Schuldverschreibungen und | |||||
| andere festverzinsliche | Festverzinsliche | ||||
| Wertpapiere | Anleihen | 124 | DCF - Verfahren | Kreditspanne | 10 -20% |
| Ausfallwahrscheinlichkeit | |||||
| Schuldverschreibungen und | Verlusthöhe | ||||
| andere festverzinsliche | Asset Backed | Broker | Erwartete Vorauszahlung | ||
| Wertpapiere | Securities | 0 | Schätzungen | bewerten | – |
| Positive Marktwerte aus dem | |||||
| derivativen Bankbuch ohne | Devisentermin | ||||
| Hedge Accounting | geschäft | 87 | DCF - Verfahren | Zinssatz | 10 -30% |
| Gesamt | 216 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | Art | Marktwert in € Millionen |
Bewertungs methode |
Wesentliche nicht beobachtbare Input Faktoren |
Umfang der nicht beobachtbaren Input-Faktoren |
|---|---|---|---|---|---|
| Durchführungszeitraum | 2 -16% | ||||
| Negative Marktwerte aus | Währungsrisko | 0 - 5% | |||
| dem derivativen Bankbuch | Schwankungen | 0 - 3% | |||
| ohne Hedge Accounting | OTC-Optionen | 16 | Option Model | Index-Kategorisierung | 0 - 5% |
| Durchführungszeitraum | 0 - 3% | ||||
| Geld-Brief-Spanne | 0 - 3% | ||||
| Zu Handelszwecken | Schwankungen | 0 - 3% | |||
| ausgestellte Zertifikate | Zertifikate | 7 | Option Model | Index-Katagorisierung | 0 - 2,5% |
| Gesamt | 23 |
Übertragene, aber nicht vollständig ausgebuchte finanzielle Vermögenswerte
| 30.6.2014 | Übertragene Vermögenswerte | Erhaltene Sicherheitsleistungen | |||
|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | Buchwert | davon Rückkauf vereinbarung |
Buchwert | davon Rückkauf vereinbarung |
|
| Handelsaktiva | 345 | 345 | 321 | 321 | |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte |
525 | 525 | 506 | 506 | |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte |
0 | 0 | 0 | 0 | |
| Kredite und Forderungen | 863 | 0 | 760 | 0 | |
| Bis zur Endfälligkeit zu haltende finanzielle Vermögenswerte |
11 | 11 | 11 | 11 | |
| Gesamt | 1.745 | 881 | 1.497 | 839 |
| 31.12.2013 | Übertragene Vermögenswerte | Erhaltene Sicherheitsleistungen | |||
|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | Buchwert | davon Rückkauf vereinbarung |
Buchwert | davon Rückkauf vereinbarung |
|
| Handelsaktiva | 252 | 251 | 206 | 206 | |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte |
579 | 573 | 424 | 423 | |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte |
0 | 0 | 0 | 0 | |
| Kredite und Forderungen | 673 | 0 | 110 | 0 | |
| Bis zur Endfälligkeit zu haltende finanzielle Vermögenswerte |
68 | 57 | 65 | 54 | |
| Gesamt | 1.572 | 881 | 804 | 682 |
| 30.6.2014 | Bruttobetrag | Beträge aus Globalauf rechnungsvereinbarungen |
Netto betrag |
|||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | bilanzierter finanzieller Vermögenswerte |
saldierter bilanzierter finanzieller Verbindlichkeiten |
bilanzierter finanzieller Vermögens werte |
Finanz instrumente |
Erhaltene Barsicherheiten |
|
| Derivate | 3.944 | 27 | 3.917 | 3.409 | 33 | 475 |
| Echte Pensionsgeschäfte als Pensionsnehmer, Wertpapierleihe und ähnliche Vereinbarungen |
7.596 | 0 | 7.596 | 6.560 | 1 | 1.035 |
| Sonstige Finanzinstrumente | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Gesamt | 11.540 | 27 | 11.513 | 9.969 | 34 | 1.510 |
| 30.6.2014 | Bruttobetrag | Nettobetrag | Beträge aus Globalauf rechnungsvereinbarungen |
Netto betrag |
||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | bilanzierter finanzieller Verbindlichkeiten |
saldierter bilanzierter finanzieller Vermögenswerte |
bilanzierter finanzieller Verbindlich keiten |
Finanz instrumente |
Verpfändete Barsicherheiten |
|
| Derivate | 3.532 | 27 | 3.505 | 3.815 | 75 | - 384 |
| Echte Pensionsgeschäfte als Pensionsgeber, Wertpapierleihe und ähnliche Vereinbarungen |
1.217 | 0 | 1.217 | 291 | 0 | 926 |
| Sonstige Finanzinstrumente | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Gesamt | 4.749 | 27 | 4.722 | 4.106 | 75 | 542 |
| 31.12.2013 | Bruttobetrag | Nettobetrag | Beträge aus Globalauf rechnungsvereinbarungen |
Netto betrag |
||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | bilanzierter finanzieller Vermögenswerte |
saldierter bilanzierter finanzieller Verbindlichkeiten |
bilanzierter finanzieller Vermögens werte |
Finanz instrumente |
Erhaltene Barsicherheiten |
|
| Derivate | 3.496 | 40 | 3.456 | 3.063 | 16 | 376 |
| Echte Pensionsgeschäfte als Pensionsnehmer, Wertpapierleihe und ähnliche Vereinbarungen |
8.133 | 0 | 8.133 | 8.124 | 2 | 7 |
| Sonstige Finanzinstrumente | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Gesamt | 11.629 | 40 | 11.589 | 11.187 | 18 | 384 |
| 31.12.2013 | Bruttobetrag | Nettobetrag | Beträge aus Globalauf rechnungsvereinbarungen |
Netto betrag |
||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | bilanzierter finanzieller Verbindlichkeiten |
saldierter bilanzierter finanzieller Vermögenswerte |
bilanzierter finanzieller Verbindlich keiten |
Finanz instrumente |
Verpfändete Barsicherheiten |
|
| Derivate | 3.269 | 40 | 3.229 | 3.531 | 52 | - 354 |
| Echte Pensionsgeschäfte als Pensionsgeber, Wertpapierleihe und ähnliche Vereinbarungen |
1.863 | 0 | 1.863 | 1.863 | 0 | 0 |
| Sonstige Finanzinstrumente | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Gesamt | 5.131 | 40 | 5.091 | 5.394 | 52 | - 354 |
Die Beziehungen zu nahestehenden Personen beschränken sich auf Bankgeschäfte, die prinzipiell zu marktüblichen Konditionen abgeschlossen wurden. Darüber hinaus besitzen die Vorstände Aktien der RBI AG. Detaillierte Informationen dazu sind auf der RBI-Homepage ersichtlich. Im laufenden Geschäftsjahr wurden keine weiteren Geschäfte, insbesondere keine Großgeschäfte, mit nahestehenden Personen abgeschlossen.
Die nachfolgenden Tabellen zeigen die Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen, wobei unter Mutterunternehmen die Raiffeisen-Landesbanken-Holding GmbH, Wien, und die Raiffeisen Zentralbank Österreich Aktiengesellschaft, Wien, zu verstehen sind:
| 30.6.2014 in € Millionen |
Mutter unternehmen |
Verbundene Unternehmen |
At-equity bewertete Unternehmen |
Sonstige Beteiligungen |
|---|---|---|---|---|
| Forderungen an Kreditinstitute | 5.278 | 147 | 211 | 94 |
| Forderungen an Kunden | 0 | 1.266 | 74 | 75 |
| Handelsaktiva | 0 | 45 | 1 | 1 |
| Wertpapiere und Beteiligungen | 0 | 373 | 0 | 72 |
| Anteile an at-equity bewerteten Unternehmen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Sonstige Aktiva (inkl. Derivate) | 51 | 33 | 0 | 0 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 5.836 | 328 | 3.446 | 113 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 7 | 296 | 355 | 118 |
| Rückstellungen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Handelspassiva | 0 | 101 | 17 | 0 |
| Sonstige Passiva (inkl. Derivate) | 0 | 7 | 0 | 0 |
| Nachrangkapital | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Gegebene Garantien | 0 | 154 | 1 | 7 |
| Erhaltene Garantien | 878 | 1.241 | 204 | 39 |
| 31.12.2013 in € Millionen |
Mutter unternehmen |
Verbundene Unternehmen |
At-equity bewertete Unternehmen |
Sonstige Beteiligungen |
|---|---|---|---|---|
| Forderungen an Kreditinstitute | 6.032 | 89 | 218 | 120 |
| Forderungen an Kunden | 0 | 1.525 | 41 | 295 |
| Handelsaktiva | 0 | 47 | 1 | 2 |
| Wertpapiere und Beteiligungen | 0 | 405 | 2 | 66 |
| Anteile an at-equity bewerteten Unternehmen | 0 | 0 | 5 | 0 |
| Sonstige Aktiva (inkl. Derivate) | 51 | 18 | 0 | 0 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 9.224 | 240 | 3.969 | 204 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 1 | 261 | 779 | 511 |
| Rückstellungen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Handelspassiva | 0 | 78 | 0 | 0 |
| Sonstige Passiva (inkl. Derivate) | 0 | 23 | 0 | 0 |
| Nachrangkapital | 52 | 0 | 0 | 0 |
| Gegebene Garantien | 0 | 117 | 1 | 5 |
| Erhaltene Garantien | 925 | 390 | 201 | 40 |
Die RBI bildet keine eigene Kreditinstitutsgruppe im Sinn des österreichischen Bankwesengesetzes (BWG) und unterliegt daher als Konzern selbst nicht den aufsichtsrechtlichen Bestimmungen für Bankengruppen, da sie Teil der RZB-Kreditinstitutsgruppe ist. Die nachfolgenden Zahlen haben daher lediglich Informationscharakter.
Die Eigenmittel der RBI (ermittelt gemäß Basel III) setzen sich wie folgt zusammen:
| in € Millionen | 30.6.2014 |
|---|---|
| Eingezahltes Kapital | 6.483 |
| Erwirtschaftetes Kapital | 3.392 |
| Kapital der nicht beherrschenden Anteile | 419 |
| Hartes Kernkapital vor Abzugsposten | 10.295 |
| Immaterielle Vermögenswerte/Firmenwerte | -857 |
| Risikovorsorge-Fehlbeträge für IRB-Positionen | -15 |
| Abzugsposten Verbriefungen | -10 |
| Abzugsposten Latente Steuern | 0 |
| Abzugsposten Versicherungen und Beteiligungen | 0 |
| Hartes Kernkapital nach Abzugsposten | 9.412 |
| Zusätzliches Kernkapital | 353 |
| Abzugsposten Verbriefungen | 0 |
| Immaterielle Vermögenswerte/Firmenwerte | -330 |
| Risikovorsorge-Fehlbeträge für IRB-Positionen | -31 |
| Abzugsposten Versicherungen und Beteiligungen | 0 |
| Kapital der nicht beherrschenden Anteile | 8 |
| Kernkapital | 9.412 |
| Berücksichtigungsfähiger Risikovorsorgeüberschuss für IRB-Positionen | 223 |
| Stille Reserve | 236 |
| Langfristiges nachrangiges Kapital | 3.252 |
| Abzugsposten Verbriefungen | 0 |
| Abzugsposten Versicherungen und Beteiligungen | 0 |
| Kapital der nicht beherrschenden Anteile | -9 |
| Ergänzende Eigenmittel nach Abzugsposten | 3.702 |
| Gesamte Eigenmittel | 13.114 |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis | 6.234 |
| Common Equity Tier 1 Ratio (transitional) | 12,1% |
| Tier 1 Ratio | 12,1% |
| Eigenmittelquote | 16,8% |
| in € Millionen | 30.6.2014 |
|---|---|
| Risikoaktiva (gesamt) | 77.922 |
| Eigenmittelerfordernis für das Kreditrisiko | 5.148 |
| Auf internen Ratings basierender Ansatz | 2.979 |
| Standardansatz | 2.119 |
| CVA Risiko | 50 |
| Eigenmittelerfordernis für das Positionsrisiko in Schuldtiteln, Substanzwerten, Waren und Fremdwährungen | 314 |
| Eigenmittelerfordernis für das operationelle Risiko | 772 |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis | 6.234 |
Die Eigenmittel der RBI (ermittelt gemäß österreichischem Bankwesengesetz 1993/Novelle 2006 – Basel II) zum Jahresende 2013 setzen sich wie folgt zusammen:
| in € Millionen | 31.12.2013 |
|---|---|
| Eingezahltes Kapital | 5.669 |
| Erwirtschaftetes Kapital | 3.135 |
| Kapital der nicht beherrschenden Anteile | 428 |
| Hybrides Kapital | 441 |
| Immaterielle Vermögenswerte | - 705 |
| Kernkapital (Tier- 1-Kapital) | 8.968 |
| Abzugsposten vom Kernkapital | - 13 |
| Anrechenbares Kernkapital (nach Abzugsposten) | 8.955 |
| Ergänzungskapital gemäß § 23 - 1 Z 5 BWG | 0 |
| Berücksichtigungsfähiger Risikovorsorgeüberschuss für IRB-Positionen | 221 |
| Stille Reserven | 8 |
| Langfristiges nachrangiges Kapital | 3.157 |
| Ergänzende Eigenmittel (Tier- 2-Kapital) | 3.387 |
| Abzugsposten Beteiligungen, Verbriefungen | - 13 |
| Anrechenbare ergänzende Eigenmittel (nach Abzugsposten) | 3.374 |
| Abzugsposten Versicherungen | 0 |
| Zur Umwidmung in Tier- 3-Kapital zur Verfügung stehendes Tier- 2-Kapital (Tier- 3-Kapital) | 357 |
| Gesamte Eigenmittel | 12.686 |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis | 6.392 |
| Eigenmittelüberschuss | 6.294 |
| Überdeckungsquote | 98,5% |
| Core Tier 1 Ratio, gesamt | 10,7% |
| Kernkapitalquote (Tier 1), Kreditrisiko | 13,7% |
| Kernkapitalquote (Tier 1), gesamt | 11,2% |
| Eigenmittelquote | 15,9% |
Das gesamte Eigenmittelerfordernis setzt sich wie folgt zusammen:
| in € Millionen | 31.12.2013 |
|---|---|
| Risikogewichtete Bemessungsgrundlage gemäß § 22 BWG | 65.334 |
| davon 8 Prozent Mindesteigenmittelerfordernis für das Kreditrisiko gemäß §§ 22a bis 22h BWG | 5.227 |
| Standardansatz | 2.278 |
| Auf internen Ratings basierender Ansatz | 2.949 |
| Abwicklungsrisiko | 0 |
| Eigenmittelerfordernis für das Positionsrisiko in Schuldtiteln, Substanzwerten und Waren | 297 |
| Eigenmittelerfordernis für das Positionsrisiko in Fremdwährungen | 60 |
| Eigenmittelerfordernis für das operationelle Risiko | 808 |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis | 6.392 |
Die durchschnittliche Zahl der während des Berichtszeitraums beschäftigten Arbeitnehmer (in Vollzeitäquivalenten) stellt sich wie folgt dar:
| in Vollzeitäquivalenten | 1.1.-30.6.2014 | 1.1.-30.6.2013 |
|---|---|---|
| Inland | 2.650 | 2.646 |
| Ausland | 54.754 | 56.747 |
| Gesamt | 57.404 | 59.393 |
Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgeblichen Rechnungslegungsstandards aufgestellte verkürzte Konzernzwischenabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und dass der Halbjahreslagebericht des Konzerns ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns bezüglich der wichtigen Ereignisse während der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres und ihrer Auswirkungen auf den verkürzten Konzernzwischenabschluss, bezüglich der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten in den restlichen sechs Monaten des Geschäftsjahres und bezüglich der offengelegten wesentlichen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen vermittelt.
Wien, am 11. August 2014
Der Vorstand
Dr. Karl Sevelda
Vorstandsvorsitzender mit Verantwortung für die Bereiche Group Communications, Group Strategy, Human Resources, Internal Audit, International Banking Units, Legal & Compliance, Management Secretariat, Marketing & Event Management, Organization & Internal Control System sowie Participations
Aris Bogdaneris, M. A.
Vorstandsmitglied mit Verantwortung für die Bereiche Consumer Banking, Group & Austrian IT, Group Project Management Office, International IT, Lean, Operations, Procurement & Cost Management sowie Small Business & Premium Banking
Mag. Martin Grüll
Vorstandsmitglied mit Verantwortung für die Bereiche Investor Relations, Planning and Finance, Tax Management sowie Treasury
Dr. Johann Strobl
Stellvertretender Vorstandsvorsitzender mit Verantwortung für die Bereiche Credit Management Corporates, Financial Institutions, Country & Portfolio Risk Management, Retail Risk Management, Risk Controlling, Risk Excellence & Projects sowie Workout
Vorstandsmitglied mit Verantwortung für die Bereiche Business Management & Development, Group Capital Markets Trading & Sales, Institutional Clients, Investment Banking Products sowie Raiffeisen Research
Mag. Peter Lennkh
Vorstandsmitglied mit Verantwortung für die Bereiche Corporate Customers, Corporate Sales Management & Development, Group Products sowie Network Corporate Customers & Support
Herausgeber, Medieninhaber: Raiffeisen Bank International AG, Am Stadtpark 9, 1030 Wien, Österreich Redaktion: Group Investor Relations Redaktionsschluss: 18. August 2014 Herstellungsort: Wien Internet: www.rbinternational.com
Der Bericht ist auch auf Englisch erhältlich.
Anfragen an Group Investor Relations: Anfragen an Group Communications: E-Mail: [email protected] E-Mail: [email protected] Internet: www.rbinternational.com Investor Relations Internet: www.rbinternational.com Presse Telefon: +43-1-71 707-2089 Telefon: +43-1-71 707-1298
Die in diesem Bericht enthaltenen Prognosen, Planungen und zukunftsgerichteten Aussagen basieren auf dem Wissensstand und der Einschätzung der Raiffeisen Bank International AG zum Zeitpunkt der Erstellung. Wie alle Aussagen über die Zukunft unterliegen sie bekannten und unbekannten Risiken sowie Unsicherheitsfaktoren, die im Ergebnis auch zu erheblichen Abweichungen führen können. Für den tatsächlichen Eintritt von Prognosen und Planungswerten sowie zukunftsgerichteten Aussagen kann keine Gewähr geleistet werden.
Dieser Bericht dient ausschließlich zur Information und stellt weder eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung noch ein Angebot zum Kauf oder zur Zeichnung von Wertpapieren oder eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Kauf von Wertpapieren dar.
Dieser Bericht wurde mit der größtmöglichen Sorgfalt erstellt und die Daten wurden überprüft. Rundungs-, Übermittlungs-, Satzoder Druckfehler können dennoch nicht ausgeschlossen werden. Bei der Summierung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können rundungsbedingte Rechendifferenzen auftreten. Dieser Bericht wurde in deutscher Sprache verfasst. Seine englische Version ist eine Übersetzung des deutschen Berichts. Allein die deutsche Version ist die authentische Fassung. Raiffeisen Bank International AG haftet in keinem Fall für Verluste oder Schäden gleich welcher Art, die durch oder im Zusammenhang mit der Benutzung dieses Berichts entstehen könnten.
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