Quarterly Report • Dec 9, 2014
Quarterly Report
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Bericht zum 1. Halbjahr 2014/15 der Zumtobel Group AG
| Kennzahlenübersicht in Mio EUR Mio |
Q2 2014/15 |
Q2 2013/14 |
Veränderung in % |
1. HJ 2014/15 |
1. HJ 2013/14 2013/14 |
Veränderung in % |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 339,8 | 324,1 | 4,8 | 663,2 | 633,4 | 4,7 |
| Bereinigtes EBIT | 28,2 | 24,5 | 14,9 | 47,2 | 42,2 | 11,8 |
| in % vom Umsatz |
8,3 | 7,6 | 7,1 | 6,7 | ||
| EBIT | 26,6 | 18,4 | 44,7 | 35,7 | 29,2 | 22,0 |
| in % vom Umsatz | 7,8 | 5,7 | 5,4 | 4,6 | ||
| Periodenergebnis | 23,1 | 11,7 | 98,0 | 28,9 | 18,4 | 57,2 |
| in % vom Umsatz | 6,8 | 3,6 | 4,4 | 2,9 | ||
| Cashflow aus dem operativen Ergebnis dem operativen Ergebnis |
40,5 | 32,6 | 24,3 | 63,0 | 59,9 | 5,2 |
| Investitionen | 14,8 | 14,5 | 1,9 | 28,9 | 26,4 | 9,7 |
| 31. Oktober 31. Oktober 2014 |
30. April April 2014 |
Veränderung in % |
||
|---|---|---|---|---|
| Bilanzsumme | 1.047,4 | 1.006,6 1.006,6 |
4,1 | |
| Eigenkapital | 344,3 | 327,6 | 5,1 | |
| Eigenkapitalquote in Eigenkapitalquote in % |
32,9 | 32,5 | ||
| Nettoverbindlichkeiten | 131,3 | 126,2 | 4,0 | |
| Mitarbeiter inkl. Leiharbeiter Leiharbeiter (Vollzeitkräfte) |
7.211 | 7.291 | -1,1 |
ich freue mich, nach Ablauf des ersten Halbjahres 2014/15 (Mai bis Oktober 2014) von guten Fortschritten im Transformationsprozess und einer erfreulichen Entwicklung sowohl beim Umsatz als auch beim Ertrag berichten zu können. Die strategische Neuausrichtung der Zumtobel Gruppe und die Umsetzung der Restrukturierungsmaßnahmen verlaufen weiterhin nach Plan und werden konsequent auf allen Ebenen und allen Standorten des Konzerns vorangetrieben. Die ersten positiven Effekte aus der Anpassung der Werkskapazitäten, der Zusammenführung der bislang getrennten Verkaufsorganisationen von Zumtobel und Thorn sowie der konzernweiten Bündelung der Einkaufsaktivitäten sind bereits in den Halbjahreszahlen erkennbar.
Ulrich Schumacher
Mit Blick auf die Gewinn- und Verlustrechnung haben sowohl die Umsatz- als auch die Ertragsentwicklung im ersten Halbjahr unsere Erwartungen voll erfüllt. Auf Konzernebene stiegen die Umsatzerlöse um 4,7% auf 663,2 Mio EUR (Vorjahr 633,4 Mio EUR). Wichtigster Treiber dieses Erfolges war einmal mehr unser LED-Geschäft. Mit einem Wachstum um 56,1% auf 298,9 Mio EUR erhöhte sich der LED-Anteil am Gruppenumsatz im Vorjahresvergleich von 30,2% auf 45,1%. Regional lagen die Wachstumsschwerpunkte in dem für die Zumtobel Gruppe größten Einzelmarkt Großbritannien gefolgt von Skandinavien, Benelux, Deutschland, dem Mittleren Osten und den USA.
In der Betrachtung nach Segment profitierte insbesondere das Lighting Segment im ersten Halbjahr von der Stabilisierung im europäischen gewerblichen Hochbau sowie der neu implementierten, markenübergreifenden Vertriebsstruktur. Wir sehen bereits heute eine Vielzahl von Projekten, wo wir durch Nutzung beider Marken die Kundenzufriedenheit und unsere Marktpräsenz deutlich steigern konnten. Der Segmentumsatz kletterte um 5,1% auf 500,9 Mio EUR. Das Components Segment macht weiterhin sehr erfreuliche Fortschritte in der konsequenten Ausrichtung des Geschäfts auf die LED-Technologie. Der Umsatz mit LED-Komponenten stieg im ersten Halbjahr um 86,9% auf 97,8 Mio EUR und konnte damit die rückläufige Nachfrage nach elektronischen Vorschaltgeräten sowie die entgangenen Umsatzbeiträge aus dem Ausstieg aus der Magnetiktechnologie und dem Verkauf von Verbindungsklemmen nahezu vollumfänglich kompensieren. Insgesamt ging der Segmentumsatz im Berichtszeitraum um lediglich 0,8% auf 196,4 Mio EUR (Vorjahr 197,9 Mio EUR) zurück und übertraf damit unsere Erwartungen.
Aufgrund des höheren Umsatzvolumens sowie der ersten positiven Effekte aus den Restrukturierungsmaßnahmen stieg das um Sondereffekte bereinigte Gruppen-EBIT um 11,8% auf 47,2 Mio EUR (Vorjahr 42,2 Mio EUR). Das entspricht einer Umsatzrendite (bereinigte EBIT-Marge) von 7,1% (Vorjahr 6,7%). Dabei übertrafen sowohl das Lighting Segment als auch das Components Segment das jeweilige bereinigte Vorjahresergebnis. Das Periodenergebnis der Gruppe konnte um 57,2% auf 28,9 Mio EUR gesteigert werden.
Aufgrund der weiterhin stabilen Branchenentwicklung und der erwarteten zusätzlichen Kosteneinsparungen aus den eingeleiteten Maßnahmen hält der Vorstand an der bereits kommunizierten Guidance für das Geschäftsjahr 2014/15 fest, gegenüber dem Vorjahr ein Umsatzwachstum von rund 3% und eine Verbesserung der bereinigten EBIT-Marge auf 5% bis 6% (bereinigte EBIT-Marge im GJ 2013/14: 3,8%) zu erzielen. Die Restrukturierungsmaßnahmen werden aus heutiger Sicht das Ergebnis in 2014/15 mit Sondereffekten in Höhe von etwa 20 Mio EUR belasten. Auch bezüglich unseres Mittelfristzieles, die bereinigte EBIT-Marge bis 2016/17 schrittweise auf etwa 8% bis 10% zu steigern, liegen wir weiterhin im Plan.
Ulrich Schumacher Chief Executive Officer
Die Entwicklung der internationalen Finanzmärkte war in den vergangenen Monaten von den unsicheren wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen und damit einhergehend hoher Volatilität geprägt. In diesem Umfeld sank der Kurs der Zumtobel Aktie im Berichtszeitraum um 6,2%. Die Performance des österreichischen Leitindex ATX (minus 12,3%), in dem auch die Zumtobel Aktie gelistet ist, konnte dennoch deutlich übertroffen werden.
Auf Basis einer unveränderten Aktienanzahl von 43,5 Mio Stück lag die Marktkapitalisierung der Zumtobel Group AG Ende Oktober 2014 bei 612 Mio EUR (Vorjahr 572 Mio EUR). Die Aktionärsstruktur hat sich gegenüber dem Jahresabschluss 2013/14 kaum verändert. Die Familie Zumtobel ist mit einem Anteil von 35,4% der Stimmrechte weiterhin der seit dem Börsengang etablierte stabile Kernaktionär der Zumtobel Group AG. Darüber hinaus halten sowohl Delta Lloyd Asset Management NV sowie Blackrock Inc. einen Stimmrechtsanteil von über 5%. Die übrigen Anteile liegen zum Großteil bei anderen institutionellen Investoren. Im ATX, dem Leitindex der größten börsennotierten Unternehmen Österreichs, belegte die Zumtobel Aktie per 31. Oktober 2014 Platz 21 in Bezug auf Marktkapitalisierung und Platz 21 in Bezug auf Handelsvolumen. Der durchschnittliche Tagesumsatz lag im ersten Halbjahr 2014/15 bei 82.816 Stück gegenüber 112.344 im Vorjahr (Doppelzählung, wie von der Wiener Börse veröffentlicht). Zum 31. Oktober 2014 belief sich der Bestand an eigenen Aktien auf 359.488 Stück.
| Schlusskurs 30.04.14 | EUR 15,000 | Währung | EUR |
|---|---|---|---|
| Schlusskurs 31.10.14 | EUR 14,065 | ISIN | AT0000837307 |
| Performance 1. Halbjahr 2014/15 | -6,2% | Börsenkürzel Wiener Börse (XETRA) | ZAG |
| Marktkapitalisierung am 31.10.14 | 612 Mio EUR | Marktsegment | Prime Market |
| Höchstkurs am 07.07.14 | EUR 17,490 | Reuters Symbol | ZUMV.VI |
| Tiefstkurs am 20.10.14 | EUR 12,935 | Bloomberg Symbol | ZAG AV |
| Ø tägl. Handelsvolumen (Stück) | 82.816 | Anzahl der Aktien | 43.500.000 |
In seiner jüngsten Prognose vom Oktober 2014 geht der Internationale Währungsfonds (IWF) weiterhin von einer Erholung der Weltwirtschaft aus, allerdings mit einem geringeren Tempo als noch im Sommer 2014 erwartet worden war. Während die US-Wirtschaft 2014 stärker als bisher angenommen wachsen werde, würden der Rückgang der Investitionstätigkeit und geringere Exporte die Wirtschaft in der Eurozone stagnieren lassen. Für das laufende Kalenderjahr könne für das globale Wirtschaftswachstum nur noch mit einem Plus von 3,3% gerechnet werden. Damit fällt die Prognose um 0,1 Prozentpunkte geringer aus als noch im Juli 2014. Auch die Prognose für 2015 liegt mit einem erwarteten Wirtschaftswachstum von 3,8% marginal unter der Juli-Schätzung (4%). Für die Eurozone wird nur noch mit einem Wachstum der Wirtschaftsleistung um 0,8% in 2014 beziehungsweise 1,3% in 2015 gerechnet. Eine deutliche Korrektur gab es dabei für Deutschland, dessen Wirtschaft in diesem Jahr nur noch um 1,4% sowie um 1,5% im kommenden Jahr wachsen werde. Damit liegen die Schätzungen um 0,5% bzw. um 0,2% hinter den Prognosen vom Juli. Der Bausektor in Europa wird im laufenden Geschäftsjahr noch keinen nennenswerten Beitrag zu einer wirtschaftlichen Erholung liefern, allerdings bestätigt Euroconstruct im November-Gutachten, dass es im professionellen Hochbau in 2014 und 2015 nach einigen Jahren des Rückgangs zu einer Stabilisierung kommen sollte. In den sieben für die Zumtobel Gruppe wichtigsten europäischen Märkten (Österreich, Deutschland, Schweiz, Frankreich, Großbritannien, Italien und Skandinavien) wird von Euroconstruct ein Wachstum von 1,0% für das Kalenderjahr 2014 und von 2,4% für das Kalenderjahr 2015 prognostiziert.
Als Bestandteil der am 2. April 2014 angekündigten Restrukturierungsprojekte im Bereich der Produktionsorganisation zur Verbesserung der Kostenstrukturen hat die Zumtobel Gruppe am 5. Mai 2014 die Belegschaft und lokale Gewerkschaft im Werk Landskrona (Schweden) informiert, die Leuchtenproduktion in Landskrona im Kalenderjahr 2014 zu beenden. Von der Schließung im Dezember 2014 sind 155 Mitarbeiter betroffen.
Am 8. Mai 2014 startete Tridonic, die Marke für Lichtkomponenten innerhalb der Zumtobel Gruppe, Konsultationen mit der Arbeitnehmervertretung am Standort Ennenda (Schweiz) über eine Schließung der Produktion. Die am Standort Ennenda hergestellten konventionellen Vorschaltgeräte für Hochdruckentladungslampen sind einem hohen Wettbewerbsdruck und damit massiven Preisverfall ausgesetzt. Die Produktion am Standort wird spätestens per Februar 2015 geschlossen.
Am 6. Juni 2014 verkündete Tridonic die Trennung von dem Geschäft mit Verbindungsklemmen. In diesem Zusammenhang übernahm die lokale Geschäftsleitung der Tridonic connection technology GmbH, bislang ein Tochterunternehmen von Tridonic mit Sitz in Innsbruck (Österreich), alle Anteile des Unternehmens in die eigene Verantwortung.
Der Aufsichtsrat der Zumtobel Group AG hat dem Wunsch von Herrn Martin Brandt, Vorstandsmitglied und Chief Operating Officer der Gesellschaft, entsprochen, seinen Vorstandsvertrag, der noch eine Laufzeit bis zum 30. April 2015 hatte, mit Wirkung zum 31. Juli 2014 vorzeitig zu beenden.
Auf der am 25. Juli 2014 stattgefundenen 38. ordentlichen Hauptversammlung wurde beschlossen, für das Geschäftsjahr 2013/14 eine Dividende in Höhe von 18 Eurocent je Aktie auszuschütten. Die Auszahlung der Dividende an die Aktionäre erfolgte am 1. August 2014. Darüber hinaus beschloss die Hauptversammlung die Änderung des Firmenwortlauts von "Zumtobel AG" in "Zumtobel Group AG" und fasste einen Vorratsbeschluss, innerhalb von fünf Jahren das Grundkapital der Gesellschaft im Ausmaß von maximal 10% durch Ausgabe von neuen Aktien erhöhen zu können (bedingte Kapitalerhöhung).
Weiterhin moderate Wachstumserwartung für die Eurozone
Schließung der Leuchtenproduktion in Landskrona
Einstellung der Komponentenproduktion in Ennenda
Management-Buyout bei Tridonic connection technology
Vorstandsmitglied Martin Brandt verlässt den Lichtkonzern
Hauptversammlung beschließt Dividende für GJ 2013/14
Weitere Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem 30. April 2014 sind nicht eingetreten.
Nahestehende Personen umfassen den Vorstand und Aufsichtsrat der Zumtobel Group AG. Zum 31. Oktober 2014 sind keine Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Personen vorhanden.
Mit assoziierten Unternehmen bestehen Lieferungs- und Leistungsbeziehungen zu marktüblichen Konditionen.
Gruppenumsatz steigt um 4,7%
Zumtobel Gruppe profitiert überdurchschnittlich vom Technologiewandel
Im ersten Halbjahr (1. Mai bis 31. Oktober 2014) des laufenden Geschäftsjahres 2014/15 stieg der Gruppenumsatz im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres in einem weiterhin stabilen konjunkturellen Umfeld um 4,7% auf 663,2 Mio EUR (Vorjahr 633,4 Mio EUR). Die Umsatzentwicklung wurde durch positive Währungseffekte im Ausmaß von 4,9 Mio EUR unterstützt. Bereinigt um diese Währungseffekte lag der Umsatz um 3,9% über dem Vorjahreswert.
Speziell die LED- Technologie sowie der Trend zu intelligent gesteuerten, energieeffizienten Beleuchtungsanlagen bringen wichtige Wachstumsimpulse. Dementsprechend konnte das dynamische Wachstum mit LED-Produkten auch im Berichtszeitraum wiederum fortgesetzt werden. Der Gesamtumsatz mit LED-Produkten stieg im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres um 56,1% auf 298,9 Mio EUR (Vorjahr 191,5 Mio EUR). Der LED-Anteil am Gruppenumsatz erhöhte sich damit innerhalb von 12 Monaten auf 45,1% gegenüber 30,2% im ersten Halbjahr des Vorjahres. Sowohl das Lighting Segment (plus 47,1%) als auch das Components Segment (plus 86,9%) konnten mit ihrem umfassenden innovativen LED-Produktportfolio überdurchschnittlich von dem Technologiewandel hin zur LED profitieren.
| Q2 | Q2 | Veränderung | 1. HJ | 1. HJ | Veränderung | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Entwicklung Segmente in Mio EUR | 2014/15 | 2013/14 | in % | 2014/15 | 2013/14 | in % |
| Lighting Segment | 257,6 | 246,8 | 4,4 | 500,9 | 476,7 | 5,1 |
| Components Segment | 99,8 | 98,3 | 1,6 | 196,4 | 197,9 | -0,8 |
| Überleitung | -17,6 | -20,9 | -15,6 | -34,1 | -41,2 | -17,2 |
| Zumtobel Gruppe | 339,8 | 324,1 | 4,8 | 663,2 | 633,4 | 4,7 |
Im spätzyklischen Lighting Segment mehren sich die Zeichen für eine Stabilisierung im gewerblichen Hochbau in Europa. Dies bestätigt auch Euroconstruct im November-Gutachten 2014. Für den europäischen gewerblichen Hochbau wird nach einigen Jahren des Rückgangs in den für die Zumtobel Gruppe sieben wichtigsten europäischen Märkten wieder ein Wachstum von 1,0% für das Kalenderjahr 2014 und von 2,4% für das Kalenderjahr 2015 prognostiziert. Damit hat Euroconstruct entgegen der allgemeinen Erwartung die Wachstumsprognose für das Kalenderjahr 2015 noch einmal leicht erhöht. Der Umsatz im Lighting Segment stieg im Berichtszeitraum um 5,1% auf 500,9 Mio EUR (Vorjahr 476,7 Mio EUR). Getragen wird diese Entwicklung aber auch von den positiven Impulsen aus der neu implementierten, markenübergreifenden Vertriebsstruktur, in der das gesamte Produktportfolio von Zumtobel und Thorn in allen Regionen aus einer Hand vermarktet wird.
Erfreuliche Fortschritte im Components Segment
Das Components Segment macht erfreuliche Fortschritte in der konsequenten Ausrichtung des Geschäfts auf die LED-Technologie, um damit ein stabiles Fundament für zukünftiges Wachstum zu legen. Die Umsatzentwicklung wird im laufenden Geschäftsjahr zwar noch von dem im vergangenen Jahr vollzogenen Ausstieg aus der Magnetiktechnologie, dem Verkauf des Non-core-Geschäfts mit Verbindungsklemmen sowie der deutlich rückläufigen Nachfrage nach elektronischen Vorschaltgeräten belastet, aber die sehr erfreuliche Entwicklung beim Absatz von LED-Konvertern und LED-Modulen bestätigt die Strategie, konsequent in den Strukturwandel in Richtung LED zu investieren. Der Umsatz mit LED-Komponenten stieg im ersten Halbjahr um 86,9% auf 97,8 Mio EUR (Vorjahr 52,3 Mio EUR) und konnte damit die rückläufige Nachfrage nach elektronischen Vorschaltgeräten vollumfänglich sowie die entgangenen Umsatzbeiträge aus dem Ausstieg aus der Magnetiktechnologie und dem Verkauf von Verbindungsklemmen in großen Teilen kompensieren. Insgesamt fiel der Segmentumsatz im Berichtszeitraum um 0,8% auf 196,4 Mio EUR (Vorjahr 197,9 Mio EUR).
| Q2 2014/15 Q2 2014/15 |
1. HJ 2014/15 2014/15 | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse in Mio EUR |
Veränderung in % |
Umsatzerlöse in Mio EUR |
Veränderung in % |
in % vom Konzern |
|
| D/A/CH | 98,6 | 0,8 | 190,8 | 3,0 | 28,8 |
| Nordeuropa | 75,1 | 9,0 | 144,9 | 11,7 | 21,9 |
| Benelux & Osteuropa | 33,6 | 20,5 | 60,7 | 12,5 | 9,2 |
| Südeuropa & Lateinamerika | 47,3 | -10,9 | 101,0 | -6,8 | 15,2 |
| Asien & Pazifik | 39,9 | 7,3 | 77,1 | 0,0 | 11,6 |
| Mittlerer Osten & Afrika* | 36,3 | 17,6 | 70,6 | 11,3 | 10,6 |
| Nordamerika | 8,9 | 7,4 | 18,2 | 16,2 | 2,7 |
| Gesamt | 339,8 | 4,8 | 663,2 | 4,7 | 100,0 |
*inkl. Indien, Zentralasien & Türkei
Im Rahmen der Neuorganisation der Zumtobel Gruppe wurden die Vertriebsregionen neu definiert und die Länderverteilung auf die Regionen wie folgt angepasst:
| D/A/CH: | Deutschland, Österreich, Schweiz |
|---|---|
| Nordeuropa: | Großbritannien, Irland, Schweden, Norwegen, Island, Finnland, Dänemark, |
| Baltikum | |
| Benelux & Osteuropa: | Belgien, Niederlande, Luxemburg und sämtliche Länder Osteuropas |
| inklusive Russland | |
| Nordamerika: | USA und Kanada |
| Südeuropa & Lateinamerika: | Frankreich, Italien, Spanien, Portugal, Griechenland und sämtliche Länder |
| Lateinamerikas | |
| Asien & Pazifik: | Länder des Fernen Ostens inklusive China sowie Japan, Australien, |
| Neuseeland | |
| Mittlerer Osten & Afrika: | Länder des Mittleren Ostens, Indien, Afrika, Zentralasien und Türkei |
Die Änderungen wurden auch rückwirkend angewandt, was zu einer Anpassung der regionalen Aufteilung im Vergleichszeitraum des Geschäftsjahres 2013/14 führte.
Die Entwicklung in den einzelnen Regionen im Berichtszeitraum verlief sehr unterschiedlich. In der für die Zumtobel Gruppe umsatzstärksten Region D/A/CH stieg der Umsatz im Berichtszeitraum um 3,0% auf 190,8 Mio EUR. Dabei zeigte insbesondere Deutschland, getrieben von Aufträgen mit großen
Nordeuropa ist der zentrale Wachstumsmotor
Einzelhandelsketten, in den ersten sechs Monaten eine solide Umsatzentwicklung. In der Region Nordeuropa wuchs der Umsatz um 11,7% auf 144,9 Mio EUR. Der Hauptumsatztreiber in dieser Region war Großbritannien, aber auch die skandinavischen Länder konnten insbesondere im zweiten Quartal deutliche Zuwächse verzeichnen. Die Region Benelux & Osteuropa entwickelte sich nach einem verhaltenen Start im ersten Quartal sehr erfreulich und konnte die Umsätze im ersten Halbjahr um 12,5% auf 60,7 Mio EUR steigern. In der Region Südeuropa & Lateinamerika ist die Geschäftsentwicklung in Frankreich und Italien deutlich hinter unseren Erwartungen. Dementsprechend fiel der Umsatz der Region um 6,8% auf 101,0 Mio EUR. Die Region Asien & Pazifik befindet sich in einer umfassenden Restrukturierung und wurde zusätzlich von negativen Währungseffekten sowie dem Ausstieg aus der Magnetiktechnologie belastet. Der Umsatz stagnierte im Berichtszeitraum bei 77,1 Mio EUR. In der Region Mittlerer Osten & Afrika konnte die erfreuliche Entwicklung aus den Vorquartalen fortgesetzt werden und die Umsätze stiegen um 11,3% auf 70,6 Mio EUR. Nach einem sehr schwachen ersten Halbjahr im Vorjahr erzielte die Region Nordamerika im Berichtszeitraum ein Wachstum von 16,2%.
| Gewinn- und Verlustrechnung in Mio EUR | Q2 2014/15 |
Q2 2013/14 |
Veränderung in % |
1. HJ 2014/15 |
1. HJ 2013/14 |
Veränderung in % |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 339,8 | 324,1 | 4,8 | 663,2 | 633,4 | 4,7 |
| Kosten der umgesetzten Leistungen | -223,9 | -215,1 | 4,1 | -440,0 | -420,5 | 4,6 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 115,9 | 109,0 | 6,3 | 223,2 | 212,9 | 4,8 |
| in % vom Umsatz | 34,1 | 33,6 | 33,7 | 33,6 | ||
| SG&A Aufwendungen ohne Sondereffekte | -87,7 | -84,5 | 3,8 | -175,9 | -170,6 | 3,1 |
| Bereinigtes EBIT | 28,2 | 24,5 | 14,9 | 47,2 | 42,2 | 11,8 |
| in % vom Umsatz | 8,3 | 7,6 | 7,1 | 6,7 | ||
| Sondereffekte | -1,6 | -6,2 | -73,9 | -11,6 | -13,0 | -11,2 |
| EBIT | 26,6 | 18,4 | 44,7 | 35,7 | 29,2 | 22,0 |
| in % vom Umsatz | 7,8 | 5,7 | 5,4 | 4,6 | ||
| Finanzergebnis | -2,0 | -5,0 | 61,1 | -3,7 | -7,8 | 52,2 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 24,6 | 13,3 | 84,5 | 31,9 | 21,4 | 49,2 |
| Ertragsteuern | -1,5 | -1,6 | -10,9 | -3,0 | -3,0 | 1,0 |
| Periodenergebnis | 23,1 | 11,7 | 98,0 | 28,9 | 18,4 | 57,2 |
| Ergebnis je Aktie (in EUR) | 0,54 | 0,27 | >100 | 0,67 | 0,43 | 57,9 |
Nachrichtlich: Das EBITDA (EBIT zzgl. Abschreibungen) im ersten Halbjahr 2014/15 betrug 62,7 Mio EUR.
Bereinigtes Gruppen-EBIT steigt um 11,8%
Das um Sondereffekte bereinigte Gruppen-EBIT konnte im Vergleich zur Vorjahresperiode um 11,8% von 42,2 Mio EUR auf 47,2 Mio EUR gesteigert werden. Die Umsatzrendite stieg von 6,7% auf 7,1%. Dabei konnten sowohl das Lighting Segment als auch das Components Segment das jeweilige bereinigte Vorjahresergebnis übertreffen. Die Bruttoergebnismarge verbesserte sich im Berichtszeitraum leicht auf 33,7% (Vorjahr 33,6%). Erste positive Effekte aus den Restrukturierungsmaßnahmen wurden teilweise durch negative Währungseffekte im Materialaufwand, vorübergehende Ineffizienzen im Zusammenhang mit den Produktionsverlagerungen (wie etwa Parallelproduktion, Lageraufbau, etc.) sowie den starken Anstieg von niedrigmargigen Key Account- Umsätzen ausgeglichen. Die in den Kosten der umgesetzten Leistungen enthaltenen Entwicklungskosten sind im ersten Halbjahr 2014/15 mit 34,2 Mio EUR auf Vorjahresniveau (34,2 Mio EUR).
Die Vertriebskosten in Prozent vom Umsatz fielen von 24,3% auf 23,5%. Ein Schwerpunkt der Neuorganisation der Zumtobel Gruppe ist die Zusammenführung der beiden bislang getrennten Vertriebsorganisationen von Zumtobel und Thorn. Entsprechende Maßnahmen wurden in den vergangenen drei Quartalen eingeleitet. Der Mitarbeiterstand im Vertriebsbereich reduzierte sich per 31. Oktober gegenüber dem Vorjahr um cirka 150 Beschäftigte. Die Verwaltungskosten stiegen im Berichtszeitraum von 18,7 Mio EUR auf 22,3 Mio EUR. Dies ist zum Großteil auf höhere Beratungsaufwendungen sowie personelle Verstärkungen in den zentralen Funktionen zurückzuführen. Das sonstige betriebliche Ergebnis ohne Sondereffekte in Höhe von 2,1 Mio EUR (Vorjahr 2,0 Mio EUR) beinhaltet unter anderem Lizenzeinnahmen aus dem LED-Geschäft.
Im ersten Halbjahr 2014/15 wurden negative Sondereffekte in Höhe von 11,6 Mio EUR (Vorjahr 13,0 Mio EUR) verbucht. Diese betreffen im Wesentlichen Aufwendungen im Zusammenhang mit der Schließung der Fertigungsstandorte in Landskrona (Schweden) und in Ennenda (Schweiz) sowie Restrukturierungsmaßnahmen in den Vertriebsorganisationen des Lighting Segments. Auf weitere Ausführungen im Konzernzwischenabschluss wird verwiesen.
| Bereinigtes EBIT in Mio EUR | Q2 2014/15 |
Q2 2013/14 |
Veränderung in % |
1. HJ 2014/15 |
1. HJ 2013/14 |
Veränderung in % |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Berichtetes EBIT | 26,6 | 18,4 | 44,7 | 35,7 | 29,2 | 22,0 |
| davon Sondereffekte | -1,6 | -6,2 | -73,9 | -11,6 | -13,0 | -11,2 |
| Bereinigtes EBIT | 28,2 | 24,5 | 14,9 | 47,2 | 42,2 | 11,8 |
| in % vom Umsatz | 8,3 | 7,6 | 7,1 | 6,7 |
Das Finanzergebnis verbesserte sich im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,1 Mio EUR auf minus 3,7 Mio EUR (Vorjahr minus 7,8 Mio EUR). Im Zinsaufwand sind vor allem Zinsen für die laufenden Kreditverträge enthalten. Die übrigen finanziellen Aufwendungen und Erträge betrugen plus 0,6 Mio EUR (Vorjahr minus 4,0 Mio EUR). Die Veränderung im Vergleich zum Vorjahr kommt aus dem Fremdwährungsergebnis und ist vor allem auf die Aufwertung der für die Zumtobel Gruppe wichtigsten Währungen gegenüber dem Euro im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2014/15 zurückzuführen, während im Vorjahreszeitraum eine Aufwertung des Euro gegenüber den betreffenden Währungen zu beobachten war. Auf weitere Ausführungen im Konzernzwischenabschluss wird verwiesen.
| Finanzergebnis in Mio EUR | Q2 2014/15 |
Q2 2013/14 |
Veränderung in % |
1. HJ 2014/15 |
1. HJ 2013/14 |
Veränderung in % |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsaufwand | -2,1 | -2,2 | -5,3 | -4,5 | -4,4 | 3,4 |
| Zinsertrag | 0,1 | 0,2 | -58,2 | 0,2 | 0,4 | -57,1 |
| Zinssaldo | -2,0 | -2,0 | 0,1 | -4,4 | -4,0 | -9,7 |
| Übrige finanzielle Aufwendungen und Erträge | 0,1 | -3,2 | >100 | 0,6 | -4,0 | >100 |
| Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen |
0,0 | 0,2 | <-100 | 0,1 | 0,1 | -59,2 |
| Finanzergebnis | -2,0 | -5,0 | 61,1 | -3,7 | -7,8 | 52,2 |
Das Ergebnis vor Ertragsteuern erhöhte sich im ersten Halbjahr auf 31,9 Mio EUR (Vorjahr 21,4 Mio EUR). Darauf fielen Ertragsteuern in Höhe von 3,0 Mio EUR an. Das Periodenergebnis erhöhte sich aufgrund gestiegener Umsatzerlöse, erste positive Effekte aus den Restrukturierungsmaßnahmen sowie einer deutlichen Verbesserung im Finanzergebnis auf 28,9 Mio EUR gegenüber 18,4 Mio EUR im Vorjahr. Für die
Vertriebskosten in Prozent vom Umsatz unter Vorjahresniveau
Negative Sondereffekte aus dem Transformationsprozess
Verbessertes Finanzergebnis Aktionäre der Zumtobel Group AG ergibt sich somit ein Ergebnis je Aktie (unverwässert bei 43,1 Mio Aktien) von 0,67 EUR (Vorjahr 0,43 EUR).
Für die Ermittlung des Cashflows wurde die indirekte Methode monatsgenau angewandt. Die so erstellten monatlichen Cashflows werden mit dem jeweiligen monatlichen Durchschnittskurs umgerechnet und aggregiert, während die Bilanzpositionen mit dem Stichtagskurs umgerechnet werden. Diese Vorgehensweise führt zu Währungsdifferenzen vor allem in den einzelnen Positionen des Cashflows aus dem operativen Geschäft und damit zu deutlich abweichenden Werten im Vergleich zu den Differenzen der jeweiligen Bilanzpositionen.
Saisonal bedingter Mittelabfluss aus Working Capital-Aufbau
Zum 31. Oktober 2014 lag der Working Capital-Bestand aufgrund des gestiegenen Geschäftsvolumens (plus 4,7%) mit 229,3 Mio EUR leicht über dem Niveau zum Zwischenabschlussstichtag des Vorjahres (221,6 Mio EUR). Dabei konnte der Anstieg der Vorräte und Forderungen fast vollumfänglich durch einen Anstieg der Lieferverbindlichkeiten ausgeglichen werden. In Prozent des rollierenden Zwölfmonatsumsatzes reduzierte sich der Working Capital-Bestand leicht im Vergleich zum Vorjahr von 18,2% auf 18,0% und liegt damit innerhalb des vom Konzern definierten Zielkorridors von 16% bis 18%. Der saisonal bedingte Mittelabfluss aus dem Aufbau von Working Capital seit dem Bilanzstichtag verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr von 31,2 Mio EUR auf 28,6 Mio EUR. Insgesamt reduzierte sich der Cashflow aus dem operativen Geschäft im ersten Halbjahr um 3,6 Mio EUR auf 20,4 Mio EUR (Vorjahr 24,0 Mio EUR). Vor allem negative Cashflow Effekte resultierend aus der Veränderung der übrigen lang- und kurzfristige Vermögenswerte und Verbindlichkeiten führten zu diesem Rückgang. Diese Veränderung wiederum resultiert vor allem aus einem stärkeren Rückgang von kurzfristigen Steuerverbindlichkeiten, Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern sowie Fremdwährungsumrechnungseffekten.
Im ersten Halbjahr 2014/15 wurden 28,9 Mio EUR in Anlagevermögen in verschiedenen Produktionswerken investiert (Vorjahr 26,4 Mio EUR). Anlageinvestitionen umfassen Investitionen in Werkzeuge für neue Produkte, Erweiterungsinvestitionen, Instandhaltungsinvestitionen sowie aktivierte Kosten für Forschung und Entwicklung (8,6 Mio EUR). Der positive Cash-Effekt in der Position "Veränderung liquider Mittel aus Konsolidierungskreisänderungen" bezieht sich auf den Verkauf der Tridonic connection technology GmbH, Österreich und der Tridonic connection technology GmbH & Co. KG, Österreich sowie auf die Erstkonsolidierung der Thorn Lighting Limited Liability Company, Qatar. Insgesamt stieg der Free Cashflow im ersten Halbjahr auf 3,2 Mio EUR (Vorjahr minus 1,3).
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beinhaltet hauptsächlich die erhöhte Inanspruchnahme der bestehenden Kreditfazilitäten sowie die bezahlten Zinsen im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres. Die am 25. Juli 2014 in der Hauptversammlung beschlossene Dividende von 18 Eurocent je Aktie für das Geschäftsjahr 2013/14 wurde am 1. August 2014 an die Aktionäre ausbezahlt (7,8 Mio EUR) und ist im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres voll cashwirksam.
| Bilanzkennzahlen in Mio EUR | 31. Oktober 2014 | 30. April 2014 |
|---|---|---|
| Bilanzsumme | 1.047,4 | 1.006,6 |
| Nettoverbindlichkeiten | 131,3 | 126,2 |
| Schuldendeckungsgrad | 1,58 | 1,57 |
| Eigenkapital | 344,3 | 327,6 |
| Eigenkapitalquote in % | 32,9 | 32,5 |
| Verschuldungsgrad in % | 38,1 | 38,5 |
| Investitionen | 28,9 | 65,5 |
| Working Capital | 229,3 | 200,0 |
| in % vom rollierenden Zwölfmonatsumsatz | 18,0 | 16,0 |
Die Qualität der Bilanzstruktur ist nahezu unverändert. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich leicht von 32,5% am 30. April 2014 auf 32,9%. Die Nettoverbindlichkeiten stiegen gegenüber dem Bilanzstichtag im saisonal üblichen Muster um 5,1 Mio EUR auf 131,3 Mio EUR (Vorjahr 126,2 Mio EUR). Der Verschuldungsgrad (Gearing) – als Quotient von Nettoverbindlichkeiten zum Eigenkapital – verbesserte sich aufgrund des erhöhten Eigenkapitals von 38,5% auf 38,1%.
In der Zumtobel Gruppe wird ein angemessenes Risikomanagementsystem als ein wesentlicher Beitrag zum Erhalt und Ausbau der Wettbewerbsposition gesehen. Ziel des Risikomanagements ist es, durch einen systematischen Ansatz Risiken und Chancen frühzeitig zu erkennen, um so prompt durch geeignete Maßnahmen auf veränderte Rahmenbedingungen reagieren zu können.
Ein wesentliches Risiko für die Geschäftsentwicklung der Zumtobel Gruppe besteht in der unsicheren konjunkturellen Entwicklung der wichtigsten Absatzmärkte, insbesondere in Europa. Eine erneute Abschwächung der Konjunktur könnte dazu führen, dass sich der Auftragseingang der Zumtobel Gruppe deutlich verringert und bestehende Aufträge verzögert oder storniert werden. Darüber hinaus könnten verstärkte Sparanstrengungen bei den Ausgaben durch die öffentliche Hand sowie ein verstärkter Lagerabbau durch die Großhändler die Umsatzentwicklung belasten. Dadurch ergeben sich Risiken in Bezug auf die allgemeine Ergebnisentwicklung, belastet durch Unterauslastung in der Produktion, erhöhten Preisdruck und negative Produktmixverschiebungen. Gegebenenfalls notwendige Maßnahmen zur Anpassung der Strukturkosten und Kapazitäten an das schwierige Marktumfeld oder im Rahmen der
Risikomanagement zum frühzeitigen Erkennen von Chancen und Risiken
Risiken aus Konjunkturentwicklung organisatorischen beziehungsweise strategischen Neuausrichtung der Zumtobel Gruppe könnten zu zusätzlichen Restrukturierungsaufwendungen führen, die das Ergebnis negativ beeinträchtigen könnten.
Die Geschwindigkeit des technologischen Transformationsprozesses von der konventionellen Beleuchtung in Richtung LED liegt über den Erwartungen der Zumtobel Gruppe und stellt für die gesamte Lichtindustrie und insbesondere für das Komponentengeschäft eine große Herausforderung dar. Zur Absicherung der Wettbewerbsposition muss gleichzeitig in die Bereiche LED, intelligente Lichtmanagementsysteme und konventionelle Lichttechnik investiert werden. Dies führt zu einer höheren Produktvielfalt und damit zu deutlich höheren Forschungs- und Entwicklungsausgaben. Die kürzeren Innovationszyklen und steigende Systemkomplexität der digitalen Beleuchtung erfordern zudem ein wesentlich restriktiveres Bestandsmanagement. Technologiewechsel durch LED
Laufzeiten gestaffelt (längstens bis Juni 2019) und tauschen die variablen Zinszahlungen der Finanzierung in Fixzinszahlungen von maximal 2,694%.
Die Devisenmärkte sind weiterhin von hoher Unsicherheit und Volatilität geprägt. Die ergebnisrelevanten Währungsrisiken der Gruppe bestehen insbesondere aus Transaktionseffekten (die lokalen Gesellschaften kaufen und/oder verkaufen ihre Waren teilweise in – aus ihrer Sicht – Fremdwährungen). Auch konzerninterne Dividendenzahlungen oder Darlehen können aus Sicht der lokalen Gesellschaften in Fremdwährungen getätigt werden. Das Translationsrisiko (Umrechnung ausländischer Einzelabschlüsse in die Konzernwährung Euro im Rahmen der Konsolidierung) ist für die Zumtobel Gruppe von untergeordneter Bedeutung und wird nicht abgesichert. Zur Absicherung des Transaktionsrisikos setzt die Zumtobel Gruppe überwiegend Devisenterminkontrakte mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr ein, ergänzend auch Optionen. Die Hauptwährungen im Konzern sind EUR, GBP, USD (sowie die an den USD gebundenen asiatischen Währungen), AUD und CHF. Da das Fremdwährungsexposure aus generellen Planungsannahmen ermittelt wird und nicht aus konkret bestimmbaren Einzelverträgen, können die Voraussetzungen für Hedge-Accounting grundsätzlich nicht erfüllt werden. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sind im zweiten Halbjahr 2014/15 aus heutiger Sicht leicht positive Translationseffekte sowie keine nennenswerten negativen Transaktionseffekte zu erwarten.
Bilanzielle Risiken entstehen vor allem aus der Bewertung einzelner Vermögenswerte. Währungseffekte, die notwendige Verwendung von Schätzungen und die Ermessensspielräume in den Bereichen der nicht finanziellen Vermögenswerte, aktiven latenten Steuern, Vorrats- und Forderungsbewertungen, Pensions-, Abfertigungs- und Jubiläumsgeldrückstellungen sowie Garantie- und Gewährleistungsrückstellungen haben eine unmittelbare Auswirkung auf die Darstellung der Vermögens- und Ertragslage. Die größten bilanziellen Risiken der Zumtobel Gruppe betreffen den Firmenwert, welcher im Rahmen der Akquisition von Thorn im Geschäftsjahr 2000/01 entstanden ist, die Bewertung der aktivierten Entwicklungskosten und Vorräte sowie die Bewertung des Pensionsfonds in Großbritannien.
Bezüglich weiterer möglicher Risiken und Chancen der Zumtobel Gruppe wird auf die Ausführungen des Geschäftsberichtes 2013/14 verwiesen. Auf Basis der aktuell zur Verfügung stehenden Informationen bestehen gegenwärtig keine wesentlichen Einzelrisiken, die den Unternehmensbestand gefährden könnten.
Aufgrund der weiterhin stabilen Branchenentwicklung und der erwarteten Kosteneinsparungen aus den eingeleiteten Maßnahmen hält der Vorstand an der bereits kommunizierten Guidance für das Geschäftsjahr 2014/15 fest, gegenüber dem Vorjahr ein Umsatzwachstum von rund 3% und eine Verbesserung der bereinigten EBIT-Marge auf 5% bis 6% (bereinigte EBIT-Marge im GJ 2013/14: 3,8%) zu erzielen. Die dafür notwendigen Restrukturierungsmaßnahmen werden aus heutiger Sicht das Ergebnis in 2014/15 mit Sondereffekten in Höhe von etwa 20 Mio EUR belasten. Auch bezüglich unseres Mittelfristzieles, die bereinigte EBIT-Marge bis 2016/17 schrittweise auf etwa 8% bis 10% zu steigern, liegen wir weiterhin im Plan.
Dornbirn, am 9. Dezember 2014
Der Vorstand
Ulrich Schumacher Karin Sonnenmoser Chief Executive Officer (CEO) Chief Financial Officer (CFO)
| in TEUR | Q2 2014/15 |
Q2 2013/14 |
Verände rung in % |
1. HJ 2014/15 |
1. HJ 2013/14 |
Verände rung in % |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 339.766 | 324.149 | 4,8 | 663.221 | 633.428 | 4,7 |
| Kosten der umgesetzten Leistungen | -223.866 | -215.135 | 4,1 | -440.042 | -420.541 | 4,6 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 115.900 | 109.014 | 6,3 | 223.179 | 212.887 | 4,8 |
| in % vom Umsatz | 34,1 | 33,6 | 33,7 | 33,6 | ||
| Vertriebskosten | -78.552 | -77.080 | 1,9 | -155.781 | -153.933 | 1,2 |
| Verwaltungskosten | -10.660 | -9.194 | 15,9 | -22.299 | -18.731 | 19,0 |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | -124 | -4.380 | -97,2 | -9.442 | -11.006 | -14,2 |
| davon Sondereffekte | -1.606 | -6.165 | -73,9 | -11.572 | -13.028 | -11,2 |
| Betriebsergebnis | 26.564 | 18.360 | 44,7 | 35.657 | 29.217 | 22,0 |
| in % vom Umsatz | 7,8 | 5,7 | 5,4 | 4,6 | ||
| Zinsaufwand | -2.118 | -2.236 | -5,3 | -4.545 | -4.397 | 3,4 |
| Zinsertrag | 84 | 201 | -58,2 | 179 | 418 | -57,1 |
| Übrige finanzielle Aufwendungen und Erträge | 84 | -3.212 | >100 | 568 | -3.980 | >100 |
| Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen | -2 | 229 | <-100 | 53 | 129 | -59,2 |
| Finanzergebnis | -1.952 | -5.018 | 61,1 | -3.745 | -7.830 | 52,2 |
| in % vom Umsatz | -0,6 | -1,5 | -0,6 | -1,2 | ||
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 24.612 | 13.342 | 84,5 | 31.912 | 21.387 | 49,2 |
| Ertragsteuern | -1.457 | -1.635 | -10,9 | -3.035 | -3.006 | 1,0 |
| Ergebnis aus fortzuführenden Bereichen | 23.155 | 11.707 | 97,8 | 28.877 | 18.381 | 57,1 |
| Ergebnis aus aufgegebenen Bereichen | -14 | -20 | 29,0 | -14 | -20 | 28,1 |
| Periodenergebnis | 23.141 | 11.687 | 98,0 | 28.863 | 18.361 | 57,2 |
| in % vom Umsatz | 6,8 | 3,6 | 4,4 | 2,9 | ||
| davon den Minderheitengesellschaftern zuordenbar | -100 | 133 | <-100 | -176 | -22 | <-100 |
| davon den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuordenbar | 23.241 | 11.554 | >100 | 29.039 | 18.383 | 58,0 |
| Anzahl ausstehender Aktien unverwässert – Durchschnitt (in 1.000 Stk.) | 43.141 | 43.134 | 43.140 | 43.134 | ||
| Verwässerungseffekt (Aktienoptionen) – Durchschnitt (in 1.000 Stk.) | 3 | 2 | 3 | 2 | ||
| Anzahl ausstehender Aktien verwässert – Durchschnitt (in 1.000 Stk.) | 43.144 | 43.136 | 43.143 | 43.136 | ||
| Ergebnis je Aktie (in EUR) | ||||||
| Ergebnis je Aktie unverwässert | 0,54 | 0,27 | 0,67 | 0,43 | ||
| Ergebnis je Aktie verwässert | 0,54 | 0,27 | 0,67 | 0,43 | ||
| Ergebnis je Aktie aus fortzuführenden Bereichen (in EUR) | ||||||
| Ergebnis je Aktie unverwässert | 0,54 | 0,27 | 0,67 | 0,43 | ||
| Ergebnis je Aktie verwässert | 0,54 | 0,27 | 0,67 | 0,43 | ||
| Ergebnis je Aktie aus aufgegebenen Bereichen (in EUR) | ||||||
| Ergebnis je Aktie unverwässert | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | ||
| Ergebnis je Aktie verwässert | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| in TEUR | Q2 2014/15 |
Q2 2013/14 |
Verände rung in % |
1. HJ 2014/15 |
1. HJ 2013/14 |
Verände rung in % |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Periodenergebnis | 23.141 | 11.687 | 98,0 | 28.863 | 18.361 | 57,2 |
| Versicherungsmathematischer Verlust | -14.936 | 0 | -14.936 | 0 | ||
| Latente Steuern auf versicherungsmathematische Verluste | 2.600 | 0 | 2.600 | 0 | ||
| Summe der Posten, die nicht nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden |
-12.336 | 0 | -12.336 | 0 | ||
| Währungsdifferenzen | 3.888 | -1.162 | >100 | 5.872 | -9.029 | >100 |
| Währungsdifferenzen aus Darlehen | 493 | 785 | -37,2 | 2.111 | -1.847 | >100 |
| Hedge Accounting | -132 | -120 | -10,0 | -375 | 1.829 | <-100 |
| Latente Steuern auf Hedge Accounting | 33 | 30 | 8,6 | 94 | -457 | >100 |
| Summe der Posten, die nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden |
4.282 | -467 | >100 | 7.702 | -9.504 | >100 |
| Sonstige Gesamtergebnisbestandteile | -8.054 | -467 | <-100 | -4.634 | -9.504 | 51,2 |
| davon den Minderheitengesellschaftern zuordenbar | 98 | -52 | >100 | 155 | -79 | >100 |
| davon den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuordenbar | -8.152 | -415 | <-100 | -4.789 | -9.425 | 49,2 |
| Gesamtergebnis | 15.088 | 11.220 | 34,5 | 24.229 | 8.857 | >100 |
| davon den Minderheitengesellschaftern zuordenbar | -1 | 81 | <-100 | -21 | -101 | 78,8 |
| davon den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuordenbar | 15.089 | 11.139 | 35,5 | 24.250 | 8.958 | >100 |
| in TEUR | 31. Oktober 2014 |
in % | 30. April 2014 | in % |
|---|---|---|---|---|
| Firmenwerte | 190.917 | 18,2 | 187.792 | 18,7 |
| Übrige immaterielle Vermögenswerte | 56.882 | 5,4 | 55.682 | 5,5 |
| Sachanlagen | 224.985 | 21,5 | 230.635 | 22,9 |
| Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen | 2.701 | 0,3 | 2.441 | 0,2 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 1.537 | 0,1 | 1.466 | 0,1 |
| Übrige Vermögenswerte | 4.482 | 0,4 | 4.354 | 0,4 |
| Latente Steuern | 41.605 | 4,0 | 37.509 | 3,7 |
| Langfristiges Vermögen | 523.109 | 49,9 | 519.879 | 51,5 |
| Vorräte | 191.242 | 18,2 | 181.426 | 18,1 |
| Forderungen aus Lieferungen & Leistungen | 215.510 | 20,6 | 199.303 | 19,8 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 2.762 | 0,3 | 2.731 | 0,3 |
| Übrige Vermögenswerte | 27.041 | 2,6 | 29.071 | 2,9 |
| Liquide Mittel | 87.780 | 8,4 | 74.191 | 7,4 |
| Kurzfristiges Vermögen | 524.335 | 50,1 | 486.722 | 48,5 |
| VERMÖGEN | 1.047.444 | 100,0 | 1.006.601 | 100,0 |
| Grundkapital | 108.750 | 10,4 | 108.750 | 10,8 |
| Kapitalrücklagen | 335.260 | 32,0 | 335.249 | 33,3 |
| Gewinnrücklagen | -132.731 | -12,7 | -115.215 | -11,5 |
| Periodenergebnis | 29.039 | 2,8 | -4.995 | -0,5 |
| Kapital der Anteilseigner der Muttergesellschaft | 340.318 | 32,5 | 323.789 | 32,1 |
| Kapital der Minderheitengesellschafter | 3.996 | 0,4 | 3.765 | 0,4 |
| Eigenkapital | 344.314 | 32,9 | 327.554 | 32,5 |
| Rückstellungen für Pensionen | 84.657 | 8,1 | 77.486 | 7,7 |
| Rückstellungen für Abfertigungen | 44.347 | 4,2 | 41.374 | 4,1 |
| Sonstige Personalrückstellungen | 12.669 | 1,2 | 12.860 | 1,3 |
| Übrige Rückstellungen | 1.069 | 0,1 | 1.073 | 0,1 |
| Finanzschulden | 213.939 | 20,4 | 197.357 | 19,6 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 2.429 | 0,2 | 2.575 | 0,3 |
| Latente Steuern | 4.199 | 0,4 | 4.337 | 0,4 |
| Langfristige Schulden | 363.309 | 34,6 | 337.062 | 33,5 |
| Rückstellungen für Ertragsteuern | 20.766 | 2,0 | 20.057 | 2,0 |
| Übrige Rückstellungen | 37.231 | 3,6 | 32.985 | 3,3 |
| Finanzschulden | 6.493 | 0,6 | 5.314 | 0,5 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen & Leistungen | 158.041 | 15,1 | 159.912 | 15,9 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 117.290 | 11,2 | 123.717 | 12,3 |
| Kurzfristige Schulden | 339.821 | 32,5 | 341.985 | 34,0 |
| EIGENKAPITAL UND SCHULDEN | 1.047.444 | 100,0 | 1.006.601 | 100,0 |
| in TEUR | 1. HJ 2014/15 | 1. HJ 2013/14 |
|---|---|---|
| Betriebsergebnis aus fortzuführenden und aufgegebenen Bereichen | 35.643 | 29.197 |
| Abschreibungen und Amortisierungen | 27.075 | 30.608 |
| Gewinn/Verlust aus Anlagenabgängen | 208 | 117 |
| Konsolidierungskreisänderungen | 120 | 0 |
| Ergebnis aus der Aufgabe von Geschäftsbereichen | -14 | -20 |
| Cashflow aus dem operativen Ergebnis | 63.032 | 59.902 |
| Vorräte | -7.943 | -14.283 |
| Forderungen aus Lieferungen & Leistungen | -4.581 | -30.523 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen & Leistungen | -14.566 | 11.891 |
| Erhaltene Anzahlungen | -1.537 | 1.705 |
| Veränderung des Working Capital | -28.627 | -31.210 |
| Langfristige Rückstellungen | -6.896 | -4.833 |
| Kurzfristige Rückstellungen | 3.845 | 278 |
| Übrige lang- und kurzfristige Vermögenswerte und Verbindlichkeiten | -7.140 | 2.365 |
| Veränderungen der sonstigen operativen Positionen | -10.191 | -2.190 |
| Bezahlte Steuern | -3.834 | -2.494 |
| Cashflow aus dem operativen Geschäft | 20.380 | 24.008 |
| Einzahlungen aus Anlagenabgängen | 636 | 164 |
| Auszahlungen für Anlagenzugänge | -28.929 | -26.359 |
| Veränderung von lang- und kurzfristigen finanziellen Vermögenswerten | 1.599 | -1.770 |
| Veränderung liquider Mittel aus Konsolidierungskreisänderungen | 9.522 | 2.693 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -17.172 | -25.272 |
| FREIER CASHFLOW | 3.208 | -1.264 |
| Veränderung der lang- und kurzfristigen Finanzschulden | 18.060 | 7.022 |
| davon nicht frei verfügbare Zahlungsmittelbestände | -359 | -10 |
| Veränderung von Minderheitenanteilen | 0 | -1.524 |
| Dividenden | -7.765 | -3.019 |
| Ausübung Optionen | 11 | 1 |
| Bezahlte Zinsen | -3.505 | -3.445 |
| Vereinnahmte Zinsen | 173 | 418 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | 6.974 | -547 |
| Einfluss von Wechselkursänderungen auf den Finanzmittelbestand | 2.775 | -4.402 |
| VERÄNDERUNG DES FINANZMITTELBESTANDES | 12.957 | -6.213 |
| Finanzmittelbestand am Anfang der Periode | 70.583 | 82.902 |
| Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 83.540 | 76.689 |
| Veränderung | 12.957 | -6.213 |
| Anteil der Gesellschafter des Mutterunternehmens | |||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | Grund kapital |
Kapital rücklagen |
Sonstige Gewinn rücklagen |
Währungs rücklage |
Hedge Accounting |
Rücklage Aktien optionen |
Rücklage IAS 19 |
Perioden ergebnis |
Summe | Minder heiten |
Summe Eigen kapital |
| 30. April 2014 | 108.750 | 335.249 | 11.083 | -42.259 | -2.960 | 19.479 | -100.558 | -4.995 | 323.789 | 3.765 | 327.554 |
| +/- Einstellungen in die Gewinnrücklagen |
0 | 0 | -4.995 | 0 | 0 | 0 | 0 | 4.995 | 0 | 0 | 0 |
| +/- Gesamtergebnis | 0 | 0 | 0 | 7.828 | -281 | 0 | -12.336 | 29.039 | 24.250 | -21 | 24.229 |
| +/- Aktienoptionen – Ausübungen |
0 | 11 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 11 | 0 | 11 |
| +/- Dividenden | 0 | 0 | -7.765 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -7.765 | 0 | -7.765 |
| +/- Konsolidierungskreis änderungen |
0 | 0 | -336 | 0 | 0 | 0 | 369 | 0 | 33 | 252 | 285 |
| 31. Oktober 2014 | 108.750 | 335.260 | -2.013 | -34.431 | -3.241 | 19.479 | -112.525 | 29.039 | 340.318 | 3.996 | 344.314 |
| Anteil der Gesellschafter des Mutterunternehmens | |||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | Grund kapital |
Kapital rücklagen |
Sonstige Gewinn rücklagen |
Währungs rücklage |
Hedge Accounting |
Rücklage Aktien optionen |
Rücklage IAS 19 |
Perioden ergebnis |
Summe | Minder heiten |
Summe Eigen kapital |
| 30. April 2013 | 108.750 | 335.210 | 9.894 | -29.466 | -4.371 | 19.732 | -91.831 | 5.959 | 353.877 | 3.509 | 357.386 |
| +/- Einstellungen in die Gewinnrücklagen |
0 | 0 | 5.959 | 0 | 0 | 0 | 0 | -5.959 | 0 | 0 | 0 |
| +/- Gesamtergebnis | 0 | 0 | 0 | -10.797 | 1.372 | 0 | 0 | 18.383 | 8.957 | -101 | 8.857 |
| +/- Aktienoptionen – Ausübungen |
0 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | 1 |
| +/- Dividenden | 0 | 0 | -3.019 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -3.019 | 0 | -3.019 |
| +/- Konsolidierungskreis änderungen |
0 | 0 | -1.883 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -1.883 | 359 | -1.524 |
| +/- Veränderung von Minderheitenanteilen |
0 | 0 | 132 | 0 | 0 | -253 | 0 | 0 | -121 | 0 | -121 |
| 31. Oktober 2013 | 108.750 | 335.211 | 11.083 | -40.263 | -2.999 | 19.479 | -91.831 | 18.383 | 357.813 | 3.767 | 361.580 |
In der Bilanz sind unter der Position "Gewinnrücklagen" neben den sonstigen Gewinnrücklagen die Währungsrücklage, die Rücklage für Hedge Accounting, die Rücklage für Aktienoptionen und die Rücklage für IAS 19 enthalten.
Der Konzernzwischenabschluss zum 31. Oktober 2014 wurde nach den Grundsätzen der International Financial Reporting Standards, Regelungen für Zwischenberichte (IAS 34), erstellt. Es wurde vom Wahlrecht nach IAS 34 Gebrauch gemacht, welches die Möglichkeit eines verkürzten Anhanges bietet.
Der verkürzte Konzernzwischenabschluss wurde auf Basis aller am Stichtag gültigen IAS/IFRS, die das International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlicht hat, sowie aller Interpretationen (IFRIC/SIC) des International Financial Reporting Interpretations Committee bzw. des Standing Interpretations Committee erstellt, sofern diese auch von der Europäischen Union im Endorsement-Verfahren übernommen wurden.
Die bei der Erstellung des Konzernzwischenabschlusses angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden stimmen somit mit denen des Konzernjahresabschlusses zum 30. April 2014 überein, mit Ausnahme der IFRS, welche ab dem 1. Jänner 2014 verpflichtend anzuwenden sind.
Folgende von der Europäischen Union übernommenen Standards beziehungsweise Interpretationen sind seit dem letzten Bilanzstichtag erstmals verpflichtend anzuwenden:
| Überarbeitete Standards beziehungsweise Interpretationen | Anzuwenden ab Geschäftsjahresbeginn nach |
|
|---|---|---|
| IAS 27 | Einzelabschlüsse | 01. Januar 2014 |
| IAS 28 | Anteile an assoziierten Unternehmen und Joint Ventures | 01. Januar 2014 |
| IAS 32 | Saldierung finanzieller Vermögenswerte und Schulden | 01. Januar 2014 |
| IAS 36 | Angaben zum erzielbaren Betrag für nicht finanzielle Vermögenswerte | 01. Januar 2014 |
| IAS 39 | Novation von Derivaten und Fortführung der Bilanzierung von Sicherungsgeschäften |
01. Januar 2014 |
| IFRS 10 | Konzernabschlüsse | 01. Januar 2014 |
| IFRS 11 | Gemeinsame Vereinbarungen | 01. Januar 2014 |
| IFRS 12 | Angaben zu Anteilen an anderen Unternehmen | 01. Januar 2014 |
| IFRIC 21 | Abgaben | 01. Januar 2014 |
Die Auswirkungen der Änderungen der neuen Standards beziehungsweise Interpretationen wurden analysiert und haben auf den vorliegenden Konzernzwischenabschluss keine wesentlichen Auswirkungen.
Zur Verbesserung der Klarheit und Aussagefähigkeit des Abschlusses werden sowohl in der Bilanz als auch in der Gewinn- und Verlustrechnung einzelne Posten zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen. Die Angabe in den Tabellen erfolgt – sofern nicht anders angegeben – in Tausend Euro (TEUR). Durch maschinelle Rechenhilfen können Rundungsdifferenzen entstehen.
Die Quartalsabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen folgen einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen.
Die wichtigsten Währungen für die Umrechnung der Tochtergesellschaften in EUR stellen sich wie folgt dar:
| Durchschnittskurse Gewinn und Verlustrechnung |
Stichtagskurse Bilanz | |||
|---|---|---|---|---|
| 1 EUR entspricht | 31. Oktober 2014 |
31. Oktober 2013 |
31. Oktober 2014 |
30. April 2014 |
| AUD | 1,4444 | 1,4143 | 1,4249 | 1,4947 |
| CHF | 1,2133 | 1,2350 | 1,2067 | 1,2200 |
| USD | 1,3281 | 1,3259 | 1,2524 | 1,3850 |
| SEK | 9,1549 | 8,6743 | 9,2664 | 9,0723 |
| GBP | 0,7980 | 0,8519 | 0,7843 | 0,8230 |
In den Konzernzwischenabschluss fließen alle wesentlichen in- und ausländischen Unternehmen ein, die von der Zumtobel Group AG kontrolliert werden. Die Veränderung des Konsolidierungskreises stellt sich für die Zwischenperiode wie folgt dar:
| Konsolidierungsmethode | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| voll | at equity | Summe | |||
| 30. April 2014 | 96 | 2 | 98 | ||
| Im Berichtszeitraum erstmals einbezogen | 3 | 3 | |||
| davon Neugründung | 3 | 3 | |||
| Im Berichtszeitraum endkonsolidiert | -2 | -2 | |||
| Im Berichtszeitraum fusioniert | -2 | -2 | |||
| 31. Oktober 2014 | 95 | 2 | 97 |
Die Veränderungen im Konsolidierungskreis haben keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss.
Die nachfolgenden Erläuterungen beziehen sich auf wesentliche Veränderungen einzelner Positionen zur Vorperiode.
Saisonal bedingt sind die beiden ersten Quartale des Geschäftsjahres umsatzstärker als das zweite Halbjahr; dabei liegt insbesondere das dritte Quartal wesentlich unter dem Durchschnitt. Diese Verteilung resultiert aus der Abhängigkeit des Konzerns von der Entwicklung der Bautätigkeit und deren saisonaler Verteilung im Jahresverlauf.
In den Umsatzerlösen sind Erlösschmälerungen (vornehmlich Kundenskonti) in Höhe von TEUR 26.464 (VJ TEUR 25.876) enthalten. Die Bruttoumsatzerlöse belaufen sich auf TEUR 689.685 (VJ TEUR 659.304).
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Umsatzkostenverfahren erstellt. In den Kosten der umgesetzten Leistungen (inkl. Entwicklungskosten), Vertriebskosten (inkl. Forschungskosten) und Verwaltungskosten sowie dem sonstigen betrieblichen Ergebnis sind folgende Aufwandsarten und Erträge enthalten:
| in TEUR | Kosten der umgesetzten Leistungen |
Vertriebs kosten |
Verwaltungs kosten |
Sonstiges betriebliches Ergebnis |
Summe |
|---|---|---|---|---|---|
| Materialaufwand | -279.196 | -2.546 | -21 | 0 | -281.763 |
| Personalaufwand | -108.320 | -87.586 | -15.359 | -10.553 | -221.818 |
| Abschreibungen | -23.638 | -2.882 | -486 | -69 | -27.075 |
| Sonstiger Aufwand | -40.887 | -62.241 | -8.828 | -1.349 | -113.305 |
| Aktivierte Eigenleistungen | 8.901 | 7 | 0 | 0 | 8.908 |
| Interne Verrechnung | 2.521 | -4.497 | 1.976 | 0 | 0 |
| Summe Aufwände | -440.619 | -159.745 | -22.718 | -11.971 | -635.053 |
| Sonstige Erträge | 577 | 3.964 | 419 | 2.529 | 7.489 |
| Summe | -440.042 | -155.781 | -22.299 | -9.442 | -627.564 |
| in TEUR | Kosten der umgesetzten Leistungen |
Vertriebs kosten |
Verwaltungs kosten |
Sonstiges betriebliches Ergebnis |
Summe |
|---|---|---|---|---|---|
| Materialaufwand | -261.739 | -2.181 | -30 | 1 | -263.949 |
| Personalaufwand | -109.281 | -87.503 | -13.978 | -9.342 | -220.104 |
| Abschreibungen | -24.297 | -3.090 | -530 | -2.691 | -30.608 |
| Sonstiger Aufwand | -39.825 | -59.369 | -6.298 | -1.043 | -106.535 |
| Aktivierte Eigenleistungen | 9.039 | 1 | 0 | 0 | 9.040 |
| Interne Verrechnung | 3.002 | -4.947 | 1.981 | -36 | 0 |
| Summe Aufwände | -423.101 | -157.089 | -18.855 | -13.111 | -612.156 |
| Sonstige Erträge | 2.560 | 3.156 | 124 | 2.105 | 7.945 |
| Summe | -420.541 | -153.933 | -18.731 | -11.006 | -604.211 |
In den Kosten der umgesetzten Leistungen sind Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 34.158 (VJ TEUR 34.246) enthalten.
In der Periode wurden Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 8.646 (VJ TEUR 8.652) aktiviert. Die Abschreibung der aktivierten Entwicklungskosten beträgt TEUR 7.102 (VJ TEUR 6.758).
| in TEUR | Q2 2014/15 | Q2 2013/14 | 1. HJ 2014/15 | 1. HJ 2013/14 |
|---|---|---|---|---|
| Förderungen der öffentlichen Hand | 578 | 574 | 712 | 536 |
| Lizenzeinnahmen | 792 | 1.045 | 1.298 | 1.122 |
| Sondereffekte | -1.606 | -6.165 | -11.572 | -13.028 |
| Wertminderungen von Anlagevermögen | 0 | 0 | 0 | -2.650 |
| Restrukturierungen | -1.606 | -635 | -11.140 | -4.796 |
| Aufwendungen für Aufhebungsvereinbarungen | 0 | -4.675 | 0 | -4.675 |
| Wertminderungen von Umlaufvermögen | 0 | 0 | -312 | 0 |
| Konsolidierungskreisänderungen | 0 | -855 | -120 | -908 |
| Sonstiges | 112 | 166 | 120 | 364 |
| Summe | -124 | -4.380 | -9.442 | -11.006 |
Die Förderungen der öffentlichen Hand stellen, wie im Vorjahr, zur Gänze ertragswirksam vereinnahmte Zuschüsse dar.
Die Lizenzeinnahmen betreffen, wie im ersten Halbjahr des Vorjahres, Lizenzeinnahmen aus dem LED-Geschäft.
Die Wertminderung von Anlagevermögen des Vorjahres in Höhe von TEUR 2.650 ist dem Components Segment zuzuordnen und stand im Zusammenhang mit der Unterzeichnung der Verträge zur Veräußerung des Fertigungsstandortes für magnetische Vorschaltgeräte in Australien im August 2013.
Von der im laufenden Geschäftsjahr 2014/15 ausgewiesenen Position "Restrukturierungen" entfallen TEUR 3.849 auf das Components Segment, TEUR 7.148 auf das Lighting Segment sowie TEUR 143 auf die Zumtobel Group AG. Die ausgewiesenen Aufwendungen im Components Segment betreffen überwiegend die Schließung des Fertigungsstandortes in Ennenda, Schweiz. Die Restrukturierungsaufwendungen im Lighting Segment resultieren im Wesentlichen aus der Schließung des Leuchtenfertigungsstandortes in Landskrona, Schweden sowie der Restrukturierung der Vertriebsorganisation in Deutschland.
Die Position "Restrukturierungen" des Vorjahres ist dem Components Segment zuzuordnen und betrifft im Wesentlichen abgegrenzte Aufwendungen im Zusammenhang mit der Schließung der Drahtfertigung in Australien und der Einstellung der Produktion magnetischer Vorschaltgeräte in Österreich im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2013/14.
Die im zweiten Quartal des vergangenen Geschäftsjahres ausgewiesenen Aufwendungen für Aufhebungsvereinbarungen betreffen zur Gänze die Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Vorstandswechsel der Zumtobel Group AG im September 2013.
Die ausgewiesene Wertminderung von Umlaufvermögen steht in Zusammenhang mit Werksschließungen im Components Segment.
Die Position "Konsolidierungskreisänderungen" des Vorjahres betrifft im Wesentlichen das Endkonsolidierungsergebnis der im Oktober 2013 aus dem Konsolidierungskreis ausgeschiedenen australischen Gruppengesellschaft Tridonic Manufacturing Pty Ltd. Im laufenden Geschäftsjahr 2014/15 betrifft diese Position das Endkonsolidierungsergebnis resultierend aus dem Verkauf der Tridonic connection technology GmbH & Co KG, Österreich und der Tridonic connection technology GmbH, Österreich.
Die Zeile "Sonstiges" beinhaltet den Saldo aus Aufwendungen und Erträgen aus der normalen Geschäftstätigkeit, die anderen Funktionsbereichen nicht eindeutig zugeordnet werden können.
Im Zinsaufwand sind vor allem Zinsen für den laufenden Kreditvertrag sowie Zinsaufwendungen im Zusammenhang mit einer Finanzierungsleasingvereinbarung enthalten.
| in TEUR | Q2 2014/15 | Q2 2013/14 | 1. HJ 2014/15 | 1. HJ 2013/14 |
|---|---|---|---|---|
| Zinskomponente gemäß IAS 19 abzüglich Erträge aus Planvermögen | -1.026 | -1.177 | -2.053 | -2.327 |
| Fremdwährungsergebnis | 215 | -5 | 1.251 | -1.794 |
| Marktbewertung von Finanzinstrumenten | 895 | -2.000 | 1.370 | 171 |
| Veräußerungsgewinne/-verluste | 0 | -30 | 0 | -30 |
| Summe | 84 | -3.212 | 568 | -3.980 |
Das Fremdwährungsergebnis beinhaltet hauptsächlich Effekte aus der Bewertung von Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten. Die Veränderung im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich vor allem durch die Aufwertung der für die Zumtobel Gruppe wichtigsten Währungen gegenüber dem Euro im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2014/15, während im Vorjahreszeitraum eine Aufwertung des Euro gegenüber den betreffenden Währungen zu beobachten war.
Die Position "Marktbewertung von Finanzinstrumenten" zeigt das Ergebnis aus der Bewertung von Devisentermingeschäften mit den jeweiligen Marktwerten zum Zwischenabschlussstichtag.
Die Aufteilung der Ertragsteuern auf laufende und latente Steuern ist wie folgt:
| in TEUR | Q2 2014/15 | Q2 2013/14 | 1. HJ 2014/15 | 1. HJ 2013/14 |
|---|---|---|---|---|
| Laufende Steuern | -2.410 | -1.917 | -4.015 | -3.192 |
| davon laufendes Jahr | -2.391 | -1.916 | -3.991 | -3.106 |
| davon vergangene Jahre | -19 | -1 | -24 | -87 |
| Latente Steuern | 953 | 282 | 980 | 186 |
| Ertragsteuern | -1.457 | -1.635 | -3.035 | -3.006 |
Der im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2014/15 erfasste Ertrag aus latenten Steuern resultiert im Wesentlichen aus der Bildung einer Restrukturierungsrückstellung, welche in der betroffenen Gruppengesellschaft steuerlich nicht abzugsfähig ist.
Die Ermittlung des unverwässerten Ergebnisses je Aktie erfolgt durch Division des Periodenergebnisses durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl ausstehender Aktien zum Zwischenabschlussstichtag.
Das verwässerte Ergebnis je Aktie basiert auf der Annahme der Ausübung der Optionen aus dem Aktienoptionsprogramm (SOP/MSP). Diese werden bei der Berechnung der durchschnittlichen Anzahl ausstehender Aktien mitberücksichtigt.
| 31. Oktober 2014 | 43.140 | 43.140 |
|---|---|---|
| Aktienoptionen – Ausübungen | 1 | 1 |
| 1. Mai 2014 | 43.139 | 43.139 |
| in 1.000 Stk. | Stichtag | Durchschnitt |
| in 1.000 Stk. | Stichtag | Durchschnitt |
|---|---|---|
| 1. Mai 2013 | 43.134 | 43.134 |
| Aktienoptionen – Ausübungen | ||
| 31. Oktober 2013 | 43.134 | 43.134 |
| Aktienoptionen – Ausübungen | 5 | 2 |
| 30. April 2014 | 43.139 | 43.136 |
Bei den Währungsdifferenzen handelt es sich um Effekte aus der Währungsumrechnung der Abschlüsse der Tochtergesellschaften sowie Effekte resultierend aus der währungsbedingten Anpassung der Firmenwerte durch die Anwendung von IAS 21 ("Auswirkungen von Wechselkursänderungen").
Die Währungsdifferenzen aus Darlehen resultieren aus langfristigen Konzerndarlehen in SEK, GBP und USD, die als Nettoinvestitionen in ausländische Geschäftsbetriebe zu qualifizieren und aus diesem Grund im Gesamtergebnis auszuweisen sind. Ferner werden unter dieser Position auch Währungsdifferenzen aus einem Zinssicherungsgeschäft ausgewiesen.
Die ausgewiesenen versicherungsmathematischen Verluste resultieren aus Neubewertungseffekten der Pensions- und Abfertigungsverpflichtungen der Gruppe aufgrund des gesunkenen Zinsniveaus im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres.
In dieser Position sind im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2014/15 überwiegend latente Steuern im Zusammenhang mit angefallenen versicherungsmathematischen Verlusten enthalten. Der im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres beobachtbare signifikante Rückgang des Zinsniveaus führte zu erheblichen Neubewertungseffekten der Pensions- und Abfertigungsverpflichtungen in der Gruppe. Der latente Steuer-Effekt resultierend aus der Neubewertung der betroffenen IAS 19-Verpflichtungen wurde entsprechend in der Gesamtergebnisrechnung erfasst. Für die versicherungsmathematischen Verluste, welche auf einen Pensionsplan in einer britischen Konzerngesellschaft entfallen, wurden mangels Werthaltigkeit keine aktiven latenten Steuern erfasst.
Die nachfolgenden Erläuterungen beziehen sich auf wesentliche Veränderungen einzelner Positionen zum Bilanzstichtag 30. April 2014.
Im Dezember 2013 wurde eine neue Organisationsstruktur der Zumtobel Gruppe implementiert, welche mit 1. Mai 2014 auch im Berichtswesen der Zumtobel Gruppe abgebildet wurde.
Für Zwecke der Werthaltigkeitsprüfung gemäß IAS 36.87 erfolgt im Rahmen der Erstellung des Konzernabschlusses 2014/15 eine Neuaufteilung der bis zum 30. April 2014 nach Marken zugeordneten Firmenwerte ("ZGE Zumtobel Brand" bzw. "ZGE Thorn Brand"), welche ursprünglich aus der Akquisition der Thorn Lighting Gruppe entstanden sind. Aus der Neuaufteilung wird jedoch keine Auswirkung auf die Werthaltigkeit der Firmenwerte erwartet. Aufgrund der Geschäftsentwicklung des ersten Halbjahres bestehen zum 31. Oktober 2014 keine Anhaltspunkte für eine Wertminderung der Firmenwerte.
Durch die neue Organisationsstruktur hat sich die Zusammensetzung der operativen Segmente gemäß IFRS 8.5 geändert. Die beiden bisher bestehenden operativen Segmente "Zumtobel" und "Thorn" werden zum operativen "Lighting Segment" zusammengefasst. Dieses entspricht dem auch schon bisher im Rahmen der Segmentberichterstattung dargestellten berichtspflichtigen "Lighting Segment", in dem die beiden operativen Segmente Zumtobel und Thorn aggregiert wurden. Die Organisationsänderung und die neu gebildeten Einheiten haben daher keine Auswirkung auf die Segmentberichterstattung, da diese für Zwecke der Segmentberichterstattung weiterhin zum aggregierten Segment "Lighting Segment" zusammengefasst werden.
Durch die Anwendung von IAS 21 ("Auswirkungen von Wechselkursänderungen") ergibt sich im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2014/15 eine nicht erfolgswirksame währungsbedingte Anpassung der Firmenwerte von TEUR 3.124 (VJ TEUR -2.564). In der Segmentberichterstattung sind diese Währungseffekte dem Vermögen des Geschäftsbereiches "Lighting Segment" zugeordnet.
Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus dem Abgang von Sachanlagen im Zusammenhang mit dem Verkauf der Gesellschaften Tridonic connection technology GmbH & Co KG und Tridonic connection technology GmbH im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2014/15.
Diese Position betrifft überwiegend aktivierte Rückdeckungsversicherungen zur Erfüllung von Pensionszusagen.
Der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Vergleich zum 30. April 2014 ist vor allem auf das gestiegene Geschäftsvolumen im Vergleich zur Vorjahresperiode zurückzuführen.
Der Anstieg der Rückstellungen für Pensionen resultiert aus dem im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres beobachtbaren signifikanten Rückgang des Zinsniveaus und führte zu erheblichen Neubewertungseffekten der Pensionsverpflichtungen in der Gruppe.
Der Neubewertungseffekt aus dem oben erwähnten starken Rückgang des Zinsniveaus im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres führte auch zu einem deutlichen Anstieg der Rückstellungen für Abfertigungen.
Der Anstieg der langfristigen Finanzschulden resultiert vor allem aus der erhöhten Inanspruchnahme langfristiger Kredite. Von den zum 31. Oktober 2014 in Anspruch genommenen TEUR 185.000 (30. April 2014: TEUR 170.000) entfallen TEUR 145.000 (30. April 2014: TEUR 170.000) auf den im November 2011 mit sieben Banken abgeschlossenen Konsortialkreditvertrag mit einer Laufzeit bis Oktober 2016 und einem derzeit maximal ausnutzbaren Rahmen von TEUR 350.000. Die verbleibende langfristige Kreditschuld entfällt auf einen weiteren langfristigen Kreditvertrag über TEUR 40.000 mit endfälliger Tilgung und einer Laufzeit bis September 2018, welcher auf bilateraler Basis vereinbart wurde. Die vollständige Auszahlung erfolgte zum 31. Oktober 2014 und diente zur teilweisen Rückführung des Konsortialkredits.
Der Anstieg der kurzfristigen Rückstellungen ist vor allem durch die Dotierung von Restrukturierungsrückstellungen aufgrund der Werksschließungen in Ennenda, Schweiz und Landskrona, Schweden sowie der Restrukturierung der Vertriebsorganisation in Deutschland begründet.
Der Rückgang der übrigen kurzfristigen Verbindlichkeiten resultiert vor allem aus dem Rückgang von Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern.
Die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte erfolgt mittels dreistufiger Hierarchie, welche die Bewertungssicherheit widerspiegelt.
Per 31. Oktober 2014 weist die Zumtobel Gruppe in der Bilanz gesamt TEUR 1.537 (30. April 2014: TEUR 1.466) langfristige finanzielle Vermögenswerte, TEUR 2.762 (30. April 2014: TEUR 2.731) kurzfristige finanzielle Vermögenswerte sowie TEUR 117.290 (30. April 2014: TEUR 123.717) übrige kurzfristige Verbindlichkeiten aus. Die davon erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumente gliedern sich in folgende Bemessungshierarchien:
| in TEUR | Buchwert | Beizulegender Zeitwert |
Level 1 | Level 2 | Level 3 |
|---|---|---|---|---|---|
| Langfristige finanzielle Vermögenswerte | - | - | - | - | - |
| Wertpapiere und Wertrechte | 578 | 578 | - | - | 578 |
| Darlehen, Ausleihungen und sonstige Forderungen | - | - | - | - | - |
| Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | - | - | - | - | - |
| Darlehen, Ausleihungen und sonstige Forderungen | - | - | - | - | - |
| Positive Marktwerte aus Derivaten des Handelsbestandes | 1.399 | 1.399 | - | 1.399 | - |
| Sonstige | - | - | - | - | - |
| Summe | 1.977 | 1.977 | - | 1.399 | 578 |
| in TEUR | Buchwert | Beizulegender Zeitwert |
Level 1 | Level 2 | Level 3 |
|---|---|---|---|---|---|
| Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten | |||||
| Derivate (Hedge Accounting) | 1.398 | 1.398 | - | 1.398 | - |
| Derivate des Handelsbestandes | 8.143 | 8.143 | - | 8.143 | - |
| Summe | 9.541 | 9.541 | - | 9.541 | - |
| in TEUR | Buchwert | Beizulegender Zeitwert |
Level 1 | Level 2 | Level 3 |
|---|---|---|---|---|---|
| Langfristige finanzielle Vermögenswerte | - | - | - | - | - |
| Wertpapiere und Wertrechte | 380 | 380 | - | - | 380 |
| Darlehen, Ausleihungen und sonstige Forderungen | - | - | - | - | - |
| Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | - | - | - | - | - |
| Darlehen, Ausleihungen und sonstige Forderungen | - | - | - | - | - |
| Positive Marktwerte aus Derivaten des Handelsbestandes | 464 | 464 | - | 464 | - |
| Sonstige | - | - | - | - | - |
| Summe | 844 | 844 | - | 464 | 380 |
| in TEUR | Buchwert | Beizulegender Zeitwert |
Level 1 | Level 2 | Level 3 |
|---|---|---|---|---|---|
| Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten | |||||
| Derivate (Hedge Accounting) | 1.832 | 1.832 | - | 1.832 | - |
| Derivate des Handelsbestandes | 7.521 | 7.521 | - | 7.521 | - |
| Summe | 9.353 | 9.353 | - | 9.353 | - |
In der Zumtobel Gruppe erfolgt die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte überwiegend auf Basis von Inputfaktoren, die am Markt beobachtbar sind (Level 2). Der beizulegende Zeitwert von Devisentermingeschäften wird mittels Barwertberechnung der Zahlungsströme unter Zugrundelegung aktueller Zinsstrukturkurven der jeweiligen Währungen aus beobachtbaren Marktdaten sowie der aktuellen Wechselkurse zum Bewertungsstichtag ermittelt. Der beizulegende Zeitwert der verbleibenden derivativen Finanzinstrumente kann zu jedem Bilanzstichtag verlässlich ermittelt werden, da die Bewertungen auf Inputfaktoren beruhen, die am Markt beobachtbar sind. Es handelt sich somit nur um Level 2-Bewertungen. Die unter Level 2 fallenden Finanzinstrumente betreffen zur Gänze die unter den finanziellen Vermögenswerten und Finanzschulden ausgewiesenen Derivate. Die Risiken der Nichterfüllung bei finanziellen Vermögenswerten und Schulden werden anhand von Risikoabschlägen, sofern wesentlich, berücksichtigt.
Im vorliegenden Konzernzwischenabschluss der Zumtobel Gruppe sind keine Finanzinstrumente erfasst, deren Bewertung auf notierten Preisen auf aktiven Märkten beruht (Level 1).
In unwesentlichem Umfang sind im Konzernzwischenabschluss der Zumtobel Gruppe zum 31. Oktober 2014 auch Finanzinstrumente bilanziert, für deren Bewertung weder notierte Preise noch am Markt beobachtbare Inputfaktoren für eine Bewertung vorliegen (Level 3). Diese umfassen überwiegend Kleinanteile an verschiedenen Gesellschaften. Die Veränderung der als Level 3 klassifizierten Finanzinstrumente im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres entfällt auf den Erwerb eines Anteils an einer österreichischen Gesellschaft. In der Berichtsperiode wurden Gewinnausschüttungen in Höhe von TEUR 3 betreffend eines Anteiles vereinnahmt.
Für die Ermittlung des Cashflows wurde die indirekte Methode monatsgenau angewandt. Die so erstellten monatlichen Cashflows werden mit dem jeweiligen monatlichen Durchschnittskurs umgerechnet und aggregiert, während die Bilanzpositionen mit dem Stichtagskurs umgerechnet werden. Diese Vorgehensweise führt zu Währungsdifferenzen vor allem in den einzelnen Positionen des Cashflows aus dem operativen Geschäft und damit zu deutlich abweichenden Werten im Vergleich zu den Differenzen der jeweiligen Bilanzpositionen.
Im Rahmen der indirekten Methode wird das Betriebsergebnis um Auswirkungen von nicht zahlungswirksamen Geschäftsvorfällen (z. B. Abschreibungen und Amortisierungen) sowie um Ertrags- und Aufwandsposten, die dem Investitions- oder Finanzierungsbereich zuzurechnen sind, berichtigt.
Der Cashflow aus dem operativen Geschäft verringerte sich im Vergleich zum Vorjahresberichtszeitraum von TEUR 24.008 auf TEUR 20.380. Trotz des verringerten Mittelabflusses aus dem Aufbau von Working Capital im Ausmaß von TEUR 2.583 führten vor allem negative Cashflow-Effekte resultierend aus der Veränderung der übrigen lang- und kurzfristigen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten zu diesem Rückgang. Diese Veränderung wiederum resultiert vor allem aus einem stärkeren Rückgang von kurzfristigen Steuerverbindlichkeiten, Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern sowie Fremdwährungsumrechnungseffekten.
Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beinhaltet im Wesentlichen Investitionen im Zusammenhang mit Entwicklungsprojekten und Investitionen in Sachanlagen in verschiedenen Produktionswerken. Die Position "Veränderung liquider Mittel aus Konsolidierungskreisänderungen" betrifft den positiven Cash-Effekt im Zusammenhang mit dem Verkauf der Tridonic connection technology GmbH & Co KG, Österreich und der Tridonic connection technology GmbH, Österreich sowie der Erstkonsolidierung der Thorn Lighting Limited Liability Company, Qatar.
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beinhaltet hauptsächlich die Erhöhung der Inanspruchnahme langfristiger Kredite sowie die bezahlten Zinsen im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres. Die am 25. Juli 2014 in der Hauptversammlung beschlossene Dividende (TEUR 7.765) für das Geschäftsjahr 2013/14 wurde am 1. August 2014 ausbezahlt.
| 31. Oktober | 30. April 2014 | 30. April 2013 | |
|---|---|---|---|
| in TEUR | 2014 | ||
| Liquide Mittel | 87.780 | 74.191 | 87.048 |
| nicht frei verfügbar | -542 | -169 | -204 |
| Kontokorrent-Kredite | -3.698 | -3.439 | -3.942 |
| Finanzmittelfonds | 83.540 | 70.583 | 82.902 |
In der Hauptversammlung am 25. Juli 2014 wurde für das Geschäftsjahr 2013/14 die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 18 Eurocent je Aktie beschlossen. Auf die am 31. Juli 2014 im Umlauf befindlichen 43.140.512 Stückaktien (43.500.000 Aktien abzüglich 359.488 eigene Aktien) wurden somit am 01. August 2014 TEUR 7.765 an die Aktionäre ausbezahlt.
In den sonstigen Gewinnrücklagen ist der Gewinnvortrag ausgewiesen.
In der Währungsrücklage sind zum einen die Währungsdifferenzen resultierend aus der Differenz des zum Erstkonsolidierungsstichtag vorliegenden historischen Umrechnungskurses und des aktuellen Stichtagskurses am Bilanzstichtag der nicht in Euro berichtenden Gesellschaften sowie aus der Differenz der Umrechnung der Gewinn- und Verlustrechnung mit dem monatlichen Durchschnittskurs und dem Stichtagskurs am Bilanzstichtag enthalten. Zum anderen werden hier sowohl die Währungsdifferenzen aus langfristigen Konzerndarlehen in SEK, GBP und USD, die gemäß IAS 21 als Nettoinvestitionen in ausländische Geschäftsbetriebe zu qualifizieren sind, sowie der Währungseffekt aus einem Zinssicherungsgeschäft ausgewiesen. Ferner werden währungsbedingte Anpassungen der Firmenwerte in dieser Position berücksichtigt.
Die Eigenkapitalveränderungen aus der Anwendung des Hedge Accounting ergeben sich aus erfolgsneutral gebuchten Marktwertänderungen von bestehenden Derivatkontrakten sowie aus erfolgswirksam in die Gewinn- und Verlustrechnung zurückgebuchten Beträgen aufgrund von ausgeübten bzw. realisierten Kontrakten und den darauf entfallenden latenten Steuern.
| in Stk. | Summe |
|---|---|
| Aktienrückkauf bis 30. April 2014 | 1.539.211 |
| Ausübungen bis 30. April 2014 | -1.178.271 |
| 30. April 2014 | 360.940 |
| Ausübungen bzw. Ausgabe von eigenen Aktien | -1.452 |
| 31. Oktober 2014 | 359.488 |
Im ersten Halbjahr des laufenden Jahres wurden 1.452 Stück Aktienoptionen (VJ 166 Stk.) aus dem "Stock Option Program" (SOP) ausgeübt.
Die Rücklage für Aktienoptionen resultiert aus der Bilanzierung zweier nicht mehr aktiver anteilsbasierter Vergütungsprogramme aus Vorjahren. Sowohl das "Stock Option Program" (SOP) wie auch das "Matching Stock Program" (MSP) wurden abgelöst. Aus beiden Mitarbeiterprogrammen erfolgen wie im Vorjahr keine Zuteilungen mehr.
Unter dieser Position sind die versicherungsmathematischen Verluste im Zusammenhang mit IAS 19 enthalten. Die Veränderung dieser Position im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres resultiert überwiegend aus Neubewertungseffekten der Pensions- und Abfertigungsverpflichtungen der Gruppe aufgrund des gesunkenen Zinsniveaus im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres.
Die Veränderung des laufenden Geschäftsjahres ist auf die Erstkonsolidierung der Gesellschaft Thorn Lighting Limited Liability Company, Qatar zurückzuführen. Die Veränderung im ersten Quartal des Vorjahres betrifft im Wesentlichen die Effekte aus dem Zukauf der restlichen 30% der Anteile an der Thorn Lighting (Tianjin) Co. Ltd., China, welche zur Ausbuchung des dazugehörigen Minderheitenanteils geführt haben.
Für Zumtobel stellen die Geschäftsbereiche die primären Segmente dar. Die Zumtobel Gruppe berichtet auf Basis der Geschäftsbereiche "Lighting Segment" (Lichtlösungen, Leuchten für die Innen- und Außenraumbeleuchtung und elektronisch-digitale Lichtund Raummanagementsysteme) sowie "Components Segment" (elektronische Lichtkomponenten, LED-Lichtkomponenten, bis Juni 2014 Verbindungstechnik und bis zum Ende des Geschäftsjahres 2013/14 auch magnetische Vorschaltgeräte). Die Verrechnung von Lieferungen und Leistungen zwischen den Geschäftsbereichen erfolgt zu marktüblichen Konditionen.
Den Segmentinformationen liegen grundsätzlich die gleichen Ausweis-, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie dem Konzernabschluss zugrunde. In Anlehnung an den gemäß IFRS 8 geforderten "Management Approach" wird in den Segmentinformationen die für die interne Berichterstattung maßgebliche Erfolgskennzahl, welche das Betriebsergebnis (EBIT) darstellt, herangezogen.
Als Segmentvermögen wurden den Geschäftsbereichen das direkt zuordenbare Sachanlagevermögen, das immaterielle Vermögen und das Working Capital (ohne Zinsabgrenzungen, Steuerforderungen und -verbindlichkeiten) zugeordnet.
Nicht den Geschäftsbereichen zuordenbares Vermögen und die daraus resultierenden Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sowie segmentübergreifend genutztes Sachanlagevermögen werden in der Spalte "Überleitung" ausgewiesen.
| Lighting Segment | Components Segment | Überleitung | Konzern | ||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | Q2 2014/15 |
Q2 2013/14 |
Q2 2012/13 |
Q2 2014/15 |
Q2 2013/14 |
Q2 2012/13 |
Q2 2014/15 |
Q2 2013/14 |
Q2 2012/13 |
Q2 2014/15 |
Q2 2013/14 |
Q2 2012/13 |
|
| Nettoumsätze | 257.569 | 246.753 | 254.056 | 99.832 | 98.283 | 100.637 | -17.635 | -20.888 | -19.935 | 339.766 | 324.148 | 334.758 | |
| Außenerlöse | 257.180 | 246.540 | 253.871 | 82.515 | 77.603 | 80.802 | 71 | 5 | 86 | 339.766 | 324.148 | 334.759 | |
| Innenerlöse | 389 | 213 | 186 | 17.317 | 20.680 | 19.835 | -17.706 | -20.893 | -20.021 | 0 | 0 | 0 | |
| Betriebsergebnis | 23.213 | 18.780 | 15.698 | 8.652 | 6.392 | 2.809 | -5.301 | -6.813 | -2.553 | 26.564 | 18.359 | 15.954 | |
| Investitionen | 9.441 | 10.338 | 8.522 | 4.688 | 3.065 | 3.539 | 643 | 1.091 | 718 | 14.772 | 14.494 | 12.779 | |
| Abschreibungen | -8.273 | -8.415 | -8.663 | -4.816 | -5.221 | -5.524 | -630 | -528 | -523 | -13.719 | -14.164 | -14.710 |
| Lighting Segment | Components Segment | Überleitung | Konzern | |||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | 1. HJ 2014/15 |
1. HJ 2013/14 |
1. HJ 2012/13 |
1. HJ 2014/15 |
1. HJ 2013/14 |
1. HJ 2012/13 |
1. HJ 2014/15 |
1. HJ 2013/14 |
1. HJ 2012/13 |
1. HJ 2014/15 |
1. HJ 2013/14 |
1. HJ 2012/13 |
||
| Nettoumsätze | 500.927 | 476.658 | 497.094 | 196.385 | 197.935 | 198.736 | -34.091 | -41.166 | -37.685 | 663.221 | 633.427 | 658.145 | ||
| Außenerlöse | 500.048 | 476.314 | 496.749 | 163.030 | 157.091 | 161.218 | 143 | 22 | 179 | 663.221 | 633.427 | 658.146 | ||
| Innenerlöse | 879 | 344 | 346 | 33.355 | 40.844 | 37.518 | -34.234 | -41.188 | -37.864 | 0 | 0 | 0 | ||
| Betriebsergebnis | 35.154 | 33.680 | 28.430 | 11.437 | 6.168 | 5.088 | -10.934 | -10.631 | -4.969 | 35.657 | 29.217 | 28.549 | ||
| Investitionen | 19.060 | 19.188 | 15.753 | 8.918 | 6.003 | 6.252 | 951 | 1.168 | 1.043 | 28.929 | 26.359 | 23.048 | ||
| Abschreibungen | -16.275 | -16.284 | -16.669 | -9.588 | -13.303 | -10.910 | -1.212 | -1.020 | -991 | -27.075 | -30.607 | -28.570 |
| in TEUR | 31. Oktober 2014 |
30. April 2014 |
30. April 2013 |
31. Oktober 2014 |
30. April 2014 |
30. April 2013 |
31. Oktober 2014 |
30. April 2014 |
30. April 2013 |
31. Oktober 2014 |
30. April 2014 |
30. April 2013 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Vermögen | 690.666 | 668.998 | 640.657 | 208.766 | 209.046 | 208.852 | 148.012 | 128.557 | 145.329 1.047.444 1.006.601 | 994.838 | ||
| 31. | 30. April | 30. April | 31. | 30. April | 30. April | 31. | 30. April | 30. April | 31. | 30. April | 30. April |
| 31. | 30. April | 30. April | 31. | 30. April | 30. April | 31. | 30. April | 30. April | 31. | 30. April | 30. April | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Oktober | 2014 | 2013 | Oktober | 2014 | 2013 | Oktober | 2014 | 2013 | Oktober | 2014 | 2013 | |
| 2014 | 2014 | 2014 | 2014 | |||||||||
| Mitarbeiter | ||||||||||||
| (Vollzeitkräfte) | 5.208 | 5.186 | 5.091 | 1.856 | 1.971 | 1.946 | 147 | 134 | 125 | 7.211 | 7.291 | 7.162 |
Die angegebene Anzahl der Mitarbeiter ist inklusive der in der Zumtobel Gruppe beschäftigten Leiharbeiter.
Die Eliminierung der segmentübergreifenden Innenerlöse wird in der Spalte "Überleitung" ausgewiesen.
Die Spalte "Überleitung" setzt sich wie folgt zusammen:
| in TEUR | Q2 2014/15 | Q2 2013/14 | 1. HJ 2014/15 | 1. HJ 2013/14 |
|---|---|---|---|---|
| Konzernobergesellschaften | -4.998 | -6.615 | -10.631 | -10.380 |
| Konzernbuchungen | -303 | -198 | -303 | -251 |
| Betriebsergebnis | -5.301 | -6.813 | -10.934 | -10.631 |
Konzernobergesellschaften sind jene Gesellschaften, die konzernübergreifende administrative Tätigkeiten oder Finanzierungstätigkeiten durchführen und nicht direkt einem Segment zugeordnet werden. Die Überleitung des Betriebsergebnisses beinhaltet Konzernbuchungen im Zusammenhang mit der Zwischengewinneliminierung sowohl des Umlauf- als auch des Anlagevermögens.
| in TEUR | 31. Oktober 2014 |
30. April 2014 |
|---|---|---|
| Gemeinschaftlich genutztes Vermögen | 145.965 | 129.266 |
| Konzernobergesellschaften | 47.634 | 48.927 |
| Konzernbuchungen | -45.587 | -49.636 |
| Vermögen | 148.012 | 128.557 |
Die Umsatzerlöse mit einzelnen externen Kunden liegen jeweils unter 10% der Gesamtumsatzerlöse.
Nahestehende Personen umfassen den Vorstand und den Aufsichtsrat der Zumtobel Group AG. Zum 31. Oktober 2014 sind keine Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Personen vorhanden.
Mit assoziierten Unternehmen bestehen Lieferungs- und Leistungsbeziehungen zu marktüblichen Konditionen. In Summe bestehen zum 31. Oktober 2014 gegenüber assoziierten Unternehmen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 891 (30. April 2014: TEUR 742) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 3.361 (30. April 2014: TEUR 3.528). Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2014/15 wurden keine Forderungen gegenüber assoziierten Unternehmen als uneinbringlich ausgebucht. Zum 31. Oktober 2014 sind auch keine Forderungen gegenüber assoziierten Unternehmen als uneinbringlich klassifiziert.
Innerhalb des Konzerns wurden für Bankgarantien in Höhe von TEUR 7.599 (30. April 2014 TEUR 8.135) diverse Haftungen übernommen.
Es sind keine Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag eingetreten.
Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte verkürzte Konzernzwischenabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und dass der Halbjahreslagebericht des Konzerns ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns bezüglich der wichtigen Ereignisse während der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres und ihrer Auswirkungen auf den verkürzten Konzernzwischenabschluss und bezüglich der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten in den restlichen sechs Monaten des Geschäftsjahres und bezüglich der offen zu legenden wesentlichen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen vermittelt.
Dornbirn, am 09. Dezember 2014
Der Vorstand
Ulrich Schumacher Karin Sonnenmoser Chief Executive Officer (CEO) Chief Financial Officer (CFO)
Wir haben den beigefügten verkürzten Konzernzwischenabschluss der
Dornbirn,
für den Zeitraum vom 1. Mai 2014 bis 31. Oktober 2014 prüferisch durchgesehen. Der verkürzte Konzernzwischenabschluss umfasst die Bilanz zum 31. Oktober 2014 und die Gewinn- und Verlustrechnung, die Gesamtergebnisrechnung, die Kapitalflussrechnung und die Eigenkapitalveränderungsrechnung für den Zeitraum vom 1. Mai 2014 bis 31. Oktober 2014 sowie den verkürzten Anhang, der die wesentlichen angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zusammenfasst und sonstige Erläuterungen enthält.
Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sind für die Aufstellung dieses verkürzten Konzernzwischenabschlusses in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRSs) für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, verantwortlich.
Unsere Verantwortung ist es, auf Grundlage unserer prüferischen Durchsicht eine zusammenfassende Beurteilung über diesen verkürzten Konzernzwischenabschluss abzugeben. Bezüglich unserer Haftung gegenüber der Gesellschaft und gegenüber Dritten kommt § 275 Abs 2 UGB sinngemäß zur Anwendung.
Wir haben die prüferische Durchsicht unter Beachtung der in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften und berufsüblichen Grundsätze, insbesondere des Fachgutachtens KFS/PG 11 "Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen", sowie des International Standard on Review Engagements (ISRE 2410) "Review of Interim Financial Information Performed by the Independent Auditor of the Entity" durchgeführt. Die prüferische Durchsicht eines Zwischenabschlusses umfasst Befragungen, in erster Linie von für das Finanz- und Rechnungswesen verantwortlichen Personen, sowie analytische Beurteilungen und sonstige Erhebungen. Eine prüferische Durchsicht ist von wesentlich geringerem Umfang und umfasst geringere Nachweise als eine Abschlussprüfung gemäß österreichischen und internationalen Prüfungsstandards und ermöglicht es uns daher nicht, eine mit einer Abschlussprüfung vergleichbare Sicherheit darüber zu erlangen, dass uns alle wesentlichen Sachverhalte bekannt werden. Aus diesem Grund erteilen wir keinen Bestätigungsvermerk.
Auf Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der beigefügte verkürzte Konzernzwischenabschluss nicht in allen wesentlichen Belangen in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRSs) für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt worden ist.
Wir haben den Halbjahreskonzernlagebericht gelesen und dahingehend beurteilt, ob er keine offensichtlichen Widersprüche zum verkürzten Konzernzwischenabschluss aufweist. Der Halbjahreskonzernlagebericht enthält nach unserer Beurteilung keine offensichtlichen Widersprüche zum verkürzten Konzernzwischenabschluss.
Der Halbjahresfinanzbericht enthält die von § 87 Abs 1 Z 3 BörseG geforderte Erklärung der gesetzlichen Vertreter.
Wien, am 09. Dezember 2014
KPMG Austria AG
Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft
Mag, Thomas Smrekar ppa Mag. Renate Vala Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüferin
Anmerkung: Die Veröffentlichung oder Weitergabe des verkürzten Konzernzwischenabschlusses mit unserem Bericht über die prüferische Durchsicht darf nur in der von uns bestätigten Fassung erfolgen.
| CAPEX | Investitionen in Anlagevermögen |
|---|---|
| Durchschnittliches Capital Employed | = Firmenwerte + Immaterielle Vermögenswerte + Sachanlagen + Vorräte + Forderungen aus Lieferungen und Leistungen - Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen - Rückstellungen für Ertragsteuern - Übrige Rückstellungen - Übrige Verbindlichkeiten, als Durchschnitt aus vier Quartalen |
| Eigenkapitalquote | = Eigenkapital in Prozent der Bilanzsumme |
| EBIT | Gewinn vor Finanzergebnis und Ertragsteuern |
| Bereinigtes EBIT | EBIT bereinigt um Sondereffekte |
| Bereinigte EBIT-Marge | = bereinigtes EBIT in Prozent vom Umsatz |
| EBITDA | Gewinn vor Finanzergebnis, Ertragsteuern und Abschreibungen |
| Bereinigtes EBITDA | EBITDA bereinigt um Sondereffekte |
| Nettoverbindlichkeiten | = Langfristige Finanzschulden + Kurzfristige Finanzschulden - Liquide Mittel - kurzfristige Finanzforderungen gegenüber assoziierten Unternehmen |
| Schuldendeckungsgrad | = Nettoverbindlicheiten dividiert durch EBITDA |
| Verschuldungsgrad (Gearing) | = Nettoverbindlichkeiten in Prozent vom Eigenkapital |
| WACC | (Weighted Average Cost of Capital) = Gewichtete durchschnittliche Kapitalkosten (Fremdkapital und Eigenkapital) |
| Working Capital (Betriebsmittel) | = Vorräte + Forderungen aus Lieferungen und Leistungen - Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen - Erhaltene Anzahlungen |
Bericht zum 3. Quartal 2014/15 (1. Mai 2014 – 31. Januar 2015) 03. März 2015 Bilanzergebnis 2014/15 24. Juni 2015 39. ordentliche Hauptversammlung 24. Juli 2015 Ex-Dividendentag 28. Juli 2015 Dividendenzahltag 31. Juli 2015 Bericht zum 1. Quartal 2015/16 (1. Mai 2015 – 31. Juli 2015) 08. September 2015 Bericht zum 1. Halbjahr 2015/16 (1. Mai 2015 – 31. Oktober 2015) 09. Dezember 2015 Bericht zum 3. Quartal 2015/16 (1. Mai 2015 – 31. Januar 2016) 02. März 2016
Harald Albrecht Astrid Kühn-Ulrich Head of Investor Relations Head of Corporate Communications Telefon +43 (0)5572 509-1125 Telefon +43 (0)5572 509-1570 E-Mail [email protected] E-Mail [email protected]
Sie finden unsere Finanzberichte und Geschäftsberichte zum Download in deutscher und englischer Sprache unter http://www.zumtobelgroup.com. Gerne senden wir Ihnen die Printfassung zu, Bestellungen über Telefon +43 (0)5572 509-1510.
zur Zumtobel Group AG und unseren Marken finden Sie im Internet unter:
www.zumtobelgroup.com www.zumtobel.com www.thornlighting.com www.tridonic.com
Herausgeber: Zumtobel Group AG, Investor Relations, Harald Albrecht Koordination Finanzen: Stefan Tschol Übersetzung: Donna Schiller-Margolis Copyright: Zumtobel Group AG 2014
Inhouse produziert mit FIRE.sys
Dieser Quartalsbericht enthält Aussagen über zukünftige Entwicklungen, die auf derzeit zur Verfügung stehenden Informationen beruhen und Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse von den vorausschauenden Aussagen abweichen können. Die Aussagen über zukünftige Entwicklungen sind nicht als Garantien zu verstehen. Die zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse sind vielmehr abhängig von einer Vielzahl von Faktoren, sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. Dazu zählen zum Beispiel nicht vorhersehbare Veränderungen der politischen, wirtschaftlichen und geschäftlichen Rahmenbedingungen, insbesondere im Umfeld der Zumtobel Gruppe, der Wettbewerbssituation, der Zins- und Währungsentwicklungen, technologischer Entwicklungen sowie sonstiger Risiken und Unwägbarkeiten. Weitere Risiken sehen wir u. a. in Preisentwicklungen, nicht vorhersehbaren Geschehnissen im Umfeld akquirierter Unternehmen und bei Konzerngesellschaften sowie bei den laufenden Kostenoptimierungsprogrammen. Die Zumtobel Gruppe beabsichtigt nicht, diese vorausschauenden Aussagen zu aktualisieren. Dieser Quartalsbericht wird auch in Englisch präsentiert, jedoch nur der deutsche Text ist verbindlich.
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