AI Terminal

MODULE: AI_ANALYST
Interactive Q&A, Risk Assessment, Summarization
MODULE: DATA_EXTRACT
Excel Export, XBRL Parsing, Table Digitization
MODULE: PEER_COMP
Sector Benchmarking, Sentiment Analysis
SYSTEM ACCESS LOCKED
Authenticate / Register Log In

Raiffeisen Bank International AG

Quarterly Report May 21, 2015

756_rns_2015-05-21_0fb9f20d-4d12-4526-9931-f62d7c83d28f.pdf

Quarterly Report

Open in Viewer

Opens in native device viewer

Zwischenbericht 1. Quartal 2015

Wichtige Daten auf einen Blick

Monetäre Werte in € Millionen 2015 Veränderung 2014
Erfolgsrechnung 1.1. - 31.3. 1.1. - 31.3.
Zinsüberschuss 820 - 16,2% 979
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 260 - 7,4% - 281
Provisionsüberschuss 360 - 4,2% 376
Handelsergebnis - 62 220,8% - 19
Verwaltungsaufwendungen - 691 - 8,5% - 755
Ergebnis vor Steuern 188 - 21,9% 240
Ergebnis nach Steuern 100 - 42,1% 173
Konzernergebnis 83 - 48,1% 161
Bilanz 31.3. 31.12.
Forderungen an Kreditinstitute 15.016 - 3,6% 15.573
Forderungen an Kunden 80.493 3,3% 77.925
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 22.455 0,2% 22.408
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 68.205 3,2% 66.094
Eigenkapital 8.654 4,2% 8.302
Bilanzsumme 124.176 2,1% 121.624
Kennzahlen 1.1. - 31.3. 1.1. - 31.3.
Return on Equity vor Steuern 9,0% 1,1 PP 7,9%
Cost/Income Ratio 61,8% 5,7 PP 56,1%
Return on Assets vor Steuern 0,67% - 0,08 PP 0,74%
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 2,94% - 0,41 PP 3,35%
Neubildungsquote (Ø Forderungen an Kunden) 1,30% - 0,10 PP 1,40%
Bankspezifische Kennzahlen 31.3. 31.12.
NPL Ratio 11,9% 0,5 PP 11,3%
Risikogewichtete Aktiva (RWA gesamt) 73.482 6,9% 68.721
Gesamtes Eigenmittelerfordernis 5.879 6,9% 5.498
Gesamte Eigenmittel 11.271 2,4% 11.003
Common Equity Tier 1 Ratio (transitional) 10,4% - 0,4 PP 10,9%
Common Equity Tier 1 Ratio (fully loaded) 9,9% - 0,1 PP 10,0%
Eigenmittelquote (transitional) 15,3% - 0,7 PP 16,0%
Eigenmittelquote (fully loaded) 14,8% - 0,3 PP 15,2%
Aktienkennzahlen 1.1. - 31.3. 1.1. - 31.3.
Ergebnis je Aktie in € 0,29 - 52,4% 0,60
Schlusskurs in € (31.3.) 13,02 - 46,2% 24,20
Höchstkurs (Schlusskurs) in € 14,42 - 53,9% 31,27
Tiefstkurs (Schlusskurs) in € 9,01 - 56,3% 20,60
Anzahl der Aktien in Millionen (31.3.) 292,98 0,0% 292,98
Marktkapitalisierung in € Millionen (31.3.) 3.815 - 46,2% 7.090
Ressourcen 31.3. 31.12.
Mitarbeiter zum Stichtag (Vollzeitäquivalente) 54.468 - 0,5% 54.730
Geschäftsstellen 2.851 - 0,5% 2.866
Kunden in Millionen 14,8 - 0,3% 14,8

Raiffeisen Bank International Konzern

Konzern-Lagebericht 6
Entwicklung der Märkte 6
Ergebnis- und Finanzentwicklung8
Ergebnis im Vorjahresvergleich9
Ergebnis im Quartalsvergleich12
Bilanzentwicklung 14
Risikomanagement 16
Ausblick 16
Segmentbericht 17
Einteilung der Segmente 17
Segmentüberblick 17
Zentraleuropa 18
Südosteuropa 23
Osteuropa 32
Group Corporates 37
Group Markets 38
Corporate Center 39
Non-Core 40
Konzernzwischenabschluss 46
Gesamtergebnisrechnung 46
Bilanz 49
Eigenkapitalveränderungsrechnung50
Kapitalflussrechnung 51
Segmentberichterstattung 51
Anhang 56
Erläuterungen zur Erfolgsrechnung58
Erläuterungen zur Bilanz 62
Risikobericht 68
Sonstige Angaben 79
Impressum/Disclaimer 90
RBI auf dem Kapitalmarkt 4

RBI auf dem Kapitalmarkt

Wirtschaftsentwicklung in der Eurozone hellt sich auf

Die konjunkturelle Entwicklung in der Eurozone gestaltete sich im ersten Quartal 2015 wieder erfreulicher. Hauptgrund dafür waren die verbesserten Exportmöglichkeiten der Unternehmen, die von dem deutlich schwächeren Euro und dem niedrigen Ölpreis profitierten. Die neu gewählte griechische Regierung sorgte mit ihrem finanzpolitischen Schlingerkurs immer wieder für Aufregung auf europäischer Ebene und auf den Finanzmärkten. Dies hatte jedoch kaum Auswirkungen auf die Stimmung auf den Aktienmärkten, wie man beispielsweise an neuen Rekordständen des Dow Jones und des Deutschen Aktienindex (DAX) ablesen kann. Aber auch andere wichtige Aktienindizes wie der Euro Stoxx entwickelten sich sehr gut.

Die Europäische Zentralbank (EZB) begann aufgrund der nach wie vor geringen Inflationsrate in der Eurozone Anfang März mit ihrem Quantitative-Easing-Programm (Aufkauf von Staatsanleihen). Sie kündigte an, eineinhalb Jahre lang jeden Monat Staatsanleihen und sonstige Wertpapiere im Umfang von € 60 Milliarden zu kaufen. Diese Maßnahme soll vor allem zu einer besseren wirtschaftlichen Entwicklung in den südeuropäischen Staaten beitragen.

Entwicklung der RBI-Aktie

Die RBI-Aktie startete mit einem Kurs von € 12,54 in das erste Quartal. Beeinflusst vom Konflikt im Osten der Ukraine sank der Kurs zu Jahresbeginn, erholte sich im Zuge der Publikation der vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2014 dann aber deutlich. Insgesamt legte die Aktie im ersten Quartal 4 Prozent an Wert zu. Zum 18. Mai (Redaktionsschluss dieses Berichts) notierte sie bei € 15,02.

Kursentwicklung seit 1. Jänner 2014 im Vergleich zu ATX und EURO STOXX Banks

Aktive Kapitalmarktkommunikation

Interessierten Investoren bot die RBI auf Roadshows in Frankfurt, London und Mailand wieder Gelegenheit zu persönlicher Information.

Ende Jänner kündigte die RBI an, die risikogewichteten Aktiva (RWA gesamt) reduzieren zu wollen. Zur kurzfristig einberufenen Telefonkonferenz wählten sich über 600 Interessierte ein. Am 9. Februar 2015 gab die RBI die vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2014 sowie die angekündigten Maßnahmen – nämlich den Kapitalpuffer zu erhöhen und die RWA zu reduzieren – bekannt. Bei der anschließenden Telefonkonferenz wurden über 1.100 Teilnehmer gezählt. Zwei Tage später hielt der RBI-Vorstand in London einen Investoren-Lunch mit rund 100 Gästen ab, um die strategischen Maßnahmen persönlich zu präsentieren und die Fragen der Investoren und Analysten zu beantworten.

Anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2014 am 25. März traf der Vorstand der RBI Investoren in Wien und hielt zudem eine Telefonkonferenz ab. Am darauffolgenden Tag lud die RBI institutionelle Investoren und Analysten zur Investoren-Präsentation nach London ein. Die Veranstaltung, die bereits seit einigen Jahren jeweils am Tag nach der Publikation des Jahresergebnisses stattfindet, stieß bei den rund 80 Teilnehmern auf großes Interesse.

Die Telefonkonferenzen sowie die Investoren-Präsentation in London sind im Internet unter www.rbinternational.com → Investor Relations → Präsentationen & Webcasts abrufbar.

Neben 28 Aktienanalysten geben 23 Anleiheanalysten regelmäßig Empfehlungen zur RBI als Investment ab. Damit ist die RBI jenes Unternehmen in Österreich, über das die größte Anzahl von Analystenhäusern regelmäßig berichtet.

Aktienkennzahlen und Details zur Aktie

Die Aktie der RBI notiert seit dem 25. April 2005 an der Wiener Börse. Die RZB hielt zum Ende des ersten Quartals 2015 rund 60,7 Prozent der RBI-Aktien, die verbleibenden Aktien befanden sich im Streubesitz.

Kurs zum 31. März 2015 € 13,02
Höchstkurs/Tiefstkurs (Schlusskurse) im ersten Quartal 2015 € 14,42 / € 9,01
Ergebnis je Aktie für das erste Quartal 2015 € 0,29
Buchwert je Aktie zum 31. März 2015 € 27,83
Marktkapitalisierung zum 31. März 2015 € 3,8 Milliarden
Durchschnittlicher Tagesumsatz (Einzelzählung) im ersten Quartal 2015 1.163.153 Stück
Börseumsatz (Einzelzählung) im ersten Quartal 2015 € 828 Millionen
Streubesitz zum 31. März 2015 rund 39,3%
ISIN AT0000606306
Ticker-Symbole RBI (Wiener Börse)
RBI AV (Bloomberg)
RBIV.VI (Reuters)
Marktsegment Prime Market
Anzahl der ausgegebenen Aktien zum 31. März 2015 292.979.038

Details zum Rating

Rating-Agentur Langfrist-Rating Ausblick
Moody's Investors Service Baa2 RuR uncertain
Standard & Poor's A- CreditWatch negative
Fitch Ratings BBB negative

Finanzkalender 2015

17. Juni 2015 Hauptversammlung
24. Juni 2015 Ex-Dividendentag
5. August 2015 Beginn der Quiet Period
19. August 2015 Zwischenbericht 1. Halbjahr, Conference Call
29. Oktober 2015 Beginn der Quiet Period
12. November 2015 Zwischenbericht 1. bis 3. Quartal, Conference Call

Kontakt für Eigen- und Fremdkapitalinvestoren

E-Mail: [email protected] Internet: www.rbinternational.com → Investor Relations Telefon: +43-1-71 707-2089 Telefax: +43-1-71 707-2138

Raiffeisen Bank International AG Group Investor Relations Am Stadtpark 9 1030 Wien, Österreich

Konzern-Lagebericht

Entwicklung der Märkte

Die Konjunkturindikatoren im ersten Quartal 2015 deuten darauf hin, dass es auch in diesem Jahr in Zentraleuropa (CE) zu einem soliden Wachstum kommen wird. Der Ausblick für Südosteuropa (SEE) ist weiter uneinheitlich. Das Wirtschaftswachstum dürfte aber in beiden Regionen merklich über dem Durchschnitt der Eurozone liegen. Die Volkswirtschaften in Osteuropa (EE) werden 2015 von Rezessionen geprägt sein. Die Sanktionen der EU gegenüber Russland und die Importrestriktionen für Lebensmittel aus der EU nach Russland werden die Konjunktur – sowohl in der Eurozone als auch in CE und SEE – aufgrund der geringen direkten Verflechtung aber nicht maßgeblich beeinflussen.

Zentraleuropa (CE) – Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik und Ungarn – ist die wirtschaftlich am weitesten entwickelte Region in CEE. Mit Ausnahme Polens sind die Volkswirtschaften in CE klein, offen und damit in hohem Maß abhängig von Exporten in die Eurozone, vor allem nach Deutschland. Nach einem Plus von 3,0 Prozent im Jahr 2014 dürfte das Wirtschaftswachstum in CE 2015 abermals 3,0 Prozent betragen. Das stärkste BIP-Wachstum sollte Polen aufweisen, gefolgt von Ungarn mit 3,0 Prozent, wobei das Wachstum auch in der Tschechischen Republik, der Slowakei und Slowenien 2015 bei 2,0 Prozent oder darüber liegen sollte. Generell profitiert CE von der soliden Konjunktur in Deutschland sowie der Erholung in der Eurozone und der expansiven Geld- und Währungspolitik einiger CE-Länder. Die BIP-Wachstumsraten für 2016 werden wahrscheinlich nahe dem Niveau von 2015 liegen. Nach Tiefpunkten im ersten Halbjahr 2015 – teilweise im Bereich von leichter Deflation – sollten die Inflationsraten in der zweiten Jahreshälfte 2015 wieder ansteigen, jedoch im historischen Vergleich weiterhin moderat bleiben.

In Südosteuropa (SEE) – Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, dem Kosovo, Kroatien, Rumänien und Serbien – dürfte die Wirtschaftsleistung 2015 um 1,9 Prozent wachsen, nach 1,5 Prozent im Jahr 2014. In Rumänien, das von erfolgreich durchgeführten Strukturreformen profitiert, sowie in Albanien dürfte das BIP-Wachstum 2015 etwa 3,0 Prozent erreichen. In den meisten anderen SEE-Ländern wird die Zunahme 2015 voraussichtlich etwas schwächer ausfallen als in diesen beiden Ländern, Kroatien und Serbien werden noch in der Stagnation verharren. Das moderate Wirtschaftswachstum in SEE ist auf ausständige strukturelle Anpassungen und ein sich nur langsam reduzierendes hohes Verschuldungsniveau des Privatsektors zurückzuführen. 2016 werden für alle SEE-Länder positive Wachstumsraten erwartet, die in Albanien, Bosnien und Herzegowina sowie Rumänien bei 3,0 Prozent oder mehr liegen könnten.

In Osteuropa (EE) – Belarus, Russland und der Ukraine – ist die wirtschaftliche Lage weiterhin deutlich eingetrübt. Die BIP-Entwicklung in EE dürfte 2015 bei minus 4,4 Prozent liegen. Die bereits in den Jahren 2013 und 2014 erkennbare Abkühlung der russischen Wirtschaft wird sich 2015 aufgrund des gefallenen Rohölpreises und des Sanktionsregimes zu einer Rezession ausweiten. Im laufenden Jahr dürfte die russische Wirtschaft um 4,0 Prozent schrumpfen, wovon insbesondere das erste Halbjahr betroffen ist. Die Konsumnachfrage wird in Russland aufgrund von sinkenden Reallöhnen zurückgehen, während ein im Jahresvergleich niedrigerer Ölpreis die Exporterlöse mindert. Die Inflationsrate in Russland stieg im ersten Quartal 2015 deutlich, sollte sich jedoch im Jahresverlauf stabilisieren und gegen Jahresende 2015 wieder zurückgehen. Darüber hinaus belasten spürbare Währungsabwertungen die russische und die ukrainische Wirtschaft. Für die Ukraine ist angesichts einer fortgesetzten Anpassungsrezession für 2015 mit einem BIP-Rückgang von rund 10 Prozent zu rechnen, und auch 2016 dürfte das Wachstum verhalten bleiben. Belarus hingegen könnte 2015 eine leichte Rezession mit einem BIP-Wachstum von minus 2,0 Prozent durchmachen. Für 2016 werden für alle EE-Länder positive Wachstumsraten zwischen 0,5 Prozent und 1,5 Prozent erwartet.

Region/Land 2013 2014e 2015f 2016f
Polen 1,7 3,3 3,5 3,4
Slowakei 1,4 2,4 2,5 3,0
Slowenien - 1,0 2,6 2,0 2,0
Tschechische Republik - 0,7 2,0 2,4 3,0
Ungarn 1,5 3,6 3,0 2,5
Zentraleuropa 1,0 3,0 3,0 3,1
Albanien 0,4 2,4 3,0 4,0
Bosnien und Herzegowina 2,5 0,5 2,5 3,0
Bulgarien 1,1 1,7 1,2 2,1
Kroatien - 0,9 - 0,4 0,0 1,0
Kosovo 3,4 0,5 2,0 3,0
Rumänien 3,4 2,9 3,0 3,0
Serbien 2,6 - 1,8 0,0 2,5
Südosteuropa 2,2 1,5 1,9 2,6
Russland 1,3 0,6 - 4,0 0,5
Belarus 1,0 1,6 - 2,0 1,0
Ukraine 0,2 - 6,8 - 10,0 1,5
Osteuropa 1,2 0,1 - 4,4 0,6
Österreich 0,2 0,3 0,7 1,8
Deutschland 0,2 1,6 1,6 2,2
Eurozone - 0,4 0,9 1,4 1,9

Entwicklung des realen BIP in Prozent

Quelle: Raiffeisen Research

Ergebnis- und Finanzentwicklung

Das erste Quartal 2015 stand unter dem Eindruck der starken Volatilität wesentlicher Währungen – einer Entwicklung, die bereits im vierten Quartal 2014 begonnen hatte. So wertete der russische Rubel nach der 38-prozentigen Abwertung 2014 im Berichtszeitraum wieder um 16 Prozent auf. Bei den für die Erfolgsrechnung maßgeblichen Durchschnittskursen lag der Kurs für den Rubel aber um 32 Prozent unter dem Vorjahreswert, was sich entsprechend auf die Ergebnisse auswirkte. Der Schweizer Franken sowie der US-Dollar werteten gegenüber dem Euro stark auf, während die ukrainische Hryvna und der Belarus Rubel um 46 bzw. 18 Prozent nachgaben.

Das Ergebnis vor Steuern lag mit € 188 Millionen um 22 Prozent oder € 52 Millionen unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Das Handelsergebnis betrug im ersten Quartal minus € 62 Millionen und war vor allem durch die Währungseffekte in der Ukraine belastet. Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen sanken, und bei den Bewertungen von Derivaten ergaben sich positive Ergebnisse.

Die Betriebserträge verzeichneten im Vergleich zur Vorjahresperiode einen Rückgang um 17 Prozent oder € 227 Millionen auf € 1.118 Millionen. Dies ist in erster Linie auf Bewertungsverluste zurückzuführen, die sich durch die starken Währungsschwankungen (vor allem des russischen Rubels und der ukrainischen Hryvna) ergaben. Das sinkende Marktzinsniveau in Zentraleuropa und Südosteuropa sowie die Ausfälle in Asien wirkten sich negativ auf die Nettozinsspanne (gerechnet auf die zinstragenden Aktiva) des Konzerns aus, die dadurch um 41 Basispunkte auf 2,94 Prozent zurückging. Das konnten die weiter steigenden Zinsmargen in Osteuropa nur zum Teil kompensieren. Der Zinsüberschuss fiel um 16 Prozent oder € 158 Millionen auf € 820 Millionen, vor allem aufgrund der Währungsabwertungen. Der Provisionsüberschuss sank trotz der Währungseffekte in Osteuropa nur um € 16 Millionen auf € 360 Millionen, wobei vor allem höhere Erlöse im Fremdwährungs- und im Wertpapiergeschäft die währungsbedingt sinkenden Erträge auffingen. Das Handelsergebnis war unter dem Eindruck der Währungsabwertungen mit € 62 Millionen stark negativ. Dagegen ergaben sich positive Bewertungsergebnisse bei zinsbezogenen Transaktionen im Handelsbestand.

Die Verwaltungsaufwendungen sanken im Periodenvergleich um 9 Prozent oder € 64 Millionen auf € 691 Millionen. Dieser Rückgang war zum Großteil ebenfalls auf Währungsabwertungen in Osteuropa, vor allem in Russland und der Ukraine, zurückzuführen. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter nahm weiter ab und verringerte sich im Jahresabstand um 2.800 auf 55.043. Die Zahl der Geschäftsstellen sank im Jahresabstand um 140 auf 2.851. Dass der Sachaufwand trotz der Währungseffekte nur um 4 Prozent zurückging, lag einerseits an den Aufwendungen für den Bankenabwicklungsfonds in Österreich und andererseits an höheren IT-Aufwendungen in der Konzernzentrale.

Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen sanken im Vergleich zur Vorjahresperiode um insgesamt 7 Prozent oder € 21 Millionen auf € 260 Millionen. Während in den meisten Ländern Rückgänge verzeichnet wurden, erhöhte sich der Vorsorgebedarf in Russland aufgrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen vor allem bei Retail-Kunden um € 23 Millionen. Die Nettodotierungen für Einzelwertberichtigungen gingen um € 50 Millionen zurück, dafür ergaben sich um € 29 Millionen höhere Dotierungen bei den Portfolio-Wertberichtigungen, speziell in Ungarn.

Das Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten drehte von minus € 27 Millionen auf plus € 20 Millionen in der Berichtsperiode, wofür vor allem die Bewertung von Bankbuchderivaten verantwortlich war. Das Ergebnis aus Finanzinvestitionen von € 64 Millionen war um € 27 Millionen höher als in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Dies lag überwiegend an der positiven Bewertung von an den US-Dollar gebundenen ukrainischen Staatsanleihen, denen ein im Handelsergebnis ausgewiesener Bewertungsverlust aus der entsprechenden Devisenposition gegenüberstand.

Das Ergebnis nach Steuern sank im Vorjahresvergleich um 42 Prozent auf € 100 Millionen. Das Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile reduzierte sich von minus € 12 Millionen um € 4 Millionen auf minus € 17 Millionen. Somit ergab sich für das erste Quartal ein Konzernergebnis von € 83 Millionen, was einem Rückgang um 48 Prozent oder € 77 Millionen entspricht. Die durchschnittliche Anzahl der in der Berichtsperiode im Umlauf befindlichen Aktien lag bei 292,4 Millionen (Vergleichsperiode des Vorjahres: 268,1 Millionen). Daraus resultierte ein Ergebnis je Aktie von € 0,29.

Die risikogewichteten Aktiva (RWA gesamt) stiegen seit Jahresbeginn um 7 Prozent auf € 73.482 Millionen. Rund die Hälfte dieses Anstiegs ist auf Währungsaufwertungen zurückzuführen, der Rest geht überwiegend auf das Marktrisiko zurück, bei dem es durch höhere Volatilitäten und negative Zinsentwicklungen modellbedingt zu einer Erhöhung kam.

in € Millionen 1.1.-31.3.2015 1.1.-31.3.2014 Veränderung
absolut
Veränderung
in %
Zinsüberschuss 820 979 -158 -16,2%
Provisionsüberschuss 360 376 -16 -4,2%
Handelsergebnis -62 -19 -43 220,8%
Übriges betriebliches Ergebnis 0 10 -10
Betriebserträge 1.118 1.345 -227 -16,9%
Personalaufwand -345 -390 45 -11,4%
Sachaufwand -274 -286 12 -4,0%
Abschreibungen -71 -78 8 -9,8%
Verwaltungsaufwendungen -691 -755 64 -8,5%
Betriebsergebnis 427 590 -163 -27,6%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen -260 -281 21 -7,4%
Übrige Ergebnisse 21 -69 90
Ergebnis vor Steuern 188 240 -52 -21,9%
Steuern vom Einkommen und Ertrag -88 -67 -20 30,2%
Ergebnis nach Steuern 100 173 -73 -42,1%
Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile -17 -12 -4 36,8%
Konzernergebnis 83 161 -77 -48,1%

Ergebnis im Vorjahresvergleich

Zinsüberschuss

In den ersten drei Monaten 2015 sank der Zinsüberschuss gegenüber der Vergleichsperiode 2014 um 16 Prozent oder € 158 Millionen auf € 820 Millionen. Verantwortlich dafür waren neben einer gesunkenen Nettozinsspanne auch währungsbedingte Rückgänge der Zinserträge in Russland und der Ukraine sowie Kreditausfälle in Asien. Weiters kam es in der Konzernzentrale zu einem volumenbedingten Rückgang im Zinsüberschuss.

Die Nettozinsspanne des Konzerns reduzierte sich im Jahresabstand um 41 Basispunkte auf 2,94 Prozent. Hauptgründe dafür waren neben der Entwicklung in der Konzernzentrale vor allem rückläufige Margen in zahlreichen Ländern der Segmente Zentralund Südosteuropa, hervorgerufen durch das weiter gesunkene Marktzinsniveau in diesen Ländern. Dagegen stieg die Nettozinsspanne in Russland aufgrund geringerer zinstragender Aktiva (Optimierung des Liquiditätsprofils) sowie in Belarus aufgrund höherer Zinssätze und Volumina.

Provisionsüberschuss

Der Provisionsüberschuss verringerte sich im Periodenvergleich vor allem währungsbedingt um 4 Prozent oder € 16 Millionen auf € 360 Millionen. Das Ergebnis aus dem Zahlungsverkehr gab dabei – primär aufgrund der Währungseffekte in der Ukraine sowie in Russland – um 14 Prozent oder € 24 Millionen auf € 148 Millionen nach. Das Ergebnis aus dem Kredit- und Garantiegeschäft sank bedingt durch – vorrangig in der Konzernzentrale – geringere Gebühren um 9 Prozent oder € 5 Millionen auf € 48 Millionen. Dagegen erhöhte sich das Ergebnis aus dem Wertpapiergeschäft vor allem durch Volumen- und Margensteigerungen in der Konzernzentrale, der Slowakei sowie in Ungarn um 15 Prozent oder € 5 Millionen auf € 36 Millionen. Das Ergebnis aus der Verwaltung von Investment- und Pensionsfonds verzeichnete einen Zuwachs um 61 Prozent oder € 4 Millionen auf € 12 Millionen, vorrangig bedingt durch die Entwicklung in der Slowakei sowie in Kroatien. Das Ergebnis aus dem Devisen-, Valuten- und Edelmetallgeschäft stieg um 4 Prozent oder € 3 Millionen auf € 92 Millionen, wozu die Slowakei, Belarus sowie Rumänien die stärksten Beiträge leisteten.

Handelsergebnis

Das Handelsergebnis sank gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um € 43 Millionen auf minus € 62 Millionen, maßgeblich hervorgerufen durch einen Rückgang im währungsbezogenen Geschäft um € 109 Millionen auf minus € 149 Millionen. Hauptgründe dafür waren wechselkursbedingte Bewertungsverluste aus Fremdwährungspositionen in der Ukraine, wo sich das Handelsergebnis durch die starke Abwertung der ukrainischen Hryvna reduzierte (minus € 64 Millionen), sowie ein Bewertungsverlust aus einem Absicherungsgeschäft für Dividendenerträge in russischen Rubeln (minus € 53 Millionen) in der Konzernzentrale. Belarus verzeichnete hingegen einen deutlichen Zuwachs, hervorgerufen durch positive Effekte aus einer strategischen Währungsposition, den Wegfall der Rechnungslegung für Hyperinflationsländer sowie ein verbessertes Ergebnis aus dem Eigenhandel. Positiv entwickelte sich mit einem Anstieg um € 44 Millionen auf € 76 Millionen das Ergebnis aus dem zinsbezogenen Geschäft. Hier erzielten vor allem Russland und die Konzernzentrale Bewertungsgewinne aus Wertpapierpositionen. Das Ergebnis aus dem sonstigen Geschäft verbesserte sich um € 20 Millionen, nachdem hier im Vorjahr das verringerte Zinsniveau die Bewertung eines Garantieprodukts belastet hatte.

Übriges betriebliches Ergebnis

Das übrige betriebliche Ergebnis sank im Periodenvergleich um € 10 Millionen auf unter € 1 Million. Das Ergebnis aus den sonstigen Rückstellungen verbesserte sich – vorwiegend aufgrund geringerer Dotierungen in Ungarn sowie aufgrund von Auflösungen für Rechtsfälle – in der Slowakei um € 8 Millionen. Dem gegenüber standen ein um € 12 Millionen höherer sonstiger betrieblicher Aufwand (€ 5 Millionen höherer Aufwand in der Slowakei im Zusammenhang mit der EUR/CHF-Aufwertung), ein um € 3 Millionen geringeres Nettoergebnis aus bankfremden Tätigkeiten sowie ein um € 2 Millionen niedrigeres Ergebnis aus Versicherungsverträgen.

Verwaltungsaufwendungen

Die Verwaltungsaufwendungen nahmen im Vergleich zur Vorjahresperiode um € 64 Millionen auf € 691 Millionen ab. Die Cost/Income Ratio erhöhte sich – insbesondere wegen der das Handelsergebnis reduzierenden Währungseffekte – dennoch um 5,7 Prozentpunkte auf 61,8 Prozent.

Die größte Position unter den Verwaltungsaufwendungen war mit einem Anteil von 50 Prozent der Personalaufwand, der um 11 Prozent oder € 45 Millionen auf € 345 Millionen sank. In Russland (minus € 26 Millionen) und in der Ukraine (minus € 15 Millionen) waren überwiegend Währungseffekte ausschlaggebend für den starken Rückgang des Personalaufwands. Weiters wirkten die laufenden Kostensenkungsprogramme in Polen und Ungarn aufwandsmindernd.

Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter (ausgedrückt in Vollzeitäquivalenten) sank im Jahresabstand um 2.800 Personen auf 55.043. Die größten Rückgänge verzeichneten die Ukraine (minus 1.581), Polen (minus 583), Ungarn (minus 209) und Bulgarien (minus 184).

Der Sachaufwand verringerte sich um 4 Prozent oder € 12 Millionen auf € 274 Millionen. Dieser vergleichsweise geringe Rückgang lag an den Belastungen im Zusammenhang mit dem Bankenabwicklungsfonds in Österreich sowie an höheren IT-Aufwendungen in der Konzernzentrale. In Russland (minus € 8 Millionen) und der Ukraine (minus € 7 Millionen) ist die Reduktion vorwiegend auf Währungseffekte zurückzuführen. Polen (minus € 3 Millionen) verzeichnete niedrigere Rechts- und Beratungssowie IT-Aufwendungen, während der Aufwand für die Einlagensicherung stieg. In Österreich führte der Beitrag zum Bankenabwicklungsfonds von € 10 Millionen zu einem höheren Sachaufwand.

Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte sanken im Vergleich zur Vorjahresperiode um 10 Prozent oder € 8 Millionen auf € 71 Millionen. Während sich die Abschreibungen in einigen Ländern geringfügig reduzierten, war ein Rückgang um € 4 Millionen in der Ukraine auf die Währungsabwertung zurückzuführen.

Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen

Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen sanken im Vergleich zur Vorjahresperiode um insgesamt 7 Prozent oder € 21 Millionen auf € 260 Millionen. Hervorgerufen wurde dies vor allem durch einen Rückgang der Nettodotierungen zu Einzelwertberichtigungen um € 50 Millionen auf € 220 Millionen, während sich jene zu Portfolio-Wertberichtigungen um € 29 Millionen auf € 42 Millionen erhöhten.

Der Großteil der Länder verzeichnete im Periodenvergleich Rückgänge bei den Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen, allen voran die Ukraine, Bulgarien und Rumänien. Im Segment Group Corporates erhöhte sich der Vorsorgebedarf dagegen in der Berichtsperiode aufgrund einzelner größerer Ausfälle um € 19 Millionen auf € 47 Millionen. In der Ukraine ergab sich währungsbedingt ein um € 11 Millionen geringerer Vorsorgebedarf, während die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen in lokaler Währung um 64 Prozent stiegen. In Bulgarien fielen die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen in der Berichtsperiode um € 10 Millionen niedriger aus, nachdem diese in der Vergleichsperiode des Vorjahres durch Wertminderungen bei Sicherheiten stark beeinflusst worden waren. Die Verbesserung des Kreditrisikoprofils im Privatkundengeschäft sowie Kreditverkäufe führten in Rumänien zu € 9 Millionen niedrigeren Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen. Hingegen erforderten die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Russland vor allem im Retail-Kundengeschäft eine um € 23 Millionen höhere Nettodotierung zu Kreditrisikovorsorgen.

Der Bestand an notleidenden Kundenkrediten stieg seit Jahresbeginn um € 729 Millionen auf € 9.568 Millionen, währungsbereinigt ergab sich ein Zuwachs der notleidenden Kredite um € 303 Millionen. Dieses Wachstum entstand vor allem in Asien (plus

€ 217 Millionen), im Segment Group Corporates (plus € 66 Millionen), in Polen (plus € 52 Millionen) und in Russland (plus € 37 Millionen), während es in der Tschechischen Republik (minus € 25 Millionen) und Ungarn (minus € 21 Millionen) zu einem Rückgang kam. Parallel dazu führten Währungseffekte – vor allem durch die Aufwertung des US-Dollars und des russischen Rubels – zu einer Zunahme um € 426 Millionen. Die NPL Ratio erhöhte sich in der Berichtsperiode gegenüber dem Jahresultimo 2014 um 0,5 Prozentpunkte auf 11,9 Prozent. Den notleidenden Krediten standen Wertberichtigungen in Höhe von € 6.306 Millionen gegenüber. Daraus resultierte eine NPL Coverage Ratio von 65,9 Prozent nach 67,4 Prozent zum Jahresultimo.

Die Neubildungsquote, berechnet auf Grundlage des durchschnittlichen Volumens an Kundenforderungen, verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 0,10 Prozentpunkte auf 1,30 Prozent.

Übrige Ergebnisse

Die Position übrige Ergebnisse, die sich aus dem Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten, dem Ergebnis aus Finanzinvestitionen, den Firmenwertabschreibungen, den Bankenabgaben, dem Ergebnis aus Endkonsolidierungen sowie aus in den sonstigen betrieblichen Erträgen/Aufwendungen ausgewiesenen Sondereffekten zusammensetzt, verbesserte sich gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres von minus € 69 Millionen auf plus € 21 Millionen.

Das Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten drehte von minus € 27 Millionen auf plus € 20 Millionen in der Berichtsperiode, wofür vor allem Bewertungsgewinne aus Bankbuchderivaten verantwortlich waren.

Das Ergebnis aus Finanzinvestitionen stieg gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um € 27 Millionen auf € 64 Millionen. Dabei fielen die Bewertungsergebnisse von Wertpapieren des Fair-Value-Bestands – vor allem dank an den US-Dollar gekoppelter festverzinslicher Staatsanleihen in der Ukraine und diverser Anleihen in Russland – um € 35 Millionen höher aus als in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Dem Bewertungsertrag stand ein entsprechender Devisenpositionsverlust gegenüber, der im Handelsergebnis ausgewiesen wird. Schließlich erhöhte sich der Wertberichtigungsbedarf auf Unternehmensanteile um € 7 Millionen, vorwiegend für jeweils eine ungarische und rumänische Immobiliengesellschaft.

Das Ergebnis aus Endkonsolidierungen verbesserte sich im Periodenvergleich um € 11 Millionen auf € 1 Million. Im Vorjahr war durch den Verkauf der Warenhandelsgruppe F.J. Elsner, Wien, ein Endkonsolidierungsverlust von € 11 Millionen entstanden.

Der Aufwand für Bankenabgaben sank in der Berichtsperiode um € 4 Millionen auf € 64 Millionen. Dieser Rückgang ergab sich durch um € 4 Millionen geringere Abgaben in der Slowakei.

Aufgrund gesetzlicher Änderungen in Kroatien und Serbien ergab sich in der Berichtsperiode in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ein Sondereffekt in Form einer Rückstellung von € 9 Millionen. Gegenstand der zugrunde liegenden Gesetze waren in Kroatien die Wechselkurse, die bei der Auszahlung und den Ratenzahlungen von Fremdwährungskrediten zur Anwendung kommen, sowie in Serbien die einseitigen Anpassungen von Zinssätzen bei Fremdwährungskrediten. In Ungarn ergab sich dagegen eine Auflösung im Zusammenhang mit der im Vorjahr gebildeten Rückstellung für den Settlement Act (einseitige Zinsänderungen bei Konsumentenkrediten) in Höhe von € 9 Millionen. Die vom ungarischen Gesetzgeber geforderten Anpassungen der Kreditverträge wurden im ersten Quartal durchgeführt.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Der Steueraufwand stieg gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um € 20 Millionen auf € 88 Millionen, die Steuerquote erhöhte sich um 19 Prozentpunkte auf 47 Prozent. Ausschlaggebend dafür waren die Verluste in der Ukraine, denen keine aktive latente Steuerdotierung gegenüberstand, sowie der Entfall aktiver latenter Steuern in der Konzernzentrale aufgrund der aktuellen steuerlichen Ertragsprognosen.

in € Millionen Q1/2015 Q4/2014 Veränderung
absolut
Veränderung
in %
Zinsüberschuss 820 895 -75 -8,3%
Provisionsüberschuss 360 417 -58 -13,8%
Handelsergebnis -62 -68 6 -8,9%
Übriges betriebliches Ergebnis 0 -26 26 -99,8%
Betriebserträge 1.118 1.218 -100 -8,2%
Personalaufwand -345 -301 -44 14,8%
Sachaufwand -274 -319 45 -14,0%
Abschreibungen -71 -108 38 -34,7%
Verwaltungsaufwendungen -691 -728 38 -5,2%
Betriebsergebnis 427 490 -63 -12,8%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen -260 -633 373 -58,9%
Übrige Ergebnisse 21 -336 357
Ergebnis vor Steuern 188 -479 667
Steuern vom Einkommen und Ertrag -88 -243 155 -63,9%
Ergebnis nach Steuern 100 -722 822
Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile -17 4 -21
Konzernergebnis 83 -718 801

Ergebnis im Quartalsvergleich

Zinsüberschuss

Im Vergleich zum vierten Quartal 2014 ging der Zinsüberschuss im ersten Quartal 2015 um 8 Prozent oder € 75 Millionen auf € 820 Millionen zurück. Die Nettozinsspanne (gerechnet auf die zinstragenden Aktiva) sank im Quartalsvergleich um 13 Basispunkte auf 2,94 Prozent. Verantwortlich für diese Entwicklung waren geringere Zinserträge aus derivativen Finanzinstrumenten in der Konzernzentrale, währungsbedingte Rückgänge der Zinserträge in Russland und der Ukraine sowie das anhaltend niedrige Marktzinsniveau in zahlreichen Ländern der Segmente Zentral- und Südosteuropa.

Provisionsüberschuss

Der Provisionsüberschuss sank gegenüber dem vierten Quartal 2014 um 14 Prozent oder € 58 Millionen auf € 360 Millionen. Dieser Rückgang war einerseits durch die Währungsentwicklung, andererseits saisonal bedingt. Den größten Rückgang verzeichnete hier mit einer Reduktion um 15 Prozent oder € 26 Millionen auf € 148 Millionen das Ergebnis aus dem Zahlungsverkehr, hervorgerufen durch geringere Volumina in Russland, Währungsabwertungen in der Ukraine sowie saisonale Effekte in Rumänien und der Slowakei. Ebenso verringerte sich das Ergebnis aus dem Devisen-, Valuten- und Edelmetallgeschäft volumenbedingt um 20 Prozent oder € 23 Millionen auf € 92 Millionen, vor allem bedingt durch die Entwicklung in Russland und Rumänien. Das Ergebnis aus sonstigen Bankdienstleistungen reduzierte sich um € 5 Millionen auf € 13 Millionen, primär zurückzuführen auf saisonal bedingt höhere Erträge im vierten Quartal 2014 in Russland.

Handelsergebnis

Das Handelsergebnis verbesserte sich gegenüber dem Vorquartal um € 6 Millionen auf minus € 62 Millionen. Auslöser dafür war eine Zunahme des Ergebnisses aus dem zinsbezogenen Geschäft in Russland und der Konzernzentrale, vor allem durch Bewertungsgewinne aus Wertpapierpositionen und derivativen Finanzinstrumenten. Das währungsbezogene Geschäft hingegen nahm vor allem in der Ukraine, wo angesichts der erheblichen Hryvna-Abwertung Bewertungsverluste aus Fremdwährungspositionen anfielen, sowie in der Konzernzentrale durch ein Absicherungsgeschäft für Dividendenerträge in russischen Rubeln ab, während in Russland sowie Belarus Zuwächse erzielt wurden. In Belarus wird ab 2015 keine Rechnungslegung für Hochinflation mehr angewendet, wodurch Bewertungsgewinne aus einem ökonomischen Hedge für die Kapitalposition entstanden.

Übriges betriebliches Ergebnis

Im ersten Quartal 2015 erhöhte sich das übrige betriebliche Ergebnis im Vergleich zum Vorquartal um € 26 Millionen auf € 0 Millionen. Hauptverantwortlich dafür waren ein um € 10 Millionen höherer Ertrag bei den sonstigen Rückstellungen (Auflösungen in der Slowakei und Ungarn, geringere Dotierungen in Rumänien sowie Bosnien und Herzegowina) sowie ein um € 11 Millionen höheres Ergebnis aus dem Abgang von Sachanlagen.

Verwaltungsaufwendungen

Mit € 691 Millionen lagen die Verwaltungsaufwendungen im ersten Quartal 2015 um 5 Prozent oder € 38 Millionen unter dem Wert des Vorquartals von € 728 Millionen. Der Personalaufwand stieg um 15 Prozent oder € 44 Millionen auf € 345 Millionen, während der Sachaufwand um 14 Prozent oder € 45 Millionen auf € 274 Millionen sank. Auch die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte nahmen im Quartalsvergleich um 35 Prozent oder € 38 Millionen auf € 71 Millionen ab. Grund dafür waren Wertminderungen im Vorquartal in Rumänien und in der Ukraine.

Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen

Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen fielen im Quartalsvergleich um 59 Prozent oder € 373 Millionen auf € 260 Millionen. Hauptverantwortlich dafür waren die Entwicklungen in Asien, der Ukraine, in Ungarn und Polen. Insgesamt zeigten die Nettodotierungen zu Einzelwertberichtigungen einen Rückgang um € 556 Millionen, die Portfolio-Wertberichtigungen nahmen um € 120 Millionen zu. Im vierten Quartal 2014 war es zu Erlösen in Höhe von € 65 Millionen aus Verkäufen von wertberichtigten Krediten überwiegend in Polen gekommen, während die Erlöse im ersten Quartal 2015 € 1 Million betrugen.

Übrige Ergebnisse

Die übrigen Ergebnisse drehten von minus € 336 Millionen im vierten Quartal 2014 auf plus € 21 Millionen im ersten Quartal 2015. Haupttreiber für diesen Anstieg waren die im vierten Quartal 2014 vorgenommenen Firmenwertabschreibungen in Höhe von € 306 Millionen auf Konzerneinheiten in Russland, Polen und Albanien.

Die Bankenabgaben erhöhten sich im ersten Quartal 2015 – vor allem in Ungarn – um € 24 Millionen auf € 64 Millionen.

Das Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten sank gegenüber dem Vorquartal um € 9 Millionen auf € 20 Millionen, hauptsächlich bedingt durch das Ergebnis aus der Veränderung des Credit Spreads der eigenen Emissionen, das von plus € 47 Millionen im vierten Quartal 2014 auf plus € 27 Millionen im ersten Quartal 2015 zurückging.

Das Ergebnis aus Finanzinvestitionen verbesserte sich im Quartalsvergleich um € 103 Millionen auf € 64 Millionen. Ausschlaggebend dafür war ein um € 100 Millionen höheres Bewertungsergebnis aus Wertpapieren des Fair-Value-Bestands vor allem in der Ukraine (Anstieg um € 66 Millionen) und in Russland (Anstieg um € 29 Millionen). Die Veräußerungsergebnisse aus Wertpapieren des Fair-Value-Bestands fielen im Quartalsvergleich um € 21 Millionen geringer aus, hervorgerufen durch die Veräußerung von festverzinslichen Staatsanleihen in der Ukraine im vierten Quartal 2014. Hingegen ergab sich im Quartalsvergleich ein um € 24 Millionen geringerer Wertberichtigungsbedarf auf Unternehmensanteile.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Der Steueraufwand sank im Quartalsvergleich um € 155 Millionen auf € 88 Millionen. Hauptgrund dafür waren im vierten Quartal 2014 vorgenommene Wertminderungen auf aktive latente Steuern in der Konzernzentrale und in Asien.

Bilanzentwicklung

Die Bilanzsumme stieg seit Jahresbeginn um 2 Prozent oder € 2.552 Millionen auf € 124.176 Millionen. Dabei lag der währungsbedingte Anstieg bei € 2.280 Millionen, vor allem bedingt durch die Aufwertungen des russischen Rubels (plus 16 Prozent), des US-Dollars (plus 13 Prozent) und des polnischen Zloty (plus 5 Prozent) gegenüber dem Euro.

Aktiva

in € Millionen 31.3.2015 Anteil 31.12.2014 Anteil
Forderungen an Kreditinstitute (nach Kreditrisikovorsorgen) 14.896 12,0% 15.459 12,7%
Forderungen an Kunden (nach Kreditrisikovorsorgen) 74.186 59,7% 71.971 59,2%
Wertpapiere und Beteiligungen 17.353 14,0% 17.916 14,7%
Übrige Aktiva 17.741 14,3% 16.278 13,4%
Aktiva gesamt 124.176 100,0% 121.624 100,0%

Die Forderungen an Kreditinstitute vor Abzug der Kreditrisikovorsorgen gingen seit Jahresbeginn um € 557 Millionen auf € 15.016 Millionen zurück. Hauptverantwortlich dafür war ein – vor allem in der Konzernzentrale angefallener – Rückgang der Forderungen aus dem Geldmarktgeschäft um € 1.153 Millionen auf € 9.770 Millionen. Dabei verringerten sich die Forderungen aus Pensionsgeschäften um € 1.569 Millionen auf € 3.044 Millionen, während die Forderungen aus Wertpapierleihen um € 320 Millionen auf € 541 Millionen zunahmen. Der Anstieg der Forderungen aus dem Giro- und Clearinggeschäft um € 777 Millionen auf € 2.846 Millionen resultierte überwiegend aus Zuwächsen in Rumänien und in der Konzernzentrale.

Die Forderungen an Kunden vor Abzug der Kreditrisikovorsorgen stiegen um € 2.567 Millionen oder 3 Prozent auf € 80.493 Millionen. Der Großteil dieser Veränderung geht auf Währungseffekte zurück, vornehmlich verursacht durch die Aufwertungen des russischen Rubels, des Schweizer Franken sowie des US-Dollars. Ein Zuwachs um € 1.520 Millionen auf € 50.102 Millionen ergab sich hier bei den Krediten an Großkunden – überwiegend in der Konzernzentrale, in Polen und in Russland. Bei den Forderungen an Privatpersonen wurde ein Anstieg um € 827 Millionen auf € 23.144 Millionen verzeichnet, im Wesentlichen bedingt durch Zuwächse in der Slowakei sowie die Währungsentwicklung in Polen und Russland.

Die Position Wertpapiere und Beteiligungen ging insgesamt um € 563 Millionen auf € 17.353 Millionen zurück, vor allem verursacht durch die Reduktion des Wertpapierportfolios (überwiegend Anleihen öffentlicher Stellen) in Polen, Asien, der Slowakei und der Ukraine.

Der Anstieg der übrigen Aktiva um € 1.462 Millionen auf € 17.741 Millionen resultierte vor allem aus den um € 694 Millionen gestiegenen Marktwerten von derivativen Finanzinstrumenten sowie der Zunahme der Barreserve um € 304 Millionen.

Verbindlichkeiten

in € Millionen 31.3.2015 Anteil 31.12.2014 Anteil
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 22.455 18,1% 22.408 18,4%
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 68.205 54,9% 66.094 54,3%
Eigen- und Nachrangkapital 13.027 10,5% 12.487 10,3%
Übrige Passiva 20.489 16,5% 20.634 17,0%
Passiva gesamt 124.176 100,0% 121.624 100,0%

Das Refinanzierungsvolumen über Kreditinstitute (zumeist Geschäftsbanken) blieb mit € 22.455 Millionen konstant. Dabei kam es überwiegend in der Konzernzentrale zu einer Verlagerung von langfristigen zu kurzfristigen Einlagen. Zuwächsen im Geldmarktgeschäft um € 3.552 Millionen auf € 13.668 Millionen sowie im Giro- und Clearinggeschäft um € 130 Millionen auf € 5.537 Millionen stand ein Rückgang bei den langfristigen Finanzierungen um € 3.636 Millionen auf € 3.250 Millionen gegenüber.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden stiegen um € 2.111 Millionen auf € 68.205 Millionen. Hier verzeichneten vor allem die Einlagen von Privatpersonen und des öffentlichen Sektors Zuwächse. Der Anstieg der Einlagen von Privatpersonen um € 1.414 Millionen auf € 28.200 Millionen stammte überwiegend aus Polen (teilweise währungsbedingt) und aus Russland (gänzlich währungsbedingt). Die Einlagen des öffentlichen Sektors nahmen – hauptsächlich bedingt durch die Entwicklung in der Konzernzentrale und in Russland – um € 1.007 Millionen auf € 2.158 Millionen zu. Die Einlagen von Großkunden gingen hingegen um

€ 289 Millionen auf € 30.999 Millionen zurück. Der größte Rückgang war dabei in Ungarn zu verzeichnen, während Russland neben positiven Währungseffekten auch organisches Wachstum aufwies.

Die übrigen Passiva sanken geringfügig auf € 20.489 Millionen. Dabei nahmen die verbrieften Verbindlichkeiten – hauptsächlich durch den geringeren Refinanzierungsbedarf – um € 1.270 Millionen ab, während sich die negativen Marktwerte derivativer Finanzinstrumente um € 490 Millionen und die Handelspassiva um € 541 Millionen erhöhten.

Die Struktur der Passivseite nach Refinanzierungsaspekten (Funding) setzte sich wie folgt zusammen:

in € Millionen 31.3.2015 Anteil 31.12.2014 Anteil
Kundeneinlagen 68.205 65,4% 66.094 64,0%
Mittel- und langfristiges Funding 13.862 13,3% 17.916 17,2%
Kurzfristiges Funding 17.917 17,2% 15.085 14,7%
Nachrangige Verbindlichkeiten 4.373 4,2% 4.185 4,1%
Gesamt 104.357 100,0% 103.281 100,0%

Bilanzielles Eigenkapital

Das bilanzielle Eigenkapital, das sich aus dem Konzern-Eigenkapital, dem Konzernergebnis und dem Kapital der nicht beherrschenden Anteile zusammensetzt, erhöhte sich gegenüber dem Jahresultimo 2014 um 4 Prozent oder € 352 Millionen auf € 8.654 Millionen.

Das Gesamtergebnis von € 367 Millionen setzte sich aus dem Ergebnis nach Steuern von € 100 Millionen und dem sonstigen Ergebnis von € 267 Millionen zusammen. Den größten Posten im sonstigen Ergebnis stellten die Währungsdifferenzen mit € 284 Millionen dar. Wesentlicher Treiber war hier die Aufwertung des russischen Rubels um 16 Prozent und des polnischen Zloty um 5 Prozent, während die ukrainische Hryvna um 24 Prozent abwertete. In der Vergleichsperiode war es hingegen aufgrund der Abwertung der ukrainischen Hryvna und des russischen Rubels zu einem negativen Effekt von € 466 Millionen gekommen.

Eigenmittel gemäß CRR/BWG

Die nachfolgend dargestellten konsolidierten Werte wurden nach den Bestimmungen der Capital Requirements Regulation (CRR) sowie des BWG ermittelt.

Per 31. März 2015 betrugen die gesamten Eigenmittel € 11.271 Millionen. Dies entspricht einem Anstieg um € 267 Millionen im Vergleich zum Jahresendwert 2014. Das harte Kernkapital erhöhte sich dabei um € 193 Millionen, hervorgerufen vor allem durch Währungsdifferenzen in Höhe von € 284 Millionen, die primär auf die positive Entwicklung des russischen Rubels und des polnischen Zloty zurückgingen. Dagegen führten die Übergangsbestimmungen der CRR zu einem Rückgang von € 87 Millionen, bedingt durch Abzugsposten und die geringere Anrechnung von Minderheitsanteilen. Die ergänzenden Eigenmittel erhöhten sich um € 74 Millionen auf € 3.601 Millionen, zum Großteil aufgrund der Währungsentwicklung.

Den Eigenmitteln stand ein Eigenmittelerfordernis von € 5.879 Millionen gegenüber. Das Eigenmittelerfordernis für das Kreditrisiko belief sich auf € 4.760 Millionen. Dies entspricht einer Erhöhung um € 196 Millionen, die vor allem auf den Verlust der Anerkennung der Drittstaatenregelung in Serbien sowie Bosnien und Herzegowina, aber auch auf Währungsaufwertungen (russischer Rubel, US-Dollar, Schweizer Franken) zurückzuführen ist. Das Eigenmittelerfordernis für das Positionsrisiko in Schuldtiteln, Substanzwerten, Waren und Fremdwährungen stieg um € 149 Millionen auf € 403 Millionen, primär hervorgerufen durch aus Zinseffekten induzierte höhere Volatilitäten im internen Modell. Schließlich lag das Eigenmittelerfordernis für das operationelle Risiko bei € 716 Millionen (Anstieg um € 36 Millionen).

Bezogen auf das Gesamtrisiko ergaben sich eine Common Equity Tier 1 Ratio (transitional) von 10,4 Prozent und eine Eigenmittelquote (transitional) von 15,3 Prozent.

Ohne Berücksichtigung der in der CRR definierten Übergangsbestimmungen ergab sich eine Common Equity Tier 1 Ratio (fully loaded) von 9,9 Prozent.

Risikomanagement

Für Informationen zum Risikomanagement wird auf Punkt (32) Risiken von Finanzinstrumenten im Risikobericht des Konzernzwischenabschlusses verwiesen.

Ausblick

Wir planen, bis Ende 2017 die risikogewichteten Aktiva (RWA gesamt) in ausgewählten Märkten um brutto rund €16 Milliarden zu reduzieren (basierend auf RWA gesamt per 31. Dezember 2014: € 68,7 Milliarden). Wir beabsichtigen, den Abbau zum Teil durch Wachstum in anderen Geschäftsfeldern auszugleichen.

Nach Umsetzung der neuen strategischen Maßnahmen soll die Kostenbasis rund 20 Prozent unter dem Niveau von 2014 liegen (bei konstanten Preisen und Wechselkursen; Verwaltungsaufwendungen 2014: €3.024 Millionen). Wir streben mittelfristig eine Cost/Income Ratio von 50 bis 55 Prozent an.

Wir peilen mittelfristig einen Return on Equity vor Steuern von rund 14 Prozent und einen Konzern-Return-on-Equity von rund 11 Prozent an. Das Konzernergebnis für 2015 kann noch negativ ausfallen, da der Großteil der Restrukturierungskosten (gesamt rund € 550 Millionen) voraussichtlich noch 2015 gebucht werden wird.

Wir erwarten, dass die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen auch 2015 erhöht bleiben, wir rechnen jedoch mit einem Bedarf unter dem Vorjahresniveau (2014: € 1.716 Millionen).

Bis Ende 2017 streben wir eine CET1 Ratio (fully loaded) von 12 Prozent und eine Eigenmittelquote (fully loaded) von 16 Prozent an.

Segmentbericht

Einteilung der Segmente

In der RBI erfolgt die interne Management-Berichterstattung grundsätzlich auf Basis der bestehenden Organisationsstruktur. Diese ist matrixförmig aufgebaut, d. h. Vorstände sind sowohl für einzelne Länder als auch für bestimmte Geschäftsfelder verantwortlich (Konzept der "Country and Functional Responsibility"). Steuerungseinheit (Cash Generating Unit) im Konzern ist entweder ein Land oder ein Geschäftsfeld. Die Darstellung der Länder umfasst nicht nur die Tochterbanken, sondern alle operativen Einheiten der RBI in den jeweiligen Ländern (wie z. B. Leasingunternehmen). Die obersten Entscheidungsgremien der RBI – Vorstand und Aufsichtsrat – treffen demnach wesentliche Entscheidungen über die Allokation der Ressourcen zu einem Segment auf Basis der jeweiligen Finanz- und Ertragskraft, weshalb diese Berichtskriterien als wesentlich beurteilt wurden. Entsprechend sind auch die Segmente nach IFRS 8 differenziert. Die Überleitungsrechnung enthält im Wesentlichen Beträge aus der Eliminierung von Zwischenergebnissen und aus segmentübergreifenden Konsolidierungen.

Die RBI beschloss im Februar 2015 eine Reihe von Maßnahmen, um ihren Kapital-Puffer zu erhöhen. Diese sollen zu einer Verbesserung der CET1 Ratio (fully loaded) auf 12 Prozent bis Ende 2017 führen. Die geplanten Schritte werden insbesondere jene Geschäftsfelder innerhalb der RBI betreffen, die geringe Ergebnisse erwirtschaften, einen hohen Kapitalbedarf haben oder von untergeordneter strategischer Bedeutung sind. Die Maßnahmen umfassen den Verkauf der Einheiten in Polen und Slowenien sowie der Direktbank Zuno AG. Im Sinn der beabsichtigten Fokussierung der Gruppe auf Zentral- und Osteuropa werden die Geschäftsaktivitäten in Asien bis Ende 2017 und jene in den USA bis Ende 2016 signifikant zurückgefahren oder aufgegeben. Aus diesem Grund wurde mit Beginn des Jahres die Segmentberichterstattung angepasst. Ein eigenes Non-Core-Segment umfasst die Geschäftsbereiche, die aufgegeben bzw. reduziert werden. Darüber hinaus wurden die Einheiten in Russland, der Ukraine, Belarus sowie Kasachstan im Segment Osteuropa zusammengefasst.

Daraus ergeben sich die folgenden Segmente:

  • Zentraleuropa (Slowakei, Tschechische Republik und Ungarn)
  • Südosteuropa (Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kosovo, Kroatien, Rumänien sowie Serbien)
  • Osteuropa (Belarus, Kasachstan, Russland und Ukraine)
  • Group Corporates (von Wien aus betriebenes Großkundengeschäft mit österreichischen und multinationalen Kunden)
  • Group Markets (von Wien aus betriebenes kapitalmarktbezogenes Kunden- und Eigengeschäft)
  • Corporate Center (zentrale Steuerungsfunktionen in der Konzernzentrale und sonstige Konzerneinheiten)
  • Non-Core (Asien, Polen, Slowenien, USA sowie Zuno AG)

Segmentüberblick

In Zentraleuropa verdoppelte sich das Ergebnis vor Steuern gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres auf € 62 Millionen. Ausschlaggebend dafür waren vor allem ein höheres Betriebsergebnis und niedrigere Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen in allen drei Ländern des Segments.

Das Ergebnis vor Steuern des Segments Südosteuropa blieb mit € 89 Millionen nur um € 4 Millionen unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Niedrigere Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen in Bulgarien, Rumänien und Kroatien standen einem gesunkenen Betriebsergebnis in nahezu allen Ländern des Segments sowie Sondereffekten in Serbien und Kroatien gegenüber.

Im Segment Osteuropa ging das Ergebnis vor Steuern im Periodenvergleich um € 47 Millionen auf € 84 Millionen zurück. Hauptverantwortlich dafür war ein um € 49 Millionen niedrigeres Betriebsergebnis. Während Russland und Belarus Zuwächse verzeichneten, war das Betriebsergebnis in der Ukraine aufgrund des Handelsergebnisses im ersten Quartal negativ.

Das Ergebnis vor Steuern des Segments Group Corporates fiel im Periodenvergleich um 71 Prozent auf € 16 Millionen. Verantwortlich dafür waren um 66 Prozent höhere Wertberichtigungen bei Krediten an Großkunden der Konzernzentrale sowie niedrigere Provisionserträge, hervorgerufen durch ein geringeres Volumen im Emissions- und Projektfinanzierungsgeschäft.

Das Ergebnis vor Steuern des Segments Group Markets sank – in erster Linie aufgrund rückläufiger Zinserträge durch das niedrige Marktzinsniveau – im Periodenvergleich um 42 Prozent auf € 13 Millionen.

Im Segment Corporate Center stieg das Ergebnis vor Steuern auf € 157 Millionen, während es in der Vergleichsperiode des Vorjahres noch bei minus € 15 Millionen gelegen war. Dies resultierte in erster Linie aus Dividendenerträgen, die im Gegensatz zum Vorjahr bereits im ersten Quartal vereinnahmt wurden. Darüber hinaus ergaben sich höhere Bewertungserträge aus zu Absicherungszwecken eingegangenen Derivaten sowie ein höheres Ergebnis aus erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Verbindlichkeiten.

Im Segment Non-Core lag das Ergebnis vor Steuern mit € 30 Millionen nahezu auf dem Niveau des Vorjahres (€ 31 Millionen). Einem um 19 Prozent rückläufigen Zinsergebnis, das durch das niedrige Zinsniveau in Polen sowie durch von höheren Ausfällen geprägten geringeren Zinserträgen in Asien verursacht wurde, standen ein um 36 Prozent niedrigerer Wertberichtigungsbedarf für Kredite sowie um 7 Prozent niedrigere Verwaltungsaufwendungen gegenüber.

Zentraleuropa

in € Millionen 1.1.- 31.3.
2015
1.1.- 31.3.
2014
Verände
rung
Q1/2015 Q4/2014 Verände
rung
Betriebserträge 272 259 4,8% 272 244 11,1%
Verwaltungsaufwendungen - 150 - 150 - 0,2% - 150 - 172 - 12,8%
Betriebsergebnis 122 109 11,6% 122 73 67,4%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 22 - 40 - 45,0% - 22 - 117 - 81,3%
Übrige Ergebnisse - 38 - 40 - 3,9% - 38 6
Ergebnis vor Steuern 62 30 107,1% 62 - 38
Aktiva 25.131 23.315 7,8% 25.131 25.155 - 0,1%
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 2,79% 3,18% - 0,39 PP 2,79% 2,89% - 0,10 PP
Return on Equity vor Steuern 14,6% 5,2% 9,4 PP 14,6%

In Zentraleuropa liegt das Marktzinsniveau auf einem historischen Tiefststand, was das Zinsergebnis des Segments belastete. Dagegen sorgt die weiter verbesserte Kreditrisikosituation in den Ländern der Region für eine spürbare Ergebnisverbesserung. Auch die teilweise Auflösung von Rückstellungen für Rechtskosten und den Settlement Act in Ungarn bewirkte eine deutliche Ergebnisverbesserung.

Betriebserträge

Der Zinsüberschuss des Segments Zentraleuropa sank im Periodenvergleich um 4 Prozent auf € 167 Millionen. Dabei stand einem Rückgang in Ungarn und der Slowakei ein Anstieg in der Tschechischen Republik gegenüber. In Ungarn sorgten geringere Zinserträge aus derivativen Finanzinstrumenten und Wertpapieren sowie das niedrige Marktzinsniveau für einen Rückgang der Zinserträge um € 7 Millionen. In der Slowakei führten ebenfalls niedrigere Zinssätze zu einem reduzierten Zinsüberschuss (minus € 5 Millionen). Dagegen verzeichnete die Tschechische Republik aufgrund höherer Zinserträge aus derivativen Finanzinstrumenten sowie niedrigerer Zinssätze im Einlagengeschäft einen Anstieg des Zinsüberschusses um € 5 Millionen. Die Nettozinsspanne des Segments verringerte sich im Periodenvergleich um 39 Basispunkte auf 2,79 Prozent. Die Bilanzaktiva stiegen im Jahresabstand um 8 Prozent auf € 25.131 Millionen, während sich die risikogewichteten Aktiva (RWA gesamt) von € 15.040 Millionen um 5 Prozent auf € 14.343 Millionen verringerten.

Der Provisionsüberschuss des Segments erhöhte sich im Periodenvergleich um 7 Prozent oder € 6 Millionen auf € 97 Millionen. Das Ergebnis aus dem Wertpapiergeschäft zeigte hier einen Anstieg um 37 Prozent auf € 9 Millionen, überwiegend getrieben von höheren Gebühren und Margen in der Slowakei und in Ungarn. Ebenso verzeichnete das Ergebnis aus der Verwaltung von Investment- und Pensionsfonds aufgrund von Preisanpassungen in der Slowakei einen Zuwachs um € 3 Millionen auf € 7 Millionen. Das Ergebnis aus dem Devisen-, Valuten- und Edelmetallgeschäft sowie jenes aus dem Kredit- und Garantiegeschäft verbesserten sich jeweils um € 2 Millionen. Dagegen sank das Ergebnis aus dem Zahlungsverkehr volumen- und margenbedingt vorwiegend in Ungarn sowie der Tschechischen Republik um 8 Prozent bzw. € 4 Millionen auf € 47 Millionen.

Das Handelsergebnis des Segments erhöhte sich um € 9 Millionen auf € 16 Millionen. Dabei nahm das Ergebnis aus dem währungsbezogenen Geschäft im Periodenvergleich um € 11 Millionen auf € 13 Millionen zu. Verantwortlich für diesen Anstieg waren Bewertungsgewinne aus währungsbasierten Derivaten in Ungarn sowie in der Tschechischen Republik. Das Ergebnis aus dem zinsbezogenen Geschäft sank im Periodenvergleich von € 4 Millionen auf € 3 Millionen. Bewertungsverluste in Ungarn wurden dabei durch Gewinne aus dem Verkauf von Wertpapieren in der Slowakei teilweise kompensiert.

Das übrige betriebliche Ergebnis der Region stieg um € 4 Millionen auf minus € 9 Millionen. Hauptverantwortlich dafür war ein um € 8 Millionen höheres Ergebnis aus sonstigen Rückstellungen (Auflösungen in der Slowakei und Ungarn).

Verwaltungsaufwendungen

Die Verwaltungsaufwendungen des Segments blieben gegenüber der Vergleichsperiode weitgehend stabil bei € 150 Millionen. Der Personalaufwand sank aufgrund der laufenden Kostensenkungsprogramme in Ungarn und der Tschechischen Republik, während er in der Slowakei stieg. Der Sachaufwand blieb stabil, in der Slowakei und der Tschechischen Republik wurden leichte Rückgänge verzeichnet. In Ungarn und zu einem geringeren Anteil in der Slowakei stiegen die Abschreibungen auf Sachanlagen. Die Anzahl der Geschäftsstellen des Segments sank im Jahresabstand um 12 auf 419, überwiegend verursacht durch einen Rückgang in Ungarn. Die Cost/Income Ratio der Region verbesserte sich um 2,7 Prozentpunkte auf 55,1 Prozent.

Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen

Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen fielen im Segment Zentraleuropa mit € 22 Millionen um € 18 Millionen geringer aus als in der Vergleichsperiode. Rückgänge wurden in allen drei Ländern verzeichnet: In der Tschechischen Republik fielen die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen im Periodenvergleich mit € 3 Millionen um € 7 Millionen geringer aus, hervorgerufen durch den Verkauf eines vollständig wertberichtigten Kredits eines Großkunden. In der Slowakei wurden um € 7 Millionen geringere Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen für Firmen- und Retail-Kunden vorgenommen. In Ungarn wurden vor allem für Retail-Kunden netto um € 4 Millionen weniger an Kreditrisikovorsorgen dotiert. Der Anteil der notleidenden Kredite an Nichtbanken am Kreditportfolio des Segments Zentraleuropa sank im Jahresabstand um 1,7 Prozentpunkte auf 10,3 Prozent.

Übrige Ergebnisse und Steuern

Die übrigen Ergebnisse des Segments Zentraleuropa verbesserten sich gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um € 2 Millionen auf minus € 38 Millionen.

In der Berichtsperiode kam es in Ungarn im Zusammenhang mit einer im Vorjahr erfolgten Gesetzesänderung zu einer Auflösung von sonstigen Rückstellungen von € 9 Millionen. Gegenstand des Gesetzes waren die Wechselkursspannen, die bei der Auszahlung und den Ratenzahlungen von Fremdwährungskrediten angewendet werden können, sowie einseitige Zinsänderungen bei Konsumentenkrediten.

Die im übrigen Ergebnis enthaltenen Bankenabgaben sanken aufgrund der Reduktion des Steuersatzes um 20 Basispunkte in der Slowakei um € 4 Millionen auf € 43 Millionen. Dabei musste – wie bereits im Vorjahr – die Bankenabgabe in Ungarn bereits mit dem Jahresgesamtbetrag von € 39 Millionen berücksichtigt werden.

Das Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten ging von plus € 4 Millionen in der Vergleichsperiode des Vorjahres auf minus € 4 Millionen in der Berichtsperiode zurück. Dafür waren hauptsächlich die Ergebnisse aus Absicherungsgeschäften zur Anpassung der Währungs- und Zinsstruktur in der Tschechischen Republik und der Zinsstruktur in Ungarn verantwortlich.

Das Ergebnis aus Finanzinvestitionen verringerte sich im Periodenvergleich um € 2 Millionen auf € 1 Million. Dabei führte die Bewertung von Wertpapieren des Fair-Value-Bestands zu einem um € 1 Million geringeren Ergebnis, hervorgerufen durch Kommunalschuldverschreibungen in Ungarn. In der Vergleichsperiode des Vorjahres war durch den Verkauf von Unternehmensanteilen in der Tschechischen Republik ein Erlös von € 1 Million erzielt worden.

Aus der Endkonsolidierung von drei Leasinggesellschaften resultierte ein Verlust von € 1 Million, nachdem in der Vergleichsperiode ein Gewinn von € 1 Million entstanden war.

Der Steueraufwand des Segments stieg – vor allem hervorgerufen durch die Entwicklung in der Slowakei und in der Tschechischen Republik – um 19 Prozent auf € 19 Millionen. Basis dafür war ein höherer laufender Steueraufwand bedingt durch höhere Periodenergebnisse.

Nachfolgend die Detailergebnisse der einzelnen Länder:

Tschechische Republik

in € Millionen 1.1.- 31.3.
2015
1.1.- 31.3.
2014
Verände
rung
Q1/2015 Q4/2014 Verände
rung
Zinsüberschuss 58 54 8,6% 58 56 3,3%
Provisionsüberschuss 25 27 - 6,6% 25 26 - 2,3%
Handelsergebnis 5 0 >500,0% 5 - 3
Übriges betriebliches Ergebnis 2 2 24,0% 2 1 111,0%
Betriebserträge 91 83 9,4% 91 80 13,6%
Verwaltungsaufwendungen - 49 - 49 - 1,2% - 49 - 52 - 6,3%
Betriebsergebnis 42 34 25,0% 42 28 50,6%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 3 - 10 - 68,9% - 3 - 10 - 68,4%
Übrige Ergebnisse - 3 4 - 3 2
Ergebnis vor Steuern 36 27 31,0% 36 21 73,9%
Steuern vom Einkommen und Ertrag - 7 - 6 30,8% - 7 - 4 81,3%
Ergebnis nach Steuern 28 22 31,0% 28 17 72,0%
Aktiva 8.302 7.345 13,0% 8.302 8.371 - 0,8%
Forderungen an Kunden 6.521 5.948 9,6% 6.521 6.318 3,2%
davon Corporate % 44,7% 43,1% 1,6 PP 44,7% 44,5% 0,2 PP
davon Retail % 54,7% 56,3% - 1,6 PP 54,7% 54,9% - 0,2 PP
davon in Fremdwährung % 12,4% 11,4% 1,0 PP 12,4% 12,9% - 0,4 PP
Verbindlichkeiten an Kunden 5.840 5.220 11,9% 5.840 5.957 - 2,0%
Loan/Deposit Ratio (netto) 107,4% 109,3% - 1,8 PP 107,4% 101,9% 5,6 PP
Eigenkapital 889 732 21,5% 889 858 3,6%
Return on Equity vor Steuern 16,9% 15,6% 1,3 PP 16,9% 10,8% 6,1 PP
Return on Equity nach Steuern 13,4% 12,4% 1,1 PP 13,4% 8,6% 4,8 PP
Cost/Income Ratio 53,7% 59,5% - 5,8 PP 53,7% 65,1% - 11,4 PP
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 2,90% 3,05% - 0,15 PP 2,90% 2,95% - 0,04 PP
Mitarbeiter zum Stichtag 2.725 2.738 - 0,5% 2.725 2.706 0,7%
Geschäftsstellen 125 126 - 0,8% 125 126 - 0,8%
Kunden 394.073 388.022 1,6% 394.073 390.709 0,9%

Ungarn

in € Millionen 1.1.- 31.3.
2015
1.1.- 31.3.
2014
Verände
rung
Q1/2015 Q4/2014 Verände
rung
Zinsüberschuss 36 43 - 17,0% 36 35 0,4%
Provisionsüberschuss 31 32 - 3,9% 31 32 - 3,1%
Handelsergebnis 8 5 42,7% 8 7 8,1%
Übriges betriebliches Ergebnis - 8 - 16 - 47,5% - 8 - 28 - 70,0%
Betriebserträge 65 64 2,1% 65 46 42,1%
Verwaltungsaufwendungen - 42 - 42 0,1% - 42 - 57 - 27,2%
Betriebsergebnis 24 23 5,6% 24 - 11
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 14 - 18 - 23,8% - 14 - 87 - 84,0%
Übrige Ergebnisse - 31 - 35 - 12,0% - 31 4
Ergebnis vor Steuern - 21 - 31 - 32,0% - 21 - 94 - 77,8%
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0 - 2 - 99,1% 0 - 3 - 99,3%
Ergebnis nach Steuern - 21 - 33 - 36,5% - 21 - 97 - 78,4%
Aktiva 6.708 6.241 7,5% 6.708 6.936 - 3,3%
Forderungen an Kunden 4.608 4.894 - 5,8% 4.608 4.714 - 2,2%
davon Corporate % 55,7% 51,5% 4,2 PP 55,7% 54,5% 1,2 PP
davon Retail % 31,8% 35,4% - 3,6 PP 31,8% 32,8% - 1,1 PP
davon in Fremdwährung % 43,5% 61,8% - 18,3 PP 43,5% 58,0% - 14,5 PP
Verbindlichkeiten an Kunden 4.082 4.115 - 0,8% 4.082 4.276 - 4,5%
Loan/Deposit Ratio (netto) 90,8% 96,3% - 5,6 PP 90,8% 88,3% 2,5 PP
Eigenkapital 315 377 - 16,5% 315 320 - 1,4%
Return on Equity vor Steuern
Return on Equity nach Steuern
Cost/Income Ratio 63,5% 64,8% - 1,2 PP 63,5% 124,0% - 60,5 PP
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 2,26% 2,95% - 0,69 PP 2,26% 2,32% - 0,07 PP
Mitarbeiter zum Stichtag 2.234 2.488 - 10,2% 2.234 2.298 - 2,8%
Geschäftsstellen 114 122 - 6,6% 114 114 0,0%
Kunden 565.198 599.544 - 5,7% 565.198 580.052 - 2,6%

Slowakei

in € Millionen 1.1.- 31.3.
2015
1.1.- 31.3.
2014
Verände
rung
Q1/2015 Q4/2014 Verände
rung
Zinsüberschuss 74 78 - 5,9% 74 78 - 5,9%
Provisionsüberschuss 41 32 28,4% 41 39 6,0%
Handelsergebnis 3 1 179,5% 3 2 78,5%
Übriges betriebliches Ergebnis - 3 1 - 3 - 1 413,2%
Betriebserträge 116 112 2,9% 116 119 - 2,5%
Verwaltungsaufwendungen - 59 - 59 0,4% - 59 - 63 - 5,1%
Betriebsergebnis 56 53 5,6% 56 56 0,3%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 5 - 12 - 58,2% - 5 - 20 - 76,0%
Übrige Ergebnisse - 4 - 8 - 49,4% - 4 0
Ergebnis vor Steuern 47 33 41,5% 47 36 31,9%
Steuern vom Einkommen und Ertrag - 11 - 8 43,1% - 11 - 10 20,5%
Ergebnis nach Steuern 36 25 41,0% 36 26 36,1%
Aktiva 10.125 9.733 4,0% 10.125 9.896 2,3%
Forderungen an Kunden 7.615 7.032 8,3% 7.615 7.470 1,9%
davon Corporate % 47,3% 47,8% - 0,5 PP 47,3% 48,1% - 0,7 PP
davon Retail % 52,5% 52,0% 0,5 PP 52,5% 51,8% 0,7 PP
davon in Fremdwährung % 1,0% 1,0% 0,0 PP 1,0% 1,2% - 0,2 PP
Verbindlichkeiten an Kunden 7.574 7.048 7,5% 7.574 7.348 3,1%
Loan/Deposit Ratio (netto) 97,3% 96,5% 0,8 PP 97,3% 98,4% - 1,1 PP
Eigenkapital 1.050 1.054 - 0,3% 1.050 1.016 3,4%
Return on Equity vor Steuern 19,0% 13,3% 5,7 PP 19,0% 15,5% 3,5 PP
Return on Equity nach Steuern 14,4% 10,1% 4,3 PP 14,4% 11,4% 3,0 PP
Cost/Income Ratio 51,4% 52,6% - 1,3 PP 51,4% 52,8% - 1,4 PP
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 3,04% 3,41% - 0,36 PP 3,04% 3,28% - 0,24 PP
Mitarbeiter zum Stichtag 3.721 3.659 1,7% 3.721 3.648 2,0%
Geschäftsstellen 180 176 2,3% 180 178 1,1%
Kunden 788.576 774.001 1,9% 788.576 786.121 0,3%

Südosteuropa

in € Millionen 1.1.- 31.3.
2015
1.1.- 31.3.
2014
Verände
rung
Q1/2015 Q4/2014 Verände
rung
Betriebserträge 295 318 - 7,1% 295 310 - 4,8%
Verwaltungsaufwendungen - 159 - 163 - 2,7% - 159 - 188 - 15,7%
Betriebsergebnis 136 155 - 11,8% 136 122 12,1%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 41 - 63 - 34,5% - 41 - 77 - 46,6%
Übrige Ergebnisse - 6 2 - 6 3
Ergebnis vor Steuern 89 94 - 4,6% 89 48 84,3%
Aktiva 21.432 20.752 3,3% 21.432 21.371 0,3%
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 3,83% 4,30% - 0,47 PP 3,83% 4,17% - 0,34 PP
Return on Equity vor Steuern 21,4% 16,1% 5,3 PP 21,4% 9,1% 12,4 PP

Trotz des durch das niedrigere Marktzinsniveau verursachten Drucks auf die Betriebserträge der Banken in Südosteuropa lag das Segmentergebnis dank der weiter verbesserten Kreditrisikosituation in den meisten Märkten nahezu auf Vorjahresniveau.

Betriebserträge

Der Zinsüberschuss nahm im Periodenvergleich um 8 Prozent oder € 16 Millionen auf € 193 Millionen ab. Dabei gab es in allen Ländern des Segments – mit Ausnahme des Kosovo – einen Rückgang des Zinsüberschusses. Die größte Reduktion verzeichnete mit € 6 Millionen Rumänien, wo vor allem gesunkene Marktzinssätze für eine Abnahme des Zinsüberschusses sorgten. Aber auch in allen anderen Ländern waren die niedrigen Zinssätze hauptverantworlich für die negative Entwicklung. Die Nettozinsspanne reduzierte sich um 47 Basispunkte auf 3,83 Prozent. Die Bilanzaktiva stiegen um 3 Prozent auf € 21.432 Millionen. Die risikogewichteten Aktiva (RWA gesamt) gingen um 5 Prozent auf € 14.532 Millionen zurück.

Der Provisionsüberschuss legte im Periodenvergleich um 5 Prozent oder € 5 Millionen auf € 87 Millionen zu. Dabei erhöhte sich das Ergebnis aus dem Devisen-, Valuten- und Edelmetallgeschäft, das volumen- und margenbedingt vor allem in Rumänien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien sowie Kosovo zunahm, um € 2 Millionen auf € 18 Millionen. Das Ergebnis aus dem Zahlungsverkehr, das durch höhere Umsätze sowie Gebühren in Bulgarien, dem Kosovo und Serbien positiv beeinflusst wurde, stieg um 3 Prozent auf € 46 Millionen. Eine deutliche Steigerung um 51 Prozent auf € 4 Millionen zeigte das Ergebnis aus der Verwaltung von Investment- und Pensionsfonds, primär zurückzuführen auf die Entwicklung in Kroatien. Hingegen reduzierte sich das Ergebnis aus dem Kredit- und Garantiegeschäft um 11 Prozent auf € 6 Millionen.

Das Handelsergebnis sank in Südosteuropa im Periodenvergleich um € 5 Millionen auf € 12 Millionen. Hauptverantwortlich für die dabei im zinsbezogenen Geschäft verzeichnete Abnahme um € 3 Millionen auf € 6 Millionen waren Ertragsrückgänge in Kroatien und Albanien. Hier wurden aufgrund gesunkener Volumina und Zinssätze bei Staatsanleihen Einbußen verzeichnet. Das Ergebnis aus dem währungsbezogenen Geschäft verringerte sich – bedingt durch Bewertungsverluste aus Fremdwährungspositionen in Rumänien – um € 1 Millionen auf € 5 Millionen. Dem standen Bewertungsgewinne aus Wertpapierpositionen in Kroatien und positive Effekte aus Wechselkursänderungen in Serbien gegenüber.

Das übrige betriebliche Ergebnis verringerte sich im Vergleich zur Vorjahresperiode um € 6 Millionen auf € 4 Millionen. Hauptfaktoren dafür waren niedrigere Ergebnisse aus bankfremden Tätigkeiten und aus der Weiterverrechnung von Kosten für Versicherungsverträge im Leasinggeschäft.

Verwaltungsaufwendungen

Die Verwaltungsaufwendungen gingen im Periodenvergleich um € 4 Millionen auf € 159 Millionen zurück. Die Personalaufwendungen sanken um 2 Prozent oder € 1 Million auf € 72 Millionen. Hier wurden die größten Rückgänge in Rumänien sowie Bosnien und Herzegowina verzeichnet. Die Sachaufwendungen reduzierten sich um 3 Prozent oder € 2 Millonen auf € 69 Millionen, vor allem hervorgerufen durch einen Rückgang des Werbe- und Repräsentationsaufwands in Rumänien. Auch die Abschreibungen nahmen um 6 Prozent oder € 1 Million auf € 18 Millionen ab. Die Cost/Income Ratio stieg um 2,4 Prozentpunkte auf 53,8 Prozent.

Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen

Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen fielen gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres mit € 41 Millionen um € 22 Millionen geringer aus. Die größten Rückgänge wurden dabei in Bulgarien, Rumänien und Kroatien verzeichnet: In Bulgarien verminderte sich der Vorsorgebedarf um € 10 Millionen, nachdem in der Vergleichsperiode des Vorjahres höhere Wertberichtigungen für Firmenkunden angefallen waren und die Wertansätze für Kreditsicherheiten bei Retailkrediten reduziert werden mussten. In Rumänien wurden um € 9 Millionen geringere Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen vorgenommen, resultierend aus der Verbesserung des Risikoprofils bei Privatkunden. In Kroatien (Rückgang um € 6 Millionen) ergab sich sowohl im Großkundenals auch im Privatkundengeschäft ein geringerer Vorsorgebedarf. Der Anteil der notleidenden Kredite an Nichtbanken am Kreditportfolio des Segments sank um 0,7 Prozentpunkte auf 13,2 Prozent.

Übrige Ergebnisse und Steuern

Die übrigen Ergebnisse beliefen sich in der Berichtsperiode auf minus € 6 Millionen nach plus € 2 Millionen in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Hauptverantwortlich dafür waren staatliche Maßnahmen in Kroatien (Kursfixierung von Fremdwährungskrediten für ein Jahr) und Serbien (Neuregelung für einseitige Zinsänderungen bei an Fremdwährungen gebundenen Konsumentenkrediten), die zu Aufwendungen von € 9 Millionen führten. Weiters entstand aus der Endkonsolidierung einer bulgarischen Konzerneinheit ein Verlust in Höhe von € 2 Millionen. Der im Ergebnis aus Finanzinvestitionen verzeichnete Anstieg um € 3 Millionen resultierte vor allem aus dem Verkauf von Aktien einer Kreditkartengesellschaft in Rumänien (€ 2 Millionen).

Der Steueraufwand reduzierte sich im Periodenvergleich um 10 Prozent auf € 12 Millionen, die Steuerquote blieb mit 14 Prozent konstant.

Nachfolgend die Detailergebnisse der einzelnen Länder:

Albanien

in € Millionen 1.1.- 31.3.
2015
1.1.- 31.3.
2014
Verände
rung
Q1/2015 Q4/2014 Verände
rung
Zinsüberschuss 18 21 - 13,0% 18 19 - 7,9%
Provisionsüberschuss 2 2 - 4,2% 2 3 - 20,5%
Handelsergebnis 4 5 - 24,3% 4 4 - 12,4%
Übriges betriebliches Ergebnis 0 0 - 83,1% 0 2
Betriebserträge 24 28 - 13,5% 24 28 - 15,3%
Verwaltungsaufwendungen - 10 - 9 7,5% - 10 - 11 - 8,0%
Betriebsergebnis 14 18 - 24,5% 14 17 - 20,0%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 5 - 6 - 18,6% - 5 - 10 - 52,7%
Übrige Ergebnisse 0 0 0 0
Ergebnis vor Steuern 9 12 - 28,0% 9 7 28,8%
Steuern vom Einkommen und Ertrag - 1 - 2 - 29,9% - 1 - 1 69,6%
Ergebnis nach Steuern 7 10 - 27,7% 7 6 23,6%
Aktiva 1.993 2.052 - 2,9% 1.993 1.976 0,9%
Forderungen an Kunden 942 903 4,3% 942 899 4,7%
davon Corporate % 72,5% 70,1% 2,4 PP 72,5% 71,0% 1,5 PP
davon Retail % 27,5% 29,9% - 2,4 PP 27,5% 29,0% - 1,5 PP
davon in Fremdwährung % 61,3% 68,5% - 7,2 PP 61,3% 67,4% - 6,2 PP
Verbindlichkeiten an Kunden 1.686 1.684 0,1% 1.686 1.669 1,0%
Loan/Deposit Ratio (netto) 49,9% 48,4% 1,5 PP 49,9% 48,0% 1,9 PP
Eigenkapital 223 214 4,2% 223 216 3,3%
Return on Equity vor Steuern 16,8% 24,7% - 7,9 PP 16,8% 14,4% 2,4 PP
Return on Equity nach Steuern 14,3% 20,9% - 6,6 PP 14,3% 12,8% 1,5 PP
Cost/Income Ratio 42,6% 34,2% 8,3 PP 42,6% 39,2% 3,4 PP
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 4,09% 4,79% - 0,70 PP 4,09% 4,56% - 0,47 PP
Mitarbeiter zum Stichtag 1.327 1.352 - 1,8% 1.327 1.326 0,1%
Geschäftsstellen 90 95 - 5,3% 90 92 - 2,2%
Kunden 711.608 683.297 4,1% 711.608 723.451 - 1,6%

Bosnien und Herzegowina

in € Millionen 1.1.- 31.3.
2015
1.1.- 31.3.
2014
Verände
rung
Q1/2015 Q4/2014 Verände
rung
Zinsüberschuss 16 18 - 12,9% 16 17 - 3,3%
Provisionsüberschuss 8 8 2,4% 8 9 - 12,3%
Handelsergebnis 0 0 98,6% 0 0 - 0,6%
Übriges betriebliches Ergebnis 1 1 - 29,9% 1 - 3
Betriebserträge 25 28 - 8,5% 25 24 7,0%
Verwaltungsaufwendungen - 13 - 14 - 6,7% - 13 - 20 - 34,0%
Betriebsergebnis 12 14 - 10,4% 12 4 216,7%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 2 0 >500,0% - 2 - 10 - 80,6%
Übrige Ergebnisse 0 0 0 0 273,2%
Ergebnis vor Steuern 10 13 - 20,3% 10 - 6
Steuern vom Einkommen und Ertrag - 1 - 2 - 26,5% - 1 0 339,2%
Ergebnis nach Steuern 9 12 - 19,4% 9 - 7
Aktiva 1.931 2.010 - 3,9% 1.931 1.944 - 0,7%
Forderungen an Kunden 1.168 1.225 - 4,7% 1.168 1.176 - 0,7%
davon Corporate % 33,1% 35,7% - 2,6 PP 33,1% 34,1% - 1,0 PP
davon Retail % 66,5% 63,9% 2,7 PP 66,5% 65,5% 1,0 PP
davon in Fremdwährung % 73,6% 71,7% 1,9 PP 73,6% 74,0% - 0,4 PP
Verbindlichkeiten an Kunden 1.498 1.551 - 3,4% 1.498 1.503 - 0,3%
Loan/Deposit Ratio (netto) 71,9% 73,7% - 1,8 PP 71,9% 72,5% - 0,5 PP
Eigenkapital 281 280 0,4% 281 272 3,4%
Return on Equity vor Steuern 15,7% 20,6% - 4,9 PP 15,7%
Return on Equity nach Steuern 13,9% 18,0% - 4,1 PP 13,9%
Cost/Income Ratio 51,6% 50,6% 1,0 PP 51,6% 83,7% - 32,0 PP
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 3,52% 3,85% - 0,33 PP 3,52% 3,61% - 0,09 PP
Mitarbeiter zum Stichtag 1.390 1.475 - 5,8% 1.390 1.434 - 3,1%
Geschäftsstellen 97 98 - 1,0% 97 96 1,0%
Kunden 490.136 497.183 - 1,4% 490.136 499.973 - 2,0%

Bulgarien

in € Millionen 1.1.- 31.3.
2015
1.1.- 31.3.
2014
Verände
rung
Q1/2015 Q4/2014 Verände
rung
Zinsüberschuss 28 31 - 10,9% 28 31 - 11,1%
Provisionsüberschuss 9 9 4,6% 9 11 - 17,1%
Handelsergebnis 1 1 - 28,6% 1 1 41,9%
Übriges betriebliches Ergebnis 0 0 0 0 - 75,1%
Betriebserträge 38 41 - 7,0% 38 43 - 12,5%
Verwaltungsaufwendungen - 20 - 22 - 7,7% - 20 - 23 - 12,8%
Betriebsergebnis 18 19 - 6,3% 18 20 - 12,2%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 6 - 17 - 62,5% - 6 - 9 - 28,8%
Übrige Ergebnisse - 1 0 - 1 0
Ergebnis vor Steuern 11 3 303,7% 11 11 - 7,0%
Steuern vom Einkommen und Ertrag - 1 0 297,8% - 1 - 1 13,5%
Ergebnis nach Steuern 9 2 304,5% 9 10 - 9,1%
Aktiva 3.268 3.201 2,1% 3.268 3.223 1,4%
Forderungen an Kunden 2.074 2.439 - 15,0% 2.074 2.175 - 4,6%
davon Corporate % 40,5% 43,7% - 3,2 PP 40,5% 40,4% 0,1 PP
davon Retail % 59,0% 55,8% 3,2 PP 59,0% 58,0% 0,9 PP
davon in Fremdwährung % 61,3% 67,0% - 5,7 PP 61,3% 61,5% - 0,3 PP
Verbindlichkeiten an Kunden 2.205 2.038 8,2% 2.205 2.168 1,7%
Loan/Deposit Ratio (netto) 86,4% 106,7% - 20,3 PP 86,4% 91,3% - 4,9 PP
Eigenkapital 506 474 6,6% 506 496 1,9%
Return on Equity vor Steuern 8,7% 2,2% 6,5 PP 8,7% 9,7% - 1,0 PP
Return on Equity nach Steuern 7,7% 1,9% 5,7 PP 7,7% 8,8% - 1,1 PP
Cost/Income Ratio 53,6% 54,0% - 0,4 PP 53,6% 53,8% - 0,2 PP
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 3,52% 4,03% - 0,51 PP 3,52% 3,99% - 0,47 PP
Mitarbeiter zum Stichtag 2.699 2.846 - 5,2% 2.699 2.751 - 1,9%
Geschäftsstellen 153 156 - 1,9% 153 156 - 1,9%
Kunden 764.363 740.162 3,3% 764.363 761.894 0,3%

Kroatien

in € Millionen 1.1.- 31.3.
2015
1.1.- 31.3.
2014
Verände
rung
Q1/2015 Q4/2014 Verände
rung
Zinsüberschuss 36 37 - 3,9% 36 37 - 3,4%
Provisionsüberschuss 15 15 1,0% 15 16 - 5,8%
Handelsergebnis 2 3 - 46,3% 2 2 - 9,2%
Übriges betriebliches Ergebnis 3 8 - 58,7% 3 - 1
Betriebserträge 56 63 - 11,9% 56 54 3,1%
Verwaltungsaufwendungen - 31 - 32 - 1,5% - 31 - 33 - 5,7%
Betriebsergebnis 25 32 - 22,1% 25 21 16,8%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 6 - 12 - 48,0% - 6 - 15 - 57,6%
Übrige Ergebnisse - 3 0 - 3 - 1 434,5%
Ergebnis vor Steuern 15 20 - 22,7% 15 6 171,4%
Steuern vom Einkommen und Ertrag - 2 - 4 - 39,0% - 2 1
Ergebnis nach Steuern 13 16 - 18,6% 13 7 94,5%
Aktiva 4.694 4.639 1,2% 4.694 4.647 1,0%
Forderungen an Kunden 3.232 3.388 - 4,6% 3.232 3.200 1,0%
davon Corporate % 38,4% 42,3% - 4,0 PP 38,4% 41,2% - 2,9 PP
davon Retail % 54,8% 49,5% 5,3 PP 54,8% 54,4% 0,4 PP
davon in Fremdwährung % 58,3% 69,0% - 10,7 PP 58,3% 64,9% - 6,6 PP
Verbindlichkeiten an Kunden 3.142 2.822 11,4% 3.142 3.128 0,5%
Loan/Deposit Ratio (netto) 92,8% 108,3% - 15,6 PP 92,8% 92,3% 0,5 PP
Eigenkapital 715 705 1,5% 715 702 2,0%
Return on Equity vor Steuern 8,8% 11,2% - 2,4 PP 8,8% 3,5% 5,3 PP
Return on Equity nach Steuern 7,4% 9,0% - 1,6 PP 7,4% 4,1% 3,3 PP
Cost/Income Ratio 55,7% 49,8% 5,8 PP 55,7% 60,8% - 5,2 PP
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 3,45% 3,66% - 0,21 PP 3,45% 3,54% - 0,09 PP
Mitarbeiter zum Stichtag 2.171 2.039 6,5% 2.171 2.127 2,1%
Geschäftsstellen 78 76 2,6% 78 77 1,3%
Kunden 459.987 477.294 - 3,6% 459.987 463.552 - 0,8%

Kosovo

in € Millionen 1.1.- 31.3.
2015
1.1.- 31.3.
2014
Verände
rung
Q1/2015 Q4/2014 Verände
rung
Zinsüberschuss 11 9 18,4% 11 10 8,5%
Provisionsüberschuss 2 2 34,1% 2 2 7,0%
Handelsergebnis 0 0 >500,0% 0 0 125,4%
Übriges betriebliches Ergebnis 0 0 83,5% 0 0 >500,0%
Betriebserträge 13 11 20,5% 13 12 6,1%
Verwaltungsaufwendungen - 6 - 6 1,3% - 6 - 7 - 15,8%
Betriebsergebnis 7 5 44,9% 7 5 37,9%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen 0 1 - 98,6% 0 - 2
Übrige Ergebnisse 0 0 0 0
Ergebnis vor Steuern 7 5 32,2% 7 3 114,1%
Steuern vom Einkommen und Ertrag - 1 - 1 26,2% - 1 0 138,6%
Ergebnis nach Steuern 6 5 33,0% 6 3 111,4%
Aktiva 802 717 11,9% 802 778 3,1%
Forderungen an Kunden 491 457 7,4% 491 488 0,6%
davon Corporate % 39,9% 38,9% 1,0 PP 39,9% 39,4% 0,5 PP
davon Retail % 60,1% 61,1% - 1,0 PP 60,1% 60,6% - 0,5 PP
davon in Fremdwährung % 0,0% 0,0% 0,0 PP 0,0% 0,0% 0,0 PP
Verbindlichkeiten an Kunden 619 564 9,8% 619 604 2,5%
Loan/Deposit Ratio (netto) 75,4% 76,9% - 1,6 PP 75,4% 76,7% - 1,4 PP
Eigenkapital 130 112 15,9% 130 124 4,9%
Return on Equity vor Steuern 23,0% 20,9% 2,1 PP 23,0% 12,0% 11,0 PP
Return on Equity nach Steuern 20,4% 18,4% 2,0 PP 20,4% 10,7% 9,7 PP
Cost/Income Ratio 47,0% 55,9% - 8,9 PP 47,0% 59,2% - 12,2 PP
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 5,50% 5,24% 0,27 PP 5,50% 5,14% 0,36 PP
Mitarbeiter zum Stichtag 712 700 1,7% 712 705 1,0%
Geschäftsstellen 52 54 - 3,7% 52 52 0,0%
Kunden 281.871 253.830 11,0% 281.871 278.432 1,2%

Rumänien

in € Millionen 1.1.- 31.3.
2015
1.1.- 31.3.
2014
Verände
rung
Q1/2015 Q4/2014 Verände
rung
Zinsüberschuss 62 67 - 8,5% 62 70 - 11,9%
Provisionsüberschuss 41 38 8,3% 41 38 7,1%
Handelsergebnis 3 6 - 44,9% 3 3 - 1,2%
Übriges betriebliches Ergebnis 0 1 0 2
Betriebserträge 106 112 - 5,8% 106 114 - 7,1%
Verwaltungsaufwendungen - 61 - 63 - 3,5% - 61 - 73 - 16,0%
Betriebsergebnis 45 49 - 8,9% 45 41 8,6%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 17 - 26 - 34,7% - 17 - 24 - 29,7%
Übrige Ergebnisse 2 2 - 12,9% 2 4 - 63,6%
Ergebnis vor Steuern 30 25 16,8% 30 22 37,0%
Steuern vom Einkommen und Ertrag - 5 - 4 36,0% - 5 - 6 - 13,6%
Ergebnis nach Steuern 25 22 13,7% 25 16 54,3%
Aktiva 6.850 6.264 9,4% 6.850 6.920 - 1,0%
Forderungen an Kunden 4.369 4.318 1,2% 4.369 4.313 1,3%
davon Corporate % 32,7% 34,2% - 1,5 PP 32,7% 33,3% - 0,6 PP
davon Retail % 64,8% 63,2% 1,6 PP 64,8% 64,1% 0,7 PP
davon in Fremdwährung % 48,3% 53,0% - 4,8 PP 48,3% 49,7% - 1,4 PP
Verbindlichkeiten an Kunden 4.586 4.127 11,1% 4.586 4.681 - 2,0%
Loan/Deposit Ratio (netto) 88,2% 96,1% - 7,9 PP 88,2% 85,1% 3,1 PP
Eigenkapital 765 701 9,2% 765 726 5,3%
Return on Equity vor Steuern 16,7% 16,1% 0,5 PP 16,7% 13,6% 3,0 PP
Return on Equity nach Steuern 14,0% 13,9% 0,1 PP 14,0% 10,1% 3,8 PP
Cost/Income Ratio 58,3% 56,3% 2,0 PP 57,7% 63,8% - 6,1 PP
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 3,70% 4,36% - 0,65 PP 3,70% 4,35% - 0,64 PP
Mitarbeiter zum Stichtag 5.201 5.329 - 2,4% 5.201 5.292 - 1,7%
Geschäftsstellen 517 530 - 2,5% 517 529 - 2,3%
Kunden 2.095.440 2.053.737 2,0% 2.095.440 2.089.544 0,3%

Serbien

in € Millionen 1.1.- 31.3.
2015
1.1.- 31.3.
2014
Verände
rung
Q1/2015 Q4/2014 Verände
rung
Zinsüberschuss 23 25 - 10,5% 23 24 - 4,5%
Provisionsüberschuss 9 8 3,5% 9 9 - 7,9%
Handelsergebnis 1 1 173,5% 1 1 70,6%
Übriges betriebliches Ergebnis 1 1 - 2,4% 1 1 13,2%
Betriebserträge 34 35 - 4,3% 34 35 - 3,1%
Verwaltungsaufwendungen - 17 - 17 1,6% - 17 - 22 - 20,1%
Betriebsergebnis 17 18 - 9,8% 17 13 24,6%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 5 - 3 78,5% - 5 - 7 - 30,6%
Übrige Ergebnisse - 4 0 >500,0% - 4 0 >500,0%
Ergebnis vor Steuern 8 16 - 49,6% 8 6 25,9%
Steuern vom Einkommen und Ertrag - 1 - 2 - 67,6% - 1 - 1 - 20,3%
Ergebnis nach Steuern 7 14 - 47,3% 7 5 32,1%
Aktiva 1.935 1.892 2,3% 1.935 1.885 2,7%
Forderungen an Kunden 1.085 1.067 1,7% 1.085 1.129 - 3,9%
davon Corporate % 50,1% 47,3% 2,7 PP 50,1% 52,2% - 2,1 PP
davon Retail % 48,5% 50,2% - 1,7 PP 48,5% 46,7% 1,8 PP
davon in Fremdwährung % 69,2% 74,8% - 5,7 PP 69,2% 61,3% 7,9 PP
Verbindlichkeiten an Kunden 1.337 1.164 14,8% 1.337 1.240 7,8%
Loan/Deposit Ratio (netto) 71,9% 82,3% - 10,4 PP 71,9% 81,4% - 9,5 PP
Eigenkapital 477 508 - 6,3% 477 466 2,2%
Return on Equity vor Steuern 6,9% 13,2% - 6,3 PP 6,9% 5,5% 1,4 PP
Return on Equity nach Steuern 6,4% 11,6% - 5,2 PP 6,4% 4,9% 1,5 PP
Cost/Income Ratio 51,1% 48,1% 3,0 PP 51,1% 61,9% - 10,9 PP
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 5,04% 5,74% - 0,70 PP 5,04% 5,23% - 0,19 PP
Mitarbeiter zum Stichtag 1.588 1.593 - 0,3% 1.588 1.581 0,4%
Geschäftsstellen 85 85 0,0% 85 85 0,0%
Kunden 644.444 609.052 5,8% 644.444 640.337 0,6%

Osteuropa

in € Millionen 1.1.- 31.3.
2015
1.1.- 31.3.
2014
Verände
rung
Q1/2015 Q4/2014 Verände
rung
Betriebserträge 289 398 - 27,5% 289 315 - 8,3%
Verwaltungsaufwendungen - 130 - 191 - 31,8% - 130 - 164 - 20,5%
Betriebsergebnis 159 208 - 23,5% 159 152 4,8%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 134 - 119 12,8% - 134 - 247 - 45,9%
Übrige Ergebnisse 59 42 41,4% 59 5 >500,0%
Ergebnis vor Steuern 84 131 - 35,7% 84 - 91
Aktiva 17.635 19.861 - 11,2% 17.635 16.500 6,9%
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 6,39% 6,34% 0,05 PP 6,39% 6,95% - 0,57 PP
Return on Equity vor Steuern 20,6% 20,5% 0,1 PP 20,6%

In Osteuropa belastete die Währungsabwertung in der Ukraine das Ergebnis durch Bewertungsverluste aus offenen Devisenpositionen stark und führte dort zu einem Ergebnis nach Steuern von minus € 82 Millionen. In Russland war eine Erhöhung der Risikovorsorgen für einen Rückgang des Ergebnisses nach Steuern um 13 Prozent ausschlaggebend. In Belarus hingegen verdoppelte sich das Ergebnis aufgrund der insgesamt guten Ertragssituation und eines Bewertungsgewinns aus einem Kapitalabsicherungsgeschäft.

Betriebserträge

Der Zinsüberschuss sank im Periodenvergleich um 18 Prozent oder € 55 Millionen auf € 249 Millionen. Hauptverantwortlich dafür war ein vor allem währungsbedingter Rückgang des Zinsüberschusses in der Ukraine (minus 51 Prozent oder € 43 Millionen auf € 42 Millionen) und Russland (minus 10 Prozent oder € 18 Millionen auf € 175 Millionen). In Belarus hingegen stieg der Zinsüberschuss um 24 Prozent oder € 6 Millionen auf € 31 Millionen, hervorgerufen durch höhere Kreditvolumina und Zinssätze. Die Nettozinsspanne erhöhte sich im Jahresvergleich um 5 Basispunkte auf 6,39 Prozent. Die Bilanzaktiva des Segments nahmen im Jahresabstand um 11 Prozent auf € 17.635 Millionen ab, während die risikogewichteten Aktiva (RWA gesamt) um 9 Prozent auf € 14.602 Millionen abnahmen.

Der Provisionsüberschuss verzeichnete im Periodenvergleich einen Rückgang um € 21 Millionen auf € 93 Millionen. Dabei reduzierte sich das Ergebnis aus dem Zahlungsverkehr – vor allem wechselkursbedingt in der Ukraine sowie in Russland – um 29 Prozent oder € 17 Millionen auf € 41 Millionen. Das Ergebnis aus dem Kredit- und Garantiegeschäft nahm – ebenfalls primär aufgrund der Währungseffekte in Russland und der Ukraine – um € 4 Millionen auf € 14 Millionen ab.

Das Handelsergebnis fiel von minus € 29 Millionen in der Vergleichsperiode des Vorjahres auf minus € 48 Millionen in der Berichtsperiode. Hauptverantwortlich dafür war das Ergebnis aus dem währungsbezogenen Geschäft mit einem Rückgang um € 35 Millionen auf € 54 Millionen. Für eine Belastung sorgten hier höhere Bewertungsverluste aus Fremdwährungspositionen in der Ukraine in Höhe von € 55 Millionen. Demgegenüber verzeichnete Belarus einen deutlichen Zuwachs um € 23 Millionen, der auf positive Effekte aus der Absicherung der Kapitalposition, den Wegfall der Rechnungslegung für Hochinflationsländer sowie ein verbessertes Ergebnis aus dem Eigenhandel zurückzuführen ist. Das Ergebnis aus dem zinsbezogenen Geschäft verbesserte sich ebenfalls um € 16 Millionen auf € 6 Millionen, hervorgerufen durch Bewertungsgewinne aus Wertpapierpositionen in Russland.

Das übrige betriebliche Ergebnis sank im Jahresvergleich um € 14 Millionen auf minus € 5 Millionen. Im Vorjahr hatten hier ein Sondereffekt von € 9 Millionen aus der Veräußerung eines Gebäudes in Russland sowie höhere Erträge aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen in Russland positiv gewirkt.

Verwaltungsaufwendungen

Die Verwaltungsaufwendungen verminderten sich gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um € 61 Millionen auf € 130 Millionen. Diese Reduktion betraf zum überwiegenden Teil Russland sowie die Ukraine und war vor allem durch die Abwertung des russischen Rubels und der ukrainischen Hryvna begründet. Bei den Personalaufwendungen des Segments, die um € 40 Millionen abnahmen, kam es zusätzlich zu einer organischen Abnahme. Der Rückgang der Sachaufwendungen um € 15 Millionen sowie der Abschreibungen um € 5 Millionen beruhte auf der Währungsentwicklung in Russland und in der Ukraine. Die Anzahl der Geschäftsstellen des Segments ging um 83 auf 980 zurück. Die Cost/Income Ratio verbesserte sich um 2,9 Prozentpunkte auf 45,0 Prozent.

Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen

Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen stiegen im Periodenvergleich um € 15 Millionen auf € 134 Millionen. Die weiterhin anhaltenden ungünstigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Russland (Inflation, Sanktionen, Währungsentwicklung) sorgten vor allem im Retail-Geschäft für höhere Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen. Der hier verzeichnete Anstieg um € 23 Millionen betraf sowohl Einzel- als auch Pauschalwertberichtigungen. In Belarus ergab sich ein um € 3 Millionen höherer Wertberichtigungsbedarf, hervorgerufen durch die Ausweitung des Kreditvolumens an Großkunden. In der Ukraine fielen die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen mit € 81 Millionen im Periodenvergleich währungsbedingt um € 11 Millionen geringer aus. Der Anteil der notleidenden Kredite an Nichtbanken am Kreditportfolio des Segments stieg im Jahresabstand um 3,9 Prozentpunkte auf 14,9 Prozent.

Übrige Ergebnisse und Steuern

Die übrigen Ergebnisse erhöhten sich im Periodenvergleich um € 17 Millionen auf € 59 Millionen. Ausschlaggebend dafür waren vor allem um € 38 Millionen gestiegene Bewertungsgewinne aus Wertpapieren des Fair-Value-Bestands. In der Ukraine verbesserte sich das Ergebnis aus der Bewertung von festverzinslichen Staatsanleihen im Periodenvergleich um € 21 Millionen, in Russland fiel die Bewertung von Anleihen um € 16 Millionen höher aus als im Vorjahr. Das Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten sank in Russland von € 12 Millionen in der Vergleichsperiode des Vorjahres auf minus € 9 Millionen in der Berichtsperiode, hervorgerufen durch die Bewertung von Zinsswaps zur Reduktion des Zinsstrukturrisikos sowie Marktwertänderungen von Bankbuchderivaten. Aus der Endkonsolidierung von drei russischen Konzerneinheiten resultierte ein Gewinn von € 1 Million.

Der Steueraufwand stieg um 20 Prozent auf € 35 Millionen, die Steuerquote erhöhte sich um 19 Prozentpunkte auf 41 Prozent. Hervorgerufen wurde dies vor allem durch den in der Ukraine eingetretenen Verlust, dem aufgrund der steuerlichen Ertragsprognosen keine aktiven latenten Steuern gegenüberstanden.

Nachfolgend die Detailergebnisse der einzelnen Länder:

Belarus

in € Millionen 1.1.- 31.3.
2015
1.1.- 31.3.
2014
Verände
rung
Q1/2015 Q4/2014 Verände
rung
Zinsüberschuss 31 25 23,5% 31 27 17,1%
Provisionsüberschuss 16 15 10,3% 16 15 6,8%
Handelsergebnis 23 0 23 6 293,3%
Übriges betriebliches Ergebnis 0 0 >500,0% 0 - 1 - 77,0%
Betriebserträge 71 40 76,0% 71 47 49,9%
Verwaltungsaufwendungen - 19 - 19 0,0% - 19 - 17 8,3%
Betriebsergebnis 52 21 142,9% 52 30 74,1%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 4 0 - 4 - 5 - 29,3%
Übrige Ergebnisse - 1 0 - 1 0 >500,0%
Ergebnis vor Steuern 47 21 121,4% 47 25 92,8%
Steuern vom Einkommen und Ertrag - 11 - 5 122,4% - 11 - 11 - 4,0%
Ergebnis nach Steuern 37 17 121,1% 37 14 171,5%
Aktiva 1.616 1.435 12,5% 1.616 1.536 5,2%
Forderungen an Kunden 1.096 949 15,5% 1.096 1.047 4,7%
davon Corporate % 72,0% 73,4% - 1,5 PP 72,0% 69,6% 2,4 PP
davon Retail % 28,0% 26,6% 1,5 PP 28,0% 30,4% - 2,4 PP
davon in Fremdwährung % 73,7% 73,4% 0,2 PP 73,7% 68,5% 5,1 PP
Verbindlichkeiten an Kunden 864 773 11,8% 864 867 - 0,3%
Loan/Deposit Ratio (netto) 123,2% 120,3% 2,9 PP 123,2% 117,6% 5,6 PP
Eigenkapital 314 272 15,2% 314 329 - 4,6%
Return on Equity vor Steuern 69,3% 37,4% 32,0 PP 69,3% 35,6% 33,8 PP
Return on Equity nach Steuern 53,9% 29,1% 24,8 PP 53,9% 19,6% 34,2 PP
Cost/Income Ratio 26,6% 46,8% - 20,2 PP 26,6% 36,8% - 10,2 PP
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 8,97% 7,80% 1,17 PP 8,97% 7,33% 1,64 PP
Mitarbeiter zum Stichtag 2.150 2.178 - 1,3% 2.150 2.176 - 1,2%
Geschäftsstellen 97 96 1,0% 97 97 0,0%
Kunden 729.639 723.688 0,8% 729.639 744.935 - 2,1%

Russland

in € Millionen 1.1.- 31.3.
2015
1.1.- 31.3.
2014
Verände
rung
Q1/2015 Q4/2014 Verände
rung
Zinsüberschuss 175 194 - 9,5% 175 199 - 12,1%
Provisionsüberschuss 55 66 - 15,4% 55 90 - 38,4%
Handelsergebnis 25 12 116,1% 25 - 55
Übriges betriebliches Ergebnis - 3 11 - 3 - 1 336,6%
Betriebserträge 252 281 - 10,2% 252 234 8,0%
Verwaltungsaufwendungen - 79 - 114 - 30,3% - 79 - 109 - 27,2%
Betriebsergebnis 173 168 3,4% 173 125 38,6%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 49 - 27 84,4% - 49 - 35 40,2%
Übrige Ergebnisse - 6 - 2 246,6% - 6 - 20 - 72,2%
Ergebnis vor Steuern 118 139 - 15,0% 118 69 70,4%
Steuern vom Einkommen und Ertrag - 24 - 31 - 22,8% - 24 - 19 27,3%
Ergebnis nach Steuern 95 109 - 12,8% 95 51 86,2%
Aktiva 13.849 15.103 - 8,3% 13.849 12.457 11,2%
Forderungen an Kunden 9.347 9.598 - 2,6% 9.347 8.389 11,4%
davon Corporate % 61,5% 55,1% 6,4 PP 61,5% 60,9% 0,6 PP
davon Retail % 38,5% 44,9% - 6,4 PP 38,5% 39,1% - 0,6 PP
davon in Fremdwährung % 44,7% 34,5% 10,2 PP 44,7% 47,8% - 3,1 PP
Verbindlichkeiten an Kunden 8.525 9.805 - 13,1% 8.525 7.317 16,5%
Loan/Deposit Ratio (netto) 104,3% 94,0% 10,2 PP 104,3% 109,9% - 5,6 PP
Eigenkapital 1.496 2.300 - 34,9% 1.496 1.197 25,0%
Return on Equity vor Steuern 37,8% 27,3% 10,5 PP 37,8% 21,9% 15,9 PP
Return on Equity nach Steuern 30,3% 21,3% 9,0 PP 30,3% 16,0% 14,2 PP
Cost/Income Ratio 31,4% 40,4% - 9,0 PP 31,4% 46,5% - 15,1 PP
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 5,82% 5,46% 0,35 PP 5,82% 6,09% - 0,27 PP
Mitarbeiter zum Stichtag 8.415 8.530 - 1,3% 8.415 8.252 2,0%
Geschäftsstellen 212 196 8,2% 212 212 0,0%
Kunden 2.959.946 2.683.852 10,3% 2.959.946 2.940.532 0,7%

Ukraine

in € Millionen 1.1.- 31.3.
2015
1.1.- 31.3.
2014
Verände
rung
Q1/2015 Q4/2014 Verände
rung
Zinsüberschuss 42 84 - 50,6% 42 59 - 29,3%
Provisionsüberschuss 21 33 - 37,4% 21 30 - 31,2%
Handelsergebnis - 96 - 40 136,5% - 96 - 52 83,8%
Übriges betriebliches Ergebnis - 1 - 1 102,9% - 1 - 3 - 64,5%
Betriebserträge - 34 77 - 34 34
Verwaltungsaufwendungen - 32 - 58 - 45,2% - 32 - 37 - 14,5%
Betriebsergebnis - 66 18 - 66 - 3 >500,0%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 81 - 92 - 12,0% - 81 - 207 - 60,9%
Übrige Ergebnisse 65 43 50,9% 65 25 160,6%
Ergebnis vor Steuern - 82 - 30 170,2% - 82 - 185 - 55,8%
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0 7 0 34
Ergebnis nach Steuern - 82 - 24 248,8% - 82 - 151 - 45,8%
Aktiva 2.150 3.289 - 34,6% 2.150 2.481 - 13,3%
Forderungen an Kunden 2.475 3.027 - 18,2% 2.475 2.688 - 7,9%
davon Corporate % 52,6% 54,8% - 2,2 PP 52,6% 54,6% - 1,9 PP
davon Retail % 47,2% 44,9% 2,2 PP 47,2% 45,2% 2,0 PP
davon in Fremdwährung % 64,1% 54,3% 9,8 PP 64,1% 57,5% 6,6 PP
Verbindlichkeiten an Kunden 1.294 1.610 - 19,7% 1.294 1.541 - 16,1%
Loan/Deposit Ratio (netto) 101,9% 141,0% - 39,2 PP 101,9% 104,7% - 2,8 PP
Eigenkapital 89 618 - 85,7% 89 218 - 59,3%
Return on Equity vor Steuern
Return on Equity nach Steuern
Cost/Income Ratio - 93,0% 76,2% - 93,0% 109,9%
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 7,49% 9,32% - 1,84 PP 7,49% 9,52% - 2,03 PP
Mitarbeiter zum Stichtag 11.255 12.891 - 12,7% 11.255 11.478 - 1,9%
Geschäftsstellen 670 770 - 13,0% 670 671 - 0,1%
Kunden 2.903.062 3.014.699 - 3,7% 2.903.062 2.940.953 - 1,3%

Group Corporates
-- ------------------
in € Millionen 1.1.- 31.3.
2015
1.1.- 31.3.
2014
Verände
rung
Q1/2015 Q4/2014 Verände
rung
Betriebserträge 98 115 - 15,1% 98 108 - 9,3%
Verwaltungsaufwendungen - 32 - 32 - 0,2% - 32 - 27 15,6%
Betriebsergebnis 66 84 - 20,7% 66 81 - 17,8%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 47 - 28 65,6% - 47 - 53 - 12,1%
Übrige Ergebnisse - 4 - 1 180,4% - 4 - 1 184,0%
Ergebnis vor Steuern 16 54 - 70,9% 16 26 - 39,4%
Aktiva 16.593 16.423 1,0% 16.593 15.615 6,3%
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 1,91% 1,57% 0,34 PP 1,91% 1,51% 0,40 PP
Return on Equity vor Steuern 5,7% 13,7% - 8,0 PP 5,7% 5,9% - 0,2 PP

Das Ergebnis vor Steuern des Segments lag mit einem Minus von 71 Prozent deutlich unter dem Vorjahreswert. Dies lag in erster Linie an höheren Kreditrisikovorsorgen sowie niedrigeren Betriebserträgen, die das Ergebnis um € 19 Millionen bzw. um € 17 Millionen reduzierten.

Betriebserträge

Der Zinsüberschuss des Segments stieg im Vergleich zur Vorjahresperiode um 2 Prozent oder € 2 Millionen auf € 83 Millionen. Dieser Anstieg resultierte aus der teilweisen Umgliederung von Transaktionen vom Provisionsüberschuss in das Zinsergebnis. Dem stand ein Rückgang des Zinsüberschusses in der Konzernzentrale (von Wien aus betreute österreichische und multinationale Firmenkunden) gegenüber, die aufgrund des rückläufigen Kreditvolumens trotz höherer Margen ein niedrigeres Zinsergebnis erzielte. Die Nettozinsspanne des Segments erhöhte sich um 34 Basispunkte auf 1,91 Prozent. Die Bilanzaktiva nahmen im Jahresabstand um 1 Prozent auf € 16.593 Millionen zu, während die risikogewichteten Aktiva (RWA gesamt) um 1 Prozent auf € 9.499 Millionen sanken.

Der Provisionsüberschuss verringerte sich im Periodenvergleich um € 19 Millionen auf € 14 Millionen. Rückgänge ergaben sich hier in der Konzernzentrale aufgrund der Umgliederung von zinsähnlichen Teilergebnissen in das Zinsergebnis. Weiters waren dafür geringere Provisionserträge aus Anleiheemissionen, Immobilien- und Projektfinanzierungsgeschäften sowie Export- und Investment-Finanzierungen verantwortlich, während die Bereiche Cash Management und Capital Markets Sale höhere Provisionserträge erwirtschafteten.

Der im Handelsergebnis verzeichnete Rückgang um € 1 Million stammte aus zinsbasierten derivativen Finanzinstrumenten in der Konzernzentrale.

Verwaltungsaufwendungen

Die Verwaltungsaufwendungen blieben in der Vergleichsperiode konstant bei € 32 Millionen. Die Cost/Income Ratio stieg um 4,8 Prozentpunkte auf 32,4 Prozent.

Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen

Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen stiegen im Periodenvergleich um € 19 Millionen auf € 47 Millionen. Die in der Berichtsperiode gebildeten Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen betrafen überwiegend Einzelwertberichtigungen auf Großkunden, speziell solche aus der Donbass-Region. Der Anteil der notleidenden Kredite an Nichtbanken am Kreditportfolio des Segments erhöhte sich im Jahresabstand um 2 Prozentpunkte auf 8,2 Prozent.

Übrige Ergebnisse und Steuern

Die übrigen Ergebnisse gingen aufgrund der höheren anteiligen Allokation von Aufwendungen für Bankenabgaben um € 2 Millionen auf minus € 4 Millionen zurück.

Der Steueraufwand verringerte sich ergebnisbedingt um € 10 Millionen auf € 4 Millionen.

Group Markets

in € Millionen 1.1.- 31.3.
2015
1.1.- 31.3.
2014
Verände
rung
Q1/2015 Q4/2014 Verände
rung
Betriebserträge 79 86 - 7,9% 79 92 - 13,9%
Verwaltungsaufwendungen - 58 - 62 - 5,9% - 58 - 56 4,5%
Betriebsergebnis 21 24 - 13,0% 21 36 - 42,4%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 1 2 - 1 - 2 - 26,8%
Übrige Ergebnisse - 7 - 4 66,3% - 7 - 7 - 6,7%
Ergebnis vor Steuern 13 22 - 41,5% 13 27 - 53,0%
Aktiva 18.543 16.579 11,9% 18.543 15.916 16,5%
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 0,97% 1,09% - 0,12 PP 0,97% 0,95% 0,02 PP
Return on Equity vor Steuern 9,6% 9,8% - 0,3 PP 9,6% 17,9% - 8,3 PP

Betriebserträge

Der Zinsüberschuss des Segments Group Markets verringerte sich um € 12 Millionen auf € 27 Millionen. Hauptverantwortlich für diese Entwicklung waren die vorherrschenden Rahmenbedingungen, insbesondere das anhaltend niedrige Zinsniveau und die flache Zinsstruktur, die zu deutlich eingeschränkten Ertragsmöglichkeiten führten. Die Nettozinsspanne reduzierte sich um 12 Basispunkte auf 0,97 Prozent. Die Bilanzaktiva erhöhten sich im Jahresabstand um 12 Prozent auf € 18.543 Millionen, umgekehrt gingen die risikogewichteten Aktiva (RWA gesamt) um 12 Prozent auf € 5.055 Millionen zurück.

Der Provisionsüberschuss sank im Periodenvergleich um 6 Prozent auf € 27 Millionen. Verantwortlich dafür war der Entfall von Provisionserträgen aus Kapitalmarkttransaktionen, die sich in der Vergleichsperiode des Vorjahres auf nahezu € 4 Millionen belaufen hatten.

Das Handelsergebnis verzeichnete einen Anstieg um 54 Prozent oder € 8 Millionen auf € 22 Millionen, zurückzuführen auf im Vorjahr eingetretene Bewertungsverluste bei Garantieprodukten. Dieser positive Effekt wurde durch Verluste im Zusammenhang mit Positionen in Schweizer Franken teilweise gemindert.

Verwaltungsaufwendungen

Die Verwaltungsaufwendungen sanken im Periodenvergleich um € 4 Millionen oder 6 Prozent auf € 58 Millionen. Die Cost/Income Ratio verbesserte sich im Jahresvergleich um 1,6 Prozentpunkte auf 73,8 Prozent.

Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen

In der Berichtsperiode wurde in der Konzernzentrale netto € 1 Million für notleidende Forderungen gegenüber Finanzinstituten dotiert, nachdem in der Vergleichsperiode des Vorjahres € 2 Millionen aufgelöst worden waren. Der Anteil der notleidenden Kredite am Gesamtkreditobligo des Segments betrug 2,5 Prozent.

Übrige Ergebnisse und Steuern

Die übrigen Ergebnisse gingen im Periodenvergleich um € 3 Millionen auf minus € 7 Millionen zurück. Hauptverantwortlich dafür waren eine um € 5 Millionen höhere anteilige Allokation von Bankenabgaben der Konzernzentrale sowie ein um € 2 Millionen geringeres Bewertungsergebnis aus Wertpapieren des Fair-Value-Bestands. Das Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten verbesserte sich hingegen aufgrund der Zinsentwicklung um € 4 Millionen.

Der Steueraufwand ging überwiegend ergebnisbedingt um € 2 Millionen auf € 3 Millionen zurück.

Corporate Center

in € Millionen 1.1.- 31.3.
2015
1.1.- 31.3.
2014
Verände
rung
Q1/2015 Q4/2014 Verände
rung
Betriebserträge 212 125 69,7% 212 123 72,2%
Verwaltungsaufwendungen - 79 - 72 9,8% - 79 - 61 30,6%
Betriebsergebnis 132 52 152,3% 132 62 112,8%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 3 - 8 - 69,0% - 3 - 6 - 55,6%
Übrige Ergebnisse 28 - 59 28 - 319
Ergebnis vor Steuern 157 - 15 157 - 263
Aktiva 29.446 33.405 - 11,9% 29.446 30.371 - 3,0%
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva)
Return on Equity vor Steuern 29,2% 29,2%

Das Segment umfasst im Wesentlichen die Ergebnisse aus den Steuerungsfunktionen der Konzernzentrale sowie aus sonstigen Konzerneinheiten. Die Ergebnisse weisen dadurch höhere Volatilitäten aus. Dies gilt aufgrund der unterschiedlichen Vereinnahmung von Dividendenerträgen aus Einheiten anderer Segmente in besonderem Maß für Quartalsergebnisse.

Betriebserträge

Der Zinsüberschuss des Segments Corporate Center stieg im Periodenvergleich um € 125 Millionen auf € 252 Millionen. Verantwortlich dafür waren insbesondere höhere konzerninterne Dividendenerträge, nachdem im Vorjahr einige Dividenden erst im zweiten Quartal vereinnahmt werden konnten. Neben den Erträgen aus der überwiegend kurzfristigen Veranlagung freier Liquidität wurden in diesem Segment auch die Zinsaufwendungen im Ausmaß von € 22 Millionen (Vergleichsperiode 2014: € 16 Millionen) für das Nachrangkapital der RBI AG ausgewiesen. Die Bilanzaktiva des Segments sanken im Jahresabstand um 12 Prozent auf € 29.446 Millionen, die risikogewichteten Aktiva (RWA gesamt) gingen ebenfalls um 8 Prozent auf € 17.715 Millionen zurück.

Der Provisionsüberschuss verbesserte sich im Periodenvergleich von minus € 4 Millionen auf plus € 5 Millionen, vorwiegend hervorgerufen durch die teilweise Umgliederung von Transaktionen der Konzernzentrale vom Zinsergebnis in den Provisionsüberschuss.

Das Handelsergebnis des Segments verringerte sich im Periodenvergleich deutlich um € 45 Millionen auf minus € 72 Millionen. Hauptgrund dafür war ein Bewertungsverlust aus einem Absicherungsgeschäft für Dividendenerträge in russischen Rubeln (minus € 53 Millionen).

Das übrige betriebliche Ergebnis sank um € 3 Millionen auf € 26 Millionen. Die hier enthaltenen Erträge stammten zum Großteil aus der konzerninternen Leistungsverrechnung.

Verwaltungsaufwendungen

Die Verwaltungsaufwendungen des Segments stiegen – vorwiegend aufgrund der erstmaligen Verbuchung von Beiträgen zum Bankenabwicklungsfonds in der Konzernzentrale – um € 7 Millionen auf € 79 Millionen.

Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen

Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen spielen aufgrund des überwiegend konzerninternen Geschäftscharakters des Segments generell eine untergeordnete Rolle. In der Berichtsperiode wurden € 3 Millionen netto für Firmenkunden der Konzernzentrale dotiert, in der Vergleichsperiode war der Vorsorgebedarf bei € 8 Millionen gelegen.

Übrige Ergebnisse und Steuern

Die übrigen Ergebnisse des Segments drehten von minus € 59 Millionen in der Vergleichsperiode des Vorjahres auf plus € 28 Millionen in der Berichtsperiode. Positiv entwickelte sich hier das Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten, das sich um € 76 Millionen auf € 45 Millionen verbesserte. Das Ergebnis aus Endkonsolidierungen fiel in der Berichtsperiode mit € 3 Millionen positiv aus, nachdem in der Vergleichsperiode des Vorjahres durch die Endkonsolidierung der Warenhandelsgruppe F.J. Elsner, Wien, ein Verlust in Höhe von € 11 Millionen entstanden war. Weiters lag der im Segment ausgewiesene Aufwand für Bankenabgaben um € 6 Millionen unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Das Ergebnis aus Finanzinvestitionen reduzierte sich hingegen um € 9 Millionen.

Der Steueraufwand belief sich ergebnisbedingt auf € 3 Millionen, nachdem in der Vergleichsperiode des Vorjahres ein Steuerertrag von € 17 Millionen ausgewiesen worden war.

Non-Core

in € Millionen 1.1.- 31.3.
2015
1.1.- 31.3.
2014
Verände
rung
Q1/2015 Q4/2014 Verände
rung
Betriebserträge 152 169 - 10,2% 152 129 17,8%
Verwaltungsaufwendungen - 105 - 113 - 6,6% - 105 - 103 2,3%
Betriebsergebnis 47 56 - 17,4% 47 26 78,4%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 16 - 25 - 36,3% - 16 - 135 - 88,3%
Übrige Ergebnisse - 1 0 >500,0% - 1 0 114,1%
Ergebnis vor Steuern 30 31 - 5,4% 30 - 109
Aktiva 21.676 22.457 - 3,5% 21.676 21.062 2,9%
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 2,07% 2,38% - 0,31 PP 2,07% 1,79% 0,28 PP
Return on Equity vor Steuern 8,2% 7,0% 1,2 PP 8,2%

Das Segment Non-Core weist ein nahezu stabiles Ergebnis vor Steuern von € 30 Millionen aus. Einem – primär aufgrund niedrigerer Kreditrisikovorsorgen erzielten – leichten Zuwachs von € 3 Millionen in Polen stand in Slowenien ein um € 3 Millionen höherer Verlust durch höhere Wertberichtigungen auf Kredite gegenüber.

Betriebserträge

Der Zinsüberschuss sank im Jahresvergleich um 19 Prozent oder € 24 Millionen auf € 106 Millionen. Hauptverantwortlich dafür war ein Rückgang des Zinsüberschusses in Polen um 20 Prozent oder € 16 Millionen auf € 64 Millionen, hervorgerufen durch das anhaltend niedrige Marktzinsniveau. In Asien reduzierte sich der Zinsüberschuss aufgrund von Kreditausfällen um 23 Prozent oder € 9 Millionen auf € 29 Millionen. Die Nettozinsspanne sank im Jahresvergleich um 31 Basispunkte auf 2,07 Prozent. Die Bilanzaktiva des Segments reduzierten sich im Jahresabstand um 3 Prozent auf € 21.676 Millionen, während die risikogewichteten Aktiva (RWA gesamt) währungsbedingt um 5 Prozent auf € 13.253 Millionen stiegen.

Der Provisionsüberschuss verzeichnete im Periodenvergleich einen Rückgang um € 3 Millionen auf € 41 Millionen. Dabei reduzierte sich das Ergebnis aus dem Zahlungsverkehr – vor allem aufgrund geringerer Erträge aus dem Kreditkarten- und Girogeschäft in Polen – um € 3 Millionen auf € 8 Millionen. Das Ergebnis aus dem Devisen-, Valuten- und Edelmetallgeschäft sank um € 1 Millionen auf € 17 Millionen. Dagegen verbesserte sich – ebenfalls aufgrund der Entwicklung in Polen – das Ergebnis aus dem Verkauf von Eigen- und Fremdprodukten um € 2 Millionen auf € 5 Millionen.

Das Handelsergebnis erhöhte sich um € 8 Millionen auf € 2 Millionen. Dabei nahm das Ergebnis aus dem zinsbezogenen Geschäft im Periodenvergleich um € 12 Millionen auf € 16 Millionen zu. Verantwortlich für diesen Anstieg waren höhere Erträge aus zinsbasierten Derivaten in Polen. Das Ergebnis aus dem währungsbezogenen Geschäft sank im Periodenvergleich von minus € 11 Millionen auf minus € 14 Millionen. Bewertungsverluste in Polen wurden dabei durch Bewertungsgewinne in Asien teilweise kompensiert.

Das übrige betriebliche Ergebnis stieg im Vergleich zur Vorjahresperiode vor allem aufgrund niedrigerer Dotierungen zu sonstigen Rückstellungen in Slowenien um € 2 Millionen auf € 3 Millionen.

Verwaltungsaufwendungen

Die Verwaltungsaufwendungen zeigten gegenüber der Vergleichsperiode einen Rückgang um € 7 Millionen oder 7 Prozent auf € 105 Millionen, der zum Großteil in Polen verzeichnet wurde. Die Personalaufwendungen sanken um € 1 Million oder 2 Prozent auf € 51 Millionen. In Polen und Slowenien sowie bei der Direktbank Zuno kam es zu Rückgängen, dagegen stiegen die Personalaufwendungen in Asien. Die Sachaufwendungen sanken um € 5 Millionen oder 10 Prozent auf € 44 Millionen, überwiegend hervorgerufen durch einen Rückgang in Polen. Hier sanken als Nachwirkung der Fusion mit der Polbank die Rechts- und Beratungsaufwendungen (minus € 2 Millionen) sowie die IT-Aufwendungen (minus € 1 Million), während die Aufwendungen für die

Einlagensicherung um € 2 Millionen stiegen. Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte gingen um € 1 Million oder 12 Prozent auf € 11 Millionen zurück. Die Anzahl der Geschäftsstellen reduzierte sich um 23 auf 374. Die Cost/Income Ratio stieg um 2,7 Prozentpunkte auf 69,3 Prozent.

Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen

Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen gingen im Periodenvergleich um € 9 Millionen auf € 16 Millionen zurück. In Polen reduzierten sich die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen um € 13 Millionen auf € 6 Millionen, nachdem sie in der Vergleichsperiode des Vorjahres durch höhere Ausfälle im Großkundengeschäft und Direktabschreibungen auf Kredite an Retail-Kunden geprägt gewesen waren. In Slowenien wurden um € 6 Millionen höhere Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen vorgenommen, hervorgerufen durch einen notleidenden Kredit an einen Großkunden. In Asien war die Auflösung von Kreditrisikovorsorgen für einen Firmenkunden ausschlaggebend für einen Rückgang um € 3 Millionen. Der Anteil der notleidenden Kredite an Nichtbanken am Kreditportfolio des Segments stieg im Jahresabstand um 4,5 Prozentpunkte auf 14,0 Prozent.

Übrige Ergebnisse und Steuern

Die übrigen Ergebnisse verringerten sich aufgrund der Wertberichtigung einer Beteiligung in Asien um € 1 Million.

Der Steueraufwand stieg im Periodenvergleich – geprägt vor allem in Polen und ergebnisbedingt in Asien – um € 5 Millionen auf € 13 Millionen.

Nachfolgend die Detailergebnisse der einzelnen Länder:

Asien

in € Millionen 1.1.- 31.3.
2015
1.1.- 31.3.
2014
Verände
rung
Q1/2015 Q4/2014 Verände
rung
Zinsüberschuss 29 38 - 22,9% 29 12 152,5%
Provisionsüberschuss 3 3 29,2% 3 3 24,7%
Handelsergebnis 0 - 6 - 99,8% 0 - 3 - 99,6%
Übriges betriebliches Ergebnis 0 1 0 3
Betriebserträge 32 36 - 9,4% 32 14 127,0%
Verwaltungsaufwendungen - 12 - 12 1,8% - 12 - 8 49,9%
Betriebsergebnis 20 24 - 15,1% 20 6 229,1%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 3 - 6 - 55,6% - 3 - 152 - 98,2%
Übrige Ergebnisse - 2 0 - 2 0
Ergebnis vor Steuern 16 18 - 12,3% 16 - 146
Steuern vom Einkommen und Ertrag - 5 - 3 91,1% - 5 - 40 - 86,7%
Ergebnis nach Steuern 10 15 - 31,4% 10 - 186
Aktiva 4.777 6.661 - 28,3% 4.777 4.849 - 1,5%
Forderungen an Kunden 3.259 4.124 - 21,0% 3.259 3.424 - 4,8%
davon Corporate % 100,0% 100,0% 0,0 PP 100,0% 100,0% 0,0 PP
davon Retail % 0,0% 0,0% 0,0 PP 0,0% 0,0% 0,0 PP
davon in Fremdwährung % 68,7% 68,1% 0,7 PP 68,7% 60,7% 8,1 PP
Verbindlichkeiten an Kunden 594 1.101 - 46,0% 594 1.108 - 46,4%
Loan/Deposit Ratio (netto) 465,7% 360,9% 104,9 PP 465,7% 287,2% 178,5 PP
Eigenkapital
Return on Equity vor Steuern
Return on Equity nach Steuern
Cost/Income Ratio 37,6% 33,5% 4,1 PP 37,6% 56,0% - 18,4 PP
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 2,73% 2,16% 0,57 PP 2,73% 0,98% 1,75 PP
Mitarbeiter zum Stichtag 254 274 - 7,3% 254 253 0,4%
Geschäftsstellen 6 6 0,0% 6 6 0,0%
Kunden 135 146 - 7,5% 135 135 0,0%

Polen

in € Millionen 1.1.- 31.3.
2015
1.1.- 31.3.
2014
Verände
rung
Q1/2015 Q4/2014 Verände
rung
Zinsüberschuss 64 80 - 19,8% 64 67 - 4,2%
Provisionsüberschuss 33 37 - 10,6% 33 36 - 6,5%
Handelsergebnis 2 0 2 1 82,1%
Übriges betriebliches Ergebnis 3 2 14,6% 3 - 4
Betriebserträge 102 119 - 14,5% 102 100 2,3%
Verwaltungsaufwendungen - 78 - 84 - 8,0% - 78 - 79 - 2,1%
Betriebsergebnis 24 35 - 30,3% 24 20 20,0%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 6 - 19 - 66,9% - 6 28
Übrige Ergebnisse 0 0 0 0
Ergebnis vor Steuern 18 15 19,2% 18 48 - 62,0%
Steuern vom Einkommen und Ertrag - 6 - 4 68,9% - 6 - 11 - 41,1%
Ergebnis nach Steuern 12 12 3,4% 12 38 - 67,9%
Aktiva 14.586 13.069 11,6% 14.586 13.729 6,2%
Forderungen an Kunden 10.727 10.097 6,2% 10.727 9.791 9,6%
davon Corporate % 38,1% 36,3% 1,8 PP 38,1% 38,0% 0,1 PP
davon Retail % 61,8% 63,6% - 1,8 PP 61,8% 61,9% - 0,1 PP
davon in Fremdwährung % 55,9% 28,3% 27,6 PP 55,9% 58,8% - 2,9 PP
Verbindlichkeiten an Kunden 8.800 7.370 19,4% 8.800 7.737 13,7%
Loan/Deposit Ratio (netto) 114,9% 128,1% - 13,2 PP 114,9% 116,2% - 1,3 PP
Eigenkapital 1.510 1.473 2,5% 1.510 1.441 4,8%
Return on Equity vor Steuern 5,0% 4,2% 0,8 PP 5,0% 13,5% - 8,5 PP
Return on Equity nach Steuern 3,3% 3,2% 0,1 PP 3,3% 10,5% - 7,2 PP
Cost/Income Ratio 76,3% 70,9% 5,4 PP 76,3% 79,8% - 3,5 PP
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 1,90% 2,62% - 0,72 PP 1,90% 2,07% - 0,17 PP
Mitarbeiter zum Stichtag 5.425 5.847 - 7,2% 5.425 5.462 - 0,7%
Geschäftsstellen 351 371 - 5,4% 351 351 0,0%
Kunden 691.597 760.045 - 9,0% 691.597 689.676 0,3%

Slowenien

in € Millionen 1.1.- 31.3.
2015
1.1.- 31.3.
2014
Verände
rung
Q1/2015 Q4/2014 Verände
rung
Zinsüberschuss 3 4 - 7,4% 3 3 - 2,1%
Provisionsüberschuss 2 2 11,9% 2 2 0,8%
Handelsergebnis 0 0 - 82,8% 0 0 - 45,0%
Übriges betriebliches Ergebnis 0 - 3 - 95,7% 0 0 - 55,1%
Betriebserträge 5 3 101,8% 5 5 1,3%
Verwaltungsaufwendungen - 5 - 5 2,6% - 5 - 6 - 25,4%
Betriebsergebnis 1 - 2 1 - 1
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 5 1 - 5 - 7 - 25,6%
Übrige Ergebnisse 0 0 >500,0% 0 0
Ergebnis vor Steuern - 4 - 1 213,2% - 4 - 8 - 49,3%
Steuern vom Einkommen und Ertrag 0 0 0 0
Ergebnis nach Steuern - 4 - 1 213,2% - 4 - 8 - 50,5%
Aktiva 1.103 1.264 - 12,7% 1.103 1.146 - 3,7%
Forderungen an Kunden 798 1.000 - 20,2% 798 825 - 3,4%
davon Corporate % 59,1% 60,1% - 1,0 PP 59,1% 59,0% 0,1 PP
davon Retail % 33,1% 32,2% 0,9 PP 33,1% 33,3% - 0,2 PP
davon in Fremdwährung % 4,8% 4,2% 0,5 PP 4,8% 4,3% 0,4 PP
Verbindlichkeiten an Kunden 447 430 4,0% 447 485 - 7,7%
Loan/Deposit Ratio (netto) 149,1% 203,7% - 54,7 PP 149,1% 144,5% 4,5 PP
Eigenkapital 49 31 57,4% 49 53 - 7,6%
Return on Equity vor Steuern
Return on Equity nach Steuern
Cost/Income Ratio 88,4% 173,9% - 85,5 PP 88,4% 120,0% - 31,6 PP
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 1,32% 1,24% 0,08 PP 1,32% 1,31% 0,01 PP
Mitarbeiter zum Stichtag 225 247 - 8,9% 225 230 - 2,2%
Geschäftsstellen 14 16 - 12,5% 14 14 0,0%
Kunden 61.603 64.528 - 4,5% 61.603 63.426 - 2,9%

USA

in € Millionen 1.1.- 31.3.
2015
1.1.- 31.3.
2014
Verände
rung
Q1/2015 Q4/2014 Verände
rung
Zinsüberschuss 7 7 2,5% 7 8 - 6,3%
Provisionsüberschuss 2 2 10,4% 2 3 - 28,3%
Handelsergebnis 0 0 0 0 62,7%
Übriges betriebliches Ergebnis 0 0 5,6% 0 0 77,0%
Betriebserträge 9 9 2,9% 9 10 - 11,5%
Verwaltungsaufwendungen - 4 - 4 10,2% - 4 - 4 15,4%
Betriebsergebnis 5 5 - 2,6% 5 7 - 26,0%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 1 0 - 1 - 4 - 69,7%
Übrige Ergebnisse 0 0 0 0
Ergebnis vor Steuern 4 5 - 28,6% 4 3 29,7%
Steuern vom Einkommen und Ertrag - 1 - 2 - 36,0% - 1 0
Ergebnis nach Steuern 3 4 - 25,5% 3 3 - 13,5%
Aktiva 875 670 30,6% 875 814 7,5%
Forderungen an Kunden 774 638 21,4% 774 716 8,1%
davon Corporate % 100,0% 100,0% 0,0 PP 100,0% 100,0% 0,0 PP
davon Retail % 0,0% 0,0% 0,0 PP 0,0% 0,0% 0,0 PP
davon in Fremdwährung % 5,7% 5,2% 0,6 PP 5,7% 8,1% - 2,3 PP
Verbindlichkeiten an Kunden 0 0 0 0
Loan/Deposit Ratio (netto)
Eigenkapital 45 35 28,3% 45 38 20,7%
Return on Equity vor Steuern 41,2% 75,9% - 34,7 PP 41,2% 40,1% 1,2 PP
Return on Equity nach Steuern 30,5% 53,8% - 23,3 PP 30,5% 44,4% - 13,9 PP
Cost/Income Ratio 45,6% 42,6% 3,0 PP 45,6% 35,0% 10,7 PP
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 3,56% 5,90% - 2,34 PP 3,56% 3,83% - 0,27 PP
Mitarbeiter zum Stichtag 62 66 - 6,1% 62 65 - 4,6%
Geschäftsstellen 2 2 0,0% 2 2 0,0%
Kunden

Konzernzwischenabschluss

(Zwischenbericht zum 31. März 2015)

Gesamtergebnisrechnung

Erfolgsrechnung

in € Millionen Anhang 1.1.-31.3.2015 1.1.-31.3.2014 Veränderung
Zinserträge 1.301 1.442 - 9,8%
Zinsaufwendungen - 480 - 463 3,7%
Zinsüberschuss [2] 820 979 - 16,2%
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen [3] - 260 - 281 - 7,4%
Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorgen 560 697 - 19,7%
Provisionserträge 457 471 - 2,9%
Provisionsaufwendungen - 98 - 95 2,5%
Provisionsüberschuss [4] 360 376 - 4,2%
Handelsergebnis [5] - 62 - 19 220,8%
Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten [6] 20 - 27
Ergebnis aus Finanzinvestitionen [7] 64 37 75,0%
Verwaltungsaufwendungen [8] - 691 - 755 - 8,5%
Sonstiges betriebliches Ergebnis [9] - 63 - 57 11,0%
Ergebnis aus Endkonsolidierungen [10] 1 - 11
Ergebnis vor Steuern 188 240 - 21,9%
Steuern vom Einkommen und Ertrag [11] - 88 - 67 30,2%
Ergebnis nach Steuern 100 173 - 42,1%
Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile - 17 - 12 36,8%
Konzernergebnis 83 161 - 48,1%

Ergebnis je Aktie

in € 1.1.-31.3.2015 1.1.-31.3.20141 Veränderung
Ergebnis je Aktie 0,29 0,60 - 0,31

1 Das im ersten Quartal 2014 veröffentlichte Ergebnis je Aktie berücksichtigte noch die abgegrenzte Dividende auf das Partizipationskapital. 2014 wurde jedoch keine Dividende auf das Partizipationskapital bezahlt, das adaptierte Ergebnis je Aktie betrug daher € 0,60.

Der Ergebnis je Aktie errechnet sich aus dem Konzernergebnis bezogen auf die durchschnittliche Anzahl der im Umlauf befindlichen Stammaktien. Zum 31. März 2015 waren das 292,4 Millionen (31. März 2014: 268,1 Millionen). Es waren keine Wandeloder Optionsrechte im Umlauf, eine Verwässerung des Ergebnisses je Aktie fand daher nicht statt.

Sonstiges Ergebnis und Gesamtergebnis

Gesamt Eigenanteil Fremdanteil
in € Millionen 1.1.- 31.3.
2015
1.1.- 31.3.
2014
1.1.- 31.3.
2015
1.1.- 31.3.
2014
1.1.- 31.3.
2015
1.1.- 31.3.
2014
Ergebnis nach Steuern 100 173 83 161 17 12
Posten, die nicht in den Gewinn und Verlust
umgegliedert werden
0 0 0 0 0 0
Neubewertungen von leistungsorientierten
Plänen
0 0 0 0 0 0
Latente Steuern auf Posten, die nicht in den
Gewinn und Verlust umgegliedert werden
0 0 0 0 0 0
Posten, die anschließend möglicherweise
in den Gewinn oder Verlust umgegliedert
werden
267 - 451 271 - 441 - 4 - 10
Währungsdifferenzen 284 - 466 287 - 455 - 4 - 11
Absicherung Nettoinvestition (Capital
Hedge)
- 11 1 - 11 1 0 0
Hochinflation 0 13 0 12 0 2
Gewinne/Verluste aus Derivaten, die
Schwankungen zukünftiger Cash-Flows
absichern
- 15 0 - 15 0 0 0
Gewinne/Verluste aus zur Veräußerung
verfügbaren finanziellen Vermögenswerten
6 3 6 3 0 0
Latente Steuern auf direkt im Eigenkapital
erfasste Ergebnisse
3 - 1 3 - 1 0 0
Sonstiges Ergebnis 267 - 451 271 - 441 - 4 - 10
Gesamtergebnis 367 - 278 354 - 280 13 2

Quartalsergebnisse

in € Millionen Q2/2014 Q3/2014 Q4/2014 Q1/2015
Zinsüberschuss 975 940 895 820
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 287 - 515 - 633 - 260
Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorgen 688 425 262 560
Provisionsüberschuss 389 404 417 360
Handelsergebnis 28 30 - 68 - 62
Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten - 15 103 28 20
Ergebnis aus Finanzinvestitionen 42 23 - 39 64
Verwaltungsaufwendungen - 764 - 776 - 728 - 691
Sonstiges betriebliches Ergebnis - 90 - 225 - 352 - 63
Ergebnis aus Endkonsolidierungen 0 1 0 1
Ergebnis vor Steuern 278 - 16 - 479 188
Steuern vom Einkommen und Ertrag - 79 - 96 - 243 - 88
Ergebnis nach Steuern 198 - 112 - 722 100
Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile - 15 - 7 4 - 17
Konzernergebnis 183 - 119 - 718 83
in € Millionen Q2/2013 Q3/2013 Q4/2013 Q1/2014
Zinsüberschuss 972 940 953 979
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 249 - 330 - 350 - 281
Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorgen 722 610 603 697
Provisionsüberschuss 411 417 424 376
Handelsergebnis 60 100 81 - 19
Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten - 66 - 56 - 14 - 27
Ergebnis aus Finanzinvestitionen - 23 9 - 15 37
Verwaltungsaufwendungen - 829 - 813 - 910 - 755
Sonstiges betriebliches Ergebnis - 58 - 38 - 30 - 57
Ergebnis aus Endkonsolidierungen 0 0 0 - 11
Ergebnis vor Steuern 216 229 138 240
Steuern vom Einkommen und Ertrag - 79 - 80 4 - 67
Ergebnis nach Steuern 137 149 142 173
Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile - 17 - 15 4 - 12

Bilanz

Aktiva
in € Millionen Anhang 31.3.2015 31.12.2014 Veränderung
Barreserve [13] 7.073 6.769 4,5%
Forderungen an Kreditinstitute [14, 39] 15.016 15.573 - 3,6%
Forderungen an Kunden [15, 39] 80.493 77.925 3,3%
Kreditrisikovorsorgen [16] - 6.426 - 6.069 5,9%
Handelsaktiva [17, 39] 8.533 7.917 7,8%
Derivative Finanzinstrumente [18, 39] 1.610 1.643 - 2,0%
Wertpapiere und Beteiligungen [19, 39] 14.015 14.468 - 3,1%
Anteile an at-equity bewerteten Unternehmen [39] 0 0 - 0,2%
Immaterielle Vermögenswerte [20] 750 759 - 1,2%
Sachanlagen [21] 1.438 1.408 2,2%
Sonstige Aktiva [22, 39] 1.674 1.231 36,0%
Aktiva gesamt 124.176 121.624 2,1%
Passiva
in € Millionen
Anhang 31.3.2015 31.12.2014 Veränderung
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten [23, 39] 22.455 22.408 0,2%
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden [24, 39] 68.205 66.094 3,2%
Verbriefte Verbindlichkeiten [25, 39] 9.324 10.593 -12,0%
Rückstellungen [26, 39] 945 969 -2,4%
Handelspassiva [27, 39] 7.419 6.877 7,9%
Derivative Finanzinstrumente [28, 39] 1.268 778 62,9%
Sonstige Passiva [29, 39] 1.533 1.417 8,2%
Nachrangkapital [30, 39] 4.373 4.185 4,5%
Eigenkapital [31] 8.654 8.302 4,2%
Konzern-Eigenkapital 8.072 8.300 -2,8%
Konzernergebnis 83 -493
Kapital der nicht beherrschenden Anteile 499 495 0,9%
Passiva gesamt 124.176 121.624 2,1%

in € Millionen Gezeich
netes
Kapital
Partizipations
kapital
Kapital
rücklagen
Gewinn
rücklagen
Konzern
ergebnis
Kapital der nicht
beherrschenden
Anteile
Gesamt
Eigenkapital 1.1.2015 892 0 4.991 2.417 - 493 495 8.302
Kapitaleinzahlungen/-
auszahlungen
0 0 0 0 0 0 0
Gewinnthesaurierung 0 0 0 - 493 493 0 0
Dividendenzahlungen 0 0 0 0 0 - 3 - 3
Gesamtergebnis 0 0 0 271 83 13 367
Eigene Aktien/Share
Incentive Program
0 0 0 - 1 0 0 0
Sonstige Veränderungen 0 0 0 - 6 0 - 5 - 12
Eigenkapital 31.3.2015 892 0 4.992 2.188 83 499 8.654
in € Millionen Gezeich
netes
Kapital
Partizipations
kapital
Kapital
rücklagen
Gewinn
rücklagen
Konzern
ergebnis
Kapital der nicht
beherrschenden
Anteile
Gesamt
Eigenkapital 1.1.2014 595 2.500 2.575 3.652 557 485 10.364
Kapitaleinzahlungen/-
auszahlungen
297 0 2.435 0 0 0 2.732
Gewinnthesaurierung 0 0 0 557 - 557 0 0
Dividendenzahlungen 0 0 0 0 0 - 2 - 2
Gesamtergebnis 0 0 0 - 441 161 2 - 278
Eigene Aktien/Share
Incentive Program
0 0 - 5 5 0 0 0
Sonstige Veränderungen 0 0 - 6 5 0 7 6
Eigenkapital 31.3.2014 892 2.500 4.999 3.778 161 492 12.821

Kapitalflussrechnung

in € Millionen 1.1.-31.3.2015 1.1.-31.3.2014
Zahlungsmittelbestand zum Ende der Vorperiode 6.769 6.674
Cash-Flow aus operativer Geschäftstätigkeit -2.339 -4.433
Cash-Flow aus Investitionstätigkeit 2.349 -156
Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit 16 2.945
Effekte aus Wechselkursänderungen 278 -217
Zahlungsmittelbestand zum Ende der Periode 7.073 4.814

Segmentberichterstattung

In der RBI erfolgt die interne Management-Berichterstattung grundsätzlich auf Basis der bestehenden Organisationsstruktur. Diese ist matrixförmig aufgebaut, d. h. Vorstände sind sowohl für einzelne Länder als auch für bestimmte Geschäftsfelder verantwortlich (Konzept der "Country and Functional Responsibility"). Steuerungseinheit (Cash Generating Unit) im Konzern ist entweder ein Land oder ein Geschäftsfeld. Die Darstellung der Länder umfasst nicht nur die Tochterbanken, sondern alle operativen Einheiten der RBI in den jeweiligen Ländern (wie z. B. Leasingunternehmen). Die obersten Entscheidungsgremien der RBI – Vorstand und Aufsichtsrat – treffen demnach wesentliche Entscheidungen über die Allokation der Ressourcen zu einem Segment auf Basis der jeweiligen Finanz- und Ertragskraft, weshalb diese Berichtskriterien als wesentlich beurteilt wurden. Entsprechend sind auch die Segmente nach IFRS 8 differenziert. Die Überleitungsrechnung enthält im Wesentlichen Beträge aus der Eliminierung von Zwischenergebnissen und aus segmentübergreifenden Konsolidierungen.

Die RBI beschloss im Februar 2015 eine Reihe von Maßnahmen, um ihren Kapital-Puffer zu erhöhen. Diese sollen zu einer Verbesserung der CET1 Ratio (fully loaded) auf 12 Prozent bis Ende 2017 führen. Die geplanten Schritte werden insbesondere jene Geschäftsfelder innerhalb der RBI betreffen, die geringe Ergebnisse erwirtschaften, einen hohen Kapitalbedarf haben oder von untergeordneter strategischer Bedeutung sind. Die Maßnahmen umfassen den Verkauf der Einheiten in Polen und Slowenien sowie der Direktbank Zuno AG. Im Sinn der beabsichtigten Fokussierung der Gruppe auf Zentral- und Osteuropa werden die Geschäftsaktivitäten in Asien bis Ende 2017 und jene in den USA bis Ende 2016 signifikant zurückgefahren oder aufgegeben. Aus diesem Grund wurde mit Beginn des Jahres die Segmentberichterstattung angepasst. Ein eigenes Non-Core-Segment umfasst die Geschäftsbereiche, die aufgegeben bzw. reduziert werden. Aus Gründen der Übersichtlichkeit wurden darüber hinaus die Einheiten in Russland, der Ukraine, Belarus sowie Kasachstan im Segment Osteuropa zusammengefasst.

Daraus ergeben sich die folgenden Segmente:

  • Zentraleuropa (Slowakei, Tschechische Republik und Ungarn)
  • Südosteuropa (Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kosovo, Kroatien, Rumänien sowie Serbien)
  • Osteuropa (Belarus, Kasachstan, Russland und Ukraine)
  • Group Corporates (von Wien aus betriebenes Großkundengeschäft mit österreichischen und multinationalen Kunden)
  • Group Markets (von Wien aus betriebenes kapitalmarktbezogenes Kunden- und Eigengeschäft)
  • Corporate Center (zentrale Steuerungsfunktionen in der Konzernzentrale und sonstige Konzerneinheiten)
  • Non-Core (Asien, Polen, Slowenien, USA sowie Zuno AG)
1.1.-31.3.2015
in € Millionen
Zentral
europa
Südost
europa
Ost
europa
Group
Corporates
Group
Markets
Zinsüberschuss 167 193 249 83 27
Provisionsüberschuss 97 87 93 14 27
Handelsergebnis 16 12 - 48 0 22
Übriges betriebliches Ergebnis - 9 4 - 5 1 2
Betriebserträge 272 295 289 98 79
Verwaltungsaufwendungen - 150 - 159 - 130 - 32 - 58
Betriebsergebnis 122 136 159 66 21
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 22 - 41 - 134 - 47 - 1
Übrige Ergebnisse - 38 - 6 59 - 4 - 7
Ergebnis vor Steuern 62 89 84 16 13
Steuern vom Einkommen und Ertrag - 19 - 12 - 35 - 4 - 3
Ergebnis nach Steuern 43 77 50 12 10
Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile - 22 0 - 1 0 0
Ergebnis nach Abzug der nicht beherrschenden Anteile 21 77 49 12 10
Risikoaktiva (Kreditrisiko) 12.160 12.045 12.204 8.654 2.871
Risikogewichtete Aktiva (RWA gesamt) 14.343 14.532 14.602 9.499 5.055
Gesamtes Eigenmittelerfordernis 1.147 1.163 1.168 760 404
Aktiva 25.131 21.432 17.635 16.593 18.543
Verbindlichkeiten 22.877 18.335 15.732 11.357 22.026
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 2,79% 3,83% 6,39% 1,91% 0,97%
NPL Ratio 10,3% 13,2% 14,9% 8,2% 7,5%
NPL Coverage Ratio 71,6% 67,2% 85,4% 51,7% 78,9%
Cost/Income Ratio 55,1% 53,8% 45,0% 32,4% 73,8%
Neubildungsquote (Ø Forderungen an Kunden) 0,47% 1,23% 4,31% 1,17% 0,12%
Durchschnittliches Eigenkapital 1.706 1.667 1.631 1.099 530
Return on Equity vor Steuern 14,6% 21,4% 20,6% 5,7% 9,6%
Geschäftsstellen 419 1.072 980 0 5
1.1.-31.3.2015
in € Millionen
Corporate
Center
Non-Core Überleitung Gesamt
Zinsüberschuss 252 106 - 257 820
Provisionsüberschuss 5 41 - 5 360
Handelsergebnis - 72 2 7 - 62
Übriges betriebliches Ergebnis 26 3 - 23 0
Betriebserträge 212 152 - 278 1.118
Verwaltungsaufwendungen - 79 - 105 22 - 691
Betriebsergebnis 132 47 - 256 427
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 3 - 16 3 - 260
Übrige Ergebnisse 28 - 1 - 10 21
Ergebnis vor Steuern 157 30 - 263 188
Steuern vom Einkommen und Ertrag - 3 - 13 0 - 88
Ergebnis nach Steuern 155 17 - 263 100
Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile - 1 0 8 - 17
Ergebnis nach Abzug der nicht beherrschenden Anteile 154 17 - 255 83
Risikoaktiva (Kreditrisiko) 15.811 11.801 - 16.048 59.498
Risikogewichtete Aktiva (RWA gesamt) 17.715 13.253 - 15.517 73.482
Gesamtes Eigenmittelerfordernis 1.417 1.060 - 1.241 5.879
Aktiva 29.446 21.676 - 26.280 124.176
Verbindlichkeiten 26.265 19.603 - 20.672 115.522
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 2,07% 2,94%
NPL Ratio 14,0% 11,9%
NPL Coverage Ratio 52,6% 66,2%
Cost/Income Ratio 37,5% 69,3% 61,8%
Neubildungsquote (Ø Forderungen an Kunden) 0,27% 0,43% 1,30%
Durchschnittliches Eigenkapital 2.154 1.453 - 1.854 8.384
Return on Equity vor Steuern 29,2% 8,2% 9,0%
Geschäftsstellen 1 374 2.851
1.1.-31.3.2014
in € Millionen
Zentral
europa
Südost
europa
Ost
europa
Group
Corporates
Group
Markets
Zinsüberschuss 175 209 304 82 39
Provisionsüberschuss 91 82 114 33 29
Handelsergebnis 7 16 - 29 1 14
Übriges betriebliches Ergebnis - 14 10 10 0 4
Betriebserträge 259 318 398 115 86
Verwaltungsaufwendungen - 150 - 163 - 191 - 32 - 62
Betriebsergebnis 109 155 208 84 24
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 40 - 63 - 119 - 28 2
Übrige Ergebnisse - 40 2 42 - 1 - 4
Ergebnis vor Steuern 30 94 131 54 22
Steuern vom Einkommen und Ertrag - 16 - 14 - 29 - 14 - 4
Ergebnis nach Steuern 14 80 102 40 17
Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile - 11 0 1 0 0
Ergebnis nach Abzug der nicht beherrschenden Anteile 3 80 103 40 17
Risikoaktiva (Kreditrisiko) 12.755 12.662 12.989 9.110 4.624
Risikogewichtete Aktiva (RWA gesamt) 15.040 15.254 16.051 9.392 5.760
Gesamtes Eigenmittelerfordernis 1.203 1.220 1.284 751 474
Aktiva 23.315 20.752 19.861 16.423 16.579
Verbindlichkeiten 21.151 17.758 16.667 10.730 17.446
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 3,18% 4,30% 6,34% 1,75% 1,09%
NPL Ratio 12,1% 14,0% 11,0% 6,2% 16,0%
NPL Coverage Ratio 64,9% 64,1% 76,7% 50,5% 65,3%
Cost/Income Ratio 57,8% 51,3% 47,9% 27,5% 72,3%
Neubildungsquote (Ø Forderungen an Kunden) 0,89% 1,09% 3,39% 0,63% - 0,29%
Durchschnittliches Eigenkapital 2.305 2.321 2.555 1.574 873
Return on Equity vor Steuern 5,2% 16,1% 20,5% 13,7% 9,8%
Geschäftsstellen 431 1.094 1.063 1 4
1.1.-31.3.2014
in € Millionen
Corporate
Center
Non-Core Überleitung Gesamt
Zinsüberschuss 127 131 - 87 979
Provisionsüberschuss - 4 43 - 12 376
Handelsergebnis - 27 - 6 4 - 19
Übriges betriebliches Ergebnis 29 1 - 30 10
Betriebserträge 125 169 - 125 1.345
Verwaltungsaufwendungen - 72 - 113 28 - 755
Betriebsergebnis 52 56 - 98 590
Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen - 8 - 25 - 1 - 281
Übrige Ergebnisse - 59 0 - 8 - 69
Ergebnis vor Steuern - 15 31 - 106 240
Steuern vom Einkommen und Ertrag 17 - 8 0 - 67
Ergebnis nach Steuern 2 23 - 106 173
Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile - 2 0 0 - 12
Ergebnis nach Abzug der nicht beherrschenden Anteile 1 23 - 106 161
Risikoaktiva (Kreditrisiko) 18.751 11.067 - 16.602 65.357
Risikogewichtete Aktiva (RWA gesamt) 19.193 12.636 - 13.426 79.900
Gesamtes Eigenmittelerfordernis 1.535 997 - 1.074 6.392
Aktiva 33.405 22.457 - 25.445 125.410
Verbindlichkeiten 23.435 17.016 - 13.481 112.590
Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) 2,38% 3,35%
NPL Ratio 9,4% 10,6%
NPL Coverage Ratio 66,3% 65,2%
Cost/Income Ratio 57,9% 66,6% 56,1%
Neubildungsquote (Ø Forderungen an Kunden) 0,65% 1,40%
Durchschnittliches Eigenkapital 2.719 1.808 - 2.064 12.091
Return on Equity vor Steuern - 2,2% 7,0% 7,9%
Geschäftsstellen 1 397 0 2.991

Anhang

Grundlagen der Konzernrechnungslegung

Grundsätze der Erstellung

Der verkürzte Konzernzwischenabschluss wird in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) herausgegebenen International Financial Reporting Standards (IFRS) und den auf Basis der IAS Verordnung (EG) 1606/2002 durch die EU übernommenen internationalen Rechnungslegungsstandards einschließlich der anzuwendenden Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC/SIC) erstellt. Der vorliegende verkürzte Konzernzwischenabschluss zum 31. März 2015 steht im Einklang mit IAS 34.

Neben den Informationen zu Risiken aus Finanzinstrumenten in den einzelnen Anhangangaben enthält insbesondere das Kapitel Risikobericht ausführliche Darstellungen zu den Themen Kreditrisiko, Konzentrationsrisiko, Marktrisiko und Liquiditätsrisiko. Der Zwischenbericht zum 31. März 2015 wurde weder einer vollständigen Prüfung noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen (Regelwerk prime market der Wiener Börse).

Bei der Zwischenberichterstattung wurden grundsätzlich dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sowie Konsolidierungsmethoden angewendet wie bei der Erstellung des Konzernabschlusses 2014 (vgl. Geschäftsbericht 2014, Seite 212 ff). Standards und Interpretationen, die ab 1. Jänner 2015 in der EU verpflichtend anzuwenden sind, wurden in diesem Zwischenbericht berücksichtigt.

Bis zum 31. Dezember 2014 wurden für zwei Tochterunternehmen in Weißrussland die speziellen Regeln der Rechnungslegung für Hochinflationsländer nach IAS 29 für die Bilanzierung angewandt. Aufgrund der Änderung der allgemeinen Kaufkraft der funktionalen Währung mussten die historischen Anschaffungs- und Herstellungskosten seit 2011 angepasst werden und waren zum 31. Dezember 2014 in der am Abschlussstichtag geltenden Maßeinheit angegeben. Ab dem 1. Jänner 2015 wurde die Bilanzierung nach der Rechnungslegung für Hochinflationsländer beendet, da die maßgebenden Anhaltspunkte, die auf Hochinflation hindeuten, nicht mehr gegeben waren. Alle Bilanzwerte, die am 31. Dezember 2014 in der geltenden Maßeinheit ausgedrückt waren, wurden als Grundlage für die Buchwerte in 2015 herangezogen. Aufwands- und Ertragsposten werden für den Konzernabschluss wieder mit dem Durchschnittkurs umgerechnet, während bei der Anwendung von IAS 29 der Stichtagskurs am Ende der Berichtsperiode heranzuziehen war.

Wesentliche bilanzielle Ermessensspielräume und Hauptquellen von Schätzungsunsicherheiten

Sind für die Bilanzierung und Bewertung nach IAS/IFRS Schätzungen oder Beurteilungen erforderlich, werden diese in Übereinstimmung mit den jeweiligen Standards vorgenommen. Sie basieren auf historischen Erfahrungen und anderen Faktoren wie Planungen und nach heutigem Ermessen wahrscheinlichen Erwartungen oder Prognosen zukünftiger Ereignisse. Davon betroffen sind im Wesentlichen die Risikovorsorgen im Kreditgeschäft, der beizulegende Wert und die Wertminderung von Finanzinstrumenten, die latenten Steuern und die Rückstellungen für Pensionen und pensionsähnliche Verpflichtungen sowie die Berechnungen zur Ermittlung der Werthaltigkeit von Firmenwerten und der im Zuge der Erstkonsolidierung aktivierten immateriellen Vermögenswerte. Die tatsächlichen Werte können von den geschätzten Werten abweichen.

Anwendung von neuen und geänderten Standards

Die jährlichen Verbesserungen an den IFRS – Zyklus 2010–2012 (Inkrafttreten in der in EU 1. Februar 2015) sowie Zyklus 2011–2013 (Inkrafttreten in der in EU 1. Jänner 2015) umfassen eine Vielzahl von Änderungen an verschiedenen Standards. Die Änderungen sind für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Februar 2015 beginnen. Sie umfassen Änderungen verschiedener IFRS mit Auswirkung auf den Ansatz, die Bewertung und den Ausweis von Geschäftsvorfällen als auch terminologische oder redaktionelle Korrekturen.

Mit den Änderungen im IAS 19 (Inkrafttreten in der in EU 1. Februar 2015) werden die Vorschriften klargestellt, die sich auf die Zuordnung von Arbeitnehmerbeiträgen oder Beiträgen von dritten Parteien, die mit der Dienstzeit verknüpft sind, zu Dienstleistungsperioden beziehen. Darüber hinaus wird eine die Bilanzierungspraxis erleichternde Lösung gewährt, wenn der Betrag der Beiträge von der Anzahl der geleisteten Dienstjahre unabhängig ist.

Die erstmalige Anwendung der angeführten IFRS hatte untergeordnete Auswirkung auf den konsolidierten Zwischenabschluss, da die Änderungen nur bedingt anwendbar waren.

Währungen

2015 2014
Stichtag Durchschnitt Stichtag Durchschnitt
Kurse in Währung pro € 31.3. 1.1. - 31.3. 31.12. 1.1. - 31.3.
Albanischer Lek (ALL) 140,340 140,140 140,140 140,263
Belarus Rubel (BYR) 15.970,000 16.112,500 14.380,000 13.287,500
Bosnische Marka (BAM) 1,956 1,956 1,956 1,956
Bulgarische Lewa (BGN) 1,956 1,956 1,956 1,956
Kasachischer Tenge (KZT) 201,630 210,098 221,970 230,965
Kroatische Kuna (HRK) 7,645 7,672 7,658 7,644
Malaysischer Ringgit (MYR) 3,987 4,101 4,247 4,518
Polnischer Zloty (PLN) 4,085 4,180 4,273 4,186
Rumänischer Lei (RON) 4,410 4,444 4,483 4,482
Russischer Rubel (RUB) 62,440 70,976 72,337 47,949
Serbischer Dinar (RSD) 120,215 121,263 120,958 115,471
Singapur-Dollar (SGD) 1,477 1,535 1,606 1,739
Tschechische Krone (CZK) 27,533 27,626 27,735 27,428
Türkische Lira (TRY) 2,813 2,808 2,832 3,015
Ukrainische Hryvna (UAH) 25,449 23,596 19,233 12,650
Ungarischer Forint (HUF) 299,430 307,508 315,540 306,983
US-Dollar (USD) 1,076 1,136 1,214 1,373

Konsolidierungskreis

Vollkonsolidierung Equity-Methode
Anzahl Einheiten 31.3.2015 31.12.2014 31.3.2015 31.12.2014
Stand Beginn der Periode 135 143 0 1
Im Berichtsjahr erstmals einbezogen 10 10 0 0
Im Berichtsjahr verschmolzen - 1 0 0 0
Im Berichtsjahr ausgeschieden - 22 - 18 0 - 1
Stand Ende der Periode 122 135 0 0

Die erstmals einbezogenen Unternehmen betreffen vier Gesellschaften aus dem Leasingbereich und sechs aus dem Investmentbereich. 16 Unternehmen wurden aufgrund untergeordneter Bedeutung ausgeschieden, weitere sechs Unternehmen wurden veräußert.

Erläuterungen zur Erfolgsrechnung

(1) Erfolgsrechnung nach Bewertungskategorien

in € Millionen 1.1.-31.3.2015 1.1.-31.3.2014
Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten des
Handelsbestands
152 196
Ergebnis aus erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten
finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten
181 44
Ergebnis aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten - 4 2
Ergebnis aus Krediten und Forderungen 847 921
Ergebnis aus bis zur Endfälligkeit zu haltenden finanziellen
Vermögenswerten
37 42
Ergebnis aus finanziellen Verbindlichkeiten zu fortgeführten
Anschaffungskosten
- 481 - 463
Ergebnis aus Derivaten für Sicherungsmaßnahmen 62 32
Erfolgsbeiträge aus Währungsumrechnung (netto) - 211 - 87
Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen - 394 - 447
Ergebnis vor Steuern aus fortgeführten Geschäftsbereichen 188 240

(2) Zinsüberschuss

in € Millionen 1.1.-31.3.2015 1.1.-31.3.2014
Zinsen und zinsähnliche Erträge gesamt 1.301 1.442
Zinserträge 1.295 1.435
aus Guthaben bei Zentralbanken 12 8
aus Forderungen an Kreditinstitute 42 48
aus Forderungen an Kunden 1.005 1.095
aus Wertpapieren 81 112
aus Leasingforderungen 44 46
aus derivativen Finanzinstrumenten aus ökonomischem Hedge 54 82
aus derivativen Finanzinstrumenten aus Hedge Accounting 57 46
Laufende Erträge 2 1
aus Aktien und nicht festverzinslichen Wertpapieren 1 0
aus Anteilen an verbundenen Unternehmen 1 1
Zinsähnliche Erträge 4 6
Zinsen und zinsähnliche Aufwendungen gesamt - 480 - 463
Zinsaufwendungen - 478 - 451
für Verbindlichkeiten gegenüber Zentralbanken - 20 - 2
für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten - 59 - 85
für Verbindlichkeiten gegenüber Kunden - 301 - 249
für verbriefte Verbindlichkeiten - 48 - 63
für Nachrangkapital - 51 - 52
Zinsähnliche Aufwendungen - 2 - 12
Gesamt 820 979

(3) Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen

in € Millionen 1.1.-31.3.2015 1.1.-31.3.2014
Einzelwertberichtigungen - 220 - 269
Zuführung zu Risikovorsorgen - 478 - 594
Auflösung von Risikovorsorgen 281 344
Direktabschreibungen - 37 - 29
Eingänge auf abgeschriebene Forderungen 15 10
Portfolio-Wertberichtigungen - 42 - 13
Zuführung zu Risikovorsorgen - 152 - 149
Auflösung von Risikovorsorgen 109 136
Erlöse aus der Beendigung oder dem Verkauf von Krediten 1 1
Gesamt - 260 - 281

(4) Provisionsüberschuss

in € Millionen 1.1.-31.3.2015 1.1.-31.3.2014
Zahlungsverkehr 148 172
Kredit- und Garantiegeschäft 48 53
Wertpapiergeschäft 36 31
Devisen-, Valuten- und Edelmetallgeschäft 92 88
Verwaltung von Investment- und Pensionsfonds 12 7
Verkauf von Eigen- und Fremdprodukten 11 8
Sonstige Bankdienstleistungen 13 16
Gesamt 360 376

(5) Handelsergebnis

in € Millionen 1.1.-31.3.2015 1.1.-31.3.2014
Zinsbezogenes Geschäft 76 32
Währungsbezogenes Geschäft - 149 - 40
Aktien-/indexbezogenes Geschäft 11 7
Sonstiges Geschäft 0 - 20
Gesamt - 62 - 19

Der im Handelsergebnis ausgewiesene Refinanzierungsaufwand für Handelsaktiva betrug € 6 Millionen (Vergleichsperiode: € 14 Millionen).

(6) Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten

in € Millionen 1.1.-31.3.2015 1.1.-31.3.2014
Ergebnis aus dem Hedge Accounting 5 - 13
Ergebnis aus sonstigen Derivaten - 51 47
Ergebnis aus erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten
Verbindlichkeiten
66 - 61
Ergebnis aus dem Rückkauf von Verbindlichkeiten - 1 0
Gesamt 20 - 27

(7) Ergebnis aus Finanzinvestitionen

in € Millionen 1.1.-31.3.2015 1.1.-31.3.2014
Ergebnis aus Unternehmensanteilen - 5 1
Bewertungsergebnis aus Unternehmensanteilen - 7 0
Veräußerungsergebnis aus Unternehmensanteilen 2 1
Ergebnis aus erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten
Wertpapieren 69 35
Bewertungsergebnis aus Wertpapieren 71 36
Veräußerungsergebnis aus Wertpapieren - 2 - 1
Gesamt 64 37

(8) Verwaltungsaufwendungen

in € Millionen 1.1.-31.3.2015 1.1.-31.3.2014
Personalaufwand - 345 - 390
Löhne und Gehälter - 266 - 298
Soziale Abgaben - 63 - 74
Freiwilliger Sozialaufwand - 10 - 10
Sonstiger Personalaufwand - 6 - 8
Sachaufwand - 274 - 286
Raumaufwand - 68 - 80
IT-Aufwand - 66 - 64
Kommunikationsaufwand - 17 - 18
Rechts- und Beratungsaufwand - 23 - 24
Werbe- und Repräsentationsaufwand - 18 - 22
Einlagensicherung - 28 - 26
Bankenabwicklungsfond - 11 0
Kfz-Aufwand - 4 - 5
Sicherheitsaufwand - 8 - 12
Reiseaufwand - 3 - 3
Ausbildungsaufwand - 2 - 3
Sonstiger Sachaufwand - 21 - 22
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte - 71 - 78
Sachanlagen - 30 - 35
Immaterielle Vermögenswerte - 34 - 36
Vermietete Leasinganlagen - 7 - 7
Gesamt - 691 - 755

(9) Sonstiges betriebliches Ergebnis

in € Millionen 1.1.-31.3.2015 1.1.-31.3.2014
Nettoergebnis aus bankfremden Tätigkeiten 5 8
Ergebnis aus Operating Leasing (Kfz und Mobilien) 7 8
Ergebnis aus Investment Property inkl. Operating Leasing (Immobilien) 10 8
Sonstige Steuern - 81 - 83
davon Bankenabgaben - 64 - 67
Ergebnis aus der Dotierung und Auflösung sonstiger Rückstellungen - 3 - 11
Restliche betriebliche Erträge und Aufwendungen - 1 14
Gesamt - 63 - 57

(10) Ergebnis aus Endkonsolidierung

Im Berichtsjahr schieden aufgrund von Wesentlichkeit 16 Tochterunternehmen aus dem Konsolidierungskreis aus. Desweiteren wurden sechs Tochterunternehmen infolge Verkaufs endkonsolidiert. Das Ergebnis aus Endkonsolidierung belief sich auf € 1 Million.

(11) Steuern vom Einkommen und Ertrag

in € Millionen 1.1.-31.3.2015 1.1.-31.3.2014
Laufende Steuern vom Einkommen und Ertrag - 80 - 49
Inland - 14 1
Ausland - 67 - 50
Latente Steuern - 7 - 19
Gesamt - 88 - 67

Erläuterungen zur Bilanz

(12) Bilanz nach Bewertungskategorien

Aktiva nach Bewertungskategorien
in € Millionen
31.3.2015 31.12.2014
Barreserve 7.073 6.769
Handelsaktiva 9.217 8.618
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle
Vermögenswerte
5.478 3.854
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte 2.515 2.366
Kredite und Forderungen 90.756 88.661
Bis zur Endfälligkeit zu haltende finanzielle Vermögenswerte 6.022 8.248
Derivate für Sicherungsmaßnahmen 927 942
Sonstige Aktiva 2.189 2.167
Aktiva gesamt 124.176 121.624

Positive Marktwerte derivativer Finanzinstrumente, die nicht als Sicherungsinstrumente gemäß IAS 39 Hedge Accounting designiert wurden, werden in der Bewertungskategorie "Handelsaktiva" ausgewiesen. Die Bewertungskategorie "Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" umfasst die sonstigen verbundenen Unternehmen, die sonstigen Beteiligungen sowie nicht festverzinsliche als auch festverzinsliche Wertpapiere. Kredite und Forderungen werden netto nach Abzug von Kreditrisikovorsorgen dargestellt. In den sonstigen Aktiva sind immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen enthalten.

Passiva nach Bewertungskategorien
in € Millionen
31.3.2015 31.12.2014
Handelspassiva 8.284 7.455
Finanzielle Verbindlichkeiten 104.309 102.102
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle
Verbindlichkeiten 1.581 2.596
Derivate für Sicherungsmaßnahmen 402 201
Rückstellungen 945 969
Eigenkapital 8.654 8.302
Passiva gesamt 124.176 121.624

Negative Marktwerte derivativer Finanzinstrumente, die nicht als Sicherungsinstrumente gemäß IAS 39 Hedge Accounting designiert wurden, werden in der Bewertungskategorie "Handelspassiva" ausgewiesen.

(13) Barreserve

in € Millionen 31.3.2015 31.12.2014
Kassenbestand 2.019 3.025
Guthaben bei Zentralbanken 5.054 3.743
Gesamt 7.073 6.769

(14) Forderungen an Kreditinstitute

Die Forderungen an Kreditinstitute stellen sich nach regionalen Aspekten (Sitz des Vertragspartners) wie folgt dar:

in € Millionen 31.3.2015 31.12.2014
Inland 3.761 3.453
Ausland 11.255 12.120
Gesamt 15.016 15.573

(15) Forderungen an Kunden

in € Millionen 31.3.2015 31.12.2014
Öffentlicher Sektor 1.454 1.451
Firmenkunden – Große Firmenkunden 50.102 48.582
Firmenkunden – Mittelgroße Firmenkunden 3.001 2.958
Retail-Kunden – Privatpersonen 23.144 22.317
Retail-Kunden – Klein- und Mittelbetriebe 2.791 2.618
Gesamt 80.493 77.925

Die Forderungen an Kunden stellen sich nach regionalen Aspekten (Sitz des Vertragspartners) wie folgt dar:

in € Millionen 31.3.2015 31.12.2014
Inland 6.899 6.945
Ausland 73.594 70.980
Gesamt 80.493 77.925

(16) Kreditrisikovorsorgen

Die Kreditrisikovorsorgen werden folgenden Asset-Klassen zugeordnet:

in € Millionen 31.3.2015 31.12.2014
Kreditinstitute 120 115
Öffentlicher Sektor 4 1
Firmenkunden – Große Firmenkunden 3.759 3.583
Firmenkunden – Mittelgroße Firmenkunden 334 305
Retail-Kunden – Privatpersonen 1.932 1.811
Retail-Kunden – Klein- und Mittelbetriebe 277 255
Gesamt 6.426 6.069

(17) Handelsaktiva

in € Millionen 31.3.2015 31.12.2014
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 2.945 3.100
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 393 348
Positive Marktwerte aus derivativen Geschäften 5.195 4.469
Gesamt 8.533 7.917

Innerhalb der Position Handelsaktiva betrugen die als Sicherheit gestellten Wertpapiere, zu deren Verkauf oder Verpfändung der Empfänger berechtigt ist, € 567 Millionen (31.12.2014: € 679 Millionen).

(18) Derivative Finanzinstrumente

in € Millionen 31.3.2015 31.12.2014
Positive Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente in IAS 39 Fair
Value Hedge
924 941
Positive Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente in IAS 39 Cash
Flow Hedge
2 0
Positive Marktwerte sonstiger derivativer Finanzinstrumente 683 701
Gesamt 1.610 1.643

(19) Wertpapiere und Beteiligungen

in € Millionen 31.3.2015 31.12.2014
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 13.651 14.030
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 10 8
Unternehmensanteile 354 430
Gesamt 14.015 14.468

Innerhalb der Position Wertpapiere und Beteiligungen betrugen die als Sicherheit gestellten Wertpapiere, zu deren Verkauf oder Verpfändung der Empfänger berechtigt ist, € 288 Millionen (31.12.2014: €352 Millionen).

(20) Immaterielle Vermögenswerte

in € Millionen 31.3.2015 31.12.2014
Firmenwerte 143 140
Software 524 531
Sonstige immaterielle Vermögenswerte 83 88
Gesamt 750 759

(21) Sachanlagen

in € Millionen 31.3.2015 31.12.2014
Betrieblich genutzte Grundstücke und Gebäude 568 568
Sonstige Grundstücke und Gebäude (Investment Property) 348 275
Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie sonstige Sachanlagen 279 298
Vermietete Leasinganlagen 243 266
Gesamt 1.438 1.408

(22) Sonstige Aktiva

in € Millionen 31.3.2015 31.12.2014
Steuerforderungen 362 365
Laufende Steuerforderungen 74 81
Latente Steuerforderungen 287 285
Forderungen aus bankfremden Tätigkeiten 71 63
Rechnungsabgrenzungsposten 196 249
Wertpapier- und Zahlungsverkehrsabwicklung 168 256
Zu Leasingzwecken bestimmte Vermögenswerte 51 30
Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte (IFRS 5) 43 90
Vorräte 54 41
Bewertung Fair-Value-Hedge-Portfolio 25 29
Übrige Aktiva 705 108
Gesamt 1.674 1.231

(23) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Die Verbindlichkeiten stellen sich nach regionalen Aspekten (Sitz des Vertragspartners) wie folgt dar:

in € Millionen 31.3.2015 31.12.2014
Inland 9.377 8.765
Ausland 13.079 13.643
Gesamt 22.455 22.408

(24) Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

in € Millionen 31.3.2015 31.12.2014
Öffentlicher Sektor 2.158 1.151
Firmenkunden – Große Firmenkunden 30.999 31.289
Firmenkunden – Mittelgroße Firmenkunden 2.464 2.729
Retail-Kunden – Privatpersonen 28.200 26.786
Retail-Kunden – Klein- und Mittelbetriebe 4.384 4.140
Gesamt 68.205 66.094

Die Verbindlichkeiten stellen sich nach regionalen Aspekten (Sitz des Vertragspartners) wie folgt dar:

in € Millionen 31.3.2015 31.12.2014
Inland 6.221 6.493
Ausland 61.984 59.601
Gesamt 68.205 66.094

(25) Verbriefte Verbindlichkeiten

in € Millionen 31.3.2015 31.12.2014
Begebene Schuldverschreibungen 8.520 10.059
Begebene Geldmarktpapiere 787 517
Sonstige verbriefte Verbindlichkeiten 16 17
Gesamt 9.324 10.593

(26) Rückstellungen

in € Millionen 31.3.2015 31.12.2014
Abfertigungen und Ähnliches 82 81
Pensionen 33 33
Steuern 114 129
Laufende 63 83
Latente 51 46
Garantien und Bürgschaften 98 98
Offene Rechtsfälle 97 94
Unverbrauchter Urlaub 52 51
Bonuszahlungen 188 154
Restrukturierung 13 13
Settlement Act Ungarn 159 251
Sonstige 108 64
Gesamt 945 969

(27) Handelspassiva

in € Millionen 31.3.2015 31.12.2014
Negative Marktwerte derivativer Finanzinstrumente 6.114 5.686
Zinssatzgeschäft 3.142 3.079
Wechselkursgeschäft 1.590 1.445
Aktien-/indexbezogenes Geschäft 1.048 1.018
Kreditderivatgeschäft 24 17
Sonstiges Geschäft 309 128
Leerverkauf von Handelsaktiva 616 498
Emittierte Zertifikate 689 693
Gesamt 7.419 6.877

(28) Derivative Finanzinstrumente

in € Millionen 31.3.2015 31.12.2014
Negative Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente in IAS 39 Fair
Value Hedge
170 137
Negative Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente in IAS 39 Cash
Flow Hedge
233 63
Negative Marktwerte sonstiger derivativer Finanzinstrumente 865 578
Gesamt 1.268 778

(29) Sonstige Passiva

in € Millionen 31.3.2015 31.12.2014
Verbindlichkeiten aus bankfremden Tätigkeiten 50 52
Verbindlichkeiten aus Versicherungsverträgen 243 202
Rechnungsabgrenzungsposten 240 225
Dividendenverbindlichkeiten 0 1
Wertpapier- und Zahlungsverkehrsabwicklung 333 414
Bewertung Fair-Value-Hedge-Portfolio 134 144
Zum Verkauf stehende Verbindlichkeiten IFRS 5 0 12
Übrige Passiva 532 368
Gesamt 1.533 1.417

(30) Nachrangkapital

in € Millionen 31.3.2015 31.12.2014
Hybrides Kapital 397 397
Nachrangige Verbindlichkeiten 3.976 3.788
Gesamt 4.373 4.185

(31) Eigenkapital

in € Millionen 31.3.2015 31.12.2014
Konzern-Eigenkapital 8.072 8.300
Gezeichnetes Kapital 892 892
Kapitalrücklagen 4.992 4.991
Gewinnrücklagen 2.188 2.417
Konzernergebnis 83 - 493
Kapital der nicht beherrschenden Anteile 499 495
Gesamt 8.654 8.302

Zum 31. März 2015 betrug das gezeichnete Kapital der RBI AG gemäß Satzung € 894 Millionen. Nach Abzug der im Eigenbestand befindlichen 604.517 Aktien betrug das ausgewiesene gezeichnete Kapital € 892 Millionen.

Risikobericht

(32) Risiken von Finanzinstrumenten

Aktives Risikomanagement stellt für den Konzern eine Kernkompetenz dar. Um Risiken effektiv zu erkennen, einzustufen und zu steuern, entwickelt der Konzern sein umfassendes Risikomanagement permanent weiter. Das Risikomanagement ist integraler Bestandteil der Gesamtbanksteuerung und berücksichtigt neben den gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen insbesondere die Art, den Umfang und die Komplexität der Geschäfte sowie die daraus resultierenden Risiken. Betreffend die Grundzüge und die Organisation des Risikomanagements wird auf das gleichnamige Kapitel im Geschäftsbericht 2014, Seite 153 ff., verwiesen.

Ökonomisches Kapital

Für die Gesamtbanksteuerung bildet das ökonomische Kapital eine wichtige Grundlage. Es beschreibt das interne Kapitalerfordernis für alle wesentlichen Risikoarten auf Basis von vergleichbaren Modellen und ermöglicht so eine gesamthafte Darstellung des Risikoprofils des Konzerns. Es dient damit als wichtiges Instrument in der Konzernrisikosteuerung und wird für die risikoadjustierte Geschäftssteuerung und Performance-Messung herangezogen. Dabei wird der Ertrag einer Geschäftseinheit in Relation zu jenem ökonomischen Kapital gesetzt, das dieser Einheit zuzurechnen ist (Return on Risk Adjusted Capital, RORAC).

Liquiditätsrisiko 101 1,5% 93 1,3% CVA Risiko 40 0,6% 40 0,5% Risikopuffer 328 4,8% 351 4,8% Gesamt 6.888 100,0% 7.376 100,0%

in € Millionen 31.3.2015 Anteil 31.12.2014 Anteil Kreditrisiko Firmenkunden 1.924 27,9% 1.810 24,5% Kreditrisiko Retail-Kunden 1.737 25,2% 1.555 21,1% Marktrisiko 696 10,1% 1.367 18,5% Operationelles Risiko 561 8,1% 630 8,5% Makroökonomisches Risiko 462 6,7% 462 6,3% Kreditrisiko öffentlicher Sektor 452 6,6% 468 6,3% Sonstige Sachanlagen 265 3,8% 275 3,7% Kreditrisiko Kreditinstitute 217 3,2% 194 2,6% Beteiligungsrisiko 106 1,5% 130 1,8%

Anteile der einzelnen Risikoarten am ökonomischen Kapital:

in € Millionen 31.3.2015 Anteil 31.12.20141 Anteil
Zentraleuropa 2.315 33,6% 2.236 30,3%
Osteuropa 2.086 30,3% 2.749 37,3%
Südosteuropa 1.354 19,7% 1.304 17,7%
Österreich 1.004 14,6% 936 12,7%
Restliche Welt 129 1,9% 151 2,0%
Gesamt 6.888 100,0% 7.376 100,0%

Regionale Allokation des ökonomischen Kapitals nach Sitz der Konzerneinheit:

1 Adaptierung der Vorjahreswerte aufgrund einer Änderung in der Darstellung der Regionen.

Bei der Berechnung des ökonomischen Kapitals wird ein Konfidenzniveau von 99,92 Prozent angewendet, welches der Überlebenswahrscheinlichkeit des angestrebten Zielratings entspricht. Ziel der Berechnung des ökonomischen Kapitals ist die Ermittlung jenes Kapitalbetrags, der für die Bedienung aller Ansprüche von Kunden und Kreditoren auch bei einem derart seltenen Verlustereignis erforderlich wäre.

Kreditrisiko

Überleitung der Zahlen aus dem IFRS-Konzernabschluss zum gesamten Kreditobligo (nach CRR)

Die folgende Tabelle zeigt eine Überleitung von Bilanzposten (Bank- und Handelsbuchbestände) zum gesamten Kreditobligo, das für die Portfoliosteuerung herangezogen wird. Dieses umfasst sowohl bilanzielle als auch außerbilanzielle Kreditexposures vor Anwendung von Gewichtungsfaktoren und stellt somit den maximalen Forderungswert dar. Nicht enthalten sind Effekte der Kreditrisikominderung wie z. B. persönliche und dingliche Sicherheiten, die in der Gesamtbeurteilung des Kreditrisikos ebenfalls berücksichtigt werden. Dieser Forderungsbegriff wird auch – sofern nicht explizit anders angegeben – in den nachfolgenden Tabellen des Risikoberichts verwendet. Die Ursachen für Unterschiede zwischen den Größen der internen Portfoliosteuerung und der externen Rechnungslegung liegen in abweichenden Konsolidierungskreisen (regulatorisch versus IFRS, also unternehmensrechtlich), unterschiedlichen Abgrenzungen des Kreditvolumens sowie der unterschiedlichen Darstellung des Kreditvolumens.

in € Millionen 31.3.2015 31.12.2014
Barreserve 5.054 3.743
Forderungen an Kreditinstitute 15.016 15.573
Forderungen an Kunden 80.493 77.925
Handelsaktiva 8.533 7.917
Derivative Finanzinstrumente 1.610 1.643
Wertpapiere und Beteiligungen 13.651 14.030
Sonstige Aktiva 1.740 979
Eventualverbindlichkeiten 10.619 10.038
Kreditrisiken 9.471 10.020
Widerrufliche Kreditzusagen 17.487 18.269
Ausweisunterschiede - 5.319 - 4.897
Gesamt 158.354 155.240

Bilanzposten enthalten nur Kreditrisikoanteile.

Die detaillierte Analyse des Kreditportfolios erfolgt anhand der Unterteilung in Rating-Stufen. Das Kunden-Rating erfolgt dabei für die unterschiedlichen Forderungsklassen getrennt. Für die Bonitätsbeurteilung werden dafür jeweils interne Risikoklassifizierungsverfahren (Rating- und Scoring-Modelle) eingesetzt, die auch zentral validiert werden. Die Ausfallwahrscheinlichkeiten für unterschiedliche Rating-Stufen werden nach Geschäftssegmenten getrennt ermittelt. Wahrscheinlichkeiten der gleichen ordinalen Rating-Einstufung (z. B. Gute Kreditwürdigkeit 4 für Firmenkunden, A3 für Kreditinstitute und A3 für den öffentlichen Sektor) sind daher zwischen den Segmenten nicht direkt vergleichbar.

Die Rating-Modelle in den wesentlichen Non-Retail-Segmenten – Firmenkunden, Kreditinstitute und öffentlicher Sektor – sind konzernweit einheitlich und sehen für Firmenkunden 27 bzw. für Kreditinstitute und den öffentlichen Sektor jeweils zehn Bonitätsstufen vor. Scorecards für Retail-Forderungsklassen werden länderspezifisch nach konzernweit einheitlichen Richtlinien erstellt. Sowohl für die Rating-Erstellung als auch für die Validierung stehen entsprechende Softwareinstrumente (z. B. Unternehmensbewertung, Ratingund Ausfall-Datenbank) zur Verfügung.

Kreditportfolio – Firmenkunden

Die nachstehende Tabelle zeigt das gesamte Kreditobligo nach internem Rating für Firmenkunden (Großkunden, mittelgroße und kleine Firmenkunden). Zur besseren Lesbarkeit wurden die einzelnen Stufen der Ratingskala allerdings auf die zugrunde liegenden neun Hauptstufen zusammengefasst.

in € Millionen 31.3.2015 Anteil 31.12.2014 Anteil
1 Minimales Risiko 4.146 5,4% 4.197 5,6%
2 Exzellente Kreditwürdigkeit 10.411 13,6% 10.172 13,6%
3 Sehr gute Kreditwürdigkeit 9.538 12,4% 9.004 12,0%
4 Gute Kreditwürdigkeit 10.694 13,9% 10.044 13,4%
5 Intakte Kreditwürdigkeit 13.564 17,7% 13.794 18,4%
6 Akzeptable Kreditwürdigkeit 11.640 15,2% 11.288 15,1%
7 Knappe Kreditwürdigkeit 5.964 7,8% 5.950 7,9%
8 Schwache bzw. minderwertige Kreditwürdigkeit 2.679 3,5% 2.694 3,6%
9 Sehr schwache bzw. zweifelhafte Kreditwürdigkeit 1.471 1,9% 1.566 2,1%
10 Ausfall 6.192 8,1% 5.921 7,9%
NR Nicht geratet 377 0,5% 213 0,3%
Gesamt 76.676 100,0% 74.842 100,0%

Das gesamte Kreditobligo für Firmenkunden nahm im Vergleich zum Jahresende 2014 um € 1.834 Millionen auf € 76.676 Millionen zu. Das größte Segment bei den Firmenkunden zum Ende des ersten Quartals war Group Corporates mit € 24.638 Millionen, gefolgt von Zentraleuropa mit € 13.297 Millionen, Osteuropa mit € 11.311 Millionen und Non-Core mit € 11.031 Millionen. Der Rest verteilte sich auf Südosteuropa mit € 8.977 Millionen, Group Markets mit € 5.839 Millionen und Corporate Center mit € 1.583 Millionen.

Der Anteil der guten Kreditwürdigkeit bis hin zu minimalem Risiko zeigte mit 45,3 Prozent (2014: 44,6 Prozent) einen kleinen Anstieg. Der Anteil der Forderungen mit knapper Kreditwürdigkeit bis hin zu noch schwächerer Kreditwürdigkeit verringerte sich von 13,6 Prozent auf 13,2 Prozent. Darin spiegelt sich die aktive Steuerung des Kreditportfolios wider. Auf deren Basis wird das Wachstum des Portfolios stark auf wirtschaftlich prosperierende Märkte ausgerichtet, gleichzeitig werden Neukredite aufgrund der hohen Kreditvergabestandards überwiegend an Kunden mit guter Bonität gewährt. Der Anteil der Klasse "Ausfall" gemäß CRR (Rating 10) betrug 8,1 Prozent oder € 6.192 Millionen des gesamten Kreditobligos für Firmenkunden.

Für Projektfinanzierungen besteht ein fünfstufiges Rating-Modell, das sowohl die individuelle Ausfallwahrscheinlichkeit als auch die zur Verfügung stehenden Sicherheiten berücksichtigt. Die Zusammensetzung des Projektfinanzierungsvolumens stellt sich demnach wie folgt dar:

in € Millionen 31.3.2015 Anteil 31.12.2014 Anteil
6,1
Ausgezeichnete Projektbonität – sehr geringes Risiko
3.670 41,9% 3.571 41,5%
6,2
Gute Projektbonität – geringes Risiko
3.208 36,6% 3.100 36,0%
6,3
Ausreichende Projektbonität – mittleres Risiko
539 6,2% 734 8,5%
6,4
Schwache Projektbonität – hohes Risiko
518 5,9% 487 5,7%
6,5
Ausfall
817 9,3% 717 8,3%
NR
Nicht geratet
1 0,0% 0 0,0%
Gesamt 8.754 100,0% 8.609 100,0%

Das Kreditobligo der unter Projektfinanzierung ausgewiesenen Forderungen betrug zum Ende des ersten Quartals € 8.754 Millionen. Mit 78,5 Prozent machten dabei die beiden besten Bonitätsstufen "Ausgezeichnete Projektbonität – sehr geringes Risiko" und "Gute Projektbonität – geringes Risiko" den Hauptanteil aus. Dies ist im Wesentlichen auf die hohe Gesamtbesicherung derartiger Spezialfinanzierungen zurückzuführen.

Die nachstehende Tabelle stellt das gesamte Kreditobligo für Firmenkunden und Projektfinanzierungen nach dem Letztrisiko gruppiert nach Regionen dar:

in € Millionen 31.3.2015 Anteil 31.12.20141 Anteil
Zentraleuropa 22.802 26,7% 22.453 26,9%
Österreich 16.191 19,0% 15.943 19,1%
Osteuropa 15.828 18,5% 15.553 18,6%
Südosteuropa 10.485 12,3% 10.805 12,9%
Westeuropa 9.390 11,0% 9.197 11,0%
Asien 5.446 6,4% 4.995 6,0%
Sonstige 5.287 6,2% 4.504 5,4%
Gesamt 85.429 100,0% 83.451 100,0%

1 Adaptierung der Vorjahreswerte aufgrund einer Änderung in der Darstellung der Regionen.

Die folgende Tabelle zeigt das gesamte Kreditobligo für Firmenkunden und Projektfinanzierungen nach Branchenzugehörigkeit:

in € Millionen 31.3.2015 Anteil 31.12.2014 Anteil
Groß- und Einzelhandel 19.586 22,9% 19.367 23,2%
Fertigung/Produktion 18.237 21,3% 18.112 21,7%
Immobilien 9.758 11,4% 9.612 11,5%
Finanzintermediation 10.445 12,2% 9.786 11,7%
Bauwesen 6.146 7,2% 5.473 6,6%
Transport, Lagerung und Verkehr 3.735 4,4% 3.613 4,3%
Energieversorgung 3.539 4,1% 3.236 3,9%
Freie Berufe/technische Dienstleistungen 4.307 5,0% 4.390 5,3%
Sonstige Branchen 9.677 11,3% 9.863 11,8%
Gesamt 85.429 100,0% 83.451 100,0%

Kreditportfolio – Retail-Kunden

Die Forderungsklasse Retail-Kunden unterteilt sich in Privatpersonen sowie Klein- und Mittelbetriebe (KMU). Für Retail-Kunden wird ein duales Scoring-System eingesetzt, das eine Erst- und Ad-hoc-Analyse anhand der Kundendaten und eine Verhaltensanalyse anhand der Kontendaten umfasst. Die folgende Tabelle zeigt das Kreditobligo an Retail-Kunden:

in € Millionen 31.3.2015 Anteil 31.12.2014 Anteil
Retail-Kunden – Privatpersonen 25.759 88,5% 25.273 88,3%
Retail-Kunden – Klein- und Mittelbetriebe 3.346 11,5% 3.347 11,7%
Gesamt 29.104 100,0% 28.620 100,0%
davon notleidende Kredite 2.898 10,0% 2.622 9,2%
davon Einzelwertberichtigungen 1.978 6,8% 1.864 6,5%
davon Portfolio-Wertberichtigungen 244 0,8% 202 0,7%

Der Gesamtbetrag Retail-Forderungen verteilt sich wie folgt auf die Segmente (ohne Corporate Center):

31.3.2015 Zentral- Südost- Ost- Group Non
in € Millionen europa europa europa Markets Core
Retail-Kunden – Privatpersonen 8.312 6.821 4.552 13 6.060
Retail-Kunden – Klein- und Mittelbetriebe 1.080 886 592 0 788
Gesamt 9.392 7.708 5.144 13 6.848
davon notleidende Kredite 803 563 954 0 577
davon Einzelwertberichtigungen 508 355 811 0 259
davon Portfolio-Wertberichtigungen 82 37 90 0 30
31.12.20141 Zentral- Südost- Ost- Group Non
in € Millionen europa europa europa Markets Core
Retail-Kunden – Privatpersonen 8.297 7.051 4.332 12 5.581
Retail-Kunden – Klein- und Mittelbetriebe 1.099 934 574 0 739
Gesamt 9.396 7.986 4.906 12 6.320
davon notleidende Kredite 751 569 815 0 487
davon Einzelwertberichtigungen 541 359 701 0 233
davon Portfolio-Wertberichtigungen 62 34 66 0 35

1 Adaptierung der Vorjahreswerte aufgrund geänderter Segmente.

Im Vergleich zum Jahresende 2014 erhöhte sich das Retail-Kreditportfolio im ersten Quartal um € 484 Millionen auf € 29.104 Millionen. Das größte Volumen wurde dabei mit € 9.392 Millionen im Segment Zentraleuropa ausgewiesen. Im Vergleich zum Jahresende 2014 bedeutete dies einen Rückgang um € 4 Millionen. An zweiter Stelle lag Südosteuropa mit € 7.708 Millionen, das damit verglichen mit dem Jahresende 2014 einen Rückgang um € 278 Millionen verzeichnete. Das Segment Non-Core zeigte im Vergleich zum Jahresende 2014 einen Anstieg um € 528 Millionen. Dieser Anstieg beruhte im Wesentlichen auf der Währungsentwicklung des polnischen Zloty und des Schweizer Franken. Das Segment Osteuropa verzeichnete vor allem aufgrund der Aufwertung des russischen Rubels, welcher teilweise durch die Währungsabwertung des ukrainischen Hryvna kompensiert wurde, einen Anstieg um € 238 Millionen.

Die folgende Tabelle zeigt das gesamte Kreditobligo gegenüber Retail-Kunden gegliedert nach Produkten:

in € Millionen 31.3.2015 Anteil 31.12.2014 Anteil
Hypothekenkredite 15.503 53,3% 14.639 51,1%
Verbraucherkredite 6.230 21,4% 6.076 21,2%
Kreditkarten 2.618 9,0% 2.551 8,9%
Autokredite 1.477 5,1% 2.100 7,3%
Überziehungen 1.809 6,2% 1.782 6,2%
SME Finanzierung 1.468 5,0% 1.473 5,1%
Gesamt 29.104 100,0% 28.620 100,0%

Der Anteil von Fremdwährungskrediten im Retail-Portfolio lässt Rückschlüsse auf die mögliche Änderung von Ausfallquoten bei einer Wechselkursänderung der lokalen Währung zu. Für die interne Einschätzung dieses Risikos werden neben dem Fremdwährungsanteil auch die bei der Kreditvergabe üblicherweise wesentlich strengeren Kreditvergaberichtlinien und die in manchen Ländern häufig fremdwährungskonformen Einkünfte der Kreditnehmer berücksichtigt.

in € Millionen 31.3.2015 Anteil 31.12.2014 Anteil
Schweizer Franken 3.986 45,6% 4.229 47,0%
Euro 3.817 43,6% 3.905 43,4%
US-Dollar 934 10,7% 863 9,6%
Andere Fremdwährungen 10 0,1% 10 0,1%
Kredite in Fremdwährungen 8.746 100,0% 9.007 100,0%
Anteil am Kreditvolumen 30,1% 31,5%

Bei Fremdwährungskrediten in Schweizer Franken und Euro-Kredite kam es zu einem Rückgang gegenüber dem Jahresende 2014, während Fremdwährungskredite in US-Dollar währungsbedingt ein Plus verzeichneten.

Kreditportfolio – Kreditinstitute

Die Forderungsklasse Kreditinstitute enthält großteils Banken und Wertpapierunternehmen. Das interne Rating-Modell für diese Finanzinstitute basiert auf einem Peer-Group-orientierten Ansatz, in dem sowohl qualitative als auch quantitative Informationen berücksichtigt werden. Das finale Rating für diese Kundengruppe ist durch das Länder-Rating des jeweiligen Heimatlands begrenzt.

Die nachfolgende Tabelle stellt das gesamte Kreditobligo an Kreditinstitute (ohne Zentralbanken) nach dem internen Rating dar. Die Ausfallwahrscheinlichkeiten in dieser Asset-Klasse werden aufgrund der geringen Anzahl an Kunden (bzw. an beobachtbaren Ausfällen) in den einzelnen Rating-Stufen durch eine Kombination interner und externer Daten ermittelt.

in € Millionen 31.3.2015 Anteil 31.12.2014 Anteil
A1 Ausgezeichnete Bonität 0 0,0% 0 0,0%
A2 Sehr gute Bonität 1.657 7,6% 1.487 6,9%
A3 Gute Bonität 3.397 15,6% 7.928 37,0%
B1 Solide Bonität 11.028 50,6% 6.364 29,7%
B2 Zufriedenstellende Bonität 1.983 9,1% 2.748 12,8%
B3 Adäquate Bonität 1.919 8,8% 1.261 5,9%
B4 Fragliche Bonität 569 2,6% 521 2,4%
B5 Höchst fragliche Bonität 243 1,1% 339 1,6%
C Ausfallgefährdet 281 1,3% 124 0,6%
D Ausfall 203 0,9% 194 0,9%
NR Nicht geratet 501 2,3% 448 2,1%
Gesamt 21.781 100,0% 21.414 100,0%

Das gesamte Kreditobligo betrug zum Ende des ersten Quartals € 21.781 Millionen und wies damit gegenüber dem Jahresultimo 2014 einen Anstieg um € 367 Millionen auf. Dieser resultierte im Wesentlichen aus einer Zunahme von Geldmarkt-, Swap- und Garantie-Geschäften und wurde teilweise durch eine Abnahme von Repo-Geschäften kompensiert.

Der Schwerpunkt lag mit € 11.028 Millionen oder 50,6 Prozent in der Rating-Klasse B1, die damit im Vergleich zum Jahresende 2014 einen Anstieg um € 4.664 Millionen zeigte. Dieser resultierte im Wesentlichen aus der Ratingverschlechterung von A3 auf B1. Analog dazu verzeichnete die Rating-Klasse A3 im Vergleich zum Jahresende 2014 den größten Rückgang mit € 4.531 Millionen.

Mit € 16.281 Millionen oder 74,7 Prozent hatte das Segment Group Markets den größten Anteil am Kreditportfolio gegenüber Kreditinstituten, gefolgt vom Segment Südosteuropa mit € 1.670 Millionen oder 7,8 Prozent.

in € Millionen 31.3.2015 Anteil 31.12.2014 Anteil
Derivate 5.613 25,8% 5.301 24,8%
Forderungen 5.241 24,1% 5.219 24,4%
Geldmarkt 3.579 16,4% 2.835 13,2%
Repo 3.076 14,1% 4.150 19,4%
Anleihen 2.558 11,7% 2.473 11,5%
Sonstige 1.713 7,9% 1.437 6,7%
Gesamt 21.781 100,0% 21.414 100,0%

Die folgende Tabelle zeigt das gesamte Kreditobligo an Kreditinstitute (ohne Zentralbanken) gegliedert nach Produkten:

Kreditportfolio – Öffentlicher Sektor

Eine weitere Kundengruppe stellen souveräne Staaten, Zentralbanken sowie regionale Gebietskörperschaften und andere staatenähnliche Organisationen dar. Die nachfolgende Tabelle zeigt das gesamte Kreditobligo gegenüber dem öffentlichen Sektor (inklusive Zentralbanken) nach dem internen Rating:

in € Millionen 31.3.2015 Anteil 31.12.2014 Anteil
A1 Ausgezeichnete Bonität 4.013 18,2% 3.651 16,8%
A2 Sehr gute Bonität 1.205 5,5% 1.406 6,5%
A3 Gute Bonität 3.435 15,6% 3.629 16,7%
B1 Solide Bonität 3.185 14,5% 2.986 13,7%
B2 Zufriedenstellende Bonität 2.297 10,4% 3.276 15,1%
B3 Adäquate Bonität 2.616 11,9% 1.700 7,8%
B4 Fragliche Bonität 3.989 18,1% 3.952 18,2%
B5 Höchst fragliche Bonität 769 3,5% 880 4,0%
C Ausfallgefährdet 519 2,4% 272 1,3%
D Ausfall 0 0,0% 0 0,0%
NR Nicht geratet 13 0,1% 2 0,0%
Gesamt 22.040 100,0% 21.754 100,0%

Im Vergleich zum Jahresende 2014 stieg das Kreditobligo aus dem öffentlichen Sektor im ersten Quartal um € 286 Millionen auf € 22.040 Millionen. Dies entspricht einem Anteil von 13,9 Prozent am gesamten Kreditobligo.

Die Klasse "Ausgezeichnete Bonität" (Rating A1) verzeichnete dabei einen Anstieg um € 362 Millionen. Dieser beruhte im Wesentlichen auf eine Zunahme der Einlagen bei der Österreichischen Nationalbank (plus € 320 Millionen).

Der mittlere Bonitätsbereich von "Gute Bonität" (Rating A3) bis "Adäquate Bonität" (Rating B3) wies mit 52,4 Prozent den höchsten Anteil am Gesamtobligo aus. Das hohe Obligo in den mittleren Ratingstufen resultierte dabei unter anderem aus Einlagen der Konzerneinheiten in Zentral- und Südosteuropa sowie im Segment Non-Core bei deren lokalen Zentralbanken. Sie dienen zur Erfüllung der jeweiligen Mindestreservevorschriften und der kurzfristigen Veranlagung von überschüssiger Liquidität und waren daher untrennbar mit der Geschäftstätigkeit in diesen Ländern verbunden. Weiters resultierte dieses hohe Obligo aus Anleihen gegenüber den Zentralbanken und Zentralstaaten in Zentral- und Südosteuropa sowie im Segment Non-Core. Der Rückgang in der Rating-Klasse B2 beruhte im Wesentlichen auf der Ratingverschlechterung von Russland von B2 auf B3 sowie auf der Abnahme von Einlagen bei der Rumänischen Nationalbank. Auf die Forderungen in den Rating-Klassen B4 und B5 entfielen € 4.758 Millionen oder 21,6 Prozent der Gesamtforderungen.

Die nachstehende Tabelle zeigt das gesamte Kreditobligo gegenüber dem öffentlichen Sektor (inklusive Zentralbanken) gegliedert nach Produkten:

in € Millionen 31.3.2015 Anteil 31.12.2014 Anteil
Anleihen 13.560 61,5% 14.249 65,5%
Forderungen 7.114 32,3% 5.996 27,6%
Derivate 829 3,8% 791 3,6%
Sonstige 537 2,4% 718 3,3%
Gesamt 22.040 100,0% 21.754 100,0%

Die folgende Tabelle zeigt das Kreditobligo gegenüber dem öffentlichen Sektor im Bereich "Non Investment Grade" (Rating B3 und darunter):

in € Millionen 31.3.2015 Anteil 31.12.2014 Anteil
Ungarn 2.482 31,4% 2.646 38,9%
Kroatien 1.031 13,1% 894 13,1%
Bulgarien 753 9,5% 395 5,8%
Albanien 734 9,3% 744 10,9%
Bosnien und Herzegowina 552 7,0% 432 6,4%
Serbien 539 6,8% 310 4,6%
Russland 413 5,2%
Slowenien 290 3,7% 290 4,3%
Ukraine 273 3,4% 267 3,9%
Belarus 241 3,1% 243 3,6%
Sonstige 593 7,5% 585 8,6%
Gesamt 7.901 100,0% 6.807 100,0%

Das Kreditobligo gegenüber dem öffentlichen Sektor im Bereich "Non Investment Grade" erhöhte sich im Vergleich zum Jahresende 2014 um € 1.094 Millionen auf € 7.901 Millionen. Dieser Anstieg resultierte im Wesentlichen aus der Ratingverschlechterung Russlands von B2 auf B3 und der Erhöhung der Mindestreserve bei der Bulgarischen Nationalbank.

Das Kreditobligo beruhte vor allem auf Einlagen der Konzerneinheiten bei lokalen Zentralbanken und Körperschaften in Zentralund Südosteuropa. Diese dienen zur Erfüllung der jeweiligen Mindestreservevorschriften und der kurzfristigen Veranlagung von überschüssiger Liquidität und waren daher untrennbar mit der Geschäftstätigkeit in diesen Ländern verbunden.

Nicht ausgefallenes notleidendes Exposure

Die nachfolgende Tabelle zeigt das nicht ausgefallene notleidene Exposure nach Asset-Klassen:

in € Millionen 31.3.2015 Anteil 31.12.2014 Anteil
Firmenkunden 839 75,8% 778 73,3%
Retail-Kunden 268 24,2% 283 26,6%
Kreditinstitute 0 0,0% 1 0,1%
Öffentlicher Sektor 0 0,0% 0 0,0%
Gesamt 1.106 100,0% 1.062 100,0%

Notleidende Kredite und Kreditrisikovorsorgen

Die nachstehende Tabelle stellt das Volumen der notleidenden Kredite (Non-performing Loans, NPL), deren Anteil an den Ausleihungen der dargestellten Asset-Klassen aus den Bilanzposten "Forderungen an Kunden" und "Forderungen an Kreditinstitute" (ohne außerbilanzielle Geschäfte) sowie den Anteil der dazu bereitgestellten Kreditrisikovorsorgen dar:

NPL NPL Ratio NPL Coverage Ratio
in € Millionen 31.3.2015 31.12.2014 31.3.2015 31.12.2014 31.3.2015 31.12.2014
Firmenkunden 6.684 6.227 12,6% 12,1% 61,2% 62,4%
Retail-Kunden 2.884 2.611 11,1% 10,5% 76,6% 79,1%
Öffentlicher Sektor 0 0 0,0% 0,0% >500,0% 344,1%
Summe Nichtbanken 9.568 8.838 11,9% 11,3% 65,9% 67,4%
Kreditinstitute 137 130 0,9% 0,8% 87,3% 88,2%
Gesamt 9.705 8.968 10,2% 9,6% 66,2% 67,7%

Die folgende Tabelle stellt das Volumen der notleidenden Kredite, deren Anteil an den Ausleihungen aus den Bilanzposten "Forderungen an Kunden" und "Forderungen an Kreditinstitute" (ohne außerbilanzielle Geschäfte) sowie den Anteil der dazu bereitgestellten Kreditrisikovorsorgen nach Segmenten dar:

NPL NPL Ratio NPL Coverage Ratio
in € Millionen 31.3.2015 31.12.20141 31.3.2015 31.12.20141 31.3.2015 31.12.20141
Zentraleuropa 1.937 1.931 9,1% 9,0% 71,6% 73,6%
Südosteuropa 1.768 1.770 11,3% 11,6% 67,2% 66,5%
Osteuropa 1.930 1.764 12,2% 12,6% 85,4% 82,4%
Non-Core 2.267 1.830 13,1% 10,3% 51,2% 47,7%
Group Corporates 1.343 1.240 8,0% 7,6% 51,7% 65,7%
Group Markets 422 395 3,7% 3,9% 80,0% 79,7%
Corporate Center 38 38 0,8% 0,8% 52,6% 52,1%
Gesamt 9.705 8.968 10,2% 9,6% 66,2% 67,7%

1 Adaptierung der Vorjahreswerte aufgrund geänderter Segmente.

Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung der notleidenden Kredite unter den Ausleihungen der dargestellten Asset-Klassen aus den Bilanzposten "Forderungen an Kunden" und "Forderungen an Kreditinstitute" (ohne außerbilanzielle Geschäfte):

in € Millionen Stand 1.1.2015 Änderung Konsolidierungskreis/
Währungsdifferenzen
Zugänge/Abgänge Stand 31.3.2015
Firmenkunden 6.227 254 203 6.684
Retail-Kunden 2.611 173 100 2.884
Öffentlicher Sektor 0 0 0 0
Summe Nichtbanken 8.838 426 303 9.568
Kreditinstitute 130 6 2 137
Gesamt 8.968 432 305 9.705

Der Bereich Firmenkunden wies zum Ende des ersten Quartals einen Anstieg um € 457 Millionen auf € 6.684 Millionen auf. Der Anteil der notleidenden Kredite am Kreditobligo erhöhte sich um 0,5 Prozentpunkte auf 12,6 Prozent, die Deckungsquote sank hingegen um 1,2 Prozentpunkte auf 61,2 Prozent. Im Retail-Bereich erhöhten sich die notleidenden Kredite um 10,5 Prozent oder € 273 Millionen auf € 2.884 Millionen. Der Anteil der notleidenden Kredite am Kreditobligo stieg um 0,6 Prozentpunkte auf 11,1 Prozent, die Deckungsquote verringerte sich um 2,5 Prozentpunkte auf 76,6 Prozent. Im Bereich Kreditinstitute lagen die

notleidenden Kredite zum Ende des ersten Quartals mit € 137 Millionen um € 8 Millionen über dem Jahresendstand von 2014, die Deckungsquote verringerte sich um 0,9 Prozentpunkte auf 87,3 Prozent.

Besonders deutlich fielen die Anstiege der notleidenden Kredite im Segment Non-Core mit 23,8 Prozent oder € 437 Millionen auf € 2.267 Millionen aus, vor allem bedingt durch notleidende Kredite in Asien. Die NPL Ratio stieg hier um 2,8 Prozentpunkte auf 13,1 Prozent, die Deckungsquote erhöhte sich um 3,5 Prozentpunkte auf 51,2 Prozent. Das Segment Osteuropa verzeichnete einen Zuwachs der notleidenden Kredite um 9,4 Prozent oder € 166 Millionen auf € 1.930 Millionen. Der Anteil der notleidenden Kredite am Kreditobligo sank um 0,4 Prozentpunkte auf 12,2 Prozent, die Deckungsquote erhöhte sich hingegen um 3,0 Prozentpunkte auf 85,4 Prozent. Im Segment Group Corporates ergab sich ein Anstieg der notleidenden Kredite um 8,3 Prozent oder € 103 Millionen auf € 1.343 Millionen. Die NPL Ratio erhöhte sich hier um 0,4 Prozentpunkte auf 8,0 Prozent, die Deckungsquote verringerte sich um 14,0 Prozentpunkte auf 51,7 Prozent. In Zentraleuropa stiegen die notleidenden Kredite um 0,3 Prozent oder € 5 Millionen auf € 1.937 Millionen. Die NPL Ratio nahm um 0,1 Prozentpunkte auf 9,1 Prozent zu, während sich die Deckungsquote um 2,0 Prozentpunkte auf 71,6 Prozent reduzierte Das Segment Group Markets verzeichnete Anstiege der notleidenden Kredite um 6,8 Prozent oder € 27 Millionen auf € 422 Millionen. Der Anteil der notleidenden Kredite am Kreditobligo verringerte sich um 0,2 Prozentpunkte auf 3,7 Prozent, die Deckungsquote erhöhte sich hingegen um 0,3 Prozentpunkte auf 80,0 Prozent.

Der Risikovorsorgespiegel zeigt die Entwicklung der Wertberichtigungen und Vorsorgen für außerbilanzielle Verpflichtungen:

in € Millionen Stand
1.1.2015
Änderung
Konsolidie
rungskreis
Zuführung1 Auf
lösungen
Verbrauch2 Umbuchung,
Währungs
differenzen
Stand
31.3.2015
Einzelwertberichtigungen 5.726 30 500 - 281 - 167 224 6.033
Portfolio
Wertberichtigungen
441 0 152 - 109 0 9 492
Gesamt 6.167 30 652 - 390 - 167 233 6.524

1 Zuführung inkl. Direktabschreibungen und Eingänge auf abgeschriebene Forderungen. 2 Verbrauch inkl. Direktabschreibungen und Eingänge auf abgeschriebene Forderungen.

Konzentrationsrisiko

.

Das Kreditportfolio des Konzerns ist sowohl nach Regionen als auch nach Branchen gut diversifiziert. Auch Einzelkreditkonzentrationen werden auf Basis von Gruppen verbundener Kunden aktiv über die Limitvergabe und regelmäßiges Reporting gesteuert, sodass die Granularität des Portfolios entsprechend gut ist. Die geografische Aufgliederung der Forderungen spiegelt die breite Diversifikation des Kreditgeschäfts in den europäischen Märkten des Konzerns wider. Die folgende Tabelle stellt die Kreditobligos aller Forderungsklassen gegliedert nach dem Herkunftsland der Kunden und gruppiert nach Regionen dar:

in € Millionen 31.3.2015 Anteil 31.12.2014 Anteil
Österreich 24.496 15,5% 23.613 15,2%
Zentraleuropa 48.938 30,9% 47.964 30,9%
Polen 15.510 9,8% 14.590 9,4%
Slowakei 12.291 7,8% 11.916 7,7%
Tschechische Republik 11.286 7,1% 11.593 7,5%
Ungarn 8.452 5,3% 8.440 5,4%
Sonstige 1.399 0,9% 1.424 0,9%
Übrige Europäische Union 22.868 14,4% 23.101 14,9%
Deutschland 6.263 4,0% 5.962 3,8%
Großbritannien 5.655 3,6% 6.040 3,9%
Frankreich 3.215 2,0% 3.812 2,5%
Niederlande 2.014 1,3% 1.974 1,3%
Sonstige 5.721 3,6% 5.313 3,4%
in € Millionen 31.3.2015 Anteil 31.12.2014 Anteil
Südosteuropa 24.139 15,2% 24.145 15,6%
Rumänien 8.575 5,4% 8.915 5,7%
Kroatien 5.287 3,3% 5.175 3,3%
Bulgarien 3.649 2,3% 3.692 2,4%
Serbien 1.972 1,2% 1.805 1,2%
Sonstige 4.656 2,9% 4.558 2,9%
Asien 6.721 4,2% 7.000 4,5%
China 3.246 2,0% 3.207 2,1%
Singapur 1.340 0,8% 1.337 0,9%
Sonstige 2.135 1,3% 2.456 1,6%
Osteuropa 23.339 14,7% 22.946 14,8%
Russland 17.279 10,9% 16.803 10,8%
Ukraine 3.845 2,4% 4.007 2,6%
Belarus 1.713 1,1% 1.360 0,9%
Sonstige 503 0,3% 776 0,5%
Nordamerika 3.296 2,1% 2.899 1,9%
Restliche Welt 4.556 2,9% 3.571 2,3%
Gesamt 158.354 100,0% 155.240 100,0%

1 Adaptierung der Vorjahreswerte aufgrund einer Änderung in der Darstellung der Regionen.

Der Konzern ist in keinem der so genannten europäischen Peripheriestaaten durch Tochterbanken vertreten. Es bestehen aber Forderungen gegenüber Kunden in diesen Ländern, die aus Kreditfinanzierungen und dem Kapitalmarktgeschäft resultieren. Der Konzern hält Staatsanleihen dieser Länder in unwesentlicher Höhe.

Marktrisiko

Das Marktrisikomanagement basiert auf den Zahlen eines internen Modells, das den Value-at-Risk (VaR) für die Veränderung der Risikofaktoren Fremdwährungen, Zinsentwicklung, Credit Spreads, implizite Volatilität und Aktienindizes errechnet. Das Modell ist von der österreichischen Finanzmarktaufsicht als internes Modell für die Messung des Eigenmittelerfordernisses für Marktrisiken zugelassen.

Die nachstehende Tabelle stellt diese Risikokennzahlen für das Gesamtmarktrisiko im Handels- und Bankbuch je Risikoart dar. Die in Fremdwährung gehaltenen Kapitalpositionen und die strukturellen Zinsrisiken sowie Spread-Risiken aus Anleihebüchern (häufig als Liquiditätspuffer gehalten) dominieren den VaR.

Gesamt VaR 99% 1d VaR per Durchschnitts-VaR Minimum VaR Maximum VaR VaR per
in € Millionen 31.3.2015 31.12.2014
Währungsrisiko 34 58 29 114 114
Zinsrisiko 18 27 15 63 54
Credit-Spread-Risiko 18 13 9 24 18
Aktienpreisrisiko 1 1 1 1 1
Vega Risiko 3 2 1 5 1
Gesamt 52 72 42 132 135

Das gesamte Währungsrisiko enthält die in Fremdwährung gehaltenen Eigenkapitalpositionen von Tochtergesellschaften. Das strukturelle Währungsrisiko aus Eigenkapitalpositionen wird unabhängig von häufig kurzfristigen Handelspositionen gesteuert.

Liquiditätsrisiko

Die folgende Auswertung zeigt den Liquiditätsüberhang sowie das Verhältnis der erwarteten Mittelzuflüsse und der zusätzlich realisierbaren Liquidität (Counterbalancing Capacity) zu den Mittelabflüssen (Liquiditäts-Ratio) für ausgewählte Laufzeiten auf kumulierter Basis unter Einbeziehung aller Bilanzkonten und außerbilanziellen Geschäfte. Basierend auf Expertenmeinungen und statistischen Analysen und unter Berücksichtigung länderspezifischer Unterschiede fließen in diese Berechnung auch Annahmen für die Prolongation von definierten Aktivposten, für den so genannten Bodensatz bei Kundeneinlagen und für die Realisierung von zusätzlicher Liquidität (insbesondere mittels notenbankfähiger Aktiva und Sicherheiten im Wertpapierleihegeschäft) ein.

in € Millionen 31.3.2015 31.12.2014
Laufzeit 1 Woche 1 Monat 1 Jahr 1 Woche 1 Monat 1 Jahr
Liquiditätsüberhang 17.063 17.411 19.863 15.443 15.202 16.237
Liquiditäts-Ratio 152% 137% 121% 159% 135% 117%

Zur Begrenzung des Liquidiätsrisikos sind je Konzerneinheit Limits im Einsatz, die kurzfristig einen positiven Liquiditätsüberhang für die modellierte Liquiditätsposition erfordern. Zur Sicherstellung der Liquidität in den verschiedenen Währungen hält der Konzern umfangreiche liquide Wertpapierbestände und bevorzugt tenderfähige Aktiva in der Kreditvergabe. Im Fall einer Liquiditätsverknappung im Konzern kommen Notfallpläne zum Einsatz. Derartige Prioritätenlisten zur Beseitigung von Liquiditätsproblemen existieren in allen wesentlichen Konzerneinheiten.

Sonstige Angaben

(33) Eventualverbindlichkeiten und andere außerbilanzielle Verpflichtungen

in € Millionen 31.3.2015 31.12.2014
Eventualverbindlichkeiten 10.619 10.038
Weitergegebene Wechsel 338 63
Avalkredite 6.256 6.290
Sonstige Bürgschaften 2.315 2.191
Akkreditive 1.545 1.396
Sonstige Eventualverbindlichkeiten 165 98
Kreditrisiken 9.471 10.020
Unwiderrufliche Kreditzusagen/Stand-by Facilities 9.471 10.020
Bis 1 Jahr 2.732 3.000
Über 1 Jahr 6.739 7.019

(34) Derivative Finanzinstrumente

31.3.2015 Nominalbeträge nach Restlaufzeit Marktwerte
in € Millionen Bis 1 Jahr > 1 bis 5 Jahre Mehr als 5 Jahre Gesamt Positive Negative
Zinssatzverträge 27.350 61.698 43.131 132.179 4.605 - 3.751
Wechselkurs- und Goldverträge 50.835 12.188 2.747 65.769 2.079 - 2.400
Wertpapierbezogene Geschäfte 1.907 1.852 494 4.253 94 - 1.047
Warentermingeschäfte 118 210 46 373 1 - 135
Kreditderivate 99 1.430 368 1.896 27 - 25
Edelmetallgeschäfte 25 10 12 48 0 - 25
Gesamt 80.332 77.388 46.798 204.518 6.805 - 7.382
31.12.2014 Nominalbeträge nach Restlaufzeit Marktwerte
in € Millionen Bis 1 Jahr > 1 bis 5 Jahre Mehr als 5 Jahre Gesamt Positive Negative
Zinssatzverträge 31.359 63.387 43.256 138.002 4.532 -3.489
Wechselkurs- und Goldverträge 48.206 11.277 2.951 62.434 1.496 -1.813
Wertpapierbezogene Geschäfte 1.705 1.895 1.140 4.741 64 -1.018
Warentermingeschäfte 80 212 14 307 2 -103
Kreditderivate 57 1.536 0 1.593 18 -17
Edelmetallgeschäfte 15 20 12 48 0 -25
Gesamt 81.423 78.328 47.374 207.126 6.112 -6.465

(35) Fair Value von Finanzinstrumenten

Fair Value von Finanzinstrumenten, die nicht zum Fair Value ausgewiesen werden

31.3.2015
in € Millionen Level I Level II Level III Fair Value Buchwert Differenz
Aktiva
Barreserve 0 7.073 0 7.073 7.073 0
Forderungen an Kreditinstitute 0 10.178 4.836 15.014 14.896 118
Forderungen an Kunden 0 21.236 52.899 74.136 74.186 -51
Beteiligungen und Wertpapiere Held-to-Maturity 5.139 1.112 371 6.621 6.377 245
Passiva
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 18.228 4.148 22.376 22.455 -80
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 0 28.165 40.379 68.545 68.205 339
Verbriefte Verbindlichkeiten 505 4.638 1.585 6.727 6.658 70
Nachrangkapital 0 3.977 408 4.385 3.876 509
31.12.2014
in € Millionen Level I Level II Level III Fair Value Buchwert Differenz
Aktiva
Barreserve 0 6.769 0 6.769 6.769 0
Forderungen an Kreditinstitute 0 11.069 4.503 15.572 15.459 114
Forderungen an Kunden 0 20.300 50.495 70.796 71.971 -1.175
Beteiligungen und Wertpapiere Held-to-Maturity 5.034 3.405 406 8.844 8.678 166
Passiva
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 18.388 4.057 22.445 22.408 37
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 0 27.069 39.289 66.358 66.094 264
Verbriefte Verbindlichkeiten 444 3.705 1.761 5.910 5.867 43
Nachrangkapital 0 3.773 410 4.183 3.719 464
31.3.2015 31.12.2014
in € Millionen Level I Level II Level III Level I Level II Level III
Handelsaktiva 2.997 6.046 173 3.139 5.365 115
Positive Marktwerte derivativer Finanzinstrumente1 90 5.658 132 159 4.939 73
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 393 0 0 346 2 0
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche
Wertpapiere
2.515 388 41 2.634 424 42
Tag-/Festgelder des Handelsbestands 0 0 0 0 0 0
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert
bewertete finanzielle Vermögenswerte
2.898 2.469 111 3.435 333 86
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 7 0 2 4 0 4
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche
Wertpapiere
2.892 2.469 109 3.431 333 83
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle
Vermögenswerte
1.930 158 86 1.857 0 82
Sonstige Beteiligungen2 13 0 0 3 0 0
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche
Wertpapiere
1.916 158 85 1.853 0 82
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 1 0 0 1 0 0
Derivate für Sicherungsmaßnahmen 0 925 2 0 942 0
Positive Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente 0 925 2 0 942 0

Fair Value von Finanzinstrumenten, die zum Fair Value ausgewiesen werden

1 Inklusive sonstige Derivate. 2 Enthält nur börsenotierte Unternehmen.

31.3.2015 31.12.2014
in € Millionen Level I Level II Level III Level I Level II Level III
Handelspassiva 673 7.562 49 555 6.873 27
Negative Marktwerte derivativer Finanzinstrumente 1 126 6.813 41 128 6.117 19
Tag-/Festgelder des Handelsbestands 0 0 0 0 0 0
Leerverkauf von Handelsaktiva 548 68 0 427 71 0
Emittierte Zertifikate 0 681 8 0 685 8
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert
bewertete finanzielle Verbindlichkeiten 0 1.581 0 0 2.596 0
Verbriefte Verbindlichkeiten 0 1.116 0 0 2.130 0
Nachrangkapital 0 466 0 0 466 0
Derivate für Sicherungsmaßnahmen 0 402 0 0 201 0
Negative Marktwerte derivativer
Sicherungsinstrumente
0 402 0 0 201 0

1 Inklusive sonstige Derivate.

Level I Notierte Marktpreise.

Level II Auf Marktdaten basierende Bewertungsmethoden.

Level III Nicht auf Marktdaten basierende Bewertungsmethoden.

Bewegungen zwischen Level I und Level II

Der Anteil der finanziellen Vermögenswerte gemäß Level II erhöhte sich im Vergleich zum Jahresende. Die eingetretene Erhöhung resultierte sowohl aus dem Anstieg der Marktwerte von derivativen Finanzinstrumenten als auch durch einen Zugang bei den Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren. Weiters kam es bei den Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren zu einer leichten Verschiebung von Level I zu Level II, da für diese Finanzinstrumente keine notierten Marktpreise zum Bewertungsstichtag zur Verfügung standen.

Bewegungen von zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumenten in Level III

Die folgenden Tabellen zeigen die Entwicklung des Fair Value von Finanzinstrumenten, deren beizulegender Zeitwert nicht aus am Markt beobachtbaren Daten ermittelt werden kann und die entsprechend einer anderen Bewertungsmethodik unterliegen. Finanzinstrumente dieser Kategorie weisen eine Wertkomponente auf, die nicht am Markt beobachtbar ist und einen wesentlichen Einfluss auf den beizulegenden Zeitwert hat. In der Berichtsperiode wurden aus der Level II Bewertungskategorie € 4,4 Millionen aufgrund einer Änderung der Signifikanz der nicht beobachchtaren Parameter in der Bewerungsmethodik in die Level III Bewertungskategorie umklassifiziert.

in € Millionen Stand
1.1.2015
Änderung
Konsolidierungskreis
Währungs
differenzen
Käufe Verkäufe,
Tilgungen
Handelsaktiva 115 0 - 4 67 - 12
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert
bewertete finanzielle Vermögenswerte
86 0 3 36 - 14
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle
Vermögenswerte
82 0 4 6 - 11
Derivate für Sicherungsmaßnahmen 0 0 0 2 - 2
in € Millionen Erfolg in
GuV
Erfolg im
sonstigen Ergebnis
Transfer in
Level III
Transfer aus
Level III
Stand
31.3.2015
Handelsaktiva 3 0 4 0 173
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert
bewertete finanzielle Vermögenswerte
0 0 0 0 111
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle
Vermögenswerte
4 1 0 0 86
Derivate für Sicherungsmaßnahmen 0 2 0 0 2
in € Millionen Stand
1.1.2015
Änderung
Konsolidierungskreis
Währungs
differenzen
Käufe Verkäufe,
Tilgungen
Handelspassiva 27 0 0 21 0
in € Millionen Erfolg in Erfolg im Transfer in Transfer aus Stand
GuV sonstigen Ergebnis Level III Level III 31.3.2015
Handelspassiva 1 0 0 0 49

Qualitative Informationen zur Bewertung von Level-III-Finanzinstrumenten

Finanzielle Vermögenswerte Art Marktwert in
€ Millionen
Bewertungs
methode
Wesentliche nicht
beobachtbare
Input-Faktoren
Umfang der
nicht
beobachtbaren
Input-Faktoren
Aktien und andere nicht
festverzinsliche Wertpapiere
Geschlossene
Immobilienfonds
0 Substanzwert
methode
Abschläge 20 - 50%
Aktien und andere nicht
festverzinsliche Wertpapiere
Aktien 3 Approximations
verfahren
n. a.
Schuldverschreibungen und
andere festverzinsliche
Wertpapiere
Festverzinsliche
Anleihen
187 DCF - Verfahren Kreditspanne 2 - 20%
Schuldverschreibungen und
andere festverzinsliche
Wertpapiere
Asset Backed
Securities
49 Broker
Schätzungen
Ausfallwahrschein
lichkeit, Verlusthöhe
Erwartete Voraus
zahlung bewerten
n. a.
Positive Marktwerte aus dem
derivativen Bankbuch ohne
Hedge Accounting
Devisentermin
geschäft
133 DCF - Verfahren Zinssatz 10 - 30%
Gesamt 371
Finanzielle Verbindlichkeiten Art Marktwert in
€ Millionen
Bewertungs
methode
Wesentliche nicht
beobachtbare Input
Faktoren
Umfang der
nicht
beobachtbaren
Input-Faktoren
Durchführungszeitraum 2- 16%
Negative Marktwerte aus Währungsrisiko 0- 5%
dem derivativen Bankbuch Option Schwankungen 0- 3%
ohne Hedge Accounting OTC-Optionen 41 Model Index-Kategorisierung 0- 5%
Durchführungszeitraum 0- 3%
Geld-Brief-Spanne 0- 3%
Zu Handelszwecken Option Schwankungen 0- 3%
ausgestellte Zertifikate Zertifikate 8 Model Index-Katagorisierung 0- 2,5%
Gesamt 49

(36) Übertragene finanzielle Vermögenswerte

Die nachstehende Tabelle zeigt die Buchwerte der übertragenen Vermögenswerte:

31.3.2015 Übertragene Vermögenswerte
Erhaltene Sicherheitsleistungen
in € Millionen Buchwert davon
davon
Rückkauf
davon
Verbriefungen
vereinbarung
Buchwert
Verbriefungen
davon
Rückkauf
vereinbarung
Kredite und
Forderungen
324 262 63 216 161 55
Handelsaktiva 92 0 92 91 0 91
Wertpapiere und
Beteiligungen
202 0 202 265 0 265
Gesamt 619 262 357 572 161 411
31.12.2014 Übertragene Vermögenswerte
Erhaltene Sicherheitsleistungen
in € Millionen Buchwert davon
davon
Rückkauf
Verbriefungen
vereinbarung
Buchwert davon
Verbriefungen
davon
Rückkauf
vereinbarung
Kredite und
Forderungen
321 258 63 217 162 55
Handelsaktiva 79 0 79 73 0 73
Wertpapiere und
Beteiligungen
124 0 124 88 0 88
Gesamt 524 258 266 378 162 216

(37) Als Sicherheit verpfändete und erhaltene Vermögenswerte

31.3.2015 31.12.2014
in € Millionen Verpfändet sonstige
Verfügungsbeschränkungen
mit Verbindlichkeiten
Verpfändet sonstige
Verfügungsbeschränkungen
mit Verbindlichkeiten
Kredite und Forderungen1 8.431 2.048 7.087 1.735
Handelsaktiva2 597 45 694 33
Wertpapiere und Beteiligungen 534 155 712 131
Gesamt 9.562 2.249 8.492 1.900

1 Ohne Forderungen aus Reverse Repo und Wertpapierleihgeschäften. 2 Ohne Derivate.

(38) Saldierung finanzieller Vermögenswerte und Schulden

In den nachstehenden Tabellen sind finanzielle Vermögenswerte und Schulden dargestellt, die in der Konzernbilanz saldiert werden oder einer durchsetzbaren/undurchsetzbaren Aufrechnungsrahmen- oder einer vergleichbaren Vereinbarung für ähnliche Finanzinstrumente unterliegen, ungeachtet dessen, ob sie in der Bilanz saldiert werden oder nicht.

31.3.2015 Bruttobetrag Nettobetrag Beträge aus Globalauf
rechnungsvereinbarungen
Netto
betrag
in € Millionen bilanzierter
finanzieller
Vermögenswerte
saldierter
bilanzierter
finanzieller
Verbindlichkeiten
bilanzierter
finanzieller
Vermögens
werte
Finanz
instrumente
Erhaltene
Barsicherheiten
Derivate (rechtlich
durchsetzbar)
6.140 3 6.137 5.441 51 644
Echte Pensionsgeschäfte als
Pensionsnehmer, Wertpapierleihe
und ähnliche Vereinbarungen
(rechtlich durchsetzbar)
5.029 0 5.029 4.971 0 58
Sonstige Finanzinstrumente
(rechtlich durchsetzbar)
2.572 472 2.100 1.306 0 794
Gesamt 13.741 475 13.266 11.718 51 1.497
31.3.2015 Bruttobetrag Nettobetrag Beträge aus Globalauf
rechnungsvereinbarungen
Netto
betrag
in € Millionen bilanzierter
finanzieller
Verbindlichkeiten
saldierter
bilanzierter
finanzieller
Vermögenswerte
bilanzierter
finanzieller
Verbindlich
keiten
Finanz
instrumente
Verpfändete
Barsicherheiten
Derivate 5.730 3 5.726 5.376 110 240
Echte Pensionsgeschäfte als
Pensionsgeber, Wertpapierleihe
und ähnliche Vereinbarungen
411 0 411 405 0 6
Sonstige Finanzinstrumente 2.078 471 1.607 1.307 0 301
Gesamt 8.219 475 7.744 7.087 110 546
31.12.2014 Bruttobetrag Nettobetrag Beträge aus Globalauf
rechnungsvereinbarungen
in € Millionen bilanzierter
finanzieller
Vermögenswerte
saldierter
bilanzierter
finanzieller
Verbindlichkeiten
bilanzierter
finanzieller
Vermögens
werte
Finanz
instrumente
Erhaltene
Barsicherheiten
Derivate (rechtlich
durchsetzbar)
5.536 11 5.525 4.758 35 733
Echte Pensionsgeschäfte als
Pensionsnehmer, Wertpapierleihe
und ähnliche Vereinbarungen
6.271 0 6.271 6.253 0 18
Sonstige Finanzinstrumente 4.848 448 4.400 1.317 0 3.084
Gesamt 16.655 459 16.196 12.328 35 3.834
31.12.2014 Bruttobetrag Nettobetrag Beträge aus Globalauf
rechnungsvereinbarungen
Netto
betrag
in € Millionen bilanzierter
finanzieller
Verbindlichkeiten
saldierter
bilanzierter
finanzieller
Vermögenswerte
bilanzierter
finanzieller
Verbindlich
keiten
Finanz
instrumente
Verpfändete
Barsicherheiten
Derivate 5.142 11 5.132 4.781 124 226
Echte Pensionsgeschäfte als
Pensionsgeber, Wertpapierleihe
und ähnliche Vereinbarungen
406 0 406 399 0 7
Sonstige Finanzinstrumente 1.817 447 1.369 1.317 0 53
Gesamt 7.365 458 6.907 6.497 124 285

(39) Angaben zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Die Beziehungen zu nahestehenden Personen beschränken sich auf Bankgeschäfte, die prinzipiell zu marktüblichen Konditionen abgeschlossen wurden. Darüber hinaus besitzen die Vorstände Aktien der RBI AG. Detaillierte Informationen dazu sind auf der RBI-Homepage ersichtlich. Im laufenden Geschäftsjahr wurden keine weiteren Geschäfte, insbesondere keine Großgeschäfte, mit nahestehenden Personen abgeschlossen.

Die nachfolgenden Tabellen zeigen die Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen, wobei unter Mutterunternehmen die Raiffeisen-Landesbanken-Holding GmbH, Wien, und die Raiffeisen Zentralbank Österreich Aktiengesellschaft, Wien, zu verstehen sind:

31.3.2015
in € Millionen
Mutter
unternehmen
Verbundene
Unternehmen
At-equity bewertete
Unternehmen
Sonstige
Beteiligungen
Forderungen an Kreditinstitute 1.702 303 198 108
Forderungen an Kunden 0 1.344 14 198
Handelsaktiva 0 53 0 0
Wertpapiere und Beteiligungen 0 262 0 96
Sonstige Aktiva (inkl. Derivate) 45 371 0 1
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 489 391 3.753 300
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 0 295 294 213
Verbriefte Verbindlichkeiten 0 11 0 0
Rückstellungen 0 8 13 0
Handelspassiva 0 89 0 0
Sonstige Passiva (inkl. Derivate) 3 298 0 0
Nachrangkapital 0 0 0 0
Gegebene Garantien 0 170 2 2
Erhaltene Garantien 770 342 171 28
31.12.2014
in € Millionen
Mutter
unternehmen
Verbundene
Unternehmen
At-equity bewertete
Unternehmen
Sonstige
Beteiligungen
Forderungen an Kreditinstitute 1.770 128 183 107
Forderungen an Kunden 21 1.457 4 163
Handelsaktiva 0 48 2 0
Wertpapiere und Beteiligungen 0 344 0 89
Sonstige Aktiva (inkl. Derivate) 51 113 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 958 281 3.673 336
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 0 342 624 189
Verbriefte Verbindlichkeiten 0 11 0 0
Rückstellungen 0 0 0 0
Handelspassiva 0 88 13 0
Sonstige Passiva (inkl. Derivate) 0 28 0 1
Nachrangkapital 0 0 0 0
Gegebene Garantien 0 254 1 9
Erhaltene Garantien 793 342 178 37

(40) Kapitalmanagement und Eigenmittel nach CRR/CRD IV bzw. BWG

Die Eigenmittel setzten sich wie folgt zusammen:

in € Millionen 31.3.2015 31.12.2014
Eingezahltes Kapital 5.884 5.883
Erwirtschaftetes Kapital 1.903 1.625
Kapital der nicht beherrschenden Anteile 360 394
Hartes Kernkapital vor Abzugsposten 8.147 7.902
Immaterielle Vermögenswerte/Firmenwerte - 445 - 411
Risikovorsorge-Fehlbeträge für IRB-Positionen - 25 - 9
Abzugsposten Verbriefungen - 5 - 5
Abzugsposten Latente Steuern 0 0
Abzugsposten Versicherungen und Beteiligungen - 3 0
Hartes Kernkapital nach Abzugsposten 7.670 7.477
Zusätzliches Kernkapital 309 353
Abzugsposten Verbriefungen 0 0
Immaterielle Vermögenswerte/Firmenwerte - 305 - 343
Risikovorsorge-Fehlbeträge für IRB-Positionen - 18 - 17
Abzugsposten Versicherungen und Beteiligungen 0 0
Kapital der nicht beherrschenden Anteile 14 7
Kernkapital 7.670 7.477
Berücksichtigungsfähiger Risikovorsorgeüberschuss für IRB-Positionen 186 182
Stille Reserve 201 201
Langfristiges nachrangiges Kapital 3.194 3.132
Abzugsposten Verbriefungen 0 0
Abzugsposten Versicherungen und Beteiligungen 0 0
Kapital der nicht beherrschenden Anteile 19 12
Ergänzende Eigenmittel nach Abzugsposten 3.601 3.527
Gesamte Eigenmittel 11.271 11.003
Gesamtes Eigenmittelerfordernis 5.879 5.498
Common Equity Tier 1 Ratio (transitional) 10,4% 10,9%
Tier 1 Ratio (transitional) 10,4% 10,9%
Eigenmittelquote (transitional) 15,3% 16,0%

Ohne Berücksichtigung der in der CRR definierten Übergangsbestimmungen ergab sich eine Common Equity Tier 1 Ratio (fully loaded) von 9,9 Prozent und eine Eigenmittelquote (fully loaded) von 15,2 Prozent.

Das gesamte Eigenmittelerfordernis setzte sich wie folgt zusammen:

in € Millionen 31.3.2015 31.12.2014
Risikogewichtete Aktiva (RWA gesamt) 73.482 68.721
Eigenmittelerfordernis für das Kreditrisiko 4.760 4.564
Auf internen Ratings basierender Ansatz 2.732 2.658
Standardansatz 1.989 1.866
CVA Risiko 40 40
Eigenmittelerfordernis für das Positionsrisiko in Schuldtiteln, Substanzwerten, Waren und
Fremdwährungen 403 254
Eigenmittelerfordernis für das operationelle Risiko 716 680
Gesamtes Eigenmittelerfordernis 5.879 5.498

Die Bemessungsgrundlage für das Kreditrisiko stellte sich nach Asset-Klassen wie folgt dar:

in € Millionen 31.3.2015 31.12.2014
Risikogewichtete Bemessungsgrundlage nach Standardansatz 24.851 23.322
Zentralstaaten und Zentralbanken 2.048 1.538
Regionale Gebietskörperschaften 59 35
Verwaltungseinrichtungen und Unternehmen ohne Erwerbscharakter 12 9
Multilaterale Entwicklungsbanken 0 0
Kreditinstitute 488 325
Firmenkunden 10.220 9.925
Retail-Kunden 8.508 7.998
Beteiligungspositionen 383 455
Gedeckte Schuldverschreibungen 0 9
Investmentfonds-Anteile 12 0
Verbriefungspositionen 0 0
Sonstige Posten 3.121 3.026
Risikogewichtete Bemessungsgrundlage nach auf internen Ratings basierendem Ansatz 34.148 33.220
Zentralstaaten und Zentralbanken 231 266
Kreditinstitute 2.616 2.496
Firmenkunden 26.551 25.412
Retail-Kunden 4.434 4.686
Beteiligungspositionen 106 105
Verbriefungspositionen 210 254
CVA Risiko 498 506
Gesamt 59.498 57.048

(41) Durchschnittliche Mitarbeiterzahl

Die durchschnittliche Zahl der während des Berichtszeitraums beschäftigten Arbeitnehmer (in Vollzeitäquivalenten) stellte sich wie folgt dar:

in Vollzeitäquivalenten 1.1.-31.3.2015 1.1.-31.3.2014
Inland 2.678 2.646
Ausland 52.365 55.197
Gesamt 55.043 57.843

Impressum/Disclaimer

Impressum

Herausgeber, Medieninhaber: Raiffeisen Bank International AG, Am Stadtpark 9, 1030 Wien, Österreich Redaktion: Group Investor Relations Redaktionsschluss: 18. Mai 2015 Herstellungsort: Wien Internet: www.rbinternational.com

Der Bericht ist auch auf Englisch erhältlich.

Anfragen an Group Investor Relations: Anfragen an Group Communications: E-Mail: [email protected] E-Mail: [email protected] Internet: www.rbinternational.com → Investor Relations Internet: www.rbinternational.com → Presse Telefon: +43-1-71 707-2089 Telefon: +43-1-71 707-1298

Disclaimer

Die in diesem Bericht enthaltenen Prognosen, Planungen und zukunftsgerichteten Aussagen basieren auf dem Wissensstand und der Einschätzung der Raiffeisen Bank International AG zum Zeitpunkt der Erstellung. Wie alle Aussagen über die Zukunft unterliegen sie bekannten und unbekannten Risiken sowie Unsicherheitsfaktoren, die im Ergebnis auch zu erheblichen Abweichungen führen können. Für den tatsächlichen Eintritt von Prognosen und Planungswerten sowie zukunftsgerichteten Aussagen kann keine Gewähr geleistet werden.

Dieser Bericht dient ausschließlich zur Information und stellt weder eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung noch ein Angebot zum Kauf oder zur Zeichnung von Wertpapieren oder eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Kauf von Wertpapieren dar.

Dieser Bericht wurde mit der größtmöglichen Sorgfalt erstellt und die Daten wurden überprüft. Rundungs-, Übermittlungs-, Satzoder Druckfehler können dennoch nicht ausgeschlossen werden. Bei der Summierung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können rundungsbedingte Rechendifferenzen auftreten. Dieser Bericht wurde in deutscher Sprache verfasst. Seine englische Version ist eine Übersetzung des deutschen Berichts. Allein die deutsche Version ist die authentische Fassung. Raiffeisen Bank International AG haftet in keinem Fall für Verluste oder Schäden gleich welcher Art, die durch oder im Zusammenhang mit der Benutzung dieses Berichts entstehen könnten.

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit werden in diesem Bericht alle Personenbezeichnungen in der männlichen Form verwendet. Darunter soll auch die weibliche Form verstanden werden.

www.rbinternational.com

Talk to a Data Expert

Have a question? We'll get back to you promptly.