Quarterly Report • Dec 9, 2015
Quarterly Report
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Bericht zum 1. Halbjahr 2015/ 16 der Zumtobel Group AG
| Kennzahlenübersicht in Mio EUR | Q2 2015/16 |
Q2 2014/15 |
Veränderung in % |
1. HJ 2015/16 |
1. HJ 2014/15 |
Veränderung in % |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 359,5 | 339,8 | 5,8 | 702,0 | 663,2 | 5,8 |
| Bereinigtes EBIT | 28,8 | 28,2 | 2,2 | 42,3 | 47,2 | -10,5 |
| in % vom Umsatz | 8,0 | 8,3 | 6,0 | 7,1 | ||
| EBIT | 24,5 | 26,6 | -7,7 | 36,9 | 35,7 | 3,6 |
| in % vom Umsatz | 6,8 | 7,8 | 5,3 | 5,4 | ||
| Periodenergebnis | 18,3 | 23,1 | -20,9 | 27,5 | 28,9 | -4,7 |
| in % vom Umsatz | 5,1 | 6,8 | 3,9 | 4,4 | ||
| Cashflow aus dem operativen Ergebnis | 37,6 | 40,5 | -7,1 | 64,9 | 63,0 | 2,9 |
| Investitionen | 17,0 | 14,8 | 15,4 | 29,8 | 28,9 | 3,0 |
| 31. Oktober 2015 |
30. April 2015 |
Veränderung in % |
||
|---|---|---|---|---|
| Bilanzsumme | 1.137,2 | 1.086,3 | 4,7 | |
| Eigenkapital | 335,7 | 322,6 | 4,1 | |
| Eigenkapitalquote in % | 29,5 | 29,7 | ||
| Nettoverbindlichkeiten | 190,5 | 148,2 | 28,5 | |
| Mitarbeiter inkl. Leiharbeiter (Vollzeitkräfte) |
7.200 | 7.234 | -0,5 |
nach einem schwachen Start in das neue Geschäftsjahr konnten wir uns im zweiten Quartal operativ wieder deutlich verbessern. Auf Konzernebene stiegen die Umsatzerlöse in den ersten sechs Monaten um 5,8% auf 702,0 Mio EUR (Vorjahr 663,2 Mio EUR). Diese Umsatzentwicklung wurde durch deutlich positive Währungstranslationseffekte im Ausmaß von 28,1 Mio EUR unterstützt. Bereinigt um diese Währungseffekte stieg der Umsatz im ersten Halbjahr um 1,6% (zweites Quartal plus 2,7%). Der Technologiewandel hin zu LED ist weiterhin ungebrochen: Mit einem Wachstum von 45,1% vergrößerte sich der LED-Anteil am Konzernumsatz im Jahresvergleich deutlich auf inzwischen 61,8%.
Ulrich Schumacher
Sehr erfreulich verlief im Berichtszeitraum die Entwicklung des Komponentensegments, wo weiterhin große Fortschritte in der konsequenten Ausrichtung des Geschäfts auf die LED-Technologie geleistet wurden Der Segmentumsatz stieg im Berichtszeitraum um 9,7% (währungsbereinigt 6,2%) auf 215,5 Mio EUR (Vorjahr 196,4 Mio EUR). Deutlich verhaltener, wenn auch mit leichter Verbesserung im zweiten Quartal, war die Entwicklung im Lighting Segment. Hier stiegen die Umsatzerlöse in den ersten sechs Monaten um 6,0% (währungsbereinigt plus 1,8%) auf 531,1 Mio EUR (Vorjahr 500,9 Mio EUR). Diese Entwicklung ist insbesondere auf einen marktbedingt starken Nachfragerückgang in Frankreich und Australien sowie die andauernde Schwäche in Asien zurückzuführen.
Das bereinigte operative Gruppen-EBIT verbesserte sich im zweiten Quartal leicht gegenüber dem Vorjahr, für die ersten sechs Monate wurde jedoch nach dem schwachen ersten Quartal ein Rückgang von 47,2 Mio EUR auf 42,3 Mio EUR verzeichnet. Die Halbjahreszahlen verdeutlichen, dass sich insbesondere im Lighting Segment die prognostizierten Kosteneinsparungen und Wachstumsimpulse aus den bisherigen Restrukturierungsmaßnahmen im Vertrieb und in der Produktion noch nicht im geplanten Umfang entfaltet haben. Darüber hinaus wurde das operative Ergebnis im Berichtszeitraum durch deutlich höhere Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen zur Stärkung der Technologieposition (plus 7,9 Mio EUR), anhaltenden Preisdruck sowie temporäre negative Währungstransaktionseffekte (USD/CHF) belastet. Die Lieferfähigkeit und Produktivität in unserem Leuchtenwerk in Spennymoor konnte im zweiten Quartal hingegen wieder deutlich verbessert werden. Das Periodenergebnis lag mit 27,5 Mio EUR auf dem Niveau des Vorjahres (Vorjahr 28,9 Mio EUR).
Die temporären Belastungen waren für das Management seit einiger Zeit absehbar und sind daher im Ausblick für das Gesamtjahr 2015/16 bereits berücksichtigt. Allerdings ist angesichts der schwachen währungsbereinigten Umsatzdynamik und der Verzögerungen bei den prognostizierten Kosteneinsparungen über die ersten sechs Monate festzuhalten, dass die Geschäftsentwicklung hinter den Erwartungen des Vorstands liegt. Vor diesem Hintergrund passt der Vorstand seine Ergebnisprognose (bereinigtes EBIT) für das Gesamtjahr von bislang 90 bis 100 Mio EUR auf nunmehr 70 bis 80 Mio EUR an (ber. EBIT im Vorjahr: 66,5 Mio EUR). Das Umsatzziel bleibt unverändert bei einem Wachstum von rund 5% im Vergleich zum Vorjahr, welches vor allem aufgrund positiver Währungseffekte erreicht werden wird.
Mit Blick auf die strategische Entwicklung der Zumtobel Group setzen wir weiterhin konsequent auf eine Anpassung der Werkskapazitäten, einen markenübergreifenden Vertrieb im Leuchtengeschäft sowie die konzernweite Bündelung der Einkaufsaktivitäten. Dies sind die zentralen Säulen für eine nachhaltige Steigerung von Umsatz und Profitabilität. Ergänzend dazu evaluieren wir, wie bereits angekündigt, im Berichtsjahr zusätzliche Optimierungsmöglichkeiten in den Strukturkosten.
Ulrich Schumacher Chief Executive Officer (CEO)
Die Phase anhaltender Unsicherheit und hoher Volatilität an den internationalen Finanzmärkten setzte sich auch im zweiten Quartal des Geschäftsjahres fort. Zwar führten die Verabschiedung des dritten EU-Hilfsprogramms für Griechenland sowie robuste Konjunkturdaten im Euroraum und den USA zunächst zu einer Erholung der Aktienmärkte. Schwache Konjunkturdaten aus China sowie die verschärfte Rezession in Brasilien sorgten im weiteren Verlauf jedoch für deutliche Kursverluste. Darüber hinaus wurde die Zumtobel Group Aktie durch die Ergebnisse zum ersten Quartal belastet, die unter den Kapitalmarkterwartungen lagen. In diesem Marktumfeld sank der Kurs der Zumtobel Group Aktie im Berichtszeitraum um 15,3%. Der österreichische Leitindex ATX bewegte sich mit einem Minus von 6,4% im Berichtszeitraum ebenfalls in der Verlustzone.
Auf Basis einer unveränderten Aktienanzahl von 43,5 Mio Stück lag die Marktkapitalisierung der Zumtobel Group Ende Oktober 2015 bei 900 Mio EUR (Vorjahr 612 Mio EUR). Die Aktionärsstruktur hat sich gegenüber dem Jahresabschluss 2014/15 nicht wesentlich verändert. Die Familie Zumtobel ist mit einem Anteil von 35,4% der Stimmrechte weiterhin der seit dem Börsengang etablierte stabile Kernaktionär der Zumtobel Group AG. Darüber hinaus hält Blackrock Inc. einen Stimmrechtsanteil von über 5%. Die übrigen Anteile liegen zum Großteil bei anderen institutionellen Investoren. Im ATX, dem Leitindex der größten börsennotierten Unternehmen Österreichs, belegte die Zumtobel Group Aktie per 31. Oktober 2015 Platz 17 in Bezug auf Marktkapitalisierung und Platz 18 in Bezug auf Handelsvolumen. Der durchschnittliche Tagesumsatz lag im ersten Halbjahr 2015/16 bei 143.975 Stück gegenüber 84.975 im Vorjahr (Doppelzählung, wie von der Wiener Börse veröffentlicht). Zum 31. Oktober 2015 belief sich der Bestand an eigenen Aktien auf 353.343 Stück.
Entwicklung der Zumtobel Group Aktie
| Schlusskurs 30.04.15 | EUR 24,445 | Währung | EUR |
|---|---|---|---|
| Schlusskurs 31.10.15 | EUR 20,700 | ISIN | AT0000837307 |
| Performance 1. Halbjahr 2015/16 | -15,3% | Börsenkürzel Wiener Börse (XETRA) | ZAG |
| Marktkapitalisierung am 31.10.15 | 900 Mio EUR | Marktsegment | Prime Market |
| Höchstkurs am 20.07.15 | EUR 29,890 | Reuters Symbol | ZUMV.VI |
| Tiefstkurs am 24.09.15 | EUR 18,330 | Bloomberg Symbol | ZAG AV |
| Ø tägl. Handelsvolumen (Stück) | 143.975 | Anzahl der Aktien | 43.500.000 |
Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat in der Prognose vom Oktober 2015 seinen Ausblick für das weltweite Wirtschaftswachstum in diesem Jahr erneut gesenkt. Verantwortlich dafür seien die Verlangsamung des Wirtschaftswachstums in China sowie Belastungen aus niedrigeren Rohstoffpreisen für die Schwellenländer. In den Industrienationen bleibe die Erholung jedoch auf Kurs. Der IWF erwartet für 2015 einen Anstieg der globalen Wirtschaftsleistung um 3,1%, eine Verringerung um 0,2 Prozentpunkte im Vergleich zur Prognose vom Juli 2015, und ein Wachstum von 3,6% für 2016. Vor allem die Entwicklung der Öl- und Rohstoffpreise, die anstehende Normalisierung der US-Geldpolitik sowie das neue chinesische Wachstumsmodell werden die wesentlichen Einflussfaktoren auf die globale Konjunkturentwicklung sein. Die Wachstumsprognose im Euroraum liegt, wie schon im Juli-Gutachten, bei 1,5 % für das laufende Kalenderjahr und bei 1,6% für 2016. Die Wachstumsraten werden für Deutschland und Frankreich mit 1,5% bzw. 1,2% für 2015 und 1,6% bzw. 1,5% für 2016 nahezu unverändert angenommen. In den Schwellen- und Entwicklungsländern jedoch wird im fünften Jahr in Folge eine Abschwächung der Wirtschaftsentwicklung erwartet. Lediglich in den USA setzt sich der Aufschwung fort, die Wachstumsprognose liegt dort für 2015 bei 2,6%, für 2016 bei 2,8%.
Der Bausektor in Europa ist nach siebenjähriger Krise und Stagnation im Jahr 2014 mit einem Plus von 0,4% erstmals wieder leicht gewachsen. In den sieben für die Zumtobel Group wichtigsten europäischen Märkten (Österreich, Deutschland, Schweiz, Frankreich, Großbritannien, Italien und Skandinavien) wird von Euroconstruct im Gutachten vom Juni 2015 ein Wachstum von 1,9% für das Kalenderjahr 2015 und von 2,5% für das Kalenderjahr 2016 prognostiziert.
Auf der am 24. Juli 2015 stattgefundenen 39. ordentlichen Hauptversammlung wurde beschlossen, für das Geschäftsjahr 2014/15 eine Dividende in Höhe von 22 Eurocent je Aktie auszuschütten. Die Auszahlung der Dividende an die Aktionäre erfolgte am 31. Juli 2015.
Am 7. September 2015 erwarb die Zumtobel Group den Mehrheitsanteil (60%) am britischen LED-Leuchtenhersteller AC/DC LED Holdings Ltd (acdc). Zudem wurde mit dem Veräußerer eine Call/Put Option eingegangen, den verbleibenden Minderheitenanteil (40%) an acdc im Jahr 2020 zu erwerben. acdc ist ein Nischenanbieter von hochwertiger architektonischer LED-Fassadenbeleuchtung sowie von Lichtlösungen für Hotels und designorientierte Restaurants und Bars. acdc erwirtschaftete 2014 mit aktuell 120 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von ca. 17 Mio Euro.
Die Tridonic GmbH & Co KG hat mit Wirkung zum 30. November 2015 ihr Geschäft für Werbebeleuchtung ("Signage") an das US-amerikanische Unternehmen AgiLight Inc. mit Sitz in San Antonio, Texas, verkauft. Der Verkauf der Signage-Aktivitäten, die im Geschäftsjahr 2014/15 ca. 20 Mio EUR Umsatz erwirtschafteten, findet in Form eines "Asset-Deals" statt.
Um die langfristige Liquidität zu günstigen Konditionen sicherzustellen, hat die Zumtobel Group Anfang Dezember 2015 ihren bestehenden Konsortialkreditvertrag, der im Oktober 2016 fällig geworden wäre, frühzeitig refinanziert. Der neue Konsortialkreditvertrag mit einer Laufzeit von 5 + 1 + 1 Jahren und einem maximal ausnutzbaren Rahmen von 300 Mio EUR wurde mit einem Syndikat aus sieben Banken abgeschlossen. Der Kreditvertrag sieht eine Erhöhungsklausel um bis zu 200 Mio EUR vor.
IWF senkt erneut Ausblick für das weltweite Wachstum
Weiterhin moderate Wachstumserwartung für die Eurozone
Hauptversammlung beschließt Dividende für GJ 2014/15
Akquisition in neuen Anwendungsgebieten
Verkauf der Signage-Aktivitäten
Neuer Konsortialkreditvertrag bis 30. November 2020 abgeschlossen
Weitere Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem 30. April 2015 sind nicht eingetreten.
Nahestehende Personen umfassen den Vorstand und Aufsichtsrat der Zumtobel Group AG. Zum 31. Oktober 2015 sind keine Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Personen vorhanden.
Mit assoziierten Unternehmen bestehen Lieferungs- und Leistungsbeziehungen zu marktüblichen Konditionen.
Im ersten Halbjahr (1. Mai bis 31. Oktober 2015) des laufenden Geschäftsjahres 2015/16 stieg der Gruppenumsatz im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres in einem insgesamt stabilen konjunkturellen Umfeld in Europa um 5,8% auf 702,0 Mio EUR (Vorjahr 663,2 Mio EUR). Diese Umsatzentwicklung wurde durch deutlich positive Währungseffekte im Ausmaß von 28,1 Mio EUR unterstützt. Die positiven Währungseffekte sind vor allem auf die Aufwertung des Schweizer Frankens (CHF), des Britischen Pfund (GBP) und des amerikanischen Dollars (USD) zurückzuführen. Bereinigt um diese Währungseffekte stieg der Umsatz um 1,6%.
Speziell der Trend zu intelligent gesteuerten, energieeffizienten Beleuchtungsanlagen sowie insbesondere die LED-Technologie bringen weiterhin wichtige Wachstumsimpulse. Dementsprechend konnte das dynamische Wachstum mit LED-Produkten auch im Berichtszeitraum fortgesetzt werden. Der Gesamtumsatz mit LED-Produkten stieg im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres um 45,1% auf 433,7 Mio EUR (Vorjahr 298,9 Mio EUR). Der LED-Anteil am Gruppenumsatz erhöhte sich damit innerhalb von 12 Monaten deutlich auf 61,8% gegenüber 45,1% im ersten Halbjahr des Vorjahres. Sowohl das Lighting Segment (plus 47,1%) als auch das Components Segment (plus 50,2%) konnten mit ihrem umfassenden innovativen LED-Produktportfolio von der stark steigenden Nachfrage nach LED-Beleuchtung profitieren.
| Entwicklung Segmente in Mio EUR | Q2 2015/16 |
Q2 2014/15 |
Veränderung in % |
1. HJ 2015/16 |
1. HJ 2014/15 |
Veränderung in % |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Lighting Segment | 276,3 | 257,6 | 7,3 | 531,1 | 500,9 | 6,0 |
| Components Segment | 106,2 | 99,8 | 6,4 | 215,5 | 196,4 | 9,7 |
| Überleitung | -22,9 | -17,6 | 29,9 | -44,6 | -34,1 | 30,9 |
| Zumtobel Group | 359,5 | 339,8 | 5,8 | 702,0 | 663,2 | 5,8 |
In der europäischen Bauwirtschaft haben sich die Anzeichen für eine Trendwende von einem über viele Jahre rückläufigen hin zu einem leicht wachsenden Marktumfeld verfestigt. Dies bestätigt auch Euroconstruct im Juni-Gutachten 2015. Für den europäischen gewerblichen Hochbau wird nach einigen Jahren des Rückgangs in den für die Zumtobel Group sieben wichtigsten europäischen Märkten ein Wachstum von 1,9% für das Kalenderjahr 2015 und von 2,5% für das Kalenderjahr 2016 prognostiziert. Der Umsatz im Lighting Segment stieg im Berichtszeitraum um 6,0% auf 531,1 Mio EUR (Vorjahr 500,9 Mio EUR), wobei im zweiten Quartal mit plus 7,3% eine leicht verbesserte Wachstumsdynamik verzeichnet wurde. Bereinigt um positive Währungseffekte betrug das Umsatzwachstum im Lighting Segment 1,8%. Diese weiterhin zurückhaltende Entwicklung ist insbesondere auf einen marktbedingt starken Nachfragerückgang in Frankreich und Australien sowie die andauernde Schwäche in Asien zurückzuführen. Die Lieferfähigkeit in unserem Leuchtenwerk in Spennymoor konnte hingegen im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres wieder deutlich verbessert werden. Dem gegenüber stehen positive Impulse aus der im abgelaufenen Geschäftsjahr implementierten markenübergreifenden Vertriebsstruktur, in der das gesamte Produktportfolio von Zumtobel und Thorn in allen Regionen aus einer Hand vermarktet wird, sowie ein stark wachsendes Key Account-Geschäft.
Das Components Segment macht weiterhin erfreuliche Fortschritte in der konsequenten Ausrichtung des Geschäfts auf die LED-Technologie. Der Umsatz mit LED-Komponenten stieg im ersten Halbjahr um 50,2% auf 146,9 Mio EUR (Vorjahr 97,8 Mio EUR) und konnte damit die weiterhin stark rückläufige Nachfrage nach elektronischen Vorschaltgeräten deutlich überkompensieren. Insgesamt stieg der Segmentumsatz im Berichtszeitraum um 9,7% auf 215,5 Mio EUR (Vorjahr 196,4 Mio EUR). Bereinigt um positive Währungseffekte stieg der Umsatz um 6,2%. Notwendige Preiserhöhungen zum Ausgleich der höheren Materialpreise aufgrund des hohen Dollarkurses führten zu einer Abschwächung der Umsatzdynamik im zweiten Quartal (plus 6,4%).
Erfreuliche Entwicklung im Components Segment
| Q2 2015/16 Q2 2015/16 |
1. HJ 2015/16 2015/16 | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse in Mio EUR |
Veränderung in % |
Umsatzerlöse in Mio EUR |
Veränderung in % |
in % vom Konzern |
|
| D/A/CH | 108,9 | 10,1 | 210,8 | 10,2 | 30,0 |
| Nordeuropa | 99,7 | 8,5 | 187,3 | 7,3 | 26,7 |
| Benelux & Osteuropa | 41,3 | 5,3 | 79,2 | 10,2 | 11,3 |
| Südeuropa | 46,4 | 0,3 | 96,3 | -2,6 | 13,7 |
| Asien & Pazifik | 35,1 | -12,3 | 73,8 | -4,3 | 10,5 |
| Mittlerer Osten & Afrika | 18,4 | 31,5 | 36,3 | 19,0 | 5,2 |
| Amerika | 9,7 | 2,3 | 18,2 | -4,8 | 2,6 |
| Gesamt | 359,5 | 5,8 | 702,0 | 5,8 | 100,0 |
Im Rahmen der Neuorganisation der Vertriebsorganisation der Zumtobel Group wurden die Vertriebsregionen leicht angepasst. Wesentliche Veränderungen sind die Umgliederungen der lateinamerikanischen Länder zur Region Amerika sowie der zentralasiatischen Länder und der Türkei zur Region Benelux & Osteuropa. Die Länderverteilung auf die Regionen stellt sich nun wie folgt dar:
Neuaufteilung der Vertriebsregionen
| D/A/CH: | Deutschland, Österreich, Schweiz |
|---|---|
| Nordeuropa: | Großbritannien, Irland, Schweden, Norwegen, Island, Finnland, Dänemark, |
| Baltikum | |
| Benelux & Osteuropa: | Belgien, Niederlande, Luxemburg und sämtliche Länder Osteuropas |
| inklusive Russland, Griechenland, Malta, Zypern, Türkei, Zentralasien | |
| Amerika: | USA, Kanada und sämtliche Länder Lateinamerikas |
| Südeuropa: | Frankreich, Italien, Spanien, Portugal |
| Asien & Pazifik: | Länder des Fernen Ostens inklusive China sowie Japan, Australien, |
| Neuseeland | |
| Mittlerer Osten & Afrika: | Länder des Mittleren Ostens, Indien, Afrika |
Die Änderungen wurden auch rückwirkend angewandt, was zu einer Anpassung der regionalen Aufteilung im Vergleichszeitraum des Geschäftsjahres 2014/15 führte.
Solides Wachstum in den europäischen Kernmärkten mit Ausnahme von Frankreich
Hinsichtlich des wirtschaftlichen Marktumfelds als auch der Implementierungsgeschwindigkeit der Restrukturierung und strategischen Neuausrichtung des Vertriebes gibt es große regionale Unterschiede. Die Umsatzentwicklung in den einzelnen Regionen im Berichtszeitraum verlief entsprechend sehr unterschiedlich. In der für die Zumtobel Group umsatzstärksten Region D/A/CH stieg der Umsatz im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres um 10,2% auf 210,8 Mio EUR (währungsbereinigt 5,8%). Dabei profitierte diese Region weiterhin von einer steigenden Nachfrage von Einzelhandelsketten (Key Account-Geschäft), die aufgrund der attraktiven Amortisationszeiten ihre Shop-Beleuchtung auf LED umrüsten. In der Region Nordeuropa wuchs der Umsatz um 7,3% (währungsbereinigt 0,6%) auf 187,3 Mio EUR. Der Hauptumsatztreiber in dieser Region war einmal mehr Großbritannien. Die solide Umsatzdynamik im zweiten Quartal ist insbesondere auf verbesserte Lieferfähigkeit des Leuchtenwerkes in Spennymoor zurückzuführen. Die Region Benelux & Osteuropa, die nun auch die Länder Zentralasiens sowie die Türkei umfasst, konnte die Umsätze im ersten Halbjahr 2015/16 um 10,2% steigern. Insbesondere Osteuropa (Tschechien, Polen, Ungarn) entwickelte sich sehr erfreulich. In der Region Südeuropa lag die Geschäftsentwicklung in Frankreich im Berichtszeitraum deutlich hinter den Erwartungen. Italien konnte im zweiten Quartal erstmals wieder leicht wachsen. Dementsprechend fiel der Umsatz in dieser Region um 2,6% auf 96,3 Mio EUR. Die Region Asien & Pazifik befindet sich in einem umfassenden Restrukturierungsprozess. Während das Components Segment in dieser Region eine gute Wachstumsdynamik zeigt, entwickelt sich das Leuchtengeschäft in Asien und seit dem zweiten Quartal marktbedingt auch in Australien enttäuschend. In Summe sank der Umsatz in dieser Region im Berichtsquartal um 4,3% (währungsbereinigt minus 8,7%) auf 73,8 Mio EUR. In der Region Mittlerer Osten & Afrika konnte die erfreuliche Entwicklung aus den Vorquartalen fortgesetzt werden. Die Umsätze stiegen um 19,0% (währungsbereinigt 11,6%) auf 36,3 Mio EUR. Die erste Jahreshälfte verlief in der Region Amerika, in der nun auch sämtliche Länder Lateinamerikas enthalten sind, insgesamt enttäuschend, aber die Projektaktivität und die Auftragseingänge stimmen uns für den Rest des Jahres zuversichtlich. Der Umsatz in dieser Region verringerte sich im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres um 4,8% (währungsbereinigt minus 18,7%) auf 18,2 Mio EUR, jedoch konnte für das zweite Quartal bereits ein Wachstum von 2,3% verzeichnet werden.
| Gewinn- und Verlustrechnung in Mio EUR | Q2 2015/16 |
Q2 2014/15 |
Veränderung in % |
1. HJ 2015/16 |
1. HJ 2014/15 |
Veränderung in % |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 359,5 | 339,8 | 5,8 | 702,0 | 663,2 | 5,8 |
| Kosten der umgesetzten Leistungen | -239,7 | -223,9 | 7,1 | -474,6 | -440,0 | 7,9 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 119,8 | 115,9 | 3,4 | 227,4 | 223,2 | 1,9 |
| in % vom Umsatz | 33,3 | 34,1 | 32,4 | 33,7 | ||
| SG&A Aufwendungen ohne Sondereffekte | -91,0 | -87,7 | 3,8 | -185,1 | -175,9 | 5,2 |
| Bereinigtes EBIT | 28,8 | 28,2 | 2,2 | 42,3 | 47,2 | -10,5 |
| in % vom Umsatz | 8,0 | 8,3 | 6,0 | 7,1 | ||
| Sondereffekte | -4,3 | -1,6 | <-100 | -5,4 | -11,6 | -53,7 |
| EBIT | 24,5 | 26,6 | -7,7 | 36,9 | 35,7 | 3,6 |
| in % vom Umsatz | 6,8 | 7,8 | 5,3 | 5,4 | ||
| Finanzergebnis | -0,9 | -2,0 | 54,8 | -1,2 | -3,7 | 68,5 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 23,6 | 24,6 | -4,0 | 35,8 | 31,9 | 12,1 |
| Ertragsteuern | -5,3 | -1,5 | <-100 | -8,3 | -3,0 | >100 |
| Periodenergebnis | 18,3 | 23,1 | -20,9 | 27,5 | 28,9 | -4,7 |
| Ergebnis je Aktie (in EUR) | 0,42 | 0,54 | -21,6 | 0,64 | 0,67 | -4,4 |
Nachrichtlich: Das EBITDA (EBIT zzgl. Abschreibungen) im ersten Halbjahr 2015/16 betrug 67,6 Mio EUR.
Das um Sondereffekte bereinigte Gruppen-EBIT verbesserte sich im zweiten Quartal leicht gegenüber dem Vorjahr, für die ersten sechs Monate wurde jedoch nach dem schwachen ersten Quartal ein Rückgang von 47,2 Mio EUR auf 42,3 Mio EUR verzeichnet. Die Umsatzrendite ging entsprechend im Berichtszeitraum von 7,1% auf 6,0% zurück. Während das Components Segment das bereinigte Vorjahresergebnis übertreffen konnte, sank das Ergebnis im Lighting Segment unter Vorjahresniveau. Die Bruttoergebnismarge der Zumtobel Group fiel im Berichtszeitraum auf 32,4% (Vorjahr 33,7%). Die Halbjahreszahlen verdeutlichen, dass sich insbesondere im Lighting Segment die prognostizierten Kosteneinsparungen aus den bisherigen Restrukturierungsmaßnahmen noch nicht im geplanten Umfang entfaltet haben. Darüber hinaus wurde das Bruttoergebnis im Berichtszeitraum durch deutlich höhere Entwicklungsaufwendungen zur Stärkung der Technologieposition (plus 7,3 Mio EUR), anhaltenden Preisdruck sowie temporäre negative Währungstransaktionseffekte (USD/CHF) belastet. Die Lieferfähigkeit und Produktivität in unserem Leuchtenwerk in Spennymoor konnte im zweiten Quartal hingegen wieder deutlich verbessert werden.
Die Vertriebskosten in Prozent vom Umsatz sanken trotz Tariflohnerhöhungen von 23,5% auf 23,3%. Der Mitarbeiterstand im Vertriebsbereich per 31. Oktober 2015 erhöhte sich gegenüber dem Vorquartal aufgrund der erstmaligen Konsolidierung der neu erworbenen acdc lighting um ca. 30 Beschäftigte. Die Verwaltungskosten sind mit 24,9 Mio EUR leicht über dem Niveau des Vorjahres (22,3 Mio EUR). Das sonstige betriebliche Ergebnis ohne Sondereffekte in Höhe von 3,6 Mio EUR (Vorjahr 2,1 Mio EUR) beinhaltet unter anderem Lizenzeinnahmen aus dem LED-Geschäft.
Vertriebskosten in Prozent vom Umsatz leicht unter Vorjahresniveau
Im ersten Halbjahr 2015/16 wurden in Summe negative Sondereffekte in Höhe von 5,4 Mio EUR (Vorjahr 11,6 Mio EUR) verbucht. Diese betreffen im Wesentlichen Aufwendungen im Zusammenhang mit der Restrukturierung der Vertriebsorganisation sowie Anpassungen im globalen Werksverbund. Auf weitere Ausführungen im Konzernzwischenabschluss wird verwiesen.
| Q2 | Q2 | Veränderung | 1. HJ | 1. HJ | Veränderung | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Bereinigtes EBIT in Mio EUR | 2015/16 | 2014/15 | in % | 2015/16 | 2014/15 | in % |
| Berichtetes EBIT | 24,5 | 26,6 | -7,7 | 36,9 | 35,7 | 3,6 |
| davon Sondereffekte | -4,3 | -1,6 | <-100 | -5,4 | -11,6 | -53,7 |
| Bereinigtes EBIT | 28,8 | 28,2 | 2,2 | 42,3 | 47,2 | -10,5 |
| in % vom Umsatz | 8,0 | 8,3 | 6,0 | 7,1 |
Verbessertes Finanzergebnis
Das Finanzergebnis verbesserte sich im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,6 Mio EUR auf minus 1,2 Mio EUR (Vorjahr minus 3,7 Mio EUR). Im Zinsaufwand sind vor allem Zinsen für den laufenden Kreditvertrag enthalten. Die übrigen finanziellen Aufwendungen und Erträge betrugen plus 3,2 Mio EUR (Vorjahr plus 0,6 Mio EUR). Die Zumtobel Group setzt zur Absicherung des Währungstransaktionsrisikos überwiegend Devisenterminkontrakte mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr ein, ergänzend auch Optionen. Die Hauptwährungen im Konzern sind EUR, GBP, USD, AUD und CHF. Die positive Veränderung im Vergleich zum 30. April 2015 kommt zum Großteil aus der Marktbewertung von Finanzinstrumenten beziehungsweise aus der Realisierung von Fremdwährungsgeschäften mit negativer Marktbewertung, insbesondere Devisenterminkontrakte in Schweizer Franken. Auf weitere Ausführungen im Konzernzwischenabschluss wird verwiesen.
| Q2 | Q2 | Veränderung | 1. HJ | 1. HJ | Veränderung | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Finanzergebnis in Mio EUR | 2015/16 | 2014/15 | in % | 2015/16 | 2014/15 | in % |
| Zinsaufwand | -2,4 | -2,1 | 13,0 | -4,7 | -4,5 | 3,2 |
| Zinsertrag | 0,1 | 0,1 | 52,4 | 0,2 | 0,2 | 16,9 |
| Zinssaldo | -2,3 | -2,0 | -11,4 | -4,5 | -4,4 | -2,6 |
| Übrige finanzielle Aufwendungen und Erträge | 1,4 | 0,1 | >100 | 3,2 | 0,6 | >100 |
| Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen |
0,0 | 0,0 | <-100 | 0,1 | 0,1 | >100 |
| Finanzergebnis | -0,9 | -2,0 | 54,8 | -1,2 | -3,7 | 68,5 |
Das Ergebnis vor Ertragsteuern erhöhte sich im ersten Halbjahr auf 35,8 Mio EUR (Vorjahr 31,9 Mio EUR). Die negativen Sondereffekte liegen mit 5,4 Mio EUR deutlich unter Vorjahresniveau (Vorjahr 11,6 Mio EUR). Das Periodenergebnis verringerte sich aufgrund höherer Ertragsteuern um 4,7% auf 27,5 Mio EUR gegenüber 28,9 Mio EUR im Vorjahr. Für die Aktionäre der Zumtobel Group AG ergibt sich somit ein Ergebnis je Aktie (unverwässert bei 43,1 Mio Aktien) von 0,64 EUR (Vorjahr 0,67 EUR).
Für die Ermittlung des Cashflows wurde die indirekte Methode monatsgenau angewandt. Die so erstellten monatlichen Cashflows werden mit dem jeweiligen monatlichen Durchschnittskurs umgerechnet und aggregiert, während die Bilanzpositionen mit dem Stichtagskurs umgerechnet werden. Diese Vorgehensweise führt zu Währungsdifferenzen vor allem in den einzelnen Positionen des Cashflows aus dem operativen Geschäft und damit zu deutlich abweichenden Werten im Vergleich zu den Differenzen der jeweiligen Bilanzpositionen.
Der Cashflow aus dem operativen Ergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 63,0 Mio EUR auf 64,9 Mio EUR erhöht. Diese Verbesserung resultiert insbesondere aus dem Anstieg des Ergebnisses vor Ertragsteuern von 31,9 Mio EUR auf 35,8 Mio EUR. Gegenläufig wirkten Mittelabflüsse für den Aufbau von Working Capital. Zum 31. Oktober 2015 lag der Working Capital-Bestand mit 271,3 Mio EUR um 37,5 Mio EUR über dem Niveau zum Abschlussstichtag 30. April 2015. Der saisonal bedingte Aufbau des Working Capital wurde durch höhere Vorratsbestände, die Reduzierung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die erstmalige Konsolidierung des erworbenen britischen LED-Leuchtenhersteller AC/DC LED Holdings Ltd verstärkt. Die Bestände an Rohmaterialien und Fertigprodukten wurden überproportional zum Umsatz aufgebaut, um die Produktion sowie Lieferfähigkeit zum Kunden bei einer zu erwartenden besseren Umsatzdynamik im Jahresverlauf sicherzustellen. Darüber hinaus ist auch ersichtlich, dass der Transformationsprozess hin zur LED Zahlen zu einer Erhöhung des Vorratsbestandes in absoluten Zahlen führt weil der Wert der LED-Rohmaterialien und LED-Fertigprodukten ein höherer ist als bei vergleichbaren konventionellen Produkten. In Prozent des rollierenden Zwölfmonatsumsatzes erhöhte sich der Working Capital-Bestand im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres von 18,0% auf 20,1%. Insgesamt verringerte sich der Cashflow aus dem operativen Geschäft im ersten Halbjahr um 17,1 Mio EUR auf plus 3,3 Mio EUR (Vorjahr plus 20,4 Mio EUR).
Im ersten Halbjahr 2015/16 wurden 29,8 Mio EUR in Anlagevermögen in verschiedenen Produktionswerken investiert (Vorjahr 28,9 Mio EUR). Anlageinvestitionen umfassen Investitionen in Werkzeuge für neue Produkte, Erweiterungsinvestitionen, Instandhaltungsinvestitionen sowie aktivierte Kosten für Forschung und Entwicklung (8,4 Mio EUR). Die Veräußerung des Grundstückes in Landskrona (Schweden) führte zu einem Cash-Zufluss in Höhe von 2,7 Mio EUR, ausgewiesen in der der Position "Einzahlungen aus Anlageabgängen". Die Position "Veränderung liquider Mittel aus Konsolidierungskreisänderungen" betrifft sowohl den positiven Cash-Effekt im Zusammenhang mit dem Verkauf der Tridonic NZ Limited in Auckland, Neuseeland als auch den Cash-Abfluss aus dem Erwerb des britischen LED-Leuchtenhersteller AC/DC LED Holdings Ltd. Die Position "zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte" beinhaltet den Verkauf des Geschäfts mit Werbebeleuchtung (Signage-Geschäft). Insgesamt verringerte sich der Free Cashflow auf minus 24,9 Mio EUR (Vorjahr plus 3,2 Mio EUR).
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beinhaltet hauptsächlich die Erhöhung der Inanspruchnahme des ausnutzbaren Rahmens des Konsortialkreditvertrages sowie die bezahlten Zinsen im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres. Die am 24. Juli 2015 in der Hauptversammlung beschlossene Dividende von 0,22 Eurocent je Aktie für das Geschäftsjahr 2014/15 wurde am 31. Juli 2015 an die Aktionäre ausbezahlt (9,5 Mio EUR) und ist im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres voll cashwirksam.
| Bilanzkennzahlen in Mio EUR | 31. Oktober 2015 | 30. April 2015 |
|---|---|---|
| Bilanzsumme | 1.137,2 | 1.086,3 |
| Nettoverbindlichkeiten | 190,5 | 148,2 |
| Schuldendeckungsgrad | 1,81 | 1,48 |
| Eigenkapital | 335,7 | 322,6 |
| Eigenkapitalquote in % | 29,5 | 29,7 |
| Verschuldungsgrad in % | 56,7 | 46,0 |
| Investitionen | 29,8 | 76,6 |
| Working Capital | 271,3 | 233,8 |
| in % vom rollierenden Zwölfmonatsumsatz | 20,1 | 17,8 |
Keine wesentliche Veränderung in der Bilanzstruktur
Die Qualität der Bilanzstruktur ist nahezu unverändert. Die Eigenkapitalquote reduzierte sich leicht von 29,7% am 30. April 2015 auf 29,5%. Die Nettoverbindlichkeiten stiegen gegenüber dem Bilanzstichtag im saisonal üblichen Muster um 42,2 Mio EUR auf 190,5 Mio EUR (Vorjahr 148,2 Mio EUR), so dass sich der Verschuldungsgrad (Gearing) – als Quotient von Nettoverbindlichkeiten zum Eigenkapital – von 46,0% auf 56,7% verschlechterte.
In der Zumtobel Group wird ein angemessenes Risikomanagementsystem als ein wesentlicher Beitrag zum Erhalt und Ausbau der Wettbewerbsposition gesehen. Ziel des Risikomanagements ist es, durch einen systematischen Ansatz Risiken und Chancen frühzeitig zu erkennen, um so prompt durch geeignete Maßnahmen auf veränderte Rahmenbedingungen reagieren zu können.
Ein wesentliches Risiko für die Geschäftsentwicklung der Zumtobel Group besteht in der unsicheren konjunkturellen Entwicklung der wichtigsten Absatzmärkte, insbesondere in Europa. Eine erneute Abschwächung der Konjunktur könnte dazu führen, dass sich der Auftragseingang der Zumtobel Group deutlich verringert und bestehende Aufträge verzögert oder storniert werden. Darüber hinaus könnten verstärkte Sparanstrengungen bei den Ausgaben durch die öffentliche Hand sowie ein verstärkter Lagerabbau durch die Großhändler die Umsatzentwicklung belasten. Dadurch ergeben sich Risiken in Bezug
Risikomanagement zum frühzeitigen Erkennen von Chancen und Risiken
Risiken aus Konjunkturentwicklung auf die allgemeine Ergebnisentwicklung, belastet durch Unterauslastung in der Produktion, erhöhten Preisdruck und negative Produktmixverschiebungen.
Gegebenenfalls notwendige Maßnahmen zur Anpassung der Strukturkosten und Kapazitäten an das schwierige Marktumfeld oder im Rahmen der organisatorischen beziehungsweise strategischen Neuausrichtung der Zumtobel Group könnten zu zusätzlichen Restrukturierungsaufwendungen führen, die das Ergebnis negativ beeinträchtigen könnten. Anpassungen in den Werkskapazitäten und Verlagerungen von Produkten können auch zu vorübergehende Ineffizienzen in der Produktion und damit einhergehende Lieferengpässe sowie verstärktem Lageraufbau führen. Risiken aus der
Die Geschwindigkeit des technologischen Transformationsprozesses von der konventionellen Beleuchtung in Richtung LED stellt für die gesamte Lichtindustrie eine große Herausforderung dar. Insbesondere die höhere Produktvielfalt, die kürzeren Innovationszyklen und steigende Systemkomplexität der digitalen Beleuchtung führen zu steigenden Forschungs- und Entwicklungsausgaben.
Mithilfe der Differenzierung gegenüber dem Wettbewerb kann die Marktposition gefestigt und eine angemessene Margenqualität sichergestellt werden. Die Zumtobel Group steht sowohl im Leuchten- als auch im Komponentengeschäft vor der Herausforderung, ihre starke Technologieposition in der Branche regelmäßig zu beweisen und Neuentwicklungen an sich ändernde Bedürfnisse der unterschiedlichen Anwendungsgebiete anzupassen. Dies geschieht durch einen konsequenten Fokus der Zumtobel Group auf das Thema Innovation und die enge Zusammenarbeit zwischen Entwicklung und Vertrieb.
Aggressive und etablierte Wettbewerber, allen voran die asiatischen LED-Chip-Produzenten, drängen auf den professionellen Lichtmarkt und streben eine Vorwärtsintegration an. Diesen Unternehmen fehlt allerdings zum Großteil einschlägiges Anwendungswissen über alle relevanten Bereiche der Innen- und Außenbeleuchtung, die Kompetenz für komplexe Lichtmanagementsysteme sowie das umfassende direkte Vertriebsnetzwerk.
Zur Sicherung ihrer jederzeitigen Zahlungsfähigkeit hält die Zumtobel Group einerseits Liquidität in Form von mehrheitlich täglich verfügbaren Bankguthaben, um erwartete betriebliche Aufwendungen und finanzielle Verbindlichkeiten bedienen zu können, und verfügt andererseits über umfangreiche Betriebsmittelkreditlinien, um Liquiditätsschwankungen auszugleichen, die durch den Geschäftsverlauf auftreten. Zum 31. Oktober 2015 stehen der Zumtobel Group kurzfristige Kontokorrentkreditlinien in Höhe von insgesamt 93,0 Mio EUR (Vorjahr 90,3 Mio EUR) zur Verfügung. Eine wesentliche Finanzierungsvereinbarung stellt der am 08. November 2011 mit sieben Banken abgeschlossene Konsortialkreditvertrag mit einer Laufzeit bis Oktober 2016 und einem derzeit maximal ausnutzbaren Rahmen von 350 Mio EUR dar. Davon sind zum Zwischenabschlussstichtag insgesamt 145 Mio EUR (per 30. April 2015 80 Mio EUR) in Anspruch genommen worden. Am 1. Dezember 2015 erfolgte der Abschluss eines neuen Konsortialkreditvertrags über nunmehr 300 Mio EUR mit einer Laufzeit bis 30. November 2020 zur vorzeitigen Umschuldung und Ablösung des bisherigen Konsortialkreditvertrags. Der Kreditvertrag sieht eine Erhöhungsklausel um bis zu 200 Mio EUR und eine Klausel zur zweimaligen Verlängerung um jeweils ein Jahr vor. Neben dem Konsortialkreditvertrag stehen zwei weitere langfristige Kreditverträge über je 40 Mio EUR mit endfälliger Tilgung und einer Laufzeit bis September 2018 beziehungsweise Januar 2020 zur Verfügung, die auf bilateraler Basis vereinbart wurden. Diese beiden Kredite sind per 31. Oktober 2015 vollständig in Anspruch genommen worden und dienten zur teilweisen Rückführung des Konsortialkredites. Damit wurde die durchschnittliche Fristigkeit der Konzernfinanzierung deutlich verlängert. Die Finanzierung ist an die Einhaltung von Financial Covenants (Schuldendeckungsgrad kleiner als 3,5 sowie Eigenkapitalquote größer als 25%) geknüpft. Zum 31. Oktober 2015 wurden die Financial Covenants dank eines Schuldendeckungsgrades von 1,81 und einer Eigenkapitalquote von 29,5% vollumfänglich eingehalten. Eine
Restrukturierung
Technologiewechsel durch LED
Marktakzeptanz für die neuen Produkte
Verschlechterung dieser Finanzkennzahlen kann eine schrittweise Erhöhung der Kreditmarge nach sich ziehen. Nicht eingehaltene Covenants könnten dazu führen, dass bestehende Kredite fällig gestellt werden.
Der derzeit unter dem Konsortialkreditvertrag aushaftende Betrag von 145,0 Mio EUR hat aufgrund der verlängerten Laufzeit bis November 2020 langfristigen Charakter, unterliegt jedoch einer variablen Verzinsung (EURIBOR-Geldmarktzinsen). Die im Geschäftsjahr 2014/15 auf bilateraler Basis abgeschlossenen langfristigen Darlehen über jeweils 40,0 Mio EUR weisen eine Festzinsvereinbarung aus und unterliegen daher keinem Zinsänderungsrisiko. Um das aus dem Konsortialkreditvertrag resultierende Zinsänderungsrisiko zu verringern, wurden mit verschiedenen Banken EUR-Zins-Swaps (Interest Rate Swaps) für ein derzeit wirksames Nominalvolumen von rund 80 Mio EUR abgeschlossen. Diese Zinsinstrumente sind in unterschiedliche Laufzeiten gestaffelt (längstens bis Juni 2019) und tauschen die variablen Zinszahlungen der Finanzierung in Fixzinszahlungen von maximal 2,694%. Die Verzinsung der bestehenden Bankverbindlichkeiten ist variabel. Zinsänderungsrisiko
Die Devisenmärkte sind weiterhin von hoher Unsicherheit und Volatilität geprägt. Die ergebnisrelevanten Währungsrisiken der Zumtobel Group bestehen insbesondere aus Transaktionseffekten (die lokalen Gesellschaften kaufen und/oder verkaufen ihre Waren teilweise in – aus ihrer Sicht – Fremdwährungen). Auch konzerninterne Dividendenzahlungen oder Darlehen können aus Sicht der lokalen Gesellschaften in Fremdwährungen getätigt werden. Das Translationsrisiko (Umrechnung ausländischer Einzelabschlüsse in die Konzernwährung Euro im Rahmen der Konsolidierung) ist für die Zumtobel Group von untergeordneter Bedeutung und wird nicht abgesichert. Zur Absicherung des Transaktionsrisikos setzt die Zumtobel Group überwiegend Devisenterminkontrakte mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr ein, ergänzend auch Optionen. Die Hauptwährungen im Konzern sind EUR, GBP, USD (sowie die an den USD gebundenen asiatischen Währungen), AUD und CHF. Da das Fremdwährungsexposure aus generellen Planungsannahmen ermittelt wird und nicht aus konkret bestimmbaren Einzelverträgen, können die Voraussetzungen für Hedge-Accounting grundsätzlich nicht erfüllt werden. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sind im zweiten Halbjahr 2015/16 aus heutiger Sicht leicht positive Translationseffekte insbesondere aus dem Britischen Pfund sowie leicht negative Transaktionseffekte zu erwarten. Währungsänderungsrisiko
Bezüglich weiterer möglicher Risiken und Chancen der Zumtobel Group wird auf die Ausführungen des Geschäftsberichtes 2014/15 verwiesen. Auf Basis der aktuell zur Verfügung stehenden Informationen bestehen gegenwärtig keine wesentlichen Einzelrisiken, die den Unternehmensbestand gefährden könnten.
Die temporären Belastungen waren für das Management seit einiger Zeit absehbar und sind daher im Ausblick für das Gesamtjahr 2015/16 bereits berücksichtigt. Allerdings ist angesichts der schwachen währungsbereinigten Umsatzdynamik und der Verzögerungen bei den prognostizierten Kosteneinsparungen über die ersten sechs Monate festzuhalten, dass die Geschäftsentwicklung hinter den Erwartungen des Vorstands liegt. Vor diesem Hintergrund passt der Vorstand seine Ergebnisprognose (bereinigtes EBIT) für das Gesamtjahr von bislang 90 bis 100 Mio EUR auf nunmehr 70 bis 80 Mio EUR an (ber. EBIT im Vorjahr: 66,5 Mio EUR). Das Umsatzziel bleibt unverändert bei einem Wachstum von rund 5% im Vergleich zum Vorjahr, welches vor allem aufgrund positiver Währungseffekte erreicht werden wird.
Mit Blick auf die strategische Entwicklung der Zumtobel Group setzen wir weiterhin konsequent auf eine Anpassung der Werkskapazitäten, einen markenübergreifenden Vertrieb im Leuchtengeschäft sowie die konzernweite Bündelung der Einkaufsaktivitäten. Dies sind die zentralen Säulen für eine nachhaltige Steigerung von Umsatz und Profitabilität. Ergänzend dazu evaluieren wir, wie bereits angekündigt, im Berichtsjahr zusätzliche Optimierungsmöglichkeiten in den Strukturkosten.
Dornbirn, am 9. Dezember 2015
Ulrich Schumacher Karin Sonnenmoser Chief Executive Officer (CEO) Chief Financial Officer (CFO)
| in TEUR | Q2 2015/16 |
Q2 2014/15 |
Verände rung in % |
1. HJ 2015/16 |
1. HJ 2014/15 |
Verände rung in % |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 359.548 | 339.766 | 5,8 | 701.990 | 663.221 | 5,8 |
| Kosten der umgesetzten Leistungen | -239.716 | -223.866 | 7,1 | -474.613 | -440.042 | 7,9 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 119.832 | 115.900 | 3,4 | 227.377 | 223.179 | 1,9 |
| in % vom Umsatz | 33,3 | 34,1 | 32,4 | 33,7 | ||
| Vertriebskosten | -80.653 | -78.552 | 2,7 | -163.739 | -155.781 | 5,1 |
| Verwaltungskosten | -12.584 | -10.660 | 18,1 | -24.942 | -22.299 | 11,9 |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | -2.075 | -124 | <-100 | -1.757 | -9.442 | -81,4 |
| davon Sondereffekte | -4.272 | -1.606 | <-100 | -5.353 | -11.572 | -53,7 |
| Betriebsergebnis | 24.520 | 26.564 | -7,7 | 36.939 | 35.657 | 3,6 |
| in % vom Umsatz | 6,8 | 7,8 | 5,3 | 5,4 | ||
| Zinsaufwand | -2.393 | -2.118 | 13,0 | -4.689 | -4.545 | 3,2 |
| Zinsertrag | 128 | 84 | 52,4 | 209 | 179 | 16,9 |
| Übrige finanzielle Aufwendungen und Erträge | 1.396 | 84 | >100 | 3.168 | 568 | >100 |
| Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen | -14 | -2 | <-100 | 131 | 53 | >100 |
| Finanzergebnis | -883 | -1.952 | 54,8 | -1.181 | -3.745 | 68,5 |
| in % vom Umsatz | -0,2 | -0,6 | -0,2 | -0,6 | ||
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 23.637 | 24.612 | -4,0 | 35.758 | 31.912 | 12,1 |
| Ertragsteuern | -5.332 | -1.457 | <-100 | -8.251 | -3.035 | <-100 |
| Ergebnis aus fortzuführenden Bereichen | 18.305 | 23.155 | -20,9 | 27.507 | 28.877 | -4,7 |
| Ergebnis aus aufgegebenen Bereichen | 0 | -14 | 100,0 | 0 | -14 | 100,0 |
| Periodenergebnis | 18.305 | 23.141 | -20,9 | 27.507 | 28.863 | -4,7 |
| in % vom Umsatz | 5,1 | 6,8 | 3,9 | 4,4 | ||
| davon den Minderheitengesellschaftern zuordenbar | 91 | -100 | >100 | 164 | -176 | >100 |
| davon den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuordenbar | 18.214 | 23.241 | -21,6 | 27.343 | 29.039 | -5,8 |
| Anzahl ausstehender Aktien unverwässert – Durchschnitt (in 1.000 Stk.) | 43.146 | 43.141 | 43.146 | 43.140 | ||
| Verwässerungseffekt (Aktienoptionen) – Durchschnitt (in 1.000 Stk.) | 0 | 3 | 0 | 3 | ||
| Anzahl ausstehender Aktien verwässert – Durchschnitt (in 1.000 Stk.) | 43.146 | 43.144 | 43.146 | 43.143 | ||
| Ergebnis je Aktie (in EUR) | ||||||
| Ergebnis je Aktie unverwässert | 0,42 | 0,54 | 0,64 | 0,67 | ||
| Ergebnis je Aktie verwässert | 0,42 | 0,54 | 0,64 | 0,67 | ||
| Ergebnis je Aktie aus fortzuführenden Bereichen (in EUR) | ||||||
| Ergebnis je Aktie unverwässert | 0,42 | 0,54 | 0,64 | 0,67 | ||
| Ergebnis je Aktie verwässert | 0,42 | 0,54 | 0,64 | 0,67 | ||
| Ergebnis je Aktie aus aufgegebenen Bereichen (in EUR) | ||||||
| Ergebnis je Aktie unverwässert | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | ||
| Ergebnis je Aktie verwässert | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| in TEUR | Q2 2015/16 |
Q2 2014/15 |
Verände rung in % |
1. HJ 2015/16 |
1. HJ 2014/15 |
Verände rung in % |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Periodenergebnis | 18.305 | 23.141 | -20,9 | 27.507 | 28.863 | -4,7 |
| Versicherungsmathematischer Verlust | 0 | -14.936 | 100,0 | 0 | -14.936 | -100,0 |
| Latente Steuern auf versicherungsmathematische Verluste | 0 | 2.600 | -100,0 | 0 | 2.600 | -100,0 |
| Summe der Posten, die nicht nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden |
0 | -12.336 | 100,0 | 0 | -12.336 | -100,0 |
| Währungsdifferenzen | -1.664 | 3.888 | <-100 | -6.398 | 5.872 | <-100 |
| Währungsdifferenzen aus Darlehen | -739 | 493 | <-100 | 825 | 2.111 | -60,9 |
| Hedge Accounting | 169 | -132 | >100 | 461 | -375 | >100 |
| Latente Steuern auf Hedge Accounting | -42 | 33 | <-100 | -111 | 94 | <-100 |
| Summe der Posten, die nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden |
-2.276 | 4.282 | <-100 | -5.223 | 7.702 | <-100 |
| Sonstige Gesamtergebnisbestandteile | -2.276 | -8.054 | -71,7 | -5.223 | -4.634 | -12,7 |
| davon den Minderheitengesellschaftern zuordenbar | 2 | 98 | -97,5 | 43 | 155 | -72,2 |
| davon den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuordenbar | -2.278 | -8.152 | -72,1 | -5.266 | -4.789 | -10,0 |
| Gesamtergebnis | 16.029 | 15.088 | 6,2 | 22.284 | 24.229 | -8,0 |
| davon den Minderheitengesellschaftern zuordenbar | 96 | -1 | >100 | 209 | -21 | >100 |
| davon den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuordenbar | 15.933 | 15.089 | 5,6 | 22.075 | 24.250 | -9,0 |
| in TEUR | 31. Oktober 2015 |
in % | 30. April 2015 | in % |
|---|---|---|---|---|
| Firmenwerte | 211.893 | 18,6 | 198.891 | 18,3 |
| Übrige immaterielle Vermögenswerte | 62.048 | 5,5 | 60.540 | 5,6 |
| Sachanlagen | 235.786 | 20,8 | 236.671 | 21,7 |
| Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen | 2.426 | 0,2 | 2.295 | 0,2 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 1.214 | 0,1 | 1.811 | 0,2 |
| Übrige Vermögenswerte | 4.340 | 0,4 | 4.289 | 0,4 |
| Latente Steuern | 41.954 | 3,7 | 48.075 | 4,4 |
| Langfristiges Vermögen | 559.661 | 49,3 | 552.572 | 50,8 |
| Vorräte | 212.648 | 18,8 | 201.785 | 18,6 |
| Forderungen aus Lieferungen & Leistungen | 249.891 | 22,0 | 234.587 | 21,6 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 3.223 | 0,3 | 4.034 | 0,4 |
| Übrige Vermögenswerte | 34.246 | 3,0 | 29.133 | 2,7 |
| Liquide Mittel | 73.363 | 6,6 | 59.345 | 5,5 |
| Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte | 4.150 | 0,4 | 4.819 | 0,4 |
| Kurzfristiges Vermögen | 577.521 | 50,7 | 533.703 | 49,2 |
| VERMÖGEN | 1.137.182 | 100,0 | 1.086.275 | 100,0 |
| Grundkapital | 108.750 | 9,6 | 108.750 | 10,0 |
| Kapitalrücklagen | 335.316 | 29,5 | 335.316 | 30,9 |
| Gewinnrücklagen | -140.375 | -12,4 | -137.848 | -12,7 |
| Periodenergebnis | 27.343 | 2,4 | 12.231 | 1,1 |
| Kapital der Anteilseigner der Muttergesellschaft | 331.034 | 29,1 | 318.449 | 29,3 |
| Kapital der Minderheitengesellschafter | 4.698 | 0,4 | 4.152 | 0,4 |
| Eigenkapital | 335.732 | 29,5 | 322.601 | 29,7 |
| Rückstellungen für Pensionen | 95.912 | 8,4 | 99.994 | 9,2 |
| Rückstellungen für Abfertigungen | 49.939 | 4,4 | 49.348 | 4,5 |
| Sonstige Personalrückstellungen | 12.500 | 1,1 | 13.433 | 1,2 |
| Übrige Rückstellungen | 832 | 0,1 | 1.238 | 0,1 |
| Finanzschulden | 255.941 | 22,5 | 190.904 | 17,7 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 12.679 | 1,1 | 4.174 | 0,4 |
| Latente Steuern | 5.707 | 0,5 | 5.556 | 0,5 |
| Langfristige Schulden | 433.510 | 38,1 | 364.647 | 33,6 |
| Rückstellungen für Ertragsteuern | 22.501 | 2,0 | 21.521 | 2,0 |
| Übrige Rückstellungen | 37.870 | 3,3 | 31.927 | 2,9 |
| Finanzschulden | 7.561 | 0,7 | 17.301 | 1,6 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen & Leistungen | 158.977 | 14,0 | 174.040 | 16,0 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 141.031 | 12,4 | 153.989 | 14,2 |
| Zur Veräußerung gehaltene Schulden | 0 | 0,0 | 249 | 0,0 |
| Kurzfristige Schulden | 367.940 | 32,4 | 399.027 | 36,7 |
| EIGENKAPITAL UND SCHULDEN | 1.137.182 | 100,0 | 1.086.275 | 100,0 |
| in TEUR | 1. HJ 2015/16 | 1. HJ 2014/15 |
|---|---|---|
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 35.758 | 31.912 |
| Abschreibungen und Amortisierungen | 30.612 | 27.075 |
| Gewinn/Verlust aus Anlagenabgängen | -2.689 | 208 |
| Übrige finanzielle Aufwendungen und Erträge | 4.471 | -623 |
| Zinsertrag / Zinsaufwand | -3.291 | 4.367 |
| Konsolidierungskreisänderungen | 0 | 120 |
| Ergebnis aus der Aufgabe von Geschäftsbereichen | 0 | -14 |
| Cashflow aus dem operativen Ergebnis | 64.861 | 63.045 |
| Vorräte | -13.072 | -7.943 |
| Forderungen aus Lieferungen & Leistungen | -12.681 | -4.581 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen & Leistungen | -20.727 | -14.566 |
| Erhaltene Anzahlungen | 4.712 | -1.537 |
| Veränderung des Working Capital | -41.768 | -28.627 |
| Langfristige Rückstellungen | -6.200 | -6.896 |
| Kurzfristige Rückstellungen | 6.388 | 3.845 |
| Übrige lang- und kurzfristige Vermögenswerte und Verbindlichkeiten | -18.964 | -7.154 |
| Veränderungen der sonstigen operativen Positionen | -18.776 | -10.205 |
| Bezahlte Steuern | -1.007 | -3.834 |
| Cashflow aus dem operativen Geschäft | 3.310 | 20.379 |
| Einzahlungen aus Anlagenabgängen | 5.323 | 636 |
| Auszahlungen für Anlagenzugänge | -29.807 | -28.929 |
| Veränderung von lang- und kurzfristigen finanziellen Vermögenswerten | 1.845 | 1.599 |
| Veränderung liquider Mittel aus Konsolidierungskreisänderungen | -1.380 | 9.522 |
| Zur Veräußerung gehaltene Vermögensgegenstände/Schulden | -4.150 | 0 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -28.169 | -17.172 |
| FREIER CASHFLOW | -24.859 | 3.207 |
| Veränderung der lang- und kurzfristigen Finanzschulden | 63.524 | 18.060 |
| davon nicht frei verfügbare Zahlungsmittelbestände | -2 | -359 |
| Kapitalerhöhungen | 733 | 0 |
| Dividenden | -9.888 | -7.765 |
| Ausübung Optionen | 0 | 11 |
| Bezahlte Zinsen | -4.595 | -3.505 |
| Vereinnahmte Zinsen | 209 | 173 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | 49.983 | 6.974 |
| Einfluss von Wechselkursänderungen auf den Finanzmittelbestand | -2.157 | 2.776 |
| VERÄNDERUNG DES FINANZMITTELBESTANDES | 22.967 | 12.957 |
| Finanzmittelbestand am Anfang der Periode | 43.151 | 70.583 |
| Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 66.118 | 83.540 |
| Veränderung | 22.967 | 12.957 |
| Anteil der Gesellschafter des Mutterunternehmens | |||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | Grund kapital |
Kapital rücklagen |
Sonstige Gewinn rücklagen |
Währungs rücklage |
Hedge Accounting |
Rücklage Aktien optionen |
Rücklage IAS 19 |
Perioden ergebnis |
Summe | Minder heiten |
Summe Eigen kapital |
| 30. April 2015 | 108.750 | 335.316 | -2.013 | -9.782 | -2.814 | 19.479 | -142.718 | 12.231 | 318.449 | 4.152 | 322.601 |
| +/- Einstellungen in die | |||||||||||
| Gewinnrücklagen | 0 | 0 | 12.231 | 0 | 0 | 0 | 0 | -12.231 | 0 | 0 | 0 |
| +/- Gesamtergebnis | 0 | 0 | 0 | -5.614 | 348 | 0 | 0 | 27.343 | 22.077 | 209 | 22.286 |
| +/- Kapitalerhöhungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 733 | 733 |
| +/- Dividenden | 0 | 0 | -9.492 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -9.492 | -396 | -9.888 |
| 31. Oktober 2015 | 108.750 | 335.316 | 726 | -15.396 | -2.466 | 19.479 | -142.718 | 27.343 | 331.034 | 4.698 | 335.732 |
| Anteil der Gesellschafter des Mutterunternehmens | |||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | Grund kapital |
Kapital rücklagen |
Sonstige Gewinn rücklagen |
Währungs rücklage |
Hedge Accounting |
Rücklage Aktien optionen |
Rücklage IAS 19 |
Perioden ergebnis |
Summe | Minder heiten |
Summe Eigen kapital |
||
| 30. April 2014 | 108.750 | 335.249 | 11.083 | -42.259 | -2.960 | 19.479 | -100.558 | -4.995 | 323.789 | 3.765 | 327.554 | ||
| +/- Einstellungen in die Gewinnrücklagen |
0 | 0 | -4.995 | 0 | 0 | 0 | 0 | 4.995 | 0 | 0 | 0 | ||
| +/- Gesamtergebnis | 0 | 0 | 0 | 7.828 | -281 | 0 | -12.336 | 29.039 | 24.250 | -21 | 24.229 | ||
| +/- Aktienoptionen – Ausübungen |
0 | 11 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 11 | 0 | 11 | ||
| +/- Dividenden | 0 | 0 | -7.765 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -7.765 | 0 | -7.765 | ||
| +/- Konsolidierungs kreisänderungen |
0 | 0 | -336 | 0 | 0 | 0 | 369 | 0 | 33 | 252 | 285 | ||
| 31. Oktober 2014 | 108.750 | 335.260 | -2.013 | -34.431 | -3.241 | 19.479 | -112.525 | 29.039 | 340.318 | 3.996 | 344.314 |
In der Bilanz sind unter der Position "Gewinnrücklagen" neben den sonstigen Gewinnrücklagen die Währungsrücklage, die Rücklage für Hedge Accounting, die Rücklage für Aktienoptionen und die Rücklage für IAS 19 enthalten.
Der Konzernzwischenabschluss zum 31. Oktober 2015 wurde nach den Grundsätzen der International Financial Reporting Standards, Regelungen für Zwischenberichte (IAS 34), erstellt. Es wurde vom Wahlrecht nach IAS 34 Gebrauch gemacht, welches die Möglichkeit eines verkürzten Anhanges bietet.
Der verkürzte Konzernzwischenabschluss wurde auf Basis aller am Stichtag gültigen IAS/IFRS, die das International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlicht hat, sowie aller Interpretationen (IFRIC/SIC) des International Financial Reporting Interpretations Committee bzw. des Standing Interpretations Committee erstellt, sofern diese auch von der Europäischen Union im Endorsement-Verfahren übernommen wurden.
Die bei der Erstellung des Konzernzwischenabschlusses angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden stimmen somit mit denen des Konzernjahresabschlusses zum 30. April 2015 überein, mit Ausnahme der IFRS, welche ab dem 1. Jänner 2015 verpflichtend anzuwenden sind.
Folgende von der Europäischen Union übernommenen Standards beziehungsweise Interpretationen sind seit dem letzten Bilanzstichtag erstmals verpflichtend anzuwenden:
| Standards beziehungsweise Interpretationen | Anzuwenden ab Geschäftsjahresbeginn nach |
|
|---|---|---|
| IAS 19 | Änderungen zu IAS 19 Leistungen an Arbeitnehmer: Arbeitnehmerbeiträge | 01. Februar 2015 |
| IFRIC 21 | Abgaben | 01. Februar 2015 |
| Diverse | Verbesserungen an dem IFRS-Zyklus 2011 – 2013 | 01. Janaur 2015 |
| Diverse | Verbesserungen an dem IFRS-Zyklus 2010 – 2012 | 01. Februar 2015 |
| Diverse | Verbesserungen an dem IFRS-Zyklus 2012 – 2014 | 01. Januar 2015 |
Die Auswirkungen der Änderungen der neuen Standards beziehungsweise Interpretationen wurden analysiert und haben auf den vorliegenden Konzernzwischenabschluss keine wesentlichen Auswirkungen.
Zur Verbesserung der Klarheit und Aussagefähigkeit des Abschlusses werden sowohl in der Bilanz als auch in der Gewinn- und Verlustrechnung einzelne Posten zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen. Die Angabe in den Tabellen erfolgt – sofern nicht anders angegeben – in Tausend Euro (TEUR). Durch maschinelle Rechenhilfen können Rundungsdifferenzen entstehen.
Die Quartalsabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen folgen einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen.
Die wichtigsten Währungen für die Umrechnung der Tochtergesellschaften in EUR stellen sich wie folgt dar:
| Durchschnittskurse Gewinn und Verlustrechnung |
Stichtagskurse Bilanz | |||
|---|---|---|---|---|
| 1 EUR entspricht | 31. Oktober 2015 |
31. Oktober 2014 |
31. Oktober 2015 |
30. April 2015 |
| AUD | 1,5067 | 1,4444 | 1,5544 | 1,4161 |
| CHF | 1,0657 | 1,2133 | 1,0900 | 1,0486 |
| USD | 1,1156 | 1,3281 | 1,1017 | 1,1215 |
| SEK | 9,3705 | 9,1549 | 9,3866 | 9,3261 |
| NOK | 8,9955 | 8,2520 | 9,3930 | 8,3845 |
| GBP | 0,7212 | 0,7980 | 0,7182 | 0,7267 |
In den Konzernzwischenabschluss fließen alle wesentlichen in- und ausländischen Unternehmen ein, die von der Zumtobel Group AG kontrolliert werden. Die Veränderung des Konsolidierungskreises stellt sich für die Zwischenperiode wie folgt dar:
| Konsolidierungsmethode | |||
|---|---|---|---|
| voll | at equity | Summe | |
| 30. April 2015 | 94 | 2 | 96 |
| Im Berichtszeitraum erstmals einbezogen | 5 | 5 | |
| davon Neugründung | 1 | 1 | |
| davon Unternehmenserwerb | 4 | 4 | |
| Im Berichtszeitraum endkonsolidiert | -1 | -1 | |
| 31. Oktober 2015 | 98 | 2 | 100 |
>> Die Anteile an der Tridonic NZ Limited, Neuseeland wurden im Juni 2015 veräußert. Die Gesellschaft wurde daher im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2015/16 endkonsolidiert.
>> Mit Oktober 2015 wurde die neu gegründete Gesellschaft ZG Innovation France Sarl erstmalig in den Konsolidierungskreis miteinbezogen.
Die Veränderungen im Konsolidierungskreis haben keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss.
Am 7. September 2015 erwarb die Zumtobel Group den Mehrheitsanteil (60%) des britischen LED Leuchtenhersteller AC/DC LED Holdings Ltd (acdc) und somit der acdc Unternehmensgruppe, welche insgesamt aus vier Gesellschaften besteht. Zudem wurde mit dem Veräußerer eine Call/Put Option eingegangen, den verbleibenden Minderheitenanteil (40%) an acdc im Jahr 2020 zu erwerben.
acdc ist ein Nischenanbieter von hochwertiger architektonischer LED-Fassadenbeleuchtung sowie von Lichtlösungen für Hotels und designorientierten Restaurants und Bars. Mit den Produkten von acdc wird das bestehende Produktportfolio ergänzt. Die Zumtobel Group erwartet sich eine stärkere Marktpräsenz in den genannten Bereichen, als auch Synergieeffekte über die gesamte Wertschöpfungskette.
acdc erwirtschaftete im Wirtschaftsjahr 2014 einen Jahresumsatz von ca. 17 Mio. Euro und beschäftigt 120 Mitarbeiter.
Die folgende Übersicht stellt zusammenfassend die Werte der übernommenen Vermögenswerte und angenommenen Schulden dar, sowie den für den Unternehmenserwerb vereinbarten Kaufpreis.
| in TEUR | acdc |
|---|---|
| Übrige immaterielle Vermögenswerte | 3.048 |
| Sachanlagen | 1.279 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 13 |
| Vorräte | 2.034 |
| Forderungen aus Lieferungen & Leistungen & Übrige Vermögenswerte | 2.227 |
| Finanzmittelfonds | 44 |
| Finanzschulden | -4.572 |
| Übrige Rückstellungen | -2.969 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen & Leistungen & Übrige Verbindlichkeiten | -2.179 |
| Kaufpreis | 13.388 |
| Eigenkapital | -1.075 |
| Firmenwert | 14.463 |
Der Kaufpreis für den Mehrheitsanteil (60 %) orientiert sich an der Bilanzstruktur von acdc zum Erwerbszeitpunkt. Des Weiteren wurde mit dem Veräußerer eine Call/Put Option eingegangen, den verbleibenden Minderheitenanteil von 40 % im Jahr 2020 zu erwerben. Der Kaufpreis für den Minderheitenanteil ist an die zukünftige Umsatzentwicklung von acdc gekoppelt. Der Inhaber der Minderheitenanteile hat keinen Zugang mehr zu Rückflüssen des Unternehmens, weswegen für die Bewertung der restlichen 40 % die "anticipated acquisition Method" angewendet wurde. Nach dieser Methode werden bereits zum Erwerbszeitpunkt 100 % der Anteile bilanziell erfasst und kein Minderheitenanteil ausgewiesen. Der für die Verpflichtung aus der Call/Put Option in den Anschaffungskosten berücksichtigte Betrag wurde als langfristige Verbindlichkeit eingestellt.
Der beizulegende Zeitwert der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beläuft sich auf TEUR 1.705, von denen keine als uneinbringlich eingestuft sind.
Mit dem Unternehmenszusammenschluss verbundene Kosten (für Rechtsberatung und Due Diligence) in Höhe von TEUR 288 sind in der Gewinn- und Verlustrechnung des laufenden Geschäftsjahres unter den Verwaltungskosten ausgewiesen.
Der Anteil von acdc an den in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Umsatzerlösen beträgt TEUR 1.680, der Anteil am Periodenergebnis beträgt TEUR -519.
Sollten innerhalb eines Jahres vom Erwerbszeitpunkt neue Informationen über Tatsachen und Umstände bekannt werden, die zum Erwerbszeitpunkt bestanden und die zu Berichtigungen der angesetzten Beträge oder zu zusätzlichen Rückstellungen geführt hätten, wird die Bilanzierung des Unternehmenserwerbs angepasst.
Die nachfolgenden Erläuterungen beziehen sich auf wesentliche Veränderungen einzelner Positionen zur Vorperiode.
Saisonal bedingt sind die beiden ersten Quartale des Geschäftsjahres umsatzstärker als das zweite Halbjahr; dabei liegt insbesondere das dritte Quartal wesentlich unter dem Durchschnitt. Diese Verteilung resultiert aus der Abhängigkeit des Konzerns von der Entwicklung der Bautätigkeit und deren saisonaler Verteilung im Jahresverlauf.
In den Umsatzerlösen sind Erlösschmälerungen (vornehmlich Kundenskonti) in Höhe von TEUR 29.009 (VJ TEUR 26.464) enthalten. Die Bruttoumsatzerlöse belaufen sich auf TEUR 730.999 (VJ TEUR 689.685).
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Umsatzkostenverfahren erstellt. In den Kosten der umgesetzten Leistungen (inkl. Entwicklungskosten), Vertriebskosten (inkl. Forschungskosten) und Verwaltungskosten sowie dem sonstigen betrieblichen Ergebnis sind folgende Aufwandsarten und Erträge enthalten:
| in TEUR | Kosten der umgesetzten Leistungen |
Vertriebs kosten |
Verwaltungs kosten |
Sonstiges betriebliches Ergebnis |
Summe |
|---|---|---|---|---|---|
| Materialaufwand | -296.814 | -3.055 | -22 | -29 | -299.920 |
| Personalaufwand | -115.841 | -95.834 | -17.265 | -6.901 | -235.841 |
| Abschreibungen | -26.151 | -3.752 | -512 | -197 | -30.612 |
| Sonstiger Aufwand | -47.501 | -61.236 | -8.991 | 1.154 | -116.574 |
| Aktivierte Eigenleistungen | 8.628 | 0 | 0 | 0 | 8.628 |
| Interne Verrechnung | 1.825 | -3.514 | 1.689 | 0 | 0 |
| Summe Aufwände | -475.854 | -167.391 | -25.101 | -5.973 | -674.319 |
| Sonstige Erträge | 1.241 | 3.652 | 159 | 4.216 | 9.268 |
| Summe | -474.613 | -163.739 | -24.942 | -1.757 | -665.051 |
| in TEUR | Kosten der umgesetzten Leistungen |
Vertriebs kosten |
Verwaltungs kosten |
Sonstiges betriebliches Ergebnis |
Summe |
|---|---|---|---|---|---|
| Materialaufwand | -279.196 | -2.546 | -21 | 0 | -281.763 |
| Personalaufwand | -108.320 | -87.586 | -15.359 | -10.553 | -221.818 |
| Abschreibungen | -23.638 | -2.882 | -486 | -69 | -27.075 |
| Sonstiger Aufwand | -40.887 | -62.241 | -8.828 | -1.349 | -113.305 |
| Aktivierte Eigenleistungen | 8.901 | 7 | 0 | 0 | 8.908 |
| Interne Verrechnung | 2.521 | -4.497 | 1.976 | 0 | 0 |
| Summe Aufwände | -440.619 | -159.745 | -22.718 | -11.971 | -635.053 |
| Sonstige Erträge | 577 | 3.964 | 419 | 2.529 | 7.489 |
| Summe | -440.042 | -155.781 | -22.299 | -9.442 | -627.564 |
In den Kosten der umgesetzten Leistungen sind Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 41.471 (VJ TEUR 34.158) enthalten.
In der Periode wurden Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 8.417 (VJ TEUR 8.646) aktiviert. Die Abschreibung der aktivierten Entwicklungskosten beträgt TEUR 9.023 (VJ TEUR 7.102).
| in TEUR | Q2 2015/16 | Q2 2014/15 | 1. HJ 2015/16 | 1. HJ 2014/15 |
|---|---|---|---|---|
| Förderungen der öffentlichen Hand | 1.262 | 578 | 1.703 | 712 |
| Lizenzeinnahmen | 1.046 | 792 | 1.854 | 1.298 |
| Sondereffekte | -4.272 | -1.606 | -5.353 | -11.572 |
| Restrukturierungen | -3.060 | -1.606 | -5.233 | -11.140 |
| Wertminderungen von Umlaufvermögen | -1.212 | 0 | -1.349 | -312 |
| Konsolidierungskreisänderungen | 0 | 0 | 1.229 | -120 |
| Sonstiges | -111 | 112 | 39 | 120 |
| Summe | -2.075 | -124 | -1.757 | -9.442 |
Die Förderungen der öffentlichen Hand stellen, wie im Vorjahr, zur Gänze ertragswirksam vereinnahmte Zuschüsse dar.
Die Lizenzeinnahmen betreffen, wie im ersten Halbjahr des Vorjahres, Lizenzeinnahmen aus dem LED-Geschäft.
Die im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2015/16 ausgewiesene Position "Restrukturierungen" entfällt mit TEUR 5.001 nahezu zur Gänze auf das Lighting Segment sowie mit TEUR 232 auf die Zumtobel Group AG. Sie betrifft im Wesentlichen mit TEUR 5.387 die Restrukturierung der weltweiten Vertriebsorganisationen (u.a. DACH-Region, Australien, Asien sowie Nord- und Südeuropa) sowie mit TEUR 2.913 die Restrukturierung von Global Operations. Ein weiterer wesentlicher positiver Effekt mit TEUR 2.676 resultiert aus der Veräußerung eines Grundstückes in Landskrona, Schweden, sowie damit zusammenhängend der Auflösung einer Wartungsrückstellung, mit einem positiven Effekt von TEUR 623.
Von der im Geschäftsjahr 2014/15 ausgewiesenen Position "Restrukturierungen" entfallen TEUR 3.849 auf das Components Segment, TEUR 7.148 auf das Lighting Segment sowie TEUR 143 auf die Zumtobel Group AG. Die ausgewiesenen Aufwendungen im Components Segment betreffen überwiegend die Schließung des Fertigungsstandortes in Ennenda, Schweiz. Die Restrukturierungsaufwendungen im Lighting Segment resultieren im Wesentlichen aus der Schließung des Leuchtenfertigungsstandortes in Landskrona, Schweden, sowie der Restrukturierung der Vertriebsorganisation in Deutschland.
Die ausgewiesene Wertminderung des Umlaufvermögens des laufenden Geschäftsjahres betrifft mit TEUR 747 die Verlagerung der Produktion von Landskrona, Schweden, nach Spennymoor, Großbritannien, sowie mit TEUR 466 die Schließung des Werkes in Tianjin, China. Die ausgewiesene Wertminderung von Umlaufvermögen im Vergleichszeitraum des Vorjahres steht in Zusammenhang mit Werksschließungen im Components Segment.
Aus der Endkonsolidierung der im ersten Quartal 2015/16 verkauften neuseeländischen Gesellschaft Tridonic NZ Limited resultierte ein positiver Effekt in Höhe von TEUR 1.229. In Summe wurden Nettovermögenswerte im Ausmaß von TEUR 1.539 veräußert. Zudem werden TEUR 135 unter der Position Wertminderung von Umlaufvermögen ausgewiesen, welche im Zusammenhang mit dieser Veräußerung stehen.
Im Geschäftsjahr 2014/15 betrifft diese Position das Endkonsolidierungsergebnis resultierend aus dem Verkauf der Tridonic connection technology GmbH & Co KG, Österreich und der Tridonic connection technology GmbH, Österreich.
Die Zeile "Sonstiges" beinhaltet den Saldo aus Aufwendungen und Erträgen aus der normalen Geschäftstätigkeit, die anderen Funktionsbereichen nicht eindeutig zugeordnet werden können.
Im Zinsaufwand sind vor allem Zinsen für den laufenden Kreditvertrag sowie Zinsaufwendungen im Zusammenhang mit einer Finanzierungsleasingvereinbarung enthalten.
| in TEUR | Q2 2015/16 | Q2 2014/15 | 1. HJ 2015/16 | 1. HJ 2014/15 |
|---|---|---|---|---|
| Zinskomponente gemäß IAS 19 abzüglich Erträge aus Planvermögen | -819 | -1.026 | -1.641 | -2.053 |
| Fremdwährungsergebnis | -845 | 215 | -1.451 | 1.251 |
| Marktbewertung von Finanzinstrumenten | 3.060 | 895 | 6.260 | 1.370 |
| Summe | 1.396 | 84 | 3.168 | 568 |
Das Fremdwährungsergebnis beinhaltet hauptsächlich Effekte aus der Umwertung von Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten.
Die Position "Marktbewertung von Finanzinstrumenten" zeigt das Ergebnis aus der Bewertung von Devisentermingeschäften mit den jeweiligen Marktwerten zum Zwischenabschlussstichtag. Der positive Effekt im Vergleich zum Vorjahr resultiert überwiegend aus der Realisierung von Fremdwährungsgeschäften mit negativer Marktbewertung, insbesondere Devisenterminkontrakten in Schweizer Franken.
Die Aufteilung der Ertragsteuern auf laufende und latente Steuern ist wie folgt:
| in TEUR | Q2 2015/16 | Q2 2014/15 | 1. HJ 2015/16 | 1. HJ 2014/15 |
|---|---|---|---|---|
| Laufende Steuern | -269 | -2.410 | -2.107 | -4.015 |
| davon laufendes Jahr | -118 | -2.391 | -1.959 | -3.991 |
| davon vergangene Jahre | -151 | -19 | -148 | -24 |
| Latente Steuern | -5.063 | 953 | -6.144 | 980 |
| Ertragsteuern | -5.332 | -1.457 | -8.251 | -3.035 |
Der im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2015/16 erfasste Aufwand aus latenten Steuern resultiert im Wesentlichen aus den positiven Ergebnissen des laufenden Geschäftsjahres und dem hieraus resultierenden Verbrauch von aktiven latenten Steuern.
Die Ermittlung des unverwässerten Ergebnisses je Aktie erfolgt durch Division des Periodenergebnisses durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl ausstehender Aktien zum Zwischenabschlussstichtag.
Das verwässerte Ergebnis je Aktie basiert auf der Annahme der Ausübung der Optionen aus dem Aktienoptionsprogramm (SOP/MSP). Diese werden bei der Berechnung der durchschnittlichen Anzahl ausstehender Aktien mitberücksichtigt. Im laufenden Geschäftsjahr werden aus diesem Titel keine Ausübungen mehr erfolgen, da das "Stock Option Program" mit Wirkung 30. April 2015 beendet wurde.
| in 1.000 Stk. | Stichtag | Durchschnitt |
|---|---|---|
| 1. Mai 2015 | 43.146 | 43.146 |
| Aktienoptionen – Ausübungen | 0 | 0 |
| 31. Oktober 2015 | 43.146 | 43.146 |
| in 1.000 Stk. | Stichtag | Durchschnitt |
|---|---|---|
| 1. Mai 2014 | 43.139 | 43.139 |
| Aktienoptionen – Ausübungen | 1 | 1 |
| 31. Oktober 2014 | 43.140 | 43.140 |
| Aktienoptionen – Ausübungen | 6 | 0 |
| 30. April 2015 | 43.146 | 43.140 |
Bei den Währungsdifferenzen handelt es sich um Effekte aus der Währungsumrechnung der Abschlüsse der Tochtergesellschaften sowie Effekte resultierend aus der währungsbedingten Anpassung der Firmenwerte durch die Anwendung von IAS 21 ("Auswirkungen von Wechselkursänderungen").
Die Währungsdifferenzen aus Darlehen resultieren aus langfristigen Konzerndarlehen in SEK, GBP und USD, die als Nettoinvestitionen in ausländische Geschäftsbetriebe zu qualifizieren und aus diesem Grund im Gesamtergebnis auszuweisen sind. Ferner werden unter dieser Position auch Währungsdifferenzen aus einem Zinssicherungsgeschäft ausgewiesen.
Die ausgewiesenen versicherungsmathematischen Verluste des Vorjahres resultieren aus Neubewertungseffekten der Pensionsund Abfertigungsverpflichtungen der Gruppe aufgrund des signifikant gesunkenen Zinsniveaus im ersten Halbjahr des vergangenen Geschäftsjahres 2014/15. Aufgrund des weitgehend stabilen Zinsniveaus war eine Neubewertung der Pensions- und Abfertigungsverpflichtungen in der Gruppe im ersten Halbjahr 2015/16 nicht notwendig.
Die nachfolgenden Erläuterungen beziehen sich auf wesentliche Veränderungen einzelner Positionen zum Bilanzstichtag 30. April 2015.
Entsprechend der Berichtsstruktur wird der Firmenwert, welcher aus dem Erwerb der Thorn Lighting Group resultiert, seit dem Geschäftsjahr 2014/15 der "ZGE Lighting" zugeordnet und einmal im Jahr auf Werthaltigkeit getestet. Die "ZGE Lighting" entspricht dem operativen "Lighting Segment" im Sinne des IFRS 8.5.
Durch die Anwendung von IAS 21 "Auswirkungen von Wechselkursänderungen" ergibt sich im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2015/16 eine nicht erfolgswirksame währungsbedingte Anpassung der Firmenwerte von TEUR -1.478 (VJ TEUR 3.124). In der Segmentberichterstattung sind diese Währungseffekte dem Vermögen des Geschäftsbereiches "Lighting Segment" zugeordnet.
Im Rahmen des erfolgten Unternehmenserwerbes acdc wurde ein Firmenwert von TEUR 14.463 aktiviert, der in der Segmentberichterstattung dem Geschäftsbereich "Lighting Segment" zugeordnet ist.
Diese Position betrifft überwiegend aktivierte Rückdeckungsversicherungen zur Erfüllung von Pensionszusagen.
Der Aufbau der Vorräte im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres 2015/16 soll bei einer zu erwartenden besseren Umsatzdynamik im Jahresverlauf die Produktion sowie die Lieferfähigkeit zum Kunden sicherstellen.
Der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Vergleich zum 30. April 2015 ist vor allem auf das gestiegene Geschäftsvolumen im Vergleich zur Vorjahresperiode zurückzuführen.
Die Zunahme der langfristigen Finanzschulden resultiert vor allem aus der Erhöhung der Inanspruchnahme des Konsortialkreditvertrages von TEUR 80.000 per 30. April 2015 auf TEUR 145.000 zum Bilanzstichtag.
Der Rückgang der übrigen kurzfristigen Verbindlichkeiten resultiert vor allem aus dem Rückgang von Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern.
Die Tridonic GmbH & Co KG hat mit Wirkung zum 30. November 2015 ihr Geschäft für Werbebeleuchtung ("Signage") an das US-amerikanische Unternehmen AgiLight Inc. mit Sitz in San Antonio, Texas, verkauft. Der Verkauf der Signage-Aktivitäten findet in Form eines "Asset-Deals" statt.
Das Signage Geschäft bietet seinen Kunden vor allem LED Komponenten und Systeme für Reklamebleuchtung,. Der Teil der Produktionsanlagen und Vorräte, welcher der Produkthauptgruppe "Signage" zuzurechnen ist, wird gemäß IFRS 5 als eine zur Veräußerung gehaltene Veräußerungsgruppe dargestellt. In der Segmentberichterstattung ist diese dem Geschäftsbereich "Components Segment" zugeordnet.
Es sind keine kumulativen Erträge oder Aufwendungen, die in Verbindung mit der Veräußerungsgruppe stehen, im sonstigen Ergebnis enthalten.
Die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte erfolgt mittels dreistufiger Hierarchie, welche die Bewertungssicherheit widerspiegelt.
Per 31. Oktober 2015 weist die Zumtobel Gruppe in der Bilanz gesamt TEUR 1.214 (30. April 2015: TEUR 1.811) langfristige finanzielle Vermögenswerte, TEUR 3.223 (30. April 2015: TEUR 4.034) kurzfristige finanzielle Vermögenswerte sowie TEUR 141.031 (30. April 2015: TEUR 153.989) übrige kurzfristige Verbindlichkeiten aus. Die davon erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumente gliedern sich in folgende Bemessungshierarchien:
| in TEUR | Buchwert | Beizulegender Zeitwert |
Level 1 | Level 2 | Level 3 |
|---|---|---|---|---|---|
| Langfristige finanzielle Vermögenswerte | |||||
| Wertpapiere und Wertrechte | 601 | 601 | - | - | 601 |
| Darlehen, Ausleihungen und sonstige Forderungen | - | - | - | - | - |
| Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | |||||
| Darlehen, Ausleihungen und sonstige Forderungen | - | - | - | - | - |
| Positive Marktwerte aus Derivaten des Handelsbestandes | 3.204 | 3.204 | - | 3.204 | - |
| Sonstige | - | - | - | - | - |
| Summe | 3.805 | 3.805 | - | 3.204 | 601 |
| in TEUR | Buchwert | Beizulegender Zeitwert |
Level 1 | Level 2 | Level 3 |
|---|---|---|---|---|---|
| Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten | |||||
| Derivate des Handelsbestandes | 4.522 | 4.522 | - | 4.522 | - |
| Derivate (Hedge Accounting) | 9.661 | 9.661 | - | 9.661 | - |
| Summe | 14.183 | 14.183 | - | 14.183 | - |
| in TEUR | Buchwert | Beizulegender Zeitwert |
Level 1 | Level 2 | Level 3 |
|---|---|---|---|---|---|
| Langfristige finanzielle Vermögenswerte | |||||
| Wertpapiere und Wertrechte | 587 | 587 | - | - | 587 |
| Darlehen, Ausleihungen und sonstige Forderungen | - | - | - | - | - |
| Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | |||||
| Darlehen, Ausleihungen und sonstige Forderungen | - | - | - | - | - |
| Positive Marktwerte aus Derivaten des Handelsbestandes | 3.398 | 3.398 | - | 3.398 | - |
| Sonstige | - | - | - | - | - |
| Summe | 3.985 | 3.985 | - | 3.398 | 587 |
| in TEUR | Buchwert | Beizulegender Zeitwert |
Level 1 | Level 2 | Level 3 |
|---|---|---|---|---|---|
| Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten | |||||
| Derivate des Handelsbestandes | 10.516 | 10.516 | - | 10.516 | - |
| Derivate (Hedge Accounting) | 11.077 | 11.077 | - | 11.077 | - |
| Summe | 21.593 | 21.593 | - | 21.593 | - |
In der Zumtobel Group erfolgt die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte überwiegend auf Basis von Inputfaktoren, die am Markt beobachtbar sind (Level 2). Der beizulegende Zeitwert von Devisentermingeschäften wird mittels Barwertberechnung der Zahlungsströme unter Zugrundelegung aktueller Zinsstrukturkurven der jeweiligen Währungen aus beobachtbaren Marktdaten sowie der aktuellen Wechselkurse zum Bewertungsstichtag ermittelt. Der beizulegende Zeitwert der verbleibenden derivativen Finanzinstrumente kann zu jedem Bilanzstichtag verlässlich ermittelt werden, da die Bewertungen auf Inputfaktoren beruhen, die am Markt beobachtbar sind. Es handelt sich somit nur um Level 2-Bewertungen. Die unter Level 2 fallenden Finanzinstrumente betreffen zur Gänze die unter den finanziellen Vermögenswerten und Finanzschulden ausgewiesenen Derivate. Die Risiken der Nichterfüllung bei finanziellen Vermögenswerten und Schulden werden anhand von Risikoabschlägen, sofern wesentlich, berücksichtigt.
Im vorliegenden Konzernzwischenabschluss der Zumtobel Group sind keine Finanzinstrumente erfasst, deren Bewertung auf notierten Preisen auf aktiven Märkten beruht (Level 1).
In unwesentlichem Umfang sind im Konzernzwischenabschluss der Zumtobel Group zum 31. Oktober 2015 auch Finanzinstrumente bilanziert, für deren Bewertung weder notierte Preise noch am Markt beobachtbare Inputfaktoren für eine Bewertung vorliegen (Level 3). Diese umfassen überwiegend Kleinanteile an verschiedenen Gesellschaften. In der Zusammensetzung ergaben sich keine wesentlichen Änderungen im Vergleich zum 30. April 2015. Es wurden in der Berichtsperiode auch keine Gewinnausschüttungen betreffend dieser Anteile vereinnahmt.
Für die Ermittlung des Cashflows wurde die indirekte Methode monatsgenau angewandt. Die so erstellten monatlichen Cashflows werden mit dem jeweiligen monatlichen Durchschnittskurs umgerechnet und aggregiert, während die Bilanzpositionen mit dem Stichtagskurs umgerechnet werden. Diese Vorgehensweise führt zu Währungsdifferenzen vor allem in den einzelnen Positionen des Cashflows aus dem operativen Geschäft und damit zu deutlich abweichenden Werten im Vergleich zu den Differenzen der jeweiligen Bilanzpositionen.
Im Rahmen der indirekten Methode wird das Ergebnis vor Ertragsteuern um Auswirkungen von nicht zahlungswirksamen Geschäftsvorfällen (z. B. Abschreibungen und Amortisierungen) sowie um Ertrags- und Aufwandsposten, die dem Investitions- oder Finanzierungsbereich zuzurechnen sind, berichtigt.
Der Cashflow aus dem operativen Ergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von TEUR 63.045 auf TEUR 64.861 erhöht. Diese Verbesserung resultiert insbesondere aus dem Anstieg des Ergebnisses vor Ertragsteuern von TEUR 31.912 auf TEUR 35.758. Gegenläufig wirkten Mittelabflüsse für den Aufbau von Working Capital. Zum 31. Oktober 2015 ist der Anstieg des Working Capitals gegenüber dem Niveau zum Abschlussstichtag am 30. April 2015 im Wesentlichen auf höhere Vorratsbestände, die Reduzierung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und der Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern sowie die erstmalige Konsolidierung des erworbenen britischen LED-Leuchtenherstellers AC/DC LED Holdings Ltd zurückzuführen. Die Bestände an Rohmaterial und Fertigprodukten wurden überproportional zum Umsatz aufgebaut, um die Produktion sowie die Lieferfähigkeit zum Kunden bei einer zu erwartenden besseren Umsatzdynamik im Jahresverlauf sicherzustellen. Darüber hinaus spiegeln sich in den höheren Vorratsbeständen auch die kostenintensiven und werthaltigen LED-Rohmaterialien und LED-Fertigprodukte wider, welche aus dem weiter fortschreitenden Transformationsprozess zu LED resultieren. Aus diesen Gründen reduzierte sich der Cashflow aus dem operativen Geschäft im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von TEUR 20.379 auf TEUR 3.310.
Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beinhaltet im Wesentlichen Investitionen im Zusammenhang mit Entwicklungsprojekten und Investitionen in Sachanlagen in verschiedenen Produktionswerken. Die Veräußerung des Grundstückes in Landskrona führte zu einem Cash-Zufluss in Höhe von TEUR 2.676, enthalten in der Position "Einzahlungen aus Anlagenabgängen". Die Position "Veränderung liquider Mittel aus Konsolidierungskreisänderungen" beinhaltet den positiven Cash-Effekt im Zusammenhang mit dem Verkauf der Tridonic NZ Limited als auch den Cash-Abfluss aus dem Erwerb der britischen LED Leuchtenhersteller AC/DC LED Holdings Ltd. (acdc). Der positive Cash-Effekt des Vorjahres betrifft den Verkauf der Tridonic connection technology und die Erstkonsolidierung der Thorn Lighting Limited Liability Company, Qatar. Der dargestellte Cash-Abfluss aus zur Veräußerung gehaltener Vermögenswerte zeigt die Umgliederung der Vorräte als auch Produktionsanlagen im Zusammenhang mit dem Verkauf des Signage-Geschäfts.
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beinhaltet hauptsächlich die Erhöhung der Inanspruchnahme des ausnutzbaren Rahmens des Konsortialkreditvertrages sowie die bezahlten Zinsen im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres. Die am 24. Juli 2015 in der Hauptversammlung beschlossene Dividende (TEUR 9.492) für das Geschäftsjahr 2014/15 wurde am 31. Juli 2015 ausbezahlt.
| in TEUR | 31. Oktober 2015 |
30. April 2015 | 30. April 2014 |
|---|---|---|---|
| Liquide Mittel | 73.363 | 59.345 | 74.191 |
| nicht frei verfügbar | -200 | -204 | -169 |
| Kontokorrent-Kredite | -7.045 | -15.990 | -3.439 |
| Finanzmittelfonds | 66.118 | 43.151 | 70.583 |
In der Hauptversammlung am 24. Juli 2015 wurde für das Geschäftsjahr 2014/15 die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 22 Eurocent je Aktie beschlossen. Auf die am 31. Juli 2015 im Umlauf befindlichen 43.146.657 Stückaktien (43.500.000 Aktien abzüglich 353.343 eigene Aktien) wurden somit TEUR 9.492 an die Aktionäre ausbezahlt.
In den sonstigen Gewinnrücklagen ist der Gewinnvortrag ausgewiesen.
In der Währungsrücklage sind zum einen die Währungsdifferenzen resultierend aus der Differenz des zum Erstkonsolidierungsstichtag vorliegenden historischen Umrechnungskurses und des aktuellen Stichtagskurses am Bilanzstichtag der nicht in Euro berichtenden Gesellschaften sowie aus der Differenz der Umrechnung der Gewinn- und Verlustrechnung mit dem monatlichen Durchschnittskurs und dem Stichtagskurs am Bilanzstichtag enthalten. Zum anderen werden hier sowohl die Währungsdifferenzen aus langfristigen Konzerndarlehen in SEK, GBP und USD, die gemäß IAS 21 als Nettoinvestitionen in ausländische Geschäftsbetriebe zu qualifizieren sind, sowie der Währungseffekt aus einem Zinssicherungsgeschäft ausgewiesen. Ferner werden währungsbedingte Anpassungen der Firmenwerte in dieser Position berücksichtigt.
Die Eigenkapitalveränderungen aus der Anwendung des Hedge Accounting ergeben sich aus erfolgsneutral gebuchten Marktwertänderungen von bestehenden Derivatkontrakten sowie aus erfolgswirksam in die Gewinn- und Verlustrechnung zurückgebuchten Beträgen aufgrund von ausgeübten bzw. realisierten Kontrakten und den darauf entfallenden latenten Steuern.
| in Stk. | Summe |
|---|---|
| Aktienrückkauf bis 30. April 2015 | 1.539.211 |
| Ausübungen bis 30. April 2015 | -1.185.868 |
| 31. Oktober 2015 | 353.343 |
Das "Stock Option Program" (SOP) ist mit Wirkung 30. April 2015 beendet, es werden aus diesem Titel keine Ausübungen mehr erfolgen.
Die Rücklage für Aktienoptionen resultiert aus der Bilanzierung zweier nicht mehr aktiver anteilsbasierter Vergütungsprogramme aus Vorjahren. Sowohl das "Stock Option Program" (SOP) wie auch das "Matching Stock Program" (MSP) wurden abgelöst. Aus beiden Mitarbeiterprogrammen erfolgen wie im Vorjahr keine Zuteilungen mehr.
Die Veränderung des Vorjahres ist auf die Erstkonsolidierung der Gesellschaft Thorn Lighting Limited Liability Company, Qatar, zurückzuführen.
Die Zumtobel Group besteht aus zwei operativen Segmenten: dem Lighting Segment und dem Components Segment. Das Lighting Segment beinhaltet die Geschäftsbereiche Thorn, Zumtobel, OEM & TPP und acdc und stellt Lichtlösungen, Leuchten für die Innen- und Außenraumbeleuchtung und elektronisch-digitale Licht- und Raummanagementsysteme zur Verfügung. Das Components Segment enthält den Geschäftsbereich Tridonic, welcher elektronische Lichtkomponenten, LED-Lichtkomponenten und bis zum Ende des Geschäftsjahres 2013/14 auch magnetische Vorschaltgeräte entwickelt, produziert und vermarktet. Die Verrechnung von Lieferungen und Leistungen erfolgt zu marktüblichen Konditionen.
Den Segmentinformationen liegen grundsätzlich die gleichen Ausweis-, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie dem Konzernabschluss zugrunde. In Anlehnung an den gemäß IFRS 8 "Geschäftssegmente" geforderten "Management Approach" wird in den Segmentinformationen die für die interne Berichterstattung maßgebliche Erfolgskennzahl, welche das Betriebsergebnis (EBIT) darstellt, herangezogen.
Als Segmentvermögen wurden den Geschäftsbereichen das direkt zuordenbare Sachanlagevermögen, das immaterielle Vermögen und das Working Capital (ohne Zinsabgrenzungen, Steuerforderungen und -verbindlichkeiten) zugeordnet.
Nicht den Geschäftsbereichen zuordenbares Vermögen und die daraus resultierenden Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sowie segmentübergreifend genutztes Sachanlagevermögen werden in der Spalte "Überleitung" ausgewiesen.
| Lighting Segment | Components Segment | Überleitung | Konzern | |||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | Q2 2015/16 |
Q2 2014/15 |
Q2 2013/14 |
Q2 2015/16 |
Q2 2014/15 |
Q2 2013/14 |
Q2 2015/16 |
Q2 2014/15 |
Q2 2013/14 |
Q2 2015/16 |
Q2 2014/15 |
Q2 2013/14 |
||
| Nettoumsätze | 276.283 | 257.569 | 246.753 | 106.176 | 99.832 | 98.283 | -22.911 | -17.635 | -20.888 | 359.548 | 339.766 | 324.148 | ||
| Außenerlöse | 276.077 | 257.180 | 246.540 | 83.465 | 82.515 | 77.603 | 6 | 71 | 5 | 359.548 | 339.766 | 324.148 | ||
| Innenerlöse | 206 | 389 | 213 | 22.711 | 17.317 | 20.680 | -22.917 | -17.706 | -20.893 | 0 | 0 | 0 | ||
| Betriebsergebnis | 19.291 | 23.213 | 18.780 | 12.887 | 8.652 | 6.392 | -7.658 | -5.301 | -6.813 | 24.520 | 26.564 | 18.359 | ||
| Investitionen | 9.236 | 9.441 | 10.338 | 6.021 | 4.688 | 3.065 | 1.790 | 643 | 1.091 | 17.047 | 14.772 | 14.494 | ||
| Abschreibungen | -9.018 | -8.273 | -8.415 | -5.699 | -4.816 | -5.221 | -1.009 | -630 | -528 | -15.726 | -13.719 | -14.164 |
| Lighting Segment | Components Segment | Überleitung | Konzern | |||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | 1. HJ 2015/16 |
1. HJ 2014/15 |
1. HJ 2013/14 |
1. HJ 2015/16 |
1. HJ 2014/15 |
1. HJ 2013/14 |
1. HJ 2015/16 |
1. HJ 2014/15 |
1. HJ 2013/14 |
1. HJ 2015/16 |
1. HJ 2014/15 |
1. HJ 2013/14 |
||
| Nettoumsätze | 531.079 | 500.927 | 476.658 | 215.525 | 196.385 | 197.935 | -44.614 | -34.091 | -41.166 | 701.990 | 663.221 | 633.427 | ||
| Außenerlöse | 530.654 | 500.048 | 476.314 | 171.271 | 163.030 | 157.091 | 65 | 143 | 22 | 701.990 | 663.221 | 633.427 | ||
| Innenerlöse | 425 | 879 | 344 | 44.254 | 33.355 | 40.844 | -44.679 | -34.234 | -41.188 | 0 | 0 | 0 | ||
| Betriebsergebnis | 27.742 | 35.154 | 33.680 | 23.778 | 11.437 | 6.168 | -14.581 | -10.934 | -10.631 | 36.939 | 35.657 | 29.217 | ||
| Investitionen | 17.585 | 19.060 | 19.188 | 9.653 | 8.918 | 6.003 | 2.569 | 951 | 1.168 | 29.807 | 28.929 | 26.359 | ||
| Abschreibungen | -18.029 | -16.275 | -16.284 | -10.628 | -9.588 | -13.303 | -1.955 | -1.212 | -1.020 | -30.612 | -27.075 | -30.607 |
| in TEUR | 31. Oktober 2015 |
30. April 2015 |
30. April 2014 |
31. Oktober 2015 |
30. April 2015 |
30. April 2014 |
31. Oktober 2015 |
30. April 2015 |
30. April 2014 |
31. Oktober 2015 |
30. April 2015 |
30. April 2014 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Vermögen | 782.269 | 743.925 | 668.998 | 216.976 | 207.140 | 209.046 | 137.937 | 135.210 | 128.557 1.137.182 1.086.275 1.006.601 | |||
| 31. Oktober 2015 |
30.April 2015 |
30. April 2014 |
31. Oktober 2015 |
30.April 2015 |
30. April 2014 |
31. Oktober 2015 |
30.April 2015 |
30. April 2014 |
31. Oktober 2015 |
30. April 2015 |
30. April 2014 |
|
| Mitarbeiter (Vollzeitkräfte) |
5.311 | 5.302 | 5.186 | 1.683 | 1.752 | 1.971 | 206 | 180 | 134 | 7.200 | 7.234 | 7.291 |
Die angegebene Anzahl der Mitarbeiter ist inklusive der in der Zumtobel Gruppe beschäftigten Leiharbeiter.
Die Eliminierung der segmentübergreifenden Innenerlöse wird in der Spalte "Überleitung" ausgewiesen.
Die Spalte "Überleitung" setzt sich wie folgt zusammen:
| in TEUR | Q2 2015/16 | Q2 2014/15 | 1. HJ 2015/16 | 1. HJ 2014/15 |
|---|---|---|---|---|
| Konzernobergesellschaften | -7.745 | -4.998 | -14.548 | -10.631 |
| Konzernbuchungen | 87 | -303 | -33 | -303 |
| Betriebsergebnis | -7.658 | -5.301 | -14.581 | -10.934 |
Konzernobergesellschaften sind jene Gesellschaften, die konzernübergreifende administrative Tätigkeiten oder Finanzierungstätigkeiten durchführen und nicht direkt einem Segment zugeordnet werden. Die Überleitung des Betriebsergebnisses beinhaltet Konzernbuchungen im Zusammenhang mit der Zwischengewinneliminierung sowohl des Umlauf- als auch des Anlagevermögens.
| in TEUR | 31. Oktober 2015 |
30. April 2015 |
|---|---|---|
| Gemeinschaftlich genutztes Vermögen | 132.948 | 130.995 |
| Konzernobergesellschaften | 60.054 | 58.155 |
| Konzernbuchungen | -55.065 | -53.940 |
| Vermögen | 137.937 | 135.210 |
Die Umsatzerlöse mit einzelnen externen Kunden liegen jeweils unter 10% der Gesamtumsatzerlöse.
Nahestehende Personen umfassen den Vorstand und den Aufsichtsrat der Zumtobel Group AG. Zum 31. Oktober 2015 sind keine Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Personen vorhanden.
Mit assoziierten Unternehmen bestehen Lieferungs- und Leistungsbeziehungen zu marktüblichen Konditionen. In Summe bestehen zum 31. Oktober 2015 gegenüber assoziierten Unternehmen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.618 (30. April 2015: TEUR 932) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.561 (30. April 2015: TEUR 2.560). Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2015/16 wurden keine Forderungen gegenüber assoziierten Unternehmen als uneinbringlich ausgebucht. Zum 31. Oktober 2015 sind keine Forderungen gegenüber assoziierten Unternehmen als uneinbringlich klassifiziert.
Zum 30. April 2015 besteht eine finanzielle Verbindlichkeit gegenüber einem assoziierten Unternehmen in Höhe von TEUR -339 (30. April 2015: Finanzforderung TEUR 616).
Innerhalb des Konzerns wurden für Bankgarantien in Höhe von TEUR 8.170 (30. April 2015 TEUR 8.898) diverse Haftungen übernommen.
Die Tridonic GmbH & Co KG hat mit Wirkung zum 30. November 2015 ihr Geschäft für Werbebeleuchtung ("Signage") an das US-amerikanische Unternehmen AgiLight Inc. mit Sitz in San Antonio, Texas, verkauft. Der Verkauf der Signage-Aktivitäten, mit welchen im Geschäftsjahr 2014/15 ca. 20 Mio EUR Umsatz erwirtschaftet wurden, findet in Form eines "Asset-Deals" statt.
Um die langfristige Liquidität zu günstigen Konditionen sicherzustellen, hat die Zumtobel Group Anfang Dezember 2015 ihren bestehenden Konsortialkreditvertrag, der im Oktober 2016 fällig geworden wäre, frühzeitig refinanziert. Der neue Konsortialkreditvertrag mit einer Laufzeit von 5 + 1 + 1 Jahren und einem maximal ausnutzbaren Rahmen von 300 Mio EUR wurde mit einem Syndikat aus sieben Banken abgeschlossen. Der Kreditvertrag sieht eine Erhöhungsklausel um bis zu 200 Mio EUR vor.
Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte verkürzte Konzernzwischenabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und dass der Halbjahreslagebericht des Konzerns ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns bezüglich der wichtigen Ereignisse während der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres und ihrer Auswirkungen auf den verkürzten Konzernzwischenabschluss bezüglich der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten in den restlichen sechs Monaten des Geschäftsjahres und bezüglich der offen zu legenden wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen vermittelt.
Dornbirn, am 09. Dezember 2015
Der Vorstand
Ulrich Schumacher Karin Sonnenmoser Chief Executive Officer (CEO) Chief Financial Officer (CFO)
Wir haben den beigefügten verkürzten Konzernzwischenabschluss der
für den Zeitraum vom 1. Mai 2015 bis 31. Oktober 2015 prüferisch durchgesehen. Der verkürzte Konzernzwischenabschluss umfasst die Bilanz zum 31. Oktober 2015 und die Gewinn- und Verlustrechnung, die Gesamtergebnisrechnung, die Kapitalflussrechnung und die Eigenkapitalveränderungsrechnung für den Zeitraum vom 1. Mai 2015 bis 31. Oktober 2015 sowie den verkürzten Anhang, der die wesentlichen angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zusammenfasst und sonstige Erläuterungen enthält.
Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sind für die Aufstellung dieses verkürzten Konzernzwischenabschlusses in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRSs) für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, verantwortlich.
Unsere Verantwortung ist es, auf Grundlage unserer prüferischen Durchsicht eine zusammenfassende Beurteilung über diesen verkürzten Konzernzwischenabschluss abzugeben. Bezüglich unserer Haftung gegenüber der Gesellschaft und gegenüber Dritten kommt § 275 Abs 2 UGB sinngemäß zur Anwendung.
Wir haben die prüferische Durchsicht unter Beachtung der in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften und berufsüblichen Grundsätze, insbesondere des Fachgutachtens KFS/PG 11 "Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen", sowie des International Standard on Review Engagements (ISRE 2410) "Review of Interim Financial Information Performed by the Independent Auditor of the Entity" durchgeführt. Die prüferische Durchsicht eines Zwischenabschlusses umfasst Befragungen, in erster Linie von für das Finanz- und Rechnungswesen verantwortlichen Personen, sowie analytische Beurteilungen und sonstige Erhebungen. Eine prüferische Durchsicht ist von wesentlich geringerem Umfang und umfasst geringere Nachweise als eine Abschlussprüfung gemäß österreichischen und internationalen Prüfungsstandards und ermöglicht es uns daher nicht, eine mit einer Abschlussprüfung vergleichbare Sicherheit darüber zu erlangen, dass uns alle wesentlichen Sachverhalte bekannt werden. Aus diesem Grund erteilen wir keinen Bestätigungsvermerk.
Auf Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der beigefügte verkürzte Konzernzwischenabschluss nicht in allen wesentlichen Belangen in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRSs) für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt worden ist.
Wir haben den Halbjahreskonzernlagebericht gelesen und dahingehend beurteilt, ob er keine offensichtlichen Widersprüche zum verkürzten Konzernzwischenabschluss aufweist. Der Halbjahreskonzernlagebericht enthält nach unserer Beurteilung keine offensichtlichen Widersprüche zum verkürzten Konzernzwischenabschluss.
Der Halbjahresfinanzbericht enthält die von § 87 Abs 1 Z 3 BörseG geforderte Erklärung der gesetzlichen Vertreter.
Wien, am 09. Dezember 2015
KPMG Austria GmbH
Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüferin
Mag. Thomas Smrekar ppa Mag. Kerstin Weißhaupt
Anmerkung: Die Veröffentlichung oder Weitergabe des verkürzten Konzernzwischenabschlusses mit unserem Bericht über die prüferische Durchsicht darf nur in der von uns bestätigten Fassung erfolgen.
| CAPEX | Investitionen in Anlagevermögen |
|---|---|
| Durchschnittliches Capital Employed | = Firmenwerte + Immaterielle Vermögenswerte + Sachanlagen + Vorräte + Forderungen aus Lieferungen und Leistungen - Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen - Rückstellungen für Ertragsteuern - Übrige Rückstellungen - Übrige Verbindlichkeiten, als Durchschnitt aus vier Quartalen |
| Eigenkapitalquote | = Eigenkapital in Prozent der Bilanzsumme |
| EBIT | Gewinn vor Finanzergebnis und Ertragsteuern |
| Bereinigtes EBIT | EBIT bereinigt um Sondereffekte |
| Bereinigte EBIT-Marge | = bereinigtes EBIT in Prozent vom Umsatz |
| EBITDA | Gewinn vor Finanzergebnis, Ertragsteuern und Abschreibungen |
| Bereinigtes EBITDA | EBITDA bereinigt um Sondereffekte |
| Nettoverbindlichkeiten | = Langfristige Finanzschulden + Kurzfristige Finanzschulden - Liquide Mittel - kurzfristige Finanzforderungen gegenüber assoziierten Unternehmen |
| Schuldendeckungsgrad | = Nettoverbindlicheiten dividiert durch EBITDA |
| Verschuldungsgrad (Gearing) | = Nettoverbindlichkeiten in Prozent vom Eigenkapital |
| WACC | (Weighted Average Cost of Capital) = Gewichtete durchschnittliche Kapitalkosten (Fremdkapital und Eigenkapital) |
| Working Capital (Betriebsmittel) | = Vorräte + Forderungen aus Lieferungen und Leistungen - Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen - Erhaltene Anzahlungen |
Bericht zum 3. Quartal 2015/16 (1. Mai 2015 – 31. Januar 2016) 02. März 2016 Capital Markets Day in Frankfurt am Main 15. März 2016 Bilanzergebnis 2015/16 (1. Mai 2015 - 30. April 2016) 22. Juni 2016 Nachweisstichtag Hauptversammlung 12. Juli 2016 40. ordentliche Hauptversammlung der Zumtobel Group AG 22. Juli 2016 Ex-Dividendentag 29. Juli 2016 Record Date Dividend 01. August 2016 Dividendenzahltag 02. August 2016 Bericht zum 1. Quartal 2016/17 (1. Mai 2016 - 31. Juli 2016) 06. Septmeber 2016 Bericht zum 1. Halbjahr 2016/17 (1. Mai 2016 - 31. Oktober 2016) 06. Dezember 2016 Bericht zum 3. Quartal 2016/17 (1. Mai 2016 - 31. Januar 2017) 07. März 2017
Investor Relations Relations Presse/Unternehmenskommunikation Presse/Unternehmenskommunikation Harald Albrecht Astrid Kühn-Ulrich Head of Investor Relations Head of Corporate Communications Telefon +43 (0)5572 509-1125 Telefon +43 (0)5572 509-1570 E-Mail [email protected] E-Mail [email protected]
Sie finden unsere Finanzberichte und Geschäftsberichte zum Download in deutscher und englischer Sprache unter http://www.zumtobelgroup.com. Gerne senden wir Ihnen die Printfassung zu, Bestellungen über Telefon +43 (0)5572 509-1510.
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Herausgeber: Zumtobel Group AG, Investor Relations, Harald Albrecht Koordination Finanzen: Jan Güstemeyer Übersetzung: Donna Schiller-Margolis Copyright: Zumtobel Group AG 2015
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Dieser Quartalsbericht enthält Aussagen über zukünftige Entwicklungen, die auf derzeit zur Verfügung stehenden Informationen beruhen und Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse von den vorausschauenden Aussagen abweichen können. Die Aussagen über zukünftige Entwicklungen sind nicht als Garantien zu verstehen. Die zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse sind vielmehr abhängig von einer Vielzahl von Faktoren, sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. Dazu zählen zum Beispiel nicht vorhersehbare Veränderungen der politischen, wirtschaftlichen und geschäftlichen Rahmenbedingungen, insbesondere im Umfeld der Zumtobel Group, der Wettbewerbssituation, der Zins- und Währungsentwicklungen, technologischer Entwicklungen sowie sonstiger Risiken und Unwägbarkeiten. Weitere Risiken sehen wir u. a. in Preisentwicklungen, nicht vorhersehbaren Geschehnissen im Umfeld akquirierter Unternehmen und bei Konzerngesellschaften sowie bei den laufenden Kostenoptimierungsprogrammen. Die Zumtobel Group beabsichtigt nicht, diese vorausschauenden Aussagen zu aktualisieren. Dieser Quartalsbericht wird auch in Englisch präsentiert, jedoch nur der deutsche Text ist verbindlich.
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