Annual Report • Apr 28, 2016
Annual Report
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| 2015 TEUR |
2014 TEUR |
2013 TEUR |
2012 TEUR |
|
|---|---|---|---|---|
| Umsatz | 81.881 | 77.441 | 79.410 | 86.671 |
| Veränderung in % | 5,7 | -2,5 | -8,4 | 6,1 |
| EBIT | 5.627 | 4.612 | 1.353 | 223 |
| EBIT-Marge in % | 6,9 | 6,0 | 1,7 | 0,3 |
| EGT | 6.499 | 5.022 | -248 | 818 |
| operativer Cashflow | 8.318 | 5.313 | 1.377 | -916 |
| Eigenkapitalquote in % | 49,2 | 46,9 | 43,1 | 42,5 |
| Eigenkapitalrendite in % | 10,3 | 7,9 | -0,4 | 1,6 |
| Working Capital Ratio in % | 38,3 | 37,2 | 34,6 | 28,2 |
| ROCE in % | 12,6 | 11,0 | 2,0 | 4,1 |
| WACC in % | 7,5 | 8,1 | 6,9 | 6,5 |
| Investitionen in Sachanlagen | 3.799 | 2.805 | 1.388 | 2.928 |
| Abschreibungen | 4.159 | 3.905 | 3.779 | 3.862 |
| Anzahl der Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt | 551 | 549 | 611 | 614 |
| Anzahl der konsolidierten Gesellschaften | 9 | 11 | 11 | 11 |
RATH KONZERN
| Short View | 1 | |
|---|---|---|
| Vorwort des Vorstands | 2 | |
| Technologieführer übernehmen Verantwortung | 4 | |
| Die Aktie | 6 | |
| Corporate Governance | 8 | |
| Erklärung aller gesetzlichen Vertreter | 13 | |
| Bericht des Aufsichtsrats | 14 | |
| Konzernlagebericht | 17 | |
| Jahresabschluss | 31 | |
| Konzernbilanz | 32 | |
| Konzerngewinn- und -verlustrechnung | 33 | |
| Gesamtergebnisrechnung | 34 | |
| Entwicklung des Konzerneigenkapitals | 34 | |
| Konzerngeldflussrechnung | 35 | |
| Konzernanhang | 36 | |
| Bestätigungsvermerk | 68 | |
| Glossar | 70 | |
| Impressum | 72 | |
2015
DI Jörg Sitzenfrey (COO), Andreas Pfneiszl (CFO, CSO)
Das Jahr 2015 war erneut ein erfolgreiches Jahr für die Rath Gruppe. Wir sind stolz Ihnen mitteilen zu dürfen, dass sich unser Unternehmen in allen wesentlichen Unternehmenskennzahlen verbessert hat.
Wir haben unseren Umsatz merklich steigern können, die Profitabilität weiter verbessert und strategische lnitiativen gestartet und umgesetzt. Dadurch haben wir unsere Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig gestärkt und einen starken Mehrwert für unsere Aktionäre geschaffen. Sowohl das operative Ergebnis (EBITDA) – Bestes seit dem Jahr 2004 – als auch die EBIT-Marge – Beste seit dem Jahr 2001 – wurden nochmals verbessert. Nach wie vor gilt unser strategischer Leitsatz, "Margin over Volume". Diese Mission ist in unseren Köpfen etabliert. Ob im Verkauf, in der Produktion oder im Back Office – wir konzentrieren uns auf Effizienz und auf unsere Stärken! Das Fundament für diese Transformation wurde im zweiten
Halbjahr 2013 gelegt, im Jahr 2014 konnten erste merkliche Erfolge erzielt werden, welche im abgelaufenen Wirtschaftsjahr 2015 eindrucksvoll bestätigt wurden. Strategische Priorität wurde weiterhin auf organisatorische Themen gelegt. Neben der verstärkten Zentralisierung von Services und Kompetenzen wurde im abgelaufenen Jahr die zentrale Konzernabteilung Forschung und Entwicklung mit der Verantwortung für Produktmanagement erweitert und personell verstärkt. Ziel ist nach wie vor die Markt- und Kundenanforderungen schneller zu identifizieren und umzusetzen.
Im Berichtsjahr 2015 konnten wir erstmals ein Gesamtabsatzjahr für unsere neue Produktlinie SiC-Produkte (Siliziumcarbid; SICRATH®) bilanzieren und wir dürfen mit Recht stolz auf das Geleistete sein. Es ist uns gelungen, bei namhaften lnstallationsfirmen für den Bereich der Hausmüllverbrennungsanlagen in ltalien, Deutschland und den Niederlanden, Aufträge zu platzieren, die uns bereits heute gut auslasten. Daraus resultierend haben wir unterjährig nochmals in den Maschinenpark investiert und zusätzliche Ressourcen aktiviert.
Auch für das neue Geschäftsjahr – wir feiern heuer 125 Jahre RATH in der Feuerfestwelt – haben wir uns wieder Einiges vorgenommen. Wir haben eine neue Vertriebstochter, die Rath Filtration GmbH, gegründet, mit der wir unsere Aktivitäten im Bereich der Heißgas Filtration merklich ausbauen werden. Rath ist nicht nur ein kompetenter und verlässlicher Feuerfestpartner, sondern nun auch ein innovativer Partner für Filterelemente und Systeme. Die keramische Filtration wird ein wesentliches Standbein für die Zukunft bei Rath sein. Unsere Verantwortung als Premiumanbieter fur Spitzentechnologie in der Feuerfest- und Filtrationsindustrie setzt voraus, dass wir uns ständig weiterentwickeln und verbessern. Und darauf können Sie sich verlassen!
Aufgrund des sehr guten Geschäftserfolges im Jahr 2015 wird der Vorstand der Hauptversammlung die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 0,50 € vorschlagen.
In diesem Sinne bedanken wir uns bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren tollen Einsatz und ihr Engagement im abgelaufenen Wirtschaftsjahr.
Ihnen, sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, danken wir für das jahrelange Vertrauen in unser Unternehmen.
Ihr Vorstand
Andreas Pfneiszl DI Jörg Sitzenfrey
VORSTAND RATH AG COO
"Mit unserem Anspruch auf höchste Qualität investieren wir laufend in unser technologisches Know-how und treiben Innovationen und Entwicklungen voran. Die besten Produkte zu liefern, ist unsere tägliche Motivation."
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| ISIN | AT0000767306 |
|---|---|
| Wertpapierkürzel | RAT |
| Marktsegment | Standard Market Auction |
| Handelssegment | Amtlicher Handel |
| Aktiengattung | Stimmberechtigte nenn-betragslose Stückaktien |
| Anzahl der Aktien | 1.500.000 |
| Gesamtanzahl der Aktien | 1.500.000 |
| Aktienkurs 30.12.2015 | 13,76 € |
| Börsenkapitalisierung | 20.640.000,00 € |
| Gewinn/Aktie | 2,74 |
| 1. Juni 2016 | ordentliche Hauptversammlung |
|---|---|
| 8. Juni 2016 | Ex-Dividenden-Tag |
| 10. Juni 2016 | Dividenden-Zahltag |
| 31. August 2016 | Halbjahresergebnis 2016 |
| 11. November 2016 | Ergebnis 3. Quartal 2016 |
Das Jahr 2015 war an den Kapitlmärkten ein sehr bewegtes und ereignisreiches Jahr, das durch die Geldpolitik der Notenbanken und von geopolitischen Ereignissen in der Ukraine und in Syrien geprägt war. Zudem verschärfte sich die Verschuldungskrise insbesondere bei einigen Schwelländern wie Brasilien, Südafrika, Russland und der Türkei wegen des starken US-Dollars und der stark fallenden Rohstoffpreise Zunehmens.
Nach einem Kurs von € 9,19 zu Jahresbeginn 2015, verzeichnete die Aktie eine stetige Aufwärtsbewegung. Zur Jahresmitte lag der Kurs (29. Juni 2015) bei € 14.00, was einem Anstieg von ca. 28% entspricht. Im weiteren Jahresverlauf blieb der Aktienkurs stabil und schloss zu Jahresende mit € 13,76 und lag damit um 26% über dem Kurs vom 31. 12.2014.
Ziel der Kapitalmarktkommunikation der Rath AG ist es die Financial Community über marktrelevante Entwicklungen zeitnah, umfassend und regelmäßig zu informieren. Wir verstehen uns als verständiger Ansprechpartner , um somit eine faire und angemessene Bewertung der Rath-Aktie zu schaffen. Im Fokus steht dabei stets ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild des Unternehmens nach dem "true and fair view" zu vermitteln.
Investor Relations ist für uns nicht nur eine Verpflichtung unsere Aktionäre über das Unternehmen zu informieren, sondern vielmehr die Chance neue Investoren im In- und Ausland zu gewinnen.
Mit dem Österreichischen Corporate Governance Kodex folgt die Rath Gruppe dem Ordnungsrahmen mit Standards für die verantwortungsvolle Führung und Leitung des Unternehmens. Dieser enthält die international üblichen Standards für gute Unternehmensführung (OECD-Richtlinien, EU-Transparenz-Richtlinie), aber auch die in diesem Zusammenhang bedeutsamen Regelungen des österreichischen Aktienrechts (Börsegesetz, Gesellschaftsrechtsänderungsgesetz 2013, Unternehmensrechts-änderungsgesetz 2008).
Damit wird eine hohe Transparenz für alle Stakeholder des Unternehmens erreicht. Der für das Geschäftsjahr 2015 gültige ÖCGK (Fassung Jänner 2015) kann auf der Website des Österreichischen Arbeitskreises für Corporate Governance (www.corporate-governance.at), aber auch auf jener der Rath Aktiengesellschaft (www.Rath-group.com > Investor Relations > Corporate Governance > Corporate Governance Kodex) abgerufen werden.
Zur Vermeidung von Insider-Handel besteht seit 2002 eine auf der Emittenten-Compliance-Verordnung der österreichischen Finanzmarktaufsicht basierende Richtlinie. Der im Jahr 2010 aktualisierte Verhaltenskodex richtet sich an alle Mitarbeiter und enthält alle Verhaltensgrundsätze und gibt Orientierung zu den grundlegenden ethischen und rechtlichen Pflichten von Rath Mitarbeitern.
Die Rath Aktiengesellschaft befolgt die Regelungen des Österreichischen Corporate Governance Kodex einschließlich der R-Regeln annähernd lückenlos. Im Geschäftsjahr 2015 gab es bei einer C-Regel der insgesamt 83 Regeln des Kodex eine abweichende Handhabung, die im Folgenden im Sinne des Grundsatzes "Comply or Explain" erläutert und begründet wird:
Die Einhaltung der C-Regel 62 des Corporate Gouvernante Kodex hat die Rath Aktiengesellschaft regelmäßig, mindestens alle drei Jahre, durch eine externe Institution evaluieren zu lassen und über das Ergebnis im Corporate Gouvernante Bericht zu berichten. Für das Geschäftsjahr 2015 ließ die Rath Aktiengesellschaft keine Evaluierung durch eine externe Institution vornehmen. Die nächste externe Evaluierung wird innerhalb der Dreijahresfrist gemäß Corporate Gouvernante Kodex erfolgen.
Rath wendet den Corporate Governance-Kodex in der Fassung Jänner 2015 an mit folgenden näheren Erläuterungen:
Herr DI Jörg Sitzenfrey, geboren 1976, ist seit 1. 1.2013 (Erstbestellung) als Mitglied des Vorstandes für die Ressorts Produktion, Forschung & Entwicklung, verantwortlich.
Herr Andreas Pfneiszl, geboren 1969, ist seit 10.6.2013 (Erstbestellung) als Mitglied des Vorstandes für die Bereiche Vertrieb und Finanzen verantwortlich.
Die Vorstandsmitglieder hatten im Geschäftsjahr 2015 keine Aufsichtsratsmandate oder vergleichbare Funktionen in in- und ausländischen, nicht in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften inne.
Beide Vorstandsverträge haben eine Laufzeit bis 31. Dezember 2020.
Die Vergütung des Vorstands richtet sich nach dem Umfang des Aufgabengebietes, der Verantwortung und der persönlichen Leistung des Vorstandsmitglieds, sowie nach der Erreichung der Unternehmensziele, der Größe und der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens. Erfolgsabhängige Vergütungen erfolgen bei der Rath Aktiengesellschaft nicht über Aktienoptionen, sondern sind abhängig von variablen Erfolgskriterien. Dazu zählen eine vordefinierte Zielerreichung hinsichtlich des Geschäftsergebnisses, qualitativer und quantitativer Ziele.
Von der Gesamtvergütung des Vorstands im Jahr 2015 waren Anteile sowohl fix als auch erfolgsabhängig. Für die variable Höchstgrenze wurde ein Wert von 50% des Grundbezuges festgelegt.
Im Falle einer Beendigung der Funktion des Vorstandes bestehen keine Ansprüche oder Anwartschaften über das gesetzliche Maß hinaus. Für das Management der Rath Gruppe besteht ein gültiger Haftpflicht-Versicherungsschutz (D&O Versicherung). Die Aufgaben des Vergütungsausschusses werden vom gesamten Aufsichtsrat wahrgenommen. Über Kenntnisse und Erfahrung im Bereich der Vergütungspolitik verfügt insbesondere Herr Mag. Ehrlich-Adám.
| 2014 TEUR | 2015 TEUR | VORSTANDSVERGÜTUNGEN ‹ | ||
|---|---|---|---|---|
| 159 | 162 | fix | DI Jörg Sitzenfrey | |
| 35 | 56 | variabel | ||
| 194 | 217 | |||
| 162 | 164 | fix | Andreas Pfneiszl | |
| 35 | 56 | variabel | ||
| 197 | 220 | |||
| 391 | 437 | Gesamtsumme |
Der Aufsichtsrat besteht derzeit aus fünf von der Hauptversammlung gewählten Mitgliedern, die sich durch eine hohe betriebswirtschaftliche und rechtliche Fachkenntnis, persönliche Qualifikation und langjährige Erfahrung auszeichnen. Alle Mitglieder sind österreichische Staatsbürger.
| AUFSICHTSRATSMITGLIEDER | ||
|---|---|---|
| › AUFSICHTSRATSMITGLIEDER | GEB.-JAHR | AR-MANDATE ODER VERGLEICHBARE FUNKTIONEN |
ERST BESTELLUNG |
ENDE LAUFENDER FUNKTIONSPERIODE |
|
|---|---|---|---|---|---|
| Mag. Stefan Ehrlich-Adám (Vorsitzender) › unabhängig |
1964 | Geschäftsführer EVVA Sicherheitstechnologie GmbH, Vizepräsident im Präsidium des ASI Austrian Standards Institute (ASI) |
25.6.2013 | im Jahr 2018 | |
| WP Mag. Philipp Rath (Vorsitzender-Stv.) › abhängig |
1966 | Wirtschaftsprüfer und Partner von Grant Thornton Unitreu GmbH |
17.7.2003 | im Jahr 2018 | |
| Dkfm. Paul Rath › abhängig |
1934 | Geschäftsführer der Rath Holding GmbH |
14.9. 1989 | im Jahr 2018 | |
| MMag. Christian B. Maier › unabhängig |
1966 | Finanzvorstand der Porr Aktiengesellschaft, AR-Mandat UBM Development AG, Österreich |
27.6.2008 | im Jahr 2018 | |
| Roula Millauer › unabhängig |
1964 | Roula Millauer Consulting | 25.6.2013 | im Jahr 2018 | |
| Mag. Dieter Hermann › unabhängig |
1966 | Aufsichtsrat Silgan Holdings Austria GmbH |
25.6.2013 | im Jahr 2018 | |
Die Aufsichtsratsvergütungen (inklusive Sitzungsgelder) für das Geschäftsjahr 2015 betragen vorbehaltlich der Genehmigung durch die Hauptversammlung insgesamt 65 TEUR (2014: 45 TEUR) und teilen sich wie folgt auf die einzelnen Aufsichtsratsmitglieder auf:
| › AUFSICHTSRATSMITGLIEDER | 2015 | 2014 | |
|---|---|---|---|
| Mag. Stefan Ehrlich-Adám (Vorsitzender) | 16.100 | 10.400 | |
| WP Mag. Philipp Rath (Vorsitzender-Stv.) | 14.600 | 9.100 | |
| MMag. Christian B. Maier | 10.000 | 6.300 | |
| Dkfm. Paul Rath | 9.600 | 6.000 | |
| Mag. Dieter Hermann | 9.500 | 6.700 | |
| Roula Millauer | 5.300 | 6.700 | |
Die Vergütungen für die Aufsichtsratsmitglieder setzten sich aus einer fixen und einer anwesenheitsabhängigen Komponente zusammen. Die fixe Komponente besteht aus einem Gesamtbetrag, die zweite Komponente besteht aus einem Sitzungsgeld, das sich aus einem Pauschalbetrag pro Sitzung ergibt, an der ein Mitglied teilnimmt.
Als "unabhängig" im Sinne der Generalklausel der Regel 53 gelten jene Mitglieder des Aufsichtsrats, die in keiner geschäftlichen oder persönlichen Beziehung zur Rath Aktiengesellschaft oder deren Vorstand stehen, die einen materiellen Interessenskonflikt begründet und daher geeignet ist, das Verhalten des Mitglieds zu beeinflussen. Als Maßstab werden die Kriterien des Corporate Governance Kodex Anhang 1 angewendet. Gemäß diesen Kriterien sind zwei Mitglieder des Aufsichtsrats der Rath Aktiengesellschaft als abhängig einzustufen. Im Aufsichtsrat der Rath Aktiengesellschaft gibt es ein Mitglied, das Anteilseigner mit einer Beteiligung von mehr als 10% ist.
Der Aufsichtsrat der Rath Aktiengesellschaft setzt sich aus Experten unterschiedlicher Fachrichtungen zusammen und hält in regelmäßigen Abständen Sitzungen ab, die sich u.a. auch mit strategischen sowie mit Bilanzbelangen des Unternehmens befassen. In diesem Rahmen ist der Aufsichtsrat der Rath Aktiengesellschaft auch in alle grundlegenden Entscheidungen des Vorstands als beratendes Organ involviert.
Neben dem Prüfungs- und Strategieausschuss hat der Aufsichtsrat der Rath Aktiengesellschaft keine weiteren Ausschüsse eingerichtet. Dem Prüfungsausschuss gehören folgende Personen des Aufsichtsrates an: Frau Roula Millauer als Vorsitzender bis September 2015, Herr Mag. Stefan Ehrlich-Adám als Vorsitzender ab September 2015, Herr Mag. Philipp Rath, Herr MMag. Christian B. Maier und Herr Mag. Dieter Hermann. Der Prüfungsausschuss hat im Jahr 2015 zwei Sitzungen abgehalten, in denen die Vorbereitung und Analyse des Jahresabschlusses und die internen Kontroll-, Revisions- und Risikosysteme behandelt wurden. Der Abschlussprüfer hat dabei an beiden Sitzungen teilgenommen.
Dem Strategieausschuss gehören folgende Personen des Aufsichtsrates an: Herr Mag. Stefan Ehrlich-Adám, Herr Mag. Philipp Rath, Herr Dkfm. Paul Rath, Herr Mag. Dieter Hermann. Der Strategieausschuss hat im Jahr 2015 einmal getagt, in welchen die neuen Produkte und deren Absatzmärkte erörtert wurden.
Im Jahr 2015 hat der Aufsichtsrat 6 ordentliche Sitzungen (inklusive konstituierender Aufsichtsratssitzung) abgehalten. Die Präsenzquote lag bei 96%. Die Tätigkeitsschwerpunkte des Aufsichtsrats im Berichtsjahr sind im Bericht des Aufsichtsrates näher dargestellt.
Maßnahmen zur Förderung von Frauen im Vorstand, im Aufsichtsrat und in leitenden Funktionen Dem Vorstand der Rath Aktiengesellschaft gehört keine Frau an. Dem Aufsichtsrat gehörte bis September
2015 eine Frau an, damit lag der Frauenanteil bis zum September 2015 bei rund 17%. In zahlreichen Bereichen der ersten und zweiten Berichtsebene haben Frauen Führungsfunktionen inne. Der Anteil von Frauen am gesamten Mitarbeiterstand betrug gruppenweit per 31. Dezember 2015 17,9% (2014: 18,7%). Die Rath Gruppe unterstützt und fördert die Anstellung von Frauen, in allen Bereichen. Rath setzt auch Maßnahmen und tätigt Investitionen, welche die Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördern. Des Weiteren wird im Rekrutierungsprozess hohes Augenmerk auf eine strenge Gleichbehandlung der Geschlechter gelegt.
Eine Abteilung für interne Revision im klassischen Sinne gibt es aufgrund der Unternehmensgröße nicht. Die Aufgaben einer internen Revision werden von den Abteilungen Prozess Management ausgeführt, welche über wesentliche Ergebnisse dem Vorstand regelmäßig berichtet.
Aktualisierte Informationen zu der Umsetzung des Kodex und Anpassungen aufgrund von gesetzlichen Veränderungen sind auf der Homepage der Rath Gruppe (www.rath-group.com) zu finden.
Vertiefende Anfragen werden vom IR-verantwortlichen Vorstandsmitglied während des Jahres oder vom Vorsitzenden des Aufsichtsrates in der Hauptversammlung beantwortet.
WIEN, 6. APRIL 2016
Andreas Pfneiszl DI Jörg Sitzenfrey
Der Vorstand
Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte Konzernabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt, dass der Konzernlagebericht den Geschäftsverlauf, das Geschäftsergebnis und die Lage des Konzerns so darstellt, dass ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns entsteht, und dass der Konzernlagebericht die wesentlichen Risiken und Ungewissheiten beschreibt, denen der Konzern ausgesetzt ist.
Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte Jahresabschluss des Mutterunternehmens ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens vermittelt, dass der Lagebericht den Geschäftsverlauf, das Geschäftsergebnis und die Lage des Unternehmens so darstellt, dass ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage entsteht, und dass der Lagebericht die wesentlichen Risiken und Ungewissheiten beschreibt, denen das Unternehmen ausgesetzt ist.
Die Ergebnisse des zum 31. Dezember 2015 endenden Geschäftsjahres lassen nicht notwendigerweise Rückschlüsse auf die Entwicklung zukünftiger Ergebnisse zu.
Der Vorstand
Andreas Pfneiszl DI Jörg Sitzenfrey
WIEN, 6. APRIL 2016
Mag. Stefan Ehrlich-Adám, Vorsitzender des Aufsichtsrats
Der Aufsichtsrat der Rath Aktiengesellschaft hat im Geschäftsjahr 2015 in Wahrnehmung der ihm nach Gesetz und der Satzung übertragenen Aufgaben die Arbeit des Vorstands intensiv begleitet. Dabei hat sich der Aufsichtsrat eingehend mit der Lage und der Entwicklung des Unternehmens befasst. Der Aufsichtsrat wurde durch den Vorstand regelmäßig durch mündliche Berichte in den Sitzungen, ergänzt durch Unterlagen zu den behandelten Tagesordnungspunkten, ebenso wie durch eine regelmäßige schriftliche Berichterstattung informiert. Der Aufsichtsrat war in alle Entscheidungen von wesentlicher Bedeutung eingebunden. Im Berichtsjahr 2015 fand zwischen Vorstand und Aufsichtsrat in sechs Sitzungen (fünf ordentliche Sitzungen, eine konstituierende Sitzung) ein intensiver Informationsaustausch statt, bei dem die wirtschaftliche Lage und die strategische Weiterentwicklung unserer Unternehmensgruppe sowie wesentliche Ereignisse, Investitionen und Maßnahmen beraten wurden.
In allen Sitzungen wurde der Aufsichtsrat vom Vorstand im Rahmen der laufenden Berichterstattungen über die wesentlichen Angelegenheiten der Geschäftsführung, den Gang der Geschäfte und die wirtschaftliche Lage des Unternehmens unterrichtet. Dem Aufsichtsrat war somit in ausreichendem Maße Gelegenheit geboten, seiner Informations- und Überwachungspflicht zu entsprechen. Wir haben somit die uns nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben vollständig erfüllt. Wir haben den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens beraten und die Geschäftsführung detailliert überwacht. Im Jahr 2015 haben wir eine interne Evaluierung der Aufsichtsratstätigkeit für das Vorjahr vorgenommen, die keine Besonderheiten ergeben hat. Es gab keinen Anlass zur Beanstandung der Geschäftstätigkeit des Vorstandes.
Aufsichtsrat und Vorstand haben sich im Berichtsjahr umfassend über alle relevanten Fragen der Geschäftsentwicklung, einschließlich der Risikolage und des Risikomanagements in der Gesellschaft und in den Konzernunternehmen, ausgetauscht. Der Vorstand hat den Aufsichtsrat im Rahmen der laufenden Berichterstattung sowie in allen Sitzungen anhand eines ausführlichen Berichtes über die Geschäfts- und Finanzlage des Konzerns, die Personalsituation sowie die Investitions- und Akquisitionsvorhaben unterrichtet. Über besondere Vorgänge wurde gesondert informiert. Die Ausschüsse des Aufsichtsrats berichteten in den Sitzungen über ihre Tätigkeiten. Im Geschäftsjahr 2015 fanden sechs ordentliche (inklusive konstituierender Aufsichtsratssitzung) statt. Alle Mitglieder nahmen an allen Sitzungen persönlich teil. In der Sitzung vom 24. Februar 2015 wurde über das abgelaufene Geschäftsjahr berichtet. Der Tätigkeitsbericht zur Emittenten-Compliance-Richtlinie wurde zur Kenntnis genommen. In der Sitzung vom 21. April 2015 wurden der Jahresabschluss und Lagebericht 2014 sowie der Konzernjahresabschluss und -lagebericht 2014 geprüft, der Jahresabschluss 2014 entsprechend der Empfehlung des Prüfungsausschusses festgestellt und der Vorschlag für die Gewinnverteilung für das Geschäftsjahr 2014 gebilligt.
Weiters wurden der Vorschlag zur Wahl des Abschlussprüfers beschlossen, die Hauptversammlung vorbereitet und über die aktuelle Geschäftslage berichtet. Die Sitzung am 1. Juni 2015 diente vorwiegend der Vorbesprechung zur Hauptversammlung. In der am selben Tag, nach der Hauptversammlung, stattfindenden
konstituierenden Aufsichtsratssitzung wurden die Sitzungstermine 2015/2016 finalisiert. In der Sitzung vom 8. September 2015 wurde der Halbjahresfinanzbericht diskutiert und über die aktuelle Geschäftslage befunden. In der letzten Sitzung des Jahres am 27. November 2015 wurde das Budget inklusive Investitionen für das Jahr 2016, sowie die Mittelfristplanung bis 2020 genehmigt.
Vom Aufsichtsrat sind zwei Ausschüsse installiert. Der Prüfungsausschuss ist im Jahr 2015 zweimal zusammengetreten. Am 31. März 2015 hat der Prüfungsausschuss im Beisein des Abschlussprüfers die Schlussbesprechung für das Wirtschaftsjahr 2014 durchgeführt. Es wurden Jahresabschluss und Lagebericht sowie Konzernabschluss und -lagebericht geprüft und dem Aufsichtsrat die Feststellung des Jahresabschlusses sowie die Auswahl des Wirtschaftsprüfers empfohlen. In der Sitzung am 27. November 2015 haben die Abschlussprüfer über den Stand der Vorprüfung der Jahres- und Konzernjahresabschlussprüfung informiert. Der Strategieausschuss hat im Jahr 2015 einmal getagt. Den Schwerpunkt der Sitzung vom 7. Juli 2015 bildete ein Überblick über die Marktpotentiale der Heißgasfiltration und eventuellen Möglichkeiten der der Rath Gruppe in diesem Segment sich zu engagieren. Es wurde die Weichenstellung gelegt, für die Gründung der Rath Filtration GmbH, mit Sitz in Wien sowie dem Startschuss der Umsetzung einer Produktionslinie in der Rath GmbH, in Meißen.
Der Jahresabschluss der Rath Aktiengesellschaft zum 31. Dezember 2015 und der Lagebericht des Vorstands sowie der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2015 nach IFRS und der Konzernlagebericht des Vorstands sind unter Einbeziehung der Buchführung von der durch die Hauptversammlung vom 1. Juni 2015 als Abschlussprüfer gewählten KPMG Austria GmbH, Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft, Wien, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Der Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats hat das Ergebnis der Abschlussprüfung in der Sitzung vom 6. April 2016 unter Einbeziehung der Abschlussprüfer analysiert und dem Aufsichtsrat die Billigung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses empfohlen.
Der Aufsichtsrat hat die Unterlagen gemäß § 96 AktG sowie den Corporate-Governance-Bericht geprüft und den Jahresabschluss gebilligt, der damit gemäß § 96 Abs. 4 AktG festgestellt ist; ebenso hat der Aufsichtsrat den vom Vorstand vorgelegten Gewinnverteilungsvorschlag geprüft und ihm seine Zustimmung erteilt. Die vorgenommenen Prüfungen haben nach ihrem abschließenden Ergebnis keinen Anlass zu Beanstandungen gegeben.
Mag. Stefan Ehrlich-Adám Vorsitzender des Aufsichtsrats
WIEN, 6. APRIL 2016
Verlangsamtes Wachstum der Weltwirtschaft.
Gesundes Wachstum in den osteuropäischen EU-Staaten.
Die Weltwirtschaft ist im Jahr 2015 langsamer gewachsen als im Vorjahr beziehungsweise als von den Experten des Internationalen Währungsfonds (IWF) erwartet. Im Sog der Konjunkturabkühlung in China verlor die Weltwirtschaft an Fahrt und wuchs um 3,1% anstatt der prognostizierten 3,5%.
Die chinesische Wirtschaft ist 2015 so langsam gewachsen wie seit einem Vierteljahrhundert nicht mehr. Der wirtschaftliche Umbau hin zu einer von Konsum- und Dienstleistungen getriebenen Volkswirtschaft sorgte für eine weiterhin abnehmende Wachstumsdynamik. In den übrigen asiatischen Ländern ließ die Dynamik ebenfalls etwas nach. Eine Ausnahme war Indien, wo sich die wirtschaftliche Erholung fortsetzte. Sowohl die Konsumausgaben als auch die Industrieproduktion stiegen dort deutlich an.
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der USA wuchs im Jahr 2015 um 2,4 Prozent. Das Wirtschaftswachstum lag damit auf dem gleichen Wert von 2014 und über dem Wert von 2013 (1,5 Prozent). Getrieben wurde dieses Wachstum nahezu vollständig vom privaten Konsum, einer traditionellen Stütze der US-Wirtschaft. In Brasilien und Russland war das Wachstum im Jahr 2015 entsprechend den Erwartungen weiter stark negativ, wobei sich zu den niedrigen Rohstoffpreisen auch noch binnenwirtschaftliche Probleme gesellten. Die osteuropäischen EU-Staaten verzeichneten dagegen ein gesundes Wachstum. Die Region profitierte einerseits von niedrigen Ölpreisen und einem kräftigen Privatkonsum, andererseits von der fortschreitenden Erholung in Westeuropa.
West- und Mitteleuropa bildeten damit neben den USA eine wichtige Stütze der Weltkonjunktur. Das Wachstum in der Eurozone war vor allem aufgrund der soliden Entwicklung in Deutschland und der Erholung in Südeuropa positiv. Insbesondere vom privaten Konsum gingen maßgebliche Impulse aus, bei Investitionsentscheidungen hielten sich Unternehmen aufgrund globaler Unwägbarkeiten nach wie vor zurück.
Im vergangenen Jahr wuchs die Wirtschaft in Österreich mit +0,9% gegenüber dem Vorjahr und somit zum vierten Mal in Folge nur mäßig. Die Konjunktur beschleunigte sich im Jahresverlauf dabei kaum. Im 4. Quartal 2015 betrug der Zuwachs der Wirtschaftsleistung gegenüber dem Vorquartal ebenso wie in den zwei Quartalen zuvor nur 0,3%. Zwar zogen die Ausrüstungsinvestitionen 2015 gegenüber dem Vorjahr an, und auch vom Außenhandel kamen kräftige Impulse, die privaten Konsumausgaben nahmen hingegen nur wenig zu. Dies dürfte insbesondere an der weiterhin hohen Arbeitslosigkeit, der mäßigen Einkommensentwicklung und der merklichen Verteuerung von Mieten und Dienstleistungen liegen.
Trotz stagnierender Absatzmärkte Position gestärkt
In einem Branchenumfeld mit stagnierenden Absatzmärkten und globaler Überkapazität konnte sich die Rath Gruppe nicht nur behaupten, sondern auch wachsen und ihre Position stärken. Die hochtechnologi-
schen Feuerfestprodukte, die von der Rath Gruppe angeboten werden, sind stärker nachgefragt als noch im Jahr zuvor und dies, obwohl der Heimmarkt Europa nach wie vor mit zurückhaltender Investitionsbereitschaft kämpft. Positiv haben sich die Regionen Mittlerer-Osten, bedingt durch die Vereinfachung der Geschäftskooperationen, sowie der Wirtschaftsraum Nord- und Mittelamerika, entwickelt.
Die Rath Gruppe ist in den wichtigsten Branchen für Feuerfestprodukte und -Lösungen weltweit erfolgreich.
In der Business Line "Metals" ist der wesentlichste Anteil die Stahlindustrie, hier vor allem die sogenannte "zweite" Hitze. In diesem Absatzbereich konnten wir einen geringen Zuwachs von 1% erzielen. Der Anteil am Gesamtabsatz der Rath Gruppe beträgt nun 34% (VJ: 33%). Die wesentlichsten Produkte, die in dieser Business Line eingesetzt werden, sind Hochtemperatur Wolle-, Rollen-, Matten, Kombi Module, Feuerleichtsteine, sowie dichte Steine und Betone. Das stagnierende Wachstum in der Business Line "Metals" spiegelt die schwache Entwicklung der Stahlindustrie wieder. Hierzu ist zu erwähnen, dass es in der Stahlindustrie eine deutliche Überkapazität im Jahr 2015 gab und sich diese Situation auch im Jahr 2016 nicht wesentlich ändern wird. In diesem Bereich hat sich die Rath Gruppe als Partner für technischkomplexe und innovative Gesamtlösungen positioniert. Unsere Erwartung an die Business Line "Metals" ist eine positive und wir gehen davon aus, dass wir unseren Anteil halten, beziehungsweise leicht ausbauen werden.
Im Wirtschaftsjahr 2015 konnten wir in der Business Line "Fuels, Chemicals & Energy" unseren Absatz stabil halten. Am Gesamtabsatz hat die Business Line einen Anteil von 20% (VJ: 20%). Nach wie vor sind die Endprodukte unserer Kunden weltweit unter starkem Preisdruck. Dadurch ist die Investitionsbereitschaft in Neuinvestitionen und Großreparaturen verhalten. Für diese Business Line bieten wir hochwertige dichte Steine, sowie hochwertige Feuerleichtsteine, Kombi Module und Vakuumformteile an. Unsere Kunden kommen in erster Linie aus den USA und Asien. In diesem Geschäftsfeld wird die Rath Gruppe als ein Anbieter am Markt mit der besten Zuverlässigkeit und überdurchschnittlicher Lebensdauer angesehen.
Aufgrund der stark fallenden Ölpreise am Weltmarkt ist der Absatz unserer Produkte im Bereich der Biomasseanlagen rückläufig. Für das Jahr 2016 wurden uns bereits mehrere Aufträge in Aussicht gestellt, womit wir davon ausgehen, in dieser Business Line leicht wachsen zu können.
Nach der guten Nachfrage im vergangenen Jahr speziell seitens der Hersteller von keramischen Erzeugnissen, mussten wir im Absatzjahr 2015 einen Rückgang auf 15% am Gesamtabsatz (VJ: 18%) hinnehmen. In der Business Line "Ceramic" sind es die Hersteller von keramischen Abgasfiltern für die Automobilindustrie die den Löwenanteil ausmachen. Es kam zu Verschiebungen von Auftragszustellungen in das
34% Metals 20% F. C. & Energy 16% Special Furnaces 15% Ceramics 10% Domestic Fireplaces 5% Glass
Jahr 2016, womit davon auszugehen ist, dass wir im kommenden Jahr wieder einen Zuwachs erwarten können. Im Wesentlichen sind es die Produkte hochwertige dichte Steine, sowie hochwertige Feuerleichtsteine, Kombi Module und Vakuumformteile sowie Betone, die wir unseren Kunden anbieten.
Der Umsatzbeitrag der Business Line "Glass" am Gesamtabsatz erhöhte sich 2015 auf 5% (VJ: 3%). Die Hauptabsatzmärkte liegen in Nordamerika und Ost-Asien und sind im Wesentlichen stark projektabhängig. In Bereich Glass setzen wir vor allem auf unsere Produkte dichte Steine und Betone, sowie Betonformteile. Die Erwartung in der Business Line "Glass" ist eher verhalten, ein Erreichen des diesjährigen Absatzanteils wäre ein gutes Ergebnis.
Bei der Business Line "Special Furnaces" handelt es sich bei unseren Kunden hauptsächlich um Hersteller von Spezialöfen für die Industrie, sowie den Labor- und Dentalbereich. Die Business Line umfasst auch Hersteller von Analyse- und Messgeräten, die wegen hoher Temperaturen einer speziellen Wärmedämmung bedürfen. In dieser Business Line gehört die Rath Gruppe zu den Top 5 Lieferanten weltweit. Das gute Absatzniveau am Gesamtabsatz von 16% (VJ: 15%) konnte leicht ausgebaut werden. Im Wesentlichen handelt es sich um Produkte aus keramischen Formteilen auf Basis von Hochtemperaturwolle. Es sind dies maßgeschneiderte Lösungen, die vom Kunden zeitsparend und einfach eingebaut werden können. Aufgrund unserer innovativen Engineering- und Produktionsmannschaft können wir weiterhin davon ausgehen, mit zukunftsträchtigen Produkten auch im Jahr 2016 eine leichte Steigerung zu erreichen.
Die Rath Gruppe ist im Kernmarkt des Speicherofens (Grundofen, klassischer Kachelofen) unangefochten die Nummer 1. In Österreich beispielsweise verfügt Rath nach wie vor über eine Marktpräsenz von mehr als 50%, Ungarn, Slowakei und Polen rund 30%, in Deutschland rund 25%. Generell musste die Branche in Europa im Jahr 2015 wieder Rückgänge von mehr als 10% hinnehmen und das, obwohl bereits im Jahr 2014 ein Umsatzeinbruch von mehr als 10% zu Buche standen. Im Bereich der Grundöfen setzten wir auf den klassischen Schamottestein und die Schamotteplatte.
Der Negativ-Trend hält leider weiterhin an. Der Grundofen ist ein Premiumprodukt, welches eine Immobilie aufwertet und gleichzeitig für wohlige Wärme sorgt. Die Kannibalisierung mit sogenannten Schwedenöfen oder Heizeinsatzherstellern ist nach wie vor sehr stark. Weitere Gründe sind beispielsweise auch die große Unsicherheit der Europäer in Bezug auf Arbeitsplatz oder auch die Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen bei Emissionsgrenzwerten für häusliche Feuerstätten – Stichwort Feinstaub. Der Rath Gruppe ist es jedoch bis heute immer noch gelungen, entgegen dem allgemeinen europäischem Trend, die Umsätze nahezu stabil zu halten, so auch im Jahr 2015. Die traditionsreichste Business Line erwirtschaftet einen Umsatzanteil von 10% (VJ: 11%) und die Aussichten stehen auf neutral. Wir gehen davon aus, keine weiteren Umsatzeinbußen mehr hinnehmen zu müssen.
Die Rath Gruppe konnte das sehr gute Geschäftsergebnis 2015 nicht nur bestätigen, sondern in allen wesentlichen Kennzahlen ein noch stärkeres Ergebnis erzielen. Diese positive Entwicklung zeigt die Betrachtung der vier abgelaufenen Quartale des Wirtschaftsjahres 2015:
| 2014 | GESAMT JAHR |
4. QUARTAL | 3. QUARTAL | 2. QUARTAL | 1. QUARTAL | KENNZAHLEN ‹ | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 77.441 | 81.881 | 20.975 | 23.571 | 20.407 | 16.928 | Umsatz in TEUR | |
| 8.517 | 9.785 | 2.904 | 2.852 | 2.607 | 1.422 | EBITDA in TEUR | |
| 11,00% | 11,95% | 13,85% | 12,10% | 12,78% | 8,40% | EBITDA-Marge | |
| 4.612 | 5.627 | 1.758 | 1.844 | 1.580 | 445 | EBIT in TEUR | |
| 5,96% | 6,87% | 8,38% | 7,82% | 7,74% | 2,63% | EBIT-Marge | |
| 549 | 551 | 554 | 544 | 544 | 541 | Mitarbeiter im 0 | |
| 9,19 | 13,76 | 13,76 | 13,60 | 24,95 | 9,50 | Aktienkurs in EUR | |
Nachdem wir im Vorjahr an dieser Stelle von Umsatzrückgängen berichten mussten, können wir für das Berichtsjahr 2015 eine positive Entwicklung melden. Trotz schwachem Wirtschaftswachstum in Europa und fordernden wirtschaftlichen Bedingungen in den USA konnten wir den Absatz in der Rath Gruppe ausbauen.
Der Umsatz stieg gegenüber dem Vergleichszeitraum um 5,7% auf 81.881 TEUR (VJ: 77.441 TEUR). Ein deutlicher Anstieg ist im Projektgeschäft zu verzeichnen. Hier konnten wir deutlich mehr Projekte abrechnen, als noch das Jahr davor. Im Berichtsjahr steigerten wir den Projektumsatz um 24,6% auf 21.202 TEUR (VJ: 17.023 TEUR).
Die einzelnen Gesellschaften entwickelten sich unterschiedlich. Die österreichische Gesellschaft Aug. Rath jun. GmbH, Krummnußbaum, konnte den Umsatz um 6,3% auf 27.773 TEUR (VJ: 26.115 TEUR) steigern. Die wesentlichen Absatzzuwächse stammen aus dem Projektgeschäft aber auch aus der neuen Produktpalette der SiC-Platten für die Hausmüllverbrennungsanlagen.
Unsere deutsche Gesellschaft, die Rath GmbH, Meißen, mit drei Standorten (Meißen, Bennewitz und Mönchengladbach) konnte ebenfalls ein Umsatzwachstum im Projektgeschäft erzielen. Hier wirkte sich der Zuwachs mit 4,8% auf 26.199 TEUR (VJ: 24.989 TEUR) aus.
Die ungarische Gesellschaft, Rath Hungaria Kft., Budapest, konnte ebenfalls eine Umsatzsteigerung auf 8.645 TEUR (VJ: 8.206 TEUR) verzeichnen. Die amerikanische Tochtergesellschaft, Rath USA Inc., Newark, mit zwei Standorten (Newark, Bundesstaat Delaware; und Milledgeville, Bundesstaat Georgia), konnte ihre Absatzerwartung deutlich übertreffen und schloss das Geschäftsjahr mit einem Umsatz von
Umsatz stieg um 5,7% auf 81.881 TEUR
13.146 TEUR (VJ: 11.640 TEUR) ab. Unsere Vertriebsgesellschaften in Europa und Mexiko entwickelten sich nicht ganz so erfreulich. Der Umsatz ging auf 6.118 TEUR (VJ: 6.491 TEUR) zurück. Nähere Details finden Sie im Segmentbericht.
Der Rohertrag konnte gegenüber dem Vorjahr stabil bei 57,8% (VJ: 57,9%) gehalten werden. Durch den ungebrochenen intensiven Fokus auf Profitabilität, getreu unseres strategischen Mottos "Margin over Volume", konnte im operativen Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Ertragssteuern (EBITDA) eine Steigerung um 1.268 TEUR auf 9.785 TEUR (VJ: 8.517 TEUR) erreicht werden.
EBIT um 22% gegenüber dem Vorjahr auf 5.627 TEUR gestiegen.
Das Ergebnis vor Zinsen und Ertragssteuern (EBIT) verbesserte sich das zweite Jahr in Folge ebenfalls und erhöhte sich um 1.015 TEUR auf 5.627 TEUR (VJ: 4.612 TEUR). Dies entspricht einer Wertsteigerung von 22,0% gegenüber dem EBIT des Jahres 2014.
Die Personalaufwendungen im Verhältnis zum Umsatz verbesserten sich auf 30,5% (VJ: 31,0%). Die Personalkosten absolut stiegen um 4,0% auf 24.992 TEUR (VJ: 24.038 TEUR). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen leicht auf 13.231 TEUR (VJ: 12.896 TEUR).
Das Finanzergebnis verbesserte sich nochmals um 463 TEUR gegenüber dem Vergleichszeitraum 2014 auf 873 TEUR (VJ: 410 TEUR). Aufgrund der anhaltenden Währungssituation zwischen USD/EUR kam es zu weiteren positiven Veränderungen in der Bewertung. Die Währungsgewinne belaufen sich auf 1.767 TEUR (VJ: 1.435 TEUR), somit um 332 TEUR höher als im Vergleichszeitraum, davon entfallen 1.663 TEUR auf Bewertung (VJ: 1.442 TEUR). Die Bewertung des Zinsswaps wirkte sich auf das Finanzergebnis mit 158 TEUR (VJ: 20 TEUR) positiv aus.
Das Konzernergebnis liegt somit bei 4.109 TEUR (VJ: 2.869 TEUR).
Aufgrund des sehr guten Konzernergebnisses 2015 und der weiterhin anhaltenden positiven Entwicklung der Gruppe wird der Vorstand der kommenden Hauptversammlung eine Dividendenausschüttung in Höhe von 0,50 EUR pro Stückaktie vorschlagen.
Bilanzsumme auf 81.102 TEUR erhöht.
Die Vermögens- und Finanzlage der Rath Gruppe stellt sich am Ende des Berichtsjahres 2015 wie folgt dar. Auf der Aktivseite erhöhte sich das langfristige Vermögen um 304 TEUR auf 38.624 TEUR. Im Wesentlichen ist die Veränderung auf die Erhöhung der Sachanlagen zurückzuführen. Die durchgeführten Investitionen im Jahr 2015 betrugen 3.838 TEUR (VJ: 2.871 TEUR).
Gleichzeitig erhöhte sich das kurzfristige Vermögen, vor allem im Bereich der Forderungen, inkl. sonstiger Forderungen um 3.095 TEUR auf nunmehr 42.478 TEUR. Die Bilanzsumme hat sich um 3.400 TEUR erhöht, mit Ende des Berichtsjahres 2015 lag der Wert bei 81.102 TEUR (VJ: 77.702 TEUR).
Zum Bilanzstichtag 31.12.2015 weist die Unternehmensgruppe ein Eigenkapital in Höhe von 39.879 TEUR (VJ: 36.481 TEUR) aus. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich, trotz Dividendenausschüttung in Höhe von 750 TEUR im Juni 2015, aufgrund des guten Jahresergebnisses gegenüber dem Bilanzstichtag des Vorjahres um 2,3% Prozentpunkte auf 49,2% (VJ: 46,9%).
Der Anteil des Fremdkapitals betrug zum 31.12.2015 50,8% (VJ: 53,1%), wovon 26,3% (VJ: 17,4%) auf das langfristige und 73,7% (VJ: 82,6%) auf das kurzfristige Fremdkapital entfallen.
Die Verschuldungsquote (Netto-Finanzverbindlichkeiten im Verhältnis zum Eigenkapital) verringerte sich deutlich auf 57,8% (VJ: 66,5%).
Die Finanzierung des Konzerns folgt seit Jahren den Grundsätzen der Erhaltung einer gesicherten Liquidität sowie einer möglichst hohen Eigenmittelausstattung.
Die Erhöhung der Eigenkapitalquote auf 49,2% (VJ: 46,9%) ist im Berichtsjahr dem starken Jahresergebnis zuzuordnen. Ein wesentliches Unternehmensziel ist die Eigenkapitalquote bei mehr als 40% zu halten.
Die Nettoverschuldung des Konzerns (der Saldo aus verzinslichen Verbindlichkeiten abzüglich Zahlungsmittel und Finanzielle Vermögenswerte/Wertpapiere) verringerten sich im laufenden Geschäftsjahr um 1.197 TEUR auf 23.067 TEUR (VJ: 24.263 TEUR).
Durch das gute Konzernergebnis konnte der Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit auf 8.318 TEUR (VJ: 5.313 TEUR) gesteigert werden. Der Geldabfluss aus der Investitionstätigkeit erhöhte sich um 765 TEUR auf 3.551 TEUR (VJ: 2.787 TEUR) und ist im Wesentlichen auf Investitionen in Sachanlagen 3.517 TEUR (VJ: 2.805 TEUR) zurückzuführen.
Die Rückführung der Finanzschulden in Höhe von 2.802 TEUR (VJ: 923 TEUR) spiegelt sich im Geldabfluss aus der Finanzierung wider.
Der Free Cashflow verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 388 TEUR auf 1.215 TEUR (VJ: 1.603 TEUR). Der Bestand an liquiden Mitteln betrug am 31.12.2015 3.450TEUR, welcher sich um 10,7% im Vergleich zum Vorjahr verringerte.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellen für die Rath Gruppe den zentralen Erfolgsfaktor dar. Der Erfolg liegt einerseits in der Begeisterung für innovative Feuerfestlösungen, die wir in unseren Produkten und Technologien umsetzen, und andererseits in der hohen Einsatzbereitschaft und Loyalität unserer Mitarbeiter.
Eigenkapitalquote auf 49,2% erhöht.
Nettoverschuldung verringert.
Operativer Cashflow auf 8.318 TEUR gesteigert.
Vom Entwickler und Verfahrenstechniker über Produktionsmitarbeiter und Monteure, vom Supervisor bis hin zu Mitarbeitern in den Back-Office und Serviceabteilungen sowie im Vertriebsteam, finden bei uns Personen mit technischer und/oder kaufmännischer Ausbildung abwechslungsreiche Aufgabengebiete in den unterschiedlichsten Tätigkeitsbereichen. Rath hat eine "lean-management" Struktur, die eine direkte, persönliche Kommunikation ermöglicht.
Mitarbeiterstand stabil.
Die Rath-Gruppe beschäftigte zum 31.12.2015 auf Basis "FTE" ("full-fime equivalent") insgesamt 505 Personen (VJ: 500).
Es gibt in der Rath Gruppe kein Aktienoptionsprogramm. Management, leitende Mitarbeiter und sonstige Schlüsselkräfte sind in lokal unterschiedlichen Prämienmodellen eingebunden. Die Personalmanagementaufgaben werden entsprechend zentraler Vorgaben der Muttergesellschaft wahrgenommen und in die Tochtergesellschaften übertragen. Die strategische Aufgaben im Bereich Human Resources sind beim CFO angesiedelt.
Für Mitarbeiterweiterbildung wurden 2015 in der Rath Gruppe insgesamt 129 TEUR (VJ: 130 TEUR) aufgewendet.
Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeichnen sich durch ihre Qualifikation, ihre Einsatzbereitschaft, Verantwortung, Disziplin, Loyalität und durch gegenseitige Wertschätzung in einem familiären Arbeitsumfeld aus.
Der Vorstand bedankt sich an dieser Stelle herzlich bei allen Rath Kolleginnen und Kollegen für die Leistungen zur Weiterentwicklung unserer Unternehmens-Gruppe, welche nur durch den überdurchschnittlichen Einsatz unserer Rath Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möglich ist.
Teil der Unternehmensstrategie
Aufsichtsrat und Management der Rath Gruppe legen großen Wert auf einen nachhaltige Unternehmensführung. Die strategische Entscheidungsfindung sowie die operative Führung werden dementsprechend gleichermaßen von ökologischen, ökonomischen und sozialen Faktoren beeinflusst.
Seit dem 1. Jänner 2005 unterliegt die Rath Gruppe dem europäischen Emissionshandelssystem. Im Rahmen dieses Systems erhalten die betroffenen Unternehmen (derzeit die Aug. Rath jun. GmbH, Österreich) Emissionszertifikate, die innerhalb von vier Monaten nach Ablauf eines Kalenderjahres entsprechend dem tatsächlichen Ausstoß des Jahres an die zuständige Behörde zurückgegeben werden müssen. Übersteigen die tatsächlichen Emissionen die zugeteilten Zertifikate pro Jahr, müssen die fehlenden Zertifikate zugekauft werden. Die Rath Gruppe verfügte über ausreichend Gratiszertifikate.
Zu den wichtigsten gruppenübergreifenden Nachhaltigkeitsstrategien zählen die Rath Marken- und Produktentwicklungsstrategie, Innovation und Produktionsverfahren zur Optimierung von Ökonomie und
Ökologie im Herstellungsprozess wie auch im Produkt. Die Erfassung von wichtigen Basisdaten der Konzernunternehmen wurde im Geschäftsjahr 2015 fortgesetzt.
Unsere Kolleginnen und Kollegen sind der wichtigste Schlüssel für die weitere positive, nachhaltige Entwicklung unseres Unternehmenserfolges. Ein offener, wertschätzender Umgang mit Kolleginnen und Kollegen in allen Bereichen über die Funktionsebenen hinaus ist das Fundament unseres Unternehmens.
Die Rath Gruppe ist durch eine zentrale Forschung und Entwicklungsabteilung mit den Schwerpunkten Produktmanagement, Entwicklung, Verfahrenstechnik und Materialwissenschaft organisiert. Intensive und nachhaltige Forschung und Entwicklung sind wesentliche Bausteine unserer Strategie als Premiumanbieter. Mit innovativen und weiterentwickelten Produkten, Verfahren und Materialien festigen wir unseren Anspruch "die Besten für den Kunden zu sein".
Im Jahr 2015 wurde eine Vielzahl an Projekten umgesetzt. Besonders hervorzuheben ist der Start unserer weitreichenden Investition im Bereich Heißgas-Filterelemente und Systeme sowie der Produktportfolio-Optimierung unserer Feuerfest-Betone.
Das interne Kontrollsystem (IKS) definiert alle Prozesse zur Sicherung der Wirtschaftlichkeit und Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung. Es verringert die Fehleranfälligkeit von Transaktionen, schützt das Vermögen vor Verlusten durch Schäden und Betrug und gewährleistet die Übereinstimmung der Unternehmensabläufe mit der Satzung, den Konzernrichtlinien und den geltenden Gesetzen (Compliance). Das Kontrollumfeld des Rechnungslegungsprozesses ist durch eine klare Aufbau- und Ablauforganisation gekennzeichnet, wobei den einzelnen Funktionen eindeutig Personen (z.B. in Finanz-Rechnungswesen und Controlling) zugeordnet sind. Die am Rechnungslegungsprozess beteiligten Mitarbeiter erfüllen die fachlichen Voraussetzungen. Im Rechnungswesen kommt überwiegend Standardsoftware zum Einsatz.
Die Konzernrichtlinien der Rath Gruppe basieren auf dem Rath Managementhandbuch, der Compliance-Richtlinie sowie der Geschäftsordnung und Unterschriftenreglungen für die Geschäftsführungen und leitenden Angestellten aller Rath Gruppengesellschaften. Diese Bestimmungen werden bei Bedarf gemäß den Compliance-Bestimmungen überarbeitet und der jeweiligen Geschäftsführung nachweislich zur Kenntnis gebracht. Die lokale Geschäftsführung ist für die Einhaltung der Richtlinien in der jeweiligen Rath Tochtergesellschaft verantwortlich. Die Geschäftsordnung verweist u.a. auf die zwingende Einhaltung der Bestimmungen im Management Handbuch und definiert eine Liste von Geschäftsfällen, welche einer Zustimmung der Konzernleitung bedürfen. Das Managementhandbuch der Rath Gruppe beinhaltet u. a. die für den Rechnungslegungsprozess notwendigen Informationen und Bestimmungen,
F&E als strategischer Schwerpunkt.
wie das Konsolidierungshandbuch (Reporting-Richtlinien, Bilanzierungs- und Bewertungsregeln) oder die IT-Richtlinien. Quartalsweise erfolgt eine Konsolidierung der Gruppenergebnisse nach UGB-Bestimmungen zur Berichterstattung an den Aufsichtsrat und an die Aktionäre, bzw. halbjährlich nach IFRS-Bestimmungen.
Der Konzernabschluss wird in enger Abstimmung mit dem Aufsichtsrat und dem Prüfungsausschuss von einem Konzernabschlussprüfer, der mit seinem internationalen Netzwerk einheitliche Prüfungsstandards garantiert, umfassend extern geprüft. Ein standardisiertes monatliches Management-Berichtswesen umfasst sämtliche in der Rath Gruppe konsolidierten Einzelgesellschaften.
Der Aufsichtsrat der Rath Aktiengesellschaft informiert sich regelmäßig in seinen Sitzungen über das interne Kontrollsystem. Der Prüfungsausschuss hat die Aufgabe, die Wirksamkeit des Kontrollsystems zu überwachen.
Laufende Evaluierung der Prozesse.
Die Rath Gruppe ist in ihrem weltweiten unternehmerischen Handeln unterschiedlichen Chancen und Risiken ausgesetzt. Die kontinuierliche Identifizierung, Bewertung und Steuerung der Risiken ist wesentlicher Bestandteil des Führungs-, Planungs- und Controlling Prozesses. Das Risikomanagement bedient sich dabei auf die im Konzern vorhandenen Organisations-, Berichts- und Führungsstrukturen.
Diese Prozesse werden laufend durch das zentrale Prozessmanagement evaluiert. Inhaltlich geht es um die Dokumentation aller Abläufe im Unternehmen sowie das dokumentierte Verhalten bei Abweichungen, um aus Fehlern zu lernen und sich stetig weiter zu verbessern. Dieses Denken in Prozessen ist in der ISO 9001:2008 verankert.
Das Risikomanagementsystem stellt sicher, dass Risiken regelmäßig analysiert und bewertet werden. So ist gewährleistet, dass diese antizipiert, frühzeitig erkannt und im Eintrittsfall rasch Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können.
Risiken, welche negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Rath Gruppe haben könnten, stellen sich gegenüber früheren Perioden im Wesentlichen unverändert wie folgt dar:
Als wesentliches Thema im Bereich der Beschaffung ist das Verhindern von Abhängigkeiten einzelner Lieferanten zu erwähnen. Hier steuert unser zentraler Einkauf entgegen und schafft die Voraussetzung für ein ausgewogenes Lieferantenportfolio unter Berücksichtigung sinnvoller Einkaufsmengen sowie Preise.
Um bessere Preise bei unseren Lieferanten zu erhalten, ist es oft notwendig, in größeren Chargen einzukaufen. Dies hat jedoch den Nachteil der Kapitalbindung.
Die wesentlichen Wertschöpfungsstufen der Rath Gruppe liegen in der Fertigung unserer Produkte. Ein eventuelles Risiko einer Betriebsunterbrechung mit direktem Einfluss auf das Unternehmensergebnis ist durch unsere konzernweite Betriebsunterbrechungsversicherung abgedeckt. Vorsorglich steuert die Gruppe pro-aktiv über kontinuierliche Analysen der einzelnen Anlagen sowie vorbeugender Wartung diesem entgegen. Trotzdem können Risiken aus Produkthaftungen nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Im Falle von Qualitätsmängeln werden diese im Sinne unserer Kunden bereinigt. Daraus entstehende externe Kosten sind über unsere konzernweite Produkthaftpflichtversicherung gedeckt. Ein dadurch entstandener Imageschaden ist jedoch immer ein Risiko für die Unternehmensgruppe.
Der weltweite Produkt-, bzw. Projektverkauf birgt auch Risiken. Unsere Gesamtlösungen gehen heute in Länder, die nicht immer wirtschaftlich bzw. politisch stabil sind. Über unsere Vertriebsgeschäftsführer werden laufend Informationen aus den jeweiligen Absatzmärkten und Ländern eingeholt, die uns unterstützen, mögliche Forderungsausfälle früh zu erkennen und Gegenmaßnahmen einzuleiten. Die Rath Gruppe setzt außerhalb der europäischen Union und den USA hinsichtlich der Zahlungskonditionen überwiegend auf Akkreditivgeschäft. Damit ist sichergestellt, dass unsere Verkäufe durch eine internationale Bank besichert sind.
Zu jenen Umsätzen die wir nicht mit Akkreditiven besichern, haben wir ein internes Forderungsmanagement mit Kreditlimits eingerichtet. Das Forderungsmanagement bewertet das entstehende Kreditrisiko mit externen Informationen von Kredit-Auskunfteien und unseren Erfahrungen über den jeweiligen Kunden bzw. in dem Land des Kunden. Aufgrund der so gesammelten Informationen wird ein Kreditlimit festgelegt. Die Rath Gruppe verfügt über keine Kreditausfallsversicherung, die Forderungsausfälle im Berichtsjahr 2015 innerhalb der Rath Gruppe beliefen sich auf 203 TEUR, das entspricht 0, 25% der Umsatzerlöse.
Die Festlegung von Kreditlimits und die Höhe der Refinanzierungskosten bei Geldinstituten sind abhängig von deren Einschätzung der Zukunftsperspektive der Rath-Gruppe. Bankkontakte werden daher partnerschaftlich gepflegt, damit sichergestellt wird, dass unsere Bankpartner jederzeit ein klares und aktuelles Bild der wirtschaftlichen Lage unserer Gruppe bekommen.
Die Rath Gruppe liefert an ihre Kunden zumeist in der jeweiligen Gesellschaftswährung. Durch die laufende Bewertung der Währungspaare USD/EUR oder HUF/EUR kann es zu positiven wie auch negativen Veränderungen im Finanzergebnis der Einzelgesellschaften und in Folge auch im Konzern kommen.
Derzeit verfügt die Rath Gruppe über einen Zinsswap mit einer Laufzeit bis 2018. Aufgrund des derzeit vorherrschenden niedrigen Zinsniveaus ist die Absicherung negativ bewertet.
Die Risiken der Rath Gruppe werden durch die beschriebenen Mittel und Maßnahmen bestmöglich überwacht, der Fortbestand des Unternehmens ist aus heutiger Sicht nicht gefährdet.
Das Grundkapital setzt sich aus 1.500.000 Stückaktien (VJ: 1.500.000 Stückaktien) zusammen, wobei jede Stückaktie am Grundkapital in gleichem Umfang beteiligt ist.
Dem Vorstand sind keinerlei Beschränkungen bekannt, die die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen. Die Rath AG besitzt keine eigenen Aktien. Der Streubesitz befindet sich bei österreichischen und internationalen Investoren. Die Aktie notiert im "Standard Market Auction" der Wiener Börse unter der ISI-Nummer AT0000767306.
Es sind keine wesentlichen Beteiligungen von Arbeitnehmern der Rath Gruppe bekannt. Wie jedem Aktionär steht es auch Arbeitnehmern mit Aktienbesitz frei, ihre Stimmrechte an Hauptversammlungen auszuüben.
Es bestehen keine, nicht unmittelbar aus dem Gesetz abgeleiteten Bestimmungen über die Ernennung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrates sowie über die Änderung der Satzung der Gesellschaft.
Dem Vorstand sind keine bedeutenden Vereinbarungen bekannt, an denen die Gesellschaft beteiligt ist und die bei einem Kontrollwechsel in der Gesellschaft infolge eines Übernahmeangebotes wirksam werden.
Es besteht auch keine Entschädigungsvereinbarungen zwischen der Gesellschaft und ihren Vorstandsund Aufsichtsratsmitgliedern oder Arbeitnehmern für den Fall eines öffentlichen Übernahmeangebotes.
Erfolgreiches Geschäftsjahr 2016 erwartet.
Die Rath Gruppe erwartet in einem unverändert schwachen Weltwirtschaftsmarkt ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2016.
Die solide Bilanzstruktur und starke Eigenkapitalausstattung der Rath Aktiengesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften stellt die notwendige Basis für Weiterentwicklungen, ob Markt-, Kunden- oder Produktseitig dar. Auf dieser Basis sieht sich die Rath Gruppe für das Geschäftsjahr 2016 gut gerüstet, wobei gemäß der Einschätzung der Wirtschaftsexperten es auch in 2016 zu keinem deutlichen Weltwirtschaftswachstum kommen wird. Während die Prognosen für Europa weiterhin als verhalten bezeichnet werden, sagen die Experten für die USA ein ordentliches Wachstum voraus.
In Anbetracht der erwarteten gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist für die von der Rath Gruppe bedienten Märkte keine wesentliche Änderung im Vergleich zu 2015 zu erwarten. Unternehmensintern wird die Rath Gruppe gepaart mit dem Augenmerk auf Kostendisziplin die bereits erfolgreich implementierten Prozessoptimierungen und Effizienzsteigerungsmaßnahmen weiter vorantreiben.
Auf dieser Basis und unter Berücksichtigung gleichbleibender Fremdwährungskurse sowie des Zinsniveaus erwartet die Unternehmensgruppe für das Geschäftsjahr 2016 eine leichte Steigerung des Umsatzes sowie ein stabiles Gruppenergebnis.
Es gab keine berichtspflichtigen Ereignisse nach dem Abschlussstichtag.
Der Vorstand
Andreas Pfneiszl DI Jörg Sitzenfrey
WIEN, 6. APRIL 2016
| ANHANGANGABE | 31. 12. 15 | 31. 12. 14 | |
|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | ||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | (7) | 3.450 | 3.864 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | (5) | 15.742 | 12.763 |
| Sonstige Forderungen und Rechnungsabgrenzungen | (6) | 2.355 | 1.840 |
| Vorräte | (4) | 20.930 | 20.906 |
| Forderungen aus Ertragsteuern | 0 | 9 | |
| Kurzfristige Aktiva | 42.478 | 39.382 | |
| Finanzielle Vermögenswerte | (3) | 702 | 698 |
| Immaterielle Vermögenswerte | (2) | 426 | 488 |
| Sachanlagevermögen | (1) | 35.053 | 34.189 |
| Aktive latente Steuern | (12) | 2.442 | 2.945 |
| Langfristige Aktiva | 38.624 | 38.319 | |
| AKTIVA GESAMT | 81.102 | 77.702 | |
| Kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten | (10) | 21.002 | 25.169 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | (13) | 5.346 | 4.833 |
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | (14) | 3.056 | 2.996 |
| Kurzfristige Rückstellungen | (11) | 833 | 614 |
| Kurzfristige Ertragssteuerschulden | (12) | 153 | 449 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | 30.390 | 34.062 | |
| Langfristige Finanzverbindlichkeiten und Anleihen | (10) | 4.713 | 2.203 |
| Verbindlichkeiten aus Leasingverpflichtungen | (10) | 1.504 | 1.453 |
| Personalrückstellungen | (9) | 3.117 | 3.075 |
| Sonstige langfristige finanzielle Verbindlichkeiten | (14) | 180 | 180 |
| Sonstige langfristige Verbindlichkeiten und passive Rechnungsabgrenzungen | (14) | 208 | 230 |
| Passive latente Steuern | (12) | 1.110 | 19 |
| Langfristige Verbindlichkeiten | 10.832 | 7.159 | |
| Grundkapital | 10.905 | 10.905 | |
| Kapitalrücklagen | 1.118 | 1.118 | |
| Bilanzgewinn und freie Rücklagen | 30.084 | 26.719 | |
| Rücklage aus Währungsumrechnung | –1.723 | –1.895 | |
| Sonstige Rücklagen | –507 | –374 | |
| Nicht beherrschende Anteile | 2 | 8 | |
| EIGENKAPITAL GESAMT | (8) | 39.879 | 36.481 |
| PASSIVA GESAMT | 81.102 | 77.702 |
| ANHANGANGABE | 2015 | 2014 | |
|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | ||
| Umsatzerlöse | (16) | 81.881 | 77.441 |
| Andere betriebliche Erträge | (19) | 642 | 625 |
| 82.523 | 78.066 | ||
| Materialaufwand und bezogene Leistungen | (17) | –34.515 | –32.614 |
| Personalaufwand, einschließlich Sozialleistungen und Abgaben | (18) | –24.992 | –24.038 |
| Sonstiger betrieblicher Aufwand | (20) | –13.231 | –12.896 |
| EBITDA | 9.785 | 8.517 | |
| Abschreibung auf immaterielle Vermögenswerte | (2) | –112 | –118 |
| Abschreibung auf Sachanlagen | (1) | –4.046 | –3.788 |
| EBIT | 5.627 | 4.612 | |
| Zinsertrag | (21) | 21 | 49 |
| Zinsaufwendungen | (21) | –936 | –1.029 |
| Sonstige Finanzerträge | (21) | 3.488 | 3.179 |
| Sonstiger Finanzaufwand | (21) | –1.700 | –1.788 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 6.499 | 5.022 | |
| Steuern vom Einkommen | (12) | –2.391 | –2.153 |
| Konzernergebnis | 4.109 | 2.869 | |
| Zurechenbar zu den Aktionären der Muttergesellschaft | 4.116 | 2.862 | |
| Nicht beherrschende Anteile | 4 | 7 | |
| Konzernergebnis | 4.109 | 2.869 | |
| Unverwässertes Ergebnis je Aktie (in EUR) | 4.6. | 2,74 | 1,91 |
| Verwässertes Ergebnis je Aktie (in EUR) | 4.6. | 2,74 | 1,91 |
| 2015 | 2014 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Konzernergebnis nach Ertragssteuern | 4.109 | 2.869 |
| Sonstiges Ergebnis | ||
| Posten, die anschließend nicht in die Gewinn- u. Verlustrechnung umgegliedert werden: | ||
| Neubewertung der langfristigen Verpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern gemäß IAS 19 | –181 | 2 |
| darauf entfallende Steuer | 45 | –1 |
| –136 | 2 | |
| Posten, die anschließend in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden: | ||
| Bewertung finanzieller Vermögenswerte "zur Veräußerung verfügbar" gemäß IAS 39 | 4 | 36 |
| darauf entfallende Steuer | –1 | –9 |
| Unterschiede Währungsumrechnung | 173 | –79 |
| 176 | –52 | |
| Summe des sonstigen Ergebnisses | 40 | –51 |
| zurechenbar zu Aktionären der Muttergesellschaft | 40 | –51 |
| nicht beherschende Anteile | 0 | 0 |
| Konzerngesamtergebnis nach Steuern | 4.149 | 2.819 |
| zurechenbar zu Aktionären der Muttergesellschaft | 4.144 | 2.811 |
| nicht beherschende Anteile | 4 | 8 |
| Konzerngesamtergebnis | 4.149 | 2.819 |
| Unverwässertes Ergebnis je Aktie (in EUR) | 2,74 | 1,91 |
| Verwässertes Ergebnis je Aktie (in EUR) | 2,74 | 1,91 |
| GRUND KAPITAL |
KAPITAL RÜCKLAGEN |
UNTERSCHIEDE WÄHRUNGS UMRECHNUNG |
SONSTIGE RÜCKLAGEN |
BILANZGEWINN UND FREIE RÜCKLAGEN |
SUMME | NICHT BEHERRSCHENDE ANTEILE |
SUMME EIGEN KAPITAL |
|
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Stand am 1.1.2014 | 10.905 | 1.118 | –1.816 | –403 | 23.857 | 33.661 | 1 | 33.663 |
| Konzernergebnis 2014 | 0 | 0 | 0 | 0 | 2.862 | 2.862 | 7 | 2.869 |
| Sonstiges Ergebnis 2014 | 0 | 0 | –79 | 29 | 0 | –51 | 0 | –51 |
| Konzerngesamtergebnis | 0 | 0 | –79 | 29 | 2.862 | 2.812 | 7 | 2.819 |
| Stand am 31.12.2014 | 10.905 | 1.118 | –1.895 | –374 | 26.719 | 36.473 | 8 | 36.481 |
| Konzernergebnis 2015 | 0 | 0 | 0 | 0 | 4.115 | 4.115 | –6 | 4.109 |
| Sonstiges Ergebnis 2015 | 0 | 0 | 173 | –133 | 0 | 40 | 0 | 40 |
| Konzerngesamtergebnis | 0 | 0 | 173 | –133 | 4.115 | 4.155 | –6 | 4.149 |
| Ausschüttung | 0 | 0 | 0 | 0 | –750 | –750 | 0 | –750 |
| Stand am 31.12.2015 | 10.905 | 1.118 | –1.723 | –507 | 30.084 | 39.877 | 2 | 39.879 |
| TEUR Konzernergebnis nach Steuern 4.109 2.869 Anpassungen an das Konzernergebnis Abschreibungen (1), (2) 4.159 3.905 Veränderung von Personalrückstellungen –139 –112 Veränderung der Wertberichtigung 147 127 Veränderung der latenten Steuern 1.630 1.399 Zinsaufwand (21) 936 1.029 Zinsertrag (21) –21 –49 Ertragssteuern (12) 761 754 Veränderung sonstiger Rückstellungen –10 0 (Gewinn)/Verlust aus dem Abgang von Beteiligungen 93 0 (Gewinn)/Verlust aus dem Abgang von Anlagen 83 19 11.747 9.942 Veränderungen im Nettoumlaufvermögen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen –2.649 77 Sonstige Forderungen –78 –327 Vorräte 430 –859 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 475 –530 Rückstellungen 296 –954 Sonstige Verbindlichkeiten 56 36 –1.470 –2.556 Gezahlte Zinsen –932 –891 Erhaltene Zinsen 21 48 Gezahlte Ertragsteuern –1.049 –1.230 Nettomittelzu/-abflüsse aus betrieblicher Tätigkeit 8.318 5.313 Erwerb von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten (1) –3.551 –2.871 Einzahlungen aus der Veräußerung von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten 0 84 Geldflüsse aus der Investitionstätigkeit –3.551 –2.787 Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzschulden 5.324 3.338 Rückzahlungen von Ausleihungen –7.775 –4.116 Auszahlungen für Finanzierungsleasing-Verbindlichkeiten –351 –146 Gezahlte Dividenden –750 0 Geldflüsse aus der Finanzierungstätigkeit –3.552 –923 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zu Beginn des Jahres 3.864 3.234 Nettoveränderung von Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten 1.215 1.603 Zahlungsunwirksame Währungsdifferenzen –1.628 –974 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Ende des Jahres 3.450 3.864 |
ANHANGANGABE | 31. 12. 15 | 31. 12. 14 |
|---|---|---|---|
| TEUR | |||
Die Rath Aktiengesellschaft (nachfolgend Rath AG), Walfischgasse 14, 1010 Wien und Tochtergesellschaften (in der Folge "Rath Gruppe" genannt) erzeugen und vertreiben Feuerfestwerkstoffe für industrielle Abnehmer und Gewerbebetriebe. Die wesentlichen Absatzmärkte liegen im Gebiet der Europäischen Union, in Osteuropa und in den USA. Sitz der Muttergesellschaft ist Wien. Produktionsstätten befinden sich in Österreich, Deutschland, Ungarn und den USA, darüber hinaus gibt es Vertriebsgesellschaften in Frankreich, Tschechien, Polen, Ukraine, sowie in Mexiko.
Die Aktien der Rath AG notieren an der Wiener Börse im Segment "Standard Market Auction".
Der Konzernabschluss der Rath Gruppe zum 31. Dezember 2015 wurde in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, und den ergänzenden Bestimmungen des § 245a Abs. 1 UGB aufgestellt.
Die Aufstellung des Konzernabschlusses erfolgte auf Basis der historischen Anschaffungs-/Herstellungskosten, eingeschränkt durch die Marktbewertung von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten sowie durch die erfolgswirksame Bewertung zum beizulegenden Zeitwert von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten (inklusive Derivate).
Der Rechnungslegung der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen liegen die einheitlichen Rechnungslegungsmethoden der Rath Gruppe zugrunde.
Der Konzernabschluss ist in 1.000 EUR ("TEUR", gerundet nach kaufmännischer Rundungsmethode) aufgestellt. Bei Summierung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können durch Verwendung automatisierter Rechenhilfen rundungsbedingte Rechendifferenzen auftreten.
Der vorliegende Konzernabschluss wurde am 6. April 2016 vom Vorstand zur Veröffentlichung freigegeben. Der Jahresabschluss der Rath AG wird am 6. April 2016 dem Aufsichtsrat zur Prüfung vorgelegt.
Die Rath Gruppe hat die Auswirkungen der folgenden neu angewendeten Standards geprüft und ist zum Schluss gekommen, dass sie keine oder keine wesentliche Auswirkungen auf dem Konzernabschluss zum 31.12.2015 haben.
| STANDARD/INTERPRETATION/ÄNDERUNG | ANWENDUNGSZEITPUNKT | AUSWIRKUNGEN IM BERICHTSJAHR | |
|---|---|---|---|
| IFRIC 21 | IFRIC 21 "Bilanzierung von Abgaben" | 17.6. 14 | keine |
| Diverse | Verbesserungen der IFRS 2011 -2013 (jährlicher Anpassungsprozess) | 1. 1. 15 | keine |
Folgende Änderungen oder Neufassungen von Standards und Interpretationen sind zum Bilanzstichtag teilweise noch nicht von der EU übernommen und für das Geschäftsjahr noch nicht verpflichtend anzuwenden und wurden auch nicht vorzeitig angewandt.
In Zukunft anzuwendende Standards:
| STANDARD/INTERPRETATION/ ÄNDERUNG |
ZEITPUNKT DES INKRAFTTRETENS |
ERWARTETE AUSWIRKUNGEN | |
|---|---|---|---|
| Diverse | Verbesserungen der IFRS 2010-2012 (jährlicher Anpassungsprozess) | 1.2. 15 | keine |
| IAS 19 | Änderungen zu IAS 19 "Leistungen an Arbeitnehmer" | 1.2. 15 | keine |
| IAS 16 und IAS 41 |
IAS 16 "Sachanlagen" und IAS 41 "Landwirtschaft" – Produzierte Pflanzen |
1. 1. 16 | keine |
| IFRS 11 | Änderungen zu IFRS 11 "Gemeinsame Vereinbarungen" – Erwerb von Anteilen an gemeinschaftlichen Tätigkeiten |
1. 1. 16 | keine |
| IAS 16 und IAS 38 |
Änderungen zu IAS 16 "Sachanlagen" und IAS 38 "Immaterielle Vermögenswerte" – Klarstellung akzeptabler Abschreibungsmethoden |
1. 1. 16 | keine |
| IAS 27 | IAS 27 "Einzelabschlüsse" – Anwendung der Equity Methode | 1. 1. 16 | keine |
| IAS 1 | Änderungen zu IAS 1 "Darstellung von Abschlüssen" | 1. 1. 16 | keine |
| Diverse | Verbesserungen der IFRS 2012-2014 (jährlicher Anpassungsprozess) | 1. 1. 16 | keine |
Noch nicht von der EU übernommene Standards:
| STANDARD/INTERPRETATION/ ÄNDERUNG |
ZEITPUNKT DES INKRAFTTRETENS |
ERWARTETE AUSWIRKUNGEN |
|
|---|---|---|---|
| IFRS 9 | IFRS 9 "Finanzinstrumente" | 1. 1. 18 | werden derzeit überprüft |
| IFRS 10, 11 und IAS 28 |
Änderungen zu Investment Entities an den Standards IFRS 10, 11 und 27 | 1. 1. 16 | nicht anwendbar |
| IFRS 14 | IFRS 14 "Regulatorische Abgrenzungsposten" | 1. 1. 16 | wurde von EU abgelehnt |
| IFRS 15 | IFRS 15 "Umsatzerlöse aus Kundenverträgen" | 1. 1. 18 | werden derzeit überprüft |
| IAS 28 und IFRS 10 |
Änderungen zu IAS 28 "Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen" und IFRS 10 "Konzernabschlüsse" |
Aufgeschoben durch IASB | werden derzeit überprüft |
| IFRS 16 | Leasing | 1. 1. 19 | können derzeit noch nicht beurteilt werden |
Davon abgesehen gibt es keine anderen IFRS- oder IFRIC-Interpretationen, die noch nicht in Kraft getreten sind und für die ein wesentlicher Einfluss auf die Gesellschaft erwartet wird.
IFRS 15 enthält ein Fünf-Schritte-Modell, das auf Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden (mit wenigen Ausnahmen) anzuwenden ist. Die Art der Transaktion oder die Branche des Unternehmens spielen dabei keine Rolle. IFRS 15 enthält zusätzliche qualitative und quantitative Angabepflichten. Diese sollen es den Abschlussadressaten ermöglichen, die Art, die Höhe, den zeitlichen Anfall sowie die Unsicherheit von Umsatzerlösen und resultierenden Zahlungsströmen aus Verträgen mit Kunden nachvollziehen zu können. Die Auswirkungen von IFRS 15 im Konzern werden derzeit für die einzelnen Umsatzgruppen evaluiert. Eine Quantifizierung der Auswirkungen der erstmaligen Anwendung von IFRS 15 ist noch nicht möglich.
IFRS 9 behandelt die Klassifizierung und Bewertung von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten, die Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen sowie die Wertminderung von finanziellen Vermögenswerten. Die Anwendung der Neuerungen von IFRS 9 wird Auswirkungen auf die Klassifizierung und Bewertung von finanziellen Vermögenswerten sowie auf die Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen, jedoch keine Auswirkungen auf die Klassifizierung und Bewertung finanzieller Verbindlichkeiten des Konzerns haben. Das Geschäftsmodell der Gesellschaft ist auf "Halten" bzw. "Halten und Verkaufen" von Finanzinstrumenten ausgelegt, und es werden derivativen Finanzinstrumente nur in geringem Umfang gehalten. Die vertraglichen Zahlungsströme der originären Finanzinstrumente bestehen überwiegend aus Tilgungen und Zinsen. Auch wenn mit keinen großen Bewertungsänderungen von Finanzinstrumenten gerechnet wird, ist eine Quantifizierung der Auswirkungen der erstmaligen Anwendung von IFRS 9 noch nicht möglich.
Muttergesellschaft ist die Rath AG, Wien. In den Konzernabschluss sind alle Unternehmen, die vom Mutterunternehmen beherrscht werden durch Vollkonsolidierung einbezogen. Ein Investor beherrscht ein Beteiligungsunternehmen, wenn er die Verfügungsgewalt über das Beteiligungsunternehmen hat, einer Risikobelastung durch oder Anrechte auf schwankende Renditen aus seinem Engagement in dem Beteiligungsunternehmen ausgesetzt ist und die Fähigkeit, seiner Verfügungsgewalt über die Beteiligungsunternehmen dergestalt nutzt, dass dadurch die Höhe der Renditen des Beteiligungsunternehmen beeinflusst wird. Die Einbeziehung einer Tochtergesellschaft beginnt mit dem Zeitpunkt der Erlangung des beherrschenden Einflusses und endet bei dessen Wegfall. Die erstmalige Einbeziehung einer Tochtergesellschaft erfolgt nach der Erwerbsmethode durch Zuordnung der Anschaffungskosten auf die zur erworbenen Gesellschaft gehörigen identifizierbaren Vermögenswerte und Schulden. Der den beizulegenden Zeitwert dieses Nettovermögens übersteigende Betrag der Anschaffungskosten wird als Firmenwert angesetzt. Falls der beizulegende Wert des übernommenen Nettovermögens über den Anschaffungskosten liegt, erfasst die Rath AG nach nochmaliger kritischer Würdigung der Ansetzbarkeit und Bewertung der übernommenen Vermögenswerte und Schulden den übersteigenden Betrag erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung. Erwerbsbezogene Kosten werden aufwandswirksam erfasst, wenn sie anfallen. Für jeden Unternehmenserwerb entscheidet die Rath Gruppe auf individueller Basis, ob die nicht beherrschenden Anteile am erworbenen Unternehmen zum beizulegenden Zeitwert oder anhand des proportionalen Anteils am Nettovermögen des erworbenen Unternehmens erfasst werden.
Konzerninterne Transaktionen, Forderungen, Verbindlichkeiten und unrealisierte Gewinne und/oder Verluste (Zwischenergebnisse) werden eliminiert. Transaktionen mit nicht beherrschenden Gesellschaftern werden wie Transaktionen mit Eigenkapitaleignern des Konzerns behandelt. Ein aus dem Erwerb eines nicht beherrschenden Anteils entstehender Unterschiedsbetrag zwischen der gezahlten Leistung und dem betreffenden Anteil an dem Buchwert des Nettovermögens des Tochterunternehmens wird im Eigenkapital erfasst. Gewinne und Verluste, die bei der Veräußerung von nicht beherrschenden Anteilen entstehen, werden ebenfalls im Eigenkapital erfasst.
Der Konsolidierungskreis umfasst neben der Rath AG noch folgende Unternehmen:
| KONZERNANTEIL IN % | EINBEZIEHUNGSMETHODE | ||
|---|---|---|---|
| 2015 | 2014 | ||
| Aug. Rath jun. GmbH, Österreich | 99,98 | 99,98 | Vollkonsolidierung |
| Rath GmbH, Deutschland | 100 | 100 | Vollkonsolidierung |
| Rath Hungaria Kft., Ungarn | 100 | 100 | Vollkonsolidierung |
| Rath USA Inc. Newark, USA | 100 | 100 | Vollkonsolidierung |
| Rath Zarotechnika spol. s r.o., Tschechien | 100 | 100 | Vollkonsolidierung |
| Rath Polska Sp. z o.o., Polen | 100 | 100 | Vollkonsolidierung |
| Rath SAS, Frankreich | 95 | 95 | Vollkonsolidierung |
| Rath Ukraine TOW, Ukraine | 100 | 100 | Vollkonsolidierung |
| Rath Group S. de R.L. de C.V., Mexiko | 100 | 100 | Vollkonsolidierung |
| Rath Group S.R.L., Argentinien | 0 | 100 | Liquidiert/Nicht mehr im Konsolidierungskreis enthalten |
| Rath Group Brasil Ltda.,Brasilien | 0 | 100 | Liquidiert/Nicht mehr im Konsolidierungskreis enthalten |
Im Geschäftsjahr 2015 wurden die Rath Group S.R.L., Argentinien und die Rath Group Brasil Ltda.,Brasilien liquidiert. Aus der Dekonsolidierung ergab sich ein Verlust von TEUR 51.
Die funktionalen Währungen der Abschlüsse der einzelnen Konzernunternehmen entsprechen den lokalen Währungen.
Die einzelnen Konzerngesellschaften erfassen Geschäftsfälle in ausländischer Währung mit dem Devisenmittelkurs am Tag der jeweiligen Transaktion. Die Umrechnung der am Bilanzstichtag in Fremdwährung bestehenden monetären Vermögenswerte und Verbindlichkeiten in Landeswährung erfolgt mit dem am Buchungstag gültigen Tageskurs. Daraus resultierende Fremdwährungsgewinne und -verluste werden im Geschäftsjahr erfolgswirksam erfasst.
Der Konzernabschluss ist in Euro aufgestellt, der die Berichtswährung der Rath AG darstellt. Die funktionale Währung der außerhalb des Euro-Raumes gelegenen Tochtergesellschaften ist die jeweilige Landeswährung. Die Umrechnung aller im Jahresabschluss dieser Gesellschaften ausgewiesenen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, einschließlich Firmenwerte und aus der Erstkonsolidierung resultierende Wertanpassungen in EUR erfolgt mit dem Devisenmittelkurs am Bilanzstichtag. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung werden mit dem durchschnittlichen monatlichen Devisenmittelkurs des Geschäftsjahres umgerechnet. Alle sich ergebenden Umrechnungsdifferenzen werden als eigener Posten in der Gesamtergebnisrechnung ("Unterschiede Währungsumrechnung" als Teil des sonstigen Ergebnisses) erfasst.
Nicht realisierte Währungsdifferenzen aus langfristigen konzerninternen Gesellschafterdarlehen, die als Teil der Nettoinvestition in eine Konzerngesellschaft betrachtet werden, werden ebenfalls erfolgsneutral im Posten "Unterschiede Währungsumrechnung" im Eigenkapital erfasst.
| STICHTAGSKURS 31. 12. 15 |
STICHTAGSKURS 31. 12. 14 |
DURCHSCHNITTSKURS 1–12 2015 |
DURCHSCHNITTSKURS 1–12 2014 |
|
|---|---|---|---|---|
| USD | 1,089 | 1,214 | 1,110 | 1,329 |
| HUF | 315,980 | 315,540 | 309,996 | 308,706 |
| CZK | 27,023 | 27,735 | 27,279 | 27,536 |
| PLN | 4,264 | 4,273 | 4,184 | 4,184 |
| Entspricht 1 Euro | Quelle: Österreichische Nationalbank (www.oenb.at) |
Einzeln erworbene immaterielle Vermögenswerte werden beim erstmaligen Ansatz zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten umfassen alle Aufwendungen, die angefallen sind, um den Gegenstand in seinen derzeitigen Zustand zu versetzen. Die Anschaffungskosten eines immateriellen Vermögenswertes, der bei einem Unternehmenszusammenschluss erworben wurde, entsprechen seinem beizulegenden Zeitwert zum Erwerbszeitpunkt.
Nach erstmaligem Ansatz werden immaterielle Vermögenswerte mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich kumulierter Asbschreibungen und Wertminderungen angesetzt. Die Abschreibung erfolgt linear über eine geschätzte Nutzungsdauer von 3 bis 15 Jahren. Es existieren keine immateriellen Vermögenswerte mit einer unbegrenzten Nutzungsdauer.
Gewinne und Verluste aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten werden als Unterschiedsbetrag zwischen den Veräußerungserlösen und den Buchwerten der immateriellen Vermögenswerte ermittelt und im Posten "andere betriebliche Erträge" bzw. "übrige betriebliche Aufwendungen" in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.
Entwicklungsausgaben werden nur dann aktiviert, wenn die Entwicklungskosten verlässlich bewertet werden können, das Produkt oder das Verfahren technisch und kommerziell geeignet ist, ein künftiger wirtschaftlicher Nutzen wahrscheinlich ist und der Konzern sowohl beabsichtigt, als auch über genügend Ressourcen verfügt, die Entwicklung abzuschließen und den Vermögenswert zu nutzen oder zu verkaufen. Aktivierte Entwicklungsausgaben werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich kumulierter Abschreibungen und kumulierter Wertminderungen bewertet. In den Geschäftsjahren 2015 und 2014 wurden keine Entwicklungskosten aktiviert.
Gegenstände des Sachanlagevermögens werden mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich kumulierter planmäßiger Abschreibungen und Wertminderungsaufwendungen bewertet. Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten umfassen alle Aufwendungen, die angefallen sind, um den Gegenstand an bzw. in seinen derzeitigen Ort und Zustand zu versetzen.
Aufgrund der vertraglichen Verpflichtungen für Mietobjekte werden die geschätzten Aufwendungen für deren Wiederherstellung bzw. die Abbruchkosten aktiviert. Die Herstellungskosten selbsterstellter Anlagen beinhalten die direkt der Herstellung zurechenbaren Aufwendungen. Fremdkapitalkosten werden angesetzt, sofern diese einem qualifizierenden Vermögenswert zuzuordnen sind. Im Berichtsjahr wurden keine Fremdkapitalkosten angesetzt, da keine qualifizierten Vermögenswerte vorlagen.
In späteren Perioden für einen Gegenstand anfallende Kosten werden nur dann aktiviert, wenn es wahrscheinlich ist, dass daraus der Rath Gruppe zukünftig wirtschaftlicher Nutzen zufließen wird und die Kosten verlässlich bestimmbar sind.
Die Abschreibung der immateriellen Vermögenswerte und der abnutzbaren Sachanlagen erfolgt linear über die erwartete wirtschaftliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögenswertes.
Die Restbuchwerte und wirtschaftlichen Nutzungsdauern werden zu jedem Bilanzstichtag überprüft und gegebenenfalls angepasst. Bei der Ermittlung der Abschreibungssätze wurden unverändert gegenüber dem Vorjahr folgende Nutzungsdauern angenommen:
| Gebäude | von 10 | bis 35 |
|---|---|---|
| Maschinen | von 10 | bis 20 |
| Geschäftsausstattung | von 5 | bis 15 |
Gewinne und Verluste aus Abgängen von Sachanlagen werden als Unterschiedsbetrag zwischen den Veräußerungserlösen und den Buchwerten der Sachanlagen ermittelt und im Posten "andere betriebliche Erträge" bzw. "übrige betriebliche Aufwendungen" in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.
Gehen bei gemieteten oder geleasten Vermögenswerten alle wesentlichen Risiken und Chancen aus diesem Gegenstand auf die Rath Gruppe über (Finanzierungs-Leasing), werden diese Gegenstände als Vermögenswert bilanziert. Der Wertansatz bei Abschluss des Vertrages erfolgt dabei zum niedrigeren Wert aus dem beizulegenden Zeitwert des Leasinggegenstandes zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses oder dem Barwert der künftig zu leistenden Mindestleasingzahlungen. Der angesetzte Betrag wird gleichzeitig als Finanzverbindlichkeit angesetzt.
Beim Finanzierungsleasing werden aus Sicht des Leasingnehmers die zugrunde liegenden Leasingobjekte mit dem beizulegenden Zeitwert oder dem niedrigeren Barwert der Mindestleasingzahlungen zum Anschaffungszeitpunkt aktiviert und über die Nutzungsdauer abgeschrieben. Den aktivierten Vermögenswerten steht jeweils der Barwert der Verbindlichkeit aus den noch offenen Leasingzahlungen zum Bilanzstichtag gegenüber. Jede Leasingrate wird in einen Zins- und einen Tilgungsanteil aufgeteilt. Der Zinsanteil der Leasingrate wird aufwandswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.
Zuschüsse der öffentlichen Hand für Aufwendungen werden in jener Periode als sonstiger betrieblicher Ertrag erfasst, in der die entsprechenden Aufwendungen anfallen, außer der Zufluss des Zuschusses hängt von noch nicht mit ausreichender Wahrscheinlichkeit eintretenden Bedingungen ab.
Investitionszuschüsse werden ab dem Zeitpunkt der verbindlichen Zusage als Passivposten angesetzt und nach Maßgabe der Abschreibung der zugrunde liegenden Anlagen erfolgswirksam realisiert.
Finanzielle Vermögenswerte werden in die folgenden Kategorien unterteilt: Ausleihungen und Forderungen und zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (available for sale). Die Klassifizierung hängt von dem jeweiligen Zweck ab, für den die finanziellen Vermögenswerte erworben wurden. Das Management bestimmt die Klassifizierung der finanziellen Vermögenswerte beim erstmaligen Ansatz.
Alle Wertpapiere werden als "available for sale" klassifiziert. Deren Bewertung erfolgt im Zugangszeitpunkt zum beizulegenden Zeitwert unter Einbeziehung von Transaktionskosten, in späteren Perioden zum jeweils aktuellen beizulegenden Zeitwert. Die Wertänderungen werden im sonstigen Ergebnis erfasst und erst bei Realisierung durch Verkauf des Wertpapiers bzw. bei objektiven Hinweisen auf Wertminderung in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Etwaige Wertaufholungen werden bei Schuldinstrumenten bis zu den Anschaffungskosten über die Gewinn- und Verlustrechnung geführt.
Die beizulegenden Zeitwerte der Wertpapiere ergeben sich aus dem Börsenkurs zum Bilanzstichtag. Die Erfassung der Wertpapiere erfolgt jeweils zum Erfüllungstag.
Ausleihungen und Forderungen werden zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode bilanziert.
Vorräte werden mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungs- oder Herstellungskosten und dem Nettoveräußerungswert am Bilanzstichtag bewertet.
Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten umfassen alle Kosten des Erwerbes und der Be- und Verarbeitung sowie sonstige Kosten, die angefallen sind, um die Vorräte an ihren derzeitigen Ort und Zustand zu versetzen. Die Herstellungskosten beinhalten dabei alle Einzelkosten sowie systematisch zugerechnete mit der Herstellung anfallende variable und fixe Gemeinkosten auf Basis einer durchschnittlichen Auslastung der Produktionsanlagen. Die Kosten pro Einheit werden nach dem gleitenden Durchschnittspreisverfahren ermittelt.
Der Nettoveräußerungswert ergibt sich aus den erwarteten Verkaufserlösen abzüglich der auf Basis von Erfahrungswerten festgelegten noch anfallenden Herstellungs- und Vertriebskosten.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen werden zu fortgeführten Anschaffungskosten abzüglich Wertminderungsaufwendungen für erwartete uneinbringliche Teile bilanziert. Die Bewertung sonstiger Vermögenswerte erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich Wertminderungsaufwendungen.
Fertigungsaufträge werden, sofern die Voraussetzungen des IAS 11 vorliegen, nach der Teilgewinnrealisierungsmethode (Percentage of Completion) bilanziert. Nach der Teilgewinnrealisierungsmethode werden die aufgewandten Herstellungskosten zuzüglich eines dem Fertigstellungsgrad entsprechenden Gewinnaufschlages unter den Forderungen aus Fertigungsaufträgen sowie als Umsatzerlöse ausgewiesen.
Der Fertigstellungsgrad wird in der Regel im Verhältnis der angefallenen Aufwendungen zum erwarteten Gesamtaufwand ermittelt. Zu erwartende Auftragsverluste sind durch Rückstellungen gedeckt, die unter Berücksichtigung der erkennbaren Risiken ermittelt werden. Von den Forderungen aus Fertigungsaufträgen werden die erhaltenen Anzahlungen abgesetzt. Ein daraus gegebenenfalls resultierender negativer Saldo für einen Fertigungsauftrag wird als Verbindlichkeit aus Fertigungsaufträgen passiviert.
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente umfassen Bargeld und jederzeit verfügbare Guthaben bei Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von bis zu drei Monaten. Die Position Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente stimmt mit dem Zahlungsmittelfond der Cashflow Rechnung überein.
Bei langfristigen Vermögenswerten, außer latenten Steueransprüchen und finanziellen Vermögenswerten, wird jeweils zum Bilanzstichtag oder bei Eintritt eines auslösenden Ereignisses überprüft, ob Anhaltspunkte für eine Wertminderung vorliegen.
Liegen Anhaltspunkte vor, ermittelt die Rath Gruppe den für den Vermögenswert erzielbaren Betrag. Dieser entspricht dem höheren Betrag aus Nutzwert oder Nettoveräußerungspreis. Liegt der erzielbare Betrag unter dem Buchwert des Vermögenswertes, erfolgt die ergebniswirksame Erfassung eines Wertminderungsaufwandes in Höhe dieses Unterschiedsbetrages.
Der Nutzungswert des Vermögenswertes entspricht dem Barwert der geschätzten künftigen Cash Flows aus seiner fortgesetzten Nutzung und seiner Veräußerung am Ende der Nutzungsdauer, unter Zugrundelegung eines marktüblichen und an die spezifischen Risiken des Vermögenswertes angepassten Zinssatzes vor Steuern.
Kann für einen ein zelnen Vermögenswert kein von anderen Vermögenswerten unabhängiger Cash Flow ermittelt werden, erfolgt die Ermittlung des Nutzwertes für die nächstgrößere Einheit, zu der dieser Vermögenswert gehört und für die ein eigenständiger Cash Flow ermittelt werden kann (cash generating unit). Die Rath Gruppe definiert die einzelnen Gesellschaften als "cash generating unit".
Der Nettoveräußerungspreis entspricht dem für den betroffenen Gegenstand am Markt unter unabhängigen Dritten erzielbaren Erlös abzüglich anfallender Veräußerungskosten.
Ein späterer Wegfall der Wertminderung führt zu einer erfolgswirksamen Wertaufholung bis zum geringeren Wert aus fortgeschriebenen ursprünglichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten und erzielbarer Betrag.
Zum Bilanzstichtag lagen keine Anhaltspunkte einer Wertminderung vor.
Im Falle von beitragsorientierten Versorgungsplänen leistet die Gesellschaft aufgrund gesetzlicher oder vertraglicher Verpflichtung Zahlungen in privatwirtschaftliche oder öffentlich-rechtliche Pensionssysteme und Mitarbeitervorsorgekassen. Außer der Beitragszahlung bestehen keine weiteren Verpflichtungen. Die regelmäßigen Beitragsleistungen werden als Aufwand in der jeweiligen Periode ergebniswirksam erfasst.
Alle anderen Verpflichtungen resultieren aus ungedeckten leistungsorientierten Versorgungssystemen und werden entsprechend rückgestellt. Die Bilanzierung dieser Verpflichtung erfolgt gemäß IAS 19. Dabei wird der Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung (defined benefit obligation - DBO) ermittelt. Die Ermittlung der DBO erfolgt nach dem Verfahren laufender Einmalprämien (projected unit credit method - PUC). Bei diesem Verfahren werden die auf Basis realistischer Annahmen ermittelten künftigen Zahlungen über jenen Zeitraum angesammelt, in dem die jeweiligen Anspruchsberechtigten diese Ansprüche erwerben. Die Berechnung des erforderlichen Rückstellungswertes erfolgt für den jeweiligen Bilanzstichtag durch Gutachten eines Versicherungsmathematikers.
Die zukünftigen Verpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen bewertet und basieren auf einer sachgerechten Annahme des Abzinsungsfaktors, Gehaltssteigerungsfaktors und des Pensionssteigerungsfaktors. Annahmebedingte Neubewertungen der Nettoschuld aus leistungsorientierten Versorgungsplänen, welche in der Rath Gruppe ausschließlich versicherungsmathematische Gewinne und Verluste darstellen, werden im Jahr ihres Entstehens in voller Höhe über das sonstige Ergebnis im Eigenkapital erfasst (siehe »Konzerngesamtergebnisrechnung«). Somit entspricht die Rückstellung in der Regel der tatsächlichen Verpflichtung zum jeweiligen Bilanzstichtag.
Ein etwaiger nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand wird sofort ergebniswirksam erfasst. Für die Jubiläumsgeldrückstellung werden die versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste sofort ergebniswirksam erfasst. Für Abfertigungsrückstellungen und Pensionsrückstellungen werden die versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste im sonstigen Ergebnis erfasst.
Bei der Abfertigungsrückstellung wird der Dienstzeitaufwand über den Zeitraum, in dem der maximale Abfertigungsanspruch erreicht wird, verteilt.
Rückstellungen werden angesetzt, wenn für die Rath Gruppe eine rechtliche oder faktische Verpflichtung gegenüber einem Dritten aufgrund eines vergangenen Ereignisses besteht und es wahrscheinlich ist, dass diese Verpflichtung zu einem Abfluss von Ressourcen führen wird und eine verlässliche Schätzung der Höhe der Verpflichtung möglich ist. Bestehen bei einer Sachanlage Rückbauverpflichtungen zum Ende der Nutzungsdauer, so werden die Aufwendungen dafür als Rückstellung für Entsorgungskosten passiviert und als Teil der Anschaffungs- oder Herstellungskosten der Sachanlage aktiviert.
Die Rückstellungen werden mit jenem Wert angesetzt, der die bestmögliche Schätzung der zur Erfüllung der Verpflichtung erforderlichen Ausgabe darstellt. Unterscheidet sich der auf Basis eines marktüblichen Zinssatzes ermittelte Barwert der Rückstellung wesentlich vom Nominalwert, wird der Barwert der Verpflichtung angesetzt.
Die effektive Steuerbelastung umfasst die tatsächlichen Steuern und die latenten Steuern. Bei direkt im Eigenkapital oder im sonstigen Ergebnis erfassten Transaktionen wird auch die damit zusammenhängende Ertragsteuer erfolgsneutral im Eigenkapital oder im sonstigen Ergebnis erfasst.
Die tatsächliche Steuer für die einzelnen Gesellschaften der Rath Gruppe errechnet sich aus dem steuerpflichtigen Einkommen der Gesellschaft und dem im jeweiligen Land anzuwendenden Steuersatz.
Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt nach der Verbindlichkeitenmethode für alle temporären Unterschiede zwischen den Wertansätzen der Vermögenswerte und Schulden im IFRS-Konzernabschluss und den bei den einzelnen Gesellschaften bestehenden Steuerwerten. Des Weiteren wird der wahrscheinlich realisierbare Steuervorteil aus bestehenden Verlustvorträgen in die Ermittlung einbezogen. Ausnahmen von dieser umfassenden Steuerabgrenzung bilden Unterschiedsbeträge aus steuerlich nicht absetzbaren
Firmenwerten und mit Beteiligungen zusammenhängende temporäre Unterschiede. Aktive Steuerabgrenzungen werden nicht angesetzt, wenn es nicht wahrscheinlich ist, dass der enthaltene Steuervorteil realisierbar ist. Der Ermittlung der Steuerabgrenzung wurde in Österreich ein Steuersatz von 25%, in Deutschland von 30,0%, in Ungarn von 10,0% und in den USA von 40,0% zugrunde gelegt.
Finanzverbindlichkeiten werden bei Zuzählung in Höhe des tatsächlich zugeflossenen Betrages nach Abzug von Transaktionskosten erfasst. Ein Agio, Disagio oder sonstiger Unterschied zwischen dem erhaltenen Betrag und dem Rückzahlungsbetrag wird über die Laufzeit der Finanzierung nach der effektiven Zinsenmethode verteilt realisiert und im Finanzergebnis ausgewiesen (fortgeführte Anschaffungskosten).
Die Bewertung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erfolgt bei Entstehen der Verbindlichkeit in Höhe des beizulegenden Zeitwertes der erhaltenen Leistungen. In der Folge werden diese Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Sonstige nicht aus Leistungsbeziehungen resultierende Verbindlichkeiten werden mit ihrem Zahlungsbetrag angesetzt.
Die Rath Gruppe verwendet derzeit ausschließlich Zinsswaps, um bestehende Risiken aus Zinssatzänderungen zu vermindern.
Der beizulegende Zeitwert für Zinsswaps entspricht jenem Wert, den die Rath Gruppe bei Auflösung des Geschäftes zum Bilanzstichtag erhalten würde oder zahlen müsste. Dabei werden aktuelle Marktverhältnisse, vor allem das aktuelle Zinsenniveau, berücksichtigt. Wertschwankungen werden in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.
Die Regelungen des IAS 39 über die Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen werden nicht angewandet.
Erträge aus Lieferungen (Warengeschäft) werden realisiert, wenn alle wesentlichen Risiken und Chancen aus dem gelieferten Gegenstand auf den Käufer übergegangen sind. Erträge aus nicht mit einem Fertigungsauftrag zusammenhängenden Dienstleistungen werden im Ausmaß der bis zum Bilanzstichtag erbrachten Leistungen erfasst.
Ist bei Fertigungsaufträgen (Projektgeschäft) das Ergebnis eines Auftrages verlässlich schätzbar, erfolgt die Erfassung der Erträge und Auftragskosten entsprechend dem Leistungsfortschritt am Bilanzstichtag jeweils als Umsatzerlöse und den entsprechenden Aufwandsposten. Ein erwarteter Verlust aus dem Fertigungsauftrag wird sofort als Aufwand erfasst.
Der Finanzaufwand umfasst die für die aufgenommenen Fremdfinanzierungen und Finanzierungs-Leasinggeschäfte anfallenden Zinsen, zinsenähnliche Aufwendungen und Spesen, mit der Finanzierung zusammenhängende Währungskursgewinne/-verluste und Ergebnisse von Sicherungsgeschäften sowie dauerhafte Wertminderungen von "available for sale" Wertpapieren.
Die Finanzerträge beinhalten die aus der Veranlagung von Finanzmitteln realisierten Zinsen, Dividenden und ähnliche Erträge.
Die Zinsen werden auf Basis des Zeitablaufes nach der Effektivzinsmethode abgegrenzt. Die Realisierung der Dividenden erfolgt zum Zeitpunkt des Beschlusses der Dividendenausschüttung.
Die Erstellung des Konzernabschlusses in Übereinstimmung mit den IFRS erfordert Ermessensbeurteilungen und die Festlegung von Annahmen über künftige Entwicklungen durch die Unternehmensleitung, die den Ansatz und den Wert der Vermögenswerte und Schulden, die Angabe von sonstigen Verpflichtungen am Bilanzstichtag und den Ausweis von Erträgen und Aufwendungen während des Geschäftsjahres wesentlich beeinflussen können. Zu den in der Bilanz nicht erfassten Verpflichtungen, Bürgschaften, Garantien und sonstigen Haftungsverhältnissen werden regelmäßig Einschätzungen vorgenommen, ob eine bilanzielle Erfassung im Abschluss zu erfolgen hat, die Schätzungen und die zugrunde liegenden Annahmen werden fortlaufend überprüft. Die tatsächlichen Werte können von den getroffenen Annahmen und Schätzungen abweichen, wenn sich die genannten Rahmenbedingungen entgegen den Erwartungen zum Bilanzstichtag entwickeln. Änderungen werden zum Zeitpunkt einer besseren Kenntnis erfolgswirksam berücksichtigt und die Prämissen entsprechend angepasst.
Bei den folgenden Annahmen besteht ein nicht unerhebliches Risiko, dass sie zu einer wesentlichen Anpassung von Vermögenswerten und Schulden im nächsten Geschäftsjahr führen können:
Zum Zwecke der besseren Vergleichbarkeit wurden in den Erläuterungen zu Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Ausweisänderungen an Vorjahreswerten vorgenommen. Die Darstellungsänderungen haben keine Auswirkung auf die Konzerngewinn- und Verlustrechnung.
| GRUND STÜCKE |
BAUTEN (EINSCHLIESSLICH |
TECHNISCHE ANLAGEN |
SONSTIGE ANLAGEN UND GESCHÄFTS |
ANLAGEN AUS FINANZIERUNGS |
ANZAHLUNGEN/ ANLAGEN IN BAU |
TOTAL | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| BAUTEN AUF FREMDEM GRUND) |
AUSSTATTUNG | LEASING | |||||
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Anschaffungskosten | |||||||
| Stand am 1. 1.2014 | 470 | 22.135 | 80.289 | 11.862 | 1.765 | 644 | 117.167 |
| Zugänge | 0 | 467 | 1.593 | 435 | 155 | 155 | 2.805 |
| Abgänge | 0 | –85 | –1.548 | –684 | 0 | 0 | –2.317 |
| Umbuchungen | 0 | 219 | –7.802 | 5.337 | 2.577 | –521 | –190 |
| Wechselkursänderung | –11 | 233 | 1.365 | 15 | 0 | –4 | 1.598 |
| Stand am 31.12.2014 | 459 | 22.969 | 73.897 | 16.962 | 4.497 | 274 | 119.058 |
| Zugänge | 0 | 408 | 1.958 | 612 | 277 | 544 | 3.799 |
| Abgänge | 0 | –8 | –44 | –405 | 0 | –62 | –520 |
| Umbuchungen | 0 | 69 | 68 | 20 | 0 | –157 | 0 |
| Wechselkursänderung | 8 | 379 | 1.326 | 207 | 315 | 1 | 2.235 |
| Stand am 31.12.2015 | 467 | 23.816 | 77.205 | 17.396 | 5.089 | 600 | 124.572 |
| Kumulierte Abschreibungen | |||||||
| Stand am 1. 1.2014 | –1 | –12.390 | –62.608 | –7.041 | –626 | 0 | –82.664 |
| Zugänge | 0 | –561 | –2.534 | –464 | –229 | 0 | –3.788 |
| Abgänge | 0 | 85 | 1.535 | 605 | 0 | 0 | 2.225 |
| Umbuchungen | 0 | 0 | 4.547 | –3.481 | –1.066 | 0 | 0 |
| Wechselkursänderung | 0 | –29 | –629 | 31 | –12 | 0 | –639 |
| Stand am 31.12.2014 | –1 | –12.896 | –59.688 | –10.351 | –1.933 | 0 | –84.869 |
| Zugänge | 0 | –603 | –2.775 | –505 | –164 | 0 | –4.046 |
| Abgänge | 0 | 4 | 42 | 391 | 0 | 0 | 437 |
| Umbuchungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Wechselkursänderung | 0 | –73 | –811 | –16 | –141 | 0 | –1.041 |
| Stand am 31.12.2015 | –1 | –13.568 | –63.233 | –10.480 | –2.237 | 0 | –89.519 |
| Buchwert am 1.1.2014 | 469 | 9.745 | 17.681 | 4.821 | 1.139 | 641 | 34.495 |
| Buchwert am 31.12.2014 | 458 | 10.073 | 14.209 | 6.611 | 2.564 | 274 | 34.189 |
| Buchwert am 31.12.2015 | 466 | 10.248 | 13.972 | 6.915 | 2.851 | 600 | 35.053 |
Im Posten Abschreibungen sind im Berichtsjahr keine Wertminderungen enthalten.
Zum 31. 12.2015 betrug das Bestellobligo im Anlagenbereich TEUR 302.
| SOFTWARE | SONSTIGE RECHTE | SELBSTENTWICKELTE | TOTAL | |
|---|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | SOFTWARE TEUR |
TEUR | |
| Anschaffungskosten | ||||
| Stand am 1. 1.2014 | 1.736 | 212 | 173 | 2.121 |
| Zugänge | 53 | 12 | 0 | 65 |
| Abgänge | –227 | –12 | 0 | –239 |
| Umbuchungen | 151 | –38 | 76 | 189 |
| Wechselkursänderung | 19 | 0 | 0 | 19 |
| Stand am 31.12.2014 | 1.733 | 174 | 249 | 2.156 |
| Zugänge | 39 | 0 | 0 | 39 |
| Abgänge | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Umbuchungen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Wechselkursänderung | 32 | 0 | 0 | 32 |
| Stand am 31.12.2015 | 1.804 | 174 | 249 | 2.227 |
| Kumulierte Abschreibungen | ||||
| Stand am 1. 1.2014 | –1.532 | –70 | –165 | –1.767 |
| Zugänge | –99 | –5 | –14 | –118 |
| Abgänge | 227 | 0 | 0 | 227 |
| Umbuchungen | –23 | –96 | 119 | 0 |
| Wechselkursänderung | –9 | 0 | 0 | –9 |
| Stand am 31.12.2014 | –1.437 | –171 | –60 | –1.668 |
| Zugänge | –76 | –3 | –34 | –112 |
| Abgänge | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Umbuchungen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Wechselkursänderung | –20 | 0 | 0 | –20 |
| Stand am 31.12.2015 | –1.533 | –173 | –94 | –1.800 |
| Buchwert am 1.1.2014 | 204 | 142 | 8 | 354 |
| Buchwert am 31.12.2014 | 296 | 3 | 189 | 488 |
| Buchwert am 31.12.2015 | 271 | 0 | 155 | 426 |
Die Summenwerte Anschaffungskosten und kumulierte Abschreibung des Vorjahres wurden um Rechenfehler korrigiert. Dies hat keine Auswirkung auf den Buchwert am 31. 12.2014.
Bei den finanziellen Vermögenswerten handelt es sich um Wertpapiere, welche als "zur-Veräußerung-verfügbar" im Sinne des IAS 39 klassifiziert wurden. Sie umfassen Anteile an drei Investmentfonds und dienen der Deckung der Rückstellungen für Pensionen gemäß den Bestimmungen der §§ 14 und 116 öEStG. Die Bewertung erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Wertänderungen des beizulegenden Zeitwertes werden im sonstigen Ergebnis erfasst.
| zur Veräußerung verfügbare Wertpapiere 754 0 754 702 |
698 |
|---|---|
| TEUR TEUR TEUR TEUR |
TEUR |
| ANSCHAFFUNGSKOSTEN (+) ZUGÄNGE ANSCHAFFUNGSKOSTEN BUCHWERT 31. 12. 14 (–) ABGÄNGE 31. 12. 15 31. 12. 15 31. 12. 15 |
BUCHWERT 31. 12. 14 |
| 31. 12. 15 | 31. 12. 14 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 3.384 | 3.399 |
| unfertige/fertige Erzeugnisse und Handelswaren Brutto | 18.872 | 18.704 |
| Wertberichtigung auf Fertigerzeugnisse und Handelswaren | –1.326 | –1.197 |
| unfertige/fertige Erzeugnisse und Handelswaren netto | 17.546 | 17.507 |
| 20.930 | 20.906 |
| davon langfristig | 0 | 0 |
|---|---|---|
| 15.742 | 12.763 | |
| Wertberichtigungen | –442 | –284 |
| Forderungen aus Auftragsfertigung | 488 | 0 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 15.696 | 13.047 |
| TEUR | TEUR | |
| 31. 12. 15 | 31. 12. 14 |
Die Wertberichtigungen entwickeln sich wie folgt.
| Stand 31.12. | 442 | 284 |
|---|---|---|
| Währungsumrechnung | 11 | 9 |
| Dotierung | 273 | 169 |
| Auflösung | –10 | –42 |
| Verwendung | –116 | –12 |
| Stand 1.1. | 284 | 160 |
| TEUR | TEUR | |
| 31. 12. 15 | 31. 12. 13 |
Zum Bilanzstichtag lagen langfristigen Aufträge vor, die nach Percentage of Completion Method (PoC) mit TEUR 488 (VJ TEUR 0) zu bewerten waren. Die Auftragskosten betrugen TEUR 132 (VJ TEUR 0).
| 31. 12. 15 | 31. 12. 14 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| sonstige Forderungen | 277 | 101 |
| Forderungen an Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis | 26 | 1 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 302 | 102 |
| Forderungen Finanzamt und Sozialabgaben | 1.164 | 1.078 |
| übrige sonstige Forderungen | 322 | 65 |
| sonstige nicht finanzielle Forderungen | 1.486 | 1.143 |
| Rechnungsabgrenzungen | 567 | 596 |
| Summe | 2.355 | 1.840 |
| 31. 12. 15 | 31. 12. 14 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Guthaben bei Kreditinstituten | 3.428 | 3.843 |
| Kassenbestand | 22 | 21 |
| 3.450 | 3.864 |
Die Guthaben bei Kreditinstituten sind frei verfügbar.
Als Grundkapital wird unverändert gegenüber dem Vorjahr das Nominalkapital der Rath AG mit TEUR 10.905 ausgewiesen. Es setzt sich aus 1.500.000 Stück nennwertlosen Stückaktien zusammen. Die Aktien sind zur Gänze einbezahlt.
Die im Jahresabschluss der Rath AG ausgewiesenen gebundenen Kapitalrücklagen (31.12.2015: TEUR 1.118; 31. 12.2014: TEUR 1.118) dürfen nur zum Ausgleich eines ansonsten im Jahresabschluss der Muttergesellschaft auszuweisenden Bilanzverlustes aufgelöst werden.
Die freien Rücklagen resultieren aus den im Konzern erwirtschafteten vorgetragenen Gewinnen und Verlusten. Die sonstigen Rücklagen beinhalten das erwirtschaftete sonstige Ergebnis exklusive Währungsumrechnungsdifferenzen, welche in einer eigenen Rücklage (Unterschiede Währungsumrechnung) ausgewiesen werden.
Die Dividende richtet sich nach dem im unternehmensrechtlichen Jahresabschluss der Muttergesellschaft ausgewiesenen Bilanzgewinn. Die Rath AG weist zum 31. Dezember 2015 einen Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 5.759 aus. Aufgrund des soliden Konzernergebnisses 2015 und dem stabilen Ausblick auf das Geschäftsjahr 2016 wird der Vorstand der kommenden Hauptversammlung eine Dividendenausschüttung in Höhe von 0,50 EUR pro Stückaktie vorschlagen.
Die Anteile anderer Gesellschafter am Eigenkapital (nicht beherrschende Anteile) betreffen die Chamottewaren- und Thonöfenfabrik Aug. Rath jun. GmbH, Österreich und die Rath SAS, Frankreich. Auf weitere Angaben wird aufgrund des unwesentlichen Betrages verzichtet.
Die Pensionsverpflichtung beruht auf einzelvertraglichen Zusagen an insgesamt zwei Pensionsbezieher/leitende Angestellte in Österreich, nach deren Eintreten in den Ruhestand Pensionszahlungen zu leisten.
Aufgrund gesetzlicher Vorschriften ist die Rath Gruppe verpflichtet, an alle Mitarbeiter in Österreich, deren Arbeitsverhältnis vor dem 1. Jänner 2003 begann, bei Kündigung durch den Dienstgeber oder zum Pensionsantrittszeitpunkt eine Abfertigungszahlung zu leisten. Diese ist von der Anzahl der Dienstjahre und von dem bei Abfertigungsanfall maßgeblichen Bezug abhängig und beträgt zwischen 2 und 12 Monatsbezügen. Mit Wirkung zum 31. 12.2002 wurde von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, sämtliche Abfertigungs-Altanwartschaften einzufrieren und alle Mitarbeiter in das neue System "Mitarbeiter-Vorsorgekasse" zu übernehmen. Für diese eingefrorene Verpflichtung wird eine Rückstellung gebildet.
Für alle aufrechten österreichischen Arbeitsverhältnisse nach dem 31. Dezember 2002 zahlt die Rath Gruppe ab dem zweiten Monat des Arbeitsverhältnisses monatlich 1,53% des Entgelts in eine betriebliche Mitarbeiter-Vorsorgekasse, in der die Beiträge auf einem Konto des Arbeitnehmers veranlagt und diesem bei Beendigung des Dienstverhältnisses ausbezahlt oder als Anspruch weitergegeben werden. Die Rath Gruppe ist ausschließlich zur Leistung der Beiträge verpflichtet. Für dieses beitragsorientierte Versorgungsmodell ist daher keine Rückstellung zu bilden.
Aufgrund gesetzlicher Vorschriften ist die Rath Gruppe verpflichtet, an alle Mitarbeiter in Österreich die eine bestimmte Dienstzeit überschritten haben Jubiläumsgelder in Höhe von 2-12 Monatsgehältern zu bezahlen.
Den Berechnungen zum 31. Dezember 2015 und 31. Dezember 2014 liegen folgende Parameter zugrunde:
| 2015 | 2014 | |
|---|---|---|
| Zinssatz | 2,00% | 2,50% |
| Bezugssteigerungen | 2,00% | 2,00% |
| Pensionssteigerungen | 1,75% | 1,75% |
| Pensionsalter Frauen | 56,5 Jahre | 56,5 Jahre |
| Pensionsalter Männer | 61,5 bis 65 Jahre | 61,5 bis 65 Jahre |
| Sterbewahrscheinlichkeiten | AVÖ 2008-P | AVÖ 2008-P |
| TEUR | TEUR | |
|---|---|---|
| Rückstellungen für Abfertigungen | 712 | 651 |
| Rückstellungen für Pensionen | 2.189 | 2.214 |
| Rückstellungen für Jubiläumsgelder | 215 | 209 |
| 3.117 | 3.075 |
| ABFERTIGUNGSRÜCKSTELLUNG | PENSIONSRÜCKSTELLUNG | JUBILÄUMSGELDRÜCKSTELLUNG | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Entwicklung der in der | 2015 | 2014 | 2015 | 2014 | 2015 | 2014 |
| Bilanz erfassten Rückstellung (DBO) | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR |
| Barwert Rückstellung (DBO) am 1.1. | 652 | 672 | 2.214 | 2.330 | 209 | 189 |
| Dienstzeitaufwand | 25 | 27 | 0 | 0 | 1 | 17 |
| Zinsaufwand | 16 | 20 | 51 | 65 | 0 | 0 |
| In der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst | 41 | 47 | 51 | 65 | 1 | 17 |
| Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste | ||||||
| aus erfahrungsbedingten Anpassungen | –12 | 7 | 25 | 10 | 0 | 0 |
| aus veränderungen demografischer Annahmen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| aus veränderungen finanzieller Annahmen | 31 | –15 | 79 | –1 | 0 | 0 |
| Im sonstigen Ergebnis erfasst | 19 | –8 | 104 | 9 | 0 | 0 |
| Auszahlungen | 0 | –59 | –180 | –190 | 6 | 3 |
| 651 | 2.189 | 2.214 | 215 | 209 |
| ERHÖHUNG UM 0,5% |
REDUKTION UM 0,5% |
|
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Auswirkung Veränderung Renditezinssatz | ||
| Veränderung der Rückstellungen für Abfertigungen | -31 | 33 |
| Veränderung der Rückstellungen für Pensionen | -156 | 7 |
Die Pensionszahlungen an die Pensionsbezieher betrugen im Geschäftsjahr TEUR 180 (VJ TEUR 190). Die gewichtete Duration der Pensionsverpflichtung beträgt 9,9 Jahre, die der Abfertigungsverpflichtung 12,35 Jahre.
| 31. 12. 15 | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| LANGFRISTIG TEUR |
KURZFRISTIG TEUR |
SUMME TEUR |
LANGFRISTIG TEUR |
KURZFRISTIG TEUR |
SUMME TEUR |
|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
||||||
| Kontokorrentkredit | 0 | 15.292 | 15.292 | 0 | 19.581 | 19.581 |
| Exportdarlehen | 0 | 3.963 | 3.963 | 0 | 3.963 | 3.963 |
| Investitionskredit | 4.713 | 1.475 | 6.188 | 2.203 | 1.318 | 3.521 |
| Verbindlichkeiten gegenüber anderen Gläubigern |
||||||
| Finanzierungsleasing | 1.504 | 271 | 1.775 | 1.453 | 308 | 1.762 |
| 6.217 | 21.002 | 27.219 | 3.656 | 25.169 | 28.826 |
Die Fristigkeiten von Finanzverbindlichkeiten sind unter Punkt 4.1. Liquiditätsrisiko dargestellt.
| ART DER FINANZIERUNG |
WÄHRUNG | BUCHWERT ZUM 31. 12. 15 TEUR |
EFFEKTIV VERZINSUNG 2015 % |
WÄHRUNG | BUCHWERT ZUM 31. 12. 14 TEUR |
EFFEKTIV VERZINSUNG 2014 % |
ZINSEN FIX/VARIABEL |
FÄLLIGKEIT |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Kontokorrentkredit | EUR | 13.252 | 1,9-3,21 | EUR | 18.079 | 2,05-4,25 | variabel | < 1 Jahr |
| Kontokorrentkredit | USD | 2.040 | 3,5-4,5 | USD | 1.501 | 3,25-4,24 | variabel | < 1 Jahr |
| Exportdarlehen | EUR | 3.963 | 0,6 | EUR | 3.963 | 0,75 | variabel | < 1 Jahr |
| Investitionskredite | EUR | 5.495 | 1,5-5,01 | EUR | 2.280 | 2,42-5,01 | fix/variabel | > 1 Jahr |
| Investitionskredite | USD | 694 | 1,2 | USD | 1.240 | 1,06 | variabel | > 1 Jahr |
| Finanzierungs-Leasing | EUR | 972 | 3,15 | EUR | 1.042 | 4,1 | variabel | > 1 Jahr |
| Finanzierungs-Leasing | USD | 804 | 3,86-6,65 | USD | 720 | 6,4-8,0 | fix | > 1 Jahr |
| 27.219 | 28.825 |
Die wesentlichen Konditionen der Finanzverbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
Für einen Teil der variablen Kredite existiert ein Zinsswap - nähere Angaben sind unter Pkt. 3 (14) und Pkt. 4.1 dargestellt.
Die beizulegenden Zeitwerte der variablen verzinsten Finanzverbindlichkeiten weichen nicht wesentlich von den Buchwerten ab. Die fix verzinsten Finanzverbindlichkeiten haben einen beizulegenden Zeitwert von TEUR 1.968 (VJ TEUR 2.435).
Die beizulegenden Zeitwerte werden als Barwert der erwarteten Cashflows ermittelt. Der Berechnung wird ein risikoadäquater Abzinsungssatz zugrunde gelegt. Für Finanzverbindlichkeiten in Höhe von TUSD 747 (VJ TUSD 300) wurden Sicherheiten in gleicher Höhe in Form von Sachanlagevermögen gewährt.
| PERSONAL | SONSTIGE | SUMME | |
|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | TEUR | |
| Stand am 1.1.2015 | 366 | 248 | 614 |
| Zugang | 431 | 381 | 813 |
| Verbrauch | –343 | –227 | –570 |
| Auflösung | –23 | 0 | –23 |
| Stand am 31.12.2015 | 431 | 402 | 833 |
Alle in obenstehender Tabelle ausgewiesenen Rückstellungen sind kurzfristig.
Der Steueraufwand setzt sich wie folgt zusammen:
| 2.391 | 2.153 | |
|---|---|---|
| latente Steuer | 1.600 | 1.450 |
| Körperschaftsteuer für das Geschäftsjahr (tatsächliche Steuer) | 791 | 703 |
| TEUR | TEUR | |
| 2015 | 2014 |
Temporäre Unterschiede zwischen den Wertansätzen im IFRS-Konzernabschluss und dem jeweiligen steuerlichen Wertansatz wirken sich wie folgt auf die in der Bilanz ausgewiesenen latenten Steuern aus:
| 2015 | 2014 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| In der Bilanz ausgewiesen: | ||
| aktive latente Steuern | 2.442 | 2.945 |
| passive latente Steuern | –1.110 | –19 |
| latente Steuern (netto) | 1.332 | 2.926 |
| 31. 12. 15 | 31 .1214 | |
| TEUR | TEUR | |
| Bestand an aktiven und passiven latenten Steuern: | ||
| latente Steueransprüche | ||
| Verbindlichkeiten aus Leasinggeschäften | 225 | 260 |
| Personalrückstellung IAS 19 | 773 | 148 |
| sonstige | 249 | 191 |
| Verlustvorträge | 5.449 | 6.236 |
| 6.696 | 6.836 | |
| latente Steuerschulden | ||
| Temporäre Unterschiede im Anlagevermögen | 3.446 | 3.211 |
| Temporäre Unterschiede aus der Fremdwährungsbewertung | 1.371 | 636 |
| Personalrückstellungen | 547 | 63 |
| 5.364 | 3.910 | |
| latente Steuern (netto) | 1.332 | 2.926 |
| davon langfristig | 1.836 | 2.756 |
Aufgrund der derzeit geltenden steuerlichen Bestimmungen kann davon ausgegangen werden, dass die aus einbehaltenen Gewinnen resultierenden Unterschiedsbeträge zwischen dem steuerlichen Beteiligungsansatz und dem anteiligen Eigenkapital der im Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen im Wesentlichen steuerfrei bleiben. Daher wurde dafür keine Steuerabgrenzung vorgenommen.
Die latenten Steuern auf die Verlustvorträge in Höhe von TEUR 17.498 (31.12.2014: TEUR 19.544) wurden aktiviert, da auf Basis der bestehenden Planungsrechnungen ihre Nutzung durch Verrechnung mit künftigen steuerlichen Gewinnen wahrscheinlich ist. Auf Verlustvorträge in Höhe von TEUR 9.838 (31.12.2014: TEUR 9.049) wurde keine latente Steuer aktiviert, da zum Stichtag die Verrechnung mit künftigen steuerlichen Gewinnen der einzelnen Gesellschaften aus derzeitiger Sicht nicht wahrscheinlich ist. Die Verlustvorträge sind im Wesentlichen unbegrenzt vortragsfähig.
Eine Veränderung der zukünftigen steuerlichen Ergebnisse von +10% respektive –10% führt im Bereich der latenten Steuer zu folgenden Auswirkungen:
| +10% | –10% | |
|---|---|---|
| Sensitivitätsanalyse latente Steuern | 1.965 | 700 |
Es besteht ein Steuerumlagevertrag gem. § 9 Abs 8 KStG 1988 (Gruppenträger Rath AG – Gruppenmitglied Chamottewaren- und Thonöfenfabrik Aug. Rath jun. GmbH) zum Zweck der Gruppenbesteuerung.
Die Ursachen für den Unterschied zwischen der unter Anwendung des österreichischen Körperschaftsteuersatzes von 25% erwarteten Steuerbelastung und dem ausgewiesenen Ertragssteueraufwand stellen sich wie folgt dar:
| Steuerbegünstigungen und steuerfreie Erträge | 62 | –68 |
|---|---|---|
| nicht abzugsfähige Aufwendungen | 323 | 74 |
| Steuersatzdifferenzen | –89 | 230 |
| 1.625 | 1.256 | |
| erwartete Steuerbelastung | 25% | 25% |
| Ergebnis vor Steuern | 6.499 | 5.022 |
| 2015 TEUR |
2014 TEUR |
|
In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind keine langfristigen Posten enthalten.
| 5.346 | 4.833 | |
|---|---|---|
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 5.346 | 4.833 |
| TEUR | TEUR | |
| 31. 12. 15 | 31. 12. 14 |
Die sonstigen Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
| 31. 12. 15 | 31. 12. 14 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| sonstige Verbindlichkeiten | 648 | 669 |
| Derivate | 496 | 655 |
| sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 1.144 | 1.324 |
| davon langfristig | 180 | 180 |
| Verbindlichkeiten Steuern | 718 | 509 |
| Verbindlichkeiten Sozialabgaben | 368 | 354 |
| Vorauszahlungen | 573 | 479 |
| übrige sonstige Verbindlichkeiten | 208 | 230 |
| sonstige Verbindlichkeiten | 1.867 | 1.572 |
| davon langfristig | 208 | 230 |
| Abgrenzungen | 433 | 509 |
| aus Urlaubsansprüchen | 400 | 419 |
| aus Überstunden | 33 | 90 |
| 3.444 | 3.405 | |
| davon langfristig | 388 | 410 |
Bei den derivativen Finanzinstrumenten handelt es sich um einen Zinsswap, der wirtschaftlich der Absicherung einer variabel verzinsten Verbindlichkeit dient, für den allerdings Hedge Accounting gemäß IAS 39 nicht angewandt wird. Der Swap hat eine Laufzeit bis 2018.
| 31. 12. 15 | 31. 12. 14 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| NOMINALE | REFERENZWERT | BEIZULEGENDER ZEITWERT | NOMINALE | REFERENZWERT | BEIZULEGENDER ZEITWERT | |
| Zinsswap | TEUR 4.500 |
% 4,35 |
TEUR –496 |
TEUR 4.500 |
% 4,35 |
TEUR –675 |
| davon langfristig | –180 | –180 |
Die Darstellung der Geschäftssegmente erfolgt nach Regionen. Die Geschäftssegmentierung nach Regionen entspricht dem internen Berichtswesen der Rath Gruppe, welches dem Hauptentscheidungsträger, dem Vorstand der Rath AG, regelmäßig vorgelegt wird. Vermögenswerte und Verbindlichkeiten sowie Aufwendungen und Erträge wurden den einzelnen Geschäftssegmenten nur so weit zugeordnet, als diese unmittelbar oder mittels eines vernünftigen Verfahrens zu den jeweiligen Geschäftssegmenten zuordenbar waren. Die Verrechnung zwischen den einzelnen Segmenten erfolgt auf fremdüblicher Basis. Die Geschäftssegmentinformationen unterliegen den gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie der Konzernabschluss.
| Österreich | Rath Aktiengesellschaft, Aug. Rath jun. GmbH |
|---|---|
| Deutschland | Rath GmbH |
| Ungarn | Rath Hungaria Kft. |
| USA | Rath USA Inc. |
| Rest | Rath Zarotechnika, Rath Polska, Rath SAS, Rath Ukraina TOW, Rath Group S. de R.L. de C.V., Mexiko |
Die Geschäftssegmentierung nach Regionen erfolgt beim Umsatz nach dem Sitz der Kunden, bei Vermögenswerten nach dem Ort, an dem sich die Vermögenswerte befinden.
| ÖSTERREICH | DEUTSCHLAND | UNGARN | USA | REST | KONSOLIDIERUNG | SUMME | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Jahr 2015 | |||||||
| Warenaufträge | 21.247 | 18.824 | 6.990 | 12.954 | 664 | 0 | 60.679 |
| Projektaufträge | 6.526 | 7.375 | 1.655 | 192 | 5.455 | 0 | 21.202 |
| Innenumsätze | 8.825 | 9.286 | 4.638 | 34 | 114 | –22.897 | 0 |
| Summe | 36.597 | 35.485 | 13.283 | 13.180 | 6.232 | –22.897 | 81.881 |
| Segmentergebnis (EBIT) | 2.875 | 2.213 | 731 | –104 | –9 | –80 | 5.627 |
| Finanzerträge | –24 | 7 | 693 | 2.493 | 47 | 293 | 3.509 |
| Finanzaufwendungen | –948 | –95 | –839 | –997 | –124 | 367 | –2.636 |
| Finanzergebnis | –971 | –88 | –146 | 1.496 | –77 | 659 | 873 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 1.904 | 2.125 | 584 | 1.392 | –86 | 580 | 6.499 |
| Ertragssteuern | –577 | –601 | –64 | –1.164 | 12 | 4 | –2.391 |
| Jahresergebnis | 1.327 | 1.524 | 520 | 228 | –74 | 584 | 4.109 |
| Segmentvermögen | 38.249 | 32.730 | 9.825 | 24.232 | 3.825 | –27.760 | 81.102 |
| Segmentverbindlichkeiten | 31.118 | 7.097 | 5.993 | 22.033 | 2.558 | –27.576 | 41.222 |
| Investitionen | 1.351 | 1.271 | 486 | 717 | 8 | 0 | 3.834 |
| Abschreibungen | 1.238 | 1.485 | 331 | 1.060 | 44 | 0 | 4.159 |
| ÖSTERREICH | DEUTSCHLAND | UNGARN | USA | REST | KONSOLIDIERUNG | SUMME | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Jahr 2014 | |||||||
| Warenaufträge | 21.880 | 19.242 | 6.609 | 11.294 | 1.392 | 0 | 60.418 |
| Projektaufträge | 4.235 | 5.747 | 1.597 | 345 | 5.099 | 0 | 17.023 |
| Innenumsätze | 9.035 | 9.053 | 6.003 | 15 | 88 | –24.194 | 0 |
| Summe | 35.151 | 34.042 | 14.209 | 11.655 | 6.579 | –24.194 | 77.441 |
| Segmentergebnis (EBIT) | 2.040 | 1.706 | 597 | 147 | –5 | 127 | 4.613 |
| Finanzerträge | 1.772 | 68 | 722 | 1.988 | 66 | –1.387 | 3.228 |
| Finanzaufwendungen | –1.069 | –112 | –1.104 | –760 | –45 | 273 | –2.818 |
| Finanzergebnis | 702 | –44 | –383 | 1.228 | 21 | –1.115 | 410 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 2.742 | 1.662 | 214 | 1.374 | 17 | –987 | 5.023 |
| Ertragssteuern | –562 | –525 | –34 | –1.086 | –111 | 165 | –2.153 |
| Jahresergebnis | 2.180 | 1.138 | 180 | 288 | –95 | –822 | 2.868 |
| Segmentvermögen | 38.488 | 30.726 | 10.354 | 21.565 | 4.038 | –27.469 | 77.702 |
| Segmentverbindlichkeiten | 32.392 | 6.117 | 7.027 | 19.802 | 3.181 | –27.298 | 41.221 |
| Investitionen | 1.211 | 882 | 167 | 540 | 71 | 0 | 2.871 |
| Abschreibungen | 1.131 | 1.527 | 325 | 874 | 48 | 0 | 3.906 |
| 34.515 | 32.614 |
|---|---|
| 9.747 | 7.762 |
| 24.767 | 24.853 |
| 2015 TEUR |
2014 TEUR |
| 2015 | 2014 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Löhne und Gehälter | 19.960 | 18.962 |
| Aufwendungen für gesetzlich vorgeschriebene Abgaben und Beiträge | 4.090 | 4.061 |
| Beiträge zur Mitarbeitervorsorgekasse | 113 | 109 |
| Aufwand für Abfertigungen und Jubiläumsgelder | 63 | 135 |
| sonstiger Personalaufwand | 765 | 771 |
| 24.992 | 24.038 | |
| Durchschnittlicher Mitarbeiterstand | ||
| Angestellte | 202 | 203 |
| Arbeiter | 349 | 346 |
| 551 | 549 | |
| Mitarbeiterzahl zum Bilanzstichtag | ||
| Angestellte | 201 | 202 |
| Arbeiter | 352 | 338 |
| 553 | 540 |
| 2015 TEUR |
2014 TEUR |
|
|---|---|---|
| Versicherungsansprüche/Versicherungsentschädigungen | 28 | 132 |
| Miet- und Pachteinnahmen | 43 | 43 |
| Erträge aus dem Abgang vom Anlagevermögen, ausgenommen Finanzanlagen | 24 | 0 |
| weiterverrechnete Aufwendungen | 6 | 4 |
| aktivierte Eigenleistungen | 109 | 238 |
| sonstige | 432 | 207 |
| 642 | 625 |
| 2015 | 2014 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Ausgangsfrachten und Aufwendungen für Fuhrpark | 3.089 | 2.649 |
| Wartung und Instandhaltung | 1.874 | 2.025 |
| Rechtsberatung und sonstige Beratung | 1.065 | 1.253 |
| Miete und Leasing | 1.050 | 958 |
| Reise- und Fahrtaufwendungen | 899 | 925 |
| sonstige Steuern | 625 | 607 |
| EDV- und Kommunikationsaufwendungen | 619 | 617 |
| Versicherungen | 446 | 430 |
| Werbung und Marketing | 486 | 396 |
| Provisionszahlungen an Dritte | 453 | 414 |
| Betriebskosten Gebäude | 391 | 418 |
| Büromaterial | 315 | 294 |
| Arbeitsschutz und Arbeitskleidung | 274 | 162 |
| Aufwendungen aus der Wertberichtigung von Forderungen | 201 | 240 |
| Spesen des Geldverkehrs | 192 | 218 |
| Recycling- und Entsorgungskosten | 182 | 192 |
| Aus- und Weiterbildung | 126 | 129 |
| sonstige Aufwendungen | 945 | 969 |
| 13.231 | 12.896 |
Die sonstigen Aufwendungen beinhalten wie im Vorjahr im Wesentlichen Kosten für Forschung und Entwicklung, Aufwendungen für Berufsvertretungen, Aufwand aus Vorperioden, etc.
Das Finanzergebnis nach Kategorien der einzelne Finanzinstrumenten und unterteilt in Zinsergebnis, Gewinn- und Verluste aus Bewertungen, Abgangsergebnisses und sonstigen setzt sich wie folgt zusammen. Die Wertminderungen und Zuschreibungen auf Kredite und Forderungen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und werden im operativen Ergebnis ausgewiesen.
| ZINSERTRAG UND ZINSAUFWAND |
FINANZ INSTRUMENTEN, BEWERTET ZUM BEIZULEGENDEN ZEITWERT |
WÄHRUNGS UMRECHNUNG |
WERT MINDERUNGEN UND ZU SCHREIBUNGEN |
SONSTIGEN GEWINNEN UND VER LUSTEN |
NETTO FINANZ ERGEBNIS |
||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Ertrag +/Aufwand – | |||||||
| Kredite und Forderungen | 2015 | –638 | 0 | 1.767 | –147 | –576 | 406 |
| 2014 | –815 | 0 | 1.230 | –115 | –60 | 240 | |
| zur Veräußerung verfügbare Vermögenswerte |
2015 | 16 | 0 | 0 | 0 | 0 | 16 |
| 2014 | 38 | 0 | 0 | 0 | 0 | 38 | |
| Finanzinstrumente, welche erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet sind |
2015 | –246 | 0 | 0 | 0 | 0 | –246 |
| 2014 | –182 | 20 | 0 | 0 | 0 | –162 | |
| finanzielle Verbindlichkeit zu fort geführten Anschaffungskosten |
2015 | –16 | 0 | 0 | 0 | 0 | –16 |
| 2014 | –19 | 0 | 212 | 0 | 0 | 193 | |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmiteläquivalente |
2015 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 2014 | –2 | 0 | –11 | 0 | 0 | –13 | |
| sonstige Verbindlichkeiten | 2015 | –31 | 0 | 0 | 0 | 597 | 566 |
| 2014 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| gesamt | 2015 | –915 | 0 | 1.767 | –147 | 20 | 726 |
| 2014 | –980 | 20 | 1.431 | –115 | –60 | 296 |
Die Sonstigen Gewinne und Verluste betreffen den Abgang von Krediten sowie den Ertrag aus der Dekonsolidierung der Rath Group S.R.L., Argentinien und der Rath Group Brasil Ltda.,Brasilien.
In den Aufwendungen sind Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen enthalten von:
| 2015 TEUR |
2014 TEUR |
|
|---|---|---|
| Personalkosten | 467 | 588 |
| technische Prüfkosten | 161 | 93 |
| 628 | 680 |
Die Finanzinstrumente umfassen sowohl originäre als auch derivative Finanzinstrumente. Zu den im Konzern bestehenden originären Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Finanzanlagen, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Guthaben bei Kreditinstituten, Finanzverbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.
Die derivativen Finanzinstrumente dienen ausschließlich der Absicherung der bei Darlehen bestehenden Zinsänderungsrisiken. Der Referenzwert umfasst die Bezugsbasis der zum Bilanzstichtag offenen derivativen Instrumente. Die tatsächlich fließenden Beträge stellen nur einen Bruchteil dieser Werte dar. Der beizulegende Zeitwert wurde auf Basis von Marktpreisen ermittelt und ist in einer separaten Position dargestellt.
Die für die Rath Gruppe wesentlichsten Marktrisiken sind das Fremdwährungsrisiko, das Zinsänderungsrisiko und die Risiken, die aus Preisschwankungen von Rohstoffen und Energie resultieren. Das Ziel des Risikomanagements ist hier, durch die Überwachung und Steuerung dieser Risiken unter Berücksichtigung von Risiken und Chancen eventuelle Verluste zu minimieren.
Risiken aus der Veränderung des Zinsenniveaus bestehen im Wesentlichen aus der langfristigen Fremdfinanzierung. Eine Aufstellung aller wesentlichen verzinslichen Vermögenwerte und Verbindlichkeiten sind sowie die Auswirkungen einer Zinsänderung in der nachfolgenden Tabellen enthalten.
Die Sensitivitätsanalyse zeigt die Auswirkungen von Zinssatzänderungen in Bezug auf variabel verzinste Instrumente auf das Periodenergebnis der Rath Gruppe. Die Analyse unterstellt, dass alle anderen Variablen, insbesondere Wechselkurse, konstant bleiben. Die Rath Gruppe bewertet keine fix verzinsten finanziellen Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert und verwendet zum Stichtag keine Derivate als Hedge Instrumente für Fair Value Hedges. Eine Änderung des Zinssatzes in Bezug auf fix verzinste Instrumente würde keine Auswirkung auf die Konzerngewinn und -verlustrechnung haben.
| DAVON FINANZINSTRUMENTE | GEWINN/VERLUST | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| BUCHWERT TEUR |
NICHT VERZINSLICH TEUR |
FIX VERZINST TEUR |
VARIABEL VERZINST TEUR |
PLUS 100 BASISPUNKTE TEUR |
MINUS 100 BASISPUNKTE TEUR |
||
| Verzinsliche Verbindlichkeiten | |||||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
2015 | 5.346 | 5.346 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 2014 | 4.833 | 4.833 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 2015 | 1.144 | 1.144 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 2014 | 1.324 | 1.324 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| kurzfristige Bankverbindlichkeiten | 2015 | 20.731 | 0 | 1.852 | 18.879 | 189 | –189 |
| 2014 | 24.861 | 0 | 552 | 24.309 | 244 | –244 | |
| langfristige Bankverbindlichkeiten | 2015 | 4.713 | 0 | 741 | 3.972 | 40 | –40 |
| 2014 | 2.203 | 0 | 1.092 | 1.110 | 11 | –11 | |
| Leasingverbindlichkeiten | 2015 | 1.775 | 0 | 804 | 972 | 10 | –10 |
| 2014 | 1.761 | 0 | 474 | 980 | 10 | –10 |
| DAVON FINANZINSTRUMENTE | GEWINN/VERLUST | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| BUCH WERT |
NICHT VERZINSLICH |
FIX VERZINST |
VARIABEL VERZINST |
PLUS 100 BASISPUNKTE |
MINUS 100 BASISPUNKTE |
||
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | ||
| Verzinsliche Vermögenswerte | |||||||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 2015 | 3.450 | 15 | 0 | 3.435 | 34 | –1 |
| 2014 | 3.864 | 16 | 0 | 3.847 | 38 | –2 | |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 2015 | 15.742 | 15.742 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 2014 | 12.763 | 12.763 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| sonstige kurzfristige finanzielle Forderungen | 2015 | 302 | 302 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 2014 | 103 | 103 | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| langfristige finanzielle Vermögenswerte | 2015 | 702 | 702 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 2014 | 698 | 698 | 0 | 0 | 0 | 0 |
Die Rath Gruppe agiert international und ist daher vermehrt Wechselkursrisiken ausgesetzt, vor allem im USD- und HUF-Bereich. Diese Risiken werden derzeit nicht durch Finanzderivate abgesichert, wodurch Kursgewinne und -verluste aus Fremdwährungstransaktionen auftreten können.
| 31. 12. 15 | 31. 12. 14 | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| EUR | USD | HUF | ANDERE | EUR | USD | HUF | ANDERE | |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| finanzielle Vermögenswerte | ||||||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 6.589 | 5.936 | 1.203 | 2.015 | 4.653 | 4.740 | 1.357 | 2.013 |
| finanzielle Verbindlichkeiten | ||||||||
| Bankverbindlichkeiten | –21.123 | –2.238 | –2.354 | 0 | –23.024 | –1.748 | –2.601 | 0 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing | –898 | –606 | 0 | 0 | –980 | –474 | 0 | 0 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | –3.896 | –478 | –819 | –153 | –3.659 | –153 | –747 | –275 |
| Nettoexposure | –19.328 | 2.614 | –1.971 | 1.863 | –23.009 | 2.365 | –1.990 | 1.738 |
Die Umrechnungskurse sind unter Pkt. 2.4. dargestellt. Die folgende Sensitivitätsanalyse zeigt die Auswirkungen von Wechselkursänderungen auf das Periodenergebnis der Rath Gruppe. Die Analyse unterstellt, dass alle anderen Variablen, insbesondere Zinssätze, konstant bleiben. Die Analyse wurde auf gleicher Basis auch für das Geschäftsjahr 2014 erstellt, obwohl die reale Entwicklung von den zu dieser Zeit getroffenen Erwartungen abweicht.
| USD | HUF | ANDERE | SUMME | |
|---|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| 31.12.15 | ||||
| 10%ige Stärkung des EUR | ||||
| Effekt auf das Periodenergebnis | –23 | –52 | 7 | –67 |
| Effekt auf das Eigenkapital | –220 | –383 | –1.247 | –1.850 |
| 10%ige Schwächung des EUR | ||||
| Effekt auf das Periodenergebnis | 23 | 52 | –7 | 67 |
| Effekt auf das Eigenkapital | 220 | 383 | 1.247 | 1.850 |
| USD | HUF | ANDERE | SUMME | |
|---|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| 31.12.14 | ||||
| 10%ige Stärkung des EUR | ||||
| Effekt auf das Periodenergebnis | –29 | –18 | 9 | –37 |
| Effekt auf das Eigenkapital | –176 | –333 | –822 | –1.331 |
| 10%ige Schwächung des EUR | ||||
| Effekt auf das Periodenergebnis | 29 | 18 | –9 | 37 |
| Effekt auf das Eigenkapital | 176 | 333 | 822 | 1.331 |
Auf der Aktivseite stellen die ausgewiesenen Beträge gleichzeitig das maximale Bonitäts- und Ausfallsrisiko dar, da keine Aufrechnungsvereinbarungen bestehen. Das Risiko bei Forderungen gegenüber Kunden kann als gering eingeschätzt werden, da die Bonität neuer und bestehender Kunden laufend geprüft wird. Das Ausfallsrisiko bei anderen auf der Aktivseite ausgewiesenen originären sowie bei derivativen Finanzinstrumenten ist ebenfalls als gering anzusehen, da es sich bei den Vertragspartnern ausschließlich um Finanzinstitute mit hoher Bonität handelt.
Der Buchwert der finanziellen Vermögenswerte stellt gleichzeitig das maximale Kreditrisiko dar. Zu den finanziellen Vermögenswerten zählen zum Stichtag:
| BUCHWERT | ZAHLUNGSMITTEL UND ZAHLUNGS MITTELÄQUIVALENTE |
KREDITE UND FORDERUNGEN |
ZUR VERÄUSSERUNG VERFÜGBARE FINANZIELLE VERMÖGENSWERTE ZU ANSCHAFFUNGSKOSTEN |
|
|---|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Finanzielle Vermögenswerte | ||||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 31.12.2015 |
3.450 | 3.450 | 0 | 0 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 31. 12.2014 |
3.864 | 3.864 | 0 | 0 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 31.12.2015 |
15.742 | 0 | 15.742 | 0 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 31. 12.2014 |
12.763 | 0 | 12.763 | 0 |
| sonstige finanzielle Forderungen 31.12.2015 |
302 | 0 | 302 | 0 |
| sonstige finanzielle Forderungen 31. 12.2014 |
103 | 0 | 103 | 0 |
| langfristige finanzielle Vermögenswerte 31.12.2015 |
702 | 0 | 0 | 702 |
| langfristige finanzielle Vermögenswerte 31. 12.2014 |
698 | 0 | 0 | 698 |
Das maximale Kreditrisiko der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen nach Kundengruppen stellt sich zum Stichtag wie folgt dar:
| 31. 12. 15 TEUR |
31. 12. 14 TEUR |
|
|---|---|---|
| Forderungen gegenüber Großkunden, brutto | 2.987 | 2.319 |
| Forderungen gegenüber Übrigen, brutto | 13.198 | 10.728 |
| Summe Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, brutto | 16.184 | 13.047 |
| Wertberichtigungen | –442 | –284 |
| Summe Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, netto | 15.742 | 12.763 |
Etwa 19% (VJ 18%) der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen des abgelaufenen Geschäftsjahres resultieren aus den Geschäftsbeziehungen mit 10 Großkunden.
Darüber hinaus bestehen keine Risikokonzentrationen hinsichtlich der anderen finanziellen Vermögenswerte.
Die Altersstruktur der finanziellen Vermögenswerte sowie die erfassten Wertberichtigungen stellen sich wie folgt dar:
| 31. 12. 15 | 31. 12. 14 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 15.742 | 12.763 |
| sonstige finanzielle Forderungen | 302 | 103 |
| sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte | 702 | 698 |
| 16.747 | 13.564 | |
| Betrag vor Wertberichtigung | 17.189 | 13.848 |
| davon | ||
| nicht fällig und nicht wertgemindert | 10.419 | 4.839 |
| bis zu 90 Tagen überfällig | 2.570 | 5.072 |
| 91 bis 180 Tage überfällig | 1.705 | 1.740 |
| 181 bis 360 Tage überfällig | 950 | 914 |
| mehr als 360 Tage überfällig | 1.545 | 1.283 |
| davon wertgemindert | 442 | 284 |
| Einzelwertberichtigung | 425 | 174 |
| Portfoliowertberichtigung | 17 | 110 |
Der Nennwert von finanziellen Vermögenswerten, verringert um allfällige geschätzte Abzüge, entspricht dem beizulegenden Zeitwert.
Das Liquiditätsrisiko ist das Risiko, die erforderlichen Finanzmittel zur fristgerechten Begleichung eingegangener Verbindlichkeiten nicht aufbringen zu können. Vorsichtiges Liquiditätsrisikomanagement ist die Gewährleistung für das Vorhandensein ausreichender Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente sowie die Möglichkeit der Finanzierung über adäquate Kreditlinien. Aufgrund der dynamischen Natur der zugrunde liegenden Geschäfte wird versucht, eine flexible Kapitalbeschaffung durch bereitgestellte Kreditlinien bei mehreren Banken zu ermöglichen.
Die folgende Aufstellung zeigt die vertraglichen Fälligkeiten sowie die erwarteten Zinszahlungen von finanziellen Schulden.
| FÄLLIG IN 6 MONATEN | FÄLLIG IN 6–12 MONATEN | FÄLLIG IN 1–2 JAHREN | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| BUCHWERT TEUR |
ZINSEN TEUR |
TILGUNG TEUR |
ZINSEN TEUR |
TILGUNG TEUR |
ZINSEN TEUR |
TILGUNG TEUR |
|
| Verbindlichk. aus Lieferungen und Leistungen 31.12.2015 | 5.346 | 0 | 5.346 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Verbindlichk. aus Lieferungen und Leistungen 31. 12.2014 | 4.833 | 0 | 4.752 | 0 | 81 | 0 | 0 |
| sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 31.12.2015 | 1.144 | –95 | 648 | –99 | 316 | –194 | 180 |
| sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 31. 12.2014 | 1.324 | –91 | 669 | –91 | 475 | –180 | 180 |
| kurzfristige Bankverbindlichkeiten 31.12.2015 | 20.731 | –130 | 12.038 | –88 | 8.693 | 0 | 0 |
| kurzfristige Bankverbindlichkeiten 31. 12.2014 | 24.861 | –316 | 17.524 | –192 | 7.337 | 0 | 0 |
| langfristige Bankverbindlichkeiten 31.12.2015 | 4.713 | –39 | 0 | –39 | 0 | –73 | 2.524 |
| langfristige Bankverbindlichkeiten 31. 12.2014 | 2.203 | 0 | 0 | 0 | 0 | –49 | 1.318 |
| Leasingverbindlichkeiten 31.12.2015 | 1.775 | –34 | 127 | –32 | 145 | –55 | 283 |
| Leasingverbindlichkeiten 31. 12.2014 | 1.761 | –75 | 154 | –74 | 154 | –107 | 308 |
| FÄLLIG ZW. 2 –5 JAHRE | FÄLLIG NACH 5 JAHREN | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| BUCHWERT TEUR |
ZINSEN TEUR |
TILGUNG TEUR |
ZINSEN TEUR |
TILGUNG TEUR |
|
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 31.12.2015 | 5.346 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 31. 12.2014 | 4.833 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 31.12.2015 | 1.144 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 31. 12.2014 | 1.324 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| kurzfristige Bankverbindlichkeiten 31.12.2015 | 20.731 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| kurzfristige Bankverbindlichkeiten 31. 12.2014 | 24.861 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| langfristige Bankverbindlichkeiten 31.12.2015 | 4.713 | –120 | 2.189 | 0 | 0 |
| langfristige Bankverbindlichkeiten 31. 12.2014 | 2.203 | –37 | 885 | 0 | 0 |
| Leasingverbindlichkeiten 31.12.2015 | 1.775 | –74 | 1.129 | –4 | 92 |
| Leasingverbindlichkeiten 31. 12.2014 | 1.761 | –322 | 412 | –691 | 733 |
Die folgende Aufstellung zeigt die Zeitwerte von finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten im Verhältnis zu deren Buchwerten:
| 31. 12. 15 | 31. 12. 14 | |||
|---|---|---|---|---|
| BUCHWERT | BEIZULEGENDER ZEITWERT | BUCHWERT | BEIZULEGENDER ZEITWERT | |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| 3.450 | 3.450 | 3.864 | 3.864 | |
| 15.742 | 15.742 | 12.763 | 12.763 | |
| 302 | 302 | 103 | 103 | |
| 702 | 702 | 698 | 698 | |
| 5.346 | 5.346 | 4.833 | 4.833 | |
| 1.144 | 1.144 | 1.324 | 1.324 | |
| 20.731 | 20.731 | 25.170 | 25.170 | |
| 4.713 | 4.731 | 2.203 | 2.226 | |
| 1.775 | 1.828 | 1.453 | 1.502 | |
Der Zeitwert der kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten weicht nicht wesentlich von dem jeweiligen Buchwert ab. Der Zeitwert der derivativen Finanzinstrumente kann der in 4.1. dargestellten Tabelle entnommen werden. Der Zeitwert der übrigen originären Finanzinstrumente entspricht aufgrund der täglichen bzw. kurzfristigen Fälligkeiten im Wesentlichen dem Buchwert.
Die folgende Aufstellung analysiert die zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Instrumente nach der Art der Bewertungsmethode. Dazu wurden drei Levels von Bewertungsmethoden definiert:
Level 1: Preisnotierung für identische Vermögenswerte oder Schulden auf einem aktiven Markt (ohne Anpassung). Zur Ermittlung des Zeitwertes werden die am Bilanzstichtag notierten Marktpreise herangezogen.
Level 2: Inputs, die für Vermögenswerte oder Schulden entweder direkt (z.B. als Preise) oder indirekt (z.B. abgeleitet von Preisen) beobachtbar sind und nicht unter Level 1 fallen.
Level 3: Inputs für Vermögenswerte oder Schulden, die keine am Markt beobachtbaren Daten darstellen.
| LEVEL 1 TEUR |
LEVEL 2 TEUR |
LEVEL 3 TEUR |
TOTAL TEUR |
|
|---|---|---|---|---|
| 31.12.15 | ||||
| Finanzielle Vermögenswerte | ||||
| zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | 702 | 0 | 0 | 702 |
| 702 | 0 | 0 | 702 | |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | ||||
| derivative finanzielle Verbindlichkeiten | 0 | -496 | 0 | -496 |
| Total | 702 | -496 | 0 | 206 |
| Total | 698 | –655 | 0 | 43 |
|---|---|---|---|---|
| derivative finanzielle Verbindlichkeiten | 0 | –655 | 0 | –655 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | ||||
| 698 | 0 | 0 | 698 | |
| zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | 698 | 0 | 0 | 698 |
| Finanzielle Vermögenswerte | ||||
| 31.12.14 | ||||
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| LEVEL 1 | LEVEL 2 | LEVEL 3 | TOTAL |
Die Verpflichtungen aus Operating-Lease-Verhältnissen betreffen vor allem Mietaufwendungen sowie Operating-Lease-Verträge für KFZ und Maschinen. Verpflichtungen aus nicht kündbaren Miet- und Leasingverpflichtungen nach Fristigkeit:
| bis 1 Jahr | 1.139 | 1.068 |
|---|---|---|
| bis 5 Jahre | 2.076 | 1.552 |
| über 5 Jahre | 0 | 529 |
| 3.215 | 3.149 |
Im Berichtsjahr wurden TEUR 1.050 (VJ TEUR 958) als Miet- und Leasingaufwand erfasst.
Ziel des Managements ist es, die Kapitalausstattung im Sinne der Anforderungen von Aktionären, Banken und Lieferanten so zu gestalten, dass eine optimale Entwicklung des Konzerns gewährleistet werden kann. Das Management versucht, ein ausgeglichenes Niveau zwischen möglichem höheren Ergebnis und Eigenkapital bei niedrigerem Verschuldensgrad und der notwendigen, teilweise durch Fremdkapital bereitgestellten, operativen Flexibilität zu erzielen. Weder die Muttergesellschaft noch ihre Tochtergesellschaften unterliegen satzungsmäßigen und externen Mindestkapitalanforderungen. Ziel des Kapitalmanagements ist einerseits, den Fortbestand ("going concern") der Konzern-Gesellschaften sicherzustellen und andererseits, die Rendite der Aktionäre durch Optimierung des Eigen- und Fremdkapitaleinsatzes zu maximieren. Die Kapitalstruktur besteht aus Finanzschulden, flüssigen Mitteln und Eigenkapital, das den Aktionären der Rath AG zurechenbar ist und Grundkapital, Kapitalrücklagen sowie Gewinnrücklagen umfasst. Die Kapitalstruktur wird laufend überwacht. Dabei werden die Kapitalkosten und die Risiken, welche mit jeder Art von Kapital verbunden sind, berücksichtigt. Zentrale Größe in der Überwachung stellt die Eigenkapitalquote dar; diese wird vom Management laufend überwacht und definiert sich als Eigenkapital laut Konzernbilanz bezogen auf die Bilanzsumme. Die Zielquote liegt über 40%.
Die Rath Gruppe hat folgende Haftungsverhältnisse übernommen:
| 1.912 | 2.331 | |
|---|---|---|
| Haftrücklässe für Geschäftspartner | 1.912 | 2.331 |
| TEUR | TEUR | |
| 31. 12. 15 | 31. 12. 14 |
Die Haftrücklässe für Geschäftspartner betreffen im Wesentlichen das Projektgeschäft. Rücknahmeverpflichtungen die über die branchenüblichen Gewährleistungen hinausgehen, liegen nicht vor. Weitere Chancen und Risiken aus außerbilanziellen Geschäften sind dem Management derzeit nicht bekannt.
Zum Zeitpunkt der Jahresabschlussarbeiten lagen wie im Vorjahr keine wesentlichen offenen Rechtstreitigkeiten vor.
Sämtliche Transaktionen mit nahestehenden Personen und Unternehmen erfolgen zu marktüblichen Konditionen. Zu den nahestehenden Personen und Unternehmen bzw. deren Transaktionen mit der Rath Gruppe zählen:
Kurzfristiges Darlehen: 2015: TEUR 25; keine Transaktionen im Jahr 2014 Forderungen: 2015 TEUR 26; 2014 TEUR 1
DI Jörg Sitzenfrey seit 1. 1.2013 Andreas Pfneiszl seit 10.6.2013
Die Vorstandsvergütungen betrugen im Jahr 2015 TEUR 437 (31.12.2014: TEUR 391), davon TEUR 112 (31.12.2014: TEUR 70) als ergebnisabhängige Bestandteile.
Vorstandsvergütungen:
| Gesamtsumme Vorstandsvergütung | 437 | 391 | |
|---|---|---|---|
| 220 | 197 | ||
| variabel | 56 | 35 | |
| Andreas Pfneiszl | fix | 164 | 162 |
| 217 | 194 | ||
| variabel | 56 | 35 | |
| DI Jörg Sitzenfrey | fix | 162 | 159 |
| 2015 TEUR |
2014 TEUR |
Mag. Stefan Ehrlich Adám (Vorsitzender) seit 25.06.2013 Mag. Philipp Rath (Stellvertreter des Vorsitzenden) seit 17.07.2003 MMag. Christian B. Maier seit 27.06.2008 Dkfm. Paul Rath seit 14.09. 1989 Mag. Dieter Hermann seit 25.06.2013 Roula Millauer seit 25.6.2013 bis 1. September 2015
An Organe der Konzernleitung wurden keine Kredite oder Vorschüsse gewährt. An ehemalige Organe wurden Pensionszahlungen in Höhe von TEUR 179 (Vorjahr TEUR 179) geleistet. Die Aufwendungen für die Bezüge der Mitglieder des Aufsichtsrates beliefen sich im Berichtsjahr auf TEUR 65 (VJ TEUR 45).
Die auf das Geschäftsjahr entfallenden Aufwendungen für den Konzernabschlussprüfer KPMG Austria GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft betrugen in Summe TEUR 45 (VJ 45), davon TEUR 22 (VJ TEUR 22) für die Prüfung des Konzernabschlusses (einschließlich Abschlüsse einzelner verbundener Unternehmen).
Das unverwässerte Ergebnis je Aktie errechnet sich durch Division des den Aktionären der Rath AG zurechenbaren Anteiles des Konzernergebnisses durch die gewichtete Anzahl der sich im Umlauf befindlichen Stammaktien während des Jahres.
| 2015 | 2014 | |
|---|---|---|
| den Aktionären der Muttergesellschaft zurechenbare Anteile des Konzernergebnisses in TEUR |
4.116 | 2.862 |
| gewichtete Anzahl der Aktien im Umlauf | 1.500.000 | 1.500.000 |
| Gewinn je Aktie in EUR | 2,74 | 1,91 |
| gezahlte Dividende für Geschäftsjahr je Aktie in EUR | 0,50 | 0,00 |
Das verwässerte Ergebnis je Aktie entspricht dem unverwässerten Ergebnis je Aktie, da sich keine Finanzinstrumente mit Verwässerungseffekt im Umlauf befinden.
Es sind nach dem Abschluss des Geschäftsjahres für die Rath Gruppe keine wesentlichen Ereignisse von besonderer Bedeutung eingetreten.
Der vorliegende Konzernabschluss wurde am 6. April 2016 vom Vorstand der Gesellschaft aufgestellt und am 6. April 2016 dem Aufsichtsrat zur Prüfung und Billigung vorgelegt.
Der Vorstand
Andreas Pfneiszl DI Jörg Sitzenfrey
WIEN, 6. APRIL 2016
Wir haben den beigefügten Konzernabschluss der Rath Aktiengesellschaft, Wien, bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2015, der Konzerngewinn- und Verlustrechnung, Konzerngesamtergebnisrechnung, der Konzerngeldflussrechnung und der Entwicklung des Konzerneigenkapitals für das an diesem Stichtag endende Geschäftsjahr sowie dem Konzernanhang, geprüft.
Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sind verantwortlich für die Aufstellung und sachgerechte Gesamtdarstellung dieses Konzernabschlusses in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRSs), wie sie in der EU anzuwenden sind, und den zusätzlichen Anforderungen des § 245a UGB und für die internen Kontrollen, die die gesetzlichen Vertreter als notwendig erachten, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen beabsichtigten oder unbeabsichtigten falschen Darstellungen ist.
Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage unserer Prüfung ein Urteil zu diesem Konzernabschluss abzugeben. Wir haben unsere Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit den österreichischen Grundsätzen ordnungsgemäßer Abschlussprüfung durchgeführt. Diese Grundsätze erfordern die Anwendung der internationalen Prüfungsstandards (International Standards on Auditing – ISA). Nach diesen Grundsätzen haben wir die beruflichen Verhaltensanforderungen einzuhalten und die Abschlussprüfung so zu planen und durchzuführen, dass hinreichende Sicherheit darüber erlangt wird, ob der Konzernabschluss frei von wesentlichen falschen Darstellungen ist.
Eine Abschlussprüfung beinhaltet die Durchführung von Prüfungshandlungen, um Prüfungsnachweise für die im Konzernabschluss enthaltenen Wertansätze und sonstigen Angaben zu erlangen. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemäßen Ermessen des Abschlussprüfers. Dies schließt die Beurteilung der Risiken wesentlicher beabsichtigter oder unbeabsichtigter falscher Darstellungen im Konzernabschluss ein. Bei der Beurteilung dieser Risiken berücksichtigt der Abschlussprüfer das für die Aufstellung und sachgerechte Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses durch den Konzern relevante interne Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit des internen Kontrollsystems des Konzerns abzugeben. Eine Abschlussprüfung umfasst auch die Beurteilung der Angemessenheit der angewandten Rechnungslegungsgrundsätze und der Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern ermittelten geschätzten Werte in der Rechnungslegung sowie die Beurteilung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt ein möglichst getreues Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2015 sowie der Ertragslage und der Zahlungsströme des Konzerns für das an diesem Stichtag endende Geschäftsjahr in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRSs), wie sie in der EU anzuwenden sind und den sondergesetzlichen Bestimmungen.
Der Konzernlagebericht ist auf Grund der gesetzlichen Vorschriften darauf zu prüfen, ob er mit dem Konzernabschluss in Einklang steht und ob die sonstigen Angaben im Konzernlagebericht nicht eine falsche Vorstellung von der Lage des Konzerns erwecken. Der Bestätigungsvermerk hat auch eine Aussage darüber zu enthalten, ob der Konzernlagebericht mit dem Konzernabschluss in Einklang steht und ob die Angaben gemäß § 243a UGB zutreffen.
Der Konzernlagebericht steht nach unserer Beurteilung in Einklang mit dem Konzernabschluss. Die Angaben gemäß § 243a UGB sind zutreffend.
Wien, am 6. April 2016
KPMG Austria GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft
gez. Mag. Yann-Georg Hansa, Wirtschaftsprüfer
Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Konzernabschlusses mit unserem Bestätigungsvermerk darf nur in der von uns bestätigten Fassung erfolgen. Dieser Bestätigungsvermerk bezieht sich ausschließlich auf den deutschsprachigen und vollständigen Konzernabschluss samt Konzernlagebericht. Für abweichende Fassungen sind die Vorschriften des § 281 Abs 2 UGB zu beachten.
| AGIO | Aufgeld |
|---|---|
| AKTUARISCHER GEWINN/VERLUST | aktueller Gewinn/Verlust |
| AVAILABLE FOR SALE | zur Veräußerung verfügbar |
| AVÖ | Aktuarvereinigung Österreichs; Interessenvertretung der österreichischen Aktuare, Versicherungsmathematiker und versicherungsmathematischen Sachverständigen. Die AVÖ veröffentlicht die Rentenversicherungssterbetafeln, nach denen die Pensions und Abfertigungsverpflichtungen berechnet werden. |
| BARWERT | Der Barwert entspricht dem Wert, den eine zukünftig anfallende Zahlungsreihe in der Ge genwart besitzt. Anders ausgedrückt ist es der Wert aller Zahlungen am Anfang der Laufzeit (zum Zeitpunkt 0). |
| CASH GENERATING UNIT | zahlungsmittelgenerierende Einheit |
| CORPORATE GOVERNANCE | Verhaltensregeln für die verantwortungsvolle Führung und Kontrolle von Unternehmen, festgehalten im österreichischen Corporate Governance Kodex. Der Inhalt stellt ein frei williges Regelwerk dar. |
| DBO (DEFINED BENEFIT OBLIGATION) | Barwert aller verfallbaren und unverfallbaren erdienten Ansprüche auf der Basis des geschätzten Gehaltsniveaus zum Zeitpunkt der Pensionierung. Das einzige versicherungs mathematische Verfahren, nach dem die DBO ermittelt werden darf, ist das Anwartschafts barwertverfahren (Projected Unit Credit Method). Die DBO entspricht der PBO (Projected Benefit Obligation). |
| DISAGIO | Unterschiedsbetrag zwischen Ausgabe- und Rückzahlungsbetrag einer Verbindlichkeit |
| D&O-VERSICHERUNG – "DIRECTORS' & OFFICERS' LIABILITY INSURANCE" |
Die D&O-Versicherung (auch Manager-Haftpflicht-Versicherung oder allgemein: Vermö gensschaden-Haftpflicht-Versicherung für Organe juristischer Personen (Aktiengesell schaften, GmbHs, Genossenschaften, Stiftungen, eingetragene Vereine genannt) wird in der Regel als Versicherung zu Gunsten Dritter abgeschlossen. Das Unternehmen (Versiche rungsnehmer) versichert seine Organmitglieder (Vorstände, Geschäftsführer, Aufsichtsräte, Beiräte) gegen das Risiko der persönlichen Haftung aus der Organtätigkeit. |
| EBIT (EARNINGS BEFORE INTEREST AND TAX) | Ergebnis vor Zinsen und Steuern, Betriebsergebnis |
| EBIT-MARGE | prozentueller Anteil des EBITs am Umsatz |
| EBT (EARNINGS BEFORE TAX) | Ergebnis vor Steuern |
| EIGENKAPITALQUOTE | Eigenkapital dividiert durch Gesamtkapital |
| EIGENKAPITALRENDITE | Gewinn dividiert durch Eigenkapital |
| FAIR VALUE | Bewertung von Finanzinstrumenten einschließlich derivativer Finanzinstrumente mit dem beizulegenden Zeitwert |
| FINANZIERUNGSLEASING | Beim Finanzierungsleasing wird das Wirtschaftsgut gegen eine feste Leasingrate für eine bestimmte Grundmietzeit überlassen. Während der Grundmietzeit kann der Vertrag nicht gekündigt werden. Der Leasingnehmer muss die objektbezogenen Risiken tragen. Hierzu gehört das Risiko von Zerstörung oder Diebstahl. Beim Finanzierungsleasing wird zumeist eine Anzahlung oder eine erhöhte erste Leasingrate vereinbart. Entsprechend der Vertrags gestaltung ist zwischen Vollamortisationsverträgen und Teilamortisationsverträgen zu unterscheiden. |
|---|---|
| IAASB (INTERNATIONAL AUDITING AND ASSURANCE STANDARDS BOARD) |
Internationales Gremium für Prüfungs- und Haftungsstandards |
| IAS (INTERNATIONAL ACCOUNTING STANDARDS) | Internationale Rechnungslegungsstandards (siehe IFRS) |
| IASB (INTERNATIONAL ACCOUNTING STANDARDS BOARD) | Internationales Gremium zur Festlegung von Rechnungslegungsstandards |
| IFAC (INTERNATIONAL FEDERATION OF ACCOUNTANTS) | Internationale Vereinigung der Wirtschaftsprüfer |
| IFRIC (INTERNATIONAL FINANCIAL REPORTING INTERPRETATIONS COMMITTEES) |
Internationales Komitee für die Auslegung der Rechnungslegungsstandards |
| IFRS (INTERNATIONAL FINANCIAL REPORTING STANDARDS) |
Internationale Rechnungslegungsstandards (vormals IAS) |
| ISA (INTERNATIONAL STANDARDS ON AUDITING) | Internationale Prüfungsstandards |
| PERCENTAGE OF COMPLETION | Fertigstellungsgrad eines Projekts |
| PUC (PROJECTED UNIT CREDIT METHOD) | versicherungsmathematische Bewertungsmethode |
| ROCE (RETURN ON CAPITAL EMPLOYED) | Verzinsung des eingesetzten Kapitals. Quotient aus EBIT und Capital Employed |
| SENSITIVITÄTSANALYSE | Die Sensitivitätsanalyse dient dazu, Zusammenhänge zwischen den Eingangsdaten von Modellrechnungen und den Zielwerten von Alternativen zu identifizieren. |
| WACC (WEIGHTED AVERAGE COST OF CAPITAL) | Gewichtete durchschnittliche Kapitalkosten; bezeichnet einen zu den Discounted-Cashflow-Verfahren der Unternehmensbewertung gehörenden Ansatz. Die gewichteten durchschnittlichen Kapitalkosten werden verwendet, um die Mindestrendite für Investitionsprojekte zu bestimmen. |
| WORKING CAPITAL RATIO | Drückt aus, welcher Anteil der kurzfristigen Verbindlichkeiten durch das Umlaufvermögen finanziert werden kann. Vorräte und Forderungen abzüglich Verbindlichkeiten aus Lieferun gen und Leistungen werden ins Verhältnis zum Umsatz gesetzt. |
| ZINSSWAP | Vereinbarung über den Austausch unterschiedlich gestalteter Zahlungsströme für einen bestimmten Zeitraum. Die Zahlungsströme basieren auf festen und variablen Zinssätzen; zur Absicherung gegen Zinssatzänderungen. |
EIGENTÜMER, HERAUSGEBER & VERLEGER: RATH AKTIENGESELLSCHAFT, WALFISCHGASSE 14, A-1015 WIEN IR- UND COMPLIANCE-VERANTWORTLICHER: ANDREAS PFNEISZL WEB: WWW. RATH-GROUP.COM MAIL: [email protected]
GRAFISCHE GESTALTUNG: TITANWEISS WERBEAGENTUR GMBH
SATZ- UND DRUCKFEHLER VORBEHALTEN DER BEGRIFF "MITARBEITER" WIRD AUS GRÜNDEN DER
LESBARKEIT GESCHLECHTSNEUTRAL VERWENDET.
JAHRESABSCHLUSS DER RATH AKTIENGESELLSCHAFT
DER RATH AKTIENGESELLSCHAFT
| Lagebericht | 4 |
|---|---|
| Bilanz | 8 |
| Gewinn- und Verlustrechnung | 10 |
| Konzernbeziehungen | 11 |
| Anhang | 12 |
| Anlagenspiegel | 20 |
| Verbindlichkeitenspiegel | 20 |
| Bestätigungsvermerk | 22 |
| Bericht des Aufsichtsrats | 24 |
| Erklärung aller gesetzlichen Vertreter | 26 |
EIGENTÜMER, HERAUSGEBER UND VERLEGER:
RATH AKTIENGESELLSCHAFT, WALFISCHGASSE 14, A-1015 WIEN
IR- UND COMPLIANCE-VERANTWORTLICHER: ANDREAS PFNEISZL
MAIL: [email protected]
SATZ- UND DRUCKFEHLER VORBEHALTEN
Die Rath Aktiengesellschaft ist ein an der Wiener Börse im amtlichen Handel (standard market auction) notiertes Unternehmen. Die Rath Aktiengesellschaft, die als Holdinggesellschaft der Rath Gruppe fungiert, beschäftigt sich im Wesentlichen mit der zentralen Steuerung des Berichtswesens, der einzelnen Tochtergesellschaften, sowie der strategischen Weiterentwicklung unseres Produktportfolios, der Anwendungslösungen und unserer Absatzmärkte. Zweigniederlassungen oder Betriebsstätten bestehen keine.
Die angeführten Umsatzerlöse in Höhe von 3.833 TEUR (VJ: 3.736 TEUR) stammen aus den Konzernverrechnungen für Leistungen der Ressorts Marketing, F&E, Finanzwesen und Controlling, IT sowie Prozessmanagement. Die sonstigen Erträge von 856 TEUR (VJ: 0) ergeben sich aus einer Nachverrechnung für Lizenzkosten aus dem Jahr 2012 gegenüber den Tochtergesellschaften, aufgrund einer im 2. Halbjahr 2015 durchgeführten Betriebsprüfung. Die Personalaufwendungen in Höhe von 1.794 TEUR (VJ: 1.641 TEUR) stiegen um 153 TEUR. Die Steigerung ist zum einen auf die jährliche Kollektivvertrags- bzw. Inflationsanpassung zurückzuführen, zum anderen auf die Veränderung im Personalstamm. Im Bereich "sonstige betriebliche Aufwendungen" lag der Aufwand bei 2.093 TEUR (VJ: 1. 870 TEUR). Im Wesentlichen sind dies Kosten aus der Weiterverrechnung von Leistungen der Konzerntochtergesellschaften an die Rath Aktiengesellschaft. Das Betriebsergebnis (EBIT) verbesserte sich auf 715 TEUR (VJ: 130 TEUR), die ausgewiesene Ergebnisverbesserung ist hauptsächlich auf die Nachverrechnung der Lizenzkosten 2012 zurückzuführen, ohne dieser lag das bereinigte EBIT bei – 141 TEUR. Für das Geschäftsjahr 2015 wurden Dividenden von Tochtergesellschaften in Höhe von 1.250 TEUR (VJ: 1.200 TEUR) an die Mutter ausgeschüttet. Das Finanzergebnis ohne Erträge aus Beteiligungen belief sich auf 2.397 TEUR (VJ: –178 TEUR). Aufgrund der gestiegenen beizulegenden Werte wurde die Zuschreibung gem. § 228 Abs. 1 UGB in Höhe von 2.340 TEUR (VJ: 210 TEUR) vorgenommen, gleichzeitig wurden 90 TEUR (VJ: 193 TEUR) abgeschrieben. Das nochmals gesunkene Zinsniveau schlug sich sowohl in geringeren Zinserträgen als auch in der Bewertung des Zinsswaps nieder. Die Gesellschaft schließt ihre Bücher mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 4.192 TEUR (VJ: 1.055 TEUR).
Die Bilanzsumme der Rath Aktiengesellschaft stieg von 34.494 TEUR auf 36.263 TEUR. Gleichzeitig weist die Rath Aktiengesellschaft zum Jahresende 2015 eine Eigenkapitalquote von 57,2%(VJ: 50,2%) aus. Die Verschuldungsquote (Netto-Finanzverbindlichkeiten im Verhältnis zum Eigenkapital) hat sich von 79,5% auf 56,9%deutlich verringert. Aufgrund des sehr guten Jahresergebnisses von 4.192 TEUR wird der Vorstand der Hauptversammlung eine Dividende in Höhe von EUR 0,50 pro Aktie vorschlagen und den verbleibenden Rest auf neue Rechnung vortragen (3.442 TEUR). Der Börsenkurs stieg im abgelaufenen Jahr von 9,185 EUR (31.12.2014) auf 13,76 EUR am 30.12.2015. Die Börsenkapitalisierung beträgt somit zum Jahresende 20,6 Mio. EUR (VJ: 13,8 Mio. EUR).
Im Jahr 2016 gab es keine berichtspflichtigen Ereignisse, die eine besondere Bedeutung für die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben.
Als reine Holdinggesellschaft hängt die Performance der Gesellschaft von den Umsätzen der Tochtergesellschaften und den ihnen verrechenbaren Leistungen ab. Die Rath Gruppe wird den eingeschlagenen Weg weiterführen und erwartet ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2016.
Die solide Bilanzstruktur und starke Eigenkapitalausstattung der Rath Aktiengesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften stellt die notwendige Basis für Weiterentwicklungen, ob Markt-, Kunden- oder Produktseitig, dar. Auf dieser Basis sieht sich die Rath Gruppe, weiterhin für das Geschäftsjahr 2016 gut gerüstet, wobei gemäß der Einschätzung der Wirtschaftsexperten es nach wie vor auch im Jahr 2016 zu keinem deutlichen Weltwirtschaftswachstum kommen wird. In Anbetracht der erwarteten gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist für die von der Rath Gruppe bedienten Märkte keine wesentliche Änderung im Vergleich zu 2015 zu erwarten. Unternehmensintern wird die Rath Gruppe, gepaart mit dem Augenmerk auf Kostendisziplin, die bereits erfolgreich implementierten Prozessoptimierungen und Effizienzsteigerungsmaßnahmen weiter vorantreiben. Auf dieser Basis und unter Berücksichtigung gleichbleibender Fremdwährungskurse sowie des Zinsniveaus erwartet die Unternehmensgruppe für das Geschäftsjahr 2016 eine leichte Steigerung des Gruppenumsatzes sowie eine gleichbleibende EBIT-Konzernmarge.
Das interne Kontrollsystem wird über ein ganzheitliches Prozessmanagement sichergestellt. Dort sind Unterschriftenordnungen auf Basis eines Vier-Augen-Prinzips sowie auch Trennungen von kritischen Funktionen in allen Bereichen des Unternehmens hinterlegt.
Das Risikomanagementsystem stellt sicher, dass Risiken regelmäßig analysiert und bewertet werden. Nur so ist sichergestellt, dass diese frühzeitig erkannt und im Eintrittsfall rasch Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können. Besondere Risiken können durch die Finanzierungsfunktion der Holdinggesellschaft entstehen. Dazu werden laufend die Wechselkurse und die Zinsentwicklung überwacht. Weiterführende Informationen gemäß § 243 (3) Z 5 UGB sind im Anhang erläutert.
Die Rath Aktiengesellschaft nimmt eine zentrale Funktion im Bereich der F&E wahr. Hier werden die einzelnen Projekte geplant, koordiniert und bei der Umsetzung begleitet. Es werden auch aus der Holding heraus Prüfgeräte für gruppenweite Aktivitäten zur Verfügung gestellt.
Aufsichtsrat und Management der Rath Gruppe legen großen Wert auf eine nachhaltige Unternehmensführung. Die strategische Entscheidungsfindung sowie die operative Führung werden dementsprechend gleichermaßen von ökologischen, ökonomischen und sozialen Faktoren beeinflusst. Zu den wichtigsten gruppenübergreifenden Nachhaltigkeitsstrategien zählen die Rath Marken- und Produktentwicklungsstrategie, Innovation und Produktionsverfahren zur Optimierung von Ökonomie und Ökologie im Herstellungsprozess wie auch im Produkt. Die Erfassung von wichtigen Basisdaten der Konzernunternehmen wurde im Geschäftsjahr 2015 fortgesetzt. Unsere Kolleginnen und Kollegen sind der wichtigste Schlüssel für die weitere positive, nachhaltige Entwicklung unseres Unternehmenserfolges. Ein offener, wertschätzender Umgang mit Kolleginnen und Kollegen in allen Bereichen über die Funktionsebenen hinaus ist das Fundament unseres Unternehmens. Im Geschäftsjahr 2015 wurden durchschnittlich 17 (Vorjahr: 17) Arbeitnehmer beschäftigt. Der Anteil der Frauen an der Belegschaft der Rath Aktiengesellschaft beträgt rund 56% (VJ: 56%), der Anteil im Aufsichtsrat liegt bei 17% (VJ: 17%).
Die Zusammensetzung des Kapitals ist im Anhang näher erläutert. In der Satzung gibt es keine Beschränkungen hinsichtlich der Ausübung der Stimmrechte der Rath Aktiengesellschaft. Bezüglich der Übertragung von Stimmrechten sind der Gesellschaft keine Beschränkungen bekannt.
| STAND 31.3.2016 |
|---|
| 66,7% |
| 18,8% |
| 14,5% |
In der Rath Aktiengesellschaft gibt es keine Mitarbeiterbeteiligungsprogramme. Bezüglich des Aufsichtsrates und des Vorstandes sowie der Satzung gibt es keine vom Gesetz abweichenden Regelungen. Eigene Aktien besitzt die Gesellschaft zum Bilanzstichtag nicht. Im Falle eines Kontrollwechsels gibt es keine Vereinbarungen, die wirksam werden. Im Falle eines öffentlichen Übernahmeangebotes sind keine Entschädigungsleistungen vereinbart.
Andreas Pfneiszl e.h. Vorstandsmitglied
DI Jörg Sitzenfrey e.h. Vorstandsmitglied
| 31. 12.2015 | 31. 12.2014 | |
|---|---|---|
| EUR | TEUR | |
| AKTIVA | ||
| A. Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Vorteile sowie daraus abgeleitete Lizenzen | 40.798 | 53 |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 258.017 | 264 |
| 2. geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau | 0 | 20 |
| 258.017 | 284 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 19.753.952 | 17.504 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 8.411.041 | 11.084 |
| 3. Wertpapiere des Anlagevermögens | 446.456 | 446 |
| 28.611.449 | 29.034 | |
| B. Umlaufvermögen | 28.910.264 | 29.371 |
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| 1. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen | ||
| davon aus Dividenden 1.250.000 EUR; Vorjahr: 1.200 TEUR | 6.701.620 | 4.706 |
| 2. Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 25.543 | 1 |
| 3. sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände | 8.203 | 17 |
| 6.735.365 | 4.724 | |
| II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 490.188 | 286 |
| 7.225.553 | 5.009 | |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | ||
| sonstige Rechnungsabgrenzungsposten | 126.705 | 114 |
| 36.262.523 | 34.494 |
| 31. 12.2015 EUR |
31. 12.2014 TEUR |
|
|---|---|---|
| PASSIVA | ||
| A. Eigenkapital | ||
| I. Grundkapital | 10.905.000 | 10.905 |
| II. Kapitalrücklagen | ||
| gebundene | 1.118.067 | 1.118 |
| III. Gewinnrücklagen | ||
| andere Rücklagen (freie Rücklagen) | 2.972.839 | 2.973 |
| IV. Bilanzgewinn | 5.759.409 | 2.317 |
| (davon Gewinnvortrag 2.317.264 EUR; Vorjahr: Gewinnvortrag 1.263 TEUR) | 20.755.315 | 17.313 |
| B. Rückstellungen | ||
| 1. Rückstellungen für Abfertigungen | 15.002 | 13 |
| 2. Rückstellungen für Pensionen | 1.851.110 | 1.867 |
| 3. Rückstellungen für Steuern | 116.993 | 93 |
| 4. sonstige Rückstellungen | 778.759 | 921 |
| 2.761.865 | 2.894 | |
| C. Verbindlichkeiten | ||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 12.294.191 | 14.055 |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 241.260 | 97 |
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 0 | 0 |
| 4. sonstige Verbindlichkeiten | 209.892 | 136 |
| davon aus Steuern 123.298 EUR; Vorjahr: 64 TEUR | ||
| davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 27.969 EUR; Vorjahr: 27 TEUR | ||
| 12.745.343 | 14.287 | |
| 36.262.523 | 34.494 | |
| Haftungsverhältnisse | 6.657.143 | 12.357 |
| 2015 | 2014 | |
|---|---|---|
| EUR | TEUR | |
| 1. Umsatzerlöse | 3.833.188 | 3.736 |
| 2. sonstige Erträge | 856.104 | 0 |
| 4.689.292 | 3.736 | |
| 3. Personalaufwand | ||
| a) Gehälter | –1.297.379 | (1.170) |
| b) Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen | –22.075 | (19) |
| c) Aufwendungen für Altersvorsorge | –163.434 | (170) |
| d) Aufwendungen für gesetzlich vorgeschriebene Sozialabgaben sowie vom Entgelt abhängige Abgaben und Pflichtbeiträge |
–310.735 | (282) |
| –1.793.623 | (1.641) | |
| 4. Abschreibungen | ||
| auf immaterielle Gegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | –88.388 | (96) |
| 5. sonstige betriebliche Aufwendungen | ||
| Übrige | –2.092.511 | (1.870) |
| 6. Zwischensumme aus Z 1 bis 5 (Betriebsergebnis) | 714.769 | 130 |
| 7. Erträge aus Beteiligungen (davon aus Dividenden 1.250.000 EUR; Vorjahr: 1.200 TEUR) | 1.250.000 | 1.200 |
| 8. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens (davon aus verbundenen Unternehmen: 296.621 EUR; Vorjahr: 332 TEUR) |
296.621 | 332 |
| 9. Erträge aus Zuschreibung Finanzanlagen (davon Erträge aus verbundenen Unternehmen 2.430.719 EUR; Vorjahr: 196 TEUR) |
2.430.719 | 210 |
| 10. Erträge aus dem Abgang von Finanzanlagen (davon Erträge aus verbundenen Unternehmen 109.476 EUR Vorjahr: 0,00 TEUR) |
109.476 | 0 |
| 11. sonstige Zinsenerträge | 163.032 | 30 |
| 12. Aufwendungen aus Abschreibung Finanzanlagen (davon Erträge aus verbundenen Unternehmen 90.190 EUR; Vorjahr: 193 TEUR) |
–90.190 | (193) |
| 13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | –512.288 | (557) |
| 14. Zwischensumme aus Z 7 bis 13 (Finanzergebnis) | 3.647.369 | 1.022 |
| 15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 4.362.138 | 1.152 |
| 16. Steuern vom Einkommen | –169.993 | (97) |
| 17. Jahresüberschuss | 4.192.145 | 1.055 |
| 18. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 2.317.264 | 1.263 |
| 19. Dividendenausschüttung | –750.000 | 0 |
| 20. Bilanzgewinn | 5.759.409 | 2.317 |
| ANTEILE AN VERBUNDENEN UNTERNEHMEN DES VOLLKONSOLIDIERUNGSKREISES |
BETEILIGUNG % |
UNTERNEHMENS– RECHTLICHES EIGEN– KAPITAL ZUM 31. 12.2015 EUR |
UNTERNEHMENS– RECHTLICHES JAHRESERGEBNIS 2015 EUR |
|---|---|---|---|
| Rath GmbH, Meißen, Deutschland | 100,00 | 25.332.451 | 1.223.066 |
| VORJAHR | 100,00 | 25.309.385 | 1.070.511 |
| Rath Hungaria Kft., Budapest, Ungarn | 100,00 | 3.750.512 | 571.580 |
| VORJAHR | 100,00 | 3.194.205 | 229.311 |
| Rath Inc., Newark, USA | 100,00 | 2.198.589 | 227.784 |
| VORJAHR | 100,00 | 1.763.342 | 1.059.607 |
| Chamottewaren– und Thonöfenfabrik Aug. Rath jun. GmbH, Krummnußbaum | 99,98 | 5.297.757 | 1.709.022 |
| VORJAHR | 99,98 | 3.588.257 | 1.490.927 |
| Rath žárotechnika spol. s r.o, Dvůr Králové, Tschechische Republik | 100,00 | 1.159.204 | 115.357 |
| VORJAHR | 100,00 | 1.175.607 | –11.521 |
| Rath Polska Sp. z o.o., Dabrowa Gornicza, Polen | 100,00 | –65.678 | –7.537 |
| VORJAHR | 100,00 | –58.156 | –38.116 |
| Rath SAS, Gennevilliers, Frankreich | 95,00 | 20.004 | –11.456 |
| VORJAHR | 95,00 | 32.459 | 9.783 |
| Rath Ukrajina TOW, Donezk, Ukraine | 100,00 | 76.421 | –22.609 |
| VORJAHR | 100,00 | 132.897 | 50.870 |
| Rath Group S. de R.L. de C.V., Monterrey, Mexiko | 100,00 | –34.285 | –9.966 |
| VORJAHR | 100,00 | –26.468 | –47.409 |
| Rath Group S.R.L., Buenos Aires, Argentinien | 0,00 | 0 | 0 |
| VORJAHR | 100,00 | –377.843 | –212.476 |
| Rath Group Brasil Ltda., Vitória, Brasilien | 0,00 | 0 | 0 |
| VORJAHR | 100,00 | –105.140 | –3.922 |
Der Jahresabschluss in der geltenden Fassung wurde unter Beachtung des UGB und der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung sowie unter Beachtung der Generalnorm, ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens zu vermitteln, aufgestellt.
Die Gesellschaft ist als große Kapitalgesellschaft gemäß § 221 UGB einzustufen. Bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurde der Grundsatz der Vollständigkeit eingehalten. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Bei der Bewertung der einzelnen Vermögensgegenstände und Schulden wurde der Grundsatz der Einzelbewertung und eine Fortführung des Unternehmens unterstellt. Dem Vorsichtsprinzip wurde dadurch Rechnung getragen, dass nur die am Abschlussstichtag verwirklichten Gewinne ausgewiesen wurden. Alle erkennbaren Risiken und drohende Verluste wurden berücksichtigt.
Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet, die um die planmäßigen Abschreibungen vermindert sind. Die planmäßige Abschreibung wird linear vorgenommen. Folgende Nutzungsdauer wird der planmäßigen Abschreibung zugrunde gelegt:
Software und Lizenzen 3–4 Jahre
Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden unter Zugrundelegung folgender Abschreibungssätze vorgenommen:
| › SACHANLAGEVERMÖGEN | VON | BIS | |
|---|---|---|---|
| Gebäude | 3% | 10% | |
| technische Anlagen und Maschinen | 10% | 20% | |
| andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 10% | 25% |
Von den Zugängen in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres wird die volle Jahresabschreibung, von den Zugängen in der zweiten Hälfte wird die halbe Jahresabschreibung verrechnet. Geringwertige Vermögensgegenstände (Einzelanschaffungswert bis 400 EUR) werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. In der Entwicklung des Anlagevermögens werden sie als Zu- und Abgang dargestellt. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn die Wertminderungen voraussichtlich von Dauer sind. Im Geschäfts-
jahr wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen. Investitionszuschüsse werden direkt von den Anschaffungs- und Herstellungskosten abgesetzt.
Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten, gegebenenfalls vermindert um Abschreibungen zur Berücksichtigung von Wertminderungen, bewertet. Ausleihungen und Wertpapiere des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn Wertminderungen eingetreten sind, oder wenn der zum Abschlussstichtag beizulegende Wert niedriger ist als der Buchwert. Im Geschäftsjahr wurden außerplanmäßigen Abschreibungen in Höhe von 90 TEUR vorgenommen (Vorjahr: 193 TEUR). Die Abschreibungen betreffen die Rath Polska Sp.z o.o. sowie die Rath S.A.S.. Es wurden Zuschreibungen in Höhe von 2.340 TEUR vorgenommen (Vorjahr: 210 TEUR). Davon entfallen 2.332 TEUR auf Zuschreibungen zu Anteilen an verbundenen Unternehmen (Aug. Rath jun. GmbH).
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bewertet, soweit nicht im Fall erkennbarer Einzelrisiken der niedrigere beizulegende Wert angesetzt wird.
Die Rückstellungen für Abfertigungen werden nach finanzmathematischen Grundsätzen mit den Parametern Rechenzinssatz 2% (Vorjahr: 2,5%) und Pensionseintrittsalter gemäß Übergangsregelung der Pensionsreform, ermittelt.
Die Rückstellung für Pensionen wird nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen nach dem Teilwertverfahren auf Basis eines Rechnungszinssatzes von 2% (Vorjahr: 2,5%) unter Beachtung des Fachgutachtens KFS-RL3 des Fachsenats für Handelsrecht und Revision in der Fassung vom 5. Mai 2004 ermittelt.
Die Rückstellungen für Jubiläen werden nach finanzmathematischen Grundsätzen mit den Parametern Rechenzinssatz 2% (Vorjahr: 2,5%), Pensionseintrittsalter gemäß Übergangsregelung der Pensionsreform und Fluktuation 5%, ermittelt.
In den übrigen Rückstellungen wurden unter Beachtung des Vorsichtsprinzips alle zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und der Höhe und dem Grunde nach ungewisse Verbindlich-
keiten mit den Beträgen berücksichtigt, die nach vernünftiger unternehmerischer Beurteilung erforderlich sind.
Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag unter Bedachtnahme auf den Grundsatz der Vorsicht angesetzt. Zum Zwecke der Vergleichbarkeit wurden Anpassungen des Vorjahres durchgeführt. Dies betrifft Positionen der kurz- und langfristigen Verbindlichkeiten.
Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, einschließlich jenen gegenüber Kreditinstituten, sind zu dem am Bilanzstichtag gültigen Referenzkurs der Europäischen Zentralbank bewertet.
ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel (Anlage 1) dargestellt.
Die gesamten Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Das Grundkapital beträgt 10.905.000 EUR und setzt sich aus 1,500.000 Stückaktien zusammen.
Die übrigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen die Rückstellung für die drohenden Verluste aus einem Zinsswap-Derivativ in Höhe von 496.361 EUR (Vorjahr 655 TEUR).
| 778.759 | 920.747 | |
|---|---|---|
| Übrige | 732.134 | 867.164 |
| Nicht konsumierte Urlaube | 46.625 | 53.583 |
| › SONSTIGE RÜCKSTELLUNGEN | EUR | EUR |
| 31. 12. 15 | 31. 12. 14 |
Bezüglich des Fristigkeitenspiegels verweisen wir auf Anlage 2. Im Posten sonstige Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen gehaltsabhängige Abgaben, die erst nach dem Abschlussstichtag zahlungswirksam werden, enthalten.
Die Gesellschaft hat für die Rath USA Inc., Newark, Dellaware, USA eine Patronatserklärung an die GE Capital Public Finance, Inc., abgegeben. Für die Aug. Rath jun. GmbH wurden zugunsten der Bank Austria AG Patronatserklärungen in der Höhe von 1.000.000 EUR und gegenüber der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien AG in Höhe von 2.000.000 EUR ausgestellt. Für die Rath Hungaria Kft. wurde zugunsten der UniCredit Bank Hungary Zrt. eine Patronatserklärung in der Höhe von 3.657.143 EUR abgegeben.
| DER FOLGENDEN FÜNF GESCHÄFTSJAHRE IN EUR |
DES FOLGENDEN GESCHÄFTSJAHRES IN EUR |
VERPFLICHTUNGEN ‹ | |
|---|---|---|---|
| 684.807 (VJ: 1.048 TEUR) | 261.227 (VJ: 247 TEUR) | Verpflichtung aus Miet- und Leasingverträgen |
Zur Absicherung des Zinssicherheitsrisikos wurde ein derivatives Finanzinstrument in Form eines Zinsswaps (4,35% Fixzins) mit Nominale in der Höhe von EUR 4,5 Mio. und einer Laufzeit bis Juni 2018 abgeschlossen. Der negative Marktwert zum 31. 12.2015 beträgt 496.361 EUR (VJ: 655 TEUR).
Die Umsatzerlöse bestehen zum größten Teil aus Konzernumlageverrechungen.
Bei den sonstigen Erträgen handelt es sich um eine Nachverrechnung der Konzernumlage 2012 aufgrund eine Außenprüfung gem § 150 BAO.
Im Geschäftsjahr 2015 wurden durchschnittlich 17 (Vorjahr: 17) Arbeitnehmer beschäftigt. In den Aufwendungen für Abfertigungen sind Leistungen an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen in Höhe von 20.096 EUR (Vorjahr: 17.693 TEUR) enthalten.
Die Gesellschaft ist ein konsolidierungspflichtiges Mutterunternehmen im Sinne des § 244 UGB. Im Jahr 2005 wurde ein Steuerumlagevertrag gem. § 9 Abs. 8 KStG 1988 (Gruppenträger Rath Aktiengesellschaft – Gruppenmitglied Aug. Rath jun. GmbH) zum Zweck der Gruppenbesteuerung abgeschlossen. Der Steueraufwand des Geschäftsjahres resultiert aus der Steuerumlage.
Der aktive latente Steuerbetrag in Höhe von 132.639 EUR (Vorjahr: 126 TEUR) wurde nicht bilanziert.
Die rechtlichen und wirtschaftlichen Beziehungen zu verbundenen Unternehmen zum Bilanzstichtag können der Anlage 3 entnommen werden. Die auf das Geschäftsjahr entfallenden Aufwendungen für den Abschlussprüfer KPMG Austria GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft betragen in Summe 27.500 EUR (Vorjahr: 28 TEUR), wovon 5.500 EUR (Vorjahr: 6 TEUR) auf die Prüfung des Jahresabschlusses und 22.000 EUR (Vorjahr: 22 TEUR) auf andere Bestätigungsleistungen entfallen.
Herr DI Jörg Sitzenfrey, geboren 1976, ist seit 1. 1.2013 (Erstbestellung) als Mitglied des Vorstandes für die Ressorts Produktion und Forschung & Entwicklung verantwortlich.
Herr Andreas Pfneiszl, geboren 1969, ist seit 10.6.2013 (Erstbestellung) als Mitglied des Vorstandes für die Bereiche Vertrieb und Finanzen verantwortlich.
Beide Vorstandsverträge haben eine Laufzeit bis 31. Dezember 2020. Nachfolgend dargestellt sind die Gesamtvergütungen des Vorstandes, mit den jeweiligen fixen und variablen Anteilen:
| 2015 | 2014 | |||
|---|---|---|---|---|
| › VORSTANDSVERGÜTUNGEN | TEUR | TEUR | ||
| DI Jörg Sitzenfrey | fix | 162 | 159 | |
| variabel | 56 | 35 | ||
| 217 | 194 | |||
| Andreas Pfneiszl | fix | 164 | 162 | |
| variabel | 56 | 35 | ||
| 220 | 197 | |||
| Gesamtsumme | 437 | 391 | ||
Der Aufsichtsrat besteht derzeit aus fünf von der Hauptversammlung gewählten Mitgliedern, die sich durch eine hohe betriebswirtschaftliche und rechtliche Fachkenntnis, persönliche Qualifikation und langjährige Erfahrung auszeichnen. Alle Mitglieder sind österreichische Staatsbürger.
Frau Roula Millauer hat am 1. September 2015 ihr Amt als Aufsichtsratsmitglied zurück gelegt und erhielt ihre anteilige Aufsichtsratsvergütung bereits im laufenden Geschäftsjahr ausgezahlt.
| ENDE LAUFENDER FUNKTIONSPERIODE |
ERST BESTELLUNG |
AR-MANDATE ODER VERGLEICHBARE FUNKTIONEN |
GEB.-JAHR | AUFSICHTSRATSMITGLIEDER ‹ | |
|---|---|---|---|---|---|
| im Jahr 2018 | 25.6.2013 | Geschäftsführer EVVA Sicherheitstechnologie GmbH, Vizepräsident im Präsidium des ASI Austrian Standards Institute (ASI) |
1964 | Mag. Stefan Ehrlich-Adám (Vorsitzender) › unabhängig |
|
| im Jahr 2018 | 17.7.2003 | Wirtschaftsprüfer und Partner von Grant Thornton Unitreu GmbH |
1966 | WP Mag. Philipp Rath (Vorsitzender-Stv.) › abhängig |
|
| im Jahr 2018 | 14.9. 1989 | Geschäftsführer der Rath Holding GmbH |
1934 | Dkfm. Paul Rath › abhängig |
|
| im Jahr 2018 | 25.6.2013 | Aufsichtsrat Silgan Holdings Austria GmbH |
1966 | Mag. Dieter Hermann › unabhängig |
|
| im Jahr 2018 | 27.6.2008 | Finanzvorstand der Porr Aktiengesellschaft, AR-Mandat UBM Development AG, Österreich |
1966 | MMag. Christian B. Maier › unabhängig |
|
| im Jahr 2018 | 25.6.2013 | Roula Millauer Consulting | 1964 | Roula Millauer › unabhängig |
Die Aufsichtsratsvergütungen (inklusive Sitzungsgelder) für das Geschäftsjahr 2015 betragen vorbehaltlich der Genehmigung durch die Hauptversammlung insgesamt 65 TEUR (2014: 45 TEUR) und teilen sich wie folgt auf die einzelnen Aufsichtsratsmitglieder auf:
Die Vergütungen für die Aufsichtsratsmitglieder setzten sich aus einer fixen und einer anwesenheitsabhängigen Komponente zusammen. Die fixe Komponente besteht aus einem Gesamtbetrag. Die zweite Komponente besteht aus einem Sitzungsgeld, das sich aus einem Pauschalbetrag pro Sitzung ergibt, an der ein Mitglied teilnimmt.
WIEN, 6. APRIL 2016
Andreas Pfneiszl e.h. DI Jörg Sitzenfrey e.h.
| ANSCHAFFUNGS-/ HERSTELLUNGSKOS TEN 1. 1.2015 |
ZUGÄNGE | ABGÄNGE | UMBUCHUNGEN | |
|---|---|---|---|---|
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Vorteile sowie daraus abgeleitete Lizenzen |
537.417,28 | 13.209,00 | 0 | 0 |
| 537.417,28 | 13.209,00 | 0 | 0 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. andere Anlagen, Betriebs- u. Geschäftsausstattung* | 686.697,06 | 37.463,36 | 7.759,08 | 20.400,00 |
| 2. geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau | 20.400,00 | 0 | 0 | -20.400,00 |
| 707.097,06 | 37.463,36 | 7.759,08 | 0 | |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 30.610.329,81 | 0 | 91.927,24 | 0 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 11.839.338,78 | 139.825,52 | 3.568.123,10 | 0 |
| 3. Wertpapiere des Anlagevermögens | 446.455,71 | 0 | 0 | 0 |
| 42.896.124,30 | 139.825,52 | 3.660.050,34 | 0 | |
| 44.140.638,64 | 190.497,88 | 3.667.809,42 | 0 | |
| * davon geringwertige Vermögensgegenstände | 1.971,78 | 1.971,78 |
| BILANZWERT | VORJAHRESWERT | RESTLAUFZEIT | |
|---|---|---|---|
| EUR | EUR | BIS ZU 1 JAHR EUR |
|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 12.294.191 | 14.054.701 | 10.094.191 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 241.260 | 96.644 | 241.260 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verb. Unternehmen | 0 | 0 | 0 |
| sonstige Verbindlichkeiten | 209.892 | 135.868 | 209.892 |
| Summe | 12.745.343 | 14.287.213 | 10.545.343 |
| ZUSCHREIBUNGEN | ABSCHREIBUNGEN | BUCHWERT | BUCHWERT | KUMULIERTE | ANSCHAFFUNGS-/ |
|---|---|---|---|---|---|
| DES LAUFENDEN | DES LAUFENDEN | 31. 12.2014 | 31. 12.2015 | ABSCHREIBUNGEN | HERSTELLUNGS |
| GESCHÄFTSJAHRES | GESCHÄFTSJAHRES | KOSTEN 31. 12.2015 | |||
| EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR |
| 24.931,00 | 52.520,00 | 40.798,00 | 509.828,28 | 550.626,28 | |
| 0 | 24.931,00 | 52.520,00 | 40.798,00 | 509.828,28 | 550.626,28 |
| 63.457,36 | 263.999,00 | 258.017,00 | 478.784,34 | 736.801,34 | |
| 0 | 20.400,00 | 0 | 0 | 0 | |
| 63.457,36 | 284.399,00 | 258.017,00 | 478.784,34 | 736.801,34 | |
| 2.340.169,53 | 90.190,41 | 17.503.973,27 | 19.753.952,39 | 10.764.450,18 | 30.518.402,57 |
| 0 | 11.083.998,69 | 8.411.041,20 | 0 | 8.411.041,20 | |
| 0 | 446.455,71 | 446.455,71 | 0 | 446.455,71 | |
| 2.340.169,53 | 90.190,41 | 29.034.427,67 | 28.611.449,30 | 10.764.450,18 | 39.375.899,48 |
| 2.340.169,53 | 178.578,77 | 29.371.346,67 | 28.910.264,30 | 11.753.062,80 | 40.663.327,10 |
| VORJAHRESWERT | RESTLAUFZEIT VON ÜBER 5 JAHREN |
VORJAHRESWERT | RESTLAUFZEIT VON 1 BIS 5 JAHREN |
VORJAHRESWERT |
|---|---|---|---|---|
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| 0 | 1.305.542 | 2.200.000 | 12.749.159 | |
| 0 | 0 | 0 | 96.644 | |
| 0 | 0 | 0 | 0 | |
| 0 | 0 | 0 | 135.868 | |
| 0 | 1.305.542 | 2.200.000 | 12.981.671 | |
Wir haben den beigefügten Jahresabschluss der Rath Aktiengesellschaft, Wien, bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2015, der Gewinn- und Verlustrechnung für das an diesem Stichtag endende Geschäftsjahr sowie dem Anhang, geprüft.
Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sind verantwortlich für die Aufstellung und sachgerechte Gesamtdarstellung dieses Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften und für die internen Kontrollen, die die gesetzlichen Vertreter als notwendig erachten, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen beabsichtigten oder unbeabsichtigten falschen Darstellungen ist.
Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage unserer Prüfung ein Urteil zu diesem Jahresabschluss abzugeben. Wir haben unsere Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit den österreichischen Grundsätzen ordnungsgemäßer Abschlussprüfung durchgeführt.
Diese Grundsätze erfordern die Anwendung der internationalen Prüfungsstandards (International Standards on Auditing – ISA). Nach diesen Grundsätzen haben wir die beruflichen Verhaltensanforderungen einzuhalten und die Abschlussprüfung so zu planen und durchzuführen, dass hinreichende Sicherheit darüber erlangt wird, ob der Jahresabschluss frei von wesentlichen falschen Darstellungen ist.
Eine Abschlussprüfung beinhaltet die Durchführung von Prüfungshandlungen, um Prüfungsnachweise für die im Jahresabschluss enthaltenen Wertansätze und sonstigen Angaben zu erlangen. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemäßen Ermessen des Abschlussprüfers. Dies schließt die Beurteilung der Risiken wesentlicher beabsichtigter oder unbeabsichtigter falscher Darstellungen im Jahresabschluss ein.
Bei der Beurteilung dieser Risiken berücksichtigt der Abschlussprüfer das für die Aufstellung und sachgerechte Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses durch die Gesellschaft relevante interne Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit des internen Kontrollsystems der Gesellschaft abzugeben.
Eine Abschlussprüfung umfasst auch die Beurteilung der Angemessenheit der angewandten Rechnungslegungsgrundsätze und der Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern ermittelten geschätzten Werte in der Rechnungslegung sowie die Beurteilung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt ein möglichst getreues Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2015 sowie der Ertragslage der Gesellschaft für das an diesem Stichtag endende Geschäftsjahr in Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften.
Der Lagebericht ist auf Grund der gesetzlichen Vorschriften darauf zu prüfen, ob er mit dem Jahresabschluss in Einklang steht und ob die sonstigen Angaben im Lagebericht nicht eine falsche Vorstellung von der Lage der Gesellschaft erwecken. Der Bestätigungsvermerk hat auch eine Aussage darüber zu enthalten, ob der Lagebericht mit dem Jahresabschluss in Einklang steht und ob die Angaben gemäß § 243a UGB zutreffen.
Der Lagebericht steht nach unserer Beurteilung in Einklang mit dem Jahresabschluss. Die Angaben gemäß § 243a UGB sind zutreffend.
KPMG AUSTRIA GMBH
WIEN, 6. APRIL 2016
WIRTSCHAFTSPRÜFUNGS-UND STEUERBERATUNGSGESELLSCHAFT
Mag. Yann-Georg Hansa Wirtschaftsprüfer
Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses mit unserem Bestätigungsvermerk darf nur in der von uns bestätigten Fassung erfolgen. Dieser Bestätigungsvermerk bezieht sich ausschließlich auf den deutschsprachigen und vollständigen Jahresabschluss samt Lagebericht. Für abweichende Fassungen sind die Vorschriften des § 281 Abs 2 UGB zu beachten.
Der Aufsichtsrat der Rath AG hat im Geschäftsjahr 2015 in Wahrnehmung der ihm nach Gesetz und der Satzung übertragenen Aufgaben die Arbeit des Vorstands intensiv begleitet. Dabei hat sich der Aufsichtsrat eingehend mit der Lage und der Entwicklung des Unternehmens befasst. Der Aufsichtsrat wurde durch den Vorstand regelmäßig durch mündliche Berichte in den Sitzungen, ergänzt durch Unterlagen zu den behandelten Tagesordnungspunkten, ebenso wie durch eine regelmäßige schriftliche Berichterstattung informiert. Der Aufsichtsrat war in alle Entscheidungen von wesentlicher Bedeutung eingebunden. Im Berichtsjahr 2015 fand zwischen Vorstand und Aufsichtsrat in sechs Sitzungen (fünf ordentliche Sitzungen, eine konstituierende Sitzung) ein intensiver Informationsaustausch statt, bei dem die wirtschaftliche Lage und die strategische Weiterentwicklung unserer Unternehmensgruppe sowie wesentliche Ereignisse, Investitionen und Maßnahmen beraten wurden.
In allen Sitzungen wurde der Aufsichtsrat vom Vorstand im Rahmen der laufenden Berichterstattungen über die wesentlichen Angelegenheiten der Geschäftsführung, den Gang der Geschäfte und die wirtschaftliche Lage des Unternehmens unterrichtet. Dem Aufsichtsrat war somit in ausreichendem Maße Gelegenheit geboten, seiner Informations- und Überwachungspflicht zu entsprechen. Wir haben somit die uns nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben vollständig erfüllt. Wir haben den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens beraten und die Geschäftsführung detailliert überwacht. Im Jahr 2015 haben wir eine interne Evaluierung der Aufsichtsratstätigkeit für das Vorjahr vorgenommen, die keine Besonderheiten ergeben hat. Es gab keinen Anlass zur Beanstandung der Geschäftstätigkeit des Vorstandes.
Aufsichtsrat und Vorstand haben sich im Berichtsjahr umfassend über alle relevanten Fragen der Geschäftsentwicklung, einschließlich der Risikolage und des Risikomanagements in der Gesellschaft und in den Konzernunternehmen, ausgetauscht. Der Vorstand hat den Aufsichtsrat im Rahmen der laufenden Berichterstattung sowie in allen Sitzungen anhand eines ausführlichen Berichtes über die Geschäfts- und Finanzlage des Konzerns, die Personalsituation sowie die Investitions- und Akquisitionsvorhaben unterrichtet. Über besondere Vorgänge wurde gesondert informiert. Die Ausschüsse des Aufsichtsrats berichteten in den Sitzungen über ihre Tätigkeiten. Im Geschäftsjahr 2015 fanden sechs ordentliche (inklusive konstituierender Aufsichtsratssitzung) statt. Alle Mitglieder nahmen an allen Sitzungen persönlich teil. In der Sitzung vom 24. Februar 2015 wurde über das abgelaufene Geschäftsjahr berichtet. Der Tätigkeitsbericht zur Emittenten-Compliance-Richtlinie wurde zur Kenntnis genommen. In der Sitzung vom 21. April 2015 wurden der Jahresabschluss und Lagebericht 2014 sowie der Konzernjahresabschluss und -lagebericht 2014 geprüft, der Jahresabschluss 2014 entsprechend der Empfehlung des Prüfungsausschusses festgestellt und der Vorschlag für die Gewinnverteilung für das Geschäftsjahr 2014 gebilligt.
Weiters wurden der Vorschlag zur Wahl des Abschlussprüfers beschlossen, die Hauptversammlung vorbereitet und über die aktuelle Geschäftslage berichtet. Die Sitzung am 1. Juni 2015 diente vorwiegend der Vorbesprechung zur Hauptversammlung. In der am selben Tag, nach der Hauptversammlung, stattfindenden
konstituierenden Aufsichtsratssitzung wurden die Sitzungstermine 2015/2016 finalisiert. In der Sitzung vom 8. September 2015 wurde der Halbjahresfinanzbericht diskutiert und über die aktuelle Geschäftslage befunden. In der letzten Sitzung des Jahres am 27. November 2015 wurde das Budget inklusive Investitionen für das Jahr 2016, sowie die Mittelfristplanung bis 2020 genehmigt.
Vom Aufsichtsrat sind zwei Ausschüsse installiert. Der Prüfungsausschuss ist im Jahr 2015 zweimal zusammengetreten. Am 31. März 2015 hat der Prüfungsausschuss im Beisein des Abschlussprüfers die Schlussbesprechung für das Wirtschaftsjahr 2014 durchgeführt. Es wurden Jahresabschluss und Lagebericht sowie Konzernabschluss und -lagebericht geprüft und dem Aufsichtsrat die Feststellung des Jahresabschlusses sowie die Auswahl des Wirtschaftsprüfers empfohlen. In der Sitzung am 27. November 2015 haben die Abschlussprüfer über den Stand der Vorprüfung der Jahres- und Konzernjahresabschlussprüfung informiert. Der Strategieausschuss hat im Jahr 2015 einmal getagt. Den Schwerpunkt der Sitzung vom 7. Juli 2015 bildete ein Überblick über die Marktpotentiale der Heißgasfiltration und eventuellen Möglichkeiten der der Rath Gruppe in diesem Segment sich zu engagieren. Es wurde die Weichenstellung gelegt, für die Gründung der Rath Filtration GmbH, mit Sitz in Wien sowie dem Startschuss der Umsetzung einer Produktionslinie in der Rath GmbH, in Meißen.
Der Jahresabschluss der Rath Aktiengesellschaft zum 31. Dezember 2015 und der Lagebericht des Vorstands sowie der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2015 nach IFRS und der Konzernlagebericht des Vorstands sind unter Einbeziehung der Buchführung von der durch die Hauptversammlung vom 1. Juni 2015 als Abschlussprüfer gewählten KPMG Austria GmbH, Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft, Wien, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Der Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats hat das Ergebnis der Abschlussprüfung in der Sitzung vom 6. April 2016 unter Einbeziehung der Abschlussprüfer analysiert und dem Aufsichtsrat die Billigung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses empfohlen.
Der Aufsichtsrat hat die Unterlagen gemäß § 96 AktG sowie den Corporate-Governance-Bericht geprüft und den Jahresabschluss gebilligt, der damit gemäß § 96 Abs. 4 AktG festgestellt ist; ebenso hat der Aufsichtsrat den vom Vorstand vorgelegten Gewinnverteilungsvorschlag geprüft und ihm seine Zustimmung erteilt. Die vorgenommenen Prüfungen haben nach ihrem abschließenden Ergebnis keinen Anlass zu Beanstandungen gegeben.
Mag. Stefan Ehrlich-Adám Vorsitzender des Aufsichtsrats
WIEN, 6. APRIL 2016
Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden IFRS-Rechnungslegungsstandards aufgestellte Konzernabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanzund Ertragslage des Konzerns vermittelt, dass der Konzernlagebericht den Geschäftsverlauf, das Geschäftsergebnis und die Lage des Konzerns so darstellt, dass ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns entsteht, und dass der Konzernlagebericht die wesentlichen Risiken und Ungewissheiten beschreibt, denen der Konzern ausgesetzt ist.
Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte Jahresabschluss des Mutterunternehmens ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens vermittelt, dass der Lagebericht den Geschäftsverlauf, das Geschäftsergebnis und die Lage des Unternehmens so darstellt, dass ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage entsteht, und dass der Lagebericht die wesentlichen Risiken und Ungewissheiten beschreibt, denen das Unternehmen ausgesetzt ist.
Die Ergebnisse des zum 31. Dezember 2015 endenden Geschäftsjahres lassen nicht notwendigerweise Rückschlüsse auf die Entwicklung zukünftiger Ergebnisse zu.
WIEN, 6. APRIL 2016
Andreas Pfneiszl e.h. Vorstandsmitglied
DI Jörg Sitzenfrey e.h. Vorstandsmitglied
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