Quarterly Report • May 11, 2016
Quarterly Report
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| Raiffeisen Bank International (RBI) | |||
|---|---|---|---|
| Monetäre Werte in € Millionen | 2016 | Veränderung | 2015 |
| Erfolgsrechnung | 1.1.- 31.3. | 1.1.- 31.3. | |
| Zinsüberschuss | 718 | - 12,5% | 820 |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 106 | - 59,5% | - 260 |
| Provisionsüberschuss | 347 | - 3,6% | 360 |
| Handelsergebnis | 28 | – | - 62 |
| Verwaltungsaufwendungen | - 718 | 3,9% | - 691 |
| Ergebnis vor Steuern | 229 | 22,0% | 188 |
| Ergebnis nach Steuern | 138 | 37,9% | 100 |
| Konzernergebnis | 114 | 37,1% | 83 |
| Bilanz | 31.3. | 31.12. | |
| Forderungen an Kreditinstitute | 15.099 | 39,3% | 10.837 |
| Forderungen an Kunden | 70.875 | 1,4% | 69.921 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 16.823 | 2,8% | 16.369 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 68.107 | - 1,3% | 68.991 |
| Eigenkapital | 8.658 | 1,8% | 8.501 |
| Bilanzsumme | 114.511 | 0,1% | 114.427 |
| Kennzahlen | 1.1.- 31.3. | 1.1.- 31.3. | |
| Return on Equity vor Steuern | 10,8% | 1,7 PP | 9,1% |
| Konzern-Return-on-Equity | 5,8% | 1,5 PP | 4,3% |
| Cost/Income Ratio | 65,0% | 3,2 PP | 61,8% |
| Return on Assets vor Steuern | 0,87% | 0,20 PP | 0,67% |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 2,73% | - 0,20 PP | 2,94% |
| Neubildungsquote (Ø Forderungen an Kunden) | 0,46% | - 0,84 PP | 1,30% |
| Bankspezifische Kennzahlen | 31.3. | 31.12. | |
| NPL Ratio | 11,4% | - 0,5 PP | 11,9% |
| Risikogewichtete Aktiva (RWA gesamt) | 63.093 | - 0,3% | 63.272 |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis | 5.047 | - 0,3% | 5.062 |
| Gesamte Eigenmittel | 10.858 | - 1,2% | 10.987 |
| Common Equity Tier 1 Ratio (transitional) | 12,0% | - 0,1 PP | 12,1% |
| Common Equity Tier 1 Ratio (fully loaded) | 11,5% | 0,0 PP | 11,5% |
| Eigenmittelquote (transitional) | 17,2% | - 0,2 PP | 17,4% |
| Eigenmittelquote (fully loaded) | 16,7% | 0,0 PP | 16,8% |
| Aktienkennzahlen | 1.1.- 31.3. | 1.1.- 31.3. | |
| Ergebnis je Aktie in € | 0,39 | 36,8% | 0,29 |
| Schlusskurs in € (31.3.) | 13,32 | 2,3% | 13,02 |
| Höchstkurs (Schlusskurs) in € | 13,95 | - 3,3% | 14,42 |
| Tiefstkurs (Schlusskurs) in € | 10,21 | 13,4% | 9,01 |
| Anzahl der Aktien in Millionen (31.3.) | 292,98 | 0,0% | 292,98 |
| Marktkapitalisierung in € Millionen (31.3.) | 3.901 | 2,3% | 3.815 |
| Ressourcen | 31.3. | 31.12. | |
| Mitarbeiter zum Stichtag (Vollzeitäquivalente) | 51.704 | 0,4% | 51.492 |
| Geschäftsstellen | 2.667 | - 1,4% | 2.705 |
| Kunden in Millionen | 14,9 | 0,1% | 14,9 |
| RBI auf dem Kapitalmarkt 4 | |
|---|---|
| Konzern-Lagebericht 6 | |
| Entwicklung der Märkte 6 | |
| Ergebnis- und Finanzentwicklung8 | |
| Ergebnis im Vorjahresvergleich9 | |
| Ergebnis im Quartalsvergleich13 | |
| Bilanz 15 | |
| Risikomanagement 17 | |
| Ausblick 17 | |
| Ereignisse nach Ende der Berichtsperiode17 | |
| Segmentbericht 18 | |
| Grundlagen der Segmentierung18 | |
| Zentraleuropa 19 | |
| Südosteuropa 22 | |
| Osteuropa 26 | |
| Group Corporates 29 | |
| Group Markets 30 | |
| Corporate Center 31 | |
| Non-Core 33 | |
| Konzernzwischenabschluss 36 | |
| Gesamtergebnisrechnung 36 | |
| Bilanz 39 | |
| Eigenkapitalveränderungsrechnung40 | |
| Kapitalflussrechnung 40 | |
| Segmentberichterstattung 41 | |
| Anhang 46 | |
| Erläuterungen zur Erfolgsrechnung49 | |
| Erläuterungen zur Bilanz 54 | |
| Risikobericht 70 | |
| Sonstige Angaben 85 | |
| Ereignisse nach Ende der Berichtsperiode88 | |
| Impressum/Disclaimer 89 |
Die RBI-Aktie startete mit einem Kurs von € 13,61 in das erste Quartal, schloss am 31. März 2016 mit € 13,32 und gab damit um 2,1 Prozent leicht nach. Der EURO STOXX Banks und der ATX verloren im selben Zeitraum 20,7 Prozent bzw. 5,3 Prozent. Zum 6. Mai (Redaktionsschluss dieses Berichts) notierte die RBI-Aktie bei € 13,26.
Interessierten Investoren bot die RBI im ersten Quartal 2016 auf Roadshows in Frankfurt, Genf, Paris und Zürich wieder Gelegenheit zu persönlicher Information.
Am 1. Februar 2016 gab die RBI die vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2015 bekannt. Bei der anschließenden Telefonkonferenz wurden rund 270 Teilnehmer gezählt. Anlässlich der Veröffentlichung der endgültigen Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2015 am 16. März traf der Vorstand der RBI Investoren in Wien und hielt zudem eine Telefonkonferenz mit über 250 Teilnehmern ab. Am darauffolgenden Tag lud die RBI institutionelle Investoren und Analysten zur Investoren-Präsentation in London. Die Veranstaltung, die bereits seit einigen Jahren jeweils am Tag nach der Publikation des Jahresergebnisses stattfindet, stieß bei den über 100 Teilnehmern auf großes Interesse.
Die Telefonkonferenzen sowie die Investoren-Präsentation in London sind im Internet unter www.rbinternational.com → Investor Relations → Präsentationen & Webcasts abrufbar.
Neben 28 Aktienanalysten geben 21 Anleiheanalysten regelmäßig Empfehlungen zur RBI als Investment ab. Damit ist die RBI jenes Unternehmen in Österreich, über das die größte Anzahl von Analystenhäusern regelmäßig berichtet.
Die Aktie der RBI notiert seit dem 25. April 2005 an der Wiener Börse. Die RZB hielt zum Ende des ersten Quartals 2016 rund 60,7 Prozent der RBI-Aktien, die verbleibenden Aktien befanden sich im Streubesitz.
| Kurs zum 31. März 2016 | € 13,32 |
|---|---|
| Höchstkurs/Tiefstkurs (Schlusskurse) im ersten Quartal 2016 | € 13,95/€ 10,21 |
| Ergebnis je Aktie vom 1. Jänner bis zum 31. März 2016 | € 0,39 |
| Buchwert je Aktie zum 31. März 2016 | € 27,69 |
| Marktkapitalisierung zum 31. März 2016 | € 3,9 Milliarden |
| Durchschnittlicher Tagesumsatz (Einzelzählung) im ersten Quartal 2016 | 951.209 Stück |
| Börseumsatz (Einzelzählung) im ersten Quartal 2016 | € 697 Millionen |
| Streubesitz zum 31. März 2016 | rund 39,3% |
| ISIN | AT0000606306 |
|---|---|
| Ticker-Symbole | RBI (Wiener Börse) |
| RBI AV (Bloomberg) | |
| RBIV.VI (Reuters) | |
| Marktsegment | Prime Market |
| Anzahl der ausgegebenen Aktien zum 31. März 2016 | 292.979.038 |
| Rating-Agentur | Langfrist-Rating | Ausblick | Kurzfrist-Rating |
|---|---|---|---|
| Moody's Investors Service | Baa2 | negative | P-2 |
| Standard & Poor's | BBB | negative | A-2 |
| 12. Mai 2016 | Zwischenbericht 1. Quartal, Conference Call |
|---|---|
| 06. Juni 2016 | Nachweisstichtag Hauptversammlung |
| 16. Juni 2016 | Hauptversammlung |
| 04. August 2016 | Beginn der Quiet Period |
| 18. August 2016 | Zwischenbericht 1. Halbjahr, Conference Call |
| 27. Oktober 2016 | Beginn der Quiet Period |
| 10. November 2016 | Zwischenbericht 1. bis 3. Quartal, Conference Call |
E-Mail: [email protected] Internet: www.rbinternational.com → Investor Relations Telefon: +43-1-71 707-2089 Telefax: +43-1-71 707-2138
Raiffeisen Bank International AG Group Investor Relations Am Stadtpark 9 1030 Wien, Österreich
Nach einem positiven Börsenjahr wurden die Investoren im ersten Quartal 2016 vor allem durch die Turbulenzen in China und die schwachen US-Wirtschaftsdaten überrascht, die zeitweise Zweifel an der globalen Konjunkturdynamik aufkommen ließen, sich jedoch wieder beruhigten. Rückenwind kommt für die Aktienindizes weiterhin vor allem durch die Notenbanken. Das Niedrigzinsumfeld in den USA und Westeuropa strahlt auf die Länder in Zentraleuropa (CE) und Südosteuropa (SEE) aus, wo sich die Leitzinsen und Anleiherenditen auf historischen Tiefständen befinden. Kurzfristig sollte die expansive Geldpolitik der EZB die Finanzmärkte in CE und SEE weiter indirekt unterstützen. Derzeit entwickeln sich die meisten CEE-Währungen stabil zum Euro, Abwertungsrisiken gibt es vor allem bei der ukrainischen Hryvna und dem belarussischen Rubel. In Russland eröffnen die Stabilisierung des Rubels sowie die deutlich gesunkene Inflation Spielraum für Zinssenkungen. Insofern sollte der Leitzins in Russland von 11 Prozent zu Ende des ersten Quartals in der zweiten Jahreshälfte 2016 auf 10 Prozent fallen.
Die österreichische Volkswirtschaft erzielte 2015 ein Wachstum von 0,9 Prozent. Für 2016 wird ein Anstieg des realen BIP um 1,4 Prozent erwartet, worin sich eine moderate Zunahme der konjunkturellen Dynamik widerspiegelt. Die Konjunktur sollte dabei weiterhin von der Inlandsnachfrage getragen sein.
Starke Konjunkturindikatoren im ersten Quartal 2016 weisen darauf hin, dass es in CE im Gesamtjahr zu einem robusten Wirtschaftswachstum kommt, wobei sich das Wachstum in einigen Ländern nach einem sehr starken Jahr 2015 etwas abschwächt. Der Ausblick für SEE ist ebenso positiv, ein länderübergreifender Aufschwung setzt sich fort. In der Region Osteuropa (EE) werden Russland und Belarus 2016 weiterhin von einer Rezession geprägt sein, während die Ukraine wieder mit 1,5 Prozent wachsen dürfte. Die westlichen Sanktionen gegenüber Russland und die Restriktionen für Importe von Lebensmitteln aus der EU nach Russland beeinflussen die Konjunktur aufgrund der geringen direkten Verflechtung jedoch weder in der Eurozone noch in CE und SEE maßgeblich. Das Szenario beinhaltet den Fortbestand der EU-Sanktionen gegenüber Russland auch im Jahr 2016.
Zentraleuropa (CE) – Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik und Ungarn – ist die wirtschaftlich am weitesten entwickelte CEE-Region. Mit Ausnahme Polens sind die Volkswirtschaften in CE klein, offen und in hohem Maß abhängig von Exporten, vor allem nach Deutschland. Nach einem Plus von 3,6 Prozent im Jahr 2015 dürfte das Wirtschaftswachstum in CE im Jahr 2016 3,1 Prozent betragen. Das stärkste BIP-Wachstum sollte Polen mit 3,8 Prozent aufweisen, gefolgt von der Slowakei mit 3,5 Prozent sowie Slowenien und Ungarn mit jeweils rund 2,2 Prozent und der Tschechischen Republik mit 2 Prozent. Generell profitiert CE von der soliden Konjunktur in Deutschland und der Eurozone und der expansiven Geld- und Währungspolitik einiger CE-Länder. Die BIP-Wachstumsraten für 2016 werden wahrscheinlich dennoch, getrieben durch zyklische Faktoren wie den Rückgang von EU-Transfers, leicht unter dem Niveau von 2015 liegen. Die Inflationsraten dürften leicht ansteigen, bleiben im historischen Vergleich jedoch sehr moderat. Dies deutet auf eine Fortsetzung der expansiven Geldpolitik in CE hin.
In Südosteuropa (SEE) – Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, dem Kosovo, Kroatien, Rumänien und Serbien – dürfte die Wirtschaftsleistung 2016 um 3,1 Prozent wachsen, nach 2,8 Prozent im Jahr 2015. In Rumänien, das von Steuerleichterungen und starkem Lohnwachstum profitiert, wird für 2016 ein BIP-Wachstum von etwa 4,0 Prozent erwartet, für Albanien eine Zunahme von etwa 3,5 Prozent. In den meisten anderen SEE-Ländern wird das Wirtschaftswachstum 2016 etwas schwächer ausfallen. Kroatien und Serbien sollten 2016 das zweite Jahr in Folge positive Wachstumsraten aufweisen. Das teilweise moderatere Wirtschaftswachstum in SEE ist auf ausständige strukturelle Anpassungen und das nur langsam abnehmende hohe Verschuldungsniveau des Privatsektors zurückzuführen. Für 2017 werden für alle SEE-Länder positive Wachstumsraten erwartet. Dabei sollte die Entschuldung der letzten Jahre die Konjunktur unterstützen.
In Osteuropa (EE) – Belarus, Russland und der Ukraine – ist die wirtschaftliche Lage weiterhin schwierig, auch wenn in der zweiten Jahreshälfte 2015 Signale einer gewissen wirtschaftlichen Stabilisierung sichtbar geworden sind. Das BIP der Region dürfte 2016 um 1,8 Prozent schrumpfen, nach minus 4,1 Prozent 2015. Die bereits in den Jahren 2013 und 2014 erkennbare Abkühlung der russischen Wirtschaft weitete sich im Jahr 2015 durch den Druck auf den Ölpreis und die Sanktionen erwartungsgemäß zu einer Rezession aus. Im laufenden Jahr dürfte die russische Wirtschaftsleistung um weitere 2,0 Prozent abnehmen. Die Konsumnachfrage in Russland ging aufgrund von sinkenden Reallöhnen stark zurück, während der im Jahresvergleich niedrige Ölpreis die Exporterlöse mindert. Die Inflationsrate sank im ersten Quartal 2016 zwar deutlich, könnte aber im Jahresverlauf wieder leicht ansteigen. Darüber hinaus belasten die spürbaren Währungsabwertungen in Russland und der Ukraine den Konsum und die Investitionen in beiden Ländern, während die Exporte von der gestiegenen preislichen Attraktivität russischer oder ukrainischer Erzeugnisse bislang nur begrenzt profitieren. Für die Ukraine ist nach der Anpassungsrezession 2015 mit einem BIP-Rückgang von 9,9 Prozent in diesem Jahr mit einem verhaltenen Wachstum von 1,5 Prozent zu rechnen. Belarus wird von der Rezession in Russland stark beeinflusst; hier ist 2016 – wie in Russland – ein BIP-Rückgang von 2,0 Prozent zu erwarten. Abhängig von der Entwicklung in Russland könnte auch das Jahr 2017 für Belarus herausfordernd werden. Derzeit ist in Russland für 2016 nur mit einer
graduellen Verbesserung der wirtschaftlichen Situation zu rechnen, auch unter der Bedingung, dass sich der Ölpreis hinreichend stabilisiert.
| Region/Land | 2014 | 2015 | 2016e | 2017f |
|---|---|---|---|---|
| Polen | 3,3 | 3,6 | 3,8 | 3,4 |
| Slowakei | 2,5 | 3,6 | 3,5 | 3,5 |
| Slowenien | 3,0 | 2,9 | 2,2 | 2,1 |
| Tschechische Republik | 2,0 | 4,3 | 2,0 | 2,9 |
| Ungarn | 3,7 | 2,9 | 2,2 | 2,9 |
| Zentraleuropa | 3,0 | 3,6 | 3,1 | 3,2 |
| Albanien | 2,0 | 2,7 | 3,5 | 4,0 |
| Bosnien und Herzegowina | 1,1 | 2,0 | 3,0 | 3,5 |
| Bulgarien | 1,5 | 3,0 | 2,1 | 3,0 |
| Kroatien | - 0,4 | 1,6 | 1,5 | 1,5 |
| Kosovo | 0,9 | 3,0 | 3,0 | 3,5 |
| Rumänien | 3,0 | 3,7 | 4,0 | 3,6 |
| Serbien | - 1,8 | 0,5 | 2,5 | 3,0 |
| Südosteuropa | 1,6 | 2,8 | 3,1 | 3,2 |
| Russland | 0,7 | - 3,7 | - 2,0 | 1,5 |
| Belarus | 1,7 | - 3,9 | - 2,0 | 1,5 |
| Ukraine | - 6,6 | - 9,9 | 1,5 | 2,0 |
| Osteuropa | 0,3 | - 4,1 | - 1,8 | 1,5 |
| Österreich | 0,4 | 0,9 | 1,4 | 1,4 |
| Deutschland | 1,6 | 1,4 | 1,8 | 1,8 |
| Eurozone | 0,9 | 1,6 | 1,4 | 1,7 |
Quelle: Raiffeisen Research
Das laufende Geschäftsjahr steht weiter unter dem Eindruck eines Umfelds anhaltend niedriger Zinsen im Euroraum und in den anderen Märkten der RBI. Aufgrund einer verhaltenen Kreditnachfrage sowie durch – dem Transformationsprogramm der RBI angepasste – konservative Kreditlimits ist derzeit strukturell viel Liquidität vorhanden. Die Veranlagung des Liquiditätsüberschusses führte in Anbetracht der niedrigen Zinsen jedoch zu geringeren Erträgen als in den Vorjahren. Darüber hinaus belasteten regulatorische und politische Kosten den Konzern weiterhin stark. Gemäß IFRS-Bestimmungen (IFRIC 21) ist für einige der hier anfallenden Abgaben der volle Betrag für das Gesamtjahr bereits zu Jahresbeginn zu buchen, sodass das Ergebnis des ersten Quartals dadurch überproportional betroffen ist.
Das Konzernergebnis stieg im Vergleich zum Vorjahr im ersten Quartal 2016 um 37 Prozent oder € 31 Millionen auf € 114 Millionen. Hauptgrund für den Ergebnisanstieg waren um rund 60 Prozent geringere Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen in Höhe von € 106 Millionen. Darüber hinaus waren im Vorjahr negative Handelsergebnisse durch die Währungspositionierung in der Ukraine und die Währungsabsicherungen von Dividenden entstanden.
Die Betriebserträge verzeichneten im Jahresvergleich einen Rückgang um 1 Prozent oder € 14 Millionen auf € 1.104 Millionen. Die Nettozinserträge waren dabei aufgrund des bereits erwähnten historisch niedrigen Zinslevels weiter rückläufig und fielen um 13 Prozent auf € 718 Millionen. Neben einer Volumenreduktion um 7 Prozent war dafür vor allem die Nettozinsspanne verantwortlich, die im Jahresvergleich um 20 Basispunkte auf 2,73 Prozent fiel. Rund ein Drittel des Rückgangs der Erträge war auf die Währungsabwertungen – speziell in Russland – zurückzuführen. Dagegen stieg das Handelsergebnis um € 90 Millionen auf € 28 Millionen. Dieses war im Vorjahr durch die Währungsabwertungen in der Ukraine stark belastet gewesen. Der Rückgang des Provisionsüberschusses blieb mit minus 4 Prozent auf € 347 Millionen moderat und war hauptsächlich währungsbedingt.
Die Verwaltungsaufwendungen stiegen im Jahresvergleich um 4 Prozent auf € 718 Millionen. Der Personalaufwand lag trotz eines Mitarbeiterrückgangs nahezu unverändert bei € 347 Millionen, da in einigen Märkten Gehaltssteigerungen durchgeführt wurden. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter sank im Jahresabstand um 3.337 Personen auf 51.706. Der Sachaufwand zeigte einen Anstieg um 10 Prozent auf € 302 Millionen. Dies lag vorwiegend an den Beiträgen für den Bankenabwicklungsfonds (plus € 35 Millionen), die aufgrund von IFRS-Bestimmungen bereits im ersten Quartal für das gesamte Jahr 2016 gebucht werden mussten. Die Zahl der Geschäftsstellen sank – primär durch Schließungen in der Ukraine – im Jahresabstand um 184 auf 2.667.
Die Bilanzsumme lag – seit Jahresbeginn nahezu unverändert – bei € 114.511 Millionen. Das Kreditvolumen an Kunden nahm im ersten Quartal 2016 um 1 Prozent zu, was im Wesentlichen an kurzfristigen Forderungen an institutionelle Kunden lag. Im Retail-Geschäft lag der Zuwachs aufgrund der Übernahme eines Kreditportfolios in der Tschechischen Republik bei € 0,2 Milliarden. Das Wertpapiervolumen sank dagegen um € 0,9 Milliarden, überwiegend durch einen rückläufigen Bestand an Staatsanleihen in Polen und Rumänien. Auf der Passivseite ging der Bestand an Kundeneinlagen aufgrund von Repricing-Maßnahmen um € 0,9 Milliarden zurück.
Das Eigenkapital inklusive des Kapitals der nicht beherrschenden Anteile verzeichnete einen Anstieg um € 157 Millionen auf € 8.658 Millionen. Kapitalerhöhend wirkten sowohl das Ergebnis nach Steuern in Höhe von € 138 Millionen sowie das sonstige Ergebnis mit € 35 Millionen. Den größten Posten im sonstigen Ergebnis stellten die Währungsdifferenzen dar, die sich in der Berichtsperiode auf € 28 Millionen beliefen (Q1/2015: € 284 Millionen).
Auf Seite des regulatorischen Kapitals veränderten sich die wesentlichen Stellgrößen wie folgt: Das harte Kernkapital nach Abzugsposten betrug zum Periodenende € 7.560 Millionen. Der hier gegenüber dem Jahresende 2015 verzeichnete Rückgang betrug € 111 Millionen. Die gesamten Eigenmittel nach CRR betrugen € 10.858 Millionen. Dies entspricht einem Rückgang um € 129 Millionen im Vergleich zum Jahresendwert 2015. Die Risikoaktiva (gesamt) wurden um € 179 Millionen auf € 63.093 Millionen verringert. Bezogen auf das Gesamtrisiko ergaben sich eine Common Equity Tier 1 Ratio (transitional) von 12,0 Prozent und eine Eigenmittelquote (transitional) von 17,2 Prozent. Ohne Berücksichtigung der in der CRR definierten Übergangsbestimmungen lagen die Common Equity Tier 1 Ratio (fully loaded) bei 11,5 Prozent und die Eigenmittelquote (fully loaded) bei 16,7 Prozent.
| in € Millionen | 1.1.-31.3.2016 | 1.1.-31.3.2015 | Veränderung absolut |
Veränderung in % |
|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 718 | 820 | - 102 | - 12,5% |
| Provisionsüberschuss | 347 | 360 | - 13 | - 3,6% |
| Handelsergebnis | 28 | - 62 | 90 | – |
| Laufendes sonstiges betriebliches Ergebnis | 11 | 0 | 11 | >500,0% |
| Betriebserträge | 1.104 | 1.118 | - 14 | - 1,2% |
| Personalaufwand | - 347 | - 345 | - 2 | 0,5% |
| Sachaufwand | - 302 | - 274 | - 28 | 10,1% |
| Abschreibungen | - 68 | - 71 | 2 | - 3,3% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 718 | - 691 | - 27 | 3,9% |
| Betriebsergebnis | 386 | 427 | - 41 | - 9,6% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 106 | - 260 | 155 | - 59,5% |
| Übrige Ergebnisse | - 52 | 21 | - 72 | – |
| Ergebnis vor Steuern | 229 | 188 | 41 | 22,0% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 91 | - 88 | - 4 | 4,0% |
| Ergebnis nach Steuern | 138 | 100 | 38 | 37,9% |
| Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile | - 24 | - 17 | - 7 | 41,8% |
| Konzernergebnis | 114 | 83 | 31 | 37,1% |
In den ersten drei Monaten 2016 reduzierte sich der Zinsüberschuss um 13 Prozent oder € 102 Millionen auf € 718 Millionen. Hauptverantwortlich dafür waren das anhaltend niedrige Marktzinsniveau in zahlreichen Ländern des Konzerns sowie die vorhandene Überschussliquidität. Zusätzlich trug ein volumenbedingter Rückgang in der Konzernzentrale und in Asien zur negativen Entwicklung des Zinsüberschusses bei.
Die Nettozinsspanne des Konzerns reduzierte sich im Jahresabstand um 20 Basispunkte auf 2,73 Prozent. Neben dem bereits erwähnten niedrigen Marktzinsniveau war etwa ein Drittel des Rückgangs auf Währungseffekte in Osteuropa zurückzuführen.
Im Segment Zentraleuropa sank der Zinsüberschuss um 4 Prozent oder € 6 Millionen auf € 161 Millionen. Dabei sorgte in Ungarn das niedrige Marktzinsniveau für einen Rückgang des Zinsüberschusses um € 5 Millionen. In der Slowakei führten ebenfalls niedrigere Zinssätze zu einem um € 2 Millionen reduzierten Zinsüberschuss. Dagegen verzeichnete die Tschechische Republik einen geringfügigen Anstieg des Zinsüberschusses um € 1 Million. Im Segment Südosteuropa sank der Zinsüberschuss um 6 Prozent oder € 12 Millionen auf € 180 Millionen. Dabei gab es in allen Ländern – mit Ausnahme von Bosnien und Herzegowina – einen Rückgang des Zinsergebnisses, auch hier hauptsächlich bedingt durch das anhaltend niedrige Zinsniveau. Das Segment Osteuropa verzeichnete einen Rückgang des Zinsüberschusses um 19 Prozent oder € 46 Millionen auf € 203 Millionen. Hauptverantwortlich dafür war ein um 26 Prozent oder € 45 Millionen auf € 130 Millionen gesunkener Zinsüberschuss in Russland, hervorgerufen durch um € 51 Millionen geringere Zinserträge aus derivativen Finanzinstrumenten sowie volumen- und margenbedingt niedrigere Zinserträge aus Forderungen an Kunden, die teilweise durch ebenfalls gesunkene Zinsaufwendungen kompensiert wurden. In der Ukraine ist der Rückgang des Zinsüberschusses um 4 Prozent oder € 2 Millionen auf € 40 Millionen währungsbedingt, in lokaler Währung konnte ein Anstieg des Zinsüberschusses um 15 Prozent erzielt werden. In Belarus stieg der Zinsüberschuss geringfügig um € 1 Million auf € 32 Millionen. Im Segment Non-Core sank der Zinsüberschuss um 19 Prozent oder € 20 Millionen auf € 86 Millionen. Den größten Rückgang verzeichnete dabei Asien, hier ergab sich volumenbedingt ein um 50 Prozent oder € 15 Millionen auf € 15 Millionen verringerter Beitrag. In Polen kam es aufgrund des anhaltend niedrigen Marktzinsniveaus zu einer Reduktion des Zinsüberschusses um 3 Prozent oder € 2 Millionen auf € 62 Millionen.
Der Provisionsüberschuss reduzierte sich im Periodenvergleich aufgrund der Währungsabwertungen in Osteuropa sowie aufgrund geringerer Umsätze in Zentraleuropa um 4 Prozent oder € 13 Millionen auf € 347 Millionen. Das Ergebnis aus dem Kredit- und Garantiegeschäft gab dabei, abgesehen von den Währungseffekten, auch aufgrund des Ausstiegs aus dem Automobilfinanzierungsgeschäft in Russland, der gesetzlichen Einschränkung bei Gebühren für vorzeitige Kreditrückzahlungen in der Slowakei sowie Volumenrückgängen in Asien um € 7 Millionen auf € 41 Millionen, nach. Ebenso verringerte sich das Ergebnis aus dem Wertpapiergeschäft um € 4 Millionen auf € 31 Millionen, am stärksten in Ungarn, Rumänien sowie Russland. Das Ergebnis aus dem Devisen-, Valuten- und Edelmetallgeschäft sank – währungs- und volumenbedingt – vor allem in der Ukraine, Russland und der Slowakei um 5 Prozent oder € 4 Millionen auf € 88 Millionen. Dagegen erhöhte sich das Ergebnis aus sonstigen Bankdienstleistungen um € 4 Millionen auf € 17 Millionen, überwiegend in Russland sowie in der Konzernzentrale. Das Ergebnis aus dem Verkauf von Eigen- und Fremdprodukten verzeichnete einen Zuwachs um 35 Prozent oder € 4 Millionen auf € 15 Millionen, vorrangig bedingt durch höhere Erträge in Rumänien, Polen und Russland.
Das Handelsergebnis nahm im Periodenvergleich um € 90 Millionen auf € 28 Millionen zu. Im währungsbezogenen Geschäft ergab sich ein Anstieg um € 165 Millionen auf € 16 Millionen. Hauptgrund dafür waren eine geringere Währungsabwertung der ukrainischen Hryvna als im Vorjahr sowie eine verbesserte Fremdwährungspositionierung in der Ukraine (Anstieg um € 97 Millionen). Ein positiver Effekt resultierte ebenso aus dem Wegfall eines Absicherungsgeschäfts für Dividendenerträge in russischen Rubeln, aus dem sich im Vorjahr noch eine Belastung von € 53 Millionen ergeben hatte. Darüber hinaus erhöhte sich das Ergebnis durch Bewertungsgewinne aus derivativen Finanzinstrumenten und Wertpapierpositionen in Polen, während Belarus – bedingt durch die Beendigung einer strategischen Währungsposition – sowie die Konzernzentrale und Russland Rückgänge verzeichneten. Das zinsbezogene Geschäft gab – primär aufgrund von Bewertungsverlusten sowie niedrigeren Zinserträgen aus derivativen Finanzinstrumenten und Wertpapierpositionen in der Konzernzentrale und in Polen – um € 50 Millionen auf € 26 Millionen nach. Ebenso reduzierte sich das Ergebnis aus dem aktien- und indexbasierten Geschäft um € 19 Millionen auf minus € 8 Millionen, resultierend aus der Anpassung der Zinskurve aufgrund geänderter Marktbedingungen.
Das laufende sonstige betriebliche Ergebnis stieg im Periodenvergleich um € 11 Millionen auf € 11 Millionen. Dabei verbesserte sich das Ergebnis aus bankfremden Tätigkeiten um € 4 Millionen, vorwiegend aus einer Konzerneinheit in Serbien. Aus dem Verkauf des Card Acquiring Business (POS-Terminals) in der Tschechischen Republik resultierte ein Erlös von € 8 Millionen. Dem standen höhere sonstige Steueraufwendungen von € 4 Millionen, hervorgerufen durch eine Rückstellung für sonstige Steuern aus Vorperioden in der Konzernzentrale, gegenüber.
Die Verwaltungsaufwendungen stiegen im Vergleich zur Vorjahresperiode um € 27 Millionen auf € 718 Millionen. Die Cost/Income Ratio erhöhte sich – auch aufgrund des gesunkenen Zinsüberschusses – um 3,2 Prozentpunkte auf 65,0 Prozent.
Die größte Position unter den Verwaltungsaufwendungen war mit einem Anteil von 48 Prozent der Personalaufwand, der um 1 Prozent oder € 2 Millionen auf € 347 Millionen anwuchs. Dieser Anstieg resultierte unter anderem aus Steigerungen von Gehältern und Lohnnebenkosten in Russland und in der Ukraine, die allerdings durch Währungseffekte abgemildert wurden. In der Tschechischen Republik ergab sich durch einen Anstieg der Mitarbeiter und Gehaltanpassungen ein Zuwachs um 13 Prozent oder € 3 Millionen. In der Slowakei stieg der Personalaufwand aufgrund des Ausbaus des Filialnetzwerks um 6 Prozent oder € 2 Millionen. In Polen sorgte die Verbuchung von Einmalaufwendungen im Zusammenhang mit der Optimierung des Filialnetzes für einen Anstieg um 7 Prozent oder € 3 Millionen. In Rumänien ergab sich ein Zuwachs um 5 Prozent oder € 1 Million, hervorgerufen durch Gehaltserhöhungen und die Einbeziehung von Leiharbeitern. In der Konzernzentrale lag der Anstieg aufgrund einer Änderung des Gehaltsschemas bei 2 Prozent. Einen Rückgang des Personalaufwands gab es in Asien (minus 29 Prozent) und Ungarn (minus 9 Prozent), hervorgerufen durch Mitarbeiterabbau.
Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter (ausgedrückt in Vollzeitäquivalenten) sank im Jahresabstand um 3.337 Personen auf 51.706. Die größten Rückgänge verzeichneten die Ukraine (minus 1.837), Russland (minus 913), Polen (minus 334), Ungarn (minus 266) und Bulgarien (minus 168).
Der Sachaufwand zeigte einen Anstieg um 10 Prozent oder € 28 Millionen auf € 302 Millionen. Dies lag vorwiegend an den Beiträgen für den Bankenabwicklungsfonds in Höhe von € 46 Millionen (plus € 35 Millionen), die aufgrund von IFRS-Bestimmungen im ersten Quartal für das gesamte Jahr 2016 gebucht werden mussten. Dem standen gesunkene Raumaufwendungen aufgrund von Filialschließungen gegenüber (Rückgang um € 5 Millionen). Die Zahl der Geschäftsstellen sank im Jahresabstand um 184 auf 2.667, wobei die Rückgänge speziell in der Ukraine (minus 93), in Ungarn (minus 42) sowie in Russland und Polen (jeweils minus 29) stattfanden. Weiters sorgten gesunkene Rechts- und Beratungsaufwendungen für einen Rückgang um € 4 Millionen.
Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte sanken im Vergleich zur Vorjahresperiode um 3 Prozent oder € 2 Millionen auf € 68 Millionen. Sowohl die Abschreibungen auf Sachanlagen als auch die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte sanken in einigen Ländern. Darüber hinaus gab es eine Wertminderung auf ein Gebäude in Slowenien (€ 1 Million).
Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen gingen im Vergleich zur Vorjahresperiode um insgesamt 59 Prozent oder € 155 Millionen auf € 106 Millionen zurück. Hervorgerufen wurde dies durch niedrigere Nettodotierungen zu Einzelwertberichtigungen, die sich um € 102 Millionen auf € 117 Millionen verringerten. Bei den Portfolio-Wertberichtigungen ergab sich in der Berichtsperiode eine Nettoauflösung von € 11 Millionen und damit eine Verbesserung um € 53 Millionen, in Ungarn (€ 33 Millionen) aufgrund von Sondereffekten der Vorjahresperiode (Settlement Act) und in Russland (€ 21 Millionen) aufgrund des Ausfalls von zwei Firmenkunden.
Der wesentliche Anteil der Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen entfiel in der Berichtsperiode auf Firmenkunden, für die Vorsorgen in Höhe von € 75 Millionen gebildet werden mussten. Für Retail-Kunden waren es € 41 Millionen.
Der größte Rückgang bei den Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen wurde in der Ukraine verzeichnet: Hier fielen die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen im Periodenvergleich mit € 10 Millionen um € 71 Millionen geringer aus. Dies ist darauf zurückzuführen, dass in der Vorjahresperiode aufgrund der wirtschaftlichen Situation in der Donbass-Region höhere Allokationen für Retail- und Firmenkunden erforderlich gewesen waren und die Währungseffekte in der Berichtsperiode geringeren Einfluss hatten. Im Segment Group Corporates fielen die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen für Großkunden mit € 3 Millionen um € 44 Millionen geringer aus. Die Kreditrisikosituation verbesserte sich auch in den Ländern Zentral- und Südosteuropas: Im Periodenvergleich gingen die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen in Zentraleuropa um € 19 Millionen auf € 3 Millionen zurück, hervorgerufen vor allem durch einen geringeren Wertberichtigungsbedarf sowohl für Retail- als auch für Firmenkunden in Ungarn. In Südosteuropa fielen die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen um € 18 Millionen auf € 23 Millionen. Dabei ergaben sich in nahezu allen Märkten des Segments deutliche Rückgänge im Firmenkundenbereich, insbesondere in Bulgarien (minus € 12 Millionen) und Kroatien (minus € 10 Millionen). Dagegen resultierte in Albanien aufgrund des Ausfalls einiger Großkunden ein Anstieg in Höhe von € 25 Millionen.
Der Bestand an notleidenden Kundenkrediten sank seit Jahresbeginn um € 222 Millionen auf € 8.106 Millionen. Durch Währungseffekte ergab sich davon ein Rückgang um € 120 Millionen. Damit reduzierte sich der tatsächliche Bestand an notleidenden Krediten währungsbereinigt um € 103 Millionen. Die größten Rückgänge wurden im Segment Group Corporates (minus € 139 Millionen), Ukraine (minus € 89 Millionen), Group Markets (minus € 74 Millionen), Asien (minus € 24 Millionen) und Kroatien (minus € 19 Millionen) verzeichnet. Dem standen Anstiege in Russland (plus € 112 Millionen), der Tschechischen Republik (plus € 76 Millionen), Polen (plus € 36 Millionen) und Ungarn (plus € 33 Millionen) gegenüber. Die NPL Ratio verringerte sich in der Berichtsperiode gegenüber dem Jahresultimo 2015 um 0,5 Prozentpunkte auf 11,4 Prozent. Den notleidenden Krediten standen Wertberichtigungen in Höhe von € 5.688 Millionen gegenüber. Daraus resultierte eine NPL Coverage Ratio von 70,2 Prozent nach 71,3 Prozent zum Jahresultimo.
Die Neubildungsquote, berechnet auf Grundlage des durchschnittlichen Volumens an Kundenforderungen, ging im Vergleich zur Vorjahresperiode um 0,84 Prozentpunkte auf 0,46 Prozent zurück.
Die Position übrige Ergebnisse, die sich aus dem Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten, dem Ergebnis aus Finanzinvestitionen, den in den sonstigen betrieblichen Erträgen/Aufwendungen ausgewiesenen Bankenabgaben, Sondereffekten, Firmenwertabschreibungen und Erträgen aus der Vereinnahmung passiver Unterschiedsbeträge sowie dem Ergebnis aus Endkonsolidierungen zusammensetzt, reduzierte sich gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahrs um € 72 Millionen auf minus € 52 Millionen.
Das Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten sank von € 20 Millionen in der Vorjahresvergleichsperiode auf minus € 27 Millionen in der Berichtsperiode. Für diesen Rückgang waren eine Veränderung des Credit Spreads für eigene Verbindlichkeiten um € 28 Millionen sowie eine Reduktion der Bewertungsergebnisse aus zu Absicherungszwecken abgeschlossenen Bankbuchderivaten überwiegend in der Konzernzentrale um € 19 Millionen verantwortlich.
Das Ergebnis aus Finanzinvestitionen verringerte sich gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahrs um € 38 Millionen auf € 26 Millionen. Dabei gingen die Bewertungsergebnisse aus Wertpapieren des Fair-Value-Bestands im Periodenvergleich um € 62 Millionen zurück. Davon entfielen € 58 Millionen auf in der Vorjahresperiode gebuchte Bewertungsergebnisse von an den US-Dollar gekoppelten festverzinslichen Staatsanleihen in der Ukraine. Die Veräußerungsergebnisse aus Wertpapieren des Fair-Value-Bestands verbesserten sich hingegen um € 5 Millionen auf € 2 Millionen, hervorgerufen durch niedrigere Veräußerungsverluste aus Anleihen in Russland. Die Veräußerung von bis zur Endfälligkeit zu haltenden Wertpapieren der Konzernzentrale brachte einen Ergebnisbeitrag von € 13 Millionen. Ein um € 7 Millionen geringerer Wertberichtigungsbedarf war überwiegend für die Verbesserung des Ergebnisses aus Unternehmensanteilen verantwortlich.
Der Aufwand für Bankenabgaben sank im Vorjahresvergleich um € 15 Millionen auf € 49 Millionen. Rückgänge ergaben sich dabei aufgrund der Halbierung der Bankenabgabe in Ungarn (Rückgang um € 20 Millionen). Für die Bankenabgabe in Ungarn wurde gemäß IFRS-Bestimmungen (IFRIC 21) zu Jahresbeginn bereits der Gesamtbetrag für das Jahr gebucht. Dem standen Aufwendungen in Höhe von € 7 Millionen für die in Polen erstmals angefallene Bankenabgabe gegenüber.
Im September 2015 beschloss das kroatische Parlament ein Gesetz über die Zwangskonvertierung von Schweizer-Franken-Krediten zu den historischen Kursen bei der Kreditvergabe. Die dadurch entstehenden Verluste werden zur Gänze den kreditgebenden Banken angelastet. Obwohl die RBI unmittelbar rechtliche Maßnahmen in die Wege geleitet hat, wurde im September 2015 eine Rückstellung von insgesamt € 77 Millionen gebucht. Im Rahmen der Umsetzung des neuen Gesetzes im ersten Quartal 2016 wurden weitere Aufwendungen in Höhe von € 3 Millionen verbucht.
Das Ergebnis aus Endkonsolidierungen belief sich in der Berichtsperiode auf € 2 Millionen. Die 2016 gebuchten, aus diversen Konzerneinheiten stammenden Endkonsolidierungseffekte gingen überwiegend auf die Endkonsolidierung aufgrund von Unwesentlichkeit zurück. In der Tschechischen Republik wurde in der Berichtsperiode eine Konzerneinheit verkauft.
Der Steueraufwand stieg gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahrs um € 4 Millionen auf € 91 Millionen. Dabei ging der laufende Steueraufwand aufgrund geringerer steuerbarer Gewinne in einigen Konzerneinheiten im Periodenvergleich um € 8 Millionen zurück, während sich die latenten Steuern um € 12 Millionen erhöhten. Die mit 40 Prozent nach 47 Prozent in der Vorjahresperiode weiterhin erhöhte Steuerquote beruhte vor allem auf steuerlich nicht abzugsfähigen Aufwendungen vor allem in der Konzernzentrale und in Albanien sowie steuerlich nicht aktivierbaren Verlustvorträgen in der Konzernzentrale.
| in € Millionen | Q1/2016 | Q4/2015 | Veränderung absolut |
Veränderung in % |
|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 718 | 832 | - 114 | - 13,7% |
| Provisionsüberschuss | 347 | 390 | - 44 | - 11,2% |
| Handelsergebnis | 28 | 29 | 0 | - 1,3% |
| Laufendes sonstiges betriebliches Ergebnis | 11 | 18 | - 6 | - 35,6% |
| Betriebserträge | 1.104 | 1.269 | - 165 | - 13,0% |
| Personalaufwand | - 347 | - 381 | 34 | - 9,0% |
| Sachaufwand | - 302 | - 314 | 11 | - 3,6% |
| Abschreibungen | - 68 | - 118 | 50 | - 42,0% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 718 | - 813 | 95 | - 11,7% |
| Betriebsergebnis | 386 | 456 | - 69 | - 15,2% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 106 | - 469 | 364 | - 77,5% |
| Übrige Ergebnisse | - 52 | 16 | - 68 | – |
| Ergebnis vor Steuern | 229 | 3 | 226 | >500,0% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 91 | - 83 | - 8 | 9,3% |
| Ergebnis nach Steuern | 138 | - 81 | 218 | – |
| Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile | - 24 | - 2 | - 21 | >500,0% |
| Konzernergebnis | 114 | - 83 | 197 | – |
Im Vergleich zum vierten Quartal 2015 sank der Zinsüberschuss im ersten Quartal 2016 um 14 Prozent oder € 114 Millionen auf € 718 Millionen. Die Nettozinsspanne (gerechnet auf die zinstragenden Aktiva) reduzierte sich im Quartalsvergleich um 34 Basispunkte auf 2,73 Prozent. Hauptverantwortlich für diese Entwicklung waren etwa zur Hälfte die um € 61 Millionen niedrigeren laufenden Erträge aus Anteilen an verbundenen Unternehmen. Hinzu kommen das unverändert niedrige Zinsniveau in nahezu allen Märkten außer Osteuropa sowie ein volumen- und währungsbedingt geringerer Zinsüberschuss in Russland (hier nahmen etwa die Zinserträge aus derivativen Finanzinstrumenten um € 17 Millionen ab). Auch in der Konzernzentrale ergab sich wegen rückläufiger Volumina und geringerer Veranlagungserträge aufgrund des niedrigen Zinsniveaus ein Rückgang um € 14 Millionen.
Der Provisionsüberschuss fiel gegenüber dem vierten Quartal 2015 in erster Linie währungsbedingt um 11 Prozent oder € 44 Millionen auf € 347 Millionen. Den größten Rückgang verzeichnete das Ergebnis aus dem Zahlungsverkehr mit einer Reduktion um 16 Prozent oder € 28 Millionen auf € 146 Millionen, hervorgerufen durch niedrigere Provisionserträge aus dem Kreditkartengeschäft sowie währungsbedingte und saisonale Effekte in Russland, der Ukraine, Ungarn und der Slowakei. Das Ergebnis aus dem Devisen-, Valuten- und Edelmetallgeschäft sank saisonal bedingt vorrangig in Polen und Rumänien um € 8 Millionen auf € 88 Millionen. Ebenso verzeichnete das Ergebnis aus dem Kredit- und Garantiegeschäft vor allem in der Konzernzentrale und in Russland einen Rückgang um 15 Prozent oder € 7 Millionen auf € 41 Millionen.
Das Handelsergebnis blieb gegenüber dem Vorquartal nahezu unverändert. Das Ergebnis aus dem währungsbezogenen Geschäft erhöhte sich um € 11 Millionen auf € 16 Millionen, vorrangig bedingt durch Bewertungsgewinne aus Fremdwährungspositionen vor allem in Asien und der Ukraine sowie ein verbessertes Ergebnis aus dem Eigenhandel in Belarus. Dem standen Verluste aus derivativen Finanzinstrumenten sowie wechselkursbedingte Bewertungsverluste aus Fremdwährungspositionen in der Konzernzentrale gegenüber. Das Ergebnis aus dem zinsbezogenen Geschäft verzeichnete einen Rückgang um € 10 Millionen auf € 26 Millionen, hervorgerufen durch geringere Erträge sowie Bewertungsverluste aus derivativen Finanzinstrumenten in der Konzernzentrale und der Tschechischen Republik, während Russland Bewertungsgewinne aus Wertpapierpositionen verbuchte.
Im ersten Quartal 2016 reduzierte sich das laufende sonstige betriebliche Ergebnis im Vergleich zum Vorquartal um € 6 Millionen auf € 11 Millionen. Ergebnisbelastend wirkten dabei die Aufwendungen für sonstige Steuern von € 5 Millionen (Rückstellung für frühere Perioden) und ein Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge um € 15 Millionen, eingetreten im Wesentlichen in der Konzernzentrale aufgrund saisonaler Verrechnungsspitzen im vierten Quartal. Dagegen kam es im Berichtsquartal zu geringeren Dotierungen für sonstige Rückstellungen (Rückgang um € 3 Millionen), und auch das Ergebnis aus bankfremden Tätigkeiten stieg um € 7 Millionen.
Mit € 718 Millionen lagen die Verwaltungsaufwendungen im ersten Quartal 2016 um 12 Prozent oder € 95 Millionen unter dem Wert des Vorquartals von € 813 Millionen.
Dabei sank der Personalaufwand im ersten Quartal 2016 um 9 Prozent oder € 34 Millionen auf € 347 Millionen. Ausschlaggebend dafür waren geringere Rückstellungen für die Auflösung von Dienstverhältnissen sowie eine Änderung des Gehaltsschemas, die sich im vierten Quartal 2015 aufwandserhöhend ausgewirkt hatte.
Der Sachaufwand verringerte sich um 4 Prozent oder € 11 Millionen auf € 302 Millionen. Für diesen Rückgang waren gesunkene Werbeaufwendungen und geringere Aufwendungen für die Einlagensicherung verantwortlich. Zusätzlich waren in Polen im vierten Quartal höhere Beiträge zur Einlagensicherung im Zusammenhang mit dem Ausfall einer polnischen Bank sowie größere Einzahlungen in einen Fonds zum Schutz von Hypothekarkreditnehmern angefallen. Dem standen die Beiträge zum Bankenabwicklungsfonds in Höhe von € 46 Millionen gegenüber, die im ersten Quartal für das gesamte Jahr rückgestellt wurden (IFRIC 21).
Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte sanken im Quartalsvergleich um 42 Prozent oder € 50 Millionen auf € 68 Millionen. Dies ist neben gesunkenen Abschreibungen auch auf Wertminderungen zurückzuführen, die im vierten Quartal auf die Marke Polbank sowie auf Gebäude in der Ukraine, Russland und der Slowakei durchgeführt worden waren.
Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen gingen im Quartalsvergleich um 77 Prozent oder € 364 Millionen auf € 106 Millionen zurück. Diese hohe Differenz ist saisonal bedingt, da im ersten Quartal aufgrund des Wertaufhellungszeitraums für den Jahresabschluss geringere Dotierungen zu erwarten sind. Hauptverantwortlich für die Reduktion waren das Firmenkundengeschäft in Asien (Rückgang um € 208 Millionen) und die Entwicklung in der Ukraine (Rückgang um € 48 Millionen). Deutliche Verbesserungen wurden auch in Südosteuropa mit € 43 Millionen und Zentraleuropa mit € 40 Millionen verzeichnet. Insgesamt zeigten die Nettodotierungen zu Einzelwertberichtigungen einen Rückgang um € 384 Millionen auf € 117 Millionen, während die Nettoauflösungen bei den Portfolio-Wertberichtigungen um € 20 Millionen auf € 11 Millionen sanken.
Der Bestand an notleidenden Kundenkrediten sank insgesamt um € 222 Millionen auf € 8.106 Millionen, der organische Rückgang betrug € 102 Millionen. Reduktionen im Segment Group Corporates (minus € 139 Millionen), der Ukraine (minus € 89 Millionen), dem Segment Group Markets (minus € 74 Millionen), Asien (minus € 24 Millionen) und Kroatien (minus € 19 Millionen) standen dabei Zugänge in Russland (plus € 112 Millionen), der Tschechischen Republik (plus € 76 Millionen), Polen (plus € 36 Millionen) und Ungarn (plus € 33 Millionen) gegenüber. Die NPL Ratio sank im Quartalsvergleich von 11,9 Prozent auf 11,4 Prozent. Die NPL Coverage Ratio sank von 71,3 Prozent zum Ende des vierten Quartals 2015 auf 70,2 Prozent.
Die übrigen Ergebnisse sanken von plus € 16 Millionen im vierten Quartal 2015 auf minus € 52 Millionen im ersten Quartal 2016.
Das Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten sank gegenüber dem Vorquartal um € 13 Millionen auf minus € 28 Millionen. Dem Ergebnis aus der Veränderung des Credit Spreads der eigenen Emissionen (plus € 21 Millionen) standen negative Bewertungsergebnisse aus Bankbuchderivaten gegenüber.
Das Ergebnis aus Finanzinvestitionen stieg im Quartalsvergleich um € 26 Millionen auf € 26 Millionen. Ausschlaggebend dafür war ein um € 37 Millionen geringerer Wertberichtigungsbedarf auf Beteiligungen sowie ein um € 6 Millionen höheres Bewertungsergebnis aus Wertpapieren des Fair-Value-Bestands in der Berichtsperiode. Hingegen fiel das Veräußerungsergebnis aus Wertpapieren des Fair-Value-Bestands im Quartalsvergleich vor allem in der Konzernzentrale um € 21 Millionen geringer aus.
Die Bankenabgaben betrugen im ersten Quartal 2016 € 49 Millionen (Q4/2015: € 26 Millionen). Dieser Aufwand ist vor allem auf die Bildung von Rückstellungen in Polen (€ 7 Millionen) und Ungarn (€ 19 Millionen) zurückzuführen. In Ungarn wurde bereits im ersten Quartal 2016 der Aufwand für das Gesamtjahr verbucht.
In Ungarn kam es im vierten Quartal 2015 im Rahmen der Umsetzung des im Vorjahr von der Regierung beschlossenen Settlement Act zu einer teilweisen Auflösung der dafür gebildeten Rückstellung in Höhe von € 29 Millionen. Im ersten Quartal 2016 wurden dazu keine weiteren Ergebnisse gebucht.
In Kroatien beschloss das Parlament im September 2015 ein Gesetz über die Zwangskonvertierung von Schweizer-Franken-Krediten zu den historischen Kursen bei der Kreditvergabe. Die dadurch entstehenden Verluste werden zur Gänze den kreditgebenden Banken angelastet. Dies führte im vierten Quartal 2015 in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen zu einem Sondereffekt in Form einer Rückstellung von € 2 Millionen. Im Rahmen der Umsetzung des neuen Gesetzes im ersten Quartal 2016 wurden weitere Aufwendungen in Höhe von € 3 Millionen verbucht. Insgesamt ergab sich für die RBI durch diese staatliche Maßnahme ein Aufwand von € 80 Millionen.
In der Berichtsperiode belief sich das Ergebnis aus Endkonsolidierungen auf € 2 Millionen, nachdem im vierten Quartal 2015 überwiegend aufgrund der Endkonsolidierung des russischen Pensionsfonds und einer Rückstellung für den Verkauf der slowenischen Tochterbank (nach IFRS 5) ein Ergebnis von € 34 Millionen verbucht worden war.
Die Bilanzsumme der RBI blieb seit Jahresbeginn nahezu stabil und lag zu Quartalsende bei € 114.511 Millionen. Währungsbedingt – vor allem durch die Abwertung des US-Dollars (minus 4 Prozent) – ergab sich ein Rückgang um € 0,7 Milliarden, die Effekte aus Konsolidierungskreiszu- und -abgängen sind per Saldo vernachlässigbar.
| in € Millionen | 31.3.2016 | Anteil | 31.12.2015 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Forderungen an Kreditinstitute (nach Kreditrisikovorsorgen) | 14.983 | 13,1% | 10.717 | 9,4% |
| Forderungen an Kunden (nach Kreditrisikovorsorgen) | 65.187 | 56,9% | 63.986 | 55,9% |
| Wertpapiere und Beteiligungen | 16.931 | 14,8% | 18.225 | 15,9% |
| Übrige Aktiva | 17.410 | 15,2% | 21.498 | 18,8% |
| Aktiva gesamt | 114.511 | 100,0% | 114.427 | 100,0% |
Die Forderungen an Kreditinstitute vor Abzug der Kreditrisikovorsorgen stiegen seit Jahresbeginn um 39 Prozent oder € 4.262 Millionen auf € 15.099 Millionen. Hauptverantwortlich dafür war ein Anstieg der kurzfristigen Forderungen aus dem Geldmarktgeschäft sowie dem Giro- und Clearinggeschäft in der Konzernzentrale, dem eine Reduktion der Barreserve gegenüberstand. Dabei nahmen die Forderungen aus Pensionsgeschäften um € 5.535 Millionen auf € 6.714 Millionen, jene aus Wertpapierleihen um € 266 Millionen auf € 267 Millionen zu.
Die Forderungen an Kunden vor Abzug der Kreditrisikovorsorgen erhöhten sich um 1 Prozent oder € 954 Millionen auf € 70.875 Millionen. Hier ergab sich bei den Krediten an Großkunden – überwiegend Repo-Geschäfte in der Konzernzentrale – ein Anstieg um 2 Prozent oder € 774 Millionen auf € 42.459 Millionen. Bei den Forderungen an Retail-Kunden (Privatpersonen sowie Kleinund Mittelbetriebe) wurde ein Anstieg um € 214 Millionen auf € 24.849 Millionen verzeichnet. Dieser resultierte im Wesentlichen aus einem Portfolio-Kauf in der Tschechischen Republik.
Die Position Wertpapiere und Beteiligungen ging insgesamt um € 1.294 Millionen auf € 16.931 Millionen zurück, vor allem verursacht durch die Reduktion des Wertpapierportfolios (überwiegend refinanzierungsfähige Anleihen öffentlicher Stellen) in Polen und Rumänien.
Der Rückgang der übrigen Aktiva um € 4.088 Millionen auf € 17.410 Millionen resultierte aus der Reduktion der Barreserve.
| in € Millionen | 31.3.2016 | Anteil | 31.12.2015 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 16.823 | 14,7% | 16.369 | 14,3% |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 68.107 | 59,5% | 68.991 | 60,3% |
| Eigen- und Nachrangkapital | 12.892 | 11,3% | 12.665 | 11,1% |
| Übrige Passiva | 16.690 | 14,6% | 16.401 | 14,3% |
| Passiva gesamt | 114.511 | 100,0% | 114.427 | 100,0% |
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden gingen um € 884 Millionen auf € 68.107 Millionen zurück. Hier verringerten sich die Einlagen von Großkunden um € 863 Millionen auf € 29.781 Millionen. Die größten Rückgänge waren dabei in Polen (Einlagenabbau zur Optimierung der Bilanzstruktur) und Rumänien (Großkunden) zu verzeichnen. Ebenso nahmen die Einlagen des öffentlichen Sektors – hauptsächlich in der Konzernzentrale – um € 278 Millionen auf € 1.435 Millionen ab. Die Einlagen von Retail-Kunden verzeichneten hingegen einen Anstieg um € 455 Millionen auf € 34.099 Millionen, überwiegend bedingt durch eine Erhöhung in der Tschechischen Republik aufgrund des Zukaufs eines Teilbetriebs.
Die Struktur der Passivseite nach Refinanzierungsaspekten (Funding) setzte sich wie folgt zusammen:
| in € Millionen | 31.3.2016 | Anteil | 31.12.2015 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Kundeneinlagen | 68.107 | 70,6% | 68.991 | 71,1% |
| Mittel- und langfristiges Funding | 12.395 | 12,8% | 12.945 | 13,3% |
| Kurzfristiges Funding | 11.744 | 12,2% | 10.926 | 11,3% |
| Nachrangige Verbindlichkeiten | 4.234 | 4,4% | 4.164 | 4,3% |
| Gesamt | 96.480 | 100,0% | 97.026 | 100,0% |
Das Verhältnis der Kundenkredite zu den Kundeneinlagen stieg seit Jahresbeginn um 2 Prozentpunkte auf 94 Prozent. Ohne das Segment Non-Core läge es bei 91 Prozent.
Das bilanzielle Eigenkapital, das sich aus dem Konzern-Eigenkapital, dem Konzernergebnis und dem Kapital der nicht beherrschenden Anteile zusammensetzt, erhöhte sich gegenüber dem Jahresultimo 2015 um 2 Prozent oder € 157 Millionen auf € 8.658 Millionen. Ausschlaggebend für diesen Anstieg war das Gesamtergebnis, während Dividendenzahlungen an nicht beherrschende Anteilseigner in Belarus das Kapital um € 3 Millionen reduzierten.
Das Gesamtergebnis von € 173 Millionen setzte sich aus dem Ergebnis nach Steuern von € 138 Millionen und dem sonstigen Ergebnis von € 35 Millionen zusammen. Den größten Posten im sonstigen Ergebnis stellten die Währungsdifferenzen mit € 28 Millionen dar. Wesentlicher Treiber war hier die Aufwertung des russischen Rubels um 6 Prozent und des rumänischen Leu sowie der kroatischen Kuna um jeweils 1 Prozent, während der belarussische Rubel um 11 Prozent sowie die ukrainische Hryvna um 12 Prozent abwerteten. In der Vergleichsperiode des Vorjahrs war es vor allem aufgrund der Aufwertung des russischen Rubels und des polnischen Zloty zu einem positiven Effekt von € 284 Millionen gekommen. Aus dem Capital Hedge ergab sich ein negatives Ergebnis von € 13 Millionen. Der Cash-Flow Hedge und die Bewertungsänderungen der zur Veräußerung verfügbaren Vermögenswerte erhöhten das sonstige Ergebnis um jeweils € 9 Millionen.
Die nachfolgend dargestellten konsolidierten Werte wurden nach den Bestimmungen der Capital Requirements Regulation (CRR) sowie des BWG ermittelt.
Per 31. März 2016 betrugen die gesamten Eigenmittel € 10.858 Millionen. Dies entspricht einem Rückgang um € 129 Millionen im Vergleich zum Jahresendwert 2015, großteils bedingt durch die geänderten Übergangsbestimmungen für 2016. So verringerte sich das harte Kernkapital nach Abzugsposten um € 111 Millionen. Die Währungsdifferenzen wirkten sich hingegen positiv auf die Eigenmittel aus, allen voran die Aufwertung des russischen Rubels mit € 28 Millionen. Die ergänzenden Eigenmittel verringerten sich aufgrund der Währungsentwicklung um € 18 Millionen auf € 3.297 Millionen.
Den Eigenmitteln stand ein Eigenmittelerfordernis von € 5.047 Millionen gegenüber. Das Eigenmittelerfordernis für das Kreditrisiko belief sich dabei auf € 4.094 Millionen. Dies entspricht einem Rückgang um € 23 Millionen. Er ist vor allem auf den Exposure-Abbau sowie auf eine Ratingverbesserung von Belarus zurückzuführen. Aktualisierte Daten für die Betriebserträge sowie Änderungen im Konsolidierungskreis führten zu einer Erhöhung des Eigenmittelerfordernisses für das operationelle Risiko um € 6 Millionen auf € 710 Millionen. Das Eigenmittelerfordernis für das Positionsrisiko in Schuldtiteln, Substanzwerten, Waren und Fremdwährungen stieg geringfügig auf € 244 Millionen.
Bezogen auf das Gesamtrisiko ergaben sich eine Common Equity Tier 1 Ratio (transitional) von 12,0 Prozent und eine Eigenmittelquote (transitional) von 17,2 Prozent.
Ohne Berücksichtigung der in der CRR definierten Übergangsbestimmungen ergab sich eine Common Equity Tier 1 Ratio (fully loaded) von 11,5 Prozent.
Für Informationen zum Risikomanagement wird auf Punkt (38) Risiken von Finanzinstrumenten im Risikobericht des Konzernzwischenabschlusses verwiesen.
Bis Ende 2017 streben wir eine CET1 Ratio (fully loaded) von mindestens 12 Prozent und eine Eigenmittelquote (fully loaded) von mindestens 16 Prozent an.
Nach Umsetzung der Anfang 2015 festgelegten strategischen Maßnahmen soll die Kostenbasis rund 20 Prozent unter dem Niveau von 2014 liegen (Verwaltungsaufwendungen 2014: € 3.024 Millionen).
Wir peilen mittelfristig einen Return on Equity vor Steuern von rund 14 Prozent und einen Konzern-Return-on-Equity von rund 11 Prozent an.
Mittelfristig streben wir eine Cost/Income Ratio von 50 bis 55 Prozent an.
Wir erwarten, dass die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen 2016 unter dem Niveau von 2015 (€ 1.264 Millionen) bleiben.
Die Verwaltungsaufwendungen sollen 2016 leicht unter Vorjahresniveau (2015: € 2.914 Millionen) liegen.
Das rumänische Parlament verabschiedete am 13. April 2016 einen Gesetzesentwurf, der für private Kreditnehmer die Möglichkeit eines Schuldenerlasses bei besicherten Immobilienkrediten unabhängig von der Währung gegen Übertragung der belasteten Immobilie an die finanzierende Bank unter gewissen Umständen vorsieht. Am 28. April 2016 wurde der Gesetzesentwurf vom rumänischen Präsidenten unterzeichnet, das Gesetz kann damit im Mai in Kraft treten. Das Gesetz ist für Hypothekenkredite im Umfang von weniger als € 250.000 vorgesehen und rückwirkend anwendbar, sogenannte "prima casa"-Wohnbaukredite – mit staatlicher Garantie und geförderten Zinssätzen für den ersten Immobilienerwerb – sind davon ausgeschlossen.
Die rumänische Netzwerkbank der RBI verfügte zum Ende des ersten Quartals 2016 über € 1,3 Milliarden besicherte Kredite an Retailkunden, von denen rund zwei Drittel die Kriterien des neuen Gesetzes formal erfüllen. Es ist derzeit noch nicht genau zu beziffern, wie viele Kunden in welchem Umfang von der Tilgungsmöglichkeit Gebrauch machen werden. Die RBI rechnet durch das neue Gesetz aus heutiger Sicht nach ersten Schätzungen mit einer zusätzlichen Belastung im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich über die gesamte Abwicklungszeit.
Die Segmentberichterstattung der RBI erfolgt gemäß IFRS 8 auf Basis der bestehenden Organisationsstruktur, wobei als Steuerungseinheit im Konzern entweder ein Land oder ein Geschäftsfeld fungiert. Die Märkte in Zentral- und Osteuropa werden dabei zu regionalen Segmenten zusammengefasst, in denen jeweils Länder mit vergleichbarem wirtschaftlichem Charakter und ähnlichen langfristigen Entwicklungserwartungen gebündelt werden. Die Geschäftsaktivitäten außerhalb von CEE werden nach Geschäftsfeldern abgegrenzt.
Daraus ergeben sich die folgenden Segmente:
| in € Millionen | 1.1.- 31.3. 2016 |
1.1.- 31.3. 2015 |
Verände rung |
Q1/2016 | Q4/2015 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 161 | 167 | - 3,7% | 161 | 161 | 0,4% |
| Provisionsüberschuss | 89 | 97 | - 9,2% | 89 | 98 | - 9,2% |
| Handelsergebnis | 5 | 16 | - 66,3% | 5 | 9 | - 43,0% |
| Laufendes sonstiges betriebliches Ergebnis | 4 | - 9 | – | 4 | - 6 | – |
| Betriebserträge | 259 | 272 | - 4,8% | 259 | 261 | - 0,9% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 165 | - 150 | 10,5% | - 165 | - 186 | - 10,9% |
| Betriebsergebnis | 93 | 122 | - 23,5% | 93 | 76 | 23,6% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 3 | - 22 | - 85,0% | - 3 | - 43 | - 92,4% |
| Übrige Ergebnisse | - 15 | - 38 | - 59,9% | - 15 | 22 | – |
| Ergebnis vor Steuern | 75 | 62 | 20,5% | 75 | 54 | 38,1% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 13 | - 19 | - 29,1% | - 13 | - 11 | 22,6% |
| Ergebnis nach Steuern | 61 | 43 | 42,1% | 61 | 43 | 42,0% |
| Risikogewichtete Aktiva (RWA gesamt) | 13.688 | 14.343 | - 4,6% | 13.688 | 12.910 | 6,0% |
| Aktiva | 27.644 | 25.131 | 10,0% | 27.644 | 26.878 | 2,9% |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 2,46% | 2,79% | - 0,33 PP | 2,46% | 2,52% | - 0,06 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 17,4% | 14,6% | 2,8 PP | 17,4% | 12,7% | 4,6 PP |
In Zentraleuropa konnte die RBI ihre Bilanzsumme durch einen Anstieg des Neugeschäfts vor allem in der Tschechischen Republik und der Slowakei ausbauen. Ein zusätzlicher Anstieg resultierte aus dem Zukauf eines Portfolios in der Tschechischen Republik. Das niedrige Zinsniveau belastet die Betriebserträge jedoch weiterhin. Geringere Bankenabgaben sowie niedrigere Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen in Ungarn sorgten aber für ein deutlich positiveres Ergebnis vor Steuern. Es stieg im Periodenvergleich um € 13 Millionen auf € 75 Millionen. Ergebnismindernd wirkten sich durch die Beiträge zum Bankenabwicklungsfonds gestiegene Verwaltungsaufwendungen aus.
Der Zinsüberschuss sank im Periodenvergleich wegen des weiterhin niedrigen Marktzinsniveaus um 4 Prozent oder € 6 Millionen auf € 161 Millionen. In Ungarn betrug der Rückgang des Zinsüberschusses € 5 Millionen, in der Slowakei € 2 Millionen. Dem stand ein geringfügiger Anstieg um € 1 Million in der Tschechischen Republik gegenüber. Aufgrund der Zinsanpassungen auf der Aktivseite verringerte sich die Nettozinsspanne im Jahresvergleich um 33 Basispunkte auf 2,46 Prozent.
Der Provisionsüberschuss verringerte sich im Periodenvergleich um 9 Prozent oder € 9 Millionen auf € 89 Millionen. Das Ergebnis aus der Verwaltung von Investment- und Pensionsfonds zeigte hier einen Rückgang um € 3 Millionen auf € 4 Millionen, überwiegend hervorgerufen durch einen Sonderertrag in der Slowakei im Vorjahr. Ebenso sank das Ergebnis aus dem Zahlungsverkehr volumen- und margenbedingt vorwiegend in der Tschechischen Republik sowie in Ungarn um 4 Prozent oder € 2 Millionen auf € 45 Millionen. Das Ergebnis aus dem Kredit- und Garantiegeschäft reduzierte sich bedingt durch eine gesetzliche Einschränkung bei Gebühren für vorzeitige Kreditrückzahlungen in der Slowakei um € 2 Millionen.
Das Handelsergebnis verringerte sich um 66 Prozent oder € 11 Millionen auf € 5 Millionen. Dabei nahm das Ergebnis aus dem währungsbezogenen Geschäft im Periodenvergleich um € 6 Millionen auf € 7 Millionen ab. Verantwortlich für diesen Rückgang waren geringere Volumina und Bewertungsverluste aus Fremdwährungspositionen in der Tschechischen Republik und Ungarn. Das Ergebnis aus dem zinsbezogenen Geschäft sank im Periodenvergleich von € 3 Millionen auf minus € 2 Millionen, überwiegend bedingt durch Verluste aus der Bewertung zinsbasierter Derivate in der Tschechischen Republik und Ungarn.
Das laufende sonstige betriebliche Ergebnis der Region verbesserte sich von minus € 9 Millionen auf € 4 Millionen. Hauptverantwortlich dafür war ein Erlös von € 8 Millionen aus dem Verkauf des Card Acquiring Business (POS-Terminals) in der Tschechischen Republik.
Die Verwaltungsaufwendungen des Segments erhöhten sich gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahrs um 11 Prozent oder € 16 Millionen auf € 165 Millionen. Diese Entwicklung war überwiegend auf die Beiträge zu den Bankenabwicklungsfonds in der Slowakei (€ 8 Millionen), der Tschechischen Republik (€ 7 Millionen) und Ungarn (€ 1 Million) zurückzuführen. Die Personalaufwendungen stiegen um 4 Prozent oder € 3 Millionen auf € 76 Millionen, hauptsächlich bedingt durch den Ankauf eines tschechischen Privatkunden- und Kreditkartengeschäfts und den damit verbundenen Mitarbeiteranstieg. Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte sanken um 6 Prozent oder € 1 Million auf € 16 Millionen. Die Anzahl der Geschäftsstellen des Segments ging im Jahresabstand um 14 auf 405 zurück. Dabei wurden aufgrund der Neuausrichtung des Geschäftsmodells 42 Bankstellen in Ungarn geschlossen, während es in der Slowakei, wo der weitere Filialausbau der Marke Raiffeisen plangemäß erfolgte, zu einem Zuwachs von 19 Bankstellen kam. Die Cost/Income Ratio erhöhte sich um 8,8 Prozentpunkte auf 63,9 Prozent.
In der Berichtsperiode fielen die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen im Segment Zentraleuropa mit € 3 Millionen um 85 Prozent oder € 19 Millionen geringer aus als in der Vergleichsperiode des Vorjahrs. Der größte Rückgang wurde dabei mit € 20 Millionen in Ungarn erzielt und betraf sowohl Retail- als auch Firmenkunden. Per Saldo kam es hier in der Berichtsperiode zu einer Netto-Auflösung von € 6 Millionen. In der Tschechischen Republik stieg der Wertberichtigungsbedarf auf € 6 Millionen, nachdem sich der Verkauf eines vollständig wertberichtigten Kredits eines Großkunden in der Vergleichsperiode des Vorjahrs positiv niedergeschlagen hatte.
Der Anteil der notleidenden Kredite an Nichtbanken am Kreditportfolio des Segments Zentraleuropa stieg um 0,4 Prozentpunkte auf 7,5 Prozent.
Die übrigen Ergebnisse des Segments Zentraleuropa verbesserten sich gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahrs um € 23 Millionen auf minus € 15 Millionen.
Das Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten verbesserte sich dabei um € 3 Millionen, hauptsächlich hervorgerufen durch das Ergebnis aus Absicherungsgeschäften zur Anpassung der Währungs- und Zinsstruktur in der Tschechischen Republik.
In der Berichtsperiode belief sich das Ergebnis aus Endkonsolidierungen auf € 8 Millionen, nachdem in der Vergleichsperiode des Vorjahrs ein Verlust von € 1 Million ausgewiesen worden war. Das 2016 verbuchte Ergebnis resultierte im Wesentlichen aus dem Verkauf eines Immobilien-Leasingprojekts in der Tschechischen Republik.
Die im übrigen Ergebnis enthaltenen Bankenabgaben sanken um € 20 Millionen auf € 23 Millionen. Dieser Rückgang betraf überwiegend Ungarn, wo die Berechnungsgrundlage für die Bankenabgabe halbiert wurde.
In Ungarn war es im Zusammenhang mit der Durchführung des Settlement Act (einseitige Zinsänderungen bei Konsumentenkrediten) in der Vergleichsperiode des Vorjahrs zu einer Auflösung der dafür gebildeten Rückstellung in Höhe von € 9 Millionen gekommen.
Die Steuern vom Einkommen und Ertrag des Segments gingen – vor allem aufgrund eines geringeren steuerbaren Ergebnisses in der Slowakei – um € 5 Millionen auf € 13 Millionen zurück. Die Steuerquote betrug in der Berichtsperiode 18 Prozent.
| 1.1.-31.3.2016 in € Millionen |
Tschechische Republik |
Ungarn | Slowakei |
|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 59 | 30 | 71 |
| Provisionsüberschuss | 25 | 27 | 37 |
| Handelsergebnis | - 1 | 4 | 2 |
| Laufendes sonstiges betriebliches Ergebnis | 8 | - 6 | 1 |
| Betriebserträge | 91 | 56 | 111 |
| Verwaltungsaufwendungen | - 61 | - 35 | - 69 |
| Betriebsergebnis | 30 | 21 | 42 |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 6 | 6 | - 4 |
| Übrige Ergebnisse | 7 | - 17 | - 5 |
| Ergebnis vor Steuern | 31 | 10 | 34 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 5 | 0 | - 8 |
| Ergebnis nach Steuern | 26 | 10 | 26 |
| Risikogewichtete Aktiva (RWA gesamt) | 4.757 | 3.094 | 5.837 |
| Aktiva | 10.080 | 6.347 | 11.257 |
| Forderungen an Kunden davon Corporate % |
7.413 43,6% |
3.553 68,0% |
8.247 46,1% |
| davon Retail % | 55,8% | 27,7% | 53,7% |
| davon in Fremdwährung % | 13,4% | 36,1% | 0,8% |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 7.355 | 4.119 | 8.760 |
| Loan/Deposit Ratio (netto) | 97,5% | 73,4% | 91,5% |
| Eigenkapital | 967 | 512 | 1.021 |
| Return on Equity vor Steuern | 13,5% | 7,8% | 13,9% |
| Return on Equity nach Steuern | 11,3% | 7,8% | 10,5% |
| Cost/Income Ratio | 66,6% | 63,0% | 62,2% |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 2,52% | 2,09% | 2,61% |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 3.129 | 2.016 | 3.872 |
| Geschäftsstellen | 134 | 72 | 199 |
| Kunden | 620.729 | 545.122 | 821.057 |
| in € Millionen | 1.1.- 31.3. 2016 |
1.1.- 31.3. 2015 |
Verände rung |
Q1/2016 | Q4/2015 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 180 | 193 | - 6,4% | 180 | 189 | - 4,5% |
| Provisionsüberschuss | 91 | 87 | 4,7% | 91 | 99 | - 7,9% |
| Handelsergebnis | 19 | 12 | 60,9% | 19 | 14 | 35,4% |
| Laufendes sonstiges betriebliches Ergebnis | 4 | 4 | - 3,5% | 4 | - 9 | – |
| Betriebserträge | 294 | 295 | - 0,5% | 294 | 292 | 0,4% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 169 | - 159 | 6,3% | - 169 | - 190 | - 11,1% |
| Betriebsergebnis | 125 | 136 | - 8,3% | 125 | 103 | 21,7% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 23 | - 41 | - 42,8% | - 23 | - 66 | - 64,6% |
| Übrige Ergebnisse | - 2 | - 6 | - 70,6% | - 2 | 2 | – |
| Ergebnis vor Steuern | 100 | 89 | 11,9% | 100 | 38 | 159,9% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 16 | - 12 | 34,1% | - 16 | - 9 | 86,5% |
| Ergebnis nach Steuern | 83 | 77 | 8,3% | 83 | 30 | 181,8% |
| Risikogewichtete Aktiva (RWA gesamt) | 14.210 | 14.532 | - 2,2% | 14.210 | 13.968 | 1,7% |
| Aktiva | 21.664 | 21.432 | 1,1% | 21.664 | 22.120 | - 2,1% |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 3,49% | 3,83% | - 0,34 PP | 3,49% | 3,66% | - 0,17 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 22,2% | 21,4% | 0,8 PP | 22,2% | 8,9% | 13,3 PP |
Das Ergebnis vor Steuern verbesserte sich im Segment Südosteuropa überwiegend aufgrund deutlich niedrigerer Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen. Dem standen höhere Verwaltungsaufwendungen vor allem im Zusammenhang mit den Bankenabwicklungsfonds und der Einlagensicherung gegenüber.
Der Zinsüberschuss nahm im Periodenvergleich um 6 Prozent oder € 13 Millionen auf € 180 Millionen ab. Dabei gab es in allen Ländern des Segments – mit Ausnahme von Bosnien und Herzegowina – einen Rückgang des Zinsergebnisses, hauptsächlich bedingt durch das anhaltend niedrige Zinsniveau. Die größte Reduktion verzeichnete mit minus € 5 Millionen Kroatien, wo zusätzlich rückläufige Kreditvolumina für eine Abnahme des Zinsüberschusses sorgten. Die Nettozinsspanne reduzierte sich im Einklang mit dem Zinsniveau und dem Liquiditätsüberschuss ebenfalls um 34 Basispunkte auf 3,49 Prozent.
Der Provisionsüberschuss legte hingegen im Periodenvergleich um 5 Prozent oder € 4 Millionen auf € 91 Millionen zu. Dabei wuchs das Ergebnis aus dem Verkauf von Eigen- und Fremdprodukten aufgrund höherer Erträge primär in Rumänien sowie Bosnien und Herzegowina um € 2 Millionen auf € 7 Millionen. Das Ergebnis aus dem Zahlungsverkehr erhöhte sich vorrangig in Bosnien und Herzegowina sowie Rumänien um € 1 Million auf € 47 Millionen. Das Ergebnis aus dem Devisen-, Valuten- und Edelmetallgeschäft stieg ebenfalls um € 1 Million auf € 19 Millionen, hauptsächlich aufgrund höherer Volumina in Rumänien.
Das Handelsergebnis stieg in Südosteuropa im Periodenvergleich um 61 Prozent oder € 7 Millionen auf € 19 Millionen. Hauptverantwortlich für die dabei im währungsbezogenen Geschäft verzeichnete Zunahme um € 5 Millionen auf € 10 Millionen waren Bewertungsgewinne aus Fremdwährungspositionen in Rumänien und Kroatien. Das Ergebnis aus dem zinsbezogenen Geschäft verbesserte sich um € 2 Millionen auf € 8 Millionen.
Das laufende sonstige betriebliche Ergebnis blieb mit € 4 Millionen im Vergleich zur Vorperiode stabil.
Die Verwaltungsaufwendungen erhöhten sich im Jahresvergleich um 6 Prozent oder € 10 Millionen auf € 169 Millionen. Die Personalaufwendungen stiegen um 2 Prozent oder € 2 Millionen auf € 73 Millionen, vor allem bedingt durch höhere Gehälter und die Übernahme von ehemaligen Leihmitarbeitern in Rumänien in feste Arbeitsverhältnisse. Die Sachaufwendungen des Segments nahmen um 13 Prozent oder 9 Millionen auf € 77 Millionen zu. Dies war überwiegend auf die Beiträge zu den Bankenabwicklungsfonds in Rumänien und Kroatien in Höhe von € 5 Millionen, die im ersten Quartal für das Gesamtjahr gezahlt wurden, sowie auf um € 2 Millionen höhere Beiträge zur Einlagensicherung zurückzuführen. Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte blieben nahezu konstant bei € 18 Millionen. Die Anzahl der Geschäftsstellen sank im Jahresvergleich um 16 auf 1.056, überwiegend bedingt durch eine Reduktion der Geschäftsstellen in Rumänien. Die Cost/Income Ratio nahm um 3,6 Prozentpunkte auf 57,4 Prozent zu.
Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen fielen mit € 23 Millionen um 43 Prozent oder € 18 Millionen geringer aus als in der Vergleichsperiode des Vorjahrs. In Bulgarien verminderten sich die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen um € 12 Millionen auf € 6 Millionen, nachdem die Rückführung eines notleidenden Kredits an einen Großkunden zu einer Auflösung von € 7 Millionen führte. In Kroatien kam es – nach Nettodotierungen von € 6 Millionen in der Vorjahresperiode – in der Berichtsperiode zu Nettoauflösungen von Kreditrisikovorsorgen in Höhe von € 4 Millionen. Der Grund dafür war die Auflösung von Kreditrisikovorsorgen für einen Großkunden sowie von Vorsorgen für Retail-Kunden im Zusammenhang mit der CHF-Konvertierung. In Rumänien wurden aufgrund der Verbesserung des Risikoprofils bei Retail- und Firmenkunden um € 9 Millionen geringere Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen von € 8 Millionen vorgenommen. Ebenso ergaben sich Rückgänge in Serbien sowie Bosnien und Herzegowina. Dagegen kam es in Albanien zu einem starken Anstieg um € 25 Millionen auf € 30 Millionen, zurückzuführen auf Ausfälle einiger Großkunden.
Der Anteil der notleidenden Kredite an Nichtbanken am Kreditportfolio des Segments sank um 0,3 Prozentpunkte auf 11,8 Prozent.
Die übrigen Ergebnisse verbesserten sich um 71 Prozent oder € 4 Millionen auf minus € 2 Millionen. Hauptverantwortlich dafür waren in der Vorjahresperiode verbuchte Aufwendungen für staatliche Maßnahmen in Kroatien und Serbien.
Der Steueraufwand erhöhte sich im Periodenvergleich um 34 Prozent oder € 4 Millionen auf € 16 Millionen. Ein Anstieg der latenten Steuern resultierte dabei aus der Nutzung von Verlustvorträgen in Kroatien, der laufende Steueraufwand nahm vor allem aufgrund höherer steuerbarer Gewinne in Bulgarien zu. Dem Verlust in Albanien steht kein latenter Steuerertrag gegenüber, wodurch die Steuerquote um 5 Prozentpunkte auf 16 Prozent stieg.
Nachfolgend die Detailergebnisse der einzelnen Länder:
| 1.1.-31.3.2016 in € Millionen |
Albanien | Bosnien und Herzegowina |
Bulgarien |
|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 15 | 16 | 28 |
| Provisionsüberschuss | 3 | 8 | 10 |
| Handelsergebnis | 6 | 0 | 1 |
| Laufendes sonstiges betriebliches Ergebnis | 0 | 0 | 0 |
| Betriebserträge | 23 | 25 | 38 |
| Verwaltungsaufwendungen | - 11 | - 13 | - 18 |
| Betriebsergebnis | 12 | 12 | 20 |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 30 | 1 | 6 |
| Übrige Ergebnisse | 1 | 0 | 0 |
| Ergebnis vor Steuern | - 17 | 13 | 26 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | 0 | - 1 | - 3 |
| Ergebnis nach Steuern | - 17 | 12 | 24 |
| Risikogewichtete Aktiva (RWA gesamt) | 1.664 | 1.554 | 1.729 |
| Aktiva | 2.056 | 1.956 | 3.407 |
| Forderungen an Kunden | 821 | 1.163 | 2.069 |
| davon Corporate % | 65,7% | 30,7% | 41,2% |
| davon Retail % | 34,3% | 68,8% | 58,2% |
| davon in Fremdwährung % | 60,0% | 69,0% | 52,4% |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 1.731 | 1.536 | 2.390 |
| Loan/Deposit Ratio (netto) | 40,5% | 70,9% | 80,3% |
| Eigenkapital | 203 | 281 | 519 |
| Return on Equity vor Steuern | – | 20,3% | 21,4% |
| Return on Equity nach Steuern | – | 18,1% | 19,4% |
| Cost/Income Ratio | 47,2% | 51,5% | 46,6% |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 3,11% | 3,54% | 3,32% |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 1.349 | 1.307 | 2.551 |
| Geschäftsstellen | 90 | 97 | 149 |
| Kunden | 747.152 | 449.764 | 636.992 |
| in € Millionen | Kroatien | Kosovo | Rumänien | Serbien |
|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 31 | 9 | 61 | 20 |
| Provisionsüberschuss | 16 | 1 | 44 | 9 |
| Handelsergebnis | 6 | 0 | 5 | 0 |
| Laufendes sonstiges betriebliches Ergebnis | 5 | 0 | - 1 | 1 |
| Betriebserträge | 57 | 11 | 110 | 31 |
| Verwaltungsaufwendungen | - 34 | - 6 | - 70 | - 18 |
| Betriebsergebnis | 23 | 4 | 40 | 13 |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | 4 | - 1 | - 8 | 4 |
| Übrige Ergebnisse | - 4 | 0 | 1 | 0 |
| Ergebnis vor Steuern | 23 | 4 | 33 | 17 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 5 | 0 | - 5 | - 2 |
| Ergebnis nach Steuern | 18 | 3 | 28 | 16 |
| Risikogewichtete Aktiva (RWA gesamt) | 2.977 | 514 | 4.168 | 1.604 |
| Aktiva | 4.420 | 862 | 7.028 | 1.966 |
| Forderungen an Kunden | 3.040 | 510 | 4.569 | 1.070 |
| davon Corporate % | 43,6% | 38,7% | 32,9% | 49,8% |
| davon Retail % | 53,6% | 61,3% | 64,9% | 49,9% |
| davon in Fremdwährung % | 58,4% | 0,0% | 43,2% | 62,6% |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 3.046 | 682 | 5.051 | 1.456 |
| Loan/Deposit Ratio (netto) | 86,6% | 71,5% | 84,9% | 65,9% |
| Eigenkapital | 644 | 111 | 792 | 474 |
| Return on Equity vor Steuern | 14,9% | 12,4% | 17,7% | 15,5% |
| Return on Equity nach Steuern | 11,5% | 10,9% | 15,1% | 13,9% |
| Cost/Income Ratio | 59,5% | 59,2% | 64,0% | 57,1% |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 3,10% | 4,37% | 3,53% | 4,34% |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 2.133 | 721 | 5.450 | 1.538 |
| Geschäftsstellen | 78 | 52 | 506 | 84 |
| Kunden | 449.598 | 291.125 | 2.124.663 | 671.451 |
| in € Millionen | 1.1.- 31.3. 2016 |
1.1.- 31.3. 2015 |
Verände rung |
Q1/2016 | Q4/2015 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 203 | 249 | - 18,5% | 203 | 220 | - 7,7% |
| Provisionsüberschuss | 86 | 93 | - 7,3% | 86 | 109 | - 21,5% |
| Handelsergebnis | 20 | - 48 | – | 20 | 8 | 148,9% |
| Laufendes sonstiges betriebliches Ergebnis | - 1 | - 5 | - 69,8% | - 1 | - 13 | - 89,3% |
| Betriebserträge | 308 | 289 | 6,5% | 308 | 324 | - 5,2% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 118 | - 130 | - 9,0% | - 118 | - 156 | - 23,9% |
| Betriebsergebnis | 189 | 159 | 19,2% | 189 | 169 | 12,1% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 67 | - 134 | - 50,1% | - 67 | - 102 | - 34,5% |
| Übrige Ergebnisse | 9 | 59 | - 84,1% | 9 | 91 | - 89,7% |
| Ergebnis vor Steuern | 132 | 84 | 56,8% | 132 | 158 | - 16,5% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 25 | - 35 | - 28,5% | - 25 | - 36 | - 32,3% |
| Ergebnis nach Steuern | 107 | 50 | 116,2% | 107 | 121 | - 11,7% |
| Risikogewichtete Aktiva (RWA gesamt) | 10.964 | 14.602 | - 24,9% | 10.964 | 11.642 | - 5,8% |
| Aktiva | 13.598 | 17.618 | - 22,8% | 13.598 | 14.179 | - 4,1% |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 6,45% | 6,38% | 0,07 PP | 6,45% | 6,18% | 0,28 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 32,2% | 20,6% | 11,6 PP | 32,2% | 38,1% | - 5,9 PP |
Das Segment Osteuropa war im ersten Quartal 2016 wie schon im Vorjahr von hoher Währungsvolatilität beeinflusst. So lagen der Durchschnittskurs des russischen Rubels um 12 Prozent, jener der ukrainischen Hryvna um 17 Prozent und jener des belarussischen Rubels um 28 Prozent unter den Vergleichswerten des Vorjahrs. In der Ukraine erhöhte sich jedoch das Handelsergebnis aufgrund der geringeren Währungsabwertung der ukrainischen Hryvna sowie einer verbesserten Fremdwährungspositionierung. Ebenso nahmen die Risikovorsorgen bedingt durch die Verbesserung der Risikosituation deutlich ab, nachdem in der Vergleichsperiode aufgrund der politischen Situation in der Donbass-Region noch sehr hohe Risikovorsorgen notwendig gewesen waren. In Russland waren ein währungsbedingter Rückgang des Zinsüberschusses sowie volumen- und margenbedingt geringere Zinserträge für ein um 35 Prozent niedrigeres Ergebnis vor Steuern verantwortlich. In Belarus hat sich das Ergebnis aufgrund eines im Vorjahr gebuchten Bewertungsergebnisses aus einer Fremdwährungsposition reduziert.
Der Zinsüberschuss sank im Periodenvergleich um 19 Prozent oder € 46 Millionen auf € 203 Millionen. Hauptverantwortlich dafür war ein um 26 Prozent oder € 45 Millionen auf € 130 Millionen gesunkener Zinsüberschuss in Russland, hervorgerufen durch um € 51 Millionen niedrigere Zinserträge aus derivativen Finanzinstrumenten sowie währungs- und volumenbedingt geringere Zinserträge aus Forderungen an Kunden. Der in der Ukraine verzeichnete Rückgang des Zinsüberschusses um 4 Prozent oder € 2 Millionen auf € 40 Millionen ist durch die Währungsentwicklung bedingt, in lokaler Währung konnte ein Anstieg des Zinsüberschusses um 15 Prozent erzielt werden. In Belarus stieg der Zinsüberschuss aufgrund von Währungsabwertungen trotz verbesserter Margen nur geringfügig um € 1 Million auf € 32 Millionen. Die Nettozinsspanne des Segments verbesserte sich im Periodenvergleich geringfügig um 7 Basispunkte auf 6,45 Prozent.
Der Provisionsüberschuss verzeichnete im Jahresvergleich einen Rückgang um 7 Prozent oder € 7 Millionen auf € 86 Millionen. Dabei reduzierte sich das Ergebnis aus dem Devisen-, Valuten- und Edelmetallgeschäft – vor allem durch die Wechselkursentwicklung sowie geringere Volumina in der Ukraine und Russland – um 16 Prozent oder € 5 Millionen auf € 25 Millionen. Das Ergebnis aus dem Zahlungsverkehr verringerte sich wechselkursbedingt und aufgrund höherer Kreditkartengebühren vorrangig in Belarus sowie in der Ukraine um 8 Prozent oder € 3 Millionen auf € 37 Millionen. Ebenso nahm das Ergebnis aus dem Kredit- und Garantiegeschäft – primär aufgrund des Ausstiegs aus dem Automobilfinanzierungsgeschäft in Russland – um € 3 Millionen auf € 11 Millionen ab, während sich das Ergebnis aus sonstigen Bankdienstleistungen – ebenfalls in Russland – um € 4 Millionen auf € 9 Millionen verbesserte.
Das Handelsergebnis drehte von minus € 48 Millionen in der Vergleichsperiode auf plus € 20 Millionen. Das Ergebnis aus dem währungsbezogenen Geschäft verbesserte sich dabei um € 70 Millionen auf € 17 Millionen. Die Ukraine verzeichnete hier
aufgrund der geringeren Währungsabwertung der ukrainischen Hryvna sowie einer verbesserten Fremdwährungspositionierung einen deutlichen Zuwachs von € 97 Millionen. Rückgänge gab es hier hingegen in Belarus bedingt durch die Beendigung einer strategischen Währungsposition, die im Vorjahr zu einem Bewertungsgewinn von € 22 Millionen geführt hatte, sowie in Russland aufgrund von Bewertungsverlusten aus derivativen Finanzinstrumenten. Das Ergebnis aus dem zinsbezogenen Geschäft sank um € 2 Millionen auf € 4 Millionen, hervorgerufen durch Bewertungsverluste aus zinsbasierten Derivaten und Wertpapierpositionen in Russland.
Das laufende sonstige betriebliche Ergebnis verbesserte sich im Periodenvergleich um € 3 Millionen auf minus € 1 Million.
Die Verwaltungsaufwendungen verminderten sich im Jahresvergleich um 9 Prozent oder € 12 Millionen auf € 118 Millionen. Diese Reduktion betraf zum überwiegenden Teil Russland sowie die Ukraine und war vor allem durch die Abwertung des russischen Rubels und der ukrainischen Hryvna begründet. Die Personalaufwendungen des Segments nahmen um € 2 Millionen ab. Dies war neben Währungseffekten auf eine Reduktion der Mitarbeiteranzahl um 13 Prozent oder 2.842 auf 19.276 Mitarbeiter zurückzuführen, die Gehaltssteigerungen in Russland und in der Ukraine mehr als kompensierten. Der Sachaufwand ging um € 7 Millionen zurück. Aufgrund von Filialschließungen sanken hier die Raumaufwendungen, zusätzlich waren niedrigere Rechts- und Beratungsaufwendungen zu verzeichnen. Die Abschreibungen nahmen um € 3 Millionen ab. Die Anzahl der Geschäftsstellen des Segments ging um 124 auf 856 zurück. 93 davon entfielen auf die Ukraine und 29 auf Russland, wo die Filialen im Osten des Landes reduziert wurden. Die Cost/Income Ratio verbesserte sich um 6,5 Prozentpunkte auf 38,5 Prozent.
Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen halbierten sich im Periodenvergleich auf € 67 Millionen. Dabei fielen in der Ukraine die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen mit € 10 Millionen um € 71 Millionen geringer aus. Dies war vor allem darauf zurückzuführen, dass sich in der Vergleichsperiode des Vorjahrs aufgrund der Währungsentwicklung ein hoher Vorsorgebedarf für Forderungen an Retail- und Firmenkunden ergeben hatte. In Russland lagen die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen mit € 50 Millionen nur geringfügig über dem Vergleichswert des Vorjahrs. In Belarus stieg der Wertberichtigungsbedarf vor allem bei Firmenkunden um € 3 Millionen auf € 7 Millionen.
Der Anteil der notleidenden Kredite an Nichtbanken am Kreditportfolio des Segments sank im Jahresabstand um 0,1 Prozentpunkte auf 18,8 Prozent.
Die übrigen Ergebnisse sanken im Periodenvergleich um € 50 Millionen auf € 9 Millionen. Dabei verringerte sich das Ergebnis aus Finanzinvestitionen um € 60 Millionen auf € 9 Millionen. Hier gingen die Bewertungsgewinne aus Wertpapieren des Fair-Value-Bestands um € 64 Millionen auf € 9 Millionen zurück, nachdem in der Vergleichsperiode des Vorjahrs vor allem aus der Bewertung von festverzinslichen, an den US-Dollar indexierten Staatsanleihen in der Ukraine ein positives Ergebnis von € 72 Millionen angefallen war. Das Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten verbesserte sich um € 11 Millionen auf € 1 Million, hervorgerufen durch die Bewertung von Zinsswaps zur Reduktion des Zinsstrukturrisikos sowie Marktwertänderungen von Bankbuchderivaten vor allem in Russland.
Der Steueraufwand sank um 29 Prozent oder € 10 Millionen auf € 25 Millionen. Dies resultierte vor allem aus der Reduktion von latenten Steuern im Zusammenhang mit Kreditrisikovorsorgen in Belarus und einem geringeren steuerbaren Ergebnis in Russland. Im Vorjahr stand den Verlusten in der Ukraine keine Bildung aktiver latenter Steuern gegenüber. Die Steuerquote des Segments belief sich auf 19 Prozent.
Nachfolgend die Detailergebnisse der einzelnen Länder:
| 1.1.-31.3.2016 in € Millionen |
Belarus | Russland | Ukraine |
|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 32 | 130 | 40 |
| Provisionsüberschuss | 13 | 56 | 17 |
| Handelsergebnis | 7 | 12 | 2 |
| Laufendes sonstiges betriebliches Ergebnis | 0 | 0 | - 1 |
| Betriebserträge | 52 | 198 | 57 |
| Verwaltungsaufwendungen | - 17 | - 72 | - 29 |
| Betriebsergebnis | 35 | 125 | 29 |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 7 | - 50 | - 10 |
| Übrige Ergebnisse | 0 | 2 | 7 |
| Ergebnis vor Steuern | 28 | 77 | 26 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 6 | - 17 | - 2 |
| Ergebnis nach Steuern | 23 | 61 | 24 |
| Risikogewichtete Aktiva (RWA gesamt) | 1.241 | 7.597 | 2.115 |
| Aktiva | 1.336 | 10.414 | 1.837 |
| Forderungen an Kunden | 914 | 7.000 | 1.897 |
| davon Corporate % | 74,6% | 64,2% | 53,7% |
| davon Retail % | 25,4% | 35,8% | 46,3% |
| davon in Fremdwährung % | 69,5% | 42,6% | 59,8% |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 738 | 7.296 | 1.296 |
| Loan/Deposit Ratio (netto) | 116,7% | 89,0% | 66,8% |
| Eigenkapital | 288 | 1.331 | 197 |
| Return on Equity vor Steuern | 44,4% | 28,0% | 50,9% |
| Return on Equity nach Steuern | 35,5% | 22,0% | 46,1% |
| Cost/Income Ratio | 32,4% | 36,7% | 50,3% |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 10,05% | 5,48% | 9,12% |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 2.067 | 7.678 | 9.489 |
| Geschäftsstellen | 95 | 183 | 577 |
| Kunden | 756.252 | 3.036.238 | 2.635.840 |
| in € Millionen | 1.1.- 31.3. 2016 |
1.1.- 31.3. 2015 |
Verände rung |
Q1/2016 | Q4/2015 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 86 | 83 | 3,2% | 86 | 81 | 6,5% |
| Provisionsüberschuss | 16 | 14 | 13,3% | 16 | 19 | - 17,1% |
| Handelsergebnis | 3 | 0 | >500,0% | 3 | 0 | >500,0% |
| Laufendes sonstiges betriebliches Ergebnis | 0 | 1 | - 70,8% | 0 | 0 | 171,3% |
| Betriebserträge | 106 | 98 | 7,6% | 106 | 100 | 5,3% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 35 | - 32 | 11,4% | - 35 | - 47 | - 24,9% |
| Betriebsergebnis | 70 | 66 | 5,9% | 70 | 53 | 32,1% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 3 | - 47 | - 94,2% | - 3 | - 34 | - 91,9% |
| Übrige Ergebnisse | - 5 | - 4 | 30,7% | - 5 | - 4 | 14,2% |
| Ergebnis vor Steuern | 63 | 16 | 298,4% | 63 | 15 | 310,9% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 16 | - 4 | 307,3% | - 16 | - 4 | 347,7% |
| Ergebnis nach Steuern | 47 | 12 | 295,4% | 47 | 12 | 299,7% |
| Risikogewichtete Aktiva (RWA gesamt) | 8.210 | 9.499 | - 13,6% | 8.210 | 8.590 | - 4,4% |
| Aktiva | 14.358 | 16.593 | - 13,5% | 14.358 | 13.873 | 3,5% |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 2,46% | 1,91% | 0,55 PP | 2,46% | 2,33% | 0,14 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 22,6% | 5,7% | 16,9 PP | 22,6% | 5,6% | 17,1 PP |
Die Ergebnisverbesserung im Segment Group Corporates war hauptsächlich von den niedrigeren Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen geprägt. In der Vergleichsperiode des Vorjahrs hatten Wertberichtigungen auf Forderungen an Großkunden vor allem aus der Donbass-Region das Vorsteuerergebnis belastet.
Der Zinsüberschuss des Segments erhöhte sich um 3 Prozent oder € 3 Millionen auf € 86 Millionen. Dabei wurden das geringere Kreditvolumen sowie rückläufige Margen im Firmenkundengeschäft (von Wien aus betreute österreichische und multinationale Firmenkunden) durch höhere zinsähnliche Sondererträge, insbesondere aus Immobilienfinanzierungen, kompensiert. Die Nettozinsspanne des Segments erhöhte sich um 55 Basispunkte auf 2,46 Prozent.
Der Provisionsüberschuss verbesserte sich um 13 Prozent oder € 2 Millionen auf € 16 Millionen. Höhere Provisionserträge aus Anleiheemissionen, Export- und Investmentfinanzierungen, Liquiditätsmanagement-Dienstleistungen sowie Immobilien- und Projektfinanzierungen wurden teilweise durch eine Umschichtung von Ergebnisbestandteilen aus dem Provisionsüberschuss in das Handelsergebnis kompensiert.
Der im Handelsergebnis verzeichnete Anstieg um € 3 Millionen stammte aus der oben erwähnten Umschichtung sowie aus zinsbasierten derivativen Finanzinstrumenten der Konzernzentrale.
Die Verwaltungsaufwendungen erhöhten sich um 11 Prozent oder € 4 Millionen auf € 35 Millionen. Dabei stiegen vor allem die Sachaufwendungen aufgrund der anteiligen Kostenallokation vorwiegend aus den Beiträgen zu Bankenabwicklungsfonds auf das Segment. Die Cost/Income Ratio nahm um 1,1 Prozentpunkte auf 33,5 Prozent zu.
Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen gingen im Periodenvergleich um 94 Prozent oder € 44 Millionen auf € 3 Millionen zurück. In der Vergleichsperiode des Vorjahrs waren überwiegend Einzelwertberichtigungen auf Forderungen an Großkunden, speziell aus der Donbass-Region, angefallen. Der Anteil der notleidenden Kredite an Nichtbanken am Kreditportfolio des Segments sank um 1,3 Prozentpunkte auf 8,0 Prozent.
Der Rückgang in den übrigen Ergebnissen resultierte vor allem aus höheren Aufwendungen für Bankenabgaben in Höhe von € 5 Millionen (Q1/2015: € 4 Millionen).
Der Steueraufwand stieg ergebnisbedingt um € 12 Millionen auf € 16 Millionen. Die Steuerquote belief sich auf 26 Prozent.
| in € Millionen | 1.1.- 31.3. 2016 |
1.1.- 31.3. 2015 |
Verände rung |
Q1/2016 | Q4/2015 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 16 | 27 | - 42,5% | 16 | 14 | 13,7% |
| Provisionsüberschuss | 26 | 27 | - 4,4% | 26 | 31 | - 15,5% |
| Handelsergebnis | 27 | 22 | 21,8% | 27 | 28 | - 4,8% |
| Laufendes sonstiges betriebliches Ergebnis | 2 | 2 | 3,1% | 2 | 5 | - 50,5% |
| Betriebserträge | 71 | 79 | - 10,0% | 71 | 78 | - 8,7% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 51 | - 58 | - 11,6% | - 51 | - 57 | - 9,8% |
| Betriebsergebnis | 20 | 21 | - 5,3% | 20 | 21 | - 5,6% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | 4 | - 1 | – | 4 | 7 | - 46,4% |
| Übrige Ergebnisse | 10 | - 7 | – | 10 | 25 | - 61,9% |
| Ergebnis vor Steuern | 33 | 13 | 158,1% | 33 | 52 | - 37,7% |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 8 | - 3 | 178,4% | - 8 | - 13 | - 37,2% |
| Ergebnis nach Steuern | 25 | 10 | 152,3% | 25 | 40 | - 37,8% |
| Risikogewichtete Aktiva (RWA gesamt) | 4.243 | 5.055 | - 16,1% | 4.243 | 3.781 | 12,2% |
| Aktiva | 15.797 | 18.543 | - 14,8% | 15.797 | 13.461 | 17,4% |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 0,62% | 0,97% | - 0,35 PP | 0,62% | 0,64% | - 0,02 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 22,9% | 9,6% | 13,3 PP | 22,9% | 37,8% | - 14,9 PP |
Der im Segment Group Markets verzeichnete Anstieg im Ergebnis vor Steuern um 158 Prozent oder € 20 Millionen auf € 33 Millionen war vor allem im verbesserten Ergebnis aus Finanzinvestitionen sowie gesunkenen Personalaufwendungen begründet. Hingegen zeigte der Zinsüberschuss aufgrund eines geringeren Geschäftsvolumens einen starken Rückgang.
Der Zinsüberschuss des Segments Group Markets verringerte sich um 43 Prozent oder € 12 Millionen auf € 16 Millionen. Hauptverantwortlich dafür waren durch den Abbau eines Wertpapierportfolios im Bankbuch volumenbedingt geringere Zinserträge aus Krediten und Wertpapieren. Die Nettozinsspanne reduzierte sich um 35 Basispunkte auf 0,62 Prozent.
Der Provisionsüberschuss blieb mit € 26 Millionen im Periodenvergleich nahezu unverändert. Höheren Erträgen aus dem Investment Banking und dem Cash Management standen Umschichtungen von Ergebnisbestandteilen (aus dem Wertpapiergeschäft mit institutionellen Kunden) in das Handelsergebnis gegenüber.
Das Handelsergebnis erhöhte sich um 22 Prozent oder € 5 Millionen auf € 27 Millionen. Positiv wirkte sich hier insbesondere ein Volumenszuwachs im Geschäft mit institutionellen Investoren aus. Zu einem leichten Anstieg kam es trotz des Rückzugs aus einzelnen Märkten und Kundengruppen durch verbesserte Margen auch im Banknotengeschäft.
Das laufende sonstige betriebliche Ergebnis blieb mit € 2 Millionen auf dem Niveau der Vorperiode.
Die Verwaltungsaufwendungen sanken aufgrund einer geringeren Kostenallokation bei den Personalaufwendungen um 12 Prozent oder € 7 Millionen auf € 51 Millionen. Die Cost/Income Ratio nahm im Jahresvergleich um 1,4 Prozentpunkte auf 72,4 Prozent ab.
In der Berichtsperiode wurden netto € 4 Millionen an Einzelwertberichtigungen für Finanzinstitute aufgelöst. Der Anteil der notleidenden Kredite am Gesamtkreditobligo des Segments belief sich auf 2,8 Prozent.
Die übrigen Ergebnisse stiegen im Periodenvergleich um € 16 Millionen auf € 10 Millionen. Dieser Zuwachs resultierte aus einem um € 12 Millionen verbesserten Ergebnis aus Finanzinvestitionen (Verkauf von Anleihen) und einem aufgrund der Zinsentwicklung um € 4 Millionen gestiegenen Ergebnis aus derivativen Finanzinstrumenten.
Der Steueraufwand erhöhte sich um € 5 Millionen auf € 8 Millionen, die Steuerquote belief sich auf 24 Prozent.
| in € Millionen | 1.1.- 31.3. 2016 |
1.1.- 31.3. 2015 |
Verände rung |
Q1/2016 | Q4/2015 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 17 | 252 | - 93,2% | 17 | 338 | - 94,9% |
| Provisionsüberschuss | 5 | 5 | - 5,3% | 5 | 5 | - 5,5% |
| Handelsergebnis | - 36 | - 72 | - 50,5% | - 36 | - 15 | 143,5% |
| Laufendes sonstiges betriebliches Ergebnis | 16 | 26 | - 37,8% | 16 | 44 | - 63,3% |
| Betriebserträge | 3 | 212 | - 98,6% | 3 | 373 | - 99,2% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 101 | - 79 | 26,8% | - 101 | - 49 | 105,8% |
| Betriebsergebnis | - 98 | 132 | – | - 98 | 324 | – |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | 13 | - 3 | – | 13 | - 14 | – |
| Übrige Ergebnisse | - 45 | 28 | – | - 45 | - 190 | - 76,5% |
| Ergebnis vor Steuern | - 129 | 157 | – | - 129 | 121 | – |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | 6 | - 3 | – | 6 | - 3 | – |
| Ergebnis nach Steuern | - 122 | 155 | – | - 122 | 117 | – |
| Risikogewichtete Aktiva (RWA gesamt) | 15.288 | 17.715 | - 13,7% | 15.288 | 14.777 | 3,5% |
| Aktiva | 24.374 | 29.446 | - 17,2% | 24.374 | 27.287 | - 10,7% |
Dieses Segment umfasst im Wesentlichen die Ergebnisse aus den Steuerungsfunktionen der Konzernzentrale sowie aus sonstigen Konzerneinheiten. Seine Ergebnisse weisen dadurch eine insgesamt höhere Volatilität auf. Der Rückgang des Vorsteuerergebnisses im Periodenvergleich um € 286 Millionen auf minus € 129 Millionen resultierte aus geringeren Dividendenerträgen und einem Rückgang der Erträge aus Derivaten und Wertpapieren.
Der Zinsüberschuss des Segments Corporate Center sank im Periodenvergleich um 93 Prozent oder € 235 Millionen auf € 17 Millionen. Hauptverantwortlich dafür waren um € 223 Millionen geringere Dividendenerträge aus den in anderen Segmenten dargestellten Konzerneinheiten aufgrund von zeitlichen Verschiebungen. Weiters verringerten sich die Zinserträge aus dem konzerninternen Refinanzierungsgeschäft, hervorgerufen durch das rückläufige Finanzierungsvolumen.
Der Provisionsüberschuss blieb mit € 5 Millionen auf dem Niveau der Vorperiode.
Das Handelsergebnis des Segments verbesserte sich im Periodenvergleich um 51 Prozent oder € 36 Millionen auf minus € 36 Millionen. Hauptgrund dafür war ein in der Vorperiode verbuchter Verlust von € 53 Millionen aus einem Absicherungsgeschäft für Dividendenerträge in russischen Rubeln.
Das laufende sonstige betriebliche Ergebnis sank um 38 Prozent oder € 10 Millionen auf € 16 Millionen. Dieser Rückgang resultierte im Wesentlichen aus geringeren Erträgen aus der konzerninternen Leistungsverrechnung.
Die Verwaltungsaufwendungen des Segments stiegen um 27 Prozent oder € 21 Millionen auf € 101 Millionen. Wesentlicher Faktor war hier der gestiegene Beitrag der Konzernzentrale zum Bankenabwicklungsfonds. Der Personalaufwand stieg aufgrund einer höheren Kostenallokation.
In der Berichtsperiode wurden netto € 13 Millionen an Kreditrisikovorsorgen für Firmenkunden der Konzernzentrale aufgelöst, nachdem der Vorsorgebedarf in der Vergleichsperiode des Vorjahrs bei € 3 Millionen gelegen war.
Die übrigen Ergebnisse des Segments sanken um € 72 Millionen auf minus € 45 Millionen.
Negativ entwickelte sich hier das Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten, das aufgrund der Bewertung von Bankbuchderivaten und eigenen Emissionen um € 75 Millionen auf minus € 30 Millionen sank. Das Ergebnis aus Finanzinvestitionen verbesserte sich hingegen um € 9 Millionen, primär hervorgerufen durch Wertberichtigungen auf diverse Beteiligungen in der Vergleichsperiode des Vorjahrs.
Der im Segment ausgewiesene Aufwand für Bankenabgaben lag bei € 9 Millionen und damit um € 2 Millionen unter dem Vergleichswert der Vorperiode.
Das Ergebnis aus Endkonsolidierungen belief sich auf minus € 6 Millionen, nachdem in der Vergleichsperiode des Vorjahrs ein Gewinn von € 3 Millionen gebucht worden war. Dieser Effekt resultierte im Wesentlichen aus der Endkonsolidierung einiger Konzerneinheiten aufgrund von Unwesentlichkeit.
In der Berichtsperiode ergab sich im Segment ein Steuerertrag von € 6 Millionen nach einem Steueraufwand von € 3 Millionen in der Vergleichsperiode des Vorjahrs.
| in € Millionen | 1.1.- 31.3. 2016 |
1.1.- 31.3. 2015 |
Verände rung |
Q1/2016 | Q4/2015 | Verände rung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 86 | 106 | - 19,0% | 86 | 83 | 4,3% |
| Provisionsüberschuss | 39 | 41 | - 4,4% | 39 | 44 | - 11,2% |
| Handelsergebnis | 6 | 2 | 225,1% | 6 | - 2 | – |
| Laufendes sonstiges betriebliches Ergebnis | 1 | 3 | - 64,7% | 1 | 5 | - 78,5% |
| Betriebserträge | 132 | 152 | - 13,1% | 132 | 129 | 2,0% |
| Verwaltungsaufwendungen | - 102 | - 105 | - 3,3% | - 102 | - 152 | - 33,2% |
| Betriebsergebnis | 30 | 47 | - 35,2% | 30 | - 23 | – |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 11 | - 16 | - 32,2% | - 11 | - 227 | - 95,3% |
| Übrige Ergebnisse | - 6 | - 1 | 491,7% | - 6 | - 1 | >500,0% |
| Ergebnis vor Steuern | 13 | 30 | - 55,5% | 13 | - 250 | – |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 19 | - 13 | 51,5% | - 19 | - 8 | 142,0% |
| Ergebnis nach Steuern | - 6 | 17 | – | - 6 | - 258 | - 97,8% |
| Risikogewichtete Aktiva (RWA gesamt) | 10.638 | 13.253 | - 19,7% | 10.638 | 10.611 | 0,3% |
| Aktiva | 17.825 | 21.660 | - 17,7% | 17.825 | 18.835 | - 5,4% |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 2,08% | 2,07% | 0,01 PP | 2,08% | 1,85% | 0,23 PP |
| Return on Equity vor Steuern | 3,6% | 8,2% | - 4,6 PP | 3,6% | – | – |
Im Segment Non-Core sind jene Geschäftsbereiche enthalten, die gemäß der 2015 festgelegten Strategieanpassung der RBI abgebaut bzw. verkauft werden sollen. Der Verkauf der Raiffeisenbank in Slowenien steht vor dem Closing im zweiten Quartal 2016, bei der in Slowenien und der Tschechischen Republik aktiven Direktbank Zuno sind die Verkaufsaktivitäten im Gange. Daher wurden diese Einheiten nach IFRS 5 bilanziert.
Das Segmentergebnis vor Steuern fiel um 56 Prozent auf € 13 Millionen, in erster Linie zurückzuführen auf gesunkene Betriebserträge infolge des planmäßigen Volumenabbaus sowie auf das niedrige Zinsniveau in Polen. Die Verwaltungsaufwendungen sanken überwiegend aufgrund niedrigerer Sachaufwendungen in Polen. Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen reduzierten sich – vorwiegend aufgrund der Entwicklung in Slowenien und Asien – ebenfalls.
Der Zinsüberschuss sank im Periodenvergleich um 19 Prozent oder € 20 Millionen auf € 86 Millionen. Den größten Rückgang verzeichnete dabei Asien, dessen Beitrag volumenbedingt um 50 Prozent oder € 15 Millionen auf € 15 Millionen abnahm. In Polen kam es aufgrund des anhaltend niedrigen Marktzinsniveaus zu einer Reduktion des Zinsüberschusses um 3 Prozent oder € 2 Millionen auf € 62 Millionen. Der Rückgang in Slowenien um € 2 Millionen ist auf geringere Kreditvolumina zurückzuführen. Die Nettozinsspanne blieb mit einem Anstieg von lediglich einem Basispunkt auf 2,08 Prozent beinahe unverändert.
Der Provisionsüberschuss verringerte sich im Periodenvergleich um 4 Prozent oder € 2 Millionen auf € 39 Millionen. Dabei fiel das Ergebnis aus dem Kredit- und Garantiegeschäft vorrangig in Asien und Polen volumenbedingt um € 3 Millionen auf € 6 Millionen. Dagegen verbesserte sich das Ergebnis aus dem Verkauf von Eigen- und Fremdprodukten vor allem in Polen um € 1 Million auf € 6 Millionen.
Das Handelsergebnis nahm um € 4 Millionen auf € 6 Millionen zu. Das Ergebnis aus dem währungsbezogenen Geschäft verbesserte sich dabei hauptsächlich aufgrund von Bewertungsgewinnen in Polen im Periodenvergleich von minus € 14 Millionen auf € 5 Millionen. Dagegen nahm das Ergebnis aus dem zinsbezogenen Geschäft bedingt durch niedrigere Erträge aus zinsbasierten Derivaten in Polen um € 15 Millionen auf € 1 Million ab.
Das laufende sonstige betriebliche Ergebnis sank um 65 Prozent oder € 2 Millionen auf € 1 Million, insbesondere hervorgerufen durch Verluste aus dem Abgang von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten in Polen.
Die Verwaltungsaufwendungen sanken gegenüber der Vorjahresperiode um 3 Prozent oder € 3 Millionen auf € 102 Millionen. Die Personalaufwendungen blieben nahezu unverändert bei € 51 Millionen. In Asien nahm der Personalaufwand im Einklang mit der erfolgten Mitarbeiterreduktion um knapp 30 Prozent oder € 2 Millionen ab. In Polen ergab sich aufgrund der Buchung von € 5 Millionen an Einmalaufwendungen für die Filialoptimierungen ein Zuwachs des Personalaufwands um € 3 Millionen. Die Anzahl der Mitarbeiter im Periodendurchschnitt fiel im Jahresabstand um 7 Prozent auf 5.885. Die Sachaufwendungen sanken, vor allem aufgrund niedrigerer IT- und Werbeaufwendungen in Polen, um € 3 Millionen. Die Anzahl der Geschäftsstellen reduzierte sich um 3 auf 371. Die Cost/Income Ratio nahm um 7,8 Prozentpunkte auf 77,1 Prozent zu.
Die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen sanken im Periodenvergleich um 32 Prozent oder € 5 Millionen auf € 11 Millionen. Rückgänge bei den Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen wurden dabei in Slowenien (Rückgang um € 8 Millionen) und Asien (Rückgang um € 3 Millionen) verzeichnet. In Slowenien kam es in der Berichtsperiode zu Auflösungen von € 3 Millionen, nachdem in der Vergleichsperiode des Vorjahrs € 5 Millionen an Kreditrisikovorsorgen für Firmenkunden gebildet worden waren. In den USA hingegen wurde mit € 6 Millionen für einen Firmenkunden vorgesorgt, womit sich die Nettodotierungen um € 5 Millionen erhöhten. In Polen lagen die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen mit € 8 Millionen – diese betrafen vor allem Firmenkunden – um € 2 Millionen über dem Vergleichswert des Vorjahrs.
Der Anteil der notleidenden Kredite an Nichtbanken am Kreditportfolio des Segments blieb nahezu konstant bei 15,3 Prozent.
Die übrigen Ergebnisse des Segments fielen im Periodenvergleich um € 5 Millionen geringer aus. Verantwortlich dafür waren Aufwendungen von € 7 Millionen für die in Polen erstmals angefallene Bankenabgabe. Das Ergebnis aus Finanzinvestitionen verbesserte sich hingegen um € 2 Millionen, nachdem in der Vergleichsperiode des Vorjahrs Beteiligungen in Asien wertberichtigt worden waren.
Der Steueraufwand stieg im Periodenvergleich um 52 Prozent oder € 6 Millionen auf € 19 Millionen. Dies resultierte vor allem aus einem höheren latenten Steueraufwand (Anstieg um € 10 Millionen) infolge der Nutzung von Verlustvorträgen in Polen. Dem stand ein um € 4 Millionen geringerer laufender Steueraufwand vor allem in Asien gegenüber.
Nachfolgend die Detailergebnisse der einzelnen Länder bzw. Teilsegmente:
| 1.1.-31.3.2016 in € Millionen |
Asien | Polen | Slowenien | USA |
|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 15 | 62 | 2 | 5 |
| Provisionsüberschuss | 2 | 34 | 1 | 1 |
| Handelsergebnis | 3 | 3 | 0 | 0 |
| Laufendes sonstiges betriebliches Ergebnis | 0 | 0 | 1 | 0 |
| Betriebserträge | 20 | 100 | 4 | 6 |
| Verwaltungsaufwendungen | - 9 | - 76 | - 5 | - 4 |
| Betriebsergebnis | 11 | 23 | - 1 | 2 |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | 1 | - 8 | 3 | - 6 |
| Übrige Ergebnisse | 0 | - 7 | 1 | 0 |
| Ergebnis vor Steuern | 11 | 8 | 3 | - 4 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 2 | - 16 | 0 | 0 |
| Ergebnis nach Steuern | 9 | - 8 | 2 | - 4 |
| Risikogewichtete Aktiva (RWA gesamt) | 1.206 | 8.192 | 323 | 764 |
| Aktiva | 1.853 | 13.863 | 697 | 576 |
| Forderungen an Kunden | 1.212 | 9.699 | 392 | 469 |
| davon Corporate % | 100,0% | 32,7% | 49,1% | 100,0% |
| davon Retail % | 0,0% | 67,2% | 49,5% | 0,0% |
| davon in Fremdwährung % | 65,5% | 55,5% | 5,1% | 8,0% |
| Verbindlichkeiten an Kunden | 111 | 8.378 | 404 | 0 |
| Loan/Deposit Ratio (netto) | – | 110,0% | 92,6% | – |
| Eigenkapital | – | 1.645 | 46 | 33 |
| Return on Equity vor Steuern | – | 2,2% | 22,1% | – |
| Return on Equity nach Steuern | – | – | 19,4% | – |
| Cost/Income Ratio | 45,7% | 76,6% | 137,3% | 68,9% |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 3,08% | 1,85% | 1,09% | 3,16% |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 185 | 5.016 | 216 | 52 |
| Geschäftsstellen | 5 | 322 | 14 | 1 |
| Kunden | 69 | 794.292 | 55.253 | 118 |
Asien: Einige asiatische Einheiten operieren als Filialen; aus diesem Grund ist kein Eigenkapital vorhanden.
| in € Millionen | Anhang | 1.1.-31.3.2016 | 1.1.-31.3.20151 | Veränderung |
|---|---|---|---|---|
| Zinserträge | 1.031 | 1.300 | - 20,7% | |
| Zinsaufwendungen | - 313 | - 480 | - 34,8% | |
| Zinsüberschuss | [2] | 718 | 820 | - 12,5% |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | [3] | - 106 | - 260 | - 59,5% |
| Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorgen | 612 | 560 | 9,4% | |
| Provisionserträge | 446 | 457 | - 2,4% | |
| Provisionsaufwendungen | - 99 | - 98 | 1,7% | |
| Provisionsüberschuss | [4] | 347 | 360 | - 3,6% |
| Handelsergebnis | [5] | 28 | - 62 | – |
| Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten | [6] | - 27 | 20 | – |
| Ergebnis aus Finanzinvestitionen | [7] | 26 | 64 | - 59,1% |
| Verwaltungsaufwendungen | [8] | - 718 | - 691 | 3,9% |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | [9] | - 41 | - 63 | - 35,5% |
| Ergebnis aus Endkonsolidierungen | [10] | 2 | 1 | 203,5% |
| Ergebnis vor Steuern | 229 | 188 | 22,0% | |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | [11] | - 91 | - 88 | 4,0% |
| Ergebnis nach Steuern | 138 | 100 | 37,9% | |
| Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile | - 24 | - 17 | 41,8% | |
| Konzernergebnis | 114 | 83 | 37,1% |
1 Adaptierung der Vorjahreszahlen infolge Änderung der Zuordnung.
| in € | 1.1.-31.3.2016 | 1.1.-31.3.2015 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Ergebnis je Aktie | 0,39 | 0,29 | 0,10 |
Das Ergebnis je Aktie errechnet sich aus dem Konzernergebnis bezogen auf die durchschnittliche Anzahl der im Umlauf befindlichen Stammaktien. Zum 31. März 2016 waren das 292,4 Millionen (31. März 2015: 292,4 Millionen). Es waren keine Wandeloder Optionsrechte im Umlauf, eine Verwässerung des Ergebnisses je Aktie fand daher nicht statt.
| Gesamt | Eigenanteil | Fremdanteil | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | 1.1.- 31.3. 2016 |
1.1.- 31.3. 2015 |
1.1.- 31.3. 2016 |
1.1.- 31.3. 2015 |
1.1.- 31.3. 2016 |
1.1.- 31.3. 2015 |
| Ergebnis nach Steuern | 138 | 100 | 114 | 83 | 24 | 17 |
| Posten, die nicht in den Gewinn und Verlust umgegliedert werden |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Neubewertungen von leistungsorientierten Plänen |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Latente Steuern auf Posten, die nicht in den Gewinn und Verlust umgegliedert werden |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Posten, die anschließend möglicherweise in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden |
35 | 267 | 47 | 271 | - 12 | - 4 |
| Währungsdifferenzen | 28 | 284 | 41 | 287 | - 12 | - 4 |
| Absicherung Nettoinvestition (Capital Hedge) |
- 13 | - 11 | - 13 | - 11 | 0 | 0 |
| Gewinne/Verluste aus Derivaten, die Schwankungen zukünftiger Cash-Flows absichern |
9 | - 15 | 9 | - 15 | 0 | 0 |
| Gewinne/Verluste aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten |
9 | 6 | 9 | 6 | 0 | 0 |
| Latente Steuern auf direkt im Eigenkapital erfasste Ergebnisse |
1 | 3 | 1 | 3 | 0 | 0 |
| Sonstiges Ergebnis | 35 | 267 | 47 | 271 | - 12 | - 4 |
| Gesamtergebnis | 173 | 367 | 162 | 354 | 11 | 13 |
| in € Millionen | Q2/20151 | Q3/20151 | Q4/2015 | Q1/2016 |
|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 861 | 814 | 832 | 718 |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 343 | - 191 | - 469 | - 106 |
| Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorgen | 518 | 623 | 363 | 612 |
| Provisionsüberschuss | 385 | 384 | 390 | 347 |
| Handelsergebnis | 64 | - 14 | 29 | 28 |
| Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten | - 29 | 20 | - 15 | - 27 |
| Ergebnis aus Finanzinvestitionen | - 3 | 7 | 0 | 26 |
| Verwaltungsaufwendungen | - 697 | - 713 | - 813 | - 718 |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 33 | - 64 | 15 | - 41 |
| Ergebnis aus Endkonsolidierungen | - 3 | 10 | 34 | 2 |
| Ergebnis vor Steuern | 267 | 253 | 3 | 229 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 53 | - 52 | - 83 | - 91 |
| Ergebnis nach Steuern | 214 | 201 | - 81 | 138 |
| Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile | - 22 | - 16 | - 2 | - 24 |
| Konzernergebnis | 192 | 186 | - 83 | 114 |
1 Anpassung gemäß IFRS 8.41. Details dazu sind im Geschäftsbericht 2015 ersichtlich.
| in € Millionen | Q2/2014 | Q3/2014 | Q4/2014 | Q1/2015 |
|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 975 | 940 | 895 | 820 |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 287 | - 515 | - 667 | - 260 |
| Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorgen | 688 | 425 | 228 | 560 |
| Provisionsüberschuss | 389 | 404 | 417 | 360 |
| Handelsergebnis | 28 | 30 | - 68 | - 62 |
| Ergebnis aus Derivaten und Verbindlichkeiten | - 15 | 103 | 28 | 20 |
| Ergebnis aus Finanzinvestitionen | 42 | 23 | - 39 | 64 |
| Verwaltungsaufwendungen | - 764 | - 776 | - 728 | - 691 |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | - 90 | - 225 | - 445 | - 63 |
| Ergebnis aus Endkonsolidierungen | 0 | 1 | 0 | 1 |
| Ergebnis vor Steuern | 278 | - 16 | - 607 | 188 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 79 | - 96 | - 239 | - 88 |
| Ergebnis nach Steuern | 198 | - 112 | - 846 | 100 |
| Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile | - 15 | - 7 | 4 | - 17 |
| Konzernergebnis | 183 | - 119 | - 842 | 83 |
| Aktiva | ||||
|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | Anhang | 31.3.2016 | 31.12.2015 | Veränderung |
| Barreserve | [13] | 8.130 | 13.212 | - 38,5% |
| Forderungen an Kreditinstitute | [14, 41] | 15.099 | 10.837 | 39,3% |
| Forderungen an Kunden | [15, 41] | 70.875 | 69.921 | 1,4% |
| Kreditrisikovorsorgen | [16] | - 5.804 | - 6.055 | - 4,1% |
| Handelsaktiva | [17, 41] | 5.744 | 5.814 | - 1,2% |
| Derivative Finanzinstrumente | [18, 41] | 1.734 | 1.574 | 10,2% |
| Wertpapiere und Beteiligungen | [19, 41] | 14.369 | 15.244 | - 5,7% |
| Immaterielle Vermögenswerte | [20] | 620 | 621 | - 0,1% |
| Sachanlagen | [21] | 1.411 | 1.473 | - 4,3% |
| Sonstige Aktiva | [22, 41] | 2.334 | 1.786 | 30,7% |
| Aktiva gesamt | 114.511 | 114.427 | 0,1% |
| Passiva in € Millionen |
Anhang | 31.3.2016 | 31.12.2015 | Veränderung |
|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | [23, 41] | 16.823 | 16.369 | 2,8% |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | [24, 41] | 68.107 | 68.991 | - 1,3% |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | [25, 41] | 7.316 | 7.502 | - 2,5% |
| Rückstellungen | [26, 41] | 784 | 814 | - 3,6% |
| Handelspassiva | [27, 41] | 5.351 | 5.092 | 5,1% |
| Derivative Finanzinstrumente | [28, 41] | 828 | 984 | - 15,9% |
| Sonstige Passiva | [29, 41] | 2.410 | 2.010 | 19,9% |
| Nachrangkapital | [30, 41] | 4.234 | 4.164 | 1,7% |
| Eigenkapital | [31] | 8.658 | 8.501 | 1,8% |
| Konzern-Eigenkapital | 7.999 | 7.588 | 5,4% | |
| Konzernergebnis | 114 | 379 | - 69,8% | |
| Kapital nicht beherrschender Anteile | 545 | 535 | 1,9% | |
| Passiva gesamt | 114.511 | 114.427 | 0,1% |
Raiffeisen Bank International | Zwischenbericht 1. Quartal 2016
| in € Millionen | Gezeichnetes Kapital |
Kapital rücklagen |
Gewinn rücklagen |
Konzern ergebnis |
Kapital nicht beherrschen der Anteile |
Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Eigenkapital 1.1.2016 | 892 | 4.994 | 1.702 | 379 | 535 | 8.501 |
| Kapitaleinzahlungen/- auszahlungen |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Ergebnisthesaurierung | 0 | 0 | 379 | - 379 | 0 | 0 |
| Dividendenzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | - 3 | - 3 |
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | 47 | 114 | 11 | 173 |
| Eigene Aktien/Share Incentive Program |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Sonstige Veränderungen | 0 | 0 | - 16 | 0 | 2 | - 13 |
| Eigenkapital 31.3.2016 | 892 | 4.994 | 2.112 | 114 | 545 | 8.658 |
| Gezeichnetes | Kapital | Gewinn | Konzern | Kapital nicht beherrschen |
||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | Kapital | rücklagen | rücklagen | ergebnis | der Anteile | Gesamt |
| Eigenkapital 1.1.20151 | 892 | 4.991 | 2.417 | - 617 | 495 | 8.178 |
| Kapitaleinzahlungen/- auszahlungen |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Ergebnisthesaurierung | 0 | 0 | - 617 | 617 | 0 | 0 |
| Dividendenzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | - 3 | - 3 |
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | 271 | 83 | 13 | 367 |
| Eigene Aktien/Share Incentive Program |
0 | 0 | - 1 | 0 | 0 | 0 |
| Sonstige Veränderungen | 0 | 0 | - 5 | 0 | - 5 | - 10 |
| Eigenkapital 31.3.2015 | 892 | 4.992 | 2.065 | 83 | 499 | 8.531 |
1 Anpassung gemäß IFRS 8.41. Details dazu sind im Geschäftsbericht 2015 ersichtlich.
| in € Millionen | 1.1.-31.3.2016 | 1.1.-31.3.20151 |
|---|---|---|
| Zahlungsmittelbestand zum Ende der Vorperiode2 | 13.483 | 6.769 |
| Cash-Flow aus operativer Geschäftstätigkeit | - 5.127 | - 2.229 |
| Cash-Flow aus Investitionstätigkeit | 73 | 2.349 |
| Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit | 9 | 16 |
| Effekte aus Wechselkursänderungen | - 16 | 169 |
| Zahlungsmittelbestand zum Ende der Periode2 | 8.421 | 7.073 |
1 Anpassung gemäß IFRS 8.41. Details dazu sind im Geschäftsbericht 2015 ersichtlich.
2 Der Zahlungsmittelbestand zum Ende der Perioden weicht aufgrund der Darstellung der Raiffeisen Banka d.d., Maribor und der ZUNO BANK AG, Wien gemäß IFRS 5 von dem Bilanzposten Barreserse ab.
In der RBI erfolgt die interne Management-Berichterstattung grundsätzlich auf Basis der bestehenden Organisationsstruktur. Diese ist matrixförmig aufgebaut, d. h. Vorstände sind sowohl für einzelne Länder als auch für bestimmte Geschäftsfelder verantwortlich (Konzept der "Country and Functional Responsibility"). Steuerungseinheit (Cash Generating Unit) im Konzern ist entweder ein Land oder ein Geschäftsfeld. Die Darstellung der Länder umfasst nicht nur die Tochterbanken, sondern alle operativen Einheiten der RBI in den jeweiligen Ländern (wie z. B. Leasingunternehmen). Die obersten Entscheidungsgremien der RBI – Vorstand und Aufsichtsrat – treffen demnach wesentliche Entscheidungen über die Allokation der Ressourcen zu einem Segment auf Basis der jeweiligen Finanz- und Ertragskraft, weshalb diese Berichtskriterien als wesentlich beurteilt wurden. Entsprechend sind auch die Segmente nach IFRS 8 differenziert. Die Überleitungsrechnung enthält im Wesentlichen Beträge aus der Eliminierung von Zwischenergebnissen und aus segmentübergreifenden Konsolidierungen.
Daraus ergeben sich die folgenden Segmente:
| 1.1.-31.3.2016 in € Millionen |
Zentral europa |
Südost europa |
Ost europa |
Group Corporates |
Group Markets |
|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 161 | 180 | 203 | 86 | 16 |
| Provisionsüberschuss | 89 | 91 | 86 | 16 | 26 |
| Handelsergebnis | 5 | 19 | 20 | 3 | 27 |
| Laufendes sonstiges betriebliches Ergebnis | 4 | 4 | - 1 | 0 | 2 |
| Betriebserträge | 259 | 294 | 308 | 106 | 71 |
| Verwaltungsaufwendungen | - 165 | - 169 | - 118 | - 35 | - 51 |
| Betriebsergebnis | 93 | 125 | 189 | 70 | 20 |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 3 | - 23 | - 67 | - 3 | 4 |
| Übrige Ergebnisse | - 15 | - 2 | 9 | - 5 | 10 |
| Ergebnis vor Steuern | 75 | 100 | 132 | 63 | 33 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 13 | - 16 | - 25 | - 16 | - 8 |
| Ergebnis nach Steuern | 61 | 83 | 107 | 47 | 25 |
| Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile | - 15 | - 1 | - 12 | 0 | 0 |
| Ergebnis nach Abzug der nicht beherrschenden Anteile | 47 | 83 | 95 | 46 | 25 |
| Risikoaktiva (Kreditrisiko) | 11.467 | 11.750 | 8.795 | 7.535 | 1.810 |
| Risikogewichtete Aktiva (RWA gesamt) | 13.688 | 14.210 | 10.964 | 8.210 | 4.243 |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis | 1.095 | 1.137 | 877 | 657 | 339 |
| Aktiva | 27.644 | 21.664 | 13.598 | 14.358 | 15.797 |
| Verbindlichkeiten | 25.143 | 18.640 | 11.778 | 12.639 | 16.541 |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 2,46% | 3,49% | 6,45% | 2,46% | 0,62% |
| NPL Ratio | 7,5% | 11,8% | 18,8% | 8,0% | 2,8% |
| NPL Coverage Ratio | 69,3% | 72,0% | 83,2% | 59,5% | 88,9% |
| Cost/Income Ratio | 63,9% | 57,4% | 38,5% | 33,5% | 72,4% |
| Neubildungsquote (Ø Forderungen an Kunden) | 0,06% | 0,57% | 2,09% | 0,08% | – |
| Durchschnittliches Eigenkapital | 1.725 | 1.800 | 1.637 | 1.108 | 572 |
| Return on Equity vor Steuern | 17,4% | 22,2% | 32,2% | 22,6% | 22,9% |
| Geschäftsstellen | 405 | 1.056 | 856 | 1 | 5 |
| 1.1.-31.3.2016 in € Millionen |
Corporate Center |
Non-Core | Überleitung | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 17 | 86 | - 31 | 718 |
| Provisionsüberschuss | 5 | 39 | - 4 | 347 |
| Handelsergebnis | - 36 | 6 | - 17 | 28 |
| Laufendes sonstiges betriebliches Ergebnis | 16 | 1 | - 15 | 11 |
| Betriebserträge | 3 | 132 | - 67 | 1.104 |
| Verwaltungsaufwendungen | - 101 | - 102 | 23 | - 718 |
| Betriebsergebnis | - 98 | 30 | - 44 | 386 |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | 13 | - 11 | - 16 | - 106 |
| Übrige Ergebnisse | - 45 | - 6 | 2 | - 52 |
| Ergebnis vor Steuern | - 129 | 13 | - 57 | 229 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | 6 | - 19 | 0 | - 91 |
| Ergebnis nach Steuern | - 122 | - 6 | - 57 | 138 |
| Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile | - 3 | 0 | 8 | - 24 |
| Ergebnis nach Abzug der nicht beherrschenden Anteile | - 126 | - 6 | - 50 | 114 |
| Risikoaktiva (Kreditrisiko) | 13.714 | 9.176 | - 13.074 | 51.173 |
| Risikogewichtete Aktiva (RWA gesamt) | 15.288 | 10.638 | - 14.148 | 63.093 |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis | 1.223 | 851 | - 1.132 | 5.047 |
| Aktiva | 24.374 | 17.825 | - 20.749 | 114.511 |
| Verbindlichkeiten | 19.563 | 15.724 | - 14.173 | 105.854 |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | – | 2,08% | – | 2,73% |
| NPL Ratio | – | 15,3% | – | 11,4% |
| NPL Coverage Ratio | – | 64,3% | – | 70,2% |
| Cost/Income Ratio | – | 77,1% | – | 65,0% |
| Neubildungsquote (Ø Forderungen an Kunden) | – | 0,28% | – | 0,46% |
| Durchschnittliches Eigenkapital | 2.011 | 1.484 | - 1.856 | 8.480 |
| Return on Equity vor Steuern | – | 3,6% | – | 10,8% |
| Geschäftsstellen | 0 | 371 | – | 2.667 |
| 1.1.-31.3.2015 in € Millionen |
Zentral europa |
Südost europa |
Osteuropa1 | Group Corporates |
Group Markets |
|---|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 167 | 193 | 249 | 83 | 27 |
| Provisionsüberschuss | 97 | 87 | 93 | 14 | 27 |
| Handelsergebnis | 16 | 12 | - 48 | 0 | 22 |
| Laufendes sonstiges betriebliches Ergebnis | - 9 | 4 | - 5 | 1 | 2 |
| Betriebserträge | 272 | 295 | 289 | 98 | 79 |
| Verwaltungsaufwendungen | - 150 | - 159 | - 130 | - 32 | - 58 |
| Betriebsergebnis | 122 | 136 | 159 | 66 | 21 |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 22 | - 41 | - 134 | - 47 | - 1 |
| Übrige Ergebnisse | - 38 | - 6 | 59 | - 4 | - 7 |
| Ergebnis vor Steuern | 62 | 89 | 84 | 16 | 13 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 19 | - 12 | - 35 | - 4 | - 3 |
| Ergebnis nach Steuern | 43 | 77 | 50 | 12 | 10 |
| Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile | - 22 | 0 | - 1 | 0 | 0 |
| Ergebnis nach Abzug der nicht beherrschenden Anteile | 21 | 77 | 49 | 12 | 10 |
| Risikoaktiva (Kreditrisiko) | 12.160 | 12.045 | 12.204 | 8.654 | 2.871 |
| Risikogewichtete Aktiva (RWA gesamt) | 14.343 | 14.532 | 14.602 | 9.499 | 5.055 |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis | 1.147 | 1.163 | 1.168 | 760 | 404 |
| Aktiva | 25.131 | 21.432 | 17.618 | 16.593 | 18.543 |
| Verbindlichkeiten | 22.877 | 18.335 | 15.732 | 11.357 | 22.026 |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | 2,79% | 3,83% | 6,38% | 1,91% | 0,97% |
| NPL Ratio | 10,3% | 13,2% | 14,9% | 8,2% | 7,5% |
| NPL Coverage Ratio | 71,6% | 67,2% | 86,3% | 51,7% | 78,9% |
| Cost/Income Ratio | 55,1% | 53,8% | 45,0% | 32,4% | 73,8% |
| Neubildungsquote (Ø Forderungen an Kunden) | 0,47% | 1,23% | 4,31% | 1,17% | 0,12% |
| Durchschnittliches Eigenkapital | 1.706 | 1.667 | 1.631 | 1.099 | 530 |
| Return on Equity vor Steuern | 14,6% | 21,4% | 20,6% | 5,7% | 9,6% |
1 Anpassung gemäß IFRS 8.41. Details dazu sind im Geschäftsbericht 2015 ersichtlich.
| 1.1.-31.3.2015 in € Millionen |
Corporate Center |
Non-Core1 | Überleitung | Gesamt1 |
|---|---|---|---|---|
| Zinsüberschuss | 252 | 106 | - 258 | 820 |
| Provisionsüberschuss | 5 | 41 | - 5 | 360 |
| Handelsergebnis | - 72 | 2 | 7 | - 62 |
| Laufendes sonstiges betriebliches Ergebnis | 26 | 3 | - 22 | 0 |
| Betriebserträge | 212 | 152 | - 278 | 1.118 |
| Verwaltungsaufwendungen | - 79 | - 105 | 22 | - 691 |
| Betriebsergebnis | 132 | 47 | - 256 | 427 |
| Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen | - 3 | - 16 | 3 | - 260 |
| Übrige Ergebnisse | 28 | - 1 | - 10 | 21 |
| Ergebnis vor Steuern | 157 | 30 | - 263 | 188 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 3 | - 13 | 0 | - 88 |
| Ergebnis nach Steuern | 155 | 17 | - 263 | 100 |
| Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile | - 1 | 0 | 8 | - 17 |
| Ergebnis nach Abzug der nicht beherrschenden Anteile | 154 | 17 | - 255 | 83 |
| Risikoaktiva (Kreditrisiko) | 15.811 | 11.801 | - 16.048 | 59.498 |
| Risikogewichtete Aktiva (RWA gesamt) | 17.715 | 13.253 | - 15.517 | 73.482 |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis | 1.417 | 1.060 | - 1.241 | 5.879 |
| Aktiva | 29.446 | 21.660 | - 26.369 | 124.054 |
| Verbindlichkeiten | 26.265 | 19.603 | - 20.672 | 115.522 |
| Nettozinsspanne (Ø zinstragende Aktiva) | – | 2,07% | – | 2,94% |
| NPL Ratio | – | 14,2% | – | 11,9% |
| NPL Coverage Ratio | – | 52,4% | – | 66,2% |
| Cost/Income Ratio | 37,5% | 69,3% | – | 61,8% |
| Neubildungsquote (Ø Forderungen an Kunden) | – | 0,43% | – | 1,30% |
| Durchschnittliches Eigenkapital | 2.154 | 1.453 | - 1.978 | 8.260 |
| Return on Equity vor Steuern | 29,2% | 8,2% | – | 9,1% |
| Geschäftsstellen | 0 | 374 | – | 2.851 |
1 Anpassung gemäß IFRS 8.41. Details dazu sind im Geschäftsbericht 2015 ersichtlich.
Der verkürzte Konzernzwischenabschluss wird in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) herausgegebenen International Financial Reporting Standards (IFRS) und den auf Basis der IAS Verordnung (EG) 1606/2002 durch die EU übernommenen internationalen Rechnungslegungsstandards einschließlich der anzuwendenden Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC/SIC) erstellt. Der vorliegende verkürzte Konzernzwischenabschluss zum 31. März 2016 steht im Einklang mit IAS 34.
Einige außerhalb des Konzernzwischenbaschlusses enthaltene IFRS-Anhangangaben sind ein wesentlicher Bestandteil des Konzernzwischenabschlusses. Diese sind einerseits Erläuterungen zu den Segmentergebnissen, die in den Angaben zur Segmentberichterstattung dargestellt werden und andererseits Informationen zu Risiken aus Finanzinstrumenten. Neben den im Anhang dargestellten Angaben gemäß IFRS 7 enthält insbesondere das Kapitel Risikobericht ausführliche Darstellungen zu den Themen Kreditrisiko, Konzentrationsrisiko, Marktrisiko und Liquiditätsrisiko. Die Darstellung dieser Informationen erfolgt in Übereinstimmung mit IAS 34, IFRS 8 "Geschäftssegmente" und IFRS 7 "Angaben zu Finanzinstrumenten".
Bei der Zwischenberichterstattung wurden grundsätzlich dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sowie Konsolidierungsmethoden angewendet wie bei der Erstellung des Konzernabschlusses 2015 (vgl. Geschäftsbericht 2015, Seite 203 ff). Standards und Interpretationen, die ab 1. Jänner 2016 in der EU verpflichtend anzuwenden sind, wurden in diesem Zwischenbericht berücksichtigt.
Der Zwischenbericht zum 31. März 2016 wurde weder einer vollständigen Prüfung noch einer prüferischen Durchsicht durch den Abschlussprüfer KPMG Austria GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft unterzogen (Regelwerk prime market der Wiener Börse).
Sind für die Bilanzierung und Bewertung nach IAS/IFRS Schätzungen oder Beurteilungen erforderlich, werden diese in Übereinstimmung mit den jeweiligen Standards vorgenommen. Sie basieren auf historischen Erfahrungen und anderen Faktoren wie Planungen und nach heutigem Ermessen wahrscheinlichen Erwartungen oder Prognosen zukünftiger Ereignisse. Davon betroffen sind im Wesentlichen die Risikovorsorgen im Kreditgeschäft, der beizulegende Wert und die Wertminderung von Finanzinstrumenten, die latenten Steuern und die Rückstellungen für Pensionen und pensionsähnliche Verpflichtungen sowie die Berechnungen zur Ermittlung der Werthaltigkeit von Firmenwerten und der im Zuge der Erstkonsolidierung aktivierten immateriellen Vermögenswerte. Die tatsächlichen Werte können von den geschätzten Werten abweichen.
Eine Reihe von neuen oder geänderten Standards wurde für den aktuellen Berichtszeitraum erstmalig anwendbar. Die erstmalige Anwendung der neuen oder geänderten Standards IFRS hatte untergeordnete Auswirkung auf den konsolidierten Zwischenabschluss, da die Änderungen nur bedingt anwendbar waren.
IFRS 9 (Finanzinstrumente; Inkrafttreten 1. Jänner 2018)
Der veröffentlichte IFRS 9 (Finanzinstrumente) enthält Vorschriften für den Ansatz, die Bewertung und Ausbuchung sowie für die Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen. Das IASB hat die finale Fassung des Standards im Zuge der Fertigstellung der verschiedenen Phasen am 24. Juli 2014 veröffentlicht. Die wesentlichen Anforderungen des IFRS 9 lassen sich wie folgt zusammenfassen:
Nach IFRS 9 werden alle finanziellen Vermögenswerte entweder zu fortgeführten Anschaffungskosten oder zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Schuldtitel, die im Rahmen eines Geschäftsmodells gehalten werden, dessen Zielsetzung es ist, die vertraglichen Zahlungsströme zu vereinnahmen, und dessen vertragliche Zahlungsströme ausschließlich Zins- und Tilgungszahlungen auf den ausstehenden Kapitalbetrag darstellen, sind in den Folgeperioden zu fortgeführten Anschaffungskosten zu bilanzieren. Alle anderen Instrumente müssen erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden.
IFRS 9 enthält auch ein später nicht mehr revidierbares Wahlrecht, nachträgliche Änderungen des beizulegenden Zeitwerts eines (nicht zu Handelszwecken gehaltenen) Eigenkapitalinstruments im sonstigen Ergebnis darzustellen und ausschließlich die Dividendenerträge in der Gewinn- und Verlustrechnung zu zeigen.
Im Hinblick auf die Bewertung (als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet designierter) finanzieller Verbindlichkeiten verlangt IFRS 9, dass die Veränderungen des beizulegenden Zeitwerts, die sich aus Veränderungen des Ausfallrisikos des bilanzierenden Unternehmens ergeben, im sonstigen Ergebnis auszuweisen sind. Die aufgrund der Veränderung des eigenen Ausfallrisikos im sonstigen Ergebnis erfassten Veränderungen des beizulegenden Zeitwerts dürfen später nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgebucht werden.
IFRS 9 sieht bei der Folgebewertung von finanziellen Vermögenswerten, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden, drei Stufen vor, welche die Höhe der zu erfassenden Verluste und die Zinsvereinnahmung künftig bestimmen. In der ersten Stufe sind bereits bei Zugang erwartete Verluste in Höhe des Barwerts eines erwarteten Zwölf-Monats-Verlusts zu erfassen. Liegt eine signifikante Erhöhung des Ausfallrisikos vor, ist die Risikovorsorge bis zur Höhe des erwarteten Verlusts der gesamten Restlaufzeit zu erhöhen (Stufe 2). Mit Eintritt eines objektiven Hinweises auf Wertminderung hat die Zinsvereinnahmung in Stufe 3 auf Grundlage des Nettobuchwerts zu erfolgen.
Neben Übergangsvorschriften ist IFRS 9 auch mit umfangreichen Offenlegungsvorschriften sowohl bei Übergang als auch in der laufenden Anwendung verbunden. Neuerungen ergeben sich vor allem aus den Regelungen zu Wertminderungen.
Der Konzern geht davon aus, dass die künftige Anwendung von IFRS 9 die Darstellung finanzieller Vermögenswerte und finanzieller Schulden des Konzerns wesentlich beeinflussen könnte. Es wird erwartet, dass IFRS 9 insgesamt zu einer Erhöhung des Risikovorsorgeniveaus führen wird. Diese Einschätzung beruht auf der Anforderung zum Ansatz einer Risikovorsorge in Höhe der erwarteten Kreditausfälle für die ersten zwölf Monate auch für solche Instrumente, bei denen sich das Kreditrisiko seit Erstansatz nicht wesentlich erhöht hat. Darüber hinaus beruht es auf der Einschätzung, dass der Bestand an Vermögenswerten, auf die der "Lifetime Expected Loss" angewendet wird, wahrscheinlich größer ist als der Bestand an Vermögenswerten, bei denen Verlustereignisse nach IAS 39 bereits eingetreten sind. Der verpflichtende Erstanwendungszeitpunkt von IFRS 9 wird der 1. Jänner 2018 sein.
IFRS 15 (Erlöse aus Verträgen mit Kunden; Inkrafttreten 1. Jänner 2018)
Dieser Standard regelt, wann und in welcher Höhe Erlöse zu erfassen sind. IFRS 15 ersetzt IAS 18 (Erlöse), IAS 11 (Fertigungsaufträge) und eine Reihe von erlösbezogenen Interpretationen. Die Anwendung von IFRS 15 ist für alle IFRS-Anwender verpflichtend und gilt für fast alle Verträge mit Kunden – die wesentlichen Ausnahmen sind Leasingverhältnisse, Finanzinstrumente und Versicherungsverträge. Die Auswirkungen auf den Konzern werden noch analysiert.
Für Leasingnehmer sieht der neue Standard ein Bilanzierungsmodell vor, das auf eine Unterscheidung zwischen Finanzierungs- und Mietleasing verzichtet. Künftig werden die meisten Leasingvereinbarungen in der Bilanz zu erfassen sein. Für Leasinggeber bleiben die Regelungen des IAS 17 Leasingverhältnisse weitgehend bestehen, sodass hier auch künftig zwischen Finanzierungs- und Mietleasingvereinbarungen zu unterscheiden ist – mit entsprechend unterschiedlichen Bilanzierungskonsequenzen. Die Auswirkungen auf den Konzern werden noch analysiert.
| 2016 | 2015 | |||
|---|---|---|---|---|
| Stichtag | Durchschnitt | Stichtag | Durchschnitt | |
| Kurse in Währung pro € | 31.3. | 1.1.- 31.3. | 31.12. | 1.1.- 31.3. |
| Albanischer Lek (ALL) | 138,770 | 138,243 | 137,280 | 140,140 |
| Belarus Rubel (BYR) | 22.779,000 | 22.461,750 | 20.300,000 | 16.112,500 |
| Bosnische Marka (BAM) | 1,956 | 1,956 | 1,956 | 1,956 |
| Bulgarische Lewa (BGN) | 1,956 | 1,956 | 1,956 | 1,956 |
| Kasachischer Tenge (KZT) | 388,240 | 385,698 | 371,310 | 210,098 |
| Kroatische Kuna (HRK) | 7,526 | 7,612 | 7,638 | 7,672 |
| Malaysischer Ringgit (MYR) | 4,408 | 4,555 | 4,696 | 4,101 |
| Polnischer Zloty (PLN) | 4,258 | 4,329 | 4,264 | 4,180 |
| Rumänischer Lei (RON) | 4,472 | 4,502 | 4,524 | 4,444 |
| Russischer Rubel (RUB) | 76,305 | 80,617 | 80,674 | 70,976 |
| Schweizer Franken (CHF) | 1,093 | 1,096 | 1,084 | 1,090 |
| Serbischer Dinar (RSD) | 122,925 | 122,825 | 121,626 | 121,263 |
| Singapur-Dollar (SGD) | 1,530 | 1,540 | 1,542 | 1,535 |
| Tschechische Krone (CZK) | 27,051 | 27,039 | 27,023 | 27,626 |
| Ukrainische Hryvna (UAH) | 29,689 | 28,278 | 26,223 | 23,596 |
| Ungarischer Forint (HUF) | 314,120 | 313,348 | 315,980 | 307,508 |
| US-Dollar (USD) | 1,139 | 1,102 | 1,089 | 1,136 |
| Vollkonsolidierung | Equity-Methode | |||
|---|---|---|---|---|
| Anzahl Einheiten | 31.3.2016 | 31.12.2015 | 31.3.2016 | 31.12.2015 |
| Stand Beginn der Periode | 120 | 135 | 0 | 0 |
| Im Berichtsjahr erstmals einbezogen | 1 | 15 | 0 | 0 |
| Im Berichtsjahr verschmolzen | 0 | - 2 | 0 | 0 |
| Im Berichtsjahr ausgeschieden | - 9 | - 28 | 0 | 0 |
| Stand Ende der Periode | 112 | 120 | 0 | 0 |
Das erstmals einbezogene Unternehmen ist im Leasingbereich tätig. Acht Unternehmen wurden aufgrund untergeordneter Bedeutung ausgeschieden, ein weiteres Unternehmen wurde veräußert.
| in € Millionen | 1.1.-31.3.2016 | 1.1.-31.3.2015 |
|---|---|---|
| Ergebnis aus finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten des Handelsbestands |
113 | 152 |
| Ergebnis aus erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten |
25 | 181 |
| Ergebnis aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten | 8 | - 4 |
| Ergebnis aus Krediten und Forderungen | 779 | 847 |
| Ergebnis aus bis zur Endfälligkeit zu haltenden finanziellen Vermögenswerten |
46 | 37 |
| Ergebnis aus finanziellen Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten |
- 313 | - 481 |
| Ergebnis aus Derivaten für Sicherungsmaßnahmen | 43 | 62 |
| Erfolgsbeiträge aus Währungsumrechnung (netto) | - 61 | - 211 |
| Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen | - 410 | - 394 |
| Ergebnis vor Steuern | 229 | 188 |
| in € Millionen | 1.1.-31.3.2016 | 1.1.-31.3.20151 |
|---|---|---|
| Zinsen und zinsähnliche Erträge gesamt | 1.031 | 1.300 |
| Zinserträge | 1.023 | 1.295 |
| aus Guthaben bei Zentralbanken | 7 | 12 |
| aus Forderungen an Kreditinstitute | 39 | 42 |
| aus Forderungen an Kunden | 797 | 1.005 |
| aus Wertpapieren | 69 | 81 |
| aus Leasingforderungen | 40 | 44 |
| aus derivativen Finanzinstrumenten aus ökonomischem Hedge | 30 | 54 |
| aus derivativen Finanzinstrumenten aus Hedge Accounting | 40 | 57 |
| Laufende Erträge | 7 | 2 |
| aus Aktien und nicht festverzinslichen Wertpapieren | 1 | 1 |
| aus Anteilen an verbundenen Unternehmen | 5 | 1 |
| Zinsähnliche Erträge | 4 | 4 |
| Negative Zinsen aus finanziellen Vermögenswerten | - 3 | 0 |
| Zinsen und zinsähnliche Aufwendungen gesamt | - 313 | - 480 |
| Zinsaufwendungen | - 307 | - 478 |
| für Verbindlichkeiten gegenüber Zentralbanken | - 7 | - 20 |
| für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | - 50 | - 59 |
| für Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | - 170 | - 301 |
| für verbriefte Verbindlichkeiten | - 37 | - 48 |
| für Nachrangkapital | - 43 | - 51 |
| Zinsähnliche Aufwendungen | - 9 | - 2 |
| Negative Zinsen aus finanziellen Verbindlichkeiten | 3 | 0 |
| Gesamt | 718 | 820 |
1 Adaptierung der Vorjahreszahlen infolge Änderung der Zuordnung.
| in € Millionen | 1.1.-31.3.2016 | 1.1.-31.3.2015 |
|---|---|---|
| Einzelwertberichtigungen | - 117 | - 220 |
| Zuführung zu Risikovorsorgen | - 379 | - 478 |
| Auflösung von Risikovorsorgen | 252 | 281 |
| Direktabschreibungen | - 9 | - 37 |
| Eingänge auf abgeschriebene Forderungen | 19 | 15 |
| Portfolio-Wertberichtigungen | 11 | - 42 |
| Zuführung zu Risikovorsorgen | - 85 | - 152 |
| Auflösung von Risikovorsorgen | 96 | 109 |
| Erlöse aus der Beendigung oder dem Verkauf von Krediten | 1 | 1 |
| Gesamt | - 106 | - 260 |
| in € Millionen | 1.1.-31.3.2016 | 1.1.-31.3.2015 |
|---|---|---|
| Zahlungsverkehr | 146 | 148 |
| Kredit- und Garantiegeschäft | 41 | 48 |
| Wertpapiergeschäft | 31 | 36 |
| Devisen-, Valuten- und Edelmetallgeschäft | 88 | 92 |
| Verwaltung von Investment- und Pensionsfonds | 9 | 12 |
| Verkauf von Eigen- und Fremdprodukten | 15 | 11 |
| Sonstige Bankdienstleistungen | 17 | 13 |
| Gesamt | 347 | 360 |
| in € Millionen | 1.1.-31.3.2016 | 1.1.-31.3.20151 |
|---|---|---|
| Zinsbezogenes Geschäft | 26 | 80 |
| Währungsbezogenes Geschäft | 16 | - 149 |
| Aktien-/indexbezogenes Geschäft | - 8 | 7 |
| Sonstiges Geschäft | - 3 | 0 |
| Gesamt | 28 | - 62 |
1 Adaptierung der Vorjahreszahlen infolge Änderung der Zuordnung.
Im währungsbezogenen Geschäft war in der Vergleichperiode ein Bewertungsverlust aus einem Absicherungsgeschäft für Dividendenerträge in russischen Rubeln in Höhe von € 53 Millionen enthalten. Der im Handelsergebnis ausgewiesene Refinanzierungsaufwand für Handelsaktiva betrug € 7 Millionen (Vergleichsperiode: € 6 Millionen).
| in € Millionen | 1.1.-31.3.2016 | 1.1.-31.3.2015 |
|---|---|---|
| Ergebnis aus dem Hedge Accounting | 3 | 5 |
| Ergebnis aus sonstigen Derivaten | - 7 | - 51 |
| Ergebnis aus erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Verbindlichkeiten |
- 23 | 66 |
| Ergebnis aus dem Rückkauf von Verbindlichkeiten | 0 | - 1 |
| Gesamt | - 27 | 20 |
Das Ergebnis aus sonstigen Derivaten beinhaltet die Bewertungsergebnisse für Derivate, die zur Absicherung gegen Marktrisiken (ausgenommen Handelsaktiva/-passiva) abgeschlossen und dabei gegen ein inhomogenes Portfolio gestellt wurden, sodass sie nicht die Bedingungen für Hedge Accounting gemäß IAS 39 erfüllen.
| in € Millionen | 1.1.-31.3.2016 | 1.1.-31.3.2015 |
|---|---|---|
| Ergebnis aus bis zur Endfälligkeit zu haltenden Wertpapieren | 13 | 0 |
| Veräußerungsergebnis aus Wertpapieren | 13 | 0 |
| Ergebnis aus Unternehmensanteilen | 1 | - 5 |
| Bewertungsergebnis aus Unternehmensanteilen | 0 | - 7 |
| Veräußerungsergebnis aus Unternehmensanteilen | 1 | 2 |
| Ergebnis aus erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten | ||
| Wertpapieren | 11 | 69 |
| Bewertungsergebnis aus Wertpapieren | 9 | 71 |
| Veräußerungsergebnis aus Wertpapieren | 2 | - 2 |
| Ergebnis aus zur Veräußerung verfügbaren Wertpapieren | 2 | 0 |
| Gesamt | 26 | 64 |
| in € Millionen | 1.1.-31.3.2016 | 1.1.-31.3.2015 |
|---|---|---|
| Personalaufwand | - 347 | - 345 |
| Sachaufwand | - 302 | - 274 |
| davon betrieblich bedingter Sachaufwand | - 227 | - 235 |
| davon regulatorisch bedingter Sachaufwand | - 75 | - 39 |
| Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | - 68 | - 71 |
| Gesamt | - 718 | - 691 |
| in € Millionen | 1.1.-31.3.2016 | 1.1.-31.3.2015 |
|---|---|---|
| Löhne und Gehälter | - 270 | - 266 |
| Soziale Abgaben | - 63 | - 63 |
| Freiwilliger Sozialaufwand | - 9 | - 10 |
| Sonstiger Personalaufwand | - 5 | - 6 |
| Gesamt | - 347 | - 345 |
| in € Millionen | 1.1.-31.3.2016 | 1.1.-31.3.2015 |
|---|---|---|
| Raumaufwand | - 63 | - 68 |
| IT-Aufwand | - 68 | - 66 |
| Kommunikationsaufwand | - 19 | - 17 |
| Rechts- und Beratungsaufwand | - 18 | - 23 |
| Werbe- und Repräsentationsaufwand | - 18 | - 18 |
| Büroaufwand | - 5 | - 6 |
| Kfz-Aufwand | - 4 | - 4 |
| Sicherheitsaufwand | - 7 | - 8 |
| Reiseaufwand | - 3 | - 3 |
| Ausbildungsaufwand | - 2 | - 2 |
| Sonstiger Sachaufwand | - 19 | - 21 |
| Betrieblich bedingter Sachaufwand | - 227 | - 235 |
| Einlagensicherung | - 29 | - 28 |
| Bankenabwicklungsfonds | - 46 | - 11 |
| Regulatorisch bedingter Sachaufwand | - 75 | - 39 |
| Gesamt | - 302 | - 274 |
| in € Millionen | 1.1.-31.3.2016 | 1.1.-31.3.2015 |
|---|---|---|
| Sachanlagen | - 28 | - 30 |
| Immaterielle Vermögenswerte | - 33 | - 34 |
| Vermietete Leasinganlagen | - 8 | - 7 |
| Gesamt | - 68 | - 71 |
| in € Millionen | 1.1.-31.3.2016 | 1.1.-31.3.20151 |
|---|---|---|
| Nettoergebnis aus bankfremden Tätigkeiten | 9 | 5 |
| Ergebnis aus Operating Leasing (Kfz und Mobilien) | 7 | 7 |
| Ergebnis aus Investment Property inkl. Operating Leasing (Immobilien) | 11 | 10 |
| Ergebnis aus dem Abgang von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten |
2 | 0 |
| Sonstige Steuern | - 21 | - 17 |
| Ergebnis aus der Dotierung und Auflösung sonstiger Rückstellungen | - 1 | - 3 |
| Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen | 4 | - 1 |
| Laufendes sonstiges betriebliches Ergebnis | 11 | 0 |
| Bankenabgaben | - 49 | - 64 |
| Bankgeschäftliche Belastungen aus staatlichen Maßnahmen | - 3 | 0 |
| Gesamt | - 41 | - 63 |
1 Adaptierung der Vorjahreszahlen infolge Änderung der Zuordnung.
Im Berichtsjahr schieden acht Tochterunternehmen aufgrund untergeordneter Bedeutung aus dem Konsolidierungskreis aus. Desweiteren wurde ein Tochterunternehmen infolge Verkaufs endkonsolidiert. Das Ergebnis aus Endkonsolidierungen belief sich auf € 3 Millionen. Weiters wurde die Rückstellung für den erwarteten Verlust aus dem Verkauf der Raiffeisen Bank d.d., Maribor, um € 1 Million erhöht.
| in € Millionen | 1.1.-31.3.2016 | 1.1.-31.3.2015 |
|---|---|---|
| Laufende Steuern vom Einkommen und Ertrag | - 72 | - 80 |
| Inland | - 16 | - 14 |
| Ausland | - 56 | - 67 |
| Latente Steuern | - 19 | - 7 |
| Gesamt | - 91 | - 88 |
| Aktiva nach Bewertungskategorien in € Millionen |
31.3.2016 | 31.12.2015 |
|---|---|---|
| Barreserve | 8.130 | 13.212 |
| Handelsaktiva | 6.678 | 6.678 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte |
4.209 | 5.363 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | 3.778 | 3.428 |
| Kredite und Forderungen | 81.658 | 75.646 |
| Bis zur Endfälligkeit zu haltende finanzielle Vermögenswerte | 6.381 | 6.452 |
| Derivate für Sicherungsmaßnahmen | 800 | 709 |
| Sonstige Aktiva | 2.877 | 2.937 |
| Aktiva gesamt | 114.511 | 114.427 |
Positive Marktwerte derivativer Finanzinstrumente, die nicht als Sicherungsinstrumente gemäß IAS 39 Hedge Accounting designiert wurden, werden in der Bewertungskategorie Handelsaktiva ausgewiesen. Die Bewertungskategorie Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte umfasst die sonstigen verbundenen Unternehmen, die sonstigen Beteiligungen sowie nicht festverzinsliche und festverzinsliche Wertpapiere. Kredite und Forderungen werden netto nach Abzug von Kreditrisikovorsorgen dargestellt. In den sonstigen Aktiva sind immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerte gemäß IFRS 5 enthalten. Weitere Detailangaben bezüglich IFRS 5 Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und aufgegebene Geschäftsbereiche sind unter Punkt (22) Sonstige Aktiva "Anwendung IFRS 5" ersichtlich.
| Passiva nach Bewertungskategorien in € Millionen |
31.3.2016 | 31.12.2015 |
|---|---|---|
| Handelspassiva | 5.795 | 5.641 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 97.706 | 97.809 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten |
1.184 | 1.227 |
| Derivate für Sicherungsmaßnahmen | 384 | 435 |
| Rückstellungen | 784 | 814 |
| Eigenkapital | 8.658 | 8.501 |
| Passiva gesamt | 114.511 | 114.427 |
Negative Marktwerte derivativer Finanzinstrumente, die nicht als Sicherungsinstrumente gemäß IAS 39 Hedge Accounting designiert wurden, werden in der Bewertungskategorie Handelspassiva ausgewiesen.
| in € Millionen | 31.3.2016 | 31.12.2015 |
|---|---|---|
| Kassenbestand | 2.149 | 2.495 |
| Guthaben bei Zentralbanken | 5.981 | 10.717 |
| Gesamt | 8.130 | 13.212 |
Die Forderungen an Kreditinstitute stellen sich nach regionalen Aspekten (Sitz des Vertragspartners) wie folgt dar:
| in € Millionen | 31.3.2016 | 31.12.2015 |
|---|---|---|
| Inland | 2.964 | 3.384 |
| Ausland | 12.135 | 7.453 |
| Gesamt | 15.099 | 10.837 |
| in € Millionen | 31.3.2016 | 31.12.2015 |
|---|---|---|
| Kreditgeschäft | 44.549 | 44.551 |
| Geldmarktgeschäft | 4.411 | 2.963 |
| Hypothekarforderungen | 16.396 | 16.815 |
| Angekaufte Forderungen | 1.680 | 1.775 |
| Leasingforderungen | 3.144 | 3.170 |
| Forderungspapiere | 694 | 647 |
| Gesamt | 70.875 | 69.921 |
| in € Millionen | 31.3.2016 | 31.12.2015 |
|---|---|---|
| Öffentlicher Sektor | 790 | 814 |
| Firmenkunden – Große Firmenkunden | 42.459 | 41.685 |
| Firmenkunden – Mittelgroße Firmenkunden | 2.777 | 2.787 |
| Retail-Kunden – Privatpersonen | 22.040 | 21.878 |
| Retail-Kunden – Klein- und Mittelbetriebe | 2.809 | 2.757 |
| Gesamt | 70.875 | 69.921 |
Die Forderungen an Kunden stellen sich nach regionalen Aspekten (Sitz des Vertragspartners) wie folgt dar:
| in € Millionen | 31.3.2016 | 31.12.2015 |
|---|---|---|
| Inland | 5.529 | 5.297 |
| Ausland | 65.346 | 64.624 |
| Gesamt | 70.875 | 69.921 |
| in € Millionen | 31.3.2016 | 31.12.2015 |
|---|---|---|
| Kreditinstitute | 116 | 120 |
| Öffentlicher Sektor | 5 | 5 |
| Firmenkunden – Große Firmenkunden | 3.617 | 3.778 |
| Firmenkunden – Mittelgroße Firmenkunden | 277 | 289 |
| Retail-Kunden – Privatpersonen | 1.512 | 1.584 |
| Retail-Kunden – Klein- und Mittelbetriebe | 277 | 278 |
| Gesamt | 5.804 | 6.055 |
| in € Millionen | 31.3.2016 | 31.12.2015 |
|---|---|---|
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 2.329 | 2.778 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 234 | 203 |
| Positive Marktwerte aus derivativen Geschäften | 3.181 | 2.833 |
| Gesamt | 5.744 | 5.814 |
Innerhalb der Position Handelsaktiva betrugen die als Sicherheit gestellten Wertpapiere, zu deren Verkauf oder Verpfändung der Empfänger berechtigt ist, € 92 Millionen (31.12.2015: € 1.080 Millionen).
| in € Millionen | 31.3.2016 | 31.12.2015 |
|---|---|---|
| Positive Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente in IAS 39 Fair Value Hedge |
771 | 692 |
| Positive Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente in IAS 39 Net Investment Hedge |
26 | 17 |
| Positive Marktwerte sonstiger derivativer Finanzinstrumente | 934 | 864 |
| Gesamt | 1.734 | 1.574 |
| in € Millionen | 31.3.2016 | 31.12.2015 |
|---|---|---|
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 13.956 | 14.915 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 7 | 6 |
| Unternehmensanteile | 406 | 322 |
| Gesamt | 14.369 | 15.244 |
Innerhalb der Position Wertpapiere und Beteiligungen betrugen die als Sicherheit gestellten Wertpapiere, zu deren Verkauf oder Verpfändung der Empfänger berechtigt ist, € 452 Millionen (31.12.2015: € 260 Millionen).
| in € Millionen | 31.3.2016 | 31.12.2015 |
|---|---|---|
| Software | 521 | 531 |
| Firmenwerte | 42 | 40 |
| Sonstige immaterielle Vermögenswerte | 58 | 50 |
| Gesamt | 620 | 621 |
| in € Millionen | 31.3.2016 | 31.12.2015 |
|---|---|---|
| Betrieblich genutzte Grundstücke und Gebäude | 478 | 487 |
| Sonstige Grundstücke und Gebäude (Investment Property) | 463 | 471 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie sonstige Sachanlagen | 226 | 231 |
| Vermietete Leasinganlagen | 244 | 285 |
| Gesamt | 1.411 | 1.473 |
| in € Millionen | 31.3.2016 | 31.12.2015 |
|---|---|---|
| Steuerforderungen | 295 | 323 |
| Laufende Steuerforderungen | 59 | 59 |
| Latente Steuerforderungen | 235 | 263 |
| Forderungen aus bankfremden Tätigkeiten | 56 | 64 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 172 | 132 |
| Wertpapier- und Zahlungsverkehrsabwicklung | 169 | 134 |
| Zu Leasingzwecken bestimmte Vermögenswerte | 53 | 44 |
| Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte (IFRS 5) | 775 | 774 |
| Vorräte | 71 | 69 |
| Bewertung Fair-Value-Hedge-Portfolio | 40 | 24 |
| Übrige Aktiva | 703 | 223 |
| Gesamt | 2.334 | 1.786 |
Der Posten Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte beinhaltet vor allem die Veräußerungsgruppen Raiffeisen Banka d.d., Maribor, und ZUNO BANK AG, Wien.
Aufgrund der Erfüllung der Anwendungskriterien gemäß IFRS 5 werden diese Gesellschaften im Konzernabschluss der RBI zum 31. März 2016 als Veräußerungsgruppen dargestellt und in den Bilanzposten Sonstige Aktiva bzw. Sonstige Passiva ausgewiesen. Gemäß den Ausweisvorschriften des IFRS 5 werden die Bilanzposten (Vermögenswerte und Verbindlichkeiten) der oben genannten Gesellschaften aus vorangegangenen Perioden weder umgegliedert noch anders dargestellt. Da die Verkäufe keine der im IFRS 5.32 vorgeschriebenen Kriterien erfüllen, werden diese nicht als aufgegebene Geschäftsbereiche klassifiziert.
Die RBI hat im Dezember 2015 den Vertrag über den Verkauf ihres 100-Prozent-Anteils an der Raiffeisen Banka d.d., Maribor, an die Biser Bidco unterzeichnet. Biser Bidco ist eine von Apollo Global Management, LLC verwaltete Gesellschaft und kein nahe stehendes Unternehmen der RBI. Aufgrund der verfahrensrechtlichen Aspekte hinsichtlich der formellen Genehmigung der Transaktion durch die Finanzmarktaufsichtsbehörde wird ein Abschluss der Transaktion für das erste Halbjahr 2016 erwartet.
Auf konsolidierter Ebene wurde die Veräußerungsgruppe gemäß IFRS 5 zum niedrigeren Wert aus Buchwert und Fair Value abzüglich Veräußerungskosten bewertet. Da der Verkaufsvertrag noch vor Ende des vierten Quartals unterzeichnet wurde, ist der vereinbarte Kaufpreis der beste Indikator für den beizulegenden Zeitwert der Veräußerungsgruppe. Der vereinbarte Verkaufspreis ist niedriger als das Eigenkapital der Gesellschaft, das zum 31. März 2016 € 47 Millionen für die Raiffeisen Banka d.d., Maribor, betrug. Der resultierende Wertminderungsverlust wurde zuerst den langfristigen Vermögenswerten in der Veräußerungsgruppe gemäß IFRS 5 zugeführt. Für den verbleibenden Wertminderungsverlust wurde eine Rückstellung für belastende Verträge gemäß IAS 37 gebildet, da die vertragliche Verpflichtung zum 31. Dezember 2015 bereits bestand.
Im ersten Quartal 2016 wurde der Wertminderungsverlust der nicht finanziellen Vermögenswerte sowie die Rückstellung für den belastenden Vertrag um € 1 Millionen auf € 53 Millionen erhöht.
Die Raiffeisen Bank International hat im September 2015 den Vertrag über den Verkauf ihres 100-Prozent-Anteils an der ZUNO BANK AG, Wien, an die ABH Holdings S.A., die Konzernmutter der Alfa-Bankengruppe mit Sitz in Luxemburg, unterschrieben. Im ersten Quartal 2016 trat die ABH Holdings S.A., mit der die RBI im Jahr 2015 eine Einigung erzielt hatte, vom Kaufvertrag zurück. Die Gründe stehen nicht im Zusammenhang mit der zum Verkauf stehenden Gesellschaft. Die RBI hält jedoch an den Verkaufsabsichten fest, die Verhandlungen mit potenziellen Käufern werden fortgesetzt. Auf konsolidierter Ebene wurde die Veräußerungsgruppe gemäß IFRS 5 zum niedrigeren Wert aus Buchwert und beizulegendem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten bewertet. Trotz des Rückzugs des Käufers wird angenommen, dass der erwartete Verkaufspreis höher als das Eigenkapital der Gesellschaft sein wird, dieses betrug zum 31. März 2016 € 21 Millionen.
Die Buchwerte der Vermögenswerte und Schulden der verkauften Gesellschaften stellen sich wie folgt dar:
| 31.3.2016 in € Millionen |
ZUNO | RBSI | Übrige | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| Barreserve | 123 | 168 | 0 | 291 |
| Forderungen an Kreditinstitute | 0 | 12 | 0 | 12 |
| Forderungen an Kunden | 80 | 318 | 0 | 397 |
| Kreditrisikovorsorgen | - 6 | - 58 | 0 | - 64 |
| Wertpapiere und Beteiligungen | 3 | 103 | 0 | 106 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 3 | 0 | 0 | 3 |
| Sachanlagen | 2 | 0 | 0 | 2 |
| Sonstige Aktiva | 5 | 3 | 20 | 8 |
| Aktiva gesamt | 210 | 545 | 20 | 775 |
| 31.3.2016 in € Millionen |
ZUNO | RBSI | Übrige | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitute | 0 | 64 | 0 | 64 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 810 | 404 | 0 | 1.213 |
| Rückstellungen | 2 | 3 | 0 | 5 |
| Sonstige Passiva | 5 | 6 | 0 | 10 |
| Verbindlichkeiten gesamt | 817 | 476 | 0 | 1.292 |
| 31.12.2015 in € Millionen |
ZUNO | RBSI | Übrige | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| Barreserve | 57 | 214 | 0 | 271 |
| Forderungen an Kreditinstitute | 0 | 12 | 0 | 12 |
| Forderungen an Kunden | 75 | 340 | 0 | 415 |
| Kreditrisikovorsorgen | - 5 | - 62 | 0 | - 67 |
| Wertpapiere und Beteiligungen | 3 | 108 | 0 | 111 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 4 | 0 | 0 | 4 |
| Sachanlagen | 1 | 0 | 0 | 1 |
| Sonstige Aktiva | 1 | 2 | 0 | 28 |
| Aktiva gesamt | 136 | 614 | 0 | 774 |
| 31.12.2015 in € Millionen |
ZUNO | RBSI | Übrige | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitute | 0 | 70 | 0 | 70 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 773 | 436 | 0 | 1.209 |
| Rückstellungen | 2 | 3 | 0 | 5 |
| Sonstige Passiva | 4 | 6 | 0 | 10 |
| Verbindlichkeiten gesamt | 779 | 515 | 0 | 1.294 |
ZUNO: ZUNO BANK AG, Wien
RBSI: Raiffeisen Banka d.d., Maribor
Im Sonstigen Ergebnis sind kumulative Aufwendungen in der Höhe von € 4 Millionen ausgewiesen, hervorgerufen durch negative Währungsumrechnungsdifferenzen, die zum Zeitpunkt der Endkonsolidierung in die Erfolgsrechnung umgegliedert werden.
Die Verbindlichkeiten stellen sich nach regionalen Aspekten (Sitz des Vertragspartners) wie folgt dar:
| in € Millionen | 31.3.2016 | 31.12.2015 |
|---|---|---|
| Inland | 6.111 | 6.004 |
| Ausland | 10.712 | 10.366 |
| Gesamt | 16.823 | 16.369 |
| in € Millionen | 31.3.2016 | 31.12.2015 |
|---|---|---|
| Sichteinlagen | 38.341 | 37.488 |
| Termineinlagen | 26.564 | 28.409 |
| Spareinlagen | 3.203 | 3.094 |
| Gesamt | 68.107 | 68.991 |
| in € Millionen | 31.3.2016 | 31.12.2015 |
|---|---|---|
| Öffentlicher Sektor | 1.435 | 1.713 |
| Firmenkunden – Große Firmenkunden | 29.781 | 30.644 |
| Firmenkunden – Mittelgroße Firmenkunden | 2.792 | 2.990 |
| Retail-Kunden – Privatpersonen | 28.939 | 28.548 |
| Retail-Kunden – Klein- und Mittelbetriebe | 5.160 | 5.096 |
| Gesamt | 68.107 | 68.991 |
Die Verbindlichkeiten stellen sich nach regionalen Aspekten (Sitz des Vertragspartners) wie folgt dar:
| in € Millionen | 31.3.2016 | 31.12.2015 |
|---|---|---|
| Inland | 7.106 | 7.743 |
| Ausland | 61.001 | 61.248 |
| Gesamt | 68.107 | 68.991 |
| in € Millionen | 31.3.2016 | 31.12.2015 |
|---|---|---|
| Begebene Schuldverschreibungen | 7.169 | 7.402 |
| Begebene Geldmarktpapiere | 143 | 94 |
| Sonstige verbriefte Verbindlichkeiten | 3 | 5 |
| Gesamt | 7.316 | 7.502 |
| in € Millionen | 31.3.2016 | 31.12.2015 |
|---|---|---|
| Abfertigungen und Ähnliches | 90 | 90 |
| Pensionen | 30 | 30 |
| Steuern | 141 | 136 |
| Laufende | 88 | 78 |
| Latente | 53 | 57 |
| Garantien und Bürgschaften | 93 | 99 |
| Offene Rechtsfälle | 77 | 81 |
| Unverbrauchter Urlaub | 51 | 47 |
| Bonuszahlungen | 140 | 130 |
| Restrukturierung | 17 | 15 |
| Rückstellungen für bankgeschäftliche Belastungen aus staatlichen Maßnahmen |
7 | 115 |
| Sonstige | 137 | 72 |
| Gesamt | 784 | 814 |
Die sonstigen Rückstellungen zum 31. März 2016 beinhalten die Rückstellung im Zusammenhang mit dem Bankenabwicklungsfonds in Höhe von € 49 Millionen. Der Rückgang der Rückstellungen für bankgeschäftliche Belastungen aus staatlichen Maßnahmen ist im Wesentlichen auf die gesetzlichen Bestimmungen zur Zwangskonvertierung von Schweizer-Franken-Krediten zu historischen Kursen bei der Kreditvergabe in Kroatien zurückzuführen.
| in € Millionen | 31.3.2016 | 31.12.2015 |
|---|---|---|
| Negative Marktwerte derivativer Finanzinstrumente | 4.223 | 3.943 |
| Zinssatzgeschäft | 2.194 | 2.005 |
| Wechselkursgeschäft | 749 | 784 |
| Aktien-/indexbezogenes Geschäft | 1.157 | 1.024 |
| Kreditderivatgeschäft | 2 | 2 |
| Sonstiges Geschäft | 121 | 128 |
| Leerverkauf von Handelsaktiva | 433 | 453 |
| Emittierte Zertifikate | 696 | 695 |
| Gesamt | 5.351 | 5.092 |
| in € Millionen | 31.3.2016 | 31.12.2015 |
|---|---|---|
| Negative Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente in IAS 39 Fair Value Hedge |
177 | 195 |
| Negative Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente in IAS 39 Cash Flow Hedge |
207 | 240 |
| Negative Marktwerte sonstiger derivativer Finanzinstrumente | 444 | 549 |
| Gesamt | 828 | 984 |
| in € Millionen | 31.3.2016 | 31.12.2015 |
|---|---|---|
| Verbindlichkeiten aus bankfremden Tätigkeiten | 65 | 75 |
| Verbindlichkeiten aus Versicherungsverträgen | 0 | 0 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 221 | 215 |
| Dividendenverbindlichkeiten | 3 | 1 |
| Wertpapier- und Zahlungsverkehrsabwicklung | 305 | 168 |
| Bewertung Fair-Value-Hedge-Portfolio | 94 | 64 |
| Zur Veräußerung gehaltene Verbindlichkeiten (IFRS 5) | 1.292 | 1.294 |
| Übrige Passiva | 430 | 193 |
| Gesamt | 2.410 | 2.010 |
Der Posten Zur Veräußerung gehaltene Verbindlichkeiten beinhaltet die Veräußerungsgruppen der Raiffeisen Banka d.d., Maribor, und der ZUNO BANK AG, Wien.
| in € Millionen | 31.3.2016 | 31.12.2015 |
|---|---|---|
| Hybrides Kapital | 397 | 397 |
| Nachrangige Verbindlichkeiten und Ergänzungskapital | 3.837 | 3.768 |
| Gesamt | 4.234 | 4.164 |
| in € Millionen | 31.3.2016 | 31.12.2015 |
|---|---|---|
| Konzern-Eigenkapital | 7.999 | 7.588 |
| Gezeichnetes Kapital | 892 | 892 |
| Kapitalrücklagen | 4.994 | 4.994 |
| Gewinnrücklagen | 2.112 | 1.702 |
| Konzernergebnis | 114 | 379 |
| Kapital nicht beherrschender Anteile | 545 | 535 |
| Gesamt | 8.658 | 8.501 |
Zum 31. März 2016 betrug das gezeichnete Kapital der RBI AG gemäß Satzung € 894 Millionen. Nach Abzug der im Eigenbestand befindlichen 557.295 Aktien betrug das ausgewiesene gezeichnete Kapital € 892 Millionen.
Die nachstehende Tabelle zeigt die Buchwerte der übertragenen Vermögenswerte:
| 31.3.2016 | Übertragene Vermögenswerte | Erhaltene Sicherheitsleistungen | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | Buchwert | davon Verbriefungen |
davon Rückkauf vereinbarung |
Buchwert | davon Verbriefungen |
davon Rückkauf vereinbarung |
| Kredite und Forderungen | 613 | 321 | 292 | 576 | 262 | 314 |
| Handelsaktiva | 54 | 0 | 54 | 52 | 0 | 52 |
| Wertpapiere und Beteiligungen |
31 | 0 | 31 | 31 | 0 | 31 |
| Gesamt | 698 | 321 | 377 | 659 | 262 | 397 |
| 31.12.2015 | Übertragene Vermögenswerte | Erhaltene Sicherheitsleistungen | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | Buchwert | davon Verbriefungen |
davon Rückkauf vereinbarung |
Buchwert | davon Verbriefungen |
davon Rückkauf vereinbarung |
|
| Kredite und Forderungen | 390 | 328 | 63 | 324 | 268 | 55 | |
| Handelsaktiva | 288 | 0 | 288 | 252 | 0 | 252 | |
| Wertpapiere und Beteiligungen |
38 | 0 | 38 | 36 | 0 | 36 | |
| Gesamt | 716 | 328 | 389 | 611 | 268 | 343 |
Erhebliche Beschränkungen bezüglich des Zugangs zu oder der Nutzung von Vermögenswerten des Konzerns:
| 31.3.2016 | 31.12.2015 | |||
|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | Verpfändet | Sonstige Verfügungsbeschränkungen mit Verbindlichkeiten |
Verpfändet | Sonstige Verfügungsbeschränkungen mit Verbindlichkeiten |
| Kredite und Forderungen1 | 6.946 | 2.135 | 6.733 | 1.983 |
| Handelsaktiva2 | 92 | 57 | 1.078 | 56 |
| Wertpapiere und Beteiligungen |
708 | 215 | 573 | 7 |
| Gesamt | 7.746 | 2.407 | 8.383 | 2.047 |
1 Ohne Forderungen aus Reverse Repo und Wertpapierleihgeschäften. 2 Ohne Derivate.
Der Konzern hat Sicherheiten erhalten, deren Verkauf oder Weiterverpfändung zulässig ist, wenn im Lauf von Reverse-Repo-Geschäften, Wertpapierleih-, Derivat- oder sonstigen Transaktionen kein Ausfall eintritt.
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Wertpapiere und andere finanzielle Vermögenswerte, die als Sicherheit akzeptiert wurden:
| in € Millionen | 31.3.2016 | 31.12.2015 |
|---|---|---|
| Wertpapiere und andere finanzielle Vermögenswerte, die als Sicherheit akzeptiert wurden |
9.096 | 1.781 |
| davon verkaufte oder weiterverpfändete Sicherheiten | 1.155 | 308 |
In den nachstehenden Tabellen sind finanzielle Vermögenswerte und Schulden dargestellt, die in der Konzernbilanz saldiert werden oder einer durchsetzbaren Aufrechnungsrahmen- oder einer vergleichbaren Vereinbarung für ähnliche Finanzinstrumente unterliegen, ungeachtet dessen, ob sie in der Bilanz saldiert werden oder nicht.
| 31.3.2016 | Bruttobetrag | Nettobetrag | Beträge aus Globalauf rechnungsvereinbarungen |
Netto betrag |
||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | bilanzierter finanzieller Vermögenswerte |
saldierter bilanzierter finanzieller Verbindlichkeiten |
bilanzierter finanzieller Vermögens werte |
Finanz instrumente |
Erhaltene Barsicherheiten |
|
| Derivate (rechtlich durchsetzbar) | 5.172 | 912 | 4.260 | 2.887 | 43 | 1.330 |
| Echte Pensionsgeschäfte als Pensionsnehmer, Wertpapierleihe und ähnliche Vereinbarungen (rechtlich durchsetzbar) |
7.476 | 0 | 7.476 | 7.455 | 0 | 21 |
| Sonstige Finanzinstrumente (rechtlich durchsetzbar) |
235 | 14 | 222 | 0 | 0 | 222 |
| Gesamt | 12.883 | 926 | 11.957 | 10.342 | 43 | 1.572 |
| 31.3.2016 | Bruttobetrag | Beträge aus Globalauf rechnungsvereinbarungen |
Netto betrag |
|||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | bilanzierter finanzieller Verbindlichkeiten |
saldierter bilanzierter finanzieller Vermögenswerte |
bilanzierter finanzieller Verbindlich keiten |
Finanz instrumente |
Verpfändete Barsicherheiten |
|
| Derivate | 4.676 | 912 | 3.764 | 2.420 | 213 | 1.130 |
| Echte Pensionsgeschäfte als Pensionsgeber, Wertpapierleihe und ähnliche Vereinbarungen |
259 | 0 | 259 | 256 | 0 | 3 |
| Sonstige Finanzinstrumente | 111 | 14 | 98 | 0 | 0 | 98 |
| Gesamt | 5.046 | 926 | 4.120 | 2.676 | 213 | 1.231 |
| 31.12.2015 | Bruttobetrag | Beträge aus Globalauf rechnungsvereinbarungen |
Netto betrag |
|||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | bilanzierter finanzieller Vermögenswerte |
saldierter bilanzierter finanzieller Verbindlichkeiten |
bilanzierter finanzieller Vermögens werte |
Finanz instrumente |
Erhaltene Barsicherheiten |
|
| Derivate (rechtlich durchsetzbar) | 4.398 | 564 | 3.834 | 2.694 | 33 | 1.108 |
| Echte Pensionsgeschäfte als Pensionsnehmer, Wertpapierleihe und ähnliche Vereinbarungen |
1.327 | 0 | 1.327 | 1.311 | 0 | 16 |
| Sonstige Finanzinstrumente | 213 | 14 | 198 | 0 | 0 | 198 |
| Gesamt | 5.938 | 578 | 5.360 | 4.004 | 33 | 1.322 |
| 31.12.2015 | Bruttobetrag | Beträge aus Globalauf rechnungsvereinbarungen |
Netto betrag |
|||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | bilanzierter finanzieller Verbindlichkeiten |
saldierter bilanzierter finanzieller Vermögenswerte |
bilanzierter finanzieller Verbindlich keiten |
Finanz instrumente |
Verpfändete Barsicherheiten |
|
| Derivate | 4.320 | 564 | 3.756 | 2.657 | 171 | 928 |
| Echte Pensionsgeschäfte als Pensionsgeber, Wertpapierleihe und ähnliche Vereinbarungen |
225 | 0 | 225 | 217 | 0 | 8 |
| Sonstige Finanzinstrumente | 101 | 14 | 87 | 0 | 0 | 87 |
| Gesamt | 4.646 | 578 | 4.068 | 2.874 | 171 | 1.023 |
| 31.3.2016 | Nominalbeträge nach Restlaufzeit | Marktwerte | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | Bis 1 Jahr | Mehr als 1 bis 5 Jahre |
Mehr als 5 Jahre | Gesamt | Positive | Negative | |
| Zinssatzverträge | 30.557 | 62.012 | 48.589 | 141.158 | 3.568 | - 2.592 | |
| Wechselkurs- und Goldverträge | 44.623 | 9.777 | 2.273 | 56.673 | 1.244 | - 1.179 | |
| Wertpapierbezogene Geschäfte | 1.337 | 1.961 | 390 | 3.689 | 101 | - 1.157 | |
| Warentermingeschäfte | 163 | 117 | 63 | 343 | 1 | - 111 | |
| Kreditderivate | 471 | 830 | 75 | 1.376 | 1 | - 2 | |
| Edelmetallgeschäfte | 11 | 2 | 11 | 25 | 0 | - 11 | |
| Gesamt | 77.163 | 74.700 | 51.402 | 203.264 | 4.916 | - 5.050 |
| 31.12.2015 | Nominalbeträge nach Restlaufzeit | Marktwerte | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Mehr als | ||||||
| in € Millionen | Bis 1 Jahr | 1 bis 5 Jahre | Mehr als 5 Jahre | Gesamt | Positive | Negative |
| Zinssatzverträge | 31.185 | 62.690 | 47.476 | 141.351 | 3.180 | - 2.390 |
| Wechselkurs- und Goldverträge | 47.617 | 10.253 | 2.231 | 60.101 | 1.154 | - 1.383 |
| Wertpapierbezogene Geschäfte | 1.251 | 1.822 | 403 | 3.476 | 70 | - 1.024 |
| Warentermingeschäfte | 141 | 129 | 44 | 314 | 0 | - 111 |
| Kreditderivate | 494 | 992 | 0 | 1.486 | 2 | - 2 |
| Edelmetallgeschäfte | 22 | 11 | 0 | 33 | 0 | - 17 |
| Gesamt | 80.710 | 75.897 | 50.154 | 206.761 | 4.406 | - 4.927 |
| 31.3.2016 | 31.12.2015 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | Level I | Level II | Level III | Level I | Level II | Level III |
| Handelsaktiva | 2.404 | 4.264 | 20 | 2.764 | 3.890 | 24 |
| Positive Marktwerte derivativer Finanzinstrumente1 | 98 | 4.023 | 4 | 64 | 3.630 | 2 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 233 | 0 | 0 | 203 | 0 | 0 |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere |
2.073 | 240 | 16 | 2.497 | 259 | 22 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte |
2.100 | 2.073 | 37 | 2.225 | 3.072 | 66 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 3 | 0 | 1 | 3 | 0 | 1 |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere |
2.097 | 2.073 | 36 | 2.222 | 3.072 | 65 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte |
3.247 | 33 | 182 | 2.930 | 96 | 171 |
| Sonstige Beteiligungen2 | 1 | 0 | 90 | 1 | 0 | 89 |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere |
3.246 | 33 | 90 | 2.929 | 96 | 79 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 0 | 0 | 3 | 0 | 0 | 2 |
| Derivate für Sicherungsmaßnahmen | 0 | 791 | 0 | 0 | 709 | 0 |
| Positive Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente | 0 | 791 | 0 | 0 | 709 | 0 |
1 Inklusive sonstige Derivate. 2 Enthält neben börsenotierten Unternehmen auch Aktien die anhand eines Ertragswertverfahrens bewertet wurden.
| 31.3.2016 | 31.12.2015 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | Level I | Level II | Level III | Level I | Level II | Level III |
| Handelspassiva | 615 | 5.147 | 33 | 525 | 5.087 | 29 |
| Negative Marktwerte derivativer Finanzinstrumente 1 | 221 | 4.422 | 23 | 162 | 4.309 | 22 |
| Leerverkauf von Handelsaktiva | 394 | 39 | 0 | 363 | 90 | 0 |
| Emittierte Zertifikate | 0 | 685 | 11 | 0 | 688 | 7 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten |
0 | 1.184 | 0 | 0 | 1.227 | 0 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 0 | 1.184 | 0 | 0 | 1.227 | 0 |
| Derivate für Sicherungsmaßnahmen | 0 | 384 | 0 | 0 | 435 | 0 |
| Negative Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente |
0 | 384 | 0 | 0 | 435 | 0 |
1 Inklusive sonstige Derivate.
Level I Notierte Marktpreise. Level II Auf Marktdaten basierende Bewertungsmethoden.
Level III Nicht auf Marktdaten basierende Bewertungsmethoden.
Der Anteil der finanziellen Vermögenswerte gemäß Level II reduzierte sich im Vergleich zum Jahresende. Der Rückgang basiert sowohl auf Abgängen als auch auf einer Reduktion des positiven Marktwertes für derivative Finanzinstrumente. Weiters kam es bei den Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren zu einer geringen Verschiebung von Level II zu Level I, da für diese Finanzinstrumente notierte Marktpreise zum Bewertungsstichtag zur Verfügung standen.
Die folgenden Tabellen zeigen die Entwicklung des Fair Value von Finanzinstrumenten, deren beizulegender Zeitwert nicht aus am Markt beobachtbaren Daten ermittelt werden kann und die entsprechend einer anderen Bewertungsmethodik unterliegen. Finanzinstrumente dieser Kategorie weisen eine Wertkomponente auf, die nicht am Markt beobachtbar ist und einen wesentlichen Einfluss auf den beizulegenden Zeitwert hat.
| in € Millionen | Stand 1.1.2016 |
Änderung Konsolidierungskreis |
Währungs differenzen |
Käufe | Verkäufe, Tilgungen |
|---|---|---|---|---|---|
| Handelsaktiva | 24 | 0 | 0 | 4 | - 8 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte |
66 | 0 | 1 | 27 | - 59 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte |
171 | 0 | 0 | 14 | 0 |
| Derivate für Sicherungsmaßnahmen | 0 | 0 | 0 | 0 | - 2 |
| in € Millionen | Erfolg in GuV |
Erfolg im sonstigen Ergebnis |
Transfer in Level III |
Transfer aus Level III |
Stand 31.3.2016 |
|---|---|---|---|---|---|
| Handelsaktiva | - 1 | 0 | 0 | 0 | 20 |
| Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte |
2 | 0 | 0 | 0 | 37 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte |
- 2 | 0 | 0 | 0 | 182 |
| Derivate für Sicherungsmaßnahmen | 0 | 2 | 0 | 0 | 0 |
| in € Millionen | Stand 1.1.2016 |
Änderung Konsolidierungskreis |
Währungs differenzen |
Käufe | Verkäufe, Tilgungen |
|---|---|---|---|---|---|
| Handelspassiva | 29 | 0 | 0 | 0 | - 1 |
| in € Millionen | Erfolg in | Erfolg im | Transfer in | Transfer aus | Stand |
|---|---|---|---|---|---|
| GuV | sonstigen Ergebnis | Level III | Level III | 31.3.2016 | |
| Handelspassiva | 0 | 0 | 9 | - 3 | 33 |
| Finanzielle Vermögenswerte | Art | Marktwert in € Millionen |
Bewertungs methode |
Wesentliche nicht beobachtbare Input Faktoren |
Umfang der nicht beobachtbaren Input-Faktoren |
|---|---|---|---|---|---|
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere |
Geschlossene Immobilienfonds |
0 | Substanzwert methode |
Abschläge | 20 - 50% |
| Aktien und andere nicht | Approximations | ||||
| festverzinsliche Wertpapiere | Aktien | 4 | verfahren | – | n. a. |
| Ertragswert | prognostizierte Cash | ||||
| Sonstige Beteiligungen | Aktien | 90 | verfahren | Flows | - |
| Schuldverschreibungen und | |||||
| andere festverzinsliche | Festverzinsliche | ||||
| Wertpapiere | Anleihen | 142 | DCF - Verfahren | Kreditspanne | 2 - 20% |
| Ausfallwahr | |||||
| scheinlichkeit | |||||
| Verlusthöhe | |||||
| Schuldverschreibungen und | Erwartete | ||||
| andere festverzinsliche | Asset Backed | Broker | Vorauszahlung | ||
| Wertpapiere | Securities | 0 | Schätzungen | bewerten | n. a. |
| Positive Marktwerte aus dem | |||||
| derivativen Bankbuch ohne | Devisentermin | ||||
| Hedge Accounting | geschäft | 4 | DCF - Verfahren | Zinssatz | 10 - 30% |
| Gesamt | 240 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | Art | Marktwert in € Millionen |
Bewertungs methode |
Wesentliche nicht beobachtbare Input Faktoren |
Umfang der nicht beobachtbaren Input-Faktoren |
|---|---|---|---|---|---|
| Durchführungszeitraum | 2 - 16% | ||||
| Negative Marktwerte aus | Währungsrisiko | 0 - 5% | |||
| dem derivativen Bankbuch | Schwankungen | 0 - 3% | |||
| ohne Hedge Accounting | OTC-Optionen | 23 | Option Model | Index-Kategorisierung | 0 - 5% |
| Durchführungszeitraum | 0 - 3% | ||||
| Geld-Brief-Spanne | 0 - 3% | ||||
| Zu Handelszwecken | Schwankungen | 0 - 3% | |||
| ausgestellte Zertifikate | Zertifikate | 11 | Option Model | Index-Katagorisierung | 0 - 2,5% |
| Gesamt | 33 |
| 31.3.2016 | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | Level I | Level II | Level III | Fair Value | Buchwert | Differenz |
| Aktiva | ||||||
| Barreserve | 0 | 8.130 | 0 | 8.130 | 8.130 | 0 |
| Forderungen an Kreditinstitute | 0 | 11.180 | 3.903 | 15.083 | 14.983 | 100 |
| Forderungen an Kunden | 0 | 17.117 | 47.985 | 65.102 | 65.187 | - 85 |
| Beteiligungen und Wertpapiere Held-to-Maturity | 5.573 | 1.043 | 211 | 6.828 | 6.698 | 130 |
| Passiva | ||||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0 | 13.944 | 2.955 | 16.899 | 16.823 | 76 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 0 | 26.659 | 41.710 | 68.370 | 68.107 | 263 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 285 | 4.079 | 1.832 | 6.196 | 6.132 | 64 |
| Nachrangkapital | 0 | 4.173 | 316 | 4.489 | 4.234 | 255 |
| 31.12.2015 | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | Level I | Level II | Level III | Fair Value | Buchwert | Differenz |
| Aktiva | ||||||
| Barreserve | 0 | 13.212 | 0 | 13.212 | 13.212 | 0 |
| Forderungen an Kreditinstitute | 0 | 7.527 | 3.280 | 10.807 | 10.717 | 89 |
| Forderungen an Kunden | 0 | 15.904 | 47.530 | 63.434 | 63.986 | - 553 |
| Beteiligungen und Wertpapiere Held-to-Maturity | 5.194 | 1.488 | 211 | 6.893 | 6.685 | 207 |
| Passiva | ||||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0 | 13.524 | 2.887 | 16.411 | 16.369 | 42 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 0 | 27.280 | 42.252 | 69.533 | 68.991 | 542 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 272 | 4.276 | 1.791 | 6.338 | 6.275 | 64 |
| Nachrangkapital | 0 | 4.088 | 406 | 4.494 | 4.164 | 330 |
| in € Millionen | 31.3.2016 | 31.12.2015 |
|---|---|---|
| Eventualverbindlichkeiten | 8.434 | 9.387 |
| Weitergegebene Wechsel | 20 | 26 |
| Avalkredite | 4.124 | 4.929 |
| Sonstige Bürgschaften | 3.088 | 2.986 |
| Akkreditive | 995 | 1.238 |
| Sonstige Eventualverbindlichkeiten | 206 | 208 |
| Kreditrisiken | 10.250 | 9.980 |
| Unwiderrufliche Kreditzusagen/Stand-by Facilities | 10.250 | 9.980 |
| Bis 1 Jahr | 3.085 | 2.894 |
| Über 1 Jahr | 7.165 | 7.086 |
Aktives Risikomanagement stellt für den Konzern eine Kernkompetenz dar. Um Risiken effektiv zu erkennen, einzustufen und zu steuern, entwickelt der Konzern sein umfassendes Risikomanagement permanent weiter. Risikomanagement ist integraler Bestandteil der Gesamtbanksteuerung und berücksichtigt neben den gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen insbesondere die Art, den Umfang und die Komplexität der Geschäfte sowie die daraus resultierenden Risiken. Betreffend die Grundzüge und die Organisation des Risikomanagements wird auf das gleichnamige Kapitel im Geschäftsbericht 2015, Seite 144 ff., verwiesen.
Für die Gesamtbanksteuerung bildet das ökonomische Kapital eine wichtige Grundlage. Es beschreibt das interne Kapitalerfordernis für alle wesentlichen Risikoarten auf Basis von vergleichbaren Modellen und ermöglicht so eine gesamthafte Darstellung des Risikoprofils des Konzerns. Es dient damit als wichtiges Instrument in der Konzernrisikosteuerung und wird für die risikoadjustierte Geschäftssteuerung und Performance-Messung herangezogen. Dabei wird der Ertrag einer Geschäftseinheit in Relation zu jenem ökonomischen Kapital gesetzt, das dieser Einheit zuzurechnen ist (Return on Risk Adjusted Capital, RORAC).
Anteile der einzelnen Risikoarten am ökonomischen Kapital:
| in € Millionen | 31.3.2016 | Anteil | 31.12.2015 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Kreditrisiko Firmenkunden | 1.505 | 27,8% | 1.596 | 29,2% |
| Kreditrisiko Retail-Kunden | 1.242 | 23,0% | 1.200 | 22,0% |
| Operationelles Risiko | 589 | 10,9% | 639 | 11,7% |
| Makroökonomisches Risiko | 499 | 9,2% | 499 | 9,1% |
| Kreditrisiko öffentlicher Sektor | 359 | 6,6% | 388 | 7,1% |
| Marktrisiko | 335 | 6,2% | 323 | 5,9% |
| Sonstige Sachanlagen | 224 | 4,1% | 216 | 4,0% |
| Kreditrisiko Kreditinstitute | 184 | 3,4% | 172 | 3,1% |
| Beteiligungsrisiko | 133 | 2,5% | 109 | 2,0% |
| Liquiditätsrisiko | 49 | 0,9% | 23 | 0,4% |
| CVA Risiko | 34 | 0,6% | 32 | 0,6% |
| Risikopuffer | 258 | 4,8% | 260 | 4,8% |
| Gesamt | 5.410 | 100,0% | 5.458 | 100,0% |
Regionale Allokation des ökonomischen Kapitals nach Sitz der Konzerneinheit:
| in € Millionen | 31.3.2016 | Anteil | 31.12.2015 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Zentraleuropa | 2.287 | 42,3% | 2.233 | 40,9% |
| Südosteuropa | 1.239 | 22,9% | 1.217 | 22,3% |
| Osteuropa | 816 | 15,1% | 933 | 17,1% |
| Österreich | 1.038 | 19,2% | 1.041 | 19,1% |
| Restliche Welt | 29 | 0,5% | 35 | 0,6% |
| Gesamt | 5.410 | 100,0% | 5.458 | 100,0% |
Bei der Berechnung des ökonomischen Kapitals wird ein Konfidenzniveau von 99,92 Prozent angewendet, das sich aus der Ausfallwahrscheinlichkeit des angestrebten Ratings ableitet. Auf Grundlage der empirischen Auswertungen durch die Rating-Agenturen entspricht das gewählte Konfidenzniveau einem Rating von "Single A". Ziel der Berechnung des ökonomischen Kapitals ist die Ermittlung jenes Kapitalbetrags, der für die Bedienung aller Ansprüche von Kunden und Kreditoren auch bei einem derart seltenen Verlustereignis erforderlich wäre.
Die folgende Tabelle zeigt eine Überleitung von Bilanzposten (Bank- und Handelsbuchbestände) zum gesamten Kreditobligo, das für die Portfoliosteuerung herangezogen wird. Dieses umfasst sowohl bilanzielle als auch außerbilanzielle Kreditexposures vor Anwendung von Gewichtungsfaktoren und stellt somit den maximalen Forderungswert dar. Nicht enthalten sind Effekte der Kreditrisikominderung wie z. B. persönliche und dingliche Sicherheiten, die in der Gesamtbeurteilung des Kreditrisikos ebenfalls berücksichtigt werden. Dieser Forderungsbegriff wird auch – sofern nicht explizit anders angegeben – in den nachfolgenden Tabellen des Risikoberichts verwendet. Die Ursachen für Unterschiede zwischen den Größen der internen Portfoliosteuerung und der externen Rechnungslegung liegen in abweichenden Konsolidierungskreisen (regulatorisch versus IFRS, also unternehmensrechtlich), unterschiedlichen Abgrenzungen des Kreditvolumens sowie der unterschiedlichen Darstellung des Kreditvolumens.
Im ersten Quartal 2016 wurde die Darstellung des gesamten Kreditobligos um die verbrieften Forderungen erweitert, da es sich mehrheitlich um synthetische Verbriefungen handelt. Die Werte der Vergleichsperiode wurden entsprechend angepasst.
| in € Millionen | 31.3.2016 | 31.12.20152 |
|---|---|---|
| Barreserve | 5.981 | 10.717 |
| Forderungen an Kreditinstitute | 15.099 | 10.837 |
| Forderungen an Kunden | 70.875 | 69.921 |
| Handelsaktiva | 5.744 | 5.814 |
| Derivative Finanzinstrumente | 1.734 | 1.574 |
| Wertpapiere und Beteiligungen | 13.956 | 14.915 |
| Sonstige Aktiva | 2.000 | 1.511 |
| Eventualverbindlichkeiten | 8.434 | 9.387 |
| Kreditrisiken | 10.250 | 9.980 |
| Widerrufliche Kreditzusagen | 16.412 | 15.775 |
| Ausweisunterschiede | - 1.257 | 538 |
| Gesamt1 | 149.227 | 150.969 |
1 Bilanzposten enthalten nur Kreditrisikoanteile.
2 Adaptierung der Vorjahreszahlen.
Die detaillierte Analyse des Kreditportfolios erfolgt anhand der Unterteilung in Rating-Stufen. Das Kunden-Rating erfolgt dabei für die unterschiedlichen Forderungsklassen getrennt. Für die Bonitätsbeurteilung werden dafür jeweils interne Risikoklassifizierungsverfahren (Rating- und Scoring-Modelle) eingesetzt, die auch zentral validiert werden. Die Ausfallwahrscheinlichkeiten für unterschiedliche Rating-Stufen werden nach Geschäftssegmenten getrennt ermittelt. Wahrscheinlichkeiten der gleichen ordinalen Rating-Einstufung (z. B. gute Kreditwürdigkeit 4 für Firmenkunden, A3 für Kreditinstitute und A3 für den öffentlichen Sektor) sind daher zwischen den Segmenten nicht direkt vergleichbar.
Die Rating-Modelle in den wesentlichen Non-Retail-Segmenten – Firmenkunden, Kreditinstitute und öffentlicher Sektor – sind konzernweit einheitlich und sehen für Firmenkunden 27 bzw. für Kreditinstitute und den öffentlichen Sektor jeweils zehn Bonitätsstufen vor. Scorecards für Retail-Forderungsklassen werden länderspezifisch nach konzernweit einheitlichen Richtlinien erstellt. Sowohl für die Rating-Erstellung als auch für die Validierung stehen entsprechende Software-Instrumente (z. B. Unternehmensbewertung, Rating- und Ausfall-Datenbank) zur Verfügung.
Die nachstehende Tabelle zeigt das gesamte Kreditobligo nach internem Rating für Firmenkunden (Großkunden, mittelgroße und kleine Firmenkunden). Zur besseren Lesbarkeit wurden die einzelnen Stufen der Ratingskala allerdings auf die zugrunde liegenden neun Hauptstufen zusammengefasst.
| in € Millionen | 31.3.2016 | Anteil | 31.12.20151 | Anteil | |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Minimales Risiko | 3.656 | 5,4% | 3.583 | 5,2% |
| 2 | Exzellente Kreditwürdigkeit | 8.342 | 12,3% | 8.841 | 12,9% |
| 3 | Sehr gute Kreditwürdigkeit | 9.153 | 13,5% | 8.320 | 12,1% |
| 4 | Gute Kreditwürdigkeit | 10.377 | 15,3% | 10.851 | 15,8% |
| 5 | Intakte Kreditwürdigkeit | 12.302 | 18,2% | 11.937 | 17,4% |
| 6 | Akzeptable Kreditwürdigkeit | 10.066 | 14,9% | 10.541 | 15,3% |
| 7 | Knappe Kreditwürdigkeit | 5.478 | 8,1% | 5.728 | 8,3% |
| 8 | Schwache bzw. minderwertige Kreditwürdigkeit | 2.139 | 3,2% | 2.243 | 3,3% |
| 9 | Sehr schwache bzw. zweifelhafte Kreditwürdigkeit | 835 | 1,2% | 972 | 1,4% |
| 10 | Ausfall | 5.164 | 7,6% | 5.622 | 8,2% |
| NR | Nicht geratet | 103 | 0,2% | 111 | 0,2% |
| Gesamt | 67.614 | 100,0% | 68.750 | 100,0% |
1 Adaptierung der Vorjahreszahlen.
Das gesamte Kreditobligo für Firmenkunden nahm im Vergleich zum Jahresende 2015 um € 1.136 Millionen auf € 67.614 Millionen ab. Das größte Segment bei den Firmenkunden zum Ende des ersten Quartals war Group Corporates mit € 22.040 Millionen, gefolgt von Zentraleuropa mit € 12.607 Millionen, Südosteuropa mit € 8.908 Millionen und Osteuropa mit € 8.387 Millionen. Der Rest verteilte sich auf Non-Core mit € 8.170 Millionen, Group Markets mit € 5.160 Millionen und Corporate Center mit € 471 Millionen. Im Vergleich zum Jahresende 2015 verzeichnete das Segment Corporate Center den größten Rückgang, der im Wesentlichen auf einen Rückgang von Kreditfinanzierungen zurückzuführen war. Das Segment Group Corporates verzeichnete einen Rückgang, der im Wesentlichen auf einen Rückgang der Rahmenfinanzierungen zurückzuführen war. Die Rückgänge dieser Segmente wurden teilweise durch einen Anstieg in dem Segment Group Markets kompensiert, der aus einem Anstieg der Repo- und Swap-Geschäfte resultierte.
Das Kreditobligo der guten Kreditwürdigkeit bis hin zu minimalem Risiko erhöhte sich um € 67 Millionen, was einem Anteil von 46,5 Prozent (2015: 46,0 Prozent) entspricht. Der Anteil der Forderungen mit knapper Kreditwürdigkeit bis hin zu sehr schwacher Kreditwürdigkeit verringerte sich von 13,0 Prozent auf 12,5 Prozent. Der Anteil der Klasse "Ausfall" gemäß CRR (Rating 10) betrug € 5.164 Millionen oder 7,6 Prozent des gesamten Kreditobligos für Firmenkunden.
Für Projektfinanzierungen besteht ein fünfstufiges Rating-Modell, das sowohl die individuelle Ausfallwahrscheinlichkeit als auch die zur Verfügung stehenden Sicherheiten berücksichtigt. Die Zusammensetzung des Projektfinanzierungsvolumens stellt sich demnach wie folgt dar:
| in € Millionen | 31.3.2016 | Anteil | 31.12.20151 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| 6,1 Ausgezeichnete Projektbonität – sehr geringes Risiko |
4.070 | 50,3% | 3.907 | 48,3% |
| 6,2 Gute Projektbonität – geringes Risiko |
1.938 | 23,9% | 2.180 | 27,0% |
| 6,3 Ausreichende Projektbonität – mittleres Risiko |
740 | 9,1% | 676 | 8,4% |
| 6,4 Schwache Projektbonität – hohes Risiko |
330 | 4,1% | 414 | 5,1% |
| 6,5 Ausfall |
952 | 11,8% | 895 | 11,1% |
| NR Nicht geratet |
64 | 0,8% | 11 | 0,1% |
| Gesamt | 8.093 | 100,0% | 8.084 | 100,0% |
1 Adaptierung der Vorjahreszahlen.
Das Kreditobligo der unter Projektfinanzierung ausgewiesenen Forderungen betrug zum Ende des ersten Quartals € 8.093 Millionen. Mit 74,2 Prozent machten dabei die beiden besten Bonitätsstufen "Ausgezeichnete Projektbonität – sehr geringes Risiko" und "Gute Projektbonität – geringes Risiko" den Hauptanteil aus. Dies ist im Wesentlichen auf die hohe Gesamtbesicherung derartiger Spezialfinanzierungen zurückzuführen.
Die nachstehende Tabelle stellt das gesamte Kreditobligo für Firmenkunden und Projektfinanzierungen nach dem Letztrisiko gruppiert nach Regionen dar:
| in € Millionen | 31.3.2016 | Anteil | 31.12.20151 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Zentraleuropa | 22.463 | 29,7% | 22.881 | 29,8% |
| Österreich | 14.335 | 18,9% | 14.407 | 18,8% |
| Osteuropa | 11.718 | 15,5% | 11.875 | 15,5% |
| Südosteuropa | 10.362 | 13,7% | 10.301 | 13,4% |
| Westeuropa | 10.014 | 13,2% | 9.384 | 12,2% |
| Asien | 2.932 | 3,9% | 3.551 | 4,6% |
| Sonstige | 3.884 | 5,1% | 4.436 | 5,8% |
| Gesamt | 75.708 | 100,0% | 76.834 | 100,0% |
1 Adaptierung der Vorjahreszahlen.
Das Kreditobligo wies im Vergleich zum Jahresende 2015 einen Rückgang um € 1.126 Millionen auf € 75.708 Millionen auf. Der Anstieg in der Region Westeuropa ist auf steigende Repo-Geschäfte in Frankreich und steigende Swap-Geschäfte in Großbritannien zurückzuführen. Der Rückgang in der Region Asien resultierte im Wesentlichen aus einem Rückgang von Dokumentenakkreditiven und Rahmenfinanzierungen in China, sowie einem Rückgang von Kredit- und Rahmenfinanzierungen in Indonesien.
Die folgende Tabelle zeigt das gesamte Kreditobligo für Firmenkunden und Projektfinanzierungen nach Branchenzugehörigkeit:
| in € Millionen | 31.3.2016 | Anteil | 31.12.20151 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Fertigung/Produktion | 16.882 | 22,3% | 17.023 | 22,2% |
| Groß- und Einzelhandel | 16.394 | 21,7% | 17.043 | 22,2% |
| Finanzintermediation | 9.278 | 12,3% | 8.534 | 11,1% |
| Immobilien | 8.356 | 11,0% | 8.644 | 11,3% |
| Bauwesen | 5.462 | 7,2% | 5.568 | 7,2% |
| Freie Berufe/technische Dienstleistungen | 3.929 | 5,2% | 4.105 | 5,3% |
| Transport, Lagerung und Verkehr | 3.456 | 4,6% | 3.531 | 4,6% |
| Energieversorgung | 3.448 | 4,6% | 3.734 | 4,9% |
| Sonstige Branchen | 8.503 | 11,2% | 8.652 | 11,3% |
| Gesamt | 75.708 | 100,0% | 76.834 | 100,0% |
1 Adaptierung der Vorjahreszahlen.
Die Forderungsklasse Retail-Kunden unterteilt sich in Privatpersonen sowie Klein- und Mittelbetriebe (KMU). Für Retail-Kunden wird ein duales Scoring-System eingesetzt, das eine Erst- und Ad-hoc-Analyse anhand der Kundendaten und eine Verhaltensanalyse anhand der Kontendaten umfasst.
Die folgende Tabelle zeigt das Kreditobligo an Retail-Kunden:
| in € Millionen | 31.3.2016 | Anteil | 31.12.2015 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Retail-Kunden – Privatpersonen | 25.303 | 88,6% | 24.619 | 88,4% |
| Retail-Kunden – Klein- und Mittelbetriebe | 3.262 | 11,4% | 3.225 | 11,6% |
| Gesamt | 28.564 | 100,0% | 27.844 | 100,0% |
| davon notleidende Kredite | 2.333 | 8,2% | 2.283 | 8,2% |
| davon Einzelwertberichtigungen | 1.600 | 5,6% | 1.669 | 6,0% |
| davon Portfolio-Wertberichtigungen | 204 | 0,7% | 207 | 0,7% |
Der Gesamtbetrag der Retail-Forderungen verteilt sich auf die Segmente (ohne Corporate Center) wie folgt:
| 31.3.2016 | Zentral- | Südost- | Ost- | Non- | Group |
|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | europa | europa | europa | Core | Markets |
| Retail-Kunden – Privatpersonen | 9.136 | 6.898 | 3.327 | 5.929 | 13 |
| Retail-Kunden – Klein- und Mittelbetriebe |
1.178 | 889 | 429 | 764 | 2 |
| Gesamt | 10.313 | 7.787 | 3.756 | 6.693 | 14 |
| davon notleidende Kredite | 544 | 545 | 820 | 424 | 0 |
| davon Einzelwertberichtigungen | 270 | 353 | 730 | 238 | 0 |
| davon Portfolio-Wertberichtigungen | 80 | 56 | 47 | 21 | 0 |
| 31.12.2015 | Zentral- | Südost- | Ost- | Non- | Group |
|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | europa | europa | europa | Core | Markets |
| Retail-Kunden – Privatpersonen | 8.362 | 6.892 | 3.411 | 5.940 | 13 |
| Retail-Kunden – Klein- und Mittelbetriebe | 1.095 | 903 | 447 | 778 | 2 |
| Gesamt | 9.458 | 7.795 | 3.858 | 6.718 | 15 |
| davon notleidende Kredite | 424 | 547 | 901 | 411 | 0 |
| davon Einzelwertberichtigungen | 269 | 319 | 806 | 233 | 0 |
| davon Portfolio-Wertberichtigungen | 80 | 51 | 48 | 23 | 0 |
Im Vergleich zum Jahresende 2015 erhöhte sich das Retail-Kreditportfolio im ersten Quartal um € 720 Millionen auf € 28.564 Millionen. Das größte Volumen wurde dabei mit € 10.313 Millionen im Segment Zentraleuropa ausgewiesen. Im Vergleich zum Jahresende 2015 bedeutete dies einen Anstieg um € 855 Millionen, welcher im Wesentlichen auf die Länder Tschechische Republik und Slowakei zurückzuführen ist. Die Slowakei verzeichnete einen Anstieg von Krediten an Privatpersonen. In der Tschechischen Republik ist der Anstieg ebenfalls auf einen Anstieg von Krediten an Privatpersonen sowie auf den Kauf eines Kreditportfolios zurückzuführen. An zweiter Stelle lag Südosteuropa mit € 7.787 Millionen, das damit verglichen mit dem Jahresende 2015 einen Rückgang um € 8 Millionen verzeichnete. Das Segment Non-Core zeigte im Vergleich zum Jahresende 2015 einen Rückgang um € 25 Millionen. Dieser Rückgang beruhte im Wesentlichen auf einen Rückgang der Hypothekenkredite in Polen, der teilweise durch einen Anstieg der Verbraucherkredite in Polen kompensiert wurde. Das Segment Osteuropa verzeichnete einen Rückgang um € 102 Millionen auf € 3.756 Millionen. Dieser war vor allem auf einen Rückgang der Kredite an Privatpersonen in der Ukraine, sowie auf Währungsabwertungen des belarussischer Rubels und der ukrainischen Hryvna zurückzuführen. Das Kreditvolumen war in Russland bedingt durch die Aufgabe des Autofinanzierungsgeschäftes zurückgegangen, die Währungsaufwertung des russischen Rubels führte jedoch insgesamt zu einer Erhöhung der Retail-Forderungen in Russland.
| in € Millionen | 31.3.2016 | Anteil | 31.12.2015 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Hypothekenkredite | 14.932 | 52,3% | 14.978 | 53,8% |
| Verbraucherkredite | 6.074 | 21,3% | 5.945 | 21,4% |
| Kreditkarten | 3.065 | 10,7% | 2.441 | 8,8% |
| Autokredite | 1.103 | 3,9% | 1.251 | 4,5% |
| Überziehungen | 1.706 | 6,0% | 1.699 | 6,1% |
| SME-Finanzierung | 1.685 | 5,9% | 1.529 | 5,5% |
| Gesamt | 28.564 | 100,0% | 27.844 | 100,0% |
Die folgende Tabelle zeigt das gesamte Kreditobligo gegenüber Retail-Kunden gegliedert nach Produkten:
Bei den Kreditkarten kam es zu einem Anstieg um € 624 Millionen, der im Wesentlichen auf die Tschechische Republik und Russland zurückzuführen ist. Bei den Autokrediten kam es zu einem Rückgang um € 148 Millionen auf € 1.103 Millionen, welcher darauf zurückzuführen ist, dass in Russland, bedingt durch einen Strategiewechsel, keine neuen Finanzierungen in diesem Bereich mehr abgeschlossen werden.
Der Anteil von Fremdwährungskrediten im Retail-Portfolio lässt Rückschlüsse auf die mögliche Änderung von Ausfallquoten bei einer Wechselkursänderung der lokalen Währung zu. Für die interne Einschätzung dieses Risikos werden neben dem Fremdwährungsanteil auch die bei der Kreditvergabe üblicherweise wesentlich strengeren Kreditvergaberichtlinien und die in manchen Ländern häufig fremdwährungskonformen Einkünfte der Kreditnehmer berücksichtigt.
| in € Millionen | 31.3.2016 | Anteil | 31.12.2015 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Schweizer Franken | 3.261 | 42,7% | 3.585 | 44,8% |
| Euro | 3.696 | 48,4% | 3.617 | 45,2% |
| US-Dollar | 676 | 8,8% | 794 | 9,9% |
| Andere Fremdwährungen | 3 | 0,0% | 3 | 0,0% |
| Kredite in Fremdwährungen | 7.637 | 100,0% | 8.000 | 100,0% |
| Anteil am Kreditvolumen | 26,7% | 28,7% |
Der Rückgang der Fremdwährungskredite in Schweizer Franken ist im Wesentlichen auf die gesetzlichen Bestimmungen zur Zwangskonvertierung zu historischen Kursen bei der Kreditvergabe in Kroatien zurückzuführen.
Die Forderungsklasse Kreditinstitute enthält großteils Banken und Wertpapierunternehmen. Das interne Rating-Modell für diese Finanzinstitute basiert auf einem Peer-Group-orientierten Ansatz, in dem sowohl qualitative als auch quantitative Informationen berücksichtigt werden. Das finale Rating für diese Kundengruppe ist durch das Länder-Rating des jeweiligen Heimatlands begrenzt.
| in € Millionen | 31.3.2016 | Anteil | 31.12.2015 | Anteil | |
|---|---|---|---|---|---|
| A1 | Ausgezeichnete Bonität | 0 | 0,0% | 0 | 0,0% |
| A2 | Sehr gute Bonität | 1.932 | 8,6% | 1.854 | 10,9% |
| A3 | Gute Bonität | 2.608 | 11,6% | 1.803 | 10,6% |
| B1 | Solide Bonität | 11.716 | 52,2% | 9.295 | 54,7% |
| B2 | Zufriedenstellende Bonität | 3.074 | 13,7% | 1.115 | 6,6% |
| B3 | Adäquate Bonität | 1.103 | 4,9% | 1.033 | 6,1% |
| B4 | Fragliche Bonität | 1.431 | 6,4% | 1.321 | 7,8% |
| B5 | Höchst fragliche Bonität | 308 | 1,4% | 277 | 1,6% |
| C | Ausfallgefährdet | 135 | 0,6% | 158 | 0,9% |
| D | Ausfall | 127 | 0,6% | 137 | 0,8% |
| NR | Nicht geratet | 20 | 0,1% | 3 | 0,0% |
| Gesamt | 22.453 | 100,0% | 16.997 | 100,0% |
Die nachfolgende Tabelle stellt das gesamte Kreditobligo an Kreditinstitute (ohne Zentralbanken) nach dem internen Rating dar. Die Ausfallwahrscheinlichkeiten in dieser Asset-Klasse werden aufgrund der geringen Anzahl an Kunden (bzw. an beobachtbaren Ausfällen) in den einzelnen Rating-Stufen durch eine Kombination interner und externer Daten ermittelt.
Das gesamte Kreditobligo betrug zum Ende des ersten Quartals € 22.453 Millionen und wies damit gegenüber dem Jahresultimo 2015 einen Anstieg um € 5.455 Millionen auf. Dieser resultierte im Wesentlichen aus einem Anstieg von Repo- und Swap-Geschäften und wurde teilweise durch eine Abnahme des Bestands von Anleihen an Kreditinstitute, sowie einer Abnahme von Kreditfinanzierungen kompensiert.
Der Schwerpunkt lag mit € 11.716 Millionen oder 52,2 Prozent in der Rating-Klasse B1, die damit im Vergleich zum Jahresende 2015 einen Anstieg um € 2.421 Millionen zeigte. Dieser resultierte im Wesentlichen aus Repo-Geschäften, der jedoch teilweise durch eine Abnahme des Bestands von Anleihen an Kreditinstitute kompensiert wurde. Die Rating-Klasse B2 wies gegenüber dem Jahresende 2015 einen Anstieg um € 1.959 Millionen auf € 3.074 Millionen auf, der auf einen Anstieg der Repo-Geschäfte zurückzuführen war. Der Anstieg in der Rating-Klasse A3 war auf einen Anstieg der Swap-, Repo- und Geldmarkt-Geschäfte, sowie auf Anleihen an Kreditinstitute zurückzuführen.
Mit € 16.919 Millionen oder 75,4 Prozent hatte das Segment Group Markets den größten Anteil am Kreditportfolio gegenüber Kreditinstituten, gefolgt vom Segment Osteuropa mit € 1.511 Millionen oder 6,7 Prozent.
Die folgende Tabelle zeigt das gesamte Kreditobligo an Kreditinstitute (ohne Zentralbanken) gegliedert nach Produkten:
| in € Millionen | 31.3.2016 | Anteil | 31.12.2015 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Repo | 7.135 | 31,8% | 1.157 | 6,8% |
| Derivate | 4.352 | 19,4% | 3.886 | 22,9% |
| Forderungen | 4.282 | 19,1% | 4.728 | 27,8% |
| Geldmarkt | 2.924 | 13,0% | 3.067 | 18,0% |
| Anleihen | 2.633 | 11,7% | 2.895 | 17,0% |
| Sonstige | 1.126 | 5,0% | 1.263 | 7,4% |
| Gesamt | 22.453 | 100,0% | 16.997 | 100,0% |
Eine weitere Kundengruppe stellen souveräne Staaten, Zentralbanken sowie regionale Gebietskörperschaften und andere staatenähnliche Organisationen dar. Die nachfolgende Tabelle zeigt das gesamte Kreditobligo gegenüber dem öffentlichen Sektor (inklusive Zentralbanken) nach dem internen Rating:
| in € Millionen | 31.3.2016 | Anteil | 31.12.2015 | Anteil | |
|---|---|---|---|---|---|
| A1 | Ausgezeichnete Bonität | 4.078 | 18,1% | 8.323 | 28,4% |
| A2 | Sehr gute Bonität | 666 | 3,0% | 892 | 3,0% |
| A3 | Gute Bonität | 4.362 | 19,4% | 4.564 | 15,6% |
| B1 | Solide Bonität | 3.432 | 15,3% | 4.206 | 14,4% |
| B2 | Zufriedenstellende Bonität | 2.664 | 11,8% | 3.117 | 10,6% |
| B3 | Adäquate Bonität | 3.528 | 15,7% | 2.637 | 9,0% |
| B4 | Fragliche Bonität | 2.525 | 11,2% | 4.178 | 14,3% |
| B5 | Höchst fragliche Bonität | 735 | 3,3% | 721 | 2,5% |
| C | Ausfallgefährdet | 494 | 2,2% | 618 | 2,1% |
| D | Ausfall | 3 | 0,0% | 3 | 0,0% |
| NR | Nicht geratet | 14 | 0,1% | 34 | 0,1% |
| Gesamt | 22.503 | 100,0% | 29.294 | 100,0% |
Im Vergleich zum Jahresende 2015 war das Kreditobligo aus dem öffentlichen Sektor im ersten Quartal um € 6.791 Millionen auf € 22.503 Millionen gesunken. Dies entspricht einem Anteil von 15,1 Prozent (2015: 19,8 Prozent) am gesamten Kreditobligo.
Die Klasse "Ausgezeichnete Bonität" (Rating A1) verzeichnete dabei einen Rückgang um € 4.245 Millionen. Dieser beruhte im Wesentlichen auf der Abnahme der Mindestreserve bei der Österreichischen Nationalbank (minus € 4.259 Millionen).
Der mittlere Bonitätsbereich von "Gute Bonität" (Rating A3) bis "Adäquate Bonität" (Rating B3) wies mit 62,2 Prozent den höchsten Anteil am Gesamtobligo aus. Das hohe Obligo in den mittleren Ratingstufen resultierte dabei unter anderem aus Einlagen der Konzerneinheiten in Zentral- und Südosteuropa sowie im Segment Non-Core bei deren lokalen Zentralbanken. Sie dienen zur Erfüllung der jeweiligen Mindestreservevorschriften und der kurzfristigen Veranlagung von überschüssiger Liquidität und sind daher untrennbar mit der Geschäftstätigkeit in diesen Ländern verbunden. Weiters resultierte dieses hohe Obligo aus Anleihen gegenüber den Zentralbanken und Zentralstaaten in Zentral- und Südosteuropa sowie im Segment Non-Core. Der Rückgang in der Rating-Klasse B1 ist im Wesentlichen auf den Rückgang des Bestands an polnischen Staatsanleihen sowie auf einen Rückgang der Mindestreserve der polnischen Nationalbank zurückzuführen. Der Anstieg in der Rating-Klasse B3 ist auf eine Verbesserung des internen Ratings von B4 auf B3 in Ungarn zurückzuführen. Dieser Anstieg wurde jedoch teilweise durch einen Rückgang des Bestands von Anleihen in Russland, sowie durch einen Rückgang des Geldmarktes der russischen Zentralbank kompensiert.
Die nachstehende Tabelle zeigt das gesamte Kreditobligo gegenüber dem öffentlichen Sektor (inklusive Zentralbanken) gegliedert nach Produkten:
| in € Millionen | 31.3.2016 | Anteil | 31.12.2015 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Anleihen | 13.167 | 58,5% | 14.448 | 49,3% |
| Forderungen | 8.646 | 38,4% | 14.089 | 48,1% |
| Derivate | 678 | 3,0% | 719 | 2,5% |
| Sonstige | 11 | 0,1% | 38 | 0,1% |
| Gesamt | 22.503 | 100,0% | 29.294 | 100,0% |
| in € Millionen | 31.3.2016 | Anteil | 31.12.2015 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Ungarn | 2.319 | 31,8% | 2.625 | 32,0% |
| Bulgarien | 947 | 13,0% | 943 | 11,5% |
| Kroatien | 800 | 11,0% | 995 | 12,1% |
| Albanien | 756 | 10,4% | 857 | 10,5% |
| Serbien | 541 | 7,4% | 504 | 6,1% |
| Bosnien und Herzegowina | 522 | 7,1% | 478 | 5,8% |
| Russland | 375 | 5,1% | 604 | 7,4% |
| Ukraine | 358 | 4,9% | 397 | 4,8% |
| Vietnam | 158 | 2,2% | 160 | 2,0% |
| Belarus | 112 | 1,5% | 211 | 2,6% |
| Sonstige | 411 | 5,6% | 419 | 5,1% |
| Gesamt | 7.300 | 100,0% | 8.191 | 100,0% |
Die folgende Tabelle zeigt das Kreditobligo gegenüber dem öffentlichen Sektor im Bereich "Non Investment Grade" (Rating B3 und darunter):
Das Kreditobligo beruhte vor allem auf Einlagen der Konzerneinheiten bei lokalen Zentralbanken und Körperschaften in Zentral-, Südost- und Osteuropa. Diese dienen zur Erfüllung der jeweiligen Mindestreservevorschriften und der kurzfristigen Veranlagung von überschüssiger Liquidität und sind daher untrennbar mit der Geschäftstätigkeit in diesen Ländern verbunden.
Das Kreditobligo gegenüber dem öffentlichen Sektor im Bereich "Non Investment Grade" reduzierte sich im Vergleich zum Jahresende 2015 um € 891 Millionen auf € 7.300 Millionen. Ungarn verzeichnete einen Rückgang des Geldmarkt-Geschäfts, der teilweise durch einen Anstieg von Anleihen der Republik Ungarn kompensiert wurde. Der Rückgang in Russland ist im Wesentlichen auf einen Rückgang des Geldmarkt-Geschäfts zurückzuführen. Der Rückgang in Kroatien resultierte aus einem Rückgang der Mindestreserven der kroatischen Nationalbank und aus einem Rückgang von Anleihen der Republik Kroatien. Der Rückgang in Albanien war im Wesentlichen sowohl auf einen Rückgang der Einlagen bei Zentralbanken, als auch auf einen Rückgang von Anleihen der Republik Albanien zurückzuführen.
Die Forderungen an Kreditinstitute und Kunden abzüglich der gebildeten Kreditrisikovorsorgen (Netto-Obligo), das zusätzliche außerbilanzielle Obligo (Eventualverbindlichkeiten, Kreditrisiken und widerrufliche Kreditzusagen) und die Marktwerte (Fair Value) der dafür an den Konzern übertragenen Sicherheiten stellen sich wie folgt dar:
| 31.3.2016 | Maximales Kreditobligo | Fair Value der Sicherheiten | |
|---|---|---|---|
| in € Millionen | Eventualverpflichtungen/ Netto-Obligo gegebene Garantien |
||
| Kreditinstitute | 14.983 | 3.023 | 7.277 |
| Öffentlicher Sektor | 784 | 484 | 428 |
| Firmenkunden – Große Firmenkunden | 38.842 | 26.811 | 23.944 |
| Firmenkunden – Mittelgroße Firmenkunden | 2.500 | 978 | 1.934 |
| Retail-Kunden – Privatpersonen | 20.529 | 3.331 | 12.452 |
| Retail-Kunden – Klein- und Mittelbetriebe | 2.532 | 469 | 1.870 |
| Gesamt | 80.170 | 35.096 | 47.907 |
| 31.12.2015 | Maximales Kreditobligo | Fair Value der Sicherheiten | |
|---|---|---|---|
| in € Millionen | Netto-Obligo | Eventualverpflichtungen/ gegebene Garantien |
|
| Kreditinstitute | 10.717 | 1.983 | 1.933 |
| Öffentlicher Sektor | 809 | 436 | 422 |
| Firmenkunden – Große Firmenkunden | 37.907 | 28.329 | 25.366 |
| Firmenkunden – Mittelgroße Firmenkunden | 2.497 | 1.042 | 2.083 |
| Retail-Kunden – Privatpersonen | 20.295 | 2.859 | 12.408 |
| Retail-Kunden – Klein- und Mittelbetriebe | 2.478 | 495 | 1.844 |
| Gesamt | 74.703 | 35.144 | 44.056 |
In diesem Kapitel werden ausschließlich Exposures dargestellt, für die kein Ausfallgrund nach Artikel 178 CRR vorliegt. Im Bereich der Firmenkunden unterscheidet der Konzern bei Krediten, deren Konditionen oder Bedingungen zugunsten des Kunden abgeändert wurden, zwischen "modifizierten Krediten" und "Forborne-Krediten" nach der gültigen Definition des EBA-Dokuments "Implementing Technical Standard (ITS) on Supervisory Reporting (Forbearance and non-performing exposures)".
Ausschlaggebend für die Einstufung als "Forborne" ist die finanzielle Situation des Kunden bei der Änderung der Konditionen oder Kreditbedingungen. Kann zum Zeitpunkt der Änderung der Kreditbedingungen oder Konditionen aufgrund der Bonität des Kunden (unter Berücksichtigung des internen "Early-Warning-Systems") von finanziellen Schwierigkeiten des Kunden ausgegangen werden und wird die Modifizierung als Konzession gewertet, so werden solche Kredite als "Forborne" bezeichnet. Sofern eine solche Modifizierung bei einem Kredit stattfindet, der zuvor als notleidend betrachtet wurde, wird der Kredit als "Non-performing Exposure (NPE)" eingestuft, unabhängig davon, ob ein Ausfallgrund nach Artikel 178 CRR vorliegt. Die Entscheidung ob ein Kredit als "Forborne/NPE" eingestuft wird löst keine Einzelwertberichtigung gegenüber dem Kunden aus, diese basiert auf der Ausfalldefintion der CRD IV/CRR.
Im Retail-Bereich werden restrukturierte Kredite einer zumindest dreimonatigen Beobachtung unterzogen, um sicherzustellen, dass der Kunde die neu verhandelten Konditionen erfüllt. In jenen Fällen, in denen der betroffene Kunde die neu verhandelten Konditionen erfüllt und der Kredit vor der Neuverhandlung noch nicht 180 Tage überfällig war, wird dieser aus dem der Beobachtung zugrunde liegenden Portfolio in das lebende Portfolio überführt. Jene Kredite, die bereits vor der Neuverhandlung mehr als 180 Tage überfällig waren oder bei denen der Kunde die neu verhandelten Konditionen nicht erfüllt, verbleiben im Portfolio, das zu 100 Prozent wertberichtigt wird.
Die nachfolgende Tabelle zeigt das nicht ausgefallene notleidende Exposure nach Segmenten:
| in € Millionen | 31.3.2016 | Anteil | 31.12.2015 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Zentraleuropa | 37 | 14% | 57 | 15% |
| Südosteuropa | 116 | 43% | 119 | 31% |
| Osteuropa | 24 | 9% | 68 | 18% |
| Group Corporates | 40 | 15% | 87 | 23% |
| Group Markets | 0 | 0% | 0 | 0% |
| Corporate Center | 0 | 0% | 0 | 0% |
| Non-Core | 52 | 19% | 53 | 14% |
| Gesamt | 269 | 100% | 383 | 100% |
| davon Nichtbanken | 269 | 100% | 383 | 100% |
| Refinanzierung | Instrumente mit geänderter Laufzeit und geänderten Konditionen |
NPE Gesamt | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | 31.3.2016 | 31.12.2015 | 31.3.2016 | 31.12.2015 | 31.3.2016 | 31.12.2015 |
| Firmenkunden | 9 | 15 | 63 | 159 | 72 | 174 |
| Retail-Kunden | 26 | 29 | 170 | 180 | 197 | 209 |
| Kreditinstitute | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Öffentlicher Sektor | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Gesamt | 35 | 44 | 234 | 339 | 269 | 383 |
Finanzielle Schwierigkeiten im Non-Retail-Bereich werden anhand eines internen Frühwarnsystems, das auf zahlreichen repräsentativen und gültigen Inputfaktoren zur Risikoklassifizierung der Kunden basiert (z. B. Überfälligkeit, Ratingverschlechterungen etc.), gemessen. IAS 39 verlangt, dass Wertminderungen auf ein bereits eingetretenes Verlustereignis zurückzuführen sein müssen, Ausfälle gemäß Artikel 178 CRR werden nach wie vor als Hauptindikatoren für Einzel- und Portfolio-Wertberichtigungen herangezogen. Die Überführung von Forborne Exposures in das Lebendportfolio erfolgt nicht automatisch nach der festgelegten Überwachungsperiode. Zusätzlich muss eine Expertise eingeholt werden, die bestätigt, dass sich die Verhältnisse des betreffenden Kunden verbessert haben.
Ein Ausfall und somit ein notleidender Kredit (Non-performing Loan, NPL) ist nach Artikel 178 CRR gegeben, wenn davon auszugehen ist, dass ein Kunde seinen Kreditverpflichtungen gegenüber der Bank nicht in voller Höhe nachkommen wird oder mit einer wesentlichen Forderung der Bank mindestens 90 Tage in Verzug ist. Im Konzern werden dabei für die Bestimmung eines Forderungsausfalls bei Non-Retail-Kunden zwölf verschiedene Indikatoren verwendet. So gilt es z. B. als Forderungsausfall, wenn ein Kunde in ein Insolvenz- oder ähnliches Verfahren involviert ist, eine Wertberichtigung oder Direktabschreibung einer Kundenforderung vorgenommen werden musste, das Kreditrisikomanagement eine Kundenforderung als nicht vollständig einbringlich gewertet hat oder die Workout-Einheit die Sanierung eines Kunden erwägt.
Im Konzern werden Kundenausfälle in einer konzernweit eingesetzten Datenbank erfasst und dokumentiert. In dieser werden auch Ausfallgründe aufgezeichnet, wodurch die Berechnung und Validierung von Ausfallwahrscheinlichkeiten ermöglicht wird.
Risikovorsorgen werden im Einklang mit definierten Konzernrichtlinien, die auf den IFRS-Bilanzierungsregeln beruhen, gebildet und decken alle erkennbaren Kreditrisiken ab. Im Non-Retail-Bereich entscheiden in den einzelnen Konzerneinheiten Problemkreditrunden über die Bildung von einzelkreditbezogenen Risikovorsorgen. Im Retail-Bereich wird deren Berechnung durch Retail-Risikomanagement-Abteilungen in den einzelnen Konzerneinheiten vorgenommen. Diese ermitteln die erforderlichen Kreditrisikorückstellungen anhand definierter Berechnungsvorschriften in monatlichen Intervallen und holen dazu die Bestätigung des lokalen Rechnungswesens ein.
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Entwicklung der ausgefallenen notleidenden Kredite unter den Ausleihungen der dargestellten Asset-Klassen aus den Bilanzposten Forderungen an Kunden und Forderungen an Kreditinstitute (ohne außerbilanzielle Geschäfte):
| in € Millionen | Stand 1.1.2016 |
Änderung Konsolidierungskreis/ Währungsdifferenzen |
Zugänge | Abgänge | Stand 31.3.2016 |
|---|---|---|---|---|---|
| Firmenkunden | 6.051 | - 74 | 335 | - 526 | 5.786 |
| Retail-Kunden | 2.274 | - 46 | 299 | - 209 | 2.317 |
| Öffentlicher Sektor | 3 | 0 | 0 | - 1 | 3 |
| Summe Nichtbanken | 8.328 | - 120 | 633 | - 736 | 8.106 |
| Kreditinstitute | 127 | 0 | 0 | - 8 | 120 |
| Gesamt | 8.456 | - 120 | 633 | - 743 | 8.226 |
| NPL | NPL Ratio | NPL Coverage Ratio | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | 31.3.2016 | 31.12.2015 | 31.3.2016 | 31.12.2015 | 31.3.2016 | 31.12.2015 |
| Firmenkunden | 5.786 | 6.051 | 11,8% | 12,5% | 68,3% | 68,1% |
| Retail-Kunden | 2.317 | 2.274 | 9,3% | 9,2% | 77,2% | 80,0% |
| Öffentlicher Sektor | 3 | 3 | 0,7% | 0,8% | 154,4% | 129,8% |
| Summe Nichtbanken | 8.106 | 8.328 | 11,4% | 11,9% | 70,2% | 71,3% |
| Kreditinstitute | 120 | 127 | 0,6% | 0,7% | 96,6% | 94,1% |
| Gesamt | 8.226 | 8.456 | 9,6% | 10,5% | 70,6% | 71,6% |
Die nachstehende Tabelle stellt den Anteil der notleidenden Kredite an den Ausleihungen der dargestellten Asset-Klassen aus den Bilanzposten Forderungen an Kunden und Forderungen an Kreditinstitute (ohne außerbilanzielle Geschäfte) dar:
Das Volumen der notleidenden Kredite an Nichtbanken sank um € 222 Millionen. Die NPL Ratio verringerte sich um 0,5 Prozentpunkte auf 11,4 Prozent.
Die nachstehende Tabelle weist den Anteil der notleidenden Kredite (NPL) an den Ausleihungen der dargestellten Segmente aus den Bilanzposten Forderungen an Kunden und Forderungen an Kreditinstitute (ohne außerbilanzielle Geschäfte) aus:
| NPL | NPL Ratio | NPL Coverage Ratio | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | 31.3.2016 | 31.12.2015 | 31.3.2016 | 31.12.2015 | 31.3.2016 | 31.12.2015 |
| Zentraleuropa | 1.444 | 1.331 | 6,7% | 6,4% | 69,3% | 75,3% |
| Südosteuropa | 1.560 | 1.587 | 10,6% | 10,7% | 72,1% | 71,6% |
| Osteuropa | 1.845 | 1.902 | 15,2% | 15,1% | 83,3% | 86,4% |
| Group Corporates | 1.129 | 1.268 | 7,8% | 9,1% | 59,5% | 56,7% |
| Group Markets | 334 | 415 | 2,8% | 5,7% | 88,9% | 82,0% |
| Corporate Center | 43 | 49 | 0,7% | 0,6% | 57,1% | 78,9% |
| Non-Core | 1.871 | 1.903 | 14,1% | 14,1% | 67,4% | 62,4% |
| Gesamt | 8.226 | 8.456 | 9,6% | 10,5% | 70,6% | 71,6% |
| davon Nichtbanken | 8.106 | 8.328 | 11,4% | 11,9% | 70,2% | 71,3% |
Der Bereich Firmenkunden wies zum Ende des ersten Quartals einen Rückgang um € 265 Millionen auf € 5.786 Millionen auf. Der Anteil der notleidenden Kredite am Kreditobligo verringerte sich um 0,7 Prozentpunkte auf 11,8 Prozent, die Deckungsquote erhöhte sich um 0,2 Prozentpunkte auf 68,3 Prozent. Im Retail-Bereich erhöhten sich die notleidenden Kredite um 1,9 Prozent oder € 44 Millionen auf € 2.317 Millionen. Der Anteil der notleidenden Kredite am Kreditobligo stieg um 0,1 Prozentpunkte auf 9,3 Prozent, die Deckungsquote verringerte sich um 2,9 Prozentpunkte auf 77,2 Prozent. Im Bereich Kreditinstitute lagen die notleidenden Kredite zum Ende des ersten Quartals mit € 120 Millionen um € 8 Millionen unter dem Jahresendstand von 2015, die Deckungsquote stieg um 2,5 Prozentpunkte auf 96,6 Prozent.
Besonders deutlich fielen die Rückgänge der notleidenden Kredite im Segment Group Corporates mit 11,0 Prozent oder € 139 Millionen auf € 1.129 Millionen aus, vor allem bedingt durch Verringerung notleidender Kredite in Österreich. Der Anteil der notleidenden Kredite am Kreditobligo sank um 1,3 Prozentpunkte auf 7,8 Prozent, die Deckungsquote erhöhte sich um 2,8 Prozentpunkte auf 59,5 Prozent. Im Segment Group Markets reduzierten sich die notleidenden Kredite um 19,5 Prozent oder € 81 Millionen auf € 334 Millionen. Die NPL Ratio sank um 2,9 Prozentpunkte auf 2,8 Prozent, die Deckungsquote stieg hingegen um 6,9 Prozentpunkte auf 88,9 Prozent. Das Segment Osteuropa verzeichnete einen Rückgang der notleidenden Kredite um 3,0 Prozent oder € 58 Millionen auf € 1.845 Millionen, im Wesentlichen durch Rückgänge notleidender Kredite in der Ukraine bedingt. Der Anteil der notleidenden Kredite am Kreditobligo stieg um 0,1 Prozentpunkte auf 15,2 Prozent, die Deckungsquote reduzierte sich um 3,1 Prozentpunkte auf 83,3 Prozent. Im Segment Non-Core gingen die notleidenden Kredite um 1,7 Prozent oder € 32 Millionen auf € 1.871 Millionen zurück, vor allem durch notleidende Kredite in Asien bedingt. Der Anteil der notleidenden Kredite am Kreditobligo blieb unverändert zum Jahresende auf 13,4 Prozent, die Deckungsquote erhöhte sich um 5,0 Prozentpunkte auf 67,4 Prozent. In Südosteuropa sanken die notleidenden Kredite um 1,7 Prozent oder € 27 Millionen auf € 1.560 Millionen. Während in Kroatien, Bulgarien und Rumänien Rückgänge zu verzeichnen sind, erhöhten sich die notleidenden Kredite in Albanien. Die NPL Ratio sank um 0,1 Prozentpunkte auf 10,6 Prozent, die Deckungsquote erhöhte sich hingegen um 0,5 Prozentpunkte auf 72,1 Prozent. In Zentraleuropa erhöhten sich die notleidenden Kredite um 8,5 Prozent oder € 113
Millionen auf € 1.444 Millionen, vor allem durch Anstiege in der Tschechischen Republik und Ungarn bedingt. Die NPL Ratio stieg um 0,3 Prozentpunkte auf 6,7 Prozent, die Deckungsquote reduzierte sich um 6,0 Prozentpunkte auf 69,3 Prozent.
| Der Risikovorsorgespiegel zeigt die Entwicklung der Wertberichtigungen und Vorsorgen für außerbilanzielle Verpflichtungen: | ||||
|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | Stand 1.1.2016 |
Änderung Konsolidie rungskreis |
Zuführung1 | Auf lösungen |
Verbrauch2 | Umbuchung, Währungs differenzen |
Stand 31.3.2016 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einzelwertberichtigungen | 5.772 | 0 | 369 | - 252 | - 285 | - 78 | 5.525 |
| Portfolio Wertberichtigungen |
382 | 0 | 85 | - 96 | 0 | 1 | 373 |
| Gesamt | 6.154 | 0 | 455 | - 348 | - 285 | - 77 | 5.898 |
1 Zuführung inkl. Direktabschreibungen und Eingänge auf abgeschriebene Forderungen. 2 Verbrauch inkl. Direktabschreibungen und Eingänge auf abgeschriebene Forderungen.
Das Kreditportfolio des Konzerns ist sowohl nach Regionen als auch nach Branchen gut diversifiziert. Auch Einzelkreditkonzentrationen werden auf Basis von Gruppen verbundener Kunden aktiv über die Limitvergabe und regelmäßiges Reporting gesteuert, sodass die Granularität des Portfolios entsprechend gut ist. Die geografische Aufgliederung der Forderungen spiegelt die breite Diversifikation des Kreditgeschäfts in den europäischen Märkten des Konzerns wider. Die folgende Tabelle stellt die Kreditobligos aller Forderungsklassen gegliedert nach dem Herkunftsland der Kunden und gruppiert nach Regionen dar:
| in € Millionen | 31.3.2016 | Anteil | 31.12.20151 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Österreich | 22.057 | 14,8% | 26.731 | 17,7% |
| Zentraleuropa | 50.181 | 33,6% | 51.179 | 33,9% |
| Polen | 15.558 | 10,4% | 16.375 | 10,8% |
| Slowakei | 13.229 | 8,9% | 13.856 | 9,2% |
| Tschechische Republik | 13.417 | 9,0% | 12.368 | 8,2% |
| Ungarn | 7.046 | 4,7% | 7.555 | 5,0% |
| Sonstige | 932 | 0,6% | 1.024 | 0,7% |
| Übrige Europäische Union | 24.872 | 16,7% | 19.047 | 12,6% |
| Deutschland | 6.809 | 4,6% | 6.090 | 4,0% |
| Großbritannien | 6.092 | 4,1% | 4.536 | 3,0% |
| Frankreich | 3.937 | 2,6% | 2.169 | 1,4% |
| Spanien | 2.019 | 1,4% | 795 | 0,5% |
| Niederlande | 1.862 | 1,2% | 1.744 | 1,2% |
| Italien | 1.446 | 1,0% | 1.102 | 0,7% |
| Sonstige | 2.708 | 1,8% | 2.611 | 1,7% |
| Südosteuropa | 24.124 | 16,2% | 24.498 | 16,2% |
| Rumänien | 8.727 | 5,8% | 8.902 | 5,9% |
| Kroatien | 4.832 | 3,2% | 5.011 | 3,3% |
| Bulgarien | 3.984 | 2,7% | 3.906 | 2,6% |
| Serbien | 1.961 | 1,3% | 1.953 | 1,3% |
| Bosnien und Herzegowina | 2.134 | 1,4% | 2.124 | 1,4% |
| Albanien | 1.797 | 1,2% | 1.912 | 1,3% |
| Sonstige | 688 | 0,5% | 689 | 0,5% |
| in € Millionen | 31.3.2016 | Anteil | 31.12.20151 | Anteil |
|---|---|---|---|---|
| Asien | 4.612 | 3,1% | 5.282 | 3,5% |
| China | 1.406 | 0,9% | 1.780 | 1,2% |
| Sonstige | 3.207 | 2,1% | 3.503 | 2,3% |
| Osteuropa | 17.572 | 11,8% | 18.017 | 11,9% |
| Russland | 12.531 | 8,4% | 12.522 | 8,3% |
| Ukraine | 3.193 | 2,1% | 3.547 | 2,3% |
| Belarus | 1.348 | 0,9% | 1.471 | 1,0% |
| Sonstige | 501 | 0,3% | 478 | 0,3% |
| Nordamerika | 2.713 | 1,8% | 3.058 | 2,0% |
| Schweiz | 1.739 | 1,2% | 1.931 | 1,3% |
| Restliche Welt | 1.356 | 0,9% | 1.225 | 0,8% |
| Gesamt | 149.227 | 100,0% | 150.969 | 100,0% |
1 Adaptierung der Vorjahreszahlen.
Der Konzern ist in keinem der so genannten europäischen Peripheriestaaten durch Tochterbanken vertreten. Es bestehen aber Forderungen gegenüber Kunden in diesen Ländern, die aus Kreditfinanzierungen und dem Kapitalmarktgeschäft resultieren. Der Konzern hält Staatsanleihen dieser Länder in unwesentlicher Höhe.
Das Marktrisikomanagement basiert auf den Zahlen eines internen Modells, das den Value-at-Risk (VaR) für die Veränderung der Risikofaktoren Fremdwährungen, Zinsentwicklung, Credit Spreads, implizite Volatilität und Aktienindizes errechnet. Das Modell ist von der österreichischen Finanzmarktaufsicht als internes Modell für die Messung des Eigenmittelerfordernisses für Marktrisiken zugelassen.
Die nachstehende Tabelle stellt diese Risikokennzahlen für das Gesamtmarktrisiko im Handels- und Bankbuch je Risikoart dar. Die in Fremdwährung gehaltenen Kapitalpositionen und die strukturellen Zinsrisiken sowie Spread-Risiken aus Anleihebüchern (häufig als Liquiditätspuffer gehalten) dominieren den VaR.
| Gesamt VaR 99% 1d | VaR per | Durchschnitts-VaR | Minimum VaR | Maximum VaR | VaR per |
|---|---|---|---|---|---|
| in € Millionen | 31.3.2016 | 31.12.2015 | |||
| Währungsrisiko | 21 | 29 | 20 | 39 | 29 |
| Zinsrisiko | 10 | 7 | 5 | 16 | 6 |
| Credit-Spread-Risiko | 12 | 13 | 11 | 16 | 17 |
| Aktienpreisrisiko | 1 | 1 | 0 | 1 | 1 |
| Vega Risiko | 2 | 2 | 1 | 5 | 1 |
| Gesamt | 44 | 52 | 43 | 64 | 33 |
Das gesamte Währungsrisiko enthält die in Fremdwährung gehaltenen Eigenkapitalpositionen von Tochtergesellschaften. Das strukturelle Währungsrisiko aus Eigenkapitalpositionen wird unabhängig von häufig kurzfristigen Handelspositionen gesteuert.
Die Modellierung des Risikos der strukturellen Währungsposition wurde dahingehend verbessert, dass neben dem IFRS Kapital (inkl. Hedges), Firmenwert, immaterielle Vermögenswerte und die währunsgsinduzierten Schwankungen der RWAs berücksichtigt sind.
Die folgende Auswertung zeigt den Liquiditätsüberhang sowie das Verhältnis der erwarteten Mittelzuflüsse und der zusätzlich realisierbaren Liquidität (Counterbalancing Capacity) zu den Mittelabflüssen (Liquiditäts-Ratio) für ausgewählte Laufzeiten auf kumulierter Basis unter Einbeziehung aller Bilanzkonten und außerbilanziellen Geschäfte. Basierend auf Expertenmeinungen und statistischen Analysen und unter Berücksichtigung länderspezifischer Unterschiede fließen in diese Berechnung auch Annahmen für die Prolongation von definierten Aktivposten, für den so genannten Bodensatz bei Kundeneinlagen und für die Realisierung von zusätzlicher Liquidität (insbesondere mittels notenbankfähiger Aktiva und Sicherheiten im Wertpapierleihegeschäft) ein.
| in € Millionen | 31.3.2016 31.12.2015 |
|||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Laufzeit | 1 Woche | 1 Monat | 1 Jahr | 1 Woche | 1 Monat | 1 Jahr |
| Liquiditätsüberhang | 21.073 | 20.519 | 22.889 | 21.316 | 19.783 | 23.431 |
| Liquiditäts-Ratio | 173% | 150% | 127% | 182% | 147% | 127% |
Zur Begrenzung des Liquidiätsrisikos sind je Konzerneinheit Limits im Einsatz, die kurzfristig einen positiven Liquiditätsüberhang für die modellierte Liquiditätsposition erfordern. Zur Sicherstellung der Liquidität in den verschiedenen Währungen hält der Konzern umfangreiche liquide Wertpapierbestände und bevorzugt tenderfähige Aktiva in der Kreditvergabe. Im Fall einer Liquiditätsverknappung im Konzern kommen Notfallpläne zum Einsatz. Derartige Prioritätenlisten zur Beseitigung von Liquiditätsproblemen existieren in allen wesentlichen Konzerneinheiten.
Die RBI erfüllt sämtliche regulatorischen Anforderungen in Bezug auf das Management von Liquiditätsrisiken. Diese werden sowohl auf Gruppen- als auch auf Einzelinstitutsebene überwacht und durch ein umfassendes Limitsystem begrenzt. Dabei erfolgt die Berechnung von zu erwartenden Mittelzu- und -abflüssen nach einem zentral gesteuerten und konsistenten Modellansatz.
Die LCR (Liquiditätsdeckungsquote) fordert die kurzfristige Widerstandskraft des Liquiditätsrisikoprofils von Banken, indem sichergestellt wird, dass diese über ausreichend lastenfreie, erstklassige, liquide Aktiva (HQLA) verfügen, die in Barmittel umgewandelt werden können, um den Liquiditätsbedarf auch unter äußerst ungünstigen Umständen für mindestens 30 Kalendertage zu decken.
Seit Oktober 2015 gilt für die LCR ein regulatorisches Minimum-Level, das derzeit bei 70 Prozent liegt und bis 2018 auf 100 Prozent angehoben wird.
| in € Millionen | 31.3.2016 | 31.12.2015 |
|---|---|---|
| Durchschnittliche liquide Aktiva | 12.858 | 17.898 |
| Netto-Abflüsse | 5.236 | 9.902 |
| Zuflüsse | 16.164 | 10.394 |
| Abflüsse | 20.945 | 20.296 |
| LCR | 246% | 181% |
Eine adaptierte Anlagestrategie für kurzfristige Liquidität hatte einen technisch getriebenen Anstieg der LCR Quote im Laufe des ersten Quartals 2016 zur Folge. Dieser Trend wurde durch das gestiegene Volumen von Kundeneinlagen verstärkt.
Regulatorisch ist der RBI Konzern grundsätzlich Bestandteil der RZB Kreditinstitutsgruppe, darüber hinaus ist der RBI Konzern gemäß Art 11 (5) CRR (Capital Requirement Regulation) mit FMA-Bescheid vom 24. Oktober 2014 eigens auf teilkonsolidierter Basis beaufsichtigt, womit die RBI AG im Sinne des § 30 BWG (österreichisches Bankwesengesetz) als übergeordnetes Kreditinstitut für den Teilkonzern gilt. Weiters muss die RBI AG auf Einzelinstitutsebene die gesetzlichen Eigenmittelvorschriften einhalten.
Die Eigenmittel setzten sich wie folgt zusammen:
| in € Millionen | 31.3.2016 | 31.12.2015 |
|---|---|---|
| Eingezahltes Kapital | 5.886 | 5.886 |
| Erwirtschaftetes Kapital | 1.752 | 1.750 |
| Kapital nicht beherrschender Anteile | 361 | 399 |
| Hartes Kernkapital vor Abzugsposten | 8.000 | 8.034 |
| Abzugsposten Immaterielle Vermögenswerte/Firmenwerte | - 372 | - 326 |
| Abzugsposten Risikovorsorge-Fehlbeträge für IRB-Positionen | - 47 | - 20 |
| Abzugsposten Verbriefungen | - 14 | - 14 |
| Abzugsposten Latente Steuern | 0 | 0 |
| Abzugsposten Verlustvorträge | - 6 | - 3 |
| Abzugsposten Versicherungen und Beteiligungen | 0 | 0 |
| Hartes Kernkapital nach Abzugsposten | 7.560 | 7.671 |
| Zusätzliches Kernkapital | 262 | 309 |
| Kapital nicht beherrschender Anteile | 2 | 0 |
| Abzugsposten Immaterielle Vermögenswerte/Firmenwerte | - 248 | - 295 |
| Abzugsposten Risikovorsorge-Fehlbeträge für IRB-Positionen | - 16 | - 15 |
| Abzugsposten Verbriefungen | 0 | 0 |
| Abzugsposten Versicherungen und Beteiligungen | 0 | 0 |
| Kernkapital | 7.560 | 7.671 |
| Langfristiges nachrangiges Kapital | 3.148 | 3.160 |
| Kapital nicht beherrschender Anteile | - 9 | - 4 |
| Risikovorsorgeüberschuss für IRB-Positionen | 158 | 160 |
| Risikovorsorgeüberschuss für STA-Positionen | 0 | 0 |
| Abzugsposten Verbriefungen | 0 | 0 |
| Abzugsposten Versicherungen und Beteiligungen | 0 | 0 |
| Ergänzende Eigenmittel nach Abzugsposten | 3.297 | 3.316 |
| Gesamte Eigenmittel | 10.858 | 10.987 |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis | 5.047 | 5.062 |
| Common Equity Tier 1 Ratio (transitional) | 12,0% | 12,1% |
| Common Equity Tier 1 Ratio (fully loaded) | 11,5% | 11,5% |
| Tier 1 Ratio (transitional) | 12,0% | 12,1% |
| Tier 1 Ratio (fully loaded) | 11,5% | 11,5% |
| Eigenmittelquote (transitional) | 17,2% | 17,4% |
| Eigenmittelquote (fully loaded) | 16,7% | 16,8% |
Ohne Berücksichtigung der in der CRR definierten Übergangsbestimmungen ergab sich eine Common Equity Tier 1 Ratio (fully loaded) von 11,5 Prozent und eine Eigenmittelquote (fully loaded) von 16,7 Prozent.
Das gesamte Eigenmittelerfordernis setzte sich wie folgt zusammen:
| in € Millionen | 31.3.2016 | 31.12.2015 |
|---|---|---|
| Risikogewichtete Aktiva (RWA gesamt) | 63.093 | 63.272 |
| Eigenmittelerfordernis für das Kreditrisiko | 4.094 | 4.117 |
| Auf internen Ratings basierender Ansatz | 2.319 | 2.327 |
| Standardansatz | 1.714 | 1.751 |
| CVA Risiko | 34 | 32 |
| Basel 1 Floor | 26 | 7 |
| Eigenmittelerfordernis für das Positionsrisiko in Schuldtiteln, Substanzwerten, Waren | ||
| und Fremdwährungen | 244 | 241 |
| Eigenmittelerfordernis für das operationelle Risiko | 710 | 704 |
| Gesamtes Eigenmittelerfordernis | 5.047 | 5.062 |
Die Bemessungsgrundlage für das Kreditrisiko stellte sich nach Asset-Klassen wie folgt dar:
| in € Millionen | 31.3.2016 | 31.12.2015 |
|---|---|---|
| Risikogewichtete Bemessungsgrundlage nach Standardansatz | 21.428 | 21.884 |
| Zentralstaaten und Zentralbanken | 1.962 | 2.209 |
| Regionale Gebietskörperschaften | 47 | 49 |
| Verwaltungseinrichtungen und Unternehmen ohne Erwerbscharakter | 5 | 7 |
| Multilaterale Entwicklungsbanken | 0 | 0 |
| Kreditinstitute | 336 | 302 |
| Firmenkunden | 8.521 | 8.906 |
| Retail-Kunden | 7.453 | 7.448 |
| Beteiligungspositionen | 472 | 407 |
| Gedeckte Schuldverschreibungen | 0 | 0 |
| Investmentfonds-Anteile | 7 | 7 |
| Verbriefungspositionen | 0 | 0 |
| Sonstige Posten | 2.626 | 2.551 |
| Risikogewichtete Bemessungsgrundlage nach auf internen Ratings basierendem Ansatz | 28.993 | 29.081 |
| Zentralstaaten und Zentralbanken | 229 | 311 |
| Kreditinstitute | 2.437 | 2.095 |
| Firmenkunden | 21.541 | 22.143 |
| Retail-Kunden | 4.197 | 4.141 |
| Beteiligungspositionen | 345 | 133 |
| Verbriefungspositionen | 243 | 259 |
| CVA Risiko | 425 | 406 |
| Basel 1 Floor | 327 | 87 |
| Gesamt | 51.173 | 51.459 |
| in € Millionen | 31.3.2016 | 31.12.2015 |
|---|---|---|
| Gesamtrisikoposition | 135.217 | 136.163 |
| Kernkapital | 7.560 | 7.671 |
| Verschuldungsquote (transitional) | 5,6% | 5,6% |
| Verschuldungsquote (fully loaded) | 5,3% | 5,4% |
Die durchschnittliche Zahl der während des Berichtszeitraums beschäftigten Arbeitnehmer (in Vollzeitäquivalenten) stellte sich wie folgt dar:
| in Vollzeitäquivalenten | 1.1.-31.3.2016 | 1.1.-31.3.2015 |
|---|---|---|
| Inland | 2.731 | 2.678 |
| Ausland | 48.975 | 52.365 |
| Gesamt | 51.706 | 55.043 |
Die Beziehungen zu nahestehenden Personen beschränken sich auf Bankgeschäfte, die prinzipiell zu marktüblichen Konditionen abgeschlossen wurden. Darüber hinaus besitzen die Vorstände Aktien der RBI AG. Detaillierte Informationen dazu sind auf der RBI-Homepage ersichtlich. Im laufenden Geschäftsjahr wurden keine weiteren Geschäfte, insbesondere keine Großgeschäfte, mit nahestehenden Personen abgeschlossen.
Die nachfolgenden Tabellen zeigen die Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen, wobei unter Mutterunternehmen die Raiffeisen-Landesbanken-Holding GmbH, Wien, und die Raiffeisen Zentralbank Österreich Aktiengesellschaft, Wien, zu verstehen sind:
| 31.3.2016 in € Millionen |
Mutter unternehmen |
Verbundene Unternehmen |
At-equity bewertete Unternehmen |
Sonstige Beteiligungen |
|---|---|---|---|---|
| Forderungen an Kreditinstitute | 646 | 85 | 189 | 44 |
| Forderungen an Kunden | 0 | 656 | 127 | 149 |
| Handelsaktiva | 0 | 43 | 3 | 1 |
| Wertpapiere und Beteiligungen | 0 | 262 | 0 | 171 |
| Sonstige Aktiva (inkl. Derivate) | 6 | 18 | 0 | 0 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 401 | 162 | 2.195 | 145 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 0 | 387 | 327 | 80 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 0 | 11 | 0 | 0 |
| Rückstellungen | 0 | 2 | 0 | 0 |
| Handelspassiva | 0 | 76 | 8 | 0 |
| Sonstige Passiva (inkl. Derivate) | 6 | 2 | 1 | 0 |
| Nachrangkapital | 66 | 3 | 0 | 0 |
| Gegebene Garantien | 0 | 130 | 0 | 0 |
| Erhaltene Garantien | 666 | 236 | 159 | 37 |
| 31.12.2015 in € Millionen |
Mutter unternehmen |
Verbundene Unternehmen |
At-equity bewertete Unternehmen |
Sonstige Beteiligungen |
|---|---|---|---|---|
| Forderungen an Kreditinstitute | 2.021 | 102 | 134 | 48 |
| Forderungen an Kunden | 0 | 760 | 122 | 164 |
| Handelsaktiva | 0 | 40 | 0 | 1 |
| Wertpapiere und Beteiligungen | 0 | 179 | 0 | 148 |
| Sonstige Aktiva (inkl. Derivate) | 7 | 24 | 0 | 0 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 338 | 207 | 2.453 | 118 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | 0 | 472 | 719 | 52 |
| Verbriefte Verbindlichkeiten | 0 | 11 | 0 | 0 |
| Rückstellungen | 0 | 1 | 0 | 0 |
| Handelspassiva | 0 | 72 | 8 | 0 |
| Sonstige Passiva (inkl. Derivate) | 6 | 3 | 0 | 0 |
| Nachrangkapital | 66 | 2 | 0 | 0 |
| Gegebene Garantien | 0 | 184 | 0 | 0 |
| Erhaltene Garantien | 699 | 266 | 164 | 36 |
| 1.1.-31.3.2016 in € Millionen |
Mutter unternehmen |
Verbundene Unternehmen |
At-equity bewertete Unternehmen |
Sonstige Beteiligungen |
|---|---|---|---|---|
| Zinserträge | 8 | 13 | - 2 | - 1 |
| Zinsaufwendungen | - 2 | - 5 | 7 | 0 |
| Dividendenerträge | 0 | 5 | 0 | 0 |
| Provisionserträge | 0 | 11 | 0 | - 1 |
| Provisionsaufwendungen | - 1 | - 2 | 1 | 0 |
| 1.1.-31.3.2015 in € Millionen |
Mutter unternehmen |
Verbundene Unternehmen |
At-equity bewertete Unternehmen |
Sonstige Beteiligungen |
|---|---|---|---|---|
| Zinserträge | 7 | 6 | 1 | 3 |
| Zinsaufwendungen | - 2 | - 2 | - 6 | 0 |
| Dividendenerträge | 0 | 1 | 0 | 0 |
| Provisionserträge | 0 | 11 | 0 | 0 |
| Provisionsaufwendungen | - 1 | 0 | - 2 | 0 |
Das rumänische Parlament verabschiedete am 13. April 2016 einen Gesetzesentwurf, der für private Kreditnehmer die Möglichkeit eines Schuldenerlasses bei besicherten Immobilienkrediten unabhängig von der Währung gegen Übertragung der belasteten Immobilie an die finanzierende Bank unter gewissen Umständen vorsieht. Am 28. April 2016 wurde der Gesetzesentwurf vom rumänischen Präsidenten unterzeichnet, das Gesetz kann damit im Mai in Kraft treten. Das Gesetz ist für Hypothekenkredite im Umfang von weniger als € 250.000 vorgesehen und rückwirkend anwendbar, sogenannte "prima casa"-Wohnbaukredite – mit staatlicher Garantie und geförderten Zinssätzen für den ersten Immobilienerwerb – sind davon ausgeschlossen.
Die rumänische Netzwerkbank der RBI verfügte zum Ende des ersten Quartals 2016 über € 1,3 Milliarden besicherte Kredite an Retailkunden, von denen rund zwei Drittel die Kriterien des neuen Gesetzes formal erfüllen. Es ist derzeit noch nicht genau zu beziffern, wie viele Kunden in welchem Umfang von der Tilgungsmöglichkeit Gebrauch machen werden. Die RBI rechnet durch das neue Gesetz aus heutiger Sicht nach ersten Schätzungen mit einer zusätzlichen Belastung im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich über die gesamte Abwicklungszeit.
Herausgeber, Medieninhaber: Raiffeisen Bank International AG, Am Stadtpark 9, 1030 Wien, Österreich Redaktion: Group Investor Relations Redaktionsschluss: 6. Mai 2016 Herstellungsort: Wien Internet: www.rbinternational.com
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Die in diesem Bericht enthaltenen Prognosen, Planungen und zukunftsgerichteten Aussagen basieren auf dem Wissensstand und der Einschätzung der Raiffeisen Bank International AG zum Zeitpunkt der Erstellung. Wie alle Aussagen über die Zukunft unterliegen sie bekannten und unbekannten Risiken sowie Unsicherheitsfaktoren, die im Ergebnis auch zu erheblichen Abweichungen führen können. Für den tatsächlichen Eintritt von Prognosen und Planungswerten sowie zukunftsgerichteten Aussagen kann keine Gewähr geleistet werden.
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