Quarterly Report • Aug 22, 2017
Quarterly Report
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www.viennaairport.com
| H1/2017 | H1/20161 | Veränd. in % | |
|---|---|---|---|
| Gesamtumsatz | 357,5 | 345,6 | 3,4 |
| davon Airport | 172,5 | 171,4 | 0,7 |
| davon Handling | 79,6 | 75,5 | 5,5 |
| davon Retail & Properties | 61,4 | 59,5 | 3,1 |
| davon Malta | 36,7 | 31,4 | 16,7 |
| davon Sonstige Segmente | 7,3 | 7,8 | -6,5 |
| EBITDA | 157,9 | 152,0 | 3,9 |
| EBITDA-Marge2 | 44,2 | 44,0 | n.a. |
| EBIT | 89,6 | 87,5 | 2,4 |
| EBIT-Marge3 | 25,1 | 25,3 | n.a. |
| Konzernergebnis | 60,1 | 57,6 | 4,4 |
| KonzernergebnisMuttergesellschaft | 54,9 | 53,7 | 2,3 |
| Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit | 136,1 | 134,7 | 1,0 |
| Investitionen4 | 61,3 | 50,5 | 21,4 |
| Ertragsteuern | 21,1 | 20,0 | 5,6 |
| Mitarbeiter im Durchschnitt5 | 4.575 | 4.637 | -1,4 |
| 30.6.2017 | 31.12.2016 | Veränd. in % | |
| Eigenkapital | 1.145,9 | 1.144,0 | 0,2 |
| Eigenkapitalquote (in %) | 56,4 | 56,7 | n.a. |
| Nettoverschuldung | 323,7 | 355,5 | -8,9 |
| Bilanzsumme | 2.031,2 | 2.018,3 | 0,6 |
| Gearing (in %) | 28,2 | 31,1 | n.a. |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 4.615 | 4.626 | -0,2 |
| Branchenspezifische Verkehrskennzahlen |
|||
| Passagierentwicklung Gruppe | H1/2017 | H1/2016 | Veränd. in % |
Betriebswirtschaftliche Kennzahlen in € Mio. (ausgenommen Mitarbeiter)
| Passagierentwicklung Gruppe | H1/2017 | H1/2016 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Flughafen Wien (in Mio.) | 11,2 | 10,5 | 6,9 |
| Malta Airport (in Mio.) | 2,6 | 2,2 | 20,3 |
| Kosice Airport (in Mio.) | 0,2 | 0,2 | 11,0 |
| Flughafen Wien und Beteiligungen (VIE, MLA, KSC) | 14,0 | 12,9 | 9,2 |
| Verkehrsentwicklung Wien | |||
| Gesamtpassagiere (in Mio.) | 11,2 | 10,5 | 6,9 |
| davon Transferpassagiere (in Mio.) | 2,8 | 2,7 | 7,0 |
| Flugbewegungen | 107.421 | 108.809 | -1,3 |
| MTOW (in Mio. Tonnen)6 | 4,2 | 4,1 | 3,6 |
| Fracht (Luftfracht und Trucking; in Tonnen) | 137.279 | 138.227 | -0,7 |
| Sitzladefaktor (in %)7 | 71,9 | 70,0 | n.a. |
| Börsetechnische Kennzahlen |
|
|---|---|
| Marktkapitalisierung (per 30.6.2017; in € Mio.) | 2.793,0 |
| Börsenkurs: Höchstwert in € (am 15.5.2017) | 35,32 |
| Börsenkurs: Tiefstwert in € (am 3.1.2017) | 23,59 |
| Börsenkurs: Wert per 30.6.2017 (in €) | 33,25 |
| Börsenkurs: Wert per 31.12.2016 (in €) | 23,40 |
| Reuters | VIEV.VI |
|---|---|
| Bloomberg | FLU:AV |
| Nasdaq | FLU-AT |
| ISIN | AT00000VIE62 |
| Kassamarkt | FLU |
| ADR | VIAAY |
1) Vergleichswerte angepasst 2) EBITDA-Marge (Earnings before Interest, Taxes, Depreciation and Amortisation) = Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen / Umsatzerlöse 3) EBIT-Marge (Earnings before Interest and Taxes) = Ergebnis vor Zinsen und Steuern / Umsatzerlöse 4) Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen inklusive Rechnungkorrekturen Vorjahre, exkl. Finanzanlagen 5) Personalstand im Jahresdurchschnitt gewichtet nach Beschäftigungsgrad inklusive Lehrlinge, exklusive Mitarbeiter ohne Bezug (Karenz, Bundesheer, etc.), Vorstände und Geschäftsführer 6) MTOW: Maximum Take off Weight (Höchstabfluggewicht) der Luftfahrzeuge 7) Sitzladefaktor: Gesamtpassagiere/angebotene Sitzplatzkapazität
Die Flughafen-Wien-Gruppe (FWAG) hat sich auch im ersten Halbjahr 2017 sehr gut entwickelt. Ein deutliches Passagierwachstum an unseren Airports Wien, Malta und Košice sorgte mit 14,05 Millionen Reisenden – das entspricht einem Plus von 9,2% gegenüber dem Vorjahr – für ein neues Rekordergebnis. Trotz eines stark verbesserten Sitzladefaktors stieg auch die Anzahl der Flugbewegungen um 1,1% auf 129.560 Starts und Landungen. Besonders hervorzuheben ist dabei das Passagier-Plus von 20,3% am Flughafen Malta.
Am Flughafen Wien wurden in der ersten Jahreshälfte mit 11,2 Millionen Passagieren um 6,9% mehr Reisende abgefertigt als 2016, wobei sich das Wachstum gleichmäßig auf Lokal- und Transferpassagiere verteilte. Dieses Plus ist umso erfreulicher, als es zu Jahresbeginn in diesem Ausmaß nicht zu erwarten war. Immerhin mussten ja die deutlichen Passagierrückgänge, die sich aus der Restrukturierung von airberlin ergaben, erst einmal aufgeholt werden. Doch starke Zuwächse vor allem bei Austrian Airlines, Eurowings und easyJet sorgten mit Frequenzverdichtungen und neuen Destinationen für ein insgesamt kräftiges Plus. Details dazu finden Sie auf den folgenden Seiten.
Dass die weiter steigenden Passagierzahlen bei gleichbleibender guter Servicequalität, wie sie uns internationale Umfragen bestätigen, bewältigt werden konnten, ist unseren hochmotivierten, und exzellent qualifizierten Mitarbeitern anzurechnen, denen wir an dieser Stelle herzlich Dankeschön sagen wollen.
Die erfreulichen Passagierzahlen finden auch in den wirtschaftlichen Ergebnissen ihren Niederschlag: So stieg der Umsatz in diesem Zeitraum um 3,4% auf € 357,5 Mio. (H1/2016: € 345,6 Mio.). Das war im Wesentlichen auf steigende Erlöse aus Flugzeugabfertigung, Enteisung, auf die Gewinnung neuer Kunden sowie das starke Wachstum in Malta zurückzuführen.
Das EBITDA legte trotz positiver Einmaleffekte im Vorjahr um 3,9% auf € 157,9 Mio. zu (H1/2016: € 152,0 Mio.). Die EBITDA-Marge stieg daher leicht von 44,0% auf 44,2%. Das EBIT verbesserte sich um 2,4% auf € 89,6 Mio. Die EBIT-Marge blieb mit 25,1% praktisch unverändert. Das Konzernergebnis stieg um 4,4% auf € 60,1 Mio.
Die Bilanzstruktur der FWAG hat sich von Jahresultimo bis 30. Juni 2017 ebenfalls weiter verbessert. Der Schuldenabbau wird weiter vorangetrieben um den notwendigen Spielraum für die geplanten künftigen Investitionen zu schaffen. Die Nettoverschuldung konnte um € 31,8 Mio. auf nunmehr € 323,7 Mio. gesenkt werden. Das Gearing nahm von 31,1% zum 31. Dezember 2016 auf nunmehr 28,2% ab.
Das erste Halbjahr 2017 brachte aber auch wichtige Weichenstellungen für die Zukunft. So kommen wir mit der Weiterentwicklung und Verbesserung unserer Infrastruktur gut voran. Die Planungen für ein neues Bürogebäude sowie für die Verbesserung und Erweiterung des Terminalkomplexes laufen auf Hochtouren und die Airport-City wächst weiter.
Für die langfristige Entwicklung des Airports aber auch des ganzen Wirtschaftsstandorts ist das Projekt 3. Piste natürlich von herausragender Bedeutung. Nach dem überraschenden ablehnenden Erkenntnis des Bundesverwaltungsgerichts als zweite Instanz, das den Bau untersagt hatte, waren wir mit unserer Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof erfolgreich. Die Höchstrichter sahen gravierende Rechtsgrundsätze verletzt und haben die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts aufgehoben und die Causa an das Bundesverwaltungsgericht zur Entscheidung entsprechend dem VfGH-Urteil zurückverwiesen.
Für den Rest des Geschäftsjahres sind wir optimistisch gestimmt und können nach den positiven Entwicklungen der ersten Monate unsere Guidance nach oben anpassen. Wir gehen nun für die Flughafen-Wien-Gruppe von einem Passagierwachstum von über 5 %, am Flughafen Wien selbst von über 4% aus. Dementsprechend sollte das Konzern-Periodenergebnis 2017 deutlich über dem des Vorjahres liegen.
Abschließend wollen wir Ihnen als unseren Aktionärinnen und Aktionären sowie dem Aufsichtsrat sehr herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen danken!
Schwechat, 14. August 2017 Der Vorstand
Dr. Günther Ofner Mag. Julian Jäger Mitglied des Vorstandes, CFO Mitglied des Vorstandes, COO
Hinweis: In Entsprechung eines Bescheids der Finanzmarktaufsicht (FMA) betreffend die Konsolidierung des Flughafen Malta wurden die Konzernabschlüsse und Konzernzwischenabschlüsse 2016 der Flughafen Wien AG so angepasst, als wäre diese Konsolidierung bereits im Jahr 2006 erfolgt. Nähere Erläuterungen dazu sind im Konzernanhang zum Konzernabschluss 2016, Kapitel "VI. Rückwirkende Anpassungen" ersichtlich.
Im ersten Halbjahr 2017 erreichte die Flughafen-Wien-Gruppe an den Standorten Wien, Malta und Košice mit insgesamt 14.049.749 Passagieren ein Passagierplus von 9,2%. Neben dem Zuwachs der Lokalpassagiere von 9,8% auf 11.140.163 Reisende konnte im Halbjahresvergleich auch ein Plus bei Transferpassagieren um 7,2% auf 2.845.406 verzeichnet werden. In den ersten beiden Quartalen stieg die Anzahl der Flugbewegungen in der Gruppe um 1,1% auf 129.560 Starts und Landungen. Das Cargovolumen nahm hingegen leicht auf 144.509 Tonnen ab (minus 0,4%).
Von Jänner bis Juni 2017 zählte der Flughafen Wien insgesamt 11.223.813 Passagiere (H1/2016: 10.500.971 Passagiere).
Entscheidend für die gute Entwicklung waren Austrian Airlines und Eurowings (inkl. Germanwings), die einerseits ihr Angebot in diesem Jahr stark erweiterten und zusätzlich noch einen höheren Sitzladefaktor erreichen konnten. Dadurch wurde der Passagierrückgang infolge der Restrukturierungsmaßnahmen bei NIKI und airberlin mehr als kompensiert.
Die Zahlen im Detail: Im ersten Halbjahr 2017 wurden 8.337.273 Lokalpassagiere gezählt, was einem Wachstum von 6,8% entspricht. Im Bereich Transfer konnte der Flughafen Wien seine Hubfunktion stärken und ein deutliches Wachstum von 7,0% auf 2.834.632 Passagiere generieren.
Die Zahl der abfliegenden Passagiere nach Westeuropa stieg hauptsächlich durch Erweiterungen von Austrian Airlines und Eurowings (inkl. Germanwings) um 5,4% auf 3.918.434 abfliegende Passagiere (H1/2016: 3.716.891). Der positive Trend der CEE-Region setzte sich mit einem kräftigen Zuwachs von 11,3% ebenfalls fort und entwickelte sich im 1) Aufrollung der Verkehrsdaten
ersten Halbjahr 2017 zu einem wichtigen Wachstumstreiber (945.946 abfliegende Passagiere, H1/2016: 850.188), wobei die Erholung des Verkehrs Richtung Russland mit neuen Airlines und Frequenzverdichtungen hervorzuheben ist.
Das erweiterte Angebot in den Fernen Osten sorgte für ein Wachstum der abfliegenden Passagiere um 8,0% auf 201.668 Passagiere. In den Nahen und Mittleren Osten reisten, aufgrund von Erweiterungen in den Iran und nach Dubai, in den ersten sechs Monaten 2017 um 10,8% mehr Passagiere im Vergleich zum Vorjahr. Die Anzahl der abfliegenden Passagiere nach Nordamerika verringerte sich trotz der Neuaufnahme nach Los Angeles um 2,2% auf 143.425 Passagiere. Diese Entwicklung ist auf Kapazitätsreduktionen zu anderen nordamerikanischen Destinationen zurückzuführen. Im Gegenzug wurden Langstreckendestinationen zu anderen Kontinenten aufgenommen. Trotz der nach wie vor instabilen Lage in Nordafrika erholten sich einzelne Tourismusregionen, allen voran Ägypten. Dadurch konnte der Flughafen Wien ein Passagierwachstum von 32,1% auf 85.383 abfliegende Passagiere nach Afrika verzeichnen.
Die durchschnittliche Auslastung (Sitzladefaktor) der Flüge (Linie und Charter) konnte von 70,0% im ersten Halbjahr 2016 deutlich auf 71,9% im laufenden Jahr gesteigert werden.
Der größte Kunde Austrian Airlines konnte die zusätzliche Kapazität von fünf airberlin Flugzeugen (Wet-Lease) gut auslasten und erzielte so im ersten Halbjahr 2017 ein starkes Passagierwachstum. Ihr Anteil am Gesamtpassagieraufkommen am Flughafen Wien steigerte sich dadurch auf 46,8% (H1/2016: 44,2%).
Der zweitgrößte Homecarrier des Flughafen Wiens, Eurowings (inkl. Germanwings), konnte sein Passagieraufkommen im ersten Halbjahr 2017 auf 990.245 Passagiere steigern (+77,2%). Der Anteil am Gesamtpassagieraufkommen betrug damit 8,8% (H1/2016: 5,3%). Grund dafür waren zahlreiche neue Destinationen und Frequenzverdichtungen.
NIKI verzeichnete aufgrund des stark verminderten Angebots ein Passagierminus von 69,8%. Der Sitzladefaktor verringerte sich durch den Einsatz von größeren Fluggeräten um 2,0 Prozentpunkte. Der Anteil am Gesamtaufkommen sank auf 2,6% (H1/2016: 9,2%). Auch bei airberlin machten sich die Streckeneinstellungen und Frequenz-Reduktionen im ersten Halbjahr 2017 mit einem Minus von 95.832 Passagieren deutlich bemerkbar (-14,7%), womit sich auch ihr Gesamtpassagieraufkommen am Flughafen Wien um 1,2 Prozentpunkte auf einen Anteil von 5,0% verringerte.
Die Anzahl der Flugbewegungen sank im ersten Halbjahr 2017 um 1,3% auf 107.421 Starts und Landungen (H1/2016: 108.809). Das Höchstabfluggewicht (MTOW) hingegen nahm durch vermehrten Einsatz von größeren Flugzeugen um 3,6% auf 4.241.504 Tonnen zu (H1/2016: 4.095.861 Tonnen). Das Frachtaufkommen verzeichnete von Jänner bis Juni ein geringes Minus von 0,7% auf 137.279 Tonnen.
In den ersten sechs Monaten verzeichnete der Flughafen Malta ein Passagierplus von 20,3% auf 2.639.712, was sowohl auf den Anstieg der Sitzplatzkapazität (+19,3%) als auch auf einen leicht höheren Sitzladefaktor von 80,4% (H1/2016: 80,0%) zurückzuführen ist.
Die wichtigsten Märkte für den Flughafen Malta waren im H1/2017: Großbritannien (675.677 Passagiere), Italien (548.952 Passagiere) und Deutschland (346.770 Passagiere).
Der größte Kunde, Ryanair, beförderte im ersten Halbjahr um 36,9% mehr Reisende (1.019.337). Auch der Home-Carrier Air Malta erreichte mit 725.574 Passagieren ein leichtes Plus von 2,5%. Der drittgrößte Kunde easyJet lag im Berichtszeitraum mit 141.142 Passagieren um 5,8% über dem Vorjahresniveau.
Der Flughafen Košice meldete im ersten Halbjahr 2017 ein Passagierplus von 11,0% auf 186.224 Passagiere. Somit setzt sich auch auf dem kleinsten Airport der Gruppe der positive Trend fort.
In den ersten sechs Monaten 2017 erzielte die Flughafen-Wien-Gruppe (FWAG) einen Umsatz von € 357,5 Mio. (H1/2016: € 345,6 Mio.), was einem Plus von 3,4% entspricht. Dies ist auf mehrere Effekte zurückzuführen: Steigende Erlöse aus der Vorfeldabfertigung durch den Einsatz größerer Luftfahrzeuge, Gewinnung neuer Kunden, Preisanpassungen sowie höhere Enteisungserlöse von € 52,4 Mio. (H1/2016: € 48,7 Mio.). Die Erlöse aus Shopping und Gastronomie konnten im ersten Halbjahr ebenfalls um € 1,5 Mio. auf € 22,2 Mio. gesteigert werden (H1/2016: € 20,7 Mio.). Das Passagierwachstum am Flughafen Malta spiegelt sich in einer Umsatzsteigerung von € 5,2 Mio. auf € 36,7 Mio. wider. Dem positiven Effekt des Passagierwachstums im Segment Airport stehen Anpassungen bei Incentives, welche der Stärkung von Airline-Basen am Standort Wien dienen, gegenüber, wodurch die Erlöse dieses Segments in einem geringeren Ausmaß steigen als die Passagierzahl. So werden Airlines Wachstumsanreize geboten, die – wie beabsichtigt – zu zahlreichen Neuaufnahmen und Frequenzverdichtungen von Strecken führen, aber temporär mit Umsatzminderungen einhergehen. Langfristig wird dieses Volumenwachstum jedoch auch in der Top-line zu Verbesserungen führen.
Die sonstigen betrieblichen Erträge gingen im Halbjahresvergleich von € 6,3 Mio. auf € 5,6 Mio. zurück. Während sich die sonstigen Erträge aufgrund eines im Vorjahr erfassten Einmaleffekts um € 1,6 Mio. auf € 1,9 Mio. fast halbierten, stiegen die aktivierten Eigenleistungen für Investitionsprojekte im Konzern um € 0,8 Mio. auf € 3,7 Mio.
Die Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen stiegen in den ersten sechs Monaten 2017 um € 1,4 Mio. auf € 18,6 Mio. Während sich die Aufwendungen durch den höheren Verbrauch von Enteisungsmitteln und Treibstoffen durch den kälteren Winter erhöhten, konnte der Energieaufwand auf dem Niveau des Vorjahres gehalten werden.
Der Personalaufwand erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um € 2,9 Mio. bzw. 2,2% von € 134,3 Mio. auf € 137,3 Mio. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf Einmaleffekte durch die Aktualisierung versicherungsmathematischer Parameter im Vorjahr zurückzuführen. Die Löhne stiegen daher im Vorjahresvergleich um € 2,4 Mio. auf € 57,6 Mio., die Gehälter um € 2,2 Mio. auf € 45,7 Mio. Die Aufwendungen für Abfertigungen konnten hingegen um € 1,2 Mio. auf € 3,2 Mio. reduziert werden. Der durchschnittliche Personalstand der Flughafen-Wien-Gruppe reduzierte sich im Halbjahresvergleich von 4.637 auf nunmehr 4.575 Mitarbeiter (minus 1,4%).
Der sonstige betriebliche Aufwand stieg im Vergleich zum Vorjahr um € 1,2 Mio. bzw. 2,5% auf € 50,6 Mio. (H1/2016: € 49,3 Mio.). Die wesentlichsten Veränderungen ergaben sich im Bereich der Fremdleistungen (plus € 0,8 Mio.) aufgrund von extern zugekauften Dienstleistungen (z.B. EDV) am Standort Malta. Die Rechts-, Prüf- und Beratungskosten legten aufgrund offener Verfahren ebenfalls um € 0,6 Mio. zu. Die Aufwendungen für Wartungen, Sanierungen und Instandsetzungen von Gebäuden, technischer Anlagen,
Pisten und Vorfeldflächen stiegen im Vorjahresvergleich um € 0,5 Mio. auf € 10,1 Mio. Gegenläufig entwickelten sich die Aufwendungen für Marketing und Marktkommunikation, die um € 0,3 Mio. auf € 11,2 Mio. sanken.
Das Ergebnis der at-Equity-Beteiligungen betrug € 1,2 Mio. nach € 0,9 Mio. im Vorjahr und spiegelt die operative Verbesserung dieser Beteiligungen wider.
Im Vorjahr wurden positive Einmaleffekte von insgesamt € 9,6 Mio. im EBIT erfasst. Davon betreffen € 4,9 Mio. Positionen des EBITDA und beinhalten im Wesentlichen Effekte aus der Aktualisierung versicherungsmathematischer Parameter der Personalrückstellungen und Rückstellungsauflösungen. Neben der Wertaufholung in Höhe von € 3,9 Mio. kam es zu einer Reduktion der Abschreibungen in Höhe von € 0,8 Mio.
Aufgrund der positiven Umsatzentwicklung und trotz positiver Einmaleffekte des Vorjahres stieg das EBITDA im Vergleich zum Vorjahr auf € 157,9 Mio. bzw. 3,9% (H1/2016: € 152,0 Mio.). Die EBITDA-Marge legte daher im Periodenvergleich nur leicht von 44,0% auf 44,2% zu. Unter Berücksichtigung der positiven Einmaleffekte des Vorjahres (€ 4,9 Mio.) hätte die EBITDA-Verbesserung rund 7% und die EBITDA-Marge für H1/2016 rund 42,6% betragen.
Im ersten Halbjahr 2017 wurden planmäßige Abschreibungen (inkl. Wertminderungen) von € 68,3 Mio. (H1/2016: € 68,5 Mio.) verzeichnet. Allerdings wurde im Vorjahr eine Wertaufholung für die Cash Generation Unit (CGU) "Real Estate Office" in Höhe von € 3,9 Mio. erfasst (H1/2016 Abschreibungen inkl. Wertaufholung gesamt: € 64,5 Mio.).
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg aufgrund des besseren operativen Ergebnisses (EBITDA) auf € 89,6 Mio. bzw. um 2,4% (H1/2016: € 87,5 Mio.). Die EBIT-Marge reduzierte sich im Halbjahresvergleich leicht von 25,3% auf 25,1%. Bereinigt um positive Einmaleffekte des Vorjahres in Höhe von € 9,6 Mio. beträgt die EBIT-Steigerung rund 15%.
Das Finanzergebnis verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von minus € 9,9 Mio. auf minus € 8,4 Mio. Die Erträge aus Beteiligungen (exklusive at-Equity-Beteiligungen) gingen im Vorperiodenvergleich um € 0,1 Mio. auf € 0,5 Mio. zurück. Das Zinsergebnis verbesserte sich von minus € 10,5 Mio. auf minus € 8,9 Mio. im Wesentlichen aufgrund von geringeren Zinsaufwendungen durch die laufende Rückführung von Finanzverbindlichkeiten.
Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) erreichte in den ersten sechs Monaten € 81,2 Mio. (+4,7% gegenüber H1/2016: € 77,6 Mio.). Nach Abzug der Ertragsteuern in Höhe von € 21,1 Mio. (H1/2016: € 20,0 Mio.) betrug das Periodenergebnis € 60,1 Mio. (H1/2016: € 57,6 Mio.), was einem Plus von 4,4% entspricht. Im Vorjahr enthielt das Periodenergebnis positive Einmaleffekte in Höhe von € 7,2 Mio., wodurch sich eine Verbesserung des Periodenergebnisses von rund 19% ergibt.
Der den Gesellschaftern der Muttergesellschaft zustehende Periodengewinn stieg um € 1,2 Mio. auf € 54,9 Mio. (+2,3%). Auf die nicht beherrschenden Anteile entfällt ein Ergebnis für die ersten zwei Quartale von € 5,2 Mio. (H1/2016: € 3,9 Mio.).
Die Umsatzerlöse der Flughafen-Wien-Gruppe konnten im zweiten Quartal 2017 um € 5,2 Mio. bzw. 2,7% auf € 196,9 Mio. (Q2/2016: € 191,6 Mio.) gesteigert werden. Dies ist großteils auf die positive Passagierentwicklung am Flughafen Malta zurückzuführen, wodurch die Umsätze im Quartalsvergleich um € 3,4 Mio. zulegen konnten. Die Umsätze aus der Vorfeldabfertigung am Flughafen Wien legten um € 1,5 Mio. zu. Im Segment Retail & Properties konnte ein Umsatzplus von € 1,0 Mio. erzielt werden. Die Airport-Umsätze am Standort Wien blieben trotz Passagierwachstum aufgrund von Anpassungen bei Incentives zum Vorjahr stabil.
Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen mit € 3,3 Mio. über dem Vorjahresquartal (Q2/2016: € 2,7 Mio.), da in Q2/2017 im Vergleich zum Q2/2016 höhere aktivierte Eigenleistungen ausgewiesen wurden.
Die Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen blieben mit € 8,0 Mio. auf Vorjahrquartalsniveau. Der Personalaufwand stieg hingegen aufgrund von Einmaleffekten durch die Aktualisierung versicherungsmathematischer Parameter im Vorjahr um € 2,1 Mio. auf € 69,7 Mio. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gingen im Quartalsvergleich von € 27,2 Mio. auf € 26,2 Mio. zurück.
Die anteiligen Periodenergebnisse der at Equity-Beteiligungen konnten durch die operativen Ergebnisverbesserungen der Beteiligungen von € 0,7 Mio. auf € 0,9 Mio. zulegen. Daraus resultierte in Summe ein Anstieg des EBITDA für das zweite Quartal 2017 um € 5,0 Mio. bzw. 5,4% auf € 97,2 Mio. (Q2/2016: € 92,3 Mio.).
Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte (inkl. Wertminderungen und Wertaufholungen) stiegen im Quartalsvergleich um € 3,7 Mio. auf € 33,7 Mio. (Q2/2016: € 30,0 Mio.). Durch das höhere EBITDA ergibt sich ein im Vergleich zum Q2/2016 um € 1,3 Mio. höheres EBIT von € 63,5 Mio. (Q2/2016: € 62,3 Mio.)
Das Finanzergebnis belief sich im zweiten Quartal 2017 auf minus € 3,8 Mio. nach minus € 4,5 Mio. im Q2/2016. Dies ist im Wesentlichen auf geringere Zinsaufwendungen aufgrund der Rückführung von Finanzverbindlichkeiten zurückzuführen.
Das Ergebnis vor Ertragsteuern lag mit € 59,7 Mio. über dem Vorjahreswert von € 57,8 Mio. Dies führte auch zu einer höheren Steuerbelastung für das zweite Quartal 2017 in Höhe von € 15,5 Mio. (Q2/2016: € 14,8 Mio.). In Summe ergab sich im zweiten Quartal 2017 mit € 44,2 Mio. (Q2/2016: € 43,0 Mio.) ein um 2,6% verbessertes Periodenergebnis. Das Periodenergebnis der Muttergesellschaft belief sich auf € 40,0 Mio. und stieg damit um 0,4% (Q2/2016: € 39,8 Mio.). Auf die nicht beherrschenden Anteile entfällt ein Periodenergebnis für das zweite Quartal von € 4,1 Mio. (Q2/2016: € 3,2 Mio.).
Die Nettoverschuldung sank zum 30. Juni 2017 auf € 323,7 Mio., was einer Reduktion um € 31,8 Mio. im Vergleich zum Jahresbeginn entspricht. Während sich die Eigenkapitalquote minimal um 0,3 Prozentpunkte auf 56,4% reduzierte, sank das Gearing aufgrund einer um € 31,8 Mio. geringeren Nettoverschuldung von 31,1% (31. Dezember 2016) auf nunmehr 28,2%.
Der Netto-Geldfluss aus laufender Geschäftstätigkeit belief sich in den ersten sechs Monaten 2017 auf € 136,1 Mio. nach € 134,7 Mio. im Vorjahr. Der leichte Anstieg resultierte im Wesentlichen aus der operativen Ergebnisverbesserung. Während sich die Forderungen im Periodenvergleich um € 4,5 Mio. aufbauten, wurde bei den Passiva ein Mittelzufluss von € 10,2 Mio. verzeichnet. Die Ertragsteuerzahlungen betrugen im ersten Halbjahr 2017 € 18,3 Mio. Im Vorjahr wurden unter Berücksichtigung von Rückzahlungen nur € 0,3 Mio. verzeichnet.
Der Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit belief sich auf minus € 57,4 Mio. nach plus € 41,1 Mio. aufgrund des Sondereffekts aus einer Vorauszahlung im Zusammenhang mit einem Finanzierungsleasingvertrag mit Austrian Airlines in der Vorjahresperiode (€ 69,1 Mio.). In der Berichtsperiode erfolgten Auszahlungen für Anlagenzugänge in Höhe von € 48,3 Mio. (H1/2016: € 28,2 Mio.). Weiters wurden insgesamt € 10,0 Mio. kurzfristig veranlagt.
Der Free-Cashflow (Netto-Geldfluss aus laufender Geschäftstätigkeit plus Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit) belief sich auf € 78,7 Mio. im H1/2017 (H1/2016: € 175,8 Mio.).
Der Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von minus € 73,8 Mio. (H1/2016: minus € 173,5 Mio.) ist auf Tilgungen von Finanzverbindlichkeiten in Höhe von € 60,4 Mio., Einzahlungen aus der Aufnahme von Barvorlagen zur kurzfristigen Finanzierung in Höhe von € 44,0 Mio. sowie auf die Ausschüttung von Dividenden in Höhe von € 57,4 Mio. zurückzuführen (davon € 52,5 Mio. für Anteilseigner der Flughafen Wien AG und davon € 4,9 Mio. an nicht beherrschende Anteilseigner). Im Vorjahr wurden zudem Auszahlungen für den Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen in Höhe von € 60,4 Mio. erfasst.
Der Finanzmittelbestand betrug zum 30. Juni 2017 € 48,4 Mio. (31. Dezember 2016: € 43,4 Mio.).
Das langfristige Vermögen veränderte sich im Wesentlichen aufgrund der Abschreibungen und der im ersten Halbjahr getätigten Investitionen von € 1.835,9 Mio. zum Jahresende 2016 auf € 1.829,2 Mio. zum 30. Juni 2017. Neben Investitionen in immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und als Finanzinvestition gehaltene Immobilien in Höhe von € 61,3 Mio. (H1/2016: € 50,5 Mio.) wurden Abschreibungen (inkl. Wertminderungen in Höhe von € 0,7 Mio. sowie einer in der Vergleichsperiode erfassten Wertaufholung in Höhe von € 3,9 Mio.) in Höhe von € 68,3 Mio. (H1/2016: € 64,5 Mio.) erfasst. Aufgrund der positiven operativen Ergebnisse (abzüglich erfolgter Ausschüttungen) erhöhten sich die Buchwerte der at-Equity-Beteiligungen zum 30. Juni 2017 um € 0,4 Mio. auf € 40,6 Mio.
Das kurzfristige Vermögen stieg im Vergleich zum Jahresende um € 19,6 Mio. auf € 202,0 Mio. (31. Dezember 2016: € 182,4 Mio.), was auf mehrere Effekte zurückzuführen ist. Die Bestände von Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalenten beliefen sich auf € 48,4 Mio. (31. Dezember 2016: € 43,4 Mio.). Termingelder in Höhe von € 50,0 Mio. (31. Dezember 2016: € 40,0 Mio.) sind hingegen in den sonstigen Vermögenswerten ausgewiesen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (inkl. Forderungen gegenüber nicht konsolidierten verbundenen Unternehmen) stiegen aufgrund der positiven Umsatzentwicklung von € 54,8 Mio. auf € 56,6 Mio. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten belaufen sich auf € 5,2 Mio. nach € 3,2 Mio. zum 31. Dezember 2016. Die Erhöhung ist auf unterjährige Abgrenzungen zurückzuführen und wird sich erwartungsgemäß bis zum Jahresende reduzieren. Der Posten "Forderungen und sonstige Vermögenswerte" stieg daher in Summe um € 14,8 Mio. auf € 122,2 Mio. In der Position "Zum Verkauf stehende Vermögenswerte" werden wie zum Bilanzstichtag 2016 Grundstücke mit einem Buchwert in Höhe von € 3,8 Mio. (31. Dezember 2016: € 4,3 Mio.) ausgewiesen. Der Buchwert der Wertpapiere stieg zum 30. Juni 2017 durch die Marktwertbewertung um € 0,5 Mio. auf € 21,8 Mio. Die Vorräte reduzierten sich geringfügig um € 0,2 Mio. auf € 5,8 Mio.
Das Eigenkapital erhöhte sich seit dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2016 um 0,2% auf € 1.145,9 Mio. (31. Dezember 2016: € 1.144,0 Mio.). Dies ist einerseits auf das Periodenergebnis (inkl. Ergebnis der nicht beherrschenden Anteile) der ersten sechs Monate in Höhe von € 60,1 Mio. zurückzuführen, andererseits wurden Dividenden in Höhe von € 57,4 Mio. ausgeschüttet, wovon € 52,5 Mio. auf Anteilseigner der Flughafen Wien AG und € 4,9 Mio. auf nicht beherrschende Anteile der MIA-Gruppe und MMLC entfiel. Die Neubewertung von leistungsorientierten Plänen, die Marktwertbewertung von Wertpapieren und Fonds sowie ein Teilabgang eines Wertrechtes führten zu einer Reduzierung der sonstigen Rücklagen um € 1,0 Mio. Die Eigenkapitalquote belief sich zum 30. Juni 2017 daher auf 56,4% nach 56,7% zum Jahresende 2016.
Die langfristigen Schulden reduzierten sich um € 29,0 Mio. auf € 623,1 Mio., was im Wesentlichen auf Umgliederungen von langfristigen in die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten zurückzuführen ist. Die langfristigen Finanzverbindlichkeiten beliefen sich zum 30. Juni 2017 auf € 368,8 Mio. (31. Dezember 2016: € 396,3 Mio.).
Die passiven latenten Steuern sanken auf € 55,3 Mio. nach € 58,9 Mio. zum 31. Dezember 2016. Einerseits erhöhten sich die langfristigen Rückstellungen um € 3,1 Mio. auf € 156,5 Mio. aufgrund von Dotierungen der Personalrückstellungen, andererseits reduzierten sich die übrigen langfristigen Verbindlichkeiten durch planmäßige Umgliederungen in den kurzfristigen Bereich um € 1,1 Mio. auf € 42,5 Mio.
Die kurzfristigen Schulden erhöhten sich in den ersten zwei Quartalen in Summe um € 40,0 Mio. auf € 262,2 Mio. (31. Dezember 2016: € 222,2 Mio.). Die kurzfristigen Rückstellungen stiegen aufgrund von unterjährigen Abgrenzungen um € 20,2 Mio. auf € 107,4 Mio. Im Gegenzug reduzierten sich die Lieferantenverbindlichkeiten um € 3,3 Mio. auf € 31,3 Mio. Die Steuerrückstellung veränderte sich aufgrund von Dotierungen infolge des positiven operativen Ergebnisses um € 6,2 Mio. auf € 7,7 Mio. zum 30. Juni 2017. Die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten erhöhten sich von € 63,9 Mio. auf € 75,0 Mio. Die Veränderung ist auf Umgliederungen aus den langfristigen Finanzverbindlichkeiten (€ 27,5 Mio.), Tilgungen (€ 60,4 Mio.) und Aufnahmen von Barvorlagen (€ 44,0 Mio.) zurückzuführen. Die übrigen kurzfristigen Verbindlichkeiten stiegen durch stichtagsbezo-
gene höhere sonstige Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit sowie aufgrund von höheren unterjährigen passiven Rechnungsabgrenzungen von € 34,9 Mio. auf € 40,8 Mio. zum 30. Juni 2017.
In den ersten sechs Monaten 2017 wurden in Summe € 61,3 Mio. (H1/2016: € 50,5 Mio.) in immaterielles Vermögen, Sachanlagen sowie in als Finanzinvestition gehaltene Immobilien investiert. Die größten Zugänge betrafen Grundstückskäufe in Höhe von € 14,2 Mio., Investitionen für den Ausbau des Air Cargo Center Ost in Höhe von € 10,6 Mio., Terminalumbauten am Flughafen Malta in Höhe von € 8,4 Mio., die Erweiterung einer Trafostation in Höhe von € 2,2 Mio. sowie Investitionen im Zusammenhang mit Taxiways am Flughafen Wien in Höhe von € 2,0 Mio.
Die allgemeine politische und wirtschaftliche Entwicklung auf nationaler und internationaler Ebene hat starken Einfluss auf die Luftfahrtindustrie und wird daher genau beobachtet. Dabei ist festzustellen, dass die Gesamtrisikoposition der Flughafen-Wien-Gruppe (FWAG) stabil bleibt.
Nachdem 2016 die niedrigste Wachstumsrate für die Weltwirtschaft seit 2009 verzeichnet wurde, sind im laufenden Jahr deutliche Anzeichen einer Erholung zu erkennen. Gestützt vor allem durch eine gestiegene Binnennachfrage in Asien und Europa wird für 2017 und 2018 mit einem Anstieg des weltweiten Wirtschaftswachstums gerechnet (Quelle: OECD Wirtschaftsausblick, 7. Juni 2017).
Die österreichische Wirtschaft verzeichnete zu Beginn 2017 das höchste Wachstum seit sechs Jahren, ein Trend der voraussichtlich das gesamte Jahr anhalten und sich auch in 2018 fortsetzen wird. Die vorhergesagten Wachstumsraten (2017: +2,4%; 2018: +2,0%) liegen deutlich über dem Schnitt der Eurozone im Vergleichszeitraum (Quellen: OECD Wirtschaftsausblick, 07. Juni 2017; WIFO, 29. Juni 2017).
Weltweit gesehen präsentiert die IATA (International Air Transportation Association) einen insgesamt positiven Ausblick auf die Luftfahrtbranche und prognostiziert steigende Wachstumsraten im Verkehrsaufkommen. Auch das Wachstum im Cargobereich soll dynamisch ausfallen (Quelle: IATA, Juni 2017).
Unsicherheiten im geopolitischen Bereich bestehen weiterhin im Hinblick auf die politischen Beziehungen zwischen der Europäischen Union und Russland. Aufgrund seiner Ausrichtung als Drehscheibe im Ost-West-Verkehr ist der Flughafen Wien von den derzeit bestehenden wirtschaftlichen und politischen Sanktionen der EU gegenüber Russland negativ betroffen. Im Verkehr nach Russland gab es zuletzt jedoch Erholung. So starteten im ersten Halbjahr 2017 die für den Flughafen Wien neuen Airlines S7 und UTair mit ihrem Flugangebot von Wien nach Moskau. Weiters erhöhte die Fluglinie Aeroflot ihre wöchentlichen Frequenzen nach Moskau.
Politische Spannungen bzw. terroristische Bedrohungen in einzelnen Ländern und Regionen haben negative Auswirkungen auf die Buchungslage in den entsprechenden Tourismusdestinationen. In der Vergangenheit war jedoch zu beobachten, dass derartige Rückgänge nur kurzfristiger Natur waren bzw. durch andere Destinationen kompensiert wurden. Negative Effekte auf das Verkehrsaufkommen am Flughafen Wien würden sich dann ergeben, wenn diese Substitutionseffekte nur teilweise erfolgen oder alternative Destinationen per Individualverkehr bedient werden. Des Weiteren sind nachteilige Umsatzeffekte im Duty Free möglich, falls Passagiere von Non-EU-Destinationen auf Ziele innerhalb des Binnenmarktes ausweichen.
Der bevorstehende Austritt von Großbritannien aus der Europäischen Union hat aus Sicht des IHS aufgrund der vergleichsweise geringen Intensität der ökonomischen Verflechtungen keine unmittelbaren Folgen auf die österreichische Wirtschaft. Da jedoch derzeit die konkreten Rahmenbedingungen des Austritts noch unklar sind, könnten sich punktuell durchaus negative Auswirkungen auf den Flughafen Wien ergeben. Insbesondere wenn ein Austritt ohne Verbleib im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) bzw. ohne wirksame Nachfolgeregelung bezüglich der zukünftigen Gestaltung der Handelsbeziehungen erfolgt und sich in Folge das Wirtschaftswachstum in Europa abschwächt.
Nachdem Großbritannien bereits heute kein Teil des Schengen-Raums ist, werden die luftfahrtbezogenen Prozesse durch den bevorstehenden EU-Austritt nicht beeinflusst.
Die Entwicklung der Austrian Airlines verlief auch im ersten Halbjahr 2017 weiterhin positiv. Von Jänner bis Juni 2017 konnte Austrian Airlines österreichweit einen Passagieranstieg von knapp 13,5% gegenüber dem Vergleichszeitraum 2016 erreichen.
Auf der Kurz- und Mittelstrecke wird die Flottenerneuerung wie geplant fortgesetzt. Dabei werden insgesamt 21 Flugzeuge vom Typ Fokker 70 und 100 durch 17 wesentlich größere Embraer 195 ersetzt. Die Einflottung der Embraer Jets wird bis Ende August 2017 abgeschlossen sein. Positiv für die Stärkung der Hubfunktion des Flughafen Wien ist vor allem der angekündigte weitere Ausbau der Langstrecke durch eine zusätzliche Boeing 777 im kommenden Jahr. Als neue Destinationen werden Tokio (ab Sommerflugplan 2018) und Kapstadt (ab Winterflugplan 2018/19) bedient.
Nach einem guten Ergebnis im Jahr 2016 (EBIT: € 65 Mio., adjusted EBIT: € 58 Mio.) konnten die Austrian Airlines auch im ersten Halbjahr 2017 das adjusted EBIT von € - 0,1 Mio. auf € 3,0 Mio. verbessern und ein Passagierplus von 13,5% erzielen. Den größten Gewinnbeitrag erwirtschaften Airlines traditionellerweise im dritten Quartal, weshalb auch im Gesamtjahr 2017 eine Steigerung des adjusted EBIT im Vergleich zu 2016 erwartet wird (Quelle: Austrian Airlines, 2. August 2017).
Zu einer weitreichenden Umstrukturierung ist es seit 2016 bei der airberlin Gruppe gekommen. Im Zuge dieser Restrukturierung hat sich im ersten Halbjahr am Flughafen Wien das Passagieraufkommen von airberlin um 14,7% und von NIKI um 69,8% weiter reduziert. Diese Rückgänge konnten jedoch durch das Wachstum anderer Carrier am Standort (vor allem Austrian Airlines, Eurowings und easyJet) überkompensiert werden.
Die Pläne von NIKI künftig zusammen mit der deutschen Fluglinie TUIfly einen neuen Carrier zu bilden sind vorerst gescheitert, nachdem Etihad die Gespräche im Juni 2017 abgebrochen hat. Derzeit gibt es Pläne von TUI, den neuen Carrier komplett zu übernehmen. Die konkreten Pläne von Etihad für NIKI sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt aber noch nicht bekannt. Daraus ergeben sich gewisse Risiken und Unsicherheiten für den Flughafen Wien. Das deutlich geringere Verkehrsaufkommen von NIKI wurde im ersten Halbjahr 2017 jedoch analog zu den Rückgängen bei airberlin vollständig von anderen Airlines am Standort kompensiert.
Bezüglich des Wettbewerbs mit anderen Flughäfen zeichnet sich am Flughafen München ein Ausbau der Langstrecke durch die Lufthansa ab. Dadurch besteht das Risiko, dass die Wettbewerbsintensität mit dem Flughafen Wien zunimmt, da sich die Einzugsbereiche (Catchment Area) der beiden Airports München und Wien punktuell überlappen. In der unmittelbaren Catchment Area des Flughafen Wien werden insbesondere die Aktivitäten von Ryanair am Flughafen Bratislava nach wie vor als relevant erachtet und genau beobachtet.
Im Bereich der Abfertigungsdienste konnte die Flughafen Wien AG im ersten Halbjahr 2017 ihre führende Marktposition sowohl in der Flugzeug- wie auch in der Frachtabfertigung erfolgreich behaupten. Aufgrund der hohen Wettbewerbsintensität zwischen den Airlines ist der Preisdruck auf die vorgelagerten Dienstleister unverändert hoch. Durch laufende Verbesserungen der Kosteneffizienz und Produktivität kann die Flughafen Wien AG jedoch weiterhin sehr wettbewerbsfähige Preise am Markt anbieten. So ist es beispielsweise gelungen, den laufenden Vertrag für die Erbringung der Bodenabfertigung mit dem Hauptkunden Austrian Airlines bis Ende 2025 zu verlängern. Die im Rahmen der Vertragsverlängerung vereinbarten neuen Konditionen führen bei der aktuellen Menge zu einem leichten Rückgang bei den Umsätzen. Aufgrund der eingangs angesprochenen Effizienzsteigerungen wird sich dieser Effekt aber weitgehend neutral auf die Marge sowie den Ertrag auswirken. Zusätzlich zur Austrian Airlines wurden auch mehrjährige Handlingvereinbarungen mit den Fluglinien Lufthansa und SWISS abgeschlossen.
Bei der Flughafen-Beteiligung in Malta besteht neben den genannten branchenspezifischen Risiken weiterhin Unsicherheit hinsichtlich des wirtschaftlichen Turnarounds des Home Carriers Air Malta (Marktanteil 2016: rd. 31%), vor allem da die Suche nach einem strategischen Partner bis dato erfolglos verlaufen ist. Ein Ausfall der Airline hätte zumindest kurzfristig betrachtet negative Folgen für das Passagieraufkommen am Flughafen Malta, mittel- bis langfristig ist jedoch davon auszugehen, dass neue oder bereits am Standort vertretene Airlines die bestehende Nachfrage bedienen würden.
Relevant sind für den Flughafen Malta auch die bevorstehenden Verhandlungen über den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union, da Großbritannien mit einem Anteil von rund 27% (2016) am gesamten Passagieraufkommen den größten Markt darstellt. Ein Austritt ohne Verbleib im Europäischen Wirtschaftsraum bzw. Luftverkehrsbinnenmarkt könnte zu Einschränkungen bei den Luftverkehrsrechten für britische Carrier im EU-Raum bzw. EU-Carrier in Großbritannien führen. Nachdem sich die Austrittsverhandlungen aber derzeit erst in der Startphase befinden, können noch keine Aussagen über konkrete Auswirkungen getroffen werden.
Am 9. Februar 2017 wurde eine das Projekt "Parallelpiste 11R/29L" (3. Piste) abweisende Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts (BVwG) als Berufungsinstanz getroffen. Gegen diese Entscheidung wurde von der Flughafen Wien AG Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof (VfGH) eingelegt. Am 29. Juni 2017 hat der VfGH dieser Beschwerde stattgegeben und die Entscheidung des BVwG aufgehoben.
Das BVwG muss nun eine neuerliche Entscheidung treffen und das Verfahren auf Basis der höchstgerichtlichen Entscheidung weiterführen. Auf Basis der heute abschätzbaren Passagierentwicklung erreicht der Flughafen Wien seine Kapazitätsgrenze nach dem Jahr 2020, wobei eine 3. Piste nicht vor 2025 zur Verfügung stehen würde. Deshalb wird das Projekt weiterhin mit Nachdruck verfolgt, um eine rechtzeitige Verfügbarkeit sicherzustellen.
Die vom ehemaligen Bestandsnehmer Rakesh Sardana gegen die FWAG in New York eingebrachte Klage über \$168 Mio. (derzeit rund € 143 Mio.) wegen vermeintlicher Diskriminierung entbehrt nach Auffassung der FWAG jeder sachlichen und rechtlichen Grundlage.
Sämtliche Bewertungen von Vermögensgegenständen erfolgten unter der Prämisse des Fortbestehens der Drehscheibenfunktion des Flughafen Wien als Ost-West-Hub. Für weitere Informationen wird auf den Konzernabschluss 2016 verwiesen.
Betreffend die Angaben zu wesentlichen Geschäften mit nahestehenden Unternehmen bzw. Personen verweisen wir auf Punkt 9 der Anhangsangaben zum Konzernzwischenabschluss.
Im Juli 2017 verzeichnete der Flughafen Wien inklusive seiner Auslandsbeteiligungen Malta Airport und Košice mit insgesamt 3,3 Mio. Passagieren ein Plus von 6,9% gegenüber Juli 2016. Kumuliert von Jänner bis Juli 2017 stieg das Passagieraufkommen um 8,8% auf 17,3 Mio. Reisende.
Am Standort Flughafen Wien stieg das Passagieraufkommen im Juli 2017 um 4,5% gegenüber dem Juli des Vorjahres auf 2.542.158 Reisende an. Die Anzahl der Lokalpassagiere stieg um 4,6% und die Anzahl der Transferpassagiere nahm um 4,5% zu. Die Flugbewegungen legten im Juli 2017 um 0,9% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres zu. Beim Frachtaufkommen verzeichnete der Flughafen Wien ein Plus von 3,4% im Vergleich zum Juli des Vorjahres.
Aufgrund der bisherigen guten Verkehrsergebnisse geht die FWAG für das Gesamtjahr 2017 im Flughafen-Wien-Konzern von einem Passagierwachstum von über 5%, am Flughafen Wien selbst von einem solchen von über 4% aus. Dementsprechend sollte das Konzern-Periodenergebnis 2017 deutlich über dem Letztjährigen liegen.
Schwechat, 14. August 2017 Der Vorstand
Dr. Günther Ofner Mag. Julian Jäger
Mitglied des Vorstandes, CFO Mitglied des Vorstandes, COO
| in T€ | H1/2017 | H1/20161 V. in % | Q2/2017 | Q2/20161 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 357.497,8 | 345.590,4 | 3,4 | 196.866,5 | 191.625,5 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 5.611,9 | 6.324,3 | -11,3 | 3.311,3 | 2.709,0 |
| Betriebsleistung | 363.109,7 | 351.914,7 | 3,2 | 200.177,8 | 194.334,5 |
| Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen |
-18.593,8 | -17.154,9 | 8,4 | -7.956,5 | -7.990,9 |
| Personalaufwand | -137.280,2 | -134.333,0 | 2,2 | -69.689,8 | -67.577,3 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -50.555,6 | -49.329,2 | 2,5 | -26.154,2 | -27.163,3 |
| Anteilige Periodenergebnisse at-Equity-Unternehmen |
1.204,4 | 875,7 | 37,5 | 854,7 | 671,4 |
| Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) |
157.884,5 | 151.973,3 | 3,9 | 97.232,0 | 92.274,5 |
| Planmäßige Abschreibungen | -67.592,8 | -68.468,7 | -1,3 | -33.421,0 | -33.925,8 |
| Wertaufholungen | 0,0 | 3.945,5 | -100,0 | 0,0 | 3.945,5 |
| Wertminderungen | -705,9 | 0,0 | n.a. | -264,6 | 0,0 |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) |
89.585,8 | 87.450,1 | 2,4 | 63.546,4 | 62.294,2 |
| Beteiligungsergebnis ohne at-Equity Unternehmen |
465,1 | 560,0 | -17,0 | 465,1 | 560,0 |
| Zinsertrag | 392,5 | 1.119,5 | -64,9 | 321,5 | 743,8 |
| Zinsaufwand | -9.323,7 | -11.570,1 | -19,4 | -4.743,6 | -5.772,1 |
| Sonstiges Finanzergebnis | 109,9 | 0,0 | n.a. | 109,9 | 0,0 |
| Finanzergebnis | -8.356,2 | -9.890,6 | 15,5 | -3.847,0 | -4.468,3 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) | 81.229,6 | 77.559,5 | 4,7 | 59.699,4 | 57.825,9 |
| Ertragsteuern | -21.117,2 | -19.993,5 | 5,6 | -15.535,0 | -14.783,5 |
| Periodenergebnis | 60.112,4 | 57.566,1 | 4,4 | 44.164,4 | 43.042,3 |
| Davon entfallend auf: | |||||
| Gesellschafter der Muttergesellschaft | 54.947,7 | 53.712,9 | 2,3 | 40.018,5 | 39.843,9 |
| Nicht beherrschende Anteile | 5.164,7 | 3.853,1 | 34,0 | 4.145,9 | 3.198,4 |
| Ergebnis je Aktie (in €, verwässert = unverwässert) |
0,65 | 0,64 | 2,3 | 0,48 | 0,47 |
1) Werte für H1/2016 bzw. Q2/2016 angepasst (siehe Konzernanhang 2016, Kapitel VI)
| in T€ | H1/2017 | H1/20161 | V. in % | Q2/2017 | Q2/20161 |
|---|---|---|---|---|---|
| Periodenergebnis | 60.112,4 | 57.566,1 | 4,4 | 44.164,4 | 43.042,3 |
| Neubewertungen aus leistungs orientierten Plänen |
-1.463,2 | 4.946,0 | n.a. | -1.248,8 | 4.761,2 |
|---|---|---|---|---|---|
| darauf entfallende latente Steuern |
365,8 | -1.236,5 | n.a. | 312,2 | -1.190,3 |
| Ergebnis aus der Marktwert bewertung von zur Veräußerung verfügbaren Wertpapieren |
343,8 | 325,5 | 5,6 | 146,9 | 624,4 |
|---|---|---|---|---|---|
| davon erfolgsneutrale Veränderung |
453,8 | 325,5 | 39,4 | 256,8 | 624,4 |
| davon realisiertes Ergebnis | -109,9 | 0,0 | n.a. | -109,9 | 0,0 |
| Darauf entfallende latente Steuern | -85,1 | -81,8 | 4,1 | -36,7 | -157,3 |
| Sonstiges Ergebnis | -838,7 | 3.953,3 | n.a. | -826,4 | 4.038,0 |
| Gesamtergebnis | 59.273,7 | 61.519,3 | -3,7 | 43.338,0 | 47.080,3 |
| Davon entfallend auf: | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Gesellschafter der Muttergesellschaft |
54.107,9 | 57.667,0 | -6,2 | 39.190,9 | 43.882,7 |
| Nicht beherrschende Anteile | 5.165,8 | 3.852,3 | 34,1 | 4.147,1 | 3.197,7 |
1) Werte für H1/2016 bzw. Q2/2016 angepasst (siehe Konzernanhang 2016, Kapitel VI)
| in T€ | 30.6.2017 | 31.12.2016 | V. in % |
|---|---|---|---|
| AKTIVA | |||
| Langfristiges Vermögen | |||
| Immaterielle Vermögenswerte | 157.621,8 | 158.964,6 | -0,8 |
| Sachanlagen | 1.464.500,2 | 1.455.926,9 | 0,6 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 132.019,4 | 145.849,2 | -9,5 |
| Beteiligungen an at-Equity-bilanzierten Unternehmen | 40.587,1 | 40.235,1 | 0,9 |
| Sonstige Vermögenswerte | 34.428,0 | 34.910,0 | -1,4 |
| 1.829.156,6 | 1.835.885,8 | -0,4 | |
| Kurzfristiges Vermögen | |||
| Vorräte | 5.818,7 | 5.970,2 | -2,5 |
| Wertpapiere | 21.749,5 | 21.301,7 | 2,1 |
| Zum Verkauf stehende Vermögenswerte | 3.844,4 | 4.307,9 | -10,8 |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 122.244,8 | 107.423,5 | 13,8 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 48.377,9 | 43.438,5 | 11,4 |
| 202.035,3 | 182.441,8 | 10,7 | |
| Summe Aktiva | 2.031.191,9 | 2.018.327,6 | 0,6 |
| PASSIVA | |||
| Eigenkapital | |||
| Grundkapital | 152.670,0 | 152.670,0 | 0,0 |
| Kapitalrücklagen | 117.657,3 | 117.657,3 | 0,0 |
| Sonstige Rücklagen | 1.826,9 | 2.847,9 | -35,8 |
| Einbehaltene Ergebnisse | 790.204,8 | 787.576,0 | 0,3 |
| Den Gesellschaftern der Muttergesellschaft zurechenbar | 1.062.359,0 | 1.060.751,1 | 0,2 |
| Nicht beherrschende Anteile | 83.518,7 | 83.224,1 | 0,4 |
| 1.145.877,7 | 1.143.975,2 | 0,2 | |
| Langfristige Schulden | |||
| Rückstellungen | 156.450,9 | 153.302,3 | 2,1 |
| Finanzverbindlichkeiten | 368.831,4 | 396.310,3 | -6,9 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 42.530,6 | 43.627,3 | -2,5 |
| Latente Steuern | 55.335,8 | 58.947,0 | -6,1 |
| 623.148,7 | 652.186,9 | -4,5 | |
| Kurzfristige Schulden | |||
| Steuerrückstellungen | 7.739,2 | 1.585,4 | n.a. |
| Übrige Rückstellungen | 107.373,4 | 87.132,9 | 23,2 |
| Finanzverbindlichkeiten | 74.975,2 | 63.917,0 | 17,3 |
| Lieferantenverbindlichkeiten | 31.291,9 | 34.593,7 | -9,5 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 40.785,8 | 34.936,5 | 16,7 |
| 262.165,5 | 222.165,4 | 18,0 | |
| Summe Passiva | 2.031.191,9 | 2.018.327,6 | 0,6 |
23
| in T€ | H1/2017 | H1/20161 | V. in % | |
|---|---|---|---|---|
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 81.229,6 | 77.559,5 | 4,7 | |
| + | Abschreibungen auf das Anlagevermögen | 67.592,8 | 68.468,7 | -1,3 |
| - | Wertaufholungen | 0,0 | -3.945,5 | -100,0 |
| + | Wertminderungen | 705,9 | 0,0 | n.a. |
| - | Anteilige Periodenergebnisse at-Equity-Unternehmen | -1.204,4 | -875,7 | 37,5 |
| + | Dividendenausschüttungen at-Equity-Unternehmen | 852,3 | 1.156,9 | -26,3 |
| + | Verluste / - Gewinne aus dem Abgang von Anlagever mögen |
-437,3 | 91,6 | n.a. |
| - | Auflösung von Investitionszuschüssen aus öffentlichen Mitteln |
-118,8 | -111,6 | 6,5 |
| + | Sonstige zahlungsunwirksame Vorgänge | 82,0 | 74,2 | 10,6 |
| + | Zins- und Dividendenergebnis | 8.466,2 | 9.890,6 | -14,4 |
| + | Erhaltene Dividenden | 465,1 | 560,0 | -17,0 |
| + | Erhaltene Zinsen | 491,1 | 1.113,0 | -55,9 |
| - | Bezahlte Zinsen | -9.510,0 | -11.648,1 | -18,4 |
| - | Erhöhung / + Senkung Vorräte | 151,5 | 19,0 | n.a. |
| - | Erhöhung / + Senkung Forderungen | -4.497,9 | -7.760,8 | -42,0 |
| + | Erhöhung / - Senkung Passiva | 10.168,7 | 428,4 | n.a. |
| Netto-Geldfluss aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit |
154.437,0 | 135.020,0 | 14,4 | |
| - | Zahlungen für Ertragsteuern | -18.294,4 | -285,9 | n.a. |
| Netto-Geldfluss aus laufender Geschäftstätigkeit | 136.142,6 | 134.734,1 | 1,0 | |
| + | Einzahlungen aus Anlagenabgang | 909,8 | 134,8 | n.a. |
| - | Auszahlungen für Anlagenzugang | -48.320,9 | -28.176,0 | 71,5 |
| + | Einzahlung für zum Verkauf stehende Vermögenswerte |
0,0 | 69.095,1 | -100,0 |
| + | Einzahlungen aus Abgang von kurzfristigen Veranlagungen |
20.000,0 | 0,0 | n.a. |
| - | Auszahlungen für kurzfristige Veranlagungen | -30.000,0 | 0,0 | n.a. |
| Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit | -57.411,1 | 41.053,8 | n.a. | |
| - | Dividendenausschüttung an Flughafen Wien AG Anteilseigner |
-52.500,0 | -42.000,0 | 25,0 |
| - | Dividendenausschüttung an nicht beherrschende Anteilseigner |
-4.871,3 | -4.829,8 | 0,9 |
| - | Auszahlungen aus dem Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen |
0,0 | -60.409,5 | -100,0 |
| + | Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanz verbindlichkeiten |
44.000,0 | 5.610,9 | n.a. |
| - | Auszahlungen aus der Tilgung von Finanz verbindlichkeiten |
-60.420,7 | -71.893,9 | -16,0 |
| Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit | -73.792,0 | -173.522,3 | -57,5 | |
| Veränderung des Finanzmittelbestandes | 4.939,4 | 2.265,6 | n.a. | |
| + | Finanzmittelbestand am Beginn der Periode | 43.438,5 | 44.738,2 | -2,9 |
| Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 48.377,9 | 47.003,9 | 2,9 |
1) Werte für H1/2016 angepasst (siehe Konzernanhang 2016, Kapitel VI)
| den Gesellschaftern der Muttergesellschaft zurechenbar | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in T€ | Grund kapital |
Kapital rücklagen |
Summe sonstige Rücklagen |
Einbe haltene Ergebnisse |
Gesamt | Nicht beherr schende Anteile |
Gesamt |
| Stand zum 1.1.2016 - wie zuvor berichtet1 |
152.670,0 | 117.657,3 | -16.426,1 | 765.993,0 | 1.019.894,3 | 104,3 1.019.998,5 | |
| Rückwirkende Anpassung |
0,0 | 0,0 | 18.262,4 | -1.519,5 | 16.742,9 | 102.543,4 | 119.286,3 |
| Stand zum 1.1.2016angepasst1 |
152.670,0 | 117.657,3 | 1.836,3 | 764.473,5 | 1.036.637,2 | 102.647,7 1.139.284,9 | |
| Marktwert bewertung von Wertpapieren |
244,5 | 244,5 | -0,8 | 243,8 | |||
| Neubewertungen aus leistungs orientierten Plänen |
3.709,5 | 3.709,5 | 0,0 | 3.709,5 | |||
| Sonstiges Ergebnis | 0,0 | 0,0 | 3.954,0 | 0,0 | 3.954,0 | -0,8 | 3.953,3 |
| Periodenergebnis | 53.712,9 | 53.712,9 | 3.853,1 | 57.566,1 | |||
| Gesamtergebnis | 0,0 | 0,0 | 3.954,0 | 53.712,9 | 57.667,0 | 3.852,3 | 61.519,3 |
| Auflösung Neube wertungsrücklage |
-181,1 | 181,1 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | ||
| Änderungen aus dem Erwerb von nicht beherrschen den Anteilen |
-37.898,9 | -37.898,9 | -22.510,6 | -60.409,5 | |||
| Dividenden ausschüttung |
-42.000,0 | -42.000,0 | -4.829,8 | -46.829,8 | |||
| Stand zum 30.6.20161 |
152.670,0 | 117.657,3 | 5.609,3 | 738.468,6 | 1.014.405,2 | 79.159,7 1.093.564,9 |
| Stand zum 1.1.2017 |
152.670,0 | 117.657,3 | 2.847,9 | 787.576,0 | 1.060.751,1 | 83.224,1 1.143.975,2 | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Marktwert bewertung von Wertpapieren |
257,6 | 257,6 | 1,2 | 258,7 | |||
| Neubewertungen aus leistungs orientierten Plänen |
-1.097,4 | -1.097,4 | 0,0 | -1.097,4 | |||
| Sonstiges Ergebnis | 0,0 | 0,0 | -839,8 | 0,0 | -839,8 | 1,2 | -838,7 |
| Periodenergebnis | 54.947,7 | 54.947,7 | 5.164,7 | 60.112,4 | |||
| Gesamtergebnis | 0,0 | 0,0 | -839,8 | 54.947,7 | 54.107,9 | 5.165,8 | 59.273,7 |
| Auflösung Neube wertungsrücklage |
-181,1 | 181,1 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | ||
| Dividenden ausschüttung |
-52.500,0 | -52.500,0 | -4.871,3 | -57.371,3 | |||
| Stand zum 30.6.2017 |
152.670,0 | 117.657,3 | 1.826,9 | 790.204,8 | 1.062.359,0 | 83.518,7 1.145.877,7 |
1) Werte für 2016 angepasst (siehe Konzernanhang 2016, Kapitel VI)
Die Erstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses der Flughafen Wien AG zum 30. Juni 2017 erfolgte in Übereinstimmung mit IAS 34, wie er in der Europäischen Union (EU) anzuwenden ist.
Der verkürzte Konzernzwischenabschluss enthält in Übereinstimmung mit IAS 34 (Zwischenberichterstattung) nicht all jene Informationen und Angaben, die in einem vollständigen Abschluss verpflichtend sind und sollte daher in Verbindung mit dem Konzernabschluss der Flughafen Wien AG zum 31. Dezember 2016 gelesen werden.
Neben den Angaben im vorliegenden Anhang und Konzernzwischenabschluss sind weitere erläuternde Angaben im Lagebericht enthalten (IAS 34.16A).
Der vorliegende verkürzte Konzernzwischenabschluss wurde weder einer Abschlussprüfung noch einer prüferischen Durchsicht unterzogen.
Im verkürzten Konzernzwischenabschluss wurden die gleichen Bilanzierungs-, Bewertungs- und Berechnungsmethoden befolgt wie im Konzernabschluss 2016. Für weitergehende Angaben zu den angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie der ab 1. Jänner 2017 neu anzuwendenden Standards wird auch auf den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016, der die Grundlage für den vorliegenden verkürzten Konzernzwischenabschluss darstellt, verwiesen.
Die folgenden Standards und Interpretationen sind seit dem 31. Dezember 2016 bereits veröffentlicht, waren im Geschäftsjahr (ab 1. Jänner 2017) jedoch noch nicht verpflichtend anzuwenden, da diese noch nicht von der EU in europäisches Recht übernommen wurden:
Aus der Berücksichtigung dieser Standards ergeben sich aus heutiger Sicht keine wesentlichen Änderungen für den Konzernzwischenabschluss bzw. Konzernabschluss.
Bei der Summierung gerundeter Beträge und %-Angaben können sich durch die Verwendung automatischer Rechenhilfen rundungsbedingte Rechendifferenzen ergeben.
Im Rahmen einer Anlassprüfung der Rechnungslegung der Flughafen Wien AG ist die Finanzmarktaufsicht (FMA) mit Bescheid vom 27. Dezember 2016 zu dem Ergebnis gekommen, dass die Malta International Airport plc., ihre Tochterunternehmen (MIA-Gruppe) und die Malta Mediterranean Link Consortium Limited (MMLC) durch Vollkonsolidierung in die Abschlüsse vor 31. März 2016 einzubeziehen waren.
Im Konzernabschluss 2016 erfolgte daher eine rückwirkende Anpassung der Abschlüsse, beginnend ab 2006. Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 einschließlich Vergleichszahlen für frühere Perioden wird so dargestellt, als ob eine Vollkonsolidierung bereits ab Q1/2006 stattgefunden hätte.
Nähere Informationen sind im Konzernanhang 2016 unter Punkt "VI. Rückwirkende Anpassungen" ersichtlich.
Die Auswirkungen auf die jeweiligen Positionen im Konzernzwischenabschluss (H1/2016) sind in den folgenden Tabellen dargestellt:
| Umsatzerlöse 334.360,5 11.229,9 345.590,4 Sonstige betriebliche Erträge 6.376,5 -52,2 6.324,3 Betriebsleistung 340.736,9 11.177,7 351.914,7 Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen -16.563,3 -591,7 -17.154,9 Personalaufwand -132.377,7 -1.955,2 -134.333,0 Sonstige betriebliche Aufwendungen -44.483,3 -4.845,9 -49.329,2 Anteilige Periodenergebnisse at-Equity-Unternehmen 2.400,1 -1.524,4 875,7 Neubewertung von at-Equity-Anteilen aufgrund von Unternehmenserwerben 51.827,3 -51.827,3 0,0 Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 201.540,1 -49.566,8 151.973,3 Planmäßige Abschreibungen -67.160,1 -1.308,5 -68.468,7 Wertaufholungen 3.945,5 0,0 3.945,5 |
|---|
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 138.325,4 -50.875,3 87.450,1 |
| Beteiligungsergebnis ohne at-Equity-Unternehmen 560,0 0,0 560,0 |
| Zinsertrag 803,1 316,4 1.119,5 |
| Zinsaufwand -11.036,5 -533,6 -11.570,1 |
| Finanzergebnis -9.673,4 -217,2 -9.890,6 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) 128.652,1 -51.092,6 77.559,5 |
| Ertragsteuern -19.124,7 -868,7 -19.993,5 |
| Periodenergebnis 109.527,4 -51.961,3 57.566,1 |
| Davon entfallend auf: |
| Gesellschafter der Muttergesellschaft 106.400,3 -52.687,3 53.712,9 |
| Nicht beherrschende Anteile 3.127,1 726,0 3.853,1 |
| Ergebnis je Aktie (in €, verwässert = unverwässert) 1,27 -0,63 0,64 |
| Konzern-Gesamtergebnisrechnung in T€ |
Wie zuvor berichtet H1/2016 |
Rückwir kende An passung |
Angepasst H1/2016 |
|---|---|---|---|
| Periodenergebnis | 109.527,4 | -51.961,3 | 57.566,1 |
| Neubewertungen aus leistungsorientierten Plänen | 4.946,0 | 0,0 | 4.946,0 |
|---|---|---|---|
| Darauf entfallende latente Steuern | -1.236,5 | 0,0 | -1.236,5 |
| Ergebnis aus der Marktbewertung von zur Veräußerung verfügbaren Wertpapieren |
329,2 | -3,7 | 325,5 |
|---|---|---|---|
| davon erfolgsneutrale Veränderung | 329,2 | -3,7 | 325,5 |
| davon realisiertes Ergebnis | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| Darauf entfallende latente Steuern | -82,3 | 0,6 | -81,8 |
| Sonstiges Ergebnis | 3.956,4 | -3,2 | 3.953,3 |
| Gesamtergebnis | 113.483,8 | -51.964,5 | 61.519,3 |
| Davon entfallend auf: | |||
|---|---|---|---|
| Gesellschafter der Muttergesellschaft | 110.356,7 | -52.689,7 | 57.667,0 |
| Nicht beherrschende Anteile | 3.127,1 | 725,3 | 3.852,3 |
| in T€ | Konzern-Geldflussrechnung | Wie zuvor berichtet H1/2016 |
Rück wirkende Anpassung |
Angepasst H1/2016 |
|---|---|---|---|---|
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 128.652,1 | -51.092,6 | 77.559,5 | |
| + | Abschreibungen auf das Anlagevermögen | 67.160,1 | 1.308,5 | 68.468,7 |
| - | Wertaufholungen | -3.945,5 | 0,0 | -3.945,5 |
| - | Anteilige Periodenergebnisse at-Equity-Unternehmen | -2.400,1 | 1.524,4 | -875,7 |
| - | Neubewertung von at-Equity-Anteilen aufgrund von Unternehmenserwerben |
-51.827,3 | 51.827,3 | 0,0 |
| + | Dividendenausschüttungen at-Equity-Unternehmen | 1.499,5 | -342,6 | 1.156,9 |
| + | Verluste / - Gewinne aus dem Abgang von Anlagevermögen |
91,6 | 0,0 | 91,6 |
| - | Auflösung von Investitionszuschüssen aus öffentlichen Mitteln |
-111,6 | 0,0 | -111,6 |
| - | Sonstige zahlungsunwirksame Vorgänge | 0,0 | 74,2 | 74,2 |
| + | Zins- und Dividendenergebnis | 9.673,4 | 217,2 | 9.890,6 |
| + | Erhaltene Dividenden | 560,0 | 0,0 | 560,0 |
| + | Erhaltene Zinsen | 803,1 | 309,9 | 1.113,0 |
| - | Bezahlte Zinsen | -10.884,9 | -763,2 | -11.648,1 |
| - | Erhöhung / + Senkung Vorräte | 14,7 | 4,3 | 19,0 |
| - | Erhöhung / + Senkung Forderungen | -6.670,2 | -1.090,6 | -7.760,8 |
| + | Erhöhung / - Senkung Passiva | -229,1 | 657,4 | 428,4 |
| Netto-Geldfluss aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit |
132.385,7 | 2.634,2 | 135.020,0 | |
| - | Zahlungen für Ertragsteuern | -172,7 | -113,2 | -285,9 |
| Netto-Geldfluss aus laufender Geschäftstätigkeit | 132.213,0 | 2.521,1 | 134.734,1 | |
| + | Einzahlungen aus Anlagenabgang | 134,8 | 0,0 | 134,8 |
| - | Auszahlungen für Anlagenzugang | -28.174,2 | -1,8 | -28.176,0 |
| + | Einzahlung für zum Verkauf stehende Vermögenswerte | 69.095,1 | 0,0 | 69.095,1 |
| - | Auszahlungen für Unternehmenserwerbe | -17.820,5 | 17.820,5 | 0,0 |
| Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit | 23.235,1 | 17.818,7 | 41.053,8 | |
| - | Dividendenausschüttung an Flughafen Wien AG Anteilseigner | -42.000,0 | 0,0 | -42.000,0 |
| - | Dividendenausschüttung an nicht beherrschende Anteilseigner | -4.829,8 | 0,0 | -4.829,8 |
| - | Auszahlungen aus dem Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen |
0,0 | -60.409,5 | -60.409,5 |
| + | Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanz verbindlichkeiten |
5.610,9 | 0,0 | 5.610,9 |
| - | Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzverbindlichkeiten | -71.893,9 | 0,0 | -71.893,9 |
| Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit | -113.112,8 | -60.409,5 | -173.522,3 | |
| Veränderung des Finanzmittelbestandes | 42.335,4 | -40.069,7 | 2.265,6 | |
| + | Finanzmittelbestand am Beginn der Periode | 4.668,5 | 40.069,7 | 44.738,2 |
| Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 47.003,9 | 0,0 | 47.003,9 |
Seit dem 31. Dezember 2016 gab es folgende Änderungen des Konsolidierungskreises: Im ersten Halbjahr 2017 wurde die Gesellschaft Load Control International SK s.r.o. (LION) durch die Flughafen Wien AG gegründet und in den Vollkonsolidierungskreis aufgenommen. Die Gesellschaft mit Sitz in der Slowakei ist dem Segment Handling zugeordnet und erbringt Handling-Dienstleistungen für Konzernunternehmen.
Zum 30. Juni 2017 wurden in den verkürzten Konzernzwischenabschluss neben der Flughafen Wien AG 20 inländische (31. Dezember 2016: 20) und 14 ausländische (31. Dezember 2016: 13) Tochterunternehmen einbezogen, die von der Flughafen Wien AG beherrscht werden. Weiters wurden drei inländische Unternehmen (31. Dezember 2016: 3) und ein ausländisches Unternehmen (31. Dezember 2016: 1) nach der Equity-Methode bewertet.
Drei (31. Dezember 2016: 3) Tochterunternehmen wurden wegen ihrer untergeordneten Bedeutung für die Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nicht in den verkürzten Konzernzwischenabschluss einbezogen.
Nach IFRS 8 orientiert sich die Segmentberichterstattung an der internen Berichterstattung des Konzerns. Bei der Flughafen-Wien-Gruppe stellen die Geschäftsbereiche der Flughafen Wien AG, nach denen die Gesellschaft organisiert ist, sowie die einzelnen Tochtergesellschaften und Beteiligungen an at-Equity-bilanzierten Unternehmen, die einzelnen Geschäftssegmente dar, die zu den Berichtssegmenten Airport, Handling, Retail & Properties, Malta und Sonstige Segmente zusammengefasst werden. Die Steuerung der Unternehmensgruppe erfolgt anhand der Berichterstattungen zur Erfolgsrechnung, zu Investitionen und Personalangaben der jeweiligen Bereiche der Flughafen Wien AG sowie der Umsätze, EBITDAs, EBITs, der vorgesehenen Investitionen und Personalzahlen der einzelnen Tochtergesellschaften.
| H1/2017 in T€ | Airport | Handling | Retail & Properties |
Malta | Sonstige Segmente |
Konzern |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Externe Segmentumsätze |
172.533,0 | 79.636,5 | 61.381,5 | 36.656,1 | 7.290,8 | 357.497,8 |
| Interne Segmentumsätze |
17.258,8 | 34.549,8 | 6.726,4 | 0,0 | 52.308,4 | |
| Segmentumsätze | 189.791,8 | 114.186,2 | 68.107,9 | 36.656,1 | 59.599,2 | |
| Segment EBITDA | 78.663,8 | 10.299,4 | 38.249,3 | 20.373,7 | 10.298,3 | 157.884,5 |
| Segment EBITDA Marge (in %) |
41,4 | 9,0 | 56,2 | 55,6 | 17,3 | |
| Segment EBIT | 34.079,3 | 7.531,1 | 29.257,5 | 16.106,2 | 2.611,7 | 89.585,8 |
| Segment EBIT Marge (in %) |
18,0 | 6,6 | 43,0 | 43,9 | 4,4 |
| H1/2016 in T€ | Airport | Handling | Retail & Properties |
Malta | Sonstige Segmente |
Konzern |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Externe Segmentumsätze |
171.415,3 | 75.453,6 | 59.508,6 | 31.414,0 | 7.799,0 | 345.590,4 |
| Interne Segmentumsätze |
18.111,4 | 35.496,4 | 7.030,4 | 0,0 | 54.168,6 | |
| Segmentumsätze | 189.526,6 | 110.950,0 | 66.539,0 | 31.414,0 | 61.967,6 | |
| Segment EBITDA | 75.989,0 | 7.826,5 | 38.543,1 | 15.957,4 | 13.657,2 | 151.973,3 |
| Segment EBITDA Marge (in %) |
40,1 | 7,1 | 57,9 | 50,8 | 22,0 | |
| Segment EBIT | 32.083,5 | 5.080,1 | 33.472,4 | 11.649,1 | 5.164,9 | 87.450,1 |
| Segment EBIT Marge (in %) |
16,9 | 4,6 | 50,3 | 37,1 | 8,3 |
1) Werte für H1/2016 angepasst (siehe Konzernanhang 2016, Kapitel IV)
Positionen wie Finanzergebnis oder Steueraufwand je operatives Segment werden bei den Segmentinformationen nicht angegeben, da die interne Berichterstattung nur die Positionen bis einschließlich des EBITs umfasst und diese anderen Positionen zentral überwacht werden. Auf eine gesonderte Überleitung bis zum EBT wird an dieser Stelle verzichtet. Das verbleibende Finanzergebnis ist nicht zugeordnet, auch aufgrund der Tatsache, dass es zu keiner Zuordnung der Schulden auf die Segmente kommt. Die Schulden des Flughafen-Wien-Konzerns werden von einer zentralen, übergeordneten Stelle überwacht. Die at-Equity Ergebnisse werden den Sonstigen Segmenten zugewiesen.
Das Segment Airport umfasst den laufenden Betrieb und die Instandhaltung aller Bewegungsflächen der Terminals und der vorfeldseitigen Infrastruktur, sowie sämtlicher Anlagen und Einrichtungen zur Passagier- und Gepäckabfertigung. In den Verantwortungsbereich dieses Segments fallen zudem: die Betreuung bestehender sowie die Akquisition neuer Airlines, der Betrieb der Lounges, die Vermietung von Einrichtungen an Fluglinien, die Flugbetriebsleitung, Feuerwehr, Ambulanz, Zutrittskontrollen und der Winterdienst.
In den ersten sechs Monaten 2017 stieg der externe Umsatz im Segment Airport von € 171,4 Mio. auf € 172,5 Mio. Die Umsätze aus Sicherheitsentgelten erhöhten sich im Halbjahresvergleich aufgrund des Passagierwachstums um € 3,2 Mio. auf € 46,8 Mio. (H1/2016: € 43,6 Mio.). Auch die Erlöse aus Landungen stiegen um € 1,2 Mio. auf € 31,3 Mio. Die Erlöse aus Fluggastentgelten (inkl. PRM, Passengers with reduced mobility) reduzierten sich hingegen aufgrund von Anpassungen bei Incentives von € 73,0 Mio. auf € 69,0 Mio. Die Umsatzerlöse aus den Lounges konnten den positiven Trend der letzten Jahre weiterführen und legten um € 0,5 Mio. auf € 4,2 Mio. zu. Die internen Umsatzerlöse reduzierten
sich im Periodenvergleich aufgrund geringerer Vermietungsnebenerlöse um € 0,9 Mio. auf € 17,3 Mio. Die anderen Erträge stiegen aufgrund höherer aktivierter Eigenleistungen um € 1,4 Mio. auf € 2,5 Mio. (H1/2016: € 1,1 Mio.).
Der externe Materialaufwand stieg primär aufgrund höherer Aufwendungen für die Enteisung im Vorperiodenvergleich leicht um € 0,3 Mio. auf € 1,5 Mio. Der Personalaufwand stieg aufgrund von im Vorjahr erfassten Einmaleffekten um € 1,3 Mio. auf € 21,5 Mio. Der durchschnittliche Personalstand stieg von 496 auf 509 Mitarbeiter. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich im Vergleich zur Vorjahresperiode um € 0,5 Mio. auf € 19,0 Mio. Dies ist u.a. auf geringere externe Instandhaltungskosten und geringere Marketing- und Marktkommunikationsaufwendungen zurückzuführen. Der interne Betriebsaufwand reduzierte sich im ersten Halbjahr um € 2,0 Mio. auf € 71,6 Mio. Dies ist großteils auf geringere Aufwendungen für bezogene Sicherheitsdienstleistungen und EDV-Equipment zurückzuführen.
Im Segment Airport verbesserte sich das EBITDA um € 2,7 Mio. auf € 78,7 Mio. Die Abschreibungen (inkl. Wertminderungen) stiegen um € 0,7 Mio. auf € 44,6 Mio. Das EBIT stieg daher im Halbjahresvergleich um € 2,0 Mio. auf € 34,1 Mio. (H1/2016: € 32,1 Mio.). Die EBITDA-Marge erhöhte sich von 40,1% auf 41,4%, die EBIT-Marge verbesserte sich von 16,9% auf 18,0%.
Das Segment Handling erbringt als Ground- und Fracht-Handling-Agent Servicedienstleistungen bei der Abfertigung von Luftfahrzeugen und Passagieren des Linien-, Charterund General-Aviation-Verkehrs. Die General Aviation umfasst Flüge der zivilen Luftfahrt mit Ausnahme des Linien- und Charterverkehrs. Die Vienna Aircraft Handling Gesellschaft m.b.H. (VAH) ist auch für den Betrieb des VIP- & Business-Centers am Flughafen Wien verantwortlich. Weiters umfasst das Segment Handling Tätigkeiten im Bereich der Sicherheitskontrolle, die durch die Konzerntochter Vienna International Airport Security Services Ges.m.b.H. (VIAS) erbracht werden. Seit 2015 erbringt die Tochtergesellschaft Vienna Passenger Handling Services GmbH (VPHS) Bodenverkehrsdienstleistungen im Sinne des Flughafen-Bodenabfertigungsgesetzes. Die im ersten Halbjahr 2017 gegründete Tochtergesellschaft Load Control International SK s.r.o. (LION) erbringt Handling-Dienstleistungen für Konzernunternehmen.
In den ersten zwei Quartalen 2017 konnten die externen Umsätze des Segments Handling um € 4,2 Mio. auf € 79,6 Mio. zulegen (H1/2016: € 75,5 Mio.). Die Umsatzerlöse aus der Vorfeldabfertigung stiegen durch den Einsatz größerer Luftfahrzeuge, Akquisition neuer Kunden, Preisanpassungen sowie höhere Enteisungserlöse von € 48,7 Mio. auf € 52,4 Mio. Die Erlöse aus der Frachtabfertigung erhöhten sich analog zur umgeschlagenen Cargomenge von € 14,5 Mio. auf € 14,7 Mio. Die Rückgänge bei den Erlösen aus der Verkehrsabfertigung von € 6,7 Mio. auf € 6,5 Mio. sind vor allem auf NIKI/airberlin zurückzuführen.
Die externen Umsatzerlöse der Sicherheitsdienstleistungen der Tochtergesellschaft VIAS stiegen um € 0,3 Mio. auf € 1,9 Mio. Auch der Bereich General Aviation inkl. Betrieb des VIP- & Business-Centers (inkl. der sonstigen Segmenterlöse) erwirtschaftete in den ersten sechs Monaten 2017 ein Umsatzplus von € 0,3 Mio. Die internen Umsatzerlöse gingen im Bereich der Sicherheitsdienstleistungen um € 0,9 Mio. auf € 34,5 Mio. zurück. Die anderen Erträge stiegen im Vorperiodenvergleich um € 0,3 Mio. auf € 0,5 Mio.
Der Materialaufwand stieg aufgrund des höheren Enteisungsmittel- und Treibstoffverbrauchs im Halbjahresvergleich um € 1,1 Mio. auf € 4,0 Mio. Der Personalaufwand stieg um € 0,4 Mio. auf € 81,8 Mio. (H1/2016: € 81,4 Mio.), bei einem durchschnittlichen Personalstand von 2.973 Mitarbeitern (H1/2016: 3.062). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen € 2,5 Mio. (H1/2016: € 2,4 Mio.). Die internen Betriebsaufwendungen konnten im ersten Halbjahr 2017 aufgrund geringerer interner Instandhaltungsleistungen und interner Personalkosten von € 16,6 Mio. auf € 16,1 Mio. reduziert werden.
Durch das Umsatzwachstum stieg das EBITDA des Segments Handling in den ersten sechs Monaten 2017 von € 7,8 Mio. auf € 10,3 Mio. Nach Berücksichtigung der Abschreibungen in Höhe von € 2,8 Mio. (H1/2016: € 2,7 Mio.) konnte ein EBIT von € 7,5 Mio. nach € 5,1 Mio. in der Vorjahresperiode erzielt werden. Die EBITDA-Marge lag mit 9,0% um 2,0 Prozentpunkte und die EBIT-Marge mit 6,6% ebenfalls um 2,0 Prozentpunkte über den Werten des Vorjahres.
Das Segment Retail & Properties umfasst die Bereiche Shopping, Gastronomie und Parken sowie die Entwicklung und Vermarktung von Immobilien und Werbeflächen.
Die externen Umsatzerlöse im Segment Retail & Properties stiegen im Vorperiodenvergleich um € 1,9 Mio. auf € 61,4 Mio. (H1/2016: € 59,5 Mio.). Getragen wurde diese Entwicklung durch höhere Erlöse aus Shopping und Gastronomie, welche um € 1,5 Mio. auf € 22,2 Mio. zulegen konnten. Sowohl der Vermietungsbereich als auch die Parkerlöse konnten jeweils ein Umsatzplus um € 0,2 Mio. auf € 17,4 Mio. bzw. € 21,8 Mio. erzielen. Die internen Umsatzerlöse reduzierten sich leicht von € 7,0 Mio. auf € 6,7 Mio., während die anderen Erträge im Vorjahresvergleich um € 1,0 Mio. auf € 1,6 Mio. sanken.
Der Materialaufwand blieb mit € 0,4 Mio. in etwa auf Vorjahresniveau (€ 0,3 Mio.). Der Personalaufwand stieg u.a. analog zum höheren zugeordneten Mitarbeiterstand um € 1,1 Mio. auf € 4,8 Mio. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen aufgrund höherer Instandhaltungskosten und Marketingaufwendungen von € 6,3 Mio. auf € 6,9 Mio. Die internen Betriebsaufwendungen reduzierten sich v.a. im Bereich der internen Vermietungen um € 0,9 Mio. auf € 19,4 Mio.
Das EBITDA des Segments Retail & Properties ging in den ersten sechs Monaten leicht von € 38,5 Mio. auf € 38,2 Mio. zurück. Die Abschreibungen stiegen aufgrund einer im Vorjahr vorgenommenen Wertaufholung in Höhe von € 3,9 Mio. auf € 9,0 Mio. (H1/2016: € 5,1 Mio.). Das EBIT ging daher um € 4,2 Mio. auf € 29,3 Mio. zurück (H1/2016: € 33,5 Mio.). Die EBITDA-Marge betrug 56,2% (H1/2016: 57,9%), die EBIT-Marge belief sich auf 43,0% (H1/2016: 50,3%).
Das Segment Malta umfasst neben dem Flughafen Malta (Malta International Airport plc, MIA) auch die direkt von diesem gehaltenen Beteiligungen (im Folgenden: MIA-Gruppe). Der Flughafen Malta und seine Beteiligungen sind für den Betrieb des Flughafen Maltas verantwortlich. Neben den klassischen Aviation-Dienstleistungen generieren die Unternehmen der MIA-Gruppe auch Erlöse im Bereich des Parkens sowie der Vermietung von Retail- und Office-Flächen. Das Handling wird von zwei externen Unternehmen durchgeführt.
Die externen Umsätze des Segments Malta betrugen im ersten Halbjahr € 36,7 Mio. und stiegen aufgrund des Passagierwachstums um € 5,2 Mio. (H1/2016: € 31,4 Mio.). Dieser Anstieg resultiert großteils aus dem Aviation-Bereich (plus € 4,1 Mio.). Aber auch die Umsätze aus Retail & Properties legten im Halbjahresvergleich um € 1,0 Mio. auf € 10,5 Mio. zu.
Der Materialaufwand lag mit € 1,3 Mio. auf Vorjahresniveau. Die Personalaufwendungen konnten trotz leicht höheren Personalstands um 2,5% auf € 3,8 Mio. reduziert werden. Der sonstige betriebliche Aufwand erhöhte sich hingegen um € 0,8 Mio. auf € 10,5 Mio. und setzt sich u.a. aus Kosten für Sicherheitspersonal, Reinigung, Personal für PRM-Leistungen, sonstigen Fremdpersonalleistungen, Marketingaufwendungen, Mietkosten und Instandhaltungskosten zusammen. Der interne Betriebsaufwand belief sich auf € 0,6 Mio. (H1/2016: € 0,5 Mio.).
Für das Halbjahr 2017 verzeichnete das Segment Malta ein EBITDA von € 20,4 Mio. (H1/2016: € 16,0 Mio.) und eine EBITDA-Marge von 55,6% (H1/2016: 50,8%). Nach Berücksichtigung der Abschreibungen des Segments in Höhe von € 4,3 Mio. belief sich das EBIT auf € 16,1 Mio. (H1/2016: € 11,6 Mio.) mit einer EBIT-Marge von 43,9% (H1/2016: 37,1%).
Das Segment Sonstige Segmente umfasst verschiedene Dienstleistungen, die sowohl für andere Segmente als auch für externe Kunden erbracht werden. Diese Leistungen beinhalten die Erbringung technischer Dienstleistungen und Reparaturen, Leistungen im Bereich der Ver- und Entsorgung, im Bereich der Telekommunikation sowie der Informatik, technische Dienstleistungen (Elektromechanik, Haustechnik, Errichtung und Wartung von Infrastruktureinrichtungen) sowie Baumanagement- und Beratungsleistungen. Weiters werden diesem Segment die nicht berichtspflichtigen nach der at-Equity-Methode bilanzierten Anteile sowie Beteiligungsholdinggesellschaften, die keine operative Tätigkeit ausüben, zugeordnet.
Die externen Umsätze des Segments Sonstige Segmente lagen in den ersten sechs Monaten 2017 bei € 7,3 Mio. (H1/2016: € 7,8 Mio.). Dieser Rückgang resultiert aus geringeren Erlösen im Bereich Ver- und Entsorgung. Die internen Erlöse reduzierten sich ebenfalls im Vergleichszeitraum um € 1,9 Mio. auf € 52,3 Mio. (H1/2016: € 54,2 Mio.). Diese Reduktion betraf großteils EDV-Dienstleistungen und Objektmanagementleistungen für Konzernunternehmen bzw. andere Bereiche. Die anderen Erträge betrugen € 1,0 Mio. (H1/2016: € 2,4 Mio.). Der Rückgang ist im Wesentlichen durch geringere aktivierte Eigenleistungen in diesem Segment begründet.
Der Aufwand für Material und bezogene Leistungen blieb im Halbjahresvergleich konstant bei € 11,5 Mio. Der Personalaufwand stieg leicht um € 0,3 Mio. auf € 25,3 Mio. bei einem durchschnittlichen Personalstand von 686 Mitarbeitern (H1/2016: 699). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen von € 11,4 Mio. auf € 11,7 Mio., was großteils auf höhere Instandhaltungsaufwendungen und Wartungskosten zurückzuführen ist.
Die Steigerung der at-Equity-Ergebnisse spiegelt die operative Ergebnisverbesserung dieser Beteiligungen wider. Im Halbjahr 2017 wurden positive Erträge in Höhe von € 1,2 Mio. (H1/2016: € 0,9 Mio.) verzeichnet.
In Summe verzeichnete das Segment Sonstige Segmente aufgrund der geringeren Erträge einen Rückgang des EBITDA auf € 10,3 Mio. nach € 13,7 Mio. im Vorjahr. Nach Berücksichtigung der Abschreibungen in Höhe von € 7,7 Mio. (H1/2016: € 8,5 Mio.) konnte ein Segment-EBIT von € 2,6 Mio. (H1/2016: € 5,2 Mio.) erzielt werden. Die EBITDA-Marge betrug 17,3% (H1/2016: 22,0%), die EBIT-Marge belief sich auf 4,4% (H1/2016: 8,3%).
| in T€ | 30.6.2017 | 31.12.2016 |
|---|---|---|
| Vermögenswerte je Segment | ||
| Airport | 1.158.920,8 | 1.191.971,8 |
| Handling | 37.500,9 | 35.714,6 |
| Retail & Properties | 312.794,4 | 294.591,1 |
| Malta | 328.206,0 | 319.287,7 |
| Sonstige Segmente | 97.769,6 | 98.658,7 |
| Summe der Vermögenswerte der berichteten Segmente | 1.935.191,7 | 1.940.224,1 |
| Sonstiges (nicht zuordenbares) Vermögen1 | ||
| Sonstige Finanzanlagen | 2.422,5 | 2.584,6 |
| Wertpapiere des kurzfristigen Vermögens | 21.749,5 | 21.301,7 |
| Forderungen an das Finanzamt | 1.556,2 | 2.816,8 |
| Sonstige Forderungen und Vermögenswerte | 55.009,1 | 43.162,9 |
| Abgrenzungsposten | 3.455,0 | 1.349,3 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 11.807,9 | 6.888,3 |
| Summe sonstiges (nicht zuordenbares) Vermögen | 96.000,2 | 78.103,5 |
| Konzernvermögen | 2.031.191,9 | 2.018.327,6 |
1) beinhaltet nicht zuordenbares Vermögen, ausgenommen Vermögen der MIA-Gruppe
Zum 30. Juni 2017 wurden Grundstücke mit einem Buchwert in Höhe von T€ 3.844,4 in der Position "Zum Verkauf stehende Vermögenswerte" nach IFRS 5 ausgewiesen. Die Flughafen-Wien-Gruppe erwartet weiterhin, dass der Verkauf dieser Grundstücke innerhalb des nächsten Jahres erfolgt. Die Bilanzierung dieser Vermögenswerte gemäß IFRS 5 führte zum 30. Juni 2017 zu keiner Erfassung von Gewinnen oder Verlusten. Die Grundstücke sind dem Segment Retail & Properties zugeordnet.
| Beträge in T€ | Langfristige Finanz verbindlichkeiten |
Kurzfristige Finanz verbindlichkeiten |
Gesamt |
|---|---|---|---|
| Stand 1.1.2017 | 396.310,3 | 63.917,0 | 460.227,3 |
| Zugänge | 0,0 | 44.000,0 | 44.000,0 |
| Rückzahlungen | 0,0 | -60.420,7 | -60.420,7 |
| Umgliederung | -27.478,9 | 27.478,9 | 0,0 |
| Stand 30.6.2017 | 368.831,4 | 74.975,2 | 443.806,6 |
In den ersten sechs Monaten 2017 wurden planmäßige Abschreibungen in Höhe von € 67,6 Mio. (H1/2016: € 68,5 Mio.) erfasst. Im Vorjahr wurde eine Wertaufholung in Höhe von € 3,9 Mio. erfasst. Im ersten Halbjahr 2017 beliefen sich die Wertminderungen im Zusammenhang mit dem Projekt 3. Piste auf € 0,7 Mio.
| Beträge in T€ | H1/2017 | H1/2016 |
|---|---|---|
| Planmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände |
2.324,9 | 2.521,6 |
| Planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen | 65.267,9 | 65.947,1 |
| Wertaufholung Sachanlagen | 0,0 | -3.945,5 |
| Wertminderung Sachanlagen | 705,9 | 0,0 |
| Summe Abschreibungen inkl. Wertaufholung & Wertminderung | 68.298,7 | 64.523,2 |
Trotz der erfolgreichen Beschwerde beim VfGH und der nunmehr zur neuerlichen Entscheidung an das BVwG zurückverwiesenen Rechtsache besteht in Bezug auf die Realisierbarkeit des Projekts 3. Piste weiterhin Rechtsunsicherheit. Deshalb wurde im Konzernzwischenabschluss 2017 eine Wertminderung in Höhe von € 0,7 Mio. vorgenommen.
Im Konzernabschluss 2016 wurden die Verbindlichkeiten gegenüber dem Umweltfonds und die korrespondierenden aktivierten Projektkosten in Höhe von € 48,3 Mio. aufgrund des Entfalls der Zahlungsverpflichtung ausgebucht. Im ersten Halbjahr 2017 ergaben sich daraus keine Änderungen.
Im Vorjahr führten die durchgeführten Tests auf Werthaltigkeit zur Erfassung einer Wertaufholung bei einer Immobilie in der zahlungsmittelgenerierenden Einheit "Real Estate Office" im Gesamtausmaß von € 3,9 Mio., die im Segment Retail & Properties ausgewiesen wurde. Diese Aufholung ergab sich aufgrund der in der Prognoserechnung verarbeiteten aktuellen Einschätzung der mittelfristigen Markt- und Nachfrageentwicklung und der damit zusammenhängenden steigenden Vermietungsquote des Gebäudes. Nähere Informationen zu Bewertungstechnik und Inputfaktoren sind im Konzernabschluss 2016 veröffentlicht.
Die Ertragsteuern werden in der Zwischenberichtsperiode auf Grundlage der besten Schätzung des gewichteten durchschnittlichen jährlichen Ertragsteuersatzes erfasst, der für das Gesamtjahr erwartet wird. Der Steueraufwand der Flughafen-Wien-Gruppe setzt sich wie folgt zusammen:
| Beträge in T€ | H1/2017 | H1/2016 |
|---|---|---|
| Aufwand für laufende Ertragsteuern | 24.448,2 | 18.196,6 |
| Veränderung latente Steuern | -3.330,9 | 1.796,8 |
| Summe Steuern | 21.117,2 | 19.993,5 |
Das Geschäft der Flugverkehrsbranche unterliegt zwei unterschiedlichen saisonalen Einflüssen. Zum einen werden im ersten und vierten Quartal eher unterdurchschnittliche, im zweiten und dritten Quartal eher überdurchschnittliche Umsätze erzielt. Grund dafür ist das höhere Passagieraufkommen während der Sommermonate in Europa. Zum zweiten gibt es Schwankungen bei den Instandhaltungsaufwendungen und Wartungen. Diese werden üblicherweise im Herbst bzw. Winter durchgeführt, wodurch es zu höheren Ergebnisbelastungen zu Ende des Jahres kommt.
Für immaterielle Vermögenswerte bestehen am Bilanzstichtag 30. Juni 2017 Erwerbsverpflichtungen in Höhe von € 0,2 Mio. (31. Dezember 2016: € 0,8 Mio.); für Sachanlagen in Höhe von € 35,4 Mio. (31. Dezember 2016: € 32,4 Mio.).
Im Falle eines positiven rechtskräftigen Bescheids der zweiten Instanz in Bezug auf die 3. Piste des Flughafen Wiens, würde sich aufgrund einer in einem Mediationsverfahren getroffenen Vereinbarung gegenüber dem Umweltfonds die Verpflichtung zur Auszahlung eines Betrages, der sich aus den Flugverkehrszahlen ermittelt, ergeben. Auf Basis der bis zum 30. Juni 2017 ermittelten Flugverkehrszahlen würde an diesem Stichtag die Verpflichtung rund € 52 Mio. betragen.
Seit dem letzten Bilanzstichtag gab es bei den Haftungsverhältnissen und sonstigen finanziellen Verpflichtungen keine materiellen Veränderungen.
Der Kreis der nahestehenden Unternehmen und Personen blieb gegenüber dem letzten Konzernabschluss im Wesentlichen unverändert. Bei den Aufsichtsräten der Flughafen Wien AG kam es zu folgenden Änderungen:
Die Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen haben sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nicht wesentlich geändert und werden unverändert zu marktüblichen Bedingungen abgewickelt.
In den ersten sechs Monaten 2017 gab es keine wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen oder Personen. Die Fremdleistungen, die von nahestehenden Unternehmen (nicht vollkonsolidierte Tochterunternehmen bzw. Unternehmen, die nach der at-Equity-Methode bilanziert werden) bezogen wurden, beliefen sich im Berichtszeitraum auf € 6,3 Mio. (H1/2016: € 5,9 Mio.). Die Umsätze mit diesen Unternehmen betrugen € 0,2 Mio. (H1/2016: € 0,2 Mio.). Die Forderungen betrugen zum Stichtag 30. Juni 2017 € 2,4 Mio., die Verbindlichkeiten € 10,4 Mio.
Die nachfolgenden Tabellen zeigen die Buchwerte, die beizulegenden Zeitwerte und Wertansätze der finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, gegliedert nach Bewertungskategorien zum 30. Juni 2017 und zum 31. Dezember 2016. Die Angaben zum beizulegenden Zeitwert für finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die nicht zum Zeitwert erfasst sind, dienen Informationszwecken. Da die Bilanzpositionen "Forderungen und sonstige Vermögenswerte" sowie "Übrige Verbindlichkeiten" sowohl Finanzinstrumente als auch nicht finanzielle Vermögenswerte bzw. nicht finanzielle Verbindlichkeiten enthalten, wurde die Zeile "Kein Finanzinstrument" eingeführt, um eine Überleitung der Buchwerte zur entsprechenden Bilanzposition zu gewährleisten.
Das Management geht davon aus, dass – abgesehen von den unten dargestellten Ausnahmen – die Buchwerte der finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten, die zu fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt werden, im Wesentlichen den beizulegenden Zeitwerten entsprechen.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie ausgereichte Darlehen und sonstige Forderungen haben überwiegend kurze Restlaufzeiten und entsprechen daher im Wesentlichen den Zeitwerten. Lieferantenverbindlichkeiten sowie sonstige Verbindlichkeiten haben ebenso vorwiegend kurze Restlaufzeiten, sodass die bilanzierten Werte annähernd die beizulegenden Zeitwerte darstellen.
Die beizulegenden Zeitwerte von Finanzverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (Bankdarlehen) und sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten werden grundsätzlich als Barwerte der mit Schulden verbundenen Zahlungen unter Zugrundelegung der jeweils gültigen Zinsstrukturkurve unter Berücksichtigung der Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten und eines angemessenen Credit Spread ermittelt (Stufe 2).
Der beizulegende Zeitwert des Fonds der Kategorie "Available-for-Sale" (AfS) bezieht sich auf einen börsennotierten Fonds (Stufe 1).
Der beizulegende Zeitwert der Wertrechte der Kategorie "Available-for-Sale" (AfS) bezieht sich auf Wertrechte aus Lebensversicherungen und wird anhand des Aktivierungswerts der Polizzen ermittelt. Dieser ergibt sich aus dem Gesamtwert von Deckungskapital und Gewinnbeteiligungen für die jeweilige Polizze (Stufe 2).
Der beizulegende Zeitwert der Schuldtitel (Wertpapiere) der Kategorie "Available-for-Sale" (AfS) wird auf Basis von einem aus Credit Spread und Zinsrisiko ermittelten Kurs errechnet (Stufe 2).
In der Berichtsperiode wurden keine Umgliederungen zwischen den Stufen 1 und 2 vorgenommen.
| AKTIVA | Buchwerte | Zeitwert | |||
|---|---|---|---|---|---|
| Lang fristiges Vermögen |
Kurzfristiges Vermögen | ||||
| Bewer tungs |
Sonstige finanzielle Vermögens |
Wert | Forderungen und sonstige Vermögens |
Zahlungs mittel und Zahlungsmit |
|
| Beträge in T€ | kategorie | werte | papiere | werte | teläquivalente Summe Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Summe Wertansatz nach IAS 39 |
| 30. Juni 2017 | |||||
| Finanzielle Vermögenswerte, zum Zeitwert erfasst | |||||
| Wertrechte | AfS | 1.064,9 | 1.064,9 1.064,9 1.064,9 Zeitwert erfolgsneutral |
||
| Fonds | AfS | 105,9 | 105,9 105,9 105,9 Zeitwert erfolgsneutral |
||
| Schuldtitel (Wertpapiere) Finanzielle Vermögenswerte, nicht erfasst zum Zeitwert |
AfS | 21.749,5 | 21.749,5 21.749,5 21.749,5 Zeitwert erfolgsneutral |
||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1 | LaR | 56.642,2 | 56.642,2 Fortgeführte Anschaffungskosten |
||
| Forderungen ggb. assoziierten Unternehmen | LaR | 2.291,0 | 2.291,0 Fortgeführte Anschaffungskosten |
||
| Sonstige Forderungen 3 | LaR | 56.527,1 | 56.527,1 Fortgeführte Anschaffungskosten |
||
| Ausgereichte Darlehen | LaR | 766,5 | 766,5 Fortgeführte Anschaffungskosten |
||
| Eigenkapitaltitel (Wertpapiere) 2 | AfS | 632,6 | 632,6 Anschaffungskosten |
||
| Beteiligungen 2 | AfS | 117,5 | 117,5 Anschaffungskosten |
||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | Barreserve | 48.377,9 48.377,9 Nominalwert = Zeitwert |
|||
| Kein Finanzinstrument | |||||
| Sonstige Forderungen und Abgrenzungen | n. a. | 31.740,7 | 6.784,4 | 38.525,0 | |
| Summe | 34.428,0 | 21.749,5 | 122.244,8 | 48.377,9 226.800,3 |
|
| 31. Dezember 2016 | |||||
| Finanzielle Vermögenswerte, zum Zeitwert erfasst | |||||
| Wertrechte | AfS | 1.573,6 | 1.573,6 1.573,6 1.573,6 Zeitwert erfolgsneutral |
||
| Fonds | AfS | 103,6 | 103,6 103,6 103,6 Zeitwert erfolgsneutral |
||
| Schuldtitel (Wertpapiere) | Afs | 21.301,7 | 21.301,7 21.301,7 21.301,7 Zeitwert erfolgsneutral |
||
| Finanzielle Vermögenswerte, nicht erfasst zum Zeitwert |
|||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen1 | LaR | 54.831,7 | 54.831,7 Fortgeführte Anschaffungskosten |
||
| Forderungen ggb. assoziierten Unternehmen | LaR | 2.425,0 | 2.425,0 Fortgeführte Anschaffungskosten |
||
| Sonstige Forderungen3 | LaR | 43.162,9 | 43.162,9 Fortgeführte Anschaffungskosten |
||
| Ausgereichte Darlehen | LaR | 419,8 | 419,8 Fortgeführte Anschaffungskosten |
||
| Eigenkapitaltitel (Wertpapiere)2 | AfS | 632,6 | 632,6 Anschaffungskosten |
||
| Beteiligungen2 | AfS | 116,3 | 116,3 Anschaffungskosten |
||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | Barreserve | 43.438,5 43.438,5 Nominalwert = Zeitwert |
|||
| Kein Finanzinstrument | |||||
| Sonstige Forderungen und Abgrenzungen | n. a. | 32.064,0 | 7.004,0 | 39.068,0 | |
| Summe | 34.910,0 | 21.301,7 | 107.423,5 | 43.438,5 207.073,7 |
1) Abzüglich Wertberichtigungen inklusive Forderungen gegenüber nicht einbezogenen verbundenen Unternehmen
3) Abzüglich Wertberichtigungen
2) Aufgrund von Unwesentlichkeit (und einer fehlenden Kursnotiz) unterbleibt hierzu eine Angabe.
| AKTIVA Buchwerte |
Zeitwert | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Lang | |||||||
| fristiges Vermögen Kurzfristiges Vermögen |
|||||||
| Sonstige Forderungen Bewer finanzielle und sonstige |
Zahlungs mittel und |
||||||
| tungs Vermögens Wert Vermögens |
Zahlungsmit | ||||||
| Beträge in T€ kategorie werte papiere werte |
teläquivalente | Summe | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 | Summe | Wertansatz nach IAS 39 |
| Zeitwert erfolgsneutral | 1.064,9 | 1.064,9 | 1.064,9 | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Zeitwert erfolgsneutral | 105,9 | 105,9 | 105,9 | ||
| Zeitwert erfolgsneutral | 21.749,5 | 21.749,5 | 21.749,5 | ||
| Fortgeführte Anschaffungskosten | 56.642,2 | ||||
| Fortgeführte Anschaffungskosten | 2.291,0 | ||||
| Fortgeführte Anschaffungskosten | 56.527,1 | ||||
| Fortgeführte Anschaffungskosten | 766,5 | ||||
| Anschaffungskosten | 632,6 | ||||
| Anschaffungskosten | 117,5 | ||||
| Nominalwert = Zeitwert | 48.377,9 | 48.377,9 | |||
| 38.525,0 | |||||
| 226.800,3 | 48.377,9 |
| Zeitwert erfolgsneutral | 1.573,6 | 1.573,6 | 1.573,6 | |
|---|---|---|---|---|
| Zeitwert erfolgsneutral | 103,6 | 103,6 | 103,6 | |
| Zeitwert erfolgsneutral | 21.301,7 | 21.301,7 | 21.301,7 | |
| Fortgeführte Anschaffungskosten | 54.831,7 | |||
| Fortgeführte Anschaffungskosten | 2.425,0 | |||
| Fortgeführte Anschaffungskosten | 43.162,9 | |||
| Fortgeführte Anschaffungskosten | 419,8 | |||
| Anschaffungskosten | 632,6 | |||
| Anschaffungskosten | 116,3 | |||
| Nominalwert = Zeitwert | 43.438,5 | 43.438,5 | ||
| 39.068,0 | ||||
| 207.073,7 | 43.438,5 |
Erläuterung der Bewertungskategorien: LaR – Kredite und Forderungen (Loans and Receivables) AfS - Zur Veräußerung verfügbare Finanzinstrumente (Available-for-Sale)
| PASSIVA | Buchwerte | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Langfristige Schulden | Kurzfristige Schulden | ||||
| Beträge in T€ | Bewer tungs kategorie |
Finanzver bindlich keiten |
Übrige Verbindlich keiten |
Finanzver bindlich keiten |
Lieferan tenver bindlich keiten |
| 30. Juni 2017 | |||||
| Finanzielle Schulden, erfasst zum Zeitwert |
|||||
| n.a. | |||||
| Finanzielle Schulden, nicht erfasst zum Zeitwert |
|||||
| Lieferantenverbindlichkeiten | FLAC | 31.291,9 | |||
| Finanzverbindlichkeiten | FLAC | 368.831,4 | 74.975,2 | ||
| Übrige Verbindlichkeiten | FLAC | 10.823,2 | |||
| Keine finanzielle Schuld | |||||
| Übrige Verbindlichkeiten und Abgrenzungen |
n. a. | 31.707,4 | |||
| Summe | 368.831,4 | 42.530,6 | 74.975,2 | 31.291,9 | |
| 31. Dezember 2016 | |||||
| Finanzielle Schulden, erfasst zum Zeitwert |
|||||
| n.a. | |||||
| Finanzielle Schulden, nicht erfasst zum Zeitwert |
|||||
| Lieferantenverbindlichkeiten | FLAC | 34.593,7 | |||
| Finanzverbindlichkeiten | FLAC | 396.310,3 | 63.917,0 | ||
| Übrige Verbindlichkeiten | FLAC | 10.633,2 | |||
| Keine finanzielle Schuld | |||||
| Übrige Verbindlichkeiten und Abgrenzungen |
n. a. | 32.994,1 | |||
| Summe | 396.310,3 | 43.627,3 | 63.917,0 | 34.593,7 |
| Zeitwert | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Wertansatz nach IAS 39 |
Summe | Stufe 3 | Stufe 2 | Stufe 1 | Summe | Übrige Verbind lichkeiten |
| Fortgeführte Anschaffungskosten |
31.291,9 | |||||
| Fortgeführte Anschaffungskosten |
502.448,5 | 502.448,5 | 443.806,6 | |||
| Fortgeführte Anschaffungskosten |
35.216,7 | 24.393,5 | ||||
| 48.099,7 | 16.392,3 | |||||
| 558.414,9 | 40.785,8 | |||||
| Fortgeführte Anschaffungskosten |
34.593,7 | |||||
| Fortgeführte | 503.433,0 | 503.433,0 | 460.227,3 |
| Anschaffungskosten | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| 23.693,5 | 34.326,6 | Fortgeführte Anschaffungskosten |
|||
| 11.243,0 | 44.237,2 | ||||
| 34.936,5 | 573.384,8 | ||||
Erläuterung der Bewertungskategorien:
FLAC - Finanzielle Schulden zu fortgeführten Anschaffungskosten (Financial Liabilities Measured at Amortised Cost)
Die Flughafen Wien AG und Austrian Airlines haben im Juli 2017 den Vertrag für die Bodenabfertigung (Ground Handling) verlängert. Die Vereinbarung umfasst die gesamte Flugzeugabfertigung am Vorfeld. Gleichzeitig wurden auch mehrjährige Handlingvereinbarungen mit den Fluglinien Lufthansa und SWISS abgeschlossen.
Andere Ereignisse nach Ende der Zwischenberichtsperiode, die für die Bewertung und Bilanzierung am 30. Juni 2017 von Bedeutung sind, wie offene Rechtsfälle oder Schadenersatzforderungen sowie andere Verpflichtungen oder Drohverluste, die gemäß IAS 10 gebucht oder offengelegt werden müssten, sind im vorliegenden Konzernzwischenabschluss berücksichtigt oder nicht bekannt.
Schwechat,14. August 2017 Der Vorstand
Dr. Günther Ofner Mag. Julian Jäger Mitglied des Vorstandes, CFO Mitglied des Vorstandes, COO
gemäß § 87 Abs. 1 BörseG
Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte, verkürzte Konzernzwischenabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und dass der Konzernzwischenlagebericht ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns bezüglich der wichtigen Ereignisse während der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres und ihrer Auswirkungen auf den verkürzten Konzernzwischenabschluss, bezüglich der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten in den restlichen sechs Monaten des Geschäftsjahres und bezüglich der offenzulegenden wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen vermittelt.
Schwechat,14. August 2017 Der Vorstand
Dr. Günther Ofner Mag. Julian Jäger
Mitglied des Vorstandes, CFO Mitglied des Vorstandes, COO
Medieninhaber Flughafen Wien Aktiengesellschaft Postfach 1 1300 Wien-Flughafen Austria
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1-3. Quartal 2017 15. November 2017
Das Informationsangebot des Flughafen Wien im Internet: Website des Flughafen Wien: www.viennaairport.com Investor Relations Flughafen Wien: http://www.viennaairport.com/ unternehmen/investor_relations Lärmschutzprogramm Flughafen Wien: www.laermschutzprogramm.at Umwelt und Luftfahrt: www.vie-umwelt.at Alles zur 3. Piste: www.viennaairport.com/unternehmen/ flughafen_wien_ag/3_piste Dialogforum Flughafen Wien: www.dialogforum.at Mediationsverfahren (Archiv): www.viemediation.at
Dieser Quartalsbericht wurde im Auftrag der Flughafen Wien AG
von VGN – Corporate Publishing und Media Solutions produziert.
Dieter Dalinger, Gabriele Rosenzopf MSc Layout, Infografik, Tabellensatz und Koordination: Rene Gatti
Disclaimer: Dieser Quartalsbericht enthält Annahmen und Prognosen, die wir auf Basis aller uns bis Redaktionsschluss am 14. August 2017 zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrunde liegenden Einschätzungen nicht eintreffen oder Risiken, wie die im Risikobericht angesprochenen, eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten abweichen. Trotz größter Sorgfalt erfolgen daher alle zukunftsbezogenen Aussagen ohne Gewähr. Die PDF-Ausgabe des Quartalsberichts 2/2017 der Flughafen Wien Aktiengesellschaft finden Sie auf unserer Homepage http://www.viennaairport.com/unternehmen/investor_relations unter dem Menüpunkt "Publikationen und Berichte". Zugunsten der besseren Lesbarkeit wurde im Geschäftsbericht überwiegend die männliche Schreibweise verwendet. Selbstverständlich sind damit Frauen und Männer gleichermaßen gemeint und angesprochen. Dieser Quartalsbericht wurde von der Flughafen Wien AG erstellt.
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