Quarterly Report • Nov 15, 2017
Quarterly Report
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www.viennaairport.com
Betriebswirtschaftliche Kennzahlen in € Mio. (ausgenommen Mitarbeiter)
| Q1-3/2017 | Q1-3/20161 | Veränd. in % | |
|---|---|---|---|
| Gesamtumsatz | 568,6 | 556,6 | 2,1 |
| davon Airport | 280,3 | 281,5 | -0,4 |
| davon Handling & Sicherheitsdienstleistungen2 | 120,0 | 116,6 | 2,9 |
| davon Retail & Properties | 94,2 | 91,7 | 2,7 |
| davon Malta | 63,1 | 55,5 | 13,7 |
| davon Sonstige Segmente | 11,0 | 11,4 | -2,7 |
| EBITDA | 266,5 | 256,6 | 3,8 |
| EBITDA-Marge3 | 46,9 | 46,1 | n.a. |
| EBIT | 166,5 | 158,5 | 5,1 |
| EBIT-Marge4 | 29,3 | 28,5 | n.a. |
| Konzernergebnis | 114,1 | 106,6 | 7,1 |
| KonzernergebnisMuttergesellschaft | 103,9 | 98,4 | 5,6 |
| Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit | 237,1 | 212,3 | 11,7 |
| Investitionen5 | 85,3 | 69,0 | 23,6 |
| Ertragsteuern | 40,8 | 38,3 | 6,5 |
| Mitarbeiter im Durchschnitt6 | 4.634 | 4.677 | -0,9 |
| 30.9.2017 | 31.12.2016 | Veränd. in % | |
| Eigenkapital | 1.196,8 | 1.144,0 | 4,6 |
| Eigenkapitalquote (in %) | 57,9 | 56,7 | n.a. |
| Nettoverschuldung | 255,0 | 355,5 | -28,3 |
| Bilanzsumme | 2.065,6 | 2.018,3 | 2,3 |
| Gearing (in %) | 21,3 | 31,1 | n.a. |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 4.608 | 4.626 | -0,4 |
| Passagierentwicklung Gruppe | Q1-3/2017 | Q1-3/2016 | Veränd. in % | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Flughafen Wien (in Mio.) | 18,7 | 17,7 | 5,7 | ||||
| Malta Airport (in Mio.) | 4,6 | 3,9 | 18,2 | ||||
| Kosice Airport (in Mio.) | 0,4 | 0,3 | 15,4 | ||||
| Flughafen Wien und Beteiligungen (VIE, MLA, KSC) | 23,7 | 21,9 | 8,1 | ||||
| Verkehrsentwicklung Wien | |||||||
| Gesamtpassagiere (in Mio.) | 18,7 | 17,7 | 5,7 | ||||
| davon Transferpassagiere (in Mio.) | 5,0 | 4,8 | 5,9 | ||||
| Flugbewegungen | 170.280 | 171.502 | -0,7 | ||||
| MTOW (in Mio. Tonnen)7 | 6,7 | 6,5 | 3,0 | ||||
| Fracht (Luftfracht und Trucking; in Tonnen) | 212.246 | 208.804 | 1,6 | ||||
| Sitzladefaktor (in %)8 | 75,0 | 73,6 | n.a. |
| Marktkapitalisierung (per 30.9.2017; in € Mio.) | 2.772,0 |
|---|---|
| Börsenkurs: Höchstwert in € (am 15.5.2017) | 35,32 |
| Börsenkurs: Tiefstwert in € (am 3.1.2017) | 23,59 |
| Börsenkurs: Wert per 30.9.2017 (in €) | 33,00 |
| Börsenkurs: Wert per 31.12.2016 (in €) | 23,40 |
| Reuters | VIEV.VI |
|---|---|
| Bloomberg | FLU:AV |
| Nasdaq | FLU-AT |
| ISIN | AT00000VIE62 |
| Kassamarkt | FLU |
| ADR | VIAAY |
1) Vergleichswerte angepasst 2) Umbenennung nur zwecks Präzisierung - keine inhaltliche Änderung gegenüber Vorperioden 3) EBITDA-Marge (Earnings before Interest, Taxes, Depreciation and Amortisation) = Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen / Umsatzerlöse 4) EBIT-Marge (Earnings before Interest and Taxes) = Ergebnis vor Zinsen und Steuern / Umsatzerlöse 5) Investitionen: Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen inklusive Rechnungkorrekturen Vorjahre, exkl. Finanzanlagen 6) Personalstand im Jahresdurchschnitt gewichtet nach Beschäftigungsgrad inklusive Lehrlinge, exklusive Mitarbeiter ohne Bezug (Karenz, Bundesheer, etc.), Vorstände und Geschäftsführer 7) MTOW: Maximum Take off Weight (Höchstabfluggewicht) der Luftfahrzeuge 8) Sitzladefaktor: Gesamtpassagiere/angebotene Sitzplatzkapazität
Das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu und die Flughafen Wien AG hat die ersten drei Quartale sehr erfolgreich abgeschlossen. Trotz der Unsicherheiten, die durch die Restrukturierung und letztlichen Insolvenz der airberlin ausgelöst wurden, ist es gelungen, das Unternehmen auf Wachstumskurs zu halten. Das Passagierplus in der Flughafen-Wien-Gruppe, zu der auch die Flughäfen Malta und Košice zählen, lag bei 8,1% was 23,7 Millionen Reisenden entspricht, und am Vienna Airport konnten wir mit 18,7 Millionen Passagieren einen Zuwachs von 5,7% erzielen. Somit konnten die Einbußen durch NIKI/airberlin deutlich überkompensiert werden, wofür vor allem das starke Wachstum bei unserem Homecarrier Austrian Airlines, bei Eurowings sowie easyJet entscheidend beigetragen haben. Auch das Destinationsangebot – insbesondere in den Fernen Osten – konnte erweitert sowie die Frequenz zu bestehenden Reisezielen wie etwa Moskau verdichtet werden.
Doch nicht nur die Passagierzahlen erreichen ein neues Rekordniveau, auch alle wirtschaftlichen Kennzahlen haben neue Höchstwerte erreicht: So stieg der Gruppenumsatz um 2,1% auf € 568,6 Mio., das EBITDA verbesserte sich um 3,8% auf € 266,5 Mio. und das Periodenergebnis vor Minderheiten legte um 7,1% auf € 114,1 Mio. zu. Detaillierte Angaben zu Passagierzahlen und Ergebnissen finden Sie wie gewohnt auf den folgenden Seiten.
Was die Entwicklung der Infrastruktur am Standort betrifft, so kommen wir sehr gut voran. Die Planungen für ein weiteres Bürogebäude, das den höchsten Standards der Nachhaltigkeit genügen wird, laufen auf Hochtouren. Das erst im Frühjahr eröffnete Moxy-Hotel ist bereits sehr gut ausgelastet und auch die Planungen für die Modernisierung und Erweiterung des Terminalkomplexes sind weit fortgeschritten.
Noch ein Wort zur 3. Piste: Nachdem das abschlägige Erkenntnis des Bundesverwaltungsgerichts noch im Frühjahr vom Verfassungsgerichtshof aufgehoben und an die zweite Instanz zurückverwiesen wurde, erwarten wir ein neues Erkenntnis in den kommenden Monaten. Es ist allerdings damit zu rechnen, dass Gegner dieses Zukunftsprojekts weitere außerordentliche Rechtsmittel gegen einen positiven Bescheid ergreifen werden.
Abschließend dürfen wir uns bei Ihnen als unseren Eigentümern für Ihr Vertrauen bedanken, ebenso bei unseren Mitarbeitern für Ihre Professionalität und ihr tolles Engagement, ohne das die zahlreichen internationalen Auszeichnungen, die wir heuer wieder bekommen haben nicht denkbar wären.
Schwechat, November 2017 Der Vorstand
Dr. Günther Ofner Mag. Julian Jäger
Vorstandsmitglied, CFO Vorstandsmitglied, COO
Hinweise: In Entsprechung eines Bescheids der Finanzmarktaufsicht (FMA) betreffend der Konsolidierung des Flughafen Malta wurden die Konzernabschlüsse und Konzernzwischenabschlüsse 2016 der Flughafen Wien AG so angepasst, als wäre diese Konsolidierung bereits im Jahr 2006 erfolgt. Nähere Erläuterungen dazu sind im Konzernanhang zum Konzernabschluss 2016, Kapitel "VI. Rückwirkende Anpassungen" ersichtlich. Die Quartalszahlen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nach den International Reporting Standard (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, ermittelt. Die Finanzinformation enthält keinen vollständigen Zwischenabschluss nach IAS 34. Nähere Informationen zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind im Konzernabschluss 2016 ersichtlich, welcher auf der Website der Flughafen Wien AG (www.viennaairport. com) veröffentlicht ist. Die Finanzinformation wurde keiner prüferischen Durchsicht unterzogen.
Von Jänner bis September 2017 stieg das Passagieraufkommen der Flughafen-Wien-Gruppe (Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Košice) um 8,1% auf 23,7 Mio. Reisende. Neben dem Zuwachs der Lokalpassagiere von 8,7% auf 18,6 Mio. konnte im Vorjahresvergleich auch bei den Transferpassagieren ein Plus von 6,2% auf 5,1 Mio. verzeichnet werden. In den ersten drei Quartalen stieg die Anzahl der Flugbewegungen in der Gruppe um 1,7% auf 208.057 Starts und Landungen, das Cargo-Volumen legte um 1,8% auf 223.049 Tonnen zu.
Von Jänner bis September 2017 erzielte der Flughafen Wien mit insgesamt 18.683.799 Reisenden einen neuen Passagierrekord (Q1-3/2016: 17.676.968). Entscheidend für die gute Entwicklung waren Austrian Airlines und Eurowings (inkl. Germanwings), die einerseits ihr Angebot in diesem Jahr stark erweiterten und darüber hinaus auch einen höheren Sitzladefaktor aufweisen konnten. easyJet konnte den drittgrößten absoluten Passagierzuwachs verzeichnen und trug zu dem hohen Gesamtpassagierwachstum durch Angebotserweiterungen und einen verbesserten Sitzladefaktor bei. Dadurch wurde der deutliche Passagierrückgang bei NIKI und airberlin mehr als kompensiert.
Die Zahlen im Detail: In den ersten drei Quartalen 2017 wurden 13.574.359 Lokalpassagiere gezählt (+5,6%). Im Bereich Transfer konnte der Flughafen Wien seine Hubfunktion stärken und ein deutliches Wachstum von 5,9% auf 5.030.334 Passagiere generieren.
1) Aufrollung der Verkehrsdaten
Die Zahl der abfliegenden Passagiere nach Westeuropa stieg hauptsächlich durch Erweiterungen von Austrian Airlines und Eurowings (inkl. Germanwings) um 4,2% auf 6.455.286 (Q1-3/2016: 6.196.757). Osteuropäische Destinationen setzten ihren positiven Trend mit einem Zuwachs von 11,0% auf 1.611.178 abfliegende Passagiere fort und zählten in den ersten neun Monaten zu den Wachstumstreibern (Q1-3/2016: 1.450.920). Diese erfreuliche Entwicklung ist unter anderem auf die Neuaufnahmen der Airlines UTAir und S7 nach Moskau sowie auf die Aufstockungen nach Moskau durch Austrian Airlines und Aeroflot zurückzuführen.
Das erweiterte Angebot in den Fernen Osten sorgte für ein Plus bei den abfliegenden Passagieren von 5,8% auf 336.663, Afrika zog mit 148.800 Reisenden sogar 35,1% mehr Passagiere an. Trotz der nach wie vor instabilen Lage in Nordafrika erholten sich einzelne Tourismusregionen, allen voran Ägypten. In den Nahen und Mittleren Osten reisten, aufgrund von Erweiterungen in den Iran und nach Dubai, in den ersten neun Monaten 2017 mit 487.983 um 4,2% mehr Passagiere als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Anzahl der abfliegenden Passagiere nach Nordamerika steigerte sich, durch die Neuaufnahme nach Los Angeles um 0,6% auf 257.727 Passagiere. Damit konnten Kapazitätsreduktionen zu anderen nordamerikanischen Destinationen mehr als ausgeglichen werden.
Insgesamt stieg die durchschnittliche Auslastung (Sitzladefaktor) der Flüge (Linie und Charter) von Jänner bis September 2017 von 73,6% auf 75,0%.
Der größter Kunde Austrian Airlines konnte durch zusätzliche Kapazitäten und gute Auslastung ein starkes Wachstum von 14,3% auf 9.004.132 Passagiere erzielen. Ihr Anteil am Gesamtpassagieraufkommen am Flughafen Wien steigerte sich dadurch auf 48,2% (Q1-3/2016: 44,6%).
Der zweitgrößte Homecarrier des Flughafen Wien, Eurowings (inkl. Germanwings), konnte sein Passagieraufkommen in den ersten neun Monaten 2017 auf 1.689.797 Passagiere steigern (+86,3%). Der Anteil am Gesamtpassagieraufkommen betrug damit 9,0% (Q1-3/2016: 5,1%).
NIKI verzeichnete von Jänner bis September 2017 aufgrund des stark verminderten Angebots ein Passagierminus von 70,3%. Der Sitzladefaktor verbesserte sich durch eine bessere Auslastung zu den Urlaubsdestinationen leicht um 0,2 Prozentpunkte. Der Anteil am Gesamtpassagieraufkommen sank auf 2,9% (Q1-3/2016: 10,4%).
Die Anzahl der Flugbewegungen sank in den ersten drei Quartalen 2017 um 0,7% auf 170.280 Starts und Landungen (Q1-3/2016: 171.502). Das Höchstabfluggewicht (MTOW) hingegen nahm durch vermehrten Einsatz von größeren Flugzeugen um 3,0% auf 6.714.728 Tonnen zu (Q1-3/2016: 6.521.253 Tonnen). Das Frachtaufkommen stieg von Jänner bis September um 1,6% auf 212.246 Tonnen.
Die Auslandsbeteiligungen Malta und Košice konnten in den ersten drei Quartalen 2017 ein beträchtliches Wachstum verzeichnen. Das Plus fiel in Malta mit 4.634.628 Passagieren (plus 18,2%) besonders markant aus. Doch auch der Flughafen Košice legte mit 15,4% auf 398.319 Passagiere zweistellig zu.
In den ersten drei Quartalen 2017 erzielte die Flughafen-Wien-Gruppe (FWAG) einen Umsatz von € 568,6 Mio. (Q1-3/2016: € 556,6 Mio.), was einem Plus von 2,1% entspricht. Dies ist auf mehrere Effekte zurückzuführen: Das Passagierwachstum am Flughafen Malta spiegelt sich in einer Umsatzsteigerung von € 7,6 Mio. auf € 63,1 Mio. wider. Am Standort Wien stiegen die Erlöse aus Sicherheitsentgelten um € 3,5 Mio. auf € 76,8 Mio. sowie die Landeentgelte um € 1,5 Mio. auf € 49,5 Mio. Erlöse aus der Vorfeldabfertigung durch den Einsatz größerer Luftfahrzeuge, Gewinnung neuer Kunden, Preisanpassungen sowie höhere Enteisungserlöse stiegen auf € 77,8 Mio. (Q1-3/2016: € 75,0 Mio.). Die Umsätze aus Shopping und Gastronomie konnten in den ersten drei Quartalen 2017 um € 2,1 Mio. auf € 35,3 Mio. gesteigert werden (Q1-3/2016: € 33,2 Mio.). Ausschlaggebend für den Umsatzrückgang im Segment Airport sind die Insolvenz von airberlin und die Angebotsreduktionen bei NIKI, die durch Streckenübernahmen von anderen Airlines zwar mit einem höheren Passagieraufkommen überkompensiert werden, aber auch zu einer stärkeren Wirksamkeit der bestehenden Wachstums- und Transferincentives führen, was sich negativ auf die Durchschnittserlöse pro Passagier auswirkt.
Die sonstigen betrieblichen Erträge reduzierten sich gegenüber Q1-3/2016 um € 0,8 Mio. auf € 8,2 Mio. (Q1-3/2016: € 8,9 Mio.). Während die aktivieren Eigenleistungen für Investitionsprojekte im Konzern um € 0,6 Mio. auf € 5,4 Mio. zulegten, reduzierten sich die sonstigen Erträge aufgrund eines erfassten Einmaleffekts im Vorjahr um € 1,4 Mio. auf € 2,7 Mio.
Die Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen stiegen in den ersten neun Monaten 2017 im Wesentlichen aufgrund des höheren Verbrauchs von Enteisungsmitteln, Treibstoffen und Instandhaltungsmaterialien um € 2,5 Mio. auf € 15,0 Mio. Die Energieaufwendungen reduzierten sich um € 0,3 Mio. auf € 12,3 Mio.
Der Personalaufwand erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um € 5,7 Mio. bzw. 2,8% von € 200,4 Mio. auf € 206,0 Mio. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf Einmaleffekte durch die Aktualisierung versicherungsmathematischer Parameter im Vorjahr sowie kollektivvertragliche Erhöhungen zurückzuführen. Die Löhne stiegen im Vorjahresvergleich um € 2,7 Mio. auf € 85,5 Mio., die Gehälter um € 2,8 Mio. auf € 68,1 Mio. Die Aufwendungen für Abfertigungen konnten hingegen um € 1,3 Mio. auf € 5,3 Mio. reduziert werden. Der durchschnittliche Personalstand der Flughafen-Wien-Gruppe reduzierte sich im Vorjahresvergleich von 4.677 auf nunmehr 4.634 Mitarbeiter (- 0,9%).
Der sonstige betriebliche Aufwand reduzierte sich gegenüber 2016 um € 5,7 Mio. bzw. 6,7% auf € 79,9 Mio. (Q1-3/2016: € 85,6 Mio.). Die wesentlichsten Veränderungen ergaben sich im Bereich der Instandhaltungen für Wartungen, Sanierungen und Instandsetzungen von Gebäuden, technischen Anlagen, Pisten und Vorfeldflächen (€ - 7,1 Mio.) aufgrund von im Vorjahr erfassten größeren Instandhaltungsprojekten. Die Fremdleistungen stiegen um € 1,6 Mio. unter anderem aufgrund von extern zugekauften Dienstleistungen (z.B. EDV). Die Rechts-, Prüf- und Beratungskosten legten aufgrund offener Verfahren und höherer Aufwendungen für Gutachten (unter anderem für Projektentscheidungen) ebenfalls um € 1,5 Mio. zu. Der sonstige Betriebsaufwand reduzierte sich vor allem aufgrund von einmaligen projektbezogenen Aufwendungen im Vorjahr um € 1,0 Mio.
Die Ergebnisse der at-Equity-Beteiligungen betrugen € 2,8 Mio. nach € 1,9 Mio. im Vorjahr und spiegeln die Verbesserung der operativen Ergebnisse dieser Beteiligungen wider.
Aufgrund der positiven Umsatzentwicklung stieg das EBITDA im Vergleich zum Vorjahr trotz Erhöhung der Aufwendungen um € 9,8 Mio. auf € 266,5 Mio. Die EBITDA-Marge legte von 46,1% auf 46,9% zu.
In den ersten neun Monaten 2017 wurden Abschreibungen (inkl. Wertminderungen) von € 99,9 Mio. (Q1-3/2016: € 102,1 Mio.) verzeichnet. Im Vorjahr wurde eine Wertaufholung für die Cash Generation Unit (CGU) "Real Estate Office" in Höhe von € 3,9 Mio. erfasst (Q1-3/2016 Abschreibungen inkl. Wertaufholung gesamt: € 98,1 Mio.).
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg aufgrund des besseren operativen Ergebnisses (EBITDA) auf € 166,5 Mio. bzw. um 5,1% (Q1-3/2016: € 158,5 Mio.). Dadurch verbesserte sich auch die EBIT-Marge von 28,5% auf 29,3%.
Das Finanzergebnis verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von minus € 13,6 Mio. auf minus € 11,6 Mio. Die Erträge aus Beteiligungen (exklusive at-Equity-Beteiligungen) gingen im Vorperiodenvergleich um € 0,1 Mio. auf € 0,5 Mio. zurück. Das Zinsergebnis verbesserte sich von minus € 14,3 Mio. auf minus € 12,3 Mio. im Wesentlichen aufgrund von geringeren Zinsaufwendungen durch die laufende Rückführung von Finanzverbindlichkeiten.
Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) erreichte in den ersten neun Monaten € 154,9 Mio. (+6,9% gegenüber Q1-3/2016: € 144,9 Mio.). Nach Abzug der Ertragsteuern in Höhe von € 40,8 Mio. (Q1-3/2016: € 38,3 Mio.) betrug das Periodenergebnis € 114,1 Mio. (Q1-3/2016: € 106,6 Mio.), was einem Plus von 7,1% entspricht.
Der den Gesellschaftern der Muttergesellschaft zustehende Periodengewinn stieg um € 5,5 Mio. auf € 103,9 Mio. (+5,6%). Auf die nicht beherrschenden Anteile entfällt ein Ergebnis für die ersten drei Quartale von € 10,2 Mio. (Q1-3/2016: € 8,2 Mio.).
Die Umsatzerlöse der Flughafen-Wien-Gruppe liegen im dritten Quartal 2017 mit € 211,1 Mio. auf Vorquartalsniveau. Während die Non-Aviation-Erträge um € 2,2 Mio. durch höhere Vermietungserlöse auf € 54,6 Mio. zulegten, reduzierten sich die Aviation-Erträge aufgrund der Anpassungen von Incentives und Einmaleffekten von € 158,6 Mio. auf € 156,5 Mio. Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen mit € 2,5 Mio. ebenfalls auf dem Niveau des Vorjahresquartal (Q3/2016: € 2,6 Mio.).
Die Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen stiegen im Quartalsvergleich aufgrund des höheren Verbrauchs von Instandhaltungsmaterialien um € 0,8 Mio. auf € 8,6 Mio. Der Personalaufwand erhöhte sich aufgrund von Einmaleffekten durch die Aktualisierung versicherungsmathematischer Parameter im Vorjahr sowie kollektivvertragliche Erhöhungen um € 2,7 Mio. auf € 68,7 Mio. zu. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gingen im Quartalsvergleich von € 36,3 Mio. auf € 29,3 Mio. zurück.
Die anteiligen Periodenergebnisse der at Equity-Beteiligungen konnten durch operative Ergebnisverbesserungen der Beteiligungen von € 1,1 Mio. auf € 1,6 Mio. zulegen.
Daraus resultierte in Summe ein Anstieg des EBITDA für das dritte Quartal 2017 um € 3,9 Mio. bzw. 3,7% auf € 108,6 Mio. (Q3/2016: € 104,7 Mio.).
Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte (inkl. Wertminderungen) reduzierten sich im Quartalsvergleich um € 2,0 Mio. auf € 31,6 Mio. (Q3/2016: € 33,6 Mio.). Durch das höhere EBITDA und die geringere Belastung durch Abschreibungen ergibt sich ein im Vergleich zum Q3/2016 um € 5,9 Mio. höheres EBIT von € 77,0 Mio. (Q3/2016: € 71,1 Mio.)
Das Finanzergebnis belief sich im dritten Quartal 2017 auf minus € 3,3 Mio. nach minus € 3,7 Mio. im Q3/2016. Dies ist im Wesentlichen auf geringere Zinsaufwendungen aufgrund der Rückführung von Finanzverbindlichkeiten zurückzuführen.
Das Ergebnis vor Ertragsteuern lag mit € 73,7 Mio. über dem Vorjahreswert von € 67,3 Mio. Dies führte auch zu einer höheren Steuerbelastung für das dritte Quartal 2017 in Höhe von € 19,6 Mio. (Q3/2016: € 18,3 Mio.). In Summe ergab sich im dritten Quartal 2017 mit € 54,0 Mio. (Q3/2016: € 49,0 Mio.) ein um 10,2% verbessertes Periodenergebnis. Das Periodenergebnis der Muttergesellschaft belief sich auf € 49,0 Mio. und stieg damit um 9,5% (Q3/2016: € 44,7 Mio.). Auf die nicht beherrschenden Anteile entfällt ein Periodenergebnis für das dritte Quartal von € 5,1 Mio. (Q3/2016: € 4,3 Mio.).
| Q1-3/2017 in T€ | Airport | Handling & Sicherheits dienst leistungen1 |
Retail & Properties |
Malta | Sonstige Segmente |
Konzern |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Externe Segmentumsätze |
280.252,5 | 119.972,2 | 94.152,5 | 63.127,3 | 11.046,3 | 568.550,8 |
| Interne Segmentumsätze |
25.341,3 | 52.946,0 | 10.470,6 | 0,0 | 78.273,8 | |
| Segmentumsätze | 305.593,8 | 172.918,1 | 104.623,1 | 63.127,3 | 89.320,1 |
| 19,1 |
|---|
| Segment EBIT | 69.442,5 | 12.354,3 | 46.422,9 | 31.687,4 | 6.632,0 | 166.539,1 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Segment EBIT Marge (in %) |
22,7 | 7,1 | 44,4 | 50,2 | 7,4 |
| Q1-3/2016 in T€ | Airport | Handling & Sicherheits dienst leistungen1 |
Retail & Properties |
Malta | Sonstige Segmente |
Konzern |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Externe Segmentumsätze |
281.469,1 | 116.601,9 | 91.674,1 | 55.521,8 | 11.355,6 | 556.622,5 |
| Interne Segmentumsätze |
26.817,9 | 53.823,2 | 11.076,4 | 0,0 | 80.065,0 | |
| Segmentumsätze | 308.286,9 | 170.425,1 | 102.750,4 | 55.521,8 | 91.420,6 |
| Segment EBITDA | 136.626,0 | 16.435,1 | 55.279,0 | 31.257,0 | 17.032,7 | 256.629,9 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Segment EBITDA Marge (in %) |
44,3 | 9,6 | 53,8 | 56,3 | 18,6 |
| Segment EBIT | 70.779,6 | 12.372,7 | 45.736,5 | 24.932,7 | 4.678,6 | 158.500,2 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Segment EBIT Marge (in %) |
23,0 | 7,3 | 44,5 | 44,9 | 5,1 |
1) Umbenennung nur zwecks Präzisierung - keine inhaltliche Änderung gegenüber der Vorperiode
2) Werte für Q1-3/2016 angepasst (siehe Konzernanhang 2016, Kapitel VI)
In Q1-3/2017 ging der externe Umsatz im Segment Airport um € 1,2 Mio. auf € 280,3 Mio. zurück. Ausschlaggebend für den Umsatzrückgang sind die Insolvenz von airberlin und die Angebotsreduktionen bei NIKI, die durch Streckenübernahmen von anderen Airlines zwar mit einem höheren Passagieraufkommen überkompensiert werden, aber auch zu einer stärkeren Wirksamkeit der bestehenden Wachstums- und Transferincentives führen, was sich negativ auf die Durchschnittserlöse pro Passagier auswirkt. Das Sicherheitsentgelt stieg im Vorperiodenvergleich um € 3,5 Mio. auf € 76,8 Mio. Auch die Landeentgelte legten um € 1,5 Mio. auf € 49,5 Mio. zu. Höhere Incentives führten hingegen zu einem Rückgang der Passagierentgelte (inkl. PRM) um € 7,5 Mio. auf € 113,5 Mio.
Die internen Umsatzerlöse gingen im Periodenvergleich aufgrund geringerer Vermietungsnebenerlöse um € 1,5 Mio. auf € 25,3 Mio. zurück. Die anderen Erträge (inkl. aktivierter Eigenleistungen) betrugen € 3,4 Mio. (Q1-3/2016: € 1,9 Mio.).
Der externe Materialaufwand nahm um € 0,7 Mio. auf € 2,3 Mio. zu. Neben höheren Aufwendungen für die Enteisung, wurden vor allem Instandhaltungsmaterialien bezogen. Der Personalaufwand stieg aufgrund von im Vorjahr erfassten Einmaleffekten und einem höheren durchschnittlichen Personalstand (499 versus 515 Mitarbeiter) um € 2,1 Mio. auf € 31,6 Mio. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen im Vorperiodenvergleich leicht um € 0,3 Mio. auf € 30,7 Mio. Während die Marketing- und Marktkommunikationsaufwendungen sanken, stiegen die Kosten für Beratungen und Gutachten. Der interne Betriebsaufwand reduzierte sich in den ersten drei Quartalen um € 2,6 Mio. auf € 109,3 Mio. Dies ist großteils auf geringere Aufwendungen für bezogene Sicherheitsdienstleistungen und EDV-Equipment zurückzuführen.
Im Segment Airport reduzierte sich das EBITDA um € 1,6 Mio. auf € 135,0 Mio. (Q1-3/2016: € 136,6 Mio.). Unter Berücksichtigung der Abschreibung (inkl. Wertminderungen) im Ausmaß von € 65,5 Mio. (Q1-3/2016: € 65,8 Mio.) wurde ein Segment-EBIT in Höhe von € 69,4 Mio. nach € 70,8 Mio. in der Vergleichsperiode erzielt. Die EBITDA-Marge reduzierte sich minimal von 44,3% auf 44,2%, die EBIT-Marge von 23,0% auf 22,7%.
In den ersten drei Quartalen 2017 konnten die externen Umsätze des Segments Handling & Sicherheitsdienstleistungen um € 3,4 Mio. auf € 120,0 Mio. zulegen (Q1-3/2016: € 116,6 Mio.). Die Umsatzerlöse aus der Vorfeldabfertigung stiegen durch den Einsatz größerer Luftfahrzeuge, Akquisition neuer Kunden, Preisanpassungen sowie höheren Enteisungserlösen von € 75,0 Mio. auf € 77,8 Mio. Die Erlöse aus der Frachtabfertigung erhöhten sich analog zur umgeschlagenen Cargomenge von € 22,0 Mio. auf € 22,6 Mio. Die Rückgänge bei den Erlösen aus der Verkehrsabfertigung von € 10,9 Mio. auf € 10,2 Mio. sind vor allem auf NIKI/airberlin zurückzuführen.
Die externen Umsatzerlöse für Sicherheitsdienstleistungen stiegen um € 0,4 Mio. auf € 3,0 Mio. Auch der Bereich General Aviation inkl. Betrieb des VIP- & Business-Centers
(inkl. der sonstigen Segmenterlöse) erwirtschaftete in den ersten neun Monaten 2017 ein Umsatzplus von € 0,2 Mio. Die internen Umsatzerlöse gingen im Bereich der Sicherheitsdienstleistungen um € 0,9 Mio. auf € 52,9 Mio. zurück. Die anderen Erträge stiegen im Vorperiodenvergleich um € 0,4 Mio. auf € 0,7 Mio.
Der Materialaufwand stieg aufgrund des höheren Enteisungsmittelverbrauchs im Vorjahresvergleich um € 1,3 Mio. auf € 5,4 Mio. Der Personalaufwand legte um € 1,7 Mio. auf € 123,6 Mio. zu. Dies ist auf Einmaleffekte durch die Aktualisierung versicherungsmathematischer Parameter im Vorjahr sowie Rückstellungsbewegungen im aktuellen Geschäftsjahr zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit € 3,9 Mio. um € 0,1 Mio. über dem Vorjahreswert. Die internen Betriebsaufwendungen konnten in den ersten drei Quartalen 2017 aufgrund geringerer interner Instandhaltungsaufwendungen um € 0,3 Mio. auf € 24,2 Mio. reduziert werden.
Das EBITDA des Segments Handling & Sicherheitsdienstleistungen stieg in den ersten drei Quartalen 2017 trotz höheren Umsatzvolumens aufgrund höherer Aufwendungen nur leicht von € 16,4 Mio. auf € 16,6 Mio. Nach Berücksichtigung der Abschreibungen in Höhe von € 4,2 Mio. (Q1-3/2016: € 4,1 Mio.) konnte ein EBIT von € 12,4 Mio. wie im Vorjahr erzielt werden. Die EBITDA-Marge lag mit 9,6% auf Vorjahresniveau, die EBIT-Marge mit 7,1% um 0,1 Prozentpunkte darunter.
Die externen Umsatzerlöse im Segment Retail & Properties stiegen im Vorperiodenvergleich um € 2,5 Mio. auf € 94,2 Mio. (Q1-3/2016: € 91,7 Mio.). Getragen wurde diese Entwicklung durch höhere Erlöse aus Shopping und Gastronomie, welche um € 2,1 Mio. auf € 35,3 Mio. zulegen konnten. Die Parkerlöse stiegen um € 0,6 Mio. auf € 33,0 Mio. Der Vermietungsbereich schnitt hingegen mit € 25,9 Mio. um € 0,2 Mio. schwächer ab als in der Vorjahresperiode. Die internen Umsatzerlöse reduzierten sich leicht von € 11,1 Mio. auf € 10,5 Mio., während die anderen Erträge um € 0,7 Mio. auf € 2,4 Mio. sanken.
Der Materialaufwand blieb mit € 0,6 Mio. in etwa auf Vorjahresniveau (Q1-3/2016: € 0,5 Mio.). Der Personalaufwand stieg u.a. analog zum höheren zugeordneten Mitarbeiterstand um € 1,4 Mio. auf € 7,1 Mio. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich aufgrund geringerer Instandhaltungskosten von € 14,0 Mio. auf € 11,0 Mio. Die internen Betriebsaufwendungen reduzierten sich vor allem im Bereich der internen Vermietungen um € 1,6 Mio. auf € 28,7 Mio.
Das EBITDA des Segments Retail & Properties stieg aufgrund des Umsatzwachstums und geringerer Aufwendungen in den ersten drei Quartalen von € 55,3 Mio. auf € 59,6 Mio. Die Abschreibungen stiegen aufgrund einer im Vorjahr vorgenommenen Wertaufholung in Höhe von € 3,9 Mio. auf € 13,1 Mio. (Q1-3/2016: € 9,5 Mio.). Das EBIT legte daher aufgrund von Einmaleffekten nur um € 0,7 Mio. auf € 46,4 Mio. zu (Q1-3/2016: € 45,7 Mio.). Die EBITDA-Marge betrug 56,9% (Q1-3/2016: 53,8%), die EBIT-Marge 44,4% (Q1-3/2016: 44,5%).
Die externen Umsätze des Segments Malta betrugen in den ersten neun Monaten € 63,1 Mio. und stiegen im Wesentlichen aufgrund des Passagierwachstums um € 7,6 Mio. (Q1-3/2016: € 55,5 Mio.). Dieser Anstieg resultiert großteils aus dem Aviation-Bereich (plus € 5,8 Mio. auf € 44,8 Mio.), aber auch die Umsätze aus Retail & Properties legten im Vergleich um € 1,6 Mio. auf € 15,9 Mio. zu.
Der Materialaufwand liegt mit € 2,1 Mio. auf Vorjahresniveau, während die Personalaufwendungen trotz leicht höheren Personalstands um 0,5% auf € 5,9 Mio. reduziert werden konnten. Der sonstige betriebliche Aufwand erhöhte sich um € 0,8 Mio. auf € 15,9 Mio. und setzt sich u.a. aus Kosten für Sicherheitspersonal, Reinigung, Personal für PRM-Leistungen, sonstigen Fremdpersonalleistungen, EDV, Marketingaufwendungen, Mietkosten und Instandhaltungskosten zusammen. Der interne Betriebsaufwand belief sich auf € 1,0 Mio. (Q1-3/2016: € 1,2 Mio.).
Für die ersten drei Quartale 2017 verzeichnete das Segment Malta ein EBITDA von € 38,3 Mio. (Q1-3/2016: € 31,3 Mio.) und eine EBITDA-Marge von 60,7% (Q1-3/2016: 56,3%). Nach Berücksichtigung der Abschreibungen des Segments in Höhe von € 6,6 Mio. belief sich das EBIT auf € 31,7 Mio. (Q1-3/2016: € 24,9 Mio.) was einer EBIT-Marge von 50,2% entspricht (Q1-3/2016: 44,9%).
Die externen Umsätze des Segments Sonstige Segmente lagen in den ersten neun Monaten 2017 bei € 11,0 Mio. (Q1-3/2016: € 11,4 Mio.). Dieser Rückgang resultiert im Wesentlichen aus geringeren Erlösen im Bereich Ver- und Entsorgung. Die internen Erlöse reduzierten sich ebenfalls im Vergleichszeitraum um € 1,8 Mio. auf € 78,3 Mio. (Q1-3/2016: € 80,1 Mio.). Diese Reduktion betraf großteils EDV-Dienstleistungen und Objektmanagementleistungen für Konzernunternehmen bzw. andere Bereiche. Die anderen Erträge betrugen € 1,7 Mio. (Q1-3/2016: € 3,7 Mio.). Der Rückgang ist im Wesentlichen durch geringere aktivierte Eigenleistungen in diesem Segment begründet.
Der Aufwand für Material und bezogene Leistungen stieg im Periodenvergleich um € 0,3 Mio. auf € 16,8 Mio. Der Personalaufwand stieg um € 0,5 Mio. auf € 37,8 Mio. bei einem durchschnittlichen Personalstand von 698 Mitarbeitern (Q1-3/2016: 706). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich von € 22,4 Mio. auf € 18,3 Mio., was großteils auf geringere Instandhaltungsaufwendungen zurückzuführen ist.
Die Steigerung der at-Equity-Ergebnisse spiegelt die operative Ergebnisverbesserung dieser Beteiligungen wider. In den ersten neun Monaten 2017 wurden positive Erträge in Höhe von € 2,8 Mio. (Q1-3/2016: € 1,9 Mio.) verzeichnet.
In Summe verzeichnete das Segment Sonstige Segmente aufgrund der geringeren Erträge bei gleichzeitiger Reduktion der Aufwendungen ein EBITDA in Höhe von € 17,0 Mio. (Q1-3/2016: € 17,0 Mio.). Nach Berücksichtigung der Abschreibungen in Höhe von € 10,4 Mio. (Q1-3/2016: € 12,4 Mio.) konnte ein Segment-EBIT von € 6,6 Mio. (Q1-3/2016: € 4,7 Mio.) erzielt werden. Die EBITDA-Marge betrug 19,1% (Q1-3/2016: 18,6%), die EBIT-Marge belief sich auf 7,4% (Q1-3/2016: 5,1%).
Die Nettoverschuldung sank zum 30. September 2017 auf € 255,0 Mio., was einer Reduktion um € 100,5 Mio. im Vergleich zum Jahresbeginn entspricht. Während die Eigenkapitalquote um 1,3 Prozentpunkte auf 57,9% stieg, sank das Gearing von 31,1% (31. Dezember 2016) auf nunmehr 21,3%.
Der Netto-Geldfluss aus laufender Geschäftstätigkeit belief sich im Q1-3/2017 auf € 237,1 Mio. nach € 212,3 Mio. im Vorjahr. Der Anstieg resultierte aus der operativen Ergebnisverbesserung sowie dem Aufbau von stichtagsbezogenen Verbindlichkeiten und Rückstellungen.
Der Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit belief sich auf minus € 121,6 Mio. nach plus € 14,9 Mio. im Vorjahr. Während in den ersten neun Monaten 2017 € 77,8 Mio. für Investitionsprojekte ausbezahlt wurden, erfolgte im Vorjahr eine Einzahlung für zum Verkauf stehende Vermögenswerte in Höhe von € 69,1 Mio.
Der Free-Cashflow (Netto-Geldfluss aus laufender Geschäftstätigkeit plus Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit) beläuft sich u.a. aufgrund der Veränderung des Investitionscashflows auf € 115,5 Mio. (Q1-3/2016: € 227,2 Mio.).
Der Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von minus € 105,3 Mio. (Q1-3/2016: minus € 199,7 Mio.) ist auf Tilgungen von Finanzverbindlichkeiten in Höhe von € 89,9 Mio., Einzahlungen aus der Aufnahme von Barvorlagen zur kurzfristigen Finanzierung in Höhe von € 44,0 Mio. sowie auf die Ausschüttung von Dividenden in Höhe von € 59,4 Mio. zurückzuführen (davon € 52,5 Mio. für Anteilseigner der Flughafen Wien AG und davon € 6,9 Mio. an nicht beherrschende Anteilseigner). Im Vorjahr wurden zudem Auszahlungen für den Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen in Höhe von € 60,4 Mio. erfasst.
Der Finanzmittelbestand betrug zum 30. September 2017 € 53,6 Mio.
Das langfristige Vermögen stieg seit Jahresbeginn um € 21,6 Mio. auf € 1.857,5 Mio.
Das kurzfristige Vermögen stieg im Vergleich zum Jahresende um € 25,6 Mio. auf € 208,1 Mio. (31. Dezember 2016: € 182,4 Mio.), vor allem aufgrund des höheren Zahlungsmittelbestandes bzw. der sonstigen Veranlagungen (sonstige Forderung) aufgrund des positiven operativen Cashflows.
Das Eigenkapital erhöhte sich seit dem Jahresultimo in Summe um 4,6% auf € 1.196,8 Mio. (31. Dezember 2016: € 1.144,0 Mio.). Die Eigenkapitalquote verbesserte sich auf 57,9% nach 56,7% zum Jahresende 2016.
Die langfristigen Schulden reduzierten sich im Wesentlichen aufgrund von Umgliederungen von Finanzverbindlichkeiten in die kurzfristigen Schulden sowie aufgrund der Auflösung von passiven latenten Steuern um € 29,5 Mio. auf € 622,7 Mio.
Die kurzfristigen Schulden stiegen im Gegenzug um € 23,9 Mio. auf € 246,1 Mio. Dies ist im Wesentlichen auf höhere Rückstellungen zurückzuführen.
In den ersten neun Monaten 2017 wurden in Summe € 85,3 Mio. (Q1-3/2016: € 69,0 Mio., plus € 16,3 Mio.) in immaterielles Vermögen, Sachanlagen sowie in als Finanzinvestition gehaltene Immobilien investiert. Die größten Zugänge am Standort Wien betrafen Grundstückskäufe für die Entwicklung von Immobilienprojekten in Höhe von € 14,2 Mio., der Ausbau des Air Cargo Center Ost mit € 11,1 Mio., den Ausbau einer Trafostation in Höhe von € 2,3 Mio., Investitionen in Rollwege in Höhe von € 2,1 Mio. Am Flughafen Malta wurde in Terminalumbauten in Höhe von € 9,0 Mio. sowie in das Instrumentenlandesystem im Ausmaß von € 1,7 Mio. investiert. Am Standort Bad Vöslau erwarb die Gesellschaft ein Verwaltungs- und Hangargebäude um € 2,6 Mio.
Aufgrund der bisherigen guten Verkehrsergebnisse geht die FWAG für das Gesamtjahr 2017 im Flughafen-Wien-Konzern von einem Passagierwachstum von über 5%, am Flughafen Wien selbst von einem solchen von über 4% aus. Dementsprechend sollte das Konzern-Periodenergebnis 2017 deutlich über dem des Vorjahres liegen.
Im Oktober verzeichnete der Flughafen Wien inklusive seiner Auslandsbeteiligungen Malta Airport und Flughafen Košice mit insgesamt 2,8 Mio. Passagieren ein Plus 3,7% gegenüber Oktober 2016. Kumuliert von Jänner bis Oktober 2017 stieg das Passagieraufkommen um 7,6% auf 26,5 Mio. Reisende.
Am Standort Flughafen Wien stieg das Passagieraufkommen im Oktober 2017 um 0,9% gegenüber dem Oktober des Vorjahres auf 2.185.578 Reisende an. Die Anzahl der Lokalpassagiere stieg um 2,1% und die Anzahl der Transferpassagiere sank um 2,2%. Die Flugbewegungen gingen im Oktober 2017 um 0,3% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres zurück. Beim Frachtaufkommen verzeichnete der Flughafen Wien ebenfalls einen Rückgang um 5,7% im Vergleich zum Oktober des Vorjahres.
Verkürzter Konzernzwischen a b s c h l u s s z u m 30. September 2017
vom 1.1 bis 30.9.2017
| in T€ | Q1-3/2017 | Q1-3/20161 | V. in % | Q3/2017 | Q3/20161 |
|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 568.550,8 | 556.622,5 | 2,1 | 211.053,0 | 211.032,1 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 8.155,5 | 8.944,3 | -8,8 | 2.543,6 | 2.620,0 |
| Betriebsleistung | 576.706,3 | 565.566,9 | 2,0 | 213.596,6 | 213.652,2 |
| Aufwendungen für Material und | |||||
| bezogene Leistungen | -27.201,5 | -24.942,0 | 9,1 | -8.607,7 | -7.787,1 |
| Personalaufwand Sonstige betriebliche |
-206.000,5 | -200.350,3 | 2,8 | -68.720,3 | -66.017,4 |
| Aufwendungen | -79.885,9 | -85.588,9 | -6,7 | -29.330,4 | -36.259,7 |
| Anteilige Periodenergebnisse at-Equity Unternehmen |
2.834,0 | 1.944,2 | 45,8 | 1.629,7 | 1.068,5 |
| Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) |
266.452,4 | 256.629,9 | 3,8 | 108.567,8 | 104.656,6 |
| Planmäßige Abschreibungen | -99.012,6 | -102.075,2 | -3,0 | -31.419,8 | -33.606,5 |
| Wertaufholungen | 0,0 | 3.945,5 | -100,0 | 0,0 | 0,0 |
| Wertminderungen | -900,7 | 0,0 | n.a. | -194,8 | 0,0 |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) |
166.539,1 | 158.500,2 | 5,1 | 76.953,2 | 71.050,0 |
| Beteiligungsergebnis ohne at-Equity Unternehmen |
537,1 | 663,0 | -19,0 | 72,0 | 103,0 |
| Zinsertrag | 1.537,5 | 2.816,0 | -45,4 | 1.145,0 | 1.696,5 |
| Zinsaufwand | -13.825,9 | -17.101,5 | -19,2 | -4.502,1 | -5.531,4 |
| Sonstiges Finanzergebnis | 109,9 | 0,0 | n.a. | 0,0 | 0,0 |
| Finanzergebnis | -11.641,4 | -13.622,6 | 14,5 | -3.285,1 | -3.732,0 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) | 154.897,7 | 144.877,6 | 6,9 | 73.668,1 | 67.318,1 |
| Ertragsteuern | -40.756,8 | -38.271,8 | 6,5 | -19.639,6 | -18.278,4 |
| Periodenergebnis | 114.140,9 | 106.605,8 | 7,1 | 54.028,5 | 49.039,7 |
| Davon entfallend auf: | |||||
| Gesellschafter der Muttergesellschaft |
103.913,5 | 98.413,9 | 5,6 | 48.965,8 | 44.700,9 |
| Nicht beherrschende Anteile | 10.227,4 | 8.191,9 | 24,8 | 5.062,8 | 4.338,8 |
| Ergebnis je Aktie (in €, verwässert = unverwässert) |
1,24 | 1,17 | 5,6 | 0,59 | 0,53 |
1) Werte für Q1-3/2016 bzw. Q3/2016 angepasst (siehe Konzernanhang 2016, Kapitel VI)
vom 1.1 bis 30.9.2017
| in T€ | Q1-3/2017 Q1-3/20161 | V. in % | Q3/2017 Q3/20161 | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Periodenergebnis | 114.140,9 | 106.605,8 | 7,1 | 54.028,5 | 49.039,7 |
Sonstiges Ergebnis aus Posten, die in künftigen Perioden nicht in die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden
| Neubewertungen aus leistungsorientierten Plänen |
-1.864,2 | 1.039,9 | n.a | -401,0 | -3.906,1 |
|---|---|---|---|---|---|
| darauf entfallende latente Steuern |
466,0 | -260,0 | n.a | 100,3 | 976,5 |
| Ergebnis aus der Marktwertbe wertung von zur Veräußerung verfügbaren Wertpapieren |
-663,0 | -819,3 | -19,1 | -1.006,9 | -1.144,8 |
|---|---|---|---|---|---|
| davon erfolgsneutrale Veränderung |
-553,1 | -819,3 | -32,5 | -1.006,9 | -1.144,8 |
| davon realisiertes Ergebnis | -109,9 | 0,0 | n.a | 0,0 | 0,0 |
| darauf entfallende latente Steuern | 166,6 | 204,5 | -18,5 | 251,7 | 286,2 |
| Sonstiges Ergebnis | -1.894,6 | 165,1 | n.a | -1.055,9 | -3.788,2 |
| Gesamtergebnis | 112.246,3 | 106.770,9 | 5,1 | 52.972,6 | 45.251,5 |
| Davon entfallend auf: | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Gesellschafter der Mutter gesellschaft |
102.018,0 | 98.579,8 | 3,5 | 47.910,1 | 40.912,8 |
| Nicht beherrschende Anteile | 10.228,3 | 8.191,1 | 24,9 | 5.062,5 | 4.338,8 |
1) Werte für Q1-3/2016 bzw. Q3/2016 angepasst (siehe Konzernanhang 2016, Kapitel VI)
Zum 30.9.2017
| in T€ | 30.9.2017 | 31.12.2016 | V. in % |
|---|---|---|---|
| AKTIVA | |||
| Langfristiges Vermögen | |||
| Immaterielle Vermögenswerte | 156.654,9 | 158.964,6 | -1,5 |
| Sachanlagen | 1.458.776,0 | 1.455.926,9 | 0,2 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 131.843,6 | 145.849,2 | -9,6 |
| Beteiligungen an at-Equity-bilanzierten Unternehmen | 40.961,4 | 40.235,1 | 1,8 |
| Sonstige Vermögenswerte | 69.292,2 | 34.910,0 | 98,5 |
| 1.857.528,2 | 1.835.885,8 | 1,2 | |
| Kurzfristiges Vermögen | |||
| Vorräte | 5.823,2 | 5.970,2 | -2,5 |
| Wertpapiere | 20.737,0 | 21.301,7 | -2,7 |
| Zum Verkauf stehende Vermögenswerte | 3.058,6 | 4.307,9 | -29,0 |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 124.851,7 | 107.423,5 | 16,2 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 53.599,2 | 43.438,5 | 23,4 |
| 208.069,6 | 182.441,8 | 14,0 | |
| Summe Aktiva | 2.065.597,8 | 2.018.327,6 | 2,3 |
| PASSIVA | |||
| Eigenkapital | |||
| Grundkapital | 152.670,0 | 152.670,0 | 0,0 |
| Kapitalrücklagen | 117.657,3 | 117.657,3 | 0,0 |
| Sonstige Rücklagen | 680,7 | 2.847,9 | -76,1 |
| Einbehaltene Ergebnisse | 839.261,1 | 787.576,0 | 6,6 |
| Den Gesellschaftern der Muttergesellschaft zurechenbar | 1.110.269,1 | 1.060.751,1 | 4,7 |
| Nicht beherrschende Anteile | 86.555,7 | 83.224,1 | 4,0 |
| 1.196.824,8 | 1.143.975,2 | 4,6 | |
| Langfristige Schulden | |||
| Rückstellungen | 158.375,3 | 153.302,3 | 3,3 |
| Finanzverbindlichkeiten | 368.216,2 | 396.310,3 | -7,1 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 42.114,8 | 43.627,3 | -3,5 |
| Latente Steuern | 53.967,1 | 58.947,0 | -8,4 |
| 622.673,4 | 652.186,9 | -4,5 | |
| Kurzfristige Schulden | |||
| Steuerrückstellungen | 15.965,5 | 1.585,4 | n.a. |
| Übrige Rückstellungen | 108.914,8 | 87.132,9 | 25,0 |
| Finanzverbindlichkeiten | 46.075,2 | 63.917,0 | -27,9 |
| Lieferantenverbindlichkeiten | 34.155,0 | 34.593,7 | -1,3 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 40.989,1 | 34.936,5 | 17,3 |
| 246.099,5 | 222.165,4 | 10,8 | |
| Summe Passiva | 2.065.597,8 | 2.018.327,6 | 2,3 |
vom 1.1 bis 30.9.2017
| in T€ | Q1-3/2017 | Q1-3/20161 | V. in % | |
|---|---|---|---|---|
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 154.897,7 | 144.877,6 | 6,9 | |
| + | Abschreibungen auf das Anlagevermögen | 99.012,6 | 102.075,2 | -3,0 |
| - | Wertaufholungen | 0,0 | -3.945,5 | -100,0 |
| + | Wertminderungen | 900,7 | 0,0 | n.a. |
| - | ||||
| Anteilige Periodenergebnisse at-Equity Unternehmen | -2.834,0 | -1.944,2 | 45,8 | |
| + + |
Dividendenausschüttungen at-Equity Unternehmen Verluste / - Gewinne aus dem Abgang von Anlagevermögen |
2.107,7 -744,0 |
2.659,7 -13,3 |
-20,8 n.a. |
| - | Auflösung von Investitionszuschüssen aus öffentlichen Mitteln |
-171,0 | -166,8 | 2,5 |
| - | Sonstige zahlungsunwirksame Vorgänge | -5,5 | -10,3 | -46,9 |
| + | Zins- und Dividendenergebnis | 11.751,3 | 13.622,6 | -13,7 |
| + | erhaltene Dividenden | 537,1 | 663,0 | -19,0 |
| + | erhaltene Zinsen | 1.597,9 | 3.078,6 | -48,1 |
| - | bezahlte Zinsen | -9.559,8 | -12.185,8 | -21,5 |
| - | Erhöhung / + Senkung Vorräte | 147,0 | 64,9 | n.a. |
| - | Erhöhung / + Senkung Forderungen | -7.003,6 | -6.513,2 | 7,5 |
| + | Erhöhung / - Senkung Passiva | 17.207,1 | 6.059,9 | n.a. |
| Netto-Geldfluss aus der gewöhnlichen | ||||
| Geschäftstätigkeit | 267.841,3 | 248.322,3 | 7,9 | |
| - | Zahlungen für Ertragsteuern | -30.724,6 | -36.049,5 | -14,8 |
| Netto-Geldfluss aus laufender Geschäftstätigkeit | 237.116,7 | 212.272,8 | 11,7 | |
| + | Einzahlungen aus Anlagenabgang | 1.217,6 | 5.274,6 | -76,9 |
| - | Auszahlungen für Anlagenzugang | -77.841,0 | -59.478,5 | 30,9 |
| + | Einzahlungen für zum Verkauf stehende Vermögenswerte |
0,0 | 69.095,1 | -100,0 |
| + | Einzahlungen aus nicht rückzahlbaren Zuschüssen | 0,0 | 9,9 | -100,0 |
| + | Einzahlungen aus Abgang von kurzfristigen Veranlagungen |
20.000,0 | 0,0 | n.a. |
| - | Auszahlungen für kurzfristige Veranlagungen | -65.000,0 | 0,0 | n.a. |
| Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit | -121.623,4 | 14.901,1 | n.a. | |
| - | Dividendenausschüttung an Flughafen Wien AG Anteilseigner |
-52.500,0 | -42.000,0 | 25,0 |
| - | Dividendenausschüttung an nicht beherrschende Anteilseigner |
-6.896,7 | -6.855,2 | 0,6 |
| - | Auszahlungen aus dem Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen |
0,0 | -60.409,5 | -100,0 |
| + | Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanz verbindlichkeiten |
44.000,8 | 0,0 | n.a. |
| - | Auszahlungen aus der Tilgung von Finanz verbindlichkeiten |
-89.936,7 | -90.426,6 | -0,5 |
| Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit | -105.332,6 | -199.691,3 | -47,3 | |
| Veränderung des Finanzmittelbestandes | 10.160,7 | 27.482,6 | -63,0 | |
| + | Finanzmittelbestand am Beginn der Periode | 43.438,5 | 44.738,2 | -2,9 |
| Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 53.599,2 | 72.220,8 | -25,8 |
1) Werte für Q1-3/2016 angepasst (siehe Konzernanhang 2016, Kapitel VI)
vom 1.1 bis 30.9.2017
| den Gesellschaftern der Muttergesellschaft zurechenbar | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in T€ | Grund kapital |
Kapital rück lagen |
Summe sonstige Rück lagen |
Ein behaltene Ergebnisse |
Gesamt | Nicht beherr schende Anteile |
Gesamt |
| Stand zum 1.1.2016 - ursprünglich berichtet1 |
152.670,0 | 117.657,3 | -16.426,1 | 765.993,0 | 1.019.894,3 | 104,3 1.019.998,5 | |
| Rückwirkende Anpassung |
0,0 | 0,0 | 18.262,4 | -1.519,5 | 16.742,9 | 102.543,4 | 119.286,3 |
| Stand zum 1.1.2016 - angepasst1 |
152.670,0 | 117.657,3 | 1.836,3 | 764.473,5 | 1.036.637,2 | 102.647,7 1.139.284,9 | |
| Marktwert bewertung von Wertpapieren |
-614,1 | -614,1 | -0,8 | -614,9 | |||
| Neubewertungen aus leistungs orientierten Plänen |
780,0 | 780,0 | 0,0 | 780,0 | |||
| Sonstiges Ergebnis | 0,0 | 0,0 | 165,9 | 0,0 | 165,9 | -0,8 | 165,1 |
| Periodenergebnis | 98.413,9 | 98.413,9 | 8.191,9 | 106.605,8 | |||
| Gesamtergebnis | 0,0 | 0,0 | 165,9 | 98.413,9 | 98.579,8 | 8.191,1 | 106.770,9 |
| Auflösung Neube wertungsrücklage |
-271,7 | 271,7 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | ||
| Änderungen aus dem Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen |
-37.898,9 | -37.898,9 | -22.510,6 | -60.409,5 | |||
| Dividenden ausschüttung |
-42.000,0 | -42.000,0 | -6.855,2 | -48.855,2 | |||
| Stand zum 30.9.20161 |
152.670,0 | 117.657,3 | 1.730,5 | 783.260,1 | 1.055.318,0 | 81.473,0 1.136.791,0 | |
| Stand zum 1.1.2017 | 152.670,0 | 117.657,3 | 2.847,9 | 787.576,0 | 1.060.751,1 | 83.224,1 1.143.975,2 | |
| Marktwert bewertung von Wertpapieren |
-497,3 | -497,3 | 0,9 | -496,4 | |||
| Neubewertungen aus leistungs orientierten Plänen |
-1.398,1 | -1.398,1 | 0,0 | -1.398,1 | |||
| Sonstiges Ergebnis | 0,0 | 0,0 | -1.895,4 | 0,0 | -1.895,4 | 0,9 | -1.894,6 |
| Periodenergebnis | 103.913,5 | 103.913,5 | 10.227,4 | 114.140,9 | |||
| Gesamtergebnis | 0,0 | 0,0 | -1.895,4 | 103.913,5 | 102.018,0 | 10.228,3 | 112.246,3 |
| Auflösung Neube wertungsrücklage |
-271,7 | 271,7 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | ||
| Dividenden |
30.9.2017 152.670,0 117.657,3 680,7 839.261,1 1.110.269,1 86.555,7 1.196.824,8
Stand zum
1) Werte für 1.1.2016 angepasst (siehe Konzernanhang 2016, Kapitel VI)
ausschüttung -52.500,0 -52.500,0 -6.896,7 -59.396,7
Medieninhaber Flughafen Wien Aktiengesellschaft Postfach 1 1300 Wien-Flughafen Austria
Telefon: +43/1/7007-0 Telefax: +43/1/7007-23001
DVR: 008613 Firmenbuchnummer: FN 42984 m Firmenbuchgericht: Landesgericht Korneuburg
Leitung: Mag. Judit Helenyi Telefon: +43/1/7007-23126 E-Mail: [email protected] Mario Santi Telefon: +43/1/7007-22826 E-Mail: [email protected]
Stephan Klasmann Telefon: +43/1/7007-22300 E-Mail: [email protected]
Peter Kleemann MAS Telefon: +43/1/7007-23000 E-Mail: [email protected] Das Informationsangebot des Flughafen Wien im Internet: Website des Flughafen Wien: www.viennaairport.com Investor Relations Flughafen Wien: http://www.viennaairport.com/ unternehmen/investor_relations Lärmschutzprogramm Flughafen Wien: www.laermschutzprogramm.at Umwelt und Luftfahrt: www.vie-umwelt.at Alles zur 3. Piste: www.viennaairport.com/unternehmen/ flughafen_wien_ag/3_piste Dialogforum Flughafen Wien: www.dialogforum.at Mediationsverfahren (Archiv): www.viemediation.at
Dieser Quartalsbericht wurde im Auftrag der Flughafen Wien AG
von VGN – Corporate Publishing und Media Solutions produziert.
Disclaimer: Dieser Quartalsbericht enthält Annahmen und Prognosen, die wir auf Basis aller uns bis Redaktionsschluss am 8. November 2017 zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrunde liegenden Einschätzungen nicht eintreffen oder Risiken, wie die im Risikobericht angesprochenen, eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten abweichen. Trotz größter Sorgfalt erfolgen daher alle zukunftsbezogenen Aussagen ohne Gewähr. Die PDF-Ausgabe des Quartalsberichts 3/2017 der Flughafen Wien Aktiengesellschaft finden Sie auf unserer Homepage http://www.viennaairport.com/unternehmen/investor_relations unter dem Menüpunkt "Publikationen und Berichte". Zugunsten der besseren Lesbarkeit wurde im Geschäftsbericht überwiegend die männliche Schreibweise verwendet. Selbstverständlich sind damit Frauen und Männer gleichermaßen gemeint und angesprochen. Dieser Quartalsbericht wurde von der Flughafen Wien AG erstellt.
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