Quarterly Report • Dec 5, 2017
Quarterly Report
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Bericht zum 1. Halbjahr 2017/18 der Zumtobel Group AG
| Kennzahlenübersicht in Mio EUR | Q2 2017/18 |
Q2 2016/17 |
Veränderung in % |
1. HJ 2017/18 |
1. HJ 2016/17 |
Veränderung in % |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 307,3 | 341,6 | -10,1 | 624,4 | 667,3 | -6,4 |
| Bereinigtes EBIT | 2,1 | 32,0 | -93,3 | 20,3 | 52,0 | -61,0 |
| in % vom Umsatz | 0,7 | 9,4 | 3,3 | 7,8 | ||
| EBIT | -0,9 | 26,5 | <-100 | 16,1 | 44,3 | -63,6 |
| in % vom Umsatz | -0,3 | 7,8 | 2,6 | 6,6 | ||
| Periodenergebnis | -2,0 | 15,0 | <-100 | 7,7 | 27,6 | -72,2 |
| in % vom Umsatz | -0,7 | 4,4 | 1,2 | 4,1 | ||
| Cashflow aus dem operativen Ergebnis | 11,7 | 42,1 | -72,3 | 41,4 | 75,5 | -45,2 |
| Investitionen | 12,7 | 10,3 | 22,9 | 33,3 | 19,7 | 69,1 |
| 31. Oktober 2017 |
30. April 2017 |
Veränderung in % |
||||
| Bilanzsumme | 1.005,7 | 1.019,6 | -1,4 | |||
| Eigenkapital | 330,0 | 334,0 | -1,2 | |||
| Eigenkapitalquote in % | 32,8 | 32,8 | ||||
| Nettoverbindlichkeiten | 135,8 | 91,0 | 49,2 | |||
| Mitarbeiter inkl. Leiharbeiter (Vollzeitkräfte) | 6.360 | 6.761 | -5,9 |
die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2017/18 waren geprägt von wichtigen strategischen Schritten zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Zumtobel Group. Der im Juli 2017 gestartete Bau des neuen Produktionswerkes in Serbien und der im Oktober finalisierte Verkauf des Zumtobel Group Produktionswerks in Les Andelys (Frankreich) sowie die Entscheidung, die Komponentenproduktion in Dornbirn (Österreich) über die nächsten Jahre schrittweise nach Serbien zu verlegen, sind weitere bedeutende Meilensteine zur Stärkung der mittelfristigen Profitabilität.
Demgegenüber müssen wir jedoch feststellen, dass die allgemeine Entwicklung in der professionellen Beleuchtungsindustrie weiterhin hinter unseren ursprünglichen Erwartungen liegt und die erhoffte Erholung kurzfristig nicht absehbar ist. Wir sehen zwar eine insgesamt stabile Marktnachfrage, allerdings belasten ein zunehmend intensiverer Preiswettbewerb sowohl im Leuchten- als auch im Komponentengeschäft, nicht realisiertes Umsatzwachstum aufgrund interner operativer Herausforderungen sowie deutlich höhere Gewährleistungsrückstellungen – insbesondere im Zusammenhang mit langfristigen Straßenbeleuchtungsprojekten – die derzeitige Entwicklung der Zumtobel Group. Darüber hinaus kam es in den letzten Wochen auch vermehrt zu Projektverschiebungen in dem für die Zumtobel Group wichtigsten Absatzmarkt Großbritannien.
Entsprechend sanken auf Konzernebene die Umsätze gegenüber dem ersten Halbjahr des Vorjahres um 6,4% auf 624,4 Mio EUR (H1 2016/17 667,3 Mio EUR) und das um Sondereffekte bereinigte Gruppen-EBIT reduzierte sich auf 20,3 Mio EUR (H1 2016/17 52,0 Mio EUR). Die Umsatzentwicklung wurde durch deutlich negative Währungstranslationseffekte im Ausmaß von 12,1 Mio EUR beeinflusst, welche vor allem auf die Aufwertung des Euro gegenüber dem britischen Pfund und dem Schweizer Franken zurückzuführen sind. Bereinigt um die Währungseffekte sank der Umsatz im Berichtszeitraum um 4,6%. Sehr erfreulich entwickelte sich hingegen im ersten Halbjahr der neue Geschäftsbereich "Zumtobel Group Services", indem wir alle projekt- und softwareorientierten Dienstleistungen unter einem Dach bündeln. In diesem Bereich stieg der Umsatz um 13,7% auf 96,8 Mio EUR.
Aufgrund der nicht zufriedenstellenden Geschäftsentwicklung in den ersten sechs Monaten hat der Vorstand der Zumtobel Group AG am 15. November 2017 im Rahmen der Veröffentlichung der vorläufigen Halbjahreszahlen die Prognose für das Geschäftsjahr 2017/18 (1. Mai 2017 bis 30. April 2018) angepasst. Zur Unterstützung der Profitabilität wurden umgehend signifikante Einsparmaßnahmen in allen Funktionsbereichen des Unternehmens für das zweite Halbjahr in die Wege geleitet. Der Vorstand erwartet nunmehr für das Gesamtjahr ein operatives Ergebnis (bereinigtes EBIT) von 50 bis 60 Mio EUR und eine rückläufige Umsatzentwicklung von circa 5%. Bislang lag die Prognose bei einer leichten Verbesserung gegenüber dem Vorjahr sowohl beim Umsatz (GJ 2016/17: 1.303,9 Mio EUR) als auch beim bereinigten Gruppen-EBIT (GJ 2016/17: 72,4 Mio EUR).
Ulrich Schumacher Chief Executive Officer (CEO)
Ulrich Schumacher
Auf Basis einer unveränderten Aktienanzahl von 43,5 Mio Stück lag die Marktkapitalisierung der Zumtobel Group Ende Oktober 2017 bei 640 Mio EUR. Die Aktionärsstruktur hat sich gegenüber dem Jahresabschluss 2016/17 nicht wesentlich verändert. Die Familie Zumtobel ist mit einem Anteil von circa 35,5% der Stimmrechte weiterhin der seit dem Börsengang etablierte stabile Kernaktionär der Zumtobel Group AG. Darüber hinaus hielten zum 31. Oktober 2017 die institutionellen Investoren Lazard Freres Gestion SAS eine Beteiligung von über 5% sowie Erste Asset Management GmbH und SYZ Asset Management (OYSTER SIVAV) eine Beteiligung von je über 4%. Darüber hinaus informierte die Wellington Management Group LLP die Zumtobel Group AG mit Wirkung 6. November 2017, dass der Anteil an der Zumtobel Group AG auf über 4% erhöht wurde. Die übrigen Anteile liegen zum Großteil bei anderen institutionellen Investoren. Im ATX, dem Leitindex der größten börsennotierten Unternehmen Österreichs, belegte die Zumtobel Group Aktie per 31. Oktober 2017 Platz 23 in Bezug auf Marktkapitalisierung und Platz 16 in Bezug auf Handelsvolumen. Der durchschnittliche Tagesumsatz lag im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2017/18 bei 184.514 Stück (Doppelzählung, wie von der Wiener Börse veröffentlicht). Zum 31. Oktober 2017 belief sich der Bestand an eigenen Aktien auf 353.343 Stück.
| Schlusskurs 28.04.2017 | EUR 19,150 | Währung | EUR |
|---|---|---|---|
| Schlusskurs 31.10.2017 | EUR 14,705 | ISIN | AT0000837307 |
| Performance H1 GJ 2016/17 | -23,2% | Börsenkürzel Wiener Börse (XETRA) | ZAG |
| Marktkapitalisierung am 31.10.2017 | 640 Mio EUR | Marktsegment | Prime Market |
| Höchstkurs am 19.06.2017 | EUR 19,990 | Reuters Symbol | ZUMV.VI |
| Tiefstkurs am 26.09.2017 | EUR 13,900 | Bloomberg Symbol | ZAG AV |
| Ø tägl. Handelsvolumen (Stück) | 184.514 | Anzahl der Aktien | 43.500.000 |
Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat in der Prognose vom Oktober 2017 seinen Ausblick für das weltweite Wirtschaftswachstum in diesem Jahr leicht angehoben und erwartet nunmehr für 2017 einen Anstieg der globalen Wirtschaftsleistung um 3,6%, eine Erhöhung um 0,1 Prozentpunkte im Vergleich zur Prognose vom April 2017, und ein Wachstum von 3,7% für 2018. Die Eurozone (plus 2,1%), Japan (plus 1,5%), China (plus 6,8%), die aufstrebenden Länder Osteuropas (plus 4,5%) und Russland (plus 1,8%) treiben den Trend nach oben. Dagegen sieht der IWF für die USA, Großbritannien und Indien schwierigere Zeiten heraufziehen. Im BREXIT-erschütterten Großbritannien – dem für die Zumtobel Group wichtigsten Absatzmarkt – habe der Wirtschaftsmotor in der ersten Hälfte 2017 mehr als erwartet gestottert. Entsprechend korrigierte der IWF seine Prognose von 2,0% auf 1,7% nach unten. Mit dem weltweiten Aufschwung hat sich auch die globale Finanzstabilität deutlich gebessert. Gemäß IWF steigen hingegen auf mittlere Frist die Risiken insbesondere aufgrund der lockeren Geldpolitik, der globalen Ungleichheit zwischen Arm und Reich, den signifikanten politischen Unsicherheiten sowie den Bestrebungen, die Finanzmärkte weiter zu deregulieren.
Auf der am 21. Juli 2017 stattgefundenen 41. ordentlichen Hauptversammlung wurde beschlossen, für das Geschäftsjahr 2016/17 eine Dividende in Höhe von 23 Eurocent je Aktie auszuschütten. Die Auszahlung der Dividende an die Aktionäre erfolgte am 02. August 2017.
Am 28. Juli 2017 fand der offizielle Spatenstich für die Errichtung eines neuen Produktionswerkes in Serbien statt. Innerhalb der nächsten zweieinhalb Geschäftsjahre entsteht auf einem Grundstück in der südlichen Industriezone von Niš ein Werk, das im Endausbau 40.000 Quadratmeter umfassen soll und 30 Mio EUR kosten wird. Die ersten Produkte sollen bereits im Geschäftsjahr 2018/19 in der neuen Fabrik vom Band laufen.
Am 28. September 2017 wurde der Vertrag für die langfristige Partnerschaft zwischen der Zumtobel Group und dem französischen Industriekonzern Active'Invest unterzeichnet. Dieser Vertrag inkludiert auch den Verkauf des Zumtobel Group Produktionswerks in Les Andelys (Frankreich) mit mehr als 200 Mitarbeitern. Die Zumtobel Group bleibt 10%-Minderheitseigentümer des neuen Unternehmens.
Im Oktober 2017 setzt die Zumtobel Group eine weitere Maßnahme zur Optimierung ihres Produktionsnetzwerkes und zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit. Dazu werden die beiden Produktionswerke für Leuchten und Komponenten in Dornbirn (Österreich) zusammengefasst. Am Stammsitz fokussiert sich das Unternehmen künftig auf die Produktion von Leuchten. Gleichzeitig findet im Laufe der nächsten Jahre ein schrittweiser Transfer der Tridonic Produktionsanlagen an den neuen Standort der Gruppe in Niš (Serbien) statt.
Der Aufsichtsrat der Zumtobel Group AG verkündet im Oktober 2017 eine Verstärkung des Vorstandes um ein zusätzliches Mitglied. Bernard Motzko übernimmt ab Februar 2018 die Position des Chief Operating Officers (COO). Der jetzige COO Alfred Felder wird künftig als Vorstand den Vertrieb von Leuchten verantworten.
Weitere Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem 30. April 2017 sind nicht eingetreten.
Verstärkung des
Vorstandes
Dividende für GJ 2016/17: 23 Eurocent
Zumtobel Group startet mit dem Bau eines neuen Werkes in Serbien
Zumtobel Group verkauft das Werk in Les Andelys
Schrittweiser Transfer der Tridonic Produktionsanlagen nach Serbien
Im ersten Halbjahr (1. Mai 2017 bis 31. Oktober 2017) des laufenden Geschäftsjahres 2017/18 sank der Gruppenumsatz im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres um 6,4% auf 624,4 Mio EUR (Vorjahr 667,3 Mio EUR). Diese Umsatzentwicklung wurde durch deutlich negative Währungstranslationseffekte im Ausmaß von 12,1 Mio EUR beeinflusst, welche vor allem auf die Aufwertung des Euro gegenüber dem britischen Pfund und dem Schweizer Franken zurückzuführen sind. Bereinigt um die Währungseffekte sank der Umsatz im Berichtszeitraum um 4,6%. Ungebrochen ist das dynamische Wachstum mit LED-Produkten. Der Gesamtumsatz mit LED-Produkten stieg im Vergleich zum Berichtszeitraum des Vorjahres um 3,4% auf 478,8 Mio EUR. Damit erhöhte sich der LED-Anteil am Gruppenumsatz innerhalb von 12 Monaten von 71,8% auf 79,3%.
| Entwicklung Segmente in Mio EUR | Q2 2017/18 |
Q2 2016/17 |
Veränderung in % |
1. HJ 2017/18 |
1. HJ 2016/17 |
Veränderung in % |
Währungs bereinigt in % |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Lighting Segment | 234,7 | 266,0 | -11,8 | 479,4 | 514,6 | -6,8 | -5,4 |
| Components Segment | 90,2 | 93,4 | -3,4 | 179,0 | 190,7 | -6,1 | -3,8 |
| Überleitung | -17,7 | -17,8 | -0,6 | -34,1 | -38,0 | -10,5 | |
| Zumtobel Group | 307,3 | 341,6 | -10,1 | 624,4 | 667,3 | -6,4 | -4,6 |
Im Lighting Segment liegt die Branchenentwicklung weiterhin hinter den ursprünglichen Erwartungen zurück. Eine insgesamt stabile Nachfrage in einem Großteil der Vertriebsregionen wird durch einen zunehmend intensiveren Preiswettbewerb sowie nicht realisiertes Umsatzwachstum aufgrund interner operativer Herausforderungen insbesondere im Bereich der Logistik belastet. Darüber hinaus kam es in den letzten Wochen auch vermehrt zu Projektverschiebungen in dem für die Zumtobel Group wichtigsten Absatzmarkt Großbritannien. In diesem Umfeld sank der Umsatz im Lighting Segment im Berichtszeitraum um 6,8% auf 479,4 Mio EUR (Vorjahr 514,6 Mio EUR). Bereinigt um negative Währungseffekte fiel der Umsatz um 5,4% gegenüber dem ersten Halbjahr des Vorjahres. Sehr erfreulich entwickelte sich jedoch im ersten Halbjahr der dem Lighting Segment zugeordnete neue Geschäftsbereich "Zumtobel Group Services", in dem der Zumtobel Konzern alle projekt- und softwareorientierten Dienstleistungen unter einem Dach bündelt. In diesem Bereich stieg der Umsatz gegenüber dem ersten Halbjahr des Vorjahres um 13,7% auf 96,8 Mio EUR und erreicht damit 15,5% vom Gesamtumsatz des Konzerns.
Im Components Segment sank der Umsatz im ersten Halbjahr 2017/18 um 6,1% (währungsbereinigt minus 3,8%). Es zeigt sich deutlich, dass eine Fokussierung auf Marge in einem immer intensiver geführten Wettbewerb zwar zu hohen Ergebnisbeiträgen, aber auch zu deutlichen Umsatzeinbußen führt. Durch Preisanpassungen im zweiten Quartal konnten Marktanteile gewonnen und die währungsbereinigte Umsatzentwicklung zunehmend stabilisiert werden.
| Q2 2017/18 | 1. HJ 2017/18 | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse in Mio EUR |
Veränderung in % |
Umsatzerlöse in Mio EUR |
Veränderung in % |
in % vom Konzern |
|||
| D/A/CH | 97,0 | -7,6 | 190,7 | -5,7 | 30,5 | ||
| Nordeuropa | 65,3 | -26,2 | 142,9 | -17,0 | 22,9 | ||
| Benelux & Osteuropa | 49,3 | 7,5 | 92,8 | 9,0 | 14,9 | ||
| Südeuropa | 40,7 | -8,8 | 89,4 | -5,3 | 14,3 | ||
| Asien & Pazifik | 34,2 | 5,7 | 65,1 | 0,3 | 10,4 | ||
| Mittlerer Osten & Afrika | 12,3 | -16,7 | 26,8 | -7,3 | 4,3 | ||
| Amerika | 8,4 | -20,2 | 16,7 | -14,9 | 2,7 | ||
| Gesamt | 307,3 | -10,1 | 624,4 | -6,4 | 100,0 |
Im zweiten Quartal hat sich mit Ausnahme von Großbritannien der Trend aus den Vorquartalen zum Großteil fortgesetzt. In der für die Zumtobel Group umsatzstärksten Region D/A/CH fiel der Umsatz im ersten Halbjahr 2017/18 um 5,7% (währungsbereinigt minus 4,9%) auf 190,7 Mio EUR. Dabei war die Umsatzentwicklung in Österreich auf dem Niveau des Vorjahres und in der Schweiz und in Deutschland leicht rückläufig. Insbesondere in der Schweiz mehren sich die Anzeichen für eine positive Entwicklung in den nächsten Monaten. In der Region Nordeuropa gingen die Umsätze um 17,0% auf 142,9 Mio EUR zurück. Diese Entwicklung ist allerdings von deutlich negativen Währungseffekten aus dem britischen Pfund belastet. Währungsbereinigt sank der Umsatz um 13,0% gegenüber dem hohen Niveau des Vorjahres. Insbesondere im Lighting Segment mussten im zweiten Quartal mit annähernd minus 35% deutliche Umsatzeinbußen verzeichnet werden, was auf ein schwieriger werdendes Marktumfeld sowie ein außerordentlich gutes zweites Quartal im Vorjahr zurückzuführen ist. Die Region Benelux & Osteuropa konnte die gute Entwicklung aus den Vorjahren fortsetzen. Die Umsätze im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres stiegen um 9,0% (währungsbereinigt plus 10,2%)auf 92,8 Mio EUR. Die Region Südeuropa umfasst im Wesentlichen die Länder Italien, Spanien und Frankreich. Während Italien und Spanien im ersten Halbjahr die erfreuliche Entwicklung des Vorjahres fortsetzen konnten, ist die Entwicklung in Frankreich mit einem knapp zweistelligen Minus nach wie vor enttäuschend. Insgesamt sank der Umsatz in dieser Region um 5,3% auf 89,4 Mio EUR. In der Region Asien & Pazifik konnte die verbesserte Umsatzdynamik in Asien die weiterhin negative Entwicklung in Australien überkompensieren. Insgesamt stieg der Umsatz in der Region um 0,3% (währungsbereinigt plus 2,9%). In der Region Mittlerer Osten & Afrika hat sich die schwierige politische und wirtschaftliche Situation in einigen Ländern des Mittleren Ostens in den letzten Monaten wieder stabilisiert. Nach den deutlichen Umsatzrückgängen im Vorjahr fiel der Umsatz im Berichtszeitraum um 7,3% (währungsbereinigt minus 6,0%). In der Region Amerika fiel der Umsatz vor allem marktbedingt um 14,9% (währungsbereinigt 12,4%) auf 16,7 Mio EUR.
Deutliche Rückgänge in Großbritannien
Das um Sondereffekte bereinigte Gruppen-EBIT verschlechterte sich im ersten Halbjahr 2017/18 auf 20,3 Mio EUR (Vorjahr 52,0 Mio EUR). Die Umsatzrendite fiel entsprechend von 7,8% auf 3,3%. Während das Components Segment das sehr gute Vorjahresergebnis mit 19,0 Mio EUR (H1 2016/17 21,5 Mio EUR), annähernd halten konnte, kam die deutliche Verschlechterung der Gruppen-Profitabilität im ersten Halbjahr zum Großteil aus dem Lighting Segment. Im Lighting Segment fiel das bereinigte EBIT von 39,9 Mio EUR auf 12,8 Mio EUR. Dies ist auf den deutlichen Umsatzrückgang im zweiten Quartal, einen zunehmend intensiveren Preiswettbewerb sowie höhere Gewährleistungsrückstellungen insbesondere im Zusammenhang mit langfristigen Straßenbeleuchtungsprojekten zurückzuführen.
Entsprechend sank die Bruttoergebnismarge (nach Entwicklungsaufwendungen) der Zumtobel Group im Berichtszeitraum auf 32,0% (Vorjahr 34,7%). Die in den Kosten der umgesetzten Leistungen enthaltenen Entwicklungskosten sind im Berichtsquartal um 5,8 Mio EUR auf 34,3 Mio EUR (Vorjahr 40,2 Mio EUR) gesunken. Durch die zentrale Bündelung der F&E-Aktivitäten sowie die Verschlankung der Werkslandschaft gelang es, zusätzliche Synergieeffekte zu heben.
| Gewinn- und Verlustrechnung in Mio EUR | Q2 2017/18 |
Q2 2016/17 |
Veränderung in % |
1. HJ 2017/18 |
1. HJ 2016/17 |
Veränderung in % |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 307,3 | 341,6 | -10,1 | 624,4 | 667,3 | -6,4 |
| Kosten der umgesetzten Leistungen | -219,6 | -222,4 | -1,3 | -424,6 | -435,7 | -2,6 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 87,6 | 119,2 | -26,5 | 199,8 | 231,5 | -13,7 |
| in % vom Umsatz | 28,5 | 34,9 | 32,0 | 34,7 | ||
| SG&A Aufwendungen ohne Sondereffekte | -85,5 | -87,2 | -2,0 | -179,5 | -179,5 | 0,0 |
| Bereinigtes EBIT | 2,1 | 32,0 | -93,3 | 20,3 | 52,0 | -61,0 |
| in % vom Umsatz | 0,7 | 9,4 | 3,3 | 7,8 | ||
| Sondereffekte | -3,0 | -5,5 | -44,3 | -4,2 | -7,7 | -45,7 |
| EBIT | -0,9 | 26,5 | <-100 | 16,1 | 44,3 | -63,6 |
| in % vom Umsatz | -0,3 | 7,8 | 2,6 | 6,6 | ||
| Finanzergebnis | -2,7 | -6,9 | 60,3 | -7,0 | -8,3 | 15,5 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | -3,6 | 19,6 | <-100 | 9,1 | 36,0 | -74,7 |
| Ertragsteuern | 1,6 | -4,7 | >100 | -1,4 | -8,4 | -83,0 |
| Ergebnis aus aufgegebenen Bereichen | 0,0 | 0,0 | >100 | 0,0 | 0,0 | |
| Periodenergebnis | -2,0 | 15,0 | <-100 | 7,7 | 27,6 | -72,2 |
| Ergebnis je Aktie (in EUR) | -0,05 | 0,35 | <-100 | 0,18 | 0,64 | -72,2 |
Nachrichtlich: Das EBITDA (EBIT zzgl. Abschreibungen) im ersten Halbjahr 2017/18 betrug 40,5 Mio EUR.
Vorjahresniveau
Die Vertriebskosten konnten im ersten Halbjahr mit 158,2 Mio EUR (H1 2016/17 157,4 Mio EUR) trotz Tariflohnerhöhungen auf dem Niveau des Vorjahres gehalten werden. Die im ersten Quartal eingeleiteten Einsparmaßnahmen führten im zweiten Quartal bereits zu einem Rückgang in den Vertriebskosten in Höhe von 3,1 Mio EUR. Die Verwaltungskosten sind mit 25,1 Mio EUR leicht unter dem Niveau des Vorjahres (26,7 Mio EUR). Das sonstige betriebliche Ergebnis ohne Sondereffekte in Höhe von 3,1 Mio EUR (Vorjahr
5,4 Mio EUR) beinhaltet unter anderem Lizenzeinnahmen aus dem LED-Geschäft sowie Förderungen der öffentlichen Hand.
Im ersten Halbjahr 2017/18 wurden negative Sondereffekte in Höhe von 4,2 Mio EUR (Vorjahr 7,7 Mio EUR) verbucht. Diese betreffen insbesondere Aufwendungen im Zusammenhang mit den Anpassungen im globalen Fertigungsverbund, wie etwa den inzwischen finalisierten Verkauf des Zumtobel Group Produktionswerks in Les Andelys (Frankreich).
| Bereinigtes EBIT in Mio EUR | Q2 2017/18 |
Q2 2016/17 |
Veränderung in % |
1. HJ 2017/18 |
1. HJ 2016/17 |
Veränderung in % |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Berichtetes EBIT | -0,9 | 26,5 | <-100 | 16,1 | 44,3 | -63,6 |
| davon Sondereffekte | -3,0 | -5,5 | -44,3 | -4,2 | -7,7 | -45,7 |
| Bereinigtes EBIT | 2,1 | 32,0 | -93,3 | 20,3 | 52,0 | -61,0 |
| in % vom Umsatz | 0,7 | 9,4 | 3,3 | 7,8 |
Das Finanzergebnis verbesserte sich im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,3 Mio EUR auf minus 7,0 Mio EUR (Vorjahr minus 8,3 Mio EUR). Im Zinsaufwand sind vor allem Zinsen für die laufenden Kreditverträge sowie Zinsaufwendungen im Zusammenhang mit Finanzierungsleasingvereinbarungen enthalten. Die übrigen finanziellen Aufwendungen und Erträge betrugen minus 3,7 Mio EUR (Vorjahr minus 4,6 Mio EUR). Die Wertschwankungen bei der Marktbewertung von Finanzinstrumenten sind die Folge der hohen Volatilität am Devisenmarkt insbesondere im Zusammenhang mit dem britischen Pfund, dem Schweizer Franken sowie dem US-Dollar. Auf die Ausführungen im Konzernzwischenabschluss wird verwiesen.
| Finanzergebnis in Mio EUR | Q2 2017/18 |
Q2 2016/17 |
Veränderung in % |
1. HJ 2017/18 |
1. HJ 2016/17 |
Veränderung in % |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsaufwand | -1,5 | -1,7 | -12,3 | -3,2 | -3,7 | -13,6 |
| Zinsertrag | 0,1 | 0,1 | 7,7 | 0,2 | 0,2 | -3,4 |
| Zinssaldo | -1,5 | -1,7 | 13,0 | -3,0 | -3,5 | 14,1 |
| Übrige finanzielle Aufwendungen und Erträge | -1,1 | -5,1 | 77,8 | -3,7 | -4,6 | -19,6 |
| Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen |
-0,1 | -0,1 | -67,1 | -0,2 | -0,1 | <-100 |
| Finanzergebnis | -2,7 | -6,9 | 60,3 | -7,0 | -8,3 | 15,5 |
Das Ergebnis vor Ertragsteuern lag im Berichtszeitraum bei 9,1 Mio EUR (Vorjahr 36,0 Mio EUR). Darauf fielen Ertragsteuern in Höhe von 1,4 Mio EUR (Vorjahr 8,4 Mio EUR) an. Dementsprechend sank das Periodenergebnis auf 7,7 Mio EUR (Vorjahr 27,6 Mio EUR). Für die Aktionäre der Zumtobel Group AG ergibt sich somit ein Ergebnis je Aktie (unverwässert bei 43,1 Mio Aktien) von 0,18 EUR (Vorjahr 0,64 EUR).
Für die Ermittlung des Cashflows wurde die indirekte Methode monatsgenau angewandt. Die so erstellten monatlichen Cashflows werden mit dem jeweiligen monatlichen Durchschnittskurs umgerechnet und aggregiert, während die Bilanzpositionen mit dem Stichtagskurs umgerechnet werden. Diese Vorgangsweise führt zu Währungsdifferenzen vor allem in den einzelnen Positionen des Cashflows aus dem operativen Geschäft und damit zu deutlich abweichenden Werten im Vergleich zu den Differenzen der jeweiligen Bilanzpositionen.
Der Cashflow aus dem operativen Ergebnis reduzierte sich im Vergleich zur Vorjahresperiode aufgrund der verschlechterten Profitabilität sowie geringeren Abschreibungen von 75,5 Mio EUR auf 41,4 Mio EUR. Der saisonal bedingte Aufbau des Working Capital im Berichtszeitraum war aufgrund des geringeren Umsatzvolumens sowie des konsequenten Bestands- und Debitorenmanagements deutlich weniger ausgeprägt als im ersten Halbjahr des Vorjahres. Zum 31. Oktober 2017 lag der Working Capital-Bestand mit 218,7 Mio EUR um 35,4 Mio EUR unter dem Niveau zum 31. Oktober 2016. In Prozent des rollierenden Zwölfmonatsumsatzes reduzierte sich damit der Working Capital-Bestand im Vergleich zum Vorjahr von 19,2% auf 17,3%. Der Mittelabfluss aus der Veränderung in den sonstigen operativen Positionen betrug 22,3 Mio EUR (H1 2016/17 Zufluss von 10,0 Mio EUR). Die Veränderung bei den "kurzfristigen Rückstellungen" ist im Wesentlichen auf den Verbrauch der Restrukturierungsrückstellung. Der Mittelabfluss bei den "Übrigen lang- und kurzfristigen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten" ist auf den Rückgang bei den sonstigen Personalverbindlichkeiten, insbesondere aufgrund von Bonuszahlungen die das Geschäftsjahr 2016/17 betrafen, zurückzuführen. Entsprechend reduzierte sich der Cashflow aus dem operativen Geschäft im Berichtszeitraum von 55,0 Mio EUR auf 13,9 Mio EUR.
Im ersten Halbjahr 2017/18 wurde mit 33,3 Mio EUR deutlich mehr in Anlagevermögen investiert (H1 2016/17 19,7 Mio EUR). Die Investitionen umfassen im Wesentlichen Investitionen in Werkzeuge und Produktionsanlagen für neue Produkte, Erweiterungs- und Instandhaltungsinvestitionen sowie aktivierte Kosten für Forschung und Entwicklung (5,5 Mio EUR). Für das neue Produktionswerk in Serbien wurden in den ersten sechs Monaten 2017/18 3,6 Mio EUR ausgegeben. Darüber hinaus wurde im Mai 2017 das vormals gemietete CIT-Gebäude in Dornbirn (Österreich) um 7,1 Mio EUR käuflich erworben. Der positive Effekt in der Position "Einzahlungen aus dem Abgang aus Anlagevermögen" resultiert im Wesentlichen aus dem Erlös aus der Veräußerung der Liegenschaft in Usingen (Deutschland), nachdem die Produktion im Geschäftsjahr 2016/17 eingestellt wurde. Der negative Cashflow-Effekt im ersten Halbjahr 2017/18 in der Position "Veränderungen von lang- und kurzfristigen finanziellen Vermögenswerten" resultiert im Wesentlichen aus der Auszahlungen für 48% der Anteile an der Inventron AG, Schweiz. Die Position "Veränderung liquider Mittel aus Konsolidierungskreisänderungen" betrifft den Abgang der liquiden Mittel durch die Veräußerung der für den Verkauf des französischen Produktionswerks in Les Andelys gegründeten Gesellschaft Europhane SAS, Frankreich. Aufgrund des geringeren Cashflows aus dem operativen Geschäft und der höheren Investitionstätigkeit reduzierte sich der Free Cashflow im Berichtszeitraum auf minus 22,5 Mio EUR (Vorjahr plus 41,5 Mio EUR).
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beinhaltet hauptsächlich die Erhöhung der Inanspruchnahme des ausnutzbaren Rahmens des Konsortialkreditvertrages sowie die bezahlten Zinsen im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2017/18. Die am 21. Juli 2017 in der Hauptversammlung beschlossene Dividende von 23 Eurocent je Aktie für das Geschäftsjahr 2016/17 wurde am 02. August 2017 an die Aktionäre ausbezahlt.
| Bilanzkennzahlen in Mio EUR | 31. Oktober 2017 | 30. April 2017 |
|---|---|---|
| Bilanzsumme | 1.005,7 | 1.019,6 |
| Nettoverbindlichkeiten | 135,8 | 91,0 |
| Schuldendeckungsgrad | 1,91 | 0,86 |
| Eigenkapital | 330,0 | 334,0 |
| Eigenkapitalquote in % | 32,8 | 32,8 |
| Verschuldungsgrad in % | 41,1 | 27,2 |
| Investitionen | 33,3 | 45,2 |
| Working Capital | 218,7 | 220,1 |
| in % vom rollierenden Zwölfmonatsumsatz | 17,3 | 16,9 |
Die Qualität der Bilanzstruktur ist nahezu unverändert. Die Eigenkapitalquote lag zum 31. Oktober 2017 bei 8%. Die Nettoverbindlichkeiten erhöhten sich gegenüber dem Bilanzstichtag im saisonal üblichen Muster um 44,8 Mio EUR auf 135,8 Mio EUR. Dementsprechend verschlechterte sich der Verschuldungsgrad – als Quotient von Nettoverbindlichkeiten zum Eigenkapital – von 27,2% auf 41,1%.
In der Zumtobel Group wird ein angemessenes Risikomanagementsystem als ein wesentlicher Beitrag zum Erhalt und Ausbau der Wettbewerbsposition gesehen. Ziel des Risikomanagements ist es, durch einen systematischen Ansatz Risiken und Chancen frühzeitig zu erkennen, um so prompt durch geeignete Maßnahmen auf veränderte Rahmenbedingungen reagieren zu können.
Ein wesentliches Risiko für die Geschäftsentwicklung der Zumtobel Group besteht in der unsicheren konjunkturellen Entwicklung insbesondere in dem für die Zumtobel Group wichtigsten Absatzmarkt Großbritannien. Eine Abschwächung der Konjunktur könnte dazu führen, dass sich der Auftragseingang der Zumtobel Group deutlich verringert und bestehende Aufträge verzögert oder storniert werden. Darüber hinaus könnten verstärkte Sparanstrengungen bei den Ausgaben durch die öffentliche Hand sowie ein verstärkter Lagerabbau durch die Großhändler die Umsatzentwicklung belasten. Dadurch ergeben sich Risiken in Bezug auf die allgemeine Ergebnisentwicklung, belastet durch Unterauslastung in der Produktion, erhöhten Preisdruck und negative Produktmixverschiebungen.
Gegebenenfalls notwendige Maßnahmen zur Anpassung der Strukturkosten und Kapazitäten an das schwierige Marktumfeld oder im Rahmen der strategischen Neuausrichtung der Zumtobel Group könnten zu zusätzlichen Restrukturierungsaufwendungen führen, die das Ergebnis negativ beeinträchtigen könnten. Anpassungen in den Werkskapazitäten und Verlagerungen von Produkten können auch zu vorübergehenden Ineffizienzen in der Produktion sowie der Logistik und damit einhergehenden Lieferproblemen führen.
Mithilfe der Differenzierung gegenüber dem Wettbewerb kann die Marktposition gefestigt und eine angemessene Margenqualität sichergestellt werden. Die Zumtobel Group steht sowohl im Leuchten- als auch im Komponentengeschäft vor der Herausforderung, ihre starke Technologieposition in der Branche regelmäßig zu beweisen und Neuentwicklungen an sich ändernde Bedürfnisse der unterschiedlichen
Weiterhin solide Bilanzstruktur
Risikomanagement zum frühzeitigen Erkennen von Chancen und Risiken
Risiken aus Konjunkturentwicklung
Risiken aus den Restrukturierungen
Marktakzeptanz für die neuen Produkte Anwendungsgebiete anzupassen. Dies geschieht durch einen konsequenten Fokus der Zumtobel Group auf das Thema Innovation und die enge Zusammenarbeit zwischen Entwicklung und Vertrieb.
Die schwache Branchenkonjunktur führt auch zu einem verstärkten Wettbewerb und damit einhergehend einem zunehmend intensiverer Preiswettbewerb unter den europäischen Leuchtenanbietern zu beobachten. Darüber hinaus drängen aggressive und etablierte Wettbewerber, allen voran die asiatischen LED-Chip-Produzenten, auf den professionellen Lichtmarkt und streben eine Vorwärtsintegration an. Diesen Unternehmen fehlt allerdings zum Großteil einschlägiges Anwendungswissen über alle relevanten Bereiche der Innen- und Außenbeleuchtung, die Kompetenz für komplexe Lichtmanagementsysteme sowie das umfassende direkte Vertriebsnetzwerk. Wettbewerbsrisiken
Die Devisenmärkte sind weiterhin von hoher Unsicherheit und Volatilität geprägt. Die ergebnisrelevanten Währungsrisiken der Zumtobel Group bestehen insbesondere aus Transaktionseffekten (die lokalen Gesellschaften kaufen und/oder verkaufen ihre Waren teilweise in – aus ihrer Sicht – Fremdwährungen). Auch konzerninterne Dividendenzahlungen oder Darlehen können aus Sicht der lokalen Gesellschaften in Fremdwährungen getätigt werden. Das Translationsrisiko (Umrechnung ausländischer Einzelabschlüsse in die Konzernwährung Euro im Rahmen der Konsolidierung) ist für die Zumtobel Group von untergeordneter Bedeutung und wird nicht abgesichert. Zur Absicherung des Transaktionsrisikos setzt die Zumtobel Group überwiegend Devisenterminkontrakte mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr ein, ergänzend auch Optionen. Die Hauptwährungen im Konzern sind EUR, GBP, USD (sowie die an den USD gebundenen Währungsänderungsrisiko
asiatischen Währungen), AUD und CHF. Da das Fremdwährungsexposure aus generellen Planungsannahmen ermittelt wird und nicht aus konkret bestimmbaren Einzelverträgen, können die Voraussetzungen für Hedge-Accounting grundsätzlich nicht erfüllt werden. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sind im zweiten Halbjahr 2017/18 aus heutiger Sicht negative Transaktionseffekte insbesondere aus dem britischen Pfund und dem Schweizer Franken sowie positive Effekte aus dem US-Dollar zu erwarten.
Seit dem Geschäftsjahr 2014/15 basiert die variable Vergütung für alle bonusberechtigten Mitarbeiter unter anderem auf dem Total Shareholder Return der Zumtobel Group AG, welcher mit dem Total Shareholder Return einer spezifisch auf den Konzern zugeschnittenen Gruppe von Vergleichsunternehmen verglichen wird. Eine überproportional positive Entwicklung des Aktienkurses der Zumtobel Group AG zu ihrer Peergroup führt zu einer höheren Dotierung der Bonusrückstellung für die variable Vergütung und schmälert damit das operative Ergebnis im Berichtsjahr. Umgekehrt wirkt eine überproportional negative Entwicklung des Aktienkurses der Zumtobel Group AG positiv auf das operative Ergebnis im jeweiligen Berichtsjahr. Der Total Shareholder Return für ein Geschäftsjahr kann jeweils erst im vierten Quartal final berechnet werden. Details zum Bonussystem der Zumtobel Group AG sind im Vergütungsbericht 2016/17 ersichtlich.
Risiken der Regresspflicht und des daraus resultierenden Imageschadens aus Qualitätsmängeln können durch Fehler in der gesamten internen und externen Lieferkette verursacht werden. Qualitätssicherungssysteme überwachen die Einhaltung der selbst gesetzten hohen Anforderungen an die Produktqualität. Zudem besteht eine Produkthaftpflichtversicherung. In der Beleuchtungsindustrie hat sich in den letzten Quartalen ein Trend zu längeren Garantiezeiten, insbesondere im Bereich von Straßenbeleuchtungsprojekten entwickelt, was zu höheren Garantiekosten bzw. Gewährleistungsrückstellungen führen kann.
Bilanzielle Risiken entstehen vor allem aus der Bewertung einzelner Vermögenswerte. Währungseffekte, die notwendige Verwendung von Schätzungen und die Ermessensspielräume in den Bereichen der nicht finanziellen Vermögenswerte, aktiven latenten Steuern, Vorrats- und Forderungsbewertungen, Pensions-, Abfertigungs- und Jubiläumsgeldrückstellungen sowie Garantie- und Gewährleistungsrückstellungen haben eine unmittelbare Auswirkung auf die Darstellung der Vermögens- und Ertragslage. Die größten bilanziellen Risiken der Zumtobel Group betreffen die Firmenwerte, die Bewertung der aktivierten Entwicklungskosten und Vorräte sowie die Bewertung des Pensionsfonds in Großbritannien.
Bezüglich weiterer möglicher Risiken und Chancen der Zumtobel Group wird auf die Ausführungen des Geschäftsberichtes 2016/17 verwiesen. Auf Basis der aktuell zur Verfügung stehenden Informationen bestehen gegenwärtig keine wesentlichen Einzelrisiken, die den Unternehmensbestand gefährden könnten.
Variable Vergütung basiert auf dem Total Shareholder Return
Die allgemeine Entwicklung in der professionellen Beleuchtungsindustrie liegt weiterhin hinter den ursprünglichen Erwartungen und die erhoffte Erholung ist kurzfristig nicht absehbar. So wie in den Vorquartalen bleibt die Visibilität gering und der Preisdruck hoch. Aufgrund der nicht zufriedenstellenden Geschäftsentwicklung in den ersten sechs Monaten hat der Vorstand der Zumtobel Group AG am 15. November 2017 im Rahmen der Veröffentlichung der vorläufigen Halbjahreszahlen die Prognose für das Geschäftsjahr 2017/18 (1. Mai 2017 bis 30. April 2018) angepasst. Zur Unterstützung der Profitabilität wurden umgehend signifikante Einsparmaßnahmen in allen Funktionsbereichen des Unternehmens für das zweite Halbjahr in die Wege geleitet. Der Vorstand erwartet nunmehr für das Gesamtjahr ein operatives Ergebnis (bereinigtes EBIT) von 50 bis 60 Mio EUR und eine rückläufige Umsatzentwicklung von circa 5%. Bislang lag die Prognose bei einer leichten Verbesserung gegenüber dem Vorjahr sowohl beim Umsatz (GJ 2016/17: 1.303,9 Mio EUR) als auch beim bereinigten Gruppen-EBIT (GJ 2016/17: 72,4 Mio EUR).
Dornbirn, am 5. Dezember 2017
Ulrich Schumacher Karin Sonnenmoser Alfred Felder
Chief Executive Officer (CEO) Chief Financial Officer (CFO) Chief Operating Officer (COO)
| in TEUR | Q2 2017/18 |
Q2 2016/17 |
Verände rung in % |
1. HJ 2017/18 |
1. HJ 2016/17 |
Verände rung in % |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 307.251 | 341.612 | –10,1 | 624.414 | 667.268 | –6,4 |
| Kosten der umgesetzten Leistungen | –219.611 | –222.447 | –1,3 | –424.618 | –435.737 | –2,6 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 87.640 | 119.165 | –26,5 | 199.796 | 231.531 | –13,7 |
| in % vom Umsatz | 28,5 | 34,9 | 32,0 | 34,7 | ||
| Vertriebskosten | –75.861 | –78.974 | –3,9 | –157.412 | –158.155 | –0,5 |
| Verwaltungskosten | –12.095 | –12.676 | –4,6 | –25.143 | –26.705 | –5,8 |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | –592 | –1.033 | –42,7 | –1.133 | –2.374 | –52,3 |
| davon Sondereffekte | –3.049 | –5.470 | –44,3 | –4.199 | –7.727 | –45,7 |
| Betriebsergebnis | –908 | 26.482 | <–100 | 16.108 | 44.297 | –63,6 |
| in % vom Umsatz | –0,3 | 7,8 | 2,6 | 6,6 | ||
| Zinsaufwand | –1.527 | –1.741 | –12,3 | –3.204 | –3.709 | –13,6 |
| Zinsertrag | 70 | 65 | 7,7 | 159 | 164 | –3,4 |
| Übrige finanzielle Aufwendungen und Erträge | –1.129 | –5.096 | –77,8 | –3.719 | –4.626 | –19,6 |
| Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen | –136 | –82 | 65,9 | –238 | –116 | <–100 |
| Finanzergebnis | –2.722 | –6.854 | 60,3 | –7.002 | –8.287 | 15,5 |
| in % vom Umsatz | –0,9 | –2,0 | –1,1 | –1,2 | ||
| Ergebnis vor Ertragsteuern | –3.630 | 19.628 | <–100 | 9.106 | 36.010 | –74,7 |
| Ertragsteuern | 1.596 | –4.660 | >100 | –1.433 | –8.449 | –83,0 |
| Ergebnis aus fortzuführenden Bereichen | –2.034 | 14.968 | <–100 | 7.673 | 27.561 | –72,2 |
| Periodenergebnis | –2.034 | 14.968 | <–100 | 7.673 | 27.561 | –72,2 |
| in % vom Umsatz | –0,7 | 4,4 | 1,2 | 4,1 | ||
| davon den nicht beherrschenden Anteilen zuordenbar | –47 | 9 | <–100 | –22 | 0 | <–100 |
| davon den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuordenbar | –1.987 | 14.959 | <–100 | 7.695 | 27.561 | –72,1 |
| Anzahl ausstehender Aktien unverwässert – Durchschnitt (in 1.000 Stk.) | 43.147 | 43.147 | 43.147 | 43.147 | ||
| Verwässerungseffekt (Aktienoptionen) – Durchschnitt (in 1.000 Stk.) | 0 | 0 | 0 | 0 | ||
| Anzahl ausstehender Aktien verwässert – Durchschnitt (in 1.000 Stk.) | 43.147 | 43.147 | 43.147 | 43.147 | ||
| Ergebnis je Aktie (in EUR) | ||||||
| Ergebnis je Aktie (verwässert und unverwässert) | –0,05 | 0,35 | 0,18 | 0,64 | ||
| Ergebnis je Aktie aus fortzuführenden Bereichen (in EUR) | ||||||
| Ergebnis je Aktie (verwässert und unverwässert) | –0,05 | 0,35 | 0,18 | 0,64 | ||
| Ergebnis je Aktie aus aufgegebenen Bereichen (in EUR) | ||||||
| Ergebnis je Aktie (verwässert und unverwässert) | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| in TEUR | Q2 2017/18 |
Q2 2016/17 |
Verände rung in % |
1. HJ 2017/18 |
1. HJ 2016/17 |
Verände rung in % |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Periodenergebnis | –2.034 | 14.968 | <–100 | 7.673 | 27.561 | –72,2 |
| Versicherungsmathematischer Gewinn/Verlust | 4.789 | –20.672 | >100 | 4.789 | –20.672 | >100 |
| Latente Steuern auf versicherungsmathematische Gewinne/Verluste | –198 | 1.890 | <–100 | –198 | 1.890 | <–100 |
| Summe der Posten, die nicht nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden |
4.591 | –18.782 | >100 | 4.591 | –18.782 | >100 |
| Währungsdifferenzen | –1.434 | 6.675 | <–100 | –3.144 | 12.875 | <–100 |
| Währungsdifferenzen aus Darlehen | 2.117 | –3.848 | >100 | –3.533 | –9.063 | –61,0 |
| Hedge Accounting | 98 | 434 | –77,4 | 396 | 601 | –34,1 |
| Latente Steuern auf Hedge Accounting | –25 | –108 | 77,2 | –99 | –150 | –34,1 |
| Summe der Posten, die nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden |
756 | 3.153 | –76,0 | –6.380 | 4.263 | <–100 |
| Sonstige Gesamtergebnisbestandteile | 5.347 | –15.629 | >100 | –1.789 | –14.519 | 87,7 |
| davon den nicht beherrschenden Anteilen zuordenbar | 23 | 36 | –37,3 | –188 | 96 | <–100 |
| davon den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuordenbar | 5.324 | –15.665 | >100 | –1.601 | –14.615 | 89,0 |
| Gesamtergebnis | 3.313 | –661 | >100 | 5.884 | 13.042 | –54,9 |
| davon den nicht beherrschenden Anteilen zuordenbar | –25 | 46 | <–100 | –210 | 96 | <–100 |
| davon den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuordenbar | 3.338 | –707 | >100 | 6.094 | 12.946 | –52,9 |
| in TEUR | 31. Oktober 2017 | in % | 30. April 2017 | in % |
|---|---|---|---|---|
| Firmenwerte | 194.808 | 19,4 | 197.810 | 19,4 |
| Übrige immaterielle Vermögenswerte | 52.367 | 5,2 | 52.947 | 5,2 |
| Sachanlagen | 205.926 | 20,4 | 203.526 | 20,0 |
| Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen | 4.961 | 0,4 | 1.818 | 0,2 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 1.109 | 0,1 | 1.243 | 0,1 |
| Übrige Vermögenswerte | 4.630 | 0,5 | 4.875 | 0,5 |
| Latente Steuern | 40.779 | 4,1 | 42.707 | 4,2 |
| Langfristiges Vermögen | 504.580 | 50,1 | 504.926 | 49,6 |
| Vorräte | 196.629 | 19,6 | 197.012 | 19,3 |
| Forderungen aus Lieferungen & Leistungen | 187.639 | 18,7 | 198.230 | 19,4 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 1.314 | 0,1 | 1.590 | 0,2 |
| Übrige Vermögenswerte | 40.860 | 4,1 | 35.016 | 3,4 |
| Liquide Mittel | 74.662 | 7,4 | 81.352 | 8,0 |
| Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte | 0 | 1.503 | 0,1 | |
| Kurzfristiges Vermögen | 501.104 | 49,9 | 514.703 | 50,4 |
| VERMÖGEN | 1.005.684 | 100,0 | 1.019.629 | 100,0 |
| Grundkapital | 108.750 | 10,8 | 108.750 | 10,7 |
| Kapitalrücklagen | 335.316 | 33,3 | 335.316 | 32,9 |
| Gewinnrücklagen | –126.260 | –12,6 | –140.139 | –13,7 |
| Periodenergebnis | 7.695 | 0,8 | 25.404 | 2,4 |
| Kapital der Anteilseigner der Muttergesellschaft | 325.501 | 32,4 | 329.331 | 32,3 |
| Kapital der nicht beherrschenden Anteile | 4.449 | 0,4 | 4.659 | 0,5 |
| Eigenkapital | 329.950 | 32,8 | 333.990 | 32,8 |
| Rückstellungen für Pensionen | 82.473 | 8,2 | 93.805 | 9,2 |
| Rückstellungen für Abfertigungen | 48.012 | 4,8 | 47.801 | 4,7 |
| Sonstige Personalrückstellungen | 9.805 | 1,0 | 10.266 | 1,0 |
| Übrige Rückstellungen | 7.113 | 0,7 | 646 | 0,1 |
| Finanzschulden | 202.104 | 20,1 | 168.267 | 16,5 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 3.796 | 0,4 | 4.628 | 0,4 |
| Latente Steuern | 450 | 0,0 | 547 | 0,1 |
| Langfristige Schulden | 353.753 | 35,2 | 325.960 | 32,0 |
| Rückstellungen für Ertragsteuern | 21.345 | 2,1 | 23.093 | 2,3 |
| Übrige Rückstellungen | 31.080 | 3,1 | 38.753 | 3,8 |
| Finanzschulden | 8.316 | 0,8 | 4.539 | 0,4 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen & Leistungen | 144.677 | 14,4 | 157.074 | 15,4 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 116.563 | 11,6 | 126.795 | 12,4 |
| Zur Veräußerung gehaltene Schulden | 0 | 9.425 | 0,9 | |
| Kurzfristige Schulden | 321.981 | 32,0 | 359.679 | 35,2 |
| EIGENKAPITAL UND SCHULDEN | 1.005.684 | 100,0 | 1.019.629 | 100,0 |
| in TEUR | 1. HJ 2017/18 | 1. HJ 2016/17 |
|---|---|---|
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 9.106 | 36.010 |
| Abschreibungen und Amortisierungen | 24.368 | 31.165 |
| Gewinn/Verlust aus Anlagenabgängen | 897 | 28 |
| Zinsertrag / Zinsaufwand | 3.045 | 3.587 |
| Übrige finanzielle Aufwendungen und Erträge | 3.719 | 4.700 |
| Gewinn- oder Verlustanteile an Unternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden | 238 | 0 |
| Cashflow aus dem operativen Ergebnis | 41.373 | 75.490 |
| Vorräte | 4.958 | –16.629 |
| Forderungen aus Lieferungen & Leistungen | 6.391 | –5.359 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen & Leistungen | –18.581 | –128 |
| Erhaltene Anzahlungen | 4.172 | –5.637 |
| Veränderung des Working Capital | –3.060 | –27.753 |
| Langfristige Rückstellungen | –1.596 | –2.201 |
| Kurzfristige Rückstellungen | –9.650 | –1.155 |
| Übrige lang- und kurzfristige Vermögenswerte und Verbindlichkeiten | –11.024 | 13.373 |
| Veränderungen der sonstigen operativen Positionen | –22.270 | 10.017 |
| Gezahlte Ertragsteuern | –2.162 | –2.760 |
| Cashflow aus dem operativen Geschäft | 13.881 | 54.994 |
| Einzahlungen aus dem Abgang von Sachanlagen und übrigen immateriellen Vermögenswerten | 3.865 | 75 |
| Auszahlungen für den Erwerb von Sachanlagen und übrigen immateriellen Vermögenswerten | –33.268 | –19.673 |
| Veränderung von lang- und kurzfristigen finanziellen Vermögenswerten | –3.765 | 6.122 |
| Veränderung liquider Mittel aus Konsolidierungskreisänderungen | –3.179 | 0 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | –36.347 | –13.476 |
| FREIER CASHFLOW | –22.466 | 41.518 |
| Veränderung der lang- und kurzfristigen Finanzschulden | 28.188 | –25.702 |
| Dividenden | –9.924 | –8.629 |
| Gezahlte Zinsen | –3.142 | –3.677 |
| Erhaltene Zinsen | 158 | 163 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | 15.280 | –37.845 |
| VERÄNDERUNG DES FINANZMITTELBESTANDES | –7.186 | 3.673 |
| Finanzmittelbestand am Anfang der Periode | 77.205 | 75.305 |
| Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 67.433 | 78.732 |
| Einfluss von Wechselkursänderungen auf den Finanzmittelbestand | –2.586 | –246 |
| Veränderung | –7.186 | 3.673 |
| Anteil der Gesellschafter des Mutterunternehmens | |||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | Grund kapital |
Kapital rücklagen |
Sonstige Gewinn rücklagen |
Währungs rücklage |
Hedge Accounting |
Rücklage IAS 19 |
Summe | beherr schende Anteile |
Summe Eigen kapital |
||
| 30. April 2017 | 108.750 | 335.316 | 45.714 | –27.419 | –1.040 | –131.990 | 329.331 | 4.659 | 333.990 | ||
| +/- Periodenergebnis | 0 | 0 | 7.695 | 0 | 0 | 0 | 7.695 | –22 | 7.673 | ||
| +/- sonstiges Ergebnis | 0 | 0 | 0 | –6.489 | 297 | 4.591 | –1.601 | –188 | –1.789 | ||
| +/- Gesamtergebnis | 0 | 0 | 7.695 | –6.489 | 297 | 4.591 | 6.094 | –210 | 5.884 | ||
| +/- Dividenden | 0 | 0 | –9.924 | 0 | 0 | 0 | –9.924 | 0 | –9.924 | ||
| 31. Oktober 2017 | 108.750 | 335.316 | 43.485 | –33.908 | –743 | –127.399 | 325.501 | 4.449 | 329.950 |
| Anteil der Gesellschafter des Mutterunternehmens Nicht |
|||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | Grund kapital |
Kapital rücklagen |
Sonstige Gewinn rücklagen |
Währungs rücklage |
Hedge Accounting |
Rücklage IAS 19 |
Summe | beherr schende Anteile |
Summe Eigen kapital |
| 30. April 2016 | 108.750 | 335.316 | 30.210 | –23.167 | –2.046 | –120.791 | 328.272 | 4.973 | 333.245 |
| +/- Periodenergebnis | 0 | 0 | 27.561 | 0 | 0 | 0 | 27.561 | 0 | 27.561 |
| +/- sonstiges Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 3.716 | 451 | –18.782 | –14.615 | 96 | –14.519 |
| +/- Gesamtergebnis | 0 | 0 | 27.561 | 3.716 | 451 | –18.782 | 12.946 | 96 | 13.042 |
| +/- Dividenden | 0 | 0 | –8.629 | 0 | 0 | 0 | –8.629 | 0 | –8.629 |
| 31. Oktober 2016 | 108.750 | 335.316 | 49.142 | –19.451 | –1.596 | –139.572 | 332.589 | 5.069 | 337.658 |
In der Bilanz sind unter der Position "Gewinnrücklagen" neben den sonstigen Gewinnrücklagen die Währungsrücklage, die Rücklage für Hedge Accounting, die Rücklage für Aktienoptionen und die Rücklage für IAS 19 enthalten.
Der Konzernzwischenabschluss zum 31. Oktober 2017 wurde nach den Grundsätzen der International Financial Reporting Standards, Regelungen für Zwischenberichte (IAS 34), erstellt. Es wurde vom Wahlrecht nach IAS 34 Gebrauch gemacht, welches die Möglichkeit eines verkürzten Anhanges bietet.
Der verkürzte Konzernzwischenabschluss wurde auf Basis aller am Stichtag gültigen IAS/IFRS, die das International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlicht hat, sowie aller Interpretationen (IFRIC/SIC) des International Financial Reporting Interpretations Committee bzw. des Standing Interpretations Committee erstellt, sofern diese auch von der Europäischen Union im Endorsement-Verfahren übernommen wurden.
Die bei der Erstellung des Konzernzwischenabschlusses angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden stimmen somit mit denen des Konzernjahresabschlusses zum 30. April 2017 überein, mit Ausnahme der IFRS, welche ab dem 1. Januar 2017 verpflichtend anzuwenden sind.
Zur Verbesserung der Klarheit und Aussagefähigkeit des Abschlusses werden sowohl in der Bilanz als auch in der Gewinn- und Verlustrechnung einzelne Posten zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen. Die Angabe in den Tabellen erfolgt – sofern nicht anders angegeben – in Tausend Euro (TEUR). Durch maschinelle Rechenhilfen können Rundungsdifferenzen entstehen.
Die Quartalsabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen folgen einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen.
Die Erstellung eines Zwischenabschlusses nach IFRS erfordert Schätzungen und Annahmen des Managements, die Höhe und Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte und Schulden, der Erträge und Aufwendungen sowie die Angaben betreffend Eventualverbindlichkeiten im Zwischenbericht beeinflussen. Tatsächliche Ergebnisse können von diesen Schätzungen abweichen.
Folgende von der Europäischen Union übernommenen Standards beziehungsweise Interpretationen sind seit dem letzten Bilanzstichtag erstmals verpflichtend anzuwenden:
| Standards beziehungsweise Interpretationen | Anzuwenden ab Geschäftsjahresbeginn nach |
|
|---|---|---|
| IAS 7 | Angabeninitiative | 1. Januar 2017 |
| IAS 12 | Erfassung von latenten Steueransprüchen für nicht realisierte Verluste | 1. Januar 2017 |
| Diverse | Verbesserungen an dem IFRS-Zyklus 2014–2016 | 1. Januar 2017 |
Die Auswirkungen der Änderungen der neuen Standards beziehungsweise Interpretationen wurden analysiert und haben auf den vorliegenden Konzernzwischenabschluss keine wesentlichen Auswirkungen.
Im Wesentlichen werden folgende neue beziehungsweise geänderte IAS/IFRS/IFRIC-Interpretationen, die bereits veröffentlicht, aber noch nicht verpflichtend anzuwenden sind, nicht vorzeitig angewandt. Diese finden daher im Geschäftsjahr 2017/18 für die Zumtobel Group keine Berücksichtigung:
Im Juli 2014 hat das IASB den Standard "IFRS 9 – Finanzinstrumente" veröffentlicht, mit dem IAS 39 "Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung" abgelöst werden soll. IFRS 9 umfasst unter anderem ein einheitliches Modell zur Klassifizierung und zur Festlegung der Bewertungsmethode (einschließlich der Wertminderungen) von Finanzinstrumenten. Darüber hinaus beinhaltet IFRS 9 Regelungen zum General Hedge Accounting. Mit IFRS 9 werden zusätzliche Anhang-Angaben erforderlich, die aus der Anpassung von IFRS 7 "Finanzinstrumente: Angaben" resultieren.
Die Untersuchung der Auswirkungen aus der Anwendung von IFRS 9 auf den Konzernabschluss ist noch nicht abgeschlossen. Auswirkungen können sich insbesondere daraus ergeben, dass die neuen Vorschriften zur Erfassung von Wertminderungen auch erwartete zukünftige Verluste mit einbeziehen, während IAS 39 lediglich die Erfassung von bereits eingetretenen Wertminderungen vorsieht. Diese Auswirkungen sind auf die Zumtobel Group derzeit aber nicht wesentlich.
Sämtliche Eigenkapitalinstrumente sind zukünftig grundsätzlich erfolgswirksam bzw. erfolgsneutral zum Fair Value zu erfassen. Soweit Wertänderungen erfolgsneutral Berücksichtigung finden, werden sie beim Verkauf dieser Instrumente zukünftig nicht mehr in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert. Mögliche Auswirkungen können in stärker schwankenden Bilanzwerten und Schwankungen in der Gewinn- und Verlustrechnung bzw. der Gesamtergebnisrechnung liegen. Weitere Auswirkungen können sich aus der Möglichkeit ergeben, bestimmte Komponenten von Derivaten von der Designation einer Sicherungsbeziehung auszunehmen und die Änderungen der Zeitwerte dieser Komponenten erfolgsneutral zu erfassen.
Diese Änderung betrifft zum Beispiel Zeitwerte von Optionen, deren Wertänderungen während der Laufzeit der Optionen unter IAS 39 regelmäßig ergebniswirksam berücksichtigt werden. Die Zumtobel Group beabsichtigt IFRS 9 erstmals auf das Geschäftsjahr anwenden, das am 1. Mai 2018 beginnt. Die Zumtobel Group plant derzeit, in Einklang mit den Übergangsvorschriften, auf die Anpassung der Vorjahreszahlen zu verzichten und Übergangseffekte kumulativ in den Gewinnrücklagen auszuweisen.
Die Zumtobel Group erwartet gegenwärtig insgesamt keine wesentlichen Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage durch den Übergang auf IFRS 9.
Im Mai 2014 wurde vom IASB der Standard IFRS 15 "Erlöse aus Verträgen mit Kunden" veröffentlicht. Er ersetzt bestehende Leitlinien zur Erfassung von Umsatzerlösen, darunter IAS 18 "Umsatzerlöse", IAS 11 "Fertigungsaufträge" und IFRIC 13 "Kundenbindungsprogramme". Der neue Standard legt einen umfassenden Rahmen fest, in welcher Höhe und zu welchem Zeitpunkt Umsatzerlöse erfasst werden.
IFRS 15 sieht dabei ein einheitliches, fünfstufiges Erlösrealisierungsmodell vor, das grundsätzlich auf alle Verträge mit Kunden anzuwenden ist. In der Bilanz werden durch IFRS 15 mit Vertragsvermögenswerten und Vertragsverbindlichkeiten neue Positionen eingeführt. Diese können durch auf Vertragsebene bestehende Leistungsüberschüsse oder -verpflichtungen entstehen. Zudem werden die Vorschriften für den Anhang zum Jahresabschluss erweitert.
Auswirkungen auf die Zumtobel Group können sich zukünftig insbesondere hinsichtlich des Zeitpunktes der Erlösrealisierung von verlängerten Gewährleistungszusagen, die auf die erweiterten Garantien in einzelnen Absatzregionen zurückzuführen sind, ergeben. Umsatzerlöse, welche aus diesen Gewährleistungszusagen resultieren können, erst in einem späteren Geschäftsjahr realisiert werden. Es wird erwartet, dass sich die Verschiebung der Umsatzerlöse auf maximal 0,5% des Gruppenumsatzes beläuft.
Aus heutiger Sicht werden durch die Anwendung von IFRS 15 keine weiteren Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Konzerns erwartet. IFRS 15 ist verpflichtend spätestens auf Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2018 beginnen. Eine vorzeitige Anwendung ist zulässig. Die Zumtobel Group beabsichtigt aktuell IFRS 15 erstmalig für das am 1. Mai 2018 beginnende Geschäftsjahr anzuwenden.
Im Januar 2016 hat das IASB den Standard IFRS 16 "Leasingverhältnisse" veröffentlicht, mit dem unter anderem IAS 17 "Leasingverhältnisse" und IFRIC 4 "Beurteilung, ob eine Vereinbarung ein Leasingverhältnis enthält" abgelöst werden sollen. IFRS 16 schafft für Leasingnehmer die bisherige Klassifizierung von Leasingverträgen in Operating Leasing und Finanzierungsleasing ab. Stattdessen führt IFRS 16 ein einheitliches Bilanzierungsmodell ein, nach dem Leasingnehmer verpflichtet sind, für Leasingverträge mit einer Laufzeit von mehr als zwölf Monaten Vermögenswerte für das Nutzungsrecht und Leasingverbindlichkeiten anzusetzen.
Dies führt dazu, dass bisher nicht bilanzierte Leasingverhältnisse künftig – weitgehend vergleichbar mit der heutigen Bilanzierung von Finanzierungsleasings – bilanziell zu erfassen sind. Die Bilanzierung beim Leasinggeber wurde nahezu identisch aus IAS 17 in IFRS 16 übernommen. IFRS 16 ist für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2019 beginnen. Eine vorzeitige Anwendung ist zulässig, wenn IFRS 15 bereits angewendet wird. Die Auswirkungen der Anwendung von IFRS 16 auf den Konzernabschluss werden derzeit geprüft. Die Zumtobel Group wird IFRS 16 erstmals für das am 1. Mai 2019 beginnende Geschäftsjahr anwenden.
Die übrigen veröffentlichten, von der EU noch nicht übernommenen Standards werden voraussichtlich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Konzerns haben.
Ein wesentliches Risiko für die Geschäftsentwicklung der Zumtobel Group besteht in der unsicheren konjunkturellen Entwicklung insbesondere in dem für die Zumtobel Group wichtigsten Absatzmarkt Großbritannien. Zudem bestehen für die Zumtobel Group Währungsrisiken aus Transaktionen in britischen Pfund. Da die Zumtobel Group mit drei Werken in Großbritannien vertreten ist, kann das Währungsrisiko jedoch teilweise kompensiert werden.
Die wichtigsten Währungen für die Umrechnung der Tochtergesellschaften in EUR stellen sich wie folgt dar:
| Durchschnittskurse Gewinn und Verlustrechnung |
Stichtagskurse Bilanz | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| 1 EUR entspricht | 31. Oktober 2017 |
31. Oktober 2016 |
31. Oktober 2017 |
30. April 2017 | |
| AUD | 1,4909 | 1,4879 | 1,5210 | 1,4629 | |
| CHF | 1,1210 | 1,0918 | 1,1622 | 1,0831 | |
| USD | 1,1550 | 1,1179 | 1,1638 | 1,0930 | |
| SEK | 9,6224 | 9,4762 | 9,7415 | 9,6318 | |
| NOK | 9,3886 | 9,2516 | 9,5238 | 9,3243 | |
| GBP | 0,8863 | 0,8348 | 0,8785 | 0,8447 |
In den Konzernzwischenabschluss fließen alle wesentlichen in- und ausländischen Unternehmen ein, die von der Zumtobel Group AG kontrolliert werden. Die Veränderung des Konsolidierungskreises stellt sich für die Zwischenperiode wie folgt dar:
| Konsolidierungsmethode | ||||
|---|---|---|---|---|
| voll | at equity | Summe | ||
| 30. April 2017 | 95 | 2 | 97 | |
| Im Berichtszeitraum erstmals einbezogen | 1 | 2 | 3 | |
| davon Neugründung | 1 | 1 | ||
| Im Berichtszeitraum verkauft | -1 | -1 | ||
| 31. Oktober 2017 | 95 | 4 | 99 |
Die Veränderungen im Konsolidierungskreis haben keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss.
Die nachfolgenden Erläuterungen beziehen sich auf wesentliche Veränderungen einzelner Positionen zur Vorperiode.
Saisonal bedingt sind die beiden ersten Quartale des Geschäftsjahres umsatzstärker als das zweite Halbjahr, dabei liegt insbesondere das dritte Quartal wesentlich unter dem Durchschnitt. Diese Verteilung resultiert aus der Abhängigkeit des Konzerns von der Entwicklung der Bautätigkeit und deren saisonaler Verteilung im Jahresverlauf.
In den Umsatzerlösen sind Erlösschmälerungen (vornehmlich Kundenskonti) in Höhe von TEUR 26.084 (VJ TEUR 30.183) enthalten. Die Bruttoumsatzerlöse belaufen sich auf TEUR 650.498 (VJ TEUR 697.450).
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Umsatzkostenverfahren erstellt. In den Kosten der umgesetzten Leistungen (inkl. Entwicklungskosten), Vertriebskosten (inkl. Forschungskosten) und Verwaltungskosten sowie dem sonstigen betrieblichen Ergebnis sind folgende Aufwandsarten und Erträge enthalten:
| in TEUR | Kosten der umgesetzten Leistungen |
Vertriebs kosten |
Verwaltungs kosten |
Sonstiges betriebliches Ergebnis |
Summe |
|---|---|---|---|---|---|
| Materialaufwand | –271.603 | –3.124 | –35 | 0 | –274.762 |
| Personalaufwand | –99.178 | –89.269 | –19.037 | –196 | –207.680 |
| Abschreibungen | –20.143 | –3.550 | –617 | –58 | –24.368 |
| Sonstiger Aufwand | –46.461 | –60.915 | –8.462 | –4.342 | –120.180 |
| Aktivierte Eigenleistungen | 6.793 | 274 | 19 | 0 | 7.086 |
| Interne Verrechnung | 487 | –3.165 | 2.678 | 0 | 0 |
| Summe Aufwände | –430.105 | –159.749 | –25.454 | –4.596 | –619.904 |
| Sonstige Erträge | 5.487 | 2.337 | 311 | 3.463 | 11.598 |
| Summe | –424.618 | –157.412 | –25.143 | –1.133 | –608.306 |
| in TEUR | Kosten der umgesetzten Leistungen |
Vertriebs kosten |
Verwaltungs kosten |
Sonstiges betriebliches Ergebnis |
Summe |
|---|---|---|---|---|---|
| Materialaufwand | –271.261 | –3.295 | –35 | -2 | –274.593 |
| Personalaufwand | –106.594 | –91.473 | –18.547 | –6.909 | –223.523 |
| Abschreibungen | –26.440 | –3.792 | –751 | –182 | –31.165 |
| Sonstiger Aufwand | –42.240 | –59.390 | –9.306 | –1.285 | –112.221 |
| Aktivierte Eigenleistungen | 6.517 | 0 | 0 | 0 | 6.517 |
| Interne Verrechnung | 2.530 | –4.450 | 1.920 | 0 | 0 |
| Summe Aufwände | –437.488 | –162.400 | –26.719 | –8.378 | –634.985 |
| Sonstige Erträge | 1.751 | 4.245 | 14 | 6.004 | 12.014 |
| Summe | –435.737 | –158.155 | –26.705 | –2.374 | –622.971 |
In den Kosten der umgesetzten Leistungen sind Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 34.436 (VJ TEUR 40.151) enthalten.
In der Periode wurden Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 5.519 (VJ TEUR 6.239) aktiviert. Die Abschreibung der aktivierten Entwicklungskosten beträgt TEUR 6.401 (VJ TEUR 9.908).
| in TEUR | Q2 2017/18 | Q2 2016/17 | 1. HJ 2017/18 | 1. HJ 2016/17 |
|---|---|---|---|---|
| Förderungen der öffentlichen Hand | 811 | 2.538 | 1.015 | 2.512 |
| Lizenzeinnahmen | 1.562 | 1.632 | 1.937 | 2.890 |
| Konsolidierungskreisänderungen | 284 | 398 | 284 | 398 |
| Sonstige Erträge | 2.657 | 4.567 | 3.236 | 5.799 |
| Restrukturierungen | –3.359 | –5.812 | –4.457 | –8.069 |
| Veräußerungsgewinne/-verluste | –19 | 0 | –19 | 0 |
| Wertminderungen von Umlaufvermögen | 45 | –55 | -7 | –55 |
| Sonstiger Aufwand | –3.333 | –5.868 | –4.483 | –8.124 |
| Sonstiges | 84 | 267 | 114 | –49 |
| Summe | –592 | –1.033 | –1.133 | –2.374 |
Die Förderungen der öffentlichen Hand stellen, wie im Vorjahr, zur Gänze ertragswirksam vereinnahmte Zuschüsse dar.
Die Lizenzeinnahmen betreffen, wie im ersten Halbjahr des Vorjahres, Lizenzeinnahmen aus dem LED-Geschäft.
Aus der Endkonsolidierung des im zweiten Quartal 2017/18 verkauften französischen Produktionswerks Europhane SAS resultiert ein positiver Effekt in Höhe von TEUR 284.
Die im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2017/18 ausgewiesene Position "Restrukturierungen" entfällt mit TEUR 4.171 auf das Lighting Segment. Sie betrifft im Wesentlichen mit TEUR 2.090 den Verkauf des Werks in Les Andelys, Frankreich, mit TEUR 609 die Schließung des Werks in Usingen, Deutschland, mit TEUR 596 die Restrukturierung der Produktionsstätte in Guangzhou, China sowie mit TEUR 568 die Restrukturierung des Managements.
Die Zeile "Sonstiges" beinhaltet den Saldo aus Aufwendungen und Erträgen aus der normalen Geschäftstätigkeit, die anderen Funktionsbereichen nicht eindeutig zugeordnet werden können.
Die im sonstigen betrieblichen Ergebnis enthaltenen Sondereffekte gliedern sich wie folgt:
| in TEUR | 1. HJ 2017/18 | 1. HJ 2016/17 |
|---|---|---|
| Veräußerungsgewinne/-verluste | –19 | 0 |
| Konsolidierungskreisänderungen | 284 | 398 |
| Restrukturierungen | –4.457 | –8.069 |
| Wertminderungen von Umlaufvermögen | -7 | –55 |
| Sondereffekte | –4.199 | –7.727 |
Die dargestellten Sondereffekte entfallen im im ersten Halbjahr 2017/18 mit TEUR 171 auf den Materialaufwand, mit TEUR 1.333 auf den Personalaufwand, mit TEUR 689 auf Abschreibungen und mit TEUR 2.006 auf den sonstige Aufwand.
Im Zinsaufwand sind vor allem Zinsen für den laufenden Kreditvertrag sowie Zinsaufwendungen im Zusammenhang mit einer Finanzierungsleasingvereinbarung enthalten.
| in TEUR | Q2 2017/18 | Q2 2016/17 | 1. HJ 2017/18 | 1. HJ 2016/17 |
|---|---|---|---|---|
| Zinskomponente gemäß IAS 19 abzüglich Erträge aus Planvermögen | –820 | –1.705 | –1.656 | –2.790 |
| Fremdwährungsergebnis | –2.433 | –2.138 | –3.570 | –4.285 |
| Marktbewertung von Finanzinstrumenten | 2.124 | –1.253 | 1.507 | 2.449 |
| Summe | –1.129 | –5.096 | –3.719 | –4.626 |
Die Veränderung beim Fremdwährungsergebnis ist hauptsächlich auf die Effekte aus der Bewertung von Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten zurückzuführen, die sich aus der Auf- bzw. Abwertung der für die Zumtobel Group wichtigsten Währungen gegenüber dem Euro im Berichtszeitraum ergeben haben.
Die hohe Volatilität am Devisenmarkt führt zu großen Wertschwankungen bei der Marktbewertung von Finanzinstrumenten. Der positive Effekt im zweiten Quartal resultiert überwiegend aus der Realisierung von Fremdwährungsgeschäften mit vormals negativem Marktwert; im Vorjahresquartal ergab sich ein umgekehrter Effekt.
Die Aufteilung der Ertragsteuern auf laufende und latente Steuern ist wie folgt:
| in TEUR | Q2 2017/18 | Q2 2016/17 | 1. HJ 2017/18 | 1. HJ 2016/17 |
|---|---|---|---|---|
| Laufende Steuern | 60 | 315 | –681 | –3.676 |
| davon laufendes Jahr | 60 | 313 | –1.069 | –3.676 |
| davon vergangene Jahre | 0 | 2 | 388 | 0 |
| Latente Steuern | 1.536 | –4.975 | –752 | –4.773 |
| Ertragsteuern | 1.596 | –4.660 | –1.433 | –8.449 |
Der im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2017/18 erfasste Aufwand aus latenten Steuern resultiert im Wesentlichen aus den positiven Ergebnissen des laufenden Geschäftsjahres und dem hieraus resultierenden Verbrauch von aktiven latenten Steuern.
Die Ermittlung des unverwässerten Ergebnisses je Aktie erfolgt durch Division des Periodenergebnisses durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl ausstehender Aktien (43.146.657 Stückaktien) zum Zwischenabschlussstichtag.
Die ausgewiesenen versicherungsmathematischen Gewinne resultieren aus Neubewertungseffekten der Pensionsverpflichtungen der Gruppe, welche im Wesentlichen auf das gestiegene Zinsniveau in Großbritannien und der Schweiz im ersten Halbjahr 2017/18 zurückzuführen sind.
Bei den Währungsdifferenzen handelt es sich um Effekte aus der Währungsumrechnung der Abschlüsse der Tochtergesellschaften sowie Effekte resultierend aus der währungsbedingten Anpassung der Firmenwerte durch die Anwendung von IAS 21 ("Auswirkungen von Wechselkursänderungen").
Die Währungsdifferenzen aus Darlehen resultieren aus langfristigen Konzerndarlehen in SEK, GBP und USD, die als Nettoinvestitionen in ausländische Geschäftsbetriebe zu qualifizieren und aus diesem Grund im Gesamtergebnis auszuweisen sind. Ferner werden unter dieser Position auch Währungsdifferenzen aus einem Zinssicherungsgeschäft ausgewiesen.
Der unter Hedge Accounting ausgewiesene Betrag von TEUR 396 (VJ 601) resultiert aus der Veränderung des Marktwerts der Derivative, die sich für Hedge Accounting qualifizieren, und zur Absicherung gegen Zinsänderungsrisiken abgeschlossen worden sind.
Die im ersten Halbjahr 2017/18 in der Gesamtergebnisrechnung erfassten latenten Steuern in Höhe von TEUR -297 (VJ 1.740) betreffen mit TEUR -198 (VJ 1.890) die Rückstellungen für Pensionen und Abfertigungen aufgrund versicherungsmathematischer Gewinne/Verluste gemäß IAS19 "Leistungen an Arbeitnehmer" sowie mit TEUR -99 (VJ -150) die Hedge Accounting-Rücklage. Für die versicherungsmathematischen Gewinne, welche auf einen Pensionsplan in einer britischen Konzerngesellschaft entfallen, wurden mangels Werthaltigkeit keine aktiven latenten Steuern erfasst.
Die nachfolgenden Erläuterungen beziehen sich auf wesentliche Veränderungen einzelner Positionen zum Bilanzstichtag 30. April 2017.
Die aus dem Erwerb der Thorn Lighting Gruppe und des britischen LED-Leuchtenherstellers AC/DC LED Holdings Ltd (acdc) entstandenen Firmenwerte werden entsprechend der Organisationsstruktur der "ZGE Lighting" zugeordnet und auf Ebene des gesamten Leuchtensegmentes einmal im Jahr beziehungsweise bei einem Anhaltspunkt auf eine Wertminderung auf Werthaltigkeit getestet. Die "ZGE Lighting" entspricht dem operativen "Lighting Segment" im Sinne des IFRS 8.5.
Durch die Anwendung von IAS 21 "Auswirkungen von Wechselkursänderungen" ergibt sich im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2017/18 eine nicht erfolgswirksame währungsbedingte Anpassung der Firmenwerte von TEUR -3.002 (VJ TEUR -4.684). In der Segmentberichterstattung sind diese Währungseffekte dem Vermögen des Geschäftsbereiches "Lighting Segment" zugeordnet.
Der Anstieg der nach der Equity Methode bilanzierten Finanzanlagen resultiert im Wesentlichen aus dem Erwerb von 48% der Anteile an der Inventron AG, Schweiz, sowie der neuen 10% Beteiligung an der Europhane SAS, Frankreich.
Der Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist auf das geringere Umsatzvolumen sowie auf das konsequente Debitorenmanagement im zweiten Quartal 2017/18 zurückzuführen.
Der Anstieg der übrigen kurzfristigen Vermögenswerte resultiert insbesondere aus höheren geleisteten Anzahlungen an Lieferanten per 31. Oktober 2017.
Aufgrund der geplanten Veräußerung wurden die Aktiva und Passiva der französischen Produktionsstätte in Les Andelys zum 30. April 2017 als "zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte und Schulden" ausgewiesen. Im ersten Halbjahr 2017/18 wurde das französische Werk zunächst auf die französische Gesellschaft Europhane SAS ausgegliedert. Anschließend konnten im September 2017 die Verhandlungen mit dem strategischen Partner Active Invest SAS, Frankreich, abgeschlossen und 90% der Anteile an der Gesellschaft veräußert werden.
Der Rückgang der Rückstellung für Pensionen ist im Wesentlichen auf eine außerordentliche Zahlung in den "Thorn Lighting Pension Fund" in Höhe von TEUR 3.248 und auf Neubewertungseffekte der Pensionsverpflichtungen nach IAS19 in Höhe von TEUR 4.789 zurückzuführen, welche insbesondere aus dem gestiegenen Zinsniveau in Großbritannien und der Schweiz im ersten Halbjahr 2017/18 resultieren.Im Anstieg der übrigen langfristigen Rückstellungen wirken höhere Gewährleistungsrückstellungen insbesondere im Zusammenhang mit langfristigen Straßenbeleuchtungsprojekten.
Die Zunahme der langfristigen Finanzschulden resultiert vor allem aus der Erhöhung der Inanspruchnahme des ausnutzbaren Rahmens des Konsortialkredites in Höhe von TEUR 35.000 zum Bilanzstichtag.
Die Veränderung bei den übrigen kurzfristigen Rückstellungen ist insbesondere auf den Verbrauch der Restrukturierungsrückstellung zurückzuführen.
Der Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ist auf das niedrigere Geschäftsvolumen im zweiten Quartal der Berichtsperiode zurückzuführen.
Die Reduktion der übrigen kurzfristigen Verbindlichkeiten resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang von Verbindlichkeiten gegenüber den Mitarbeitern und dem Rückgang von erhaltenen Anzahlungen.
Die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte erfolgt mittels dreistufiger Hierarchie, welche die Bewertungssicherheit widerspiegelt.
Die nachstehende Tabelle zeigt die Buchwerte und beizulegenden Zeitwerte von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Schulden, einschließlich ihrer Stufen in der Fair Value-Hierarchie. Sie enthält keine Informationen zum beizulegenden Zeitwert für finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Schulden, die nicht zum beizulegenden Zeitwert bewertet wurden, wenn der Buchwert einen angemessenen Näherungswert für den beizulegenden Zeitwert darstellt.
| Buchwert | beim erstm. Ansatz zum |
HFT | L&R | Cash | Beizulegender Zeitwert |
Level 1 | Level 2 | Level 3 | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | FV eingestuft | ||||||||
| Langfristige finanzielle Vermögenswerte |
1.109 | 577 | - | 532 | - | ||||
| Wertpapiere und Wertrechte | 577 | 577 | - | - | - | 577 | 577 | ||
| Darlehen, Ausleihungen und sonstige Forderungen |
532 | - | - | 532 | - | ||||
| Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte |
1.313 | - | 1.278 | 35 | - | ||||
| Darlehen, Ausleihungen und sonstige Forderungen |
35 | - | - | 35 | - | ||||
| Positive Marktwerte aus Derivaten des Handelsbestandes |
1.278 | - | 1.278 | - | - | 1.278 | 1.278 | ||
| Forderungen aus Lieferungen & Leistungen |
187.639 | - | - | 187.639 | - | ||||
| Liquide Mittel | 74.662 | - | - | - | 74.662 | ||||
| Summe | 264.723 | 577 | 1.278 | 188.206 | 74.662 |
| Buchwert | beim erstm. Ansatz zum |
HFT | at amortised |
Hedge Accounting |
Beizulegender Zeitwert |
Level 1 | Level 2 | Level 3 | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | FV eingestuft | cost | |||||||
| Langfristige Finanzschulden | 202.104 | - | - | 202.104 | - | 203.331 | |||
| Darlehen und Ausleihungen | 184.892 | - | - | 184.892 | - | 188.447 | |||
| Finanzierungsleasing | 17.212 | - | - | 17.212 | - | 14.884 | |||
| Übrige langfristige Verbindlichkeiten |
405 | 405 | - | - | - | 405 | 405 | ||
| Kurzfristige Finanzschulden | 8.316 | - | - | 8.316 | - | ||||
| Darlehen und Ausleihungen | 7.587 | - | - | 7.587 | - | ||||
| Finanzierungsleasing | 729 | - | - | 729 | - | ||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen & Leistungen |
144.507 | - | - | 144.507 | - | ||||
| Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten |
6.482 | - | 1.418 | 100 | 4.964 | ||||
| Negative Marktwerte aus Derivaten des Handelsbestandes |
1.418 | - | 1.418 | - | - | 1.418 | 1.418 | ||
| Negative Marktwerte aus Derivaten (Hedge Accounting) |
4.964 | - | - | - | 4.964 | 4.964 | 4.964 | ||
| Sonstige | 100 | - | - | 100 | - | 100 | |||
| Summe | 361.814 | 405 | 1.418 | 355.027 | 4.964 |
| Buchwert | beim erstm. Ansatz zum |
HFT | L&R | Cash | Beizulegender Zeitwert |
Level 1 | Level 2 | Level 3 | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | FV eingestuft | ||||||||
| Langfristige finanzielle Vermögenswerte |
1.243 | 577 | - | 666 | - | ||||
| Wertpapiere und Wertrechte | 577 | 577 | - | - | - | 577 | 577 | ||
| Darlehen, Ausleihungen und sonstige Forderungen |
666 | - | - | 666 | - | ||||
| Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte |
1.591 | - | 1.086 | 505 | - | ||||
| Darlehen, Ausleihungen und sonstige Forderungen |
37 | - | - | 37 | - | ||||
| Positive Marktwerte aus Derivaten des Handelsbestandes |
1.086 | - | 1.086 | - | - | 1.086 | 1.086 | ||
| Sonstige | 468 | - | - | 468 | - | ||||
| Forderungen aus Lieferungen & Leistungen |
198.225 | - | - | 198.225 | - | ||||
| Liquide Mittel | 81.352 | - | - | - | 81.352 | ||||
| Summe | 282.411 | 577 | 1.086 | 199.396 | 81.352 |
Passiva
| Buchwert | beim erstm. Ansatz zum |
HFT | at amortised |
Hedge Accounting |
Beizulegender Zeitwert |
Level 1 | Level 2 | Level 3 | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | FV eingestuft | cost | |||||||
| Langfristige Finanzschulden | 168.267 | - | - | 168.267 | - | 170.095 | |||
| Darlehen und Ausleihungen | 149.946 | - | - | 149.946 | - | 154.192 | |||
| Finanzierungsleasing | 18.321 | - | - | 18.321 | - | 15.903 | |||
| Übrige langfristige Verbindlichkeiten |
355 | 355 | - | - | - | 355 | 355 | ||
| Kurzfristige Finanzschulden | 4.539 | - | - | 4.539 | - | ||||
| Darlehen und Ausleihungen | 3.929 | - | - | 3.929 | - | ||||
| Finanzierungsleasing | 610 | - | - | 610 | - | ||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen & Leistungen |
157.074 | - | - | 157.074 | - | ||||
| Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten |
9.197 | - | 1.993 | 99 | 7.105 | ||||
| Negative Marktwerte aus Derivaten des Handelsbestandes |
1.993 | - | 1.993 | - | - | 1.993 | 1.993 | ||
| Negative Marktwerte aus Derivaten (Hedge Accounting) |
7.105 | - | - | - | 7.105 | 7.105 | 7.105 | ||
| Sonstige | 99 | - | - | 99 | - | ||||
| Summe | 339.432 | 355 | 1.993 | 329.979 | 7.105 |
Daneben sind in verschiedenen Bilanzposten noch Vermögenswerte und Schulden enthalten, welche kein Finanzinstrument gemäß IAS 32 "Finanzinstrumente – Darstellung" darstellen (Non-FI). Darunter fallen beispielsweise Rechnungsabgrenzungen, debitorische Kreditoren, Sozialversicherungs- oder Steuerzahlungen.
In der Zumtobel Group erfolgt die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte überwiegend auf Basis von Inputfaktoren, die am Markt beobachtbar sind (Level 2). Der beizulegende Zeitwert von Devisentermingeschäften wird mittels Barwertberechnung der Zahlungsströme unter Zugrundelegung aktueller Zinsstrukturkurven der jeweiligen Währungen aus beobachtbaren Marktdaten sowie der aktuellen Wechselkurse zum Bewertungsstichtag ermittelt. Der beizulegende Zeitwert der verbleibenden derivativen Finanzinstrumente kann zu jedem Bilanzstichtag verlässlich ermittelt werden, da die Bewertungen auf Inputfaktoren beruhen, die am Markt beobachtbar sind. Es handelt sich somit nur um Level 2-Bewertungen. Die unter Level 2 fallenden Finanzinstrumente betreffen zur Gänze die unter den finanziellen Vermögenswerten und Finanzschulden ausgewiesenen Derivate. Die Risiken der Nichterfüllung bei finanziellen Vermögenswerten und Schulden werden anhand von Risikoabschlägen, sofern wesentlich, berücksichtigt.
Die übrigen langfristigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 405 (VJ TEUR 355) resultieren aus Verpflichtungen im Zusammenhang mit der Call/Put-Option für den Erwerb der restlichen 40% an acdc im Jahr 2020 und wurden im ersten Halbjahr 2016/2017 im Zuge des Initial Accountings angepasst. Der Kaufpreis für den restlichen Anteil ist an die zukünftige Umsatzentwicklung von acdc gekoppelt. Die Bewertung der Verpflichtung basiert auf den prognostizierten Umsätzen von acdc.
In unwesentlichem Umfang sind im Konzernzwischenabschluss der Zumtobel Group zum 31. Oktober 2017 auch Finanzinstrumente bilanziert, für deren Bewertung weder notierte Preise noch am Markt beobachtbare Inputfaktoren für eine Bewertung vorliegen (Level 3). Diese umfassen überwiegend Kleinanteile an verschiedenen Gesellschaften. In der Zusammensetzung ergaben sich keine wesentlichen Änderungen im Vergleich zum 30. April 2017. Es wurden in der Berichtsperiode auch keine Gewinnausschüttungen betreffend dieser Anteile vereinnahmt.
Im vorliegenden Konzernzwischenabschluss der Zumtobel Group sind keine Finanzinstrumente erfasst, deren Bewertung auf notierten Preisen auf aktiven Märkten beruht (Level 1).
Für die Ermittlung des Cashflows wurde die indirekte Methode monatsgenau angewandt. Die so erstellten monatlichen Cashflows werden mit dem jeweiligen monatlichen Durchschnittskurs umgerechnet und aggregiert, während die Bilanzpositionen mit dem Stichtagskurs umgerechnet werden. Diese Vorgehensweise führt zu Währungsdifferenzen vor allem in den einzelnen Positionen des Cashflows aus dem operativen Geschäft und damit zu deutlich abweichenden Werten im Vergleich zu den Differenzen der jeweiligen Bilanzpositionen.
Im Rahmen der indirekten Methode wird das Ergebnis vor Ertragsteuern um Auswirkungen von nicht zahlungswirksamen Geschäftsvorfällen (z. B. Abschreibungen und Amortisierungen) sowie um Ertrags- und Aufwandsposten, die dem Investitions- oder Finanzierungsbereich zuzurechnen sind, berichtigt.
Der Cashflow aus dem operativen Geschäft hat sich im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres aufgrund des geringen Ergebnisses vor Ertragssteuen sowie reduzierten Abschreibungen von TEUR 54.994 auf TEUR 13.881 verringert. Der saisonal bedingte Aufbau des Working Capital im Berichtszeitraum war aufgrund des geringeren Umsatzvolumens sowie des konsequenten Bestandsund Debitorenmanagements deutlich weniger ausgeprägt als im ersten Halbjahr des Vorjahres. Die Veränderung bei den kurzfristigen Rückstellungen resultiert im Wesentlichen aus dem Verbrauch der Restrukturierungsrückstellung. Der Mittelabfluss bei den "Übrigen lang- und kurzfristigen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten" ist auf den Rückgang bei den sonstigen Personalverbindlichkeiten, insbesondere aufgrund von Bonuszahlungen, die das Geschäftsjahr 2016/17 betrafen, zurückzuführen.
Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beinhaltet im Wesentlichen Investitionen in verschiedenen Produktionswerken als auch Investitionen in Werkzeuge für neue Produkte, Erweiterungsinvestitionen, Instandhaltungsinvestitionen sowie aktivierte Kosten für Forschung und Entwicklung. Im ersten Halbjahr 2017/18 wurde mit TEUR 33.268 mehr in Anlagevermögen investiert (VJ TEUR 19.673). Darin sind Investitionen für das neue Werk in Serbien in Höhe von TEUR 3.556 und TEUR 7.147 für den Erwerb eines vormals gemieteten Gebäudes enthalten. Der negative Cashflow-Effekt im ersten Halbjahr 2017/18 in der Position "Veränderungen von lang- und kurzfristigen finanziellen Vermögenswerten" resultiert im Wesentlichen aus Auszahlungen für 48% der Anteile an der Inventron AG, Schweiz. Die Cashflow Effekte in dieser Position im Vorjahr sind insbesondere auf realisierte Gewinne aus Sicherungsgeschäften für Fremdwährungen zurückzuführen.
Die Veräußerung der Liegenschaft in Usingen, Deutschland nach Einstellung der Produktion im Geschäftsjahr 2016/17 führte zu einem Cash-Zufluss in Höhe von TEUR 3.626, enthalten in der Position "Einzahlungen aus Anlagenabgängen". Die Position "Veränderung liquider Mittel aus Konsolidierungskreisänderungen" betrifft den Abgang der liquiden Mittel durch die Veräußerung der für den Verkauf des französischen Produktionswerks in Les Andelys gegründeten Gesellschaft Euophane SAS, Frankreich.
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beinhaltet im Wesentlichen die die Erhöhung Inanspruchnahme des ausnutzbaren Rahmens des Konsortialkreditvertrages als auch die bezahlten Zinsen im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres. Die am 21. Juli 2017 in der Hauptversammlung beschlossene Dividende von 23 Eurocent je Aktie für das Geschäftsjahr 2016/17 (TEUR 9.924) wurde am 02. August 2017 an die Aktionäre ausbezahlt.
| in TEUR | 31. Oktober 2017 | 30. April 2017 |
|---|---|---|
| Liquide Mittel | 74.662 | 81.352 |
| nicht frei verfügbar | –515 | –375 |
| Kontokorrent-Kredite | –6.714 | –3.772 |
| Finanzmittelfonds | 67.433 | 77.205 |
In der Hauptversammlung am 21. Juli 2017 wurde für das Geschäftsjahr 2016/17 die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 23 Eurocent je Aktie beschlossen. Auf die am 31. Juli 2017 im Umlauf befindlichen 43.146.657 Stückaktien (43.500.000 Aktien abzüglich 353.343 eigene Aktien) wurden somit TEUR 9.924 an die Aktionäre ausbezahlt.
In den sonstigen Gewinnrücklagen ist der Gewinnvortrag ausgewiesen.
In der Währungsrücklage sind zum einen die Währungsdifferenzen resultierend aus der Differenz des zum Erstkonsolidierungsstichtag vorliegenden historischen Umrechnungskurses und des aktuellen Stichtagskurses am Bilanzstichtag der nicht in Euro berichtenden Gesellschaften sowie aus der Differenz der Umrechnung der Gewinn- und Verlustrechnung mit dem monatlichen Durchschnittskurs und dem Stichtagskurs am Bilanzstichtag enthalten. Zum anderen werden hier sowohl die Währungsdifferenzen aus langfristigen Konzerndarlehen in SEK, GBP und USD, die gemäß IAS 21 als Nettoinvestitionen in ausländische Geschäftsbetriebe zu qualifizieren sind, sowie der Währungseffekt aus einem Zinssicherungsgeschäft ausgewiesen. Ferner werden währungsbedingte Anpassungen der Firmenwerte in dieser Position berücksichtigt.
Die Eigenkapitalveränderungen aus der Anwendung des Hedge Accounting ergeben sich aus erfolgsneutral gebuchten Marktwertänderungen von bestehenden Derivatkontrakten sowie aus erfolgswirksam in die Gewinn- und Verlustrechnung zurückgebuchten Beträgen aufgrund von ausgeübten bzw. realisierten Kontrakten und den darauf entfallenden latenten Steuern.
| in Stk. | Summe |
|---|---|
| Aktienrückkauf bis 30. April 2017 | 1.539.211 |
| Ausübungen bis 30. April 2017 | -1.185.868 |
| 30. April 2017 = 31. Oktober 2017 | 353.343 |
Das "Stock Option Program" (SOP) wurde im 1. Quartal des Geschäftsjahres 2015/16 beendet.
Unter dieser Position sind die versicherungsmathematischen Verluste im Zusammenhang mit IAS 19 enthalten. Die Veränderung dieser Position im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres resultiert überwiegend aus Neubewertungseffekten der Pensionsverpflichtungen der Gruppe aufgrund des gestiegenem Zinsniveaus in Großbritannien und der Schweiz im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres.
Die Zumtobel Group besteht aus zwei operativen Segmenten, nach welchen auch die Steuerung des Konzerns erfolgt: dem Lighting Segment und dem Components Segment. Das Lighting Segment beinhaltet die Geschäftsbereiche Thorn, Zumtobel, Zumtobel Group Services, SPP und acdc und stellt Lichtlösungen, Leuchten für die Innen- und Außenraumbeleuchtung und elektronischdigitale Licht- und Raummanagementsysteme zur Verfügung. Das Components Segment enthält den Geschäftsbereich Tridonic, welcher elektronische Lichtkomponenten sowie LED-Lichtkomponenten entwickelt, produziert und vermarktet. Die Verrechnung von Lieferungen und Leistungen erfolgt zu marktüblichen Konditionen.
Den Segmentinformationen liegen grundsätzlich die gleichen Ausweis-, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie dem Konzernabschluss zugrunde. In Anlehnung an den gemäß IFRS 8 "Geschäftssegmente" geforderten "Management Approach" wird in den Segmentinformationen die für die interne Berichterstattung maßgebliche Erfolgskennzahl, welche das Betriebsergebnis (EBIT) darstellt, herangezogen.
Als Segmentvermögen wurden den Geschäftsbereichen das direkt zuordenbare Sachanlagevermögen, das immaterielle Vermögen und das Working Capital (ohne Zinsabgrenzungen, Steuerforderungen und -verbindlichkeiten) zugeordnet.
Nicht den Geschäftsbereichen zuordenbares Vermögen und die daraus resultierenden Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sowie segmentübergreifend genutztes Sachanlagevermögen, Finanzverbindlichkeiten und Steuern werden in der Spalte "Überleitung" ausgewiesen.
| Lighting Segment | Components Segment | Überleitung | Konzern | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Q2 | Q2 | Q2 | Q2 | Q2 | Q2 | Q2 | Q2 | Q2 | Q2 | Q2 | Q2 | |
| in TEUR | 2017/18 | 2016/17 | 2015/16 | 2017/18 | 2016/17 | 2015/16 | 2017/18 | 2016/17 | 2015/16 | 2017/18 | 2016/17 | 2015/16 |
| Nettoumsätze | 234.688 | 265.970 | 276.283 | 90.233 | 93.415 | 106.176 | –17.670 | –17.773 | –22.911 | 307.251 | 341.612 | 359.548 |
| Außenerlöse | 234.678 | 265.914 | 276.077 | 72.562 | 75.691 | 83.465 | 11 | 7 | 6 | 307.251 | 341.612 | 359.548 |
| Innenerlöse | 10 | 56 | 206 | 17.671 | 17.724 | 22.711 | –17.681 | –17.780 | –22.917 | 0 | 0 | 0 |
| Bereinigtes EBIT | –389 | 24.140 | 23.941 | 8.940 | 12.712 | 12.887 | –6.410 | –4.901 | –7.542 | 2.141 | 31.951 | 29.286 |
| Sondereffekte | 3.036 | 5.545 | 4.649 | 0 | –248 | 0 | 13 | 172 | 116 | 3.050 | 5.469 | 4.766 |
| Betriebsergebnis | –3.425 | 18.595 | 19.292 | 8.940 | 12.960 | 12.887 | –6.423 | –5.073 | –7.658 | –908 | 26.482 | 24.520 |
| Investitionen | 7.456 | 6.419 | 9.236 | 3.207 | 2.875 | 6.021 | 1.988 | 1.029 | 1.790 | 12.651 | 10.323 | 17.047 |
| Abschreibungen | –7.368 | –8.863 | –9.019 | –2.897 | –5.652 | –5.699 | –1.377 | –1.105 | –1.009 | –11.641 | –15.620 | –15.727 |
| Lighting Segment | Components Segment | Überleitung | Konzern | ||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | 1. HJ 2017/18 |
1. HJ 2016/17 |
1. HJ 2015/16 |
1. HJ 2017/18 |
1. HJ 2016/17 |
1. HJ 2015/16 |
1. HJ 2017/18 |
1. HJ 2016/17 |
1. HJ 2015/16 |
1. HJ 2017/18 |
1. HJ 2016/17 |
1. HJ 2015/16 |
|
| Nettoumsätze | 479.424 | 514.633 | 531.079 | 179.041 | 190.674 | 215.525 | –34.051 | –38.039 | –44.614 | 624.414 | 667.268 | 701.990 | |
| Außenerlöse | 479.362 | 514.448 | 530.654 | 145.033 | 152.805 | 171.271 | 19 | 15 | 64 | 624.414 | 667.268 | 701.990 | |
| Innenerlöse | 62 | 185 | 425 | 34.008 | 37.869 | 44.254 | –34.070 | –38.054 | –44.679 | 0 | 0 | 0 | |
| Bereinigtes EBIT | 12.842 | 39.856 | 34.451 | 18.997 | 21.467 | 22.683 | –11.532 | –9.298 | –14.348 | 20.307 | 52.025 | 42.786 | |
| Sondereffekte | 4.171 | 7.653 | 6.708 | 0 | –248 | –1.095 | 28 | 322 | 232 | 4.199 | 7.728 | 5.847 | |
| Betriebsergebnis | 8.671 | 32.203 | 27.743 | 18.997 | 21.715 | 23.778 | –11.560 | –9.621 | –14.580 | 16.108 | 44.297 | 36.939 | |
| Investitionen | 15.058 | 10.775 | 17.585 | 7.242 | 6.551 | 9.653 | 10.968 | 2.347 | 2.569 | 33.268 | 19.673 | 29.807 | |
| Abschreibungen | –15.238 | –17.866 | –18.030 | –6.426 | –11.125 | –10.628 | –2.704 | –2.174 | –1.955 | –24.368 | –31.165 | –30.613 |
| Lighting Segment | Components Segment | Überleitung | Konzern | ||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | 31. Okt. 2017 |
30. April 2017 |
30. April 2016 |
31. Okt. 2017 |
30. April 2017 |
30. April 2016 |
31. Okt. 2017 |
30. April 2017 |
30. April 2016 |
31. Okt. 2017 |
30. April 2017 |
30. April 2016 |
|
| Vermögen | 673.027 | 690.327 | 736.685 | 174.518 | 172.920 | 173.395 | 158.138 | 156.382 | 158.568 1.005.683 1.019.629 1.068.648 |
| Lighting Segment | Components Segment | Überleitung | Konzern | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 31. Okt. 2017 |
30. April 2017 |
30. April 2016 |
31. Okt. 2017 |
30. April 2017 |
30. April 2016 |
31. Okt. 2017 |
30. April 2017 |
30. April 2016 |
31. Okt. 2017 |
30. April 2017 |
30. April 2016 |
|
| Mitarbeiter (Vollzeitkräfte) |
4.226 | 4.767 | 4.913 | 1.733 | 1.590 | 1.638 | 207 | 205 | 210 | 6.166 | 6.562 | 6.761 |
Die angegebene Anzahl der Mitarbeiter ist inklusive der in der Zumtobel Gruppe beschäftigten Leiharbeiter.
Die Eliminierung der segmentübergreifenden Innenerlöse wird in der Spalte "Überleitung" ausgewiesen.
Die Spalte "Überleitung" setzt sich wie folgt zusammen:
| in TEUR | Q2 2017/18 | Q2 2016/17 | 1. HJ 2017/18 | 1. HJ 2016/17 |
|---|---|---|---|---|
| Konzernobergesellschaften | –6.826 | –5.773 | –12.334 | –10.621 |
| Konzernbuchungen | 403 | 700 | 774 | 1.000 |
| Betriebsergebnis | –6.423 | –5.073 | –11.560 | –9.621 |
Konzernobergesellschaften sind jene Gesellschaften, die konzernübergreifende administrative Tätigkeiten oder Finanzierungstätigkeiten durchführen und nicht direkt einem Segment zugeordnet werden. Die Überleitung des Betriebsergebnisses beinhaltet Konzernbuchungen im Zusammenhang mit der Zwischengewinneliminierung sowohl des Umlauf- als auch des Anlagevermögens.
| 31. Oktober 2017 in TEUR |
30. April 2017 |
|---|---|
| Gemeinschaftlich genutztes Vermögen 140.927 |
149.044 |
| Konzernobergesellschaften 50.707 |
46.634 |
| Konzernbuchungen –33.496 |
–39.296 |
| Vermögen 158.138 |
156.382 |
Die Umsatzerlöse mit einzelnen externen Kunden liegen jeweils unter 10% der Gesamtumsatzerlöse.
Als nahestehende Personen sind Personen in Schlüsselpositionen des Konzerns (aktive Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder der Zumtobel Group AG) und deren nahe Angehörige anzusehen. Im ersten Halbjahr 2017/18 wurden Beratungsleistungen in Höhe von TEUR 50 in Anspruch genommen und Spesen in Höhe von TEUR 14 rückerstattet.
Mit assoziierten Unternehmen bestehen Lieferungs- und Leistungsbeziehungen zu marktüblichen Konditionen. Mit assoziierten Unternehmen wurden im ersten Halbjahr 2017/18 Umsätze für Material und Dienstleistungen in Höhe von TEUR 6.477 (VJ 7.225) getätigt. Der Aufwand für von assoziierten Unternehmen bezogenen Produkten betrug im ersten Halbjahr 2017/18 TEUR 7.424 (VJ TEUR 6.326). In Summe bestehen zum 31. Oktober 2017 gegenüber assoziierten Unternehmen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.009 (30. April 2017: TEUR 1.157) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 4.396 (30. April 2017: TEUR 3.211). Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2017/18 wurden keine Forderungen gegenüber assoziierten Unternehmen als uneinbringlich ausgebucht. Zum 31. Oktober 2017 sind keine Forderungen gegenüber assoziierten Unternehmen als uneinbringlich klassifiziert.
Zum 31. Oktober 2017 besteht eine Finanzverbindlichkeit gegenüber einem assoziierten Unternehmen in Höhe von TEUR 715 (30. April 2017: Finanzforderung TEUR 467).
Innerhalb des Konzerns wurden für Bankgarantien in Höhe von TEUR 6.761 (30. April 2017: TEUR 7.042) diverse Haftungen übernommen.
Es liegen keine wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag zum 31. Oktober 2017 vor.
Dornbirn, am 05. Dezember 2017
Der Vorstand
Ulrich Schumacher Karin Sonnenmoser Alfred Felder
Chief Executive Officer (CEO) Chief Financial Officer (CFO) Chief Operating Officer (COO)
Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte verkürzte Konzernzwischenabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und dass der Halbjahreslagebericht des Konzerns ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns bezüglich der wichtigen Ereignisse während der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres und ihrer Auswirkungen auf den verkürzten Konzernzwischenabschluss bezüglich der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten in den restlichen sechs Monaten des Geschäftsjahres und bezüglich der offenzulegenden wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen vermittelt.
Dornbirn, am 05. Dezember 2017
Der Vorstand
Ulrich Schumacher Karin Sonnenmoser Alfred Felder
Chief Executive Officer (CEO) Chief Financial Officer (CFO) Chief Operating Officer (COO)
Wir haben den beigefügten verkürzten Konzernzwischenabschluss der
für den Zeitraum vom 1. Mai 2017 bis 31. Oktober 2017 prüferisch durchgesehen. Der verkürzte Konzernzwischenabschluss umfasst die Bilanz zum 31. Oktober 2017 und die Gewinn- und Verlustrechnung, Gesamtergebnisrechnung, die Kapitalflussrechnung und die Eigenkapitalveränderungsrechnung für den Zeitraum vom 1. Mai 2017 bis 31. Oktober 2017 sowie den verkürzten Anhang, der die wesentlichen angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zusammenfasst und sonstige Erläuterungen enthält.
Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sind für die Aufstellung dieses verkürzten Konzern-Zwischenabschlusses in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRSs) für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, verantwortlich.
Unsere Verantwortung ist es, auf Grundlage unserer prüferischen Durchsicht eine zusammenfassende Beurteilung über diesen verkürzten Konzernzwischenabschluss abzugeben. Bezüglich unserer Haftung gegenüber der Gesellschaft und gegenüber Dritten kommt § 275 Abs 2 UGB sinngemäß zur Anwendung.
Wir haben die prüferische Durchsicht unter Beachtung der in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften und berufsüblichen Grundsätze, insbesondere des Fachgutachtens KFS/PG 11 "Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen", sowie des International Standard on Review Engagements (ISRE 2410) "Review of Interim Financial Information Performed by the Independent Auditor of the Entity" durchgeführt. Die prüferische Durchsicht eines Zwischenabschlusses umfasst Befragungen, in erster Linie von für das Finanz- und Rechnungswesen verantwortlichen Personen, sowie analytische Beurteilungen und sonstige Erhebungen. Eine prüferische Durchsicht ist von wesentlich geringerem Umfang und umfasst geringere Nachweise als eine Abschlussprüfung gemäß österreichischen und internationalen Prüfungsstandards und ermöglicht es uns daher nicht, eine mit einer Abschlussprüfung vergleichbare Sicherheit darüber zu erlangen, dass uns alle wesentlichen Sachverhalte bekannt werden. Aus diesem Grund erteilen wir keinen Bestätigungsvermerk.
Auf Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der beigefügte verkürzte Konzernzwischen¬abschluss nicht in allen wesentlichen Belangen in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRSs) für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt worden ist.
Wir haben den Halbjahreskonzernlagebericht gelesen und dahingehend beurteilt, ob er keine offensichtlichen Widersprüche zum verkürzten Konzernzwischenabschluss aufweist. Der Halbjahreskonzernlagebericht enthält nach unserer Beurteilung keine offensichtlichen Widersprüche zum verkürzten Konzernzwischenabschluss.
Der Halbjahresfinanzbericht enthält die von § 87 Abs 1 Z 3 BörseG geforderte Erklärung der gesetzlichen Vertreter..
Wien, am 05. Dezember 2017
Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft
Anmerkung: Die Veröffentlichung oder Weitergabe des verkürzten Konzernzwischenabschlusses mit unserem Bericht über die prüferische Durchsicht darf nur in der von uns bestätigten Fassung erfolgen.
| CAPEX | Investitionen in Anlagevermögen |
|---|---|
| Eigenkapitalquote | = Eigenkapital in Prozent der Bilanzsumme |
| EBIT | Gewinn vor Finanzergebnis und Ertragsteuern |
| Bereinigtes EBIT | EBIT bereinigt um Sondereffekte |
| Bereinigte EBIT-Marge | = bereinigtes EBIT in Prozent vom Umsatz |
| EBITDA | Gewinn vor Finanzergebnis, Ertragsteuern und Abschreibungen |
| Nettoverbindlichkeiten | = Langfristige Finanzschulden + Kurzfristige Finanzschulden - Liquide Mittel - kurzfristige Finanzforderungen gegenüber assoziierten Unternehmen |
| Schuldendeckungsgrad | = Nettoverbindlicheiten dividiert durch EBITDA |
| SG&A | =Vertriebskosten, Verwaltungskosten und Sonstiges betriebliches Ergebnis |
| Verschuldungsgrad (Gearing) | = Nettoverbindlichkeiten in Prozent vom Eigenkapital |
| WACC | (Weighted Average Cost of Capital) = Gewichtete durchschnittliche Kapitalkosten (Fremdkapital und Eigenkapital) |
| Working Capital (Betriebsmittel) | = Vorräte + Forderungen aus Lieferungen und Leistungen - Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen - Erhaltene Anzahlungen |
Bericht zum 3. Quartal 2017/18 (1. Mai 2017 - 31. Januar 2018) 06. März 2018 Bilanzergebnis 2017/18 28. Juni 2018 Nachweisstichtag Hauptversammlung 17. Juli 2018 42. ordentliche Hauptversammlung 27. Juli 2018 Ex-Dividendentag 31. Juli 2018 Record Date Dividende 01. August 2018 Dividendenzahltag 02. August 2018 Bericht zum 1. Quartal 2018/19 (1. Mai 2018 - 31. Juli 2018) 04. September 2018 Bericht zum 1. Halbjahr 2018/19 (1. Mai 2018 - 31. Oktober 2018) 04. Dezember 2018 Bericht zum 3. Quartal 2018/19 (1. Mai 2018 - 31. Januar 2019) 05. März 2018
Investor Relations Relations Presse/Unternehmenskommunikation Presse/Unternehmenskommunikation Harald Albrecht Simone Deitmer VP Investor Relations Head of Corporate Communications Telefon +43 (0)5572 509-1125 Telefon +43 (0)5572 509-575 E-Mail [email protected] E-Mail [email protected]
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Herausgeber: Zumtobel Group AG, Investor Relations, Harald Albrecht Koordination Finanzen: Jan Güstemeyer Übersetzung: Donna Schiller-Margolis Copyright: Zumtobel Group AG 2017
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Dieser Quartalsbericht enthält Aussagen über zukünftige Entwicklungen, die auf derzeit zur Verfügung stehenden Informationen beruhen und Risiken und Unsicherheiten bergen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse von den vorausschauenden Aussagen abweichen können. Die Aussagen über zukünftige Entwicklungen sind nicht als Garantien zu verstehen. Die zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse sind vielmehr abhängig von einer Vielzahl von Faktoren, sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. Dazu zählen zum Beispiel nicht vorhersehbare Veränderungen der politischen, wirtschaftlichen und geschäftlichen Rahmenbedingungen, insbesondere im Umfeld der Zumtobel Gruppe, der Wettbewerbssituation, der Zins- und Währungsentwicklungen, technologischer Entwicklungen sowie sonstiger Risiken und Unwägbarkeiten. Weitere Risiken sehen wir u. a. in Preisentwicklungen, nicht vorhersehbaren Geschehnissen im Umfeld akquirierter Unternehmen und bei Konzerngesellschaften sowie bei den laufenden Kostenoptimierungsprogrammen. Die Zumtobel Gruppe beabsichtigt nicht, diese vorausschauenden Aussagen zu aktualisieren. Dieser Quartalsbericht wird auch in Englisch präsentiert, jedoch nur der deutsche Text ist verbindlich.
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