Quarterly Report • Nov 14, 2018
Quarterly Report
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| in € Mio. | Q1-3/2018 | Q1-3/20171 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Gesamtumsatz | 596,3 | 568,6 | 4,9 |
| davon Airport | 293,2 | 280,3 | 4,6 |
| davon Handling & Sicherheitsdienstleistungen | 122,8 | 120,0 | 2,4 |
| davon Retail & Properties | 97,2 | 94,2 | 3,3 |
| davon Malta | 70,8 | 63,1 | 12,2 |
| davon Sonstige Segmente | 12,3 | 11,0 | 11,3 |
| EBITDA | 284,1 | 266,5 | 6,6 |
| EBITDA-Marge (in %)2 | 47,6 | 46,9 | n.a. |
| EBIT | 190,4 | 166,5 | 14,3 |
| EBIT-Marge (in %)3 | 31,9 | 29,3 | n.a. |
| Konzernergebnis | 133,0 | 114,1 | 16,5 |
| KonzernergebnisMuttergesellschaft | 120,9 | 103,9 | 16,3 |
| Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit | 226,2 | 237,1 | -4,6 |
| Investitionen4 | 112,7 | 85,3 | 32,2 |
| Ertragsteuern | 47,9 | 40,8 | 17,4 |
| Mitarbeiter im Durchschnitt5 | 4.801 | 4.634 | 3,6 |
| in € Mio. | 30.9.2018 | 31.12.2017 | Veränd. in % |
| Eigenkapital | 1.280,7 | 1.211,0 | 5,8 |
| Eigenkapitalquote (in %) | 59,9 | 58,7 | n.a. |
| Nettoverschuldung | 118,0 | 227,0 | -48,0 |
| Bilanzsumme | 2.138,4 | 2.063,0 | 3,7 |
| Gearing (in %) | 9,2 | 18,7 | n.a. |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 4.841 | 4.639 | 4,3 |
| Passagierentwicklung Gruppe | Q1-3/2018 | Q1-3/2017 | Veränd. in % | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Flughafen Wien (in Mio.) | 20,1 | 18,7 | 7,3 | |||
| Malta Airport (in Mio.) | 5,3 | 4,6 | 14,2 | |||
| Košice Airport (in Mio.) | 0,4 | 0,4 | 12,1 | |||
| Flughafen Wien und Beteiligungen (VIE, MLA, KSC) | 25,8 | 23,7 | 8,7 | |||
| Verkehrsentwicklung Wien | ||||||
| Gesamtpassagiere (in Mio.) | 20,1 | 18,7 | 7,3 | |||
| davon Transferpassagiere (in Mio.) | 5,2 | 5,0 | 2,8 | |||
| Flugbewegungen | 178.393 | 170.280 | 4,8 | |||
| MTOW (in Mio. Tonnen)6 | 7,1 | 6,7 | 5,4 | |||
| Fracht (Luftfracht und Trucking; in Tonnen)7 | 218.244 | 212.242 | 2,8 | |||
| Sitzladefaktor (in %)8 | 76,7 | 75,0 | n.a. |
| Börsetechnische Kennzahlen |
Abkürzungen |
||
|---|---|---|---|
| Marktkapitalisierung (per 30.9.2018; in € Mio.) | 2.948,4 | Reuters | VIEV.VI |
| Börsenkurs: Höchstwert in € (am 29.1.2018) | 36,30 | Bloomberg | FLU:AV |
| Börsenkurs: Tiefstwert in € (am 13.7.2018) | 31,50 | Nasdaq | FLU-AT |
| Börsenkurs: Wert per 30.9.2018 (in €) | 35,10 | ISIN | AT00000VIE62 |
| Börsenkurs: Wert per 31.12.2017 (in €) | 33,65 | Kassamarkt | FLU |
| ADR | VIAAY |
1) Anwendung von IFRS 15 und IFRS 9 seit 1. Jänner 2018, keine Anpassung der Vergleichsperiode 2) EBITDA-Marge (Earnings before Interest, Taxes, Depreciation and Amortisation) = Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen / Umsatzerlöse 3) EBIT-Marge (Earnings before Interest and Taxes) = Ergebnis vor Zinsen und Steuern / Umsatzerlöse 4) Investitionen: Immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und als Finanzinvestition gehaltene Immobilien inklusive Rechnungkorrekturen Vorjahre, exkl. Finanzanlagen 5) Personalstand im Jahresdurchschnitt gewichtet nach Beschäftigungsgrad inklusive Lehrlinge, exklusive Mitarbeiter ohne Bezug (Karenz, Bundesheer, etc.), Vorstände und Geschäftsführer 6) MTOW: Maximum Take off Weight (Höchstabfluggewicht) der Luftfahrzeuge 7) Fracht 2017: aufgerollt 8) Sitzladefaktor: Gesamtpassagiere/angebotene Sitzplatzkapazität
Die Flughafen Wien AG bleibt auch im dritten Quartal auf Rekordkurs. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2018 wurden bei Passagierzahlen und Flugbewegungen neue Höchststände erreicht, und auch bei sämtlichen wirtschaftlichen Kennzahlen konnten wir uns weiter deutlich verbessern. Die Flughafen-Wien-Gruppe verzeichnete in den ersten drei Quartalen gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 8,7% auf 25,8 Millionen Passagiere wobei die Airports in Malta und Kosice zweistellig zulegen konnten. Am Flughafen Wien wurden mit 20,1 Millionen Reisenden um 7,3% mehr Fluggäste abgefertigt. Der Großteil dieses Zuwachses geht auf das Konto der Lokalpassagiere doch auch im Transferbereich gab es ein spürbares Plus. Dass am 21. September mit 101.841 Passagieren ein neuer Tagesrekord am Vienna Airport verzeichnet werden konnte, unterstreicht die insgesamt sehr gute Performance.
Wachstumstreiber war dabei vor allem unser Home-Carrier Austrian Airlines, der sein Angebot durch Frequenzaufstockungen und Kapazitätserweiterungen deutlich ausgebaut hat. Aber auch die in Wien neuen Low-Cost-Carrier Laudamotion, Level und Wizz Air haben so wie ihre bereits am Standort etablierten Mitbewerber easyjet und Eurowings zum neuen Passagierrekord beigetragen. Besonders erfreulich ist, dass auch der Sitzladefaktor, also die Auslastung der Flugzeuge, weiter von 75,0% auf 76,7% gesteigert werden konnte. Die starke Verkehrsentwicklung sorgte auch für ein kräftiges Plus bei den Flugbewegungen von 4,8% auf rund 178.000 Starts und Landungen, was zeigt, dass das Auffangen des Passagierwachstums durch größere Fluggeräte an ihre Grenzen stößt.
Die sehr guten Verkehrszahlen sorgten auch beim wirtschaftlichen Ergebnis der Gruppe für Rekordzahlen: So stieg der Umsatz um 4,9% auf € 596,3 Mio. und das EBITDA um 6,6% auf € 284,1 Mio. Das Nettoergebnis konnte sogar um 16,5% auf € 133,0 Mio. verbessert werden, und die Nettoverschuldung hat sich gegenüber Jahresbeginn (31.12.2017: € 227,0 Mio.) auf € 118,0 Mio. fast halbiert. Die Details zu Verkehrs- und Finanzzahlen finden Sie wie gewohnt auf den folgenden Seiten.
Die sehr gute Passagierentwicklung, die auch im Oktober angehalten hat, erlaubt es, unsere Guidance weiter zu erhöhen: Wir erwarten nun ein Passagierwachstum sowohl in der Gruppe als auch am Flughafen Wien von mindestens 10%. Auch was die Finanzkennzahlen betrifft sind wir sehr zuversichtlich die gesteckten Ziele zu erreichen: Wir erwarten einen Umsatz von über € 770 Mio., ein EBITDA von mehr als € 350 Mio. sowie ein Nettoergebnis vor Minderheiten von mehr als € 148 Mio.
Neben der sehr positiven Entwicklung des laufenden Geschäfts kommen wir auch beim Ausbau der Infrastruktur gut voran. Der Office Park 4 befindet sich bereits in Bau und wird ab Mitte 2020 rund 26.000 Quadratmeter modernste Bürofläche bieten. Gleichzeitig befinden sich auch die umfassenden Verbesserungsmaßnahmen von Terminal 2 und Pier Ost bereits in Umsetzung, die nach ihrer Fertigstellung ein besonders hochklassiges, und entspanntes Reiseerlebnis möglich machen werden.
Was das bedeutendste Infrastrukturprojekt des Flughafen Wien betrifft, die 3. Piste, sind wir wieder einen Schritt weiter: Der Verfassungsgerichtshof hat die Beschwerde der Projektgegner gegen das positive Erkenntnis des Bundesverwaltungsgerichts zurückgewiesen. Diese haben nun – wie erwartet – auch beim Verwaltungsgerichtshof Rechtsmittel ergriffen. Eine endgültige Entscheidung über dieses für die ganze Region und den Wirtschaftsstandort bedeutende Bauvorhaben steht damit weiterhin aus. An unserer strategischen Ausrichtung, die Position des Flughafen Wien als wichtigste Drehscheibe zu Destinationen nach Mittel- und Osteuropa weiter zu stärken, halten wir natürlich unverändert fest.
Abschließend möchten wir unseren Aktionären und Kunden für ihr Vertrauen danken, ebenso wie allen unseren Mitarbeitern für ihr vorbildliches Engagement und ihre hohe Professionalität.
Schwechat, November 2018 Der Vorstand
Dr. Günther Ofner Mag. Julian Jäger Vorstandsmitglied, CFO Vorstandsmitglied, COO
In den ersten drei Quartalen 2018 stieg das Passagieraufkommen der Flughafen-Wien-Gruppe (Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Košice) um 8,7% auf 25,8 Mio. Reisende. Neben dem Zuwachs der Lokalpassagiere von 10,4% auf 20,5 Mio. konnte im Vorjahresvergleich auch bei den Transferpassagieren ein Plus von 3,0% auf 5,2 Mio. verzeichnet werden. Von Jänner bis September stieg die Anzahl der Flugbewegungen in der Gruppe um 6,2% auf 220.950 Starts und Landungen, das Cargo-Volumen legte um 3,2% auf 230.124 Tonnen zu.
In den ersten neun Monaten 2018 zählte der Flughafen Wien insgesamt 20.050.262 Passagiere (Q1-3/2017: 18.684.037). Damit konnte ein neuer Passagierrekord erreicht werden. Des Weiteren wurden im dritten Quartal an drei Tagen über 100.000 Passagiere verzeichnet, der Tagesrekord liegt nun bei 101.841 Reisenden und wurde am 21. September 2018 erreicht.
Das deutliche Passagierwachstum ist vor allem auf Austrian Airlines zurückzuführen, die ihr Angebot durch Frequenzaufstockungen sowie Kapazitätserweiterungen stark ausbauen konnten. easyJet konnte am Flughafen Wien den zweitgrößten absoluten Passagierzuwachs verzeichnen. Die neuen Low-Cost Carrier am Standort – Laudamotion (Aufnahme und Basis seit 1. Juni), Wizz Air (Aufnahme mit 27. April, Basis seit 14. Juni) und Level (Aufnahme und Basis seit 17. Juli) – tragen wie Eurowings (inkl. Germanwings) zum deutlichen Passagierplus bei.
1) Aufrollung der Verkehrsdaten
Die Zahlen im Detail: Bei den Lokalpassagieren konnte der Flughafen Wien in den ersten drei Quartalen 2018 mit 14.805.092 Reisenden ein starkes Wachstum von +9,1% erzielen. Die Funktion des Flughafen Wien als Hub wird durch die Steigerung bei den Transferpassagieren um 2,8% auf 5.170.460 unterstrichen.
Die Region Westeuropa, vor allem Italien und Spanien, profitierte durch die Neuaufnahme diverser Strecken von Laudamotion, Vueling, Level, Wizz Air und Eurowings (inkl. Germanwings) sowie durch Kapazitätserweiterungen von Austrian Airlines und erhöhte sich um 6,7% auf 6.887.777 abfliegende Passagiere (Q1-3/2017: 6.455.385). Die CEE-Region wurde von 1.677.351 Reisenden angeflogen (Q1-3/2017: 1.611.079). Dieses Plus von 4,1% war überwiegend durch Neuaufnahmen von Wizz Air und Aufstockungen von Austrian Airlines bedingt. Das deutliche Passagierwachstum von 36,5% auf 459.585 in den Fernen Osten wurde vor allem von Thai Airways, Austrian Airlines und EVA Air getragen (Q1-3/2017: 336.663). Das Passagieraufkommen in den Nahen und Mittleren Osten nahm aufgrund der Kapazitätserweiterung von Qatar Airways, aber auch durch die Neuaufnahmen von Wizz Air sowie Saudia um 5,5% auf 514.875 Reisende zu. Die Anzahl der abfliegenden Passagiere nach Nordamerika erhöhte sich leicht um 2,8% auf 265.007 Passagiere. Der Verkehr nach Afrika entwickelte sich unter anderem aufgrund der Aufstockung der Frequenzen von Ethiopian Airlines nach Addis Abeba ausgezeichnet und verzeichnete ein Plus von 30,4% auf 194.105 abfliegende Passagiere.
Bei den allgemeinen Kennzahlen des Flughafen Wien setzte sich der positive Trend fort. In den ersten drei Quartalen konnte die durchschnittliche Auslastung (Sitzladefaktor) von Linien- und Charterflügen von 75,0% auf 76,7% gesteigert werden. Die Anzahl der Flugbewegungen stieg in den ersten neun Monaten 2018 deutlich um 4,8% auf 178.393 Starts und Landungen (Q1-3/2017: 170.280). Das Höchstabfluggewicht (MTOW) steigerte sich um 5,4% auf 7.077.972 Tonnen (Q1-3/2017: 6.714.728). Das Cargo-Aufkommen verzeichnete in der Berichtsperiode gegenüber dem Vorjahresvergleich einen Zuwachs von 2,8% auf 218.244 Tonnen.
Austrian Airlines, der größte Kunde am Standort, entwickelte sich durch ein vergrößertes Angebot und eine höhere Auslastung hervorragend. Der Marktanteil am Passagieraufkommen am Flughafen Wien stieg auf 48,8% (Q1-3/2017: 48,2%).
An zweiter Stelle, mit einem Marktanteil von 9,6% (Q1-3/2017: 9,0%), lag weiterhin Eurowings (inkl. Germanwings). Diverse Neuaufnahmen von Strecken sowie Frequenzerhöhungen auf bestehenden Routen führten zu einem Passagieraufkommen von 1.931.900 Passagieren (Q1-3/2017: 1.689.797).
Der drittgrößte Kunde easyJet verzeichnete im Berichtszeitraum vor allem durch die Neuaufnahme der Destination Berlin-Tegel ein Passagierplus von 62,8% auf 974.509 Passagiere (Q1-3/2017: 598.558). Der Anteil am Gesamtpassagieraufkommen betrug somit 4,9% (Q1-3/2017: 3,2%).
Erfreulich entwickelten sich die neu errichteten Basen der Low-Cost Carrier am Standort. Laudamotion hat bis zum Ende des dritten Quartals insgesamt 217.064 Passagiere befördert, Wizz Air sowie Level haben 202.032 beziehungsweise 186.135 Fluggäste gezählt.
Die Auslandsbeteiligungen Malta und Košice verzeichneten in den ersten neun Monaten 2018 ein beträchtliches Wachstum. Mit 5,3 Mio. Passagieren erreichte der Flughafen Malta ein markantes Plus von 14,2%. Der Flughafen Košice legte mit plus 12,1% auf 446.593 Passagiere ebenfalls kräftig zu.
In den ersten drei Quartalen 2018 erzielte die Flughafen-Wien-Gruppe (FWAG) einen Umsatz von € 596,3 Mio. (Q1-3/2017: € 568,6 Mio.), was einem Plus von 4,9% entspricht. Dem positiven Effekt des Passagierwachstums im Segment Airport stehen Anpassungen bei Incentives, welche der Stärkung von Airline-Basen am Standort Wien dienen, gegenüber, wodurch die Erlöse dieses Segments (plus € 12,9 Mio. bzw. plus 4,6%) nicht im Ausmaß der Passagierzahlen stiegen. Weiters ist zu beachten, dass bisher für das Segment Airport unter Marketing und Marktkommunikation angefallene Aufwendungen nunmehr in das Incentivemodell übergeführt wurden. Dies wirkte sich einerseits umsatzmindernd aus, andererseits lagen die Aufwendungen der Marktkommunikation des Segments (innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen) um € 6,4 Mio. unter dem Vorjahreswert. In Summe erzielte das Segment Airport ein Umsatzplus von € 12,9 Mio. auf € 293,2 Mio.
Die Umsatzerlöse aus der Vorfeldabfertigung fielen niedriger aus, als in der Vergleichsperiode und sanken von € 77,8 Mio. im Q1-3/2017 auf € 74,0 Mio. im Q1-3/2018. Diesem Rückgang aufgrund von Preisanpassungen standen höhere Erlöse aus der Enteisung gegenüber. Die Erlöse aus der Frachtabfertigung stiegen u.a. analog zur umgeschlagenen Cargomenge und durch das Dokumentenhandling von € 22,6 Mio. auf € 24,9 Mio. In Summe erzielte das Segment Handling & Sicherheitsdienstleistungen ein Umsatzplus von € 2,9 Mio. auf € 122,8 Mio. (Q1-3/2017: € 120,0 Mio.).
Die Umsätze aus Shopping und Gastronomie konnten in den ersten neun Monaten 2018 um € 1,2 Mio. auf € 36,5 Mio. gesteigert werden (Q1-3/2017: € 35,3 Mio.). Auch die Parkerlöse legten im Vergleich um € 1,1 Mio. auf € 34,0 Mio. (Q1-3/2017: € 33,0 Mio.) zu. Der Vermietungsbereich erzielte im Vorperiodenvergleich ein Umsatzplus von € 0,8 Mio. auf € 26,7 Mio. (Q1-3/2017: € 25,9 Mio.). In Summe ergab sich ein Anstieg der externen Umsatzerlöse im Segment Retail & Properties von € 94,2 Mio. auf € 97,2 Mio. im Q1-3/2018.
Die Umsätze am Flughafen Malta stiegen aufgrund des Passagierwachstums im Vorjahresvergleich um € 7,7 Mio. auf € 70,8 Mio. (Q1-3/2017: € 63,1 Mio.).
Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich aufgrund erfasster Einmaleffekte eines Grundstücksverkaufs an DHL (Ertrag: € 3,0 Mio.) sowie der Erstkonsolidierung der GetService Dienstleistungsgesellschaft m.b.H (GETS) um insgesamt € 3,2 Mio. auf € 11,4 Mio. (Q1-3/2017: € 8,2 Mio.).
Die Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen stiegen in den ersten neun Monaten 2018 im Wesentlichen aufgrund des höheren Verbrauchs von Strom und Materialien um € 2,3 Mio. auf € 29,5 Mio. (Q1-3/2017: € 27,2 Mio.).
Der Personalaufwand erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um € 11,9 Mio. bzw. 5,8% von € 206,0 Mio. auf € 217,9 Mio. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf kollektivvertragliche Erhöhungen, einen höheren durchschnittlichen Personalstand (u.a. auch durch die erstmalige Konsolidierung der GETS), durch Flugverspätungen und Flugunregelmäßigkeiten verursachte höhere Überstunden und Ersatzruhen sowie auf Rückstellungsbewegungen (u.a. durch Aktualisierung versicherungsmathematischer Parameter) zurückzuführen. Die Löhne stiegen im Vorjahresvergleich um € 3,7 Mio. auf € 89,2 Mio., die Gehälter um € 7,2 Mio. auf € 75,3 Mio. Die Aufwendungen für Abfertigungen stiegen im Periodenvergleich aufgrund von Rückstellungsbewegungen um € 0,7 Mio. auf € 6,0 Mio. Der durchschnittliche Personalstand (FTE, Vollzeitäquivalente) der Flughafen-Wien-Gruppe stieg im Vorjahresvergleich von 4.634 auf nunmehr 4.801 Mitarbeiter (plus 3,6%). Am Standort
Wien wurden in den ersten drei Quartelen 6.191 Personen beschäftigt (alle Unternehmen am Standort Wien inkl. at-Equity-bilanzierte Unternehmen, Anzahl der Beschäftigungsverhältnisse).
Der sonstige betriebliche Aufwand reduzierte sich gegenüber 2017 um € 0,9 Mio. auf € 79,0 Mio. (Q1-3/2017: € 79,9 Mio.). Die wesentlichsten Bewegungen ergaben sich im Bereich der Marketingaufwendungen (gruppenweit minus € 6,0 Mio.) sowie der Rechts-, Prüf- und Beratungskosten (minus € 1,6 Mio.). Die Instandhaltungen stiegen um € 3,3 Mio., die sonstigen Aufwendungen um € 2,0 Mio. im Wesentlichen aufgrund von Leistungsbeziehungen aus dem Mediationsverfahren.
Die positiven operativen Ergebnisse der at-Equity-Beteiligungen in Höhe von € 2,8 Mio. befanden sich auf dem Niveau des Vorjahres (Q1-3/2017: € 2,8 Mio.).
Aufgrund der positiven Umsatzentwicklung, den zusätzlichen sonstigen Erträgen aus dem Grundstücksverkauf an DHL und den rückläufigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen stieg das EBITDA trotz höherer Personalaufwendungen im Vergleich zum Vorjahr um € 17,7 Mio. oder 6,6% auf € 284,1 Mio. Die EBITDA-Marge legte von 46,9% auf 47,6% zu.
In den ersten neun Monaten 2018 wurden Abschreibungen von € 93,8 Mio. (Q1-3/2017: € 99,9 Mio. inkl. Wertminderungen) verzeichnet. Der Rückgang betrifft im Wesentlichen Sicherheits- und Überwachungseinrichtungen sowie Leitsysteme und Gebäudeteile, die in der Vorperiode noch einer Abschreibung unterzogen wurden.
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg aufgrund des besseren operativen Ergebnisses (EBITDA) und den um € 6,1 Mio. gesunkenen Abschreibungen (inkl. Wertminderungen) um 14,3% auf € 190,4 Mio. (Q1-3/2017: € 166,5 Mio.). Dadurch verbesserte sich auch die EBIT-Marge von 29,3% auf 31,9%.
Das Finanzergebnis verbesserte sich aufgrund des Zinsergebnisses infolge von Kredittilgungen sowie der Folgebewertung von Wertpapieren (durch die Anwendung von IFRS 9 ab dem Geschäftsjahr 2018) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von minus € 11,6 Mio. auf minus € 9,5 Mio.
Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) erreichte in den ersten neun Monaten mit € 180,8 Mio. ein Plus von 16,7% gegenüber dem Vorjahr (Q1-3/2017: € 154,9 Mio.). Nach Abzug der Ertragsteuern in Höhe von € 47,9 Mio. (Q1-3/2017: € 40,8 Mio.) betrug das Periodenergebnis € 133,0 Mio. (Q1-3/2017: € 114,1 Mio.), was einem Plus von 16,5% entspricht.
Der den Gesellschaftern der Muttergesellschaft zustehende Periodengewinn stieg um € 17,0 Mio. auf € 120,9 Mio. (+16,3%). Auf die nicht beherrschenden Anteile entfällt ein Ergebnis für die ersten drei Quartale von € 12,1 Mio. (Q1-3/2017: € 10,2 Mio.).
Die Umsatzerlöse der Flughafen-Wien-Gruppe konnten im dritten Quartal 2018 um € 11,8 Mio. bzw. 5,6% auf € 222,9 Mio. (Q3/2017: € 211,1 Mio.) gesteigert werden. Dies ist auf die positive Passagierentwicklung in der Gruppe und höhere Mieterlöse zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen mit € 2,4 Mio. leicht unter dem Vorjahresquartal (Q3/2017: € 2,5 Mio.).
Die Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen stiegen im Quartalsvergleich um € 0,9 Mio. auf € 9,5 Mio. Der Personalaufwand erhöhte sich aufgrund kollektivvertraglicher Erhöhungen, Rückstellungsbewegungen und höherer Überstunden sowie Ersatzruhen bedingt durch Verspätungen und Flugunregelmäßigkeiten um € 4,0 Mio. auf € 72,7 Mio. Geringere Aufwendungen für Marketing und Marktkommunikation führten im Quartalsvergleich zu einem Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen von € 29,3 Mio. auf € 28,3 Mio.
Die anteiligen Periodenergebnisse der at Equity-Beteiligungen stiegen im Quartalsvergleich leicht von € 1,6 Mio. auf € 1,7 Mio. Aus dem Umsatzwachstum resultiert ein Anstieg des EBITDA für das dritte Quartal 2018 um € 8,0 Mio. bzw. 7,4% auf € 116,6 Mio. (Q3/2017: € 108,6 Mio.).
Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte sanken im Quartalsvergleich um € 0,9 Mio. auf € 30,7 Mio. (Q3/2017: € 31,6 Mio., inkl. Wertminderungen). Durch das höhere EBITDA und die rückläufigen Abschreibungen ergibt sich ein im Vergleich zum Q3/2017 um € 8,9 Mio. höheres EBIT von € 85,8 Mio. (Q3/2017: € 77,0 Mio.).
Das Finanzergebnis belief sich im dritten Quartal 2018 wie im Vorjahr auf minus € 3,3 Mio. Das Ergebnis vor Ertragsteuern lag bei € 82,6 Mio. über dem Vorjahreswert von € 73,7 Mio. Dies führte auch zu einer höheren Steuerbelastung für das dritte Quartal 2018 in Höhe von € 22,0 Mio. (Q3/2017: € 19,6 Mio.). In Summe ergab sich im dritten Quartal 2018 mit € 60,6 Mio. (Q3/2017: € 54,0 Mio.) ein um 12,2% verbessertes Periodenergebnis.
Das Periodenergebnis der Muttergesellschaft belief sich auf € 54,7 Mio. und stieg damit um 11,8% (Q3/2017: € 49,0 Mio.). Auf die nicht beherrschenden Anteile entfällt ein Periodenergebnis für das dritte Quartal von € 5,9 Mio. (Q3/2017: € 5,1 Mio.).
| Q1-3/2018 in T€ | Airport | Handling & Sicherheits dienst leistungen |
Retail & Properties |
Malta | Sonstige Segmente |
Konzern |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Externe Segmentumsätze |
293.174,6 | 122.832,1 | 97.237,7 | 70.802,8 | 12.299,7 | 596.346,9 |
| Interne Segmentumsätze |
25.598,2 | 53.484,6 | 11.482,7 | 0,0 | 76.689,6 | |
| Segmentumsätze | 318.772,8 | 176.316,7 | 108.720,4 | 70.802,8 | 88.989,3 |
| Segment EBITDA | 152.017,7 | 10.889,3 | 64.425,5 | 43.358,7 | 13.456,1 | 284.147,2 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Segment EBITDA | ||||||
| Marge (in %) | 47,7 | 6,2 | 59,3 | 61,2 | 15,1 |
| Segment EBIT | 91.617,6 | 6.098,7 | 50.983,9 | 36.566,4 | 5.093,0 | 190.359,6 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Segment EBIT Marge (in %) |
28,7 | 3,5 | 46,9 | 51,6 | 5,7 |
| Q1-3/2017 in T€ | Airport | Handling & Sicherheits dienst leistungen |
Retail & Properties |
Malta | Sonstige Segmente |
Konzern |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Externe Segmentumsätze |
280.252,5 | 119.972,2 | 94.152,5 | 63.127,3 | 11.046,3 | 568.550,8 |
| Interne Segmentumsätze |
25.341,3 | 52.946,0 | 10.470,6 | 0,0 | 78.273,8 | |
| Segmentumsätze | 305.593,8 | 172.918,1 | 104.623,1 | 63.127,3 | 89.320,1 |
| Segment EBITDA | 134.985,3 | 16.558,7 | 59.572,4 | 38.288,3 | 17.047,8 | 266.452,4 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Segment EBITDA Marge (in %) |
44,2 | 9,6 | 56,9 | 60,7 | 19,1 |
| Segment EBIT | 69.442,5 | 12.354,3 | 46.422,9 | 31.687,4 | 6.632,0 | 166.539,1 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Segment EBIT Marge (in %) |
22,7 | 7,1 | 44,4 | 50,2 | 7,4 |
In den ersten neun Monaten 2018 stieg der externe Umsatz im Segment Airport um € 12,9 Mio. auf € 293,2 Mio. Dem positiven Effekt des Passagierwachstums im Segment Airport stehen Anpassungen bei Incentives, welche der Stärkung von Airline-Basen am Standort Wien dienen, gegenüber, wodurch die Erlöse dieses Segments (plus € 12,9 Mio. bzw. plus 4,6%) nicht im Ausmaß der Passagierzahlen stiegen. Weiters ist zu beachten, dass bisher für das Segment Airport unter Marketing und Marktkommunikation angefallene Aufwendungen nunmehr in das Incentivemodell übergeführt wurden. Dies wirkte sich einerseits umsatzmindernd aus, andererseits lagen die Aufwendungen der Marktkommunikation des Segments (innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen) um € 6,4 Mio. unter dem Vorjahreswert. Daher stiegen die Passagierentgelte (inkl. PRM) nur leicht auf € 113,6 Mio. (Q1-3/2017: € 113,5 Mio.). Das Sicherheitsentgelt stieg im Vorperiodenvergleich um € 6,9 Mio. auf € 83,7 Mio. Dies ist einerseits auf das positive Passagierwachstum und anderseits auf Entgelterhöhungen zurückzuführen. Das Landeentgelt stieg um € 2,5 Mio. auf € 52,0 Mio. Die Infrastrukturentgelte erhöhten sich analog zum Verkehrswachstum und belaufen sich auf € 27,0 Mio. nach € 25,1 Mio. im Q1-3/2017. Positiv entwickelten sich auch die Umsätze der Loungen, die um € 1,2 Mio. auf € 7,6 Mio. gesteigert werden konnten.
Die internen Umsatzerlöse stiegen im Periodenvergleich leicht um € 0,3 Mio. auf € 25,6 Mio. Die anderen Erträge (inkl. aktivierter Eigenleistungen) betrugen € 3,5 Mio. (Q1-3/2017: € 3,4 Mio.).
Der externe Materialaufwand nahm im Periodenvergleich um € 0,2 Mio. auf € 2,6 Mio. zu. Die Steigerung ist u.a. auf höhere Enteisungsaufwendungen zurückzuführen. Der Personalaufwand stieg aufgrund eines höheren durchschnittlichen Personalstands (555 im Vergleich zu 515) um € 1,7 Mio. auf € 33,3 Mio. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen fielen um € 3,9 Mio. auf € 26,8 Mio. Während die Kosten für Marketing und Marktkommunikation sanken, stiegen die Kosten für Instandhaltung für Gebäude und Anlagen sowie die Aufwendungen im Zusammenhang mit Leistungsbeziehungen aus dem Mediationsverfahren. Der interne Betriebsaufwand reduzierte sich in den ersten drei Quartalen um € 1,7 Mio. auf € 107,6 Mio.
Im Segment Airport verbesserte sich das EBITDA in den ersten neun Monaten 2018 um € 17,0 Mio. bzw. 12,6% auf € 152,0 Mio. (Q1-3/2017: € 135,0 Mio.). Unter Berücksichtigung der Abschreibungen im Ausmaß von € 60,4 Mio. (Q1-3/2017: € 65,5 Mio. inkl. Wertminderungen) wurde ein Segment-EBIT in Höhe von € 91,6 Mio. nach € 69,4 Mio. in der Vergleichsperiode erzielt (plus 31,9%). Die EBITDA-Marge erhöhte sich von 44,2% auf 47,7%, die EBIT-Marge von 22,7% auf 28,7%.
In den ersten drei Quartalen 2018 konnten die externen Umsätze des Segments Handling & Sicherheitsdienstleistungen um € 2,9 Mio. auf € 122,8 Mio. zulegen (Q1-3/2017: € 120,0 Mio.). Die Umsatzerlöse aus der Vorfeldabfertigung reduzierten sich aufgrund von Vertragsanpassungen von € 77,8 Mio. in der Vorperiode auf nunmehr € 74,0 Mio. Die Erlöse aus der Frachtabfertigung stiegen u.a. analog zur umgeschlagenen Cargomenge und durch das Dokumentenhandling von € 22,6 Mio. auf € 24,9 Mio. Die externen Umsatzerlöse für Sicherheitsdienstleistungen stiegen auf € 3,7 Mio., was u.a. auf die erstmalige Konsolidierung der GETS zurückzuführen ist. Der Bereich General Aviation inkl. Betrieb des
VIP- & Business-Centers erwirtschaftete in den ersten neun Monaten 2018 ein Umsatzplus von € 2,3 Mio. Die internen Umsatzerlöse stiegen v.a. im Bereich der Verkehrsabfertigung um € 0,5 Mio. auf € 53,5 Mio. und die anderen Erträge blieben mit € 0,7 Mio. auf Vorjahresniveau.
Der Materialaufwand stieg u.a. aufgrund höherer bezogener Leistungen für das VIP- & Business-Center und eines höheren Treibstoffverbrauchs im Vorjahresvergleich um € 0,9 Mio. auf € 6,3 Mio. Der Personalaufwand legte u.a. wegen des höheren durchschnittlichen Personalstands (plus 65 Personen auf 3.074 Mitarbeiter) um € 6,0 Mio. auf € 129,6 Mio. zu. Zusätzlich führten Verspätungen und Unregelmäßigkeiten im Flugverkehr zu erhöhten Aufwendungen aus Überstunden, Ersatzruhen und Zulagen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit € 5,8 Mio. um € 1,9 Mio. über dem Vorjahreswert. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus höheren Aufwendungen für Miete, Instandhaltungen und Fremdpersonal von nahestehenden Konzernunternehmen.
Das EBITDA des Segments Handling & Sicherheitsdienstleistungen reduzierte sich in den ersten neun Monaten 2018 insbesondere aufgrund des höheren Personalaufwands von € 16,6 Mio. auf € 10,9 Mio. Nach Berücksichtigung der Abschreibungen in Höhe von € 4,8 Mio. (Q1-3/2017: € 4,2 Mio.) konnte ein EBIT von € 6,1 Mio. (Q1-3/2017: € 12,4 Mio.) erzielt werden. Die EBITDA-Marge lag mit 6,2% unter dem Vorjahresniveau von 9,6%, und die EBIT-Marge betrug im Q1-3/2018 3,5% (Q1-3/2017: 7,1%).
Die externen Umsatzerlöse im Segment Retail & Properties stiegen im Vorperiodenvergleich um € 3,1 Mio. auf € 97,2 Mio. (Q1-3/2017: € 94,2 Mio.). Getragen wurde diese Entwicklung einerseits durch höhere Erlöse aus Shopping und Gastronomie, welche um € 1,2 Mio. auf € 36,5 Mio. zulegen konnten. Andererseits stiegen die Parkerlöse um € 1,1 Mio. auf € 34,0 Mio. Die Erlöse aus dem Vermietungsbereich konnten um € 0,8 Mio. auf € 26,7 Mio. zulegen (Q1-3/2017: € 25,9 Mio.). Die internen Umsatzerlöse stiegen von € 10,5 Mio. auf € 11,5 Mio., während die anderen Erträge – aufgrund des Grundstücksverkaufs an DHL – um € 2,8 Mio. auf € 5,2 Mio. anstiegen.
Der Materialaufwand stieg v.a. im Bereich der Werbeflächen um € 0,3 Mio. auf € 0,8 Mio. (Q1-3/2017: € 0,6 Mio.). Der Personalaufwand erhöhte sich bei einem Mitarbeiterstand von 106 Personen (Q1-3/2017: 102 Personen) leicht auf € 7,4 Mio. (Q1-3/2017: € 7,1 Mio.). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich aufgrund höherer Instandhaltungskosten von € 11,0 Mio. auf € 11,8 Mio. Die internen Betriebsaufwendungen stiegen um € 0,7 Mio. auf € 29,4 Mio.
Das EBITDA des Segments Retail & Properties erhöhte sich in den ersten drei Quartalen 2018 einerseits aufgrund des Umsatzwachstums und andererseits durch höhere andere Erträge aus dem Grundstücksverkauf trotz leicht höherer Aufwendungen von € 59,6 Mio. um 8,1% auf € 64,4 Mio. Die Abschreibungen liegen mit € 13,4 Mio. leicht über dem Vorjahresniveau (Q1-3/2017: € 13,1 Mio.). Das EBIT legte ebenfalls um € 4,6 Mio. bzw. 9,8% auf € 51,0 Mio. zu (Q1-3/2017: € 46,4 Mio.). Die EBITDA-Marge betrug 59,3% (Q1-3/2017: 56,9%), die EBIT-Marge 46,9% (Q1-3/2017: 44,4%).
Die externen Umsätze des Segments Malta nahmen in den ersten neun Monaten um € 7,7 Mio. auf € 70,8 Mio. zu und blieben aufgrund des Incentivemodells leicht unter dem Passagierwachstum.
Der Materialaufwand lag mit € 2,4 Mio. um € 0,3 Mio. über dem Vorjahresniveau. Die Personalaufwendungen stiegen aufgrund eines höheren Personalstands und kollektivvertraglicher Erhöhungen um € 0,9 Mio. auf € 6,8 Mio. Der sonstige betriebliche Aufwand erhöhte sich analog zum Passagierwachstum um € 2,3 Mio. auf € 18,2 Mio. und setzte sich u.a. aus Aufwendungen für Sicherheitspersonal, Reinigung, PRM-Leistungen, sonstigen Fremdpersonalleistungen, EDV, Airline-Marketing, Mieten und Instandhaltungen zusammen.
Für die ersten neun Monate 2018 verzeichnete das Segment Malta ein EBITDA von € 43,4 Mio. (Q1-3/2017: € 38,3 Mio.) und eine EBITDA-Marge von 61,2% nach 60,7% im Vorjahr. Nach Berücksichtigung der Abschreibungen in Höhe von € 6,8 Mio. belief sich das EBIT auf € 36,6 Mio. (Q1-3/2017: € 31,7 Mio.), was einer EBIT-Marge von 51,6% entspricht (Q1-3/2017: 50,2%).
Die externen Umsätze des Segments Sonstige Segmente lagen in den ersten drei Quartalen 2018 bei € 12,3 Mio. (Q1-3/2017: € 11,0 Mio.). Dieser Anstieg resultiert aus höheren Erlösen im Bereich der Ver- und Entsorgung. Die internen Erlöse reduzierten sich im Vergleichszeitraum leicht um € 1,6 Mio. auf € 76,7 Mio. (Q1-3/2017: € 78,3 Mio.). Die anderen Erträge (inkl. aktivierter Eigenleistungen) betrugen € 2,0 Mio. (Q1-3/2017: € 1,7 Mio.).
Der Aufwand für Material und bezogene Leistungen stieg im Periodenvergleich um € 0,6 Mio. auf € 17,4 Mio. Der Personalaufwand stieg um € 3,0 Mio. auf € 40,8 Mio. bei einem durchschnittlichen Personalstand von 730 Mitarbeitern (Q1-3/2017: 698). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich im Vergleich zum Vorjahr von € 18,3 Mio. auf € 16,4 Mio., was auf geringere Fremdleistungen zurückzuführen ist. Der interne Aufwand stieg durch höhere bezogene Leistungen um € 1,9 Mio. auf € 5,7 Mio.
Das at-Equity-Ergebnis spiegelt das operative Ergebnis der Beteiligungen wider. In den ersten neun Monaten 2018 wurden wie im Vorjahr Erträge in Höhe von € 2,8 Mio. verzeichnet.
In Summe verzeichnete das Segment Sonstige Segmente ein EBITDA in Höhe von € 13,5 Mio. (Q1-3/2017: € 17,0 Mio.). Nach Berücksichtigung der in den ersten drei Quartalen 2018 geringeren Abschreibungen in Höhe von € 8,4 Mio. (Q1-3/2017: € 10,4 Mio.) konnte ein Segment-EBIT von € 5,1 Mio. (Q1-3/2017: € 6,6 Mio.) erzielt werden. Die EBITDA-Marge betrug 15,1% (Q1-3/2017: 19,1%), die EBIT-Marge belief sich auf 5,7% (Q1-3/2017: 7,4%).
Die Nettoverschuldung sank zum 30. September 2018 auf € 118,0 Mio., was einer Reduktion um € 109,0 Mio. im Vergleich zum Jahresbeginn entspricht. Die Eigenkapitalquote stieg um 1,2 Prozentpunkte auf 59,9%. Das Gearing verbesserte sich ebenfalls von 18,7% (31. Dezember 2017) auf nunmehr 9,2%.
Der Netto-Geldfluss aus laufender Geschäftstätigkeit belief sich im Q1-3/2018 auf € 226,2 Mio. nach € 237,1 Mio. im Vorjahr. Das operative Ergebnis (EBT zuzüglich Abschreibungen und Wertminderungen, abzüglich Bewertung von Finanzinstrumenten) erhöhte sich um € 19,3 Mio. auf € 274,1 Mio. (Q1-3/2017: € 254,8 Mio.). Der Verbesserung des operativen Ergebnisses steht eine Erhöhung der Forderungen um € 15,6 Mio. gegenüber (Q1-3/2017: € 7,0 Mio.). Die Auszahlungen für Ertragsteuern beliefen sich in den ersten neun Monaten auf € 43,0 Mio. (Q1-3/2017: € 30,7 Mio.).
Der Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit belief sich auf minus € 108,7 Mio. nach minus € 121,6 Mio. im Vorjahr. Während in den ersten neun Monaten 2018 € 54,5 Mio. für Investitionsprojekte (inkl. Finanzanlagen) ausbezahlt wurden, erfolgten im Vorjahr Auszahlungen in Höhe von € 77,8 Mio. Weiters wurden in den ersten drei Quartalen 2018 € 70,0 Mio. (Vorjahr: € 65,0 Mio.) in kurz- und langfristige Veranlagungen (Termineinlagen) und € 5,0 Mio. in eine Anleihe investiert. Dem stehen Einzahlungen aus abgelaufenen Termineinlagen in Höhe von € 20,0 Mio. im Jahr 2017 und 2018 gegenüber.
Der Free-Cashflow (Netto-Geldfluss aus laufender Geschäftstätigkeit plus Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit) beläuft sich daher auf € 117,5 Mio. (Q1-3/2017: € 115,5 Mio.).
Der Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von minus € 140,3 Mio. (Q1-3/2017: minus € 105,3 Mio.) ist einerseits auf Tilgungen von Finanzverbindlichkeiten in Höhe von € 76,3 Mio. zurückzuführen. Andererseits erfolgten Dividendenausschüttungen in Höhe von € 64,0 Mio. (davon € 57,1 Mio. für Anteilseigner der Flughafen Wien AG und € 6,9 Mio. an nicht beherrschende Anteilseigner).
Der Finanzmittelbestand betrug zum 30. September 2018 € 25,1 Mio. nach € 47,9 Mio. zum 31. Dezember 2017.
Das langfristige Vermögen erhöhte sich seit Jahresbeginn um € 49,6 Mio. auf € 1.920,5 Mio. Zugänge bei immateriellen Vermögenswerten, Sachanlagen und als Finanzinvestition gehaltene Immobilien in Höhe von € 112,7 Mio. stehen Abschreibungen in Höhe von € 93,8 Mio. gegenüber. Von den Zugängen betreffen € 56,8 Mio. die Aktivierung der Zahlungsverpflichtung an den Umweltfonds im Zusammenhang mit dem Projekt zur Errichtung der 3. Piste. Die Buchwerte der at-Equity-Beteiligungen erhöhten sich aufgrund der positiven, operativen Ergebnisse (€ 2,8 Mio.) unter Berücksichtigung von erfolgten Ausschüttungen (€ 1,6 Mio.) von € 41,0 Mio. auf € 42,1 Mio. Die Veränderung der sonstigen Vermögenswerte ist einerseits auf Umgliederungen aufgrund des Fälligkeitsprofils von Termingeldern und anderseits auf Bewertungen von Finanzinstrumenten zurückzuführen.
Das kurzfristige Vermögen stieg im Vergleich zum Jahresende um € 25,7 Mio. auf € 217,8 Mio. (31. Dezember 2017: € 192,1 Mio.) vor allem aufgrund der höheren Forderungen und sonstiger Vermögenswerte (Anstieg kurzfristige Termineinlagen um € 25,0 Mio. sowie sonstige Forderung aus dem Grundstücksverkauf DHL in Höhe von € 5,3 Mio.). Die Wertpapiere nahmen um € 5,5 Mio. auf € 27,7 Mio. zu, was im Wesentlichen auf den Kauf einer Anleihe (€ 5,0 Mio.) zurückzuführen ist. Der Rückgang in der Position "Zum Verkauf stehende Vermögenswerte" von € 3,0 Mio. auf € 0,0 Mio. resultiert einerseits aus dem Grundstücksverkauf an DHL und anderseits aus einer Umgliederung in das langfristige Vermögen, da ein weiteres Grundstück nicht länger als "Zum Verkauf stehender Vermögenswert" klassifiziert wurde. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen im Periodenvergleich um € 13,7 Mio. auf € 72,9 Mio. (31. Dezember 2017: € 59,2 Mio.). Durch die Rückführung von Finanzverbindlichkeiten sank der Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten zum 30. September 2018 auf € 25,1 Mio. (31. Dezember 2017: € 47,9 Mio.).
Das Eigenkapital erhöhte sich seit dem Jahresultimo in Summe um 5,8% auf € 1.280,7 Mio. (31. Dezember 2017: € 1.211,0 Mio.). Dies ist einerseits auf das Periodenergebnis (inkl. nicht beherrschende Anteile) der ersten neun Monate in Höhe von € 133,0 Mio. zurückzuführen, andererseits wurden Dividenden in Höhe von € 64,0 Mio. ausgeschüttet, wovon € 57,1 Mio. auf Anteilseigner der Flughafen Wien AG und € 6,9 Mio. auf nicht beherrschende Anteile entfielen. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich leicht auf 59,9% nach 58,7% zum Jahresende 2017.
Die langfristigen Schulden reduzierten sich im Wesentlichen aufgrund von Umgliederungen von Finanzverbindlichkeiten in kurzfristige Schulden, vorzeitigen Tilgungen sowie aufgrund der Auflösung von passiven latenten Steuern um € 48,3 Mio. auf € 553,0 Mio.
Die kurzfristigen Schulden stiegen im Gegenzug um € 53,9 Mio. auf € 304,6 Mio. Der Ansatz der Zahlungsverpflichtung an den Umweltfonds im Zusammenhang mit dem Projekt zur 3. Piste war hauptverantwortlich für den Anstieg der sonstigen übrigen Verbindlichkeiten um insgesamt € 62,4 Mio. auf € 102,0 Mio. Planmäßige und vorzeitige Tilgungen führten zu einem Rückgang der kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten um € 20,1 Mio. auf € 26,8 Mio. Die Steuerrückstellung verändert sich infolge des positiven operativen Ergebnisses um € 8,4 Mio. auf € 18,7 Mio.
In den ersten neun Monaten 2018 wurden in Summe € 112,7 Mio. (Q1-3/2017: € 85,3 Mio.) in immaterielles Vermögen, Sachanlagen sowie in als Finanzinvestition gehaltene Immobilien investiert. Die größten Investitionsprojekte betreffen das Projekt 3. Piste in Höhe von € 56,8 Mio., die Terminalentwicklungsprojekte in Höhe von € 7,7 Mio. und den Office Park 4 mit € 4,8 Mio. Am Flughafen Malta wurden in den ersten drei Quartalen insgesamt € 5,3 Mio. investiert, u.a. für Terminalumbauten und Flugverkehrsflächen.
Aufgrund der bisherigen guten Verkehrsergebnisse geht die FWAG für das Gesamtjahr 2018 im Flughafen-Wien-Konzern von einem deutlich stärkeren Passagierwachstum aus, als bisher erwartet, die Passagierguidance für die Gruppe und den Flughafen Wien selbst wird auf über 10% angehoben. Dementsprechend rechnet die FWAG mit einem EBITDA von mehr als € 350 Mio. und einem Periodenergebnis (vor nicht beherrschenden Anteilen) von mehr als € 148 Mio. Der Umsatz wird über € 770 Mio. erwartet. Die Guidance für Investitionen liegt bei € 175 Mio. , die Nettoverschuldung sollte zum Jahresende unter € 200 Mio. liegen.
Im Oktober verzeichnete der Flughafen Wien inklusive seiner Auslandsbeteiligungen Flughafen Malta und Košice mit insgesamt 3,3 Mio. Passagieren ein Plus von 15,9% gegenüber Oktober 2017. Kumuliert von Jänner bis Oktober stieg das Passagieraufkommen um 9,5% auf 29,1 Mio. Reisende.
Am Standort Flughafen Wien stieg das Passagieraufkommen im Oktober 2018 um 18,2% gegenüber dem Oktober des Vorjahres auf 2.583.961 Reisende an. Die Anzahl der Lokalpassagiere stieg um 21,8%, bei den Transferpassagieren gab es ein Plus von 9,6%. Die Flugbewegungen erhöhten sich im Oktober 2018 um 11,8% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Beim Frachtaufkommen verzeichnete der Flughafen Wien ein Plus um 7,5% im Vergleich zum Oktober des Vorjahres. Kumuliert von Jänner bis Oktober stieg das Passagieraufkommen um 8,5% auf 22,6 Mio. Reisende.
Schwechat, 7. November 2018 Der Vorstand
Dr. Günther Ofner Mag. Julian Jäger
Mitglied des Vorstandes, CFO Mitglied des Vorstandes, COO
Die Quartalszahlen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nach dem International Reporting Standard (IFRS), wie sie in der europäischen Union anzuwenden sind, ermittelt. Die Finanzinformation enthält keinen vollständigen Zwischenabschluss nach IAS 34. Nähere Informationen zu Bilanzierungsund Bewertungsmethoden sind im Konzernabschluss 2017 ersichtlich, welcher auf der Website der Flughafen Wien AG (www.viennaairport.com) veröffentlicht ist. Die Finanzinformation wurde keiner prüferischen Durchsicht unterzogen.
vom 1.1 bis 30.9.2018
| in T€ | Q1-3/2018 | Q1-3/20171 | V. in % | Q3/2018 | Q3/20171 |
|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 596.346,9 | 568.550,8 | 4,9 | 222.891,1 | 211.053,0 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 11.387,8 | 8.155,5 | 39,6 | 2.447,1 | 2.543,6 |
| Betriebsleistung | 607.734,7 | 576.706,3 | 5,4 | 225.338,2 | 213.596,6 |
| Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen |
-29.474,6 | -27.201,5 | 8,4 | -9.514,1 | -8.607,7 |
| Personalaufwand | -217.900,7 | -206.000,5 | 5,8 | -72.703,4 | -68.720,3 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen |
-79.004,0 | -79.885,9 | -1,1 | -28.306,2 | -29.330,4 |
| Anteilige Periodenergebnisse at-Equity Unternehmen |
2.791,8 | 2.834,0 | -1,5 | 1.742,2 | 1.629,7 |
| Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) |
284.147,2 | 266.452,4 | 6,6 | 116.556,7 | 108.567,8 |
| Planmäßige Abschreibungen | -93.787,6 | -99.012,6 | -5,3 | -30.712,3 | -31.419,8 |
| Wertminderungen | 0,0 | -900,7 | -100,0 | 0,0 | -194,8 |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) |
190.359,6 | 166.539,1 | 14,3 | 85.844,4 | 76.953,2 |
| Beteiligungsergebnis ohne at-Equity Unternehmen |
331,4 | 537,1 | -38,3 | 0,0 | 72,0 |
| Zinsertrag | 1.779,3 | 1.537,5 | 15,7 | 1.567,5 | 1.145,0 |
| Zinsaufwand | -12.180,6 | -13.825,9 | -11,9 | -3.888,7 | -4.502,1 |
| Sonstiges Finanzergebnis | 531,5 | 109,9 | n.a. | -947,5 | 0,0 |
| Finanzergebnis | -9.538,4 | -11.641,4 | 18,1 | -3.268,7 | -3.285,1 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) | 180.821,1 | 154.897,7 | 16,7 | 82.575,6 | 73.668,1 |
| Ertragsteuern | -47.853,0 | -40.756,8 | 17,4 | -21.960,6 | -19.639,6 |
| Periodenergebnis | 132.968,2 | 114.140,9 | 16,5 | 60.615,1 | 54.028,5 |
| Davon entfallend auf: | |||||
| Gesellschafter der Muttergesellschaft |
120.881,5 | 103.913,5 | 16,3 | 54.734,6 | 48.965,8 |
| Nicht beherrschende Anteile | 12.086,7 | 10.227,4 | 18,2 | 5.880,5 | 5.062,8 |
| Ergebnis je Aktie (in €, verwässert = unverwässert) |
1,44 | 1,24 | 16,3 | 0,65 | 0,59 |
1) Anwendung von IFRS 15 und IFRS 9 seit 1. Jänner 2018. Keine Anpassung der Vorjahresperiode.
vom 1.1 bis 30.9.2018
| in T€ | Q1-3/2018 Q1-3/20171 | V. in % | Q3/2018 Q3/20171 | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Periodenergebnis | 132.968,2 | 114.140,9 | 16,5 | 60.615,1 | 54.028,5 |
Sonstiges Ergebnis aus Posten, die in künftigen Perioden nicht in die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden
| Neubewertungen aus leistungsorientierten Plänen |
-3.280,3 | -1.864,2 | 76,0 | -1.471,2 | -401,0 |
|---|---|---|---|---|---|
| Zum Marktwert erfolgsneutral bewertete Eigenkapitalinstrumente |
313,1 | 0,0 | n.a. | 0,0 | 0,0 |
| darauf entfallende latente Steuern |
741,8 | 466,0 | 59,2 | 367,8 | 100,3 |
| Ergebnis aus der Marktwertbe wertung von zur Veräußerung ver fügbaren Wertpapieren |
0,0 | -663,0 | -100,0 | 0,0 | -1.006,9 |
|---|---|---|---|---|---|
| davon erfolgsneutrale Veränderung |
0,0 | -553,1 | -100,0 | 0,0 | -1.006,9 |
| davon realisiertes Ergebnis | 0,0 | -109,9 | -100,0 | 0,0 | 0,0 |
| darauf entfallende latente Steuern | 0,0 | 166,6 | -100,0 | 0,0 | 251,7 |
| Sonstiges Ergebnis | -2.225,4 | -1.894,6 | 17,5 | -1.103,4 | -1.055,9 |
| Gesamtergebnis | 130.742,7 | 112.246,3 | 16,5 | 59.511,7 | 52.972,6 |
| Davon entfallend auf: | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Gesellschafter der Muttergesellschaft |
118.656,1 | 102.018,0 | 16,3 | 53.631,2 | 47.910,1 |
| Nicht beherrschende Anteile | 12.086,7 | 10.228,3 | 18,2 | 5.880,5 | 5.062,5 |
1) Anwendung von IFRS 15 und IFRS 9 seit 1. Jänner 2018. Keine Anpassung der Vorjahresperiode.
zum 30.9.2018
| in T€ | 30.9.2018 | 31.12.20171 | V. in % |
|---|---|---|---|
| AKTIVA | |||
| Langfristiges Vermögen Immaterielle Vermögenswerte |
156.037,5 | 156.606,3 | -0,4 |
| Sachanlagen | 1.460.843,6 | 1.441.371,9 | 1,4 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 133.006,9 | 132.819,5 | 0,1 |
| Beteiligungen an at-Equity-bilanzierten Unternehmen | 42.135,1 | 40.987,2 | 2,8 |
| Sonstige Vermögenswerte | 128.508,5 | 99.129,1 | 29,6 |
| 1.920.531,5 | 1.870.914,0 | 2,7 | |
| Kurzfristiges Vermögen | |||
| Vorräte | 5.727,2 | 5.979,5 | -4,2 |
| Wertpapiere | 27.692,7 | 22.178,7 | 24,9 |
| Zum Verkauf stehende Vermögenswerte | 0,0 | 2.961,3 | -100,0 |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 159.255,4 | 113.038,2 | 40,9 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 25.144,6 | 47.918,7 | -47,5 |
| 217.819,9 | 192.076,4 | 13,4 | |
| Summe Aktiva | 2.138.351,4 | 2.062.990,3 | 3,7 |
| PASSIVA | |||
| Eigenkapital | |||
| Grundkapital | 152.670,0 | 152.670,0 | 0,0 |
| Kapitalrücklagen | 117.657,3 | 117.657,3 | 0,0 |
| Sonstige Rücklagen | 945,2 | 1.941,3 | -51,3 |
| Einbehaltene Ergebnisse | 915.717,2 | 850.181,4 | 7,7 |
| Den Gesellschaftern der Muttergesellschaft zurechenbar | 1.186.989,7 | 1.122.450,0 | 5,7 |
| Nicht beherrschende Anteile | 93.690,0 | 88.506,2 | 5,9 |
| 1.280.679,7 | 1.210.956,2 | 5,8 | |
| Langfristige Schulden | |||
| Rückstellungen | 160.846,9 | 153.103,0 | 5,1 |
| Finanzverbindlichkeiten | 300.000,0 | 356.147,6 | -15,8 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 43.038,3 | 39.615,0 | 8,6 |
| Latente Steuern | 49.154,9 553.040,2 |
52.432,3 601.298,0 |
-6,3 -8,0 |
| Kurzfristige Schulden | |||
| Steuerrückstellungen | 18.704,0 | 10.318,3 | 81,3 |
| Übrige Rückstellungen | 118.917,1 | 107.833,5 | 10,3 |
| Finanzverbindlichkeiten | 26.834,1 | 46.962,7 | -42,9 |
| Lieferantenverbindlichkeiten | 38.194,8 | 46.043,9 | -17,0 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 101.981,7 | 39.577,7 | n.a. |
| 304.631,6 | 250.736,1 | 21,5 | |
| Summe Passiva | 2.138.351,4 | 2.062.990,3 | 3,7 |
1) Anwendung von IFRS 15 und IFRS 9 seit 1. Jänner 2018. Keine Anpassung der Vorjahresperiode.
vom 1.1 bis 30.9.2018
| in T€ | Q1-3/2018 | Q1-3/20171 | V. in % | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) | 180.821,1 | 154.897,7 | 16,7 | |||||
| +/- Abschreibungen / Zuschreibungen | 93.787,6 | 99.012,6 | -5,3 | |||||
| + | Wertminderungen | 0,0 | 900,7 | -100,0 | ||||
| +/- | Bewertung beizulegender Zeitwert Finanzinstrumente | -531,5 | 0,0 | n.a. | ||||
| - | Anteilige Periodenergebnisse at-Equity-Unternehmen | -2.791,8 | -2.834,0 | -1,5 | ||||
| + | Dividendenausschüttungen at-Equity-Unternehmen | 1.643,9 | 2.107,7 | -22,0 | ||||
| + | Verluste / - Gewinne aus dem Abgang von Vermögens werten |
-3.211,4 | -744,0 | n.a. | ||||
| - | Auflösung von Investitionszuschüssen aus öffentlichen Mitteln |
-141,5 | -171,0 | -17,2 | ||||
| +/- | Sonstige zahlungsunwirksame Vorgänge | 0,0 | -5,5 | -100,0 | ||||
| + | Zins- und Dividendenergebnis | 10.070,0 | 11.751,3 | -14,3 | ||||
| + | Erhaltene Dividenden | 331,4 | 537,1 | -38,3 | ||||
| + | Erhaltene Zinsen | 1.551,6 | 1.597,9 | -2,9 | ||||
| - | Bezahlte Zinsen | -8.477,7 | -9.559,8 | -11,3 | ||||
| - | Erhöhung / + Senkung Vorräte | 252,3 | 147,0 | 71,6 | ||||
| - | Erhöhung / + Senkung Forderungen | -15.648,1 | -7.003,6 | n.a. | ||||
| + | Erhöhung / - Senkung Passiva | 11.516,3 | 17.207,1 | -33,1 | ||||
| Netto-Geldfluss aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit |
269.172,1 | 267.841,3 | 0,5 | |||||
| - | Zahlungen für Ertragsteuern | -42.980,8 | -30.724,6 | 39,9 | ||||
| Netto-Geldfluss aus laufender Geschäftstätigkeit | 226.191,3 | 237.116,7 | -4,6 | |||||
| + | Einzahlungen aus Anlagenabgang (ohne Finanzanlagen) | 805,4 | 701,4 | 14,8 | ||||
| + | Einzahlungen aus Finanzanlagenabgang | 3,3 | 516,1 | -99,4 | ||||
| - | Auszahlungen für Anlagenzugang (ohne Finanzanlagen) | -54.261,1 | -77.471,0 | -30,0 | ||||
| - | Auszahlungen für Finanzanlagenzugang | -231,1 | -370,0 | -37,5 | ||||
| + | Einzahlungen aus Abgang von kurz- und langfristigen Veranlagungen |
20.000,0 | 20.000,0 | 0,0 | ||||
| - | Auszahlungen für kurz- und langfristige Veranlagungen und Wertpapiere |
-74.982,7 | -65.000,0 | 15,4 | ||||
| Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit | -108.666,2 | -121.623,4 | -10,7 | |||||
| - | Dividendenausschüttung an Flughafen Wien AG Anteilseigner |
-57.120,0 | -52.500,0 | 8,8 | ||||
| - | Dividendenausschüttung an nicht beherrschende Anteilseigner |
-6.902,9 | -6.896,7 | 0,1 | ||||
| + | Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten |
0,3 | 44.000,8 | -100,0 | ||||
| - | Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzverbindlichkeiten |
-76.276,6 | -89.936,7 | -15,2 | ||||
| Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit | -140.299,2 | -105.332,6 | 33,2 | |||||
| Veränderung des Finanzmittelbestandes | -22.774,1 | 10.160,7 | n.a. | |||||
| + | Finanzmittelbestand am Beginn der Periode | 47.918,7 | 43.438,5 | 10,3 | ||||
| Finanzmittelbestand am Ende der Periode 25.144,6 53.599,2 |
||||||||
| -53,1 |
1) Anwendung von IFRS 15 und IFRS 9 seit 1. Jänner 2018. Keine Anpassung der Vorjahresperiode.
vom 1.1 bis 30.9.2018
| den Gesellschaftern der Muttergesellschaft zurechenbar | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in T€ | Grund kapital |
Kapital rück lagen |
Summe sonstige Rück lagen |
Ein behaltene Ergebnisse |
Gesamt | Nicht beherr schende Anteile |
Gesamt | |
| Stand zum 1.1.20171 152.670,0 | 117.657,3 | 2.847,9 | 787.576,0 | 1.060.751,1 | 83.224,1 1.143.975,2 | |||
| Marktwert bewertung von Wertpapieren |
-497,3 | -497,3 | 0,9 | -496,4 | ||||
| Neubewertungen aus leistungs orientierten Plänen |
-1.398,1 | -1.398,1 | 0,0 | -1.398,1 | ||||
| Sonstiges Ergebnis | 0,0 | 0,0 | -1.895,4 | 0,0 | -1.895,4 | 0,9 | -1.894,6 | |
| Periodenergebnis | 103.913,5 | 103.913,5 | 10.227,4 | 114.140,9 | ||||
| Gesamtergebnis | 0,0 | 0,0 | -1.895,4 | 103.913,5 | 102.018,0 | 10.228,3 | 112.246,3 | |
| Auflösung Neube wertungsrücklage |
-271,7 | 271,7 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | |||
| Dividenden ausschüttung |
-52.500,0 | -52.500,0 | -6.896,7 | -59.396,7 | ||||
| Stand zum 30.9.20171 |
152.670,0 | 117.657,3 | 680,7 | 839.261,1 | 1.110.269,1 | 86.555,7 1.196.824,8 | ||
| Stand zum 1.1.2018 | 152.670,0 | 117.657,3 | 1.941,3 | 850.181,4 | 1.122.450,0 | 88.506,2 1.210.956,2 | ||
| Erstmalige Anwen dung von IFRS 9 |
0,0 | 0,0 | 1.501,0 | 1.502,7 | 3.003,6 | 0,0 | 3.003,6 | |
| Stand zum 1.1.2018 angepasst |
152.670,0 | 117.657,3 | 3.442,3 | 851.684,0 | 1.125.453,6 | 88.506,2 1.213.959,9 | ||
| Marktwertbewer tung von Eigenkapi talinstrumenten |
234,8 | 234,8 | 0,0 | 234,8 | ||||
| Neubewertungen aus leistungs orientierten Plänen |
-2.460,2 | -2.460,2 | 0,0 | -2.460,2 | ||||
| Sonstiges Ergebnis | 0,0 | 0,0 | -2.225,4 | 0,0 | -2.225,4 | 0,0 | -2.225,4 | |
| Periodenergebnis | 120.881,5 | 120.881,5 | 12.086,7 | 132.968,2 | ||||
| Gesamtergebnis | 0,0 | 0,0 | -2.225,4 | 120.881,5 | 118.656,1 | 12.086,7 | 130.742,7 | |
| Auflösung Neube wertungsrücklage |
-271,7 | 271,7 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | |||
| Dividenden ausschüttung |
-57.120,0 | -57.120,0 | -6.902,9 | -64.022,9 | ||||
| Stand zum |
30.9.2018 152.670,0 117.657,3 945,2 915.717,2 1.186.989,7 93.690,0 1.280.679,7
1) Anwendung von IFRS 15 und IFRS 9 seit 1. Jänner 2018. Keine Anpassung der Vorjahresperiode.
Medieninhaber Flughafen Wien Aktiengesellschaft Postfach 1 1300 Wien-Flughafen Austria
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Stephan Klasmann Telefon: +43/1/7007-22300 E-Mail: [email protected]
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Dieser Quartalsbericht wurde im Auftrag der Flughafen Wien AG
von VGN – Corporate Publishing produziert.
Creative Director: Gabriele Rosenzopf MSc Layout, Tabellensatz und Koordination: René Gatti
Disclaimer: Dieser Quartalsbericht enthält Annahmen und Prognosen, die wir auf Basis aller uns bis Redaktionsschluss am 7. November 2018 zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrunde liegenden Einschätzungen nicht eintreffen oder Risiken, wie die im Risikobericht angesprochenen, eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten abweichen. Trotz größter Sorgfalt erfolgen daher alle zukunftsbezogenen Aussagen ohne Gewähr. Die PDF-Ausgabe des Quartalsberichts 3/2018 der Flughafen Wien Aktiengesellschaft finden Sie auf unserer Homepage www.viennaairport.com/ unternehmen/investor_relations unter dem Menüpunkt "Publikationen und Berichte". Zugunsten der besseren Lesbarkeit wurde im Quartalsbericht überwiegend die männliche Schreibweise verwendet. Selbstverständlich sind damit Frauen und Männer gleichermaßen gemeint und angesprochen. Es wurde die neue deutsche Rechtschreibung in gemäßigter Form angewendet. Dieser Quartalsbericht wurde von der Flughafen Wien AG erstellt.
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