Quarterly Report • Sep 27, 2019
Quarterly Report
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HALBJAHRESFINANZBERICHT


1
| 1-6/2019 | 1-6/2018 | 1-6/2017 | ||
|---|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | TEUR | – Umsatz im ersten Halbjahr wiederum gesteigert | |
| GuV-Ergebnisse | ||||
| Umsätze | 50.678 | 47.343 | 38.513 | Umsatz 50,7 Mio. EUR (+7% zum Vorjahr) |
| Operatives Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) | 6.897 | 6.096 | 3.800 | |
| EBITDA-Marge in % | 13,6% | 12,9% | 9,9% | |
| Operatives Ergebnis vor Steuern, Zinsen (EBIT) | 4.443 | 4.028 | 1.656 | |
| EBIT Marge in % | 8,8% | 8,5% | 4,3% | – Operatives Ergebnis (EBITDA) im ersten Halbjahr legt deutlich zu |
| Konzernergebnis | 3.346 | 2.951 | 357 | |
| EBITDA 6,9 Mio. EUR (+13% zum Vorjahr) | ||||
| Bilanz | ||||
| Bilanzsumme | 108.148 | 101.089 | 83.491 | |
| Langfristiges operatives Vermögen | 43.448 | 40.307 | 39.419 | |
| Verbindlichkeiten | 57.983 | 55.604 | 41.240 | – NetDebt/EBITDA weiterhin auf sehr gutem Niveau |
| Vertragsverbindlichkeiten | 2.891 | 876 | 546 | |
| Eigenkapital | 50.165 | 45.485 | 42.251 | NetDebt/EBITDA 2,8 (Vorjahr 2,3) |
| Eigenkapital in % des Gesamtkapitals | 46,4% | 45,0% | 50,6% | |
| Cashflow und Investitionen | ||||
| Cashflow aus dem operativen Bereich | 665 | 5.046 | 2.917 | |
| Investitionen in Sachanlagen | 3.105 | 2.121 | 2.105 | |
| Abschreibungen | 2.454 | 2.068 | 2.143 | |
| Mitarbeiter im Periodendurchschnitt 1 | 561 | 547 | 532 | |
| Bürgschaften und Garantien | 2.576 | 2.303 | 1.411 |
Gemäß einer veröffentlichten Einschätzung des WIFO wuchs das Bruttoinlandsprodukt in Österreich im zweiten Quartal 2019 um 0,3% gegenüber dem Vorquartal. Dadurch setzte sich die moderate konjunkturelle Dynamik der Vorquartale leicht abgeschwächt fort (erstes Quartal 2019 +0,4%, viertes Quartal 2018 +0,5%). Die Konsumnachfrage trug dabei wieder zum stabilen Wachstum bei. Neben den Unternehmensinvestitionen wirkte sich auch der Außenhandel positiv auf die gesamtwirtschaftliche Steigerung aus.1
Nach den beiden Hochkonjunkturjahren 2017 und 2018, in denen das Wirtschaftswachstum bei jeweils 2,7% lag, wird sich das BIP-Wachstum nach einer Studie der OeNB im Jahr 2019 merklich auf 1,5% abschwächen. Das Weltwirtschaftswachstum sowie das Welthandelswachstum haben sich in den letzten Monaten deutlich eingebremst. Das Wachstum der Weltwirtschaft war zwischen dem zweiten Quartal 2018 und dem ersten Quartal 2019 um jeweils 0,1 Prozentpunkte niedriger als noch in der Dezember-Prognose erwartet und wurde für das Gesamtjahr 2019 um 0,3 Prozentpunkte nach unten korrigiert.
In den USA setzte sich trotz fünfwöchigen Stillstands der gesamten Bundesverwaltung aufgrund von Budgetstreitigkeiten zu Jahresbeginn 2019 der Aufschwung fort. Die Auswirkungen der Steuerreform 2018 laufen jedoch allmählich aus und auch die Handelskonflikte haben eine dämpfende Wirkung. Die höheren Zölle auf Importe aus China (Anhebung von 10% auf 25% auf chinesische Importe im Wert von 200 Mrd. USD am 10.Mai) sowie die Gegenzölle Chinas auf Importe aus den USA (Einfuhrzölle von 10%, 20% oder 25% auf US-Importe im Wert von 60 Mrd. USD) wirken sich zunehmend negativ auf den bilateralen Handel zwischen den beiden Ländern aus. Der Handelskonflikt zwischen USA und China könnte sich bis Ende 2019 auch auf den Euroraum und Japan ausweiten.
Hinzu kommen weiterhin die Unsicherheiten bezüglich des Brexits, welche die wirtschaftliche Dynamik in Europa beeinträchtigen. Der Austritt Großbritanniens aus der EU hätte bis zum 29. März 2019 erfolgen sollen. Da das britische Parlament sich nicht einigen konnte, wurde der potentielle Austritt auf spätestens 31. Oktober 2019 verschoben. Die Unsicherheit bezüglich des ursprünglichen Austrittstermins führte im ersten Quartal 2019 zu einem außergewöhnlich starken Anstieg der UK-Importe (+6,8% im Vergleich zum Vorquartal). Für den weiteren Verlauf geht die OeNB von negativen Quartalswachstumsraten des BIP-Wachstums aus, wobei der tatsächliche Verlauf von den (innen-)politischen Verhandlungen abhängt. Das BIP-Wachstum in Österreich des Jahres 2019 soll demnach bei 1,5% liegen, bzw. im Euroraum bei 1,2%.
Die Wachstumsprognosen für die zentral-, mittel- und osteuropäischen Länder (CESEE) wurden trotz der geschätzten internationalen Konjunkturentwicklung für 2019 und 2020 im Vergleich zum Dezember angehoben.2 Die Inlandsnachfrage profitiert von der guten Beschäftigungsentwicklung und der wieder stärkeren Inanspruchnahme von EU-Strukturfondsmitteln. Gedämpft werden die Wachstumserwartungen von einem zunehmenden Arbeitskräftemangel und von der schwachen Importnachfrage des Euroraums.
1 Vgl. WIFO-Konjunkturportal, https:// www.wifo.ac.at/jart/prj3/wifo/main. jart?content-id=1454619331110& publikation_id=61907&detail-view=yes; zuletzt abgefragt am 12.8.2019
2 Vgl. OeNB, https://www.oenb. at/Geldpolitik/Konjunktur/prognosenfuer-oesterreich/gesamtwirtschaftlicheprognose.htm, zuletzt abgefragt am 12.8.2019
Die Umsätze der RATH Gruppe entwickeln sich weiterhin äußerst erfreulich. Zum 30. Juni 2019 lagen diese bei TEUR 50.768 (VJ: TEUR 47.434) und somit um TEUR 3.336 bzw. +7% höher als im Vergleichszeitraum.
Im Wesentlichen ist der Anstieg einerseits auf die weltweit positive konjunkturelle Entwicklung, andererseits auf realisierte höhere Absatzpreise zurückzuführen.
Zum 30. Juni 2019 lag der Bestand an offenen Aufträgen bei Mio. EUR 29,4 (VJ: Mio. EUR 32,7).
Der Umsatzanteil nach Segmenten stellt sich wie folgt dar. Im Geschäftssegment "USA" konnte der Umsatz merklich erhöht werden (+55%), Grund dafür ist die Finalisierung eines Großprojektes in der Holzwerkstoffindustrie. Im Geschäftssegment "Österreich" konnte ebenso wie im Geschäftssegment "Ungarn" der Umsatz weiter um +9% bzw. +11% gesteigert werden. Im Geschäftssegment "Deutschland" konnten die Umsätze konstant gehalten werden, während das Geschäftssegment "Rest" Umsatzeinbußen von -45% hinnehmen musste.
Unsere Umsätze nach Business Lines veränderten sich wie folgt. Unsere kontinuierlichen Anstrengungen in der Business Line "Glass" stärker und nachhaltig zu wachsen haben im Halbjahr 2019 erste positive Ergebnisse gebracht. Die Business Line "Glass" konnte um 32% wachsen. Zusätzlich konnte der Umsatz in der Business Line "Special Furnaces" um 30% sowie in der Business Line "Ceramics" um 25% gesteigert werden. Die Business Line "Metals" blieb im Vergleich zum Vorjahr konstant, lediglich die Business Line "Domestic Fireplaces" lag mit 22% hinter den Werten des Vergleichszeitraums.
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) der RATH Gruppe ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 200 oder 5% gestiegen (TEUR 4.002).
Dies ist mit dem realisierten Umsatzwachstum und der Steigerung unserer Absatzpreise zu begründen. Gleichzeitig verzeichneten wir wesentlich höhere Rohstoffkosten und eine Verteuerung der Abgaben auf Energie in Deutschland, aufgrund des Wegfalls der Rückvergütung der EEG-Umlage für die Rath GmbH. Ebenfalls gestiegen sind die Personalkosten gegenüber dem Vergleichszeitraum, da wir vorausschauend neue und zusätzliche Mitarbeiter/innen aufgenommen haben, was zum Teil auf bevorstehende Pensionierungen im 2. Halbjahr 2019 zurückzuführen ist.
Aufgrund der in den letzten Jahren stark angestiegenen Investitionen (pro Jahr um die TEUR 5.000) erhöhten sich die Abschreibungen gegenüber dem Vorjahr um TEUR 386 oder 19% auf TEUR 2.454.
Das Finanzierungsergebnis mit TEUR -240 (VJ: TEUR -26) ergibt sich zum einen aus geringeren Zinsaufwendungen in Höhe von 175 TEUR gegenüber dem Vorjahr (im Wesentlichen aufgrund eines zum 30.6.2018
| 32 % Deutschland | ||
|---|---|---|
| 31 % Österreich | ||
| 20 % USA | ||
| 12 % Ungarn | ||
| 5 % Rest | ||
| 35 % Deutschland | |||
|---|---|---|---|
| 33 % Österreich | |||
| 13 % USA | |||
| 12 % Ungarn | |||
| 7 % Rest | |||
| 31 % Metals | ||||
|---|---|---|---|---|
| 24 % FC & Energy | ||||
| 16 % Ceramics | ||||
| 15 % Special Furnaces | ||||
| 8 % Domestic Fireplaces | ||||
| 6 % Glass | ||||
| 29 % Metals | |
|---|---|
| 20 % FC & Energy | |
| 19 % Ceramics | |
| 19 % Special Furnaces | |
| 7 % Glas | |
| 6 % Domestic Fireplaces |
auslaufenden Zins-Swaps), sowie geringeren Fremdkapitalzinsaufwendungen und im Speziellen aus der Währungsbewertung EUR/USD in Höhe von 54 TEUR (VJ: 443 TEUR).
Das operative Ergebnis (EBITDA) lag bei TEUR 6.897 (VJ: TEUR 6.096), dies entspricht einer Steigerung von TEUR 801 oder 13%. Die Rentabilität (EBITDA-Marge) erhöhte sich von 12,9% auf 13,6%.
Das Betriebsergebnis (EBIT) konnte ebenfalls mit TEUR 4.443 (VJ: TEUR 4.028) gesteigert werden, die EBIT-Marge lag bei 8,8% (VJ: 8,5%).
Die gute Auslastung unserer Produktionswerke trug wesentlich zum Betriebserfolg des 1. Halbjahres bei. Derzeit laufen unsere Fertigungsstraßen mit einer Auslastung von ca. 85% ihrer Kapazitäten.
Der Aufwand aus Ertragssteuern belief sich auf TEUR 857 (VJ: TEUR 1.051). Das Konzernergebnis lag per 30. Juni 2019 somit auf TEUR 3.346 (VJ: TEUR 2.951).
Der operative Cashflow der RATH Gruppe für das erste Halbjahr lag bei TEUR 665 (VJ: TEUR 5.046). Die wesentlichen Einflussfaktoren im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sind die im Jahr 2018 verzeichneten deutlichen Währungsgewinne in Höhe von TEUR 2.356, welche im 1. Halbjahr 2019 bei TEUR -92 liegen. Aufgrund höherer Vorräte im Vergleichszeitraum (Steigerung um TEUR 894) ist das Working Capital angestiegen, Grund hierfür ist die strategische Entscheidung die Versorgungssicherheit für unsere Kunden zu gewährleisten, da es im Jahr 2018 immer wieder zu Lieferengpässen bei einzelnen Rohstofflieferanten gekommen ist.
Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit belief sich auf TEUR 3.168 (VJ: TEUR 2.180) und betrifft hauptsächlich unsere deutsche Gesellschaft mit einer Investitionssumme von TEUR 2.022, Österreich mit TEUR 796 und USA mit TEUR 187.
Die Vermögens- und Kapitalstruktur per 30. Juni 2019 ist unverändert solide. Die Bilanzsumme erhöhte sich auf TEUR 108.048 (31.12.2018 TEUR 106.756), die Eigenkapitalquote beträgt 46,4% (31.12.2018: 45,3%).
Die Nettoverschuldung per 30. Juni 2019 betrug TEUR 19.254 (31.12.2018: TEUR 13.795). Diese erhöhte sich aufgrund des geringeren operativen Cashflows und der höheren Investitionen, sowie der Ausschüttung einer höheren Dividende.
Die RATH Gruppe beschäftigte zum 30. Juni 2019 insgesamt 561 Mitarbeiter (VJ: 547).
Im Berichtszeitraum blieben die Risikomanagementprozesse und Schlüsselrisiken unverändert. Es wurden keine bestandsgefährdenden Risiken identifiziert.
Die aktuelle Rohstoffsituation, im Speziellen die Verfügbarkeit und schwankende Qualität, kann weiterhin als angespannt eingestuft und muss laufend beobachtet werden. Ebenfalls als Risiko auf das Ergebnis der Gruppe sind Wechselkursänderungen, bzw. etwaige Anstiege von Zinssätzen in der Zukunft einzustufen. Das Risikomanagement hat höchste Konzern-Priorität und wird kontinuierlich im Managementteam evaluiert.
Ökonomen und Wirtschaftsinstitutionen erwarten für die verbleibenden Monate des Jahres 2019 eine leicht rückläufige Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den wichtigsten Weltwirtschaftsregionen.
Die Aussichten für das Gesamtjahr 2019 sind für die RATH Gruppe im Vergleich zu den ersten sechs Monaten im Wesentlichen unverändert. Jedoch erschwert die Unsicherheit der Märkte durch die permanenten Diskussionen über Zölle eine klare Aussage und trübt den Ausblick.
Nachdem unsere Gruppe ein sehr starkes 2. Halbjahr 2018 und ein neuerlich erfreuliches 1. Halbjahr 2019 abliefern konnte, geht das Management sowohl im Bereich des Umsatzes als auch beim EBITDA/EBIT von keiner weiteren Zunahme der Leistungskennzahlen aus. Wir rechnen mit einem stabilen Umsatz und einem guten EBITDA/EBIT bis Jahresende 2019.
Mit 17. Mai 2019 wurde eine grundsätzliche Einigung über den Erwerb des Feuerfest-Bereiches von Bucher Emhart Glass (BEG) erzielt und unterzeichnet.
Die RATH Gruppe erwirbt den BEG Produktionsstandort in Owensville, Missouri USA, inklusive Vertrieb und Kunden für die Glasindustrie. Aktuell befinden wir uns in der Integrationsphase und diese verläuft nach Plan, somit gehen wir aus heutiger Sicht von einem Closing per 31. August 2019 aus.
Die RATH Gruppe wird sich mit diesem Erwerb der Feuerfestsparte von Bucher Emhart Glass (BEG) nachhaltig als weltweiter Komplett-Feuerfestanbieter für die Behälterglasindustrie stärken und noch breiter am Markt positionieren können.
Es ist unser strategisches Wachstumsziel das neu-erworbene Know-How und Produktportfolio nicht nur in den USA, sondern vor allem in Europa unseren Kunden verstärkt anzubieten. Unsere Verkaufsspeziallisten wurden bereits in den letzten Wochen von den Behälterglas-Kunden in Europa und Asien angesprochen, diese gilt es nun in Zukunft noch intensiver zu betreuen und einen gemeinsamen erfolgreichen Weg zu beschreiten.
| (5) (4) |
6.377 2.891 |
7.682 1.240 |
|---|---|---|
| (5) | 3.377 | 4.591 |
| 835 | ||
| 3.090 | 2.873 | |
| (9) | 1.092 |
| 30.06.2019 | 31. 12.2018 | |
|---|---|---|
| ERLÄUTERUNG | TEUR | TEUR |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente (9) |
21.089 | 25.468 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (4) |
16.474 | 15.814 |
| Sonstige Forderungen und Rechnungsabgrenzungen (4) |
3.944 | 2.860 |
| Vorräte (3) |
22.854 | 21.409 |
| Vertragsvermögenswerte (4) |
308 | 0 |
| Forderungen aus Ertragssteuern | 31 | 16 |
| Kurzfristige Aktiva | 64.700 | 65.567 |
| Finanzielle Vermögenswerte (2), (9) |
747 | 706 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 573 | 649 |
| Sachanlagevermögen (1) |
40.772 | 38.449 |
| Aktive latente Steuern | 1.356 | 1.385 |
| Langfristige Aktiva | 43.448 | 41.189 |
| Aktiva gesamt | 108.148 | 106.756 |
| Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten (9) |
3.090 | 2.873 |
| davon aus Finanzierungs-Leasing | 1.092 | 835 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (5) |
6.377 | 7.682 |
| Vertragsverbindlichkeiten (4) |
2.891 | 1.240 |
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten (5) |
3.377 | 4.591 |
| Kurzfristige Rückstellungen | 687 | 820 |
| Kurzfristige Ertragssteuerschulden | 174 | 641 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | 16.596 | 17.848 |
| Langfristige Finanzverbindlichkeiten (9) |
37.000 | 37.000 |
| Verbindlichkeiten aus Leasingverpflichtungen | 1.000 | 97 |
| Personalrückstellungen (6) |
3.083 | 3.183 |
| Sonstige langfristige Verbindlichkeiten und passive Rechnungsabgrenzungen | 176 | 176 |
| Passive latente Steuern | 128 | 101 |
| Langfristige Verbindlichkeiten | 41.387 | 40.557 |
| Grundkapital | 10.905 | 10.905 |
| Kapitalrücklagen | 1.118 | 1.118 |
| Bilanzgewinn und freie Rücklagen | 41.047 | 39.201 |
| Rücklage aus Währungsumrechnung | -1.848 | -1.848 |
| Sonstige Rücklagen | -1.059 | -1.028 |
| Nicht beherrschende Anteile (7) |
2 | 2 |
| EIGENKAPITAL GESAMT | 50.165 | 48.351 |
| Passiva gesamt | 108.148 | 106.756 |
| ERLÄUTERUNG | 1-6/2019 TEUR |
1-6/2018 TEUR |
|
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | (8) | 50.678 | 47.343 |
| Andere betriebliche Erträge | 461 | 222 | |
| 51.139 | 47.564 | ||
| Materialaufwand und bezogene Leistungen*) | -23.811 | -21.437 | |
| Personalaufwand, einschießlich Sozialleistungen und Abgaben | -14.594 | -13.920 | |
| Wertminderungsaufwand aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Vertragsvermögenswerten | 19 | -45 | |
| Sonstiger betrieblicher Aufwand*) | -5.855 | -6.066 | |
| EBITDA | 6.897 | 6.096 | |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte | -35 | -41 | |
| Abschreibungen auf Sachanlagen | -2.419 | -2.027 | |
| EBIT | (8) | 4.443 | 4.028 |
| Zinsertrag | 5 | 6 | |
| Zinsaufwendungen | -299 | -476 | |
| Sonstige Finanzerträge | 620 | 941 | |
| Sonstiger Finanzaufwand | -566 | -499 | |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 4.202 | 4.002 | |
| Steuern vom Einkommen | (8) | -857 | -1.051 |
| Konzernergebnis | (8) | 3.346 | 2.951 |
| Unverwässertes Ergebnis je Aktie (in EUR) | 2,23 | 1,97 | |
| Verwässertes Ergebnis je Aktie (in EUR) | 2,23 | 1,97 |
| 1-6/2019 TEUR |
1-6/2018 TEUR |
|
|---|---|---|
| Konzernergebnis nach Ertragssteuern | 3.346 | 2.951 |
| Sonstiges Ergebnis | ||
| Posten, die anschließend nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden: Neubewertung der langfristigen Verpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern gemäß IAS 19 |
-41 | -49 |
| darauf entfallende Steuer | 10 | 12 |
| -31 | -37 | |
| Posten, die anschließend in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden: | ||
| Unterschiede Währungsumrechnung | -1 | -272 |
| -1 | -272 | |
| Summe des sonstigen Ergebnisses | -31 | -309 |
| zurechenbar zu Aktionären der Muttergesellschaft | -31 | -309 |
| nicht beherrschende Anteile | 0 | 0 |
| Konzerngesamtergebnis nach Steuern | 3.314 | 2.642 |
| zurechenbar zu Aktionären der Muttergesellschaft | 3.314 | 2.642 |
| nicht beherrschende Anteile | 1 | 0 |
| Konzerngesamtergebnis | 3.314 | 2.642 |
| Unverwässertes Ergebnis je Aktie (in EUR) | 2,23 | 1,97 |
| Verwässertes Ergebnis je Aktie (in EUR) | 2,23 | 1,97 |
| nicht beherrschende Anteile | |
|---|---|
| Konzerngesamtergebnis nach Steuern | |
| zurechenbar zu Aktionären der Muttergesellschaft | |
| nicht beherrschende Anteile | |
| Konzerngesamtergebnis |
*)Ausgangsfrachten sowie Provisionen waren 2018 in den sonstigen Aufwendungen unter Transporte durch Dritte und Provisionen
i.H.v. TEUR 1.490 berücksichtigt und sind nun unter Materialaufwand ausgewiesen. Der Vorjahreswert wurde zur besseren Vergleichbarkeit angepasst.
| 1-6/2019 TEUR |
1-6/2018 TEUR |
|
|---|---|---|
| Konzernergebnis nach Steuern | 3.346 | 2.951 |
| Anpassungen an das Konzernergebnis Abschreibungen |
2.454 | 2.068 |
| Zu/Abschreibungen auf das Finanzanlagevermögen | -41 | 5 |
| Veränderung von Personalrückstellungen | -141 | 18 |
| Veränderung der Wertberichtigung | -19 | 5 |
| Veränderung der latenten Steuern | 67 | 202 |
| Wechselkursdifferenzen | -92 | 2.356 |
| Zinsaufwand | 299 | 476 |
| Zinsertrag | -5 | -6 |
| Ertragsteuern | 789 | 832 |
| (Gewinn)/Verlust aus dem Abgang von Anlagen | 6 | 14 |
| Sonstige Anpassungen aufgrund IFRS 9 | 0 | -21 |
| Veränderungen im Nettoumlaufvermögen | 6.665 | 8.900 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | -621 | -39 |
| Sonstige Forderungen | -1.081 | -3.307 |
| Vorräte | -1.428 | -534 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | -992 | 141 |
| Vertragsverbindlichkeiten | 1.346 | -59 |
| Rückstellungen | -132 | 0 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | -1.219 | 761 |
| -4.436 | -3.038 | |
| Gezahlte Zinsen | -299 | -231 |
| Erhaltene Zinsen | 5 | 6 |
| Gezahlte Ertragsteuern | -1.270 | -592 |
| Nettomittelzu/-abflüsse aus betrieblicher Tätigkeit | 665 | 5.046 |
| Einzahlungen aus der Veräußerung von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | 4 | 0 |
| Auszahlungen für Investitionen von immateriellen Vermögenswerten | -67 | -59 |
| Auszahlungen für Investitionen von Sachanlagen | -3.105 | -2.121 |
| Geldflüsse aus der Investitionstätigkeit | -3.168 | -2.180 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von finanziellen Verbindlichkeiten | 48 | 7 |
| Rückzahlung von kurzfristigen finanziellen Verbindlichkeiten | -39 | -76 |
| Auszahlungen für Finanzierungsleasing-Verbindlichkeiten | -362 | -43 |
| Gezahlte Dividenden | -1.500 | -1.125 |
| Geldflüsse aus der Finanzierungstätigkeit | -1.902 | -1.237 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zu Beginn des Jahres | 25.468 | 19.569 |
| Nettoveränderung von Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten | -4.405 | 1.629 |
| Zahlungsunwirksame Währungsdifferenzen | 25 | -2 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Ende des Jahres | 21.089 | 21.196 |
| -837 |
|
|---|---|
| 0 |
|
| -57 |
|
| -57 |
|
| -894 |
|
| O |
| 192 | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 192 | |||||||||
| 0 | |||||||||
| D | |||||||||
| -1.028 | |||||||||
| 0 | |||||||||
| 31 | |||||||||
| -31 | |||||||||
| 0 | |||||||||
| 0 | |||||||||
| -1.059 |
BILANZGEWINN UND FREIE RÜCKLAGEN TEUR
| 34.463 |
|---|
| 2.951 |
| 0 |
| 1951 |
| 1.125 |
| 662.98 |
| 5.864 |
| C |
| 5.864 |
| 0 |
| 1.125 |
| 39.201 |
| 3.346 |
| C |
| 3.346 |
| O |
SUMME EIGENKAPITAL GESELLSCHAFTER TEUR
| ANTEILE NICHT | |
|---|---|
| GESAMTES | BEHERRSCHENDER |
| EIGENKAPITAL | GESELLSCHAFTER |
| TEUR | TEUR |
| 2 | 43.90 |
|---|---|
| O | 2.95 |
| O | -32 |
| O | 2.62 |
| O | -1.12 |
| 2 | 45.40 |
| 0 | 5.86 |
| 0 | -29 |
| 0 | 5.56 |
| 0 |
|
| O | -1.12 |
| 2 | 48.35 |
| O | 3.34 |
| 0 | - |
| 0 | 3.31 |
| 0 |
|
| O | -1.50 |
| 2 | 50.16 |
| UNTERSCHIEDE | BILANZGEWINN | SUMME | ANTEILE NICHT | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| GRUND | KAPITAL | WÄHRUNGS | SONSTIGE | UND FREIE | EIGENKAPITAL | BEHERRSCHENDER | GESAMTES | |
| KAPITAL | RÜCKLAGEN | UMRECHNUNG | RÜCKLAGEN | RÜCKLAGEN | GESELLSCHAFTER | GESELLSCHAFTER | EIGENKAPITAL | |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Stand 1.Jänner2018 | 10.905 | 1.118 | -1.744 | -837 | 34.463 | 43.905 | 2 | 43.906 |
| Konzernergebnis 2018 | 0 | 0 | 0 | 0 | 2.951 | 2.951 | 0 | 2.951 |
| Sonstiges Ergebnis 2018 | 0 | 0 | -272 | -57 | 0 | -329 | 0 | -329 |
| Konzerngesamtperiodenergebnis | 0 | 0 | -272 | -57 | 2.951 | 2.622 | 0 | 2.622 |
| Ausschüttung | -1.125 | -1.125 | 0 | -1.125 | ||||
| Stand am 30. Juni 2018 | 10.905 | 1.118 | -2.016 | -894 | 36.289 | 45.401 | 2 | 45.404 |
| Konzernergebnis 2018 | 0 | 0 | 0 | 0 | 5.864 | 5.864 | 0 | 5.864 |
| Sonstiges Ergebnis 2018 | 0 | 0 | -104 | -192 | 0 | -296 | 0 | -296 |
| Konzerngesamtergebnis | 0 | 0 | -104 | -192 | 5.864 | 5.569 | 0 | 5.568 |
| Abgang | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Ausschüttung | 0 | 0 | 0 | 0 | -1.125 | -1.125 | 0 | -1.125 |
| Stand am 31. Dezember 2018 | 10.905 | 1.118 | -1.848 | -1.028 | 39.201 | 48.348 | 2 | 48.350 |
| Konzernergebnis 2018 | 0 | 0 | 0 | 0 | 3.346 | 3.346 | 0 | 3.346 |
| Sonstiges Ergebnis 2018 | 0 | 0 | -1 | -31 | 0 | -31 | 0 | -31 |
| Konzerngesamtergebnis | 0 | 0 | -1 | -31 | 3.346 | 3.314 | 0 | 3.314 |
| Abgang | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Ausschüttung | 0 | 0 | 0 | 0 | -1.500 | -1.500 | 0 | -1.500 |
| Stand am 30. Juni 2019 | 10.905 | 1.118 | -1.848 | -1.059 | 41.047 | 50.162 | 2 | 50.165 |
Die RATH Aktiengesellschaft (nachfolgend RATH AG), Walfischgasse 14, 1010 Wien, und Tochtergesellschaften (in der Folge "RATH Gruppe" genannt) erzeugen und vertreiben Feuerfestwerkstoffe für industrielle Abnehmer und Gewerbebetriebe. Die wesentlichen Absatzmärkte liegen im Gebiet der Europäischen Union, in Osteuropa und in den USA. Sitz der Muttergesellschaft ist Wien. Produktionsstätten befinden sich in Österreich, Deutschland, Ungarn und den USA, darüber hinaus gibt es Vertriebsgesellschaften in Österreich, Tschechien, Polen, Ukraine sowie in Mexiko. Der Geschäftsverlauf der RATH Gruppe ist im Allgemeinen durch keine Saisonalität gekennzeichnet.
Die Aktien der RATH AG notieren an der Wiener Börse im Segment "Standard Market Auction".
Der vorliegende Konzernzwischenabschluss der RATH AG und ihrer Tochtergesellschaften zum 30. Juni 2019 wurde in Übereinstimmung mit den vom IASB herausgegebenen International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, gemäß IAS 34 Zwischenberichterstattung erstellt und ist gemeinsam mit dem Konzernabschluss der RATH Gruppe zum 31. Dezember 2018 zu lesen. Der Zwischenbericht enthält nicht alle Informationen, die für einen vollständigen IFRS Konzernabschluss erforderlich wären. Allerdings sind erklärende Anhangsangaben angeführt, die wesentliche Ereignisse und Transaktionen anführen, welche ein Verständnis für die Veränderungen im Vergleich zum letzten Konzernjahresabschluss ermöglichen.
Er enthält erstmals die konkrete Anwendung des IFRS 16. Veränderungen zu den wesentlichen Bewertungsgrundsätzen sind in Kapitel 3.1 beschrieben.
Der Zwischenbericht wird in Euro, der funktionalen Währung der Gruppe, dargestellt. Alle in EUR dargestellten Finanzinformationen werden, soweit nicht anders angegeben, in Tausend Euro (TEUR) ausgewiesen. Für Berechnungen werden jedoch die genauen Beträge inklusive der nicht gezeigten Ziffern verwendet, wodurch Rundungsdifferenzen auftreten können.
Der vorliegende Zwischenbericht der RATH Gruppe wurde weder einer vollständigen Prüfung noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.
Mit Ausnahme der nachfolgend beschriebenen Bewertungsmethoden entsprechen die Rechnungslegungsgrundsätze des vorliegenden Zwischenberichts jenen des Konzernjahresabschlusses zum 31. Dezember 2018.
Eine Reihe von anderen neuen Standards sind mit 1. Jänner 2019 in Kraft getreten. Die RATH Gruppe hat die Auswirkungen der folgenden neu angewendeten Standards geprüft und ist zu dem Schluss gekommen, dass sie keine oder keine wesentlichen Auswirkungen auf den Halbjahresbericht 2019 haben.
Der Konzern wendet IFRS 16 Leasingverhältnisse zum 1. Jänner 2019 erstmalig an. Kerngedanke des IFRS 16 ist es, beim Leasingnehmer alle Leasingverhältnisse und die damit verbundenen vertraglichen Rechte und Verpflichtungen in der Bilanz zu erfassen. Für alle Leasingverhältnisse erfasst der Leasingnehmer eine Leasingverbindlichkeit für die Verpflichtung, künftig Leasingzahlungen vorzunehmen. Gleichzeitig aktiviert der Leasingnehmer ein Nutzungsrecht am zugrundeliegenden Vermögenswert, welches grundsätzlich dem Barwert der künftigen Leasingzahlungen zuzüglich direkt zurechenbarer Kosten entspricht.
Die bisher unter IAS 17 erforderliche Unterscheidung zwischen Finanzierungs- und Operating-Leasingverträgen entfällt damit künftig für den Leasingnehmer. Beim Leasinggeber sind die Regelungen des neuen Standards dagegen ähnlich zu den bisherigen Vorschriften des IAS 17. Die RATH Gruppe hat per 31. Dezember 2018 die Ergebnisse ihrer Beurteilung der möglichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss veröffentlicht.
Die RATH Gruppe setzte IFRS 16 zum 1. Jänner 2019 um und wendete die modifizierte retrospektive Methode an. Diese sieht die Erfassung des kumulierten Effekts aus der retrospektiven Anwendung zum Zeitpunkt der Erstanwendung des neuen Standards als Korrekturbuchung im Eröffnungsbilanzwert in einem geeigneten Posten direkt im Eigenkapital vor. Die Vorjahresangaben werden nicht angepasst.
Vor Inkrafttreten des neue Leasingstandards bestimmte der Konzern zu Vertragsbeginn, ob es sich bei der Vereinbarung um ein Leasingverhältnis gemäß IFRIC 4 Feststellung, ob eine Vereinbarung ein Leasingverhältnis enthält, handelt. Die RATH Gruppe beurteilt von nun an auf Basis der neuen Definition für Leasingverhältnisse, ob ein Vertrag eine oder mehrere Leasingvereinbarungen beinhaltet. Nach IFRS 16 handelt es sich bei einem Leasingverhältnis um eine Vereinbarung (oder einen Teil einer Vereinbarung), bei welcher der Leasinggeber dem Leasingnehmer gegen ein Entgelt das Recht auf Nutzung eines Vermögenswerts für einen vereinbarten Zeitraum überträgt (IFRS 16.9).
| siehe Note 3.1 |
|---|
| keine wesentlichen Auswirkungen |
| keine Auswirkungen |
| keine Auswirkungen |
| keine |
| IFRS 16 | Leases | 1. 1. 19 | siehe Note 3.1 |
|---|---|---|---|
| IFRIC 23 | Uncertainty over Income Tax Treatments | 1. 1. 19 | keine wesentlichen Auswirkungen |
| IFRS 9 | Prepayment Features with Negative Compensation (Amendments to IFRS 9) | 1. 1. 19 | keine Auswirkungen |
| IAS 28 | Long-term Interests in Associates and Joint Ventures (Amendments to IAS 28) | 1. 1. 19 | keine Auswirkungen |
| IAS 19 | Plan Amendment, Curtailment or Settlement (Amendments to IAS 19) | 1. 1. 19 | keine |
Zum Zeitpunkt der Erstanwendung des neuen Standards verzichtete der Konzern eine Neubeurteilung vorzunehmen, ob ein Vertrag ein Leasingverhältnis gemäß der Definition von IFRS 16 enthält oder nicht. Aus diesem Grund wendete die RATH Gruppe IFRS 16 rückwirkend nur auf jene Verträge an, die früher nach den Vorschriften von IAS 17 und IFRIC 4 als Leasingverhältnisse eingestuft wurden.
Grundsätzlich legt der Standard fest, dass sämtliche Vertragskomponenten voneinander getrennt behandelt bzw. erfasst werden müssen. Neben der Bilanzierung der Leasingkomponente erfasst deshalb der Konzern weitere Vertragskomponenten wie Servicedienstleistungen auf Grundlage des Einzelpreises separat (IFRS 16.1 und 16.14). Allerdings nimmt er auch das Wahlrecht bei jenen Leasingverträgen in Anspruch, bei denen es schwer möglich ist, die Vertragskomponenten voneinander zu teilen und behandelt in solchen Fällen den gesamten Vertrag als Leasing.
Der Konzern setzte bei Erstanwendung des IFRS 16 ein Nutzungsrecht und die entsprechende Verbindlichkeit für seine Operating-Lease-Verhältnisse der Produktionsanlagen, der gemieteten Gebäude sowie Fahrzeuge an. Die Anwendung des neuen Standards hatte zur Folge, dass sich die Art der Aufwendungen, die mit diesen Leasingverhältnissen verbunden sind, änderte, da IFRS 16 die linearen Aufwendungen für Operating-Leasingverhältnisse durch einen Abschreibungsaufwand für Nutzungsrechte (Right-of-Use Assets) und Zinsaufwendungen für Schulden aus dem Leasingverhältnis ersetzte.
Der Konzern nimmt die Erleichterungsvorschriften für kurze Leasingverhältnisse und für Leasingverhältnisse von geringwertigen Vermögenswerten gemäß IFRS 16.5, IFRS 16.C9 sowie IFRS 16.C10 in Anspruch. Demnach erfasst die RATH Gruppe den Aufwand für Leasingverhältnisse mit einer Laufzeit von nicht mehr als 12 Monaten sowie für Leasingverhältnisse über Vermögenswerte mit einem Neuwert von USD 5.000 als Orientierungswert direkt in der Erfolgsrechnung, so dass weder ein Nutzungsrecht noch eine Leasingverbindlichkeit erfasst wird. Die Buchwerte für die angesetzten Nutzungsrechte stellen sich wie folgt dar:
| 1.244 | 1.304 | |
|---|---|---|
| Fahrzeuge | 970 | 942 |
| Gebäude | 275 | 363 |
| TEUR | TEUR | |
| 30.6.2019 | 1. 1.2019 |
Der Konzern weist die langfristigen separat und die kurzfristigen Leasingverbindlichkeiten unter kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten in der Bilanz aus.
Ein Leasingnehmervertrag wird durch die Aktivierung eines Nutzungsrechts (Right-of-Use Asset) sowie einer korrespondierenden Leasingverbindlichkeit zu Beginn des Leasingverhältnisses bilanziell erfasst. Der Wert des Nutzungsrechts bestimmt sich aus der Höhe der Leasingverbindlichkeit, den Leasingzahlungen vor Beginn des Leasingverhältnisses sowie sonstiger anfänglicher direkter Kosten. Der Konzern rechnet allfällige Rückbau- oder Rekultivierungsverpflichtungen dem Vermögenswert hinzu. Bei jenen Leasingverträgen, bei denen der dem Leasingverhältnis zugrundeliegende Zinssatz nicht zuverlässig bestimmt werden kann, stellt der Konzern auf den inkrementellen Fremdkapitalzinssatz ab. Dies ist der Fremdkapitalzinssatz, der anfallen würde, wenn ein vergleichbarer Vermögenswert mit ähnlichem Wert wie das Nutzungsrecht über eine ähnliche Laufzeit und bei gleicher wirtschaftlicher Situation finanziert werden müsste. Als Leasingdauer zieht die RATH Gruppe die vertraglich festgelegt Laufzeit heran. Die Laufzeit umfasst dabei nicht nur den unkündbaren Zeitraum, in dem der Leasingnehmer das Recht zur Nutzung des Leasinggegenstands hat. Deshalb berücksichtigt der Konzern auch Verlängerungsoptionen, sofern deren Ausübung hinreichend sicher ist.
Bei den Finanzierungs-Leasingverhältnissen identifizierte die RATH Gruppe keine wesentlichen Auswirkungen.
3.1.4. Leasingverhältnisse, bei denen der Konzern Leasinggeber ist Der neue Standard hatte bei Leasinggeber-Vereinbarungen keine wesentlichen Auswirkungen auf die RATH Gruppe.
Zum Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung des neuen Standards setzte der Konzern Nutzungsrechte und zusätzliche Leasingverbindlichkeiten an. Die folgende Tabelle fasst die Auswirkung des Übergangs zusammen:
| Nutzungsrechte für Sachanlagen | |
|---|---|
| Leasingverbindlichkeiten | |
| 1. 1.2019 TEUR |
|---|
| 1. 1.2019 |
| TEUR |
| operative Leasingverpflichtungen zum 31. 12.2018 | |
|---|---|
| abgezinst mit Grenzfremdkapitalzinssatz zum 1. 1.2019 | 1.304 |
| die zum 31. 12.2018 angesetzten Finanzierungsleasingverbindlichkeiten | 932 |
| zum 1. 1.2019 erfasste Leasingverbindlichkeiten | 2.236 |
Bei Leasingverträgen, die zuvor als operative Leasingverhältnisse eingestuft wurden, nimmt der Konzern das Wahlrecht in Anspruch, den Nutzungswert in derselben Höhe anzusetzen wie die Leasingverbindlichkeiten (IFRS 16.C8(b) ii). Aus diesem Grund entstanden beim Übergang keine zusätzlichen latenten Steuern.
Im Rahmen der Bewertung der Leasingverbindlichkeiten wendete die RATH Gruppe für die Barwertberechnungen einen gewichteten durchschnittlichen Grenzfinanzierungssatz in Höhe von 1,35% an.
Aufgrund der Anwendung des IFRS 16 setzte der Konzern für zuvor als operative Leasingverhältnisse behandelte Verträge zum 30. Juni 2019 Nutzungsrechte in Höhe von TEUR 1.244 sowie Leasingverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.952 an. Analog zu diesen Leasingverhältnissen erfasste die RATH Gruppe die entsprechenden Abschreibungen sowie Zinsaufwendungen anstelle der operativen Leasingaufwendungen. Während der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2019 setzte der Konzern für diese Leasingverhältnisse eine zusätzliche Abschreibung von TEUR 276 und Zinsaufwendungen von TEUR 7 an.
Nach den bisherigen Vorschriften von IFRS 9 ist die Zahlungsstrombedingung nicht erfüllt bzw. eine erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert durchgeführte Bewertung verpflichtend, wenn der Kreditgeber im Falle einer Kündigung durch den Kreditnehmer eine Ausgleichszahlung leisten müsste (z.T. als Vorfälligkeitsgewinn bezeichnet). Durch die Änderung werden die bestehenden Vorschriften von IFRS 9 angepasst, sodass auch bei negativen Ausgleichszahlungen eine Bewertung zu fortgeführten Anschaffungskosten (bzw. in Abhängigkeit des Geschäftsmodells erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert) ermöglicht wird. Nach der Neuregelung ist das Vorzeichen der Ausgleichszahlung nicht relevant. In Abhängigkeit von dem bei Kündigung vorherrschenden Zinsniveau ist eine Zahlung auch zugunsten der Vertragspartei möglich, welche die vorzeitige Rückzahlung herbeiführt. Die Berechnung dieser Ausgleichszahlung muss sowohl für den Fall einer Vorfälligkeitsentschädigung wie auch für den Fall eines Vorfälligkeitsgewinns dieselbe sein. Diese Änderung hat bei der RATH Gruppe voraussichtlich keine wesentlichen Auswirkungen.
Die Änderung an IAS 19 beinhaltet eine zwingende Neuermittlung des laufenden Dienstzeitaufwands und der Nettozinsen unter Verwendung der aktuellen versicherungsmathematischen Annahmen bei Änderung, Kürzung oder Abgeltung von leistungsorientierten Versorgungsplänen.
Die Änderung an IAS 28 umfasst die Klarstellung der Anwendung von IFRS 9 auf langfristige Beteiligungen an assoziierten Unternehmen oder Joint Ventures, die Teil der Nettoinvestition in diese assoziierten Unternehmen oder Joint Ventures ausmachen, aber nicht nach der Equity-Methode bilanziert werden.
IFRS 17 regelt den Ansatz, die Bewertung, den Ausweis sowie die Angaben für Versicherungsverträge.
Die jährlichen Verbesserungen der IFRS (Zyklus 2015-2017) enthalten Klarstellungen zu IAS 23 – Fremdkapitalkosten, IFRS 3 – Unternehmenszusammenschlüsse sowie IFRS 11 – Gemeinsame Vereinbarungen.
IFRIC 23 stellt die Bilanzierung von Unsicherheit in Bezug auf Ertragsteuern klar.
Diese neuen oder geänderten Standards haben bei der RATH Gruppe voraussichtlich keine Auswirkungen.
Die Anzahl der in den Konzernzwischenabschluss einbezogenen Unternehmen liegt unverändert bei 10 Gesellschaften. Von 1. Jänner bis 30. Juni 2019 wurden keine zusätzlichen Gesellschaften einbezogen.
Die Investitionen in das Sachanlagevermögen von TEUR 3.105 (VJ: TEUR 2.121) betrafen Ersatzinvestitionen sowie Erweiterungsinvestitionen. Daraus entfallen auf Deutschland TEUR 1.975 (VJ: TEUR 980), Österreich TEUR 777 (VJ: TEUR 536), USA TEUR 187(VJ: TEUR 81), Ungarn TEUR 156 (VJ: TEUR 485) sowie TEUR 10 (VJ: TEUR 39) auf die anderen Standorte.
Bei den finanziellen Vermögenswerten handelt es sich um drei Fonds, die ausschließlich der Deckung der Rückstellungen für Abfertigungen gemäß den Bestimmungen der §§ 14 und 116 öEStG dienen. Die Bewertung erfolgt gem. IFRS 9 ergebniswirksam zum beizulegenden Zeitwert.
Während des Zeitraums zwischen 1. Jänner 2019 bis 30. Juni 2019 erfolgte keine Wertberichtigung der Vorräte.
| 31. 12.2018 TEUR |
30.6.2019 TEUR |
|---|---|
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe Fertige Erzeugnisse 12.343 Sonstige Vorräte 3.716 Handelswaren 3.011 Wertberichtigungen zu Vorräten -790 |
22.854 21.409 |
|---|---|
| -790 | |
| 2.583 | |
| 4.168 | |
| 11.650 | |
| 4.574 3.799 |
| ZEI | |
|---|---|
| S |
11 1.1. |
| 1.1. | |
| keine | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| keine | ||||||||
| keine | ||||||||
| keine | ||||||||
| CF | Amendments to References to Conceptual Framework in IFRS Standards | 1. 1.20 | keine |
|---|---|---|---|
| IFRS 3 | Definition of a Business (Amendments to IFRS 3) | 1. 1.20 | keine |
| IAS 1, IAS 8 | Definition of Material (Amendments to IAS 1 and IAS 8) | 1. 1.20 | keine |
| IFRS 17 | Insurance Contracts | 1. 1.21 | keine |
Die folgende Aufstellung zeigt die Vertragssalden von Kundenaufträgen und beinhaltet deshalb nicht nur Informationen zu den kurzfristigen Lieferforderungen, sondern auch zu den Vertragsvermögenswerten und -verbindlichkeiten, welche in der Bilanz jeweils als separate Positionen ausgewiesen sind.
| 30.6.2019 TEUR |
31. 12.2018 TEUR |
|
|---|---|---|
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 16.474 | 15.814 |
| Sonstige Forderungen | 285 | 414 |
| Vertragsvermögenswerte | 308 | 0 |
| Vertragsverbindlichkeiten | -2.891 | -1.240 |
Die Vertragsvermögenswerte beziehen sich vor allem auf das Recht des Konzerns eine Gegenleistung für bereits geleistete, aber noch nicht abgerechnete kundenspezifische Aufträge zu erhalten.
Bei den Vertragsverbindlichkeiten handelt es sich im Wesentlichen um die von Kunden erhaltene Anzahlungen.
Die übrigen kurzfristigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
| 9.754 | 12.273 | |
|---|---|---|
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | 3.377 | 4.591 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 6.377 | 7.682 |
| 30.6.2019 TEUR |
31. 12.2018 TEUR |
Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden im Zuge der IFRS 15 Umsetzung unter den Vertragsverbindlichkeiten gezeigt.
Für die Berechnung der Personalrückstellungen wurde für Abfertigungen der finanzmathematische Zinssatz in Höhe von 1,5%, für Pensionen in Höhe von 1,05% und Jubiläen von 2% angewendet. Dadurch kommt es im Vergleich zum Vorjahr (30.06.2018: TEUR 3.259 bei einem Zinssatz von 0,82%) zu einer Veränderung der Personalrückstellungen (30.06.2019: TEUR 3.083) in Höhe von 6%.
Als Grundkapital wird unverändert gegenüber dem Konzernjahresbericht 2018 das Nominalkapital der RATH AG mit TEUR 10.905 ausgewiesen. Es setzt sich aus 1.500.000 Stück nennwertloser Stückaktien zusammen. Die Aktien sind zur Gänze einbezahlt.
Die im Halbjahresbericht der RATH AG ausgewiesenen gebundenen Kapitalrücklagen per 30.6.2019 in Höhe von TEUR 1.118 (VJ: TEUR 1.118) dürfen nur zum Ausgleich eines ansonsten im Jahresabschluss der Muttergesellschaft auszuweisenden Bilanzverlustes aufgelöst werden.
Die freien Rücklagen resultieren aus den im Konzern erwirtschafteten vorgetragenen Gewinnen und Verlusten. Die sonstigen Rücklagen beinhalten das erwirtschaftete sonstige Ergebnis exklusive Währungsumrechnungsdifferenzen, welche in einer eigenen Rücklage (Unterschiede Währungsumrechnung) ausgewiesen werden.
Die Anteile nicht beherrschender Gesellschafter am Eigenkapital betreffen die Chamottewaren- und Thonöfenfabrik Aug. RATH jun. GmbH, Österreich und sind nicht wesentlich.
Die nachstehenden Tabellen zeigen die Buchwerte und beizulegenden Zeitwerte finanzieller Vermögenswerte und finanzieller Verbindlichkeiten, einschließlich ihrer Stufen in der Fair Value-Hierarchie. Sie enthalten keine Informationen zum beizulegenden Zeitwert für finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Schulden, die nicht zum beizulegenden Zeitwert bewertet wurden, wenn der Buchwert einen angemessenen Näherungswert für den beizulegenden Zeitwert darstellt.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen sowie andere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten, die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert sind, sind in der folgenden Tabelle nicht enthalten. Deren Buchwert ist ein angemessener Näherungswert des beizulegenden Zeitwertes.
| KONSOLI | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Segmentierung | ÖSTERREICH | DEUTSCHLAND | UNGARN | USA | REST | DIERUNG | SUMME |
| nach Regionen | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR |
| 1-6/2019 | |||||||
| Warenaufträge | 11.675 | 9.796 | 5.840 | 7.242 | 470 | 0 | 35.023 |
| Materiallieferungen inkl. Dienstleistungen |
3.736 | 6.578 | 420 | 2.640 | 1.963 | 0 | 15.337 |
| Innenumsätze | 5.120 | 5.306 | 2.782 | 6 | 69 | -13.282 | 0 |
| Andere Umsätze | 0 | 11 | 0 | 0 | 0 | 0 | 11 |
| Summe | 20.839 | 21.691 | 9.042 | 9.888 | 2.501 | -13.282 | 50.678 |
| Segmentergebnis (EBITDA) | 2.722 | 2.690 | 504 | 861 | 129 | -9 | 6.897 |
| Segmentergebnis (EBIT) | 2.033 | 1.754 | 280 | 285 | 100 | -9 | 4.443 |
| Finanzerträge | 642 | 9 | 381 | 2 | 12 | -420 | 625 |
| Finanzaufwendungen | -414 | -32 | -498 | -306 | -30 | 415 | -865 |
| Finanzergebnis | 228 | -22 | -117 | -305 | -18 | -6 | -240 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 2.261 | 1.732 | 162 | -20 | 81 | -15 | 4.202 |
| Ertragsteuern | -159 | -685 | -18 | 0 | 0 | 6 | -857 |
| Konzernergebnis | 2.102 | 1.047 | 144 | -20 | 81 | -9 | 3.346 |
| Segmentierung nach Regionen |
ÖSTERREICH TEUR |
DEUTSCHLAND TEUR |
UNGARN TEUR |
USA TEUR |
REST TEUR |
KONSOLI DIERUNG TEUR |
SUMME TEUR |
| 1-6/2018 | |||||||
| Warenaufträge | 10.567 | 10.163 | 4.235 | 5.990 | 2.143 | 0 | 33.098 |
| Materiallieferungen inkl. Dienstleistungen |
3.910 | 6.284 | 1.410 | 376 | 2.249 | 0 | 14.229 |
| Innenumsätze | 4.997 | 5.349 | 3.025 | 6 | 91 | -13.468 | 0 |
| Andere Umsätze | 0 | 16 | 0 | 0 | 0 | 0 | 16 |
| Summe | 19.474 | 21.812 | 8.670 | 6.372 | 4.483 | -13.468 | 47.343 |
| Segmentergebnis (EBITDA) | 2.361 | 2.924 | 575 | -82 | 377 | -59 | 6.096 |
| Segmentergebnis (EBIT) | 1.737 | 2.162 | 372 | -542 | 359 | -59 | 4.028 |
| Finanzerträge | 1.077 | 38 | 214 | 2 | 21 | -405 | 948 |
| Finanzaufwendungen | -655 | -57 | -553 | -287 | -58 | 635 | -974 |
| Finanzergebnis | 422 | -18 | -339 | -284 | -36 | 229 | -26 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 2.159 | 2.144 | 33 | -827 | 323 | 170 | 4.002 |
| Ertragsteuern | -307 | -659 | -12 | 165 | -42 | -195 | -1.051 |
| Konzernergebnis | 1.852 | 1.484 | 21 | -661 | 280 | -25 | 2.951 |
Zeitwerte:
30.6.2019 31. 12.2018
| BUCHWERT | BEIZULEGENDER ZEITWERT | BUCHWERT | BEIZULEGENDER ZEITWERT | |
|---|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Finanzielle Vermögenswerte | ||||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 21.089 | 21.089 | 25.468 | 25.468 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 16.474 | 16.474 | 15.814 | 15.814 |
| Sonstige finanzielle Forderungen | 285 | 285 | 414 | 414 |
| Langfristige finanzielle Vermögenswerte | 747 | 747 | 706 | 706 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | ||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 6.377 | 6.377 | 7.682 | 7.682 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 175 | 175 | 1.454 | 1.454 |
| Kurzfristige Bankverbindlichkeiten | 1.998 | 1.998 | 2.038 | |
| Langfristige Bankverbindlichkeiten | 37.000 | 37.551 | 37.000 | 2.038 37.551 |
Die Umsatzerlöse der Gruppe setzen sich aus Verträgen mit Kunden zusammen und kommen aus den Produkten und Dienstleistungen wie bereits im Konzernjahresbericht zum 31. Dezember 2018 beschrieben.
Bei sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten und Bankverbindlichkeiten berücksichtigt das Bewertungsmodell den Barwert der erwarteten Zahlungen, diskontiert mit einem risikoadjustierten Diskontierungszins. Der Marktzinssatz hat sich im Vergleich zum 31.12.2018 unwesentlich verändert.
| BEWERTUNG | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| KATEGORIE | ZU FORT GESCHRIEBENEN ANSCHAFFUNGS KOSTEN |
ZUM BEIZU LEGENDEN ZEITWERT |
GESAMT | LEVEL 1 |
LEVEL 2 |
LEVEL 3 |
GESAMT | |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | ||
| 30.6.2019 | ||||||||
| Finanzielle Vermögenswerte | ||||||||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente |
zu fortgeführte Anschaffungskosten |
21.089 | 0 | 21.089 | ||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
zu fortgeführte Anschaffungskosten |
16.474 | 0 | 16.474 | ||||
| Sonstige finanzielle Forderungen | zu fortgeführte Anschaffungskosten |
285 | 0 | 285 | ||||
| Langfristige finanzielle Vermögenswerte |
zwingend zum FVTPL | 747 | 747 | 747 | 747 | |||
| Finanzielle Verbindlichkeiten | ||||||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
zu fortgeführte Anschaffungskosten |
6.377 | 0 | 6.377 | ||||
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | zu fortgeführte Anschaffungskosten |
175 | 0 | 175 | ||||
| Kurzfristige Bankverbindlichkeiten | zu fortgeführte Anschaffungskosten |
1.998 | 0 | 1.998 | ||||
| Langfristige Bankverbindlichkeiten | zu fortgeführte Anschaffungskosten |
37.000 | 0 | 37.000 | ||||
| Leasingverbindlichkeiten | zu fortgeführte Anschaffungskosten |
2.092 | 0 | 2.092 |
| BEWERTUNG | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| KATEGORIE | ZU FORT GESCHRIEBENEN ANSCHAFFUNGS KOSTEN |
ZUM BEIZU LEGENDEN ZEITWERT |
GESAMT | LEVEL 1 |
LEVEL 2 |
LEVEL 3 |
GESAMT | |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | ||
| Finanzielle Vermögenswerte | ||||||||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente |
Kredite und Forderungen | 25.468 | 0 | 25.468 | ||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
Kredite und Forderungen | 15.814 | 0 | 15.814 | ||||
| Sonstige finanzielle Forderungen | Kredite und Forderungen | 414 | 0 | 414 | ||||
| Langfristige finanzielle Vermögenswerte |
zur Veräußerung verfügbar |
0 | 706 | 706 | 706 | 706 | ||
| Finanzielle Verbindlichkeiten | ||||||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
sonstige finanzielle Verbindlichkeiten |
7.682 | 0 | 7.682 | ||||
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | sonstige finanzielle Verbindlichkeiten |
1.454 | 0 | 1.454 | ||||
| Kurzfristige Bankverbindlichkeiten | sonstige finanzielle Verbindlichkeiten |
2.038 | 0 | 2.038 | ||||
| Langfristige Bankverbindlichkeiten | sonstige finanzielle Verbindlichkeiten |
37.000 | 0 | 37.000 | ||||
| Leasingverbindlichkeiten | sonstige finanzielle Verbindlichkeiten |
932 | 0 | 932 |
| BEWERTUNG | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| KATEGORIE | ZU FORT GESCHRIEBENEN ANSCHAFFUNGS KOSTEN |
ZUM BEIZU LEGENDEN ZEITWERT |
GESAMT | LEVEL 1 |
LEVEL 2 |
LEVEL 3 |
GESAMT | |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | ||
| 31.12.2018 | ||||||||
| Finanzielle Vermögenswerte | ||||||||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente |
Kredite und Forderungen | 25.468 | 0 | 25.468 | ||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
Kredite und Forderungen | 15.814 | 0 | 15.814 | ||||
| Sonstige finanzielle Forderungen | Kredite und Forderungen | 414 | 0 | 414 | ||||
| Langfristige finanzielle Vermögenswerte |
zur Veräußerung verfügbar |
0 | 706 | 706 | 706 | 706 | ||
| Finanzielle Verbindlichkeiten | ||||||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
sonstige finanzielle Verbindlichkeiten |
7.682 | 0 | 7.682 | ||||
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | sonstige finanzielle Verbindlichkeiten |
1.454 | 0 | 1.454 | ||||
| Kurzfristige Bankverbindlichkeiten | sonstige finanzielle Verbindlichkeiten |
2.038 | 0 | 2.038 | ||||
| Langfristige Bankverbindlichkeiten | sonstige finanzielle Verbindlichkeiten |
37.000 | 0 | 37.000 | ||||
| Leasingverbindlichkeiten | sonstige finanzielle Verbindlichkeiten |
932 | 0 | 932 |
| Durch die kaufmännische Rundung von Einzelpositionen und Prozentangaben im Halbjahresfinanzbericht kann es zu geringfügigen |
|---|
| Rechendifferenzen kommen. Zum Zwecke der Vergleichbarkeit wurden Umgliederungen vorgenommen. Der Begriff "Mitarbeiter" wird aus |
| Gründen der Lesbarkeit geschlechtsneutral verwendet |
EIGENTÜMER, HERAUSGEBER UND VERLEGER: RATH AKTIENGESELLSCHAFT, WALFISCHGASSE 14, A-1015 WIEN IR- UND COMPLIANCE VERANTWORTLICHER: ANDREAS PFNEISZL
UNTERNEHMENSKALENDER
November 2019 Bericht über das 3. Quartal 2019
April 2020 Veröffentlichung Jahresfinanzbericht 2019
Mai 2020 Bericht über das 1. Quartal 2020
Mai 2020 Ordentliche Hauptversammlung
September 2020 Halbjahresfinanzbericht 2020
November 2020 Bericht über das 3. Quartal 2020
Bezüglich der Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen ergaben sich keine Änderungen im ersten Halbjahr 2019.
Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte verkürzte Konzernzwischenabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und dass der Halbjahreslagebericht des Konzerns ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns bezüglich der wichtigen Ereignisse während der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres und ihrer Auswirkungen auf den verkürzten Konzernzwischenabschluss und bezüglich der wesentlichen Risiken und Ungewissheiten in den restlichen sechs Monaten des Geschäftsjahres und bezüglich der offen zu legenden wesentlichen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen vermittelt.
Die Ergebnisse des Halbjahresberichtes zum 30. Juni 2019 lassen nicht notwendigerweise Rückschlüsse auf die Entwicklung des Gesamtjahres zu.
Andreas Pfneiszl e.h. DI Jörg Sitzenfrey e.h.
Vorstandsmitglied Vorstandsmitglied
WIEN, 28. AUGUST 2019

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