Quarterly Report • Nov 14, 2019
Quarterly Report
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| in € Mio. | Q1-3/2019 | Q1-3/20181 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Gesamtumsatz | 642,9 | 596,3 | 7,8 |
| davon Airport | 310,1 | 285,6 | 8,6 |
| davon Handling & Sicherheitsdienstleistungen | 122,2 | 120,8 | 1,1 |
| davon Retail & Properties | 120,6 | 106,8 | 12,8 |
| davon Malta | 77,3 | 70,8 | 9,2 |
| davon Sonstige Segmente | 12,8 | 12,3 | 3,8 |
| EBITDA | 313,1 | 284,1 | 10,2 |
| EBITDA-Marge (in %)2 | 48,7 | 47,6 | n.a. |
| EBIT | 215,0 | 190,4 | 12,9 |
| EBIT-Marge (in %)3 | 33,4 | 31,9 | n.a. |
| Konzernergebnis | 152,1 | 133,0 | 14,4 |
| KonzernergebnisMuttergesellschaft | 138,7 | 120,9 | 14,7 |
| Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit | 285,6 | 226,2 | 26,3 |
| Investitionen4 | 123,2 | 112,7 | 9,3 |
| Ertragsteuern | 53,2 | 47,9 | 11,2 |
| Mitarbeiter im Durchschnitt5 | 5.291 | 4.801 | 10,2 |
| in € Mio. | 30.9.2019 | 31.12.2018 | Veränd. in % |
| Eigenkapital | 1.358,1 | 1.297,0 | 4,7 |
| Eigenkapitalquote (in %) | 59,4 | 60,1 | n.a. |
| Nettoverschuldung6 | 126,3 | 198,2 | -36,3 |
| Bilanzsumme | 2.284,7 | 2.158,1 | 5,9 |
| Gearing (in %)6 | 9,3 | 15,3 | n.a. |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 5.610 | 4.927 | 13,9 |
| Passagierentwicklung Gruppe | Q1-3/2019 | Q1-3/2018 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Flughafen Wien (in Mio.) | 24,0 | 20,1 | 19,5 |
| Malta Airport (in Mio.) | 5,6 | 5,3 | 6,5 |
| Košice Airport (in Mio.) | 0,5 | 0,4 | 5,5 |
| Flughafen Wien und Beteiligungen (VIE, MLA, KSC) | 30,1 | 25,8 | 16,6 |
| Verkehrsentwicklung Wien | |||
| Gesamtpassagiere (in Mio.) | 24,0 | 20,1 | 19,5 |
| davon Transferpassagiere (in Mio.) | 5,5 | 5,2 | 5,9 |
| Flugbewegungen | 201.979 | 178.393 | 13,2 |
| MTOW (in Mio. Tonnen)7 | 8,2 | 7,1 | 16,2 |
| Fracht (Luftfracht und Trucking; in Tonnen) | 207.820 | 218.244 | -4,8 |
| Sitzladefaktor (in %)8 | 77,5 | 76,7 | n.a. |
| Marktkapitalisierung per 30.9.2019 in € Mio. | 3.221,4 |
|---|---|
| Börsenkurs: Höchstwert am 13.8.2019 in € | 40,50 |
| Börsenkurs: Tiefstwert am 2.1.2019 in € | 34,05 |
| Börsenkurs: Wert per 30.9.2019 in € | 38,35 |
| Börsenkurs: Wert per 31.12.2018 in € | 34,50 |
| Reuters | VIEV.VI |
|---|---|
| Bloomberg | FLU:AV |
| Nasdaq | FLU-AT |
| ISIN | AT00000VIE62 |
| Kassamarkt | FLU |
| ADR | VIAAY |
1) Anwendung von IFRS 16 seit 1. Jänner 2019. Keine Anpassung der Vorjahresperiode. Segmente an neue Berichtsstruktur angepasst. 2) EBITDA-Marge (Earnings before Interest, Taxes, Depreciation and Amortisation) = Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen / Umsatzerlöse 3) EBIT-Marge (Earnings before Interest and Taxes) = Ergebnis vor Zinsen und Steuern / Umsatzerlöse 4) Investitionen: Immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und als Finanzinvestition gehaltene Immobilien inklusive Rechnungkorrekturen Vorjahre, exkl. Finanzanlagen 5) Personalstand im Jahresdurchschnitt gewichtet nach Beschäftigungsgrad inklusive Lehrlinge, exklusive Mitarbeiter ohne Bezug (Karenz, Bundesheer, etc.), Vorstände und Geschäftsführer 6) Angepasst um Leasingverbindlichkeiten nach IFRS 16 (Vergleichswert 1.1.2019) 7) MTOW: Maximum Take off Weight (Höchstabfluggewicht) der Luftfahrzeuge 8) Sitzladefaktor: Gesamtpassagiere/angebotene Sitzplatzkapazität
Die Flughafen Wien AG ist auch im dritten Quartal gewachsen. In den traditionell starken Sommermonaten gab es bei Passagieren und bei den Flugbewegungen ein deutliches Plus. Die Flughafen-Wien-Gruppe (Wien, Malta, Košice) verzeichnete mit 30,1 Millionen Passagieren ein Plus von 16,6%, während die Flugbewegungen an den drei Airports um 11,6% auf über 246.000 Starts und Landungen anstiegen. Der Cargo-Bereich spiegelt dagegen weiterhin die abgeschwächte Konjunktur wider, was sich in einem Rückgang des Frachtvolumens um 4,6% auf rund 220.000 Tonnen niederschlug.
Die Zahl der Passagiere erreichte am Standort Wien mit 23,96 Millionen mit einem Plus von 19,5% respektive 3,9 Millionen einen neuen Rekord, am 14. Juli wurde mit 113.069 Passagieren auch eine neue Tageshöchstzahl verzeichnet. Das Plus war hauptsächlich von den Lokalpassagieren getragen (+23,9%) doch auch das Transfersegment (+5,9%) entwickelte sich positiv, was für die Hub-Funktion des Vienna Airport von großer Bedeutung ist. Parallel zum starken Passagierwachstum legten auch die Flugbewegungen deutlich zu: rund 202.000 Starts und Landungen in den ersten drei Quartalen entsprechen einem Plus von 13,2%. Die Auslastung der Flugzeuge - also der Sitzladefaktor – konnte ebenfalls weiter gesteigert werden und lag mit 77,5% um 0,8 Prozentpunkte höher als in der Vorjahresperiode. Trotz des deutlichen Wachstums und des heißen Sommers haben wir es dank der hohen Wirksamkeit unserer Energieeffizienzmaßnahmen geschafft, unseren Strom- und Wärmeverbrauch in den ersten neun Monaten weiter zu reduzieren. Insgesamt liegen wir damit seit 2012 bei einer beachtlichen Energieverbrauchsreduktion je Verkehrseinheit von mehr als 44%.
Die wichtigsten Wachstumstreiber waren Low-Cost-Carrier wie Lauda und Wizz Air die zahlreiche neue Destinationen in ihren Flugplan aufnahmen, doch auch unser Home-Carrier Austrian Airlines hat sein Angebot durch Frequenzaufstockungen und Kapazitätserweiterungen deutlich ausgebaut. Weiterhin sehr positiv entwickelt sich die Langstrecke: Neben neuen Destinationen wie Tokio Haneda durch ANA, den Direktflügen von EVA Air nach Taipeh, von Air Canada nach Toronto, sowie nach Urumqi und Shenzhen von China Southern zeigt auch die steigende Auslastung der US-Destinationen, dass unsere Strategie, dieses Segment zu stärken, erfolgreich ist.
Besonders freut es uns, dass es gelungen ist, trotz des raschen Wachstums den sehr hohen Service-Level unseres Airports zu halten und uns bei der Pünktlichkeit sogar noch zu verbessern. Für diese tolle Leistung wollen wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ganz herzlich danken, denn nur ihr außerordentliches Engagement, ihre Fachkompetenz und Flexibilität machen solche Ergebnisse möglich!
Die sehr gute Passagierentwicklung schlägt sich auch in neuen betriebswirtschaftlichen Bestmarken nieder: So kletterte der Umsatz der Flughafen-Wien-Gruppe um 7,8% auf € 642,9 Mio. und das EBITDA stieg um 10,2% auf € 313,1 Mio. Das Nettoergebnis konnte sogar überproportional um 14,4% auf € 152,1 Mio. verbessert werden, während sich die Nettoverschuldung gegenüber Jahresbeginn markant um 36,3% von € 198,2 Mio. auf € 126,3 Mio. verringert hat und nur noch etwa einem Drittel des für 2019 erwarteten EBIT-DA entspricht. Die Eigenkapitalquote lag damit bei äußerst soliden 59,4%.
Das Programm zur Effizienzsteigerung im Segment Handling bringt bereits erste Erfolge und wir sind optimistisch, das hochgesteckte Ziel einer deutlichen Ergebnisverbesserung erreichen zu können. Die ausführlichen Verkehrs- und Finanzzahlen finden Sie auf den folgenden Seiten detailliert dargestellt.
Angesichts der guten Geschäftsentwicklung, die sich auch im Oktober fortgesetzt hat, können wir die Guidance für die Finanzzahlen bestätigen: Wir erwarten einen Umsatz von deutlich über € 830 Mio., ein EBITDA von deutlich mehr als € 375 Mio. sowie ein Nettoergebnis vor Minderheiten von deutlich mehr als € 170 Mio. Auf Gruppenebene erwarten wir ein Passagierwachstum von über 10%, für den Flughafen Wien ein Wachstum von weit über 10% auf rund 31 Millionen Reisende.
Der Ausbau und die Weiterentwicklung unserer Infrastruktur schreiten plangemäß fort. Der neue Bürokomplex Office Park 4 mit rund 26.000 m2 Nutzfläche auf energieund umwelttechnisch höchstem Niveau wird Mitte 2020 bezugsfertig sein. Der Vertrag zur Errichtung eines neuen Hotels, das 2021 seine Pforten öffnen wird, wurde im Sommer unterzeichnet. Die Maßnahmen zur Modernisierung und Neugestaltung von Terminal 2 und Plaza kommen ebenfalls sehr gut voran und werden den Passagieren nach Fertigstellung ein deutlich besseres Reiseerlebnis ermöglichen. Für unser wichtigstes Infrastrukturprojekt, die 3. Piste, laufen die Vorbereitungsarbeiten intensiv weiter.
Abschließend möchten wir Ihnen als unseren Aktionären sehr herzlich für Ihr Vertrauen danken, und würden uns freuen, wenn Sie uns auf dem eingeschlagenen, erfolgreichen Weg weiter begleiten!
Schwechat, November 2019 Der Vorstand
Dr. Günther Ofner Mag. Julian Jäger Mitglied des Vorstandes, CFO Mitglied des Vorstandes, COO
In den ersten neun Monaten 2019 stieg das Passagieraufkommen der Flughafen-Wien-Gruppe (Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Košice) um +16,6% auf 30,1 Mio. Reisende. Diese sehr gute Entwicklung ist im Wesentlichen auf den Zuwachs bei Lokalpassagieren um +19,1% auf 24,4 Mio. zurückzuführen, doch auch bei den Transferpassagieren konnte ein Plus von 5,9% auf 5,5 Mio. verzeichnet werden. Von Jänner bis September stieg die Anzahl der Flugbewegungen in der Gruppe um +11,6% auf 246.586 Starts und Landungen, lediglich das Frachtaufkommen ging um 4,6% auf 219.530 Tonnen zurück.
Der Flughafen Wien erreichte in den ersten drei Quartalen mit insgesamt 23.956.086 Passagieren (Q1-3/2018: 20.050.262) ein Plus von 19,5% und damit einen neuen Rekord. Die Zahl der Lokalpassagiere stieg um 23,9% auf 18,34 Mio., jene der für die Hubfunktion wichtigen Transferpassagiere um 5,9% auf 5,48 Mio. Seit Jahresbeginn wurden an 75 Tagen über 100.000 Fluggäste am Flughafen gezählt (Q1-3/2018: 3 Tage), wobei am 14. Juli mit 113.069 ein neuer Tagesrekord verzeichnet wurde. Darüber hinaus wurden in den Monaten Juli und August erstmalig jeweils über 3 Mio. Passagiere am Flughafen Wien gezählt.
Das beträchtliche Wachstum seit Jahresbeginn wurde vor allem von den Low-Cost-Carriern Lauda (Q1-3/19: +1,65 Mio. Passagiere) und Wizz Air (Q1-3/19: +1,34 Mio. Passagiere) getragen, die ihr Streckennetz kontinuierlich erweiterten und verdichteten. Austrian Airlines konnten mit Frequenzaufstockungen sowie Kapazitätserweiterungen den drittgrößten Zuwachs mit plus 650.293 Passagieren erzielen.
Die Region Westeuropa, vor allem Spanien und Italien, profitierte primär von der Neuaufnahme diverser Strecken von Lauda sowie Wizz Air. Dadurch erhöhte sich dieses Verkehrssegment um +18,4% auf 8.152.744 (Q1-3/2018: 6.887.777) abfliegende Passagiere.
Der positive Trend der CEE-Region setzte sich mit einem Zuwachs von +24,5% ebenfalls fort (2.087.562 abfliegende Passagiere, Q1-3/2018: 1.677.351), vorwiegend durch neue Strecken sowie Kapazitätsaufstockungen von Wizz Air, Austrian Airlines und Lauda.
Hinweis: Aufrollung der Verkehrsdaten
Die Anzahl der abfliegenden Passagiere in den Nahen und Mittleren Osten erhöhte sich bedingt durch Neuaufnahmen von Wizz Air und Frequenzaufstockungen von Austrian Airlines um +12,8% auf 580.728 (Q1-3/2018: 514.875).
Destinationen im Fernen Osten profitierten von den Neuaufnahmen von All Nippon Airways, Hainan Airlines, China Southern Airlines sowie Air India, was in einem Zuwachs der abfliegenden Passagiere um +12,2% auf 515.640 resultierte (Q1-3/2018: 459.585).
Die Verkehrsregion Nordamerika konnte in den ersten drei Quartalen um +31,2% auf 347.623 (Q1-3/2018: 265.007) zulegen. Hier waren vor allem Frequenzaufstockungen von Austrian Airlines sowie die Neuaufnahme von Air Canada bedeutend.
Der Verkehr nach Afrika ist insbesondere durch Neuaufnahmen von Lauda und Austrian Airlines um +23,4% auf 239.532 (Q1-3/2018: 194.105) abfliegende Passagiere gestiegen.
Bei den allgemeinen Kennzahlen des Flughafen Wien setzte sich die erfolgreiche Entwicklung in den ersten neun Monaten weiter fort. Der Sitzladefaktor, also die durchschnittliche Auslastung der Flüge, stieg auf 77,5% (Q1-3/2018: 76,7%) an. Die Anzahl der Flugbewegungen erhöhte sich um +13,2% auf 201.979 (Q1-3/2018: 178.393), und das Höchstabfluggewicht (MTOW) stieg um +16,2% auf 8.223.025 Tonnen (Q1-3/2018: 7.077.972). Einzig das Frachtaufkommen verzeichnete seit Jahresbeginn 2019 gegenüber dem Vorjahreszeitraum einen Rückgang um 4,8% auf 207.820 Tonnen (Q1-3/2018: 218.244 Tonnen).
Austrian Airlines beförderte in den ersten drei Quartalen insgesamt 10.431.029 (+6,6%) Passagiere und bleibt dadurch der größte Kunde am Standort. Trotz dieser positiven Verkehrsentwicklung, die vor allem durch den Ausbau des Angebotes sowie gestiegener Auslastung erreicht wurde, geht der Marktanteil aufgrund der starken Mitbewerber um 5,3 Prozentpunkte auf 43,5% zurück.
Lauda hat von Jänner bis September insgesamt 1.865.383 Passagiere befördert und entwickelte sich dadurch mit einem Marktanteil von 7,8% zur zweitgrößten Airline in Wien.
Eurowings, die nunmehr drittgrößte Airline am Standort, verzeichnete im Berichtszeitraum durch diverse Streckeneinstellungen und Frequenzreduktionen einen Passagierrückgang von 8,2% auf 1.773.857 Reisende. Ihr Anteil am Passagieraufkommen ging daher von 9,6% auf 7,4% zurück.
In Malta wurden von Jänner bis September 2019 insgesamt 5.636.326 Passagiere abgefertigt, ein Plus von 6,5%. Auch der Flughafen Košice trug mit einem Plus von +5,5% auf 471.140 Reisende zum positiven Ergebnis der Gruppe bei.
In den ersten neun Monaten 2019 erzielte die Flughafen-Wien-Gruppe (FWAG) einen Umsatz von € 642,9 Mio. (Q1-3/2018: € 596,3 Mio.), was einem Plus von 7,8% entspricht. Die wesentlichsten Veränderungen ergaben sich in den folgenden Bereichen:
Die Umsatzerlöse im Segment Airport legten um 8,6% auf € 310,1 Mio. zu (Q1-3/2018: € 285,6 Mio.). Haupttreiber waren höhere Erlöse aus passagierbezogenen Entgelten (plus € 12,9 Mio.).
Die Umsatzerlöse aus der Vorfeldabfertigung fielen durch Vertragsanpassungen und geringere Enteisungserlöse niedriger aus als in der Vergleichsperiode und sanken um 1,2% von € 74,0 Mio. im Q1-3/2018 auf € 73,1 Mio. im Q1-3/2019. Neue Kundenverträge führten hingegen zu einem Anstieg der Erlöse aus der Verkehrsabfertigung um 18,0% auf € 13,7 Mio.
Die Umsätze aus Centermanagement und Hospitality konnten in den ersten neun Monaten 2019 um 15,0% auf € 61,1 Mio. gesteigert werden (Q1-3/2018: € 53,1 Mio.). Auch die Parkerlöse legten im Vorjahresvergleich kräftig um 13,9% auf € 38,8 Mio. (Q1-3/2018: € 34,0 Mio.) zu.
Die Erlöse am Flughafen Malta stiegen primär aufgrund des Passagierwachstums im Vorjahresvergleich um 9,2% auf € 77,3 Mio. (Q1-3/2018: € 70,8 Mio.).
Die sonstigen betrieblichen Erträge reduzierten sich im Vorjahresvergleich um 8,0% auf € 10,5 Mio. (Q1-3/2018: € 11,4 Mio.). Dies ist u.a. auf geringere aktivierte Eigenleistungen für Bauprojekte im Konzern und den Einmaleffekt aus Erstkonsolidierungen im Vorjahr zurückzuführen.
Die Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen stiegen in den ersten drei Quartalen 2019 leicht um 0,9% auf € 29,7 Mio. (Q1-3/2018: € 29,5 Mio.). Einerseits stieg der Aufwand für Material um 8,0% bzw. € 1,1 Mio., anderseits konnte trotz des steigenden Wachstums durch umfangreiche Energiesparmaßnahmen der Energieaufwand um 7,3% auf € 12,2 Mio. reduziert werden (Q1-3/2018: € 13,1 Mio.).
Der Personalaufwand erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 7,0% von € 217,9 Mio. auf € 233,1 Mio. Der Anstieg ist auch auf die Änderung des Konsolidierungskreises (Vollkonsolidierung der GET2 ab 1. Mai 2019) und des dadurch bedingten höheren durchschnittlichen Personalstands, kollektivvertragliche Erhöhungen, Aktualisierung von versicherungsmathematischen Parametern sowie auf sonstige Rückstellungsbewegungen zurückzuführen. Die Löhne stiegen im Vorjahresvergleich um 7,2% auf € 95,6 Mio. (Q1-3/2018: € 89,2 Mio.), die Gehälter um 7,9% auf € 81,3 Mio. (Q1-3/2018: € 75,3 Mio.). Die Aufwendungen für Abfertigungen stiegen im Vorjahresvergleich ebenfalls um 5,5% auf € 6,3 Mio. Der Pensionsaufwand veränderte sich nur leicht um 6,1% auf € 2,2 Mio. (Q1-3/2018: € 2,1 Mio.). Der durchschnittliche Personalstand (FTE, Vollzeitäquivalente) der Flughafen-Wien-Gruppe stieg im Vorjahresvergleich, teilweise auch durch die Veränderung des Konsolidierungskreises, von 4.801 auf nunmehr 5.291 Mitarbeiter (plus 10,2%).
Der sonstige betriebliche Aufwand (inkl. Wertminderung/Wertaufholung auf Forderungen) stieg gegenüber 2018 um 2,7% auf € 81,1 Mio. (Q1-3/2018: € 79,0 Mio.). Die wesentlichsten Bewegungen ergaben sich im Bereich der Miet- und Pachtaufwendungen (minus € 1,9 Mio., u.a. bedingt durch die Anwendung von IFRS 16 ab 1. Jänner 2019) sowie der Rechts-, Prüf- und Beratungskosten (minus € 0,5 Mio.). Gegenläufig wirkten gestiegene Aufwendungen für Instandhaltungen und Sanierungsmaßnahmen (plus € 1,8 Mio.), Marketing und Marktkommunikation (plus € 1,1 Mio.) und der sonstige Betriebsaufwand (plus € 3,5 Mio.), u.a. aufgrund der Zahlungsverpflichtung aus dem Leistungsvertrag zum Mediationsverfahren. Der Aufwand für Fremdpersonal legte im Vorjahresvergleich um € 4,0 Mio. zu, während die Aufwendungen für Fremdleistungen von Konzerngesellschaften durch die Vollkonsolidierung der GET2 ab 1. Mai 2019 um € 6,3 Mio. sanken.
Die Ergebnisse der at-Equity-Beteiligungen betrugen im Q1-3/2019 € 3,6 Mio. nach € 2,8 Mio. im Q1-3/2018.
Aufgrund der positiven Umsatzentwicklung stieg das EBITDA trotz höherer Personalund sonstiger Aufwendungen im Vergleich zum Vorjahr um 10,2% von € 284,1 Mio. auf € 313,1 Mio. Die EBITDA-Marge legte von 47,6% auf 48,7% zu.
In den ersten drei Quartalen 2019 wurden Abschreibungen von € 98,1 Mio. (Q1-3/2018: € 93,8 Mio., plus 4,6%) verzeichnet. Der Anstieg betrifft neben gestiegenen Abschreibungen für Gebäude und Bauten auch den Effekt aus der Anwendung von IFRS 16 ab 1. Jänner 2019.
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg aufgrund des besseren operativen Ergebnisses (EBITDA) trotz der höheren Abschreibungen um 12,9% auf € 215,0 Mio. (Q1-3/2018: € 190,4 Mio.). Dadurch stieg auch die EBIT-Marge von 31,9% auf 33,4%.
Das Finanzergebnis betrug in den ersten neun Monaten 2019 minus € 9,6 Mio. nach minus € 9,5 Mio. im Vorjahr. Das Zinsergebnis von minus € 11,0 Mio. (Q1-3/2018: minus € 10,4 Mio.) enthält u.a. den Effekt aus der Anwendung von IFRS 16 ab 1. Jänner 2019. Das sonstige Finanzergebnis in Höhe von € 0,6 Mio. (Q1-3/2018: € 0,5 Mio.) enthält die Bewertung von Finanzinstrumenten.
Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) stieg in den ersten neun Monaten um 13,5% auf € 205,3 Mio. (Q1-3/2018: € 180,8 Mio.). Nach Abzug der Ertragsteuern in Höhe von € 53,2 Mio. (Q1-3/2018: € 47,9 Mio.) betrug das Periodenergebnis € 152,1 Mio. (Q1-3/2018: € 133,0 Mio.) – ein Plus von 14,4%.
Der den Gesellschaftern der Muttergesellschaft zustehende Periodengewinn stieg um 14,7% auf € 138,7 Mio. was einem Ergebnis je Aktie von € 1,65 entspricht. Auf die nicht beherrschenden Anteile entfällt für die ersten neun Monate ein Ergebnis von € 13,4 Mio. (Q1-3/2018: € 12,1 Mio.).
Die Umsatzerlöse der Flughafen-Wien-Gruppe konnten im dritten Quartal 2019 um € 18,6 Mio. bzw. 8,4% auf € 241,5 Mio. (Q3/2018: € 222,9 Mio.) gesteigert werden. Dies ist u.a. auf die positive Passagierentwicklung in der Gruppe zurückzuführen.
Die Umsätze aus dem Segment Airport legten um € 10,6 Mio. bzw. 9,8% zu. Auch der Flughafen Malta erzielte im Quartalsvergleich um € 2,8 Mio. mehr Umsatzerlöse, was einem Plus von 9,2% entspricht. Das Segment Retail & Properties steuerte € 3,8 Mio. zum Umsatzwachstum bei (plus 9,8% im Quartalsvergleich).
Die Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen blieben konstant gegenüber 2018 bei € 9,5 Mio. Der Personalaufwand erhöhte sich aufgrund der Änderungen des Konsolidierungskreises (Vollkonsolidierung der GET2 ab 1. Mai 2019), kollektivvertraglicher Erhöhungen, die Aktualisierung versicherungsmathematischer Parameter und sonstiger Rückstellungsbewegungen um € 6,5 Mio. bzw. 9,0% auf € 79,2 Mio. Trotz höherer Aufwendungen für die Zahlungsverpflichtung aus dem Leistungsvertrag zum Mediationsverfahren konnten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (inkl. Wertminderungen von Forderungen) um 1,7% von € 28,3 Mio. auf € 27,8 Mio. reduziert werden.
Die anteiligen Periodenergebnisse der at Equity-Beteiligungen stiegen im Quartalsvergleich von € 1,7 Mio. auf € 2,3 Mio. Durch das Umsatzwachstum resultiert ein Anstieg des EBITDA für das dritte Quartal 2019 um € 13,4 Mio. bzw. 11,5% auf € 129,9 Mio. (Q3/2018: € 116,6 Mio.).
Auch die Abschreibungen erhöhten sich um € 1,5 Mio. bzw. 4,8% auf € 32,2 Mio. (Q3/2018: € 30,7 Mio.) und beinhalten auch den Effekt aus der Umstellung auf IFRS 16. Durch das höhere EBITDA ergibt sich ein im Vergleich zum Q3/2018 um € 11,9 Mio. höheres EBIT von € 97,8 Mio. (Q3/2018: € 85,8 Mio., plus 13,9%).
Das Finanzergebnis belief sich im dritten Quartal 2019 auf minus € 3,5 Mio. nach minus € 3,3 Mio. im Q3/2018. Dies ist im Wesentlichen auf die Zinsaufwendungen im Zusammenhang mit IFRS 16 zurückzuführen.
Das Ergebnis vor Ertragsteuern lag mit € 94,3 Mio. um 14,2% über dem Vorjahreswert von € 82,6 Mio. Nach Abzug der Ertragsteuern in Höhe von € 25,1 Mio. (Q3/2018: € 22,0 Mio.) ergibt sich ein um 14,1% verbessertes Periodenergebnis in Höhe von € 69,2 Mio. (Q3/2018: € 60,6 Mio.).
Das Periodenergebnis der Muttergesellschaft belief sich auf € 62,9 Mio. und stieg damit um 14,9% (Q3/2018: € 54,7 Mio.). Auf nicht beherrschende Anteile entfällt ein Periodenergebnis für das dritte Quartal von € 6,3 Mio. (Q3/2018: € 5,9 Mio.).
| Q1-3/2019 in T€ | Airport | Handling & Sicherheits dienst leistungen |
Retail & Proper ties |
Malta | Sonstige Segmente |
Konzern |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Externe Segmentumsätze 310.078,7 |
122.185,3 | 120.572,1 | 77.317,1 | 12.770,6 | 642.923,8 | |
| Interne Segmentumsätze |
23.950,7 | 58.422,7 | 10.318,4 | 0,0 | 88.553,1 | |
| Segmentumsätze 334.029,4 | 180.608,1 | 130.890,5 | 77.317,1 | 101.323,7 |
| Segment EBITDA | 155.892,4 | 11.505,0 | 79.444,1 | 49.877,3 | 16.337,2 | 313.056,0 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Segment EBITDA Marge (in %) |
46,7 | 6,4 | 60,7 | 64,5 | 16,1 |
| Segment EBIT | 94.123,1 | 5.252,6 | 66.190,0 | 41.682,6 | 7.709,5 | 214.957,9 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Segment EBIT Marge (in %) |
28,2 | 2,9 | 50,6 | 53,9 | 7,6 |
| Q1-3/2018 in T€1 | Airport | Handling & Sicher heitsdienst leistungen |
Retail & Proper ties |
Malta | Sonstige Segmente |
Konzern |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Externe Segmentumsätze |
285.591,5 | 120.806,4 | 106.846,5 | 70.802,8 | 12.299,7 | 596.346,9 |
| Interne Segmentumsätze |
21.660,5 | 59.023,4 | 9.881,6 | 0,0 | 76.689,6 | |
| Segmentumsätze 307.252,0 | 179.829,8 | 116.728,1 | 70.802,8 | 88.989,3 |
| Segment EBITDA | 146.826,3 | 13.882,8 | 66.623,3 | 43.358,7 | 13.456,1 | 284.147,2 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Segment EBITDA Marge (in %) |
47,8 | 7,7 | 57,1 | 61,2 | 15,1 |
| Segment EBIT | 87.244,2 | 7.689,3 | 53.766,7 | 36.566,4 | 5.093,0 | 190.359,6 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Segment EBIT Marge (in %) |
28,4 | 4,3 | 46,1 | 51,6 | 5,7 |
1) Q1-3/2018 an neue Berichtsstruktur angepasst
In den ersten neun Monaten 2019 stieg der externe Umsatz im Segment Airport um 8,6% auf € 310,1 Mio. (Q1-3/2018: € 285,6 Mio.). Die Erlöse aus aircraft-bezogenen Entgelten stiegen im Vorjahresvergleich um 10,9% auf € 57,9 Mio. (Q1-3/2018: € 52,2 Mio.), gestützt durch den Anstieg des MTOW (plus 16,2%) und der gemäß Indexformel angehobenen Entgelte. Die passagierbezogenen Entgelte legten in den ersten drei Quartalen 2019 um 6,5% auf € 210,2 Mio. zu (Q1-3/2018: € 197,3 Mio.). Die Erlöse aus der Bereitstellung und Vermietung von Infrastruktur und aus sonstigen Dienstleistungen konnten ebenfalls um 16,4% auf € 42,0 Mio. gesteigert werden (Q1-3/2018: € 36,0 Mio.). Die internen Umsatz-erlöse stiegen u.a. durch höhere interne Vermietungserlöse im Periodenvergleich um 10,6% auf € 24,0 Mio. Die anderen Erträge stiegen u.a. aufgrund höherer Anlagenverkaufserlöse um 24,2% auf € 4,4 Mio.
Der externe Materialaufwand erhöhte sich durch den höheren Verbrauch an Durchlaufmaterial und bezogenen Leistungen im Periodenvergleich um 9,6% auf € 2,8 Mio. (Q1-3/2018: € 2,6 Mio.). Der Personalaufwand stieg aufgrund kollektivvertraglicher Erhöhungen, Aktualisierung versicherungsmathematischer Parameter und sonstiger Rückstellungsbewegungen bei einem durchschnittlichen Personalstand von 548 (im Vergleich zu 532 im Q1-3/2018) um 5,0% auf € 33,9 Mio. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um 16,6% auf € 28,3 Mio. (Q1-3/2018: € 24,3 Mio.). Dies ist u.a. auf höhere Instandhaltungsaufwendungen, gestiegene Aufwendungen für Fremdleistungen und Aufwendungen des Leistungsvertrags zum Mediationsverfahren. Der interne Betriebsaufwand stieg in den ersten neun Monaten um 12,1% auf € 117,5 Mio.
Im Segment Airport verbesserte sich das EBITDA aufgrund der guten Umsatzentwicklung in den ersten neun Monaten 2019 um 6,2% auf € 155,9 Mio. (Q1-3/2018: € 146,8 Mio.). Unter Berücksichtigung der Abschreibungen im Ausmaß von € 61,8 Mio. (Q1-3/2018: € 59,6 Mio.) wurde ein Segment-EBIT in Höhe von € 94,1 Mio. nach € 87,2 Mio. in der Vergleichsperiode erzielt (plus 7,9%). Die EBITDA-Marge reduzierte sich leicht von 47,8% auf 46,7%, die EBIT-Marge von 28,4% auf 28,2%.
In den ersten neun Monaten 2019 wurden im Segment Handling & Sicherheitsdienstleistungen externe Umsätze in Höhe von € 122,2 Mio. (Q1-3/2018: € 120,8 Mio.) erzielt. Die Umsatzerlöse aus der Vorfeldabfertigung reduzierten sich aufgrund von Vertragsanpassungen und geringeren Enteisungserlösen um 1,2% auf € 73,1 Mio. Die Erlöse aus der Frachtabfertigung reduzierten sich aufgrund des Mengenrückgangs in den ersten neun Monaten um 1,9% auf € 24,4 Mio. (Q1-3/2018: € 24,9 Mio.). Die externen Erlöse aus der Verkehrsabfertigung konnten hingegen u.a. durch neue Kundenverträge um 18,0% auf € 13,7 Mio. gesteigert werden. Die externen Umsätze für Sicherheitsdienstleistungen stiegen auf € 4,2 Mio. (Q1-3/2018: € 3,7 Mio.). Der Bereich General Aviation erwirtschaftete in den ersten neun Monaten 2019 ein Umsatzplus von 2,5% auf € 6,7 Mio. Die internen Umsatzerlöse reduzierten sich um 1,0% auf € 58,4 Mio. (Q1-3/2018:
€ 59,0 Mio.). Die anderen Erträge betrugen € 0,3 Mio. (Q1-3/2018: € 0,7 Mio.). und enthielten im Vorjahr den Einmaleffekt aus der Erstkonsolidierung der GetService Dienstleistungsgesellschaft m.b.H (GETS) in Höhe von € 0,5 Mio.
Der Materialaufwand stieg im Vorjahresvergleich leicht um 1,5% auf € 6,2 Mio. Der Personalaufwand legte u.a. wegen des höheren durchschnittlichen Personalstands (plus 181 Personen auf 3.251 Mitarbeiter) um 2,6% auf € 132,7 Mio. zu (Q1-3/2018: € 129,4 Mio.). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit € 7,2 Mio. um rund ein Viertel über dem Vorjahreswert von € 5,8 Mio. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus höheren Aufwendungen für Fremdpersonal. Der interne Betriebsaufwand reduzierte sich um 8,1% auf € 23,3 Mio. (Q1-3/2018: € 25,4 Mio.).
Das EBITDA des Segments Handling & Sicherheitsdienstleistungen reduzierte sich in den ersten neun Monaten 2019 insbesondere aufgrund der höheren Kostenbelastung auf € 11,5 Mio. (Q1-3/2018: € 13,9 Mio.). Nach Berücksichtigung der Abschreibungen in Höhe von € 6,3 Mio. (Q1-3/2018: € 6,2 Mio.) wurde ein EBIT von € 5,3 Mio. (Q1-3/2018: € 7,7 Mio.) erzielt. Die EBITDA-Marge lag mit 6,4% unter dem Vorjahresniveau von 7,7%, und die EBIT-Marge betrug im Q1-3/2019 2,9% (Q1-3/2018: 4,3%).
Die externen Umsatzerlöse im Segment Retail & Properties stiegen im Vorperiodenvergleich um 12,8% auf € 120,6 Mio. (Q1-3/2018: € 106,8 Mio.). Getragen wurde diese Entwicklung einerseits durch höhere Erlöse aus dem Centermanagement & Hospitality, welche um 15,0% auf € 61,1 Mio. zulegen konnten (Q1-3/2018: € 53,1 Mio.). Andererseits stiegen auch die Parkerlöse um 13,9% von € 34,0 Mio. auf € 38,8 Mio. Die Erlöse aus dem Vermietungsbereich erhöhten sich um 5,3% auf € 20,7 Mio. (Q1-3/2018: € 19,7 Mio.). Die internen Umsatzerlöse stiegen um 4,4% auf € 10,3 Mio., während sich die anderen Erträge aufgrund höherer Erlöse aus Grundstücksverkäufen im Vorjahr auf € 4,6 Mio. reduzierten (Q1-3/2018: € 5,2 Mio.).
Der Materialaufwand stieg aufgrund bezogener Leistungen zur Weiterverrechnung um 21,6% auf € 1,3 Mio. (Q1-3/2018: € 1,0 Mio.). Der Personalaufwand erhöhte sich bei einem Mitarbeiterstand von 145 Personen (Q1-3/2018: 133 Personen) um 10,7% auf € 9,5 Mio. (Q1-3/2018: € 8,6 Mio.). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich überwiegend aufgrund geringerer Instandhaltungsaufwendungen um 15,5% von € 14,3 Mio. auf € 12,1 Mio. Die internen Betriebsaufwendungen stiegen um 5,8% auf € 33,2 Mio.
Das EBITDA des Segments Retail & Properties erhöhte sich aufgrund höherer Umsatzerlöse in den ersten neun Monaten 2019 trotz geringerer Erträge aus Grundstücksverkäufen von € 66,6 Mio. um 19,2% auf € 79,4 Mio. Die Abschreibungen liegen mit € 13,3 Mio. leicht über dem Vorjahresniveau (Q1-3/2018: € 12,9 Mio.). Das EBIT legte ebenfalls um 23,1% auf € 66,2 Mio. zu (Q1-3/2018: € 53,8 Mio.). Die EBITDA-Marge betrug 60,7% (Q1-3/2018: 57,1%), die EBIT-Marge 50,6% (Q1-3/2018: 46,1%).
Die externen Umsätze des Segments Malta nahmen in den ersten neun Monaten um 9,2% auf € 77,3 Mio. zu (Q1-3/2018: € 70,8 Mio.). Die airportbezogenen Umsätze konnten im Quartalsvergleich um 8,0% auf € 55,1 Mio. zulegen, was primär auf das Verkehrswachstum zurückzuführen ist. Aber auch der Bereich Retail & Property zeigte ein Umsatzplus von 11,8% auf € 21,8 Mio.
Der Materialaufwand lag mit € 2,4 Mio. auf Vorjahresniveau Die Personalaufwendungen stiegen aufgrund eines höheren Personalstands und kollektivvertraglichen Erhöhungen um 10,6% auf € 7,6 Mio. (Q1-3/2018: € 6,8 Mio.). Der sonstige betriebliche Aufwand konnte hingegen um 3,9% auf € 17,5 Mio. reduziert werden und setzte sich u.a. aus Aufwendungen für Sicherheitspersonal, Reinigung, PRM-Leistungen, sonstigen Fremdpersonalleistungen, EDV, Airline-Marketing und Instandhaltungen zusammen. Die Anwendung von IFRS 16 führte zu einer Reduktion des Miet- und Pachtaufwands. Gegenläufig wirkten höhere Abschreibungen.
Für die ersten drei Quartale 2019 verzeichnete das Segment Malta ein EBITDA von € 49,9 Mio. (Q1-3/2018: € 43,4 Mio.) und eine EBITDA-Marge von 64,5% nach 61,2% im Vorjahr. Dieser Anstieg ist einerseits auf höhere Umsatzerlöse, sowie andererseits auf gesunkene Mietaufwendungen durch die Anwendung von IFRS 16, zurückzuführen. Nach Berücksichtigung der Abschreibungen in Höhe von € 8,2 Mio. (Q1-3/2018: € 6,8 Mio.) belief sich das EBIT auf € 41,7 Mio. (Q1-3/2018: € 36,6 Mio.), was einer EBIT-Marge von 53,9% entspricht (Q1-3/2018: 51,6%).
Die externen Umsätze des Segments Sonstige Segmente lagen in den ersten neun Monaten 2019 bei € 12,8 Mio. (Q1-3/2018: € 12,3 Mio.). Dieser Anstieg resultiert im Wesentlichen aus höheren Erlösen im Bereich der Ver- und Entsorgung durch Preisanpassungen und aus extern erbrachten Reinigungsleistungen. Die internen Erlöse legten im Vergleichszeitraum um 15,5% auf € 88,6 Mio. zu (Q1-3/2018: € 76,7 Mio.). Die anderen Erträge (inkl. aktivierter Eigenleistungen) betrugen € 1,2 Mio. (Q1-3/2018: € 2,0 Mio.).
Der Aufwand für Material und bezogene Leistungen ging im Periodenvergleich leicht um 0,3% auf € 17,3 Mio. zurück (Q1-3/2018: € 17,4 Mio.). Der Personalaufwand stieg um 20,6% von € 40,8 Mio. auf € 49,2 Mio. bei einem durchschnittlichen Personalstand von 971 Mitarbeitern (Q1-3/2018: 730). Dies ist im Wesentlichen auf die Vollkonsolidierung der GET2 zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich im Vergleich zum Vorjahr von € 16,4 Mio. auf € 16,0 Mio., was auf geringere Instandhaltungen zurückzuführen ist. Der interne Aufwand stieg durch höhere bezogene Leistungen und höhere Mietaufwendungen auf € 7,3 Mio.
Das at-Equity-Ergebnis spiegelt das operative Ergebnis der Beteiligungen wider. In den ersten neun Monaten 2019 wurden Erträge in Höhe von € 3,6 Mio. verzeichnet (Q1-3/2018: € 2,8 Mio.).
In Summe verzeichnete das Segment Sonstige Segmente ein EBITDA in Höhe von € 16,3 Mio. (Q1-3/2018: € 13,5 Mio.). Nach Berücksichtigung der Abschreibungen in Höhe von € 8,6 Mio. (Q1-3/2018: € 8,4 Mio.) konnte ein Segment-EBIT von € 7,7 Mio. (Q1-3/2018: € 5,1 Mio.) erzielt werden. Die EBITDA-Marge betrug 16,1% (Q1-3/2018: 15,1%), die EBIT-Marge belief sich auf 7,6% (Q1-3/2018: 5,7%).
Die Nettoverschuldung belief sich zum 30. September 2019 auf € 126,3 Mio., was einer Reduktion um € 72,0 Mio. im Vergleich zum Jahresbeginn (angepasst) entspricht. Die Eigenkapitalquote reduzierte sich durch die Anwendung von IFRS 16 um 0,7 Prozentpunkte auf 59,4%. Das Gearing verbesserte sich dagegen von 15,3% (1. Jänner 2019, angepasst) auf 9,3%.
Der Netto-Geldfluss aus laufender Geschäftstätigkeit belief sich im Q1-3/2019 auf € 285,6 Mio. nach € 226,2 Mio. im Vorjahr. Das operative Ergebnis (EBT zuzüglich Abschreibungen, abzüglich Bewertung von Finanzinstrumenten) erhöhte sich um € 28,7 Mio. auf € 302,8 Mio. (Q1-3/2018: € 274,1 Mio.). In den ersten neun Monaten 2019 verzeichnete die Gruppe einen Aufbau der Forderungen in Höhe von € 6,3 Mio. (Q1-3/2018: Aufbau in Höhe von € 15,6 Mio.). Die Passiva erhöhten sich um € 38,4 Mio. (Q1-3/2018: Aufbau in Höhe von € 11,5 Mio.). Die Auszahlungen für Ertragsteuern beliefen sich in den ersten neun Monaten auf € 48,0 Mio. (Q1-3/2018: € 43,0 Mio.).
Der Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit belief sich auf minus € 141,9 Mio. nach minus € 108,7 Mio. im Vorjahr. Während in den ersten neun Monaten 2019 € 134,5 Mio. für Investitionsprojekte (inkl. Finanzanlagen) ausbezahlt wurden, erfolgten im Vorjahr Auszahlungen in Höhe von € 54,5 Mio. Weiters wurden in den ersten drei Quartalen 2019 € 40,7 Mio. (Q1-3/2018: € 75,0 Mio.) in kurz- und langfristige Veranlagungen (Termineinlagen) und € 15,0 Mio. in Wertpapiere investiert. Dem stehen Einzahlungen aus abgelaufenen Termineinlagen in Höhe von € 45,0 Mio. im Jahr 2019 gegenüber (Q1-3/2018: € 20,0 Mio.).
Der Free-Cashflow (Netto-Geldfluss aus laufender Geschäftstätigkeit plus Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit) beläuft sich auf € 143,7 Mio. (Q1-3/2018: € 117,5 Mio.).
Der Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von minus € 103,9 Mio. (Q1-3/2018: minus € 140,3 Mio.) ist auf die Verringerung von Finanzverbindlichkeiten (Tilgungen abzüglich Aufnahmen) in Höhe von € 20,5 Mio. zurückzuführen (Q1-3/2018: minus € 76,3 Mio.). In den ersten neun Monaten erfolgten Dividendenausschüttungen in Höhe von € 83,1 Mio. wobei € 74,8 Mio. auf Anteilseigner der Flughafen Wien AG und € 8,3 Mio. auf nicht beherrschende Anteilseigner entfielen. Des Weiteren wurden im Jahr 2019 € 0,3 Mio. für Tilgungen von Leasingverpflichtungen erfasst.
Der Finanzmittelbestand betrug zum 30. September 2019 € 69,9 Mio. nach € 30,1 Mio. zum 31. Dezember 2018.
Das langfristige Vermögen erhöhte sich seit Jahresbeginn per Saldo um € 8,8 Mio. auf € 1.966,0 Mio. Laufenden Zugängen bei immateriellen Vermögenswerten, Sachanlagen und als Finanzinvestition gehaltene Immobilien in Höhe von € 123,2 Mio. stehen Abschreibungen in Höhe von € 98,1 Mio. gegenüber. Weiters kam es durch die Anwendung von IFRS 16 ab 1. Jänner 2019 zu einem Anstieg des langfristigen Vermögens um € 39,2 Mio., wovon € 37,2 Mio. aus dem Ansatz von langfristigen Mietverträgen des Flughafen Malta resultieren. Die Buchwerte der at-Equity-Beteiligungen veränderten sich aufgrund der laufenden Ergebnisse sowie durch Ausschüttungen und aus Konsolidierungskreisänderungen (Vollkonsolidierung der GET2 ab 1. Mai 2019) von € 42,9 Mio. auf € 44,2 Mio. Die Veränderung der sonstigen Vermögenswerte ist im Wesentlichen auf Umgliederungen aufgrund des Fälligkeitsprofils von Termingeldern und neuen Veranlagungen (per Saldo minus € 56,1 Mio.) sowie der Umgliederung von Mietvorauszahlungen für Leasingverhältnisse (IFRS 16) zu den Nutzungsrechten (minus € 30,8 Mio.) zurückzuführen.
Das kurzfristige Vermögen stieg im Vergleich zum Jahresende um € 117,8 Mio. auf € 318,6 Mio. (31. Dezember 2018: € 200,9 Mio.) vor allem aufgrund höherer Forderungen und sonstiger Vermögenswerte (Anstieg kurzfristige Termineinlagen um € 51,7 Mio.). Die Position Wertpapiere stieg um € 15,6 Mio. auf € 43,7 Mio., was auf den Kauf eines Wertpapiers (€ 15,0 Mio.) und die laufende Bewertung in Höhe von € 0,6 Mio. zurückzuführen ist. Der zum Verkauf stehende Vermögenswert zum 31. Dezember 2018 in Höhe von € 0,7 Mio. beinhaltete ein Grundstück, welches im ersten Halbjahr verkauft wurde. Die Netto-Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen im Periodenvergleich stichtagsbezogen um € 7,5 Mio. auf € 72,9 Mio. (31. Dezember 2018: € 65,4 Mio.). Der Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten nahm zum 30. September 2019 auf € 69,9 Mio. zu (31. Dezember 2018: € 30,1 Mio.).
Das Eigenkapital stieg seit dem Jahresultimo auf € 1.358,1 Mio. (31. Dezember 2018: € 1.297,0 Mio.). Einerseits wurde das laufende Periodenergebnis (inkl. nicht beherrschende Anteile) in Höhe von € 152,1 Mio. erfasst, gegenläufig wirkten anderseits die versicherungsmathematischen Verluste des Sozialkapitals und Bewertungen von Finanzinstrumenten (FVOCI) in Höhe von € 8,0 Mio. In den ersten neun Monaten 2019 wurden Dividenden in Höhe von € 83,1 Mio. ausgeschüttet, wovon € 74,8 Mio. auf Anteilseigner der Flughafen Wien AG und € 8,3 Mio. auf nicht beherrschende Anteile der MIA-Gruppe und MMLC entfiel. Die Eigenkapitalquote lag per 30. September 2019 bei 59,4% (31. Dezember 2018: 60,1%) und reduzierte sich u.a. durch den Anstieg der Bilanzsumme (u.a. durch die Anwendung von IFRS 16).
Die langfristigen Schulden erhöhten sich von € 549,3 Mio. auf € 580,3 Mio., primär aufgrund der Erfassung von Leasingverbindlichkeiten nach IFRS 16. Gegenläufig wirkten Umgliederungen von Finanzverbindlichkeiten aufgrund des Fälligkeitsprofils.
Die kurzfristigen Schulden stiegen ebenfalls um € 34,5 Mio. auf € 346,3 Mio. Der Anstieg der kurzfristigen Finanz- und Leasingverbindlichkeiten um € 4,9 Mio. auf € 61,9 Mio. ist im Wesentlichen auf die Aufnahme von Barvorlagen zurückzuführen. Die Lieferantenverbindlichkeiten reduzierten sich stichtagsbezogen um € 11,5 Mio. auf € 29,9 Mio. Die kurzfristigen Rückstellungen stiegen hingegen um € 44,7 Mio. auf € 184,7 Mio., u.a. durch Leistungsabgrenzungen für Bauvorhaben und operative Aufwendungen (inkl. Incen-
tives). Die Steuerrückstellung veränderte sich im Wesentlichen infolge des positiven operativen Ergebnisses um € 6,1 Mio. auf € 17,1 Mio.
In den ersten neun Monaten 2019 wurden in Summe € 123,2 Mio. (Q1-3/2018: € 112,7 Mio.) in immaterielles Vermögen, Sachanlagen sowie in als Finanzinvestition gehaltene Immobilien investiert bzw. als Anzahlung geleistet. Die größten Investitionsprojekte am Standort Wien betreffen den Office Park 4 mit € 15,0 Mio. und die Errichtung des Hangar 8 und 9 am Flughafen Wien mit € 9,8 Mio. (jeweils nach Berücksichtigung von Anzahlungen). In die Terminalentwicklungsprojekte wurden € 28,9 Mio. investiert bzw. als Anzahlung geleistet. Am Flughafen Malta wurden in den ersten drei Quartalen insgesamt € 12,8 Mio. investiert.
Die größte Investition im Vorjahr betraf die Zahlungsverpflichtung aus dem Leistungsvertrag zum Mediationsverfahren.
Für das Jahr 2019 rechnet die Flughafen-Wien-Gruppe inklusive der Beteiligungen Malta Airport und Flughafen Košice mit einem Passagierzuwachs von über 10%. Für den Standort Wien erwartet der Flughafen Wien für 2019 ein Passagierwachstum von deutlich über 10% auf über 31 Mio. Reisende.
Der Konzern-Umsatz sollte 2019 deutlich über € 830 Mio. liegen, das Konzern-EBITDA deutlich über € 375 Mio. Das Ergebnis nach Steuern (Konzern) wird aus heutiger Sicht deutlich über € 170 Mio. erwartet. Die Nettoverschuldung soll auf unter € 150 Mio. reduziert werden. Für Investitionen sind im Jahr 2019 rund € 200 Mio. vorgesehen.
Im Oktober verzeichnete der Flughafen Wien inklusive seiner Auslandsbeteiligungen Flughafen Malta und Košice mit insgesamt 3,6 Mio. Passagieren ein Plus von 9,9% gegenüber Oktober 2018. Kumuliert von Jänner bis Oktober stieg das Passagieraufkommen um 15,8% auf 33,7 Mio. Reisende.
Am Standort Flughafen Wien stieg das Passagieraufkommen im Oktober 2019 um 10,2% gegenüber dem Oktober des Vorjahres auf 2.848.057 Reisende an. Die Anzahl der Lokalpassagiere stieg um 9,9%, bei den Transferpassagieren gab es einen ein Plus von 11,4%. Die Flugbewegungen erhöhten sich im Oktober 2019 um 3,8% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Beim Frachtaufkommen verzeichnete der Flughafen Wien ein Minus um 2,8% im Vergleich zum Oktober des Vorjahres.
Schwechat, 11. November 2019 Der Vorstand
Dr. Günther Ofner Mag. Julian Jäger
Mitglied des Vorstandes, CFO Mitglied des Vorstandes, COO
Die Quartalszahlen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nach dem International Reporting Standard (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, ermittelt. Die Finanzinformation enthält keinen vollständigen Zwischenabschluss nach IAS 34. Nähere Informationen zu Bilanzierungsund Bewertungsmethoden sind im Konzernabschluss 2018 ersichtlich, welcher auf der Website der Flughafen Wien AG (www.viennaairport.com) veröffentlicht ist. Die Finanzinformation wurde keiner prüferischen Durchsicht unterzogen.
vom 1.1 bis 30.9.2019
| in T€ | Q1-3/2019 | Q1-3/20181 | V. in % | Q3/2019 | Q3/20181 |
|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 642.923,8 | 596.346,9 | 7,8 | 241.539,5 | 222.891,1 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 10.472,4 | 11.387,8 | -8,0 | 2.602,5 | 2.447,1 |
| Betriebsleistung | 653.396,3 | 607.734,7 | 7,5 | 244.142,0 | 225.338,2 |
| Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen |
-29.747,1 | -29.474,6 | 0,9 | -9.462,3 | -9.514,1 |
| Personalaufwand | -233.097,7 | -217.900,7 | 7,0 | -79.249,7 | -72.703,4 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen |
-81.164,2 | -78.854,4 | 2,9 | -27.692,6 | -28.163,1 |
| Wertminderungen/ Wertaufholung auf Forderungen |
39,1 | -149,6 | n.a. | -133,4 | -143,1 |
| Anteilige Periodenergebnisse at-Equity Unternehmen |
3.629,7 | 2.791,8 | 30,0 | 2.339,2 | 1.742,2 |
| Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) |
313.056,0 | 284.147,2 | 10,2 | 129.943,2 | 116.556,7 |
| Planmäßige Abschreibungen | -98.098,1 | -93.787,6 | 4,6 | -32.176,2 | -30.712,3 |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) |
214.957,9 | 190.359,6 | 12,9 | 97.767,0 | 85.844,4 |
| Beteiligungsergebnis ohne at-Equity Unternehmen |
694,1 | 331,4 | n.a. | 0,0 | 0,0 |
| Zinsertrag | 1.908,8 | 1.779,3 | 7,3 | 1.492,4 | 1.567,5 |
| Zinsaufwand | -12.875,9 | -12.180,6 | 5,7 | -4.157,7 | -3.888,7 |
| Sonstiges Finanzergebnis | 624,9 | 531,5 | 17,6 | -833,7 | -947,5 |
| Finanzergebnis | -9.648,0 | -9.538,4 | -1,1 | -3.499,0 | -3.268,7 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) | 205.309,9 | 180.821,1 | 13,5 | 94.268,0 | 82.575,6 |
| Ertragsteuern | -53.206,1 | -47.853,0 | 11,2 | -25.080,2 | -21.960,6 |
| Periodenergebnis | 152.103,8 | 132.968,2 | 14,4 | 69.187,8 | 60.615,1 |
| Davon entfallend auf: | |||||
| Gesellschafter der Muttergesellschaft |
138.707,8 | 120.881,5 | 14,7 | 62.895,3 | 54.734,6 |
| Nicht beherrschende Anteile | 13.396,0 | 12.086,7 | 10,8 | 6.292,4 | 5.880,5 |
| Im Umlauf befindliche Aktien (gewichteter Durchschnitt in Stück) |
84.000.000 | 84.000.000 | 0,0 | 84.000.000 | 84.000.000 |
| Ergebnis je Aktie (in €, verwäs sert = unverwässert) |
1,65 | 1,44 | 14,7 | 0,75 | 0,65 > |
1) Anwendung von IFRS 16 seit 1. Jänner 2019. Keine Anpassung der Vorjahresperiode.
zum 30.9.2019
| in T€ | 30.9.2019 | 31.12.20181 | V. in % |
|---|---|---|---|
| AKTIVA | |||
| Langfristiges Vermögen | |||
| Immaterielle Vermögenswerte | 166.097,4 | 155.674,3 | 6,7 |
| Sachanlagen | 1.512.420,1 | 1.448.912,4 | 4,4 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 182.638,5 | 161.498,8 | 13,1 |
| Beteiligungen an at-Equity-bilanzierten Unternehmen | 44.158,5 | 42.909,2 | 2,9 |
| Sonstige Vermögenswerte | 60.718,3 | 148.235,8 | -59,0 |
| 1.966.032,7 | 1.957.230,5 | 0,4 | |
| Kurzfristiges Vermögen | |||
| Vorräte | 5.934,2 | 6.110,6 | -2,9 |
| Wertpapiere | 43.749,3 | 28.124,4 | 55,6 |
| Zum Verkauf stehende Vermögenswerte | 0,0 | 684,5 | -100,0 |
| Forderungen, sonstige Vermögenswerte und | |||
| Vertragsvermögenswerte | 199.002,9 | 135.852,5 | 46,5 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 69.940,5 | 30.098,8 | n.a. |
| 318.626,8 | 200.870,7 | 58,6 | |
| Summe Aktiva | 2.284.659,6 | 2.158.101,2 | 5,9 |
| PASSIVA Eigenkapital |
|||
| Grundkapital | 152.670,0 | 152.670,0 | 0,0 |
| Kapitalrücklagen | 117.657,3 | 117.657,3 | 0,0 |
| Sonstige Rücklagen | -9.934,9 | -1.685,1 | n.a. |
| Einbehaltene Ergebnisse | 996.408,1 | 932.188,6 | 6,9 |
| Den Gesellschaftern der Muttergesellschaft zurechenbar | 1.256.800,5 | 1.200.830,9 | 4,7 |
| Nicht beherrschende Anteile | 101.254,7 | 96.162,6 | 5,3 |
| 1.358.055,2 | 1.296.993,5 | 4,7 | |
| Langfristige Schulden | |||
| Rückstellungen | 177.688,2 | 162.683,7 | 9,2 |
| Finanz- und Leasingverbindlichkeiten | 330.040,5 | 300.000,0 | 10,0 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 29.016,2 | 39.529,8 | -26,6 |
| Latente Steuern | 43.540,2 | 47.074,4 | -7,5 |
| 580.285,1 | 549.287,9 | 5,6 | |
| Kurzfristige Schulden | |||
| Steuerrückstellungen | 17.149,2 | 11.042,0 | 55,3 |
| Übrige Rückstellungen | 184.719,1 | 140.023,8 | 31,9 |
| Finanz- und Leasingverbindlichkeiten | 61.882,7 | 57.016,5 | 8,5 |
| Lieferantenverbindlichkeiten | 29.919,2 | 41.378,6 | -27,7 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 52.649,1 | 62.359,0 | -15,6 |
| 346.319,2 | 311.819,9 | 11,1 | |
| Summe Passiva | 2.284.659,6 | 2.158.101,2 | 5,9 |
1) Anwendung von IFRS 16 seit 1. Jänner 2019. Keine Anpassung der Vorjahresperiode.
vom 1.1 bis 30.9.2019
| in T€ | Q1-3/2019 | Q1-3/20181 | V. in % | |
|---|---|---|---|---|
| Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) | 205.309,9 | 180.821,1 | 13,5 | |
| +/- Abschreibungen / Zuschreibungen | 98.098,1 | 93.787,6 | 4,6 | |
| +/- | Bewertung beizulegender Zeitwert Finanzinstrumente | -624,9 | -531,5 | 17,6 |
| - | Anteilige Periodenergebnisse at-Equity-Unternehmen | -3.629,7 | -2.791,8 | 30,0 |
| + | Dividendenausschüttungen at-Equity-Unternehmen | 2.093,9 | 1.643,9 | 27,4 |
| Verluste / - Gewinne aus dem Abgang | ||||
| + | von Vermögenswerten | -3.319,4 | -3.211,4 | 3,4 |
| - | Auflösung von Investitionszuschüssen aus öffentlichen Mitteln |
-125,0 | -141,5 | -11,6 |
| +/- | Sonstige zahlungsunwirksame Vorgänge | 51,4 | 0,0 | n.a. |
| + | Zins- und Dividendenergebnis | 10.273,0 | 10.070,0 | 2,0 |
| + | Erhaltene Dividenden | 694,1 | 331,4 | n.a. |
| + | Erhaltene Zinsen | 1.738,8 | 1.551,6 | 12,1 |
| - | Bezahlte Zinsen | -9.241,7 | -8.477,7 | 9,0 |
| - | Erhöhung / + Senkung Vorräte | 176,4 | 252,3 | -30,1 |
| - | Erhöhung / + Senkung Forderungen | -6.281,4 | -15.648,1 | -59,9 |
| + | Erhöhung / - Senkung Passiva | 38.403,1 | 11.516,3 | n.a. |
| Netto-Geldfluss aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 333.616,6 | 269.172,1 | 23,9 | |
| - | Zahlungen für Ertragsteuern | -47.972,6 | -42.980,8 | 11,6 |
| Netto-Geldfluss aus laufender Geschäftstätigkeit | 285.644,1 | 226.191,3 | 26,3 | |
| + | Einzahlungen aus Anlagenabgang (ohne Finanzanlagen) | 3.225,5 | 805,4 | n.a. |
| + | Einzahlungen aus Finanzanlagenabgang | 3,3 | 3,3 | 0,0 |
| - | Auszahlungen für Anlagenzugang (ohne Finanzanlagen) | -134.457,9 | -54.261,1 | n.a. |
| - | Auszahlungen für Finanzanlagenzugang | -30,0 | -231,1 | -87,0 |
| + | Einzahlungen aus Abgang von kurz- und langfristigen Veranlagungen |
45.000,0 | 20.000,0 | n.a. |
| - | Auszahlungen für kurz- und langfristige Veranlagungen und Wertpapiere |
-55.667,3 | -74.982,7 | -25,8 |
| Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit | -141.926,4 | -108.666,2 | 30,6 | |
| - | Dividendenausschüttung an Flughafen Wien AG Anteilseigner |
-74.760,0 | -57.120,0 | 30,9 |
| - | Dividendenausschüttung an nicht beherrschende Anteilseigner |
-8.303,9 | -6.902,9 | 20,3 |
| + | Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten |
4.500,0 | 0,3 | n.a. |
| - | Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzverbindlichkeiten |
-25.003,9 | -76.276,6 | -67,2 |
| - | Auszahlungen aus der Tilgung von Leasingverbindlichkeiten |
-315,0 | 0,0 | n.a. |
| Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit | -103.882,8 | -140.299,2 | -26,0 | |
| Veränderung des Finanzmittelbestandes | 39.834,9 | -22.774,1 | n.a. | |
| Finanzmittelbestand aus | ||||
| + | Konsolidierungskreisänderungen | 6,8 | 0,0 | n.a. |
| + | Finanzmittelbestand am Beginn der Periode | 30.098,8 | 47.918,7 | -37,2 |
| Finanzmittelbestand am Ende der Periode | 69.940,5 | 25.144,6 | n.a. |
1) Anwendung von IFRS 16 seit 1. Jänner 2019. Keine Anpassung der Vorjahresperiode.
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Dieser Geschäftsbericht wurde im Auftrag der Flughafen Wien AG
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Konzeption und Gestaltung: Gabriele Rosenzopf MSc (Creative Director) Tabellensatz und Layout: Réne Gatti
Disclaimer: Dieser Quartalsbericht enthält Annahmen und Prognosen, die wir auf Basis aller uns bis Redaktionsschluss im November 2019 zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrunde liegenden Einschätzungen nicht eintreffen, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten abweichen. Trotz größter Sorgfalt erfolgen daher alle zukunftsbezogenen Aussagen ohne Gewähr. Die PDF-Ausgabe des Quartalsberichts Q3/2019 der Flughafen Wien Aktiengesellschaft finden Sie auf unserer Homepage www.viennaairport.com/unternehmen/investor_relations unter dem Menüpunkt "Publikationen und Berichte". Zugunsten der besseren Lesbarkeit wurde im Bericht überwiegend die männliche Schreibweise verwendet. Selbstverständlich sind damit Frauen und Männer gleichermaßen gemeint und angesprochen. Dieser Quartalsbericht wurde von der Flughafen Wien AG erstellt.
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