Quarterly Report • May 19, 2020
Quarterly Report
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Betriebswirtschaftliche Kennzahlen in € Mio. (ausgenommen Mitarbeiter)
| Q1/2020 | Q1/2019 | Veränd. in % | |
|---|---|---|---|
| Gesamtumsatz | 161,4 | 177,3 | -9,0 |
| davon Airport | 75,8 | 83,2 | -8,8 |
| davon Handling & Sicherheitsdienstleistungen | 36,6 | 38,5 | -5,0 |
| davon Retail & Properties | 32,1 | 36,2 | -11,4 |
| davon Malta | 12,8 | 15,6 | -17,7 |
| davon Sonstige Segmente | 4,0 | 3,9 | 4,6 |
| EBITDA | 59,0 | 71,6 | -17,7 |
| EBITDA-Marge (in %) 1 | 36,6 | 40,4 | n.a. |
| EBIT | 26,4 | 38,4 | -31,2 |
| EBIT-Marge (in %) 2 | 16,4 | 21,7 | n.a. |
| Konzernergebnis | 16,1 | 25,5 | -36,6 |
| Konzernergebnis Muttergesellschaft | 15,6 | 24,1 | -35,1 |
| Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit | 26,5 | 72,3 | -63,4 |
| Investitionen 3 | 21,9 | 25,9 | -15,3 |
| Ertragsteuern | 5,3 | 9,5 | -44,5 |
| Mitarbeiter im Durchschnitt 4 | 5.687 | 4.878 | 16,6 |
| 31.3.2020 | 31.12.2019 | ||
| Eigenkapital | 1.394,3 | 1.380,9 | 1,0 |
| Eigenkapitalquote (in %) | 59,2 | 60,0 | n.a. |
| Nettoverschuldung | 81,1 | 81,4 | -0,4 |
| Bilanzsumme | 2.357,0 | 2.300,6 | 2,4 |
| Gearing (in %) | 5,8 | 5,9 | n.a. |
| Mitarbeiter zum Stichtag | 5.837 | 5.767 | 1,2 |
| Passagierentwicklung Gruppe | Q1/2020 | Q1/2019 | Veränd. in % |
|---|---|---|---|
| Flughafen Wien (in Mio.) | 4,9 | 6,1 | -18,8 |
| Malta Airport (in Mio.) | 1,0 | 1,2 | -16,1 |
| Kosice Airport (in Mio.) | 0,0 | 0,1 | -40,6 |
| Flughafen Wien und Beteiligungen (VIE, MLA, KSC) | 6,0 | 7,3 | -18,6 |
| Verkehrsentwicklung Wien | |||
| Gesamtpassagiere (in Mio.) | 4,9 | 6,1 | -18,8 |
| davon Transferpassagiere (in Mio.) | 1,0 | 1,2 | -22,4 |
| Flugbewegungen | 48.613 | 56.343 | -13,7 |
| MTOW (in Mio. Tonnen) 5 | 2,0 | 2,3 | -12,8 |
| Fracht (Luftfracht und Trucking; in Tonnen) | 63.184 | 66.641 | -5,2 |
| Sitzladefaktor (in %) 6 | 65,3 | 70,7 | n.a. |
| Börsetechnische Kennzahlen |
||
|---|---|---|
| Marktkapitalisierung (per 31.3.2020; in € Mio.) | 1.974 | |
| Börsenkurs: Höchstwert in € (am 2.1.2020) | 38,10 | |
| Börsenkurs: Tiefstwert in € (am 18.3.2020) | 17,00 | |
| Börsenkurs: Wert per 31.3.2020 (in €) | 23,50 | |
| Börsenkurs: Wert per 31.12.2019 (in €) | 37,75 | |
| Reuters | VIEV.VI |
|---|---|
| Bloomberg | FLU:AV |
| Nasdaq | FLU-AT |
| ISIN | AT00000VIE62 |
| Kassamarkt | FLU |
| ADR | VIAAY |
1) EBITDA-Marge (Earnings before Interest, Taxes, Depreciation and Amortisation) = Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen / Umsatzerlöse 2) EBIT-Marge (Earnings before Interest and Taxes) = Ergebnis vor Zinsen und Steuern / Umsatzerlöse 3) Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen inklusive Rechnungkorrekturen Vorjahre 4) Personalstand im Jahresdurchschnitt gewichtet nach Beschäftigungsgrad inklusive Lehrlinge, exklusive Mitarbeiter ohne Bezug (Karenz, Bundesheer, etc.), Vorstände und Geschäftsführer 5) MTOW: Maximum Take off Weight (Höchstabfluggewicht) der Luftfahrzeuge 6) Sitzladefaktor: Gesamtpassagiere/angebotene Sitzplatzkapazität
Betrachtet man die Ergebnisse der Flughafen Wien Gruppe für die ersten drei Monate 2020, so markieren sie das Ende einer viele Jahre dauernden Serie stetig steigender Passagier- und Ertragszahlen: 18,6% Passagierrückgang auf 6,0 Millionen Reisende, 9,0% Umsatzminus auf € 161,4 Mio. und als Folge davon eine Reduktion des Nettogewinns um 36,6% auf € 16,1 Mio.
Die Ergebnisse des ersten Quartals reflektieren den Beginn der beispiellosen Krise, die durch die COVID-19-Pandemie ab der zweiten Märzwoche über die Weltwirtschaft als Ganzes und die Luftfahrt im Besonderen hereingebrochen ist. Die Dramatik zeigt sich in einer Monatsbetrachtung des Flughafen Wien: Noch bis Ende Februar lagen wir mit einem Passagierplus von 11,3% weiter auf Rekordkurs, ehe uns der März mit dem Shutdown ganzer Länder wie Italien oder Spanien, weltweiten Reisebeschränkungen und der Einstellung des Linienflugbetriebs für uns bedeutender Airlines - etwa Austrian, Lufthansa, Lauda oder Wizz-Air – einen regelrechten Kollaps von 2,4 Millionen Reisenden im Vorjahr auf heuer 808.000 Fluggäste bescherte. Im April kam der Flugverkehr mit wenigen Ausnahmen wie beispielsweise Rückholaktionen für Urlauber oder Luftfracht, hier insbesondere für medizinische Güter, schließlich komplett zum Erliegen. Das Passagierminus im Vergleich zu 2019 liegt hier sowohl in der Gruppe als auch am Flughafen Wien bei über 99 Prozent.
Ein derartiger Einbruch ist historisch einmalig und es ist daher heute schwierig, Prognosen für die Entwicklung der nächsten 18 Monate abzugeben. Wichtige Parameter sind die Dauer der Pandemie, die durchaus unterschiedliche Betroffenheit von Ländern und Regionen, vor allem aber die Verfügbarkeit von Impfungen bzw. wirksamen Medikamenten. Das gleiche gilt für die Einschätzung, wann gesetzliche Reisebeschränkungen auslaufen und durch welche Massnahmen sie ersetzt werden. Aus diesem Grund konnten wir nach der erfolgten Gewinnwarnung auch keine neue Prognose für 2020 veröffentlichen. Sichergestellt ist allerdings, dass, sowohl durch ein rigoroses Sparprogramm als auch eine massive Kürzung geplanter Investitionen, die Inanspruchnahme der Kurzarbeit und die Vorsorge durch ausreichende Kreditlinien, die Liquidität des Unternehmens auch für eine langandauernde Krise gewährleistet ist. So wie in vielen andern Ländern laufen auch in Österreich intensive Bemühungen und Gespräche der Bundesregierung mit unserem Home-Carrier AUA bzw. dessen Mutterkonzern Lufthansa, um ein Rettungsprogramm zu vereinbaren.
Mittelfristig glauben wir, dass sich der Luftverkehr wieder erholen wird, so wie auch nach vielen anderen, erfolgreich überwundenden Krisen in der Vergangenheit und dass wir dann auch wieder neues Wachstum sehen werden. Auf den Aspekt des Schutzes der Gesundheit wird jedoch sicherlich mehr Gewicht gelegt werden als bisher.
Doch auch eine Krise, in die man unverschuldet gerät, rechtfertigt weder Untätigkeit noch fehlenden Gestaltungswillen. Wir haben daher gemeinsam mit unseren Mitarbeitern alle denkbaren Anstrengungen unternommen, um die laufenden Kosten zu reduzieren und jede nicht dringend nötige Investition verschoben oder überhaupt gestrichen. So werden zwar die Modernisierung und Neugestaltung von Terminal 2 und Plaza zu Ende geführt und der Bürokomplex Office Park 4 wie geplant im zweiten Halbjahr eröffnet, doch andere Projekte wie die Süderweiterung, der Umbau Pier Ost sowie die Planungsund Vorbereitungsarbeiten für die 3. Piste für mindestens ein Jahr zurückgestellt. Wir werden in Folge dessen heuer unter € 100 Mio. investieren statt der geplanten € 200 Mio.
Unsere Mitarbeiter am Standort Wien sind sämtlich in Kurzarbeit, was zu einer deutlichen Reduktion des Personalaufwands führt und uns erlaubt, derzeit von Kündigungen abzusehen. Auch wurden einige Gebäude- und Terminalteile vorübergehend stillgelegt um Betriebs- und Instandhaltungskosten zu sparen. Insgesamt umfasst das Sparpaket € 220 Mio. was einem Viertel des geplanten Umsatzes für 2020 entspricht.
Trotz all dieser beispiellosen Herausforderungen sehen wir die aktuelle Krise auch als eine Gelegenheit, unsere Prozesse und Strukturen auf äußerste Effizienz zu prüfen. Denn unser Ziel ist es, die Chancen, die sich nach dem Ende der COVID-19-Pandemie sicherlich bieten werden, noch effektiver und flexibler nutzen zu können. Dabei wird uns das sparsame Wirtschaften der vergangenen Jahre zu Gute kommen, das uns eine solide Bilanzstruktur, niedrige Verschuldung und eine äußerst gute Bonität beschert hat.
Abschließend möchten wir Ihnen als unseren Aktionären sehr herzlich für ihr Vertrauen danken. Wir wünschen Ihnen, dass sie gesund durch diese schwierige Zeit kommen mögen und würden uns freuen, wenn Sie uns weiter durch dieses einzigartig herausfordernde Jahr begleiteten!
Schwechat, Mai 2020 Der Vorstand
Dr. Günther Ofner Mag. Julian Jäger
Vorstandsmitglied, CFO Vorstandsmitglied, COO

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FINANZINFORMATION
In den ersten drei Monaten 2020 entwickelte sich das Passagieraufkommen der Flughafen-Wien-Gruppe (Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Košice) durch Auswirkungen der COVID-19-Pandemie mit einem Rückgang um 18,6% auf 5.978.526 Reisende deutlich negativ. Neben dem Rückgang der Lokalpassagiere um 17,5% auf 5.003.513 verzeichneten die Transferpassagiere ein Minus von 22,1% auf 969.112 Passagiere. Im ersten Quartal sank die Anzahl der Flugbewegungen in der Gruppe um 13,6% auf 57.853 Starts und Landungen, das Frachtaufkommen ging um 4,9% auf 67.142 Tonnen zurück.
Zu Beginn des Jahres setzte sich zunächst die erfolgreiche Verkehrsentwicklung des Rekordjahres 2019 weiter fort. In den ersten zwei Monaten konnte ein Passagierwachstum von +11,3% auf 4.111.134 Reisende verzeichnet werden.
Im März wurden die Auswirkungen der weltweiten Ausbreitung des Coronavirus durch einen massiven Verkehrsrückgang aufgrund von Reisebeschränkungen und Einreiseverboten deutlich sichtbar. Im Vergleich zum März des Vorjahres ging das Passagieraufkommen um 65,8% auf 808.454 Passagiere zurück.
Daraus resultierte insgesamt ein Rückgang der Passagierzahlen am Flughafen Wien um 18,8% auf 4.919.588 (Q1/2019: 6.059.700).
Die Zahlen im Detail: Am Flughafen Wien wurden im ersten Quartal 2020 insgesamt 3.952.067 Reisende abgefertigt, was einem Rückgang von 17,4% entspricht, die Zahl der Transferpassagiere sank um 22,4% auf 961.746 Fluggäste.
Auch die Entwicklung gesplittet nach Regionen ist aufgrund der Pandemie-bedingten hohen Anzahl an Flugannullierungen entsprechend negativ. Nach Westeuropa sank das Passagieraufkommen um 20,1% auf 1.654.232 abfliegende Passagiere. In Richtung der CEE-Region wurden 418.015 Reisende abgefertigt, was einem Rückgang von 16,4% entspricht. Der Ferne Osten verzeichnete einen Rückgang von 23,8% auf 102.180 abfliegende Passagiere. Das Passagieraufkommen in den Nahen und Mittleren Osten ist um 15,0% auf 142.167 abfliegende Reisende zurückgegangen. Nach Nordamerika reduzierte sich das Passagieraufkommen um 14,1% auf 52.515 abfliegende Reisende. Der Verkehr nach Afrika sank nur um 1,3% auf 76.589 abfliegende Passagiere. Dieser verhältnismäßig geringe Rückgang ist auf das starke Wachstum im Jänner und Februar zurückzuführen.
Ähnlich negativ entwickelten sich auch andere Verkehrskennzahlen: Die durchschnittliche Auslastung (Sitzladefaktor) der Flüge (Linie und Charter) sank von 70,7% auf 65,3%, die Anzahl der Flugbewegungen ging um 13,7% auf 48.613 Starts und Landungen zurück. Das Höchstabfluggewicht (MTOW) reduzierte sich um 12,8% auf 2.012.409 Tonnen. Das Frachtaufkommen verzeichnete einen Rückgang um 5,2% auf 63.184 Tonnen.
Austrian Airlines, der größte Kunde am Standort, fertigte in den ersten drei Monaten des Jahres 1.844.233 Passagiere ab, das entspricht einem Minus von 23,2% zum Vorjahreszeitraum. Der Marktanteil verringerte sich auf 37,5% (-2,1%p). (Anmerkung: Austrian Airlines hat mit 18.3.2020 den Linienflugbetrieb temporär eingestellt.)
Mit einem Marktanteil von 13,0% am Gesamtpassagieraufkommen (+5%p) konnte der zweitgrößte Carrier am Standort, Lauda, trotz der COVID-19-Pandemie um 31,8% mehr Passagiere abfertigen (641.650) als in den ersten drei Monaten 2019. Das ist auf ein starkes Wachstum v.a. im Jänner und Februar 2020 zurückzuführen. (Anmerkung: Lauda hat mit 16.3.2020 den Linienflugbetrieb temporär eingestellt).
Wizz Air verzeichnete im ersten Quartal 2020, aufgrund einer starken Performance im Jänner und Februar, eine Steigerung um 24,0% auf 480.581 Reisende, wodurch sich der Marktanteil am Gesamtpassagieraufkommen auf 9,8% (Q1/2019: 6,4%) erhöhte. (Anmerkung: Wizz Air hat mit 24.3.2020 den Linienflugbetrieb ab Wien temporär eingestellt).
Auch die beiden Auslandsbeteiligungen der Flughafen Wien AG entwickelten sich durch die COVID-19 Pandemie spürbar negativ: Am Flughafen Malta ging das Passagierkommen im ersten Quartal 2020 um 16,1% auf 1.009.052 Reisende zurück und der Flughafen Košice verzeichnete eine Passagierrückgang um 40,6% auf 49.886.
In den ersten drei Monaten 2020 erzielte die Flughafen-Wien-Gruppe (FWAG) einen Umsatz von € 161,4 Mio. (Q1/2019: € 177,3 Mio.), was einem Rückgang von 9,0% entspricht. Die aufgrund der COVID-19 Pandemie weltweit eingeführten Einreise- und Kontaktbeschränkungen und die damit einhergehenden Flugannullierungen sorgten für Umsatzreduktionen in allen Segmenten:
Die Umsätze im Segment Airport reduzierten sich um 8,8% auf € 75,8 Mio. (Q1/2019: € 83,2 Mio.). Dies ist vor allem auf niedrigere Erlöse aus passagierbezogenen und aircraftbezogenen Entgelten (minus € 5,6 Mio.) zurückzuführen. Die Infrastrukturerlöse und sonstige Dienstleistungen reduzierten sich um € 1,7 Mio.
Der Umsatz aus der Vorfeldabfertigung sank auch aufgrund geringerer Enteisungserlöse von € 23,7 Mio. im Q1/2019 auf € 23,4 Mio. im Q1/2020 unter anderem auch aufgrund von geringeren Enteisungserlösen. Die Erlöse aus der Verkehrsabfertigung reduzierten sich um 39,5% auf € 2,2 Mio.
Die Umsätze aus Center Management und Hospitality sanken in den ersten drei Monaten 2020 um 10,3% auf € 15,2 Mio. (Q1/2019: € 16,9 Mio.). Auch die Parkerlöse gingen im Vorjahresvergleich um 25,3% auf € 9,3 Mio. (Q1/2019: € 12,5 Mio.) zurück.
Die Umsätze am Flughafen Malta sind ebenfalls aufgrund der pandemiebedingt geringeren Passagierzahlen rückläufig und sanken im Vorjahresvergleich um 17,7% auf € 12,8 Mio. (Q1/2019: € 15,6 Mio.).
Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen im Wesentlichen aufgrund eines Einmaleffektes aus einem Grundstücksverkauf im ersten Quartal 2019 von € 1,2 Mio. sowie Veränderungen anderer Vermögenswerte um 24,9% unter dem Vorjahreswert von € 3,2 Mio.
Die Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen reduzierten sich in den ersten drei Monaten 2020 um 7,0% auf € 10,4 Mio. (Q1/2019: € 11,2 Mio.). Der Energieaufwand sank um € 0,8 Mio. auf € 4,2 Mio. (Q1/2019: € 5,0 Mio.), die Aufwendungen für sonstiges Material befinden sich auf Vorjahresniveau.
Der Personalaufwand erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 3,9% von € 73,9 Mio. auf € 76,8 Mio. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf kollektivvertragliche Erhöhungen ab Mai des Vorjahres und einem höheren durchschnittlichen Personalstand, der vor allem aus der Änderung des Konsolidierungskreises resultiert (Einbeziehung der GET2 in den Vollkonsolidierungskreis ab 01.05.2019), zurückzuführen.
Der durchschnittliche Personalstand (FTE, Vollzeitäquivalente) der Flughafen-Wien-Gruppe stieg im Vorjahresvergleich von 4.878 auf nunmehr 5.687 Mitarbeiter (plus 16,6%). Die ab 16. März am Standort Wien eingeführte Kurzarbeit dämpft im Wesentlichen durch den Abbau von Urlauben und Überstunden den Personalaufwand des ersten Quartals.
Der sonstige betriebliche Aufwand (inkl. Wertminderung/Wertaufholung auf Forderungen) konnte aufgrund von unmittelbar mit Beginn der COVID-19 Pandemie eingeleiteten Kostensenkungen sowie der aufgrund der Änderung des Konsolidierungskreises am 1.5. des Vorjahres geringeren Fremdleistungen um 28,1% auf € 17,4 Mio. (Q1/2019: € 24,1 Mio.) reduziert werden. Die wesentlichen Bewegungen ergaben sich im Bereich der Instandhaltungen (minus € 5,0 Mio.) sowie der Fremdleistungen von Konzerngesellschaften aufgrund der Einbeziehung der GET2 in den Konsolidierungskreise ab 1.5. des Vorjahres (minus € 3,4 Mio.). Auch die Aufwendungen für Marketing und Marktkommunikation (minus € 0,6 Mio.) sowie der sonstige Betriebsaufwand (minus € 1,2 Mio.) konn-
ten gesenkt werden. Gegenläufig wirken gestiegene Aufwendungen für Wertberichtigungen von Forderungen (plus € 3,2 Mio.).
Die operativen Ergebnisse der at-Equity-Beteiligungen reduzierten sich um € 0,6 Mio. auf minus € 0,2 Mio. (Q1/2019: plus € 0,4 Mio.). Aufgrund zahlreicher Flugausfälle wurde der Betrieb des City Airport Train (CAT) ab 19. März vorläufig eingestellt.
Aufgrund der negativen Umsatzentwicklung und der erst mit Verzögerung wirksamen Kostensenkungsmaßnahmen reduzierte sich das EBITDA im Vergleich zum Vorjahr überproportional um 17,7% von € 71,6 Mio. auf € 59,0 Mio. Die EBITDA-Marge sank von 40,4% auf 36,6%.
Im ersten Quartal 2020 wurden Abschreibungen von € 32,6 Mio. (Q1/2019: € 33,3 Mio.) erfasst.
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) reduzierte sich aufgrund des Rückgangs des operativen Ergebnisses (EBITDA) und geringerer Abschreibungen um 31,2% auf € 26,4 Mio. (Q1/2019: € 38,4 Mio.). Die EBIT-Marge beläuft sich auf 16,4% im Q1/2020 nach 21,7 % in der Vorperiode.
Das Finanzergebnis veränderte sich im Quartalsvergleich von minus € 3,5 Mio. auf minus € 5,0 Mio. Das Zinsergebnis von minus € 4,0 Mio. (Q1/2019: minus € 4,6 Mio.) konnte aufgrund der gesunkenen Finanzverbindlichkeiten (im Vergleich zum Q1/2019) verbessert werden. Das sonstige Finanzergebnis in Höhe von minus € 1,2 Mio. (Q1/2019: plus € 0,7 Mio.) enthält die Bewertung von Finanzinstrumenten.
Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) erreichte in den ersten drei Monaten € 21,4 Mio., ein Minus von 38,7% gegenüber dem Vorjahr (Q1/2019: € 34,9 Mio.). Nach Abzug der Ertragsteuern in Höhe von € 5,3 Mio. (Q1/2019: € 9,5 Mio.) betrug das Periodenergebnis € 16,1 Mio. (Q1/2019: € 25,5 Mio.), was einer Reduktion von 36,6% entspricht.
Der den Gesellschaftern der Muttergesellschaft zustehende Periodengewinn sank um 35,1 % auf € 15,6 Mio. Auf die nicht beherrschenden Anteile entfällt ein Ergebnis für die ersten drei Monate von € 0,5 Mio. (Q1/2019: € 1,4 Mio.).
| Q1/2020 in T€ | Airport | Handling & Sicherheits dienst leistungen |
Retail & Properties |
Malta | Sonstige Segmente |
Konzern |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Externe Segmentumsätze |
75.830,1 | 36.612,1 | 32.073,2 | 12.831,9 | 4.044,8 | 161.392,1 |
| Interne Segmentumsätze |
8.265,9 | 18.348,0 | 3.402,9 | 0,0 | 30.654,3 | |
| Segmentumsätze | 84.096,0 | 54.960,1 | 35.476,1 | 12.831,9 | 34.699,1 | |
| Segment EBITDA | 30.418,1 | -816,9 | 18.246,6 | 4.975,5 | 6.158,6 | 58.981,9 |
| Segment EBITDA Marge (in %) |
36,2 | -1,5 | 51,4 | 38,8 | 17,7 |
| Segment EBIT | 10.367,2 | -3.087,1 | 13.947,0 | 2.139,7 | 3.032,5 | 26.399,3 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Segment EBIT Marge (in %) |
12,3 | -5,6 | 39,3 | 16,7 | 8,7 |
| Q1/2019 in T€ | Airport | Handling & Sicherheits dienst leistungen |
Retail & Properties |
Malta | Sonstige Segmente |
Konzern |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Externe Segmentumsätze |
83.155,0 | 38.531,5 | 36.198,0 | 15.590,7 | 3.868,3 | 177.343,5 |
| Interne Segmentumsätze |
7.603,8 | 17.466,0 | 3.436,6 | 0,0 | 26.303,4 | |
| Segmentumsätze | 90.758,8 | 55.997,6 | 39.634,6 | 15.590,7 | 30.171,7 |
| Segment EBITDA | 34.734,9 | 1.197,8 | 24.603,2 | 7.429,1 | 3.684,8 | 71.649,8 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Segment EBITDA Marge (in %) |
38,3 | 2,1 | 62,1 | 47,7 | 12,2 |
| Segment EBIT | 13.776,4 | -1.125,5 | 20.166,4 | 4.636,3 | 942,0 | 38.395,6 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Segment EBIT Marge (in %) |
15,2 | -2,0 | 50,9 | 29,7 | 3,1 |
In den ersten drei Monaten 2020 fiel der externe Umsatz im Segment Airport um 8,8% auf € 75,8 Mio. (Q1/2019: € 83,2 Mio.). Die Erlöse aus aircraftbezogenen Entgelten sanken trotz des gemäß Indexformel angehobenen Entgelts im Vorjahresvergleich um 15,3% auf € 14,1 Mio. (Q1/2019: € 16,7 Mio.). Die passagierbezogenen Entgelte reduzierten sich im ersten Quartal 2020 um 5,5% auf € 51,7 Mio. (Q1/2019: € 54,7 Mio.). Die Erlöse aus der Bereitstellung und Vermietung von Infrastruktur und aus sonstigen Dienstleistungen sanken um 14,7% auf € 10,0 Mio. Die internen Umsatzerlöse stiegen leicht um 8,7% auf € 8,3 Mio u.a. durch höhere interne Vermietungserlöse. Der externe Materialaufwand reduzierte sich im Periodenvergleich um 28,3% auf € 0,8 Mio. (Q1/2019: € 1,1 Mio.) u.a. aufgrund eines geringeren Verbrauchs an Enteisungsmitteln. Der Personalaufwand stieg aufgrund eines höheren durchschnittlichen Personalstands (572 im Vergleich zu 522) um 0,3% auf € 11,3 Mio. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten um 50,4% auf € 4,7 Mio. (Q1/2019: € 9,5 Mio.) gedrückt werden. Dies ist u.a. auf gesunkene Aufwendungen für Instandhaltungen sowie für Marketing und Marktkommunikation zurückzuführen. Der interne Betriebsaufwand beläuft sich auf € 38,0 Mio.
Im Segment Airport betrug das EBITDA aufgrund der gesunkenen Umsätze in den ersten drei Monaten 2020 € 30,4 Mio. (Q1/2019: € 34,7 Mio.). Unter Berücksichtigung der Abschreibungen im Ausmaß von € 20,1 Mio. (Q1/2019: € 21,0 Mio.) wurde ein Segment-EBIT in Höhe von € 10,4Mio. nach € 13,8 Mio. in der Vergleichsperiode des Vorjahres erzielt (minus 24,7%). Die EBITDA-Marge reduzierte sich von 38,3% auf 36,2%, die EBIT-Marge von 15,2% auf 12,3%.
In den ersten drei Monaten reduzierten sich die externen Umsätze des Segments Handling & Sicherheitsdienstleistungen um 5,0% auf € 36,6 Mio. (Q1/2019: € 38,5 Mio.). Die Umsatzerlöse aus der Vorfeldabfertigung sanken auch aufgrund von geringeren Enteisungserlösen um 1,2% auf € 23,4 Mio. Die Erlöse aus der Frachtabfertigung blieben trotz Mengenrückgangs mit € 7,8 Mio. auf dem Niveau des Vorjahres. Die externen Erlöse aus der Verkehrsabfertigung fielen um 39,5 % auf € 2,2 Mio. Die externen Umsatzerlöse für Sicherheitsdienstleistungen befinden sich mit € 1,2 Mio. (Q1/2019: € 1,2 Mio.) auf dem Niveau der Vorjahresperiode. Der Bereich General Aviation erzielte in den ersten drei Monaten 2020 einen Umsatz in Höhe von € 2,0 Mio. (minus 8,9 %) Die internen Umsatzerlöse stiegen u.a. im Bereich der Dienstleistungen für den Flugbetrieb um € 0,9 Mio. auf € 18,3 Mio. (Q1/2019: € 17,5 Mio.).
Der Materialaufwand reduzierte sich im Vorjahresvergleich um 4,5% auf € 2,6 Mio. Der Personalaufwand sank trotz des höheren durchschnittlichen Personalstands (plus 360 Personen auf 3.469 Mitarbeiter) aufgrund von Urlaubs- und Überstundenabbau sowie Förderungen aus der COVID-19 Kurzarbeit um 1,4 % auf € 42,4 Mio. (Q1/2019: € 43,0 Mio.). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit € 1,9 Mio. auf dem Niveau der Vorjahresperiode. Der interne Betriebsaufwand erhöhte sich u.a. aufgrund höherer intern bezogener Leistungen von Tochtergesellschaften (GET2) sowie IT Dienstleistungen um € 1,7 Mio. auf € 9,0 Mio. (Q1/2019: € 7,3 Mio.).
Das EBITDA des Segments Handling & Sicherheitsdienstleistungen sank in den ersten drei Monaten 2020 insbesondere aufgrund des rückläufigen Umsatzes auf minus € 0,8 Mio. (Q1/2019: plus € 1,2 Mio.). Nach Berücksichtigung der Abschreibungen in Höhe von € 2,3 Mio. (Q1/2019: € 2,3 Mio.) wurde ein EBIT von minus € 3,1 Mio. (Q1/2019: minus € 1,1 Mio.) erzielt. Die EBITDA-Marge lag mit minus 1,5% unter dem Vorjahresniveau von plus 2,1%, und die EBIT-Marge betrug im Q1/2020 minus 5,6% (Q1/2019: minus 2,0%).
Die externen Umsatzerlöse im Segment Retail & Properties sanken im Vorperiodenvergleich um 11,4% auf € 32,1 Mio. (Q1/2019: € 36,2 Mio.). Diese Entwicklung resultiert einerseits aus geringeren Erlösen des Centermanagement & Hospitality, welche sich um 10,3% auf € 15,2 Mio. reduzierten (Q1/2019: € 16,9 Mio.). Andererseits fielen auch die Parkerlöse um 25,3% von € 12,5 Mio. auf € 9,3 Mio. Die Erlöse aus dem Vermietungsbereich belaufen sich auf € 7,6 Mio. (Q1/2019: € 6,8 Mio.). Die internen Umsatzerlöse liegen mit € 3,4 Mio. auf Vorjahresniveau, während sich die anderen Erträge aufgrund eines Grundstücksverkaufs im Vorjahr auf € 0,7 Mio. reduzierten (Q1/2019: € 1,9 Mio.).
Der Materialaufwand stieg durch höhere bezogene Leistungen auf € 0,6 Mio. (Q1/2019: € 0,5 Mio.). Der Personalaufwand erhöhte sich leicht bei einem Mitarbeiterstand von 142 Personen (Q1/2019: 139 Personen) um 2,8% auf € 3,0 Mio. (Q1/2019: € 2,9 Mio.). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich geringfügig um € 0,1 Mio. auf € 3,2 Mio., und auch die internen Betriebsaufwendungen stiegen geringfügig um € 0,7 Mio. auf € 11,1 Mio.
Das EBITDA des Segments Retail & Properties reduzierte sich in den ersten drei Monaten 2020 aufgrund der gesunkenen Erlöse in den Bereichen Parken, Retail und Gastronomie sowie auch aufgrund geringerer Erträge aus Grundstücksverkäufen um 25,8% von € 24,6 Mio. auf € 18,2 Mio. Die Abschreibungen liegen mit € 4,3 Mio. leicht unter dem Vorjahresniveau (Q1/2019: € 4,4 Mio.). Das EBIT sank ebenfalls um 30,8% auf € 13,9 Mio. (Q1/2019: € 20,2 Mio.). Die EBITDA-Marge betrug 51,4% (Q1/2019: 62,1%), die EBIT-Marge 39,3% (Q1/2019: 50,9%).
Die externen Umsätze des Segments Malta fielen in den ersten drei Monaten um 17,7% auf € 12,8 Mio. ab (Q1/2019: € 15,6 Mio.). Die airportbezogenen Umsätze reduzierten sich im Quartalsvergleich um 20,0% auf € 7,8 Mio. was auch in diesem Segment primär auf den ausbleibenden Verkehr infolge der Reisebeschränkungen während der CO-VID-19-Pandemie zurückzuführen ist. Entsprechend ging auch im Bereich Retail & Property der Umsatz um 12,2% auf € 5,0 Mio zurück.
Der Materialaufwand lag mit € 0,6 Mio. geringfügig unter dem Vorjahresniveau. Die Personalaufwendungen stiegen aufgrund eines höheren Personalstands und kollektivvertraglicher Erhöhungen um 17,3% auf € 2,7 Mio. (Q1/2019: € 2,3 Mio.). Der sonstige betriebliche Aufwand konnte hingegen um 11,0% auf € 4,6 Mio. reduziert werden und setzte sich u.a. aus Aufwendungen für Sicherheitspersonal, Reinigung, PRM-Leistungen, sonstigen Fremdpersonalleistungen, EDV, Airline-Marketing und Instandhaltungen zusammen.
Im ersten Quartal 2020 verzeichnete das Segment Malta ein EBITDA von € 5,0 Mio. (Q1/2019: € 7,4 Mio.) und eine EBITDA-Marge von 38,8% nach 47,7% im Vorjahr. Nach Berücksichtigung der Abschreibungen in Höhe von € 2,8 Mio. (Q1/2019: € 2,8 Mio.) belief sich das EBIT auf € 2,1 Mio. (Q1/2019: € 4,6 Mio.), was einer EBIT-Marge von 16,7% entspricht (Q1/2019: 29,7%).
Die externen Umsätze des Segments Sonstige Segmente lagen im ersten Quartal 2020 bei € 4,0 Mio. (Q1/2019: € 3,9 Mio.). Dieser geringe Anstieg ist durch höhere Erlöse der GET2 begründet, die sich erst seit 01.05.2019 im Vollkonsolidierungskreis befindet. Die Erlöse des Bereichs der Ver- und Entsorgung halten sich mit € 2,2 Mio. auf dem Vorjahresniveau. Die internen Erlöse belaufen sich auf € 30,7 Mio. (Q1/2019: € 26,3 Mio.). Die Erhöhung ist ebenfalls auf die Vollkonsolidierung der GET2 seit 01.05.2019 zurückzuführen. Die anderen Erträge (inkl. aktivierter Eigenleistungen) betrugen € 0,4 Mio. (Q1/2019: € 0,5 Mio.).
Der Aufwand für Material und bezogene Leistungen ging im Periodenvergleich um 6,6% auf € 5,9 Mio. zurück (Q1/2019: € 6,3 Mio.). Der Personalaufwand stieg im Wesentlichen aufgrund der Vollkonsolidierung der GET2 ab 01.05.2019 um 20,5% von € 14,4 Mio. auf € 17,4 Mio. bei einem durchschnittlichen Personalstand von 1.143 Mitarbeitern (Q1/2019: 753). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich im Vergleich zum Vorjahr von € 4,4 Mio. auf € 2,9 Mio., was auf geringere Instandhaltungen zurückzuführen ist. Der interne Aufwand beläuft sich auf € 2,6 Mio. (Q1/2019: € 2,3 Mio.)
Das at-Equity-Ergebnis spiegelt das operative Ergebnis der Beteiligungen wider. In den ersten drei Monaten 2020 wurden anteilige Periodenergebnisse in Höhe von minus € 0,2 Mio. verzeichnet (Q1/2019: plus € 0,4 Mio.).
In Summe verzeichnete das Segment Sonstige Segmente ein EBITDA in Höhe von € 6,2 Mio. (Q1/2019: € 3,7 Mio.). Nach Berücksichtigung der in den ersten drei Monaten gestiegenen Abschreibungen in Höhe von € 3,1 Mio. (Q1/2019: € 2,7 Mio.) konnte ein Segment-EBIT von € 3,0 Mio. (Q1/2019: € 0,9 Mio.) erzielt werden. Die EBITDA-Marge betrug 17,7% (Q1/2019: 12,2%), die EBIT-Marge belief sich auf 8,7% (Q1/2019: 3,1%).
Die Nettoverschuldung beläuft sich zum 31. März 2020 auf € 81,1 Mio. (31.12.2019: € 81,4). Die Eigenkapitalquote sank um 0,9Prozentpunkte auf 59,2% im Vergleich zum 31.12.2019). Das Gearing verbesserte sich von 5,9% (31. Dezember 2019) auf nunmehr 5,8%.
Der Netto-Geldfluss aus laufender Geschäftstätigkeit sank im Q1/2020 auf € 26,5 Mio. nach € 72,3 Mio. im Vorjahr. Das operative Ergebnis (EBT zuzüglich Abschreibungen, abzüglich Bewertung von Finanzinstrumenten) fiel dementspechend um € 12,2 Mio. auf € 55,2 Mio. (Q1/2019: € 67,4 Mio.). Im ersten Quartal 2020 verzeichnete die Gruppe einen Forderungsabbau in Höhe von € 32,8 Mio. (Q1/2019: Abbau in Höhe von € 7,4 Mio.). Gleichzeitig reduzierten sich die Passiva im Wesentlichen aufgrund der Gutschrift von Incentives aus dem Vorjahr um € 64,1 Mio. (Q1/2019: Abbau in Höhe von € 4,6 Mio.) . Die Auszahlungen für Ertragsteuern beliefen sich in den ersten drei Monaten auf € 0,1 Mio. (Q1/2019: € 9,3 Mio.).
Der Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit belief sich auf minus € 47,5 Mio. nach minus € 47,7 Mio. im Vorjahr. Während in den ersten drei Monaten 2020 € 22,5 Mio. für Investitionsprojekte (inkl. Finanzanlagen) ausbezahlt wurden, erfolgten im Vorjahr Auszahlungen in Höhe von € 32,6 Mio. Weiters wurden in den ersten drei Monaten 2020 € 55,6 Mio. (Vorjahr: € 35,2 Mio.) in kurz- und langfristige Veranlagungen (Termineinlagen) investiert. Im ersten Quartal 2019 wurden € 15,0 Mio. in Wertpapiere investiert. Dem stehen Einzahlungen aus abgelaufenen Termineinlagen in Höhe von € 30,6 Mio. im ersten Quartal 2020 (Q1/2019: € 35,0 Mio.) gegenüber.
Der Free-Cashflow (Netto-Geldfluss aus laufender Geschäftstätigkeit plus Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit) beläuft sich daher auf minus € 21,0 Mio. (Q1/2019: € 24,6 Mio.).
Der Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von plus € 97,1 Mio. (Q1/2019: minus € 15,1 Mio.) ist im Wesentlichen auf die Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten in Höhe von rund € 100 Mio. (Q1/2019: € 15,0 Mio.) zurückzuführen. Weiters wurden im Jahr 2020 € 0,1 Mio. (Q1/2019: € 0,1 Mio.) für Leasingverpflichtungen und für den Erwerb von eigenen Aktien € 2,7 Mio. ausbezahlt. In der Vorperiode wurden € 30,0 Mio. an Finanzverbindlichkeiten getilgt, in der laufenden Periode € 0,1 Mio.
Der Finanzmittelbestand betrug zum 31. März 2020 € 160,9 Mio. nach € 84,8 Mio. zum 31. Dezember 2019.
Das langfristige Vermögen erhöhte sich seit Jahresbeginn per Saldo um € 44,1 Mio. auf € 2.043,7 Mio. Laufende Zugänge bei immateriellen Vermögenswerten, Sachanlagen und als Finanzinvestition gehaltene Immobilien in Höhe von € 21,9 Mio. stehen Abschreibun- > gen in Höhe von € 32,6 Mio. gegenüber. Die Buchwerte der at-Equity-Beteiligungen reduzierten sich aufgrund der negativen operativen Ergebnisse von € 43,7 Mio. auf € 43,5 Mio. Die Erhöhung der sonstigen Vermögenswerte ist auf Umgliederungen aufgrund des Fälligkeitsprofils von Termingeldern und neuen Veranlagungen zurückzuführen.
Das kurzfristige Vermögen stieg im Vergleich zum Jahresende vor allem aufgrund eines höheren Bestands an liquiden Mitteln um € 12,2 Mio. auf € 313,3 Mio. (31. Dezember 2019: € 301,1 Mio.). Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente erhöhten sich um € 76,1 Mio. auf € 160,9 Mio. (31. Dezember 2019: € 84,8 Mio.). Dem stehen gesunkene Forderungen und sonstige Vermögenswerte aus dem Rückgang der kurzfristigen Termineinlagen um € 30,0 Mio. und der Umgliederung in das langfristige Vermögen aufgrund von Wiederveranlagungen in Termineinlagen gegenüber. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich im Periodenvergleich bedingt durch die Gutschrift von Incentives stichtagsbezogen um € 42,0 Mio. auf € 26,4 Mio. (31. Dezember 2019: € 68,4 Mio.). Die Wertpapiere nahmen um € 1,2 Mio. auf € 57,5 Mio. ab, was auf die laufende Bewertung zurückzuführen ist.
Das Eigenkapital erhöhte sich seit dem Jahresultimo in Summe um 1,0% auf € 1.394,3 Mio. (31. Dezember 2019: € 1.380,9 Mio.). Einerseits wurde das laufende Periodenergebnis (inkl. nicht beherrschende Anteile) in Höhe von € 16,1 Mio. erfasst. Gegenläufig wirkt der Erwerb von eigenen Aktien in Höhe von € 2,7 Mio. Die Eigenkapitalquote reduzierte sich durch den Anstieg der Bilanzsumme leicht von 60,0% zum Jahresende 2019 auf nunmehr 59,2%.
Die langfristigen Schulden reduzierten sich – u.a. aufgrund der Auflösung von passiven latenten Steuern und geringeren Finanz- und Leasingverbindlichkeiten – von € 572,5 Mio. auf € 569,5 Mio.
Die kurzfristigen Schulden erhöhten sich im Gegenzug um € 46,0 Mio. auf € 393,2 Mio. Der Erhöhung der kurzfristigen Finanz- und Leasingverbindlichkeiten um € 99,9 Mio. auf € 125,4 Mio. ist im Wesentlichen auf die Aufnahme von kurzfristigen Krediten zurückzuführen. Die Lieferantenverbindlichkeiten reduzierten sich stichtagsbezogen um € 9,9 Mio. auf € 35,6 Mio. Die übrigen Rückstellungen belaufen sich auf € 131,3 Mio. nach 212,6 Mio. zum 31. Dezember 2019. Die Reduktion ist u.a. auch auf die Gutschrift von Incentives des Vorjahres zurückzuführen. Die Steuerrückstellung erhöhte sich infolge des positiven operativen Ergebnisses um € 7,2 Mio. auf € 18,6 Mio.
In den ersten drei Monaten 2020 wurden in Summe € 21,9 Mio. (Q1/2019: € 25,9 Mio.) in immaterielles Vermögen, Sachanlagen sowie in als Finanzinvestition gehaltene Immobilien investiert. Die größten Investitionsprojekte am Standort Wien betreffen den Terminalumbau mit € 6,9 Mio., die Verbindungsbrücke zum Parkhaus 3 mit € 1,6 Mio., Grundstücke mit € 1,6 Mio., Flugzeugschlepper mit € 1,3 Mio. und neue Werbeflächen mit € 1,0 Mio. Am Flughafen Malta wurden im ersten Quartal insgesamt € 1,8 Mio. investiert.
Angesichts der massiven Reduktion des Flugangebots am Flughafen Wien durch die am Standort operierenden Airlines können Umsatz- und Ergebnisprognose der Flughafen Wien AG für das Geschäftsjahr 2020 nicht erreicht werden. Eine neue Prognose kann auf Basis der unsicheren Entwicklung der nächsten Monate nicht gegeben werden.
Notmaßnahmen zur Aufrechterhaltung des Betriebs und Senkung der Kosten werden umgesetzt. Die Flughafen Wien AG begegnet der anhaltenden COVID-19 Krise bei einem aktuellen Passagierrückgang um rund 99% mit einem umfassenden Spar- und Liquiditätssicherungsprogramm. Das Einsparungsprogramm umfasst ein Volumen von deutlich über € 220 Mio. bzw. mehr als 25% des für 2020 geplanten Umsatzes, wobei sich derzeit die Belegschaft in Kurzarbeit befindet.
Durch die Inanspruchnahme der staatlichen Hilfsmaßnahmen, die Vereinbarung ausreichender Kreditlinien und die erfolgreiche Umsetzung der Sparmaßnahmen ist auch bei Anhalten der Krise bis Jahresende die Liquidität des Unternehmens gesichert. Die geplanten Investitionen für 2020 werden auf unter € 100 Mio. reduziert, wobei Office Park 4 und Terminal 2 fertiggestellt werden, die anderen wesentlichen Bauvorhaben, wie auch Süderweiterung und Pier Ost Sanierung, verschoben werden. Ein neuer Zeitplan wird nicht vor Jahresende 2020 vorliegen.
Die Hauptversammlung zum Geschäftsjahr 2019 wird auf Freitag, 4.9.2020 verschoben. So wie schon vorher auch von anderen börsennotierten europäischen Flughäfen angekündigt, wird der Gewinnverwendungsvorschlag der Flughafen Wien AG für das Jahr 2019 vorsehen, den Jahresgewinn vorzutragen und keine Dividende für 2019 auszuzahlen, womit sich das Unternehmen auch die volle Freiheit zur Inanspruchnahme der staatlichen Hilfsprogramme sichert.
Die Entwicklung der operativen und finanziellen Kennzahlen sind aufgrund des deutlich rückläufigen Verkehrsaufkommens negativ, aber nicht bestandsgefährdend.
Im April verzeichnete der Flughafen Wien inklusive seiner Auslandsbeteiligungen Flughafen Malta und Košice mit insgesamt 15.002 Passagieren ein Rückgang von 99,6% gegenüber April 2019. Kumuliert von Jänner bis April reduziert sich das Passagieraufkommen um 44,4% auf 6,0 Mio. Reisende.
Am Standort Flughafen Wien reduziert sich das Passagieraufkommen im April 2020 um 99,5% gegenüber dem April des Vorjahres auf 12.632 Reisende. Die Anzahl der Lokalpassagiere sank um 99,4%, bei den Transferpassagieren gab es ein Minus von 99,9%. Die Flugbewegungen reduzierten sich im April 2020 um 95,8% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Schwechat, 13.Mai 2020
Dr. Günther Ofner Mag. Julian Jäger Mitglied des Vorstandes, CFO Mitglied des Vorstandes, COO
Die Quartalszahlen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nach dem International Reporting Standard (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, ermittelt. Die Finanzinformation enthält keinen vollständigen Zwischenabschluss nach IAS 34. Nähere Informationen zu Bilanzierungsund Bewertungsmethoden sind im Konzernabschluss 2019 ersichtlich, welcher auf der Website der Flughafen Wien AG (www.viennaairport.com) veröffentlicht ist. Die Finanzinformation wurde keiner prüferischen Durchsicht unterzogen.

Verkürzter Konzernzwischen a b s c h l u s s zum 31. März 2020
vom 1.1. bis 31.3.2020
| in T€ | Q1/2020 | Q1/2019 | V. in % |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 161.392,1 | 177.343,5 | -9,0 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 2.403,0 | 3.201,4 | -24,9 |
| Betriebsleistung | 163.795,1 | 180.545,0 | -9,3 |
| Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen | -10.441,8 | -11.221,9 | -7,0 |
| Personalaufwand | -76.812,6 | -73.925,6 | 3,9 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -14.351,0 | -24.335,2 | -41,0 |
| Wertminderungen/Wertaufholung auf Forderungen | -2.999,7 | 219,8 | n.a. |
| Anteilige Periodenergebnisse at-Equity-Unternehmen | -208,1 | 367,7 | -156,6 |
| Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen | |||
| (EBITDA) | 58.981,9 | 71.649,8 | -17,7 |
| Planmäßige Abschreibungen | -32.582,5 | -33.254,2 | -2,0 |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | 26.399,3 | 38.395,6 | -31,2 |
| Beteiligungsergebnis ohne at-Equity-Unternehmen | 220,7 | 439,6 | -49,8 |
| Zinsertrag | 151,5 | 159,1 | -4,8 |
| Zinsaufwand | -4.153,7 | -4.801,6 | -13,5 |
| Sonstiges Finanzergebnis | -1.230,3 | 723,4 | -270,1 |
| Finanzergebnis | -5.011,7 | -3.479,4 | -44,0 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) | 21.387,6 | 34.916,2 | -38,7 |
| Ertragsteuern | -5.251,0 | -9.454,8 | -44,5 |
| Periodenergebnis | 16.136,6 | 25.461,4 | -36,6 |
| Davon entfallend auf: | |||
| Gesellschafter der Muttergesellschaft | 15.639,4 | 24.103,1 | -35,1 |
| Nicht beherrschende Anteile | 497,2 | 1.358,4 | -63,4 |
| Im Umlauf befindliche Aktien | |||
| (gewichteter Durchschnitt in Stück) | 83.911.516 | 84.000.000 | -0,1 |
| Ergebnis je Aktie (in €, verwässert = unverwässert) | 0,19 | 0,29 | -35,1 |
Zum 31.3.2020
| in T€ | 31.3.2020 | 31.12.2019 | V. in % |
|---|---|---|---|
| AKTIVA | |||
| Langfristiges Vermögen | |||
| Immaterielle Vermögenswerte | 164.715,3 | 166.064,1 | -0,8 |
| Sachanlagen | 1.522.236,2 | 1.530.346,5 | -0,5 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 77.542,7 | 178.729,5 | -0,7 |
| Beteiligungen an at-Equity-bilanzierten Unternehmen | 43.498,8 | 43.706,9 | -0,5 |
| Sonstige Vermögenswerte | 135.723,0 | 80.723,5 | 68,1 |
| 2.043.716,0 | 1.999.570,6 | 2,2 | |
| Kurzfristiges Vermögen | |||
| Vorräte | 6.327,3 | 6.201,5 | 2,0 |
| Wertpapiere | 57.479,6 | 58.709,9 | -2,1 |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 88.561,1 | 151.375,2 | -41,5 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 160.910,3 | 84.782,9 | 89,8 |
| 313.278,2 | 301.069,5 | 4,1 | |
| Summe Aktiva | 2.356.994,2 | 2.300.640,1 | 2,4 |
| PASSIVA | |||
| Eigenkapital | |||
| Grundkapital | 152.670,0 | 152.670,0 | 0,0 |
| Kapitalrücklagen | 117.885,1 | 117.744,4 | 0,1 |
| Sonstige Rücklagen | -13.517,3 | -10.699,4 | 26,3 |
| Einbehaltene Ergebnisse | 1.032.150,5 | 1.016.561,2 | 1,5 |
| Den Gesellschaftern der Muttergesellschaft zurechenbar | 1.289.188,3 | 1.276.276,3 | 1,0 |
| Nicht beherrschende Anteile | 105.129,8 | 104.632,6 | 0,5 |
| 1.394.318,0 | 1.380.908,8 | 1,0 | |
| Langfristige Schulden | |||
| Rückstellungen | 174.911,6 | 175.013,0 | -0,1 |
| Finanz- und Leasingverbindlichkeiten | 330.037,8 | 330.432,9 | -0,1 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 28.101,0 | 28.576,2 | -1,7 |
| Latente Steuern | 36.444,5 | 38.483,5 | -5,3 |
| 569.495,0 | 572.505,6 | -0,5 | |
| Kurzfristige Schulden | |||
| Steuerrückstellungen | 18.628,5 | 11.428,7 | 63,0 |
| Übrige Rückstellungen | 131.312,0 | 212.563,7 | -38,2 |
| Finanz- und Leasingverbindlichkeiten | 125.391,5 | 25.443,7 | 392,8 |
| Lieferantenverbindlichkeiten | 35.555,1 | 45.423,4 | -21,7 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 82.294,2 | 52.366,1 | 57,2 |
| 393.181,2 | 347.225,8 | 13,2 | |
| Summe Passiva | 2.356.994,2 | 2.300.640,1 | 2,4 |
vom 1.1. bis 31.3.2020
| in T€ | Q1/2020 | Q1/2019 | V. in % | |
|---|---|---|---|---|
| Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) | 21.387,6 | 34.916,2 | -38,7 | |
| +/- Abschreibungen / Zuschreibungen | 32.582,5 | 33.254,2 | -2,0 | |
| +/- | Bewertung beizulegender Zeitwert Finanzinstrumente | 1.230,3 | -723,4 | -270,1 |
| - | Anteilige Periodenergebnisse at-Equity-Unternehmen | 208,1 | -367,7 | -156,6 |
| + | Verluste / - Gewinne aus dem Abgang von Vermögens werten |
-57,3 | -1.197,3 | -95,2 |
| - | Auflösung von Investitionszuschüssen aus öffentlichen Mitteln |
-57,3 | -41,2 | 39,3 |
| +/- | Sonstige zahlungsunwirksame Vorgänge | 0,4 | 0,0 | n.a. |
| + | Zins- und Dividendenergebnis | 3.781,5 | 4.202,8 | -10,0 |
| + | Erhaltene Dividenden | 220,7 | 0,0 | n.a. |
| + | Erhaltene Zinsen | 200,8 | 197,9 | 1,5 |
| - | Bezahlte Zinsen | -1.445,1 | -846,1 | 70,8 |
| - | Erhöhung / + Senkung Vorräte | -125,7 | 165,5 | -176,0 |
| - | Erhöhung / + Senkung Forderungen | 32.769,3 | 7.425,3 | 341,3 |
| + | Erhöhung / - Senkung Rückstellungen | -81.353,1 | 956,1 | n.a. |
| + | Erhöhung / - Senkung Verbindlichkeiten | 17.212,7 | 3.614,5 | 376,2 |
| Netto-Geldfluss aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 26.555,1 | 81.556,8 | -67,4 | |
| - | Zahlungen für Ertragsteuern | -90,3 | -9.263,9 | -99,0 |
| Netto-Geldfluss aus laufender Geschäftstätigkeit | 26.464,9 | 72.292,9 | -63,4 | |
| + | Einzahlungen aus Anlagenabgang (ohne Finanzanlagen) | 69,2 | 56,3 | 22,9 |
| - | Auszahlungen für Anlagenzugang (ohne Finanzanlagen) | -22.524,6 | -32.562,3 | -30,8 |
| + | Einzahlungen aus Abgang von kurz- und langfristigen Veranlagungen |
30.552,8 | 35.000,0 | -12,7 |
| - | Auszahlungen für kurz- und langfristige Veranlagungen und Wertpapiere |
-55.556,8 | -50.203,1 | 10,7 |
| Netto-Geldfluss aus der Investitionstätigkeit | -47.459,3 | -47.709,0 | -0,5 | |
| - | Erwerb von eigenen Anteilen | |||
| -2.727,4 | 0,0 | n.a. | ||
| + | Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanz verbindlichkeiten |
100.000,4 | 15.000,0 | 566,7 |
| - | Auszahlungen aus der Tilgung von Finanz verbindlichkeiten |
-55,0 | -30.011,5 | -99,8 |
| - | Auszahlungen aus der Tilgung von Leasing verbindlichkeiten |
-96,3 | -104,1 | -7,5 |
| Netto-Geldfluss aus der Finanzierungstätigkeit | 97.121,7 | -15.115,7 | -742,5 | |
| Veränderung des Finanzmittelbestandes | 76.127,3 | 9.468,2 | n.a. | |
| + | Finanzmittelbestand am Beginn der Periode Finanzmittelbestand am Ende der Periode |
84.782,9 160.910,3 |
30.098,8 39.567,0 |
181,7 306,7 |
Medieninhaber Flughafen Wien Aktiengesellschaft Postfach 1 1300 Wien-Flughafen Austria
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www.viemediation.at
Dieser Quartalsbericht wurde im Auftrag der Flughafen Wien AG

von VGN – Content Marketing / Corporate Publishing produziert. (Leitung: Mag. Sabine Fanfule, MBA)
Konzeption und Gestaltung: Gabriele Rosenzopf MSc (Creative Director) Tabellensatz und Layout: Dieter Dalinger, Réne Gatti
Disclaimer: Dieser Quartalsbericht enthält Annahmen und Prognosen, die wir auf Basis aller uns bis Redaktionsschluss im Mai 2020 zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrunde liegenden Einschätzungen nicht eintreffen oder Risiken, wie die im Risikobericht angesprochenen, eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten abweichen. Trotz größter Sorgfalt erfolgen daher alle zukunftsbezogenen Aussagen ohne Gewähr. Die PDF-Ausgabe des Quartalsberichts 1/2020 der Flughafen Wien Aktiengesellschaft finden Sie auf unserer Homepage www.viennaairport.com/unternehmen/investor_relations unter dem Menüpunkt "Publikationen und Berichte". Zugunsten der besseren Lesbarkeit wurde im Quartalsbericht überwiegend die männliche Schreibweise verwendet. Selbstverständlich sind damit Frauen und Männer gleichermaßen gemeint und angesprochen. Dieser Quartalsbericht wurde von der Flughafen Wien AG erstellt.

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