Annual Report • Mar 31, 2006
Annual Report
Open in ViewerOpens in native device viewer


| IFRS | Veränderungen | IFRS | US-GAAP | ||
|---|---|---|---|---|---|
| 2005 | zu 2004 | 2004 | 2003 | ||
| Umsatz | TEUR | 41.792 | 18 % | 35.533 | 29.156 |
| Umsatzrendite vor Steuern | |||||
| (ohne Einmaleffekte) | % | 9 | 0 % | 9 | 12 |
| Jahresüberschuss/-fehlbetrag | TEUR | 1.590 | -54 % | 3.439 | -1.265 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) | TEUR | 2.215 | -30 % | 3.158 | 3.441 |
| Einmaleffekte Einstieg | |||||
| Radiopharmazie | TEUR | -1.385 | |||
| EBT ohne Einmaleffekte | TEUR | 3.600 | 14 % | 3.158 | 3.441 |
| Zinsen | TEUR | -667 | 144 % | -273 | -236 |
| EBIT ohne Einmaleffekte | TEUR | 4.267 | 24 % | 3.431 | 3.677 |
| Abschreibungen | TEUR | 3.912 | 5 % | 3.742 | 3.685 |
| EBITDA ohne Einmaleffekte | TEUR | 8.179 | 14 % | 7.173 | 7.362 |
| Ergebnis pro Aktie | EUR | 0,51 | -53 % | 1,09 | -0,42 |
| Ergebnis pro Aktie | |||||
| (ohne Einmaleffekte) | EUR | 0,80 | 8 % | 0,74 | 0,69 |
| Cash Flow aus betrieblicher Tätigkeit | TEUR | 3.531 | 40 % | 2.530 | 4.154 |
| Steuerquote | % | 31 | -16 % | 37 | 33 |
| Eigenkapital | TEUR | 34.955 | 6 % | 32.863 | 28.814 |
| Eigenkapitalquote | % | 52 | -22 % | 67 | 63 |
| Bilanzsumme | TEUR | 66.997 | 36 % | 49.441 | 45.706 |
| Buchwert pro Aktie | EUR | 11,28 | 7 % | 10,57 | 9,82 |
| Mitarbeiter | Personen | 247 | 15 % | 215 | 186 |
| Anzahl der Aktien zum 31.12. | |||||
| (ohne eigene Aktien) | Stück | 3.120.511 | 1% | 3.088.551 | 2.935.503 |
| Dividende | EUR | 0,15* | -40 % | 0,25 | - |
Die angegebenen Kennzahlen beziehen sich auf das Ergebnis aus fortlaufender Geschäftstätigkeit.
Die Vergleichszahlen des Vorjahres beziehen sich auf den nach IFRS übergeleiteten Abschluss 2004, frühere Jahre auf Abschlüsse nach US-GAAP.
* Dividendenvorschlag der Gesellschaft an die Hauptversammlung am 30. 05. 2006
| Meilensteine 2005 | 4 |
|---|---|
| Vorwort des Vorstandes | 6 |
| Corporate Governance | 10 |
| Die Aktie | 12 |
| Strategie | 15 |
| 19 Konzernlagebericht |
Konzernlagebericht Mitarbeiter Marketing und Öffentlichkeitsarbeit Umwelt und Sicherheit Qualitätsmanagement |
19 32 34 35 39 |
|---|---|---|
| 43 Konzernabschluss |
Konzernabschluss der Eckert & Ziegler Gruppe |
43 |
| 48 Erläuterungen zu den Konzernabschlüssen |
Erläuterungen zu den Konzernabschlüssen |
48 |
| Bericht des Aufsichtsrates | 79 | |
| 82 Einzelabschluss der Eckert & Ziegler Aktiengesellschaft |
Einzelabschluss der Eckert & Ziegler Aktiengesellschaft |
82 |
| Glossar | 85 | |
| Beteiligungen | 88 | |
| Finanzkalender | 90 | |
| Impressum | 90 | |
| Ansprechpartner | 90 |


■ Dr. Andreas Hey verantwortet seit dem 01.01.2005 das Vorstandsressort "Nuklearmedizin und Industrie"
■ Das auf Krebstherapie spezialisierte Tochterunternehmen BEBIG GmbH gründet eine Niederlassung in Madras (Indien) und erhält den ersten indischen Auftrag für das Tumorbestrahlungsgerät MultiSource®.
■ Iridium-192-Drähte zur brachytherapeutischen Behandlung von Krebserkrankungen in den Bereichen Kopf, Hals und Brust erhalten das CE-Zeichen und die französische Vertriebszulassung.


■ Eckert & Ziegler übernimmt 70 % an der EURO-PET Berlin Zyklotron GmbH, einem Hersteller von radioaktiven Kontrastmitteln für so genannte Positronen-Emissions-Tomographie (PET)- Untersuchungen.
■ Eckert & Ziegler wird vom Bezirksamt Berlin-Pankow als "Familienfreundlicher Betrieb Pankow 2005" ausgezeichnet.
■ Isotope Products Laboratories Inc. (IPL) erhält die Exklusivrechte für den Vertrieb von NeuroShield®, einem abnehmbaren Strahlenschutzschild für den Einsatz bei Untersuchungen mit dem Positronen-Emissions-Tomographen (PET).
■ Großauftrag über die Lieferung von BIOBEAM Blutbestrahlungsgeräten nach Frankreich mit einem Gesamtvolumen von ca. 1,2 Mio. EUR
2005 ■ Der 5. MedTech Day findet erstmalig in Zusammenarbeit mit der Deutschen Börse, der DVFA, der LBBW und dem Industrieverband Spectaris in Frankfurt statt.


■ Ordentliche Hauptversammlung in Berlin
■ Mehrheitsbeteiligung an der f-con Europe GmbH, Holzhausen, einer Vertriebsgesellschaft für radioaktive Kontrastmittel (PET-Tracer) zur Krebsdiagnose
■ Siemens stuft BEBIG als "preferred supplier worldwide" für die Bereiche Brachytherapie und Zubehör ein.
■ Ein in Zusammenarbeit mit dem Klinikum Ernst von Bergmann in Potsdam veranstaltetes Ärztesymposium zur Brachytherapie stößt auf große Resonanz.


■ Markteinführung eines neuen Designs von IsoSeed® mit wesentlich verbesserter Röntgensichtbarkeit und optimierten Abbildungseigenschaften in der Magnetresonanztomographie (MRT)
■ Das Tochterunternehmen Eckert & Ziegler f-con Pharma Italia s.r.l., Cinisello, startet die Produktion von radioaktiven Kontrastmitteln für die Krebsdiagnose.
■ Eckert & Ziegler übernimmt über sein kalifornisches Tochterunternehmen Isotope Products Laboratories Inc. (IPL) sämtliche Anteile an der Analytics Inc. in Atlanta, Georgia. Analytics Inc. ist in den USA Marktführer für so genannte Kalibrierquellen und stellt isotopentechnische Produkte für die Überwachung von Kernkraftwerken her.
■ Übernahme von SORAD s.r.o., Prag, einem tschechischen Hersteller von radioaktiven Komponenten für Rauchmelder und antistatischen Folien für die Elektronikindustrie


■ Erwerb der weltweiten Rechte und des Herstellungs Know-hows für das Rheumamedikament SpondylAT® von der Altmann Therapie GmbH & Co. KG, Salzgitter
■ Eckert & Ziegler wird von der Oskar-Patzelt-Stiftung als Finalist mit dem "Großen Preis des Mittelstandes" geehrt.


■ Der 1000. Prostatakrebspatient wird im finnischen Kuopio University Hospital mit dem schwach radioaktiven Implantat IsoCord® behandelt.
■ Eckert & Ziegler wird erneut in die Europe's 500 aufgenommen, die Liste der am stärksten gewachsenen Publikumsgesellschaften.
■ Einführung einer neuen Markenarchitektur. Alle Tochterunternehmen treten künftig nach außen unter der Dachmarke "Eckert & Ziegler" auf.
■ Vereinbarung mit der Berliner Universitätsklinik Charité über eine enge Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Radiopharmazeutika
■ Die Bundesärztekammer und die Kassenärztliche Bundesvereinigung bestätigen in einem HTA-Bericht die Wirksamkeit der Seed-Implantion für die Behandlung von Prostatakrebs.
2005 ■ Der Gemeinsame Bundesausschuss äußert sich erstmals positiv zur so genannten Positronen-Emissions-Tomographie (PET). Das Tochterunternehmen Eckert & Ziegler f-con Deutschland GmbH ist deutscher Marktführer für Präparate zur PET-Untersuchung.

wenn Sie diesen Geschäftsbericht durchgeblättert haben, werden Sie uns zustimmen: 2005 war für Eckert & Ziegler operativ und strategisch ein erfolgreiches Jahr. Das Unternehmen ist abermals gewachsen, die Stellung im Markt hat sich erneut verbessert. Wieder war ein jährliches Umsatzwachstum von knapp 20 % zu verzeichnen, verbunden mit einem selbstfinanzierten Mittelzufluss auf Rekordhöhe. Rechnet man, was legitim ist, die einmaligen Anlaufverluste aus dem Einstieg in das neue Geschäftsfeld Radiopharmazie heraus, hat sich die Ertragskraft der Eckert & Ziegler AG auch gegenüber dem schon starken Vorjahr gesteigert.
Inhaltlich sind die Fortschritte unübersehbar. Im Therapiebereich etwa sind wir mit der Integration und dem Ausbau der im Vorjahr erworbenen Einheiten weit vorangekommen. Obwohl Eckert & Ziegler Mitte 2004 mit den Tumorbestrahlungsgeräten nicht bei Null anfing, war vieles noch unfertig oder musste erst nach Berlin überführt und dort eingerichtet werden. So war unter anderem das vorhandene Produktspektrum um wesentliche Elemente zu komplettieren und ein neues Vertriebs- und Servicenetzwerk aus dem Boden zu stampfen. Zudem mussten Dokumentationen erstellt, Genehmigungen eingeholt, Softwarepakete modernisiert und Schulungen organisiert werden, das Ganze in vielen Sprachen, für Kunden rund um den Globus, in uns zum Teil unbekannten Märkten. Wie erfolgreich alles geleistet wurde, zeigte am Ende des Geschäftsjahr ein Großauftrag aus Venezuela zur Ausrüstung von 13 Kliniken: mehr als jede Aufzählung beweist das Vertrauen von Kunden und Konsortialpartnern, was alles von den Mitarbeitern und der Leitung des Segments in der kurzen Zeit geschaffen wurde.
Im traditionellen Kerngeschäft mit Prostatakrebsimplantaten ging es mit zweistelligen Umsatzzuwachsraten ebenfalls aufwärts. Eckert & Zieglers starke europäische Marktposition konnte durch die Rekrutierung weiterer Schlüsselkliniken ausgebaut und durch die Markteinführung einer neuen Implantatgeneration zusätzlich gefestigt werden. Das neue Produkt zeichnet sich durch eine verbesserte Sichtbarkeit in der Röntgendurchleuchtung aus und wurde in Rekordzeit entwickelt und zugelassen. Dass die Einführung trotz der Belastungen aus der Integration und Sanierung des Afterloadergeschäftes routinemäßig im Hintergrund erfolgte, ist ein sicheres Zeichen für die Geübtheit und Erfahrung unserer Mitarbeiter.
Ähnliche operative Erfolge schließlich sind aus dem Segment der nuklearmedizinischen und industriellen Strahlenquellen zu vermelden: durch den Zukauf von zwei

Dr. Andreas Eckert, Dr. Edgar Löffler, Dr. Andreas Hey (v.l.n.r.)
kleineren Konkurrenten und eine Vertriebsoffensive gegenüber Schlüsselkunden stiegen Umsätze und Erträge um zweistellige Prozentsätze. Gleichzeitig wurde ein Feuerwerk an Produktverbesserungen gezündet, um die starke Position im Markt für Produkte zur nuklearmedizinischen Qualitätssicherung auszubauen. Wieder einmal zeigte sich, dass ein kompetentes und fokussiertes Managementteam auch in einem reifen Marktsegment überdurchschnittliche Ergebnisse erzielen kann.
Neben diesen erfreulichen Leistungen im operativen Geschäft konnte der Konzern durch den Einstieg in das neue Geschäftsfeld Radiopharmazie im Jahr 2005 seine strategische Basis nachhaltig verbessern. Über den Erwerb von Mehrheitsbeteiligungen an der EURO-PET Berlin Zyklotron GmbH und der f-con Europe GmbH gelang es aus dem Stand heraus, eine kritische Masse und die deutsche Marktführerschaft im aufstrebenden europäischen Markt für radioaktive Kontrastmittel, sogenannte PET-Tracer, zu erlangen. Auch wenn für die Sanierung der beiden Einheiten im Berichtsjahr ein erheblicher Aufwand von mehr als 1,4 Mio. EUR notwendig war (welcher die oben beschriebenen, operativen Erfolge des Geschäftsjahres erst einmal verdeckt), hoffen wir auf einen schnellen Sanierungserfolg. Beide Einheiten sind nämlich mittlerweile selbstfinanzierend, und deutsche Krankenkassen erwärmen sich mehr und mehr für die Erstattung von PET-Untersuchungen.
Auf lokaler Basis konnte zur Stärkung des neuen Geschäftsfeldes ein Kooperationsvertrag mit dem Universitätsklinikum Charité über die Gründung eines Berliner Zyklotronverbunds abgeschlossen werden. Er hilft nicht nur dem Entwicklungsstandort Berlin, sondern eröffnet der Eckert & Ziegler AG interessante Perspektiven für die Entwicklung neuer Radiopharmazeutika und der dazugehörigen Produktionsanlagen. Das radiopharmazeutische Engagement lässt sich dabei hervorragend mit der ausgewiesenen Kompetenz der Eckert & Ziegler Eurotope GmbH im Anlagenbau verbinden, nicht nur für den Eigenbedarf, sondern auch als Angebot an externe Kunden. Ein erster Prototyp unserer neuen Synthesemodulserie Modular-Lab™ wurde – aufbauend auf eigenen praktischen Erfahrungen mit der Herstellung von Radiopharmazeutika – im Herbst bereits mit guter Resonanz auf der europäischen Leitmesse in Istanbul vorgestellt. Synergien bestehen bei dem Produkt im Übrigen auch zu unserer kalifornischen Tochter Isotope Products Laboratories Inc. (IPL), die für die Module passende Generatoren entwickelt.
Mit den neuen Beteiligungen haben wir somit eine hervorragende Ausgangsbasis für die weitere Expansion. Sie ruht nunmehr nicht nur allein auf Strahlenquellen für industrielle, wissenschaftliche und messtechnische Anwendungen oder auf den therapeutischen Produkten zur Behandlung von Krebs, sondern auch auf Dienstleistungen und Erzeugnissen für den nach allen Prognosen äußerst dynamischen radiopharmazeutischen Sektor. Ich bin daher sicher, dass wir auch in den kommenden Jahren über viele Erfolge berichten können, und würde mich, wie immer, darüber freuen, wenn Sie uns als Aktionäre dabei begleiteten.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Dr. Andreas Eckert, Vorsitzender des Vorstandes
Mit einer jahrzehntelangen Expertise in der Isotopentechnologie bieten Eckert & Ziegler und seine Tochterunternehmen einzigartige Produkte und Dienstleistungen rund um die Radioaktivität für Medizin und Industrie. Angefangen bei der Umsetzung kundenspezifischer Lösungen bis hin zu zukunftsweisenden Produktinnovationen zum Beispiel in der Brachytherapie oder in der Nuklearmedizin.
Unsere Kunden arbeiten oft unter extremen Terminbedingungen. Patienten müssen zur vorgegebenen Zeit behandelt, radioaktive Implantate inklusive aller Einfuhrgenehmigungen am vorgegebenen Tag angeliefert werden. Auch bei kurzfristigen Anfragen.
Dazu brauchen unsere Kunden einen Partner, auf den sie sich verlassen können. Voll und ganz. Strengste Qualitätsvorgaben und kontinuierliche Produkt- und Prozessoptimierungen sorgen dafür, dass diese Erwartung erfüllt wird und Kunden sich ganz auf ihr Tagesgeschäft konzentrieren können.
Wir verstehen Betreuung als einen Service, der bei der Entscheidungsfindung beginnt und bei der Auslieferung noch lange nicht aufhört. Nahezu rund um die Uhr stehen unsere Mitarbeiter für Anfragen zur Verfügung. Unsere Kunden begleiten wir kontinuierlich bei der optimalen Lösung ihrer Aufgaben, etwa mit regelmäßig veranstalteten Anwendertreffen.

Produktmanagerin Synthesemodule, Eckert & Ziegler Eurotope GmbH, Berlin, Deutschland
"Wegen ihrer kurzen Halbwertszeit werden Radiopharmazeutika in der Regel in Krankenhäusern oder Praxen frisch zubereitet und lediglich Vorprodukte von externen Produzenten bezogen. Bei den traditionellen Präparaten ist die Herstellung auch einfach und unproblematisch. Bei vielen innovativen neueren Wirkstoffen sind die "Kochrezepte" jedoch komplizierter, so dass immer mehr Anwender nach automatischen Lösungen suchen. Für sie entwickeln wir Synthesemodule, in denen die Zubereitung leichter, preisgünstiger und sicherer als mit manuellen Verfahren erfolgt. Unsere neue Technologieplattform Modular-Lab™ kombiniert dabei maximalen Strahlenschutz mit den höchsten Qualitätssicherungsanforderungen, etwa mit denen, die durch die amerikanischen Gesundheitsbehörden vorgeben werden."
Zur Stärkung des Finanzplatzes Deutschland stellt eine von der Bundesregierung eingesetzte Kommission regelmäßig Empfehlungen zur "guten" Unternehmensführung zusammen, den so genannten "Deutschen Corporate Governance Kodex". Börsennotierte Unternehmen sind seit 2002 gesetzlich gehalten, in ihrem Jahresabschluss anzugeben, ob sie diesen Empfehlungen folgen, und in jenen Fällen, in denen das nicht zutrifft, detaillierte Hinweise zu veröffentlichen. Durch solche Entsprechenserklärungen soll es für Anleger einfacher werden, Qualitätsunterschiede in den Führungsstrukturen börsennotierter Unternehmen zu erkennen.
Vorstand und Aufsichtsrat der Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG erklären hiermit gemäß § 161 AktG:
Die Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG entspricht den Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex"– in der erweiterten Fassung vom 02.06.2005 - abgesehen von folgenden Abweichungen:
Die von der Gesellschaft für den Vorstand und den Aufsichtsrat abgeschlossene Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung (so genannte D&O-Versicherung) sieht keinen Selbstbehalt vor.
Im Anhang des Konzernabschlusses erfolgt keine individualisierte Ausweisung der Vergütung der Vorstandsmitglieder.
Der Aufsichtsrat hat keine Ausschüsse, insbesondere keinen Prüfungsausschuss eingerichtet.
Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhalten neben einer festen keine erfolgsorientierte Vergütung.
Seit der Entsprechenserklärung vom 03.12.2004 hat die Eckert & Ziegler Strahlenund Medizintechnik AG den Empfehlungen der "Regierungskommission Deutsche Corporate Governance Kodex" – in der erweiterten Fassung vom 02.06.2005 - mit Ausnahme der mitgeteilten Abweichungen vollumfänglich entsprochen.
Berlin, den 05.12.2005 Der Vorstand:
Dr. Andreas Eckert
Dr. Edgar Löffler
Dr. Andreas Hey
Für den Aufsichtsrat:
Prof. Dr. Wolfgang Maennig
Der Vorstand nimmt – zugleich auch für den Aufsichtsrat – zu den in der Entsprechenserklärung vom 05.12.2005 genannten Abweichungen von den Empfehlungen wie folgt Stellung:
Von der Vereinbarung eines Selbstbehalts bei der Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung (so genannte D&O-Versicherung) wurde abgesehen, da diese weder zu einer Prämienreduzierung führen würde, noch allgemein anerkannte Grundsätze für die Angemessenheit eines solchen Selbstbehalts vorhanden sind.
Die Ausweisung der Vergütung des Vorstandes im Anhang zum Konzernabschluss erfolgt nicht individualisiert, sondern zusammengefasst für den Gesamtvorstand. Diese Vorgehensweise erscheint dem Vorstand und dem Aufsichtsrat im Hinblick auf die geringe Anzahl von Vorstandsmitgliedern sowie aufgrund der Tatsache, dass diese den Aktionären insbesondere als Kollegialorgan rechenschaftspflichtig sind, vertretbar. Dem Interesse der Aktionäre an Informationen über die Höhe der Vorstandsvergütung wird damit ebenso entsprochen wie dem Interesse der Mitglieder des Vorstandes an der Vertraulichkeit über ihre persönlichen Einkünfte.
Die Notwendigkeit der Bildung von Ausschüssen, insbesondere aber eines Prüfungsausschusses, wird vom Aufsichtsrat als nicht vordringlich angesehen. Aufgrund der spezifischen Gegebenheiten des Unternehmens und der geringen Anzahl der Aufsichtsratmitglieder können die solchen Ausschüssen übertragbaren Aufgaben vom Aufsichtsrat selbst effizienter wahrgenommen werden. Die zukünftige Einrichtung von Ausschüssen des Aufsichtsrates wird jedoch unter Effizienzgesichtspunkten regelmäßig einer erneuten Betrachtung unterzogen.
Vorstand und Aufsichtsrat sind der Auffassung, dass eine an den Unternehmenserfolg gekoppelte Vergütung der gesetzlich vorgesehenen Funktion des Aufsichtsrates als unabhängiges Überwachungsorgan und der damit notwendig einhergehenden Interessensneutralität nicht gerecht wird.

(01.01.2005 =100 %, Quelle: www.onvista.de)
Dividendenzahlung der Eckert & Ziegler AG

* Vorschlag an die Hauptversammlung
Die Eckert & Ziegler-Aktie hat sich auch in diesem Jahr mit einem Wertzuwachs von ca. 22 % sehr gut entwickelt. Damit übertraf die Eckert & Ziegler-Aktie zum dritten Mal in Folge deutlich die Entwicklung des Kapitalmarktzinses. Bezogen auf das gesamte Börsenjahr, blieb die Performance der Eckert & Ziegler-Aktie zwar geringfügig hinter der Entwicklung des Prime Pharma & Healthcare-Index und des Prime All Share-Index zurück. Sie verzeichnete jedoch mit der erzielten Wertsteigerung ein um 4 Prozentpunkte höheres Ergebnis als im Vorjahr und konnte damit das Vertrauen ihrer Aktionäre abermals rechtfertigen.
Seit ihrem ersten Handelstag am 25. Mai 1999 sind die Aktien der Eckert & Ziegler AG an der Frankfurter Wertpapierbörse sowie an allen deutschen Regionalbörsen notiert. Darüber hinaus sind sie im elektronischen Handelssystem XETRA (Exchange Electronic Trading) unter der international eindeutigen, 12-stelligen International Securities Identification Number (ISIN) DE0005659700 zugelassen. Eine Reihe von deutschen Banken und Sparkassen benutzen zur Identifizierung der Aktie auch die frühere Wertpapier-Kenn-Nummer 565970.
Am 2. Juni 2000 wurde die erste und bislang einzige Kapitalerhöhung durchgeführt. Seit diesem Zeitpunkt beträgt das Grundkapital der Gesellschaft unverändert 3.250.000 EUR. Auf Grund der soliden Finanzstruktur des Unternehmens konnten, wie bereits in den vier Vorjahren, auch im Berichtsjahr sämtliche Akquisitionen, Investitionen in Sachanlagen und Produktinnovationen vollständig aus dem Cash Flow finanziert werden. Die Kapitalmärkte mussten für weitere Mittel nicht in Anspruch genommen werden.
Seit dem 20.02.2003 notieren die Aktien der Eckert & Ziegler AG im Prime Standard. Für die in diesem Segment gelisteten Unternehmen gelten besonders hohe internationale Transparenzanforderungen, die noch über die vorgeschriebenen gesetzlichen Publizitätspflichten hinausgehen.
Seit dem 3. Januar 2005 ist die Eckert & Ziegler AG Mitglied im neu geschaffenen "German Entrepreneurial Index" (GEX), was so viel bedeutet wie "Deutscher Unternehmer-Index". In dieses Segment werden ausschließlich Unternehmen aufgenommen, die im Prime Standard notiert sind, und bei denen sich wesentliche Aktienanteile in der Hand der Gründer oder des Managements befinden. Hintergrund für die Schaffung dieses speziellen Index sind Statistiken der Deutschen Börse, die belegen, dass eigentümergeführte Unternehmen an den Börsen in vielen Fällen eine langfristig solidere Wertentwicklung verzeichnen und sich gerade im schwierigen Börsenumfeld besser behauptet haben als nicht eigentümerdominierte Firmen. Zudem zeichnen sich solche Unternehmen hinsichtlich ihrer strategischen Planung, ihrer Fokussierung auf Kernkompetenzen und anderer betriebswirtschaftlicher Kriterien positiv aus.
Die Eckert & Ziegler-Aktie konnte, wie schon in den beiden Vorjahren, im Berichtszeitraum für ihre Aktionäre eine erfreuliche Wertsteigerung erzielen.
Der Jahreswechsel markierte einen Wendepunkt bei der Kursentwicklung. Nach dem Schlusskurs des Vorjahres mit 8,35 EUR, verzeichnete die Aktie gleich am 3. Januar 2005, dem ersten Handelstag des Berichtsjahres, mit 8,40 EUR ihren Jahrestiefststand. Von diesem Zeitpunkt an kletterte die Aktie stetig bis Mitte April um bis zu ca. 40 %. Ausschlaggebend für diese Steigerung waren Pressemitteilungen über den Ertragssprung im abgelaufenen Geschäftsjahr, über die Akquisition im Bereich Radiopharmaka sowie Prognosen zu den weiterhin positiven Geschäftssaussichten.
Dem folgenden Seitwärtstrend, der bis Anfang Juni andauerte, folgte eine abermalige Aufwärtsbewegung der Aktie, die am 30. August mit 13,90 EUR ihren Jahreshöchststand erreichte. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte die Aktie im Jahresverlauf eine Kurssteigerung von knapp 70 % vollzogen, und lag damit zum Teil erheblich über den maßgeblichen Indizes. Kurstreiber waren diesmal weitere Akquisitionen zur Stärkung des Unternehmensportfolios, sowie der Bericht über ein starkes Wachstum im zweiten Quartal.
In den letzten vier Monaten des Berichtszeitraums näherte sich der Kursverlauf der Eckert & Ziegler Aktie jedoch zunehmend der Marktentwicklung an. Die Ursachen hierfür sind nicht klar auszumachen. Offensichtlich beschlossen ein oder mehrere Investoren mit größeren Aktienpaketen zu diesem Zeitpunkt, ihr Engagement auf jeden Fall noch vor dem Stichtag 31. Dezember 2005 zu beenden, ohne Rücksicht auf den dadurch ausgelösten Kursrutsch. Zu ihrer Entscheidung könnten die verhaltenen Ergebnisse des dritten Quartals beigetragen haben, es sind allerdings auch rein fondsadministrative oder berichtstechnische Gründe denkbar, die zum Jahresende oft in den Vordergrund treten. Nach dem ersten Januar jedenfalls zog der Kurs der Aktie wieder rapide an und erreichte schnell das Niveau der Vormonate.
Ziel unserer Investor Relations-Arbeit ist die zeitnahe, transparente und umfassende Information unserer Aktionäre, Analysten und Journalisten. Während des gesamten Berichtszeitraumes haben sich institutionelle Investoren, Analysten und Privatanleger sowie Pressevertreter in zahlreichen Einzelgesprächen über die wirtschaftliche und finanzielle Lage, die Ziele und Strategie des Konzerns informiert.
International Securities Identification Number (ISIN) DE0005659700
Wertpapier-Kenn-Nummer (WKN) 565 970
EUZ (Deutsche Börse) EUZ (Bloomberg) EUZG (Reuters)
Prime Standard, Frankfurt
Prime All Share Technology All Share German Entrepreneurial Index (GEX)
Prime-Sektor: Pharma & Healthcare Industriegruppe: Medical Technology
Grundkapital (31.12. 2005) 3.250.000 EUR
Inhaber-Stückaktien (31.12. 2005) 3.250.000 Stück
Aktienkurs (31.12. 2005) 10,20 EUR
Marktkapitalisierung (31.12. 2005) 33,15 Mio. EUR
Höchst- / Tiefstkurs im Jahr 2005 13,90 EUR / 8,40 EUR
Darüber hinaus haben wir im Berichtsjahr mehrere Investoren-, Analysten- und Pressekonferenzen durchgeführt: Im Rahmen der Bilanzpressekonferenz präsentierte der Vorstand den Geschäftsbericht und erläuterte die Entwicklung der einzelnen Unternehmensbereiche sowie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Darüber hinaus wurden parallel zur Veröffentlichung der Quartalsberichte Telefonkonferenzen abgehalten, in denen sich die Finanzanalysten über die jeweils aktuellen Entwicklungen und Kennzahlen detailliert informieren konnten.
Am 14. April präsentierte sich die Eckert & Ziegler AG im Rahmen des 5. MedTech Day in Frankfurt zusammen mit neun weiteren Unternehmen der Medizintechnik vor internationalen Analysten und Investoren. Die Veranstaltung wurde erstmalig von der Deutschen Börse, der DVFA, der Landesbank Baden-Württemberg und dem Industrieverband Spectaris unterstützt. Diese Fachkonferenz börsennotierter Medizintechnikunternehmen, die Eckert & Ziegler AG im Jahr 2001 mit aus der Taufe gehoben hatte, hat sich unter Kapitalmarktexperten mittlerweile als feste Institution in der Branche etabliert.
Unsere Hauptversammlung fand am 30. Mai in Berlin statt und war auch in diesem Jahr ein wichtiges Forum, um den Kontakt zu unseren Aktionären zu pflegen.
Beim Deutschen Eigenkapitalforum am 22. November in Frankfurt, einer bedeutenden Investorenkonferenz für innovative und wachstumsstarke Unternehmen aller Branchen, präsentierte Eckert & Ziegler seine Strategie und die Wachstumsperspektiven für das Unternehmen vor zahlreichen Investoren und Analysten.
Im Rahmen von zwei Roadshows, die das Unternehmen Ende April mit Unterstützung der Concord Effekten AG sowie im November zusammen mit der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) veranstaltete, besuchte der Vorstand ausgewählte, internationale Finanzanalysten und Fondsmanager.
Ein weiterer Schwerpunkt unserer Kommunikation ist die Bereitstellung aktueller und umfassender Informationen im Internet. Unsere Webseite unter der Adresse www.ezag.de haben wir im Berichtsjahr umfassend überarbeitet. Die Internetseite ist nun noch übersichtlicher und nutzerfreundlicher gestaltet und bietet alle wesentlichen Informationen für Anleger und zukünftige Aktionäre: Jahres- und Quartalsabschlüsse, die aktuellen Aktienkurse und Kennzahlen, Presse- und Adhoc-Meldungen, Präsentationen, Analysen, den Finanzkalender sowie Hinweise zur Hauptversammlung und zur Corporate Governance.
Zum Bilanzstichtag ergeben sich hinsichtlich der Aktionärsstruktur des Unternehmens nur marginale Änderungen gegenüber dem Vorjahr. Nach wie vor konstant bei 38,8 % blieb der Aktienbestand des Gründungsaktionärs Eckert Consult GmbH. Der zweite Gründungsaktionär, Jürgen Ziegler, verringerte im Berichtszeitraum seinen Aktienbesitz um 1,2 Prozentpunkte auf 7,8 %. Die Gesellschaft reduzierte den Bestand ihrer eigenen Aktien, die sie 2003 im Rahmen des Aktienrückkaufprogramms erworben hatte, kursschonend um einen Prozentpunkt auf nunmehr 4,0 %. Damit erhöhte sich der Streubesitzanteil, der so genannte Freefloat, geringfügig von 47,2% auf 49,4 % des Grundkapitals.
Karolin Riehle Robert-Rössle-Str. 10 13125 Berlin Tel. +49 30 941084-138 Fax +49 30 941084-112 [email protected] www.ezag.de


Die Eckert & Ziegler AG versteht sich als Spezialist für die Verarbeitung von radioaktiven Stoffen und ist auf den ersten Blick damit klar fokussiert. Wer das Unternehmen kennt und unseren Geschäftsbericht durchblättert, wird allerdings schnell merken, dass sich die Kernkompetenz auf mehrere voneinander unabhängige Teilmärkte richtet. Sie reichen von therapeutischen Produkten für die Radioonkologen über Komponenten für die messtechnische Industrie bis neuerdings hin zu Radiopharmazeutika für die nuklearmedizinische Diagnose.
Ist das Themenspektrum zu breit? Mischmodelle erregen Argwohn. Sie sind an Kapitalmärkten nicht gut gelitten. Portfoliomanager bevorzugen reinrassige Geschäftsmodelle, getreu der Theorie, dass der Investor die Kapitalallokation zwischen verschiedenen Themen oder Trends selber treffen sollte, bzw., dass der Kapitalmarkt dies viel effizienter als einzelne Managementteams kann. In der Tat kann man argumentieren, dass ein Leitungsteam Ertragschancen vergibt oder verwässert, wenn es geringer profitable Bereiche "mitschleppt", statt sich ausschließlich auf die gewinnträchtigsten Segmente zu konzentrieren. Sollten sich Eckert & Ziegler also auf Implantate konzentrieren und Industriequellen abstoßen? Wir meinen: nein.
Es gibt beachtliche Synergien bei Infrastruktur, Produktion und Vertrieb, die sich bei der branchentypischen Unternehmensgröße von unter 100 Mio. EUR Umsatz zu erheblichen Vorteilen entwickeln. Eckert & Ziegler ist noch kein Milliardenkonzern, bei dem die einzelnen Einheiten autark voneinander agieren. Die Aufwendungen für den Strahlenschutz, für die spezielle Logistik, den Isotopeneinkauf, für die
Vorstand und Management der Eckert & Ziegler Gruppe
Genehmigungsexperten und die Präsenz in allen Weltregionen bleiben unabhängig vom Umsatz fast konstant und würden nicht sinken, wenn wir das Produktportfolio fokussierten. So aber schützen uns diese oft schwer zu duplizierenden Investitionen nicht nur vor der Branchenkonkurrenz, sondern auch vor industriefremden Wettbewerbern, die bei einem Markteintritt aus dem Stand heraus ein gewisses Umsatzniveau generieren oder lange Anlaufverluste akzeptieren müssten.
Neben den Synergieeffekten spricht für die Produktbreite, dass wir in einigen unserer Märkte mehr als in anderen Branchen dazu gezwungen sind, unsere Zukunft über Diversifikationen zu sichern. Radioaktivität ist zwar ein Basisphänomen, für das es immer sinnvolle und lukrative Anwendungen geben wird, aber wir wissen auch, dass sie insbesondere im medizinischen Bereich immer eine gewisse Vorteilshöhe gegenüber alternativen Technologien benötigt, wenn sie Erfolg haben will. Der Grund hierfür liegt nicht darin, dass die Behandlung mit radioaktiven Stoffen oder Komponenten gefährlicher, teurer oder komplizierter wäre, sondern darin, dass sie meist nur als Gemeinschaftsleistung erbracht werden kann. Nämlich als Kooperation zwischen dem auf das jeweilige Organ spezialisierten Facharzt (zum Beispiel dem Urologen) und dem Radioaktivexperten. Auch bei diagnostischen Leistungen sind Nuklearmediziner im Kern immer Zuarbeiter. Der Honorarkuchen ist trotz des Teamzwangs aber in der Regel nicht größer als bei Leistungen, die aus einer Hand erbracht werden können. Fachärzte haben so immer einen Anreiz, auf Verfahren auszuweichen, die sie in Eigenregie durchführen können. Sinkt also die relative Überlegenheit eines radioaktiven Verfahrens, das heißt, ist also eine andere Technologie nur in etwa genauso gut, kann der Marktanteil relativ schnell erodieren. Eine solche Situation haben wir im kardiologischen Bereich vor einigen Jahren beim Zusammenbruch der Nachfrage nach radioaktiven Stents erleben müssen.
Die Substitutionskonkurrenz von außerhalb der Industrie ist daher eine ständige Herausforderung für das Management unseres Unternehmens, und wir halten uns für gut beraten, bei mehreren Themen dabei zu sein und zum Beispiel den Einstieg in den Bereich der Radiopharmazeutika zu forcieren. Wir gewinnen damit ein neues Standbein mit einem Anwenderkreis, der sich kaum mit Kunden im therapeutischen Segment überschneidet, obwohl er technisch und von der Produktion her nahe am Kernthema liegt.
Für den Kapitalmarkt scheint dieser Ansatz akzeptabel. Wenn wir trotzdem beobachten, dass Eckert & Ziegler ungeachtet besserer Fundamentaldaten weniger hoch bewertet wird als internationale Konkurrenten, so liegt das vor allem an der Größe, der Nachfragetiefe und den Ausgestaltungsdetails der jeweiligen nationalen Kapitalmärkte.
Geschäftsführer, Eckert & Ziegler BEBIG GmbH, Berlin, Deutschland
"Das Wachstum der letzten Jahre war neben organischem Wachstum auch durch Akquisitionen begründet. Akquisitionen bedeuten neue Standorte, Mitarbeiter, Firmenkulturen. Dahinter stehen immer Menschen mit ihren Bedürfnissen, Wünschen und Ängsten. Deshalb sehen wir Integration als zentrale Managementaufgabe. Damit Integration nicht Theorie bleibt, sondern zu Synergien führt. Und weil unsere Mitarbeiter erwarten, dass wir nicht nur die Auszeichnung "Familienfreundliches Unternehmen" tragen, sondern dies im Alltag umsetzen. Für intelligente Produkte und Leistungen."


Leiterin Unternehmenskommunikation, Eckert & Ziegler AG, Berlin, Deutschland
"Mehr als 1.300 Vertriebs- und Marketingdokumente. In 8 Sprachen. Marketing Communications stellt sicher, dass alle Informationen rund um das Produkt dem internationalen Vertriebsnetz zur Verfügung stehen. Mit SalesNET, einem webbasierten Dokumentenmanagementsystem, können weltweit alle Mitarbeiter und Händler zu jeder Zeit die aktuellsten Unterlagen abrufen. Von Raumplanungsgrundrissen für Afterloader bis hin zum Schulungsmaterial Advanced Training Brachytherapy."
| Geschäftsentwicklung | 20 |
|---|---|
| Ertragslage | 21 |
| Finanz- und Vermögenslage | 23 |
| Forschung und Entwicklung | 24 |
| Chancen- und Risikoberichterstattung | 26 |
| Nachtragsbericht | 30 |
| Ausblick | 30 |
Umsatzentwicklung 2001 bis 2005

(in Mio. EUR)
Eckert & Ziegler ist ein weltweit tätiger Spezialist für medizinische, industrielle und wissenschaftliche Anwendungen, in denen Radioaktivität eine Rolle spielt. Der Konzern betreibt sein Geschäft über mehrere Tochterfirmen und hat es nach Hauptkundenkreisen in zwei Segmenten organisiert. Auf der einen Seite stehen für die Kernzielgruppe der Strahlentherapeuten (Segment Therapie) dabei Produkte insbesondere zur Behandlung von Krebs, auf der anderen Seite, im Segment Nuklearmedizin und Industrie, Artikel für bildgebende nuklearmedizinische Verfahren, die Wissenschaft und die Messtechnik.
Das Spektrum der angebotenen Produkte ist in beiden Segmenten relativ groß und in der Regel so spezialisiert, dass weltweit nur wenige Anbieter dafür existieren. Meist besetzen die Konkurrenten sogar nur einzelne Nischen, so dass dem Konzern in der Vergangenheit in der Breite seiner Produktpalette kein direkter Wettbewerber gegenüberstand. Dieses hat sich im Berichtsjahr nicht geändert.
Die Märkte für die verschiedenen Produktgruppen der Eckert & Ziegler AG sind nur lose miteinander verbunden, und haben jeweils eigene Zyklen und Besonderheiten. Nationale Unterschiede können zudem für identische Produkte die Rahmenbedingungen erheblich voneinander abweichen lassen. Es ist daher ohne Bezug auf das jeweilige Subsegment schwer, generalisierte Aussagen zu wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu treffen. Für den Bereich der medizinnahen Erzeugnisse, die etwa zwei Drittel der Konzernumsätze ausmachen, lässt sich allerdings seit Jahren beobachten, dass die demographische Entwicklung in allen Industrieländern zu steigender Nachfrage nach Produkten zur Diagnose und Behandlung von Krebs und damit nach den vom Konzern vertriebenen Komponenten führt. Die Intensität und Dynamik der Nachfrage hängen im Einzelnen von vielen Faktoren ab, sind aber insbesondere von den Ausgestaltungsdetails der nationalen Gesundheitssysteme und der lokalen Konkurrenzsituation geprägt.
Die zersplitterte und kleinbetriebliche Struktur der Branche bietet Eckert & Ziegler oftmals Gelegenheit, die wirtschaftliche Position durch Zukäufe zu stärken. Im Berichtsjahr konnte der Konzern so unter anderem zwei Unternehmen in der Tschechischen Republik und in den Vereinigten Staaten vollständig übernehmen. Es handelt sich um zwei Hersteller von spezialisierten Strahlenquellen für industrielle und messtechnische Anwendungen, Analytics Inc. in Atlanta (Analytics) und Sorad spol s.r.o. in Prag. Ihre Produkte richten sich an bereits bestehende Kundengruppen und ergänzen gut das bestehende Sortiment.
Neben diesen Unternehmenskäufen konnte Eckert & Ziegler im Berichtsjahr zwei Mehrheitsbeteiligungen an Unternehmen im radiopharmazeutischen Bereich erwerben. Es waren dies die Berliner EURO-PET Berlin Zyklotron GmbH (EURO-PET) und die Wiesbadener f-con Europe GmbH (FCE), welche noch zwei Enkelunternehmen in Wiesbaden und Mailand (Italien) in die Gruppe einbringt. Bei EURO-PET und FCE handelt es sich um Unternehmen, die sich primär mit der Herstellung und dem Vertrieb von Radiodiagnostika für die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) beschäftigen. Ihr Hauptprodukt besteht aus schwach radioaktivem Traubenzucker (FDG). Er wird dem Patienten als eine Art Kontrastmittel gespritzt, und erlaubt dem Arzt mit Hilfe entsprechender Geräte auch sehr kleine Tumorherde präzise zu lokalisieren.
PET-Untersuchungen mit FDG sind seit über 10 Jahren vor allem in den Vereinigten Staaten für die Krebsvorsorge und die Therapieverlaufskontrolle fest etabliert, und setzen sich auch in Europa immer stärker durch. Mit dem Kauf der Unternehmensbeteiligungen hofft Eckert & Ziegler, sein Produktangebot für die Kernzielgruppe der Nuklearmediziner weiter auszubauen und sich ein zusätzliches Wachstumsfeld zu erschließen.
Das Geschäftsjahr war erneut durch starkes Umsatzwachstum geprägt, wobei sich wie in den Vorjahren die Umsätze auf zahlreiche Produkte und Länder verteilten und auf den größten Einzelkunden nicht mehr als 2,5 Mio. EUR entfielen. In der Summe ergab sich 2005 ein Anstieg um rund 6,3 Mio. EUR auf 41,8 Mio. EUR, eine Steigerung von18 % gegenüber dem Wert des Vorjahres (35,5 Mio. EUR). Knapp die Hälfte des Zuwachses, nämlich 3,0 Mio. EUR, entfiel auf die im Berichtsjahr neu erworbenen oben erwähnten Geschäftseinheiten EURO-PET Berlin Zyklotron GmbH, FCE, Sorad und Analytics, Inc. Der restliche Zuwachs von 3,3 Mio. EUR resultierte organisch aus dem bereits vorhandenen Stammgeschäft. Es legte in der Summe von 35,5 Mio. EUR auf nunmehr 38,8 Mio. EUR um etwa 8 % zu. Wie im Vorjahr bewährte sich somit zur Sicherung des angestrebten Wachstumspfads von ca. 20 % pro Jahr die dem Konzern eigene Mischung aus Zukäufen und Eigenwachstum.
Trennt man innerhalb des organisch gewachsenen Stammgeschäftes nach Segmenten, so war der Umsatzzuwachs bei den nuklearmedizinischen und industriellen Produkten mit ca.12 % von 19,4 Mio. EUR auf 21,8 Mio. EUR besonders ausgeprägt Neben einem günstigen Dollarkurs trugen hierzu vor allem Umsatzsprünge bei Rohisotopen um 1,6 Mio. USD und Industriequellen um 1,4 Mio. USD bei. Während bei ersteren noch ein Basiseffekt aus der 2004 erfolgten Akquisition des Isotopenhändlers CNL Scientific Resources International Inc. zum Tragen kam, war der Erfolg bei den industriellen Anwendungen vorwiegend einer Vertriebsumstrukturierung geschuldet.
Im therapeutischen Segment wuchs das Stammgeschäft, also die Einheiten, die bereits im Vorjahr zum Konzern gehörten, organisch um etwa 5 % von 16,1 Mio. EUR auf 16,9 Mio. EUR. Wachstumstreiber war unter anderem das im Vorjahr neu akquirierte Geschäft mit Tumorbestrahlungsgeräten. Bei ihnen konnte der Umsatz um mehr als die Hälfte gesteigert werden. Sowohl die im Berichtsjahr vollständig überarbeiteten Curietrongeräte als auch der Kobaltquellen benutzende Afterloader MultiSource" kamen im Markt gut an, was sich unter anderem in einem wachsenden Auftragsbestand für das kommende Geschäftsjahr niederschlug.
Auch die Implantate zur Behandlung von Prostatakrebs konnten ungeachtet der Preisrückgänge in mehreren europäischen Märkten und trotz des Verlustes eines großen Vertriebspartners erneut um etwa 17 % zulegen, ebenso wie die Blutbestrahlungsgeräte der Marke BIOBEAM. Dass der Gesamtumsatzzuwachs des therapeutischen Segments dennoch relativ niedrig ausfiel, lag vor allem daran, dass sich die Anlagenbauer im Berichtsjahr auf die Entwicklung der neuen Gerätegeneration Modular-Lab™ konzentrierten und nicht wie im Vorjahr das Umsatzwachstum mit größeren Anlageabrechnungen unterstützten.
Auf der Ertragsseite ist im Konzern 2005 gegenüber dem Vorjahr ein um 1,9 Mio. EUR auf 1,5 Mio. EUR (-57%) gesunkener Jahresüberschuss zu konstatieren, der mit einem um 0,58 EUR auf nunmehr 0,51 EUR gesunkenen Ergebnis pro Aktie korrespondiert. Dieser erhebliche Rückgang um mehr als die Hälfte erscheint dramatisch, er wirkt aber


Umsatz nach Regionen 2004 /2005

weniger bedrohlich, wenn man berücksichtigt, dass im Vorjahr einmalige, zahlungsunwirksame Erträge aus der Entkonsolidierung der Biotechnologieaktivitäten in Höhe von etwa 0,35 EUR pro Aktie den Jahresüberschuss erhöhten. Vergleicht man daher statt des Jahresüberschusses das Ergebnis der fortlaufenden Geschäftstätigkeit, beträgt der Rückgang gegenüber dem Vorjahr nur 37 % oder 0,23 EUR pro Aktie.
Auch diese Einbuße ist nicht erfreulich. Der Eindruck verbessert sich aber, wenn man für eine genauere Analyse das Ergebnis vor Ertragsteuern betrachtet und zwischen Stammgeschäft und neu akquirierten Einheiten differenziert. Es zeigt sich, dass das Ergebnis vor Steuern im Stammgeschäft um 18 % von im Vorjahr 3,2 Mio. EUR auf 3,8 Mio. EUR anstieg, und dass der Ertragsrückgang im Gesamtkonzern auf 2,2 Mio. EUR primär daraus resultiert, dass die neu akquirierten Einheiten das Ergebnis vor Steuern in der Summe mit rund 1,6 Mio. EUR belasteten. Dass der Zuwachs beim Ergebnis vor Steuern im Stammgeschäft mit besagten 18 % etwa doppelt so hoch ausfiel wie das organische Umsatzwachstum, ist auf die gestiegene Ertragskraft im Kerngeschäft zurückzuführen. Ein Blick in den bereinigten Jahresvergleich erklärt, dass hierzu vor allem das Währungsergebnis beitrug, welches sich vor allem aufgrund von günstigen Währungskursen um etwa 0,5 Mio. EUR verbesserte. Die anderen Kostenpositionen des Stammgeschäfts, die Herstellungskosten (21,3 Mio. EUR) und die Gemeinkosten (13,9 Mio. EUR) wuchsen in etwa umsatzproportional. Die gegenüber dem Vorjahr unverhältnismäßig hohen Ausgabensteigerungen bei Herstellungs- und Gemeinkosten für den Gesamtkonzern gehen folglich ausschließlich auf den Einfluss der Unternehmenszukäufe zurück.
Zu den Aufwendungen, die mit den neu akquirierten Einheiten 2005 in das Konzernergebnis einflossen, ist anzumerken, dass sie zu etwa 1,4 Mio. EUR aus Anlaufkosten stammen, die Einmalcharakter hatten. Dabei handelt es sich zum einen um außerordentliche Ingangsetzungskosten für den Zyklotron-Betrieb in Mailand, welche ihre Ursache in einer verzögerten Herstellungserlaubnis für diese radiopharmazeutische Produktionsanlage haben. Bis zur Freigabe der Eigenproduktion im Dezember 2005 musste unsere betroffene italienische Tochtergesellschaft Kunden über einen längeren

Zeitraum aufwändig durch Zukäufe aus dem Ausland beliefern. Der andere Einmaleffekt ergab sich aus den Sanierungskosten für die EURO-PET, wo die Umsätze mittlerweile angezogen und auf Monatsbasis für ein positives Betriebsergebnis gesorgt haben. Rechnet man diese beiden Sondereinflüsse aus dem 2005er Betriebsergebnis des Konzerns heraus, so liegt dieses mit rund 3,9 Mio. EUR um ca. 10 % über dem Niveau des Vorjahres (3,6 Mio. EUR).
Noch günstiger wird die Ertragslage, wenn statt des Betriebsergebnisses das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) betrachtet wird. Leitgedanke ist dabei, dass sich die Unternehmensentwicklung nur dann sinnvoll mit dem Vorjahr vergleichen lässt, wenn der höhere Verschuldungsgrad berücksichtig wird, den die neuen Einheiten in den Konzern eingebracht haben. Ihre geringe Eigenkapitalausstattung und der damit korrespondierende hohe Verschuldungsgrad sowie die Fremdfinanzierung des Kaufpreises für Analytics führten für Eckert & Ziegler im Berichtsjahr zu einem mehr als verdoppelten Zinsaufwandssaldo von vormals TEUR 273 auf nunmehr TEUR 667. Dieses gestiegene Niveau ist im Verhältnis zu Bilanzsumme und Umsatz des Konzerns zwar noch immer niedrig, es hat das Ergebnis aber dennoch mit TEUR 394 zusätzlich belastet.
Lässt man neben den einmaligen Anlaufverlusten für die neu akquirierten Einheiten in Höhe von 1,4 Mio. EUR auch Zinslasten außen vor, so errechnet sich im Jahr 2005 für das fortlaufende Geschäft ein EBIT von etwa 4,3 Mio. EUR, welches um etwa 25 % höher als der entsprechende Wert des Vorjahres (3,4 Mio. EUR) liegt, und dazu führt, dass 2005 auch das für die Fremdfinanzierungsspielräume wichtige Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) von 7,2 Mio. EUR um 14 % auf 8,2 Mio. EUR ansteigt.
Bei der Bilanz ergeben sich im Berichtsjahr erhebliche Veränderungen zum Vorjahr, sichtbar vor allem an einer Bilanzsumme, die umsatzüberproportional um mehr als ein Drittel auf 67,0 Mio. EUR (Vorjahr 49,4 Mio. EUR) ansteigt. Hierzu haben wiederum vor allem die neu akquirierten Unternehmensteile EURO-PET, f-con Gruppe und Analytics Inc. beigetragen. Sie bringen Aktiva und Passiva von jeweils 13,3 Mio. EUR neu in die Konzernbilanz ein, was etwa drei Vierteln des gesamten Bilanzzuwachses von 17,6 Mio. EUR entspricht. Die restlichen 4,3 Mio. EUR kamen 2005 aus dem Stammgeschäft und entsprachen vom Zuwachsverhältnis her (9 %) ziemlich genau dem organischen Umsatzzuwachs. Sie verteilen sich auf der Aktivseite vom Betrag her im Verhältnis 2,2 zu 2,1 Mio. EUR auf kurz- und langfristige Vermögensgegenstände und auf der Passivseite fast ausschließlich auf kurzfristige Verbindlichkeiten, was bedeutet, dass 2005 im Kerngeschäft eine relative Senkung des langfristigen Schuldenanteils zu verzeichnen war.
Der Bilanzzuwachs von 13,3 Mio. EUR, der den neuen Einheiten zuzurechnen ist, resultiert auf der Aktivseite zu 11,5 Mio. EUR aus langfristigen Vermögensgegenständen, vor allem Sachanlagen und Firmenwerten. Ihnen standen auf der Passivseite lang- und kurzfristige Verbindlichkeiten von zusammen 10,8 Mio. EUR gegenüber, was einem Verschuldungsgrad von 81,9 % entspricht. Dies hatte erhebliche Auswirkungen auf die Eigenkapitalquote des Gesamtkonzerns. Bedingt vor allem durch den Einfluss der neuen Einheiten sank sie von 66,5 % im Vorjahr um 14,0 Prozentpunkte auf 52,5 %.
Die neuen Einheiten wiesen ein negatives Nettoumlaufvermögen aus. Die Summe ihrer kurzfristigen Verbindlichkeiten in Höhe von zusammen 2,7 Mio. EUR überstieg die kurzfristigen Vermögenswerte (abzüglich der liquiden Mittel) in Höhe von 1,2 Mio. EUR um


Bild oben: MultiSource®. Krebsbestrahlungsgerät (Afterloader) für die Behandlung von gynäkologischen Tumoren, Speiseröhren-, Lungen- und Prostatakrebs.
Bild unten: Maus-Simulationsmodell mit definierten Tumormerkmalen für nuklearmedizinische Untersuchungen

1,5 Mio. EUR, was dazu führte, dass sich der Konzern in 2005 mehr als im Vorjahr durch Lieferantenkredite finanzierte. Auch im Kerngeschäft war dieser Vorgang zu beobachten. Deutlich gestiegene Lieferantenziele und eine höhere Inanspruchnahme von kurzfristigen Darlehen ließen das notwendige Nettoumlaufvermögen im Vergleich zum Vorjahr um knapp 1,9 Mio. EUR sinken.
Dies hatte erfreuliche Auswirkungen auf den Cash Flow aus betrieblicher Tätigkeit. Er erhöhte sich insbesondere aufgrund der gesunkenen Lagerbestände sowie der längeren Lieferanten- und kürzeren Zahlungsziele um 40 % von im Vorjahr 2,6 Mio. auf nunmehr 3,5 Mio. EUR. Eingesetzt wurden finanzielle Mittel von rund 3,7 Mio. EUR für Anlageinvestitionen, von 0,8 Mio. EUR für die Dividende und von 0,5 Mio. EUR für den Erwerb von Beteiligungen zur Sicherung des Wachstumspfades. Da die Akquisitionen weitgehend über langfristige Darlehen finanziert wurden, brauchte die Geschäftsleitung den Bestand an Wertpapieren und liquiden Mitteln im Vergleich zum Vorjahr nicht anzutasten, sondern konnte ihn sogar um 0,3 Mio. steigern.

Bild oben: Das Synthesemodul Modular-Lab™ dient zur automatisierten und ferngesteuerten Herstellung von radioaktiven Diagnostika und Pharmaka. Insbesondere finden sie Anwendung bei der Synthese von PET-Tracern.
Bild unten: Die Steuerungssoftware zu Modular-Lab™ zeichnet sich durch besondere Anwenderfreundlichkeit aus.
Die Entwicklungsaktivitäten des Konzerns sind an den Hauptstandorten Berlin und Los Angeles konzentriert. Radiochemiker, Ingenieure, Programmierer und andere Spezialisten arbeiten hier an der Weiterentwicklung des Produktspektrums und der Optimierung der Produktionsprozesse. Dabei kooperieren sie eng mit zahlreichen wissenschaftlichen Einrichtungen, darunter etwa der Berliner Charité, dem Mailänder Poliklinikum oder dem Batelle Institut in Seattle.
Im Jahr 2005 betrugen die Forschungs- und Entwicklungskosten TEUR 512 (2004: TEUR 329). Dabei wurden 7 neue Patente angemeldet, so dass sich die Zahl der angemeldeten oder erteilten Patente auf circa 15 Schutzrechte erhöhte.
Im Segment Therapie lag der Arbeitsschwerpunkt auf der Entwicklung einer neuen Implantatgeneration mit verbesserter Röntgensichtbarkeit sowie auf zahlreichen Verbesserungen und Sortimentsergänzungen bei den im Vorjahr neu aufgenommenen Tumorbestrahlungsgerätefamilien MultiSource® und Curietron®. Letztere wurde grundlegend modernisiert. Für das Blutbestrahlungsgerät BIOBEAM wurde eine neue Software entwickelt, für das geplante neue 5-Kanal-Afterloadinggerät GyneSource® wurden mehrere Vorbereitungsarbeiten erfolgreich abgeschlossen. Um die Produktion der therapeutischen Produkte an einem Standort zu konzentrieren, errichtete das Entwikklungsteam zudem in Berlin neue Produktionsanlagen für Iridiumdrähte. Mit diesen Medizinprodukten lassen sich Krebserkrankungen am Kopf, Hals und Brust sehr effektiv behandeln. Aufgrund der gestiegenen Nachfrage wurden auch die Produktionskapazitäten zur Herstellung von Seedketten (IsoCord®) ausgebaut und an den neuesten Stand der Technik angepasst.
Im Bereich der diagnostischen Bildgebung (nuklearmedizinisches Segment) lag der Entwicklungsfokus auf neuen Komponenten zur Abschwächungskorrektur und auf multimodalen Quellen, die gleichzeitig bei verschiedenen bildgebenden Verfahren eingesetzt werden können, also sowohl bei SPECT- und PET-Scannern, als auch bei Computertomographen und Magnetresonanzgeräten. Unsere hier federführende US-amerikanische Tochterfirma Isotope Products Laboratories Inc. (IPL) arbeitete dabei eng mit Herstellern solcher Großgeräte zusammen, etwa mit Philips Medical Systems. Für deren SPECT-Kamera CardioMD zur Untersuchung von Herzerkrankungen brachte IPL die neue Gadoliniumlinienquelle NES8497 zur Marktreife, für die Kalibrierung des Philips
Kleine Ausmaße, große Wirkung: Ein IsoSeed® in Originalgröße
Schwach radioaktive Implantate, so genannte Seeds, zur schonenden Behandlung von Prostatakrebs.
SPECT-CT-Scanners PRECEDENCE die im Computertomographen sichtbare Gadoliniumquelle MMS07. Auch mit General Electric Healthcare und Siemens Medical Solutions wurden vorhandene Produktlinien weiterentwickelt und die Entwicklung von Prototypen für neue Scannergenerationen gestartet. Die erfolgreiche Flächenquellenfamilie Perflexion™ wurde erweitert und im Juni auf dem Jahreskongress der nordamerikanischen Nuklearmediziner in Toronto nun auch in einer Größe von 18 Zoll vorgestellt. Bei den multimodalen Quellen wurde die Produktlinie um die Punktquelle MMS09 ergänzt, die speziell für das schnell wachsende Marktsegment der Scanner für Kleintiere einsetzbar ist. Eine herausragende Produktneuheit war in diesem Zusammenhang der erste dreimodale Marker MMS10. Mit ihm können erstmalig MRI-, CT- und SPECToder PET-Aufnahmen fusioniert werden. IPL ließ sich die Technologie der MMS Produktfamilie mit dem US-Patent für "Multimodal Imaging Sources" schützen.
Für industrielle Anwendungen startete IPL im Rahmen eines staatlich geförderten Forschungsvorhabens zusammen mit der Cornell University, USA, die Entwicklung einer "nuklearen Batterie" (Nuclear battery). Das Projekt untersucht, inwieweit es möglich ist, Beta-Strahler als kleine Stromquellen für mikroelektronische Geräte zu nutzen. Anwendungsgebiete für diese Technologie wären unter anderem Mikrosensoren, für die herkömmliche Batterien zu groß sind. Ein anderes Projekt beschäftigte sich mit Strahlenquellen zur Inspektion und Kontrolle von Lkws und anderen Fahrzeugen an amerikanischen Grenzübergängen.
Im Bereich Radiopharmazeutika wurde von der Berliner Tochterfirma Eckert & Ziegler Eurotope GmbH ein modulares Gerätesystem zur Synthese von Radiopharmazeutika und -chemikalien entwickelt. Es wurde unter dem Markennamen Modular-Lab™ erstmalig anlässlich des Jahreskongresses 2005 der Vereinigung der europäischen Nuklearmediziner (EANM) in Istanbul vorgestellt. Seine Besonderheit liegt in einer besonderen Flexibilität und Erweiterbarkeit. Es ist insbesondere geeignet für die rasche Überführung neuerer radiopharmazeutischer Synthesen in die Herstellungspraxis. Um das Gerätesystem im klinischen Umfeld zu validieren und für weitere Anwendungen auszubauen, schloss Eckert & Ziegler Ende 2005 unter anderem einen Kooperationsvertrag mit dem Berliner Universitätsklinikum Charité. Mit dem amerikanischen Batelle-Institute und dem amerikanischen Pacific Northwest National Laboratory wurde ein Entwicklungs- und Kooperationsvertrag über die Entwicklung eines pharmazeutisch nutzbaren Germanium-Gallium-Generators unterzeichnet.
Der Konzern sieht sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt mit ausreichenden finanziellen Mitteln ausgestattet, um seinen Bestand und seine Weiterentwicklung sichern zu können. Er sieht sich auch in der Lage, sämtliche Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. In den kommenden Geschäftsjahren rechnet er allerdings mit einem leichten Anstieg des Verschuldungsgrads, um das Wachstum durch weitere Akquisitionen absichern und Neuproduktentwicklungen finanzieren zu können.
Als größere Entwicklungsaufwendungen sieht die Eckert & Ziegler dabei vor allem die Finanzierung einer klinischen Studie für SpondylAT®, einem Rheumamedikament auf der Basis von Radiumchlorid, für das Eckert & Ziegler 2005 die Rechte von der Altmann Therapie GmbH & Co.KG in Salzgitter erworben hat (siehe dazu auch die Erläuterungen im Anhang). Bei SpondylAT® handelt es sich um einen radioaktiven Stoff, der bereits jahrzehntelang erfolgreich für die Behandlung des Morbus Bechterew eingesetzt wurde, bei dem jetzt aber aufgrund von Auflagen des Bonner Bundesamts für Arzneimittel und Medizinprodukte eine klinische Studie der Phase III durchzuführen ist. Zwar ist der Aufwand für die Studie nicht so hoch wie bei völlig unbekannten, neuen Wirkstoffen, er wird über einen Zeitraum von zwei bis vier Jahren allerdings auch drei bis fünf Millionen Euro betragen.
Wie bei jeder Medikamentenentwicklung besteht das Risiko, dass die klinische Prüfung von SpondylAT® nicht oder nicht rechtzeitig zum Erhalt einer Zulassung führt, und dass sich erhoffte Umsätze und Erträge verzögern oder nicht einstellen. Die gegenwärtige Finanzausstattung und der starke Cash Flow der Eckert & Ziegler Gruppe machen es allerdings wahrscheinlich, dass der Konzern selbst eine Komplettabschreibung des Projekts unbeschadet überstehen würde. Zudem sind die Ausgaben an Meilensteine gekoppelt, und Vorstand und Aufsichtsrat haben die Möglichkeit, das Projekt bei enttäuschenden klinischen Daten jederzeit ohne weitergehende Zahlungsverpflichtungen einzustellen.
SpondylAT® bietet im Erfolgsfall die Chance, beim Absatz von radiopharmazeutischen Produkten mittelfristig in eine neue Größenordnung vorzustoßen. Morbus Bechterew ist eine sehr häufige Krankheit, für die es bisher noch keine kurativen Behandlungsmöglichkeiten gibt. Radiumchlorid dagegen scheint ursächlich in den Krankheitsverlauf einzugreifen. Sollte es gelingen, für SpondylAT® eine europäische oder gar außereuropäische Zulassung zu erhalten, sind langfristig Umsatzvolumina von bis zu 100 Mio. EUR pro Jahr erzielbar.
Neben den wirtschaftlichen und technischen Entwicklungsrisiken ist Eckert & Ziegler dem Wechselspiel der Märkte ausgesetzt. Daraus erwachsen zum Teil nicht nur Ertrags-, sondern auch Liquiditätsrisiken, da der Konzern einige seiner Zukäufe fremdfinanziert und Bürgschaften für Darlehen von Tochterunternehmen erteilt hat. Selbst bei einer schnellen Reaktion des Managements und einer Reduzierung der Kosten bzw. einem Ausstieg aus einem bedrohten Geschäftsfeld bliebe der Konzern hier exponiert. Im größeren Umfang besteht eine solche Situation jedoch nur bei der Kreditlinie für das kalifornische Tochterunternehmen IPL und für Bürgschaften zugunsten der Adlershofer EURO-PET. Andere im Anhang ausgewiesene Darlehensverbindlichkeiten, etwa gegenüber Alt- oder Minderheitsgesellschaftern, sind von Eckert & Ziegler nicht verbürgt.
Aus den Akquisitionen der letzten Jahre haben sich für den Konzern zum Teil Vertragsrisiken ergeben. Auch wenn der Vorstand bestrebt war, durch unmissverständliche Regelungen und den Einsatz qualifizierter Juristen bereits im Vorfeld die Gefährdungen einzudämmen, kann es zu Streitigkeiten über Vertragsauslegungen kommen. Momentan ist der Konzern einer Kaufpreisnachforderung ausgesetzt, bei der vor Gericht geltend gemacht wird, dass aus dem Kauf der MMI GmbH im März 2004 mehr als eine Mio. EUR zu bezahlen wären. Der Vorstand hält die Klage für unbegründet, kann aber nicht ausschließen, dass solche oder ähnliche Vorwürfe Gehör finden. Es wäre allerdings zur Risikoabwendung trotzdem nicht sinnvoll, auf Akquisitionen zu verzichten. Der Konzern hat sich in der Vergangenheit eine Reihe von profitablen Geschäftsfeldern nur über Zukäufe erschließen können, und muss im Interesse der weiteren Entwicklung solche Gefährdungen auch zukünftig in Kauf nehmen.
Als Spezialist für ein breites Portfolio aus radioaktiven Komponenten, Bestrahlungsgeräten und Radiopharmazeutika ist Eckert & Ziegler besser als ein Einproduktunternehmen gegen Markteinbrüche geschützt. Die verschiedenen Geschäftsfelder stehen sich zwar technologisch nahe, unterscheiden sich jedoch erheblich im Produktlebenszyklus und in den Kunden- und Marktstrukturen. In der Regel reduziert diese Streuung das Risiko, dass Wettbewerber mit neuen, besseren Produkten die Geschäftsgrundlage des Unternehmens untergraben. Trotzdem kann nie ausgeschlossen werden, dass verbesserte Verfahren und Anstrengungen der Konkurrenz wichtige Märkte wegbrechen lassen und damit das Unternehmen gefährden.
Zum Schutz gegen diese Bedrohung bemüht sich Eckert & Ziegler aktiv um die Entwicklung neuer Produkte und die Identifikation und den Aufbau neuer Geschäftsfelder. Es besteht allerdings das Risiko, dass solche Anstrengungen erfolglos bleiben und neue Geschäftsfelder zu spät, nur ungenügend, oder gar nicht entwickelt werden können. Zudem kann nicht ausgeschlossen werden, dass Konkurrenten mit anderen Produkten oder Markteinführungsstrategien erfolgreicher agieren.
Bedeutende Umsatz- und Ertragsrisiken liegen nach wie vor in der Entwicklung des europäischen Marktes für Permanentimplantate zur Behandlung von Prostatakrebs. In den europäischen Ländern ist diese innovative Behandlungsmethode weiterhin in der Einführungsphase, die insbesondere dadurch gekennzeichnet ist, dass die für den wirtschaftlichen Erfolg dieses Bereichs unabdingbare Kostenerstattung durch die gesetzliche Krankenversicherung in einigen Kernländern nicht oder nur teilweise gesichert ist. Zudem hat die Konkurrenzsituation hier zu einem Margenverfall geführt. Eckert & Ziegler versucht, durch ein attraktives Servicekonzept und langfristige Lieferverträge die Kundenbindung zu stärken und damit das bestehende Umsatz- und Ertragsrisiko abzusichern.
Bei Bestrahlungsgeräten liegt ein Absatzrisiko darin, dass die Marktdurchsetzung in den primären Zielmärkten aufgrund hoher Investitions- und Folgekosten nicht wie erwartet oder nur zeitlich verzögert greift. Da dieser Bereich erst seit kurzer Zeit unter unser Verantwortung geführt wird, besteht die Möglichkeit, dass die gegenwärtigen Vertriebsstrukturen sowie die technische Ausstattung der Geräte noch nicht den Anforderungen des Marktes im notwendigen Maße entsprechen.
In dem sich im Aufbau befindlichen Segment Radiopharmazie besteht ein Absatzrisiko darin, dass für den Vertrieb erforderliche Zulassungen nicht gewährt oder wieder entzogen werden könnten. Zudem besteht die Möglichkeit, dass sich die
Anzahl neuer Kunden sowie der Absatz aufgrund einer teilweise fehlenden Regelung zur Kostenerstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen nicht wie erwartet entwickeln.
In vielen nuklearmedizinischen und industriellen Subsegmenten bestehen oligopolistische Marktstrukturen, bei denen der Ausfall von Großkunden spürbare Auswirkungen auf die Ertrags- und Umsatzlage haben kann. Die Eckert & Ziegler AG bemüht sich, die Absatzrisiken durch mittel- und langfristige Lieferverträge abzusichern, aber es kann nicht garantiert werden, dass ihr das in Zukunft weiter gelingt.
Sowohl die Radioaktivität selbst als auch deren Verwendung in einem Medizinprodukt oder Arzneimittel beinhalten Produkthaftungsrisiken. Eckert & Ziegler begegnet diesen Risiken, indem sie sich strengen Qualitätskriterien unterwirft. Ihre Betriebsstätten sind ISO-zertifiziert und die Funktion der Qualitätsmanagementsysteme wird regelmäßig durch interne und externe Audits überprüft. Um betriebliche Unfälle zu vermeiden, die Mitarbeiter beinträchtigen, Umweltschäden verursachen oder zur Stilllegung von Produktionseinrichtungen durch Genehmigungsbehörden führen könnten, haben die Mitarbeiter regelmäßig Schulungen zum Thema Arbeitssicherheit und Strahlenschutz zu absolvieren. Trotz aller Maßnahmen kann nicht ausgeschlossen werden, dass Haftungstatbestände dennoch eintreten und zu einer Gefährdung des Unternehmens führen. Für Haftungsrisiken wurden, soweit sinnvoll und möglich, entsprechende Versicherungen abgeschlossen.
Die Eckert & Ziegler AG hängt in vielen Geschäftsbereichen von den spezialisierten Kenntnissen ihrer Mitarbeiter ab. Insbesondere beim Aufbau neuer Geschäftsfelder, aber auch in der Entwicklung und im Vertrieb, ist sie auf das Wissen und die Kompetenzen weniger, besonders qualifizierter Schlüsselpersonen angewiesen. Um das Risiko der personellen Fluktuation von talentierten Mitarbeitern zu minimieren, bemüht sich das Unternehmen um eine angenehme und kollegiale Arbeitsatmosphäre, ein modernes und sicheres Arbeitsumfeld, eine adäquate Entlohnung, Angebote zur berufsbegleitenden Aus- und Fortbildung sowie flexible Arbeitszeiten. Zur langfristigen Bindung und Motivierung hat das Unternehmen zudem ein Aktienoptionsprogramm aufgelegt. Trotz dieser Maßnahmen und nachweisbar hoher Mitarbeiterzufriedenheit kann Eckert & Ziegler nicht garantieren, dass diese Mitarbeiter beim Unternehmen bleiben oder sich in der notwendigen Form engagieren.
Die Überwachung und Steuerung zur Vermeidung finanzieller Risiken erfolgt durch den Einsatz von Instrumenten wie der jährlichen Finanzplanung mit unterjährigen Anpassungen und der engmaschigen Analyse von Planabweichungen. Hierdurch lassen sich schon früh mögliche Risiken erkennen und entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten. Aufgrund des hohen US-Anteils am Umsatz ist eine gewisse Abhängigkeit des US\$-Ergebnisses vorhanden. Da bei der Tochterfirma in den USA, die für die meisten dieser Umsätze verantwortlich ist, den US\$-Umsätzen aber auch US\$-Kosten gegenüberstehen, treten bei Kursänderungen kaum Margenprobleme auf. Lediglich über die Umrechnung des US\$-Ergebnisses im Rahmen der Konsolidierung wirken sich Kursänderungen auf die Konzerngewinn- und -verlustrechnung und damit auf das Konzernergebnis aus. Für die deutschen Firmen werden die Fremdwährungsumsätze zu etwa 50 % mit Termingeschäften und einfachen Put-Optionen abgesichert.
Die sonstigen Risiken der Eckert & Ziegler AG ähneln denen anderer Produktionsunternehmen. Hierzu zählt auch das Risiko, nicht alle Roh- und Hilfsmaterialien zeitgerecht und in den benötigten Mengen beziehen zu können. Dies kann durch
Lagerhaltungen und den Aufbau alternativer Bezugsquellen gemindert, nie aber restlos ausgeschlossen werden. Beim weltweiten Versand der oft als Gefahrgut transportierten Produkte ist Eckert & Ziegler auf spezialisierte Dienstleister angewiesen. Es kann nicht garantiert werden, dass diese Angebote in der bestehenden Form aufrechterhalten werden. Für die Herstellung und den Versand vieler Produkte sind behördliche Spezialgenehmigungen nötig, auf deren Erteilung oder Verlängerung die Eckert & Ziegler AG nur mittelbar Einfluss nehmen kann.
Risikoentwicklung: Die Eckert & Ziegler Gruppe weist trotz gewachsener Produktbandbreite keine erhöhte Risikostruktur auf, die das Unternehmen in seiner Substanz gefährden könnte. Eine Vielzahl der bestehenden Risiken ist bereits in der detaillierten Konzernplanung für das kommende Jahr berücksichtigt. Der Vorstand erwartet aus den oben genannten Risiken keinen signifikanten Einfluss auf das Geschäftsjahr 2006.
Die Eckert & Ziegler AG versucht, ihre Geschäftsrisiken mit verschiedenen Instrumenten zu handhaben. Im Rahmen des Risikomanagementsystems wird jährlich eine Befragung der Fach- und Führungskräfte durchgeführt, die neben der Benennung neuer und bestehender Risiken, deren Einordnung bezüglich Eintrittswahrscheinlichkeit und möglicher Auswirkungen auf das Unternehmen beinhaltet. Zu diesen unternehmensgefährdenden Risiken werden, soweit möglich, vorbeugende Maßnahmen getroffen, Notfallpläne erstellt und regelmäßige Evaluierungen organisiert. Dazu gehören u.a. Markt- und Konkurrenzbeobachtungen, die Auswertung von wissenschaftlicher Literatur, die Analyse von Kundenbeschwerden, Kosten- und Umsatzstatistiken und Ähnliches.
Zum Risikomanagement zählen auch detaillierte, jährliche Umsatz- und Kostenplanungen. Sie erlauben es den Verantwortlichen, bereits im Vorfeld die für die Ertragslage kritischen Variablen zu identifizieren und die finanziellen Auswirkungen verschiedener Ereignisse zu simulieren.
Insgesamt wird ein risikominimierender Ansatz gewählt. Bestehende Risiken werden konsequent überwacht und durch kontinuierliche Prozessverbesserungen minimiert beziehungsweise abgesichert. Neue Produktentwicklungen und Akquisitionen werden von Anbeginn auf mögliche Risiken geprüft und in das Risikomanagement einbezogen. Die Marktentwicklungen werden ebenso wie die Aktivitäten der Wettbewerber überwacht, um frühzeitig eigene Strategien anpassen und zeitnah umsetzen zu können.
Zur regelmäßigen Beobachtung und Bewertung der vorhandenen Risiken ist bei der Eckert & Ziegler AG die Position eines Risk Management Controllers geschaffen worden, der dem Vorstand Bericht erstattet. Auf Grundlage dieses Berichtswesens tritt der Vorstand regelmäßig zu Sitzungen zusammen, auf denen wesentliche Bestandsund Ertragsrisiken für den Konzern und seine Tochterunternehmen präsentiert und diskutiert werden.
Der Aufsichtsrat, dem alle wesentlichen Entscheidungen präsentiert, erklärt und zur Genehmigung vorgelegt werden und der regelmäßig über die wirtschaftliche Entwicklung unterrichtet wird, dient als weiteres Element im Schutz gegen Risiken.


Bild oben: Produktionsanlagen für die Herstellung von radioaktiven Diagnostika
Bild unten: In den Körper injizierte, radioaktive Diagnostika geben bei einer PET-Untersuchung zum Beispiel Aufschluss über kleinste Tumorherde
Zentrales Ereignis im Bereich der therapeutischen Produkte war die erfolgreiche Akquisition eines Großauftrages aus Lateinamerika. Gegen starke Konkurrenz konnte sich Eckert & Ziegler gemeinsam mit seinem Vertriebspartner Philips einen millionenschweren Auftrag für die Ausrüstung einer Reihe von strahlentherapeutischen Zentren in Venezuela sichern.
Im Bereich der Radiopharmazeutika ist es Eckert & Ziegler gelungen, ein weiteres Glied in der Strategiekette zu schließen und den lange verhandelten Kooperationsvertrag mit der Charité abzuschließen. Er erlaubt der Gruppe den Zugriff auf das zweite lokale Zyklotron und ermöglicht den Aufbau eines Verbundes, was erhebliche Vorteile für die Kapazitätsauslastung und die Versorgungssicherheit bietet (Reservekapazitäten für Wartungs- und Reparaturperioden). Zudem erhält Eckert & Ziegler damit ein Labor, in dem neue Wirkstoffe, und Geräte für die Herstellung dieser Wirkstoffe ausprobiert und entwickelt werden können. Da wir Mitte Februar gleichzeitig mit den Altgesellschaftern eine Regelung über die letzten noch offenen Finanzierungsfragen in Adlershof treffen konnten, sind wir zuversichtlich, die Sanierung abzuschließen und die Anlaufverluste deutlich reduzieren zu können. Zu diesem Eindruck trägt auch der Umstand bei, dass sich in der Erstattungsfrage die ersten Fortschritte einstellen. Der gemeinsame Bundesausschuss aus Krankenkassen und Ärztevertretern hat in den letzten Monaten mit mehreren Entscheidungen den Weg für eine breitere Anwendung der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) geebnet. Im Berliner Raum werden auch aus diesem Grund eine Reihe solcher Geräte installiert, was die Nachfrage nach den Radiodiagnostika beleben wird.
Auch wenn vorausgeschickt werden muss, dass die tatsächlichen Ergebnisse immer erheblich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können, so rechnet Eckert & Ziegler in den kommenden Geschäftsjahren doch mit einem weiteren Anstieg des Geschäftsvolumens. Als Wachstumstreiber werden unter anderem die Bestrahlungsgeräte der Marken Curietron® und MultiSource®, für die bereits umfangreiche Aufträge vorliegen, gesehen. Unter ihnen befindet sich eine Bestellung zur Ausrüstung von 13 Strahlenkliniken in Venezuela, die Eckert & Ziegler zusammen mit Philips Argentina im Januar gegen starke Konkurrenz akquirieren konnte. Wir versprechen uns von dem Auftrag Signalwirkung für Märkte in anderen Ländern. Im Laufe der nächsten Quartale ist zudem die Markteinführung weiterer Zubehörteile geplant, was ebenfalls Impulse für den Vertrieb geben wird.
Bei den Implantaten zur Behandlung von Prostatakrebs rechnet das Management mindestens für die nächsten zwei Jahre mit jährlichen Umsatzzuwachsraten im zweistelligen Prozentbereich. In den europäischen Märkten setzt sich die Methode mehr und mehr als schonende und preiswerte Alternative zum chirurgischen Eingriff durch. Zudem ist die neue Implantatgeneration mit ihrer verbesserten Röntgensichtbarkeit von Ärzten gut aufgenommen worden. Im Laufe des Jahres erhoffen wir uns für den wichtigen deutschen Markt auch Rückenwind aus einer Stellungnahme des Kölner Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen. Dieses halbstaatliche Institut ist von den Entscheidungsgremien der gesetzlichen Krankenkassen um eine Stellungnahme zur Brachytherapie früher Prostatakrebsformen gebeten worden.
Bei den übrigen therapeutischen Produkten rechnen wir mit einer im Wesentlichen stabilen Umsatzentwicklung.
Im nuklearmedizinischen Segment wird zum einen mit einem Basiseffekt aus der Akquisition der Analytics Inc. zu rechnen sein. Die Gesellschaft wurde 2005 nur zeitanteilig konsolidiert und wird nun erstmals in 2006 über das gesamte Geschäftsjahr dem Konzern zugerechnet. Beim Stammgeschäft mit industriellen Strahlenquellen und Produkten zur nuklearmedizinischen Bildgebung rechnet die Segmentleitung aufgrund der steigenden Verbreitung kombinierter bildgebender Verfahren mit einem leichten Anstieg der Verkaufszahlen. Von den anderen neu erworbenen Einheiten dieses Segmentes werden aufgrund des Basiseffektes ebenfalls Wachstumsimpulse ausgehen. Wir rechnen zudem damit, dass wir das Geschäftsvolumen an radiopharmazeutischen Produkten über das bestehende Maß hinaus ausweiten können. Hoffnungen erweckt unter anderem das jüngste Votum des sogenannten Gemeinsamen Bundesausschuss von Ärzten und Krankenkassen. Dieses oberste Leitungsgremium der deutschen gesetzlichen Krankenkassen hatte jüngst entschieden, dass PET-Untersuchungen für eine bestimmte Unterart des Lungenkrebses demnächst auch für Kassenpatienten erstattet werden. Zwar gilt der Beschluss nur für Krankenhäuser, es zeichnet sich aber ab, dass auch Fachärzte über kurz oder lang diese vorteilhafte Untersuchung von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt bekommen werden.
Im Einzugsgebiet des Berliner Zyklotronverbundes erwarten wir eine leichte Zunahme der Untersuchungszentren. Daneben erhoffen wir uns Impulse aus angrenzenden Gebieten. So ist jüngst ein erster Liefervertrag mit einem Krankenhaus in Polen abgeschlossen worden.
Das erhoffte organische Umsatzwachstum wird voraussichtlich zu einer Verbesserung des Betriebsergebnisses führen, da wir bei den Gemeinkosten aufgrund des Anstiegs der Vorjahre keinen umsatzüberproportionalen Zuwachs in 2006 erwarten. Demgegenüber stehen allerdings erwartete außerordentliche Ergebnisbelastungen aus einem bereits in 2005 angekündigten Engagement bei der Altmann Therapie GmbH & Co. KG, Salzgitter. Hier plant die Segmentleitung die Finanzierung einer klinischen Studie für das Rheumamedikament SpondylAT®, von dem sich Eckert & Ziegler mittelfristig erhebliche Umsatz- und Ertragspotenziale verspricht. Auch der Aufwand für die Entwicklung und Markteinführung der Synthesegerätefamilie Modular-Lab™ wird 2006 noch zu außerordentlichen Belastungen führen. In der Summe ist die Geschäftsleitung allerdings zuversichtlich, im Jahre 2006 trotz dieser Belastungen ein deutliches organisches Ertragswachstum vorweisen zu können.



Bild oben: Linienquellen für eine optimale Bildwiedergabe bei nuklearmedizinschen Diagnoseverfahren
Bild Mitte: Die handliche Perflexion™-Flächenquelle erleichtert die regelmäßige Kalibrierung von SPECTund Gammakameras
Bild unten: Radioaktiv beschichtete Folien für Rauchmelder


Im Team noch besser: Mitarbeiter der Eckert & Ziegler Gruppe beim 5x 5 km Staffellauf in Berlin

2005 waren im Konzern weltweit durchschnittlich 247 Mitarbeiter beschäftigt. Dies entspricht einem Zuwachs von 15 %. Der Personalanstieg geht vor allem auf die Unternehmensakquisition in den USA und den Einstieg in die Radiopharmazie zurück.
Die Personalaufwendungen im Berichtsjahr beliefen sich im Geschäftsjahr 2005 auf 12,3 Mio Euro (2004: 10,9 Mio EUR), der Personalaufwand pro Kopf auf TEUR 50 (2004: TEUR 51). Etwa 41% aller Mitarbeiter verfügen über einen Fachhochschulabschluss oder eine höherwertige Ausbildung.
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern, ist wichtiger Bestandteil nachhaltiger Personalpolitik. Die Eckert & Ziegler AG unterstützt aus diesem Grunde familienfreundliche Arbeitsbedingungen wie zum Beispiel flexible Tages- und Wochenarbeitszeiten, Teilzeitarbeit, Gesundheitsvorsorge, Anbindung an das Unternehmen durch regelmäßigen Informationsaustausch während der Elternzeit sowie Wiedereinstiegsprogramme. Dafür wurde Eckert & Ziegler im Berichtsjahr mit dem Preis "Familienfreundlicher Betrieb Pankow 2005" ausgezeichnet. Für die steigende Zahl von neu geschaffenen Arbeitsplätzen wurde Eckert & Ziegler zudem erneut in die Gruppe der 500 am schnellsten wachsenden europäischen Unternehmen "Europe's 500" aufgenommen.
Um die Mitarbeiter am Unternehmenserfolg zu beteiligen, wurde der wertorientierte Leistungsanreiz fortgesetzt. Führungskräfte und andere Leistungsträger erhalten so weit wie möglich variable Gehaltsbestandteile. Zudem wird über ein Mitarbeiterbeteiligungsprogramm versucht, das Augenmerk dieser Personengruppe auf die Kursentwicklung und damit die Interessen der Unternehmenseigner zu richten. Aus diesem über drei Jahre laufenden Aktienoptionsprogramm (AOP2) wurden 2005 in einer vierten Tranche 32.500 Optionen ausgegeben, davon 18.000 an Mitglieder des Vorstandes.
Der Vorstand dankt an dieser Stelle noch einmal allen Mitarbeitern für ihr Engagement und ihre Leistung. Der Dank gilt auch dem Betriebsrat, der durch seine Vermittlung zwischen Unternehmensleitung und Belegschaft dazu beigetragen hat, dass sich viele Entscheidungen umsetzen ließen.

Kundenbetreuerin, Eckert & Ziegler BEBIG GmbH, Berlin, Deutschland
"Eine dringende Anfrage aus Übersee. Ob wir schnell ein Rutheniumplättchen zur Behandlung von Augenkrebs liefern können. Am besten gestern. Es geht um ein Retinoblastom, eine seltene Augenkrankheit. Zum Glück ist die Klinik keine Unbekannte. Aktuelle Kopien der Umgangsgenehmigung liegen vor, die Logistik ist nur normal kompliziert, die technischen Daten schnell geklärt. Rasch noch mit der Produktion gesprochen, der Auftrag erfordert zwar einige Klimmzüge, aber in drei Tagen geht das Päckchen raus. Der Nächste bitte!"

Mit Symposien und Workshops für Ärzte informiert das Unternehmen regelmäßig über seine Produkte in der Brachytherapie
Zu den wesentlichen Marketingmaßnahmen zählten im Berichtsjahr neben der Erstellung von Broschüren und Präsentationen sowie der Überarbeitung des Internetauftritts vor allem Auftritte auf Messen und Kongressen. Die operativen Tochterunternehmen der Eckert & Ziegler AG waren dabei auf rund 30 Messen im In- und Ausland vertreten. Hinzu kam die Veranstaltung zweier internationaler Händlertreffen, bei denen über Produkteigenschaften und Neuheiten im Bereich der Brachytherapie informiert wurde und ein Symposium für Ärzte, das Eckert & Ziegler zusammen mit dem Klinikum Ernst von Bergmann Potsdam organisierte. Alle Veranstaltungen wurden gut angenommen.
Um die Vielzahl der Produktinformationen dem weltweiten Vertriebsnetz zur Verfügung zu stellen, führte Eckert & Ziegler ein webbasiertes Dokumentenmanagementsystem, SalesNET, ein. Damit können Mitarbeiter, Händler und andere Berechtigte zu jeder Uhrzeit auf alle produktbezogenen Informationen zugreifen. Mit insgesamt rund 1.300 Dokumenten in mehreren Sprachen reicht das Angebot von händlerspezifischen Preislisten für das jeweilige Land über technische Spezifikationen von MultiSource® bis hin zu Schulungsvideos für die Seed-Implantation.
Bei der Öffentlichkeitsarbeit standen börsenrelevante Themen und Neuigkeiten in der Unternehmensentwicklung im Vordergrund. So unter anderem die Auszeichnung von Eckert & Ziegler als "Familienfreundliches Unternehmen in Pankow 2005". Aufgrund seiner hohen gesellschaftspolitischen Relevanz war dieses Thema häufig Gegenstand von Interviews oder Unternehmensberichten in verschiedenen Medien. Ein weiterer Schwerpunkt bei der Öffentlichkeitsarbeit lag, wie schon in den Jahren zuvor, auf der Patienteninformation. Dazu zählt eine kontinuierliche Berichterstattung über die Vorteile der Prostatakrebsbehandlung mit Implantaten. Auf Messeständen beim Patiententag des Deutschen Krebskongresses und anderen Gesundheitsmessen, bei Vorträgen, anhand des breiten Informationsangebotes auf der Internetseite www.bebig.de und mittels Zusendung von Informationspaketen mit Klinikübersichten konnten sich Betroffene einen Überblick über diese minimal invasive Behandlungsmethode verschaffen.
Um die Synergien zwischen den einzelnen Tochterunternehmen und deren Kundenkreisen stärker zu nutzen, entschloss sich der Vorstand, die Marke "Eckert & Ziegler" künftig als Dachmarke in den Vordergrund zu stellen. Zu diesem Zweck wurden im Berichtsjahr die bislang eigenständig auftretenden Tochterfirmen stärker auf einen einheitlichen Auftritt ausgerichtet. Den jeweiligen Firmennamen wurde dabei die Wortmarke "Eckert & Ziegler" vorangestellt. Die Vereinheitlichung des Firmenauftritts über alle Tochterfirmen hinweg soll 2006 abgeschlossen sein.

■ Ganzkörperdosis ■ Handdosis (in % bezogen auf das Jahr 2000)
Produktionsanlage für die Herstellung von schwach radioaktiven Prostataimplantaten
Die Gesellschaften unserer Unternehmensgruppe beschäftigen sich mit der Verarbeitung von Radioisotopen sowie der Entwicklung, der Herstellung und dem Vertrieb isotopentechnischer Komponenten oder Geräte bzw. verwandter Produkte. Im Bereich Umweltschutz und Sicherheit stehen daher insbesondere die Schonung von Ressourcen, die Reduzierung der Strahlenbelastung und die Minimierung des Entsorgungsaufwands im Vordergrund.
Bereits in ihrem Gründungsjahr 1992 erarbeitete und implementierte die BEBIG Isotopen- und Medizintechnik GmbH, die Keimzelle der Eckert & Ziegler AG, Leitlinien, Verfahrensanweisungen und Kontrollmechanismen auf den Gebieten des Umweltschutzes, der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes: Seitdem arbeiten wir kontinuierlich an der Weiterentwicklung der hohen Standards und an der sorgfältigen Umsetzung in allen unseren Betrieben.
Emissionen konventioneller Gefahrstoffe, also Substanzen herkömmlicher Art mit negativen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt, treten bei den Tochtergesellschaften der Eckert & Ziegler AG in keinem nennenswertem Umfang auf. Umweltschutz bedeutet für unsere Unternehmensgruppe vor allem Strahlenschutz. So richten sich unsere Anstrengungen insbesondere darauf, bei Entwicklung, Herstellung und Vertrieb unserer Produkte die Strahlenbelastung für die Mitarbeiter, Kunden und Umwelt so gering wie nur irgend möglich zu halten bzw. gänzlich zu vermeiden.
So konnten wir im Berichtsjahr, trotz signifikanter Erhöhung der Produktionszahlen bei der Herstellung von Jodseeds sowie umfangreicher Rückbaumaßnahmen einer Produktionslinie am Standort Berlin, die Strahlenbelastung der beruflich strahlenexponierten Mitarbeiter nicht nur auf dem bereits sehr niedrigen Niveau des Vorjahres halten, sondern diese sogar noch leicht unterschreiten.

Darüber hinaus gelang es uns, unter den gegebenen, erschwerten Bedingungen den Jahresmittelwert der Aktivitätskonzentration der radioaktiven Stoffe in der Abluft mit nur 3,6 % des gesetzlich zulässigen Grenzwertes am unteren Ende der von uns gesetzten Normen zu etablieren.
Auch unsere ausländischen Tochtergesellschaften konnten bei ihren Anstrengungen, die Strahlenbelastung erheblich zu reduzieren, im Berichtsjahr außergewöhnliche Erfolge verbuchen: Die Errichtung spezieller Betonschutzmauern im Lagerbereich führte bei unserem größten Tochterunternehmen, der Isotope Products Laboratories Inc. (IPL) in Kalifornien, zu einer Verringerung der Strahlendosis um 92 %.
Wir komplettieren unsere Aktivitäten, indem wir unsere Mitarbeiter in den genannten Bereichen stets auf den neuesten Wissensstand bringen: alleine am Standort Berlin fanden mehrere Weiterbildungen auf dem Gebiet des Strahlenschutzes sowie 10 Fortbildungslehrgänge auf dem Gebiet der Arbeitssicherheit statt. Alle Mitarbeiter werden regelmäßig mit den Gefahren ihrer Tätigkeit vertraut gemacht. Diese Investitionen kommen nicht nur den Beschäftigten zugute, sondern zahlen sich auch für das Unternehmen aus: auf dem Gebiet des Strahlenschutzes fiel, wie bereits in den beiden Vorjahren, kein einziges meldepflichtiges Ereignis an. Lediglich im Bereich der Arbeitssicherheit wurde am Standort Berlin ein einziger Arbeitsunfall gemeldet.
Alle Anlagen werden vor ihrer Inbetriebnahme von unabhängigen Sachverständigen abgenommen und in Einzelfällen in regelmäßigen Abständen überprüft. Diese Audits dokumentieren die Umsetzung der internationalen und selbstgesetzten hohen Standards unserer Unternehmensgruppe auf den Gebieten des Umweltschutzes, der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes. Wir sind stolz darauf, dass laut den Ergebnissen der Gefährdungsbeurteilungen sämtlicher Arbeitplätze keinerlei bedeutsame sicherheitsrelevanten Mängel für unsere Mitarbeiter bestehen.

Geschäftsführer, Isotope Products Cesio s.r.o., Prag, Tschechien
"Wenn wir von Krypton erzählen, hört der Laie Kryptonit, und denkt an die Phantasiesubstanz, die Comic-Helden in die Knie zwingt. Tatsächlich kann das Edelgas einem zusetzen, etwa wenn es als Komponente einer messtechnischen Apparatur in Kapseln abgefüllt und extremen Belastungen ausgesetzt werden muss. Das Problem begegnet Ihnen nicht oft? – Uns auch nicht mehr, denn die passende Technologie dazu haben wir seit Jahren im Griff. Zur Freude von weltweit mehreren Dutzend Anwendern in Industrie und Wissenschaft. Für die sind wir der Retter in der Not. Supermann eben."

Chief Operating Officer, Isotope Products Laboratories Inc., Valencia, USA
"35.000 produzierte und versendete Einheiten. In 2.000 unterschiedlichen Konfigurationen. Termingenaue Lieferung bei 98,5 % der Sendungen. Weniger als 1% Ausschuss, Rückläufer oder Mängelware. Das klingt zwar nicht beeindruckend, setzt in der Radioaktivbranche aber Maßstäbe, um die uns unsere Konkurrenten beneiden. Und unsere Kunden im Segment Nuklearmedizin und Industrie wissen die Produktqualität und Liefertreue auf jeden Fall zu schätzen."
Um unseren Kunden und Anwendern qualitativ hochwertige und einwandfreie Produkte und Dienstleistungen zu bieten, haben wir bereits im Jahre 1998 für den Kern unserer Unternehmensgruppe, die Eckert & Ziegler BEBIG GmbH (BEBIG), ein umfassendes und integriertes Qualitätsmanagementsystem installiert. Seitdem investiert der Konzern erhebliche Ressourcen in die jeweils neuesten Standards der Qualitätsmanagementsysteme. Diese lassen wir sowohl durch benannte Stellen extern zertifizieren als auch durch interne Audits regelmäßig überprüfen.
Die BEBIG hat seit ihrer Erstzertifizierung stets – bei nur geringen Beanstandungen – alle Zertifizierungen nach den jeweils aktuell geltenden Standards erhalten. Sie erfüllt hinsichtlich der aktuellen Anforderungen des Qualitätsmanagementsystems regelmäßig sämtliche europäischen und nationalen Bestimmungen des Medizinprodukterechts.
Im Berichtszeitraum unterzog sich die BEBIG einem umfassenden Überwachungsaudit, wobei ihr das Zertifikat "Vollständiges Qualitätssicherungssystem" gleich zwei Mal zuerkannt wurde:
wie bereits im Vorjahr nach der Europäischen Richtlinie 93/42 EWG für den Geltungsbereich "Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Brachytherapie-Strahlenquellen und -Strahlentherapiegeräten";
nach der Richtlinie 90/385 EWG für die Produkte IsoSeed® I-125, IsoCord® und IsoCord® Nadelladestation.
Die erfolgreiche Rezertifizierung wurde der BEBIG nach der DIN EN ISO 9001:2000 für den gesamten Geltungsbereich der Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb radioaktiver Strahlenquellen zuerkannt. Eine weitere Rezertifizierung erhielt sie nach der aktuellen Medizinproduktenorm DIN EN ISO 13485: 2003 für die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von Brachytherapie-Strahlenquellen.
Zusätzlich wurde die BEBIG nach der ISO-Norm 13485 / CMDCAS zertifiziert, die ihr die Erfüllung der Standards gemäß den Anforderungen des Staates Kanada bescheinigt.
Die 100%igen Tochterunternehmen Eckert & Ziegler Isotope Products Europe GmbH (IPE) sowie Steuerungstechnik + Strahlenschutz GmbH (STS) wurden in das Qualitätsmanagementsystem der BEBIG insoweit integriert, als ihre jeweiligen Prozesse reibungslos miteinander verzahnt werden konnten. IPE erhielt im Oktober 2005 das Zertifikat nach der Norm DIN EN ISO 9001: 2000, STS unterzog bereits im August des Berichtsjahres sein Qualitätssicherungssystem erfolgreich einem Überwachungsaudit. Zertifiziert wurden die Prozesse nach der DIN EN ISO 9001 und der DIN EN ISO 13485: 2000; diese wurde ihr für die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von Gammabestrahlungsanlagen für Blut und Blutkomponenten sowie ferngesteuerte, automatisch betriebene Afterloading-Geräte für die Brachytherapie zuerkannt. Darüber hinaus erhielt sie das Zertifikat nach der europäischen Richtlinie 93/42 EWG Anhang II für den Geltungsbereich: "Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von medizinischen Gammabestrahlungsanlagen".
Unsere kalifornische Tochtergesellschaft Isotope Products Laboratories Inc. (IPL) ist ebenfalls gemäß den internationalen Normen DIN EN ISO 9001:2000 sowie DIN EN
13485:2003 zertifiziert. Zusätzlich ist sie vom Deutschen Kalibrierdienst als isotopentechnisches Kalibrierlabor akkreditiert, eine äußerst selten vergebene Auszeichnung, die das hohe Präzisions- und Qualitätsniveau auf dem Gebiete der Kalibrierung widerspiegelt.
Im Berichtsjahr erhielten IPL und BEBIG die Genehmigung nach ISO 13485:2003 / CMDCAS durch die kanadische Aufsichtsbehörde, darüber hinaus erreichte IPL die Registrierung der Strahlen- und Flächenquellen bei den kanadischen und US-amerikanischen Aufsichtsbehörden. Zusätzlich wurde ihr für die Flächenquellen das CE-Zertifikat verliehen. Darüber hinaus wurde IPL die Erfüllung der Anforderungen gemäß der ISO Norm 14971:2000 bestätigt, die ein vorbildliches Risikomanagement für den Vertrieb schwach radioaktiver Strahlenquellen in die Europäische Gemeinschaft voraussetzt.
Zur Überprüfung der diversen Qualitätssicherungssysteme setzen sich Eckert & Ziegler bzw. die jeweilige Tochterfirma interne Qualitätsziele, die zum Beispiel die Zahl der Reklamationen pro Umsatzmillion, die Verzögerungen bei Auslieferungen und die Ausschussraten in der Produktion betreffen. Diese Qualitätskennzahlen werden regelmäßig erhoben und ausgewertet und, soweit sinnvoll, auch zum Gegenstand von Prämienvereinbarungen gemacht.
Im Rahmen der Integration der akquirierten Unternehmen bzw. Geschäftseinheiten werden wir mittelfristig alle unsere europäischen Tochtergesellschaften in das erfolgreiche Qualitätsmanagementsystem der BEBIG einbinden, um kontinuierlich sämtliche Unternehmensprozesse zu optimieren und zu verschlanken.
Regelmäßiger Informationsaustausch für effiziente Prozesse.
Bild links oben: Richard Hunter, Director Global Industrial Sales, Isotope Products Laboratories Inc., Valencia,USA
Bild links unten: Steven Nguyen, Operations Manager, Isotope Products Laboratories Inc.,Valencia, USA
Bild rechts: Mitarbeiter von Analytics, Atlanta, USA. Edith Hawkins, Quality Assurance Specialist John Ferguson, Customer Service Representative Doreen McBride, Customer Service and Office Manager Charlene Lawrence, Quality Assurance Specialist (v.l.n.r.)




Leiterin Logistik, Eckert & Ziegler BEBIG GmbH, Berlin, Deutschland
"Rund 3.000 Gefahrgutsendungen pro Jahr. In weltweit 55 Länder. Die Logistik sorgt dafür, dass jedes Produkt zuverlässig beim Kunden ankommt. Damit Ärzte sich darauf verlassen und Patienten termingenau behandelt werden können. Egal ob in St. Gallen oder in Hanoi. Auch bei kurzfristigen Lieferanfragen."

Vertrieb, Eckert & Ziegler f-con Pharma Italia s.r.l., Mailand, Italien
"Kopfsalat? Schnittblumen? Logistikketten für verderbliche Frischware? Alles Kinderspielchen im Vergleich zu der Herausforderung, ein radioaktives Kontrastmittel mit einer Halbwertszeit von 110 Minuten punktgenau in der Klinik anzuliefern. Und zwar fünf mal in der Woche, 250 Tage im Jahr, uhrwerksmäßig und unabhängig vom Mailänder Verkehrschaos und den Tücken der Technik. Da glühen manchmal die Handys bis tief in die Nacht, wenn zum Beispiel über Hunderte von Kilometern kurzfristig Ersatzlieferungen organisiert werden müssen. Damit der Arzt sich um nichts kümmern muss, sondern sich auf das Wesentliche, seinen Patienten, konzentrieren kann."
| Konsolidierte Gewinn- und Verlustrechnungen | 44 |
|---|---|
| Konsolidierte Kapitalflussrechnungen | 45 |
| Konsolidierte Bilanzen | 46 |
| Eigenkapitalveränderungsrechnungen | 47 |
| Erläuterungen zu den Konzernabschlüssen | 48 |
| Andere nach dem HGB geforderte Erläuterungen | 75 |
für die am 31. Dezember endenden Geschäftsjahre
| Anhang | 2005 | 2004 | |
|---|---|---|---|
| (Beträge in tausend Euro, ausgenommen bei Angaben je Aktie) | TEUR | TEUR | |
| Umsatzerlöse | 6. | 41.792 | 35.533 |
| Herstellungskosten | 7. | -23.300 | -19.415 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 18.492 | 16.118 | |
| Vertriebskosten | 8. | -7.509 | -5.455 |
| Allgemeine und Verwaltungskosten | 9. | -8.728 | -7.071 |
| Forschungs- und Entwicklungskosten | 10. | -512 | -329 |
| Sonstige Erträge | 11. | 953 | 850 |
| Sonstige Aufwendungen | 12. | -160 | -547 |
| Betriebsergebnis | 2.536 | 3.566 | |
| Zinserträge/-aufwendungen, saldiert | 13. | -667 | -273 |
| Währungsgewinne/-verluste, saldiert | 13. | 343 | -119 |
| Sonstiges Finanzergebnis | 13. | 3 | -16 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 2.215 | 3.158 | |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 14. | -724 | -805 |
| Ergebnis der fortlaufenden Geschäftstätigkeit | 1.491 | 2.353 | |
| Ergebnis aus aufgegebener Geschäftstätigkeit, netto (einschließlich Ertrag | |||
| aus der Aufgabe/Entkonsolidierung des Geschäftsbereichs Immunologie | |||
| von TEUR 1.000 und anteiliger Ertragsteuern von TEUR 602 [Steuergutschrift]) | - | 1.086 | |
| Auf Minderheitenanteile entfallender Ergebnisanteil | 15. | -99 | 92 |
| Jahresüberschuss | 1.590 | 3.347 | |
| Ergebnis je Aktie | 16. | ||
| Unverwässert | 0,51 | 1,09 | |
| Verwässert | 0,51 | 1,09 | |
| Ergebnis je Aktie aus fortlaufender Geschäftstätigkeit | |||
| Unverwässert | 0,51 | 0,74 | |
| Verwässert | 0,51 | 0,74 | |
| Ergebnis je Aktie aus aufgegebener Geschäftstätigkeit | |||
| Unverwässert | 0,00 | 0,35 | |
| Verwässert | 0,00 | 0,35 | |
| Durchschnittlich im Umlauf befindliche Aktien (unverwässert) | 3.102 | 3.061 | |
| Durchschnittlich im Umlauf befindliche Aktien (verwässert) | 3.134 | 3.081 |
Die nachfolgenden Erläuterungen sind integraler Bestandteil dieses Konzernabschlusses.
Die Vergleichszahlen des Vorjahres beziehen sich auf den nach IFRS übergeleiteten Abschluss 2004, frühere Jahre auf Abschlüsse nach US-GAAP.
für die am 31. Dezember endenden Geschäftsjahre
| Anhang | 2005 | 2004 | |
|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | ||
| Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit: | 34. | ||
| Jahresergebnis | 1.491 | 3.439 | |
| Anpassungen für: | |||
| Abschreibungen | 3.912 | 3.742 | |
| Einzahlungen aus Zuschüssen | |||
| abzügl. Erträge aus der Auflösung der abgegrenzten Zuschüsse | -774 | 89 | |
| Latente Steuern | -318 | -380 | |
| Erträge (-)/Aufwendungen Aktienoptionsprogramm | 99 | 59 | |
| Unrealisierte Währungsgewinne(-)/Verluste | -22 | 412 | |
| Einfluss der Wechselkursänderungen auf den Mittelfluss aus Geschäftstätigkeit | 69 | -26 | |
| Langfristige Rückstellungen, sonstige langfristige Verbindlichkeiten | -448 | 221 | |
| Buchgewinne Entkonsolidierung NEMOD + Auflösung Badwill | - | -1.501 | |
| Gewinn (-)/Verlust aus dem Abgang von Anlagevermögen | -2 | 35 | |
| Gewinn (-)/Verlust aus dem Verkauf von Wertpapieren | - | -24 | |
| Zuführungen (-)/Auflösungen von Zinsabgrenzungen | 19 | 35 | |
| Sonstige, netto | -249 | -24 | |
| Veränderungen der kurzfristigen Aktiva und Passiva: | |||
| Forderungen | -1.532 | -2.288 | |
| Vorräte | 109 | -996 | |
| Aktive Rechnungsabgrenzungsposten, sonstiges Umlaufvermögen | -50 | 170 | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | |||
| und gegenüber verbundenen Dritten | 495 | -612 | |
| Steuerrückstellungen | 311 | 92 | |
| Sonstige Rückstellungen | 181 | 502 | |
| Passive Rechnungsabgrenzungsposten | -41 | 137 | |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 281 | -552 | |
| Aus betrieblicher Tätigkeit erwirtschaftete Zahlungsmittel | 3.531 | 2.530 | |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit: | 35. | ||
| Erwerb von Anlagevermögen | -3.677 | -3.231 | |
| Verkauf von Anlagevermögen | 664 | 953 | |
| Erwerb von konsolidierten Unternehmen | -505 | -2.686 | |
| Kauf von Wertpapieren | -801 | -2.493 | |
| Verkauf von Wertpapieren | - | 1.765 | |
| Für Investitionen eingesetzte Zahlungsmittel | -4.319 | -5.692 | |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit: | 36. | ||
| Gezahlte Dividenden | -775 | - | |
| Ausschüttung Anteile Dritter | - | -76 | |
| Erwerb/Verkauf eigener Anteile | 165 | 68 | |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von langfristigen Darlehen | 700 | - | |
| Auszahlungen aus der Tilgung von langfristigen Darlehen | -322 | -214 | |
| Veränderung kurzfristiger Darlehen | 257 | -29 | |
| Aus der Finanzierungstätigkeit erzielte Zahlungsmittel | 25 | -251 | |
| Wechselkursbedingte Veränderungen der liquiden Mittel | 209 | -25 | |
| Verringerung der liquiden Mittel | -554 | -3.438 | |
| Liquide Mittel zu Beginn der Periode | 5.504 | 8.942 | |
| Liquide Mittel am Ende der Periode | 4.950 | 5.504 |
Die nachfolgenden Erläuterungen sind integraler Bestandteil dieses Konzernabschlusses.
Die Vergleichszahlen des Vorjahres beziehen sich auf den nach IFRS übergeleiteten Abschluss 2004, frühere Jahre auf Abschlüsse nach US-GAAP
zum 31. Dezember 2005 und 2004
| Anhang | 2005 | 2004 | |
|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | ||
| AKTIVA | |||
| Langfristige Vermögenswerte Sachanlagevermögen, netto |
17. | 18.501 | 13.248 |
| Immaterielle Vermögenswerte, netto | 18. | 6.994 | 4.639 |
| Geschäfts- und Firmenwerte, netto | 19. | 11.681 | 6.922 |
| Beteiligungen | 68 | 68 | |
| Sonstige Ausleihungen | 20. | 53 | 340 |
| Latente Steuern | 14. | 3.985 | 1.899 |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 21. | 1.807 | 2.443 |
| Langfristige Vermögenswerte, gesamt | 43.089 | 29.559 | |
| Kurzfristige Vermögenswerte | |||
| Liquide Mittel | 22. | 4.950 | 5.504 |
| Wertpapiere des Umlaufvermögens | 23. | 2.444 | 1.607 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 24. | 9.499 | 6.924 |
| Forderungen gegen Unternehmen im Verbundbereich | 41. | 13 | 8 |
| Vorräte | 25. | 6.029 | 5.473 |
| Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige kurzfristige Vermögenswerte | 26. | 973 | 366 |
| Kurzfristige Vermögenswerte, gesamt | 23.908 | 19.882 | |
| Aktiva, gesamt | 66.997 | 49.441 | |
| PASSIVA | |||
| Eigenkapital | 27. | ||
| Gezeichnetes Kapital | 3.250 | 3.250 | |
| Kapitalrücklage | 29.346 | 29.188 | |
| Gewinnrücklagen | 4.316 | 3.729 | |
| Kumuliertes übriges Gesamtergebnis | -1.623 | -2.928 | |
| Eigene Anteile | -434 | -541 | |
| Minderheitenanteile | 100 | 165 | |
| Summe Eigenkapital | 34.955 | 32.863 | |
| Langfristige Verbindlichkeiten | |||
| Langfristige Darlehen, abzüglich kurzfristiger Anteil | 28. | 9.316 | 2.384 |
| Abgrenzung von Zuschüssen und sonstige Rechnungsabgrenzungsposten | 29. | 1.841 | 2.492 |
| Latente Steuern | 14. | 2.563 | 702 |
| Pensionsrückstellungen | 30. | 128 | 142 |
| Sonstige langfristige Verbindlichkeiten | 31. | 3.755 | 4.276 |
| Langfristige Verbindlichkeiten, gesamt | 17.603 | 9.996 | |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | |||
| Kurzfristiger Anteil der Finanzleasingverbindlichkeiten | 0 | 28 | |
| Kurzfristige Darlehen und kurzfristiger Anteil an langfristigen Darlehen | 28. | 3.437 | 172 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 4.162 | 1.845 | |
| Erhaltene Anzahlungen | 55 | 261 | |
| Rückstellungen | 32. | 3.236 | 2.576 |
| Abgrenzungen von Zuschüssen und sonstige Rechnungsabgrenzungsposten | 29. | 939 | 1.103 |
| Verbindlichkeiten aus Ertragsteuern | 14. | 592 | -44 |
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | 33. | 2.018 | 641 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten, gesamt | 14.439 | 6.582 | |
| Passiva, gesamt | 66.997 | 49.441 |
Die nachfolgenden Erläuterungen sind integraler Bestandteil dieses Konzernabschlusses.
Die Vergleichszahlen des Vorjahres beziehen sich auf den nach IFRS übergeleiteten Abschluss 2004, frühere Jahre auf Abschlüsse nach US-GAAP.
zum 31. Dezember 2005 und 2004
| Kumuliertes übriges Gesamtergebnis | Auf | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Stammaktien | Gewinn- | Unrealisiertes | Fremdwährungs- | Aktionäre | Minder- | Konzern | ||||
| Nominal- | Kapital- | rück- | Ergebnis | umrechnungs- | Eigene | entfallendes | heiten- | Eigen | ||
| Anzahl | wert | rücklage | lagen | Wertpapiere | differenzen | Anteile | Eigenkapital | anteile | kapital | |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | ||
| Stand 1. Januar 2005 | 3.250.000 | 3.250 | 29.188 | 3.729 | 19 | -2.947 | -541 | 32.698 | 165 | 32.863 |
| Dividendenzahlungen | -775 | -775 | -251 | -1026 | ||||||
| Aufwand Aktienoptionsplan | 99 | 99 | 99 | |||||||
| Einsatz eigener Anteile für | ||||||||||
| Akquisitionen bzw. Bedienung | ||||||||||
| Aktienoptionen | 59 | 107 | 166 | 166 | ||||||
| Jahresüberschuss/-fehlbetrag | 1.590 | 1.590 | -99 | 1.491 | ||||||
| Unrealisierte Wertpapiergewinne/ | ||||||||||
| -verluste am Bilanzstichtag | ||||||||||
| (nach Steuern von TEUR 26) | 41 | 41 | 41 | |||||||
| Umkehrung unrealisierter Wert | ||||||||||
| papiergewinne/-verluste am | ||||||||||
| vorherigen Bilanzstichtag | -19 | -19 | -19 | |||||||
| Fremdwährungsumrechnungs | ||||||||||
| differenzen | 1.283 | 1.283 | 1.283 | |||||||
| Zu-/Abgang Minderheitenanteile | 0 | 285 | 285 | |||||||
| Erworbene negative Minder | ||||||||||
| heitenanteile | -228 | -228 | -228 | |||||||
| Stand 31. Dezember 2005 | 3.250.000 | 3.250 | 29.346 | 4.316 | 41 | -1.664 | -434 | 34.855 | 100 | 34.955 |
| Kumuliertes übriges Gesamtergebnis | Auf | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Stammaktien | Gewinn- | Unrealisiertes Fremdwährungs- |
Aktionäre | Minder- | Konzern | |||||
| Nominal- | Kapital- | rück- | Ergebnis | umrechnungs- | Eigene | entfallendes | heiten- | Eigen | ||
| Anzahl | wert | rücklage | lagen | Wertpapiere | differenzen | Anteile | Eigenkapital | anteile | kapital | |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | ||
| Stand 1. Januar 2004 | 3.250.000 | 3.250 | 28.443 | 382 | 5 | -2.193 | -1.054 | 28.833 | 150 | 28.983 |
| Aufwand Aktienoptionsplan | 59 | 59 | 59 | |||||||
| Einsatz eigener Anteile | ||||||||||
| für Akquisitionen bzw. | ||||||||||
| Bedienung Aktienoptionen | 686 | 513 | 1.199 | 1.199 | ||||||
| Jahresüberschuss | 3.347 | 3.347 | 92 | 3.439 | ||||||
| Unrealisierte Wertpapiergewinne/ | ||||||||||
| -verluste am Bilanzstichtag | ||||||||||
| (nach Steuern von TEUR 12) | 19 | 19 | 19 | |||||||
| Umkehrung unrealisierter Wert | ||||||||||
| papiergewinne/-verluste am | ||||||||||
| vorherigen Bilanzstichtag | -5 | -5 | -5 | |||||||
| Fremdwährungsumrechnungs | ||||||||||
| differenzen | -754 | -754 | -754 | |||||||
| Zu-/Abgang Minderheitenanteile | 0 | -77 | -77 | |||||||
| Stand 31. Dezember 2004 | 3.250.000 | 3.250 | 29.188 | 3.729 | 19 | -2.947 | -541 | 32.698 | 165 | 32.863 |
Die nachfolgenden Erläuterungen sind integraler Bestandteil dieses Konzernabschlusses.
Die Vergleichszahlen des Vorjahres beziehen sich auf den nach IFRS übergeleiteten Abschluss 2004, frühere Jahre auf Abschlüsse nach US-GAAP.
Zum 31. Dezember 2005 und 2004
Die Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG, Berlin (im folgenden "Eckert & Ziegler AG" oder "das Unternehmen" genannt) ist eine Holdinggesellschaft, deren spezialisierte Tochterunternehmen sich weltweit mit der Verarbeitung von Radioisotopen und der Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb von isotopentechnischen Komponenten, Bestrahlungsgeräten und Radiopharmazeutika oder verwandten Produkten beschäftigen. Hauptanwendungsgebiete für die Erzeugnisse der Gruppe sind die Medizintechnik, insbesondere die Krebstherapie, sowie die nuklearmedizinische Bildgebung und die industrielle Messtechnik. In diesen Bereichen wenden sich die Eckert & Ziegler AG und ihre Tochterunternehmen unter anderen an Strahlentherapeuten und Radioonkologen, sowie an Nuklearmediziner.
Das Unternehmen agiert in einem Markt, der durch schnellen technologischen Fortschritt, erheblichen Forschungsaufwand und ständig neue wissenschaftliche Entdeckungen gekennzeichnet ist. Dieser Markt unterliegt der Kontrollaufsicht durch Bundes-, Landes- und Kommunalbehörden. Zu den zuständigen Kontrollbehörden gehören das Landesamt für Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und technische Sicherheit Berlin (LAGetSi), der RWTÜV Essen, das Bundesamt für Arzneimittel (BfArM) sowie die entsprechenden US-amerikanischen Institutionen, z. B. die Food and Drug Administration (FDA) oder die Nuclear Regulatory Commission (NRC). Deshalb haben Änderungen in der Technologie und in den Produkten, die zur Krebsbehandlung und zur nuklearmedizinischen Bildgebung eingesetzt werden, die staatlichen Bestimmungen in der Branche, in der die Eckert & Ziegler AG sich betätigt, sowie die allgemeinen Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen, direkte Auswirkungen auf das Unternehmen.
Der Konzernabschluss der Eckert & Ziegler AG zum 31. Dezember 2005 wurde erstmalig in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt. Es wurden alle am Abschlussstichtag in der EU anzuwendenden Standards des International Accounting Standards Board (IASB), London, sowie die gültigen Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) bzw. des Standing Interpretations Committee (SIC) berücksichtigt. Zudem wurden die ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften beachtet. Der Konzernabschluss vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.
Die Berichtswährung lautet auf Euro. Die im Konzernabschluss dargestellten Beträge wurden auf tausend Euro gerundet.
Die Abschlüsse der Tochterunternehmen wurden zum Stichtag des Konzernabschlusses, der dem Abschlussstichtag der Eckert & Ziegler AG entspricht, aufgestellt. Der Jahresabschluss umfasst den Berichtszeitraum vom 01. Januar bis 31. Dezember 2005 und wurde in Euro aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren erstellt worden.
Der zum 31. Dezember 2005 aufgestellte Konzernabschluss und Konzernlagebericht wird beim Handelsregister in Berlin-Charlottenburg unter Nr. HRB 64 997 hinterlegt und wird Aktionären auf Anfrage gerne zur Verfügung gestellt.
Die erstmalige Anwendung der IFRS erfolgt unter Berücksichtigung der Vorschriften des IFRS 1. Übergangszeitpunkt ist der 1. Januar 2004. Die Erleichterungswahlrechte des IFRS 1 wurden in Bezug auf die retrospektive Anwendung für die Vorschriften zu Leistungen an Arbeitnehmer (IAS 19) und die Nichtanwendung des IFRS 3 für Unternehmenszusammenschlüsse vor dem Übergangszeitpunkt in Anspruch genommen.
Die sich aus dem Übergang auf IFRS ergebenden Effekte auf die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung, das Eigenkapital sowie auf die Kapitalflussrechnung werden nachfolgend dargestellt. Als Grundlage dient der letzte Konzernabschluss nach den in den Vereinigten Staaten von Amerika geltenden Rechnungslegungsvorschriften (US-GAAP), der zum 31. Dezember 2004 erstellt wurde, im Vergleich zum Konzernabschluss nach IFRS zu diesem Stichtag.
Überleitung der Konzernbilanzen nach US-GAAP zu den Konzernbilanzen nach IFRS zum 01. Januar 2004 (IFRS-Eröffnungsbilanz) bzw. zum 31. Dezember 2004
(siehe Tabellen Seite 49/50)
| TEUR TEUR TEUR AKTIVA Langfristige Vermögenswerte Sachanlagevermögen, netto 14.876 842 7) 15.718 Immaterielle Vermögenswerte, netto 3.688 3.688 Geschäfts- und Firmenwerte, netto 6.004 6.004 Beteiligungen 109 109 Ausleihungen an assoziierte Unternehmen 21 21 Sonstige Ausleihungen 362 362 Latente Steuern 1.134 -373 4) 761 Sonstige langfristige Vermögenswerte 1.072 604 7) 1.676 Langfristige Vermögenswerte, gesamt 27.266 28.339 Kurzfristige Vermögenswerte Liquide Mittel 8.942 8.942 Wertpapiere des Umlaufvermögens 832 832 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.811 2.811 Forderungen gegen Unternehmen im Verbundbereich 882 882 Vorräte 2.965 2.965 Latente Steuern 1.011 -1.011 4) - Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige kurzfristige Vermögenswerte 997 997 Kurzfristige Vermögenswerte, gesamt 18.440 17.429 Aktiva, gesamt 45.706 45.768 PASSIVA Eigenkapital Gezeichnetes Kapital 3.250 3.250 Kapitalrücklage 26.752 1.691 2) 28.443 Gewinnrücklagen 2.054 -1.672 1) 382 Kumuliertes übriges Gesamtergebnis -2.188 -2.188 Eigene Anteile -1.054 -1.054 Minderheitenanteile - 150 6) 150 Summe Eigenkapital 28.814 28.983 Langfristige Verbindlichkeiten Langfristige Darlehen, abzüglich kurzfristiger Anteil 3.806 3.806 Langfristige Finanzleasingverbindlichkeiten, abzüglich kurzfristiger Anteil 55 55 2.864 -401 8) 2.463 Abgrenzung von Zuschüssen und sonstige Rechnungsabgrenzungsposten Latente Steuern 1.163 -812 4) 8) 351 Pensionsrückstellungen 131 131 Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 2.903 1.604 7) 4.507 Ausgleichsposten für Anteile Dritter 150 -150 6) - Langfristige Verbindlichkeiten, gesamt 11.072 11.313 Kurzfristige Verbindlichkeiten Kurzfristiger Anteil der Finanzleasingverbindlichkeiten 41 41 Kurzfristige Darlehen und kurzfristiger Anteil an langfristigen Darlehen 387 387 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 677 677 Erhaltene Anzahlungen 346 346 Rückstellungen 1.849 1.849 Abgrenzungen von Zuschüssen und sonstige Rechnungsabgrenzungsposten 1.148 -138 8) 1.010 Verbindlichkeiten aus Ertragsteuern 11 11 Latente Steuern 210 -210 4) - Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 1.151 1.151 Kurzfristige Verbindlichkeiten, gesamt 5.820 5.472 Passiva, gesamt 45.706 45.768 |
US-GAAP 01.01.2004 | Überleitungseffekte | IFRS 01.01.2004 |
|---|---|---|---|
| US-GAAP 31.12.2004 | Überleitungseffekte | IFRS 31.12.2004 | |
|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | TEUR | |
| AKTIVA | |||
| Langfristige Vermögenswerte | |||
| Sachanlagevermögen, netto | 12.753 | 495 3) 7) | 13.248 |
| Immaterielle Vermögenswerte, netto | 4.620 | 19 5) | 4.639 |
| Geschäfts- und Firmenwerte, netto | 6.922 | 6.922 | |
| Beteiligungen | 68 | 68 | |
| Sonstige Ausleihungen | 340 | 340 | |
| Latente Steuern | 1.367 | 532 4) 8) | 1.899 |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 1.816 | 627 7) | 2.443 |
| Langfristige Vermögenswerte, gesamt | 27.886 | 29.559 | |
| Kurzfristige Vermögenswerte | |||
| Liquide Mittel | 5.504 | 5.504 | |
| Wertpapiere des Umlaufvermögens | 1.607 | 1.607 | |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 6.924 | 6.924 | |
| Forderungen gegen Unternehmen im Verbundbereich | 8 | 8 | |
| Vorräte | 5.473 | 5.473 | |
| Latente Steuern | 1.190 | -1.190 4) | - |
| Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige kurzfristige Vermögenswerte | 366 | 366 | |
| Kurzfristige Vermögenswerte, gesamt | 21.072 | 19.882 | |
| Aktiva, gesamt | 48.958 | 49.441 | |
| PASSIVA | |||
| Eigenkapital | |||
| Gezeichnetes Kapital | 3.250 | 3.250 | |
| Kapitalrücklage | 27.481 | 1.707 2) | 29.188 |
| Gewinnrücklagen | 5.388 | -1.659 1) | 3.729 |
| Kumuliertes übriges Gesamtergebnis | -2.928 | -2.928 | |
| Eigene Anteile | -541 | -541 | |
| Minderheitenanteile | - | 165 6) | 165 |
| Summe Eigenkapital | 32.650 | 32.863 | |
| Langfristige Verbindlichkeiten | |||
| Langfristige Darlehen, abzüglich kurzfristiger Anteil | 2.384 | 2.384 | |
| Abgrenzung von Zuschüssen und sonstige Rechnungsabgrenzungsposten | 2.827 | -335 3) 8) | 2.492 |
| Latente Steuern | 1.060 | -358 4) | 702 |
| Pensionsrückstellungen | 142 | 142 | |
| Sonstige langfristige Verbindlichkeiten | 2.913 | 1.363 7) | 4.276 |
| Ausgleichsposten für Anteile Dritter | 165 | -165 6) | - |
| Langfristige Verbindlichkeiten, gesamt | 9.491 | 9.996 | |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | |||
| Kurzfristiger Anteil der Finanzleasingverbindlichkeiten | 28 | 28 | |
| Kurzfristige Darlehen und kurzfristiger Anteil an langfristigen Darlehen | 172 | 172 | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.845 | 1.845 | |
| Erhaltene Anzahlungen | 261 | 261 | |
| Rückstellungen | 2.626 | -50 3) | 2.576 |
| Abgrenzungen von Zuschüssen | |||
| und sonstige Rechnungsabgrenzungsposten | 1.241 | -138 8) | 1.103 |
| Verbindlichkeiten aus Ertragsteuern | -44 | -44 | |
| Latente Steuern | 47 | -47 4) | - |
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | 641 | 641 | |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten, gesamt | 6.817 | 6.582 | |
| Passiva, gesamt | 48.958 | 49.441 |
Bei der Überleitung von der Konzernbilanz nach US-GAAP zur Konzernbilanz nach IFRS zum 01. Januar bzw. 31. Dezember 2004 sind folgende Anpassungen vorgenommen worden:
In Übereinstimmung mit IFRS 1 wurden die Anpassungen bei der Umstellung auf IFRS im Übergangszeitpunkt direkt in den Gewinnrücklagen erfasst.
Nach IFRS 2 ist der beizulegende Zeitwert aktienbasierter Vergütungen als Personalaufwand über den Erdienungszeitraum (vesting period) zu verteilen und in entsprechender Höhe eine Kapitalrücklage zu bilden. Bisher wurde bei der Bilanzierung von Aktienoptionen die APB Opinion Nr. 25 "Accounting for Stock Issued to Employees" (Bilanzierung von an Mitarbeiter ausgegebenen Aktien) angewendet. Die auszuweisenden Personalaufwendungen wurden auf der Grundlage der Anzahl der zukünftig ausübbaren Optionen und der Differenz zwischen dem Ausübungspreis der Optionen und dem Börsenkurs zu jedem Bilanzstichtag ermittelt und über die Erdienungszeit verteilt.
In den ausgewiesenen Beträgen sind Verrechnungen von Rückstellungen und dem Anlagevermögen von TEUR 50 sowie Bewertungsanpassungen bei der Abgrenzung von Zuschüssen von TEUR 11 enthalten.
Die Anpassungen der latenten Steuern betreffen zum Einen die Bilanzierung latenter Steuern auf Bilanzierungs- und Bewertungsdifferenzen zwischen US-GAAP und IFRS. Zum Anderen wurden alle zuvor als kurzfristig ausgewiesenen latenten Steuern gemäß IAS 1.70 als langfristig klassifiziert und Saldierungen entsprechend den Vorschriften des IAS 12 vorgenommen.
Entwicklungskosten werden als Immaterielle Vermögenswerte aktiviert, wenn hierfür die Voraussetzungen des IAS 38 erfüllt sind. Nach US-GAAP wurden sämtliche Forschungsund Entwicklungsleistungen in der Entstehungsperiode sofort als Aufwand erfasst.
Minderheitenanteile sind nach IAS 27 in der Konzernbilanz innerhalb des Eigenkapitals auszuweisen. Nach US-GAAP erfolgte der Ausweis bisher als Fremdkapital.
7) Sachanlagevermögen und Entsorgungsrückstellungen Sowohl nach US-GAAP (SFAS 143) als auch nach IAS 16 sind Kosten für Entsorgungs- und Wiederherstellungsverpflichtungen mit ihrem Barwert als Teil der Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten des betreffenden Anlagevermögens zu aktivieren und in gleicher Höhe Rückstellungen zu bilden.
Nach IFRS führen Zinssatzänderungen nach der erstmaligen Bilanzierung von Entsorgungsverpflichtungen jedoch im Gegensatz zu US-GAAP zu einer Anpassung des Barwerts. Des Weiteren wurden Ansprüche auf Erstattung von Entsorgungskosten nach IFRS als Vermögenswert ausgewiesen, während nach US-GAAP der Rückstellungsbetrag entsprechend gekürzt wurde.
8) Abgrenzung von steuerfreien Zuwendungen Sowohl nach IFRS als auch nach US-GAAP werden steuerfreie Zuwendungen passiv abgegrenzt und entsprechend den Abschreibungen des betreffenden Anlagevermögens ertragswirksam aufgelöst. Nach US-GAAP wurden zudem der Abgrenzungsbetrag um den Vorteil aus der Steuerfreiheit erhöht und in gleicher Höhe latente Steuern aktiviert, was nach IFRS nicht zulässig ist.
Bei der Bilanzierung von Pensionsverpflichtungen wurde das Erleichterungswahlrecht des IFRS 1 in Anspruch genommen, wonach im Übergangszeitpunkt entgegen den Regelungen des IAS 19 alle bislang noch nicht bilanzierten versicherungsmathematischen Gewinne oder Verluste erfasst werden können. Da der sich zum 31. Dezember 2004 ergebende Überleitungsbetrag unter TEUR 1 liegt, erfolgt keine Darstellung in der Überleitungsrechnung.
Auswirkungen der IFRS-Umstellung auf die Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 01. Januar bis 31. Dezember 2004:
| US-GAAP | Überleitungs- | IFRS | |
|---|---|---|---|
| 01.01.–31.12.2004 | effekte | 01.01.–31.12.2004 | |
| TEUR | TEUR | TEUR | |
| Umsatzerlöse | 35.533 | 35.533 | |
| Herstellungskosten | -19.226 | -189 2) | -19.415 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 16.307 | 16.118 | |
| Vertriebskosten | -5.455 | -5.455 | |
| Allgemeine und Verwaltungskosten | -7.066 | -5 3) | -7.071 |
| Forschungs- und Entwicklungskosten | -350 | 21 4) | -329 |
| Sonstige Erträge | 850 | 850 | |
| Sonstige Aufwendungen | -243 | -304 5) | -547 |
| Betriebsergebnis | 4.043 | 3.566 | |
| Zinserträge/-aufwendungen, saldiert | -273 | -273 | |
| Währungsgewinne/-verluste, saldiert | -119 | -119 | |
| Sonstiges Finanzergebnis | -16 | -16 | |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 3.635 | 3.158 | |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -1.333 | 528 1) 5) | -805 |
| Ergebnis der fortlaufenden Geschäftstätigkeit | 2.302 | 2.353 | |
| Ergebnis aus aufgegebener Geschäftstätigkeit, netto (einschließlich | |||
| Ertrag aus der Aufgabe/Entkonsolidierung des Geschäftsbereichs | |||
| Immunologie von TEUR 1.000 und anteiliger Ertragsteuern von | |||
| TEUR 602 [Steuergutschrift]) | 1.086 | 1.086 | |
| Außerordentliches Ergebnis (netto) abzüglich | |||
| anteiliger Ertragsteuern von TEUR 341 | 38 | -38 1) | 0 |
| Jahresüberschuss /-fehlbetrag | 3.426 | 13 | 3.439 |
| Davon auf Minderheitenanteile entfallender Ergebnisanteil | -92 | - | -92 |
| Davon auf Aktionäre der Eckert & Ziegler AG | |||
| entfallender Ergebnisanteil | 3.334 | 13 | 3.347 |
Zur besseren Darstellung der Überleitungseffekte wurde die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung nach US-GAAP für das Geschäftsjahr 2004 an die der Gewinn- und Verlustrechnung nach IFRS angepasst. Die geänderte Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung nach US-GAAP betrifft die Positionen Sonstige Erträge und Sonstige Aufwendungen sowie die Position Sonstiges Finanzergebnis. Des Weiteren wird der Jahresüberschuss entgegen der US-GAAP Gewinn- und Verlustrechnung des Vorjahres vor Abzug des auf Minderheitenanteile entfallenden Ergebnisanteils gezeigt.
Die wesentlichen Abweichungen ergeben sich wie folgt:
1) Ausweis eines außerordentlichen Ergebnisses
In Übereinstimmung mit IAS 1.85 werden nach IFRS keine außerordentlichen Posten in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.
Der gegenüber US-GAAP geänderte Ausweis der Herstellungskosten beruht auf dem Nettoeffekt aus den Anpassungen im Zusammenhang mit den Kosten für Entsorgungsund Wiederherstellungsverpflichtungen sowie der Anpassung des Postens Abgrenzung von Zuschüssen (siehe Fußnote 8 der Erläuterungen zur Überleitung der Konzernbilanz).
3) Allgemeine und Verwaltungskosten
Die Anpassung der Allgemeinen und Verwaltungskosten ergibt sich aus geänderten Personalaufwendungen, die auf die Fair Value Bilanzierung der aktienbasierten Vergütung zurückzuführen sind sowie aus Anpassungen des Abgrenzungspostens für Investitionszuschüsse.
4) Forschungs- und Entwicklungskosten Die gegenüber US-GAAP erfolgte Anpassung der Forschungs- und Entwicklungskosten beruht auf der Aktivierung selbst erstellter Immaterieller Vermögenswerte.
5) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Unterschiede der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag resultieren aus der Bilanzierung von latenten Steuern auf die Überleitungseffekte.
Aus den nach IFRS anzuwendenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden ergeben sich folgende Anpassungen an das Konzerneigenkapital:
| 01.01.2004 | 31.12.2004 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Konzerneigenkapital | ||
| nach US-GAAP | 28.814 | 32.650 |
Auswirkungen der Anwendung der
geänderten Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden nach IFRS:
| Sachanlagevermögen | 842 | 545 |
|---|---|---|
| Immaterielle Vermögenswerte | - | 19 |
| Latente Steuern | -362 | -253 |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 604 | 627 |
| Abgrenzung von Zuschüssen | 539 | 473 |
| Sonstige langfristige | ||
| Verbindlichkeiten | -1.604 | -1.363 |
| Ausweis der Minderheitenanteile | 150 | 165 |
| Konzerneigenkapital nach IFRS | 28.983 | 32.863 |
Die Werte entsprechen den Anpassungen aus den Überleitungsrechnungen der Konzernbilanzen zum 01. Januar bzw. 31. Dezember 2004.
| Konzernjahresüberschuss 2004 nach US-GAAP | 3.334 |
|---|---|
| Auswirkungen der Anwendung der | |
| geänderten Bilanzierungs- und | |
| Bewertungsmethoden nach IFRS: | |
| Immaterielle Vermögenswerte | 19 |
| Latente Steuern | 109 |
| Sachanlagevermögen | -297 |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 23 |
| Sonstige langfristige Verbindlichkeiten | 241 |
| Abgrenzung von Zuschüssen | -66 |
| Aktienoptionen | -16 |
| Konzernjahresüberschuss 2004 nach IFRS | 3.347 |
Wesentliche Unterschiede zwischen der Kapitalflussrechnung nach US-GAAP und der nach IFRS aufgestellten Kapitalflussrechnung bestehen nicht.
Wesentliche Unterschiede zwischen den auf den Konzernabschluss angewandten IFRS und den deutschen, handelsrechtlichen Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden bestehen in folgenden Bereichen:
In den Konzernabschluss der Eckert & Ziegler AG sind alle Unternehmen einbezogen, bei denen die Eckert & Ziegler AG mittelbar oder unmittelbar die Möglichkeit hat, die Finanz- und Geschäftspolitik zu bestimmen (Control-Konzept). Die zum 31. Dezember 2005 in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind:
| Beteiligungsquote | |
|---|---|
| Eckert & Ziegler BEBIG GmbH, Berlin | |
| (bisher: BEBIG Isotopen- und Medizintechnik GmbH) | 100 % |
| Eckert & Ziegler BEBIG Italia s.r.l., Cinisello Balsamo, | |
| Italien (bisher: BEBIG Italia s.r.l.)* | 100 % |
| Eckert & Ziegler MMI GmbH, Berlin | |
| (bisher: MMI Medical Instruments GmbH) | 100 % |
| STS Steuerungstechnik + Strahlenschutz GmbH, Berlin* 100 % | |
| Iso-Science Laboratories, Inc., Burbank, USA | |
| (geschäftstätig unter der Firma Isotope | |
| Products Laboratories (IPL)) | 100 % |
| CNL Scientific Resources International, Inc., | |
| San Fransisco, USA* | 100 % |
| Analytics, Inc., Atlanta, USA* | 100 % |
| Eckert & Ziegler Isotope Products Europe GmbH (IPE), | |
| Berlin (bisher: Isotope Products Europe GmbH) | 100 % |
| Eckert & Ziegler Eurotope GmbH, Berlin | |
| (bisher: EUROTOPE Entwicklungsgesellschaft | |
| für Isotopentechnologien mbH) | 100 % |
| Isotope Products Cesio s.r.o., Prag, CZ | 80 % |
| SORAD spol s.r.o., Prag, CZ* | 80 % |
| EURO-PET Berlin Zyklotron GmbH, Berlin | 70 % |
| Eckert & Ziegler f-con Europe GmbH, Holzhausen | |
| (bisher: f-con Europe GmbH) | 51% |
| Eckert & Ziegler f-con Deutschland GmbH, Holzhausen | |
| (bisher: f-con Pharma Deutschland GmbH)* | 51% |
| Eckert & Ziegler f-con Pharma Italia s.r.l., Cinisello | |
| Balsamo, Italien (bisher: f-con Pharma Italia s.r.l.)* | 51% |
| Eckert & Ziegler Medizintechnik GmbH, Berlin | 100 % |
| Altmann Therapie GmbH & Co. KG, Salzgitter** | 0 % |
* indirekte Beteiligung
** Einbeziehung als Special Purpose Entity gem. SIC 12 (seit 03.10.2005)
Im Geschäftsjahr 2005 wurden folgende Unternehmensanteile erworben bzw. Änderungen des Konsolidierungskreises vorgenommen:
– EURO-PET Berlin Zyklotron GmbH, Berlin: Die Eckert & Ziegler AG hat im Februar 2005 durch die Übernahme einer Kapitalerhöhung sowie vorhandener Geschäftsanteile 70 % der Anteile an der EURO-PET Berlin Zyklotron GmbH übernommen.
Zu weiteren Erläuterungen verweisen wir auf den Teil "Sonstige Angaben".
Die Kapitalkonsolidierung erfolgt gemäß IFRS 3 (Business Combinations) nach der Erwerbsmethode. Die erworbenen Vermögenswerte und Schulden werden dabei zum Erwerbszeitpunkt mit ihren beizulegenden Zeitwerten bewertet. Anschließend werden die Anschaffungskosten der erworbenen Anteile mit dem anteiligen, neu bewerteten Eigenkapital des Tochterunternehmens verrechnet. Ein hieraus resultierender positiver Unterschiedsbetrag wird unter den Immateriellen Vermögenswerten als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen. Die Erstkonsolidierung erfolgt zum Erwerbszeitpunkt.
Alle wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Transaktionen zwischen verbundenen Unternehmen sind im Rahmen der Konsolidierung eliminiert worden.
Die in Fremdwährungen aufgestellten Abschlüsse der in den Konzern einbezogenen Tochterunternehmen werden gemäß IAS 21 in Euro umgerechnet. Da die Tochterunternehmen ihre Geschäftsaktivitäten in finanzieller, wirtschaftlicher und organisatorischer Hinsicht selbständig führen, entspricht die funktionale Währung der einbezogenen Unternehmen der jeweiligen Landeswährung. Vermögenswerte und Schulden werden mit dem Mittelkurs am Bilanzstichtag, das Eigenkapital mit historischen Kursen umgerechnet. Die Umrechnung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt zum Jahresdurchschnittskurs. Die aus der Umrechnung des Abschlusses resultierenden Umrechnungsdifferenzen werden bis zum Abgang des Tochterunternehmens ergebnisneutral als gesonderter Posten im Eigenkapital erfasst.
Bei ihrem Zugang werden Fremdwährungspositionen in den Jahresabschlüssen der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen mit dem Anschaffungskurs bewertet. Monetäre Posten werden zum Stichtag mit dem Mittelkurs bewertet. Die sich hieraus ergebenden Kursgewinne und -verluste zum Bilanzstichtag werden ergebniswirksam erfasst.
Für die Währungsumrechnung wurden folgende Wechselkurse verwendet (siehe unten stehende Tabelle):
Die Gesellschaft bzw. ihre Tochterunternehmen haben im Berichtsjahr verschiedene Unternehmen erworben, die im Konzernabschluss erstmals vollkonsolidiert wurden (weitere Angaben vgl. Erläuterungen in den Teilen "Änderungen des Konsolidierungskreises" und "Sonstige Angaben","Unternehmenserwerbe und -veräußerungen"). Hierdurch haben sich wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens- und Ertragslage des Konzerns ergeben, wodurch die Vergleichbarkeit der Konzernbilanz und der Konzerngewinn- und -verlustrechnung mit dem Vorjahr beeinträchtigt ist.
Die Bilanzierung der Vermögenswerte und Schulden der im Wege der Vollkonsolidierung einbezogenen inländischen und ausländischen Tochterunternehmen erfolgt nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, die auch für die Vergleichsinformationen des Vorjahres verwendet wurden.
Gemäß IAS 1.51 (Darstellung des Abschlusses) wird beim Ausweis in der Bilanz zwischen lang- und kurzfristigem Vermögen sowie kurz- und langfristigem Fremdkapital unterschieden. Für die Aufstellung des Konzernabschlusses in
Übereinstimmung mit den IFRS ist es erforderlich, dass Einschätzungen und Annahmen getroffen werden, die Auswirkungen auf Höhe und Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte und Schulden, Erträge und Aufwendungen haben. Die tatsächlichen Werte können von den Schätzungen abweichen. Wesentliche Annahmen und Schätzungen werden für die Nutzungsdauern, die erzielbaren Erträge des Anlagevermögens, die Realisierbarkeit von Forderungen und die Bilanzierung und Bewertung von Rückstellungen getroffen.
Immaterielle Vermögenswerte – Unter den Immateriellen Vermögenswerten werden Geschäfts- oder Firmenwerte, aktivierte Entwicklungskosten, Patente, Warenzeichen, Software, Lizenzen und ähnliche Rechte ausgewiesen. Entwicklungskosten werden als Immaterielle Vermögenswerte aktiviert, wenn die Voraussetzungen für eine Aktivierung von selbst erstellten Immateriellen Vermögenswerten gemäß IAS 38 kumulativ erfüllt sind. Die aktivierten Entwicklungskosten umfassen alle direkt oder indirekt zurechenbaren Kosten, die ab dem Zeitpunkt anfallen, an dem sämtliche Kriterien zur Aktivierung erfüllt sind. Forschungskosten sowie nicht aktivierungsfähige Entwicklungskosten werden bei ihrer Entstehung als Aufwand erfasst.
Immaterielle Vermögenswerte mit Ausnahme von Firmenwerten und sonstigen Immateriellen Vermögenswerten mit unbestimmbarer Nutzungsdauer werden zu Anschaffungsoder Herstellungskosten aktiviert und planmäßig über ihre jeweilige Nutzungsdauer (2 bis 20 Jahre) linear abgeschrieben. Der Firmenwert repräsentiert den Unterschiedsbetrag, um den der Gesamtkaufpreis für ein Unternehmen oder einen Teilbetrieb den Marktwert (Fair Value) des erworbenen Nettovermögens übersteigt.
Gemäß den IFRS ist bei Geschäfts- oder Firmenwerten und sonstigen Immateriellen Vermögenswerten mit unbestimmbarer Nutzungsdauer mindestens einmal jährlich, bei den übrigen Immateriellen Vermögenswerten sowie bei Sachanlagevermögen nur bei Vorliegen konkreter Anhaltspunkte ein Werthaltigkeitstest durchzuführen. Eine Wertminderung ist ergebniswirksam zu erfassen, soweit der erzielbare Betrag des Vermögenswerts den Buchwert unterschreitet. Der erzielbare Betrag wird für jeden Vermögenswert grundsätzlich einzeln ermittelt. Sofern eine einzelne Ermittlung nicht möglich ist, ist die Ermittlung auf Basis der zahlungsmittelgenerierenden Einheit zu bestimmen, zu der der Vermögenswert gehört. Der erzielbare Betrag ist der höhere aus Nettoveräußerungswert und Nutzungswert. Der Nettoveräußerungswert ist der Wert, der bei Verkauf zu marktüblichen Bedingungen abzüglich der Veräußerungskosten erzielt wer-
| Land | Währung | 31.12.2005 | 31.12.2004 | Durchschnittskurs | Durchschnittskurs |
|---|---|---|---|---|---|
| 2005 | 2004 | ||||
| USA | US\$ | 1,1844 | 1,364 | 1,232928 | 1,225655 |
| CZ | CZK | 28,9961 | 30,39 | 29,696502 | 31,992834 |
den kann. Der Nutzungswert wird auf Basis der diskontierten künftigen Netto-Cashflows aus der Nutzung ermittelt. Die den Werthaltigkeitstests zu Grunde liegenden Cashflows basieren auf Schätzungen und entsprechen den langfristigen Unternehmensplanungen.
Aus diesen Werthaltigkeitstests ergab sich für die Jahre 2005 und 2004 keine Notwendigkeit für eine außerplanmäßige Abschreibung.
Sachanlagevermögen – Das Sachanlagevermögen wird mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Herstellungskosten der selbst erstellten Ausrüstungen und Anlagen umfassen sämtliche direkte Kosten sowie die zurechenbaren Fertigungsgemeinkosten. Selbst erstellte Anlagen betreffen im Wesentlichen Produktionslinien. Sachanlagen, die im Rahmen von Finanzierungsleasingverträgen im Sinne des IAS 17 erworben wurden, werden aktiviert und über die geschätzte Nutzungsdauer der Vermögenswerte abgeschrieben. Mietereinbauten werden entweder über die Laufzeit des Mietbzw. Leasingvertrages oder die kürzere geschätzte Nutzungsdauer der betroffenen Anlagegegenstände abgeschrieben.
Der Abschreibungsaufwand wird auf der Grundlage der linearen Methode ermittelt. Der Abschreibungszeitraum wird gemäß der voraussichtlichen Nutzungsdauer festgelegt. Angenommen werden folgende Nutzungsdauern:
| Gebäude | 25 bis 45 Jahre |
|---|---|
| Mietereinbauten | 10 bis 15 Jahre |
| Technische Anlagen und Maschinen | 4 bis 10 Jahre |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 3 bis 12 Jahre |
Sachanlagen mit Anschaffungskosten von bis zu EUR 410 werden aus Vereinfachungsgründen im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Anlagegegenstände mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 410 werden aktiviert und über den Zeitraum der erwarteten Nutzung abgeschrieben. Bei Verschrottung oder Verkauf werden die Anschaffungsoder Herstellungskosten der Anlagegegenstände ebenso wie die zugehörigen kumulierten Abschreibungen ausgebucht und die aus dem Abgang resultierenden Gewinne oder Verluste erfolgswirksam erfasst.
Ein signifikanter Anteil des abnutzbaren Anlagevermögens der Gesellschaft wird für die Herstellung ihrer Produkte genutzt. Der Vorstand beurteilt regelmäßig die zukünftige Nutzbarkeit dieses Anlagevermögens unter Berücksichtigung des aktuellen Geschäftsumfelds. Auf der Basis dieser Einschätzung waren im Jahre 2005 keine außerplanmäßigen Abschreibungen auf das Anlagevermögen notwendig. Der Vorstand geht davon aus, dass zum 31. Dezember 2005 keine Beeinträchtigungen der Nutzbarkeit vorliegen. Es
besteht jedoch die Möglichkeit, dass sich die Beurteilungen des Vorstands in Bezug auf die Nutzungs- und Verwertungsmöglichkeiten des abnutzbaren Anlagevermögens der Gesellschaft auf Grund von Änderungen im technologischen und behördlichen Umfeld auch kurzfristig ändern könnten.
Vorratsvermögen – Unter den Vorräten werden Roh-, Hilfsund Betriebsstoffe, unfertige Erzeugnisse und fertige Erzeugnisse ausgewiesen. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder dem zum Bilanzstichtag niedrigeren Nettoveräußerungswert angesetzt. Die Herstellungskosten enthalten neben den Einzelkosten angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie fertigungsbedingte Abschreibungen, produktionsbezogene Verwaltungs- und Sozialbereichskosten. Finanzierungskosten werden nicht als Teil der Anschaffungsund Herstellungskosten angesetzt. Als Bewertungsvereinfachung wird, sofern erforderlich, die Durchschnittsmethode angewandt.
Abschreibungen für veraltete oder Überhang-Vorräte werden auf der Grundlage der vom Vorstand durchgeführten Vorratsanalyse und der künftigen Absatzprognosen vorgenommen.
Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens – Anlagen in börsengängige Wertpapiere werden nicht zum Zwecke des Handelns oder des Haltens bis zur Endfälligkeit gehalten. Sie werden daher als zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (available-for-sale financial assets) eingestuft und zum Marktwert (Fair Value), der auf den Börsenkursen am Bilanzstichtag basiert, bewertet. Unrealisierte Gewinne und Verluste aus der Folgebewertung der Available-for-Sale-Wertpapiere werden abzüglich der darauf entfallenden Steuern direkt im Eigenkapital erfasst, bis das Wertpapier veräußert wird bzw. eine objektive Wertminderung eintritt. Zu diesen Zeitpunkten ist der kumulierte Gewinn oder Verlust im Periodenergebnis zu erfassen.
Investitionen in Beteiligungsunternehmen, an denen der Konzern mit 20 % bis 50 % beteiligt ist, werden auf der Grundlage der Equity-Methode bilanziert.
Derivative Finanzinstrumente – Derivative Finanzinstrumente wie z.B. Devisentermingeschäfte oder Swaps werden grundsätzlich nur für Sicherungszwecke eingesetzt. Sie werden in der Konzernbilanz mit dem Fair Value angesetzt, wobei Wertänderungen erfolgswirksam erfasst werden. Außer einem Zins-Währungs-Swap (vgl. die Erläuterungen im Teil "Sonstige langfristige Vermögenswerte") hielt der Konzern zum Stichtag keine weiteren derivativen Finanzinstrumente.
Eingeschränkt verfügbare Vermögenswerte – Eingeschränkt verfügbare Vermögenswerte betreffen von der US-Tochter IPL in einen Fonds eingezahlte Beträge, die der Sicherstellung der Erfüllung ihrer künftigen Sanierungsverpflichtungen für kontaminierte Anlagen dienen.
Des Weiteren unterliegen Finanzmittel, die der nach dem Altersteilzeitgesetz vorgeschriebenen Insolvenzsicherung von Altersteilzeitguthaben dienen, Verfügungsbeschränkungen.
Wir verweisen auf die Erläuterungen in den Teilen "Sonstige Ausleihungen" und "Sonstige Vermögenswerte".
Finanzmittelbestand – Die Gesellschaft betrachtet sämtliche hochliquiden Mittel mit einer Fälligkeit von bis zu drei Monaten als geldnahe Anlagen, die im Finanzmittelbestand ausgewiesen werden. Der Nennwert dieser Mittel wird auf Grund ihrer Kurzfristigkeit als ihr Marktwert (Fair Value) angesehen.
Rückstellungen für Pensionen – Die Bewertung der Pensionsverbindlichkeiten erfolgt auf der Grundlage des Anwartschaftsbarwertverfahrens (Projected unit credit method) in Übereinstimmung mit IAS 19, (Leistungen an Arbeitnehmer). Beim Anwartschaftsbarwertverfahren werden künftige Gehalts- und Rentenentwicklungen bei der Bemessung der Verpflichtung berücksichtigt. Versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste werden nur erfasst, soweit sie 10 % des Barwerts der Verpflichtung (bzw. des Planvermögens, wenn dieses höher ist) übersteigen. Der übersteigende Betrag wird auf die durchschnittliche erwartete restliche Arbeitszeit der betreffenden Mitarbeiter verteilt. Das Erleichterungswahlrecht des IFRS 1, versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste im Übergangszeitpunkt in voller Höhe zu erfassen, wurde in Anspruch genommen. Ein Teil der Pensionsverpflichtungen ist durch Planvermögen rückgedeckt. Der Fair Value des Rückdeckungswerts wurde entsprechend IAS 19 mit den Pensionsverbindlichkeiten saldiert.
Rückstellungen für Entsorgung – Kosten für den Abbruch und das Abräumen eines Gegenstandes sowie die Wiederherstellung des Standortes sind nach IAS 16 Bestandteil der Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, soweit für die Kosten nach IAS 37 Rückstellungen zu bilden sind.
Die Entsorgungsrückstellungen basieren auf den öffentlichrechtlichen und privatrechtlichen Verpflichtungen, radioaktiv kontaminierte Anlagegegenstände und Gebäude zu dekontaminieren, freizumessen und sie nach dem Gebrauch wieder gefahrlos zugänglich und nutzbar zu machen. Die Kostenschätzung beinhaltet demzufolge die Arbeitskosten für den Abbau der Anlagen, für die Aufbereitung der Abfälle, so dass sie entsorgt werden können, für das Reinigen der Räume und für die Abnahme durch Sachverständige sowie die Abfallkosten für die Entsorgung der radioaktiven Abfälle. Dabei wird nur der radioaktive Abfall aus der Entsorgung von Anlagegegenständen berücksichtigt. Abfall, der in der laufenden Produktion anfällt, wird regelmäßig entsorgt und die damit verbundenen Kosten werden in einer gesonderten Position unter den Herstellungskosten ausgewiesen. Nach IAS 37 wird die Entsorgung auf Basis ihres Verkehrswertes ermittelt, d.h. unter der Annahme, dass die o.g. Entsorgungsleistungen von fremden Dritten erbracht werden. Der Ansatz der Rückstellungen erfolgt mit dem Barwert der am Abschlussstichtag erwarteten Ausgaben. Der Ermittlung der Entsorgungsverpflichtungen liegen verschiedene Annahmen zu Grunde, die auf Schätzungen beruhen. Dazu zählen Einschätzungen über benötigte Arbeitstage, Tagessätze und erwartete Sachkosten. Der Wert der Verpflichtung ist zu jedem Bilanzstichtag zu überprüfen und bei Wertänderungen sind entsprechende Anpassungen des Anlagevermögens und der Rückstellungen vorzunehmen.
Anteile am Gesellschaftskapital der Altmann Therapie
GmbH & Co. KG – Die Altmann Therapie GmbH & Co. KG ist aufgrund der wirtschaftlichen Beherrschung trotz fehlender Beteiligung in den Konzernabschluss der Eckert & Ziegler AG einzubeziehen. Anteile am Gesellschaftskapital einer Personengesellschaft gelten nach IAS 32 als kündbare Fremdkapitalinstrumente und sind daher nicht mehr als Eigenkapitalinstrumente zu klassifizieren. Das nach der Konsolidierung verbleibende Gesellschaftskapital der außenstehenden Gesellschafter wurde demzufolge nicht als Minderheitenanteil innerhalb des Eigenkapitals, sondern als finanzielle Verbindlichkeit ausgewiesen.
Ertragsrealisierung – Erträge aus Produktumsätzen werden gemäß IAS 18 im Zeitpunkt der Leistungserbringung (im Allgemeinen bei Versand) realisiert, sofern eine vertragliche Vereinbarung zu einem fixen und bestimmbaren Preis vorliegt und mit einer Zahlung durch den Kunden gerechnet werden kann. Dem Kunden werden keine über die gesetzlichen Rechte hinausgehenden Garantie- oder Rückgaberechte eingeräumt. Lizenzgebühren werden in der Periode ertragswirksam vereinnahmt, für die sie gewährt werden.
Werbung – Ausgaben für Werbung und andere vertriebsbezogene Kosten werden bei ihrem Anfall aufwandswirksam erfasst.
Forschung und Entwicklung – Forschungsaufwendungen werden in der Periode, in der sie anfallen, als Aufwand erfasst. Entwicklungskosten sind gemäß IAS 38 (Immaterielle Vermögenswerte) beim kumulativen Vorliegen bestimmter Voraussetzungen zu aktivieren. Nicht aktivierungsfähige Entwicklungskosten werden bei ihrer Entstehung als Aufwand erfasst.
Ertragsteuern – Latente Steuern werden unter Anwendung der Liability-Methode (Verbindlichkeiten-Methode) gemäß IAS 12 (Ertragsteuern) ermittelt. Entsprechend der Liability-Methode werden aktive latente Steuern und latente Steuerverbindlichkeiten ausgewiesen, um die zukünftigen steuerlichen Auswirkungen widerzuspiegeln, die sich aus den Differenzen zwischen den Buchwerten der im Konzernabschluss ausgewiesenen Aktiva und Passiva und den jeweiligen Werten in den Steuerbilanzen sowie aus den steuerlichen Verlustvorträgen ergeben. Aktive latente Steuern und latente Steuerverbindlichkeiten werden auf der Grundlage der gesetzlichen Steuersätze bemessen, die auf das steuerpflichtige Einkommen in den Jahren anwendbar sind, in denen sich diese zeitweiligen Differenzen voraussichtlich wieder ausgleichen werden. Die Auswirkungen einer Änderung der Steuersätze auf die aktiven latenten Steuern und die latenten Steuerverbindlichkeiten werden in dem Geschäftsjahr in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst, in dem die Gesetzesänderungen verabschiedet wurden. Aktive latente Steuern werden nur angesetzt, soweit eine Realisierung dieser Vermögenswerte wahrscheinlich ist. Aktive und passive latente Steuern werden bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen des IAS 12 saldiert ausgewiesen.
Die Bilanzierung des Mitarbeiterbeteiligungsprogramms erfolgt in Übereinstimmung mit IFRS 2 (aktienbasierte Vergütung). Danach ist der Marktwert (Fair Value) sämtlicher ausgereichten Aktienoptionen im Zeitpunkt ihrer Ausgabe zu ermitteln und als Personalaufwand über die Erdienungszeit (vesting period) zu verteilen. Der Fair Value jeder ausgegebenen Option am Ausgabetag wird mittels eines Optionspreismodells berechnet. Mit den Personalaufwendungen ist eine Erhöhung der Kapitalrücklage verbunden.
Mittel, die die Gesellschaft von öffentlichen oder privaten Zuschussgebern erhält, werden im Jahr des Zuflusses als Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen bzw. im Fall von Aufwandszuschüssen im Geschäftsjahr des Anfalls der geförderten Aufwendungen mit diesen verrechnet. Die im Konzernabschluss abgegrenzten Zuschüsse wurden für den Erwerb von Sachanlagen gewährt. Sie werden über die Nutzungsdauer der jeweiligen Anlagen ertragswirksam aufgelöst.
Ergebnis je Aktie – Der Gewinn bzw. Verlust je Aktie wird berechnet, indem das Jahresergebnis durch die durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres im Umlauf befindlichen Aktien dividiert wird. Verwässerte Aktienerträge reflektieren die potenzielle Verwässerung, die entstünde, wenn sämtliche Optionen auf den Bezug von Stammaktien, deren Ausübungspreis unter dem durchschnittlichen Aktienkurs der Periode liegt, ausgeübt würden. Sie werden berechnet, indem das Jahresergebnis durch die Summe aus der durchschnittlichen Anzahl der während des Geschäftsjahres im Umlauf befindlichen Stammaktien und den bei Ausübung sämtlicher ausstehender Optionen entstehenden verwässernden Aktien (berechnet unter Anwendung der Treasury-Stock-Methode) dividiert wird.
Im Konzernabschluss wurden alle am Abschlussstichtag in der EU anzuwendenden Standards des IASB sowie die gültigen IFRIC bzw. SIC berücksichtigt. Aus den vom IASB im Rahmen verschiedener Projekte zur Fortentwicklung der IFRS und zur Erzielung einer Konvergenz mit den US-GAAP verabschiedeten Änderungen bei bestehenden Standards sowie neuen Standards, die erst nach dem 31. Dezember 2005 anzuwenden sind, erwartet der Vorstand keine wesentlichen Auswirkungen auf künftige Konzernabschlüsse.
Die Gesellschaft erzielt ihre Erträge ausschließlich aus dem Verkauf von Gütern. Diese Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr 2005 von TEUR 35.533 auf TEUR 41.792 erneut stark angestiegen. Der Zuwachs resultiert zu etwa 50 % aus organischem Wachstum des Stammgeschäftes, die andere Hälfte entfällt auf Umsatzerlöse der im Jahr 2005 neu akquirierten Einheiten.
Die Gliederung der Umsatzerlöse nach geografischen Segmenten und Geschäftsfeldern ist in der Segmentberichterstattung ersichtlich.
Die Herstellungskosten enthalten neben den direkt den Umsätzen zurechenbaren Material- und Personalaufwendungen und Abschreibungen auch anteilige Material- und Personalgemeinkosten.
Ausgaben für Werbung und andere vertriebsbezogene Kosten werden bei ihrem Anfall aufwandswirksam erfasst.
Die Vertriebskosten gliedern sich wie folgt:
| 2005 | 2004 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Personalkosten | 3.472 | 2.555 |
| Kosten der Warenabgabe | 1.892 | 791 |
| Provisionen | 340 | 231 |
| Werbung | 759 | 646 |
| Abschreibungen | 490 | 486 |
| Sonstige | 556 | 745 |
| Summe | 7.509 | 5.455 |
Die Allgemeinen und Verwaltungskosten beinhalten:
| 2005 | 2004 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Personalkosten | 4.525 | 3.630 |
| Mietkosten | 443 | 441 |
| Abschreibungen | 1.074 | 893 |
| Beratungskosten | 649 | 495 |
| Kommunikationskosten | 226 | 192 |
| IR-Kosten | 178 | 185 |
| Versicherungen, Beiträge | 352 | 336 |
| Sonstige | 1.282 | 899 |
| Summe | 8.729 | 7.071 |
Die Kosten für Forschung und nicht aktivierungsfähige Entwicklungskosten wurden bei ihrem Anfall aufwandswirksam erfasst und betrugen TEUR 512 für 2005 und TEUR 329 für 2004. Die Kosten setzen sich zusammen aus:
Die Kosten für Forschung und Entwicklung von TEUR 512 (2004:TEUR 329) enthielten Abschreibungen in Höhe von TEUR 61 (2004:TEUR 20) und Materialaufwand in Höhe von TEUR 44 (2004:TEUR 33).
Die sonstigen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen, Projektzuschüsse und Versicherungsentschädigungen. Die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen betrugen im Berichtsjahr TEUR 364 (2004:TEUR 615).
Die sonstigen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen aus Wertberichtigungen und Forderungsverluste.
Zinsen und ähnliche Erträge beliefen sich im Geschäftsjahr auf TEUR 49 (2004:TEUR 86), während die Zinsaufwendungen TEUR 716 (2004:TEUR 359) betrugen.
Die Währungsgewinne/-verluste enthalten Kursgewinne in Höhe von TEUR 685 (2004:TEUR 387) und Kursverluste in Höhe von TEUR 342 (2004:TEUR 506).
Das sonstige Finanzergebnis beinhaltet Erträge aus Beteiligungen.
Nach dem deutschen Steuerrecht setzen sich die Ertragsteuern aus Körperschaft- und Gewerbesteuer sowie dem Solidaritätszuschlag zusammen.
Bei den aktuellen Verlustvorträgen handelt es sich im Wesentlichen um Verlustvorträge deutscher Gesellschaften des Eckert & Ziegler Konzerns. Die Verluste in Deutschland können auf unbefristete Zeit vorgetragen werden.
Der bei der Berechnung des Steueraufwands in Deutschland anzuwendende Steuersatz für Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer belief sich für das Geschäftsjahr für den Großteil der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen auf 38,9 %. Für zwei im Geschäftsjahr erstmals konsolidierte Gesellschaften betrug der anzuwendende Steuersatz 36,8 %. Im Vorjahr kam einheitlich ein Steuersatz von 38,9 % zur Anwendung. Die Steuersätze in Deutschland setzen sich wie folgt zusammen:
| 2005 | 2004 | |
|---|---|---|
| Gewerbesteuer | ||
| messzahl | 5 % | 5 % |
| Gewerbesteuer | ||
| Hebesatz | 330 % bzw. 410 % | 410 % |
| Körperschaftsteuer | 25 % | 25 % |
| Solidaritätszuschlag | ||
| zur Körperschaftsteuer | 5,5 % | 5,5 % |
Der Steueraufwand/-ertrag(-) setzt sich für die jeweils am 31. Dezember endenden Geschäftsjahre 2005 und 2004 wie folgt zusammen:
| 60 | |
|---|---|
| 2005 | 2004 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Ergebnis vor Steuern: | ||
| Deutschland | -882 | 479 |
| Ausländische Tochtergesellschaften | 3.097 | 2.679 |
| 2.215 | 3.158 | |
| Laufende Steuern: | ||
| Deutschland | 47 | -86 |
| Ausländische Tochtergesellschaften | 1.191 | 1.117 |
| 1.238 | 1.031 | |
| Latente Steuern: | ||
| Deutschland | -358 | -78 |
| Ausländische Tochtergesellschaften | -156 | -148 |
| -514 | -226 | |
| Steuern gesamt: | 724 | 805 |
Die Überleitung des Steueraufwandes des Konzerns, ermittelt auf der Grundlage der in Deutschland geltenden Steuersätze, auf den tatsächlich ausgewiesenen Steueraufwand des Konzerns stellt sich folgendermaßen dar:
| 2005 | 2004 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Erwarteter Steueraufwand auf Basis | ||
| des deutschen Steuersatzes | 862 | 1.228 |
| Steuerdifferenzen auf die Einkommen | ||
| der ausländischen Tochtergesellschaften | -187 | -75 |
| Tatsächliche Steuern für Vorjahre | 53 | 0 |
| Nicht abzugsfähige Aufwendungen | 104 | 30 |
| Steuerfreies Einkommen | -198 | -377 |
| Steuerlich nicht berücksichtigte | ||
| Verlustvorträge | 81 | 0 |
| Sonstige | 10 | -1 |
| Effektivsteueraufwand | 724 | 805 |
Latente Steuern werden auf der Grundlage der Differenzen hinsichtlich der Wertansätze, mit denen Vermögensgegenstände und Schulden im Konzernabschluss und in den Steuerbilanzen der Konzernunternehmen ausgewiesen werden sowie für die verfügbaren steuerlichen Verlustvorträge berechnet. Aktive und passive latente Steuern wurden in der Bilanz soweit nach IAS 12 zulässig saldiert.
Auf steuerliche Verlustvorträge entfallen im Berichtsjahr latente Steuererträge in Höhe von TEUR 738 (2004: latente Steueraufwendungen in Höhe von TEUR 287), während auf temporäre Differenzen latente Steueraufwendungen in Höhe von TEUR 224 (2004: latente Steuererträge in Höhe von TEUR 513) entfallen.
Im Berichtsjahr wurden TEUR 14 (2004:TEUR 9) latente Steueraufwendungen direkt ergebnisneutral im Eigenkapital verrechnet.
Für Verlustvorträge in Höhe von TEUR 193 (2004:TEUR 0) wurden keine aktiven latenten Steuern angesetzt. Insgesamt sind TEUR 3.499 (2004:TEUR 1.762) latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge aktiviert. Davon sind TEUR 3.328 (2004:TEUR 1.762) unbegrenzt vortragsfähig, der Rest ist begrenzt vortragsfähig über einen Zeitraum von 5 Jahren. Auf Grund der erwarteten zukünftigen steuerlichen Gewinne und geplanter Transaktionen mit steuerlicher Auswirkung geht der Vorstand davon aus, dass die aktiven latenten Steuern in voller Höhe realisiert werden können.
Die aktiven und passiven latenten Steuern auf Ebene der einzelnen Bilanzposten werden in der folgenden Übersicht dargestellt:
| Aktive | Passive | |||
|---|---|---|---|---|
| latente Steuern | latente Steuern | |||
| 2005 | 2004 | 2005 | 2004 | |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Steuerliche | ||||
| Verlustvorträge | 3.499 | 1.762 | 0 | 0 |
| Anlagevermögen | 22 | 0 | 2.867 | 1.415 |
| Aktienoptionen | 155 | 147 | 0 | 0 |
| Wertpapiere | 0 | 0 | 26 | 12 |
| Forderungen | 240 | 532 | 236 | 521 |
| Rückstellungen | 1.331 | 998 | 0 | 0 |
| Sonstige | 238 | 80 | 934 | 374 |
| Zwischensumme | 5.485 | 3.519 | 4.063 | 2.322 |
| Saldierung | -1.500 | -1.620 | -1.500 | -1.620 |
| Bestand laut | ||||
| Konzernbilanz | 3.985 | 1.899 | 2.563 | 702 |
Die deutschen Steuerbehörden haben im Jahr 2004 eine Betriebsprüfung bei der Eckert & Ziegler AG für die Veranlagungszeiträume von 2000 bis 2002 begonnen. Ein Zwischenergebnis liegt nicht vor. Die Betriebsprüfung wird im Mai 2006 fortgesetzt.
Im Konzernergebnis nach Steuern sind auf andere Gesellschafter entfallende Verlustanteile in Höhe von TEUR 99 (2004: Gewinnanteile in Höhe von TEUR 92) enthalten.
Das Ergebnis je Stückaktie wurde wie folgt berechnet (in Tausend, ausgenommen bei den Angaben je Aktie):
| Zum Jahresende | ||
|---|---|---|
| 2005 | 2004 | |
| EUR | EUR | |
| Zähler für Berechnung des Gewinns | ||
| und des verwässerten Gewinns je | ||
| Aktie – Jahresüberschuss/ | ||
| Jahresfehlbetrag | 1.590 | 3.347 |
| Nenner für Berechnung des Gewinns | ||
| je Aktie – gewichteter Durchschnitt | ||
| der Anzahl der Aktien | 3.102 | 3.061 |
| Wirkung verwässernder Aktienoptionen | 32 | 20 |
| Nenner für Berechnung des | ||
| verwässerten Gewinns je Aktie – | ||
| gewichteter Durchschnitt der Anzahl | ||
| der Aktien | 3.134 | 3.081 |
| Unverwässerter Gewinn je Aktie | 0,51 | 1,09 |
| Verwässerter Gewinn je Aktie | 0,51 | 1,09 |
Die Entwicklung des Sachanlagevermögens vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2005 ist im Anlagenspiegel dargestellt.
Vermögenswerte, die im Wege von Finanzierungsleasingverträgen angeschafft wurden, sind in den bilanzierten Sachanlagen enthalten. Die Nettobuchwerte der als Finanzierungsleasing bilanzierten Vermögenswerte betragen zum 31. Dezember 2005 TEUR 539 (2004:TEUR 84).
Die Zugänge im Geschäftsjahr 2005 betreffen verschiedene Analysegeräte zur Qualitätskontrolle von radiopharmazeutischen Produkten sowie geleaste Fahrzeuge. Aus Unternehmenserwerben resultierte ein Zugang von TEUR 5.325, der mit TEUR 4.273 hauptsächlich auf eine Zyklotron-Anlage einschließlich Grundstück und Gebäude entfällt.
Entsprechend IAS 23 wird für die Bilanzierung von Fremdkapitalkosten die "Alternativ zulässige Methode" angewandt. Danach werden Fremdkapitalkosten, die direkt dem Erwerb, dem Bau oder der Herstellung qualifizierter Vermögenswerte zugeordnet werden können, als Teil der Anschaffungsoder Herstellungskosten dieser Vermögenswerte aktiviert. Der aktivierte Zinsaufwand lag in den Jahren 2005 und 2004 bei TEUR 73 bzw. TEUR 12. Für die Bestimmung der aktivierbaren Fremdkapitalkosten wurde ein Finanzierungskostensatz von 11,56 % zugrunde gelegt.
Der Gesamtbetrag der aktivierten Eigenleistungen lag im Berichtsjahr bei TEUR 865 (2004:TEUR 458).
Unter Immateriellen Vermögenswerten werden Kundenbeziehungen, Wettbewerbsverbote, Patente und Technologien, Lizenzen und Software, aktivierte Entwicklungskosten sowie Sonstige Immaterielle Vermögenswerte ausgewiesen. Die Position Aktivierte Entwicklungskosten enthält Entwicklungskosten, die als selbst geschaffene Immaterielle Vermögenswerte aktiviert wurden. Die im Geschäftsjahr 2005 aktivierten Entwicklungskosten umfassen Aufwendungen für ein Gerätesystem zur radiopharmazeutischen Synthese in Höhe von TEUR 389. Eine Abschreibung der aktivierten Entwicklungskosten wurde noch nicht vorgenommen, da die Entwicklung des Gerätesystems noch nicht abgeschlossen ist und der Vermögenswert somit vom Unternehmen noch nicht verwendet werden kann.
Im Geschäftsjahr 2005 wurden Aufwendungen in Höhe von insgesamt TEUR 300 für die Erlangung eines Know-hows zur Herstellung eines Medikaments getätigt. Die Abschreibung erfolgt linear über eine geschätzte Nutzungsdauer von 8 Jahren.
Die Buchwerte der Immateriellen Vermögenswerte mit unbegrenzter Nutzungsdauer, die nicht planmäßig abzuschreiben sind, setzen sich zum 31. Dezember der Geschäftsjahre 2005 und 2004 wie folgt zusammen:
| 2005 | 2004 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Geschäfts- und Firmenwerte | 11.681 | 6.922 |
| Sonstige | 422 | 367 |
| Stand zum 31.12. | 12.103 | 7.289 |
Die Buchwerte der sonstigen Immateriellen Vermögenswerte setzen sich zum 31. Dezember der Geschäftsjahre 2005 und 2004 wie folgt zusammen:
| Verbleibende | |||
|---|---|---|---|
| Abschreibungs | |||
| 2005 | dauer | 2004 | |
| TEUR | TEUR | ||
| Kundenbeziehungen | 2.682 | 8–10 Jahre | 1.679 |
| Lizenzen/Software | 1.503 | 2–8 Jahre | 1.334 |
| Patente/Technologien | 791 | 8–19 Jahre | 629 |
| Wettbewerbsverbote | 654 | 7–8 Jahre | 286 |
| Aktivierte | |||
| Entwicklungskosten | 477 | 9 Jahre | 19 |
| Sonstige | 465 | 2–9 Jahre | 326 |
| Stand zum 31.12. | 6.572 | 4.273 | |
Die Abschreibungen auf Immaterielle Vermögenswerte sind in der Gewinn- und Verlustrechnung entsprechend dem Funktionsbereich der jeweiligen Immateriellen Vermögenswerte den Herstellungskosten, Vertriebskosten, Forschungsund Entwicklungskosten bzw. den Allgemeinen und Verwaltungskosten zugeordnet. Der überwiegende Teil der Abschreibungen auf Immaterielle Vermögenswerte ist in der Position Allgemeine und Verwaltungskosten enthalten.
Die Entwicklung der Immateriellen Vermögenswerte vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2005 ist im Anlagenspiegel dargestellt.
Die Position Geschäfts- und Firmenwerte entwickelte sich im Geschäftsjahr 2005 wie folgt:
| TEUR |
|---|
| 6.922 |
| 3.154 |
| 0 |
| 1.605 |
| 11.681 |
Alle Angaben zu den Firmenwerten betreffen das Segment Nuklearmedizin und Industrie.
Die Zugänge enthalten einen Betrag von TEUR 138 aus der Anpassung von latenten Steuerverbindlichkeiten im Zusammenhang mit einem Unternehmenserwerb im Geschäftsjahr 2004.
Die aktivierten Firmenwerte wurden im Jahr 2005 gemäß IFRS 3 und IAS 36 einer Werthaltigkeitsprüfung (Impairment-Test) unterzogen. Ein Wertminderungsbedarf zum 31. Dezember 2005 wurde nicht festgestellt.
Die sonstigen Ausleihungen betreffen geleistete Mietkautionen in Höhe von TEUR 35 (2004:TEUR 55) sowie in einen Dekontaminierungsfonds eingezahlte Finanzmittel in Höhe von TEUR 18 (k\$ 21) [2004:TEUR 285 (k\$ 389)]. Die Einzahlungen in den Fonds stehen im Zusammenhang mit künftigen Sanierungs- und Wiederherstellungsverpflichtungen von Anlagen und Einrichtungen der Isotope Products Laboratories Inc. (IPL) und der Analytics Inc. Sie sind gesetzlich vorgeschrieben, stehen unter staatlicher Kontrolle und sind somit eingeschränkt verfügbar.
Den Geschäftsführern der Isotope Products Cesio s.r.o. wurde durch die Eckert & Ziegler AG jeweils ein Darlehen gewährt, die unter den sonstigen langfristigen Vermögenswerten ausgewiesen sind. Zum 31. Dezember 2005 belaufen sich die Forderungen inklusive Zinsen auf insgesamt TEUR 480 [2004:TEUR 470]. Die Darlehen sind zum 30. September 2008 zur Rückzahlung fällig.
Zur Absicherung eines Teils der Zahlungsströme aus der Tilgung einer Ausleihung an die US-Tochtergesellschaft IPL gegen Wechselkursschwankungen hat die Gesellschaft im Jahr 2001 eine Zins- und Währungs-Swap-Vereinbarung mit einer Laufzeit von 10 Jahren abgeschlossen. Die Gesellschaft hat aus diesem Geschäft noch eine Zahlungsverpflichtung in Höhe von k\$ 3.182 zu einem festen Zinssatz von 10,0 % p.a. Im Gegenzug dafür erhält sie TEUR 3.433 zu einem festen Zinssatz von 8,77 % p.a. Der Marktwert dieses Swap-Geschäftes zum 31.12.2005 beträgt TEUR 876 (2004:TEUR 1.339) und wird in der Bilanz unter den sonstigen langfristigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Der Aufwand aus der Veränderung der Marktbewertung wurde unter den Währungsverlusten ausgewiesen.
Vertragliche Erstattungsansprüche im Zusammenhang mit den Entsorgungsrückstellungen wurden in Höhe von TEUR 327 (2004:TEUR 627) als sonstige Vermögenswerte ausgewiesen.
Weiterhin sind Finanzmittel von TEUR 124, die der nach dem Altersteilzeitgesetz vorgeschriebenen Insolvenzsicherung von Altersteilzeitguthaben dienen, unter den sonstigen langfristigen Vermögenswerten ausgewiesen. Die Finanzmittel unterliegen Verfügungsbeschränkungen.
Bei den liquiden Mitteln in Höhe von TEUR 4.950 (Vorjahr TEUR 5.504) handelt es sich um Schecks, Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten mit einer Fälligkeit innerhalb von drei Monaten.
Die Wertpapiere des Umlaufvermögens sind sämtlich als zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (Available-for-sale financial assets) klassifiziert. Die Zusammensetzung der Wertpapiere des Umlaufvermögens zum 31. Dezember 2005 und 2004 stellt sich wie folgt dar:
| 31.12. 2005 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Nicht | Nicht | |||
| Anschaffungs- realisierte realisierte Marktwert | ||||
| kosten | Gewinne | Verluste (fair value) | ||
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Schuldver | ||||
| schreibungen | 298 | 9 | -1 | 306 |
| Investmentfonds | 2.078 | 61 | -1 | 2.138 |
| Summe Wertpa | ||||
| piere des Umlauf | ||||
| vermögens | 2.376 | 70 | -2 | 2.444 |
| 31.12. 2004 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Nicht | Nicht | |||
| Anschaffungs- realisierte realisierte Marktwert | ||||
| kosten | Gewinne | Verluste (fair value) | ||
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Schuldver | ||||
| schreibungen | 299 | 11 | 0 | 310 |
| Investmentfonds | 1.277 | 20 | 0 | 1.297 |
| Summe Wertpa | ||||
| piere des Umlauf | ||||
| vermögens | 1.576 | 31 | 0 | 1.607 |
Der Marktwert der Wertpapiere wird durch notierte Kurse bestimmt.
Die Schuldverschreibungen zum 31. Dezember 2005 haben eine Restlaufzeit zwischen 7 und 40 Monaten.
Im Geschäftsjahr 2005 erfolgten keine Verkäufe von Wertpapieren des Umlaufvermögens.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen setzen sich zum 31. Dezember der Jahre 2005 und 2004 wie folgt zusammen:
| 2005 | 2004 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Forderungen aus Lieferungen | ||
| und Leistungen | 10.011 | 7.397 |
| Abzüglich: Wertberichtigungen | -512 | -473 |
| Stand zum 31.12. | 9.499 | 6.924 |
Das Vorratsvermögen setzt sich zum 31. Dezember der Jahre 2005 und 2004 wie folgt zusammen:
| 2005 | 2004 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 4.435 | 4.269 |
| Fertige Erzeugnisse | 278 | 1.089 |
| Unfertige Erzeugnisse | 1.499 | 262 |
| 6.212 | 5.620 | |
| Abzgl. Wertberichtigungen | -183 | -147 |
| Stand zum 31.12. | 6.029 | 5.473 |
Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe betreffen hauptsächlich Nuklide sowie zur Herstellung der Endprodukte benötigte Komponenten. Im Berichtsjahr 2005 wurden TEUR 5.923 als Aufwand für Vorratsveränderungen erfasst. Der Aufwand für die Wertminderung von Vorräten betrug TEUR 35.
Die Position Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige kurzfristige Vermögenswerte in Höhe von TEUR 973 (Vorjahr TEUR 366) betreffen im Wesentlichen Aufwandsabgrenzungen sowie Forderungen gegenüber Finanzbehörden. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Forderungen aus Kautionen in Höhe von TEUR 15 (Vorjahr TEUR 0), die eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben.
Die Entwicklung des Eigenkapitals und der Anteile anderer Gesellschafter ist im Eigenkapitalspiegel dargestellt.
Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2005 EUR 3.250.000,00 und ist in 3.250.000 Stückaktien ohne Nennwert eingeteilt und voll eingezahlt.
Am 25. Mai 2004 hat die Hauptversammlung den Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu insgesamt EUR 1.625.000 durch Ausgabe von bis zu 1.625.000 auf den Inhaber lautenden Stückaktien gegen Bar- oder Sacheinlagen, gegebenenfalls unter Ausschluss der Bezugsrechte der Aktionäre zu erhöhen (genehmigtes Kapital). Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates den weiteren Inhalt der Aktienrechte und die Bedingungen der Aktienausgabe festzulegen. Der Ausschluss der Bezugsrechte ist bei Kapitalerhöhungen gegen Sacheinlage, insbesondere zum Zwecke des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensbeteiligungen, Teilen von Unternehmen oder gewerblichen Schutzrechten, zulässig. Bei Kapitalerhöhungen gegen Bareinlage ist ein Bezugsrechtsausschluss nur insoweit zulässig, als es zum Ausgleich von Spitzenbeträgen erforderlich ist oder die Kapitalerhöhung insgesamt einen Betrag von 10 % des Grundkapitals nicht übersteigt und der Ausgabepreis der neuen Aktien den Börsenpreis der Aktien zum Zeitpunkt der Festlegung des Ausgabepreises durch den Vorstand nicht wesentlich unterschreitet. Die Ermächtigung gilt bis zum 31. Dezember 2006.
Das Grundkapital ist bedingt erhöht um bis zu weitere EUR 300.000,00, eingeteilt in bis zu 300.000 Stückaktien bedingtes Kapital.
Im Rahmen eines Aktienrückkaufprogramms hat die Gesellschaft im März 2003 insgesamt 320.000 eigene Aktien (ca. 9,8 % des Grundkapitals) zu einem durchschnittlichen Kurs von 3,35 Euro je Aktie erworben.
Im Oktober 2003 wurden 5.503 dieser Aktien wieder veräußert. Zur Finanzierung der in 2004 erfolgten Akquisitionen der MMI GmbH sowie der IPE GmbH wurden insgesamt 139.648 eigene Aktien eingesetzt. Zur Bedienung der im Rahmen des Mitarbeiterbeteiligungsprogramms ausgegebenen Optionen wurden bisher 45.400 (2005: 32.000 Aktien, 2004: 13.400 Aktien) eigene Aktien verwendet.
Durch die Transaktionen mit eigenen Aktien wurde im Jahr 2005 insgesamt ein Gewinn in Höhe von 59 TEUR realisiert, welcher ergebnisneutral der Kapitalrücklage für eigene Aktien zugeführt wurde. Der Bestand an eigenen Aktien betrug zum 31. Dezember 2005 129.449 Stück.
Die Entwicklung der Anzahl der ausstehenden Aktienoptionen ist im Teil "Sonstige Angaben" dargestellt.
Der Zugang der Minderheitenanteile betrifft den Erwerb von 70 % der Anteile an der EURO-PET Berlin Zyklotron GmbH. Durch den Erwerb von 51% der Anteile an der Eckert & Ziegler f-con Europe GmbH wurden negative Minderheitenanteile von TEUR 228 in den Konzernabschluss übernommen, die erfolgsneutral vom Konzernbilanzgewinn abgesetzt wurden. Des Weiteren haben sich die Minderheitenanteile auf Grund einer Gewinnausschüttung der tschechischen Tochtergesellschaft CESIO s.r.o. um TEUR 251 gemindert.
Die Darlehensverbindlichkeiten setzen sich zum 31. Dezember der Geschäftsjahre 2005 und 2004 wie folgt zusammen:
| 2005 | 2004 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Verbindlichkeiten gegenüber | ||
| Kreditinstituten | 7.887 | 2.399 |
| Sonstige Darlehensverbindlichkeiten | 4.866 | 157 |
| Darlehensverbindlichkeiten | ||
| zum 31.12., gesamt | 12.753 | 2.556 |
| – davon kurzfristig | 3.437 | 172 |
| – davon langfristig | 9.316 | 2.384 |
Die Darlehensverbindlichkeiten haben im Geschäftsjahr 2005 deutlich zugenommen. Die Zunahme ist sowohl auf die Aufnahme neuer Kredite als auch auf die Übernahme neuer Gesellschaften zurückzuführen. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Darlehensverbindlichkeiten zum 31. Dezember des jeweiligen Geschäftsjahres:
| 2005 | 2004 | ||
|---|---|---|---|
| Zinssatz p.a. | TEUR | TEUR | |
| Darlehen von Altgesellschaftern | |||
| aus der Übernahme von Anteilen | 6,00 % | 2.964 | 0 |
| Darlehen der Deutschen | |||
| Industrie Bank AG (IKB) 8,6 % plus 3 % bei | |||
| Gewinnerzielung | 1.757 | 1.738 | |
| Darlehen der | |||
| Landesbank Berlin 4,35 % bis 4,85 % |
1.705 | 0 | |
| Darlehen von | |||
| Minderheitsgesellschaftern | 5,00 % | 1.705 | 0 |
| Darlehen GE Mietfinance | 9,50 % | 1.370 | 0 |
| Darlehen der | |||
| Comerica Bank (USA) | 7,50 % | 1.083 | 0 |
| Darlehen der Deutschen Bank AG | 4,50 % | 700 | 0 |
| Kontokorrentkredite | variabel | 639 | 0 |
| KfW-Darlehen der | |||
| Commerzbank AG | 7,38 % | 633 | 660 |
| Sonstige Darlehen 4,0 % bis 9,3 % |
197 | 157 | |
| Darlehen der | |||
| Wells Fargo Bank 8,4 % bis 10,8 % |
0 | 1 | |
| Darlehensverbindlichkeiten | |||
| zum 31.12., gesamt | 12.753 | 2.556 |
Das Darlehen gegenüber der Deutschen Industriebank AG (IKB) in der ursprünglichen Höhe von TEUR 2.812 läuft über 10 Jahre und ist zum 30. Juni 2008 rückzahlbar. Eine vorzeitige Tilgung ist bei Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung möglich. Für den Fall der Insolvenz der Eckert & Ziegler AG hat die IKB den Rangrücktritt ihrer Forderungen erklärt.
Die auf Basis aktueller Zinssätze ermittelten Marktwerte (Fair Values) des IKB-Darlehens bzw. des KfW-Darlehens zum 31. Dezember 2005 betragen TEUR 2.168 bzw. TEUR 711.
Die von der Landesbank Berlin an die EURO-PET Berlin Zyklotron GmbH gewährten Darlehen sind durch eine Grundschuld auf das Betriebsgrundstück der EURO-PET GmbH in Berlin in Höhe von TEUR 1.534 und eine Bürgschaft der Eckert & Ziegler AG sowie die Bürgschaft zweier Minderheitsgesellschafter gesichert.
Das Darlehen der Comerica Bank an IPL ist durch eine Sicherungsübereignung von Anlagevermögen der IPL im Wert von TEUR 4.534 besichert.
IPL verfügt über die Zusage einer Bank für eine Kreditlinie von bis zu k\$ 827 (TEUR 698). Des Weiteren besteht eine zusätzliche Kreditlinie in Form einer Bürgschaft von bis zu k\$ 1.875 (TEUR 1.583), die als Sicherheit für den Dekontaminierungsplan genutzt werden.
Zum 31. Dezember 2005 hatte IPL diese Kreditlinien nicht in Anspruch genommen. Für die an IPL gewährten Darlehen hat die Eckert & Ziegler AG Sicherheiten gestellt.
Die Eckert und Ziegler AG und ihre Tochter BEBIG GmbH verfügen gemeinsam über Kreditlinienzusagen in Höhe von TEUR 4.270, von denen TEUR 700 in Anspruch genommen wurden.
Als Zinssatz für das von der Deutschen Bank in Höhe von TEUR 700 gewährte Darlehen wurde der bei Inanspruchnahme der Kreditlinie gültige 3 Monats-EURIBOR + % vereinbart. Das Risiko der Zinssatzänderung wurde mittels eines Zinsswaps abgesichert, so dass im Ergebnis ein Zinssatz von 4,5 % p.a. gilt.
Die Restlaufzeiten der Darlehensverbindlichkeiten setzen sich zum 31. Dezember 2005 und 2004 wie folgt zusammen:
| 2005 | 2004 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Restlaufzeit bis 1 Jahr | 3.437 | 172 |
| Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre | 9.042 | 2.274 |
| Restlaufzeit über 5 Jahre | 274 | 110 |
| Darlehensverbindlichkeiten | ||
| zum 31.12., gesamt | 12.753 | 2.556 |
Die Position Abgrenzung von Zuschüssen und sonstige Rechnungsabgrenzungsposten setzt sich zum 31. Dezember der Jahre 2005 und 2004 jeweils wie folgt zusammen:
| 2005 | 2004 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Abgegrenzte Zuschüsse kurzfristig | 853 | 976 |
| Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten | 86 | 127 |
| Abgrenzungen von Zuschüssen | ||
| und sonstige Rechnungs | ||
| abgrenzungsposten, kurzfristig | 939 | 1.103 |
| Abgegrenzte Zuschüsse langfristig | 1.841 | 2.492 |
| Stand zum 31.12. | 2.780 | 3.595 |
Im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung wurde eine Pensionszusage gewährt, der ein leistungsorientierter Versorgungsplan zu Grunde liegt. Die Pensionsverpflichtung wurde gemäß IAS 19 nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren berechnet und mit dem Barwert der am Bewertungsstichtag erdienten Pensionsansprüche inklusive wahrscheinlicher künftiger Erhöhungen von Renten und Gehältern berücksichtigt. Die Barwertermittlung erfolgt auf Basis eines Abzinsungssatzes von 5,0 % (Vorjahr 5,5 %). Da der betreffende Mitarbeiter bereits aus dem Unternehmen ausgeschieden ist, verändert sich der Verpflichtungsumfang jährlich lediglich um die Aufzinsung und um versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste. Zum 31. Dezember des jeweiligen Geschäftsjahres ergeben sich die folgenden, versicherungsmathematisch ermittelten Werte:
| 2005 | 2004 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Barwerte der leistungsorientierten | ||
| Versorgungsansprüche | 406 | 331 |
| Fondsvermögen zu Marktwerten | -219 | -189 |
| Versicherungsmathematische | ||
| Gewinne (+) und Verluste (-) | -59 | 0 |
| Pensionsrückstellungen zum 31.12. | 128 | 142 |
Der bilanziell ausgewiesene Betrag für die Pensionsrückstellungen entwickelte sich wie folgt:
| 2005 | 2004 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Pensionsrückstellungen zum 01.01. | 142 | 131 |
| Aufwendungen für | ||
| Pensionsverpflichtungen | 14 | 68 |
| Verteilung früherer Dienstzeitkosten | 0 | -29 |
| Einzahlungen in das Fonds | ||
| bzw. Planvermögen | -28 | -28 |
| Pensionsrückstellungen zum 31.12. | 128 | 142 |
In der Gewinn- und Verlustrechnung des jeweiligen Geschäftsjahres wurden die folgenden Beträge erfasst:
| 2005 | 2004 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Dienstzeitaufwand | 0 | 24 |
| Zinsaufwand | 17 | 16 |
| Verteilung früherer Dienstzeitkosten | 0 | 29 |
| Erträge des Fonds- bzw. Planvermögens | -3 | -1 |
| Summe der erfassten Beträge | 14 | 68 |
Unter den sonstigen langfristigen Verbindlichkeiten werden im Wesentlichen die Rückstellungen für Entsorgung ausgewiesen.
Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht über die Entwicklung der sonstigen langfristigen Verbindlichkeiten in den Geschäftsjahren 2005 und 2004.
| 2005 | 2004 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Entsorgungsrückstellungen | 3.466 | 4.076 |
| Sonstige langfristige Verbindlichkeiten | 289 | 200 |
| Sonstige langfristige | ||
| Verbindlichkeiten zum 31.12. | 3.755 | 4.276 |
Die Entsorgungsrückstellungen haben sich im Geschäftsjahr 2005 wie folgt entwickelt:
| Entsorgungsrückstellungen zum 01.01.2005 | 4.076 |
|---|---|
| Abgänge | -1.010 |
| Aufzinsung | 152 |
| Währungsumrechnung | 248 |
| Entsorgungsrückstellungen zum 31.12.2005 | 3.466 |
Aus der Auflösung von Entsorgungsrückstellungen resultierten im Berichtsjahr Erträge in Höhe von TEUR 310.
Die Entsorgungsrückstellungen beruhen auf den öffentlichrechtlichen und privatrechtlichen Verpflichtungen, radioaktiv kontaminierte Anlagegegenstände und Gebäude zu dekontaminieren, freizumessen und sie nach dem Gebrauch wieder gefahrlos zugänglich und nutzbar zu machen. Im Geschäftsjahr 2005 erfolgte in Übereinstimmung mit IFRIC 1 eine Anpassung der Abzinsungssätze an die Entwicklung an den Kapitalmärkten. Die angepassten Zinssätze lagen zwischen 3,3 % und 4,2 %.
Für einige Betriebsstätten werden Gelder in einen Fonds eingezahlt, deren Verwendung auf die zukünftige Entsorgung beschränkt ist. Die Einzahlungen werden unter der Position Sonstige Ausleihungen ausgewiesen.
Vertragliche Erstattungsansprüche im Zusammenhang mit den Entsorgungsverpflichtungen werden unter der Position Sonstige langfristige Vermögensgegenstände ausgewiesen.
Die kurzfristigen Rückstellungen haben sich im Geschäftsjahr 2005 wie folgt entwickelt (siehe große Tabelle unten):
Die Position Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten setzt sich zum 31. Dezember jeweils wie folgt zusammen:
| 2005 | 2004 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Verbindlichkeiten gegenüber | ||
| verbundenen Dritten | 465 | 0 |
| Andere kurzfristige Verbindlichkeiten | 1.553 | 641 |
| Stand zum 31.12. | 2.018 | 641 |
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Dritten betreffen eine Verbindlichkeit aus der Gewinnausschüttung der CESIO s.r.o. an deren Minderheitengesellschafter sowie das Kapital der Kommanditisten der Altmann Therapie GmbH & Co. KG, die im Geschäftsjahr 2005 erstkonsolidiert
| Inanspruch | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| 2004 | nahme | Zuführung | Auflösung | 2005 | |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Rückstellungen für Tantiemen und Boni | 624 | 604 | 1.007 | 21 | 1.006 |
| Personalbezogene Rückstellungen | 860 | 859 | 777 | 1 | 777 |
| Rückstellungen für Miete, Grund und Boden | 208 | 1 | 9 | 0 | 216 |
| Rückstellungen für Jahresabschlussprüfung | 59 | 34 | 96 | 25 | 96 |
| Rückstellungen für Aufsichtsratsvergütungen | 45 | 45 | 33 | 0 | 33 |
| Sonstige Rückstellungen | 780 | 771 | 1.106 | 7 | 1.108 |
| Rückstellungen zum 31.12. | 2.576 | 2.314 | 3.029 | 54 | 3.236 |
wurde (wir verweisen auf die Erläuterungen im Teil "Unternehmenserwerbe und -veräußerungen"). Entsprechend den Regelungen des IAS 32 wurde das Eigenkapital der Personengesellschaft nicht unter den Minderheitenanteilen im Konzerneigenkapital ausgewiesen, sondern als Fremdkapital klassifiziert.
Die anderen kurzfristigen Verbindlichkeiten betreffen u.a. Verbindlichkeiten aus Löhnen und Gehältern, Verbindlichkeiten für die soziale Sicherheit und Verbindlichkeiten aus Lohnsteuern.
Der in der Konzern-Kapitalflussrechnung ausgewiesene Finanzmittelbestand umfasst die Bilanzposition Flüssige Mittel, die sich aus Kassenbeständen, Schecks, Guthaben bei Kreditinstituten und sämtlichen hochliquiden Mitteln mit einer Laufzeit von bis zu drei Monaten zusammensetzt.
Die Konzern-Kapitalflussrechnung stellt dar, wie sich die Zahlungsmittel des Eckert & Ziegler Konzerns im Laufe des Geschäftsjahres durch Mittelzu- und abflüsse verändert haben. Hierzu werden die Zahlungsströme in der Konzern-Kapitalflussrechnung in Übereinstimmung mit IAS 7 (Kapitalflussrechnung) nach Mittelzufluss aus operativer, Investitions- und Finanzierungstätigkeit unterteilt.
Ausgehend vom Jahresergebnis nach Steuern werden die Mittelzu- und -abflüsse indirekt abgeleitet. Das Ergebnis nach Steuern wird dazu um die nicht zahlungswirksamen Aufwendungen korrigiert und um die Veränderungen der Aktiva und Passiva ergänzt.
Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit wird anhand der tatsächlichen Zahlungsvorgänge ermittelt. Er umfasst Zahlungsströme im Zusammenhang mit dem Erwerb und der Veräußerung von Anlagevermögen und Wertpapieren des Umlaufvermögens, die nicht Bestandteil der liquiden Mittel sind. Des Weiteren werden Zu- und Abgänge von liquiden Mitteln aus Unternehmenserwerben und -veräußerungen ausgewiesen.
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit wird anhand der tatsächlichen Zahlungsvorgänge ermittelt und umfasst neben der Aufnahme und Tilgung von Krediten und sonstigen Finanzverbindlichkeiten Zahlungsströme zwischen dem Konzern und seinen Anteilseignern, wie z.B. Dividendenzahlungen.
Die Veränderungen der Bilanzpositionen, die für die Entwicklung der Konzern-Kapitalflussrechnung betrachtet werden, werden um die nicht zahlungswirksamen Effekte aus der Währungsumrechnung und den Konsolidierungskreisänderungen bereinigt. Zudem werden Investitions- und Finanzierungsvorgänge, welche nicht zu einer Veränderung von liquiden Mitteln geführt haben, nicht in die Kapitalflussrechnung einbezogen. Daher ist die im Geschäftsjahr 2005 als Rückstellung erfasste bedingte Kaufpreiszahlung im Zusammenhang mit dem Erwerb der f-con Gruppe nicht Bestandteil der Konzern-Kapitalflussrechnung. Auf Grund der zuvor genannten Bereinigungen sind die in der Konzern-Kapitalflussrechnung ausgewiesenen Veränderungen der betreffenden Bilanzpositionen nicht unmittelbar mit den entsprechenden Werten aus der veröffentlichten Konzernbilanz abstimmbar.
Im Mittelzufluss/-abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit sind enthalten:
| 2005 | 2004 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Gezahlte Zinsen, abzüglich | ||
| aktivierter Beträge | -750 | -328 |
| Erhaltene Zinsen | 54 | 83 |
| Ertragsteuerzahlungen | -876 | -314 |
Im Februar 2005 hat die Eckert & Ziegler AG die Übernahme einer Kapitalerhöhung bei der EURO-PET Berlin Zyklotron GmbH gezeichnet und gleichzeitig Geschäftsanteile der Altgesellschafter übernommen. Das Adlershofer Unternehmen, zu dessen Alt- und Gründungsgesellschaftern eine Reihe führender Nuklearmediziner gehören, ist als pharmazeutischer Hersteller für Radiopharmaka zugelassen und produziert vorwiegend für lokale Abnehmer Kontrastmittel für so genannte PET-Untersuchungen. Durch Kapitalerhöhung und Übernahme vorhandener Geschäftsanteile hält die Eckert & Ziegler AG 70 % der Anteile an dem Unternehmen.
Die Aufteilung des in bar entrichteten Kaufpreises wurde auf Basis der geschätzten Marktwerte der Vermögenswerte wie folgt vorgenommen:
| TEUR | |
|---|---|
| Kaufpreis | 213 |
| Erworbenes Nettovermögen | 188 |
| Unterschiedsbetrag | 25 |
| Aufteilung des Unterschiedsbetrages | |
| Herstellungs-Know-how FDG & Cholin, anteilig | 41 |
| Latente Steuern auf Immaterielle Vermögenswerte | -16 |
| 25 | |
Neben den angegebenen Vermögenswerten und Schulden wurden mit dem Erwerb liquide Mittel in Höhe von TEUR 77 übernommen.
Zum 01. Juli 2005 wurden durch die Eckert & Ziegler AG 51% der Anteile an der f-con Europe GmbH, sowie deren Tochterunternehmen, f-con Pharma Deutschland GmbH und f-con Pharma Italia s.r.l., an denen die f-con Europe GmbH jeweils 99 % der Anteile hält, übernommen. Die Unternehmen wurden anschließend wie folgt umfirmiert:
Die Eckert & Ziegler f-con Europe GmbH vertreibt über ihre Tochtergesellschaften in Deutschland und Italien radioaktiven Traubenzucker (PET-Tracer) zur Krebsdiagnose mit Hilfe der so genannten Positronen-Emissions-Tomographie (PET).
Die Transaktion wurde nach der Erwerbsmethode im Konzernabschluss abgebildet, so dass die Ergebnisse der drei Unternehmen seit dem Zeitpunkt der Übernahme der Mehrheit im vorliegenden Konzernabschluss enthalten sind. Der Kaufpreis beträgt TEUR 428, wovon TEUR 23 (inklusive der Anschaffungsnebenkosten) in bar entrichtet wurden. Der Restbetrag betrifft eine bedingte Kaufpreiszahlung in Abhängigkeit künftiger Ergebnisse der erworbenen Gesellschaften, für die entsprechend IFRS 3 eine Rückstellung gebildet wurde. Die Höhe des bedingten Kaufpreises wurde anhand von Planungsrechnungen ermittelt, die Schätzungsund Ermessensspielräumen unterliegen. Der Gesamtkaufpreis, der auch die Anschaffungsnebenkosten enthält, wurde auf der Grundlage der Marktwerte (Fair Values) zum Zeitpunkt der Akquisition auf die erworbenen Vermögenswerte verteilt. Der die Marktwerte übersteigende Betrag wird als Firmenwert ausgewiesen. Die Aufteilung des Kaufpreises auf Basis der geschätzten Marktwerte der Vermögenswerte wurde wie folgt vorgenommen:
| TEUR | |
|---|---|
| Kaufpreis | 428 |
| Erworbenes Nettovermögen | -464 |
| Unterschiedsbetrag | 892 |
| Aufteilung des Unterschiedsbetrages | |
| Kundenstamm, anteilig | 360 |
| Latente Steuern auf Immaterielle Vermögenswerte, | |
| anteilig | -133 |
| Firmenwert | 665 |
| 892 |
Mit dem Erwerb wurden liquide Mittel in Höhe von TEUR 29 übernommen.
Im August 2005 hat die Isotope Products Laboratories Inc. (IPL) 100 % der Anteile an der Analytics Inc, Atlanta (USA) erworben. Der Kaufpreis betrug insgesamt 4,613 Mio. US\$ (ca. 3,895 Mio. Euro), wovon 113 k US\$ (ca. TEUR 95) in bar entrichtet wurden. Der restliche Kaufpreis in Höhe von 4,500 Mio. US\$ wurde über Darlehen finanziert, von denen bis zum Jahresende 224 k US\$ (ca. TEUR 189) getilgt wurden.
Die Analytics Inc. stellt isotopentechnische Produkte für die Überwachung von Kernkraftwerken her und gilt in den Vereinigten Staaten als Marktführer für sogenannte Kalibrierquellen, eine Produktkategorie, die die Eckert & Ziegler AG bereits in der Nuklearmedizin abdeckt.
Der Kauf wurde nach der Erwerbsmethode im Konzernabschluss abgebildet, so dass die Ergebnisse der Gesellschaft seit dem Zeitpunkt der Übernahme im vorliegenden Konzernabschluss enthalten sind. Der Kaufpreis, der die Anschaffungsnebenkosten enthält, wurde auf der Grundlage der Marktwerte (Fair Values) zum Zeitpunkt der Akquisition auf die erworbenen Vermögenswerte aufgeteilt. Der die Marktwerte übersteigende Betrag wird als Firmenwert ausgewiesen. Die Aufteilung des Kaufpreises auf Basis der geschätzten Marktwerte der Vermögenswerte wurde wie folgt vorgenommen:
| TEUR | |
|---|---|
| Kaufpreis | 3.895 |
| Erworbenes Nettovermögen | 568 |
| Unterschiedsbetrag | 3.327 |
| Aufteilung des Unterschiedsbetrages | |
| Kundenstamm | 1.160 |
| Wettbewerbsverbot | 434 |
| Nicht patentierte Technologie | 249 |
| Latente Steuern auf Immaterielle Vermögenswerte | -829 |
| Firmenwert | 2.313 |
| 3.327 |
Mit dem Erwerb der Analytics, Inc. wurden liquide Mittel in Höhe von TEUR 377 übernommen.
Im September 2005 hat die Isotope Products Cesio s.r.o., Prag, 100 % der Anteile an der SORAD spol s.r.o. erworben. Der Kaufpreis betrug insgesamt 4,046 Mio. CZK (ca. TEUR 140).
Der Kauf wurde nach der Erwerbsmethode im Konzernabschluss abgebildet, so dass die Ergebnisse der Gesellschaft seit dem Zeitpunkt der Übernahme im vorliegenden Konzernabschluss enthalten sind. Der Kaufpreis, der die Anschaffungsnebenkosten enthält, wurde auf der Grundlage der Marktwerte (Fair Values) zum Zeitpunkt der Akquisition auf die erworbenen Vermögenswerte aufgeteilt. Der die Marktwerte übersteigende Betrag wird als Firmenwert ausgewiesen. Die Aufteilung des Kaufpreises auf Basis der geschätzten Marktwerte der Vermögenswerte wurde wie folgt vorgenommen:
| TEUR | |
|---|---|
| Kaufpreis | 140 |
| Erworbenes Nettovermögen: | 80 |
| Unterschiedsbetrag | 60 |
| Aufteilung des Unterschiedsbetrages | |
| Firmenwert | 60 |
| 60 | |
Mit dem Erwerb der SORAD s.r.l. wurden liquide Mittel in Höhe von TEUR 38 übernommen.
Am 03. Oktober 2005 wurde mit der Altmann Therapie GmbH & Co. KG, Salzgitter, (kurz: Altmann KG) ein Vertrag über den Kauf von Know-hows (dokumentiert durch Verfahrensbeschreibungen) sowie die konditionierte Zulassung zur Herstellung eines Arzneimittels abgeschlossen. Der Verkauf der konditionierten Zulassung ist aufschiebend bedingt. Daneben wurde ein Vertrag geschlossen, der es der Eckert & Ziegler AG ermöglicht, im Falle der Verlängerung der konditionierten Zulassung des Arzneimittels 75 % der Anteile an einer, in eine GmbH umgewandelten, Altmann KG zu erwerben. In einem weiteren Vertrag mit dem Hauptgläubiger der Altmann KG wurde ein der Altmann KG gewährtes Darlehen übernommen. Da die Eckert & Ziegler AG als begünstigtes Unternehmen die Altmann KG aus wirtschaftlicher Sicht kontrolliert, ist nach SIC 12 die Altmann KG trotz fehlender Stimmrechte als Special Purpose Entity zu konsolidieren.
Die nachfolgende Aufstellung gibt einen Überblick über die Vermögenswerte und Verbindlichkeiten der wesentlichen im Berichtsjahr erworbenen Unternehmen (siehe unten stehende erste große Tabelle):
Die akquirierten Gesellschaften trugen mit folgenden Ergebnissen zum Konzernergebnis 2005 der Eckert & Ziegler AG bei (siehe unten stehende zweite Tabelle):
| EURO-PET | f-con Gruppe | Analytics, Inc. | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Buchwerte | Buchwerte | Buchwerte | ||||
| Marktwerte | vor Erwerb | Marktwerte | vor Erwerb | Marktwerte | vor Erwerb | |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| VERMÖGEN | ||||||
| Immaterielle Vermögenswerte | 76 | 2 | 721 | 16 | 1.867 | 24 |
| Langfristige Vermögenswerte | 4.391 | 4.391 | 885 | 885 | 37 | 37 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 825 | 335 | 1.296 | 1.296 | 729 | 729 |
| 5.292 | 4.728 | 2.902 | 1.296 | 2.633 | 790 | |
| VERBINDLICHKEITEN | ||||||
| Langfristige Verbindlichkeiten | 3.295 | 4.193 | 376 | 117 | 829 | 0 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | 1.693 | 1.669 | 2.991 | 2.991 | 222 | 222 |
| 4.988 | 5.862 | 3.367 | 3.108 | 1.051 | 222 | |
| Nettovermögen | 304 | -1.134 | -465 | -901 | 1.582 | 568 |
| EURO-PET | f-con | Analytics | SORAD | Altmann* | |
|---|---|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| Gewinn/Verlust | -381 | -583 | 165 | -15 | 0 |
* Das Ergebnis Altmann betrug TEUR -193, hat sich jedoch durch die Zuordnung zu den als Fremdkapital ausgewiesenen Minderheitenanteilen nicht auf das Konzernergebnis ausgewirkt.
Die im Geschäftsjahr akquirierten Gesellschaften wurden erst ab dem Erwerbszeitpunkt in den Konzernabschluss einbezogen. Wären sie bereits zu Beginn des Geschäftsjahres konsolidiert worden, so hätten sich folgende Effekte auf die Konzernumsätze und den Konzernjahresüberschuss ergeben (siehe unten stehende Tabelle 1):
Am 30. April 1999 ermächtigte die Hauptversammlung den Vorstand, einen Aktienoptionsplan für die Angestellten und das Management der Gesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften aufzulegen. Auf der Hauptversammlung vom 20. Mai 2003 wurde der Aktienoptionsplan in einigen Details geringfügig neu gefasst. Das vom Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates beschlossene Mitarbeiterbeteiligungsprogramm sieht die Ausgabe von Optionen zum Kauf von maximal 300.000 Aktien aus dem bedingten Kapital vor, sofern die Gesellschaft die Optionsrechte nicht durch Übertragung eigener Aktien oder im Wege einer Barzahlung erfüllt. Eine Option berechtigt den Inhaber zum Bezug einer Stückaktie. Der Ausübungspreis für die erste Tranche an Optionen entspricht dem bei der Börseneinführung festgelegten Platzierungspreis, während der Ausübungspreis für nachfolgende Tranchen aus dem Durchschnittskurs der Eckert & Ziegler-Aktie an den letzten fünf Handelstagen vor der Beschlussfassung des Vorstands über die Begebung der Optionen ermittelt wird.
Ausgegebene Optionen dürfen frühestens nach einer Erdienungszeit von zwei Jahren ab dem Ausgabetag und nur innerhalb bestimmter Ausübungszeiträume ausgeübt werden. Außerdem ist die Ausübung an das Erreichen bestimmter Performancekriterien gebunden. Die Wertentwicklung der Aktie der Gesellschaft in dem Zeitraum zwischen dem Ausgabetag und dem ersten Ausübungszeitpunkt muss die Wertentwicklung des Neuer Markt-Index (bzw. nach Einstellung des Neuer Markt-Index, die Wertentwicklung des Technoloy All Share-Index) während desselben Zeitraumes übersteigen. Die Optionen müssen innerhalb von fünf Jahren nach Ablauf der Erdienungszeit ausgeübt werden. Im Falle der Beendigung des Arbeitsverhältnisses verfallen noch nicht ausgeübte Optionen. Sofern die Performancekriterien erfüllt werden, dürfen die 2004 bewilligten Optionen (6.Tranche/Tranche 2004) frühestens im 3. Quartal 2006 aus-
| Konzernabschluss | Ergebnis der neuen Gesellschaften vom | Pro-Forma Konzernabschluss | |
|---|---|---|---|
| Eckert & Ziegler AG | 01.01.2005 bis zum Erwerbszeitpunkt | Eckert & Ziegler AG | |
| TEUR | TEUR | TEUR | |
| Konzernumsatzerlöse | 41.792 | 3.351 | 45.143 |
| Konzernjahresüberschuss | 1.590 | -275 | 1.315 |
| 2005 | 2004 | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Gewichteter | Gewichteter | ||||
| durchschnittlicher | durchschnittlicher | ||||
| Optionen | Ausübungspreis | Optionen | Ausübungspreis | ||
| Anzahl | EUR | Anzahl | EUR | ||
| Ausstehend zu Beginn des Jahres | 119.150 | 8,23 | 88.350 | 8,28 | |
| Ausgegeben | 32.500 | 10,49 | 50.000 | 7,84 | |
| Ausgeübt | 32.000 | 5,17 | 13.400 | 5,04 | |
| Verfallen | 500 | 5,17 | 5.800 | 12,91 | |
| Ausstehend zum Ende des Jahres | 119.150 | 9,69 | 119.150 | 8,23 |
| Am 31. Dezember 2005 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Tranche | Ausübungspreis | Ausstehende Optionen | Restliche Ausübungszeit | |
| EUR | Anzahl | Jahre | ||
| 1. Tranche/Tranche 1999 | 23,00 | 13.000 | 1,15 | |
| 4. Tranche/Tranche 2002 | 5,04 | 12.400 | 3,66 | |
| 5. Tranche/Tranche 2003 | 5,30 | 11.250 | 4,57 | |
| 6. Tranche/Tranche 2004 | 7,84 | 50.000 | 5,65 | |
| 7. Tranche/Tranche 2005 | 10,49 | 32.500 | 6,42 | |
| 119.150 |
geübt werden, während die im Geschäftsjahr 2005 bewilligten Optionen
(7. Tranche/Tranche 2005) frühestens im 3. Quartal 2007 ausgeübt werden können.
Im Jahr 2005 lief die Wartezeit für die 2003 ausgegebenen Optionen (5. Tranche/Tranche 2003) aus. Für die 2003 ausgegebenen Optionen wurde im Geschäftsjahr festgestellt, dass die Performancekriterien erfüllt wurden. Die Ausübung der Optionen ist damit grundsätzlich möglich. Der erste Ausübungszeitraum begann am 09. August 2005, die letzte Ausübungsmöglichkeit besteht am 25. Juli 2010.
Im Geschäftsjahr 2004 wurde festgestellt, dass die Performancekriterien für die 2002 ausgegebenen Optionen (4. Tranche/Tranche 2002) erfüllt wurden. Die Ausübung der Optionen dieser Tranche ist damit grundsätzlich möglich. Der erste Ausübungszeitraum begann am 28. August 2004, die letzte Ausübungsmöglichkeit besteht am 25. August 2009.
Für die im Jahr 2000 (2. Tranche/Tranche 2000) und 2001 (3. Tranche/Tranche 2001) ausgegebenen Tranchen wurden die Performancekriterien nicht erfüllt, sämtliche Optionen dieser beiden Tranchen sind damit verfallen.
Für die im Jahr 1999 ausgegebenen Optionen (1. Tranche/ Tranche 1999) wurde im Geschäftsjahr 2002 festgestellt, dass die Performancekriterien erfüllt wurden. Die Ausübung der Optionen ist damit grundsätzlich möglich. Der erste Ausübungszeitraum begann am 28. März 2002, die letzte Ausübungsmöglichkeit besteht am 25. Februar 2007.
Die Entwicklung der Anzahl der ausstehenden Aktienoptionen in den letzten beiden Geschäftsjahren lässt sich wie folgt zusammenfassen (siehe Seite 70, Tabelle2)
Der gewichtete Durchschnittsaktienkurs von in der Berichtsperiode ausgeübten Optionen am Tag der Ausübung beträgt 12,34 EUR.
Die zugehörige Tabelle gibt einen Überblick über die am 31. Dezember 2005 ausstehenden Aktienoptionen (siehe Seite 70, Tabelle 3)
Zum 31. Dezember 2005 gab es 36.650 ausübbare Optionen, mit einem gewichteten durchschnittlichen Ausübungspreis von 11,49 EUR.
Die Gesellschaft wendet bei der Bilanzierung des Mitarbeiterbeteiligungsprogramms den dafür einschlägigen Standard IFRS 2 (aktienbasierte Vergütung) an. Nach IFRS 2 sind die aktienbasierten Vergütungstransaktionen, die durch Eigenkapitalinstrumente beglichen werden, mit dem beizulegenden Zeitwert (Fair Value) anzusetzen. Der Fair Value jeder ausgeübten Option am Ausgabetag wird mittels eines Optionspreismodells berechnet und über die Erdienungszeit (vesting period) als Personalaufwand berücksichtigt. Mit diesen Personalaufwendungen ist eine Erhöhung der Kapitalrücklage verbunden. In den Geschäftsjahren 2005 und 2004 wurden unter Anwendung von IFRS 2 Personalaufwendungen in Höhe von TEUR 99 bzw. TEUR 59 verbucht.
Der Optionspreis für die im jeweiligen Geschäftsjahr gewährten Optionen wurde mittels eines Binomialmodells (2005) bzw. eines Monte Carlo Optionspreismodells (2004) ermittelt. Die Nichthandelbarkeit wurde im Binomialmodell durch einen das Ausübungsverhalten der Optionsprogrammteilnehmer in den Jahren 2004 und 2005 repräsentierenden Ausübungsfaktor berücksichtigt. Des Weiteren wurden die Ausübungsbedingungen durch einen Abschlag auf den Optionspreis berücksichtigt. Der Berechnung der Optionspreise lagen die folgenden Annahmen zugrunde:
| 2005 | 2004 | |
|---|---|---|
| Erwarteter Dividendenertrag je Aktie | EUR 0,25 | EUR 0,00 |
| Risikofreier Zinssatz | 3,02 % | 2,53 % |
| Erwartete Volatilität | 38,15 % | 58,70 % |
| Erwartete Lebensdauer | 2,00 Jahre | 2,00 Jahre |
| Marktwert (fair value) | EUR 3,26 | EUR 2,18 |
Die Gesellschaft hat aktivierungspflichtige (Finance Lease) und nicht aktivierungspflichtige (Operating Lease) Leasingverträge bezüglich Ausrüstungen, Fahrzeugen sowie Grundstücken und Gebäuden abgeschlossen. Der Miet- und Leasingaufwand belief sich in den jeweils zum 31. Dezember endenden Geschäftsjahren 2005 und 2004 auf TEUR 767 bzw. TEUR 720.
In Verbindung mit dem auf einem fremden Grundstück selbst errichteten Verwaltungs- und Produktionsgebäude in Berlin hat die Gesellschaft einen langfristigen Nutzungsvertrag abgeschlossen. Aus diesem Vertrag resultieren jährliche Zahlungen von TEUR 167, von denen jedoch TEUR 89 mit den Herstellungskosten des Gebäudes verrechnet werden. Der Vertrag läuft vorerst bis zum 31.12.2014, nach Ablauf dieser Zeit hat die Gesellschaft das Recht – auch mehrfach und für Teilflächen – solange für eine Verlängerung der Nutzungszeit zu optieren, bis das Verrechnungskonto für das neu errichtete Gebäude ausgeglichen ist. Bis zum 31.12.2014 darf das Nutzungsentgelt für alle Flächen nicht erhöht werden, für die neu geschaffenen Flächen wird das Nutzungsentgelt dann zu diesem Zeitpunkt neu verhandelt.
Die künftigen Mindestmietzahlungen aus unkündbaren nicht aktivierungspflichtigen Leasingverträgen (Operating Lease; mit anfänglichen oder verbleibenden Laufzeiten von über einem Jahr) sowie künftige Mindestzahlungen aus aktivierungspflichtigen Leasingverträgen belaufen sich zum 31. Dezember 2005 auf folgende Summen:
| Sonstige Miet- und | davon Finanzie | |
|---|---|---|
| Leasingverträge | rungsleasing | |
| TEUR | TEUR | |
| Jeweils zum Jahresende | ||
| (31. Dezember) | ||
| 2006 | 809 | 102 |
| 2007 | 782 | 105 |
| 2008 | 700 | 109 |
| 2009 | 675 | 113 |
| 2010 | 502 | 57 |
| danach | 1.153 | 0 |
| Mindestmiet- bzw. | ||
| -leasingzahlungen gesamt | 4.621 | 486 |
Beim Finanzierungsleasing handelt es sich ausschließlich um Sachanlagevermögen. Der Buchwert der Anlagen betrug am 31.12.2005 TEUR 483. In der Berichtsperiode wurden TEUR 85 als Aufwand für Finanzierungsleasing erfasst. Bedingte Mietzahlungen liegen weder in der Berichtsperiode noch in der Zukunft vor. Die Leasingvereinbarungen enthalten darüber hinaus keinerlei Beschränkungen oder Verpflichtungen. Im Finanzierungsleasing sind zwei Pkws enthalten, die nach 5 Jahren für jeweils TEUR 8 gekauft werden können.
Die Eckert & Ziegler f-con Deutschland GmbH hatte bereits vor der Konzernzugehörigkeit eine Bürgschaft zur Absicherung eines Leasingvertrages der f-con Regensburg Betriebs GmbH zu Gunsten der Deutschen Leasing AG abgegeben. An der Bürgschaft sind gesamtschuldnerisch des Weiteren die f-con Pharma AG Wien sowie die CTI (Siemens) beteiligt. Die Bürgschaft beträgt 4,8 Mio. EUR. Es wird nicht von einer Inanspruchnahme der Bürgschaft zu Lasten der Eckert & Ziegler f-con Deutschland GmbH ausgegangen.
Mit einer am 17. Januar 2006 an die Eckert & Ziegler AG zugestellten Klage fordert die Fa. HEK GmbH, Lübeck, die Zahlung eines Betrages von 0,7 Mio. EUR sowie die Übertragung von 35.450 Aktien. Gestützt wird dieser Anspruch im Wesentlichen auf einen im Kaufvertrag über die Fa. Eckert & Ziegler MMI (früher MCP Medical International GmbH) vom 15. März 2004 vereinbarten Earn-Out. Die Eckert & Ziegler AG hält diesen Anspruch für unbegründet, da die Voraussetzungen für die Zahlung des Earn-Outs nicht eingetreten sind.
Weiterhin ist der BEBIG GmbH am 24. Januar 2006 eine Klage der Fa. Aramayo Ltd. zugestellt worden. Mit dieser Klage begehrt die Fa. Aramayo Ltd. die Zahlung eines Kaufpreises in Höhe von 0,5 Mio. EUR (wegen der Verrechnung mit
Gegenansprüchen tatsächlich 0,3 Mio. EUR) für den Verkauf des Geschäftsbereichs "Patientenfixierungen" gemäß Kaufvertrag vom 15. März 2004. Die BEBIG GmbH ist von der Unbegründetheit des erhobenen Anspruchs überzeugt, da Aramayo den Vertrag bisher nicht erfüllt hat. BEBIG beabsichtigt im Gegenzug, fällige Kommissionszahlungen gegen Aramayo Ltd. gerichtlich geltend zu machen.
Die Eckert & Ziegler Gruppe hat ihre Geschäftstätigkeit in drei Berichtseinheiten organisiert. Die einzelnen Segmente bieten unterschiedliche Produkte an und sind auch organisatorisch durch die Standorte getrennt.
Die angewandten Rechnungslegungsgrundsätze der einzelnen Segmente stimmen mit den in der Zusammenfassung der wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (Erläuterung 3) geschilderten überein. Die Segmentangaben sind nicht konsolidiert. Dies entspricht den vom Vorstand im Rahmen der regelmäßigen Berichterstattung verwendeten Informationen. Transaktionen zwischen den Segmenten werden zu Marktpreisen abgewickelt.
Das Segment Nuklearmedizin und Industrie fertigt und vertreibt Standards sowie Strahlenquellen für medizinische und industrielle Zwecke. Darüber hinaus werden die neuen Akquisitionen im Bereich der Radiopharmazie in das Segment mit einbezogen. Standards sind Radioisotope für Kalibrierzwecke. Sie werden im Allgemeinen an wissenschaftliche Einrichtungen verkauft. Industrielle Strahlenquellen finden in verschiedenen Messeinrichtungen für Industrieanlagen und anderen messtechnischen Geräten, wie z.B. Sicherheitseinrichtungen an Flughäfen, Anwendung. Sie werden an die Hersteller oder die Betreiber der Anlagen verkauft. Die medizinischen Strahlenquellen umfassen radioaktive Quellen für die Kalibrierung von so genannten Gammakameras. Die Radiopharmazieprodukte dienen im Besonderen der Diagnose mittels PET-Scans sowie der Behandlung von Morbus Bechterew. Abnehmer sind Krankenhäuser und die Hersteller der entsprechenden Geräte.
Das Segment Therapie konzentrierte sich bisher vor allem auf die Produktentwicklung und Markteinführung von radioaktiven Quellen in den Bereichen Kardiologie und Onkologie. Zu den besonderen Schwerpunkten in der Onkologie gehört nach wie vor die Prostatakrebsbehandlung mittels radioaktiver Jodseeds. Zu den neuen Produkten zählen u.a. Low- und High-Dose-Rate Afterloader, Blutbestrahlungsgeräte, Iridium-Strahlenquellen sowie diverse Therapie Accessories. Abnehmer für die Produkte des Segments Therapie sind Medizinproduktehersteller und Kliniken.
| Jahr 2005 | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Nuklearmedizin | |||||
| und Industrie | Therapie | Sonstige | Gesamt | ||
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | ||
| Umsätze mit externen | |||||
| Kunden | 24.940 | 16.850 | 2 | 41.792 | |
| Umsätze mit anderen | |||||
| Segmenten | 430 | 157 | 645 | 1.232 | |
| Segmentumsätze insgesamt | 25.370 | 17.007 | 647 | 43.024 | |
| Abschreibungen | -2.236 | -1.548 | -128 | -3.912 | |
| Nicht zahlungswirksame | |||||
| Erträge/Aufwendungen | -637 | -2.076 | -77 | -2.790 | |
| Ergebnis der fortlaufenden | |||||
| Geschäftstätigkeit | 994 | 630 | -133 | 1.491 | |
| Vermögen der Segmente | 38.351 | 19.614 | 35.977 | 93.942 | |
| Verbindlichkeiten | |||||
| der Segmente | -25.376 | -19.500 | -4.189 | -49.065 | |
| Investitionen | 1.019 | 2.344 | 311 | 3.674 |
| Jahr 2004 | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Nuklearmedizin | Therapie | Sonstige | Gesamt | Ergebnis aus | |
| und Industrie | Entkonsolidierung | ||||
| NEMOD | |||||
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | ||
| Umsätze mit externen Kunden | 19.403 | 16.128 | 2 | 35.533 | |
| Umsätze mit anderen Segmenten | 1 | 133 | 607 | 741 | |
| Segmentumsätze insgesamt | 19.404 | 16.261 | 609 | 36.274 | |
| Abschreibungen | -1.172 | -2.453 | -119 | -3.744 | |
| Nicht zahlungswirksame | |||||
| Erträge/Aufwendungen | -125 | -1.876 | -598 | -2.599 | |
| Ergebnis der fortlaufenden Geschäftstätigkeit | 1.113 | 773 | 463 | 2.349 | 1.086 |
| Vermögen der Segmente | 21.939 | 19.839 | 22.195 | 63.973 | |
| Verbindlichkeiten der Segmente | -10.142 | -18.826 | -2.809 | -31.777 | |
| Investitionen | 1.104 | 1.774 | 8 | 2.886 |
| Überleitung zu den | ||
|---|---|---|
| Konzernabschlüssen | 2005 | 2004 |
| TEUR | TEUR | |
| Ergebnis der fortlaufenden | ||
| Geschäftstätigkeit | ||
| Segmente insgesamt | 1.491 | 2.349 |
| Eliminierung von Gewinnen (-)/ | ||
| Verlusten zwischen den Segmenten | 0 | 4 |
| Konsolidiertes Ergebnis der | ||
| fortlaufenden Geschäftstätigkeit | 1.491 | 2.353 |
| Vermögenswerte der Segmente | ||
| Segmente insgesamt | 93.942 | 63.973 |
| Eliminierung von Anteilen, | ||
| Beteiligungen und Forderungen | ||
| zwischen den Segmenten | -26.945 | -14.532 |
| Konsolidiertes Gesamtvermögen | 66.997 | 49.441 |
| Verbindlichkeiten der Segmente | ||
| Segmente insgesamt | 49.065 | 31.777 |
| Eliminierung von Verbindlichkeiten | ||
| zwischen den Segmenten | -17.274 | -15.033 |
| Konsolidierte Verbindlichkeiten | 31.791 | 16.744 |
Die Segmentsummen der Umsätze mit externen Kunden stimmen jeweils mit den konsolidierten Werten überein.
| Verkauf nach geographischen | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Regionen 2005 |
2004 | ||||||||
| Mio EUR % Mio EUR |
% | ||||||||
| Nordamerika 18,6 45 |
18,0 | 51 | |||||||
| Europa 20,4 49 |
15,4 | 43 | |||||||
| Asien/Pazifik 2,2 5 |
1,8 | 5 | |||||||
| Sonstige 0,6 1 |
0,3 | <1 | |||||||
| Summe 41,8 100 |
35,5 | 100 |
Die Abgrenzung der geographischen Regionen erfolgte nach dem Sitz des Rechnungsempfängers. Die Umsätze in Nordamerika betreffen fast ausschließlich die USA.
Vermögen, Verbindlichkeiten & Investitionen nach geographischen Regionen
| Jahr 2005 | |||
|---|---|---|---|
| TEUR | TEUR | TEUR | |
| Vermögen | Verbindlichkeiten | Investitionen | |
| Nordamerika | 26.147 | 10.506 | 478 |
| Europa | 40.850 | 21.285 | 3.196 |
| Summe | 66.997 | 31.791 | 3.674 |
Im Segment "Nuklearmedizin und Industrie" entfielen im Jahre 2005 ca. 2,1 Mio. EUR Umsätze auf einen Hauptkunden (entspricht ca. 5 % der konsolidierten Umsätze des Konzerns).
Nach IAS 24 sind Transaktionen mit Personen oder Unternehmen, die die Eckert & Ziegler AG beherrschen oder von ihr beherrscht werden, anzugeben. In den Jahren 2005 und 2004 wurden Transaktionen mit folgenden verbundenen Dritten vorgenommen:
Die Eckert & Ziegler AG hat den Geschäftsführern der Cesio s.r.o., Herrn I. Simmer und Herrn J. Sadlo, im Jahr 2004 jeweils ein Darlehen in Höhe von TEUR 234 gewährt. Die Darlehen werden mit 2 % p.a. verzinst und sind inklusive Zinsen zum 30. September 2008 zur Rückzahlung fällig.
Die Gesellschaft beauftragte die Eckert Consult zur Schaltung von Anzeigen in Tageszeitungen und anderen Publikationen. Im Berichtsjahr lagen die Aufwendungen hierfür bei TEUR 2. Im Vorjahr wurden Leistungen in Höhe von TEUR 16 in Anspruch genommen.
Aus einer Nutzungsvereinbarung zur Nutzung von Anlagegegenständen, die seit 01. Juni 2003 zwischen der BEBIG GmbH und der NEMOD Verwaltungs GmbH (ehemals jojumarie GmbH) besteht, werden jährlich TEUR 1,5 fällig.
Die Eckert & Ziegler AG erbrachte im Berichtsjahr verschiedene administrative Dienstleistungen für die Glycotope GmbH. Hierfür wurden Aufwendungen nach Rechnungslegung in Höhe von TEUR 2,8 geltend gemacht.
Seit dem 01.01.2004 gibt es einen Vertrag zwischen der Glycotope und der BEBIG GmbH, in dessen Rahmen die BEBIG GmbH Dienstleistungen im Bereich IT und Lohnbuchhaltung erbringt. Die monatliche Vergütung erfolgt nach tatsächlich entstandenem Aufwand. Im Berichtsjahr erhielt die BEBIG GmbH für erbrachte Dienstleistungen TEUR 20.
Die Gesellschaft hat sich dazu bereit erklärt, die von einer Tochtergesellschaft an den früheren Vorstand der Eckert & Ziegler AG Herrn Jürgen Ziegler gegebene Pensionszusage zu übernehmen und weiterzuführen. Im Berichtsjahr erhielt die BEBIG GmbH für erbrachte Dienstleistungen in Form von Reparaturarbeiten TEUR 0,1 von der rennesens GmbH, deren Geschäftsführer Herr Ziegler ist.
Die Salden der mit der Eckert & Ziegler Gruppe verbundenen Dritten bezüglich Forderungen, Darlehensforderungen, Verbindlichkeiten und Darlehensverbindlichkeiten stellen sich zum 31. Dezember der Geschäftsjahre 2005 und 2004 wie folgt dar:
| 2005 | 2004 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| Forderungen aus Lieferungen und | ||
| Leistungen gegen verbundene Dritte | 13 | 8 |
| Darlehensforderungen gegen | ||
| verbundene Dritte | 480 | 470 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen | ||
| und Leistungen gegenüber | ||
| verbundenen Dritten | 0 | 8 |
| Darlehensverbindlichkeiten | ||
| gegenüber verbundenen Dritten | 0 | 93 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | ||
| gegenüber verbundenen Dritten | 465 | 0 |
Mit Wirkung zum 27. Februar 2006 hat die Eckert & Ziegler f-con Europe GmbH durch Kauf des 1%-Anteils ihre Beteiligung an der Eckert & Ziegler f-con Deutschland GmbH auf 100 % erhöht.
Im Rechtsstreit zwischen der EURO-PET Berlin Zyklotron GmbH und GE Capital Mietfinanz GmbH & Co. KG ist am 11. Januar 2006 ein Urteil ergangen. Auf dieser Grundlage wurde zwischen beiden Parteien eine weitergehende Vergleichsvereinbarung getroffen, die es der EURO-PET Berlin Zyklotron GmbH ermöglicht, die Herstellerfinanzierung ohne zusätzliche Kosten in ein geringer verzinstes Darlehen umzuschulden.
Die Eckert & Ziegler AG hat vom venezolanischen Gesundheitsministerium über ihren Vertriebspartner Philips einen Großauftrag zur Lieferung von Afterloadern erhalten. Das Vertragsvolumen beträgt rund 4 Mio. US\$ und beinhaltet neben der Lieferung auch die Wartung in den nächsten fünf Jahren.
Die Berliner Universitätsklinik Charité und die Eckert & Ziegler AG werden ihre bestehende Kooperation auf dem Gebiet der
Nuklearmedizin ausbauen und zukünftig auch bei der Herstellung von kurzlebigen Radiopharmazeutika eng zusammenarbeiten. Zu diesem Zweck betreibt der Berliner Isotopenspezialist seit dem 1. Februar das Zyklotron der Charité in der Schumannstraße und hat es mit seiner Adlershofer Betriebsstätte zu einem Berliner Zyklotronverbund zusammenlegt. Ein entsprechender Vertrag mit einer Laufzeit von fünf Jahren wurde vom Vorstand der Charité und der Eckert & Ziegler Tochtergesellschaft EURO-PET Berlin Zyklotron GmbH unterzeichnet.
Zu den Riskomanagementzielen und Methoden des Unternehmens verweisen wir auf die Ausführungen im Konzernlagebericht.
Die sonstigen Erträge/Aufwendungen enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 372 und periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 12. Die periodenfremden Aufwendungen resultieren aus Verlusten aus dem Abgang von Anlagevermögen, die periodenfremden Erträge beziehen sich zum überwiegenden Teil auf die Auflösung von Rückstellungen sowie auf Gewinne aus dem Abgang von Anlagevermögen.
Im Jahr 2005 lagen die durch die Eckert & Ziegler AG gezahlten Gesamtbezüge der Vorstandsmitglieder bei insgesamt TEUR 762, zuzüglich 18.000 Aktienoptionen aus dem unter Punkt 12 beschriebenen Aktienoptionsplan. Darin enthalten ist ein erfolgsabhängiger Bestandteil in Höhe von TEUR 250, welcher nach einem bestimmten Prozentsatz vom Konzernjahresergebnis bemessen wird.
Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhalten für ihre Tätigkeit eine jährliche Vergütung von TEUR 6, der Aufsichtsratsvorsitzende erhält TEUR 12, der stellvertretende Aufsichtsratvorsitzende TEUR 9. Insgesamt beliefen sich die Vergütungen für Mitglieder des Aufsichtsrates im Jahre 2005 inklusive Sitzungsgeld in Höhe von TEUR 2 auf TEUR 47. Erfolgsabhängige Vergütungen sowie Vergütungen aus Beratungs- und Vermittlungsleistungen wurden nicht gezahlt.
Die Pensionsrückstellungen für frühere Organmitglieder betragen, saldiert mit betreffenden Fondsvermögen, zum 31. Dezember 2005 TEUR 128.
Zum 31. Dezember 2004 existierten keinerlei Vorschusszahlungen oder Darlehen an die Vorstandsmitglieder oder die Aufsichtsräte der Eckert & Ziegler AG.
Während des Jahres 2005 waren durchschnittlich 247 Mitarbeiter bei den Konzerngesellschaften beschäftigt. Diese arbeiteten in den folgenden Abteilungen:
| Fertigung | 103 |
|---|---|
| FuE/Anlagenbau | 30 |
| Verwaltung | 39 |
| Vertrieb | 54 |
| Qualitätsmanagement | 21 |
| Gesamt | 247 |
Die Personalkosten für das Geschäftsjahr 2005 setzen sich folgendermaßen zusammen:
| 2005 | |
|---|---|
| TEUR | |
| Löhne und Gehälter | 12.262 |
| Soziale Abgaben und Aufwendungen | |
| für Altersversorgung und für Unterstützung | 1.748 |
| -davon für Altersversorgung | 36 |
Im Geschäftsjahr 2005 wurden für den Abschlussprüfer des Konzernabschlusses Honorare für Abschlussprüfungen in Höhe von TEUR 144 als Aufwand erfasst.
Die Eckert & Ziegler BEBIG GmbH macht von der Befreiungsmöglichkeit des § 264 Abs. 3 HGB Gebrauch und verzichtet auf die Prüfung des Abschlusses gemäß § 316 HGB.
(Siehe Anlagenspiegel auf den Seiten 80/81)
Für die Aufstellung des vorliegenden Konzernabschlusses ist der Vorstand der Eckert & Ziegler AG verantwortlich. Um die Einhaltung der Rechnungslegungsgrundsätze und die Ordnungsmäßigkeit der Berichterstattung zu gewährleisten, nutzen wir wirksame Steuerungs- und Kontrollsysteme. Diese beinhalten die Anwendung konzernweit einheitlicher Richtlinien, den Einsatz zuverlässiger Software sowie die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals. Im Hinblick auf die Vorschriften des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) haben wir die im Konzern bestehenden Frühwarnsysteme zu einem Risikomanagementsystem zusammengefasst. Damit wird der Vorstand in die Lage versetzt, wesentliche Risiken frühzeitig zu erkennen und geeignete Gegenmaßnahmen einzuleiten.
Die KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft hat den nach IFRS aufgestellten Konzernabschluss sowie den Konzernlagebericht geprüft und den nachfolgenden Bestätigungsvermerk erteilt.
Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Lagebericht der Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG, den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht für die Eckert & Ziegler Gruppe sowie die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers geprüft. Der Aufsichtsrat erörterte alle diese Berichte und Abschlüsse mit dem Vorstand und den Wirtschaftsprüfern. Er hat die Ergebnisse der Prüfung zustimmend zur Kenntnis genommen und den ihm vorgelegten Jahres- und Konzernabschluss gebilligt.
Berlin, den 21. März 2006
Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG
Der Vorstand
Dr. Andreas Eckert
Dr. Edgar Löffler
Dr. Andreas Hey
Wir haben den von der Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG, Berlin, aufgestellten Konzernabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung, Kapitalflussrechnung und Anhang sowie den Konzernlagebericht – für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2005 bis 31. Dezember 2005 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Berlin, den 29. März 2006
KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Dr. Kronner Wirtschaftprüfer
Pfaff Wirtschaftsprüfer
Der Aufsichtsrat ist im Geschäftsjahr 2005 über den Geschäftsverlauf und die Geschäftspolitik der Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG und deren Beteiligungen regelmäßig und umfassend informiert worden. Der Vorstand hat zudem über das etablierte System der Risikoabsicherung ausführlich Bericht erstattet. Insgesamt fanden im Berichtszeitraum fünf Sitzungen des Aufsichtsrates statt. Außerhalb von Sitzungen wurde der Aufsichtsrat ständig in mündlicher und schriftlicher Form unterrichtet.
In alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen war der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden. Der Aufsichtsrat hat damit die ihm durch Gesetz und Satzung übertragenen Aufgaben der Überwachung und Beratung des Vorstandes ordnungsgemäß wahrgenommen.
Im Geschäftsjahr 2005 standen folgende Themenschwerpunkte im Vordergrund der Beratungen:
Der vorliegende Jahresabschluss der Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG, der Konzernabschluss der Eckert & Ziegler Gruppe, der Lagebericht für die Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG und der Konzernlagebericht für die Eckert & Ziegler Gruppe sowie der Vorschlag des Vorstandes an die Hauptversammlung über die Verwendung des Bilanzgewinns sind dem Aufsichtsrat zusammen mit den Prüfungsberichten des Abschlussprüfers, der KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin, vorgelegt und ausgehändigt worden.
Vertreter des Abschlussprüfers haben an der Bilanzsitzung des Aufsichtsrates am 29. März 2006 teilgenommen und über die wesentlichen Ergebnisse der Prüfung Bericht erstattet. Der Abschlussprüfer hat in seinen Prüfberichten festgestellt, dass alle gesetzlichen Vorschriften eingehalten worden sind und den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Der Aufsichtsrat hat das Ergebnis des Abschlussprüfers zustimmend zur Kenntnis genommen.
Nach seinem abschließenden Prüfungsergebnis hat der Aufsichtsrat keine Einwendungen gegen die geprüften Abschlüsse und sonstigen vorgelegten Unterlagen erhoben. Er billigt hiernach den ihm vorgelegten Jahres- und Konzernabschluss.
Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand, den Geschäftsführern sowie allen Mitarbeitern der zur Eckert & Ziegler Gruppe gehörenden Unternehmen für die im Berichtsjahr geleistete Arbeit.
Berlin, im März 2006 Der Aufsichtsrat
Prof. Dr. Wolfgang Maennig, Vorsitzender

vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2005 (zu Punkt 49 auf Seite 76)
| Anlagenspiegel zum 31.12.2005 | |||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | |||||||||||
| US-GAAP Änderung | IFRS | Um- | Währungs- | Anpassung Restbuchwert Asset Retirement |
Stand | ||||||
| 1.1.2005 | IFRS | 1.1.2005 Zugänge Zukauf | Abgänge buchungen umrechnung | Obligation 31.12.2005 | |||||||
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | ||
| Anlagevermögen | |||||||||||
| I. Immaterielle Vermögens gegenstände |
|||||||||||
| 1. Geschäfts- oder | |||||||||||
| Firmenwerte | 7.661 | - | 7.661 | - | 3.154 | - | 762 | 935 | - | 12.512 | |
| 2. Konzessionen, gewerbliche Schutz |
|||||||||||
| rechte und Lizenzen 3. Geleistete An zahlungen auf Immaterielle Ver |
7.751 | 21 | 7.772 | 897 | 2.583 | 2 | -678 | 605 | - | 11.177 | |
| mögensgegenstände | 100 | - | 100 | 151 | - | - | -100 | - | - | 151 | |
| 15.512 | 21 | 15.533 | 1.048 | 5.737 | 2 | -16 | 1.540 | - | 23.840 | ||
| II. Sachanlagen | |||||||||||
| 1. Bauten auf fremden Grundstücken |
6.054 | - | 6.054 | 171 | 2.866 | 89 | - | 424 | - | 9.426 | |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen |
20.616 | - | 20.616 | 974 | 3.447 | 4.968 | 872 | 468 | - | 21.409 | |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung |
2.484 | - | 2.484 | 420 | 878 | 17 | - | 117 | 1 | 3.883 | |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
673 | - | 673 | 1.037 | - | 106 | -872 | 39 | - | 771 | |
| 5. Asset Retirement Obligation |
1.691 | 1.309 | 3.000 | 24 | - | 145 | - | 172 | -1.126 | 1.925 | |
| 31.518 | 1.309 | 32.827 | 2.626 | 7.191 | 5.325 | - | 1.220 | -1.125 | 37.414 | ||
| III. Finanzanlagen | |||||||||||
| 1. Beteiligungen | 68 | - | 68 | - | - | - | - | - | - | 68 | |
| 2. Sonstige Finanzanlagen |
361 | - | 361 | 3 | 18 | 334 | - | 5 | - | 53 | |
| 429 | - | 429 | 3 | 18 | 334 | - | 5 | - | 121 | ||
| 47.459 | 1.330 | 48.789 | 3.677 | 12.946 | 5.661 | -16 | 2.765 | -1.125 | 61.375 |
| Abschreibungen | Restbuchwerte | ||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Anpassung Restbuchwert Asset |
|||||||||||
| 1.1.2005 | US-GAAP Änderung IFRS |
IFRS | 1.1.2005 Zugänge Zukauf | Um- | Währungs- | Retirement Abgänge buchungen umrechnung Obligation 31.12.2005 |
Stand | Stand | Stand 1.1.2005 31.12.2005 |
||
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR |
| 739 | - | 739 | - | - | - | -16 | 108 | - | 831 | 6.922 | 11.681 |
| 3.231 | 2 | 3.233 | 801 | 15 | -8 | - | 276 | - | 4.333 | 4.539 | 6.844 |
| - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | 100 | 151 |
| 3.970 | 2 | 3.972 | 801 | 15 | -8 | -16 | 384 | - | 5.164 | 11.561 | 18.676 |
| 1.350 | 50 | 1.400 | 392 | 365 | - | - | 87 | - | 2.244 | 4.654 | 7.182 |
| 14.070 | - | 14.070 | 2.313 | 775 | 4.811 | - | 302 | - | 12.649 | 6.546 | 8.760 |
| 2.019 | - | 2.019 | 349 | 616 | 15 | - | 99 | 1 | 3.069 | 465 | 814 |
| 106 | - | 106 | - | - | 106 | - | - | - | - | 567 | 771 |
| 1.220 | 764 | 1.984 | 57 | 3 | 52 | - | 75 | -1.116 | 951 | 1.016 | 974 |
| 18.765 | 814 | 19.579 | 3.111 | 1.759 | 4.984 | - | 563 | -1.115 | 18.913 | 13.248 | 18.501 |
| - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | 68 | 68 |
| 21 | - | 21 | - | - | 23 | - | 2 | - | - | 340 | 53 |
| 21 | - | 21 | - | - | 23 | - | 2 | - | - | 408 | 121 |
| 22.756 | 816 | 23.572 | 3.912 | 1.774 | 4.999 | -16 | 949 | -1.115 | 24.077 | 25.217 | 37.298 |
81
der Eckert & Ziegler Aktiengesellschaft zum 31. Dezember
| 2005 | 2004 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| AKTIVA | ||
| A. Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände |
||
| Gewerbliche Schutzreche und ähnliche Rechte sowie Lizenzen | ||
| an solchen Rechten, Software | 1.348 | 1.251 |
| II. Sachanlagen | ||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 13 | 15 |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 11.886 | 11.626 |
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 5.488 | 5.419 |
| 17.374 | 17.045 | |
| Anlagevermögen, gesamt | 18.735 | 18.311 |
| B. Umlaufvermögen | ||
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände |
||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 2 | 4 |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 12.884 | 11.373 |
| 3. Sonstige Vermögensgegenstände | 1.248 | 766 |
| 14.134 | 12.143 | |
| II. Wertpapiere | ||
| 1. Eigene Anteile | 434 | 542 |
| 2. Sonstige Wertpapiere | 2.372 | 1.582 |
| 2.806 | 2.124 | |
| III. Guthaben bei Kreditinstituten | 199 | 2.839 |
| Umlaufvermögen, gesamt | 17.139 | 17.106 |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 9 | 2 |
| D. Latente Steuern | 82 | 91 |
| Aktiva, gesamt | 35.965 | 35.510 |
der Eckert & Ziegler Aktiengesellschaft zum 31. Dezember
| 2005 | 2004 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| PASSIVA | ||
| A. Eigenkapital | ||
| I. Gezeichnetes Kapital |
3.250 | 3.250 |
| Nennbetrag des bedingten Kapitals EUR 300.000,00 | ||
| II. Kapitalrücklage | 27.166 | 27.166 |
| III. Gewinnrücklagen | ||
| 1. Rücklage für eigene Anteile | 434 | 542 |
| 2. Andere Gewinnrücklagen | 643 | 207 |
| 1.077 | 749 | |
| IV. Bilanzgewinn | 510 | 1.210 |
| Eigenkapital, gesamt | 32.003 | 32.375 |
| B. Sonderposten gemäß §§ 2 bis 4 FördergebietsG | 254 | 302 |
| C. Rückstellungen | ||
| 1. Rückstellungen für Pensionen | 311 | 292 |
| 2. Sonstige Rückstellungen | 496 | 412 |
| Rückstellungen, gesamt | 807 | 704 |
| D. Verbindlichkeiten | ||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 700 | 0 |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 76 | 13 |
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 33 | 2 |
| 4. Sonstige Verbindlichkeiten | 2.092 | 2.114 |
| (davon aus Steuern EUR 72.452,35; Vorjahr EUR 16.630,65) | ||
| (davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 12.617,75; | ||
| Vorjahr EUR 11.358,50) | ||
| Verbindlichkeiten, gesamt | 2.901 | 2.129 |
| Passiva, gesamt | 35.965 | 35.510 |
der Eckert & Ziegler Aktiengesellschaft für die am 31. Dezember endenden Geschäftsjahre
| 2005 | 2004 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| 1. Umsatzerlöse |
648 | 621 |
| 2. Sonstige betriebliche Erträge |
550 | 1.042 |
| 1.198 | 1.663 | |
| 3. Materialaufwand |
||
| Aufwendungen für bezogene Leistungen | 0 | -2 |
| 4. Personalaufwand |
||
| a) Löhne und Gehälter | -1.253 | -1.084 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung | -101 | -121 |
| – davon für Altersversorgung | -18 | -39 |
| -1.354 | -1.205 | |
| 5. Abschreibungen auf Immaterielle Vermögensgegenstände |
||
| des Anlagevermögens und Sachanlagen | -216 | -205 |
| 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen |
-837 | -2.383 |
| 7. Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen |
77 | 1.736 |
| 8. Erträge aus Beteiligungen |
1.004 | 292 |
| 9. Erträge aus anderen Wertpapieren |
||
| und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens | 421 | 354 |
| 10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 1.180 | 1.053 |
| 11. Abschreibungen auf Finanzanlagen | ||
| und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens | 0 | -424 |
| 12. Aufwendungen aus Verlustübernahme | -724 | 0 |
| 13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -246 | -242 |
| 14. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 502 | 637 |
| 15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -99 | 94 |
| 16. Jahresüberschuss | 403 | 731 |
| 17. Verlustvortrag aus Vorjahr | 0 | -33 |
| 18. Auflösung der Rücklage für eigene Anteile | 107 | 512 |
| 19. Bilanzgewinn | 510 | 1.210 |
| Aktien | Aktienoptionen | Transaktionen gem. § 15a WpHG | ||
|---|---|---|---|---|
| Dr. Andreas Eckert | Vorstand | 3010 | 18.500 | |
| (Eckert Consult GmbH) | (1.260.446) | (0) | ||
| Dr. Andreas Hey | Vorstand | 0 | 6.000 | |
| Dr. Edgar Löffler | Vorstand | 10.250 | 16.000 | |
| Prof. Dr. Wolfgang Maennig | Aufsichtsrat | 0 | 0 | |
| Prof. Dr. Ronald Frohne | Aufsichtsrat | 19.549 | 0 | Verkauf von Aktien (siehe www.ezag.de) |
| Hans-Jörg Hinke | Aufsichtsrat | 0 | 0 | |
| Ralf Hennig | Aufsichtsrat | 141 | 0 | |
| Frank Perschmann | Aufsichtsrat | 1.000 | 0 | |
| Prof. Dr. Nikolaus Fuchs | Aufsichtsrat | 0 | 0 | |
Kurzzeitige Bestrahlung zur Krebsbehandlung, bei der eine meist drahtgebunde radioaktive Quelle mit Hilfe eines elektrischen Antriebes über einen schlauchartigen Katheter bzw. Hohlnadeln in das Tumor-Zielvolumen für kurze Zeit eingebracht wird. In der Regel sind mehrere Sitzungen erforderlich.
Anatomisch geformte Strahlenquelle zur Strahlentherapie von Augentumoren
Ionisierende Strahlung, die auf Grund ihrer hohen Energieübertragung zur Bestrahlung von Tumoren eingesetzt wird. Betateilchen haben im Weichteilgewebe ein Durchdringungsvermögen von wenigen Millimetern.
Die Blutbestrahlungsanlage BIOBEAM wirkt mittels Gammastrahlen gezielt auf Blut, Blutkomponenten und biologische Materialien. Sie eignet sich insbesondere für den Einsatz in der Immunhämatologie, der Transfusionsmedizin sowie in der radiobiologischen Forschung.
Kontakttherapie, meist als radioaktive Bestrahlung mit minimaler Distanz zwischen Strahlenquelle und zu bestrahlendem Gewebe
(Abgeleitet aus: "directors' and officers' liability insurance"): Haftpflichtversicherung für die Unternehmensleitung, hier: die Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder einer Aktiengesellschaft. Sie springt bei Schadensersatzforderungen für den Fall ein, dass die Unternehmensleitung die Sorgfaltspflicht eines ordentlichen und gewissenhaften Kaufmannes verletzt.
Emissionsquelle mit ausgedehnter Emissionsfläche (Perflexion™)
Positronenstrahler mit 68 Minuten Halbwertszeit. Ga-68 wird zur PET-Diagnostik eingesetzt. Im Gegensatz zum herkömmlichen Fluor-18 wird es nicht im Zyklotron erzeugt, sondern kann aus einem Radionuklidgenerator gewonnen werden.
Apparat zur bildgebenden Diagnostik in der Nuklearmedizin. Einsatz bei Szintigraphien
Energiereiche elektromagnetische Strahlung, die auf Grund ihrer hohen Durchdringungsfähigkeit vor allem in nuklearmedizinischen Bildgebungsverfahren und in der Strahlentherapie eingesetzt wird.
(HTA für "Health Technology Assessment") Wissenschaftliche Bewertung medizinischer Verfahren und Technologien. Im vorliegenden Fall handelt es sich um eine gemeinsame wissenschaftliche Stellungnahme der Bundesärztekammer und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, in der die Seed-Implantation als vollwertige Alternative zur herkömmlichen chirurgischen Operation bei Prostatakrebs bestätigt wird.
Therapeutika, beispielsweise Antikörper, die nach Verabreichung über passive oder aktive immunologische Mechanismen wirken
Natürliche oder künstliche Teile zur Einbringung in den Körper (hier synonym mit Seeds verwendet)
Einbringen oder Einpflanzen von körperfremden Materialien in den Organismus
Unvermögen, Urin und /oder Stuhlgang bewusst und kontrolliert zurückzuhalten
Im Zwischengewebe (Interstitium) liegend
Iridium-192 ist ein radioaktives Isotop für medizinische Quellen, die sich vor allem dadurch auszeichnen, dass sich eine hohe Dosisleistung auf kleinem Volumen konzentrieren lässt. Derartige Quellen werden daher vor allem als Kurzzeitimplantat im Afterloadingverfahren (Nachladeverfahren) verwendet.
Atomart eines chemischen Elements mit gleicher Ordnungszahl, aber abweichender Massenzahl. Isotope können stabil sein oder unter Aussendung ionisierender Strahlung zerfallen (radioaktive Isotope)
Abgleich von Messinstrumenten mit vorgegebenen Standards
Vorrichtungen, die zum Abgleich von Messinstrumenten mit vorgegebenen Standards dienen
Teilgebiet der Inneren Medizin, das sich mit den Ursachen, Auswirkungen und Behandlungsmöglichkeiten von Herzerkrankungen beschäftigt
Das Herz- und Gefäßsystem betreffend
Vom Oberflächengewebe ausgehender bösartiger Tumor
Schlauchförmiges Instrument zum Einführen in Gefäße oder Körperhöhlen
siehe Seedkette
Radionuklid des Elementes Kobalt, das sich sehr gut zur Oberflächenbestrahlung von Tumoren eignet. Das Krebsbestrahlungsgerät MultiSource® verwendet Kobaltquellen.
Möglichst schonend, wenig belastend
Entzündliche, chronisch-rheumatische Erkrankung des Achsenskeletts, insbesondere der Wirbelsäule, die in völliger Versteifung enden kann
Markierung zum Zusammenfügen von verschiedenen medizinischen bildgebenden Verfahren.
Nuklearmedizinische Bildverarbeitung
Medizinisches Fachgebiet, das sich mit der diagnostischen und therapeutischen Anwendung offener, meist kurzlebiger Radionuklide befasst
Medizinisches Fachgebiet, das sich mit der Entstehung und Behandlung von bösartigen Tumoren befasst
Exakte Positionierung und sichere Fixation des zu untersuchenden Körperbereiches (z. B. des Kopfes) mittels Thermoplastmaterial, um eine möglichst hohe Präzision bei der Bildgebung bzw. der Bestrahlung zu erzielen.
Implantate, die zum dauernden Verbleib im Organismus/ Körper bestimmt sind
Gerät zur Positronen-Emissions-Tomographie, einem speziellen Aufnahmeverfahren in der Nuklearmedizin
Radioaktiv markierte Substanzen zum Einbringen in lebende Organismen zur Krebsdiagnose im Rahmen von PET-Untersuchungen
Nuklearmedizinische Untersuchung zur Erstellung von Schnittbildern unter Nutzung der beim Positronenzerfall entstehenden Photonen
Vorsteherdrüse. Kastaniengroßes, derbes Organ, welches den Anfangsteil der männlichen Harnröhre umgibt
Operative Entfernung der Prostata
Eigenschaft instabiler Nuklide, spontan oder unter Umwandlung des Atomkerns Korpuskularstrahlung (Alpha- und Betastrahler) oder elektromagnetische Wellen (Gammastrahler) zu emittieren
Diagnostische Radiopharmazeutika. Siehe auch Radiopharmazeutika.
siehe Radionuklid
Wissenschaftliches Fachgebiet, das sich mit der quantitativen Messung von Strahlungsintensitäten, insbesondere der hochenergetischen Gammastrahlung, mittels Detektoren befasst
Radioaktives Isotop
auch: Strahlentherapie. Teilgebiet der Medizin, das sich mit der Behandlung von bösartigen Tumoren mittels ionisierender Strahlen befasst.
Radioaktiv markierte Arzneimittel für die nuklearmedizinische Anwendung, je nach Einsatzgebiet für die Diagnostik oder die Therapie
Radioaktives Isotop, das in der hochreinen Form als Radium-224-Chlorid im Rheumamedikament SpondylAT® enthalten ist und zur effektiven und nebenwirkungsarmen Behandlung des Morbus Bechterew eingesetzt wird
Von englisch Samenkorn. Kleine, radioisotopenhaltige Metallstiftchen zur interstitiellen Strahlentherapie
längs miteinander verbundene Seeds
Abkürzung für: Single-Photon-Emissions-Computertomographie. Siehe auch: Positronen-Emissions-Tomographie
Verfahren zur Analyse von Schwingungen elektromagnetischer Wellen eines bestimmten Frequenzbereichs
Hier: Vorrichtung, die radioaktive Strahlung aussendet
Seeds in kettenförmiger Bauart-Anordnung zur Verbesserung der Seedlokalisation.
Modulares Gerätesystem unter dem Markennamen Modular-Lab™ zur Synthese von Radiopharmazeutika und -chemikalien. Es ist universal einsetzbar und flexibel konfigurierbar und dient zur automatisierten und ferngesteuerten Herstellung von radioaktiven Kontrastmitteln für die so genannte Positronen-Emissions-Tomographie (PET).
Bildgebendes nuklearmedizinisches Verfahren, welches meist unter Verwendung von Gammastrahlern zur Funktionsdiagnostik eingesetzt wird
Microprozessorgesteuerte Geräte, die bei Therapien zum Einsatz kommen, die unter Verwendung von radioaktivem Material durchgeführt werden, z. B. Block- und Kompensatorschneidegeräte sowie Schmelztiegel
88 Beteiligungen (Stand 31. 12. 2005)


31.03.2006: Geschäftsbericht 2005
31.03.2006: Bilanzpressekonferenz in Berlin
04.04.2006: Analystenkonferenz und MedTech Day in Frankfurt
09.05.2006: Quartalsbericht I/2006
30.05.2006: Hauptversammlung in Berlin
08.08.2006: Quartalsbericht II/2006
07.11.2006: Quartalsbericht III/2006
Herausgeber Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG, Berlin
Freie Mitarbeit Michael A. Walter
Fotos Dieter Bühler, Berlin Tomas Lisy, Prag Archiv
Die Fotos auf den Seiten 6, 7, 15, 37, 38, und 42 entstanden mit freundlicher Unterstützung des Museums Kampa, Jan und Meda Mladek Foundation, Prag. www.museumkampa.cz
Layout RWS Group GmbH, Berlin
Druck Stock Printservice, Berlin
Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG
Karolin Riehle Investor Relations
Robert-Rössle-Str. 10 D-13125 Berlin www.ezag.de
Telephone +49 (0) 30 94 10 84 - 0 Telefax +49 (0) 30 94 10 84 - 112 E-mail [email protected]
ISIN DE0005659700 WKN 565 970

Applikationsspezialistin, Eckert & Ziegler BEBIG GmbH, Berlin, Deutschland
"Man sagt ja, die einzige Frau, auf die Männer hören, ist die Stimme vom Navigationssystem. Bei meiner Arbeit trifft das definitiv nicht zu. Ärzte sind in der Regel heilfroh, wenn wir sie in die komplizierte Handhabung der Planungssoftware einweisen und ihnen Tipps und Ratschläge für ihren Operationsalltag geben. Es ist ja auch verständlich: kaum einer kennt sich mit den Feinheiten des Systems so aus wie unsere Vertriebs- und Applikationsspezialisten, die das Verfahren manchmal europaweit in Dutzenden von Krankenhäusern eingeführt haben und die Anwender auch im klinischen Alltag eng begleiten."
Building tools?
Free accounts include 100 API calls/year for testing.
Have a question? We'll get back to you promptly.