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INDUS Holding AG

Quarterly Report May 31, 2006

220_10-q_2006-05-31_f60e4fdf-f5cc-4141-94c7-1092ffa3ff86.pdf

Quarterly Report

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QUARTALSBERICHT 1. 1. BIS 31. 3. 2006

31. 3. 2005 31. 3. 2006
Mio. EUR 16,5 18,3
Mio. EUR 13,6 15,3
Mio. EUR 8,6 9,6
Mio. EUR 986,5 942,6
Mio. EUR 756,4 752,1
Mio. EUR 46,8 46,8
Mio. EUR 508,2 517,8
% 51,5 54,9
31. 3. 2005 31. 3. 2006
Mio. EUR 153,3 192,8
% 41,8 41,3
Mio. EUR 16,9 19,5
Mio. EUR 5,3 5,9
Mio. EUR 8,5 10,6
Mio. EUR 915,4 865,3
Mio. EUR 197,0 205,2
% 21,5 23,7
4.348 5.087
14 16

Seit dem 1. Januar 2006 erfolgt die unterjährige Berichterstattung erstmals nach den International Financial Reporting Standards (IFRS). Zur besseren Vergleichbarkeit wurden retrospektiv auch für das Jahr 2005 die entsprechenden Kennzahlen nach IFRS angegeben. Aus diesem Grund können sich die Vorjahreswerte von den im letzten Quartalsbericht abgedruckten Werten unterscheiden.

* Vergleichszahlen zum 31. Dezember 2005

Aktie 31. 3. 2005 31. 3. 2006
Marktkapitalisierung Mio. EUR 410,6 576,2
Ergebnis je Aktie (AG) EUR 0,48 0,53
Ergebnis je Aktie (Konzern) EUR 0,30 0,33

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

wir blicken auf ein erfreuliches erstes Quartal 2006 zurück, in dem wir sowohl die Umsätze als auch die Erträge in der AG und im Konzern steigern konnten. Unsere Beteiligungen haben sich in diesem Zeitraum positiv entwickelt. Zusätzlich trugen die in 2005 neu akquirierten Beteiligungen SELZER und MIGUA, die im Vorjahresquartal noch nicht zur INDUS-Gruppe gehörten, zu den guten Ergebnissen des ersten Quartals bei. Diese beiden Gesellschaften wurden erst ab Juli bzw. September 2005 zeitanteilig konsolidiert.

Im ersten Quartal konnten sich die Unternehmen der Segmente Bauindustrie und Maschinenbau stark verbessern. Unverändert verhalten ist die Situation für die Beteiligungsgesellschaften des Segments Automobilindustrie, die zum einen mit den hohen Rohstoff- und Energiekosten zu kämpfen haben und zum anderen dem Preisdruck der großen Automobilhersteller ausgesetzt sind. Die Segmente Konsumgüter und Übrige Beteiligungen liegen im Ertrag aufgrund von Sondereinflüssen leicht hinter den Vorjahreszahlen zurück. Die dynamischere Entwicklung der Konjunktur im Inland lässt aber im weiteren Jahresverlauf eine Erholung erwarten.

Auch in diesem Jahr werden wir unsere bewährte Strategie konsequent umsetzen und unser Beteiligungsportfolio zielgerichtet ausbauen. Dabei stehen ausschließlich Mehrheitsbeteiligungen an mittelständischen Unternehmen, die eine starke Marktposition in einem attraktiven Bereich haben, im Mittelpunkt unserer Akquisitionsaktivitäten.Wir konzentrieren uns vornehmlich auf Produktionsunternehmen, die über ein stabiles Geschäftsmodell und ein erfolgreiches Produktprogramm verfügen.

Im Februar haben wir unsere gute Liquiditätssituation zur Rückführung des syndizierten Kredits in Höhe von 100 Mio. EUR genutzt. Uns stehen jedoch ausreichende liquide Mittel und feste Finanzierungszusagen der Banken zur Verfügung, um jederzeit am Beteiligungsmarkt agieren zu können.

Wir sind sehr zuversichtlich, mit den bestehenden Beteiligungen und zusätzlichen Akquisitionen die am Jahresanfang für 2006 gesteckten Ziele – ein Umsatzwachstum auf rund 800 Mio. EUR und ein entsprechendes Ergebniswachstum – zu erreichen.

Ihr

Helmut Ruwisch Vorstandsvorsitzender

Umsatz und Ertragslage

AG

Die Beteiligungserträge stiegen in den ersten drei Monaten 2006 um 10,9 % von 16,5 Mio. EUR auf 18,3 Mio. EUR. Hierzu trugen sowohl die positive Entwicklung der Beteiligungsunternehmen als auch die Ergebnisbeiträge der beiden im zweiten Halbjahr 2005 getätigten Akquisitionen SELZER und MIGUA bei. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wuchs um 17,2 % auf 10,2 Mio. EUR. Der Periodenüberschuss erhöhte sich um 11,6 % von 8,6 Mio. EUR auf 9,6 Mio. EUR. Daraus errechnet sich ein Ergebnis je Aktie von 0,53 EUR nach 0,48 EUR im entsprechenden Vorjahresquartal.

Konzern

Der Umsatz des INDUS-Konzerns wuchs in den ersten drei Monaten um 25,8 % auf 192,8 Mio. EUR (1. Quartal 2005: 153,3 Mio. EUR). Hierzu trug die Erstkonsolidierung von SELZER und MIGUA mit rund 24,0 Mio. EUR bei. Die sonstigen betrieblichen Erträge verbesserten sich von 2,0 Mio. EUR auf 2,8 Mio. EUR.

Durch die Erweiterung des Konsolidierungskreises und durch die deutlich höheren Rohstoffpreise, insbesondere für Rohöl und Stahl, stieg der Materialaufwand von 69,5 Mio. EUR auf 91,2 Mio. EUR. Dies entspricht einer Materialaufwandsquote von 47,3 % (Vorjahr: 45,3 %). Der Personalaufwand erhöhte sich, vor allem durch die neu hinzugekommenen Gesellschaften, um 7,7 Mio. EUR auf 52,1 Mio. EUR. Die Personaufwandsquote sank auf 27 % nach 29 % im Vorjahreszeitraum. Während die Abschreibungen aus Erstkonsolidierung mit 2,5 Mio. EUR konstant blieben, stiegen die Abschreibungen auf das Anlagevermögen von 6,1 Mio. EUR auf 8,1 Mio. EUR. Der sonstige betriebliche Aufwand lag mit 26,6 Mio. EUR um 4,5 Mio. EUR über dem Stand des Vorjahresquartals.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbesserte sich um 15,4 % von 16,9 Mio. EUR auf 19,5 Mio. EUR. Das Zins- und Finanzergebnis ging um 0,8 Mio. EUR auf –6,5 Mio. EUR zurück. Die positiven Effekte aus der Rückführung des syndizierten Kredits werden sich hier erst im weiteren Jahresverlauf auswirken. Das Vorsteuerergebnis (EBT) stieg um 16,1 % auf 13,0 Mio. EUR. Die Ertragsteuern summierten sich auf 5,8 Mio. EUR (1. Quartal 2005: 5,1 Mio. EUR). Dies entspricht einer Steuerquote von 44,6 % nach 45,5 % im Vorjahresquartal. Nach Minderheitenanteilen ergibt sich ein um 11,3 % höherer Periodenüberschuss von 5,9 Mio. EUR (1. Quartal 2005: 5,3 Mio. EUR). Das Ergebnis je Aktie beträgt 0,33 EUR nach 0,30 EUR im Vorjahr.

Umsatz zum 31. 3. Mio. EUR

30,4 %

Segmentbericht

Bauindustrie

Die im zweiten Halbjahr 2005 zu beobachtende Stabilisierung in der deutschen Bauindustrie hat sich auch zu Jahresbeginn 2006 fortgesetzt. Wie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie meldete, stieg der Wert des Auftragseingangs im Januar um 9,8 %. Von dieser positiven Entwicklung konnten dabei alle Bausparten profitieren. So stieg der Wirtschaftsbau um 8,0 %, der öffentliche Bau um 11,3 % und der Wohnungsbau um 11,2 %.

Das Segment Bauindustrie umfasste zum 31. März 2006 insgesamt neun operative Einheiten. Neu hinzugekommen ist die MIGUA-Gruppe, die mit Wirkung zum 1. September 2005 konsolidiert wurde.

Der Umsatz des Segments Bauindustrie erhöhte sich in den ersten drei Monaten von 26,0 Mio. EUR um 42,7 % auf 37,1 Mio. EUR. Dies ist sowohl konsolidierungsbedingt als auch auf die starke Marktposition der INDUS-Beteiligungen zurückzuführen. Das EBT wuchs ebenfalls um 42,1 % von 1,9 Mio. EUR auf 2,7 Mio. EUR.

Maschinenbau

Der deutsche Maschinenbau blieb auch zu Beginn des laufenden Jahres klar auf Wachstumskurs. Der Auftragseingang im deutschen Maschinen- und Anlagenbau lag im Februar 2006 um real 9,0 % über dem Ergebnis des Vorjahres. Dabei entwickelte sich das Inlandsgeschäft mit 10,0 % deutlich positiver als das Exportgeschäft, in dem die deutschen Unternehmen ein Plus von 9,0 % erzielen konnten.

Das Segment Maschinenbau umfasste zum 31. März 2006 unverändert neun operative Einheiten.

Der Umsatz des Segments Maschinenbau stieg im ersten Quartal 2006 um 18,0 % von 27,8 Mio. EUR auf 32,8 Mio. EUR. Hierzu trug vor allem das starke Exportgeschäft bei. Deutlich überproportional wuchs das EBT mit einem Plus von 35,7 % auf 3,8 Mio. EUR (1. Quartal 2005: 2,8 Mio. EUR).

Automobilindustrie

Die Dynamik in der deutschen Automobilindustrie hielt auch im ersten Quartal 2006 unverändert an. So stieg die Zahl der in Deutschland neu zugelassenen Pkw um rund 5 % auf knapp 800.000. Allerdings muss dabei berücksichtigt werden, dass das Vorjahresquartal als Vergleichsbasis das schwächste seit der Wiedervereinigung war und der März 2006 zwei Zulassungstage mehr hatte als der entsprechende Vorjahresmonat. Die Auftragseingänge stiegen im ersten Quartal lediglich um 1,0 %.

Das Segment Automobilindustrie umfasste zum 31. März 2006 insgesamt zwölf operative Einheiten. Hinzugekommen ist die SELZER Fertigungstechnik GmbH & Co. KG (INDUS-Anteil 70,0 %), die mit Wirkung ab dem 1. Juli 2005 erstmals konsolidiert wurde. Darüber hinaus zählt auch das Unternehmen WIESAUPLAST, das bisher dem Segment Konsumgüter angehörte, aufgrund der geänderten Kundenstruktur zum Segment Automobilindustrie.

Der Umsatz des Segments Automobilindustrie wuchs in den ersten drei Monaten von 37,8 Mio. EUR um 54,8 % auf 58,5 Mio. EUR. Diese Entwicklung ist in erster Linie auf den erweiterten Konsolidierungskreis zurückzuführen. Das EBT stieg trotz der gestiegenen Rohstoffpreise und des unverändert hohen Preisdrucks der Automobilhersteller um 14,3 % von 2,8 Mio. EUR auf 3,2 Mio. EUR.

Konsumgüter

Überraschend positiv entwickelte sich der private Konsum. Nach den schlechten Einzelhandelszahlen wurde hier allenfalls lediglich ein leichter Anstieg erwartet. Saisonbereinigt gegenüber der Vorperiode stiegen die privaten Konsumausgaben jedoch um 0,6 %.

Das Segment Konsumgüter umfasste zum 31. März 2006 insgesamt vier operative Einheiten. WIESAUPLAST zählt, wie erläutert, nicht mehr zu diesem Segment, sondern wurde dem Segment Automobilindustrie zugeordnet.

Der Umsatz des Segments Konsumgüter lag im ersten Quartal 2006 mit 25,5 Mio. EUR leicht über den Umsätzen des Vorjahresquartals von 25,4 Mio. EUR. Sondereinflüsse und hohe Rohstoffpreise führten jedoch zu einem Rückgang des EBT um 11,8 % von 1,7 Mio. EUR auf 1,5 Mio. EUR.

Übrige Beteiligungen

Für das heterogene Segment Übrige Beteiligungen, in dem die Unternehmen enthalten sind, die ihre Produkte an Kunden unterschiedlichster Branchen liefern und sich daher keinem der vier vorangegangenen Segmente zuordnen lassen, ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der einzig geeignete Vergleichsmaßstab. Saisonbereinigt stieg das reale BIP im ersten Quartal gegenüber der Vorperiode um 0,4 % bzw. gegenüber dem Vorjahr um 2,9 % (arbeitstäglich bereinigt um 1,7 %).

Das Segment Übrige Beteiligungen umfasste zum 31. März 2006 unverändert acht operative Einheiten.

Der Umsatz des Segments Übrige Beteiligungen wuchs in den ersten drei Monaten 2006 um 7,2 % von 36,3 Mio. EUR auf 38,9 Mio. EUR. Beeinflusst durch die hohen Rohstoff- und Energiepreise ergab sich jedoch ein Rückgang des EBT auf 1,7 Mio. EUR (Vorjahr: 2,1 Mio. EUR).

Vermögens- und Finanzlage

AG

Die solide Bilanzstruktur der INDUS Holding AG konnte im ersten Quartal weiter verbessert werden. Die Bilanzsumme sank, maßgeblich beeinflusst durch die Rückzahlung des syndizierten Kredites, um 43,9 Mio. EUR auf 942,6 Mio. EUR (31. 12. 2005: 986,5 Mio. EUR). Das Anlagevermögen blieb mit 752,1 Mio. EUR nach 756,4 Mio. EUR zum Jahresende nahezu unverändert. Das Umlaufvermögen ging um 17,2 % auf 190,5 Mio. EUR zurück. Das Eigenkapital wuchs um 9,6 Mio. EUR auf 517,8 Mio. EUR. Daraus errechnet sich eine um 3,4 Prozentpunkte gestiegene Eigenkapitalquote von 54,9 % (31. 12. 2005: 51,5 %). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verringerten sich um 52 Mio. EUR auf 376 Mio. EUR. Die sonstigen Verbindlichkeiten blieben mit 48 Mio. EUR nahezu unverändert.

Konzern

Im Konzern reduzierte sich die Bilanzsumme um 50,1 Mio. EUR auf 865,3 Mio. EUR. Die langfristigen Vermögensgegenstände blieben mit 521,7 Mio. EUR nahezu unverändert, während die kurzfristigen Vermögensgegenstände um 47,5 Mio. EUR zurückgingen. Dies ist in erster Linie auf die Verringerung der liquiden Mittel aufgrund der Rückzahlung des syndizierten Kredits zurückzuführen. So sanken die liquiden Mittel um 67,0 Mio. EUR auf 66,5 Mio. EUR. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen nur leicht um 2,1 Mio. EUR auf 91,1 Mio. EUR. Maßgeblich abrechnungstechnisch beeinflusst wuchsen die Vorräte um 9,8 Mio. EUR auf 147,0 Mio. EUR. Die sonstigen Vermögensgegenstände lagen bei 27,8 Mio. EUR (Vorjahr: 18,3 Mio. EUR).

Das Konzerneigenkapital erhöhte sich zum 31. März 2006 um 8,2 Mio. EUR auf 205,2 Mio. EUR. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich dementsprechend um 2,2 Prozentpunkte auf 23,7 %. Die Rückführung des syndizierten Kredits in Höhe von 100 Mio. EUR führte zu einer deutlichen Verringerung der Finanzschulden auf 462,5 Mio. EUR. Die Rückstellungen blieben nahezu unverändert. Die sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten sanken um 17,3 Mio. EUR auf 84,4 Mio. EUR.

Der operative Cashflow (Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit) betrug –6,6 Mio. EUR (Vorjahr: –11,6 Mio. EUR). Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit ist stark von der Rückführung des syndizierten Kredits geprägt. Er lag bei – 52,0 Mio. EUR nach 45,4 Mio. EUR im Vorjahr. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit sank von 9,6 Mio. EUR auf 8,4 Mio. EUR.

Investitionen

Insgesamt investierten die Beteiligungsunternehmen und die Holding in den ersten drei Monaten 7,9 Mio. EUR (1. Quartal 2005: 8,2 Mio. EUR).

Mitarbeiter

Zum 31. März 2006 beschäftigte INDUS konzernweit 5.087 Mitarbeiter. Der Anstieg von 739 Mitarbeitern im Vergleich zum Vorjahresquartal ist vor allem auf die im zweiten Halbjahr 2005 getätigten Akquisitionen SELZER und MIGUA zurückzuführen.

Aktie

In den ersten drei Monaten entwickelte sich die INDUS-Aktie insgesamt positiv und erreichte am 31. März 2006 einen Kurs von 32,01 EUR. Dies entspricht einem Kursplus von 8,7 % verglichen mit dem Jahresschlusskurs 2005. Der Kurs am Ende des Berichtszeitraumes markierte gleichzeitig ein Jahreshoch, während das Tief am 23. Januar mit 28,40 EUR erreicht wurde. Das durchschnittliche Handelsvolumen des Vorjahres mit 49.509 Stück konnte in dem in der Regel umsatzschwächeren ersten Quartal mit 47.186 Stück nicht ganz gehalten werden. Im SDAX lag die INDUS-Aktie zum 31. März mit einem Gewicht von 3,03 % an Position 8 und untermauerte damit ihre Bedeutung für diesen wichtigen Small-Cap-Index.

Ereignisse nach Ende des Berichtszeitraumes

Nach Ende des Berichtszeitraumes akquirierte das Beteiligungsunternehmen BETOMAX GmbH & Co. KG, Neuss, 100 % der Anteile an der ANCOTEC AG, Dielsdorf bei Zürich. Das schweizerische Unternehmen erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2005 einen Umsatz von 12,0 Mio. CHF und beschäftigt derzeit über 30 Mitarbeiter. ANCOTEC entwickelt, produziert und vertreibt technisch ausgereifte und wirtschaftlich interessante Lösungen im Bereich Spezialbewehrungen und Edelstahlteile für die Bauindustrie. Besondere Spezialität ist die Dimensionierung und Lieferung von Durchstanzbewehrungen, die über alle bautechnischen Zulassungen verfügen. Die Produktpaletten und die Vertriebsschwerpunkte von BETOMAX und ANCOTEC ergänzen sich in idealer Weise, sodass die gemeinsame Marktposition deutlich verbessert werden kann. Auch in Zukunft werden die Gründer und bisherigen Eigentümer von ANCOTEC für die operative Entwicklung der Gesellschaft verantwortlich zeichnen und weiterhin als Geschäftsführer tätig bleiben.

Risiken

Gegenüber den im Risikobericht des Lage- und Konzernlageberichts 2005 dargestellten Chancen und Risiken ergaben sich in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres keine wesentlichen Änderungen.

Ausblick

Der Verlauf der konjunkturellen Entwicklung hat in den ersten Monaten 2006 spürbar an Dynamik gewonnen. Dabei kommen immer mehr die von den Wirtschaftsforschungsinstituten prognostizierten Sonderfaktoren einer erhöhten Inlandsnachfrage durch Vorzieheffekte aufgrund der Mehrwertsteuer-Erhöhung ab dem 1. Januar 2007 zum Tragen. Insgesamt erwarten die Wirtschaftsforschungsinstitute für das Gesamtjahr einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von rund 1,8 %.

Die Entwicklung der einzelnen Branchen wird auch im weiteren Jahresverlauf vor allem von zwei Faktoren maßgeblich bestimmt: den Rohstoffpreisen und der inländischen Nachfrage. Vor allem die Unternehmen des Segments Automobilindustrie sind von den hohen Rohstoffpreisen betroffen. Dies gilt zum Teil auch für die Unternehmen der Segmente Konsumgüter und Übrige Beteiligungen.

Weiterhin erfreulich stellt sich die Situation für die Unternehmen der Segmente Bauindustrie und Maschinenbau dar, deren Unabhängigkeit von der inländischen Konjunktur dank der hohen Spezialisierung bzw. des starken Exportgeschäfts stetig gewachsen ist.

Im Konzern erwartet der Vorstand für das Gesamtjahr 2006 ein weiteres Umsatzwachstum auf ca. 800 Mio. EUR. Dazu werden nach derzeitiger Planung sowohl die weiter positive Entwicklung der Beteiligungen als auch zusätzliche Akquisitionen beitragen. Entsprechend positiv dazu sollten sich auch die Ergebniskennziffern entwickeln.

Weitere Erläuterungen

Segmentberichterstattung

Die INDUS Holding AG gliedert ihr Beteiligungsportfolio, das zum Ende des Berichtszeitraums 42 Beteiligungen umfasste, in die fünf Segmente Bauindustrie, Maschinenbau, Automobilindustrie, Konsumgüter und Übrige Beteiligungen. Die grundsätzliche Zuordnung der einzelnen Unternehmen auf die verschiedenen Segmente erfolgt nach Absatzschwerpunkten. Die Ermittlung der Segmentzahlen bricht dagegen die Einzelunternehmen nochmals detaillierter auf.

Dividende

Im Berichtszeitraum vom 1. Januar bis 31. März 2006 schüttete die Gesellschaft keine Dividende aus. Der gemeinsame Gewinnverwendungsvorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2005 sieht eine um zwei Cent auf 1,20 EUR je Aktie erhöhte Dividende vor. Die Ausschüttung ist – vorbehaltlich der Zustimmung der Aktionäre im Rahmen der diesjährigen Hauptversammlung am 11. Juli 2006 – für den 12. Juli 2006 vorgesehen.

Konzern Gewinn- und Verlustrechnung

TEUR Anhang 31. 3. 2006 31. 3. 2005
Umsatzerlöse 192.753 153.274
Sonstige betriebliche Erträge 2.755 2.048
Aktivierte Eigenleistungen 704 434
Bestandsveränderung 3.671 5.704
Materialaufwand – 91.208 – 69.453
Personalaufwand – 52.063 – 44.402
Abschreibungen (3) – 10.586 – 8.548
Sonstiger betrieblicher Aufwand – 26.568 – 22.109
Operatives Ergebnis 19.458 16.948
Zinsergebnis – 6.679 – 5.895
Finanzergebnis 174 146
Ergebnis vor Steuern 12.953 11.199
Steuern – 5.832 – 5.104
Ergebnis aufgegebener Geschäftsbereiche (1) – 121
Ergebnis nach Steuern 7.121 5.974
davon Minderheitsanteile – 1.212 – 722
Ergebnis der INDUS-Aktionäre 5.909 5.252
Ergebnis je Aktie verwässert in EUR
Ergebnis je Aktie unverwässert in EUR
(2) 0,33
0,33
0,30
0,30

Konzernbilanz

Aktiva

TEUR Anhang 31. 3. 2006 31.12. 2005
Geschäftswert/Goodwill 269.319 269.356
Immaterielle Vermögenswerte (4) 21.026 21.570
Sachanlagen (5) 213.659 215.776
Finanzanlagen 8.759 8.205
At equity bewertete Anteile 4.185 4.072
Sonstige langfristige Vermögenswerte 2.013 2.062
Latente Steuern 2.703 3.242
Langfristige Vermögenswerte 521.664 524.283
Liquide Mittel 66.453 133.519
Forderungen (6) 102.321 99.915
Vorräte (7) 147.040 137.250
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte 27.835 18.307
Zum Verkauf stehende Aktiva 2.080
Kurzfristige Vermögenswerte 343.649 391.071
Bilanzsumme 865.313 915.354

Passiva

TEUR Anhang 31. 3. 2006 31.12. 2005
Eingezahltes Kapital 162.955 162.955
Erwirtschaftetes Kapital 39.576 31.643
Eigenkapital der INDUS-Aktionäre 202.531 194.598
Minderheitsanteile am Kapital 2.687 2.413
Eigenkapital des Konzerns 205.218 197.011
Langfristige Finanzschulden 400.842 362.359
Pensionsrückstellungen 14.977 14.719
Sonstige langfristige Rückstellungen 3.359 3.402
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 5.949 6.495
Latente Steuern 15.720 15.609
Langfristige Schulden 440.847 402.584
Kurzfristige Finanzschulden 61.640 151.162
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 35.548 26.185
Kurzfristige Rückstellungen 37.700 36.400
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 84.360 101.669
Zum Verkauf stehende Passiva 343
Kurzfristige Schulden 219.248 315.759
Bilanzsumme 865.313 915.354

Konzern Kapitalflussrechnung

TEUR 31. 3. 2006 31. 3. 2005
Quartalsergebnis (inklusive Minderheiten) vor Ertragsteuern
und Finanzierungsaufwendungen
19.214 16.558
Zinszahlungen – 7.010 – 6.648
Ertragsteuerzahlungen – 5.083 – 3.936
Abschreibungen/Zuschreibungen
– auf langfristige Vermögensgegenstände (ohne latente Steuern)
10.586 8.548
Veränderungen der Rückstellungen 1.558 – 55
Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder
Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
– 19.213 – 15.857
Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten und anderer Passiva, die nicht der
Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
– 6.699 – 10.254
Cashflow aus Geschäftstätigkeit – 6.647 – 11.644
Zahlungswirksame Veränderung der Sachanlagen und
immateriellen Vermögensgegenstände
– 9.876 – 9.610
Zahlungswirksame Veränderung der Finanzanlagen – 554 48
Einzahlungen aus Abgängen von
Anteilen voll konsolidierter Gesellschaften
1.988
Cashflow aus Investitionstätigkeit – 8.442 – 9.562
Auszahlungen Minderheitsgesellschafter – 938 – 2.556
Zahlungswirksame Veränderungen der Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten
– 51.039 47.975
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit – 51.977 45.419
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestands – 67.066 24.213
Finanzmittelbestand am Anfang des Geschäftsjahres 133.519 150.418
Finanzmittelbestand am Ende des Quartals 66.453 174.631
Zahlungswirksame Vorgänge aus Veräußerung von Beteiligungen 2.100
Veräußerte Finanzmittel – 112
1.988

Entwicklung Konzern-Eigenkapital

Eigenkapital des Konzerns 197.011 – 938 9.918 – 773 205.218
Anteile anderer Gesellschafter 2.413 – 938 1.212 2.687
Eigenkapital der INDUS-Aktionäre 194.598 8.706 – 773 202.531
Erwirtschaftetes Kapital 31.643 8.706 – 773 39.576
Finanzinstrumenten – 6.753 2.930 – 773 – 4.596
Rücklage für Währungsumrechnung
Rücklage für die Marktbewertung von
487 – 133 354
Angesammelte Gewinne 37.909 5.909 43.818
Eingezahltes Kapital 162.955 162.955
Kapitalrücklage 116.155 116.155
Gezeichnetes Kapital 46.800 46.800
TEUR 1. 1. 2006 ausschüttung und Erträge Steuern 31. 3. 2006
1. 1. – 31. 3. 2006 Anfangs-
bestand
Dividenden- Erfasste
Aufwendungen
Latente Endbestand
1. 1. – 31. 3. 2005 Anfangs- Erfasste
bestand Dividenden- Aufwendungen Latente Endbestand
TEUR 1. 1. 2005 ausschüttung und Erträge Steuern 31. 3. 2005
Gezeichnetes Kapital 46.800 46.800
Kapitalrücklage 116.155 116.155
Eingezahltes Kapital 162.955 162.955
Angesammelte Gewinne 32.212 5.252 37.464
Rücklage für Währungsumrechnung – 454 844 390
Rücklage für die Marktbewertung von
Finanzinstrumenten – 7.409 –493 130 – 7.772
Erwirtschaftetes Kapital 24.349 5.603 130 30.082
Eigenkapital der INDUS-Aktionäre 187.304 5.603 130 193.037
Anteile anderer Gesellschafter 5.507 – 2.556 722 3.673
Eigenkapital des Konzerns 192.811 – 2.556 6.325 130 196.710

Die Rücklagen für die Währungsumrechnung und die Marktbewertung von Finanzinstrumenten enthalten noch nicht realisierte Gewinne und Verluste. Die Veränderung der Rücklage für die Marktbewertung von Finanzinstrumenten beruht ausschließlich aus laufender Veränderung der Marktbewertung. Auswirkungen aus Umklassifizierungen existieren nicht.

Die Minderheitsanteile am Kapital betreffen die Fremdgesellschafter von Kapitalgesellschaften. Die Minderheitsanteile an Personengesellschaften werden nach IAS 32 aufgrund der prinzipiellen Kündbarkeit und damit Rückzahlbarkeit der Anteile als Fremdkapital klassifiziert und unter den sonstigen Verbindlichkeiten mit 10.753 TEUR (Vorjahr: 587 TEUR) ausgewiesen.

Allgemeines

Die INDUS Holding AG mit Sitz in Bergisch Gladbach, eingetragen im Handelsregister Köln unter HRB 46360, hat ihren nicht testierten Quartalsabschluss für das Geschäftsjahr 2006 in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) und deren Auslegungen durch das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) erstellt. Es wurden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wie im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2005 angewendet. Der Konzernabschluss ist in Euro aufgestellt. Sofern nicht anders vermerkt, werden alle Beträge in Tausend Euro (TEUR) angegeben.

Schätzungen und Annahmen: Die Erstellung des Konzernabschlusses ist beeinflusst von Ansatz- und Bewertungsmethoden sowie Annahmen und Schätzungen, die sich auf Höhe und Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte, Schulden und Eventualschulden sowie Aufwendungen und Erträge auswirken. Wenn Zukunftserwartungen abzubilden sind, können die tatsächlichen Werte von den Schätzungen abweichen. Verändert sich die ursprüngliche Schätzungsgrundlage, so wird die Bilanzierung der entsprechenden Positionen erfolgswirksam angepasst.

Ertragsteuern: Der Ertragsteueraufwand wird im Quartalsabschluss auf Grundlage der jeweils aktuellen Steuerplanung errechnet. Im ersten Quartal 2006 ist der voraussichtliche Steueraufwand aus Veräußerung von Geschäftsbereichen hierin enthalten.

Konsolidierungskreis

Im Konzernabschluss werden alle Tochterunternehmen voll konsolidiert, bei denen die INDUS Holding AG mittelbar oder unmittelbar über die Möglichkeit verfügt, deren Finanz- und Geschäftspolitik zum Nutzen der INDUS-Gruppe zu bestimmen. Assoziierte Unternehmen, auf deren Finanz- und Geschäftspolitik ein maßgeblicher Einfluss ausgeübt werden kann, werden nach der Equity-Methode einbezogen. Gesellschaften, die im Laufe des Geschäftsjahres erworben wurden, sind ab dem Zeitpunkt des Übergangs der Kontrolle über die Finanz- und Geschäftspolitik einbezogen. Gesellschaften, die veräußert werden, sind ab dem Zeitpunkt des wirtschaftlichen Übergangs nicht mehr einbezogen. Ab dem Zeitpunkt des Beschlusses zur Veräußerung werden die Gesellschaften als "zur Veräußerung gehalten" klassifiziert.

Unternehmenszusammenschlüsse nach IFRS 3

Im ersten Quartal 2005 wurde die Beteiligung an der IMECO Einwegprodukte GmbH & Co. KG um weitere 7,5 % auf 100 % aufgestockt. Dies hat im Wesentlichen zur Erhöhung der Position Goodwill in dem Quartal beigetragen. Im ersten Quartal 2006 wurden keine wesentlichen neuen Beteiligungen erworben. Der Konsolidierungskreis blieb daher unverändert auf dem Stand des 31. Dezember 2005.

Unternehmensabgänge nach IFRS 5

Im Geschäftsjahr 2005 hat die INDUS entschieden, die Beteiligung an der NEUTRASOFT IT für den Handel GmbH & Co. KG zum 2. Januar 2006 zu veräußern. Die NEUTRASOFT IT GmbH & Co. KG stellt einen Randbereich der NEUTRASOFT-Gruppe dar. Das Unternehmen vereinigt seine Kräfte mit einem größeren Wettbewerber in dieser Nische, um die langfristigen Perspektiven zu verbessern. Dementsprechend werden in allen Zwischenberichten 2005 Vermögen, Schulden und Ergebnis der Gesellschaft in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert als "zur Veräußerung gehalten".

Die folgenden Tabellen enthalten die Umgliederungen nach IFRS 5 in den Vergleichszahlen (erstes Quartal 2005):

Vermögen und Schulden

31. 3. 2005
1.611
676
2.287
84
700
784

Gewinne und Verluste

31. 3. 2005
604
– 725
– 121
– 121

[1] Ergebnis aufgegebener Geschäftsbereiche

Diese Position enthält das Nachsteuerergebnis der NEUTRASOFT IT GmbH & Co. KG. Der Steueraufwand, resultierend aus dem laufenden Ergebnis der aufgegebenen Geschäftsbereiche, betrug 0 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR). Der Steueraufwand, resultierend aus der Veräußerung der Gesellschaften, betrug 0 TEUR (Vorjahr: 420 TEUR).

[2] Ergebnis je Aktie

Das Ergebnis je Aktie betrifft nach IAS 33 das Konzernergebnis nach Steuern aus dem fortzuführenden Geschäft und ist daher bereinigt um das Ergebnis der aufgegebenen Geschäftsbereiche mit 0,00 EUR je Aktie (Vorjahr: – 0,01 EUR je Aktie) Die Zahl der Aktien war mit 18.000.000 Stück in beiden Geschäftsjahren konstant. Im Falle der Ausübung des genehmigten Kapitals sind Verwässerungen zukünftig möglich. Das zugrunde gelegte Ergebnis ermittelt sich aus dem Ergebnis der INDUS-Aktionäre, bereinigt um das Ergebnis der aufgegebenen Geschäftsbereiche.

Erläuterungen zu ausgewählten Berichtspositionen:

[3] Abschreibungen

TEUR 31. 3. 2006 31. 3. 2005
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte – 8.136 – 6.089
Planmäßige Abschreibungen aus Erstkonsolidierung – 2.450 – 2.459
Außerplanmäßige Abschreibungen aus Erstkonsolidierung
Summe – 10.586 – 8.548

[4] Immaterielle Vermögenswerte

TEUR 31. 3. 2006 31. 12. 2005
Aktivierte Entwicklungskosten 4.026 3.501
Schutzrechte, Konzessionen, sonstige immaterielle Vermögenswerte 17.000 18.069
Summe 21.026 21.570

[5] Sachanlagen

TEUR 31. 3. 2006 31. 12. 2005
Grundstücke und Gebäude 106.161 106.792
Technische Anlagen und Maschinen 71.903 74.342
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 28.410 28.368
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 7.185 6.274
Summe 213.659 215.776

[6] Forderungen

TEUR 31. 3. 2006 31. 12. 2005
Forderungen an Kunden 91.063 88.992
Zukünftige Forderungen aus kundenspezifischen Fertigungsaufträgen 6.636 6.753
Forderungen an assoziierte Unternehmen 4.622 4.170
Summe 102.321 99.915

[7] Vorräte

TEUR 31. 3. 2006 31. 12. 2005
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 52.527 46.506
Unfertige Erzeugnisse 39.251 35.698
Fertige Erzeugnisse und Waren 54.170 54.010
Für Vorräte geleistete Anzahlungen an Dritte 1.092 1.036
Summe 147.040 137.250

Segmentberichterstattung

Im vorliegenden Zwischenbericht wurde die Berichtsstruktur des jeweils vorangegangenen Jahresabschlusses unverändert beibehalten, mit der Ausnahme, dass die NEUTRASOFT IT für den Handel GmbH & Co. KG im Jahr 2005 nicht mehr in den Berichtszahlen enthalten ist.

Primäres Berichtsformat: nach Geschäftsbereichen

1. 1. – 31. 3. 2006
TEUR
Bau-
industrie
Maschinen-
bau
Automobil-
industrie
Konsum-
güter
Übrige Be
teiligungen
Summe
Umsatzerlöse 37.144 32.995 60.911 27.658 41.166 199.874
Innenumsätze – 101 – 151 – 2.408 – 2.172 – 2.289 – 7.121
Segmentumsatz mit Dritten 37.043 32.844 58.503 25.486 38.877 192.753
Ergebnis vor Steuern (EBT) 2.730 3.784 3.239 1.530 1.670 12.953
EBT aufgegebener Geschäftsbereiche
Mitarbeiter 666 592 1.805 848 1.176 5.087
1. 1. – 31. 3. 2005
TEUR
Bau-
industrie
Maschinen-
bau
Automobil-
industrie
Konsum-
güter
Übrige Be
teiligungen
Summe
Umsatzerlöse 26.096 27.903 39.793 27.239 38.723 159.754
Innenumsätze – 81 – 121 – 1.989 – 1.817 – 2.472 – 6.480
Segmentumsatz mit Dritten 26.015 27.782 37.804 25.422 36.251 153.274
Ergebnis vor Steuern (EBT) 1.895 2.763 2.808 1.676 2.057 11.199
EBT aufgegebener Geschäftsbereiche – 121 – 121
Mitarbeiter 579 606 1.232 861 1.070 4.348

Sekundäres Berichtsformat: nach Regionen

1. 1. – 31. 3. 2006
TEUR Deutschland Europa Rest der Welt Summe
Umsatzerlöse 120.182 52.695 26.997 199.874
Innenumsätze – 7.018 – 80 – 23 – 7.121
Segmentumsatz mit Dritten 113.164 52.615 26.974 192.753
Segmentumsatz mit Dritten 89.135 37.792 26.347 153.274
Innenumsätze – 6.453 – 11 – 16 – 6.480
Umsatzerlöse 95.588 37.803 26.363 159.754
1. 1. – 31. 3. 2005
TEUR
Deutschland Europa Rest der Welt Summe

Fortführung der Überleitungsrechnung HGB auf IFRS

Überleitung Eigenkapital HGB nach IFRS

TEUR 1.1. 2004 31.12. 2004 31. 3. 2005
Eigenkapital nach HGB 124.545 124.264 124.584
Mehrwerte aus Erstkonsolidierung 81.020 101.337 104.790
Anpassungen Abschreibungen 2.577 2.391 2.344
Langfristige Fertigungsaufträge 1.306 1.366 2.331
Immaterielle Wirtschaftsgüter 540 2.103 2.406
Zeitwert Bewertung von Wertpapieren – 917
Rückstellung Pensionen – 1.562 – 1.451 – 1.451
Leasingverbindlichkeiten – 3.815 – 2.566 – 2.266
Marktwerte Finanzderivate – 5.925 – 10.063 – 9.990
Latente Steuer/Steuerabgrenzung – 8.588 – 10.839 – 12.221
Abgänge Konsolidierungskreis – 12.609 – 12.609
Sonstige Anpassungen – 1.217 – 1.122 – 1.208
Unterschiedsbetrag IFRS – HGB 63.419 68.547 72.126
Eigenkapital nach IFRS 187.964 192.811 196.710

Überleitung Periodenergebnis HGB nach IFRS 2004

TEUR 2004 31. 3. 2005
Jahresüberschuss HGB 24.344 1.832
Abschreibungen Mehrwerte aus Erstkonsolidierung
– vearbeitet im HGB-Abschluss 34.211 5.912
– verarbeitet im IFRS-Abschluss 13.894 2.459
Mehrergebnis IFRS 20.317 3.453
Immaterielle Wirtschaftsgüter 1.563 303
Leasing 1.249 300
Zeitwert Bewertung von Wertpapieren 917
Rückstellung Pensionen 111
Langfristige Fertigungsaufträge 60 965
Anpassungen Abschreibungen – 186 – 47
Mehrergebnis IFRS 3.714 1.521
Latente Steuer/Steuerabgrenzung – 3.196 – 960
Abgänge Konsolidierungskreis – 12.609
Sonstige – 211 128
Jahresüberschuss IFRS 32.359 5.974

Vergleichszahlen zur Überleitung: Konzernbilanz 1. Quartal 2005

Aktiva

TEUR 31. 3. 2005 31.12. 2004
Geschäftswert/Goodwill 233.088 231.994
Immaterielle Vermögenswerte 20.642 21.619
Sachanlagen 183.815 182.870
Finanzanlagen 5.365 5.413
At equity bewertete Anteile 3.194 3.119
Sonstige langfristige Vermögenswerte 2.867 3.104
Latente Steuern 2.932 3.496
Langfristige Vermögenswerte 451.903 451.615
Liquide Mittel 174.631 150.418
Forderungen 77.171 81.770
Vorräte 137.956 124.832
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte 26.177 20.407
Zum Verkauf stehende Aktiva 2.287
Kurzfristige Vermögenswerte 418.222 377.427
Bilanzsumme 870.125 829.042

Passiva

TEUR 31. 3. 2005 31.12. 2004
Eingezahltes Kapital 162.955 162.955
Erwirtschaftetes Kapital 30.082 24.349
Eigenkapital der INDUS-Aktionäre 193.037 187.304
Minderheitsanteile am Kapital 3.673 5.507
Eigenkapital des Konzerns 196.710 192.811
Langfristige Finanzschulden 469.095 428.254
Pensionsrückstellungen 8.741 8.908
Sonstige langfristige Rückstellungen 1.581 1.581
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 5.192 5.123
Latente Steuern 13.738 14.418
Langfristige Schulden 498.347 458.284
Kurzfristige Finanzschulden 44.535 37.400
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 30.853 28.734
Kurzfristige Rückstellungen 30.764 30.653
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 68.132 81.160
Zum Verkauf stehende Passiva 784
Kurzfristige Schulden 175.068 177.947
Bilanzsumme 870.125 829.042

INDUS Holding Aktiengesellschaft Kölner Str. 32 51429 Bergisch Gladbach Postfach 10 03 53 51429 Bergisch Gladbach Telefon: 0 22 04/40 00-0 Telefax: 0 22 04/4000-20 Internet: www.indus.de E-Mail: [email protected]

Ansprechpartner für Investor Relations:

Haubrok Investor Relations GmbH Michael Werneke Kaistr. 16 40221 Düsseldorf Telefon: 02 11/3 01 26-109 Telefax: 02 11/3 01 26-5109 Internet: www.haubrok.de E-Mail: [email protected]

Herausgeber: INDUS Holding Aktiengesellschaft, Bergisch Gladbach

Redaktion: Haubrok Investor Relations GmbH, Düsseldorf

Gestaltung: Baisch Creative Consulting, Düsseldorf

Satz und Lithos: Lettern Partners, Düsseldorf

Druck: KleverDigital, Bergisch Gladbach

Dieser Quartalsbericht liegt auch in englischer Sprache vor. Beide Fassungen des Quartalsberichts stehen im Internet unter www.indus.de zur Ansicht oder zum Download in der Rubrik "Investor Relations/Geschäfts- und Quartalsberichte" bereit.

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