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INDUS Holding AG

Quarterly Report Nov 28, 2008

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Quarterly Report

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Q 3 ZWISCHENBERICHT 1. 1. B I S 30 . 9 . 2 0 0 8

INDUS HOLDING AG IM ÜBERBLICK

Konzern 30. 9. 2008 30. 9. 2007
Umsatz Mio. EUR 709,9 684,8
Auslandsanteil % 40,5 39,2
EBITDA Mio. EUR 105,7 105,3
EBIT Mio. EUR 76,0 75,6
Periodenüberschuss Mio. EUR 35,8 37,2
Abschreibungen Mio. EUR 29,7 29,7
Bilanzsumme* Mio. EUR 1.004,5 931,3
Eigenkapital* Mio. EUR 258,7 234,1
Eigenkapitalquote* % 25,7 25,1
Mitarbeiter 5.770 5.575
– Holding 18 18
– Beteiligungen 5.752 5.557
Aktie 1.1.–30. 9. 2008 1.1.–30. 9. 2007
Ergebnis je Aktie (Konzern) EUR 1,95 2,05
Höchstkurs EUR 25,13 31,85
Tiefstkurs EUR 16,20 25,00
Schlusskurs EUR 16,75 26,00
Durchschnittliches Handelsvolumen Stück 47.252 49.828

Marktkapitalisierung Mio. EUR 307,7 468,0 Anzahl Aktien Mio. Stück 18,37 18,00

* Vergleichszahlen zum 31. Dezember 2007

Finanzkalender

April 2009 Geschäftsbericht 2008
Mai 2009 Analystenkonferenz
Mai 2009 Dreimonatsbericht 2009
Juli 2009 Hauptversammlung
August 2009 Sechsmonatsbericht 2009
November 2009 Neunmonatsbericht 2009

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

die ersten neun Monate des Jahres sind erfolgreich und planmäßig verlaufen. Der Konzernumsatz stieg um 3,7 % auf 709,9 Mio. EUR und das operative EBIT übertraf mit 76,0 Mio. EUR das starke Vorjahresniveau. Damit liegen wir unterjährig unverändert im Rahmen unserer Planungen, die wir zu Beginn des Geschäftsjahres aufgestellt haben. Seit Oktober wirkt sich die Finanzkrise spürbar auf die Realwirtschaft aus, sodass sich auch das wirtschaftliche Umfeld für einige Segmente eingetrübt hat.

Unsere Beteiligungsunternehmen entwickeln sich generell weiterhin positiv und zeigen sich durchaus robust in einer Phase der wirtschaftlichen Abschwächung. Dies ist nicht zuletzt eine Bestätigung der grundlegenden Akquisitionsstrategie, ausschließlich in etablierte Produktionsunternehmen, die in attraktiven Marktnischen positioniert sind, zu investieren. Diese Marktnischen bieten vielfältigen Schutz und mindern die negativen Effekte in konjunkturell schwierigeren Zeiten. Auch unsere Beteiligungsunternehmen werden sich dem allgemeinen Trend zumindest in Teilbereichen nicht entziehen können.

Neben Stabilität und Sicherheit bieten sich einem breit diversifizierten Unternehmen wie der INDUS Holding AG in der jetzigen Zeit auch Chancen, das ausbalancierte Beteiligungsportfolio durch verstärkte Investitionen in das externe Wachstum gezielt auszubauen. Einen ersten Schritt haben wir bereits im September mit dem Erwerb der KÖSTER-Gruppe vollzogen. Das 1952 gegründete Unternehmen produziert als Systemanbieter Verbindungselemente für die Bolzenschweißtechnik inklusive der dazugehörigen Spezialmaschinen. Mit einem exzellenten Vertriebsnetz in mehr als 80 Ländern wird die KÖSTER-Gruppe 2008 rund 23 Mio. EUR umsetzen und langfristig vom Nachholbedarf im Infrastrukturbereich profitieren. Die Konsolidierung erfolgt ab dem 1. Oktober 2008, sodass wir aus dieser Akquisition erst ab dem Folgequartal positive Effekte für die Umsatz- und Ertragsentwicklung im Konzern erwarten.

Nach Jahren der Zurückhaltung sind mit der antizyklischen Akquisition der KÖSTER-Gruppe unsere Aktivitäten keinesfalls abgeschlossen. Die Voraussetzungen für weitere Akquisitionen sind unverändert günstig. Wir profitieren von einem Marktumfeld, das von sinkenden Bewertungsmaßstäben für attraktive Unternehmen geprägt ist. Die erreichte komfortable Liquiditätsausstattung erlaubt es uns, bankenunabhängig und flexibel am Beteiligungsmarkt zu agieren.

Trotz der deutlich nachlassenden konjunkturellen Dynamik sind wir noch zuversichtlich, unsere Planziele für das Gesamtjahr zu erreichen. Aus heutiger Sicht erwarten wir einen Jahresumsatz von rund 960 Mio. EUR bei einer für die wirtschaftliche Situation beachtlichen operativen EBIT-Marge von ca. 10 %.

4 BRIEF AN DIE AKTIONÄRE

Aus gesundheitlichen Gründen hat unser Unternehmensgründer Dr. Winfried Kill sein Aufsichtsratsmandat niedergelegt. Ich möchte mich an dieser Stelle ausdrücklich für sein großes Engagement bedanken. Dr. Kill stand mir und meinen Vorstandskollegen mit seiner langjährigen Erfahrung uneingeschränkt zur Seite und hat über viele Jahre die Geschäftspolitik prägend mitgestaltet.

Mein Dank gilt auch unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie unseren Geschäftsführern für ihre engagierte Leistung im bisherigen Jahresverlauf. Sie sind die Basis unseres Erfolges.

Ihr

Helmut Ruwisch Vorstandsvorsitzender

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die sich abzeichnende Abwärtsentwicklung der deutschen Wirtschaft hat sich im dritten Quartal verstärkt fortgesetzt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ging um 0,5 % im Vergleich zum Vorquartal zurück. Bereits im zweiten Quartal sank das BIP (–0,4 %), sodass sich Deutschland nach zwei negativen Veränderungsraten in Folge in einer sogenannten technischen Rezession befindet. Vor allem die sich stark abschwächenden Exporte haben die deutsche Wirtschaft stark getroffen, während aus dem Inland noch leicht positive Wachstumsimpulse zu verzeichnen waren.

Der deutliche Rückgang im dritten Quartal zeigt, dass die negativen Effekte der Finanzmarktkrise endgültig in der Realwirtschaft angekommen sind. Das Vertrauen von Investoren und Verbrauchern hat sich deutlich eingetrübt, sodass die Risikobereitschaft spürbar abgenommen hat. Folglich fällt es Unternehmen zunehmend schwerer, geplante Investitionen mit Eigen- oder Fremdkapital zu finanzieren. Gleichzeitig reagieren die Konsumenten mit einem ausgeprägten Sparverhalten, das auch durch eine um 0,5 Prozentpunkte auf 11,3 % gestiegene Sparquote zum Ausdruck kommt.

Konzernrechnungslegung

Ertragslage

Geschäftsverlauf in den ersten neun Monaten 2008: Der Konzernumsatz der INDUS Holding AG stieg im Vergleich zu den ersten neun Monaten 2007 um 3,7 % auf 709,9 Mio. EUR. Damit wurde der Weg des nachhaltigen Wachstums weiter fortgesetzt. Die Gesamtleistung legte um 4,8 % auf 721,8 Mio. EUR zu. Der Auslandsanteil erhöhte sich um 1,3 Prozentpunkte auf 40,5%.

Aufgrund der durchgeführten Optimierungsmaßnahmen konnten die negativen Auswirkungen der hohen Rohstoff- und Energiekosten gedämpft werden. Die Materialaufwandsquote stieg um 1,1 Prozentpunkte auf 48,6 %. Der zwischenzeitliche Rückgang der verschiedenen Rohstoffpreise wird sich voraussichtlich erst zu Beginn des kommenden Geschäftsjahres substanziell niederschlagen. Die teilweise bereits abgeschlossenen hohen Tariflohnabschlüsse führten zu einem Anstieg der Personalaufwandsquote um 0,4 Prozentpunkte auf 26,5 %.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich leicht um 0,4 % auf 105,7 Mio. EUR. Die Abschreibungen blieben mit 29,7 Mio. EUR unverändert. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) übertraf mit 76,0 Mio. EUR sogar leicht den starken Vorjahreswert in Höhe von 75,6 Mio. EUR. Unter Berücksichtigung des unveränderten Zinsergebnisses stieg das Ergebnis vor Steuern (EBT) um 0,5 % auf 57,1 Mio. EUR. Der Steueraufwand erhöhte sich um

Gesamtleistung zum 30. 9. Mio. EUR

5,6 % auf 20,8 Mio. EUR. Nach Abzug der Minderheitsanteile lag das Periodenergebnis mit 35,8 Mio. EUR leicht unter dem Vorjahresniveau von 37,2 Mio. EUR. Das Ergebnis je Aktie betrug entsprechend 1,95 EUR (Vorjahr: 2,05 EUR).

Geschäftsverlauf im dritten Quartal 2008:

Die Umsatzerlöse im dritten Quartal 2008 legten nochmals um 5,0 % auf 242,9 Mio. EUR zu. Angesichts des schwieriger werdenden konjunkturellen Umfeldes ist dies ein Beleg für die Stabilität und Ausgewogenheit des bestehenden Beteiligungsportfolios.

Die Materialaufwandsquote erhöhte sich um 3,1 Prozentpunkte auf 49,6 %, während die Personalaufwandsquote mit 26,2 % konstant blieb. Infolge der höheren Kostenbelastungen verringerte sich das EBITDA um 6,2 % auf 33,2 Mio. EUR. Der zusätzliche Anstieg der Abschreibungen um 4,5 % führte zu einem EBIT in Höhe von 23,3 Mio. EUR, das damit um 2,7 Mio. EUR unter dem Vorjahresquartal liegt. Das Zinsergebnis verringerte sich um 3,9 %, sodass das EBT 15,3 Mio. EUR betrug und damit um rund 3,0 Mio. EUR niedriger ausfiel. Aufgrund des im Vorjahresquartal erstmals bilanzierten Effektes aus der Steuerreform 2008 kam es im Vorjahr zu einem positiven Einmaleffekt bei den latenten Steuern in Höhe von 5,0 Mio. EUR, der sich im Berichtsquartal nicht wiederholte. Insofern vervierfachte sich nahezu der auszuweisende Steueraufwand im dritten Quartal 2008 auf 6,2 Mio. EUR. Damit lag das Periodenergebnis bei 8,9 Mio. EUR (Vorjahr: 17,2 Mio. EUR). Das Ergebnis je Aktie betrug entsprechend 0,48 EUR nach 0,92 EUR.

Finanz- und Vermögenslage

Zum 30. September 2008 betrug die Bilanzsumme 1.004,5 Mio. EUR und lag damit um 73,2 Mio. EUR über dem Niveau zum 31. Dezember 2007. Die Hauptursache hierfür ist der starke Anstieg der kurzfristigen Vermögenswerte, insbesondere der liquiden Mittel sowie der Forderungen und Vorräte.

Die langfristigen Vermögenswerte stiegen leicht um 1,5 Mio. EUR auf 563,4 Mio. EUR. Ein Blick auf die einzelnen Positionen zeigt, dass vor allem die Zunahme bei den Sachanlagen (+1,4 Mio. EUR) und bei den at equity bewerteten Anteilen (+0,7 Mio. EUR) zu dieser Entwicklung beitrugen. Während der Anstieg der langfristigen Vermögenswerte moderat ausfiel, veränderten sich die kurzfristigen Vermögenswerte mit einer Zunahme um 71,7 Mio. EUR wesentlich deutlicher. Während sich die laufenden Ertragsteuern um 0,8 Mio. EUR verringerten, nahmen die Forderungen (+25,4 Mio. EUR), die Vorräte (+15,5 Mio. EUR) und die sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte (+6,4 Mio. EUR) ebenfalls deutlich zu. Des Weiteren führte die positive Entwicklung des Cashflows zu einem weiteren Ausbau der Liquiditätsposition, die um 25,2 Mio. EUR auf 102,8 Mio. EUR wuchs. Damit verfügt INDUS über eine komfortable Liquiditätsausstattung und ist damit auch in einer konjunkturell schwierigen Phase in der Lage, weitere Rationalisierungsinvestitionen im Beteiligungsportfolio durchzuführen. Ein Teil der freien Liquidität soll nun antizyklisch für weitere Akquisitionen genutzt werden.

Das Eigenkapital des Konzerns ist im Vergleich zum 31. Dezember 2007 um 24,5 Mio. EUR auf 258,7 Mio. EUR gestiegen. Diese positive Entwicklung ist auf das gute Periodenergebnis sowie die durchgeführte Kapitalerhöhung im Zusammenhang mit dem Erwerb von weiteren 15 % an dem Beteiligungsunternehmen SELZER zurückzuführen. Die überproportionale Zunahme des Eigenkapitals im Vergleich zur Bilanzsumme bedeutet eine Verbesserung der Eigenkapitalquote um 0,6 Prozentpunkte auf 25,7 %. Die Nettoverschuldung erhöhte sich aufgrund der Stichtagsbetrachtung leicht um 9,5 Mio. EUR auf 449,9 Mio. EUR. Die langfristigen Schulden lagen mit 459,5 Mio. EUR um 28,2 Mio. EUR über dem Wert zum 31. Dezember 2007. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf die Zunahme der langfristigen Finanzschulden (+26,2 Mio. EUR) und der latenten Steuern (+1,9 Mio. EUR) zurückzuführen. Die kurzfristigen Schulden erhöhten sich um 20,5 Mio. EUR auf 286,4 Mio. EUR. Während sich die sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten um 9,9 Mio. EUR aufgrund der Minderung der Kaufpreisverbindlichkeiten im Zusammenhang mit der Beteiligungserhöhung an SELZER verringerten, stiegen die anderen Positionen zum Teil deutlich an. So nahmen die kurzfristigen Finanzschulden um 8,5 Mio. EUR, die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 6,2 Mio. EUR, die laufenden Ertragsteuern um 2,7 Mio. EUR und die sonstigen kurzfristigen Rückstellungen um 13,0 Mio. EUR zu. Dieser Anstieg resultiert aus den innerjährlichen Abgrenzungen aus laufendem Geschäft.

Der Mittelzufluss aus operativer Geschäftstätigkeit (operativer Cashflow) erhöhte sich im Vorjahresvergleich deutlich um 9,4 Mio. EUR (+27,5 %) auf 43,7 Mio. EUR. Hier wirkten sich die Zunahme der Rückstellungen ebenso aus wie die höheren Verbindlichkeiten und andere Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind. Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit (Cashflow aus Investitionstätigkeit) verringerte sich um 13,8 Mio. EUR auf 30,9 Mio. EUR. Hierin spiegelt sich die bewusste Zurückhaltung in Bezug auf die Akquisitionsstrategie in den ersten neun Monaten 2008 wider. Der Mittelzufluss aus Finanzierungstätigkeit (Cashflow aus Finanzierungstätigkeit) stieg um 12,5 Mio. EUR auf 12,3 Mio. EUR. Den Auszahlungen aus der Tilgung von Krediten im Volumen von 54,4 Mio. EUR standen Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten im Volumen von 89,1 Mio. EUR gegenüber. Die Veränderung der Fristigkeiten ist vor dem Hintergrund des attraktiven kurzfristigen Zinsniveaus zu sehen.

Segmentbericht

Die INDUS Holding AG gliedert ihr Beteiligungsportfolio in die fünf Segmente Bauindustrie, Maschinenbau, Automobilindustrie, Konsumgüter und Übrige Beteiligungen. Dabei erfolgt die grundsätzliche Zuordnung der einzelnen operativen Einheiten auf die verschiedenen Segmente nach den jeweiligen Absatzschwerpunkten der Unternehmen. Zum 30. September 2008 umfasste das Beteiligungsportfolio 42 operative Einheiten.

Bauindustrie

Die deutsche Bauwirtschaft entwickelte sich im bisherigen Jahresverlauf durchaus positiv. Im ersten Halbjahr 2008 konnten die Unternehmen des Bauhauptgewerbes ihre Umsätze um 7,3 % steigern. Wachstumstreiber waren dabei unverändert der Wirtschaftsbau (nominal +11,9 %) und der öffentliche Bau (nominal +10,0 %), während der Wohnungsbau (nominal –0,2 %) weiterhin das Sorgenkind der Bauindustrie blieb. Unverändert positiv entwickelten sich die Auftragsbestände, die zu Beginn des zweiten Halbjahres insgesamt um nominal 11,7 % über Vorjahresniveau lagen.

Das Segment Bauindustrie umfasste zum 30. September 2008 unverändert zehn operative Einheiten.

Die Umsatzerlöse im Segment Bauindustrie erhöhten sich in den ersten neun Monaten 2008 um 1,2 % auf 161,7 Mio. EUR (Vorjahr: 159,8 Mio. EUR). Damit setzte sich im dritten Quartal die Entwicklung des ersten Halbjahres nahezu unverändert fort. Trotz der Personalkostensteigerungen konnte ein EBIT von 19,5 Mio. EUR erzielt werden und lag damit fast auf Vorjahresniveau. Die EBIT-Marge verringerte sich leicht um 0,5 Prozentpunkte auf 12,1 % (Vorjahr: 12,6 %). Damit übersteigt die Rentabilität den Branchendurchschnitt unverändert deutlich.

Zum 30. September 2008 waren im Segment Bauindustrie insgesamt 899 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 866 Mitarbeiter).

Maschinenbau

Der deutsche Maschinenbau entwickelte sich im September unerwartet positiv und konnte einen real 2 % höheren Auftragseingang erzielen. In dem von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinflussten Quartalsvergleich ergibt sich jedoch für das dritte Quartal ein Rückgang der Auftragseingänge von 5 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Inlandsaufträge stiegen im Zeitraum von Juli bis September 2008 um 2 %, während die Auslandsaufträge um 9 % rückläufig waren.

Das Segment Maschinenbau umfasste zum 30. September 2008 unverändert neun operative Einheiten.

Die Beteiligungsunternehmen des Segments Maschinenbau profitierten in den ersten neun Monaten unverändert von einer positiven Auftragslage. So stiegen die Umsatzerlöse um 6,5 % auf 119,9 Mio. EUR (Vorjahr: 112,6 Mio. EUR). Wegen der gestiegenen Material-, Energie- und Personalkosten verbesserte sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in den ersten neun Monaten nur um 1,3 % auf 15,0 Mio. EUR (Vorjahr: 14,8 Mio. EUR). Die EBIT-Marge verringerte sich damit leicht um 0,6 Prozentpunkte auf 12,5 % (Vorjahr: 13,1 %).

Zum 30. September 2008 waren im Segment Maschinenbau insgesamt 694 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 670 Mitarbeiter).

Automobilindustrie

Die deutschen Automobilhersteller spürten in den vergangenen Monaten eine deutliche Kaufzurückhaltung der privaten Konsumenten infolge der Turbulenzen an den Kapitalmärkten. Die Zahl der neu zugelassenen Pkw stieg per 30. September 2008 zwar um rund 1 % gegenüber dem Vorjahr. Der Trend zeigt aber deutlich nach unten, wie die Zulassungszahlen im Oktober verdeutlichen, die um 8 % unter dem bereits schwachen Vorjahresergebnis lagen. Positiv entwickelten sich mit einem Plus von rund 2 % zum 30. September noch die Neuzulassungen im Bereich Nutzfahrzeuge.

Das Segment Automobilindustrie umfasste zum 30. September 2008 unverändert zwölf operative Einheiten.

Die Entwicklung der Beteiligungsunternehmen des Segments Automobilindustrie verlief in den ersten neun Monaten überaus positiv. Die Umsatzerlöse stiegen um 11,1 % auf 210,4 Mio. EUR (Vorjahr: 189,4 Mio. EUR). Infolge der durchgeführten Rationalisierungsmaßnahmen und der verstärkten Internationalisierung der Produktionskapazitäten konnten der hohe Preisdruck und die belastende Situation bei den Rohstoffkosten mehr als kompensiert werden. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg um 8,4 % auf 20,6 Mio. EUR (Vorjahr: 19,0 Mio. EUR). Trotz des deutlichen Umsatzanstiegs schwächte sich die EBIT-Marge nur leicht um 0,2 Prozentpunkte auf 9,8 % (Vorjahr: 10,0 %) ab. Gleichwohl bleibt mit Blick auf die Ergebnisentwicklung im dritten Quartal festzuhalten, dass die konjunkturellen Auswirkungen auf die Segmentunternehmen spürbar an Gewicht gewonnen haben.

Zum 30. September 2008 waren im Segment Automobilindustrie insgesamt 2.087 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 1.931 Mitarbeiter).

Konsumgüter

Vom privaten Konsum gingen im dritten Quartal nur leichte Wachstumsimpulse aus, nachdem der bisherige Jahresverlauf äußerst schwach war. Die weitere Zunahme der Erwerbstätigen, die durchgesetzten Tariflohnerhöhungen und der Rückgang der Inflationsrate infolge der deutlich ruhigeren Preisentwicklung verbesserten die fundamentalen Rahmenbedingungen der Konsumenten. Die zum Halbjahr 2008 um 0,5 Prozentpunkte auf 11,3 % des verfügbaren Einkommens gestiegene Sparquote zeigt jedoch, dass in unsicheren Wirtschaftszeiten der Sicherheitsgedanke dominiert.

Das Segment Konsumgüter umfasste zum 30. September 2008 unverändert vier Einheiten.

Die Beteiligungsunternehmen richteten den strategischen Fokus auf die Steigerung der Rentabilität und verzichteten konsequent auf unrentable Aktivitäten. Die Umsatzerlöse gingen daher in den ersten neun Monaten um 6,7 % auf 75,2 Mio. EUR (Vorjahr: 80,6 Mio. EUR) zurück. Auf Basis der durchgeführten Rationalisierungsmaßnahmen führte dies zu einer deutlich überproportionalen Ergebnisentwicklung. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg um 23,5 % auf 10,0 Mio. EUR (Vorjahr: 8,1 Mio. EUR). Entsprechend erhöhte sich die EBIT-Marge um 3,3 Prozentpunkte auf 13,3 % (Vorjahr: 10,0 %).

Zum 30. September 2008 waren im Segment Konsumgüter insgesamt 751 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 865 Mitarbeiter).

Übrige Beteiligungen

Das Segment Übrige Beteiligungen beinhaltet die operativen Einheiten, die ihre Produkte an Kunden unterschiedlicher Branchen liefern und sich daher keinem der vier vorangegangenen Segmente eindeutig zuordnen lassen. Als grober Maßstab kann daher lediglich die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im Inland, gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP), herangezogen werden. Dieses sank im dritten Quartal um 0,5 %. Nähere Erläuterungen hierzu können dem Abschnitt "Gesamtwirtschaftliche Entwicklung" entnommen werden.

Das Segment Übrige Beteiligungen umfasste zum 30. September 2008 unverändert sieben operative Einheiten. Die im September zu 100 % erworbene Anneliese KÖSTER GmbH & Co. KG wird gemäß IFRS erst mit Wirkung ab dem 1. Oktober 2008 konsolidiert. Zur KÖSTER-Gruppe gehören die operative KÖSTER & Co. GmbH, Ennepetal, sowie weitere tschechische und italienische Produktions- und Vertriebstöchter. Das 1952 gegründete Unternehmen produziert als Systemanbieter Verbindungselemente für die Bolzenschweißtechnik inklusive der dazugehörigen Spezialmaschinen. Mit einem weltweiten Vertriebsnetz in über 80 Ländern genießt das Unternehmen eine ausgezeichnete Marktstellung. Rund 100 Mitarbeiter erwirtschaften 2008 Umsatzerlöse von rund 23 Mio. EUR bei einem Exportanteil von ca. 70 %.

Die Umsatzerlöse des Segments Übrige Beteiligungen erhöhten sich in den ersten neun Monaten leicht um 0,2 % auf 142,7 Mio. EUR (Vorjahr: 142,4 Mio. EUR). Jedoch hinterließen die negativen Effekte der hohen Rohstoff- und Energiepreise sowie eine schwächere Auslastung im dritten Quartal bei einigen Beteiligungsunternehmen einen spürbaren Einfluss auf die Ergebnisentwicklung, sodass das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf 10,9 Mio. EUR (Vorjahr: 13,5 Mio. EUR) sank und die EBIT-Marge auf 7,6 % (Vorjahr: 9,5 %) drückte.

Zum 30. September 2008 waren im Segment Übrige Beteiligungen insgesamt 1.339 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 1.243 Mitarbeiter).

Investitionen

Die Investitionen im Konzern betrugen in den ersten neun Monaten 2008 insgesamt 31,1 Mio. EUR (Vorjahr: 44,7 Mio. EUR). Schwerpunkte der Investitionstätigkeit waren vor allem Rationalisierungsinvestitionen sowie strategisch notwendige Projekte in Auslandsproduktionsstätten.

Mitarbeiter

Die Mitarbeiterzahl stieg zum 30. September 2008 um 195 Personen auf 5.770 Mitarbeiter an. Gründe hierfür waren unter anderem die Aufstockung der Mitarbeiterteams an den ausländischen Produktionsstätten, insbesondere bei den Neuengagements in Serbien und Mexiko.

Aktie

Die Turbulenzen an den Kapitalmärkten gewannen nach dem Zusammenbruch von Lehman Brothers im September noch einmal deutlich an Intensität. Weltweit mussten von den Regierungen umfangreiche Rettungspakete aufgelegt werden, um die Finanzhäuser zu stabilisieren. Diese neue Qualität der Finanzmarktkrise führte zu einem deutlichen Vertrauensverlust der Investoren in die internationalen Kapitalmärkte, die drastische Kursverluste verzeichnen mussten.

Der SDAX, in dem auch die INDUS-Aktie enthalten ist, verlor im dritten Quartal 2008 noch einmal kräftig. Der Schlussstand am 30. September lag bei 3.396,37 Punkten, dies entspricht einem Gesamtjahresminus von 34,6 %. Die INDUS-Aktie hat sich im Vergleich zum SDAX besser entwickelt, jedoch ist der Kursrückgang um 30,9 % auf 16,75 EUR nicht zufriedenstellend. Der Höchstkurs wurde im Mai mit 25,13 EUR markiert, während der Tiefstkurs infolge der Finanzmarktturbulenzen Ende September mit 16,20 EUR erreicht wurde. Die relative Stärke gegenüber dem SDAX führte zu einer höheren Gewichtung von INDUS von 2,51 % (30. Juni 2008: 2,45 %). Damit nimmt INDUS, gemessen an der Marktkapitalisierung, Platz zehn im 50 Unternehmen umfassenden SDAX ein. Das durchschnittliche Handelsvolumen an allen inländischen Börsenplätzen blieb trotz der Turbulenzen mit 47.252 Stück (Vorjahr: 49.828 Stück) nahezu konstant.

Für das Geschäftsjahr 2007 schüttete das Unternehmen eine unveränderte Dividende in Höhe von 1,20 EUR je Aktie an die Aktionäre aus. Dies beschlossen die Aktionäre im Rahmen der diesjährigen Hauptversammlung am 1. Juli 2008 in Köln ebenso wie die Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien mit großer Mehrheit. Die Gesamtausschüttungssumme an die Aktionäre infolge der Dividendenzahlung lag bei 22,0 Mio. EUR bzw. 41,2 % des Bilanzgewinns in der AG. Bezogen auf den Schlusskurs der INDUS-Aktie am 30. September errechnet sich eine Dividendenrendite von 7,2 %.

Nachtragsbericht

Im November 2008 beantragte die US-Tochtergesellschaft der GETRAG Gläubigerschutz nach Chapter 11. Hiervon betroffen ist auch SELZER hinsichtlich des Aufbaus einer US-Fertigungsstätte. Alle begonnenen Aktivitäten sind sofort gestoppt worden, bereits erhaltene Anzahlungen werden mit unseren Forderungen gegenüber GETRAG aufgerechnet. Das verbleibende Risiko dürfte im mittleren einstelligen Millionenbereich liegen.

Anfang November hat Dr. Winfried Kill, Gründer und langjähriger Vorstandsvorsitzender und bisheriger Aufsichtsratsvorsitzender der INDUS Holding AG, sein Aufsichtsratsmandat, das er seit Sommer 2002 innehatte, aus gesundheitlichen Gründen niedergelegt. Bis zur Neuwahl eines Aufsichtsratsvorsitzenden werden seine Aufgaben von Günter Kill als stellvertretendem Aufsichtsratsvorsitzenden wahrgenommen.

Neu in den Aufsichtsrat rückte mit Wirkung vom 7. November 2008 Burkhard Rosenfeld, der langjährig im Vorstand der INDUS Holding AG für Technik und Investitionen zuständig war. Die Bestellung durch das Amtsgericht gilt bis zum Ablauf der nächsten Hauptversammlung.

Risikobericht

Die INDUS Holding AG und die einzelnen Beteiligungsgesellschaften sind im Rahmen ihrer geschäftlichen Tätigkeiten einer Reihe von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Zu diesen Risiken zählen insbesondere Umfeld- und Branchen-, unternehmensstrategische, leistungswirtschaftliche und finanzwirtschaftliche Risiken sowie Personalrisiken. Diese Risiken wurden ausführlich im Risikobericht als Teil des Geschäftsberichts 2007 dargestellt und erläutert. Seitdem hat es keine wesentlichen Veränderungen der einzelnen Risiken und der Gesamtrisikolage gegeben. Der Geschäftsbericht 2007 steht zur weiteren Information unter www.indus.de zum Download bereit.

Prognosebericht

In den vergangenen Wochen haben sich die Perspektiven für die Weltwirtschaft drastisch eingetrübt. Die Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten haben auf die Realwirtschaft übergegriffen. Unsicherheit und Skepsis über die weitere wirtschaftliche Entwicklung führen zu einem sehr vorsichtigen Agieren der verschiedenen Marktteilnehmer, sodass die Investitionsbereitschaft und Investitionsfähigkeit derzeit nur eingeschränkt vorhanden ist. Die deutlich zurückgegangenen Energie- und Rohstoffpreise werden sich erst mittelfristig positiv auswirken, ebenso die Abschwächung des Eurokurses und der Rückgang der Inflation. Insgesamt erwarten die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute für 2008 eine Wachstumsrate des BIP von nur noch 1,7% und für 2009 noch bestenfalls ein Stagnationsszenario.

Vor diesem Hintergrund ist der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie für das Gesamtjahr 2008 noch optimistisch. Getragen von einem deutlich über dem Vorjahr liegenden Auftragsbestand wird unverändert eine Steigerung der nominalen Umsätze um rund 4 % erwartet. 2009 sollen die bauhauptgewerblichen Umsätze um 2,5 % zulegen. Ein ähnliches Bild zeichnet sich für den deutschen Maschinenbau ab. Unverändert erwartet der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) mit einem Produktionszuwachs von rund 5 % im Vergleich zu den Vorjahren eine Marktberuhigung. Erstmals soll dabei im deutschen Maschinenbau die Umsatzmarke von 200 Milliarden EUR überschritten werden.

Wesentlich vorsichtiger sind die ersten Prognosen für 2009, die lediglich von einer Stagnation ausgehen. Die deutsche Automobilindustrie wurde von der allgemein nachlassenden Nachfrage bereits in den vergangenen Monaten deutlich getroffen. Der Verband der Automobilindustrie erwartet nach einem schwachen Verlauf in den Monaten September und Oktober weitere Rückgänge und hat dementsprechend seine Jahresprognose um 3 % auf maximal 3,1 Mio. neu zugelassene Pkw gesenkt. Vom privaten Konsum sind auch im weiteren Jahresverlauf keine nennenswerten Impulse zu erwarten. Gleichwohl sollte die ruhigere Preisentwicklung in Verbindung mit den gestiegenen verfügbaren Einkommen zumindest zu einer leichten Stabilisierung führen.

Die merklich nachlassende wirtschaftliche Dynamik wird auch die Entwicklung der einzelnen Beteiligungsgesellschaften beeinflussen. Dies wird aber nur abgeschwächt der Fall sein. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass die Unternehmen dank ihrer jeweiligen hervorragenden Position in einer attraktiven Marktnische relativ robust auch in schwächeren konjunkturellen Phasen agieren. Im Zusammenspiel mit einem ausbalancierten Chancen-Risiko-Verhältnis im Gesamtportfolio ohne sogenannte Klumpenrisiken wird sich INDUS daher stabiler als der Gesamtmarkt entwickeln.

Die vorhandene komfortable Liquiditätssituation soll sukzessive dazu genutzt werden, weitere Akquisitionen zu tätigen und darüber hinaus das vorhandene Beteiligungsportfolio zielgerichtet zu entwickeln. Mit dem Erwerb der KÖSTER-Gruppe wurde ein erster Schritt unternommen.Weitere Schritte sollen in 2009 folgen. INDUS wird damit antizyklisch eine aktive Rolle am Beteiligungsmarkt spielen und verstärkt in das externe Wachstum investieren.

Trotz der deutlich nachlassenden konjunkturellen Dynamik bleibt die Zielsetzung, für das Gesamtjahr 2008 einen Jahresumsatz von rund 960 Mio. EUR bei einer operativen EBIT-Marge von ca. 10 % zu erreichen.

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

TEUR
Anhang
30. 9. 2008
3. Quartal
30. 9. 2007
3. Quartal
30. 9. 2008
9 Monate
30. 9. 2007
9 Monate
Umsatzerlöse 242.856 231.315 709.920 684.801
Sonstige betriebliche Erträge 2.308 1.440 6.490 6.172
Aktivierte Eigenleistungen 1.223 732 3.856 2.661
Bestandsveränderung 1.301 – 1.260 8.002 1.547
Materialaufwand – 120.411 – 107.561 – 344.839 – 325.404
Personalaufwand – 63.584 – 60.447 – 188.006 – 178.444
Abschreibungen – 9.858 – 9.438 – 29.707 – 29.737
Sonstiger betrieblicher Aufwand – 30.599 – 28.998 – 90.514 – 86.637
Ergebnis aus at equity bewerteten Anteilen 72 100 660 300
Übriges Finanzergebnis 12 138 129 315
Operatives Ergebnis (EBIT) 23.320 26.021 75.991 75.574
Zinserträge 1.096 281 2.922 766
Zinsaufwendungen – 9.100 – 7.979 – 21.771 – 19.579
Zinsergebnis – 8.004 – 7.698 – 18.849 – 18.813
Ergebnis vor Steuern 15.316 18.323 57.142 56.761
Steuern – 6.210 – 1.680 – 20.824 – 19.652
Ergebnis aufgegebener Geschäftsbereiche
(1)
517 392
Ergebnis nach Steuern 9.106 17.160 36.318 37.501
– davon Minderheitsanteile
– davon Anteile der INDUS-Aktionäre
– 219
8.887

17.160
– 499
35.819
– 287
37.214
Ergebnis je Aktie verwässert in EUR
(2)
Ergebnis je Aktie unverwässert in EUR
0,48
0,48
0,92
0,92
1,95
1,95
2,05
2,05
Ergebnis der INDUS-Aktionäre, bereinigt
um die Volatilität aus Zinssicherungen
10.100 17.752 35.375 36.185

Zusammenfassung aller im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen

TEUR 3. Quartal 2008 3. Quartal 2007 9 Monate 2008 9 Monate 2007
Unterschiedsbetrag aus Währungsumrechnung – 414 – 67 – 86 – 403
Veränderung der Marktwerte derivativer
Finanzinstrumente
– 935 – 300 825 719
Abgrenzung latenter Steuern 148 79 – 130 – 190
Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge
und Aufwendungen
– 1.201 – 288 609 126
Ergebnis nach Steuern 9.106 17.160 36.318 37.501
Insgesamt im Eigenkapital erfasste Erträge
und Aufwendungen
7.905 16.872 36.927 37.627
– davon Anteile anderer Gesellschafter
– davon Anteile der INDUS-Aktionäre
219
7.686

16.872
499
36.428
287
37.340

Konzernbilanz

Aktiva

TEUR Anhang 30. 9. 2008 31. 12. 2007
Geschäftswert/Goodwill 285.998 285.606
Immaterielle Vermögenswerte (3) 17.799 18.147
Sachanlagen (4) 240.773 239.381
Finanzanlagen 7.587 7.853
At equity bewertete Anteile 5.317 4.657
Sonstige langfristige Vermögenswerte 2.122 2.109
Latente Steuern 3.828 4.144
Langfristige Vermögenswerte 563.424 561.897
Liquide Mittel 102.813 77.617
Forderungen (5) 140.987 115.543
Vorräte (6) 176.825 161.351
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte 16.856 10.442
Laufende Ertragsteuern 3.642 4.463
Zum Verkauf stehende Aktiva
Kurzfristige Vermögenswerte 441.123 369.416
Bilanzsumme 1.004.547 931.313

KONZERNABSCHLUSS 1 7

Passiva

TEUR 30. 9. 2008 31. 12. 2007
Eingezahltes Kapital 172.930 162.955
Erwirtschaftetes Kapital 83.760 69.117
Eigenkapital der INDUS-Aktionäre 256.690 232.072
Minderheitsanteile am Kapital 1.961 2.058
Eigenkapital des Konzerns 258.651 234.130
Langfristige Finanzschulden 412.741 386.568
Pensionsrückstellungen 15.469 15.124
Sonstige langfristige Rückstellungen 2.581 2.452
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 8.121 8.435
Latente Steuern 20.562 18.705
Langfristige Schulden 459.474 431.284
Kurzfristige Finanzschulden 139.941 131.410
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 39.465 33.286
Sonstige kurzfristige Rückstellungen 41.881 28.834
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 52.079 61.986
Laufende Etragsteuern 13.056 10.383
Zum Verkauf stehende Passiva
Kurzfristige Schulden 286.422 265.899
Bilanzsumme 1.004.547 931.313

Konzern-Kapitalflussrechnung*

TEUR 30. 9. 2008 30. 9. 2007
Ergebnis nach Steuern 36.318 37.501
Abschreibungen/Zuschreibungen
– auf langfristige Vermögensgegenstände (ohne latente Steuern) 29.707 29.737
Steuern 20.824 19.652
Zinsergebnis 18.849 18.813
Cash Earnings aufgegebener Geschäftsbereiche – 100
Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen – 660 – 319
Sonstige zahlungsunwirksame Vorgänge – 160 – 51
Veränderungen der Rückstellungen 13.521 11.657
Zunahme (–)/Abnahme (+) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder
Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
– 45.458 – 37.553
Zunahme (+)/Abnahme (–) der Verbindlichkeiten und anderer Passiva, die nicht der
Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
3.527 – 10.519
Erhaltene/gezahlte Ertragsteuern – 16.459 – 18.775
Operativer Cashflow 60.009 50.043
Gezahlte Zinsen – 19.200 – 16.482
Erhaltene Zinsen 2.922 766
Cashflow aus Geschäftstätigkeit 43.731 34.327
Auszahlungen für Investitionen in
– immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen
– Finanzanlagen
– Anteilen voll konsolidierter Gesellschaften
– 31.143

– 25.730
– 716
Einzahlungen aus Abgängen von
– Anteilen voll konsolidierter Gesellschaften
– sonstigen Anlagen

266
– 18.268
Investitionstätigkeit aufgegebener Geschäftsbereiche – 6
Cashflow aus Investitionstätigkeit – 30.877 – 44.720
Auszahlungen Dividende – 21.785 – 21.600
Auszahlungen Minderheitsgesellschafter – 596 – 358
Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten 89.140 52.245
Auszahlungen aus der Tilgung von Krediten – 54.436 – 30.476
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 12.323 – 189
Zahlungswirksame Veränderung der liquiden Mittel 25.177 – 10.582
Wechselkursbedingte Änderung der liquiden Mittel 19 – 171
Liquide Mittel am Anfang der Periode 77.617 92.664
Liquide Mittel am Ende der Periode 102.813 81.911

* Vorjahreszahlen angepasst

Entwicklung Konzerneigenkapital

1. 1.–30. 9. 2008 Anfangs- Erfasste
bestand Dividenden- Aufwendungen Kapital- Endbestand
TEUR 1.1. 2008 ausschüttung und Erträge erhöhung 30. 9. 2008
Gezeichnetes Kapital 46.800 962 47.762
Kapitalrücklage 116.155 9.013 125.168
Eingezahltes Kapital 162.955 9.975 172.930
Angesammelte Gewinne 68.399 – 21.785 35.819 82.433
Rücklage für Währungsumrechnung 578 – 86 492
Rücklage für die Marktbewertung
von Finanzinstrumenten 140 695 835
Erwirtschaftetes Kapital 69.117 – 21.785 36.428 83.760
Eigenkapital der INDUS-Aktionäre 232.072 – 21.785 36.428 9.975 256.690
Anteile anderer Gesellschafter 2.058 – 596 499 1.961
Eigenkapital des Konzerns 234.130 – 22.381 36.927 9.975 258.651
1. 1.–30. 9. 2007 Anfangs- Erfasste
bestand Dividenden- Aufwendungen Kapital- Endbestand
TEUR 1.1. 2007 ausschüttung und Erträge erhöhung 30.9. 2007
Gezeichnetes Kapital 46.800 46.800
Kapitalrücklage 116.155 116.155
Eingezahltes Kapital 162.955 162.955
Angesammelte Gewinne 40.055 – 21.600 37.214 55.669
Rücklage für Währungsumrechnung 533 – 403 130
Rücklage für die Marktbewertung
von Finanzinstrumenten – 486 529 43
Erwirtschaftetes Kapital 40.102 – 21.600 37.340 55.842
Eigenkapital der INDUS-Aktionäre 203.057 – 21.600 37.340 218.797
Anteile anderer Gesellschafter 1.503 – 358 287 1.432
Eigenkapital des Konzerns 204.560 – 21.958 37.627 220.229

Die Rücklagen für die Währungsumrechnung und die Marktbewertung von Finanzinstrumenten enthalten noch nicht realisierte Gewinne und Verluste. Die Rücklage für die Marktbewertung von Finanzinstrumenten enthält die effizienten Anteile der Zinssicherungen.

Die Minderheitsanteile am Kapital betreffen die Fremdgesellschafter von Kapitalgesellschaften. Die Minderheitsanteile an Personengesellschaften werden nach IAS 32 aufgrund der prinzipiellen Kündbarkeit und damit Rückzahlbarkeit der Anteile als Fremdkapital klassifiziert und unter den sonstigen Verbindlichkeiten mit 5.358 TEUR (Vorjahr: 10.556 TEUR) ausgewiesen.

Allgemeines

Die INDUS Holding AG mit Sitz in Bergisch Gladbach, eingetragen im Handelsregister Köln unter HRB 46360, hat ihren nicht testierten Quartalsabschluss für das Geschäftsjahr 2008 in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) und deren Auslegungen durch das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) erstellt. Sind neue Standards zwingend anzuwenden, wird darüber gesondert berichtet. Ansonsten werden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wie im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2007 angewendet, die dort detailliert erläutert sind. Da der vorliegende Quartalsabschluss nicht den vollen Informationsumfang des Jahresabschlusses aufweist, ist dieser Abschluss im Kontext mit dem vorangegangenen Jahresabschluss zu betrachten.

Der Konzernabschluss ist in Euro (EUR) aufgestellt, sofern nicht anders vermerkt, werden alle Beträge in Tausend Euro (TEUR) angegeben.

Schätzungen und Annahmen: Die Erstellung des Konzernabschlusses ist beeinflusst von Ansatz- und Bewertungsmethoden sowie Annahmen und Schätzungen, die sich auf Höhe und Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte, Schulden und Eventualschulden sowie Aufwendungen und Erträge auswirken. Wenn Zukunftserwartungen abzubilden sind, können die tatsächlichen Werte von den Schätzungen abweichen. Verändert sich die ursprüngliche Schätzungsgrundlage, so wird die Bilanzierung der entsprechenden Positionen erfolgswirksam angepasst.

Ertragsteuern: Der Ertragsteueraufwand wird im Quartalsabschluss auf Grundlage der jeweils aktuellen Steuerplanung errechnet.

Konsolidierungskreis

Im Konzernabschluss werden alle Tochterunternehmen voll konsolidiert, bei denen die INDUS Holding AG mittelbar oder unmittelbar über die Möglichkeit verfügt, deren Finanz- und Geschäftspolitik zum Nutzen der INDUS-Gruppe zu bestimmen. Assoziierte Unternehmen, auf deren Finanz- und Geschäftspolitik ein maßgeblicher Einfluss ausgeübt werden kann, werden nach der Equity-Methode einbezogen. Gesellschaften, die im Laufe des Geschäftsjahres erworben wurden, sind ab dem Zeitpunkt des Übergangs der Kontrolle über die Finanz- und Geschäftspolitik einbezogen. Gesellschaften, die veräußert werden, sind ab dem Zeitpunkt des wirtschaftlichen Übergangs nicht mehr einbezogen. Ab dem Zeitpunkt des Beschlusses zur Veräußerung werden die Gesellschaften als "zur Veräußerung gehalten" klassifiziert.

Unternehmenszusammenschlüsse nach IFRS 3

In den ersten neun Monaten 2008 wurden keine neuen Gesellschaften erworben.

In den ersten neun Monaten 2007 wurde die Beteiligung OBUK Haustürfüllungen GmbH & Co. KG zu 75 % erworben. Gemäß IFRS 3.61 f. wurde die Erstkonsolidierung mit vorläufigen Werten durchgeführt, die zum Jahresabschluss 2007 angepasst wurden.

Unternehmensabgänge nach IFRS 5

Im Geschäftsjahr 2007 wurde die Beteiligung an der MAPOTRIX Dehnfugen GmbH & Co. KG zu 90 % der Geschäftsanteile im Rahmen eines Management-Buy-outs an den Geschäftsführer verkauft. Die Gewinn- und Verlustrechnung dieser Gesellschaft wurde bereits als Ergebnis aufgegebener Geschäftsbereiche ausgewiesen.

[1] Ergebnis aufgegebener Geschäftsbereiche

Diese Position enthält das Nachsteuer-Ergebnis der MAPOTRIX Dehnfugen GmbH & Co. KG. Der Steueraufwand, resultierend aus dem laufenden Ergebnis der aufgegebenen Geschäftsbereiche, betrug 0 TEUR (Vorjahr: 238 TEUR).

[2] Ergebnis je Aktie

Das Ergebnis je Aktie betrifft nach IAS 33 das Konzernergebnis nach Steuern aus dem fortzuführenden Geschäft und ist daher bereinigt um das Ergebnis der aufgegebenen Geschäftsbereiche mit 0,00 EUR je Aktie (Vorjahr: 0,03 EUR je Aktie). Die Zahl der Aktien erhöhte sich von 18.000.000 Stück im ersten Quartal 2007 auf 18.370.033 Stück im ersten Quartal 2008. Im Falle der Ausübung des genehmigten Kapitals sind Verwässerungen zukünftig möglich. Das zugrunde gelegte Ergebnis ermittelt sich aus dem Ergebnis der INDUS-Aktionäre, bereinigt um das Ergebnis der aufgegebenen Geschäftsbereiche.

Erläuterungen zum Zinsergebnis:

Das Zinsergebnis enthält Aufwand aus Gewinnanteilen von Minderheitsanteilen an Personengesellschaften in Höhe von –755 TEUR (Vorjahr: –1.093 TEUR). Weiterhin beeinflussen die Veränderung der Marktwerte für die Zinsswaps, für die kein Micro-Hedging vorliegt, das Zinsergebnis mit 591 TEUR (Vorjahr: 1.436 TEUR). Das operative Zinsergebnis aus der laufenden Finanzierung gegenüber Dritten beträgt somit –18.685 TEUR (Vorjahr: –19.156 TEUR).

Erläuterungen zu ausgewählten Bilanzpositionen:

[3] Immaterielle Vermögenswerte

TEUR 30. 9. 2008 31. 12. 2007
Aktivierte Entwicklungskosten 8.431 7.256
Schutzrechte, Konzessionen, sonstige immaterielle Vermögenswerte 9.368 10.891
Summe 17.799 18.147

[4] Sachanlagen

TEUR 30. 9. 2008 31. 12. 2007
Grundstücke und Gebäude 119.535 119.209
Technische Anlagen und Maschinen 81.172 85.491
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 28.639 27.693
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 11.427 6.988
Summe 240.773 239.381

[5] Forderungen

TEUR 30. 9. 2008 31. 12. 2007
Forderungen an Kunden 128.286 109.140
Zukünftige Forderungen aus kundenspezifischen Fertigungsaufträgen 11.703 5.364
Forderungen an assoziierte Unternehmen 998 1.039
Summe 140.987 115.543

[6] Vorräte

TEUR 30. 9. 2008 31. 12. 2007
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 62.513 58.720
In Arbeit befindliche Erzeugnisse 42.333 40.552
Fertige Erzeugnisse und Waren 69.824 60.680
Geleistete Anzahlungen 2.155 1.399
Summe 176.825 161.351

Segmentberichterstattung

Im vorliegenden Zwischenbericht wurde die Berichtsstruktur des vorangegangenen Jahresabschlusses unverändert beibehalten, mit der Ausnahme, dass die MAPOTRIX Dehnfugen GmbH & Co. KG im Jahr 2007 nicht mehr in den Berichtszahlen enthalten ist.

Primäres Berichtsformat: nach Geschäftsbereichen

3. Quartal 2008
TEUR
Bau-
industrie
Maschinen-
bau
Automobil-
industrie
Konsum-
güter
Übrige
Beteiligungen
Summe
Umsatzerlöse 56.119 42.696 75.702 26.536 51.253 252.306
Innenumsätze – 539 – 356 – 3.480 – 2.197 – 2.878 – 9.450
Segmentumsatz mit Dritten 55.580 42.340 72.222 24.339 48.375 242.856
Operatives Ergebnis (EBIT) 6.867 5.377 5.569 2.884 2.623 23.320
EBIT aufgegebener Geschäftsbereiche
Abschreibungen 1.135 724 4.631 1.510 1.858 9.858
– davon aus Erstkonsolidierung 335 54 902 6 453 1.750
– davon Impairment
Mitarbeiter 899 694 2.087 751 1.339 5.770
3. Quartal 2007
TEUR
Bau-
industrie
Maschinen-
bau
Automobil-
industrie
Konsum-
güter
Übrige
Beteiligungen
Summe
Umsatzerlöse 55.546 38.674 65.290 28.066 50.083 237.659
Innenumsätze – 202 – 303 – 1.652 – 1.963 – 2.224 – 6.344
Segmentumsatz mit Dritten 55.344 38.371 63.638 26.103 47.859 231.315
Operatives Ergebnis (EBIT) 6.573 5.065 7.095 1.734 5.554 26.021
EBIT aufgegebener Geschäftsbereiche 497 497
Abschreibungen
– davon aus Erstkonsolidierung
– davon Impairment
1.141
322
694
74
4.113
930
1.644
14
1.846
541
9.438
1.880
Mitarbeiter 866 670 1.931 865 1.243 5.575

24 KONZERNANHANG

9 Monate 2008
TEUR
Bau-
industrie
Maschinen-
bau
Automobil-
industrie
Konsum-
güter
Übrige
Beteiligungen
Summe
Umsatzerlöse 163.186 121.018 221.204 81.709 151.070 738.187
Innenumsätze – 1.489 – 1.111 – 10.777 – 6.549 – 8.341 – 28.267
Segmentumsatz mit Dritten 161.697 119.907 210.427 75.160 142.729 709.920
Operatives Ergebnis (EBIT) 19.472 14.962 20.576 10.040 10.941 75.991
EBIT aufgegebener Geschäftsbereiche
Abschreibungen 3.521 2.140 14.084 4.493 5.469 29.707
– davon aus Erstkonsolidierung
– davon Impairment
1.139
161
2.704
16
1.364
5.384
Mitarbeiter 899 694 2.087 751 1.339 5.770
9 Monate 2007
TEUR
Bau-
industrie
Maschinen-
bau
Automobil-
industrie
Konsum-
güter
Übrige
Beteiligungen
Summe
Umsatzerlöse 160.370 113.425 194.734 87.019 149.156 704.704
Innenumsätze – 569 – 853 – 5.318 – 6.423 – 6.740 – 19.903
Segmentumsatz mit Dritten 159.801 112.572 189.416 80.596 142.416 684.801
Operatives Ergebnis (EBIT) 20.109 14.784 19.023 8.115 13.543 75.574
EBIT aufgegebener Geschäftsbereiche 392 392
Abschreibungen
– davon aus Erstkonsolidierung
– davon Impairment
3.430
1.007
2.235
271
13.101
2.800
5.136
153
5.835
1.852
29.737
6.082
Mitarbeiter 866 670 1.931 865 1.243 5.575

Sekundäres Berichtsformat: nach Regionen

Segmentumsatz mit Dritten 140.785 53.036 49.035 242.856
Innenumsätze – 8.245 – 654 – 551 – 9.450
Umsatzerlöse 149.030 53.690 49.586 252.306
3. Quartal 2008
TEUR
Deutschland Europa Rest der Welt Summe
Innenumsätze
Segmentumsatz mit Dritten
– 6.162
141.623
– 144
64.128
– 38
25.564
– 6.344
231.315
Umsatzerlöse 147.785 64.272 25.602 237.659
3. Quartal 2007
TEUR
Deutschland Europa Rest der Welt Summe
Segmentumsatz mit Dritten 422.150 159.966 127.804 709.920
Innenumsätze – 25.120 – 1.994 – 1.153 – 28.267
Umsatzerlöse 447.270 161.960 128.957 738.187
9 Monate 2008
TEUR
Deutschland Europa Rest der Welt Summe
9 Monate 2007
TEUR Deutschland Europa Rest der Welt Summe
Umsatzerlöse 435.802 181.432 87.470 704.704
Innenumsätze – 19.564 – 289 – 50 – 19.903
Segmentumsatz mit Dritten 416.238 181.143 87.420 684.801

Beziehungen zu nahestehenden Personen

Die Beziehungen zu nahestehenden Personen betreffen im Wesentlichen die laufenden Vergütungen von Mitgliedern des Managements in Schlüsselpositionen, des Vorstands und des Aufsichtsrates.Weiterhin bestehen Beraterverträge und Miet- oder Leasingverträge zu Minderheitsgesellschaftern bzw. deren Angehörigen und Geschäftsvorgänge zu assoziierten Unternehmen.

Im Quartalsabschluss 2008 ist über keine wesentlichen Veränderungen der Verhältnisse gegenüber dem Jahresabschluss 2007 zu berichten.

Ereignisse nach dem Quartalsstichtag

Mit wirtschaftlicher Wirkung zum 1. Oktober 2008 wurden 100 % der Anteile an der Anneliese KÖSTER GmbH & Co. KG, Ennepetal, (KÖCO) erworben. Zu KÖCO gehören die operative KÖSTER & Co. GmbH, Ennepetal, sowie weitere tschechische und italienische Produktions- und Vertriebstöchter.

Die KÖSTER-Gruppe ist durch ein dynamisches Wachstum gekennzeichnet. Im Geschäftsjahr 2008 werden mit ca. 100 Mitarbeitern rund 23 Mio. EUR Umsatz bei einem Exportanteil von ca. 70 % erwartet.

Prüferische Durchsicht des Konzernabschlussprüfers

Weder der Quartalsabschluss zum 30. September 2008 noch der Abschluss zum 30. September 2007 wurden einer prüferischen Durchsicht unterzogen.

INDUS Holding AG Kölner Straße 32 51429 Bergisch Gladbach Postfach 10 03 53 51403 Bergisch Gladbach Telefon: 0 22 04/40 00-0 Telefax: 0 22 04/40 00-20 Internet: www.indus.de E-Mail: indus @ indus.de

Ansprechpartner für Investor Relations:

Haubrok Investor Relations GmbH Michael Werneke Kaistraße 16 40221 Düsseldorf Telefon: 02 11/3 01 26-109 Telefax: 02 11/3 01 26-5109 E-Mail: [email protected] Internet: www.haubrok.de

Herausgeber: INDUS Holding AG, Bergisch Gladbach

Redaktion: Haubrok Investor Relations GmbH, Düsseldorf

Konzept/Gestaltung: Baisch Creative Consulting, Düsseldorf

Satz und Lithos: ADDON Technical Solutions, Düsseldorf

Druck: KleverDigital, Bergisch Gladbach

Dieser Neunmonatsbericht liegt auch in englischer Sprache vor. Beide Fassungen dieses Berichts stehen im Internet unter www.indus.de zur Ansicht oder zum Download bereit.

Der Neunmonatsbericht enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Gründe hierfür können verschiedene Risikofaktoren und Ungewissheiten sein, wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Wechselkursschwankungen sowie weitere Einflussfaktoren. Die INDUS Holding AG übernimmt keinerlei Verpflichtung, die in diesem Neunmonatsbericht enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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