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1&1 AG Interim / Quarterly Report 2024

May 8, 2024

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Interim / Quarterly Report

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Finanzbericht: 34357719

1&1 AG

Montabaur

Quartalsmitteilung Q1 2024

Quartalsmitteilung

Q1 2024

Daten & Fakten

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Ausgewählte Kennziffern 3M 2024 3M 2023 Veränderung Q4 2023 Q3 2023 Q2 2023
Ergebnis (in Mio. €)
Umsatz 1.024,4 1.021,0 0,3 % 1.064,9 1.038,7 972,1
Service-Umsatz 821,9 788,9 4,2 % 824,3 834,3 795,7
Hardware- und Sonstiger Umsatz 202,5 232,1 -12,8 % 240,6 204,4 176,4
EBITDA 182,3 182,1 0,1 % 142,7 159,1 169,9
EBITDA Segment Access 224,7 201,3 11,6 % 201,3 192,1 191,5
EBITDA Segment 1&1 Mobilfunknetz -42,4 -19,2 -58,6 -33,0 -21,6
EBIT 117,9 133,4 -11,6 % 92,1 109,6 120,7
EBIT ohne PPA-Abschreibungen 132,2 147,7 -10,5 % 106,4 123,8 135,0
EBT 118,8 134,8 -11,9 % 94,9 112,4 122,8
EBT ohne PPA-Abschreibungen 133,1 149,1 -10,7 % 109,2 126,6 137,1
Ergebnis je Aktie in EUR 0,47 0,53 -11,3 % 0,35 0,42 0,49
Ergebnis je Aktie in EUR ohne PPA-Abschreibungen 0,53 0,59 -10,2 % 0,41 0,47 0,54
Cashflow (in Mio. €)
Nettoeinzahlungen der betrieblichen Tätigkeit 88,5 99,8 -11,3 % 12,6 190,0 -76,8
Nettoauszahlungen im Investitionsbereich -69,4 -93,4 25,7 % 56,2 -180,6 92,6
Free Cashflow 78,5 59,6 31,7 % -149,3 137,2 -117,6

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31.03.2024 31.12.2023 Veränderung 31.12.2023 30.09.2023 30.06.2023
Mitarbeiter (inkl. Vorstand)
Gesamt per Ende März 3.366 3.320 1,4 % 3.320 3.244 3.237
Kundenverträge (in Mio.)
Access, Verträge 16,30 16,26 0,2 % 16,26 16,11 15,96
davon Mobile Internet 12,29 12,25 0,3 % 12,25 12,10 11,91
davon Breitband (ADSL, VDSL, FTTH) 4,01 4,01 0,0 % 4,01 4,01 4,05
Bilanz (in Mio. €)
Kurzfristige Vermögenswerte 1.969,2 1.927,8 2,1 % 1.927,8 2.043,2 1.891,2
Langfristige Vermögenswerte 5.868,7 5.812,5 1,0 % 5.812,5 5.627,4 5.610,9
Eigenkapital 5.970,4 5.887,1 1,4 % 5.887,1 5.825,4 5.751,8
Bilanzsumme 7.837,9 7.740,3 1,3 % 7.740,3 7.670,6 7.502,2
Eigenkapitalquote 76,2 % 76,1 % 76,1 % 75,9 % 76,7 %

Brief des Vorstands

Sehr geehrte Damen und Herren,

das neue Jahr hat für 1&1 gut begonnen. Wir konnten die Anzahl unserer Kundenverträge und unser EBITDA steigern.

Nach dem Start der mobilen Dienste Ende 2023 stand in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2024 - neben dem Tagesgeschäft - der weitere Ausbau unseres Mobilfunknetzes sowie der Start der Migration unserer über 12 Millionen Mobilfunkkunden von Fremdnetzen auf das neue 1&1 Mobilfunknetz im Vordergrund.

Nach Abschluss des 1. Quartals 2024 können wir festhalten: Die Migration unserer Bestandskunden auf das neue Netz ist erfolgreich angelaufen - ca. 700.000 Kundinnen und Kunden nutzten Ende März 2024 bereits das 1&1 O-RAN. Dass die neuartige Open-RAN-Technologie reibungslos funktioniert, zeigen auch erste Netztests durch connect, teltarif und Inside Digital, die das 1&1 O-RAN gut bewerten.

Das 1&1 O-RAN wächst Tag für Tag. Auch bei der passiven Infrastruktur, den Antennenstandorten, kommen wir zunehmend besser voran. So hatten wir zum Ende des ersten Quartals rund 1.334 Funkmasten übernommen, die wir sukzessive mit Gigabitantennen ausstatten und an Glasfaser anschließen. Als vierter Netzbetreiber und Innovationsführer sind wir angetreten, um einen Unterschied im deutschen Mobilfunkmarkt zu machen.

Seit nunmehr 30 Jahren steht 1&1 als einer der führenden deutschen Telekommunikationsanbieter dafür, den Wettbewerb mit innovativen und attraktiven Angeboten zu beleben und zu gestalten. Dabei ist 1&1 bekannt für ein attraktives Preis/​Leistungs-Verhältnis. Doch neben guten Angeboten zählen auch Qualität und Service zu unseren Differenzierungsmerkmalen gegenüber Privat- und Geschäftskunden. So konnten wir uns auch im ersten Quartal erneut über eine Auszeichnung freuen, die unsere hohen Ansprüche unterstreicht. 1&1 wurde als Netzbetreiber im connect Test der Mobilfunk-Hotlines 2024 mit der Note "sehr gut" ausgezeichnet. Insbesondere in den Kategorien "Fachkompetenz" und "Erreichbarkeit" konnte 1&1 punkten. In der Wertung der Alternativ-Anbieter gewann unsere Discount-Marke yourfone mit der Note "überragend" den Testsieg.

Und nun zum operativen Geschäft

1&1 konnte seinen Wachstumskurs im Geschäftsjahr 2024 fortsetzen und den Kundenbestand sowie das EBITDA erneut steigern.

Konkret legte die Zahl der Kundenverträge um 40.000 auf 16,30 Millionen Verträge (31. Dezember 2023: 16,26 Millionen Verträge) zu. Das Wachstum basierte auf neu gewonnenen Mobile Internet-Verträgen, die sich zum Ende des ersten Quartals 2024 auf 12,29 Millionen beliefen, während sich die Anzahl unserer 4,01 Millionen Breitband-Anschlüsse nicht veränderte.

Der margenstarke Service-Umsatz belief sich im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2024 auf 821,9 Millionen Euro (3M 2023: 788,9 Millionen Euro) und lag damit um 4,2 Prozent über dem Niveau des ersten Quartals 2023. Der gesamte Umsatz stieg um 0,3 Prozent bzw. 3,4 Millionen Euro auf 1.024,4 Millionen Euro (3M 2023: 1.021,0 Millionen Euro).

Sonstige Umsatzerlöse, die im Wesentlichen aus der vorgezogenen Realisierung von Hardware-Umsätzen (insbesondere aus Investitionen in Smartphones, die von den Kunden über die vertragliche Mindestlaufzeit in Form von höheren Paketpreisen zurückgezahlt werden) resultieren, reduzierten sich um -12,8 Prozent bzw. -29,6 Millionen Euro auf 202,5 Millionen Euro (3M 2023: 232,1 Millionen Euro). Das Hardware-Geschäft ist margenschwach. Es schwankt saisonal und hängt von der Attraktivität neuer Geräte und den Modellzyklen der Hersteller ab.

Das EBITDA im operativen Segment Access legte im ersten Quartal 2024 um 11,6 Prozent auf 224,7 Millionen Euro (3M 2023: 201,3 Millionen Euro) zu. Gleichzeitig erhöhten sich die Anlaufkosten für den Bau des 1&1 Mobilfunknetzes planmäßig auf -42,4 Millionen Euro (3M 2023: -19,2 Millionen Euro). Trotz dieser erhöhten Anlaufkosten legte das EBITDA insgesamt um 0,2 Millionen EUR auf 182,3 Millionen Euro (3M 2023: 182,1 Millionen Euro) zu.

Aufgrund gestiegener Abschreibungen, insbesondere infolge des Ende 2023 erfolgten Starts der mobilen Dienste im 1&1 Mobilfunknetz in Höhe von -64,4 Millionen Euro (3M 2023: -48,7 Millionen Euro), verringerte sich das EBIT auf 117,9 Millionen Euro (3M 2023: 133,4 Millionen Euro). Damit einhergehend belief sich das Ergebnis je Aktie (EPS) im ersten Quartal 2024 auf 0,47 Euro (3M 2023: 0,53 Euro). Ohne die Auswirkungen aus PPA-Abschreibungen betrug das Ergebnis je Aktie 0,53 Euro (3M 2023: 0,59 Euro).

Der Free Cashflow lag im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2024 bei 78,5 Millionen Euro (Vorjahr: 59,6 Millionen Euro). Im Free Cashflow enthalten sind Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte (Cash-CAPEX) in Höhe von 10,1 Millionen Euro (3M 2023: 40,2 Millionen Euro), die vor allem den Ausbau unseres Mobilfunknetzes betreffen. Das im Vergleich zum Vorjahr geringere Investitionsvolumen ergibt sich aus einem Phasing-Effekt.

Für das Geschäftsjahr 2024 bestätigen wir unsere Prognose und erwarten beim Service-Umsatz unverändert ein Wachstum um 4 Prozent auf ca. 3,37 Milliarden Euro (2023: 3,243 Milliarden Euro). Das EBITDA soll um 10 Prozent auf ca. 720 Millionen Euro (2023: 653,8 Millionen Euro) zulegen. Dazu soll das Segment Access mit einem Wachstum von 12 Prozent auf ca. 880 Millionen Euro (2023: 786,2 Millionen Euro) beitragen, während die Anlaufkosten für den Bau des 5G-Netzes im Segment 1&1 Mobilfunknetz nur moderat auf ca. -160 Millionen Euro zunehmen sollen (2023: - 132,4 Millionen Euro). Das Investitionsvolumen (Cash-Capex) wird voraussichtlich um ca. 28 Prozent auf rund 380 Millionen Euro steigen (2023: 295,6 Millionen Euro).

1&1 ist für die nächsten Schritte der Unternehmensentwicklung gut aufgestellt. Wir blicken optimistisch in die Zukunft. Unser besonderer Dank gilt allen Mitarbeitenden für den engagierten Einsatz sowie unseren Aktionären und Geschäftspartnern für das der 1&1 entgegengebrachte Vertrauen.

Beste Grüße aus Montabaur

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Ralph Dommermuth Markus Huhn Alessandro Nava

Montabaur, im Mai 2024

Quartalsmitteilung zum 31. März 2024

Grundlagen des Konzerns

Geschäftsmodell

1&1 - einziger MBA MVNO im deutschen Mobilfunkmarkt und Aufbau des 1&1 Mobilfunknetzes

Die 1&1 Gruppe mit der 1&1 Aktiengesellschaft, Montabaur als börsennotiertem Mutterunternehmen (im Folgenden "1&1 AG" oder zusammen mit ihren Tochterunternehmen "1&1" bzw. "Konzern") ist ein in Deutschland tätiger Telekommunikationsanbieter und betreibt ein eigenes Mobilfunknetz. Die Steuerung des Konzerns erfolgt über zwei Geschäftssegmente: Access und 1&1 Mobilfunknetz.

Geschäftsverlauf

Entwicklung im Segment Access

Im Segment Access sind die kostenpflichtigen Mobile-Internet und Breitband-Produkte des Konzerns inklusive der damit verbundenen Anwendungen (wie Heimvernetzung, Online-Storage, Telefonie, Video-on-Demand oder IP-TV) zusammengefasst.

1&1 hält mehr als 16,30 Millionen Verträge in den Produktbereichen Breitband und Mobilfunk und ist damit ein in Deutschland führender Internet-Spezialist. Um den Kunden eine bestmögliche Netzabdeckung zu ermöglichen, nutzt 1&1 während des Baus des 1&1 Mobilfunknetzes National Roaming Vorleistungen von Telefónica. Diese National Roaming Vorleistungen sollen spätestens ab Oktober 2024 von der Vodafone bezogen werden. Des Weiteren kann 1&1 über die ebenfalls wie 1&1 zum Konzernverbund der United Internet AG zugehörige Schwestergesellschaft 1&1 Versatel GmbH, Düsseldorf, (im Folgenden "1&1 Versatel") eines der größten Glasfasernetze Deutschlands nutzen. Darüber hinaus kann 1&1 durch eine Vereinbarung mit 1&1 Versatel regionale Netze und Breitband-Hausanschlüsse von City Carriern sowie der Deutschen Telekom vermarkten. Dabei hebt sich 1&1 durch die Erweiterung der Komplettpakete mit Endgeräten, selbst entwickelten Applikationen und Services vom Wettbewerb ab.

Wie im Geschäftsjahr 2023 hat 1&1 im Segment Access auch im ersten Quartal 2024 wieder in die Gewinnung neuer Kunden sowie in den Erhalt bestehender Kundenbeziehungen investiert. Der Fokus lag dabei auf der Vermarktung von Mobile-Internet-Verträgen.

So konnte die Zahl der kostenpflichtigen Verträge im Segment Access in den ersten drei Monaten des Jahres 2024 um 40.000 Verträge auf 16,30 Millionen erhöht werden. Der Zuwachs an Kundenverträgen ist dem Mobile Internet-Geschäft zuzuschreiben, diese belaufen sich zum 31. März 2024 auf 12,29 Millionen Verträge. Die Breitband-Verträge blieben stabil mit 4,01 Millionen Verträgen auf dem Niveau vom 31. Dezember 2023.

Entwicklung der Access-Verträge in den ersten drei Monaten 2024 (in Millionen)

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31.03.2024 31.12.2023 Veränderung
Access, Verträge gesamt 16,30 16,26 + 0,04
davon Mobile Internet 12,29 12,25 + 0,04
davon Breitband-Anschlüsse 4,01 4,01 0,00

Die Vermarktung der Kundenverträge erfolgt im Berichtssegment Access, während das Segment 1&1 Mobilfunknetz Infrastrukturvorleistungen herstellt. Entsprechend werden die externen Umsatzerlöse ausschließlich im Segment Access erzielt. Die Segmentberichterstattung orientiert sich an der internen Organisationsund Berichtsstruktur.

Der Umsatz im Segment Access erhöhte sich zum 31. März 2024 um 3,4 Millionen Euro auf 1.024,4 Millionen Euro (3M 2023: 1.021,0 Millionen Euro), der darin enthaltene margenstarke Service-Umsatz stieg um 4,2 Prozent auf 821,9 Millionen Euro (3M 2023: 788,9 Millionen Euro). Der Anstieg des Service-Umsatzes ist sowohl auf eine höhere Teilnehmerzahl als auch auf eine gestiegene Wertigkeit der Kundenverträge zurückzuführen. Der Materialaufwand im Segment Access reduzierte sich um 25,9 Millionen Euro auf 652,0 Millionen Euro (3M 2023: 677,9 Millionen Euro). Das Bruttoergebnis vom Umsatz im Segment Access ist somit von 343,1 Millionen Euro auf 372,4 Millionen Euro gestiegen.

Das Segment-EBITDA lag bei 224,7 Millionen Euro (3M 2023: 201,3 Millionen Euro).

Wesentliche Umsatz- und Ergebniskennzahlen im Segment Access (in Millionen Euro)

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3M 2024 3M 2023 Veränderung
Umsatz 1.024,4 1.021,0 + 0,3 %
Service-Umsatz 821,9 788,9 + 4,2 %
EBITDA 224,7 201,3 + 11,6 %

Segment 1&1 Mobilfunknetz

Seit dem Start der mobilen Dienste im 1&1 Mobilfunknetz am 8. Dezember 2023 ist das 1&1 Mobilfunknetz voll funktionstüchtig. Während Neukunden seitdem direkt auf das eigene Netz geschaltet werden, läuft die Migration der Bestandskunden seit Beginn des Jahres 2024 erfolgreich an. Auch erste Testergebnisse renommierter Fachzeitschriften (connect, teltarif und Inside Digital) haben die hohe Leistungsfähigkeit des 1&1 Mobilfunknetzes bestätigt.

Das EBITDA im Segment 1&1 Mobilfunknetz betrug -42,4 Millionen Euro (3M 2023: -19,2 Millionen Euro). Die Veränderung resultiert aus den planmäßig gestiegenen Kosten für den weiteren Ausbau des 1&1 Mobilfunknetztes, die Vorbereitung und den Start der Migration der Bestandskunden auf das eigene 1&1 Mobilfunknetz sowie den Betrieb. Auch sind Kosten für die Vorbereitung der Zusammenschaltung des 1&1 Mobilfunknetzes mit dem Vodafone-Netz im Rahmen von National Roaming angefallen.

In den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2024 wurden Umsatzerlöse durch die Bereitstellung von Mobilfunkvorleistungen an das Segment Access in Höhe von 0,9 Millionen Euro erzielt.

Der Cash-Capex liegt bei 7,5 Millionen Euro (3M 2023: 37,5 Millionen Euro). Planmäßig wird das erwartete Investitionsvolumen im Laufe des Jahres deutlich ansteigen.

Lage des Konzerns

Ertragslage im Konzern

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3M 2024 3M 2023
Mio. € Mio. €
--- --- ---
Umsatzerlöse 1.024,4 1.021,0
Umsatzkosten -725,2 -712,5
Bruttoergebnis vom Umsatz 299,2 308,5
Vertriebskosten -129,6 -126,2
Verwaltungskosten -29,3 -28,2
Sonstige betriebliche Erträge /​ Aufwendungen 8,1 6,1
Wertminderungsaufwendungen -30,5 -26,8
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit 117,9 133,4
Finanzergebnis 0,9 1,4
Ergebnis vor Steuern 118,8 134,8
Steueraufwendungen -36,1 -40,8
Konzernergebnis 82,7 94,0

Der 1&1 Konzern setzte im ersten Quartal 2024 seinen Wachstumskurs unverändert fort. Wie auch in den Vorjahren ist das Vertragskundengeschäft der Wachstumstreiber für den 1&1 Konzern. So konnte auch im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2024 die Zahl der kostenpflichtigen Kundenverträge gegenüber dem Vorjahr um 0,2 Prozent auf 16,30 Millionen Verträge gesteigert werden.

Die Umsatzerlöse stiegen in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2024 von 1.021,0 Millionen Euro im ersten Quartal 2023 um 0,3 Prozent auf 1.024,4 Millionen Euro. Die nachhaltigen und margenstarken Service-Umsätze, welche im Wesentlichen aus den Abrechnungen bestehender Kundenverhältnisse resultieren, sind um 4,2 Prozent auf 821,9 Millionen Euro gestiegen. Die positive Entwicklung der Service-Umsätze resultierte aus der weiterhin steigenden Zahl an Vertragskunden und den damit verbundenen monatlichen Entgelten. Auch die Wertigkeit der einzelnen Vertragsverhältnisse hat sich gegenüber dem Vorjahr erhöht.

Die sonstigen Umsätze, welche im Wesentlichen Umsätze aus der Realisierung von Hardware-Umsätzen (insbesondere aus Investitionen in Smartphones, die von den Kunden über die vertragliche Mindestlaufzeit in Form von höheren Paketpreisen zurückgezahlt werden) beinhalten, verzeichneten im ersten Quartal 2024 einen Rückgang von 12,8 Prozent auf 202,5 Millionen Euro (3M 2023: 232,1 Millionen Euro). Dieses Geschäft schwankt saisonal und hängt von der Attraktivität neuer Geräte und den Modellzyklen der Hersteller ab. Diese Umsatzschwankungen haben jedoch keine wesentlichen Auswirkungen auf die EBITDA-Entwicklung.

Die Umsatzkosten erhöhten sich im ersten Quartal 2024 um 12,7 Millionen Euro bzw. 1,8 Prozent auf 725,2 Millionen Euro (3M 2023: 712,5 Millionen Euro). Die Umsatzkosten im Geschäftssegment Access sind gegenüber dem Vorjahr um 3,8 Prozent gesunken und betrugen 660,8 Millionen Euro (3M 2023: 686,6 Millionen Euro). Der Rückgang der Umsatzkosten im Segment Access ist insbesondere auf den rückläufigen Verkauf von Smartphones und anderer Hardware zurückzuführen.

Die Umsatzkosten im Segment 1&1 Mobilfunknetz betrugen 65,3 Millionen Euro (3M 2023: 25,9 Millionen Euro) und betrafen im Wesentlichen die Kosten für Auf- und Ausbau sowie den Betrieb des 1&1 Mobilfunknetzes. Die Abschreibungen in den Umsatzkosten betrugen in den ersten drei Monaten 2024 26,5 Millionen Euro (3M 2023: 10,3 Millionen Euro). Ursächlich für den Anstieg sind die Abschreibungen auf die Netztechnik in Höhe von 15,3 Millionen Euro. Unverändert zum Vorjahr enthalten die Umsatzkosten Abschreibungen auf Mobilfunklizenzen in Höhe von 10,2 Millionen Euro.

Die Bruttomarge betrug 29,2 Prozent (3M 2023: 30,2 Prozent). Das Bruttoergebnis vom Umsatz verringerte sich infolge der in den Umsatzkosten enthaltenen höheren Aufwendungen im Segment 1&1 Mobilfunknetz von 308,5 Millionen Euro um 3,0 Prozent bzw. 9,3 Millionen Euro auf 299,2 Millionen Euro.

Die Vertriebskosten erhöhten sich durch weiter intensivierte Werbe- und Marketingaktivitäten um 3,4 Millionen Euro auf 129,6 Millionen Euro (3M 2023: 126,2 Millionen Euro). Bezogen auf den Umsatz betrugen die Vertriebskosten in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2024 12,7 Prozent (3M 2023: 12,4 Prozent).

Die Verwaltungskosten erhöhten sich von 28,2 Millionen Euro im Vorjahr (2,9 Prozent vom Umsatz) auf 29,3 Millionen Euro (2,8 Prozent vom Umsatz).

Das sonstige Ergebnis betrug 8,1 Millionen Euro (3M 2023: 6,1 Millionen Euro) und setzt sich aus sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 2,5 Millionen Euro (3M 2023: 1,9 Millionen Euro) und sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von 10,6 Millionen Euro (3M 2023: 8,0 Millionen Euro) zusammen.

Die Wertminderung auf Forderungen und Vertragsvermögenswerte betrug in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2024 30,5 Millionen Euro nach 26,8 Millionen Euro zum 31. März 2023. Bezogen auf die Umsatzerlöse betrug die Wertberichtigungsquote 3,0 Prozent (3M 2023: 2,6 Prozent).

Das EBITDA betrug zum 31. März 2024 182,3 Millionen Euro (3M 2023: 182,1 Millionen Euro) und lag damit trotz höherer Aufwendungen für Ausbau und Betrieb des 1&1 Mobilfunknetzes um 0,1 Prozent leicht über dem Wert für den vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die EBITDA-Marge betrug wie im Vergleichszeitraum 17,8 Prozent.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich im ersten Quartal 2024 auf 117,9 Millionen Euro (3M 2023: 133,4 Millionen Euro). Die EBIT-Marge betrug 11,5 Prozent (3M 2023: 13,1 Prozent). Ohne die Auswirkungen aus PPA-Abschreibungen (Abschreibungen auf die im Rahmen der Kaufpreisallokation beim Zusammenschluss von 1&1 und Drillisch bilanzierten Vermögenswerte) betrug das EBIT 132,2 Millionen Euro und die EBIT-Marge 12,9 Prozent (3M 2023: 147,7 Millionen Euro bzw. EBIT-Marge 14,5 Prozent). Auch hier ergibt sich die Entwicklung vor allem aus den gestiegenen Kosten im Segment 1&1 Mobilfunknetz.

Die Finanzierungsaufwendungen betrugen 4,0 Millionen Euro (3M 2023: 2,2 Millionen Euro). Der Anstieg ergibt sich aus dem gestiegenen Zinsaufwand aus Finanzierungsleasing. Die Finanzerträge lagen bei 4,9 Millionen Euro (3M 2023: 3,6 Millionen Euro) und beinhalten wie im Vorjahr insbesondere die Zinsen aus der Anlage freier Liquidität bei der United Internet AG im Rahmen des kurzfristigen Liquiditätsmanagements.

Das Ergebnis vor Steuern (EBT) betrug im ersten Quartal 2024 118,8 Millionen Euro (3M 2023: 134,8 Millionen Euro). Die Steueraufwendungen betrugen 36,1 Millionen Euro (3M 2023: 40,8 Millionen Euro). Die Steuerquote beträgt 30,4 Prozent (3M 2023: 30,3 Prozent).

Das Konzernergebnis im ersten Quartal 2024 betrug 82,7 Millionen Euro nach 94,0 Millionen Euro im ersten Quartal 2023.

Das unverwässerte Ergebnis je Aktie betrug in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2024 0,47 Euro (3M 2023: 0,53 Euro). Ohne die Auswirkungen aus PPA-Abschreibungen betrug das unverwässerte Ergebnis je Aktie in 2024 0,53 Euro (3M 2023: 0,59 Euro).

Wesentliche Umsatz- und Ergebniskennzahlen

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in Mio. € 3M 2024 3M 2023 Veränderung
Umsatz 1.024,4 1.021,0 3,4
Service-Umsatz 821,9 788,9 33,0
EBITDA 182,3 182,1 0,2
EBIT 117,9 133,4 -15,5

Finanzlage im Konzern

Entwicklung der wesentlichen Cashflow-Kennzahlen

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in Mio. € 3M 2024 3M 2023 Veränderung
Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit 146,2 131,8 14,4
Nettoeinzahlungen der betrieblichen Tätigkeit 88,5 99,8 -11,3
Cashflow aus dem Investitionsbereich -69,4 -93,4 24,0
Free Cashflow 78,5 59,6 18,9
Cashflow aus dem Finanzierungsbereich -17,9 -6,4 -11,5
Zahlungsmittel zum 31. März 4,4 4,7 -0,3

Der Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit lag in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2024 mit 146,2 Millionen Euro über dem Vergleichswert aus dem ersten Quartal 2023 von 131,8 Millionen Euro. Ausgehend von einem um 11,3 Millionen Euro verringerten Konzernergebnis ergeben sich positive Effekte auf den Cashflow der betrieblichen Tätigkeit insbesondere durch die im Konzernergebnis enthaltenen Abschreibungen, welche gegenüber dem Vorjahr infolge des Starts der mobilen Dienste im 1&1 Mobilfunknetz um 15,7 Millionen Euro gestiegen sind.

Die Veränderungen der Vermögenswerte und Schulden liegen mit einem Saldo von -57,6 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert (3M 2023: -32,0 Millionen Euro). Die Nettoeinzahlungen der betrieblichen Tätigkeit betrugen somit im ersten Quartal 2024 88,5 Millionen Euro (3M 2023: 99,8 Millionen Euro).

Der Cashflow aus dem Investitionsbereich beinhaltet Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen in Höhe von 10,1 Millionen Euro (3M 2023: 40,2 Millionen Euro). Die Investitionen, die überwiegend in das 1&1 Mobilfunknetz erfolgen, sollen planmäßig über das Jahr 2024 ansteigen und für das gesamte Jahr 380 Millionen Euro betragen. Darüber hinaus erfolgten Auszahlungen aus der kurzfristigen Geldanlage über 65,5 Millionen Euro (3M 2023: 55,0 Millionen Euro). Diese Zahlungen betreffen die kurzfristige Anlage freier liquider Mittel bei der United Internet AG. Die Einzahlungen aus erhaltenen Zinsen aus dieser Geldanlage betrugen 6,3 Millionen Euro (3M 2023: 1,8 Millionen Euro), der Anstieg ist vor allem dem gestiegenen Zinsniveau geschuldet.

Der Free Cashflow, definiert als Nettoeinzahlungen der betrieblichen Tätigkeit verringert um Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen zuzüglich Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen, belief sich in den ersten drei Monaten 2024 auf 78,5 Millionen Euro (3M 2023: 59,6 Millionen Euro).

Der Cashflow aus dem Finanzierungsbereich betraf wie bereits im ersten Quartal 2023 ausschließlich Auszahlungen aus der Tilgung von Leasingverbindlichkeiten in Höhe von 4,7 Millionen Euro (3M 2023: 4,7 Millionen Euro) sowie gezahlte Zinsen in Höhe von 13,2 Millionen Euro (3M 2023: 1,7 Millionen Euro). Die gezahlten Zinsen betrafen insbesondere auch Auszahlungen im Zusammenhang mit dem Ausbau weißer Flecken, zu dem sich 1&1 im Gegenzug zur Stundung des Kaufpreises für die 5G Frequenzen verpflichtet hat.

Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente beliefen sich zum 31. März 2024 auf 4,4 Millionen Euro (31. März 2023: 4,7 Millionen Euro).

Vermögenslage im Konzern

Entwicklung der Vermögenswerte, Schulden und des Eigenkapitals

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in Mio. € 3M 2024 12M 2023 Veränderung
Kurzfristige Vermögenswerte 1.969,2 1.927,8 41,4
Langfristige Vermögenswerte 5.868,7 5.812,5 56,2
Summe der Vermögenswerte 7.837,9 7.740,3 97,6
Kurzfristige Schulden 684,7 716,6 -31,9
Langfristige Schulden 1.182,8 1.136,6 46,2
Eigenkapital 5.970,4 5.887,1 83,3
Bilanzsumme 7.837,9 7.740,3 97,6

Die Bilanzsumme erhöhte sich von 7.740,3 Millionen Euro per 31. Dezember 2023 auf 7.837,9 Millionen Euro zum 31. März 2024. Der Anstieg entfällt auf der Aktivseite mit 41,4 Millionen Euro auf die kurzfristigen Vermögenswerte sowie mit 56,2 Millionen Euro auf das langfristige Vermögen.

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente liegen mit 4,4 Millionen Euro um 1,2 Millionen Euro über dem Wert vom 31. Dezember 2023 von 3,2 Millionen Euro.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr um 4,9 Prozent auf 349,8 Millionen Euro gestiegen. Der Anstieg resultiert insbesondere aus der zunehmenden Anzahl an Kundenverträgen sowie den gestiegenen Umsatzerlösen.

Die Forderungen gegen nahestehende Unternehmen beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus der Anlage freier Liquidität bei der United Internet AG. Zum 31. März 2024 beläuft sich die Summe der angelegten liquiden Mittel bei der United Internet AG auf 475,5 Millionen Euro, im Vergleichszeitraum beträgt der Wert 410,0 Millionen Euro. Die gesamten Forderungen gegen nahestehende Unternehmen betrugen zum 31. März 2024 483,7 Millionen Euro nach 434,3 zum 31. Dezember 2023.

Das Vorratsvermögen liegt infolge des planmäßigen Abverkaufs von Smartphones und Hardware im ersten Quartal 2024 mit 136,3 Millionen Euro (31.12.2023: 178,0 Millionen Euro) unter dem Niveau des Vorjahres.

Die kurzfristigen Vertragsvermögenswerte beinhalten insbesondere Forderungen aus dem Hardware-Verkauf und sind gegenüber dem Jahresende um 12,6 Millionen Euro gesunken. Die kurzfristigen abgegrenzten Aufwendungen erhöhten sich von 250,6 Millionen Euro auf 274,9 Millionen Euro und betreffen Vertragskosten sowie vorausbezahlte Nutzungsentgelte, die erst in den Folgeperioden aufwandswirksam erfasst werden.

Die sonstigen finanziellen Vermögenswerte liegen aufgrund von höheren Anzahlungen im Zusammenhang mit dem Netzausbau mit 58,0 Millionen Euro über dem Vorjahresniveau von 42,6 Millionen Euro. Die Ertragsteueransprüche sind im ersten Quartal nahezu vollständig ausgeglichen worden. Die sonstigen nichtfinanziellen Vermögenswerte liegen mit 7,1 Millionen Euro ungefähr auf dem Niveau zum Jahresende.

Die langfristigen Vermögenswerte sind um 56,2 Millionen Euro auf 5.868,7 Millionen Euro angestiegen. Haupttreiber waren die Sachanlagen mit einem Anstieg von 82,3 Millionen Euro. Der Anstieg der Sachanlagen resultiert vor allem aus der Bilanzierung von Nutzungsrechten für die angemieteten Antennenstandorte im Rahmen des Netzausbaus. Die Reduzierung der immateriellen Vermögenswerte um 19,4 Millionen Euro gegenüber dem 31. Dezember 2023 resultiert vor allem aus den planmäßigen Abschreibungen auf die im Rahmen der 1&1-Kaufpreisallokation ermittelten Vermögenswerte. Der Firmenwert beträgt unverändert zum Vorjahr 2.932,9 Millionen Euro. Die langfristigen Vertragsvermögenswerte haben sich geringfügig auf 206,5 Millionen Euro reduziert.

Die langfristig abgegrenzten Aufwendungen, die im Wesentlichen geleistete Vorauszahlungen im Rahmen langfristiger Einkaufsverträge sowie die langfristigen Vertragserfüllungs- und Vertragsanbahnungskosten beinhalten, reduzierten sich von 609,3 Millionen Euro zum 31. Dezember 2023 auf 602,6 Millionen Euro zum 31. März 2024.

Auf der Passivseite entfällt der Anstieg der Bilanzsumme mit 83,3 Millionen Euro auf das Eigenkapital und 14,3 Millionen Euro auf die Schulden. Die kurzfristigen Schulden haben sich von 716,6 Millionen Euro im Vorjahr auf 684,7 Millionen Euro reduziert, wohingegen sich die langfristigen Schulden von 1.136,6 Millionen Euro auf 1.182,8 Millionen Euro erhöht haben.

Die in den kurzfristigen Schulden enthaltenen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind von 277,1 Millionen Euro auf 306,5 Millionen Euro gestiegen. Ursächlich waren insbesondere ausstehende Zahlungen im Zusammenhang mit den Investitionen in das 1&1 Mobilfunknetz. Die Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen betreffen Unternehmen der United Internet Gruppe und betragen 144,8 Millionen Euro (31. Dezember 2023: 165,5 Millionen Euro). Der Rückgang entfällt im Wesentlichen auf die Verbindlichkeiten gegenüber der 1&1 Versatel.

Die kurzfristigen sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten betragen 141,6 Millionen Euro (31. Dezember 2023: 127,8 Millionen Euro). Die kurzfristigen sonstigen nicht-finanziellen Verbindlichkeiten sind zum 31. März 2024 auf 8,8 Millionen Euro (31. Dezember 2023: 8,9 Millionen Euro) gesunken.

Die kurzfristigen Vertragsverbindlichkeiten beinhalten unverändert kurzfristige Verbindlichkeiten aus Rückerstattungsverpflichtungen von Einmalgebühren für widerrufene Verträge sowie abzugrenzende Erträge aus Einmalgebühren und belaufen sich auf 51,5 Millionen Euro (31. Dezember 2023: 51,6 Millionen Euro). Die langfristigen Vertragsverbindlichkeiten in Höhe von 11,5 Millionen Euro (31. Dezember 2023: 11,1 Millionen Euro) beinhalten abzugrenzende langfristige Erträge aus Einmalgebühren. Die Ertragsteuerschulden sind aufgrund von Zahlungen im ersten Quartal von 61,8 Millionen Euro zum Jahresende auf 7,5 Millionen Euro zurückgegangen.

Der Anstieg der langfristigen Schulden ergibt sich nahezu vollständig aus der Veränderung der langfristigen sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten, welche um 43,1 Millionen Euro auf 918,9 Millionen Euro gestiegen sind. Der Anstieg resultiert aus höheren Leasingverbindlichkeiten im Zusammenhang mit der Anmietung von Antennenstandorten für das 1&1 Mobilfunknetz. In den langfristigen sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten enthalten sind unverändert zum 31. Dezember 2023 die Frequenzverbindlichkeiten in Höhe von 702,6 Millionen Euro.

Die latenten Steuerschulden verringerten sich geringfügig von 207,8 Millionen Euro zum 31. Dezember 2023 auf 207,1 Millionen Euro zum 31. März 2024.

Das Eigenkapital des Konzerns stieg ergebnisbedingt von 5.887,1 Millionen Euro per 31. Dezember 2023 auf 5.970,4 Millionen Euro zum 31. März 2024. Die Eigenkapitalquote liegt bei 76,2 Prozent zum 31. März 2024 (31. Dezember 2023: 76,1 Prozent). Das Grundkapital ist eingeteilt in 176.764.649 auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von 1,10 Euro. Zum Bilanzstichtag hält die 1&1 AG 465.000 Aktien im eigenen Bestand (31. Dezember 2023: 465.000), somit beträgt das ausgegebene Grundkapital der 1&1 AG 193,9 Millionen Euro.

Risiko- und Chancenbericht

Die Risiko- und Chancenpolitik des 1&1 Konzerns orientiert sich an dem Ziel, die Werte des Unternehmens zu erhalten und nachhaltig zu steigern, indem Chancen wahrgenommen und Risiken frühzeitig erkannt und gesteuert werden. Das "gelebte" Risiko- und Chancenmanagement stellt sicher, dass 1&1 ihre Geschäftstätigkeiten in einem kontrollierten Unternehmensumfeld ausüben kann.

Das Risiko- und Chancenmanagement regelt den verantwortungsvollen Umgang mit Unsicherheiten, die mit unternehmerischem Handeln immer verbunden sind.

Gesamtaussage des Vorstands zur Risiko- und Chancensituation des Konzerns

Die Einschätzung der Gesamtrisikosituation ist das Ergebnis der konsolidierten Betrachtung aller wesentlichen Risikofelder bzw. Einzelrisiken unter Berücksichtigung von Interdependenzen.

Die Gesamtrisiko- und Chancensituation blieb in den ersten drei Monaten 2024 im Vergleich zur Risiko- und Chancenberichterstattung im Rahmen des Konzernabschlusses 2023 weitgehend stabil. Bestandsgefährdende Risiken für 1&1 waren im Berichtszeitraum sowie zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Quartalsmitteilung weder aus Einzelrisikopositionen noch aus der Gesamtrisikosituation erkennbar.

Durch den kontinuierlichen Ausbau des Risikomanagements begegnet 1&1 diesen Risiken und begrenzt sie, soweit sinnvoll, mit der Umsetzung konkreter Maßnahmen auf ein Minimum.

Prognosebericht

An den im Rahmen des Konzernabschlusses 2023 prognostizierten Wachstumszielen hält 1&1 unverändert fest. Dabei erwartet der Vorstand der 1&1 AG für das Geschäftsjahr 2024 ein Wachstum des Service-Umsatzes von ca. 4 Prozent auf ca. 3,37 Milliarden Euro (2023: 3,243 Milliarden Euro). Das EBITDA soll um ca. 10 Prozent auf 720 Millionen Euro nach 653,8 Millionen Euro in 2023 zulegen. Dazu sollen das Geschäftssegment Access mit einem Wachstum von ca. 12 Prozent auf ca. 880 Millionen Euro (2023: 786,2 Millionen Euro) beitragen, während die Anlaufkosten für den Bau des 5G-Netzes im Segment 1&1 Mobilfunknetz mit ca. -160 Millionen Euro (2023: -132,4 Millionen Euro) das Ergebnis erwartungsgemäß belasten sollen. Das Investitionsvolumen (Cash-Capex) soll sich auf rund 380 Millionen Euro nach 295,6 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2023 belaufen.

Zukunftsgerichtete Aussagen und Prognosen

Diese Quartalsmitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Annahmen und Prognosen des Vorstands der 1&1 AG sowie den ihm derzeit verfügbaren Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind verschiedenen Risiken und Unwägbarkeiten unterworfen und beruhen auf Erwartungen, Annahmen und Prognosen, die sich künftig möglicherweise als nicht zutreffend erweisen könnten. Die 1&1 AG garantiert nicht, dass sich die zukunftsgerichteten Aussagen als richtig erweisen, übernimmt keine Verpflichtung und hat auch nicht die Absicht, die in dieser Quartalsmitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen anzupassen bzw. zu aktualisieren.

Erläuterungen zur Quartalsmitteilung

Informationen zum Unternehmen

Die 1&1 Gruppe mit der 1&1 Aktiengesellschaft, Montabaur, als börsennotiertem Mutterunternehmen (im Folgenden "1&1 AG" oder zusammen mit ihren Tochterunternehmen "1&1" bzw. "Konzern") ist ein ausschließlich in Deutschland tätiger Telekommunikationsanbieter. Die Steuerung des Konzerns erfolgt über die zwei Geschäftssegmente Access und 1&1 Mobilfunknetz.

Mit mehr als 16 Millionen Kundenverträgen in den Produktbereichen Breitband und Mobilfunk zählt 1&1 zu den in Deutschland führenden Internet-Spezialisten. Seit dem 8. Dezember 2023 betreibt 1&1 ein funktionsfähiges, innovatives Mobilfunknetz auf Basis der neuartigen OpenRAN Technologie. Darüber hinaus kann 1&1 über die zum Konzernverbund der United Internet AG zugehörige Schwestergesellschaft 1&1 Versatel GmbH, Düsseldorf, eines der größten Glasfasernetze Deutschlands nutzen.

Neben dem eigenen Mobilfunknetz hat 1&1 garantierten Zugriff auf bis zu 30 Prozent der Kapazität des Mobilfunknetzes von Telefónica in Deutschland (sogenannter Mobile Bitstream Access Mobile Virtual Network Operator = MBA MVNO). Außerdem nutzt 1&1 Kapazitäten anderer Vorleistungsanbieter, zum Beispiel das Mobilfunknetz von Vodafone.

Anschrift und Sitz der 1&1 AG als Konzernobergesellschaft ist die Elgendorfer Straße 57 in 56410 Montabaur, Deutschland. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Montabaur unter HRB 28530 eingetragen.

Wesentliche Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsgrundsätze

Die Quartalsmitteilung der 1&1 AG zum 31. März 2024 wurde, wie schon der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023, in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, aufgestellt.

Die Quartalsmitteilung stellt keinen Zwischenbericht im Sinne des IAS 34 dar. Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze der Quartalsmitteilung entsprechen grundsätzlich den zum 31. Dezember 2023 angewandten Methoden mit Ausnahme der pflichtmäßig neu anzuwendenden Standards und sind im Kontext mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 zu lesen.

Verwendung von Annahmen und Schätzungen

Bei der Erstellung der Quartalsmitteilung werden vom Management Ermessensentscheidungen getroffen sowie Schätzungen und Annahmen gemacht, die sich auf die Höhe der zum Stichtag ausgewiesenen Erträge, Aufwendungen, Vermögenswerte und Schulden sowie den Ausweis von Eventualschulden auswirken. Durch die mit diesen Annahmen und Schätzungen verbundene Unsicherheit könnten Ergebnisse entstehen, die in der Zukunft zu erheblichen Anpassungen des Buchwerts der betroffenen Vermögenswerte oder Schulden führen.

Verwendung von betriebswirtschaftlich relevanten finanziellen Kennzahlen

Für eine klare und transparente Darstellung der Geschäftsentwicklung von 1&1 werden in den Jahres- und Zwischenabschlüssen der Gesellschaft - neben den nach International Financial Reporting Standards (IFRS) geforderten Angaben - weitere finanzielle Kennzahlen wie z. B. EBITDA, EBITDA-Marge, operatives EBIT(DA), EBIT, EBIT-Marge oder Free Cashflow angegeben. Informationen zur Verwendung, Definition und Berechnung dieser Kennzahlen stehen im Geschäftsbericht 2023 der 1&1 AG ab Seite 59 zur Verfügung.

Die von 1&1 verwendeten Kennzahlen werden, soweit es für eine klare und transparente Darstellung notwendig ist, um Sondereffekte bereinigt. Die Sondereffekte betreffen in der Regel nur solche Effekte, die aufgrund ihrer Art, ihrer Häufigkeit und /​ oder ihres Umfangs geeignet sind, die Aussagekraft der finanziellen Kennzahlen für die Finanz- und Ertragsentwicklung der Gesellschaft zu beeinträchtigen. Diese Sondereffekte werden zum Zwecke der Überleitung zu den unbereinigten finanziellen Kennzahlen im jeweiligen Abschnitt des Abschlusses aufgezeigt und erläutert.

Sonstiges

In den Konzernzwischenabschluss sind alle Tochterunternehmen einbezogen. Der Konsolidierungskreis hat sich im Vergleich zum Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 nicht verändert.

Im Berichtszeitraum wurden, wie im Vorjahr, keine Gesellschaften veräußert.

Die Quartalsmitteilung ist keiner Prüfung entsprechend § 317 HGB oder einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen worden.

Konzern-Zwischenabschluss zum 31. März 2024

Konzern-Gesamtergebnisrechnung

vom 1. Januar bis zum 31. März 2024

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2024 2023
Januar - März Januar - März
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Umsatzerlöse 1.024.401 1.021.037
Umsatzkosten -725.167 -712.548
BRUTTOERGEBNIS VOM UMSATZ 299.234 308.489
Vertriebskosten -129.646 -126.162
Verwaltungskosten -29.286 -28.226
Sonstige betriebliche Erträge 10.565 8.006
Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.448 -1.876
Wertminderungsaufwendungen auf Forderungen und Vertragsvermögenswerte -30.481 -26.803
ERGEBNIS DER BETRIEBLICHEN TÄTIGKEIT 117.938 133.428
Finanzierungsaufwendungen -3.981 -2.234
Finanzerträge 4.858 3.577
ERGEBNIS VOR STEUERN 118.815 134.771
Steueraufwendungen -36.155 -40.799
KONZERNERGEBNIS 82.660 93.972
Ergebnis je Aktie (in €)
- unverwässert 0,47 0,53
- verwässert 0,47 0,53
Gewichteter Durchschnitt der im Umlauf befindlichen Aktien (in Mio. Stück)
- unverwässert 176,30 176,30
- verwässert 177,40 176,30
Überleitung zum gesamten Konzernergebnis
KONZERNERGEBNIS 82.660 93.972
Sonstiges Ergebnis 0 0
GESAMTES KONZERNERGEBNIS 82.660 93.972

Konzernbilanz

zum 31. März 2024

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31.03.2024 31.12.2023
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VERMÖGENSWERTE
Kurzfristige Vermögenswerte
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 4.419 3.197
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 349.787 333.372
Forderungen gegen nahestehende Unternehmen 483.670 434.343
Vorräte 136.328 177.999
Vertragsvermögenswerte 654.260 666.836
Abgegrenzte Aufwendungen 274.861 250.586
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 58.008 42.620
Ertragsteueransprüche 824 9.744
Sonstige nicht-finanzielle Vermögenswerte 7.056 9.106
Langfristige Vermögenswerte 1.969.213 1.927.803
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 2.644 2.566
Sachanlagen 583.298 501.029
Immaterielle Vermögenswerte 1.540.712 1.560.144
Firmenwerte 2.932.943 2.932.943
Vertragsvermögenswerte 206.455 206.497
Abgegrenzte Aufwendungen 602.592 609.324
5.868.644 5.812.503
SUMME VERMÖGENSWERTE 7.837.857 7.740.306

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31.03.2024 31.12.2023
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SCHULDEN UND EIGENKAPITAL
Kurzfristige Schulden
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 306.520 277.053
Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen 144.799 165.461
Vertragsverbindlichkeiten 51.513 51.564
Sonstige Rückstellungen 23.930 24.028
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 141.562 127.787
Sonstige nicht-finanzielle Verbindlichkeiten 8.778 8.937
Ertragsteuerschulden 7.549 61.782
Langfristige Schulden 684.651 716.612
Vertragsverbindlichkeiten 11.533 11.065
Sonstige Rückstellungen 45.321 42.016
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 918.853 875.758
Latente Steuerschulden 207.066 207.781
1.182.773 1.136.620
SUMME SCHULDEN 1.867.424 1.853.232
Eigenkapital
Grundkapital 194.442 194.442
Eigene Anteile -512 -512
Kapitalrücklage 2.440.013 2.439.314
Kumuliertes Konzernergebnis 3.337.352 3.254.692
Sonstiges Eigenkapital -862 -862
SUMME EIGENKAPITAL 5.970.433 5.887.074
SUMME SCHULDEN UND EIGENKAPITAL 7.837.857 7.740.306

Konzern-Kapitalflussrechnung

vom 1. Januar bis zum 31. März 2024

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2024 2023 *
Januar - März Januar - März
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ERGEBNIS DER BETRIEBLICHEN GESCHÄFTSTÄTIGKEIT
Konzernergebnis 82.660 93.972
Berichtigungen zur Überleitung des Konzernergebnisses zu den Ein- und Auszahlungen
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 42.851 27.153
Abschreibungen auf im Rahmen von Unternehmenserwerben aktivierte Vermögenswerte 21.544 21.544
Personalaufwand aus Mitarbeiterbeteiligungen 699 419
Veränderungen der Ausgleichsposten für latente Steueransprüche -717 -9.923
Korrektur Gewinne/​Verluste aus der Veräußerung von Sachanlagen 0 9
Finanzergebnis -877 -1.343
CASHFLOW DER BETRIEBLICHEN TÄTIGKEIT 146.160 131.831
Veränderungen der Vermögenswerte und Schulden
Veränderung der Forderungen und sonstigen Vermögenswerte -20.830 -5.911
Veränderung der Vertragsvermögenswerte 12.618 -32.343
Veränderung der Vorräte 41.671 -14.758
Veränderung der abgegrenzten Aufwendungen -17.544 7.266
Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -30.772 -21.171
Veränderung der sonstigen Rückstellungen 3.207 -862
Veränderung der Ertragsteuerschulden -54.232 16.411
Veränderung der sonstigen Verbindlichkeiten 13.741 17.707
Veränderung der Forderungen/​Verbindlichkeiten nahestehende Unternehmen -5.905 553
Veränderung der Vertragsverbindlichkeiten 418 1.078
Veränderungen der Vermögenswerte und Schulden, gesamt -57.628 -32.030
Nettoeinzahlungen der betrieblichen Tätigkeit 88.532 99.801
CASHFLOW AUS DEM INVESTITIONSBEREICH
Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen -10.075 -40.204
Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen 11 45
Investitionen in sonstige finanzielle Vermögenswerte -79 -93
Auszahlungen aus kurzfristiger Geldanlage -65.500 -55.000
Erhaltene Zinsen 6.270 1.822
Nettoauszahlungen im Investitionsbereich -69.373 -93.430
CASHFLOW AUS DEM FINANZIERUNGSBEREICH
Tilgung von Leasingverbindlichkeiten -4.688 -4.650
Gezahlte Zinsen -13.249 -1.700
Nettoauszahlungen im Finanzierungsbereich -17.937 -6.350
Nettoanstieg/​-rückgang der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 1.222 21
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zu Beginn des Geschäftsjahres 3.197 4.677
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum Ende der Berichtsperiode 4.419 4.698

* Für den Berichtszeitraum Januar bis März 2023 erfolgten Anpassungen des Ausweises der Ein- und Auszahlungen für Zinsen in der Konzern-Kapitalflussrechnung.

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung

im Geschäftsjahr 2024 und 2023

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Grundkapital Eigene Anteile Kapitalrücklage Kumuliertes

Konzernergebnis
Stückelung T€ Stückelung T€ T€ T€
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Stand am 1. Januar 2023 176.764.649 194.442 465.000 -512 2.437.940 2.948.557
Konzernergebnis 93.972
Gesamtergebnis 93.972
Mitarbeiterbeteiligungsprogramm 419
Stand am 31. März 2023 176.764.649 194.442 465.000 -512 2.438.359 3.042.529
Stand am 1. Januar 2024 176.764.649 194.442 465.000 -512 2.439.314 3.254.692
Konzernergebnis 82.660
Gesamtergebnis 82.660
Mitarbeiterbeteiligungsprogramm 699
Stand am 31. März 2024 176.764.649 194.442 465.000 -512 2.440.013 3.337.352

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Sonstiges Eigenkapital Summe Eigenkapital
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Stand am 1. Januar 2023 -586 5.579.841
Konzernergebnis 93.972
Gesamtergebnis 0 93.972
Mitarbeiterbeteiligungsprogramm 419
Stand am 31. März 2023 -586 5.674.232
Stand am 1. Januar 2024 -862 5.887.074
Konzernergebnis 82.660
Gesamtergebnis 0 82.660
Mitarbeiterbeteiligungsprogramm 699
Stand am 31. März 2024 -862 5.970.433

Segmentberichterstattung

vom 1. Januar bis zum 31. März 2024

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Access 1&1 Mobilfunknetz Konsolidierung Gesamt
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Service-Umsatz 821.879 0 0 821.879
Hardware- und Sonstiger Umsatz 202.522 0 0 202.522
Innenumsätze 912 -912 0
Segmentumsätze 1.024.401 912 -912 1.024.401
Segmentmaterialaufwand -652.024 -38.606 912 -689.718
Segmentrohertrag 372.377 -37.694 0 334.683
Segment EBITDA 224.730 -42.398 0 182.332
Kundenverträge (in Mio.) 16,30 - - 16,30

vom 1. Januar bis zum 31. März 2023

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Access 1&1 Mobilfunknetz Konsolidierung Gesamt
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Service-Umsatz 788.886 0 0 788.886
Hardware- und Sonstiger Umsatz 232.151 0 0 232.151
Segmentumsätze 1.021.037 0 0 1.021.037
Segmentmaterialaufwand -677.941 -13.473 0 -691.414
Segmentrohertrag 343.096 -13.473 0 329.623
Segment EBITDA 201.358 -19.233 0 182.125
Kundenverträge (in Mio.) 15,87 - - 15,87

Sonstiges

Veröffentlichungen, Informations- und Bestellservice

Die vorliegende Quartalsmitteilung ist auch in einer englischen Fassung erhältlich.

Sie können unsere Geschäfts- und Quartalsberichte, Ad hoc- und Pressemitteilungen sowie weitere Veröffentlichungen auf der 1&1 AG Homepage unter www.1und1.ag/​investor-relations einsehen.

Bitte nutzen Sie unseren Online-Bestellservice auf unserer Webseite unter www.1und1.ag/​investor-relations#bestellservice.

Selbstverständlich übersenden wir Ihnen gerne die gewünschten Informationen auch per Post oder E-Mail. Für persönliche Fragen stehen wir Ihnen darüber hinaus auch gerne am Telefon zur Verfügung.

Finanzkalender*

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8. Mai 2024 Quartalsmitteilung Q1 2024
16. Mai 2024 Hauptversammlung
8. August 2024 Halbjahresfinanzbericht Q2 2024, Presse- und Analystenkonferenz
12. November 2024 Quartalsmitteilung Q3 2024

* Die Termine sind vorläufig und können sich ändern.

Bei Fragen zu den Berichten und zur 1&1 AG steht Ihnen unsere Investor Relations /​ Presse-Abteilung gern zur Verfügung:

Investor Relations

Elgendorfer Straße 57

56410 Montabaur

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Telefon: +49 (0) 61 81 /​ 412 200
Telefax: +49 (0) 61 81 /​ 412 183
E-Mail: [email protected]

Presse (Fachpresse)

Elgendorfer Straße 57

56410 Montabaur

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Telefon: +49 (0) 61 81 /​ 412 620
Telefax: +49 (0) 61 81 /​ 412 183
E-Mail: [email protected]

Impressum

Die 1&1 AG ist ein Mitglied der United Internet Gruppe.

Sitz der Gesellschaft

Elgendorfer Straße 57

56410 Montabaur

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Telefon: +49 (0) 26 02 /​ 96 0
Telefax: +49 (0) 26 02 /​ 96 1010

Verantwortlich

1&1 AG

Handelsregistereintrag:

HRB 28530 Montabaur

Umsatzsteuer-IdNr.: DE 812458592

Steuernummer: 3065500513

Finanzamt Montabaur-Diez

Vorstand

Ralph Dommermuth (Vorstandsvorsitzender)

Markus Huhn

Alessandro Nava

Aufsichtsrat

Kurt Dobitsch (Aufsichtsratsvorsitzender)

Norbert Lang (Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender)

Matthias Baldermann

Vlasios Choulidis

Friedrich Joussen

Christine Schöneweis

Hinweis

Aus rechentechnischen Gründen können in Tabellen und bei Verweisen Rundungsdifferenzen zu den sich mathematisch exakt ergebenden Werten (Geldeinheiten, Prozentangaben usw.) auftreten.

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird in diesem Bericht auf die zusätzliche Formulierung der weiblichen Form verzichtet. 1&1 weist darauf hin, dass die Verwendung der männlichen Form explizit als geschlechtsunabhängig zu verstehen ist. Diese Quartalsmitteilung liegt in deutscher und englischer Sprache vor. Beide Fassungen stehen auch im Internet unter www.1und1.ag zum Download bereit. Im Zweifelsfall ist die deutsche Version maßgeblich.

Haftungsausschluss

Dieser Bericht enthält zukunftsbezogene Aussagen, welche die gegenwärtigen Ansichten des Vorstands von 1&1 hinsichtlich zukünftiger Ereignisse widerspiegeln. Diese zukunftsbezogenen Aussagen basieren auf unseren derzeit gültigen Plänen, Einschätzungen und Erwartungen. Zukunftsbezogene Aussagen entsprechen nur dem Sachstand zu dem Zeitpunkt, in dem sie getroffen werden. Diese Aussagen sind abhängig von Risiken und Unsicherheiten sowie sonstigen Faktoren, auf die 1&1 vielfach keinen Einfluss hat und die zu erheblichen Abweichungen der tatsächlichen Ergebnisse von diesen Aussagen führen können. Diese Risiken und Unsicherheiten sowie sonstigen Faktoren werden im Rahmen unserer Risikoberichterstattung in den Geschäftsberichten der 1&1 AG ausführlich beschrieben. Die 1&1 AG hat nicht die Absicht, solche vorausschauenden Aussagen zu aktualisieren.

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