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1&1 AG Interim / Quarterly Report 2024

Nov 12, 2024

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Interim / Quarterly Report

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Finanzbericht: 35121614

1&1 AG

Montabaur

Quartalsmitteilung Q3 2024

Quartalsmitteilung Q3 2024

Daten & Fakten

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Ausgewählte Kennziffern 9M 2024 9M 2023 Veränderung Q3 2024 Q3 2023 Veränderung
Ergebnis (in Mio. €)
Umsatz 3.017,2 3.031,8 -0,5 % 1.001,3 1.038,7 -3,6 %
Service-Umsatz 2.478,7 2.418,9 2,5 % 833,8 834,3 -0,1 %
Hardware- und Sonstiger Umsatz 538,5 612,9 -12,1 % 167,5 204,4 -18,1 %
EBITDA 463,0 511,1 -9,4 % 136,4 159,1 -14,3 %
EBITDA Segment Access 630,1 584,9 7,7 % 192,5 192,1 0,2 %
EBITDA Segment 1&1 Mobilfunknetz -167,1 -73,8 -56,1 -33,0 70,0 %
EBIT 287,5 363,7 -21,0 % 91,4 109,6 -16,6 %
EBIT ohne PPA-Abschreibungen 330,3 406,5 -18,7 % 105,6 123,8 -14,7 %
EBT 286,5 370,0 -22,6 % 90,0 112,4 -19,9 %
EBT ohne PPA-Abschreibungen 329,4 412,8 -20,2 % 104,3 126,6 -17,6 %
Ergebnis je Aktie in EUR 1,11 1,44 -22,9 % 0,34 0,42 -19,0 %
Ergebnis je Aktie in EUR ohne PPA-Abschreibungen 1,28 1,60 -20,0 % 0,39 0,47 -17,0 %
Cashflow (in Mio. €)
Nettoeinzahlungen der betrieblichen Tätigkeit 133,8 213,0 -37,2 % 158,4 190,0 -16,7 %
Nettoauszahlungen im Investitionsbereich -73,7 -181,4 -59,4 % -143,2 -180,6 -20,6 %
Free Cashflow 63,0 79,2 -20,5 % 121,5 137,2 -11,4 %

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Ausgewählte Kennziffern Q2 2024 Q1 2024 Q4 2023
Ergebnis (in Mio. €)
Umsatz 991,5 1.024,4 1.064,9
Service-Umsatz 823,0 821,9 824,3
Hardware- und Sonstiger Umsatz 168,5 202,5 240,6
EBITDA 144,3 182,3 142,7
EBITDA Segment Access 212,9 224,7 201,3
EBITDA Segment 1&1 Mobilfunknetz -68,6 -42,4 -58,6
EBIT 78,2 117,9 92,1
EBIT ohne PPA-Abschreibungen 92,5 132,2 106,4
EBT 77,7 118,8 94,9
EBT ohne PPA-Abschreibungen 92,0 133,1 109,2
Ergebnis je Aktie in EUR 0,30 0,47 0,35
Ergebnis je Aktie in EUR ohne PPA-Abschreibungen 0,36 0,53 0,41
Cashflow (in Mio. €)
Nettoeinzahlungen der betrieblichen Tätigkeit -113,0 88,5 12,6
Nettoauszahlungen im Investitionsbereich 138,9 -69,4 56,2
Free Cashflow -137,0 78,5 -149,3

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30.09.2024 31.12.2023 Veränderung 30.09.2024 31.12.2023 Veränderung
Mitarbeiter (inkl. Vorstand)
Gesamt per Ende September 3.280 3.320 -1,2 % 3.280 3.320 -1,2 %
Kundenverträge (in Mio.)
Access, Verträge 16,35 16,26 0,6 % 16,35 16,26 0,6 %
davon Mobile Internet 12,38 12,25 1,1 % 12,38 12,25 1,1 %
davon Breitband (ADSL, VDSL, FTTH) 3,97 4,01 -1,0 % 3,97 4,01 -1,0 %
Bilanz (in Mio. €)
Kurzfristige Vermögenswerte 1.939,2 1.927,8 0,6 % 1.939,2 1.927,8 0,6 %
Langfristige Vermögenswerte 6.100,6 5.812,5 5,0 % 6.100,6 5.812,5 5,0 %
Eigenkapital 6.077,0 5.887,1 3,2 % 6.077,0 5.887,1 3,2 %
Bilanzsumme 8.039,8 7.740,3 3,9 % 8.039,8 7.740,3 3,9 %
Eigenkapitalquote 75,6 % 76,1 % 75,6 % 76,1 %

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30.06.2024 31.03.2024 31.12.2023
Mitarbeiter (inkl. Vorstand)
Gesamt per Ende September 3.321 3.313 3.320
Kundenverträge (in Mio.)
Access, Verträge 16,35 16,30 16,26
davon Mobile Internet 12,36 12,29 12,25
davon Breitband (ADSL, VDSL, FTTH) 3,99 4,01 4,01
Bilanz (in Mio. €)
Kurzfristige Vermögenswerte 1.847,9 1.969,2 1.927,8
Langfristige Vermögenswerte 6.074,4 5.868,7 5.812,5
Eigenkapital 6.016,3 5.970,4 5.887,1
Bilanzsumme 7.922,3 7.837,9 7.740,3
Eigenkapitalquote 75,9 % 76,2 % 76,1 %

Brief des Vorstands

Sehr geehrte Damen und Herren,

die ersten neun Monate 2024 waren für 1&1 teilweise herausfordernd. Das galt auch für das dritte Quartal: Während wir erneut zentrale Meilensteine erreichen konnten, mussten wir uns weiterhin mit den Folgen des Netzausfalls von Ende Mai beschäftigen, die auch unsere Vertrags- und Ergebniskennzahlen in Q3 belasten.

Als vierter Netzbetreiber ist 1&1 angetreten, um einen Unterschied im deutschen Mobilfunkmarkt zu machen. Als Neueinsteiger haben wir den Vorteil, von Beginn an auf die modernste Technologie zu setzen. Ohne Altlasten und ohne Kompromisse. Das 1&1 O-RAN basiert auf der neuartigen Open-RAN-Technologie. Unser Netz ist nicht nur unabhängig von dominierenden Herstellern aus China, sondern auch bereit für Anwendungen der Zukunft. Dazu errichten wir deutschlandweit hunderte dezentrale Rechenzentren, die wir auf kurze Distanzen via Glasfaser mit unseren Funkmasten verbinden. So können wir die Antennen aus den dezentralen Rechenzentren heraus steuern.

Außerdem werden wir in den dezentralen Rechenzentren perspektivisch auch Anwendungsrechner betreiben. Mit ihnen können Daten direkt vor Ort verarbeitet werden, wodurch der Datentransport durch die Weiten des Internets entfällt. So kann unsere cloud-native Netzarchitektur nahezu Übertragungsgeschwindigkeiten in Echtzeit ermöglichen.

Ende Mai sahen wir uns mit einer vorübergehenden Störung unseres Mobilfunknetzes konfrontiert. Im Zuge der Entstörungsarbeiten wurde deutlich, dass zentrale Komponenten im Kernnetz nicht ausreichend dimensioniert waren. Wir haben umgehend Maßnahmen ergriffen und im Sommer 2024 fehlende Komponenten für zukünftiges Wachstum in unseren ersten zwei Core-Rechenzentren nachrüsten lassen. Parallel dazu verzögerte sich die Bereitstellung von zwei weiteren Core-Rechenzentren, die erst Anfang November 2024 Live gegangen sind.

Nachdem wir über insgesamt vier leistungsfähige Core-Rechenzentren verfügten, konnte die Migration von Bestandskundenverträgen auf unser Netz wieder aufgenommen werden. In der Folge werden wir umfangreiche Einsparungen bei Vorleistungskosten realisieren.

Neben den genommenen Hürden konnten wir uns im dritten Quartal auch über weitere Meilensteine freuen. Ende August ist die National-Roaming-Partnerschaft mit Vodafone gestartet. Im Rahmen der Partnerschaft bieten wir unseren Mobilfunkkunden eine Top-Netzqualität auch überall dort, wo wir während der Ausbauphase des 1&1 O-RAN zunächst noch über keine eigene Versorgung verfügen. Bis Ende 2025 wird National Roaming mit Vodafone für alle 1&1 Mobilfunkkunden bereitstehen. Parallel dazu werden wir National-Roaming Vorleistungen, die wir bis dato über Telefonica beziehen, schrittweise zurückfahren. Wir sind überzeugt, dass unsere Kunden von der Partnerschaft mit Vodafone profitieren. Vodafone hat in den vergangenen Jahren in eine sehr gute Netzqualität investiert und erzielt insbesondere bei der flächendeckenden 5G-Versorgung starke Ergebnisse.

Gleichzeitig bleibt es unser zentrales Ziel, das 1&1 Mobilfunknetz schnellstmöglich auszubauen und die innovative OpenRAN-Technologie in immer mehr Gebieten verfügbar zu machen. Hier sehen wir gute Fortschritte. Die Lieferungen von Antennenstandorten durch unsere Ausbaupartner nehmen spürbar zu. So verfügen wir zum Ende des dritten Quartals über 2.016 Standorte, die wir sukzessive an Glasfaser anschließen und mit Gigabitantennen ausstatten. Hinzukommen 966 unterzeichnete Mietverträge für die Errichtung neuer Standorte.

Seit nunmehr 30 Jahren steht 1&1 als einer der führenden deutschen Telekommunikationsanbieter dafür, den Wettbewerb mit innovativen und attraktiven Angeboten zu beleben und zu gestalten. Dabei sind wir für ein attraktives Preis/​Leistungs-Verhältnis bekannt. Doch neben guten Angeboten zählen auch Qualität und Service zu unseren Differenzierungsmerkmalen gegenüber Privat- und Geschäftskunden. So konnten wir uns auch in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres über Auszeichnungen freuen, die unseren hohen Anspruch unterstreichen. Im connect Festnetztest 2024 wurden die leistungsstarken Produkte von 1&1 erneut mit der Bewertung "sehr gut" ausgezeichnet. Die Note "sehr gut" erhielt auch "1&1 TV" im IPTV-Vergleichstest des großen Verbrauchermagazins "IMTEST". Zudem überzeugte der 1&1 Service auf voller Linie: Im connect Test der Breitband-Hotlines wurde 1&1 mit den branchenweit kürzesten Wartezeiten, einem "überragenden" Sprachdialogsystem sowie einer "Top-Erreichbarkeit" mit der Gesamtnote "sehr gut" ausgezeichnet.

Gleiches gilt für die 1&1 Mobilfunk-Hotline: Als Netzbetreiber wurde 1&1 im aktuellen connect Test mit der Note "sehr gut" bewertet. Insbesondere konnten wir in den Kategorien "Fachkompetenz" und "Erreichbarkeit" punkten. Parallel zum "sehr gut" für 1&1 gewann unsere Discount-Marke yourfone die Wertung der Alternativ-Anbieter mit der Bestnote "überragend".

Außerdem konnten wir uns über den Sieg im connect Test der Service-Apps der Netzbetreiber freuen: Mit 988 von möglichen 1.000 Punkten belegte das "1&1 Control Center" nicht nur den "überragenden" ersten Platz, sondern erzielte insbesondere bei den Kategorien "Funktionalität", "Navigation" und "Datenschutz" Spitzenwerte.

Und nun zum operativen Geschäft

1&1 hat seinen Wachstumskurs in den ersten neun Monaten 2024 fortgesetzt und den Kundenbestand, den Service-Umsatz sowie das EBITDA im operativen Segment Access gesteigert. Dennoch blieb die Geschäftsentwicklung hinter unseren Erwartungen zurück.

Konkret legte die Zahl der Kundenverträge um 90.000 auf 16,35 Millionen Verträge (31. Dezember 2023: 16,26 Millionen Verträge) zu. Das Wachstum basierte auf neu gewonnenen Mobile Internet-Verträgen, die sich zum Ende des dritten Quartals 2024 auf 12,38 Millionen beliefen (+ 20.000 in Q3/​2024), während sich die Anzahl unserer Breitband-Kunden geringfügig auf 3,97 Millionen Anschlüsse reduzierte (- 20.000 in Q3/​2024). Damit fiel insbesondere das Wachstum im Mobilfunkgeschäft geringer aus als ursprünglich erwartet. Ursächlich hierfür waren vor allem Effekte der Bestandskunden-Netzmigration sowie Sonderkündigungen in Folge der vorübergehenden Störung des Mobilfunknetzes Ende Mai 2024. Für das vierte Quartal wird bei Breitbandanschlüssen eine ähnliche Entwicklung wie im dritten Quartal 2024 erwartet, während die Anzahl der Mobilfunkverträge wieder stärker zulegen soll.

Der margenstarke Service-Umsatz stieg in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2024 auf 2,479 Milliarden Euro (9M 2023: 2,419 Milliarden Euro) und lag damit um 2,5 Prozent über dem Vorjahreszeitraum.

Sonstige Umsatzerlöse, die im Wesentlichen aus der vorgezogenen Realisierung von Hardware-Umsätzen (insbesondere aus Investitionen in Smartphones, die von den Kunden über die vertragliche Mindestlaufzeit in Form von höheren Paketpreisen zurückgezahlt werden) resultieren, reduzierten sich um -12,1 Prozent bzw. -74,4 Millionen Euro auf 538,5 Millionen Euro (9M 2023: 612,9 Millionen Euro). Das Hardware-Geschäft ist margenschwach. Es schwankt saisonal und hängt von der Attraktivität neuer Geräte und den Modellzyklen der Hersteller ab.

Der gesamte Umsatz der 1&1 AG verringerte sich um -0,5 Prozent bzw. -14,6 Millionen Euro auf 3,017 Milliarden Euro (9M 2023: 3,032 Milliarden Euro).

Das EBITDA im operativen Segment Access legte in den ersten neun Monaten 2024 um 7,7 Prozent auf 630,1 Millionen Euro (9M 2023: 584,9 Millionen Euro) zu. Gleichzeitig erhöhten sich die Anlaufkosten des 1&1 Mobilfunknetzes auf -167,1 Millionen Euro (9M 2023: -73,8 Millionen Euro), darin enthalten sind ca. -14 Millionen periodenfremde Aufwendungen. Der Anstieg der Anlaufkosten ist u. a. bedingt durch geringere Einsparungen bei Vorleistungskosten (aufgrund von Verzögerungen bei der Netzmigration von Bestandskunden). Aufgrund dieser erhöhten Anlaufkosten reduzierte sich das gesamte EBITDA der 1&1 AG um -9,4 Prozent auf 463,0 Millionen Euro (9M 2023: 511,1 Millionen Euro).

Aufgrund des geringeren EBITDA sowie gestiegener Abschreibungen, insbesondere infolge des Ende 2023 erfolgten Starts der mobilen Dienste im 1&1 Mobilfunknetz in Höhe von -175,5 Millionen Euro (9M 2023: -147,4 Millionen Euro), verringerte sich das EBIT auf 287,5 Millionen Euro (9M 2023: 363,7 Millionen Euro). Damit einhergehend belief sich das Ergebnis je Aktie (EPS) in den ersten neun Monaten 2024 auf 1,11 Euro (9M 2023: 1,44 Euro). Ohne die Auswirkungen aus PPA-Abschreibungen betrug das Ergebnis je Aktie 1,28 Euro (9M 2023: 1,60 Euro).

Der Free Cashflow lag in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2024 bei 63,0 Millionen Euro (Vorjahr: 79,2 Millionen Euro). Im Free Cashflow enthalten sind Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte (Cash-CAPEX) in Höhe von 70,8 Millionen Euro (9M 2023: 133,8 Millionen Euro), die vor allem den Ausbau unseres Mobilfunknetzes betreffen. Das im Vergleich zum Vorjahr geringere Investitionsvolumen ergibt sich aus einem unterjährigen Phasing-Effekt.

Wir konkretisieren unsere Umsatz-Prognose und erwarteten einen Anstieg des Service-Umsatzes auf ca. 3,31 Milliarden Euro (bislang: ca. 3,33 Milliarden Euro; 2023: 3,243 Milliarden Euro). Gleichzeitig bestätigen wir unsere Ergebnis-Prognose 2024: Das EBITDA im operativen Segment Access soll unverändert um ca. 9 Prozent auf ca. 860 Millionen Euro (2023: 786,2 Millionen Euro) zulegen, während sich die erwarteten Anlaufkosten beim 1&1 Mobilfunknetz weiterhin auf ca. -174 Millionen Euro belaufen (2023: -132,4 Millionen Euro), darin enthalten sind ca. -14 Millionen Euro periodenfremde Aufwendungen. Insgesamt soll das EBITDA 2024 unverändert auf ca. 686 Millionen Euro (2023: 653,8 Millionen Euro) steigen.

Beim Investitionsvolumen (Cash-Capex) gehen wir weiterhin von rund 460 Millionen Euro aus (2023: 295,6 Millionen Euro).

1&1 ist für die nächsten Schritte der Unternehmensentwicklung gut aufgestellt. Wir blicken optimistisch in die Zukunft. Unser besonderer Dank gilt allen Mitarbeitenden für den engagierten Einsatz sowie unseren Aktionären und Geschäftspartnern für das der 1&1 entgegengebrachte Vertrauen.

Beste Grüße aus Montabaur

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Ralph Dommermuth Markus Huhn Alessandro Nava

Montabaur, im November 2024

Quartalsmitteilung zum 30. September 2024

Grundlagen des Konzerns

Geschäftsmodell

1&1 - einziger MBA MVNO im deutschen Mobilfunkmarkt und Ausbau des 1&1 Mobilfunknetzes

Die 1&1 Gruppe mit der 1&1 Aktiengesellschaft, Montabaur als börsennotiertem Mutterunternehmen (im Folgenden "1&1 AG" oder zusammen mit ihren Tochterunternehmen "1&1" bzw. "Konzern") ist ein in Deutschland tätiger Telekommunikationsanbieter und Mobilfunknetzbetreiber. Die Steuerung des Konzerns erfolgt über zwei Geschäftssegmente: Access und 1&1 Mobilfunknetz.

Geschäftsverlauf

Entwicklung im Segment Access

Im Segment Access sind die kostenpflichtigen Mobile-Internet und Breitband-Produkte des Konzerns inklusive der damit verbundenen Anwendungen (wie Heimvernetzung, Online-Storage, Telefonie, Video-on-Demand oder IP-TV) zusammengefasst.

1&1 hält mehr als 16,35 Millionen Verträge in den Produktbereichen Breitband und Mobilfunk und ist damit ein in Deutschland führender Internet-Spezialist. 1&1 kann über die ebenfalls wie 1&1 zum Konzernverbund der United Internet AG zugehörige Schwestergesellschaft 1&1 Versatel GmbH, Düsseldorf, (im Folgenden "1&1 Versatel") eines der größten Glasfasernetze Deutschlands nutzen. Darüber hinaus kann 1&1 durch eine Vereinbarung mit 1&1 Versatel regionale Netze und Breitband-Hausanschlüsse von City Carriern sowie der Deutschen Telekom vermarkten. Um den Mobilfunk-Kunden eine bestmögliche Netzabdeckung zu ermöglichen, nutzt 1&1 während des Baus des 1&1 Mobilfunknetzes National Roaming Vorleistungen von Telefonica und seit dem 29. August 2024 von der Vodafone. Dabei hebt sich 1 &1 durch die Erweiterung der Komplettpakete mit Endgeräten, selbst entwickelten Applikationen und Services vom Wettbewerb ab.

Die Zahl der kostenpflichtigen Verträge im Segment Access konnte in den ersten neun Monaten des Jahres 2024 um 90.000 Verträge auf 16,35 Millionen erhöht werden. Der Zuwachs an Kundenverträgen ist dem Mobile Internet-Geschäft zuzuschreiben, diese beliefen sich zum 30. September 2024 auf 12,38 Millionen Verträge. Die Breitband-Verträge reduzierten sich mit 3,97 Millionen Verträgen geringfügig im Vergleich zum

31. Dezember 2023. Das Vertragswachstum fiel insbesondere im Mobilfunkgeschäft geringer aus als ursprünglich erwartet. Ursächlich hierfür waren insbesondere der auch im dritten Quartal 2024 anhaltend hohe Wettbewerbsdruck im Mobilfunkmarkt, der die Absatzleistung deutlich belastete, sowie Sonderkündigungen im Zusammenhang mit der vorübergehenden Störung des Mobilfunknetzes im Mai 2024. Damit einhergehend fiel auch das Wachstum beim Service-Umsatz sowie beim EBITDA in den ersten drei Quartalen 2024 niedriger als erwartet aus.

Entwicklung der Access-Verträge in den ersten neun Monaten 2024 (in Millionen)

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30.09.2024 30.06.2024 31.03.2024 31.12.2023 Veränderung
Access, Verträge gesamt 16,35 16,35 16,30 16,26 +0,09
davon Mobile Internet 12,38 12,36 12,29 12,25 +0,13
davon Breitband-Anschlüsse 3,97 3,99 4,01 4,01 -0,04

Die Vermarktung der Kundenverträge erfolgt im Berichtssegment Access, während das Segment 1&1 Mobilfunknetz Infrastrukturvorleistungen herstellt. Entsprechend werden die externen Umsatzerlöse ausschließlich im Segment Access erzielt. Die Segmentberichterstattung orientiert sich an der internen Organisations- und Berichtsstruktur.

Der Umsatz im Segment Access verringerte sich zum 30. September 2024 um -14,6 Millionen Euro auf 3.017,2 Millionen Euro (9M 2023: 3.031,8 Millionen Euro), der darin enthaltene margenstarke Service-Umsatz stieg um 2,5 Prozent auf 2.478,7 Millionen Euro (9M 2023: 2.418,9 Millionen Euro). Die Entwicklung des Service-Umsatzes ist insbesondere auf den Anstieg der Teilnehmerzahl zurückzuführen, der aber hinter den Erwartungen zurückblieb. Der Materialaufwand im Segment Access reduzierte sich um -73,0 Millionen Euro auf 1.949,4 Millionen Euro (9M 2023: 2.022,4 Millionen Euro), was insbesondere am verringerten Wareneinsatz infolge des reduzierten Hardware-Umsatzes liegt. Der Rohertrag im Segment Access ist somit von 1.009,3 Millionen Euro auf 1.067,9 Millionen Euro gestiegen.

Das Segment-EBITDA lag bei 630,1 Millionen Euro (9M 2023: 584,9 Millionen Euro).

Wesentliche Umsatz- und Ergebniskennzahlen im Segment Access (in Millionen Euro)

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9M 2024 9M 2023 Veränderung
Umsatz 3.017,2 3.031,8 -0,5 %
Service-Umsatz 2.478,7 2.418,9 +2,5 %
EBITDA 630,1 584,9 +7,7 %

Quartalsentwicklung: Veränderung zum Vorjahresquartal im Segment Access (in Millionen Euro)

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Q3 2024 Q3 2023 Veränderung
Umsatz 1.001,3 1.038,7 -37,4
Service-Umsatz 833,8 834,3 -0,5
EBITDA 192,5 192,1 +0,4

Segment 1&1 Mobilfunknetz

In den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2024 lag im Segment 1&1 Mobilfunknetz der Fokus unverändert auf dem reibungslosen Betrieb sowie dem weiteren Ausbau des 5G Mobilfunknetzes.

Mit dem erfolgreichen Start der mobilen Dienste im 1&1 Mobilfunknetz am 8. Dezember 2023 betreibt 1&1 ein voll funktionstüchtiges Mobilfunknetz. Alle Neukunden werden seitdem ausnahmslos direkt auf das eigene Netz geschaltet. Zu Beginn des Jahres 2024 wurde begonnen, die Bestandskunden sukzessive auf das eigene Netz zu migrieren. Diese Migration wurde pausiert, als ein vorübergehender Ausfall des 1&1 Mobilfunknetzes Ende Mai 2024 eine Unterdimensionierung von zentralen Komponenten des 1&1 Netzes sichtbar gemacht hat. Mit Fertigstellung des dritten und vierten Core-Rechenzentrums Anfang November 2024 konnte die Migration der Bestandskunden wieder aufgenommen werden. Durch die verspätete Migration konnten Einsparungen bei den Vorleistungskosten im Jahr 2024 nicht im ursprünglich erwarteten Umfang realisiert werden, woraus sich Ergebnisbelastungen ergaben. Die Verzögerungen sollen im Jahr 2025 vollständig aufgeholt werden.

Das EBITDA im Segment 1&1 Mobilfunknetz betrug -167,1 Millionen Euro (9M 2023: -73,8 Millionen Euro). Neben einem planmäßigen Anstieg der Kosten des weiteren Ausbaus, der Zusammenschaltung mit dem Vodafone-Netz sowie der Migration der Bestandskunden ergeben sich auch ungeplante Kosten im Zusammenhang mit dem vorübergehenden Ausfall des 1&1 Mobilfunknetzes Ende Mai 2024, die zu der Veränderung des EBITDA beitragen.

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2024 wurden Umsatzerlöse durch die Bereitstellung von Mobilfunkvorleistungen an das Segment Access in Höhe von 23,0 Millionen Euro erzielt.

Der Cash-Capex für das Segment 1&1 Mobilfunknetz liegt bei 58,6 Millionen Euro (9M 2023: 123,3 Millionen Euro). Das gegenüber dem Vorjahr gesunkene Investitionsvolumen ist der späteren Rechnungsstellung durch Vorleister geschuldet. Planmäßig wird das erwartete Investitionsvolumen im vierten Quartal des Jahres deutlich ansteigen.

Lage des Konzerns

Ertragslage im Konzern (in Millionen Euro)

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9M 2024 9M 2023
Umsatzerlöse 3.017,2 3.031,8
Umsatzkosten* -2.190,8 -2.142,7
Bruttoergebnis vom Umsatz 826,4 889,1
Vertriebskosten -390,6 -387,0
Verwaltungskosten* -86,0 -85,9
Sonstige betriebliche Erträge /​ Aufwendungen 27,6 24,9
Wertminderungsaufwendungen -89,9 -77,4
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit 287,5 363,7
Finanzergebnis -1,0 6,3
Ergebnis vor Steuern 286,5 370,0
Steueraufwendungen -90,2 -117,0
Konzernergebnis 196,3 253,0

* Zur besseren Vergleichbarkeit erfolgte eine Anpassung der Umsatz- und Verwaltungskosten im Segment 1&1 Mobilfunknetz für den Berichtszeitraum 2023.

Der 1&1 Konzern setzte in den ersten drei Quartalen 2024 seinen Wachstumskurs fort. Wie auch in den Vorjahren ist das Vertragskundengeschäft der Wachstumstreiber für den 1&1 Konzern. So konnte auch in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2024 die Zahl der kostenpflichtigen Kundenverträge gegenüber dem Vorjahr um 0,6 Prozent auf 16,35 Millionen Verträge gesteigert werden. Erhöhte Kündigungsaussprachen infolge des Ausfalls des 1&1 Mobilfunknetzes Ende Mai 2024 sowie der anhaltend hohe Wettbewerbsdruck haben das Wachstum gegenüber den Vorjahren aber etwas verlangsamt.

Die Umsatzerlöse sind in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2024 von 3.031,8 Millionen Euro in den ersten neun Monaten 2023 um -0,5 Prozent auf 3.017,2 Millionen Euro gesunken. Die nachhaltigen und margenstarken Service-Umsätze, welche im Wesentlichen aus den Abrechnungen bestehender Kundenverhältnisse resultieren, sind um 2,5 Prozent auf 2.478,7 Millionen Euro gestiegen. Die positive Entwicklung der Service-Umsätze resultierte aus der weiterhin steigenden Zahl an Vertragskunden und den damit verbundenen monatlichen Entgelten.

Die sonstigen Umsätze, welche im Wesentlichen Umsätze aus der Realisierung von Hardware-Umsätzen (insbesondere aus Investitionen in Smartphones, die von den Kunden über die vertragliche Mindestlaufzeit in Form von höheren Paketpreisen zurückgezahlt werden) beinhalten, verzeichneten in den ersten drei Quartalen 2024 einen Rückgang von -12,1 Prozent auf 538,5 Millionen Euro (9M 2023: 612,9 Millionen Euro). Dieses Geschäft schwankt saisonal und hängt von der Attraktivität neuer Geräte und den Modellzyklen der Hersteller ab, welche im Vorjahr für einen außerordentlich hohen Hardware-Umsatz gesorgt haben. Diese Umsatzschwankungen haben jedoch keine wesentlichen Auswirkungen auf die EBITDA-Entwicklung.

Die Umsatzkosten erhöhten sich in den ersten neun Monaten 2024 um 48,1 Millionen Euro bzw. 2,2 Prozent auf 2.190,8 Millionen Euro (9M 2023: 2.142,7 Millionen Euro). Die Umsatzkosten im Geschäftssegment Access sind gegenüber dem Vorjahr um -3,6 Prozent gesunken und betrugen 1.971,6 Millionen Euro (9M 2023: 2.046,0 Millionen Euro). Der Rückgang der Umsatzkosten im Segment Access ist insbesondere auf den rückläufigen Verkauf von Smartphones und anderer Hardware zurückzuführen.

Die Umsatzkosten im Segment 1&1 Mobilfunknetz betrugen 242,3 Millionen Euro (9M 2023: 96,7 Millionen Euro) und betrafen im Wesentlichen die Kosten für Auf- und Ausbau sowie den Betrieb des 1&1 Mobilfunknetzes. Die Abschreibungen in den Umsatzkosten betrugen in den ersten neun Monaten 2024 61,8 Millionen Euro (9M 2023: 34,5 Millionen Euro). Unverändert zum Vorjahr enthalten die Umsatzkosten Abschreibungen auf Mobilfunklizenzen in Höhe von 30,6 Millionen Euro. In den Umsatzkosten sind mit 14,3 Millionen Euro periodenfremde Aufwendungen aus nachträglichen Rechnungen für Zusatzleistungen beim Netzaufbau in 2022 und 2023 enthalten.

Die Bruttomarge betrug 27,4 Prozent (9M 2023: 29,3 Prozent). Das Bruttoergebnis vom Umsatz verringerte sich infolge der in den Umsatzkosten enthaltenen höheren Aufwendungen im Segment 1&1 Mobilfunknetz von 889,1 Millionen Euro um -7,1 Prozent bzw. -62,7 Millionen Euro auf 826,4 Millionen Euro.

Die Vertriebskosten erhöhten sich durch weiter intensivierte Werbe- und Marketingaktivitäten um 3,6 Millionen Euro auf 390,6 Millionen Euro (9M 2023: 387,0 Millionen Euro). Bezogen auf den Umsatz betrugen die Vertriebskosten in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2024 12,9 Prozent (9M 2023: 12,8 Prozent).

Die Verwaltungskosten veränderten sich von 85,9 Millionen Euro im Vorjahr (2,8 Prozent vom Umsatz) auf 86,0 Millionen Euro (2,9 Prozent vom Umsatz).

Das sonstige Ergebnis betrug 27,6 Millionen Euro (9M 2023: 24,9 Millionen Euro) und setzt sich aus sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 3,0 Millionen Euro (9M 2023: 2,9 Millionen Euro) und sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von 30,6 Millionen Euro (9M 2023: 27,8 Millionen Euro) zusammen. Der Anstieg ergibt sich vor allem aus einer erfolgreicheren Beitreibung von Mahn- und Rücklastschriftgebühren.

Die Wertminderung auf Forderungen und Vertragsvermögenswerte lag in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2024 bei 89,9 Millionen Euro nach 77,4 Millionen Euro zum 30. September 2023. Bezogen auf die Umsatzerlöse betrug die Wertberichtigungsquote 3,0 Prozent (9M 2023: 2,6 Prozent).

Das EBITDA betrug zum 30. September 2024 463,0 Millionen Euro (9M 2023: 511,1 Millionen Euro). Auf Konzernebene lag das EBITDA durch den stetigen Netzausbau, den laufenden Betrieb des 1&1 Mobilfunknetzes und der damit verbundenen Aufwendungen um -9,4 Prozent unter dem Wert für den vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Einsparungen bei den Vorleistungskosten haben sich aufgrund der verzögerten Migration der Bestandskunden nicht in dem erwarteten Umfang realisiert. Die EBITDA-Marge betrug nach 16,9 Prozent im Vergleichszeitraum zum 30. September 2024 15,3 Prozent.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich in den ersten drei Quartalen 2024 auf 287,5 Millionen Euro (9M 2023: 363,7 Millionen Euro). Die EBIT-Marge betrug 9,5 Prozent (9M 2023: 12,0 Prozent). Ohne die Auswirkungen aus PPA-Abschreibungen (Abschreibungen auf die im Rahmen der Kaufpreisallokation beim Zusammenschluss von 1&1 und Drillisch bilanzierten Vermögenswerte) betrug das EBIT 330,3 Millionen Euro und die EBIT-Marge 10,9 Prozent (9M 2023: 406,5 Millionen Euro bzw. EBIT-Marge 13,4 Prozent). Auch hier ergibt sich die Entwicklung vor allem aus den gestiegenen Kosten im Segment 1&1 Mobilfunknetz.

Die Finanzierungsaufwendungen betrugen 13,8 Millionen Euro (9M 2023: 7,6 Millionen Euro). Der Anstieg ergibt sich aus dem gestiegenen Zinsaufwand aus Finanzierungsleasing. Die Finanzerträge lagen bei 12,8 Millionen Euro (9M 2023: 13,9 Millionen Euro) und beinhalten wie im Vorjahr insbesondere die Zinsen aus der Anlage freier Liquidität bei der United Internet AG im Rahmen des kurzfristigen Liquiditätsmanagements.

Das Ergebnis vor Steuern (EBT) betrug in den ersten drei Quartalen 2024 286,5 Millionen Euro (9M 2023: 370,0 Millionen Euro). Die Steueraufwendungen betrugen 90,2 Millionen Euro (9M 2023: 117,0 Millionen Euro). Die Steuerquote beträgt 31,5 Prozent (9M 2023: 31,6 Prozent).

Das Konzernergebnis in den ersten drei Quartalen 2024 betrug 196,3 Millionen Euro (9M 2023: 253,0 Millionen Euro).

Das unverwässerte Ergebnis je Aktie betrug in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2024 1,11 Euro (9M 2023: 1,44 Euro). Ohne die Auswirkungen aus PPA-Abschreibungen betrug das unverwässerte Ergebnis je Aktie in 2024 1,28 Euro (9M 2023: 1,60 Euro).

Wesentliche Umsatz- und Ergebniskennzahlen (in Millionen Euro)

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9M 2024 9M 2023 Veränderung
Umsatz 3.017,2 3.031,8 -14,6
Service-Umsatz 2.478,7 2.418,9 59,8
EBITDA 463,0 511,1 -48,1
EBIT 287,5 363,7 -76,2

Finanzlage im Konzern

Entwicklung der wesentlichen Cashflow-Kennzahlen (in Millionen Euro)

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9M 2024 9M 2023 Veränderung
Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit 373,3 383,7 -10,4
Nettoeinzahlungen der betrieblichen Tätigkeit 133,8 213,0 -79,2
Cashflow aus dem Investitionsbereich -73,7 -181,4 107,7
Free Cashflow 63,0 79,2 -16,2
Cashflow aus dem Finanzierungsbereich -59,3 -32,6 -26,6
Zahlungsmittel zum 30. September 4,0 3,7 0,3

Die Nettoeinzahlungen aus der betrieblichen Tätigkeit lagen in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2024 bei 133,8 Millionen Euro nach 213,0 Millionen Euro im Vergleichszeitraum 2023. Diese Veränderung resultiert im Wesentlichen aus der Veränderung der Vermögenswerte und Schulden, welche in den ersten neun Monaten 2024 mit einem Saldo von -239,5 Millionen Euro um -68,8 Millionen Euro unter dem Wert des Vergleichszeitraums liegt. Wie im Vorjahr ist der hohe Zahlungsmittelabfluss vor allem den Vorauszahlungen im Rahmen des Kontingentvertrags mit der Deutschen Telekom geschuldet. Diese Zahlungen werden voraussichtlich ab 2025 nur in deutlich reduziertem Umfang erfolgen. Gegenüber dem Vorjahr ergaben sich die gestiegenen Zahlungsmittelabflüsse insbesondere aus der Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Steuervorauszahlungen.

Der Cashflow aus dem Investitionsbereich beinhaltet insbesondere Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen in Höhe von 71,1 Millionen Euro (9M 2023: 133,8 Millionen Euro). Die Investitionen, die überwiegend in das 1&1 Mobilfunknetz erfolgen, sollen planmäßig über das Jahr 2024 ansteigen und für das gesamte Jahr 460 Millionen Euro betragen. Für bereits genutzte Gegenstände des Anlagevermögens, für die aber noch keine Schlussrechnung gestellt wurde, wurden zum 30. September 2024 Abgrenzungen in Höhe von 69,4 Millionen Euro gebildet. Darüber hinaus erfolgten Auszahlungen aus der kurzfristigen Geldanlage über 15,5 Millionen Euro (9M 2023: 57,5 Millionen Euro). Diese Zahlungen betreffen die kurzfristige Anlage freier liquider Mittel bei der United Internet AG. Die Einzahlungen aus erhaltenen Zinsen betrugen 12,8 Millionen Euro (9M 2023: 10,1 Millionen Euro).

Der Free Cashflow, definiert als Nettoeinzahlungen der betrieblichen Tätigkeit verringert um Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen zuzüglich Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen, belief sich in den ersten drei Quartalen 2024 auf 63,0 Millionen Euro (9M 2023: 79,2 Millionen Euro).

Der Cashflow aus dem Finanzierungsbereich beinhaltete in den ersten drei Quartalen 2024 insbesondere gezahlte Zinsen in Höhe von 39,7 Millionen Euro (9M 2023: 4,7 Millionen Euro). Die gezahlten Zinsen bezogen sich im Wesentlichen auf die Auszahlungen im Zusammenhang mit dem Ausbau weißer Flecken. Hierzu hat sich 1&1 im Gegenzug zur Stundung des Kaufpreises für die 5G Frequenzen verpflichtet, weshalb die Zahlungen einen zinsähnlichen Charakter haben und daher dem Finanzierungsbereich zugeordnet werden. Daneben sind die Tilgung von Leasingverbindlichkeiten in Höhe von 10,8 Millionen Euro (9M 2023: 19,0 Millionen Euro) sowie Dividendenzahlungen in Höhe von 8,8 Millionen Euro (9M 2023: 8,8 Millionen Euro) im Cashflow aus dem Finanzbereich enthalten.

Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente beliefen sich zum 30. September 2024 auf 4,0 Millionen Euro (30. September 2023: 3,7 Millionen Euro).

Vermögenslage im Konzern

Entwicklung der Vermögenswerte, Schulden und des Eigenkapitals (in Millionen Euro)

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30.09.2024 31.12.2023 Veränderung
Kurzfristige Vermögenswerte 1.939,2 1.927,8 11,4
Langfristige Vermögenswerte 6.100,6 5.812,5 288,1
Summe der Vermögenswerte 8.039,8 7.740,3 299,5
Kurzfristige Schulden 673,1 716,6 -43,5
Langfristige Schulden 1.289,7 1.136,6 153,1
Eigenkapital 6.077,0 5.887,1 189,9
Bilanzsumme 8.039,8 7.740,3 299,5

Die Bilanzsumme erhöhte sich von 7.740,3 Millionen Euro per 31. Dezember 2023 auf 8.039,8 Millionen Euro zum 30. September 2024. Der Anstieg entfällt auf der Aktivseite mit 11,4 Millionen Euro auf die kurzfristigen Vermögenswerte sowie mit 288,1 Millionen Euro auf das langfristige Vermögen.

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente liegen mit 4,0 Millionen Euro um 0,8 Millionen Euro über dem Wert vom 31. Dezember 2023 von 3,2 Millionen Euro.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind abrechnungsbedingt zum Stichtag im Vergleich zum 31. Dezember 2023 um 7,8 Prozent auf 359,5 Millionen Euro gestiegen.

Die Forderungen gegen nahestehende Unternehmen beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus der Anlage freier Liquidität bei der United Internet AG. Zum 30. September 2024 beläuft sich die Summe der angelegten liquiden Mittel bei der United Internet AG auf 425,5 Millionen Euro (31. Dezember 2023: 410,0 Millionen Euro). Die gesamten Forderungen gegen nahestehende Unternehmen betrugen zum 30. September 2024 433,7 Millionen Euro nach 434,3 Millionen Euro zum 31. Dezember 2023.

Durch den planmäßigen Abverkauf von Smartphones und Hardware liegt der Wert des Vorratsvermögen zum 30. September 2024 mit 128,1 Millionen Euro (31. Dezember 2023: 178,0 Millionen Euro) unter dem Niveau zum Jahresende 2023.

Die kurzfristigen Vertragsvermögenswerte beinhalten insbesondere Forderungen aus dem Hardware-Verkauf und sind gegenüber dem Jahresende um -46,2 Millionen Euro gesunken. Der Rückgang ergibt sich aus dem gegenüber dem Vorjahr rückläufigen Verkauf von Hardware. Die kurzfristigen abgegrenzten Aufwendungen erhöhten sich von 250,6 Millionen Euro zum 31. Dezember 2023 auf 315,3 Millionen Euro zum 30. September 2024 und betreffen Vertragskosten sowie vorausbezahlte Nutzungsentgelte, die erst in den Folgeperioden aufwandswirksam erfasst werden.

Die sonstigen finanziellen Vermögenswerte zeigen einen Anstieg von 42,6 Millionen Euro zum 31. Dezember 2023 auf 52,3 Millionen Euro zum 30. September 2024. Die Ertragsteueransprüche beliefen sich zum 30. September 2024 auf 19,1 Millionen Euro und bewegen sich damit auf dem Niveau des Vergleichszeitraums. Die sonstigen nicht-finanziellen Vermögenswerte liegen mit 6,6 Millionen Euro leicht unter dem Niveau zum Jahresende 2023.

Die langfristigen Vermögenswerte sind um 288,1 Millionen Euro auf 6.100,6 Millionen Euro angestiegen. Haupttreiber waren die Sachanlagen mit einem Anstieg von 219,8 Millionen Euro. Der Anstieg der Sachanlagen resultiert vor allem aus der Bilanzierung von Nutzungsrechten für die angemieteten Antennenstandorte im Rahmen des Netzausbaus sowie der Netzinfrastruktur. Die Reduzierung der immateriellen Vermögenswerte um -69,2 Millionen Euro gegenüber dem 31. Dezember 2023 resultiert vor allem aus den planmäßigen Abschreibungen auf die im Rahmen der 1&1-Kaufpreisallokation ermittelten Vermögenswerte. Der Firmenwert beträgt unverändert zum Vorjahr 2.932,9 Millionen Euro. Die langfristigen Vertragsvermögenswerte haben sich von 206,5 Millionen Euro zum 31. Dezember 2023 auf 173,8 Millionen Euro reduziert.

Die langfristig abgegrenzten Aufwendungen, die im Wesentlichen geleistete Vorauszahlungen im Rahmen langfristiger Einkaufsverträge sowie die langfristigen Vertragserfüllungs- und Vertragsanbahnungskosten beinhalten, erhöhten sich von 609,3 Millionen Euro zum 31. Dezember 2023 auf 779,3 Millionen Euro zum 30. September 2024. Ursächlich dafür waren Vorauszahlungen an die Deutsche Telekom im Rahmen des Kontingentvertrags.

Auf der Passivseite entfällt der Anstieg der Bilanzsumme mit 189,9 Millionen Euro auf das Eigenkapital und 109,6 Millionen Euro auf die Schulden. Die kurzfristigen Schulden haben sich von 716,6 Millionen Euro zum 31. Dezember 2023 auf 673,1 Millionen Euro reduziert, wohingegen sich die langfristigen Schulden von 1.136,6 Millionen Euro auf 1.289,7 Millionen Euro erhöht haben.

Die in den kurzfristigen Schulden enthaltenen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind von 277,1 Millionen Euro auf 299,3 Millionen Euro angestiegen. Ursächlich waren insbesondere ausstehende Zahlungen im Zusammenhang mit den Investitionen in das 1&1 Mobilfunknetz. Die Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen betreffen Unternehmen der United Internet Gruppe und betragen 148,7 Millionen Euro (31. Dezember 2023: 165,5 Millionen Euro). Der Rückgang entfällt im Wesentlichen auf die Verbindlichkeiten gegenüber der 1&1 Versatel.

Die kurzfristigen sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten betragen 140,0 Millionen Euro (31. Dezember 2023: 127,8 Millionen Euro). Die kurzfristigen sonstigen nicht-finanziellen Verbindlichkeiten sind zum 30. September 2024 auf 8,1 Millionen Euro (31. Dezember 2023: 8,9 Millionen Euro) gesunken.

Die kurzfristigen Vertragsverbindlichkeiten beinhalten unverändert kurzfristige Verbindlichkeiten aus Rückerstattungsverpflichtungen von Einmalgebühren für widerrufene Verträge sowie abzugrenzende Erträge aus Einmalgebühren und belaufen sich auf 50,3 Millionen Euro (31. Dezember 2023: 51,6 Millionen Euro). Die langfristigen Vertragsverbindlichkeiten in Höhe von 9,6 Millionen Euro (31. Dezember 2023: 11,1 Millionen Euro) beinhalten abzugrenzende langfristige Erträge aus Einmalgebühren.

Der Anstieg der langfristigen Schulden ergibt sich nahezu vollständig aus der Veränderung der langfristigen sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten, welche um 144,0 Millionen Euro auf 1.019,8 Millionen Euro gestiegen sind. Der Anstieg resultiert aus höheren Leasingverbindlichkeiten im Zusammenhang mit der Anmietung von Antennenstandorten für das 1&1 Mobilfunknetz. In den langfristigen sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten enthalten sind unverändert zum 31. Dezember 2023 die Frequenzverbindlichkeiten in Höhe von 702,6 Millionen Euro.

Die latenten Steuerschulden verringerten sich geringfügig von 207,8 Millionen Euro zum 31. Dezember 2023 auf 205,9 Millionen Euro zum 30. September 2024.

Das Eigenkapital des Konzerns stieg ergebnisbedingt von 5.887,1 Millionen Euro per 31. Dezember 2023 auf 6.077,0 Millionen Euro zum 30. September 2024. Die Eigenkapitalquote liegt bei 75,6 Prozent zum 30. September 2024 (31. Dezember 2023: 76,1 Prozent). Das Grundkapital ist eingeteilt in 176.764.649 auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von 1,10 Euro. Zum Bilanzstichtag hält die 1&1 AG 465.000 Aktien im eigenen Bestand (31. Dezember 2023: 465.000), somit beträgt das ausgegebene Grundkapital der 1&1 AG 193,9 Millionen Euro.

Risiko- und Chancenbericht

Die Risiko- und Chancenpolitik des 1&1 Konzerns orientiert sich an dem Ziel, die Werte des Unternehmens zu erhalten und nachhaltig zu steigern, indem Chancen wahrgenommen und Risiken frühzeitig erkannt und gesteuert werden. Das "gelebte" Risiko- und Chancenmanagement stellt sicher, dass 1&1 ihre Geschäftstätigkeiten in einem kontrollierten Unternehmensumfeld ausüben kann.

Das Risiko- und Chancenmanagement regelt den verantwortungsvollen Umgang mit Unsicherheiten, die mit unternehmerischem Handeln immer verbunden sind.

Gesamtaussage des Vorstands zur Risiko- und Chancensituation des Konzerns

Die Einschätzung der Gesamtrisikosituation ist das Ergebnis der konsolidierten Betrachtung aller wesentlichen Risikofelder bzw. Einzelrisiken unter Berücksichtigung von Interdependenzen.

Die Gesamtrisiko- und Chancensituation blieb in den ersten neun Monaten 2024 im Vergleich zur Risiko- und Chancenberichterstattung im Rahmen des Konzernabschlusses 2023 weitgehend stabil. Bestandsgefährdende Risiken für 1&1 waren im Berichtszeitraum sowie zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Quartalsmitteilung weder aus Einzelrisikopositionen noch aus der Gesamtrisikosituation erkennbar.

Durch den kontinuierlichen Ausbau des Risikomanagements begegnet 1&1 diesen Risiken und begrenzt sie, soweit sinnvoll, mit der Umsetzung konkreter Maßnahmen auf ein Minimum.

In der Chancen- und Risikoberichterstattung im Rahmen des Konzernabschlusses 2023 hat 1&1 auf die Risiken im Zusammenhang mit dem weiteren Aufbau und dem Betrieb des 1&1 Mobilfunknetzes hingewiesen. Durch eine Störung im Mobilfunknetz Ende Mai haben sich diese Risiken in den ersten neun Monaten 2024 teilweise realisiert. Im Zusammenhang mit der Störung wurden die konkreten Ursachen für diese Störung beseitigt und seither konnten Störungen in größerem Ausmaß verhindert werden. Allerdings lassen sich aufgrund der hohen technischen Komplexität des Aufbaus des Mobilfunknetzes auch zukünftige Störungen nicht mit Sicherheit ausschließen.

In Folge der Störung wurden Audits vorgenommen, bei denen Kapazitätsengpässe im Mobilfunknetz festgestellt wurden. 1&1 hat infolgedessen die Kundenmigration als Vorsichtsmaßnahme zurückgefahren. Auch wenn die Migration nachgeholt werden wird, verursachen die späteren Netzmigrationen ein reduziertes Einsparpotenzial bei Vorleistungskosten. Die Engpässe wurden im Sommer 2024 beseitigt. Zusätzlich gab es ab Anfang November 2024 eine namhafte Kapazitätserweiterung durch die Inbetriebnahme von zwei weiteren Kernrechenzentren.

Als Folge der Störung im Mobilfunknetz werden derzeit Verhandlungen mit den beteiligten Ausbaupartnern geführt, die auch Entschädigungsleistungen zur Folge haben könnten. Im Rahmen dieser Verhandlungen werden auch Ansprüche für ungeplante Mehrkosten diskutiert, die ein Ausbaupartner angemeldet hat.

Im August 2024 hat das Verwaltungsgericht Köln die Regeln für die Auktion von 5G-Mobilfunkfrequenzen aus dem Jahr 2019 für rechtswidrig erklärt, in der auch 1&1 Mobilfunkfrequenzen erworben hat. Verbunden mit dem Erwerb der Frequenzen waren konkrete Ausbauverpflichtungen, unter anderem die Errichtung von 1.000 Mobilfunkstandorten bis zum Ende des Jahres 2022. Diese Verpflichtung hat 1&1, wie in der Vergangenheit berichtet, nicht erfüllen können, woraufhin die Bundesnetzagentur ein Bußgeldverfahren eröffnet hat, welches bis zum heutigen Zeitpunkt nicht abgeschlossen ist. Auch wenn die konkreten Konsequenzen des Richterspruchs noch unklar sind, strebt 1&1 die Aussetzung des Bußgeldverfahrens an und ist diesbezüglich mit der Bundesnetzagentur in Kontakt getreten. Für ein mögliches Bußgeld hat 1&1 eine Rückstellung gebildet. 1&1 wird den Ansatz dieser Rückstellung in Abhängigkeit von der Reaktion der Bundesnetzagentur sowie der bislang noch unveröffentlichten Urteilsbegründung neu bewerten.

Prognosebericht

Vor dem Hintergrund des wettbewerbsintensiven Marktumfeldes konkretisiert 1&1 ihre Umsatz-Prognose und erwartetet einen Anstieg des Service-Umsatzes auf ca. 3,31 Milliarden Euro (bislang: ca. 3,33 Milliarden Euro; 2023: 3,243 Milliarden Euro). Das EBITDA im operativen Segment Access soll um ca. 9 Prozent auf ca. 860 Millionen Euro (2023: 786,2 Millionen Euro). Die Anlaufkosten beim 1&1 Mobilfunknetz werden sich voraussichtlich auf ca. -174 Millionen Euro belaufen (2023: -132,4 Millionen Euro). Insgesamt wird das EBITDA 2024 damit bei ca. 686 Millionen Euro (2023: 653,8 Millionen Euro) erwartet.

Das Teilnehmerwachstum wird für das Geschäftsjahr 2024 aufgrund des anhaltend hohen Wettbewerbsdrucks sowie ungeplanter Sonderkündigungen im Zusammenhang mit der Netzstörung im Mai 2024 mit 100.000 bis 200.000 erwartet. Im zusammengefassten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 war man noch von einem Netto-Wachstum von 200.000 bis 300.000 Vertragskunden ausgegangen.

Beim Investitionsvolumen (Cash-Capex) geht 1&1 von rund 460 Millionen Euro aus (2023: 295,6 Millionen Euro). Hintergrund ist der Aufbau eines eigenen Bestands an Netzkomponenten, die bisher von Ausbaupartnern bevorratet wurden.

Zukunftsgerichtete Aussagen und Prognosen

Diese Quartalsmitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Annahmen und Prognosen des Vorstands der 1&1 AG sowie den ihm derzeit verfügbaren Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind verschiedenen Risiken und Unwägbarkeiten unterworfen und beruhen auf Erwartungen, Annahmen und Prognosen, die sich künftig möglicherweise als nicht zutreffend erweisen könnten. Die 1&1 AG garantiert nicht, dass sich die zukunftsgerichteten Aussagen als richtig erweisen, übernimmt keine Verpflichtung und hat auch nicht die Absicht, die in dieser Quartalsmitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen anzupassen bzw. zu aktualisieren.

Erläuterungen zur Quartalsmitteilung

Informationen zum Unternehmen

Die 1&1 Gruppe mit der 1&1 Aktiengesellschaft, Montabaur, als börsennotiertem Mutterunternehmen (im Folgenden "1&1 AG" oder zusammen mit ihren Tochterunternehmen "1&1" bzw. "Konzern") ist ein ausschließlich in Deutschland tätiger Telekommunikationsanbieter. Die Steuerung des Konzerns erfolgt über die zwei Geschäftssegmente Access und 1&1 Mobilfunknetz.

Mit mehr als 16 Millionen Kundenverträgen in den Produktbereichen Breitband und Mobilfunk zählt 1&1 zu den in Deutschland führenden Internet-Spezialisten. Seit dem 8. Dezember 2023 betreibt 1&1 ein funktionsfähiges, innovatives Mobilfunknetz auf Basis der neuartigen OpenRAN Technologie. Über die zum Konzernverbund der United Internet AG zugehörige Schwestergesellschaft 1&1 Versatel GmbH, Düsseldorf, kann 1&1 eines der größten Glasfasernetze Deutschlands nutzen.

Überall dort, wo 1&1 während des Ausbaus des Mobilfunknetzes noch über keine eigenen Antennen verfügt, nutzen Mobilfunkkunden über National Roaming die Netze von Telefonica und Vodafone. Sukzessive werden alle Kunden auf National Roaming mit Vodafone umgestellt. Kunden, die noch nicht auf das 1&1 O-RAN migriert wurden, nutzen das Mobilfunknetz von Telefonica in Deutschland (sogenannter Mobile Bitstream Access Mobile Virtual Network Operator = MBA MVNO).

Anschrift und Sitz der 1&1 AG als Konzernobergesellschaft ist die Elgendorfer Straße 57 in 56410 Montabaur, Deutschland. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Montabaur unter HRB 28530 eingetragen.

Wesentliche Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsgrundsätze

Die Quartalsmitteilung der 1&1 AG zum 30. September 2024 wurde, wie schon der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023, in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, aufgestellt.

Die Quartalsmitteilung stellt keinen Zwischenbericht im Sinne des IAS 34 dar. Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze der Quartalsmitteilung entsprechen grundsätzlich den zum 31. Dezember 2023 angewandten Methoden mit Ausnahme der pflichtmäßig neu anzuwendenden Standards und sind im Kontext mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 zu lesen.

Verwendung von Annahmen und Schätzungen

Bei der Erstellung der Quartalsmitteilung werden vom Management Ermessensentscheidungen getroffen sowie Schätzungen und Annahmen gemacht, die sich auf die Höhe der zum Stichtag ausgewiesenen Erträge, Aufwendungen, Vermögenswerte und Schulden sowie den Ausweis von Eventualschulden auswirken. Durch die mit diesen Annahmen und Schätzungen verbundene Unsicherheit könnten Ergebnisse entstehen, die in der Zukunft zu erheblichen Anpassungen des Buchwerts der betroffenen Vermögenswerte oder Schulden führen.

Verwendung von betriebswirtschaftlich relevanten finanziellen Kennzahlen

Für eine klare und transparente Darstellung der Geschäftsentwicklung von 1&1 werden in den Jahres- und Zwischenabschlüssen der Gesellschaft - neben den nach International Financial Reporting Standards (IFRS) geforderten Angaben - weitere finanzielle Kennzahlen wie z. B. EBITDA, EBITDA-Marge, EBIT, EBIT-Marge oder Free Cashflow angegeben. Informationen zur Verwendung, Definition und Berechnung dieser Kennzahlen stehen im Geschäftsbericht 2023 der 1&1 AG ab Seite 59 zur Verfügung.

Die für die Steuerung des Konzerns relevanten finanziellen Kennzahlen sind der Service-Umsatz, das EBITDA nach IFRS sowie Cash-Capex. Neben diesen finanziellen Kennzahlen ist die bedeutsamste nicht-finanzielle Kennzahl die Anzahl der Kundenverträge.

Die vorgenannten Kennzahlen werden, soweit es für eine klare und transparente Darstellung notwendig ist, um Sonderfaktoren /​ Sondereffekte bereinigt und unter der Bezeichnung "vergleichbare operative Kennzahlen" (also z. B. vergleichbares operatives EBITDA, vergleichbares operatives EBIT oder vergleichbares operatives EPS) ausgewiesen. Die Sondereffekte betreffen in der Regel nur solche Effekte, die aufgrund ihrer Art, ihrer Häufigkeit und /​ oder ihres Umfangs geeignet sind, die Aussagekraft der finanziellen Kennzahlen für die Finanz- und Ertragsentwicklung des Konzerns zu beeinträchtigen. Alle Sondereffekte werden zum Zwecke der Überleitung zu den unbereinigten finanziellen Kennzahlen im jeweiligen Abschnitt des Abschlusses aufgezeigt und erläutert. Für die Geschäftsjahre 2023 und 2024 ergab sich keine Notwendigkeit einer solchen Anpassung, so dass es sich bei den unbereinigten Kennzahlen um vergleichbare Kennzahlen handelt.

Sonstiges

In den Konzernzwischenabschluss sind alle Tochterunternehmen einbezogen. Der Konsolidierungskreis hat sich im Vergleich zum Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 nicht verändert.

Im Berichtszeitraum wurden, wie im Vorjahr, keine Gesellschaften veräußert.

Die Quartalsmitteilung ist keiner Prüfung entsprechend § 317 HGB oder einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen worden.

Konzern-Zwischenabschluss zum 30. September 2024

Konzern-Gesamtergebnisrechnung

vom 1. Januar bis zum 30. September 2024

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2024 2023
Januar - September Januar - September
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Umsatzerlöse 3.017.237 3.031.758
Umsatzkosten* -2.190.860 -2.142.667
BRUTTOERGEBNIS VOM UMSATZ 826.377 889.091
Vertriebskosten -390.551 -386.981
Verwaltungskosten* -86.030 -85.907
Sonstige betriebliche Erträge 30.574 27.745
Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.006 -2.900
Wertminderungsaufwendungen auf Forderungen und Vertragsvermögenswerte -89.860 -77.365
ERGEBNIS DER BETRIEBLICHEN TÄTIGKEIT 287.504 363.683
Finanzierungsaufwendungen -13.803 -7.615
Finanzerträge 12.848 13.933
ERGEBNIS VOR STEUERN 286.549 370.001
Steueraufwendungen -90.218 -116.982
KONZERNERGEBNIS 196.331 253.019
Ergebnis je Aktie (in €)
- unverwässert 1,11 1,44
- verwässert 1,11 1,44
Gewichteter Durchschnitt der im Umlauf befindlichen Aktien (in Mio. Stück)
- unverwässert 176,30 176,30
- verwässert 177,20 176,30
Überleitung zum gesamten Konzernergebnis
KONZERNERGEBNIS 196.331 253.019
Sonstiges Ergebnis 0 0
GESAMTES KONZERNERGEBNIS 196.331 253.019

* Zur besseren Vergleichbarkeit erfolgte eine Anpassung der Umsatz- und Verwaltungskosten im Segment 1&1 Mobilfunknetz für den Berichtszeitraum 2023.

Konzernbilanz

zum 30. September 2024

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30.09.2024 31.12.2023
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VERMÖGENSWERTE
Kurzfristige Vermögenswerte
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 4.004 3.197
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 359.492 333.372
Forderungen gegen nahestehende Unternehmen 433.658 434.343
Vorräte 128.090 177.999
Vertragsvermögenswerte 620.604 666.836
Abgegrenzte Aufwendungen 315.315 250.586
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 52.299 42.620
Ertragsteueransprüche 19.137 9.744
Sonstige nicht-finanzielle Vermögenswerte 6.625 9.106
Langfristige Vermögenswerte 1.939.224 1.927.803
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 2.770 2.566
Sachanlagen 720.837 501.029
Immaterielle Vermögenswerte 1.490.921 1.560.144
Firmenwerte 2.932.943 2.932.943
Vertragsvermögenswerte 173.811 206.497
Abgegrenzte Aufwendungen 779.327 609.324
6.100.609 5.812.503
SUMME VERMÖGENSWERTE 8.039.833 7.740.306

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30.09.2024 31.12.2023
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SCHULDEN UND EIGENKAPITAL
Kurzfristige Schulden
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 299.280 277.053
Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen 148.739 165.461
Vertragsverbindlichkeiten 50.272 51.564
Sonstige Rückstellungen 23.521 24.028
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 139.970 127.787
Sonstige nicht-finanzielle Verbindlichkeiten 8.114 8.937
Ertragsteuerschulden 3.244 61.782
673.140 716.612
Langfristige Schulden
Vertragsverbindlichkeiten 9.650 11.065
Sonstige Rückstellungen 54.330 42.016
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 1.019.769 875.758
Latente Steuerschulden 205.929 207.781
1.289.678 1.136.620
SUMME SCHULDEN 1.962.818 1.853.232
Eigenkapital
Grundkapital 194.442 194.442
Eigene Anteile -512 -512
Kapitalrücklage 2.441.739 2.439.314
Kumuliertes Konzernergebnis 3.442.208 3.254.692
Sonstiges Eigenkapital -862 -862
SUMME EIGENKAPITAL 6.077.015 5.887.074
SUMME SCHULDEN UND EIGENKAPITAL 8.039.833 7.740.306

Konzern-Kapitalflussrechnung

vom 1. Januar bis zum 30. September 2024

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2024 2023
Januar - September Januar - September
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ERGEBNIS DER BETRIEBLICHEN GESCHÄFTSTÄTIGKEIT
Konzernergebnis 196.331 253.019
Berichtigungen zur Überleitung des Konzernergebnisses zu den Ein- und Auszahlungen
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 110.841 82.751
Abschreibungen auf im Rahmen von Unternehmenserwerben aktivierte Vermögenswerte 64.633 64.633
Personalaufwand aus Mitarbeiterbeteiligungen 2.425 1.400
Veränderungen der Ausgleichsposten für latente Steueransprüche -1.853 -11.789
Korrektur Gewinne/​Verluste aus der Veräußerung von Sachanlagen 1 9
Finanzergebnis 955 -6.318
Sonstige nicht zahlungswirksame Positionen 13 5
CASHFLOW DER BETRIEBLICHEN TÄTIGKEIT 373.346 383.710
Veränderungen der Vermögenswerte und Schulden
Veränderung der Forderungen und sonstigen Vermögenswerte -21.965 -80.940
Veränderung der Vertragsvermögenswerte 78.918 -890
Veränderung der Vorräte 49.909 16.739
Veränderung der abgegrenzten Aufwendungen -234.733 -252.359
Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -47.174 61.512
Veränderung der sonstigen Rückstellungen -3.629 457
Veränderung der Ertragsteuerschulden -58.538 26.118
Veränderung der sonstigen Verbindlichkeiten 919 -14.230
Veränderung der Forderungen/​Verbindlichkeiten nahestehende Unternehmen -537 68.015
Veränderung der Vertragsverbindlichkeiten -2.707 4.857
Veränderungen der Vermögenswerte und Schulden, gesamt -239.537 -170.721
Nettoeinzahlungen der betrieblichen Tätigkeit 133.809 212.989

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2024 2023
Januar - September Januar - September
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CASHFLOW AUS DEM INVESTITIONSBEREICH
Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen -71.088 -133.846
Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen 263 76
Investitionen in sonstige finanzielle Vermögenswerte -207 -235
Auszahlungen aus kurzfristiger Geldanlage -15.500 -57.500
Erhaltene Zinsen 12.831 10.082
Nettoauszahlungen im Investitionsbereich -73.701 -181.423
CASHFLOW AUS DEM FINANZIERUNGSBEREICH
Dividendenzahlung -8.815 -8.815
Tilgung von Leasingverbindlichkeiten -10.788 -18.995
Gezahlte Zinsen -39.698 -4.746
Nettoauszahlungen im Finanzierungsbereich -59.301 -32.556
Nettoanstieg/​-rückgang der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 807 -990
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zu Beginn des Geschäftsjahres 3.197 4.677
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum Ende der Berichtsperiode 4.004 3.687

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung

im Geschäftsjahr 2024 und 2023

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Grundkapital Eigene Anteile
Stückelung T€ Stückelung T€
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Stand am 1. Januar 2023 176.764.649 194.442 465.000 -512
Konzernergebnis
Gesamtergebnis
Dividendenzahlungen
Mitarbeiterbeteiligungsprogramm
Stand am 30. September 2023 176.764.649 194.442 465.000 -512
Stand am 1. Januar 2024 176.764.649 194.442 465.000 -512
Konzernergebnis
Gesamtergebnis
Dividendenzahlungen
Mitarbeiterbeteiligungsprogramm
Stand am 30. September 2024 176.764.649 194.442 465.000 -512

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Kapitalrücklage Kumuliertes Konzernergebnis Sonstiges Eigenkapital Summe Eigenkapital
T€ T€ T€ T€
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Stand am 1. Januar 2023 2.437.940 2.948.557 -586 5.579.841
Konzernergebnis 253.019 253.019
Gesamtergebnis 253.019 253.019
Dividendenzahlungen -8.815 -8.815
Mitarbeiterbeteiligungsprogramm 1.400 1.400
Stand am 30. September 2023 2.439.340 3.192.761 -586 5.825.445
Stand am 1. Januar 2024 2.439.314 3.254.692 -862 5.887.074
Konzernergebnis 196.331 196.331
Gesamtergebnis 196.331 196.331
Dividendenzahlungen -8.815 -8.815
Mitarbeiterbeteiligungsprogramm 2.425 2.425
Stand am 30. September 2024 2.441.739 3.442.208 -862 6.077.015

Segmentberichterstattung

vom 1. Januar bis zum 30. September 2024

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Access 1&1 Mobilfunknetz Konsolidierung Gesamt
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Service-Umsatz 2.478.652 0 0 2.478.652
Hardware- und Sonstiger Umsatz 538.585 0 0 538.585
Innenumsätze 0 22.972 -22.972 0
Segmentumsätze 3.017.237 22.972 -22.972 3.017.237
Segmentmaterialaufwand -1.949.355 -174.964 22.972 -2.101.347
Segmentrohertrag 1.067.882 -151.992 0 915.890
Segment EBITDA 630.086 -167.108 0 462.978
Kundenverträge (in Mio.) 16,35 - - 16,35

vom 1. Januar bis zum 30. September 2023

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Access 1&1 Mobilfunknetz Konsolidierung Gesamt
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Service-Umsatz 2.418.859 0 0 2.418.859
Hardware- und Sonstiger Umsatz 612.899 0 0 612.899
Segmentumsätze 3.031.758 0 0 3.031.758
Segmentmaterialaufwand* -2.022.413 -56.654 0 -2.079.067
Segmentrohertrag 1.009.345 -56.654 0 952.691
Segment EBITDA 584.854 -73.787 0 511.067
Kundenverträge (in Mio.) 16,11 - - 16,11

* Zur besseren Vergleichbarkeit erfolgte eine Anpassung des Materialaufwandes im Segment 1&1 Mobilfunknetz für den Berichtszeitraum 2023.

Sonstiges

Veröffentlichungen, Informations- und Bestellservice

Die vorliegende Quartalsmitteilung ist auch in einer englischen Fassung erhältlich.

Sie können unsere Geschäfts- und Quartalsberichte, Ad hoc- und Pressemitteilungen sowie weitere Veröffentlichungen auf der 1&1 AG Homepage unter www.1und1.ag/​investor-relations einsehen.

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Finanzkalender

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12. November 2024 Quartalsmitteilung Q3 2024

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HRB 28530 Montabaur

Umsatzsteuer-IdNr.: DE 812458592

Steuernummer: 3065500513

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Vorstand

Ralph Dommermuth (Vorstandsvorsitzender)

Markus Huhn

Alessandro Nava

Aufsichtsrat

Kurt Dobitsch (Aufsichtsratsvorsitzender)

Norbert Lang (Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender)

Matthias Baldermann

Vlasios Choulidis

Friedrich Joussen

Christine Schöneweis

Hinweis

Aus rechentechnischen Gründen können in Tabellen und bei Verweisen Rundungsdifferenzen zu den sich mathematisch exakt ergebenden Werten (Geldeinheiten, Prozentangaben usw.) auftreten.

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird in diesem Bericht auf die zusätzliche Formulierung der weiblichen Form verzichtet. 1&1 weist darauf hin, dass die Verwendung der männlichen Form explizit als geschlechtsunabhängig zu verstehen ist. Diese Quartalsmitteilung liegt in deutscher und englischer Sprache vor. Beide Fassungen stehen auch im Internet unter www.1und1.ag zum Download bereit. Im Zweifelsfall ist die deutsche Version maßgeblich.

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Haftungsausschluss

Dieser Bericht enthält zukunftsbezogene Aussagen, welche die gegenwärtigen Ansichten des Vorstands von 1&1 hinsichtlich zukünftiger Ereignisse widerspiegeln. Diese zukunftsbezogenen Aussagen basieren auf unseren derzeit gültigen Plänen, Einschätzungen und Erwartungen. Zukunftsbezogene Aussagen entsprechen nur dem Sachstand zu dem Zeitpunkt, in dem sie getroffen werden. Diese Aussagen sind abhängig von Risiken und Unsicherheiten sowie sonstigen Faktoren, auf die 1&1 vielfach keinen Einfluss hat und die zu erheblichen Abweichungen der tatsächlichen Ergebnisse von diesen Aussagen führen können. Diese Risiken und Unsicherheiten sowie sonstigen Faktoren werden im Rahmen unserer Risikoberichterstattung in den Geschäftsberichten der 1&1 AG ausführlich beschrieben. Die 1&1 AG hat nicht die Absicht, solche vorausschauenden Aussagen zu aktualisieren.

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