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1&1 AG Interim / Quarterly Report 2023

May 10, 2023

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Interim / Quarterly Report

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Finanzbericht: 32548954

1&1 AG

Montabaur

Quartalsmitteilung Q1 2023

Quartalsmitteilung Q1 2023

Daten & Fakten

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Ausgewählte Kennziffern 3M 2023 3M 2022 Veränderung Q4 2022 Q3 2022 Q2 2022
Ergebnis (in Mio. €)
Umsatz 1.021,0 975,9 4,6% 1.013,4 998,3 976,1
Service-Umsatz 788,9 789,1 0,0% 788,7 804,8 792,8
Hardware- und Sonstiger Umsatz 232,1 186,8 24,3% 224,7 193,5 183,3
EBITDA 182,1 187,1 -2,7% 144,3 180,8 181,1
EBITDA Segment Access 201,3 195,4 3,0% 169,9 191,5 188,9
EBITDA Segment 1&1 Mobilfunknetz -19,2 -8,3 -25,6 -10,7 -7,7
EBIT 133,4 146,8 -9,1% 106,1 141,1 140,9
EBIT ohne PPA-Abschreibungen 147,7 167,9 -12,0% 107,3 161,3 162,1
EBT 134,8 145,2 -7,2% 107,3 139,7 139,3
EBIT ohne PPA-Abschreibungen 149,1 166,3 -10,3% 108,5 159,9 160,5
Ergebnis je Aktie in EUR 0,53 0,58 -8,6% 0,40 0,55 0,55
Ergebnis je Aktie in EUR ohne PPA-Abschreibungen 0,59 0,66 -10,6% 0,41 0,63 0,64
Cashflow (in Mio. €)
Nettoeinzahlungen der betrieblichen Tätigkeit 100,0 83,9 19,2% 3,9 -61,3 154,1
Nettoauszahlungen im Investitionsbereich -95,3 -77,4 -23,1% 59,4 63,6 -143,0
Free Cashflow 59,8 62,6 -4,5% -157,8 -93,5 124,2

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31.03.2023 31.12.2022 Veränderung 31.12.2022 30.09.2022 30.06.2022
Mitarbeiter (inkl. Vorstand)
Gesamt per Ende März 3.218 3.163 1,7% 3.163 3.189 3.145
Kundenverträge (in Mio.)
Access, Verträge 15,87 15,78 0,6% 15,78 15,65 15,55
davon Mobile Internet 11,80 11,68 1,0% 11,68 11,52 11,38
davon Breitband (ADSL, VDSL, FTTH) 4,07 4,10 -0,7% 4,10 4,13 4,17
Bilanz (in Mio. €)
Kurzfristige Vermögenswerte 1.963,3 1.855,2 5,8% 1.855,2 2.054,8 2.149,5
Langfristige Vermögenswerte 5.390,2 5.401,9 -0,2% 5.401,9 5.252,0 5.258,7
Eigenkapital 5.674,2 5.579,8 1,7% 5.579,8 5.509,0 5.410,6
Bilanzsumme 7.353,5 7.257,1 1,3% 7.257,1 7.306,9 7.408,2
Eigenkapitalquote 77,2% 76,9% 76,9% 75,4% 73,0%

Brief des Vorstands

Sehr geehrte Damen und Herren,

1&1 kann zufrieden auf den Start des Jahres 2023 zurückschauen, in dem wir unsere Kundenverträge sowie auch unser EBITDA im operativen Segment Access erneut steigern konnten.

Neben dem operativen Geschäft stand für uns auch in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres im Vordergrund, den Ausbau unseres 1&1 Mobilfunknetzes voranzutreiben. So haben wir gemeinsam mit unseren Partnern für die Funkturminfrastruktur im März einen neuen Rollout-Plan aufgesetzt, mit dem wir den Ausbau der Antennenstandorte forciert angehen.

Konkret sieht dieser die Bereitstellung von ca. 1.200 Antennenmasten bis zum Ende des Jahres 2023 vor. Ab 2024 sollen planmäßig jährlich weitere 3.000 Antennenstandorte für die Aktivierung durch 1&1 seitens Vantage Towers, American Towers und GfTD hinzukommen. Zusätzlich unterstützt Eubanet als unser vierter Partner bei der Akquisition neuer Antennenstandorte. Unsere Ziele, bis zum Ende des Jahres 2025 ein Viertel und bis Ende 2030 die Hälfte der deutschen Haushalte zu versorgen, behalten wir somit weiter fest im Blick.

Nachdem wir das erste Zwischenziel von 1.000 5G-Antennen zum Ende vergangenen Jahres durch den unerwarteten und nahezu vollständigen Ausfall unseres Hauptlieferanten Vantage Towers erheblich verfehlt haben, sind wir zuversichtlich, dass die Zusagen unserer Partner nun vertragsgerecht erfüllt werden und wir den Rückstand aufholen können. Um eine mögliche Behinderung im 1&1 Netzausbau seitens Vodafone, die Vantage Towers als Hauptaktionär mit 82 Prozent kontrollierte, ausschließen zu können, haben wir im Februar eine entsprechende Prüfung durch das Bundeskartellamt veranlasst.

Als vierter Netzbetreiber treten wir an, um Deutschland bei 5G nach vorne zu bringen. Dafür setzen wir als europaweit erster Anbieter vollständig auf die neue Open-RAN-Technologie. Dies ist eine enorme Aufgabe, in der jedoch die Zukunft liegt. Mit dem planmäßigen Start unseres 1&1 Open RAN mit einem über Mobilfunk realisierten Festnetzersatzprodukt "1&1 5G zu Hause" im Dezember 2022 haben wir eine technologische Höchstleistung erbracht, die zeigt, wie innovativ Mobilfunknetze heute gebaut werden können. Auch das Urteil des Landgerichts Koblenz bestätigt: 1&1 baut das modernste Mobilfunknetz Europas. Hier hatte die Deutsche Telekom im Zuge des 1&1 Open RAN Produktstarts ein Verfahren angestrengt, in dem das Gericht im März in allen zentralen Punkten zu Gunsten von 1&1 als Innovationsführer entschied.

Die offene und cloud-native Netzarchitektur im Open RAN bietet uns zentrale Vorteile gegenüber herkömmlichen Mobilfunknetzen, die häufig von nur einem einzigen Hersteller bereitgestellt werden. So arbeiten wir auf Basis standardisierter Schnittstellen flexibel mit den sichersten und besten Herstellern am Markt zusammen. Damit verzichten wir als einziger deutscher Netzbetreiber vollständig auf den umstrittenen Hersteller HUAWEI sowie auf jegliche Netzausrüster aus China. Zudem entstehen deutschlandweit über 500 dezentrale Rechenzentren in unmittelbarer Nähe der Antennenstandorte - ausgestattet mit Gigabit-Antennen und angeschlossen an das Glasfasernetz unserer Schwestergesellschaft 1&1 Versatel. Erst diese neue Netzarchitektur ermöglicht kurze Übertragungswege, die für Echtzeitanwendungen unabdingbar sind.

Heute haben wir bereits zwei unserer insgesamt vier Core-Rechenzentren in Betrieb, 19 der 24 dezentralen Edge-Rechenzentren und 64 der über 500 sogenannten Far-Edge-Rechenzentren. Dies sind gute Fortschritte, auf denen wir in den kommenden Monaten aufbauen werden.

Im dritten Quartal 2023 soll planmäßig die Zuschaltung der mobilen Dienste für die Smartphone-Nutzung erfolgen. Zu diesem Zeitpunkt stellt uns Telefonica das parallel von ihnen zu entwickelnde Nationale Roaming zur Verfügung, über das wir unseren 1&1 Kundinnen und Kunden von Beginn an flächendeckenden Empfang bieten. Wir freuen uns darauf, mit dem 1&1 Open RAN einen Unterschied zu machen.

Seit nunmehr 30 Jahren steht 1&1 als einer der führenden deutschen Telekommunikationsanbieter dafür, den Wettbewerb mit innovativen und attraktiven Angeboten zu beleben und zu gestalten. Dabei ist 1&1 bekannt für ein attraktives Preis/​Leistungs-Verhältnis. Doch neben attraktiven Preisen zählen vor allem auch Qualität und Service zu unseren zentralen Differenzierungsmerkmalen gegenüber unseren Privat- und Geschäftskunden. Auch im ersten Quartal konnten wir uns erneut über Auszeichnungen freuen, die unsere hohen Ansprüche unterstreichen. So wurden die Breitband-Tarife von 1&1 im "Komplettcheck der Festnetzanbieter" der renommierten Fachzeitschrift connect mit "sehr gut" bewertet. In gleich zwei Nutzerprofilen "Budgetnutzer" und "Normalnutzer" erhielt 1&1 als zweifacher Testsieger die Bestnote "überragend". Im Fokus der Bewertung standen die Kategorien Preis, Netzqualität und Serviceleistung. Besonders freut uns auch das Ergebnis aus dem diesjährigen connect "Mobilfunk-Hotline-Test". Hier wird 1&1 mit 435 von 500 möglichen Punkten mit "sehr gut" bewertet. Besonders gepunktet haben wir in den Kategorien Erreichbarkeit, Wartezeit, Sprachdialogsystem und Freundlichkeit.

Und nun zum operativen Geschäft

1&1 hat seinen Wachstumskurs im Geschäftsjahr 2023 fortgesetzt und den Kundenbestand sowie das EBITDA im operativen Segment Access erneut gesteigert.

Wir konnten die Zahl der Kundenverträge um 90.000 auf 15,87 Millionen Verträge (31. Dezember 2022: 15,78 Millionen Verträge) steigern. Das Wachstum basierte auf 120.000 neu gewonnenen Mobile Internetverträgen, die sich zum Ende des ersten Quartals 2023 auf 11,80 Millionen belaufen, während die Zahl der Breitband-Anschlüsse im Vergleichszeitraum um 30.000 auf 4,07 Millionen abnahm.

Der margenstarke Service-Umsatz beläuft sich im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2023 auf 788,9 Millionen Euro (3M 2022: 789,1 Millionen Euro) und liegt damit auf Vorjahresniveau. Der gesamte Umsatz stieg um 4,6 Prozent bzw. 45,1 Millionen Euro auf 1.021,0 Millionen Euro (3M 2022: 975,9 Millionen Euro).

Sonstige Umsatzerlöse, die im Wesentlichen aus der vorgezogenen Realisierung von Hardware-Umsätzen (insbesondere aus Investitionen in Smartphones, die von den Kunden über die vertragliche Mindestlaufzeit in Form von höheren Paketpreisen zurückgezahlt werden) resultieren, erhöhten sich aufgrund höherer Verkaufsmengen und steigender Endgerätpreise um 24,3 Prozent bzw. 45,3 Millionen Euro auf 232,1 Millionen Euro (3M 2022: 186,8 Millionen Euro). Das Hardware-Geschäft schwankt saisonal und hängt von der Attraktivität neuer Geräte und den Modellzyklen der Hersteller ab.

Das Konzern-EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) ging im ersten Quartal um 2,7 Prozent oder 5,0 Millionen Euro auf 182,1 Millionen Euro zurück (3M 2022: 187,1 Millionen Euro). Das im gesamten EBITDA enthaltene EBITDA des Segments 1&1 Mobilfunknetz beträgt im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2023 -19,2 Millionen Euro (3M 2022: -8,3 Millionen Euro) und beinhaltet die Kosten des Aufbaus unseres Mobilfunknetzes. Das EBITDA in unserem operativen Segment Access konnte mit einem Anstieg von 3,0 Prozent erneut gesteigert werden und belief sich auf 201,3 Millionen Euro (3M 2022: 195,4 Millionen Euro).

Das Ergebnis je Aktie betrug im ersten Quartal 2023 0,53 Euro (Vorjahr: 0,58 Euro). Ohne die Auswirkungen aus PPA-Abschreibungen betrug das Ergebnis je Aktie 0,59 Euro (Vorjahr: 0,66 Euro).

Der Free Cashflow lag im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2023 bei 59,8 Millionen Euro (Vorjahr: 62,6 Millionen Euro). Der Free Cashflow beinhaltet vergleichbar mit 40,2 Millionen Euro (3M 2022: 21,4 Millionen Euro) Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte, die insbesondere den Bau unseres Mobilfunknetzes betreffend.

Für das Geschäftsjahr 2023 bestätigen wir unsere Prognose und erwarten unverändert einen Anstieg der neuen Kundenverträge um ca. 500.000. Der Service-Umsatz soll um ca. 2 Prozent auf ca. 3,23 Milliarden Euro (2022: 3,175 Milliarden Euro) steigen und das EBITDA bei ca. 655 Millionen Euro (2022: 693,3 Millionen Euro) liegen. Dazu tragen das Segment Access mit einem Wachstum von ca. 4 Prozent auf ca. 775 Millionen Euro (2022: 745,7 Millionen Euro) sowie das Segment 1&1 Mobilfunknetz mit Anlaufkosten für den Bau des 5G-Netzes mit ca. -120 Millionen Euro (2022: -52,4 Millionen Euro) bei. Das Investitionsvolumen (Cash-Capex) wird in Höhe von rund 320 Millionen Euro (2022: rund 250 Millionen Euro) erwartet.

1&1 ist für die nächsten Schritte der Unternehmensentwicklung gut aufgestellt. Wir blicken optimistisch in die Zukunft. Unser besonderer Dank gilt allen Mitarbeitenden für den engagierten Einsatz sowie unseren Aktionären und Geschäftspartnern für das der 1&1 entgegengebrachte Vertrauen.

Beste Grüße aus Montabaur

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Ralph Dommermuth Markus Huhn Alessandro Nava

Montabaur, im Mai 2023

Quartalsmitteilung zum 31. März 2023

Grundlagen des Konzerns

1&1 - einziger MBA MVNO im deutschen Mobilfunkmarkt und Aufbau des eigenen 1&1 Mobilfunknetzes

Die 1&1 Gruppe mit der 1&1 Aktiengesellschaft, Montabaur, als börsennotiertem Mutterunternehmen (im Folgenden "1&1 AG" oder zusammen mit ihren Tochterunternehmen "1&1" bzw. "Konzern") ist ein ausschließlich in Deutschland tätiger Telekommunikationsanbieter. Die Steuerung des Konzerns erfolgt über die zwei Geschäftssegmente Access und 1&1 Mobilfunknetz.

1&1 ist mit mehr als 15,8 Millionen Verträgen in den Produktbereichen Breitband und Mobile ein in Deutschland führender Internet-Spezialist. Über die zum Konzernverbund der United Internet AG zugehörige Schwestergesellschaft 1&1 Versatel GmbH, Düsseldorf, (im Folgenden "1&1 Versatel GmbH") kann 1&1 eines der größten Glasfasernetze Deutschlands nutzen. Als virtueller Mobilfunk-Netzbetreiber hat 1&1 garantierten Zugriff auf bis zu 30 Prozent der Kapazität des Mobilfunknetzes von Telefonica in Deutschland (sogenannter Mobile Bitstream Access Mobile Virtual Network Operator = MBA MVNO). Außerdem nutzt 1&1 Kapazitäten im Mobilfunknetz von Vodafone.

1&1 bietet im Segment Access festnetzbreitband- und mobilfunkbasierte Internetzugangsprodukte an. Im Segment 1&1 Mobilfunknetz baut 1&1 derzeit über die im Jahr 2019 ersteigerten 5G Mobilfunkfrequenzen das europaweit erste vollständig virtualisierte Mobilfunknetz auf Basis der neuartigen OpenRAN-Technologie.

Zum 28. Dezember 2022 startete das neue Mobilfunknetz. Zunächst erfolgt der Betrieb des OpenRAN Mobilfunknetzes ausschließlich für ein Festnetz-Ersatzprodukt, das herkömmliche DSL-, Kabel-Internet oder Glasfaser-Hausanschlüsse ersetzt. Im Sommer 2023 erfolgt dann planmäßig die Zuschaltung der mobilen Dienste.

Geschäftsverlauf

Entwicklung im Segment Access

Im Segment Access sind die kostenpflichtigen Mobile-Access und Breitband-Access-Produkte des Konzerns inklusive der damit verbundenen Anwendungen (wie Heimvernetzung, Online-Storage, Telefonie, Smart Home oder IPTV) zusammengefasst.

1&1 ist ausschließlich in Deutschland tätig. Die Gesellschaft nutzt das Festnetz der zum Konzernverbund der United Internet AG gehörigen Schwestergesellschaft 1&1 Versatel GmbH sowie ihr Zugangsrecht zum Telefonica-Netz und kauft zusätzlich von verschiedenen Vorleistungsanbietern standardisierte Netzleistungen ein. Über die Vereinbarung mit 1&1 Versatel über den Zugang zu den Breitband-Haushaltsanschlüssen der Deutschen Telekom kann 1&1 sämtliche Glasfaseranschlüsse der Deutschen Telekom in seine Produkte integrieren und partizipiert an den Wachstumsplänen der Deutschen Telekom. Die Netzzugänge werden mit Endgeräten, selbstentwickelten Applikationen und Services erweitert, um sich so vom Wettbewerb zu differenzieren.

Vermarktet werden die Access-Produkte zum Beispiel über die bekannten Marken 1&1, smartmobil.de oder yourfone, mit denen der Markt zielgruppenspezifisch adressiert wird. Die 1&1-Gruppe deckt dabei die gesamte Bandbreite von Premium-Tarifen, mit einem überdurchschnittlich hohen Service-Anspruch, bis zu günstigen Tarifen für preisbewusste Kunden ab.

Auch im ersten Quartal 2023 hat 1&1 weiter in die Gewinnung neuer Kunden sowie in den Erhalt bestehender Kundenbeziehungen investiert.

Die Zahl der kostenpflichtigen Verträge im Segment Access stieg im ersten Quartal des Jahres 2023 um 90.000 Verträge auf 15,87 Millionen. Im Mobile Internet-Geschäft konnten 120.000 Kundenverträge hinzugewonnen und damit die Vertragszahl auf 11,8 Millionen gesteigert werden. Die Breitband-Anschlüsse reduzierten sich um 30.000 Verträge auf 4,07 Millionen. Unverändert zeigen sich Herausforderungen insbesondere bei den breitbandbasierten Anschlüssen, bei denen sich das Potential der Vermarktung der Glasfaser- und DSL-Anschlüsse der Deutschen Telekom noch nicht entfaltet hat.

Entwicklung der Verträge im ersten Quartal 2023 (in Millionen)

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31.03.2023 31.12.2022 Veränderung Q1
Verträge gesamt 15,87 15,78 + 0,09
davon Mobile Internet 11,80 11,68 + 0,12
davon Breitband-Anschlüsse 4,07 4,10 - 0,03

Die Vermarktung der Kundenverträge erfolgt im Berichtssegment Access, während das Segment 1&1 Mobilfunknetz als Infrastrukturanbieter tätig ist. Entsprechend werden die Umsatzerlöse ausschließlich im Segment Access erzielt. Die Segmentberichterstattung orientiert sich dabei an der internen Organisations- und Berichtsstruktur.

Der Umsatz im Segment Access erhöhte sich um 45,1 Millionen Euro bzw. 4,6 Prozent auf 1.021,0 Millionen Euro (3M 2022: 975,9 Millionen Euro). Der Anstieg resultiert vollständig aus einem gestiegenen Hardware-Umsatz, während der margenstarke Service-Umsatz mit 788,9 Millionen Euro (3M 2022: 789,1 Millionen Euro) auf Vorjahresniveau blieb.

Das Segment-EBITDA ist um 3,0 Prozent auf 201,3 Millionen Euro (3M 2022: 195,4 Millionen Euro) angestiegen.

Wesentliche Umsatz- und Ergebniskennzahlen im Segment Access

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3M 2023 3M 2022 Veränderung
Umsatz (in Mio. Euro) 1.021,0 975,9 + 45,1
Service-Umsatz (in Mio. Euro) 788,9 789,1 - 0,2
EBITDA (in Mio. Euro) 201,3 195,4 + 5,9

Segment 1&1 Mobilfunknetz

Das erste Quartal des Geschäftsjahres 2023 stand im Segment 1&1 Mobilfunknetz unverändert im Zeichen des Aufbaus des 5G Mobilfunknetzes.

Neben der passiven Infrastruktur stehen insbesondere Aufbau des Kernnetzes sowie Implementierung der Netzsoftware und Orchestrierung im Fokus der Tätigkeiten. 1&1 sieht sich bei diesen Arbeiten voll im Zeitplan und hat zum 31. März 2023 bereits zwei der insgesamt vier Core-Rechenzentren in Betrieb, 19 der 24 dezentralen Edge-Rechenzentren und 64 der über 500 sogenannten Far-Edge-Rechenzentren. Diese guten Fortschritte sollen auch in den kommenden Monaten weiter ausgebaut werden.

Im dritten Quartal 2023 soll planmäßig die Zuschaltung der mobilen Dienste für die Smartphone-Nutzung erfolgen. Zu diesem Zeitpunkt stellt Telefonica das parallel von ihnen zu entwickelnde Nationale Roaming zur Verfügung, das 1&1-Kunden von Beginn an flächendeckenden Empfang bieten wird.

Bei der passiven Infrastruktur liegt 1&1 hingegen hinter den ursprünglichen Erwartungen. Nachdem das erste Zwischenziel von 1.000 5G-Antennen zum Ende des vorherigen Geschäftsjahres deutlich verfehlt wurde, hat 1&1 gemeinsam mit seinen Ausbaupartnern für die Funkturminfrastruktur im März einen neuen Rollout-Plan aufgesetzt, mit dem der Ausbau der Antennenstandorte forciert angegangen wird.

Konkret sieht dieser die Bereitstellung von ca. 1.200 Antennenmasten bis zum Ende des Jahres 2023 vor. Ab 2024 sollen planmäßig jährlich weitere 3.000 Antennenstandorte für die Aktivierung durch 1&1 seitens Vantage Towers, American Towers und GfTD hinzukommen. Zusätzlich unterstützt Eubanet als unser vierter Partner bei der Akquisition neuer Antennenstandorte. Das Ziel ist, bis zum Ende des Jahres 2025 ein Viertel und bis Ende 2030 die Hälfte der deutschen Haushalte zu versorgen.

Nach der deutlichen Verfehlung der Ausbauziele in 2022 ist 1&1 mittlerweile zuversichtlich, dass die Zusagen der Ausbaupartner nun vertragsgerecht erfüllt werden und der Rückstand aufgeholt werden kann.

Wie 1&1 bereits berichtet hat, prüft das Bundeskartellamt auf Veranlassung von 1&1 derzeit, ob der nahezu vollständige Ausfall des Ausbaupartners Vantage Towers beim Ausbau in 2022 auf eine unzulässige Einflussnahme durch Vodafone, beherrschender Gesellschafter der Vantage Towers, zurückzuführen ist.

Die Bundesnetzagentur hat im April 2023 aufgrund der Verfehlung der Ausbauverpflichtung wie erwartet ein Bußgeldverfahren eingeleitet. 1&1 hat in diesem Verfahren die Möglichkeit, ihre Position gegenüber der Bundesnetzagentur zu erklären. Ob bzw. in welcher Höhe die Bundesnetzagentur am Ende dieses Verfahrens ein Bußgeld verhängen wird, ist derzeit noch nicht absehbar.

Als vierter Netzbetreiber ist es das Ziel von 1&1, Deutschland im Bereich von 5G weiter nach vorne zu bringen. Dafür setzt 1&1 als europaweit erster Anbieter vollständig auf die neue Open-RAN-Technologie und baut damit das modernste Mobilfunknetz Europas.

Das EBITDA im Segment 1&1 Mobilfunknetz in Höhe von -19,2 Millionen Euro (3M 2022: -8,3 Millionen Euro) beinhaltet überwiegend Kosten im Zusammenhang mit dem Aufbau des eigenen 1&1 Mobilfunknetzes. Die Erhöhung der angefallenen Aufwände ist auf den weiteren Fortschritt im Aufbau zurückzuführen.

Lage des Konzerns

Ertragslage

Der 1&1 Konzern hat im ersten Quartal des Jahres 2023 seinen Wachstumskurs unverändert fortgesetzt. Getragen wurde dieses Wachstum vor allem durch das Vertragskundengeschäft. So konnte die Zahl der kostenpflichtigen Kundenverträge gegenüber dem Vorjahr um 0,6 Prozent auf 15,87 Millionen Verträge gesteigert werden.

Die Umsatzerlöse stiegen in den ersten drei Monate des Jahres 2023 von 975,9 Millionen Euro um 4,6 Prozent auf 1.021,0 Millionen Euro. Die Service-Umsätze liegen dabei trotz der steigenden Anzahl der Kundenverträge mit 788,9 Millionen Euro (3M 2022: 789,1 Millionen Euro) auf dem Vorjahresniveau. Die Ursache hierfür liegt insbesondere in den rückläufigen Vertragszahlen für höherpreisige Breitbandverträge.

Die sonstigen Umsätze, welche im Wesentlichen aus Umsätzen aus der Realisierung von Hardware-Umsätzen (insbesondere aus Investitionen in Smartphones, die von den Kunden über die vertragliche Mindestlaufzeit in Form von höheren Paketpreisen zurückgezahlt werden) bestehen, sind mit einem Wachstum von 24,3 Prozent auf 232,1 Millionen Euro gestiegen. Neben der steigenden Anzahl von Kundenverträgen sowie steigenden Preisen für Hardware resultiert der Anstieg auch aus Verschiebeeffekten von Geräten, die erst in Q1 2023 wieder lieferfähig waren. Das Geschäft mit Hardware schwankt jedoch saisonal und hängt von der Attraktivität neuer Geräte und den Modellzyklen der Hersteller ab. Diese Umsatzschwankungen haben jedoch keine nennenswerten Auswirkungen auf die EBITDA-Entwicklung.

Die Umsatzkosten erhöhten sich in den ersten drei Monaten des Jahres 2023 um 50,7 Millionen Euro bzw. 7,7 Prozent auf 712,5 Millionen Euro (3M 2022: 661,8 Millionen Euro). Die Umsatzkosten im Segment Access betragen dabei 686,6 Millionen Euro (3M 2023: 656,7 Millionen Euro). Die Erhöhung resultiert vor allem aus dem höheren Wareneinsatz für die verkaufte Hardware. Die Umsatzkosten im Geschäftssegment 1&1 Mobilfunknetz, welche für den Bau des Mobilfunknetzes anfallen, betragen in den ersten drei Monaten des Jahres 2023 25,9 Millionen Euro (3M 2022: 5,1 Millionen Euro). Die Umsatzkosten des Segments 1&1 Mobilfunknetz beinhalten dabei mit 11,1 Millionen Euro Abschreibungen, die im Wesentlichen auf die planmäßigen Abschreibungen der 5G Frequenzen entfallen.

Die Bruttomarge betrug 30,2 Prozent (3M 2022: 32,2 Prozent). Das Bruttoergebnis reduzierte sich von 314,1 Millionen Euro um 1,8 Prozent bzw. 5,6 Millionen Euro auf 308,5 Millionen Euro.

Die Vertriebskosten sind infolge weiter intensivierter Werbe- und Marketingkampagnen um 5,5 Millionen Euro auf 126,2 Millionen Euro (3M 2022: 120,7 Millionen Euro) angestiegen. Bezogen auf den Umsatz betrugen die Vertriebskosten in den ersten drei Monaten 2023 12,4 Prozent (3M 2022: 12,4 Prozent).

Die Verwaltungskosten blieben mit 28,2 Millionen Euro (2,8 Prozent vom Umsatz) im Wesentlichen konstant zum Vorjahr (3M 2022: 28,4 Millionen Euro, 2,9 Prozent vom Umsatz). Die Verwaltungskosten im Segment Access betragen 24,1 Millionen Euro (3M 2022: 24,9 Millionen Euro). Die Verwaltungskosten im Geschäftssegment 1&1 Mobilfunknetz betragen 4,1 Millionen Euro (3M 2022: 3,5 Millionen Euro) und betreffen überwiegend Aufwendungen für die administrativen Tätigkeiten beim Aufbau des 1&1 Mobilfunknetzes.

Die sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von 8,0 Millionen Euro (3M 2022: 7,4 Millionen Euro) und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 1,9 Millionen Euro (3M 2022: 1,8 Millionen Euro) bewegen sich im Wesentlichen auf dem Niveau des Vorjahres.

Die Wertminderungen auf Forderungen und Vertragsvermögenswerte betrugen 26,8 Millionen Euro (3M 2022: 23,8 Millionen Euro). Mit Beginn des Jahres 2022 haben sich die Zahlungsausfallquoten infolge der gestiegenen wirtschaftlichen Belastungen, vor allem inflationsbedingte Preiserhöhungen, deutlich erhöht, was zu einem gestiegenen Zahlungsausfall seit dem zweiten Quartal des Jahres 2022 führte.

Das EBITDA betrug in den ersten drei Monaten des Jahres 2023 182,1 Millionen Euro (3M 2022: 187,1 Millionen Euro) und lag damit aufgrund der gestiegenen Aufwendungen für den Bau des Mobilfunknetzes um 2,7 Prozent unter dem Wert für den vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die EBITDA-Marge betrug 17,8 Prozent (3M 2022: 19,2 Prozent).

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug im ersten Quartal des Jahres 2023 133,4 Millionen Euro (3M 2022: 146,8 Millionen Euro). Die EBIT-Marge betrug 13,1 Prozent (3M 2022: 1 5,0 Prozent). Ohne die Auswirkungen aus PPA-Abschreibungen betrug das EBIT 147,7 Millionen Euro und die EBIT-Marge 14,5 Prozent (3M 2022: 167,9 Millionen Euro bzw. 17,2 Prozent).

Die Finanzierungsaufwendungen betrugen in den ersten drei Monaten des Jahres 2023 2,2 Millionen Euro (3M 2022: 1,9 Millionen Euro). Wie im Vorjahr beinhalten die Finanzierungsaufwendungen des Geschäftsjahres 2023 zinsähnliche Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Erwerb der 5G Frequenzen. 1&1 hat mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) sowie dem Bundesministerium der Finanzen (BMF) vereinbart, die Kosten der erworbenen 5G Frequenzen in zwölf jährlichen Raten zu zahlen. Im Gegenzug zu der Stundung hat sich 1&1 zum Bau von hunderten Mobilfunkstandorten in sogenannten "weißen Flecken" verpflichtet, wodurch den Investitionskosten ein zinsähnlicher Charakter zukommt. Der auf das erste Quartal 2023 entfallende Anteil der gesamten Investitionssumme beträgt 1,5 Millionen Euro (3M 2022: 1,6 Millionen Euro).

Die Finanzerträge betrugen 3,6 Millionen Euro (3M 2022: 0,3 Millionen Euro) und resultieren wie im Vorjahr überwiegend aus der Verzinsung der Geldanlage bei der United Internet AG.

Das Ergebnis vor Steuern (EBT) betrug in den ersten drei Monaten des Jahres 2023 134,8 Millionen Euro (3M 2022: 145,2 Millionen Euro). Die Steueraufwendungen betrugen 40,8 Millionen Euro (3M 2022: 43,6 Millionen Euro).

Das Konzernergebnis betrug 94,0 Millionen Euro (3M 2022: 101,6 Millionen Euro).

Das unverwässerte Ergebnis je Aktie betrug im ersten Quartal des Jahres 2023 0,53 Euro (3M 2022: 0,58 Euro). Ohne die Auswirkungen aus PPA-Abschreibungen betrug das unverwässerte Ergebnis je Aktie im ersten Quartal des Jahres 2023 0,59 Euro (3M 2022: 0,66 Euro).

Wesentliche Umsatz- und Ergebniskennzahlen (in Millionen Euro)

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3M 2023 3M 2022 Veränderung
Umsatz 1.021,0 975,9 + 45,1
Service-Umsatz 788,9 789,1 - 0,2
EBITDA 182,1 187,1 - 5,0
EBIT 133,4 146,8 - 13,4

Finanzlage

Der Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit betrug 133,2 Millionen Euro und ist gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres um 4,9 Millionen Euro gesunken (3M 2022: 138,1 Millionen Euro). Die Nettoeinzahlungen der betrieblichen Tätigkeit lagen mit 100,0 Millionen Euro über dem Wert für den vergleichbaren Vorjahreszeitraum von 83,9 Millionen Euro.

Im Cashflow aus Investitionstätigkeit haben sich im ersten Quartal des Jahres 2023 die Investitionen in das 1&1 Mobilfunknetz erhöht, wodurch die Investitionen in die immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagen auf 40,2 Millionen Euro (3M 2022: 21,4 Millionen Euro) gestiegen sind. Die im Cashflow aus Investitionstätigkeit ausgewiesenen Auszahlungen aus kurzfristiger Geldanlage in Höhe von 55,0 Millionen Euro (3M 2022: 56,0 Millionen Euro) betreffen die kurzfristige Anlage freier liquider Mittel bei der United Internet AG im Rahmen der bestehenden Cash-Management Vereinbarung.

Der Free Cashflow, definiert als Nettoeinzahlungen der betrieblichen Tätigkeit verringert um Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen zuzüglich Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen, lag in den ersten drei Monaten des Jahres 2023 mit 59,8 Millionen Euro im Wesentlichen auf Vorjahresniveau (3M 2022: 62,6 Millionen Euro).

Der Cashflow aus dem Finanzierungsbereich betraf unverändert zum Vorjahr ausschließlich die Auszahlungen aus der Tilgung von Leasingverbindlichkeiten (3M 2023: 4,7 Millionen Euro; 3M 2022: 4,4 Millionen Euro).

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente beliefen sich zum 31. März 2023 auf 4,7 Millionen Euro (31. Dezember 2022: 4,7 Millionen Euro).

Vermögenslage

Die Bilanzsumme erhöhte sich von 7.257,1 Millionen Euro per 31. Dezember 2022 auf 7.353,5 Millionen Euro zum 31. März 2023. Der Anstieg entfiel auf der Aktivseite mit 108,2 Millionen Euro auf die kurzfristigen Vermögenswerte, die langfristigen Vermögenswerte sanken um 11,8 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr.

Zum 31. März 2023 betragen die liquiden Mittel 4,7 Millionen Euro (31. Dezember 2022: 4,7 Millionen Euro) und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 270,0 Millionen Euro (31. Dezember 2022: 267,8 Millionen Euro).

Die Forderungen gegen nahestehende Unternehmen erhöhten sich von 570,8 Millionen Euro zum 31. Dezember 2022 auf 624,6 Millionen Euro zum 31. März 2023 und betreffen mit 620,0 Millionen Euro (31. Dezember 2022: 565,0 Millionen Euro) überwiegend Forderungen aus der kurzfristigen Anlage freier liquider Mittel bei der United Internet AG.

Die Vorräte liegen insbesondere aufgrund von gestiegenen Preisen für Hardware (vor allem Smartphones) mit 135,1 Millionen Euro (31. Dezember 2022: 1 20,4 Millionen Euro) über dem Niveau zum Jahresende. Die kurzfristigen Vertragsvermögenswerte beinhalten insbesondere Forderungen aus dem Hardware-Verkauf und sind gegenüber dem Jahresende um 28,1 Millionen Euro gestiegen. Die kurzfristigen abgegrenzten Aufwendungen erhöhten sich von 214,0 Millionen Euro auf 219,5 Millionen Euro und betreffen Vertragskosten sowie vorausbezahlte Nutzungsentgelte, die erst in den Folgeperioden aufwandswirksam erfasst werden.

Außerdem beinhalten die abgegrenzten Aufwendungen geleistete Vorauszahlungen für FTTH- und VDSL-Vorleistungsbezug für den seit April 2021 wirksamen FTTH und DSL - Kontingentvertrag mit der Deutschen Telekom.

Die sonstigen kurzfristigen finanziellen Vermögenswerte betragen 29,1 Millionen Euro (31. Dezember 2022: 25,3 Millionen Euro). Die sonstigen nicht-finanziellen Vermögenswerte stiegen leicht von 7,3 Millionen Euro auf 7,4 Millionen Euro an und betreffen im Wesentlichen kurzfristige Ertrag- und Umsatzsteuerforderungen.

Langfristige Vermögenswerte liegen zum 31. März 2023 mit 5.390,2 Millionen Euro leicht unter dem Wert zum 31. Dezember 2022 (5.401,9 Millionen Euro).

Das Sachanlagevermögen hat sich gegenüber dem Jahresende um 13,5 Millionen Euro erhöht. Die Zugänge betreffen insbesondere Investitionen in das 1&1 Mobilfunknetz. Die immateriellen Vermögenswerte sind infolge planmäßiger Abschreibungen um 16,8 Millionen Euro gesunken. Während die Zugänge zu den immateriellen Vermögenswerten vor allem Software für den Betrieb des Mobilfunknetzes betreffen, entfallen die Abschreibungen vor allem auf die 5G Frequenzen sowie die auf die im Rahmen der Kaufpreisallokation anlässlich des Zusammenschlusses von 1&1 und Drillisch ermittelten Vermögenswerte. Der Firmenwert beträgt unverändert 2.932,9 Millionen Euro.

Die langfristigen Vertragsvermögenswerte erhöhten sich um 4,2 Millionen Euro auf 220,8 Millionen Euro zum 31. März 2023. Langfristig abgegrenzte Aufwendungen verringerten sich von 396,9 Millionen Euro zum 31. Dezember 2022 auf 384,2 Millionen Euro zum 31. März 2023 und betreffen im Wesentlichen geleistete Vorauszahlungen im Rahmen langfristiger Einkaufsverträge sowie die langfristigen aktivierten Vertragserfüllungs- und Vertragsanbahnungskosten.

Auf der Passivseite entfiel der Anstieg mit 94,4 Millionen Euro auf das Eigenkapital und mit 2,0 Millionen Euro auf die Schulden.

Die kurzfristigen Schulden haben sich von 549,7 Millionen Euro zum 31. Dezember 2022 auf 562,0 Millionen Euro zum 31. März 2023 erhöht. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf 208,0 Millionen Euro (31. Dezember 2022: 229,1 Millionen Euro). Die Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen haben sich auf 75,6 Millionen Euro (31. Dezember 2022: 77,9 Millionen Euro) reduziert.

Die kurzfristigen Vertragsverbindlichkeiten beinhalten unverändert kurzfristige Verbindlichkeiten aus Rückerstattungsverpflichtungen von Einmalgebühren für widerrufene Verträge sowie abzugrenzende Erträge aus Einmalgebühren. Die kurzfristigen sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten erhöhten sich von 121,5 Millionen Euro um 8,7 Millionen Euro auf 130,2 Millionen Euro. Die kurzfristigen sonstigen nicht-finanziellen Verbindlichkeiten belaufen sich auf 49,5 Millionen Euro und sind gegenüber dem 31. Dezember 2022 um 9,8 Millionen Euro gestiegen (31. Dezember 2022: 39,7 Millionen Euro). Die Ertragsteuerschulden betragen 45,2 Millionen Euro (31. Dezember 2022: 28,8 Millionen Euro).

Die langfristigen Schulden betragen 1.117,3 Millionen Euro zum 31. März 2023 nach 1.127,5 Millionen Euro zum 31. Dezember 2022. Mit 763,9 Millionen Euro entfallen die langfristigen Schulden unverändert auf die unter den sonstigen finanziellen Verpflichtungen ausgewiesenen Kaufpreisverbindlichkeiten aus der Ersteigerung der 5G Mobilfunkfrequenzen. Latente Steuerschulden betragen 214,1 Millionen Euro zum 31. März 2023 (31. Dezember 2022: 224,1 Millionen Euro). Die langfristigen Vertragsverbindlichkeiten in Höhe von 7,3 Millionen Euro (31. Dezember 2022: 7,3 Millionen Euro) beinhalten abzugrenzende langfristige Erträge aus Einmalgebühren.

Das Eigenkapital des Konzerns stieg von 5.579,8 Millionen Euro per 31. Dezember 2022 auf 5.674,2 Millionen Euro zum 31. März 2023. Das Grundkapital beträgt unverändert 194,4 Millionen Euro. Das Grundkapital ist eingeteilt in 176.764.649 auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von 1,10 Euro und entspricht dem Grundkapital der 1&1 AG. Die 1&1 AG hält unverändert zum 31. Dezember 2022 465.000 eigene Aktien, sodass sich die Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien auf 176.299.649 beläuft.

Die Veränderung des Eigenkapitals ergibt sich im Wesentlichen aus dem Konzernergebnis von 94,0 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote liegt bei 77,2 Prozent (31. Dezember 2022: 76,9 Prozent).

Risiko- und Chancenbericht

Die Risiko- und Chancenpolitik des 1&1 Konzerns orientiert sich an dem Ziel, die Werte des Unternehmens zu erhalten und nachhaltig zu steigern, indem Chancen wahrgenommen und Risiken frühzeitig erkannt und gesteuert werden. Das "gelebte" Risiko- und Chancen-Management stellt sicher, dass 1&1 ihre Geschäftstätigkeiten in einem kontrollierten Unternehmensumfeld ausüben kann.

Das Risiko- und Chancen-Management regelt den verantwortungsvollen Umgang mit Unsicherheiten, die mit unternehmerischem Handeln immer verbunden sind.

Gesamtaussage des Vorstands zur Risiko- und Chancensituation des Konzerns

Die Einschätzung der Gesamtrisikosituation ist das Ergebnis der konsolidierten Betrachtung aller wesentlichen Risikofelder bzw. Einzelrisiken unter Berücksichtigung von Interdependenzen.

Die Gesamtrisiko- und Chancensituation blieb in den ersten drei Monaten 2023 im Vergleich zur Risiko- und Chancenberichterstattung im Rahmen des Konzernabschlusses 2022 weitgehend stabil. Bestandsgefährdende Risiken für 1&1 waren im Berichtszeitraum sowie zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Quartalsmitteilung weder aus Einzelrisikopositionen noch aus der Gesamtrisikosituation erkennbar.

Durch den kontinuierlichen Ausbau des Risikomanagements begegnet 1&1 diesen Risiken und begrenzt sie, soweit sinnvoll, mit der Umsetzung konkreter Maßnahmen auf ein Minimum.

Prognosebericht

An dem im Rahmen des Konzernabschlusses 2022 prognostizierten Wachstumszielen hält 1&1 unverändert fest. Der Vorstand der 1&1 AG erwartet für das Geschäftsjahr 2023 einen Anstieg des Service-Umsatzes um ca. 2 Prozent auf ca. 3,23 Milliarden Euro (2022: 3,175 Milliarden Euro). Das operative EBITDA wird in Höhe von ca. 655 Millionen Euro (2022: 693,3 Millionen Euro) erwartet. Dazu tragen das Geschäftssegment Access mit einem Wachstum von ca. 4 Prozent auf ca. 775 Millionen Euro (2022: 745,7 Millionen Euro) und das Segment 1&1 Mobilfunknetz mit ca. - 120 Millionen Euro (2022: - 52,4 Millionen Euro) bei. Das operative Wachstum der Kundenverträge wird in 2023 mit + 500.000 (2022: + 600.000 Kundenverträge operatives Wachstum) erwartet. Das Investitionsvolumen (Cash-Capex) wird in Höhe von rund 320 Millionen Euro (2022: rund 250 Millionen Euro) erwartet. Auf Ebene des Einzelabschlusses rechnet der Vorstand für 2023 mit Umsatzerlösen in etwa auf Basis des Niveaus des Geschäftsjahres 2022 sowie einem weitestgehend unveränderten, um die außerplanmäßige Abschreibung korrigierten, Jahresergebnis.

Zukunftsgerichtete Aussagen und Prognosen

Diese Quartalsmitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Annahmen und Prognosen des Vorstands der 1&1 AG sowie den ihm derzeit verfügbaren Informationen basieren. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind verschiedenen Risiken und Unwägbarkeiten unterworfen und beruhen auf Erwartungen, Annahmen und Prognosen, die sich künftig möglicherweise als nicht zutreffend erweisen könnten. Die 1&1 AG garantiert nicht, dass sich die zukunftsgerichteten Aussagen als richtig erweisen, übernimmt keine Verpflichtung und hat auch nicht die Absicht, die in dieser Quartalsmitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen anzupassen bzw. zu aktualisieren.

Erläuterung zur Quartalsmitteilung

Informationen zum Unternehmen

Die 1&1 Gruppe mit der 1&1 Aktiengesellschaft, Montabaur, als börsennotiertem Mutterunternehmen (im Folgenden "1&1 AG" oder zusammen mit ihren Tochterunternehmen "1&1" bzw. "1&1 Konzern") ist ein ausschließlich in Deutschland tätiger Telekommunikationsanbieter. Mit mehr als 15,8 Millionen Verträgen ist 1&1 ein führender Internet-Spezialist und kann über die zum Konzernverbund der United Internet AG zugehörige Schwestergesellschaft 1&1 Versatel GmbH, Düsseldorf, (im Folgenden "1&1 Versatel GmbH") eines der größten Glasfasernetze Deutschlands nutzen. Als virtueller Mobilfunk-Netzbetreiber hat 1&1 garantierten Zugriff auf bis zu 30 Prozent der Kapazität des Mobilfunknetzes von Telefonica in Deutschland (sogenannter Mobile Bitstream Access Mobile Virtual Network Operator = MBA MVNO). Außerdem nutzt 1&1 Kapazitäten im Mobilfunknetz von Vodafone. Der Konzern bietet im Geschäftsfeld Access festnetz- und mobilfunkbasierte Internetzugangsprodukte an. Hierzu zählen unter anderem kostenpflichtige Festnetz- und Mobile-Access-Produkte inklusive der damit verbundenen Anwendungen wie zum Beispiel Heimvernetzung, Online-Storage, Telefonie, Video-on-Demand oder IPTV 1&1 baut derzeit über die im Jahr 2019 ersteigerten 5G Mobilfunkfrequenzen das europaweit erste vollständig virtualisierte Mobilfunknetz auf Basis der neuartigen OpenRAN-Technologie.

Anschrift und Sitz der 1&1 AG als Konzernobergesellschaft ist die Elgendorfer Straße 57 in 56410 Montabaur, Deutschland. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Montabaur unter HRB 28530 eingetragen.

Wesentliche Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsgrundsätze

Die Quartalsmitteilung der 1&1 AG zum 31. März 2023 wurde, wie schon der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022, in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, aufgestellt.

Die Quartalsmitteilung stellt keinen Zwischenbericht im Sinne des IAS 34 dar. Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze der Quartalsmitteilung entsprechen grundsätzlich den zum 31. Dezember 2022 angewandten Methoden mit Ausnahme der pflichtmäßig neu anzuwendenden Standards und sind im Kontext mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 zu lesen.

Verwendung von Annahmen und Schätzungen

Bei der Erstellung der Quartalsmitteilung werden vom Management Ermessensentscheidungen getroffen sowie Schätzungen und Annahmen gemacht, die sich auf die Höhe der zum Stichtag ausgewiesenen Erträge, Aufwendungen, Vermögenswerte und Schulden sowie den Ausweis von Eventualschulden auswirken. Durch die mit diesen Annahmen und Schätzungen verbundene Unsicherheit könnten Ergebnisse entstehen, die in der Zukunft zu erheblichen Anpassungen des Buchwerts der betroffenen Vermögenswerte oder Schulden führen.

Verwendung von betriebswirtschaftlich relevanten finanziellen Kennzahlen

Für eine klare und transparente Darstellung der Geschäftsentwicklung von 1&1 werden in den Jahres- und Zwischenabschlüssen der Gesellschaft - neben den nach International Financial Reporting Standards (IFRS) geforderten Angaben - weitere finanzielle Kennzahlen wie z. B. Rohertrag, Rohertragsmarge, EBITDA, EBITDA-Marge, EBIT, EBIT-Marge oder Free Cashflow angegeben. Informationen zur Verwendung, Definition und Berechnung dieser Kennzahlen stehen im Geschäftsbericht 2022 der 1&1 AG ab Seite 57 zur Verfügung.

Die vorgenannten Kennzahlen werden, soweit es für eine klare und transparente Darstellung notwendig ist, um Sonderfaktoren /​ Sondereffekte bereinigt und unter der Bezeichnung "vergleichbare operative Kennzahlen" (also z. B. vergleichbares operatives EBITDA, vergleichbares operatives EBIT oder vergleichbares operatives EPS) ausgewiesen. Die Sondereffekte betreffen in der Regel nur solche Effekte, die aufgrund ihrer Art, ihrer Häufigkeit und /​ oder ihres Umfangs geeignet sind, die Aussagekraft der finanziellen Kennzahlen für die Finanz- und Ertragsentwicklung des Konzerns zu beeinträchtigen. Alle Sondereffekte werden zum Zwecke der Überleitung zu den unbereinigten finanziellen Kennzahlen im jeweiligen Abschnitt des Abschlusses aufgezeigt und erläutert.

Die für die Steuerung des Konzerns relevanten finanziellen Kennzahlen sind der Service-Umsatz, das EBITDA nach IFRS sowie Cash-Capex.

Sonstiges

In den Konzernzwischenabschluss sind alle wesentlichen Tochterunternehmen einbezogen. Der Konsolidierungskreis hat sich im Vergleich zum Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 nicht verändert.

Im Berichtszeitraum wurden, wie im Vorjahr, keine Gesellschaften veräußert.

Die Quartalsmitteilung ist keiner Prüfung entsprechend § 317 HGB oder einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen worden.

Konzern-Zwischenabschluss zum 31. März 2023

Konzern-Gesamtergebnisrechnung

vom 1. Januar bis zum 31. März 2023

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2023 Januar - März 2022 Januar - März
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Umsatzerlöse 1.021.037 975.897
Umsatzkosten* -712.548 -661.833
Bruttoergebnis vom Umsatz 308.489 314.064
Vertriebskosten -126.162 -120.729
Verwaltungskosten* -28.226 -28.390
Sonstige betriebliche Erträge 8.006 7.381
Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.876 -1.777
Wertminderungsaufwendungen auf Forderungen

und Vertragsvermögenswerte
-26.803 -23.759
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit 133.428 146.790
Finanzierungsaufwendungen -2.234 -1.915
Finanzerträge 3.577 313
Ergebnis vor Steuern 134.771 145.188
Steueraufwendungen -40.799 -43.628
Konzernergebnis 93.972 101.560
Ergebnis je Aktie (in €)
- unverwässert 0,53 0,58
- verwässert 0,53 0,58
Gewichteter Durchschnitt der im Umlauf befindlichen

Aktien (in Mio. Stück)
- unverwässert 176,30 176,30
- verwässert 176,30 176,61
Überleitung zum gesamten Konzernergebnis Konzernergebnis 93.972 101.560
Sonstiges Ergebnis 0 0
Gesamtes Konzernergebnis 93.972 101.560

* Zur besseren Vergleichbarkeit erfolgten für Q1 2022 im Segment 1&1 Mobilfunknetz Umgliederungen in den Verwaltungs- und Umsatzkosten.

Konzernbilanz

zum 31. März 2023

Vermögenswerte

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31.03.2023 31.12.2022
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Kurzfristige Vermögenswerte
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 4.698 4.677
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 269.996 267.820
Forderungen gegen nahestehende Unternehmen 624.631 570.763
Vorräte 135.142 120.385
Vertragsvermögenswerte 667.034 638.922
Abgegrenzte Aufwendungen 219.475 213.992
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 29.091 25.286
Ertragsteueransprüche 5.905 6.061
Sonstige nicht-finanzielle Vermögenswerte 7.374 7.291
Langfristige Vermögenswerte 1.963.346 1.855.197
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 2.364 2.268
Sachanlagen 276.151 262.655
Immaterielle Vermögenswerte 1.573.738 1.590.541
Firmenwerte 2.932.943 2.932.943
Vertragsvermögenswerte 220.765 216.533
Abgegrenzte Aufwendungen 384.199 396.948
5.390.160 5.401.888
Summe Vermögenswerte 7.353.506 7.257.085

Schulden und Eigenkapital

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31.03.2023 31.12.2022
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Kurzfristige Schulden
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 207.965 229.137
Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen 75.625 77.927
Vertragsverbindlichkeiten 49.418 48.298
Sonstige Rückstellungen 4.096 4.413
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 130.221 121.451
Sonstige nicht-finanzielle Verbindlichkeiten 49.452 39.704
Ertragsteuerschulden 45.176 28.765
Langfristige Schulden 561.953 549.695
Vertragsverbindlichkeiten 7.255 7.297
Sonstige Rückstellungen 38.005 38.551
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 857.933 857.650
Latente Steuerschulden 214.128 224.051
1.117.321 1.127.549
Summe Schulden 1.679.274 1.677.244
Eigenkapital
Grundkapital 194.442 194.442
Eigene Anteile -512 -512
Kapitalrücklage 2.438.359 2.437.940
Kumuliertes Konzernergebnis 3.042.529 2.948.557
Sonstiges Eigenkapital -586 -586
Summe Eigenkapital 5.674.232 5.579.841
Summe Schulden und Eigenkapital 7.353.506 7.257.085

Konzern-Kapitalflussrechnung

vom 1. Januar bis zum 31. März 2023

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2023 Januar - März 2022 Januar - März
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Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit
Konzernergebnis 93.972 101.560
Berichtigungen zur Überleitung des Konzernergebnisses zu den Ein- und Auszahlungen
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 27.153 16.652
Abschreibungen auf im Rahmen von Unternehmenserwerben aktivierte Vermögenswerte 21.544 23.645
Personalaufwand aus Mitarbeiterbeteiligungen 419 647
Veränderungen der Ausgleichsposten für latente Steueransprüche -9.923 -4.422
Korrektur Gewinne /​ Verluste aus der Veräußerung von Sachanlagen 9 0
Cashflow der betrieblichen Tätigkeit 133.174 138.082
Veränderungen der Vermögenswerte und Schulden
Veränderung der Forderungen und sonstigen Vermögenswerte -5.911 -1.741
Veränderung der Vertragsvermögenswerte -32.343 -1.327
Veränderung der Vorräte -14.758 1.913
Veränderung der abgegrenzten Aufwendungen 7.266 11.037
Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -21.171 -27.774
Veränderung der sonstigen Rückstellungen -862 -1.535
Veränderung der Ertragsteuerschulden 16.411 13.999
Veränderung der sonstigen Verbindlichkeiten 18.247 -28.712
Veränderung der Forderungen /​ Verbindlichkeiten nahestehende Unternehmen -1.170 -19.748
Veränderung der Vertragsverbindlichkeiten 1.078 -308
Veränderungen der Vermögenswerte und Schulden, gesamt -33.213 -54.196
Nettoeinzahlungen der betrieblichen Tätigkeit 99.961 83.886

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2023 Januar - März 2022 Januar - März
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Cashflow aus dem Investitionsbereich Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen -40.204 -21.384
Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen 45 84
Investitionen in sonstige finanzielle Vermögenswerte -93 -121
Auszahlungen aus kurzfristiger Geldanlage -55.000 -56.000
Nettoauszahlungen im Investitionsbereich -95.252 -77.421
Cashflow aus dem Finanzierungsbereich - -
Tilgung von Leasingverbindlichkeiten -4.688 -4.387
Nettoauszahlungen im Finanzierungsbereich -4.688 -4.387
Nettoanstieg/​-rückgang der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 21 2.078
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zu Beginn des Geschäftsjahres 4.677 4.555
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum Ende der Berichtsperiode 4.698 6.633

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung im Geschäftsjahr 2023 und 2022

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Grundkapital Eigene Anteile Kapitalrücklage Kumuliertes

Konzernergebnis
Stückelung T€ Stückelung T€ T€ T€
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Stand am 1. Januar 2022 176.764.649 194.442 465.000 -512 2.436.106 2.590.044
Konzernergebnis 101.560
Gesamtergebnis 101.560
Mitarbeiterbeteiligungsprogramm 647
Stand am 31. März 2022 176.764.649 194.442 465.000 -512 2.436.753 2.691.603
Stand am 1. Januar 2023 176.764.649 194.442 465.000 -512 2.437.940 2.948.557
Konzernergebnis 93.972
Gesamtergebnis 93.972
Mitarbeiterbeteiligungsprogramm 419
Stand am 31. März 2023 176.764.649 194.442 465.000 -512 2.438.359 3.042.529

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Sonstiges Eigenkapital Summe Eigenkapital
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Stand am 1. Januar 2022 -879 5.219.201
Konzernergebnis 101.560
Gesamtergebnis 101.560
Mitarbeiterbeteiligungsprogramm 647
Stand am 31. März 2022 -879 5.321.407
Stand am 1. Januar 2023 -586 5.579.841
Konzernergebnis 93.972
Gesamtergebnis 93.972
Mitarbeiterbeteiligungsprogramm 419
Stand am 31. März 2023 -586 5.674.232

Segmentberichterstattung

vom 1. Januar bis zum 31. März 2023

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Access 1&1 Mobilfunknetz Gesamt
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Service-Umsatz 788.886 0 788.886
Hardware- und Sonstiger Umsatz 232.151 0 232.151
Segmentumsätze 1.021.037 0 1.021.037
Segmentmaterialaufwand -677.941 -13.473 -691.414
Segmentrohertrag 343.096 -13.473 329.623
Segment EBITDA 201.358 -19.233 182.125
Kundenverträge (in Mio.) 15,87 - 15,87

vom 1. Januar bis zum 31. März 2022

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Access 1&1 Mobilfunknetz Gesamt
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Service-Umsatz 789.070 0 789.070
Hardware- und Sonstiger Umsatz 186.827 0 186.827
Segmentumsätze 975.897 0 975.897
Segmentmaterialaufwand* -653.459 -1.347 -654.806
Segmentrohertrag 322.438 -1.347 321.091
Segment EBITDA 195.419 -8.332 187.087
Kundenverträge (in Mio.) 15,49 - 15,49

* Zur besseren Vergleichbarkeit wurde der Materialaufwand für das Segment 1&1 Mobilfunknetz für Q1 2022 angepasst.

Sonstiges

Veröffentlichungen, Informations- und Bestellservice

Die vorliegende Quartalsmitteilung ist auch in einer englischen Fassung erhältlich.

Sie können unsere Geschäfts- und Quartalsberichte, Ad hoc- und Pressemitteilungen sowie weitere Veröffentlichungen auf der 1&1 AG Homepage unter www.1und1.ag/​investor-relations einsehen.

Bitte nutzen Sie unseren Online-Bestellservice auf unserer Webseite unter www.1und1.ag/​investor-relations#bestellservice.

Selbstverständlich übersenden wir Ihnen gerne die gewünschten Informationen auch per Post oder E-Mail. Für persönliche Fragen stehen wir Ihnen darüber hinaus auch gerne am Telefon zur Verfügung.

Finanzkalender *

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16. Mai 2023 Hauptversammlung
3. August 2023 Halbjahresfinanzbericht Q2 2023, Presse- und Analystenkonferenz
10. November 2023 Quartalsmitteilung Q3 2023

* Die Termine sind vorläufig und können sich ändern.

Ansprechpartner

Bei Fragen zum Geschäftsbericht und zur 1&1 AG steht Ihnen unsere Investor Relations /​ Presse-Abteilung gern zur Verfügung:

Investor Relations

Elgendorfer Straße 57

56410 Montabaur

Telefon: +49 (0) 61 81 /​ 412 200

Telefax: +49 (0) 61 81 /​ 412 183

E-Mail: [email protected]

Presse (Fachpresse)

Elgendorfer Straße 57

56410 Montabaur

Telefon: +49 (0) 61 81 /​ 412 620

Telefax: +49 (0) 61 81 /​ 412 183

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Impressum

Die 1&1 AG ist ein Mitglied der United Internet Gruppe.

Sitz der Gesellschaft

Elgendorfer Straße 57

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HRB 28530 Montabaur

Umsatzsteuer-IdNr.: DE 812458592

Steuernummer: 03522506037

Finanzamt Offenbach-Stadt

Vorstand

Ralph Dommermuth (Vorstandsvorsitzender)

Markus Huhn

Alessandro Nava

Aufsichtsrat

Kurt Dobitsch (Aufsichtsratsvorsitzender

Kai-Uwe Ricke (Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender)

Matthias Baldermann

Dr. Claudia Borgas-Herold

Vlasios Choulidis

Norbert Lang

Hinweis

Aus rechentechnischen Gründen können in Tabellen und bei Verweisen Rundungsdifferenzen zu den sich mathematisch exakt ergebenden Werten (Geldeinheiten, Prozentangaben usw.) auftreten.

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird in diesem Bericht auf die zusätzliche Formulierung der weiblichen Form verzichtet. 1 &1 weist darauf hin, dass die Verwendung der männlichen Form explizit als geschlechtsunabhängig zu verstehen ist. Diese Quartalsmitteilung liegt in deutscher und englischer Sprache vor. Beide Fassungen stehen auch im Internet unter www.1und1.ag zum Download bereit. Im Zweifelsfall ist die deutsche Version maßgeblich.

Haftungsausschluss

Dieser Bericht enthält zukunftsbezogene Aussagen, welche die gegenwärtigen Ansichten des Vorstands von 1&1 hinsichtlich zukünftiger Ereignisse widerspiegeln. Diese zukunftsbezogenen Aussagen basieren auf unseren derzeit gültigen Plänen, Einschätzungen und Erwartungen. Zukunftsbezogene Aussagen entsprechen nur dem Sachstand zu dem Zeitpunkt, in dem sie getroffen werden. Diese Aussagen sind abhängig von Risiken und Unsicherheiten sowie sonstigen Faktoren, auf die 1&1 vielfach keinen Einfluss hat und die zu erheblichen Abweichungen der tatsächlichen Ergebnisse von diesen Aussagen führen können. Diese Risiken und Unsicherheiten sowie sonstigen Faktoren werden im Rahmen unserer Risikoberichterstattung in den Geschäftsberichten der 1&1 AG ausführlich beschrieben. Die 1&1 AG hat nicht die Absicht, solche vorausschauenden Aussagen zu aktualisieren.

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