Quarterly Report • Nov 7, 2013
Quarterly Report
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Quartalsbericht 1 2012 / 2013 Quartalsbericht 1 2012 / 2013
Verantwortlich . Erneuerbar . Raffiniert . Biologisch . Innovativ . Optimiert Verantwortlich . Erneuerbar . Raffiniert . Biologisch . Innovativ . Optimiert
| Ertragslage | Q1 2013/2014 |
Q1 2012/2013 |
Q2 2012/2013 |
Q3 2012/2013 |
Q4 2012/2013 |
2012/2013 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz | 211,9 | 191,4 | 172,5 | 170,1 | 171,2 | 705,2 |
| EBITDA | 10,2 | 2,5 | 4,5 | -7,8 | 4,4 | 3,6 |
| EBIT 1) | 4,7 | -3,3 | -0,9 | -13,6 | -2,2 | -20,0 |
| EBIT-Marge (%) | 2,2 | -1,7 | -0,5 | -8,0 | -1,3 | -2,8 |
| EBT 1) | 3,8 | -4,2 | -1,9 | -14,7 | -3,4 | -24,2 |
| Periodenergebnis 1) | 4,1 | -6,5 | -2,3 | -32,2 | -12,2 | -53,2 |
| Ergebnis je Aktie (EUR) | 0,06 | -0,10 | -0,04 | -2,10 | -0,18 | -2,42 |
| Betriebsdaten | Q1 2013/2014 |
Q1 2012/2013 |
Q2 2012/2013 |
Q3 2012/2013 |
Q4 2012/2013 |
2012/2013 |
| Produktion (t) | 153.134 | 116.542 | 140.943 | 119.434 | 115.869 | 492.788 |
| Auslastung Biodiesel/ Bioethanol (%) 2) |
85,1 | 66,8 | 80,8 | 68,5 | 66,4 | 70,7 |
| Investitionen in Sachanlagen |
1,6 | 10,5 | 10,1 | 10,5 | 5,1 | 36,2 |
| Anzahl Mitarbeiter 3) | 645 | 875 | 842 | 780 | 762 | 762 |
| Vermögenslage | 30.09.2013 | 30.09.2012 | 31.12.2012 | 31.03.2013 | 30.06.2013 | 30.06.2013 |
| Nettofinanzvermögen | -74,1 | -100,0 | -102,0 | -107,6 | -94,3 | -94,3 |
| Eigenkapital | 183,0 | 327,6 | 325,4 | 189,8 | 178,3 | 178,3 |
| Eigenkapitalquote (%) | 46,9 | 45,2 | 48,9 | 35,8 | 43,4 | 43,4 |
| Bilanzsumme | 390,5 | 725,2 | 666,1 | 530,4 | 410,4 | 410,4 |
| Finanzlage | Q1 2013/2014 |
Q1 2012/2013 |
Q2 2012/2013 |
Q3 2012/2013 |
Q4 2012/2013 |
2012/2013 |
| Operativer Cashflow | 11,0 | -134,1 | 14,4 | 38,2 | 62,0 | -19,5 |
| Operativer Cashflow je Aktie (EUR) |
0,17 | -2,13 | 0,23 | 0,61 | 0,98 | -0,31 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente |
30,7 | 40,3 | 28,9 | 18,5 | 17,7 | 17,7 |
1) ohne Impairmentabschreibung und Aufwendungen aus Abgang Kundenbeziehungen
2) bezogen auf die Produktionskapazität (ab Q1 2013/2014: Biodiesel 450.000 Tonnen p.a., Bioethanol: 270.000 Tonnen p.a.;
bis 30.06.2013: Biodiesel: 427.500 Tonnen p.a., Bioethanol: 270.000 Tonnen p.a.)
3) zum Stichtag
| Biodiesel | Q1 2013/2014 |
Q1 2012/2013 |
Q2 2012/2013 |
Q3 2012/2013 |
Q4 2012/2013 |
2012/2013 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz Dritte | 124,4 | 132,8 | 102,6 | 94,5 | 91,8 | 421,7 |
| EBITDA 2) | 5,9 | -2,3 | 4,9 | -0,9 | -0,1 | 1,6 |
| EBIT 1) | 4,6 | -3,9 | 3,3 | -2,6 | -1,3 | -4,5 |
| Produktion (t) | 103.364 | 80.258 | 93.129 | 79.640 | 73.840 | 326.867 |
| Auslastung (%) 2) | 91,9 | 75,1 | 87,1 | 74,5 | 69,1 | 76,5 |
| Anzahl der Mitarbeiter 3) | 102 | 102 | 98 | 98 | 98 | 98 |
| Bioethanol (inkl. Biomethan) |
Q1 2013/2014 |
Q1 2012/2013 |
Q2 2012/2013 |
Q3 2012/2013 |
Q4 2012/2013 |
2012/2013 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz Dritte | 80,4 | 52,3 | 68,8 | 72,6 | 64,6 | 258,3 |
| EBITDA 1) | 5,4 | 4,6 | 1,1 | -6,8 | 2,6 | 1,5 |
| EBIT 2) | 1,6 | 0,9 | -2,6 | -10,6 | -1,8 | -14,1 |
| Produktion (t) | 49.770 | 36.284 | 47.814 | 39.794 | 42.029 | 165.921 |
| Auslastung Bioethanol (%) 3) | 73,7 | 53,8 | 70,8 | 59,0 | 62,3 | 61,5 |
| Anzahl der Mitarbeiter 4) | 177 | 186 | 190 | 184 | 178 | 178 |
| Übrige | Q1 2013/2014 |
Q1 2012/2013 |
Q2 2012/2013 |
Q3 2012/2013 |
Q4 2012/2013 |
2012/2013 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz Dritte | 8,5 | 8,8 | 3,6 | 6,2 | 14,9 | 33,5 |
| EBIT | -1,5 | -0,3 | -1,6 | -0,4 | 0,9 | -1,4 |
1) ohne Impairmentabschreibung und Aufwendungen aus Abgang Kundenbeziehungen
2) bezogen auf die Produktionskapazität (ab Q1 2013/2014: Biodiesel 450.000 Tonnen p.a., Bioethanol: 270.000 Tonnen p.a.;
bis 30.06.2013: Biodiesel: 427.500 Tonnen p.a., Bioethanol: 270.000 Tonnen p.a.)
4) zum Stichtag
Biokraftstoffe leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Sie helfen dabei, langfristig von fossilen Treibstoffen unabhängig zu werden und die CO2 -Emissionen im Verkehrssektor zu reduzieren. Wir gehen mit gutem Beispiel voran, betreiben z.B. unsere eigene LKW-Flotte mit Biodiesel und haben die bisher größte Test-Flotte für den Einsatz von Biomethan im LKW-Verkehr in Deutschland etabliert.
für die Zeit vom 1. Juli 2013 bis 30. September 2013
Die von der Mineralölindustrie zu erfüllende Gesamtbiokraftstoffquote beträgt für die Jahre 2013 und 2014 6,25 Prozent (energetisch) und wird laut bestehender gesetzlicher Regelung in Deutschland ab 1. Januar 2015 durch den Nachweis zu erreichender Dekarbonisierungswerte abgelöst.
Biokraftstoffe können seit dem 1. Januar 2011 nur auf die Biokraftstoffquote angerechnet werden bzw. können als Reinkraftstoff eine Energiesteuervergünstigung beanspruchen, wenn diese nach den Regeln der Biokraftstoff-Nachhaltigkeitsverordnung (Biokraft-NachV) produziert und in den Verkehr gebracht worden sind.
Die verbindlichen Ziele in Bezug auf die Beimischungsquote von 10 Prozent (energetisch) erneuerbarer Energien bis 2020 im Transportsektor bzw. das vorgegebene Treibhausgasminderungsziel für Kraftstoffe in Höhe von mindestens 6 Prozent im Jahr 2020 gegenüber 2010 gelten weiterhin.
Auch die mit Wirkung zum 1. Januar 2011 vom Bundeskabinett beschlossene Änderung der Biokraftstoff-Nachhaltigkeitsverordnung, wonach Biokraftstoffe, die aus bestimmten Roh- oder Abfallstoffen hergestellt werden, doppelt auf die Biokraftstoffquote angerechnet werden können, hat unverändert Bestand. Die Kontrollmechanismen für doppelt anrechenbare Biokraftstoffe, insbesondere auch altspeisefettstämmigen Biodiesel, wurden zum 1. Januar 2013 durch eine Änderung der 36. BImSchV (Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes) massiv verschärft, um Betrug zu unterbinden.
Seit dem 1. Januar 2013 beträgt die Energiesteuer für reinen Biodiesel (B100) 45 ct/l. Sie entspricht damit nahezu der Besteuerung von fossilem Diesel.
Steuerbefreit bleiben Kraftstoffe, deren Bioethanolanteil über 70 Prozent liegt, und Biomethan. Die Kraftstoffe E85 (Benzin mit einem Ethanolanteil von 85 Prozent) und Biomethan sind nach heutiger Rechtslage bis zum Jahr 2015 von der Energiesteuer befreit.
Erdgas und Autogas als weitere Kraftstoffe sind steuerbegünstigt. Bis 2018 gilt für diese Kraftstoffe ein reduzierter Steuersatz von 1,39 ct/kWh oder 18,03 ct/kg.
In den ersten acht Monaten des Kalenderjahres 2013 ist der Markt für die Beimischung von Biodiesel zu Dieselkraftstoff mit –12,7 Prozent zum Vorjahresvergleichszeitraum deutlich zurückgegangen.
Die Importmengen von subventioniertem Biodiesel aus Argentinien und Indonesien sind nach Brancheninformationen signifikant zurück gegangen. Die von der EU-Kommission verhängten Sanktionsmaßnahmen (Antidumpingzölle) zeigen Wirkung.
Die Mengen des doppelt auf die Erfüllung der Biokraftstoffquote anrechenbaren Altspeisefett-Biodiesels (UCOME - Used Cooking Oil Methyl Ester) sind durch die seit dem 1. Januar 2013 in Kraft getretenen verschärften Bestimmungen der 36. BImSchV (Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes) ebenfalls rückläufig.
Diese an sich Marktumfeld verbessernden Entwicklungen werden aber durch die erwähnte geringe Beimischung getrübt.
Basierend auf den Zahlen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) lag der Absatz von Diesel- und Ottokraftstoffen in den Monaten Januar bis August 2013 bei 34,7 Millionen Tonnen, ein leichtes Minus von 0,3 Prozent verglichen mit dem entsprechenden Vorjahreszeitraum, was sich auf den Rückgang von Ottokraftstoff zurückführen lässt (– 1,7 Prozent).
Der Markt für B100, dem Biodiesel Reinkraftstoff, ist erneut massiv eingebrochen und mit einer Verbrauchsmenge von Januar bis August 2013 in Höhe von 0,02 Mio. Tonnen als eigentlich nicht mehr existent zu bezeichnen. Der Rückgang zur entsprechenden Vorjahresperiode liegt bei knapp 69 Prozent.
Die verbrauchten Mengen an Ethanol reduzierten sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5,3 Prozent, und zwar sowohl die Beimischungsmenge als auch die Menge der Beimischungskomponente ETBE. Dies bedeutet einen stärkeren Rückgang als beim Ottokraftstoff infolge der verringerten Beimischung sowie des unverändert niedrigen Marktanteils von E10 am Benzinmarkt. In den ersten acht Monaten des Jahres 2013 lag der Marktanteil von E10 bei durchschnittlich 15 Prozent und damit nahezu unverändert zum entsprechenden Vorjahreszeitrum. Dies belegt, dass die Akzeptanz der Verbraucher, E10 zu tanken, augenscheinlich nicht weiter zugenommen hat.
Die Kraftstoffsorte E85 (Ottokraftstoff mit einem Anteil von 85 Prozent Ethanol) hat weiter an Marktbedeutung verloren. Der Verbrauch von E85 im Zeitraum Januar bis August 2013 betrug 10 Tsd. Tonnen, ein Rückgang zum Vorjahr um 34 Prozent.
Die Bedeutung von Biomethan als Biokraftstoff hingegen nimmt in Deutschland weiter kontinuierlich zu. Verstärkt wird diese Entwicklung durch die neu auf den Markt gekommenen Fahrzeuge aus den Volumen-Segmenten, die serienmäßig mit CNG betrieben werden. Schätzungen gehen davon aus, dass in Deutschland mittlerweile insgesamt 20 Prozent des Erdgases an Tankstellen durch Biomethan ersetzt wird. VERBIO als größter Anbieter von Biomethan (verbiogas) mit einem Marktanteil von ca. 70 Prozent, versorgt — Stand Oktober 2013 — 136 der 166 Erdgastankstellen, die reines, 100-prozentiges Biomethan anbieten.
Die Preise für Getreide, Ölsaaten und Futtermittel konsolidierten sich im Hinblick auf gute weltweite Ernten und einer damit einhergehenden ausgeglichenen Angebots- und Nachfragesituation im ersten Quartal 2013/2014 auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau. Die weitere Preisentwicklung hängt ab von den Wachstumsbedingungen der kommenden Ernten in Australien und Südamerika. Die unten stehende Tabelle zeigt die durchschnittliche Preisentwicklung ausgewählter Rohstoffe an internationalen Märkten.
Der Weizenpreis stieg Ende September 2013 leicht an. Dies ist zurückzuführen auf einen nachlassenden Erntedruck in Verbindung mit Spekulationen über eine potentiell geringere argentinische Weizenernte sowie die witterungsbedingten Verzögerungen der Ernte in der Schwarzmeerregion. Die zukünftige Preisentwicklung und die Angebotssituation werden maßgeblich durch die klimatischen Bedingungen in den weltweiten Hauptanbaugebieten für Weizen und die daraus resultierenden Ernteerträge beeinflusst.
Der Preisverfall bei Raps spiegelt die gute weltweite Ernte und die geringere Nachfrage nach Rapsöl für die Biodieselproduktion zum Zeitpunkt der europäischen Ernte wider, da Rapsöl verstärkt durch Palmölprodukte substituiert wurde und weiterhin wird. Die gute Nachfrage nach Rapsschrot, die Preisannäherung von Palm- und Rapsölpreis und die damit einhergehende leicht steigende Nachfrage nach Rapsöl, stabilisierten den Rapspreis auf niedrigem Niveau. Ausgehend von einem stabilen Markt für Rapsschrot, wird die zukünftige Preisentwicklung von Raps überwiegend beeinflusst durch die Nachfrage der Biodieselproduzenten nach Rapsöl sowie die Preisentwicklung von Substituten wie z.B. Soja- und Palmöl.
Der Preis für Zucker sank im Durchschnitt des ersten Quartals des Geschäftsjahres 2013/2014 noch einmal deutlich unter das Niveau des vorherigen Quartals. Hauptursächlich hierfür sind gute Ernten und eine dadurch bedingte gute bis sehr gute Versorgungslage.
| Entwicklung ausgewählter Rohstoffe Durchschnittspreise |
Q 1 2012/ 2013 |
Q 2 2012/ 2013 |
Q 3 2012/ 2013 |
Q4 2012/ 2013 |
2012/ 2013 |
Q 1 2013/ 2014 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Rohöl (Brent; USD/Barrel) | 110 | 111 | 114 | 103 | 110 | 112 |
| Mineralischer Diesel (EUR/Tonne) | 782 | 761 | 737 | 682 | 741 | 716 |
| Rapsöl (EUR/Tonne) | 989 | 923 | 906 | 868 | 922 | 752 |
| Palmöl (EUR/Tonne) | 792 | 623 | 639 | 650 | 676 | 636 |
| Weizen (MATIF; EUR/Tonne) | 259 | 264 | 245 | 221 | 247 | 189 |
| Zucker (EUR/Tonne) | 370 | 334 | 308 | 289 | 325 | 278 |
Zum 31. März 2013 hat der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats die Entscheidung getroffen, die Märka GmbH zu veräußern. Entgegen der ursprünglichen Planung einer Gesamtveräußerung der Märka GmbH wurde zum 30. Juni 2013 von einer Veräußerung der Lagerstandorte der Märka ausgegangen. Aufgrund der beabsichtigten Einstellung der Handelstätigkeit mit Veräußerung der Lagerstandorte der Märka GmbH erfolgt für die Konzerngesamtergebnisrechnung die Klassifizierung dieses Geschäftsbereichs als aufgegebener Geschäftsbereich. Erträge und Aufwendungen wurden gesondert dargestellt, sämtliche Vergleichsperioden sind entsprechend angepasst. Die Erläuterungen zur Umsatz- und Ergebnisentwicklung beziehen sich zunächst auf die fortgeführten Geschäftsbereiche.
Die in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2013/2014 von VERBIO produzierte Menge an Biodiesel und Bioethanol betrug 153.134 Tonnen nach 116.542 Tonnen im entsprechenden Vorjahreszeitraum, ein deutliches Plus von 31 Prozent.
Aufgrund des erhöhten Produktions- und Absatzvolumens von Biodiesel und Bioethanol haben die Umsatzerlöse deutlich zugenommen (EUR 211,9 Mio.; Q1 2012/2013: EUR 191,4 Mio.) und liegen damit rund 11 Prozent über dem Vorjahresvergleichswert. Im Übrigen wird auf die Analyse der einzelnen Segmente verwiesen.
Die sonstigen betrieblichen Erträge beliefen sich auf EUR 3,5 Mio. (Q1 2012/2013: EUR 4,2 Mio.). Der Rückgang ist vor allem auf die im Vorjahr enthaltenen Erträge aus Versicherungsentschädigungen und aus der Veräußerung von Emissionsrechten zurückzuführen.
Der Materialaufwand lag mit EUR 192,7 Mio. (Q1 2012/2013: EUR 183,2 Mio.) um EUR 9,5 Mio. über dem Vorjahresvergleichswert. Unter Berücksichtigung der Bestandsveränderungen unfertiger und fertiger Erzeugnisse errechnet sich eine Rohmarge in Höhe von EUR 18,2 Mio. (Q1 2012/2013: EUR 15,7 Mio.). Der Anstieg der absoluten Rohmarge lässt sich vor allem auf das gestiegene Produktions- und Absatzniveau zurückführen.
Der Personalaufwand im Berichtszeitraum belief sich auf EUR 5,6 Mio. in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2013/2014 (Q1 2012/2013: EUR 6,2 Mio.). Der Rückgang ist insbesondere auf Einsparungen durch die konsequente Umsetzung des Kostensenkungsprogramms und die unter anderem damit verbundene geringere durchschnittliche Anzahl von Mitarbeitern zurückzuführen.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen im Berichtszeitraum EUR 6,7 Mio. (Q1 2012/2013: EUR 7,0 Mio.) und zeigen sich gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum leicht verringert. Sie beinhalten vor allem Aufwendungen für notwendige Reparaturen, Aufwendungen für Ausgangsfrachten, Kraftfahrzeugkosten sowie Aufwendungen für Versicherungen und Beiträge.
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag aufgrund der höheren Rohmarge, des reduzierten Personalaufwands und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sowie des positiven Ergebnisses aus den Warentermingeschäften in Höhe von insgesamt EUR 0,7 Mio. (Q1 2012/2013: EUR –4,4 Mio.) bei EUR 10,2 Mio. (Q1 2012/2013: EUR 2,5 Mio.) und damit um EUR 7,7 Mio. über dem Wert des Vergleichszeitraumes.
Nach Berücksichtigung der vorzunehmenden Abschreibungen lag das Konzernbetriebsergebnis (EBIT) bei EUR 4,7 Mio. und damit deutlich über dem des Vergleichszeitraumes (Q1 2012/2013: EUR – 3,3 Mio.).
Das Finanzergebnis in Höhe von EUR –0,9 Mio. (Q1 2012/2013: EUR –0,9 Mio.) setzt sich aus Zinserträgen in Höhe von EUR 0,1 Mio. (Q1 2012/2013: EUR 0,0 Mio.) und Zinsaufwendungen in Höhe von EUR –1,0 Mio. (Q1 2012/2013: EUR – 1,0 Mio.) zusammen.
Das Konzernergebnis vor Steuern (EBT) für die fortzuführenden Geschäftsbereiche betrug EUR 3,8 Mio. (Q1 2012/2013: EUR –4,2 Mio.); das Periodenergebnis wird mit 3,6 Mio. (Q1 2012/2013: EUR –4,3 Mio.) ausgewiesen. Daraus resultiert ein Ergebnis je Aktie (un-/ verwässert) von EUR 0,06 (Q1 2012/2013: EUR –0,07).
Für den aufgegebenen Geschäftsbereich weist die Konzerngesamtergebnisrechnung nach Steuern ein Ergebnis in Höhe von 0,2 Mio. (Q1 2012/13: EUR –2,2 Mio.) aus. Bezüglich weiterer Erläuterungen wird auf die Ausführungen zu den einzelnen Segmenten verwiesen.
Die Bilanzsumme verminderte sich gegenüber dem 30. Juni 2013 um EUR 19,9 Mio. auf EUR 390,5 Mio. (30.06.2013: EUR 410,4 Mio.). Die Vermögens- und Finanzlage der VERBIO ist unter der Voraussetzung der Prolongation des Konsortialkreditvertrages im geplanten Umfang spätestens am 31. Dezember 2013 sowie dem Erreichen der in der Unternehmensplanung vorgesehenen Ziele und unter Berücksichtigung der strategischen Neuausrichtung geeignet, die zukünftige Geschäftstätigkeit zu finanzieren.
Die Entwicklung der Aktivseite der Bilanz ist insbesondere durch die Reduzierung der kurzfristigen Vermögenswerte gekennzeichnet. Die langfristigen Vermögenswerte haben sich im Wesentlichen aufgrund der planmäßigen Abschreibungen bei den Sachanlagen von EUR 197,1 Mio. auf EUR 192,9 Mio. vermindert. Der Rückgang der kurzfristigen Vermögenswerte um insgesamt EUR 15,7 Mio. ist vor allem auf einen Rückgang bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um EUR 5,1 Mio. und bei den zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten um EUR 21,9 Mio. aus Abgängen dieser Vermögenswerte zurückzuführen. Demgegenüber erhöhte sich der Bestand an Zahlungsmitteln um EUR 12,9 Mio. Aus der positiven operativen Cashflow-Entwicklung und der erfolgten Mittelverwendung ergab sich zum 30. September 2013 ein Bestand an liquiden Mitteln in Höhe von EUR 30,7 Mio. inklusive Zahlungsmitteln mit Verfügungsbeschränkungen.
Auf der Passivseite der Bilanz stellt sich zunächst das Eigenkapital mit EUR 182,6 Mio. dar, dass rund 46,8 Prozent (30.06.2013: 43,4 Prozent) der Bilanzsumme ausmacht. Verglichen mit dem 30. Juni 2013 haben sich die langfristigen Schulden von EUR 43,9 Mio. auf EUR 45,7 Mio. erhöht, während sich die kurzfristigen Schulden von EUR 188,2 Mio. auf EUR 162,2 Mio. verringert haben. Die Entwicklung bei den kurzfristigen Schulden ist im Wesentlichen auf die Verringerung der Bankdarlehen und sonstige Darlehen (30.09.2013: EUR 96,3 Mio.; 30.06.2013: EUR 113,2 Mio.) sowie der Rückstellungen (30.09.2013: EUR 1,6 Mio.; 30.06.2013: EUR 13,4 Mio.) zurückzuführen. Die Bankdarlehen und sonstigen Darlehen reduzierten sich aufgrund der Rückzahlungen besicherter Kreditgeschäfte und zum 30. Juni 2013 kurzfristig fälliger Darlehensteile. Die Entwicklung bei den Rückstellungen ist insbesondere der Inanspruchnahme von zum 30. Juni 2013 gebildeten Drohverlustrückstellungen sowie der Umgliederung von Rückstellungen in lang- und kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten geschuldet.
Der operative Cashflow für die Berichtsperiode betrug EUR 11,0 Mio. (Q1 2012/2013: EUR –134,1 Mio.). Der positive Cashflow resultiert, ausgehend vom positiven Periodenergebnis, im Wesentlichen aus der Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Q1 2013/2014: EUR 5,2 Mio.; Q1 2012/2013: EUR 1,9 Mio.), sowie der sonstigen Vermögenswerte (Q1 2013/2014: EUR 4,6 Mio; Q1 2012/2013: EUR 4 Mio.) Demgegenüber steht die Abnahme der Rückstellungen in Höhe von EUR 12,0 Mio. (Q1 2012/2013: EUR 0,1 Mio.).
Bedingt im Wesentlichen durch Zahlungszugänge aus dem Abgang der zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerte sind in der Berichtsperiode 2013/2014 insgesamt Mittelzuflüsse in Höhe von EUR 18,5 Mio. (Q1 2012/2013: Mittelabflüsse in Höhe von EUR 10,1 Mio.) zu verzeichnen. Dabei stehen den Einzahlungen aus Abgängen von Sachanlagen in Höhe von EUR 21,1 Mio. (Q1 2012/2013: EUR 0,3 Mio.) Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen für die ersten drei Monate des Geschäftsjahres 2013/2014 in Höhe von EUR 2,5 Mio. (Q1 2012/2013: EUR 11,0 Mio.) gegenüber.
Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt EUR –16,6 Mio. (Q1 2012/2013: EUR 144,3 Mio.). Beeinflusst ist dieser durch Auszahlungsüberschüsse aus besicherten Kreditgeschäften (Q1 2013/2014: EUR 8,1 Mio.; Q1 2012/2013 Einzahlungsüberschüsse: EUR 101,3 Mio.) sowie aus der Tilgung von Finanzverbindlichkeiten (Q1 2013/2014: EUR 8,4 Mio.; Q1 2012/2013: EUR 1,5 Mio.) und der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten (Q1 2013/2014: EUR 0 Mio.; Q1 2012/2013: EUR 44,4 Mio.).
Vor diesem Hintergrund hat sich der Finanzmittelfonds im Zeitraum vom 1. Juli bis zum 30. September 2013 um EUR 12,9 Mio. erhöht. Die liquiden Mittel betragen zum 30. September 2013 EUR 30,7 Mio. Bei der Beurteilung der Finanzlage ist zu berücksichtigen, dass Zahlungsmittel in Höhe von insgesamt EUR 24,6 Mio. hinsichtlich ihrer Verfügbarkeit beschränkt sind.
Zum 30. September 2013 beschäftigte die VERBIO 645 Mitarbeiter (30.09.2012: 876 Mitarbeiter), davon 247 Angestellte (30.09.2012: 352 Angestellte), 374 gewerbliche Angestellte (30.09.2012: 486 gewerbliche Angestellte) und 24 Auszubildende (30.09.2012: 38 Auszubildende).
In den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2013/2014 wurden Investitionen in Höhe von EUR 1,6 Mio. (Q1 2012/2013: EUR 10,5 Mio.) in das Sachanlagevermögen getätigt. Mit EUR 1,0 Mio. wurde im Wesentlichen in die Optimierung und Erweiterung der bestehenden Biomethananlagen in Schwedt/Oder und Zörbig investiert.
VERBIO verfügt über Biodieselproduktionskapazitäten von 450.000 Tonnen p.a. Im ersten Quartal waren die Anlagen zu 91,9 Prozent ausgelastet (Q1 2012/2013: 71,3 Prozent), die Produktion belief sich auf 103.364 Tonnen (Q1 2012/2013: 80.258 Tonnen) Biodiesel.
Der Absatz von Biodiesel in den in- und ausländischen Beimischungsmarkt lag über dem Wert im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Dies ist auf den Rückgang der Importe von subventioniertem soja- und palmstämmigem Biodiesel aus Argentinien und Indonesien in den deutschen Markt, die eingangs erwähnte Situation um die rückläufigen Mengen UCOME sowie den dadurch gesunkenen Margendruck zurückzuführen.
Insbesondere konnte die Auslastung der Biodieselanlagen durch stark gestiegene Exporte erhöht werden. Die Exportquote für Biodiesel erhöhte sich im Berichtszeitraum auf rund 62 Prozent, während sie im Vorjahresvergleichszeitraum rund 22 Prozent betrug.
Im Berichtszeitraum 2012/2013 wurden im Segment Biodiesel Umsatzerlöse in Höhe von EUR 124,4 Mio. (Q1 2012/2013: EUR 132,8 Mio.) erzielt. Die Umsatzverringerung begründet sich bei höheren Verkaufsmengen zum einen durch geringere Verkaufspreise, zum anderen durch den Rückgang von Handelsgeschäften.
Der Materialaufwand belief sich auf EUR 112,9 Mio. und lag damit, entsprechend der Entwicklung bei den Umsatzerlösen, unter dem Materialaufwand des Vorjahresvergleichszeitraumes (Q1 2012/2013: EUR 127,7 Mio.). Unter Berücksichtigung der Bestandsveränderungen hat sich durch die erhöhten Mengen und den geringeren Margendruck die Rohmarge insgesamt von EUR 7,6 Mio. auf EUR 9,5 Mio. erhöht.
Die Personalkosten betrugen nahezu unverändert EUR 1,6 Mio. (Q1 2012/2013: EUR 1,7 Mio.).
Sonstige betriebliche Aufwendungen fielen in Höhe von EUR 3,3 Mio. (Q1 2012/2013: EUR 3,0 Mio.) an.
Das Segmentbetriebsergebnis beträgt EUR 4,6 Mio. (Q1 2012/2013: EUR –3,9 Mio.). In den ersten drei Monaten 2013/2014 sind EUR 0,3 Mio. (Q1 2012/2013: EUR 0,2 Mio.) in Sachanlagen investiert worden.
Zum Stichtag 30. September 2013 waren im Segment Biodiesel 102 Mitarbeiter beschäftigt (30.09.2012: 102 Mitarbeiter).
Im Segment Bioethanol verfügt VERBIO insgesamt Produktionskapazitäten von 270.000 Tonnen Bioethanol p.a. Mit einer Produktion von 49.770 Tonnen Bioethanol in den ersten drei Monaten 2013/2014 lag die produzierte Menge deutlich über der des entsprechenden Vorjahreszeitraums (Q1 2012/2013: 36.284 Tonnen). Aufgrund der gesunkenen Getreidepreise konnte die Auslastung der Ethanolanlagen in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2013/2014 auf 73,7 Prozent erhöht werden (Q1 2012/2013: 53,8 Prozent), was sich in den Produktionszahlen widerspiegelt. Darüber hinaus wurden in erhöhtem Umfang Handelsgeschäfte mit Bioethanol abgewickelt. Insgesamt werden für das Segment im Berichtszeitraum 2013/2014 Umsatzerlöse in Höhe von EUR 80,4 Mio. ausgewiesen, welche deutlich über denen des Vorjahresvergleichszeitraumes lagen (Q1 2012/2013: EUR 52,3 Mio.).
Der Materialaufwand betrug EUR 73,6 Mio. (Q1 2012/2013: EUR 51,9 Mio.), wodurch sich unter Berücksichtigung der Bestandsveränderungen für das Segment eine Rohmarge in Höhe von EUR 7,8 Mio., verglichen mit EUR 5,3 Mio. im Vorjahreszeitraum, ergab.
Die sonstigen betrieblichen Erträge in diesem Segment betrugen in der Berichtsperiode EUR 2,8 Mio. (Q1 2012/2013: EUR 2,7 Mio.). Der Personalaufwand wird mit EUR 2,4 Mio. (Q1 2012/2013: EUR 2,5 Mio.) ausgewiesen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen im Berichtszeitraum 2013/2014 EUR 3,0 Mio. (Q1 2012/2013: EUR 3,5 Mio.).
Das Segmentbetriebsergebnis im Berichtszeitraum 2013/2014 beträgt EUR 1,6 Mio. nach EUR 0,9 Mio. im entsprechenden Vorjahreszeitraum, wobei das Segmentergebnis des Vorjahres durch ein positives Ergebnis aus Warentermingeschäften in Höhe von EUR 2,4 Mio. beeinflusst war. Insgesamt wurden in diesem Segment in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2013/2014 EUR 1,3 Mio. (Q1 2012/2013: EUR 9,5 Mio.) investiert. Im Wesentlichen handelt es sich hierbei um Investitionen in die Optimierung und Erweiterung der Biomethananlagen an den Standorten Zörbig und Schwedt/Oder in Höhe von EUR 1,0 Mio. (Q1 2012/2013: EUR 7,8 Mio.).
Im Segment Bioethanol waren zum Stichtag 30. September 2013 177 Mitarbeiter beschäftigt (30.09.2012: 186 Mitarbeiter).
In den ersten drei Monaten 2013/2014 betrug der Umsatz des aufgegebenen Geschäftsbereichs EUR 65,1 Mio. (Q1 2012/2013: EUR 80,0 Mio.), wobei diese Umsatzerlöse auch solche mit den fortzuführenden Geschäftsbereichen umfassen. Aus dem Handel mit Getreide, Ölsaaten und Düngemitteln, mit Dritten außerhalb des Konzerns wurden Umsatzerlöse in Höhe von EUR 32,5 Mio. erzielt (Q1 2012/2013: EUR 31,6 Mio.). Darüber hinaus sind in den Erträgen des aufgegebenen Geschäftsbereichs Buchgewinne aus dem Abgang der zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerte in Höhe von EUR 2,7 Mio. enthalten.
Demgegenüber stehen insgesamt Aufwendungen in Höhe von EUR 35,6 Mio. (Q1 2012/2013: EUR 33,5). Hinzu kommt ein Finanzergebnis in Höhe von EUR – 0,7 Mio. (Q1 2012/2013: EUR – 0,9 Mio.).
Somit weist der aufgegebene Geschäftsbereich für den Berichtszeitraum ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von EUR 0,2 Mio. (Q1 2012/2013: EUR – 2,5 Mio.) aus. Zum Stichtag 30. September 2013 waren im aufgegebenen Geschäftsbereich 93 Mitarbeiter beschäftigt (30.09.2012: 245 Mitarbeiter).
In den Monaten Juli 2013 bis September 2013 wurden im Segment Übrige insbesondere aus Transport- und Logistikleistungen Umsatzerlöse in Höhe von EUR 8,5 Mio. erzielt (Q1 2012/2013: EUR 8,8 Mio.). Das Segmentergebnis wird mit EUR -1,5 Mio. ausgewiesen (Q1 2012/2013: EUR 0,3 Mio.).
Im Berichtszeitraum haben sich im Vergleich zu den im Lagebericht für das Geschäftsjahr 2012/2013 ausführlich dargestellten Chancen und Risiken keine Änderungen im Chancen- und Risikoprofil des VERBIO-Konzerns ergeben.
Am 17. Oktober 2012 legte die EU-Kommission dem Europäischen Parlament und dem Europäischen Rat einen Entwurf zur Novellierung der "Erneuerbare-Energien-Richtlinie" und der "Kraftstoffqualitätsrichtlinie" vor. Federführend in Bezug auf den neuen Kommissionsvorschlag ist der Umweltausschuss des Parlaments (ENVI).
Das Europaparlament hat am 11. September 2013 in erster Lesung den Gesetzentwurf des ENVI angenommen. Demnach soll der Einsatz von Biokraftstoffen der 1. Generation auf 6,0 Prozent begrenzt und für alternative Kraftstoffe sogenannte "advanced biofuels" (Biokraftstoffe, die aus Nicht-Nahrungsmitteln hergestellt werden, z.B. aus Abfall, Algen, Stroh und Klärschlamm) eine Unterquote von 2,5 Prozent eingeräumt werden. Außerdem soll eine Anrechnung von iLUC-Faktoren ab dem Jahr 2020 verpflichtend erfolgen.
Ziel der Kommission ist es, künftig die Klimabilanz bei der Herstellung von Biokraftstoffen zu verbessern, den Einsatz von Biokraftstoffen der 1. Generation einzugrenzen und größere Anreize für den Verbrauch von Biokraftstoffen der 2. Generation zu schaffen.
Sowohl der Europäische Rat als auch das Europäische Parlament müssen den Richtlinienänderungen zustimmen. Sollte es keinen einheitlichen Beschluss, d.h. keine Zustimmung zum Ratsvorschlag geben, muss das Thema im Vermittlungsausschuss geklärt werden. In diesem Fall wäre mit einer Beschlussfassung im Parlament frühestens im Mai 2014, nach der Wahl des Europaparlaments, zu rechnen.
Die Novellierungsvorschläge der EU-Kommission, künftig Biokraftstoffe der 2. Generation besonders zu fördern, stehen im Einklang mit der Unternehmensstrategie der VERBIO, zukünftig vermehrt Biokraftstoffe aus Rohstoffen zu produzieren, die nicht in Konkurrenz zu Nahrungsmitteln stehen. Die Kommission schafft mit ihrem Vorschlag die längst überfällige Verpflichtung, dass Biokraftstoffe der 2. Generation zukünftig in den Markt gebracht werden müssen. Tatsache ist, dass Biokraftstoffe der 2. Generation aus Nichtnahrungsmittelrohstoffen bereits verfügbar sind (z.B. Biogas und Biodiesel aus Abfallstoffen), aber aufgrund falscher gesetzlicher Vorgaben nur geringer Anreiz gegeben ist, diese tatsächlich einzusetzen. Tatsache ist aber auch, dass die Biokraftstoffziele der EU ohne den Einsatz von Biokraftstoffen der 1. Generation nicht zu erreichen sind, da Biokraftstoffe der 2. Generation auf absehbare Zeit nicht in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen. Daher geht VERBIO davon aus und wird sich dafür engagieren, dass diese Biokraftstoffe einen bedeutenden Marktanteil behalten.
Der Vorschlag der Kommission stärkt außerdem die nachhaltige europäische Landwirtschaft bei der Erfüllung der CO2 -Einsparziele im Transportbereich, da große Mengen nicht genutzter agrarischer Reststoffe wie Getreidestroh, Maisstroh und Mist nur in lokalen Wertschöpfungsketten bereitgestellt werden können.
VERBIO hat sich in den vergangenen Monaten und wird sich auch zukünftig weiterhin auf nationaler und europäischer Ebene direkt und über die Branchenverbände aktiv in die Diskussion zur europäischen Energie- und Klimaschutzpolitik einbringen. Hauptanliegen ist, die europäische Biokraftstoffstrategie verantwortungsvoll und verlässlich weiterzuentwickeln und die CO2 -Emissionen zu verringern.
Der Markt für Biokraftstoffe der 2. Generation bietet aus Sicht der VERBIO das größte Wachstumspotential. VERBIO ist aktuell der größte Biomethankraftstoffproduzent in Europa, der mit Biomethan als Biokraftstoff der 2. Generation in großen Mengen den Markt versorgt und damit eine weitere Alternative zu klassischem Biodiesel und Bioethanol bietet.
Was die Entwicklung der einzelnen Märkte anbelangt, so gehen wir davon aus, dass der Hauptabsatzmarkt für Biodiesel weiterhin der Beimischungsmarkt sein wird. Aufgrund des Wegfalls des Steuervorteils hat der reine Biodieselmarkt (B100) keine Bedeutung mehr.
Positive Wirkung zeigen die im Mai 2013 von der EU-Kommission auferlegten vorläufigen Strafzölle für Biodiesel aus Argentinien und Indonesien. Im Oktober dieses Jahres legte die EU-Kommission einen Vorschlag für einen endgültigen Antidumpingzoll vor. Die Antidumpingzölle für Biodiesel aus Argentinien sollen auf 215 bis 250 EUR/Tonne angehoben werden. Für Indonesien sieht die Kommission 120 bis 180 EUR/ Tonne vor. Das wäre eine deutliche Steigerung gegenüber den seit Mai gültigen vorläufigen Antidumpingzöllen. Mit der finalen Entscheidung hierüber wird im November 2013 gerechnet. Das gegen Argentinien und Indonesien von der EU eingeleitete Anti-Subventionsverfahren hingegen wurde eingestellt.
Ebenfalls positiv entwickelt hat sich die Eindämmung der Einfuhr von altspeisefettstämmigem Biodiesel aus zweifelhaften Quellen aus der ganzen Welt, der doppelt auf die Erfüllung der Biokraftstoffquote angerechnet wird. Dies ist auf die Verschärfung der Nachweispflichten entsprechend der Revision der 36. BImSchV zurückzuführen.
Was die mögliche Nichtanrechenbarkeit der in 2013 verkauften Biodieselmengen aus Argentinien und Indonesien auf die Erfüllung der Quotenverpflichtung anbelangt, so wird diese derzeit durch das Bundesfinanzministerium geprüft. Das damit verbundene Risiko und die rückläufige Mengen an Altspeisefettbiodiesel führen zu einer höheren Nachfrage für die Biokraftstoffquote.
Bioethanol ist ebenfalls überwiegend ein Produkt für den Beimischungsmarkt, wobei die Akzeptanz der Verbraucher in Deutschland, den Kraftstoff E10 zu tanken, nicht bzw. nicht spürbar steigt. Sowohl die Nachfrage als auch der Absatz von Bioethanol sind stabil.
Die Nachfrage nach Biomethan ist stabil mit steigender Tendenz. Dabei hat insbesondere die Nutzung von Biomethan anstelle von Erdgas, vor allem im öffentlichen Nahverkehr, zugenommen und auch das Tankstellennetz hat sich stark verbessert.
Nach Angaben des Verbands der Deutschen Biokraftstoffindustrie e.V. sind die in Deutschland verfügbaren Biokraftstoffproduktionskapazitäten bis zum Jahresende sehr gut ausgelastet.
Ab dem 1. Januar 2015 soll in Deutschland die sogenannte Dekarbonisierungsstrategie, die für die Quotenerfüllung ausschließlich auf eine maximale CO2 -Einsparung abstellt - ohne dabei die Rohstoffbasis zu berücksichtigen, umgesetzt werden. Dies führt in der Biokraftstoffindustrie zu großer Verunsicherung.
Wie die Umsetzung erfolgen soll, wird derzeit diskutiert, viele Detailfragen sind noch ungeklärt. Fest steht, dass dieser Ansatz dem Anliegen der EU-Kom mission, Biokraftstoffe abhängig von ihrer Rohstoffbasis zu fördern, widerspricht. Insofern bleibt abzuwarten, ob die deutsche Bundesregierung an ihrem Ansatz weiterhin festhalten wird
Der weitere Ausbau der beiden Biomethananlagen in Schwedt und Zörbig wird fortgesetzt, sobald konkrete politische Vorgaben und auch stabile Finanzierungsbedingungen vorliegen.
Die Aufgabe der bisherigen Strategie der regionalen Rohstofferfassung erfordert die Einstellung der Handelstätigkeit der Märka und die Reorganisation der Einkaufsabteilung der VERBIO AG. Bis zum 6. November 2013 wurden insgesamt 21 der 42 Märka- eigenen Standorte erfolgreich veräußert. An den verbleibenden Standorten haben diverse Käufer Interesse bekundet, die Verkaufsverhandlungen wurden nach der Ernte aktiv fortgesetzt und dauern an. Es ist beabsichtigt, die Verkaufsaktivitäten bis Mitte 2014 überwiegend abzuschließen. Eine gesicherte und effiziente Rohstoffversorgung der Bioethanolwerke wird künftig durch die Märka Polska erfolgen, die direkt in die VERBIO AG eingegliedert wurde.
Der bis zum 30. Juni 2013 bestehende Konsortialkreditvertrag ist bis zum 31. Dezember 2013 verlängert worden. Bis zum Ablauf des Konsortialkreditvertrages am 31. Dezember 2013 geht der Vorstand von einer ausreichenden Finanzausstattung aus. Die Fortführung der Geschäftstätigkeit darüber hinaus für das laufende und das folgende Geschäftsjahr erfordert neben der Einhaltung der Liquiditätsplanungen, dass dem Konzern die erforderlichen Finanzierungen auch weiterhin im geplanten Umfang zur Verfügung stehen. Der Umfang der erforderlichen Finanzierungen ergibt sich aus den aktualisierten Planungen für die Geschäftsjahre 2013/2014 sowie 2014/2015 und liegt aufgrund der erfolgten strategischen Maßnahmen deutlich unter dem Finanzierungsbedarf der vorangegangenen Geschäftsjahre.
Der positive Geschäftsverlauf im ersten Quartal 2013/2014 und der aktuelle Auftragsbestand haben den Vorstand veranlasst, die Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2013/2014 anzupassen. Für das Geschäftsjahr 2013/2014 erwartet VERBIO einen Umsatz in der Bandbreite von EUR 600 Mio. bis EUR 700 Mio., ein EBITDA in der Größenordnung von EUR 25,0 Mio. (erhöht von bisher ca. EUR 17,0 Mio.) und ein weitestgehend ausgeglichenes Betriebsergebnis (EBIT, bisher: EUR –5,0 Mio.). Die Höhe der Umsatzerlöse ist dabei sehr stark abhängig vom Preisniveau der Rohstoffe und Biokraftstoffe auf den Märkten sowie vom Umfang der im Einzelfall abgeschlossenen Handelsgeschäfte mit fossilen und biogenen Kraftstoffen. Außerdem wird das Betriebsergebnis im laufenden Geschäftsjahr durch noch zu erwartende Belastungen aus der noch nicht abgeschlossenen Einstellung der Handelstätigkeit und Veräußerung der Lagerstandorte der Märka GmbH beeinflusst sein.
für die Zeit vom 1. Juli 2013 bis 30. September 2013
| TEUR | Q1 2013/2014 | Q1 2012/2013 | |
|---|---|---|---|
| Fortzuführende Geschäftsbereiche | |||
| 1. | Umsatzerlöse einschließlich enthaltener Energiesteuer | 214.595 | 222.871 |
| Abzüglich Energiesteuer | – 2.727 | – 31.475 | |
| Umsatzerlöse | 211.868 | 191.396 | |
| 2. | Bestandsveränderungen | – 1.000 | 7.456 |
| 3. | Aktivierte Eigenleistungen | 116 | 327 |
| 4. | Sonstige betriebliche Erträge | 3.518 | 4.181 |
| 5. | Materialaufwand | ||
| a) Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren | – 180.646 | – 170.745 | |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | – 12.073 | – 12.454 | |
| 6. | Personalaufwand | – 5.564 | – 6.228 |
| 7. | Abschreibungen | – 5.516 | – 5.833 |
| 8. | Sonstige betriebliche Aufwendungen | – 6.733 | – 6.981 |
| 9. | Ergebnis aus Warentermingeschäften | 681 | – 4.432 |
| 10. | Betriebsergebnis | 4.651 | – 3.313 |
| 11. | Zinsertrag | 102 | 91 |
| 12. | Zinsaufwendungen | – 988 | – 983 |
| 13. | Finanzergebnis | – 886 | – 892 |
| 14. | Ergebnis vor Steuern | 3.765 | – 4.205 |
| 15. | Ertragsteuern | -188 | – 81 |
| 16. | Ergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen | 3.577 | – 4.286 |
| Aufgegebener Geschäftsbereich | |||
| Ergebnis nach Steuern aus dem aufgegebenen Geschäfstbereich | 177 | – 2.216 | |
| 17. | Periodenergebnis | 3.754 | – 6.502 |
| Auf Anteilseigner des Mutterunternehmens entfallendes Periodenergebnis | 3.699 | – 6.465 | |
| Ergebnisanteil der nicht beherrschenden Anteilseigner | 55 | – 37 | |
| Direkt im Eigenkapital erfasste Aufwendungen und Erträge: | |||
| Posten, die nachfolgend in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden kön nen: |
|||
| Währungsumrechnung ausländischer Geschäftsberichte | 18 | 31 | |
| Fair Value-Änderungen von Cashflow-Hedges | 771 | – 2.040 | |
| Im Eigenkapital erfasste latente Steuern | – 223 | 633 | |
| 18. | Direkt im Eigenkapital erfasste Aufwendungen und Erträge | 566 | – 1.376 |
| 19. | Gesamtergebnis | 4.320 | – 7.878 |
| Auf Anteilseigner des Mutterunternehmens entfallendes Gesamtergebnis | 4.265 | – 7.846 | |
| Ergebnisanteil der nicht beherrschenden Anteilseigner | 55 | – 32 | |
| Ergebnis je Aktie in EUR (unverwässert und verwässert) | 0,06 | – 0,10 | |
| Ergebnis je Akie in EUR (unverwässert und verwässert) aus fortzuführenden Geschäftsbereichen |
0,06 | – 0,07 |
zum 30. September 2013
| TEUR | 30.09.2013 | 30.06.2013 | |
|---|---|---|---|
| Aktiva | |||
| A. | Langfristige Vermögenswerte | ||
| I. | Sonstige immaterielle Vermögenswerte | 259 | 282 |
| II. | Sachanlagen | 192.488 | 196.652 |
| III. | Finanzielle Vermögenswerte | 52 | 54 |
| IV. | Latente Steuern | 76 | 92 |
| Summe langfristige Vermögenswerte | 192.875 | 197.080 | |
| B. | Kurzfristige Vermögenswerte | ||
| I. | Vorratsvermögen | 62.998 | 64.071 |
| II. | Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 60.936 | 66.194 |
| III. | Derivate | 552 | 1.157 |
| IV. | Andere kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | 8.719 | 5.021 |
| V. | Steuererstattungsansprüche | 6.687 | 6.298 |
| VI. | Sonstige Vermögenswerte | 10.414 | 14.292 |
| VIII. | Zahlungsmittel | 30.659 | 17.711 |
| IX. | Als zur Veräußerung gehalten klassifizierte Vermögenswerte | 16.686 | 38.589 |
| Summe kurzfristige Vermögenswerte | 197.651 | 213.333 |
Bilanzsumme 390.526 410.413
| TEUR | 31.09.2013 | 30.06.2013 | |
|---|---|---|---|
| Passiva | |||
| A. | Eigenkapital | ||
| I. | Gezeichnetes Kapital | 63.000 | 63.000 |
| II. | Kapitalrücklage | 487.680 | 487.680 |
| III. | Andere Rücklagen | – 1.183 | – 1.731 |
| IV. | Gewinnrücklagen | – 367.597 | – 371.296 |
| V. | Rücklage aus Währungsumrechnung | – 37 | – 55 |
| Summe Eigenkapital ohne nicht beherrschende Anteile | 181.863 | 177.598 | |
| VI. | Nicht beherrschende Anteile | 765 | 710 |
| Summe Eigenkapital | 182.628 | 178.308 | |
| B. | Langfristige Schulden | ||
| I. | Bankdarlehen und sonstige Darlehen | 30.950 | 31.114 |
| II. | Rückstellungen | 150 | 150 |
| III. | Investitionszuwendungen | 11.123 | 11.566 |
| IV. | Sonstige langfristige Verbindlichkeiten | 3.429 | 1.099 |
| Summe langfristige Schulden | 45.652 | 43.929 | |
| C. Kurzfristige Schulden | |||
| I. | Bankdarlehen und sonstige Darlehen | 96.344 | 113.188 |
| II. | Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 42.194 | 39.554 |
| III. | Derivate | 2.135 | 2.753 |
| IV. | Andere kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten | 5.262 | 2.985 |
| V. | Steuerschulden | 8.221 | 8.015 |
| VI. | Rückstellungen | 1.577 | 13.440 |
| VII. | Investitionszuwendungen | 1.513 | 1.510 |
| VIII. | Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | 5.000 | 6.731 |
| Summe kurzfristige Schulden | 162.246 | 188.176 | |
| Bilanzsumme | 390.526 | 410.413 |
für die Zeit vom 1. Juli 2013 bis 30. September 2013
| TEUR | Q1 2013/2014 | Q1 2012/2013 |
|---|---|---|
| Periodenergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen | 3.577 | – 4.286 |
| Periodenergebnis aus dem aufgegebenen Geschäftsbereich | 177 | – 2.216 |
| Periodenergebnis | 3.754 | – 6.502 |
| Ertragsteuern | 215 | – 169 |
| Zinsergebnis | 1.630 | 1.756 |
| Abschreibungen | 5.518 | 6.551 |
| Nicht zahlungswirksame Aufwendungen aus Wertminderungen | 0 | 259 |
| Nicht zahlungswirksame Aufwendungen | 413 | 0 |
| Nicht zahlungswirksame Erträge | – 12 | – 16 |
| Gewinn aus dem Abgang von Vermögenswerten des Anlagevermögens sowie dem Abgang von Investitionszuwendungen |
– 4.088 | 30 |
| Auflösung abgegrenzter Investitionszuwendungen | – 403 | – 610 |
| Nicht zahlungswirksame Veränderung der Derivate | 1.600 | – 18.927 |
| Abnahme (VJ: Zunahme) des Vorratsvermögens | 231 | – 139.819 |
| Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 5.154 | 1.923 |
| Abnahme der sonstigen Vermögenswerte und der anderen kurzfristigen finanziellen Vermögenswerte |
4.643 | 4.000 |
| Abnahme der Rückstellungen | – 12.000 | – 130 |
| Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 3.516 | 11.891 |
| Zunahme der übrigen kurzfristigen finanziellen und nicht-finanziellen Ver bindlichkeiten |
2.897 | 7.822 |
| Gezahlte Zinsen | – 2.244 | – 1.937 |
| Erhaltene Zinsen | 346 | 237 |
| Gezahlte (Vorjahr: erhaltene) Ertragsteuern | – 144 | – 469 |
| Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit | 11.026 | – 134.110 |
| Einzahlungen aus Termingeldanlagen | 0 | 493 |
| Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte | – 23 | – 84 |
| Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen | – 2.519 | – 10.980 |
| Einzahlungen aus Abgängen von Sachanlagen | 21.061 | 288 |
| Einzahlungen aus dem Abgang von langfristigen finanziellen Vermögenswerten |
3 | 135 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | 18.522 | – 10.148 |
| TEUR | Q1 2013/2014 | Q1 2012/2013 |
|---|---|---|
| Auszahlungen für besicherte Kreditgeschäfte | – 33.835 | – 10.344 |
| Einzahlungen aus besicherten Kreditgeschäften | 25.674 | 111.644 |
| Auszahlungen für die Tilgung von Finanzverbindlichkeiten | – 8.447 | – 1.459 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten | 0 | 44.438 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | – 16.608 | 144.279 |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | 12.940 | 21 |
| Wechselkursbedingte Änderung des Finanzmittelfonds | 8 | 32 |
| Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 17.711 | 38.691 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 30.659 | 38.744 |
| Der Finanzmittelfonds am Ende der Periode setzt sich wie folgt zusammen: | ||
| Zahlungsmittel mit Verfügungsbeschränkung | 24.610 | 4.200 |
| Zahlungsmittel | 6.049 | 34.544 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 30.659 | 38.744 |
| Ergänzende Information: | ||
| Termingeldanlagen | 0 | 1.562 |
für die Zeit vom 1. Juli 2013 bis 30. September 2013
| TEUR | Gezeichnetes Ka pital |
Kapitalrücklage | Andere Rücklagen | Gewinnrücklagen | Währungsumrech Rücklage aus nung |
kapital ohne nicht beherrschende Summe Eigen Anteile |
schende Anteile Nicht beherr |
Summe Eigenkapi tal |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 01.07.2012 | 63.000 | 487.680 | – 14 | – 218.783 | – 53 | 331.830 | 3.660 | 335.490 |
| Währungsänderungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 26 | 26 | 5 | 31 |
| Fair-Value-Änderungen von Cashflow-Hedges (nach Steuern) |
0 | 0 | – 1.407 | 0 | 0 | – 1.407 | 0 | – 1.407 |
| Unmittelbar im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwen dungen |
0 | 0 | – 1.407 | 0 | 26 | – 1.381 | 5 | – 1.376 |
| Periodenüberschuss | 0 | 0 | 0 | – 6.465 | 0 | – 6.465 | – 37 | – 6.502 |
| Gesamtergebnis für die Periode |
0 | 0 | – 1.407 | – 6.465 | 26 | – 7.846 | – 32 | – 7.878 |
| 30.09.2012 | 63.000 | 487.680 | – 1.421 | – 225.248 | – 27 | 323.984 | 3.628 | 327.612 |
| 01.07.2013 | 63.000 | 487.680 | – 1.731 | – 371.296 | – 55 | 177.598 | 710 | 178.308 |
| Währungsänderungen | 18 | 18 | 0 | 18 | ||||
| Fair-Value-Änderungen von Cashflow-Hedges (nach Steuern) |
0 | 0 | 548 | 0 | 0 | 0 | 0 | 548 |
| Unmittelbar im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwen dungen |
0 | 0 | 548 | 0 | 18 | 566 | 0 | 566 |
| Periodenüberschuss | 3.699 | 0 | 3.699 | 55 | 3.754 | |||
| Gesamtergebnis für die Periode |
0 | 0 | 548 | 3.699 | 18 | 4.265 | 55 | 5.320 |
| 30.09.2013 | 63.000 | 487.680 | – 1.183 | – 367.597 | – 37 | 181.863 | 765 | 182.628 |
Die Zwischenberichterstattung der VERBIO Vereinigte BioEnergie AG entspricht, wie auch der Konzernabschluss zum 30. Juni 2013, den Anforderungen der vom International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlichten und von der EU übernommenen International Financial Reporting Standards (IFRS). Die Regelungen des IAS 34 "Zwischenberichterstattung" wurden dementsprechend angewendet. Alle Zwischenabschlüsse der in den Konzernabschluss der VERBIO AG einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt.
Der verkürzte Konzernzwischenabschluss enthält nicht alle für einen Konzernabschluss zum Geschäftsjahresende erforderlichen Informationen und Anlagen und ist daher in Verbindung mit dem Konzernabschluss zum 30. Juni 2013 zu lesen.
Der verkürzte Konzernzwischenabschluss ist in Euro (EUR) aufgestellt. Soweit nicht anders angegeben, sind alle Beträge in tausend Euro (TEUR) ausgewiesen. Es wird kaufmännisch gerundet; hierdurch kann es zu Rundungsdifferenzen kommen.
Zum 1. Juli 2012 war die Umstellung des Geschäftsjahres auf den Zeitraum vom 1. Juli bis 30. Juni des darauffolgenden Jahres wirksam geworden. Soweit im Folgenden ein Vergleich und eine Analyse mit dem Vorjahr erfolgt, wird dabei der Zeitraum vom 1. Juli 2013 bis 30. September 2013 (Q1 2013/2014) mit dem Zeitraum vom 1. Juli 2012 bis 30. September 2012 (Q1 2012/2013) verglichen.
Der verkürzte Konzernzwischenabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Der bis zum 30. Juni 2013 bestehende Konsortialkreditvertrag ist bis zum 31. Dezember 2013 verlängert worden. Bis zum Ablauf des Konsortialkreditvertrages am 31. Dezember 2013 geht der Vorstand von einer ausreichenden Finanzausstattung aus. Die Fortführung der Geschäftstätigkeit darüber hinaus für das laufende und das folgende Geschäftsjahr erfordert neben der Einhaltung der Liquiditätsplanungen, dass dem Konzern die erforderlichen Finanzierungen auch weiterhin im geplanten Umfang zur Verfügung stehen. Der Umfang der erforderlichen Finanzierungen ergibt sich aus den aktualisierten Planungen für die Geschäftsjahre 2013/2014 sowie 2014/2015 und liegt aufgrund der erfolgten strategischen Maßnahmen deutlich unter dem Finanzierungsbedarf der vorangegangenen Geschäftsjahre.
Zum 31. März 2013 hat der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats die Entscheidung getroffen, die Geschäftsanteile an der Märka GmbH, die das Handelssegment der VERBIO-Gruppe repräsentiert, zu veräußern. Die Veräußerung sollte innerhalb eines Jahres abgeschlossen werden. Entgegen der ursprünglichen Planung einer Gesamtveräußerung der Märka GmbH wurde zum 30. Juni 2013 von einer Veräußerung der Lagerstandorte der Märka ausgegangen. Demzufolge wurden zum 30. Juni 2013 die langfristigen Vermögenswerte der Märka GmbH an diesen Standorten als zur Veräußerung gehalten klassifiziert und zu einer Veräußerungsgruppe zusammengefasst. Dies gilt ebenfalls zum 30. September 2013, soweit die jeweiligen Lagerstandorte zwischenzeitlich nicht tatsächlich veräußert wurden. Gleichzeitig erfolgte aufgrund der beabsichtigten Einstellung der Handelstätigkeit mit Veräußerung der Lagerstandorte der Märka GmbH für die Konzerngesamtergebnisrechnung die Klassifizierung dieses Geschäftsbereichs als aufgegebener Geschäftsbereich.
Im Konsolidierungskreis haben sich keine Änderungen zum 30. Juni 2013 ergeben. Im Übrigen gelten auch die im Konzernabschluss zum 30. Juni 2013 dargestellten Konsolidierungsgrundsätze sowie die Grundsätze für die Fremdwährungsumrechnung unverändert fort.
Da die Zwischenberichterstattung auf dem Konzernabschluss aufbaut, wird auf die im Anhang des Konzernabschlusses zum 30. Juni 2013 ausführlich dargestellten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden verwiesen. Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen grundsätzlich den im Vorjahr angewandten Methoden. Folgendes gilt ergänzend zu den im Anhang des Konzernabschlusses zum 30. Juni 2013 dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden:
Mit Wirkung zum 1. Juli 2013 waren für den Konzern mit Ausnahme des geänderten IAS 19 "Leistungen an Arbeitnehmer" sowie der "Verbesserungen zu IFRS-Zyklus 2009-2011" keine neuen und überarbeiteten Standards und Interpretationen erstmalig anzuwenden. Die genannten Änderungen blieben für die VERBIO ohne wesentliche Auswirkungen.
Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen im Berichtszeitraum TEUR 3.518 (Q1 2012/2013: TEUR 4.181). In Höhe von TEUR 1.217 (Q1 2012/2013: TEUR 0) sind Erträge aus dem Abgang von Sachanlagen enthalten, welche den Verkauf einer Lagerhalle aus der Gruppe der zur Veräußerung vorgesehenen Vermögenswerte betreffen. Darüber hinaus beinhalten die sonstigen betrieblichen Erträge vor allem Erstattungen von Strom- und Energiesteuer (TEUR 609; Q1 2012/2013: TEUR 545) sowie Erträge aus der Auflösung von Investitionszuwendungen (TEUR 403; Q1 2012/2013: TEUR 525). Im Vorjahresvergleichszeitraum sind die sonstigen betrieblichen Erträge zusätzlich durch Erträge aus der Veräußerung von Emissionsrechten (TEUR 950) sowie Versicherungsentschädigungen (TEUR 630) beeinflusst.
Der Materialaufwand entfällt überwiegend auf die Beschaffung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen für die laufende Produktion und bezogene Waren. Bezüglich der Aufteilung nach Segmenten wird auf die Ausführungen unter "Segmentberichterstattung" in diesem Anhang verwiesen.
Für den Berichtszeitraum werden sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 6.733 (Q1 2012/2013: EUR 6.981) ausgewiesen. Wesentliche Bestandteile der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen für Reparaturen und Instandhaltung (TEUR 1.605; Q1 2012/2013: TEUR 1.365), Ausgangsfrachten (TEUR 1.419; Q1 2012/2013: TEUR 1.380), Kraftfahrzeugkosten (TEUR 613; Q1 2012/2013: TEUR 806) sowie Versicherungen und Beiträge (TEUR 554; Q1 2012/2013: TEUR 652).
Das Ergebnis aus der Bewertung und Glattstellung der Termingeschäfte, für die kein Hedge-Accounting angewendet werden konnte sowie die ineffektiven Teile der Termingeschäfte, für die Hedge-Accounting (Cashflow-Hedge) angewendet wird, beträgt TEUR 681 (Q1 2012/2013: TEUR -4.432).
Darüber hinaus ist im aufgegebenen Geschäftsbereich ein Ergebnis aus Warentermingeschäften in Höhe von TEUR 194 (Q1 2012/2013: TEUR -2.351) enthalten.
Zusätzlich erhöhten (Vorjahr: verminderten) sich in den fortzuführenden Geschäftsbereichen zum Bilanzstichtag erfolgsneutral die anderen Rücklagen aus der Bewertung der Warentermingeschäfte um TEUR 548 (Q1 2012/2013: TEUR -1.407) infolge der Qualifizierung als Cashflow-Hedge.
Der Steueraufwand für den Zeitraum vom 1. Juli bis 30. September 2013 in Höhe von TEUR 188 (Q1 2012/2013: TEUR 81) setzt sich aus tatsächlichem Steueraufwand in Höhe von TEUR 418 (Q1 2012/2013: TEUR 3) sowie latenten Steuererträgen in Höhe von TEUR 230 (Q1 2012/2013: latenter Steueraufwand TEUR 78) zusammen.
Das Ergebnis des aufgegebenen Geschäftsbereichs stellt sich wie folgt dar:
| TEUR | Q1 2013/2014 | Q1 2012/2013 |
|---|---|---|
| Erträge | 36.556 | 31.910 |
| Aufwendungen | -35.606 | -33.513 |
| Betriebsergebnis | 950 | -1.603 |
| Finanzergebnis | -744 | -863 |
| Ergebnis vor Steuern | 206 | -2.466 |
| Ertragsteuern | -29 | 250 |
| Ergebnis nach Steuern aus dem aufgegebenen Geschäftsbereich | 177 | -2.216 |
Die Netto-Cashflows für die Veräußerungsgruppe bzw. den aufgegebenen Geschäftsbereich stellen sich wie folgt dar:
| TEUR | Q1 2013/2014 | Q1 2012/2013 |
|---|---|---|
| Betriebliche Tätigkeit | 8.013 | -115.314 |
| Investitionstätigkeit | 17.341 | -210 |
| Finanzierungstätigkeit | -8.544 | 144.986 |
| Netto-Cashflow des aufgegebenen Geschäftsbereiches | 16.810 | 29.462 |
Das Ergebnis je Aktie wurde gemäß IAS 33 ermittelt. Bei der Berechnung des Ergebnisses je Aktie wird das auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens entfallende Periodenergebnis ins Verhältnis zum gewichteten Durchschnitt der im Umlauf befindlichen Aktien gestellt. Die VERBIO AG hat 63.000.000 nennwertlose Stückaktien zum rechnerischen Wert von je EUR 1, welche sich während des Berichtszeitraumes auch durchschnittlich im Umlauf befunden haben. Ein Verwässerungseffekt liegt nicht vor. Das auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens entfallende Konzernergebnis für das erste Quartal 2013/2014 beträgt TEUR 3.699 (Q1 2012/2013: TEUR -6.465). Das Ergebnis je Aktie (unverwässert und verwässert) für fortzuführenden Geschäftsbereiche beträgt EUR 0,06 (Q1 2012/2013: EUR -0,07).
| Q1 2013/2014 | Q1 2012/2013 | |
|---|---|---|
| Im Umlauf befindliche Aktien am 1. Juli | 63.000.000 | 63.000.000 |
| Durchschnittlich im Umlauf befindliche Anzahl Aktien zum 30. September | 63.000.000 | 63.000.000 |
| Periodenergebnis in TEUR | 3.577 | -4.286 |
| Ergebnis je Aktie in EUR | 0,06 | -0,07 |
Der Berechnung des Ergebnisses je Aktie für den aufgegebenen Geschäftsbereich wurde die oben angegebene gewichtete durchschnittliche Anzahl von Stammaktien zugrunde gelegt. Das den Anteilseignern des Mutterunter nehmens zuzurechnende Ergebnis aus dem aufgegebenen Geschäftsbereich zur Berechnung des Ergebnisses je Aktie beträgt TEUR 177 (Q1 2012/2013: TEUR -2.216). Damit beträgt sowohl das verwässerte als auch das unverwässerte Ergebnis je Aktie aus dem aufgegebenen Geschäftsbereich EUR 0,00 (Q1 2012/2013: EUR -0,03).
Unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen (TEUR 5.516), Abgängen von Sachanlagen (TEUR 293), Investitionen in Sachanlagen (TEUR 1.642) sowie Effekten aus Währungsumrechnungen (TEUR 3) verminderte sich der Wert der Sachanlagen.
| TEUR | 30.09.2013 | 30.06.2013 |
|---|---|---|
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 12.804 | 6.953 |
| Unfertige Erzeugnisse und Fertigerzeugnisse | 15.689 | 16.689 |
| Handelswaren | 34.505 | 40.429 |
| Vorratsvermögen | 62.998 | 64.071 |
Unter den fertigen Erzeugnissen sind Bestände an durch die VERBIO bereits generierten und noch nicht veräußerten Biokraftstoffquoten in Höhe von TEUR 6.232 (30.06.2013: TEUR 7.241) enthalten.
Die Überprüfung der Vorratsbestände hinsichtlich ihrer Werthaltigkeit ergab zum 30. September 2013 einen Wertminderungsbedarf von insgesamt TEUR 4.520 (30.06.2013: TEUR 2.189) zur Anpassung an die niedrigeren Markt- bzw. Nettoveräußerungspreise. Hiervon betrafen TEUR 4.221 Wertberichtigungen auf Vorratsbestände, welche der Veräußerungsgruppe zuzuordnen sind. Die Wertminderungen werden in der Gesamtergebnisrechnung für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren unter dem Posten "Materialaufwand" (TEUR 4.520; 30.06.2013: TEUR 2.189) und für Fertigerzeugnisse unter dem Posten "Bestandsveränderungen" (TEUR 0; 30.06.2013: TEUR 0) ausgewiesen. Es bestehen für Handelswaren, welche der Veräußerungsgruppe zugeordnet sind, Verfügungsbeschränkungen in Höhe von TEUR 17.605 (30.06.2013: TEUR 23.660), aufgrund besicherter Kreditgeschäfte.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich zum Stichtag auf TEUR 60.936 (30.06.2013: TEUR 66.194) und sind netto nach Berücksichtigung von Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 1.801 (30.06.2013: TEUR 2.025) dargestellt. Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind TEUR 14.554 (30.06.2013: TEUR 14.949) im Rahmen eines ABS-Programms an eine Zweckgesellschaft veräußert, wobei aufgrund des Chancen- und Risikoverhältnisses keine Ausbuchung erfolgt, sondern eine Bilanzierung analog einer Refinanzierung über Darlehen.
Die Steuererstattungsansprüche in Höhe von TEUR 6.687 (30.06.2013:TEUR 6.298) betreffen Bauabzugsteuer, Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer.
Die anderen kurzfristigen finanziellen Vermögenswerte setzen sich wie folgt zusammen:
| TEUR | 30.09.2013 | 30.06.2013 |
|---|---|---|
| Forderungen aus der Veräußerung langfristiger Vermögenswerte | 4.838 | 0 |
| Sicherheitsleistungen aus Kautionssicherungsverträgen und Haftungserklärungen | 3.295 | 3.327 |
| Schadensersatzansprüche | 166 | 166 |
| Versicherungserstattungen | 18 | 28 |
| Darlehensforderungen | 12 | 24 |
| Abgrenzung unrealisierter Ergebnisse aus Termingeschäften | 0 | 851 |
| Übrige sonstige Vermögenswerte | 390 | 625 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 8.719 | 5.021 |
Die sonstigen nicht finanziellen Vermögenswerte setzen sich wie folgt zusammen:
| TEUR | 30.09.2013 | 30.06.2013 |
|---|---|---|
| Investitionszulagen | 5.851 | 5.890 |
| Erstattung Strom- und Energiesteuer | 2.141 | 2.311 |
| Abzugrenzende Aufwendungen | 910 | 1.381 |
| Umsatzsteuerforderungen | 828 | 4.272 |
| Übrige sonstige Vermögenswerte | 684 | 438 |
| Sonstige nicht finanzielle Vermögenswerte | 10.414 | 14.292 |
Zur Sicherung der Rohstoffversorgung bei der Biodieselproduktion, von Rohstoff- und Warenbeständen an Raps und Getreide sowie von festen Verpflichtungen aus Raps- und Getreidekäufen gegen Wertschwankungen sind beziehungsweise wurden Warentermingeschäfte (Futures bzw. Optionen) getätigt. Die positiven Marktwerte dieser Derivate betragen zum 30. September 2013 TEUR 552 (30.06.2013: TEUR 1.157) und die negativen Marktwerte TEUR 570 (30.06.2013: TEUR 889). Bezüglich der Auswirkungen auf die Konzerngesamtergebnisrechnung wird auf die Erläuterungen zum Ergebnis aus Warentermingeschäften verwiesen.
Zur Absicherung von variablen Zinszahlungsverpflichtungen wurden Zinsswaps abgeschlossen. Die Marktwerte der Zinssicherungsgeschäfte werden unter den Derivaten dargestellt. Soweit Sicherungsbeziehungen nicht designiert worden sind, sind Wertänderungen im Finanzergebnis ausgewiesen. Zum Bilanzstichtag betragen die negativen Marktwerte dieser Zinssicherungsgeschäfte TEUR 919 (30.06.2013: TEUR 1.075 ), wobei Derivate mit einem negativen Marktwert in Höhe von TEUR 183 der Veräußerungsgruppe zugeordnet sind. Der negative Marktwert des sich in Sicherungsbeziehung befindlichen Zinsswaps beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 646 (30.06.2013: TEUR 778) und wurde direkt im Eigenkapital erfasst.
Die zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Derivate sind den folgenden Fair-Value-Hierarchiestufen zugeordnet:
Im Zeitraum vom 1. Juli 2013 bis 30. September 2013 sind ebenso wie in der Vergleichsperiode keine Umgliederungen zwischen den einzelnen Hierarchiestufen der beizulegenden Zeitwerte erfolgt.
Der Posten enthält frei verfügbare Zahlungsmittel in Höhe von TEUR 6.049 (30.06.2013: TEUR 13.761) und Zahlungsmittel mit Verfügungsbeschränkungen in Höhe von TEUR 24.610 (30.06.2013: TEUR 3.950).
Zum 31. März 2013 war die Entscheidung getroffen worden, die Geschäftsanteile an der Märka GmbH, die das Handelssegment der VERBIO-Gruppe repräsentiert, zu veräußern. Zum 30. Juni 2013 und zum 30. September 2013 geht der Konzern von einer Veräußerung der Lagerstandorte der Märka GmbH aus. Daher sind zum 30. September 2013 im Bilanzposten "Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte" die Anlagegüter der Märka GmbH enthalten, für die eine solche Veräußerungsabsicht besteht und die seit dem 30. Juni 2013 noch nicht veräußert sind. Im Rahmen der Klassifizierung "Als zur Veräußerung gehalten" wurde den Buchwerten der Standorte deren beizulegender Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten gegenübergestellt. Im ersten Quartal 2013/2014 wurden für die noch nicht veräußerten Standorte keine Wertänderungen erfasst; der Buchwert dieser Vermögenswerte beträgt zum 30. September 2013 TEUR 16.686. Für die bis zum 30. September 2013 veräußerten Lagerstandorte wurden Erlöse in Höhe von TEUR 25.890 erfasst, denen ein Buchwertabgang in Höhe von TEUR 21.903 gegenüberstand; die entsprechenden Buchgewinne sind im Ergebnis aus dem aufgegebenen Geschäftsbereich enthalten.
Die anderen Rücklagen umfassen den effektiven Teil der kumulierten Änderungen in der Bewertung von als Cashflow-Hedge qualifizierten Warentermingeschäften sowie Zinsswaps. Während der Berichtsperiode wurden im Rahmen des Cashflow-Hedge-Accounting aus dem Eigenkapital TEUR 423 in den Materialaufwand (Erhöhung des Materialaufwandes) (Q1 2012/2013: TEUR 514 - Verringerung des Materialaufwandes) und TEUR 77 in den Zinsaufwand (Erhöhung des Zinsaufwandes; Q1 2012/2013: TEUR 139) umgegliedert. Die Veränderung des Fair-Values der Cashflow-Hedges beläuft sich danach auf TEUR 221. Latente Steuern sind zum 30. September 2013 in Höhe von TEUR 234 gebildet (30.06.2013: TEUR 457).
| TEUR | Investitionszulage | Investitionszuschuss | Summe |
|---|---|---|---|
| 30.06.2013 | 12.029 | 1.047 | 13.076 |
| Zugang | 0 | 0 | 0 |
| Auflösung laufende Periode | -371 | -32 | -403 |
| Abgang | -37 | 0 | -37 |
| 30.09.2013 | 11.621 | 1.015 | 12.636 |
| Davon kurzfristig | 1.387 | 126 | |
| Davon langfristig | 10.234 | 889 |
Hierzu wird auf die detaillierten Erläuterungen im Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2012/2013 verwiesen.
Unter den Steuerschulden werden Gewerbesteuerverpflichtungen in Höhe von TEUR 1.294 (30.06.2013: TEUR 1.321), Staats-, Gemeinde- und Bundessteuern der Schweiz in Höhe von TEUR 157 (30.06.2013: TEUR 157), Körperschaftsteuer in Höhe von TEUR 852 (30.06.2013: TEUR 619) und, unverändert zum 30. Juni 2013, Bauabzugsteuern in Höhe von TEUR 5.918 ausgewiesen.
Die Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
| TEUR | 30.09.2013 | 30.06.2013 |
|---|---|---|
| Prozessrisiken | 212 | 5.250 |
| Drohende Verluste aus schwebenden Verkaufskontrakten | 1.147 | 7.516 |
| Übrige Rückstellungen | 218 | 674 |
| Rückstellungen | 1.577 | 13.440 |
Hinsichtlich der im Konzernabschluss zum 30. Juni 2013 enthaltenen Rückstellung der VDB aus einem Prozessurteil vom 22. Mai 2013 (TEUR 5.007) erfolgte in Höhe des tatsächlich noch zu zahlenden Betrages eine Umgliederung in die sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten (TEUR 4.063). Der innerhalb eines Jahres fällige Betrag beläuft sich auf TEUR 1.896, als langfristige Schulden sind TEUR 2.167 ausgewiesen.
| TEUR | 30.09.2013 | 30.06.2013 |
|---|---|---|
| Energiesteuer | 2.307 | 1.185 |
| Umsatzsteuer | 1.282 | 4.255 |
| Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 997 | 927 |
| Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten | 414 | 364 |
| Andere kurzfristige Verbindlichkeiten | 5.000 | 6.731 |
Die Risiken und Erträge des Konzerns werden maßgeblich durch die Geschäftssegmente bestimmt. Die VERBIO-Gruppe ist entsprechend der internen Organisations- und Führungsstruktur in die Geschäftsbereiche Biodiesel, Bioethanol und Übrige unterteilt. Das Segment Übrige enthält als Sammelsegment das Geschäftsfeld Transport und Logistik, den Bereich Energie sowie nicht verrechnete Teile der Holdingumlage. Das im Vorjahr ausgewiesene Geschäftssegment Handel Märka ist aufgrund der Klassifizierung als aufgegebener Geschäftsbereich nicht mehr in der Segmentberichterstattung für den aktuellen Zeitraum enthalten. als aufgegebener Geschäftsbereich nicht mehr in der Segmentberichterstattung für den aktuellen Zeitraum enthalten.
Eine Segmentierung nach geografischen Gesichtspunkten wird nicht vorgenommen, da eine solche für die interne Steuerung der VERBIO-Gruppe nicht herangezogen wird.
Die Umsatzerlöse wurden mit der Energiesteuer in Höhe von TEUR 2.727 (Q1 2012/2013: TEUR 31.475) saldiert. Die Segmente Biodiesel und Bioethanol erzielen Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Gütern. Im Segment Übrige werden die Umsatzerlöse durch das Erbringen von Dienstleistungen erzielt. Für die Segmentberichterstattung sowie für die Geschäftsvorfälle zwischen den berichtspflichtigen Segmenten werden die gleichen Rechnungslegungsgrundlagen wie für den Konzernabschluss verwendet.
| TEUR | Biodiesel | Bioethanol | Übrige | Intersegmen täre Umsätze und Aufwen dungen |
Konzern |
|---|---|---|---|---|---|
| Q1 2013/2014 | Q1 2013/2014 | Q1 2013/2014 | Q1 2013/2014 | Q1 2013/2014 | |
| Umsatzerlöse | 124.417 | 80.408 | 8.506 | -1.463 | 211.868 |
| Bestandsveränderungen | -1.970 | 969 | 1 | 0 | -1.000 |
| Aktivierte Eigenleistungen | 60 | 56 | 0 | 0 | 116 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 499 | 2.847 | 227 | -55 | 3.518 |
| Materialaufwand | -112.910 | -73.565 | -7.014 | 770 | -192.719 |
| Personalaufwand | -1.572 | -2.358 | -1.634 | 0 | -5.564 |
| Abschreibungen | -1.268 | -3.821 | -427 | 0 | -5.516 |
| Sonstige betriebliche Aufwen dungen |
-3.334 | -2.979 | -1.168 | 748 | -6.733 |
| Ergebnis aus Termingeschäften | 681 | 0 | 0 | 0 | 681 |
| Segmentergebnis | 4.603 | 1.557 | – 1.509 | 0 | 4.651 |
| Finanzergebnis | – 187 | – 665 | – 34 | 0 | – 886 |
| Ergebnis vor Steuern | 4.416 | 892 | -1.543 | 0 | 3.765 |
| TEUR | Biodiesel | Bioethanol | Übrige | Intersegmen täre Umsätze und Aufwen dungen |
Konzern |
|---|---|---|---|---|---|
| Q1 2012/2013 | Q1 2012/2013 | Q1 2012/2013 | Q1 2012/2013 | Q1 2012/2013 | |
| Umsatzerlöse | 132.789 | 52.326 | 8.790 | -2.509 | 191.396 |
| Bestandsveränderungen | 2.545 | 4.911 | 0 | 0 | 7.456 |
| Aktivierte Eigenleistungen | 49 | 278 | 0 | 0 | 327 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 1.404 | 2.692 | 394 | -309 | 4.181 |
| Materialaufwand | -127.699 | -51.908 | -5.521 | 1.929 | -183.199 |
| Personalaufwand | -1.659 | -2.524 | -2.045 | 0 | -6.228 |
| Abschreibungen | -1.637 | -3.708 | -488 | 0 | -5.833 |
| Sonstige betriebliche Aufwen dungen |
-2.996 | -3.509 | -1.365 | 889 | -6.981 |
| Ergebnis aus Termingeschäften | -6.708 | 2.370 | -94 | 0 | -4.432 |
| Segmentergebnis | -3.912 | 928 | -329 | 0 | -3.313 |
| Finanzergebnis | -310 | -605 | 23 | 0 | -892 |
| Ergebnis vor Steuern | -4.222 | 323 | -306 | 0 | -4.205 |
| TEUR | 30.09.2013 | 30.06.2013 |
|---|---|---|
| Biodiesel | 96.762 | 93.876 |
| Bioethanol | 199.158 | 201.573 |
| Übrige | 70.604 | 68.828 |
| Konzern | 366.524 | 364.277 |
Mit Datum vom 31. Juli 2007 inkl. Nachträgen wurde zwischen der VERBIO und der Euler Hermes Kreditversicherungs-AG, Hamburg, eine Kautionsversicherung abgeschlossen. Demzufolge wurden der VERBIO eine Avalkreditlinie von TEUR 15.000 die sich auf Avale für Zoll bezieht eingeräumt. Die Avale können von den Tochtergesellschaften VDB, VDS, VES und VEZ beansprucht werden. Zur Sicherung aller Ansprüche der Euler Hermes Kreditversicherungs-AG, Hamburg, hat die VERBIO eine Kaution von TEUR 3.000 hinterlegt. Die Avalkreditlinie ist zum 30. September 2013 mit TEUR 14.833 in Anspruch genommen worden.
Mit Datum vom 27. März 2008 haben VERBIO, VDB, VDS, VES und VEZ mit der Atradius Kreditversicherung, Köln, eine Vereinbarung über die Geltung von Eigentumsvorbehaltsrechten und deren Erweiterungsformen abgeschlossen. Darin vereinbarten die Parteien, dass die Gesellschaften gegenwärtige und zukünftige Forderungen nach Verarbeitung bzw. Verbindung/Vermischung - in Höhe des vom jeweiligen Versicherungsnehmer der Atradius (Lieferanten) erteilten Rechnungswerts aus dem Weiterverkauf auf diesen Versicherungsnehmer übertragen.
Bezüglich anhängiger Rechtsstreitigkeiten wird auf die Ausführungen im Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2012/2013 verwiesen.
Aus verschiedenen längerfristigen Pachtverträgen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 11.984. Auf das Folgejahr entfallen dabei TEUR 2.498, auf den Zeitraum ein bis fünf Jahre TEUR 2.271 und auf den Zeitraum über fünf Jahre TEUR 7.215.
Bezüglich weiterer Information wird auf die Ausführungen im Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2012/2013 verwiesen.
Zum 30. September 2013 besteht ein Bestellobligo für Investitionen in Höhe von TEUR 1.533 (30.06.2013: TEUR 1.043).
Hierzu wird auf die Darstellung der Beziehungen zu nahe stehenden Personen im Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2012/2013 verwiesen.
Wesentliche Ereignisse mit Einfluss auf die Vermögens- und Finanzlage sind nach dem 30. September 2013 nicht eingetreten.
Der vorliegende Zwischenabschluss und der Zwischenlagebericht wurden weder geprüft noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.
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|---|---|
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Verwaltungsratspräsident, Feintool International Holding AG, Lyss, Schweiz
Weitere Aufsichtsratsmandate:
Mandat in vergleichbarem Kontrollgremium:
• Kaefer Isoliertechnik GmbH & Co. KG, Bremen
Geschäftsführende Gesellschafterin,
Mitglied des Aufsichtsrats
Chemiker und Verfahrensingenieur, Berlin
Stellvertretender Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Qualitätsmanagement Biodiesel e.V.
Claus Sauter Vorstandsvorsitzender
Zuständig für Strategische Unternehmensentwicklung, Business Development, Vertrieb und Handel, Einkauf flüssiger Grundstoffe, IT, Finanz- und Rechnungswesen, Steuern, Controlling und Risikomanagement, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Investor Relations und Recht
Vorstand Bioethanol/Biomethan Stellvertretender Vorstandsvorsitzender
Zuständig für das Segment Bioethanol/Biomethan (Produktion, technische Investitionsplanung, Forschung und Entwicklung, Einkauf Medien und Hilfsstoffe) und Datenschutz
Zuständig für das Segment Biodiesel (Produktion, technische Investitionsplanung, Forschung und Entwicklung, Einkauf Medien und Hilfsstoffe), Anlagenbau, Qualitätsmanagement und Arbeitssicherheit
Vorstand Personal, Einkauf und Logistik
Zuständig für Personal, Einkauf fester Rohstoffe, Transport/Logistik, Lagerei, Kontraktabwicklung, Fuhrpark- und Gebäudemanagement und Versicherungen
| 25. September 2013 | Veröffentlichung Geschäftsbericht 2012/2013 Analystenkonferenz/Bilanzpressekonferenz in Frankfurt am Main |
|---|---|
| 7. November 2013 | Veröffentlichung Quartalsfinanzbericht Juli bis September 2013 |
| 24. Januar 2014 | Hauptversammlung im Radisson Blu Hotel, Leipzig |
| 6. Februar 2014 | Veröffentlichung Halbjahresfinanzbericht Juli bis Dezember 2013 |
| 8. Mai 2014 | Veröffentlichung Quartalsfinanzbericht Juli 2013 bis März 2014 |
| 24. September 2014 | Veröffentlichung Geschäftsbericht 2013/2014 Analystenkonferenz/Bilanzpressekonferenz in Frankfurt am Main |
VERBIO Vereinigte BioEnergie AG Augustusplatz 9 04109 Leipzig Telefon: +49 341 308530-0 Telefax: +49 341 308530-999 www.verbio.de
lations Anna-Maria Schneider, CIRO Telefon: +49 341 308530-251 Telefax: +49 341 308530-998 E-Mail: [email protected] [email protected]
Redaktion VERBIO Vereinigte BioEnergie AG, Leipzig
Aus technischen Gründen (z.B. Umwandlung von elektronischen Formaten) kann es zu Abweichungen zwischen den in diesem Finanzbericht enthaltenen und den zum elektronischen Bundesanzeiger eingereichten Rechnungslegungsunterlagen kommen. In diesem Fall gilt die zum elektronischen Bundesanzeiger eingereichte Fassung als die verbindliche Fassung.
Dieser Finanzbericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung der VERBIO Vereinigte Bio-Energie AG beruhen. Auch wenn die Unternehmensleitung der Ansicht ist, dass diese Annahmen und Schätzungen zutreffend sind, können die künftige tatsächliche Entwicklung und die künftigen tatsächlichen Ergebnisse von diesen Annahmen und Schätzungen aufgrund vielfältiger Faktoren erheblich abweichen. Zu diesen Faktoren können beispielsweise die Veränderung der gesamtwirtschaftlichen Lage, der gesetzlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen in Deutschland und der EU sowie Veränderungen in der Branche gehören. Die VERBIO Vereinigte BioEnergie AG übernimmt keine Gewährleistung und keine Haftung dafür, dass die künftige Entwicklung und die künftig erzielten tatsächlichen Ergebnisse mit den in diesem Finanzbericht geäußerten Annahmen und Schätzungen übereinstimmen werden. Es ist von der VERBIO Vereinigte BioEnergie AG weder beabsichtigt noch übernimmt die VERBIO Vereinigte BioEnergie AG eine gesonderte Verpflichtung dafür, zukunftsbezogene Aussagen zu aktualisieren, um sie an Ereignisse oder Entwicklungen nach dem Datum dieses Berichts anzupassen.
Der Finanzbericht liegt ebenfalls in englischer Übersetzung vor; bei Abweichungen geht die deutsche Fassung des Finanzberichts der englischen Übersetzung vor. Er steht in beiden Sprachen im Internet unter http://www.verbio.de zum Download bereit.
Weitere Exemplare sowie zusätzliches Informationsmaterial über die VERBIO Vereinigte BioEnergie AG senden wir Ihnen auf Anfrage gern kostenlos zu. Telefon: +49 341 308530-0 Telefax: +49 341 308530-999
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