Annual Report • Jun 30, 2020
Annual Report
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Geschäftsbericht 2019
| Bericht des Aufsichtsrats | 2 |
|---|---|
| Lagebericht | 4 |
| I. Grundlagen des Unternehmens |
4 |
| II. Wirtschaftsbericht |
6 |
| III. Bericht über Zweigniederlassungen | 14 |
| IV. Prognosebericht |
15 |
| V. Chancen- und Risikobericht |
16 |
| VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten | 20 |
| VII. Nachtragsbericht | 21 |
| Jahresabschluss | 22 |
| Bilanz | 22 |
| Anlagespiegel | 24 |
| Gewinn- und Verlustrechnung | 26 |
| Anhang | 27 |
| Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers | 35 |
| Impressum | 40 |
Seite
der folgende Bericht des Aufsichtsrats informiert Sie über dessen Tätigkeit im Geschäftsjahr 2019 der elexxion AG. Dabei werden insbesondere der kontinuierliche Dialog mit dem Vorstand, die Beratungsschwerpunkte in den Sitzungen des Aufsichtsrats und die Prüfung des Jahresabschlusses 2019 erörtert.
Der Aufsichtsrat der elexxion AG hat sich im Geschäftsjahr 2019 intensiv mit der Lage und Entwicklung der Gesellschaft befasst. Der Aufsichtsrat hat den Vorstand im Berichtsjahr umfassend beraten und sämtliche Aufgaben wahrgenommen, die ihm nach Gesetz und Satzung obliegen. Ferner hat der Aufsichtsrat den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens beraten und die Maßnahmen der Geschäftsführung und Geschäftsentwicklung eng begleitet und überwacht. In alle Entscheidungen, die für die elexxion AG von grundlegender und strategischer Bedeutung waren oder in welche der Aufsichtsrat kraft Gesetzes oder Satzung einzubeziehen war, wurde der Aufsichtsrat unmittelbar und frühzeitig eingebunden. Grundlage hierfür waren schriftliche und mündliche Berichte des Vorstands an den Aufsichtsrat. Der Vorstand unterrichtete den Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und umfassend über alle wichtigen Fragen zur laufenden Geschäftsentwicklung, zur Ertrags- und Finanzlage, zur Unternehmensplanung, zur strategischen Weiterentwicklung des Unternehmens sowie über veränderte Risikolagen. Ereignisse von besonderer Bedeutung für die Lage und Entwicklung der elexxion AG wurden stets zeitgerecht besprochen. Alle Maßnahmen des Vorstands, welche der Zustimmung des Aufsichtsrats unterliegen, wurden geprüft, beraten und entschieden. Die Zusammenarbeit zwischen Vorstand und Aufsichtsrat war von großem Vertrauen geprägt.
Grundlagen der Arbeit im Geschäftsjahr 2019 waren die Sitzungen des Aufsichtsrats sowie mündliche und schriftliche Berichte des Vorstands. Nach eingehender Prüfung und Beratung hat der Aufsichtsrat zu den Berichten und den Beschlussvorschlägen des Vorstands, soweit dies nach Gesetz und Satzung erforderlich war, sein Votum abgegeben. In einzelnen Fällen hat der Aufsichtsrat außerhalb von Sitzungen Beschlüsse im schriftlichen Verfahren gefasst. Der Aufsichtsratsvorsitzende pflegte über die ordentlichen Sitzungen hinaus regelmäßig Kontakt mit dem Vorstand und informierte sich über die aktuelle Geschäftslage sowie wichtige Ereignisse.
Satzungsgemäß gehören dem Aufsichtsrat der elexxion AG drei Mitglieder an. Der Aufsichtsrat setzte sich im Geschäftsjahr 2019 aus folgenden Mitgliedern zusammen: Rafael Muñoz Navarro (Vorsitzender des Aufsichtsrats), Günter Paczkowski (stellvertretender Vorsitzender) und Dr. Oswald Gasser.
Im Geschäftsjahr 2019 hielt das Aufsichtsratsgremium insgesamt 4 Präsenzsitzungen und eine telefonische Sitzung ab. Die Präsenzsitzungen fanden am 17. Juni, am 25. Juni, am 05. September und am 05. Dezember 2019 statt. Die bilanzfeststellende Sitzung für das Geschäftsjahr 2018 fand im Rahmen einer telefonischen Sitzung am 1. Juli 2019 statt. Es nahmen jeweils alle Aufsichtsratsmitglieder an den Sitzungen teil.
In den Sitzungen wurde die aktuelle Geschäftssituation im Inland sowie im Ausland eingehend besprochen. Der Aufsichtsrat beriet umfassend über alle Themen der strategischen Ausrichtung sowie die operative und strategische Unternehmensplanung der Gesellschaft, die Personalsituation, die Kapitalerhöhung und die wirtschaftliche Planung. Weitere Schwerpunkte der Arbeit des Aufsichtsrats waren neben der ordentlichen Hauptversammlung sowie der Umsatz- und Ergebnisentwicklung des Unternehmens, die Besprechung und Feststellung der Bilanz und des Jahresberichts 2018.
Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat während der Dauer des gesamten Berichtsjahres regelmäßig über die Umsatz- und Ertragslage sowie über das Risikomanagement der elexxion AG. Sofern Abweichungen zu früheren Planungen und Prognosen auftraten, wurden diese dem Aufsichtsrat ausführlich erläutert.
Die Wirtschaftsrevision Süd GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss 2019 nebst Lagebericht geprüft und jeweils mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.
Der Aufsichtsrat hat die Abschlussunterlagen und Prüfungsberichte der Abschlussprüfer rechtzeitig erhalten und in der Bilanzaufsichtsratssitzung am 26. Juni 2020 ausführlich erörtert. Die Abschlussprüfer haben dem Aufsichtsrat über wesentliche Ergebnisse detailliert und persönlich berichtet und standen dem Gremium persönlich für Fragen zur Verfügung. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss 2019 der Gesellschaft im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen selbst geprüft. Der Aufsichtsrat hat den Ergebnissen der Abschlussprüfung zugestimmt und nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung keine Einwendungen erhoben. Der Aufsichtsrat hat dementsprechend am 26. Juni 2020 den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2019 gebilligt. Der Jahresabschluss der elexxion AG ist damit gemäß § 172 Satz 1 AktG festgestellt.
Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der elexxion AG für ihren großartigen Einsatz im vergangenen Geschäftsjahr. Den Aktionärinnen und Aktionären dankt der Aufsichtsrat für das Interesse an unserer Gesellschaft und für das entgegengebrachte Vertrauen.
Singen, im Juni 2020
Rafael Muñoz Navarro Vorsitzender des Aufsichtsrats
elexxion ist ein deutsches Medizintechnikunternehmen und blickt auf eine fast 20-jährige Erfahrung in der Entwicklung, Weiterentwicklung, Herstellung und im Vertrieb von Dental-Laser-Geräten zurück. Das Portfolio umfasst Dioden Lasergeräte in bewährter, ausgereifter Technik mit entsprechender Software sowie diverse Verbrauchsmaterialien. elexxion arbeitet nach strengen Qualitätsvorgaben und ist EN ISO 13485:2016 zertifiziert.
• claros® pico lite mit perio green®
Ein Soft-Therapie-Laser (300 mW), zusammen mit perio green®, einem photothermischen Wirkstoff (PTT) zur Behandlung von Parodontitis, ein ideales Duo zur PA und PI Therapie
Ein Dental-Laser mit 5 Watt Pulsleistung, der Mobilität und Professionalität vereinigt (netzunabhängig einsetzbar), über 40 Softlaser-Applikationen
Ein praxisgerechter Diodenlaser der Kompaktklasse – hohe 15 Watt Pulsleistung, dadurch effektive Ergebnisse in den einzelnen chirurgischen Anwendungen und eine schmerzarme, beschleunigte Heilung
Therapie-Vielfalt trifft Leistung – durch Applikationsleistungen von bis zu 50 Watt, Erreichen von hohen Schnittgeschwindigkeiten, variable Pulsrate bis zu 20.000 Hz, geringe Eindringtiefe, gewebeschonend, Eignung für spezifische Indikation, z. B. Depigmentierung (Aufhellung) von dunklem Zahnfleisch – Einsatz in der Anti-Schnarch-Therapie (Snore3)
elexxion-Produkte sind "Made in Germany" und werden auch zukünftig wie bisher in Singen produziert.
Deutschland ist ein wichtiger Markt. Um die Zusammenarbeit mit unseren bestehenden Händlern wieder stärker zu aktivieren und neue Händler zu akquirieren, haben wir in 2019 aktiv Prozesse gefördert. Händler wurden mit Schulungen für klinische Anwendungen, technischen Schulungen und Produktschulungen unterstützt, damit nachhaltig eine langfristige enge Zusammenarbeit gewährleistet ist. Der Fokus liegt auf einer klaren Aufgabenteilung beider Parteien. Gemeinsames Ziel der Vertragspartner ist das Umsatzwachstum auf dem heimischen Markt.
Potenzielle Neukunden und Bestandskunden aus dem In- und Ausland wurden zu einer Dental Academy im Mai 2019 nach Singen eingeladen. Namhafte Referenten haben unsere Lasergeräte mit den klinischen Anwendungen präsentiert und die Teilnehmer geschult.
Das von uns gesetzte Ziel, aktiv verkaufende Handelspartner im deutschsprachigen Raum zu finden, wurde nicht erreicht (Umsatzrückgang im Vergleich zu 2018: 12 Prozent). Das Feedback der deutschen Kunden zu der Veranstaltung war zwar durchweg positiv, doch zögern die Handelspartner noch, längerfristige Verträge mit uns abzuschließen und kaufen aktuell nur nach Bedarf. Das Ziel, Handelspartner aus dem deutschsprachigen Raum zu gewinnen und von unserer, auch für die Handelspartner attraktiven Strategie zu überzeugen, wird mit hoher Priorität weiterverfolgt.
Einen zusätzlichen Mehrwert bietet die Nachhaltigkeit durch schnelle Verfügbarkeit von Verbrauchsmaterialien sowie das Angebot für einen professionellen Service in Form von Reparaturen und der Durchführung von sicherheitstechnischen Kontrollen.
Unsere Strategie, in jedem Land einen professionellen Händler als Partner aufzubauen, hat dazu geführt, dass wir in mehr als vierzig Ländern exklusive Vertriebsvereinbarungen mit Distributoren abgeschlossen haben.
Im Wesentlichen haben die Verhandlungen und Gespräche auf der IDS (Internationale Dental-Schau) in Köln und der AEEDC (Konferenz und Ausstellung für Zahnpflege und Medizin) in Dubai dazu beigetragen, diese Strategie umzusetzen.
Wir bieten Händlern zusätzlich Schulungen für klinische Anwendungen an, damit sie unsere Produkte vollständig verstehen und die Verkäufe fördern können. Die Distributoren lernen durch Trainings, ihre Endkunden besser zu bedienen und den Bekanntheitsgrad der Marke von elexxion im Dentalmarkt zu steigern.
Die Region APAC (Asia-Pacific) ist ein Wachstumsmarkt für unser Unternehmen. Die Produktregistrierung hat große Fortschritte erzielt. Für Südkorea und Taiwan sind wir zuversichtlich, dass diese im Jahr 2020 zum Abschluss kommen. Auch die Produktregistrierungen in Indonesien und Vietnam sollen Ende 2020 bis Anfang 2021 abgeschlossen sein.
Im Nahen Osten und in Afrika haben wir sowohl wieder Umsätze in Saudi-Arabien mit unserem Stammkunden generieren können als auch mit neuen Distributoren in Algerien und Ägypten starke Märkte gewonnen.
Parallel wurden aber Umsatzrückgänge mit bestehenden westeuropäischen Handelspartnern verzeichnet. Die wesentlichen Gründe hierfür waren ausstehende Nachkäufe in wirtschaftlich schwachen Ländern. Zudem hat der Wechsel zu einem neuen Distributor in Frankreich eine längere Anlaufzeit in Anspruch genommen. Die Umsatzentwicklung in Europa soll durch eine intensivere Betreuung bestehender Handelspartner in Westeuropa, aber insbesondere mit neuen Handelspartnern in Osteuropa (einschließlich Russland), gesteigert werden.
Der amerikanische Markt einschließlich Südamerika wird nicht bedient.
Der einzige Standort der elexxion ist nach wie vor Singen am Hohentwiel. Die im Jahr 2007 gegründete elexxion USA Inc. übt keine Geschäftstätigkeit aus. Mit Beschluss des Aufsichtsrates vom 18. März 2020 wurde die sofortige Liquidierung der elexxion USA Inc. beschlossen.
Gemäß unserem Qualitätsmanagementsystem muss jede Neuentwicklung von Lasergeräten und Verbrauchsmaterialien von einem internen Projektteam genehmigt werden, das sich aus dem Management, der Entwicklungsabteilung, dem Qualitätsmanagement, der technischen Abteilung und dem Einkauf zusammensetzt. Wir arbeiten an Produkt-Weiter- und auch Neuentwicklungen. Die von uns anvisierten terminlichen Meilensteine der Projekte werden sich aufgrund der Corona-Pandemie jedoch verschieben.
Die globale Wirtschaft verzeichnete laut Internationalem Währungsfonds (IWF) im Jahr 2019 ein Wachstum von 2,9 Prozent. Das war die schwächste Expansion seit der globalen Finanzkrise im Jahr 2009. Die Handelskonflikte zwischen den USA und China, die geopolitischen Spannungen in wesentlichen Schwellenländern und die anhaltende Instabilität im Zusammenhang mit dem Brexit wirkten sich sehr negativ auf die Weltkonjunktur aus. Auch Naturkatastrophen, wie die Buschfeuer in Australien und die Wirbelstürme in der Karibik belasteten die Wirtschaft weltweit. Dennoch gab es am Ende des Berichtsjahres einige Signale der Wiederbelebung, wie die Ankündigung eines "Phase I Trade Deals" zwischen China und den USA, die geringe Wahrscheinlichkeit eines No-Deal-Brexits und die weiter expansive Geldpolitik der wesentlichen Zentralbanken. Noch im Januar 2020 ging der IWF davon aus, dass das Wachstum um 0,4 Prozent steigen wird, von 2,9 Prozent im Jahr 2019 auf 3,3 Prozent im Jahr 2020. Der Ausbruch des Coronavirus (COVID-19) und die Entwicklung zu einer Pandemie machten aber die Hoffnung auf eine Erholung der Weltwirtschaft zunichte. Der IWF passte deshalb im April 2020 seine Prognose an und erwartet, dass die Weltwirtschaft im Jahr 2020 um 3 Prozent schrumpfen wird. In der ersten Phase der COVID-19-Krise, war die Weltwirtschaft von einem Produktions- und Verbraucherstopp geprägt. Aktuell befindet sich die weltweite Konjunktur nun in der zweiten Phase der Wiedereröffnung. Der IWF geht laut aktuellen Schätzungen davon aus, dass 170 Länder im laufenden Jahr ein niedrigeres Pro-Kopf-Einkommen als zu Beginn des Jahres 2020 haben werden. Das noch im Januar 2020 positiv prognostizierte Wachstum für 160 Länder musste aus diesem Grund angepasst werden. Viele Länder werden sicherlich mit einer höheren Verschuldung und Arbeitslosigkeit aus dieser Krise kommen. Es ist derzeit davon auszugehen, dass die Prognosen in Kürze weiter nach unten korrigiert werden. Für das Jahr 2021 sagt der IWF ein Wachstum von 5,8 Prozent voraus, unter der Voraussetzung, dass die Auswirkungen des Coronavirus auf die Weltwirtschaft im Laufe des Jahres 2020 nachlassen werden.
Im zweiten Jahr in Folge verlangsamte sich die Wirtschaft laut IWF auch in der Eurozone. Das Wachstum sank von 1,9 Prozent im Vorjahr auf 1,2 Prozent im Jahr 2019. Belastend wirkte sich vor allem die Schwäche im Handel und im verarbeitenden Gewerbe aus. Dazu ließ die Binnennachfrage besonders bei den Investitionen nach. Das Wachstum im Konsum blieb im Berichtsjahr dagegen dynamisch. Die expansive Geldpolitik und die Lockerung der Finanzierungsbedingungen in vielen Ländern begünstigten die Binnennachfrage. Auch in Europa wirkt sich die COVID-19-Pandemie in beispielloser Weise auf die Wirtschaftslage aus. Die Unsicherheit trübt die Unternehmensprognosen. Die europäischen Länder arbeiten zusammen an einem großen fiskalischen Unterstützungspaket, um die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie zu lindern und die Wiedereröffnung der Wirtschaft zu unterstützen. Für das Jahr 2020 geht der IWF von einer jährlichen prozentualen Veränderung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von -7,5 Prozent aus. Sollten sich die Auswirkungen der Pandemie auf die Wirtschaft in der zweiten Hälfte des Jahres 2020 verringern, wird die Konjunktur in der Eurozone im Jahr 2021 voraussichtlich um 4,7 Prozent wachsen.
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wuchs die deutsche Wirtschaft 2019 im zehnten Jahr in Folge und zwar um 0,6 Prozent. Allerdings verlor die Entwicklung in Deutschland an Schwung, denn sie hatte im Vorjahr noch bei plus 1,5 Prozent gelegen. Unterstützt wurde das Wachstum besonders vom privaten Konsum und von den Staatsausgaben. Die Exporte nahmen durchschnittlich um 0,9 Prozent zu. Die COVID-19-Pandemie setzt der deutschen Wirtschaft schwer zu und führt zu Schwierigkeiten in der Festlegung einer schlüssigen Prognose. Die Auswirkungen der Pandemie zeigten sich bereits im ersten Quartal 2020: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) – preis-, saison- und kalenderbereinigt – ist im Vergleich zum vierten Quartal 2019 um 2,2 Prozent und gegenüber dem Vorjahresquartal (preisbereinigt) – um 1,9 Prozent gesunken. Die Investitionen in Ausrüstungen und die privaten Konsumausgaben gingen stark zurück. Auch die Importe und Exporte nahmen im Vergleich zum letzten Quartal 2019 deutlich ab. Das war der stärkste Rückgang seit der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise in 2008/2009. Die aktuelle Situation in Bezug auf das Coronavirus schätzt der Internationale Währungsfonds sehr dynamisch ein und rechnet mit einem um 7 Prozent sinkenden BIP im Jahr 2020 und einem um 5,2 Prozent wachsenden BIP im Jahr 2021. Laut Statistischem Bundesamt betrug die durchschnittliche jährliche Inflationsrate im Berichtsjahr in Deutschland 1,4 Prozent. Die Regierungsmaßnahmen, die im Juni 2020 zur Bekämpfung der Corona-Krise beschlossen wurden, werden sich auch auf die Verbraucherpreise auswirken. Laut Destatis, wird die Senkung der Mehrwertsteuer (von 19 auf 16 Prozent und von 7 auf 5 Prozent) voraussichtlich zu einem Rückgang der Verbraucherpreise um 1,6 Prozent führen.
Nach Angaben des Verbands der Deutschen Dental-Industrie (VDDI) blieben die Erwartungen der Unternehmen an die Verkäufe in Deutschland nach einem erfolgreichen 2018 auch im Jahr 2019 sehr positiv. 53 Prozent der 207 Mitgliedsunternehmen prognostizierten für das Jahr 2019 Umsatzsteigerungen. Auch für das Exportgeschäft war die Voraussage für das Berichtsjahr sehr positiv: 62 Prozent der befragten VDDI-Mitgliedsunternehmen rechneten mit einem Absatzplus.
Zur Zeit der Erstellung des Geschäftsberichtes standen keine aktuellen Daten zur deutschen Dental-Industrie für das Berichtsjahr 2019 zur Verfügung.
elexxion ist in diesem Umfeld ein kleines mittelständisches Unternehmen, welches ausschließlich den Markt für Dental-Lasergeräte und der dazugehörigen Verbrauchsmaterialien bedient.
Die elexxion erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2019 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 679 und liegt somit rund 4,8 Prozent geringfügig über dem Vorjahresniveau (2018: TEUR 648). Der Umsatz im zweiten Halbjahr 2019 liegt mit TEUR 257 deutlich unter dem geplanten Umsatz für das zweite Halbjahr 2019 von TEUR 723.
Ein vorliegender Großauftrag aus Afrika für das Gerät claros® pico konnte nicht mehr in 2019 ausgeliefert werden, weil es unter anderem nach Abkündigung einer Komponente zu nicht vorhersehbaren Beschaffungsproblemen und Lieferverzögerungen kam.
Zudem wurden Forecasts unserer Handelspartner aus APAC, Middle East und Osteuropa in einer Gesamthöhe von circa TEUR 460 nicht mehr in 2019 realisiert, zurückgenommen oder in das Folgejahr verschoben.
Zum 31. Dezember 2019 deckten wir etwa 30 Prozent (2019: TEUR 203 vs. 2018: 39 Prozent TEUR 252) unseres Umsatzes mit dem Verkauf von Verbrauchsmaterialien sowie Serviceaufträgen ab. Der Umsatzrückgang ergab sich durch die Sortimentsbereinigung mit odobleach® aufgrund einer negativen Kosten-Nutzen-Analyse sowie durch geringere Reparaturaufträge am Produktionsstandort Singen.
Der Umsatz im Inland reduzierte sich im Berichtszeitraum um 12 Prozent auf TEUR 234 und liegt damit TEUR 32 unter dem Vorjahresniveau (2018: TEUR 266). Der Umsatz mit TEUR 55 für Geräte blieb gegenüber dem Vorjahr unverändert (2018: TEUR 57). Der Umsatzrückgang resultierte ausschließlich aus dem niedrigeren Umsatz von TEUR 179 mit Verbrauchsmaterial und Serviceleistungen (2018: TEUR 209). Grund hierfür sind die oben genannte Sortimentsbereinigung mit odobleach® und die geringeren Reparaturaufträge am Produktionsstandort Singen.
Der Umsatz im Ausland erhöhte sich im Berichtszeitraum um circa 17 Prozent auf TEUR 445 und liegt damit um TEUR 63 über dem Vorjahresniveau (2018: TEUR 382).
Die Umsätze international zeigen durch nachhaltige Aktionen unseres Verkaufsteams und Neuakquise einen positiven Trend. Im Detail stieg der Umsatz im Raum APAC um circa 31 Prozent, der Umsatz in Middle East/ Afrika und Europa um jeweils circa 13 Prozent.
Die Umsatzerlöse für 2019 mit TEUR 679 lagen über denen des Vorjahreszeitraums (2018: TEUR 648). Die Gesamtleistung mit TEUR 657 liegt aufgrund der Bestandsminderung um TEUR 5 jedoch unter dem Vorjahreswert (2018: TEUR 662).
Die Materialaufwandsquote gemessen an der Gesamtleistung reduzierte sich in 2019 auf 36 Prozent (2018: 38 Prozent). Die Einkaufspreise in 2019 konnten leicht reduziert werden.
Der Personalaufwand erhöhte sich im Berichtszeitraum um TEUR 30 auf TEUR 591 (2018: TEUR 561). Diese Mehrkosten resultieren im Wesentlichen aus der Einstellung eines professionellen Qualitätsmanagers ab Juli 2019.
Die Personalaufwandsquote gemessen an der Gesamtleistung betrug im Berichtszeitraum 90 Prozent (2018: 85 Prozent). Dieser hohe prozentuale Anteil resultiert aus der niedrigeren Gesamtleistung. Unsere Unternehmensstruktur als internationaler Anbieter von Medizintechnik macht die Besetzung von Fachkräften in den jeweiligen Bereichen notwendig. Der Personalmarkt im Medizintechniksektor als auch die geografische Lage der elexxion (nähe Schweiz) konfrontieren uns mit einem Mangel an qualifizierten Fachkräften und mit einem hohen finanziellen Aufwand.
Die Abschreibungen liegen im Berichtsjahr 2019 mit TEUR 82 über dem Vorjahresniveau (2018: TEUR 30). Die Erhöhung von 52 TEUR resultiert aus außerplanmäßigen Abschreibungen der immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen im Jahr 2019 um 14 Prozent auf TEUR 757 (2018: TEUR 660). Die größten Kostenträger sind im Wesentlichen die Werbe- und Reisekosten von TEUR 141 (2018:TEUR 94), Kosten für externe Berater von TEUR 80 (2018: TEUR 56), Kosten für Handelsvertreter sowie Provisionen von TEUR 76 (2018: TEUR 105), Kosten für Qualitätsmanagementprojekte von TEUR 70 (2018: TEUR 1), Raumkosten von TEUR 65 (2018: TEUR 65), interne und externe Kosten für Abschluss und Prüfung in Höhe von TEUR 64 (2018: TEUR 82), Kosten der Börsennotierung von TEUR 28 (2018: TEUR 24), sowie Aufwendungen für Audits von TEUR 27 (2018: TEUR 14).
Im Jahr 2019 sind die Werbe- und Reisekosten um TEUR 47 aufgrund der Teilnahme an der Messe IDS 2019 gestiegen. Die Kosten von Qualitätsmanagementprojekten sind durch die Implementierung eines neuen Qualitätsmanagementsystems um TEUR 69 gestiegen. Die Kosten für externe Berater sind um TEUR 24 und die Buchführungskosten um TEUR 29 gestiegen. Die gestiegenen Kosten für externe Berater resultieren aus der ganzjährigen Verpflichtung des ehemaligen Vorstandes der elexxion, Herr Klarenaar, als Berater. Die erhöhten Kosten für Buchführung sind auf die Einschaltung unseres Steuerbüros für buchhalterische Tätigkeiten aufgrund personeller Vakanz in der Finanzabteilung zurückzuführen. Höhere Aufwendungen für Audits resultieren aus den Kosten eines im September 2019 durchgeführten unangekündigten Audits. Im Gegenzug verringerten sich die die Rechts- und Beratungskosten um TEUR 36 auf TEUR 13 (2018: TEUR 50) und die Kfz-Kosten um TEUR 6 auf TEUR 14 (2018: TEUR 20).
Der Zinsaufwand im Jahr 2019 erhöhte sich um TEUR 8 auf TEUR 97 (2018: TEUR 88) durch zusätzliche Darlehen des Hauptinvestors.
Der Jahresfehlbetrag erhöhte sich im Jahr 2019 um TEUR 179 (ca. 20 Prozent) auf TEUR 1.080 (2018: TEUR 901). Gegenüber der Prognose im Halbjahresbericht 2019 hat sich der Jahresfehlbetrag im Wesentlichen aufgrund fehlender Umsätze sowie einer außerplanmäßigen Abschreibung immaterieller Anlagegüter um TEUR 278 erhöht.
Die elexxion erwirtschaftete im Jahr 2019 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 679 und liegt damit TEUR 31 über dem Vorjahresniveau (2018: TEUR 648). Die Umsätze im Geschäftsjahr wurden zu 34 Prozent im Inland (2018: 41 Prozent) und zu 66 Prozent im Ausland (2018: 59 Prozent) generiert.
Die Verringerung des Lagerbestandes der unfertigen und fertigen Erzeugnisse führte zu einer Bestandsminderung von TEUR -29 (2018: Bestandserhöhung TEUR 14). Die Gesamtleistung lag im Geschäftsjahr 2019 mit TEUR 657 unter der der Vorjahresperiode mit TEUR 662.
Der Materialaufwand belief sich im Jahr 2019 auf TEUR 238 (2018: TEUR 249).
Die Materialeinsatzquote bezogen auf die Gesamtleistung reduzierte sich wie bereits ausgeführt auf 36 Prozent (2018: 38 Prozent).
Zum 31. Dezember 2019 beschäftigte die elexxion durchschnittlich 11 Mitarbeiter inklusive Vorstand (2018: 11 Mitarbeiter inklusive Vorstand). Der Personalaufwand lag im Berichtszeitraum bei TEUR 591 gegenüber TEUR 561 im Jahr 2018. Die Personalaufwandsquote bezogen auf die gesunkene Gesamtleistung betrug in der Berichtsperiode 90 Prozent (2018: 85 Prozent).
Die Abschreibungen liegen im Berichtsjahr 2019 mit TEUR 82 über dem Vorjahresniveau (2018: TEUR 30). Die Erhöhung von 52 TEUR resultiert aus außerplanmäßigen Abschreibungen der immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich im Jahr 2019 auf TEUR 757 (2018: TEUR 660). Der Anstieg wurde bereits unter Punkt 3. Geschäftsverlauf "Entwicklung der Kosten" erläutert.
Das Jahr 2019 schließen wir mit einem Fehlbetrag von TEUR 1.080 (2018: TEUR 901) ab.
Die Finanzlage war auch im Jahr 2019 angespannt, weil es nicht zu der positiven Umsatzund Ergebnisentwicklung wie ursprünglich erwartet kam. Die erforderliche Liquidität wurde durch Mittelzuflüsse des Hauptinvestors, Shanghai Tian Ying Medical Instrument Co., Ltd., jederzeit zur Verfügung gestellt.
Am 17. Juni 2019 erfolgte die Eintragung der am 20. September 2018 beschlossenen Kapitalerhöhung in Höhe von TEUR 899. Der Betrag wurde am 26. April 2019 auf das Konto der elexxion eingezahlt.
Aus einem Darlehensvertrag vom 14. November 2018 über TEUR 200 wurde Mitte Januar 2019 der Restbetrag über TEUR 100 ausbezahlt. Aus einem weiteren Darlehensvertrag über TEUR 300 vom 27. Dezember 2018 wurden Ende Januar 2019 TEUR 100 überwiesen. Die restlichen TEUR 200 aus diesem Darlehensvertrag wurden Anfang August 2019 ausbezahlt. Im Juli und August 2019 wurden zwei Darlehen in Höhe von insgesamt TEUR 500 zurückgeführt.
Parallel wurde ein neuer Darlehensvertrag mit Rangrücktrittserklärung über TEUR 500 mit der Shanghai Tian Ying Medical Instrument Co., Ltd. vereinbart. Eine erste Teilzahlung aus diesem Vertrag erfolgte im Dezember 2019 mit TEUR 100. Ende Dezember 2019 standen noch TEUR 400 aus diesem Darlehen zur Auszahlung bereit.
Zusätzlich stehen auch noch TEUR 100 aus der Patronatserklärung vom September 2018 zur Disposition.
Der Bestand an liquiden Mitteln zum 31. Dezember 2019 erhöhte sich um TEUR 17 auf TEUR 104 (2018: TEUR 87).
Bankkredite konnten im vergangenen Geschäftsjahr und können auch zukünftig aufgrund der Ertragssituation nicht in Anspruch genommen werden. Die Finanzierung erfolgt derzeit und auch zukünftig ausschließlich über den Hauptaktionär Tian Ying Medical Instruments Co., Ltd.
Die Verbindlichkeiten gegenüber der Shanghai Tian Ying Medical Instrument Co., Ltd. zum 31. Dezember 2019 belaufen sich auf insgesamt TEUR 2.454. Diese Darlehen, einschließlich der Zinsen, sind durch überschuldungsvermeidende Rangrücktritte abgesichert.
Die Liquidität der elexxion wird mit Hilfe eines Finanzstatus, in dem die verfügbaren liquiden Finanzmittel sowie die fälligen Verbindlichkeiten gegenübergestellt werden, laufend überwacht. Hohe Priorität hat die Vereinnahmung der Kundenforderungen innerhalb der gewährten Zahlungsziele.
Zum 31. Dezember 2019 weist die elexxion eine Bilanzsumme von TEUR 2.778 aus (2018: TEUR 2.752).
Im Bereich der Vorräte reduzierten sich die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen auf TEUR 315 (2018: TEUR 334). Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse reduzierten sich um TEUR 29 auf TEUR 382 (2018: TEUR 411). Der Bestand des Vorratsvermögens beträgt dementsprechend TEUR 697.
Es wurde entschieden, die Mindestlagerbestände von Fertigware zu erhöhen, um signalisierte größere Aufträge kurzfristig bedienen zu können. Wir arbeiten stetig daran, die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen zu reduzieren. Allerdings müssen für alle Gerätetypen, auch Vorgängermodelle, Ersatzteile in ausreichender Menge vorgehalten werden.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich bei stichtagbezogener Betrachtung um TEUR 19 auf TEUR 7 (2018: TEUR 26). Dies zeigt, dass unsere Maßnahmen zur Vereinnahmung der Kundenforderung, wie im Punkt Finanzlage geschildert, erfolgreich sind.
Die sonstigen Vermögensgegenstände blieben zum 31. Dezember 2019 mit TEUR 29 zum Jahr 2018 in etwa konstant. In diesen sind im Wesentlichen die von der elexxion bezahlten Kautionen für die gemieteten Räume sowie Umsatzsteuerforderungen gegenüber dem Finanzamt enthalten.
Der Kassenbestand und das Guthaben bei Kreditinstituten erhöhten sich zum 31. Dezember 2019 auf TEUR 104 gegenüber TEUR 87 zum 31. Dezember 2018.
Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag beläuft sich auf 1.892 TEUR und hat sich trotz des Jahresfehlbetrags 2019 nur um 181 TEUR gegenüber dem Vorjahr erhöht. Dies resultiert aus der vorgenommenen Kapitalerhöhung in 2019.
Die Einzahlung der Kapitalerhöhung von TEUR 899 erfolgte am 26. April 2019. Die Eintragung ins Handelsregister erfolgte am 17. Juni 2019. Aufgrund der am 10. November 2017 erteilten Ermächtigung (Genehmigtes Kapital 2017) ist das Grundkapital um EUR 899.000,00 auf EUR 9.896.123,00 erhöht. Die Ermächtigung des Vorstands durch Beschluss der Hauptversammlung vom 10. November 2017, das Grundkapital der elexxion um bis zu EUR 4.498.560,00 in der Zeit bis zum 9. November 2022 einmalig oder mehrmals zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2017), beträgt nach dieser teilweisen Ausschöpfung noch EUR 3.599.560,00.
Die sonstigen Rückstellungen beliefen sich zum 31. Dezember 2019 auf TEUR 190 (2018: TEUR 187). Diese wurden im Wesentlichen für interne und externe Kosten für Abschluss und Prüfung von TEUR 52 (2018: TEUR 66) und für Resturlaub der Mitarbeiter in Höhe von TEUR 18 (2018: TEUR 16) gebildet. Des Weiteren wurden zum 31. Dezember 2019 Rückstellungen in Höhe von TEUR 82 für bestehende Abnahmeverpflichtungen aus Kontrakten ausgewiesen.
Die gesamten Verbindlichkeiten der elexxion betragen zum 31. Dezember 2019 TEUR 2.588 (2018 TEUR 2.565). Von dieser Summe bestehen in Höhe von TEUR 2.454 einschließlich der dazugehörigen Zinsaufwendungen Verbindlichkeiten gegenüber dem Hauptaktionär Tian Ying Medical Instruments Co., Ltd. Für die Forderungen des Hauptaktionärs bestehen in Höhe von TEUR 2.454 überschuldungsvermeidende Rangrücktrittserklärungen.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich stichtagbezogen um TEUR 75 auf TEUR 88 (2018: TEUR 163). Die übrigen Verbindlichkeiten bestehen aus erhaltenen Anzahlungen von TEUR 32 sowie Verbindlichkeiten von Lohn- und Kirchensteuer sowie Sozialabgaben von TEUR 9.
Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter und die Umschlagshäufigkeit der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen heran.
Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Mitarbeiter einschließlich des Vorstands belief sich zum 31. Dezember 2019 auf 11 (2018: 11). Bei einem Gesamtumsatz von TEUR 679 betrug der Umsatz pro Mitarbeiter im Berichtszeitraum TEUR 62 (2018: TEUR 59) und hat sich damit um TEUR 3 pro Mitarbeiter im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht erhöht.
In Punkt 3. Geschäftsverlauf – Entwicklung der Kosten wird die Personalsituation erläutert.
Sowohl das Mahnwesen als auch die Einhaltung von gewährten Zahlungszielen werden permanent überwacht. Die Umschlagshäufigkeit der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sank im Jahr 2019. Im Wirtschaftsjahr wurden die Forderungen rund 23,2-mal umgeschlagen (2018: rund 24,6-mal). Die Umschlagshäufigkeit ermitteln wir durch Division der Umsatzerlöse durch den durchschnittlichen Forderungsbestand des jeweiligen Geschäftsjahres.
Des Weiteren wird im Rahmen unseres Qualitätsmanagementsystems unter anderem die Reklamationsquote (Vorgabe: < 3,0 Prozent) gemessen. Zum 31. Dezember 2019 lag die Quote bei ca. 1,0 Prozent (2018: ca. 1,2 Prozent).
Im Geschäftsjahr 2019 erhöhten sich die Umsätze im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ca. 4,8 Prozent (Umsatz 2019: TEUR 679; 2018: TEUR 648).
Der Umsatz im zweiten Halbjahr 2019 ist nicht, wie im Halbjahresbericht 2019 prognostiziert, erreicht worden. Im Halbjahresbericht 2019 sind wir davon ausgegangen, dass wir im zweiten Halbjahr einen Umsatz von TEUR 723 erzielen.
Fest vereinbarte Forecasts sowohl mit Ländern aus Osteuropa (Russland und Kasachstan) als auch mit verschiedenen Ländern in Middle East (Qatar, Kuwait und Libanon) sowie APAC (Malaysia und Philippinen) wurden größtenteils zurückgenommen oder in das folgende Geschäftsjahr verschoben. Noch im September 2019 haben wir fest mit den Forecasts gerechnet, jedoch konnten wir die avisierten Aufträge in 2019 nicht mehr verbuchen. Ein Großauftrag aus Afrika im Dezember konnte nicht termingerecht in 2019 ausgeliefert werden, weil es, unter anderem nach Abkündigung einer Komponente, zu nicht vorhersehbaren Beschaffungsproblemen und Lieferverzögerungen kam.
Das Jahresergebnis 2019 verschlechterte sich vor diesem Hintergrund um TEUR 179 auf minus TEUR 1.080 (2018: minus TEUR 901). Die Prognose für das Jahr 2019 im Halbjahresbericht 2019 lag bei minus TEUR 802 und wurde daher, auch wegen außerplanmäßigen Abschreibungen in Höhe von TEUR 52, mit TEUR 277 deutlich überschritten.
Die elexxion hält 100 Prozent der Anteile der im Jahre 2007 in den USA gegründeten elexxion USA Inc. Mit Beschluss des Aufsichtsrates vom 18. März 2020 wurde die sofortige Liquidierung der elexxion USA Inc. beschlossen.
Unsere Prognosen beinhalten alle wesentlichen Ereignisse, die uns bei der Ausarbeitung des Lageberichts bekannt waren und welche die Geschäftsentwicklung der elexxion beeinflussen können.
Wir weisen bereits an dieser Stelle ausdrücklich darauf hin, dass die Umsatzziele auch für das Jahr 2020 mit einer wesentlichen Unsicherheit behaftet sind.
Die elexxion wird, wie die meisten Unternehmen weltweit, von der Corona-Pandemie betroffen sein.
Wir haben im Januar 2020, vor der Corona-Pandemie, einen Gesamtumsatz für das Jahr 2020 über TEUR 2.204 geplant. Nach ausführlichen Gesprächen mit den Vertriebsverantwortlichen, waren wir der festen Überzeugung, dieses im Vergleich zu den Vorjahren ambitionierte Umsatzziel zu realisieren.
Grundsätzlich halten wir an dieser Planung fest, haben aber, als sich die Auswirkungen der Corona-Pandemie manifestierten, eine sogenannte "worst-case"-Planung durchgeführt. In dieser "worst-case"-Planung haben wir unterstellt, dass der Umsatz im zweiten Halbjahr circa 30 Prozent höher ausfällt als im ersten Halbjahr 2020 und für das Gesamtjahr 2020 bei circa TEUR 988 liegt. Es ist nicht abzusehen und auch nicht planbar, wie sich die Corona-Krise mittel- bis langfristig fortentwickelt. Daher sind auch Umsatzplanungen, und damit auch die "worst-case"-Planung, mit erheblichen Unsicherheiten behaftet.
Für das Jahr 2020 rechnen wir mit einem Jahresfehlbetrag von TEUR 760.
Nachstehende Maßnahmen sind eingeleitet um unser Ziel für 2020 und zukünftige Jahre zu erreichen:
Der verantwortliche Vertriebsleiter, der bereits sehr gute Ergebnisse in Afrika und Middle East erzielt hat, ist aktiv tätig, auch das Wachstum in West- und Osteuropa zu fördern.
Für gemeinsam mit Distributoren durchgeführte Webinare im ersten Quartal 2020 erhielten wir ein positives Feedback. Diese Art der Kommunikation soll zukünftig kontinuierlich fortgesetzt werden. Um unseren Umsatz 2020 und in den Folgejahren zu steigern, ist es unabdingbar, den Sales-Bereich personell zu verstärken.
Wir arbeiten an Produkt-Weiter- und Neuentwicklungen. Welche zeitlichen Verzögerungen sich aufgrund der Corona-Pandemie ergeben, ist nicht genau einschätzbar. Die Abteilungen arbeiten in engem Austausch miteinander.
Zur Verstärkung unserer technischen Abteilung haben wir ab April 2020 einen Ingenieur eingestellt. Dieser wird auch das Team Forschung und Entwicklung unterstützen und internationale Kunden beraten.
elexxion steht für hochwertige Geräte und Verbrauchsmaterialien und folgt internationalen Qualitätsstandards. Unser Qualitätsmanager unterstützt die Registrierungsprozesse, um die Öffnung der Absatzmärkte, insbesondere in APAC, zu beschleunigen. Letztendlich entscheiden die Behörden in den jeweiligen Ländern über die Registrierung.
Die Betriebskosten unterliegen laufender Kontrollen und sich ergebende Kostensenkungspotenziale werden ausgeschöpft. Die Kosten werden sich voraussichtlich aufgrund fehlender Messeaufwendungen sowie geringerer Reisekosten in 2020 reduzieren.
Die elexxion unterliegt als international agierendes Unternehmen einer Vielzahl von Chancen und Risiken. Die Chancen und Risiken werden laufend beurteilt. Für die Geschäftstätigkeit bestehen bestimmte Risiken, deren Eintreten sich nachteilig auf die künftige Entwicklung der Geschäfts-, Finanz- und Ertragslage auswirken kann.
Das Wahrnehmen der Chancen bei gleichzeitiger Steuerung der damit verbundenen Risiken unterliegt dem Risikomanagement des Unternehmens. Es identifiziert, bewertet und verfolgt systematisch die Entwicklung relevanter Risiken um wirtschaftliche Einbußen begrenzen zu können. Als Chancen definieren wir mögliche Erfolge, die über den von uns definierten Zielen für das Geschäftsjahr hinausgehen. Als Risiken werden Ereignisse definiert, welche das Erreichen unserer operativen sowie langfristigen strategischen Ziele negativ beeinflussen können.
Aufgrund der Corona-Pandemie besteht für die geplanten Umsätze 2020 eine große Unsicherheit. Für die Einschätzung von bestandsgefährdenden Risiken ist die in der Prognose für das Jahr 2020 genannte "worst-case"-Planung maßgeblich.
Sollte für das Jahr 2020 der "worst-case" eintreten, so schließen wir das Geschäftsjahr mit einem Verlust von TEUR 760 ab. Zur Berechnung des zukünftigen Finanzierungsbedarfes der elexxion wurde auch für das Geschäftsjahr 2021 ein identischer "worst-case" mit einem Jahresergebnis von minus TEUR 760 zu Grunde gelegt. Der daraus resultierende nicht durch Eigenkapital gedeckte Jahresfehlbetrag Ende 2021 wird mit einer Patronatserklärung vom 15. Juni 2020, abgegeben durch den Hauptaktionär Shanghai Tian Ying Medical Instrument Co., Ltd., in Höhe von TEUR 1.500 - entweder in Form einer Kapitalerhöhung und/oder durch die Gewährung von Darlehen mit überschuldungsvermeidenden Rangrücktritt - abgesichert.
Dadurch ist die elexxion zuversichtlich, selbst mit den erheblichen Unsicherheiten aufgrund der Corona-Pandemie, bis zum Ende des Jahres 2021 ausreichend finanziert zu sein.
Sollte die elexxion wider Erwarten in 2020 und 2021 die in der "worst-case"-Planung zugrunde liegenden Umsatzziele wesentlich unterschreiten oder sollten die Kosten ungeplant steigen, besteht das Risiko, dass die elexxion Insolvenz anmelden müsste.
→ In Abstimmung mit dem Aufsichtsrat gemäß Beschluss vom 31. Juli 2019 wurden zwei Darlehen des Hauptinvestors, Shanghai Tian Ying Medical Instrument Co., Ltd., in Höhe von TEUR 300 und TEUR 200 jeweils zuzüglich Zinsen in den Monaten Juli und August 2019 zurückgeführt.
Im Gegenzug wurde ein ausstehender Darlehensbetrag in Höhe von TEUR 200 im August 2019 ausbezahlt. Mit Darlehensvertrag vom 4. September 2019 wurde vom Hauptinvestor, Shanghai Tian Ying Medical Instrument Co., Ltd., ein neues Darlehen über TEUR 500 gewährt. Dieses Darlehen ist, wie alle übrigen Darlehen, mit einem Rangrücktritt versehen und wurde in drei Teilbeträgen im Dezember 2019 sowie Februar und April 2020 komplett ausbezahlt.
Um gegebenenfalls weitere Fehlbeträge zu decken, kann auf einen Restbetrag aus der Patronatserklärung vom 20. September 2018 über TEUR 100 sowie auf eine neue Patronatserklärung vom 15. Juni 2020 über TEUR 1.500 zurückgegriffen werden.
Falls die für die Jahre 2020/2021 geplanten Umsätze nicht erzielt werden können oder sich geplante Kosten wesentlich erhöhen, besteht – wie bereits an anderer Stelle erwähnt – das Risiko einer Insolvenzantragspflicht.
→ Es bestehen potentielle Ausfallrisiken bei Kunden überwiegend im Ausland. Diesen wird auf Grund von Erfahrungen aus der Vergangenheit verstärkt durch Umstellung der Vertragsmodalitäten auf Vorkasse begegnet, so dass wir das verbleibende Zahlungsausfallrisiko auf ein Minimum beschränken können. Bei Kunden, mit denen eine Vereinbarung über Vorkasse nicht möglich ist, können wir nicht komplett ausschließen, dass Zahlungen verspätet eintreffen oder im schlechtesten Fall auch ausfallen. Eine Ausfallversicherung besteht nicht. Unsere Kundenforderungen aus Lieferungen und Leistungen werden laufend unter Anwendung eines rollierenden Mahnsystems überprüft.
Neben den Risiken birgt die Geschäftstätigkeit der elexxion auch substanzielle Chancen:
Bei der Bewertung von Chancen und Risiken steht im Jahr 2020 und in den Folgejahren im Wesentlichen die Corona-Pandemie und deren Auswirkung auf die Weltwirtschaft im Fokus. Es ist nicht abschätzbar, welche Länder in welchen Zeiträumen in ihren Heimatmärkten zur Normalität zurückkehren. Insbesondere ist nicht überschaubar, wie sich die Nachfrage für Investitionsgüter darstellt.
Wir werden die Marktentwicklung hinsichtlich Corona-Pandemie intensiv verfolgen. Wir werden aber auch unverändert die Mitbewerber und neuen Produkte im Markt analysieren und in Gesprächen mit Anwendern und Meinungsbildnern zukünftige Trends ermitteln.
Die zukünftige Entwicklung der elexxion hängt wesentlich von dem Erfolg der umgesetzten Maßnahmen zur Zielerreichung (siehe hierzu ausführlich unter Punkt IV./2. Prognosebericht) sowie dem bestandsgefährdeten Risiko (siehe hierzu unter Punkt V./1. Chancen- und Risikobericht) ab.
Die durch die Corona-Pandemie stark mit Risiko behaftete Kaufbereitschaft kann zu wirtschaftlichen Problemen und Liquiditätsausfällen bei der elexxion führen.
Basierend auf einer "worst-case"-Planung für die Geschäftsjahre 2020 und 2021 wird der daraus resultierende nicht durch Eigenkapital gedeckte Jahresfehlbetrag bis Ende 2021 mit einer Patronatserklärung vom 15. Juni 2020, abgegeben durch den Hauptaktionär Shanghai Tian Ying Medical Instrument Co., Ltd., in Höhe von TEUR 1.500 - entweder in Form von einer Kapitalerhöhung und/oder mit überschuldungsvermeidenden Rangrücktritten versehenen Darlehen - abgesichert.
Sollte die elexxion wider Erwarten in 2020 und 2021 die in der "worst-case"-Planung zugrunde liegenden Umsatzziele wesentlich unterschreiten oder sollten die Kosten ungeplant steigen, besteht das Risiko, dass die elexxion Insolvenz anmelden müsste
Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Guthaben bei Kreditinstituten sowie Verbindlichkeiten.
Verbindlichkeiten bestehen hauptsächlich gegenüber dem Hauptaktionär. Gegenüber Kreditinstituten haben wir keine Verbindlichkeiten.
Durch eine regelmäßige Planungsprüfung in Form von Abweichungsanalysen und einer permanenten Liquiditätsüberwachung erkennen wir einen eventuell auftretenden Liquiditätsbedarf frühzeitig und können rechtzeitig Maßnahmen ergreifen.
Nach Schluss des Geschäftsjahres 2019 sind nachstehende Vorgänge von besonderer Bedeutung für die weitere Entwicklung der elexxion eingetreten:
Singen, 17. Juni 2020
elexxion AG Geschäftsführung Xianlin Song Vorstand, CEO
Bilanz zum 31. Dezember 2019
| in EUR | 31.12.2019 | 31.12.2018 |
|---|---|---|
| A. ANLAGEVERMÖGEN | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände |
||
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
6.165,00 | 69.790,00 |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Technische Anlagen und Maschinen | 17.542,00 | 15.128,00 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung |
9.205,00 | 14.289,00 |
| 26.747,00 | 29.417,00 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 1,00 | 1,00 |
| B. UMLAUFVERMÖGEN | ||
| I. Vorräte |
||
| 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 314.900,00 | 334.000,00 |
| 2. Unfertige Erzeunisse, unfertige Leistungen |
82.100,00 | 106.000,00 |
| 3. Fertige Erzeugnisse und Waren | 299.500,00 | 305.000,00 |
| 696.500,00 | 745.000,00 | |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände |
||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
7.422,50 | 26.260,80 |
| 2. Sonstige Vermögensgegenstände | 29.265,72 | 30.515,03 |
| 36.688,22 | 56.775,83 | |
| III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten |
103.849,11 | 86.550,47 |
| C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN | 15.745,19 | 52.985,70 |
| D. NICHT DURCH EIGENKAPITAL GEDECKTER FEHLBETRAG |
1.892.262,77 | 1.711.499,12 |
| 2.777.958,29 | 2.752.019,12 |
| in EUR | 31.12.2019 | 31.12.2018 | |
|---|---|---|---|
| A. EIGENKAPITAL | |||
| I. Gezeichnetes Kapital |
9.896.123,00 | 8.997.123,00 | |
| II. Kapitalrücklage | 6.321.328,00 | 6.321.328,00 | |
| III. Bilanzverlust | -18.109.713,77 | -17.029.950,12 | |
| IV. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag |
1.892.262,77 | 1.711.499,12 | |
| 0,00 | 0,00 | ||
| B. RÜCKSTELLUNGEN | |||
| Sonstige Rückstellungen | 190.400,00 | 187.190,00 | |
| C. VERBINDLICHKEITEN | |||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
0,00 | 10,33 | |
| 2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen |
31.631,00 | 25.179,92 | |
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
87.661,46 | 163.086,47 | |
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen |
2.454.469,35 | 2.369.200,46 | |
| 5. Sonstige Verbindlichkeiten | 13.796,48 | 7.351,94 | |
| 2.587.558,29 | 2.564.829,12 | ||
| 2.777.958,29 | 2.752.019,12 |
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||
|---|---|---|---|---|
| Stand | ||||
| in EUR | 01.01.2019 | Zugänge | Abgänge | |
| A. Anlagevermögen |
||||
| I. Immaterielle Vermögens gegenstände |
||||
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
202.150,00 | 7.201,54 | 33.400,00 | |
| Summe immaterielle Vermögensgegenstände |
202.150,00 | 7.201,54 | 33.400,00 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Technische Anlagen und Maschinen |
46.938,81 | 7.372,18 | 2.651,26 | |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs und Geschäftsausstattung |
148.646,68 | 2.153,52 | 0,00 | |
| Summe Sachanlagen | 195.585,49 | 9.525,70 | 2.651,26 | |
| III. Finanzanlagen | ||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen |
45.098,32 | 0,00 | 0,00 | |
| Summe Finanzanlagen | 45.098,32 | 0,00 | 0,00 | |
| Summe Anlagevermögen | 442.833,81 | 16.727,24 | 36.051,26 | |
| Abschreibungen | Buchwerte | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand | Stand | Stand | Stand | Stand | ||
| 31.12.2019 | 01.01.2019 | Zugänge | Abgänge | 31.12.2019 | 31.12.2019 | 31.12.2018 |
| 175.951,54 | 132.360,00 | 70.825,54 | 33.399,00 | 169.786,54 | 6.165,00 | 69.790,00 |
| 175.951,54 | 132.360,00 | 70.825,54 | 33.399,00 | 169.786,54 | 6.165,00 | 69.790,00 |
| 51.659,73 | 31.810,81 | 4.350,18 | 2.043,26 | 34.117,73 | 17.542,00 | 15.128,00 |
| 150.800,20 | 134.357,68 | 7.237,52 | 0,00 | 141.595,20 | 9.205,00 | 14.289,00 |
| 202.459,93 | 166.168,49 | 11.587,70 | 2.043,26 | 175.712,93 | 26.747,00 | 29.417,00 |
| 45.098,32 | 45.097,32 | 0,00 | 0,00 | 45.097,32 | 1,00 | 1,00 |
| 45.098,32 | 45.097,32 | 0,00 | 0,00 | 45.097,32 | 1,00 | 1,00 |
| 423.509,79 | 343.625,81 | 82.413,24 | 35.442,26 | 390.596,79 | 32.913,00 | 99.208,00 |
Gewinn- und Verlustrechnung
| in EUR | 2019 | 2018 | |
|---|---|---|---|
| 1. | Umsatzerlöse | 679.440,92 | 647.800,74 |
| 2. | Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen |
-29.400,00 | 13.900,00 |
| 3. | Andere aktivierte Eigenleistungen | 7.372,18 | 0,00 |
| 4. | Sonstige betriebliche Erträge | 27.608,45 | 25.477,09 |
| 5. | Materialaufwand | ||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs und Betriebsstoffe und für bezogene Waren |
-233.049,33 | -247.850,60 | |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen |
-4.740,55 | -943,00 | |
| -237.789,88 | -248.793,60 | ||
| 6. | Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | -490.311,55 | -455.351,06 | |
| b) Soziale Abgaben und Auf wendungen für Altersversorgung und für Unterstützung |
-100.531,34 | -105.726,15 | |
| -590.842,89 | -561.077,21 | ||
| 7. | Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen |
-82.413,24 | -29.519,13 |
| 8. | Sonstige betriebliche Aufwendungen | -756.805,11 | -660.134,39 |
| 9. | Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 38,00 | 0,00 |
| 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -96.630,08 | -88.191,06 | |
| 11. Ergebnis nach Steuern | -1.079.421,65 | -900.537,56 | |
| 12. Sonstige Steuern | -342,00 | -545,00 | |
| 13. Jahresfehlbetrag | -1.079.763,65 | -901.082,56 | |
| 14. Verlustvortrag aus dem Vorjahr | -17.029.950,12 | -16.128.867,56 | |
| 15. Bilanzverlust | -18.109.713,77 | -17.029.950,12 |
Die elexxion AG hat ihren Sitz in Singen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg i. Br. unter HRB Nr. 550787 eingetragen.
Der vorliegende Jahresabschluss wurde unter Beibehaltung der Going Concern Prämisse aufgestellt. Unsere Entscheidung, unter Beibehaltung von Fortführungswerten zu bilanzieren, basiert dabei auf den folgenden Prämissen:
Aufgrund der mit der Corona-Pandemie einhergehenden Unsicherheiten haben wir die ursprünglich vorgenommene Planung durch eine "worst-case-Planung" ersetzt. In dieser gehen wir für das Jahr 2020 von Umsatzerlösen in Höhe von TEUR 988 und einem Jahresfehlbetrag von TEUR 760 aus. Zur Ermittlung des künftigen Finanzierungsbedarfes sind wir für das Jahr 2021 von einem identischen Umsatz und Jahresfehlbetrag wie für das Jahr 2020 ausgegangen.
Auf Basis dieser Planung wird der hieraus resultierende nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag durch bereits bestehende Rangrücktritte sowie mit einer weiteren durch den Hauptaktionär abgegebenen Patronatserklärung vom 15. Juni 2020 in Höhe von TEUR 1.500 gedeckt. Gemäß dieser Patronatserklärung kann die Finanzierung kann entweder durch eine Kapitalerhöhung und/oder mit überschuldungsvermeidenden Rangrücktritten versehenen Darlehen erfolgen.
Sollten wir unsere geplanten Umsatzziele für die Jahre 2020 und 2021 nicht erreichen oder wesentlich höhere Kosten als geplant haben, würde sich unser Kapitalbedarf entsprechend erhöhen. Sollte in diesem Fall der zusätzlich erforderliche Liquiditätsbedarf nicht durch die eben genannten Finanzierungsmittel gedeckt werden, müssten wir Insolvenzantrag stellen.
Unter Berücksichtigung unserer Planung, der noch zur Verfügung stehenden liquiden Mittel sowie der Patronbatserklärung durch den Hauptaktionär ist der Liquiditätsbedarf für die Geschäftsjahre 2020 und 2021 gedeckt.
Wir halten daher, unter Abwägung und Berücksichtigung der Gesamtumstände, die Aufstellung des Jahresabschlusses und Lageberichts für das Geschäftsjahr 2019 unter Beibehaltung der Going Concern Prämisse für sachgerecht und angemessen. Unserer Einschätzung nach ist der Eintritt der vorstehend ausgeführten Prämissen und damit die Fortführungsfähigkeit der elexxion AG überwiegend wahrscheinlich.
Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242 ff. HGB aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten.
Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft.
§ 267 Abs. 3 S. 2 HGB, der vorschreibt, dass Kapitalgesellschaften stets als große Gesellschaft gelten, wenn sie börsennotiert sind, gilt für die elexxion AG nicht. § 267 Abs. 3 verweist auf § 264 d HGB. Hiernach gilt nur als kapitalmarktorientiert, wer an einem organisierten Markt im Sinne des § 2 Abs. 5 des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) durch von sich ausgegebene Wertpapiere im Sinne des § 2 Abs. 1 Satz 1 WpHG in Anspruch nimmt oder die Zulassung solcher Wertpapiere zum Handel an einem organisierten Markt beantragt hat. Die elexxion AG ist im Basic Board (Freiverkehr) der Frankfurter Wertpapierbörse notiert. Das Basic Board ist kein solcher Markt. Die Gesellschaft hat darüber hinaus keine Wertpapiere emittiert, die an einem organisierten Markt gehandelt werden.
Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige lineare (zeitanteilige) Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen, welche zwischen 3 und 6 Jahren betragen.
Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare (zeitanteilige) Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Gegenstände des beweglichen Sachanlagevermögens werden zwischen 3 und 13 Jahren abgeschrieben. Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 250,00 werden im Jahr des Zugangs sofort als Aufwand verbucht. Für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 250,00 aber nicht mehr als EUR 1.000,00 wird ein Sammelposten gebildet, der linear über 5 Jahre aufgelöst wird.
Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Abschreibungen auf einen niedrigeren Wert am Bilanzstichtag werden grundsätzlich nur vorgenommen, wenn die Wertminderung voraussichtlich dauerhaft ist.
Die Vorräte werden mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bzw. mit den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.
Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Handelswaren sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Fremdkapitalzinsen werden nicht einbezogen.
In allen Fällen wird verlustfrei bewertet, d.h. es werden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten wird durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko wird durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Unverzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst.
Die sonstigen Rückstellungen werden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages.
Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.
Auf fremde Währung lautende Sachverhalte Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr werden am Abschlussstichtag zum Stichtagskurs umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Stichtagskurs angesetzt, soweit die Entstehungskurse nicht niedriger (bei Aktivposten) oder höher waren (bei Passivposten).
Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften in lokale Währung werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter den Posten "Sonstige betriebliche Erträge" bzw. "Sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen.
Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist unter Angabe der Abschreibung des Geschäftsjahres dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Die Gesellschaft hält 100 % der Anteile der im Jahre 2007 in den USA gegründeten elexxion USA Inc. Das gezeichnete Kapital einschließlich sonstiger Zuzahlungen der Gesellschaft beträgt USD 50.000,00. Die Beteiligung ist gemäß § 253 Abs. 3 S. 3 HGB auf einen Erinnerungswert von EUR 1,00 abgeschrieben. Die Gesellschaft geht keiner aktiven Geschäftstätigkeit mehr nach. Der kumulierte Kapitalfehlbetrag für das Geschäftsjahr bis zum 31. Dezember 2019 beträgt USD 99.738,00. Das Jahresergebnis 2019 betrug minus USD 1.950.
Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Das Eigenkapital hat sich wie folgt entwickelt:
| in EUR | 31.12.2018 | Veränderung | 31.12.2019 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Gezeichnetes Kapital, Stückaktien im | ||||||||
| rechnerischen Anteil von je EUR 1,00 | ||||||||
| am Grundkapital | 8.997.123,00 | 899.000,00 | 9.896.123,00 | |||||
| Kapitalrücklage | 6.321.328,00 | 0,00 | 6.321.328,00 | |||||
| Verlustvortrag | -16.128.867,56 | -901.082,56 | -17.029.950,12 | |||||
| Jahresergebnis 2018 | -901.082,56 | -901.082,56 | ||||||
| Jahresergebnis 2019 | -1.079.763,65 | -1.079.763,65 | ||||||
| Summe Eigenkapital | -1.711.499,12 | -180.763,65 | -1.892.262,77 |
Zum 31. Dezember 2019 betrug das Eigenkapital der elexxion AG minus TEUR1.840 (Vj.: minus TEUR 1.711). Aufgrund erklärter Rangrücktritte für die Darlehen des Hauptinvestors in Höhe von TEUR 1.943 und Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 511 liegt derzeit keine Überschuldung der elexxion AG vor.
Mit Beschluss vom 9. Juli 2013 hat der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats eine Kapitalerhöhung um EUR 817.920,00 auf EUR 8.997.123,00 beschlossen. Die Eintragung dieser Kapitalerhöhung in das Handelsregister erfolgte am 23. Juli 2013.
Das Grundkapital ergibt sich damit aus 8.997.123,00 auf den Inhaber lautenden nennwertlose Stückaktien im rechnerischen Anteil am Grundkapital von je EUR 1,00.
Mit Hauptversammlungsbeschluss vom 10. November 2017 wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft in der Zeit bis zum 9. November 2022 mit Zustimmung des Aufsichtsrates einmalig oder mehrmalig um bis zu insgesamt EUR 4.498.560,00 gegen Bar- und/oder Sacheinlage, durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautenden, Stückaktien zu erhöhen (genehmigtes Kapital 2017).
Zur Stärkung des Eigenkapitals des Unternehmens wurden im Geschäftsjahr 2017 durch den Hauptaktionär TEUR 930 in die sonstigen Kapitalrücklagen eingezahlt. Die Einzahlungen sind im Januar bzw. Oktober 2017 erfolgt.
Am 20. September 2018 hat der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, eine Kapitalerhöhung in Höhe von TEUR 899 durchzuführen. Die Kapitalerhöhung ist durchgeführt. Die Eintragung ins Handelsregister wurde mit Datum 17. Juni 2019 bestätigt. Aufgrund der am 10. November 2017 erteilten Ermächtigung (Genehmigtes Kapital 2017) ist das Grundkapital um EUR 899.000,00 auf EUR 9.896.123,00 erhöht. Die Ermächtigung des Vorstands durch Beschluss der Hauptversammlung vom 10. November 2017, das Grundkapital der elexxion um bis zu EUR 4.498.560,00 in der Zeit bis zum 9. November 2022 einmalig oder mehrmals zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2017), beträgt nach dieser teilweisen Ausschöpfung noch EUR 3.599.560,00.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten wie im Vorjahr vollumfänglich solche aus sonstigen Verbindlichkeiten. Über Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 2.454 (Vj. TEUR 2.369) sind seitens des Hauptaktionärs Rangrücktrittserklärungen abgegeben.
Die Verbindlichkeiten haben in Höhe von TEUR 2.588 (Vj. TEUR 1.960) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 605) eine Restlaufzeit von über einem Jahr.
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind solche aus Steuern in Höhe von TEUR 8 (Vj. TEUR 5) und solche im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 2 (Vj. TEUR 1) enthalten.
Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR pro Jahr. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen resultieren im Wesentlichen aus
Die Verpflichtungen laufen zwischen den Jahren 2020 und 2022 aus.
Zum Bilanzstichtag bestand ein Bestellobligo in Höhe von TEUR 466. Dieses Bestellobligo umfasst zum Bilanzstichtag offene Bestellungen sowie Abnahmeverpflichtungen aus langfristigen Einkaufskontrakten. Die Abnahmeverpflichtungen für das Jahr 2020 belaufen sich auf TEUR 410.
Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 5 (Vj. TEUR 10) enthalten.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 1) solche aus der Währungsumrechnung.
Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen in Höhe von TEUR 97 (Vj. TEUR 88) verbundene Unternehmen.
Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats belaufen sich auf TEUR 22.
Einzelprokura wurde am 15. Dezember 2011 an Frau Erika Weltin erteilt (Eintragung am 16. Januar 2012). Diese wurde mit Eintragung vom 13. Mai 2020 wieder gelöscht.
Mit Eintragung vom 13. Mai 2020 wurde Einzelprokura an Herrn Marcel Schlapeta erteilt.
Vorstand und Aufsichtsrat haben sich bisher nicht den Verpflichtungen des deutschen Corporate Governance Kodex entsprechend § 161 AktG unterworfen, da dies rechtlich nicht erforderlich ist. Die Einbeziehung der Aktie der Gesellschaft in den Open Market (Freiverkehr) gilt nicht als Börsennotierung im Sinne des § 161 AktG.
Während des Geschäftsjahrs waren im Unternehmen durchschnittlich 11 Arbeitnehmer beschäftigt, davon ein Vorstand.
Nach Schluss des Geschäftsjahres 2019 sind nachstehende Vorgänge von besonderer Bedeutung für die weitere Entwicklung der elexxion eingetreten:
Singen, 17. Juni 2020
elexxion AG Geschäftsführung Xianlin Song Vorstand, CEO
An die elexxion AG
Wir haben den Jahresabschluss der elexxion AG – bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden – geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der elexxion AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Pr fung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Wir verweisen auf Angabe "II. Going Concern Prämisse" im Anhang sowie die Angaben in den Abschnitten "IV. Prognosebericht" und "V.1. Bestandsgefährdendes Risiko" sowie "V.2. Weitergehende Risiken" des Lageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass sich die Gesellschaft in einer angespannten Liquiditätssituation befindet.
Der Vorstand führt dort aus, dass die geplanten Umsätze für das Jahr 2020 der elexxion AG durch die Corona-Pandemie erheblichen Unsicherheiten ausgesetzt sind. Die ursprünglich vorgenommene Planung wurde daher durch eine "worst-case-Planung" mit geplanten Umätzen i.H.v. TEUR 988 ersetzt. In dieser Planung erwartet der Vorstand einen Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 760. Zur Ermittlung des zukünftigen Finanzierungsbedarfes wurde für das Jahr 2021 von einem identischen Umsatz und Jahresfehlbetrag wie für das Jahr 2021 ausgegangen.
Auf Basis dieser Planung wurde der hieraus resultierende nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag zum 31. Dezember 2021 ermittelt. Dieser wird neben bereits bestehenden Rangrücktrittserklärungen mit einer durch den Hauptaktionär abgegebenen Patronatserklärung vom 15. Juni 2020 in Höhe von TEUR 1.500 abgedeckt. Gemäß dieser Patronatserklärung kann die Finanzierung entweder durch eine Kapitalerhöhung und/oder mit überschuldungsvermeidenden Rangrücktritten versehenen Darlehen erfolgen.
Sollte die elexxion AG ihre geplanten Umsatzziele für die Jahr 2020 und 2021 nicht erreichen oder wesentliche höhere Kosten als geplant haben, würde sich der Kapitalbedarf der elexxion AG entsprechend erhöhen. Sollte in diesem Fall der zusätzlich erforderliche Liquiditätsbedarf nicht durch die eben genannten Finanzierungsmittel gedeckt werden, müsste die elexxion AG Insolvenzantrag stellen.
Wie in diesen Angaben dargelegt, deuten diese Ereignisse und Gegebenheiten auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hin, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert.
Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab. Zusätzlich zu dem im Abschnitt "Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit" beschriebenen Sachverhalt haben wir die unten beschriebenen Sachverhalte als die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte bestimmt, die in unserem Bestätigungsvermerk mitzuteilen sind.
Aufgrund der angespannten Liquiditätssituation wurde insbesondere die betriebswirtschaftliche Planung sowie die Liquiditätsplanung des Unternehmens als besonders wichtiger Prüfungssachverhalt bestimmt.
Die Planung des Unternehmens wurden anhand der aktuellen Geschäftsentwicklung sowie anhand von Erfahrungswerten auf Plausibilität hin geprüft. Der Planungshorizont erstreckte sich dabei auf das Geschäftsjahr 2019. Die Planung wurde insbesondere vor dem Hintergrund eines möglichen erneuten Liquiditätsbedarfs kritisch gewürdigt.
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
fizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Villingen-Schwenningen, 17. Juni 2020
Wirtschaftsrevision Süd GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Hilpert Mader Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
elexxion AG Otto-Hahn-Str. 7 78224 Singen Tel: +49 (0) 7731 907 33-0 Fax: +49 (0) 7731 907 33-55 [email protected] www.elexxion.com
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