Annual Report • May 16, 2022
Annual Report
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| 01 | HIGHLIGHTS | 5 |
|---|---|---|
| 02 | BRIEF DES VORSTANDS | 9 |
| 03 | OPERATIVE GESCHÄFTSENTWICKLUNG | 12 |
| 04 | GESCHÄFTSMODELL & TECHNOLOGIE | 15 |
| 05 | MARKTUMFELD "DIGITALE VERMÖGENSANLAGE" | 22 |
| 06 | DIE WSO-AKTIE | 24 |
| 07 | ESGC-BERICHT | 25 |
| 08 | ZUSAMMENGEFASSTER LAGEBERICHT ƒ Grundlagen des Konzerns » Konzernstruktur und Organisation » Geschäftsmodell » Unternehmensstrategie ƒ Wirtschaftsbericht » Marktumfeld » Geschäftsentwicklung » Analyse der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage |
26 26 30 |
| » Gesamtaussage zur Unternehmensentwicklung 2021 ƒ Chancen- und Risikobericht ƒ Prognosebericht ƒ Schlusserklärung |
38 44 47 |
|
| 09 | KONZERNABSCHLUSS | 48 |
| 10 | ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS | 55 |
| 11 | BESTÄTIGUNGSVERMERK KONZERNABSCHLUSS | 77 |

INVESTIEREN NEU DEFINIERT | Die wallstreet:online Gruppe vernetzt Deutschlands Investmentmarkt für Privatanleger, bietet eine umfassende digitale Brokerage-Plattform und betreibt die mit Abstand größte Gruppe verlagsunabhängiger Finanzportale im deutschsprachigen Raum.
Wir ermöglichen es Anlegerinnen und Anlegern, fundierte Finanzentscheidungen zu treffen und ihre Anlagestrategien optimal umzusetzen – mit Smartbroker, Deutschlands größtem Full-Service Neobroker nach verwahrtem Vermögen, und der aktivsten Anleger-Community des Landes.
"2021 war ein äußerst erfolgreiches Jahr für wallstreet:online, geprägt von Wachstum, Innovation und Investition. Wir haben unser Brokerage-Geschäft weiterentwickelt, das unser etabliertes Finanzmediengeschäft seit Dezember 2019 mit dem Neobroker Smartbroker ergänzt – einem mehrfach ausgezeichneten digitalen Broker für Privatanleger, der als einziger Anbieter in Deutschland das umfangreiche Produktspektrum der klassischen Broker mit den äußerst günstigen Konditionen der Neobroker verbindet. Mit der Übernahme der Mehrheitsanteile am Smartbroker-Betreiber wallstreet:online capital AG im Juli 2021 wurde dafür und für das zukünftig geplante Wachstum der nötige Rahmen gesetzt.
Im vergangenen Jahr wurden bei Smartbroker knapp 120.000 zusätzliche Wertpapierdepots eröffnet, ein Plus von 140 % im Vergleich zu 2020. Zusammengenommen verdoppelte die Gruppe ihr verwahrtes Vermögen, das sich zu Ende 2021 auf € 8,8 Mrd. belief, und erwirtschaftete einen Umsatz von € 16 Mio. im Brokerage-Bereich – 31 % des Konzernumsatzes. Die gezielten Produktinvestitionen und das günstige Timing der Smartbroker-Einführung haben das Unternehmen und damit auch unsere Aktionärinnen und Aktionäre in die Lage versetzt, von den dynamischen Wachstumsmärkten des digitalen Wertpapierhandels und der Onlinewerbung zu profitieren."
| in € Mio. gerundet | 2021 | 2020 | Änderung in % |
|---|---|---|---|
| Umsatz | 51,4 | 28,2 | 82% |
| Operatives EBITDA vor Kundengewinnungskosten | 17,5 | 12,0 | 45% |
| Operatives EBITDA nach Kundengewinnungskosten | 4,4 | 4,5 | (2%) |
| Wertpapierdepots | 246.000 | 117.000 | 110% |
| Verwahrtes Vermögen (in € Mio.) | 8.820 | 4.310 | 105% |
| Ø verwahrtes Vermögen je Depot (in €) | 36.000 | 37.000 | (3%) |
| Ø Anzahl an Trades je Depot | 29 | 29 | - |
| Seitenaufrufe Finanzportale (in Mio.) | 3.900 | 3.400 | 15% |
| Ø Anzahl Mitarbeiter | 196 | 107 | 83% |
Für das Gesamtjahr
*Proforma-Zahlen 2021: wallstreet:online capital AG vollkonsolidiert ab 1. Januar 2021 (Werte basierend auf Management Informationssystem). Geprüfter Jahresabschluss: Vollkonsolidierung der wallstreet:online capital AG ab 1. August 2021 (HGB)

CAC = Client Acquisition Cost, Kundengewinnungskosten
Die wallstreet:online-Gruppe betreibt den Smartbroker – einen mehrfach ausgezeichneten Online-Broker, der als einziger Anbieter in Deutschland das umfangreiche Produktspektrum der klassischen Broker mit den äußerst günstigen Konditionen der Neobroker verbindet. Gleichzeitig betreibt die Gruppe vier reichweitenstarke Börsenportale (wallstreet-online.de, boersenNews.de, Finanz-Nachrichten.de und Ariva.de). Mit mehreren Hundert Millionen monatlichen Seitenaufrufen ist die Gruppe der mit Abstand größte verlagsunabhängige Finanzportalbetreiber im deutschsprachigen Raum und unterhält außerdem die größte Finanz-Community.



wir blicken auf ein äußerst erfolgreiches Geschäftsjahr 2021 für die wallstreet:online AG zurück. Die ambitionierten Wachstumsziele für das Transaktionsgeschäft, die Umsatzentwicklung und die Profi tabilität konnten allesamt erreicht, teils sogar übertroff en werden. Gleichzeitig investierten wir weiterhin in unser Produktangebot, die Neukundengewinnung und setzten den Ausbau bestehender Kundenbeziehungen fort. Unser Neobroker Smartbroker entwickelte sich zu einer festen Marktgröße und umfasste Ende 2021 bereits knapp 200.000 Kundendepots.
Die Gruppe erreichte 2021 einen neuen Umsatzrekord mit € 51,4 Mio., was einem Plus von 82 % gegenüber 2020 entspricht. Das operative EBITDA vor Kundengewinnungskosten für den Smartbroker wuchs um 45 % auf € 17,5 Mio.
wallstreet:online profi tiert vom Wachstumsmomentum gleich zweier Märkte, die beide im Zentrum der Digitalisierung stehen. Zunächst zeigt sich mit Blick auf das Mediengeschäft, dass digitale Werbeformate das Wachstum dieses Marktes dominieren. Bis 2025 werden mehr als 60 % der erwarteten Budgets in Deutschland auf digitale Medien verwendet werden – damit liegt der Zielmarkt für wallstreet:online bei mehr als € 1,5 Mrd. allein für den Bereich der beworbenen Finanzprodukte.1
Des Weiteren wächst die Anzahl der Online-Wertpapiergeschäfte jährlich zwischen 6 % und 8 %. Marktbeobachter gehen von einem Zielmarkt von etwa 5 Mio. selbst entscheidenden Anleger:innen im Jahr 2021 aus, wobei bis 2025 40 % aller deutschen Wertpapierinhaber:innen dieser Kategorie zurechenbar sein sollen.2
Wenngleich die verhältnismäßig hohe Marktvolatilität im Jahr 2021 als ein Faktor für gesteigerte Ordervolumina gewertet werden kann, gehen wir fest davon aus, dass in erster Linie langfristige Entwicklungen für nachhaltiges Wachstum unserer Zielmärkte sorgen. Das niedrige Zinsniveau bedingt momentan weiterhin das Ausweichen auf Renditealternativen. Gleiches gilt für die derzeitigen hohen Infl ationsraten. Zudem befördert der Druck, der auf dem staatlichen Rentensystem lastet, den Wunsch nach privatem, nachhaltigem Vermögensaufbau in unterschiedlichen Assetklassen. Die technologischen Entwicklungen der letzten Jahre ermöglichten zudem die Schaff ung digitaler Angebote für Anleger:innen, die umfassenden Service zu weitaus geringeren Gebühren als traditionelle Banken bieten.
Diese werden nicht nur von Erstinvestoren und Erstinvestorinnen aus der Gruppe der sogenannten Digital Natives genutzt, sondern von Anleger:innen und Sparer:innen aller Altersgruppen, die ihre Anlagestrategien mit Hilfe transparenter Lösungen effi zient und kostengünstig selbstbestimmt umsetzen wollen. Dem Deutschen Aktieninstitut zufolge kamen
1 Unternehmensschätzung basierend auf eMarketer Daten 2021 2 Oliver Wyman, Studie 2021
allein im Rekordjahr 2020 rund 2,7 Mio. Menschen neu hinzu, die Aktien, Fonds, ETFs & Co. für ihre Geldanlage nutzen. Dieses Niveau blieb auch 2021 annähernd stabil und zeigt, dass sich das Vertrauen in börsengelistete Werte weiter verstärkte. Das Beratungsunternehmen Oliver Wyman beschreibt den klaren Trend hin zu Online-Brokerage und Selbstverwaltung: So stieg etwa der Anteil der bei Onlineanbietern geführten Wertpapierdepots von 34 % auf 37 % im Jahr 2020. Wir sind davon überzeugt, dass digitale Dienste wie unser Smartbroker, die genau auf die Kundenbedürfnisse abgestimmt sind und durch niedrige Gebühren bei gleichzeitig umfassendem Produktangebot überzeugen, zu dieser positiven Entwicklung beitragen.
wallstreet:online konnte die Anzahl der geführten Wertpapierdepots sowie die verwahrten Vermögenswerte im vergangenen Jahr mehr als verdoppeln. Zum Jahresende wurden bei dem Tochterunternehmen wallstreet:online capital AG insgesamt rund 246.000 Wertpapierdepots geführt. 200.000 entfielen dabei auf den Smartbroker, bei dem im Jahresverlauf knapp 120.000 neue Depots eröffnet wurden – ein Plus von mehr als 140 % gegenüber 2020. Die verwahrten Vermögenswerte der Kundinnen und Kunden wuchsen gruppenweit um 105 % auf mehr als € 8,8 Mrd. Dies entspricht etwa € 36 Tsd. je Depot und liegt damit deutlich über den üblichen Durchschnittswerten der Neobroker-Branche.
Wir sind stolz auf das erzielte Wachstum und das positive Kundenfeedback. 2021 wurden wichtige Initiativen vorangebracht, die das Angebot weiter stärken und neue Kundengruppen erschließen sollen. Die Investitionen in Marketing und Kundenakquise wurden beibehalten, im Vergleich zum Vorjahr sogar ausgebaut. Das ertragreiche Mediengeschäft ermöglichte uns die weitgehende Selbstfinanzierung dieser Kosten und damit den raschen Ausbau des Marktanteils unseres Neobrokers, der 2021 noch bei ca. 1 % aller in Deutschland geführten Wertpapierdepots3 lag. Zeitgleich wurden auch technologische, rechtliche und organisatorische Prozesse im Hintergrund des Smartbrokers vorangetrieben, um unsere Finanzplattform organisatorisch und technisch selbstständiger zu gestalten, und wallstreet:online baldmöglichst auf das nächste Level zu heben.
Die Gesellschaft setzte sich zum Ziel, innerhalb weniger Quartale eine eigene IT-Infrastruktur aufzubauen, die es ermöglicht, viele Prozesse der Brokerage-Wertschöpfungskette zu internalisieren, zu optimieren und für die Einführung neuer Produkte auszulegen. Diese Erweiterung umfasst nicht nur die technische Entwicklung und Bereitstellung der erweiterten Plattform, sondern auch den nötigen Personalaufbau, um die neuen Aufgaben intern erfüllen zu können. Wir durften im letzten Jahr knapp 40 neue Mitarbeiter:innen in unserem Team begrüßen, die allen voran unsere Kundenbetreuung, IT-, Compliance-, und Finanzabteilungen verstärken.
Zudem wurde bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ("BaFin") die Erweiterung unserer bestehenden Lizenz als Wertpapierinstitut für das Erbringen weiterer Wertpapierdienstleistungen beantragt. 2021 konnten in allen Bereichen wichtige Meilensteine erreicht werden. So soll es auch 2022 weitergehen: Wir rechnen mit der Lizenzerweiterung im zweiten oder dritten Quartal 2022 und der Fertigstellung großer Teile der eigenen Infrastruktur im zweiten Halbjahr. Diese wichtigen Upgrades legen die Prozesse rund um Depoteröffnung, Depotführung und Orderrouting in unsere Hände, ermöglichen die Einführung neuer Depotkategorien, einer mobilen App für den Smartbroker sowie eine neue Benutzeroberfläche für die Webanwendung, um nur einige unmittelbare Entwicklungen zu nennen. Wir erwarten dadurch eine deutliche Beschleunigung und Vereinfachung von Depotanträgen, sowie gesteigerte Wachstumspotenziale durch die Ansprache neuer Kundengruppen über app-basierte Social-Media-Kanäle und die damit verbundene perspektivische Senkung der Kundengewinnungskosten.
Im Juli 2021 übernahm wallstreet:online AG nach einem erfolgreich abgeschlossenen und von der BaFin freigegebenen Inhaberkontrollverfahren einen Mehrheitsanteil von über 95 % an der wallstreet:online capital AG. Im Januar 2022 folgte der Beschluss zur Übernahme der Anteile der Minderheitsaktionäre durch die Muttergesellschaft gegen Barablöse durch die Hauptversammlung der wallstreet:online capital AG. Der Prozess wurde im April 2022 abgeschlossen und wallstreet:online hält nunmehr 100 % am Smartbroker-Betreiber. Damit sind die Weichen für eine weitere Verzahnung der Geschäftsbereiche und der Umsetzung vielfältiger strategischer und finanzieller Synergien gestellt.
Mit wallstreet-online.de wurde bereits 1998 das erste Börsenportal der Gruppe gegründet. Über die Jahre entwickelte sich das Unternehmen durch anhaltendes organisches Wachstum und mehrere gezielte Zukäufe zum größten verlagsunabhängigen Finanzportalbetreiber im deutschsprachigen Europa. Zum Unternehmen
3 Weitere Details dazu im Kapitel "Marktumfeld"
gehören heute unter anderem die Webseiten, Apps und Foren von wallstreet-online.de, boersenNews.de, FinanzNachrichten.de und Ariva.de.
Laufende Investitionen in die Funktionalität und Gestaltung unserer Webseiten und Apps tragen zum nachhaltigen Wachstum unseres Mediensegments bei. Die Anzahl der jährlichen Seitenaufrufe konnte 2021 erneut gesteigert werden und wuchs um rund 15 % auf knapp 4 Mrd. im Jahr 2021. Die Zahl der registrierten Nutzer in den Diskussionsforen der Gruppe stieg auf mehr als 836.000 User. Das 32%ige Umsatzwachstum konnte dank skalierbarer Technologien und Prozesse ohne entsprechenden Personalaufbau erzielt werden.
Im Januar 2022 gab wallstreet:online die Gründung der wallstreet:online Publishing GmbH bekannt, um die bisherige Berichterstattung zu den Themenfeldern Börse und Finanzen um tradingspezifische Inhalte sowie selbst produzierte Bewegtbildformate zu ergänzen. Neben kostenfreien Angeboten wird es auf den Portalen künftig auch Paid-Content-Dienste geben, die neue, planbare Umsatzströme generieren und die Ertragskraft der wallstreet:online AG ab dem kommenden Jahr nochmals deutlich stärken sollen.
Auf Gruppenebene deckt wallstreet:online die Themenbereiche Finanzmedien und individuelle digitale Vermögensanlage ab und bietet Investoren damit die Teilhabe an zwei der wichtigsten Wachstumsmärkte im Zentrum der Digitalisierung. Mit Blick auf den Smartbroker vereint das Unternehmen wiederum das Beste zweier Welten – das umfangreiche Produktspektrum der klassischen Broker und die äußerst günstigen Konditionen der Neobroker. Dies birgt eine besondere Marktstellung: Einerseits finanzielle Stabilität sowie langjährige Branchenexpertise und weitreichende Vernetzung mit den wichtigen Partnern im deutschen Finanzmarkt. Andererseits machte der rasante Aufbau des Smartbrokers wallstreet:online zu einem der stärksten Challenger am Neobroker-Markt.
wallstreet:online AG gab im März dieses Jahres ein Umsatzziel zwischen €62 Mio. und € 67 Mio. vor – ein rein organisch zu erwirtschaftendes Plus von rund 25 % im Vergleich zu 2021. Das operative EBITDA vor Kundengewinnungskosten soll zwischen € 16 Mio. und
€ 18 Mio. betragen, wobei Kosten für die Kundengewinnung von rund € 6 Mio. veranschlagt sind. Der Rückgang der Kundengewinnungskosten gegenüber dem Vorjahr ist der strategischen Entscheidung geschuldet, die Neukundenansprache erst nach Markteinführung unseres "Smartbroker 2.0" erneut zu forcieren. Auf Basis dieser Investition und der oben beschriebenen Technologie- und Produktvorhaben soll das Brokerage-Geschäft, angeführt vom Smartbroker, erstmals deutlich mehr als 40 % des Gruppenumsatzes ausmachen. Das Unternehmen rechnet damit, 2022 mehr als 55 Tsd. Neukunden im Brokerage-Bereich gewinnen zu können und geht von einer stabilen Entwicklung der durchschnittlichen Transaktionen pro Jahr und Depot aus. Auch für den Medienbereich sind wichtige Produkt- und Geschäftsinitiativen geplant, um das profitable Wachstum fortzusetzen, etwa der Ausbau der Apps von Ariva und wallstreet:online sowie die laufende Optimierung aller Portale.
Der starke Start in das laufende Jahr schloss direkt an den Wachstumstrend von 2021 an und stimmt uns zuversichtlich, alle Geschäftsbereiche wie geplant weiter auszubauen.
Ich kam im März 2021 zur Gruppe mit der klaren Motivation, wallstreet:online zur führenden Finanzplattform für Privatanleger:innen in Deutschland zu machen. Die Mischung aus aktuellen Finanzmarktnachrichten, dem Zugang zu einer aktiven Finanzcommunity tausender gleichgesinnter Sparer:innen und Anleger:innen sowie dem umfangreichen Broker-Angebot macht wallstreet:online zum idealen Partner für Anleger:innen in allen Phasen des Investitionszyklus. Wir als Vorstand sind davon überzeugt, dass wir unsere Marktposition weiter ausbauen werden und arbeiten mit Hochdruck an der Umsetzung der für 2022 geplanten Projekte.
Im Namen des Vorstands und des erweiterten Management-Teams danke ich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern herzlich für den unermüdlichen Einsatz und die großartigen Leistungen sowie allen Partnern, Investorinnen und Investoren für das entgegengebrachte Vertrauen. Wir freuen uns, gemeinsam das nächste Kapitel unserer Wachstumsstory aufzuschlagen. Unser Dank gilt auch dem Aufsichtsrat für die durchwegs konstruktive Zusammenarbeit und Unterstützung.
Es grüßt Sie herzlich Matthias Hach
12,3

51,4
Die Gruppe erzielte 2021 mit € 51,4 Mio. einen neuen Umsatzrekord, was einem Plus von 82 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Dieser Wert entspricht dem Proforma-Umsatz, der die wallstreet:online capital AG vollkonsolidiert ab 01. Januar 2021 auf Basis des Management Informationssystems darstellt. Nach HGB läge der Wert bei € 56,8 Mio., ohne nennenswerte Auswirkung auf das EBITDA.
Das operative EBITDA vor Kundengewinnungskosten für den Smartbroker wuchs um 45 % auf € 17,5 Mio.4

Damit erfüllte bzw. übertraf die Gesellschaft ihre Guidance sowohl für die Umsätze als auch die EBITDAs im dritten Jahr in Folge.
Die vom Vorstand der wallstreet:online AG eingeleitete Diversifi zierung der Erlösquellen des Konzerns konnte 2021 erfolgreich weitergeführt werden. Das Brokerage-Geschäft trug erstmals mehr als 30 % zum Jahresumsatz bei. Der Geschäftsbereich Media konnte den Umsatz planmäßig um mehr als 30 % ausweiten. Damit zeigt sich die Attraktivität beider Angebote, die durch eine weitere Verzahnung künftig noch gestärkt werden soll.
4 Proforma-Zahlen 2021: wallstreet:online capital AG vollkonsolidiert ab 1. Januar 2021 (Werte basierend auf Management Informationssystem). Geprüfter Jahresabschluss: Vollkonsolidierung der wallstreet:online capital AG ab 1. August 2021 (HGB)
| in € Mio. gerundet, Proforma | 2021 | 2020 |
|---|---|---|
| Umsatz | 51,4 | 28,2 |
| davon Transaktion | 15,9 | 1,3 |
| davon Media | 35,5 | 26,9 |
| EBITDA | 3,9 | 7,5 |
| Bereinigung Einmaleff ekte* | 0,5 | (3,0) |
| Operatives EBITDA | 4,4 | 4,5 |
| Kundengewinnungskosten Smartbroker | 13,1 | 7,5 |
| Operatives EBITDA vor Kundengewinnungskosten | 17,5 | 12,0 |
* Das operative EBITDA ist um Einmaleffekte bereinigt. 2020 beziehen sich die Einmaleffekte im Wesentlichen auf die Erträge aus dem Verkauf der Anteile an der Trade Republic, 2021 auf die Kosten der im Juli 2021 durchgeführten Kapitalerhöhung.
| in € Mio. gerundet | Guidance 2021 | Operatives Ergebnis 2021 |
|---|---|---|
| Umsatz | 45,0 - 50,0 | 51,4 |
| Operatives EBITDA vor CAC* | 16,5 - 18,5 | 17,5 |
| Operatives EBITDA nach CAC* | 4,0 - 6,0 | 4,4 |
* CAC: client acquisition cost, Kundengewinnungskosten
Die Guidance, die im Februar 2021 vorgelegt wurde, sah einen Umsatz zwischen € 45 Mio. und € 50 Mio. vor, was mindestens einem Wachstum von 60 % entsprochen hätte. Der konzernweite Umsatz 2021 auf Proformabasis belief sich auf € 51,4 Mio., was einem Wachstum von 82 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Guidance konnte somit deutlich übertroff en werden. Die Guidance für das operative EBITDA wurde sowohl inklusive als auch exklusive der Kosten für die Neukundengewinnung erfüllt.
Zur Verdeutlichung, welche Informationen sich auf das Mutterunternehmen und welche sich auf den Konzern beziehen, wird für das Mutterunternehmen "wallstreet:online AG", "die AG" oder "die Muttergesellschaft" verwendet. Für Angaben zum Konzern, verweist der Bericht auf die "wallstreet:online Gruppe", "die Gruppe", "den Konzern", "das Unternehmen" oder schlicht auf "Wir". Wo vorstehende Unterscheidungen nicht zur Anwendung kommen und keine anderen Hinweise erfolgen, betreff en die Angaben gleichermaßen den Konzern wie das Mutterunternehmen.
Aus Vereinfachungsgründen wird in Teilen des Geschäftsberichts nur eine Geschlechtsform verwendet. Jede andere Geschlechtsform ist darin ausdrücklich ebenfalls eingeschlossen.
Der vorliegende Bericht enthält vorausschauende Aussagen, die sowohl eigene Annahmen als auch Einschätzungen Dritter einbeziehen. Solche Aussagen sind stets mit Unsicherheiten und Risiken verbunden. Sollten grundlegende Annahmen nicht wie geplant eintreff en, kann es zu Abweichungen der tatsächlichen Ergebnisse von den Erwartungen kommen.
Die wallstreet:online Gruppe ist ein Finanztechnologieanbieter mit umfassendem Produktangebot, der digitale private Vermögensanlage mit der Bereitstellung von Finanzmedien und Börseninformationen verbindet. Das Unternehmen entwickelt und betreibt Brokerage-Plattformen für Privatanleger sowie Deutschlands größte Finanz-Communitys und -portale. Außerdem bietet der Konzern maßgeschneiderte B2B-Softwarelösungen in den Bereichen Finanzdaten, Webservices und regulatorische Dokumente an.


Smartbroker ist ein preisgekrönter Online-Broker, der die umfangreiche Produktpalette traditioneller Broker und Direktbanken mit den äußerst günstigen Konditionen von Neobrokern kombiniert.
Smartbroker wurde im Dezember 2019 eingeführt, um dem erkannten Marktbedürfnis nach einem Premium-Broker für selbst entscheidende Anleger möglichst zum Nulltarif gerecht zu werden. Die Investitionen in die Brokerage-Technologie, kombiniert mit der langjährigen Marktpräsenz und dem umfangreichen Branchennetzwerk der Gruppe, ermöglichten die Einführung eines digitalen Brokers ohne die Produktbeschränkungen, die oft bei regulären Neobrokern vorliegen.
Mit Smartbroker handeln Anleger nahezu alle zugelassenen Wertpapiere und haben dabei freie Auswahl, ihren bevorzugten Handelsplatz zu nutzen. Das Angebot umfasst den Handel an allen deutschen Börsen, im Direkthandel, über gettex, Lang & Schwarz, Tradegate und Xetra. Darüber hinaus bietet Smartbroker die Möglichkeit, internationale Aktien an den jeweiligen Heimatbörsen zu handeln, einschließlich des Handels über Nasdaq, NYSE und LSE. Aufgeschlüsselt nach Anlageklassen bietet der Broker den kostenlosen Handel von Aktien, Fonds, ETFs, Sparplänen und Anleihen über gettex, den Handel über Lang & Schwarz zu € 1 pro Trade sowie den Derivatehandel zum Nulltarif über ausgewählte Premiumpartner. Für Ordervolumina unter € 500 fallen Handelsgebühren von € 4 innerhalb Deutschlands an.
Fondsdiscount wurde 2004 gegründet und ist die zweite digitale Brokerage-Plattform der Gruppe. Dabei handelt es sich um einen Onlinedienst zur Vermittlung von Sachwertbeteiligungen und Investmentfonds ohne Ausgabeaufschläge, was somit deutliche Preisvorteile gegenüber den herkömmlichen Fondsprodukten von Banken und Sparkassen bedeutet. Das Angebot umfasst eine große Auswahl an Fonds und Beteiligungsprodukten – etwa Stiftungs-, Nachhaltigkeits-, Misch- und Aktienfonds, sowie Immobilien-, Crowd-, Solar- und Direktinvesting-Produkte – und bietet den Kunden auch professionell aufbereitete Informationen zu Anlageprodukten und aktuellen Finanzthemen.
Unterschiedliche Depotarten, die breitgefächerte Auswahl an Fonds und Beteiligungsmöglichkeiten kombiniert mit geringen Mindestanlagebeträgen erlauben die Umsetzung verschiedenster Anlagestrategien.
Zudem betreut das Unternehmen die ehemaligen Brokerage-Kunden der Volkswagen Bank GmbH über die Plattform wo-capital.de. wallstreet:online capital konnte durch ein erfolgreiches Migrationsprojekt nahezu 100 % der Assets dieser Kunden übernehmen. Seither besteht eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Volkswagen Bank bei der Betreuung der Kunden, die auch eine fünfjährige Kooperation zur Vermittlung von Neukunden an die Gesellschaft durch VW beinhaltet. Es gibt einen regen Austausch und regelmäßige gemeinsame Marketingaktionen. Das Cross-Selling bei den Kunden hat Ende 2021 begonnen und wird 2022 weiter ausgebaut.
5 "Finanztest" Ausgabe 12/2021, Berechnungen basierend auf einem € 50 Tsd. Depot mit 12 Transaktionen pro Jahr, Orders über € 6 Tsd. und € 2,5 Tsd.
Mit allen Brokerage-Produkten spricht die Gruppe selbst entscheidende Investoren an, die Wert auf eine umfangreiche Produktauswahl, höchste Qualität bei der Orderausführung, Sicherheit, Transparenz und faire Gebühren legen. Bei der Produktpalette fokussiert sie sich auf den Handel und das Sparen mit Wertpapieren, wobei die Umsetzung vollständig digital erfolgt. Dabei entspricht wallstreet:online sowohl den Ansprüchen von Anlegern, die das Angebot zum langfristigen Vermögensaufbau mittels Sparplänen nutzen, als auch aktiven Tradern, die teils einen kurzfristigen Anlagehorizont verfolgen. Dieser Ansatz soll mit der Ausweitung der selbst entwickelten Technologie und Abdeckung weiterer Teile der Wertschöpfungskette durch eigene Softwarelösungen vertieft werden.

Die Gruppe betreibt vier reichweitenstarke Börsenportale sowie die dazugehörigen Apps, Communitys, Diskussionsforen und ein Printmagazin. Mit mehreren Hundert Millionen monatlichen Seitenaufrufen und mehr als 836.000 registrierten Nutzern ist die Gruppe der mit Abstand größte verlagsunabhängige Finanzportalbetreiber im deutschsprachigen Raum und die größte Finanz-Community. Neben internationalen Nachrichtenagenturen beleuchten die eigene Börsenredaktion, renommierte Finanz-Profis, ausgewählte Community-Experten und Fachautoren das Geschehen rund um die Themen Wirtschaft, Börse und Politik auf den Portalen.
Damit bietet WSO Nutzern eine Mischung aus tagesaktuellen Informationen und Nachrichten für Privatinvestoren sowie die Möglichkeit, sich mit gleichgesinnten Sparern und Anlegern persönlich in den sozialen Netzwerken der Gruppe auszutauschen. Werbetreibende und Marken hingegen vertrauen auf WSO aufgrund der großen Reichweite in einer klar definierten Zielgruppe von Investoren, Sparern, Anlegern und generell Kapitalmarkt-Interessierten. Eigenen Berechnungen zufolge nutzen mehr als 40 % aller selbstentscheidenden Investoren in Deutschland regelmäßig eines der Portale der Gruppe6. Die Leser sind in der Regel überdurchschnittlich gebildet und einkommensstark7 – die erzielbaren Margen liegen dementsprechend konstant auf hohem Niveau. Gemessen am Gesamtmarkt ist wallstreet:online der zweitgrößte Finanzplattform-Betreiber im deutschsprachigen Raum nach monatlichen Seitenaufrufen.8
Die Vermarktung der Portale wird unternehmensintern gesteuert. Eine Kombination aus Direktgeschäften mit Werbetreibenden und Agenturen ("direct deals") und der automatisierten Vergabe von Werbeplätzen an spezialisierte Technologieanbieter ("Real Time Bidding", "RTB") ermöglicht dem Unternehmen hohe Auslastung, Planungssicherheit und stabile Gewinnspannen. Neben herkömmlichen Display-Formaten setzt das Unternehmen auf selbst entwickelte, dynamische Werbeformate wie die "dynamische Produktanzeige" sowie die Entwicklung umfangreicher Paketlösungen und Werbekampagnen, bestehend aus unterschiedlichen Integrationen, Formaten und Platzierungen.
6 Basierend auf eigenen Berechnungen ausgehend von 5 Millionen selbstentscheidenden Anlegern in Deutschland (Quelle: Oliver Wyman) ins Verhältnis gesetzt zur Anzahl der Unique User pro Monat. 7 Wallstreet-online Client Analysis 2021 Germany Investments and Trading Report (Investment Trends) 8 Quelle: IVW Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V., 2022
der Gruppe kommen verschiedene native Werbeformate zum Einsatz, deren Look auf das Kundenerlebnis der Community abgestimmt ist und deren Sujets sich am Inhalt der Diskussion orientieren können

Die Tochtergesellschaft ARIVA.DE AG bietet neben ihrem Börsenportal und der zugehörigen Apps ein umfangreiches Angebot an maßgeschneiderten Softwarelösungen an – von der Verarbeitung und Bereitstellung hochwertiger Finanzdaten und regulatorischer Dokumente bis hin zur Erstellung und Betreuung individueller Webservices und kompletten Online-Auftritten. Wertpapierinformationen, Marktdaten, Kennzahlen und regulatorisch erforderliche Dokumente werden individuell, den Kundenwünschen entsprechend, zur Verfügung gestellt.
Ariva ist einer der Pioniere am Markt und einer der wenigen Anbieter, die als Datenvendor u. a. Echtzeit-Marktdaten der Deutschen Börse verteilen. Der Einsatz zeitgemäßer Technologie, durchgehendes Monitoring durch fi rmeninterne Operationsteams, redundante Serverstrukturen und Standleitungen zu den größten Datenlieferanten garantieren höchste Zuverlässigkeit und Servicequalität. Alle Softwarelösungen sind selbst entwickelt und werden in enger Abstimmung auf die Kundenbedürfnisse laufend optimiert. Diese Faktoren ermöglichen die langfristige Kundenbindung, die Ariva auszeichnet, und das nachhaltige Wachstum des Unternehmens.
User-Foren implementiert und betrieben werden, bis hin zum Projektieren und Managen ganzer Websites und Apps
Regulatorische Lösungen: Das Unternehmen ermöglicht die automatisierte Erstellung und Verwaltung regulatorischer Dokumente, die sämtlichen rechtlichen Vorgaben hinsichtlich Inhalts, Abrufprotokollierung, Langzeitarchivierung, Reporting und Audit Trails entsprechen. Das Angebot umfasst sowohl regulatorische Dokumente wie Produktinformationsblätter, PRIIP-KIDs ("Key Information Document for Packaged Retail and Insurance-based Investment Products") und diverse Fondsdokumente, als auch individuelle Marketingunterlagen, die entsprechend den Kundenvorgaben implementiert und automatisiert geliefert werden
Die langjährige Erfahrung, die hohe Servicequalität und das umfassende Produktspektrum an proprietären Softwareprodukten, die tief in die Abläufe und Produkte der Kunden verwoben sind, ermöglichen Arivas stabile Marktposition als Qualitätsführer.
Der digitale Investmentmarkt für Privatanleger etablierte sich in den letzten Jahren zunehmend als eine wichtige Säule der Finanzindustrie. Technische Innovationen, fortschreitende Digitalisierung und die Einführung neuer Geschäftsmodelle erlaubten es sogenannten Digital First Anbietern, den Markt um maßgeschneiderte, kostengünstige Lösungen zu erweitern, die es Sparern und Anlegern ermöglichen, ihre Investmentstrategien effi zient und selbst entscheidend per Klick umzusetzen. Diesem Segment sind etwa neue digitale Banken- und Finanzdienstleister zuzurechnen, die dank schlanker Organisationsstrukturen, skalierbarer Technologieplattformen, sowie dem Verzicht auf Filialen und Produktkategorien herkömmlicher Banken kostengünstige und zugleich umfassende Lösungen für die moderne Wertpapieranlage und Vermögensverwaltung bieten.
Zudem bestimmt die Digitalisierung auch die Entwicklung der Medien- und Werbelandschaft maßgeblich. Marken und Werbetreibende folgen den Kunden, die Inhalte verstärkt oder vor allem online konsumieren. Entsprechend entwickelten sich digitale Formate zu den wichtigsten Werbekanälen und vereinen in vielen Märkten bereits den Großteil der Werbebudgets auf sich.
wallstreet:online verbindet die Bereiche Brokerage für Privatanleger und digitale Medien und profi tiert damit von Wachstumstrends beider Märkte. Das Unternehmen etablierte sich früh als eine der attraktivsten Adressen für deutschsprachige Informationen zu den Themen Märkte, Wirtschaft, Analysen, Vermögensaufbau und Investment. Im Laufe der Jahre wurde das Angebot um die Social-Media-Komponente der Diskussionsforen und zusätzliche Finanzportale und Apps erweitert.
MEDIA: wallstreet:online positioniert sich als führender Anbieter von Börsenportalen, News-Apps und Finanz-Communitys. Die große Reichweite, das spezifi sche Publikum sowie eigene, innovative Werbeformate bilden wichtige Unterscheidungsmerkmale. Das Unternehmen investiert daher kontinuierlich in die Weiterentwicklung seiner Produkte und die Verbesserung der eingesetzten technischen Infrastruktur. Im Zentrum dieser Entwicklung steht die Sicherstellung eines durchgängig positiven Nutzererlebnisses, basierend auf einer über alle Plattformen ausgeprägten Stabilität, Performance und Bedienerfreundlichkeit.
TRANSAKTION: Über die Tochtergesellschaft wallstreet:online capital AG bietet die Gruppe ein breites Spektrum an Brokerage-Produkten für Privatanleger in Deutschland. In allen Bereichen steht das Credo im Vordergrund, umfassenden Kundenservice und größte Produktauswahl zu niedrigsten Preisen anzubieten. Die Gruppe wuchs in kurzer Zeit zum größten Neobroker-Betreiber nach verwahrtem Kundenvermögen in Deutschland und zählte allein beim Smartbroker Ende 2021 rund 200.000 Kundendepots. Das profi table Mediengeschäft ermöglichte eine weitestgehende Innenfi nanzierung des Smartbroker-Wachstums. wallstreet:online AG wandte 2021 € 13,1 Mio. für Marketing und Kundenakquise des Smartbrokers auf. Diese Strategie soll beibehalten werden, um die Marktposition nachhaltig auszubauen. Wie im Bereich Media sind auch für die Brokerage-Plattformen laufende Investitionen in die Funktionalität, Stabilität und Nutzerfreundlichkeit vorgesehen. Das Unternehmen strebt nachhaltiges, organisches Wachstum an und will gezielte Investitionen nutzen, um die Ausweitung des Kundenstamms fortzuführen. Die Weiterentwicklung der Trading-Plattform und des Produktspektrums sind zentral sowohl für die Neukundengewinnung als auch für die Aufrechterhaltung und Ausweitung der Trading-Aktivität der Bestandskunden.
Allen voran steht die Überarbeitung des Smartbrokers sowie die damit verbundene Internalisierung wichtiger Prozesse entlang der Brokerage-Wertschöpfungskette. Das Projekt "Smartbroker 2.0" umfasst unter anderem die Bereiche:
Diesen wichtigen Produktneuerungen vorangestellt ist die Erweiterung der BaFin-Lizenz der wallstreet:online capital AG zum depotführenden Wertpapierinstitut sowie der formale Abschluss der vollständigen Akquisition der wallstreet:online capital AG durch die Muttergesellschaft wallstreet:online AG. Letztere wurde im April 2022 abgeschlossen. Das Unternehmen plant die Einführung des Smartbroker 2.0 und der dahinterliegenden Smartbroker Cloud Plattform im 2. Halbjahr 2022.
Das Unternehmen ist bestrebt, nach Umsetzung des Internalisierungsprojektes seinen Marktanteil weiter auszubauen, indem es neue Kunden aus drei Bereichen gewinnt: (i) Erstinvestoren, die Smartbroker als ihre wichtigste und teils einzige Brokerage-Plattform nutzen, (ii) Kunden traditioneller Banken und Broker, die aufgrund des besseren Nutzererlebnisses und der niedrigeren Gebühren zu Smartbroker wechseln, und (iii) Kunden von Neobrokern, die Smartbroker aufgrund des umfassenderen Produktangebots vorziehen.
Smartbroker 2.0 bietet allen Kunden einfachen und kostengünstigen Zugang zum Kapitalmarkt und die Möglichkeit, Vermögen langfristig für die Altersvorsorge oder andere Projekte anzulegen und aufzubauen. Die unkomplizierte, rasche Depoteröffnung und die intuitive Benutzeroberfläche via App und Desktop ermöglichen sicheres Trading innerhalb weniger Klicks. Damit werden Anleger auch unterwegs stets auf dem neuesten Stand sein, und entsprechend ihren Vorstellungen und den Marktgegebenheiten kurzfristig handeln können.
SYNERGIEN: Neben den ambitionierten Wachstumszielen in den einzelnen Geschäftsbereichen soll mit Abschluss des Internalisierungsprojektes auch ein verstärkter Fokus auf die Synergien zwischen den Bereichen Media und Transaktion gelegt werden. Mit Blick auf das Produktangebot können die Nutzer damit während des gesamten Investitionszyklus betreut werden. Die Gruppe wird ihrer strategischen Mission gerecht, zu einer Finanztechnologieplattform zusammenzuwachsen, die von Sparern und Anlegern von (i) der Finanzbildung und -planung; (ii) der Informationsbeschaffung zu Entscheidungen über Investmentstrategien; (iii) zu ihrer transaktionalen Umsetzung; und (iv) dem laufenden Überwachen und Optimieren genutzt werden kann.

WSO ist der größte verlagsunabhängige Portalbetreiber für deutschsprachige Finanz- und Börsennachrichten. Die Outlets der Gruppe sind wichtige Informationsquelle für Anleger, die ihre Investitionen planen.
Die Gruppe unterstützt Anleger bei der Gestaltung ihrer Anlagestrategie, indem aktuelle Informationen über Vermögenswerte, Märkte und Trends bereitgestellt werden. Die Diskussionsportale können ein praktikables Instrument zur Überprüfung von Anlageideen und Vermögensanalysen sein.
Smartbroker ermöglicht Anlegern den Handel mit nahezu allen zugelassenen Wertpapieren an jedem deutschen Handelsplatz ab €0 Provision, darunter Aktien, Anleihen, Fonds, ETFs, Derivate, Metalle; Internationale Aktien sind an der jeweiligen Primärbörse handelbar.
Die intuitiven, benutzerfreundlichen Anlageplattformen des Unternehmens ermöglichen die flexible Anpassung von Anlagestrategien, die Überwachung der Performance, die automatische Ausführung von Sparplänen usw.
In Bezug auf die Produktstrategie des Unternehmens wird die engere Verknüpfung der Medienportale und des Brokerage-Angebots neue Wege der Innovation eröffnen, etwa im Bereich von "Social Trading". Nach der Einführung der Smartbroker-App erwartet das Management zudem, die Kosten für die Kundengewinnung durch die Verlagerung von Werbebudgets auf eigene Kanäle und soziale Medien senken zu können. Weitere Anknüpfungspunkte beinhalten Ansätze zur stärkeren Monetarisierung unter Ausnutzung neuer Werbeflächen innerhalb der Smartbroker-Anwendungen, die Ausweitung von Kooperationen mit ausgesuchten bestehenden Partnern, z. B. im Derivate-Handel, sowie der Abschluss neuer Partnerschaften, die auf die Kombination aus Finanzportalen und Smartbroker abzielen.
Zudem fungiert Ariva auch als technischer Partner und stellt sowohl Marktdaten als auch Kennzahlen für Smartbroker 2.0 zur Verfügung und liefert einzelne Webservices zu. Die Gesellschaft profitiert hierbei von der langjährigen Erfahrung hinsichtlich der Börsenanbindung, Datenverarbeitung und -veredelung für umfangreiche Projekte.
wallstreet:online operiert in einem dynamischen Umfeld und profitiert von dem wachsenden Zielmarkt der privaten Geldanlage in börsennotierte Titel. Das Segment ist durch sein bedeutendes Marktvolumen charakterisiert, wächst nachhaltig und stellt keinen limitierenden Faktor für die weitere Unternehmensentwicklung dar. Zudem zeichnet sich innerhalb des Marktes eine Bewegung zu digitalen, kostengünstigen Anbietern ab, die vermehrt von selbst entscheidenden Investoren eingesetzt werden.
Die Gründe für das zunehmende Interesse am Aktienmarkt und die steigende Zahl an Privatinvestoren, die die Kapitalmärkte für den Vermögensaufbau nutzen, sind vielfältig. 2021 waren laut dem Deutschen Aktieninstitut ("DAI") 12,1 Mio. Menschen in Aktien, Fonds und ETFs investiert – der dritthöchste Stand seit Beginn der Datenerfassung. Das niedrige Zinsumfeld, die Inflationsentwicklung sowie die hohen Immobilienpreise machen den Kapitalmarkt nachhaltig zur attraktiven Renditealternative. Der geringe Rückgang von knapp 280 Tsd. Anlegern im Vergleich zum Rekordjahr 2020 wird vom DAI als kurzfristiger, nicht-struktureller Effekt gewertet, der unter anderem auf die gute Börsenentwicklung 2021 und die damit verbundenen Gewinnmitnahmen zurückzuführen ist.9
Das langfristige Marktwachstum basiert unter anderem auf der Digitalisierung, der Entwicklung moderner Lösungen, die die selbstbestimmte Vermögensverwaltung per Mausklick erlauben, sowie der zunehmenden Demokratisierung des Marktes. Kostengünstige Broker, geringe Mindestanlagebeträge und ein breites Angebot an zuverlässigen Gratis-Informationen in Onlinemedien und Foren ermöglichen den Austausch mit Gleichgesinnten und erleichtern Erstinvestoren eine erste Finanzbildung und den Einstieg. Bereits aktiven Sparern und Investoren erlauben digitale Kanäle einen laufenden Zugang zu allen wesentlichen Informationen und Instrumenten zur Vermögensverwaltung. Auch der Einsatz funktionaler Apps und die zunehmende Verbreitung von Finanzthemen in den sozialen Medien motivieren junge Anleger zum ersten Schritt an die Börse.10 Die gezieltere Ansprache über die richtigen Marketingkanäle – verbunden mit zielgruppenaffiner Produktgestaltung – verbreitert das Produktspektrum und damit die erreichbaren Kundengruppen. Dies zieht erhöhte Nachfrage und nachhaltiges Marktwachstum nach sich.
Experten gehen zunehmend von einer signifikanten Rentenlücke aus und sehen die private Altersvorsorge als zentrale Herausforderung für Politik und Bürger. Der Renteneintritt der "Generation Babyboomer" bedingt eine Verdoppelung der Rentenbezieher bis 2040. Die
10 DAI, Aktionärszahlen des Deutschen Aktieninstituts 2021
Beibehaltung des Rentenniveaus sowie Deckelung der Beiträge auf dem derzeitigen Niveau würden die Defizite der gesetzlichen Rentenversicherungen ab 2025 gravierend steigern. Bereits heute können die rund 35 Mio. Bundesbürger im Alter zwischen 20 und 65 Jahren ihren Lebensstandard im Alter nicht rein mit der gesetzlichen Rente absichern. Bei Renteneintritt erhalten sie durchschnittlich 48 % des letzten Bruttoeinkommens, woraus sich eine Versorgungslücke zum lebensstandsichernden Einkommen von rund € 540 pro Monat ergibt. Etwas mehr als die Hälfte der Berufstätigen verkleinert diese Lücke mit gesetzlichen Zusatzvorsorgen (Riester-Rente) oder betrieblicher Altersvorsorge. Durch ein vermutetes künftiges Absinken des Rentenniveaus kommt dem privaten Teil der Vorsorge eine entscheidende Rolle zu.11
Ein weiterer Faktor für nachhaltiges Marktwachstum der Privatanleger und damit der digitalen Broker geht auf das in Deutschland jährlich vererbte Vermögen zurück. 2020 wurden mehr als € 50 Mrd. vererbt – doppelt so viel wie noch 2010. Der Großteil hiervon, € 30,5 Mrd., entfiel auf die Kategorie "Sonstiges Vermögen: Bankguthaben, Wertpapiere, Anteile und Genussscheine".12 Das tatsächlich vererbte Vermögen liegt deutlich höher, da die amtliche Statistik nur die steuerlich wirksamen Erbschaften erfasst. Es ist anzunehmen, dass ein wachsender Anteil über digitale Kanäle weiterveranlagt wird, da die Erben zunehmend einer digitalaffinen Generation zuzurechnen sind.
Das Beratungsunternehmen Oliver Wyman bestätigt das gefestigte Vertrauen in den Aktienmarkt als wichtige Ertragssäule und beschreibt einen positiven Marktausblick. Dabei können vor allem digitale Banking Anbieter mit Kundenzuwachs rechnen. Das Unternehmen schätzt, dass der Marktanteil der Neobroker 2020 gemessen am Anteil der Gesamttrades bereits bei fast 10 % lag. Die digitalen "Low-Cost-Anbieter" gewinnen Neukunden vor allem aus dem zukunftsträchtigen Segment der jungen Berufstätigen. Sie gehen von einer strukturellen Verschiebung in der privaten Vorsorge zu Gunsten der Aktienmärkte aus, unter anderem aufgrund der niedrigen Nominalzinsen für Tagesgeldeinlagen bzw. Negativzinsen und anfallende Verwahrentgelte.13
Oliver Wyman rechnen mit durchschnittlich zwei Depots je Anleger und 12 bis 14 Millionen Menschen – davon 5 Mio. Selbstentscheider – die 2020 am Kapitalmarkt investiert waren und rund 25 Mio. Depots verwalteten. Dies entspricht einem Wachstum von 3,5 % p.a. seit 2016. Die offizielle Statistik der Bundesbank unterstreicht die Marktdynamik und zeigt, dass es im Novem-
9 DAI, Aktionärszahlen des Deutschen Aktieninstituts 2021
11 Forschungszentrum Generationenverträge, Union Investment, Vorsorgeatlas 2021 12 Statistisches Bundesamt (Destatis), Erbschaften und Schenkungen 2021, August 2021 13 Oliver Wyman, Online Wertpapier-Brokerage in Deutschland 2021
ber 2021 bereits 27,8 Mio. Wertpapierdepots privater Anleger in Deutschland gab.14
Den Schätzungen von Oliver Wyman zufolge werden 2025 40 % aller Privatanleger Selbstentscheider sein. Zudem zeichnen sich Sparpläne als zunehmend wichtiges Instrument ab. Etwa 15-20 % aller Transaktionen waren 2020 Sparplänen zuzuordnen, Tendenz steigend, und knapp jeder Fünfte Selbstentscheider führte mindestens einen Sparplan15. Dies unterstreicht das langfristige, nachhaltige Interesse am Kapitalmarkt und deckt sich mit dem Kundenverhalten, das wallstreet:online für die eigenen Plattformen beobachtet.
Der Blick auf die internationalen Märkte lässt das weitere Wachstumspotenzial erkennen. So weisen etwa die Geldvermögen der privaten Haushalte in den USA mit 55 %, UK mit 33 % oder die Niederlande mit 22 % deutliche höhere Aktienquoten als in Deutschland auf16, wo die Quote 2021 bei 17 %17 lag.
Weitere wichtige Faktoren sind das vorherrschende Zinsniveau, das gesteigerte Interesse an dem privaten Vermögensaufbau – nicht zuletzt da die Aussichten
auf staatliche Rentenzusagen gerade von jungen Menschen als nicht ausreichend erachtet werden – sowie der Markteintritt einer neuen Generation an "Digital Natives", die das selbstbestimmte Investieren der klassischen Anlageberatung vorziehen. Wenngleich die Neobroker mittlerweile 10 % des Retail-Investmentmarktes nach Anzahl der Transaktionen auf sich vereinen,18 sind mehr als € 1.200 Mrd. immer noch bei Online-Brokern der ersten Generation und herkömmlichen Banken mit Filialnetz veranlagt.
wallstreet:online deckt mit seinem vielfältigen Brokerage-Angebot die wichtigsten Anlageklassen und -formen (Aktien, Fonds, ETFs; Direktanlage, Sparpläne) selbst entscheidender Privatinvestoren ab und positioniert sich durch den Fokus auf die Produktentwicklung und technische Innovation, nachhaltig von den positiven Marktentwicklungen zu profitieren. Das Angebot von Smartbroker, das umfassende Produktauswahl mit günstigen Konditionen verbindet, schafft die Ausgangslage, Marktanteile der teureren Anbieter zu übernehmen sowie neue Kundengruppen für den Markt zu erschließen.

Anzahl der Wertpapierdepots deutscher Privatanleger


2,6
7,2
12,9
in Mio., zum Jahresende
14 Deutsche Bundesbank, Statistik der Wertpapierbestände 2021
2,3 2,0
7,0 6,9
12,3 12,0
3,1 2,3 3,0 3,1
2001 2010 2020 2021 nur Aktien Aktien und Fonds, ETFs Nur Fonds, ETFs
1,3
4,7
8,3
18 Oliver Wyman, Online Wertpapier-Brokerage in Deutschland 2021
19 Daten für 2021 basieren auf einer Schätzung zum Stand Februar 2021
15 Oliver Wyman, Online Wertpapier-Brokerage in Deutschland 2021 16 Kantar Aktionärsstudie 2021; Financial Times "Europe's cautious savers catch on to share-dealing craze", February 2021
17 DAI, Aktionärszahlen des Deutschen Aktieninstituts 2021, Anteil gemessen an der dt. Bevölkerung ab 14 Jahre
Die wallstreet:online AG ist eine Aktiengesellschaft nach deutschem Recht und hat ihren Sitz in Berlin. Die Aktien der Gesellschaft sind im Basic Board der Frankfurter Wertpapierbörse notiert.
| ISIN | DE000A2GS609 |
|---|---|
| WKN | A2GS60 |
| Ticker Symbol | WSO1 |
| Notierung | Frankfurt Stock Exchange (Basic Board) |
| Aktientyp | Inhaberaktien |
| Grundkapital | € 15.101.252 |
| Anzahl der Aktien | 15.101.252 |
| Kurs 30 Dez 2020 | € 15,0 |
|---|---|
| Kurs 30 Dez 2021 | € 21,6 |
| 52W Performance 2021 | +44% |
| 52W Periodentief | € 15,0 |
| 52W Periodenhoch | € 29,2 |
*Kursdaten beziehen sich auf XETRA Schlusskurse; 52W = 30. Dezember 2020 - 30. Dezember 2021
*2020 wurde ein 1:8 Aktiensplit durchgeführt

Performance- und Aktionärsstrukturdaten per 31. Dezember 2021

Streubesitz 36,0 % André Kolbinger (Gründer) 56,5 % Vorstand und Aufsichsrat 7,5 %

Das Unternehmen ist sich seiner Verantwortung bewusst, Überlegungen zu Nachhaltigkeit, Umwelt und sozialer Verantwortung in die Unternehmensführung und die Beurteilung der Geschäftstätigkeit einfließen zu lassen. Es ist dem Management daran gelegen, die Analysen und die daraus abgeleiteten Handlungsempfehlungen sukzessive zu vertiefen und in einem freiwilligen ESGC-Reporting (Environmental, Social, Governance, Compliance-Reporting) zusammenzuführen. Die Vertiefung in den Bereichen Umwelt und Soziales sowie die Vereinheitlichung der Standards, die teilweise bereits bei Tochtergesellschaften des Konzerns verankert sind, stellen wichtige Anliegen im Sinne einer nachhaltigen Unternehmensführung dar.
Derzeit umgesetzte Maßnahmen umfassen:
wallstreet:online verantwortet die Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit seiner Dienstleistungen und Produkte. Bei der Entwicklung und Realisierung wird an allen Standorten den schonenden Umgang mit allen Ressourcen beachtet. Dazu zählt auch der zweckmäßige und sparsame Einsatz von Energie und Verbrauchsmitteln oder anderer Materialien.
Damit wird erreicht, dass die Geschäftsaktivitäten einen möglichst geringen negativen Einfluss auf die Umwelt haben und im Einklang mit den Umweltschutzgesetzen und Regeln stehen. Das Unternehmen fördert umweltbewusstes Handeln der Mitarbeiter sowie den Einsatz umweltfreundlicher Betriebsmittel.
Einhaltung sämtlicher Aspekte des geltenden Arbeitsrechts
2022 ist die weitere Verzahnung der Tochtergesellschaft geplant, etwa mit der Schaffung eines einheitlichen Intranets, das sowohl die laufende Kommunikation als auch die Einführung neuer Mitarbeiter erleichtern wird.
Verantwortungsvolle, umsichtige Unternehmensführung, die Einhaltung sämtlicher gesetzlicher Vorgaben, aber auch ethische Verantwortung, Transparenz und Offenheit sind Kernprinzipien aller unternehmerischen Handlungen der wallstreet:online Gruppe.
Die Tochtergesellschaft wallstreet:online capital AG ist ein von der BaFin lizenziertes Wertpapierinstitut (Zugelassenes Wertpapierinstitut § 15 WpIG) und unterliegt damit einer Vielzahl nationaler und internationaler Vorgaben und gesetzlichen Bestimmungen, die die gesteigerten Anforderungen etwa hinsichtlich dem Risikomanagement und der Compliance-Funktion regeln, aber auch Verhaltensregeln und Organisationsanforderungen vorgeben.
Ein detailliertes Organisationshandbuch beschreibt die Geschäftsorganisation, regelt alle wesentlichen Aspekte der internen Abläufe und erklärt die Verhaltens-, Organisations- und Transparenzpflichten hinsichtlich des Wertpapierdienstleistungsgeschäfts, der Compliance-Funktion, der Maßnahmen zur Geldwäsche- und Betrugsprävention und des Risikomanagements. Zudem sind darin Informationen zur Erstschulung und Weiterbildung von Mitarbeitern und den Grundsätzen für die Ausführung persönlicher Geschäfte festgelegt.
Das Berichts- und Meldewesen stellt sicher, dass alle Anzeige- und Informationspflichten eingehalten werden. Für die Meldung von Regel- und Rechtsverstößen steht jedem Mitarbeiter und jeder Mitarbeiterin Zugang zu einem Hinweisgebersystem zur Verfügung.
des wallstreet:online-konzerns und der wallstreet:online ag
Der wallstreet:online Konzern ("WSO", das Unternehmen, der Konzern, die Gruppe) ist ein Technologieunternehmen mit Sitz in Berlin und beschäftigt über 190 Mitarbeiter an den Standorten Berlin, Kiel, Leipzig, München und Zürich. Als Finanzdienstleister entwickelt und betreibt WSO digitale Brokerage-Plattformen für Privatanleger sowie Finanzmedienportale und verbindet damit wichtige Aspekte des Retail-Investmentmarktes.
Die beiden Hauptgeschäftsfelder sind "Transaktion" (digitale Brokerage-Lösungen) und "Media" (Finanz- und Börsenportale, Diskussionsforen, B2B-Softwarelösungen).
Im Geschäftsjahr 2021 waren folgende Personen als Mitglieder des Vorstandes bestellt:
Der Aufsichtsrat setzte sich im Geschäftsjahr 2021 wie folgt zusammen:
Der Sitz der Muttergesellschaft, wallstreet:online AG, ist Berlin. Die Die wallstreet:online AG (die AG, die Muttergesellschaft) hatte zum Abschlussstichtag unmittelbar bzw. mittelbar folgende Tochtergesellschaften mit Beteiligungshöhe über 50 %:

* In Liquidation seit 2021
Die Tochtergesellschaften GF Global Funds SICAV und wallstreet:online capital AG wurden bis einschließlich 31. Juli 2021 entsprechend dem "at Equity"-Prinzip konsolidiert. Ab 1. August 2021 wurde für diese das Konsolidierungsprinzip der Vollkonsolidierung angewandt.
Die wallstreet:online Gruppe ist ein Finanztechnologieanbieter, der digitale private Vermögensanlage mit der Bereitstellung von Finanzmedien und Börseninformationen verbindet. Das Unternehmen entwickelt und betreibt Brokerage-Plattformen für Privatanleger sowie Finanz-Communitys und -portale. Außerdem bietet der Konzern individuelle B2B-Softwarelösungen in den Bereichen Finanzdaten, Webservices und regulatorische Dokumente an.
Aus dem 1998 gegründeten Geschäftsfeld der Finanzmedien entwickelte sich über die im Jahr 2019 eingegangene Beteiligung an der wallstreet:online capital AG der Zugang zum Brokerage-Sektor. Das Unternehmen positioniert sich mit seinen Webseiten, Apps und Foren im Bereich Aktien und Märkte und in Kombination mit dem Angebot verschiedener Dienstleistungen im Brokerage-Markt als Anbieter für die Bereiche Information und Transaktion für Sparer, Privatanleger und Kapitalmarkt-Interessierte. WSO wendet sich damit an folgende Kunden- und Nutzergruppen:
Das Geschäftsfeld Transaktion wird im Wesentlichen über die Tochtergesellschaft wallstreet:online capital AG ("WOC") betrieben. Gegenstand der WOC ist unter anderem die Vermittlung von Geschäften über die Anschaffung und die Veräußerung von Finanzinstrumenten oder deren Nachweis (Anlagevermittlung), die Anschaffung und Veräußerung von Finanzinstrumenten im fremden Namen für fremde Rechnung (Abschlussvermittlung), die Vermittlung von Anlagekonten und Depots ohne Wertpapierdienstleistung (Leerkonten/-depots) sowie der Betrieb und die Vermarktung von Finanzportalen im Internet. Die Haupteinnahmequellen erwachsen aus Transaktions-, Abschluss-, Bestands- und Innenprovisionen sowie Rückvergütungen von Bankpartnern und Handelsplätzen.
Den wichtigsten Bestandteil und gleichzeitig größten Umsatz- und Wachstumstreiber stellt der Smartbroker dar – ein digitaler Neobroker für Privatanleger.
Der Broker ist über eine Weboberfläche zugänglich. Im Zuge der Einführung des "Smartbroker 2.0", die für das zweite Halbjahr 2022 geplant ist, werden den Kunden auch mobile Apps zur Verfügung stehen. Die Depotführung sowie die technische Durchführung des Wertpapierhandels erfolgt über die Partnerbank DAB BNP Paribas S.A. Niederlassung Deutschland, München ("DAB"). Im Laufe des Jahres 2022 sollen Teile der Abwicklung internalisiert werden.
Eine weitere Brokerage-Plattform, Fondsdiscount, ist auf Fonds, Direct & Crowdinvesting und Beteiligungen spezialisiert. Das Unternehmen bietet die Möglichkeit, ohne Emissionsaufschläge in Fonds zu investieren. Die WOC betreut außerdem Anlagekunden, die 2020 von der Volkswagen Bank übernommen wurden.
Über das gesamte Brokerage-Segment hinweg betreute WSO über ihre Tochter WOC Ende 2021 mehr als 246.000 Wertpapierdepots mit Assets under Custody (branchenüblich als verwaltetes bzw. verwahrtes Vermögen bezeichnet; bis zur beantragten Erteilung der erweiterten BaFin-Lizenz bezieht sich "verwahrtes Vermögen" auf die Kundenvermögen, die von Kunden über die Plattformen der WOC allokiert werden und von den Partnerbanken der WOC verwahrt werden) von über 8,8 Mrd. EUR. Dies entspricht einem durchschnittlichen Volumen von mehr als EUR 36.000 je Kundendepot.
Das Unternehmen entwickelt und betreibt zudem Finanz- und Börsenportale und Diskussionsforen zu finanziellen, wirtschaftlichen und politischen Themen rund um die Felder Börse, Markttrends, Investieren, Geldanlage, Vermögensaufbau und -management etc., angeführt von wallstreet-online.de, boersenNews.de, Finanznachrichten.de und Ariva.de. Ergänzt wird das Medienangebot durch das Printmedium Smart Investor (auch digital unter smartinvestor.de) sowie eine 2022 gestartete Wirtschaftsredaktion, die Märkte, Trends, Unternehmen und Assets analysiert und daraus konkrete Anlagetipps für Investoren ableitet. Mit diesem Schritt wird das bisherige Medienangebot erstmals durch Paid Content Produkte erweitert.
Innerhalb des Bereichs B2C-Media stammen die Haupteinnahmequellen des Unternehmens aus der Werbung, die auf den verschiedenen Outlets von Bank-
20 Wallstreet-online Client Analysis 2021 Germany Investments an Trading Report (Investment Trends), diese Angabe in Zusammenhang mit der genannten Analyse stellt eine sonstige Information dar, die nicht Gegenstand der Jahresabschlussprüfung ist.
partnern, Emittenten von Finanzprodukten sowie Werbeagenturen im Auftrag von Verbrauchermarken und Unternehmen platziert werden. Zusätzlich ergeben sich Einnahmen aus Zeitschriften-Abonnements für das Magazin Smart Investor, sowohl in der Print- als auch in der Digitalausgabe.
Ergänzt wird das Feld um B2B-Media. Das Unternehmen bietet die Erstellung von Internetauftritten (Web, App), die Verarbeitung und Bereitstellung von Finanzdaten und regulatorischer Dokumente und liefert Marktdaten, Stammdaten und Kursinformationen an Banken, Finanzinstitute und Privatanleger. Hierbei erwachsen die Umsätze aus der Lizenzierung von Software ("software as a service") und dem Verkauf von Produkten und Dienstleistung rund um die Entwicklung und Bereitstellung digitaler Inhalte.
Das Wachstum im profitablen Mediengeschäft ermöglichte die Investition in den Bereich Brokerage – zunächst in Form der Beteiligung an wallstreet:online capital AG und Ende 2019 dann in das gemeinsam gestartete Projekt Smartbroker. Damit wurden die Umsätze der Gruppe diversifiziert und ein neues Geschäftsfeld aufgebaut, das einerseits an sich ein Wachstumspotenzial darstellt und andererseits komplementär zum bestehenden Produkt ist und Synergien sowohl auf der Umsatz- als auch auf der Kostenseite bietet.
Aus diesem Ansatz leitet sich die derzeitige und künftige Unternehmensstrategie ab. Der Konzern setzt sich zum Ziel, das Wachstum in den Geschäftsfeldern Media und Transaktion für sich genommen weiter fortzuführen. Für beide Bereiche wurden Produkt- und Geschäftsinitiativen festgelegt, um die Wettbewerbsposition weiter auszubauen. Zudem bietet die synergetische Verbindung beider Bereiche die Möglichkeit, Privatanleger während des gesamten Investmentprozesses zu begleiten – von der Finanzbildung über die Informationsbeschaffung bis hin zur Investition und dem langfristigen Vermögensaufbau. Ziel der Strategie ist der nachhaltige Ausbau der Wettbewerbsposition bei gleichzeitig ertragsorientiertem Wachstum. Für 2022 plant die Tochter WOC mit rund 55.000 neuen Wertpapierdepots. Die Gruppe rechnet mit einem Umsatz zwischen € 62 Mio. und € 67 Mio. in 2022.
Das wichtigste Wachstumsprojekt 2022 stellt die Markteinführung von Smartbroker 2.0 dar, das unter anderem die Einführung der Smartbroker Trading-App, die Neugestaltung der derzeitigen Desktop-Anwendung sowie den Aufbau einer eigenen IT-Infrastruktur beinhaltet. Damit wird die Gruppe in die Lage versetzt, die Wertpapierdepots selbst zu führen und etwa den Prozess der Depoteröffnung zu erleichtern und zu beschleunigen. Zu diesem Zweck wurde für die WOC bei der BaFin um die Lizenzerweiterung der bisherigen Zulassung als Wertpapierinstitut um die entsprechenden, weiteren Wertpapierdienstleistungen angesucht.
Die wallstreet:online AG ist bestrebt, ihr Produkt- und Dienstleistungsangebot permanent weiterzuentwickeln, effizient zu gestalten sowie sinnvolle und ergänzende Nutzer- und Kundenwünsche schnell und sachgerecht umzusetzen. Forschungsarbeiten im grundlegenden Sinne werden nicht durchgeführt.
Die Gruppe begann 2021 mit der Entwicklung von Smartbroker 2.0, welche 2022 abgeschlossen werden soll. Das Projekt umfasst die Erweiterung der eigenen IT-Infrastruktur durch die Erstellung der "Smartbroker Cloud Platform" und der damit verbundenen Vertiefung der Wertschöpfungskette. Die Arbeiten werden sowohl intern als auch durch externe Dienstleister umgesetzt. Über den Projektzeitraum plant die Gruppe mit einer Gesamtinvestition von rund € 20 Mio. für die neue Trading-Plattform. Davon fielen rund 40 % im Jahr 2021 an, wobei der Großteil kapitalisiert wurde (€ 6,4 Mio.) und der Rest hauptsächlich auf den mit dem Projekt verbundenen Personalaufbau zurückzuführen ist.
Auch 2021 war das globale Wirtschaftsgeschehen von der COVD-19-Pandemie geprägt. Das Infektionsgeschehen und die Eindämmungsmaßnahmen wirkten sich auf die wirtschaftliche Aktivität aus und führten unter anderem zu Lieferengpässen, die gerade den Aufschwung in der Industrieproduktion behinderten. Da Infektionswellen zunehmend asynchron verliefen, ergab sich auch weltwirtschaftlich ein differenziertes Bild.
Berechnungen des Statistischen Bundesamtes zufolge lag das deutsche Bruttoinlandsprodukt um 2,7 % über dem Vorjahreswert. Wenngleich trotz pandemiebedingter Liefer- und Materialengpässe damit die Rückkehr in den Wachstumsbereich geschafft wurde, lag der Wert unter dem Vorkrisenniveau 2019. Die Ausgaben des öffentlichen Gesamthaushaltes legten 2021 erneut zu und stiegen etwa in den ersten drei Quartalen um mehr als 6 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Dies ist vor allem auf gesteigerte Zuschüsse aufgrund der Corona-Pandemie zurückzuführen. Gleichzeitig führte die wirtschaftliche Erholung zur Jahresmitte zu einer Zunahme an Steuereinnahmen in den ersten drei Quartalen 2021 um 7,6 % gegenüber Q1-Q3 2020 und lag damit über dem Vorkrisenniveau.
Die Verbraucherpreise lagen in Deutschland 2021 durchschnittlich um 3,1 % höher als im Vorjahr. Die Inflationsrate erreichte im Dezember mit 5,3 % ihren Höchststand. Die Entwicklung ist unter anderem auf Lieferengpässe, gestiegene Preise in vielen vorgelagerten Wirtschaftsstufen und die Entwicklung der Energiepreise zurückzuführen.
Die durchschnittliche Erwerbstätigkeit blieb in Deutschland im Jahr 2021 konstant gegenüber dem Vorjahr.21
Der deutsche Aktienindex DAX erreichte einen neuen Höchststand, überschritt im März 2021 erstmals die 15.000 Punkte-Marke und beendete das Jahr nach kurzfristigen Rückgängen, die wohl vor allem auf die Unsicherheiten im Zusammenhang mit der neu entdeckten Omikron-Variante des Coronaviruses zurückzuführen waren, bei 15.884,86 Punkten. Dies entspricht einem Jahresgewinn von circa 16 %. Damit konnte der Leitindex zum neunten Mal in den letzten zehn Jahren im Plus gegenüber dem Vorjahr schließen.22
Der Internationale Währungsfonds und diverse Analysten gehen von einem Wachstum der Weltwirtschaft von 5,9 % für das Jahr 2021 aus. Anhaltende Probleme in den globalen Lieferketten hemmen die Erholung der Industriekonjunktur, jedoch sorgen etwa Lockerungen der Corona-Maßnahmen für starkes Wachstum in der Dienstleistungsbranche.23
Das Kieler Institut für Weltwirtschaft ("IfW") rechnet mit einem Zuwachs der Weltproduktion im Jahr 2022 um 4,5 %, sowie um 4 % im darauffolgenden Jahr und geht davon aus, dass die Inflation im Jahr 2021 ihren Höchststand erreicht hat und im Prognosezeitraum wieder rückläufig sein wird. Erste Zinserhöhung in den USA sowie in Großbritannien könnten sich bereits im ersten Halbjahr 2022 einstellen, wobei eine Anhebung des Leitzinses im Euroraum nicht absehbar sei, so das IfW.24 Hierbei bleibt abzuwarten, wie sich die weiteren Entwicklungen rund um den Krieg in der Ukraine auf die europäische und internationale Wirtschaft auswirken.
Das Finanzvermögen der deutschen Haushalte belief sich im dritten Quartal 2021 auf beinahe € 7.400 Mrd. – ein Anstieg um € 630 Mrd. im Vergleich zu Q3 2020. Davon entfielen 41 % oder € 3.031 Mrd. auf Bargeld, Einlagen und Schuldverschreibungen, 35 % oder
€ 2.578 Mrd. auf Versicherungs-, Alterssicherungs- und Standardgarantie-Systeme und sonstige Forderungen sowie 24 % oder € 1.791 Mrd. auf Aktien und sonstige Anteilsrechte sowie Anteile an Investmentfonds (darin enthalten sind etwa € 400 Mrd. auf nicht-börsennotierte Aktien und sonstige Anteilsrechte).
Laut der Deutschen Bundesbank nahm die Dynamik im Anstieg der privaten Vermögenswerte zuletzt ab. So stieg das Vermögen in Form von Bargeld und Einlagen im dritten Quartal 2021 um € 11 Mrd. im Vergleich zum Vorquartal, so wenig wie zuletzt 2016. Dies hängt vermutlich mit dem Auslaufen der erhöhten Sparquote während der Covid-19-Pandemie 2020/2021 zusammen. Der Anstieg der Anteile in Investmentfonds lag dagegen mit € 27 Mrd. etwas über dem Vorquartal. Die Kategorie Aktien und sonstige Anteilsrechte legte um € 16 Mrd. im Vergleich zum zweiten Quartal 2021 zu, wovon etwa die Hälfte auf Bewertungsgewinne zurückzuführen sind.25
24 Kieler Institut für Weltwirtschaft, Konjunkturberichte Weltwirtschaft, Dezember 2021 25 Deutsche Bundesbank, Geldvermögensbildung privater Haushalte, Januar 2022
21 Statistisches Bundesamt (Destatis), Januar 2022
22 Börse Frankfurt 23 Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, November 2021
Geldvermögen deutscher Haushalte Q3 2021, in € Mrd.

Quelle: Deutsche Bundesbank
Wenngleich bisher der kleinste Anteil des Geldvermögens der Haushalte auf börsennotierte Aktien und Investmentfonds entfiel, zeigte sich in den vergangenen Jahren eine zunehmende Dynamik in diesem Markt.
Das Beratungsunternehmen Oliver Wyman schätzt den Marktanteil der Neobroker auf etwa 10 % des Retail-Investmentmarktes nach Anzahl der Transaktionen ein. Die fortschreitende Digitalisierung trägt dazu bei, dass sich der Anteil der digitalen Bankdienstleistungen weiter erhöht.26
Der digitale Werbemarkt konnte im Jahr 2021 direkt an die Rekordergebnisse des Vorjahres anschließen. Die Herausforderungen der Corona-Pandemie brachten weitreichende Veränderungen für den Arbeits- und Bildungssektor und trieben die Digitalisierung dabei weiter voran. Mit Rücknahme der Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie zeigt sich zunehmend, dass die neuen Nutzungsgewohnheiten digitaler Medien, das verlagerte Konsumverhalten und die dadurch gestiegenen Werbeausgaben für digitale Kanäle nachhaltig sind. Der Online-Vermarkterkreis im Bundesverbands Digitale Wirtschaft ("OVK") rechnet für den deutschen Markt im Jahr 2021 mit Umsätzen digitaler Displaywerbung von mehr als € 5 Mrd. Dies entspricht einem Zugewinn von knapp € 1 Mrd. bzw. einem Plus von 23 % gegenüber dem Vorjahr. Die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate liegt zwischen 2018 und 2021 bei 12 %. Das anhaltende Wachstum in allen Branchen belegen die Nachhaltigkeit der Verlagerung der Werbebudgets auf digitale Kanäle. Allen voran treiben die Segmente Mobilanwendungen (Apps auf Smartphones, Tablets), Videoinhalte und programmatische Werbungen das Wachstum weiter an. Der OVK geht davon aus, dass 2021 69 % der Werbebudgets für digitale Displaywerbung programmatisch platziert wurden und 34 % auf Videoformate entfielen.27
wallstreet:online profitiert von den verschiedenen Markttrends. Das Unternehmen setzt auf Webseiten und Apps, präsentiert Text- und Videoinhalte und bietet damit Raum für diverse Displaywerbeformate, die sowohl direkt als auch auf programmatisch platziert werden.
26 Oliver Wyman, Online Wertpapier-Brokerage in Deutschland 2021; Diese Angabe in Zusammenhang mit der genannten Analyse stellt eine sonstige Information dar, die nicht Gegenstand der Jahresabschlussprüfung ist.
27 Online-Vermarkterkreis, Report "Digitale Wirtschaft 2021", Januar 2022
wallstreet:online erzielte im Jahr 2021 Wachstum in beiden Geschäftsbereichen, Transaktion und Media. Gleichzeitig erreichte das Unternehmen wichtige Meilensteine auf dem Weg zur Markteinführung des Smartbroker 2.0 im zweiten Halbjahr 2022. Das Interesse an den Kapitalmärkten und Finanzprodukten hielt auf hohem Niveau an und auch die Aktivitäten der Privatanleger und Sparer entwickelten sich positiv nach dem Rekordjahr 2020. Für den wallstreet:online Konzern bedeutete dies eine Ausweitung des Kundennetzwerks sowohl auf Seiten der Brokerage-Produkte der WOC als auch der Finanzportale. Dabei wurden die Investitionen in die Neukundengewinnung und das Produktangebot, allen voran in Smartbroker 2.0, fortgeführt. Die Gruppe erzielte im Jahr 2021 mit € 48,2 Mio. einen neuen Umsatzrekord, was einem Plus von 71 % gegenüber 2020 entspricht. Der Jahresfehlbetrag belief sich auf € 0,5 Mio. (Vorjahr Jahresüberschuss: € 3,6 Mio.). Der Lagebericht stellt die Tochtergesellschaft wallstreet:online capital AG vollkonsolidiert ab 1. August 2021 dar.
Das Mediengeschäft bildet aufgrund der erreichten Marktstellung, der attraktiven Margen und der hohen Cash-Generierung ein solides Fundament der Gruppe sowie Raum für Investitionen in künftiges Wachstum. Die Reichweite der Webportale und mobilen Apps machen die Gruppe zum zweitgrößten Finanzplattformbetreiber im deutschsprachigen Raum (Quelle: IVW, Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e. V). Die Anzahl der jährlichen Seitenaufrufe konnte gruppenweit erneut gesteigert werden und wuchs um rund 15 % auf knapp 4 Mrd. im Jahr 2021.
Auch im Bereich Transaktion verfügt die Gesellschaft mit der wallstreet:online capital AG über jahrzehntelange Erfahrung in der Entwicklung und im Vertrieb von Finanzprodukten sowie über ein umfassendes Netzwerk in der Branche. Zusammengenommen ermöglichte dies, mit dem Smartbroker ein wettbewerbsfähiges und skalierbares Produkt im stark wachsenden Bereich der Brokerage-Angebote für selbst entscheidende Privatanleger zu schaffen. Nach der Markteinführung im Dezember 2019 und den ersten 70.000 eröffneten Depots 2020, stand 2021 vor allem im Zeichen der Kundengewinnung und der Markenbildung sowie der Investitionen in die weitere Produktentwicklung.
Die WOC konnte die Anzahl der geführten Wertpapierdepots sowie die verwahrten Vermögenswerte im Laufe des Jahres 2021 mehr als verdoppeln. Zum Jahresende führte die Tochtergesellschaft rund 246.000 Wertpapierdepots, wobei 200.000 auf den Smartbroker entfielen. Dies entspricht einem Zuwachs von nahezu 120.000 Depots binnen zwölf Monaten. Das verwahrte Vermögen lag zeitgleich bei etwa € 8,8 Mrd. Dies entspricht einem Wachstum von 105 % im Vergleich zu 2020 und einem durchschnittlichen Volumen von rund € 36.000 je Depot.
Die angestrebte Mehrheitsbeteiligung an der WOC konnte 2021 umgesetzt werden. Das Inhaberkontrollverfahren wurde positiv entschieden und die Gesellschaft leitete nach Erreichen der mehr als 95%igen Beteiligung im August 2021 ein Squeeze-Out Verfahren nach § 327a AktG, welches nach Abschluss der Berichtsperiode im April 2022 abgeschlossen wurde. Dadurch wird die WOC mit Erreichen der Mehrheitsbeteiligung ab 1. August 2021 vollkonsolidiert.
Zur Darstellung der Vermögenslage im Einzelnen verweisen wir auf die Bilanz und den Konzernanlagenspiegel. Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2021 beträgt € 75.381 Tsd. (Vorjahr: € 51.153 Tsd.).
| in € Mio. | 31.12.2021 | 31.12.2020 |
|---|---|---|
| Anlagevermögen | 40,6 | 28,8 |
| Umlaufvermögen | 34,4 | 22,0 |
| Eigenkapital | 49,5 | 30,2 |
| Verbindlichkeiten | 16,6 | 15,5 |
| Bilanzsumme | 75,4 | 51,2 |
| Eigenkapitalquote | 66 % | 59 % |
Zur Darstellung der Vermögenslage im Einzelnen verweisen wir auf die Bilanz und den Anlagenspiegel. Die Bilanzsumme beläuft sich für das Jahr 2021 auf
€ 77.186 Tsd. (Vorjahr: € 50.260 Tsd.), ein Plus von € 26.926 Tsd. im Vergleich zum Vorjahr. Dies ist im Wesentlichen bedingt durch den Aufbau der Mehrheitsbeteiligung bei der wallstreet:online capital AG.
Die Zahlungsfähigkeit des Konzerns war im Berichtsjahr jederzeit gegeben. Zum 31. Dezember 2021 wurde ein Cash-Bestand in Höhe von € 25.525 Tsd. ausgewiesen.
| in € Mio. | 2021 | 2020 |
|---|---|---|
| Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit |
13,9 | 1,2 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | (19,8) | (1,3) |
| Cashflow aus der Finanzierungstätig keit |
17,3 | 4,5 |
| Finanzmittelfonds am Anfang der Periode |
14,1 | 9,7 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode |
25,5 | 14,1 |
Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit erhöhte sich aufgrund des erhöhten Geschäftsvolumens. Die starke Erhöhung der Investitionstätigkeit ist vor allem auf die Erstellung der Smartbroker Cloud Platform, auf nachgelagerte Zahlungen im Zuge des Erwerbs des VW-Kundenstammes, auf die Ausweitung der bestehenden Beteiligung an der WOC sowie nachgelagerte Kaufpreis- und Earn-Out-Zahlungen für weitere Beteiligungen zurückzuführen. Die Finanzierungstätigkeit umfasst vor allem die im Juni 2021 durchgeführte Kapitalerhöhung.
Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Berichtsjahr jederzeit gegeben. Zum 31. Dezember 2021 wurde ein Cash-Bestand in Höhe von € 5.626 Tsd. (Vorjahr: € 5.672 Tsd.) ausgewiesen. Zur Unterstützung der bereits vorhandenen Liquidität sowie weiterer Investitionen hat die wallstreet:online AG im Jahr 2021 eine Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital 2020 gegen Bareinlagen unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre beschlossen, inklusive der Erhöhung der Kapitalrücklage in Höhe von € 19.128 Tsd.
Die Liquiditätsplanung sieht für das Geschäftsjahr 2022 eine komfortable Entwicklung vor, sodass ausreichend Liquidität für die Finanzierung des Wachstums des Smartbrokers zur Verfügung steht.
Die Gruppe profitierte 2021 von der anhaltend positiven Marktentwicklung und verzeichnete in beiden Geschäftsfeldern – Transaktion und Media – starkes Wachstum. Im Folgenden beschreibt der Jahresabschluss der wallstreet:online AG im Wesentlichen das Mediengeschäft der Gruppe, wobei im Konzernabschluss die Geschäfte aus dem Bereich Brokerage und Anlagevermittlung – angeführt von der Tochtergesellschaft wallstreet:online capital AG – hinzukommen. Trotz laufender Investitionen in das Produktangebot und das Kundennetzwerk, welche eine erneute Umsatzsteigerung zu einem neuen Umsatzrekord ermöglichten, erzielte die Gesellschaft ein positives Jahresergebnis.
Auf Konzernebene erwirtschaftete wallstreet:online 2021 € 48.203 Tsd. (Vorjahr: € 28.208 Tsd.) an Umsatzerlösen, was einem Wachstum von 71 % entspricht. Entsprechend der strategischen Unternehmensausrichtung konnte die Umsatzsteigerung und die erzielte Profitabilität im Bereich Media wiederum gezielt eingesetzt werden, um das Wachstum des Smartbrokers zu forcieren. Der digitale Broker für private Anleger und Sparer konnte die Anzahl der Wertpapierdepots im Jahr 2021 um 140 % steigern.
Der Materialaufwand belief sich entsprechend auf € 25.852 Tsd. (Vorjahr: € 13.452 Tsd.), wobei € 12.867 Tsd. auf die Kundengewinnungskosten für den Smartbroker entfielen (Vorjahr: € 7.530 Tsd.). Die Personalkosten stiegen um 58 % auf € 12.637 Tsd. (Vorjahr: € 7.982 Tsd.).
Damit lag die Kostenbasis gesamt bei € 50.526 Tsd. und verzeichnete einen Anstieg um 80 % im Vergleich zu 2020. Dem gegenüber steht ein Umsatzanstieg um 71 % im Vergleich zum Vorjahr.
Die Summe der Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen machte 2021 € 3.209 Tsd. (Vorjahr: € 2.493 Tsd.) aus, wobei € 1.798 Tsd. (Vorjahr: € 1.260 Tsd.) Geschäfts- und Firmenwerten zuzurechnen sind.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von
€ 7.653 Tsd. (Vorjahr: € 2.508 Tsd.) umfassten die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen, wie Miete, Versicherungen und Beratungskosten, Kosten für Börsennotierung etc. Der deutliche Anstieg geht vor allem auf einmalige Kosten für externe Beratungsfirmen im Zusammenhang mit der Entwicklung von Smartbroker 2.0 zurück.
Das Finanzergebnis 2021 lag bei € -307 Tsd. (Vorjahr: € 2.530 Tsd.). Darunter sind € -191 Tsd. Abschreibungen auf Finanzanlagen. Die Effekte aus der "at equity" Konsolidierung der Minderheitsbeteiligungen an der wallstreet:online capital AG und der GF Global Funds SICAV betrugen € 38 Tsd. (ab 1. August 2021 vollkonsolidiert).
Der Konzern erzielte einen Jahresverlust von € 537 Tsd. (Vorjahr Jahresgewinn: € 3.552 Tsd.).
| in € Mio. | 2021 | 2020 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 48,2 | 28,2 |
| Materialaufwand | (25,9) | (13,5) |
| Personalaufwand | (12,6) | (8,0) |
| Abschreibungen | (3,2) | (2,5) |
| EBIT | 0,3 | 2,0 |
| Jahresfehlbetrag / Jahresüberschuss |
(0,5) | 3,6 |
Die wallstreet:online AG erzielte Umsätze in Höhe von € 22.510 Tsd. für das Jahr 2021 (Vorjahr: € 13.739 Tsd.) – ein Plus von 64 %.
Im Bereich Portalvermarktung konnten die Umsätze um 41 % gesteigert werden. Zu dieser erfreulichen Entwicklung trug zum einen der Rückenwind im Bereich IR-Vermarktung bei – zudem konnten aber auch größere Kunden im Key Account dazugewonnen werden.
Im Jahr 2021 wurden keine neuen B2B-Media-Aufträge akquiriert. Bereits bestehende Verträge wurden abgearbeitet. Die Umsätze konnten mit € 388 Tsd. auf Vorjahresniveau (Vorjahr: € 391 Tsd.) gehalten werden.
Die Kooperationsvereinbarung mit wallstreet:online capital AG über den gemeinsamen Betrieb des Smartbrokers ist wie geplant weiterhin aufrecht. Die Muttergesellschaft übernimmt wesentliche Produktentwicklungs- und Marketingkosten für das Projekt Smartbroker und bezieht im Gegenzug einen Teil der Einnahmen der Tochtergesellschaft. Die Umsätze aus dem Bereich Smartbroker beliefen sich im Jahr 2021 auf € 4.079 Tsd. Die Umsätze aus dem im Jahr 2020 erworbenen VW-Kundenstamm beliefen sich auf € 995 Tsd.
Der Materialaufwand belief sich 2021 auf € 17.787 Tsd. (Vorjahr € 9.973 Tsd.), was einem Anstieg von 78 % entspricht. Der größte Teil hiervon, € 12.867 Tsd., entfiel planmäßig auf die Kundengewinnungs- sowie Kundenlegitimationskosten, die für den Smartbroker übernommen werden.
Auch die Zahl der Mitarbeiter erhöhte sich im Laufe des Jahres 2021 deutlich von im Durchschnitt 37 Mitarbeiter in 2020 auf 43 Mitarbeiter im Jahr 2021. Der Personalaufwand lag 2021 bei € 5.899 Tsd. (Vorjahr: € 3.717 Tsd.).
Die Abschreibungen stiegen 2021 auf € 367 Tsd. (Vorjahr: € 109 Tsd.). Grund hierfür sind zusätzliche Abschreibungen aufgrund von Investitionen in zusätzliche Arbeitsplatzausstattungen sowie die Abschreibung des im 4. Quartal 2020 aktivierten, von der Volkswagen Bank GmbH erworbenen Depotbestands.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um mehr als 222 % auf € 4.512 Tsd. (Vorjahr: € 1.401 Tsd.). Grund hierfür waren unter anderem Kosten in Zusammenhang mit der Kapitalerhöhung, Beratungskosten für die konzeptionelle Weiterentwicklung des Smartbrokers sowie höhere Kosten für die Erstellung des Konzernabschlusses.
Das Finanzergebnis konnte um 36 % auf € 6.734 Tsd. (Vorjahr: € 4.966 Tsd.) gesteigert werden. Die wallstreet:online AG hat sich im Jahr 2021 dazu entschieden, die Beteiligung an der crumbl AG i. L. weiter abzuwerten. Zudem wurden die Beteiligungen an der wallstreet:online corporate Finance AG auf den aktuellen Bankbestand abgewertet. Beide Beteiligungen sind nicht mehr operativ tätig. Ebenfalls abgewertet wurde das Darlehen an der Mint Asset GmbH auf den aktuellen Bankbestand. Zusätzlich wurden die Wertpapiere auf ihren aktuellen Marktwert abgeschrieben. Positiv auf das Finanzergebnis wirkten sich die Ergebnisabführungen der Markets Inside Media GmbH sowie der Ariva.de AG aus.
Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2021 beläuft sich auf € 602 Tsd. Die starke Entwicklung der Umsatzerlöse und das genaue Kostenmanagement ermöglichten das solide Ergebnis trotz der signifikanten Investitionen, die auch 2021 für den Aufbau des Smartbrokers und der Verbesserung des Produktangebots im Medienbereich umgesetzt wurden.
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit beinhaltet vor allem den Kauf der zusätzlichen Anteile der wallstreet:online capital AG (€ 9.138 Tsd.) sowie den Kauf von immateriellen Vermögensgegenständen in Höhe von
€ 11.449 Tsd., darunter € 4.300 Tsd. für den VW Kundenstamm und € 6.392 Tsd. für Ausgaben für das Frontund Backend im Zusammenhang mit der Entwicklung von Smartbroker 2.0. Einzahlungen resultieren insbesondere aus dem Verkauf der Trade Republic Anteile bzw. der damit verbundenen letzten Tranche in Höhe von € 1.297 Tsd. und den Verkauf von Wertpapieren in Höhe von € 1.047 Tsd.
Im Bereich der immateriellen Vermögensgegenstände wurden Investitionen für die Neu- bzw. Weiterentwicklung des Projektes Smartbroker in Höhe von € 4.945 Tsd. getätigt. Darin enthalten sind andere aktivierte Eigenleistungen in Höhe von € 244 Tsd.
Die getätigten Investitionen im Bereich der Sachanlagen betreffen im Wesentlichen Neuanschaffungen im Bereich Hardware.
Im Bereich der Finanzanlagen wurden folgende Investitionen in verbundene Unternehmen/Beteiligungen getätigt:
| Name | Anteil in % gesamt | Art |
|---|---|---|
| ABC New Media AG, Zürich, Schweiz | 100 % | Nachgelagerte Kaufpreiszahlung |
| FinMarie GmbH, Berlin | 17 % | Kaufpreis |
| wallstreet:online Publishing GmbH, Berlin | 90 % | Verkauf |
| wallstreet:online capital AG, Berlin | 96 % | Kapitalerhöhung und Zukauf |
Im Geschäftsjahr 2021 wurden Wertpapiere verkauft. Zudem wurde eine der Positionen auf ihren tatsächlichen Wert am 31. Dezember 2021 abgewertet.
Zum 31. Dezember 2021 wurde aus Vorsichtsgründen das Darlehen an die Mint Asset GmbH um € 29 Tsd. abgewertet. Zudem wurden die Beteiligungen an der crumbl AG i. L. und an der wallstreet:online Corporate Finance AG um € 83 Tsd. auf den aktuellen Bankbestand abgewertet. Diese Beteiligungen sind nicht operativ tätig.
Im Jahr 2021 waren durchschnittlich 196 Mitarbeiter beim wallstreet:online Konzern beschäftigt.
Der Zuwachs ergibt sich zu annähernd gleichen Teilen aus der Neueinstellung von Mitarbeitern und dem Zukauf der wallstreet:online capital AG.
| Jahresdurchschnitt | |
|---|---|
| 2021 | 2020 | Änderung | |
|---|---|---|---|
| Anzahl Mitarbeiter | 195,5 | 107 | +88,5 |
Im Jahr 2021 waren durchschnittlich 43 Mitarbeiter bei der wallstreet:online AG einschließlich vier Vorstände beschäftigt.
| 2021 | 2020 | Änderung | |
|---|---|---|---|
| Anzahl Mitarbeiter | 43 | 37 | +6 |
Werte inkl. Vorstände und Studenten Werte inkl. Vorstände und Studenten
Die Gruppe blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2021 zurück. wallstreet:online erzielte einen neuen Umsatzrekord und erfüllte die operativen Ziele hinsichtlich des Kundenwachstums für den Smartbroker. Die Investitionen in die Neukundengewinnung für den Smartbroker lagen bei € 12,9 Mio. und ermöglichten der WOC die Eröffnung von 120.000 neuen Wertpapierdepots.
wallstreet:online nutzte 2021 auch, um die Markteinführung von Smartbroker 2.0 im zweiten Halbjahr 2022 vorzubereiten. Dieses Projekt bedeutet nicht nur die Einführung einer eigenen Trading-App und die Schaffung eines komplett neuen, verbesserten Nutzererlebnisses, sondern auch tiefgreifende Optimierungen sowohl in der IT als auch im kommerziellen Geschäftsmodell. Der Konzern investiert insgesamt rund € 20 Mio. in die neue Trading-Plattform, die große Teile der Brokerage-Wertschöpfungskette internalisiert. Rund 40 % davon fielen im Jahr 2021 an, wobei der Großteil kapitalisiert wurde (€ 6,4 Mio.). Die positive Entwicklung des Mediengeschäfts und die erzielte Profitabilität erlauben die Innenfinanzierung dieser wichtigen Investition.
Insgesamt schloss der Konzern mit einem Verlust nach Steuern und Sondereffekten von € 0,5 Mio. Die Bilanzsumme stieg um € 24,2 Mio. auf € 75,4 Mio. Der Konzern-Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit belief sich auf € 13,9 Mio. Die Finanzmittel zum 31. Dezember 2021 betrugen € 25,5 Mio.
wallstreet:online ist in einem dynamischen Marktumfeld positioniert, konnte in den letzten Jahren starkes Wachstum verzeichnen und hat sich zum Ziel gesetzt, auch weiterhin nachhaltig profitabel zu wachsen und getroffene Prognosen einzuhalten. Das Unternehmen blickt auf eine mehr als 20-jährige Firmengeschichte zurück und ist seit 2006 börsennotiert im Freiverkehr der Frankfurter Börse. Das gewonnene Know-How, die Branchenkenntnis und das dichte Partnernetzwerk, das in dieser Zeit aufgebaut werden konnte, erlauben es dem Unternehmen, die aus der unternehmerischen Tätigkeit erwachsenden Chancen zu erkennen und zu realisieren.
Die Angaben zum Chancen- und Risikomanagement gelten sowohl für den Konzern als auch für die Muttergesellschaft, sofern nicht gesondert vermerkt.
wallstreet:online etablierte sich seit der Gründung 1998 durch organisches und anorganisches Wachstum, laufende Investitionen in das Produktangebot und die unternehmensinterne Entwicklung eigener Medienplattformen zum größten verlagsunabhängigen Finanzportalbetreiber im deutschsprachigen Europa. 2019 wurde gemeinsam mit der mittlerweile 100%igen Tochtergesellschaft wallstreet:online capital AG der digitale Full-Service Broker Smartbroker auf den Markt gebracht – ein Unternehmen, das seinerseits wiederum auf eine erfolgreiche Geschichte von Produkt- und Innovationsführerschaft zurückblickt.
Das Unternehmen profitiert von den oben genannten Marktentwicklungen, da der Zielmarkt der privaten Geldanlage in börsennotierte Titel an sich wächst und innerhalb des Segmentes eine Marktbewegung zu digitalen, kostengünstigen Anbietern zu beobachten ist, die vermehrt von selbst entscheidenden Investoren eingesetzt werden. Mit dem Smartbroker und dem Fondsdiscount-Angebot wird ein Spektrum bevorzugter Anlageklassen und -formen (Aktien, Fonds, ETFs; Direktanlage, Sparpläne) angeboten und das Unternehmen unterstützt Anleger bei der Entscheidungsfindung durch die Kombination aus Information (Börsenportale) und Transaktion (Brokerage-Plattformen). Das Unternehmen geht von einer weiterhin positiven Marktentwicklung aus. Digitale, kostengünstige Lösungen erlauben eine gezielte Produktgestaltung und Kundenansprache. Neobroker erfüllen den Anspruch, dauerhaft günstigste Konditionen anzubieten, und bieten gleichzeitig möglichst das Produktspektrum, das Anleger und Sparer von traditionellen Banken gewohnt sind. Aus Sicht des Unternehmens sind Neobroker wie der Smartbroker, die vergleichbare Leistungen zu geringen bzw. ohne Gebühren bieten, gut platziert, um Marktanteile der teureren Anbieter zu übernehmen. Der zersplitterte Bankenmarkt in Deutschland mit seinen mehr als 1.670 Kreditinstituten28 bietet den Herausforderern zudem die Möglichkeit, die eigene Marktposition leichter auszubauen als auf einem Markt, der von wenigen Teilnehmern dominiert wird.
Die Digitalisierung, die Verschiebung der Nutzergewohnheiten hin zu digitalen Medien auf App- und Webplattformen und der damit verbundene Anstieg der Werbeausgaben stellt eine Chance für das Mediengeschäft des Unternehmens dar.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Unternehmen über diversifizierte Einkommensquellen verfügt und sich dank der Produktqualität, Innovationskraft und dem Preismodell eine gesicherte Wettbewerbsposition erarbeitet hat. wallstreet:online geht davon aus, dass die Zielmärkte ausreichend Raum für langfristiges Wachstum bieten. Weitere Investitionen in die Technologie- und Produktkapazitäten sollen den Ausbau des Partner- und Kundennetzwerkes ermöglichen. Zudem bietet die engere Verzahnung der beiden Hauptgeschäftsfelder zusätzliche Wachstumschancen für den Umsatz und den Profit des Unternehmens.
Die betreffende Tochtergesellschaft wallstreet:online capital AG ("WOC") ist ein von der BaFin lizensiertes Wertpapierinstitut, das folglich den anzuwendenden gesetzlichen Bestimmungen unterliegt. Die ordnungsgemäße Geschäftsorganisation umfasst ein angemessenes Risikomanagement, welches aus Verfahren zur Ermittlung und Sicherstellung der Risikotragfähigkeit, der Festlegung von Strategien sowie der Einrichtung von Kontrollverfahren besteht, Regelungen zur jederzeitigen Bestimmung der finanziellen Lage des Instituts, ein internes Kontrollsystem sowie angemessene Sicherheitsvorkehrungen für den EDV-Einsatz.
Das Risikomanagementsystem beinhaltet die Erfassung der ausgemachten Risiken in Form einer Risikoinventur, ein Früherkennungssystem, ein Informationssystem, um relevante Informationen an die jeweiligen Entscheidungsträger weiterzuleiten, sowie ein Überwachungssystem, um getroffene Maßnahmen nachzuverfolgen und die Einhaltung sicherzustellen.
28 Deutsche Bundesbank, Statistik der Bankstellenentwicklung 2020, April 2021
Die Tochtergesellschaft hat in der gültigen Risikoinventur die folgenden Risiken als wesentlich identifiziert:
Zudem unterliegt die WOC sonstigen Risiken, die als nicht wesentlich eingestuft sind:
Auf Basis der Risikoinventur wird mindestens einmal jährlich ein Risikoprofil erstellt, das die Einzelrisiken aufführt, die nach Wesentlichkeit beurteilt werden. Das Risikoprofil wird anlassbezogen auch unterjährig angepasst. Es dient als Grundlage für die Erstellung der Risikostrategie, die festlegt, wie mit den identifizierten Risiken umgegangen wird. Für die als wesentlich identifizierten Risikokategorien wird eine Risikostrategie (Teilstrategie) definiert, um die Risiken je nach Beurteilung und Möglichkeit zu akzeptieren, zu reduzieren oder zu vermeiden. Die Verantwortung für die Erstellung und Durchsetzung der Risikostrategie liegt beim Vorstand der WOC.
Die Tochtergesellschaft WOC unterliegt dem Risiko, das aufsichtsrechtlichen Mindestkapitals nach § 17 Abs. 1 WpIG zu unterschreiten sowie eine fehlende angemessene Eigenkapitalausstattung gemäß der EU-Richtlinie IFD (Investment Firm Directive) aufzuweisen.
Die WOC fasste die strategische Entscheidung, bis auf Weiteres keine Dividenden auszuschütten.
Zur Finanzierung des Wachstums der WOC und um die Anforderungen der gegenwärtigen BaFin-Lizenz und der kommenden Lizenzerweiterung zu erfüllen, steht es der Gesellschaft außerdem offen, ihr Eigenkapital zu erhöhen.
Zuletzt erhöhte die WOC ihr Eigenkapital im Jahre 2020 um 581 T€ und im Dezember 2021 um 7.985 T€. Zum Jahresende 2021 betrugen die Eigenmittel 7.146 T€.
Alle erforderlichen Kennzahlen werden im Rahmen der monatlichen Abschlüsse berechnet und geprüft. Die Vorgaben hinsichtlich Eigenmittelausstattung und Liquiditätsanforderungen waren zum Jahresende und jederzeit unterjährig erfüllt.
Das Adressenausfallrisiko beinhaltet das Risiko, vereinbarte Vergütungen, Provisionen und im Allgemeinen Forderungen der WOC nicht, nicht fristgerecht oder nicht in voller Höhe zu erhalten.
Die Tochtergesellschaft erhält laufende Zahlungen und Gutschriften von Emissionshäusern und Kooperationsbanken. Die Überprüfung der Eingänge, Abgleich mit den Forderungen und Mahnung von ausstehenden Zahlungen unterliegen einem genau definierten Prozess.
Der Forderungsbestand wird regelmäßig unter Beachtung der Altersstruktur und etwaiger Klumpenrisiken geprüft. Banken sind in der Analyse ausgenommen, da das Risiko aufgrund der Reglementierung, Bonitätsbewertung und langfristigen Verträge sehr gering ist. Nichtsdestotrotz wird dem latenten Ausfallrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung aller Forderungen inklusive der Banken und dem größten Kooperationspartner DAB in Höhe von 1 % Rechnung getragen.
Das Liquiditätsrisiko ist das Risiko, den Zahlungsverpflichtungen nicht oder nicht fristgerecht nachkommen zu können.
Die Tochtergesellschaft WOC finanziert sich ausschließlich über Eigenkapital. Es erfolgt täglich eine Prüfung der finanziellen Situation und monatlich eine Abstimmung mit dem aufgestellten Liquiditätsplan. Zusätzlicher Liquiditätsbedarf, etwa für Investitionen in das Produktangebot, wie sie für die Entwicklung von Smartbroker 2.0 getätigt werden, wird in der Regel durch zusätzliche Kapitalerhöhungen gedeckt.
WOC verfügt zusätzlich über eine Kooperationsvereinbarung mit der Muttergesellschaft WSO, die eine Übernahme eines Großteils der Kosten für das Marketing und die Forschung für den Smartbroker vorsieht.
Das operationelle Risiko ist die Gefahr von Verlusten, die infolge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren, Mitarbeitern/Schlüsselpositionen und Systemen oder externer Ereignisse wie Pandemien oder Systemabhängigkeiten eintreten können. Die Risiken werden in die Bereiche Systeme, Mitarbeiter, interne Verfahren und neue Produkte gegliedert.
WOC verfügt über ein Organisationshandbuch, welches unter anderem die Unternehmensorganisation, die Geschäftstätigkeit, Regelungen für Mitarbeiter, wichtige Grundsätze, Prozesse und Funktionen (etwa die Interne Revision, Compliance-Funktion, Beschwerdemanagement), Vorgaben zur Geldwäsche- und Betrugsprävention und das Risikomanagement beschreibt. Das Handbuch ist allen Mitarbeiter zugänglich, für alle gültig und bietet Informationen zu den internen Abläufen, den Verantwortlichkeiten und Kompetenzen, den einzuhaltenden gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen Vorschriften sowie zu den Verhaltensregeln und -pflichten, den Arbeitsabläufen und -anweisungen. Die Mitarbeiter werden laufend geschult, um die regulatorischen Anforderungen zu erfüllen.
Bei der Einführung neuer Produkte wird zudem ein mehrstufiger Prozess angewandt, der sicherstellt, dass Qualitätsanforderungen, Budgetplanungen, Produktkonzepte eingehalten und der Risikogehalt der geplanten Tätigkeit auf das Gesamtrisikoprofil der WOC einbezogen werden.
Die Betriebsrisiken umfassen die Gefahr der Störung oder der Unterbrechung der Betriebsabläufe durch externe Faktoren und höhere Gewalt (z. B. Sabotage, Naturkatastrophen, Pandemien, Krieg) bzw. Risiken, die sich aus den Auslagerungen wichtiger Geschäftsprozesse an Dritte ergeben.
Die Tochtergesellschaft verfügt über eine Geschäftskontinuitätsplanung, die etwaige Störungen evaluiert und eine geeignete Reaktion festlegt, um eine kontinuierliche Verfügbarkeit der Prozesse und Ressourcen zu gewährleisten. Redundant ausgelegte interne und externe Sicherungsserver werden geographisch getrennt betrieben. Regelmäßige Wiederherstellungstests der wesentlichen und zeitkritischen Systeme bieten zusätzliche Sicherheit. Außerdem wurden zahlreiche Systeme, durch die Risiken auftreten können, in den letzten Jahren ausgelagert bzw. auf neuen Servergruppen (sog. Clustern) virtualisiert und zwecks verbesserter Ausfallsicherheit auf mehrere Rechenzentren verteilt.
Wichtige Kooperationen, die entscheidend für den Geschäftserfolg der WOC sind, werden gesondert betreut und mit ausreichendem Risikokapital versehen – darunter vor allem die Kooperation mit DAB. Diese wird mit der Einführung der eigenen Trading-Infrastruktur Smartbroker Cloud Platform sukzessive abgelöst. Die Tochtergesellschaft schafft alle nötigen technischen, organisatorischen und rechtlichen Voraussetzungen, um die Prozesse intern abzubilden und den damit zusammenhängenden identifizierten Risiken entsprechend zu begegnen.
Die Unternehmensgruppe traf 2021 die strategische Entscheidung, weite Teile der Brokerage-Wertschöpfungskette zu internalisieren und das Produktangebot von Smartbroker zu erweitern. Smartbroker 2.0 soll 2022 eingeführt werden und ist eine Brokerage-Plattform, die die Teilbereiche Transaktionsplattform, Kundendatenbank und das depotführende System von der bisherigen Kooperationsbank DAB in den Einflussbereich der WOC verlegt. Eine Verzögerung des Projekts, ein Überschreiten der veranschlagten Projektkosten oder gar eine Nicht-Umsetzung wäre mit Risiken für die künftige Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft verbunden. Die Details der Migration der Kundenbestände auf das neue System befinden sich derzeit in Abstimmung mit der DAB.
Zudem stellt die Lizenzerweiterung zum depotführenden Wertpapierinstitut durch die BaFin eine Voraussetzung für die Markteinführung des Smartbroker 2.0 dar. Der Zeitpunkt der Lizenzerteilung liegt außerhalb des Einflusses der Gesellschaft.
Unter dem Haftungsrisiko subsumiert die Tochtergesellschaft WOC die Risiken aus der Haftungsübernahme für die Vermittlung von Finanzprodukten sowie dem Angebot von Brokerage-Dienstleistungen.
Im Geschäftsfeld Transaktion wurden die Kernprozesse 2021 durch die Kooperationsbank DAB erfüllt. Auf die Gesellschaft entfielen dadurch nur geringe Haftungsrisiken, etwa im Zusammenhang mit Zahlungen, die aus Kulanzgründen an Kunden geleistet wurden.
Im Bereich der Anlagevermittlung kann es trotz der Bestätigung des vermittelten Kunden, dass keine Auskunftsverträge mit Haftungsfolgen im rechtlichen Sinne geschlossen werden, zu Haftungsforderungen gegenüber der WOC kommen, obwohl keine individuelle Anlageberatung betrieben wird.
Der Umgang mit Kundenbeschwerden und Haftungsforderungen erfolgt unverzüglich und ist in Form eines Beschwerdemanagements geregelt. Mitarbeiter sind dazu angehalten, etwaige Vorgänge unverzüglich an den Beschwerdeverantwortlichen weiterzuleiten. Die verwendeten Haftungsausschlüsse werden laufend aktualisiert und durch externen Rechtsbeistand geprüft.
wallstreet:online ist als Werbetechnologieunternehmen und Anbieter von Software-Lösungen auf die durchgehende Verfügbarkeit seiner IT-Systeme, technologischen Infrastruktur und Kommunikationssysteme angewiesen. Jegliche Unterbrechung könnte zu Umsatz- oder Kundenverlust sowie zu Reputationsschäden führen. Systemunterbrechungen könnten etwa auf äußere Umstände, höhere Gewalt, Cyber-Angriffe oder Computerviren zurückgehen. Das Unternehmen setzt zur Risikominimierung auf den Einsatz von Firewalls, redundanten Serverstrukturen, ein durchgehendes System-Monitoring, den Einsatz von Software namhafter Drittanbieter in den Bereichen, in denen die Entwicklung nicht selbst erfolgt, sowie relevante Mitarbeiterschulungen.
Zudem bewegt sich das Unternehmen in einem dynamischen Marktumfeld, das geprägt ist von technologischen Neuerungen und sich rasch ändernden Produktstandards und -anforderungen. Neue oder verbesserte Produkte und Technologien von Mitbewerbern könnten die Marktposition von WSO schwächen oder die Platzierung ihrer Produkte erschweren (z. B. Ad Blocking). Um dem Entgegenzuwirken, setzt das Unternehmen auf kontinuierliche Investitionen in das Produktangebot und stimmt dieses bestmöglich auf die aktuellen und antizipierten Anforderungen seiner Kunden und Partner ab.
Im Bereich Portalgeschäft ist das Unternehmen in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld tätig. Derzeitige oder künftige Mitbewerber könnten über eine höhere Kapitalausstattung verfügen und diese einsetzen, um ihre Marktposition auf Kosten von WSO auszubauen. Neue Markttrends könnten das Angebot von WSO weniger attraktiv oder schlimmstenfalls obsolet machen. Auf Seiten des Werbegeschäfts könnten große, marktbestimmende Unternehmen fundamentale Marktdynamiken ändern, die den Einsatz der Produkte von WSO erschweren oder verhindern (z. B. Einführung neuer Richtlinien zum Datenschutz von App-Usern und den Einsatz von Tracking zum Zwecke der Platzierung gezielter Werbung durch Apple; geplante Beendigung der Nutzung von Cookies von Drittanbietern im Browser Chrome durch Google). In dem Geschäftsfeld Transaktion könnte die Adaption des Produktangebots traditioneller Banken in Anlehnung an die Neobroker zur weiteren Verschärfung des Wettbewerbs führen (etwa app-basierte Brokerage-Lösungen, Angleichung der Gebührenstrukturen etc.)
Eine allgemeine Verschlechterung des wirtschaftlichen Umfelds, Rezessionstendenzen oder eine anhaltend schwache Performance der Aktienmärkte, könnten dazu führen, dass Partner ihre Werbeinvestitionen einschränken und Nutzer die Produkte von WSO in geringerem Ausmaß oder gar nicht nutzen. Gesondert hervorzuheben ist hierbei die weitere Entwicklung der Covid-19-Pandemie und ihre Auswirkungen auf die Weltwirtschaft, die eine negative Entwicklung der Konjunktur bedingen könnte.
WSO blickt auf eine lange Firmengeschichte zurück und etablierte ein breit gefächertes Produktspektrum mit gut diversifizierten Einnahmequellen. Die erzielten Gewinne werden eingesetzt, um die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu fördern. Die engen Kundenbeziehungen und die langjährige Expertise von WSOs Produkt- und Managementteams ermöglichen die Früherkennung von Trends und Marktänderungen.
Die Gruppe unterliegt bei der Ausübung ihrer Geschäftstätigkeit einer Vielzahl an gesetzlichen Vorschriften und Normen. Die Einführung neuer Richtlinien, etwa im Bereich des Datenschutzes oder der Rückvergütung von Handelsplätzen und Emissionshäusern an Banken und Broker ("payment for order flow"), könnte negative Auswirkungen auf die Ertragskraft des Unternehmens haben.
WSO erfüllt sämtliche bestehenden Gesetze und Regularien und stellt die notwendigen Ressourcen zur Verfügung, um die Einhaltung nachhaltig zu gewährleisten und rasch auf etwaige Änderungen in den äußeren Rahmenbedingungen reagieren zu können. Betreffende Themen werden in den firmeninternen Abteilungen Legal, Compliance, Governance und Datenschutz bearbeitet. Den operativen Risiken im Werbegeschäft wird mit entsprechenden Disclaimern begegnet. Diese werden regelmäßig auf Richtigkeit und Vollständigkeit überprüft, auch unter Zuhilfenahme von externem Rechtsbeistand. Wesentliche Rechtsgeschäfte werden ebenfalls von externen Rechtsanwälten mitbetreut. Die Gruppe verfügt über ausreichenden Versicherungsschutz, um sich gegen mögliche Haftungsrisiken abzusichern. Zum Zeitpunkt des vorliegenden Berichts war die Gruppe an keinen Gerichtsverfahren beteiligt, die das Potenzial hätten, wesentlich auf das Geschäftsergebnis einzuwirken.
Um die Profitabilität des Unternehmens zu erhalten und weiter auszubauen, ist das Unternehmen darauf angewiesen, sein Kundennetzwerk zu erweitern, bestehende Kundenbeziehungen zu erhalten und die Vermarktung seiner Produkte weiterhin erfolgreich fortzuführen. Die Marktentwicklung und der Konkurrenzdruck könnten zu sinkenden Umsatz- und Gewinnmargen führen. Zudem ist das Unternehmen von der Zahlungsmoral seiner Kunden abhängig. Die Forderungen sind in der Regel unbesichert und resultieren aus Umsätzen, die überwiegend mit Kunden mit Sitz in Europa generiert werden. Vor allem die Forderungen aus den Werbeumsätzen können im Jahresverlauf entlang der natürlichen Saisonalität des Werbemarktes schwanken. Zusätzlich sind diese Einnahmen vom allgemeinen Zustand der Kapitalmärkte abhängig.
Das Unternehmen hält ausreichend Liquidität vor, um die Working-Capital-Anforderungen zu erfüllen. Zum Jahresende 2021 belief sich der Cash-Bestand auf Konzernebene auf € 25,5 Mio.
Um auch im Falle einer kurzfristigen negativen Geschäftsentwicklung über ausreichend Liquidität zu verfügen, hält das Unternehmen in der Regel einen positiven Barbestand vor. Daneben bestehen zum Berichtszeitpunkt ungenutzte Kreditlinien mit mehreren Jahren Restlaufzeit und Zugang zu externen Finanzierungsmöglichkeiten zu marktüblichen Konditionen. Eine mögliche negative Entwicklung der Finanzmärkte könnte die (Re-)Finanzierung zu annehmbaren Konditionen erschweren oder verhindern. Der Aktienkurs der WSO-Aktie wies seit der Erstnotierung erhebliche Schwankungen aus und dürfte auch in Zukunft volatil bleiben. Die allgemeinen Schwankungen des Aktienmarkts – gerade Technologiewerte weisen oft signifikante Fluktuation in Preis und Handelsvolumen auf – können den Kurs der WSO-Aktie unabhängig von den tatsächlichen Geschäftsergebnissen beeinträchtigen.
Das Unternehmen bestätigt, für die laufende Periode über ausreichend Finanzmittel zu verfügen, um die bestehende Geschäftstätigkeit und die geplanten Produktinvestitionen umsetzen zu können. Außerdem verfügt WSO über langjährige, vertrauensvolle Geschäftsbeziehungen zu ihren Hausbanken und geht folglich davon aus, dass bestehende Kreditlinien auf Wunsch verlängert oder neue Kreditrahmen abgeschlossen werden können.
Der Unternehmenserfolg der WSO-Gruppe hängt zu großen Teilen von der Fähigkeit ab, talentierte Mitarbeiter und Fachpersonal mit Branchenkenntnis für das Unternehmen gewinnen und langfristig beschäftigen zu können. Der Arbeitsmarkt ist speziell im Bereich Technologie sehr umkämpft und die Nachfrage nach Experten etwa im Bereich der Programmierung oder dem Produktmanagement anhaltend hoch. Können wichtige Schlüsselpositionen nicht rechtzeitig besetzt werden oder sollte sich eine größere Anzahl an Mitarbeitern in einer kurzen Zeitspanne dazu entschließen, das Unternehmen zu verlassen, könnte dies zu erheblichen Einschränkungen in den Betriebsprozessen führen.
WSO setzt unter anderem auf branchenübliche Vergütung inklusive leistungsbezogener variabler Elemente sowie ein umfassendes Angebot an zusätzlichen Leistungen. Das Unternehmen ist bestrebt, eine hochmoderne Arbeitsumgebung zu schaffen und mobiles Arbeiten abhängig von den Anforderungen der jeweiligen Rolle zu ermöglichen. Zudem sollen unternehmensinterne Schulungsmaßnahmen sicherstellen, dass kritische Positionen stets mit Stellvertretern abgesichert sind.
Sämtliche Planungen und zukunftsgerichtete Aussagen beruhen auf Annahmen und unterliegen naturgemäß Risiken und Unsicherheiten. Die regelmäßige Überprüfung dieser Annahmen durch den Vorstand soll die Früherkennung etwaiger Abweichungen und die Durchsetzung von Gegenmaßnahmen ermöglichen. Das Erreichen der ambitionierten Umsatz- und Profitabilitätsziele für 2022 und der weiteren Geschäftsvision in den Folgejahren hängen unter anderem von der Einführung der neuen IT-Infrastruktur und Überarbeitung des Frontends für den Smartbroker ab, dem erfolgreichen Ausbau des Redaktionsnetzwerks der wallstreet:online AG sowie dem Erhalt und der Erweiterung des Netzwerks an lukrativen Werbepartnern.
Volkswirtschaftliche Rahmenbedingungen und die Entwicklung der hiesigen und weltweiten Wirtschaft haben maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung der Werbeund Finanztechnologie-Branche. Die COVID-19-Pandemie zeigte, welchen Einfluss umfassende Eindämmungsmaßnahmen auf die wirtschaftliche Entwicklung haben können. Eine erneute Zunahme des Infektionsgeschehens und Wiederaufnahme von Lockdown-Bestimmungen könnten Auswirkungen auf die wirtschaftliche Erholung, verfügbare Werbebudgets und das Interesse von Privatanlegern an Investitionen am Kapitalmarkt haben. Wenngleich derartige Krisen zum Anstieg der Volatilität und damit kurzfristig zur Zunahme in der Anzahl der Wertpapiertransaktion führen kann, besteht die Gefahr eines längerfristigen negativen Marktumfelds, was abträgliche Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft haben könnte. Ähnliches gilt für den Krieg in der Ukraine (2022).
Die Gesellschaft prüft äußere Einflüsse und antizipiert mögliche Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit bestmöglich.
Das Risikomanagement ist ein integraler Bestandteil der Unternehmensführung der wallstreet:online Gruppe. Der Vorstand zeichnet sich verantwortlich für die Einführung, Aktualisierung und Umsetzung des Risikomanagementsystems. Seine Wirksamkeit wird vom Aufsichtsrat überwacht.
Das bei der Gesellschaft implementierte Risikomanagementsystem analysiert aktuelle Entwicklungen in allen Bereichen der Gesellschaft und vergleicht diese mit den Planungen. Im Falle etwaiger Abweichungen werden Pläne zur zügigen Umsetzung von Gegenmaßnahmen eingeleitet. Der Vorstand informiert sich monatlich über die Ertrags- und Liquiditätssituation der Gesellschaft und laufend zur allgemeinen Geschäftslage. Die Steuerung der Gesellschaft ist darauf ausgerichtet, Wachstum und Wertsteigerung mit vertretbaren Risiken zu erzielen.
Der Aufsichtsrat wird in seinen Sitzungen regelmäßig zu bestehenden Risiken und Gegenmaßnahmen infor miert und erhält einen detaillierten Überblick über die finanzielle Entwicklung der Gesellschaft und andere wichtige Kennzahlen für die Einzelgesellschaften der Gruppe als auch für die Muttergesellschaft. Dies sind insbesondere Umsatz, Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, Liquiditätsstatus und die Bruttomarge bestimmter Produkte.
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts waren für den Vorstand weder für Einzelgesellschaften noch für den Konzern bestandsgefährdende Risiken oder Liqui ditätsrisiken mit Einfluss auf die Vermögens-, Finanzund Ertragslage der Gruppe erkennbar.
Zudem soll das interne Kontrollsystem die Ordnungs mäßigkeit der Rechnungslegung der Gruppe und des Konzerns sicherstellen, um das Ziel zu erfüllen, mit der Finanzberichterstattung die tatsächlichen Verhältnisse hinsichtlich Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens abzubilden. Auch hierfür liegt die opera tive Verantwortung beim Vorstand, der durch die kaufmännische Unternehmensleitung unterstützt wird.
Das Kontrollsystem umfasst die Prozesse des Finanzund Rechnungswesens sowie andere Unternehmensprozesse, die für die Erstellung des Jahres- und Konzernabschlusses benötigte Informationen liefern. Das Vier-Augen-Prinzip, Funktionstrennung, EDV-gestützte Zugriffsbeschränkungen und Kontrollen, standardisier te Finanzbuchhaltungsprozesse und einheitliche Bilan zierungsstandards sind wichtige Säulen der ordnungs gemäßen Durchführung.
Insgesamt sind weder für die Einzelgesellschaft noch für den Konzern bestandsgefährdende Risiken noch Li quiditätsrisiken mit Einfluss auf die Vermögens-, Finanzund Ertragslage aus heutiger Sicht erkennbar.
Die positive Entwicklung der letzten Jahre soll auch 2022 fortgeführt werden. Sowohl interne Unternehmensinitiativen als auch externe langfristige Marktentwicklungen versetzen die Gruppe in die Lage, weiterhin von der Digitalisierung und dem Trend zum selbstständigen Vermögensaufbau zu profitieren.
Web. Damit nehmen auch die Werbeausgaben in diesen Medien zu.
Die Verbindung aus Information und Transaktion gewinnt mit zunehmender Anzahl an selbst entscheidenden Anlegern und Sparern an Bedeutung, da die Recherche zu einzelnen Werten und die Analyse von Markttrends vielen als Grundlage für Investitionsentscheidungen dienen.
All diese Faktoren bedingen das nachhaltige Wachstum der Zielmärkte, die WSO bearbeitet. Das Unternehmen hat eine umfassende Produkt-Roadmap und abgestimmte Vermarktungsstrategien entwickelt, um das Marktpotenzial durch den Ausbau bestehender Kundenbeziehungen und die Erweiterung des Partnernetzwerks weiter zu erschließen.
Aufgrund der insgesamt positiven Marktaussichten für den Bereich Online-Brokerage als auch für digitale Medien und Werbung, kombiniert mit den darauf abgestimmten Geschäftsinitiativen, prognostiziert das Management der WSO ein wesentliches Umsatzwachstum auf Konzernebene für das Gesamtjahr 2022. Zusätzlich zu den im Risikobericht genannten Faktoren und Unsicherheiten ist momentan allerdings unklar, wie sich die weiteren Entwicklungen im Krieg in der Ukraine auf die Wirtschaft in Europa, die Volatilität der Finanzmärkte und die Geschäftstätigkeit der Gruppe auswirken werden. Obwohl das Budget 2022 und damit die nachfolgend beschriebene Guidance unter dem Eindruck des beginnenden Krieges verabschiedet wurden, beruht die Planung zum überwiegenden Teil auf Annahmen und Sichtweisen, die vor dem Überfall auf die Ukraine getroffen wurden, und die sich daher mit fortschreitenden Kriegsgeschehen als überholt herausstellen könnten.
Die Gruppe rechnet für 2022 mit einem Umsatz zwischen €62 Mio. und € 67 Mio. Das operative EBITDA nach den Kundengewinnungskosten soll sich auf €10 Mio. bis € 12 Mio. belaufen. Mit geplanten Kosten für die Neukundengewinnung in Höhe von ca. € 6 Mio. läge das operative EBITDA vor diesen Kosten zwischen €16 Mio. und € 18 Mio. Neben der Steigerung in der Profitabilität legt das Unternehmen großen Wert auf die Einhaltung und Ausweitung der Eigenkapitalquoten über den gesetzlichen Standard hinaus und die Sicherstellung eines durchgehend komfortablen Liquiditätsniveaus.
Dabei ist hervorzuheben, dass die Einführung des Smartbrokers 2.0 und der damit verbundenen neuen Smartbroker Cloud Plattform das bedeutendste Projekt darstellt. Aufgrund der geplanten Umsetzung im zweiten Halbjahr wird es nur bedingt zum Umsatzwachstum im Jahr 2022 beitragen können. Gleichzeitig wird der Aufbau erhebliche Anlaufkosten verursachen, die im Jahr 2022 noch nicht in entsprechenden Umsätzen – u.a. durch die resultierende Erweiterung der Wertschöpfungskette – resultieren werden. Es stellt jedoch eine wesentliche Investition sowohl in das langfristige Umsatzwachstum als auch in die Ertragskraft der Gesellschaft dar.
| in € Mio. | 2022F1 | |
|---|---|---|
| Umsatz | 62,0 - 67,0 | |
| davon Transaktion | 27,0 - 29,0 | |
| davon Media | 35,0 - 38,0 | |
| Operatives EBITDA vor CAC | 16,0 - 18,0 | |
| Operatives EBITDA nach CAC | 10,0 - 12,0 |
CAC = client acquisition cost, Kundengewinnungskosten
1 2022F: Prognose auf Grundlage aktueller Annahmen und Planungen, vorbehaltlich Risiken und Ungewissheiten
Die Planung basiert auf der Annahme, dass das gesamte Wachstum von dem Transaktionsgeschäft ausgeht, wobei für das Mediengeschäft stabile Umsatzmargen vorhergesehen werden. Im Brokerage plant die Gesellschaft mit einem Kundenwachstum von 55 Tsd. zusätzlichen Wertpapierdepots in 2022, wobei der Großteil wie auch in 2021 auf den Smartbroker entfallen wird.
Die Unternehmensgruppe fasste die strategische Entscheidung, die Investitionen in die Neukundengewinnung für den Smartbroker in 2022 im Vergleich zum Vorjahr proaktiv für eine kurze Zeitspanne einzuschränken. Daher ist die Planung der Neukunden bewusst bei knapp der Hälfte der 120.000 in 2021 eröffneten Smartbroker-Depots angesetzt. Hintergrund ist die bevorstehende Markteinführung der Smartbroker Cloud Plattform, die nicht nur äußerlich eine Generalüberholung der derzeitigen Nutzeroberfläche und den Launch der Smartbroker-App bedeutet, sondern auch die Depoteröffnung, Depotführung, das Orderrouting und weitere Teile der Transaktionsabwicklung internalisiert. Nach Inbetriebnahme des neuen Systems, die für das zweite Halbjahr 2022 geplant ist, werden umgehend alle Neukundenanträge im Smartbroker 2.0 umgesetzt. Zudem sollen die meisten Bestandskunden im Laufe 2022 und 2023 in das neue System migriert werden. Um den Übergang so reibungslos wie möglich zu gestalten und Neukunden nicht kurz nach ihrer Anmeldung einer Systemumstellung zuführen zu müssen, verlagert das Unternehmen einen Teil der Anstrengungen rund um die Neukundengewinnung auf das Jahr 2023. Zudem werden die Kosten der Neukundengenerierung im neuen System unter dem bisherigen Niveau liegen.
Aufgrund der nachhaltig positiven Marktresonanz des Produkts Smartbroker und der festen Überzeugung, die Marktposition des Smartbrokers mit dem Re-Launch nochmals deutlich verbessern zu können, sieht der Ausblick auf 2023 und die folgenden Jahre einen Anstieg in der Neukundengewinnung wesentlich über dem Niveau von 2022 vor. Faktoren wie das verwahrte Vermögen, das sich auf etwas mehr als € 10 Mrd. steigern soll, und die Kundenbindung, die nach wie vor auf hohem Niveau bleiben soll, spielen daher eine übergeordnete Rolle.
Während Marktfaktoren wie die Volatilität, die außerhalb des Einflussbereiches der Gruppe liegen, die Anzahl der Neukunden oder Transaktionen pro Kunde beeinflussen können, positioniert sich WSO als langfristiger Partner für Privatanleger, um die Umsetzung ihrer Anlagestrategien und die langfristige, selbstständige Vermögensverwaltung zu ermöglichen und zu erleichtern.
Die oben genannten Informationen beziehen sich auf den Konzern. Für die Einzelgesellschaft plant die Unternehmensführung auf Basis eines soliden Börsenumfelds mit einer stabilen organischen Entwicklung für das Mediengeschäft. Der Umsatz soll 2022 zwischen
€ 18,5 Mio. und € 21,5 Mio. liegen, was im Mittelwert einem Umsatzrückgang von ca. 11 % entspräche (2021: € 22,5 Mio.). Der Rückgang ist einzig auf die Verlagerung der Umsätze im Transaktionsbereich, die zum Teil der wallstreet:online AG zugerechnet wurden, auf andere Unternehmen des Konzerns zurückzuführen.
Die zugrundeliegende Ertragskraft soll auch 2022 in den weiteren Ausbau der Marktposition des Brokerage-Angebots, allen voran des Smartbroker 2.0, investiert werden. Trotz umfangreicher Aufwände für die weitere Entwicklung des Neobrokers rechnet das Unternehmen wieder mit einem deutlich positiven EBITDA für wallstreet:online AG im Jahr 2022, das leicht über dem Vorjahresniveau, im einstelligen Millionenbereich, liegen soll.
Gemäß § 312 AktG haben wir einen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgestellt, der mit der folgenden Erklärung gemäß § 312 Abs. 3 AktG abschließt:
"Über die im Abhängigkeitsbericht genannten Sachverhalte hinaus, sind keine Rechtsgeschäfte durchgeführt worden oder Maßnahmen auf Veranlassung oder im Interesse des herrschenden oder damit verbundenen Unternehmen getroffen oder unterlassen worden.
Die wallstreet:online AG hat nach den Umständen, die uns in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem das Rechtsgeschäft vorgenommen oder die Maßnahme getroffen oder unterlassen wurde, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten und ist dadurch, dass die Maßnahme getroffen oder unterlassen wurde, nicht benachteiligt worden."
Berlin, 12. Mai 2022
Der Vorstand der wallstreet:online AG
Matthias Hach
Michael Bulgrin Oliver Haugk
Roland Nicklaus Stefan Zmojda
| Konzern-Bilanz zum 31. Dezember 2021 | Anlage 1 |
|---|---|
| Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 2021 | Anlage 2 |
| Konzern-Kapitalflussrechnung 2021 | Anlage 3 |
| Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung 2021 | Anlage 4 |
| Anhang zum Konzernjahresabschluss 31. Dezember 2021 | Anlage 5 |
| Anlage zum Anhang - Konzern-Anlagespiegel | Anlage 6 |
| Anlage zum Anhang - Konzern-Kreditspiegel | Anlage 7 |
in EUR
| AKTIVA | 31.12.2021 | 31.12.2020 |
|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | 40.602.063,94 | 28.788.924,11 |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 37.469.370,48 | 20.473.276,35 |
| 1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte |
487.758,00 | 812.932,00 |
| 2. Entgeltlich erworbene Lizenzen, Software und ähnliche Rechte und Werte | 8.025.130,65 | 8.227.989,75 |
| 3. Geschäfts- oder Firmenwert | 22.591.628,86 | 11.432.354,60 |
| davon aus Kapitalkonsolidierung | 22.053.904,86 | 10.826.357,96 |
| 4. Software in Entwicklung | 6.364.842,72 | 0,00 |
| II. Sachanlagen | 905.128,37 | 398.083,97 |
| 1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 863.346,27 | 398.083,97 |
| 2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 41.782,10 | 0,00 |
| III. Finanzanlagen | 2.227.575,34 | 7.917.563,79 |
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,51 | 0,51 |
| 2. Anteile oder Beteiligungen an assoziierten Unternehmen | 0,00 | 5.724.015,22 |
| 3. Beteiligungen | 533.333,00 | 0,00 |
| 4. Wertpapiere des Anlagevermögens | 1.111.894,75 | 1.606.134,78 |
| 5. Sonstige Ausleihungen | 582.347,08 | 587.413,28 |
| B. Umlaufvermögen | 34.369.005,95 | 22.023.999,03 |
| I. Vorräte | 4.264,93 | 9.890,42 |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 8.839.461,74 | 7.944.263,09 |
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 6.968.406,16 | 2.800.089,75 |
| 2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht |
0,00 | 1.533.487,30 |
| 3. Sonstige Vermögensgegenstände | 1.871.055,58 | 3.610.686,04 |
| III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten | 25.525.279,28 | 14.069.845,52 |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 409.685,83 | 340.152,70 |
| Summe der Aktiva | 75.380.755,72 | 51.153.075,84 |
in EUR
| PASSIVA | 31.12.2021 | 31.12.2020 |
|---|---|---|
| A. Eigenkapital | 49.463.836,24 | 30.225.301,67 |
| I. Gezeichnetes Kapital | 15.101.252,00 | 14.382.144,00 |
| II. Kapitalrücklage | 29.272.519,81 | 10.863.355,01 |
| III. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung | 297.509,30 | 6.915,46 |
| IV. Bilanzgewinn | 4.392.505,85 | 4.952.636,41 |
| V. Fremde Anteile | 400.049,28 | 20.250,79 |
| B. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung | 40.462,16 | 0,00 |
| C. Rückstellungen | 6.113.874,94 | 2.723.947,35 |
| I. Steuerrückstellungen | 1.077.941,73 | 844.586,94 |
| II. Sonstige Rückstellungen | 5.035.933,21 | 1.879.360,41 |
| D. Verbindlichkeiten | 16.587.098,03 | 15.525.436,88 |
| I. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 5.702.159,28 | 7.501.998,05 |
| II. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 87.500,00 | 42.820,00 |
| III. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 8.880.254,99 | 1.569.445,81 |
| IV. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht |
0,00 | 104,75 |
| V. Sonstige Verbindlichkeiten | 1.917.183,76 | 6.411.068,27 |
| E. Rechnungsabgrenzungsposten | 2.300.078,29 | 1.700.087,29 |
| F. Passive latente Steuern | 875.406,06 | 978.302,65 |
| Summe der Passiva | 75.380.755,72 | 51.153.075,84 |
| in EUR | 2021 | 2020 |
|---|---|---|
| 1. Umsatzerlöse | 48.203.419,79 | 28.208.555,30 |
| 2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen Erzeugnissen |
-5.625,49 | -2.419,30 |
| 3. Andere aktivierte Eigenleistungen | 876.484,41 | 0,00 |
| Gesamtleistung | 49.074.278,71 | 28.206.136,00 |
| 4. Sonstige betriebliche Erträge | 625.950,63 | 257.064,78 |
| 5. Materialaufwand | -25.851.985,86 | -13.452.296,46 |
| Rohergebnis | 23.848.243,48 | 15.010.904,32 |
| 6. Personalaufwand | -12.637.407,87 | -7.982.028,14 |
| 7. Abschreibungen | -3.208.792,28 | -2.493.404,79 |
| 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen | -7.653.078,75 | -2.507.833,47 |
| Betriebsergebnis | 348.964,58 | 2.027.637,92 |
| 9. Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen | 280.460,88 | 56.119,33 |
| 10. Erträge aus Beteiligungen | 0,00 | 3.008.509,82 |
| 11.Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 9.147,20 | 34.173,36 |
| 12. Aufwendungen für Beteiligungen an assoziierten Unternehmen | -242.362,54 | -399.734,14 |
| 13. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens |
-191.195,00 | 0,00 |
| 14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -163.530,25 | -168.332,23 |
| Ergebnis vor Steuern | 41.484,87 | 4.558.374,06 |
| 15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -578.412,37 | -1.006.027,55 |
| davon aus der Auflösung/Bildung von latenten Steuern | 102.896,59 | -188.473,72 |
| Ergebnis nach Steuern | -536.927,50 | 3.552.336,51 |
| 16. Sonstige Steuern | 0,00 | -10,00 |
| Konzernjahresfehlbetrag/-überschuss | -536.927,50 | 3.552.336,51 |
| 17. Auf nicht beherrschende Anteile entfallender Gewinn/Verlust | -23.203,06 | 47.044,37 |
| 18. Konzerngewinnvortrag aus dem Vorjahr | 4.952.636,41 | 1.353.255,53 |
| Konzernbilanzgewinn | 4.392.505,85 | 4.952.636,41 |
ANLAGE 3
| in TEUR | 2021 | 2020 |
|---|---|---|
| Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit | 13.929 | 1.184 |
| Konzernjahresfehlbetrag/-jahresüberschuss (einschließlich Ergebnisanteile anderer Gesellschafter) |
-537 | 3.552 |
| Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens | 3.798 | 2.925 |
| Zunahme/Abnahme der Rückstellungen | 3.287 | 269 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge | 718 | 77 |
| Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie andere Aktiva, die nicht der Investitions- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind |
-2.256 | -5.744 |
| Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind |
9.031 | 2.280 |
| Zinsaufwendungen/Zinserträge | 154 | 134 |
| Sonstige Beteiligungserträge | 38 | -3.009 |
| Ertragsteueraufwand/-ertrag | 578 | 1.475 |
| Ertragsteuerzahlungen | -882 | -775 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -19.791 | -1.317 |
| Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen | -11.449 | -401 |
| Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens | 1 | 8 |
| Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen | -1.033 | -119 |
| Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens | 2.357 | 2.598 |
| Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen | -538 | -3.437 |
| Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis | -9.138 | 0 |
| Erhaltene Zinsen | 9 | 34 |
| in TEUR | 2021 | 2020 |
|---|---|---|
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | 17.165 | 4.540 |
| Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des Mutterunternehmens |
19.128 | 7.462 |
| Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und von (Finanz-) Krediten | -1.800 | -2.754 |
| Gezahlte Zinsen | -164 | -168 |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | 11.303 | 4.407 |
| Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds | 153 | -16 |
| Veränderung des Finanzmittelfonds | 11.455 | 4.392 |
| Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 14.070 | 9.678 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 25.525 | 14.070 |
wallstreet:online AG, Berlin
Der vorliegende Konzernabschluss wird gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt.
Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren
Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grund werden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon- Vermerke
Die Muttergesellschaft hat ihren Sitz in Berlin und ist in das im Handelsregister beim
In den Konzernabschluss werden alle Unternehmen einbezogen, auf die die
Bei Tochterunternehmen ohne wesentlichen Geschäftsbetrieb, die auch in ihre Gesamtheit für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie der Cashflows von untergeordneter Bedeutung sind, wurde von der Konsolidierung im Konzernabschluss
Gesellschaft unmittelbar oder mittelbar einen beherrschenden Einfluss ausübt.
Amtsgericht Charlottenburg unter der Nummer HRB 96260 B eingetragen.
Konzernanhang für 2021
ebenfalls an dieser Stelle gemacht.
Registerinformationen
Konsolidierungskreis
abgesehen.
Allgemeine Hinweise
gegliedert.
| in TEUR | 01.01. 2021 |
01.01. 2021 |
Kapital erhöhung |
Aktiensplitt 1 zu 8 |
Zugang | Jahresfehlbetrag/ Jahresüberschuss |
Währungs umrechung |
31.12. 2021 |
31.12. 2020 |
|||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2021 | 2020 | 2021 | 2020 | 2021 | 2020 | 2021 | 2020 | 2021 | 2020 | |||||
| Konzerneigenkapital | 30.225 | 26.660 | 19.128 | 0 | 0 | 0 | 357 | 0 | -537 | 3.552 | 291 | 13 | 49.464 | 30.225 |
| Eigenkapital des Mutterunternehmens |
30.205 | 26.593 | 19.128 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -560 | 3.559 | 291 | 13 | 49.064 | 30.205 |
| Gezeichnetes Kapital | 14.382 | 1.798 | 719 | 0 | 0 | 12.584 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 15.101 | 14.382 |
| Kapitalrücklage | 10.863 | 23.448 | 18.409 | 0 | 0 | -12.584 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 29.272 | 10.863 |
| Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung |
7 | -6 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 13 | 291 | 13 | 298 | 7 |
| Bilanzgewinn/-verlust | 4.953 | 1.353 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -560 | 3.559 | 0 | 0 | 4.393 | 4.953 |
| Nicht beherrschende Anteile |
20 | 67 | 0 | 0 | 0 | 0 | 357 | 0 | 23 | -47 | 0 | 0 | 400 | 20 |
Der vorliegende Konzernabschluss wird gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt.
Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.
Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grund werden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon- Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht.
Die Muttergesellschaft hat ihren Sitz in Berlin und ist in das im Handelsregister beim Amtsgericht Charlottenburg unter der Nummer HRB 96260 B eingetragen.
In den Konzernabschluss werden alle Unternehmen einbezogen, auf die die Gesellschaft unmittelbar oder mittelbar einen beherrschenden Einfluss ausübt.
Bei Tochterunternehmen ohne wesentlichen Geschäftsbetrieb, die auch in ihre Gesamtheit für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie der Cashflows von untergeordneter Bedeutung sind, wurde von der Konsolidierung im Konzernabschluss abgesehen.
Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten entspricht. Ein nach der Verrechnung verbleibender Unterschiedsbetrag wird, wenn er auf der Aktivseite entsteht, als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen. Der Unterschiedsbetrag wird ergebniswirksam über 10 Jahre, was der gewichteten durchschnittlichen Restnutzungsdauer der erworbenen abnutzbaren Vermögensgegenstände entspricht, aufgelöst. Aus Vereinfachungsgründen wurden die Unterschiedsbeträge der nicht mehr operativ tätigen Gesellschaften direkt gegen den Gewinn- und Verlustvortrag der Muttergesellschaft aufgelöst. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen Konzern-
In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung werden die Erlöse aus Innenumsätzen sowie anderen konzerninternen Erträgen mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet. Zwischenergebnisse innerhalb des Konsolidierungskreises liegen in 2021 vor. Im Rahmen des smartbroker-Projektes wurden aufgrund von Aktivierungen auf Eigenleistungen der Ariva.de AG bei der Mutter Zwischenergebnisse in Höhe von
Die bei der Schulden- sowie Aufwands- und Ertragskonsolidierung entstehenden Währungsdifferenzen werden ergebniswirksam als sonstige betriebliche Erträge bzw.
Ab dem 01. August 2021 hat es mit dem Erwerb weiterer Anteile an der wallstreet:online capital AG und den damit zusammenhängenden Erwerb der Mehrheit einen Übergang von einer At-equity Konsolidierung zu einer Vollkonsolidierung bei den beiden Gesellschaften wallstreet:online capital AG und GF Global Funds SICAV gegeben.
Die Erstellung des Konzernabschlusses erfolgt nach dem Bilanzierungsstandard des
Die Vermögensgegenstände und Schulden werden im Konzernabschluss einheitlich bewertet. Abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze in den Jahresab-
Erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden,
schlüssen der Konzernunternehmen werden angepasst (Handelsbilanz II).
Zwischenergebnisse aus Lieferungen an diese Unternehmen werden eliminiert.
Unternehmen werden aufgerechnet.
sonstige betriebliche Aufwendungen berücksichtigt.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Handelsgesetzbuches (HGB).
TEUR 51 eliminiert.
| Einbezogene verbundene Unternehmen | Anteil am Kapital in % |
|||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | wallstreet:online AG, Berlin | Muttergesellschaft | ||||
| 2 | Markets Inside Media GmbH, Leipzig | 100,00 | ||||
| 3 | ABC New Media AG, Zürich, Schweiz | 100,00 | ||||
| 4 | ARIVA.DE AG, Kiel | 100,00 | ||||
| 5 | Smart Investor Media GmbH, München | 90,00 | ||||
| 6 | Blockchain Consult GmbH, Frankfurt am Main | 50,00 | ||||
| 7 | crumbl AG, Berlin | 84,62 | ||||
| 8 | wallstreet:online Fonds Advisory GmbH, Berlin | 100,00 | ||||
| 9 | Wallstreet Online Corporate Finance AG, Berlin | 100,00 | ||||
| 10 | wallstreet:online publishing GmbH, Berlin | 90,00 | ||||
| 11 | Mint Assets GmbH, Berlin | 100,00 | ||||
| 12 | Erste ICO Consulting Projektgesellschaft GmbH, Berlin | 100,00 | ||||
| 13 | ZV Zertifikate Verlag GmbH, Kiel1 | 100,00 | ||||
| 14 | GF Global Funds SICAV, Liechtenstein2 | 64,78 | ||||
| 15 | wallstreet:online capital AG, Berlin3 | 96,31 |
Der Konsolidierungskreis (Vollkonsolidierung) umfasst folgende Gesellschaften:
Gesellschaften ohne Geschäftstätigkeit oder mit geringem Geschäftsumfang werden gemäß § 296 Absatz 2 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogen.
Die Kapitalkonsolidierung wird nach der Neubewertungsmethode vorgenommen. Für die Unternehmen, die im Jahr 2021 erworben wurden, wird die Neubewertungsmethode zum Zeitpunkt des Erwerbs angewendet.
Dabei wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem zum Konsolidierungszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden
1 Für die ZV Zertifikate Verlag GmbH wurde in 2021 ein Liquidator bestellt.
2 Die Global Funds Sicav wurde bis zum 31.Juli 2021 at-equity konsolidiert, ab August gab es den Übergang zur Vollkonsolidierung.
3 Die wallstreet:online capital AG wurde bis zum 31.Juli 2021 at-equity konsolidiert, ab August gab es den Übergang zur Vollkonsolidierung.
Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten entspricht. Ein nach der Verrechnung verbleibender Unterschiedsbetrag wird, wenn er auf der Aktivseite entsteht, als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen. Der Unterschiedsbetrag wird ergebniswirksam über 10 Jahre, was der gewichteten durchschnittlichen Restnutzungsdauer der erworbenen abnutzbaren Vermögensgegenstände entspricht, aufgelöst. Aus Vereinfachungsgründen wurden die Unterschiedsbeträge der nicht mehr operativ tätigen Gesellschaften direkt gegen den Gewinn- und Verlustvortrag der Muttergesellschaft aufgelöst. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen Konzern-Unternehmen werden aufgerechnet.
In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung werden die Erlöse aus Innenumsätzen sowie anderen konzerninternen Erträgen mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet. Zwischenergebnisse innerhalb des Konsolidierungskreises liegen in 2021 vor. Im Rahmen des smartbroker-Projektes wurden aufgrund von Aktivierungen auf Eigenleistungen der Ariva.de AG bei der Mutter Zwischenergebnisse in Höhe von TEUR 51 eliminiert.
Die bei der Schulden- sowie Aufwands- und Ertragskonsolidierung entstehenden Währungsdifferenzen werden ergebniswirksam als sonstige betriebliche Erträge bzw. sonstige betriebliche Aufwendungen berücksichtigt.
Ab dem 01. August 2021 hat es mit dem Erwerb weiterer Anteile an der wallstreet:online capital AG und den damit zusammenhängenden Erwerb der Mehrheit einen Übergang von einer At-equity Konsolidierung zu einer Vollkonsolidierung bei den beiden Gesellschaften wallstreet:online capital AG und GF Global Funds SICAV gegeben.
Zwischenergebnisse aus Lieferungen an diese Unternehmen werden eliminiert.
Die Erstellung des Konzernabschlusses erfolgt nach dem Bilanzierungsstandard des Handelsgesetzbuches (HGB).
Die Vermögensgegenstände und Schulden werden im Konzernabschluss einheitlich bewertet. Abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze in den Jahresabschlüssen der Konzernunternehmen werden angepasst (Handelsbilanz II).
Erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden,
Die Rückstellungen werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag bekannten
Der passive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst alle bis zum Bilanzstichtag
Die Ermittlung latenter Steuern erfolgt im Rahmen der Konsolidierungsmaßnahmen durch Aufdeckung stiller Reserven gemäß den §§ 300 bis 307 HGB, nicht jedoch aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts bzw. eines negativen Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung. Außerdem werden latente Steuern aufgrund der Aktivierung von selbst geschaffenen immateriellen
Die erstmalige Erfassung der aus Fremdwährungsgeschäften resultierenden Vermögensgegenständen und Schulden im Rahmen Währungsumrechnung in der
Auf fremde Währung lautende monetäre Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden im Rahmen der Folgebewertung grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr und weniger wird das Realisationsprinzip (§ 298 Abs. 1 i.V.m. § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 298 Abs. 1 i.V.m. § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) bei
Nichtmonetäre Vermögensgegenstände, die in fremder Währung erworben wurden, werden nur zum Zugangszeitpunkt umgerechnet. Die Folgebewertung wird auf Basis der zum Zugangszeitpunkt erfassten Anschaffungskosten in Landeswährung vorgenom-
Die Aktiv- und Passivposten der in ausländischer Währung aufgestellten Jahresabschlüsse werden, mit Ausnahme des Eigenkapitals (gezeichnetes Kapital, Rücklagen, Ergebnisvortrag), das zu den historischen Devisenkassamittelkursen zum Erstkonsolidierungszeitpunkt umgerechnet wird, mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung
Handelsbilanz II erfolgt mit dem Devisenkassakurs zum Transaktionstag.
wechselkursbedingten Wertänderungen nicht angewendet.
Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken.
Vermögensgegenständen angesetzt.
Währungsumrechnung
men.
Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.
getätigten Einnahmen, soweit sie Erträge künftiger Perioden darstellen.
sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer von 2 bis 15 Jahren um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Erworbene Domainnamen werden nicht planmäßig abgeschrieben, weil in Anwendung der steuerlichen Betrachtung der Domainname grundsätzlich eine zeitlich unbeschränkte Nutzungsmöglichkeit und daraus resultierende wirtschaftliche Vorteile bietet.
Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Erstkonsolidierung von Anteilen werden über einen Zeitraum von 10 Jahren linear abgeschrieben. Der identifizierte und dem Geschäfts- oder Firmenwert zugeordnete Kundenstamm der ARIVA.DE AG wird linear über 5 Jahre abgeschrieben.
Für den Firmenwert des im Jahr 2018 übernommenen Unternehmens Markets Inside Media GmbH wird eine Nutzungsdauer von 15 Jahren zugrunde gelegt. Die im Rahmen der Erstkonsolidierung aktivierten Markennamen und die darauf entfallenden passiven latenten Steuern werden über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben. Der aktivierte Kundenstamm der Smart Investor Media GmbH und die darauf entfallenden passiven latenten Steuern werden über einen Zeitraum von 2 Jahren abgeschrieben.
Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Bei den Gesellschaften sind geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wurden das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten wird pauschalierend jeweils mit 20 % im Zugangsjahr und in den vier darauffolgenden Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.
Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert angesetzt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.
Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.
Die Rückstellungen werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag bekannten Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken.
Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.
Der passive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst alle bis zum Bilanzstichtag getätigten Einnahmen, soweit sie Erträge künftiger Perioden darstellen.
Die Ermittlung latenter Steuern erfolgt im Rahmen der Konsolidierungsmaßnahmen durch Aufdeckung stiller Reserven gemäß den §§ 300 bis 307 HGB, nicht jedoch aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts bzw. eines negativen Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung. Außerdem werden latente Steuern aufgrund der Aktivierung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen angesetzt.
Die erstmalige Erfassung der aus Fremdwährungsgeschäften resultierenden Vermögensgegenständen und Schulden im Rahmen Währungsumrechnung in der Handelsbilanz II erfolgt mit dem Devisenkassakurs zum Transaktionstag.
Auf fremde Währung lautende monetäre Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden im Rahmen der Folgebewertung grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr und weniger wird das Realisationsprinzip (§ 298 Abs. 1 i.V.m. § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 298 Abs. 1 i.V.m. § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) bei wechselkursbedingten Wertänderungen nicht angewendet.
Nichtmonetäre Vermögensgegenstände, die in fremder Währung erworben wurden, werden nur zum Zugangszeitpunkt umgerechnet. Die Folgebewertung wird auf Basis der zum Zugangszeitpunkt erfassten Anschaffungskosten in Landeswährung vorgenommen.
Die Aktiv- und Passivposten der in ausländischer Währung aufgestellten Jahresabschlüsse werden, mit Ausnahme des Eigenkapitals (gezeichnetes Kapital, Rücklagen, Ergebnisvortrag), das zu den historischen Devisenkassamittelkursen zum Erstkonsolidierungszeitpunkt umgerechnet wird, mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung
Im Zugangszeitpunkt des wallstreet:online capital AG wurden folgende wesentlichen Vermögensgegenstände und Schulden erworben (Angabe der Zeitwerte im
Rückstellungen TEUR 2.370 , davon TEUR 2.008 ausstehende Rechnungen
Die Aufwendungen und Erträge der wallstreet:online capital AG und GF Global Funds SICAV wurden im Konzernabschluss nur für die Monate August bis Dezember 2021 berücksichtigt. Ohne die Einbeziehung der beiden Gesellschaften würde sich der Konzernumsatz 2021 auf TEUR 38.799 belaufen. Unter der Berücksichtigung der durch die beiden Gesellschaften korrigierten Materialaufwendungen in Höhe von TEUR 4.507 und Personalaufwendungen (TEUR 2.660) sowie sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR 1.652) und sonstigen betrieblichen Erträgen (TEUR 257) hätte sich ein Konzernverlust von TEUR 1.780 (Vorjahr Konzerngewinn TEUR 3.552) ergeben. Der Unterschied resultiert vor allem auf Marketingaufwendungen für das
Die Zugänge von TEUR 6.392 bei den Immateriellen Vermögensgegenständen in Entwicklung basieren auf Zukäufe und aktivierten Eigenleistungen aus dem Aufbau
In der Betriebs- und Geschäftsausstattung resultieren die Zugänge in Höhe von
Die wallstreet:online AG hat in 2021 eine Beteiligung an der Finmarie GmbH, Berlin
Bei dem Abgang bei den Wertpapieren handelt es sich um den Verkauf von Xetra-Gold.
Der Abgang bei den Beteiligungen an assoziierten Unternehmen in Höhe von TEUR 4.762 entsteht durch den Wechsel der Konsolidierungsart der wallstreet:online capital AG und GF Global Funds SICAV. Diese werden aufgrund des Mehrheitserwerb
TEUR 991 vor allem aus Anschaffungen für das neue Bürogebäude (TEUR 507).
eines Front- und Backends sowie einer App für das Projekt "Smartbroker".
Dabei ist ein buchwertmäßiger Verlust von TEUR 253 entstanden.
Erwerbszeitpunkt):
Sachanlagevermögen TEUR 501
Liquide Mittel TEUR 1.367
Projekt "smartbroker".
(17 %) in Höhe von TEUR 533 erworben.
ab den 01.August 2021 vollkonsolidiert.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen TEUR 3.889
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen TEUR 1.299.
sind zum Durchschnittskurs in Euro umgerechnet. Die sich ergebende Umrechnungsdifferenz ist innerhalb des Konzerneigenkapitals nach den Konzerngewinnrücklagen unter dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" ausgewiesen.
Währungskursbedingte Differenzen aus der Schuldenkonsolidierung werden grundsätzlich ergebniswirksam in den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. Aufwendungen berücksichtigt.
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.
Der Geschäfts- und Firmenwert enthält einen Betrag in Höhe von TEUR 538, der vor 2020 in dem Jahresabschluss der Markets Inside Media GmbH entstanden ist. Die restlichen TEUR 22.054 resultieren aus der Erstkonsolidierung von Anteilen.
Der Großteil des Zugangs in Höhe von TEUR 12.957 des Geschäfts- und Firmenwertes resultiert aus der Kapitalkonsolidierung der ab den 01. August 2021 vollkonsolidierten wallstreet:online capital AG.
Die wallstreet:online AG hat als Mutterunternehmen des Konzerns am 01. August 2021 ihre bisherige Beteiligung von 42,87 % auf 67,35% an der wallstreet:online capital AG erhöht. Seit dem Erwerbszeitpunkt werden die Gesellschaften wallstreet:online capital AG und GF Global Funds SICAV durch Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss der wallstreet:online AG einbezogen. Im August (1,84 %), September (26,21 %) und Dezember (0,91 %) hat die wallstreet:online AG weitere Anteile an der wallstreet:online captal AG erworben. So dass Sie in Summe zum 31. Dezember 2021 96,31% besitzt. Da die wallstreet:online capital AG 33% der Anteile an der GF Global Funds SICAV vor dem 01. August 2021 besitzt, wird auch diese ab dem 01 August 2021 vollkonsolidiert. Der direkte und indirekte Anteilsbesitz der wallstreet:online AG beträgt zum 31.Dezember 2021 64,78 %. In den Konzernanhang des GJ 2021 nimmt die wallstreet:online AG folgende Erläuterungen auf:
Durch den Kauf der Gesellschaften wallstreet:online capital AG und GF Global Funds SICAV hat sich die Zusammensetzung der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr erheblich geändert. Eine Beeinflussung der Ertragslage resultiert insb. aus dem im Konzernabschluss enthaltenen Fünfmonatsergebnis der wallstreet:online capital AG in Höhe von TEUR 1.255 nach Konsolidierung sowie den Abschreibungen des aus der Akquisition resultierenden Geschäfts- oder Firmenwertes (TEUR 478).
Im Zugangszeitpunkt des wallstreet:online capital AG wurden folgende wesentlichen Vermögensgegenstände und Schulden erworben (Angabe der Zeitwerte im Erwerbszeitpunkt):
Sachanlagevermögen TEUR 501
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen TEUR 3.889
Liquide Mittel TEUR 1.367
Rückstellungen TEUR 2.370 , davon TEUR 2.008 ausstehende Rechnungen
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen TEUR 1.299.
Die Aufwendungen und Erträge der wallstreet:online capital AG und GF Global Funds SICAV wurden im Konzernabschluss nur für die Monate August bis Dezember 2021 berücksichtigt. Ohne die Einbeziehung der beiden Gesellschaften würde sich der Konzernumsatz 2021 auf TEUR 38.799 belaufen. Unter der Berücksichtigung der durch die beiden Gesellschaften korrigierten Materialaufwendungen in Höhe von TEUR 4.507 und Personalaufwendungen (TEUR 2.660) sowie sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR 1.652) und sonstigen betrieblichen Erträgen (TEUR 257) hätte sich ein Konzernverlust von TEUR 1.780 (Vorjahr Konzerngewinn TEUR 3.552) ergeben. Der Unterschied resultiert vor allem auf Marketingaufwendungen für das Projekt "smartbroker".
Die Zugänge von TEUR 6.392 bei den Immateriellen Vermögensgegenständen in Entwicklung basieren auf Zukäufe und aktivierten Eigenleistungen aus dem Aufbau eines Front- und Backends sowie einer App für das Projekt "Smartbroker".
In der Betriebs- und Geschäftsausstattung resultieren die Zugänge in Höhe von TEUR 991 vor allem aus Anschaffungen für das neue Bürogebäude (TEUR 507).
Die wallstreet:online AG hat in 2021 eine Beteiligung an der Finmarie GmbH, Berlin (17 %) in Höhe von TEUR 533 erworben.
Bei dem Abgang bei den Wertpapieren handelt es sich um den Verkauf von Xetra-Gold. Dabei ist ein buchwertmäßiger Verlust von TEUR 253 entstanden.
Der Abgang bei den Beteiligungen an assoziierten Unternehmen in Höhe von TEUR 4.762 entsteht durch den Wechsel der Konsolidierungsart der wallstreet:online capital AG und GF Global Funds SICAV. Diese werden aufgrund des Mehrheitserwerb ab den 01.August 2021 vollkonsolidiert.
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
Erhaltene Anzahlungen
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Earnouts/Kundschaftentschädigung ABC New
Latente Steuern
folgendermaßen entwickelt:
Rechnungsabgrenzungsposten
Zahlungen für das Jahr 2022 (TEUR 588).
Sonstige
Media AG
keitsspiegel im Einzelnen dargestellt.
in TEUR 31.12.2021
Art der Verbindlichkeit Bis 1 Jahr Mehr als 1 Jahr
Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlich-
Restlaufzeit
auf Bestellungen 88 43 0 0 0 0 88 43
Verbindlichkeiten 1.917 6.411 0 0 0 0 1.917 6.411
Kundenstamm 1.500 5.800 0 0 0 0 1.500 5.800 - davon aus Steuern 343 385 0 0 0 0 343 385
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 3.075 durch gesamtschuldnerische Bürgschaften der Tochtergesellschaften Markets Inside Media
Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten u. a. Abgrenzungen von Abo-
Die passiven latenten Steuern resultieren aus folgenden Sachverhalten und haben sich
GmbH, ABC New Media AG und ARIVA.DE AG abgesichert.
Summe 12.861 10.123 3.726 5.402 0 0 16.587 15.525
davon Mehr als 5 Jahre
2021 2020 2021 2020 2021 2020 2021 2020
1.976 2.100 3.726 5.402 0 0 5.702 7.502
8.880 1.569 0 0 0 0 8.880 1.569
0 202 0 0 0 0 0 202
Gesamt
Die sonstigen Ausleihungen enthalten 2 Darlehen (TEUR 342 an die TS private assets GmbH und TEUR 240 an die Neufeldtneun GmbH & Co KG).
Die Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. In den ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Einzelwertberichtigungen sowie Pauschalwertberichtigungen in angemessener Höhe berücksichtigt.
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen Forderungen gegen das Finanzamt in Höhe von TEUR 1.757 (Vorjahr TEUR 1.485) enthalten. Des Weiteren enthalten die sonstigen Vermögensgegenstände Forderungen aus Kautionen in Höhe von TEUR 104 (Vorjahr TEUR 23), wie im Vorjahr mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr.
Der Zugang bei dem gezeichneten Kapital und der Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 19.128 stammt aus einer Kapitalerhöhung (TEUR 719) und Zuzahlung in die Kapitalrücklage (TEUR 18.409) der Muttergesellschaft wallstreet:online AG. Die Währungsdifferenzen in Höhe von TEUR 298 (Vorjahr TEUR 7) sind durch die Umrechnung des Eigenkapitals der ABC New Media AG von CHF in EUR entstanden. Die nicht beherrschenden Anteile bestehen im Wesentlichen aus den fremden Anteilen (3,69 %) an der wallstreet:online capital AG (TEUR 317).
Der in 2021 neu gebildete passive Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 40 ist ein rein technischer Differenzbetrag, der bei der Erstkonsolidierung der GF Global Funds SICAV und den weiteren indirekten Anteilserwerben entstanden ist.
Die sonstigen Rückstellungen werden im Wesentlichen für ausstehende Rechnungen (TEUR 2.166; Vorjahr TEUR 408), Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern inklusive Urlaubsrückstellungen (TEUR 1.556; Vorjahr TEUR 603), Tantieme Vorstand und Geschäftsführer (TEUR 631; Vorjahr TEUR 410), Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 181; Vorjahr TEUR 73), sowie Aufsichtsratsvergütungen (TEUR 140; Vorjahr TEUR 103) gebildet.
Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitsspiegel im Einzelnen dargestellt.
| in | TEUR | |
|---|---|---|
| -- | ---- | ------ |
| Restlaufzeit | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Art der Verbindlichkeit | Bis 1 Jahr | Mehr als 1 Jahr | davon Mehr als 5 Jahre |
Gesamt | |||||
| 2021 | 2020 | 2021 | 2020 | 2021 | 2020 | 2021 | 2020 | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
1.976 | 2.100 | 3.726 | 5.402 | 0 | 0 | 5.702 | 7.502 | |
| Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen |
88 | 43 | 0 | 0 | 0 | 0 | 88 | 43 | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
8.880 | 1.569 | 0 | 0 | 0 | 0 | 8.880 | 1.569 | |
| Sonstige Verbindlichkeiten |
1.917 | 6.411 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1.917 | 6.411 | |
| - davon aufgrund VW Kundenstamm |
1.500 | 5.800 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1.500 | 5.800 | |
| - davon aus Steuern | 343 | 385 | 0 | 0 | 0 | 0 | 343 | 385 | |
| - davon Earnouts/Kundschaft entschädigung ABC New Media AG |
0 | 202 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 202 | |
| Summe | 12.861 | 10.123 | 3.726 | 5.402 | 0 | 0 | 16.587 | 15.525 |
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 3.075 durch gesamtschuldnerische Bürgschaften der Tochtergesellschaften Markets Inside Media GmbH, ABC New Media AG und ARIVA.DE AG abgesichert.
Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten u. a. Abgrenzungen von Abo-Zahlungen für das Jahr 2022 (TEUR 588).
Die passiven latenten Steuern resultieren aus folgenden Sachverhalten und haben sich folgendermaßen entwickelt:
Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
in TEUR 2021 2020 Anteil in %
Media (Finanzportale) 30.521 21.502 62,65
B2B (Web Services / Data / Regulatorik) 5.308 5.366 11,41
Transaction 3.044 7 5,37
Projekte (Smartbroker / VW) 9.330 1.334 20,58
Umsatzerlöse gesamt 48.203 28.209 100,00
Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 626 (Vorjahr TEUR 257) handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus Währungsumrechnung (TEUR 189; Vorjahr TEUR 66) und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 106;
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten insbesondere operative Verwaltungsaufwendungen, wie z. B. Kosten für Beratung (TEUR 2.687; Vorjahr TEUR 727), Mietkosten (TEUR 663; Vorjahr TEUR 416), Kosten für nicht abziehbare Vorsteuer (TEUR 928; Vorjahr 0), Kosten für Börsennotierung (TEUR 734; Vorjahr
TEUR 111) und Kosten für Fremdleistungen (TEUR 332; Vorjahr 0).
Umsatzerlöse
Aufgliederung der Umsatzerlöse
Sonstige betriebliche Erträge
TEUR 134 (Vorjahr TEUR 14) enthalten.
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Vorjahr TEUR 21).
| in TEUR | 31.12.2021 | 31.12.2020 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Latente Steueransprüche aus der Aufdeckung stiller Reserven |
653 | 721 | -68 |
| Latente Steueransprüche aus der Aktivierung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen |
222 | 257 | -35 |
| Summe | 875 | 978 | -103 |
Der Berechnung wird für inländische Steuern ein Steuersatz von 30 % zugrunde gelegt. Für die Berechnung der Steuer für die Schweiz (ABC New Media AG) werden 17 % verwendet.
| in TEUR | 2021 | 2020 | Anteil in % |
|---|---|---|---|
| Media (Finanzportale) | 30.521 | 21.502 | 62,65 |
| B2B (Web Services / Data / Regulatorik) | 5.308 | 5.366 | 11,41 |
| Transaction | 3.044 | 7 | 5,37 |
| Projekte (Smartbroker / VW) | 9.330 | 1.334 | 20,58 |
| Umsatzerlöse gesamt | 48.203 | 28.209 | 100,00 |
Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 626 (Vorjahr TEUR 257) handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus Währungsumrechnung (TEUR 189; Vorjahr TEUR 66) und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 106; Vorjahr TEUR 21).
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 134 (Vorjahr TEUR 14) enthalten.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten insbesondere operative Verwaltungsaufwendungen, wie z. B. Kosten für Beratung (TEUR 2.687; Vorjahr TEUR 727), Mietkosten (TEUR 663; Vorjahr TEUR 416), Kosten für nicht abziehbare Vorsteuer (TEUR 928; Vorjahr 0), Kosten für Börsennotierung (TEUR 734; Vorjahr TEUR 111) und Kosten für Fremdleistungen (TEUR 332; Vorjahr 0).
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
In TEUR
Squeeze out Barabfindungen
Leasing
Mieten
bis 5 Jahren TEUR 6.570.
Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen u. a. folgende Sachverhalte:
Konto Bezeichnung Laufzeit bis bis 12/2022
Ariva BFL Leasing 5 Kopierer 11/2022 5 Ariva ALSO Financial Services GmbH Server 12/2024 107 Ariva ALSO Financial Services GmbH Server 12/2024 30 Ariva ALSO Financial Services GmbH Server 12/2024 30 Ariva ALSO Financial Services GmbH Server 01/2022 1 Ariva O.K. Leasing AG Kaffeemaschine 07/2027 2
Summen Leasing 175
Ariva Neufeldtneun GmbH & Co. KG Mitte 12/2026 221
wallstreet:online Büro Seydelstraße 03/2022 27
MIM Bast Immobilien 12/2022 9 wallstreet:online capital Michaelkirchstrasse 12/2028 177 wallstreet:online capital Francap S.a.r.l. Ritterstrasse 12/2028 1.159
Summen Mieten 1.610
Summe der finanziellen Verpflichtungen 2.949
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bis 1 Jahr betragen TEUR 2.949 und von 1
Ariva Wissenschaftspark Kiel GmbH Parklplätze Unbestimmt /
Smart Investor Erbengemeinschaft Römer Unbestimmt /
an der wallstreet:online capital AG in 2022 1.164
3 Monatsfrist 1
6 Monatsfrist 16
Barabfindungen für restliche Anteile
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind folgende außergewöhnliche Aufwendungen enthalten: Kosten für Kapitalerhöhung in Höhe von TEUR 492, angefallen in der wallstreet:online AG.
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 82 (Vorjahr TEUR 19) enthalten.
Bei den Abschreibungen auf Wertpapiere handelt es sich um eine außerplanmäßige Abschreibung eines Fonds in Höhe von TEUR 191 (Vorjahr TEUR 0).
Die wallstreet:online AG hat eine Patronatserklärung für den Mietvertrag der Tochtergesellschaft wallstreet:online capital AG in Höhe von TEUR 10.932.
Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen u. a. folgende Sachverhalte:
In TEUR
| Konto | Bezeichnung Laufzeit bis bis 12/2022 |
||
|---|---|---|---|
| Squeeze out Barabfindungen |
Barabfindungen für restliche Anteile an der wallstreet:online capital AG in 2022 |
1.164 | |
| Leasing | |||
| Ariva | BFL Leasing 5 Kopierer | 11/2022 | 5 |
| Ariva | ALSO Financial Services GmbH Server | 12/2024 | 107 |
| Ariva | ALSO Financial Services GmbH Server | 12/2024 | 30 |
| Ariva | ALSO Financial Services GmbH Server | 12/2024 | 30 |
| Ariva | ALSO Financial Services GmbH Server | 01/2022 | 1 |
| Ariva | O.K. Leasing AG Kaffeemaschine | 07/2027 | 2 |
| Summen Leasing | 175 | ||
| Mieten | |||
| Ariva | Neufeldtneun GmbH & Co. KG | Mitte 12/2026 | 221 |
| Ariva | Wissenschaftspark Kiel GmbH Parklplätze | Unbestimmt / 3 Monatsfrist |
1 |
| wallstreet:online | Büro Seydelstraße | 03/2022 | 27 |
| Smart Investor | Erbengemeinschaft Römer | Unbestimmt / 6 Monatsfrist |
16 |
| MIM | Bast Immobilien | 12/2022 | 9 |
| wallstreet:online capital | Michaelkirchstrasse | 12/2028 | 177 |
| wallstreet:online capital | Francap S.a.r.l. Ritterstrasse | 12/2028 | 1.159 |
| Summen Mieten | 1.610 | ||
| Summe der finanziellen Verpflichtungen |
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bis 1 Jahr betragen TEUR 2.949 und von 1 bis 5 Jahren TEUR 6.570.
Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen
marktüblich. Dieser Vertrag bestand auch in 2021.
marktunüblichen Konditionen.
marktüblich.
Vertrag ist marktüblich.
Kosten für angemietete Büroräume.
Im Berichtsjahr gab es keine Geschäfte mit nahestehenden Personen zu
Im Jahr 2019 schloss die wallstreet:online AG einen Beratungsvertrag mit ihrem Aufsichtsrat Herrn René Krüger. Der mit Herrn Krüger vereinbarte Vertrag ist
Im Jahr 2020 schloss die wallstreet:online AG einen Vertrag über ein Partnerprogramm mit der Firstlead GmbH, Berlin. Hauptgesellschafter der Firstlead GmbH ist der Aufsichtsrat Marcus Seidel. Der mit der Firstlead GmbH vereinbarte Vertrag ist
In Zusammenhang mit dem Kauf eines Kundenstamms sowie der Aufnahme von Fremdkapital wurde mit dem Aufsichtsrat Herrn Roland Nicklaus ein Beratungsvertrag von der wallstreet:online AG über die wirtschaftliche und finanzielle Prüfung sowie die Verhandlung dieser Transaktionen geschlossen. Der mit Herrn Nicklaus vereinbarte
Die wallstreet:online AG hat mit ihren Tochterunternehmen Markets Inside Media GmbH, Leipzig, Ariva.de AG, Kiel, und der ABC New Media AG, Zürich (Schweiz), die Vermarktung von Werbung auf den zu den Töchtern gehörenden Medien vertraglich
Im Rahmen der Treuhandvereinbarung mit der wallstreet:online capital AG bezüglich des Erwerbs des VW-Depotbestands erhält die wallstreet:online AG in 2021 einen Umsatzanteil in Höhe von 70 % der Einnahmen, die mit diesem Kundenstamm erzielt werden. Im Rahmen des Kooperationsvertrages mit der wallstreet:online capital AG bezüglich den Projektes Smartbroker erhält die wallstreet:online AG einen Umsatzanteil in Höhe von 70 % der Einnahmen in 2021, die mit den Smartbrokerkunden erzielt werden. Die wallstreet:online AG trägt die Kosten für Marketing, Postident zur Legitimation der neuen Kunden, Entwicklung eines eigenen Internetauftritts sowie die
vereinbart. Die Vergütung an die wallstreet:online AG ist jeweils marktüblich.
Anteilsbasierte Vergütungen an Mitarbeiter mit Ausgleich durch Eigenkapitalinstrumente werden erfolgsneutral behandelt. Die Ausgabe der Optionen wirkt sich als Vermögensverlust bei den Altaktionären als sogenannte Verwässerung des Werts der bisher vorhandenen Aktien aus, was mit Blick auf das aktienrechtliche Trennungsprinzip die Vermögens- und Ertragslage der Gesellschaft nicht berührt. Bei der Ausübung der Optionen wird der vom Mitarbeiter zu zahlende Ausübungspreis bis zur Höhe des rechnerischen Werts der ausgegebenen Aktien dem gezeichneten Kapital zugeführt. Die Gesellschaft hat anteilsbasierte Vergütungen an Vorstandsmitglieder gewährt. Zum Stichtag kann noch keine der gewährten Optionen ausgeübt werden, da die vertraglich vereinbarte Wartefrist noch nicht abgelaufen ist. Zum 31.12.2021 wurden insgesamt 191.912 Aktien im Rahmen dieses Programms gewährt, zu einem durchschnittlichen Ausübungspreis von 12,50 Euro. Darüber hinaus wurde einem der Vorstandsmitglieder eine wertmäßige Garantie auf seine anteilsbasierte Vergütung gewährt. Für den Fall, dass die gewährten Optionen zum 31. Dezember 2023 aufgrund eines eventuell zu diesem Stichtag ungünstigen Kurses dem Vorstandmitglied keinen Vorteil gewähren sollte, erhält das Vorstandsmitglied einen Bonus, der in bar ausgezahlt wird. Da die zukünftige Kursentwicklung der Gesellschaft nicht absehbar und ungewiss ist, bildet die Gesellschaft aus Überlegungen des Vorsichtsprinzips eine Rückstellung für diesen Fall einer möglichen Bonuszahlung. Per 31. Dezember beträgt diese Rückstellung TEUR 441.
Im Berichtsjahr gab es keine Geschäfte mit nahestehenden Personen zu marktunüblichen Konditionen.
Im Jahr 2019 schloss die wallstreet:online AG einen Beratungsvertrag mit ihrem Aufsichtsrat Herrn René Krüger. Der mit Herrn Krüger vereinbarte Vertrag ist marktüblich. Dieser Vertrag bestand auch in 2021.
Im Jahr 2020 schloss die wallstreet:online AG einen Vertrag über ein Partnerprogramm mit der Firstlead GmbH, Berlin. Hauptgesellschafter der Firstlead GmbH ist der Aufsichtsrat Marcus Seidel. Der mit der Firstlead GmbH vereinbarte Vertrag ist marktüblich.
In Zusammenhang mit dem Kauf eines Kundenstamms sowie der Aufnahme von Fremdkapital wurde mit dem Aufsichtsrat Herrn Roland Nicklaus ein Beratungsvertrag von der wallstreet:online AG über die wirtschaftliche und finanzielle Prüfung sowie die Verhandlung dieser Transaktionen geschlossen. Der mit Herrn Nicklaus vereinbarte Vertrag ist marktüblich.
Die wallstreet:online AG hat mit ihren Tochterunternehmen Markets Inside Media GmbH, Leipzig, Ariva.de AG, Kiel, und der ABC New Media AG, Zürich (Schweiz), die Vermarktung von Werbung auf den zu den Töchtern gehörenden Medien vertraglich vereinbart. Die Vergütung an die wallstreet:online AG ist jeweils marktüblich.
Im Rahmen der Treuhandvereinbarung mit der wallstreet:online capital AG bezüglich des Erwerbs des VW-Depotbestands erhält die wallstreet:online AG in 2021 einen Umsatzanteil in Höhe von 70 % der Einnahmen, die mit diesem Kundenstamm erzielt werden. Im Rahmen des Kooperationsvertrages mit der wallstreet:online capital AG bezüglich den Projektes Smartbroker erhält die wallstreet:online AG einen Umsatzanteil in Höhe von 70 % der Einnahmen in 2021, die mit den Smartbrokerkunden erzielt werden. Die wallstreet:online AG trägt die Kosten für Marketing, Postident zur Legitimation der neuen Kunden, Entwicklung eines eigenen Internetauftritts sowie die Kosten für angemietete Büroräume.
Prüfungs- und Beratungshonorare
Konzerns beträgt für
Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar der Abschlussprüfer des
Abschlussprüfungsleistungen 139
TEUR
139
Die Bezüge der Geschäftsführung der Muttergesellschaft für die Wahrnehmung ihrer Aufgaben im Mutterunternehmen und den Tochterunternehmen betragen TEUR 2.717 (Vorjahr TEUR 1.539).
Die Bezüge des Aufsichtsrats der Muttergesellschaft für die Wahrnehmung ihrer Aufgaben im Mutterunternehmen und den Tochterunternehmen belaufen sich auf TEUR 107 (Vorjahr TEUR 103).
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter der in den Konzernanhang einbezogenen Unternehmen:
| Durchschnitt 2021 | |
|---|---|
| Wallstreet:online AG | 43 |
| Ariva.de AG | 50,75 |
| Markets Inside Media GmbH | 8 |
| Smart Investor GmbH | 4 |
| wallstreet:online capital AG | 89,75 |
| Summe | 195,5 |
Im Vorjahr lag die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl bei 107. In 2021 ist die wallstreet:online capital AG mit ihren Mitarbeitern dazu gekommen.
Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar der Abschlussprüfer des Konzerns beträgt für
| TEUR | |
|---|---|
| Abschlussprüfungsleistungen | 139 |
| 139 |
Verkauf der Trade Republic Anteile bzw. der damit verbundenen letzten Tranche in Höhe
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beinhaltet die Tilgung der im Jahr 2020 aufgenommenen Kredite in Höhe von TEUR 1.800 sowie Einzahlungen aufgrund der
von TEUR 1.297 und den Verkauf von Wertpapieren in Höhe von TEUR 1.047.
durch die Mutter vorgenommenen Kapitalerhöhung in Höhe von TEUR 19.128.
Die wallstreet:online AG plant in 2022 einen Squeeze out der restlichen in Fremdbesitz befindlichen Anteile der wallstreet:online capital AG. So dass am Ende 100% der Anteile im Besitz der wallstreet:online AG sind.
Im März bzw. April 2022 ist eine weitere Fremdkapitalaufnahme in Höhe von TEUR 13.000 von der Berliner Volksbank und DZ Bank AG erfolgt.
Mit Hauptversammlungsbeschluss vom 15.März 2022 wurde der Ergebnisabführungsvertrag zwischen der wallstreet:online AG und der wallstreet:online publishing GmbH aufgelöst.
Volkswirtschaftliche Rahmenbedingungen und die Entwicklung der hiesigen und weltweiten Wirtschaft haben maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung der Werbe- und Finanztechnologie-Branche. Die COVID-19-Pandemie zeigte, welchen Einfluss umfassende Eindämmungsmaßnahmen auf die wirtschaftliche Entwicklung haben können. Eine erneute Zunahme des Infektionsgeschehens und Wiederaufnahme von Lockdown-Bestimmungen könnten Auswirkungen auf die wirtschaftliche Erholung, verfügbare Werbebudgets und das Interesse von Privatanlegern an Investitionen am Kapitalmarkt haben. Wenngleich derartige Krisen zum Anstieg der Volatilität und damit kurzfristig zur Zunahme in der Anzahl der Wertpapiertransaktion führen können, besteht die Gefahr eines längerfristigen negativen Marktumfelds, was abträgliche Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft haben könnte. Ähnliches gilt für den Krieg in der Ukraine (2022).
Weitere Ereignisse mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-/, Finanz-/ und Ertragslage des Konzerns waren nach Schluss des Geschäftsjahres nicht zu verzeichnen.
Der Finanzmittelfonds setzt sich aus den Bilanzposten Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten zusammen. Das Bankguthaben zum Zugangszeitpunkt der wallstreet:online capital AG betrug TEUR 1.367.
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit beinhaltet vor allem den Kauf der zusätzlichen Anteile der wallstreet:online capital AG (TEUR 9.138) sowie den Kauf von immateriellen Vermögensgegenständen in Entwicklung in Höhe von TEUR 11.449, darunter TEUR 4.300 für den VW Kundenstamm und TEUR 6.392 für Ausgaben für das Frontund Backend im "smartbroker"-Projekt. Einzahlungen resultieren insbesondere aus dem Verkauf der Trade Republic Anteile bzw. der damit verbundenen letzten Tranche in Höhe von TEUR 1.297 und den Verkauf von Wertpapieren in Höhe von TEUR 1.047.
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beinhaltet die Tilgung der im Jahr 2020 aufgenommenen Kredite in Höhe von TEUR 1.800 sowie Einzahlungen aufgrund der durch die Mutter vorgenommenen Kapitalerhöhung in Höhe von TEUR 19.128.
Wallstreet:online
3160
3151
Verbindlichkeiten Kreditinstitut (1-5J)
3161 Darlehen
Verbindlichkeiten Kreditinstitut (b.1J)
in EUR 01.01.2021 Aufnahme Tilgung
Konzern-Kreditspiegel vom 01.01.2021 bis 31.12.2021
Zinsen
4.495.201,09 0,00 -1.067.977,59 -65.906,28 3.427.223,50 3.427.223,50 4.495.201,09
553.966,96 0,00 -165.821,18 -18.151,67 388.145,78 388.145,78 553.966,96
Darlehen 7.501.998,05 0,00 -1.799.838,77 -125.181,16 5.702.159,28 5.702.159,28 7.501.998,05
DZ Bank 2,5 Mio. 2.452.830,00 0,00 -566.040,00 -41.123,21 1.886.790,00 1.886.790,00 2.452.830,00
Buchwert
31.12.2021 31.12.2021 31.12.2020
Berlin, 12. Mai 2022
wallstreet:online AG
Der Vorstand
Matthias Hach
Michael Bulgrin Oliver Haugk
Roland Nicklaus Stefan Zmojda
| Buchwert | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in EUR | 01.01.2021 | Aufnahme | Tilgung | Zinsen | 31.12.2021 | 31.12.2021 | 31.12.2020 |
| Darlehen | 7.501.998,05 | 0,00 | -1.799.838,77 | -125.181,16 | 5.702.159,28 | 5.702.159,28 | 7.501.998,05 |
| 3160 Verbindlichkeiten Kreditinstitut (1-5J) |
4.495.201,09 | 0,00 | -1.067.977,59 | -65.906,28 | 3.427.223,50 | 3.427.223,50 | 4.495.201,09 |
| 3161 Darlehen DZ Bank 2,5 Mio. |
2.452.830,00 | 0,00 | -566.040,00 | -41.123,21 | 1.886.790,00 | 1.886.790,00 | 2.452.830,00 |
| 3151 Verbindlichkeiten Kreditinstitut (b.1J) |
553.966,96 | 0,00 | -165.821,18 | -18.151,67 | 388.145,78 | 388.145,78 | 553.966,96 |
| historische Anschaffungs- | und Herstellungskosten | kumulierte Abschreibungen | Buchwerte | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 01.01.2021 | Zugänge | Abgänge | Umbu chungen |
Zugang zum Konsolidie rungskreis |
31.12.2021 | 01.01.2021 | Zugänge | Abgänge | Mehrung Equity Buchwert |
Equity Buchwert Minderung |
Zugang zum Konsolidie rungskreis |
31.12.2021 | 31.12.2021 | 01.01.2021 | |
| Euro | Euro | Euro | Euro | Euro | Euro | Euro | Euro | Euro | Euro | Euro | Euro | Euro | Euro | Euro | |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||||||||||||
| Schutzrechte und ähnliche Rechte und 2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, 1. Selbst geschaffene gewerbliche Werte |
2.598 | 0 | 0 | 0 | 0 | 2.598 | 1.785 | 325 | 0 | 0 | 0 | 0 | 2.110 | 488 | 813 |
| Lizenzen an solchen Rechten und Werten ähnliche Rechte und Werte sowie 4. Geleistete Anzahlungen und in gewerbliche Schutzrechte und oder Firmenwert 3. Geschäfts- |
9.083 13.172 |
454 12.957 |
29 0 |
28 0 |
303 0 |
9.838 26.130 |
855 1.740 |
769 1.798 |
0 0 |
0 0 |
0 0 |
189 0 |
1.813 3.538 |
8.025 22.592 |
8.228 11.432 |
| immaterielle Vermögengegenstände Entwicklung befindliche |
11 | 6.392 | 0 | -28 | 0 | 6.375 | 11 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 11 | 6.365 | 0 |
| 24.864 | 19.804 | 29 | 0 | 303 | 44.942 | 4.391 | 2.892 | 0 | 0 | 0 | 189 | 7.472 | 37.469 | 20.473 | |
| Sachanlagen | |||||||||||||||
| und Geschäftsausstattung 1. Betriebs- |
1.964 | 492 | 44 | 0 | 499 | 2.912 | 1.566 | 317 | 43 | 0 | 0 | 209 | 2.048 | 863 | 398 |
| 2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
237 | 42 | 0 | 0 | 0 | 279 | 237 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 237 | 42 | 0 |
| 2.201 | 534 | 44 | 0 | 499 | 3.191 | 1.803 | 317 | 43 | 0 | 0 | 209 | 2.286 | 905 | 398 | |
| Finanzanlagen | |||||||||||||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 3 | 0 | 0 | 0 | 0 | 3 | 3 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 3 | <1 | <1 |
| 2. Anteile oder Beteiligungen an assoziierten Unternehmen |
6.068 | 0 | 4.762 | -1.000 | 0 | 306 | 344 | 0 | 0 | 280 | 242 | 0 | 306 | 0 | 5.724 |
| 3. Beteiligungen | 0,00 | 533 | 0 | 0 | 0 | 533 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 533 | 0 |
| 4. Wertpapiere des Anlagevermögens | 1.606 | 0 | 1.303 | 1.000 | 0 | 1.303 | 0 | 191 | 0 | 0 | 0 | 0 | 191 | 1.112 | 1.606 |
| 5. sonstige Ausleihungen | 587 | 5 | 10 | 0 | 0 | 582 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 582 | 587 |
| 8.264 | 538 | 6.075 | 0 | 0 | 2.727 | 347 | 191 | 0 | 280 | 242. | 0 | 500 | 2.228 | 7.918 | |
| Summe Anlagevermögen | 35.330 | 20.876 | 6.148 | 0 | 802 | 50.860 | 6.541 | 3.400 | 43 | 280 | 242 | 398 | 10.257 | 40.602 | 28.789 |
ANLAGE 7
Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers
hältnissen entsprechendes Bild der Vermögens
1 und
Wir haben den Konzernabschluss der wallstreet:online AG, Berlin, und ihrer Tochter
Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der
Konzernlagebericht der wallstreet:online AG, der mit dem Lagebericht der Gesellschaft zusammengefasst wurde, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 202
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den
• vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.
Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres
und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar
Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften
deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Ver
1 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum
Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 202
– bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 202
– geprüft. Darüber hinaus haben wir den
.
-
-
1
-
1, der
1 sowie dem
An die wallstreet:online AG
gesellschaften (der Konzern)
Dezember 202
Dezember 202
Grundlage für die Prüfungsurteile
-Gewinn
Prüfungsurteile
Konzern
geprüft.
Bilanzierungs
An die wallstreet:online AG
Wir haben den Konzernabschluss der wallstreet:online AG, Berlin, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) – bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzernkapitalflussrechnung und dem Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden – geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der wallstreet:online AG, der mit dem Lagebericht der Gesellschaft zusammengefasst wurde, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.
Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.
Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanzund Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen – beabsichtigten oder
Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile
unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist.
Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.
Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses.
zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.
Konzernlageberichts
Gegebenheiten entgegenstehen.
Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Ausführungen im Geschäftsbericht unter "1. Highlights", "2. Brief des Vorstands", "3. Operative Geschäftsentwicklung", "4. Geschäftsmodell & Technologie", 5. Marktumfeld "Digitale Vermögensanlage", "6. Die WSO-Aktie" und "7.ESGC-Bericht".
Im Zusammengefassten Lagebericht des wallstreet:online Konzerns und der wallstreet:online AG umfasst es die Angaben im Abschnitt "Geschäftsmodell" zum Spar- und Investitionsverhalten der Nutzer und im Abschnitt "Marktumfeld" zum geschätzten Marktanteil von Neobrokern.
Unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.
Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten den Schluss ziehen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten.
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanzund Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses.
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine
• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses
• holen wir ausreichende, geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungs-
• beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns;
• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung
wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
informationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere
einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;
vermittelt;
Prüfungsurteile;
feststellen.
Berlin, 12. Mai 2022
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, 12. Mai 2022
Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Dr. Röders Behrendt
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
Die wallstreet:online-Gruppe betreibt den Smartbroker – einen mehrfach ausgezeichneten Online-Broker, der als einziger Anbieter in Deutschland das umfangreiche Produktspektrum der klassischen Broker mit den äußerst günstigen Konditionen der Neobroker verbindet. Gleichzeitig betreibt die Gruppe vier reichweitenstarke Börsenportale (wallstreet-online.de, boersenNews.de, FinanzNachrichten.de und Ariva.de). Mit mehreren Hundert Millionen monatlichen Seitenaufrufen ist die Gruppe der mit Abstand größte verlagsunabhängige Finanzportalbetreiber im deutschsprachigen Raum und unterhält die größte Finanz-Community. Das Unternehmen ist an der Frankfurter Wertpapierbörse (Basic Board) unter dem Symbol WSO1 gelistet, ISIN DE000A2GS609.
Web | wallstreet-online.ag Adresse | Ritterstraße 11 · 10969 Berlin
Vorstand | Matthias Hach (Vorsitzender) · Michael Bulgrin · Oliver Haugk · Roland Nicklaus · Stefan Zmojda
Aufsichtsrat | André Kolbinger (Vorsitzender) · René Krüger · Marcus Seidel
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