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WashTec AG Interim / Quarterly Report 2014

Aug 6, 2014

483_10-q_2014-08-06_851b5adc-2156-4cb0-9c9f-eb8a230ccdb9.pdf

Interim / Quarterly Report

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H1 2014

Bericht über den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2014

Leichter Umsatzanstieg und Ergebnissteigerung im ersten Halbjahr 2014 gegenüber Vorjahreszeitraum; Auftragseingang kumuliert auf Vorjahresniveau

  • Umsatz bei Mio.€ 141,9 (Vorjahr: Mio.€ 139,9); EBIT bei Mio.€ 5,9 (Vorjahr: Mio.€ 2,8)
  • Positive Entwicklung des Geschäfts in Kerneuropa in allen Produktbereichen
  • Freier Cashflow gesteigert auf Mio.€ 5,4 (Vorjahr: Mio.€ 4,9)
  • Dr. Günter Blaschke wird neuer Vorsitzender und Ulrich Bellgardt stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats
Rundungsdifferenzen möglich 01.01. bis 01.01. bis Veränderung
30.06.2014 30.06.2013 absolut
Umsatz Mio. € 141,9 139,9 2,0
EBITDA Mio. € 11,0 7,7 3,3
EBIT Mio. € 5,9 2,8 3,1
EBIT-Rendite in % 4,2 2,0 2,2
EBT Mio. € 5,6 2,2 3,4
Beschäftigte zum Stichtag Personen 1.679 1.657 22
Durchschn. Zahl der Aktien Stück 13.932.312 13.935.914 –3.602
Ergebnis je Aktie1 0,27 0,06 0,21
Freier Cashflow2 Mio. € 5,4 4,9 0,5
Investitionen
in das Anlagevermögen Mio. € 2,1 2,9 –0,8
Eigenkapitalquote zum Stichtag3 in % 45,5 50,4 –4,9
Verschuldungsgrad zum Stichtag 4 0,2 0,5 –0,3
Rundungsdifferenzen möglich 01.04. bis 01.04. bis Veränderung
30.06.2014 30.06.2013 absolut
Umsatz Mio. € 77,1 74,6 2,5
EBITDA Mio. € 9,0 6,5 2,5
EBIT Mio. € 6,3 4,1 2,2
EBIT-Rendite % 8,2 5,5 2,7
EBT Mio. € 6,2 4,0 2,2
Durchschn. Zahl der Aktien 13.932.312 13.932.312 0
Ergebnis je Aktie1 0,31 0,17 0,14

1 Verwässert = unverwässert

2 Netto-Cashflow – Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit

3 Eigenkapital/Bilanzsumme

4 Netto-Finanzverschuldung/EBITDA (rollierend)

Konzernzwischenlagebericht für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2014

1. Gesamtumsatz- und Ergebnisentwicklung
. .
4
2. Wirtschaftsbericht 4
2.1 Rahmenbedingungen 4
2.2 Effizienzprogramm 4
2.3 Ertragslage 4
2.4 Vermögenslage 7
2.5 Finanzlage 8
2.6 Mitarbeiter . 8
3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 9
3.1 Prognosebericht 9
3.2 Chancen und Risiken der Konzernentwicklung 9
4. Sonstige Angaben
. .
9
4.1 Angaben über Beziehungen zu nahestehenden

Unternehmen und Personen . . 9 4.2 Ereignisse nach Ende des Berichtszeitraums . . 9

5. Aktie und Investor Relations 9
5.1 Aktienkursentwicklung 9
5.2 Aktionärsstruktur 10
5.2 Hauptversammlung und Veränderungen im Aufsichtsrat 10

Verkürzter Konzern-Zwischenabschluss für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2014

Konzern-Gewinn-und-Verlustrechnung . 11
Gesamtergebnisrechnung . 12
Konzernbilanz 13
Konzern-Kapitalflussrechnung 14
Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung 15
Anhang zum verkürzten Konzern-Zwischenabschluss
der WashTec AG (IFRS) für den Zeitraum vom
1. Januar bis 30. Juni 2014 16
Versicherung des gesetzlichen Vertreters 22
Bescheinigung nach prüferischer Durchsicht 23

Finanzkalender . . 24

Konzernzwischenlagebericht

1. Gesamtumsatz- und Ergebnisentwicklung

Positive Entwicklung in Kerneuropa

Die Umsätze im ersten Halbjahr 2014 lagen aufgrund eines starken zweiten Quartals (Mio.€ 77,1; Vorjahr Mio.€ 74,6) mit Mio.€ 141,9 um Mio.€ 2,0 (1,4%) über der Vorjahresperiode (Mio.€ 139,9). Während in Kerneuropa die Umsätze zulegten, blieben die übrigen Segmente hinter dem Vorjahr zurück. In Nordamerika und Asien/Pazifik ist dies durch die Wechselkursentwicklung bedingt. Das EBIT konnte im Wesentlichen aufgrund der positiven Entwicklungen in Kerneuropa auf Mio.€ 5,9 (Vorjahr: Mio.€ 2,8) gesteigert werden.

Der zu Beginn des Jahres niedrige Auftragsbestand hat sich erholt, blieb jedoch zum Ende des ersten Halbjahres unter dem Vorjahresniveau.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Rahmenbedingungen

Stabiler Umsatz und leicht steigende EBIT-Rendite angestrebt

Die Rahmenbedingungen entsprachen im Kern der im Konzernlagebericht 2013 dargestellten Situation. Verändert hat sich jedoch die geopolitische Situation insbesondere in Osteuropa sowie im Nahen und Mittleren Osten mit der möglichen Folge von Einflüssen auf die Handelsbeziehungen. Das Wirtschaftswachstum in China hat nach einer zwischenzeitlichen Verlangsamung im zweiten Quartal 2014 wieder angezogen. Die Entwicklung in Nordamerika wird unverändert positiv eingeschätzt. Die Lage in Westeuropa erscheint derzeit stabil, ein Einfluss der geopolitischen Verwerfungen bleibt abzuwarten.

Die Wettbewerbsbedingungen entsprachen insgesamt der im Konzernlagebericht 2013 dargestellten Situation. Wesentliche Technologiewechsel haben nicht stattgefunden und sind nicht absehbar.

2.2 Effizienzprogramm

Das angekündigte Effizienzprogramm wird umgesetzt. Damit soll bei erwarteter Umsatzentwicklung eine Steigerung der Profitabilität auf Gruppenebene auf 8% EBIT-Rendite ab 2016 erreicht werden. Der Einmalaufwand hierfür wird auf bis zu Mio.€ 3,0 geschätzt. Das aktuelle Ergebnis wurde durch das Effizienzprogramm mit Mio.€ 0,3 belastet.

2.3 Ertragslage

2.3.1 Umsatz nach Segmenten und Produkten

Umsatz nach Segmenten, H1
in Mio.€, IFRS 01.01. bis 01.01. bis Veränderung
(Rundungsdifferenzen möglich) 30.06.2014 30.06.2013 absolut
Kerneuropa 117,7 113,3 4,4
Osteuropa 4,7 7,6 –2,9
Nordamerika 20,8 22,2 –1,4
Asien/Pazifik 5,1 5,4 –0,3
Konsolidierung –6,3 –8,6 2,3
Konzern 141,9 139,9 2,0
Umsatz nach Segmenten, Q2
in Mio.€, IFRS 01.04. bis 01.04. bis Veränderung
(Rundungsdifferenzen möglich) 30.06.2014 30.06.2013 absolut
Kerneuropa 63,4 60,8 2,6
Osteuropa 2,2 4,1 –1,9
Nordamerika 11,7 11,8 –0,1
Asien/Pazifik 2,6 2,3 0,3
Konsolidierung –2,8 –4,4 1,6
Konzern 77,1 74,6 2,5

Umsatzsteigerung in Kerneuropa, Umsatzrückgang in den übrigen Segmenten

Der Umsatz im ersten Halbjahr lag aufgrund von Umsatzsteigerungen in Kerneuropa mit Mio.€ 141,9 um Mio.€ 2,0 bzw. 1,4% über dem Vorjahr (Mio.€ 139,9). Darin enthalten sind negative Fremdwährungseffekte in Höhe von Mio.€ 2,3 Mio. Im zweiten Quartal 2014 stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,4% (Q2 2014: Mio.€ 77,1; Q2 2013: Mio.€: 74,6).

Im Segment Kerneuropa konnten im ersten Halbjahr 2014 in allen Produktbereichen Umsatzsteigerungen erzielt werden. Im zweiten Quartal 2014 zogen hier nach einem schwächeren ersten Quartal die Maschinenumsätze an. Im Segment Osteuropa ist der Umsatz insbesondere in Russland gegenüber dem Vorjahr deutlich gesunken. Im Segment Nordamerika kam es aufgrund der negativen Entwicklung des US-Dollars und des rückläufigen Geschäfts mit einem Key-Account zu einem Umsatzrückgang auf Mio.€ 20,8. Die entsprechenden Umsätze in US-Dollar beliefen sich auf Mio.USD 28,5 (Vorjahr: Mio.USD 29,1). Im Segment Asien/Pazifik wurde der Umsatz im Wesentlichen durch die Kursentwicklung des australischen Dollars negativ beeinflusst. Bereinigt um diesen Effekt, konnte der Umsatz im ersten Halbjahr leicht gesteigert werden.

01.01.– Veränderung
absolut
–1,6
2,0
1,3
0,3
2,0
Umsatz nach Produkten, Q2
in Mio. €, IFRS 01.04.– 01.04.– Veränderung
(Rundungsdifferenzen möglich) 30.06.2014 30.06.2013 absolut
Neu- und Gebrauchtmaschinen 40,9 39,8 1,1
Ersatzteile, Service 23,7 22,8 0,9
Chemie 9,1 8,7 0,4
Betreibergeschäft und Sonstiges 3,4 3,3 0,1
Gesamt 77,1 74,6 2,5

Im zweiten Quartal konnten die Umsätze in allen Produktbereichen gesteigert werden. Im Maschinenbereich konnten jedoch zum Halbjahr trotz des guten zweiten Quartals die Rückgänge des ersten Quartals nicht komplett aufgeholt werden.

2.3.2 Aufwandsposten und Ergebnis

Ertragslage, Q2

Ertragslage, H1
in Mio. €, IFRS 01.01.– 01.01.– Veränderung
(Rundungsdifferenzen möglich) 30.06.2014 30.06.2013 absolut
Rohertrag* 86,3 83,6 2,7
EBITDA 11,0 7,7 3,3
EBIT 5,9 2,8 3,1
EBT 5,6 2,2 3,4
EBIT nach Segmenten, H1
in Mio. €, IFRS 01.01.– 01.01.– Veränderung
(Rundungsdifferenzen möglich) 30.06.2014 30.06.2013 absolut
Kerneuropa 5,9 2,7 3,2
Osteuropa –0,2 0,3 –0,5
Nordamerika 0,6 0,1 0,5
Asien/Pazifik –0,3 –0,5 0,2
Konsolidierung 0,0 0,2 –0,2
Konzern 5,9 2,8 3,1
in Mio. €, IFRS 01.04.– 01.04.– Veränderung EBIT nach Segmenten, Q2
(Rundungsdifferenzen möglich) 30.06.2014 30.06.2013 absolut in Mio. €, IFRS 01.04.– 01.04.– Veränderung
Rohertrag* 47,3 45,0 2,3 (Rundungsdifferenzen möglich) 30.06.2014 30.06.2013 absolut
EBITDA 9,0 6,5 2,5 Kerneuropa 5,5 3,8 1,7
EBIT 6,3 4,1 2,2 Osteuropa 0,0 0,1 –0,1
EBT 6,2 4,0 2,2 Nordamerika 0,9 0,4 0,5
* Umsatz plus Bestandsveränderung minus Materialaufwand Asien/Pazifik –0,1 –0,3 0,2
Durch den veränderten Produkt- und Regionenmix hat sich die Roh Konsolidierung 0,1 0,1
Konzern 6,3 4,1 2,2

Die EBIT-Steigerung im Segment Kerneuropa basiert im Wesentlichen auf den erzielten Umsatzzuwächsen. Im Segment Osteuropa belasteten die rückläufigen Umsätze und die im letzten Jahr getätigten Investitionen in den Ausbau der Vertriebsstrukturen das EBIT. Die erfolgreiche Umsetzung der Restrukturierung im Segment Nordamerika führte trotz des Umsatzrückgangs zu einem leicht höheren EBIT. Im Segment Asien/Pazifik konnte das EBIT aufgrund von Effizienzsteigerungen insbesondere im australischen Markt gesteigert werden, der Ausbau der lokalen Strukturen in China wurde fortgeführt.

ertragsmarge von 59,7% auf 60,8% leicht erhöht.

Rohertragsmarge steigt auf 60,8%

Personalaufwand steigt auf Mio.€ 54,6

  • Sonstige betriebliche Aufwendungen gesenkt
  • EBITDA steigt auf Mio.€ 11,0

Der Personalaufwand stieg um Mio.€ 1,5 auf Mio.€ 54,6 (Vorjahr: Mio.€ 53,1). Wesentliche Gründe hierfür sind Tariferhöhungen in Kerneuropa, der Aufbau von Mitarbeitern in Wachstumsregionen sowie Effekte aus der Umsetzung des Effizienzprogramms.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (inkl. sonstiger Steuern) sanken um Mio.€ 2,4 auf Mio.€ 22,5 (Vorjahr: Mio.€ 24,9). Wesentliche Gründe hierfür waren geringere Wertberichtigungen auf Forderungen, geringere Fremdwährungsverluste aus der Bewertung von Bilanzpositionen und Kostensenkungen in einigen Bereichen.

Das EBITDA stieg um Mio.€ 3,3 auf Mio.€ 11,0 (Vorjahr: Mio.€ 7,7).

Das EBIT stieg um Mio.€ 3,1 auf Mio.€ 5,9 (Vorjahr: Mio.€ 2,8).

Die Wechselkursentwicklung des US-Dollars zum Euro hatte, wie bereits erwähnt, Auswirkungen auf den Umsatz, aber nicht wesentlich auf das operative Ergebnis. Die Stichtagsbewertung der in Fremdwährung gehaltenen bilanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten hatte keinen Einfluss auf die Ertragslage (Vorjahr: Mio.€ –0,5).

Das Konzernergebnis nach Steuern stieg auf Mio.€ 3,7 (Vorjahr: Mio.€ 0,8). Das Ergebnis je Aktie (verwässert = unverwässert) stieg daher auf € 0,27 (Vorjahr: € 0,06).

2.4. Vermögenslage

Bilanz Aktiva

in Mio. €, IFRS (Rundungsdifferenzen möglich) 30.06.2014 31.12.2013
Langfristiges Vermögen 89,4 91,9
davon immaterielle Vermögenswerte 6,7 7,7
davon latente Steuern 4,4 4,3
Kurzfristiges Vermögen 92,4 82,4
davon Vorräte 36,7 34,3
davon Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen, sonstige Vermögenswerte 46,4 43,0
davon Zahlungsmittel
und Zahlungsmitteläquivalente 6,3 3,8
Bilanzsumme 181,8 174,2
Bilanz Passiva
in Mio. €, IFRS (Rundungsdifferenzen möglich) 30.06.2014 31.12.2013
Eigenkapital 82,7 87,8
Bankschulden 8,6 1,0
Sonstige Schulden und Rückstellungen 80,0 74,6
davon Schulden aus Lieferungen und Leistungen 8,5 8,8
davon Rückstellungen
(inkl. Ertragssteuerschulden) 28,3 26,3
Umsatzabgrenzung 7,5 7,7
Passive latente Steuern 3,0 3,1
Bilanzsumme 181,8 174,2

Das Netto-Umlaufvermögen (kurzfristige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen + Vorräte – kurzfristige Schulden aus Lieferungen und Leistungen) stieg im Wesentlichen, infolge des positiven Umsatzverlaufs von Mio.€ 65,2 per 31. Dezember 2013 auf Mio.€ 70,2, primär aufgrund höherer Forderungen und Vorräte.

Eigenkapitalquote beträgt 45,5%

Das Eigenkapital sank im Wesentlichen bedingt durch die Dividendenausschüttung zum 30. Juni 2014 auf Mio.€ 82,7 (31. Dezember 2013: Mio.€ 87,8). Aufgrund der gem. IFRS direkt im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen entspricht die Veränderung des Eigenkapitals nicht dem Periodenergebnis. Die Eigenkapitalquote verringerte sich primär infolge der erhöhten Bilanzsumme und des geringeren Eigenkapitals gegenüber dem Jahresende 2013 von 50,4% auf 45,5%.

Die Netto-Bankverschuldung (kurz- und langfristige Bankverschuldung – Bankguthaben) lag infolge der Dividendenzahlung bei Mio.€ 2,2 (31. Dezember 2013: Mio.€ –2,7). Die Netto-Finanzverschuldung (Netto-Bankverschuldung + kurz- und langfristiges Finanzierungsleasing) stieg auf Mio.€ 6,9 (31. Dezember 2013: Mio.€ 2,9).

Die sonstigen Schulden und Rückstellungen stiegen infolge höherer erhaltener Anzahlungen und erhöhter Steuerverbindlichkeiten auf Mio.€ 80,0 (31. Dezember 2013: Mio.€ 74,6).

2.5 Finanzlage

Der Mittelzufluss aus operativer Geschäftstätigkeit (Netto-Cashflow) sank primär durch den Anstieg von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aufgrund des deutlichen Umsatzwachstums im zweiten Quartal leicht auf Mio.€ 7,3 (Vorjahr: Mio.€ 7,7).

Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit sank leicht auf Mio.€ 2,0 (Vorjahr: Mio.€ 2,8).

Der freie Cashflow (Netto-Cashflow – Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit) belief sich auf Mio.€ 5,4 (Vorjahr: Mio.€ 4,9).

Freier Cashflow 01.01. bis 30.06. in Mio. €, IFRS

Insgesamt nahmen die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente im Vergleich zum 31. Dezember 2013 um Mio.€ 3,4 auf Mio.€ 6,1 zu.

2.6 Mitarbeiter

Bezogen auf den 30. Juni 2013 wurden 22 Mitarbeiter aufgebaut. Der Aufbau von Mitarbeitern erfolgte in Wachstums- bzw. Fokusbereichen wie z.B. Osteuropa, Nordamerika und Asien/Pazifik. Im Vergleich zum 31. Dezember 2013 sank die Zahl der Mitarbeiter um 2 auf 1.679.

Mitarbeiterzahl der WashTec Gruppe bei 1.679

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1 Prognosebericht

Die Gesellschaft strebt für die Gruppe nach Ablauf des ersten Halbjahres aufgrund der aktuellen politischen und ökonomischen Entwicklungen für das Jahr 2014 einen stabilen Umsatz und einen leichten Anstieg von Ergebnis und EBIT-Rendite vor Restrukturierungskosten des angekündigten Effizienzprogramms an.

Dabei wird folgende Entwicklung in den einzelnen Segmenten erwartet:

  • Kerneuropa: leichte Zunahme von Umsatz, Ergebnis und EBIT-Rendite
  • Osteuropa: leicht rückläufiger Umsatz und deutliche Reduktion von Ergebnis und EBIT-Rendite infolge von Investitionen in Strukturen
  • Nordamerika: Umsatz und Ergebnis leicht rückläufig sowie EBIT-Rendite stabil
  • Asien/Pazifik: stabile Entwicklung von Umsatz, Ergebnis und EBIT-Rendite

Aufgrund der derzeitigen unklaren Gesamtentwicklung in Teilmärkten ist eine Prognose für 2014 mit Unsicherheiten versehen.

Die im Geschäftsbericht 2013 enthaltene Prognose der übrigen auf Gruppenebene definierten Kennzahlen gilt fort.

3.2 Chancen und Risiken der Konzernentwicklung

Eine Beschreibung des Risikomanagements in der WashTec Gruppe findet sich im Geschäftsbericht 2013. Die dort beschriebenen Chancen und Risiken haben sich nicht wesentlich verändert.

4. Sonstige Angaben

4.1 Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Es fanden keine wesentlichen Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen im Berichtszeitraum statt.

4.2 Ereignisse nach Ende des Berichtszeitraums

Es fanden keine wesentlichen Ereignisse nach dem Ende des Berichtszeitraums statt.

5. Aktie und Investor Relations

5.1 Aktienkursentwicklung

Der Kurs der WashTec Aktie lag am 30. Juni 2014 bei € 11,91. Dies entspricht einem Kursanstieg von 11,3% im Vergleich zum Schlusskurs des letzten Handelstags des Vorjahres von € 10,70 am 30. Dezember 2013. Damit konnte die WashTec Aktie eine bessere Performance verbuchen als der SDAX, der seit Jahresbeginn um 8,8% anstieg.

Die Aktie der WashTec wird derzeit von BHF, Hauck & Aufhäuser, HSBC Trinkaus & Burkhardt und MM Warburg gecovered.

Das Handelsvolumen der WashTec-Aktie im Ranking der Deutschen Börse für MDAX- und SDAX-Werte lag zum 30. Juni nicht zuletzt durch den geringen Streubesitz auf Position 131 (Vorjahr: Position 130). Bezogen auf die Marktkapitalisierung liegt WashTec mit Position 101 bereits seit einiger Zeit innerhalb des SDAX-Kriteriums.

5.2 Aktionärsstruktur

Im zweiten Quartal 2014 hat die WashTec AG keine Stimmrechtsmitteilungen nach Wertpapierhandelsgesetz erhalten.

Beteiligung in % 30.06.2014
EQMC Europe Development Capital Fund plc 14,66
Kempen European Participations N.V. 10,64
Dr. Kurt Schwarz (u.a. Kerkis GmbH, Leifina GmbH & Co. KG) 8,38
Diversity Industrie Holding AG 6,19
Paradigm Capital Micro Cap Value Fund 6,01
BNY Mellon Service Kapitalanlage-Gesellschaft mbH 5,61
Investment AG für langfristige Investoren TGV 5,43
Desmarais Family Residuary Trust 3,48
Lazard Frères Gestion S.A.S. 3,04
Streubesitz 36,56

Basierend auf Mitteilungen nach WpHG

Das Management hat den Austausch mit Aktionären und Journalisten sowie der Financial Community im ersten Halbjahr 2014 kontinuierlich gepflegt. Über die Hauptversammlung hinaus fanden diverse Investorengespräche statt.

5.3 Hauptversammlung und Veränderungen im Aufsichtsrat

Am 4. Juni 2014 fand die Hauptversammlung der WashTec AG statt. Der Vorstand hat ausführlich zur Geschäftsentwicklung, aktuellen Marktlage und Strategie Stellung genommen und diese mit den Aktionären erörtert. Die von der Verwaltung vorgeschlagenen Beschlüsse wurden alle mit sehr hoher Mehrheit angenommen. Unter anderem wurde die Zahlung einer Dividende in Höhe von € 0,32 je dividendenberechtigter Stückaktie sowie einer Sonderdividende in gleicher Höhe beschlossen.

Durch die Hauptversammlung wurden Herr Dr. Günter Blaschke, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Rational AG, und Herr Ulrich Bellgardt, Unternehmensberater bei der ubc GmbH, in den Aufsichtsrat gewählt. Herr Dr. Blaschke hat die Funktion des Vorsitzenden und Herr Bellgardt die Funktion des stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichtsrats übernommen.

Herrn Michael Busch und Herr Massimo Pedrazzini, die ihr Amt mit Ablauf der Hauptversammlung niedergelegt haben, danken wir auch im Namen aller Mitarbeiter für ihre großen Verdienste um das Unternehmen.

Konzern-Gewinnund-Verlustrechnung

01.01. 01.01. 01.04. 01.04.
bis 30.06. bis 30.06. bis 30.06. bis 30.06.
2014 2013 2014 2013
Umsatzerlöse 141.938.418 139.937.966 77.131.210 74.621.275
Sonstige betriebliche Erträge 1.723.461 1.790.056 751.385 649.224
Andere aktivierte Entwicklungskosten 37.169 351.968 18.584 62.690
Bestandsveränderung 1.451.967 1.252.523 1.304.646 2.261.002
Gesamt 145.151.015 143.332.513 79.205.825 77.594.191
Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
und für bezogene Waren 46.875.379 47.327.891 25.605.490 26.216.776
Aufwendungen für bezogene Leistungen 10.215.698 10.279.504 5.532.036 5.645.334
57.091.077 57.607.395 31.137.526 31.862.110
Personalaufwand 54.560.003 53.090.755 27.722.102 26.921.958
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte
des Anlagevermögens und Sachanlagen 5.104.661 4.889.220 2.699.962 2.382.206
Sonstige betriebliche Aufwendungen 22.173.221 24.658.165 11.264.683 12.312.484
Sonstige Steuern 294.355 240.794 76.541 38.811
Gesamte betriebliche Aufwendungen 139.223.317 140.486.329 72.900.814 73.517.569
Betriebsergebnis 5.927.698 2.846.184 6.305.011 4.076.622
Finanzertrag 191.267 64.471 107.279 59.080
Finanzaufwand 527.937 722.914 255.854 154.722
Finanzergebnis –336.670 –658.443 –148.575 –95.642
Ergebnis vor Steuern 5.591.028 2.187.741 6.156.436 3.980.980
Ertragsteuerertrag/-aufwand –1.877.833 –1.396.253 –1.889.503 –1.599.391
Konzernergebnis 3.713.195 791.488 4.266.933 2.381.589
Durchschnittliche Anzahl der Aktien 13.932.312 13.935.914 13.932.312 13.935.914
Ergebnis je Aktie (unverwässert entspricht verwässert) 0,27 0,06 0,31 0,17

Gesamtergebnisrechnung

01.01. 01.01. 01.04. 01.04.
bis 30.06. bis 30.06. bis 30.06. bis 30.06.
2014 2013 2014 2013
T€ T€ T€ T€
Ergebnis nach Steuern 3.713 791 4.267 2.381
Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste aus
leistungsorientierten Pensionszusagen und ähnlichen
Verpflichtungen –6 0 0 0
Latente Steuern 0 0 0 0
Bestandteile, die zukünftig nicht in die Gewinn-und-Verlust
Rechnungen umgegliedert werden können –6 0 0 0
Im Eigenkapital erfasste Veränderungen des beizulegenden
Zeitwertes von zu Sicherungszwecken eingesetzten
Finanzinstrumenten 0 356 0 0
Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung aus
ländischer Tochterunternehmen und Währungsveränderungen 121 115 –135 166
Währungsdifferenzen aus Nettoinvestitionen in
Tochterunternehmen 3 –266 202 –252
Latente Steuern –9 –118 –9 20
Bestandteile, die zukünftig in die Gewinn-und-Verlust
Rechnungen umgegliedert werden können 115 87 58 –66
Im Eigenkapital erfasste Wertänderungen 109 87 58 –66
Summe aus Periodenergebnis und erfolgsneutral erfasster
Wertänderungen der Periode 3.822 878 4.325 2.315

Konzernbilanz

Aktiva 30.06.2014 31.12.2013
Langfristiges Vermögen
Sachanlagen 33.092.904 35.211.085
Geschäfts- oder Firmenwert 42.312.435 42.311.998
Immaterielle Vermögenswerte 6.721.464 7.745.811
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.397.778 1.846.066
Steuerforderungen 133.137 133.136
Sonstige Vermögenswerte 269.189 343.984
Aktive latente Steuern 4.425.196 4.265.351
Gesamtes langfristiges Vermögen 89.352.103 91.857.431
Kurzfristiges Vermögen
Vorräte 36.677.406 34.268.213
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 41.974.694 39.651.577
Steuerforderungen 2.995.985 1.305.868
Sonstige Vermögenswerte 4.469.077 3.374.816
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 6.317.885 3.762.699
Gesamtes kurzfristiges Vermögen 92.435.047 82.363.173
Gesamte Aktiva 181.787.150 174.220.604
Passiva 30.06.2014 31.12.2013
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 40.000.000 40.000.000
Bedingtes Kapital 8.000.000 8.000.000
Kapitalrücklage 36.463.441 36.463.441
Eigene Anteile –417.067 –417.067
Sonstige Rücklagen und Währungskurseffekte –2.585.859 –2.694.456
Ergebnisvortrag 5.556.220 3.274.210
Konzernergebnis 3.713.195 11.198.690
82.729.930 87.824.818
Langfristige Schulden
Verzinsliche Darlehen 8.334.375 0
Finanzierungsleasingschulden 2.803.361 3.512.258
Rückstellungen für Pensionen 8.347.243 8.328.412
Schulden aus Lieferungen und Leistungen 15.833 36.695
Sonstige langfristige Rückstellungen 3.730.460 4.072.937
Sonstige langfristige Schulden 1.775.108 1.886.325
Umsatzabgrenzung 668.994 728.398
Passive latente Steuern 3.004.062 3.127.569
Gesamte langfristige Schulden 28.679.436 21.692.594
Kurzfristige Schulden
Verzinsliche Darlehen 224.200 1.020.049
Finanzierungsleasingschulden 1.813.373 2.119.851
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 7.029.657 3.449.572
Schulden aus Lieferungen und Leistungen 8.476.958 8.735.923
Schulden aus Steuern und Abgaben 4.976.906 4.600.688
Schulden im Rahmen der sozialen Sicherheit 1.050.388 1.014.434
Ertragsteuerschulden 3.082.102 1.284.271
Sonstige kurzfristige Schulden 23.735.491 22.946.565
Sonstige kurzfristige Rückstellungen 13.158.722 12.606.005
Umsatzabgrenzung 6.829.987 6.925.834
Gesamte kurzfristige Schulden 70.377.784 64.703.192
Gesamte Passiva 181.787.150 174.220.604

Konzern-Kapitalflussrechnung

01.01. bis 01.01. bis
30.06.2014 30.06.2013
T€ T€
Ergebnis vor Steuern 5.591 2.188
Überleitung zwischen Ergebnis vor Steuern und Mittelzufluss aus operativer Geschäftstätigkeit:
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte des Anlagevermögens und Sachanlagen 5.105 4.889
Gewinn/Verlust aus Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 45 –10
Sonstige Gewinne und Verluste –2.239 –2.392
Finanzerträge –191 –64
Finanzaufwendungen 528 723
Veränderung der Rückstellungen 179 –1.133
Veränderung des Nettoumlaufvermögens:
Zu-/Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen –2.651 4.234
Zu-/Abnahme der Vorräte –2.226 –2.796
Zu-/Abnahme der Schulden aus Lieferungen und Leistungen –313 5.025
Veränderung übriges Nettoumlaufvermögen 6.196 1.107
Gezahlte Ertragsteuer –2.677 –4.095
Mittelzufluss aus operativer Geschäftstätigkeit (Netto Cashflow) 7.347 7.676
Auszahlungen für die Investitionen in das Anlagevermögen (ohne Finanzierungsleasing) –2.122 –2.930
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens 149 106
Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit –1.973 –2.824
Aufnahme langfristiger Kredite 8.500 5.007
Gezahlte Dividende –8.917 –8.081
Aktienrückkauf 0 –171
Erhaltene Zinsen 27 64
Gezahlte Zinsen –475 –578
Aufnahme/Tilgung der Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing –1.052 –1.305
Mittelzu-/abfluss aus der Finanzierungstätigkeit –1.917 –5.064
Netto-Zu-/abnahme von Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten 3.457 –212
Wechselkursbedingte Änderungen der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente –106 320
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum 1. Januar 2.743 3.530
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum 30. Juni 6.094 3.638
Zusammensetzung Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente für Cashflow-Zwecke:
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 6.318 4.505
Kurzfristige verzinsliche Darlehen –224 –867
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum 30. Juni 6.094 3.638

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung

T€ Anzahl Aktien Gezeichnetes Kapital- Eigene Sonstige Währungs- Ergebnis- Gesamt
(in Stück) Kapital rücklage Anteile Rücklagen kurseffekte vortrag
Stand 1. Januar 2013 13.944.736 40.000 36.464 –431 –3.004 61 11.354 84.444
Direkt im Eigenkapital erfasste
Erträge und Aufwendungen 89 115 204
Steuern auf direkt im Eigenkapital
erfasste Transaktionen –118 –118
Erwerb eigener Aktien –12.424 14 14
Dividende –8.081 –8.081
Konzernergebnis 791 791
Stand 30. Juni 2013 13.932.312 40.000 36.464 –417 –3.033 176 4.064 77.254
Stand 1. Januar 2014 13.932.312 40.000 36.464 –417 –2.876 181 14.473 87.825
Direkt im Eigenkapital erfasste
Erträge und Aufwendungen –3 121 118
Steuern auf direkt im Eigenkapital
erfasste Transaktionen –9 –9
Dividende –8.917 –8.917
Konzernergebnis 3.713 3.713
Stand 30. Juni 2014 13.932.312 40.000 36.464 –417 –2.888 302 9.269 82.730

Anhang zum verkürzten Konzern-Zwischenabschluss der WashTec AG (IFRS) für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2014

Allgemeine Erläuterungen

1. Informationen zum Unternehmen

Das oberste Mutterunternehmen der WashTec Gruppe lautet auf WashTec AG und ist im Handelsregister der Stadt Augsburg unter HRB 81 eingetragen.

Der Sitz der Gesellschaft ist in der Argonstraße 7 in 86153 Augsburg, Deutschland.

Die Anteile der Gesellschaft werden öffentlich gehandelt.

Der Unternehmensgegenstand des WashTec Konzerns umfasst Entwicklung, Herstellung, Vertrieb und Service von Produkten zur Fahrzeugwäsche sowie Vermietung und alle damit verbundenen Serviceleistungen und Finanzierungslösungen zum Betrieb von Fahrzeugwaschanlagen.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Grundlagen der Erstellung des Abschlusses

Die Erstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2014 erfolgte in Übereinstimmung mit IAS 34 »Zwischenberichterstattung«.

Der verkürzte Konzernzwischenabschluss enthält nicht sämtliche für den Abschluss des Geschäftsjahres vorgeschriebenen Erläuterungen und Angaben und sollte im Zusammenhang mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2013 gelesen werden.

Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die bei der Erstellung des verkürzten Konzern-Zwischenabschlusses angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den bei der Erstellung des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2013 angewandten Methoden. Abweichend hiervon erfolgt die Steuerberechnung erfolgt für Zwischenabschlüsse durch Multiplikation des Ergebnisses mit der erwarteten anzuwendenden Jahressteuerquote.

Der Konzernabschluss wird in Euro aufgestellt. Die Beträge werden auf ganze Euro gerundet, bzw. in Mio. € oder in T€ dargestellt.

Der Konzern hat im Berichtszeitraum die nachfolgend aufgelisteten neuen und überarbeiteten IFRS-Standards und Interpretationen angewandt.

Standards/
Inter
pretationen
Bezeichnung Wesentlicher Inhalt Übernahme
durch EU
verpflichtend anzuwen
den für Washtec Ge
schäftsjahre beginnend
IFRS 10,
IFRS 12 und
IAS 27
Änderung von IFRS 10, IFRS 12 und
IAS 27: Investmentgesellschaften
Die Änderungen definieren standardübergreifend wann eine
Unternehmenseinheit eine Investmentgesellschaft ist und wie
die Darstellung ihrer eignen Investments zu erfolgen hat.
ja ab Januar 2014
IAS 36 Änderung von IAS 36: Angaben
zum erzielbaren Betrag bei nicht
finanziellen Vermögenswerten
Die Angabepflicht zur Benennung des erzielbaren Betrages
entfällt, soweit keine Wertminderung notwendig war.
ja ab Januar 2014
IAS 39 Änderung von IAS 39: Novation von
Derivaten und Fortsetzung der Bilan
zierung von Sicherungsgeschäften
Die Änderung ermöglicht unter bestimmten Voraussetzungen,
dass die Novation einer Sicherungsbeziehung nicht zwingend
zur Beendigung dieser führt.
ja ab Januar 2014
IFRS 10 Konzernabschlüsse IFRS 10 ersetzt die bisherigen Konsolidierungsregeln des IAS 27 sowie
SIC-12. Zukünftig gilt die Kontrolle über ein anderes Unternehmen als
einzig zulässiges Entscheidungskriterium für die Konsolidierung.
ja ab Januar 2014
IFRS 11 Gemeinschaftliche Vereinbarungen IFRS 11 ersetzt IAS 31 sowie SIC 13 und regelt die Bilanzierung von
Sachverhalten, in denen ein Unternehmen gemeinschaftliche Führung
über ein Gemeinschaftsunternehmen, Vermögenswerte oder eine
gemeinschaftliche Tätigkeit ausübt.
ja ab Januar 2014
IFRS 12 Angaben zu Anteilen an anderen
Unternehmen
IFRS 12 regelt die Angabenpflichten zu allen Anteilsbesitzformen wie
Tochter-, Gemeinschafts- und assoziierte Unternehmen sowie nicht
konsolidierte Unternehmensanteile.
ja ab Januar 2014
IAS 27 Neufassung des IAS 27:
Einzelabschlüsse
Bedingt durch die Einführung von IFRS 10 und IFRS 12 enthält
IAS 27 künftig nur die Regelungen zur Bilanzierung von Tochter-,
Gemeinschafts- und assoziierten Unternehmen im Einzelabschluss.
ja ab Januar 2014
IAS 28 Neufassung des IAS 28:
Anteile an assoziierten Unternehmen
und Gemeinschaftsunternehmen
Bedingt durch die Einführung von IFRS 11 und IFRS 12 enthält
IAS 28 zukünftig auch die Bilanzierungsregeln für Joint Ventures, die
nach der Equity-Methode zu konsolidieren sind, die Anwendung der
Quotenkonsolidierung ist nicht mehr zulässig.
ja ab Januar 2014
IFRIC 21 Abgaben Leitlinie für die Abgabe von staatlich auferlegten Gebühren. ja ab Januar 2014
IAS 32 Finanzinstrumente: Darstellung –
Saldierung von finanziellen
Vermögenswerten und finanziellen
Verbindlichkeiten
Beseitigung von Inkonsistenzen bei der Umsetzung der Salidierung von
finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten.
ja ab Januar 2014
IFRS 10 –12 Änderungen an IFRS 10–12:
Übergangsregelungen
Die Änderungen enthält Klarstellungen und Erleichterungen bei
frühzeitiger Anwendung des IFRS 10–12 (u.a. Verzicht auf die
Vorjahresvergleichsinformation).
ja ab Januar 2014

3. Segmentberichterstattung

Januar –Juni 2014 Kern- Osteuropa Nord- Asien/ Konsoli- Konzern
in T€ europa amerika Pazifik dierung
Umsatzerlöse 117.698 4.705 20.789 5.066 –6.319 141.938
davon mit Dritten 111.458 4.697 20.727 5.067 –12 141.938
davon mit anderen Segmenten 6.240 8 62 –1 –6.308 0
Betriebsergebnis 5.857 –247 564 –277 31 5.928
Finanzertrag 191
Finanzaufwand –528
Ergebnis aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit 5.591
Ertragsteueraufwand –1.878
Konzernergebnis 3.713
Januar – Juni 2013 Kern- Osteuropa Nord- Asien/ Konsoli- Konzern
in T€ europa amerika Pazifik dierung
Umsatzerlöse 113.262 7.632 22.199 5.431 –8.586 139.938
davon mit Dritten 105.506 7.605 21.852 5.432 –457 139.938
davon mit anderen Segmenten 7.756 27 347 –1 –8.129 0
Betriebsergebnis 2.721 323 101 –462 163 2.846
Finanzertrag 65
Finanzaufwand –723
Ergebnis aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit 2.188
Ertragsteueraufwand –1.397
Konzernergebnis 791

4. Sachanlagen

Im ersten Halbjahr 2014 wurde Anlagevermögen (ohne Finanzierungsleasing) in Höhe von T€ 2.122 (Vorjahr: T€ 2.930) erworben.

5. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital der WashTec AG beträgt am 30. Juni 2014 T€ 40.000. Es ist in 13.976.970 auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien eingeteilt und ist voll eingezahlt.

Die ordentliche Hauptversammlung der WashTec AG vom 4. Juni 2014 hat beschlossen, aus dem Bilanzgewinn für das Geschäftsjahr 2013 in Höhe von T€ 9.682 Dividenden in Höhe von T€ 8.917 auszuschütten und T€ 765 auf neue Rechnung vorzutragen. Die Ausschüttung entspricht einer Dividende von € 0,64 je dividendenberechtigter Stückaktie. In dieser ist neben der Dividende in Höhe von € 0,32 je dividendenberechtigter Stückaktie eine Sonderausschüttung in Höhe von € 0,32 je dividendenberechtigter Stückaktie enthalten. Der Ergebnisvortrag der WashTec AG verringert sich somit um T€ 8.917.

Darüber hinaus wurde der Vorstand durch die Hauptversammlung 2013 bis zum 14. Mai 2016 ermächtigt, das Grundkapital durch Ausgabe neuer auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmalig um bis zu insgesamt T€ 8.000 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital).

Ferner wurde der Vorstand durch die Hauptversammlung 2013 bis zum 14. Mai 2016 ermächtigt, anteiliges Grundkapital bis zu einem Betrag von insgesamt T€ 8.000 in Form von Options- und Wandelanleihen, Genussrechten oder Gewinnschuldverschreibungen oder einer Kombination dieser Instrumente auszugeben und das Bezugsrecht auszuschließen (Bedingtes Kapital).

Die durchschnittliche Zahl der sich im Umlauf befindlichen Aktien beträgt 13.932.312.

Der Vorstand wurde durch die Hauptversammlung 2013 ermächtigt, bis zum 14. Mai 2016 eigene Aktien in Höhe von bis zu insgesamt 10% des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals von T€ 40.000 zu anderen Zwecken als dem Handel in eigenen Aktien zu erwerben.

6. Finanzinstrumente – zusätzliche Angaben

Aus der nachfolgenden Tabelle sind, ausgehend von den relevanten Bilanzpositionen, die Zusammenhänge zwischen der Klassifikation und den Wertansätzen der Finanzinstrumente ersichtlich.

Buchwerte, Wertansätze und beizulegende Zeitwerte nach Bewertungskategorien:

In T€ Bewertungs- Buchwert Wertansatz Bilanz nach IAS 39 Wertansatz Fair IFRS 13
kategorie 30.06.2014 Fortgeführte Fair Value Fair Value Bilanz nach Value Level
nach IAS 39 Anschaffungs- erfolgs- erfolgs- IAS 30.06.2014
kosten neutral wirksam
Aktiva
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente LaR 6.318 6.318 6.318 2
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen LaR 44.372 44.372 44.372
Sonstige finanzielle Vermögenswerte LaR 746 746 746 2
Passiva
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen FLAC 8.493 8.493 8.493
Verzinsliche Darlehen FLAC 8.559 8.559 8.559 2
Sonstige finanzielle Schulden FLAC 13.567 13.567 13.567 2
Finanzierungsleasingschulden n.a. 4.617 4.617 4.617 2
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten FvthP-L 771 771 771 2
Aggregierter Ausweis nach Bewertungskategorien
gemäß IAS 39:
Loans and Receivables (LaR) 51.436
Financial Liabilities Measured at
Amortised Cost (FLAC) 30.618
Financial Liabilities through P-L 771
In T€ Bewertungs- Buchwert Wertansatz Bilanz nach IAS 39 Wertansatz Fair IFRS 13
kategorien 31.12.2013 Fortgeführte Fair Value Fair Value Bilanz nach Value Level
nach IAS 39 Anschaffungs- erfolgs- erfolgs- IAS 31.12.2013
kosten neutral wirksam
Aktiva
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente LaR 3.763 3.763 3.763 2
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen LaR 41.498 41.498 41.498
Sonstige finanzielle Vermögenswerte LaR 1.103 1.103 1.103 2
Passiva
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen FLAC 8.773 8.773 8.773
Verzinsliche Darlehen FLAC 1.020 1.020 1.020 2
Sonstige finanzielle Schulden FLAC 11.806 11.806 11.806 2
Finanzierungsleasingschulden n.a. 5.632 5.632 5.632 2
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten FvthP-L 943 943 943 2
Aggregierter Ausweis nach Bewertungskategorien
gemäß IAS 39:
Loans and Receivables (LaR) 46.363
Financial Liabilities Measured at
Amortised Cost (FLAC) 21.599
Financial Liabilities through P-L 943

Nach Level 2 ausgewiesene derivative Finanzinstrumente beinhalten Devisentermingeschäfte und Zinsswaps. Diese Devisentermingeschäfte sind mit dem Fair Value mittels erwarteter Wechselkurse, die an einem geregelten Markt notiert sind, bewertet. Zinsswaps sind mit dem Fair Value mittels erwarteter Zinssätze nach erkennbaren Zinskurven bewertet.

Der Fair Value dieser derivativen Finanzinstrumente gliedert sich nach Fristigkeit wie folgt:

in T€ 30.06.2014 31.12.2013
langfristig 758 484
kurzfristig 13 459
Gesamt 771 943

Der beizulegende Zeitwert der Forderungen und Schulden aus Lieferungen und Leistungen sowie der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente entspricht aufgrund der kurzen Laufzeiten dem jeweiligen Buchwert. Der beizulegende Zeitwert der derivativen Finanzinstrumente, Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing und Darlehen wurde durch Abzinsung der erwarteten künftigen Cashflows unter Verwendung von marktüblichen Zinssätzen ermittelt.

7. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen sind im Vergleich zum 31. Dezember 2013 im Wesentlichen unverändert.

8. Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Im Berichtszeitraum fanden keine wesentlichen Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen statt.

9. Angaben nach dem Bilanzstichtag

Es fanden keine wesentlichen Ereignisse nach Ende des Berichtszeitraums statt.

Versicherung des gesetzlichen Vertreters

»Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der verkürzte Konzernzwischenabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.«

Augsburg, den 24. Juli 2014

Dr. Jürgen Rautert Karoline Kalb Sprecher des Vorstands Vorstand

Bescheinigung nach prüferischer Durchsicht

An die WashTec AG

Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss – bestehend aus Gewinn-und-Verlustrechnung, Gesamtergebnisrechnung, Bilanz, Kapitalflussrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben zum verkürzten Konzernzwischenabschluss – und den Konzernzwischenlagebericht der WashTec AG für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2014, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach § 37w WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben.

Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen.

Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind.

München, den 24. Juli 2014

PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Holger Graßnick ppa. Florian Horn Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

Kontakt

WashTec AG Telefon +49 821 5584-0 Argonstraße 7 Telefax +49 821 5584-1135 86153 Augsburg www.washtec.de [email protected]

Finanzkalender

  1. November 2014 9-Monatsbericht 24. bis 26. Analystenkonferenz/Eigenkapitalforum, November 2014 Frankfurt/Main