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WashTec AG Annual Report 2013

Jul 29, 2014

483_rns_2014-07-29_77787f4a-87a9-43b0-af7d-1cffd4dfd9d1.html

Annual Report

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WashTec AG

Augsburg

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013

Jahres- und Konzernabschluss der WashTec AG

Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung

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in € Anhang 01.01. bis 31.12.2013 01.01. bis 31.12.2012
Umsatzerlöse 6 299.709.034 301.535.828
Sonstige betriebliche Erträge 7 4.016.125 4.301.361
Andere aktivierte Entwicklungskosten 387.561 1.427.105
Bestandsveränderung -2.706.947 792.996
Gesamt 301.405.773 308.057.290
Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 95.483.312 103.950.751
Aufwendungen für bezogene Leistungen 23.698.287 22.982.988
119.181.599 126.933.739
Personalaufwand 8 106.381.656 100.210.784
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte des Anlagevermögens und Sachanlagen 9.937.962 9.986.095
Sonstige betriebliche Aufwendungen 9 48.268.006 50.419.930
Sonstige Steuern 529.633 1.306.716
Gesamte betriebliche Aufwendungen 284.298.856 288.857.264
Betriebsergebnis 17.106.917 19.200.027
Finanzertrag 198.938 95.390
Finanzaufwand 1.533.995 2.812.175
Finanzergebnis 10 -1.335.057 -2.716.785
Ergebnis vor Steuern 15.771.860 16.483.242
Ertragsteueraufwand 11 -4.573.170 -6.433.107
Konzernergebnis 11.198.690 10.050.135
Ergebnisvortrag 11.354.949 20.011.831
Ausschüttung an Aktionäre -8.080.741 0
Konzernbilanzgewinn 14.472.898 30.061.966
Durchschnittliche Anzahl der Aktien 13.934.113 13.962.989
Ergebnis je Aktie (unverwässert entspricht verwässert) 12 0,80 0,72

Gesamtergebnisrechnung

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in T€ 01.01. bis 31.12.2013 01.01. bis 31.12.2012
Ergebnis nach Steuern 11.199 10.050
Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste aus leistungsorientierten Pensionszusagen und ähnlichen Verpflichtungen 504 -1.567
Latente Steuern -158 494
Bestandteile, die zukünftig nicht in die Gewinn-und-Verlust-Rechnungen umgegliedert werden können 346 -1.073
Im Eigenkapital erfasste Veränderungen des beizulegenden Zeitwertes von zu Sicherungszwecken eingesetzten Finanzinstrumenten 356 673
Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung ausländischer Tochterunternehmen und Währungsveränderungen 121 266
Währungsdifferenzen aus Nettoinvestitionen in Tochterunternehmen -504 -126
Latente Steuern -70 -211
Bestandteile, die zukünftig in die Gewinn-und-Verlust-Rechnungen umgegliedert werden können -97 602
Im Eigenkapital erfasste Wertänderungen 249 -471
Summe aus Periodenergebnis und erfolgsneutral erfasster Wertänderungen der Periode 11.448 9.579

Konzern-Bilanz

Aktiva

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in € Anhang 31.12.2013 31.12.2012
Langfristiges Vermögen
Sachanlagen 14 35.211.085 37.497.989
Geschäfts- oder Firmenwert 15 42.311.998 42.313.530
Immaterielle Vermögenswerte 15 7.745.811 8.977.370
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 19 1.846.066 1.403.564
Steuerforderungen 18 133.136 174.115
Sonstige Vermögenswerte 20 343.984 317.764
Aktive latente Steuern 16 4.265.351 5.916.187
Gesamtes langfristiges Vermögen 91.857.431 96.600.519
Kurzfristiges Vermögen
Vorräte 17 34.268.213 36.648.658
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 19 39.651.577 43.014.863
Steuerforderungen 18 1.305.868 111.909
Sonstige Vermögenswerte 20 3.374.816 3.458.841
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 21 3.762.699 3.771.477
Gesamtes kurzfristiges Vermögen 82.363.173 87.005.748
Gesamte Aktiva 174.220.604 183.606.267
Passiva
in € Anhang 31.12.2013 31.12.2012
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 22 40.000.000 40.000.000
Bedingtes Kapital 22 8.000.000 12.000.000
Kapitalrücklage 23 36.463.441 36.463.441
Eigene Anteile 24 -417.067 -431.021
Sonstige Rücklagen und Währungskurseffekte 25 -2.694.456 -2.943.154
Ergebnisvortrag 3.274.210 1.304.817
Konzernergebnis 11.198.690 10.050.135
87.824.818 84.444.218
Langfristige Schulden
Verzinsliche Darlehen 28 0 5.021.125
Finanzierungsleasingschulden 29 3.512.258 4.434.259
Rückstellungen für Pensionen 26 8.328.412 8.876.236
Schulden aus Lieferungen und Leistungen 30 36.695 109.392
Sonstige langfristige Rückstellungen 27 4.072.937 3.746.019
Sonstige langfristige Schulden 30 1.886.325 1.425.801
Umsatzabgrenzung 31 728.398 739.938
Passive latente Steuern 16 3.127.569 2.991.965
Gesamte langfristige Schulden 21.692.594 27.344.735
Kurzfristige Schulden
Verzinsliche Darlehen 28 1.020.049 242.026
Finanzierungsleasingschulden 29 2.119.851 2.412.581
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 30 3.449.572 7.746.785
Schulden aus Lieferungen und Leistungen 30 8.735.923 6.573.095
Schulden aus Steuern und Abgaben 30 4.600.688 5.651.259
Schulden im Rahmen der sozialen Sicherheit 30 1.014.434 927.168
Ertragsteuerschulden 1.284.271 2.169.914
Sonstige kurzfristige Schulden 30 22.946.565 25.031.429
Sonstige kurzfristige Rückstellungen 27 12.606.005 13.000.991
Umsatzabgrenzung 31 6.925.834 8.062.066
Gesamte kurzfristige Schulden 64.703.192 71.817.314
Gesamte Passiva 174.220.604 183.606.267

Konzern-Kapitalflussrechnung

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in T€ Anhang 2013 2012
Ergebnis vor Steuern 15.772 16.483
Überleitung zwischen Ergebnis vor Steuern und Mittelzufluss aus operativer Geschäftstätigkeit:
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte des Anlagevermögens und Sachanlagen 9.938 9.986
Gewinn/Verlust aus Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -49 -175
Sonstige Gewinne und Verluste -848 717
Finanzerträge -198 -95
Finanzaufwendungen 1.534 2.812
Veränderung der Rückstellungen 108 -4.273
Veränderung des Nettoumlaufvermögens:
Zu-/Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.656 42
Zu-/Abnahme der Vorräte 1.506 2.619
Zu-/Abnahme der Schulden aus Lieferungen und Leistungen 2.279 -3.291
Veränderung übriges Nettoumlaufvermögen -5.484 5.359
Gezahlte Ertragsteuer -5.202 -7.074
Mittelzufluss aus operativer Geschäftstätigkeit (Netto-Cashflow) 21.012 23.110
Auszahlungen für die Investitionen in das Anlagevermögen (ohne Finanzierungsleasing) -5.567 -5.181
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens 232 1.673
Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit -5.335 -3.508
Tilgung der langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten -5.222 -14.310
Gezahlte Dividende -8.081 0
Aktienrückkauf -171 -246
Erhaltene Zinsen 108 95
Gezahlte Zinsen -1.256 -1.424
Aufnahme/Tilgung der Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing -2.527 -2.746
Mittelzu-/abfluss aus der Finanzierungstätigkeit -17.149 -18.631
Netto-Zu-/abnahme von Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten -1.473 972
Wechselkursbedingte Änderungen der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 687 -46
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum 1. Januar 3.529 2.603
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum 31. Dezember 21 2.743 3.529
Zusammensetzung Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente für Cashflow-Zwecke:
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 3.763 3.771
Kurzfristige verzinsliche Darlehen -1.020 -242
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum 31. Dezember 2.743 3.529

Eigenkapitalveränderungsrechnung

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T€ Anzahl Aktien (in Stück) Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Eigene Anteile Sonstige Rücklagen Währungskurseffekte
Stand 1. Januar 2012 13.976.970 40.000 36.464 0 -2.267 -205
Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen -1.020 266
Steuern auf direkt im Eigenkapital erfasste Transaktionen 283
Erwerb eigener Aktien -32.234 -431
Konzernergebnis
Stand 31. Dezember 2012 13.944.736 40.000 36.464 -431 -3.004 61
Stand 1. Januar 2013 13.944.736 40.000 36.464 -431 -3.004 61
Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen 356 121
Steuern auf direkt im Eigenkapital erfasste Transaktionen -228
Erwerb eigener Aktien -12.424 14
Dividende
Konzernergebnis
Stand 31. Dezember 2013 13.932.312 40.000 36.464 -417 -2.876 182

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T€ Ergebnisvortrag Gesamt
Stand 1. Januar 2012 1.304 75.296
Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen -754
Steuern auf direkt im Eigenkapital erfasste Transaktionen 283
Erwerb eigener Aktien -431
Konzernergebnis 10.050 10.050
Stand 31. Dezember 2012 11.354 84.444
Stand 1. Januar 2013 11.354 84.444
Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen 477
Steuern auf direkt im Eigenkapital erfasste Transaktionen -228
Erwerb eigener Aktien 14
Dividende -8.081 -8.081
Konzernergebnis 11.199 11.199
Stand 31. Dezember 2013 14.474 87.825

Konzernanhang 2013

der WashTec AG (IFRS)

Allgemeine Erläuterungen

1. Allgemeine Angaben zum Konzern

Der Konzernjahresabschluss der WashTec Gruppe für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 ist am 21. März 2014 aufgestellt und dem Aufsichtsrat zur Prüfung vorgelegt worden. Er soll auf der Aufsichtsratssitzung am 25. März 2014 festgestellt und anschließend durch den Vorstand zur Veröffentlichung freigegeben werden. Der Konzernabschluss und Konzernlagebericht sind über den Bundesanzeiger und das Unternehmensregister zugänglich sowie auf unserer Website www.washtec.de abrufbar.

Das oberste Mutterunternehmen der WashTec Gruppe lautet auf WashTec AG und ist im Handelsregister der Stadt Augsburg unter HRB 81 eingetragen.

Der Sitz der Gesellschaft ist in der Argonstraße 7, in 86153 Augsburg, Deutschland.

Die Anteile der Gesellschaft werden öffentlich gehandelt.

Der Unternehmensgegenstand des WashTec Konzerns umfasst die Entwicklung, Herstellung, den Vertrieb und Service von Produkten zur Fahrzeugwäsche sowie die Vermietung und alle damit verbundenen Serviceleistungen und Finanzierungslösungen zum Betrieb von Fahrzeugwaschanlagen.

2. Grundlagen für die Aufstellung des Konzernabschlusses

Der Konzernabschluss der WashTec AG ist nach den am Abschlussstichtag gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standard Board (lASB) unter Berücksichtigung der Interpretationen (IFRIC) aufgestellt. Er steht im Einklang mit den für das Geschäftsjahr 2013 in der Europäischen Union anzuwendenden Rechnungslegungsstandards und wurde in Verbindung mit § 315a HGB um bestimmte Angaben sowie den Konzernlagebericht ergänzt.

Die Voraussetzungen des § 315a HGB für eine Befreiung von der Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses nach deutschem Handelsrecht sind erfüllt.

Die Erstellung des Konzernabschlusses erfolgt grundsätzlich unter der Anwendung des Anschaffungskostenprinzips. Hiervon ausgenommen sind derivative Finanzinstrumente, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden. Der Konzernabschluss wird in Euro aufgestellt. Sofern nichts anderes angegeben ist, werden sämtliche Werte entsprechend kaufmännischer Rundung auf tausend Euro (T€) auf- oder abgerundet.

3. Konsolidierungsgrundsätze

Der Konzernabschluss umfasst den Abschluss der WashTec AG und ihrer Tochterunternehmen zum 31. Dezember eines jeden Geschäftsjahres. Die Abschlüsse der Tochterunternehmen werden unter Anwendung einheitlicher Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zum gleichen Bilanzstichtag aufgestellt wie der Abschluss des Mutterunternehmens.

Tochtergesellschaften werden ab dem Erwerbszeitpunkt, d.h. ab dem Zeitpunkt, an dem der Konzern die Beherrschung erlangt, voll konsolidiert. Beherrschung liegt ab dem Zeitpunkt vor, wenn die WashTec AG direkt oder indirekt die Möglichkeit hat, die Geschäfts- und Finanzpolitik zu bestimmen. Die Einbeziehung in den Konzernabschluss endet, sobald die Beherrschung durch das Mutterunternehmen nicht mehr besteht.

Alle konzerninternen Salden, Transaktionen, Erträge, Aufwendungen sowie unrealisierte Gewinne und Verluste aus konzerninternen Transaktionen werden in voller Höhe eliminiert.

In den Konzernabschluss der WashTec AG sind zum 31. Dezember 2013 neben der Muttergesellschaft folgende Konzernunternehmen konsolidiert:

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Konsolidierte Unternehmen Anteil am Kapital

in %
Eigenkapital 31.12.13

in T€
Gewinn/Verlust für 2013

in T€
Inländische Beteiligungsgesellschaften
WashTec Cleaning Technology GmbH, Augsburg1) 100 29.846 0
WashTec Holding GmbH, Augsburg 100 101.535 8.376
WashTec Carwash Operations GmbH, Augsburg2) 100 51 0
WashTec Financial Services GmbH, Augsburg1) 100 62 0
AUWA-Chemie GmbH, Augsburg2) 100 537 0
Ausländische Beteiligungsgesellschaften
WashTec France SA.S., St. Jean de Braye, Frankreich 100 1.034 -618
Mark VII Equipment Inc., Arvada, USA 100 6.193 1.763
WashTec S.r.l., Casale, Italien 100 1.944 1.683
WashTec UK Ltd., Great Dunmow, Großbritannien 100 2.126 333
California Kleindienst Limited, Wokingham, Großbritannien5) 100 0 0
WashTec A/S, Hedehusene, Dänemark4) 100 2.869 428
WashTec Cleaning Technology GmbH, Wien, Österreich 100 990 257
WashTec Spain S.A., Madrid, Spanien 100 437 78
WashTec Car Cleaning Equipment (Shanghai) Co. Ltd., Shanghai, China 100 887 64
WashTec Cleaning Technology s.r.o., Nyrany, Tschechische Republik 100 1.680 17
WTMVII Cleaning Technologies Canada Inc., Grimsby, Ontario, Kanada6) 100 -6.501 -284
WashTec Australia Pty Ltd., Sydney, Australien 100 427 239
WashTec Cleaning Technology España SA., Bilbao, Spanien5) 100 1 0
WashTec Benelux B.V., Zoetermeer, Niederlande3) 100 2.625 210
WashTec Nordics AB, Bollebygd, Schweden 100 -272 164
WashTec Polska Sp. z o.o., Warschau, Polen 100 -33 -3

1) Ergebnisübernahme durch die WashTec Holding GmbH

2) Ergebnisübernahme durch die WashTec AG

3) Teilkonzern mit Benelux Carwash Management B.V., Zoetermeer, NL, WashTec Benelux Administratie B.V., Zoetermeer, NL und WashTec Benelux N.V., Brüssel, Belgien deren Ergebnisse In WashTec Benelux B.V., Zoetermeer, NL enthalten sind.

4) inkl. Betriebstätte Norwegen

5) Gesellschaft ist derzeit inaktiv

6) indirekte Beteiligung über Mark VII Equipment Inc., Arvada, USA

4. Wesentliche Schätzungen, Annahmen und Bilanzierungsentscheidungen

In bestimmten Fällen wird die Anwendung schätz- und prämissensensitiver Bilanzierungsgrundsätze notwendig. Diese beinhalten komplexe und subjektive Bewertungen sowie Schätzungen aufgrund aktueller Kenntnisse von Sachverhalten, die sich von Natur aus durch Ungewissheit auszeichnen und Veränderungen unterliegen können. Schätz- und prämissensensitive Bilanzierungsgrundsätze können sich im Zeitablauf verändern und die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage beeinflussen. Die Schätzungen beziehen sich im Wesentlichen auf die Festlegung von wirtschaftlichen Nutzungsdauern, Bemessung der Rückstellungen und die Realisierbarkeit aktiver latenter Steuern sowie Annahmen zu zukünftigen Zahlungsströmen und Abzinsungssätzen. Durch die mit diesen Annahmen und Schätzungen verbundene Unsicherheit könnten jedoch Ergebnisse entstehen, die in der Zukunft zu wesentlichen Anpassungen des Buchwerts der betroffenen Vermögenswerte oder Schulden führen.

4.1 Wesentliche Schätzungen und Annahmen

Wertminderungen von nicht-finanziellen Vermögenswerten

Der Konzern ermittelt an jedem Bilanzstichtag, ob Anhaltspunkte für eine Wertminderung nicht-finanzieller Vermögenswerte vorliegen. Der Geschäfts- und Firmenwert und andere immaterielle Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer werden mindestens einmal jährlich sowie bei Vorliegen entsprechender Anhaltspunkte auf Wertminderung überprüft. Sonstige nicht-finanzielle Vermögenswerte werden auf Werthaltigkeit untersucht, wenn Hinweise vorliegen, dass der Buchwert den erzielbaren Betrag übersteigt.

Die Bewertung des Veräußerungspreises abzüglich Veräußerungskosten von nicht-finanziellen Vermögenswerten erfolgt anhand der Discounted-Cashflow-Methode. Hierbei werden die künftigen Cashflows und die Entwicklung der Zinsen anhand geeigneter Business- und Marktinformationen geschätzt und ein angemessener Abzinsungssatz gewählt, um den Barwert dieser Cashflows zu ermitteln. Für weitere Einzelheiten wird auf die Anhangangabe 5.2 verwiesen.

Aktive latente Steuern

Aktive latente Steuern werden in dem Maße erfasst, in dem es wahrscheinlich ist, dass hierfür zu versteuerndes Einkommen verfügbar sein wird. Die Schätzungen des Managements beziehen sich auf die Höhe des zu versteuernden Einkommens sowie den erwarteten Eintrittszeitpunkt. Weitere Einzelheiten sind unter der Anhangangabe 16 zu den latenten Steuern zu finden.

Pensionen und andere Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses sowie Altersteilzeitleistungen

Der Aufwand aus Pensions- sowie Altersteilzeitverpflichtungen wird anhand von versicherungsmathematischen Berechnungen ermittelt. Die versicherungsmathematische Bewertung erfolgt auf der Grundlage von Annahmen in Bezug auf die Abzinsungssätze, künftige Lohn- und Gehaltssteigerungen, die Sterblichkeit und die künftigen Rentensteigerungen. Entsprechend der langfristigen Ausrichtung dieser Pläne unterliegen solche Schätzungen wesentlichen Unsicherheiten. Weitere Details werden hierzu bei den Pensionsrückstellungen sowie sonstigen Rückstellungen für Altersteilzeit dargestellt.

Rückstellungen

Insbesondere Restrukturierungsrückstellungen sowie Rückstellungen für belastende Verträge (onerous Contracts) werden auf Grundlage von Erwartungen sowie der geplanten Maßnahmen gebildet. Die tatsächlich entstehenden Kosten unterliegen Unsicherheiten, da sie vom Eintritt der zugrunde gelegten Prämissen abhängig sind.

4.2 Wesentliche Bilanzierungsentscheidungen

Entwicklungskosten

Entwicklungskosten werden entsprechend der in Anhangangabe 5.2 dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethode aktiviert. Die erstmalige Aktivierung der Kosten beruht auf der Einschätzung des Managements, dass die technische und wirtschaftliche Realisierbarkeit nachgewiesen ist; dies ist i.d.R. dann der Fall, wenn ein Produktentwicklungsprojekt einen bestimmten Meilenstein in einem bestehenden Projektmanagementmodell erreicht hat.

Rückkaufverpflichtungen (Buy-back-Verträge)

Die WashTec Gruppe verkauft Waschanlagen z.T. über Leasinggesellschaften an Großkunden. Dabei garantiert die WashTec Gruppe bei Bedarf den Rückkauf der Waschanlage am Ende der Leasinglaufzeit zu einem im Voraus vereinbarten Restkaufpreis.

Die Berechnung der Rückstellung bedingt eine Abschätzung der Wahrscheinlichkeit, ob die Anlage am Ende der Leasinglaufzeit zurückgekauft werden muss.

Die WashTec Gruppe realisiert die Erlöse im Zeitpunkt des Verkaufs an die Leasinggesellschaft, da zu diesem Zeitpunkt sowohl der wirtschaftliche Nutzen als auch die maßgeblichen Chancen und Risiken auf den Erwerber übergegangen sind.

5. Allgemeine Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen, soweit im Folgenden nichts anderes angegeben ist, grundsätzlich den im Vorjahr angewandten Methoden.

5.1 Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Konzern hat im Geschäftsjahr 2013 die nachfolgend aufgelisteten neuen und überarbeiteten IFRS Standards und Interpretationen angewandt.

lAS 1 Änderungen zur Darstellung von Posten im Other Comprehensive Income (OCI)
lAS 12 Änderungen des lAS 12 - Latente Steuern: Realisierung zugrunde liegender Vermögenswerte
IFRS 7 Änderungen des IFRS 7 - Finanzinstrumente: Angaben - Saldierung von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten
IFRS 13 Bewertung mit dem beizuliegenden Zeitwert
IFRS Jährliche Verbesserungen an den IFRS, Zyklus 2009-2011

Die von dem Standard lAS 1 angesprochenen Sachverhalte sind für die WashTec Gruppe grundsätzlich von Bedeutung. Die Anwendung hat eine erweiterte Darstellung der »Gesamtergebnisrechnung« zur Folge. Die von dem Standard lAS 12 angesprochenen Sachverhalte sind für die WashTec Gruppe derzeit nicht relevant. Die übrigen Standards haben derzeit keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der WashTec Gruppe. Der Konzern wendet den geänderten lAS 19 - Leistungen an Arbeitnehmer - bereits vorzeitig seit dem Geschäftsjahr 2012 an.

Ferner haben das lASB und das IFRS Interpretations Comitee weitere nachfolgend aufgelistete Standards, Interpretationen und Änderungen verabschiedet, die im Geschäftsjahr 2013 noch nicht verpflichtend anzuwenden bzw. von der EU noch nicht anerkannt sind. Zum 31. Dezember 2013 erfolgte keine frühzeitige Anwendung dieser Standards durch die WashTec Gruppe. Die Erstanwendung der Standards ist für den Zeitpunkt geplant, an dem sie durch die EU anerkannt und übernommen sind.

lAS 27 neue Fassung des lAS 27 - Einzelabschlüsse
lAS 28 neue Fassung des lAS 28 - Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen
lAS 32 Finanzinstrumente: Darstellung - Saldierung von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten
lAS 36 Wertminderung von Vermögenswerten - Angaben zum erzielbaren Betrag für nicht-finanzielle Vermögenswerte
lAS 39 Novation von Derivaten und Fortsetzung der Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen
IFRS 9 Finanzinstrumente und Änderungen an IFRS 9 und IFRS 7, Verpflichtender und IFRS 7 Anwendungszeitpunkt und Anhangangaben bei Übergang
IFRS 10 Konzernabschlüsse
IFRS 11 Gemeinschaftliche Vereinbarungen
IFRS 12 Angaben zu Anteilen an anderen Unternehmen
IFRS 10-12 Änderungen an IFRS 10 Konzernabschlüsse, IFRS 11 Gemeinschaftliche Vereinbarung und IFRS 12 Angaben zu Anteilen an anderen Unternehmen - Übergangsregelungen
IFRS 10,12 Änderungen an IFRS 10 Konzernabschlüsse, IFRS 12 Angaben zu Anteilen und lAS 27 an anderen Unternehmen und lAS 27 Einzelabschlüsse - Investmentgesellschaften
IFRS Jährliche Verbesserungen an den IFRS, Zyklus 2010-2012
IFRIC 21 Abgaben

Die von den Standards lAS 27, lAS 28, lAS 32, IFRS 11 und IFRS 12 angesprochenen Sachverhalte sind für die WashTec Gruppe derzeit nicht relevant. Die übrigen Standards haben derzeit keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der WashTec Gruppe bzw. führen zu keinen erweiterten Anhangangaben.

5.2 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Konzern

Fremdwährungsumrechnung

Der Konzernabschluss wird in Euro, der funktionalen Währung und der Darstellungswährung des Konzerns, aufgestellt. Jedes Unternehmen innerhalb des Konzerns legt seine eigene funktionale Währung fest. Die im Abschluss des jeweiligen Unternehmens enthaltenen Posten werden unter Verwendung dieser funktionalen Währung bewertet. Monetäre Vermögenswerte und Schulden in fremder Währung werden zu jedem Stichtag unter Verwendung des Stichtagskurses in die funktionale Währung umgerechnet. Alle Währungsdifferenzen werden erfolgswirksam erfasst.

Hiervon ausgenommen sind Währungsdifferenzen aus einer Nettoinvestition in einen ausländischen Geschäftsbetrieb und aus Fremdwährungskrediten soweit sie zur Sicherung einer Nettoinvestition in einen ausländischen Geschäftsbetrieb eingesetzt werden. Diese werden bis zur Veräußerung der Nettoinvestition direkt im Eigenkapital und erst bei deren Abgang im Periodenergebnis erfasst. Aus diesen Währungsdifferenzen entstehende latente Steuern werden ebenfalls direkt im Eigenkapital erfasst. Nicht-monetäre Posten, die zu historischen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten in einer Fremdwährung bewertet wurden, werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls umgerechnet. Nicht-monetäre Posten, die mit ihrem beizulegenden Zeitwert in einer Fremdwährung bewertet werden, werden mit dem Kurs umgerechnet, der zum Zeitpunkt der Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts gültig war. Jegliche im Zusammenhang mit dem Erwerb eines ausländischen Geschäftsbetriebs entstehenden Geschäfts- oder Firmenwerte und jegliche am beizulegenden Zeitwert ausgerichteten Anpassungen der Buchwerte der Vermögenswerte und Schulden, die aus dem Erwerb dieses ausländischen Geschäftsbetriebs resultieren, werden als Vermögenswerte und Schulden des ausländischen Geschäftsbetriebs bilanziert und zum Stichtagskurs umgerechnet.

Die funktionale Währung der ausländischen Geschäftsbetriebe ist die jeweilige Landeswährung.

Zum Bilanzstichtag werden die Vermögenswerte und Schulden der Tochterunternehmen, mit einer anderen funktionalen Währung als Euro, zum Stichtagskurs umgerechnet. Die Umrechnung der Erträge und Aufwendungen dieser Tochterunternehmen erfolgt zum gewichteten Durchschnittskurs des Geschäftsjahres.

Umrechnungsdifferenzen hieraus werden als separater Bestandteil im Eigenkapital erfasst. Bei Veräußerung eines ausländischen Geschäftsbetriebs wird der im Eigenkapital für diesen ausländischen Geschäftsbetrieb erfasste kumulative Betrag erfolgswirksam aufgelöst.

Sachanlagen

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich kumulierter planmäßiger Abschreibungen und kumulierter Wertminderungsaufwendungen angesetzt. Die Kosten für den Ersatz eines Teils einer Sachanlage werden im Zeitpunkt ihres Anfalls in den Buchwert dieser Sachanlage einbezogen, sofern die Ansatzkriterien erfüllt sind. In die Herstellungskosten der selbsterstellten Anlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten und Abschreibungen einbezogen (lAS 16). Nur soweit ein qualifizierter Vermögenswert vorliegt, werden Zinsen einbezogen. Alle anderen Wartungs- und Instandhaltungskosten werden sofort erfolgswirksam erfasst. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode auf die voraussichtliche Nutzungsdauer pro rata temporis vorgenommen.

Die planmäßigen Abschreibungen für Anlagen werden im Wesentlichen nach folgenden Nutzungsdauern bemessen:

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Anlagen Nutzungsdauer
Gebäude 20 bis 50 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen 5 bis 14 Jahre
Finanzierungsleasing 6 bis 10 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 8 Jahre

Eine Sachanlage wird entweder bei Abgang ausgebucht oder dann, wenn aus der weiteren Nutzung oder Veräußerung des Vermögenswerts kein wirtschaftlicher Nutzen mehr erwartet wird.

Die aus der Ausbuchung des Vermögenswerts resultierenden Gewinne oder Verluste werden als Differenz zwischen dem Nettoveräußerungserlös und dem Buchwert des Vermögenswerts ermittelt und in der Periode, in der der Vermögenswert ausgebucht wird, erfolgswirksam in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst. Die Restwerte, Nutzungsdauer und Abschreibungsmethoden werden am Ende eines jeden Geschäftsjahres überprüft und bei Bedarf angepasst.

Unternehmenszusammenschlüsse und Geschäfts- oder Firmenwert

Unternehmenszusammenschlüsse werden unter Anwendung der Erwerbsmethode bilanziert.

Hierfür sind die Anschaffungskosten zu ermitteln. Die Anschaffungskosten umfassen den beizulegenden Zeitwert der hingegebenen Vermögenswerte, ausgegebenen Eigenkapitalinstrumente und übernommenen Verbindlichkeiten zum Erwerbszeitpunkt. Sämtliche akquisitionsbezogenen Kosten werden als Aufwand erfasst.

Geschäfts- oder Firmenwerte werden bei erstmaligem Ansatz zu Anschaffungskosten bewertet, die sich als Überschuss der Anschaffungskosten des Unternehmenszusammenschlusses über den Anteil des Konzerns an den beizulegenden Zeitwerten der identifizierbaren Vermögenswerte, Schulden und Eventualschulden des erworbenen Unternehmens bemessen.

Nach dem erstmaligen Ansatz wird der Geschäfts- oder Firmenwert zu Anschaffungskosten abzüglich kumulierter Wertminderungsaufwendungen bewertet. Zum Zweck des Wertminderungstests wird der im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses erworbene Geschäfts- oder Firmenwert ab dem Erwerbszeitpunkt den zahlungsmittelgenerierenden Einheiten des Konzerns zugeordnet, die von den Synergieeffekten aus dem Unternehmenszusammenschluss profitieren sollen. Dies gilt unabhängig davon, ob andere Vermögenswerte oder Schulden des erworbenen Unternehmens diesen zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zugeordnet werden.

Immaterielle Vermögenswerte

Die immateriellen Vermögenswerte beinhalten erworbene Patente, Technologien, aktivierte Entwicklungskosten, Lizenzen und Software.

Die planmäßigen Abschreibungen für immaterielle Vermögenswerte werden im Wesentlichen nach folgenden Nutzungsdauern bemessen:

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Immaterielle Vermögenswerte Nutzungsdauer
Erworbene Patente und Technologien 8 Jahre
Lizenzen und Software 3 bis 8 Jahre
Aktivierte Entwicklungskosten 6 bis 8 Jahre

Erworbene immaterielle Vermögenswerte

Immaterielle Vermögenswerte, die nicht im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses erworben werden, werden bei der erstmaligen Erfassung zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die immateriellen Vermögenswerte werden in den Folgeperioden mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich kumulierter Abschreibungen und kumulierter Wertminderungsaufwendungen angesetzt.

Es wird zwischen immateriellen Vermögenswerten mit bestimmter und solchen mit unbestimmter Nutzungsdauer differenziert. In der Berichtsperiode verfügte der Konzern ausschließlich über Vermögenswerte mit bestimmter Nutzungsdauer.

Immaterielle Vermögenswerte mit bestimmter Nutzungsdauer werden über die wirtschaftliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Abschreibungsdauer und die Abschreibungsmethode werden im Fall von immateriellen Vermögenswerten mit einer bestimmten Nutzungsdauer mindestens zum Ende eines jeden Geschäftsjahres überprüft. Änderungen der erwarteten Nutzungsdauer oder des erwarteten Verbrauchs des zukünftigen wirtschaftlichen Nutzens des Vermögenswerts erforderlichen Änderungen der Abschreibungsmethode und der Abschreibungsdauer werden als Änderungen von Schätzungen behandelt.

Gewinne oder Verluste aus der Ausbuchung immaterieller Vermögenswerte werden als Differenz zwischen dem Nettoveräußerungserlös und dem Buchwert des Vermögenswerts ermittelt und in der Periode, in der der Vermögenswert ausgebucht wird, erfolgswirksam erfasst.

Selbsterstellte immaterielle Vermögenswerte (Forschungs- und Entwicklungskosten)

Forschungskosten werden als Aufwand in der Periode erfasst, in der sie anfallen. Entwicklungskosten eines Projekts beinhalten direkt zurechenbare Einzelkosten (im Wesentlichen Personalaufwand) sowie anteilige Gemeinkosten. Diese werden nur dann als immaterieller Vermögenswert aktiviert, wenn der Konzern sowohl die technische Realisierbarkeit der Fertigstellung des immateriellen Vermögenswerts, die eine interne Nutzung oder einen Verkauf des Vermögenswerts ermöglicht als auch die Absicht, den immateriellen Vermögenswert fertig zu stellen und ihn zu nutzen oder zu verkaufen, nachweisen kann. Ferner muss der Konzern die Erwirtschaftung eines künftigen wirtschaftlichen Nutzens durch den Vermögenswert, die Verfügbarkeit von Ressourcen für Zwecke der Fertigstellung des Vermögenswerts und die Fähigkeit, die dem immateriellen Vermögenswert während seiner Entwicklung zuzurechnenden Ausgaben zuverlässig ermitteln zu können, belegen.

Die Entwicklungskosten werden nach ihrem erstmaligen Ansatz unter Anwendung des Anschaffungskostenmodells, d.h. zu Anschaffungskosten abzüglich kumulierter Abschreibungen und kumulierter Wertminderungsaufwendungen, bilanziert. Die Abschreibung beginnt mit dem Abschluss der Entwicklungsphase und ab dem Zeitpunkt, ab dem der Vermögenswert genutzt werden kann. Die Abschreibung erfolgt über den Zeitraum, über den künftiger Nutzen zu erwarten ist. Während der Entwicklungsphase, in der die Nutzungsdauer unbestimmt ist, wird jährlich ein Werthaltigkeitstest durchgeführt.

Wertminderung von nicht-finanziellen Vermögenswerten

Der Konzern beurteilt an jedem Bilanzstichtag, ob Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass ein Vermögenswert wertgemindert sein könnte. Liegen solche Anhaltspunkte vor oder ist eine jährliche Überprüfung eines Vermögenswerts auf Werthaltigkeit erforderlich, nimmt der Konzern eine Schätzung des erzielbaren Betrags des jeweiligen Vermögenswerts vor. Der erzielbare Betrag eines Vermögenswerts ist der höhere der beiden Beträge aus beizulegendem Zeitwert eines Vermögenswerts oder einer zahlungsmittelgenerierenden Einheit abzüglich Veräußerungskosten und Nutzungswert. Der erzielbare Betrag ist für jeden einzelnen Vermögenswert zu bestimmen; es sei denn, ein Vermögenswert erzeugt keine Cashflows, die weitestgehend unabhängig von denen anderer Vermögenswerte oder anderer Gruppen von Vermögenswerten sind. Übersteigt der Buchwert eines Vermögenswerts seinen erzielbaren Betrag, ist der Vermögenswert wertgemindert und wird auf seinen erzielbaren Betrag abgeschrieben. Zur Ermittlung des Nutzungswerts werden die erwarteten künftigen Cashflows unter Zugrundelegung eines Abzinsungssatzes vor Steuern, der die aktuellen Marktenerwartungen hinsichtlich des Zinseffekts und der spezifischen Risiken des Vermögenswerts widerspiegelt, auf ihren Barwert abgezinst. Zur Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts abzüglich der Verkaufskosten wird ein angemessenes Bewertungsmodell angewandt.

Für Vermögenswerte, mit Ausnahme des Geschäfts- oder Firmenwerts, wird zu jedem Bilanzstichtag eine Überprüfung vorgenommen, ob Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass ein zuvor erfasster Wertminderungsaufwand nicht mehr besteht oder sich verringert hat. Wenn solche Anhaltspunkte vorliegen, nimmt der Konzern eine Schätzung des erzielbaren Betrags vor. Ein zuvor erfasster Wertminderungsaufwand wird nur dann rückgängig gemacht, wenn sich seit der Erfassung des letzten Wertminderungsaufwands eine Änderung in den Schätzungen ergeben hat, die bei der Bestimmung des erzielbaren Betrags herangezogen wurden. Ist dies der Fall, so wird der Buchwert des Vermögenswerts auf seinen erzielbaren Betrag erhöht. Dieser Betrag darf jedoch nicht den Buchwert übersteigen, der sich nach Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen ergeben würde, wenn in den früheren Jahren kein Wertminderungsaufwand für den Vermögenswert erfasst worden wäre. Eine Wertaufholung wird im Periodenergebnis erfasst.

Für bestimmte Vermögenswerte sind zusätzlich folgende Kriterien zu berücksichtigen:

Geschäfts- oder Firmenwert

Der Konzern ermittelt an jedem Bilanzstichtag, ob Anhaltspunkte für eine Wertminderung des Geschäfts- oder Firmenwerts vorliegen. Die Werthaltigkeit der Geschäfts- oder Firmenwerte wird mindestens einmal jährlich überprüft. Eine Überprüfung findet ebenfalls dann statt, wenn Ereignisse oder Umstände darauf hindeuten, dass der Wert gemindert sein könnte.

Die Wertminderung wird regelmäßig für die zahlungsmittelgenerierenden Einheiten (Cash Generating Units) durch die Ermittlung des erzielbaren Betrags für die jeweilige Cash Generating Unit bestimmt, der der Geschäfts- oder Firmenwert zugeordnet wurde. Die Cash Generating Units entsprechen bei der WashTec Gruppe den gemäß IFRS ermittelten operativen Segmenten. Sie teilen sich auf in die Regionen »Kerneuropa«, »Osteuropa«, »Nordamerika« und »Asien/Pazifik«.

Sofern der erzielbare Betrag der zahlungsmittelgenerierenden Einheit den Buchwert dieser Einheit unterschreitet, wird ein Wertminderungsaufwand erfasst. Ein für den Geschäfts- oder Firmenwert erfasster Wertminderungsaufwand darf in den nachfolgenden Berichtsperioden nicht aufgeholt werden. Der Konzern nimmt die jährliche Überprüfung des Geschäfts- oder Firmenwerts auf Werthaltigkeit nach Abschluss des Planungsprozesses vor.

Finanzielle Vermögenswerte

Grundsätzlich sind finanzielle Vermögenswerte im Sinne von lAS 39 entweder als finanzielle Vermögenswerte, die erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, als Kredite und Forderungen, als bis zur Endfälligkeit gehaltene Finanzinvestitionen oder als zur Veräußerung verfügbare Finanzinvestitionen klassifiziert. Die finanziellen Vermögenswerte werden bei der erstmaligen Erfassung zum beizulegenden Zeitwert bewertet.

Im Falle von anderen Finanzinvestitionen als solchen, die als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet klassifiziert sind, werden darüber hinaus Transaktionskosten berücksichtigt, die direkt dem Erwerb des Vermögenswerts zuzurechnen sind.

Die Designation der finanziellen Vermögenswerte in die Bewertungskategorien erfolgt bei ihrem erstmaligen Ansatz.

Alle marktüblichen Käufe und Verkäufe von finanziellen Vermögenswerten werden am Handelstag, d.h. am Tag, an dem der Konzern die Verpflichtung zum Kauf oder Verkauf des Vermögenswerts eingegangen ist, bilanziell erfasst. Marktübliche Käufe und Verkäufe sind Käufe oder Verkäufe von finanziellen Vermögenswerten, die die Lieferung der Vermögenswerte innerhalb eines durch Marktvorschriften oder -konventionen festgelegten Zeitraums vorschreiben. Im Geschäftsjahr verfügte der Konzern lediglich über finanzielle Vermögenswerte der Kategorien »Kredite und Forderungen« in Form von Forderungen und »erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete Vermögenswerte«.

Kredite und Forderungen

Kredite und Forderungen sind nicht-derivative finanzielle Vermögenswerte mit festen oder bestimmbaren Zahlungen, die nicht in einem aktiven Markt notiert sind. Nach der erstmaligen Erfassung werden die Kredite und Forderungen zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode abzüglich etwaiger Wertminderungen bewertet. Gewinne und Verluste werden im Periodenergebnis erfasst, wenn die Kredite und Forderungen ausgebucht oder wertgemindert werden.

Beizulegender Zeitwert

Der beizulegende Zeitwert von Finanzinvestitionen, die auf organisierten Märkten gehandelt werden, wird durch den am Bilanzstichtag notierten Marktpreis (Geldkurs) bestimmt. Der beizulegende Zeitwert von Finanzinvestitionen, für die kein aktiver Markt besteht, wird unter Anwendung von Bewertungsmethoden ermittelt. Zu den Bewertungsmethoden gehören die Verwendung der jüngsten Geschäftsvorfälle zwischen sachverständigen, vertragswilligen und unabhängigen Geschäftspartnern, der Vergleich mit dem aktuellen beizulegenden Zeitwert eines anderen, im Wesentlichen identischen Finanzinstruments, die Analyse von diskontierten Cashflows sowie die Verwendung anderer Bewertungsmodelle.

Fortgeführte Anschaffungskosten

Bis zur Endfälligkeit gehaltene Finanzinvestitionen sowie Kredite und Forderungen werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Diese werden unter Anwendung der Effektivzinsmethode abzüglich etwaiger Wertberichtigungen und unter Berücksichtigung von Disagien und Agien beim Erwerb ermittelt und beinhalten Transaktionskosten und Gebühren, die ein integraler Teil des Effektivzinssatzes sind.

Wertminderung von finanziellen Vermögenswerten

Der Konzern ermittelt an jedem Bilanzstichtag, ob eine Wertminderung eines finanziellen Vermögenswerts oder einer Gruppe von finanziellen Vermögenswerten vorliegt.

Vermögenswerte, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert werden

Bestehen objektive Anhaltspunkte dafür, dass eine Wertminderung bei zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanzierten Vermögenswerten eingetreten ist, ergibt sich die Höhe des Wertminderungsverlusts als Differenz zwischen dem Buchwert des Vermögenswerts und dem Barwert der erwarteten künftigen Cashflows (mit Ausnahme erwarteter künftiger, noch nicht eingetretener Kreditausfälle), abgezinst mit dem ursprünglichen Effektivzinssatz des finanziellen Vermögenswerts, d.h. dem bei erstmaligem Ansatz ermittelten Effektivzinssatz. Der Buchwert des Vermögenswerts wird unter Verwendung eines Wertberichtigungskontos reduziert. Der Wertminderungsverlust wird ergebniswirksam erfasst. Der Konzern betrachtet alle erkennbaren Risiken, um objektive Anhaltspunkte für eine Wertminderung beurteilen zu können.

Verringert sich die Höhe der Wertberichtigung in den folgenden Berichtsperioden und kann diese Verringerung objektiv auf einen nach der Erfassung der Wertminderung aufgetretenen Sachverhalt zurückgeführt werden, wird die früher erfasste Wertberichtigung rückgängig gemacht. Der neue Buchwert des Vermögenswerts darf jedoch die fortgeführten Anschaffungskosten zum Zeitpunkt der Wertaufholung nicht übersteigen. Die Wertaufholung wird erfolgswirksam erfasst.

Finanzielle Verbindlichkeiten

Finanzielle Verbindlichkeiten im Sinne von lAS 39 werden entweder als »erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten« oder als »zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten« klassifiziert.

Im Geschäftsjahr verfügte der Konzern lediglich über finanzielle Verbindlichkeiten der Kategorien »zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet«.

Verzinsliche Darlehen

Verzinsliche Darlehen werden bei der erstmaligen Erfassung mit den Anschaffungskosten bewertet. Sie werden nicht zum beizulegenden Zeitwert erfasst. Nach der erstmaligen Erfassung werden die verzinslichen Darlehen unter Anwendung der Effektivzinsmethode zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

Ausbuchung finanzieller Vermögenswerte und finanzieller Verbindlichkeiten

Finanzielle Vermögenswerte

Ein finanzieller Vermögenswert (bzw. ein Teil eines finanziellen Vermögenswerts oder ein Teil einer Gruppe ähnlicher finanzieller Vermögenswerte) wird ausgebucht, wenn vertragliche Rechte auf den Bezug von Cashflows aus einem finanziellen Vermögenswert erloschen sind.

Finanzielle Verbindlichkeiten

Eine finanzielle Verbindlichkeit wird ausgebucht, wenn die dieser Verbindlichkeit zugrunde liegende Verpflichtung erfüllt, gekündigt oder erloschen ist.

Wird eine bestehende finanzielle Verbindlichkeit durch eine andere finanzielle Verbindlichkeit desselben Kreditgebers mit substanziell verschiedenen Vertragsbedingungen ausgetauscht oder werden die Bedingungen einer bestehenden Verbindlichkeit wesentlich geändert, wird ein solcher Austausch oder eine solche Änderung als Ausbuchung der ursprünglichen Verbindlichkeit und Ansatz einer neuen Verbindlichkeit behandelt. Die Differenz zwischen den jeweiligen Buchwerten wird erfolgswirksam erfasst.

Finanzinstrumente und Sicherungsbeziehungen

Originäre Finanzinstrumente

Die wesentlichen durch den Konzern verwendeten Finanzinstrumente - mit Ausnahme derivativer Finanzinstrumente - umfassen Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Bankdarlehen, Schulden aus Lieferungen und Leistungen und Finanzierungs-Leasingverhältnisse. Der Hauptzweck dieser Finanzinstrumente ist die Finanzierung der Geschäftstätigkeit des Konzerns.

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

In der Bilanz abgebildete Zahlungsmittel umfassen den Kassenbestand und Bankguthaben mit einer ursprünglichen Laufzeit von weniger als drei Monaten.

Der Finanzmittelfonds in der Konzern-Kapitalflussrechnung wird entsprechend der obigen Definition abgegrenzt und umfasst auch die in Anspruch genommenen Kontokorrentkredite.

Derivative Finanzinstrumente und Sicherungsbeziehungen

Der Konzern verwendet derivative Finanzinstrumente in Form von Zinsswaps, um sich gegen Zinsrisiken abzusichern. Diese derivativen Finanzinstrumente werden zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses zum beizulegenden Zeitwert angesetzt und in den Folgeperioden mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet. Derivative Finanzinstrumente werden als Vermögenswerte angesetzt, wenn ihr beizulegender Zeitwert positiv ist, und als Schulden, wenn ihr beizulegender Zeitwert negativ ist.

Gewinne oder Verluste aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von derivativen Finanzinstrumenten, die nicht die Kriterien für die Bilanzierung als Sicherungsbeziehungen erfüllen, werden sofort erfolgswirksam erfasst.

Der beizulegende Zeitwert von Zinsswapkontrakten wird unter Bezugnahme auf die Marktwerte ähnlicher Instrumente ermittelt.

Zum Zwecke der Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen werden Sicherungsinstrumente wie folgt klassifiziert:

als Absicherung des beizulegenden Zeitwerts, wenn es sich um eine Absicherung des Risikos einer Änderung des beizulegenden Zeitwerts eines bilanzierten Vermögenswerts oder einer bilanzierten Schuld oder einer nicht bilanzierten festen Verpflichtung handelt;
als Absicherung von Cashflows, wenn es sich um eine Absicherung des Risikos von Schwankungen der Cashflows handelt, das dem mit einem bilanzierten Vermögenswert, einer bilanzierten Schuld oder mit einer höchstwahrscheinlich eintretenden künftigen Transaktion verbundene Risiko oder dem Währungsrisiko einer nicht bilanzierten festen Verpflichtung zugeordnet werden kann; oder
als Absicherung einer Nettoinvestition in einen ausländischen Geschäftsbetrieb.

Zu Beginn der Absicherung werden sowohl die Sicherungsbeziehung als auch die Risikomanagementzielsetzungen und -Strategien des Konzerns im Hinblick auf die Absicherung formal festgelegt und dokumentiert. Die Dokumentation enthält die Festlegung des Sicherungsinstruments, des Grundgeschäfts oder der abgesicherten Transaktion sowie die Art des abgesicherten Risikos und eine Beschreibung, wie das Unternehmen die Wirksamkeit des Sicherungsinstruments bei der Kompensation der Risiken aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts oder der Cashflows des gesicherten Grundgeschäfts ermittelt. Sicherungsbeziehungen werden hinsichtlich der Erreichung einer Kompensation der Risiken aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts oder der Cashflows als in hohem Maße wirksam eingeschätzt. Sie werden fortlaufend dahin gehend beurteilt, ob sie tatsächlich während der gesamten Berichtsperiode, für die die Sicherungsbeziehung definiert wurde, hochwirksam waren.

Sicherungsgeschäfte, die die strengen Kriterien für die Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen erfüllen, werden wie folgt bilanziert:

Absicherung von Cashflows (Cashflow Hedges)

Der effektive Teil des Gewinns oder Verlusts aus einem Sicherungsinstrument wird direkt im Eigenkapital erfasst, während der ineffektive Teil sofort erfolgswirksam erfasst wird. Die im Eigenkapital erfassten Beträge werden in der Periode in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung umgebucht, in der die abgesicherte Transaktion das Periodenergebnis beeinflusst, z.B. dann, wenn abgesicherte Finanzerträge oder -aufwendungen erfasst werden oder wenn ein erwarteter Verkauf durchgeführt wird. Wird mit dem Eintritt der vorgesehenen Transaktion oder der festen Verpflichtung nicht länger gerechnet, werden die zuvor im Eigenkapital erfassten Beträge in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung umgebucht. Wenn das Sicherungsinstrument ausläuft oder veräußert, beendet oder ausgeübt wird, ohne dass ein Ersatz oder ein Überrollen des Sicherungsinstruments in ein anderes Sicherungsinstrument erfolgt, verbleiben die bislang im Eigenkapital erfassten Beträge solange als gesonderter Posten im Eigenkapital, bis die vorgesehene Transaktion oder feste Verpflichtung eingetreten ist.

Absicherung einer Nettoinvestition in einen ausländischen Geschäftsbetrieb (Net Investment Hedge)

Absicherungen von Nettoinvestitionen in einen ausländischen Geschäftsbetrieb werden wie die Absicherung von Cashflow Hedges behandelt.

Der effektive Teil des Gewinns oder Verlusts des eingesetzten Sicherungsinstruments wird gemeinsam mit dem Ergebnis aus der Fremdwährungsumrechnung der besicherten Investition direkt im Eigenkapital erfasst; auf den ineffektiven Teil entfallende Gewinne und Verluste werden sofort erfolgswirksam erfasst.

Erst mit dem Abgang (Veräußerung oder Liquidation) des ausländischen Geschäftsbetriebs werden die zuvor kumuliert im Eigenkapital erfassten Bewertungsänderungen des Sicherungsinstruments und die Umrechnungsergebnisse des Grundgeschäfts erfolgswirksam in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst.

Vorräte

Vorräte werden mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und Nettoveräußerungswert bewertet. Der Nettoveräußerungswert ist der geschätzte, im normalen Geschäftsgang erzielbare Verkaufserlös abzüglich der geschätzten Kosten bis zur Fertigstellung und der geschätzten Vertriebskosten.

Das Vorratsvermögen wird wie folgt bewertet:

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe: Anschaffungskosten bei Anwendung der gleitenden Durchschnittsmethode,
Fertige und unfertige Erzeugnisse: Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der Gemeinkosten basierend auf der normalen Kapazität der Produktionsanlagen ohne Berücksichtigung von Fremdkapitalkosten.

Eigene Anteile

Die WashTec AG erwirbt eigene Anteile; diese werden in Höhe der Anschaffungskosten in einem Betrag direkt vom Eigenkapital abgesetzt. Der Kauf, Verkauf oder die Einziehung von eigenen Anteilen werden nicht erfolgswirksam erfasst.

Rückstellungen

Eine Rückstellung wird dann angesetzt, wenn der Konzern eine gegenwärtige (gesetzliche oder faktische) Verpflichtung aufgrund eines vergangenen Ereignisses besitzt, der Abfluss von Ressourcen mit wirtschaftlichem Nutzen zur Erfüllung der Verpflichtung wahrscheinlich und eine verlässliche Schätzung der Höhe der Verpflichtung möglich ist. Sofern der Konzern für eine Rückstellung zumindest teilweise eine Rückerstattung erwartet (wie z. B. bei einem Versicherungsvertrag), wird die Erstattung als gesonderter Vermögenswert erfasst, sofern der Zufluss der Erstattung so gut wie sicher ist. Ist der aus der Diskontierung resultierende Zinseffekt wesentlich, werden Rückstellungen zu einem Zinssatz vor Steuern abgezinst der, sofern im Einzelfall erforderlich, die für die Schuld spezifischen Risiken widerspiegelt. Im Falle einer Abzinsung wird die durch Zeitablauf bedingte Erhöhung der Rückstellungen als Finanzaufwand erfasst. Die Auflösungen der Rückstellungen werden grundsätzlich in dem Posten der Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst, in dem sie gebildet wurden.

Rückstellungen für Pensionen

Rückstellungen für Pensionen werden nach der Projected-Unit-Credit-Methode berechnet (lAS 19). Nach dieser Methode werden nicht nur die am Stichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften, sondern auch künftig zu erwartende Steigerungen von Gehältern und Renten berücksichtigt.

Entsprechend lAS 19 wurden die versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste unmittelbar und in voller Höhe im Eigenkapital erfasst. Weitere Einzelheiten sind in der Anhangangabe 26 dargestellt.

Die Rückstellungen betreffen vor allem die WashTec Cleaning Technology GmbH und WashTec Holding GmbH, Augsburg und werden für Pensionsverpflichtungen aus Anwartschaften und laufenden Leistungen an aktive und ehemalige Mitarbeiter und deren Hinterbliebene gebildet. Entsprechend der Versorgungsordnung werden Altersrente (ab 63 Jahre), vorzeitige Altersrente und Invalidenrente gewährt. Voraussetzung für die Leistung ist eine Dienstzeit von 10 Jahren, wobei Dienstjahre frühestens ab dem 30. Lebensjahr berücksichtigt werden. Die monatliche Altersrente ergibt sich aus einem Fixbetrag multipliziert mit der Anzahl der anrechnungsfähigen Dienstjahre. Darüber hinaus kommen einzelvertragliche Regelungen zur Anwendung.

Risiken aus den Pensionsverpflichtungen ergeben sich im Wesentlichen aus einer Erhöhung der Lebenserwartung der Pensionsberechtigten, welche zu einer Erhöhung der Pensionsrückstellung führt.

Rückstellungen für Altersteilzeitvereinbarungen

Altersteilzeitvereinbarungen basieren überwiegend auf dem sog. Blockmodell. In diesem Zusammenhang entstehen zwei Arten von Verpflichtungen, die jeweils in Übereinstimmung mit versicherungsmathematischen Grundsätzen mit ihrem Barwert bewertet und getrennt voneinander bilanziert werden: Die erste Verpflichtungsart bezieht sich auf den kumulierten ausstehenden Erfüllungsbetrag, der anteilig über die Laufzeit der Aktiv-/Ar-beitsphase erfasst wird. Der kumulierte ausstehende Erfüllungsbetrag basiert auf der Differenz zwischen der Vergütung des Arbeitnehmers vor Beginn der Altersteilzeitvereinbarung (einschließlich des Arbeitgeberanteils an den Sozialversicherungsbeiträgen) und der Vergütung für die Teilzeitbeschäftigung (einschließlich des Arbeitgeberanteils an den Sozialversicherungsbeiträgen, jedoch ohne Berücksichtigung der Aufstockungsbeträge).

Die zweite Verpflichtungsart bezieht sich auf die Verpflichtung des Arbeitgebers zur Leistung von Aufstockungsbeträgen zuzüglich eines weiteren Beitrags zur gesetzlichen Rentenversicherung. Diese wird gem. IAS 19 (revised) während der Arbeitsphase ratierlich zurückgestellt. In den Vorjahren wurden die sog. Aufstockungsbeträge unmittelbar bei Entstehen der Verpflichtung in voller Höhe erfasst.

Umsatzabgrenzung

Die Umsatzabgrenzung dient der periodengerechten Ertragsverteilung von im Wesentlichen Umsatzerlösen aus Wartungsverträgen und Garantieverlängerungen.

Leasingverhältnisse

Von der WashTec gefertigte Maschinen werden an eine Leasinggesellschaft veräußert und von der WashTec Gruppe zurückgeleast, die sie ihrerseits Kunden, insbesondere große Betreibergruppen oder Mineralölgesellschaften, im Rahmen des Betreibermodells gegen waschzahlenabhängige Vergütung bereitstellt. Die Verträge zwischen der Leasinggesellschaft und WashTec werden nach lAS 17 als Finanzierungsleasing behandelt, da die WashTec Gruppe als Leasingnehmer alle wesentlichen mit dem Eigentum verbundenen Chancen und Risiken trägt. Weitere Finanzierungsleasingverträge betreffen Kraftfahrzeuge. Zum Jahresende beträgt der Buchwert T€ 0.

In der Regel sind die Lease-Back-Verträge mit einer Laufzeit von ca. 5-7 Jahren ausgestattet, während die Verträge der WashTec Gruppe mit ihren Kunden eine Laufzeit von bis zu 10 Jahren haben. Die Gewinne aus dem Verkauf werden über die Laufzeit des Leasingvertrages abgegrenzt.

Die auf Maschinen bezogenen Sale-and-Lease-Back-Verträge haben in der Regel eine Kaufoption am Ende der Laufzeit sowie die Möglichkeit zur Vertragsverlängerung. Preisanpassungen sind während der Laufzeit nicht möglich.

Ist die WashTec Gruppe Finanzierungs-Leasingnehmer erfolgt die Aktivierung des Leasinggegenstands zum Zeitpunkt des Abschlusses des Leasingverhältnisses. Der Leasinggegenstand wird mit seinem beizulegenden Zeitwert oder mit dem Barwert der Mindestleasingzahlungen, sofern dieser Wert niedriger ist, angesetzt. Leasingzahlungen werden derart in Finanzaufwendungen und den Tilgungsanteil der Restschuld aufgeteilt, dass über die Laufzeit des Leasingverhältnisses ein konstanter Zinssatz auf die verbliebene Leasingschuld entsteht. Finanzaufwendungen werden erfolgswirksam erfasst.

Ist der Eigentumsübergang auf den Konzern am Ende der Laufzeit des Leasingverhältnisses nicht hinreichend sicher, so werden die aktivierten Leasingobjekte über den kürzeren der beiden Zeiträume aus erwarteter Nutzungsdauer und Laufzeit des Leasingverhältnisses vollständig abgeschrieben. Leasingzahlungen für Operating-Leasingverhältnisse werden linear über die Laufzeit des Leasingverhältnisses als Aufwand in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst.

Steuern

Tatsächliche Ertragsteuern

Die tatsächlichen Steuererstattungsansprüche und Steuerschulden für die laufende und die früheren Perioden werden mit dem Betrag bemessen, in dessen Höhe eine Erstattung von der Steuerbehörde bzw. eine Zahlung an die Steuerbehörde erwartet wird. Der Berechnung des Betrags werden die Steuersätze und Steuergesetze zugrunde gelegt, die zum Bilanzstichtag gelten.

Tatsächliche Steuern, die sich auf Posten beziehen, die direkt im Eigenkapital erfasst werden, werden nicht in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung, sondern im Eigenkapital erfasst.

Latente Steuern

Die Bildung latenter Steuern erfolgt unter Anwendung der Verbindlichkeitsmethode auf zum Bilanzstichtag bestehende temporäre Differenzen zwischen dem Wertansatz eines Vermögenswerts bzw. einer Schuld in der Bilanz und dem steuerlichen Wertansatz sowie auf steuerliche Verlustvorträge.

Latente Steuerschulden werden für alle zu versteuernden temporären Differenzen erfasst, mit Ausnahme der:

latenten Steuerschuld aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts oder eines Vermögenswerts oder einer Schuld aus einem Geschäftsvorfall, der kein Unternehmenszusammenschluss ist und der zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls weder das handelsrechtliche Periodenergebnis noch das zu versteuernde Ergebnis beeinflusst, und der
latenten Steuerschuld aus zu versteuernden temporären Differenzen, die im Zusammenhang mit Beteiligungen an Tochterunternehmen stehen, wenn der zeitliche Verlauf der Umkehrung der temporären Differenzen gesteuert werden kann und es wahrscheinlich ist, dass sich die temporären Unterschiede in absehbarer Zeit nicht umkehren werden.

Latente Steueransprüche werden für alle abzugsfähigen temporären Unterschiede, noch nicht genutzte steuerliche Verlustvorträge und nicht genutzte Steuergutschriften in dem Maße erfasst, in dem es wahrscheinlich ist, dass das zu versteuernde Einkommen verfügbar sein wird, gegen das die abzugsfähigen temporären Differenzen und die noch nicht genutzten steuerlichen Verlustvorträge und Steuergutschriften verwendet werden können, mit Ausnahme von:

latenten Steueransprüchen aus abzugsfähigen temporären Differenzen, die aus dem erstmaligen Ansatz eines Vermögenswerts oder einer Schuld aus einem Geschäftsvorfall entstehen, der kein Unternehmenszusammenschluss ist und der zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls weder das handelsrechtliche Periodenergebnis noch das zu versteuernde Ergebnis beeinflusst, und
latenten Steueransprüchen aus abzugsfähigen temporären Differenzen, die im Zusammenhang mit Beteiligungen an Tochterunternehmen, assoziierten Unternehmen und Anteilen an Gemeinschaftsunternehmen stehen, wenn es wahrscheinlich ist, dass sich die temporären Unterschiede in absehbarer Zeit nicht umkehren werden und kein ausreichendes zu versteuerndes Ergebnis zur Verfügung stehen wird, gegen das die temporären Differenzen verwendet werden können.

Der Buchwert der latenten Steueransprüche wird an jedem Bilanzstichtag überprüft und in dem Umfang reduziert, in dem es nicht mehr wahrscheinlich ist, dass ein ausreichendes zu versteuerndes Ergebnis zur Verfügung stehen wird, gegen das der latente Steueranspruch zumindest teilweise verwendet werden kann.

Nicht angesetzte latente Steueransprüche werden an jedem Bilanzstichtag überprüft und in dem Umfang angesetzt, in dem es wahrscheinlich geworden ist, dass ein künftig zu versteuerndes Ergebnis die Realisierung des latenten Steueranspruchs ermöglicht.

Latente Steueransprüche und -schulden werden anhand der Steuersätze bemessen, die in der Periode, in der ein Vermögenswert realisiert oder eine Schuld erfüllt wird, voraussichtlich Gültigkeit erlangen werden. Dabei werden die Steuersätze (und Steuergesetze) zugrunde gelegt, die zum Bilanzstichtag gelten. Zukünftige Steuersatzänderungen sind am Bilanzstichtag zu berücksichtigen, sofern materielle Wirksamkeitsvoraussetzungen im Rahmen eines Gesetzgebungsverfahrens erfüllt sind. Latente Steuern, die sich auf Posten beziehen, die direkt im Eigenkapital erfasst werden, werden nicht in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung, sondern ebenfalls im Eigenkapital erfasst.

Latente Steueransprüche und latente Steuerschulden werden miteinander verrechnet, wenn der Konzern einen einklagbaren Anspruch auf die Aufrechnung der tatsächlichen Steuererstattungsansprüche gegen tatsächliche Steuerschulden hat und diese sich auf Ertragsteuern des gleichen Steuersubjekts beziehen und von der gleichen Steuerbehörde erhoben werden.

Umsatzsteuer

Umsatzerlöse, Aufwendungen und Vermögenswerte werden nach Abzug der Umsatzsteuer erfasst, mit Ausnahme folgender Fälle:

Wenn die beim Kauf von Vermögenswerten oder Dienstleistungen angefallene Umsatzsteuer nicht von der Steuerbehörde eingefordert werden kann, wird die Umsatzsteuer als Teil der Herstellungskosten des Vermögenswerts bzw. als Teil der Aufwendungen erfasst.
Forderungen und Schulden werden mitsamt dem darin enthaltenen Umsatzsteuerbetrag angesetzt.

Der Umsatzsteuerbetrag, der von der Steuerbehörde erstattet oder an diese abgeführt wird, wird in der Konzernbilanz unter Forderungen bzw. Schulden erfasst.

Ertragsrealisierung

Erträge werden erfasst, wenn es wahrscheinlich ist, dass der wirtschaftliche Nutzen an den Konzern fließen wird und die Höhe der Erträge verlässlich bestimmt werden kann. Erträge sind zum beizulegenden Zeitwert der erhaltenen Gegenleistung zu bemessen. Rabatte, Skonti sowie Umsatzsteuern und andere Abgaben bleiben unberücksichtigt. Darüber hinaus setzt die Ertragsrealisierung die Erfüllung nachfolgend aufgelisteter Ansatzkriterien voraus:

Umsätze aus dem Verkauf von Maschinen, Zubehör, Waren und Dienstleistungen sind realisiert, wenn die geschuldete Lieferung oder Leistung erbracht worden ist bzw. die maßgeblichen Chancen und Risiken auf den Erwerber übergegangen sind. Dies ist in der Regel bei Abnahme bzw. Versand oder Abholung von Fertigerzeugnissen oder Waren der Fall.
Erträge aus Wartungsverträgen werden erfasst, wenn die Leistung erbracht ist.
Umsätze aus dem Rentgeschäft werden erst mit der Ausführung der jeweiligen Autowäsche realisiert, auch wenn die Waschanlage zuerst an eine externe Leasinggesellschaft veräußert wurde, da dieser Verkauf gemäß lAS 17 als »Sale-and-Lease-back«-Transaktion behandelt wird.
Zinserträge werden erfasst, wenn die Zinsen entstanden sind (unter Verwendung der Effektivzinsmethode, d.h. des Kalkulationszinssatzes, mit dem geschätzte künftige Zahlungsmittelzuflüsse über die erwartete Laufzeit des Finanzinstruments auf den Nettobuchwert des finanziellen Vermögenswerts abgezinst werden).

Ergebnis je Aktie

Das Ergebnis je Aktie ergibt sich gemäß lAS 33 aus der Division des Konzernergebnisses nach Steuern durch die gewichtete Anzahl der durchschnittlich ausstehenden Aktien.

Bei der Berechnung des unverwässerten Ergebnisses je Aktie wird das den Inhabern von Stammaktien des Mutterunternehmens zuzurechnende Ergebnis durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl von Stammaktien, die sich während des Jahres im Umlauf befinden, geteilt.

Bei der Berechnung des verwässerten Ergebnisses je Aktie wird das den Inhabern von Stammaktien des Mutterunternehmens zuzurechnende Ergebnis durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl von Stammaktien, die sich während des Jahres im Umlauf befinden, zuzüglich der gewichteten durchschnittlichen Anzahl der Stammaktien, welche sich aus der Umwandlung aller potenziellen Stammaktien mit Verwässerungseffekt in Stammaktien ergeben würden, geteilt.

Segmentberichterstattung

Nach IFRS 8 basiert die Identifikation von operativen Segmenten, auf dem »Management Approach«. Danach erfolgt die externe Segmentberichterstattung auf Basis der konzerninternen Organisation- und Managementstruktur sowie der internen Finanzberichterstattung an die »Chief Operating Decision Maker« (Vorstand). IFRS 8 verlangt von den Unternehmen eine Berichterstattung über finanzielle und beschreibende Informationen bezüglich ihrer berichtspflichtigen Segmente. Soweit die Zusammenfassungskriterien erfüllt sind, werden operative Segmente zu berichtspflichtigen Segmenten zusammengefasst.

Die Segmentierung nach dem Management Approach erfolgt bei der WashTec Gruppe nach Vertriebsgebieten.

Als Vetriebsgebiete sind die Regionen »Kerneuropa«, »Osteuropa«, »Nordamerika« und »Asien/Pazifik« definiert. Die Region »Emerging Europe« wurde im Geschäftsjahr 2013 zu »Osteuropa« umbenannt.

Die Steuerung der einzelnen Segmente erfolgt auf Basis des erzielten Betriebsergebnisses. Die Segmentergebnisse ergeben sich aus den direkt zuordenbaren Erträgen und Aufwendungen sowie aus Umlagen bereichsübergreifender Funktionen. Die Summe der berichtspflichtigen Segmente entspricht nach Konsolidierungen dem Konzernergebnis.

Ein geographisches Segment ist eine unterscheidbare Teilaktivität eines Unternehmens, die Produkte oder Dienstleistungen innerhalb eines spezifischen, wirtschaftlichen Umfeldes anbietet oder erbringt, und die Risiken und Erträgen ausgesetzt ist, die sich von Teilaktivitäten, die in anderen wirtschaftlichen Umfeldern tätig sind, unterscheiden.

Bei den Segmenten der WashTec Gruppe handelt es sich um Vertriebs- und Serviceeinheiten, die ihre Umsätze im Wesentlichen mit dem Verkauf von Maschinen, Ersatzteilen, Service und chemischen Produkten erwirtschaften.

Die geographischen Segmente des Konzerns werden nach dem Standort der Vermögenswerte des Konzerns bestimmt. Verkäufe an externe Kunden, die in den geographischen Segmenten angegeben werden, werden entsprechend dem geographischen Standort der Kunden den einzelnen Segmenten zugewiesen.

Segmentvermögen und Segmentschulden beinhalten die Vermögenswerte und Schulden, die von einem Segment für dessen betriebliche Tätigkeit genutzt werden. Die Bilanzpositionen werden, wenn möglich, direkt dem Segmentvermögen und Segmentschulden zugeordnet. Ist eine direkte Zuordnung nicht möglich, erfolgt die Umlage anhand von Umlageschlüsseln.

Die Verrechnungspreise mit den einzelnen Konzernunternehmen werden nach dem »arm's Iength«-Prinzip vorgenommen und halten dem Drittvergleich stand. Sie tragen gleichzeitig den marktspezifischen und wirtschaftlichen Anforderungen in den einzelnen Regionen Rechnung.

6. Erläuterungen zur Segmentberichterstattung

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Nach Segmenten 2013 Kerneuropa Osteuropa Nordamerika Asien/Pazifik Konsolidierung Konzern
in T€
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse 244.527 13.220 44.988 12.314 -15.339 299.709
davon mit Dritten 230.434 13.183 44.540 12.313 -762 299.709
davon mit anderen Segmenten 14.093 37 447 0 -14.578 0
Betriebsergebnis 15.486 553 1.542 36 -510 17.107
Finanzertrag 199
Finanzaufwand -1.534
Ergebnis aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit 15.772
Ertragsteueraufwand -4.573
Konzernergebnis 11.199
Segmentvermögen 154.955 1.600 14.391 3.883 -10.256 164.573
Segmentschulden 65.094 647 5.772 3.605 -729 74.389
Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagevermögen 5.606 409 495 379 0 6.889
Planmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagevermögen -8.850 -492 -335 -261 0 -9.938

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Nach Segmenten 2012 Kerneuropa Osteuropa Nordamerika Asien/Pazifik Konsolidierung Konzern
in T€
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Umsatzerlöse 246.495 13.743 44.913 11.880 -15.496 301.536
davon mit Dritten 231.867 13.712 44.488 11.880 -411 301.536
davon mit anderen Segmenten 14.629 32 425 -1 -15.084 0
Betriebsergebnis 19.250 758 -174 -663 29 19.200
Finanzertrag 95
Finanzaufwand -2.812
Ergebnis aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit 16.483
Ertragsteueraufwand -6.433
Konzernergebnis 10.050
Segmentvermögen 165.765 1.780 15.191 4.143 -13.406 173.473
Segmentschulden 69.638 291 6.825 4.892 -1.362 80.284
Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagevermögen 5.750 810 237 224 0 7.021
Planmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagevermögen -8.790 -487 -378 -331 0 -9.986

Überleitung Segmentvermögen und Segmentschulden

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in T€ 2013 2012
Segmentvermögen 164.573 173.473
Aktive latente Steuern 4.265 5.916
Steuerforderungen 1.439 286
Zahlungsmittel und -äquivalente 3.763 3.771
sonstige finanzielle Vermögenswerte 180 159
Konzernbilanzsumme 174.221 183.606

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in T€ 2013 2012
Segmentschulden 74.389 80.284
Passive latente Steuern 3.128 2.992
Ertragsteuerschulden 1.284 2.170
langfristige verzinsliche Darlehen 0 5.021
kurzfristige verzinsliche Darlehen 1.020 242
Finanzierungsleasingschulden 5.632 6.847
derivative finanzielle Instrumente 943 1.606
Konzernfremd kapital 86.396 99.162
Eigenkapital 87.825 84.444
Konzernbilanzsumme 174.221 183.606

Die Konzern-Umsatzerlöse gliedern sich in folgende Produkte:

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in Mio. € 2013 2012 Veränderung
Neu- und Gebrauchtmaschinen 165,9 170,0 -4,1
Ersatzteile, Service 89,3 90,1 -0,8
Chemie 32,0 29,8 2,2
Vermietung, Zubehör und Sonstiges 12,5 11,6 0,9
Gesamt 299,7 301,5 -1,8

Die Konzern-Umsatzerlöse wurden in folgenden Regionen erzielt:

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in Mio. € 2013 2012 Veränderung
Deutschland 100,3 100,9 -0,6
Übriges Europa 140,8 143,2 -2,4
davon Frankreich 40,9 43,0 -2,1
Nordamerika 44,5 44,4 0,1
Übrige Länder1) 14,1 13,0 1,1
Gesamt 299,7 301,5 -1,8

1) vor allem Asien und Australien

Die Konzern-Vermögenswerte gliedern sich innerhalb unserer Geschäftsbereiche in folgende Regionen:

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2013

in T€
Deutschland Übriges Kerneuropa Osteuropa Nordamerika Asien/ Pazifik Konzern
Buchwert Sachanlagen 25.778 5.935 2.324 739 435 35.211
Investitionen Sachanlagen 2.720 2.006 409 495 182 5.812
Buchwert immaterielle Vermögenswerte 44.425 5.359 0 0 274 50.058
Investitionen immaterielle Vermögenswerte 855 25 0 0 197 1.077

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2012

in T€
Deutschland Übriges Kerneuropa Osteuropa Nordamerika Asien/ Pazifik Konzern
Buchwert Sachanlagen 27.308 6.438 2.616 617 519 37.498
Investitionen Sachanlagen 1.515 2.532 810 237 219 5.373
Buchwert immaterielle Vermögenswerte 45.161 6.013 0 0 117 51.291
Investitionen immaterielle Vermögenswerte 1.687 16 0 0 5 1.708

In den übrigen Ländern verfügt der Konzern über kein Vermögen, da keine eigenen Vertriebsgesellschaften bestehen. Die Umsätze mit übrigen Ländern werden durch Exporte an unabhängige Händler generiert.

Erläuterungen zur Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung

7. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge i.H.v. T€ 4.016 (Vorjahr: T€ 4.301) enthalten im Wesentlichen Erträge aus Wechselkursdifferenzen i.H.v. T€ 1.272 (Vorjahr: T€ 921), Erträge aus Ertragsabgrenzungen aus Betreibermodellen i.H.v. T€ 1.330 (Vorjahr: T€ 1.687), Erträge aus Schrottverkäufen i.H.v. T€ 530 (Vorjahr: T€ 584) sowie Erträge aus der Veräußerung von erworbenen Fahrzeugen und aus dem Verkauf von anderen Sachanlagen i.H.v. T€ 109 (Vorjahr: T€ 217).

8. Personalaufwand

Der erfasste Personalaufwand stellt sich wie folgt dar:

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in T€ 2013 2012
Löhne und Gehälter 90.344 84.441
Sozialversicherungsbeiträge 8.716 8.094
Aufwendungen für Altersversorgung und Altersteilzeit 1.610 1.641
Aufwendungen Arbeitgeber-Anteil für gesetzliche und freiwillige Rentenversicherung (beitragsorientiert) 5.712 6.035
Gesamt 106.382 100.211

Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter nach Funktionen stellt sich wie folgt dar:

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Mitarbeiterzahl 2013 2012 Veränderung
Vertrieb, Marketing und Service 1.035 1.023 12
Produktion, Entwicklung und Qualität 492 490 2
Finanzen und Verwaltung 143 137 6
Summe 1.670 1.650 20

9. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gliedern sich wie folgt:

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in T€ 2013 2012
Kraftfahrzeugkosten 11.818 12.724
Reisekosten 5.342 5.135
Instandhaltung/Reparaturen 3.621 3.047
Mieten/Operating Leasing ohne KFZ 3.590 3.551
Rechts- und 8eratungskosten 2.539 3.295
Werbung und Messekosten 2.415 2.856
Kommunikationskosten 2.198 2.340
Wechselkursdifferenzen 2.115 1.134
Kosten Datenverarbeitung 1.991 1.858
Zeitarbeitskräfte 1.660 2.383
Fort- und Weiterbildungskosten 1.299 1.099
Versicherungen 1.057 1.035
Bürobedarf 832 587
Honorare, Lizenzen und Entwicklungskosten 607 818
Aufwendungen für eigene Patente und Schutzrechte 465 502
Produkthaftpflicht 384 377
Zuführung zu Wertberichtigungen auf Forderungen 333 2.609
Öffentlichkeitsarbeit 305 324
Bankgebühren 304 299
Verlust Anlagenabgänge 60 44
Verschiedene Verwaltungskosten/sonstige Kosten 5.333 4.403
Gesamt 48.268 50.420

Honorar des Abschlussprüfers

Im Berichtsjahr entstand folgender Honoraraufwand für die Leistungen des Abschlussprüfers (PricewaterhouseCoopers AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München):

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in T€ 2013 2012
Abschlussprüfungsleistungen 241 278
Andere Bestätigungsleistungen 38 27
Sonstige Leistungen 3 60
Gesamt 282 365

10. Finanzergebnis

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in T€ 2013 2012
Erträge aus der Bewertung von Zinsswaps 91 0
Erträge aus Bankzinsen und ähnliche Erträge 108 95
Finanzertrag 199 95
Verzinsliche Darlehen 359 512
Zinsswaps 457 1.326
Aufwendungen aus Finanzierungsleasing 313 408
Aufwendungen Finanzierungskosten und ähnliche Aufwendungen 405 565
Finanzaufwand 1.534 2.812
Finanzergebnis -1.335 -2.717

Von den Zinserträgen und Zinsaufwendungen sind insgesamt T€ -655 (Vorjahr: T€ -982) den lAS 39 Kategorien »Kredite und Forderungen« (LaR) und »zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten« (FLAQ zuzuordnen.

11. Ertragsteueraufwand

Die Position betrifft sowohl laufende als auch latente Steuern.

Folgende Tabelle zeigt eine Überleitungsrechnung vom erwarteten zum tatsächlich ausgewiesenen Steueraufwand. Zur Ermittlung des erwarteten Steueraufwands wird das Ergebnis vor Ertragsteuern mit dem Konzernsteuersatz von 30,7% (Vorjahr: 30,7%) multipliziert. Der effektive Steuersatz der WashTec Gruppe beträgt 29,0% (Vorjahr: 39,0%).

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in T€ 2013 2012
Erwarteter Ertragsteueraufwand 4.842 5.061
Steuerabweichungen in Folge unterschiedlicher Steuersätze im Ausland -79 134
Nicht abziehbare Aufwendungen 163 -243
Auswirkungen aus dem Nichtansatz v. latenten Steuerforderungen 74 1.832
Aktivierung/Abschreibung latenter Steuern auf Verlustvorträge -140 -535
Auswirkung Nutzung Verlustvorträge aus nicht angesetzten latenten Steuern -1.114 -129
Steueraufwand für Vorjahre 673 0
Aufzinsung Körperschaftssteuerguthaben 0 -5
Quellensteuer 56 31
Sonstige 98 287
Tatsächlicher Ertragsteueraufwand 4.573 6.433

Die Zusammensetzung des Steueraufwands ist wie folgt:

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in T€ 2013 2012
Latenter Steueraufwand 1.411 1.469
Tatsächlicher Steueraufwand 3.162 4.964
Steuern vom Einkommen und Ertrag 4.573 6.433

12. Ergebnis je Aktie

Ermittlung des unverwässerten Ergebnisses je Aktie für die Jahre 2013 und 2012:

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in T€ bzw. Stck. 2013 2012
Konzernjahresergebnis 11.199 10.050
Durchschnittliche gewichtete ausstehende Anzahl der Aktien 13.934.113 13.962.989
Ergebnis je Aktie (unverwässert = verwässert) 0,80 0,72

Vorstand und Aufsichtsrat werden bei der für den 4. Juni 2014 geplanten Hauptversammlung voraussichtlich vorschlagen, den im Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2013 ausgewiesenen Bilanzgewinn von € 9.682.126,67 wie folgt zu verwenden: Ausschüttung einer Dividende in Höhe von € 0,64 je dividendenberechtigter Stückaktie, insgesamt € 8.916.679,56 und Vortrag des verbleibenden Bilanzgewinns in Höhe von € 765.447,11 auf neue Rechnung. In dem Vorschlag für die Ausschüttung einer Dividende an die Aktionäre in Höhe von € 0,64 je dividendenberechtigter Stückaktie ist neben der Dividende in Höhe von € 0,32 je dividendenberechtigter Stückaktie eine Sonderausschüttung in Höhe von € 0,32 je dividendenberechtigter Stückaktie enthalten.

13. Sondereinflüsse

Im Berichtsjahr 2013 sind keine Sondereinflüsse angefallen.

In 2012 wurden positive Sondereinflüsse im Materialaufwand i.H.v. Mio.€ 1,4, im Personalaufwand i.H.v. Mio.€ 1,4 und im sonstigen betrieblichen Ertrag i.H.v. Mio.€ 0,3 gebucht. Demgegenüber stehen negative Sondereinflüsse im sonstigen betrieblichen Aufwand i.H.v. Mio.€ 2,4.

Erläuterungen zur Konzernbilanz

14. Sachanlagen

Die Entwicklung des Sachanlagevermögens stellt sich wie folgt dar:

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in T€ Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten Technische Anlagen und Maschinen Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäfts-

ausstattung
Finanzierungs-

leasing
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau Summe
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
1. Januar 2012 41.957 26.435 15.668 15.977 151 100.188
Zugänge 561 1.043 1.438 1.840 431 5.313
Abgänge 1.249 1.116 490 55 0 2.910
Umbuchungen 35 1.287 66 -1.240 -136 12
Währungsumrechnungseffekte 8 54 7 -1 1 70
31. Dezember 2012 41.312 27.704 16.689 16.522 446 102.673
Zugänge 147 1.771 2.490 1.321 82 5.811
Abgänge 2 454 892 112 5 1.464
Umbuchungen 0 2.257 -161 -1.846 -380 -130
Währungsumrechnungseffekte -103 -329 -265 -11 -16 -725
31. Dezember 2013 41.354 30.949 17.861 15.874 127 106.165
Abschreibungen und Wertminderungen
1. Januar 2012 23.043 15.782 12.210 7.693 0 58.728
Abschreibung des Jahres 1.510 2.374 1.702 2.302 0 7.887
Abgänge 194 797 384 56 0 1.430
Umbuchungen 0 856 48 -892 0 12
Währungsumrechnungseffekte 1 4 -57 6 0 -46
Zuschreibungen 0 26 -2 0 0 23
31. Dezember 2012 24.361 18.245 13.518 9.051 0 65.175
Abschreibung des Jahres 1.492 2.563 1.420 2.179 0 7.654
Abgänge 6 370 795 100 0 1.271
Umbuchungen 0 1.508 -137 -1.491 0 -120
Währungsumrechnungseffekte -92 -166 -217 -9 0 -483
31. Dezember 2013 25.755 21.780 13.788 9.630 0 70.954
Nettobuchwert
31. Dezember 2013 15.598 9.169 4.073 6.244 127 35.211
31. Dezember 2012 16.951 9.459 3.171 7.470 446 37.498
1. Januar 2012 18.914 10.653 3.458 8.284 151 41.460

Finanzierungsleasing

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Buchwerte

in T€
2013 2012
Waschanlagen Sale and Lease Back 6.244 7.465
Finanzierungsleasing Betriebs- und Geschäftsausstattung - 5
Gesamt 6.244 7.470

Finanzierungsleasing Betriebs- und Geschäftsausstattung beinhaltet Leasingverträge für Fahrzeuge. Sie haben i.d.R. eine Leasingdauer von 3-5 Jahren.

Wesentliche vertragliche Verpflichtungen, wie z.B. aus dem Erwerb von Sachanlagen oder immateriellen Vermögenswerten, bestehen zum Stichtag nicht.

15. Immaterielle Vermögenswerte

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in T€ Entwicklungskosten selbsterstellt Lizenzen und Software erworben Patente, Technologien und sonstige immaterielle Vermögenswerte erworben Geschäfts- und Firmenwert Sonstige, geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau Summe
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
1. Januar 2012 10.430 9.955 6.979 81.417 2.515 111.297
Zugänge 52 269 3 O 1.384 1.708
Abgänge 0 72 0 0 0 71
Umbuchungen 932 0 -944 0 0 -12
Währungsumrechnungseffekte -62 2 54 -299 0 -306
31. Dezember 2012 11.352 10.154 6.093 81.118 3.899 112.617
Zugänge 347 409 193 0 128 1.077
Abgänge 0 2 0 O 0 2
Umbuchungen 3.521 268 -31 0 -3.628 130
Währungsumrechnungseffekte -164 -13 -133 -670 0 -980
31. Dezember 2013 15.056 10.816 6.122 80.448 399 112.841
Abschreibungen und Wertminderungen
1. Januar 2012 8.731 7.801 4.029 39.103 0 59.664
Abschreibung des Jahres 614 673 811 0 0 2.099
Abgänge 0 54 1 0 0 54
Umbuchungen 155 0 -167 0 0 -12
Währungsumrechnungseffekte -61 1 -14 -298 0 -372
31. Dezember 2012 9.439 8.422 4.660 38.805 0 61.326
Abschreibung des Jahres 1.055 657 571 0 0 2.284
Abgänge 0 1 0 0 0 1
Umbuchungen 0 130 -9 0 0 120
Währungsumrechnungseffekte -148 -11 -118 -668 0 -945
31. Dezember 2013 10.346 9.198 5.103 38.136 0 62.783
Nettobuchwert
31. Dezember 2013 4.710 1.618 1.019 42.312 399 50.058
31. Dezember 2012 1.914 1.732 1.433 42.314 3.899 51.291
1. Januar 2012 1.699 2.154 2.950 42.314 2.515 51.633

Der Zugang der geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau resultiert weitestgehend aus aktivierten Entwicklungskosten. Diese Entwicklungen sind derzeit noch nicht abgeschlossen und wurden deshalb einem Impairmenttest zum Jahresende unterzogen, der zu keinem Wertberichtigungsbedarf führte.

Darüber hinaus sind T€ 607 (Vorjahr: T€ 818) Forschungs- und Entwicklungskosten angefallen, die nicht aktiviert wurden, da die Kriterien zur Aktivierung gem. IAS 38 nicht erfüllt waren.

Geschäfts- und Firmenwert

Die gesamten Firmen- und Geschäftswerte mit einem Buchwert von T€ 42.312 (Vorjahr: T€ 42.314) werden den gemäß IFRS 8 ermittelten operativen Segmenten »Kerneuropa« i.H.v. T€ 41.601 (Vorjahr: T€ 41.601), »Osteuropa« i.H. v. T€ 705 (Vorjahr: T€ 705), »Nordamerika« i.H.v. T€ 0 (Vorjahr: T€ 0) und »Asien/Pazifik« i.H.v. T€ 6 (Vorjahr: T€ 8) zugeordnet. Die Veränderung im Segment »Asien/Pazifik« resultiert aus Währungskurseffekten.

Die Werthaltigkeitsprüfung für Geschäfts- und Firmenwerte wird regelmäßig für die operativen Segmente auf Grundlage der Berechnung des Nutzungswerts durchgeführt.

Basis für die Werthaltigkeitsprüfung gemäß der unter Abschnitt 5.2 dargestellten Vorgehensweise für Geschäfts- und Firmenwerte ist die Mittelfristplanung 2014 bis 2018 auf Konzernebene.

Der Mittelfristplanung liegen im Wesentlichen die folgenden Annahmen zugrunde, die auf der langjährigen Erfahrung des Managements sowie auf den mittelfristigen Strategien für die einzelnen Märkte basieren. Weitergehende Informationen standen dem Management durch externe Marktstudien zur Verfügung. Die Kernannahmen lassen sich wie folgt darstellen:

Umsatzsteigerung durchschnittlich bei ca. 3% p.a. in einzelnen Regionen bis zu 22%
Kostensteigerungen von 2-3%
Lohn- und Gehaltskostensteigerungen von ca. 2-4% p.a.

Zur Diskontierung wurde im Planungszeitraum ein Zinssatz von 8,7% (Vorjahr: 8,6%) und ein Langfristwachstum in der ewigen Rente von 1-1,5% (Vorjahr: 1 -1,5%) zugrunde gelegt.

In die Ermittlung des Diskontierungszinssatzes geht ein gewichteter Fremdkapitalzinssatz von 3,6% (Vorjahr: 3,6%) und der gewichtete Eigenkapitalzinssatz ein. Dem Eigenkapitalzinssatz liegt ein risikofreier Zins von durchschnittlich 2,8% (Vorjahr: 2,5%) sowie ein Beta-Faktor von 1,2 (Vorjahr: 1,3) zugrunde. Der Zinssatz der Risikoprämie beträgt 6,5% (Vorjahr: 6,5%).

Für alle Geschäfts- und Firmenwerte der WashTec Gruppe ergibt sich im Berichtsjahr kein Abschreibungsbedarf. Auch bei einem um 10 Prozentpunkte höheren Diskontierungszinssatz und einer um 5 Prozentpunkte geringeren Bruttomarge ergibt sich kein Abwertungsbedarf.

16. Latente Steuern

Es bestehen aktive latente Steuern i.H. v. T€ 4.265 (Vorjahr: T€ 5.916) sowie passive latente Steuern i.H.v. T€ 3.128 (Vorjahr: T€ 2.992). Diese resultieren aus latenten Steuerforderungen auf voraussichtlich nutzbare steuerliche Verlustvorträge sowie aus zeitlichen Unterschieden, die entsprechend der so genannten bilanzorientierten Verbindlichkeiten-Methode (Liability Method) berechnet wurden.

Verlustvorträge wurden zur Bildung aktiver latenter Steuern herangezogen, soweit die Nutzung der Verlustvorträge auf Basis der internen Mittelfristplanung 2014 bis 2018 mit hinreichender Sicherheit gewährleistet ist.

Sofern Zweifel bestehen, dass Verlustvorträge mit zukünftigen zu versteuernden Einkommen verrechnet werden können, werden diese nicht zur Bildung von aktiven latenten Steuern herangezogen.

Deshalb wurden im Berichtsjahr Verlustvorträge i.H.v. T€ 19.540 (Vorjahr: T€ 23.610) nicht angesetzt. Dies entspricht nicht aktivierten latenten Steuern i.H.v. T€ 6.499 (Vorjahr: T€ 7.712).

Ein Teil der Verlustvorträge unterliegt keiner zeitlichen Begrenzung hinsichtlich der Nutzung. Lediglich T€ 14.061 Verlustvorträge sind begrenzt. Davon verfallen T€ 733 in den Jahren von 2014 bis 2023 und T€ 12.462 von 2024 bis 2033 sofern sie nicht verbraucht werden können.

Die latenten Steuerforderungen und Steuerschulden entfallen, vor Saldierung, auf folgende wesentliche Bilanzpositionen und Verlustvorträge:

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in T€ Latente Steuerforderungen Latente Steuerschulden
2013 2012 2013 2012
--- --- --- --- ---
Steuerliche Verlustvorträge 992 2.536 0 0
Sachanlagen 203 233 -3.885 -4.298
Immaterielle Vermögenswerte 59 96 -1.730 -1.843
Vorräte 1.003 1.111 -548 -697
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 44 162 -243 -405
Rückstellungen 1.952 2.112 -12 -24
Sonstige Schulden 511 843 -6 -65
Finanzierungsleasingschulden 1.669 1.967 0 0
Umsatzabgrenzung 1.225 1.343 0 0
Sonstige 31 90 -132 -237
Gesamt 7.689 10.493 -6.556 -7.569
davon langfristig 4.535 6.830 -5.204 -6.319
davon kurzfristig 3.154 3.663 -1.352 -1.250

Es wurden latente Steuerschulden I.H.v. T€ 3.424 mit latenten Steuerforderungen, gem. den Saldierungsvorschriften des lAS 12, aufgerechnet.

Im Berichtsjahr wurden T€ -228 (Vorjahr: T€ 283) latente Steuern direkt im Eigenkapital gebucht. Der Saldo der direkt im Eigenkapital erfassten latenten Steuern beläuft sich damit auf T€ 1.064 (Vorjahr: T€ 1.293).

In der folgenden Tabelle sind die Erträge und Aufwendungen sowie die darauf entfallende Steuerbelastung der Im Eigenkapital direkt erfassten Wertänderungen dargestellt:

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in T€ 2013 2012
vor Ertrag steuern Ertrag steuern nach Ertrag steuern vor Ertrag steuern Ertrag steuern nach Ertrag steuern
--- --- --- --- --- --- ---
Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung ausländischer Tochterunternehmen und Währungsveränderungen 121 - 121 266 - 266
Währungsdifferenzen aus Nettoinvestitionen in Tochterunternehmen -504 41 -463 -127 -3 -130

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in T€ 2013 2012
vor Ertrag steuern Ertrag steuern nach Ertrag steuern vor Ertrag steuern Ertrag steuern nach Ertrag steuern
--- --- --- --- --- --- ---
Marktwertveränderungen von derivativen Finanzinstrumenten 356 -110 246 674 -208 466
Veränderung versicherungsmathematischer Gewinne und Verluste 504 -158 346 -1.567 494 -1.073
Im Eigenkapital direkt erfasste Wertänderungen 477 -228 249 -754 283 -471

17. Vorräte

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in T€ 2013 2012
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe inkl. Waren 22.203 22.797
Unfertige Erzeugnisse 5.802 5.489
Fertige Erzeugnisse 6.140 8.234
Geleistete Anzahlungen 123 129
Gesamt 34.268 36.649

Im Berichtsjahr belief sich die Zuführung der Wertberichtigungen auf das Vorratsvermögen auf T€ 275 (Im Vorjahr Auflösung I.H.v. T€ -324).

18. Steuerforderungen

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in T€ 2013 2012
Langfristige Steuerforderungen 133 174
Kurzfristige Steuerforderungen 1.306 112
Gesamt 1.439 286

Die Steuerforderungen betreffen im Wesentlichen die abgezinsten Forderungen gegenüber dem Finanzamt aus Körperschaftsteuerguthaben und Kapitalertragsteuern.

19. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

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in T€ 2013 2012
Kurzfristige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Langfristige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 39.652 1.846 43.015 1.403
Gesamt 41.498 44.418

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben i.d.R. eine Fälligkeit zwischen 0 und 90 Tagen netto. Wertminderungen von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden auf einem gesonderten Konto für Wertberichtigungen vorgenommen. Wird die Forderung als uneinbringlich eingestuft, wird der entsprechende wertgeminderte Vermögenswert ausgebucht.

Zum 31. Dezember 2013 waren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Nennwert von T€ 4.933 (Vorjahr: T€ 4.976) wertgemindert. Die Entwicklung des Wertberichtigungskontos stellt sich wie folgt dar:

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in T€ 2013 2012
Stand 1. Januar 4.976 2.798
Aufwandswirksame Zuführungen 400 2.784
Verbrauch -324 -386
Auflösung -92 -186
Wechselkurseffekte -27 -34
Stand 31. Dezember 4.933 4.976

Die Analyse der überfälligen, nicht wertgeminderten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum 31. Dezember stellt sich wie folgt dar:

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in T€ 2013 2012
Weder überfällige noch wertberichtigte Forderungen 34.234 35.329
Überfällige Forderungen, die nicht einzelwertberichtigt sind, davon
weniger als 30 Tage 4.374 4.783
30-120 Tage 2.044 2.785
120-365 Tage 430 1.262
größer 365 Tage 0 0
Gesamt 6.848 8.830
Einzelwertberichtigte Forderungen 5.337 5.236

Es wird eine pauschalierte Einzelwertberichtigung für Forderungen entsprechend der Altersstruktur vorgenommen. Darüber hinaus werden Forderungen bei drohender Uneinbringlichkeit und bei Einleitung rechtlicher Schritte einzelwertberichtigt.

Hinsichtlich des weder wertgeminderten noch in Zahlungsverzug befindlichen Bestands der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen deuten zum Abschlussstichtag keine Anzeichen darauf hin, dass die Schuldner ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen werden.

20. Sonstige Vermögenswerte

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in T€ 2013 2012
Langfristige sonstige Vermögenswerte 344 318
Kurzfristige sonstige Vermögenswerte 3.375 3.459
Gesamt 3.719 3.777
davon Abgrenzungsposten 1.605 1.487

Der Abgrenzungsposten ergibt sich aus der Abgrenzung von vorausbezahlten Wartungspauschalen sowie aus Vorauszahlungen von Versicherungsprämien und Steuern.

21. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

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in T€ 2013 2012
Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestand 3.763 3.771

Guthaben bei Kreditinstituten werden mit variablen Zinssätzen für täglich kündbare Guthaben verzinst. Der beizulegende Zeitwert der Zahlungsmittel beträgt T€ 3.763 (Vorjahr: T€ 3.771).

Die Kapitalflussrechnung zeigt, wie sich die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente (Kassenbestände, Guthaben bei Kreditinstituten mit bis zu 3 Monaten Fälligkeit und Kontokorrentkredite) des WashTec Konzerns im Berichtsjahr verändert haben. Dabei wurden die Zahlungsströme entsprechend lAS 7 nach den betrieblichen Tätigkeiten im Mittelfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit, der Investitionstätigkeit und der Finanzierungstätigkeit gegliedert.

Für Zwecke der Konzern-Kapitalflussrechnung setzt sich der Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten zum Ende des Jahres wie folgt zusammen:

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in T€ 2013 2012
Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestand 3.763 3.771
Kontokorrentkredite -1.020 -242
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 2.743 3.529

In Bezug auf die Erläuterungen zu den verzinslichen Darlehen wird auf Anhangangabe 28 verwiesen.

Eigenkapital

22. Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital der WashTec AG beträgt T€ 40.000. Es ist in 13.976.970 (Vorjahr: 13.976.970) auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien eingeteilt und ist voll eingezahlt. Jede Aktie besitzt ein Stimmrecht und ist entsprechend ihrem Anteil am Grundkapital dividendenbezugsberechtigt.

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2013 2012
Stammaktien in Tausend Stück 13.977 13.977
Anteile am Grundkapital je Aktie in € 2,86 2,86

Die durchschnittlich gewichtete Anzahl der im Umlauf befindlichen Anteile beträgt zum 31. Dezember 2013 13.934.113 Aktien (Vorjahr: 13.962.989 Aktien).

Die ordentliche Hauptversammlung der WashTec AG vom 15. Mai 2013 hat beschlossen, aus dem Bilanzgewinn für das Geschäftsjahr 2012 i.H. v. T€ 8.812 eine Dividende i.H.v. T€ 8.081 auszuschütten und T€ 731 auf neue Rechnung vorzutragen. Die Ausschüttung entspricht einer Dividende von € 0,58 je dividendenberechtigter Stückaktie. In dieser ist neben der Dividende i. H.v. € 0,29 je dividendenberechtigter Stückaktie eine Sonderausschüttung i.H.v. € 0,29 je dividendenberechtigter Stückaktie enthalten. Der Ergebnisvortrag der WashTec AG verringert sich somit um T€ 8.081.

Genehmigtes Kapital

Das mit Beschluss der Hauptversammlung vom 5. Mai 2010 geschaffene Genehmigte Kapital, von dem kein Gebrauch gemacht wurde, ist am 4. Mai 2013 ausgelaufen. Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 15. Mai 2013 ist der Vorstand ermächtigt, bis zum 14. Mai 2016 mit Zustimmung des Aufsichtsrats, das Grundkapital durch Ausgabe neuer auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmalig um bis zu insgesamt € 8.000.000 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital), wobei auf diesen Betrag zum Zeitpunkt der Ausgabe neuer Aktien derjenige anteilige Betrag am Grundkapital anzurechnen ist, der auf diejenigen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien entfällt, für die Wandlungsrechte oder -pflichten oder Optionsrechte oder -pflichten bestehen, die auf Basis des Beschlusses der Hauptversammlung vom 15. Mai 2013 ausgegeben werden. Soweit vorstehende Wandlungsrechte oder -pflichten oder Optionsrechte oder -pflichten nicht mehr bestehen, weil diese bis zum Zeitpunkt der Ausgabe neuer Aktien ausgeübt wurden, sind die hierauf ausgegebenen Aktien zu berücksichtigen.

Dabei ist den Aktionären ein Bezugsrecht einzuräumen. Die neuen Aktien können von einem oder mehreren, durch den Vorstand bestimmten Kreditinstituten mit der Verpflichtung übernommen werden, sie den Aktionären zum Bezug anzubieten (mittelbares Bezugsrecht).

Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, das Bezugsrecht der Aktionäre mit Zustimmung des Aufsichtsrats in bestimmten, in Ziffer 5.1. der Satzung der WashTec AG festgelegten Fällen, auszuschließen. Bislang hat der Vorstand von diesen Ermächtigungen keinen Gebrauch gemacht.

Außerdem ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Kapitalerhöhung und ihrer Durchführung einschließlich des Inhalts der Aktienrechte und der Bedingungen der Aktienausgabe festzulegen.

Bedingtes Kapital

Gemäß § 218 Aktiengesetz erhöht sich das bedingte Kapital einer Aktiengesellschaft im gleichen Verhältnis, wie das durch eine Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln erhöhte Grundkapital.

Das mit Beschluss der Hauptversammlung vom 5. Mai 2010 geschaffene Bedingte Kapital, von dem kein Gebrauch gemacht wurde, ist am 4. Mai 2013 ausgelaufen. Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 15. Mai 2013 wurde bedingtes Kapital wie folgt geschaffen,

Bedingtes Kapital I: Das Grundkapital ist um bis zu Euro 8.000.000 eingeteilt in bis zu 2.795.394 auf den Inhaber lautende Stückaktien bedingt erhöht (Bedingtes Kapital I), wobei auf diesen anteiligen Betrag des Grundkapitals derjenige Betrag anzurechnen ist, um den das Grundkapital aufgrund der Ermächtigung gemäß Ziffer 5.1 der Satzung (Genehmigtes Kapital) erhöht wird; eine solche Anrechnung erfolgt bereits mit der entsprechenden Beschlussfassung zur Kapitalerhöhung. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber oder Gläubiger von Options- oder Wandlungsrechten bzw. die zur Wandlung/Optionsausübung Verpflichteten aus gegen Bareinlage ausgegebenen Options- oder Wandelanleihen, Genussrechten oder Gewinnschuldverschreibungen (bzw. Kombinationen dieser Instrumente), die von der Gesellschaft oder einem nachgeordneten Konzernunternehmen der Gesellschaft aufgrund der Ermächtigung des Vorstands durch Hauptversammlungsbeschluss vom 15. Mai 2013 bis zum 14. Mai 2016 ausgegeben bzw. garantiert werden, von ihren Options- bzw. Wandlungsrechten Gebrauch machen oder, soweit sie zur Wandlung/Optionsausübung verpflichtet sind, ihre Verpflichtung zur Wandlung/Optionsausübung erfüllen bzw. soweit die Gesellschaft ein Wahlrecht ausübt, ganz oder teilweise anstelle der Zahlung des fälligen Geldbetrags Aktien der Gesellschaft zu gewähren, soweit nicht ein Barausgleich gewährt oder eigene Aktien oder Aktien einer anderen börsennotierten Gesellschaft zur Bedienung eingesetzt werden. Die Ausgabe der neuen Aktien erfolgt zu dem nach Maßgabe des vorstehend bezeichneten Ermächtigungsbeschlusses jeweils zum bestimmenden Options- bzw. Wandlungspreis. Die neuen Aktien nehmen vom Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie entstehen, am Gewinn teil. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats, die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung festzusetzen.

23. Kapitalrücklage

Im Wesentlichen resultiert die Kapitalrücklage aus der Einbringung der California Kleindienst Holding GmbH in die WashTec AG zum 1. Januar 2000 i.H.v. T€ 26.828 und i.H.v. T€ 18.019 - abzüglich T€ 1.774 Kapitalerhöhungskosten - aus dem Agio der Kapitalerhöhung im August 2005. Im Jahr 2009 wurde die Kapitalrücklage durch den Einzug von eigenen Aktien i.H.v. T€ 9.464 gemindert.

24. Eigene Anteile

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Anzahl Aktien in Stück Wert Aktien

in T€
Stand 1. Januar 2012 - -
Zugang 2012 32.234 289
Stand 31. Dezember 2012 32.234 289
Stand 1. Januar 2013 32.234 289
Zugang 2013 12.424 128
Stand 31. Dezember 2013 44.658 417

Die dem am 14. August 2012 durch den Vorstand beschlossenen Aktienrückkaufprogramm zu Grunde liegende Ermächtigung ist am 4. Mai 2013 ausgelaufen.

Bis zum Bilanzstichtag hatte die Gesellschaft 44.658 Aktien im Wert von T€ 417 erworben. Dadurch reduzierte sich die Zahl der im Umlauf befindlichen Aktien auf 13.932.312 Aktien.

Die Gesellschaft ist mit Hauptversammlungsbeschluss vom 15. Mai 2013 ermächtigt, bis zum 14. Mai 2016 eigene Aktien i. H.v. bis zu 10% des derzeitigen Grundkapitals von € 40.000.000 zu anderen Zwecken als dem Handel in eigenen Aktien zu erwerben.

Die zurückgekauften Aktien können u.a. im Rahmen des unmittelbaren oder mittelbaren Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen oder im Rahmen des Zusammenschlusses mit Unternehmen übertragen werden. Darüber hinaus können sie zur Bedienung von Optionsrechten, die an die Mitglieder der Geschäftsführung mit der Gesellschaft verbundenen Unternehmen sowie an Arbeitnehmer der Gesellschaft oder mit der Gesellschaft verbundenen Unternehmen im Rahmen eines Aktienoptionsprogramms ausgegeben werden.

Die vorgenannten Ermächtigungen zur Verwendung in anderer Weise als durch einen Verkauf über die Börse oder ein Angebot an alle Aktionäre kann ganz oder in Teilen, einmalig oder mehrmalig ausgenutzt werden. Die Verwendung darf zu einem oder zu mehreren der vorgenannten Zwecke erfolgen. Das Bezugsrecht der Aktionäre auf eigene Aktien wird insoweit ausgeschlossen, wie die Aktien gemäß der vorstehenden Ermächtigungen in anderer Weise als durch den Verkauf oder ein Angebot an alle Aktionäre verwendet werden.

Die Gesellschaft behält sich vor, zurückgekaufte Aktien ganz oder in Teilen einzuziehen.

25. Sonstige Rücklagen und Währungskurseffekte

Hierunter fallen insbesondere die Bilanzierung versicherungsmathematischer Gewinne und Verluste im Bereich der Pensionsrückstellungen sowie die Abbildung von als zu Sicherungsinstrumenten eingesetzten Finanzinstrumenten:

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in T€ 2013 2012
In der Hedge Reserve erfasste Veränderungen des beizulegenden Zeitwerts von zu Sicherungszwecken eingesetzten Finanzinstrumenten -722 -1.078
Währungsdifferenzen aus Nettoinvestitionen in Tochterunternehmen -1.050 -547
Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste aus leistungsorientierten Pensionszusagen und ähnlichen Verpflichtungen -2.168 -2.672
Latente Steuern auf direkt mit Eigenkapital verrechnete Wertänderungen 1.064 1.293
Sonstige Rücklagen -2.876 -3.004
Währungskurseffekte 181 61
Gesamt -2.695 -2.943

26. Rückstellungen für Pensionen

Die Höhe der Rückstellung wurde nach versicherungsmathematischen Methoden berechnet. Dabei wurde ein Abzinsungsfaktor von 3,50% (Vorjahr: 3,0%) angenommen. Die jährlichen Gehalts- und Lebenskostensteigerungsraten wurden unverändert zum Vorjahr mit 1,5% bewertet. Die erwartete Rendite aus den Erstattungsansprüchen aufgrund der bestehenden Rückdeckungsversicherungen beträgt 3,5% (Vorjahr: 4,5%). Als biometrische Rechnungsgrundlage wurden die »Richttafeln 2005 G« von Prof. Klaus Heubeck verwendet. Die Fluktuationswahrscheinlichkeit wurde alters- und geschlechtsspezifisch geschätzt.

Die Anzahl der Leistungsempfänger betrug zum 31. Dezember 2013 237 Mitarbeiter (Vorjahr: 236 Mitarbeiter). In den Neubewertungen sind Effekte für erfahrungsbedingte Anpassungen I.H.v. T€ 343 (Vorjahr: T€ 83) enthalten.

Sämtliche versicherungsmathematische Gewinne und Verluste wurden mit dem Eigenkapital verrechnet. Im abgelaufenen Geschäftsjahr betrugen die versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste T€ 504 (Vorjahr: T€ -1.567). Insgesamt sind bis zum 31. Dezember 2013 T€ -2.168 (Vorjahr: T€ -2.672) versicherungsmathematische Gewinne und Verluste direkt Im Eigenkapital erfasst worden.

In den Geschäftsjahren 2012 und 2013 hat sich der Barwert der Pensionsverpflichtung wie folgt entwickelt:

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in T€ 2013 2012
Stand 1. Januar 8.876 7.307
Währungsdifferenzen -10 0
Gezahlte Renten -448 -441
Dienstzeitaufwand der Berichtsperiode 166 125
Zinsaufwand 248 321
Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste -504 1.564
Stand 31. Dezember 8.328 8.876

Die Ansprüche gegenüber der Unterstützungskasse und die auf das Leben der begünstigten Mitarbeiter abgeschlossenen Rückdeckungsversicherungen haben Erstattungscharakter.

Zur Absicherung von Verpflichtungen aus Pension werden ausschließlich Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen. Es erfolgt keine Anlage In Immobilien, Aktien oder Ähnlichem. Die Entwicklung der sogenannten Reimbursement Rights In 2012 und 2013 zeigt die nachfolgende Tabelle:

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in T€ 2013 2012
Zeitwert Erstattungsansprüche 1. Januar 389 376
Erwartete Rendite 11 16
Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste 0 -3
Zeitwert Erstattungsansprüche 31. Dezember 400 389

Sensitivitäten gem. IAS 19 für Pensionsverpflichtungen:

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Sensitivitäten (die Berechnungen beruhen auf der Project Unit Method) aufgrund der aktuellen Annahmen der möglichen Änderung der Abzinsungssätze (Discount Rate) bei der Rentendynamik und der Lebenserwartung. Alle anderen Variablen bleiben konstant.

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Auswirkungen auf die defined benefit obligation (DBO)
2013 Veränderungen der Annahmen um Veränderung

in %
--- --- ---
Lebenserwartung Anstieg um ein Jahr 3,5%
Rentendynamik Anstieg um 0,25% 1,7%

Details der Veränderung der versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste:

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in T€ Pensionsrückstellungen Reimbursement Rights
Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste Present value Fair value Total
--- --- --- ---
Gewinne und Verluste aus der Veränderung der finanziellen Annahmen -439 0 -439
Gewinne und Verluste aus der Bestandsveränderung -65 0 -65
Gesamt -504 0 -504

Die durchschnittliche Restlaufzeit der Pensionsverpflichtungen beträgt ca. 10 Jahre (Vorjahr: ca. 10,5 Jahre).

Die folgende Tabelle zeigt die erwarteten Zahlungen für Pensionsleistungen:

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in T€ bis 1 Jahr 1 -5 Jahre Über 5 Jahre Summe
Pensionsleistungen 490 2.004 6.091 8.585

27. Sonstige Rückstellungen

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in TC Altersteilzeit 2013 Gewährleistung 2013 Rückkaufverpflichtungen 2013 Restrukturierung 2013 Übrige 2013 Gesamt 2013 Gesamt 2012
Stand 1. Januar 1.326 8.118 2.607 1.153 3.544 16.747 20.718
Zuführung 1.116 5.114 432 176 561 7.399 8.299
Aufzinsung 0 0 9 0 0 9 306
Inanspruchnahme -603 -3.079 -395 -682 -447 -5.206 -7.870
Auflösung 0 -1.213 -7 -64 -775 -2.060 -4.704
Umbuchung 150 0 0 -136 -14 0 0
Währungsdifferenz 0 -52 0 -2 -157 -210 -2
Stand 31. Dezember 1.989 8.888 2.645 445 2.712 16.679 16.747
davon kurzfristig 833 8.449 606 445 2.273 12.606 -
davon langfristig 1.156 439 2.039 0 439 4.073 -
Rückstellungen in 2012
davon kurzfristig 878 7.844 556 1.153 2.570 - 13.001
davon langfristig 448 274 2.051 0 974 - 3.746

Die Rückstellung für Altersteilzeit wurde entsprechend lAS 19 »Leistungen an Arbeitnehmer« berechnet. Dabei wurden ein Zinssatz von 1,00% (Vorjahr: 1,60%) und ein jährlicher Gehaltstrend von 1,50% (Vorjahr: 1,50%) berücksichtigt.

Die Rückstellung für Gewährleistungsverpflichtungen wird anhand der Erfahrungen aus vergangenen Jahren gebildet. Die den Berechnungen der Gewährleistungsrückstellung zugrunde liegenden Annahmen basieren auf dem aktuellen Absatzniveau und den aktuell verfügbaren Informationen über Reparaturen und Reklamationen für die verkauften Produkte Innerhalb des Gewährleistungszeitraums. Es ist zu erwarten, dass diese Kosten Innerhalb des entsprechenden Gewährleistungszeitraums nach dem Bilanzstichtag anfallen werden.

Die Rückstellung für Restrukturierungsmaßnahmen I.H.v. T€ 445 (Vorjahr: T€ 1.153) beinhaltet im Wesentlichen Rückstellungen für geplante Personalmaßnahmen.

Die Rückstellung für Rückkaufverpflichtungen wird rollierend ermittelt und berücksichtigt die vertragliche Verpflichtung zum Rückkauf von vormals an Mineralölgesellschaften verkauften Maschinen. Diese Verpflichtungen sind in der Regel durch Avale gesichert.

Die übrigen Rückstellungen von T€ 2.712 (Vorjahr: T€ 3.544) betreffen vor allem Rückstellungen für Rechts- und Beratungskosten i.H. v. T€ 1.071 (Vorjahr: T€ 905) sowie Rückstellungen für belastende Verträge in Nordamerika i.H.v. T€ 969 (Vorjahr: T€ 1.740).

Zum Bilanzstichtag bestanden aus Sicht des WashTec Konzerns Eventualschulden im Wesentlichen aus Vertragserfüllungsverpflichtungen und für potentielle Aufwendungen aus dem Rückkauf von Maschinen i.H.v.TC 827 (Vorjahr: T€ 1.213), deren Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme geringer als 50% eingeschätzt wird.

28. Verzinsliche Darlehen

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in T€ 2013 2012
Kurzfristige verzinsliche Darlehen 1.020 242
Langfristige verzinsliche Darlehen 0 5.021
Gesamt verzinsliche Darlehen 1.020 5.263

Die WashTec Gruppe verfügt Insgesamt über eine Kreditlinie I.H.v. Mio.€ 51,3. Diese besteht überwiegend aus einem Revolverdarlehen mit einer Laufzeit bis zum 30. Dezember 2018. Die wesentliche Darlehensnehmerin ist die WashTec Cleaning Technology GmbH; sie verfügt über eine Kreditlinie von Mio.€ 50. Die Kreditlinie besteht aus einer Betriebsmittellinie I.H.v. Mio.€44 und einer Avalkreditlinie I.H.v. Mio.€6.

Zum 31. Dezember 2013 ist die Avallinie mit Mio.€ 6,0 (Vorjahr: Mio.€ 5,5) in Anspruch genommen. Die nicht in Anspruch genommene Kreditlinie, die für die künftige betriebliche Tätigkeit und zur Erfüllung von Verpflichtungen eingesetzt werden könnte, beläuft sich zum Stichtag auf Mio. € 44,3 (Vorjahr: Mio.€ 35,5).

Das Konsortialdarlehen ist an Bedingungen geknüpft. Für die Laufzeit des Vertrages ist WashTec an die Einhaltung eines Eigenkapitalcovenant und Verschuldungsgradcovenant gebunden. Unter dem Kreditvertrag bestehen keine Sicherheiten.

Der Zinssatz des Darlehens ist variabel und an die Entwicklung des EURIBOR gebunden sowie von einer an die operative Performance des Unternehmens gebundenen Zinsmarge abhängig.

Die Kosten für herausgelegte Avale richten sich nach der Zinsmarge abzüglich eines Abschlags I.H.v. 0,6%. Die Verzinsung des Kontokorrentkredites wird bei Inanspruchnahme durch die geltenden Konditionen der entsprechenden Kreditinstitute bestimmt. Die Zinssätze betrugen im Berichtsjahr zwischen 1,37% und 2,41 %.

Bei der Strukturierung der Finanzierung wurde ein Disagio berechnet, das gem. IAS 39 mittels der Effektivzinsmethode berücksichtigt wird. Die im Zinsaufwand erfassten Beträge für die Amortisation des Disagios belaufen sich auf T€ 248 (Vorjahr: T€ 100).

Die folgende Tabelle zeigt die Buchwerte der im Vorjahr als Sicherung begebenen Vermögenswerte. Diese waren jeweils zu 100% besichert. Im Falle des Zahlungsverzuges (gegebenenfalls nach Ablauf einer anwendbaren Heilungsfrist) waren die Banken zur Verwertung der Sicherheiten berechtigt.

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2013 2012
gestellte Sicherheiten

in T€
Buchwert Buchwert
--- --- ---
Grundstücke und Gebäude 0 15.110
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0 7.037

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2013 2012
Gewichteter, effektiver Durchschnittszinssatz 6,11% 4,42%

29. Leasingverhältnisse

Finanzierungsleasing

Der Konzern hat Finanzierungs-Leasingverträge und Mietkaufverträge im Wesentlichen für Waschanlagen im Rahmen des Betreibermodells abgeschlossen.

Die Mindest-Leasingzahlungen für diese Finanzierungsleasingschulden belaufen sich auf:

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Leasingzahlungen fällig

(in T€)
bis 1 Jahr 1-5 Jahre über 5 Jahre Summe
Mindestleasingzahlung 2013 2.354 3.691 71 6.116
Zinsaufwand für die am jeweiligen Bilanzstichtag bestehende Leasingverbindlichkeit 234 249 1 484
Barwert der Mindestleasingzahlung 2013 2.120 3.442 70 5.632

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Leasingzahlungen fällig

(in T€)
bis 1 Jahr 1-5 Jahre über 5 Jahre Summe
Mindestleasingzahlung 2012 2.624 4.658 95 7.377
Zinsaufwand für die am jeweiligen Bilanzstichtag bestehende Leasingverbindlichkeit 211 316 4 530
Barwert der Mindestleasingzahlung 2012 2.413 4.344 91 6.847

Operating Lease

Aus Leasing- und Mietverträgen (Operating Lease) bestehen zum Stichtag folgende Verpflichtungen unter den angegebenen Fälligkeiten in T€:

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Jahr bis 1 Jahr 1-5 Jahre über 5 Jahre Summe
2013 9.724 7.002 155 16.881
2012 10.045 15.290 1.701 27.037

Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Gebäudemieten sowie Leasing von Servicefahrzeugen, die am Ende der Laufzeit durch neue Leasingverträge ersetzt werden.

30. Schulden

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in T€ 2013 2012
Schulden aus Lieferungen und Leistungen 8.773 6.682
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellung 3.450 7.747
Schulden aus Steuern und Abgaben 4.601 5.651
Schulden im Rahmen der sozialen Sicherheit 1.014 927
Sonstige Schulden 24.832 26.402
Gesamt 42.670 47.409
davon kurzfristig (< 1 Jahr) 40.747 45.874
davon langfristig (> 1 Jahr) 1.923 1.535

Die grundsätzlichen Fälligkeiten der Schulden aus Lieferungen und Leistungen, Steuern und Abgaben und im Rahmen der sozialen Sicherheit belaufen sich auf bis zu 90 Tage.

Die Schulden aus Steuern und Abgaben betreffen im Wesentlichen abzuführende Umsatzsteuer.

Die sonstigen Schulden mit einer Laufzeit von unter 1 Jahr beinhalten kreditorische Debitoren i. H.v. T€ 429 (Vorjahr: T€ 1.392), Schulden gegenüber Mitarbeitern z.B. für Urlaub, Überstunden, Reisekosten etc. i. H.v. T€ 12.603 (Vorjahr: T€ 11.376) und Schulden gegenüber Berufsgenossenschaften ¡.H.v. T€ 121 (Vorjahr: T€ 106). Darüber hinaus beinhalten die sonstigen Schulden abgegrenzte Schulden i. H.v. T€ 7.246 (Vorjahr: T€ 7.654), die sich im Wesentlichen aus fehlenden Rechnungen für bereits erbrachte Leistungen sowie für zu erstellende Gutschriften im Bereich Service ergeben.

31. Umsatzabgrenzung

Die Umsatzabgrenzung i. H.v. T€ 7.654 (Vorjahr: T€ 8.802) wurde im Wesentlichen für die periodengerechte Verteilung der Umsätze gebildet.

32. Zielsetzungen und Methoden des Finanzrisikomanagements

Die sich aus den Finanzinstrumenten ergebenden wesentlichen Risiken des Konzerns umfassen zinsbedingte Cashflow-Risiken sowie Liquiditäts-, Währungs- und Kreditrisiken.

Unternehmenspolitik ist es, diese Risiken soweit wie möglich zu vermeiden bzw. zu begrenzen. Alle Sicherungsmaßnahmen werden im Wesentlichen zentral koordiniert bzw. durchgeführt. Beispielsweise ermittelt WashTec regelmäßig die Positionen, die dem Zins- und Fremdwährungsrisiko unterliegen, bewertet die Eintrittswahrscheinlichkeit von negativen Entwicklungen für die Gesellschaft und trifft gegebenenfalls Entscheidungen zur Vermeidung oder Verminderung der entsprechenden Zins- und/oder Währungspositionen. Weiterhin verfügt WashTec über eine monatlich rollierende Konzernliquiditätsplanung auf Jahresbasis, mit Hilfe derer die aktuelle und zukünftige Liquiditätssituation zeitnah gemanagt werden kann.

Der Konzern verfügt über derivative Finanzinstrumente, die teilweise als Sicherungsinstrumente designiert wurden. Deren Zweck besteht in der Absicherung gegen Zins- und Marktrisiken, die aus der Geschäftstätigkeit des Konzerns und seiner Finanzierungsquellen resultieren.

Entsprechend einer konzerninternen Richtlinie wird grundsätzlich kein Handel mit Derivaten betrieben.

Zu Beginn der Absicherung werden sowohl die Sicherungsbeziehung als auch die Risikomanagementzielsetzungen und -Strategien des Konzerns im Hinblick auf die Absicherung formal festgelegt und dokumentiert. Die Dokumentation enthält die Festlegung des Sicherungsinstruments, des Grundgeschäfts oder der abgesicherten Transaktion sowie die Art des abgesicherten Risikos und eine Beschreibung, wie das Unternehmen die Wirksamkeit des Sicherungsinstruments bei der Kompensation der Risiken ermittelt. Derartige Sicherungsbeziehungen werden hinsichtlich der Effektivität einer Kompensation der Risiken aus Änderungen des Marktwerts oder der Cashflows als in hohem Maße wirksam eingeschätzt und diese Effektivität wird fortlaufend überprüft.

Im Folgenden werden alle Risikoarten, denen der Konzern ausgesetzt ist, einzeln beschrieben und die Strategien und Verfahren zur Steuerung dieser Risiken dargestellt.

Zinsrisiko

Im Berichtsjahr wurden derivative Finanzinstrumente in Form von Zinsswaps gehalten. Gem. IFRS sind derivative Finanzinstrumente am Abschlussstichtag jeweils zum Marktwert zu bewerten und werden als Vermögenswerte angesetzt, wenn ihr Marktwert positiv und als Schulden, wenn ihr Marktwert negativ ist. Der positive Wert der derivativen Finanzinstrumente wird unter den kurzfristigen Vermögenswerten ausgewiesen, der negative Wert unter den kurzfristigen Schulden.

Der beizulegende Zeitwert der Zinsswaps beträgt zum 31. Dezember 2013 T€ -858 (Vorjahr: T€-1.305) und ist unter den sonstigen kurzfristigen Schulden ausgewiesen.

Die folgende Tabelle zeigt die vertraglichen Fälligkeiten der Zahlungen:

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Start Ende Nominalvolumen in T€ zum 31. Dez. 2013 Referenzzins
1. Juli 2011 31. Dezember 2015 12.267 1-Monats- Euribor
30. Juni 2011 31. Dezember 2015 6.133 1-Monats-Euribor

Absicherung von Cashflows

Der Basiszinssatz aus dem Kreditvertrag ist variabel und orientiert sich am 1-Monats-EURIBOR. Zum 31. Dezember 2013 bestehen insgesamt zwei Zinsswaps mit Laufzeitende jeweils bis 31. Dezember 2015, die der Absicherung der variablen, an den EURIBOR gebundenen, Zinssätze des Darlehens vor Zinsschwankungen dienen. Auf die eingesetzten Swap-Kontrakte zahlt das Unternehmen fixe Zinsen auf die ausgereichte Darlehenssumme und erhält im Gegenzug dafür variable Zinsen auf denselben Kapital betrag. Mit diesen Zinsswaps wird die zugrunde liegende Verpflichtung abgesichert. Für diese beiden Zinsswaps mit Laufzeit bis 31. Dezember 2015 sind die Zinssätze mit 2,580% bzw. 2,572% festgelegt. Die Cashflows aus den Zinsswaps werden über die Laufzeit verteilt erwartet.

Zum 31.12.2013 sind die Zinsswaps als Sicherungsbeziehung dedesigniert. Diese Sicherungsbeziehung wird zum 31. Dezember 2013 als ineffektiv eingestuft. Im Vorjahr wurde der effektive Teil der Sicherungsbeziehung im Eigenkapital unter den sonstigen Rücklagen erfasst.

Die im Eigenkapital aufgelaufenen Beträge werden in den Geschäftsjahren in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung (Finanzergebnis) umgebucht, in denen das Grundgeschäft erfolgswirksam wird. Im Geschäftsjahr belief sich dieser Betrag auf T€ -457 (Vorjahr: T€ -377). Aus der Dedesignation sowie Bewertung der Finanzinstrumente für Zinssicherungen ergab sich im Berichtsjahr ein Aufwand i.H.v. T€ 53.

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Sensitivität des Konzernergebnisses vor Steuern (aufgrund der Auswirkungen auf das variabel verzinsliche Darlehen unter Berücksichtigung der bestehenden Zinsswaps) gegenüber einer nach vernünftigem Ermessen grundsätzlich möglichen Änderung der Zinssätze. Alle anderen Variablen bleiben konstant. Wesentliche Auswirkungen auf das Konzerneigenkapital bestehen nicht.

2013 EURIBOR

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Erhöhung/Verringerung
in Basispunkten 10 15 -10 -15
Auswirkungen auf das Ergebnis vor Steuern in T€ 1 2 -1 -2

2012 EURIBOR

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Erhöhung/ Verringerung
in Basispunkten 10 15 -10 -15
Auswirkungen auf das Ergebnis vor Steuern in T€ 5 8 -5 -8

Währungsrisiko

Durch USD-Transaktionen, bedingt durch die Tochtergesellschaft in den USA, können sich Änderungen des USD/EUR-Wechselkurses auf den Abschluss auswirken. Zur Vermeidung von hohen Risiken bedient sich WashTec entsprechender Derivate, die im Juni 2011 abgeschlossen worden sind. Es handelt sich um Devisentermingeschäfte mit unterschiedlichen Laufzeiten, teilweise mit einer 6-Monate-Laufzeitoption. Die letzte Fälligkeit ist am 30. Dezember 2015. Die Veränderungen des beizulegenden Zeitwerts der Sicherungsinstrumente und des Grundgeschäfts werden erfolgswirksam in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst.

Nettoinvestition in einen ausländischen Geschäftsbetrieb

Der Konzern verfügt über langfristige Darlehensforderungen gegenüber seiner Tochtergesellschaft Mark VII. Bis Ende März 2012 bestand eine Nettoinvestition i.H.v. Mio.USD 15. Aufgrund einer Kapitalerhöhung bei Mark VII durch Einlage eines Teiles der Darlehensforderung wurde diese Nettoinvestition mit Wirkung zum 1. April 2012 um Mio. USD 11 auf Mio. USD 4 reduziert. Die amerikanische Tochtergesellschaft verfügt über langfristige CAD-Darlehensforderungen gegenüber der kanadischen Tochtergesellschaft. Die Nettoinvestition in den ausländischen Geschäftsbetrieb wurde mit Wirkung vom 1. Juli 2011 auf Mio. CAD 5,9 festgelegt, im Oktober 2011 um Mio. €AD 0,9 und im Mai 2013 um Mio. CAD 1,0 erhöht. Dementsprechend werden die Umrechnungseffekte dieser Darlehen im Eigenkapital erfasst.

Operative Risiken, die sich aus weiteren einzelnen Transaktionen in Fremdwährung ergeben, sind aufgrund ihres geringen Umfangs für den Konzern unwesentlich.

Die folgende Tabelle zeigt die Sensitivität des Konzernergebnisses vor Steuern (aufgrund der Änderung von beizulegenden Zeitwerten der monetären Vermögenswerte und Schulden) und des Eigenkapitals des Konzerns (aufgrund der Absicherung einer Nettoinvestition) gegenüber einer nach vernünftigem Ermessen grundsätzlich möglichen Wechselkursänderung des US-Dollar zum Euro. Alle anderen Variablen bleiben konstant.

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2013 Kursentwicklung des USD -5% 5%
Auswirkungen auf das Ergebnis vor Steuern in T€ -54 54
Auswirkungen auf das Eigenkapital in T€ 145 -145
2012 Kursentwicklung des USD -5% 5%
Auswirkungen auf das Ergebnis vor Steuern in T€ -95 95
Auswirkungen auf das Eigenkapital in T€ 152 -152

Liquiditätsrisiko

Die jederzeitige Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit der WashTec Gesellschaften ist ein wichtiges Unternehmensziel. Mittels der implementierten Cash-Management-Systeme, wie beispielsweise einer rollierenden Konzernliquiditätsplanung auf Jahresbasis, werden mögliche Engpässe rechtzeitig transparent gemacht und angemessene Schritte ausgelöst. Nicht ausgenutzte Kreditlinien stellen die Liquiditätsversorgung sicher. Die Kreditlinien zur Betriebsmittelfinanzierung sind von den Konsortialbanken der WashTec Gruppe auf der Basis einer gesamtschuldnerischen Haftung der WashTec Cleaning Technology GmbH als Darlehensnehmer und unter Mithaftung anderer Konzerngesellschaften eingeräumt worden. Nähere Ausführungen sind unter Anhangangabe 28 verzinsliche Darlehen aufgeführt. Die Finanzierung der WashTec Gruppe erfolgt im Wesentlichen über die WashTec Cleaning Technology GmbH, die als wichtigste operative Gesellschaft auch über den größten Finanzierungsbedarf verfügt.

Die folgende Tabelle zeigt alle zum 31. Dezember 2013 vertraglich fixierten Zahlungen für Tilgungen, Rückzahlungen und Zinsen aus bilanzierten finanziellen Verbindlichkeiten. Es werden die nicht diskontierten Cashflows für die nächsten Geschäftsjahre angegeben.

Einbezogen wurden alle Instrumente, die am 31. Dezember 2013 im Bestand waren und für die bereits Zahlungen vereinbart waren. Fremdwährungsbeträge wurden jeweils mit dem Stichtagskurs umgerechnet. Die variablen Zinszahlungen aus den Finanzinstrumenten, vor allem aus den Darlehen, wurden unter Zugrundelegung der erwarteten Zinssätze ermittelt. Jederzeit rückzahlbare finanzielle Verbindlichkeiten sind immer dem frühesten Zeitraster zuzuordnen. Die Angaben erfolgen auf Basis der vertraglichen, nicht abgezinsten Zahlungen.

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in T€ Buchwert Cashflow
2013 2014 2015-2017 2018 ff.
--- --- --- --- ---
Verzinsliche Darlehen 1.020 1.039 0 0
Finanzierungsleasingschulden 5.632 2.354 3.413 349
Schulden aus Lieferungen und Leistungen 8.773 8.773 0 0
sonstige finanzielle Schulden 11.806 11.806 0 0
derivative finanzielle Verbindlichkeiten 943 458 485 0

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in T€ Buchwert Cashflows
2012 2013 2014-2016 2017 ff.
--- --- --- --- ---
Verzinsliche Darlehen 5.263 211 5.463 0
Finanzierungsleasingschulden 6.847 2.624 4.307 446
Schulden aus Lieferungen und Leistungen 6.682 6.682 0 0
sonstige finanzielle Schulden 13.017 13.017 0 0
derivative finanzielle Verbindlichkeiten 1.606 413 1.193 0

Kreditrisiken

Der Konzern schließt Geschäfte ausschließlich mit kreditwürdigen Dritten ab. Um das Delkredere-Risiko möglichst gering zu halten, wird, sofern die Bonität der Kunden nicht erstklassig ist, sehr stark mit Beschränkungen des Bestellrahmens gearbeitet. Bei regionalen Neukunden fordert die Gesellschaft einen Bonitäts- oder Finanzierungsnachweis. Es wird davon ausgegangen, dass durch Wertberichtigungen für Forderungsausfälle das tatsächliche Risiko abgedeckt ist.

Im Konzern bestehen keine wesentlichen Konzentrationen von Kreditrisiken. Eine Konzentration des Kreditrisikos wird angenommen, wenn ein einzelner Kunde bzw. eine Mineralölgesellschaft mehr als 10% des Umsatzes ausmacht. Im Geschäftsjahr 2013 war dies nicht der Fall.

Bei sonstigen finanziellen Vermögenswerten des Konzerns, wie Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten und anderen finanziellen Vermögenswerten, entspricht das maximale Kreditrisiko bei Ausfall des Kontrahenten dem Buchwert dieser Instrumente.

Kapitalsteuerung

Vorrangiges Ziel der Kapitalsteuerung des Konzerns ist es, sicherzustellen, dass er zur Unterstützung seiner Geschäftstätigkeit und zur Maximierung des Shareholder Value ein hohes Bonitätsrating und eine gute Eigenkapitalquote aufrechterhält. Der Konzern steuert seine Kapitalstruktur und nimmt Anpassungen unter Berücksichtigung des Wandels der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen vor. Der Konzern überwacht sein Kapital mit Hilfe geeigneter Finanzkennzahlen.

Der Konzern überwacht sein Kapital mit Hilfe eines Verschuldungsgrades, der dem Verhältnis von Netto-Finanzschulden zu einem operativen Betriebsergebnis gemäß Definition des Vertrags zum verzinslichen Darlehen entspricht. Gemäß den internen Richtlinien darf der so definierte Verschuldungsgrad einen Wert von 2,5 nicht überschreiten. Die Netto-Finanzschulden umfassen verzinsliche Darlehen sowie Schulden aus Finanzierungsleasing abzüglich Zahlungsmittel.

Darüber hinaus muss das Eigenkapital des WashTec Konzerns im Verhältnis zur Bilanzsumme, unter Berücksichtigung von Eigenen Aktien, zum jeweiligen Quartalsende mindestens 35% betragen.

Alle Covenants sind zum Bilanzstichtag eingehalten.

33. Finanzinstrumente - zusätzliche Angaben

Aus der nachfolgenden Tabelle sind, ausgehend von den relevanten Bilanzpositionen, die Zusammenhänge zwischen der Klassifikation und den Wertansätzen der Finanzinstrumente ersichtlich.

Buchwerte, Wertansätze und beizulegende Zeitwerte nach Bewertungskategorien:

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in T€ Bewertungs-

kategorien nach lAS 39
Buchwert 31.12.2013 Wertansatz Bilanz nach IAS 39 Wertansatz Bilanz nach IAS 17
Fortgeführte Anschaffungs-

kosten
Fair Value erfolgsneutral Fair Value erfolgswirksam
--- --- --- --- --- --- ---
Aktiva
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente LaR 3.763 3.763 - - -
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen LaR 41.498 41.498 - -
Sonstige finanzielle Vermögenswerte LaR 1.103 1.103 - - -
Passiva
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen FLAC 8.773 8.773 - - -
Verzinsliche Darlehen FLAC 1.020 1.020 - - -
Sonstige finanzielle Schulden FLAC 11.806 11.806 - - -
Finanzierungsleasingschulden n.a. 5.632 - - - 5.632
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten 943 - - 943 -
Aggregierter Ausweis nach Bewertungskategorien gemäß lAS 39:
Loans and Receivables (LaR) 46.363 - -
Financial Liabilities Measured at Amortised Cost (FLAC) 21.599 - -

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in T€ Fair Value 31.12.2013
Aktiva
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 3.763
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 41.498
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 1.103
Passiva
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.773
Verzinsliche Darlehen 1.020
Sonstige finanzielle Schulden 11.806
Finanzierungsleasingschulden 5.632
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten 943
Aggregierter Ausweis nach Bewertungskategorien gemäß lAS 39:
Loans and Receivables (LaR)
Financial Liabilities Measured at Amortised Cost (FLAC)

Buchwerte, Wertansätze und beizulegende Zeitwerte nach Bewertungskategorien:

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in T€ Bewertungs-

kategorien nach lAS 39
Buchwert 31.12.2012 Wertansatz Bilanz nach lAS 39 Wertansatz Bilanz nach lAS 17
Fortgeführte Anschaffungs-

kosten
Fair Value erfolgsneutral Fair Value erfolgswirksam
--- --- --- --- --- --- ---
Aktiva
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente LaR 3.771 3.771 - - -
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen LaR 44.418 44.418 - -
Sonstige finanzielle Vermögenswerte LaR 1.124 1.124 - - -
Passiva
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen FLAC 6.682 6.682 - - -
Verzinsliche Darlehen FLAC 5.263 5.263 - - -
Sonstige finanzielle Schulden FLAC 13.017 13.017 - - -
Finanzierungsleasingschulden n.a. 6.847 - - - 6.847
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten 1.606 - 356 1.250 -
Derivate mit Hedge-Beziehung n.a. 356 - 356 -
Aggregierter Ausweis nach Bewertungskategorien gemäß lAS 39:
Loans and Receivables (LaR) 49.314 - -
Financial Liabilities Measured at Amortised Cost (FLAC) 24.963 - -

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in T€ Fair Value 31.12.2012
Aktiva
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 3.771
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 44.418
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 1.124
Passiva
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.682
Verzinsliche Darlehen 5.263
Sonstige finanzielle Schulden 13.017
Finanzierungsleasingschulden 6.847
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten 1.606
Derivate mit Hedge-Beziehung 356
Aggregierter Ausweis nach Bewertungskategorien gemäß lAS 39:
Loans and Receivables (LaR)
Financial Liabilities Measured at Amortised Cost (FLAC)

Der beizulegende Zeitwert der Forderungen und Schulden aus Lieferungen und Leistungen sowie der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente entspricht aufgrund der kurzen Laufzeiten dem jeweiligen Buchwert. Der beizulegende Zeitwert der derivativen Finanzinstrumente, Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing und Darlehen wurde durch Abzinsung der erwarteten künftigen Cashflows unter Verwendung von marktüblichen Zinssätzen ermittelt.

In der nachfolgenden Tabelle werden die Nettogewinne und -verluste aus Finanzinstrumenten entsprechend den Kategorien des lAS 39 dargestellt:

Nettoergebnisse nach Bewertungskategorien

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in T€ 2013 2012
Kredite und Forderungen -1.608 -1.983
zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten -687 -626

Das Nettoergebnis resultiert im Wesentlichen aus Fremdwährungsbewertung, Wertberichtigung (Kredite und Forderungen) und Zinsaufwendungen sowie Fremdwährungsbewertung (zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten).

In den nachfolgenden Tabellen wird die Klassifizierung für die in der Bilanz zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumente dargestellt. Dabei spiegelt das Level der Hierarchie die Marktnähe wider.

Angabe Fair Value Hierarchie

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in T€ beizulegender Zeitwert 2013
Level 1 Level 2 Level 3
--- --- --- ---
derivative Finanzinstrumente - 943 -

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in T€ beizulegender Zeitwert 2012
Level 1 Level 2 Level 3
--- --- --- ---
derivative Finanzinstrumente - 1.606 -

Nach Level 2 ausgewiesene derivative Finanzinstrumente beinhalten Devisentermingeschäfte und Zinsswaps. Diese Devisentermingeschäfte sind mit dem Fair Value mittels erwarteter Wechselkurse, die an einem geregelten Markt notiert sind, bewertet. Zinsswaps sind mit dem Fair Value mittels erwarteter Zinssätze nach erkennbaren Zinskurven bewertet Die Effekte aus der Abzinsung sind für die Derivate nach Level 2 im Allgemeinen unwesentlich.

Der Fair Value der Finanzinstrumente gliedert sich nach Fristigkeit wie folgt:

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31.12.2013 31.12.2012
langfristig 484 1.129
kurzfristig 459 477
Gesamt 943 1.606

Der beizulegende Zeitwert der Forderungen und Schulden aus Lieferungen und Leistungen sowie der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente entspricht aufgrund der kurzen Laufzeiten dem jeweiligen Buchwert. Der beizulegende Zeitwert der derivativen Finanzinstrumente, Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing und Darlehen wurde durch Abzinsung der erwarteten künftigen Cashflows unter Verwendung von marktüblichen Zinssätzen ermittelt.

Sonstige Angaben

34. Entsprechenserklärung nach § 161 AktG

Die WashTec AG hat für 2013 die nach § 161 AktG vorgeschriebene Erklärung abgegeben und den Aktionären unter www.washtec.de zugänglich gemacht.

Der Vorstand hat den Konzernabschluss am 21. März 2014 verabschiedet und umgehend dem Aufsichtsrat zur Prüfung zugeleitet.

Die Feststellung des Jahresabschlusses und Billigung des Konzernabschlusses ist für die Aufsichtsratssitzung am 25. März 2014 vorgesehen.

35. Angaben zu den Organen der Gesellschaft

Vorstand

Dr. Jürgen Rautert,

(Dr.-Ing.), Heidelberg (seit 1. Januar 2013)

Sprecher des Vorstands (seit 1. März 2013)

Supply Chain, Produktmanagement &Marketing, Entwicklung, Qualität, Personal, Finanzen und IT

Karoline Kalb,

(Rechtsanwältin), Augsburg (seit 1. November 2013)

Vertrieb und Service, Car Wash Operations, Investor Relations und Recht sowie Internal Audit/Compliance

Dr. Stefan Vieweg,

(Dr. rer. oec, Dr.-Ing.), Augsburg (ab 1. Januar 2013 bis 31. Mai 2013) Finanzen, Qualitätswesen, IT, Personal, Investor Relations, Recht und Corporate Audit

Michael Busch,

(Dipl.-Kfm.), Berlin (ab 28. Juli 2012 bis 28. Februar 2013)

Sprecher des Vorstands (bis 28. Februar 2013)

Aufsichtsrat

Michael Busch,

(Dipl.-Kfm.), (Vorsitzender, Mandat ruhte für die Dauer der Entsendung in den Vorstand vom 28. Juli 2012 bis 28. Februar 2013) selbständiger Unternehmensberater, Berlin

Mitgliedschaften in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten:

KHD Humboldt Wedag International AG, Köln (Mitglied des Aufsichtsrats)

Mitgliedschaften in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen: keine

Massimo Pedrazzini

(stellvertretender Vorsitzender; Vorsitzender für die Dauer der Entsendung von Herrn Busch in den Vorstand vom 28. Juli 2012 bis 28. Februar 2013) Rechtsanwalt, Massagno, Schweiz

Mitgliedschaften in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten: keine

Mitgliedschaften in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen:

Fidinam Group Holding SA, Lugano, Schweiz (Präsident des Verwaltungsrats)
Sterling Strategic Value Ltd., Road Town.Tortola, Britische Jungferninseln (Präsident des Verwaltungsrats)
Fondazione Fidinam, Lugano, Schweiz (Mitglied des Stiftungsrats)
Pestalozzi Stiftung, Zürich, Schweiz (Mitglied des Stiftungsrats)
Precicast Bilbao SA, Bilbao, Spanien (Mitglied des Verwaltungsrats)
Rex Articoli Tecnici SA, Mendrisio, Schweiz (Mitglied des Verwaltungsrats)
Rex Group SA, Mendrisio, Schweiz (Mitglied des Verwaltungsrats)
City Nuova Holding SA, Lugano, Schweiz (Mitglied des Verwaltungsrats)
Fidinam Australasia Real Estate, Sydney, Australien (Mitglied des Verwaltungsrats)
Fl Partecipazioni SA, Lugano, Schweiz (Mitglied des Verwaltungsrats)
Fly Away SA, Lugano, Schweiz (Vorsitzender des Verwaltungsrats)
Saunion, Lugano, Schweiz (Mitglied des Verwaltungsrats)
Taxfid SA, Lugano, Schweiz (Mitglied des Verwaltungsrats)
Terzerina SA, Lugano, Schweiz (Mitglied des Verwaltungsrats)
Tifina Holding SA, Lugano, Schweiz (Mitglied des Verwaltungsrats)
Fidinam Monte Carlo SAM, Monte Carlo (Vorsitzender des Verwaltungsrats )
Fidinam R&T Consulting Ltd, Hongkong (Vorsitzender des Verwaltungsrats)
Alpha Management Ltd, Dubai, VAE (Mitglied des Verwaltungsrats)
Coweley Australia Ltd, Sydney, Australien (Mitglied des Verwaltungsrats)
Coweley Bourke Ltd, Sydney, Australien (Mitglied des Verwaltungsrats)
Coweley Clarence Ltd, Sydney, Australien (Mitglied des Verwaltungsrats)
ST Group Holding Inc, Panama (Mitglied des Verwaltungsrats)
ST Australasia Real Estate Inc, Panama (Mitglied des Verwaltungsrates)
Special Situation Investment Partners Ltd, Panama (Vorsitzender des Stiftungsrats)
Fondazione Isabel - una stellina per Ibiporã, Lugano, Schweiz (Vorsitzender des Stiftungsrats)
MP Advisors SA, Lugano, Schweiz (Alleiniges Ratsmitglied)
Salus Trust, Georgetown, Cayman Islands (Treuhänder)

Jens Große-Allermann

(stellvertretender Vorsitzender für die Dauer der Entsendung von Herrn Busch in den Vorstand vom 28. Juli 2012 bis 28. Februar 2013)

Vorstand der Investmentaktiengesellschaft für langfristige Investoren TGV sowie Vorstand der Fiducia Treuhand AG, Bonn

Mitgliedschaften in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten:

FPM Deutsche Investmentaktiengesellschaft mit Teilgesellschaftsvermögen, Frankfurt

Mitgliedschaften in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen: keine

Dr. Sören Hein

Geschäftsführer der Compound Disk Drives GmbH, München

Mitgliedschaften in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten: keine

Mitgliedschaften in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen: keine

Roland Lacher

Selbstständiger Kaufmann, Gelnhausen-Meerholz

Mitgliedschaften in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten: keine

Mitgliedschaften in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen: keine

Dr. Hans Liebler

Investment Manager, Gräfelfing

Mitgliedschaften in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten:

AUGUSTA Technologie AG, München (Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats)
J.P. Rosselet Cosmetics AG, Bremen (Mitglied des Aufsichtsrats)
Grammer AG, Arnberg (Mitglied des Aufsichtsrats)

Mitgliedschaften in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen:

Identive Group Inc., Santa Ana, Kalifornien, USA (Mitglied des Board of Directors)
autowerkstattgroup N.V., Amsterdam, Niederlande (Mitglied des Aufsichtsrats ab 23. Mai 2012)

36. Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Die WashTec Gruppe wird im Geschäftsjahr 2013 von den Angabepflichten zu lAS 24 ausschließlich in Bezug auf Geschäftsvorfälle mit Mitgliedern des Vorstandes und des Aufsichtsrates sowie mit ehemaligen Mitgliedern des Vorstandes berührt. Die Bedingungen der Transaktion entsprechen denen wie unter fremden Dritten.

Für die detaillierte Darstellung der Vorstandsvergütung sowie Aufsichtsratsvergütung v auf den Vergütungsbericht im Lagebericht verwiesen, der integraler Bestandteil des Anhangs ist.

Vorstand

Die Vergütung des Gesamtvorstandes beläuft sich im Geschäftsjahr auf T€ 627 zuzüglich Einmalzahlung i.H.v. T€ 300, die im Zusammenhang mit der vorzeitigen Beendigung e Vorstandsvertrages gezahlt wurde. Im Vorjahr betrug die Vergütung T€ 573 zuzüglich Einmalzahlungen i.H.v. insgesamt rund Mio.€ 1,3, die im Zusammenhang mit der vorzeitigen Beendigung zweier Vorstandsverträge gezahlt wurden.

Die Aktienanteile des Vorstands entwickelten sich wie folgt:

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Aktienanteile des Vorstands (in Stück) 2013 2012
Dr. Jürgen Rautert (seit 1. Januar 2013) 0 0
Karoline Kalb (seit 1. November 2013) 0 0
Dr. Stefan Vieweg (seit 1. Januar 2013 bis 31. Mai 2013) 0 0
Michael Busch (ab 28. Juli 2012 bis 28. Februar 2013)* 0 0
Thorsten Krüger (bis 31. Juli 2012) 0 0
Houman Khorram (bis 31. Juli 2012) 0 390
Ausscheiden Houman Khorram 0 -390

* Entsendung gemäß § 105 AktG.

Aufsichtsrat

Die Vergütung des Aufsichtsrats beläuft sich im Geschäftsjahr auf T€ 291 (Vorjahr: T€ 285). Die Aktienanteile des Aufsichtsrats teilen sich wie folgt auf:

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Aktienanteile des Aufsichtsrats (in Stück) 2013 2012
Massimo Pedrazzini** 2.251 2.251
Michael Busch (ab 1. März 2013)* 0 0
Jens Große-Allermann (seit 18. Juni 2012)*** 0 0
Dr. Sören Hein (seit 10. Mai 2012) 0 0
Roland Lacher (seit 18. Juni 2012) 0 0
Dr. Hans Liebler(seit 18. Juni 2012) 0 0
Jürgen Lauer (bis 10. Mai 2012) 0 0

* Entsendung gemäß § 105 AktG

** Herr Pedrazzini ist zudem Präsident des Verwaltungsrats von Sterling Strategic Value Limited, die gemäß Mitteilung am 27.08.2013 einen Anteil von 2.095.150 Stimmrechten (14,99%) an der WashTec AG hielt.

*** Herr Große-Allermann ist Vorstand der Investmentaktiengesellschaft für langfristige Investoren TGV, die gemäß Mitteilung am 31.07.2009 einen Anteil von 758.358 Stimmrechten (5,43%) an der WashTec AG hielt.

Ehemalige Mitglieder des Vorstandes

Es bestehen Pensionsverpflichtungen gegenüber einem ehemaligen Vorstandsmitglied sowie gegenüber Hinterbliebenen eines ehemaligen Vorstandsmitglieds i. H.v. T€ 198 (Vorjahr: T€ 220), die durch eine Unterstützungskasse gedeckt sind.

37. Angaben nach dem Bilanzstichtag

Es sind keine wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag bekannt.

Augsburg, am 27. März 2014

WashTec AG

Dr. Jürgen Rautert, Sprecher des Vorstands

Karoline Kalb, Vorstand

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

»Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und Im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.«

Augsburg, am 27. März 2014

Dr. Jürgen Rautert, Sprecher des Vorstands

Karoline Kalb, Vorstand

Gemeinsamer Lagebericht WashTec AG und Konzern

2013 im Überblick

WashTec Gruppe

Deutlich positiver Ergebnisbeitrag aus Nordamerika
Umsatz mit Mio.€ 299,7 auf Vorjahresniveau
EBIT von Mio.€ 17,1 ergibt eine EBIT-Rendite von 5,7%
EPS auf € 0,80 gesteigert

Kerneuropa

Allgemeine Geschäftsentwicklung verhalten
Weiter positive Entwicklung im Bereich Chemie
Umsatz: Mio.€ 244,5, EBIT: Mio.€ 15,5

Osteuropa

Leichter Umsatz- und Ergebnisrückgang
Ausbau der Vertriebs- und Servicestrukturen schreitet voran
Umsatz: Mio.€ 13,2, EBIT: Mio.€ 0,6

Nordamerika

Stabiler-in lokaler Währung leicht erhöhter - Umsatz bei deutlich positivem Ergebnis infolge der erfolgreichen Restrukturierung
Positive Entwicklung des Direkt- und Key Account-Geschäfts
Umsatz: Mio.€ 45,0, EBIT: Mio.€ 1,5

Asien/Pazifik

Leichter Umsatzzuwachs und Break Even erreicht
Weiterer Ausbau des China-Geschäfts
Umsatz: Mio.€ 12,3, EBIT: Mio.€ 0,0

1. Grundlagen des Konzerns

1.1 Geschäftsmodell

WashTec ist der führende Anbieter von innovativen Lösungen rund um die Fahrzeugwäsche weltweit. Das Programm von WashTec umfasst alle Arten von Fahrzeugwaschanlagen sowie dazugehörige Peripheriegeräte, Waschchemie und Wasserrückgewinnungssysteme. Daneben bietet WashTec umfassende Servicepakete über die gesamte Lebensdauer der vertriebenen Produkte an, hierzu gehören neben der Wartung der Anlagen auch Betreibermodelle sowie die Vermittlung von Finanzierungen für Anlagen. Hauptumsatzträger sind Portalwaschanlagen und Service.

Umsatz nach Produkten in Mio. €, 2013

1.1.1 Konzern- und Organisationsstruktur

Im Konzernabschluss der WashTec AG sind neben der Muttergesellschaft folgende Konzerngesellschaften konsolidiert. Die WashTec AG Ist direkt und indirekt zu 100% an diesen Unternehmen beteiligt.

1) Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag

2) Gesellschaft bildet Teilkonzern mit Benelux Carwash Management B.V., Zoetermeer, Niederlande, WashTec Benelux Administrative B.V. Zoetermeer, Niederlande und WashTec Benelux N.V., Brüssel, Belgien, deren Ergebnisse in WashTec Benelux B.V. Zoetermeer, Niederlande enthalten sind.

3) Gesellschaft ist derzeit inaktiv

4) Inkl. Betriebsstätte Norwegen

5) WashTec Cleaning Technology GmbH 90%, WashTec Holding GmbH 10%

6) Inkl. Tochtergesellschaft WTMVII Cleaning Technologies Canada, Inc. in Kanada

WashTec AG

Die WashTec AG übernimmt als konzernobergesellschaft Aufgaben der strategischen Unternehmensführung und Unternehmenssteuerung für alle nachgegliederten Tochterunternehmen.

Da die Gesellschaft selbst nicht operativ tätig ist, resultiert ihre Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage ausschließlich aus der wirtschaftlichen Entwicklung der Tochtergesellschaften. Die folgenden Ausführungen beziehen sich daher im Wesentlichen auf den Konzern. Auf die WashTec AG wird, soweit erforderlich, besonders eingegangen. Tochtergesellschaften der WashTec AG sind die AUWA-Chemie GmbH, die WashTec Holding GmbH und die WashTec Carwash Operations GmbH. Zwischen der WashTec AG und der AUWA-Chemie GmbH sowie der WashTec Carwash Operations GmbH bestehen Ergebnisabführungsverträge.

WashTec Holding GmbH

Die operativen Beteiligungen der WashTec Gruppe sind, mit Ausnahme der AUWA-Chemie GmbH und der WashTec Carwash Operations GmbH, unter der WashTec Holding GmbH mit Sitz in Augsburg zusammengefasst. Zwischen der WashTec Holding GmbH und der WashTec Financial Services GmbH sowie der WashTec Cleaning Technology GmbH bestehen Ergebnisabführungsverträge.

WashTec Cleaning Technology GmbH

In der WashTec Cleaning Technology GmbH mit Sitz in Augsburg wird der größte Teil des operativen Geschäfts abgewickelt. Hier erfolgen Entwicklung, Herstellung, Vertrieb und Service der wesentlichen Produkte der WashTec Gruppe. Von der operativen Gesellschaft aus werden die Tochtergesellschaften und die selbstständigen Vertriebspartner im Ausland beliefert und betreut.

Ausländische Tochtergesellschaften

Die WashTec Gruppe ist in allen wesentlichen Märkten Kerneuropas, Nordamerikas sowie in Asien/Pazifik mit eigenen Tochtergesellschaften vertreten. Tochtergesellschaften In den USA, Kanada, Australien, China, Spanien, Großbritannien, Frankreich, Belgien, Dänemark/Norwegen, Schweden, Polen, Österreich, Italien und den Niederlanden übernehmen Vertrieb und Service für WashTec Produkte. Darüber hinaus montiert die Tochtergesellschaft in den USA Fahrzeugwaschanlagen, überwiegend für den nordamerikanischen Markt. Die Gesellschaft In China dient zudem als Lieferant von Komponenten und montiert Anlagen für die Märkte im Segment Asien/Pazifik. Die Tochtergesellschaft in Tschechien fertigt Komponenten für die Endmontage In Augsburg.

WashTec Financial Services GmbH

Die WashTec Financial Services GmbH vermittelt den Kunden der WashTec Gruppe Individuelle Instrumente zur Finanzierung von WashTec Produkten. Sie erhält für die Vermittlung der Finanzierungen eine Provision von den jeweiligen Kreditgebern, bei denen es sich in der Regel um Leasinggesellschaften handelt.

AUWA-Chemie GmbH

Die AUWA-Chemie GmbH entwickelt, produziert und vertreibt Chemieprodukte für Fahrzeugwaschanlagen mit einer eigenen Vertriebsorganisation in Deutschland und Vertriebspartnern in ganz Europa.

WashTec Carwash Operations GmbH

Die WashTec Carwash Operations GmbH übernimmt für Kunden den Betrieb von Waschanlagen in deren Namen und auf deren Rechnung. Zusätzlich bietet die Gesellschaft zahlreiche andere Dienstleistungen wie z. B. Profitabilitäts- und Standortanalysen an.

1.1.2 Standorte

Die WashTec Gruppe ist global präsent. Weltweit beschäftigt WashTec über 1.600 Mitarbeiter und hat eigene Niederlassungen in allen wesentlichen Märkten in Kerneuropa, Osteuropa, Nordamerika und Asien.

Darüber hinaus verfügt WashTec über ein breites Netz von selbständigen Vertriebspartnern und ist damit in über 60 Ländern der Welt vertreten.

1.1.3 Produktion, Beschaffung und Logistik

WashTec verfügt über eine internationale Beschaffungs- und Produktionskette mit Produktionsstätten in China, Tschechien, den USA und Deutschland. Die Wertschöpfung an den Produktionsstandorten in Augsburg, Denver und Shanghai besteht vorwiegend aus der Endmontage von vorgefertigten Komponenten. In Tschechien findet der größte Teil der Blechfertigung statt, darüber hinaus werden Komponenten vormontiert. Sämtliche Produkte werden unter Anwendung zeitgemäßer und permanent weiterentwickelter Fertigungsmethoden hergestellt.

Im internationalen Fertigungs- und Einkaufsverbund von WashTec kann flexibel auf Bedarfsschwankungen reagiert werden, Lohnkostenvorteile an einzelnen Standorten werden genutzt. Durch zunehmende Standardisierung von Komponenten können Skaleneffekte realisiert werden.

Der Großteil der Anlagen für Europa wird in Augsburg, Deutschland, montiert. Die Endmontage der Fahrzeugwaschanlagen für den nordamerikanischen Markt erfolgt in Denver, USA sowie für die Märkte in Asien in Shanghai, China.

An zwei weiteren Standorten in Deutschland werden die Steuerungen (Recklinghausen) für die gesamte Gruppe und Waschchemie (Grebenau) produziert.

In der Supply Chain-Organisation der Gruppe sind alle Organisationseinheiten von der Auftragsklärung über den Bezug der Teile und Auftragsdurchlauf in der Produktion bis zur Auslieferung der Anlagen unter einheitlicher Verantwortung zusammengefasst. Die europäische Ersatzteilversorgung erfolgt zentral aus Lagern externer Logistikdienstleister. Mit Lieferanten von Schlüsselkomponenten sind langfristige Liefervereinbarungen abgeschlossen.

1.1.4 Berichterstattung nach Segmenten

Die globale Geschäftstätigkeit von WashTec wird in vier geographische Segmente untergliedert. Im Segment »Kerneuropa« werden die Aktivitäten der WashTec Gruppe innerhalb von Nord- und Westeuropa zusammengefasst. Das Segment »Osteuropa« umfasst die osteuropäischen Länder inkl. Russland, während das Segment »Nordamerika« die Aktivitäten in den USA und Kanada beinhaltet. Das Segment »Asien/Pazifik« reflektiert im Wesentlichen die Geschäftsentwicklung der australischen und chinesischen Tochtergesellschaften.

1.1.5 Leitung und Kontrolle

Wie im deutschen Aktiengesetz (AktG) vorgeschrieben, besitzt die WashTec AG eine zweigeteilte Leitungs- und Überwachungsstruktur, bestehend aus Vorstand und Aufsichtsrat. Der Vorstand der WashTec AG besteht derzeit aus zwei Mitgliedern. Der Vorstand leitet das Unternehmen in eigener Verantwortung, legt die strategische Ausrichtung fest und verfolgt das Ziel, den Unternehmenswert nachhaltig zu steigern. Der gemäß Satzung aus sechs Mitgliedern bestehende Aufsichtsrat bestellt, berät und überwacht den Vorstand.

Als konzernführende Gesellschaft bestimmt die WashTec AG die Unternehmensstrategie und die übergeordnete Steuerung, die Ressourcenallokation und die Kommunikation mit den wichtigen Zielgruppen des Unternehmensumfelds, insbesondere mit dem Kapitalmarkt und den Aktionären. Übergeordnetes Ziel von WashTec ist die nachhaltige Steigerung des Unternehmenswertes. Diesem Anspruch folgt die unternehmensinterne Steuerung der Gesellschaft über ein wertorientiertes Managementsystem. Dieses umfasst ein integriertes Controllingkonzept, Ziel-Kennzahlen zur Steuerung sowie eine Vielzahl an Maßnahmen zur Sicherung von nachhaltig profitablem Wachstum, Effizienzsteigerung und effizientem Kapitalmanagement. Vorstand und Aufsichtsrat des Unternehmens definieren die Unternehmensstrategie und die daraus resultierenden Zielvorgaben, die über alle Verantwortungsebenen des Konzerns in allen Geschäftseinheiten etabliert sind.

Die Überwachung erfolgt über regelmäßige Gremiensitzungen aller Berichtseinheiten. Hierzu zählen auch monatliche erweiterte Vorstandssitzungen mit den Bereichsverantwortlichen, regelmäßige internationale Management-Meetings mit Verantwortungsträgern der operativen Gesellschaften, Strategie- und Jahresplanung inklusive Investitionsplanung, Produktions- und Kapazitätsplanung, regelmäßiges Reporting und Prognoserechnungen, laufende Marktanalyse sowie regelmäßige Umsatz-, Absatz-, Auftrags- und Marktanteilsanalysen. In diesem Zusammenhang werden sämtliche Investitionsprojekte gesondert geprüft und über den Etablierungszeitraum verfolgt. Portfoliooptimierungen wie zum Beispiel Firmenübernahmen durchlaufen einen sehr detaillierten Due-Diligence-Prozess, der ebenfalls auf Bereichs- und Vorstandsebene geprüft wird.

1.1.6 Externe Einflussfaktoren für das Geschäft

Wesentliche Markttreiber

Ökonomie: Anstieg der Anzahl zugelassener Fahrzeuge und der Lohnkosten, Steigerung des Pro-Kopf-Einkommens

Die Zahl der zugelassenen Fahrzeuge steigt in einigen Regionen der Welt, vornehmlich in Asien, aber auch in Nordamerika kontinuierlich an (Quelle: IHS Automotive, Global Passenger Vehicle Market, January 2014). Ein hoher Bestand an zu waschenden Fahrzeugen ist neben dem landesspezifischen Verbraucherverhalten eine Haupteinflussgröße für automatische Fahrzeugwäsche.

Eine Verteuerung des Faktors Arbeit, die Steigerung des Pro-Kopf-Einkommens und der insbesondere in den Emerging Markets schnell ansteigende Fahrzeugbestand eröffnen nachhaltiges Marktpotenzial in diesen Regionen mit dem Übergang von der Handwäsche zu verschiedenen Formen automatisierter Wäsche.

Technologie/Komfort: Steigende Anforderungen an Geschwindigkeit, Komfort und Qualität der Wäsche

Die automatische Fahrzeugwäsche ist im Vergleich zur Handwäsche deutlich schonender für den Autolack und erzielt in der Regel eine höhere Waschqualität. Hinzu kommt, dass die Wäsche in einer Fahrzeugwaschanlage deutlich weniger Zeit in Anspruch nimmt als die manuelle Wäsche.

Ökologie: Zunehmende Verschärfung und Umsetzung von Umweltschutzvorschriften - Frischwasser als begrenzte Ressource

Die maschinelle Fahrzeugwäsche schont die Umwelt, da sie in Kombination mit Wasserrückgewinnungsanlagen Frischwasser spart und sonstige Stoffe, wie z.B. Shampoo und Öle, in einem geschlossenen Kreislauf verbleiben und so nicht ins Erdreich oder das Grundwasser gelangen können. Der positive Umweltaspekt einer automatisierten Wäsche wird insbesondere in Ländern Asiens zunehmend zu einem Treiber der Installation moderner Anlagen.

Weitere Trends und Einflüsse:

Alternative Fahrzeugantriebe: Bisher hat sich kein klarer Favorit bei zukünftigen Antriebskonzepten (z. B. Hybrid/Elektro) herauskristallisiert und die Entwicklung geht nur langsam voran, so dass auch unklar bleibt, an welchem Ort die »Fahrzeugbetankung« zukünftig erfolgen wird. Die Gesellschaft geht jedoch davon aus, dass die Tankstelle mittelfristig nicht an Bedeutung verlieren wird.
Alternative individuelle Mobilitätskonzepte (z.B. Carsharing-Modelle): Die hierfür vorgehaltenen Fahrzeuge werden ebenfalls betankt und von den Anbietern oder Nutzern gewaschen werden.

Die Gesellschaft verfolgt die Entwicklung dieser und anderer Trends aufmerksam, um frühzeitig auf sich ändernde Gegebenheiten reagieren zu können.

1.2 Ziele und Strategien

1.2.1 Konzernstrategie

Bis zum dritten Quartal des Jahres wurde die Konzernstrategie überarbeitet, die im Rahmen der Genehmigung der Mittelfristplanung verabschiedet wurde. Im Rahmen der strategischen Überprüfung wurden Produktportfolio, Markt- und Kundenentwicklungen und die derzeitige Ausrichtung von WashTec tiefgehend analysiert.

Das Ziel von WashTec ist, global der präferierte »Partner of Choice« für die automatische Fahrzeugwäsche zu sein. Die Strategie beruht auf den Säulen »operational excellence«, »innovation« und »growth«. Die Implementierung der Strategie erfolgt mittels strategischer Initiativen, die als Projekte in den Kategorien Bottom line, Top line, Competitiveness und Quality durch ein Projekt-Office gesteuert werden.

Die Priorität liegt auf der Verteidigung und Stärkung unserer Marktposition in Kerneuropa. Fokusregionen für zusätzliches Wachstum sind Osteuropa, Nordamerika und Asien mit Schwerpunkt China.

Strategie

Neben den regionalen Aspekten unserer Wachstumsstrategie fokussiert sich WashTec auf umfangreiche und ertragskräftige Serviceleistungen und Zusatzangebote wie z. B. das Chemiegeschäft oder innovative Geschäftsmodelle, bei denen der Kunde umfassend beim Betrieb seiner Anlage unterstützt wird.

Auf der Produktseite fokussiert WashTec seine Innovationen auf die Bedürfnisse der Autofahrer, um seinen Kunden auch in Zukunft stabile oder steigende Waschzahlen sowie einen profitablen Waschbetrieb mit attraktivem Return on Investment zu ermöglichen.

1.2.2 Qualitäts- und Umweltmanagement, Nachhaltigkeit

Grundlage für die technische Marktführerschaft sind gute Ideen auf Basis eines tiefgreifenden Verständnisses der Kundenbedürfnisse und die darauf aufsetzenden qualitativ hochwertigen Produkte. WashTec verfügt über ein umfassendes Managementsystem für Qualität, Umwelt, Sicherheit und Gesundheitsschutz, das in regelmäßigen Abständen durch die DEKRA geprüft wird. WashTec erfüllt damit International anerkannte Normen und ist ISO 9001, ISO 14001 und SCC** (Safety Certificate Contractors) zertifiziert.

WashTec fühlt sich dem Prinzip der ökologischen Nachhaltigkeit verpflichtet und wirtschaftet daher stets mit der Maßgabe, Materialien und Ressourcen so effizient wie möglich einzusetzen. Die Gesellschaft geht davon aus, dass sich die Anforderungen an die Wasseraufbereitung bzw. Wasserrückgewinnung angesichts der Verknappung der Ressource Wasser weiter erhöhen werden. Mit ihrem Geschäftsmodell und ihren Produkten trägt die WashTec Gruppe aktiv zur Schonung der weltweit begrenzten Energie- und Rohstoffressourcen bei.

WashTec bietet für alle Fahrzeugwaschanlagen Wasserrückgewinnungsanlagen an, um eine umweltfreundliche Fahrzeugwäsche sicherzustellen. Damit kann der Frischwasserverbrauch einer Portalwaschanlage von 120 bis 220 Litern bis auf 14 bis 30 Liter pro Wäsche gesenkt werden. Das AUWA-Produktprogramm harmoniert hervorragend mit allen Wasserrückgewinnungsanlagen und unterstützt auch auf diese Weise die Beibehaltung einer hohen Wasserqualität. So sind z.B. sämtliche Produkte der AUWA-Produktlinie »ecoline« hervorragend biologisch abbaubar, umweltfreundlich und materialschonend.

Die starke Fokussierung auf das Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit schlägt sich auch in einem Anteil von Aktionären nieder, die ihre Investitionen auf Grundlage klar definierter Kriterien hinsichtlich der Nachhaltigkeit der jeweiligen Konzerne auswählen.

Ausführliche Informationen zum Thema Nachhaltigkeit finden Sie im Nachhaltigkeitsbericht.

1.3 Steuerungssystem

1.3.1 Finanzielle Zielgrößen und Leistungsindikatoren

Zur Planung und Steuerung verwendet das Unternehmen die folgenden finanziellen und nichtfinanziellen Leistungsindikatoren:

Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren

Umsatz
EBIT
EBIT-Rendite (EBIT/Umsatz)

Darüber hinaus werden auf Konzernebene weitere Kennzahlen verwendet:

Eigenkapitalquote (Eigenkapital/Bilanzsumme)
Verschuldungsgrad (Netto-Finanzverschuldung/EBITDA)
Free Cashflow (Mittelzufluss aus operativer Geschäftstätigkeit (Netto-Cashflow) - Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit)

Wesentlicher nichtfinanzieller Leistungsindikator

Auf Konzernebene wird zudem folgender nichtfinanzieller Leistungsindikator verwendet:

HSE (Arbeitsunfälle/Mio. Arbeitsstunden)

1.3.2 Risikomanagement

Der verantwortungsbewusste Umgang mit geschäftlichen Risiken gehört zu den Grundsätzen guter Corporate Governance. Dem Vorstand stehen umfassende konzernübergreifende und unternehmensspezifische Berichts- und Kontrollsysteme zur Verfügung, die die Erfassung, Bewertung und Steuerung dieser Risiken ermöglichen. Die Systeme werden kontinuierlich weiterentwickelt und den sich verändernden Rahmenbedingungen angepasst. Der Vorstand informiert den Aufsichtsrat regelmäßig über bestehende Risiken und deren Entwicklung.

Einzelheiten zum Risikomanagement sind im Risikobericht als Teil des Lageberichts dargestellt. Hierin ist der gemäß §§ 289 V und 315 II Nr. 5 HGB geforderte Bericht zum rechnungslegungsbezogenen internen Kontroll- und Risikomanagementsystem enthalten.

1.4. Forschung und Entwicklung

WashTec versteht sich als Innovationsführer und verfolgt permanent Projekte zur Steigerung der Attraktivität des Waschgeschäfts, zur Verbesserung des Return on Investment für Betreiber und für Komfortgewinn und verbessertes Waschergebnis für den Autofahrer.

Convenience

Hinsichtlich Komfortgewinn sei beispielhaft das Drive in-System genannt, das dem Autofahrer ermöglicht, während der Portalwäsche im Fahrzeug sitzenzubleiben - bei vielen Wetterlagen eine deutliche Komfortsteigerung. Zudem verschafft diese Lösung dem Betreiber eine höhere Waschkapazität durch kürzere Durchlaufzeiten.
Wasch- und Trockenqualität

Das Zusammenspiel von Hardware und Chemie ist essenziell. Durch die aufeinander abgestimmte Entwicklung von WashTec Chemie und Waschtechnologie wird ein optimales Wasch- und Trockenergebnis sichergestellt. Im Rahmen der Verbesserung des Waschprozesses wurde u.a. ein neuer Insektenreiniger entwickelt, eine neue messbar verbesserte Trocknungshilfe rezeptiert und mit RainTecs® ein Glanzpflegeprodukt am Markt eingeführt.
Benutzerfreundlichkeit und Stabilität der Prozesse

Insgesamt arbeiten bei WashTec am Hauptsitz in Augsburg mehr als 50 Mitarbeiter im Bereich Forschung, Entwicklung und Test. Der Schutz eigener Innovationen durch Patente hat für WashTec hohe Priorität. Die WashTec Gruppe ist Inhaber von mehr als 700 Schutzrechten.

Die aktivierten Entwicklungskosten der Gruppe betrugen 2013 Mio.€ 0,4 (Vorjahr: Mio.€ 1,4). Dazu kamen nicht aktivierbare Aufwendungen i. H.v. Mio.€ 0,6 (Vorjahr: Mio.€ 0,8).

Mehrjahresvergleich aktivierter Entwicklungskosten/ Entwicklungsaufwendungen

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in Mio. €, Rundungsdifferenzen möglich 2013 2012 2011
Aktivierte Kosten 0,4 1.4 1,4
Aufwendungen 0,6 0,8 0,5
Gesamte Aufwendungen 1,0 2,2 1,9

Die gesamten Aufwendungen im Bereich Forschung, Entwicklung und Tests blieben im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert und lagen deutlich über Mio.€ 5,0.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

2.1.1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Verlangsamung des Weltwirtschaftswachstums setzt sich 2013 fort

Laut Angaben des Internationalen Währungsfonds (IWF) ist die Weltwirtschaft 2013 lediglich um 2,9% gewachsen, wobei die Erwartungen im Verlauf des Jahres mehrfach nach unten korrigiert werden mussten. Damit liegt der Wert unter dem des Vorjahres; die Verlangsamung des globalen Wirtschaftswachstums setzte sich also 2013 fort. Als Gründe dafür können die anhaltend schwierige Verfassung der Volkswirtschaften einiger Eurostaaten, die im Jahresverlauf verlangsamte Wachstumsdynamik der Schwellenländer sowie die aufgrund von Budgetdiskussionen nachlassende Wirtschaftsentwicklung in den USA aufgeführt werden. Obwohl die Lage der Eurozone gegen Jahresende von Experten vorsichtig optimistischer eingeschätzt wurde als noch zu Jahresbeginn, sank die dortige Wirtschaftsleistung im Berichtsjahr um 0,4%. Während sich Deutschland mit einer Wachstumsrate von 0,5% moderat positiv entwickelte, befanden sich die südlichen EU-Staaten wie Italien und Spanien nach wie vor in einer Rezession; auch Frankreichs Wirtschaft bereitete 2013 weiter Sorgen.

Die Volkswirtschaft der USA wurde insbesondere im zweiten Halbjahr negativ durch die Unsicherheiten rund um den Haushaltsstreit beeinflusst, der sowohl die Konsum- als auch die Staatsausgaben gebremst hat, sodass das dortige Wachstum von 1,6% deutlich unter dem Vorjahreswert liegt. Etwas stärker präsentierte sich die Wachstumsdynamik in Japan (+2,0%). Obwohl das Wirtschaftswachstum der Entwicklungs- und Schwellenländer mit 4,5 % noch immer signifikant über dem der industrialisierten Welt (+2,3%) lag, verlor die dortige Wirtschaft im vergangenen Jahr weiter an Dynamik. Mit einem Wachstum von 7,6% führt China die Rangliste der wachstumsstärksten Länder weiterhin an, wenngleich eine Verlangsamung auch hier auszumachen ist.

Die Industrienationen verbuchten geringe Inflationsraten (1,73% im Euroraum, 1,83 % in den USA) während die dortigen Leitzinsen weiterhin auf historisch niedrigen Niveaus lagen. Die Rohstoffpreise für Stahl und Öl zeigten im zweiten Halbjahr 2013 eine steigende Tendenz.

Wirtschaftswachstum 2013 in %

Auswirkungen auf das Betreiben von Waschanlagen Die konjunkturelle Entwicklung hat im Allgemeinen nur bedingt Einfluss auf das Waschverhalten der Endkunden, das auch während der Finanz- und Konjunkturkrise insgesamt weitgehend stabil geblieben ist. Davon ausgenommen sind Märkte wie zum Beispiel Spanien oder Portugal, wo die anhaltende Wirtschaftskrise zu rückläufigen Waschzahlen geführt hat. Dazu kommen wetterbedingte Schwankungen der Waschzahlen. Allerdings beeinflusst die konjunkturelle Entwicklung durchaus das Investitionsverhalten in neue Anlagen oder Ersatzinvestitionen. Die Rahmenbedingungen, zu denen (Einzel-)Kunden eine neue Waschanlage finanzieren können, haben sich in Folge der Finanz- und Konjunkturkrise in einzelnen Märkten deutlich verschlechtert. Dies hat auch in etablierten Märkten zu Verschiebungen bei den Investitionen in neue Fahrzeugwaschanlagen, beziehungsweise bei Ersatzinvestitionen zu einer Verlängerung der Lebenszyklen geführt.

Die Branche der Waschanlagenhersteller wird zu den spätzyklischen Industriezweigen gezählt, so dass die Branchenentwicklung der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung nachläuft.

Die konkreten Auswirkungen der Finanz- und Konjunkturkrise auf das Geschäft von WashTec und das Geschäft der Anlagenbetreiber sind regional sehr unterschiedlich und werden im Rahmen des Segmentberichts genauer dargestellt.

2.1.2 Markt für Fahrzeugwaschanlagen

Kundengruppen

Die Kunden von WashTec sind zum überwiegenden Teil Betreiber von Tankstellen, die Fahrzeugwäsche an ihren Standorten anbieten und damit einen wichtigen Teil ihres Ergebnisses erzielen. Zu diesen Kunden zählen weltweit agierende Mineralölgesellschaften, Einzelbetreiber und Betreiberketten von Tankstellen bzw. Waschanlagen sowie Supermarktketten. Dazu kommen Betreiber von reinen Waschstandorten. Weitere Kundengruppen bieten Fahrzeugwäsche als teilweise kostenlose Dienstleistung für ihre Kunden an oder waschen eigene Fahrzeuge zur Werterhaltung ihrer Fahrzeugflotten. Zu diesen Kundengruppen zählen Autohäuser und Werkstätten, Speditionen sowie Verkehrsbetriebe.

Wettbewerb

WashTec ist in Europa, einem konsolidierten Markt mit hoher Wettbewerbsintensität, nach eigenen Erhebungen im Bezug auf Marktabdeckung und Marktanteil klarer Marktführer. Die wesentlichen europäischen Wettbewerber sind die Otto Christ AG (Deutschland) und Istobal SA (Spanien). Wettbewerber mit kleinen Marktanteilen wie z. B. Alfred Kärcher GmbH &Co. KG (Deutschland) oder Aquarama (Italien) und viele lokale Hersteller von SB-Anlagen versuchen Marktanteile zu gewinnen. Für den relativ stabilen und reifen europäischen Markt bedeutet dies zunehmende Wettbewerbsintensität.

Die größten Wettbewerber im nordamerikanischen Markt, der auf Kunden- und Anbieterseite fragmentiert ist, sind Ryko Solutions Inc., PDQ Manufacturing Inc., Belanger Inc. und SONNY'S Enterprises Inc. Hier hat WashTec in Bezug auf die installierte Basis einen Marktanteil von knapp 10%.

In Asien ist mit Daifuku vor allem ein japanischer Hersteller aktiv, in China gibt es eine Reihe lokaler Anbieter.

WashTec beobachtet kontinuierlich die Entwicklung der Wettbewerbssituation in allen wesentlichen Märkten, um rechtzeitig geeignete Maßnahmen ergreifen zu können.

Absatzmärkte

Die globale Aufstellung von WashTec spiegelt sich auch in der regionalen Umsatzverteilung wider. Im Berichtsjahr 2013 wurden rund 66,5% des Konzernumsatzes außerhalb Deutschlands generiert. Das Geschäft im Kernmarkt Europa dominiert zwar mit über 75% der Konzernerlöse noch das Bild. Mittelfristig sollen aber vor allem die Umsätze in den Wachstumsregionen Asien/Pazifik (bislang rund 5%), Osteuropa (derzeit rund 5%) und der Region Nordamerika (derzeit rund 15 %) an Gewicht gewinnen.

Der globale Markt für Fahrzeugwaschanlagen untergliedert sich -abhängig von dem Entwicklungsgrad der Märkte-in mehrere Teilmärkte, auf deren Besonderheiten im Rahmen der Segmentberichterstattung genauer eingegangen wird.

2.2. Geschäftsverlauf

Die Ergebnisse des Jahres bestätigen die vom Vorstand mit dem Halbjahresbericht abgegebene Prognose. Gemessen an den in den Vorjahren formulierten Mittelfristzielen können wir mit diesem Geschäftsverlauf jedoch nicht völlig zufrieden sein. Initiativen hinsichtlich Innovationen, Effizienzsteigerung und regionaler Wachstumsprojekte sind angelaufen. Dabei wird der Fokus unserer Aktivitäten in Europa liegen, gleichzeitig werden wir unser Engagement in Wachstumsmärkten global verstärken.

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in Mio. € 2012 Ziele 2013 2013
Umsatz (währungsbereinigt* ) 301,5 +1-2% 303,7
EBIT 19,2 proport. Anstieg 17,1
Konzernergebnis 10,1 leichter Anstieg 11,2
EK-Quote (in %) 46,0 über 35% 50,4
Verschuldungsgrad 0,3 unter 2,5 0,1

* auf Basis des Wechselkurses des Vorjahres

Der Umsatz bereinigt um Währungseffekte wurde 2013 um 0,7% auf Mio.€ 303,7 gesteigert (Vorjahr: Mio.€ 301,5). Trotz der verhaltenen Geschäftsentwicklung in Kerneuropa, insbesondere in Frankreich und Deutschland, konnte damit das für 2013 gesetzte Ziel einer Umsatzsteigerung von 1-2% im Vergleich zum Vorjahr nahezu erreicht werden.

Das EBIT für 2013 beläuft sich auf Mio.€ 17,1 und ging damit um -10,9% zurück (Vorjahr: Mio.€ 19,2). Die Prognose eines proportionalen Anstiegs zur Umsatzentwicklung von 1 -2 % konnte nicht realisiert werden. Wesentliche Gründe hierfür sind der leicht rückläufige Umsatz in Kerneuropa, Kostensteigerungen in wichtigen Märkten Kerneuropas sowie negative Wechselkurseffekte i.H.v. Mio.€ 0,6.

Das Konzernergebnis konnte um 10,9% auf Mio. € 11,2 gesteigert werden (Vorjahr: Mio. € 10,1). Hiermit wurde das Ziel eines leichten Anstiegs in 2013 im Vergleich zum Vorjahr deutlich übertroffen. Hintergrund ist ein verbessertes Finanzergebnis, welches aus der um Mio. € -5,4 reduzierten Netto-Finanzverschuldung sowie einer geringeren Steuerquote resultiert.

Die Eigenkapitalquote beläuft sich zum 31. Dezember 2013 auf 50,4% (Vorjahr: 46,0%). Dies ist im Wesentlichen die Folge des verbesserten Konzernergebnisses und einer optimierten Bilanzstruktur. Das Ziel einer Eigenkapitalquote von über 35% wurde mithin deutlich übertroffen.

Der Verschuldungsgrad liegt zum 31. Dezember 2013 bei 0,1 (Vorjahr: 0,3). Aufgrund reduzierter Netto-Finanzverbindlichkeiten wurde das Ziel eines Verschuldungsgrads von unter 2,5 eingehalten.

2.3 Lage

Mehrjahresvergleich wesentlicher Kennzahlen zur Planung und Steuerung

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Rundungsdifferenzen möglich 2013 2012 2011
Umsatz 299,7 301,5 293,3
EBIT 17,1 19,2 -10,4
EBIT-Rendite in % 5,7 6,4 -3,5
Eigenkapitalquote in % 50,4 46,0 38,6
Verschuldungsgrad 0,1 0,3 1.3
Free Cashflow 15,7 19,6 8,4

WashTec konnte im Geschäftsjahr 2013 seinen Umsatz mit Mio. € 299,7 trotz weiterhin schwieriger Rahmenbedingungen in Teilmärkten insbesondere in Kerneuropa im Vergleich zu Mio. € 301,5 im Vorjahr auf stabilem Niveau halten. Das EBIT sank von Mio. € 19,2 auf Mio. € 17,1.

2.3.1 Auftragsbestand

Die Gesellschaft verzeichnet zum 31. Dezember 2013 einen deutlich unter dem Vorjahr liegenden Auftragsbestand. Da die Aufträge von WashTec in der Regel eine Durchlaufzeit von sechs bis zehn Wochen haben, dient der Auftragsbestand als Indikator für die folgenden Monate, ist aber für die Geschäftsentwicklung des gesamten Geschäftsjahres 2014 nur bedingt aussagefähig.

2.3.2 Ertragslage

Im Folgenden wird der Geschäftsverlauf der WashTec Gruppe erläutert. Die WashTec AG ist selbst nicht operativ tätig und erzielt ihre Ergebnisse ausschließlich aus Dividenden der WashTec Holding sowie der Ergebnisabführung der WashTec Carwash Operations GmbH und der AUWA-Chemie GmbH. Daher beziehen sich die folgenden Ausführungen im Wesentlichen auf den Konzern. Auf die WashTec AG wird gesondert im Abschnitt 2.6 eingegangen.

2.3.2.1 Gewinn- und Verlustrechnung

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Gewinn- und Verlustrechnung der WashTec Gruppe:

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in Mio.€ Rundungsdifferenzen möglich 2013 2012 Veränd. (absolut)
Umsatzerlöse 299,7 301,5 -1,8
Materialaufwand -119,2 -126,9 7,7
Sonstiger betrieblicher Ertrag 4,0 4,3 -0,3
Personalaufwand -106,4 -100,2 -6,2
Sonstiger betrieblicher Aufwand (inkl. sonstige Steuern) -48,8 -51,7 2,9
EBITDA 27,0 29,2 -2,2
Abschreibungen -9,9 -10,0 0,1
Betriebsergebnis (EBIT) 17,1 19,2 -2,1
EBIT-Rendite 5,7 6,4 -0,7
Finanzergebnis -1,3 -2,7 1,4
Ergebnis vor Steuern 15,8 16,5 -0,7
Steuern -4,6 -6,4 1,8
Konzernergebnis 11,2 10,1 1,1

2.3.2.2 Umsatzentwicklung

Der Umsatz der WashTec Gruppe lag mit Mio. € 299,7 um Mio. € -1,8 oder -0,6% nur leicht unter dem Vorjahreswert von Mio. € 301,5. Dabei sank der Umsatz im vierten Quartal 2013 gegenüber dem Vorjahr um Mio. € -3,0 bzw. -3,6% (Umsatz Q4 2013: Mio. € 81,4; Umsatz Q4 2012: Mio. € 84,4). Bei dem Vergleich mit dem Vorjahresquartal ist zu berücksichtigen, dass die Umsatzentwicklung im Vorjahresquartal außerordentlich positiv war-auch im Mehrjahresvergleich.

Umsatzentwicklung in Mio. €

Bereinigt um die Fremdwährungseffekte lag der Umsatz des Gesamtjahres mit Mio. € 303,7 um 0,7% über dem Vorjahresniveau (Mio.€301,5).

Umsatz nach Segmenten in Mio. €, Veränderung in Prozent ggü. 2012

In Kerneuropa ergab sich mit einem Umsatz von Mio. € 244,5 gegenüber dem Vorjahr ein leichter Rückgang (Mio. € 246,5). Dieser rührt insbesondere aus einer verhaltenen Geschäftsentwicklung in Deutschland und Frankreich. In Osteuropa sanken die Umsätze um rund Mio. € -0,5 auf Mio. € 13,2 (Vorjahr: Mio. € 13,7). In Nordamerika lagen die Umsätze mit Mio. € 45,0 leicht über dem Vorjahr (Mio. € 44,9). Die entsprechenden Umsätze in US-Dollar betrugen Mio. US-Dollar 59,7 (Vorjahr: Mio. US-Dollar 58,0). Auch im Segment Asien/Pazifik lagen die Umsätze mit Mio. € 12,3 über dem Vorjahr (Mio. € 11,9).

Eine detaillierte Darstellung der Entwicklung der einzelnen Segmente findet sich in der Segmentberichterstattung unter Ziffer 2.3.3.

Umsatz nach Produkten

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in Mio. € Rundungsdifferenzen möglich 2013 2012 Veränd. (absolut)
Neu- und Gebrauchtmaschinen 165,9 170,0 -4,1
Ersatzteile, Service 89,3 90,1 -0,8
Chemie 32,0 29,8 2,2
Betreibergeschäft und Sonstiges 12,5 11,6 0,9
Gesamt 299,7 301,5 -1,8

Der Neu- und Gebrauchtmaschinenumsatz ging 2013 von Mio. € 170,0 in 2012 auf Mio. € 165,9 zurück. Ein leichter Rückgang von Mio. € 90,1 auf Mio. € 89,3 wurde für Umsätze mit Ersatzteilen und Service verzeichnet. Positiv entwickelten sich hingegen wiederum die Umsätze mit Chemie. Diese stiegen erneut um Mio. € 2,2 auf Mio. € 32,0 (Vorjahr Mio. € 29,8). Die Umsätze der WashTec Carwash Operations GmbH und der WashTec Financial Services GmbH werden im Bereich Betreibergeschäft und Sonstiges dargestellt. Hier konnten die Umsätze von Mio. € 11,6 auf Mio. € 12,5 gesteigert werden.

2.3.2.3 Aufwandsposten und Ergebnis

2.3.2.3.1 Aufwandsposten

Materialaufwand

Der Materialaufwand umfasst vor allem bezogene Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe. Die größten Positionen betreffen den Einkauf von z.B. Stahl, Kunststoffen und anderen Rohmaterialien. Der Materialaufwand ist gegenüber dem Vorjahr von Mio. € 126,9 auf Mio. € 119,2 gesunken.

Trotz des gesunkenen Umsatzes stieg der Rohertrag von Mio. € 175,4 auf Mio. € 177,8 (Rohertragsmarge von stieg von 58,2 % auf 59,3 %). Grund ist im Wesentlichen ein veränderter Produkt- und Regionenmix mit höheren Chemieumsätzen sowie kontinuierliche Effizienzverbesserungen in den Bereichen Material und bezogene Leistungen.

Personalaufwand

Der Personalaufwand stieg primär aufgrund von Tariferhöhungen von Mio. € 100,2 auf Mio. € 106,4. Dabei ist zu beachten, dass in den Vorjahreswerten ein Sondereffekt im Wesentlichen aus der Auflösung von Restrukturierungsrückstellungen i.H.v. Mio. € 1,4 enthalten war. Die gestiegenen Personalkosten sind vor allem auf Tarifsteigerungen in Kerneuropa (insbesondere Deutschland) sowie den Ausbau der Vertriebs- und Servicestrukturen in den Segmenten »Osteuropa« und »Asien/Pazifik« zurückzuführen. Die Personalaufwandsquote (vom Umsatz) stieg bei einer durchschnittlichen Mitarbeiterzahl von 1.670 (Vorjahr: 1.650) von 33,2% auf 35,5%.

Sonstige betriebliche Aufwendungen (inkl. sonstiger Steuern) Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (inkl. sonstiger Steuern) sanken von Mio. € 51,7 in 2012 auf Mio. € 48,8. Die Kostensenkung resultiert aus der Umsetzung von Kosteneinsparungsmaßnahmen, geringeren Wertberichtigungen auf Forderungen sowie geringerem Aufwand für die Teilnahme an Messen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten einen Fremdwährungsverlust von rund Mio. € -2,1 im Vergleich zu Mio.€-1,1 in 2012.

Die sonstigen betrieblichen Erträge (inkl. anderer aktivierter Entwicklungskosten) sanken aufgrund geringerer aktivierter Entwicklungskosten von Mio. € 5,7 im Vorjahr auf Mio. € 4,4.

2.3.2.3.2 Fremdwährungseffekte

Die Wechselkursentwicklung des US-Dollar zum Euro hat grundsätzlich keine maßgeblichen Auswirkungen auf das operative Geschäft, da der Hauptteil der Wertschöpfung und Umsatzrealisierung in der jeweiligen Region erfolgt. Die Stichtagsbewertung der in Fremdwährung gehaltenen bilanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten hatte einen negativen Einfluss i.H.v. ca. Mio. €-0,8 auf die Ertragslage (Vorjahr: Mio. €-0,2).

2.3.2.3.3 EBITDA

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) liegt bei Mio. € 27,0 und lag damit um Mio.€-2,2 unter dem Vorjahr (Mio. € 29,2).

2.3.2.3.4 Abschreibungen

Die Abschreibungen beliefen sich auf Mio. € 9,9 (Vorjahr: Mio. € 10,0).

2.3.2.3.5 EBIT

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank auf Mio. € 17,1 (Vorjahr: Mio. € 19,2).

EBIT im Mehrjahresvergleich in Mio. €

EBIT nach Segmenten

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in Mio. €, Rundungsdifferenzen möglich 2013 2012
Kerneuropa 15,5 19,3
Osteuropa 0,6 0,8
Nordamerika 1.5 -0,2
Asien/Pazifik 0,0 -0,7
Konsolidierung -0,5 0,0
Konzern 17,1 19,2

2.3.2.3.6 EBIT-Rendite

Die EBIT-Rendite lag damit bei 5,7% (Vorjahr: 6,4%).

2.3.2.3.7 Finanzergebnis

Der Netto-Finanzaufwand sank aufgrund rückgezahlter Bankverbindlichkeiten von Mio. € 2,7 auf Mio.€ 1,3.

Aufschlüsselung des Finanzergebnisses

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in Mio.€, Rundungsdifferenzen möglich 2013 2012
Erträge aus der Bewertung von Zinsswaps 0,1 0,0
Erträge aus Bankzinsen und ähnliche Erträge 0,1 0,1
Finanzertrag 0,2 0,1
Verzinsliche Darlehen -0,4 -0,5
Zinsswaps -0,4 -1,3
Aufwendungen aus Finanzierungsleasing -0,3 -0,4
Aufwendungen Finanzierungskosten und ähnliche Aufwendungen -0,4 -0,6
Finanzaufwand -1,5 -2,8
Finanzergebnis (Netto-Finanzaufwand) -1.3 -2,7

2.3.2.3.8 EBT

Das Ergebnis vor Steuern (EBT) lag aufgrund eines deutlich reduzierten Finanzaufwands bei Mio. € 15,8 (Vorjahr Mio. € 16,5).

EBT im Mehrjahresvergleich in Mio. €

2.3.2.3.9 Steuern

Die Steuern i.H.v. Mio.€4,6 (Vorjahr: Mio.€6,4) setzen sich aus der Nutzung latenter Steuerguthaben und laufendem Steueraufwand zusammen. Die Steuerquote (im Bezug auf das EBT) sank von 38,8% auf 29,0%. Ursache ist im Wesentlichen die Nutzung von in den Vorjahren nicht aktivierten latenten Steuern u.a. aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung in Nordamerika.

Die Verlustvorträge bestehen im Wesentlichen in den internationalen Gesellschaften, während die Verlustvorträge in Deutschland weitgehend aufgebraucht sind.

2.3.2.3.10 Konzernergebnis

Das Konzernergebnis nach Steuern stieg um Mio.€ 1,1 auf Mio.€ 11,2 (Vorjahr: Mio.€ 10,1). Das Ergebnis je Aktie (verwässert = unverwässert) stieg-auf Grundlage einer in Folge des Aktienrückkaufs gegenüber dem Vorjahr (13.962.989 Stück) leicht auf 13.934.113 Stück gesunkenen durchschnittlichen Aktienzahl-deutlich auf € 0,80 (Vorjahr: € 0,72).

Konzernergebnis im Mehrjahresvergleich in Mio. €

2.3.2.4 Mittelverwendung/Dividende

Auch zukünftig will WashTec eine attraktive Dividende ausschütten und gleichzeitig die generierten Cashflows in den Ausbau der Marktposition und Verbesserung von Systemen und Prozessen investieren. Gleichzeitig soll der geringe Verschuldungsgrad beibehalten werden. Unter einem konservativen Verschuldungsgrad versteht WashTec eine Quote von EBITDA zu Netto-Bankverschuldung und Finanzierungsleasing unter 1. Nach sorgfältiger Abwägung der genannten Parameter und der notwendigen Balance der Interessen von Unternehmen, Mitarbeitern und Aktionären werden Vorstand und Aufsichtsrat bei der für den 4. Juni 2014 geplanten Hauptversammlung voraussichtlich vorschlagen, den im Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2013 ausgewiesenen Bilanzgewinn von € 9.682.126,67 wie folgt zu verwenden: Ausschüttung einer Dividende in Höhe von € 0,64 je dividendenberechtigter Stückaktie, insgesamt € 8.916.679,56 und Vortrag des verbleibenden Bilanzgewinns in Höhe von €765.447,11 auf neue Rechnung.

In dem Vorschlag für die Ausschüttung einer Dividende an die Aktionäre in Höhe von € 0,64 je dividendenberechtigter Stückaktie ist neben der Dividende in Höhe von €0,32 je dividendenberechtigter Stückaktie eine Sonderausschüttung in Höhe von € 0,32 je dividendenberechtigter Stückaktie enthalten.

2.3.3 Segmentberichterstattung

Umsatz nach Segmenten 2013/2012 in Mio. €

EBIT nach Segmenten 2012/2013 in Mio. €

2.3.3.1 Kerneuropa

Kennzahlen Segment Kerneuropa

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Rundungsdifferenzen möglich 2013 2012
Umsatz in Mio. € 244,5 246,5
EBIT in Mio. € 15,5 19,2
EBIT-Rendite % 6,3 7,8
Mitarbeiter (zum 31.12.) 1.340 1.354

Marktumfeld und Wettbewerb

In Kerneuropa hat sich der Fahrzeugbestand in den vergangenen Jahren relativ stabil entwickelt. Dieser Trend wird sich nach Einschätzung der Gesellschaft auch in Zukunft fortsetzen. Das Waschverhalten der Endkunden hängt, abgesehen von einzelnen Regionen zum Beispiel in Südeuropa, wesentlich vom Wetter ab.

Der Waschanlagenmarkt in Kerneuropa ist der weltweit am weitesten entwickelte Fahrzeugwaschmarkt. Er zeichnet sich durch die höchste Anzahl installierter Fahrzeugwaschanlagen, die professionellsten Strukturen in Vertrieb und Service sowie die höchste Produktqualität aus. Wesentliche Kunden sind weltweit agierende Mineralölgesellschaften, die Fahrzeugwaschanlagen entweder selbst oder über Pächter in ihren Tankstellennetzen betreiben, aber auch unabhängige Kunden wie z.B. Supermarktketten, Einzelbetreiber, Logistikunternehmen oder Autohändler.

Der Wettbewerb in Kerneuropa ist intensiv und beschränkt sich auf wenige Hersteller. Die wesentlichen Wettbewerber sind derzeit die Otto Christ AG (Deutschland) und Istobal SA (Spanien). Ceccato S.p.A. (Italien) spielt keine wesentliche Rolle mehr. Die wichtigsten Märkte werden durch die Direktvertriebsnetze der Hersteller und einen direkten, herstellergebundenen Service dominiert. Ein Teil des Vertriebs und Service erfolgt über Händler. Erhebliche Bedeutung hat eine flächendeckende Servicestruktur. Entsprechend hoch ist die Eintrittsbarriere für neue Wettbewerber. WashTec ist nach eigenen Erhebungen im Bezug auf Marktabdeckung und Marktanteil klarer Marktführer und verfügt über das mit Abstand am besten ausgebaute direkte Vertriebs- und Servicenetzwerk sowie die bei Weitem größte installierte Basis von über 20.000 Portalanlagen weltweit. Mit dieser flächendeckenden Basis ist WashTec im Wettbewerb um Professionalisierung und Effizienz sehr gut positioniert.

Die Märkte in Kerneuropa haben sich 2013 vergleichbar zum Vorjahr entwickelt. Während sich die südeuropäischen Märkte im Jahresverlauf leicht erholten, war die Geschäftsentwicklung 2013 in Deutschland und Frankreich verhalten. Die Gesellschaft geht dabei allerdings nicht von einem grundlegenden Trend aus.

Es Ist nach derzeitigem Stand davon auszugehen, dass sich der europäische Markt mittelfristig auf dem jetzigen Niveau einpendelt, ein weiterer Rückgang in Europa ist nicht auszuschließen. WashTec wird diesem Trend durch verstärkte Innovationen, weitere Professionalisierung sowie intelligente Kostensenkungs- und Effizienzprojekte entgegenarbeiten.

Ergebnisentwicklung

In Folge des rückläufigen Umsatzes sowie erhöhter Personalaufwendungen und negativer Einflüsse aufgrund von Fremdwährungseffekten (Mio.€-0,6) sank das EBIT in Kerneuropa auf Mio.€ 15,5 (Vorjahr: Mio. € 19,2). Die EBIT-Rendite lag bei 6,3% (Vorjahr: 7,8%).

2.3.3.2 Osteuropa

Kennzahlen Segment Osteuropa

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Rundungsdifferenzen möglich 2013 2012
Umsatz in Mio. € 13,2 13,7
EBIT in Mio. € 0,6 0,8
EBIT-Rendite % 4,5 5,8
Mitarbeiter (zum 31.12.) 16 10

Marktumfeld und Wettbewerb

Der Fahrzeugbestand im Segment »Osteuropa« ist gestiegen. Diese Entwicklung wird sich voraussichtlich auch in den nächsten Jahren fortsetzen. Aufgrund der niedrigen Lohnkosten hat die maschinelle Fahrzeugwäsche zwar nur einen geringen aber weiter steigenden Marktanteil. Die Vertriebs- und Servicestruktur in Osteuropa basiert im Wesentlichen auf einer Marktbearbeitung durch unabhängige Händler, die von Vertriebsrepräsentanten von WashTec unterstützt werden. In Polen ist WashTec mit einer Tochtergesellschaft aktiv. Nur einzelne Anbieter sind in bestimmten Regionen mit Tochtergesellschaften vertreten. Die Wettbewerbssituation in Osteuropa entspricht im Wesentlichen der Struktur in Kerneuropa. Dazu kommen lokale Wettbewerber im Bereich SB und Nutzfahrzeuge.

WashTec erwartet, dass sich der Markt in diesem Segment auch in Zukunft positiv entwickeln wird und beabsichtigt, das Händlernetzwerk weiter zu verstärken und die eigene Präsenz sowie den direkten Zugang zu den Großkunden in einigen Regionen zum Beispiel durch den Aufbau von Vertriebsbüros auszubauen. In diesem Zusammenhang wurde Anfang 2012 die eigene Gesellschaft in Polen gegründet.

Umsatzentwicklung

Der Gesamtumsatz sank trotz eines deutlich gestiegenen Umsatzes im Privatkundengeschäft aufgrund ungewöhnlich hoher Umsätze mit einigen Großkunden im Vorjahr leicht von Mio. € 13,7 auf Mio. € 13,2.

Ergebnisentwicklung

Das Ergebnis sank im Jahresvergleich in Folge der Aufwendungen für den Ausbau der Vertriebsstrukturen gegenüber dem Vorjahr auf Mio. € 0,6 (Vorjahr: Mio. € 0,8). Die EBIT-Rendite lag bei 4,5% (Vorjahr: 5,8%).

2.3.3.3 Nordamerika

Kennzahlen Segment Nordamerika

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Rundungsdifferenzen möglich 2013 2012
Umsatz in Mio. € 45,0 44,9
EBIT in Mio. € 1.5 -0,2
EBIT-Rendite % 3,4 -0,4
Mitarbeiter (zum 31.12.) 236 229

Marktumfeld und Wettbewerb

Die Fahrzeugneuzulassungen für Personenfahrzeuge und sog. »Light Trucks« sind in den letzten Jahren deutlich angestiegen. Für die Zukunft wird ein leichtes Bevölkerungswachstum und entsprechend auch ein Wachstum des Fahrzeugbestands erwartet.

In Nordamerika sind die wesentlichen Kunden anders als in Europa unabhängige kleine oder mittelständische Betreiber von Tankstellen sowie Einzelbetreiber von Waschanlagen. Der Markt hat sich nach einem deutlichen Rückgang in Folge der Finanzkrise seit 2012 erholt, der Marktausblick ist positiv.

Auch der Anbietermarkt in Nordamerika ist im Vergleich zu Europa stark fragmentiert und geprägt durch eine Reihe von Herstellern, die mit unterschiedlichen Vertriebsstrukturen (vorwiegend Händler und Direktvertrieb) arbeiten. Marktführer im Bereich der Waschanlagen mit Bürsten im Segment Convenience Stores ist Ryko Solutions Inc., ein lokaler Hersteller der den Markt weitgehend mit eigenem Service und Vertrieb bearbeitet. Broadway Equipment Company ist im wachsenden Bereich der Waschanlagen bei Autohäusern der etablierte Marktführer. Europäische Hersteller ohne lokale Produktion haben sich bisher keine nennenswerte Wettbewerbsposition im Markt erarbeiten können. WashTec ist in Bezug auf installierte Basis und Marktanteil im Bereich der Portalanlagen nach eigenen Erhebungen die Nummer 3 in Nordamerika. Die größten weiteren Wettbewerber im nordamerikanischen Markt sind PDQ Manufacturing Inc., sowie Belanger Inc. im Bereich der berührungslosen Wäsche und SONNY'S Enterprises Inc. im Bereich der Waschstraßen.

Nach der erfolgreichen Restrukturierung hat sich das Geschäft in Nordamerika 2013 erfreulich positiv entwickelt. Die Möglichkeiten strategischer Kooperationen werden weiterhin geprüft.

Umsatzentwicklung

Vor allem in Folge einer stabilen Entwicklung des Direkt- und Key Account-Geschäfts haben sich die Umsätze von WashTec in Nordamerika stabil entwickelt und lagen mit Mio. € 45,0 auf Vorjahresniveau (Mio. € 44,9). Die regionalen Umsätze in US-Dollar beliefen sich auf Mio. USD 59,1 (Vorjahr: Mio. USD 57,5).

Ergebnisentwicklung

Nach der erfolgreichen Restrukturierung 2012 war 2013 durch weitere Verbesserungen im Bereich der Beschaffung, Produktoptimierung und Serviceeffizienz geprägt. Dies führte zu einer erheblichen Verbesserung des EBIT auf Mio.€ 1,5 (Vorjahr: Mio.€ -0,2). Damit hat das Segment deutlich positiv zum Gruppenergebnis beigetragen. Die EBIT-Rendite lag bei 3,4% (Vorjahr: -0,4%).

2.3.3.4 Asien/Pazifik

Kennzahlen Segment Asien/Pazifik

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Rundungsdifferenzen möglich 2013 2012
Umsatz in Mio. € 12,3 11,9
EBIT in Mio. € 0,0 -0,7
EBIT-Rendite % 0,0 -5,9
Mitarbeiter (zum 31.12.) 48 47

Marktumfeld und Wettbewerb

Auf dem australischen Markt stehen die wesentlichen amerikanischen und europäischen Hersteller im direkten Wettbewerb. Der Markt in Australien, in dem bisher der Großteil der Aktivitäten im Segment »Asien/Pazifik« abgewickelt wird, entwickelt sich stabil.

Ein wesentlicher Bestandteil dieses Segments soll mittelfristig der chinesische Markt mit einem sehr stark wachsenden Fahrzeugbestand und außerordentlichem Wachstumspotenzial werden. Aufgrund des derzeit noch vergleichsweise niedrigen Lohnniveaus ist der Markt für Fahrzeugwäsche noch von der Handwäsche dominiert. Die Gesellschaft geht davon aus, dass der kontinuierlich steigende Bedarf an Fahrzeugwäschen sowie steigende Lohn- und Grundstückskosten zu einem Wechsel hin zur automatisierten Fahrzeugwäsche führen werden.

Bisher beschränkt sich der Wettbewerb in diesem Markt auf japanische und lokale Hersteller und Anbieter aus anderen asiatischen Ländern mit geringer Erfahrung im Bereich der professionellen automatischen Fahrzeugwäsche. WashTec verfügt seit 2008 über einen eigenen Produktions- und Beschaffungsstandort in der Nähe von Shanghai. Mitte 2011 wurden erste Direktvertriebsstrukturen aufgebaut und die lokale Organisation ausgebaut, um den wichtigen chinesischen Fokusmarkt aktiv mitzugestalten. Der Ausbau der Strukturen zeigt erste Ergebnisse, auch wenn eine Entwicklung des Marktes auf das Niveau Europas erst mittel- bis langfristig erwartet wird. Automobilhändler westlicher Premiummarken sind derzeit wesentliche Kunden. Gleichzeitig wird intensiv an der Entwicklung von Kunden in den Bereichen professioneller Handwäsche und lokaler Mineralölgesellschaften gearbeitet.

Ziel von WashTec Ist, den chinesischen Waschmarktals Pionier aktiv mit zu entwickeln, das Produktportfolio den lokalen Anforderungen anzupassen und in wesentlichen Regionen eigene Vertriebs- und Servicestrukturen aufzubauen. Darüber hinaus wird die Gesellschaft durch den weiteren Ausbau der globalen Supply Chain-Aktivitäten und Beschaffungsmaßnahmen die Herstellungs und Beschaffungsvorteile aus dieser Region für das gesamte Produktportfolio nutzen.

In Japan und Korea gibt es dominante lokale Hersteller. In Neuseeland sind sämtliche europäischen und die wesentlichen amerikanischen Wettbewerber präsent. Alle anderen Länder im asiatischen Raum sind in ihrer Entwicklung noch weit hinter China und bieten ein mittelfristiges Potenzial.

Umsatzentwicklung

Die Umsätze lagen mit Mio.€ 12,3 leicht über dem Niveau des Vorjahres (Mio.€ 11,9). Der Markt in Australien, wo bisher der Großteil der Aktivitäten in diesem Segment abgewickelt wird, entwickelte sich stabil. In China entwickelten sich die Umsätze und der Auftragsbestand zwar positiv, allerdings von einem niedrigen Niveau ausgehend, da sich hier der Markt noch in einem frühen Entwicklungsstadium befindet.

Ergebnisentwicklung

2013 konnte in diesem Segment mit Mio.€ 0,0 ein ausgeglichenes Ergebnis erzielt werden (Vorjahr: Mio.€ -0,7). Dies ist vor allem auf die positive Umsatzentwicklung sowie Effizienzsteigerungen zurückzuführen. Die EBIT-Rendite lag bei 0,0% (Vorjahr: -5,9%).

2.3.4 Vermögenslage

2.3.4.1 Vermögens- und Kapitalstruktur

Verkürzte Konzernbilanz

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In Mio. €, Rundungsdifferenzen möglich 2013 2012 2011
Anlagevermögen Mio. € 85,3 88,8 93,1
Forderungen, sonstige Vermögenswerte Mio. € 46,7 48,5 50,9
Vorräte Mio. € 34,3 36,6 39,3
aktive latente Steuern Mio. € 4,3 5,9 7,1
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente Mio. € 3,8 3,8 4,6
Eigenkapital Mio. € 87,8 84,4 75,3
Rückstellungen (inkl. Ertragsteuern) Mio. € 26,3 27,8 32,3
Verbindlichkeiten Mio. € 49.3 59.6 74,0
davon Schulden aus Lieferungen und Leistungen Mio. € 8,8 6,7 9,9
Umsatzabgrenzung Mio. € 7,7 8,8 10,4
passive latente Steuern Mio. € 3,1 3,0 3,0
Bilanzsumme Mio. € 174,2 183,6 195,0

Die Bilanzsumme der WashTec Gruppe sank von Mio.€ 183,6 auf Mio.€ 174,2.

2.3.4.1.1 Aktiva

Im Anlagevermögen der WashTec Gruppe sind wie im Vorjahr Geschäfts- und Firmenwerte i.H.v. Mio.€42,3 enthalten. Die Geschäftsleitung unterzieht den aktivierten Geschäfts- und Firmenwertjährlich einem Werthaltigkeitstest. Basis ist die Mittelfristplanung 2014 bis 2016 auf Konzernebene. Im Anlagevermögen sind die Positionen »Grundstücke und Gebäude« i. H.v. Mio.€ 15,6, »Technische Anlagen und Maschinen« und »Finanzierungsleasing« i.H.v. zusammen Mio.€ 15,4 sowie »Immaterielle Vermögenswerte (ohne Geschäfts- und Firmenwert)« i.H.v. Mio.€ 7,7 enthalten.

Die Forderungen und sonstigen Vermögenswerte sanken aufgrund des aktiven Forderungsmanagements von Mio.€ 48,5 auf Mio. € 46,7. Die Forderungslaufzeit gegenüber dem Vorjahr blieb mit 48 Tagen unverändert.

Die Vorräte sanken durch ein verbessertes Bestandsmanagement von Mio. € 36,6 auf Mio. € 34,3.

Die aktiven latenten Steuern i. H.v. insgesamt Mio.€ 4,3 resultieren i.H.v. Mio. € 3,5 aus zeitlichen Differenzen und i.H.v. Mio.€ 0,8 aus aktivierten latenten Steuern auf Verlustvorträge.

Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente blieben mit Mio.€ 3,8 im Vergleich zum Vorjahr stabil.

2.3.4.1.2 Passiva

Das Eigenkapital stieg infolge des positiven Ergebnisses von Mio.€84,4 auf Mio. € 87,8. Details zu den gemäß IFRS direkt im Eigenkapital erfassten Erträgen und Aufwendungen können der Eigenkapitalveränderungsrechnung (S.90) entnommen werden. Die Eigenkapitalquote stieg deutlich auf 50,4% (Vorjahr 46,0%). Dies ist im Wesentlichen die Folge des erheblich verbesserten Konzernergebnisses und einer optimierten Bilanzstruktur. Das Ziel einer Eigenkapitalquote von über 35% wurde mithin erheblich übertroffen.

Die Bankschulden verringerten sich aufgrund des hohen Cashflows und einem aktiven Cashmanagement gegenüber dem 31. Dezember 2012 deutlich von Mio. € 5,3 auf Mio.€ 1,0.

Die Netto-Bankverschuldung (lang- und kurzfristige Bankverschuldung abzüglich Bankguthaben) lag mit Mio.€ -2,8 (Verbindlichkeiten 1,0, Bankguthaben 3,8) ebenfalls klar unter dem Vorjahr (Mio.€ 1,5). Die Netto-Finanzverschuldung (Netto-Bankverschuldung plus lang- und kurzfristiges Finanzierungsleasing) lag mit Mio.€ 2,9 um Mio.€ -5,4 unter dem Vorjahr (Mio.€ 8,3).

Die Schulden aus Lieferungen und Leistungen stiegen stichtagsbedingt von Mio. € 6,7 auf Mio.€ 8,8.

Die passiven latenten Steuern stiegen leicht auf Mio. € 3,1 (Vorjahr: Mio.€ 3,0).

Die Rückstellungen (inkl. Ertragssteuerschulden) setzen sich im Wesentlichen aus Rückstellungen für Personal, Altersteilzeit, Gewährleistungen und Rückkaufverpflichtungen zusammen. Sie lagen zum Stichtag bei Mio.€ 26,3 (Vorjahr: Mio.€ 27,8).

2.3.4.2 Selbstgeschaffene immaterielle Vermögenswerte und außerbilanzielle Finanzinstrumente

Zu den selbstgeschaffenen, immateriellen Werten, die das Geschäft von WashTec positiv beeinflussen, zählen vor allem das umfassende Know-how und die Erfahrung der Mitarbeiter von WashTec sowie das über Jahre hinweg auf- und ausgebaute Wissen im Hinblick auf die Forschung und Entwicklung. Ein weiterer wesentlicher Erfolgsfaktor ist das eigene, langjährig gewachsene Vertriebs- und Servicenetzwerk der WashTec Gruppe. Vor allem durch die globale Präsenz ist das Unternehmen in der Lage, das Produkt- und Dienstleistungsangebot von WashTec kundennah anzubieten.

Außerbilanzielle Finanzinstrumente bestehen nicht.

2.3.5 Finanzlage

2.3.5.1 Kapitalstruktur

Im Rahmen des zentralen Finanzmanagements erfolgt die Finanzierung der Unternehmen der WashTec Gruppe über die WashTec Cleaning Technology GmbH. Die wesentlichen Verbindlichkeiten der Gesellschaft bestehen in Euro. Der Basiszinssatz der Darlehen ist variabel und orientiert sich am EURIBOR. Zur Verringerung des Risikos aus einer allgemeinen Zinserhöhung und zur Verbesserung der Planungssicherheit nutzt WashTec übliche Instrumente wie insbesondere Zinsswaps. Für die Swaps sind Zinssätze von 2,572% und 2,580% festgelegt. Ende des Jahres 2013 wurde ein neuer Konsortialvertrag mit einer revolvierenden Kreditlinie von Mio.€ 50,0 zu>lnvestment-Grade<-Konditionen für die Dauer von fünf Jahren abgeschlossen. Der Konzern verfügte am 31. Dezember 2013 über eine Kreditlinie von insgesamt Mio.€ 51,3. Die nicht in Anspruch genommene Kreditlinie, die für die künftige betriebliche Tätigkeit und zur Erfüllung von Verpflichtungen eingesetzt werden könnte, beläuft sich zum Stichtag auf Mio.€ 44,3. Die Tochtergesellschaft WashTec Carwash Operations GmbH finanziert ihre Maschineninvestitionen über Sale-and-Lease-Back-Transaktionen.

Der Verschuldungsgrad (Netto-Finanzverschuldung/EBITDA) lag zum Jahresende aufgrund der erheblich reduzierten Netto-Finanzverschuldung bei nur 0,1 (Vorjahr: 0,3). Das Ziel eines Verschuldungsgrads von unter 2,5 wurde damit eingehalten.

Weitere Informationen in Bezug auf die Finanzierung der WashTec Gruppe finden Sie im Chancen- und Risikobericht unter dem Abschnitt »Finanzierungsrisiken«.

2.3.5.2 Investitionen und Abschreibungen

Die Schwerpunkte der Investitionen lagen in Kerneuropa (Mio. € 5,6) und betrafen im Wesentlichen die Optimierung von Fertigungsprozessen, den Ausbau der IT-Infrastruktur und die Erweiterung von WashTec betriebener Standorte. Darüber hinaus wurden Investitionen in Osteuropa (Mio.€ 0,4), Nordamerika (Mio.€ 0,5) und Asien/Pazifik (Mio.€ 0,4) getätigt. Im Vorjahr hatte die Gesellschaft im Wesentlichen in die Fertigungsstätte in Tschechien, neue Produktentwicklungen sowie IT investiert.

Die planmäßigen Abschreibungen auf Vermögenswerte des Anlagevermögens erfolgen auf Basis der gesetzlichen Vorgaben sowie der von WashTec festgelegten Bilanzierungsrichtlinien. Der Vermögensgegenstand wird dabei in der Regel linear über die gewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Zum Ende des Geschäftsjahres werden die Vermögenswerte einem Werthaltigkeitstest unterzogen

Sofern ein Geschäfts- und Firmenwert aktiviert worden ist, wird dieser nicht planmäßig abgeschrieben. Die Geschäftsleitung unterzieht den aktivierten Geschäfts- und Firmenwert jährlich einem Werthaltigkeitstest. Basis hierfür ist die Mittelfristplanung 2014 bis 2016 auf konzernebene.

2.3.5.3 Liquidität

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in Mio. €, Rundungsdifferenzen möglich 2013 2012 Veränd. (absolut)
Ergebnis vor Steuern 15,8 16,5 -0,7
Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit (Netto-Cashflow) 21,0 23,1 -2,1
Mittelveränderung aus Investitionstätigkeit -5,3 -3,5 -1,8
Freier Cashflow 15,7 19,6 -3,9
Mittelveränderung aus Finanzierungstätigkeit -17,2 -18,6 1,4
Nettoveränderung von Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten -1,5 1,0 -2,5
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum 31.12. 2,7 3,5 -0,8

Der Mittelzufluss aus operativer Geschäftstätigkeit (Netto-Cashflow) sank auf Mio.€ 21,0 (Vorjahr: Mio.€ 23,1). Dies war vor allem bedingt durch Veränderungen im Nettoumlaufvermögen aufgrund gesunkener Anzahlungen.

Die Gesellschaft führt fortlaufend Maßnahmen zur Optimierung des Working Capitals durch. Hierdurch konnte das Netto-Umlaufvermögen (kurzfristige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen + Vorräte - kurzfristige Schulden aus Lieferungen und Leistungen) von Mio. €73,1 auf Mio.€ 65,2 gesenkt werden. Das Verhältnis von Netto-Umlaufvermögen zu Umsatz sank leicht auf 0,22 (Vorjahr: 0,24).

Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit betrug im Geschäftsjahr 2013 Mio.€ 5,3 (Vorjahr: Mio.€ 3,5). Im Vergleich zum Vorjahr ist zu beachten, dass in der Vorjahreszahl ein Sondereffekt durch den Verkauf eines Grundstücks i.H.v. Mio.€ 1,3 enthalten ist.

Free Cashflow in Mio. €

Der Free Cashflow (Mittelabfluss aus operativer Geschäftstätigkeit (Netto-Cashflow) - Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit) sank insbesondere aufgrund von reduziertem Ergebnis vor Steuern, geringeren geleisteten Anzahlungen sowie eines Sondereffekts durch den Verkauf eines Grundstücks im Vorjahr auf Mio. € 15,7 (Vorjahr: Mio. € 19,6).

Der Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit belief sich auf Mio. € 17,1 (Vorjahr: Mio. € 18,6). Der Mittelabfluss im Jahr 2013 beinhaltet Zinszahlungen, die Rückführung von Darlehen sowie die Tilgung von Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing.

Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum Stichtag sanken von Mio. € 3,5 auf Mio. € 2,7 zum Stichtag 31. Dezember 2013. Die Gesellschaft war zu jeder Zeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

2.4 Nichtfinanzieller Leistungsindikator

Die Zahl der Arbeitsunfälle bezogen auf Mio. Arbeitsstunden ist für WashTec ein nichtfinanzieller Leistungsindikator. Für das Jahr 2013 lag der Wert bei 1,3 und liegt damit deutlich unter dem Branchendurchschnitt der Berufsgenossenschaften. Von Großkunden der Mineralölindustrie verliehene Awards für erfolgreiche Sicherheitsarbeit bestätigen uns den hohen Stand der Sicherheitskultur bei WashTec. Die WashTec Gruppe verfolgt bezüglich Arbeitsunfällen eine O-Unfall-Strategie. Das interne Ziel ist es, durch geeignete Maßnahmen und Vorgaben alle Arbeitsunfälle zu verhindern.

2.5 Mitarbeiter/Mitarbeiterfluktuation

Die Zahl der Mitarbeiter stieg im Vergleich zum 31. Dezember 2012 um 7 auf 1.681 Mitarbeiter. Im Jahresdurchschnitt waren1.670 Mitarbeiter bei WashTec beschäftigt (Vorjahr: 1.650). Hintergrund ist der Ausbau der Aktivitäten in Osteuropa sowie Nordamerika.

Die WashTec Gruppe in Deutschland ist an die Tarifverträge der IG Metall gebunden und im Januar 2011 hat WashTec das Entgelt-Rahmenabkommen (ERA) umgesetzt. Für die AUWA-Chemie GmbH gelten die Tarifverträge der IG Chemie.

Die Mitarbeiter von WashTec bilden eine wichtige Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg der WashTec Gruppe. Die Zufriedenheit der Mitarbeiter z. B. in Deutschland spiegelt sich in der geringen Mitarbeiterfluktuation von 1,5% (Vorjahr: 1,3%) sowie in einer langen durchschnittlichen Betriebszugehörigkeit von 17,0 Jahren (Vorjahr: 16,9 Jahre) wider. Alle leitenden Mitarbeiter haben Verträge mit fixen und variablen Vergütungsbestandteilen. Die variablen Vergütungsbestandteile sind an die Erreichung des Konzern-Betriebsergebnisses sowie die Erreichung individuell vereinbarter Ziele gekoppelt.

Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

2.6 WashTec AG

Die WashTec AG mit Sitz in Augsburg ist die Konzernobergesellschaft der WashTec Gruppe und ist als solche für die strategische Unternehmensführung und Unternehmenssteuerung der nachgegliederten Tochterunternehmen zuständig. Da die Gesellschaft selbst nicht operativ tätig ist, resultiert ihre Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage ausschließlich aus der wirtschaftlichen Entwicklung der Tochtergesellschaften.

Der Geschäftsverlauf der WashTec AG entspricht im Wesentlichen dem der WashTec Gruppe, welcher in dem Kapitel »Geschäftsverlauf« ausführlich beschrieben ist.

2.6.1 Ertragslage

Gewinn-und-Verlust-Rechnung WashTec AG (verkürzt)

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in Mio. €, Rundungsdifferenzen möglich 2013 2012 Veränd. (absolut)
Umsatzerlöse 1,9 3,0 -1.1
Personalaufwand -1.5 -2,2 0,7
Sonstiger betrieblicher Aufwand -1,8 -2,4 0,6
Beteiligungsergebnis 10,7 6.4 4,3
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 9,3 4,9 4,4
Jahresüberschuss 9,0 4,9 4,1
Gewinnvortrag 8,8 4,1 4,7
Entnahme aus Bilanzgewinn -8,1 0,0 -8,1
Bilanzgewinn 9,7 8,8 0,9

Die Umsatzerlöse (nach HGB) der WashTec AG sanken um Mio.€ -1,1 auf Mio.€ 1,9 (Vorjahr: Mio.€ 3,0) und betreffen die Weiterbelastung von Aufwendungen für IT und Managementumlagen an ihre Tochtergesellschaften.

Der Personalaufwand (nach HGB) der WashTec AG von Mio. € 1,5 (Vorjahr: Mio.€ 2,2) resultiert im Wesentlichen aus der Vergütung (inkl. Abfindungszahlung) des Vorstands, die im Vergütungsbericht erläutert ist, sowie den Bereichen Investor Relations und Recht. Insgesamt sind bei der WashTec AG drei Personen beschäftigt.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (nach HGB) der WashTec AG sanken um Mio.€ 0,6 auf Mio.€ 1,8 (Vorjahr: Mio.€ 2,4).

Der Jahresüberschuss nach HGB der WashTec AG stieg von Mio. € 4,9 auf Mio. € 9,0.

Das Beteiligungsergebnis der WashTec AG nach HGB resultiert aus Erträgen aus Ergebnisabführungsverträgen i. H. v. Mio.€ 3,9 (Vorjahr: Mio.€ 2,5). Zudem fiel eine Ausschüttung der WashTec Holding GmbH i. H. v. Mio. € 6,7 (Vorjahr Mio. € 3,9) an, die phasengleich vereinnahmt worden ist.

2.6.2 Vermögens- und Finanzlage

Bilanz WashTec AG (verkürzt)

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ln Mio. €, Rundungsdifferenzen möglich 2013 2012 Veränd. (absolut)
Anlagevermögen 128,1 128,1 0,0
Forderungen, sonstige Vermögenswerte 14,3 13,7 0,6
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 0,0 0,0 0,0
Eigenkapital 140,4 139,6 0,8
Rückstellungen 1,1 0,7 0,4
Verbindlichkeiten 0,9 1,5 -0,6
Bilanzsumme 142,4 141,8 0,6

Das Anlagevermögen der WashTec AG nach HGB setzt sich im Wesentlichen aus Anteilen an verbundenen Unternehmen i.H.v. Mio. € 128,0 (Vorjahr: Mio. € 128,0) zusammen. Die Geschäftsleitung unterzieht die Anteile an verbundenen Unternehmen jährlich einem Werthaltigkeitstest. Ein Abwertungsbedarf ist hier derzeit ebenfalls nicht erkennbar.

Die Forderungen der WashTec AG nach HGB i. H.v. Mio. € 13,1 (Vorjahr: Mio.€ 13,5) resultieren im Wesentlichen aus dem allgemeinen Verrechnungsverkehr mit den verbundenen Unternehmen sowie aus den Ergebnisabführungsverträgen.

In der WashTec AG lag das Eigenkapital nach HGB bei Mio. € 140,4 (Vorjahr: Mio. € 139,6). Daraus ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 98,6% (Vorjahr: 98,4%).

Die Rückstellungen der WashTec AG nach HGB beliefen sich auf Mio. € 1,1 (Vorjahr: Mio. € 0,7) und wurden im Wesentlichen für Rechts- und Beratungskosten, Wirtschaftsprüfungskosten, die Vorstandsvergütung sowie die Aufsichtsratsvergütung gebildet.

2.6.3 Chancen- und Risikobericht

Die wesentlichen Chancen und Risiken der WashTec AG als Konzernobergesellschaft leiten sich von den Chancen und Risiken ihrer operativen Tochtergesellschaften ab. Die WashTec AG ist in das konzernweite Risikomanagementsystem eingebunden. Weitere Informationen finden sich im Chancen- und Risikobericht. In diesem erfolgt auch die nach § 289 Abs. 5 HGB erforderliche Beschreibung des internen Kontrollsystems.

2.6.4 Sonstiges

Die Grundzüge des Vergütungssystems für die Vorstände sowie die Mitglieder des Aufsichtsrats sind im Vergütungsbericht erläutert, der Teil des Lageberichts im Sinne von § 315 HGB ist.

Die Erklärung zur Unternehmensführung ist im Abschnitt »Compliance« wiedergegeben und auf der Internetseite www.washtec.de veröffentlicht.

2.6.5 Prognose

Die im Prognosebericht für die WashTec Gruppe beschriebenen Erwartungen wirken sich maßgeblich auch auf die Geschäftsentwicklung der WashTec AG als Konzernobergesellschaft aus.

3. Nachtragsbericht

Wichtige Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Nach dem Bilanzstichtag haben keine wesentlichen, die Lage des Konzerns und der WashTec AG beeinflussenden, Ereignisse stattgefunden.

4. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

4.1 Prognosebericht

Dieser Prognosebericht berücksichtigt relevante Fakten und Ereignisse, die zum Zeitpunkt der Aufstellung bekannt waren und die voraussichtliche Entwicklung und den voraussichtlichen Geschäftsverlauf der WashTec Gruppe beeinflussen können.

4.1.1 Geschäftspolitik und Strategie

WashTec hält auch für 2014 und die Folgejahre an seiner Geschäftspolitik und Strategie fest, die Markt- und Technologieführerschaft im Bereich Fahrzeugwäsche in Europa zu halten und außerhalb Europas auszubauen.

Initiativen über alle Bereiche mit Schwerpunkt auf Effizienz, Qualität und Innovationen sind das Fundament künftiger Profitabilität. Dazu kommen Wachstumsinitiativen insbesondere in den Fokusmärkten Nordamerika und Osteuropa sowie China.

Mit einer sehr soliden Bilanzstruktur und seiner globalen Aufstellung sieht sich WashTec gut positioniert, die Strategie erfolgreich umzusetzen.

4.1.2 Absatzmärkte und Produkte

WashTec generiert rund 80% seiner Umsätze in etablierten Märkten, insbesondere Europa.

Langfristig besteht das größte Potenzial für die WashTec Gruppe in Nordamerika und Asien, hier insbesondere in China. Dort ist mit einem weiteren Wachstum der Konjunktur und des Pro-Kopf-Einkommens zu rechnen. Die Zahl der Fahrzeuge, die in den vergangenen Jahren bereits sehr dynamisch gestiegen ist, wird entsprechend weiterzulegen. In diesem Zusammenhang wird erwartet, dass auch die Akzeptanz für die automatische Fahrzeugwäsche stark zunimmt. Daher plant WashTec den sukzessiven Ausbau der dortigen Aktivitäten, um auch in Süd- und Südostasien eine führende Marktposition einzunehmen und die dortigen großen Wachstumspotenziale realisieren zu können.

Das Produktprogramm von WashTec ist in mehr als 65 Ländern weltweit erfolgreich etabliert und umfasst auch zukünftig alle Arten von Fahrzeugwaschanlagen sowie dazugehörige Peripheriegeräte, Waschchemie und Wasserrückgewinnungssysteme. Daneben bietet WashTec einen umfassenden Service über die gesamte Lebensdauer der vertriebenen Produkte an. Hierzu zählen neben der Wartung der Anlagen auch Betreibermodelle sowie die Vermittlung von Finanzierungen für die Anlagen. Hauptumsatzträger sind die Portalwaschanlagen und der Service.

4.1.3 Konjunkturelle Rahmenbedingungen

Stabileres globales Wachstum für 2014 erwartet Die Experten des Internationalen Währungsfonds (IWF) gehen in ihrem jüngsten Ausblick vom Oktober 2013 von einem Wachstum der globalen Wirtschaft in 2014 von 3,6% aus. Trotz der weiterhin bestehenden Unsicherheiten über die Wirksamkeit der Maßnahmen zur Lösung der Staatsschuldenkrise diverser Euro-Länder sowie der Ungewissheiten rund um die Folgen des Haushaltsstreits der USA, erwarten die Experten nun eine leichte Dynamisierung der Entwicklung. Die Wirtschaft der Industriestaaten dürfte demnach um 2,0% wachsen, die der Eurozone um 1,0%, wobei von einem allmählichen Ende der Rezessionsphase Italiens und Spaniens ausgegangen wird. Für Deutschland wird ein Wachstum von 1,4% erwartet. Der US-Volkswirtschaft wird aufgrund der dort erwarteten zunehmenden Reindustrialisierung ein Wachstum von 2,6% zugetraut, für das Sozialprodukt von Japan wird ein Zuwachs von 1,2% erwartet. Die Prognosen für die Entwicklungs- und Schwellenländer sehen laut IWF eine gegenüber 2013 wieder leicht beschleunigte Expansion von 5,1 % vor, wobei China erneut die größten Zuwächse verbuchen dürfte (+7,3 %).

IWF-Wachstumsprognosen für 2014 in %

4.1.4 WashTec Unternehmensentwicklung

Eine Prognose für 2014 ist mit Unsicherheiten versehen, die einen erheblichen Einfluss auf die prognostizierte Umsatz- und Ergebnisentwicklung haben können. Entscheidend wird Insbesondere sein, wie sich das Geschäft In Kerneuropa entwickelt und In welchem Umfang es gelingt, die Wachstumspotenziale In den übrigen Märkten zu nutzen. Der Vorstand verfolgt deshalb kontinuierlich die aktuellen Entwicklungen Insbesondere Im Euroraum, um bei Anzeichen für eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage schnell und konsequent-gegebenenfalls mit weiteren Kostensenkungsmaßnahmen - reagieren zu können. Darüber hinaus Ist es das Ziel des Vorstands, die eingeleitete strategische Neuausrichtung des Unternehmens fortzuführen und die operative Profitabilität weiter zu verbessern.

WashTec prüft auch 2014 alle Tätigkeiten und Aktivitäten der Gruppe Im Hinblick auf Ergebnisbeltrag und Optimierungspotenzial. WashTec wird eine zurückhaltende Ausgabenpolitik verfolgen und In Sachen Investitionen die Schwerpunkte auf Projekte, Bereiche und Regionen setzen, die mittelfristig die besten Wachstumsaussichten versprechen. In diesem Rahmen wird In Kerneuropa der Fokus auf Ersatzinvestitionen liegen, während in Osteuropa und Asien/Pazifik (hier insbesondere in China) ein steigendes Investitionsvolumen erwartet wird. Hier sollen zum Beispiel durch den sukzessiven Ausbau der Vertriebsstrukturen und die weitere Stärkung der lokalen Organisationen Marktchancen erschlossen werden. Insgesamt wird für 2014 ein gegenüber 2013 erhöhtes Investitionsvolumen erwartet. Im kommenden Jahr wird darüber hinaus eine stabile bis leicht rückläufige Mitarbeiterentwicklung erwartet.

Den folgenden Prognosen liegt das aus der Tabelle ersichtliche Begriffsverständnis zugrunde:

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Begriff Positive/negative Abweichung (in %)
Stabil ±1
Leicht 1≤3
Deutlich >3

Für die WashTec AG werden für das Jahr 2014 aufgrund der Kostenweiterbelastungen eine stabile Umsatzentwicklung und damit auch stabile operative Ergebnisse erwartet. Das Ergebnis hängt auch zukünftig vom Ausschüttungspotenzial der Tochtergesellschaften ab.

Durch die langfristige Finanzierung des Unternehmens und die soliden Bilanzstrukturen sieht sich WashTec für die zukünftigen Herausforderungen gut gerüstet und wird gestärkt aus einer schwierigen Marktsituation hervorgehen.

Für 2014 geht die Gesellschaft insgesamt von folgenden regionalen Entwicklungen aus:

Kerneuropa: Der Markt in Kerneuropa wird sich nach Einschätzung der Gesellschaft 2014 nicht wesentlich verändern. Das Investitionsverhalten in Teilregionen ist verhalten, der Wettbewerb um Stückzahlen nimmt zu. Die Gesellschaft geht vor diesem Hintergrund davon aus, dass sich der Umsatz stabil und das Ergebnis leicht positiv gegenüber 2013 entwickeln werden. Entsprechend wird von einer leicht zunehmenden EBIT-Rendite ausgegangen. Der Fokus wird in Kerneuropa auf der Steigerung der Effizienz liegen. Eventuelle Rückgänge im Maschinenabsatz sollen über eine Stärkung des Chemie- und Dienstleistungsgeschäfts ausgeglichen werden.

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Kerneuropa Ziele 2014
Umsatz (währungsbereinigt) stabil
EBIT leicht steigend
EBIT-Rendite leicht steigend
Osteuropa: Die Gesellschaft geht davon aus, dass der Markt in Osteuropa Insgesamt auch 2014 weiter wachsen wird. Verbunden mit dem weiteren Ausbau der Vertriebsstrukturen wird daher In diesem Segment 2014 ein leicht steigendes Umsatzwachstum bei einer stabilen Ergebnisentwicklung erwartet.

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Osteuropa Ziele 2014
Umsatz (währungsbereinigt) leicht steigend
EBIT stabil
EBIT-Rendite stabil
Nordamerika: Nach einem erfolgreichen Turnaround strebt WashTec In Nordamerika moderates Umsatzwachstum bei einem stabilen Ergebnis an. Ein Fokus der Aktivitäten liegt Im Jahr 2014 auf Investitionen In Systeme und Prozesse, um damit die Basis für weiteres rentables Wachstum zu schaffen.

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Nordamerika Ziele 2014
Umsatz (währungsbereinigt) leicht steigend
EBIT stabil
EBIT-Rendite stabil
Asien/Pazifik: Der weitere Ausbau der Vertriebsstrukturen wird 2014 voraussichtlich zu einem deutlichen Umsatzwachstum bei einer unterproportionalen Ergebnisentwicklung führen, wobei der größte Anteil am Umsatzwachstum aus dem chinesischen Markt erwartet wird. Der Fokus liegt auf dem Ausbau des Geschäfts mit Autohändlern und Serviceprovidern im Bereich der professionellen Handwäsche. Mit Pilotanlagen soll die Rentabilität der automatischen Fahrzeugwäsche belegt werden.

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Asien/Pazifik Ziele 2014
Umsatz (währungsbereinigt) deutliches Wachstum
EBIT stabil
EBIT-Rendite stabil
Gruppe: WashTec strebt für die Gesamtgruppe im Geschäftsjahr 2014 ein leichtes Umsatzwachstum bei einem leichten Anstieg des EBIT und der EBIT-Rendite an. Hierbei sind das zunehmend volatile Marktumfeld und die dementsprechende Geschäftsentwicklung in Kerneuropa zu berücksichtigen.

Zusammenfassend geht der Vorstand im Rahmen seiner Prognose davon aus, dass sich die Kennzahlen wie folgt entwickeln:

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erreicht 2013 Ziele 2014
Umsatz (währungsbereinigt) 299,7 leicht ansteigend
EBIT 17,1 leicht ansteigend
EBIT-Rendite in % 5,7 leicht ansteigend
Eigenkapitalquote 50,4 leicht ansteigend
Verschuldungsgrad 0,1 stabil
Free Cashflow 15,7 stabil
HSE (Arbeitsunfälle/Mio. Arbeitsstunden) 1,3 0-2

4.2. Chancen- und Risikobericht

Risiken sind mögliche künftige Entwicklungen oder Ereignisse, die zu einer für das Unternehmen negativen Prognose- bzw. Zielabweichung führen können. Ursächlich ist das Risiko mit einem Wagnis verbunden.

Chancen sind mögliche künftige Entwicklungen oder Ereignisse, die zu einer für das Unternehmen positiven Prognose- bzw. Zielabweichung führen können. Auch eine mögliche positive Auswirkung eines Risikos wird als Chance bezeichnet. Laufende Kostenoptimierung und der erfolgreiche Anlauf neuer Vertriebs- und Serviceaktivitäten gewinnen für den auch in Zukunft erfolgreichen Geschäftsverlauf zunehmend an Bedeutung.

4.2.1 Chancen- und Risikomanagement

Die internationale Geschäftstätigkeit der WashTec Gruppe bringt Chancen und Risiken mit sich, die untrennbar mit ihrem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Um diesen Chancen und Risiken kontrolliert begegnen zu können, unterliegen wesentliche Geschäftsprozesse einem internen Überwachungs- und Steuerungssystem, um Chancen und Risiken frühzeitig erkennen und erforderliche Maßnahmen rechtzeitig einleiten zu können.

Risikomanagement

Zur Identifizierung, Überwachung und Steuerung sämtlicher bestandsgefährdender Risiken dient ein mehrstufiges und gruppenweit einheitliches Risikomanagementsystem. Dessen Aufgabe ist es, auf Basis einer kurz- und mittelfristigen Prognose (Betrachtungszeitraum: 24 Monate) die Gefährdung durch zukünftige Ereignisse zu erkennen und notwendige Schritte zu einer angemessenen Bewältigung in einem geordneten Verfahren einzuleiten. Nach Ansicht des Vorstands können mit diesem Risikofrüherkennungssystem sämtliche wesentlichen und bestandsgefährdenden Risiken angemessen identifiziert werden. Veränderungen gegenüber dem Vorjahr gab es nicht.

Hierbei werden sämtliche geschäftlichen Risiken den Unternehmensabläufen gegenübergestellt, analysiert und quantifiziert. Die Risikosteuerung erfolgt über die Definition und Einleitung geeigneter Gegenmaßnahmen. Die Bewertung eines Risikos erfolgt nach einheitlichen Maßstäben. Datenbankgestützt werden sämtliche identifizierten Risiken regelmäßig von den Bereichsverantwortlichen gemeldet und abgefragt. Beurteilt werden die maximale Schadenshöhe, die Eintrittswahrscheinlichkeit und die Effektivität möglicher Gegenmaßnahmen.

Am Ende dieser Prüfung steht das sogenannte Nettorisiko oder tatsächliche Risikopotenzial. Dieses wiederum lässt sich segmentieren nach spezifischen Risiken in den einzelnen Geschäftsbereichen sowie nach übergreifenden Risiken auf Konzernebene. Der Stand der Umsetzung wird in regelmäßigen Abständen über das Risikomanagementsystem kontrolliert.

Das Risikomanagementsystem wird zweimal im Jahr auf seine Durchgängigkeit und Effizienz geprüft und bei Bedarf an geänderte Anforderungen angepasst.

Im Rahmen der Risikoüberwachung wurden keine bestandsgefährdenden Risiken festgestellt. Veränderungen zwischen dem Bilanzstichtag und dem Tag der Erstellung des Lageberichts ergaben sich nicht.

Gemäß § 317 Abs. 4 HGB erfolgt im Rahmen der Jahresabschlussprüfung eine Prüfung des nach § 91 Abs. 2 AktG einzurichtenden Risikofrüherkennungssystems durch den Abschlussprüfer. Zusätzlich erfolgt eine Risikoberichterstattung an den Aufsichtsrat.

Chancenmanagement

Ziel des Chancenmanagements ist das frühzeitige Erkennen, Beurteilen und Managen zukünftiger Erfolgspotenziale sowie die Ergreifung passender Maßnahmen zur Umsetzung neuer Strategien und Innovationen. Die Identifikation und Nutzung von Chancen (Chancenmanagement) ist eine fortwährende Aufgabe unternehmerischer Tätigkeit, um den langfristigen Erfolg des Unternehmens zu sichern.

Dies gilt sowohl operativ als auch strategisch für die Identifikation von Wachstums- oder Effizienzpotenzialen. Sie werden im Rahmen der regelmäßig stattfindenden Managementmeetings erhoben und beurteilt.

Die Prozesse hierfür werden ebenso kontinuierlich weiterentwickelt und den sich verändernden Rahmenbedingungen angepasst.

Weiterhin dienen folgende Instrumentarien dem Überwachungs- und Steuerungssystem:

Executive Committee Meetings
Strategie- und Jahresplanung
Laufende Prognoserechnungen
Monats- und Quartalsreporting
Ideen-Management-Plattform
Qualitäts-Meeting
Investitionsplanung
Produktions- und Kapazitätsplanung
Corporate Audit
Debitorenmanagement
Versicherungen
Risikobeauftragter
Compliance Officer
Einkaufs- und Lieferantenmanagement
Personalplanung und -entwicklung
Freigaberegelungen
Strategiemeetings

Darstellung der Einzelrisiken

Die Bewertung der Einzelrisiken erfolgt gruppenweit nach einheitlich vorgegebenen Kriterien. Sie resultieren aus den Einschätzungen zum möglichen Schadenausmaß und der möglichen Eintrittswahrscheinlichkeit.

Die Auswirkungen auf das Konzernergebnis beziehen sich dabei auf einen Bewertungszeitraum von 12 Monaten und werden in einer Brutto-Netto-Rechnung dargestellt. Der Brutto-Betrag stellt den Wert vor Maßnahmen dar. Der Maßnahmenwert setzt sich aus den bisher eingeleiteten Maßnahmen, wie z. B. das Bilden einer Rückstellung oder das Abschließen einer Versicherung zusammen. Der daraus resultierende Nettowert des Risikos wird entsprechend der finanziellen Auswirkung und der Eintrittswahrscheinlichkeit wie folgt klassifiziert:

Finanzielle Auswirkungen auf das Konzernergebnis

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1 unbedeutend
2 nicht bedeutend, aber nicht vernachlässigbar
3 wesentlich/bedeutend
4 gravierend, aber den Fortbestand der Gruppe nicht gefährdend
5 Existenz bedrohend
Die Eintrittswahrscheinlichkeiten sind wie folgt vorgegeben:

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1 sehr unwahrscheinlich 1-15%
2 unwahrscheinlich 15-40%
3 eventuell 40-60%
4 wahrscheinlich 60-85%
5 sehr wahrscheinlich 85-99%

Dabei fließen verschiedene Aspekte, wie z. B. die zeitliche Komponente in die Bewertung ein.

Aus der Kombination dieser beiden Faktoren erfolgt eine Klassifizierung der Risiken nach deren Gefährdungspotenzial für das Unternehmen In die Kategorien Vernachlässigbar (V), Relevant (R) Wesentlich (W) und Bestandsgefährdend (B). Darauf basierend leitet sich die weitere Steuerung der Risiken ab.

Risikomatrix

4.2.2 Chancen und Risiken

Im Vergleich zum Vorjahr kam es zu keinen wesentlichen Änderungen In der Chancen- und Risikostruktur. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2013 bestehen die Im Folgenden beschriebenen Chancen und Risiken, die einen erheblichen Einfluss auf die weitere Entwicklung der WashTec Gruppe haben könnten. Auf die als »Vernachlässigbar« eingestuften Risiken wird nicht näher eingegangen.

4.2.2.1 Finanz- und Konjunkturkrise

Risiken

Die Finanz- und Konjunkturkrise wirkt sich negativ auf das Investitionsverhalten von einzelnen Kundengruppen aus, deren Finanzierungsmöglichkeiten begrenzt sind. Davon betroffen sind insbesondere Einzelkunden wie z. B. unabhängige Betreiber oder Autohäuser oder auch einzelne Teilmärkte wie Südeuropa oder Großbritannien, die besonders schwer von der Krise betroffen sind. Ein weiteres Andauern oder eine Verschärfung der Krise und der daraus resultierenden Verunsicherungen und erschwerten Finanzierungsmöglichkeiten bei den Kunden können zu einem erhöhten Wettbewerbs- und Preisdruck unter den Anlagenanbietern führen. Infolgedessen kann die Einhaltung von bestimmten Finanzkennzahlen erschwert werden.

Chancen

Die Finanz- und Konjunkturkrise sowie die Euro-Krise können dazu führen, dass WashTec seine Innovations- und Marktführerschaft Infolge eines erhöhten Konsolidierungsdrucks weiter ausbauen kann. So Ist bereits zu beobachten, dass In Regionen und Märkten, die von der Krise besonders stark betroffen sind, einzelne Wettbewerber in finanzielle Schwierigkeiten geraten und sich aufgrund der Situation aus einzelnen Märkten zurückziehen.

Weiterhin steigen die Pkw-Verkaufszahlen In vielen Regionen mittlerweile wieder an und zeigen auch ein Wachstumspotenzial bei den Fahrzeugbeständen. Diese Faktoren können neue Impulse für das Fahrzeugwaschgeschäft geben und die Nachfrage nach Fahrzeugwaschanlagen steigern.

4.2.2.2 Klima- und Umwelteinflüsse

Risiken

Klimaveränderungen, eine zunehmende Überlastung der Verkehrswege, hohe Kosten für Treibstoffe und das Verbot von Fahrten In Innenstädten sowie Mautgebühren und ein gestiegenes Umweltbewusstsein können insbesondere Innerhalb von Europa dazu führen, dass Pkws weniger bewegt werden, um die Umwelt zu schonen. Dies kann zu weniger Wäschen und somit zu geringeren Investitionen In Fahrzeugwaschanlagen führen. Ebenso können gesetzliche Vorgaben, wie z. B. das Verbot des Betreibens von Fahrzeugwaschanlagen an Sonn- und Feiertagen, negative Auswirkungen auf das Waschverhalten haben. Inwiefern sich diese Faktoren auf den osteuropäischen Markt oder andere Regionen auswirken, wird laufend beobachtet.

Chancen

Die Verknappung und zunehmende Kosten der Ressource Frischwasser können zu einer Zunahme der maschinellen Wäschen führen, bei denen in Verbindung mit einer Wasserrückgewinnungsanlage eine Reduzierung des Frischwasserverbrauchs von rund 150 Litern/Wäsche oder 90% Im Vergleich zur Handwäsche bzw. Anlagen ohne Rückgewinnung möglich ist. Wenn die strengen gesetzlichen Vorschriften einiger Länder sich weiterverbreiten, kann dies zu einer zunehmenden Nachfrage nach Fahrzeugwaschanlagen mit Wasserrückgewinnung führen. Ebenso können gesetzliche Vorgaben, wie z. B. das Verbot der manuellen Fahrzeugwäsche, positive Auswirkungen auf die Nachfrage nach Fahrzeugwaschanlagen haben.

4.2.2.3 Aufbau neuer Vertriebs- und Serviceorganisationen

Risiken

Mit dem Aufbau von neuen Vertriebs- und Servicegesellschaften -wie beispielsweise In Osteuropa -, der zunehmenden horizontalen Diversifikation und der Entwicklung neuer Produkte, können spezielle Risiken für WashTec verbunden sein. Sämtliche Investitionen basieren auf der Analyse von Markterfordernissen und einer entsprechenden Investitionsrechnung. Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass diese Analysen bzw. Investitionsrechnungen der Gesellschaft im Nachhinein nicht wie geplant eintreffen oder umgesetzt werden können. Eine Erweiterung der Organisation durch die Akquisition von Unternehmen bzw. Unternehmensteilen erfordert Im Regelfall die Aufnahme zusätzlichen Fremdkapitals. Eine Fehleinschätzung bzw. Fehlbewertung von Zielunternehmen könnte die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gruppe belasten. Ferner könnte WashTec Risiken Im Zusammenhang mit Anlaufverlusten bei der Gründung neuer Vertriebs- und Serviceorganisationen oder Im Rahmen der Übernahme von Vertriebspartnern (z.B. Im Zusammenhang mit Personalkosten und sonstigen betrieblichen Aufwendungen für die neue Infrastruktur) ausgesetzt sein. Darüber hinaus kann die Integration neuer Gesellschaften in den Konzern zeit- und kostenintensiver ausfallen als geplant und personelle Ressourcen binden.

Chancen

Ein positiver Anlauf und die erfolgreiche Integration erworbener Vertriebs- und Serviceorganisationen können zu einer Verbesserung der Marktstellung und Ergebnisse der WashTec Gruppe führen. Die erfolgreiche Erweiterung der Produktpalette, verbunden mit der Einführung neuer Produkte, und eine Intensivierte Marktausschöpfung können zu einem Ausbau der Marktanteile und erhöhten Gewinnen führen.

Der Insbesondere In den Emerging Markets schneller ansteigende Fahrzeugbestand sowie der daraus folgende Übergang von der Handwäsche zur automatisierten Wäsche eröffnen nachhaltige Marktpotenziale In diesen Regionen.

4.2.2.4 Kunden, Wettbewerb und Markt

Risiken

Ein Investitionsstopp einzelner Mineralölgesellschaften oder die Listung anderer Lieferanten Infolge einer Neuausschreibung von Rahmenlieferabkommen mit Mineralölgesellschaften können In nahezu allen Regionen zu Umsatzrückgängen bzw. zu Marktanteils-Verlusten führen.

Im Zusammenhang mit einer rückläufigen Nachfrage können sich Risiken aus einem preisaggressiven Wettbewerb ergeben, der zu einem steigenden Preis- und Margendruck In einzelnen Märkten oder Marktsegmenten führen kann.

WashTec hat eine systematische und Intensive Marktbeobachtung Installiert. Ertragsrisiken aus rückläufiger Nachfrage oder Risiken aus Preisverfall können durch Maßnahmen hinsichtlich der kontinuierlichen Verbesserung der Produkte, Optimierung des Angebotsprogramms und Anpassung der Einkaufskonditionen sowie Kapazitätsanpassungen teilweise ausgeglichen werden.

In Folge der Verknappung und Verteuerung fossiler Brennstoffe sowie der technischen Weiterentwicklung und zunehmenden Verbreitung von Elektrofahrzeugen könnte die Nutzung der Tankstelle In Ihrer heutigen Form abnehmen. Allerdings Ist derzeit noch unklar, welches Versorgungskonzept sich für Elektrofahrzeuge durchsetzen würde (z. B. Aufladung/Batteriewechsel an der Tankstelle; Aufladung zu Hause). Nach Auffassung unserer Großkunden wird diese Entwicklung jedoch in den nächsten 5 bis 10 Jahren keinen wesentlichen Einfluss auf die Anzahl und Nutzung der Tankstellen haben. Nach Einschätzung von WashTec würde eine veränderte Nutzung der Tankstellen zudem keinen Einfluss auf die Waschzahlen, sondern lediglich auf den Ort der Wäsche haben. Die Gesellschaft verfolgt diese Entwicklung aufmerksam und wird bei Bedarf rechtzeitig auf Veränderungen reagieren.

Chancen

Die derzeitige wirtschaftliche Lage bietet die Chance, dass WashTec seine führende Marktstellung weiter ausbauen kann. Die solide Struktur des Unternehmens ermöglicht es, In Produkte und Märkte zu Investieren und die geschwächte Situation eines oder mehrerer Wettbewerber auszunutzen. Die Erhöhung der eigenen Marktanteile am Waschanlagenbestand kann zu positiven Sondereffekten führen. Mittels der zunehmend globalen Einkaufsaktivitäten können auch zukünftig weitere Effizienz potenziale bei der Beschaffung und Produktion einzelner Komponenten realisiert werden.

WashTec Ist weltweit mit selbstständigen Vertriebspartnern In rund 60 Ländern präsent. Sollte sich das Geschäft unserer Partner besser als derzeit erwartet entwickeln, könnte unser Indirekter Vertrieb stärker wachsen als In unserem Ausblick und den mittelfristigen Perspektiven dargestellt. Dies könnte sich positiv auf unsere Ertragslage und Cashflow auswirken.

4.2.2.5 Investitionen

Entscheidungen für Investitionen beinhalten unter anderem Annahmen und Einschätzungen über zukünftige Entwicklungen. Die Bewertung von Risiken und Chancen spielt bereits bei der Prüfung potenzieller Investitionen eine wesentliche Rolle.

Risiken

Es besteht das Risiko, dass die getroffenen Annahmen oder Einschätzungen nicht in dem Maße eintreten wie geplant und es zu Fehlinvestitionen kommt. Fehlinvestitionen belasten die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der WashTec Gruppe durch Zinsen für gebundenes Kapital, außerordentliche Abschreibungen usw. Um diesen Risiken angemessen zu begegnen, besteht Im Unternehmen eine ausführliche Richtlinie für das Genehmigen von Investitionen und sonstigen Ausgaben, in der Richtlinie werden Obergrenzen und Personenkreise für Ausgaben definiert. Größere Investitionen werden In einem Jahresinvestitionsplan zusammengefasst, dem Vorstand vorgelegt und vom Aufsichtsrat genehmigt. Erst nach eingehender Diskussion Im Vorstand, dem erweiterten Führungskreis und In den Gesprächen mit dem Aufsichtsrat werden strategische Investitionen beschlossen.

Chancen

Investitionen bieten zahlreiche Chancen. Hierzu gehört, abhängig von der Art der Investition, die Chance, die Markt- und Wettbewerbsposition von WashTec zu stärken und/oder die Ertragslage oder die Kostensituation zu verbessern.

4.2.2.6 Innovationen und Patente

Risiken

WashTec verfügt über eine große Anzahl von Patenten und über verschiedene Lizenzen, die für das Geschäft der Gruppe von erheblicher Bedeutung sind.

Auch wenn Patente kraft Gesetzes eine Vermutung für Ihre Wirksamkeit entfalten, bedeutet die Erteilung eines Patents nicht zwangsläufig, dass das Patent wirksam Ist oder etwaige Patentansprüche durchsetzbar sind. Dies gilt Insbesondere für die asiatischen Märkte. Ein unzureichender Schutz oder die tatsächliche Verletzung des geistigen Eigentums kann die Fähigkeit der WashTec Gruppe einschränken, die erzielten Technologievorsprünge gewinnbringend zu nutzen oder zu einer Minderung zukünftiger Erträge führen. Ferner kann nicht ausgeschlossen werden, dass WashTec Patente Dritter verletzt, da Wettbewerber, ebenso wie WashTec, zahlreiche Erfindungen als Patent anmelden und Patentschutz erhalten. Innovationen der Wettbewerber sowie die Entwicklung neuer substituierender Innovationen von Branchen außerhalb des Fahrzeugwaschgeschäfts können die Nachfrage nach WashTec Produkten nachhaltig beeinflussen. Die Entwicklungsabteilung von WashTec beobachtet die Weiterentwicklung der Fahrzeuglacke kontinuierlich. Aus heutiger Sicht Ist kurz- und mittelfristig kein nachhaltiger Einfluss auf das Fahrzeugwaschgeschäft zu erwarten.

Chancen

Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der WashTec Gruppe sind darauf ausgerichtet, das bestehende Produktangebot fortzuentwickeln, neue Waschsysteme zu entwickeln und die Individuellen Anforderungen der Kunden an Design und Programmabläufe Ihrer Anlagen zeitnah und effizient umzusetzen. Durch WashTec entwickelte Innovationen wurden mehrfach auf Fachmessen ausgezeichnet und konnten anschließend erfolgreich auf dem Markt platziert werden. Mit den durch die permanenten Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten entwickelten neuen Waschsystemen können nicht nur die Anforderungen der Bestandskunden erfüllt, sondern auch Neukunden gewonnen und die Marktposition deutlich ausgebaut werden.

4.2.2.7 Qualitäts- und Prozessrisiken

Risiken

Im Zusammenhang mit der Einführung neuer Produkte Im Markt sowie der Umstellung Interner Prozesse und Einführung neuer EDP-Systeme können Qualitäts- und Prozessrisiken auftreten. Dies betrifft insbesondere die Produktionsstandorte in Deutschland und den USA sowie In geringeren Umfang Tschechien und China. Darüber hinaus Ist WashTec sehr hohen Anforderungen an HSE (Health, Safety, Environment) ausgesetzt. Grobe Verstöße einzelner Mitarbeiter könnten zum Verlust von Großaufträgen führen und damit die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens nachhaltig verschlechtern. Mit der Zertifizierung und der laufenden Qualitätskontrolle wird sichergestellt, dass alle Prozesse Im Unternehmen laufend überprüft und dokumentiert werden.

Chancen

Durch die laufende Organisation und Gestaltung der operativen Geschäfte, Insbesondere der Produktionsabläufe, um sowohl Fehlerquoten als auch Produktionszyklen weiter zu verringern sowie betriebliche Effizienzen zu verbessern und Ressourcen einzusparen, können sich positive Effekte ergeben.

4.2.2.8 Lieferantenrisiken

Für das Zuliefermaterial existieren Lieferanten-Terminrisiken, Produkt-Verfügbarkeitsrisiken, Qualitätsrisiken und Einkaufspreisrisiken. Die Abhängigkeit von Lieferanten macht es notwendig, ein konsequentes Lieferanten- und Einkaufsmanagement einzusetzen. Hierfür existiert ein klares System zur Lieferanteneinschätzung, das nur zuverlässige Zulieferer mit entsprechender Qualität zulässt.

4.2.2.9 Kapazitätsrisiken

Ein Nachfragerückgang führt In der Regel zu Kapazitätsanpassungen Im Prozessablauf. Mithilfe von Internen Marktbeobachtungen und einer laufenden Produktions- und Kapazitätsplanung versucht WashTec, Kapazitätsrisiken an den genannten Produktionsstandorten so weit wie möglich Im Voraus zu erkennen. Kurzfristige Kapazitätsanpassungen können zum Teil durch den Einsatz von Leiharbeitern und flexible Jahresarbeitszeitsysteme bzw. Kurzarbeit ausgeglichen werden.

4.2.2.10 Übernahmerisiken

Risiken

Spiegelt die Bewertung des Unternehmens an der Börse über einen längeren Zeitraum den Wert des Unternehmens gemäß Discounted Cashflow-Berechnungen oder EBITDA-Verschuldungsgrads unabhängiger Research-Analysten nicht angemessen wider, besteht das Risiko einer Übernahme.

In diesem Fall kann die bestehende Strategie der WashTec Gruppe geändert werden und Verlustvorträge können unter bestimmten Voraussetzungen verloren gehen. Einzelne Verträge der WashTec Gruppe, wie z. B. Kreditverträge, sehen zudem außerordentliche Kündigungsmöglichkeiten Im Fall eines Change of Control vor. Im Falle einer Übernahme kann es außerdem zu einem Wechsel Im Management kommen.

4.2.2.11 Finanzrisiken

Risiken

Es bestehen Darlehen und andere lokale Kreditlinien bis zu Mio. € 51,3 die In wesentlichen Teilen von einem Bankenkonsortium bis Dezember 2018 zur Verfügung gestellt werden. Die Bedingungen der Konsortialdarlehen beschränken den finanziellen und operativen Spielraum der WashTec Gruppe. So Ist die WashTec Gruppe verpflichtet, während der Laufzeit der Konsortialdarlehen bestimmte Finanzkennzahlen einzuhalten. Beim Eintritt bestimmter, Im Kreditvertrag aufgeführter Ereignisse (wie z.B. einem Change of Control oder dem Abgang einer wesentlichen Tochtergesellschaft) oder einer Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (wie z. B. einem Bruch der sog. »Financial Covenants«) sind außerordentliche Kündigungsmöglichkelten vorgesehen.

Der Basiszinssatz der Darlehen Ist variabel und orientiert sich am EURIBOR sowie dem aktuellen Verschuldungsgrad der Gesellschaft. Finanz- und Konjunkturkrisen können die Einhaltung von bestimmten Finanzkennzahlen erschweren, was zu unmittelbar negativen Auswirkungen auf die Finanzierung des Konzerns führen kann.

Chancen

Günstige Zinsentwicklungen an den Internationalen Geld- und Kapitalmärkten können sich potenziell positiv auf das Finanzergebnis und damit auf die Ertragslage der WashTec Gruppe auswirken. Die Entwicklungen auf den Finanzmärkten werden laufend beobachtet, um mögliche Chancen zu erkennen und zu nutzen. Aufgrund der sehr soliden Bilanzstruktur kann die WashTec Gruppe laufend In die operative und strategische Weiterentwicklung Investieren. Investitionen In Sachanlagen und Immaterielle Vermögenswerte sichern die zukünftige Weiterentwicklung der Gruppe und können zu einem wesentlichen Wettbewerbsvorteil führen.

4.2.2.12 Währungsrisiken

Risiken

Durch USD-Transaktionen bedingt durch die Tochtergesellschaft In den USA können sich Änderungen des USD/EUR-Wechselkurses auf den Abschluss auswirken. Zur Vermeidung von hohen Risiken bedient sich WashTec entsprechender Derivate, die Im Juni 2011 abgeschlossen worden sind. Operative Risiken, die sich aus weiteren einzelnen Transaktionen in Fremdwährung ergeben, sind aufgrund Ihres geringen Umfangs für den Konzern unwesentlich.

Chancen

Aus den Umsätzen In den Regionen Nordamerika oder Asien/Pazifik könnten sich durch die Entwicklung des Dollar gegenüber dem Euro positive Währungseffekte ergeben.

4.2.2.13 Liquiditätsrisiken

Die jederzeitige Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit der WashTec Gesellschaften Ist ein wichtiges Untemehmensziel. Mittels der Implementierten Cash-Managementsysteme, wie beispielsweise einer monatlich durchgeführten Konzernliquidltätsplanung auf Jahresbasis, werden mögliche Engpässe rechtzeitig transparent gemacht und angemessene Schritte ausgelöst. Nicht ausgenutzte Kreditlinien stellen die Liquditätsversorgung sicher.

Ein mögliches Liquiditätsrisiko liegt darin, dass die flüssigen Mittel möglicherweise nicht ausreichen, um die finanziellen Verpflichtungen fristgerecht zu erfüllen. Aufgrund der niedrigen Verschuldung und des erfolgreichen Cash-Managements wird das Liquiditätsrisiko als gering eingeschätzt.

4.2.2.14 Kredit- und Ausfallrisiken

Der Konzern schließt Geschäfte ausschließlich mit kreditwürdigen Dritten ab. Um das Delkredere-Risiko möglichst gering zu halten, wird, sofern die Bonität der Kunden nicht erstklassig Ist, mit Beschränkungen des Bestellrahmens gearbeitet. Bel regionalen Neukunden fordert die Gesellschaft einen Bonitäts- oder Finanzierungsnachweis. Es wird davon ausgegangen, dass durch Wertberichtigungen für Forderungsausfälle das tatsächliche Risiko abgedeckt Ist. Im Konzern besteht keine wesentliche Konzentration von Kreditrisiken.

4.2.2.15 Steuerrisiken

Die WashTec Gruppe hat Verlustvorträge in den deutschen und Internationalen Gesellschaften bilanziert. Änderungen der Steuergesetze hinsichtlich der Höhe der Steuersätze oder der Nutzbarkeit der Verlustvorträge können zu Aufwendungen aus der Bewertung der aktivierten latenten Steuerforderungen und damit zu negativen Auswirkungen auf das Konzern-Eigenkapital bzw. das Ergebnis je Aktie führen. Die Verlustvorträge in Deutschland werden voraussichtlich in weniger als zwei Jahren aufgebraucht.

4.2.2.16 Mitarbeiterrisiken

WashTec Ist In hohem Maße von qualifizierten Mitarbeitern insbesondere In den Bereichen Entwicklung, Kundenbetreuung sowie Programmierung und Steuerung der Waschanlagen abhängig. Der Erfolg von WashTec wird auch In Zukunft zum Teil davon abhängen, qualifizierte Mitarbeiter für diese Bereiche mit branchen-spezifischem Know-how zu finden und zu binden. Der Verlust dieser Mitarbeiter oder Schwierigkeiten bei der Suche nach geeigneten Mitarbeitern könnte sich nachteilig auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von WashTec auswirken.

In Ländern, in denen WashTec mit eigenen Tochtergesellschaften aktiv Ist, existieren unterschiedliche Tarifmodelle. Vereinbarungen von Arbeitgebern und Arbeitnehmervertretern wie zum Beispiel Tariferhöhungen, die über den Erwartungen der Gruppe liegen bzw. allgemein zu hohe Tarifabschlüsse, könnten die Wettbewerbssituation der WashTec Gruppe Im Internationalen Vergleich verschlechtern. Darüber hinaus können Arbeitsstreiks bis zum Produktions-Stillstand führen. WashTec versucht durch rege Kommunikation mit den Arbeitnehmervertretern dieses Risiko zu minimieren bzw. betriebliche Einzelvereinbarungen mit der Gewerkschaft zu treffen. Die Europäische Union will die Bedingungen für Zeitarbeiter verbessern. Mitarbeiter auf Zelt sollen Festangestellten bei Lohn- und Sozialleistungen gleichgestellt werden. Dieses Thema Ist und bleibt weiterhin aktuell. Da WashTec regelmäßig Leiharbeiter beschäftigt, um Kapazitätsschwankungen auszugleichen, würde sich dies negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken. Um dem entgegen zu wirken, würde WashTec auf Dienstleister aus-weichen.

4.2.3 Übersicht Unternehmensrisiken

In der nachfolgenden Tabelle werden die zuvor genannten Risiken hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit, ihrer möglichen finanziellen Auswirkung und der daraus abgeleiteten Gesamtbeurteilung in einem Top-Down-Ansatz dargestellt.

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Eintritts- wahrscheinlichkeit Mögliche finanzielle Auswirkung Gesamtbeurteilung
Finanz- und Konjunkturkrise, Euro-Krise eventuell wesentlich/ bedeutend wesentlich
Aufbau neuer Vertriebs- und Serviceorganisationen eventuell wesentlich/ bedeutend wesentlich
Kunden, Wettbewerb und Markt eventuell wesentlich/ bedeutend wesentlich
Qualitäts- und Prozessrisiken eventuell wesentlich/ bedeutend wesentlich
Kapazitätsrisiken eventuell wesentlich/ bedeutend wesentlich
Übernahmerisiken eventuell wesentlich/ bedeutend wesentlich
Innovationen unwahrscheinlich wesentlich/ bedeutend relevant
Finanzrisiken unwahrscheinlich wesentlich/ bedeutend relevant
Kreditrisiken unwahrscheinlich wesentlich/ bedeutend relevant
Klima- und Umwelteinflüsse unwahrscheinlich n. bedeutend aber nicht vernachlässigbar relevant
Steuerrisiken unwahrscheinlich n. bedeutend aber nicht vernachlässigbar relevant
Währungsrisiken eventuell n. bedeutend aber nicht vernachlässigbar relevant
Investitionen unwahrscheinlich n. bedeutend aber nicht vernachlässigbar relevant
Lieferantenrisiken unwahrscheinlich n. bedeutend aber nicht vernachlässigbar relevant
Liquiditätsrisiken unwahrscheinlich n. bedeutend aber nicht vernachlässigbar relevant

4.2.4 Gesamtrisikoeinschätzung

Eine Aggregation der wichtigsten Einzelrisiken aller Unternehmensbereiche und -funktionen ist nicht angemessen, da ein gleichzeitiges Eintreten der Einzelrisiken unwahrscheinlich ist. Abgeleitet aus den zuvor dargestellten Einzelrisiken ergibt sich folgende Gesamteinschätzung:

Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Einschätzung der Eintrittswahrscheinlichkeit und/oder der möglichen finanziellen Auswirkung einzelner Risikopositionen geändert. Bezogen auf die Gesamtanzahl der Risiken, welche einen wesentlichen Einfluss auf die WashTec Gruppe haben könnten, ergaben sich nur marginale Veränderungen. Eine grundlegende Änderung der Gesamt-Risikolage liegt nicht vor. Die Folgen der Finanz- und Konjunkturkrise in Europa und die Unsicherheiten im Finanzsektor bilden nach wie vor den Schwerpunkt der Risiken.

5. IKS und RMS bezogen auf den Konzernrechnungslegungsprozess

Das IKR umfasst die Grundsätze, Verfahren und Maßnahmen zur Sicherung der Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Rechnungslegung, der Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung sowie der Einhaltung der maßgeblichen rechtlichen Vorschriften. Das IKR von WashTec soll die erforderliche Sicherheit für die Verlässlichkeit der Finanzberichterstattung und der extern publizierten Jahresabschlüsse gewährleisten. Durch konzernweite Vorgaben zur Bilanzierung und Bewertung wird die Einheitlichkeit der Rechnungslegung in der WashTec Gruppe sichergestellt. Neue Vorschriften sowie die Änderungen bestehender Vorschriften zur Rechnungslegung werden zeitnah auf ihre Auswirkungen in der WashTec Gruppe untersucht. WashTec verfügt über eine weitreichend vereinheitlichte Struktur für die wöchentliche, monatliche und quartalsweise Berichterstattung, die zeitnah und aktuell das Richtlinienwerk widerspiegelt. Die Abschlüsse der Konzerngesellschaften werden konzernintern monatlich auf der Basis eines konzernweiten Planungs- und Reporting-Tools analysiert. Im Rahmen der Integration neu erworbener Gesellschaften wird kontrolliert, ob deren IKR den Standards der WashTec Gruppe entsprechen.

Alle Prozesse und Gesellschaften werden nach potenziellen und bereits identifizierten Risiken bewertet und durch die direkt dem Vorstand zugeordnete Abteilung Internal Audit überprüft. Diese Prüfungen finden kontinuierlich während des gesamten Jahres statt. Innerhalb der Geschäftsbereiche werden darüber hinaus reguläre Kontrollfunktionen vor allem durch die Abteilung Controlling übernommen. Die dabei genutzten Instrumentarien sind nachfolgend beschrieben.

Es gab keine Veränderung am internen Kontrollsystem zwischen dem Bilanzstichtag und dem Tag der Erstellung des Lageberichts.

6. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

Die sich aus den Finanzinstrumenten ergebenden wesentlichen Risiken des Konzerns umfassen Cashflow-Risiken sowie Liquiditäts-, Währungs-, Kredit- und Ausfallrisiken. Unternehmenspolitik ist es, diese Risiken soweit wie möglich zu vermeiden bzw. zu begrenzen. Der Umgang mit Währungs-, Liquidität-, sowie Kredit- und Ausfallrisiken wurde bereits im Risikobericht in den Punkten 4.2.2.12 bis 4.2.2.14 ausführlich behandelt. Darüber hinaus verwendet das Unternehmen derivative Finanzinstrumente deren Zweck in der Absicherung gegen Zins- und Marktrisiken besteht. Entsprechend einer Konzernrichtlinie wird kein Handel mit Derivaten betrieben. Zu Beginn der Absicherung werden sowohl die Sicherungsbeziehungen als auch die Risikomanagementzielsetzungen des Konzerns im Hinblick auf die Absicherung formal festgelegt und dokumentiert. Eine ausführliche Beschreibung dazu ist im Anhang zum Konzernabschluss zu finden.

7. Übernahmerelevante Angaben

Angaben gem. §§ 289 IV, 315 IV HGB - Erläuternder Bericht des Vorstands

Nachfolgender Text enthält die Angaben nach §§ 289 Abs. 4 bzw. 315 Abs. 4 HGB.

§ 315 IV Nr. 1 HGB »Gezeichnetes Kapital«

Das gezeichnete Kapital i.H.v. €40.000.000 ist eingeteilt in 13.976.970 nennwertlose Stückaktien, die auf den Inhaber lauten und die jeweils die gleichen Rechte - insbesondere gleiche Stimmrechte -gewähren. Unterschiedliche Aktiengattungen bestehen nicht. Dem Vorstand sind keine Beschränkungen, die die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen, bekannt. Aktien mit Kontrollbefugnis verleihenden Sonderrechten bestehen nicht.

§ 315 IV Nr. 2 HGB »Stimmrechts- oder Übertragungsbeschränkungen«

Gemäß § 71 b AktG stehen der Gesellschaft bzgl, erworbener eigener Aktien keine Rechte zu. Im Übrigen besitzt jede Aktie eine Stimme; nach Kenntnis des Vorstands existieren darüber hinaus weder Beschränkungen der Stimmrechte noch Beschränkungen, die die Übertragung von Aktien betreffen.

§ 315 IV Nr. 3 HGB »Direkte und indirekte Beteiligungen am Kapital«

Die Aktien der Gesellschaft befinden sich nach Kenntnis des Vorstands zu ca. 29,8% im Streubesitz. Direkte und indirekte Beteiligungen am Kapital, die 10% der Stimmrechte überschreiten, halten -gemäß der Meldungen nach WpHG - Sterling Strategic Value Ltd., Road Town Tortola, Britische Jungferninseln (14,99%), EQMC Europe Development Capital Fund plc., Dublin, Irland (14,66%) und Kempen Capital Management N.V., Amsterdam, Niederlande (10,64%).

Der aktuelle Stimmrechtsbesitz der Gesellschaft stellt sich wie folgt dar (5 315 IV Nr. 3 HGB):

Aktionärsstruktur 31. Dezember 2013

Quelle: Meldungen gemäß WpHG

§ 315 IV Nr. 4 HGB »Inhaber von Aktien mit Sonderrechten«

Es gibt keine Inhaber von Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen.

§ 315 IV Nr. 5 HGB »Art der Stimmrechtskontrolle, wenn Arbeitnehmer am Kapital beteiligt sind«

Es sind keine Arbeitnehmer am Kapital beteiligt.

§ 315 IV Nr. 6 HGB »Ernennung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern und Satzungsänderungen«

Die Ernennung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands richtet sich nach den §§ 84, 85 AktG sowie § 7 der Satzung der Gesellschaft. Gemäß § 7.1 der Satzung besteht der Vorstand aus einer oder mehreren Personen. Die Zahl der Mitglieder des Vorstands bestimmt der Aufsichtsrat.

Der Vorstand der Gesellschaft besteht derzeit gemäß der Satzung der Gesellschaft In Verbindung mit der gültigen Geschäftsordnung des Vorstands aus zwei Mitgliedern, von denen einer vom Aufsichtsrat zum Sprecher des Vorstands bestellt Ist. Für die Bestellung und Abberufung einzelner oder sämtlicher Mitglieder des Vorstands sieht die Satzung keine Sonderregelungen vor. Die Bestellung und Abberufung liegt in der Zuständigkeit des Aufsichtsrats. Eine wiederholte Bestellung oder Verlängerung der Amtszeit ist zulässig.

Satzungsänderungen erfolgen nach den §§ 179, 133 AktG sowie § 9.9 und § 9.10 der Satzung. Die Gesellschaft hat nicht von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, weitere Erfordernisse für Satzungsänderungen aufzustellen.

§ 9.9 der Satzung senkt im Rahmen des gesetzlich Zulässigen die gesetzlichen Mehrheitserfordernisse ab. Der Aufsichtsrat ist zu lediglich formalen Änderungen der Satzung ermächtigt.

§ 315 IV Nr. 7 HGB »Befugnisse des Vorstands zur Ausgabe und zum Rückkauf von Aktien«

Genehmigtes Kapital (§ 5.1 der Satzung der WashTec AG)

Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 15. Mai 2013 wurde der Vorstand ermächtigt, bis zum 14. Mai 2016 mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital durch Ausgabe neuer auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmalig um bis zu insgesamt € 8.000.000 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital). Auf diesen Betrag ist zum Zeitpunkt der Ausgabe neuer Aktien derjenige anteilige Betrag am Grundkapital anzurechnen, der auf diejenigen auf den Inhaber lautende Stückaktien entfällt, für die Wandlungsrechte oder pflichten oder Optionsrechte oder-pflichten bestehen, welche während der Laufzeit dieser Ermächtigung aufgrund der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 15. Mai 2013 zu Tagesordnungspunkt 9 gewährt oder eingeräumt werden. Soweit vorstehende Wandlungsrechte oder -pflichten oder Optionsrechte oder -pflichten nicht mehr bestehen, weil sie bis zum Zeitpunkt der Ausgabe neuer Aktien ausgeübt wurden, sind die hierauf ausgegebenen Aktien zu berücksichtigen. Dabei ist den Aktionären ein Bezugsrecht einzuräumen, soweit nichts anderes bestimmt ist. Die neuen Aktien können von einem oder mehreren durch den Vorstand bestimmten Kreditinstituten mit der Verpflichtung übernommen werden, sie den Aktionären zum Bezug anzubieten (mittelbares Bezugsrecht). Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, das Bezugsrecht der Aktionäre mit Zustimmung des Aufsichtsrats in gewissen, in § 5.1 der Satzung der WashTec AG festgelegten Fällen, auszuschließen. Der Vorstand hat von diesen Ermächtigungen bislang keinen Gebrauch gemacht. Das genehmigte Kapital soll der Gesellschaft ermöglichen, sich bei Bedarf zügig und flexibel Eigenkapital zu günstigen Konditionen zu beschaffen.

Bedingtes Kapital (§ 5.2 der Satzung der WashTec AG)

Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 15. Mal 2013 wurde das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu € 8.000.000, eingeteilt in bis zu 2.795.394 auf den Inhaber lautende Stückaktien, bedingt erhöht (Bedingtes Kapital I), wobei auf diesen anteiligen Betrag des Grundkapitals derjenige Betrag anzurechnen ist, um den das Grundkapital aufgrund von § 5.1 der Satzung (Genehmigtes Kapital) erhöht ist; eine solche Anrechnung erfolgt bereits mit der entsprechenden Beschlussfassung zur Kapitalerhöhung. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber oder Gläubiger von Options- oder Wandlungsrechten bzw. die zur Wandlung/Optionsausübung Verpflichteten aus gegen Bareinlage ausgegebenen Options- oder Wandelanleihen, Genussrechten oder Gewinnschuldverschreibungen (bzw. Kombination dieser Instrumente), die von der Gesellschaft oder einem nachgeordneten Konzernunternehmen der Gesellschaft aufgrund der Ermächtigung des Vorstands durch Hauptversammlungsbeschluss vom 15. Mai 2013 bis zum 14. Mai 2016 ausgegeben bzw. garantiert werden, von ihren Options- bzw. Wandlungsrechten Gebrauch machen oder soweit sie zur Wandlung/Optionsausübung verpflichtet sind, ihre Verpflichtung zur Wandlung/Optionsausübung erfüllen bzw. soweit die Gesellschaft ein Wahlrecht ausübt, ganz oder teilweise anstelle der Zahlung des fälligen Geldbetrags Aktien der Gesellschaft zu gewähren, soweit nicht ein Barausgleich gewährt oder eigene Aktien oder Aktien einer anderen börsennotierten Gesellschaft zur Bedienung eingesetzt werden. Die Ausgabe der neuen Aktien erfolgt zu dem nach Maßgabe des vorstehend bezeichneten Ermächtigungsbeschlusses jeweils zu bestimmenden Options- bzw. Wandlungspreis. Die neuen Aktien nehmen vom Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie entstehen, am Gewinn teil. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung festzusetzen.

Aktienrückkauf

In Ausübung der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 5. Mai 2010 hat der Vorstand der WashTec AG mit Zustimmung des Aufsichtsrats am 14. August 2012 ein Programm zum Rückkauf eigener Aktien beschlossen. Im Zeitraum bis zum 4. Mai 2013 konnte die Gesellschaft demnach bis zu 400.000 eigene Aktien (dies entspricht ca. 2,86 % des Grundkapitals der Gesellschaft) über die Börse erwerben. In Umsetzung dieses Beschlusses hat die Gesellschaft bis zum 19. März 2013 44.658 eigene Aktien zu einem durchschnittlichen Kurs von € 9,32 erworben.

Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 15. Mai 2013 wurde der Vorstand ermächtigt, bis zum 14. Mai 2016 eigene Aktien bis zu insgesamt 10% des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals von € 40.000.000 zu anderen Zwecken als dem Handel in eigenen Aktien zu erwerben. Auf die erworbenen Aktien dürfen zusammen mit anderen eigenen Aktien, die sich im Besitz der Gesellschaft befinden oder ihr nach den §§ 71a ff. des Aktiengesetzes zuzurechnen sind, zu keinem Zeitpunkt mehr als 10% des jeweiligen Grundkapitals entfallen. Der Erwerb darf nach Wahl des Vorstands über die Börse, mittels eines an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Kaufangebots oder mittels einer an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Aufforderung zur Abgabe von Verkaufsofferten erfolgen. Die genauen Konditionen für den Erwerb können der Einladung zur ordentlichen Hauptversammlung der WashTec AG im Jahr 2013 entnommen werden.

§ 315 IV Nr. 8 + 9 HGB »Wesentliche Vereinbarungen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen«

Einzelne Verträge der WashTec Gruppe - wie z. B. die Kreditverträge - sehen außerordentliche Kündigungsmöglichkeiten im Falle eines Change of Control vor. Im Fall einer Übernahme kann es außerdem zu einem Wechsel im Management kommen.

8. Erklärung zur Unternehmensführung (§ 289a HGB)

(inkl. Corporate-Governance-Bericht)

Die Prinzipien verantwortungsbewusster und guter Unternehmensführung bestimmen das Handeln der Leitungs- und Kontrollgremien der WashTec AG. Der Vorstand berichtet in dieser Erklärung gemäß § 289a Abs. 1 HGB über die Unternehmensführung. Zugleich berichten Vorstand und Aufsichtsrat gemäß Ziffer 3.10 des Deutschen Corporate-Governance-Kodex (»Kodex«) über die Corporate Governance des Unternehmens.

Vorstand und Aufsichtsrat der WashTec AG identifizieren sich mit den Zielen des Kodex, die eine verantwortungsvolle, transparente und auf nachhaltige Steigerung des Unternehmenswertes gerichtete Unternehmensführung und -kontrolle fördern.

Vorstand und Aufsichtsrat der WashTec AG befassen sich regelmäßig mit der Erfüllung der Vorgaben des Kodex. Die WashTec AG hat sich nach sorgfältiger Abwägung entschieden, nicht alle Empfehlungen des Kodex umzusetzen. Stattdessen verfolgt die Gesellschaft den Weg weiter, Corporate Governance dort konsequent anzuwenden, wo sie der Größe, Art und Struktur des Unternehmens gerecht wird. Im Wesentlichen werden jedoch die Empfehlungen und Anregungen des Kodex in seiner Fassung vom 13. Mai 2013 erfüllt.

Abweichungen von einzelnen Empfehlungen des Kodex wurden in der Entsprechenserklärung zum Kodex vom 11. Dezember 2013 durch Vorstand und Aufsichtsrat offengelegt.

8.1 Unternehmens- und Führungsstruktur Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat besteht aus sechs Mitgliedern. Zur effizienten Wahrnehmung seiner Aufgaben und unter Beachtung der Vorgaben des Kodex wurden ein Prüfungsausschuss, ein Personalausschuss und ein Nominierungsausschuss gebildet. Die Ausschüsse haben die Aufgabe, Themen und Beschlüsse der Aufsichtsratssitzungen vorzubereiten. Zum Teil nehmen sie auch Entscheidungsbefugnisse wahr, die ihnen vom Aufsichtsrat im Rahmen zwingender gesetzlicher Vorschriften übertragen worden sind. Auf Basis seiner jeweiligen Expertise nimmt jedes Mitglied, im Rahmen der Gesamtverantwortung des Aufsichtsrats, Aufgaben innerhalb der Ausschüsse wahr. Dem Prüfungsausschuss gehören Herr Dr. Liebler (Vorsitzender), Herr Große-Allermann und Herr Busch an, wobei Herr Dr. Liebler aufgrund seiner besonderen Kenntnisse und Erfahrungen auch die Rolle des »Financial Expert« übernimmt. Im Personalausschuss sind Herr Busch als Vorsitzender sowie die Herren Lacher und Pedrazzini als weitere Mitglieder vertreten. Der Nominierungsausschuss besteht aus den Herren Große-Allermann (Vorsitzender), Dr. Liebler und Dr. Hein.

Die Zusammensetzung des Aufsichtsrats orientiert sich am Unternehmensgegenstand, der Größe des Unternehmens und der Zusammensetzung der Belegschaft sowie der internationalen Geschäftstätigkeit von WashTec. Entsprechend der Empfehlung in Ziffer 5.4.1 des Kodex hat der Aufsichtsrat konkrete Ziele für seine Zusammensetzung beschlossen.

Der Aufsichtsrat erfüllt in seiner derzeitigen Zusammensetzung diese Ziele bereits weitgehend und beabsichtigt, die beschlossenen Ziele auch bei der nächsten turnusmäßigen Neubesetzung des Aufsichtsrats oder bei einem vorherigen Ausscheiden eines Aufsichtsratsmitglieds bei seinen Wahlvorschlägen zu berücksichtigen. Entsprechendes gilt für Anträge im Fall der gerichtlichen Bestellung.

Bei Wahlvorschlägen an die zuständigen Wahlgremien werden keine Personen berücksichtigt, die während der regulären Amtszeit als Aufsichtsratsmitglied der Gesellschaft das 75. Lebensjahr vollenden würden (vgl. § 1.3 der Geschäftsordnung des Aufsichtsrats der Gesellschaft).

Der Aufsichtsrat überwacht und berät den Vorstand bei der Führung der Geschäfte. In regelmäßigen Abständen erörtert der Aufsichtsrat die Geschäftsentwicklung und Planung sowie die Strategie und deren Umsetzung. Er behandelt die Quartals- und Halbjahresberichte und billigt den Jahresabschluss der WashTec AG sowie den Konzernabschluss. Der Jahresabschluss der WashTec AG ist mit der Billigung durch den Aufsichtsrat festgestellt, da ein Hauptversammlungsbeschluss gemäß § 172 AktG nicht erfolgt. Der Aufsichtsrat überwacht die Einhaltung der Rechtsvorschriften, behördlichen Regelungen und der unternehmensinternen Richtlinien durch das Unternehmen (Compliance). In seinen Aufgabenbereich fallen weiterhin die Bestellung der Mitglieder des Vorstands sowie die Festlegung ihrer Ressorts. Darüber hinaus beschließt und überprüft der Aufsichtsrat unter anderem auch regelmäßig das Vergütungssystem für den Vorstand einschließlich der wichtigsten Vertragselemente (Ziffer 4.2.2 des Kodex). Wesentliche Vorstandsentscheidungen - zum Beispiel Akquisitionen, Desinvestitionen und Finanzmaßnahmen - sind an seine Zustimmung gebunden.

Die Arbeit des Aufsichtsrats ist in einer Geschäftsordnung geregelt, insbesondere in Bezug auf Einberufung und Durchführung der Sitzungen, die Beschlussfassung sowie zum Umgang mit Interessenkonflikten.

In einer Geschäftsordnung für den Vorstand hat der Aufsichtsrat die Arbeit des Vorstands, insbesondere die Ressortzuständigkeiten der Vorstandsmitglieder, die dem Gesamtvorstand vorbehaltenen Angelegenheiten, die zustimmungspflichtigen Geschäfte sowie die erforderliche Beschlussmehrheit bei Vorstandsbeschlüssen, geregelt.

Vorstand und Aufsichtsrat arbeiten zum Wohle des Unternehmens eng zusammen. Interessenkonflikte von Vorstands- oder Aufsichtsratsmitgliedern, die dem Aufsichtsrat gegenüber offenzulegen sind, traten nicht auf. Die unabhängige Beratung und Überwachung des Vorstands durch den Aufsichtsrat war und ist jederzeit gewährleistet.

Vorstand

Der derzeit aus zwei Mitgliedern bestehende Vorstand der WashTec AG ist als Leitungsorgan an das Unternehmensinteresse gebunden und orientiert sich dabei an der nachhaltigen Steigerung des Unternehmenswerts. Er legt in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat die Grundsätze der Unternehmenspolitik fest und ist für die strategische Ausrichtung des Unternehmens, die Planung und Festlegung des Unternehmensbudgets, die Ressourcenallokation sowie die Kontrolle der Geschäftsführung der Bereiche verantwortlich. Der Vorstand hat ferner für die Einhaltung von Rechtsvorschriften, behördlichen Regelungen und unternehmensinternen Richtlinien zu sorgen und wirkt auf deren Beachtung durch alle Konzernunternehmen hin. Er informiert den Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und umfassend über alle für die Gesellschaft und den Konzern relevanten Fragen der Strategie und Strategieumsetzung, der Planung, der Finanz- und Ertragslage, der Compliance sowie der Risikolage und des Risikomanagements.

Nachdem Herr Dr. Rautert und Herr Dr. Vieweg zum 1. Januar 2013 ihre Arbeit aufgenommen haben, war Herr Busch noch für eine Übergangszeit von zwei Monaten als Sprecher des Vorstands tätig. Anfang März 2013 ist Herr Busch in den Aufsichtsrat zurückgekehrt und Herr Dr. Rautert wurde Sprecher des Vorstands. Nach dem Ausscheiden von Herrn Dr. Vieweg mit Ablauf des 31. Mai 2013 gehören dem Vorstand mit der Bestellung von Frau Kalb mit Wirkung zum 1. November 2013 wieder zwei Personen an. Herr Rautert leitet die Bereiche Supply Chain, Product Management &Marketing, Entwicklung, Qualität, Personal, Finanzen und IT. Frau Kalb zeichnet für die Ressorts Vertrieb und Service, Investor Relations und Recht sowie Internal Audit/Compliance verantwortlich.

Meldepflichtige Wertpapiergeschäfte (»Directors' Dealings«)

Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats sind nach § 15a Wertpapierhandelsgesetz verpflichtet, den Erwerb oder die Veräußerung von Wertpapieren der WashTec AG oder sich darauf beziehenden Finanzinstrumenten offenzulegen, soweit der Wert der von dem Mitglied und den ihm nahestehenden Personen getätigten Erwerbs- und Veräußerungsgeschäfte die Summe von € 5.000 innerhalb eines Kalenderjahrs erreicht oder übersteigt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden der Gesellschaft keine entsprechenden Geschäfte gemeldet.

Sämtliche Directors' Dealings werden auf der Website des Unternehmens unter www.washtec.de im Bereich »Investor Relations« veröffentlicht.

Aktienbesitz von Vorstand und Aufsichtsrat

Das Aufsichtsratsmitglied Massimo Pedrazzini hielt zum 31. Dezember 2013 2.251 Aktien der WashTec AG, die er bereits vor seiner Wahl in den Aufsichtsrat erworben hatte. Herr Pedrazzini ist Präsident des Verwaltungsrats von Sterling Strategic Value Limited, die gemäß Mitteilung am 27. August 2013 einen Anteil von 2.095.150 Stimmrechten (14,99%) an der WashTec AG hielt. Das Aufsichtsratsmitglied Jens Große-Allermann ist Vorstand der Investmentaktiengesellschaft für langfristige Investoren TGV, die gemäß Mitteilung am 31. Juli 2009 einen Anteil von 758.358 Stimmrechten 5,43%) an der WashTec AG hielt. Die übrigen Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder besaßen zum 31. Dezember 2013 keine Aktien der WashTec AG.

Aktionäre und Hauptversammlung

Die WashTec AG berichtet ihren Aktionären im Rahmen der Finanzberichterstattung quartalsweise ausführlich über die Geschäftsentwicklung sowie über die Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Im Rahmen der aktiven Investor-Relations-Arbeit finden regelmäßig Gespräche mit Analysten und institutionellen Anlegern statt. Anlässlich der Veröffentlichung der Quartalszahlen wird zudem eine Telefonkonferenz für Analysten abgehalten. Darüber hinaus war WashTec auf Analysten- und Investorenkonferenzen, wie zum Beispiel der German Investment Conference im September, der German Mittelstand Conference und dem Deutschen Eigenkapitalforum im November, vertreten.

Die jährliche ordentliche Hauptversammlung der WashTec AG findet innerhalb der ersten Hälfte eines Geschäftsjahres, üblicherweise im Mai, statt. Die Hauptversammlung beschließt unter anderem über die Gewinnverwendung, die Entlastung des Vorstands und des Aufsichtsrats sowie die Wahl des Abschlussprüfers. Satzungsänderungen und die Ermächtigung zu kapitalverändernden Maßnahmen werden ausschließlich von der Hauptversammlung beschlossen und vom Vorstand umgesetzt. Die WashTec AG bietet ihren Aktionären als Service an, von der Gesellschaft benannte, an die Weisung der jeweiligen Aktionäre gebundene Stimmrechtsvertreter bereits vor der Hauptversammlung zu bevollmächtigen.

Die WashTec AG hat 2013 erneut alle für die Hauptversammlung relevanten Unterlagen im Internet in deutscher und englischer Sprache zur Verfügung gestellt. Damit bietet der Internetauftritt der WashTec AG auch in Bezug auf die Hauptversammlung eine umfassende Informationsplattform für nationale und internationale Investoren. Die WashTec AG verzichtet auf die Übertragung der Hauptversammlung im Internet sowie die elektronische Übermittlung der Einberufungsunterlagen.

8.2 Compliance

Die umfassende und zeitnahe Information der Aktionäre und Stakeholder hat für WashTec einen hohen Stellenwert. Die Berichterstattung über die Geschäftslage und die Ergebnisse von WashTec erfolgt im Rahmen der Finanzberichterstattung sowie auf der Bilanzpressekonferenz und in Form von Telefonkonferenzen. Des Weiteren werden Informationen über Pressemitteilungen bzw. Ad-hoc-Meldungen veröffentlicht. Alle Meldungen und Mitteilungen, die Satzung der WashTec AG, sämtliche Entsprechenserklärungen, der Corporate-Governance-Bericht (als Bestandteil des Geschäftsberichts) sowie weitere Unterlagen zur Corporate Governance (z. B. der WashTec Ethik-Kodex) sind im Internet unter www.washtec.de im Bereich »Investor Relations« abrufbar.

WashTec hat eine Compliance-Organisation eingerichtet, die sicherstellen soll, dass alle relevanten Vorschriften eingehalten werden. Die Compliance-Organisation wird dabei kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert. Vorstand und Aufsichtsrat sehen die Compliance-Organisation als wesentliches Element der Führungs- und Kontrollstruktur bei WashTec an. Die ausführliche Berichterstattung über die konzerninterne Compliance ist daher regelmäßig Bestandteil der Aufsichtsratssitzungen. Darüber hinaus wird jährlich ein ausführlicher Compliance-Bericht erstellt.

Die strategischen Leitlinien und der Ethik-Kodex der WashTec AG bilden die Basis des Compliance-Programms. Der Ethik-Kodex enthält verbindliche Regeln für gesetzestreues Verhalten sowie präzise Vorgaben etwa zur Beachtung des Wettbewerbsrechts, zur Vermeidung von Korruption, zur Handhabung von Spenden, zur Vermeidung von Interessenkonflikten, zur Beachtung des Insiderhandelsverbots und zum Schutz des Unternehmensvermögens. Der Ethik-Kodex ist weltweit für alle Mitarbeiter der WashTec Gruppe und die Mitglieder des Vorstands verbindlich. Die Mitglieder des Aufsichtsrats beachten diese Regeln, soweit sie sich auf Aufsichtsratsmitglieder übertragen lassen. Gruppenwelt haben alle Führungskräfte ihr Bekenntnis zum Ethik-Kodex mit ihrer Unterschrift dokumentiert. Dieses Bekenntnis wird regelmäßig erneuert.

Das gemäß § 15b WpHG zu führende Insiderverzeichnis wird laufend gepflegt und aktualisiert. Die im Insiderverzeichnis geführten Personen werden über die ihnen daraus entstehenden Pflichten informiert.

Soweit Geschäfte von Führungspersonen (sog. Directors' Dealings) zu melden sind, werden diese veröffentlicht. Die betroffenen Personen bei WashTec werden über ihre Pflichten in Bezug auf Directors' Dealings informiert.

Der Aktienbesitz der Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder wird sowohl im Geschäftsbericht als auch im Internet unter www.washtec.de im Bereich »Investor Relations« veröffentlicht, soweit die Voraussetzungen der Ziffer 6.3 des Kodex vorliegen.

Nachfolgend ist der Wortlaut der von Vorstand und Aufsichtsrat am 11. Dezember 2013 abgegebenen und im Internet unter www.washtec.de im Bereich »Investor Relations« veröffentlichten Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG wiedergegeben.

»WashTec AG, Augsburg Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG

Vorstand und Aufsichtsrat erklären, dass die WashTec AG den Empfehlungen des Deutscher Corporate Governance Kodex der »Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex« (»Kodex«) in der Fassung vom 15. Mai 2012 seit der Abgabe ihrer letzten Entsprechenserklärung am 11. Dezember 2012 entsprochen hat und den Empfehlungen der Fassung des Kodex vom 13. Mai 2013 entsprochen hat und zukünftig entsprechen wird. Hiervon galten und gelten die nachfolgend aufgeführten Ausnahmen:

Gemäß Ziffer 4.2.3 Satz 3 des Kodex sollen die monetären Bestandteile der Vergütung der Vorstandsmitglieder fixe und variable Bestandteile umfassen. Ob diese Empfehlung auch für Mitglieder des Aufsichtsrats gilt, die gemäß § 105 Abs. 2 AktG in den Vorstand bestellt werden, ist nicht eindeutig. Vorsorglich erklären Vorstand und Aufsichtsrat, dass das gemäß §105 Abs. 2 AktG mit Wirkung vom 28. Juli 2012 bis zum 28. Februar 2013 zum Vorstand bestellte Aufsichtsratsmitglied Herr Michael Busch für die Vorstandstätigkeit ausschließlich eine Festvergütung ohne variable Bestandteile erhielt. Angesichts der Kürze der Amtszeit war eine variable Vergütung, die nach Ziffer 4.2.3 Abs. 2 des Kodex grundsätzlich eine mehrjährige Bemessungsgrundlage haben soll, nicht sachgerecht.
Ziffer 4.2.1 Satz 1 des Kodex sieht vor, dass der Vorstand aus mehreren Personen bestehen soll. Der Vorstand der Gesellschaft besteht gemäß § 7.1 der Satzung der Gesellschaft und § 2 der Geschäftsordnung des Vorstands aus einer oder mehreren Personen. Seit dem Ausscheiden von Herrn Dr. Vieweg mit Ablauf des 31. Mai 2013 gehörte dem Vorstand mit Herrn Dr. Rautert bis zum Beginn der Bestellung des neuen Vorstandsmitglieds Frau Karoline Kalb zum 01. November nur eine Person an. Dies beruht auf dem Umstand, dass Herr Dr. Vieweg einvernehmlich kurzfristig ausschied.
Für die Dauer der Entsendung von Herrn Busch in den Vorstand vom 28. Juli 2012 bis zum 28. Februar 2013 war der amtierende Aufsichtsratsvorsitzende abweichend von Ziff. 5.4.2 des Kodex in der Fassung vom 15. Mai 2012 nicht Vorsitzender des Ausschusses, der die Vorstandsverträge behandelt. Dies war durch die derzeitige Sondersituation begründet, in der nach Ausscheiden des Vorstands in 2012 kurzfristig neue Vorstandsmitglieder ausgewählt werden mussten. In dieser Konstellation hielt es der Aufsichtsrat für angebracht, für die Übergangszeit ein anderes Mitglied des Aufsichtsrats zum Vorsitzenden des Personalausschusses zu bestellen. Nach der Rückkehr von Herrn Busch in den Aufsichtsrat zum 01. März 2013 entsprach der Aufsichtsrat wieder der Empfehlung der Ziff. 5.4.2 des Kodex.
Abweichend von Ziffer 5.4.6 Satz 3 des Kodex wurde der Vorsitz und die Mitgliedschaft in den Ausschüssen bei der Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder ursprünglich nicht berücksichtigt. Da der Aufsichtsrat bis zur Erweiterung von drei auf sechs Mitglieder im Jahre 2012 aufgrund seiner Größe keine Ausschüsse gebildet hatte, war eine entsprechende Regelung im bisherigen Vergütungssystem nicht enthalten. Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 15. Mai 2013, wirksam geworden durch Eintragung im Handelsregister am 27. Mai 2013, wurde § 8.16 der Satzung der WashTec AG neu gefasst und das Vergütungssystem entsprechend Ziffer 5.4.6 Satz 3 des Kodex angepasst.

Augsburg, den 11. Dezember 2013

WashTec AG

Vorstand und Aufsichtsrat«

Weitere Informationen zur Corporate Governance finden Sie innerhalb der Geschäftsberichte der WashTec AG im Rahmen des Corporate-Governance Berichts bzw. der Erklärung zur Unternehmensführung und im Internet unter www.washtec.de. Hier sind auch nicht mehr aktuelle Erklärungen zur Corporate Governance sind für einen Zeitraum von mindestens fünf Jahren auf der Internetseite zugänglich.

8.3 Vergütungsbericht

Bezüge des Vorstands

Die Vergütung des Vorstands der WashTec AG sowie die Vergütungsstruktur werden vom Aufsichtsrat festgelegt und regelmäßig überprüft. Das Vergütungssystem ist in Übereinstimmung mit dem Kodex insgesamt so ausgerichtet, dass sowohl die Aufgaben und die persönliche Leistung der Vorstandsmitglieder, die Leistung des Gesamtvorstands, die wirtschaftliche Lage, der Erfolg und die Zukunftsaussichten des Unternehmens als auch die Üblichkeit der Vergütung unter Berücksichtigung des Vergleichsumfelds und der Vergütungsstruktur, die ansonsten in der Gesellschaft gilt, berücksichtigt werden. Hierbei berücksichtigt der Aufsichtsrat das Verhältnis der Vorstandsvergütung zur Vergütung des oberen Führungskreises und der Belegschaft insgesamt auch in der zeitlichen Entwicklung.

Die Vergütung der Mitglieder des Vorstands entspricht den gesetzlichen Vorgaben des Aktiengesetzes sowie den Empfehlungen und den Anregungen des Kodex. Das Vergütungssystem wurde zuletzt vom Aufsichtsrat in seiner Sitzung vom 11. Dezember 2013 erörtert und einschließlich der wesentlichen Vergütungsbestandteile beschlossen (Ziffer 4.2.2 Abs. 1 des Kodex). Die Gesamtvergütung des Vorstands setzt sich aus monetären und nicht monetären, fixen und variablen Bestandteilen zusammen und ist insgesamt auf eine nachhaltige Unternehmensentwicklung ausgerichtet. Sämtliche Vergütungsbestandteile sind so gestaltet, dass sie für sich und insgesamt angemessen sind und nicht zum Eingehen unangemessener Risiken verleiten.

Das gemäß § 105 Abs. 2 AktG mit Wirkung vom 28. Juli 2012 bis 28. Februar 2013 zum Vorstand bestellte Aufsichtsratsmitglied Herr Michael Busch erhielt für die Vorstandstätigkeit ausschließlich eine Festvergütung ohne variable Bestandteile. Angesichts der Kürze der Amtszeit wäre eine variable Vergütung, die nach Ziffer 4.2.3 Satz 4 des Kodex grundsätzlich eine mehrjährige Bemessungsgrundlage haben soll, nicht sachgerecht.

Der Vorstandsvertrag mit Herrn Dr. Vieweg, welcher mit Wirkung zum 31. Mai 2013 beendet wurde, entsprach inhaltlich den beiden bestehenden Vorstandsverträgen, sodass die diesbezüglichen Ausführungen entsprechend gelten.

Fixe Vergütung

Die vier im Laufe des Jahres 2013 amtierenden Mitglieder des Vorstands erhielten eine fixe erfolgsunabhängige Vergütung i. H.v. insgesamt € 627.447 (Vorjahr [drei amtierende Vorstände]: € 573.194). Die fixen Bezüge umfassen auch Sachzuwendungen,

die insbesondere in der Überlassung von Dienstwagen, der Gewährung von Versicherungsschutz und der Erstattung von Kosten für einen zweiten Wohnsitz bestehen. Durch die fixen Bestandteile ist eine Grundvergütung gewährleistet, die es dem Vorstandsmitglied gestattet, seine Amtsführung an den wohlverstandenen Interessen des Unternehmens und den Pflichten eines ordentlichen Kaufmanns auszurichten, ohne in Abhängigkeit von lediglich kurzfristigen Erfolgszielen zu geraten. Andererseits gewährleisten variable Bestandteile, die unter anderem vom wirtschaftlichen Ergebnis des Unternehmens abhängen, eine Interessengleichheit zwischen Vorstand und den übrigen Stakeholdern.

Kurzfristige variable Vergütung - erfolgsbezogene Komponente

Die bestehenden Vorstandsverträge sehen eine Vorstandsvergütung vor, die den Empfehlungen des Kodex in vollem Umfang entspricht. Die variablen Vergütungsbestandteile enthalten kurzfristige, an die Erreichung von verschiedenen, vom Aufsichtsrat festzulegenden Zielvorgaben gebundene Komponenten. Sie sollen eine Inzentivierung der Ausrichtung des Vorstands auf den geschäftlichen Erfolg der WashTec AG ermöglichen. Die kurzfristige variable Jahresvergütung orientiert sich an jährlich vom Aufsichtsrat festzusetzen den strategischen und/oder finanziellen und/oder operativen Zielvorgaben. Für das Jahr 2013 ist zu beachten, dass Herr Rautert eine variable Vergütung i. H.v. € 150.000 und Frau Kalb unter Berücksichtigung variabler Gehaltsbestandteile aus dem vorherigen Beschäftigungsverhältnis mit der WashTec AG eine variable Vergütung i. H.v. € 50.000 garantiert wurde.

Komponente mit langfristiger Anreizwirkung

Die bestehenden Vorstands Verträge sehen eine Vorstandsvergütung vor, die den Empfehlungen des Kodex in vollem Umfang entspricht. Die langfristige variable Vergütung basiert auf einer vom Aufsichtsrat festzusetzenden separaten strategischen und/oder finanziellen und/oder operativen Zielvorgabe mit einer mehrjährigen Bemessungsgrundlage. Frau Kalb erhält eine langfristige variable Vergütung erstmalig für das Geschäftsjahr 2015.

Durch die Festlegung von anspruchsvollen Zielvorgaben wurde und wird eine variable Komponente der Vorstandsvergütung gewährt, die sowohl positiven als auch negativen Entwicklungen Rechnung trägt (Ziffer 4.2.3 Abs. 2 des Kodex).

Die gesamte Vergütung der Vorstände stellt sich wie folgt dar

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Vergütung 2013 in T€, Rundungsdifferenzen möglich Fix Variabel
Michael Busch (bis 28. Februar 2013) 60 -
Jürgen Rautert 429 150
Stefan Vieweg (bis 31. Mai 2013) 107 -
Karoline Kalb (ab 1. November 2013) 32 50
Gesamt 628 200

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Vergütung 2012 in T€* , Rundungsdifferenzen möglich Fix Variabel
Thorsten Krüger (bis 31. Juli 2012)* 281 -
Houman Khorram (bis 31. Juli 2012) 139 -
Michael Busch (seit 28. Juli 2012) 153 -
Gesamt 573 -

* zzgl. beitragsorientierte Leistungszusage von T€ 61

Leistungen nach Beendigung der Tätigkeit

In den bestehenden Vorstandsverträgen ist eine Vergütung i. H. v. 50% des monatlich anteiligen Teilbetrag des festen Jahresgehalts als Gegenleistung für die Ausübung eines vertraglich vereinbarten Wettbewerbsverbots nach Beendigung ihres Dienstverhältnisses vereinbart.

Bei den bestehenden Vorstandsverträgen ist eine Regelung vorgesehen, nach der sofern bei einer vorzeitigen Beendigung der Vorstandstätigkeit, die nicht durch einen zur Kündigung des Vorstands Vertrags berechtigenden wichtigen Grund veranlasst ist, Abfindungszahlungen vereinbart werden, die auf max. 2 Jahresvergütungen einschließlich Nebenkosten begrenzt sind (Abfindungs-Cap).

Im Zusammenhang mit der Beendigung seines Vorstandsvertrags zum 31. Mai 2013 erhielt Herr Dr. Vieweg eine Einmalzahlungen i.H.v. insgesamt Mio. € 0,3. Mit dieser Zahlung und durch Fortgewähr des Dienstwagens und des Ausgleichs der Zweitwohnsitzkosten bis zum 31.08.2013 sind alle Ansprüche aus dem Vorstandsvertrag, inklusive der variablen Vergütung sowie aller Neben- und Sonderleistungen, abgegolten.

Sonstiges

Die Mitglieder des Vorstands erhalten vom Unternehmen keine Kredite oder sonstigen Haftungsfreistellungen.

Bezüge des Aufsichtsrats

Die Vergütung des Aufsichtsrats ist in § 8.16 der Satzung der WashTec AG festgelegt. Sie besteht aus fixen und variablen Vergütungsbestandteilen. Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 15. Mai 2013 wurde die Aufsichtsratsvergütung mit Wirkung ab dem Geschäftsjahr 2013 neu gefasst. Die einfache fixe Vergütung für ein ordentliches Mitglied des Aufsichtsrats beträgt € 20.000 pro vollem Geschäftsjahr seiner Zugehörigkeit zum Aufsichtsrat. Zudem erhalten die Mitglieder des Aufsichtsrats ein Sitzungsgeld i.H.v. € 1.500 für jede Teilnahme an den Sitzungen des Aufsichtsrats und seiner Ausschüsse. Zusätzlich erhält jedes Aufsichtsratsmitglied eine erfolgsabhängige Vergütung von € 500 für jeden Cent, um den das nach IFRS-Rechnungslegungsgrundsätzen ermittelte Konzernergebnis pro Aktie den vergleichbaren Betrag des vorangegangenen Geschäftsjahres überschreitet.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats erhält das Doppelte der festen Vergütung und der erfolgsabhängigen Vergütung sowie das Doppelte des Sitzungsgelds nach vorstehendem Absatz.

Jedes Mitglied eines Ausschusses mit Ausnahme des Prüfungsausschusses erhält eine zusätzliche feste Vergütung von € 2.500. Der Vorsitzende eines Ausschusses mit Ausnahme des Prüfungsausschusses erhält eine zusätzliche feste Vergütung von € 5.000. Jedes Mitglied des Prüfungsausschusses erhält eine zusätzliche feste Vergütung von € 5.000, der Vorsitzende eine Vergütung von € 10.000.

Die fixe und erfolgsabhängige Gesamtvergütung sowie das Sitzungsgeld sind für ein einfaches Aufsichtsratsmitglied ist insgesamt auf maximal € 50.000 begrenzt, die Vergütung für den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses auf € 75.000 und die Vergütung für den Vorsitzenden des Aufsichtsrats insgesamt auf maximal € 100.000 begrenzt.

Aufsichtsratsmitglieder, die nur während eines Teils des Geschäftsjahres dem Aufsichtsrat angehört haben, erhalten eine im Verhältnis geringere feste und erfolgsabhängige Vergütung, deren Begrenzung ebenfalls im Verhältnis zu kürzen ist.

Das Unternehmen hat an die Mitglieder des Aufsichtsrats im Geschäftsjahr 2013 keine Vergütung gezahlt bzw. Vorteile gewährt für persönlich erbrachte Leistungen (Ziffer 5.4.6 des Kodex).

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2013 in T€, Rundungsdifferenzen möglich Fix Variabel Sitzungsgeld Summe Cap4) Auszahlungsbetrag
Michael Busch1) 42 7 24 73 84 73
Massimo Pedrazzini2) 27 5 15 47 58 47
Jens Große-Allermann3) 30 4 14 48 50 48
Sören Hein 23 4 11 38 50 38
Roland Lacher 23 4 12 39 50 39
Hans Liebler 33 4 12 49 75 49
Gesamt 178 28 88 294 367 294

1) Vorsitzender; Mandat ruhte für die Dauer der Entsendung in den Vorstand (bis zum 28. Februar 2013)

2) Vorsitzender bis 28. Februar 2013/Stellv. Vorsitzender ab 1. März 2013

3) Stellv. Vorsitzender bis 28. Februar 2013

4) Begrenzung der Auszahlungen durch Cap (entsprechend Zugehörigkeit/Funktion)

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2012 in T€, Rundungsdifferenzen möglich Fix Variabel Sitzungsgeld Summe Cap4) Auszahlungsbetrag
Michael Busch1) 23 100 27 150 57 57
Jürgen Lauer2) (bis 10. Mai 2012) 11 47 11 69 27 27
Massimo Pedrazzini3) 31 134 27 192 77 77
Jens Große-Allermann (seit 18. Juni 2012)4) 15 66 16 97 38 38
Sören Hein (seit 10. Mai 2012) 13 56 9 78 32 32
Roland Lacher (seit 18. Juni 2012) 11 47 11 69 27 27
Hans Liebler (seit 18. Juni 2012) 11 47 12 70 27 27
Gesamt 115 497 113 725 285 285

1) Vorsitzender; Mandat ruhte für die Dauer der Entsendung in den Vorstand (ab dem 28. Juli 2012)

2) Stellv. Vorsitzender bis 27. Juli 2012/Vorsitzender ab 28. Juli 2012

3) Stellv. Vorsitzender ab 28. Juli 2012

4) Begrenzung der Auszahlungen durch Cap (entsprechend Zugehörigkeit/Funktion)

Augsburg, den 27. März 2014

Dr. Jürgen Rautert, Sprecher des Vorstands

Karoline Kalb, Vorstand

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den von der WashTec AG, Augsburg, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Gewinn-und-Verlust-Rechnung, Gesamtergebnisrechnung, Bilanz, Kapitalflussrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung und Anhang-sowie den Konzernlagebericht der WashTec AG, der mit dem Lagebericht der Gesellschaft zusammengefasst ist, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und zusammengefasstem Lagebericht nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den zusammengefassten Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den zusammengefassten Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und im zusammengefassten Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der zusammengefasste Lagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

München, den 27. März 2014

**PricewaterhouseCoopers

Aktiengesellschaft

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

Holger Graßnick, Wirtschaftsprüfer

ppa. Florian Horn, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrats

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitarbeiter,

für die WashTec AG bedeutete das Jahr 2013 erhebliche Herausforderungen und wichtige Weichenstellungen:

Mit Wirkung zum 1. März 2013 übernahm Herr Dr. Rautert das Amt des Vorstandssprechers der Gesellschaft. Den Vorsitz Im Aufsichtsrat habe Ich gleichzeitig wieder von Herrn Pedrazzlni übernommen, der seither wieder stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender Ist. Meinen Kollegen In diesem Gremium, die mich während meiner Interimszelt als Vorstandssprecher jederzeit unterstützt haben, möchte Ich nochmals meinen Dank aussprechen.

Nach dem Ausscheiden von Herrn Dr. Vleweg auf eigenen Wunsch Ende Mal 2013 wurde der Vorstand zum 1. November 2013 mit Frau Karollne Kalb verstärkt. Frau Kalb Ist bereits seit 2001 für WashTec tätig, zuletzt als Direktor Key Account Management und Compliance, und wird zukünftig Insbesondere den Bereich Vertrieb weltweit verantworten.

Im Fokus stand Im Berichtsjahr die strategische Neuausrichtung. Diese hat zum Ziel, die Marktführerschaft von WashTec auszubauen. WashTec wird auch in Zukunft erfolgreich sein, wenn es getreu dem Motto »Partner of Cholce« gelingt, dem Kunden ein attraktives Waschgeschäft zu ermöglichen und zugleich die Aktionäre und Mitarbeiter für sich zu gewinnen.

Herr Dr. Rautert und Frau Kalb werden die Verteidigung und Stärkung der Marktposition In Kerneuropa sowie das Ausschöpfen von Wachstumspotenzialen In den Fokusregionen Nordamerika und China weiter vorantreiben.

Die Zusammenarbeit mit dem Vorstand zeichnet sich durch ein hohes Maß an Vertrauen und Austausch aus. Hierfür möchte sich der Aufsichtsrat an dieser Stelle ausdrücklich bedanken. Unser Dank gebührt ebenfalls allen Mitarbeitern für Ihren fortwährenden Arbeitseinsatz. Wir freuen uns zu sehen, dass die Zusammenarbeit bei WashTec weiterhin kontinuierlich verbessert wird.

Tätigkeit des Aufsichtsrats

Die Tätigkeit des Aufsichtsrats war geprägt von der Überarbeitung der Strategie, den Veränderungen im Vorstand und der Auseinandersetzung mit dem aktuellen Geschäftsverlauf, insbesondere dem verschärften Wettbewerb in Kerneuropa.

Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. In alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen war der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden. Der Aufsichtsrat hat sich im Geschäftsjahr 2013 unter anderem über den Gang der Geschäfte und die Lage der Unternehmensgruppe regelmäßig informiert.

Er hat zudem die Geschäftsführung des Vorstands der Gesellschaft überwacht. Grundlage hierfür waren insbesondere schriftliche und mündliche, zeitnahe Berichte des Vorstands an den Aufsichtsrat. Der Vorstand hat dem Aufsichtsrat unter anderem monatlich schriftlich über den Geschäftsverlauf berichtet. Bei Bedarf hat der Aufsichtsrat zusätzliche Berichte des Vorstands angefordert und Einsicht in weitere relevante Unterlagen der Gesellschaft genommen. Abweichungen des Geschäftsverlaufs von den Plänen und Zielen wurden dem Aufsichtsrat im Einzelnen erläutert und vom Aufsichtsrat anhand der vorgelegten Unterlagen überprüft. Insbesondere die strategische Ausrichtung des Konzerns stimmte der Vorstand mit dem Aufsichtsrat ab. Die für das Unternehmen bedeutenden Geschäftsvorgänge hat der Aufsichtsrat auf Basis der Berichte des Vorstands ausführlich erörtert.

Der Aufsichtsrat hat zu den Berichten und Beschlussvorschlägen des Vorstands, soweit dies nach Gesetz und Satzung erforderlich war, nach gründlicher Prüfung und Beratung sein Votum abgegeben. Über die intensive Arbeit in den Aufsichtsratssitzungen hinaus hat der Aufsichtsratsvorsitzende mit dem Vorstand außerhalb der Sitzungen des Aufsichtsrats in zahlreichen Einzelgesprächen die Lage der Gesellschaft und ihre weitere Entwicklung und Ausrichtung erörtert. Auch die weiteren Aufsichtsratsmitglieder tauschten sich mit dem Vorstand außerhalb der Sitzungen aus. Alle Aufsichtsratsmitglieder haben den anderen Mitgliedern über ihre Einzelgespräche mit dem Vorstand umfassend berichtet.

Im Geschäftsjahr 2013 haben insgesamt dreizehn ordentliche und außerordentliche Sitzungen des Gesamtaufsichtsrats stattgefunden, davon fünf als Telefonkonferenz (Conference Call, CQ. Zudem wurde ein Beschluss im Umlaufverfahren zur Bestellung von Frau Kalb zum Vorstand gefasst. In jedem Quartal fand mindestens eine Sitzung statt. Daneben haben sechs Sitzungen der Ausschüsse stattgefunden. In den Plenumssitzungen wurde dem Aufsichtsrat über die Ausschussarbeit Bericht erstattet. Auf die Tätigkeit der Ausschüsse wird im Laufe dieses Berichts noch gesondert eingegangen.

Gegenstand der regelmäßigen Beratungen im Aufsichtsrat waren die Umsatz-, Ergebnis- und Beschäftigungsentwicklung der WashTec Gruppe, die Finanzlage sowie die wesentlichen Beteiligungsprojekte und das Risikomanagementsystem. Der Vorstand unterrichtete den Aufsichtsrat regelmäßig und umfassend über die Unternehmensplanung, die strategische Weiterentwicklung, den Gang der Geschäfte sowie die aktuelle Lage des Konzerns. Der Aufsichtsrat hatte dadurch jederzeit einen detaillierten Einblick in alle wichtigen geschäftlichen Ereignisse und Entwicklungen der WashTec Gruppe. Zudem wurden Geschäfte und Maßnahmen, zu denen die Zustimmung des Aufsichtsrats erforderlich war, überprüft, mit dem Vorstand behandelt und entschieden.

Wesentliche weitere Themen der Gesamtaufsichtsratssitzungen des Geschäftsjahres 2013 waren:

In allen Sitzungen: Erörterung der aktuellen Geschäfts- und Ertragslage und Vergleich mit den budgetierten Zahlen. Besonderer Fokus lag dabei auf Kerneuropa und dem Ausbau der Strukturen In den Wachstumsmärkten;
außerordentliche Sitzung (CC) am 26. Februar 2013: Aufsichtsrats- und Vorstandsangelegenheiten;
außerordentliche Sitzung (CC) am 1. März 2013: Aufsichtsrats- und Vorstandsangelegenheiten, Diskussion des Entwurfs des Lageberichts und des Vorschlags der Gewinnverwendung;
ordentliche Sitzung am 20. März 2013: Erörterung des Jahresabschlusses der WashTec AG und des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2012 sowie Feststellung bzw. Billigung der Jahresabschlüsse und Lageberichte jeweils unter Hinzuziehung des Abschlussprüfers, Bericht des Aufsichtsrats, Beschlussfassung über die Tagesordnung zur Hauptversammlung und Beschlussvorschläge, Aufsichtsrats- und Vorstandsangelegenheiten;
ordentliche Sitzung am 15. Mai 2013: Information China, Status Jetwash, Status Key Account, Aufsichtsrats- und Vorstandsangelegenheiten;
außerordentliche Sitzung am 23. Mal 2013: Vorstandsangelegenheiten;
außerordentliche Sitzung (CC) am 31. Mai 2013: Ausscheiden Herr Dr. Vieweg;
außerordentliche Sitzung (CC) am 1. Juli 2013: Kapitalmaßnahme Italien, Kauf von Assets des Serviceproviders Scrubtech, Australien;
ordentliche Sitzung am 18. Juli 2013: Vorstellung Strategie, Aufsichtsrats- und Vorstandsangelegenheiten
ordentliche Sitzung (CC) am 26. Juli 2013: Bericht über den Prüfungsausschuss, Besprechung Halbjahresbericht;
ordentliche Sitzung am 17. Oktober 2013: Bericht über den Prüfungsausschuss, Entwicklung Märkte Südeuropa, Compliance-Organisation, Aufsichtsrats- und Vorstand sangelegen helten;
außerordentliche Sitzung (CC) am 30. Oktober 2013: Besprechung des Quartalsberichts 2013, Refinanzierung der WashTee-Gruppe;
ordentliche Sitzung am 11. Dezember 2013: Strategie und Mittelfristplanung 2014-2016, jährliche Beschlussfassung über das Vergütungssystem des Vorstands und zur Governance-Erklärung, Update Geschäftsmodelle, Aufsichtsrats- und Vorstandsangelegenheiten; Bericht für das 3. Quartal.

Bericht über die Tätigkeit der Ausschüsse

Zur effizienten Wahrnehmung seiner Aufgaben und unter Beachtung der Vorgaben des Kodex hat der Aufsichtsrat einen Prüfungsausschuss, einen Personalausschuss und einen Nominierungsausschuss gebildet. Die aktuelle Zusammensetzung der Ausschüsse Ist auf Seite 76 abgedruckt. Die Ausschüsse haben die Aufgabe, Themen und Beschlüsse der Aufsichtsratssitzungen vorzubereiten. Zum Teil nehmen sie auch Entscheidungsbefugnisse wahr, die ihnen vom

Aufsichtsrat im Rahmen zwingender gesetzlicher Vorschriften übertragen worden sind. Im Folgenden wird ein kurzer Überblick über die Tätigkeit der Ausschüsse Im Berichtsjahr gegeben.

Der Prüfungsausschuss tagte im abgelaufenen Geschäftsjahr viermal:

Sitzung am 26. Februar 2013: Unter Hinzuziehung des Abschlussprüfers Konzernabschluss 2012, Lagebericht, Managementletter 2012, Compliance/Risikobericht;
Sitzung (CC) am 2. Mai 2013: Bericht über das erste Quartal 2013, Festlegung der Prüfungsschwerpunkte des Halbjahresabschlusses 2013;
Sitzung am 26. Juli 2013: Unter Hinzuziehung des Abschlussprüfers Ergebnisse zum Halbjahresbericht, Bericht zur prüferischen Durchsicht, Review Schwerpunkte des Aufsichtsrats, Follow-up Management Letter;
Sitzung am 17. Oktober 2013: Bericht über das dritte Quartal 2013, Verabschiedung der Prüfungsschwerpunkte des Jahresabschlusses 2013 (Operations, Finanzierung).

Der Personalausschuss kam im abgelaufenen Geschäftsjahr zweimal zusammen:

Sitzung am 23. Mal 2013: Aufhebungsvertrag Herr Dr. Vieweg;
Sitzung am 22. November 2013: Vorstandsvertrag Frau Kalb.

Für den Nominierungsausschuss bestand im abgelaufenen Geschäftsjahr kein Anlass für eine Tagung.

Die Zusammenarbeit der Mitglieder des Aufsichtsrats zeichnet sich durch Effizienz und Fachkompetenz aus. Interessenskonflikte von Aufsichtsratsmitgliedern sind nicht aufgetreten.

Corporate Covernance

Vorstand und Aufsichtsrat haben gemeinsam die Corporate Governance überprüft und eine neue Entsprechenserklärung abgegeben, die auf Seite 79 abgedruckt ist.

Vergütungssystem für den Vorstand

Das Vergütungssystem für den Vorstand orientiert sich an den Aufgaben und Leistungen der Vorstände sowie an der Lage des Unternehmens. Die Gesamtvergütung des Vorstands setzt sich aus monetären und nichtmonetären, fixen und variablen Bestandteilen zusammen und ist insgesamt auf eine nachhaltige Unternehmensentwicklung ausgerichtet.

Sämtliche Vergütungsbestandteile sind so ausgestaltet, dass sie für sich und insgesamt angemessen sind und nicht zur Eingehung unangemessener Risiken verleiten. Die Vergütung der Vorstands- und der Aufsichtsratsmitglieder wird innerhalb des Vergütungsberichts auf den Seiten 80-83 (Vergütungsbericht) näher dargelegt. Der Aufsichtsrat hat zuletzt in seiner Sitzung vom 11. Dezember 2013 den jährlichen Beschluss über das Vergütungssystem für den Vorstand gefasst.

Prüfung des Jahres- und Konzernabschlusses

Der Vorstand hat den Jahresabschluss der WashTec AG sowie den Konzernabschluss und den zusammengefassten Lagebericht der WashTec AG und des Konzerns zum 31. Dezember 2013 aufgestellt. Diese sind von der durch die Hauptversammlung zum Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer gewählte PricewaterhouseCoopers AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, geprüft und jeweils mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden.

PricewaterhouseCoopers hat auch die Jahresabschlüsse der wesentlichen Tochtergesellschaften der WashTec AG geprüft.

Die Schwerpunkte der Prüfung wurden vom Prüfungsausschuss festgelegt und der Abschlussprüfer entsprechend beauftragt. Vor und während der Abschlussprüfung hat der Prüfungsausschuss die Unabhängigkeit und die Qualifikation des Abschlussprüfers überwacht.

Der Abschlussprüfer hat überprüft, ob ein Überwachungssystem durch den Vorstand eingerichtet worden ist, durch das mögliche existenzbedrohende Risiken rechtzeitig erkannt werden können. Hierzu erklärte der Abschlussprüfer, dass der Vorstand die nach § 91 Abs. 2 Aktiengesetz geforderten Maßnahmen getroffen hat und diese geeignet sind, Entwicklungen, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden können, frühzeitig zu erkennen. Der Aufsichtsrat überprüft darüber hinaus regelmäßig selbst die internen Kontrollsysteme (Risikomanagement, Interne Revision, Compliance) der WashTec AG auf ihre Effektivität.

Der geprüfte Jahresabschluss der WashTec AG, der geprüfte Konzernabschluss, der zusammengefasste Lagebericht der WashTec AG und des Konzerns zum 31. Dezember 2013 sowie der Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns lagen allen Mitgliedern des Aufsichtsrats rechtzeitig zur eigenen Prüfung vor. Abschlüsse und Berichte waren Gegenstand der bilanzfeststellenden Aufsichtsratssitzung am 25. März 2014. Im Rahmen dieser Aufsichtsratssitzung wurde vom Vorstand ein Bericht über die Ergebnisentwicklung der Gesellschaft abgegeben.

Der Abschlussprüfer nahm an der bilanzfeststellenden Aufsichtsratssitzung am 25. März 2014 teil und hat dem Aufsichtsrat direkt und ausführlich über die Ergebnisse seiner Prüfung und über die Prüfungsschwerpunkte berichtet. Hierbei wurden alle Fragen der Mitglieder des Aufsichtsrats eingehend beantwortet. Der Aufsichtsrat hat das Prüfungsergebnis des Abschlussprüfers zur Kenntnis genommen und den Jahresabschluss der WashTec AG, den Konzernabschluss und den zusammengefassten Lagebericht sowie den Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns geprüft. Einwände ergaben sich bei der Prüfung durch den Aufsichtsrat nicht. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss der WashTec AG und den Konzernabschluss in seiner bilanzfeststellenden Sitzung gebilligt. Damit ist der Jahresabschluss der WashTec AG festgestellt. Dem Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns hat sich der Aufsichtsrat nach eigener Prüfung angeschlossen.

Der Aufsichtsrat möchte sich an dieser Stelle nochmals bei allen Mitarbeitern ausdrücklich für ihr Engagement und ihre Verbundenheit mit dem Unternehmen bedanken. Wir wünschen ihnen für das Jahr 2014 viel Erfolg!

Veränderungen nach Ablauf des Geschäftsjahres

Herr Pedrazzini und ich werden unsere Ämter mit Wirkung zum Ablauf der diesjährigen ordentlichen Hauptversammlung niederlegen. Unser Dank gilt insbesondere den Mitarbeitern für die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Augsburg, im März 2014

Für den Aufsichtsrat

Michael Busch, Vorsitzender des Aufsichtsrats