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USU Software AG Interim / Quarterly Report 2018

May 24, 2018

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Interim / Quarterly Report

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USU Software AG

Möglingen

3-Monatsbericht 2018 der USU Software AG

3 - MONATSBERICHT 2018

USU AUF EINEN BLICK

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3-Monatsbericht 2018 2018 2017
in TEUR, mit Ausnahme der Angaben zum Ergebnis pro Aktie sowie zur Mitarbeiterzahl 01.01.-31.03.2018 01.01.-31.03.2017
--- --- ---
UMSATZERLÖSE 21.005 18.887
BEREINIGTES EBIT 752 689
BEREINIGTES KONZERNERGEBNIS 462 403
BEREINIGTES ERGEBNIS JE AKTIE (EUR) 0,04 0,04
EBITDA 1.091 796
EBIT 383 139
KONZERNERGEBNIS 473 -115
ERGEBNIS JE AKTIE (EUR) 0,04 -0,01
CASH-FLOW AUS DER BETRIEBLICHEN TÄTIGKEIT 6.747 6.310
MITARBEITER ZUM 31.3. 683 604
31.03.2018 31.12.2017

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31.03.2018 31.03.2017
LIQUIDE MITTEL UND KAPITALANLAGEN 22.221 15.729
EIGENKAPITAL 63.517 63.006
BILANZSUMME 100.616 99.386
EIGENKAPITALQUOTE 63,1% 63,4%

USU Software AG

Spitalhof

D-71696 Möglingen

Tel. +49.7141.4867-0

Fax +49.7141.4867-200

www.usu-software.de

Investor Relations

Falk Sorge & Dr. Thomas Gerick

Tel. +49.7141.4867-440

Fax +49.7141.4867-108

[email protected]

BRIEF AN DIE AKTIONÄRE

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, liebe Leserinnen und Leser,

die USU-Gruppe ist positiv ins Jahr 2018 gestartet und dabei insbesondere Dank des wieder erstarkten Auslandsgeschäftes zurück auf dem profitablen Wachstumspfad. Infolge der starken Kundenpräferenzen hin zum SaaS-Geschäft ist die erzielte Ergebnis-Marge zwar noch gering, aber der Vorstand hat mit den Auslandsinvestitionen, die seit dem Vorjahr verstärkt wurden, die Basis für eine nachhaltige Steigerung der Marge gelegt. In diesem Jahr erwartet der Vorstand vor allem im zweiten Halbjahr positive Effekte aus den getätigten Investitionen, die sich in 2019 noch positiver gestalten und mittelfristig zu einem deutlichen Umsatz- und Ergebnisschub führen werden., Daher hat der Vorstand sowohl die Planung für 2018, die einen Konzernumsatz von EUR 93 - 98 sowie ein Bereinigtes EBIT von EUR 7,5 - 10 Mio. vorsieht als auch die Mittelfristplanung 2021 eines Konzernumsatzes von EUR 140 Mio. bei einem Bereinigten EBIT von EUR 20 Mio. bekräftigt.

Neben dem Bereich servicedriven IT-Management, der die Produktgruppen des Software-Lizenzmanagements und des IT-Service-Managements beinhaltet wird auch der zu Beginn des Jahres 2018 neu gestaltete Bereich des knowledgedriven digital interaction, Unymira, das Konzernwachstum forcieren. Unymira vereint die vier bislang eigenständigen USU-Bereiche BIG Social Media, Business Solutions, KCenter sowie unitB technology und fokussiert auf die intelligente Digitalisierung von Geschäftsprozessen im Service. Mit umfassenden Kompetenzen in den Bereichen Digitalstrategie, Digital Experience, IT-Technologien und -Implementierung agiert unymira als internationaler One-Stop-Shop für digitale Customer-First-Lösungen. Damit hat sich USU zielgerichtet im großen Wachstumsmarkt der Digitalisierung positioniert. Aber auch der aus dem Forschungsbereich hervorgegangene Bereich Katana, der sich auf Big Data Analytics und und Lösungen für Künstliche Intelligenz fokussiert, wird mittel- bis langfristig das Konzernwachstum der USU-Gruppe signifikant forcieren.

Die Details zur Geschäftsentwicklung von USU im ersten Quartal 2018 sowie zur weiteren Planung können Sie diesem 3-Monatsbericht 2018 entnehmen. Zudem wird der Vorstand diese im Rahmen der diesjährigen Hauptversammlung am 28. Juni 2018 in Ludwigsburg näher aufzeigen und erläutern. Ein Punkt der Tagesordnung sieht dabei unter anderem vor, für das Jahr 2017 eine Dividende von 40 Eurocent je Aktie auszuschütten. Neben der Entlastung der Mitglieder des Vorstands und Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2017 sowie der Wahl des Abschlussprüfers für das laufende Geschäftsjahr 2018 stehen Satzungsänderungen, u.a. zur Aufsichtsratsvergütung, auf der Agenda der diesjährigen Hauptversammlung, zu der ich Sie recht herzlich einlade.

Ihr Bernhard Oberschmidt,

Vorstandsvorsitzender der USU Software AG

KONZERNLAGEBERICHT (UNTESTIERT)

Grundlagen der USU Software AG und des Konzerns

Die USU Software AG, Möglingen, Deutschland, ist als Konzernmuttergesellschaft direkt oder indirekt an den folgenden operativ tätigen Gesellschaften beteiligt: Aspera GmbH, Aachen, Deutschland; Aspera Technologies Inc., Boston, USA; LeuTek GmbH, Leinfelden-Echterdingen, Deutschland; Omega Software GmbH, Obersulm, Deutschland; USU GmbH, Möglingen, Deutschland; USU Austria GmbH, Wien, Österreich; USU Software s.r.o., Brno, Tschechische Republik. Zudem besteht eine Beteiligung der USU Software AG an der Openshop Internet Software GmbH, Möglingen, Deutschland, welche nicht mehr operativ tätig ist.

Zum 1. Januar 2018 hat USU ihr etabliertes Strategie- und Technologie-Portfolio für den Kunden- und IT-Service im neuen Geschäftsfeld unymira gebündelt. Es vereint die vier bislang eigenständigen USU-Bereiche BIG Social Media, Business Solutions, KCenter sowie unitB technology und fokussiert auf die intelligente Digitalisierung von Geschäftsprozessen im Service. Im Zuge der Neuorganisation wurden die B.I.G. Social Media GmbH und die unitB technology GmbH auf die USU AG verschmolzen. Die USU AG wurde ferner in USU GmbH umfirmiert.

Des Weiteren wurden die USU (Schweiz) AG, Zug, Schweiz und die USU Consulting GmbH, Sursee, Schweiz, aufgelöst und befinden sich entsprechend in Liquidation, da sie operativ nicht mehr tätig sind.

Geschäftsmodell, Ziele, Strategien und Steuerungssystem

Die USU Software AG und ihre Tochtergesellschaften (im Folgenden auch "USU-Gruppe" oder "USU" genannt) entwickeln und vertreiben Softwarelösungen für wissensbasiertes Servicemanagement. USU ist der größte europäische Anbieter für IT- und Knowledge-Management-Software.

Der Kompetenzbereich IT Management unterstützt Unternehmen mit umfassenden ITIL®-konformen Lösungen für das strategische und operative IT- & Enterprise Servicemanagement. Kunden erhalten mit USU-Lösungen eine Gesamtsicht auf ihre IT-Prozesse sowie ihre IT-Infrastruktur und sind in der Lage, Services transparent zu planen, zu verrechnen, zu überwachen und aktiv zu steuern. Im Bereich Software-Lizenzmanagement gehört USU dabei zu den führenden Herstellern weltweit.

Mit intelligenten Lösungen und ihrer Expertise im Kompetenzfeld Digital Interaction treibt USU die Digitalisierung von Geschäftsprozessen voran. Durch Standard-Software und Beratungsleistungen werden Service-Abläufe automatisiert und Wissen aktiv für alle Kommunikations-Kanäle und Kundenkontaktpunkte in Vertrieb, Marketing und Kundenservice bereitgestellt. Das Portfolio in diesem Bereich wird durch Software für Industrial Big Data sowie das Service-Segment mit Systemintegration und individuellen Anwendungen komplettiert.

Über 1.000 USU-Kunden aus allen Teilen der internationalen Wirtschaft schaffen mit USU-Lösungen Transparenz, sind agiler, sparen Kosten und senken ihre Risiken, beispielsweise Allianz, Baloise Group, BOSCH, BMW, Daimler, Deutsche Telekom, Evonik, Heidelberger Druckmaschinen, Jacobs Engineering, Jungheinrich, Poste Italiane, Texas Instruments, VW, W&W oder ZDF.

Die USU Software AG hat sich zum Ziel gesetzt, in den kommenden Jahren beim Konzernumsatz jeweils über dem Durchschnitt des IT-Marktes zu wachsen und zugleich die Profitabilität weiter auszubauen. Im Vordergrund steht dabei, durch Innovationen und die Verbreiterung der internationalen Marktpräsenz organisch zu wachsen, wobei anorganisches Wachstum in Form von Akquisitionen und Unternehmensbeteiligungen ebenfalls Teil der Unternehmensstrategie ist.

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Vorstand die konzernweiten Umsatzerlöse auf EUR 93 - 98 Mio. auszuweiten und zugleich das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern ("Bereinigtes EBIT") auf EUR 7,5 - 10 Mio. zu steigern. Die aktuelle Mittelfristplanung bis 2021 sieht vor, den Umsatz auf EUR 140 Mio. zu steigern und gleichzeitig das Bereinigte EBIT auf EUR 20 Mio. auszubauen.

Da das Konzernergebnis der USU-Gruppe nach IFRS durch verschiedene Sondereffekte beeinflusst wurde und wird, welche eine Vergleichbarkeit der Ertragskraft von USU über die Geschäftsjahre hinweg erschweren, hat die Gesellschaft zu Informationszwecken zusätzlich ein Bereinigtes Konzernergebnis ermittelt. Dieses stellt das um die Abschreibungen auf im Rahmen von Unternehmensakquisitionen aktivierte immaterielle Vermögenswerte sowie zusätzlicher akquisitionsbedingter Sonderfaktoren bereinigte Konzernergebnis inklusive der damit verbundenen Steuereffekte dar. Auf Basis dieses Bereinigten Konzernergebnisses weist die USU Software AG unter Berücksichtigung der durchschnittlich im Umlauf befindlichen Stückaktien ferner ein Bereinigtes Ergebnis pro Aktie aus. Des Weiteren wird ein Bereinigtes EBIT, welches als maßgebliche Planungs- und Steuerungsgröße fungiert, ausgewiesen. Sowohl das Bereinigte Konzernergebnis und das Bereinigte EBIT als auch das Bereinigte Ergebnis pro Aktie stellen keine IFRS-bezogenen Kennzahlen dar.

Forschung und Entwicklung

Die USU Software AG investiert seit Jahren überdurchschnittlich viel in Forschung & Entwicklung (F&E) und wurde für ihre F&E-Aktivitäten jüngst auch mit dem Siegel "Innovativ durch Forschung" des Stifterverbandes für die deutsche Wissenschaft ausgezeichnet. Die Aufwände für die ersten drei Monate 2018 des F&E-Bereiches beliefen sich auf insgesamt TEUR 3.512 (Q1/2017: TEUR 3.031) bzw. 16,7% (Q1/2017: 15,9 %) des Konzernumsatzes

Mit den zum 31. März 2018 angestellten 191 (31. März 2017: 168) Mitarbeitern des Bereiches Forschung und Entwicklung erforscht die USU-Gruppe systematisch den Einsatz neuer Technologien, setzt kundenbezogene Weiterentwicklungen um und konzipiert eigene Innovationen zur kontinuierlichen Verbesserung und Erweiterung des konzernweiten Produktportfolios.

Im Mittelpunkt der Aktivitäten des USU-Geschäftsbereichs Valuemation standen die Arbeiten an der für Ende September 2018 geplanten neuen Release-Version Valuemation 5.1. Auf vielfältigen Kundenwunsch wurden eine Reihe von Funktionen ausgebaut bzw. verbessert, z.B. Bookmarks oder der Newsbereich. Hervorzuheben ist ferner das neue Kanban Board, mit dem die Aufgaben bei der Ticketbearbeitung flexibel verteilt und projektiert werden können. Eine Alerting-Funktion liefert Push-Nachrichten wichtiger Ereignisse direkt auf den Bildschirm, z.B. wenn ein Service ausgefallen ist. Parallel dazu wurden die Arbeiten an der Entwicklung des Valuemation Mobile Managers in der Version 3.1 weitergeführt.

Im Bereich Business Service Monitoring und Alarm-Management erfolgte die Freigabe der neuen ZIS-Version im März 2018. Wesentliche funktionale Verbesserungen betreffen die Überwachung der Service-Levels sowie die verbesserte Suche nach so genannten "Ereignis-Meldungen". Entwicklungsschwerpunkt war jedoch die Erweiterung der Alarmierungsfunktionen (Alarm-App, Skype for Business) sowie das Überarbeiten der Dashboard-Oberfläche (Self Service Cockpit).

Im Segment Lizenzmanagement ist aktuell die Version 4.3 der Aspera-Software SmartTrack verfügbar. Nutzer können damit beispielsweise mehrere Dashboards pro Profil konfigurieren und so mehr individuelle Auswertungen automatisieren. Außerdem bietet das Release neue Konnektoren für den reibungslosten Datentransfer, u.a. für Oracle Review Lite oder ServiceNow. Des Weiteren wurden neue Versionen für die Aspera-Lösungen SAM Intelligence sowie License Control for SAP® Software freigegeben.

Im USU-Geschäftsfeld unymira, das im Januar 2018 aus den bisher eigenständigen USU-Bereichen BIG Social Media, Business Solutions, KCenter sowie unitb technology hervorging, wurden die Arbeiten an der neuen KnowledgeCenter-Version 6.9 fortgeführt. Diese intelligente Wissensdatenbank enthält z.B. mit der KnowledgeCloud eine neue Serviceplattform, die es nach dem Motto "Kunden helfen Kunden" erlaubt, branchenbezogenes Wissen zu konsolidieren und Kunden zugänglich zu machen. Im Vordergrund der Weiterentwicklung von CONNECT im Bereich Social Media Management stehen Verbesserungen im so genannten Skill-based-routing, das die Kommunikation entsprechend den Mitarbeiter-Fähigkeiten automatisiert steuert.

Im ersten Quartal konnte das Geschäftsfeld Katana das neue Produkt Katana Flow veröffentlichen. Es ist ein umfassendes Werkzeug für Data Scientisten und zeichnet sich u.a. durch die Möglichkeit der grafischen Programmierung aus. Es erlaubt Datenauswertungen auf Basis fertiger Algorithmen. Gerade für Datenanalysten mit wenig Erfahrung lassen sich dadurch sehr schnell komplexe und individuelle Auswertungen generieren.

Im Bereich Forschung wurde eine Erfindung zur Erkennung und Detektion von Ereignisketten angemeldet. Das Schutzrecht wurde erteilt. Mit dem Algorithmus ist es möglich, aus Logdatensammlungen Zusammenhänge maschinell zu erlernen, die später genutzt werden, um im Problem- oder Schadensfall auf die Ursachen schließen zu können.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Das Wachstum der deutschen Wirtschaft hat sich nach ersten Schätzungen des Statistischen Bundesamtes ("Destatis")1 von Mitte Mai 2018 im ersten Quartal 2018 etwas abgeschwächt. Demnach ist nach Destatis-Informationen das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Auftaktquartal 2018 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um nur noch 0,3% gegenüber dem Vorquartal gestiegen. Im vierten Quartal 2017 hatte sich die Wirtschaftsleistung noch um 0,6 Prozent erhöht. Positive Impulse kamen im Vorquartalsvergleich - preis-, saison- und kalenderbereinigt - nach vorläufigen Berechnungen aus dem Inland. Die Investitionen legten kräftig zu: Vor allem in Bauten, aber auch in Ausrüstungen wurde deutlich mehr investiert als im vierten Quartal 2017. Die privaten Haushalte erhöhten ihre Konsumausgaben zum Jahresbeginn leicht. Die Konsumausgaben des Staates waren dagegen erstmals seit knapp fünf Jahren rückläufig und dämpften das Wirtschaftswachstum. Daneben verlor nach vorläufigen Berechnungen die außenwirtschaftliche Entwicklung an Dynamik, weil sowohl die Exporte als auch die Importe im Vergleich zum Vorquartal rückläufig waren. Im Vorjahresvergleich stieg das deutsche BIP laut Destatis um 1,6%. Im Euroraum stieg das saisonbereinigte BIP im ersten Quartal 2018 gemäß einer vorläufigen Schnellschätzung des statistischen Amtes der Europäischen Union (Eurostat)2 um 0,4% gegenüber dem Vorquartal, nach +0,7% im vierten Quartal 2017. Im Vergleich zum entsprechenden Quartal des Vorjahres ist das saisonbereinigte BIP laut Eurostat im Auftaktquartal des Jahres 2018 im Euroraum um 2,5% gestiegen.

Branchenbezogene Entwicklung

Innerhalb der deutschen Hightech-Branche entwickelt sich nach Untersuchungen des Branchenverbandes Informationswirtschaft, Telekomunikation und neue Medien e.V. ("BITKOM")3 vor allem der Mittelstand sehr positiv. So rechneten 85% der befragten mittelständischen IT-Unternehmen für das erste Halbjahr 2018 mit steigenden Umsätzen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Lediglich 3 % gingen von Umsatzeinbußen aus. Damit kletterte der BITKOM-Mittelstandsindex auf 82 Punkte. Das sind 3 Punkte mehr als im zweiten Halbjahr 2017 und sogar 14 Punkte mehr als vor einem Jahr, als der Wert bei 68 lag. "Der IT-Mittelstand ist der Wachstumstreiber der digitalen Wirtschaft. Insbesondere mittelständische Unternehmen sind es, die mit großer Agilität und Dynamik die Konjunktur antreiben, neue Arbeitsplätze schaffen und den Standort Deutschland stärken", sagte Bitkom-Präsidiumsmitglied Dirk Röhrborn.

1 Vgl. destatis-Pressemitteilung 168 vom 15. Mai 2018, veröffentlicht unter https://www.destatis.de

2 Vgl. eurostat-Pressemitteilung vom 15. Mai 2018 - 82/2018, veröffentlicht unter http://ec.europa.eu/eurostat

3 Vgl. BITKOM-Pressemitteilung vom 26. März 2018, veröffentlicht unter http://www.bitkom.de8

Geschäftsentwicklung für die ersten drei Monate des Geschäftsjahres 2018

Umsatz- und Kostenentwicklung

Konzernumsatz

Die USU Software AG steigerte im ersten Quartal 2018 den Konzernumsatz nach IFRS um 11,2% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 21.005 (Q1/2017: TEUR 18.887).

Als wesentlicher Wachstumstreiber erwies sich im Auftaktquartal 2018 das SaaS- und Wartungsgeschäft, das um 14,7% gegenüber dem Vorjahresquartal auf TEUR 5.873 (Q1/2017: TEUR 5.120) zulegte. Zugleich konnten die Beratungsumsätze um 11,9 Prozent auf TEUR 12.167 (Q1/2017: TEUR 10.877) ausgebaut werden. Ungeachtet des starken SaaS-Geschäftes steigerte USU auch die Lizenzerlöse von TEUR 2.634 in Q1/2017 auf nunmehr TEUR 2.804, was einem Anstieg um 6,5 Prozent entspricht. Die sonstigen Erlöse, die im Wesentlichen Handelswarenumsätze mit fremdbezogener Hard- und Software beinhalten, beliefen sich auf insgesamt TEUR 161 (Q1 /2017: TEUR 256).

Regional betrachtet resultierte der Umsatzzuwachs in Q1/2018 insbesondere aus dem wieder erstarkten Auslandsgeschäft, welches um 37,6% auf TEUR 6.914 (Q1/2017: TEUR 5.026) zulegte. Demgemäß erhöhte sich der Anteil der außerhalb Deutschlands generierten Umsatzerlöse von 26,6% im Vorjahr auf jetzt 32,9% und übertraf damit wie avisiert die 30%-Marke.

Umsatz nach Geschäftsfeldern

Das Leistungsspektrum des Geschäftsfeldes "Produktgeschäft" umfasst sämtliche Aktivitäten rund um die USU-Produktpalette im Markt für IT Management-Lösungen, im Knowledge Management-Markt sowie dem aus dem Forschungsbereich hervorgegangenem neuen Geschäftsbereich für Big Data Analytics, Katana. Das Geschäftsfeld "Servicegeschäft" beinhaltet Beratungsleistungen im Rahmen von IT-Projekten, individuelle Anwendungsentwicklung und digitale Strategie-Beratung, Service- und UX-Design sowie Webportale, Apps und Intranets.

Das Segment "Produktgeschäft" steuerte im Berichtsquartal 2018 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 15.748 (Q1/2017: TEUR 13.879) zum Konzernumsatz bei, was einem Anstieg um 13,5% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dieser resultiert insbesondere aus dem starken Auslandsgeschäft der USU-Gruppe. Im gleichen Zeitraum baute USU den beratungsbezogenen Umsatz des Segments "Servicegeschäft" um 4,9% auf TEUR 5.227 (Q1/2017: TEUR 4.983) aus. Die nicht den Segmenten zugeordneten Umsätze summierten sich im Betrachtungszeitraum auf TEUR 30 (Q1/2017: TEUR 25).

Operative Kosten

Die operative Kostenbasis der USU-Gruppe erhöhte sich im Auftaktquartal 2018 im Vorjahresvergleich um 9,2% auf TEUR 20.249 (Q1/2017: TEUR 18.535). Dieser Anstieg spiegelt vor allem die erhöhten Auslandsinvestitionen für die weitere Marktdurchdringung, insbesondere in Westeuropa und den USA, wider.

Die Herstellungskosten des Umsatzes stiegen im Berichtszeitraum um 9,0% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 10.099 (Q1/2017: TEUR 9.261). Dieser Anstieg resultiert u.a. aus der Erhöhung der angestellten Beratermannschaft um 12,5% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 314 (31. März 2017: 279) Mitarbeiter zum 31. März 2018. Die auf den Konzernumsatz bezogene Herstellkostenquote ging infolge der überproportionalen Umsatzausweitung leicht von 49,0% im ersten Quartal 2017 auf nunmehr 48,1% zurück. Das Bruttoergebnis erhöhte sich zugleich auf TEUR 10.906 (Q1/2017: TEUR 9.626). Dementsprechend baute USU die Bruttomarge von 51,0% im ersten Quartal 2017 auf nunmehr 51,9% aus.

Die Marketing- und Vertriebsaufwendungen erhöhte USU im Berichtsquartal im Zuge der forcierten Auslandsaktivitäten zielgerichtet um 11,5% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 4.178 (Q1/2017: TEUR 3.746). Die umsatzbezogene Kostenquote für den Bereich Marketing und Vertrieb blieb zugleich mit 19,9% (Q1/2017: 19,8%) nahezu konstant.

Die Allgemeinen Verwaltungsaufwendungen konnte USU leicht von TEUR 2.497 im ersten Quartal 2017 auf jetzt TEUR 2.460 senken. Dies entspricht einem Rückgang um 1,5% und spiegelt unter anderem den Wegfall der akquisitionsbedingten Verwaltungsaufwendungen des Vorjahres wider. Bezogen auf den Konzernumsatz sank die Verwaltungskostenquote entsprechend von 13,2% in Q1/2017 auf 11,7% im Berichtsquartal.

Die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen stiegen im Berichtszeitraum um 15,9% gegenüber dem Vorjahr auf nunmehr TEUR 3.512 (Q1/2017: TEUR 3.031), was vor allem aus der Mitte 2017 akquirierten neuen Konzerntochter USU SAS ("EASYTRUST") sowie dem damit verbundenen Ausbau der F&E-Belegschaft auf 191 (31. März 2017: 168) Mitarbeiter herrührt. Die auf den Konzernumsatz bezogene Aufwandsquote für Forschung und Entwicklung stieg demzufolge leicht von 16,0% im ersten Quartal 2017 auf nunmehr 16,7 in Q1/2018. USU investiert stetig in die Neu- und Weiterentwicklung des eigenen Produktportfolios und arbeitet permanent an innovativen, marktbezogenen Softwarelösungen. Diesbezüglich sei auf den separaten Bericht Forschung und Entwicklung dieses Konzernlageberichts verwiesen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen summierten sich in den ersten drei Monaten 2018 auf insgesamt TEUR -14 (Q1/2017: TEUR 99).

Ertragslage

Infolge der deutlichen Umsatzausweitung steigerte der USU-Konzern das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen ("EBITDA") im Vergleich zur Vorjahresperiode um 37,1 Prozent auf TEUR 1.091 (Q1/2017: TEUR 796). Unter Einbeziehung der Abschreibungen von TEUR 708 (Q1/2017: TEUR 657) erzielte USU im gleichen Zeitraum ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern ("EBIT") von TEUR 383 (Q1/2017: TEUR 139). Das entspricht einem Anstieg um 175,5 Prozent. Das Konzernergebnis stieg zugleich von TEUR -115 im Vorjahr auf nunmehr TEUR 473. Entsprechend belief sich das Ergebnis pro Aktie auf EUR 0,04 (Q1/2017: EUR -0,01).

Bereinigtes Konzernergebnis

Die nachfolgende Tabelle zeigt, ausgehend vom EBIT, die Überleitungsrechnung zu den nicht IFRS-bezogenen Ergebnis-Kenngrößen Bereinigtes EBIT, Bereinigtes Konzernergebnis sowie Bereinigtes Ergebnis je Aktie. Diese stellen zu Informationszwecken die um akquisitionsbedingte Sondereffekte bereinigten Kennzahlen der USU-Gruppe dar. Das Bereinigte EBIT ist zugleich die zentrale Ergebnis-Kenngröße des USU-Konzerns.

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Bereinigtes Konzernergebnis 01.01.2018 - 01.01.2017 -
in TEUR 31.3.2018 31.3.2017
--- --- ---
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 383 139
Abschreibungen auf im Rahmen von Unternehmens-
akquisitionen aktivierte immaterielle Vermögenswerte 359 312
Abschreibungen auf Geschäfts- und Firmenwerte 0 0
Akquisitionsbedingte Sonderfaktoren 10 238
- davon aus Stay-Bonus BIG GmbH / unitB technology 0 75
- davon Beratungskosten unitB technology 10 140
- davon aus Kaufpreisanpassungen 0 0
- davon aus Anschaffungsnebenkosten 0 23
Bereinigtes EBIT 752 689
Finanzerträge 4 7
(gemäß Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung)
Finanzaufwendungen -60 -45
(gemäß Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung)
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 146 -216
(gemäß Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung)
Steuereffekte bezogen auf Bereinigungen -380 -32
- davon aus Abschreibungen -28 -32
- davon aus latenten Steuern auf steuerliche Verlustvorträge -352 0
Bereinigtes Konzernergebnis 462 403
Bereinigtes Ergebnis je Aktie (in EUR): 0,04 0,04
Gewichteter Durchschnitt ausstehender Aktien:
Unverwässert und verwässert 10.523.770 10.523.770

Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern ("Bereinigtes EBIT") erhöhte sich im Zuge der Umsatzausweitung im ersten Quartal 2018 um 9,1% auf TEUR 752 (Q1/2017: TEUR 689).

Zugleich legte das Bereinigte Konzernergebnis um 14,6 Prozent auf TEUR 462 (Q1/2017: TEUR 403) zu. Dies entspricht einem Bereinigten Ergebnis je Aktie von EUR 0,04 (Q1/2017: 0,04).

Vermögens- und Finanzlage

Auf der Aktivseite der Bilanz verringerten sich die langfristigen Vermögenswerte der USU-Gruppe zum 31. März 2018 im Zuge der planmäßigen Abschreibung der Immateriellen Vermögenswerte leicht auf TEUR 58.377 (31. Dezember 2017: TEUR 58.828). Im gleichen Zeitraum stiegen die kurzfristigen Vermögenswerte von TEUR 40.558 zum 31. Dezember 2017 auf nunmehr TEUR 42.239, was vor allem auf die Erhöhung der Konzernliquidität zurückzuführen ist, während die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen deutlich reduziert wurden. So stiegen die liquiden und liquiditätsnahen Mittel (Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten zzgl. Wertpapiere) zum 31. März 2018 auf TEUR 22.221 (31. Dezember 2017: TEUR 15.729), während die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 17.443 zum 31. Dezember 2017 auf TEUR 12.426 zum 31. März 2018 zurückgefahren werden konnten.

Auf der Passivseite der Bilanz erhöhte sich Eigenkapital im Zuge der positiven Ergebnisentwicklung von TEUR 63.006 zum 31. Dezember 2017 auf TEUR 63.517 zum Ende des Berichtsquartals Q1/2018. Im gleichen Zeitraum legte auch das Fremdkapital in Form der kurz- und langfristigen Schulden der USU-Gruppe leicht auf TEUR 37.099 (31. Dezember 2017: TEUR 36.380) zu, was vor allem aus erhöhten passiven Rechnungsabgrenzungsposten für bereits zu Jahresbeginn in Rechnung gestellte Wartungsverträge herrührt, für die eine zugehörige Leistungserbringung und Umsatzrealisierung im weiteren Jahresverlauf erfolgt. Bei einer Bilanzsumme von TEUR 100.616 (31. Dezember 2017: TEUR 99.386) belief sich die Eigenkapitalquote zum 31. März 2018 auf 63,1% (31. Dezember 2017: 63,4%).

Cash-Flow und Investitionen

Zum 31. März 2018 verfügte die USU-Gruppe über flüssige Mittel von TEUR 19.207 (Q1/2017: TEUR 24.283).

Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit der USU-Gruppe stieg im Berichtsquartal Q1/2018 gegenüber dem Vorjahr um 6.9% auf TEUR 6.747 (Q1/2017: TEUR 6.310), was neben der Ergebnissteigerung auf eine Reduzierung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen ist. Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit von TEUR -209 (Q1/2017: TEUR -2.167) spiegelt im Wesentlichen Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen wider, die sich auf TEUR 198 (Q1/2017: TEUR 251) beliefen, während im Vorjahr primär Auszahlungen für den Erwerb von Tochterunternehmen den Cash-Flow aus Investitionstätigkeit beeinflussten.

Beim Cash-Flow aus dem Finanzierungsbereich gab es im ersten Quartal 2018 wie im Auftaktquartal des Vorjahres keine Veränderungen.

Auftragsbestand

Zum Ende des ersten Quartals 2018 summierte sich der konzernweite Auftragsbestand der USU-Gruppe auf TEUR 46.103 (31. März 2017: TEUR 42.775) und lag damit um 7,8% über dem Vergleichswert des Vorjahresquartals.

Gegenüber dem Bilanzstichtag des Vorjahres 31. Dezember 2017 (31. Dezember 2017: TEUR 44.055) erzielte USU zugleich einen Anstieg des Auftragsbestandes um 4,6%.

Der stichtagsbezogene Auftragsbestand zum Ende des Quartals stellt aufgrund von verbindlichen Verträgen die bereits fixierten zukünftigen Umsätze der USU-Gruppe auf Sicht der kommenden 12 Monate dar. Diese beinhalten vorwiegend projektbezogene Aufträge sowie Wartungs- und SaaS-Verträge.

Mitarbeiter

Die USU-Gruppe erweiterte zum Stichtag 31. März 2018 ihre Belegschaft gegenüber dem Vorjahr um 13,1% bzw. 79 Mitarbeiter auf nunmehr 683 (31. März 2017: 604) Mitarbeiter. Dieser Personalausbau spiegelt unter anderem die gezielte Erweiterung der Vertriebs- und Beratungsmannschaft im In- und Ausland wider. Nach Funktionsbereichen untergliedert beschäftigte USU zum Ende des ersten Quartals 2018 insgesamt 314 (31. März 2017: 279) Mitarbeiter im Bereich Beratung und Services, 191 (31. März 2017: 168) Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung, 96 (31. März 2017: 85) Mitarbeiter im Bereich Vertrieb und Marketing sowie 82 (31. März 2017: 72) Mitarbeiter in der Administration. Segmentbezogen waren 491 (31. März 2017: 435) Mitarbeiter im Geschäftsfeld "Produktgeschäft", 110 (31. März 2017: 97) Mitarbeiter im Geschäftsfeld "Servicegeschäft" sowie 82 (31. März 2017: 72) Mitarbeiter im Zentralbereich der USU-Gruppe tätig.

Nachtragsbericht

Für den Nachtragsbericht verweisen wir auf den Konzernanhang dieses 3-Monatsberichts 2018.

Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Prognosebericht

Gesamtwirtschaft

Die deutsche Wirtschaft befindet sich nach Untersuchung der Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose4 , an der die führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute mitwirkten, aktuell in einer Boomphase. Das Expansionstempo werde nach einer Delle zum Jahresauftakt wieder höher ausfallen, so dass sich der Boom in diesem Jahr insgesamt fortsetzen werde, wenn es zu keiner Eskalation des internationalen handelspolitischen Konflikts kommen sollte. Gemäß der von den Instituten erstellten Gemeinschaftsdiagnose wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im laufenden Jahr wie im Vorjahr um 2,2% (2017: 2,2%) zulegen.

Die Weltwirtschaft wird gemäß der Gemeinschaftsdiagnose in diesem Jahr einen Anstieg der gesamtwirtschaftlichen Produktion von 3,4% verzeichnen, nach 3,3% im Vorjahr. Allerdings wird sich die weltwirtschaftliche Dynamik im Verlauf allmählich abflachen, was unter anderem aus dem raueren handelspolitischen Klima herrührt, welches das Investitionsklima weltweit belastet.

4 Vgl. Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2018 vom 19. April 2018

Branche

Die deutsche Hightech-Branche wird nach Informationen des Branchenverbandes BITKOM5 durch die Digitalisierung im Berichtsjahr 2018 einen starken Wachstumsschub verzeichnen. Demnach erwartet BITKOM allein für den deutschen IT-Markt im laufenden Jahr 2018 ein Wachstum um 3,1% auf 88,8 Milliarden Euro (2017: 86,2 Milliarden Euro). Das mit Abstand größte Wachstum verzeichnet laut BITKOM dabei das Software-Segment, für das BITKOM ein Wachstum von 6,3% auf 24,4 Milliarden Euro (2017: 23,0 Milliarden Euro) vorhersagt. Aber auch der Bereich IT-Dienstleistungen soll mit einem Plus von 2,6% auf 40,0 Milliarden Euro (2017: 39,0 Milliarden Euro) überdurchschnittlich stark wachsen. Nach BITKOM-Informationen zeige die anhaltend hohe Nachfrage nach Software und IT-Services, das die Digitalisierung alle Wirtschaftsbereiche erreicht hat. Während sich Cloud Computing inzwischen in der Mehrheit der Unternehmen als Basis für weitere Digitalisierungsschritte etabliert habe, gibt es laut BITKOM auf dem Markt für Big Data und für das Internet der Dinge (IoT) noch hohes Wachstumspotenzial. Für den weltweiten IT-Markt sagt das Marktforschungsunternehmen Gartner in seinem am 9. April 2018 veröffentlichten Worldwide IT Spending Forecast6 einen Anstieg der IT-Ausgaben in 2018 um 6,2% gegenüber dem Vorjahr auf 3,7 Billionen Dollar (2017: 3,5 Billionen Dollar) voraus. Die wesentlichen Wachstumsbereiche sind nach Gartner auch weltweit die Segmente Unternehmenssoftware und IT-Services mit einem Anstieg um 11,1% auf 391 Milliarden Dollar (2017: 352 Milliarden Dollar) bzw. um 4,4% auf 1.003 Milliarden Dollar (2017: 933 Milliarden Dollar), was aus der Digitalisierung herrührt.

5 Vgl. BITKOM-Pressemitteilung vom 14. Februar 2018, veröffentlicht unter www.bitkom.de

6 Vgl. Gartner-Pressemitteilung vom 9. April 2018, veröffentlicht unter www.gartner.com

Ausblick

Für die USU Software AG erwartet der Vorstand auf Gesamtjahressicht im Geschäftsjahr 2018 den positiven Wachstumstrend der Vorjahre fortzusetzen, wobei der Trend in Richtung SaaS-Geschäft das Wachstum etwas verlangsamt. Zwar erwartet der Vorstand bereits ab dem zweiten Halbjahr 2018 positive Effekte aus den Auslandsinvestitionen, die sich jedoch erst mit einem zeitlichen Verzug voll auswirken werden. Dagegen soll sich die Portfolioerweiterung um das Thema Knowledge Management in den Auslandsmärkten, insbesondere in den USA, vollständig positiv auswirken. Zugleich soll sich das Inlandsgeschäft erfolgreich weiterentwickeln und zu einem weiteren Ausbau des Produktgeschäftes führen. Aber auch das Servicegeschäft soll weiter zulegen. In Summe geht der Vorstand davon aus, wie avisiert auch im Gesamtjahr 2018 wieder deutlich stärker als der IT-Markt zu wachsen. Ein wichtiges Indiz dieser Prognose ist unter anderem der konzernweite Auftragsbestand, der zum 31. März 2018 im Vorjahresvergleich um 7,8% auf TEUR 46.103 (31. März 2017: TEUR 42.775) angestiegen ist. Die Planung für 2018 sieht entsprechend vor, die konzernweiten Umsatzerlöse auf EUR 93 - 98 Mio. auszuweiten und zugleich das Bereinigte EBIT überproportional auf EUR 7,5 - 10 Mio. zu steigern. Zudem bekräftigt der Vorstand die Mittelfristplanung 2021 von EUR 140 Mio. Konzernumsatz bei einem Bereinigten EBIT von EUR 20 Mio. Im Fokus der strategischen Planung stehen dabei die drei etablierten Wachstumssäulen der USU-Gruppe: der Ausbau der Internationalisierung, die Entwicklung und Markteinführung neuer Produktinnovationen sowie anorganisches Wachstum durch Akquisitionen.

Unter den vorgenannten Prämissen plant der Vorstand, auch für das laufende Geschäftsjahr 2018 die Anteilseigner der USU Software AG wie in den Vorjahren am operativen Unternehmenserfolg der Gesellschaft maßgeblich zu beteiligen und die aktionärsfreundliche Dividendenpolitik, die eine Ausschüttung einer Dividende vorsieht, die nie unter dem Vorjahreswert liegt und etwa der Hälfte des erwirtschafteten Gewinns entsprechen soll, fortzuführen.

Chancen- und Risikobericht

Bezüglich der Chancen und Risiken der USU Software AG und des Gesamtkonzerns liegen keine Veränderungen gegenüber dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2017 vor. Wir verweisen insofern auf den im Geschäftsbericht 2017 enthaltenen Chancen- und Risikobericht.

USU-Aktien (ISIN DE000A0BVU28).

Die Aktien der USU Software AG sind im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse unter der Wertpapier-Kenn-Nummer ("WKN") A0BVU2 bzw. der International Security Identification Number (Internationale Wertpapier-Kenn-Nummer, "ISIN") DE000A0BVU28 notiert und dort zum Handel im Regulierten Markt zugelassen.

Die Aktienmärkte entwickelten sich im Auftaktquartal des laufenden Geschäftsjahres 2018 infolge steigender Zinsen in den USA sowie eines drohenden internationalen Handelskrieges zunehmend negativ. Während der Technology All Share zum Stichtag 31. März 2018 im Vergleich zum Vergleichsstichtag des Vorquartals auf dem elektronischen Handelsplatz XETRA einen vergleichsweise geringen Kursrückgang um 0,5% auf 2.866,09 Punkte (31. Dezember 2017: 2.880,31 Punkte) verbuchte, verblieb beim Deutschen Aktienindex (DAX) im gleichen Zeitraum auf XETRA ein Kursverlust von 6,4% auf 12.096,73 Punkte (31. Dezember 2017: 12.917,64 Punkte).

Auch der Aktienkurs der USU Software AG tendierte im Zuge der Marktschwäche insgesamt leichter, und schloss Ende März 2018 bei EUR 22,0 (31. Dezember 2017: EUR 26,20), was einem Kurszurückgang um 16,0% gegenüber dem Vorquartal entspricht. Im Vorjahresvergleich stieg die USU-Aktie (31. März 2017: EUR 21,30) demgegenüber um 3,3%, während der DAX (31. März 2017: 12.312,87 Punkte) im gleichen Zeitraum um 1,8% nachgab und der Technology All Share (31. März 2017: 2.373,25 Punkte) um 20,8% hinzugewann.

Möglingen, 24. Mai 2018

USU Software AG

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Bernhard Oberschmidt Bernhard Böhler Dr. Benjamin Strehl
Vorstandsvorsitzender Vorstand Vorstand

KONZERN-BILANZ (untestiert)

AKTIVA

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3-Monatsbericht Jahresabschluss
in TEUR 31.03.2018 31.12.2017
--- --- ---
Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte 8.075 8.487
Geschäfts- oder Firmenwerte 41.183 41.183
Sachanlagen 2.141 2.230
Finanzielle Vermögenswerte 725 687
Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten 354 342
Aktive latente Steuern 5.899 5.899
Langfristige Vermögenswerte 58.377 58.828
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte 539 511
Noch nicht abgerechnete unfertige Leistungen 2.392 3.468
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 12.426 17.443
Forderungen aus Ertragsteuern 1.509 1.012
Finanzielle Vermögenswerte 1.468 1.279
Übrige Vermögenswerte 338 205
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 1.346 911
Wertpapiere 3.014 3.014
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 19.207 12.715
Kurzfristige Vermögenswerte 42.239 40.558
Aktiva, gesamt 100.616 99.386

PASSIVA

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3-Monatsbericht Jahresabschluss
in TEUR 31.03.2018 31.12.2017
--- --- ---
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 10.524 10.524
Kapitalrücklage 52.792 52.792
Gesetzliche Rücklage 0 574
Kumuliertes sonstiges Eigenkapital 161 -105
Übriges Eigenkapital 40 -779
Eigenkapital 63.517 63.006
Langfristige Schulden
Finanzielle Verbindlichkeiten 250 250
Pensionsrückstellungen 2.224 2.203
Passive Rechnungsabgrenzungsposten 967 2.443
Passive latente Steuern 2.077 2.457
Langfristige Schulden 5.518 7.353
Kurzfristige Schulden
Ertragssteuerschulden 1.265 1.266
Finanzielle Verbindlichkeiten 917 918
Verbindlichkeiten aus dem Personal- und Sozialbereich 5.504 7.421
Sonstige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 2.174 3.363
Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen 5.700 7.457
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.862 3.567
Passive Rechnungsabgrenzungsposten 14.159 5.035
Kurzfristige Schulden 31.581 29.027
Passiva, gesamt 100.616 99.386

KONZERN- GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG (untestiert)

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GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Quartalsbericht Quartalsbericht 3-Monatsbericht 3-Monatsbericht
in TEUR I/2018 I/2017
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01.01.2018 01.01.2017 01.01.2018 01.01.2017
--- --- --- --- ---
31.03.2018 31.03.2017 31.03.2018 31.03.2017
--- --- --- --- ---
Umsatzerlöse 21.005 18.887 21.005 18.887
Herstellungskosten des Umsatzes -10.099 -9.261 -10.099 -9.261
Bruttoergebnis vom Umsatz 10.906 9.626 10.906 9.626
Vertriebs- und Marketingaufwendungen -4.178 -3.746 -4.178 -3.746
Allgemeine Verwaltungsaufwendungen -2.460 -2.497 -2.460 -2.497
Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen -3.512 -3.031 -3.512 -3.031
Sonstige betriebliche Erträge 247 229 247 229
Sonstige betriebliche Aufwendungen -261 -130 -261 -130
Abschreibungen auf im Rahmen von Unternehmensakquisitionen aktivierte immaterielle Vermögenswerte -359 -312 -359 -312
Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit (EBIT) 383 139 383 139
Finanzerträge 4 7 4 7
Finanzaufwendungen -60 -45 -60 -45
Gewinn vor Steuern (EBT) 327 101 327 101
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 146 -216 146 -216
Periodenüberschuss 473 -115 473 -115
Ergebnis je Aktie (in EUR) auf Basis des
Ergebnisanteils der Aktionäre der USU Software AG:
Unverwässert und verwässert 0,04 -0,01 0,04 -0,01
Gewichteter Durchschnitt ausstehender Aktien:
Unverwässert und verwässert 10.523.770 10.523.770 10.523.770 10.523.770

KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG (untestiert)

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GESAMTERGEBNISRECHNUNG Quartalsbericht Quartalsbericht 3-Monatsbericht 3-Monatsbericht
in TEUR I/2018 I/2017
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01.01.2018 01.01.2017 01.01.2018 01.01.2017
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31.03.2018 31.03.2017 31.03.2018 31.03.2017
--- --- --- --- ---
Konzernergebnis 473 -115 473 -115
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (Wertpapiere)
- im Eigenkapital erfasste Fair-Value Änderungen 0 0 0 0
- in die Gewinn- und Verlustrechnung übernommen 0 0 0 0
Latente Steuern auf zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (Wertpapiere) 0 0 0 0
Unterschiedsbetrag aus Währungsumrechnung 37 28 37 28
Übriges Konzernergebnis nach Steuern 37 28 37 28
Konzern-Gesamtergebnis 510 -87 510 -87

KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG (untestiert)

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Konzern-Kapitalflussrechnung 3-Monatsbericht 3-Monatsbericht
in TEUR 01.01.2018 - 31.03.2018 01.01.2017 - 31.03.2017
--- --- ---
CASH-FLOW AUS DER LAUFENDEN GESCHÄFTSTÄTIGKEIT
Konzernjahresüberschuss 473 -115
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 708 657
+/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge 12 -25
+/- Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 5.258 3.877
+/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 1.100 1.667
+/- Zinsaufwendungen /Zinserträge 56 38
+/- Ertragsteuererstattungen/Ertragsteuerzahlungen -717 -10
+/- Gezahlte Zinsen/ erhaltene Zinsen 3 5
+/- Ertragssteueraufwand/-ertrag -146 216
CASH-FLOW AUS DER LAUFENDEN GESCHÄFTSTÄTIGKEIT 6.747 6.310
CASH-FLOW AUS INVESTITIONSTÄTIGKEIT:
- Erwerb von Tochterunternehmen, abzüglich erhaltener Zahlungsmittel 0 -1.874
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -11 -42
+ Einzahlungen aus Abgängen von

Gegenständen des Sachanlagevermöermögens
0 0
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -198 -251
+ Einzahlungen aus Positionen, die nicht der betrieblichen Tätigkeit oder Der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 0 0
CASH-FLOW AUS DER INVESTITIONSTÄTIGKEIT: -209 -2.167
CASH-FLOW AUS FINANZIERUNTSTÄTITKEIT:
- Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens 0 0
- Tilgung von Kaufpreisverbindlichkeiten im Zusammenhang mit dem Erwerb von Tochterunternehmen 0 0
CASH-FLOW AUS FINANZIERUNTSTÄTITKEIT: 0 0
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 6.538 4.143
+/- Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds -46 -26
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 12.715 20.166
FINANZMITTELFONDS AM ENDE DER PERIODE 19.207 24.283
Finanzmittelfonds
Flüssige Mittel 19.207 24.283
19.207 24.283

KONZERN-EIGENKAPITALSPIEGEL (untestiert)

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Kumuliertes sonstiges Eigenkapital
Sonstiges Eigenkapital
--- --- --- --- --- --- ---
Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gesetzliche Rücklage Übriges Eigenkapital Pensionspläne
--- --- --- --- --- --- ---
Anzahl TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- --- --- ---
Konsolidiertes Eigenkapital zum 1. Januar 2017 10.523.770 10.524 52.792 574 63 -186
Konzernergebnis 473
Einstellung in die gesetzliche Rücklage 0
Übriges Ergebnis nach Steuern
Gesamtergebnis 0 0 0 0 473 0
Dividendenzahlung 0
Konsolidiertes Eigenkapital zum 31. März 2017 10.523.770 10.524 52.792 574 536 -186
Konsolidiertes Eigenkapital zum 1. Januar 2018 10.523.770 10.524 52.792 574 -779 -228
Konzernergebnis 473
Einstellung in die gesetzliche Rücklage -574 574
Übriges Ergebnis nach Steuern
Gesamtergebnis 0 0 0 -574 1.047 0
Dividendenzahlung 0
Konsolidiertes Eigenkapital zum
31. März 2018 10.523.770 10.524 52.792 0 268 -228

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Kumuliertes sonstiges Eigenkapital
Sonstiges Eigenkapital
--- --- ---
Währungsumrechnung Gesamt
--- --- ---
TEUR TEUR
--- --- ---
Konsolidiertes Eigenkapital zum 1. Januar 2017 -144 63.623
Konzernergebnis 473
Einstellung in die gesetzliche Rücklage 0
Übriges Ergebnis nach Steuern 28 28
Gesamtergebnis 28 501
Dividendenzahlung 0
Konsolidiertes Eigenkapital zum 31. März 2017 -116 64.124
Konsolidiertes Eigenkapital zum 1. Januar 2018 123 63.006
Konzernergebnis 473
Einstellung in die gesetzliche Rücklage 0
Übriges Ergebnis nach Steuern 38 38
Gesamtergebnis 38 511
Dividendenzahlung 0
Konsolidiertes Eigenkapital zum
31. März 2018 161 63.517

KONZERANHANG (UNTESTIERT)

Grundsätze zur Rechnungslegung

Die USU Software AG ist eine Aktiengesellschaft nach dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Die Gesellschaft hat ihren Sitz im Spitalhof, 71696 Möglingen, Deutschland, und ist beim Amtsgericht Stuttgart im Handelsregister, Abt. B, unter der Nummer 206442 eingetragen.

Dieser Zwischenabschluss der USU Software AG steht im Einklang mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind. Der Zwischenabschluss wurde nach IAS 34 (Interim Financial Reporting) erstellt.

Es wurden grundsätzlich die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wie beim nach IFRS aufgestellten Konzernabschluss für das am 31. Dezember 2017 abgeschlossene Geschäftsjahr angewandt. Der vorliegende ungeprüfte 3-Monatsbericht 2018 ist daher in Zusammenhang mit dem geprüften Konzernabschluss 2017 zu lesen.

Dieser Zwischenabschluss enthält alle notwendigen Abgrenzungen und gibt nach Auffassung des Managements ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wieder. Alle vorgenommenen Abgrenzungen entsprechen der üblichen Periodenabgrenzung.

Im Rahmen der Aufstellung des Zwischenabschlusses gemäß den IFRS müssen zu einem gewissen Grad Schätzungen und Beurteilungen vorgenommen werden, welche die bilanzierten Vermögenswerte und Schulden am Stichtag und die ausgewiesenen Erträge und Aufwendungen für die Berichtsperiode betreffen. Die sich tatsächlich einstellenden Beträge können von den Schätzungen abweichen.

Ertragsteuern werden in der Zwischenperiode auf der Grundlage der besten Schätzung des gewichteten durchschnittlichen jährlichen Ertragssteuersatzes erfasst, der für das Gesamtjahr erwartet wird. Dieser Steuersatz wird auf das Vorsteuerergebnis der konsolidierten Gesellschaften angewendet.

Aus dem Ergebnis der Zwischenperioden kann nicht notwendigerweise auf das Jahresergebnis geschlossen werden.

Finanzinstrumente

In der nachfolgenden Tabelle sind die Buch- und beizulegenden Zeitwerte (Fair Value) der Finanzinstrumente des Konzerns dargestellt:

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in TEUR 31.03.2018 31.12.2017
Buchwert Fair Value Buchwert Buchwert
--- --- --- --- ---
Noch nicht abgerechnete unfertige Leistungen 2.392 2.392 3.468 3.468
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 12.426 12.426 17.443 17.443
Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte 1.468 1.468 1.279 1.279
Wertpapiere des Umlaufvermögens 3.014 3.014 3.014 3.014
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 19.207 19.207 12.715 12.715
38.507 38.507 37.919 37.919

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in TEUR 31.03.2018 31.12.2017
Buchwert Fair Value Buchwert Fair Value
--- --- --- --- ---
Finanzverbindlichkeiten 1.167 1.167 1.168 1.168
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.862 1.862 3.567 3.567
Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen 5.700 5.700 7.457 7.457
8.729 8.729 12.192 12.192

Gemäß IFRS 13 ist der Fair Value als Preis definiert, den man im Zuge eines geordneten Geschäftsvorfalls unter Marktteilnehmern am Bemessungsstichtag beim Verkauf eines Vermögenswerts erhalten würde oder bei Übertragung einer Schuld zu zahlen hätte. Dabei ist eine Fair Value-Hierarchie mit drei Bewertungsstufen zu unterscheiden, welche sich danach richten, ob der Fair Value von Finanzinstrumenten auf Grundlage von veröffentlichen Marktpreisen (Stufe 1), auf Basis von Ableitungen aus veröffentlichten Marktpreisen (Stufe 2) oder nicht beobachtbaren Parametern (Stufe 3) ermittelt worden ist. Die USU Software AG verfügt derzeit über keine Finanzinstrumente der Stufe 2 oder 3.

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse nach Lieferungen und Leistungen setzen sich wie folgt zusammen:

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01.01.-31.03.2018 1.1.-31.03.2017
TEUR TEUR
--- --- ---
Beratung 12.167 10.877
Lizenzen / Produkte 2.804 2.634
Wartung / SaaS 5.873 5.120
Sonstiges 161 256
21.005 18.887

Segmentberichterstattung

Nach IFRS 8 ist USU in den zwei Geschäftsfeldern "Produktgeschäft" und "Servicegeschäft" tätig, die im Wesentlichen die Risiken und die Eigenkapitalverzinsung des Konzerns beeinflussen. Die Aufgliederung verschiedener Kenngrößen nach den Geschäftsfeldern entsprechend IFRS 8 ist in der nachfolgenden Übersicht dargestellt:

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Produktgeschäft Servicegeschäft Summe Segmente
1.1. - 31.3.17 1.1. - 31.3.17 1.1. - 31.3.17 1.1. - 31.3.17 1.1. - 31.3.17 1.1. - 31.3.17
--- --- --- --- --- --- ---
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatz 15.748 13.879 5.227 4.983 20.975 18.862
EBITDA 1.904 1.517 733 833 2.637 2.350
EBIT 1.388 1.057 581 667 1.969 1.724
Finanzergebnis - - - - - -
Steuern - - - - - -
Konzernergebnis 1.388 1.057 581 667 1.969 1.724
Mitarbeiter zum Ende der Periode 491 435 110 97 601 532

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nicht zugeordnet Konzern
1.1. - 31.3.17 1.1. - 31.3.17 1.1. - 31.3.17 1.1. - 31.3.17
--- --- --- --- ---
TEUR TEUR TEUR TEUR
--- --- --- --- ---
Umsatz 30 25 21.005 18.887
EBITDA -1.546 -1.554 1.091 796
EBIT -1.586 -1.585 383 139
Finanzergebnis -56 -38 -56 -38
Steuern 146 -216 146 -216
Konzernergebnis -1.496 -1.839 473 -115
Mitarbeiter zum Ende der Periode 82 72 683 604

Außerhalb Deutschlands erzielte die USU-Gruppe in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2017 insgesamt 32,9% (Q1/2017: 26,6%) bzw. TEUR 6.914 (Q1/2017: TEUR 5.026) der konsolidierten Umsätze. Diese Angaben beziehen sich auf den Sitz des Kunden. Demgegenüber wurden weniger als 10% der konsolidierten Vermögenswerte außerhalb Deutschlands geführt. Gleichzeitig beliefen sich die außerhalb Deutschlands getätigten Investitionen auf weniger als 10% der konsolidierten Gesamtinvestitionen. Auf weitergehende Angaben der geographischen Daten wurde daher aus Wesentlichkeitsgründen verzichtet.

Nachtragsbericht

Es liegen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag 31. März 2018 vor, die eine wesentliche Auswirkung auf den Geschäftsverlauf der USU-Gruppe hatten. Insofern ergaben sich keine wesentlichen Änderungen bezüglich der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.

Aktien der Organe der USU Software AG

Folgender Bestand an Aktien der USU Software AG von Organmitgliedern der Gesellschaft wurde zum 31. März 2018 festgestellt:

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Bestandsmeldungen der Organe Aktien 31.03.2018 Aktien 31.03.2017
Vorstand
Bernhard Oberschmidt 156.518 156.518
Bernhard Böhler 167.572 167.572
Dr. Benjamin Strehl 0 0
Aufsichtsrat
Udo Strehl* 5.000 2.000.176
Erwin Staudt 100.000 100.000
Günter Daiss 85.500 85.500

* Über die AUSUM GmbH werden Herrn Udo Strehl als Mehrheitsgesellschafter dieser Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zusätzlich 5.338.044 (2017: 3.337.868) Stimmrechte an der USU Software AG zugerechnet.

Zusätzlich werden über die " Wissen ist Zukunft-Stiftung" Udo Strehl als Geschäftsführer dieser Stiftung 32.000 (2017:32.000) Stimmrechte an der USU Software AG gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet.

Aktienoptionen und Wandelobligationen der USU Software AG werden von den Organmitgliedern nicht gehalten.

Geschäftsbeziehungen mit nahe stehenden Unternehmen und Personen

Als nahe stehende Personen ("Related Parties") gelten gemäß IAS 24 Personen oder Unternehmen, die grundsätzlich die Gruppe beherrschen bzw. maßgeblichen Einfluss nehmen können oder auf die die Gruppe maßgeblichen Einfluss ausüben kann, einschließlich der Geschäftsleitung und des Aufsichtsrates. Als nahe stehende Personen gelten dabei nicht Unternehmen, die bereits im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzern-Zwischenabschluss einbezogen sind.

Hinsichtlich der geschäftlichen Beziehungen zwischen der USU Software AG und dem Aufsichtsratsvorsitzenden und Mehrheitsaktionär Herrn Udo Strehl und seiner Ehefrau haben sich gegenüber den Angaben im Konzernanhang des Geschäftsjahres 2017 keine wesentlichen Änderungen ergeben. Entsprechend verweisen wir auf die Angaben im Konzernanhang der USU Software AG für das am 31. Dezember 2017 abgeschlossene Geschäftsjahr.

Möglingen, 24. Mai 2018

USU Software AG

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Bernhard Oberschmidt Bernhard Böhler Dr. Benjamin Strehl
Vorstandsvorsitzender Vorstand Vorstand

FINANZKALENDER 2018

30. Mai 2018

LBBW-Roadshow, Düsseldorf, Köln, Frankfurt

28. Juni 2018

Jahreshauptversammlung, Ludwigsburg

30. August 2018

Veröffentlichung 6-Monatsbericht 2018

7.-9. September 2018

14. IR-Fahrt 2018, Rüttnauer Research

22. November 2018

Veröffentlichung 9-Monatsbericht 2018

26.-28. November 2017

Investoren- und Analystenkonferenz im

Rahmen der Veranstaltung

Deutsches Eigenkapitalforum, Frankfurt am Main