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USU Software AG — Interim / Quarterly Report 2017
May 24, 2017
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Interim / Quarterly Report
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USU Software AG
Möglingen
3-Monatsbericht 2017
USU AUF EINEN BLICK
3-Monatsbericht 2017
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| 2017 | 2016 | |
|---|---|---|
| in TEUR, mit Ausnahme der Angaben zum Ergebnis pro Aktie sowie zur Mitarbeiterzahl | 01.01.-31.03.2017 | 01.01.-31.03.2016 |
| --- | --- | --- |
| UMSATZERLÖSE | 18.887 | 16.957 |
| BEREINIGTES EBIT | 689 | 1.368 |
| BEREINIGTES KONZERNERGEBNIS | 403 | 1.230 |
| BEREINIGTES ERGEBNIS JE AKTIE (EUR) | 0,04 | 0,12 |
| EBITDA | 796 | 1.654 |
| EBIT | 139 | 1.009 |
| KONZERNERGEBNIS | -115 | 882 |
| ERGEBNIS JE AKTIE (EUR) | -0,01 | 0,08 |
| CASH-FLOW AUS DER BETRIEBLICHEN TÄTIGKEIT | 6.310 | 3.929 |
| MITARBEITER ZUM 31.3. | 604 | 510 |
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| 31.03.2017 | 31.12.2016 | |
|---|---|---|
| LIQUIDE MITTEL UND KAPITALANLAGEN | 27.297 | 23.180 |
| EIGENKAPITAL | 63.536 | 63.623 |
| BILANZSUMME | 95.947 | 91.905 |
| EIGENKAPITALQUOTE | 65,9% | 69,2% |
USU Software AG
Spitalhof
D-71696 Möglingen
Tel. +49.7141.4867-0
Fax +49.7141.4867-200
www.usu-software.de
Investor Relations
Falk Sorge & Dr. Thomas Gerick
Tel. +49.7141.4867-440
Fax +49.7141.4867-108
BRIEF AN DIE AKTIONÄRE
Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, liebe Leserinnen und Leser,
die USU-Gruppe ist weiterhin auf einem dynamischen Wachstumspfad. Neben der organischen Geschäftsausweitung trug im Auftaktquartal Q1/2017 auch die im Januar 2017 erworbene unitB technology GmbH erstmals zum Konzernwachstum bei. Besonders erfreulich verlief dabei das Inlandsgeschäft, während USU im Ausland nur leicht zulegen konnte. Der Vorstand hatte daher bereits im Vorjahr beschlossen, die Marketing- und Vertriebsaktivitäten in den USA, Großbritannien und Frankreich deutlich zu verstärken, was zum Ende des Vorjahres und im ersten Quartal 2017 zu höheren Auslandsinvestitionen führte. Erste Erfolge hieraus erwarten wir ab dem zweiten Halbjahr 2017, wobei wir die Investitionen im Berichtsjahr gezielt weiterführen werden. Zunächst wirken sich die Zusatzinvestitionen zwar sichtbar auf das Konzernergebnis der USU-Gruppe aus, mittelfristig werden diese jedoch zu einem deutlichen Umsatz- und Ergebnisschub führen, so dass der Vorstand die Mittelfristplanung 2020 eines Konzernumsatzes von EUR 140 Mio. bei einem Bereinigten EBIT über EUR 20 Mio. bekräftigt.
Infolge der Übernahme der EASYTRUST SAS in Frankreich erhöht der Vorstand der USU Software AG zugleich die Planung für das laufende Geschäftsjahr 2017 und plant nunmehr für das Gesamtjahr mit einem Konzernumsatz im Bereich von EUR 86 - 91 Mio. Ergebnisseitig wird EASYTRUST im laufenden Jahr noch keinen Beitrag zum Konzernergebnis leisten. Zusätzliche Wachstumsinvestitionen in EASYTRUST werden das Wachstum der neuesten USU-Tochter weiter forcieren.
Die Details zur Geschäftsentwicklung von USU im ersten Quartal 2017 sowie zur weiteren Planung können Sie diesem 3-Monatsbericht 2017 entnehmen.
USU besteht seit nahezu 40 Jahren, und dieses Jubiläum möchten wir auch auf der Hauptversammlung am 4. Juli 2017 in Ludwigsburg zusammen mit Ihnen begehen. Ein Punkt der Tagesordnung sieht dabei vor, für das Jahr 2016 eine Dividende von 40 Eurocent je Aktie auszuschütten. Neben der Entlastung der Mitglieder des Vorstands und Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2016 sowie der Wahl des Abschlussprüfers für das laufende Geschäftsjahr 2017 steht noch die Beschlussfassung über die Schaffung eines neuen Genehmigten Kapitals auf der Agenda der diesjährigen Hauptversammlung, zu der Sie recht herzlich eingeladen sind.
Ihr
Bernhard Oberschmidt,
Vorstandsvorsitzender der USU Software AG
KONZERNLAGEBERICHT (UNTESTIERT)
Grundlagen der USU Software AG und des Konzerns
Die USU Software AG, Möglingen, Deutschland, ist als Konzernmuttergesellschaft direkt oder indirekt an den folgenden operativ tätigen Gesellschaften beteiligt: Aspera GmbH, Aachen, Deutschland; Aspera Technologies Inc., Boston, USA; B.I.G. Social Media GmbH, Berlin, Deutschland; LeuTek GmbH, LeinfeldenEchterdingen, Deutschland; Omega Software GmbH, Obersulm, Deutschland; USU AG, Möglingen, Deutschland; USU Austria GmbH, Wien, Österreich; USU (Schweiz) AG, Zug, Schweiz; USU Software s.r.o., Brno, Tschechische Republik. Zudem bestehen Beteiligungen der USU Software AG an der Openshop Internet Software GmbH, Möglingen, Deutschland, und der USU Consulting GmbH, Sursee, Schweiz, welche nicht mehr operativ tätig sind.

Die USU Software AG und ihre Tochtergesellschaften
Am 5. Januar 2017 hat die USU Software AG 100% der Geschäftsanteile der unitB technology GmbH, Berlin ("unitB technology"), einer international ausgerichteten Full-Service Agentur für digitale Kommunikation und IT, übernommen.
Hinsichtlich weiterführender Informationen zur Übernahme der unitB technology wird auf die Ausführungen im Konzernanhang dieses 3-Monatsberichts 2017 unter dem Punkt Veränderung der Konzernorganisation verwiesen.
Am 4. Mai 2017 hat die Gesellschaft sämtliche Anteilsscheine der EASYTRUST SAS, La Garenne Colombes, Frankreich, ("EASYTRUST") übernommen. Mit dem Kauf von EASYTRUST erweitert die USU-Gruppe ihre Wertschöpfungstiefe im IT Management und ihre internationale Präsenz im wichtigen französischen Markt.
EASYTRUST ist ein hochspezialisierter Software-Hersteller im Bereich der automatischen Erkennung und Analyse von Hard- und Software in komplexen Infrastrukturen und dem Software-Lizenzmanagement von Oracle-Produkten Hinsichtlich weiterführender Informationen zur Übernahme von EASTRUST wird auf die Ausführungen im Konzernanhang dieses 3-Monatsberichts 2017 unter dem Punkt Ereignisse nach dem Bilanzstichtag verwiesen.
Geschäftsmodell, Ziele, Strategien und Steuerungssystem
Die USU Software AG und ihre Tochtergesellschaften (im Folgenden auch "USU-Gruppe" oder "USU" genannt) entwickeln und vertreiben Softwarelösungen für wissensbasiertes Servicemanagement. USU ist der größte europäische Anbieter für IT- und Knowledge-Management-Software.
Der Kompetenzbereich IT Management unterstützt Unternehmen mit umfassenden ITIL®-konformen Lösungen für das strategische und operative IT- & Enterprise Servicemanagement. Kunden erhalten mit USU-Lösungen eine Gesamtsicht auf ihre IT-Prozesse sowie ihre IT-Infrastruktur und sind in der Lage, Services transparent zu planen, zu verrechnen, zu überwachen und aktiv zu steuern. Im Bereich Software-Lizenzmanagement gehört USU dabei zu den führenden Herstellern weltweit.
Mit intelligenten Lösungen und ihrer Expertise im Kompetenzfeld Digital Interaction treibt USU die Digitalisierung von Geschäftsprozessen voran. Durch Standard-Software und Beratungsleistungen werden Service-Abläufe automatisiert und Wissen aktiv für alle Kommunikations-Kanäle und Kundenkontaktpunkte in Vertrieb, Marketing und Kundenservice bereitgestellt. Das Portfolio in diesem Bereich wird durch Software für Industrial Big Data sowie das Service-Segment mit Systemintegration und individuellen Anwendungen komplettiert.
Über 800 USU-Kunden aus allen Teilen der internationalen Wirtschaft schaffen mit USU-Lösungen Transparenz, sind agiler, sparen Kosten und senken ihre Risiken, beispielsweise Allianz, Baloise Group, BOSCH, BMW, Daimler, Deutsche Telekom, Evonik, Heidelberger Druckmaschinen, Jacobs Engineering, Jungheinrich, Poste Italiane, Texas Instruments, VW, W&W oder ZDF.
Die USU Software AG hat sich zum Ziel gesetzt, in den kommenden Jahren beim Konzernumsatz jeweils über dem Durchschnitt des IT-Marktes zu wachsen und zugleich die Profitabilität weiter auszubauen. Im Vordergrund steht dabei, durch Innovationen und die Verbreiterung der internationalen Marktpräsenz organisch zu wachsen, wobei anorganisches Wachstum in Form von Akquisitionen und Unternehmensbeteiligungen ebenfalls Teil der Unternehmensstrategie ist.
Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Vorstand, unter Berücksichtigung der Akquisitionen der unitB technology und EASYTRUST die konzernweiten Umsatzerlöse auf EUR 86 - 91 Mio. auszuweiten und zugleich das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern ("Bereinigtes EBIT") auf EUR 10 - 11,5 Mio. zu steigern. Die aktuelle Mittelfristplanung bis 2020 sieht vor, den Umsatz auf EUR 140 Mio. zu steigern und gleichzeitig das Bereinigte EBIT auf über EUR 20 Mio. auszubauen.
Da das Konzernergebnis der USU-Gruppe nach IFRS durch verschiedene Sondereffekte beeinflusst wurde und wird, welche eine Vergleichbarkeit der Ertragskraft von USU über die Geschäftsjahre hinweg erschweren, hat die Gesellschaft zu Informationszwecken zusätzlich ein Bereinigtes Konzernergebnis ermittelt. Dieses stellt das um die Abschreibungen auf im Rahmen von Unternehmensakquisitionen aktivierte immaterielle Vermögenswerte sowie zusätzlicher akquisitionsbedingter Sonderfaktoren bereinigte Konzernergebnis inklusive der damit verbundenen Steuereffekte dar. Auf Basis dieses Bereinigten Konzernergebnisses weist die USU Software AG unter Berücksichtigung der durchschnittlich im Umlauf befindlichen Stückaktien ferner ein Bereinigtes Ergebnis pro Aktie aus. Des Weiteren wird ein Bereinigtes EBIT, welches als maßgebliche Planungs- und Steuerungsgröße fungiert, ausgewiesen. Sowohl das Bereinigte Konzernergebnis und das Bereinigte EBIT als auch das Bereinigte Ergebnis pro Aktie stellen keine IFRS-bezogenen Kennzahlen dar.
Forschung und Entwicklung
Um Kunden innovative und praxiserprobte Produkte und Lösungen auf dem neuesten Stand der Technik zu bieten, investierte der USU-Konzern in den ersten drei Monaten 2017 insgesamt TEUR 3.031 (Q1/2016: TEUR 2.857) bzw. 16,0% (Q1/2016: 16,8%) des Konzernumsatzes in den Bereich Forschung und Entwicklung ("F&E").
Mit den zum 31. März 2017 angestellten 168 (31. März 2016: 156) Mitarbeitern des Bereiches Forschung und Entwicklung erforscht die USU-Gruppe systematisch den Einsatz neuer Technologien, setzt kundenbezogene Weiterentwicklungen um und konzipiert eigene Innovationen zur kontinuierlichen Verbesserung und Erweiterung des konzernweiten Produktportfolios.
Im Mittelpunkt der Aktivitäten des USU-Geschäftsbereichs Business Service Management stand die Fertigstellung der für Mitte 2017 geplanten neuen Release-Version Valuemation 5.0. Diese verfügt insbesondere über eine deutlich verbesserte, nutzerzentrierte Oberfläche für ergonomisches, Prozessorientiertes Arbeiten sowie flexibel einstellbare Sichten auf sämtliche IT-Daten. Auf vielfältigen Kundenwunsch wurden die Self Service-Funktionalitäten in Valuemation ausgebaut.. Ein eigenes Modul bündelt künftig plattformunabhängig die Anfragen der Endanwender in einem Kanal. Die Field Support-Anwendung wurde im mobilen Umfeld ebenfalls um die Endanwender-Funktionalität erweitert. Zudem wird das Analytics-Werkzeug Service Intelligence nun unter dem Namen Valuemation Analytics vermarktet, um auch hier die stärkere Anbindung an die Service Management-Suite Valuemation nach außen darzustellen. Aufgrund dieser Änderungen hat sich folgerichtig auch der USU-Geschäftsbereich Business Service Management umbenannt und agiert nun mit neuem Branding als USU-Geschäftsfeld Valuemation.
Im Segment Business Service Monitoring und Alarm-Management erfolgte die Freigabe der ZIS-Version 5.8.15. Funktionale Verbesserungen der MonitoringSoftware betreffen z.B. das Modul Self-Service Cockpit, individuelle Rollen- und Objekt-spezifische Datenabfragen oder neue Verschlüsselungsmöglichkeiten.
Im Bereich Lizenzmanagement ist aktuell die Version 4.2.1 der Aspera-Software SmartTrack verfügbar. Neue Features betreffen z.B. die Lizenzmetriken von Microsoft, teilbare Tabellenansichten oder so genannte Konnektoren, welche den Import von Geräte- bzw. Software-Daten aus dem Microsoft Active Directory erlauben. Des Weiteren wurden neue Versionen für die Aspera-Lösungen SAM Intelligence sowie License Control for SAP® Software freigegeben.
Im USU-Geschäftsfeld KCenter startete im Berichtszeitraum die Vermarktung der neuen Version der Wissensdatenbank KnowledgeCenter 6.7. Eine wesentliche Verbesserung betrifft dabei die Bereitstellung von grafisch modellierten Entscheidungsbäumen, die gerade im technischen Umfeld deutliche Vorteile bieten. Daneben wurde die Anwendung Knowledge First auch in den ausländischen Märkten eingeführt. Knowledge First ist ein intelligenter Web-Self-Service, der die Anliegen von Kunden bedarfsgerecht, mobil und rund um die Uhr unterstützt. Neu gestartet wurde die Entwicklung für KnowledgeBot, mit dem USU in die Welt der intelligenten Bots einsteigen wird.
Die Veröffentlichung der BIG Bot Library stand im Fokus der Aktivitäten der BIG Social Media. Diese erlaubt die Automatisierung von Dialogen in Social Media und Messenger-Kanälen wie Facebook Messenger oder WhatsApp. Zur Verfügung stehen vorgefertigte, konfigurierbare Programme, so genannte Bots, für alltägliche Dialoge wie z.B. Kundenzufriedenheitsbefragungen. Des Weiteren erfolgte die Weiterentwicklung der Systemarchitektur hin zu flexiblen Microservices bei der Social Media Management-Lösung BIG CONNECT.
Für neue innovative Produkte oder die Entwicklung von Komplementär-Anwendungen für bestehende Produkte betreibt USU seit Jahren umfangreiche Forschungs-Aktivitäten. Im Berichtszeitraum konnte der Prototyp eines automatischen Ticketdispatchers erstellt werden. Dieses auf natürlicher Sprachverarbeitung und selbstlernenden Algorithmen basierende System klassifiziert eingehende Tickets automatisch und ordnet diese passenden Bearbeitungskanälen zu. Außerdem wurde die erste Version eines selbstlernenden User Acitvity Monitorings für Valuemation entwickelt. Die Anwendung erkennt aufgrund von Benutzereingaben dessen Intention und generiert passende nächste Aktivitäten oder Programmfunktionen.
Aufgrund des stetig wachsenden Portfolios für Industrial Big Data, erfolgreicher Forschungs- und Kundenprojekte sowie des großen Marktpotenzials in weiten Teilen der Industrie wurde ein neues USU-Geschäftsfeld gegründet: KATANA.
KATANA unterstützt Unternehmen bei der digitalen Transformation, indem riesige Datenmengen aus Sensoren, Maschinenlogs etc. durch intelligente Verfahren analysiert und daraus wertvolle "Smart Data" gewonnen werden. Im Berichtszeitraum konnte KATANA die erste Version der grafischen Programmierung von Data Pipelines abschließen und in die Testphase überführen. Dies ermöglicht es Kunden zukünftig, selbst per Drag und Drop komplexe Auswertungen zu erstellen, die zuvor nur Data Scientisten entwickeln konnten. Nicht zuletzt arbeitet der Bereich an der effizienten Erkennung von Ausreißern in Datenströmen und prüft derzeit die Anmeldung als Gebrauchsmuster.
Wirtschaftsbericht
Gesamtwirtschaftliche Entwicklung
Die deutsche Wirtschaft befindet sich nach Informationen des Statistischen Bundesamtes ("Destatis")1 von Mitte Mai 2017 weiterhin auf Wachstumskurs. So ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Quartal 2017 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,6% gegenüber dem Vorquartal gestiegen. Positive Impulse kamen dabei vor allem aus dem Investitionsbereich. Aber auch die Konsumausgaben der privaten Haushalte und des Staates legten leicht zu. Daneben gewann die außenwirtschaftliche Entwicklung an Dynamik und stützte das Wachstum, da die Exporte nach vorläufigen Berechnungen von destatis stärker stiegen, als die Importe. Auch im Vorjahresvergleich erhöhte sich das Wirtschaftswachstum in Deuschland. So stieg das preisbereinigte BIP um 2,9% (kalenderbereinigt um 1,7%).
Der Euroraum verzeichnete gemäß einer vorläufigen Schnellschätzung des statistischen Amtes der Europäischen Union ( Eurostat)2 im Auftaktquartal des Jahres 2017 mit einem BIP-Zuwachs von 0,5% gegenüber dem Vorquartal ebenfalls ein leichtes Wachstum. Im Vergleich zum entsprechenden Quartal des Vorjahres Q1/2016 ist das saisonbereinigte BIP des Euroraumes im ersten Quartal 2017 um 1,7% gestiegen.
Branchenbezogene Entwicklung
Die Hightech-Branche in Deutschland entwickelt sich nach Untersuchungen des Branchenverbandes Informationswirtschaft, Telekomunikation und neue Medien e.V. ("BITKOM")3 ebenfalls sehr positiv. Acht von zehn Unternehmen (80%) rechnen für das erste Halbjahr 2017 mit steigenden Umsätzen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Lediglich 9 % gehen davon aus, dass die Geschäfte schlechter laufen als zuvor. Damit liegt der BITKOM-Index bei 71 Punkten. Vor einem Jahr lag der Index noch bei 66 Punkten. "In der Digitalbranche stehen die Zeichen weiter auf Wachstum. Die steigenden Umsätze bedeuten vor allem auch neue Jobs", sagte BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Innerhalb der Branche sei die Zuversicht jedoch unterschiedlich stark ausgeprägt. So rechnen jeweils gut acht von zehn Unternehmen im Bereich Software (85%) und IT-Services (83%) mit wachsenden Umsätzen, während nur 5 beziehungsweise 9 Prozent von einem Rückgang ausgehen. Hersteller von IT-Hardware erwarten zu zwei Dritteln (65%) ein Umsatzplus, während jedes sechste Unternehmen (17%) dieses IT-Segments mit einem Minus rechnet.
Vor allem die digitale Transformation werde sich nach BITKOM-Informationen positiv auf die Geschäftsentwicklung der IT-Unternehmen auswirken. "Die digitale Transformation ist für die deutsche Wirtschaft Chance und Herausforderung zugleich. Aber das ist noch nicht in allen Unternehmen angekommen, etwa jedes zweite hat keine Digitalstrategie", mahnte Rohleder.
1 Vgl. destatis-Pressemitteilung vom 12. Mai 2017 - 155/17, veröffentlicht unter https://www.destatis.de
2 Vgl. eurostat-Pressemitteilung vom 3. Mai 2017 - 76/2017, veröffentlicht unter http://ec.europa.eu/eurostat
3 Vgl. BITKOM-Pressemitteilung vom 25. Januar 2017, veröffentlicht unter http://www.bitkom.de
Geschäftsentwicklung für die ersten drei Monate des Geschäftsjahres 2017
Umsatz- und Kostenentwicklung
Konzernumsatz
Die USU Software AG steigerte im ersten Quartal 2017 den Konzernumsatz nach IFRS um 11,4% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 18.887 (Q1/2016: TEUR 16.957).
Wesentlicher Wachstumstreiber war im Berichtsquartal das Beratungsgeschäft, welches um 19,5% gegenüber dem Vorjahresquartal auf TEUR 10.877 (Q1/2016: TEUR 9.103) zulegte. Während auch das Wartungsgeschäft, dank der gesteigerten SaaS-Erlöse auf TEUR 5.120 (Q1/2016: TEUR 4.666) anstieg, blieb das Lizenzgeschäft mit TEUR 2.634 (Q1/2016: TEUR 3.074) um 14,3% hinter dem Vergleichswert des Vorjahres zurück. Die sonstigen Erlöse, die im Wesentlichen Handelswarenumsätze mit fremdbezogener Hard- und Software beinhalten, beliefen sich auf insgesamt TEUR 256 (Q1 /2016: TEUR 114).
Regional betrachtet resultierte der Umsatzzuwachs insbesondere aus dem Inlandsgeschäft, welches um 13,2% auf TEUR 13.861 zulegte. Zugleich erhöhten sich die außerhalb Deutschlands generierten Umsatzerlöse im Berichtszeitraum um 6,6% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 5.026 (Q1/2016: TEUR 4.713).
Umsatz nach Geschäftsfeldern
Das Leistungsspektrum des Geschäftsfeldes "Produktgeschäft" umfasst sämtliche Aktivitäten rund um die USU-Produktpalette im Markt für IT Management-Lösungen sowie im Knowledge Management-Markt. Das Geschäftsfeld "Servicegeschäft" beinhaltet Beratungsleistungen im Rahmen von IT-Projekten, individuelle Anwendungsentwicklung sowie im Zuge der Übernahme der unitB technology auch digitale Strategie-Beratung, Service- und UX-Design sowie Webportale, Apps und Intranets.
Das Segment "Produktgeschäft" steuerte im Auftaktquartal 2017 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 13.879 (Q1/2016: TEUR 13.448) zum Konzernumsatz bei, was einem Anstieg um 3,2% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Im gleichen Zeitraum baute die USU-Gruppe den beratungsbezogenen Umsatz des Segments "Servicegeschäft" um 43,4% auf TEUR 4.983 (Q1/2016: TEUR 3.474) aus. Neben der organischen Geschäftsausweitung trug hierzu insbesondere die Anfang Januar 2017 übernommene unitB technology bei. Die nicht den Segmenten zugeordneten Umsätze summierten sich im Betrachtungszeitraum auf TEUR 25 (Q1/2016: TEUR 35).
Operative Kosten
Die operative Kostenbasis der USU-Gruppe erhöhte sich im ersten Quartal 2017 im Vorjahresvergleich um 19,0% auf TEUR 18.535 (Q1/2016: TEUR 15.576). Dieser Zuwachs spiegelt zum einen die erhöhten Auslandsinvestitionen in Marketing und Vertrieb wider, die USU gezielt zum nachhaltigen Ausbau des Auslandsgeschäftes tätigt und zum anderen sind erstmals die Kosten der zum Jahresanfang 2017 akquirierten unitB technology in den Konzernkosten der USU-Gruppe enthalten. Zudem resultiert der Kostenanstieg aus höheren Personalaufwendungen infolge des strategischen Ausbaus der Konzernbelegschaft für die erfolgreiche Umsetzung des mittelfristigen Wachstumsziels 2020.
Die Herstellungskosten des Umsatzes stiegen im Berichtszeitraum um 21,0% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 9.261 (Q1/2016: TEUR 7.651). Dieser Anstieg resultiert u.a. aus der Erhöhung der angestellten Beratermannschaft um 20,8% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 279 (31. März 2016: 231) Mitarbeiter zum 31. März 2017. Die auf den Konzernumsatz bezogene Herstellkostenquote stieg zugleich von 45,1% im ersten Quartal 2016 auf nunmehr 49,0%. Das Bruttoergebnis erhöhte sich im gleichen Zeitraum auf TEUR 9.626 (Q1/2016: TEUR 9.306). Dementsprechend baute USU die Bruttomarge von 48,8% im ersten Quartal 2016 auf 51,0% im Berichtsquartal 2017 aus.
Die Marketing- und Vertriebsaufwendungen erhöhte USU im ersten Quartal 2017 zielgerichtet zur Forcierung der Auslandsaktivitäten um 20,0% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 3.746 (Q1/2016: TEUR 3.122). Die umsatzbezogene Kostenquote für den Bereich Marketing und Vertrieb erhöhte sich entsprechend von 18,4% im Vorjahr auf nunmehr 19,8%.
Rechtsberatungs- und Due Dilligence-Kosten in Höhe von TEUR 163 im Zuge der Übernahme der unitB technology führten im Auftaktquartal 2017 unter anderem zu einer Erhöhung der Allgemeinen Verwaltungsaufwendungen um 28,3% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 2.497 (Q1/2016: TEUR 1.946). Bezogen auf den Konzernumsatz stieg die Verwaltungskostenquote auf 13,2% (Q1/2016: 11,5%).
Die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen stiegen im Berichtszeitraum im Zuge des Ausbaus der Forschungs- und Entwicklungsmannschaft auf 168 (Q1/2016: 156) Mitarbeiter, um 6,1% gegenüber dem Vorjahr auf nunmehr TEUR 3.031 (Q1/2016: TEUR 2.857). stiegen im Die auf den Konzernumsatz bezogene Aufwandsquote für Forschung und Entwicklung sank dagegen infolge des deutlichen Umsatzwachstums von 16,8% im ersten Quartal 2016 auf nunmehr 16,0 in Q1/2017. USU investiert stetig in die Neu- und Weiterentwicklung des eigenen Produktportfolios und arbeitet permanent an innovativen, marktbezogenen Softwarelösungen. Diesbezüglich sei auf den separaten Bericht Forschung und Entwicklung dieses Konzernlageberichts verwiesen. Die sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen summierten sich in den ersten drei Monaten 2017 auf insgesamt TEUR 99 (Q1/2016: TEUR -38).
Ertragslage
Im Zuge der gezielten Investitionen in das weitere Auslandswachstum blieb die Ergebnisentwicklung der USU-Gruppe im Auftaktquartal des laufenden Geschäftsjahres 2017 unter der des Vorjahres zurück. Demgemäß halbierte sich das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen ("EBITDA") im Vorjahresvergleich auf TEUR 796 (Q1/2016: TEUR 1.654). Unter Einbeziehung der Abschreibungen von TEUR 657 (Q1/2016: TEUR 645) erzielte USU im gleichen Zeitraum ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern ("EBIT") von TEUR 139 (Q1/2016: TEUR 1.009). Das Finanzergebnis summierte sich im ersten Quartal 2017 auf TEUR -38 (Q1/2015: TEUR -67). Unter Hinzurechnung der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag von TEUR -216 (Q1/2016: TEUR -60) sank das Konzernergebnis von TEUR 882 im ersten Quartal 2016 auf TEUR -115 im Berichtsquartal Q1/2017. Das Ergebnis pro Aktie belief sich entsprechend auf EUR -0,01 (Q1/2016: EUR 0,08).
Bereinigtes Konzernergebnis
Die nachfolgende Tabelle zeigt, ausgehend vom EBIT, die Überleitungsrechnung zu den nicht IFRS-bezogenen Ergebnis-Kenngrößen Bereinigtes EBIT, Bereinigtes Konzernergebnis sowie Bereinigtes Ergebnis je Aktie. Diese stellen zu Informationszwecken die um akquisitionsbedingte Sondereffekte bereinigten Kennzahlen der USU-Gruppe dar. Das Bereinigte EBIT ist zugleich die zentrale Ergebnis-Kenngröße des USU-Konzerns.
Bereinigtes Konzernergebnis
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| in TEUR | 01.01.2017 - 31.3.2017 |
01.01.2016 - 31.3.2016 |
|---|---|---|
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 139 | 1.009 |
| Abschreibungen auf im Rahmen von Unternehmensakquisitionen aktivierte immaterielle Vermögenswerte | 312 | 334 |
| Abschreibungen auf Geschäfts- und Firmenwerte | 0 | 0 |
| Akquisitionsbedingte Sonderfaktoren | 238 | 25 |
| - davon aus Stay-Bonus BIG GmbH / unitB technology | 75 | 25 |
| - davon Beratungskosten unitB technology | 140 | 0 |
| - davon aus Kaufpreisanpassungen | 0 | 0 |
| - davon aus Anschaffungsnebenkosten | 23 | 0 |
| Bereinigtes EBIT | 689 | 1.368 |
| Finanzerträge | 7 | 45 |
| (gemäß Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung) | ||
| Finanzaufwendungen | -45 | -112 |
| (gemäß Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung) | ||
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -216 | -60 |
| (gemäß Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung) | ||
| Steuereffekte bezogen auf Bereinigungen | -32 | -11 |
| - davon aus Abschreibungen | -32 | -11 |
| Bereinigtes Konzernergebnis | 403 | 1.230 |
| Bereinigtes Ergebnis je Aktie (in EUR): | 0,04 | 0,12 |
| Gewichteter Durchschnitt ausstehender Aktien: | ||
| Unverwässert und verwässert | 10.523.770 | 10.523.770 |
Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern ("Bereinigtes EBIT") blieb im Zuge der erhöhten Auslandsinvestitionen im ersten Quartal 2017 mit TEUR 689 (Q1/2016: TEUR 1.368) um 49,6% hinter dem Vergleichswert des Vorjahres zurück. Zugleich sank das Bereinigte Konzernergebnis im Vergleich zum 3-Monatszeitraum 2016 um 67,2% auf TEUR 403 (Q1/2016: TEUR 1.230). Das Bereinigte Ergebnis je Aktie verringerte sich entsprechend von EUR 0,12 im Vorjahr auf EUR 0,04 im Berichtszeitraum.
Vermögens- und Finanzlage
Auf der Aktivseite der Bilanz erhöhten sich die langfristigen Vermögenswerte der USU-Gruppe zum 31. März 2017 im Zuge der Übernahme der unitB technology GmbH auf TEUR 50.525 (31. Dezember 2016: TEUR 47.608). Auf Basis der vorläufigen Kaufpreisallokation für die unitB technology GmbH erhöhten sich dabei die immateriellen Vermögenswerte von TEUR 5.428 zum 31. Dezember 2016 auf TEUR 6.783 zum 31. März 2017, während die Geschäfts- und Firmenwerte auf TEUR 37.122 (31. Dezember 2016: TEUR 35.575) zum Ende des Berichtszeitraums anstiegen. Die kurzfristigen Vermögenswerte erhöhten sich im gleichen Zeitraum von TEUR 44.297 zum 31. Dezember 2016 auf nunmehr TEUR 45.823, was vor allem auf die Erhöhung der Konzernliquidität zurückzuführen ist, während die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen deutlich reduziert wurden. So stiegen die liquiden und liquiditätsnahen Mittel (Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten zzgl. Wertpapiere) zum 31. März 2017 auf TEUR 27.297 (31. Dezember 2016: TEUR 23.180), während die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 14.190 zum 31. Dezember 2016 auf TEUR 10.811 zum 31. März 2017 zurückgefahren werden konnten.
Auf der Passivseite der Bilanz erhöhte sich das Fremdkapital in Form der kurz- und langfristigen Schulden der USU-Gruppe zum 31. März 2017 auf TEUR 32. 812 (31. Dezember 2016: TEUR 28.282), was vor allem aus erhöhten passiven Rechnungsabgrenzungsposten für bereits zu Jahresbeginn in Rechnung gestellte Wartungsverträge herrührt, für die eine zugehörige Leistungserbringung und Umsatzrealisierung im weiteren Jahresverlauf erfolgt. Zudem führten Kaufpreisverbindlichkeiten für die Übernahme der unitB technology GmbH in Höhe von TEUR 1.463 zum 31. März 2017 (31. Dezember 2016: TEUR 0) zu diesem Anstieg. Zugleich blieb das Eigenkapital der USU-Gruppe mit TEUR 63.536 zum 31. März 2017 (31. Dezember 2016: TEUR 63.623) nahezu konstant. Bei einer Bilanzsumme von TEUR 96.348 (31. Dezember 2016: TEUR 91.905) belief sich die Eigenkapitalquote zum 31. März 2017 auf 65,9% (31. Dezember 2016: 69,2%).
Cash-Flow und Investitionen
Zum 31. März 2017 verfügte die USU-Gruppe über flüssige Mittel von insgesamt TEUR 24.283 (Q1/2016: TEUR 23.439). Im Vorjahresvergleich entspricht dies einem Anstieg um TEUR 844 bzw. 3,6%.
Der Cash-Flow aus der betrieblichen Tätigkeit der USU-Gruppe stieg im Berichtsquartal Q1/2017 gegenüber dem Vorjahr um 60,6% auf TEUR 6.310 (Q1/2016: TEUR 3.929). Verantwortlich hierfür sind im Wesentlichen punktuelle Veränderungen des Working Capitals, wie beispielsweise die Reduzierung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.
Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit von TEUR -2.167 (Q1/2016: TEUR -467) spiegelt im Wesentlichen die Übernahme der unitB technology wider und enthält entsprechend den Posten "Erwerb von Tochterunternehmen, abzüglich erhaltener Zahlungsmittel" in Höhe von TEUR -1.874 (Q1/2016: TEUR 0). Zugleich summierten sich die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte auf TEU R -293 (Q1/2016: TEUR -491).
Beim Cash-Flow aus dem Finanzierungsbereich gab es im ersten Quartal 2017 wie im Auftaktquartal des Vorjahres keine Veränderungen.
Auftragsbestand
Zum Ende des ersten Quartals 2017 summierte sich der konzernweite Auftragsbestand der USU-Gruppe auf TEUR 42.775 (31. März 2016: TEUR 42.973) und lag damit auf dem Niveau des Vergleichsquartals des Vorjahres.
Gegenüber dem Bilanzstichtag des Vorjahres 31. Dezember 2016 (31. Dezember 2016: TEUR 39.534) erzielte USU damit einen Anstieg des Auftragsbestandes von 8,2%.
Der stichtagsbezogene Auftragsbestand zum Ende des Quartals stellt aufgrund von verbindlichen Verträgen die bereits fixierten zukünftigen Umsätze der USU-Gruppe auf Sicht der kommenden 12 Monate dar. Diese beinhalten vorwiegend projektbezogene Aufträge sowie Wartungs- und SaaS-Verträge.
Mitarbeiter
Zum 31. März 2017 baute die USU-Gruppe ihre Belegschaft gegenüber dem Vorjahr um 18,4% auf 604 (31. März 2016: 510) Mitarbeiter aus. Neben dem organischen Personalausbau trug hierzu auch die Übernahme der unitB technology bei, welche zum 31. März 2017 über insgesamt 40 Mitarbeiter verfügte. Nach Funktionsbereichen untergliedert beschäftigte USU zum Ende des ersten Quartals 2017 insgesamt 279 (31. März 2016: 231) Mitarbeiter im Bereich Beratung und Services, 168 (B1. März Z016: 156) Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung, 85 (B1. März Z016: 65) Mitarbeiter im Bereich Vertrieb und Marketing sowie 7Z (B1. März Z016: 58) Mitarbeiter in der Administration. Segmentbezogen waren 4B5 (B1. März Z016: B91) Mitarbeiter im Geschäftsfeld "Produktgeschäft", 97 (B1. März Z016: 6B) Mitarbeiter im Geschäftsfeld "Servicegeschäft" sowie 7Z (B1. März Z016: 58) Mitarbeiter im Zentralbereich der USU-Gruppe tätig.
Nachtragsbericht
Hinsichtlich der Berichterstattung über Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Bilanzstichtag 31. März 2017 eingetreten sind, wird auf die Ausführungen im Konzernanhang dieses 3-Monatsberichts 2017 zur Übernahme der Geschäftsanteile an der EASYTRUST SAS, La Garenne Colombes, Frankreich, verwiesen.
Prognose-, Chancen- und Risikobericht
Prognosebericht
Gesamtwirtschaft
Die deutsche Wirtschaft befindet sich nach Untersuchung der Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose4 , an der die führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute mitwirkten, bereits im fünften Jahr eines moderaten Aufschwungs. Dabei bleibt die konjunkturelle Dynamik im Vergleich zu früheren Aufschwungphasen gering, weil der wenig schwankungsanfällige Konsum als Hauptantriebskraft fungiert. Die Unternehmensinvestitionen nehmen gemäß der Gemeinschaftsdiagnose nach wie vor verhalten zu. Gemäß der von den Instituten erstellten Gemeinschaftsdiagnose wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im laufenden Jahr um insgesamt 1,5% zulegen, nach 1,9% im Jahr 2016.
Die Weltwirtschaft wird gemäß der Gemeinschaftsdiagnose in diesem Jahr einen Anstieg der gesamtwirtschaftlichen Produktion von 3,0% verzeichnen, nach 2,6% im Vorjahr. Dabei ist die Beschleunigung gegenüber dem Vorjahr zu etwa gleichen Teilen auf die konjunkturelle Entwicklung in fortgeschrittenen Volkswirtschaften und in den Schwellenländern zurückzuführen.
4 Vgl. Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2017 vom 12. April 2017
Branche
Die deutsche Hightech-Branche wird nach Prognosen des Branchenverbandes BITKOM5 durch die Digitalisierung der Industrie im laufenden Jahr einen starken Wachstumsschub verzeichnen. Entsprechend erwartet BITKOM für den deutschen IT-Markt im laufenden Jahr 2017 ein Wachstum von 2,7% auf 86,0 Milliarden Euro (2016: 83,7 Milliarden Euro). Besonders profitieren werden laut BITKOM die Softwareanbieter, für die BITKOM ein besonders hohes Wachstum von 6,3% auf 23 Milliarden Euro (2016: 21,6 Milliarden Euro) vorhersagt. Zu den wichtigsten Technologietrends zählt BITKOM dabei u.a. Cloud Computing, Internet of Things, Industrie 4.0, Big Data, Digitale Plattformen und Mobile Computing. Für den weltweiten IT-Markt sagt das Marktforschungsunternehmen Gartner in seinem am 10. April 2017 veröffentlichten Worldwide IT Spending Forecast-Update6 einen Anstieg der IT-Ausgaben in 2017 gegenüber dem Vorjahr um 1,4% auf 3,5 Billionen Dollar voraus. Die wesentlichen Wachstumsbereiche sind nach Gartner die Segmente Unternehmenssoftware und IT-Services mit einem Anstieg um 5,5% auf 351 Milliarden Dollar (2016: 332 Milliarden Dollar) bzw. um 2,3% auf 917 Milliarden Dollar (2016: 897 Milliarden Dollar).
Ausblick
Für die USU Software AG erwartet der Vorstand, im laufenden Geschäftsjahr 2017 auf Gesamtjahressicht den Wachstumstrend der Vorjahre erfolgreich fortzusetzen. Dabei soll neben Impulsen aus dem deutschen Kernmarkt auch das Produktgeschäft im Ausland sichtbar wachsen. Auf den Auslandsmärkten sollen die weitere Durchdringung des US-Marktes sowie der Ausbau der Aktivitäten in Zentraleuropa den Wachstumspfad, vor allem im Lizenzgeschäft prägen. Hierbei sollen sich die ab Ende 2016 getätigten und aktuell fortgeführten Auslandsinvestitionen in Marketing und Vertrieb ab dem zweiten Halbjahr 2017 positiv auswirken. Zudem wird die Anfang Mai 2017 akquirierte französische EASYTRUST in 2017 einen anorganischen Wachstumsbeitrag zum Konzernumsatz leisten. Der Ausbau des Produktgeschäftes, aus welchem die USU-Gruppe Lizenz, Wartungs- sowie produktbezogene Beratungserlöse erzielt, soll sich insbesondere durch die Steigerung der Lizenzerlöse zugleich positiv auf das Ergebnis auswirken. Aber auch das Servicegeschäft, mit dem USU produktunabhängige Beratungsumsätze aus Individualprojekten generiert, soll weiter zulegen. Mit Blick auf den aktuellen Forecast und unter Einbeziehung der EASYTRUST-Übernahme erhöht der Vorstand die Umsatz-Planung für die USU-Gruppe für 2017 um 3 Millionen Euro. Infolge geplanter Investitionen in die EASYTRUST-Produkte erwartet der Vorstand keinen Ergebnisbeitrag von EASYTRUST in 2017. Entsprechend sieht die neue Planung für das laufende Geschäftsjahr 2017 nunmehr vor, die konzernweiten Umsatzerlöse auf EUR 86 -91 Mio. auszuweiten und zugleich das Bereinigte EBIT auf EUR 10 - 11,5 Mio. zu steigern. Gleichzeitig bekräftigt der Vorstand die Mittelfristplanung 2020 der USU-Gruppe, welche das Erreichen von EUR 140 Mio. Umsatz und den gleichzeitigen Ausbau des bereinigten Ergebnisses vor Zinsen und Steuern ("Bereinigtes EBIT") auf über EUR 20 Mio. vorsieht. Im Fokus der strategischen Planung stehen dabei die drei etablierten Wachstumssäulen der USU-Gruppe: der Ausbau der Internationalisierung, die Entwicklung und Markteinführung neuer Produktinnovationen sowie anorganisches Wachstum durch Akquisitionen.
Unter den vorgenannten Prämissen plant der Vorstand, die Anteilseigner der USU Software AG auch für 2017 wie in den Vorjahren am operativen Unternehmenserfolg der Gesellschaft maßgeblich zu beteiligen und insofern die aktionärsfreundliche Dividendenpolitik im Sinne einer nachhaltigen Kontinuität fortzuführen.
5 Vgl. BITKOM-Pressemitteilungen vom 25. Januar 2017 und vom 16. Februar 2017, veröffentlicht unter www.bitkom.de
6 Vgl. Gartner-Pressemitteilung vom 10. April 2017, veröffentlicht unter www.gartner.com
Chancen- und Risikobericht
Bezüglich der Chancen und Risiken der USU Software AG und des Gesamtkonzerns liegen keine Veränderungen gegenüber dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2016 vor. Wir verweisen insofern auf den im Geschäftsbericht 2016 enthaltenen Chancen- und Risikobericht.
USU-Aktien (ISIN DE000A0BVU28).
Die Aktien der USU Software AG sind im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse unter der Wertpapier-Kenn-Nummer ("WKN") A0BVU2 bzw. der International Security Identification Number (Internationale Wertpapier-Kenn-Nummer, "ISIN") DE000A0BVU28 notiert und dort zum Handel im Regulierten Markt zugelassen.
Die Aktienmärkte entwickelten sich im Auftaktquartal des laufenden Geschäftsjahres 2017 äußerst positiv und verzeichneten teilweise neue Rekordstände. So verblieb zum Stichtag 31. März 2017 beim Technology All Share im Vergleich zum Vergleichsstichtag des Vorquartals auf dem elektronischen Handelsplatz XETRA ein Kurszuwachs von 12,9% auf 2.373,25 Punkte (31. Dezember 2016: 2.102,78 Punkte), was nur marginal unter dem zwischenzeitlich erreichten Allzeithoch von 2.373,33 Punkten lag. Der Deutsche Aktienindex (DAX) erreichte im gleichen Zeitraum auf XETRA einen Wertzuwachs um 7,2% auf 12.312,87 Punkte (31. Dezember 2016: 11.481,06 Punkte) und markierte am letzten Handelstag des ersten Quartals, dem 31. März 2017, ein zwischenzeitliches Allzeithoch von 12.313,29 Punkten.
Auch der Aktienkurs der USU Software AG legte im ersten Quartal 2017 weiter zu, erreichte zwischenzeitlich (24.01.2017) mit EUR 23,35 auf XETRA ein neues 10-Jaheshoch und schloss schließlich am 31. März 2017 bei EUR 21,30 (31. Dezember 2016: EUR 20,20) , was einem Kurszuwachs um 5,4% gegenüber dem Vorquartal entspricht.
Im Vorjahresvergleich legte die USU-Aktie (31. März 2016: EUR 16,85) um 26,4% zu, während der DAX (31. März 2016: 9.965,51 Punkte) um 23,6% anstieg und der Technology All Share (31. März 2016: 1.892,76 Punkte) um 25,4% hinzugewann.
Möglingen, 24. Mai 2017
USU Software AG
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| Bernhard Oberschmidt | Bernhard Böhler | Dr. Benjamin Strehl |
| Vorstandsvorsitzender | Vorstand | Vorstand |
KONZERN-BILANZ (untestiert)
AKTIVA
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| 3-Monatsbericht | Jahresabschluss | |
|---|---|---|
| in TEUR | 31.03.2017 | 31.12.2016 |
| --- | --- | --- |
| Langfristige Vermögenswerte | ||
| Immaterielle Vermögenswerte | 6.783 | 5.428 |
| Geschäfts- oder Firmenwerte | 37.122 | 35.575 |
| Sachanlagen | 2.149 | 2.134 |
| Aktive latente Steuern | 3.790 | 3.790 |
| Übrige Vermögenswerte | 681 | 681 |
| Langfristige Vermögenswerte | 50.525 | 47.608 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | ||
| Vorräte | 642 | 529 |
| Noch nicht abgerechnete unfertige Leistungen | 2.477 | 3.862 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 10.811 | 14.190 |
| Forderungen aus Ertragsteuern | 405 | 561 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 2.249 | 260 |
| Übrige Vermögenswerte | 501 | 698 |
| Aktive Rechnungsabgrenzungsposten | 1.441 | 1.017 |
| Wertpapiere | 3.014 | 3.014 |
| Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten | 24.283 | 20.166 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 45.823 | 44.297 |
| Aktiva, gesamt | 96.348 | 91.905 |
PASSIVA
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| 3-Monatsbericht | Jahresabschluss | |
|---|---|---|
| in TEUR | 31.03.2017 | 31.12.2016 |
| --- | --- | --- |
| Eigenkapital | ||
| Gezeichnetes Kapital | 10.524 | 10.524 |
| Kapitalrücklage | 52.792 | 52.792 |
| Gesetzliche Rücklage | 574 | 574 |
| Kumuliertes sonstiges Eigenkapital | -116 | -144 |
| Bilanzverlust | -238 | -123 |
| Eigenkapital | 63.536 | 63.623 |
| Langfristige Schulden | ||
| Passive latente Steuern | 475 | 0 |
| Rückstellungen für Pensionen | 2.286 | 2.266 |
| Langfristige Schulden | 2.761 | 2.266 |
| Kurzfristige Schulden | ||
| Ertragssteuerschulden | 518 | 529 |
| Kaufpreisverbindlichkeiten | 1.463 | 0 |
| Verbindlichkeiten aus dem Personal- und Sozialbereich | 4.954 | 6.208 |
| Sonstige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | 1.473 | 2.155 |
| Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen | 6.601 | 9.287 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 2.039 | 1.850 |
| Passive Rechnungsabgrenzungsposten | 13.003 | 5.987 |
| Kurzfristige Schulden | 30.051 | 26.016 |
| Passiva, gesamt | 96.348 | 91.905 |
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG (untestiert)
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
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| Quartalsbericht | Quartalsbericht | 3-Monatsbericht | 3-Monatsbericht | |
|---|---|---|---|---|
| in TEUR | I/2017 | I/2016 | ||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 01.01.2017 | 01.01.2016 | 01.01.2017 | 01.01.2016 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 31.03.2017 | 31.03.2016 | 31.03.2017 | 31.03.2016 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse | 18.887 | 16.957 | 18.887 | 16.957 |
| Herstellungskosten des Umsatzes | -9.261 | -7.651 | -9.261 | -7.651 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 9.626 | 9.306 | 9.626 | 9.306 |
| Vertriebs- und Marketingaufwendungen | -3.746 | -3.122 | -3.746 | -3.122 |
| Allgemeine Verwaltungsaufwendungen | -2.497 | -1.946 | -2.497 | -1.946 |
| Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen | -3.031 | -2.857 | -3.031 | -2.857 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 229 | 139 | 229 | 139 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -130 | -177 | -130 | -177 |
| Abschreibungen auf im Rahmen von Unternehmensakquisitionen aktivierte immaterielle Vermögenswerte | -312 | -334 | -312 | -334 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBIT) | 139 | 1.009 | 139 | 1.009 |
| Finanzerträge | 7 | 45 | 7 | 45 |
| Finanzaufwendungen | -45 | -112 | -45 | -112 |
| Gewinn vor Steuern (EBT) | 101 | 942 | 101 | 942 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -216 | -60 | -216 | -60 |
| Periodenüberschuss | -115 | 882 | -115 | 882 |
| Ergebnis je Aktie (in EUR) auf Basis des Ergebnisanteils der Aktionäre der USU Software AG: | ||||
| Unverwässert und verwässert | -0,01 | 0,08 | -0,01 | 0,08 |
| Gewichteter Durchschnitt ausstehender Aktien: | ||||
| Unverwässert und verwässert | 10.523.770 | 10.523.770 | 10.523.770 | 10.523.770 |
KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG (untestiert)
GESAMTERGEBNISRECHNUNG
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| Quartalsbericht | Quartalsbericht | 3-Monatsbericht | 3-Monatsbericht | |
|---|---|---|---|---|
| in TEUR | I/2017 | I/2016 | ||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 01.01.2017 | 01.01.2016 | 01.01.2017 | 01.01.2016 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 31.03.2017 | 31.03.2016 | 31.03.2017 | 31.03.2016 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Konzernergebnis | -115 | 882 | -115 | 882 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (Wertpapiere) | ||||
| - im Eigenkapital erfasste Fair-Value Änderungen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| - in die Gewinn- und Verlustrechnung übernommen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Latente Steuern auf zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (Wertpapiere) | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Unterschiedsbetrag aus Währungsumrechnung | 28 | 71 | 28 | 71 |
| Übriges Konzernergebnis nach Steuern | 28 | 71 | 28 | 71 |
| Konzern-Gesamtergebnis | -87 | 953 | -87 | 953 |
KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG (UNTESTIERT)
Konzern-Kapitalflussrechnung
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| 3-Monatsbericht | 3-Monatsbericht | |
|---|---|---|
| in TEUR | 01.01.2017 - 31.03.2017 | 01.01.2016 - 31.03.2016 |
| --- | --- | --- |
| CASH-FLOW AUS DER BETRIEBLICHEN TÄTIGKEIT: | ||
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 101 | 942 |
| Anpassungen für: | ||
| Finanzerträge/Finanzaufwendungen | 38 | 67 |
| Abschreibungen | 657 | 644 |
| Gezahlte Ertragsteuern | -248 | -249 |
| Erstattete Ertragsteuern | 238 | 98 |
| Gezahlte Zinsen | -2 | -1 |
| Erhaltene Zinsen | 7 | 44 |
| Übrige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge | -25 | 111 |
| Veränderung des Working Capitals: | ||
| Vorräte | -113 | -64 |
| Noch nicht abgerechnete unfertige Leistungen | 1.478 | -953 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 4.642 | 1.228 |
| Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige Vermögenswerte | -2.130 | 654 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | -12 | -137 |
| Personalrückstellungen und -verbindlichkeiten und Pensionsrückstellungen | -1.492 | -2.519 |
| Sonstige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | 3.171 | 4.064 |
| Netto-Einnahmen aus betrieblicher Tätigkeit | 6.310 | 3.929 |
| CASH-FLOW AUS INVESTITIONSTÄTIGKEIT: | ||
| Erwerb von Tochterunternehmen, abzüglich erhaltener Zahlungsmittel | -1.874 | 0 |
| Investitionen in Sachanlagen | -251 | -434 |
| Investitionen in sonstige immaterielle Vermögenswerte | -42 | -57 |
| Tilgung von kurzfristigen Darlehen | 0 | 0 |
| Verkauf von Anlagevermögen | 0 | 24 |
| Investitionen in Wertpapiere - veräußerbare | 0 | 0 |
| Netto-Ausgaben aus Investitionstätigkeit | -2.167 | -467 |
| CASH-FLOW AUS FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT: | ||
| Dividendenzahlung | 0 | 0 |
| Tilgung von Kaufpreisverbindlichkeiten im Zusammenhang mit dem Erwerb von Tochterunternehmen | 0 | 0 |
| Netto-Einnahmen aus Finanzierungstätigkeit | 0 | 0 |
| Differenz aus Währungsumrechnung von Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten | -26 | -118 |
| VERÄNDERUNG DER FLÜSSIGEN MITTEL UND KURZFRISTIGEN KAPITALANLAGEN |
4.117 | 3.344 |
| FLÜSSIGE MITTEL UND KURZFRISTIGE KAPITALANLAGEN - BEGINN DER PERIODE |
20.166 | 20.095 |
| FLÜSSIGE MITTEL UND KURZFRISTIGE KAPITALANLAGEN - ENDE DER PERIODE |
24.283 | 23.439 |
KONZERN- EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG (UNTESTIERT)
Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals
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| Kumuliertes sonstiges Eigenkapital | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Grundkapital | ||||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Aktien | Kapitalrücklage | Gesetzliche Rücklage | Bilanzverlust | Währungsumrechnung | ||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Anzahl | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Konsolidiertes Eigenkapital zum 1. Januar 2016 | 10.523.770 | 10.524 | 52.792 | 574 | -3.025 | -74 |
| Konzernergebnis | 882 | |||||
| Übriges Ergebnis nach Steuern | 71 | |||||
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 882 | 71 |
| Dividendenzahlung | 0 | |||||
| Konsolidiertes Eigenkapital zum 31. März 2016 | 10.523.770 | 10.524 | 52.792 | 574 | -2.143 | -3 |
| Konsolidiertes Eigenkapital zum 1. Januar 2017 | 10.523.770 | 10.524 | 52.792 | 574 | -123 | -144 |
| Konzernergebnis | -41 | |||||
| Übriges Ergebnis nach Steuern | 27 | |||||
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | -41 | 27 |
| Dividendenzahlung | 0 | |||||
| Konsolidiertes Eigenkapital zum 31. März 2017 | 10.523.770 | 10.524 | 52.792 | 574 | -164 | -117 |
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| Kumuliertes sonstiges Eigenkapital | ||
|---|---|---|
| --- | --- | --- |
| Marktbewertung Wertpapiere | Gesamt | |
| --- | --- | --- |
| TEUR | TEUR | |
| --- | --- | --- |
| Konsolidiertes Eigenkapital zum 1. Januar 2016 | 0 | 60.791 |
| Konzernergebnis | 882 | |
| Übriges Ergebnis nach Steuern | 71 | |
| Gesamtergebnis | 0 | 953 |
| Dividendenzahlung | 0 | |
| Konsolidiertes Eigenkapital zum 31. März 2016 | 0 | 61.744 |
| Konsolidiertes Eigenkapital zum 1. Januar 2017 | 0 | 63.623 |
| Konzernergebnis | -41 | |
| Übriges Ergebnis nach Steuern | 27 | |
| Gesamtergebnis | 0 | -14 |
| Dividendenzahlung | 0 | |
| Konsolidiertes Eigenkapital zum 31. März 2017 | 0 | 63.609 |
KONZERANHANG (UNTESTIERT)
Grundsätze zur Rechnungslegung
Die USU Software AG ist eine Aktiengesellschaft nach dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Die Gesellschaft hat ihren Sitz im Spitalhof, 71696 Möglingen, Deutschland, und ist beim Amtsgericht Stuttgart im Handelsregister, Abt. B, unter der Nummer 206442 eingetragen.
Dieser Zwischenabschluss der USU Software AG steht im Einklang mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind. Der Zwischenabschluss wurde nach IAS 34 (Interim Financial Reporting) erstellt.
Es wurden grundsätzlich die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wie beim nach IFRS aufgestellten Konzernabschluss für das am 31. Dezember 2016 abgeschlossene Geschäftsjahr angewandt. Der vorliegende ungeprüfte 3-Monatsbericht 2017 ist daher in Zusammenhang mit dem geprüften Konzernabschluss 2016 zu lesen.
Dieser Zwischenabschluss enthält alle notwendigen Abgrenzungen und gibt nach Auffassung des Managements ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wieder. Alle vorgenommenen Abgrenzungen entsprechen der üblichen Periodenabgrenzung.
Im Rahmen der Aufstellung des Zwischenabschlusses gemäß den IFRS müssen zu einem gewissen Grad Schätzungen und Beurteilungen vorgenommen werden, welche die bilanzierten Vermögenswerte und Schulden am Stichtag und die ausgewiesenen Erträge und Aufwendungen für die Berichtsperiode betreffen. Die sich tatsächlich einstellenden Beträge können von den Schätzungen abweichen.
Ertragsteuern werden in der Zwischenperiode auf der Grundlage der besten Schätzung des gewichteten durchschnittlichen jährlichen Ertragssteuersatzes erfasst, der für das Gesamtjahr erwartet wird. Dieser Steuersatz wird auf das Vorsteuerergebnis der konsolidierten Gesellschaften angewendet.
Aus dem Ergebnis der Zwischenperioden kann nicht notwendigerweise auf das Jahresergebnis geschlossen werden.
Veränderung der Konzernorganisation
Am 5. Januar 2017 hat die USU Software AG 100% der Geschäftsanteile der unitB technology GmbH, Berlin ("unitB technology"), einer international ausgerichteten Full-Service Agentur für digitale Kommunikation und IT, übernommen und erstmalig konsolidiert.
Mit 35 Mitarbeitern erwirtschaftete unitB technology 2016 einen Umsatz von 4,0 Mio. Euro bei einer operativen Ergebnismarge von 10 Prozent. Das Portfolio der unitB technology reicht von digitaler Strategie-Beratung über Service- und LX-Design bis hin zur Realisierung komplexer Webportale, Apps und Intranets. Die besondere Stärke liegt dabei in der konsequenten Verbindung von Strategie, Kreativität und IT-Technologie. Mit dem Aufbau moderner digitaler Lösungen schafft unitB technology die Grundlage für eine effektive kundenzentrierte Online-Kommunikation und die Optimierung von digitalen Transformationsprozessen ihrer Kunden. Große Unternehmen vor allem aus den Bereichen Banken- und Versicherungen sowie Healthcare, z.B. die Volks- und Raiffeisenbanken, direct line, FIDLCIA & GAD IT oder Bayer, setzen die Lösungen von unitB technology bereits erfolgreich ein. Mit der digitalen Beratungs- und LX-Expertise und den modernen technischen Lösungen der unitB technology ergänzt die USU ihr Angebot um wichtige Schlüsselkompetenzen. Die unitB technology wird bei USU dem Segment "Servicegeschäft" zugeordnet.
Der in bar zu entrichtende Kaufpreis beinhaltet einen fixen und einen variablen Anteil und liegt, in Abhängigkeit der zukünftigen Entwicklung, zwischen dem Basiskaufpreis von TEUR 4.203 und TEUR 4.703. Der variable Anteil in Höhe von bis zu TEUR 500 leitet sich aus dem EBIT der Geschäftsjahre 2016, 2017 und 2018 (earn-out) der unitB technology GmbH ab. Zusätzlich wurden Incentivierungen für das Management der unitB technology GmbH vereinbart, die nicht Teil des Kaufpreises gemäß IFRS 3 sind und die zu Liquiditätsabflüssen von bis zu TEUR 400 führen können.
Die USU Software AG erwartet auf Basis der Planungen einen Kaufpreis in voller Höhe von TEUR 4.703 zu zahlen, von dem Anfang Januar 2017 bereits TEUR 3.254 zur Zahlung fällig waren. Die noch zu zahlenden Kaufpreisverbindlichkeiten sind bis Ende März 2019 fällig, u.a. in Abhängigkeit vom erzielten EBIT der Geschäftsjahre 2016, 2017 und 2018.
Die Kaufpreisaufteilung aus diesem Erwerb konnte aus zeitlichen Gründen noch nicht endgültig vorgenommen werden und soll im Laufe des Jahres 2017 endgültig bestimmt werden. Der vorläufige Unterschiedsbetrag, der aus der Differenz zwischen dem Kaufpreis und den vorläufigen Zeitwerten der bislang identifizierten erworbenen Vermögenswerte und Schulden resultiert, beträgt TEUR 1.547 und wird als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen. Nachfolgend wird die Ermittlung des vorläufigen Geschäfts- oder Firmenwertes im Überblick dargestellt:
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| in TEUR | Bisherige Buchwerte nach IFRS | Beizulegende Zeitwerte |
|---|---|---|
| Immaterielle Vermögenswerte | 2 | 1.680 |
| Sachanlagen | 55 | 55 |
| Unfertige Leistungen | 92 | 92 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
1.263 | 1.263 |
| Sonstige Vermögenswerte | 65 | 65 |
| Liquide Mittel | 1.380 | 1.380 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 21 | 21 |
| Rückstellungen | -354 | -354 |
| Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen | -189 | -189 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | -201 | -201 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | -98 | -98 |
| Passive Rechnungsabgrenzungsposten |
-92 | -92 |
| Passive latente Steuern | 0 | -506 |
| 1.943 | 3.115 | |
| Geschäfts- oder Firmenwert | 1.547 | |
| Kaufpreis (Barwert) | 4.662 |
Die zum Erwerbszeitpunkt bilanzierte Kaufpreisverbindlichkeit zum Barwert beläuft sich auf TEUR 1.408. Auf das Notaranderkonto (Treuhandkonto) wurden zum Erwerbszeitpunkt TEUR 1.850 überwiesen. Hierbei wurden auch die Beträge für die Incentivierungen des Managements in Höhe von TEUR 400 berücksichtigt.
Der Geschäfts- oder Firmenwert resultiert hauptsächlich aus den Fähigkeiten und der fachlichen Begabung der Belegschaft der unitB technology sowie den erwarteten Synergien aus der Eingliederung des Unternehmens in das bestehende Geschäft des Konzerns. Der erfasste Geschäfts- oder Firmenwert ist nicht steuerlich abzugsfähig.
Die im Rahmen der vorläufigen Kaufpreisallokation zusätzlich vorläufig identifizierten, steuerlich nicht abzugsfähigen immateriellen Vermögenswerte in Höhe von TEUR 1.678 teilen sich wie folgt auf:
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| Geschätzte wirtschaftliche Nutzungsdauer | ||
|---|---|---|
| TEUR | Jahre | |
| --- | --- | --- |
| Kundenbeziehungen | 1.265 | 6 |
| Vorteilhafter Vertrag | 351 | 4 |
| Auftragsbestand | 62 | 0,5 |
| 1.678 |
Die verwendete Bewertungstechnik zur Bestimmung des beizulegenden Zeitwertes des immateriellen Vermögenswerts "Kundenbeziehungen" war die Residualwertmethode. Diese berücksichtigt den Barwert der erwarteten Netto-Cash-Flows, die die Kundenbeziehungen erzeugen, mit Ausnahme aller CashFlows, die mit unterstützenden Vermögenswerten verbunden sind.
Im Zusammenhang mit dem Erwerb der unitB technology sind Rechtsberatungs- und Due Dilligence-Kosten in Höhe von TEUR 248 angefallen, von denen TEUR 85 bereits im Vorjahr verbucht und bezahlt wurden. Die Kosten sind in den Verwaltungsaufwendungen ausgewiesen
Finanzinstrumente
In der nachfolgenden Tabelle sind die Buch- und beizulegenden Zeitwerte (Fair Value) der Finanzinstrumente des Konzerns dargestellt:
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| in TEUR | 31.03.2017 | 31.12.2016 | ||
|---|---|---|---|---|
| Buchwert | Fair Value | Buchwert | Fair Value | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Noch nicht abgerechnete unfertige Leistungen | 2.477 | 2.477 | 3.862 | 3.862 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 10.811 | 10.811 | 14.190 | 14.190 |
| Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | 2.249 | 2.249 | 260 | 260 |
| Wertpapiere des Umlaufvermögens | 3.014 | 3.014 | 3.014 | 3.014 |
| Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten | 24.283 | 24.283 | 20.166 | 20.166 |
| 42.834 | 42.834 | 41.492 | 41.492 |
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| in TEUR | 31.03.2017 | 31.12.2016 | ||
|---|---|---|---|---|
| Buchwert | Fair Value | Buchwert | Fair Value | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 2.039 | 2.039 | 1.850 | 1.850 |
| Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen | 6.601 | 6.601 | 9.287 | 9.287 |
| Kaufpreisverbindlichkeiten | 1.463 | 1.463 | 0 | 0 |
| 10.103 | 10.103 | 11.137 | 11.137 |
Gemäß IFRS 13 ist der Fair Value als Preis definiert, den man im Zuge eines geordneten Geschäftsvorfalls unter Marktteilnehmern am Bemessungsstichtag beim Verkauf eines Vermögenswerts erhalten würde oder bei Übertragung einer Schuld zu zahlen hätte. Dabei ist eine Fair Value-Hierarchie mit drei Bewertungsstufen zu unterscheiden, welche sich danach richten, ob der Fair Value von Finanzinstrumenten auf Grundlage von veröffentlichen Marktpreisen (Stufe 1), auf Basis von Ableitungen aus veröffentlichten Marktpreisen (Stufe 2) oder nicht beobachtbaren Parametern (Stufe 3) ermittelt worden ist. Die USU Software AG verfügt abgesehen von den Kaufpreisverbindlichkeiten (Stufe 3), derzeit über keine weiteren Finanzinstrumente der Stufe 2 oder 3.
Umsatzerlöse
DieUmsatzerlöse nach Lieferungen und Leistungen setzen sich wie folgt zusammen:
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| 01.01.-31.03.2017 | 1.1.-31.03.2016 | |
|---|---|---|
| TEUR | TEUR | |
| --- | --- | --- |
| Beratung | 10.877 | 9.103 |
| Lizenzen / Produkte | 2.634 | 3.074 |
| Wartung / SaaS | 5.120 | 4.666 |
| Sonstiges | 256 | 114 |
| 18.887 | 16.957 |
Segmentberichterstattung
Nach IFRS 8 ist USU in den zwei Geschäftsfeldern "Produktgeschäft" und "Servicegeschäft" tätig, die im Wesentlichen die Risiken und die Eigenkapitalverzinsung des Konzerns beeinflussen. Die Aufgliederung verschiedener Kenngrößen nach den Geschäftsfeldern entsprechend IFRS 8 ist in der nachfolgenden Übersicht dargestellt:
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| Produktgeschäft | Servicegeschäft | Summe Segmente | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1.1.-31.3.17 | 1.1.-31.3.16 | 1.1.-31.3.17 | 1.1.-31.3.16 | 1.1.-31.3.17 | 1.1.-31.3.16 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatz | 13.879 | 13.448 | 4.983 | 3.474 | 18.862 | 16.922 |
| EBITDN | 1.517 | 2.116 | 833 | 414 | 2.350 | 2.530 |
| EBIT | 1.057 | 1.566 | 667 | 364 | 1.724 | 1.930 |
| Finanzergebnis | - | - | - | - | - | - |
| Steuern | - | - | - | - | - | - |
| Konzernergebnis | 1.057 | 1.566 | 667 | 364 | 1.724 | 1.930 |
| Mitarbeiter zum Ende der Periode | 435 | 391 | 97 | 61 | 532 | 452 |
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| nicht zugeordnet | Konzern | |||
|---|---|---|---|---|
| 1.1.-31.3.17 | 1.1.-31.3.16 | 1.1.-31.3.17 | 1.1.-31.3.16 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatz | 25 | 35 | 18.887 | 16.957 |
| EBITDN | -1.554 | -876 | 796 | 1.654 |
| EBIT | -1.585 | -921 | 139 | 1.009 |
| Finanzergebnis | -38 | -67 | -38 | -67 |
| Steuern | -216 | -60 | -216 | -60 |
| Konzernergebnis | -1.839 | -1.048 | -115 | 882 |
| Mitarbeiter zum Ende der Periode | 72 | 58 | 604 | 510 |
Außerhalb Deutschlands erzielte die USU-Gruppe in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2017 insgesamt 26,6% (Q1/2016: 27,8%) bzw. TEUR 5.026 (Q1/2016: TEUR 4.713) der konsolidierten Umsätze. Diese Angaben beziehen sich auf den Sitz des Kunden. Demgegenüber wurden weniger als 10% der konsolidierten Vermögenswerte außerhalb Deutschlands geführt. Gleichzeitig beliefen sich die außerhalb Deutschlands getätigten Investitionen auf weniger als 10% der konsolidierten Gesamtinvestitionen. Auf weitergehende Angaben der geographischen Daten wurde daher aus Wesentlichkeitsgründen verzichtet.
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Am 4. Mai 2017 hat die Gesellschaft sämtliche Anteilsscheine der EASYTRUST SAS, La Garenne Colombes, Frankreich, ("EASYTRUST") übernommen. Mit dem Kauf von EASYTRUST erweitert die USU-Gruppe ihre Wertschöpfungstiefe im IT Management und ihre internationale Präsenz im wichtigen französischen Markt. Der Kaufpreis wird in bar entrichtet und liegt bei 4,75 Millionen Euro.
EASYTRUST ist ein hochspezialisierter Software-Hersteller im Bereich der automatischen Erkennung und Analyse von Hard- und Software in komplexen Infrastrukturen. Die Lösungen von EASYTRUST gewährleisten, dass jederzeit aktuelle, vollständige und nachvollziehbare Informationen über die IT-Landschaft bereit stehen. Schwerpunkte sind die Erkennung von Soft- und Hardware im Umfeld großer Rechenzentren. Darüber hinaus bietet EASYTRUST FOR ORACLE eine automatische, vom Hersteller verifizierte Vermessung und Optimierung von Oracle-Produkten. Damit liefert EASYTRUST wichtige Daten für das Lizenzmanagement der USU-Tochter Aspera, die damit ihre Marktposition als weltweit einziger One-Stop Full-Service Provider für Lizenzmanagement untermauert.
EASYTRUST wurde im Jahr 2010 gegründet und beschäftigt aktuell 29 Mitarbeiter. Zum namhaften Kundenkreis gehören Unternehmen wie YVES ROCHER, SAFRAN oder CANAL+. Im Geschäftsjahr 2016 konnte EASYTRUST den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um etwa 30 % auf über 4,0 Millionen Euro steigern.
Aktien der Organe der USU Software AG
Folgender Bestand an Aktien der USU Software AG von Organmitgliedern der Gesellschaft wurde zum 31. März 2017 festgestellt:
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| Bestandsmeldungen der Organe | Aktien | Aktien |
|---|---|---|
| 31.03.2017 | 31.03.2016 | |
| --- | --- | --- |
| Vorstand | ||
| Bernhard Oberschmidt | 156.518 | 156.518 |
| Bernhard Böhler | 167.572 | 167.572 |
| Dr. Benjamin Strehl | 0 | 0 |
| Aufsichtsrat | ||
| Udo Strehl* | 2.000.176 | 2.000.176 |
| Erwin Staudt | 100.000 | 100.000 |
| Günter Daiss | 85.500 | 85.500 |
* Über die AUSUM GmbH werden Herrn Udo Strehl als Mehrheitsgesellschafter dieser Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zusätzlich 3.337.868 (2016: 3.337.868) Stimmrechte an der USU Software AG zugerechnet.
Zusätzlich werden über die "Wissen ist Zukunft-Stiftung" Udo Strehl als Geschäftsführer dieser Stiftung 32.000 (2016:32.000) Stimmrechte an der USU Software AG gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet.
Aktienoptionen und Wandelobligationen der USU Software AG werden von den Organmitgliedern nicht gehalten.
Geschäftsbeziehungen mit nahe stehenden Unternehmen und Personen
Als nahe stehende Personen ("Related Parties") gelten gemäß IAS 24 Personen oder Unternehmen, die grundsätzlich die Gruppe beherrschen bzw. maßgeblichen Einfluss nehmen können oder auf die die Gruppe maßgeblichen Einfluss ausüben kann, einschließlich der Geschäftsleitung und des Aufsichtsrates. Als nahe stehende Personen gelten dabei nicht Unternehmen, die bereits im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzern-Zwischenabschluss einbezogen sind.
Hinsichtlich der geschäftlichen Beziehungen zwischen der USU Software AG und dem Aufsichtsratsvorsitzenden und Mehrheitsaktionär Herrn Udo Strehl und seiner Ehefrau haben sich gegenüber den Angaben im Konzernanhang des Geschäftsjahres 2016 keine wesentlichen Änderungen ergeben. Entsprechend verweisen wir auf die Angaben im Konzernanhang der USU Software AG für das am 31. Dezember 2016 abgeschlossene Geschäftsjahr.
Möglingen, 24. Mai 2017
USU Software AG
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| Bernhard Oberschmidt | Bernhard Böhler | Dr. Benjamin Strehl |
| Vorstandsvorsitzender | Vorstand | Vorstand |
FINANZKALENDER 2017
4. Juli 2017
Jahreshauptversammlung, Ludwigsburg
30. August 2017
Veröffentlichung 6-Monatsbericht 2017
06.September 2017
Investoren- und Analystenkonferenz
Rahmen der Veranstaltung
7.ZKK ( Zürcher Kapitalmarkt Konferenz)
08.-10.September 2017
13. IR-Fahrt 2017, Rüttnauer Research
23. November 2017
Veröffentlichung 9-Monatsbericht 2017
27.-29. November 2017
Investoren- und Analystenkonferenz im
Rahmen der Veranstaltung
Deutsches Eigenkapitalforum, Frankfurt am Main