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UBM Development AG — Annual Report 2014
Apr 14, 2015
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Annual Report
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Jahresfinanzbericht/ Geschäftsbericht 2014
Gemeinsam schreiben wir ein Stück Zukunft.
Wohnen, Hotel und Büro –
als Pure-Player für Immobilienentwicklung konzentrieren wir uns gezielt auf diese drei Assetklassen.
Bilanzgewinn, Eigenmittelquote, Rentabilität, Dividende … sind in Zahlen ausgedrückte Zukunftsperspektiven. Denn wir betrachten die Ergebnisse des aktuellen Geschäftsjahres nicht bloß als eine Beschreibung unseres gegenwärtigen Erfolges, sondern vor allem als das Fundament für unser zukünftiges Handeln, für zukünftiges Wachstum – für zukünftigen Erfolg.
| WU п |
REPARATION |
|---|---|
| AND г |
ULLILLIN |
| MAI | TELEVIN |
| MAI | THE REAL PROPERTY |
| m | THE REAL PROPERTY |
| THURS | |
| TELEVIN | |
| THE REAL PROPERTY | |
| Ø | THE LIBRARY |
| T | |
| THE REAL PROPERTY TELEVIA |
|
| TELEVIN | |
| TITTING | |
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| TITTININ | |
| TITTING | |
| THUM | |
| THUIL | |
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| MANITOR | |
| TIM ĪĪ |
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|
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| HORAZENIN | |
| THE WILL |
denken wir weiter. Gemeinsam
Florido Tower Österreich, Wien Unsere Projekte und unseren Erfolg präsentieren zu können, erfüllt uns mit Stolz – jedes Jahr mit jedem Bericht aufs Neue.
| Inhalt | |
|---|---|
| Jahresfinanzbericht/ Geschäftsbericht 2014 |
|
| Bericht des Aufsichtsrats 06 Corporate-Governance-Bericht 08 Aktionärsstruktur 13 |
Unser Unternehmen 06 |
| Geschäftsverlauf, Geschäftsergebnis 16 und Lage des Unternehmens Voraussichtliche Entwicklung 24 und Risiken des Unternehmens |
Lagebericht 14 |
| Bilanz 34 Gewinn- und Verlustrechnung 36 Entwicklung des Anlagevermögens 38 Anhang 40 Bilanzeid 50 |
Jahresabschluss 32 |
| Geschäftsverlauf, Geschäftsergebnis 54 und Lage des Unternehmens Voraussichtliche Entwicklung 64 und Risiken des Unternehmens |
Konzernlagebericht 52 |
| Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 74 Konzerngesamtergebnisrechnung 74 Konzernbilanz 75 Konzernkapitalflussrechnung 76 Eigenkapitalüberleitung 77 Erläuterungen zum Konzernabschluss 78 Segmentaufteilung 117 Beteiligungsspiegel 128 Bestätigungsvermerk 132 Gewinnverwendung 134 Bilanzeid 135 |
Konzernabschluss 72 |
| Kontakt, Impressum 137 | Kontakt 137 |
Bericht des Aufsichtsrats
2014 war für die UBM ein Jahr mit großen Veränderungen und mit richtungsweisenden Entscheidungen für die Zukunft des Unternehmens. Es begann mit der erfolgreichen Übernahme der UBM durch die PORR AG im Sommer 2014. Das war der erste wichtige Schritt in die Zukunft. Gleichzeitig wurde mit der erfolgreichen Spaltung der PORR AG in einen reinen Baukonzern und in einen Immobilienkonzern, die PIAG AG mit den Beteiligungen STRAUSS & Partner und UBM, der nächste wichtige Schritt gesetzt. Durch die anschließende Fusion von PIAG und UBM zur UBM Development AG ist ein Real Estate Developer europäischen Formates entstanden. Der Aufsichtsrat der UBM hat alle dafür notwendigen Beschlüsse ausführlich geprüft und einstimmig gefasst.
2014 wurde auch das ausgezeichnete Jahresergebnis von 2013 wieder weit übertroffen. Auf dieser soliden Basis wollen wir weiter aufbauen. Denn wir betrachten die Ergebnisse des aktuellen Geschäftsjahres nicht bloß als eine Beschreibung unseres gegenwärtigen Erfolges, sondern vor allem als das Fundament für unser zukünftiges Handeln, für unser zukünftiges Wachstum und unseren zukünftigen Erfolg. Der Aufsichtsrat hat in enger Abstimmung mit dem Vorstand die neue Strategie zum Trade-Developer mit dem Fokus auf die Heimmärkte, klar definierten Assetklassen und hoher eigener Wertschöpfung begleitet und steht voll hinter dem eingeschlagenen Kurs. Der neue Vorstand trägt den neuen und erweiterten Aufgaben und den Zielen des Unternehmens Rechnung und genießt das volle Vertrauen des Aufsichtsrats.
Der Aufsichtsrat hat die Entwicklung der Gesellschaft im Rahmen der ihm zukommenden Aufgaben aktiv begleitet und unterstützt. Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat gemäß § 81 AktG laufend durch mündliche und schriftliche Berichte zeitnah und umfassend über die Geschäfts- und Finanzlage des Konzerns und seiner Beteiligungen, über Personal- und Planungsfragen sowie über Investitions- und Akquisitionsvorhaben und besprach Strategie, Geschäftsentwicklung und Risikomanagement mit dem Aufsichtsrat. Der Aufsichtsrat fasste in insgesamt vier Sitzungen die jeweils erforderlichen Beschlüsse. Zu den zustimmungspflichtigen Geschäften gemäß § 95 Abs. 5 Aktiengesetz bzw. gemäß Geschäftsordnung für den Vorstand wurden die erforderlichen Genehmigungen eingeholt; in dringenden Fällen in Form schriftlicher Stimmabgabe. Die durchschnittliche Präsenzrate in den Aufsichtsratssitzungen betrug 85,71 %. Am 19. März 2014 hat eine Sitzung des Prüfungsausschusses zur Prüfung und Vorbereitung der Feststellung des Jahresabschlusses 2013 unter Beiziehung der Wirtschaftsprüfer stattgefunden. Am 19. September 2014 fand eine Sitzung des Prüfungsausschusses unter Beiziehung der Wirtschaftsprüfer statt, die sich mit der Überwachung des Rechnungslegungsprozesses, der Überwachung der Wirksamkeit des internen Kontrollsystems, des internen Revisionssystems und des Risikomanagementsystems der Gesellschaft befasste.
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 der UBM Realitätenentwicklung Aktiengesellschaft samt Anhang und Lagebericht sowie der nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, erstellte Konzernabschluss zum 31. Dezember 2014 und der Konzernlagebericht wurden von der BDO Austria GmbH, Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft geprüft. Die Prüfung aufgrund der Bücher und Schriften der Gesellschaft sowie der vom Vorstand erteilten Aufklärungen und Nachweise ergab, dass die Buchführung und der Jahres- und Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften entsprechen und zu wesentlichen Beanstandungen kein Anlass gegeben war. Der Lagebericht und der Konzernlagebericht stehen im Einklang mit dem Jahres- und Konzernabschluss. Die genannte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat daher einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk für den Jahres- und Konzernabschluss erteilt.
Sämtliche Abschlussunterlagen, der Corporate-Governance-Bericht und der Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands und die Prüfungsberichte der Abschlussprüfer wurden am 13. April 2015 im Prüfungsausschuss eingehend mit dem Prüfer behandelt und dem Aufsichtsrat vorgelegt.
Der Prüfungsausschuss und der Aufsichtsrat haben den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 sowie den Lagebericht, den Corporate-Governance-Bericht sowie den Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands nach intensiver Erörterung und Prüfung gebilligt. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 ist damit festgestellt. Der Prüfungsausschuss und der Aufsichtsrat haben weiters den nach IFRS aufgestellten Konzernabschluss 2014 sowie den Konzernlagebericht gebilligt. Der Aufsichtsrat schließt sich dem Vorschlag des Vorstands für die Gewinnverwendung an.
Der Aufsichtsrat bedankt sich bei den Kunden und Aktionären für ihr Vertrauen und ihre Verbundenheit zu UBM sowie beim Vorstand und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz im abgelaufenen Jahr und die erfolgreiche Zusammenarbeit.
Wien, im April 2015
Ing. Karl-Heinz Strauss Vorsitzender des Aufsichtsrats
Ing. Karl-Heinz Strauss
Generaldirektor der PORR AG und Aufsichtsratsvorsitzender der UBM Development
Corporate-Governance-Bericht 2014
Die UBM versteht Corporate-Governance als gesamtheitliches Konzept im Kontext einer verantwortungsvollen und transparenten Unternehmensführung sowie der damit verbundenen umfassenden Kontrolle. Vorstand und Aufsichtsrat arbeiten im Interesse des Unternehmens und seiner Beschäftigten eng zusammen und befinden sich in ständiger Evaluierung hinsichtlich der strategischen Ausrichtung der UBM-Gruppe. Ein stetiger Dialog mit den relevanten Interessensgruppen schafft Vertrauen, auch für das unternehmerische Handeln, und legt damit die Basis für eine zukunftsfähige Unternehmensentwicklung.
Die UBM-Gruppe hat bislang keine Verpflichtungserklärung zur Einhaltung des "Österreichischen Corporate-Governance-Kodex" abgegeben, weil der Kodex aufgrund des Regelwerks Prime Market nur auf Emittenten zwingend anzuwenden ist, deren Aktien im Prime Market notieren. Die Aktien der UBM notieren derzeit im Marktsegment Standard Market Auction. Die Unterwerfung unter den Corporate-Governance-Kodex ist daher für UBM nicht zwingend.
UBM hält aber – wie schon in den vorangegangenen Jahren – sämtliche gesetzliche Bestimmungen sowie einen großen Teil der "Comply or Explain"-Regeln (C-Regeln) des Corporate-Governance-Kodex ein.
UBM strebt weiter die volle Einhaltung des vom Österreichischen Arbeitskreis für Corporate-Governance veröffentlichten "Österreichischen Corporate-Governance-Kodex" an. Dieser Kodex ist auf der Homepage des Arbeitskreises für Corporate-Governance unter www.corporate-governance.at verfügbar und öffentlich zugänglich.
Der Vorstand der Gesellschaft
Gemäß § 7 der Satzung der UBM besteht der Vorstand aus zwei, drei oder vier vom Aufsichtsrat zu bestellenden Mitgliedern. Seit Jänner 2015 besteht der Vorstand aus vier Personen. Abhängig von einer Änderung oder Neufassung der Satzung in der Hauptversammlung wurde ein fünftes Vorstandsmitglied designiert. Der Aufsichtsrat kann ein Vorstandsmitglied zum Vorsitzenden ernennen und stellvertretende Vorstandsmitglieder bestellen. Ernennt der Aufsichtsrat ein Vorstandsmitglied zum Vorsitzenden des Vorstands, so gibt seine Stimme bei Stimmengleichheit nur dann den Ausschlag, wenn der Aufsichtsrat dies bestimmt.
Die Mitglieder des Vorstands werden vom Aufsichtsrat für eine Amtszeit von höchstens fünf Jahren bestellt. Eine wiederholte Bestellung oder Verlängerung der Amtszeit (jeweils für höchstens fünf Jahre) ist zulässig. Der Aufsichtsrat kann die Bestellung eines Vorstandsmitglieds vor Ablauf der Amtszeit widerrufen, wenn ein wichtiger Grund vorliegt, etwa bei grober Pflichtverletzung oder wenn die Hauptversammlung dem Vorstandsmitglied das Vertrauen entzieht.
Die UBM wird durch zwei Vorstandsmitglieder gemeinsam oder durch ein Vorstandsmitglied gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten, mit den gesetzlichen Einschränkungen kann die UBM auch durch je zwei Prokuristen vertreten werden.
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Mitglieder des Vorstands, ihr Geburtsdatum, ihre Position, das Datum ihrer erstmaligen Bestellung und das voraussichtliche Ende ihrer Mandatsperiode. Der Vorstand setzte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2014 aus folgenden Personen zusammen:
Mag. Karl Bier wurde im März 1955 geboren. Nach Abschluss des Studiums der Rechtswissenschaften und einer steuerlichen Fachausbildung war er als Geschäftsführer von mehreren Projektgesellschaften und ab 1992 im Vorstand der UBM tätig. In seiner Funktion als Vorstandsmitglied war er im Geschäftsjahr 2014 zuständig für den Aufbau und den Ausbau des Projektentwicklungsgeschäfts im In- und Ausland, für Leasing- und Sonderfinanzierungsmodelle im Bankensektor, Marktbeobachtung, Öffentlichkeitsarbeit, Recht und Vertragswesen, Marketing und Vertrieb sowie Personal. Derzeit ist Mag. Bier Vorsitzender des Vorstands der UBM.
| Name | Geburtsd atum |
Positi on |
Mitg lied seit |
beste llt bis |
|---|---|---|---|---|
| Mag. Karl Bier | 03.03.1955 | Vorstandsvorsitzender | 01.08.1992 | 31.12.2016 |
| Dipl.-Ing. Martin Löcker | 13.03.1976 | Vorstandsmitglied | 01.03.2009 | 31.12.2016 |
| Heribert Smolé | 16.02.1955 | Vorstandsmitglied | 15.07.1997 | 31.12.2016 |
Dipl.-Ing. Martin Löcker wurde im März 1976 geboren. Er schloss das Studium für Wirtschaftsingenieurwesen/Bauwesen an der TU Graz ab und studierte Immobilienökonomie an der European Business School in München. 2001 erfolgte der Eintritt in den Porr-Konzern respektive bei der UBM. Ab seinem Eintritt war er für Projekte in Österreich, Frankreich und Deutschland verantwortlich und wurde 2007 Prokurist der UBM und der Münchner Grund Immobilien Bauträger AG. Daneben ist er zum Geschäftsführer verschiedener Projektgesellschaften im In- und Ausland bestellt und seit 01.03.2009 Mitglied des Vorstands der UBM. Als solches war er im Geschäftsjahr 2014 verantwortlich für Projektkalkulation, technisches Reporting/Controlling, technisches Qualitätsmanagement, Asset Management Hotels und Investitionsrechnung.
Heribert Smolé wurde im Februar 1955 geboren. 1973 ist er in den Porr-Konzern eingetreten und wurde 1985 Abteilungsleiter der kaufmännischen Verwaltung für Beteiligungen. Ab 1990 war er als Gesamtprokurist der UBM tätig und übernahm nach und nach die Funktion des kaufmännischen Geschäftsführers bzw. kaufmännischen Vorstands in verschiedenen Gesellschaften des Porr-Konzerns. Seit 1996 hat er die Befähigung für das Immobilienverwalter- und Maklergewerbe samt Lehrlingsausbilderprüfung. 1997 wurde er zum Vorstandsmitglied der UBM bestellt. Im Geschäftsjahr 2014 war er verantwortlich für die Bereiche Finanz- und Rechnungswesen, Konzern- und Projektfinanzierungen, Kfm. Risikomanagement, Controlling, Berichtswesen/Budgetierung/Prognosen, Personaladministration sowie für Versicherungen und Geräteverwaltung.
Die Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft üben keine Aufsichtsratsmandate oder vergleichbare Funktionen in inund ausländischen (nicht in den Konzernabschluss einbezogenen) Gesellschaften aus.
Am 15. Jänner 2015 wurde Mag. Michael Wurzinger, geboren am 09. April 1971, zum Vorstandsmitglied und Herr Mag. Claus Stadler, geboren am 04. Juli 1970, zum designierten Vorstandsmitglied bestellt. Mit Beschlussfassung des Aufsichtsrats am 20. Februar 2015 hat sich die Geschäftsverteilung des Vorstands geändert.
Vergütung der Vorstandsmitglieder in €
| Name | Gehaltsbezug 2014 | Variable Verg ütung |
Pensionsk asse |
ges amt |
|---|---|---|---|---|
| Mag. Karl Bier | 350.080,82 | 300.000,00 | n/a | 650.080,82 |
| Dipl.-Ing. Martin Löcker | 224.898,00 | 100.000,00 | 9.434,84 | 334.332,89 |
| Heribert Smolé | 246.290,00 | 100.000,00 | 17.969,64 | 364.259,64 |
Offenlegung von Informationen über die Vergütung des Vorstands
Grundsätze der Vergütungspolitik
Die Gesamtbezüge des Vorstands setzen sich aus einem festen Gehaltsbezug, einem variablen Leistungsbonus, sowie sonstigen Bezügen zusammen.
Der Maximalwert für den variablen Leistungsbonus beträgt für den Vorsitzenden des Vorstands 2,5 % vom EBT der Bilanz, maximal jedoch € 300.000,00 brutto jährlich. Die Berechnung orientiert sich am Konzernjahresergebnis nach Minderheitsanteilen. Erreicht oder überschreitet dieses Konzernjahresergebnis den mit dem Personalausschuss definierten Betrag, so steht dem Vorstandsvorsitzenden
der Maximalbetrag des variablen Leistungsbonus zu. Liegt dieses Ergebnis unter dem definierten Betrag, so steht ein aliquoter Anteil zu.
Die anderen Vorstandsmitglieder erhalten jährlich einen variablen Leistungsbonus nach dem obrigen Schema, jedoch maximal € 200.000,00 brutto jährlich.
Der Vorsitzende des Vorstands verfügt über eine direkte Pensionszusage, die – abhängig vom Pensionsantrittsalter – bis zu 30 % des letzten festen Gehaltsbezuges zum Zeitpunkt der Auflösung des Anstellungsverhältnisses betragen kann.
Für die anderen Vorstandsmitglieder wird jährlich in eine Pensionskasse eingezahlt. Die Höhe der Zahlung richtet sich nach dem Lebensalter.
Für die Mitglieder des Vorstands besteht eine D&O-Versicherung, deren Kosten von der Gesellschaft getragen werden.
Der Aufsichtsrat der Gesellschaft
Der Aufsichtsrat der UBM setzt sich aus den von der Hauptversammlung gewählten Mitgliedern zusammen. Gemäß § 10 der Satzung der UBM beträgt die Zahl der von der Hauptversammlung gewählten Mitglieder mindestens drei und höchstens zehn. Im Jahr 2014 bestand der Aufsichtsrat der UBM aus acht von der Hauptversammlung gewählten Mitgliedern.
Die Aufsichtsratsmitglieder werden, falls nicht für eine kürzere Funktionsperiode, für die Zeit bis zur Beendigung der Hauptversammlung gewählt, die über die Entlastung des Aufsichtsrats für das vierte Geschäftsjahr nach der Wahl beschließt. Das Geschäftsjahr, in dem das Aufsichtsratsmitglied gewählt wird, wird hierbei nicht mitgerechnet. Lehnt ein in den Aufsichtsrat gewähltes Mitglied die Wahl ab oder scheidet im Laufe des Jahres ein Mitglied aus, so bedarf es keiner Ersatzwahl solange dem Aufsichtsrat mindestens drei gewählte Mitglieder angehören. Ersatzwahlen erfolgen für den Rest der Funktionsperiode des ausgeschiedenen Mitglieds.
Jedes Mitglied des Aufsichtsrats kann sein Amt unter Einhaltung einer dreimonatigen Frist mit schriftlicher Mitteilung an den Vorsitzenden des Aufsichtsrats niederlegen.
Der Aufsichtsrat wählt alljährlich nach der ordentlichen Hauptversammlung aus seiner Mitte einen Vorsitzenden und einen oder mehrere Stellvertreter. Scheiden im Laufe der Amtszeit der Vorsitzende oder einer der gewählten Stellvertreter aus ihrem Amt aus, hat der Aufsichtsrat unverzüglich eine Neuwahl für den Ausgeschiedenen vorzunehmen.
Nach den Vorschriften der Satzung ist der Aufsichtsrat beschlussfähig, wenn mindestens drei gewählte Mitglieder anwesend sind. Der Aufsichtsrat fasst seine Beschlüsse mit Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden, bei Wahlen das Los den Ausschlag. Die Art der Abstimmung bestimmt der Vorsitzende. Der Aufsichtsrat tritt mindestens viermal im Geschäftsjahr zusammen, wobei die Sitzungen vierteljährlich stattzufinden haben.
Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2014 vier ordentliche Aufsichtsratssitzungen abgehalten.
Ausschüsse
Die Satzung sieht vor, dass der Aufsichtsrat aus seiner Mitte Ausschüsse bilden kann.
Der Aufsichtsrat hat in Entsprechung des § 92 Abs 4a AktG aus seiner Mitte einen Prüfungsausschuss gebildet, der 2014 aus allen Mitgliedern des Aufsichtsrats bestand.
Zu den Aufgaben des Prüfungsausschusses gehören (i) die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses, (ii) die Überwachung der Wirksamkeit des internen Kontrollsystems, gegebenenfalls des internen Revisionssystems, und des Risikomanagementsystems der Gesellschaft, (iii) die Überwachung der Abschlussprüfung und der Konzernabschlussprüfung, (iv) die Prüfung und Überwachung der Unabhängigkeit des Abschlussprüfers (Konzernabschlussprüfers), insbesondere im Hinblick auf die für die UBM erbrachten zusätzlichen Leistungen, (v) die Prüfung des Jahresabschlusses und die Vorbereitung seiner Feststellung, die Prüfung des Vorschlags für die Gewinnverteilung, des Lageberichts und gegebenenfalls des Corporate-Governance-Berichts sowie die Erstattung des Berichts über die Prüfungsergebnisse an den Aufsichtsrat, (vi) gegebenenfalls die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts sowie die Erstattung des Berichts über die Prüfungsergebnisse an den Aufsichtsrat des Mutterunternehmens, und (vii) die Vorbereitung des Vorschlags des Aufsichtsrats für die Auswahl des Abschlussprüfers (Konzernabschlussprüfers).
Der Prüfungsausschuss hat im Geschäftsjahr 2014 zwei Sitzungen abgehalten.
Weitere Ausschüsse bestanden im Jahr 2014 nicht. In der Aufsichtsratssitzung am 20.02.2015 wurde ein Vergütungsund ein Nominierungsausschuss eingerichtet.
Personelle Zusammensetzung des Aufsichtsrats
2014 bestellten Mitglieder des Aufsichtsrats, ihr Geburtsdatum, ihre Position, das Datum ihrer ersten Bestellung zum Mitglied des Aufsichtsrats sowie das voraussichtliche Ende ihrer Amtsperiode:
Die nachstehende Auflistung zeigt die im Geschäftsjahr
| NAME | Geburtsd atum |
Positi on |
MITGLied seit |
Beste llt bis |
|---|---|---|---|---|
| Ing. Karl-Heinz Strauss, MBA, FRICS | 27.11.1960 | Vorsitzender des Aufsichtsrats 1 |
14.04.2011 | HV 2019 2 |
| Dipl.-Ing. Iris Ort ner, MBA |
31.08.1974 | Stellvertretende Vorsitzende 3 |
14.04.2011 | HV 2019 2 |
| MMag. Christian B. Maier | 09.01.1966 | Mitglied | 03.05.2013 | HV 2019 2 |
| Dipl.-Ing. Horst Pöchh acker |
16.11.1938 | Vorsitzender des Aufsichtsrats 4 |
03.09.1987 | 13.08.2014 7 |
| Dr. Bruno Ette nauer |
25.01.1961 | Mitglied | 11.04.2007 | 10.10.2014 7 |
| Mag. Wolfhard Fromwald | 22.06.1952 | Mitglied | 30.04.20145 | 15.01.2015 7 |
| Bernhard H. Hansen | 25.07.1954 | Mitglied | 03.05.2013 | 30.04.2014 7 |
| Dr. Johannes Pepe lnik |
14.06.1970 | Mitglied | 25.06.2004 | 15.01.2015 7 |
| Dr. Peter Weber | 11.10.1949 | Mitglied | 03.05.20136 | 30.04.2014 7 |
| Mag. Florian Nowotny | 19.08.1975 | Mitglied | 30.04.2014 | 10.10.2014 7 |
1) Seit 18.09.2014 ist Ing. Karl-Heinz Strauss Vorsitzender des Aufsichtsrats, von 27.02.2013 bis 18.09.2014 war Ing. Karl-Heinz Strauss stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats
2) Die von der Hauptversammlung gewählten Aufsichtsratsmitglieder sind bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das Geschäftsjahr 2018 Beschluss fasst, bestellt.
3) Dipl.-Ing. Iris Ortner ist seit 18.09.2014 Stellvertretende Vorsitzende und war bereits vom 02.07.2003 bis 05.05.2010 Mitglied des Aufsichtsrats 4) Dipl.-Ing. Horst Pöchhacker war seit 18.04.2008 Vorsitzender des Aufsichtsrats, von 02.07.2003 bis 18.04.2008 war Dipl.-Ing. Horst Pöchhacker stellvertretender Vorsitzender. Seit 03.09.1987 war er ordentliches Mitglied. Dipl.-Ing. Horst Pöchhacker ist am 13.08.2014 verstorben.
5) Mag. Wolfhard Fromwald war bereits vom 11.04.2007 bis 03.05.2013 Mitglied des Aufsichtsrats
6) Dr. Peter Weber war vom 03.05.2013 bis 30.04.2014 und vom 26.07.1995 bis 30.12.2012 Mitglied des Aufsichtsrats. Vom 26.07.1995 bis 16.03.2000 war er
Vorsitzender des Aufsichtsrats, vom 16.03.2000 bis 02.07.2003 und vom 18.04.2008 bis 30.12.2012 war er stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats. 7) Datum des Ausscheidens
Alle Aufsichtsratsmitglieder sind bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung des Geschäftsjahres 2018 Beschluss fasst, bestellt. In der Hauptversammlung am 15. Jänner 2015 wurden außerdem Herr Dipl.-Ing. Klaus Ortner, Frau Dr. Susanne Weiss, Herr Mag. Paul Unterluggauer, Herr Hon.-Prof. Dr. Bernhard Vanas und Herr Dr. Ludwig Steinbauer in den Aufsichtsrat gewählt. Die anschließend angeführten Mitglieder des Aufsichtsrats der UBM üben jeweils folgende weiteren Aufsichtsratsmandate oder vergleichbare Funktionen in in- und ausländischen (nicht in den Konzernabschluss einbezogenen) Gesellschaften zum 31. Dezember 2014 aus:
Ing. Karl-Heinz Strauss, MBA, FRICS Vorsitzender
- DATAX HandelsgmbH, Aufsichtsratsmitglied
- Kapsch Aktiengesellschaft, Aufsichtsratsmitglied
- KAPSCH-Group Beteiligungs GmbH, Aufsichtsratsmitglied
- Porr Bau GmbH, Vorsitzender des Aufsichtsrats
- TEERAG-ASDAG Aktiengesellschaft, Vorsitzender des Aufsichtsrats
Dipl.-Ing. Iris Ortner, MBA Stellvertretende Vorsitzende
- ELIN GmbH, Stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats
- PORR AG* , Aufsichtsratsmitglied
- TKT Engineering Sp. z o.o. (Polen), Stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats
MMag. Christian B. Maier
- Porr Bau GmbH, Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats
- Rath Aktiengesellschaft* , Aufsichtsratsmitglied
- TEERAG-ASDAG Aktiengesellschaft, Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats
- Porr Beteiligungs-Aktiengesellschaft in Liqu., Vorsitzender des Aufsichtsrats
- Raiffeisenbank Aichfeld eGen, Aufsichtsratsmitglied
Dipl.-Ing. Klaus Ortner
- ELIN GmbH, Vorsitzender des Aufsichtsrats
- PORR AG* , Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats
Dr. Ludwig Steinbauer
Mag. Paul Unterluggauer
Hon.-Prof. Dr. Bernhard Vanas
• PORR AG* , Aufsichtsratsmitglied
Dr. Susanne Weiss
- ROFA AG, Vorsitzende des Aufsichtsrats
- Schattdecor AG, Aufsichtsratsmitglied
- Wacker Chemie AG* , Aufsichtsratsmitglied
- PORR AG* , Aufsichtsratsmitglied
Mag. Karl Bier (Vorsitzender)
DI Martin Löcker Heribert Smolé Mag. Michael Wurzinger
FrauenförderungsmaSSnahmen
Per 28.02.2015 sind sieben Frauen konzernweit in leitenden Positionen (inkl. Vorstand, 1. und 2. Führungsebene). Das sind 16 % der Führungskräfte.
Es bestehen keine Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen bei gleicher Tätigkeit und gleicher Ausbildung. Frauen werden schon bei Stellenausschreibungen konkret angesprochen.
Als nachhaltig wirtschaftender Konzern orientiert sich UBM an gesellschaftsrelevanten Themen wie der Chancengleichheit am Arbeitsplatz. UBM behandelt seine Mitarbeiter gleich – ohne Ansehen von Geschlecht, gesellschaftlicher Herkunft, sexueller Orientierung, Nationalität, Religion oder Alter. Jeder Form von Diskriminierung oder Mobbing wird entschieden entgegengetreten.
Aktionärsstruktur
Aktionärsstruktur der UBM Realitätenentwicklungs AG in % per 31.12.2014
| 79,36 % | PIAG Immobilien AG | 4,42 % 6,01 % |
|
|---|---|---|---|
| 10,21 % | Gruppe Amber Privatstiftung, Bocca Privatstiftung, Dkfm. Georg Folian, Dr. Franz Jurkowitsch |
10,21 % | |
| 6,01 % | Ortner Gruppe | ||
| 4,42 % | Streubesitz | ||
79,36 %
Gemeinsam erkennen und nutzen wir Chancen.
Villa Galicja Polen, Krakau Berliving Deutschland, Berlin
Geschäftsverlauf, Geschäftsergebnis und Lage des Unternehmens
Lagebericht 2014
Gesamtwirtschaftliches Umfeld
Verhaltener Aufschwung der Weltwirtschaft
Die zu Beginn 2014 spürbare Aufwärtsdynamik der Weltwirtschaft verlangsamte sich im Jahresverlauf und mit Zunahme der politischen Spannungen in Europa und dem Nahen Osten deutlich. Die Konflikte um die Ukraine und die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) ließen die Wachstumserwartungen der Weltwirtschaft für das Jahr 2014 mit 2,7 % deutlich unter den langjährigen Durchschnitt sinken.1 Während sich insbesondere die US-Wirtschaft aufgrund der robusten Binnennachfrage weiter erholte – sie legte im abgelaufenen Jahr 2014 um beachtliche 2,3 % zu – verzeichnete Chinas Wirtschaft mit 7,4 % das geringste Wachstum seit 25 Jahren.2
Konjunkturschwäche in Europa
Die Wirtschaft im Euroraum entwickelte sich 2014 schwächer als erwartet, der Ausblick für 2015 ist verhalten. Nach minus 0,4 % im Vorjahr wurde 2014 im Jahresvergleich ein mäßiges Wachstum von 0,9 % erreicht.3 Während sich in Spanien, Portugal und Irland die beschlossenen Reformen bereits in höherem BIP-Wachstum niederschlagen – allerdings von einem niedrigen absoluten Niveau – treten die weniger reformfreudigen Länder Italien und Frankreich auch weiterhin konjunkturmäßig auf der Stelle. Diese Entwicklung und das unter dem eigentlichen Potenzial liegende Wachstum im Euroraum trugen zu einem steigenden Deflationsdruck bei. Da die fallenden Rohstoffpreise diese Entwicklung noch verschärfen dürften, ist für 2015 erneut mit einem eher schwachen BIP-Wachstum von 1,2 % zu rechnen. Auch dürfte die Europäische Zentralbank an ihrem expansiven Kurs festhalten. Größter Risikofaktor für die Konjunktur und die Finanzmärkte im Euroraum bleiben weiter die angespannte geopolitische Lage, die Politik und ihre Reformversäumnisse, gefolgt von den nach wie vor nicht vollständig bereinigten Fehlentwicklungen auf den Immobilien- und Kreditmärkten einzelner Länder.4 Positiv auf die Immobilienmärkte wirkten sich hingegen die historisch niedrigen Zinsen aus. Sie verringerten die Fremdfinanzierungskosten für Investitionen und erhöhten gleichzeitig die Attraktivität von Immobilien im Vergleich zu alternativen Anlageformen.
Stabile Entwicklung in den Zielmärkten
Auch die europäischen Kernländer Deutschland und Österreich waren von einer Abschwächung des Wachstums betroffen, deren Ursprung vor allem im Russland-Ukrainekonflikt lag. Dennoch wuchs die deutsche Wirtschaft im Berichtszeitraum mit 1,3 % stärker als im Vorjahr.
Osteuropa entwickelte sich im abgelaufenen Jahr heterogen, jedoch in weiten Teilen deutlich stabiler als 2013. Das durchschnittliche BIP-Wachstum betrug 3,0 %.5 Neben den Exporten erholte sich hier erstmals auch die Binnennachfrage wieder deutlich. Besonders stachen Polen und Tschechien hervor. So verdoppelte sich das polnische BIP-Wachstum auf 3,1 %, für 2015 wird eine Steigerung von 3,3 % erwartet. Tschechien kehrte den Trend der Stagnation bzw. Rezession der Vorjahre um und erzielte ein BIP-Plus von 2,6 %. Dasselbe Niveau sollte auch 2015 erreicht werden können.6
Während die Auswirkungen des Ukrainekonflikts in Mitteleuropa spürbar, wenn auch nicht dramatisch waren, zeigte sich Südosteuropa durch den Konflikt deutlich nachhaltiger beeinflusst und entwickelte sich mit einem Wachstum von 0,9 % trotz hohen Aufholbedarfs und eigentlich freundlicheren Umfeldbedingungen nur unwesentlich besser als die Eurozone.
Moderates Wachstum in Österreich
In Österreich stagnierte die Wirtschaft im zweiten Halbjahr 2014. Aufgrund der etwas günstigeren Konjunkturlage im Frühjahr sowie eines Wachstumsüberhangs aus dem Jahr 2013 ergab sich für das Jahr 2014 dennoch ein Anstieg des BIP von 0,8 %.7 Ausschlaggebend dafür waren sowohl der relativ schwache Konsum als auch die gesunkene Investitionsbereitschaft der Unternehmen, sowie der Rückgang der Exporte. Auch vom nicht-deutschsprachigen, europäischen Marktumfeld gingen im Berichtsjahr kaum expansive Impulse aus. Die daraus resultierende gedämpfte Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen aus dem Ausland bekam Österreich mit seiner hohen Exportabhängigkeit deutlich zu spüren – rund die Hälfte der heimischen Ausfuhren entfällt auch weiterhin auf den Euroraum.
Für 2015 ist von einer allmählichen Belebung auf niedrigem Niveau auszugehen. Maßgeblicher Treiber dürfte die Binnennachfrage – und hier in erster Linie der private Konsum – bleiben, während der Außenhandel weiterhin eher dämpfend auf die BIP-Entwicklung wirken sollte. Dieses Szenario impliziert eine Zunahme des BIP um 0,7 % im Jahr 2015.8
Indikatoren zur wirtschaftlichen Entwicklung 2014 in %
| Wachst umsr ate |
Inflationsr ate (HVPI-Basis)1 |
Arbeits losenquote |
|
|---|---|---|---|
| Europäische Union | 1,4 1) | 0,6 1) | 10,2 1) |
| Euroraum | 0,9 1) | 0,4 1) | 11,6 1) |
| Österreich | 0,8 2) | 1,5 1) | 5,0 3) |
| Deutschland | 1,3 2) | 0,8 1) | 5,0 1) |
| Schweiz | 1,7 2) | 0,0 1) | 3,6 3) |
| Polen | 3,1 2) | 0,1 1) | 9,0 1) |
| Tschechien | 2,6 2) | 0,4 1) | 6,1 1) |
1) Quelle: Eurostat
2) Quelle: Euroconstruct
3) Quelle: WKO
Entwicklung der internationalen Immobilienmärkte
Die internationalen Märkte erlebten 2014 ein Rekordjahr, insbesondere im vierten Quartal wurden außerordentliche Volumina erreicht. Vor dem Hintergrund niedriger Ölpreise, der wirtschaftlichen Entwicklung in den USA und der Erholung in der Eurozone wird für 2015 ebenfalls mit einer Aufwärtsbewegung gerechnet. Auch in Europa wurden die Erwartungen für das gesamte Jahr deutlich übertroffen.9
Westeuropa – Fokus Deutschland
Die Immobilieninvestitionen in den 14 wichtigsten Märkten Westeuropas verbuchten 2014 erneut Wachstumsraten im zweistelligen Prozentbereich: Die Volumina stiegen im Vergleich zu 2013 um 20 %, die Leerstandsraten blieben in den wichtigsten Metropolen deutlich unter 10 %. Am Wohnungsmarkt stieg das Interesse institutioneller Investoren, vor allem in Deutschland und in den Niederlanden.
Europa zeigte sich 2014 insgesamt als besonders starker Markt für Hotelinvestitionen – das Transaktionsvolumen stieg hier so stark wie in keiner anderen Region. Für 2015 ist eine weitere robuste Steigerung zu erwarten. Angesichts der guten Konjunkturaussichten in den USA dürfte sich die Anzahl der Reisenden aus dieser Region erhöhen – in den frequentiertesten Hauptstädten sollte das auch zu einer erhöhten Auslastung beitragen.10
In Deutschland wirkte sich nicht zuletzt das Beschäftigungswachstum positiv aus. Büroimmobilien behaupteten 2014 ihre Spitzenposition unter allen Assetklassen. Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München waren dabei erneut die am stärksten nachgefragten Bürostandorte – das Vermietungsvolumen nahm deutlich zu. Insgesamt erreichten die gewerblichen Investitionen in Deutschland bereits zum fünften Mal ein Plus: Die Volumina wuchsen 2014 um 30 % gegenüber dem Vorjahr. Die stärksten Steigerungen verzeichneten Hotel- und Logistikimmobilien. Das Transaktionsvolumen erreichte bei Hotels den Spitzenwert von € 3 Mrd. – der zehnjährige Mittelwert wurde damit um rund 130 % übertroffen. Städte wie München oder Köln verbuchten Steigerungen im dreistelligen Prozentbereich – die bayerische Hauptstadt war dabei absoluter Top-Standort in Deutschland, gefolgt von Frankfurt, Berlin und Hamburg.
Während die gewerblichen Immobilien stark zulegten, war das Volumen bei Wohnungsinvestitionen 2014 gegenüber dem Vorjahr rückläufig. Langfristigen zeigt sich jedoch nach wie vor ein positives Bild: Der zehnjährige Durchschnitt wurde um knapp ein Fünftel überboten. Immobilien-AGs waren die wichtigste Investorengruppe. Insgesamt wurden 2014 218.000 Wohnungen verkauft.11
Zentral- und Osteuropa
Die Investitionslandschaft in Zentral- und Osteuropa zeigte sich sehr vielschichtig, mit deutlichen Unterschieden zwischen den einzelnen Ländern. Prime Assets in den führenden Märkten standen ebenso im Interesse wie regionale Zentren und auch riskantere Optionen. Insgesamt lag das Investitionsvolumen 2014 mit € 7,9 Mrd. zwar um mehr als ein Viertel über dem Wert von 2013, das Wachstum blieb jedoch hinter den Erwartungen zurück. Mit Investitionen von € 3,2 Mrd. erwies sich Polen als dominierender Markt und behauptete sich als stabiler Faktor der Region. Auch in Tschechien, Ungarn und der Slowakei lagen die Zuwächse bei 50 bis 70 %, wobei Tschechien mit Transaktionen im Wert von € 2 Mrd. den zweitgrößten Markt stellte. In Russland erlebten die Investitionen aufgrund der wirtschaftlichen Unsicherheiten eine Talfahrt.12
Wiener Immobilienmarkt
Auch in Österreich wurden 2014 Rekordwerte erzielt. Die Attraktivität von Immobilien als Veranlagungsform war ungebrochen, insbesondere das Interesse ausländischer Investoren wirkte stimulierend. Das Transaktionsvolumen erreichte € 2,8 Mrd. – ein Plus von 60 % gegenüber 2013.13 Drei Viertel des investierten Volumens entfielen dabei auf die Bundeshauptstadt – der Wiener Büromarkt zählt nach wie vor zu den stabilsten in Europa. Mit 10,8 Mio. m² per Jahresende 2014 zeigte der Flächenbestand ein konstantes Niveau, die Leerstandsrate konnten bei 6,6 % gehalten werden – dieses Niveau dürfte auch 2015 stabil bleiben.14 In Top-Lagen in den inneren Bezirken blieben die Spitzenmieten 2015 mit € 25,75 je m² weitgehend konstant, mittlere und durchschnittliche Lagen zeigten eine Aufwärtstendenz, die sich 2015 fortsetzen dürfte.15
Quellen: BNP Paribas, CBRE, EHL, Jones Lang LaSalle
Geschäftsverlauf
Der Geschäftsverlauf der UBM AG ist durch die Struktur des Konzerns und die Abwicklung von Projekten in einer Vielzahl von Projektgesellschaften maßgeblich geprägt.
Leerstandsraten in Europa in % *
London (West End) Moskau Paris Mailand Frankfurt München Amsterdam Wien Madrid Warschau Berlin Budapest Prag Bukarest Bratislava
Spitzenmieten in Europa in €/m2 pro Monat*
* Quelle: EHL-Büromarktbericht
http://www.ehl.at/de/marktberichte#berichtbestellen
Erläuterungen zur Büroimmobilienuhr*
Der Index von Jones Lang LaSalle umfasst insgesamt 24 Städte und visualisiert die Position dieser Märkte in Bezug auf die Spitzenmieten innerhalb eines konventionellen Mietpreiskreislaufs. Sieben europäische Städte erreichten im vierten Quartal 2014 eine Steigerung bei den Spitzenmieten. London lag dabei bedingt durch die Verknappung des Angebotes voran. Aber auch Dublin sowie Stockholm und Luxemburg zeigten wieder eine positive Performance. Zu den Städten mit Mietpreisrückgänge zählte aufgrund der Ukrainekrise vor allem Moskau – die Mietpreise gingen hier alleine im vierten Quartal 2014 um fast ein Fünftel zurück. Die 24 Indexstädte erreichten 2014 insgesamt einen Umsatzanstieg um 5 % gegenüber 2013 und damit das Niveau des fünfjährigen Mittelwertes. In 14 Städten war das Leerstandsvolumen im vierten Quartal 2014 rückläufig, die europaweiten Quoten bleiben konstant knapp unter 10 %.
* Quelle: Jones Lang LaSalle, http://www.jll.ch/switzerland/de-de/research/40/europ%C3%A4ischeb%C3%BCroimmobilienuhr-q4-2014
Der Umsatz der UBM AG per 31.12.2014 in der Höhe von € 32,9 Mio. (2013: € 19,2 Mio.) wird vor allem durch Immobilienverkäufe, durch die Verrechnung von Managementdienstleistungen für Projekte in Tschechien, Polen, der Slowakei, Rumänien, Deutschland und Russland sowie den Mieteinnahmen der österreichischen Büro-, Gewerbe- und Wohnimmobilien erzielt.
Finanzielle Leistungsindikatoren
Geschäftsergebnis und Ertragslage
Die in der Gewinn- und Verlustrechnung der UBM AG ausgewiesenen Umsatzerlöse erreichten 2014 einen Wert von € 32,9 Mio. und lagen somit über dem Vergleichswert des Vorjahres. Die ausgewiesenen Umsatzerlöse werden durch die Verrechnung von Managementleistungen sowie durch Mieteinnahmen und Verkaufserlöse erzielt. Die Bestandsveränderungen an noch nicht abrechenbaren Leistungen betrugen € 1,8 Mio. und die Sonstigen betrieblichen Erträge € 0,2 Mio. Somit ergab sich eine Betriebsleistung von € 34,9 Mio., was 12 Athen, Brüssel, Rom, Bukarest, Budapest, Prag, Kopenhagen, Istanbul, Lissabon 13 Warschau 14 Genf, Zürich 15 Kiew 16 Düsseldorf 17 Moskau 18 St. Petersburg 19 Helsinki
1 Wien, Lyon
3 Berlin, Frankfurt, Stuttgart, Hamburg,
5 London West End
6 Stockholm, Dublin, London City
10 Amsterdam, Mailand,
11 Barcelona, Paris CBD
2 Köln
Oslo
4 München
7 Luxemburg
8 Manchester
9 Edinburgh
Madrid
Die Materialaufwendungen erhöhten sich um € 5,1 Mio. auf aktuelle € 14,3 Mio.
im Vergleich zum Vorjahr (€ 20,7 Mio.) einen Anstieg aufgrund
höherer Immobilientransaktionswerte darstellt.
Der Personalaufwand betrug rund € 8,3 Mio. und wies damit eine Erhöhung um € 1,2 Mio. auf (2013: € 7,1 Mio.). Die Position Sonstige betriebliche Aufwendungen, die im Wesentlichen Mieten und Verwaltungskosten für die Stabstellen, Reisespesen, Werbekosten, Sonstige Fremdleistungen, Abgaben und Gebühren sowie Rechts- und Beratungskosten, Bank- und Geldverkehrsspesen umfasst, lag mit € 8,7 Mio. über dem Wert des Jahres 2013 (€ 5,9 Mio.). Die Erträge aus
Beteiligungen wiesen mit € 12,9 Mio. einen Rückgang aus (2013: € 14,6 Mio.). Die Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens erhöhten sich auf € 15,3 Mio. (2013: € 14,0 Mio.). Die Sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge erhöhten sich ebenfalls (von € 2,6 Mio. auf € 2,7 Mio.). Die Erträge aus dem Abgang von und der Zuschreibung zu Finanzanlagen reduzierten sich von € 11,6 Mio. auf € 2,7 Mio. Ebenso reduziert haben sich die Aufwendungen aus Finanzanlagen (von € –19,6 Mio. auf € –13,7 Mio.), während sich die Zinsen und ähnliche Aufwendungen auf € –15,5 Mio. erhöhten. Somit ergab sich ein Finanzerfolg im Ausmaß von € 4,5 Mio. (2013: € 10,2 Mio.).
Das EGT (Ergebnis vor Ertragssteuern) in der UBM AG reduzierte sich von € 7,3 Mio. im Vorjahr auf € 6,5 Mio. Der Steueraufwand des Berichtjahres betrug € 1,2 Mio. (Ertrag) gegenüber einem Wert von € 0,5 Mio. (Ertrag) im Vorjahr. Somit belief sich der Jahresüberschuss 2014 auf € 7,7 Mio. (2013: € 7,8 Mio.).
Die UBM AG wies für das Jahr 2014 einen Bilanzgewinn von rund € 7,5 Mio. aus: Dieser bildet die Bemessungsgrundlage für die Dividendenausschüttung. Der Vorstand wird der Hauptversammlung eine Dividende in Höhe von € 1,25 je dividendenberechtigter Aktie vorschlagen.
| in € Mio. | 2014 | Veränderung in % | 2013 | 2012 |
|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 32,9 | +71,35 % | 19,2 | 38,5 |
| EBT * | 22,0 | +8,4 % | 20,3 | 24,1 |
| EGT | 6,5 | –11,0 % | 7,3 | 11,5 |
| Jahresüberschuss | 7,7 | –1,3 % | 7,8 | 11,1 |
| Bilanzgewinn | 7,5 | +97,4 % | 3,8 | 3,3 |
Gewinn- und Verlustrechnung Kurzfassung
* EBIT = EGT (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit) zuzüglich Zinsaufwendungen
Die Gesamtkapitalrentabilität 2014 betrug 4,7 % (2013: 5,6 %). Die Eigenkapitalrentabilität errechnete sich mit 5,5 % (2013: 6,4 %) und die Eigenmittelquote per 31.12. betrug 25,3 % (2013: 31,8 %).
Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme der UBM AG erhöhte sich 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 30,5 % auf rund € 467,9 Mio.
Auf der Aktivseite trug das Umlaufvermögen mit einem Anteil von 41,2 % (2013: 24,8 %) zur Bilanzsumme bei und belief sich per Jahresende 2014 auf € 192,8 Mio. Das Anlagevermögen machte mit 57,2 % den Schwerpunkt der Bilanzsumme aus und betrug € 267,5 Mio. (2013: € 264,8 Mio.). Die Sachanlagen stellten per 31.12.2014 einen Wert von € 21,5 Mio. dar (2013: € 29,1 Mio.), wobei den größten Anteil die bebauten Grundstücke und Bauten auf fremden Grund ausmachten. Die immateriellen Vermögensgegenstände wiesen eine Reduzierung um 28,5 % auf.
Die Struktur und das Volumen des Umlaufvermögens veränderten sich wie folgt: Die Vorräte erhöhten sich um € 1,7 Mio. auf € 11,8 Mio. Die Forderungen haben sich im Berichtszeitraum ebenfalls erhöht und betrugen 2014 € 162,7 Mio. Der Kassenbestand reduzierte sich auf aktuelle € 18,3 Mio. (2013: € 34,2 Mio.). Insgesamt erhöhte sich das Umlaufvermögen damit in Summe von € 88,9 Mio. auf € 192,8 Mio. Das Eigenkapital betrug zum Bilanzstichtag rund € 118,1 Mio. und erhöhte sich damit gegenüber dem Vorjahr um € 4,2 Mio. Die Eigenkapitalquote reduzierte sich auf 25,3 % gegenüber dem Wert von 31,8 % des Vorjahres.
Die Rückstellungen erhöhten sich von rund € 10,2 Mio. auf € 11,2 Mio. Unter den Verbindlichkeiten wurden die Anleihe von 2010 (€ 50,2 Mio.), 2011 (€ 51,9 Mio.) und 2014 (€ 175,0 Mio.) ausgewiesen. Insgesamt entfielen auf die Verbindlichkeiten € 336,8 Mio. (2013: € 232,5 Mio.)
Der Cashflow aus dem operativen Bereich stieg von € 12,6 Mio. auf € 25,1 Mio. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit veränderte sich von € –3,1 Mio. auf € –124,9 Mio., der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit von € –4,7 Mio. auf € +83,9 Mio.
Die Liquiditätsplanungen zeigten, dass die Gesellschaft aus derzeitiger Sicht in der Lage ist, den bestehenden und erkennbaren zukünftigen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen, was sowohl auf die Fortführung als auch auf den Abschluss der wesentlichen Investitionsvorhaben zurückzuführen ist. Durch das aktuell stabile Zinsniveau sind aus derzeitiger Sicht keine Auswirkungen auf eine Änderung von Kreditkonditionen zu erwarten.
Kapitalflussrechnung Kurzfassung
| in € Mio. | 2014 | 2013 | 2012 |
|---|---|---|---|
| Cashflow aus dem operativen Bereich | 25,1 | 12,6 | 26,1 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | –124,9 | –3,1 | –11,7 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | 83,9 | –4,7 | –26,8 |
| Veränderung der Liquiden Mittel per 31.12. | –15,9 | 4,8 | –12,5 |
Bilanzstruktur
| in % | 2014 | 2013 | 2012 |
|---|---|---|---|
| Anlagevermögen | 57,2 | 73,8 | 77,1 |
| Umlaufvermögen | 41,2 | 24,8 | 21,4 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 1,6 | 1,4 | 1,5 |
| Eigenkapital | 25,3 | 31,8 | 30,8 |
| Unversteuerte Rücklagen | – | 0,1 | 0,1 |
| Rückstellungen | 2,4 | 2,8 | 3,2 |
| Verbindlichkeiten | 72,0 | 64,8 | 65,4 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 0,4 | 0,5 | 0,5 |
| Bilanzsumme in € Mio. | 467,9 | 358,7 | 355,3 |
Investitionen
Das Anlagevermögen des Geschäftsjahres ist mit € 267,5 Mio. im Vergleich zum Vorjahr um € +2,7 Mio. gestiegen. Der Grund dafür liegt vor allem in der Position "Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht". Im Anlagevermögen entfielen € 21,5 Mio. auf Sachanlagen und € 245,4 Mio. auf Finanzanlagen.
Investitionen und Abschreibungen in € Mio.
Fußnoten siehe Seite 25
Sachanlagen und Finanzimmobilien in € Mio.
| in € Mio. | 2014 | 2013 | 2012 |
|---|---|---|---|
| Anlagevermögen | 267,5 | 264,8 | 274,0 |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 0,6 | 0,9 | 0,9 |
| Sachanlagen | 21,5 | 29,1 | 31,2 |
| Finanzanlagen | 245,4 | 234,8 | 241,9 |
Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren
Umweltbelange
Umweltschutz ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Lebensbedingungen. Bei unseren Projekten sind wir daher stets bemüht, umweltschonend zu planen und zu bauen. Durch die bewusste Verwendung von energieoptimierenden Baustoffen und durch energiesparende Bewirtschaftungskonzepte unserer Objekte leisten wir unseren Beitrag zum Umweltschutz.
Arbeitnehmerbelange
Die Konzernmitarbeiterstruktur per 31.12.2014 zeigte, dass
rund 10 % unserer Mitarbeiter in der UBM AG beschäftigt sind. Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen bieten wir vor allem in den Bereichen Planung und Projektentwicklung, Betriebswirtschaft und Recht sowie durch Sprachkurse und Seminare zur Persönlichkeitsentwicklung an. Dabei nehmen wir Rücksicht auf die individuellen Bedürfnisse unserer Mitarbeiter und auf die Anforderungen des Marktes.
Da die UBM geografisch breit positioniert ist, kommt es auch immer wieder zu einer internationalen Verflechtung des Personaleinsatzes. Der daraus resultierende Wissenstransfer ist ein weiterer, wichtiger praktischer Faktor in einer umfassenden Mitarbeiterentwicklung.
| Angeste llte und gewerb liche Mitarbeiter |
2014 | 2013 | 2012 |
|---|---|---|---|
| UBM AG | 57 | 54 | 56 |
Zweigniederlassungen
Die UBM Realitätenentwicklung AG hat folgende im Firmenbuch eingetragene Zweigniederlassungen:
- Zweigniederlassung Oberösterreich, Pummererstraße 17, 4020 Linz
- Zweigniederlassung Tirol, Porr-Straße 1, 6175 Kematen in Tirol
- Zweigniederlassung Steiermark, Thalerhofstraße 88, 8141 Unterpremstätten
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres
In der außerordentlichen Hauptversammlung vom 15. Jänner 2015 wurde auf Basis des Entwurfs des Verschmelzungsvertrags vom 28. Novermber 2014 beschlossen, die PIAG Immobilien AG als übertragende Gesellschaft auf die UBM AG, Wien, als übernehmende Gesellschaft rückwirkend zum Stichtag 1. Juli 2014 zu verschmelzen, wobei durch die Verschmelzung der PIAG mit der UBM AG das Vermögen der PIAG im Wege der Gesamtrechtsnachfolge auf die UBM AG überging und die PIAG ohne Liquidation erloschen ist.
Zur Durchführung der Verschmelzung hat die UBM ihr Grundkapital von € 18.000.000 um € 30.000 auf € 18.030.000 durch Ausgabe von 10.000 neuen auf Inhaber lautenden Stückaktien der UBM erhöht. Auf die Kapitalerhöhung wurde das Vermögen der PIAG als übertragende Gesellschaft als Sacheinlage geleistet. Die UBM gab diese durch die Kapitalerhöhung neu geschaffenen Aktien zu dem auf sie entfallenden anteiligen Betrag des Grundkapitals von 3 € je Aktie ohne Festsetzung eines Agios an die Aktionäre der PIAG aus.
Voraussichtliche Entwicklung und Risiken des Unternehmens
VORAUSSICHTLICHE ENT-WICKLUNG DER WIRTSCHAFT: AUSBLICK 2015
Weltwirtschaft
Die Weltwirtschaft wird 2015 voraussichtlich um rund 3,5 % zulegen und damit ein Wachstum wie im Vorjahr erreichen. Die hohe Ölproduktion drückt weiterhin die Energiepreise und wirkt damit belebend. In den USA gewinnt die Konjunktur weiter an Fahrt. Das Bruttoinlandsprodukt wird heuer um rund 3,5 % zulegen. Weniger positiv ist hingegen die Entwicklung in China: Das Wachstum fiel in den ersten Monaten geringer aus als erwartet, das schürt Ängste vor einem Abschwung. Auch die Wirtschaft in Japan entwickelt sich verhalten – für 2015 wird ein schmales Wachstum von 1,3 % erwartet.16
Europa
Die Konjunkturentwicklung in Europa liegt weiterhin deutlich hinter jener in den USA. Positiv wirken sich die Euroabwertung und der Einbruch bei den Ölpreisen aus, wodurch die Energiekosten deutlich günstiger werden. Die Situation in Russland steht dem entgegen, auch wenn die Bedeutung für den Export in der Eurozone nicht sehr hoch ist. In der gesamten EU wird heuer ein Wachstum von 1,7 % erreicht. Die Eurozone liegt mit 1,3 % etwas dahinter. Erstmals seit 2007 werden in diesem Jahr alle EU-Länder wieder ein Wachstum verzeichnen. Die Bandbreite reicht hier von 0,2 % in Kroatien bis zu 3,5 % in Irland – die Entwicklung ist wiederum sehr unterschiedlich.
Die Inflation wird in der EU 2015 mit 0,2 % sehr niedrig bleiben, was auch durch die niedrigen Ölpreise bedingt ist. In der Eurozone wird es sogar eine leichte Deflation geben. Die Investitionen sind nach wie vor schwach und die Arbeitslosigkeit hoch, die Beschäftigung nimmt nun jedoch etwas zu. Die Arbeitslosenquote sollte sich 2015 in der EU auf 9,8 % und im Euroraum auf 11,2 % leicht reduzieren. Insgesamt sehen Experten die weitere Wirtschaftsentwicklung unsicher. Geopolitische Spannungen, eine anhaltend niedrige Inflation, die erhöhte Volatilität an den Finanzmärkten und unterschiedliche Strategien in der Fiskalpolitik könnten sich nachteilig auf die Konjunkturperspektiven auswirken.17
Bei der Defizitquote sollte es eine rückläufige Entwicklung geben, 2015 wird in der gesamten EU ein Absinken auf 2,6 % erwartet. Deutschland, Europas größte Volkswirtschaft, wird so wie bereits im letzten Jahr einen Haushaltsüberschuss erreichen. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt wird 2015 um rund 1,5 % wachsen. Der schwache Euro nützt dem Export und niedrige Zinsen kurbeln die Bautätigkeit an. Deutschland erreicht mit 4,9 % darüber hinaus die niedrigste Quote bei der Arbeitslosigkeit. Auch in Großbritannien entwickelt sich die Konjunktur dank des Konsums mit einem erwarteten Plus von 2,6 % robust. 18
Österreich
Die Konjunkturaussichten für Österreich sind in diesem Jahr verhalten. Das erwartete Wachstum wurde zuletzt auf 0,8 % des BIP reduziert. Österreich zählt damit zu den Schlusslichtern in der EU. Die österreichische Wirtschaft ist durch eine Unterauslastung gekennzeichnet und die Bautätigkeit entwickelt sich verhalten. Ein Faktor ist die schwächelnde Konjunktur in der Eurozone – diese Länder sind das Ziel von 40 % der österreichischen Ausfuhren. Der schwache Euro und der niedrige Ölpreis können dies nur zum Teil ausgleichen. Durch die geringen Energiekosten bleibt auch die Inflation auf niedrigen 1,1 %. Die Beschäftigung wächst durch zusätzliche Arbeitskräfte aus dem Ausland und durch einen Anstieg der Frauenerwerbsarbeit. Die Arbeitslosenquote wird 2015 leicht steigen und einen Wert von 5,2 % nach der Eurostat-Methode erreichen. Positiv entwickelt sich das Budgetdefizit: Es wird sich 2015 auf 2 % des BIP reduzieren. Ein ausgeglichener Haushalt ist jedoch nicht in Sicht.19
Zentral- und Osteuropa
Das Wirtschaftswachstum der neuen Mitgliedstaaten lässt weiterhin die EU 28 hinter sich. Der Vorsprung wird sich 2015 auf rund 1,1 Prozentpunkte belaufen. Durch die robuste Binnennachfrage in vielen Ländern macht sich die verhaltene Entwicklung in der Eurozone nur unwesentlich bemerkbar. Die Konjunktur wird sich in den meisten Ländern weiter beschleunigen, nur in Ungarn und Slowenien wird ein Nachlassen des Wachstums erwartet. Polen wird das hohe Wirtschaftswachstum mit einem Plus von 3,2 % halten. Beim Geschäftsklima ist die aktuelle Einschätzung in Zentral- und Osteuropa verhalten, bei den zukünftigen Geschäftserwartungen zeigen sich zwei Drittel der Märkte optimistisch. In Russland sind die Indikatoren hingegen auf Sinkflug, Interventionen des Staates können die rückläufigen Investitionen von privater Seite und aus dem Ausland nicht ausgleichen. Für den Energieexporteur Russland sind darüber hinaus die sinkenden Ölpreise nachteilig. Auch die Ukraine leidet unter einem deutlichen Einbruch. Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine wirkt sich sehr unterschiedlich auf die europäischen Staaten aus, am stärksten sind die baltischen Länder aufgrund engerer wirtschaftlicher Verflechtungen tangiert.20
Wiener Immobilienmarkt
Das Interesse internationaler Immobilieninvestoren, gerade aus Deutschland, aber auch aus dem Mittleren und dem Fernen Osten wird auch 2015 hoch bleiben. Vor dem Hintergrund niedriger Zinsen ist viel Liquidität vorhanden – Immobilien in Wien sind gerade für institutionelle Anleger ein interessantes Investment. Das Veranlagungsrisiko ist aufgrund der geringen Schwankungen bei den Mieten deutlich geringer als auf vielen anderen Märkten in Europa. Am Wiener Büromarkt werden 2015 mit rund 130.000 m² etwas mehr Neuflächen erwartet, ein großer Teil davon ist schon vorvermietet. Auch die Vermietungsleistung wird mit 230.000 m² in diesem Jahr leicht steigen. Erstbezugsflächen in Flachbauten sind im Vergleich zu Bürotürmen dabei deutlich beliebter. Die Leerstandsrate zeigt eine leicht fallende Tendenz.21
Quellen: Bank Austria, CBRE, Europäische Kommission, IWF, OeKB, OeNB, Raiffeisen, wiiw, WIFO
FuSSnoten:
- 1 http://www.iv-net.at/b3464
- 2 http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-03/china-senkt-wachstumsziel 3 Eurostat, http://ec.europa.eu/eurostat/tgm/table.do?tab=table&init=1&lan
- guage=de&pcode=tec00115&plugin=1
- 4 Semper Constantia, Markteinschätzung Q1/2015
- 5 Raiffeisen Bank International, Raiffeisen Schauplatz Osteuropa
- 6 Euroconstruct, Country report 2014
- 7 Euroconstruct, Country report 2014
- 8 Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO), Konjunkturbericht Februar 2015
- 9 http://www.jll.com/gmp http://www.realestate.bnpparibas.com/bnppre/en/market-research/ overview/2014-second-best-year-after-2007-p_1622430.html http://wirtschaft-online.bankaustria.at/#Artikel/oesterreichischer-immobili-enmarkt-zuviel-liquiditaet-im-markt http://www.jll.com/research/130/hio-2015 10 http://www.jll.com/gmp
- https://researchgateway.cbre.com/PublicationListing.aspx?PUBID= 6e0d802a-c164-48fd-acb3-1057547a0312 http://www.realestate.bnpparibas.com/bnppre/en/market-research/ overview/2014-second-best-year-after-2007-p_1622430.html http://www.jll.com/research/136/jll-city-momentum-index-2015
- 11 http://www.realestate.bnpparibas.de/bnppre/de/research/suchmaschine-research-cfo4_15951.html?endYear=&beginMonth=&text=& myDate=&endDay=&searchResearch=true&dateType=pdate&cids= p_1626159&wrkspc=cfo4_15509&types=ReCoResearch&dateSince_ unit=2678400000&dateSince_user=18&rebonds=true&dateSince=558 http://www.jll.de/germany/de-de/research/437/investmentmarkt ueberblick-4-quartal-2014
http://www.jll.de/germany/de-de/research/539/victor-q4-2014 http://www.jll.com/gmp/
- 12 http://www.realestate.bnpparibas.com/bnppre/en/market-research/poland/polish-research-p_1595637.html
- http://www.officefinder.sk/report-cee-investment-market-pulse-2014. html
- https://researchgateway.cbre.com/PublicationListing.aspx?PUBID= 6e0d802a-c164-48fd-acb3-1057547a0312
- http://immobilien.diepresse.com/home/investment/4637346/Rekordwertbei-ImmoInvestitionen-2014-in-Osterreich-
http://immobilien.diepresse.com/home/investment/4637346/Rekordwertbei-ImmoInvestitionen-2014-in-Osterreich-
- 13 http://derstandard.at/2000006396511/Investitionen-kratzen-an-Drei-Milliar-den-Marke
- 14 http://wirtschaft-online.bankaustria.at/#Artikel/rekordverdaechtig-2014-war-ausgezeichnetes-jahr-fuer-immobilien-investments
- http://immobilien.diepresse.com/home/investment/4637346/Rekordwertbei-ImmoInvestitionen-2014-in-Osterreich
- http://www.cbre.at/at_de/research/vienna_reports
- http://www.ehl.at/de/marktberichte#berichtbestellen 15 http://www.cbre.at/at_de/research/vienna_reports
- http://www.ehl.at/de/marktberichte#berichtbestellen
- 16 Weltweite Konjunktur: IWF; http://www.imf.org/external/pubs/ft/ weo/2015update/01/
- http://ec.europa.eu/economy_finance/eu/forecasts/2015_winter_forecast_en.htm
http://derstandard.at/2000011452221/OECD-warnt-vor-Dauer-Konjunktur-schwaeche
http://de.reuters.com/article/economicsNews/idDEKBN0M70JT20150311
- https://banking.raiffeisen.at/web/publicrbg/teletraderdetails?wsrp_ ttroute=%2FRaiffeisenRelaunch_Staging%2Fnews%2Fdetails%2F28295906
- 17 http://ec.europa.eu/economy_finance/eu/forecasts/2015_winter_forecasten.htm
http://oenb.at/Publikationen/Volkswirtschaft/Konjunktur-aktuell/2015/ Konjunktur-aktuell---Jaenner-2015.html
http://www.imf.org/external/pubs/ft/weo/2015/update/01/
- http://www.welt.de/wirtschaft/article137140312/Euro-Zone-rutscht-2015-in-die-Deflation.html
- http://www.format.at/wirtschaft/oesterreich/eu-prognose-wachstumoesterreich-eu-deflation-5487196
- 18 http://oenb.at/Publikationen/Volkswirtschaft/Konjunktur-aktuell/2015/ Konjunktur-aktuell---Jaenner-2015.html
- http://ec.europa.eu/economy_finance/eu/forecasts/2015_winter_forecast_en.htm
- http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/nachrichten/bip-wachstum-dihk-hebt-prognose-fuer-2015-kraeftig-an/11356700.html
- 19 http://www.wifo.ac.at/jart/prj3/wifo/main.jart?content-id=1298017 551022&publikation_id=57834&detail-view=yes
http://www.wifo.ac.at/publikationen/pressenotizen?detail-view=yes &publikation_id=50925
http://www.bankaustria.at/mediathek-wirtschaftsanalysen-und-studienoesterreich-konjunkturueberblick.jsp
http://derstandard.at/2000011314262/Wachstum-fuer-Oesterreich-verschlechtert-sich-klar
http://derstandard.at/2000012669840/Wifo-Keine-Belebung-der-Wirtschaft-in-Sicht
http://ec.europa.eu/economy_finance/eu/forecasts/2015_winter_forecast_en.htm
http://www.format.at/wirtschaft/oesterreich/eu-prognose-wachstumoesterreich-eu-deflation-5487196
20 Zahlen: wiiw;
http://wiiw.ac.at/new-wiiw-forecast-for-central-east-and-southeast-europe-countries-on-thin-ice-n-62.html
http://www.rbinternational.com/eBusiness/01_templa-te1/8261249573 50877869-826100030434411352-832392146735979484-NA-1-NA.htm http://www.boerse-express.com/pages/1530855
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21 http://derstandard.at/2000012596442/Rekorde-am-Investmentmarkt-Tief-am-Bueromarkt
http://derstandard.at/2000012407599/Immobilienverkaeufe-legten-wieder-stark-zu
http://www.immobilien-magazin.at/artikel/starkes_investment_schwache_mietnachfrage/2015.3231/
http://www.cbre.at/at_de/research/vienna_reports
Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens: Ausblick 2015
Die voraussichtliche Entwicklung der UBM AG als Muttergesellschaft des UBM-Konzern ist maßgeblich von der Entwicklung ihrer Beteiligungen und somit des UBM-Konzerns abhängig. In der Folge wird daher auf die voraussichtliche Entwicklung des UBM-Konzerns eingegangen.
UNTERNEHMENSSTRATEGIE
Die Unternehmensstrategie des Konzerns ist wie folgt:
- Ausbau der Marktpräsenz und des Marktanteils in den dynamischen städtischen Bereichen der Heimmärkte Österreich, Deutschland und Polen durch Expansion in neue lokale Märkte unter Nutzung der bestehenden Marktpräsenz und des positiven Marktausblicks;
- Verfolgung von Projekten in den urbanen Bereichen in Europa außerhalb der Heimmärkte auf einer opportunistischen Basis unter Anwendung eines fokussierten "Folge Deinem Kunden" Ansatz; und
- Konzentration auf die zentralen Anlageklassen Wohnen, Hotel und Büro.
Das Management strebt an, diese Ziele durch Umsetzung nachstehender strategischer Maßnahmen zu erreichen:
Konzentration auf die Heimmärkte
Zum 31. Dezember 2014 waren zu Buchwerten rund 40 % der Liegenschaften in Österreich, rund 26 % in Deutschland, rund 24 % in Polen und rund 10 % in anderen Ländern. Unter den derzeit verfolgten Projekten sind zu Planungswerten rund 81 % der Projekte in Österreich oder Deutschland. Die UBM Gruppe möchte den Fokus auf den Kern der urbanen Gebiete in den Heimmärkten Österreich, Deutschland und Polen verstärken. Das Management geht davon aus, dass diese gute makroökonomische Grundlagen, einen fundierten Ausblick für eine starke Nachfrage nach Projektentwicklungen und ein stabiles finanzielles Umfeld bieten.
Fokus auf zentrale Anlageklassen
Auf Grundlage einer Analyse der Nachfrage in den Heimmärkten strebt das Management eine Fokussierung an auf:
- Wohnimmobilien in den mittleren und oberen Preissegmenten;
- Hotelimmobilien der 3 bis 5 Sterne Kategorien sowie betreute Appartements und Einrichtungen; sowie
• Büroimmobilien in "CBD" (Central Business District) Lagen und in Business-Parks mit guter Infrastrukturanbindung, beispielsweise in der Nähe von Flughäfen.
Synergien aus der Verschmelzung
Im Anschluss an die Durchführung der Verschmelzung mit PIAG Immobilien AG strebt das Management einerseits die Nutzung der erweiterten Ressourcen zum Ausbau der Geschäftstätigkeit sowie, andererseits, die Hebung von Kosten- und Produktivitätspotenzialen an. So wird die gesamte, operative, kaufmännische und rechtliche Einheit für Österreich in der UBM Development zusammengefasst.
Die vorhanden Stärken und Expertisen sowohl von UBM als auch Strauss & Partner sollen zusammengeführt und im ganzen Konzern über die gesamte Wertschöpfungskette verfügbar gemacht werden. Etwa können so zuvor von Strauss & Partner extern vergebene Dienstleistungen in der Planung oder im Projektmanagement nun unter Nutzung der Expertise und der Kapazitäten der UBM intern abgewickelt werden. Darüber hinaus kann beispielsweise auf Grundlage der unterschiedlichen regionalen Präsenzen die vorhandene lokale Expertise um einen Ort auch für neue Projekte in einer Anlageklasse zu nutzen, die an diesem Ort noch nicht umgesetzt wurde. Schließlich sollen operative Überschneidungen eliminiert und Prozesse zusammengeführt werden.
Verkauf fertiger Immobilien
Der Konzern hielt in der Vergangenheit fertig entwickelte Liegenschaften teilweise auch über längere Zeiträume, bevor diese veräußert wurden. Dadurch sammelte sich ein Bestand an Immobilien an, deren Entwicklung abgeschlossen ist. Der Konzern strebt an, diesen Bestand substanziell abzubauen und hat bis zu 40 Immobilien bestimmt, die veräußert werden sollen. Darüber hinaus soll auch die Beteiligung an der ungarischen M6-Autobahn veräußert werden. Der Konzern strebt an, aus diesen Veräußerungen einen Nettozufluss (nach Kosten, Steuern und der Rückführung von projektspezifischen Finanzierungen) von bis zu € 250 Mio. innerhalb eines Zeitraums von 18 Monaten ab dem vierten Quartal 2014 zu erzielen. Mit diesen Veräußerungen sollen die Effizienz der Kapitalisierung, Erlöse und Cashflows verbessert werden.
Verbesserung der Kapitaleffizienz
In der Zukunft strebt der Konzern eine schnellere Veräußerung von Immobilien an. Dazu sollen selektiv auch "forward sales" abgeschlossen werden, wo der spätere Verkauf einer Immobilienentwicklung bereits in der Anfangsphase der Entwicklung vertraglich fixiert wird. Weiters sollen Projekte
verstärkt in Partnerschaften realisiert werden, welche nur zu einer at-Equity Konsolidierung des Projekts führen. Der Konzern strebt an, durch diese Verbesserungen der Kapitaleffizienz die Nettoverschuldung mittelfristig um bis zu € 250 Mio. zu reduzieren.
Wesentliche Risiken und Ungewissheiten
Risikomanagementziele und -methoden
Der UBM-Konzern betreibt die kontinuierliche Früherkennung, Bewertung, Steuerung und Überwachung von Risiken durch ein konzernweites Risikomanagementsystem. Unser Ziel ist es, möglichst frühzeitig Informationen über Risiken und die damit verbundenen finanziellen Auswirkungen zu gewinnen, um mit geeigneten Maßnahmen gegensteuern zu können.
Risikomanagement gewinnt durch die sektorale und geografische Ausweitung unserer Geschäftstätigkeit zunehmend an Bedeutung für die Sicherung des Unternehmenserfolges. Die Verantwortungsbereiche des Risikomanagements sind Allgemeine Verfahrensabläufe, Technik, Development und Kaufmännische Aspekte. Für jeden Bereich wurden die Zuständigkeiten klar festgelegt und versierte Mitarbeiter eingesetzt, die direkt an den Vorstand berichten. Generelle Risiken, wie z. B. das strategische Risiko, die nicht im Verlauf unserer Projekte entstehen, sondern aus unserem Unternehmensgegenstand resultieren, behandelt der Vorstand in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat.
Markteintrittsrisiko
Die UBM kennt dank ihrer jahrelangen Erfahrung die Funktionsweisen und Besonderheiten der Immobilienmärkte Zentral- und Osteuropas. Jedem Expansionsschritt geht eine detaillierte Markt- und Risikoanalyse des jeweiligen Landes voraus. Diese Expertisen erfassen den mikro- und makroökonomischen Entwicklungsstand der Region bzw. des jeweiligen Immobilienmarktes. Ausschlaggebend für die Realisierung eines Projektes sind aber vor allem seine individuellen Einflussfaktoren. Hierfür gilt es, die Marktentwicklung treffend zu prognostizieren und potenzielle Mieter bereits im Vorfeld ausfindig zu machen. Vorgaben über einen erforderlichen Mindestverwertungsgrad erhöhen die Sicherheit für die Investition in ein Projekt. Die breite geografische und sektorale Streuung des UBM-Konzerns bringt mit sich, dass der Eintritt in neue Märkte durch das solide Fundament des bestehenden Immobilienportfeuilles abgesichert ist. Nachfolgend werden die wesentlichsten uns bekannten Risiken aufgelistet, die einen nachhaltigen Einfluss auf die Vermögens-, Finanzund Ertragslage haben können.
Bestehende Risiken
Preisänderungsrisiko
Das Preisänderungsrisiko umfasst im Wesentlichen Schwankungen des Marktzinssatzes und der Marktpreise sowie Änderungen der Wechselkurse.
Da unsere Mieteinnahmen nicht nur indexgebunden sind, sondern unsere Mietverträge ausländischer Objekte (die nahezu ausschließlich mit internationalen Konzernen abgeschlossen werden) zudem auf Hartwährungsverträgen basieren, kann die UBM durch Währungsabwertungen in CEE hier einem erhöhten Risiko ausgesetzt sein. Um dieses Risiko zu minimieren, wurde bereits und wird weiterhin verstärkt dazu übergegangen, Verträge in den jeweils korrespondierenden Landeswährungen abzuschließen.
Da die UBM ein umfassendes Leistungsspektrum anbietet, besteht eine verstärkte Angewiesenheit auf Fremdunternehmen. Die damit verbundenen Risiken hinsichtlich Qualität, Lieferterminen und Kosten können bei erhöhter Nachfrage zu Versorgungsschwierigkeiten führen. Die operativen Bereiche können Preissteigerungen im Energie- und Rohstoffbereich ausgesetzt sein. Sofern es nicht möglich ist, diese an die Kunden weiterzugeben, wirken sie negativ auf die Ertragslage.
Vor allem die Immobilienmärkte, die neben gesamtwirtschaftlichen Faktoren auch von der jeweiligen Angebotssituation geprägt ist, sind in ihrer Nachfrageentwicklung einer starken Zyklizität unterworfen. Dank unserer breiten
Bier/Löcker/Smolé/Wurzinger
Technisches
Risikomanagement Permanente Risikoüberwachung
Kaufmännische Risikomanagement sektoralen wie auch geografischen Diversifikation können wir regionale Marktschwankungen aber optimal ausgleichen und unser Engagement flexibel verlagern. Die Möglichkeit, zwischen Verkauf und Vermietung unserer Objekte zu wählen, erlaubt uns darüber hinaus, einen flexiblen Ausgleich für temporär ungünstige Marktlagen zu schaffen.
Ausfallsrisiko
Ausfallsrisiken können vor allem in Bezug auf originäre Finanzinstrumente bestehen, nämlich Ausleihungen und Forderungen. Diesen potenziellen Risiken wird durch Wertberichtigungen Rechnung getragen. Darüber hinaus erfolgt eine bestmögliche Absicherung durch Bonitätsprüfungen und adäquate Sicherheitsleistungen. Das maximale Ausfallsrisiko stellen die in Bezug auf diese Finanzinstrumente in der Bilanz ausgewiesenen Buchwerte dar.
Liquiditätsrisiko
Das Liquiditätsrisiko bezeichnet das Risiko, Verbindlichkeiten bei Fälligkeit nicht begleichen zu können. Als wesentliches Instrument zur Steuerung des Liquiditätsrisikos sehen wir eine exakte Finanzplanung, die von jeder operativen Gesellschaft durchgeführt und zentral koordiniert wird. So wird der Bedarf an Finanzierungen und Linien bei Banken ermittelt.
Die Betriebsmittelfinanzierung wird über das UBM-Konzern-Treasury durchgeführt. Dabei übt die UBM AG die Funktion des Finanzclearings aus. Dadurch werden eine Verminderung des Fremdfinanzierungsvolumens und eine Optimierung des Zinsergebnisses erreicht und das Risiko, dass die Liquiditätsreserven nicht ausreichen, um die finanziellen Verpflichtungen fristgerecht zu erfüllen, minimiert.
Durch die aktuelle wirtschaftliche Lage wird dem Liquiditätsrisiko ein neuer Aspekt beigefügt, da auf Seiten der Banken mangelnde Finanzierungsbereitwilligkeit zu beobachten ist und sich somit negative Auswirkungen auf die Liquidität ergeben könnten.
Zinsrisiko
Dem für den Renditeverlauf eines Objektes oft maßgeblichen Zinsrisiko begegnen wir, soweit möglich, mit fristenkonformen Finanzierungsmodellen, die den projektspezifischen Finanzmittelbedarf sicherstellen und optimieren. Die Auswahl der Finanzierungswährung erfolgt in Abhängigkeit zur jeweiligen Marktsituation.
Personalrisiko
Der Wettbewerb um qualifiziertes Personal kann die effektive Geschäftsabwicklung beeinträchtigen. Der zukünftige Erfolg hängt daher davon ab, unsere Mitarbeiter dauerhaft an das Unternehmen zu binden sowie hochqualifiziertes Personal und Kompetenzträger zu finden. Wir sind uns dieses Risikos bewusst und setzen auf mit unserer Geschäftstätigkeit abgestimmte institutionalisierte Nachwuchsqualifizierungs-, Aus- und Weiterbildungsprogramme, um vorausschauend steuern zu können.
Beteiligungsrisiko
Unter Beteiligungsrisiko wird das Risiko von Marktwertschwankungen von Beteiligungen der UBM verstanden. Bei den Konzerngesellschaften werden die relevanten Risikoarten (zum Beispiel Markt- oder Kreditrisiken) direkt auf Einzelinstitutsebene erfasst.
Die Berechnung und Analyse des Beteiligungsrisikos und das Reporting an die Geschäftsleitung erfolgt monatlich durch den Bereich Controlling. Bei Erreichen bestimmter Risikoschwellen oder Konzentrationen werden dem Management Handlungsoptionen zur Entscheidung vorgestellt.
Kreditrisiko
Das Kreditrisiko bezeichnet die Gefahr von Verlusten infolge des Ausfalls eines Geschäftspartners, der seinen vertraglich zugesicherten Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommt. Es umfasst Ausfalls- und Länderrisiken sowie Bonitätsverschlechterungen von Kreditnehmern. Im Immobilienbereich ergibt sich das Kreditrisiko aus den Mietverpflichtungen. Der Ausfall eines Mieters und die dadurch entfallenen Mietzinszahlungen stellen eine barwertige Minderung des Immobilienprojekts dar. Dieses Risiko wird auf Basis der Expertenschätzungen auf Projektebene mitberücksichtigt.
IT-Risiko
In einer zentralisierten und standardisierten IT-Umgebung besteht die Gefahr, dass man sich von einem System oder einem Rechenzentrum zu sehr abhängig macht. Ein Systemausfall hat dann unter Umständen gravierende Folgen für das gesamte Unternehmen. Wir haben diverse Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt, die dieses Risiko minimieren. Dazu gehören u. a. Zutrittskontrollsysteme, Notfallpläne, die unterbrechungsfreie Stromversorgung wichtiger Systeme und Datenspiegelungen. Gegen Datensicherheitsrisiken durch unberechtigte Zugriffe auf die IT-Systeme setzen wir entsprechende Spezialsoftware ein. Dies wird im Wesentlichen durch Dienstleistungsverträge mit der IT-Abteilung der PORR sichergestellt.
Länderrisiko
Unsere Strategie, durch die Entwicklung von Projekten neue Märkte zu erschließen, hat zur Konsequenz, dass wir bewusst angemessene und überschaubare Länderund Marktrisiken eingehen. Das trifft gegenwärtig vor allem auf unsere Aktivitäten in Schwellenländern zu. Unser allgemeines Risikomanagement beobachtet und prüft die jeweiligen rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen. Wird die Wirtschaftlichkeit einer Investition untersucht, ist die Bewertung des Länderrisikos ein wichtiger Faktor.
Wertminderungsrisiko
Die wertmäßige Sicherung des Immobilienbestandes ist ein wichtiger Grundstein für die wirtschaftliche Entwicklung des UBM-Konzerns. Das Objekt- und Facility-Management liefert in regelmäßigen Abständen Zustandsberichte sowie Vorschauwerte für die optimale Instandhaltung der Liegenschaften und Gebäude, um die Verwertungsarbeit sowohl durch einen Verkauf als auch langfristig zu gewährleisten.
Internes Kontrollsystem
Das interne Kontrollsystem (IKS) der UBM hat folgende Ziele:
- Kontrolle der Einhaltung der Geschäftspolitik und der vorgegebenen Ziele
- Sicherung des Vermögens des Unternehmens
- Sicherstellung der Zuverlässigkeit des Rechnungs- und Berichtswesens
- Sicherstellung der Wirksamkeit und Effizienz betrieblicher Abläufe
- Erfüllung der rechtlichen Anforderungen an den Vorstand und Aufsichtsrat
- Frühzeitige Risikoerkennung und verlässliche Einschätzung möglicher Risiken
- Einhaltung gesetzlicher und rechtlicher Grundlagen
- Effizienter Einsatz von Ressourcen und Kostenersparnis
- Sicherung der Vollständigkeit und Zuverlässigkeit von Informationen, Dokumentationen und Prozessen
Die Aufgaben des Internen Kontrollsystems in der UBM AG werden durch zwei dem Vorstand untergeordnete Stabstellen erfüllt: Das kaufmännische Controlling überwacht die laufende Geschäftsentwicklung auf Abweichungen von Planzahlen und stellt sicher, dass auf Planabweichungen die notwendigen Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Zusätzlich können bei Veranlassung des Managements bei aktuellen Anlässen, die risikorelevant sind, jederzeit Ad-hoc-Prüfungen eingeleitet werden. Das technische Controlling überwacht die laufende Abwicklung von Projekten hinsichtlich Zeitplan, Baukosten und allen für die technische Umsetzung relevanten Prozessen.
Durch diese Maßnahmen soll sichergestellt werden, dass das Unternehmensvermögen bewahrt wird und das Management durch ein effektives und zuverlässiges Berichtswesen unterstützt wird. Dazu wurden in der UBM-Gruppe die notwendigen Vorkehrungen getroffen, sodass einerseits gesetzliche, aber auch interne Richtlinien eingehalten und andererseits mögliche Schwachstellen in betrieblichen und organisatorischen Abläufen erkannt und korrigiert werden können.
Relevante Anforderungen zur Sicherstellung der Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung werden in konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften festgehalten und kommuniziert. Durch klare Funktionstrennungen und Kontrollmaßnahmen wie Plausibilitätsprüfungen, regelmäßige Kontrollaktivitäten auf diversen Berichtsebenen und das Vier-Augen-Prinzip wird eine verlässliche und korrekte Rechnungslegung sichergestellt. Dieses systematische Kontrollmanagement stellt sicher, dass die Rechnungslegung der UBM-Gruppe in Einklang mit den nationalen und internationalen Rechnungslegungsstandards sowie internen Richtlinien steht.
Innerhalb des Internen Kontrollsystems übernimmt der Prüfungsausschuss für den Aufsichtsrat die Aufgabe der Überwachung des Rechnungslegungsprozesses und der Finanzberichterstattung.
Eine Weiterentwicklung des Internen Kontrollsystems ist die Installierung einer Investitionskommission für neue Projekte, in der der Vorstand, die verantwortliche Geschäftsführung sowie das Controlling die möglichen Risiken eines Projekte bewerten und entscheiden, ob die Umsetzung des Projektes den Richtlinien des Risikomanagements im Konzern entspricht.
Sonstige Risiken
Wegen einer Zahlung an ein Unternehmen des Herrn Ing. Meischberger gibt es Anschuldigungen gegen zwei Vorstände.
Forschung und Entwicklung
Die Gesellschaft betreibt keine Forschung und Entwicklung.
Offenlegung gem. § 243a UGB per 31.12.2014
1 Das Grundkapital setzt sich zum Bilanzstichtag 31.12.2014 aus 6.000.000 auf den Inhaber lautende nennbetragslose Stückaktien zusammen, von denen jede am Grundkapital von € 18.000.000,00 im gleichen Umfang beteiligt ist. Zum Bilanzstichtag befinden sich 6.000.000 Aktien im Umlauf. Alle Aktien haben die gleichen, gesetzlich normierten Rechte und Pflichten, insbesondere gewährt jede Aktie das Stimmrecht, welches nach der Zahl der Aktien ausgeübt wird. Gemäß § 22 der Satzung der Gesellschaft beginnt das Stimmrecht, falls Aktien nicht voll eingezahlt sind, mit der Leistung der gesetzlichen Mindesteinlage. Das Grundkapital der Gesellschaft ist voll eingezahlt. Die Inhaberaktien sind in einer, gegebenenfalls in mehreren Sammelurkunden zu verbriefen und bei einer Wertpapiersammelbank nach § 1 Abs. 3 Depotgesetz oder einer gleichwertigen ausländischen Einrichtung zu hinterlegen.
2 Es gibt keine dem Vorstand bekannten Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen.
3 Eine direkte oder indirekte Beteiligung am Kapital, die zumindest 10 von Hundert beträgt, halten zum Bilanzstichtag 31.12.2014 folgende Aktionäre:
- PIAG Immobilien AG: 79,36 %
- Gruppe Amber Privatstiftung, Wien, Bocca Privatstiftung, Wien, Dkfm. Georg Folian, Wien, Dr. Franz Jurkowitsch, Wien: 10,21 %
4 Aktien mit besonderen Kontrollrechten sind bei der Gesellschaft nicht vorhanden.
5 Bei der UBM Realitätenentwicklung AG bestehen keine Mitarbeiterbeteiligungsmodelle, bei welchen die Arbeitnehmer das Stimmrecht nicht unmittelbar ausüben.
6 Gemäß § 21 Abs. 1 der Satzung der Gesellschaft werden die Beschlüsse der Hauptversammlung, soweit nicht zwingende Vorschriften des Aktiengesetzes etwas Abweichendes bestimmen, mit einfacher Mehrheit gefasst. Diese Satzungsbestimmung hat nach der Rechtsansicht des Vorstands die nach dem Aktiengesetz auch für Satzungsänderungen an sich notwendige Mehrheit von mindestens drei Viertel des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals auf die einfache Kapitalmehrheit herabgesetzt. Der Aufsichtsrat besteht aus mindestens drei und höchstens zehn von der Hauptversammlung gewählten Mitgliedern. Der Vorstand der Gesellschaft besteht aus zwei, drei oder vier Personen.
7 Der Vorstand ist zum Bilanzstichtag 31.12.2014 gemäß § 4 Abs. 2 der Satzung der Gesellschaft bis zum 07. Mai 2019 ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat um bis zu EUR 9.000.000,00 durch Ausgabe von bis zu 3.000.000 Stück neuen, auf Inhaber lautenden Stammaktien (Stückaktien) gegen Bar- und/oder Sacheinlagen, auch in mehreren Tranchen, auch im Wege des mittelbaren Bezugsrechts gemäß § 153 Abs. 6 AktG, zu erhöhen und den Ausgabekurs, die Ausgabebedingungen, das Bezugsverhältnis und die weiteren Einzelheiten der Durchführung im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat festzusetzen (genehmigte Kapital). Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, Änderungen der Satzung, die sich durch das Ausnutzen dieser Ermächtigung des Vorstands ergeben, zu beschließen.
8 Die Gesellschaft hat im Jahr 2010 eine Anleihe (Teilschuldverschreibung) von € 100.000.000 (Zeitraum 2010 – 2015) und im Jahr 2011 eine Anleihe (Teilschuldverschreibung) von € 75.000.000 (Zeitraum 2011 – 2016) begeben, welche im Jahr 2012 um EUR 25.000.000 auf EUR 100.000.000 aufgestockt wurde. Im Juli 2014 wurde eine Anleihe (Teilschuldverschreibung) von € 160.000.000 (Zeitraum 2014 - 2019) begeben, welche im Dezember 2014 um € 15.000.000 auf € 175.000.000 aufgestockt wurde. Die Anleihen enthalten folgende Vereinbarung: Erfolgt ein Kontrollwechsel iSd ÜbernahmeG und führt dieser Kontrollwechsel zu einer Verschlechterung der Bonität der Emittentin und kann die Emittentin keinen Bonitätsnachweis innerhalb von 60 Tagen ab dem Zeitpunkt der Bekanntmachung des Kontrollwechselereignisses erbringen, ist jeder Anleihegläubiger berechtigt, seine Teilschuldverschreibung fällig zu stellen und die sofortige Rückzahlung zum Nennbetrag zuzüglich bis zum Tage der Rückzahlung aufgelaufener Zinsen zu verlangen.
Darüber hinaus bestehen keine bedeutenden Vereinbarungen im Sinne des § 243a Z 8 UGB.
9 Entschädigungsvereinbarungen i.S.d. § 243a Z. 9 UGB bestehen nicht.
Wien, am 30. März 2015
Mag. Karl Bier (Vorsitzender)
DI Martin Löcker Heribert Smolé Mag. Michael Wurzinger
Jahresabschluss
Gemeinsam planen wir Wachstum und Erfolg.
Andels City Tschechien, Prag Park Inn Österreich, Linz
Bilanz zum 31.12.2014
UBM Realitätenentwicklung AG
| Aktiv | a | € | € | 31.12.2014 € |
31.12.2013 T€ |
|---|---|---|---|---|---|
| A. ANLA | GEVERMÖGEN | ||||
| I. | Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Mietrechte | 647.537,00 | 905 | |||
| II. | Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke und Bauten, einschließlich Bauten auf fremdem Grund, davon Grundwert € 1.418.606,65 (2013: T€ 4.702) |
21.253.745,65 | 28.900 | |||
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung |
211.093,00 | 184 | |||
| 21.464.838,65 | 29.084 | ||||
| III. | Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 32.482.675,67 | 29.634 | |||
| 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 126.783.377,93 | 124.609 | |||
| 3. Beteiligungen | 19.381.677,80 | 16.935 | |||
| 4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht |
59.058.567,03 | 47.011 | |||
| 5. Wertpapiere des Anlagevermögens | 4.835.587,92 | 13.749 | |||
| 6. Sonstige Ausleihungen | 2.846.638,17 | 2.868 | |||
| 245.388.524,52 | 234.806 | ||||
| 267.500.900,17 | 264.795 |
Jahresabschluss
| I. | Vorräte | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| 1. Sonstige Vorräte | |||||
| a) Projektierte Bauten | 525.305,00 | 502 | |||
| b) Zur Verwertung bestimmte Liegenschaften | 11.451.151,85 | 9.553 | |||
| abzgl. erhaltender Anzahlungen | –196.881,54 | – | |||
| 11.779.575,31 | 10.055 | ||||
| II. | Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
407.166,32 | 711 | |||
| 2. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen |
152.764.987,24 | 38.178 | |||
| 3. Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht |
6.756.505,31 | 4.769 | |||
| 4. Sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände |
2.773.967,35 | 1.066 | |||
| 162.702.626,22 | 44.724 | ||||
| III. | Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 18.294.784,87 | 34.162 | ||
| 192.776.986,40 | 88.941 | ||||
| C. | REC HNUNGSABGRENZUNGS POSTEN |
7.645.046,64 | 4.949 | ||
| Summe | Aktiv a |
467.922.933,21 | 358.685 |
| Passiv | a | € | € | 31.12.2014 € |
31.12.2013 T€ |
|---|---|---|---|---|---|
| A. EIGENKAPITAL | |||||
| I. | Grundkapital | 18.000.000,00 | 18.000 | ||
| II. | Kapitalrücklagen | ||||
| gebundene | 44.641.566,51 | 44.642 | |||
| III. | Gewinnrücklagen | ||||
| freie Rücklagen | 47.977.384,35 | 47.527 | |||
| IV. | Bilanzgewinn | ||||
| Gewinnvortrag | 44.334,96 | 20 | |||
| Gewinn 2014 | 7.476.238,04 | 3.744 | |||
| 7.520.573,00 | 3.764 | ||||
| 118.139.523,86 | 113.933 | ||||
| B. UN |
VERSTEUERTE RÜCKLAGEN 1. Bewertungsreserve auf Grund von |
||||
| Sonderabschreibungen | 112.072,10 | 316 | |||
| C. | RÜCKSTELLUN GEN |
||||
| 1. Rückstellung für Abfertigungen | 2.009.723,00 | 1.625 | |||
| 2. Rückstellungen für Pensionen | 3.883.775,00 | 2.994 | |||
| 3. Steuerrückstellungen | 1.565.757,00 | 1.435 | |||
| 4. Sonstige Rückstellungen | 3.765.611,48 | 4.141 | |||
| 11.224.866,48 | 10.195 | ||||
| D. | VERBINDLICHKEITEN | ||||
| 1. Anleihen | 277.054.000,00 | 200.000 | |||
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 24.158.467,36 | 13.550 | |||
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen | |||||
| und Leistungen 4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen |
2.676.996,58 | 249 | |||
| Unternehmen | 2.926.269,23 | 2.163 | |||
| 5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht |
21.072.174,28 | 8.336 | |||
| 6. Sonstige Verbindlichkeiten | |||||
| aus Steuern | 1.358.647,68 | 2.050 | |||
| im Rahmen der sozialen Sicherheit | 93.761,08 | 91 | |||
| Diverse | 7.423.654,56 | 6.059 | |||
| 8.876.063,32 | 8.200 | ||||
| 336.763.970,77 | 232.498 | ||||
| E. | REC HNUNGSABGRENZUNGS POSTEN |
1.682.500,00 | 1.743 | ||
| Summe | Passiv a |
467.922.933,21 | 358.685 | ||
| Haftungsverhältnisse, davon gegenüber verbundenen Unternehmen € 50.881.626,52 (2013: T€ 72.922) |
182.022.460,37 | 144.117 |
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2014
UBM Realitätenentwicklung AG
| € | 2014 € |
2013 T€ |
||
|---|---|---|---|---|
| 1. | Umsatzerlöse | 32.885.591,42 | 19.204 | |
| 2. | Veränderung des Bestands an noch nicht abrechenbaren Leistungen |
1.836.240,27 | 911 | |
| 3. | Sonstige betriebliche Erträge | |||
| a. Erträge aus dem Abgang vom Anlagevermögen | 26.120,00 | 8 | ||
| b. Übrige | 145.274,61 | 540 | ||
| 171.394,61 | 548 | |||
| Betriebs leist ung |
34.893.226,30 | 20.663 | ||
| 4. | Aufwendungen für Material und sonstige bezogene Herstellungsleistungen |
|||
| a. Materialaufwand | –92.210,54 | –116 | ||
| b. Aufwendungen für bezogene Leistungen | –14.167.179,69 | –9.063 | ||
| –14.259.390,23 | –9.179 | |||
| 5. | Personalaufwand | |||
| a. Gehälter | –5.664.446,09 | –5.673 | ||
| b. Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen |
–436.955,17 | –159 | ||
| c. Aufwendungen für Altersversorgung | –1.042.433,40 | –157 | ||
| d. Aufwendungen für gesetzlich vorgeschriebene Sozialabgaben sowie vom Entgelt abhängige |
||||
| Abgaben und Pflichtbeiträge | –1.133.264,92 | –1.019 | ||
| e. Sonstige Sozialaufwendungen | –50.682,74 | –71 | ||
| –8.327.782,32 | –7.079 | |||
| 6. | Abschreibungen auf immaterielle Gegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen |
–1.646.163,00 | –1.380 | |
| 7. | Sonstige betriebliche Aufwendungen | |||
| a. Steuern, soweit sie nicht unter die | ||||
| Steuern vom Einkommen fallen | –5.977,85 | –8 | ||
| b. Übrige | –8.663.438,12 | –5.895 | ||
| –8.699.415,97 | –5.903 | |||
| 8. Zwischensumme aus Z 1 bis 7 (Betriebserfolg) | –1.990.474,78 | –2.878 |
| € | 2014 € |
2013 T€ |
||
|---|---|---|---|---|
| 9. | Erträge aus Beteiligungen | |||
| a. aus verbundenen Unternehmen | 10.865.879,14 | 14.483 | ||
| b. aus Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht |
2.035.808,66 | 68 | ||
| 12.901.687,80 | 14.551 | |||
| 10. | Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens davon aus verbundenen |
|||
| Unternehmen € 11.515.243,40 (2013: T€ 11.078) | 15.284.702,65 | 14.043 | ||
| 11. | Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge davon aus verbunde nen Unternehmen € 2.348.256,62 (2013: T€ 2.309) |
2.737.278,06 | 2.597 | |
| 12. | Erträge aus dem Abgang von und der Zuschreibung zu Finanzanlagen |
2.732.638,26 | 11.560 | |
| 13. | Aufwendungen aus Finanzanlagen | |||
| a. davon Aufwendungen aus Abschreibungen € 13.697.669,48 (2013: T€ 19.593) |
–13.698.006,90 | –19.609 | ||
| b. davon Aufwendungen aus verbundenen Unternehmen € 10.400.001,00 (2013:T € 16.879) |
||||
| 14. | Zinsen und ähnliche Aufwendungen davon aus verbundenen Unternehmen € 51.565,76 (2013: T€ 91) |
–15.453.183,11 | –12.927 | |
| 15. Zwischensumme aus Z 9 bis 14 (Finanzerfolg) | 4.505.116,76 | 10.215 |
| 16. Ergeb | nis der gew öhnlichen Geschäftst ätigkeit |
6.495.591,54 | 7.337 |
|---|---|---|---|
| 17. | Steuern vom Einkommen und vom Ertrag davon aus Steuerumlage € 1.349.053,00 (2013: T € 509) |
1.227.307,04 | 473 |
| 18. Jahres | übers chuSS |
7.722.898,58 | 7.810 |
| 19. | Auflösung unversteuerter Rücklagen | ||
| a. Bewertungsreserve aufgrund von Sonderabschreibungen |
203.339,46 | 84 | |
| 20. | Zuweisung zu Gewinnrücklagen | –450.000,00 | –4.150 |
| 21. Jahresgewi | nn | 7.476.238,04 | 3.744 |
| 22. | Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 44.334,96 | 20 |
| 23. Bilanzgewinn | 7.520.573,00 | 3.764 |
Entwicklung des Anlagevermögens
UBM Realitätenentwicklung AG
| Anschaffungs- und Herstellungkosten | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| I. | Imm aterie lle Verm ögensgege nstände |
Stand 1.1.2014 € |
Zugänge € |
Abgänge € |
|
| 1. | |||||
| Mietrechte | 1.343.184,48 | – | – | ||
| II. | Sachanlagen | ||||
| 1. | Grundstücke und Bauten, einschließlich Bauten auf fremdem Grund |
42.989.438,03 | –15.189.317,38 | ||
| 2. | Technische Anlagen und Maschinen | 18.160,00 | |||
| 3. | Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 917.484,96 | 123.003,00 | –76.160,41 | |
| 43.925.082,99 | 123.003,00 | –15.265.477,79 | |||
| III. Finanzanlagen | |||||
| 1. | Anteile an verbundenen Unternehmen | 42.355.692,77 | 5.017.588,00 | –38.778,99 | |
| 2. | Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 154.512.543,48 | 40.177.262,68 | –30.537.428,23 | |
| 3. | Beteiligungen | 36.386.798,20 | 5.000,00 | ||
| 4. | Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht |
53.833.536,71 | 24.716.565,30 | –8.250.185,37 | |
| 5. | Wertpapiere des Anlagevermögens | 13.839.459,08 | 12.903.789,56 | –21.864.197,59 | |
| 6. | Sonstige Ausleihungen | 6.599.923,00 | 11.750,00 | –500.000,00 | |
| 307.527.953,24 | 82.831.955,54 | –61.190.590,18 | |||
| 352.796.220,71 | 82.954.958,54 | –76.456.067,97 |
| Anschaffungs- und Herstellungkosten | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand 1.1.2014 Zugänge Abgänge € € € |
Umbuchungen € |
Stand 31.12.2014 € |
kumulierte Abschreibungen € |
Buchwerte 31.12.2014 € |
Buchwerte 31.12.2013 € |
Jahres abschreibung/ -zuschreibung € |
| aterie lle Verm ögensgege nstände |
||||||
| Mietrechte 1.343.184,48 – – |
– | 1.343.184,48 | –695.647,48 | 647.537,00 | 905.403,00 | –257.866,00 |
| Sachanlagen | ||||||
| Grundstücke und Bauten, einschließlich | ||||||
| Bauten auf fremdem Grund 42.989.438,03 –15.189.317,38 |
27.800.120,65 | –6.546.375,00 | 21.253.745,65 | 28.900.374,80 | –1.322.324,00 | |
| Technische Anlagen und Maschinen 18.160,00 |
18.160,00 | –18.160,00 | – | – | – | |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 917.484,96 123.003,00 –76.160,41 |
964.327,55 | –753.234,55 | 211.093,00 | 183.532,00 | –65.973,00 | |
| 43.925.082,99 123.003,00 –15.265.477,79 |
– | 28.782.608,20 | –7.317.769,55 | 21.464.838,65 | 29.083.906,80 | –1.388.297,00 |
| III. Finanzanlagen | ||||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen 42.355.692,77 5.017.588,00 –38.778,99 |
47.334.501,78 | –14.851.826,11 | 32.482.675,67 | 29.633.866,66 | –2.130.000,00 | |
| Ausleihungen an verbundene Unternehmen 154.512.543,48 40.177.262,68 –30.537.428,23 |
164.152.377,93 | –37.369.000,00 | 126.783.377,93 | 124.608.894,77 | –6.465.351,29 | |
| Beteiligungen 36.386.798,20 5.000,00 |
5.457.349,61 | 41.849.147,81 | –22.467.470,01 | 19.381.677,80 | 16.934.997,67 | –567.669,48 |
| Ausleihungen an Unternehmen, | ||||||
| mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 53.833.536,71 24.716.565,30 –8.250.185,37 |
–5.457.349,61 | 64.842.567,03 | –5.784.000,00 | 59.058.567,03 | 47.011.536,71 | –1.401.000,00 |
| Wertpapiere des Anlagevermögens 13.839.459,08 12.903.789,56 –21.864.197,59 |
– | 4.879.051,05 | –43.463,13 | 4.835.587,92 | 13.748.595,95 | –47.400,00 |
| Sonstige Ausleihungen 6.599.923,00 11.750,00 –500.000,00 |
– | 6.111.673,00 | –3.265.034,83 | 2.846.638,17 | 2.867.939,79 | 466.948,38 |
| 307.527.953,24 82.831.955,54 –61.190.590,18 |
– | 329.169.318,60 | –83.780.794,08 | 245.388.524,52 | 234.805.831,55 | –10.058.672,39 |
| 352.796.220,71 82.954.958,54 –76.456.067,97 |
– | 359.295.111,28 | –91.794.211,11 | 267.500.900,17 | 264.795.141,35 | –11.704.835,39 |
Anhang 2014 UBM Realitätenentwicklung AG
I. Allgemeines
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 wurde nach den Vorschriften des UGB idgF unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung und der Generalnorm, ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens zu vermitteln, aufgestellt. Die Zahlenangaben des Vorjahres werden in tausend Euro (€ 1.000,00) gemacht. Zahlen, die nicht gesetzlich vorgeschrieben sind, sind in Mio. € angegeben. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet.
Der Konzernabschluss der UBM Realitätenentwicklung Aktiengesellschaft liegt in 1210 Wien, Floridsdorfer Hauptstraße 1, auf.
Mit Spaltungs- und Übernahmevertrag vom 29. Oktober 2014 übertrug die PORR AG mit Stichtag 30. Juni 2014 die Beteiligung an der UBM AG an die PIAG Immobilien AG. Wirksam wurden diese Verträge mit Eintragung der Spaltung am 10. Dezember 2014.
II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Die Bilanzierung, die Bewertung und der Ausweis der einzelnen Posten des Jahresabschlusses wurden nach den Bestimmungen des UGB vorgenommen.
Die Bewertung der Fremdwährungsbeträge erfolgte ordnungsgemäß mit den Anschaffungskosten bzw. allenfalls niedrigeren Bilanzstichtagskursen.
1. Anlagevermögen
Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßige lineare Abschreibung, bilanziert. Dabei wurden entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer Abschreibungssätze in Höhe von 1,28 bis 2 % zur Anwendung gebracht.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten unter Abzug von Anschaffungskostenminderungen bzw. zu Herstellungskosten und der bisher aufgelaufenen und im Berichtsjahr 2014 planmäßig fortgeführten linearen Abschreibungen bewertet, wobei entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer folgende Abschreibungssätze (Neuanschaffungen) angewendet wurden:
| in % | |
|---|---|
| Wohngebäude | 1,5 |
| Adaptierungen zu Wohngebäuden | 10,0 |
| Andere Baulichkeiten | 4,0 |
| Bauten auf fremdem Grund | 4,0 |
| Technische Anlagen und Maschinen | 20,0 – 25,0 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1 – 50 |
Die geringwertigen Vermögensgegenstände wurden im Anschaffungsjahr im vollen Umfang abgeschrieben.
Die Finanzanlagen wurden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert bewertet.
2. Umlaufvermögen
Vorräte
Die projektierten Bauten wurden zu Herstellungskosten bewertet. Die zur Verwertung bestimmten Liegenschaften betreffen Liegenschaften, die zum Bilanzstichtag zur Weiterveräußerung bestimmt sind.
Die Herstellungskosten umfassen im Wesentlichen Fremdleistungen, Material- und Personalaufwendungen.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen wurden gemäß dem strengen Niederstwertprinzip angesetzt. Falls Risiken hinsichtlich der Einbringlichkeit bestanden, wurden Wertberichtigungen gebildet. Forderungen in Fremdwährungen werden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem allenfalls niedrigeren Bilanzstichtagskurs bewertet.
3. Rückstellungen und Verbindlichkeiten
Die Abfertigungsrückstellungen wurden aufgrund eines versicherungsmathematischen Gutachtens gemäß IAS 19 auf Basis eines Rechnungszinssatzes von 2,25 % (2013: 3,75 %) und erwarteter zukünftiger Gehaltssteigerungen von 2,60 % (2013: 2,76 %) sowie eines frühestmöglichen Pensionseintrittsalters nach ASVG (Pensionsreform 2004) ermittelt. Versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste werden zur Gänze in dem Jahr, in dem sie anfallen, angesetzt. Als Sterbetafel werden die Rechnungsgrundlagen für die Pensionsversicherung AVÖ 2008-P (Angestellte) herangezogen. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Abfertigungen und für Jubiläumsgelder wurden Fluktuationsabschläge auf Basis von statistischen Daten berücksichtigt. Der Dienstzeitaufwand wird über die gesamte Dienstzeit verteilt.
Die Berechnung der Pensionsrückstellungen erfolgte ebenfalls aufgrund eines versicherungsmathematischen Gutachtens gemäß IAS 19 wobei die gleichen Basisdaten wie für die Abfertigungsrückstellungen herangezogen wurden. Versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste werden zur Gänze in dem Jahr, in dem sie anfallen, angesetzt.
Die sonstigen Rückstellungen wurden entsprechend aller erkennbarer Risiken und drohenden Verluste gebildet.
Die Verbindlichkeiten werden mit dem Nennwert bzw. dem höheren Rückzahlungsbetrag angesetzt.
4. Umsatzerlöse
Entsprechend der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft werden Erträge aus dem Abgang von Projektgesellschaften nicht als Erträge innerhalb des Finanzergebnisses, sondern als Umsatzerlöse ausgewiesen.
III. Erläuterungen zur Bilanz
1. Anlagevermögen
Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel (Anlage III/1) zu entnehmen.
Die immateriellen Vermögensgegenstände in Höhe von € 0,648 Mio. (2013: € 0,905 Mio.) betreffen Mietrechte in Innsbruck und Wolkersdorf. 2014 erfolgte für das Mietrecht Innsbruck eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von € 231.861,00 (2013 keine).
Der Grundwert der bebauten Grundstücke beträgt € 1.036.143,95 (2013: € 3,804 Mio.), der unbebauten Grundstücke €382.462,70(2013:€0,898Mio.).BeidenbebautenGrundstückenwurdendieLiegenschaftenBaden/Grabengasse,Linz/Harbach, Innsbruck/Aldrans,Wien/Schöpfleuthnergasse,MariaLanzendorf,SparHerzogenburgundBrunnamGebirgeindasUmlaufvermögen umgegliedert und verkauft. 2014 wurde eine Teilwertabschreibung in Höhe von € 111.000,00 für die Liegenschaft Stadt Triest (2013:€0,012Mio.)durchgeführt.Beidenunbebautenwurden2014dieLiegenschafteninWienOberlaa,St.Pölten,LinzLeonding/ Liebermannweg und Henndorf verkauft. Zugänge sind sowohl bei den bebauten als auch bei den unbebauten Grundstücken nicht erfolgt. Aus der Nutzung von in der Bilanz nicht ausgewiesenen Sachanlagen ergeben sich aufgrund langfristiger Mietverträge Verpflichtungen wie folgt:
| in T€ | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| für das folgende Jahr | 1.555,7 | 1.538,3 |
| für die folgenden fünf Jahre | 7.778,7 | 7.691,7 |
Eine Zusammenstellung der in § 238 Abs 2 UGB geforderten Daten der Beteiligungsunternehmen ist aus der Anlage III/3 zu ersehen.
Die Zugänge zu den Anteilen an verbundenen Unternehmen betragen € 5,018 Mio. (2013: € 2,552 Mio.) und resultieren aus den Neugründungen Wohnanlage EZ 208 KG Andritz GmbH, HPG Hirschgarten GmbH und der HPG Klosterstraße GmbH , dem Zukauf der IHG Development GmbH und Kapitalerhöhungen bzw. Gesellschafterzuschüssen bei FMZ Gdynia Spzoo, Tosan Park a.s und Anoviev Investments Limited. Die Abgänge betragen € 0,039 Mio. (2013: € 0,080 Mio.) und betreffen den Verkauf der Zenit Bauplanungs- und Errichtungs-GmbH und der Rückzahlung aus der Auflösung der Kapitalrücklage der AC Offices Klicperova s.r.o.
Es erfolgten außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von € 2,390 Mio. (2013: € 5,892 Mio.) auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert sowie Zuschreibungen in Höhe von € 0,260 Mio. (2013: € 4,000 Mio.).
Die Zugänge bei den Beteiligungen betragen € 0,005 Mio. und betrifft die Wohnanlage Geidorf – Kahngasse GmbH (2013: € 0,304 Mio.). Abgang gab es 2014 keinen (2013: € 0,007 Mio. ). Es erfolgten außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von € 0,577 Mio. (2013: € 1,142 Mio.) auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert.
Ausleihungen
| in T€ | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Verbundene Unternehmen | 126.783 | 124.609 |
| Beteiligungsunternehmen | 59.059 | 47.012 |
| Sonstige Unternehmen | 2.847 | 2.868 |
Die Ausleihungen resultieren im Wesentlichen aus Projektfinanzierungen. Sie haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr.
Es erfolgten außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von € 10,731 Mio. (2013: € 12,512 Mio.) auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert sowie Zuschreibungen in Höhe von € 2,332 Mio. (2013: € 7,399 Mio.).
Wertpapiere des Anlagevermögens
| in T€ | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Festverzinsliche Wertpapiere | 419 | 9.433 |
| Sonstige Wertpapiere | 3.180 | 3.180 |
| Pensionsrückdeckungsversicherung | 1.237 | 1.136 |
Die Zugänge in Höhe von € 12.903,8 Mio. betreffen die Zeichnung der eigenen Anleihe 2014-2019 bzw. die Pensionsrückdeckungsversicherung. Die Abgänge bei den festverzinslichen Wertpapieren betreffen den Verkauf der eigenen 6 % UBM-Anleihe 2011-2016 mit einem Betrag in Höhe von Nom. € 6,080 Mio. (2013: € 15,020 Mio.) und der 4,875 % UBM-Anleihe 2014 bis 2019 in Höhe von Nom. € 15,707 Mio.
Gleichzeitig erfolgte 2014 eine Zuschreibung in Höhe von € 0,047 Mio. (2013: außerplanmäßige Abschreibung € 0,047 Mio.).
2. Umlaufvermögen
Vorräte
Die projektierten Bauten betreffen Akquisitionskosten diverser Projekte, bei denen in absehbarer Zukunft mit einer Realisierung gerechnet werden kann.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
| Gesamtbetrag lt. Bilanz |
Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
Restlaufzeit über einem Jahr |
||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in T€ | 2014 | 2013 | 2014 | 2013 | 2014 | 2013 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
407 | 711 | 407 | 711 | – | – |
| Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen |
152.765 | 38.178 | 152.765 | 38.178 | – | – |
| (davon aus Lieferungen und Leistungen) |
(4.386) | (5.053) | (4.386) | (5.053) | – | – |
| Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht |
6.757 | 4.769 | 6.757 | 4.769 | – | – |
| (davon aus Lieferungen und Leistungen) |
(3.500) | (3.764) | (3.500) | (3.764) | – | – |
| Sonstige Forderungen | 2.774 | 1.066 | 1.914 | 664 | 860 | 402 |
| Summe Forder ungen |
162.703 | 44.724 | 161.843 | 44.322 | 860 | 402 |
Von den sonstigen Forderungen werden T€ 1.501 (2013: T€ 567) erst nach dem Abschlussstichtag zahlungswirksam.
Flüssige Mittel
| in T€ | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Kassenbestand | 7 | 12 |
| Guthaben bei Kreditinstituten | 18.288 | 34.150 |
| 18.295 | 24.162 |
3. Eigenkapital
Das Grundkapital von € 18.000.000,00 ist in 6.000.000 Stück nennbetragslose Stückaktien zerlegt. Der auf die einzelne auf den Inhaber lautende Stückaktie entfallende Betrag des Grundkapitals beträgt rd. € 3,00.
Jedes Stück Stammaktie ist in gleichem Umfang am Gewinn einschließlich Liquidationsgewinn beteiligt und gewährt eine Stimme in der Hauptversammlung.
Der Vorstand ist ermächtigt, innerhalb von fünf Jahren nach Eintragung der entsprechenden Satzungsänderung im Firmenbuch das Grundkapital der Gesellschaft im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat um bis zu EUR 9.000.000,00 durch Ausgabe von bis zu 3.000.000 Stück neuen, auf Inhaber lautenden Stammaktien (Stückaktien) gegen Bar- und/oder Sacheinlagen, auch in mehreren Tranchen, auch im Wege des mittelbaren Bezugsrechts gemäß § 153 Abs 6 AktG, zu erhöhen und den Ausgabekurs, die Ausgabebedingungen, das Bezugsverhältnis und die weiteren Einzelheiten der Durchführung im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat festzusetzen. Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, Änderungen der Satzung, die sich durch das Ausnutzen dieser Ermächtigung des Vorstands ergeben, zu beschließen.
Kapital- und Gewinnrücklagen
Die gebundene Kapitalrücklage resultiert aus dem Agio der Kapitalerhöhungen.
Der Posten "Andere (freie) Rücklagen" hat sich von € 47,527 Mio. auf € 47,977 Mio. erhöht. Die Erhöhung resultiert aus der Dotierung der freien Gewinnrücklage in Höhe von € 0,450 Mio. (2013: € 4,150 Mio.).
4. Unversteuerte Rücklagen
Die Entwicklung der unversteuerten Rücklagen der UBM AG ist aus der Anlage III/2 ersichtlich. Die Auflösung der unversteuerten Rücklagen hat aufgrund steuerlicher Verlustvorträge keine Auswirkungen auf den Steueraufwand des Geschäftsjahres.
| Verbrauch durch | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| II. Sachanlagen | Stand am | Zugänge U= | Anlagenab | Auflösung durch | Stand am | |
| in € | 1.1.2014 | Umbuchung | schreibung | Ausscheidung | 31.12.2014 | |
| 1. | Unbebaute Grundstücke | |||||
| aus Übertrag § 12 EStG | 203.339,46 | – | – | –203.339,46 | – | |
| 203.339,46 | –203.339,46 | |||||
| III.Finanzanlagen in € |
||||||
| 1. | Anteile an verbundenen | |||||
| Unternehmen aus | ||||||
| Übertrag § 12 EStG | 112.072,10 | – | – | – | 112.072,10 | |
| 112.072,10 | – | 112.072,10 | ||||
| Summe | 315.411,56 | –203.339,46 | 112.072,10 |
5. Rückstellungen
| in T€ | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Abfertigungen | 2.010 | 1.624 |
| Pensionen | 3.884 | 2.994 |
| Steuern | 1.566 | 1.436 |
| Sonstige | ||
|---|---|---|
| Bauten | 2.032 | 2.481 |
| Personal | 1.650 | 1.577 |
| Diverse | 83 | 83 |
| 11.225 | 10.195 |
Zur Bedeckung der Pensionsrückstellungen besteht eine Pensionsrückdeckungsversicherung mit einem Deckungskapital zum 31. Dezember 2014 in der Höhe von € 1.237.129,74 (2013: €1.136.372,77). Die Rechte und Ansprüche aus diesen Verträgen sind zur Gänze zugunsten der Pensionsberechtigten verpfändet.
Die Rückstellungen für Bauten betreffen im Wesentlichen ausstehende Eingangsrechnungen. Die anderen Rückstellungen beinhalten die Jahresabschlussprüfung und Aufsichtsratstantiemen.
| Gesamtbetrag | Restlaufzeit | Restlaufzeit | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| lt. Bilanz | bis zu einem Jahr | über einem Jahr | ||||
| in T€ | 2014 | 2013 | 2014 | 2013 | 2014 | 2013 |
| Anleihe | 277.054 | 200.000 | 50.191 | – | 226.863 | 200.000 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
24.158 | 13.550 | 1.000 | 1.000 | 23.158 | 12.549 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
2.677 | 249 | 2.677 | 249 | – | – |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen |
2.926 | 2.163 | 2.926 | 2.163 | – | – |
| (davon aus Lieferungen und Leistungen) |
(381) | (366) | (381) | (366) | – | – |
| Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein |
||||||
| Beteiligungsverhältnis besteht | 21.072 | 8.336 | 21.072 | 8.336 | – | – |
| (davon aus Lieferungen und Leistungen) |
(3) | (1.581) | (3) | (1.581) | – | – |
| Sonstige Verbindlichkeiten | ||||||
| aus Steuern | 1.359 | 2.050 | 1.359 | 2.050 | – | – |
| im Rahmen der sozialen Sicherheit |
94 | 91 | 94 | 91 | – | – |
| Diverse | 7.424 | 6.059 | 7.424 | 5.424 | – | 635 |
| Summe Verbindlichkeiten | 336.764 | 232.498 | 86.743 | 19.313 | 250.021 | 213.184 |
6. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus sonstigen Verbindlichkeiten. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren:
| in T€ | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | – | 8.550 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | ||
| Diverse | – | 544 |
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit einem Betrag von € 24,158 Mio. (2013: € 13,550 Mio.) mittels Hypotheken dinglich besichert. Von den sonstigen Verbindlichkeiten werden € 6,882 Mio. (2013: € 5,493 Mio.) erst nach dem Abschlussstichtag zahlungswirksam.
7. Haftungsverhältnisse
| in T€ | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Kreditbürgschaften | 182.022 | 144.117 |
Projektfinanzierungskredite von mit der Gesellschaft verbundenen Projektgesellschaften wurden durch Verpfändung dieser Gesellschaftsanteile besichert.
IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
| in T€ | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Aufgliederung nach Tätigkeitsbereichen | ||
| Mieten aus Hausbewirtschaftung | 5.879 | 6.224 |
| Projektentwicklung und Bau | 27.007 | 12.980 |
| 32.886 | 19.204 | |
| in T€ | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Inland | 29.379 | 14.423 |
| Ausland | 3.507 | 4.781 |
| Gesamtsumme | 32.886 | 19.204 |
Personalaufwendungen
Im Posten 5b. "Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen" in Höhe von € 436.955,17 (2013: T€ 159) entfallen € 392.573,00 (2013: T€ 114) auf den Abfertigungsaufwand, der sich wie folgt verteilt:
| 2014 in € | Abfertigungsaufwand | Pensionsaufwand |
|---|---|---|
| Vorstände | 155.956,00 | 995.493,59 |
| Leitende Angestellte | 336.674,00 | 1.307,04 |
| Andere Arbeitnehmer | –100.057,00 | – |
| Summe | 392.573,00 | 996.800,63 |
| 2013 in € | Abfertigungsaufwand | Pensionsaufwand |
|---|---|---|
| Vorstände | 32.393,00 | 271,910,89 |
| Leitende Angestellte | 57.079,00 | – |
| Andere Arbeitnehmer | 24.095,82 | – |
| Summe | 113.567,82 | 271,910,89 |
Finanzerfolg
| in T€ | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Erträge aus Beteiligungen | ||
| a) aus verbundenen Unternehmen | 10.866 | 14.483 |
| b) aus beteiligten Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 2.036 | 68 |
| Erträge aus Wertpapieren und Ausleihungen | 15.285 | 14.043 |
| davon aus verbundenen Unternehmen | 11.515 | 11.078 |
| sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 2.737 | 2.596 |
| davon aus verbundenen Unternehmen | 2.348 | 2.309 |
| Erträge aus dem Abgang von und der Zuschreibung zu Finanzanlagen | 2.733 | 11.560 |
| Aufwendungen aus Finanzanlagen | 13.698 | 19.609 |
| davon aus verbundenen Unternehmen | 10.400 | 16.879 |
| davon Abschreibungen | 13.697 | 19.593 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 15.453 | 12.927 |
| davon gegenüber verbundenen Unternehmen | 52 | 91 |
In den Erträgen aus Beteiligungen sind eine phasenkongruente Gewinnausschüttungen in Höhe von € 8,8 Mio. (2013: € 14,0 Mio.) enthalten.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Im Jahresabschluss wurden aktive latente Steuern in Höhe von T€ 805 (2013: T€ 56) nicht angesetzt. Der Stand zum 31.12.2014 beträgt € 1,351 Mio. (2013: 0,546 Mio.)
Die Gesellschaft ist Gruppenträger einer Unternehmensgruppe mit insgesamt 12 Gruppenmitgliedern, die mit der Gesellschaft gemäß § 9 Abs 4 KStG unmittelbar oder mittelbar direkt verbunden sind. Gemäß der jeweiligen Gruppen- und Steuerausgleichsverträge ist das jeweilige Gruppenmitglied verpflichtet, eine Steuerumlage in Höhe der entsprechend den Vorschriften des EStG bzw. KStG auf das Ergebnis eines Wirtschaftsjahres entfallenden Körperschaftssteuer zu entrichten. Ein allfälliger nach den Vorschriften des EStG und des KStG ermittelter Verlust wird evident gehalten und mit den in nachfolgenden Wirtschaftsjahren erzielten steuerlichen Gewinnen verrechnet. Insoweit evident gehaltene Verluste verrechnet werden, entfällt die Verpflichtung zur Zahlung einer Steuerumlage. Die Gruppenträgerin darf dem Gruppenmitglied Akontierungen der Steuerumlage nach Maßgabe der Fälligkeiten der Körperschaftssteuervorauszahlungen vorschreiben.
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag haben das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 1.227 entlastet (2013: Entlastung in Höhe von T€ 473).
Kosten der Wirtschaftsprüfung
Die Prüfungsleistungen des Abschlussprüfers wurden von der UBM mit einem Betrag von T€ 57,0 (2013: T€ 55,0) vergütet. Weiters hat der Abschlussprüfer für sonstige Leistungen in Höhe von T€ 144,2 (2013: T€ 6,3) erhalten.
V. Beziehungen zu verbundenen Unternehmen
Immobilienentwicklungs- und Verwertungsprojekte werden über Projektgesellschaften abgewickelt, an denen die Gesellschaft alleine oder zusammen mit Partnern beteiligt ist. Zudem hält die Gesellschaft (Mehrheits-)Beteiligungen an Gesellschaften, die Immobilien langfristig durch Vermietung nützen.
VI. Erläuterungen zu den Finanzinstrumenten
Die originären Finanzinstrumente auf der Aktivseite umfassen im Wesentlichen Finanzanlagen, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen und Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht und auf der Passivseite Finanzverbindlichkeiten, insbesondere die Anleihe und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.
Die Gesellschaft hat keine derivativen Finanzinstrumente im Bestand. Im Geschäftsjahr 2010 wurde durch die UBM AG eine Anleihe zu folgenden Konditionen begeben.
| Nominale: | € 100.000.000,– |
|---|---|
| Umtauschanleihe 2014 | € –22.995.000,– |
| Freihändiger Rückkauf 2014 | € –26.814.000,– |
| Nominale: Stand 31.12.2014 | € 50.191.000,– |
| Laufzeit: | 2010 – 2015 |
| Verzinsung: | 6,000 % |
| Kupontermin: | 16. April des jeweiligen Jahres; erstmals 16. April 2011 |
| Tilgung: | 100 % endfällig |
Im Geschäftsjahr 2011 wurde durch die UBM AG eine weitere Anleihe mit zum Nominale von € 75 Mio. zu folgenden Konditionen begeben. 2012 wurde die Anleihe um € 25 Mio. auf € 100 Mio. erhöht.
| Nominale: | € 75.000.000,– |
|---|---|
| Aufstockung: | € 25.000.000,– |
| Gesamt: | € 100.000.000,– |
| Umtauschanleihe 2014 | € –48.137.000,– |
| Nominale: Stand 31.12.2014 | € 51.863.000,– |
| Laufzeit: | 2011 – 2016 |
| Verzinsung: | 6,000 % |
| Kupontermin: | 9. November des jeweiligen Jahres; erstmals 9. November 2012 |
| Tilgung: | 100 % endfällig |
2014 wurde eine Anleihe im Gesamtnominale von € 175.000.000,00 (inkl. Anleihetausch) zu nachstehenden Konditionen begeben.
| aufzeit: | 2014 – 2019 | |
|---|---|---|
| Verzinsung: | 4,875 % | |
| Kupontermin: | 9. Juli des jeweiligen Jahres; erstmals 9. Juli 2015 | |
| Tilgung: | 100 % endfällig | |
| Nominale aus Barzeichnung: | € | 88.868.000,– |
| Umtausch Anleihe 2010 – 2015 € 22.995.000,– | ||
| Umtausch Anleihe 2011 – 2016 | € | 48.137.000,– |
| Nominale Stand 9.7.2014 | € 160.000.000,– | |
| Erhöhung Anleihe im Dez. 2014 € | 15.000.000,– | |
| Gesamt Nominale: 31.12.2014 | € | 175.000.000,– |
VII. Sonstiges
Geschäfte der Gesellschaft mit nahestehenden Personen und Unternehmen werden zu marktüblichen Bedingungen geschlossen.
Viii. Angaben über Arbeitnehmer und Organe
Durchschnittlicher Beschäftigtenstand:
| Durchschnittlicher Beschäftigtenstand |
2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Angestellte | 57 | 54 |
Die Bezüge des Vorstands betrugen im Jahr 2014 € 1.324.405,18 (2013: € 1.257.387,09).
Mitglieder des Vorstands
Mag. Karl Bier, Vorsitzender Heribert Smolé Dipl.-Ing. Martin Löcker Mag. Michael Wurzinger (ab 15.01.2015)
Weiters wurde vorbehaltlich der zu fassenden Organbeschlüsse Herr. Dipl.-Ing. Claus Stadler als Vorstand designiert.
Mitglieder des Aufsichtsrats
Ing. Karl-Heinz Strauss, Vorsitzender (Stellvertretender Vorsitzender bis 18.09.2014, Vorsitzender ab 18.09.2014) Dipl.-Ing. Iris Ortner, Stellvertretende Vorsitzende (ab 18.09.2014, Mitglied bis 18.09.2014) MMag. Christian B. Maier Dipl.-Ing. Klaus Ortner (ab 15.01.2015) Dr. Ludwig Steinbauer (ab 15.01.2015) Mag. Paul Unterluggauer (ab 15.01.2015) Hon.-Prof. Dr. Bernhard Vanas (ab 15.01.2015) Dr. Susanne Weiss (ab 15.01.2015)
Dipl.-Ing. Horst Pöchhacker, Vorsitzender (bis 13.08.2014) Bernhard H. Hansen (bis 30.04.2014) Dr. Peter Weber (bis 30.04.2014) Dr. Bruno Ettenauer (bis 10.10.2014) Mag. Florian Nowotny ( ab 30.04.2014 bis 10.10.2014) Mag. Wolfhard Fromwald (ab 30.04.2014 bis 15.01.2015) Dr. Johannes Pepelnik (bis 15.01.2015)
Die ausbezahlten Vergütungen an die Mitglieder des Aufsichtsrats einschließlich der Sitzungsgelder betrugen im Berichtsjahr € 82.758,49 (2013: € 77.898,30).
Wien, am 30. März 2015
Mag. Karl Bier e. h. (Vorsitzender)
Heribert Smolé e. h. Dipl.-Ing. Martin Löcker e.h. Mag. Michael Wurzinger e.h.
Bilanzeid
Erklärung der gesetzlichen Vertreter gemäß § 82 Abs. 4 Börse G (Bilanzeid) – UBM AG
Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte Jahresabschluss des Mutterunternehmens ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens vermittelt, dass der Lagebericht den Geschäftsverlauf, das Geschäftsergebnis und die Lage des
Wien, am 30. März 2015 Der Vorstand
DI Martin Löcker Mitglied des Vorstands mit Verantwortung für den Bereich Technisches Management
Mag. Karl Bier Vorsitzender des Vorstands mit Verantwortung für die Bereiche Projektentwicklung und Personal
nehmen ausgesetzt ist.
Heribert Smolé Mitglied des Vorstands mit Verantwortung für die Bereiche Finanzen und Rechnungswesen
Unternehmens so darstellt, dass ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens entsteht, und dass der Lagebericht die wesentlichen Risiken und Ungewissheiten beschreibt, denen das Unter-
Mag. Michael Wurzinger Mitglied des Vorstands mit Verantwortung für den Bereich Asset Management und Transactions
Bestätigungsvermerk
Bericht zum Jahresabschluss
Wir haben den beigefügten Jahresabschluss der UBM Realitätenentwicklung Aktiengesellschaft Wien, für das Geschäftsjahr vom 1. Jänner 2014 bis zum 31. Dezember 2014 unter Einbeziehung der Buchführung geprüft. Dieser Jahresabschluss umfasst die Bilanz zum 31. Dezember 2014, die Gewinn- und Verlustrechnung für das am 31. Dezember 2014 endende Geschäftsjahr sowie den Anhang.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und die Buchführung
Die gesetzlichen Vertreter sind für die Buchführung sowie für die Aufstellung und den Inhalt eines Jahresabschlusses verantwortlich, der ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft in Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften vermittelt. Diese Verantwortung beinhaltet: Gestaltung, Umsetzung und Aufrechterhaltung eines internen Kontrollsystems, soweit dieses für die Aufstellung des Jahresabschlusses und die Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von Bedeutung ist, damit dieser frei von wesentlichen Fehldarstellungen, sei es auf Grund beabsichtigter oder unbeabsichtigter Fehler, ist; die Auswahl und Anwendung geeigneter Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden; die Vornahme von Schätzungen, die unter Berücksichtigung der gegebenen Rahmenbedingungen angemessen erscheinen.
Verantwortung des Abschlussprüfers und Beschreibung von Art und Umfang der gesetzlichen Abschlussprüfung
Unsere Verantwortung besteht in der Abgabe eines Prüfungsurteils zu diesem Jahresabschluss auf der Grundlage unserer Prüfung. Bei unserer Prüfung beachteten wir die in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften und die vom International Auditing and Assurance Standards Board (IAASB) der International Federation of Accountants (IFAC) herausgegebenen International Standards on Auditing (ISAs). Diese Grundsätze erfordern, dass wir die Standesregeln einhalten und die Prüfung so planen und durchführen, dass wir uns mit hinreichender Sicherheit ein Urteil darüber bilden können, ob der Jahresabschluss frei von wesentlichen Fehldarstellungen ist.
Eine Prüfung beinhaltet die Durchführung von Prüfungshandlungen zur Erlangung von Prüfungsnachweisen hinsichtlich der Beträge und sonstigen Angaben im Jahresabschluss. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemäßen Ermessen des Abschlussprüfers unter Berücksichtigung seiner Einschätzung des Risikos eines Auftretens wesentlicher Fehldarstellungen, sei es auf Grund von beabsichtigten oder unbeabsichtigten Fehlern. Bei der Vornahme dieser Risikoeinschätzung berücksichtigt der Abschlussprüfer das interne Kontrollsystem, soweit es für die Aufstellung des Jahresabschlusses und die Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanzund Ertragslage der Gesellschaft von Bedeutung ist, um unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen geeignete Prüfungshandlungen festzulegen, nicht jedoch um ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft abzugeben. Die Prüfung umfasst ferner die Beurteilung der Angemessenheit der angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und der von den gesetzlichen Vertretern vorgenommenen wesentlichen Schätzungen sowie eine Würdigung der Gesamtaussage des Jahresabschlusses.
Wir sind der Auffassung, dass wir ausreichende und geeignete Prüfungsnachweise erlangt haben, sodass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unser Prüfungsurteil darstellt.
Prüfungsurteil
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss nach unserer Beurteilung den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt ein möglichst getreues Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2014 sowie der Ertragslage der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Jänner 2014 bis zum 31. Dezember 2014 in Übereinstimmung mit den österreichischen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung.
Aussagen zum Lagebericht
Der Lagebericht ist auf Grund der gesetzlichen Vorschriften darauf zu prüfen, ob er mit dem Jahresabschluss in Einklang steht und ob die sonstigen Angaben im Lagebericht nicht eine falsche Vorstellung von der Lage der Gesellschaft erwecken. Der Bestätigungsvermerk hat auch eine Aussage darüber zu enthalten, ob der Lagebericht mit dem Jahresabschluss in Einklang steht.
Der Lagebericht steht nach unserer Beurteilung in Einklang mit dem Jahresabschluss.
Wien, am 2. April 2015
BDO Austria GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft
Mag. Markus Trettnak Wirtschaftsprüfer
Mag. Klemens Eiter Wirtschaftsprüfer
Konzernlagebericht
Gemeinsam bauen wir an der Zukunft Europas.
Sternbrauerei Österreich, Salzburg Dock 01 Tschechien, Prag
Geschäftsverlauf, Geschäftsergebnis und Lage des Unternehmens
Lagebericht 2014
Gesamtwirtschaftliches Umfeld
Verhaltener Aufschwung der Weltwirtschaft
Die zu Beginn 2014 spürbare Aufwärtsdynamik der Weltwirtschaft verlangsamte sich im Jahresverlauf und mit Zunahme der politischen Spannungen in Europa und dem Nahen Osten deutlich. Die Konflikte um die Ukraine und die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) ließen die Wachstumserwartungen der Weltwirtschaft für das Jahr 2014 mit 2,7 % deutlich unter den langjährigen Durchschnitt sinken.1 Während sich insbesondere die US-Wirtschaft aufgrund der robusten Binnennachfrage weiter erholte – sie legte im abgelaufenen Jahr 2014 um beachtliche 2,3 % zu – verzeichnete Chinas Wirtschaft mit 7,4 % das geringste Wachstum seit 25 Jahren.2
Konjunkturschwäche in Europa
Die Wirtschaft im Euroraum entwickelte sich 2014 schwächer als erwartet, der Ausblick für 2015 ist verhalten. Nach minus 0,4 % im Vorjahr wurde 2014 im Jahresvergleich ein mäßiges Wachstum von 0,9 % erreicht.3 Während sich in Spanien, Portugal und Irland die beschlossenen Reformen bereits in höherem BIP-Wachstum niederschlagen – allerdings von einem niedrigen absoluten Niveau – treten die weniger reformfreudigen Länder Italien und Frankreich auch weiterhin konjunkturmäßig auf der Stelle. Diese Entwicklung und das unter dem eigentlichen Potenzial liegende Wachstum im Euroraum trugen zu einem steigenden Deflationsdruck bei. Da die fallenden Rohstoffpreise diese Entwicklung noch verschärfen dürften, ist für 2015 erneut mit einem eher schwachen BIP-Wachstum von 1,2 % zu rechnen. Auch dürfte die Europäische Zentralbank an ihrem expansiven Kurs festhalten. Größter Risikofaktor für die Konjunktur und die Finanzmärkte im Euroraum bleiben weiter die angespannte geopolitische Lage, die Politik und ihre Reformversäumnisse, gefolgt von den nach wie vor nicht vollständig bereinigten Fehlentwicklungen auf den Immobilien- und Kreditmärkten einzelner Länder.4
Positiv auf die Immobilienmärkte wirkten sich hingegen die historisch niedrigen Zinsen aus. Sie verringerten die Fremdfinanzierungskosten für Investitionen und erhöhten gleichzeitig die Attraktivität von Immobilien im Vergleich zu alternativen Anlageformen.
Stabile Entwicklung in den Zielmärkten
Auch die europäischen Kernländer Deutschland und Österreich waren von einer Abschwächung des Wachstums betroffen, deren Ursprung vor allem im Russland-Ukrainekonflikt lag. Dennoch wuchs die deutsche Wirtschaft im Berichtszeitraum mit 1,3 % stärker als im Vorjahr.
Osteuropa entwickelte sich im abgelaufenen Jahr heterogen, jedoch in weiten Teilen deutlich stabiler als 2013. Das durchschnittliche BIP-Wachstum betrug 3,0 %.5 Neben den Exporten erholte sich hier erstmals auch die Binnennachfrage wieder deutlich. Besonders stachen Polen und Tschechien hervor. So verdoppelte sich das polnische BIP-Wachstum auf 3,1 %, für 2015 wird eine Steigerung von 3,3 % erwartet. Tschechien kehrte den Trend der Stagnation bzw. Rezession der Vorjahre um und erzielte ein BIP-Plus von 2,6 %. Dasselbe Niveau sollte auch 2015 erreicht werden können.6
Während die Auswirkungen des Ukrainekonflikts in Mitteleuropa spürbar, wenn auch nicht dramatisch waren, zeigte sich Südosteuropa durch den Konflikt deutlich nachhaltiger beeinflusst und entwickelte sich mit einem Wachstum von 0,9 % trotz hohen Aufholbedarfs und eigentlich freundlicheren Umfeldbedingungen nur unwesentlich besser als die Eurozone.
Moderates Wachstum in Österreich
In Österreich stagnierte die Wirtschaft im zweiten Halbjahr 2014. Aufgrund der etwas günstigeren Konjunkturlage im Frühjahr sowie eines Wachstumsüberhangs aus dem Jahr 2013 ergab sich für das Jahr 2014 dennoch ein Anstieg des BIP von 0,8 %.7 Ausschlaggebend dafür waren sowohl der relativ schwache Konsum als auch die gesunkene Investitionsbereitschaft der Unternehmen, sowie der Rückgang der Exporte. Auch vom nicht-deutschsprachigen, europäischen Marktumfeld gingen im Berichtsjahr kaum expansive Impulse aus. Die daraus resultierende gedämpfte Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen aus dem Ausland bekam Österreich mit seiner hohen Exportabhängigkeit deutlich zu spüren – rund die Hälfte der heimischen Ausfuhren entfällt auch weiterhin auf den Euroraum.
Für 2015 ist von einer allmählichen Belebung auf niedrigem Niveau auszugehen. Maßgeblicher Treiber dürfte die Binnennachfrage – und hier in erster Linie der private Konsum – bleiben, während der Außenhandel weiterhin eher dämpfend auf die BIP-Entwicklung wirken sollte. Dieses Szenario impliziert eine Zunahme des BIP um 0,7 % im Jahr 2015.8
Indikatoren zur wirtschaftlichen Entwicklung 2014 in %
| Wachst umsr ate |
Inflationsr ate (HVPI-Basis)1 |
Arbeits losenquote |
|
|---|---|---|---|
| Europäische Union | 1,4 1) | 0,6 1) | 10,2 1) |
| Euroraum | 0,9 1) | 0,4 1) | 11,6 1) |
| Österreich | 0,8 2) | 1,5 1) | 5,0 3) |
| Deutschland | 1,3 2) | 0,8 1) | 5,0 1) |
| Schweiz | 1,7 2) | 0,0 1) | 3,6 3) |
| Polen | 3,1 2) | 0,1 1) | 9,0 1) |
| Tschechien | 2,6 2) | 0,4 1) | 6,1 1) |
1) Quelle: Eurostat
2) Quelle: Euroconstruct
3) Quelle: WKO
Entwicklung der internationalen Immobilienmärkte
Die internationalen Märkte erlebten 2014 ein Rekordjahr, insbesondere im vierten Quartal wurden außerordentliche Volumina erreicht. Vor dem Hintergrund niedriger Ölpreise, der wirtschaftlichen Entwicklung in den USA und der Erholung in der Eurozone wird für 2015 ebenfalls mit einer Aufwärtsbewegung gerechnet. Auch in Europa wurden die Erwartungen für das gesamte Jahr deutlich übertroffen.9
Westeuropa – Fokus Deutschland
Die Immobilieninvestitionen in den 14 wichtigsten Märkten Westeuropas verbuchten 2014 erneut Wachstumsraten im zweistelligen Prozentbereich: Die Volumina stiegen im Vergleich zu 2013 um 20 %, die Leerstandsraten blieben in den wichtigsten Metropolen deutlich unter 10 %. Am Wohnungsmarkt stieg das Interesse institutioneller Investoren, vor allem in Deutschland und in den Niederlanden. Europa zeigte sich 2014 insgesamt als besonders starker Markt für Hotelinvestitionen – das Transaktionsvolumen stieg hier so stark wie in keiner anderen Region. Für 2015 ist eine weitere robuste Steigerung zu erwarten. Angesichts der guten Konjunkturaussichten in den USA dürfte sich die Anzahl der Reisenden aus dieser Region erhöhen – in den frequentiertesten Hauptstädten sollte das auch zu einer erhöhten Auslastung beitragen.10
In Deutschland wirkte sich nicht zuletzt das Beschäftigungswachstum positiv aus. Büroimmobilien behaupteten 2014 ihre Spitzenposition unter allen Assetklassen. Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München waren dabei erneut die am stärksten nachgefragten Bürostandorte – das Vermietungsvolumen nahm deutlich zu. Insgesamt erreichten die gewerblichen Investitionen in Deutschland bereits zum fünften Mal ein Plus: Die Volumina wuchsen 2014 um 30 % gegenüber dem Vorjahr. Die stärksten Steigerungen verzeichneten Hotel- und Logistikimmobilien. Das Transaktionsvolumen erreichte bei Hotels den Spitzenwert von € 3 Mrd. – der zehnjährige Mittelwert wurde damit um rund 130 % übertroffen. Städte wie München oder Köln verbuchten Steigerungen im dreistelligen Prozentbereich – die bayerische Hauptstadt war dabei absoluter Top-Standort in Deutschland, gefolgt von Frankfurt, Berlin und Hamburg.
Während die gewerblichen Immobilien stark zulegten, war
das Volumen bei Wohnungsinvestitionen 2014 gegenüber dem Vorjahr rückläufig. Langfristigen zeigt sich jedoch nach wie vor ein positives Bild: Der zehnjährige Durchschnitt wurde um knapp ein Fünftel überboten. Immobilien-AGs waren die wichtigste Investorengruppe. Insgesamt wurden 2014 218.000 Wohnungen verkauft.11
Zentral- und Osteuropa
Die Investitionslandschaft in Zentral- und Osteuropa zeigte sich sehr vielschichtig, mit deutlichen Unterschieden zwischen den einzelnen Ländern. Prime Assets in den führenden Märkten standen ebenso im Interesse wie regionale Zentren und auch riskantere Optionen. Insgesamt lag das Investitionsvolumen 2014 mit € 7,9 Mrd. zwar um mehr als ein Viertel über dem Wert von 2013, das Wachstum blieb jedoch hinter den Erwartungen zurück. Mit Investitionen von € 3,2 Mrd. erwies sich Polen als dominierender Markt und behauptete sich als stabiler Faktor der Region. Auch in Tschechien, Ungarn und der Slowakei lagen die Zuwächse bei 50 bis 70 %, wobei Tschechien mit Transaktionen im Wert von € 2 Mrd. den zweitgrößten Markt stellte. In Russland erlebten die Investitionen aufgrund der wirtschaftlichen Unsicherheiten eine Talfahrt. 12
Wiener Immobilienmarkt
Auch in Österreich wurden 2014 Rekordwerte erzielt. Die Attraktivität von Immobilien als Veranlagungsform war ungebrochen, insbesondere das Interesse ausländischer Investoren wirkte stimulierend. Das Transaktionsvolumen erreichte € 2,8 Mrd. – ein Plus von 60 % gegenüber 2013.13 Drei Viertel des investierten Volumens entfielen dabei auf die Bundeshauptstadt – der Wiener Büromarkt zählt nach wie vor zu den stabilsten in Europa. Mit 10,8 Mio. m² per Jahresende 2014 zeigte der Flächenbestand ein konstantes Niveau, die Leerstandsrate konnten bei 6,6 % gehalten werden – dieses Niveau dürfte auch 2015 stabil bleiben.14 In Top-Lagen in den inneren Bezirken blieben die Spitzenmieten 2015 mit € 25,75 je m² weitgehend konstant, mittlere und durchschnittliche Lagen zeigten eine Aufwärtstendenz, die sich 2015 fortsetzen dürfte.15
Quellen: BNP Paribas, CBRE, EHL, Jones Lang LaSalle
Geschäftsverlauf
Das Kerngeschäft des UBM-Konzerns bildet das projektspezifische Immobiliengeschäft. Aufgrund der mehrjährigen Realisierungsdauer unserer Projekte unterliegt der Umsatzausweis der Gewinn- und Verlustrechnung starken abrechnungsbedingten Schwankungen, die die Aussagekraft und die Vergleichbarkeit mit Vorjahren beeinflussen. Um eine möglichst wirklichkeitsgetreue Darstellung unserer Geschäftsentwicklung zu gewährleisten, definieren wir die Jahresgesamtleistung als die für uns maßgebliche Umsatzgröße. Diese betriebswirtschaftliche Kenngröße erfasst analog zu unserem Leistungsspektrum Erlöse aus Immobilienverkäufen, Vermietungsleistungen, Einnahmen aus Hotelbesitz, die abgerechneten Planungs- und Bauleistun-
26,0 Moskau Paris Mailand Frankfurt München Amsterdam Spitzenmieten in Europa in €/m2 pro Monat* Budapest Amsterdam Bukarest Moskau Prag Bratislava Madrid Leerstandsraten in Europa in % *
Erläuterungen zur Büroimmobilienuhr*
Der Index von Jones Lang LaSalle umfasst insgesamt 24 Städte und visualisiert die Position dieser Märkte in Bezug auf die Spitzenmieten innerhalb eines konventionellen Mietpreiskreislaufs. Sieben europäische Städte erreichten im vierten Quartal 2014 eine Steigerung bei den Spitzenmieten. London lag dabei bedingt durch die Verknappung des Angebotes voran. Aber auch Dublin sowie Stockholm und Luxemburg zeigten wieder eine positive Performance. Zu den Städten mit Mietpreisrückgänge zählte aufgrund der Ukrainekrise vor allem Moskau – die Mietpreise gingen hier alleine im vierten Quartal 2014 um fast ein Fünftel zurück. Die 24 Indexstädte erreichten 2014 insgesamt einen Umsatzanstieg um 5 % gegenüber 2013 und damit das Niveau des fünfjährigen Mittelwertes. In 14 Städten war das Leerstandsvolumen im vierten Quartal 2014 rückläufig, die europaweite Quote blieb konstant knapp unter 10 %.
* Quelle: Jones Lang LaSalle, http://www.jll.ch/switzerland/de-de/research/40/europ%C3%A4ischeb%C3%BCroimmobilienuhr-q4-2014
| 1 Wien, Lyon |
|
|---|---|
| 2 Köln |
|
| 3 Oslo |
Berlin, Frankfurt, Stuttgart, Hamburg, |
| 4 München |
|
| 5 | London West End |
| 6 London City |
Stockholm, Dublin, |
| 7 Luxemburg |
|
| 8 Manchester |
|
| 9 Edinburgh |
|
| 10 Madrid |
Amsterdam, Mailand, |
| 11 | Barcelona, Paris CBD |
| 12 | Athen, Brüssel, Rom, Bukarest, Budapest, Prag, Kopenhagen, Istanbul, Lissabon |
| 13 Warschau |
|
| 14 Genf, Zürich |
|
| 15 Kiew |
|
| 16 Düsseldorf |
|
| 17 Moskau |
|
| 18 St. Petersburg |
gen eigener Baustellen, Lieferungen und Managementleistungen an Dritte sowie sonstige Nebenerlöse des Facilitymanagements.
Im Folgenden angeführte Aussagen und Werte beziehen sich auf den Konzernabschluss, da dieser, auch für die wirtschaftliche Lage der UBM Realitätenentwicklung Aktiengesellschaft selbst, aufgrund der Konzernstruktur (Vielzahl an ausschließlichen Projektgesellschaften) die höchste Aussagekraft hat.
Der UBM-Konzern erzielte 2014 eine Gesamtleistung von € 342,7 Mio. Dieser Wert stellte im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung um € 56,0 Mio. dar. Die Steigerung war auf den Verkauf des Büroobjektes Dornach, München sowie Wohnungsverkäufe in Deutschland (München), Österreich (Salzburg) und der Tschechischen Republik (Spindlermühle), zurückzuführen. Ebenso wurden Bestandsimmobilien und unbebaute Grundstücke in Österreich verkauft.
Umsatzentwicklung des Konzerns nach operativen Geschäftsfeldern
Seit dem Geschäftsjahr 2007 werden die Geschäftsfelder "Österreich", "Westeuropa" und "Zentral- und Osteuropa" unterschieden. Die Geschäftsfelder orientieren sich am Ort der Leistungserbringung und fassen die Umsätze aus Projektentwicklung, Projektverkäufen und Bau, Vermietung und Verwaltung von Immobilien, Hotelbetrieb, Facilitymanagement und Grundstück in Entwicklung für folgende Länder zusammen: Im Geschäftsfeld "Österreich" werden alle Aktivitäten in Österreich sowie die Mieteinnahmen aus den österreichischen Immobilien zusammengefasst. Das Geschäftsfeld "Westeuropa" umfasst Deutschland, Frankreich, Schweiz und die Niederlande. Die Tschechische Republik, Polen, die Slowakei, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Ukraine, Russland und Kroatien bilden das Geschäftsfeld "Zentral- und Osteuropa". Die Gesamtleistung des Geschäftsfeldes "Österreich" betrug € 89,4 Mio. Im Vergleich zum Vorjahr stellte das eine Erhöhung um € 51,9 Mio. dar. Immobilienverkäufe in Österreich und der Verkauf von Wohnungen in Salzburg führten zu dieser Steigerung.
Die Gesamtleistung des Geschäftsfeldes "Westeuropa" betrug € 175,4 Mio. und war um € –18,0 Mio. geringer als im Vorjahr (2013: € 193,4 Mio.). Darin enthalten waren die Hoteleinnahmen, der Verkauf des Büroobjektes Dornach in München, Wohnungsverkäufe in München sowie Hoteleinnahmen aus Frankreich ("Dream Castle" und "Holiday Inn" beim Eurodisney in Paris) und den Niederlanden (Hotel "Crown Plaza"– Amsterdam).
Die Gesamtleistung des Geschäftsfeldes "Zentral- und Osteuropa" umfasste einen Wert von € 78,0 Mio. (2013: € 55,8 Mio.). Die Gesamtleistung im Jahr 2014 stieg um € 22,2 Mio. Die Gesamtleistung umfasste die Einnahmen aus Hotelbetrieb sowie die Mieteinnahmen aus dem polnischen Immobilienbesitz. Darin enthalten war auch der Verkauf eines Gewerbeobjektes in Warschau.
Entwicklung der geografischen Märkte im Konzern
Im Jahr 2014 betrug der Auslandsanteil an der Jahresgesamtleistung rund 74 % und lag damit unter dem Anteil im Jahr 2013 (88 %). Der Inlandsanteil an der Jahresgesamtleistung betrug rund 26 % und war damit höher als im Vorjahr (2013: 12 %).
Der höchste Auslandsanteil an der Jahresgesamtleistung
wurde in Deutschland erzielt, mit einem Anteil von 43 % (2013: 66 %) vor Polen (2014: 15,9 %, 2013: 20 %). Auf dem dritten Platz lag Frankreich mit € 17,0 Mio. (2013: 17,5 Mio.), dann folgte die Tschechische Republik mit € 15,4 Mio. Die Niederlande trugen rund € 11,5 Mio. zur Gesamtleistung bei. In Deutschland wurde hauptsächlich durch Wohnungsverkäufe in München sowie dem Verkauf des Bürogebäudes Dornach eine Jahresgesamtleistung von € 146,8 Mio. erzielt, das entsprach einer Reduzierung von € –18,0 Mio. gegenüber 2013.
In den Niederlanden konnte durch den Betrieb des Hotels Crown Plaza Amsterdam eine Jahresgesamtleistung von € 11,5 Mio. (2013: € 10,8 Mio.) erzielt werden.
In Polen war bei der Jahresgesamtleistung eine Erhöhung auf aktuell € 54,5 Mio. (2013: € 48,7 Mio.) festzustellen, die sich aus den Einnahmen aus dem Hotelbetrieb, dem polnischen Immobilienbesitz und dem Verkauf eines Gewerbeobjektes in Warschau zusammensetzte. Die Tschechische Republik wies durch dem Verkauf von Wohnungen des Projekts Spindlermühle eine Jahresgesamtleistung von € 15,4 Mio. auf. Dadurch ergab sich eine Steigerung der Jahresgesamtleistung um € 10,7 Mio. gegenüber dem Vorjahr.
Frankreich konnte eine Gesamtleistung von € 17,0 Mio. (2013: € 17,5 Mio.) verbuchen, die durch Umsätze aus den Hotels beim Eurodisney zu erklären sind.
Russland wies eine Gesamtleistung von € 6,5 Mio. auf, was auf den Betrieb des Hotels Crown Plaza in St. Petersburg und der Vollvermietung des Büroturms "Jupiter" zurückzuführen war.
Rumänien konnte eine Steigerung verzeichnen, wodurch sich ein aktueller Wert von € 1,5 Mio. ergab. In diesem Betrag steckten vor allem Mieteinnahmen für das Logistikobjekt in Chitila bei Bukarest.
Finanzielle Leistungsindikatoren
Geschäftsergebnis und Ertragslage
Die in der Konzern Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Umsatzerlöse erreichten 2014 einen Wert von € 223,6 Mio. und lagen somit um 5,7 % über dem Wert des Vorjahres. Die für uns relevante, weil aussagekräftigere betriebswirtschaftliche Kenngröße, die Jahresgesamtleistung, erreichte im Berichtsjahr mit € 342,7 Mio. einen um 56,0 Mio. höheren Wert als im Jahr 2013.
Das Ergebnis aus at-equity bilanzierten Unternehmen des Jahres 2014 betrug € 15,7 Mio. (2013: € 12,8 Mio.) und beinhaltetet die in den anteiligen Jahresergebnissen enthaltenen fair value Anpassungen von Finanzimmobilien.
Die sonstigen betrieblichen Erträge in der Höhe von € 4,2 Mio. stiegen im Vergleich zum Vorjahr (€ 2,3 Mio.) um € 1,9 Mio. und zeigen im Wesentlichen die Erlöse von Weiterverrechnungen.
Die Aufwendungen für Material und bezogene Herstellungsleistungen erhöhten sich vor allem auf Grund projektbedingt höherer Bauleistungen um € 33,0 Mio. auf aktuelle € 178,5 Mio.
Die Mitarbeiterzahl aller im Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften stieg aufgrund der Erhöhung der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl der vollkonsolidierten Hotelgesellschaften von 509 auf 555 Mitarbeiter. Der Personalaufwand betrug rund € 21,5 Mio. Die Position "Sonstige betriebliche Aufwendungen", die im Wesentlichen die Verwaltungskosten, Reisespesen, Werbekosten, Sonstige Fremdleistungen, Abgaben und Gebühren und Rechts- und Beratungskosten umfasste, lag aufgrund einmaliger Aufwendungen mit € 27,4 Mio. über dem Niveau des Jahres 2013 (€ 22,0 Mio.).
Das Betriebsergebnis steigerte sich im Vergleich zum Vorjahr aufgrund von Projekt- und Wohnungsverkäufen in
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Kurzfassung
| in € Mio. | 2014 | Veränderung in % | 2013 |
|---|---|---|---|
| Jahresgesamtleistung | 342,7 | +19,5 % | 286,7 |
| Umsatzerlöse | 223,6 | +5,7 % | 211,6 |
| EBT | 25,2 | +41,6 % | 17,8 |
| Jahresüberschuss | 22,0 | +63,0 % | 13,5 |
| Ergebnis je Aktie (in €) | 3,59 | +67,76 % | 2,14 |
Deutschland, Österreich und der Tschechischen Republik auf aktuelle € 36,6 Mio.
Der Finanzertrag belief sich auf € 6,7 Mio. (2013: € 6,4 Mio.) und war nahezu unverändert. Der Finanzierungsaufwand lag mit € –18,1 Mio. geringfügig über dem Wert des Jahres 2013 (€ –18,0 Mio.).
Das EBT (Ergebnis vor Ertragssteuern) erhöhte sich von € 17,8 Mio. des Vorjahres auf € 25,2 Mio. Der Steueraufwand des Berichtjahres betrug € –3,2 Mio. (2013: € –4,3 Mio.). Vor Abzug des Ergebnisanteils fremder Gesellschafter belief sich der Jahresüberschuss 2014 auf € 22,0 Mio. und lag damit um € 8,5 Mio. über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das Ergebnis je Aktie betrug € 3,59 (2013: € 2,14).
Die Gesamtkapitalrentabilität 2014 betrug 5,7 % (2013: 5,6 %). Die Eigenkapitalrentabilität errechnete sich mit 13,9 % (2013: 10,9 %) und die Eigenmittelquote per 31.12. betrug 23,9 % (2013: 26,0 %).
Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme des UBM-Konzerns erhöhte sich 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 19,9 % auf rund € 756,4 Mio. Die Erhöhung der Bilanzsumme war vor allem auf die Erhöhung der kurzfristigen finanziellen Vermögenswerte zurückzuführen.
Auf der Aktivseite bildeten die langfristigen Vermögenswerte mit einem Anteil von 53,9 % (2013: 67,8 %) den Schwerpunkt der Bilanzsumme und beliefen sich per Jahresende 2014 auf € 407,9 Mio. Das Sachanlagevermögen betrug € 32,9 Mio. (2013: € 25,7 Mio.), wobei die Erhöhung des Wertes auf die Erstkonsolidierung eines Hotelprojektes in Deutschland zurückzuführen ist. Die Finanzimmobilien stellten per 31.12.2014 einen Wert von € 229,9 Mio. dar (2013: € 279,4 Mio.) und sind damit gegenüber dem Vorjahr aufgrund von mehreren Verkäufen, insbesondere einer Büroimmobilie in Deutschland, gesunken. Die Beteiligungen an at-equity bilanzierten Unternehmen erhöhten sich auf Grund der anteiligen Jahresergebnisse von € 35,3 Mio. auf € 52,6 Mio. Die Projektfinanzierungen erhöhten sich auf € 72,5 Mio., während die übrigen Finanzanlagen mit € 9,1 Mio. unverändert blieben (2013: € 9,1 Mio.).
Die Struktur und das Volumen der kurzfristigen Vermögenswerte veränderten sich wie folgt: Die Vorräte stiegen vor allem durch Wohnbauprojekte in Österreich, der Tschechischen Republik, Polen und Deutschland sowie den Ankauf von Liegenschaften in München und Berlin von € 117,4 Mio. auf € 129,5 Mio. Die liquiden Mittel reduzierten sich auf € 40,3 Mio. (2013: € 59,9 Mio.). Finanzimmobilien in Höhe von € 25,2 Mio. wurden in das kurzfristige Vermögen umgegliedert, da ein zeitnaher Verkauf geplant ist. Die sonstigen finanziellen Vermögenswerte beinhalten eine Auszahlung einer Cashpoolfinanzierung in Höhe von € 108,0 Mio. Insgesamt erhöhten sich damit die kurzfristigen Vermögenswerte in Summe auf € 348,5 Mio. (2013: € 203,1 Mio.).
Das Eigenkapital betrug zum Bilanzstichtag rund € 180,4 Mio. und wuchs damit nominell um rund € 16,7 Mio. Die Eigenkapitalquote verringerte sich auf 23,9 %. Die langfristigen Verbindlichkeiten erhöhten sich im Wesentlichen durch eine im Geschäftsjahr 2014 ausgegebene Anleihe und einer teilweisen Rückzahlung bestehender Anleihen per Saldo in Höhe von € 81,1 Mio. Die langfristigen Rückstellungen reduzierten sich von rund € 12,5 Mio. auf € 7,8 Mio. Die Finanzverbindlichkeiten (lang- und kurzfristig) blieben gegenüber dem Vergleichszeitraum annähernd konstant, während der langfristig finanzierte Anteil erhöht werden konnte.
Die kurzfristigen Verbindlichkeiten erhöhten sich von € 118,6 Mio. auf € 137,3 Mio., was unter anderem auf eine im Geschäftsjahr 2015 zu tilgende Anleihe in Höhe von € 48,5 Mio. zurückzuführen ist.
Der Cashflow aus Betriebstätigkeit verminderte sich auf € –25,8 Mio., vor allem durch einen geringeren Beitrag des
Konzern-Kapitalflussrechnung Kurzfassung
| in € Mio. | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Jahresüberschuss | 22,0 | 13,5 |
| Cashflow aus dem Ergebnis | –0,2 | 18,4 |
| Cashflow aus der Betriebstätigkeit | –25,8 | 12,6 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | –65,8 | –1,0 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | 72,3 | –5,1 |
| Liquide Mittel per 31.12. | 40,3 | 59,9 |
Fußnoten siehe Seite 65
um zahlungsunwirksame Vorgänge bereinigten Jahresüberschusses 2014. Hohe Einzahlungen aus Verkäufen von Finanzimmobilien und Sachanlagen standen einer Auszahlung für kurzfristige Finanzinvestitionen (statt Cashpoolingfinanzierungen) gegenüber und führten zu einem Cashflow aus Investitionstätigkeit von € –65,8 Mio. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit erhöhte sich im Wesentlichen aufgrund einer Anleihenbegebung im Geschäftsjahr 2014.
Die Liquiditätsplanungen zeigten, dass der Konzern aus damaliger Sicht in der Lage war, den bestehenden und erkennbaren zukünftigen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen, was sowohl auf die Fortführung als auch auf den Abschluss der wesentlichen Investitionsvorhaben zurückzuführen war.
Durch das aktuell stabile Zinsniveau sind aus derzeitiger Sicht keine Auswirkungen auf eine Änderung von Kreditkonditionen zu erwarten.
Bilanzstruktur
| in % | 2014 | 2013 | 2012 |
|---|---|---|---|
| Kurzfristige Vermögenswerte | 46,1 | 32,2 | 30,8 |
| Langfristige Vermögenswerte | 53,9 | 67,8 | 69,2 |
| davon Finanzimmobilien | 30,4 | 44,3 | 43,3 |
| Eigenkapital | 23,9 | 26,0 | 24,3 |
| Langfristige Verbindlichkeiten | 58,0 | 55,2 | 61,1 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | 18,1 | 18,8 | 14,7 |
| Bilanzsumme in € Mio. | 756,4 | 630,8 | 633,0 |
Investitionen
Das Investitionsvolumen des Geschäftsjahres in Sachanlagen betrug € 1,7 Mio. Die Investitionen in Finanzimmobilien bewegten sich auf dem Niveau des Vorjahres und betrugen € 27,2 Mio. (2013: € 25,7 Mio.): In Deutschland investierten wir in das Büroprojekt Landsbergerstraße in München und in Polen in das Projekt Alma Tower in Krakau.
In Summe beliefen sich die Investitionen in Finanzimmobilien und Sachanlagen damit auf € 28,9 Mio.
Investitionen und Abschreibungen (Sachanlagen und Finanzimmobilien) in € Mio.
Die Investitionen in Wohnbauprojekte betrugen € 53,6 Mio. und sind in der Position "Vorräte" enthalten.
| in € Mio. | 2014 | 2013 | 2012 |
|---|---|---|---|
| Investitionen, Sachanlagen und Finanzimmobilien | 28,9 | 26,3 | 50,0 |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 0 | 0 | 0 |
| Finanzimmobilien | 27,2 | 25,7 | 27,9 |
| Sachanlagen | 1,7 | 0,6 | 22,1 |
Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren
Umweltbelange
Umweltschutz ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Lebensbedingungen. Bei unseren Projekten sind wir daher stets bemüht, umweltschonend zu planen und zu bauen. Durch die bewusste Verwendung von energieoptimierenden Baustoffen und durch energiesparende Bewirtschaftungskonzepte unserer Objekte leisten wir unseren Beitrag zum Umweltschutz.
Arbeitnehmerbelange
Die Mitarbeiterstruktur per 31.12.2014 zeigt, dass rd. 90 % unserer Mitarbeiter im Ausland beschäftigt waren. Im Jahr 2014 waren von den 497 Mitarbeitern im Ausland 53 gewerbliche Mitarbeiter und 444 Mitarbeiter in einem Angestelltenverhältnis. Die 58 Mitarbeiter in Österreich waren ausschließlich Angestellte. Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen bieten wir vor allem in den Bereichen Planung und Projektentwicklung, Betriebswirtschaft und Recht sowie durch Sprachkurse und Seminare zur Persönlichkeitsentwicklung an. Dabei nehmen wir Rücksicht auf die individuellen Bedürfnisse unserer Mitarbeiter und auf die Anforderungen des Marktes.
Da unser Konzern geografisch breit positioniert ist, kommt es auch immer wieder zu einer internationalen Verflechtung des Personaleinsatzes. Der daraus resultierende Wissenstransfer ist ein weiterer wichtiger praktischer Faktor in einer umfassenden Mitarbeiterentwicklung.
Mitarbeiterstruktur
| 2014 | 2013 | 2012 | |
|---|---|---|---|
| Angestellte und gewerbliche MitarbeiterInnen (vollkonsolidierte Gesellschaften) |
|||
| Inland | 58 | 54 | 56 |
| Ausland | 497 | 455 | 400 |
| MitarbeiterInnen gesamt (Durchschnitt) | 555 | 509 | 456 |
| davon HotelmitarbeiterInnen | 332 | 293 | 235 |
Zweigniederlassungen
Die UBM Realitätenentwicklung AG hat folgende im Firmenbuch eingetragene Zweigniederlassungen:
- Zweigniederlassung Oberösterreich, Pummererstraße 17, 4020 Linz
- Zweigniederlassung Tirol, Porr-Straße 1, 6175 Kematen in Tirol
- Zweigniederlassung Steiermark, Thalerhofstraße 88, 8141 Unterpremstätten
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres
In der außerordentlichen Hauptversammlung vom 15. Jänner 2015 wurde auf Basis des Entwurfs des Verschmelzungsvertrags vom 28.11.2014 beschlossen, die PIAG Immobilien AG als übertragende Gesellschaft auf die UBM AG, Wien, als übernehmende Gesellschaft rückwirkend zum Stichtag 1. Juli 2014 zu verschmelzen, wobei durch die Verschmelzung der PIAG mit der UBM AG das Vermögen der PIAG im Wege der Gesamtrechtsnachfolge auf die UBM AG überging und die PIAG ohne Liquidation erloschen ist.
Zur Durchführung der Verschmelzung hat die UBM ihr Grundkapital von € 18.000.000 um € 30.000 auf € 18.030.000 durch Ausgabe von 10.000 neuen auf Inhaber lautende Stückaktien der UBM erhöht. Auf die Kapitalerhöhung wurde das Vermögen der PIAG als übertragende Gesellschaft als Sacheinlage geleistet. Die UBM gab diese durch die Kapitalerhöhung neu geschaffenen Aktien zu dem auf sie entfallenden anteiligen Betrag des Grundkapitals von 3 € je Aktie ohne Festsetzung eines Agios an die Aktionäre der PIAG aus.
Voraussichtliche Entwicklung und Risiken des Unternehmens
VORAUSSICHTLICHE ENTWICK-LUNG DER WIRTSCHAFT: AUSBLICK 2015
Weltwirtschaft
Die Weltwirtschaft wird 2015 voraussichtlich um rund 3,5 % zulegen und damit ein Wachstum wie im Vorjahr erreichen. Die hohe Ölproduktion drückt weiterhin die Energiepreise und wirkt damit belebend. In den USA gewinnt die Konjunktur weiter an Fahrt. Das Bruttoinlandsprodukt wird heuer um rund 3,5 % zulegen. Weniger positiv ist hingegen die Entwicklung in China: Das Wachstum fiel in den ersten Monaten geringer aus als erwartet, das schürt Ängste vor einem Abschwung. Auch die Wirtschaft in Japan entwickelt sich verhalten – für 2015 wird ein schmales Wachstum von 1,3 % erwartet.16
Europa
Die Konjunkturentwicklung in Europa liegt weiterhin deutlich hinter jener in den USA. Positiv wirken sich die Euroabwertung und der Einbruch bei den Ölpreisen aus, wodurch die Energiekosten deutlich günstiger werden. Die Situation in Russland steht dem entgegen, auch wenn die Bedeutung für den Export in der Eurozone nicht sehr hoch ist.
In der gesamten EU wird heuer ein Wachstum von 1,7 % erreicht. Die Eurozone liegt mit 1,3 % etwas dahinter. Erstmals seit 2007 werden in diesem Jahr alle EU-Länder wieder ein Wachstum verzeichnen. Die Bandbreite reicht hier von 0,2 % in Kroatien bis zu 3,5 % in Irland – die Entwicklung ist wiederum sehr unterschiedlich.
Die Inflation wird in der EU 2015 mit 0,2 % sehr niedrig bleiben, was auch durch die niedrigen Ölpreise bedingt ist. In der Eurozone wird es sogar eine leichte Deflation geben. Die Investitionen sind nach wie vor schwach und die Arbeitslosigkeit hoch, die Beschäftigung nimmt nun jedoch etwas zu. Die Arbeitslosenquote sollte sich 2015 in der EU auf 9,8 % und im Euroraum auf 11,2 % leicht reduzieren. Insgesamt sehen Experten die weitere Wirtschaftsentwicklung unsicher. Geopolitische Spannungen, eine anhaltend niedrige Inflation, die erhöhte Volatilität an den Finanzmärkten und
unterschiedliche Strategien in der Fiskalpolitik könnten sich nachteilig auf die Konjunkturperspektiven auswirken.17 Bei der Defizitquote sollte es eine rückläufige Entwicklung geben, 2015 wird in der gesamten EU ein Absinken auf 2,6 % erwartet. Deutschland, Europas größte Volkswirtschaft, wird so wie bereits im letzten Jahr einen Haushaltsüberschuss erreichen. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt wird 2015 um rund 1,5 % wachsen. Der schwache Euro nützt dem Export und niedrige Zinsen kurbeln die Bautätigkeit an. Deutschland erreicht mit 4,9 % darüber hinaus die niedrigste Quote bei der Arbeitslosigkeit. Auch in Großbritannien entwickelt sich die Konjunktur dank des Konsums mit einem erwarteten Plus von 2,6 % robust.18
Österreich
Die Konjunkturaussichten für Österreich sind in diesem Jahr verhalten. Das erwartete Wachstum wurde zuletzt auf 0,8 % des BIP reduziert. Österreich zählt damit zu den Schlusslichtern in der EU. Die österreichische Wirtschaft ist durch eine Unterauslastung gekennzeichnet und die Bautätigkeit entwickelt sich verhalten. Ein Faktor ist die schwächelnde Konjunktur in der Eurozone – diese Länder sind das Ziel von 40 % der österreichischen Ausfuhren. Der schwache Euro und der niedrige Ölpreis können dies nur zum Teil ausgleichen. Durch die geringen Energiekosten bleibt auch die Inflation auf niedrigem 1,1 %. Die Beschäftigung wächst durch zusätzliche Arbeitskräfte aus dem Ausland und durch einen Anstieg der Frauenerwerbsarbeit. Die Arbeitslosenquote wird 2015 leicht steigen und einen Wert von 5,2 % nach der Eurostat-Methode erreichen. Positiv entwickelt sich das Budgetdefizit: Es wird sich 2015 auf 2 % des BIP reduzieren. Ein ausgeglichener Haushalt ist jedoch nicht in Sicht.19
Zentral- und Osteuropa
Das Wirtschaftswachstum der neuen Mitgliedstaaten lässt weiterhin die EU 28 hinter sich. Der Vorsprung wird sich 2015 auf rund 1,1 Prozentpunkte belaufen. Durch die robuste Binnennachfrage in vielen Ländern macht sich die verhaltene Entwicklung in der Eurozone nur unwesentlich bemerkbar. Die Konjunktur wird sich in den meisten Ländern weiter beschleunigen, nur in Ungarn und Slowenien wird ein Nachlassen des Wachstums erwartet.
Polen wird das hohe Wirtschaftswachstum mit einem Plus von 3,2 % halten. Beim Geschäftsklima ist die aktuelle Einschätzung in Zentral- und Osteuropa verhalten, bei den zukünftigen Geschäftserwartungen zeigen sich zwei Drittel der Märkte optimistisch. In Russland sind die Indikatoren hingegen auf Sinkflug, Interventionen des Staates können die rückläufigen Investitionen von privater Seite und aus dem Ausland nicht ausgleichen. Für den Energieexporteur Russland sind darüber hinaus die sinkenden Ölpreise nachteilig. Auch die Ukraine leidet unter einem deutlichen Einbruch. Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine wirkt sich sehr unterschiedlich auf die europäischen Staaten aus, am stärksten sind die baltischen Länder aufgrund engerer wirtschaftlicher Verflechtungen tangiert.20
Wiener Immobilienmarkt
Das Interesse internationaler Immobilieninvestoren, gerade aus Deutschland, aber auch aus dem Mittleren und dem Fernen Osten wird auch 2015 hoch bleiben. Vor dem Hintergrund niedriger Zinsen ist viel Liquidität vorhanden – Immobilien in Wien sind gerade für institutionelle Anleger ein interessantes Investment. Das Veranlagungsrisiko ist aufgrund der geringen Schwankungen bei den Mieten deutlich geringer als auf vielen anderen Märkten in Europa. Am Wiener Büromarkt werden 2015 mit rund 130.000 m² etwas mehr Neuflächen erwartet, ein großer Teil davon ist schon vorvermietet. Auch die Vermietungsleistung wird mit 230.000 m² in diesem Jahr leicht steigen. Erstbezugsflächen in Flachbauten sind im Vergleich zu Bürotürmen dabei deutlich beliebter. Die Leerstandsrate zeigt eine leicht fallende Tendenz.21
Quellen: Bank Austria, CBRE, Europäische Kommission, IWF, OeKB, OeNB, Raiffeisen, wiiw, WIFO
FuSSnoten:
- 1 Quelle: http://www.iv-net.at/b3464
- 2 Quelle:http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-03/china-senkt-wachstumsziel 3 Quelle: Eurostat, http://ec.europa.eu/eurostat/tgm/table.do?tab=table&ini
- t=1&language=de&pcode=tec00115&plugin=1
- 4 Quelle: Semper Constantia, Markteinschätzung Q1/2015
- 5 Quelle: Raiffeisen Bank International, Raiffeisen Schauplatz Osteuropa
- 6 Quelle: Euroconstruct, Country report 2014
- 7 Quelle: Euroconstruct, Country report 2014
- 8 Quelle: Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO), Konjunkturbericht Februar 2015
- 9 http://www.jll.com/gmp http://www.realestate.bnpparibas.com/bnppre/en/market-research/ overview/2014-second-best-year-after-2007-p_1622430.html http://wirtschaft-online.bankaustria.at/#Artikel/oesterreichischer-immobilienmarkt-zuviel-liquiditaet-im-markt http://www.jll.com/research/130/hio-2015
- 10 http://www.jll.com/gmp http://www.realestate.bnpparibas.com/bnppre/en/market-research/ overview/2014-second-best-year-after-2007-p_1622430.html https://researchgateway.cbre.com/PublicationListing.aspx?PUBID= 6e0d802a-c164-48fd-acb3-1057547a0312
http://www.jll.com/research/136/jll-city-momentum-index-2015
11 http://www.realestate.bnpparibas.de/bnppre/de/research/suchmaschine-research-cfo4_15951.html?endYear=&beginMonth=&text=& myDate=&endDay=&searchResearch=true&dateType=pdate&cids= p_1626159&wrkspc=cfo4_15509&types=ReCoResearch&dateSince_ unit=2678400000&dateSince_user=18&reonds=true&dateSince=558 http://www.jll.de/germany/de-de/research/437/investmentmarktueberblick-4-quartal-2014
http://www.jll.de/germany/de-de/research/539/victor-q4-2014
http://www.jll.com/gmp/
- 12 http://www.realestate.bnpparibas.com/bnppre/en/market-research/poland/polish-research-p_1595637.html
- http://www.officefinder.sk/report-cee-investment-market-pulse-2014.html https://researchgateway.cbre.com/PublicationListing.aspx?PUBID= 6e0d802a-c164-48fd-acb3-1057547a0312
http://immobilien.diepresse.com/home/investment/4637346/Rekordwertbei-ImmoInvestitionen-2014-in-Osterreich-
- 13 http://immobilien.diepresse.com/home/investment/4637346/Rekordwertbei-ImmoInvestitionen-2014-in-Osterreichhttp://derstandard.at/2000006396511/Investitionen-kratzen-an-Drei-Mil-
- liarden-Marke 14 http://wirtschaft-online.bankaustria.at/#Artikel/rekordverdaechtig-2014-war-ausgezeichnetes-jahr-fuer-immobilien-investments http://immobilien.diepresse.com/home/investment/4637346/Rekordwertbei-ImmoInvestitionen-2014-in-Osterreichhttp://www.cbre.at/at_de/research/vienna_reports http://www.ehl.at/de/marktberichte#berichtbestellen
- 15 http://www.cbre.at/at_de/research/vienna_reports http://www.ehl.at/de/marktberichte#berichtbestellen
- 16 Weltweite Konjunktur: IWF; http://www.imf.org/external/pubs/ft/weo/2015/update/01/ http://ec.europa.eu/economy_finance/eu/forecasts/2015_winter_forecast_en.htm
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- 17 http://ec.europa.eu/economy_finance/eu/forecasts/2015_winter_forecast_en.htm
- http://oenb.at/Publikationen/Volkswirtschaft/Konjunktur-aktuell/2015/ Konjunktur-aktuell---Jaenner-2015.html
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18 http://oenb.at/Publikationen/Volkswirtschaft/Konjunktur-aktuell/2015/ Konjunktur-aktuell---Jaenner-2015.html
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19 http://www.wifo.ac.at/jart/prj3/wifo/main.jart?content-id=1298017 551022&publikation_id=57834&detail-view=yes
http://www.wifo.ac.at/publikationen/pressenotizen?detail-view=yes &publikation_id=50925
http://www.bankaustria.at/mediathek-wirtschaftsanalysen-und-studienoesterreich-konjunkturueberblick.jsp
http://derstandard.at/2000011314262/Wachstum-fuer-Oesterreich-verschlechtert-sich-klar
http://derstandard.at/2000012669840/Wifo-Keine-Belebung-der-Wirtschaft-in-Sicht
http://ec.europa.eu/economy_finance/eu/forecasts/2015_winter_forecast_en.htm
http://www.format.at/wirtschaft/oesterreich/eu-prognose-wachstumoesterreich-eu-deflation-5487196
20 Zahlen: wiiw;
http://wiiw.ac.at/new-wiiw-forecast-for-central-east-and-southeast-europe-countries-on-thin-ice-n-62.html
http://www.rbinternational.com/eBusiness/01_template1/826124957 350877869-826100030434411352-832392146735979484NA-1-NA.htm
http://www.boerse-express.com/pages/1530855 http://ec.europa.eu/economy_finance/eu/forecasts/2015_winter_forecast_en.htm
21 http://derstandard.at/2000012596442/Rekorde-am-Investmentmarkt-Tief-am-Bueromarkt http://derstandard.at/2000012407599/Immobilienverkaeufe-legten-wieder-stark-zu http://www.immobilien-magazin.at/artikel/starkes_investment_schwache_mietnachfrage/2015.3231/ http://www.cbre.at/at_de/research/vienna_reports
VORAUSSICHTLICHE ENTWICK-LUNG DES UNTERNEHMENS: AUSBLICK 2015
UNTERNEHMENSSTRATEGIE
Die Unternehmensstrategie des Konzerns ist wie folgt:
- Ausbau der Marktpräsenz und des Marktanteils in den dynamischen städtischen Bereichen der Heimmärkte Österreich, Deutschland und Polen durch Expansion in neue lokale Märkte unter Nutzung der bestehenden Marktpräsenz und des positiven Marktausblicks;
- Verfolgung von Projekten in den urbanen Bereichen in Europa außerhalb der Heimmärkte auf einer opportunistischen Basis unter Anwendung eines fokussierten "Folge Deinem Kunden" Ansatz; und
- Konzentration auf die zentralen Anlageklassen Wohnen, Hotel und Büro.
Das Management strebt an, diese Ziele durch Umsetzung nachstehender strategischer Maßnahmen zu erreichen:
Konzentration auf die Heimmärkte
Zum 31. Dezember 2014 waren zu Buchwerten rund 40 % der Liegenschaften in Österreich, rund 26 % in Deutschland, rund 24 % in Polen und rund 10 % in anderen Ländern. Unter den derzeit verfolgten Projekten sind zu Planungswerten rund 81 % der Projekte in Österreich oder Deutschland. Die UBM Gruppe möchte den Fokus auf den Kern der urbanen Gebiete in den Heimmärkten Österreich, Deutschland und Polen verstärken. Das Management geht davon aus, dass diese gute makroökonomische Grundlagen, einen fundierten Ausblick für eine starke Nachfrage nach Projektentwicklungen und ein stabiles finanzielles Umfeld bieten.
Fokus auf zentrale Anlageklassen
Auf Grundlage einer Analyse der Nachfrage in den Heimmärkten strebt das Management eine Fokussierung an auf:
- Wohnimmobilien in den mittleren und oberen Preissegmenten;
- Hotelimmobilien der 3 bis 5 Sterne Kategorien sowie betreute Appartements und Einrichtungen; sowie
- Büroimmobilien in "CBD" (Central Business District) Lagen und in Business-Parks mit guter Infrastrukturanbindung, beispielsweise in der Nähe von Flughäfen.
Synergien aus der Verschmelzung
Im Anschluss an die Durchführung der Verschmelzung mit PIAG Immobilien AG strebt das Management einerseits die Nutzung der erweiterten Ressourcen zum Ausbau der Geschäftstätigkeit sowie, andererseits, die Hebung von Kosten- und Produktivitätspotenzialen an. So wird die gesamte, operative, kaufmännische und rechtliche Einheit für Österreich in der UBM Development zusammengefasst.
Die vorhanden Stärken und Expertisen sowohl von UBM als auch Strauss & Partner sollen zusammengeführt und im ganzen Konzern über die gesamte Wertschöpfungskette verfügbar gemacht werden. Etwa können so zuvor von Strauss & Partner extern vergebene Dienstleistungen in der Planung oder im Projektmanagement nun unter Nutzung der Expertise und der Kapazitäten der UBM intern abgewickelt werden. Darüber hinaus kann beispielsweise auf Grundlage der unterschiedlichen regionalen Präsenzen die vorhandene lokale Expertise um einen Ort auch für neue Projekte in einer Anlageklasse zu nutzen, die an diesem Ort noch nicht umgesetzt wurde. Schließlich sollen operative Überschneidungen eliminiert und Prozesse zusammengeführt werden.
Verkauf fertiger Immobilien
Der Konzern hielt in der Vergangenheit fertig entwickelte Liegenschaften teilweise auch über längere Zeiträume, bevor diese veräußert wurden. Dadurch sammelte sich ein Bestand an Immobilien an, deren Entwicklung abgeschlossen ist. Der Konzern strebt an, diesen Bestand substanziell abzubauen und hat bis zu 40 Immobilien bestimmt, die veräußert werden sollen. Darüber hinaus soll auch die Beteiligung an der ungarischen M6-Autobahn veräußert werden. Der Konzern strebt an, aus diesen Veräußerungen einen Nettozufluss (nach Kosten, Steuern und der Rückführung von projektspezifischen Finanzierungen) von bis zu € 250 Mio. innerhalb eines Zeitraums von 18 Monaten ab dem vierten Quartal 2014 zu erzielen. Mit diesen Veräußerungen sollen die Effizienz der Kapitalisierung, Erlöse und Cashflows verbessert werden.
Verbesserung der Kapitaleffizienz
In der Zukunft strebt der Konzern eine schnellere Veräußerung von Immobilien an. Dazu sollen selektiv auch "forward sales" abgeschlossen werden, wo der spätere Verkauf einer Immobilienentwicklung bereits in der Anfangsphase der Entwicklung vertraglich fixiert wird. Weiters sollen Projekte verstärkt in Partnerschaften realisiert werden, welche nur zu einer at-Equity Konsolidierung des Projekts führen. Der Konzern strebt an, durch diese Verbesserungen der Kapitaleffizienz die Nettoverschuldung mittelfristig um bis zu € 250 Mio. zu reduzieren.
Wesentliche Risiken und Ungewissheiten
Risikomanagementziele und -methoden
Der UBM-Konzern betreibt die kontinuierliche Früherkennung, Bewertung, Steuerung und Überwachung von Risiken durch ein konzernweites Risikomanagementsystem. Unser Ziel ist es, möglichst frühzeitig Informationen über Risiken und die damit verbundenen finanziellen Auswirkungen zu gewinnen, um mit geeigneten Maßnahmen gegensteuern zu können.
Risikomanagement gewinnt durch die sektorale und geografische Ausweitung unserer Geschäftstätigkeit zunehmend an Bedeutung für die Sicherung des Unternehmenserfolges. Die Verantwortungsbereiche des Risikomanagements sind Allgemeine Verfahrensabläufe, Technik, Development und Kaufmännische Aspekte. Für jeden Bereich wurden die Zuständigkeiten klar festgelegt und versierte Mitarbeiter eingesetzt, die direkt an den Vorstand berichten. Generelle Risiken, wie z. B. das strategische Risiko, die nicht im Verlauf unserer Projekte entstehen, sondern aus unserem Unternehmensgegenstand resultieren, behandelt der Vorstand in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat.
Markteintrittsrisiko
Die UBM kennt dank ihrer jahrelangen Erfahrung die Funktionsweisen und Besonderheiten der Immobilienmärkte Zentral- und Osteuropas. Jedem Expansionsschritt geht eine detaillierte Markt- und Risikoanalyse des jeweiligen Landes voraus. Diese Expertisen erfassen den mikro- und makroökonomischen Entwicklungsstand der Region bzw. des jeweiligen Immobilienmarktes. Ausschlaggebend für die Realisierung eines Projektes sind aber vor allem seine individuellen Einflussfaktoren. Hierfür gilt es, die Marktentwicklung treffend zu prognostizieren und potenzielle Mieter bereits im Vorfeld ausfindig zu machen.
Vorgaben über einen erforderlichen Mindestverwertungsgrad erhöhen die Sicherheit für die Investition in ein Projekt. Die breite geografische und sektorale Streuung des UBM-Konzerns bringt mit sich, dass der Eintritt in neue Märkte durch das solide Fundament des bestehenden Immobilienportfeuilles abgesichert ist. Nachfolgend werden die wesentlichsten uns bekannten Risiken aufgelistet, die einen nachhaltigen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können.
Bestehende Risiken
Preisänderungsrisiko
Das Preisänderungsrisiko umfasst im Wesentlichen Schwankungen des Marktzinssatzes und der Marktpreise sowie Änderungen der Wechselkurse.
Da unsere Mieteinnahmen nicht nur indexgebunden sind, sondern unsere Mietverträge ausländischer Objekte (die nahezu ausschließlich mit internationalen Konzernen abgeschlossen werden) zudem auf Hartwährungsverträgen basieren, kann die UBM durch Währungsabwertungen in CEE hier einem erhöhten Risiko ausgesetzt sein. Um dieses Risiko zu minimieren, wurde bereits und wird weiterhin verstärkt dazu übergegangen, Verträge in den jeweils korrespondierenden Landeswährungen abzuschließen.
Da die UBM ein umfassendes Leistungsspektrum anbietet, besteht eine verstärkte Angewiesenheit auf Fremdunternehmen. Die damit verbundenen Risiken hinsichtlich Qualität, Lieferterminen und Kosten können bei erhöhter Nachfrage zu Versorgungsschwierigkeiten führen. Die operativen Bereiche können Preissteigerungen im Energie- und Rohstoffbereich ausgesetzt sein. Sofern es nicht möglich ist, diese an die Kunden weiterzugeben, wirken sie negativ auf die Ertragslage.
Vor allem die Immobilienmärkte, die neben gesamtwirtschaftlichen Faktoren auch von der jeweiligen Angebotssituation geprägt ist, sind in ihrer Nachfrageentwicklung einer starken Zyklizität unterworfen. Dank unserer breiten sektoralen wie auch geografischen Diversifikation können wir regionale Marktschwankungen aber optimal ausgleichen und unser Engagement flexibel verlagern. Die Möglichkeit, zwischen Verkauf und Vermietung unserer Objekte zu wäh-
Vorstand Bier/Löcker/Smolé/Wurzinger
Technisches
Risikomanagement Permanente Risikoüberwachung
Kaufmännische Risikomanagement len, erlaubt uns darüber hinaus, einen flexiblen Ausgleich für temporär ungünstige Marktlagen zu schaffen.
Ausfallsrisiko
Ausfallsrisiken können vor allem in Bezug auf originäre Finanzinstrumente bestehen, nämlich Ausleihungen und Forderungen. Diesen potenziellen Risiken wird durch Wertberichtigungen Rechnung getragen. Darüber hinaus erfolgt eine bestmögliche Absicherung durch Bonitätsprüfungen und adäquate Sicherheitsleistungen. Das maximale Ausfallsrisiko stellen die in Bezug auf diese Finanzinstrumente in der Bilanz ausgewiesenen Buchwerte dar.
Liquiditätsrisiko
Das Liquiditätsrisiko bezeichnet das Risiko, Verbindlichkeiten bei Fälligkeit nicht begleichen zu können. Als wesentliches Instrument zur Steuerung des Liquiditätsrisikos sehen wir eine exakte Finanzplanung, die von jeder operativen Gesellschaft durchgeführt und zentral koordiniert wird. So wird der Bedarf an Finanzierungen und Linien bei Banken ermittelt.
Die Betriebsmittelfinanzierung wird über das UBM-Konzern-Treasury durchgeführt. Dabei übt die UBM AG die Funktion des Finanzclearings aus. Dadurch werden eine Verminderung des Fremdfinanzierungsvolumens und eine Optimierung des Zinsergebnisses erreicht und das Risiko, dass die Liquiditätsreserven nicht ausreichen, um die finanziellen Verpflichtungen fristgerecht zu erfüllen, minimiert.
Durch die aktuelle wirtschaftliche Lage wird dem Liquiditätsrisiko ein neuer Aspekt beigefügt, da auf Seiten der Banken mangelnde Finanzierungsbereitwilligkeit zu beobachten ist und sich somit negative Auswirkungen auf die Liquidität ergeben könnten.
Zinsrisiko
Dem für den Renditeverlauf eines Objektes oft maßgeblichen Zinsrisiko begegnen wir, soweit möglich, mit fristenkonformen Finanzierungsmodellen, die den projektspezifischen Finanzmittelbedarf sicherstellen und optimieren. Die Auswahl der Finanzierungswährung erfolgt in Abhängigkeit zur jeweiligen Marktsituation.
Personalrisiko
Der Wettbewerb um qualifiziertes Personal kann die effektive Geschäftsabwicklung beeinträchtigen. Der zukünftige Erfolg hängt daher davon ab, unsere Mitarbeiter dauerhaft an das Unternehmen zu binden sowie hochqualifiziertes Personal und Kompetenzträger zu finden. Wir sind uns dieses Risikos bewusst und setzen auf mit unserer Geschäftstätigkeit abgestimmte institutionalisierte Nachwuchsqualifizierungs-, Aus- und Weiterbildungsprogramme, um vorausschauend steuern zu können.
Beteiligungsrisiko
Unter Beteiligungsrisiko wird das Risiko von Marktwertschwankungen von Beteiligungen der UBM verstanden. Bei den Konzerngesellschaften werden die relevanten Risikoarten (zum Beispiel Markt- oder Kreditrisiken) direkt auf Einzelinstitutsebene erfasst. Die Berechnung und Analyse des Beteiligungsrisikos und das Reporting an die Geschäftsleitung erfolgt monatlich durch den Bereich Controlling. Bei Erreichen bestimmter Risikoschwellen oder Konzentrationen werden dem Management Handlungsoptionen zur Entscheidung vorgestellt.
Kreditrisiko
Das Kreditrisiko bezeichnet die Gefahr von Verlusten infolge des Ausfalls eines Geschäftspartners, der seinen vertraglich zugesicherten Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommt. Es umfasst Ausfalls- und Länderrisiken sowie Bonitätsverschlechterungen von Kreditnehmern. Im Immobilienbereich ergibt sich das Kreditrisiko aus den Mietverpflichtungen. Der Ausfall eines Mieters und die dadurch entfallenen Mietzinszahlungen stellen eine barwertige Minderung des Immobilienprojekts dar. Dieses Risiko wird auf Basis der Expertenschätzungen auf Projektebene mitberücksichtigt.
IT-Risiko
In einer zentralisierten und standardisierten IT-Umgebung besteht die Gefahr, dass man sich von einem System oder einem Rechenzentrum zu sehr abhängig macht. Ein Systemausfall hat dann unter Umständen gravierende Folgen für das gesamte Unternehmen. Wir haben diverse Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt, die dieses Risiko minimieren. Dazu gehören u. a. Zutrittskontrollsysteme, Notfallpläne, die unterbrechungsfreie Stromversorgung wichtiger Systeme und Datenspiegelungen. Gegen Datensicherheitsrisiken durch unberechtigte Zugriffe auf die IT-Systeme setzen wir entsprechende Spezialsoftware ein. Dies wird im Wesentlichen durch Dienstleistungsverträge mit der IT-Abteilung der PORR sichergestellt.
Länderrisiko
Unsere Strategie, durch die Entwicklung von Projekten neue Märkte zu erschließen, hat zur Konsequenz, dass wir bewusst angemessene und überschaubare Länder- und Marktrisiken eingehen. Das trifft gegenwärtig vor allem auf unsere Aktivitäten in Schwellenländern zu. Unser allgemeines Risikomanagement beobachtet und prüft die jeweiligen rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen. Wird die Wirtschaftlichkeit einer Investition untersucht, ist die Bewertung des Länderrisikos ein wichtiger Faktor.
Wertminderungsrisiko
Die wertmäßige Sicherung des Immobilienbestandes ist ein wichtiger Grundstein für die wirtschaftliche Entwicklung des UBM-Konzerns. Das Objekt- und Facility-Management liefert in regelmäßigen Abständen Zustandsberichte sowie Vorschauwerte für die optimale Instandhaltung der Liegenschaften und Gebäude, um die Verwertungsarbeit sowohl durch einen Verkauf als auch langfristig zu gewährleisten.
Internes Kontrollsystem
Das interne Kontrollsystem (IKS) der UBM hat folgende Ziele:
- Kontrolle der Einhaltung der Geschäftspolitik und der vorgegebenen Ziele
- Sicherung des Vermögens des Unternehmens
- Sicherstellung der Zuverlässigkeit des Rechnungs- und Berichtswesens
- Sicherstellung der Wirksamkeit und Effizienz betrieblicher Abläufe
- Erfüllung der rechtlichen Anforderungen an den Vorstand und Aufsichtsrat
- Frühzeitige Risikoerkennung und verlässliche Einschätzung möglicher Risiken
- Einhaltung gesetzlicher und rechtlicher Grundlagen
- Effizienter Einsatz von Ressourcen und Kostenersparnis
- Sicherung der Vollständigkeit und Zuverlässigkeit von Informationen, Dokumentationen und Prozessen
Die Aufgaben des Internen Kontrollsystems in der UBM AG werden durch zwei dem Vorstand untergeordnete Stabstellen erfüllt: Das kaufmännische Controlling überwacht die laufende Geschäftsentwicklung auf Abweichungen von Planzahlen und stellt sicher, dass auf Planabweichungen die notwendigen Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Zusätzlich können bei Veranlassung des Managements bei aktuellen Anlässen, die risikorelevant sind, jederzeit Ad-hoc-Prüfungen eingeleitet werden. Das technische Controlling überwacht die laufende Abwicklung von Projekten hinsichtlich Zeitplan, Baukosten und allen für die technische Umsetzung relevanten Prozessen.
Durch diese Maßnahmen soll sichergestellt werden, dass das Unternehmensvermögen bewahrt wird und das Management durch ein effektives und zuverlässiges Berichtswesen unterstützt wird. Dazu wurden in der UBM-Gruppe die notwendigen Vorkehrungen getroffen, sodass einerseits gesetzliche, aber auch interne Richtlinien eingehalten und andererseits mögliche Schwachstellen in betrieblichen und organisatorischen Abläufen erkannt und korrigiert werden können.
Relevante Anforderungen zur Sicherstellung der Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung werden in konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften festgehalten und kommuniziert. Durch klare Funktionstrennungen und Kontrollmaßnahmen wie Plausibilitätsprüfungen, regelmäßige Kontrollaktivitäten auf diversen Berichtsebenen und das Vier-Augen-Prinzip wird eine verlässliche und korrekte Rechnungslegung sichergestellt. Dieses systematische Kontrollmanagement stellt sicher, dass die Rechnungslegung der UBM-Gruppe in Einklang mit den nationalen und internationalen Rechnungslegungsstandards sowie internen Richtlinien steht.
Innerhalb des Internen Kontrollsystems übernimmt der Prüfungsausschuss für den Aufsichtsrat die Aufgabe der Überwachung des Rechnungslegungsprozesses und der Finanzberichterstattung.
Eine Weiterentwicklung des Internen Kontrollsystems ist die Installierung einer Investitionskommission für neue Projekte, in der der Vorstand, die verantwortliche Geschäftsführung sowie das Controlling die möglichen Risiken eines Projekte bewerten und entscheiden, ob die Umsetzung des Projektes den Richtlinien des Risikomanagements im Konzern entspricht.
Sonstige Risiken
Wegen einer Zahlung an ein Unternehmen des Herrn Ing. Meischberger gibt es Anschuldigungen gegen zwei Vorstände.
Forschung und Entwicklung
Die Gesellschaft betreibt keine Forschung und Entwicklung.
Offenlegung gem. § 243a UGB per 31.12.2014
1 Das Grundkapital setzt sich zum Bilanzstichtag 31.12.2014 aus 6.000.000 auf den Inhaber lautende nennbetragslose Stückaktien zusammen, von denen jede am Grundkapital von € 18.000.000,00 im gleichen Umfang beteiligt ist. Zum Bilanzstichtag befinden sich 6.000.000 Aktien im Umlauf. Alle Aktien haben die gleichen, gesetzlich normierten Rechte und Pflichten, insbesondere gewährt jede Aktie das Stimmrecht, welches nach der Zahl der Aktien ausgeübt wird. Gemäß § 22 der Satzung der Gesellschaft beginnt das Stimmrecht, falls Aktien nicht voll eingezahlt sind, mit der Leistung der gesetzlichen Mindesteinlage. Das Grundkapital der Gesellschaft ist voll eingezahlt. Die Inhaberaktien sind in einer, gegebenenfalls in mehreren Sammelurkunden zu verbriefen und bei einer Wertpapiersammelbank nach § 1 Abs. 3 Depotgesetz oder einer gleichwertigen ausländischen Einrichtung zu hinterlegen.
2 Es gibt keine dem Vorstand bekannten Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen.
3 Eine direkte oder indirekte Beteiligung am Kapital, die zumindest 10 von Hundert beträgt, halten zum Bilanzstichtag 31.12.2014 folgende Aktionäre:
- PIAG Immobilien AG: 79,36 %
- Gruppe Amber Privatstiftung, Wien, Bocca Privatstiftung, Wien, Dkfm. Georg Folian, Wien, Dr. Franz Jurkowitsch, Wien: 10,21 %
4 Aktien mit besonderen Kontrollrechten sind bei der Gesellschaft nicht vorhanden.
5 Bei der UBM Realitätenentwicklung AG bestehen keine Mitarbeiterbeteiligungsmodelle, bei welchen die Arbeitnehmer das Stimmrecht nicht unmittelbar ausüben.
6 Gemäß § 21 Abs. 1 der Satzung der Gesellschaft werden die Beschlüsse der Hauptversammlung, soweit nicht zwingende Vorschriften des Aktiengesetzes etwas Abweichendes bestimmen, mit einfacher Mehrheit gefasst. Diese Satzungsbestimmung hat nach der Rechtsansicht des Vorstands die nach dem Aktiengesetz auch für Satzungsänderungen an sich notwendige Mehrheit von mindestens drei Viertel des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals auf die einfache Kapitalmehrheit herabgesetzt. Der Aufsichtsrat besteht aus mindestens drei und höchstens zehn von der Hauptversammlung gewählten Mitgliedern. Der Vorstand der Gesellschaft besteht aus zwei, drei oder vier Personen.
7 Der Vorstand ist zum Bilanzstichtag 31.12.2014 gemäß § 4 Abs. 2 der Satzung der Gesellschaft bis zum 07. Mai 2019 ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat um bis zu € 9.000.000,00 durch Ausgabe von bis zu 3.000.000 Stück neuen, auf Inhaber lautenden Stammaktien (Stückaktien) gegen Bar- und/oder Sacheinlagen, auch in mehreren Tranchen, auch im Wege des mittelbaren Bezugsrechts gemäß § 153 Abs. 6 AktG, zu erhöhen und den Ausgabekurs, die Ausgabebedingungen, das Bezugsverhältnis und die weiteren Einzelheiten der Durchführung im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat festzusetzen (genehmigte Kapital). Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, Änderungen der Satzung, die sich durch das Ausnutzen dieser Ermächtigung des Vorstands ergeben, zu beschließen.
8 Die Gesellschaft hat im Jahr 2010 eine Anleihe (Teilschuldverschreibung) von € 100.000.000 (Zeitraum 2010 – 2015) und im Jahr 2011 eine Anleihe (Teilschuldverschreibung) von € 75.000.000 (Zeitraum 2011 – 2016) begeben, welche im Jahr 2012 um € 25.000.000 auf € 100.000.000 aufgestockt wurde. Im Juli 2014 wurde eine Anleihe (Teilschuldverschreibung) von € 160.000.000 (Zeitraum 2014 - 2019) begeben, welche im Dezember 2014 um € 15.000.000 auf € 175.000.000 aufgestockt wurde. Die Anleihen enthalten folgende Vereinbarung: Erfolgt ein Kontrollwechsel iSd ÜbernahmeG und führt dieser Kontrollwechsel zu einer Verschlechterung der Bonität der Emittentin und kann die Emittentin keinen Bonitätsnachweis innerhalb von 60 Tagen ab dem Zeitpunkt der Bekanntmachung des Kontrollwechselereignisses erbringen, ist jeder Anleihegläubiger berechtigt, seine Teilschuldverschreibung fällig zu stellen und die sofortige Rückzahlung zum Nennbetrag zuzüglich bis zum Tage der Rückzahlung aufgelaufener Zinsen zu verlangen.
Darüber hinaus bestehen keine bedeutenden Vereinbarungen im Sinne des § 243a Z 8 UGB.
9 Entschädigungsvereinbarungen i.S.d. § 243a Z. 9 UGB bestehen nicht.
Wien, am 30.03.2015
Mag. Karl Bier (Vorsitzender)
DI Martin Löcker Heribert Smolé Mag. Michael Wurzinger
Konzernabschluss
Gemeinsam handeln wir mit Verantwortung.
Konzernabschluss
Park Inn Polen, Krakau Neue Mitte Lehen Österreich, Salzburg
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
für das Geschäftsjahr 2014
| in T€ | Erläuterungen | 2014 | 2013 |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | (7) | 223.566 | 211.559 |
| Bestandsveränderung | (7) | 17.574 | 5.667 |
| Im Anlagevermögen aktivierte Eigenleistungen | 925 | 310 | |
| Ergebnis aus at-equity bilanzierten Unternehmen | 15.683 | 12.764 | |
| Erträge aus Fair-Value-Anpassungen auf Investment Properties | 4.421 | – | |
| Sonstige betriebliche Erträge | (8) | 4.222 | 2.269 |
| Aufwendungen für Material und sonstige bezogene Herstellungsleistungen |
(9) | –178.547 | –145.539 |
| Personalaufwand | (10) | –21.523 | –20.385 |
| Aufwendungen aus Fair-Value-Anpassungen auf Investment Properties | – | –12.749 | |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | (11) | –27.380 | –22.043 |
| Ergebnis (EBITDA) | 38.941 | 31.853 | |
| Abschreibungen auf immaterielle Werte des Anlagevermögens und Sachanlagen |
(12) | –2.384 | –2.453 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 36.557 | 29.400 | |
| Finanzertrag | (13) | 6.690 | 6.396 |
| Finanzaufwand | (14) | –18.087 | –17.952 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) | 25.160 | 17.844 | |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | (15) | –3.174 | –4.316 |
| Jahresüberschuss | 21.986 | 13.528 | |
| davon Anteil der Aktionäre des Mutterunternehmens | 21.531 | 12.856 | |
| davon Anteile der nicht kontrollierenden Gesellschafter von Tochterunternehmen |
455 | 672 | |
| Ergebnis je Aktie (verwässert und unverwässert in €) | (16) | 3,59 | 2,14 |
Konzern-Gesamtergebnisrechnung für das Geschäftsjahr 2014
| in T€ | Erläuterungen | 2014 | 2013 |
|---|---|---|---|
| Jahresüberschuss | 21.986 | 13.528 | |
| Sonstiges Ergebnis | |||
| Remeasurement aus leistungsorientierten Verpflichtungen | (32) | –1.019 | –44 |
| Auf das sonstige Ergebnis entfallender Ertragsteueraufwand | 255 | 11 | |
| Sonstiges Ergebnis, welches nicht in die Gewinn- und Verlust | |||
| rechnung umgegliedert werden kann (nicht recycling-fähig) | –764 | –33 | |
| Unterschiedsbetrag aus der Währungsumrechung | –638 | –55 | |
| Auf das sonstige Ergebnis entfallender Ertragsteueraufwand/-ertrag | – | 61 | |
| Sonstiges Ergebnis, welches in die Gewinn- und | |||
| Verlustrechnung umgegliedert werden kann (recycling-fähig) | –638 | 6 | |
| Sonstiges Ergebnis des Jahres (other comprehensive income) | –1.402 | –27 | |
| Gesamtergebnis des Jahres | 20.584 | 13.501 | |
| davon Anteil der Aktionäre des Mutterunternehmens | 20.133 | 12.829 | |
| davon Anteile der nicht kontrollierenden Gesellschafter | |||
| von Tochterunternehmen | 451 | 672 |
KonzernBilanz
zum 31. Dezember 2014
Aktiva
| in T€ | Erläuterungen | 31.12.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | |||
| Immaterielle Vermögenswerte | (17) | 2.745 | 2.690 |
| Sachanlagen | (18) | 32.932 | 25.722 |
| Finanzimmobilien | (19) | 229.869 | 279.429 |
| Beteiligungen an at-equity bilanzierten Unternehmen | (20) | 52.616 | 35.292 |
| Projektfinanzierung | (21) | 72.494 | 69.045 |
| Übrige Finanzanlagen | (22) | 9.103 | 9.089 |
| Finanzielle Vermögenswerte | (25) | 129 | 4 |
| Latente Steueransprüche | (29) | 8.031 | 6.383 |
| 407.919 | 427.654 | ||
| Kurzfristige Vermögenswerte | |||
| Vorräte | (23) | 129.457 | 117.360 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | (24) | 22.604 | 19.228 |
| Finanzielle Vermögenswerte | (25) | 129.069 | 3.224 |
| Sonstige Forderungen und Vermögenswerte | (26) | 1.826 | 3.417 |
| Liquide Mittel | (27) | 40.309 | 59.893 |
| Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte | (28) | 25.190 | – |
| 348.455 | 203.122 | ||
| 756.374 | 630.776 |
Passiva
| in T€ | Erläuterungen | 31.12.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|---|
| Eigenkapital | (30,31) | ||
| Grundkapital | 18.000 | 18.000 | |
| Kapitalrücklagen | 44.642 | 44.642 | |
| Andere Rücklagen | 115.733 | 99.224 | |
| Anteile der Aktionäre des Mutteruntenehmens | 178.375 | 161.866 | |
| Anteile der nicht kontrollierenden Gesellschafter von Tochterunternehmen |
2.071 | 1.852 | |
| 180.446 | 163.718 | ||
| Langfristige Verbindlichkeiten | |||
| Rückstellungen | (32) | 7.832 | 12.502 |
| Anleihen | (33) | 222.812 | 190.285 |
| Finanzverbindlichkeiten | (34) | 197.337 | 134.082 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | (36) | 2.460 | 4.333 |
| Latente Steuerschulden | (29) | 8.226 | 7.268 |
| 438.667 | 348.470 | ||
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | |||
| Rückstellungen | (32) | 128 | 36 |
| Anleihen | (33) | 48.523 | – |
| Finanzverbindlichkeiten | (34) | 10.348 | 57.458 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | (35) | 32.197 | 29.449 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | (36) | 37.923 | 20.382 |
| Übrige Verbindlichkeiten | (37) | 2.343 | 2.730 |
| Steuerschulden | (38) | 5.799 | 8.533 |
| 137.261 | 118.588 | ||
| 756.374 | 630.776 |
74 - 75
Konzern-Cashflow-rechnung
für das Geschäftsjahr 2014
| in T€ | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Jahresüberschuss | 21.986 | 13.528 |
| Abschreibungen/Zuschreibungen auf Anlagevermögen | 1.226 | 15.202 |
| Erträge aus at-equity bilanzierten Unternehmen | –17.202 | –12.521 |
| Abnahme/Zunahme der langfristigen Rückstellungen | –5.689 | 4.260 |
| Latente Ertragssteuer | –486 | –2.085 |
| Cashflow aus dem Ergebnis | –165 | 18.384 |
| Abnahme der kurzfristigen Rückstellungen | –2.642 | –142 |
| Gewinne aus Anlagenabgängen | –624 | –8 |
| Zunahme/Abnahme der Vorräte | –12.051 | 4.159 |
| Zunahme der Forderungen | –2.426 | –3.576 |
| Abnahme der Verbindlichkeiten (ohne Bankverbindlichkeiten) | –4.114 | –12.632 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Vorgänge | –3.766 | 6.449 |
| Cashflow aus der Betriebstätigkeit | –25.788 | 12.634 |
| Einzahlungen aus Sachanlageabgängen und Abgängen aus Finanzimmobilien | 87.821 | 31.659 |
| Einzahlungen aus Finanzanlageabgängen | 7.650 | 13.144 |
| Investitionen in immaterielle Vermögenswerte | –19 | – |
| Investitionen in das Sachanlagevermögen und Finanzimmobilien | –28.917 | –26.344 |
| Investitionen in das Finanzanlagevermögen | –7.500 | –20.719 |
| Auszahlungen für kurzfristige Finanzinvestitionen | –125.000 | – |
| Einzahlungen von liquiden Mitteln aus dem Erwerb von Tochterunternehmen | 168 | – |
| Einzahlungen aus dem Verkauf konsolidierter Unternehmen | – | 1.273 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | –65.797 | –987 |
| Dividenden | –3.720 | –3.370 |
| Ausschüttung an nicht kontrollierende Gesellschafter von Tochterunternehmen | –180 | – |
| Einzahlungen aus Anleihen | 126.074 | 15.173 |
| Rückzahlungen von Anleihen | –39.540 | – |
| Tilgung von Krediten und anderen Finanzierungen | –69.672 | –43.895 |
| Aufnahme von Krediten und anderen Finanzierungen | 59.646 | 27.070 |
| Auszahlungen für den Erwerb von nicht kontrollierenden Anteilen | –318 | – |
| Sonstige zahlungsunwirksame Vorgänge | – | –114 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | 72.290 | –5.136 |
| Cashflow aus der Betriebstätigkeit | –25.788 | 12.634 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | –65.797 | –987 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | 72.290 | –5.136 |
| Veränderung Liquider Mittel | –19.295 | 6.511 |
| Liquide Mittel am 1.1. | 59.893 | 53.435 |
| Währungsdifferenzen | –232 | –311 |
| Veränderung Liquide Mittel aufgrund von Konsolidierungskreisänderungen | –57 | 258 |
| Liquide Mittel am 31.12. | 40.309 | 59.893 |
| Bezahlte Zinsen | 16.529 | 17.510 |
| Bezogene Zinsen | 1.054 | 563 |
| Bezahlte Steuern | 6.393 | 1.012 |
| Bezogene Dividenden | 1.735 | 242 |
Eigenkapitalüberleitung
für das Geschäftsjahr 2014
| Remeasure | ||||
|---|---|---|---|---|
| ment aus | Fremd | |||
| leistungs | währungs | |||
| Kapital | orientierten | umrechnungs | ||
| in T€ | Grundkapital | rücklagen | Verpflichtungen | rücklage |
| Stand zum 1.1.2013 | 18.000 | 44.642 | –510 | 1.615 |
| Gesamtergebnis des Jahres | – | – | –33 | 357 |
| Dividendenzahlungen | – | – | – | – |
| Veränderung von Minderheitsanteilen | – | – | – | – |
| Stand zum 31.12.2013 | 18.000 | 44.642 | –543 | 1.972 |
| Gesamtergebnis des Jahres | – | – | –764 | 19 |
| Dividendenzahlungen | – | – | – | – |
| Veränderung von Minderheitsanteilen | – | – | – | – |
| Stand zum 31.12.2014 | 18.000 | 44.642 | –1.307 | 1.991 |
| in T€ | Andere Rücklagen |
Anteile der Aktionäre des Mutterunter nehmens |
Anteile nicht kon trollierender Gesellschafter von Tochter unternehmen |
Summe |
|---|---|---|---|---|
| Stand zum 1.1.2013 | 89.012 | 152.759 | 922 | 153.681 |
| Gesamtergebnis des Jahres | 12.505 | 12.829 | 672 | 13.501 |
| Dividendenzahlungen | –3.300 | –3.300 | –70 | –3.370 |
| Veränderung von Minderheitsanteilen | –422 | –422 | 328 | –94 |
| Stand zum 31.12.2013 | 97.795 | 161.866 | 1.852 | 163.718 |
| Gesamtergebnis des Jahres | 20.878 | 20.133 | 451 | 20.584 |
| Dividendenzahlungen | –3.720 | –3.720 | –180 | –3.900 |
| Veränderung von Minderheitsanteilen | 96 | 96 | –52 | 44 |
| Stand zum 31.12.2014 | 115.049 | 178.375 | 2.071 | 180.446 |
Erläuterung zum Konzernabschluss 2014
UBM Realitätenentwicklung AG
I. Allgemeine Angaben
Der UBM-Konzern besteht aus der UBM Realitätenentwicklung Aktiengesellschaft (UBM AG) und deren Tochterunternehmen. Die UBM AG ist eine Aktiengesellschaft nach österreichischem Recht und hat den Sitz in Wien mit der Geschäftsanschrift 1210 Wien, Floridsdorfer Hauptstraße 1. Sie ist registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 100059 x. Die Hauptaktivitäten der Gruppe sind Entwicklung, Verwertung und Verwaltung von Immobilien.
Der Konzernabschluss wird gemäß § 245a UGB nach den vom International Accounting Standards Board (IASB) herausgegebenen und von der Europäischen Union übernommenen International Financial Reporting Standards (IFRS) sowie den Auslegungen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) aufgestellt.
Berichtswährung ist der Euro, der auch die funktionale Währung der UBM AG ist. Bei den Einzelnen in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen ist die funktionale Währung je nach Geschäftsfeld der Euro bzw. die jeweilige Landeswährung. Zahlenangaben erfolgen in T€ und werden entsprechend kaufmännisch gerundet. Das Berichtsjahr entspricht dem Kalenderjahr und endet am 31. Dezember 2014.
Mit Spaltungs- und Übernahmevertrag vom 29. Oktober 2014 übertrug die PORR AG mit Stichtag 30. Juni 2014 die Beteiligung an der UBM AG an die PIAG Immobilien AG (PIAG). Wirksam wurden diese Verträge mit Eintragung der Spaltung am 10. Dezember 2014.
In der außerordentlichen Hauptversammlung vom 15. Jänner 2015 wurde auf Basis des Entwurfs des Verschmelzungsvertrags vom 28. November 2014 beschlossen, die PIAG als übertragende Gesellschaft auf die UBM AG, Wien, als übernehmende Gesellschaft rückwirkend zum Stichtag 1. Juli 2014 zu verschmelzen, wobei durch die am 19. Februar 2015 im Firmenbuch eingetragene Verschmelzung der PIAG mit der UBM AG das Vermögen der PIAG im Wege der Gesamtrechtsnachfolge auf die UBM AG überging und die PIAG ohne Liquidation erloschen ist. Die Gesellschaft wurde Ende März darüber informiert, dass Aktionäre der PIAG einen Antrag auf gerichtliche Überprüfung des Umtauschverhältnisses eingebracht haben.
Zur Durchführung der Verschmelzung hat die UBM ihr Grundkapital von € 18.000.000,00 um € 30.000 auf € 18.030.000,00 durch Ausgabe von 10.000 neuen, auf Inhaber lautende Stückaktien der UBM erhöht. Auf die Kapitalerhöhung wurde das Vermögen der PIAG als übertragende Gesellschaft als Sacheinlage geleistet. Die UBM gab diese durch die Kapitalerhöhung neu geschaffenen Aktien zu dem auf sie entfallenden anteiligen Betrag des Grundkapitals von € 3 je Aktie ohne Festsetzung eines Agios an die Aktionäre der PIAG aus.
II. Konsolidierungskreis
In den Konzernabschluss sind neben der UBM AG 9 (2013: 8) inländische Tochterunternehmen sowie 57 (2013: 53) ausländische Tochterunternehmen einbezogen. Daneben wurden 4 (2013: 4) inländische und 30 (2013: 32) ausländische Gemeinschaftsunternehmen nach der Equity-Methode bewertet.
Die einbezogenen Tochterunternehmen und die at-equity bilanzierten Unternehmen sind aus dem Beteiligungsspiegel ersichtlich. Gesellschaften, die für den Konzernabschluss von untergeordneter Bedeutung sind, werden nicht einbezogen. 8 (2013: 8) Gesellschaften wurden wegen untergeordneter wirtschaftlicher Bedeutung nicht in die Vollkonsolidierung einbezogen.
Im Geschäftsjahr 2014 wurden die folgenden Unternehmen erstmals einbezogen (Anteilshöhe siehe Beteiligungsspiegel):
Zeitpunkt der Erstkonsolidierung
| Aufgrund von Gründungen | |
|---|---|
| Wohnanlage EZ 208 KG Andritz GmbH | 7.11.2014 |
| HPG Hirschgarten GmbH | 26.11.2014 |
| HPG Klosterstraße GmbH | 26.11.2014 |
| Aufgrund von Akquisitionen | |
| UBM Mogilska Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia | 28.5.2014 |
| Kühnehöfe Hamburg GmbH & Co. KG | 17.6.2014 |
| BERMUC Hotelerrichtungs GmbH | 10.12.2014 |
| Aufgrund von Kontrollerlangung | |
| Leuchtenbergring Hotelbetriebsgesellschaft mbH | 1.7.2014 |
| Bürohaus Leuchtenbergring GmbH & Co Besitz KG | 1.7.2014 |
Drei Gesellschaften sind aus dem Konsolidierungskreis ausgeschieden, wobei eine Gesellschaft liquidiert wurde und zwei Gesellschaften durch konzerninterne Übertragungen in Form von Verschmelzungen abgegangen sind.
Bei den Akquisitionen handelt es sich um den Erwerb von Immobilien und den jeweiligen Finanzierungen dieser Immobilien, die keine business combination gem. IFRS 3 darstellen.
Bei zwei Gesellschaften (Leuchtenbergring Hotelbetriebsgesellschaft mbH und Bürohaus Leuchtenbergring GmbH & Co Besitz KG), die bisher nach der at-equity-Methode bewertet waren, wurde aufgrund einer geänderten Gesellschaftervereinbarung Kontrolle gem. IFRS 3 erlangt. Die Vermögenswerte und Schulden der Gesellschaften wurden wie folgt einbezogen:
| in T€ | 2014 |
|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | |
| Immaterielle Vermögenswerte | 53 |
| Sachanlagen | 28.839 |
| Finanzimmobilien | 14.313 |
| Übrige Finanzanlagen | 26 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | |
| Vorräte | 47 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 212 |
| Sonstige finzielle Vermögenswerte | 19 |
| Sonstige Forderungen und Vermögenswerte | 99 |
| Liquide Mittel | 168 |
| Langfristige Verbindlichkeiten | |
| Finanzverbindlichkeiten | –25.119 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | –1.179 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | –17.175 |
| Übrige Verbindlichkeiten | –219 |
| Steuerschulden | –97 |
| Fair Value des bereits gehaltenen Eigenkapitalanteils | 13 |
| Fremdanteile | 2 |
Es wurde kein Kaufpreis gezahlt, der Cashflow aus Unternehmenserwerben zeigt die zugegangenen liquiden Mittel.
Aus der Bewertung der bisher gehaltenen Anteile resultierte kein Ergebnis.
Der Umsatz für die erworbenen Unternehmen seit Einbeziehung in den Konzernabschluss betrug T€ 1.004, das Ergebnis nach Steuern T€ 8.
Bei einer Einbeziehung der erworbenen Gesellschaften im gesamten Geschäftsjahr hätte sich der Umsatz der Gruppe um T€ 2.057 und das Ergebnis nach Steuern um T€ 176 erhöht.
III. Konsolidierungsgrundsätze
Unternehmenszusammenschlüsse werden nach der Erwerbsmethode bilanziert. Nach dieser Methode werden die erworbenen Vermögenswerte, die übernommenen Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten zum Erwerbsstichtag mit den zu diesem Stichtag beizulegenden Zeitwerten angesetzt. Die Differenz zwischen den Anschaffungskosten und dem zurechenbaren Anteil an dem mit dem beizulegenden Zeitwert bewerteten Nettovermögen wird als Firmenwert angesetzt, der nicht planmäßig abgeschrieben, sondern mindestens einem jährlichen Impairment Test unterzogen wird.
Alle Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen einbezogenen Unternehmen werden in der Schuldenkonsolidierung eliminiert. Konzerninterne Aufwendungen und Erträge werden im Rahmen der Aufwands- und Ertragskonsolidierung verrechnet. Zwischenergebnisse aus konzerninternen Lieferungen werden eliminiert, wenn es sich um wesentliche Beträge handelt und die betreffenden Vermögenswerte im Konzernabschluss noch bilanziert sind.
Nicht der UBM AG zurechenbare Anteile am Nettovermögen von vollkonsolidierten Tochterunternehmen werden unter der Bezeichnung "Anteile der nicht kontrollierenden Gesellschafter von Tochterunternehmen" gesondert als Bestandteil des Eigenkapitals ausgewiesen.
IV. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Jahresabschlüsse sämtlicher in den Konzernabschluss einbezogener Unternehmen werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt.
Bewertungsgrundlagen
In Bezug auf immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen, Projektfinanzierungen, Vorräte, Forderungen aus abgerechneten Aufträgen und Verbindlichkeiten sind die fortgeführten Anschaffungskosten Basis für die Bewertung.
In Bezug auf zur Veräußerung verfügbare Wertpapiere, derivative Finanzinstrumente und Finanzimmobilien ist der zum Bilanzstichtag beizulegende Zeitwert Grundlage für die Bewertung.
Währungsumrechnung
Die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen stellen die Jahresabschlüsse in ihrer jeweiligen funktionalen Währung auf, wobei als funktionale Währung die für die wirtschaftliche Tätigkeit des betreffenden Unternehmens maßgebliche Währung gilt.
Die Bilanzposten der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden mit dem Devisenmittelkurs zum Bilanzstichtag und die Posten der Gewinn- und Verlustrechnungen mit dem Jahresdurchschnittskurs – als arithmetisches Mittel aller Monatsultimokurse – des Geschäftsjahres umgerechnet. Aus der Währungsumrechnung resultierende Differenzen werden direkt im Eigenkapital verrechnet. Diese Umrechnungsdifferenzen werden zum Zeitpunkt des Abgangs des Geschäftsbetriebes erfolgswirksam erfasst.
Für die Einbeziehung und Umrechnung ausländischer Tochterunternehmen wurden folgende wesentliche Umrechnungskurse verwendet:
| in T€ | Devisenmittelkurs 31.12.2014 |
Jahresdurchschnittskurs |
|---|---|---|
| PLN | 4,2623 | 4,1893 |
| CZK | 27,7250 | 27,5500 |
| in T€ | Devisenmittelkurs 31.12.2013 |
Jahresdurchschnittskurs |
| PLN | 4,1472 | 4,2110 |
| CZK | 27,4250 | 26,0258 |
Bei Unternehmenserwerben vorgenommene Anpassungen der Buchwerte der erworbenen Vermögenswerte, der übernommenen Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten an den diesen zum Erwerbsstichtag jeweils beizulegenden Zeitwert bzw. ein Goodwill werden als Vermögenswerte bzw. Verbindlichkeiten des erworbenen Tochterunternehmens behandelt und unterliegen demnach der Währungsumrechnung.
Kursgewinne oder -verluste aus Transaktionen der einbezogenen Unternehmen in einer anderen als der funktionalen Währung werden ergebniswirksam erfasst. Nicht auf die funktionale Währung lautende monetäre Positionen der einbezogenen Unternehmen werden mit dem Devisenmittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet.
Immaterielle Vermögenswerte werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über die voraussichtliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Dabei wurden Abschreibungssätze in Höhe von 25 % bis 50 % zur Anwendung gebracht.
Die auf das Geschäftsjahr entfallende Abschreibung wird in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten "Abschreibungen auf immaterielle Werte des Anlagevermögens und Sachanlagen" ausgewiesen.
Wurde eine Wertminderung (Impairment) festgestellt, werden die betreffenden immateriellen Vermögenswerte auf den erzielbaren Betrag, das ist der beizulegende Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten oder ein höherer Nutzungswert, abgeschrieben. Bei Wegfallen der Wertminderung erfolgt eine Zuschreibung in Höhe der Wertaufholung, maximal aber auf den Wert, der sich bei Anwendung des Abschreibungsplanes auf die ursprünglichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten errechnet.
Der Firmenwert wird als Vermögenswert erfasst und gemäß IFRS 3 in Verbindung mit IAS 36 mindestens einmal jährlich auf eine Wertminderung hin überprüft. Jede Wertminderung wird sofort erfolgswirksam erfasst. Eine spätere Wertaufholung findet nicht statt.
Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten unter Abzug von Anschaffungskostenminderungen bzw. zu Herstellungskosten und der bisher aufgelaufenen abzüglich im Berichtsjahr planmäßig fortgeführten linearen Abschreibungen bewertet, wobei folgende Abschreibungssätze angewendet wurden:
in %
| Gebäude | 1,5 bis 20,0 % |
|---|---|
| Technische Anlagen und Maschinen | 4,0 bis 33,3 % |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 10,0 bis 50,0 % |
Wurde eine Wertminderung (Impairment) festgestellt, werden die betreffenden Sachanlagen auf den erzielbaren Betrag, das ist der beizulegende Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten oder ein höherer Nutzungswert, abgeschrieben. Bei Wegfallen der Wertminderung erfolgt eine Zuschreibung in Höhe der Wertaufholung, maximal aber auf den Wert, der sich bei Anwendung des Abschreibungsplanes auf die ursprünglichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten errechnet. Grundlegende Umbauten werden aktiviert, während laufende Instandhaltungsarbeiten, Reparaturen und geringfügige Umbauten im Zeitpunkt des Anfalls aufwandswirksam erfasst werden.
Die geringwertigen Vermögenswerte werden im Anschaffungsjahr im vollen Umfang abgeschrieben, da sie für den Konzernabschluss unwesentlich sind.
In Bau befindliche Anlagen einschließlich in Bau befindlicher Gebäude, die betrieblich genutzt werden sollen oder deren Nutzungsart noch nicht feststeht, werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen infolge von Wertminderungen bilanziert.
Fremdkapitalkosten werden bei qualifizierten Vermögenswerten in die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten einbezogen. Die Abschreibung dieser Vermögenswerte beginnt mit deren Fertigstellung bzw. Erreichen des betriebsbereiten Zustands. Im laufenden Geschäftsjahr wurden T€ 6.269 (2013: 7.305) Zinsen auf Immobilien aktiviert. Für den Finanzierungskostensatz wird auf die Angaben in Punkt 34 verwiesen.
Finanzimmobilien sind Immobilien, die zur Erzielung von Mieteinnahmen und/oder zum Zwecke der Wertsteigerung gehalten werden. Hierzu zählen nicht für eigene betriebliche Zwecke genutzte Büro- und Geschäftsgebäude, Wohnbauten sowie unbebaute Grundstücke. Diese werden zu ihrem beizulegenden Zeitwert angesetzt. Gewinne und Verluste aus Wertänderungen werden im Ergebnis der Periode erfolgswirksam berücksichtigt, in der die Wertänderung eingetreten ist. Immobilien die in Erstellung sind, werden, soweit ein beizulegender Zeitwert nicht verlässlich ermittelt werden kann, zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, ansonsten mit dem in der Regel nach der Residualwertmethode ermittelten beizulegenden Zeitwert bewertet.
Grundlage für den Wertansatz der mit dem beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzimmobilien bildeten Verkehrswertgutachten von unabhängigen Sachverständigen bzw. wurde der beizulegende Zeitwert aus dem Barwert der geschätzten künftigen Cashflows, die aus der Nutzung der Immobilien erwartet werden, oder über Vergleichstransaktionen ermittelt.
Die zum Verkauf bestimmten Liegenschaften sind mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungs- oder Herstellungskosten und Nettoveräußerungswert bewertet. Fremdkapitalkosten werden bei qualifizierten Vermögenswerten in die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten einbezogen.
Für Immobilien im Umlaufvermögen, die zur sofortigen Weiterveräußerung nach Fertigstellung gedacht sind und für die durch vergleichbare Transaktionen ein Marktwert bestimmbar ist, wurde der Verkehrswert mittels Vergleichswert- bzw. Sachwertverfahren ermittelt. Gemäß Rechnungslegungsvorschriften wird der Buchwert nur dann an den Verkehrswert angepasst, wenn dieser niedriger ist. Die externen Gutachter haben mit den lokalen Projektentwicklern basierend auf Größe, Alter und Zustand der Gebäude und nach länderspezifischen Gegebenheiten die Parameter bestimmt.
Leasingverhältnisse
Der Konzern als Leasinggeber
Es bestehen nur als Operating-Leasing zu klassifizierende Leasingverträge. Die Mieteinnahmen aus diesen Verträgen werden linear über die Laufzeit des entsprechenden Leasingverhältnisses ertragswirksam erfasst.
Der Konzern als Leasingnehmer
Leasingverhältnisse werden als Finanzierungsleasing klassifiziert, wenn gemäß Leasingvertrag im Wesentlichen alle mit dem Eigentum verbundenen Risiken und Chancen auf den Leasingnehmer übertragen werden. Im Rahmen von Finanzierungsleasing gehaltene Vermögenswerte werden als Vermögenswerte des Konzerns mit ihren beizulegenden Zeitwerten oder mit dem Barwert der Mindestleasingzahlungen, falls dieser niedriger ist, zu Beginn des Leasingverhältnisses erfasst. Mindestleasingzahlungen sind jene Beträge, die während der unkündbaren Vertragslaufzeit zu zahlen sind, einschließlich eines garantierten Restwerts. Die entsprechende Verbindlichkeit gegenüber dem Leasinggeber wird in der Bilanz als Verpflichtung aus Finanzierungsleasing erfasst. Die Leasingzahlungen werden auf Zinsaufwendungen und Verminderung der Leasingverpflichtung aufgeteilt, sodass eine konstante Verzinsung der verbleibenden Verbindlichkeit erzielt wird. Zinsaufwendungen werden in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.
Beteiligungen an at-equity bilanzierten Unternehmen werden zu Anschaffungskosten, die sich in das erworbene anteilige mit dem beizulegenden Zeitwert bewertete Nettovermögen sowie gegebenenfalls einen Geschäfts- oder Firmenwert aufteilen, bilanziert. Der Buchwert wird jährlich um den anteiligen Jahresüberschuss bzw. -fehlbetrag, bezogene Dividenden und sonstige Eigenkapitalveränderungen erhöht bzw. vermindert. Die Geschäfts- oder Firmenwerte werden nicht planmäßig abgeschrieben, sondern einmal jährlich sowie zusätzlich bei Vorliegen von Indikatoren, die auf eine mögliche Wertminderung hindeuten, einem Impairment-Test nach IAS 36 unterzogen. Unterschreitet der erzielbare Betrag den Buchwert, wird der Differenzbetrag abgeschrieben.
Die Projektfinanzierungen sind zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Werden Anzeichen einer Wertminderung festgestellt (Impairment), werden die Projektfinanzierungen auf den Barwert der erwarteten Cashflows abgeschrieben.
Die unter den übrigen Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an nicht konsolidierten Tochterunternehmen und sonstigen Beteiligungen sind, da ein verlässlicher beizulegender Zeitwert nicht ermittelt werden kann, zu Anschaffungskosten bewertet. Wird bei zu Anschaffungskosten bewerteten finanziellen Vermögenswerten eine Wertminderung festgestellt, so wird auf den Barwert der erwarteten Cashflows abgewertet.
Fertigungsaufträge werden nach dem Leistungsfortschritt (POC-Methode) bilanziert. Die voraussichtlichen Auftragserlöse werden entsprechend dem jeweiligen Fertigstellungsgrad unter den Umsatzerlösen ausgewiesen. Der Fertigstellungsgrad, der Grundlage für die Höhe der angesetzten Auftragserlöse ist, wird im Regelfall aus dem Verhältnis der bis zum Bilanzstichtag erbrachten Leistung zur geschätzten Gesamtleistung ermittelt. Sofern das Ergebnis eines Fertigungsauftrags nicht verlässlich geschätzt werden kann, werden Auftragserlöse nur in Höhe der angefallenen Auftragskosten erfasst. Ist es wahrscheinlich, dass die gesamten Auftragskosten die gesamten Auftragserlöse übersteigen, wird der erwartete Verlust sofort und zur Gänze erfasst.
Die den bisher erbrachten Leistungen gemäß Fertigstellungsgrad zurechenbaren Erlöse werden, soweit sie die vom Auftraggeber geleisteten Anzahlungen übersteigen, in der Bilanz unter Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen. Beträge, um die die erhaltenen Anzahlungen die den bisher erbrachten Leistungen zurechenbaren Erlöse übersteigen, werden unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen.
Forderungen sind grundsätzlich zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Falls Risken hinsichtlich der Einbringlichkeit bestanden, wurden Wertberichtigungen gebildet.
Abgrenzungsposten für latente Steuern werden bei temporären Differenzen zwischen den Wertansätzen von Vermögenswerten und Schulden im Konzernabschluss einerseits und den steuerlichen Wertansätzen andererseits in Höhe der voraussichtlichen künftigen Steuerbelastung oder -entlastung gebildet. Darüber hinaus wird eine aktive Steuerabgrenzung für künftige Vermögensvorteile aus steuerlichen Verlustvorträgen angesetzt, soweit mit der Realisierung mit hinreichender Sicherheit gerechnet werden kann. Ausnahmen von dieser umfassenden Steuerabgrenzung bilden Unterschiedsbeträge aus steuerlich nicht absetzbaren Firmenwerten.
Der Berechnung der Steuerlatenz liegt der im jeweiligen Land geltende Ertragsteuersatz zugrunde, bei österreichischen Gesellschaften ist dies der Steuersatz von 25 %.
Die Rückstellungen für Abfertigungen, für Pensionen und für Jubiläumsgelder wurden gemäß IAS 19 nach dem laufenden Einmalprämienverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Zugrundelegung der Generationentafel AVÖ 2008-P ermittelt, wobei zu jedem Stichtag eine versicherungsmathematische Bewertung durchgeführt wird. Bei der Bewertung dieser Rückstellungen wurden ein Rechnungszinsfuß für Österreich und Deutschland von 2,25 % (2013: 3,75 %) und Bezugssteigerungen in Österreich von 2,60 % (2013: 2,76 %) p. a. berücksichtigt. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Abfertigungen und für Jubiläumsgelder werden für Österreich Fluktuationsabschläge auf Basis von statistischen Daten in einer Bandbreite von 0,0 % bis 10,0 % (2013: 0,0 % bis 10,4 %) berücksichtigt und für Deutschland bezüglich Jubiläumsgelder in einer Bandbreite von 0,0 % bis 25,0 % (2013: 0,0 % bis 25,0 %). Als rechnungsmäßiges Pensionsalter wird für österreichische Gesellschaften das frühestmögliche gesetzliche Pensionsantrittsalter nach Pensionsreform 2004 (Korridorpension) unter Beachtung aller Übergangsregelungen und für deutsche Gesellschaften das gesetzliche Pensionsantrittsalter angesetzt. Bei der Berechnung der Rückstellungen wird für Österreich die Sterbetafel AVÖ 2008-P – Pagler & Pagler und für Deutschland die Sterbetafel Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck verwendet.
Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste für Abfertigungen und Pensionen werden zur Gänze im sonstigen Ergebnis erfasst, für Jubiläumsgelder im Gewinn oder Verlust der Periode. Der Dienstzeitaufwand wird im Personalaufwand ausgewiesen bzw. mit diesem verrechnet. Der Zinsaufwand wird unter Finanzierungsaufwand erfasst.
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle gegenwärtig entstandenen Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie werden jeweils in Höhe des Betrages angesetzt, der voraussichtlich zur Erfüllung der zugrunde liegenden Verpflichtung erforderlich ist.
Verbindlichkeiten werden unter Anwendung der Effektivzinsmethode zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.
Ist der Rückzahlungsbetrag niedriger oder höher, so wird auf diesen nach der Effektivzinsmethode abgeschrieben oder zugeschrieben.
Derivative Finanzinstrumente werden erfolgswirksam mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet. Derivate in Hedge Beziehung werden nach den Vorschriften des Hedge Accounting behandelt.
Umsatzerlöse werden zum beizulegenden Zeitwert der Gegenleistung bewertet. Davon sind Rabatte, Umsatzsteuern und andere im Zusammenhang mit dem Verkauf stehende Steuern abzusetzen. Der Umsatz wird mit Lieferung und Übertragung des Eigentums erfasst. Der Umsatz aus Fertigungsaufträgen wird über den Zeitraum der Auftragsabwicklung verteilt dem Fertigungsgrad entsprechend erfasst.
Zinserträge und -aufwendungen werden unter Berücksichtigung der jeweils ausstehenden Darlehenssumme und des anzuwendenden Zinssatzes abgegrenzt.
Dividendenerträge aus Finanzinvestitionen werden mit Entstehung des Rechtsanspruchs erfasst.
V. Ermessensausübungen und Hauptquellen von Schätzungsunsicherheiten
Schätzungen und Annahmen sowie Ermessensentscheidungen des Managements, die sich auf Höhe und Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte und Schulden sowie der Erträge und Aufwendungen und die Angaben betreffend Eventualverbindlichkeiten beziehen, sind mit der Aufstellung von Jahresabschlüssen unabdingbar verbunden. Die wesentlichen Ermessensentscheidungen und Hauptquellen von Schätzungsunsicherheiten gem IAS 1.125 ff beziehen sich auf:
Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts bei Immobilien: Der beizulegende Zeitwert wird in der Regel mit dem Barwert der bei einer Vermietung realisierbaren Erträge gleichgesetzt. Wenn sich daher die Einschätzung betreffend die bei einer Vermietung zukünftig realisierbaren Erträge bzw. die Renditeerwartung in Bezug auf Alternativanlagen ändert, ändert sich auch der dem betreffenden Objekt beizulegende Zeitwert. Der Kapitalisierungszinssatz (die Bandbreite liegt zwischen 6,25 und 9,25 %) ist jener Zinssatz, mit dem der Ertrag von Liegenschaften im Durchschnitt marktüblich verzinst wird. Ein Kriterium für die Wahl des Kapitalisierungszinssatzes ist das allgemeine und spezielle Risiko, welchem der Ertrag aus der Liegenschaft unterworfen ist.
Der Großteil der Finanzimmobilien wurde im laufenden Geschäftsjahr nach dem international anerkannten Ertragswertverfahren, im Speziellen das Term and Reversion-Verfahren, zur Wertermittlung bewertet (das Bewertungsverfahren ist unter Punkt 19 näher erläutert).
Für Immobilien die in der Entwicklung stehen (Anlagen in Bau – IAS 40) wurde als Bewertungsverfahren die Residualwertmethode angewandt. Bei dieser Bewertungsmethode werden die Ertragswerte, soweit noch keine Vorverwertung stattgefunden hat, durch die Gutachter in Abstimmung mit den Projektentwicklern geschätzt. Die budgetierten Fertigstellungskosten inklusive eines angemessenen Developergewinnes werden von den Ertragswerten in Abzug gebracht. Das Residuum dieser Bewertungsmethode ergibt dann den Verkehrswert der Liegenschaften in Entwicklung. In der nachfolgenden Sensitivitätsanalyse werden die Auswirkungen wesentlicher Parameteränderungen auf den beizu-legenden Zeitwert der Finanzimmobilien dargestellt:
in T€
| Bestandsimmobilien | |||
|---|---|---|---|
| Buchwert 31.12.2014 | 159.857 | ||
| Änderungen der nachhaltigen Miete | |||
| 0,0% | 10,0% | –10,0% | |
| Änderung der Yield | |||
| 0,0 % | – | 10.714 | –9.914 |
| 0,5 % | –10.550 | 2.421 | –19.677 |
| –0,5 % | 12.396 | 18.117 | –3.348 |
| in T€ | |||
| Entwicklungsprojekte | |||
| Buchwert 31.12.2014 | 70.012 | ||
| –5,0 % | 5,0 % | ||
| Developergewinn | 11.439 | –11.382 | |
| –0,5 % | 0,5 % | ||
| Änderung der Yield | 16.894 | –14.923 | |
| 10,0 % | –10,0 % | ||
| Änderung der Baukosten | –10.858 | 13.061 | |
| –10,0 % | 10,0 % | ||
| Änderung der Mieterlöse | –12.723 | 14.928 |
Die Klassifizierung als Finanzimmobilie (IAS 40) oder Vorratsimmobilie (IAS 2) wird aufgrund folgender Überlegungen vorgenommen. Als Finanzimmobilien werden jene Projekte klassifiziert, die zur Erzielung von Mieteinnahmen bzw. zur Wertsteigerung gehalten werden. In der Kategorie der Vorratsimmobilien werden jene Immobilien dargestellt, die im Vorhinein zur Weiterveräußerung bestimmt sind.
Zum Verkauf bestimmte Immobilien: Für jene Immobilien, für die durch vergleichbare Transaktionen ein Marktwert bestimmbar ist, wurde der Verkehrswert mittels Vergleichswert- bzw. Sachwertverfahren ermittelt. Dies gilt großteils für die Immobilien im Umlaufvermögen (Wohnbauten), die zur sofortigen Weiterveräußerung nach Fertigstellung gedacht sind. Gemäß Rechnungslegungsvorschriften wird der Buchwert nur dann an den Verkehrswert angepasst, wenn dieser niedriger ist. Die externen Gutachter haben mit den lokalen Projektentwicklern basierend auf Größe, Alter und Zustand der Gebäude und nach länderspezifischen Gegebenheiten die Parameter bestimmt. Hinsichtlich Buchwert und möglichen Auswirkungen von Wertminderungen verweisen wir auf Punkt 23.
Rückstellungen: Die Bewertungen von Abfertigungs-, Pensions- und Jubiläumsgeldrückstellungen beruhen auf Parametern wie Abzinsungsfaktoren, Gehaltssteigerungen oder Fluktuationen deren Änderungen zu höheren oder niedrigeren Rückstellungen beziehungsweise Personal- oder Zinsaufwendungen führen können. Sonstige Rückstellungen beruhen auf der Einschätzung über den Eintritt oder Nichteintritt eines Ereignisses und auf der Wahrscheinlichkeit eines Mittelabflusses. Die Änderung dieser Einschätzung oder der Eintritte eines als nicht wahrscheinlich eingestuften Ereignisses kann wesentliche Auswirkungen auf die Ertragslage der Gruppe haben.
Sensitivitätsbetrachtung der Pensionsrückstellung:
Folgende versicherungsmathematischen Annahmen wurden als erheblich erachtet und mit folgenden Spannen gestresst: Abzinsungssatz +/–0,25 %, Rententrend +/–0,25 %, Lebenserwartung +/–1 Jahr.
Die Sensitivitätsbetrachtung der Lebenserwartung erfolgte dabei über eine Verschiebung der durchschnittlichen Lebenserwartung für den Gesamtbestand des jeweiligen Plans. Die Differenzen zu den bilanzierten Werten sind in nachfolgender Tabelle als relative Abweichung angegeben:
| Zinsen +0,25 % | Zinsen –0,25 % | |||
|---|---|---|---|---|
| aktive | liquide | aktive | liquide | |
| Pensionen DBO | –4,0 % | –3,0 % | 5,0 % | 3,0 % |
| Rententrend +0,25 % | Rententrend –0,25 % | |||
|---|---|---|---|---|
| aktive | liquide | aktive | liquide | |
| Pensionen DBO | 10,0 % | 6,0 % | –9,0 % | –5,0 % |
| Lebenserwartung +1 Jahr | Lebenserwartung –1 Jahr | |||
|---|---|---|---|---|
| aktive | liquide | aktive | liquide | |
| Pensionen DBO | 3,0 % | 4,0 % | –3,0 % | –3,0 % |
Sensitivitätsbetrachtung der Abfertigungsrückstellung:
Folgende versicherungsmathematische Annahmen wurden als erheblich erachtet und mit folgenden Spannen gestresst: Abzinsungssatz+/–0,25 %, Gehaltstrend +/–0,25 %, Fluktuation +/–0,5 % bis zum 25. Dienstjahr, Lebenserwartung +/–1 Jahr.
Die Sensitivitätsbetrachtung der Lebenserwartung erfolgte dabei über eine Verschiebung der durchschnittlichen Lebenserwartung für den Gesamtbestand des jeweiligen Plans.
Die Differenzen zu den bilanzierten Werten sind in nachfolgender Tabelle als relative Abweichung angegeben:
| Zinsen +0,25 % | Zinsen –0,25 % Gehaltstrend +0,25 % Gehaltstrend –0,25 % | |||
|---|---|---|---|---|
| Abfertigung DBO | –1,70 % | 1,76 % | 1,72 % | –1,67 % |
| Fluktuation +0,5 % bis zum 25. Dienstjahr |
Fluktuation –0,5 % bis zum 25. Dienstjahr |
Lebenserwartung +1 Jahr |
Lebenserwartung –1 Jahr |
|
| Abfertigung DBO | –0,17 % | 0,18 % | 0,10 % | –0,12 % |
Die folgende Tabelle zeigt die durchschnittlichen Laufzeiten (Duration) der jeweiligen Verpflichtungen:
| Fälligkeitsprofil – DBO | DBO | Fälligkeitsprofil – Cash | Cash | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1–5 Jahre 6–10 Jahre | 10+ Jahre | Duration | 1–5 Jahre 6–10 Jahre | 10+ Jahre | Duration | |||
| Pensionen | 466 | 791 | 2.627 | 16,32 | 501 | 975 | 4.550 | 18,9 |
| Abfertigungen | 999 | 433 | 578 | 7,13 | 1.116 | 90 | 1431 | 9,58 |
Projektfinanzierungen:DieUBMAGalsMuttergesellschaftreichtDarlehenanihreat-equitybilanziertenbzw.untergeordneten Unternehmen aus. Diese Darlehen dienen der Finanzierung des Eigenmittelanteiles von Immobilienprojekten. Sie unterliegen einer marktüblichen Verzinsung und sind nach dem Verkauf des Projektes zur Rückzahlung fällig.
Die sich in der Zukunft tatsächlich ergebenden Beträge können abhängig vom Verwertungserfolg der einzelnen Projekte von den Schätzungen abweichen. Hinsichtlich Buchwert und möglichen Auswirkungen von Wertminderungen verweisen wir auf Punkt 21.
Vi. Neue und geänderte Rechnungslegungsstandards
Im Berichtsjahr erstmals angewandte Standards
Neue Standards
IFRS 10 – Konzernabschlüsse
In IFRS 10 wird Beherrschung (control) als einzige Grundlage für die Konsolidierung festgelegt, unbeachtlich von Art und Hintergrund des Beteiligungsunternehmens. Daraus folgt, dass der aus SIC-12 bekannte Risiko und Chancen-Ansatz abgelöst wird. Dieser Standard ist auf Geschäftsjahre rückwirkend anzuwenden, die am oder nach dem 1. Jänner 2014 beginnen. Die Anwendung des Standards hatte keine Auswirkung auf den Konzernabschluss.
IFRS 11 – Gemeinsame Vereinbarungen
Das Kernprinzip von IFRS 11 besteht in der Vorschrift, dass eine an einer gemeinsamen Vereinbarung beteiligte Partei die Art der gemeinsamen Vereinbarung, in die sie eingebunden ist, mittels Beurteilung ihrer Rechte und Verpflichtungen zu bestimmen und diese Rechte und Verpflichtungen entsprechend der Art der gemeinsamen Vereinbarung zu bilanzieren hat. Die Möglichkeit einer Quotenkonsolidierung von Gemeinschaftsunternehmen entfällt künftig. Dieser Standard ist auf Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Jänner 2014 beginnen. Die Anwendung des Standards hatte keine wesentliche Auswirkung auf den Konzernabschluss, da Gemeinschaftsunternehmen bereits bisher at-equity konsolidiert wurden.
IFRS 12 – Angaben zu Beteiligungen an anderen Unternehmen
Durch IFRS 12 werden die Angabepflichten für Beteiligungen an Tochterunternehmen, gemeinsamen Vereinbarungen, at-equity bilanzierten Unternehmen und nicht konsolidierten strukturierten Einheiten in einem umfassenden Standard zusammengeführt. Viele dieser Angaben wurden aus IAS 27, IAS 31 oder IAS 28 übernommen, während andere Angabepflichten neu aufgenommen wurden. Dieser Standard ist auf Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Jänner 2014 beginnen. Die Anwendung des Standards führte zu umfassenden Angaben im Konzernabschluss.
Änderungen zu Standards und Interpretationen
Änderungen an IFRS 10, IFRS 12, IAS 27- Investment Entities
Durch die Änderung wird eine Ausnahme in Bezug auf die Konsolidierung von Tochterunternehmen gewährt, wenn das Mutterunternehmen die Definition einer Investmentgesellschaft erfüllt. Bestimmte Tochtergesellschaften werden dann erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert nach IFRS 9 bzw. IAS 39 bewertet. Änderungen sind für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Jänner 2014 beginnen, rückwirkend anzuwenden. Die Anwendung der Änderung des Standards hatte keine Auswirkung auf den Konzernabschluss.
IFRS 10 – 12 Transitional Guidance (IASB Veröffentlichung: 28. Juni 2012; Verschiebung der Erstanwendung entsprechend zugrundeliegender Standards): Mit den Änderungen werden die Übergangsleitlinien in IFRS 10 klargestellt und zusätzliche Erleicherungen in allen drei Standards gewährt. Dazu gehört insbesondere, dass die Angabe angepasster Vergleichszahlen auf die bei Erstanwendung unmittelbar vorangegangene Vergleichsperiode beschränkt wird. Die Anwendung der Änderung des Standards hatte keine Auswirkung auf den Konzernabschluss.
Änderung an IAS 27 Separate Abschlüsse
Als Folge der Veröffentlichung von IFRS 10 enthält IAS 27 nur noch Regelungen zu Einzelabschlüssen. Änderungen sind für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Jänner 2014 beginnen. Die Anwendung der Änderung des Standards hatte keine Auswirkung auf den Konzernabschluss.
Änderung an IAS 28 Anteile an assoziierten Unternehmen und Joint Ventures
IAS 28 wurde in Folge der Veröffentlichung von IFRS 10 und IFRS 11 entsprechend angepasst. Änderungen sind für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Jänner 2014 beginnen. Die Anwendung der Änderung des Standards hatte keine Auswirkung auf den Konzernabschluss.
Änderung an IAS 36 Wertminderung von Vermögenswerten
Die Änderungen betreffen die Angabe von Informationen zur Ermittlung des erzielbaren Betrages von wertgeminderten Vermögenswerten, falls dieser Betrag auf dem beizulegenden Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten basiert. Änderungen sind für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Jänner 2014 beginnen. Die Anwendung der Änderung des Standards hatte keine Auswirkung auf den Konzernabschluss.
Änderung an IAS 39 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung
Durch die Änderung bleiben Derivate trotz einer Novation weiterhin als Sicherungsinstrumente in fortbestehenden Sicherungsbeziehungen designiert. Voraussetzung dafür ist, dass die Novation zur Einschaltung einer zentralen Gegenpartei bzw. eines Zentralkontrahenten infolge rechtlicher oder regulatorischer Anforderungen führt. Änderungen sind für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Jänner 2014 beginnen. Die Anwendung der Änderung des Standards hatte keine Auswirkung auf den Konzernabschluss.
Änderung an IAS 32 Finanzinstrumente: Ausweis und IFRS 7 Finanzinstrumente:
Angaben zum Thema Saldierungsvorschriften
Mit den Änderungen sollen Inkonsistenzen in der Auslegung der bestehenden Vorschriften zur Saldierung von finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten beseitigt werden. Ergänzend müssen Unternehmen in Zukunft Brutto- und Nettobeträge aus der Saldierung sowie Beträge für bestehende Saldierungsrechte, welche nicht den bilanziellen Saldierungskriterien genügen, angeben. Die Ergänzungen sind für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Jänner 2014 beginnen, verpflichtend rückwirkend anzuwenden. Die Anwendung der Änderungen des Standards hatte keine Auswirkung auf den Konzernabschluss.
Neue Rechnungslegungsstandards, die noch nicht angewendet werden
Die folgenden bei Aufstellung des Konzernabschlusses bereits veröffentlichten Standards und Interpretationen waren auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Jänner 2014 begannen, noch nicht zwingend anzuwenden und wurden auch nicht freiwillig vorzeitig angewandt.
Von der Europäischen Union bereits übernommene Standards und Interpretationen
Neue Interpretationen
IFRIC 21 – Abgaben
Die Interpretation bietet Leitlinien dazu, wann eine Schuld für eine Abgabe anzusetzen ist, die von einer Regierung auferlegt wird. Änderungen sind für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Juli 2014 beginnen. Die Anwendung der Interpretation wird voraussichtlich keine wesentliche Auswirkung auf den Konzernabschluss haben.
Änderungen zu Standards und Interpretationen
Änderungen an IAS 19 Leistungen an Arbeitnehmer
Die Änderung enthält eine Klarstellung der Zuordnung von Arbeitnehmerbeiträgen oder Beiträgen von dritten Parteien, die mit der Dienstzeit verknüpft sind zu Dienstleistungsperioden sowie eine Erleichterung, wenn der Betrag der Beiträge von der Anzahl der geleisteten Dienstjahre unabhängig ist. Die Änderungen sind für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Juli 2014 beginnen, anzuwenden. Die Gruppe geht davon aus, dass die Änderung keinen Einfluss auf den Konzernabschluss haben wird.
Sammelstandard – Improvement to IFRS (Änderungen 2010–2012)
Die jährlichen Verbesserungen an den IFRS-Zyklus 2010–2012 umfassen eine Vielzahl von kleinen Änderungen an verschiedenen Standards. Die Änderungen sind für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Juli 2014 beginnen, anzuwenden. Von den Änderungen sind unter anderem betroffen: IFRS 2 – Anteilsbasierte Vergütungen, IFRS 3 – Unternehmenszusammenschlüsse, IFRS 8 – Geschäftssegmente, IFRS 13 – Bemessung des beizulegenden Zeitwerts, IAS 16 – Sachanlagen, IAS 24 – Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen und IAS 38 – Immaterielle Vermögenswerte.
Sammelstandard – Improvement to IFRS (Änderungen 2011–2013)
Die jährlichen Verbesserungen an den IFRS-Zyklus 2011–2013 umfassen eine Vielzahl von kleinen Änderungen an verschiedenen Standards. Die Änderungen sind für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Juli 2014 beginnen, anzuwenden. Von den Änderungen sind unter anderem betroffen: IFRS 1 – Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards, IFRS 3 – Unternehmenszusammenschlüsse, IFRS 13 – Bemessung des beizulegenden Zeitwerts, IAS 40 – Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien. Da das Kernziel des Annual Improvement Project die Klarstellung von Formulierungen in bestehenden IFRS und vergleichsweise kleine Berichtigungen zur Beseitigung von unbeabsichtigten Konsequenzen und Konflikten ist, geht die Gruppe davon aus, dass die Änderungen durch die Improvements to IFRS jeweils keinen wesentlichen Einfluss auf den Konzernabschluss haben werden.
Von der Europäischen Union noch nicht übernommene Standards und Interpretationen
Neue Standards
IFRS 9 Finanzinstrumente
Der IASB hat die finale Fassung des Standards im Zuge der Fertigstellung der verschiedenen Phasen seines umfassenden Projekts zu Finanzinstrumenten am 24. Juli 2014 veröffentlicht. Damit kann die bisher unterIAS 39 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung vorgenommene Bilanzierung von Finanzinstrumenten nunmehr vollständig durch die Bilanzierung unter IFRS 9 ersetzt werden. Die nunmehr veröffentlichte Version von IFRS 9 ersetzt alle vorherigen Versionen. Die erstmalige verpflichtende Anwendung ist für Geschäftsjahre vorgesehen, die am oder nach dem 1. Jänner 2018 beginnen. Die Gruppe evaluiert derzeit die Auswirkungen der Anwendung auf den Konzernabschluss.
IFRS 14 – Regulatorische Abgrenzungsposten
Mit IFRS 14 Regulatorische Abgrenzungsposten wird einem Unternehmen, das ein IFRS-Erstanwender ist, gestattet, mit einigen begrenzten Einschränkungen, regulatorische Abgrenzungsposten weiter zu bilanzieren, die es nach seinen vorher angewendeten Rechnungslegungsgrundsätzen im seinem Abschluss erfasst hat. Dies gilt sowohl im ersten IFRS-Abschluss als auch in den Folgeabschlüssen. Regulatorische Abgrenzungsposten und Veränderungen in ihnen müssen in der Darstellung der Finanzlage und in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im sonstigen Gesamtergebnis separat ausgewiesen werden. Außerdem sind bestimmte Angaben vorgeschrieben. IFRS 14 wurde im Jänner 2014 herausgegeben und gilt für Berichtsperioden, die am oder nach dem 1. Jänner 2016 beginnen. Der Standard wird keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss haben.
IFRS 15 – Revenue from Contracts with Customers
In IFRS 15 wird vorgeschrieben, wann und in welcher Höhe ein IFRS-Berichtersteller Umsatzerlöse zu erfassen hat. Zudem wird von den Abschlusserstellern gefordert, den Abschlussadressaten informativere und relevantere Angaben als bisher zur Verfügung zu stellen. Der Standard bietet dafür ein einziges, prinzipienbasiertes, fünfstufiges Modell, das auf alle Verträge mit Kunden anzuwenden ist. IFRS 15 wurde im Mai 2014 herausgegeben und ist auf Berichtsperioden anzuwenden, die am oder nach dem 1. Jänner 2017 beginnen. Die Gruppe evaluiert derzeit die Auswirkungen der Anwendung auf den Konzernabschluss.
Änderungen zu Standards und Interpretationen
Amendments to IFRS 10, IFRS 12 and IAS 28: Investment Entities: Applying the Consolidation Exception
Das IASB veröffentlicht Änderungen an IFRS 10 – Konzernabschlüsse, IFRS 12 – Angaben zu Anteilen an anderen Unternehmen und IAS 28 Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen in Bezug auf die Konsolidierungsausnahme für Investmentgesellschaften. Die Änderungen dienen zur Klärung von drei Fragestellungen in Bezug auf die Anwendung der Konsolidierungsausnahme für Investmentgesellschaften, welche ihre Tochterunternehmen zum beizulegenden Zeitwert bewerten.
Die Änderungen treten – EU Übernahme vorausgesetzt – für Berichtsperioden in Kraft, die am oder nach dem 1. Jänner 2016 beginnen. Eine vorzeitige Anwendung ist zulässig. Die Amendments werden voraussichtlich keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss haben.
Amendments to IAS 1: Disclosure Initiative
Im Dezember 2014 veröffentlicht das IASB Änderungen an IAS 1 – Darstellung des Abschlusses. Die Änderungen beinhalten im Wesentlichen die folgenden Punkte:
- Klarstellung, dass Anhangangaben nur dann notwendig sind, wenn ihr Inhalt nicht unwesentlich ist.
- Erläuterungen zur Aggregation und Disaggregation von Posten in der Bilanz und der Gesamtergebnisrechnung.
- Klarstellung, wie Anteile am Sonstigen Ergebnis at-equity bewerteter Unternehmen in der Gesamtergebnisrechnung darzustellen sind.
- Streichung einer Musterstruktur des Anhangs hin zur Berücksichtigung unternehmensindividueller Relevanz.
Die Änderungen treten – EU Übernahme vorausgesetzt – für Berichtsperioden in Kraft, die am oder nach dem 1. Jänner 2016 beginnen. Eine vorzeitige Anwendung ist zulässig. Die Gruppe evaluiert derzeit die Auswirkungen der Anwendung auf den Konzernabschluss.
Annual Improvements to IFRSs 2012–2014 Cycle
Das IASB veröffentlichte den IASB ED/2013/11 – Annual Improvements to IFRSs 2012–2014 Cycle. Im Entwurf werden folgende Änderungen vorgeschlagen:
- IFRS 5 Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und aufgegebene Geschäftsbereiche betreffen die Klarstellung, dass ein Wechsel von der Kategorie "zur Veräußerung gehalten" in die Kategorie "zu Ausschüttungszwecken gehalten" und umgekehrt keine Bilanzierungsänderung nach sich zieht.
- IFRS 7 Finanzinstrumente: Angaben werden einerseits Ergänzungen zur Einbeziehung von Verwaltungsverträgen und andererseits zu Angaben zur Saldierung von zusammengefassten Zwischenabschlüsse vorgeschlagen.
- IAS 19 Leistungen an Arbeitnehmer: Die Änderungen betreffen die Klarstellung, dass bei der Ermittlung des Diskontierungszinssatzes in Währungsräumen nicht nur Unternehmensanleihen des gleichen Landes sondern auch derselben Währung zu berücksichtigen sind.
- IAS 34 Zwischenberichterstattung wird vorgeschlagen, einen Querverweis zu Angaben im Zwischenbericht einzufügen.
Sämtliche Änderungen sind – ein Endorsement durch die EU vorausgesetzt – für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Jänner 2016 beginnen, anzuwenden. Eine frühere Anwendung ist zulässig. Die Gruppe evaluiert derzeit die Auswirkungen der Anwendung auf den Konzernabschluss.
Amendments to IFRS 10 and IAS 28: Anteile an assoziierten Unternehmen und Joint Ventures
Die Änderungen betreffen die Beseitigung einer Inkonsistenz zwischen den Anforderungen von IFRS 10 und IAS 28. Es erfolgt eine Klarstellung bezüglich der Behandlung von nicht realisierten Erfolgen aus Transaktionen zwischen einem Investor und seinen assoziierten Unternehmen oder Gemeinschaftsunternehmen. Eine vollständige Erlöserfassung beim Investor hat zu erfolgen, wenn eine solche Transaktion einen Geschäftsbetrieb betrifft. Wenn eine solche Transaktion Vermögenswerte betrifft, die keinen Geschäftsbetrieb darstellen, ist eine teilweise Erlöserfassung vorzunehmen. Die Änderungen sind auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Jänner 2016 beginnen, anzuwenden. Die Gruppe evaluiert derzeit die Auswirkungen der Anwendung auf den Konzernabschluss.
Amendments to IAS 27: Equity Method in Separate Financial Statements
Durch die geringfügigen Änderungen an IAS 27 – Einzelabschlüsse wird den Unternehmen ermöglicht, die Equity-Methode für Anteile an Tochtergesellschaften, Gemeinschaftsunternehmen und assoziierten Unternehmen in ihren Einzelabschlüssen anzuwenden. Die Änderungen sind auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Jänner 2016 beginnen, anzuwenden. Das Amendment wird voraussichtlich keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss haben.
Amendments to IAS 16 and IAS 41: Bearer Plants
Die Änderungen an IAS 16 – Sachanlagen und IAS 41 – Landwirtschaft betreffen die Finanzberichterstattung für fruchttragende Pflanzen. Fruchttragende Pflanzen, die ausschließlich zur Erzeugung landwirtschaftlicher Produkte verwendet werden, werden in den Anwendungsbereich von IAS 16 gebracht. Das bedeutet, dass sie analog zu Sachanlagen bilanziert werden können. Die Änderungen sind für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Jänner 2016 beginnen, anzuwenden, wobei eine frühere Anwendung zulässig ist. Die Amendments werden voraussichtlich keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss haben.
Amendments to IAS 16 and IAS 38: Clarification of Acceptable Methods of Depreciation and Amortisation
Mit den Änderungen an IAS 16 – Sachanlagen und IAS 38 – Immaterielle Vermögenswerte wird klargestellt, dass erlösbasierte Methoden zur Berechnung der Abschreibung eines Vermögenswertes nicht angemessen sind, da der Erlös aus Aktivitäten üblicherweise auch andere Faktoren als den Verbrauch des künftigen wirtschaftlichen Nutzens des Vermögenswertes widerspiegelt. Weiters wird geregelt, dass Erlöse generell nicht als geeignete Basis für die Bewertung des Verbrauchs des künftigen wirtschaftlichen Nutzens eines immateriellen Vermögenswertes angesehen werden, wobei diese Annahme unter bestimmten und begrenzten Umständen widerlegt werden kann. Die Änderungen sind für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Jänner 2016 beginnen. Die Amendments werden voraussichtlich keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss haben.
Amendments to IFRS 11: Accounting for Acquisitions of Interests in Joint Operations
Die Änderungen behandeln die Bilanzierung von Anteilen an Gemeinschaftsunternehmen und gemeinschaftlichen Tätigkeiten. Mit dieser Änderung werden neue Leitlinien für die Bilanzierung des Erwerbs von Anteilen an gemeinschaftlichen Tätigkeiten, die einen Geschäftsbetrieb darstellen, in IFRS 11 eingefügt. Die Änderungen sind für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Jänner 2016 beginnen. Die Gruppe evaluiert derzeit die Auswirkungen der Anwendung auf den Konzernabschluss.
VII. Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse in Höhe von T€ 223.566 (2013: 211.559) enthalten Verkaufserlöse von Immobilien und Immobilienprojektgesellschaften, Mieterträge, die abgerechneten Bauleistungen eigener Projekte und andere Erlöse aus der typischen Geschäftstätigkeit.
In der nachfolgenden Tabelle wird die Gesamtleistung der Gruppe aus dem internen Berichtswesen nach Regionen dargestellt, indem insbesondere auch die anteilige Leistung von at-equity bilanzierten Unternehmen und nicht vollkonsolidierten Tochterunternehmen erfasst werden.
| in T€ | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Regionen | ||
| Österreich | 89.374 | 37.540 |
| Westeuropa | 175.388 | 193.375 |
| Osteuropa | 77.976 | 55.834 |
| Gesamtleistung der Gruppe | 342.738 | 286.749 |
| Abzüglich Umsätze aus at-equity bilanzierten und untergeordneten | ||
| Unternehmen sowie aus Leistungsgemeinschaften | –101.598 | –69.523 |
| abzüglich Bestandsveränderungen | –17.574 | –5.667 |
| Umsatzerlöse | 223.566 | 211.559 |
VIII. Sonstige betriebliche Erträge
| in T€ | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen | 2.701 | – |
| Hausbewirtschaftung und Personalkostenverrechnungen | 354 | 734 |
| Kursgewinne | 436 | 109 |
| Raum- und Grundstücksmieten | 101 | 139 |
| Übrige | 630 | 1.287 |
| Gesamt | 4.222 | 2.269 |
IX. Aufwendungen für Material und sonstige bezogene Herstellungsleistungen
| in T€ | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und | ||
| Betriebsstoffe und für bezogene Waren | –3.350 | –3.433 |
| Aufwendungen für bezogene Leistungen | –175.197 | –142.106 |
| Gesamt | –178.547 | –145.539 |
X. Personalaufwand
| in T€ | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Löhne und Gehälter | –17.195 | –16.788 |
| Soziale Abgaben | –4.004 | –3.462 |
| Aufwendungen für Abfertigungen und Pensionen | –324 | –135 |
| Gesamt | –21.523 | –20.385 |
Die Aufwendungen für Abfertigungen und Pensionen enthalten die Dienstzeitaufwendungen und die Aufwendungen für beitragsorientierte Verpflichtungen. Der Zinsaufwand wird unter dem Posten Finanzierungsaufwand ausgewiesen.
XI. Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die wesentlichen sonstigen betrieblichen Aufwendungen stellen sich wie folgt dar.
| in T€ | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Bürobetrieb | –4.196 | –3.152 |
| Werbung | –1.366 | –1.067 |
| Rechts- und Beratungskosten | –4.151 | –1.905 |
| Rückstellungsauflösung | – | 973 |
| Abschreibung Immobilien im Umlaufvermögen | –3.347 | –5.003 |
| Kursverluste | –3.182 | –1.243 |
| Steuern, Beiträge und Gebühren | –2.255 | –1.977 |
| Bank und Geldverkehrsspesen | –1.768 | –1.673 |
| Übrige | –7.115 | –6.996 |
| Gesamt | –27.380 | –22.043 |
Die übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich im Wesentlichen aus sonstigen Fremdleistungen, Reisespesen, Abgaben und Gebühren sowie allgemeinen Verwaltungskosten zusammen. Die im Vorjahr unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen gezeigten Wertanpassungen für Finanzimmobilien wurden heuer in der Gewinn- und Verlustrechnung separat ausgewiesen.
Xii. Abschreibungen
Auf immaterielle Vermögenswerte wurden T€ 17 (2013: 18) und auf das Sachanlagevermögen T€ 2.367 (2013: 2.435) planmäßige Abschreibungen vorgenommen.
XIII. Finanzertrag
| in T€ | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Erträge aus Beteiligungen | 486 | 322 |
| (davon aus verbundenen Unternehmen) | 186 | 254 |
| Zinsen und ähnliche Erträge | 5.498 | 4.195 |
| (davon aus Projektfinanzierungen gegenüber at-equity bilanzierte und untergeordnete Unternehmen) |
3.806 | 2.640 |
| (davon aus verbundenen Unternehmen) | 379 | 452 |
| Erträge aus dem Abgang von und der Zuschreibung zu Finanzanlagen | 706 | 1.879 |
| (davon aus verbundenen Unternehmen) | – | – |
| Gesamt | 6.690 | 6.396 |
XiV. Finanzaufwand
| in T€ | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffend Anleihen | –11.161 | –9.766 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffend andere Finanzverbindlichkeiten | –5.404 | –7.561 |
| Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen | –4 | –348 |
| Aufwendungen aus Beteiligungen | –1.518 | –229 |
| (davon aus at-equity bilanzierten Unternehmen) | –1.518 | – |
| (davon aus verbundenen Unternehmen) | – | –229 |
| Aufwendungen aus sonstigen Finanzanlagen | – | –48 |
| Gesamt | –18.087 | –17.952 |
XV. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Als Ertragsteuern sind die in den einzelnen Ländern gezahlten oder geschuldeten Steuern auf Einkommen und Ertrag, die Steuerumlage seitens der nicht zum Konzern gehörenden Mitbeteiligten einer Beteiligungsgemeinschaft gemäß § 9 öKStG sowie die latenten Steuern ausgewiesen.
Der Berechnung liegen Steuersätze zu Grunde, die gemäß den geltenden Steuergesetzen oder gemäß Steuergesetzen, deren Inkraftsetzung im Wesentlichen abgeschlossen ist, zum voraussichtlichen Realisierungszeitpunkt anzuwenden sein werden.
| in T€ | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Tatsächlicher Steueraufwand | 3.660 | 6.471 |
| latenter Steueraufwand/-ertrag | –486 | –2.155 |
| Steueraufwand (+)/-ertrag (–) | 3.174 | 4.316 |
Der sich bei Anwendung des österreichischen Körperschaftsteuersatzes von 25 % ergebende Steueraufwand lässt sich zum tatsächlichen Steueraufwand wie folgt überleiten:
| in T€ | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 25.160 | 17.844 |
| Theoretischer Steueraufwand (+)/-ertrag (–) | 6.290 | 4.461 |
| Steuersatzunterschiede | 486 | 2.637 |
| Steuerauswirkung der nicht abzugsfähigen Aufwendungen und steuerfreien Erträge |
240 | 50 |
| Erträge/Aufwendungen aus Beteiligungen an at-equity bilanzierten Unternehmen |
–3.903 | –1.748 |
| Veränderung des in Bezug auf Verlustvorträge nicht angesetzten latenten Steueranspruchs |
– | –1.223 |
| Periodenfremder Steueraufwand (+)/-ertrag (–) | 33 | 35 |
| Sonstige Unterschiede | 28 | 104 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 3.174 | 4.316 |
Zusätzlich zu dem in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Steueraufwand wurde der Steuereffekt von im sonstigen Ergebnis dargestellten Aufwendungen und Erträgen ebenfalls im sonstigen Ergebnis verrechnet. Der im sonstigen Ergebnis erfasste Betrag belief sich auf T€ 255 (2013: 72) und betraf den Steuereffekt auf das Remeasurement aus leistungsorientierten Verpflichtungen.
XVI. Ergebnis je Aktie
Das Ergebnis je Aktie errechnet sich aus der Division des Anteils der Aktionäre des Mutterunternehmens am Jahresüber-
schuss durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl der ausgegebenen Aktien. Das unverwässerte Ergebnis je Aktie entspricht dem verwässerten Ergebnis je Aktie.
| in T€ | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Anteil der Aktionäre des Mutterunternehmens am Jahresüberschuss | 21.531 | 12.856 |
| Gewichtete durchschnittliche Anzahl ausgegebener Aktien | 6.000.000 | 6.000.000 |
| Ergebnis je Aktie in € | 3,59 | 2,14 |
XVII. Immaterielle Vermögenswerte
| in T€ | Konzessionen, Lizenzen und ähnliche Rechte |
Goodwill | Summe |
|---|---|---|---|
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | |||
| Stand 1.1.2013 | 274 | 3.861 | 4.135 |
| Änderung des Konsolidierungskreises | – | – | – |
| Zugänge | 6 | – | 6 |
| Abgänge | – | – | – |
| Umbuchungen | – | – | – |
| Währungsanpassungen | –4 | – | –4 |
| Stand 31.12.2013 | 276 | 3.861 | 4.137 |
| Änderung des Konsolidierungskreises | 74 | – | 74 |
| Zugänge | 19 | – | 19 |
| Abgänge | –7 | – | –7 |
| Umbuchungen | – | – | – |
| Währungsanpassungen | –7 | – | –7 |
| Stand 31.12.2014 | 355 | 3.861 | 4.216 |
| in T€ | Konzessionen, Lizenzen und ähnliche Rechte |
Goodwill | Summe |
|---|---|---|---|
| Kumulierte Abschreibungen | |||
| Stand 1.1.2013 | 250 | 1.182 | 1.432 |
| Änderung des Konsolidierungskreises | – | – | – |
| Zugänge | 18 | – | 18 |
| Abgänge | – | – | – |
| Umbuchungen | – | – | – |
| Währungsanpassungen | –3 | – | –3 |
| Zuschreibungen | – | – | – |
| Stand 31.12.2013 | 265 | 1.182 | 1.447 |
| Änderung des Konsolidierungskreises | 20 | – | 20 |
| Zugänge | 17 | – | 17 |
| Abgänge | –7 | – | –7 |
| Umbuchungen | – | – | – |
| Währungsanpassungen | –6 | – | –6 |
| Zuschreibungen | – | – | – |
| Stand 31.12.2014 | 289 | 1.182 | 1.471 |
| Buchwerte Stand 31.12.2013 | 11 | 2.679 | 2.690 |
| Buchwerte Stand 31.12.2014 | 66 | 2.679 | 2.745 |
Ausgewiesen werden ausschließlich erworbene immaterielle Vermögenswerte mit einer begrenzten Nutzungsdauer. In Bezug auf Nutzungsdauer und Abschreibungsmethode wird auf die Ausführungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verwiesen.
Die planmäßigen Abschreibungen sind in der Gewinn- und Verlustrechnung unter "Abschreibungen auf immaterielle Werte des Anlagevermögens und Sachanlagen" ausgewiesen.
Im Rahmen des Impairment-Tests wird die Summe der Buchwerte der Vermögenswerte der einzelnen zahlungsmittelgenerierenden Einheit, der ein Geschäfts- oder Firmenwert zugeordnet wurde, mit dem erzielbaren Betrag derselben verglichen. Die zahlungsmittelgenerierende Einheit entspricht im UBM-Konzern der einzelnen konsolidierten Gesellschaft. Der Firmenwert ist der zahlungsmittelgenerierenden Einheit Münchner Grund Immobilien Bauträger AG zugeordnet.
Der erzielbare Betrag entspricht dem Nutzungswert. Die Cashflows wurden von den vom Vorstand erstellten und im Zeitpunkt der Durchführung des Impairment-Tests aktuellen Planungen der Jahre 2015 und der folgenden 4 Jahre (Detailplanungszeitraum) und einer Wachstumsrate von 1 % (2013: 1 %) abgeleitet. Diese Prognosen basieren auf Erfahrungen aus der Vergangenheit sowie auf Erwartungen über die zukünftige Marktentwicklung. Die Diskontierung wurde auf Basis der spezifischen Kapitalkosten in Höhe von 7,67 % (2013: 7,67 %) unter Zugrundelegung einer ewigen Rente vorgenommen. Bei einer Änderung der spezifischen Kapitalkosten von 1 % gäbe es keine Änderung des Wertansatzes.
XVIII. Sachanlagevermögen
| Grundstücke, grund | Andere | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| stücksgleiche Rechte | Anlagen, | Geleistete | |||
| und Bauten, ein | Technische | Betriebs- und | Anzahlungen | ||
| schließlich Bauten auf | Anlagen und | Geschäfts | und Anlagen | ||
| in T€ | fremdem Grund | Maschinen | ausstattung | in Bau | Summe |
| Anschaffungs- und | |||||
| Herstellungskosten | |||||
| Stand 1.1.2013 | 34.773 | 1.755 | 9.511 | 24.162 | 70.201 |
| Änderung des | |||||
| Konsolidierungskreises | – | – | – | – | – |
| Zugänge | 65 | 89 | 301 | 168 | 623 |
| Abgänge | –6.983 | – | –299 | –24.101 | –31.383 |
| Umgliederungen | – | – | – | – | – |
| Währungsanpassungen | –394 | –25 | –74 | 2 | –491 |
| Stand 31.12.2013 | 27.461 | 1.819 | 9.439 | 231 | 38.950 |
| Änderung des Konsolidierungs | |||||
| kreises IFRS 3 | 28.231 | – | 938 | – | 29.169 |
| Zugänge | 69 | 33 | 562 | 1.106 | 1.770 |
| Abgänge | –30 | –129 | –487 | – | –646 |
| Umgliederungen IFRS 5 | –26.767 | 221 | 778 | –1.289 | –27.057 |
| Währungsanpassungen | –284 | –50 | –119 | -3 | –457 |
| Stand 31.12.2014 | 28.679 | 1.894 | 11.111 | 45 | 41.729 |
| Grundstücke, grund | Andere | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| stücksgleiche Rechte | Anlagen, | Geleistete | |||
| und Bauten, ein | Technische | Betriebs- und | Anzahlungen | ||
| schließlich Bauten auf | Anlagen und | Geschäfts | und Anlagen | ||
| in T€ | fremdem Grund | Maschinen | ausstattung | in Bau | Summe |
| Kumulierte Abschreibung | |||||
| Stand 1.1.2013 | 5.220 | 1.336 | 5.235 | – | 11.791 |
| Änderung des Konsolidierungskreises |
– | – | – | – | – |
| Zugänge | 681 | 96 | 1.042 | 616 | 2.435 |
| Abgänge | – | –37 | –207 | –616 | –860 |
| Umgliederungen | – | – | – | – | – |
| Währungsanpassungen | –64 | –19 | –55 | – | –138 |
| Zuschreibungen | – | – | – | – | – |
| Stand 31.12.2013 | 5.837 | 1.376 | 6.015 | 0 | 13.228 |
| Änderung des Konsolidierungs | |||||
| kreises IFRS 3 | 169 | – | 161 | – | 330 |
| Zugänge | 1.093 | 113 | 1.161 | – | 2.367 |
| Abgänge | –21 | –87 | –402 | – | –510 |
| Umgliederungen IFRS 5 | –6.426 | –1 | 1 | – | –6.426 |
| Währungsanpassungen | –58 | –38 | –96 | – | –192 |
| Zuschreibungen | – | – | – | – | – |
| Stand 31.12.2014 | 594 | 1.363 | 6.840 | 0 | 8.797 |
| Buchwerte Stand 31.12.2013 | 21.624 | 443 | 3.424 | 231 | 25.722 |
| Buchwerte Stand 31.12.2014 | 28.085 | 531 | 4.271 | 45 | 32.932 |
Allfällig ergebniswirksam vorgenommene außerplanmäßige Abschreibungen werden zusammen mit den planmäßigen Abschreibungen unter "Abschreibungen auf immaterielle Werte des Anlagevermögens und Sachanlagen" und allfällig ergebniswirksam vorgenommene Zuschreibungen auf zuvor außerplanmäßig abgeschriebene Anlagen unter "Sonstige betriebliche Erträge" in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Der Buchwert der Sachanlagen, die zum Bilanzstichtag zur Sicherstellung verpfändet sind, beträgt T€ 27.676 (2013: 21.517). Sachanlagen mit einem Buchwert von T€ 27.676 (2013: 21.517) unterliegen Verfügungsbeschränkungen.
Operating-Leasingvereinbarungen
Auf Basis von Operating-Leasingverhältnissen werden im Wesentlichen PKWs und einzelne Immobilien gemietet. Vereinbarte Verlängerungsoptionen werden überwiegend nicht ausgenützt. Die durchschnittliche Laufzeit der PKW-Leasingverträge beträgt 5 Jahre und die Laufzeit der Immobilienleasingverträge beträgt bis zu sieben Jahren.
| in T€ | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Fällig bis 1 Jahr | 507 | 460 |
| Fällig 1 bis 5 Jahre | 2.209 | 1.975 |
| Fällig über 5 Jahre | 3.574 | 3.769 |
XIX. Finanzimmobilien
Die dem beizulegenden Zeitwert entsprechenden Buchwerte der Finanzimmobilien haben sich wie folgt entwickelt:
| in T€ | |
|---|---|
| Buchwerte | |
| Stand 1.1.2013 | 274.341 |
| Änderung des Konsolidierungskreises | –4.551 |
| Zugänge | 25.715 |
| Abgänge | –1.129 |
| Umgliederungen | – |
| Währungsanpassungen | –2.198 |
| Anpassung an den beizulegenden Zeitwert | –12.749 |
| Stand 31.12.2013 | 279.429 |
| Änderung des Konsolidierungskreises | 14.312 |
| Zugänge | 27.176 |
| Abgänge | 87.767 |
| Umgliederungen IFRS 5 | –4.912 |
| Währungsanpassungen | –2.790 |
| Anpassung an den beizulegenden Zeitwert | 4.421 |
| Stand 31.12.2014 | 229.869 |
Überleitungsrechnung für Stufe 3 Bewertungen:
| Österreich | ||||
|---|---|---|---|---|
| in T€ | Büro | other | residential | land bank |
| Buchwert zum Beginn des Geschäftsjahres | 37.453 | 55.808 | 1.844 | 2.700 |
| Währungsanpassungen | – | – | – | – |
| Zugänge aus dem Erwerb von Immobilien | – | – | – | – |
| Zugänge in bestehende Immobilien | 40 | – | – | – |
| Zugänge/Abgänge aus der Erweiterung des | ||||
| Konsolidierungskreises | – | – | – | – |
| Abgänge aus der Umgliederung von Objekten | ||||
| als zum Verkauf gehaltene Immobilien | –1.667 | –3.245 | – | – |
| Abgänge | – | –23.392 | –883 | –753 |
| Nettoergebnis aus der Anpassung des beizulegenden Zeitwerts*) | 1.350 | 23 | –5 | 347 |
| Buchwert zum Ende des Geschäftsjahres | 37.176 | 29.194 | 956 | 2.294 |
| Österreich | ||||
|---|---|---|---|---|
| in T€ | Büro | other | residential | land bank |
| Buchwert zum Beginn des Geschäftsjahres | 37.707 | 54.515 | 1.848 | 2.925 |
| Währungsanpassungen | – | – | – | – |
| Zugänge in bestehende Immobilien | 283 | 2.604 | – | – |
| Zugänge/Abgänge aus der Erweiterung des Konsolidierungskreises |
– | – | – | – |
| Abgänge | – | –574 | – | –225 |
| Nettoergebnis aus der Anpassung des beizulegenden Zeitwerts*) | –537 | –737 | –4 | – |
| Buchwert zum Ende des Geschäftsjahres | 37.453 | 55.808 | 1.844 | 2.700 |
Beizulegender Zeitwert von Grundstücken und Gebäuden
Die Ermittlung des Zeitwertes der Liegenschaften wird nach einem revolvierenden Zyklus durchgeführt. Bei jenen Liegenschaften die keiner externen Bewertung unterzogen werden, werden durch ein internes Bewertungsteam die Verkehrswerte ermittelt. Diskussionen bezüglich der anzusetzenden Parameter zur Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte (Stufe 3) werden zwischen den operativen Projektentwicklern, dem Vorstand und dem Bewertungsteam geführt.
Im laufenden Geschäftsjahr wurden die Verkehrswerte aller Liegenschaften, inklusive jener von Minderheitsbeteiligungen die in den Konzernabschluss einfließen, ab einem Buchwert von T€ 1.000, insgesamt Finanzimmobilien mit einem Buchwert von T€ 227.215 (2013: 210.811) durch externe Gutachter ermittelt.
Die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte erfolgte überwiegend durch Ertragswertverfahren, in 2014 insbesondere durch die Term and Reversions-Methode, einem international anerkannten Wertermittlungsverfahren zur Bewertung von Immobilien. Bei dieser Bewertungsmethode wird der gesamte in der Zukunft zu erwartende Zahlungsstrom in zwei getrennt voneinander zu betrachtende Bereiche aufgeteilt. Diese Trennung wird notwendig, da bei einem vermieteten Objekt die Periode bis zum Auslaufen der am Bewertungsstichtag bestehenden Verträge – sogenannter TERM – in Bezug auf die notwendigen Rechenschritte nicht gleich behandelt werden kann wie jene Periode, die nach Ablauf der bestehenden Mietverträge beginnt – sogenannte REVERSION (Bereich der Anschlussvermietung).
Term (Vertragslaufzeit) – Der Barwert der Reinerträge wird während des Terms berechnet. Dieser Barwert ist jedoch keine ewige Rente, sondern nur eine Zeitrente, die mit Auslaufen der mietvertraglichen Vereinbarungen endet.
| West | Ost | Gesamt | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Büro | residential | land bank | Büro | other | land bank | 2014 |
| 73.300 | 1.007 | 3.099 | 28.164 | 72.138 | 3.916 | 279.429 |
| – | – | – | –895 | –1.847 | –48 | –2.790 |
| – | – | – | – | – | – | – |
| 12.406 | – | – | 11.135 | 1.322 | 2.273 | 27.176 |
| 14.312 | – | – | – | – | – | 14.312 |
| – | – | – | – | – | – | –4.912 |
| –57.974 | –71 | –1.163 | –3.513 | –18 | – | –87.767 |
| – | – | –368 | 1.027 | 2.047 | – | 4.421 |
| 42.044 | 936 | 1.568 | 35.918 | 73.642 | 6.141 | 229.869 |
| Gesamt | Ost | West | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2013 | land bank | other | Büro | land bank | residential | Büro |
| 274.341 | 3.883 | 78.040 | 14.796 | 7.757 | 1.252 | 71.618 |
| –2.198 | –275 | –1.850 | –73 | – | – | – |
| 25.715 | 308 | 2.201 | 13.675 | – | – | 6.644 |
| –4.551 | – | – | – | –4.551 | – | – |
| –1.129 | – | – | – | –107 | –223 | – |
| –12.749 | – | –6.253 | –234 | – | –22 | –4.962 |
| 279.429 | 3.916 | 72.138 | 28.164 | 3.099 | 1.007 | 73.300 |
*) Die Nettoergebnisse aus der Anpassung des beizulegenden Zeitwertes setzten sich aus Aufwertungen in Höhe von T€ 5.273 (2013: 689) sowie aus Abwertungen in Höhe von T€ –852 (2013: –13.438) zusammen.
Reversion (Anpassungszeitraum) – Der Reinertrag der Reversion (Marktmiete ab dem Zeitraum der Anschlussvermietung) unter Berücksichtigung einer Leerstandsdauer wird in der Bewertung mit einem marktüblichen Zinssatz als ewige Rente kapitalisiert. Dieses Ergebnis wird nicht in einem gesonderten Abschlag berücksichtigt, sondern in der Wahl der Höhe des Kapitalisierungszinssatzes mitberücksichtigt. Struktureller Leerstand, so es welchen gibt, wird in einem gesonderten Abschlag berücksichtigt.
Die Wahl des Kapitalisierungszinssatzes im Term und in der Reversion wird vor dem Hintergrund der aktuellen Marktbedingungen festgelegt. Gemäß der Einschätzung erwartet sich ein Investor für die jeweiligen Immobilien eine bestimmte Rendite. Ausgehend von dieser wird der für die gegenständliche Immobilie, angemessene Kapitalisierungszinssatz im Term und in der Reversion festgesetzt.
Bei der Wahl des Zinssatzes werden Überlegungen hinsichtlich des Marktpotentials, des Leerstandes sowie weiterer mit der Immobilie verbundene Risiken in Betracht gezogen.
Für Immobilien die in der Entwicklung stehen (Anlagen in Bau – IAS 40) wurde als Bewertungsverfahren die Residualwertmethode angewandt. Bei dieser Bewertungsmethode werden die Ertragswerte, soweit noch keine Vorverwertung stattgefunden hat, durch die Gutachter in Abstimmung mit den Projektentwicklern geschätzt. Die budgetierten Fertigstellungskosten inklusive eines angemessenen Developergewinnes werden von den Ertragswerten in Abzug gebracht. Das Residuum dieser Bewertungsmethode ergibt dann den Verkehrswert der Liegenschaften in Entwicklung.
Die nachfolgende Tabelle stellt die Einordnung in die Fair Value Hierarchie, die Bewertungsmethode und die quantitativen Informationen die bei der Bewertung verwendeten nicht beobachtbaren Inputfaktoren dar.
Die unterschiedlichen Ebenen der Fair Value-Hierarchie werden wie folgt definiert:
- Notierte (nicht berichtigte Preise) in aktiven Märkten für identische Vermögenswerte oder Schulden (Stufe 1)
- Inputfaktoren, andere als die auf Stufe 1 genannten Marktpreisnotierungen, die für den Vermögenswert oder die Schuld entweder unmittelbar (d. h. als Preis) oder mittelbar (d. h. vom Preis abgeleitet) zu beobachten sind (Stufe 2)
- Inputfaktoren, die für den Vermögenswert oder die Schuld nicht auf Grund von beobachtbaren Marktdaten (d. h. nicht beobachtbar) basieren (Stufe 3)
| Bandbreite der nicht beobachtbaren Inputfaktoren |
|||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Art der Immobilie Finanzimmobilien |
Segment | Fair-Value Hierarchie |
Beizulegen der Zeitwert 31.12.2014 in T€ |
Bewertungs verfahren |
Kapitali sierungs zinssatz % |
Miete pro m² €/m² |
Instand haltungs kosten in €/m2 oder % |
| Residential | Ö | Stufe 3 | 956 | TR*) | 6,50–7,50 | 7,46 | 6,00 |
| Residential | West | Stufe 3 | 936 | TR*) | 8,00 | 5,17 | 4,00 |
| Land bank | Ö | Stufe 3 | 2.294 | TR*) | 6,50 | 8,29 | 3,00 |
| Land bank | West | Stufe 3 | 1.568 | VW*) | – | – | – |
| Land bank | Ost | Stufe 3 | 4.995 | Residual | 7,00 | 5,30-6,50 | 3,00–4,75 % |
| Land bank | Ost | Stufe 3 | 1.147 | VW*) | – | – | – |
| Büro | Ö | Stufe 3 | 37.176 | TR*) | 6,25–6,50 | 7,50–13,84 | 2,50–5,50 |
| Büro | Ost | Stufe 3 | 23.005 | TR*) | 6,25–7,25 | 9,36–10,73 | 2,50–7,00 |
| Büro | West | Stufe 3 | 42.044 | Residual | 5,25–7,00 | 5,80–16,50 | 3,00–5,50 % |
| Büro | Ost | Stufe 3 | 12.913 | Residual | 7,25 | 12,00–13,50 | 2,00 % |
| Other | Ö | Stufe 3 | 29.194 | TR*) | 6,75 | 10,35 | 6,50 |
| Other | Ost | Stufe 3 | 63.580 | TR*) | 7,50–9,25 | 7,32–8,52 | 2,00–6,00 |
| Other | Ost | Stufe 3 | 10.061 | Residual | 7,00 | 5,30-13,10 | 3,00-4,00% |
| Bandbreite der nicht beobachtbaren Inputfaktoren |
||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Art der Immobilie Segment |
Fair Value Hierarchie |
Beizulegen der Zeitwert 31.12.2013 T€ |
Bewertungs verfahren |
Kapitali sierungs zinssatz % |
Miete pro m² €/m² |
Instand haltung % |
Leerstand % |
|
| Finanzimmobilien | ||||||||
| Retail | Ö | Stufe 3 | 35.090 | EW*) | 6,30–7,30 | 7,90–12,10 | 2,00–8,00 | 2,00–12,00 |
| EW*) / |
||||||||
| Retail | Ost | Stufe 3 | 63.065 | Residual | 7,00–8,30 | 8,40–32,40 | 2,50–7,00 | 3,00–5,00 |
| Büro | Ö | Stufe 3 | 37.453 | EW*) | 6,00–6,30 | 6,40–14,00 | 5,00–9,00 | 7,00–10,00 |
| Büro | West | Stufe 3 | 73.300 | Residual | 5,30–5,50 | 12,00–16,00 | 3,00–5,50 | 4,00 |
| Büro | Ost | Stufe 3 | 31.222 | Residual | 6,30–7,30 | 6,00–14,50 | 2,00–8,00 | 3,00–5,00 |
| Gewerbe | Ö | Stufe 3 | 29.366 | EW*) | 5,00–6,80 | 2,50–10,70 | 2,00–12,00 | 3,00–10,00 |
| EW*) / |
||||||||
| Gewerbe | Ost | Stufe 3 | 9.933 | Residual | 8,25 | 5,26 | 11,00 | 8,00 |
*) VW=Vergleichswert, TR = Term Reversion, EW = Ertragswert
Beziehungen der nicht beobachtbaren Inputfaktoren zum beizulegenden Zeitwert
- Miete: Je höher der m² Preis, desto höher ist der beizulegende Zeitwert.
- Instandhaltung: Je höher der Instandhaltungsabschlag, desto niedriger ist der beizulegende Zeitwert.
- Kapitalisierungszinssatz: Je niedriger der Kapitalisierungszinsatz, desto höher ist der beizulegende Zeitwert.
Der beizulegende Zeitwert wird nach international anerkannten Bewertungsmethoden ermittelt, nämlich durch die Ableitung aus einem aktuellen Marktpreis, durch Ableitung aus einem Preis, der in einer Transaktion mit ähnlichen Immobilien in der jüngeren Vergangenheit erzielt wurde, oder mangels geeigneter Marktdaten durch Diskontierung geschätzter künftiger Cashflows, die von derartigen Immobilien marktüblich generiert werden.
Die zum Stichtag bestehenden vertraglichen Verpflichtungen zum Erwerb oder zur Erstellung von Finanzimmobilien belaufen sich auf T€ 103.281 (2013: 10.365). Zudem sind Finanzimmobilien mit einem Buchwert von T€ 200.656 (2013: 228.199) zur Besicherung von Verbindlichkeiten verpfändet.
Die Mieterträge aus vermieteten Finanzimmobilien beliefen sich im Berichtsjahr auf T€ 15.504 (2013: 16.032), während die betrieblichen Aufwendungen T€ 1.514 (2013: 2.364) betrugen. Betriebliche Aufwendungen im Zusammenhang mit als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien, mit denen während der Berichtsperiode keine Mieteinnahmen erzielt wurden, beliefen sich auf T€ 540 (2013: 2.014).
Die Buchwerte von auf Basis von Finanzierungsleasingverträgen gehaltenen Finanzimmobilien belaufen sich auf:
| in T€ | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Immobilienleasing | 28.698 | 30.753 |
Diesen stehen Verbindlichkeiten in Höhe des Barwerts der Mindestleasingzahlungen, nämlich in Höhe von T€ 22.187 (2013: 23.991) gegenüber.
Die Restlaufzeiten der Finanzierungsleasingverträge für Immobilien liegen zwischen 5 und 13 Jahren. Es bestehen keine Verlängerungsoptionen allerdings Kaufoptionen.
XX. Beteiligungen an at-equity bilanzierten Unternehmen
Der UBM-Konzern stuft at-equity bilanzierte Unternehmen als Gemeinschaftsunternehmen ein. Die erforderlichen Angaben gem. IFRS 12 wurden für Gemeinschaftsunternehmen gemacht, die in qualitativer oder quantitativer Hinsicht aus Sicht des UBM-Konzerns als wesentlich einzustufen sind.
Bei den nachfolgenden Gemeinschaftsunternehmen handelt es sich ausschließlich um Projektgesellschaften, die mit der Entwicklung und Verwertung von Immobilien in verschiedenen europäischen Ländern betraut sind. Alle Gesellschaften werden at-equity bilanziert.
| 2014 | BLV Pasing | Lilienthalstraße Wohnen plus |
UBX 1 Objekt Berlin |
|
|---|---|---|---|---|
| in T€ Gese llschaft Anteil in % |
GmbH 47,00 % |
GmbH 47,00 % |
GmbH 50,00 % |
|
| Assetklasse | Residential | Residential | Hotel | |
| Land | Deutschland | Deutschland | Deutschland | |
| Entwicklungsstatus | Entwicklung | Bestand | Bestand | |
| Umsatz | 701 | 33.695 | 24.559 | |
| Jahresüberschuss | 13.689 | 2.909 | –1.441 | |
| davon Abschreibungen | – | – | –3.079 | |
| davon Zinsaufwand | –222 | –90 | –3.579 | |
| davon Steueraufwand | –6.120 | –924 | – | |
| Gesamtergebnis | 13.689 | 2.909 | –1.441 | |
| Langfristige Vermögenswerte | 34.702 | – | 77.745 | |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 6.276 | 5.286 | 2.714 | |
| davon liquide Mittel | 1.082 | 731 | 228 | |
| Langfristige Verbindlichkeiten | 21.618 | – | 64.673 | |
| davon langfr. finanzielle Verbindlichkeiten | 14.207 | – | 64.673 | |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | 1.727 | 2.378 | 4.084 | |
| Nettovermögen | 17.633 | 2.908 | 11.702 | |
| Anteil der Gruppe am Nettovermögen zum 1.1.2014 | 1.853 | 0 | 6.559 | |
| Währungsrechnung 1.1.2014 | – | – | – | |
| Zu-/Abgänge | – | – | 12 | |
| Anteil der Gruppe am Gesamtergebnis | 6.434 | 1.367 | –721 | |
| Erhaltene Dividenden | – | – | – | |
| Anteil der Gruppe am Nettovermögen zum 31.12.2014 | 8.287 | 1.367 | 5.851 | |
| Buchwert Anteil an at-equity bilanzierten Unternehmen 31.12.2014 |
8.287 | 1.367 | 5.851 |
Angaben zu den unwesentlichen Gemeinschaftsunternehmen:
| in T€ | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Buchwert Anteil an unwesentlichen Gemeinschaftsunternehmen 31.12. | 10.806 | 7.697 |
| Anteil der Gruppe am | ||
| Jahresüberschuss | 976 | 5.917 |
| sonstigen Ergebnis | – | – |
| Gesamtergebnis | 976 | 5.917 |
Die nicht angesetzten Anteile an Verlusten an Gemeinschaftsunternehmen und at-equity bilanzierten Unternehmen im Geschäftsjahr 2014 belaufen sich auf T€ 1.452 (2013: 83) und kumuliert zum 31. Dezember 2014 auf T€ 2.331 (2013: 879).
Zum 31. Dezember 2014 bestehen keine maßgeblichen Zugriffsbeschränkungen auf Vermögenswerte. Zu den Verpflichtungen aus Eventualverbindlichkeiten für at-equity bilanzierte Unternehmen siehe Ausführungen unter Punkt 39.
| Poleczki Business Park |
Vienna Office spzoo spzoo |
Amsterdam Office spzoo |
Dock V 1 sro | M Logistic distribution srl |
Sienna Hotel SKA |
Poleczki Development spzoo |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 50,00 % 50,00 % |
50,00 % | 50,00 % | 50,00 % | 50,00 % | 50,00 % | |
| Other | Büro Büro |
Büro | Other | Hotel | Büro | |
| Polen Polen |
Polen | Tschechien | Rumänien | Polen | Polen | |
| Bestand Bestand |
Bestand | Bestand | Bestand | Bestand | Bestand | |
| 621 | 769 945 |
856 | 2.489 | 20.615 | 372 | |
| 2.539 | 440 596 |
2.818 | 2.829 | 2.925 | 4.627 | |
| –221 –225 |
–225 | –356 | –526 | –872 | –92 | |
| –304 –302 |
–301 | –758 | –427 | – | –1 | |
| –15 –312 |
–288 | 0 | –341 | – | –1.026 | |
| 2.539 | 440 596 |
2.818 | 2.829 | 2.925 | 4.627 | |
| 4.232 11.253 |
14.357 | 22.000 | 18.300 | 10.142 | 22.000 | |
| 73 | 87 111 |
2.455 | 1.629 | 4.563 | 3.375 | |
| 16 | 43 74 |
2.281 | 173 | 3.646 | 2.247 | |
| 1.007 | – – |
21.201 | 14.927 | 1.240 | 19.447 | |
| 1.007 | – – |
20.037 | 14.927 | 1.240 | 18.421 | |
| 35 | 1 – |
436 | 1.295 | 1.078 | 1.304 | |
| 3.263 11.339 |
14.467 | 2.818 | 3.707 | 12.388 | 4.623 | |
| 372 5.601 |
7.128 | 0 | 438 | 5.645 | ||
| –10 –151 |
–192 | – | – | –152 | – | |
| – | – – |
– | – | – | ||
| 1.269 | 220 298 |
1.409 | 1.415 | 1.462 | 2.313 | |
| – | – – |
– | – | –761 | – | |
| 1.631 5.670 |
7.234 | 1.409 | 1.853 | 6.194 | 2.314 | |
| 1.631 5.670 |
7.234 | 1.409 | 1.853 | 6.194 | 2.314 |
| 2013 in T€ Gese llschaft |
BLV Pasing GmbH |
UBX 1 Objekt Berlin GmbH |
|
|---|---|---|---|
| Anteil in % | 47,00% | 50,00% | |
| Assetklasse | Residential | Hotel | |
| Land | Deutschland | Deutschland | |
| Entwicklungsstatus | Entwicklung | Bestand | |
| Umsatz | 692 | 23.293 | |
| Jahresüberschuss | –2.153 | 755 | |
| davon Abschreibungen | –- | –3.355 | |
| davon Zinsaufwand | –162 | –3.707 | |
| davon Steueraufwand | –104 | –180 | |
| Gesamtergebnis | –2.153 | 755 | |
| Langfristige Vermögenswerte | 14.714 | 80.114 | |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 5.892 | 6.931 | |
| davon liquide Mittel | 11 | 693 | |
| Langfristige Verbindlichkeiten | 11.112 | 65.195 | |
| davon langfr. finanzielle Verbindlichkeiten | 9.713 | 65.195 | |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | 5.550 | 8.731 | |
| Nettovermögen | 3.944 | 13.119 | |
| Anteil der Gruppe am Nettovermögen zum 1.1. | 2.865 | 6.181 | |
| Anteil der Gruppe am Gesamtergebnis | –1.012 | 378 | |
| Anteil der Gruppe am Nettovermögen zum 31.12. | 1.853 | 6.559 | |
| Nicht übernommene Verluste | – | – | |
| Buchwert Anteil an at-equiety bilanzierten Unternehmen 31.12 | 1.853 | 6.559 |
XXI. Projektfinanzierung
| Sonstige Projektfinanzierungen Gesamt |
2.847 72.494 |
2.868 69.045 |
|---|---|---|
| Projektfinanzierungen für at-equity bilanzierte Unternehmen | 52.981 | 47.093 |
| Projektfinanzierungen für sonstige Beteiligungsunternehmen | 16.666 | 19.084 |
| in T€ | 2014 | 2013 |
Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Wertminderungen in Höhe von T€ 2.721 (2013: 1.890) und Wertaufholungen in Höhe von T€ 2.137 (2013: 6.244) vorgenommen.
Die Fälligkeit der Projektfinanzierungen ist mit der Verwertung der betreffenden Immobilie befristet. Es bestehen daher keine Überfälligkeiten.
| Sienna Hotel SKA | M Logistic distribution srl |
Dock V 1 sro | Amsterdam Office spzoo |
Vienna Office spzoo |
Poleczki Business Park spzoo |
|---|---|---|---|---|---|
| 50,00% | 50,00% | 50,00% | 50,00% | 50,00% | 50,00% |
| Hotel | Other | Büro | Büro | Büro | Other |
| Polen | Rumänien | Tschechien | Polen | Polen | Polen |
| Bestand | Bestand | Bestand | Bestand | Bestand | Bestand |
| 21.172 | 2.276 | 141 | 968 | 788 | 2.057 |
| –2.360 | –2.913 | -–727 | 14.174 | 11.187 | –4.396 |
| –849 | –593 | –64 | –230 | –230 | –887 |
| –488 | –351 | –309 | –310 | –1.122 | |
| 297 | – | –3.933 | –2.932 | –67 | |
| –2.360 | –2.913 | –727 | 14.174 | 11.187 | –4.396 |
| 10.630 | 17.495 | 15.954 | 51.693 | 46.032 | 50.100 |
| 5.428 | 1.427 | 2.113 | 4.341 | 5.256 | 4.185 |
| 3.845 | 5 | 1.197 | 608 | 663 | 2.258 |
| 1.273 | 15.522 | 16.145 | 40.481 | 39.082 | 48.938 |
| 1.273 | 15.284 | 16.145 | 37.398 | 37.062 | 48.333 |
| 3.495 | 2.526 | 2.626 | 1.294 | 1.002 | 4.604 |
| 11.290 | 875 | –703 | 14.259 | 11.205 | 743 |
| 6.824 | 1.893 | 11 | 42 | 8 | 2.570 |
| –1.180 | –1.457 | –363 | 7.087 | 5.593 | –2.198 |
| 5.644 | 436 | –352 | 7.129 | 5.601 | 372 |
| – | –362 | – | – | – | |
| 5.645 | 437 | 0 | 7.128 | 5.601 | 372 |
XXII. Übrige Finanzanlagen
| in T€ | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Beteiligungen an nicht konsolidierten Tochterunternehmen | 153 | 139 |
| Übrige Beteiligungen | 5.770 | 5.770 |
| Zur Veräußerung verfügbare Wertpapiere | 273 | 273 |
| HtM-Wertpapiere | 2.907 | 2.907 |
| Gesamt | 9.103 | 9.089 |
Die zur Veräußerung verfügbaren Wertpapiere umfassen im Wesentlichen festverzinsliche Titel. Sie unterliegen keinen Verfügungsbeschränkungen. Da bei den Beteiligungen der beizulegende Zeitwert nicht verlässlich ermittelbar ist, werden diese zu Anschaffungskosten bewertet.
XXIII. Vorräte
Die Vorräte setzen sich aus folgenden Positionen zusammen:
| in T€ | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Zum Verkauf bestimmte Immobilien | ||
| in Entwicklung | 62.988 | 29.138 |
| im Bestand | 88.895 | 113.866 |
| Sonstiger Vorrat | 286 | 6.294 |
| Abzüglich Anzahlungen | –22.712 | –31.938 |
| Gesamt | 129.457 | 117.360 |
Vorräte mit einem Buchwert von T€ 60.661 (2013: 55.346) sind zur Besicherung von Verbindlichkeiten verpfändet.
Der Buchwert der zum beizulegenden Zeitwert angesetzten Vorräte beträgt T€ 27.000 (2013: 27.513). Im Berichtsjahr wurden Wertberichtigungen in Höhe von T€ 3.337 (2013: 4.995) durchgeführt.
XXIV. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Fertigungsaufträge
Die zum Bilanzstichtag nach der POC-Methode bewerteten, aber noch nicht schlussabgerechneten Fertigungsaufträge sind wie folgt ausgewiesen:
| in T€ | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Gem. POC-Methode abgegrenzter Auftragswert (= Auftragserlöse der Periode) | 25.680 | – |
| abzüglich zurechenbare erhaltene Anzahlungen | –19.906 | – |
| Gesamt | 5.774 | – |
Dem per 31. Dezember 2014 gemäß Leistungsfortschritt aktivierten anteiligen Auftragswert stehen bewertete Auftragskosten in Höhe von T€ 21.832 (2013: 0) gegenüber, sodass sich der in Bezug auf diese Aufträge angesetzte Teilgewinn in den Umsatzerlösen auf T€ 3.848 (2013: 0) beläuft.
Zusammensetzung und Fristigkeit der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen:
| Gesamt | 16.830 | 19.228 |
|---|---|---|
| Forderungen gegenüber at-equity bilanzierte Unternehmen | 7.266 | 7.730 |
| Forderungen gegenüber nicht konsolidierten Tochterunternehmen und übrigen Beteiligungsunternehmen |
1.659 | 2.266 |
| Forderungen gegenüber Dritten | 7.905 | 9.232 |
| in T€ | 2014 | 2013 |
Die Forderungen gegenüber Dritten sind mit T€ 5.464 (2013: 4.029) nicht überfällig und mit T€ 2.441 (2013: 5.203) unter einem Jahr überfällig. Sämtliche andere Forderungen gegenüber nicht konsolidierten Tochterunternehmen und übrigen Beteiligungsunternehmen sowie gegenüber at-equity bilanzierte Unternehmen sind nicht fällig.
Altersstruktur der Forderungen gegenüber Dritten:
| Davon zum Abschlussstichtag in den folgenden Zeitbändern überfällig |
|||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in T€ | Buch wert zum 31.12.2014 |
Davon zum Abschluss stichtag nicht über fällig |
Weniger als 30 Tage |
Zwischen 30 und 60 Tagen |
Zwischen 60 und 180 Tagen |
Zwischen 180 und 360 Tagen |
Mehr als 360 Tage |
| Forderungen gegenüber Dritten | 7.905 | 5.464 | 445 | 125 | 574 | 1.297 | – |
| Davon zum Abschlussstichtag | in den folgenden Zeitbändern überfällig | ||||||
| Buch wert zum |
Davon zum Abschluss stichtag nicht über |
Weniger als 30 |
Zwischen 30 und 60 |
Zwischen 60 und |
Zwischen 180 und |
Mehr als |
| in T€ | 31.12.2013 | fällig | Tage | Tagen | 180 Tagen | 360 Tagen | 360 Tage |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Forderungen gegenüber Dritten | 9.232 | 4.029 | 720 | 563 | 2.339 | 1.581 | – |
XXV. Finanzielle Vermögenswerte
| Restlaufzeit | Restlaufzeit | |||
|---|---|---|---|---|
| in T€ | 2014 | > 1 Jahr | 2013 | > 1 Jahr |
| Forderungen gegenüber nahestehenden Unternehmen |
||||
| PIAG AG | 108.000 | – | – | – |
| PORR Gruppe | 17.000 | – | – | – |
| Übrige | 4.198 | 129 | 3.228 | 4 |
| Gesamt | 129.198 | 129 | 3.228 | 4 |
Die übrigen finanziellen Vermögenswerte beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus Versicherungen und aus der Immobilienbewirtschaftung und sonstigen Darlehen sowie eine Barkaution.
XXVI. Sonstige Forderungen und Vermögenswerte
| in T€ | 2014 | Restlaufzeit > 1 Jahr |
2013 | Restlaufzeit > 1 Jahr |
|---|---|---|---|---|
| Forderungen aus Steuern | 1.799 | – | 3.417 | – |
| Übrige | 27 | – | – | – |
| Gesamt | 1.826 | – | 3.417 | – |
XXVII. Liquide Mittel
Die Liquiden Mittel beinhalten Guthaben bei Kreditinstituten von T€ 39.582 (2013: 58.803) sowie Kassenbestände in Höhe von T€ 727 (2013: 1.090).
XXVIII. Zur VeräuSSerung gehaltene Vermögenswerte
Bei den zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten handelt es sich um Liegenschaften, deren Veräußerung hochwahrscheinlich ist und die deshalb aus den Sachanlagen bzw den Finanzimmobilien umgegliedert wurden.
XXIX. Latente Steuern
Temporäre Unterschiede zwischen den Wertansätzen im IFRS-Konzernabschluss und den jeweiligen steuerlichen Wertansätzen wirken sich wie folgt auf die in der Bilanz ausgewiesenen Steuerabgrenzungen aus:
| 2014 | 2013 | |||
|---|---|---|---|---|
| in T€ | Aktiv | Passiv | Aktiv | Passiv |
| Finanzimmobilien, sonstige Bewertungsunterschiede |
9.195 | 7.786 | 7.279 | 8.055 |
| Sachanlagen | 359 | 1.802 | – | 1.913 |
| POC-Methode | – | 1.154 | – | – |
| Rückstellungen | 266 | – | 10 | – |
| Steuerliche Verlustvorträge | 1.299 | – | 1.794 | – |
| Sonstiges | 173 | 745 | – | – |
| Saldierungen | –3.261 | –3.261 | –2.700 | –2.700 |
| Latente Steuern | 8.031 | 8.226 | 6.383 | 7.268 |
| Saldierte latente Steuern | 195 | 885 |
Latente Steueransprüche aus Verlustvorträgen wurden insoweit aktiviert, als diese wahrscheinlich mit künftigen steuerlichen Gewinnen verrechnet werden können. Der Stand der zum 31. Dezember 2014 nicht angesetzten aktiven latenten Steuern aus Verlustvorträgen beträgt T€ 2.302 (2013: 2.298), diese sind unbefristet vortragsfähig. Die angesetzten aktiven latenten Steuern für Verlustvorträge betreffen im Wesentlichen polnische Konzerngesellschaften und verfallen nach fünf Jahren.
XXX. Eigenkapital
| Grundk apit al |
Stück | € |
|---|---|---|
| Inhaberstammaktien | 6.000.000 | 18.000.000 |
Das Grundkapital von € 18.000.000 (2013: 18.000.000) ist in 6.000.000 Stück (2013: 6.000.000) nennbetragslose Stückaktien zerlegt. Der auf die einzelne auf den Inhaber lautende Stückaktie entfallende Betrag des Grundkapitals beträgt 3 € (2013: 3).
Jedes Stück Stammaktie ist in gleichem Umfang am Gewinn einschließlich Liquidationsgewinn beteiligt und gewährt eine Stimme in der Hauptversammlung.
Der Vorstand ist ermächtigt, innerhalb von 5 Jahren nach Eintragung der entsprechenden Satzungsänderung im Firmenbuch das Grundkapital der Gesellschaft im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat um bis zu € 9.000.000 durch Ausgabe von bis zu 3.000.000 Stück neuen, auf Inhaber lautenden Stammaktien (Stückaktien) gegen Bar- und/oder Sacheinlagen, auch in mehreren Tranchen, auch im Wege des mittelbaren Bezugsrechts gemäß § 153 Abs 6 AktG, zu erhöhen und den Ausgabekurs, die Ausgabebedingungen, das Bezugsverhältnis und die weiteren Einzelheiten der Durchführung im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat festzusetzen. Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, Änderungen der Satzung, die sich durch das Ausnutzen dieser Ermächtigung des Vorstands ergeben, zu beschließen.
Im Zusammenhang mit der am 19. Februar im Firmenbuch eingetragenen Verschmelzung mit der PIAG Immobilien AG wurde das Grundkapital durch Ausgabe von 10.000 Stück neuen auf Inhaber lautende Stückaktien um € 30.000 erhöht.
XXXI. Rücklagen
Die Kapitalrücklagen resultieren überwiegend aus den in den Vorjahren durchgeführten Kapitalerhöhungen und -berichtigungen und aus verjährten Dividendenansprüchen. Von den Kapitalrücklagen sind Rücklagen in Höhe von T€ 44.642 gebunden. Sie dürfen nur zum Ausgleich eines ansonsten im Jahresabschluss der UBM AG auszuweisenden Bilanzverlustes aufgelöst werden, soweit freie Rücklagen zur Abdeckung nicht zur Verfügung stehen.
Die anderen Rücklagen umfassen die Rücklage aus der Umrechnung von Jahresabschlüssen von Tochterunternehmen in Fremdwährung (Fremdwährungsumrechnungsrücklage) sowie die Rücklage für Remeasurement aus leistungsorientierten Verpflichtungen, die Gewinnrücklagen der UBM AG einschließlich der gesetzlichen Rücklage und der unversteuerten Rücklagen nach Abzug der Steuerabgrenzung, die seit Erwerb einbehaltenen Gewinne der Tochterunternehmen und die Effekte der Anpassung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen an die im Konzernabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden.
Zur Ausschüttung an die Aktionäre der UBM AG steht deren Bilanzgewinn in Höhe von T€ 7.520 (2013: 3.764) zur Verfügung. Zusätzlich können die freien Gewinnrücklagen der UBM AG, die zum 31. Dezember 2014 mit T€ 47.977 (2013: 47.527) ausgewiesen werden, in folgenden Perioden aufgelöst und an die Aktionäre der UBM AG ausgeschüttet werden.
Im Berichtsjahr wurden an die Aktionäre der UBM AG Dividenden in Höhe von € 3.720.000 bezahlt, je Aktie somit € 0,62. Der Vorstand schlägt vor, aus dem Bilanzgewinn eine Dividende von € 1,25 je Stück Stammaktie auszuschütten, d. s. insgesamt € 7.512.500. Angemerkt wird, dass die UBM-Umtauschaktien im Sinne der unter Punkt 1 beschriebenen Verschmelzung (sowohl bestehende UBM-Aktien wie auch die zur Durchführung der Verschmelzung neu ausgegebenen 10.000 UBM-Aktien) volle Dividendenberechtigung für das Geschäftsjahr 2014 haben.
Die nicht der UBM AG oder einer Gesellschaft der Gruppe gehörenden Anteile am Eigenkapital sind im Eigenkapital als Anteile anderer Gesellschafter von Tochterunternehmen ausgewiesen.
XXXII. Rückstellungen
| 2014 in T€ |
Abferti gungen |
Pensionen | Jubiläums gelder |
Bauten | Miet garantien |
Andere | Summe |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand zum 1.1.2014 | 1.628 | 1.858 | 95 | 2.305 | 4.000 | 2.652 | 12.538 |
| Währungsanpassungen | – | – | – | – | – | –44 | –44 |
| Zuführung | 126 | 140 | 10 | – | – | 129 | 405 |
| Zuführung OCI | 259 | 760 | – | – | – | – | 1.019 |
| Verwendung | – | –110 | –9 | –1.561 | – | –1.672 | –3.352 |
| Auflösung | – | – | – | –385 | –2.316 | – | –2.701 |
| Umgliederung | –3 | 3 | – | – | – | 95 | 95 |
| Stand zum 31.12.2014 | 2.010 | 2.651 | 96 | 359 | 1.684 | 1.160 | 7.960 |
| davon langfristig | 2.010 | 2.651 | 96 | 359 | 1.684 | 1.032 | 7.832 |
| davon kurzfristig | – | – | – | – | – | 128 | 128 |
| 2013 in T€ |
Abferti gungen |
Pensionen | Jubiläums gelder |
Bauten | Miet garantien |
Andere | Summe |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand zum 1.1.2013 | 1.521 | 1.780 | 86 | – | – | 3.837 | 7.224 |
| Währungsanpassungen | – | – | – | – | – | –9 | –9 |
| Zuführung | 120 | 138 | 14 | 2.305 | 4.000 | 986 | 7.532 |
| Zuführung OCI | –5 | 49 | – | – | – | – | 44 |
| Verwendung | –8 | –109 | –5 | – | – | –643 | –734 |
| Auflösung | – | – | – | – | – | – | – |
| Umgliederung | – | – | – | – | – | –1.519 | –1.519 |
| Stand zum 31.12.2013 | 1.628 | 1.858 | 95 | 2.305 | 4.000 | 2.652 | 12.538 |
| davon langfristig | 1.628 | 1.858 | 95 | 2.305 | 4.000 | 2.616 | 12.502 |
| davon kurzfristig | – | – | – | – | – | 36 | 36 |
Gemäß kollektivvertraglichen Regelungen haben die UBM AG und ihre Tochterunternehmen ihren Mitarbeitern in Österreich und Deutschland bei bestimmten Dienstjubiläen Jubiläumsgelder zu zahlen. Die Rückstellung für Jubiläumsgelder wurde gemäß den Bestimmungen des IAS 19 ermittelt. In Bezug auf die der Berechnung zugrunde liegenden versicherungsmathematischen Annahmen wird auf die Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verwiesen.
Die Rückstellungen für Bauten betreffen Verpflichtungen aus Gewährleistungen. Die Anderen Rückstellungen beinhalten großteils Drohverlustrückstellungen. Sowohl bei den Mietgarantierückstellungen wie auch bei den Drohverlustrückstellung wird mit einer Inanspruchnahme in ein bis zwei Jahren gerechnet.
Altersversorgungspläne
Leistungsorientierte Pläne
Rückstellungen für Abfertigungen wurden für Angestellte und Arbeiter, die gemäß Angestelltengesetz, Arbeiterabfertigungsgesetz bzw. Betriebsvereinbarung Abfertigungsansprüche haben, gebildet. Angestellte, deren Dienstverhältnisse österreichischem Recht unterliegen, haben, wenn das betreffende Dienstverhältnis vor dem 1. Jänner 2003 begonnen und eine bestimmte Zeit gedauert hat, Anspruch auf eine Abfertigung in jedem Fall der Auflösung des Dienstverhältnisses bei Erreichen des gesetzlichen Pensionsalters. Die Höhe der Abfertigung ist abhängig von der Höhe des Bezugs zum Zeitpunkt der Auflösung und von der Dauer des Dienstverhältnisses. Diese Ansprüche der Dienstnehmer sind daher wie Ansprüche aus leistungsorientierten Pensionsplänen zu behandeln, wobei Planvermögen zur Deckung dieser Ansprüche nicht vorliegt. Die Abfertigungsrückstellungen weisen folgende Entwicklung auf:
| in T€ | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Barwert der Abfertigungsverpflichtungen (DBO) zum 1.1. | 1.628 | 1.521 |
| Überstellungen | –3 | – |
| Dienstzeitaufwand | 65 | 63 |
| Zinsaufwand | 61 | 57 |
| Abfertigungszahlungen | – | –8 |
| Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste | 259 | –5 |
| (davon Gewinne/Verluste demografisch) | –28 | – |
| (davon Gewinne/Verluste finanziell) | 174 | 12 |
| (davon Gewinne/Verluste erfahrungsbedingte Anpassungen) | 113 | –17 |
| Barwert der Abfertigungsverpflichtungen (DBO) zum 31.12. | 2.010 | 1.628 |
| in T€ | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Dienstzeitaufwand (erworbene Ansprüche) | 65 | 63 |
| Nettozinsaufwand | 61 | 57 |
| Abfertigungsaufwand (im Periodenergebnis erfasst) | 126 | 120 |
| Abfertigungsaufwand (im Gesamtperiodenergebnis erfasst) | 259 | –5 |
In Bezug auf die der Berechnung zugrunde liegenden versicherungsmathematischen Annahmen wird auf die Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verwiesen. Für das folgende Geschäftsjahr ist ein Dienstzeitaufwand von T€ 77 und ein Zinsaufwand von T€ 45 geplant.
Im UBM-Konzern haben nur Mitglieder des Vorstands Pensionszusagen. Bei diesen Pensionszusagen handelt es sich in der Regel um leistungsorientierte, einzelvertragliche Zusagen. Die Höhe des Pensionsanspruchs ist von den jeweils geleisteten Dienstjahren abhängig.
Rückstellung für Pensionen:
Überleitung von der Pensionsverpflichtung zur Rückstellung:
| in T€ | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Barwert der durch Fondsvermögen gedeckten Verpflichtung | 3.888 | 2.994 |
| Beizulegender Zeitwert des Planvermögens | –1.237 | –1.136 |
| Nettowert der durch Fondsvermögen gedeckten Verpflichtung | 2.651 | 1.858 |
| Buchwert der Rückstellungen zum 31.12. | 2.651 | 1.858 |
Die Pensionsrückstellungen weisen folgende Entwicklung auf:
| in T€ | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Barwert der Pensionsverpflichtungen (DBO) zum 1.1. | 2.994 | 2.834 |
| Überstellungen | 3 | – |
| Dienstzeitaufwand | 94 | 83 |
| Zinsaufwand | 111 | 105 |
| Pensionszahlungen | –110 | –109 |
| Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste | 796 | 81 |
| (davon Gewinne/Verluste demografisch) | – | – |
| (davon Gewinne/Verluste finanziell) | 771 | 6 |
| (davon Gewinne/Verluste erfahrungsbedingte Anpassungen) | 25 | 75 |
| Barwert der Pensionsverpflichtungen (DBO) zum 31.12. | 3.888 | 2.994 |
Die Verpflichtungen aus den direkten Pensionszusagen werden zum Teil durch Versicherungsverträge, die bei der WIENER STÄDTISCHE VERSICHERUNGS AG Vienna Insurance Group abgeschlossen wurden, rückgedeckt. Zur Sicherstellung der Pensionsansprüche der versicherten Dienstnehmer aus den Firmenpensionszusagen sind die Ansprüche aus den Versicherungsverträgen zugunsten der versicherten Dienstnehmer verpfändet. Die Pensionsrückdeckungsversicherungen werden in der gesonderten Abteilung des Deckungsstockes für die Lebensversicherung im Sinne des § 20 Abs. 2 Z 1 in Verbindung mit § 78 des Versicherungsaufsichtsgesetzes geführt.
Die Forderung aus der Rückdeckungsversicherung in Höhe von T€ 1.237 (2013: 1.136) stellen Planvermögen gem. IAS 19 dar und wurden mit dem Barwert der Pensionsverpflichtungen saldiert.
Entwicklung des Planvermögens:
| in T€ | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Beizulegender Zeitwert des Planvermögens zum 1.1. | 1.136 | 1.054 |
| Beitragszahlungen | 97 | 81 |
| Auszahlungen (Leistungszahlungen) | –32 | –31 |
| Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste | 36 | 32 |
| Beizulegender Zeitwert des Planvermögens zum 31.12. | 1.237 | 1.136 |
Pensionsaufwand (netto):
| Pensionsaufwand/-ertrag (im Gesamtperiodenergebnis erfasst) | 760 | 49 |
|---|---|---|
| Pensionsaufwand (im Periodenergebnis erfasst) | 205 | 188 |
| Nettozinsaufwand | 111 | 105 |
| Dienstzeitaufwand (erworbene Ansprüche) | 94 | 83 |
| in T€ | 2014 | 2013 |
In Bezug auf die der Berechnung zugrunde liegenden versicherungsmathematischen Annahmen wird auf die Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verwiesen. Für das folgende Geschäftsjahr ist ein Dienstzeitaufwand von T€ 101 und ein Zinsaufwand von T€ 87 geplant.
Die im Berichtsjahr ebenso wie im Vorjahr in Bezug auf die Abfertigungs- und Pensionsrückstellung ausgewiesenen versicherungsmathematischen Gewinne bzw. Verluste stellen im Wesentlichen erfahrungsbedingte Anpassungen dar.
Beitragsorientierte Pläne
Mitarbeiter, deren Dienstverhältnis österreichischem Recht unterliegt und die nach dem 31. Dezember 2002 in das Dienstverhältnis eingetreten sind, erwerben keine Abfertigungsansprüche gegenüber dem jeweiligen Dienstgeber. Für diese Mitarbeiter sind Beiträge in Höhe von 1,53 % des Lohnes bzw. Gehalts an eine Mitarbeitervorsorgekasse zu zahlen. 2014 ist diesbezüglich ein Aufwand von insgesamt T€ 44 (2013: 45) angefallen. Für ein Vorstandsmitglied wird ein Betrag von T€ 27 (2013: 26) in eine Pensionskasse einbezahlt.
Die Mitarbeiter der Gruppe in Österreich, Deutschland, Tschechien, Polen und Ungarn gehören zudem staatlichen Pensionsplänen an, die in der Regel im Umlageverfahren finanziert werden. Die Verpflichtung der Gruppe beschränkt sich darauf, die Beiträge in Abhängigkeit vom Entgelt laufend zu entrichten. Eine rechtliche oder faktische Verpflichtung besteht nicht.
XXXIII. Anleihen
| in T€ | 2014 |
|---|---|
| Stand 1.1.2014 | 190.285 |
| Emission | 116.594 |
| Rückkauf | –39.540 |
| Erhöhung Effektivverzinsung | 3.996 |
| Stand 31.12.2014 | 271.335 |
Darüber hinaus wurden im Geschäftsjahr 2014 Anleihen in Höhe von T€ 71.132 getauscht.
XXXiV. Finanzverbindlichkeiten
| 2014 in T€ |
Durchschnitt liche Effektiv verzinsung in % |
Gesamt | Restlaufzeit < 1 Jahr |
Restlaufzeit >1 bis < 5 Jahre |
Restlaufzeit > 5 Jahre |
davon dinglich besichert |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten variabel verzinst Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
0,93–4,16 | 146.657 | 5.719 | 116.978 | 23.960 | 146.657 |
| fix verzinst | 1,95–7,50 | 865 | 857 | 8 | – | 865 |
| Verbindlichkeiten gegen über sonstigen Darlehens gebern variabel verzinst |
1,68–4,80 | 10.130 | 634 | 6.381 | 3.115 | 10.113 |
| Verbindlichkeiten gegen über sonstigen Darlehens gebern fix verzinst |
4,00–10,00 | 26.801 | – | 26.801 | – | – |
| Verbindlichkeiten gegenüber Leasinggebern variabel verzinst |
2,66–3,92 | 22.210 | 2.116 | 3.585 | 16.509 | 22.187 |
| Verbindlichkeiten aus Derivaten |
– | 1.022 | 1.022 | – | – | – |
| Gesamt | 207.685 | 10.348 | 153.753 | 43.584 | 179.822 |
| 2013 in T€ |
Durchschnitt liche Effektiv verzinsung in % |
Gesamt | Restlaufzeit < 1 Jahr |
Restlaufzeit >1 bis < 5 Jahre |
Restlaufzeit > 5 Jahre |
davon dinglich besichert |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten variabel verzinst |
1,10–7,50 | 110.209 | 20.093 | 52.144 | 37.972 | 109.905 |
| Verbindlichkeiten gegen über sonstigen Darlehens gebern variabel verzinst |
3,25–10,00 | 57.340 | 36.471 | 15.628 | 5.241 | 46.306 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Leasinggebern variabel verzinst |
1,85–2,84 | 23.991 | 894 | 3.855 | 19.242 | 23.991 |
| Gesamt | 191.540 | 57.458 | 71.627 | 62.455 | 180.202 |
Die Mindestleasingzahlungen für Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasingverträgen, welche nur Gebäude betreffen, teilen sich wie folgt auf:
| 2014 | 2013 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in T€ | Nominalwert | Abzinsungsbetrag | Barwert | Nominalwert Abzinsungsbetrag | Barwert | |
| Fällig bis 1 Jahr | 2.753 | 638 | 2.115 | 1.603 | 708 | 895 |
| Fällig 1 bis 5 Jahre | 5.877 | 2.291 | 3.586 | 6.411 | 2.557 | 3.854 |
| Fällig über 5 Jahre | 19.663 | 3.154 | 16.509 | 23.119 | 3.877 | 19.242 |
| Gesamt | 28.293 | 6.083 | 22.210 | 31.133 | 7.142 | 23.991 |
Die Verpflichtungen des Konzerns aus Finanzierungsleasingverhältnissen sind durch einen Eigentumsvorbehalt des Leasinggebers auf die geleasten Vermögenswerte besichert. Einzelne Finanzimmobilien werden im Wege von Finanzierungsleasingverträgen gehalten. Zum 31. Dezember 2014 betrug der durchschnittliche Effektivzinssatz 3,29 % (2013: 2,35 %). Vereinbarungen über bedingte Mietzahlungen wurden nicht getroffen, sondern alle Leasingverhältnisse basieren auf fixen Raten.
XXXV. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
| Gesamt | 32.197 | 29.449 |
|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Arbeitsgemeinschaften | 110 | 384 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Dritten | 32.087 | 29.065 |
| in T€ | 2014 | 2013 |
Die Verbindlichkeiten sind zur Gänze im Folgejahr fällig.
XXXVI. Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten
| 2014 | Restlaufzeit < 1 |
Restlaufzeit > 1 bis < 5 |
Restlaufzeit > 5 |
davon dinglich |
|
|---|---|---|---|---|---|
| in T€ | Gesamt | Jahr | Jahre | Jahre | besichert |
| Verbindlichkeiten gegenüber nicht konsolidierten Tochterunternehmen |
18 | 18 | – | – | – |
| Verbindlichkeiten gegenüber at-equity bilanzierten Unternehmen |
10.974 | 10.974 | – | – | – |
| Verbindlichkeiten gegenüber sonstigen Beteiligungsunternehmen |
14.601 | 14.601 | – | – | – |
| Verbindlichkeiten aus Anleihezinsen | 6.661 | 6.661 | – | – | – |
| Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern | 2.795 | 2.795 | – | – | – |
| Übrige | 5.334 | 2.874 | 1.483 | 977 | – |
| Gesamt | 40.383 | 37.923 | 1.483 | 977 | – |
| Restlaufzeit | davon | ||||
| 2013 | Restlaufzeit | > 1 bis < 5 | Restlaufzeit | dinglich | |
| in T€ | Gesamt | < 1 Jahr | Jahre | > 5 Jahre | besichert |
| Verbindlichkeiten gegenüber nicht konsolidierten Tochterunternehmen |
7 | 7 | – | – | – |
| Verbindlichkeiten gegenüber at-equity bilanzierten Unternehmen |
8.727 | 8.727 | – | – | – |
| Verbindlichkeiten gegenüber sonstigen Beteiligungsunternehmen |
2.519 | 2.519 | – | – | – |
| Verbindlichkeiten aus Anleihezinsen | 5.064 | 5.064 | – | – | – |
| Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern | 2.719 | 2.719 | – | – | – |
| Übrige | 5.679 | 1.346 | 742 | 3.591 | – |
XXXVII. Übrige Verbindlichkeiten
| 2014 in T€ |
Gesamt | Restlaufzeit < 1 Jahr |
Restlaufzeit >1 bis < 5 Jahre |
Restlaufzeit > 5 Jahre |
davon dinglich besichert |
|---|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten aus Steuern | 1.002 | 1.002 | – | – | – |
| Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit |
232 | 232 | – | – | – |
| Erhaltene Anzahlungen | 1.024 | 1.024 | – | – | – |
| Übrige | 85 | 85 | – | – | – |
| Gesamt | 2.343 | 2.343 | – | – | – |
| 2013 in T€ |
Gesamt | Restlaufzeit < 1 Jahr |
Restlaufzeit >1 bis < 5 Jahre |
Restlaufzeit > 5 Jahre |
davon dinglich besichert |
| Verbindlichkeiten aus Steuern | 1.485 | 1.485 | – | – | – |
| Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit |
251 | 251 | – | – | – |
| Erhaltene Anzahlungen | 875 | 875 | – | – | – |
| Übrige | 119 | 119 | – | – | – |
| Gesamt | 2.730 | 2.730 | – | – | – |
XXXVIII. Steuerschulden
Die Vorauszahlungen an Körperschaftsteuer in Höhe von T€ 250 (2013: 215) wurden konform der Vorjahre mit den Zahlungsverpflichtungen aus der Körperschaftsteuer saldiert.
XXXIX. Haftungsverhältnisse
Haftungsverhältnisse betreffen Kreditbürgschaften und Garantieerklärungen in Höhe von T€ 135.965. Die Eventualverbindlichkeiten für at-equity bilanzierte Unternehmen belaufen sich auf T€ 98.252 (2013: 93.175). Eine Inanspruchnahme aus diesen Haftungen ist nicht wahrscheinlich.
Gegebene Sicherheiten
Im Rahmen von Projektfinanzierungen werden üblicherweise von den einzelnen Konzernunternehmen Sicherheiten für die Kreditverbindlichkeiten gestellt. Die Finanzierungen erfolgen im Regelfall individuell auf Projektebene. Jedes Unternehmen muss für die laufende Bedienung des Schuldendienstes aufkommen. Zur Absicherung der Kreditverbindlichkeiten steht den Kreditgebern ein Paket an Sicherheiten zur Verfügung, die diese im Falle einer Fälligstellung zur Befriedigung ihrer Forderungen heranziehen können. Die gewährten Sicherheiten können folgende Besicherungen umfassen:
- Hypothekarische Besicherung der Immobilie
- Verpfändung der Geschäftsanteile an der Projektgesellschaft
- Verpfändung von Mietforderungen
Die Konditionen, Art und Umfang der Sicherheiten werden einzeln (pro Projektgesellschaft) vereinbart und sind vom Projektvolumen, Höhe und Laufzeit der Kreditverbindlichkeit abhängig.
Hinsichtlich der Verpfändung der Finanzimmobilien wird auf Punkt 19, der Vorratsimmobilien auf Punkt 23 verwiesen.
XL. Erläuterungen zur Segmentberichterstattung
Die Segmentberichterstattung erfolgt entsprechend der internen Organisationsstruktur des UBM-Konzerns nach geografischen Regionen. Für den Zweck der Segmentberichterstattung wurden die einzelnen Entwicklungsgesellschaften innerhalb eines Segments zu Gruppen zusammengefasst. Die Gruppen stellen jeweils einen Tätigkeitsbereich des UBM-Konzerns dar. Bei der Überleitung des Segmentvermögens bzw. der Segmentschulden werden insbesondere konzerninterne Forderungen und Verbindlichkeiten im Rahmen der Schuldenkonsolidierung entfernt.
Die interne Berichterstattung basiert auf IFRS Zahlen und ist standardgemäß um die inneren Umsätze bereinigt. Im Zuge der laufenden Geschäftstätigkeit der UBM werden beim Verkauf von Immobilienprojekten hohe Volumen erzielt, die jedoch keine Abhängigkeit von bestimmten Kunden vermitteln.
Segmentaufteilung
| Österreich | Westeuropa | Zentral- und Osteuropa |
Überleitung | Konzern | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in T€ | 2013 | 2013 | 2013 | 2013 | 2013 | |||||
| 2014 | 2014 | 2014 | 2014 | 2014 | ||||||
| Gesamtleistung Projektverkäufe, Projekt |
||||||||||
| entwicklung und Bau | 76.148 | 23.670 | 117.351 | 141.133 | 31.822 | 13.564 | 225.321 | 178.367 | ||
| Hotel | 2.732 | 2.603 | 53.295 | 46.087 | 29.191 | 28.192 | 85.218 | 76.882 | ||
| Vermietung und | ||||||||||
| Verwaltung von Immobilien |
10.494 | 11.267 | 4.742 | 6.155 | 12.638 | 9.392 | 27.874 | 26.814 | ||
| Facilitymanagement | – | – | – | – | 4.325 | 4.685 | 4.325 | 4.685 | ||
| Grundstücke in | ||||||||||
| Entwicklung | – | – | – | – | – | 1 | – | 1 | ||
| Summe Gesamtleistung | 89.374 | 37.540 | 175.388 | 193.375 | 77.976 | 55.834 | 342.738 | 286.749 | ||
| Abzüglich Umsätze aus at-equity bilanzierten und untergeordneten Unternehmen, sowie aus Leistungsgemeinschaften |
–42.692 | –396 | –30.790 | –44.740 | –28.116 | –24.487 | –101.598 | –69.623 | ||
| Bestandsveränderung | 24.906 | –16.839 | –39.210 | 14.180 | –3.270 | –2.908 | –17.574 | –5.567 | ||
| Umsatzerlöse | 71.588 | 20.305 | 105.388 | 162.815 | 46.590 | 28.439 | 223.566 | 211.559 | ||
| EBT Projektverkäufe, Projekt |
||||||||||
| entwicklung und -bau | 4.975 | 3.059 | 18.923 | 20.298 | 9.927 | –782 | 33.825 | 22.575 | ||
| Hotel | –140 | –180 | 182 | 776 | –242 | –1.200 | –200 | –604 | ||
| Vermietung und Verwaltung von Immobilien |
3.540 | 1.744 | –344 | –1.500 | –1.555 | –1.401 | 1.641 | –1.157 | ||
| Facilitymanagement | – | – | – | – | 187 | 530 | 187 | 530 | ||
| Grundstücke | ||||||||||
| in Entwicklung | – | – | –130 | –174 | –1.534 | –1.414 | –1.664 | –1.588 | ||
| Verwaltung | –8.629 | –1.243 | – | –344 | – | –325 | –8.629 | –1.912 | ||
| Summe EBT | –254 | 3.380 | 18.631 | 19.056 | 6.783 | –4.592 | 25.160 | 17.844 | ||
| darin enthalten: | ||||||||||
| Ergebnis aus at-equity bilanzierten Unternehmen |
1.933 | 1.049 | 7.914 | –866 | 5.836 | 12.580 | 15.683 | 12.764 | ||
| Abschreibungen | –62 | –126 | –1.029 | –1.101 | –1.293 | –1.227 | –2.384 | –2.453 | ||
| Zinserträge | 4.859 | 3.992 | 371 | 62 | 268 | 141 | 5.498 | 4.195 | ||
| Zinsaufwand | –16.381 | –13.460 | –668 | –2.958 | –1.038 | –1.257 | –18.087 | –17.675 | ||
| Segmentvermögen 31.12. | 596.502 | 481.081 | 324.247 | 206.441 | 232.457 | 236.338 | –396.832 | –293.084 | 756.374 | 630.776 |
| darin enthalten immaterielle Vermögenswerte, Sachan lagen und Finanzimmobilien |
58.090 | 86.592 | 89.737 | 94.186 | 117.719 | 127.063 | 265.546 | 307.841 | ||
| darin enthalten at-equity | ||||||||||
| bilanzierte Unternehmen | 3.657 | 3.393 | 16.766 | 9.621 | 32.193 | 22.278 | 52.616 | 35.292 | ||
| Segmentschulden 31.12. Investitionen in langfristige |
395.685 | 296.668 | 297.651 | 160.855 | 234.285 | 218.650 | –351.693 | –209.115 | 575.928 | 467.058 |
| Vermögenswerte sowie in | ||||||||||
| Finanzimmobilien | 25.597 | 19.784 | 11.705 | 8.681 | 17.096 | 18.597 | 54.398 | 47.062 | ||
| Mitarbeiter | 58 | 54 | 186 | 129 | 311 | 326 | 555 | 509 |
Folgende Informationen beziehen sich auf die geografischen Länder in denen der Konzern tätig ist.
| 2014 | 2013 | |
|---|---|---|
| in T€ | Umsatzerlöse nach Sitz des Kunden |
Umsatzerlöse nach Sitz der Kunden |
| Inland | 71.588 | 20.305 |
| Deutschland | 93.893 | 152.026 |
| Polen | 32.167 | 23.958 |
| Sonstiges Ausland | 25.918 | 15.270 |
| Ausland gesamt | 151.978 | 191.254 |
| Segmente gesamt | 223.566 | 211.559 |
XLI. Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung
Die Darstellung der Kapitalflussrechnung erfolgt getrennt nach Betriebs-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit, wobei der Cashflow aus der Betriebstätigkeit nach der indirekten Methode abgeleitet wird. Der Finanzmittelfonds umfasst ausschließlich Kassenbestände und die Bankguthaben, über die in der Gruppe frei verfügt werden kann, und entspricht dem in der Bilanz für liquide Mittel angesetzten Wert.
Bezogene Zinsen und bezogene Dividenden werden im Cashflow aus der Betriebstätigkeit erfasst, ebenso wie bezahlte Zinsen. Demgegenüber werden bezahlte Dividenden im Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit ausgewiesen.
Die Einzahlungen aus Anleihen enthalten auch den Erlös aus im Vorjahr rückgekauften UBM-Anleihen in Höhe von T€ 9.480.
XLII. Erläuterungen zu den Finanzinstrumenten
Kapitalrisikomanagement
Der Konzern steuert sein Kapital mit dem Ziel, die Erträge der Unternehmensbeteiligten durch Optimierung des Verhältnisses von Eigen- zu Fremdkapital zu maximieren. Die Kapitalstruktur des Konzerns besteht aus Schulden, Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten sowie dem den Eigenkapitalgebern des Mutterunternehmens zustehenden Eigenkapital.
Nettoverschuldungsgrad
Das Risikomanagement des Konzerns überprüft laufend die Kapitalstruktur. Der Nettoverschuldungsgrad zum Jahresende stellt sich wie folgt dar:
| in T€ | 31.12.2014 | 31.12.2013 |
|---|---|---|
| Schulden (i) | 479.020 | 381.824 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | –40.309 | –59.893 |
| Nettoschulden | 438.711 | 321.931 |
| Eigenkapital (ii) | 180.446 | 163.719 |
| Nettoschulden zu Eigenkapitalquote | 243,1 % | 196,6 % |
(i) Schulden sind definiert als lang- und kurzfristige Finanzverbindlichkeiten, wie in Tz. 33 und 34 aufgeführt.
(ii) Das Eigenkapital umfasst das gesamte Kapital und die Rücklagen des Konzerns.
Die Gesamtstrategie des Konzerns ist im Vergleich zum Geschäftsjahr 2014 unverändert.
Ziele und Methoden des Risikomanagements in Bezug auf finanzielle Risiken
Die originären finanziellen Vermögenswerte umfassen im Wesentlichen Beteiligungen an at-equity bilanzierten Unternehmen, Projektfinanzierungen und andere Finanzanlagen und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die originären finanziellen Verbindlichkeiten umfassen die Anleihe und die anderen Finanzverbindlichkeiten sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.
Zinsänderungsrisiko
Das Zinsrisiko des Konzerns ist definiert als das Risiko steigender Aufwands- oder sinkender Ertragszinsen aus Finanzpositionen und resultiert bei UBM nahezu ausschließlich aus dem Szenario steigender Zinsen für variabel verzinste Finanzverbindlichkeiten, insbesondere im langfristigen Bereich.
Eine Analyse der floatierenden Zinsposition, die sich per 31. Dezember 2014 in Höhe von rund T€ 178.974 darstellt, zeigt folgende Sensitivitäten, die unter den Szenarien eines Zinsanstiegs von 0,10 PP und 0,50 PP ermittelt wurden. Das Ausmaß der Zinsanstiege leitet sich aus der durchschnittlich in 2014 für den 3-Monats- und 6-Monats-EURIBOR gemessenen täglichen Zinsänderungen ab. Bei einer Wahrscheinlichkeit von 67 % betrug die Zinsbandbreite 1 BP, bei 99 % Wahrscheinlichkeit 5 BP. In Folge haben wir die Auswirkung auf die Zinspositionen simuliert:
| Höherer Zinsaufwand (p. a.) | ||
|---|---|---|
| Höherer Zinsaufwand für | bei linearer Positionsfort | |
| in T€ | das Jahr 2015 | schreibung ab 2016 |
| bei Zinsanstieg von 1 BP | 15 | 22 |
| bei Zinsanstieg von 5 BP | 76 | 108 |
Die Forderungen aus Projektfinanzierungen werden entsprechend dem Refinanzierungszinssatzes der UBM-Gruppe mit einem angemessenen Aufschlag verzinst. Bei einer Änderung von 5 BP erhöht sich der Zinsertrag für 2015 um T€ 40 (2014: 40).
Kreditrisiko
Das Kreditrisiko bezeichnet die Gefahr von Verlusten infolge des Ausfalls eines Geschäftspartners, der seinen vertraglich zugesicherten Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommt. Es umfasst Ausfall- und Länderrisiken sowie Bonitätsverschlechterungen von Kreditnehmern. Im Immobilienbereich ergibt sich das Kreditrisiko aus den Mietverpflichtungen. Der Ausfall eines Mieters und die dadurch entfallenen Mietzinszahlungen stellen eine barwertige Minderung des Immobilienprojekts dar. Dieses Risiko wird auf Basis der Expertenschätzungen auf Projektebene mitberücksichtigt.
Das Risiko bei Forderungen gegenüber Kunden kann aufgrund der breiten Streuung und einer permanenten Bonitätsprüfung als gering eingestuft werden.
Das Ausfallsrisiko bei anderen auf der Aktivseite ausgewiesenen originären Finanzinstrumenten ist ebenfalls als gering anzusehen, da die Vertragspartner Finanzinstitute und andere Schuldner mit bester Bonität sind. Der Buchwert der finanziellen Vermögenswerte stellt das maximale Ausfallrisiko dar. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfallsrisiken erkennbar sind, wird diesen Risiken durch Wertberichtigungen Rechnung getragen. Ein diesbezügliches Wertberichtigungserfordernis war nicht gegeben.
Fremdwährungsrisiko
Das Zins- und Währungsrisiko wird vom Risikomanagement laufend überprüft. Marktanalysen und Prognosen von namhaften Finanzdienstleistern werden analysiert und das Management in regelmäßigen Berichten informiert. Das Fremdwährungsrisiko wird im UBM-Konzern transaktionsorientiert behandelt und resultiert aus Finanzierungen im Zusammenhang mit dem Immobiliendevelopment.
Per 31. Dezember 2014 wurden die Währungsrisiken, die aus innerkonzernalen Finanzierungstransaktionen bzw. aus Kreditfinanzierungen der Projektgesellschaften resultieren, einer Simulation unterzogen, um etwaige Risiken aus Wechselkursänderungen abschätzen zu können:
| FX-Position in | |||
|---|---|---|---|
| FX-Position in T€ | Lokalwährung | Lokalwährung in Tsd. | VAR* in T€ |
| –9.569 | CZK | 265.409 | 321 |
| –144.738 | PLN | 618.496 | 6.669 |
| –11 | HRK | 85 | – |
*) VAR = Value At Risk bei einem einseitigen 99 %-igen Konfidenzintervall, dies entspricht der 2,3-fachen Standardabweichung und einer Positionsbehaltedauer von 10 Tagen. Korrelationen zwischen den Währungspaaren bleiben unberücksichtigt.
Mit einer Wahrscheinlichkeit von 99 % beträgt der Verlust bei einer Behaltedauer von 10 Tagen maximal € 6,99 Mio.
Sicherung von Währungsrisiken
DerUBM-Konzern hat zum 31.Dezember 2014Devisentermingeschäfte inHöhe von T€ 29.844 (2013: 0) zur Gänze aus Terminverkäufen €/PLN abgeschlossen. Rund T€ 24.366 (2013: 0) dienen der Absicherung von in € finanzierten Krediten und der Rest in Höhe von rund T€ 5.478 (2013: 0) für Absicherungen innerkonzernaler Finanzierungen.
Per 31. Dezember 2014 ergab die Marktbewertung der offenen Devisentermingeschäfte einen beizulegenden Zeitwert in Höhe von T€ 1.022. Im Geschäftsjahr 2014 wurde aus der Veränderung der beizulegenden Zeitwerte von Devisentermingeschäften insgesamt ein Aufwand in Höhe von T€ 1.022 im Gewinn oder Verlust erfasst.
Derivative Finanzinstrumente
In der folgenden Tabelle sind die bilanzierten Fair Values der verschiedenen derivativen Instrumente dargestellt. Dabei wird unterschieden, ob diese in einen Cashflow-Hedge gemäß IAS 39 eingebunden sind oder nicht.
| in T€ | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Aktiva | – | – |
| Derivate | – | – |
| ohne Hedgebeziehung | – | 41 |
| mit Hedgebeziehung | – | – |
| Passiva | – | – |
| Derivate | – | – |
| ohne Hedgebeziehung | 1.022 | – |
| mit Hedgebeziehung | – | – |
| Liquiditätsrisiko | Undiskontierte Zahlungsströme | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Durchschnitts | |||||
| in T€ | verzinsung | 2015 | 2016–2019 | ab 2020 | |
| Anleihen | |||||
| fix verzinst | 5,63 % | 64.837 | 264.091 | – | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | |||||
| variabel verzinst | 2,55 % | 8.657 | 121.495 | 24.527 | |
| fix verzinst | 2,55 % | 873 | 9 | – | |
| Verbindlichkeiten gegenüber sonsigen Darlehensgebern |
|||||
| variabel verzinst | 5,84 % | 794 | 6.797 | 3.200 | |
| fix verzinst | 47,00 % | – | 35.409 | – | |
| Leasingverbindlichkeiten | |||||
| variabel verzinst | 3,29 % | 2.753 | 5.877 | 19.663 | |
| Verbindlichkeiten aus Derivaten | unverzinslich | 1.022 | – | – | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | unverzinslich | 32.087 | – | – | |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | unverzinslich | 37.923 | 1.483 | 977 |
| Undiskontierte Zahlungsströme | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in T€ | Durchschnitts verzinsung |
2014 | 2015–2018 | ab 2019 | ||
| Anleihen | ||||||
| fix verzinst | 6,00 % | 12.000 | 212.888 | – | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | ||||||
| variabel verzinst | 3,17 % | 12.736 | 78.186 | 35.992 | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber sonstigen Darlehensgebern |
||||||
| variabel verzinst | 6,61 % | 42.450 | 11.606 | 5.573 | ||
| Leasingverbindlichkeiten | ||||||
| variabel verzinst | 2,35 % | 1.603 | 6.411 | 23.119 | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | unverzinslich | 29.065 | – | – | ||
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | unverzinslich | 20.382 | 742 | 3.591 |
Das Liquiditätsrisiko bezeichnet das Risiko, sich jederzeit Finanzmittel beschaffen zu können, um eingegangene Verbindlichkeiten zu begleichen. Als wesentliches Instrument zur Steuerung des Liquiditätsrisikos sehen wir eine exakte Finanzplanung, die von jeder operativen Gesellschaft durchgeführt und zentral konsolidiert wird. So wird der Bedarf an Finanzierungen und Linien bei Banken ermittelt.
Die Kreditfinanzierungen betreffen weitgehend laufende Immobilienprojekte, deren Entwicklung aus heutiger Sicht nicht gefährdet ist.
Die Betriebsmittelfinanzierung wird über das UBM-Konzern-Treasury durchgeführt. Gesellschaften mit liquiden Überschüssen stellen diese Gesellschaften mit Liquiditätsbedarf zur Verfügung. Dadurch werden eine Verminde-rung des Fremdfinanzierungsvolumens und eine Optimierung des Zinsergebnisses erreicht und das Risiko, dass die Liquiditätsreserven nicht ausreichen, um die finanziellen Verpflichtungen fristgerecht zu erfüllen, minimiert.
Zum 31.12.2014 bestanden neben bereits vertraglich fixierten Projektfinanzierungen freie Finanzierungslinien bei der UBM AG in Höhe von T€ 14.600, das Liquiditätsrisiko wird insgesamt als gering beurteilt.
Sonstiges Preisrisiko
Das Preisänderungsrisiko umfasst im Wesentlichen Schwankungen des Marktzinssatzes und der Marktpreise sowie Änderungen der Wechselkurse. Wir minimieren unser Preisrisiko bei den Mieteinnahmen durch die generelle Indexbindung unserer Mietverträge. Auch alle anderen Leistungsverträge unterliegen einer permanenten Indexierung. Das sonstige Preisrisiko ist für den UBM-Konzern von untergeordneter Bedeutung.
Buchwerte, Wertansätze und beizulegende Zeitwerte
| Bewertung nach IAS 39 | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Bewertungs | Buch | (Fortgeführ | Fair Value | Fair Value | Fair-Value | Fair | |
| kategorie | werte am | te) Anschaf | erfolgs | erfolgs | Hierarchie | Value am | |
| nach IAS 39 | 31.12.2014 | fungskosten | neutral | wirksam | (IFRS 7.27 A) | 31.12.2014 | |
| Aktiv a |
|||||||
| Projektfinanzierung | |||||||
| variabel verzinst | LaR | 72.494 | 72.494 | – | – | – | – |
| Übrige Finanzanlagen | HtM | 2.907 | 2.907 | – | – | Stufe 1 | 3.575 |
| AfS | |||||||
| Übrige Finanzanlagen | (at cost) | 5.923 | 5.923 | – | – | – | – |
| Übrige Finanzanlagen | AfS | 273 | – | 273 | – | Stufe 1 | 273 |
| Forderungen aus | |||||||
| Lieferungen und Leistungen | LaR | 16.830 | 16.830 | – | – | – | – |
| Finanzielle Vermögenswerte | LaR | 129.198 | 129.198 | – | – | – | – |
| Liquide Mittel | – | 40.309 | 40.309 | – | – | – | – |
| Passiv a |
|||||||
| Anleihen | |||||||
| fix verzinst | FLAC | 271.335 | 271.335 | – | – | Stufe 1 | 281.335 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
|||||||
| variabel verzinst | FLAC | 146.657 | 146.657 | – | – | – | – |
| fix verzinst | FLAC | 865 | 865 | – | – | Stufe 3 | 843 |
| Sonstige Finanzverbindlichkeiten | |||||||
| variabel verzinst | FLAC | 10.130 | 10.130 | – | – | – | – |
| fix verzinst | FLAC | 26.801 | 26.801 | – | – | Stufe 3 | 30.914 |
| Leasingverbindlichkeiten | – | 22.210 | 22.210 | – | – | – | – |
| Verbindlichkeiten aus | |||||||
| Lieferungen und Leistung | FLAC | 32.197 | 32.197 | – | – | – | – |
| Sonstige finanzielle | |||||||
| Verbindlichkeiten | FLAC | 40.383 | 40.383 | – | – | – | – |
| Derivate (ohne Hedgebeziehung) | FLHfT | 1.022 | – | – | 1.022 | – | – |
| nach Kateg orie n: |
|||||||
| Loans and Receivables | LaR | 218.522 | 218.522 | – | – | – | – |
| Held to Maturity | HtM | 2.907 | 2.907 | – | – | – | – |
| AfS | |||||||
| Available-for-Sale Financial Assets | (at cost) | 5.923 | 5.923 | – | – | – | – |
| Available-for-Sale Financial Assets | AfS | 273 | – | 273 | – | – | – |
| Liquide Mittel | – | 40.309 | 40.309 | – | – | – | – |
| Financial Liabilities Measured at Amortised Cost |
FLAC | 528.368 | 528.368 | – | – | – | – |
| Financial Liabilities Held | |||||||
| for Trading | FLHfT | 1.022 | – | – | 1.022 | – | – |
| Bewertung nach IAS 39 | in T€ | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Bewertungs kategorie nach IAS 39 |
Buch werte am 31.12.2013 |
(Fortgeführ te) Anschaf fungskosten |
Fair Value erfolgs neutral |
Fair Value erfolgs wirksam |
Fair-Value Hierarchie (IFRS 7.27 A) |
Fair Value am 31.12.2013 |
|
| Aktiv a |
|||||||
| Projektfinanzierung | |||||||
| variabel verzinst | LaR | 69.045 | 69.045 | – | – | – | – |
| Übrige Finanzanlagen | HtM | 2.907 | 2.907 | – | – | Stufe 1 | 3.107 |
| AfS | |||||||
| Übrige Finanzanlagen | (at cost) | 5.909 | 5.909 | – | – | – | – |
| Übrige Finanzanlagen | AfS | 273 | – | 273 | – | Stufe 1 | 273 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
LaR | 19.228 | 19.228 | – | – | – | – |
| Finanzielle Vermögenswerte | LaR | 3.188 | 3.188 | – | – | – | – |
| Derivate (ohne Hedgebeziehung) | FAHfT | 41 | – | – | 41 | – | – |
| Liquide Mittel | – | 59.893 | 59.893 | – | – | – | – |
| Passiv a |
|||||||
| Anleihen | |||||||
| fix verzinst | FLAC | 190.285 | 190.285 | – | – | Stufe 1 | 197.251 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
|||||||
| variabel verzinst | FLAC | 110.209 | 110.209 | – | – | – | – |
| Sonstige Finanzverbindlichkeiten | |||||||
| variabel verzinst | FLAC | 57.340 | 57.340 | – | – | – | – |
| Leasingverbindlichkeiten | 23.991 | 23.991 | – | – | – | – | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistung |
FLAC | 29.449 | 29.449 | – | – | – | – |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten |
FLAC | 24.715 | 24.715 | – | – | – | – |
| nach Kateg orie n: |
|||||||
| Loans and Receivables | LaR | 91.461 | 91.461 | – | – | – | – |
| Held to Maturity | HtM | 2.907 | 2.907 | – | – | – | – |
| AfS | |||||||
| Available-for-Sale Financial Assets | (at cost) | 5.909 | 5.909 | – | – | – | – |
| Available-for-Sale Financial Assets | AfS | 273 | – | 273 | – | – | – |
| Financial Assets Held for Trading | FAHfT | 41 | – | – | 41 | – | – |
| Liquide Mittel | 59.893 | 59.893 | – | – | – | – | |
| Financial Liabilities Measured at Amortised Cost |
FLAC | 411.998 | 411.998 | – | – | – | – |
Der Buchwert der Finanzinstrumente stellt gemäß IFRS 7.29 einen angemessenen Näherungswert für den Fair Value dar. Dies mit Ausnahme der als held to maturity klassifizierten Finanzanlagen und der als available for sale (Fair Value Hierarchie Stufe 1), der fix verzinsten Anleihen (Fair Value Hierarchie Stufe 1) sowie der fix verzinsten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und der fix verzinsten sonstigen Finanzverbindlichkeiten (Fair Value Hierarchie Stufe 3).
Die Fair Value Bewertung für die Anleihe erfolgt aufgrund von Börsekurswerten. Die Kreditverbindlichkeiten und übrigen Finanzanlagen wurden mit der Berechnungsmethode des Discounted Cashflow bewertet, wobei die am 31. Dezember 2014 von Reuters publizierte Zero Coupon Yield Curve zur Diskontierung der Cashflows herangezogen wurde.
Die als available for sale at cost klassifizierten Finanzanlagen bestehen aus Beteiligungsunternehmen (GmbH-Anteile) von untergeordneter Bedeutung, welche nicht an einem aktiven Markt notieren und deren Marktwert sich nicht zuverlässig ermitteln lässt. Diese werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Solange ein Projekt nicht realisiert ist, besteht für die Anteile dieser Projektgesellschaften keine Verkaufsabsicht.
Nettoergebnisse nach Bewertungskategorien
| Aus | Aus | Aus der | Nettoergebnis | |
|---|---|---|---|---|
| IN t€ | Zinsen | Dividenden | Folgebewertung | 2014 |
| Loans and Receivables LaR | 4.860 | – | –584 | 4.276 |
| Held to Maturity HtM | 174 | – | – | 174 |
| Available-for-Sale Financial Assets AfS (at costs) | – | 486 | – | 486 |
| Available-for-Sale Financial Assets AfS | 13 | – | – | 13 |
| Financial Liabilities Measured at Amortised Cost FLAC | –17.207 | – | –1.707 | –18.914 |
| Financial Liabilities Held for Trading FLHfT | – | – | 1.039 | –1.039 |
| IN t€ | Aus Zinsen |
Aus Dividenden |
Aus der Folgebewertung |
Nettoergebnis 2013 |
|---|---|---|---|---|
| Loans and Receivables LaR | 3.203 | – | 4.354 | 7.557 |
| Held to Maturity HtM | 155 | – | – | 155 |
| Available-for-Sale Financial Assets AfS (at costs) | – | 322 | – | 322 |
| Available-for-Sale Financial Assets AfS | 9 | – | – | 9 |
| Financial Liabilities Measured at Amortised Cost FLAC | –16.671 | – | –1.134 | –17.805 |
Finanzielle Vermögenswerte sind wertgemindert, wenn in Folge eines oder mehrerer Ereignisse, die nach dem erstmaligen Ansatz des Vermögenswertes eintreten, ein objektiver Hinweis dafür besteht, dass sich die erwarteten künftigen Cashflows der Finanzanlage negativ verändert haben. Die Wertberichtigungen betreffen zur Gänze Projektfinanzierungen.
| in T€ | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Kumulierte Wertminderungen Projektfinanzierungen LaR | ||
| Wertberichtigung Stand 1.1. | 10.904 | 13.739 |
| Abschreibungen | 2.721 | 1.890 |
| Zuschreibungen | –2.137 | –6.244 |
| Übertragung (Rückstellung) | – | 1.519 |
| Verbrauch | –2.439 | – |
| Stand 31.12. | 9.049 | 10.904 |
XLiII. Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter
| 2014 | 2013 | |
|---|---|---|
| Angestellte und gewerbliche Mitarbeiter | ||
| Inland | 58 | 54 |
| Ausland | 497 | 455 |
| Mitarbeiter gesamt | 555 | 509 |
| davon Angestellte | 502 | 486 |
| davon gewerbliche Mitarbeiter | 53 | 23 |
XLIV. Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen
Transaktionen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen der Gruppe wurden im Zuge der Konsolidierung eliminiert und werden nicht weiter erläutert. Transaktionen zwischen Unternehmen der Gruppe und ihren at-equity bilanzierten Unternehmen bestehen überwiegend aus der Projektentwicklung und Bauführung sowie Darlehensgewährungen und den entsprechende Zinsverrechnungen und werden in der nachfolgenden Analyse offengelegt.
| in T€ | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| at-equity bilanzierte Unternehmen | ||
| Verkauf von Waren und Leistungen | 5.069 | 8.710 |
| Erwerb von Waren und Leistungen | 814 | 643 |
| Forderungen | 7.266 | 7.730 |
| Verbindlichkeiten | 10.974 | 8.727 |
Lieferungen an bzw. von nahestehenden Unternehmen und Personen
Neben den at-equity bilanzierten Unternehmen kommen als nahestehende Personen und Unternehmen im Sinne von IAS 24 die PORR AG und deren Tochterunternehmen und die PIAG Immobilien AG und deren Tochterunternehmen in Betracht, da sie wesentliche Anteile an der UBM AG hält.
Die Transaktionen im Geschäftsjahr zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen der UBM-Gruppe mit Unternehmen der PIAG-Gruppe betreffen im Wesentlichen Cashpool-Finanzierungen.
| in T€ | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Porr -Gruppe |
||
| Verkauf von Waren und Leistungen | 1.028 | 1.086 |
| Erwerb von Waren und Leistungen | 19.512 | 62.018 |
| Forderungen | 18.090 | 9 |
| Verbindlichkeiten | 22.844 | 1.804 |
| in T€ | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| PIAG-Gruppe | ||
| Verkauf von Waren und Leistungen | 5 | – |
| Erwerb von Waren und Leistungen | 29 | – |
| Forderungen | 108.011 | – |
| Verbindlichkeiten | 35 | – |
XLV. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag und sonstige Angaben
Hinsichtlich der nach dem Bilanzstichtag erfolgten Verschmelzung mit der PIAG wird auf die Darstellung unter Punkt 1 verwiesen. Dabei handelt es sich um eine Transaktion unter gemeinschaftlicher Beherrschung (transaction under common control gemäß IFRS 3.2c). Im UBM-Konzern werden bei Transaktionen unter gemeinschaftlicher Beherrschung die Buchwerte des übertragenen Unternehmens fortgeführt (pooling of interest method).
Der Vorstand der UBM AG hat den Konzernabschluss am 30. März 2015 zur Weitergabe an den Aufsichtsrat freigegeben. Der Aufsichtsrat hat die Aufgabe, den Konzernabschluss zu prüfen und zu erklären, ob er den Konzernabschluss billigt.
Die Prüfungsleistungen des Konzernabschlussprüfers wurden von der UBM mit einem Betrag von T€ 57 (2013: 55) vergütet. Weiters hat der Konzernabschlussprüfer für sonstige Leistungen Honorare in Höhe von T€ 144 (2013: 6) erhalten.
XLvI. Organe der Gesellschaft
Im Folgenden werden die Bezüge der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats der UBM AG nach Vergütungskategorien aufgegliedert dargestellt:
| in T€ | 2014 | 2013 |
|---|---|---|
| Bezüge des Vorstands | ||
| Kurzfristig fällige Leistungen (Jahresbezug) | 1.324 | 1.257 |
| Nach Beendigung des Vorstandsvertrags fällige Vergütungen (Pension) | 27 | 27 |
| Andere langfristig fällige Leistungen (Abfertigung) | 156 | 33 |
| Gesamt | 1.507 | 1.317 |
| Vergütungen des Aufsichtsrats | 83 | 78 |
Mitglieder des Vorstands:
Mag. Karl Bier, Vorsitzender Heribert Smolé Dipl.-Ing. Martin Löcker Mag. Michael Wurzinger (ab 15.1.2015)
Weiters wurde vorbehaltlich der zu fassenden Organbeschlüsse Herr Dipl.-Ing. Claus Stadler als Vorstand designiert.
Mitglieder des Aufsichtsrats:
Ing. Karl-Heinz Strauss, Vorsitzender (Stellvertretender Vorsitzender bis 18.9.2014, Vorsitzender ab 18.9.2014) Dipl.-Ing. Iris Ortner, Stellvertretende Vorsitzende (ab 18.9.2014, Mitglied bis 18.9.2014) MMag. Christian B. Maier Dipl.-Ing. Klaus Ortner (ab 15.1.2015) Dr. Ludwig Steinbauer (ab 15.1.2015) Mag. Paul Unterluggauer (ab 15.1.2015) Hon.-Prof. Dr. Bernhard Vanas (ab 15.1.2015) Dr. Susanne Weiss (ab 15.1.2015)
Dipl.-Ing. Horst Pöchhacker, Vorsitzender (bis 13.8.2014) Bernhard H. Hansen (bis 30.4.2014) Dr. Peter Weber (bis 30.4.2014) Dr. Bruno Ettenauer (bis 10.10.2014) Mag. Florian Nowotny ( ab 30.4.2014 bis 10.10.2014) Mag. Wolfhard Fromwald (ab 30.4.2014 bis 15.1.2015) Dr. Johannes Pepelnik (bis 15.1.2015)
Wien, am 2. April 2015 Der Vorstand
Mag. Karl Bier e. h. (Vorsitzender)
Heribert Smolé e. h. Dipl.-Ing. Martin Löcker e.h. Mag. Michael Wurzinger e.h.
Beteiligungsspiegel
| kennzeichen Länder |
Anteilshöhe PORR AG |
Anteilshöhe Konzern |
Art der Kon solidierung |
Währung | Nennkapital Nominale |
||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Firm a |
Sitz | PORR | |||||
| Verb undene Unter nehme n |
|||||||
| Verb undene Kapit algese llschafte n |
|||||||
| "Athos" Bauplanungs- und Errichtungsgese0000llschaft m.b.H. | AUT | Wien | 90,00% | 90,00% | V | EUR | 36.336,42 |
| "UBM 1" Liegenschaftsverwertung Gesellschaft m.b.H. | AUT | Wien | 100,00% | 100,00% | V | EUR | 36.336,42 |
| Ariadne Bauplanungs- und Baugesellschaft m.b.H. | AUT | Wien | 100,00% | 100,00% | V | EUR | 36.336,42 |
| Logistikpark Ailecgasse GmbH | AUT | Wien | 99,80% | 100,00% | V | EUR | 36.336,41 |
| MBU Liegenschaftsverwertung Gesellschaft m.b.H. | AUT | Wien | 90,00% | 90,00% | V | EUR | 36.336,42 |
| Rainbergstraße – Immobilienprojektentwicklungs GmbH | AUT | Wien | 99,00% | 99,00% | V | EUR | 35.000,00 |
| Rudolf u. Walter Schweder Gesellschaft m.b.H. | AUT | Wien | 90,00% | 90,00% | V | EUR | 36.336,42 |
| sternbrauerei-riedenburg revitalisierung gmbh | AUT | Wien | 99,00% | 99,00% | V | EUR | 35.000,00 |
| UBM Seevillen Errichtungs-GmbH | AUT | Wien | 100,00% | 100,00% | N | EUR | 0,00 |
| Wohnanlage EZ 208 KG Andritz GmbH | AUT | Graz | 100,00% | 100,00% | V | EUR | 35.000,00 |
| UBM BULGARIA EOOD | BGR | Sofia | 100,00% | 100,00% | V | BGN | 2.732.100,00 |
| ANDOVIEN INVESTMENTS LIMITED | CYP | Limassol | 100,00% | 100,00% | V | EUR | 3.000,00 |
| DICTYSATE INVESTMENTS LIMITED | CYP | Limassol | 100,00% | 100,00% | V | EUR | 181.260,00 |
| AC Offices Klicperova s.r.o. | CZE | Prag | 0,36% | 100,00% | V | CZK | 11.000.000,00 |
| FMB – Facility Management Bohemia, s.r.o. | CZE | Prag | 100,00% | 100,00% | V | CZK | 100.000,00 |
| Immo Future 6 – Crossing Point Smichov s.r.o. | CZE | Prag | 20,00% | 100,00% | V | CZK | 24.000.000,00 |
| Na Záhonech a.s. | CZE | Prag | 0,00% | 100,00% | V | CZK | 2.000.000,00 |
| TOSAN park a.s. | CZE | Prag | 100,00% | 100,00% | V | CZK | 2.000.000,00 |
| UBM – Bohemia 2 s.r.o. | CZE | Prag | 100,00% | 100,00% | V | CZK | 200.000,00 |
| UBM Klánovice s.r.o. | CZE | Prag | 100,00% | 100,00% | V | CZK | 200.000,00 |
| UBM Plzen – Hamburk s.r.o. | CZE | Prag | 100,00% | 100,00% | V | CZK | 200.000,00 |
| UBM-Bohemia Projectdevelopment-Planning-Construction, s.r.o. | CZE | Prag | 100,00% | 100,00% | V | CZK | 8.142.000,00 |
| Blitz 01-815 GmbH | DEU | München | 100,00% | 100,00% | V | EUR | 25.000,00 |
| Bürohaus Leuchtenbergring Verwaltungs GmbH | DEU | München | 0,00% | 95,04% | N | EUR | 0,00 |
| City Objekte München GmbH | DEU | München | 0,00% | 84,60% | V | EUR | 25.000,00 |
| Friendsfactory Projekte GmbH | DEU | München | 0,00% | 51,70% | V | EUR | 25.000,00 |
| HPG Hirschgarten GmbH | DEU | München | 100,00% | 100,00% | V | EUR | 25.000,00 |
| HPG Klosterstraße GmbH | DEU | München | 100,00% | 100,00% | V | EUR | 25.000,00 |
| Kühnehöfe Hamburg Komplementär GmbH | DEU | München | 0,00% | 75,20% | N | EUR | 0,00 |
| Leuchtenbergring Hotelbetriebsgesellschaft mbH | DEU | München | 0,00% | 94,00% | V | EUR | 25.000,00 |
| Mainzer Landstraße Hotelbetriebs GmbH | DEU | München | 100,00% | 100,00% | V | EUR | 25.000,00 |
| MG Projekt-Sendling GmbH | DEU | München | 0,00% | 94,00% | V | EUR | 25.000,00 |
| MG Sendling Hotelbetriebsgesellschaft mbH | DEU | München | 0,00% | 94,00% | V | EUR | 25.000,00 |
| MG-Brehmstrasse BT C GmbH | DEU | München | 100,00% | 100,00% | V | EUR | 25.000,00 |
| MG-Brehmstrasse BT C Komplementär GmbH | DEU | München | 100,00% | 100,00% | N | EUR | 0,00 |
| MG-Dornach Bestandsgebäude GmbH | DEU | München | 100,00% | 100,00% | V | EUR | 25.000,00 |
| Münchner Grund Immobilien Bauträger Aktiengesellschaft | DEU | München | 94,00% | 94,00% | V | EUR | 3.000.000,00 |
| Firm a |
kennzeichen Länder |
Sitz | Anteilshöhe PORR AG |
Anteilshöhe Konzern PORR |
Art der Kon solidierung |
Währung | Nennkapital Nominale |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Münchner Grund Riem GmbH | DEU | München | 0,00% | 94,00% | N | EUR | 0,00 |
| Schloßhotel Tutzing GmbH | DEU | Starnberg | 0,00% | 88,36% | V | EUR | 25.000,00 |
| Stadtgrund Bauträger GmbH | DEU | München | 100,00% | 100,00% | V | EUR | 76.694,96 |
| UBM Leuchtenbergring GmbH | DEU | München | 100,00% | 100,00% | V | EUR | 25.000,00 |
| UBM d.o.o. za poslovanje nekretninama | HRV | Zagreb | 100,00% | 100,00% | V | HRK | 9.166.100,00 |
| UBM Projektmanagement Korlátolt Felegösségü Társaság | HUN | Budapest | 100,00% | 100,00% | V | HUF | 20.000.000,00 |
| UBM Holding NL B.V. | NLD | Amsterdam | 100,00% | 100,00% | V | EUR | 60.000,00 |
| UBM Hotel Zuidas B.V. | NLD | Amsterdam | 0,00% | 100,00% | V | EUR | 18.000,00 |
| UBM Spinoza B.V. | NLD | Amsterdam | 0,00% | 100,00% | V | EUR | 18.000,00 |
| "FMP Planning and Facility Management Poland" Sp. z o.o. | POL | Warschau | 100,00% | 100,00% | V | PLN | 150.000,00 |
| "Hotel Akademia" Sp. z o.o. | POL | Warschau | 0,00% | 100,00% | V | PLN | 5.100,00 |
| "UBM Polska" Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia | POL | Warschau | 100,00% | 100,00% | V | PLN | 50.000,00 |
| "UBM Residence Park Zakopianka" Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia |
POL | Krakau | 100,00% | 100,00% | V | PLN | 50.000,00 |
| "UBM-HPG" Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia | POL | Krakau | 0,00% | 100,00% | V | PLN | 50.000,00 |
| FMZ Gdynia Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia | POL | Warschau | 70,30% | 100,00% | V | PLN | 101.000,00 |
| FMZ Lublin Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia | POL | Warschau | 0,00% | 70,00% | V | PLN | 50.000,00 |
| FMZ Sosnowiec Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia | POL | Warschau | 0,00% | 55,00% | V | PLN | 50.000,00 |
| Oaza Kampinos Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia | POL | Warschau | 0,00% | 100,00% | V | PLN | 50.000,00 |
| UBM GREEN DEVELOPMENT SPÓLKA Z OGRANICZONA ODPO WIEDZIALNOSCIA |
POL | Warschau | 100,00% | 100,00% | V | PLN | 156.000,00 |
| UBM Mogilska Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia | POL | Warschau | 0,00% | 100,00% | V | PLN | 5.000,00 |
| UBM Riwiera Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia | POL | Warschau | 0,00% | 100,00% | V | PLN | 5.000,00 |
| UBM Rumba Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia | POL | Warschau | 0,00% | 100,00% | V | PLN | 5.000,00 |
| UBM Times Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia | POL | Warschau | 0,00% | 100,00% | V | PLN | 5.000,00 |
| UBM Zielone Tarasy Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia | POL | Krakau | 100,00% | 100,00% | V | PLN | 50.000,00 |
| UBM DEVELOPMENT S.R.L. | ROM | Bukarest | 100,00% | 100,00% | V | RON | 175.000,00 |
| Gesellschaft mit beschränkter Haftung "UBM development doo" | RUS | St. Petersburg | 100,00% | 100,00% | V | RUB | 3.700.000,00 |
| UBM Koliba s.r.o. | SVK | Preßburg | 100,00% | 100,00% | V | EUR | 6.390.000,00 |
| UBM Kosice s.r.o. | SVK | Preßburg | 100,00% | 100,00% | V | EUR | 5.000,00 |
| UBM Slovakia s.r.o. | SVK | Preßburg | 100,00% | 100,00% | V | EUR | 6.639,00 |
| Tovarystvo z obmezhenoju vidpovidalnistu "UBM Ukraine" | UKR | Kiew | 100,00% | 100,00% | N | UAH | 0,00 |
| Verb undene Pers onengese llschafte n |
|||||||
| UBM Realitätenentwicklung Aktiengesellschaft & Co. Muthgasse Liegenschaftsverwertung OG |
AUT | Wien | 100,00% | 100,00% | N | EUR | 0,00 |
| Bürohaus Leuchtenbergring GmbH & Co. Besitz KG | DEU | München | 0,00% | 95,04% | V | EUR | 100.000,00 |
| Immobilien- und Baumanagement Stark GmbH & Co. Stockholmstraße KG |
DEU | München | 0,00% | 94,00% | V | EUR | 50.000,00 |
| Kühnehöfe Hamburg GmbH & Co. KG | DEU | München | 0,00% | 75,20% | V | EUR | 500,00 |
| MG Brehmstrasse BT C GmbH & Co. KG | DEU | München | 0,00% | 100,00% | V | EUR | 51.129,97 |
| Firm a |
kennzeichen Länder |
Sitz | Anteilshöhe PORR AG |
Anteilshöhe Konzern PORR |
Art der Kon solidierung |
Währung | Nennkapital Nominale |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Assoziierte Unternehmen | |||||||
| Assoziierte Kapitalgesellschaften | |||||||
| Hessenplatz Hotel- und Immobilienentwicklung GmbH | AUT | Wien | 50,00% | 50,00% | E | EUR | 37.000,00 |
| hospitals Projektentwicklungsges.m.b.H. | AUT | Graz | 25,00% | 25,00% | E | EUR | 535.000,00 |
| Ropa Liegenschaftsverwertung Gesellschaft m.b.H. | AUT | Wien | 50,00% | 50,00% | E | EUR | 36.336,42 |
| W 3 Errichtungs- und Betriebs-Aktiengesellschaft | AUT | Wien | 26,67% | 26,67% | E | EUR | 800.000,00 |
| Wohnanlage Geidorf – Kahngasse GmbH | AUT | Graz | 50,00% | 50,00% | E | EUR | 10.000,00 |
| DOCK V1, s.r.o. | CZE | Prag | 0,00% | 50,00% | E | CZK | 200.000,00 |
| UBX Plzen s.r.o. | CZE | Prag | 50,00% | 50,00% | E | CZK | 200.000,00 |
| ACC Berlin Konferenz Betriebs GmbH | DEU | Berlin | 50,00% | 50,00% | E | EUR | 25.000,00 |
| BLV Objekt Pasing GmbH | DEU | Grünwald, Landkreis München |
0,00% | 47,00% | E | EUR | 25.000,00 |
| Lilienthalstraße Wohnen GmbH Münchner Grund und Baywobau | DEU | Grünwald, Landkreis München |
0,00% | 47,00% | E | EUR | 25.000,00 |
| UBX 1 Objekt Berlin GmbH | DEU | München | 50,00% | 50,00% | E | EUR | 25.000,00 |
| UBX 2 Objekt Berlin GmbH | DEU | München | 50,00% | 50,00% | E | EUR | 25.000,00 |
| GALLIENI DEVELOPPEMENT SARL | FRA | Boulogne Billancourt |
50,00% | 50,00% | E | EUR | 50.000,00 |
| HOTEL PARIS II S.A.R.L. | FRA | Marne la Vallée |
50,00% | 50,00% | E | EUR | 650.000,00 |
| UBX Development (France) s.a.r.l. | FRA | Serris | 50,00% | 50,00% | E | EUR | 50.000,00 |
| Sarphati 104 B.V. | NLD | Amsterdam | 0,00% | 50,00% | E | EUR | 18.000,00 |
| Styria B.V. | NLD | Amsterdam | 0,00% | 50,00% | E | EUR | 18.000,00 |
| "GF Ramba" Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia | POL | Warschau | 0,00% | 50,00% | E | PLN | 138.800,00 |
| "POLECZKI BUSINESS PARK" SPÓLKA Z OGRANICZONA ODPOWIEDZIALNOSCIA |
POL | Warschau | 0,00% | 50,00% | E | PLN | 7.936.000,00 |
| "SOF DEBNIKI DEVELOPMENT" SPÓLKA Z OGRANICZONA ODPOWIEDZIALNOSCIA |
POL | Krakau | 0,00% | 50,00% | E | PLN | 66.000,00 |
| "UBX Katowice" Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia | POL | Warschau | 0,00% | 50,00% | E | PLN | 50.000,00 |
| Amsterdam Office Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia | POL | Warschau | 0,00% | 50,00% | E | PLN | 2.700.000,00 |
| Berlin Office Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia | POL | Warschau | 0,00% | 50,00% | E | PLN | 5.000,00 |
| Hatley Investments Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia | POL | Warschau | 0,00% | 50,00% | E | PLN | 5.000,00 |
| Lanzarota Investments spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia | POL | Warschau | 34,00% | 50,00% | E | PLN | 5.000,00 |
| PBP IT-Services spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia | POL | Warschau | 0,00% | 50,00% | E | PLN | 50.000,00 |
| Poleczki Amsterdam Office Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia |
POL | Warschau | 0,00% | 50,00% | E | PLN | 5.000,00 |
| Poleczki Development Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia | POL | Warschau | 0,00% | 50,00% | E | PLN | 5.000,00 |
| Poleczki Vienna Office Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia | POL | Warschau | 0,00% | 50,00% | E | PLN | 5.000,00 |
| Vienna Office Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia | POL | Warschau | 0,00% | 50,00% | E | PLN | 3.300.000,00 |
| Warsaw Office Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia | POL | Warschau | 0,00% | 50,00% | E | PLN | 5.000,00 |
| M Logistic Distribution S.R.L. | ROM | Bukarest | 50,00% | 50,00% | E | RON | 11.376.000,00 |
| Firm a |
kennzeichen Länder |
Sitz | Anteilshöhe PORR AG |
Anteilshöhe Konzern PORR |
Art der Kon solidierung |
Währung | Nennkapital Nominale |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Assoziierte Personengesellschaften | |||||||
| Emma Hotel C.V. | NLD | Amsterdam | 0,00% | 47,62% | E | EUR | 2.100,00 |
| Sonstige Unter nehme n |
|||||||
| Sonstige Kapit algese llschafte n |
|||||||
| "hospitals" Projektentwicklungsges.m.b.H. | AUT | Wien | 21,78% | 21,78% | N | EUR | 0,00 |
| BMU Beta Liegenschaftsverwertung GmbH | AUT | Wien | 50,00% | 50,00% | N | EUR | 0,00 |
| IMMORENT-KRABA Grundverwertungsgesellschaft m.b.H. | AUT | Wien | 10,00% | 10,00% | N | EUR | 0,00 |
| Impulszentrum Telekom Betriebs GmbH | AUT | Unterprem stätten |
30,00% | 30,00% | N | EUR | 0,00 |
| KBB – Klinikum Besitz- und Betriebs Gesellschaft m.b.H. | AUT | Wien | 0,00% | 7,98% | N | EUR | 0,00 |
| KMG – Klinikum Management Gesellschaft mbH | AUT | Graz | 0,00% | 10,78% | N | EUR | 0,00 |
| REHA Tirol Errichtungs GmbH | AUT | Münster | 0,00% | 25,00% | N | EUR | 0,00 |
| Reha Zentrum Münster Betriebs GmbH | AUT | Münster | 0,00% | 25,00% | N | EUR | 0,00 |
| REHAMED Beteiligungsges.m.b.H. | AUT | Graz | 0,00% | 10,89% | N | EUR | 0,00 |
| REHAMED-Rehabilitationszentrum für Lungen- und Stoffwechse lerkrankungen Bad Gleichenberg Gesellschaft m.b.H. |
AUT | Bad Gleichen berg |
0,00% | 8,06% | N | EUR | 0,00 |
| St. Peter-Straße 14-16 Liegenschaftsverwertung Ges.m.b.H. | AUT | Wien | 50,00% | 50,00% | N | EUR | 0,00 |
| VBV delta Anlagen Vermietung Gesellschaft m.b.H. | AUT | Wien | 0,00% | 20,00% | N | EUR | 0,00 |
| "S1" Hotelerrichtungs AG | CHE | Savognin | 4,91% | 4,91% | N | CHF | 0,00 |
| UBX 3 s.r.o. | CZE | Prag | 50,00% | 50,00% | N | CZK | 0,00 |
| BF Services GmbH | DEU | München | 0,00% | 46,53% | N | EUR | 0,00 |
| REAL I.S. Project GmbH in Liqu. | DEU | München | 0,00% | 46,53% | N | EUR | 0,00 |
| UBX II (France) s.à.r.l. | FRA | Serris | 0,00% | 50,00% | N | EUR | 0,00 |
| Hotelinvestments (Luxembourg) S.à r.l. | LUX | Luxemburg | 50,00% | 50,00% | N | EUR | 0,00 |
| Lanzarota Investments spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia Sienna Hotel spólka komandytowo-akcyjna |
POL | Warschau | 0,00% | 50,00% | N | PLN | 0,00 |
| SNH spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia | POL | Warschau | 0,00% | 25,00% | N | PLN | 0,00 |
| ZAO "AVIELEN A.G." | RUS | St. Petersburg | 0,00% | 10,00% | N | RUB | 0,00 |
| Sonstige Pers onengese llschafte n |
|||||||
| C.V. Nederlanden | NLD | Amsterdam | 0,00% | 0,05% | N | EUR | 0,00 |
| Hatley Investments Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia spólka komandytowo-akcyjna |
POL | Warschau | 0,00% | 50,00% | N | PLN | 0,00 |
Bestätigungsvermerk
Bericht zum Konzernabschluss
Wir haben den beigefügten Konzernabschluss der UBM Realitätenentwicklung Aktiengesellschaft Wien für das Geschäftsjahr vom 1. Jänner 2014 bis zum 31. Dezember 2014 geprüft. Dieser Konzernabschluss umfasst die Konzernbilanz zum 31. Dezember 2014, die Konzern-Gewinnund Verlustrechnung, die Konzerngesamtergebnisrechnung, die Konzerngeldflussrechnung und die Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals für das am 31. Dezember 2014 endende Geschäftsjahr sowie den Konzernanhang.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und die Konzernbuchführung
Die gesetzlichen Vertreter des Konzerns sind für die Konzernbuchführung sowie für die Aufstellung und den Inhalt eines Konzernabschlusses verantwortlich, der ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns in Übereinstimmung mit International Financial Reporting Standards (IFRSs), wie sie in der EU anzuwenden sind, sowie mit den in Österreich geltenden anzuwendenden Vorschriften vermittelt. Diese Verantwortung beinhaltet: Gestaltung, Umsetzung und Aufrechterhaltung eines internen Kontrollsystems, soweit dieses für die Aufstellung des Konzernabschlusses und die Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von Bedeutung ist, damit dieser frei von wesentlichen Fehldarstellungen, sei es auf Grund beabsichtigter oder unbeabsichtigter Fehler, ist; die Auswahl und Anwendung geeigneter Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden; die Vornahme von Schätzungen, die unter Berücksichtigung der gegebenen Rahmenbedingungen angemessen erscheinen.
Verantwortung des Abschlussprüfers und Beschreibung von Art und Umfang der gesetzlichen Abschlussprüfung
Unsere Verantwortung besteht in der Abgabe eines Prüfungsurteils zu diesem Konzernabschluss auf der Grundlage unserer Prüfung. Wir haben unsere Prüfung unter Beachtung der in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften und der vom International Auditing and Assurance Standards Board (IAASB) der International Federation of Accountants (IFAC) herausgegebenen International Standards on Auditing (ISAs) durchgeführt. Diese Grundsätze erfordern, dass wir die Standesregeln einhalten und die Prüfung so planen und durchführen, dass wir uns mit hinreichender Sicherheit ein Urteil darüber bilden können, ob der Konzernabschluss frei von wesentlichen Fehldarstellungen ist.
Eine Prüfung beinhaltet die Durchführung von Prüfungshandlungen zur Erlangung von Prüfungsnachweisen hinsichtlich der Beträge und sonstigen Angaben im Konzernabschluss. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemäßen Ermessen des Abschlussprüfers unter Berück- sichtigung seiner Einschätzung des Risikos eines Auftretens wesentlicher Fehldarstellungen, sei es auf Grund von beabsichtigten oder unbeabsichtigten Fehlern. Bei der Vornahme dieser Risikoeinschätzung berücksichtigt der Abschlussprüfer das interne Kontrollsystem, soweit es für die Aufstellung des Konzernabschlusses und die Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von Bedeutung ist, um unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen geeignete Prüfungshandlungen festzulegen, nicht jedoch um ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit der internen Kontrollen des Konzerns abzugeben. Die Prüfung umfasst ferner die Beurteilung der Angemessenheit der angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und der von den gesetzlichen Vertretern vorgenommenen wesentlichen Schätzungen sowie eine Würdigung der Gesamtaussage des Konzernabschlusses.
Wir sind der Auffassung, dass wir ausreichende und geeignete Prüfungsnachweise erlangt haben, sodass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unser Prüfungsurteil darstellt.
Prüfungsurteil
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss nach unserer Beurteilung den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt ein möglichst getreues Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2014 sowie der Ertragslage des Konzerns und der Zahlungsströme des Kon- zerns für das Geschäftsjahr vom 1. Jänner 2014 bis zum 31. Dezember 2014 in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRSs), wie sie in der EU anzuwenden sind, sowie mit den in Österreich geltenden anzuwendenden Vorschriften.
Aussagen zum Konzernlagebericht
Der Konzernlagebericht ist auf Grund der gesetzlichen Vorschriften darauf zu prüfen, ob er mit dem Konzernabschluss in Einklang steht und ob die sonstigen Angaben im Konzernlagebericht nicht eine falsche Vorstellung von der Lage des Konzerns erwecken. Der Bestätigungsvermerk hat auch eine Aussage darüber zu enthalten, ob der Konzernlagebericht mit dem Konzernabschluss in Einklang steht.
Der Konzernlagebericht steht nach unserer Beurteilung in Einklang mit dem Konzernabschluss. Die Angaben gemäß § 243a UGB sind zutreffend.
Wien, am 2. April 2015
BDO Austria GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft
Mag. Markus Trettnak Wirtschaftsprüfer
Mag. Klemens Eiter Wirtschaftsprüfer
Gewinnverwendung
Das Geschäftsjahr 2014 der UBM Realitätenentwicklung Aktiengesellschaft schließt mit einem Bilanzgewinn von € 7.520.573,00.
Der Vorstand schlägt vor, eine Dividende in Höhe von € 1,25 je Stückaktie, das sind bei 6.010.000 Stückaktien in Summe € 7.512.500,00 auszuschütten und den Restgewinn in Höhe von € 8.073,00 auf neue Rechnung vorzutragen.
Wien, am 30. März 2015 Der Vorstand
Mag. Karl Bier (Vorsitzender)
Bei zustimmender Beschlussfassung der Hauptversammlung über diesen Gewinnverwendungsvorschlag erfolgt die Auszahlung der Dividende von € 1,25 pro Stückaktie ab 26.05.2015 nach Maßgabe der steuergesetzlichen Bestimmungen durch Gutschrift der depotführenden Bank. Als Hauptzahlstelle fungiert die UniCredit Bank Austria AG.
DI Martin Löcker Heribert Smolé Mag. Michael Wurzinger
Bilanzeid
Erklärung der gesetzlichen Vertreter gemäSS § 82 Abs. 4 Börse G (Bilanzeid) – Konzernabschluss
Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte Konzernabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt, dass der Konzernlagebericht den Geschäftsverlauf, das
Wien, am 30. März 2015 Der Vorstand
Mag. Karl Bier Vorsitzender des Vorstands mit Verantwortung für die Bereiche Projektentwicklung und Personal
DI Martin Löcker Mitglied des Vorstands mit Verantwortung für den Bereich Technisches Management
Heribert Smolé Mitglied des Vorstands mit Verantwortung für die Bereiche Finanzen und Rechnungswesen
Geschäftsergebnis und die Lage des Konzerns so darstellt, dass ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanzund Ertragslage des Konzerns entsteht, und dass der Konzernlagebericht die wesentlichen Risiken und Ungewisshei-
ten beschreibt, denen der Konzern ausgesetzt ist.
Mag. Michael Wurzinger Mitglied des Vorstands mit Verantwortung für den Bereich Asset Management und Transactions
Glossar
| Arbeitsgemeinschaften mehrerer Unternehmen zur | |
|---|---|
| ARGE | gemeinsamen Realisierung von Bauvorhaben |
| ATX | Austrian Traded Index, Leitindex der Wiener Börse |
| Dividendenrendite | Dividende im Verhältnis zum Aktienkurs |
| EBIT | Earnings Before Interest and Taxes, Betriebserfolg |
| EBT | Earnings Before Taxes, Ergebnis vor Steuern |
| Emittenten-Compliance-Verordnung zur Verhinderung von | |
| ECV | missbräuchlicher Verwendung von Insiderinformation |
| Eigenmittelquote | Anteil des durchschnittlich eingesetzten Eigenkapitals im Verhältnis zur Bilanzsumme |
| IFRS | International Financial Reporting Standards, Internationale Rechnungslegungsstandards |
| Gemäß IAS 36 erfolgt eine Wertfeststellung von Vermögenswerten über einen | |
| regelmäßigen Test, der zwischenzeitliche Wertminderungen des Vermögenswertes eruiert | |
| Impairment Test | und gegebenenfalls zu Anpassungsbuchungen führt. |
| Darstellung der Leistungserbringung nach betriebswirtschaftlichen Kriterien, die vom Um | |
| satzausweis der Gewinn- und Verlustrechnung abweicht, weil sie auch anteilige Leistungen | |
| in Arbeits- und Leistungsgemeinschaften erfasst sowie den Umsatz der nichtkonsolidierten | |
| Jahresbauleistung | Beteiligungen. |
| KGV | Kurs-Gewinn-Verhältnis, Aktienkurs im Verhältnis zum Gewinn je Aktie |
| Marktkapitalisierung | Börsenwert, Aktienkurs x Anzahl der ausgegebenen Aktien |
| MSCI Inc. ist ein in New York City ansässiger US-amerikanischer Finanzdienstleister, welcher | |
| MSCI | Finanzdienstleistungen vor allem für das Investment Banking anbietet. |
| Nachhaltigkeit | Nachhaltigkeit ist die auf ökologische Kriterien ausgerichtete wirtschaftliche Entwicklung |
| Pay-out-Ratio | Ausschüttungsquote, Dividende je Aktie geteilt durch Gewinn je Aktie, in % |
| PIAG | PIAG Immobilien AG |
| Total Shareholder's Return | Dividendenrendite plus Kurssteigerung |
| UBM | UBM Realitätenentwicklung Aktiengesellschaft |
| WBI | Wiener Börse Index |
Disclaimer
Dieser Jahresfinanzbericht/Geschäftsbericht enthält auch zukunftsbezogene Aussagen, die auf gegenwärtigen, nach bestem Wissen vorgenommenen Einschätzungen und Annahmen des Managements beruhen.
Angaben unter Verwendung der Worte "Erwartung" oder "Ziel" oder ähnliche Formulierungen deuten auf solche zukunftsbezogene Aussagen hin. Die Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung des Unternehmens beziehen, stellen Einschätzungen dar, die auf Basis der zum 31.12.2014 vorhandenen Informationen gemacht wurden. Sollten die den Prognosen zugrunde liegenden Annahmen nicht eintreffen oder unerwartet Risiken in nicht kalkulierter Höhe eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den Prognosen abweichen.
Der Jahresfinanzbericht/Geschäftsbericht zum 31.12.2014 wurde mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt, um die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben in allen Teilen möglichst sicherzustellen. Rundungs-, Satz- und Druckfehler können dennoch nicht ausgeschlossen werden.
Zugunsten der besseren Lesbarkeit wurde im Jahresfinanzbericht/Geschäftsbericht auf die gleichzeitige Verwendung weiblicher und männlicher Personenbegriffe verzichtet und die männliche Form angeführt. Gemeint und angesprochen sind immer beide Geschlechter.
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Impressum Nachhaltigkeit
Nachhaltiges Wirtschaften ist für uns nicht nur eine Sache des Planens und Bauens, wir sehen Grün als ganzheitliches Projekt. So verwenden wir für diesen Bericht auch nur Papier, das mit dem FSC-Garantiesiegel gekennzeichnet ist. Der Forest Stewardship Council (FSC) ist eine internationale Non-Profit-Organisation, die das erste System zur Zertifizierung nachhaltiger Forstwirtschaft schuf, es betreibt und weiterentwickelt. Das FSC-System zur Zertifizierung von Forstwirtschaft wurde zur Sicherung der nachhaltigen Waldnutzung ins Leben gerufen. Diese beinhaltet die Wahrung und auch Verbesserung der ökonomischen, ökologischen und sozialen Funktionen der Forstbetriebe. Wir von UBM meinen, dass Ressourcenschonung ein Gebot der Stunde ist, und geben Ihnen dieses Bekenntnis zu einer intakten Umwelt "Grün auf Weiß". In diesem Bericht auf FSC-Papier.