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UBM Development AG Annual Report 2014

Apr 14, 2015

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Annual Report

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Jahresfinanzbericht/ Geschäftsbericht 2014

Gemeinsam schreiben wir ein Stück Zukunft.

Wohnen, Hotel und Büro –

als Pure-Player für Immobilienentwicklung konzentrieren wir uns gezielt auf diese drei Assetklassen.

Bilanzgewinn, Eigenmittelquote, Rentabilität, Dividende … sind in Zahlen ausgedrückte Zukunftsperspektiven. Denn wir betrachten die Ergebnisse des aktuellen Geschäftsjahres nicht bloß als eine Beschreibung unseres gegenwärtigen Erfolges, sondern vor allem als das Fundament für unser zukünftiges Handeln, für zukünftiges Wachstum – für zukünftigen Erfolg.

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denken wir weiter. Gemeinsam

Florido Tower Österreich, Wien Unsere Projekte und unseren Erfolg präsentieren zu können, erfüllt uns mit Stolz – jedes Jahr mit jedem Bericht aufs Neue.

Inhalt
Jahresfinanzbericht/
Geschäftsbericht
2014
Bericht des Aufsichtsrats
06
Corporate-Governance-Bericht
08
Aktionärsstruktur
13
Unser Unternehmen
06
Geschäftsverlauf, Geschäftsergebnis
16
und Lage des Unternehmens
Voraussichtliche Entwicklung
24
und Risiken des Unternehmens
Lagebericht
14
Bilanz
34
Gewinn- und Verlustrechnung
36
Entwicklung des Anlagevermögens
38
Anhang
40
Bilanzeid
50
Jahresabschluss
32
Geschäftsverlauf, Geschäftsergebnis
54
und Lage des Unternehmens
Voraussichtliche Entwicklung
64
und Risiken des Unternehmens
Konzernlagebericht
52
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
74
Konzerngesamtergebnisrechnung
74
Konzernbilanz
75
Konzernkapitalflussrechnung
76
Eigenkapitalüberleitung
77
Erläuterungen zum Konzernabschluss
78
Segmentaufteilung
117
Beteiligungsspiegel 128
Bestätigungsvermerk 132
Gewinnverwendung 134
Bilanzeid 135
Konzernabschluss
72
Kontakt, Impressum 137 Kontakt
137

Bericht des Aufsichtsrats

2014 war für die UBM ein Jahr mit großen Veränderungen und mit richtungsweisenden Entscheidungen für die Zukunft des Unternehmens. Es begann mit der erfolgreichen Übernahme der UBM durch die PORR AG im Sommer 2014. Das war der erste wichtige Schritt in die Zukunft. Gleichzeitig wurde mit der erfolgreichen Spaltung der PORR AG in einen reinen Baukonzern und in einen Immobilienkonzern, die PIAG AG mit den Beteiligungen STRAUSS & Partner und UBM, der nächste wichtige Schritt gesetzt. Durch die anschließende Fusion von PIAG und UBM zur UBM Development AG ist ein Real Estate Developer europäischen Formates entstanden. Der Aufsichtsrat der UBM hat alle dafür notwendigen Beschlüsse ausführlich geprüft und einstimmig gefasst.

2014 wurde auch das ausgezeichnete Jahresergebnis von 2013 wieder weit übertroffen. Auf dieser soliden Basis wollen wir weiter aufbauen. Denn wir betrachten die Ergebnisse des aktuellen Geschäftsjahres nicht bloß als eine Beschreibung unseres gegenwärtigen Erfolges, sondern vor allem als das Fundament für unser zukünftiges Handeln, für unser zukünftiges Wachstum und unseren zukünftigen Erfolg. Der Aufsichtsrat hat in enger Abstimmung mit dem Vorstand die neue Strategie zum Trade-Developer mit dem Fokus auf die Heimmärkte, klar definierten Assetklassen und hoher eigener Wertschöpfung begleitet und steht voll hinter dem eingeschlagenen Kurs. Der neue Vorstand trägt den neuen und erweiterten Aufgaben und den Zielen des Unternehmens Rechnung und genießt das volle Vertrauen des Aufsichtsrats.

Der Aufsichtsrat hat die Entwicklung der Gesellschaft im Rahmen der ihm zukommenden Aufgaben aktiv begleitet und unterstützt. Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat gemäß § 81 AktG laufend durch mündliche und schriftliche Berichte zeitnah und umfassend über die Geschäfts- und Finanzlage des Konzerns und seiner Beteiligungen, über Personal- und Planungsfragen sowie über Investitions- und Akquisitionsvorhaben und besprach Strategie, Geschäftsentwicklung und Risikomanagement mit dem Aufsichtsrat. Der Aufsichtsrat fasste in insgesamt vier Sitzungen die jeweils erforderlichen Beschlüsse. Zu den zustimmungspflichtigen Geschäften gemäß § 95 Abs. 5 Aktiengesetz bzw. gemäß Geschäftsordnung für den Vorstand wurden die erforderlichen Genehmigungen eingeholt; in dringenden Fällen in Form schriftlicher Stimmabgabe. Die durchschnittliche Präsenzrate in den Aufsichtsratssitzungen betrug 85,71 %. Am 19. März 2014 hat eine Sitzung des Prüfungsausschusses zur Prüfung und Vorbereitung der Feststellung des Jahresabschlusses 2013 unter Beiziehung der Wirtschaftsprüfer stattgefunden. Am 19. September 2014 fand eine Sitzung des Prüfungsausschusses unter Beiziehung der Wirtschaftsprüfer statt, die sich mit der Überwachung des Rechnungslegungsprozesses, der Überwachung der Wirksamkeit des internen Kontrollsystems, des internen Revisionssystems und des Risikomanagementsystems der Gesellschaft befasste.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 der UBM Realitätenentwicklung Aktiengesellschaft samt Anhang und Lagebericht sowie der nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, erstellte Konzernabschluss zum 31. Dezember 2014 und der Konzernlagebericht wurden von der BDO Austria GmbH, Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft geprüft. Die Prüfung aufgrund der Bücher und Schriften der Gesellschaft sowie der vom Vorstand erteilten Aufklärungen und Nachweise ergab, dass die Buchführung und der Jahres- und Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften entsprechen und zu wesentlichen Beanstandungen kein Anlass gegeben war. Der Lagebericht und der Konzernlagebericht stehen im Einklang mit dem Jahres- und Konzernabschluss. Die genannte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat daher einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk für den Jahres- und Konzernabschluss erteilt.

Sämtliche Abschlussunterlagen, der Corporate-Governance-Bericht und der Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands und die Prüfungsberichte der Abschlussprüfer wurden am 13. April 2015 im Prüfungsausschuss eingehend mit dem Prüfer behandelt und dem Aufsichtsrat vorgelegt.

Der Prüfungsausschuss und der Aufsichtsrat haben den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 sowie den Lagebericht, den Corporate-Governance-Bericht sowie den Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands nach intensiver Erörterung und Prüfung gebilligt. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 ist damit festgestellt. Der Prüfungsausschuss und der Aufsichtsrat haben weiters den nach IFRS aufgestellten Konzernabschluss 2014 sowie den Konzernlagebericht gebilligt. Der Aufsichtsrat schließt sich dem Vorschlag des Vorstands für die Gewinnverwendung an.

Der Aufsichtsrat bedankt sich bei den Kunden und Aktionären für ihr Vertrauen und ihre Verbundenheit zu UBM sowie beim Vorstand und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz im abgelaufenen Jahr und die erfolgreiche Zusammenarbeit.

Wien, im April 2015

Ing. Karl-Heinz Strauss Vorsitzender des Aufsichtsrats

Ing. Karl-Heinz Strauss

Generaldirektor der PORR AG und Aufsichtsratsvorsitzender der UBM Development

Corporate-Governance-Bericht 2014

Die UBM versteht Corporate-Governance als gesamtheitliches Konzept im Kontext einer verantwortungsvollen und transparenten Unternehmensführung sowie der damit verbundenen umfassenden Kontrolle. Vorstand und Aufsichtsrat arbeiten im Interesse des Unternehmens und seiner Beschäftigten eng zusammen und befinden sich in ständiger Evaluierung hinsichtlich der strategischen Ausrichtung der UBM-Gruppe. Ein stetiger Dialog mit den relevanten Interessensgruppen schafft Vertrauen, auch für das unternehmerische Handeln, und legt damit die Basis für eine zukunftsfähige Unternehmensentwicklung.

Die UBM-Gruppe hat bislang keine Verpflichtungserklärung zur Einhaltung des "Österreichischen Corporate-Governance-Kodex" abgegeben, weil der Kodex aufgrund des Regelwerks Prime Market nur auf Emittenten zwingend anzuwenden ist, deren Aktien im Prime Market notieren. Die Aktien der UBM notieren derzeit im Marktsegment Standard Market Auction. Die Unterwerfung unter den Corporate-Governance-Kodex ist daher für UBM nicht zwingend.

UBM hält aber – wie schon in den vorangegangenen Jahren – sämtliche gesetzliche Bestimmungen sowie einen großen Teil der "Comply or Explain"-Regeln (C-Regeln) des Corporate-Governance-Kodex ein.

UBM strebt weiter die volle Einhaltung des vom Österreichischen Arbeitskreis für Corporate-Governance veröffentlichten "Österreichischen Corporate-Governance-Kodex" an. Dieser Kodex ist auf der Homepage des Arbeitskreises für Corporate-Governance unter www.corporate-governance.at verfügbar und öffentlich zugänglich.

Der Vorstand der Gesellschaft

Gemäß § 7 der Satzung der UBM besteht der Vorstand aus zwei, drei oder vier vom Aufsichtsrat zu bestellenden Mitgliedern. Seit Jänner 2015 besteht der Vorstand aus vier Personen. Abhängig von einer Änderung oder Neufassung der Satzung in der Hauptversammlung wurde ein fünftes Vorstandsmitglied designiert. Der Aufsichtsrat kann ein Vorstandsmitglied zum Vorsitzenden ernennen und stellvertretende Vorstandsmitglieder bestellen. Ernennt der Aufsichtsrat ein Vorstandsmitglied zum Vorsitzenden des Vorstands, so gibt seine Stimme bei Stimmengleichheit nur dann den Ausschlag, wenn der Aufsichtsrat dies bestimmt.

Die Mitglieder des Vorstands werden vom Aufsichtsrat für eine Amtszeit von höchstens fünf Jahren bestellt. Eine wiederholte Bestellung oder Verlängerung der Amtszeit (jeweils für höchstens fünf Jahre) ist zulässig. Der Aufsichtsrat kann die Bestellung eines Vorstandsmitglieds vor Ablauf der Amtszeit widerrufen, wenn ein wichtiger Grund vorliegt, etwa bei grober Pflichtverletzung oder wenn die Hauptversammlung dem Vorstandsmitglied das Vertrauen entzieht.

Die UBM wird durch zwei Vorstandsmitglieder gemeinsam oder durch ein Vorstandsmitglied gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten, mit den gesetzlichen Einschränkungen kann die UBM auch durch je zwei Prokuristen vertreten werden.

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Mitglieder des Vorstands, ihr Geburtsdatum, ihre Position, das Datum ihrer erstmaligen Bestellung und das voraussichtliche Ende ihrer Mandatsperiode. Der Vorstand setzte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2014 aus folgenden Personen zusammen:

Mag. Karl Bier wurde im März 1955 geboren. Nach Abschluss des Studiums der Rechtswissenschaften und einer steuerlichen Fachausbildung war er als Geschäftsführer von mehreren Projektgesellschaften und ab 1992 im Vorstand der UBM tätig. In seiner Funktion als Vorstandsmitglied war er im Geschäftsjahr 2014 zuständig für den Aufbau und den Ausbau des Projektentwicklungsgeschäfts im In- und Ausland, für Leasing- und Sonderfinanzierungsmodelle im Bankensektor, Marktbeobachtung, Öffentlichkeitsarbeit, Recht und Vertragswesen, Marketing und Vertrieb sowie Personal. Derzeit ist Mag. Bier Vorsitzender des Vorstands der UBM.

Name Geburtsd
atum
Positi
on
Mitg
lied
seit
beste
llt bis
Mag. Karl Bier 03.03.1955 Vorstandsvorsitzender 01.08.1992 31.12.2016
Dipl.-Ing. Martin Löcker 13.03.1976 Vorstandsmitglied 01.03.2009 31.12.2016
Heribert Smolé 16.02.1955 Vorstandsmitglied 15.07.1997 31.12.2016

Dipl.-Ing. Martin Löcker wurde im März 1976 geboren. Er schloss das Studium für Wirtschaftsingenieurwesen/Bauwesen an der TU Graz ab und studierte Immobilienökonomie an der European Business School in München. 2001 erfolgte der Eintritt in den Porr-Konzern respektive bei der UBM. Ab seinem Eintritt war er für Projekte in Österreich, Frankreich und Deutschland verantwortlich und wurde 2007 Prokurist der UBM und der Münchner Grund Immobilien Bauträger AG. Daneben ist er zum Geschäftsführer verschiedener Projektgesellschaften im In- und Ausland bestellt und seit 01.03.2009 Mitglied des Vorstands der UBM. Als solches war er im Geschäftsjahr 2014 verantwortlich für Projektkalkulation, technisches Reporting/Controlling, technisches Qualitätsmanagement, Asset Management Hotels und Investitionsrechnung.

Heribert Smolé wurde im Februar 1955 geboren. 1973 ist er in den Porr-Konzern eingetreten und wurde 1985 Abteilungsleiter der kaufmännischen Verwaltung für Beteiligungen. Ab 1990 war er als Gesamtprokurist der UBM tätig und übernahm nach und nach die Funktion des kaufmännischen Geschäftsführers bzw. kaufmännischen Vorstands in verschiedenen Gesellschaften des Porr-Konzerns. Seit 1996 hat er die Befähigung für das Immobilienverwalter- und Maklergewerbe samt Lehrlingsausbilderprüfung. 1997 wurde er zum Vorstandsmitglied der UBM bestellt. Im Geschäftsjahr 2014 war er verantwortlich für die Bereiche Finanz- und Rechnungswesen, Konzern- und Projektfinanzierungen, Kfm. Risikomanagement, Controlling, Berichtswesen/Budgetierung/Prognosen, Personaladministration sowie für Versicherungen und Geräteverwaltung.

Die Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft üben keine Aufsichtsratsmandate oder vergleichbare Funktionen in inund ausländischen (nicht in den Konzernabschluss einbezogenen) Gesellschaften aus.

Am 15. Jänner 2015 wurde Mag. Michael Wurzinger, geboren am 09. April 1971, zum Vorstandsmitglied und Herr Mag. Claus Stadler, geboren am 04. Juli 1970, zum designierten Vorstandsmitglied bestellt. Mit Beschlussfassung des Aufsichtsrats am 20. Februar 2015 hat sich die Geschäftsverteilung des Vorstands geändert.

Vergütung der Vorstandsmitglieder in €

Name Gehaltsbezug 2014 Variable Verg
ütung
Pensionsk
asse
ges
amt
Mag. Karl Bier 350.080,82 300.000,00 n/a 650.080,82
Dipl.-Ing. Martin Löcker 224.898,00 100.000,00 9.434,84 334.332,89
Heribert Smolé 246.290,00 100.000,00 17.969,64 364.259,64

Offenlegung von Informationen über die Vergütung des Vorstands

Grundsätze der Vergütungspolitik

Die Gesamtbezüge des Vorstands setzen sich aus einem festen Gehaltsbezug, einem variablen Leistungsbonus, sowie sonstigen Bezügen zusammen.

Der Maximalwert für den variablen Leistungsbonus beträgt für den Vorsitzenden des Vorstands 2,5 % vom EBT der Bilanz, maximal jedoch € 300.000,00 brutto jährlich. Die Berechnung orientiert sich am Konzernjahresergebnis nach Minderheitsanteilen. Erreicht oder überschreitet dieses Konzernjahresergebnis den mit dem Personalausschuss definierten Betrag, so steht dem Vorstandsvorsitzenden

der Maximalbetrag des variablen Leistungsbonus zu. Liegt dieses Ergebnis unter dem definierten Betrag, so steht ein aliquoter Anteil zu.

Die anderen Vorstandsmitglieder erhalten jährlich einen variablen Leistungsbonus nach dem obrigen Schema, jedoch maximal € 200.000,00 brutto jährlich.

Der Vorsitzende des Vorstands verfügt über eine direkte Pensionszusage, die – abhängig vom Pensionsantrittsalter – bis zu 30 % des letzten festen Gehaltsbezuges zum Zeitpunkt der Auflösung des Anstellungsverhältnisses betragen kann.

Für die anderen Vorstandsmitglieder wird jährlich in eine Pensionskasse eingezahlt. Die Höhe der Zahlung richtet sich nach dem Lebensalter.

Für die Mitglieder des Vorstands besteht eine D&O-Versicherung, deren Kosten von der Gesellschaft getragen werden.

Der Aufsichtsrat der Gesellschaft

Der Aufsichtsrat der UBM setzt sich aus den von der Hauptversammlung gewählten Mitgliedern zusammen. Gemäß § 10 der Satzung der UBM beträgt die Zahl der von der Hauptversammlung gewählten Mitglieder mindestens drei und höchstens zehn. Im Jahr 2014 bestand der Aufsichtsrat der UBM aus acht von der Hauptversammlung gewählten Mitgliedern.

Die Aufsichtsratsmitglieder werden, falls nicht für eine kürzere Funktionsperiode, für die Zeit bis zur Beendigung der Hauptversammlung gewählt, die über die Entlastung des Aufsichtsrats für das vierte Geschäftsjahr nach der Wahl beschließt. Das Geschäftsjahr, in dem das Aufsichtsratsmitglied gewählt wird, wird hierbei nicht mitgerechnet. Lehnt ein in den Aufsichtsrat gewähltes Mitglied die Wahl ab oder scheidet im Laufe des Jahres ein Mitglied aus, so bedarf es keiner Ersatzwahl solange dem Aufsichtsrat mindestens drei gewählte Mitglieder angehören. Ersatzwahlen erfolgen für den Rest der Funktionsperiode des ausgeschiedenen Mitglieds.

Jedes Mitglied des Aufsichtsrats kann sein Amt unter Einhaltung einer dreimonatigen Frist mit schriftlicher Mitteilung an den Vorsitzenden des Aufsichtsrats niederlegen.

Der Aufsichtsrat wählt alljährlich nach der ordentlichen Hauptversammlung aus seiner Mitte einen Vorsitzenden und einen oder mehrere Stellvertreter. Scheiden im Laufe der Amtszeit der Vorsitzende oder einer der gewählten Stellvertreter aus ihrem Amt aus, hat der Aufsichtsrat unverzüglich eine Neuwahl für den Ausgeschiedenen vorzunehmen.

Nach den Vorschriften der Satzung ist der Aufsichtsrat beschlussfähig, wenn mindestens drei gewählte Mitglieder anwesend sind. Der Aufsichtsrat fasst seine Beschlüsse mit Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden, bei Wahlen das Los den Ausschlag. Die Art der Abstimmung bestimmt der Vorsitzende. Der Aufsichtsrat tritt mindestens viermal im Geschäftsjahr zusammen, wobei die Sitzungen vierteljährlich stattzufinden haben.

Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2014 vier ordentliche Aufsichtsratssitzungen abgehalten.

Ausschüsse

Die Satzung sieht vor, dass der Aufsichtsrat aus seiner Mitte Ausschüsse bilden kann.

Der Aufsichtsrat hat in Entsprechung des § 92 Abs 4a AktG aus seiner Mitte einen Prüfungsausschuss gebildet, der 2014 aus allen Mitgliedern des Aufsichtsrats bestand.

Zu den Aufgaben des Prüfungsausschusses gehören (i) die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses, (ii) die Überwachung der Wirksamkeit des internen Kontrollsystems, gegebenenfalls des internen Revisionssystems, und des Risikomanagementsystems der Gesellschaft, (iii) die Überwachung der Abschlussprüfung und der Konzernabschlussprüfung, (iv) die Prüfung und Überwachung der Unabhängigkeit des Abschlussprüfers (Konzernabschlussprüfers), insbesondere im Hinblick auf die für die UBM erbrachten zusätzlichen Leistungen, (v) die Prüfung des Jahresabschlusses und die Vorbereitung seiner Feststellung, die Prüfung des Vorschlags für die Gewinnverteilung, des Lageberichts und gegebenenfalls des Corporate-Governance-Berichts sowie die Erstattung des Berichts über die Prüfungsergebnisse an den Aufsichtsrat, (vi) gegebenenfalls die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts sowie die Erstattung des Berichts über die Prüfungsergebnisse an den Aufsichtsrat des Mutterunternehmens, und (vii) die Vorbereitung des Vorschlags des Aufsichtsrats für die Auswahl des Abschlussprüfers (Konzernabschlussprüfers).

Der Prüfungsausschuss hat im Geschäftsjahr 2014 zwei Sitzungen abgehalten.

Weitere Ausschüsse bestanden im Jahr 2014 nicht. In der Aufsichtsratssitzung am 20.02.2015 wurde ein Vergütungsund ein Nominierungsausschuss eingerichtet.

Personelle Zusammensetzung des Aufsichtsrats

2014 bestellten Mitglieder des Aufsichtsrats, ihr Geburtsdatum, ihre Position, das Datum ihrer ersten Bestellung zum Mitglied des Aufsichtsrats sowie das voraussichtliche Ende ihrer Amtsperiode:

Die nachstehende Auflistung zeigt die im Geschäftsjahr

NAME Geburtsd
atum
Positi
on
MITGLied
seit
Beste
llt bis
Ing. Karl-Heinz Strauss, MBA, FRICS 27.11.1960 Vorsitzender des
Aufsichtsrats 1
14.04.2011 HV 2019 2
Dipl.-Ing. Iris Ort
ner, MBA
31.08.1974 Stellvertretende
Vorsitzende 3
14.04.2011 HV 2019 2
MMag. Christian B. Maier 09.01.1966 Mitglied 03.05.2013 HV 2019 2
Dipl.-Ing. Horst Pöchh
acker
16.11.1938 Vorsitzender des
Aufsichtsrats 4
03.09.1987 13.08.2014 7
Dr. Bruno Ette
nauer
25.01.1961 Mitglied 11.04.2007 10.10.2014 7
Mag. Wolfhard Fromwald 22.06.1952 Mitglied 30.04.20145 15.01.2015 7
Bernhard H. Hansen 25.07.1954 Mitglied 03.05.2013 30.04.2014 7
Dr. Johannes Pepe
lnik
14.06.1970 Mitglied 25.06.2004 15.01.2015 7
Dr. Peter Weber 11.10.1949 Mitglied 03.05.20136 30.04.2014 7
Mag. Florian Nowotny 19.08.1975 Mitglied 30.04.2014 10.10.2014 7

1) Seit 18.09.2014 ist Ing. Karl-Heinz Strauss Vorsitzender des Aufsichtsrats, von 27.02.2013 bis 18.09.2014 war Ing. Karl-Heinz Strauss stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats

2) Die von der Hauptversammlung gewählten Aufsichtsratsmitglieder sind bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das Geschäftsjahr 2018 Beschluss fasst, bestellt.

3) Dipl.-Ing. Iris Ortner ist seit 18.09.2014 Stellvertretende Vorsitzende und war bereits vom 02.07.2003 bis 05.05.2010 Mitglied des Aufsichtsrats 4) Dipl.-Ing. Horst Pöchhacker war seit 18.04.2008 Vorsitzender des Aufsichtsrats, von 02.07.2003 bis 18.04.2008 war Dipl.-Ing. Horst Pöchhacker stellvertretender Vorsitzender. Seit 03.09.1987 war er ordentliches Mitglied. Dipl.-Ing. Horst Pöchhacker ist am 13.08.2014 verstorben.

5) Mag. Wolfhard Fromwald war bereits vom 11.04.2007 bis 03.05.2013 Mitglied des Aufsichtsrats

6) Dr. Peter Weber war vom 03.05.2013 bis 30.04.2014 und vom 26.07.1995 bis 30.12.2012 Mitglied des Aufsichtsrats. Vom 26.07.1995 bis 16.03.2000 war er

Vorsitzender des Aufsichtsrats, vom 16.03.2000 bis 02.07.2003 und vom 18.04.2008 bis 30.12.2012 war er stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats. 7) Datum des Ausscheidens

Alle Aufsichtsratsmitglieder sind bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung des Geschäftsjahres 2018 Beschluss fasst, bestellt. In der Hauptversammlung am 15. Jänner 2015 wurden außerdem Herr Dipl.-Ing. Klaus Ortner, Frau Dr. Susanne Weiss, Herr Mag. Paul Unterluggauer, Herr Hon.-Prof. Dr. Bernhard Vanas und Herr Dr. Ludwig Steinbauer in den Aufsichtsrat gewählt. Die anschließend angeführten Mitglieder des Aufsichtsrats der UBM üben jeweils folgende weiteren Aufsichtsratsmandate oder vergleichbare Funktionen in in- und ausländischen (nicht in den Konzernabschluss einbezogenen) Gesellschaften zum 31. Dezember 2014 aus:

Ing. Karl-Heinz Strauss, MBA, FRICS Vorsitzender

  • DATAX HandelsgmbH, Aufsichtsratsmitglied
  • Kapsch Aktiengesellschaft, Aufsichtsratsmitglied
  • KAPSCH-Group Beteiligungs GmbH, Aufsichtsratsmitglied
  • Porr Bau GmbH, Vorsitzender des Aufsichtsrats
  • TEERAG-ASDAG Aktiengesellschaft, Vorsitzender des Aufsichtsrats

Dipl.-Ing. Iris Ortner, MBA Stellvertretende Vorsitzende

  • ELIN GmbH, Stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats
  • PORR AG* , Aufsichtsratsmitglied
  • TKT Engineering Sp. z o.o. (Polen), Stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats

MMag. Christian B. Maier

  • Porr Bau GmbH, Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats
  • Rath Aktiengesellschaft* , Aufsichtsratsmitglied
  • TEERAG-ASDAG Aktiengesellschaft, Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats
  • Porr Beteiligungs-Aktiengesellschaft in Liqu., Vorsitzender des Aufsichtsrats
  • Raiffeisenbank Aichfeld eGen, Aufsichtsratsmitglied

Dipl.-Ing. Klaus Ortner

  • ELIN GmbH, Vorsitzender des Aufsichtsrats
  • PORR AG* , Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats

Dr. Ludwig Steinbauer

Mag. Paul Unterluggauer

Hon.-Prof. Dr. Bernhard Vanas

• PORR AG* , Aufsichtsratsmitglied

Dr. Susanne Weiss

  • ROFA AG, Vorsitzende des Aufsichtsrats
  • Schattdecor AG, Aufsichtsratsmitglied
  • Wacker Chemie AG* , Aufsichtsratsmitglied
  • PORR AG* , Aufsichtsratsmitglied

Mag. Karl Bier (Vorsitzender)

DI Martin Löcker Heribert Smolé Mag. Michael Wurzinger

FrauenförderungsmaSSnahmen

Per 28.02.2015 sind sieben Frauen konzernweit in leitenden Positionen (inkl. Vorstand, 1. und 2. Führungsebene). Das sind 16 % der Führungskräfte.

Es bestehen keine Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen bei gleicher Tätigkeit und gleicher Ausbildung. Frauen werden schon bei Stellenausschreibungen konkret angesprochen.

Als nachhaltig wirtschaftender Konzern orientiert sich UBM an gesellschaftsrelevanten Themen wie der Chancengleichheit am Arbeitsplatz. UBM behandelt seine Mitarbeiter gleich – ohne Ansehen von Geschlecht, gesellschaftlicher Herkunft, sexueller Orientierung, Nationalität, Religion oder Alter. Jeder Form von Diskriminierung oder Mobbing wird entschieden entgegengetreten.

Aktionärsstruktur

Aktionärsstruktur der UBM Realitätenentwicklungs AG in % per 31.12.2014

79,36 % PIAG Immobilien AG 4,42 %
6,01 %
10,21 % Gruppe Amber Privatstiftung,
Bocca Privatstiftung,
Dkfm. Georg Folian,
Dr. Franz Jurkowitsch
10,21 %
6,01 % Ortner Gruppe
4,42 % Streubesitz

79,36 %

Gemeinsam erkennen und nutzen wir Chancen.

Villa Galicja Polen, Krakau Berliving Deutschland, Berlin

Geschäftsverlauf, Geschäftsergebnis und Lage des Unternehmens

Lagebericht 2014

Gesamtwirtschaftliches Umfeld

Verhaltener Aufschwung der Weltwirtschaft

Die zu Beginn 2014 spürbare Aufwärtsdynamik der Weltwirtschaft verlangsamte sich im Jahresverlauf und mit Zunahme der politischen Spannungen in Europa und dem Nahen Osten deutlich. Die Konflikte um die Ukraine und die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) ließen die Wachstumserwartungen der Weltwirtschaft für das Jahr 2014 mit 2,7 % deutlich unter den langjährigen Durchschnitt sinken.1 Während sich insbesondere die US-Wirtschaft aufgrund der robusten Binnennachfrage weiter erholte – sie legte im abgelaufenen Jahr 2014 um beachtliche 2,3 % zu – verzeichnete Chinas Wirtschaft mit 7,4 % das geringste Wachstum seit 25 Jahren.2

Konjunkturschwäche in Europa

Die Wirtschaft im Euroraum entwickelte sich 2014 schwächer als erwartet, der Ausblick für 2015 ist verhalten. Nach minus 0,4 % im Vorjahr wurde 2014 im Jahresvergleich ein mäßiges Wachstum von 0,9 % erreicht.3 Während sich in Spanien, Portugal und Irland die beschlossenen Reformen bereits in höherem BIP-Wachstum niederschlagen – allerdings von einem niedrigen absoluten Niveau – treten die weniger reformfreudigen Länder Italien und Frankreich auch weiterhin konjunkturmäßig auf der Stelle. Diese Entwicklung und das unter dem eigentlichen Potenzial liegende Wachstum im Euroraum trugen zu einem steigenden Deflationsdruck bei. Da die fallenden Rohstoffpreise diese Entwicklung noch verschärfen dürften, ist für 2015 erneut mit einem eher schwachen BIP-Wachstum von 1,2 % zu rechnen. Auch dürfte die Europäische Zentralbank an ihrem expansiven Kurs festhalten. Größter Risikofaktor für die Konjunktur und die Finanzmärkte im Euroraum bleiben weiter die angespannte geopolitische Lage, die Politik und ihre Reformversäumnisse, gefolgt von den nach wie vor nicht vollständig bereinigten Fehlentwicklungen auf den Immobilien- und Kreditmärkten einzelner Länder.4 Positiv auf die Immobilienmärkte wirkten sich hingegen die historisch niedrigen Zinsen aus. Sie verringerten die Fremdfinanzierungskosten für Investitionen und erhöhten gleichzeitig die Attraktivität von Immobilien im Vergleich zu alternativen Anlageformen.

Stabile Entwicklung in den Zielmärkten

Auch die europäischen Kernländer Deutschland und Österreich waren von einer Abschwächung des Wachstums betroffen, deren Ursprung vor allem im Russland-Ukrainekonflikt lag. Dennoch wuchs die deutsche Wirtschaft im Berichtszeitraum mit 1,3 % stärker als im Vorjahr.

Osteuropa entwickelte sich im abgelaufenen Jahr heterogen, jedoch in weiten Teilen deutlich stabiler als 2013. Das durchschnittliche BIP-Wachstum betrug 3,0 %.5 Neben den Exporten erholte sich hier erstmals auch die Binnennachfrage wieder deutlich. Besonders stachen Polen und Tschechien hervor. So verdoppelte sich das polnische BIP-Wachstum auf 3,1 %, für 2015 wird eine Steigerung von 3,3 % erwartet. Tschechien kehrte den Trend der Stagnation bzw. Rezession der Vorjahre um und erzielte ein BIP-Plus von 2,6 %. Dasselbe Niveau sollte auch 2015 erreicht werden können.6

Während die Auswirkungen des Ukrainekonflikts in Mitteleuropa spürbar, wenn auch nicht dramatisch waren, zeigte sich Südosteuropa durch den Konflikt deutlich nachhaltiger beeinflusst und entwickelte sich mit einem Wachstum von 0,9 % trotz hohen Aufholbedarfs und eigentlich freundlicheren Umfeldbedingungen nur unwesentlich besser als die Eurozone.

Moderates Wachstum in Österreich

In Österreich stagnierte die Wirtschaft im zweiten Halbjahr 2014. Aufgrund der etwas günstigeren Konjunkturlage im Frühjahr sowie eines Wachstumsüberhangs aus dem Jahr 2013 ergab sich für das Jahr 2014 dennoch ein Anstieg des BIP von 0,8 %.7 Ausschlaggebend dafür waren sowohl der relativ schwache Konsum als auch die gesunkene Investitionsbereitschaft der Unternehmen, sowie der Rückgang der Exporte. Auch vom nicht-deutschsprachigen, europäischen Marktumfeld gingen im Berichtsjahr kaum expansive Impulse aus. Die daraus resultierende gedämpfte Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen aus dem Ausland bekam Österreich mit seiner hohen Exportabhängigkeit deutlich zu spüren – rund die Hälfte der heimischen Ausfuhren entfällt auch weiterhin auf den Euroraum.

Für 2015 ist von einer allmählichen Belebung auf niedrigem Niveau auszugehen. Maßgeblicher Treiber dürfte die Binnennachfrage – und hier in erster Linie der private Konsum – bleiben, während der Außenhandel weiterhin eher dämpfend auf die BIP-Entwicklung wirken sollte. Dieses Szenario impliziert eine Zunahme des BIP um 0,7 % im Jahr 2015.8

Indikatoren zur wirtschaftlichen Entwicklung 2014 in %

Wachst
umsr
ate
Inflationsr
ate
(HVPI-Basis)1
Arbeits
losenquote
Europäische Union 1,4 1) 0,6 1) 10,2 1)
Euroraum 0,9 1) 0,4 1) 11,6 1)
Österreich 0,8 2) 1,5 1) 5,0 3)
Deutschland 1,3 2) 0,8 1) 5,0 1)
Schweiz 1,7 2) 0,0 1) 3,6 3)
Polen 3,1 2) 0,1 1) 9,0 1)
Tschechien 2,6 2) 0,4 1) 6,1 1)

1) Quelle: Eurostat

2) Quelle: Euroconstruct

3) Quelle: WKO

Entwicklung der internationalen Immobilienmärkte

Die internationalen Märkte erlebten 2014 ein Rekordjahr, insbesondere im vierten Quartal wurden außerordentliche Volumina erreicht. Vor dem Hintergrund niedriger Ölpreise, der wirtschaftlichen Entwicklung in den USA und der Erholung in der Eurozone wird für 2015 ebenfalls mit einer Aufwärtsbewegung gerechnet. Auch in Europa wurden die Erwartungen für das gesamte Jahr deutlich übertroffen.9

Westeuropa – Fokus Deutschland

Die Immobilieninvestitionen in den 14 wichtigsten Märkten Westeuropas verbuchten 2014 erneut Wachstumsraten im zweistelligen Prozentbereich: Die Volumina stiegen im Vergleich zu 2013 um 20 %, die Leerstandsraten blieben in den wichtigsten Metropolen deutlich unter 10 %. Am Wohnungsmarkt stieg das Interesse institutioneller Investoren, vor allem in Deutschland und in den Niederlanden.

Europa zeigte sich 2014 insgesamt als besonders starker Markt für Hotelinvestitionen – das Transaktionsvolumen stieg hier so stark wie in keiner anderen Region. Für 2015 ist eine weitere robuste Steigerung zu erwarten. Angesichts der guten Konjunkturaussichten in den USA dürfte sich die Anzahl der Reisenden aus dieser Region erhöhen – in den frequentiertesten Hauptstädten sollte das auch zu einer erhöhten Auslastung beitragen.10

In Deutschland wirkte sich nicht zuletzt das Beschäftigungswachstum positiv aus. Büroimmobilien behaupteten 2014 ihre Spitzenposition unter allen Assetklassen. Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München waren dabei erneut die am stärksten nachgefragten Bürostandorte – das Vermietungsvolumen nahm deutlich zu. Insgesamt erreichten die gewerblichen Investitionen in Deutschland bereits zum fünften Mal ein Plus: Die Volumina wuchsen 2014 um 30 % gegenüber dem Vorjahr. Die stärksten Steigerungen verzeichneten Hotel- und Logistikimmobilien. Das Transaktionsvolumen erreichte bei Hotels den Spitzenwert von € 3 Mrd. – der zehnjährige Mittelwert wurde damit um rund 130 % übertroffen. Städte wie München oder Köln verbuchten Steigerungen im dreistelligen Prozentbereich – die bayerische Hauptstadt war dabei absoluter Top-Standort in Deutschland, gefolgt von Frankfurt, Berlin und Hamburg.

Während die gewerblichen Immobilien stark zulegten, war das Volumen bei Wohnungsinvestitionen 2014 gegenüber dem Vorjahr rückläufig. Langfristigen zeigt sich jedoch nach wie vor ein positives Bild: Der zehnjährige Durchschnitt wurde um knapp ein Fünftel überboten. Immobilien-AGs waren die wichtigste Investorengruppe. Insgesamt wurden 2014 218.000 Wohnungen verkauft.11

Zentral- und Osteuropa

Die Investitionslandschaft in Zentral- und Osteuropa zeigte sich sehr vielschichtig, mit deutlichen Unterschieden zwischen den einzelnen Ländern. Prime Assets in den führenden Märkten standen ebenso im Interesse wie regionale Zentren und auch riskantere Optionen. Insgesamt lag das Investitionsvolumen 2014 mit € 7,9 Mrd. zwar um mehr als ein Viertel über dem Wert von 2013, das Wachstum blieb jedoch hinter den Erwartungen zurück. Mit Investitionen von € 3,2 Mrd. erwies sich Polen als dominierender Markt und behauptete sich als stabiler Faktor der Region. Auch in Tschechien, Ungarn und der Slowakei lagen die Zuwächse bei 50 bis 70 %, wobei Tschechien mit Transaktionen im Wert von € 2 Mrd. den zweitgrößten Markt stellte. In Russland erlebten die Investitionen aufgrund der wirtschaftlichen Unsicherheiten eine Talfahrt.12

Wiener Immobilienmarkt

Auch in Österreich wurden 2014 Rekordwerte erzielt. Die Attraktivität von Immobilien als Veranlagungsform war ungebrochen, insbesondere das Interesse ausländischer Investoren wirkte stimulierend. Das Transaktionsvolumen erreichte € 2,8 Mrd. – ein Plus von 60 % gegenüber 2013.13 Drei Viertel des investierten Volumens entfielen dabei auf die Bundeshauptstadt – der Wiener Büromarkt zählt nach wie vor zu den stabilsten in Europa. Mit 10,8 Mio. m² per Jahresende 2014 zeigte der Flächenbestand ein konstantes Niveau, die Leerstandsrate konnten bei 6,6 % gehalten werden – dieses Niveau dürfte auch 2015 stabil bleiben.14 In Top-Lagen in den inneren Bezirken blieben die Spitzenmieten 2015 mit € 25,75 je m² weitgehend konstant, mittlere und durchschnittliche Lagen zeigten eine Aufwärtstendenz, die sich 2015 fortsetzen dürfte.15

Quellen: BNP Paribas, CBRE, EHL, Jones Lang LaSalle

Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf der UBM AG ist durch die Struktur des Konzerns und die Abwicklung von Projekten in einer Vielzahl von Projektgesellschaften maßgeblich geprägt.

Leerstandsraten in Europa in % *

London (West End) Moskau Paris Mailand Frankfurt München Amsterdam Wien Madrid Warschau Berlin Budapest Prag Bukarest Bratislava

Spitzenmieten in Europa in €/m2 pro Monat*

* Quelle: EHL-Büromarktbericht

http://www.ehl.at/de/marktberichte#berichtbestellen

Erläuterungen zur Büroimmobilienuhr*

Der Index von Jones Lang LaSalle umfasst insgesamt 24 Städte und visualisiert die Position dieser Märkte in Bezug auf die Spitzenmieten innerhalb eines konventionellen Mietpreiskreislaufs. Sieben europäische Städte erreichten im vierten Quartal 2014 eine Steigerung bei den Spitzenmieten. London lag dabei bedingt durch die Verknappung des Angebotes voran. Aber auch Dublin sowie Stockholm und Luxemburg zeigten wieder eine positive Performance. Zu den Städten mit Mietpreisrückgänge zählte aufgrund der Ukrainekrise vor allem Moskau – die Mietpreise gingen hier alleine im vierten Quartal 2014 um fast ein Fünftel zurück. Die 24 Indexstädte erreichten 2014 insgesamt einen Umsatzanstieg um 5 % gegenüber 2013 und damit das Niveau des fünfjährigen Mittelwertes. In 14 Städten war das Leerstandsvolumen im vierten Quartal 2014 rückläufig, die europaweiten Quoten bleiben konstant knapp unter 10 %.

* Quelle: Jones Lang LaSalle, http://www.jll.ch/switzerland/de-de/research/40/europ%C3%A4ischeb%C3%BCroimmobilienuhr-q4-2014

Der Umsatz der UBM AG per 31.12.2014 in der Höhe von € 32,9 Mio. (2013: € 19,2 Mio.) wird vor allem durch Immobilienverkäufe, durch die Verrechnung von Managementdienstleistungen für Projekte in Tschechien, Polen, der Slowakei, Rumänien, Deutschland und Russland sowie den Mieteinnahmen der österreichischen Büro-, Gewerbe- und Wohnimmobilien erzielt.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Geschäftsergebnis und Ertragslage

Die in der Gewinn- und Verlustrechnung der UBM AG ausgewiesenen Umsatzerlöse erreichten 2014 einen Wert von € 32,9 Mio. und lagen somit über dem Vergleichswert des Vorjahres. Die ausgewiesenen Umsatzerlöse werden durch die Verrechnung von Managementleistungen sowie durch Mieteinnahmen und Verkaufserlöse erzielt. Die Bestandsveränderungen an noch nicht abrechenbaren Leistungen betrugen € 1,8 Mio. und die Sonstigen betrieblichen Erträge € 0,2 Mio. Somit ergab sich eine Betriebsleistung von € 34,9 Mio., was 12 Athen, Brüssel, Rom, Bukarest, Budapest, Prag, Kopenhagen, Istanbul, Lissabon 13 Warschau 14 Genf, Zürich 15 Kiew 16 Düsseldorf 17 Moskau 18 St. Petersburg 19 Helsinki

1 Wien, Lyon

3 Berlin, Frankfurt, Stuttgart, Hamburg,

5 London West End

6 Stockholm, Dublin, London City

10 Amsterdam, Mailand,

11 Barcelona, Paris CBD

2 Köln

Oslo

4 München

7 Luxemburg

8 Manchester

9 Edinburgh

Madrid

Die Materialaufwendungen erhöhten sich um € 5,1 Mio. auf aktuelle € 14,3 Mio.

im Vergleich zum Vorjahr (€ 20,7 Mio.) einen Anstieg aufgrund

höherer Immobilientransaktionswerte darstellt.

Der Personalaufwand betrug rund € 8,3 Mio. und wies damit eine Erhöhung um € 1,2 Mio. auf (2013: € 7,1 Mio.). Die Position Sonstige betriebliche Aufwendungen, die im Wesentlichen Mieten und Verwaltungskosten für die Stabstellen, Reisespesen, Werbekosten, Sonstige Fremdleistungen, Abgaben und Gebühren sowie Rechts- und Beratungskosten, Bank- und Geldverkehrsspesen umfasst, lag mit € 8,7 Mio. über dem Wert des Jahres 2013 (€ 5,9 Mio.). Die Erträge aus

Beteiligungen wiesen mit € 12,9 Mio. einen Rückgang aus (2013: € 14,6 Mio.). Die Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens erhöhten sich auf € 15,3 Mio. (2013: € 14,0 Mio.). Die Sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge erhöhten sich ebenfalls (von € 2,6 Mio. auf € 2,7 Mio.). Die Erträge aus dem Abgang von und der Zuschreibung zu Finanzanlagen reduzierten sich von € 11,6 Mio. auf € 2,7 Mio. Ebenso reduziert haben sich die Aufwendungen aus Finanzanlagen (von € –19,6 Mio. auf € –13,7 Mio.), während sich die Zinsen und ähnliche Aufwendungen auf € –15,5 Mio. erhöhten. Somit ergab sich ein Finanzerfolg im Ausmaß von € 4,5 Mio. (2013: € 10,2 Mio.).

Das EGT (Ergebnis vor Ertragssteuern) in der UBM AG reduzierte sich von € 7,3 Mio. im Vorjahr auf € 6,5 Mio. Der Steueraufwand des Berichtjahres betrug € 1,2 Mio. (Ertrag) gegenüber einem Wert von € 0,5 Mio. (Ertrag) im Vorjahr. Somit belief sich der Jahresüberschuss 2014 auf € 7,7 Mio. (2013: € 7,8 Mio.).

Die UBM AG wies für das Jahr 2014 einen Bilanzgewinn von rund € 7,5 Mio. aus: Dieser bildet die Bemessungsgrundlage für die Dividendenausschüttung. Der Vorstand wird der Hauptversammlung eine Dividende in Höhe von € 1,25 je dividendenberechtigter Aktie vorschlagen.

in € Mio. 2014 Veränderung in % 2013 2012
Umsatzerlöse 32,9 +71,35 % 19,2 38,5
EBT * 22,0 +8,4 % 20,3 24,1
EGT 6,5 –11,0 % 7,3 11,5
Jahresüberschuss 7,7 –1,3 % 7,8 11,1
Bilanzgewinn 7,5 +97,4 % 3,8 3,3

Gewinn- und Verlustrechnung Kurzfassung

* EBIT = EGT (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit) zuzüglich Zinsaufwendungen

Die Gesamtkapitalrentabilität 2014 betrug 4,7 % (2013: 5,6 %). Die Eigenkapitalrentabilität errechnete sich mit 5,5 % (2013: 6,4 %) und die Eigenmittelquote per 31.12. betrug 25,3 % (2013: 31,8 %).

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme der UBM AG erhöhte sich 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 30,5 % auf rund € 467,9 Mio.

Auf der Aktivseite trug das Umlaufvermögen mit einem Anteil von 41,2 % (2013: 24,8 %) zur Bilanzsumme bei und belief sich per Jahresende 2014 auf € 192,8 Mio. Das Anlagevermögen machte mit 57,2 % den Schwerpunkt der Bilanzsumme aus und betrug € 267,5 Mio. (2013: € 264,8 Mio.). Die Sachanlagen stellten per 31.12.2014 einen Wert von € 21,5 Mio. dar (2013: € 29,1 Mio.), wobei den größten Anteil die bebauten Grundstücke und Bauten auf fremden Grund ausmachten. Die immateriellen Vermögensgegenstände wiesen eine Reduzierung um 28,5 % auf.

Die Struktur und das Volumen des Umlaufvermögens veränderten sich wie folgt: Die Vorräte erhöhten sich um € 1,7 Mio. auf € 11,8 Mio. Die Forderungen haben sich im Berichtszeitraum ebenfalls erhöht und betrugen 2014 € 162,7 Mio. Der Kassenbestand reduzierte sich auf aktuelle € 18,3 Mio. (2013: € 34,2 Mio.). Insgesamt erhöhte sich das Umlaufvermögen damit in Summe von € 88,9 Mio. auf € 192,8 Mio. Das Eigenkapital betrug zum Bilanzstichtag rund € 118,1 Mio. und erhöhte sich damit gegenüber dem Vorjahr um € 4,2 Mio. Die Eigenkapitalquote reduzierte sich auf 25,3 % gegenüber dem Wert von 31,8 % des Vorjahres.

Die Rückstellungen erhöhten sich von rund € 10,2 Mio. auf € 11,2 Mio. Unter den Verbindlichkeiten wurden die Anleihe von 2010 (€ 50,2 Mio.), 2011 (€ 51,9 Mio.) und 2014 (€ 175,0 Mio.) ausgewiesen. Insgesamt entfielen auf die Verbindlichkeiten € 336,8 Mio. (2013: € 232,5 Mio.)

Der Cashflow aus dem operativen Bereich stieg von € 12,6 Mio. auf € 25,1 Mio. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit veränderte sich von € –3,1 Mio. auf € –124,9 Mio., der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit von € –4,7 Mio. auf € +83,9 Mio.

Die Liquiditätsplanungen zeigten, dass die Gesellschaft aus derzeitiger Sicht in der Lage ist, den bestehenden und erkennbaren zukünftigen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen, was sowohl auf die Fortführung als auch auf den Abschluss der wesentlichen Investitionsvorhaben zurückzuführen ist. Durch das aktuell stabile Zinsniveau sind aus derzeitiger Sicht keine Auswirkungen auf eine Änderung von Kreditkonditionen zu erwarten.

Kapitalflussrechnung Kurzfassung

in € Mio. 2014 2013 2012
Cashflow aus dem operativen Bereich 25,1 12,6 26,1
Cashflow aus der Investitionstätigkeit –124,9 –3,1 –11,7
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 83,9 –4,7 –26,8
Veränderung der Liquiden Mittel per 31.12. –15,9 4,8 –12,5

Bilanzstruktur

in % 2014 2013 2012
Anlagevermögen 57,2 73,8 77,1
Umlaufvermögen 41,2 24,8 21,4
Rechnungsabgrenzungsposten 1,6 1,4 1,5
Eigenkapital 25,3 31,8 30,8
Unversteuerte Rücklagen 0,1 0,1
Rückstellungen 2,4 2,8 3,2
Verbindlichkeiten 72,0 64,8 65,4
Rechnungsabgrenzungsposten 0,4 0,5 0,5
Bilanzsumme in € Mio. 467,9 358,7 355,3

Investitionen

Das Anlagevermögen des Geschäftsjahres ist mit € 267,5 Mio. im Vergleich zum Vorjahr um € +2,7 Mio. gestiegen. Der Grund dafür liegt vor allem in der Position "Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht". Im Anlagevermögen entfielen € 21,5 Mio. auf Sachanlagen und € 245,4 Mio. auf Finanzanlagen.

Investitionen und Abschreibungen in € Mio.

Fußnoten siehe Seite 25

Sachanlagen und Finanzimmobilien in € Mio.

in € Mio. 2014 2013 2012
Anlagevermögen 267,5 264,8 274,0
Immaterielle Vermögensgegenstände 0,6 0,9 0,9
Sachanlagen 21,5 29,1 31,2
Finanzanlagen 245,4 234,8 241,9

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Umweltbelange

Umweltschutz ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Lebensbedingungen. Bei unseren Projekten sind wir daher stets bemüht, umweltschonend zu planen und zu bauen. Durch die bewusste Verwendung von energieoptimierenden Baustoffen und durch energiesparende Bewirtschaftungskonzepte unserer Objekte leisten wir unseren Beitrag zum Umweltschutz.

Arbeitnehmerbelange

Die Konzernmitarbeiterstruktur per 31.12.2014 zeigte, dass

rund 10 % unserer Mitarbeiter in der UBM AG beschäftigt sind. Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen bieten wir vor allem in den Bereichen Planung und Projektentwicklung, Betriebswirtschaft und Recht sowie durch Sprachkurse und Seminare zur Persönlichkeitsentwicklung an. Dabei nehmen wir Rücksicht auf die individuellen Bedürfnisse unserer Mitarbeiter und auf die Anforderungen des Marktes.

Da die UBM geografisch breit positioniert ist, kommt es auch immer wieder zu einer internationalen Verflechtung des Personaleinsatzes. Der daraus resultierende Wissenstransfer ist ein weiterer, wichtiger praktischer Faktor in einer umfassenden Mitarbeiterentwicklung.

Angeste
llte und gewerb
liche Mitarbeiter
2014 2013 2012
UBM AG 57 54 56

Zweigniederlassungen

Die UBM Realitätenentwicklung AG hat folgende im Firmenbuch eingetragene Zweigniederlassungen:

  • Zweigniederlassung Oberösterreich, Pummererstraße 17, 4020 Linz
  • Zweigniederlassung Tirol, Porr-Straße 1, 6175 Kematen in Tirol
  • Zweigniederlassung Steiermark, Thalerhofstraße 88, 8141 Unterpremstätten

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

In der außerordentlichen Hauptversammlung vom 15. Jänner 2015 wurde auf Basis des Entwurfs des Verschmelzungsvertrags vom 28. Novermber 2014 beschlossen, die PIAG Immobilien AG als übertragende Gesellschaft auf die UBM AG, Wien, als übernehmende Gesellschaft rückwirkend zum Stichtag 1. Juli 2014 zu verschmelzen, wobei durch die Verschmelzung der PIAG mit der UBM AG das Vermögen der PIAG im Wege der Gesamtrechtsnachfolge auf die UBM AG überging und die PIAG ohne Liquidation erloschen ist.

Zur Durchführung der Verschmelzung hat die UBM ihr Grundkapital von € 18.000.000 um € 30.000 auf € 18.030.000 durch Ausgabe von 10.000 neuen auf Inhaber lautenden Stückaktien der UBM erhöht. Auf die Kapitalerhöhung wurde das Vermögen der PIAG als übertragende Gesellschaft als Sacheinlage geleistet. Die UBM gab diese durch die Kapitalerhöhung neu geschaffenen Aktien zu dem auf sie entfallenden anteiligen Betrag des Grundkapitals von 3 € je Aktie ohne Festsetzung eines Agios an die Aktionäre der PIAG aus.

Voraussichtliche Entwicklung und Risiken des Unternehmens

VORAUSSICHTLICHE ENT-WICKLUNG DER WIRTSCHAFT: AUSBLICK 2015

Weltwirtschaft

Die Weltwirtschaft wird 2015 voraussichtlich um rund 3,5 % zulegen und damit ein Wachstum wie im Vorjahr erreichen. Die hohe Ölproduktion drückt weiterhin die Energiepreise und wirkt damit belebend. In den USA gewinnt die Konjunktur weiter an Fahrt. Das Bruttoinlandsprodukt wird heuer um rund 3,5 % zulegen. Weniger positiv ist hingegen die Entwicklung in China: Das Wachstum fiel in den ersten Monaten geringer aus als erwartet, das schürt Ängste vor einem Abschwung. Auch die Wirtschaft in Japan entwickelt sich verhalten – für 2015 wird ein schmales Wachstum von 1,3 % erwartet.16

Europa

Die Konjunkturentwicklung in Europa liegt weiterhin deutlich hinter jener in den USA. Positiv wirken sich die Euroabwertung und der Einbruch bei den Ölpreisen aus, wodurch die Energiekosten deutlich günstiger werden. Die Situation in Russland steht dem entgegen, auch wenn die Bedeutung für den Export in der Eurozone nicht sehr hoch ist. In der gesamten EU wird heuer ein Wachstum von 1,7 % erreicht. Die Eurozone liegt mit 1,3 % etwas dahinter. Erstmals seit 2007 werden in diesem Jahr alle EU-Länder wieder ein Wachstum verzeichnen. Die Bandbreite reicht hier von 0,2 % in Kroatien bis zu 3,5 % in Irland – die Entwicklung ist wiederum sehr unterschiedlich.

Die Inflation wird in der EU 2015 mit 0,2 % sehr niedrig bleiben, was auch durch die niedrigen Ölpreise bedingt ist. In der Eurozone wird es sogar eine leichte Deflation geben. Die Investitionen sind nach wie vor schwach und die Arbeitslosigkeit hoch, die Beschäftigung nimmt nun jedoch etwas zu. Die Arbeitslosenquote sollte sich 2015 in der EU auf 9,8 % und im Euroraum auf 11,2 % leicht reduzieren. Insgesamt sehen Experten die weitere Wirtschaftsentwicklung unsicher. Geopolitische Spannungen, eine anhaltend niedrige Inflation, die erhöhte Volatilität an den Finanzmärkten und unterschiedliche Strategien in der Fiskalpolitik könnten sich nachteilig auf die Konjunkturperspektiven auswirken.17

Bei der Defizitquote sollte es eine rückläufige Entwicklung geben, 2015 wird in der gesamten EU ein Absinken auf 2,6 % erwartet. Deutschland, Europas größte Volkswirtschaft, wird so wie bereits im letzten Jahr einen Haushaltsüberschuss erreichen. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt wird 2015 um rund 1,5 % wachsen. Der schwache Euro nützt dem Export und niedrige Zinsen kurbeln die Bautätigkeit an. Deutschland erreicht mit 4,9 % darüber hinaus die niedrigste Quote bei der Arbeitslosigkeit. Auch in Großbritannien entwickelt sich die Konjunktur dank des Konsums mit einem erwarteten Plus von 2,6 % robust. 18

Österreich

Die Konjunkturaussichten für Österreich sind in diesem Jahr verhalten. Das erwartete Wachstum wurde zuletzt auf 0,8 % des BIP reduziert. Österreich zählt damit zu den Schlusslichtern in der EU. Die österreichische Wirtschaft ist durch eine Unterauslastung gekennzeichnet und die Bautätigkeit entwickelt sich verhalten. Ein Faktor ist die schwächelnde Konjunktur in der Eurozone – diese Länder sind das Ziel von 40 % der österreichischen Ausfuhren. Der schwache Euro und der niedrige Ölpreis können dies nur zum Teil ausgleichen. Durch die geringen Energiekosten bleibt auch die Inflation auf niedrigen 1,1 %. Die Beschäftigung wächst durch zusätzliche Arbeitskräfte aus dem Ausland und durch einen Anstieg der Frauenerwerbsarbeit. Die Arbeitslosenquote wird 2015 leicht steigen und einen Wert von 5,2 % nach der Eurostat-Methode erreichen. Positiv entwickelt sich das Budgetdefizit: Es wird sich 2015 auf 2 % des BIP reduzieren. Ein ausgeglichener Haushalt ist jedoch nicht in Sicht.19

Zentral- und Osteuropa

Das Wirtschaftswachstum der neuen Mitgliedstaaten lässt weiterhin die EU 28 hinter sich. Der Vorsprung wird sich 2015 auf rund 1,1 Prozentpunkte belaufen. Durch die robuste Binnennachfrage in vielen Ländern macht sich die verhaltene Entwicklung in der Eurozone nur unwesentlich bemerkbar. Die Konjunktur wird sich in den meisten Ländern weiter beschleunigen, nur in Ungarn und Slowenien wird ein Nachlassen des Wachstums erwartet. Polen wird das hohe Wirtschaftswachstum mit einem Plus von 3,2 % halten. Beim Geschäftsklima ist die aktuelle Einschätzung in Zentral- und Osteuropa verhalten, bei den zukünftigen Geschäftserwartungen zeigen sich zwei Drittel der Märkte optimistisch. In Russland sind die Indikatoren hingegen auf Sinkflug, Interventionen des Staates können die rückläufigen Investitionen von privater Seite und aus dem Ausland nicht ausgleichen. Für den Energieexporteur Russland sind darüber hinaus die sinkenden Ölpreise nachteilig. Auch die Ukraine leidet unter einem deutlichen Einbruch. Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine wirkt sich sehr unterschiedlich auf die europäischen Staaten aus, am stärksten sind die baltischen Länder aufgrund engerer wirtschaftlicher Verflechtungen tangiert.20

Wiener Immobilienmarkt

Das Interesse internationaler Immobilieninvestoren, gerade aus Deutschland, aber auch aus dem Mittleren und dem Fernen Osten wird auch 2015 hoch bleiben. Vor dem Hintergrund niedriger Zinsen ist viel Liquidität vorhanden – Immobilien in Wien sind gerade für institutionelle Anleger ein interessantes Investment. Das Veranlagungsrisiko ist aufgrund der geringen Schwankungen bei den Mieten deutlich geringer als auf vielen anderen Märkten in Europa. Am Wiener Büromarkt werden 2015 mit rund 130.000 m² etwas mehr Neuflächen erwartet, ein großer Teil davon ist schon vorvermietet. Auch die Vermietungsleistung wird mit 230.000 m² in diesem Jahr leicht steigen. Erstbezugsflächen in Flachbauten sind im Vergleich zu Bürotürmen dabei deutlich beliebter. Die Leerstandsrate zeigt eine leicht fallende Tendenz.21

Quellen: Bank Austria, CBRE, Europäische Kommission, IWF, OeKB, OeNB, Raiffeisen, wiiw, WIFO

FuSSnoten:

  • 1 http://www.iv-net.at/b3464
  • 2 http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-03/china-senkt-wachstumsziel 3 Eurostat, http://ec.europa.eu/eurostat/tgm/table.do?tab=table&init=1&lan
  • guage=de&pcode=tec00115&plugin=1
  • 4 Semper Constantia, Markteinschätzung Q1/2015
  • 5 Raiffeisen Bank International, Raiffeisen Schauplatz Osteuropa
  • 6 Euroconstruct, Country report 2014
  • 7 Euroconstruct, Country report 2014
  • 8 Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO), Konjunkturbericht Februar 2015
  • 9 http://www.jll.com/gmp http://www.realestate.bnpparibas.com/bnppre/en/market-research/ overview/2014-second-best-year-after-2007-p_1622430.html http://wirtschaft-online.bankaustria.at/#Artikel/oesterreichischer-immobili-enmarkt-zuviel-liquiditaet-im-markt http://www.jll.com/research/130/hio-2015 10 http://www.jll.com/gmp
  • https://researchgateway.cbre.com/PublicationListing.aspx?PUBID= 6e0d802a-c164-48fd-acb3-1057547a0312 http://www.realestate.bnpparibas.com/bnppre/en/market-research/ overview/2014-second-best-year-after-2007-p_1622430.html http://www.jll.com/research/136/jll-city-momentum-index-2015
  • 11 http://www.realestate.bnpparibas.de/bnppre/de/research/suchmaschine-research-cfo4_15951.html?endYear=&beginMonth=&text=& myDate=&endDay=&searchResearch=true&dateType=pdate&cids= p_1626159&wrkspc=cfo4_15509&types=ReCoResearch&dateSince_ unit=2678400000&dateSince_user=18&rebonds=true&dateSince=558 http://www.jll.de/germany/de-de/research/437/investmentmarkt ueberblick-4-quartal-2014

http://www.jll.de/germany/de-de/research/539/victor-q4-2014 http://www.jll.com/gmp/

  • 12 http://www.realestate.bnpparibas.com/bnppre/en/market-research/poland/polish-research-p_1595637.html
  • http://www.officefinder.sk/report-cee-investment-market-pulse-2014. html
  • https://researchgateway.cbre.com/PublicationListing.aspx?PUBID= 6e0d802a-c164-48fd-acb3-1057547a0312
  • http://immobilien.diepresse.com/home/investment/4637346/Rekordwertbei-ImmoInvestitionen-2014-in-Osterreich-

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  • 13 http://derstandard.at/2000006396511/Investitionen-kratzen-an-Drei-Milliar-den-Marke
  • 14 http://wirtschaft-online.bankaustria.at/#Artikel/rekordverdaechtig-2014-war-ausgezeichnetes-jahr-fuer-immobilien-investments
  • http://immobilien.diepresse.com/home/investment/4637346/Rekordwertbei-ImmoInvestitionen-2014-in-Osterreich
  • http://www.cbre.at/at_de/research/vienna_reports
  • http://www.ehl.at/de/marktberichte#berichtbestellen 15 http://www.cbre.at/at_de/research/vienna_reports
  • http://www.ehl.at/de/marktberichte#berichtbestellen
  • 16 Weltweite Konjunktur: IWF; http://www.imf.org/external/pubs/ft/ weo/2015update/01/
  • http://ec.europa.eu/economy_finance/eu/forecasts/2015_winter_forecast_en.htm

http://derstandard.at/2000011452221/OECD-warnt-vor-Dauer-Konjunktur-schwaeche

http://de.reuters.com/article/economicsNews/idDEKBN0M70JT20150311

  • https://banking.raiffeisen.at/web/publicrbg/teletraderdetails?wsrp_ ttroute=%2FRaiffeisenRelaunch_Staging%2Fnews%2Fdetails%2F28295906
  • 17 http://ec.europa.eu/economy_finance/eu/forecasts/2015_winter_forecasten.htm

http://oenb.at/Publikationen/Volkswirtschaft/Konjunktur-aktuell/2015/ Konjunktur-aktuell---Jaenner-2015.html

http://www.imf.org/external/pubs/ft/weo/2015/update/01/

  • http://www.welt.de/wirtschaft/article137140312/Euro-Zone-rutscht-2015-in-die-Deflation.html
  • http://www.format.at/wirtschaft/oesterreich/eu-prognose-wachstumoesterreich-eu-deflation-5487196
  • 18 http://oenb.at/Publikationen/Volkswirtschaft/Konjunktur-aktuell/2015/ Konjunktur-aktuell---Jaenner-2015.html
  • http://ec.europa.eu/economy_finance/eu/forecasts/2015_winter_forecast_en.htm
  • http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/nachrichten/bip-wachstum-dihk-hebt-prognose-fuer-2015-kraeftig-an/11356700.html
  • 19 http://www.wifo.ac.at/jart/prj3/wifo/main.jart?content-id=1298017 551022&publikation_id=57834&detail-view=yes

http://www.wifo.ac.at/publikationen/pressenotizen?detail-view=yes &publikation_id=50925

http://www.bankaustria.at/mediathek-wirtschaftsanalysen-und-studienoesterreich-konjunkturueberblick.jsp

http://derstandard.at/2000011314262/Wachstum-fuer-Oesterreich-verschlechtert-sich-klar

http://derstandard.at/2000012669840/Wifo-Keine-Belebung-der-Wirtschaft-in-Sicht

http://ec.europa.eu/economy_finance/eu/forecasts/2015_winter_forecast_en.htm

http://www.format.at/wirtschaft/oesterreich/eu-prognose-wachstumoesterreich-eu-deflation-5487196

20 Zahlen: wiiw;

http://wiiw.ac.at/new-wiiw-forecast-for-central-east-and-southeast-europe-countries-on-thin-ice-n-62.html

http://www.rbinternational.com/eBusiness/01_templa-te1/8261249573 50877869-826100030434411352-832392146735979484-NA-1-NA.htm http://www.boerse-express.com/pages/1530855

http://ec.europa.eu/economy_finance/eu/forecasts/2015_winter_forecast_en.htm

21 http://derstandard.at/2000012596442/Rekorde-am-Investmentmarkt-Tief-am-Bueromarkt

http://derstandard.at/2000012407599/Immobilienverkaeufe-legten-wieder-stark-zu

http://www.immobilien-magazin.at/artikel/starkes_investment_schwache_mietnachfrage/2015.3231/

http://www.cbre.at/at_de/research/vienna_reports

Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens: Ausblick 2015

Die voraussichtliche Entwicklung der UBM AG als Muttergesellschaft des UBM-Konzern ist maßgeblich von der Entwicklung ihrer Beteiligungen und somit des UBM-Konzerns abhängig. In der Folge wird daher auf die voraussichtliche Entwicklung des UBM-Konzerns eingegangen.

UNTERNEHMENSSTRATEGIE

Die Unternehmensstrategie des Konzerns ist wie folgt:

  • Ausbau der Marktpräsenz und des Marktanteils in den dynamischen städtischen Bereichen der Heimmärkte Österreich, Deutschland und Polen durch Expansion in neue lokale Märkte unter Nutzung der bestehenden Marktpräsenz und des positiven Marktausblicks;
  • Verfolgung von Projekten in den urbanen Bereichen in Europa außerhalb der Heimmärkte auf einer opportunistischen Basis unter Anwendung eines fokussierten "Folge Deinem Kunden" Ansatz; und
  • Konzentration auf die zentralen Anlageklassen Wohnen, Hotel und Büro.

Das Management strebt an, diese Ziele durch Umsetzung nachstehender strategischer Maßnahmen zu erreichen:

Konzentration auf die Heimmärkte

Zum 31. Dezember 2014 waren zu Buchwerten rund 40 % der Liegenschaften in Österreich, rund 26 % in Deutschland, rund 24 % in Polen und rund 10 % in anderen Ländern. Unter den derzeit verfolgten Projekten sind zu Planungswerten rund 81 % der Projekte in Österreich oder Deutschland. Die UBM Gruppe möchte den Fokus auf den Kern der urbanen Gebiete in den Heimmärkten Österreich, Deutschland und Polen verstärken. Das Management geht davon aus, dass diese gute makroökonomische Grundlagen, einen fundierten Ausblick für eine starke Nachfrage nach Projektentwicklungen und ein stabiles finanzielles Umfeld bieten.

Fokus auf zentrale Anlageklassen

Auf Grundlage einer Analyse der Nachfrage in den Heimmärkten strebt das Management eine Fokussierung an auf:

  • Wohnimmobilien in den mittleren und oberen Preissegmenten;
  • Hotelimmobilien der 3 bis 5 Sterne Kategorien sowie betreute Appartements und Einrichtungen; sowie

• Büroimmobilien in "CBD" (Central Business District) Lagen und in Business-Parks mit guter Infrastrukturanbindung, beispielsweise in der Nähe von Flughäfen.

Synergien aus der Verschmelzung

Im Anschluss an die Durchführung der Verschmelzung mit PIAG Immobilien AG strebt das Management einerseits die Nutzung der erweiterten Ressourcen zum Ausbau der Geschäftstätigkeit sowie, andererseits, die Hebung von Kosten- und Produktivitätspotenzialen an. So wird die gesamte, operative, kaufmännische und rechtliche Einheit für Österreich in der UBM Development zusammengefasst.

Die vorhanden Stärken und Expertisen sowohl von UBM als auch Strauss & Partner sollen zusammengeführt und im ganzen Konzern über die gesamte Wertschöpfungskette verfügbar gemacht werden. Etwa können so zuvor von Strauss & Partner extern vergebene Dienstleistungen in der Planung oder im Projektmanagement nun unter Nutzung der Expertise und der Kapazitäten der UBM intern abgewickelt werden. Darüber hinaus kann beispielsweise auf Grundlage der unterschiedlichen regionalen Präsenzen die vorhandene lokale Expertise um einen Ort auch für neue Projekte in einer Anlageklasse zu nutzen, die an diesem Ort noch nicht umgesetzt wurde. Schließlich sollen operative Überschneidungen eliminiert und Prozesse zusammengeführt werden.

Verkauf fertiger Immobilien

Der Konzern hielt in der Vergangenheit fertig entwickelte Liegenschaften teilweise auch über längere Zeiträume, bevor diese veräußert wurden. Dadurch sammelte sich ein Bestand an Immobilien an, deren Entwicklung abgeschlossen ist. Der Konzern strebt an, diesen Bestand substanziell abzubauen und hat bis zu 40 Immobilien bestimmt, die veräußert werden sollen. Darüber hinaus soll auch die Beteiligung an der ungarischen M6-Autobahn veräußert werden. Der Konzern strebt an, aus diesen Veräußerungen einen Nettozufluss (nach Kosten, Steuern und der Rückführung von projektspezifischen Finanzierungen) von bis zu € 250 Mio. innerhalb eines Zeitraums von 18 Monaten ab dem vierten Quartal 2014 zu erzielen. Mit diesen Veräußerungen sollen die Effizienz der Kapitalisierung, Erlöse und Cashflows verbessert werden.

Verbesserung der Kapitaleffizienz

In der Zukunft strebt der Konzern eine schnellere Veräußerung von Immobilien an. Dazu sollen selektiv auch "forward sales" abgeschlossen werden, wo der spätere Verkauf einer Immobilienentwicklung bereits in der Anfangsphase der Entwicklung vertraglich fixiert wird. Weiters sollen Projekte

verstärkt in Partnerschaften realisiert werden, welche nur zu einer at-Equity Konsolidierung des Projekts führen. Der Konzern strebt an, durch diese Verbesserungen der Kapitaleffizienz die Nettoverschuldung mittelfristig um bis zu € 250 Mio. zu reduzieren.

Wesentliche Risiken und Ungewissheiten

Risikomanagementziele und -methoden

Der UBM-Konzern betreibt die kontinuierliche Früherkennung, Bewertung, Steuerung und Überwachung von Risiken durch ein konzernweites Risikomanagementsystem. Unser Ziel ist es, möglichst frühzeitig Informationen über Risiken und die damit verbundenen finanziellen Auswirkungen zu gewinnen, um mit geeigneten Maßnahmen gegensteuern zu können.

Risikomanagement gewinnt durch die sektorale und geografische Ausweitung unserer Geschäftstätigkeit zunehmend an Bedeutung für die Sicherung des Unternehmenserfolges. Die Verantwortungsbereiche des Risikomanagements sind Allgemeine Verfahrensabläufe, Technik, Development und Kaufmännische Aspekte. Für jeden Bereich wurden die Zuständigkeiten klar festgelegt und versierte Mitarbeiter eingesetzt, die direkt an den Vorstand berichten. Generelle Risiken, wie z. B. das strategische Risiko, die nicht im Verlauf unserer Projekte entstehen, sondern aus unserem Unternehmensgegenstand resultieren, behandelt der Vorstand in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat.

Markteintrittsrisiko

Die UBM kennt dank ihrer jahrelangen Erfahrung die Funktionsweisen und Besonderheiten der Immobilienmärkte Zentral- und Osteuropas. Jedem Expansionsschritt geht eine detaillierte Markt- und Risikoanalyse des jeweiligen Landes voraus. Diese Expertisen erfassen den mikro- und makroökonomischen Entwicklungsstand der Region bzw. des jeweiligen Immobilienmarktes. Ausschlaggebend für die Realisierung eines Projektes sind aber vor allem seine individuellen Einflussfaktoren. Hierfür gilt es, die Marktentwicklung treffend zu prognostizieren und potenzielle Mieter bereits im Vorfeld ausfindig zu machen. Vorgaben über einen erforderlichen Mindestverwertungsgrad erhöhen die Sicherheit für die Investition in ein Projekt. Die breite geografische und sektorale Streuung des UBM-Konzerns bringt mit sich, dass der Eintritt in neue Märkte durch das solide Fundament des bestehenden Immobilienportfeuilles abgesichert ist. Nachfolgend werden die wesentlichsten uns bekannten Risiken aufgelistet, die einen nachhaltigen Einfluss auf die Vermögens-, Finanzund Ertragslage haben können.

Bestehende Risiken

Preisänderungsrisiko

Das Preisänderungsrisiko umfasst im Wesentlichen Schwankungen des Marktzinssatzes und der Marktpreise sowie Änderungen der Wechselkurse.

Da unsere Mieteinnahmen nicht nur indexgebunden sind, sondern unsere Mietverträge ausländischer Objekte (die nahezu ausschließlich mit internationalen Konzernen abgeschlossen werden) zudem auf Hartwährungsverträgen basieren, kann die UBM durch Währungsabwertungen in CEE hier einem erhöhten Risiko ausgesetzt sein. Um dieses Risiko zu minimieren, wurde bereits und wird weiterhin verstärkt dazu übergegangen, Verträge in den jeweils korrespondierenden Landeswährungen abzuschließen.

Da die UBM ein umfassendes Leistungsspektrum anbietet, besteht eine verstärkte Angewiesenheit auf Fremdunternehmen. Die damit verbundenen Risiken hinsichtlich Qualität, Lieferterminen und Kosten können bei erhöhter Nachfrage zu Versorgungsschwierigkeiten führen. Die operativen Bereiche können Preissteigerungen im Energie- und Rohstoffbereich ausgesetzt sein. Sofern es nicht möglich ist, diese an die Kunden weiterzugeben, wirken sie negativ auf die Ertragslage.

Vor allem die Immobilienmärkte, die neben gesamtwirtschaftlichen Faktoren auch von der jeweiligen Angebotssituation geprägt ist, sind in ihrer Nachfrageentwicklung einer starken Zyklizität unterworfen. Dank unserer breiten

Bier/Löcker/Smolé/Wurzinger

Technisches

Risikomanagement Permanente Risikoüberwachung

Kaufmännische Risikomanagement sektoralen wie auch geografischen Diversifikation können wir regionale Marktschwankungen aber optimal ausgleichen und unser Engagement flexibel verlagern. Die Möglichkeit, zwischen Verkauf und Vermietung unserer Objekte zu wählen, erlaubt uns darüber hinaus, einen flexiblen Ausgleich für temporär ungünstige Marktlagen zu schaffen.

Ausfallsrisiko

Ausfallsrisiken können vor allem in Bezug auf originäre Finanzinstrumente bestehen, nämlich Ausleihungen und Forderungen. Diesen potenziellen Risiken wird durch Wertberichtigungen Rechnung getragen. Darüber hinaus erfolgt eine bestmögliche Absicherung durch Bonitätsprüfungen und adäquate Sicherheitsleistungen. Das maximale Ausfallsrisiko stellen die in Bezug auf diese Finanzinstrumente in der Bilanz ausgewiesenen Buchwerte dar.

Liquiditätsrisiko

Das Liquiditätsrisiko bezeichnet das Risiko, Verbindlichkeiten bei Fälligkeit nicht begleichen zu können. Als wesentliches Instrument zur Steuerung des Liquiditätsrisikos sehen wir eine exakte Finanzplanung, die von jeder operativen Gesellschaft durchgeführt und zentral koordiniert wird. So wird der Bedarf an Finanzierungen und Linien bei Banken ermittelt.

Die Betriebsmittelfinanzierung wird über das UBM-Konzern-Treasury durchgeführt. Dabei übt die UBM AG die Funktion des Finanzclearings aus. Dadurch werden eine Verminderung des Fremdfinanzierungsvolumens und eine Optimierung des Zinsergebnisses erreicht und das Risiko, dass die Liquiditätsreserven nicht ausreichen, um die finanziellen Verpflichtungen fristgerecht zu erfüllen, minimiert.

Durch die aktuelle wirtschaftliche Lage wird dem Liquiditätsrisiko ein neuer Aspekt beigefügt, da auf Seiten der Banken mangelnde Finanzierungsbereitwilligkeit zu beobachten ist und sich somit negative Auswirkungen auf die Liquidität ergeben könnten.

Zinsrisiko

Dem für den Renditeverlauf eines Objektes oft maßgeblichen Zinsrisiko begegnen wir, soweit möglich, mit fristenkonformen Finanzierungsmodellen, die den projektspezifischen Finanzmittelbedarf sicherstellen und optimieren. Die Auswahl der Finanzierungswährung erfolgt in Abhängigkeit zur jeweiligen Marktsituation.

Personalrisiko

Der Wettbewerb um qualifiziertes Personal kann die effektive Geschäftsabwicklung beeinträchtigen. Der zukünftige Erfolg hängt daher davon ab, unsere Mitarbeiter dauerhaft an das Unternehmen zu binden sowie hochqualifiziertes Personal und Kompetenzträger zu finden. Wir sind uns dieses Risikos bewusst und setzen auf mit unserer Geschäftstätigkeit abgestimmte institutionalisierte Nachwuchsqualifizierungs-, Aus- und Weiterbildungsprogramme, um vorausschauend steuern zu können.

Beteiligungsrisiko

Unter Beteiligungsrisiko wird das Risiko von Marktwertschwankungen von Beteiligungen der UBM verstanden. Bei den Konzerngesellschaften werden die relevanten Risikoarten (zum Beispiel Markt- oder Kreditrisiken) direkt auf Einzelinstitutsebene erfasst.

Die Berechnung und Analyse des Beteiligungsrisikos und das Reporting an die Geschäftsleitung erfolgt monatlich durch den Bereich Controlling. Bei Erreichen bestimmter Risikoschwellen oder Konzentrationen werden dem Management Handlungsoptionen zur Entscheidung vorgestellt.

Kreditrisiko

Das Kreditrisiko bezeichnet die Gefahr von Verlusten infolge des Ausfalls eines Geschäftspartners, der seinen vertraglich zugesicherten Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommt. Es umfasst Ausfalls- und Länderrisiken sowie Bonitätsverschlechterungen von Kreditnehmern. Im Immobilienbereich ergibt sich das Kreditrisiko aus den Mietverpflichtungen. Der Ausfall eines Mieters und die dadurch entfallenen Mietzinszahlungen stellen eine barwertige Minderung des Immobilienprojekts dar. Dieses Risiko wird auf Basis der Expertenschätzungen auf Projektebene mitberücksichtigt.

IT-Risiko

In einer zentralisierten und standardisierten IT-Umgebung besteht die Gefahr, dass man sich von einem System oder einem Rechenzentrum zu sehr abhängig macht. Ein Systemausfall hat dann unter Umständen gravierende Folgen für das gesamte Unternehmen. Wir haben diverse Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt, die dieses Risiko minimieren. Dazu gehören u. a. Zutrittskontrollsysteme, Notfallpläne, die unterbrechungsfreie Stromversorgung wichtiger Systeme und Datenspiegelungen. Gegen Datensicherheitsrisiken durch unberechtigte Zugriffe auf die IT-Systeme setzen wir entsprechende Spezialsoftware ein. Dies wird im Wesentlichen durch Dienstleistungsverträge mit der IT-Abteilung der PORR sichergestellt.

Länderrisiko

Unsere Strategie, durch die Entwicklung von Projekten neue Märkte zu erschließen, hat zur Konsequenz, dass wir bewusst angemessene und überschaubare Länderund Marktrisiken eingehen. Das trifft gegenwärtig vor allem auf unsere Aktivitäten in Schwellenländern zu. Unser allgemeines Risikomanagement beobachtet und prüft die jeweiligen rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen. Wird die Wirtschaftlichkeit einer Investition untersucht, ist die Bewertung des Länderrisikos ein wichtiger Faktor.

Wertminderungsrisiko

Die wertmäßige Sicherung des Immobilienbestandes ist ein wichtiger Grundstein für die wirtschaftliche Entwicklung des UBM-Konzerns. Das Objekt- und Facility-Management liefert in regelmäßigen Abständen Zustandsberichte sowie Vorschauwerte für die optimale Instandhaltung der Liegenschaften und Gebäude, um die Verwertungsarbeit sowohl durch einen Verkauf als auch langfristig zu gewährleisten.

Internes Kontrollsystem

Das interne Kontrollsystem (IKS) der UBM hat folgende Ziele:

  • Kontrolle der Einhaltung der Geschäftspolitik und der vorgegebenen Ziele
  • Sicherung des Vermögens des Unternehmens
  • Sicherstellung der Zuverlässigkeit des Rechnungs- und Berichtswesens
  • Sicherstellung der Wirksamkeit und Effizienz betrieblicher Abläufe
  • Erfüllung der rechtlichen Anforderungen an den Vorstand und Aufsichtsrat
  • Frühzeitige Risikoerkennung und verlässliche Einschätzung möglicher Risiken
  • Einhaltung gesetzlicher und rechtlicher Grundlagen
  • Effizienter Einsatz von Ressourcen und Kostenersparnis
  • Sicherung der Vollständigkeit und Zuverlässigkeit von Informationen, Dokumentationen und Prozessen

Die Aufgaben des Internen Kontrollsystems in der UBM AG werden durch zwei dem Vorstand untergeordnete Stabstellen erfüllt: Das kaufmännische Controlling überwacht die laufende Geschäftsentwicklung auf Abweichungen von Planzahlen und stellt sicher, dass auf Planabweichungen die notwendigen Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Zusätzlich können bei Veranlassung des Managements bei aktuellen Anlässen, die risikorelevant sind, jederzeit Ad-hoc-Prüfungen eingeleitet werden. Das technische Controlling überwacht die laufende Abwicklung von Projekten hinsichtlich Zeitplan, Baukosten und allen für die technische Umsetzung relevanten Prozessen.

Durch diese Maßnahmen soll sichergestellt werden, dass das Unternehmensvermögen bewahrt wird und das Management durch ein effektives und zuverlässiges Berichtswesen unterstützt wird. Dazu wurden in der UBM-Gruppe die notwendigen Vorkehrungen getroffen, sodass einerseits gesetzliche, aber auch interne Richtlinien eingehalten und andererseits mögliche Schwachstellen in betrieblichen und organisatorischen Abläufen erkannt und korrigiert werden können.

Relevante Anforderungen zur Sicherstellung der Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung werden in konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften festgehalten und kommuniziert. Durch klare Funktionstrennungen und Kontrollmaßnahmen wie Plausibilitätsprüfungen, regelmäßige Kontrollaktivitäten auf diversen Berichtsebenen und das Vier-Augen-Prinzip wird eine verlässliche und korrekte Rechnungslegung sichergestellt. Dieses systematische Kontrollmanagement stellt sicher, dass die Rechnungslegung der UBM-Gruppe in Einklang mit den nationalen und internationalen Rechnungslegungsstandards sowie internen Richtlinien steht.

Innerhalb des Internen Kontrollsystems übernimmt der Prüfungsausschuss für den Aufsichtsrat die Aufgabe der Überwachung des Rechnungslegungsprozesses und der Finanzberichterstattung.

Eine Weiterentwicklung des Internen Kontrollsystems ist die Installierung einer Investitionskommission für neue Projekte, in der der Vorstand, die verantwortliche Geschäftsführung sowie das Controlling die möglichen Risiken eines Projekte bewerten und entscheiden, ob die Umsetzung des Projektes den Richtlinien des Risikomanagements im Konzern entspricht.

Sonstige Risiken

Wegen einer Zahlung an ein Unternehmen des Herrn Ing. Meischberger gibt es Anschuldigungen gegen zwei Vorstände.

Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft betreibt keine Forschung und Entwicklung.

Offenlegung gem. § 243a UGB per 31.12.2014

1 Das Grundkapital setzt sich zum Bilanzstichtag 31.12.2014 aus 6.000.000 auf den Inhaber lautende nennbetragslose Stückaktien zusammen, von denen jede am Grundkapital von € 18.000.000,00 im gleichen Umfang beteiligt ist. Zum Bilanzstichtag befinden sich 6.000.000 Aktien im Umlauf. Alle Aktien haben die gleichen, gesetzlich normierten Rechte und Pflichten, insbesondere gewährt jede Aktie das Stimmrecht, welches nach der Zahl der Aktien ausgeübt wird. Gemäß § 22 der Satzung der Gesellschaft beginnt das Stimmrecht, falls Aktien nicht voll eingezahlt sind, mit der Leistung der gesetzlichen Mindesteinlage. Das Grundkapital der Gesellschaft ist voll eingezahlt. Die Inhaberaktien sind in einer, gegebenenfalls in mehreren Sammelurkunden zu verbriefen und bei einer Wertpapiersammelbank nach § 1 Abs. 3 Depotgesetz oder einer gleichwertigen ausländischen Einrichtung zu hinterlegen.

2 Es gibt keine dem Vorstand bekannten Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen.

3 Eine direkte oder indirekte Beteiligung am Kapital, die zumindest 10 von Hundert beträgt, halten zum Bilanzstichtag 31.12.2014 folgende Aktionäre:

  • PIAG Immobilien AG: 79,36 %
  • Gruppe Amber Privatstiftung, Wien, Bocca Privatstiftung, Wien, Dkfm. Georg Folian, Wien, Dr. Franz Jurkowitsch, Wien: 10,21 %

4 Aktien mit besonderen Kontrollrechten sind bei der Gesellschaft nicht vorhanden.

5 Bei der UBM Realitätenentwicklung AG bestehen keine Mitarbeiterbeteiligungsmodelle, bei welchen die Arbeitnehmer das Stimmrecht nicht unmittelbar ausüben.

6 Gemäß § 21 Abs. 1 der Satzung der Gesellschaft werden die Beschlüsse der Hauptversammlung, soweit nicht zwingende Vorschriften des Aktiengesetzes etwas Abweichendes bestimmen, mit einfacher Mehrheit gefasst. Diese Satzungsbestimmung hat nach der Rechtsansicht des Vorstands die nach dem Aktiengesetz auch für Satzungsänderungen an sich notwendige Mehrheit von mindestens drei Viertel des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals auf die einfache Kapitalmehrheit herabgesetzt. Der Aufsichtsrat besteht aus mindestens drei und höchstens zehn von der Hauptversammlung gewählten Mitgliedern. Der Vorstand der Gesellschaft besteht aus zwei, drei oder vier Personen.

7 Der Vorstand ist zum Bilanzstichtag 31.12.2014 gemäß § 4 Abs. 2 der Satzung der Gesellschaft bis zum 07. Mai 2019 ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat um bis zu EUR 9.000.000,00 durch Ausgabe von bis zu 3.000.000 Stück neuen, auf Inhaber lautenden Stammaktien (Stückaktien) gegen Bar- und/oder Sacheinlagen, auch in mehreren Tranchen, auch im Wege des mittelbaren Bezugsrechts gemäß § 153 Abs. 6 AktG, zu erhöhen und den Ausgabekurs, die Ausgabebedingungen, das Bezugsverhältnis und die weiteren Einzelheiten der Durchführung im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat festzusetzen (genehmigte Kapital). Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, Änderungen der Satzung, die sich durch das Ausnutzen dieser Ermächtigung des Vorstands ergeben, zu beschließen.

8 Die Gesellschaft hat im Jahr 2010 eine Anleihe (Teilschuldverschreibung) von € 100.000.000 (Zeitraum 2010 – 2015) und im Jahr 2011 eine Anleihe (Teilschuldverschreibung) von € 75.000.000 (Zeitraum 2011 – 2016) begeben, welche im Jahr 2012 um EUR 25.000.000 auf EUR 100.000.000 aufgestockt wurde. Im Juli 2014 wurde eine Anleihe (Teilschuldverschreibung) von € 160.000.000 (Zeitraum 2014 - 2019) begeben, welche im Dezember 2014 um € 15.000.000 auf € 175.000.000 aufgestockt wurde. Die Anleihen enthalten folgende Vereinbarung: Erfolgt ein Kontrollwechsel iSd ÜbernahmeG und führt dieser Kontrollwechsel zu einer Verschlechterung der Bonität der Emittentin und kann die Emittentin keinen Bonitätsnachweis innerhalb von 60 Tagen ab dem Zeitpunkt der Bekanntmachung des Kontrollwechselereignisses erbringen, ist jeder Anleihegläubiger berechtigt, seine Teilschuldverschreibung fällig zu stellen und die sofortige Rückzahlung zum Nennbetrag zuzüglich bis zum Tage der Rückzahlung aufgelaufener Zinsen zu verlangen.

Darüber hinaus bestehen keine bedeutenden Vereinbarungen im Sinne des § 243a Z 8 UGB.

9 Entschädigungsvereinbarungen i.S.d. § 243a Z. 9 UGB bestehen nicht.

Wien, am 30. März 2015

Mag. Karl Bier (Vorsitzender)

DI Martin Löcker Heribert Smolé Mag. Michael Wurzinger

Jahresabschluss

Gemeinsam planen wir Wachstum und Erfolg.

Andels City Tschechien, Prag Park Inn Österreich, Linz

Bilanz zum 31.12.2014

UBM Realitätenentwicklung AG

Aktiv a 31.12.2014
31.12.2013
T€
A. ANLA GEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Mietrechte 647.537,00 905
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten, einschließlich
Bauten auf fremdem Grund, davon Grundwert
€ 1.418.606,65 (2013: T€ 4.702)
21.253.745,65 28.900
2. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
211.093,00 184
21.464.838,65 29.084
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 32.482.675,67 29.634
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 126.783.377,93 124.609
3. Beteiligungen 19.381.677,80 16.935
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen
ein Beteiligungsverhältnis besteht
59.058.567,03 47.011
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 4.835.587,92 13.749
6. Sonstige Ausleihungen 2.846.638,17 2.868
245.388.524,52 234.806
267.500.900,17 264.795

Jahresabschluss

I. Vorräte
1. Sonstige Vorräte
a) Projektierte Bauten 525.305,00 502
b) Zur Verwertung bestimmte Liegenschaften 11.451.151,85 9.553
abzgl. erhaltender Anzahlungen –196.881,54
11.779.575,31 10.055
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen
407.166,32 711
2. Forderungen gegenüber verbundenen
Unternehmen
152.764.987,24 38.178
3. Forderungen gegenüber Unternehmen,
mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
6.756.505,31 4.769
4. Sonstige Forderungen und
Vermögensgegenstände
2.773.967,35 1.066
162.702.626,22 44.724
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 18.294.784,87 34.162
192.776.986,40 88.941
C. REC
HNUNGSABGRENZUNGS
POSTEN
7.645.046,64 4.949
Summe Aktiv
a
467.922.933,21 358.685
Passiv a 31.12.2014
31.12.2013
T€
A. EIGENKAPITAL
I. Grundkapital 18.000.000,00 18.000
II. Kapitalrücklagen
gebundene 44.641.566,51 44.642
III. Gewinnrücklagen
freie Rücklagen 47.977.384,35 47.527
IV. Bilanzgewinn
Gewinnvortrag 44.334,96 20
Gewinn 2014 7.476.238,04 3.744
7.520.573,00 3.764
118.139.523,86 113.933
B.
UN
VERSTEUERTE RÜCKLAGEN
1. Bewertungsreserve auf Grund von
Sonderabschreibungen 112.072,10 316
C. RÜCKSTELLUN
GEN
1. Rückstellung für Abfertigungen 2.009.723,00 1.625
2. Rückstellungen für Pensionen 3.883.775,00 2.994
3. Steuerrückstellungen 1.565.757,00 1.435
4. Sonstige Rückstellungen 3.765.611,48 4.141
11.224.866,48 10.195
D. VERBINDLICHKEITEN
1. Anleihen 277.054.000,00 200.000
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 24.158.467,36 13.550
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
2.676.996,58 249
Unternehmen 2.926.269,23 2.163
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen,
mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
21.072.174,28 8.336
6. Sonstige Verbindlichkeiten
aus Steuern 1.358.647,68 2.050
im Rahmen der sozialen Sicherheit 93.761,08 91
Diverse 7.423.654,56 6.059
8.876.063,32 8.200
336.763.970,77 232.498
E. REC
HNUNGSABGRENZUNGS
POSTEN
1.682.500,00 1.743
Summe Passiv
a
467.922.933,21 358.685
Haftungsverhältnisse, davon gegenüber verbundenen
Unternehmen € 50.881.626,52 (2013: T€ 72.922)
182.022.460,37 144.117

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2014

UBM Realitätenentwicklung AG

2014
2013
T€
1. Umsatzerlöse 32.885.591,42 19.204
2. Veränderung des Bestands an
noch nicht abrechenbaren Leistungen
1.836.240,27 911
3. Sonstige betriebliche Erträge
a. Erträge aus dem Abgang vom Anlagevermögen 26.120,00 8
b. Übrige 145.274,61 540
171.394,61 548
Betriebs
leist
ung
34.893.226,30 20.663
4. Aufwendungen für Material und sonstige
bezogene Herstellungsleistungen
a. Materialaufwand –92.210,54 –116
b. Aufwendungen für bezogene Leistungen –14.167.179,69 –9.063
–14.259.390,23 –9.179
5. Personalaufwand
a. Gehälter –5.664.446,09 –5.673
b. Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen
an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen
–436.955,17 –159
c. Aufwendungen für Altersversorgung –1.042.433,40 –157
d. Aufwendungen für gesetzlich vorgeschriebene
Sozialabgaben sowie vom Entgelt abhängige
Abgaben und Pflichtbeiträge –1.133.264,92 –1.019
e. Sonstige Sozialaufwendungen –50.682,74 –71
–8.327.782,32 –7.079
6. Abschreibungen auf immaterielle Gegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen
–1.646.163,00 –1.380
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen
a. Steuern, soweit sie nicht unter die
Steuern vom Einkommen fallen –5.977,85 –8
b. Übrige –8.663.438,12 –5.895
–8.699.415,97 –5.903
8. Zwischensumme aus Z 1 bis 7 (Betriebserfolg) –1.990.474,78 –2.878
2014
2013
T€
9. Erträge aus Beteiligungen
a. aus verbundenen Unternehmen 10.865.879,14 14.483
b. aus Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht
2.035.808,66 68
12.901.687,80 14.551
10. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen
des Finanzanlagevermögens davon aus verbundenen
Unternehmen € 11.515.243,40 (2013: T€ 11.078) 15.284.702,65 14.043
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge davon aus verbunde
nen Unternehmen € 2.348.256,62 (2013: T€ 2.309)
2.737.278,06 2.597
12. Erträge aus dem Abgang von und der
Zuschreibung zu Finanzanlagen
2.732.638,26 11.560
13. Aufwendungen aus Finanzanlagen
a. davon Aufwendungen aus Abschreibungen
€ 13.697.669,48 (2013: T€ 19.593)
–13.698.006,90 –19.609
b. davon Aufwendungen aus verbundenen
Unternehmen € 10.400.001,00 (2013:T € 16.879)
14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen davon aus
verbundenen Unternehmen € 51.565,76 (2013: T€ 91)
–15.453.183,11 –12.927
15. Zwischensumme aus Z 9 bis 14 (Finanzerfolg) 4.505.116,76 10.215
16. Ergeb nis der
gew
öhnlichen Geschäftst
ätigkeit
6.495.591,54 7.337
17. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag davon
aus Steuerumlage € 1.349.053,00 (2013: T € 509)
1.227.307,04 473
18. Jahres übers
chuSS
7.722.898,58 7.810
19. Auflösung unversteuerter Rücklagen
a. Bewertungsreserve aufgrund von
Sonderabschreibungen
203.339,46 84
20. Zuweisung zu Gewinnrücklagen –450.000,00 –4.150
21. Jahresgewi nn 7.476.238,04 3.744
22. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 44.334,96 20
23. Bilanzgewinn 7.520.573,00 3.764

Entwicklung des Anlagevermögens

UBM Realitätenentwicklung AG

Anschaffungs- und Herstellungkosten
I. Imm
aterie
lle Verm
ögensgege
nstände
Stand
1.1.2014
Zugänge
Abgänge
1.
Mietrechte 1.343.184,48
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten, einschließlich
Bauten auf fremdem Grund
42.989.438,03 –15.189.317,38
2. Technische Anlagen und Maschinen 18.160,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 917.484,96 123.003,00 –76.160,41
43.925.082,99 123.003,00 –15.265.477,79
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 42.355.692,77 5.017.588,00 –38.778,99
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 154.512.543,48 40.177.262,68 –30.537.428,23
3. Beteiligungen 36.386.798,20 5.000,00
4. Ausleihungen an Unternehmen,
mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
53.833.536,71 24.716.565,30 –8.250.185,37
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 13.839.459,08 12.903.789,56 –21.864.197,59
6. Sonstige Ausleihungen 6.599.923,00 11.750,00 –500.000,00
307.527.953,24 82.831.955,54 –61.190.590,18
352.796.220,71 82.954.958,54 –76.456.067,97
Anschaffungs- und Herstellungkosten
Stand
1.1.2014
Zugänge
Abgänge


Umbuchungen
Stand
31.12.2014
kumulierte
Abschreibungen
Buchwerte
31.12.2014
Buchwerte
31.12.2013
Jahres
abschreibung/
-zuschreibung
aterie
lle Verm
ögensgege
nstände
Mietrechte
1.343.184,48

1.343.184,48 –695.647,48 647.537,00 905.403,00 –257.866,00
Sachanlagen
Grundstücke und Bauten, einschließlich
Bauten auf fremdem Grund
42.989.438,03
–15.189.317,38
27.800.120,65 –6.546.375,00 21.253.745,65 28.900.374,80 –1.322.324,00
Technische Anlagen und Maschinen
18.160,00
18.160,00 –18.160,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
917.484,96
123.003,00
–76.160,41
964.327,55 –753.234,55 211.093,00 183.532,00 –65.973,00
43.925.082,99
123.003,00
–15.265.477,79
28.782.608,20 –7.317.769,55 21.464.838,65 29.083.906,80 –1.388.297,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen
42.355.692,77
5.017.588,00
–38.778,99
47.334.501,78 –14.851.826,11 32.482.675,67 29.633.866,66 –2.130.000,00
Ausleihungen an verbundene Unternehmen
154.512.543,48
40.177.262,68
–30.537.428,23
164.152.377,93 –37.369.000,00 126.783.377,93 124.608.894,77 –6.465.351,29
Beteiligungen
36.386.798,20
5.000,00
5.457.349,61 41.849.147,81 –22.467.470,01 19.381.677,80 16.934.997,67 –567.669,48
Ausleihungen an Unternehmen,
mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
53.833.536,71
24.716.565,30
–8.250.185,37
–5.457.349,61 64.842.567,03 –5.784.000,00 59.058.567,03 47.011.536,71 –1.401.000,00
Wertpapiere des Anlagevermögens
13.839.459,08
12.903.789,56
–21.864.197,59
4.879.051,05 –43.463,13 4.835.587,92 13.748.595,95 –47.400,00
Sonstige Ausleihungen
6.599.923,00
11.750,00
–500.000,00
6.111.673,00 –3.265.034,83 2.846.638,17 2.867.939,79 466.948,38
307.527.953,24
82.831.955,54
–61.190.590,18
329.169.318,60 –83.780.794,08 245.388.524,52 234.805.831,55 –10.058.672,39
352.796.220,71
82.954.958,54
–76.456.067,97
359.295.111,28 –91.794.211,11 267.500.900,17 264.795.141,35 –11.704.835,39

Anhang 2014 UBM Realitätenentwicklung AG

I. Allgemeines

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 wurde nach den Vorschriften des UGB idgF unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung und der Generalnorm, ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens zu vermitteln, aufgestellt. Die Zahlenangaben des Vorjahres werden in tausend Euro (€ 1.000,00) gemacht. Zahlen, die nicht gesetzlich vorgeschrieben sind, sind in Mio. € angegeben. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet.

Der Konzernabschluss der UBM Realitätenentwicklung Aktiengesellschaft liegt in 1210 Wien, Floridsdorfer Hauptstraße 1, auf.

Mit Spaltungs- und Übernahmevertrag vom 29. Oktober 2014 übertrug die PORR AG mit Stichtag 30. Juni 2014 die Beteiligung an der UBM AG an die PIAG Immobilien AG. Wirksam wurden diese Verträge mit Eintragung der Spaltung am 10. Dezember 2014.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierung, die Bewertung und der Ausweis der einzelnen Posten des Jahresabschlusses wurden nach den Bestimmungen des UGB vorgenommen.

Die Bewertung der Fremdwährungsbeträge erfolgte ordnungsgemäß mit den Anschaffungskosten bzw. allenfalls niedrigeren Bilanzstichtagskursen.

1. Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßige lineare Abschreibung, bilanziert. Dabei wurden entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer Abschreibungssätze in Höhe von 1,28 bis 2 % zur Anwendung gebracht.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten unter Abzug von Anschaffungskostenminderungen bzw. zu Herstellungskosten und der bisher aufgelaufenen und im Berichtsjahr 2014 planmäßig fortgeführten linearen Abschreibungen bewertet, wobei entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer folgende Abschreibungssätze (Neuanschaffungen) angewendet wurden:

in %
Wohngebäude 1,5
Adaptierungen zu Wohngebäuden 10,0
Andere Baulichkeiten 4,0
Bauten auf fremdem Grund 4,0
Technische Anlagen und Maschinen 20,0 – 25,0
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1 – 50

Die geringwertigen Vermögensgegenstände wurden im Anschaffungsjahr im vollen Umfang abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert bewertet.

2. Umlaufvermögen

Vorräte

Die projektierten Bauten wurden zu Herstellungskosten bewertet. Die zur Verwertung bestimmten Liegenschaften betreffen Liegenschaften, die zum Bilanzstichtag zur Weiterveräußerung bestimmt sind.

Die Herstellungskosten umfassen im Wesentlichen Fremdleistungen, Material- und Personalaufwendungen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen wurden gemäß dem strengen Niederstwertprinzip angesetzt. Falls Risiken hinsichtlich der Einbringlichkeit bestanden, wurden Wertberichtigungen gebildet. Forderungen in Fremdwährungen werden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem allenfalls niedrigeren Bilanzstichtagskurs bewertet.

3. Rückstellungen und Verbindlichkeiten

Die Abfertigungsrückstellungen wurden aufgrund eines versicherungsmathematischen Gutachtens gemäß IAS 19 auf Basis eines Rechnungszinssatzes von 2,25 % (2013: 3,75 %) und erwarteter zukünftiger Gehaltssteigerungen von 2,60 % (2013: 2,76 %) sowie eines frühestmöglichen Pensionseintrittsalters nach ASVG (Pensionsreform 2004) ermittelt. Versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste werden zur Gänze in dem Jahr, in dem sie anfallen, angesetzt. Als Sterbetafel werden die Rechnungsgrundlagen für die Pensionsversicherung AVÖ 2008-P (Angestellte) herangezogen. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Abfertigungen und für Jubiläumsgelder wurden Fluktuationsabschläge auf Basis von statistischen Daten berücksichtigt. Der Dienstzeitaufwand wird über die gesamte Dienstzeit verteilt.

Die Berechnung der Pensionsrückstellungen erfolgte ebenfalls aufgrund eines versicherungsmathematischen Gutachtens gemäß IAS 19 wobei die gleichen Basisdaten wie für die Abfertigungsrückstellungen herangezogen wurden. Versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste werden zur Gänze in dem Jahr, in dem sie anfallen, angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden entsprechend aller erkennbarer Risiken und drohenden Verluste gebildet.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Nennwert bzw. dem höheren Rückzahlungsbetrag angesetzt.

4. Umsatzerlöse

Entsprechend der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft werden Erträge aus dem Abgang von Projektgesellschaften nicht als Erträge innerhalb des Finanzergebnisses, sondern als Umsatzerlöse ausgewiesen.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel (Anlage III/1) zu entnehmen.

Die immateriellen Vermögensgegenstände in Höhe von € 0,648 Mio. (2013: € 0,905 Mio.) betreffen Mietrechte in Innsbruck und Wolkersdorf. 2014 erfolgte für das Mietrecht Innsbruck eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von € 231.861,00 (2013 keine).

Der Grundwert der bebauten Grundstücke beträgt € 1.036.143,95 (2013: € 3,804 Mio.), der unbebauten Grundstücke €382.462,70(2013:€0,898Mio.).BeidenbebautenGrundstückenwurdendieLiegenschaftenBaden/Grabengasse,Linz/Harbach, Innsbruck/Aldrans,Wien/Schöpfleuthnergasse,MariaLanzendorf,SparHerzogenburgundBrunnamGebirgeindasUmlaufvermögen umgegliedert und verkauft. 2014 wurde eine Teilwertabschreibung in Höhe von € 111.000,00 für die Liegenschaft Stadt Triest (2013:€0,012Mio.)durchgeführt.Beidenunbebautenwurden2014dieLiegenschafteninWienOberlaa,St.Pölten,LinzLeonding/ Liebermannweg und Henndorf verkauft. Zugänge sind sowohl bei den bebauten als auch bei den unbebauten Grundstücken nicht erfolgt. Aus der Nutzung von in der Bilanz nicht ausgewiesenen Sachanlagen ergeben sich aufgrund langfristiger Mietverträge Verpflichtungen wie folgt:

in T€ 2014 2013
für das folgende Jahr 1.555,7 1.538,3
für die folgenden fünf Jahre 7.778,7 7.691,7

Eine Zusammenstellung der in § 238 Abs 2 UGB geforderten Daten der Beteiligungsunternehmen ist aus der Anlage III/3 zu ersehen.

Die Zugänge zu den Anteilen an verbundenen Unternehmen betragen € 5,018 Mio. (2013: € 2,552 Mio.) und resultieren aus den Neugründungen Wohnanlage EZ 208 KG Andritz GmbH, HPG Hirschgarten GmbH und der HPG Klosterstraße GmbH , dem Zukauf der IHG Development GmbH und Kapitalerhöhungen bzw. Gesellschafterzuschüssen bei FMZ Gdynia Spzoo, Tosan Park a.s und Anoviev Investments Limited. Die Abgänge betragen € 0,039 Mio. (2013: € 0,080 Mio.) und betreffen den Verkauf der Zenit Bauplanungs- und Errichtungs-GmbH und der Rückzahlung aus der Auflösung der Kapitalrücklage der AC Offices Klicperova s.r.o.

Es erfolgten außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von € 2,390 Mio. (2013: € 5,892 Mio.) auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert sowie Zuschreibungen in Höhe von € 0,260 Mio. (2013: € 4,000 Mio.).

Die Zugänge bei den Beteiligungen betragen € 0,005 Mio. und betrifft die Wohnanlage Geidorf – Kahngasse GmbH (2013: € 0,304 Mio.). Abgang gab es 2014 keinen (2013: € 0,007 Mio. ). Es erfolgten außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von € 0,577 Mio. (2013: € 1,142 Mio.) auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert.

Ausleihungen

in T€ 2014 2013
Verbundene Unternehmen 126.783 124.609
Beteiligungsunternehmen 59.059 47.012
Sonstige Unternehmen 2.847 2.868

Die Ausleihungen resultieren im Wesentlichen aus Projektfinanzierungen. Sie haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr.

Es erfolgten außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von € 10,731 Mio. (2013: € 12,512 Mio.) auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert sowie Zuschreibungen in Höhe von € 2,332 Mio. (2013: € 7,399 Mio.).

Wertpapiere des Anlagevermögens

in T€ 2014 2013
Festverzinsliche Wertpapiere 419 9.433
Sonstige Wertpapiere 3.180 3.180
Pensionsrückdeckungsversicherung 1.237 1.136

Die Zugänge in Höhe von € 12.903,8 Mio. betreffen die Zeichnung der eigenen Anleihe 2014-2019 bzw. die Pensionsrückdeckungsversicherung. Die Abgänge bei den festverzinslichen Wertpapieren betreffen den Verkauf der eigenen 6 % UBM-Anleihe 2011-2016 mit einem Betrag in Höhe von Nom. € 6,080 Mio. (2013: € 15,020 Mio.) und der 4,875 % UBM-Anleihe 2014 bis 2019 in Höhe von Nom. € 15,707 Mio.

Gleichzeitig erfolgte 2014 eine Zuschreibung in Höhe von € 0,047 Mio. (2013: außerplanmäßige Abschreibung € 0,047 Mio.).

2. Umlaufvermögen

Vorräte

Die projektierten Bauten betreffen Akquisitionskosten diverser Projekte, bei denen in absehbarer Zukunft mit einer Realisierung gerechnet werden kann.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Gesamtbetrag
lt. Bilanz
Restlaufzeit
bis zu einem Jahr
Restlaufzeit
über einem Jahr
in T€ 2014 2013 2014 2013 2014 2013
Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen
407 711 407 711
Forderungen gegenüber
verbundenen Unternehmen
152.765 38.178 152.765 38.178
(davon aus Lieferungen
und Leistungen)
(4.386) (5.053) (4.386) (5.053)
Forderungen gegenüber
Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht
6.757 4.769 6.757 4.769
(davon aus Lieferungen
und Leistungen)
(3.500) (3.764) (3.500) (3.764)
Sonstige Forderungen 2.774 1.066 1.914 664 860 402
Summe
Forder
ungen
162.703 44.724 161.843 44.322 860 402

Von den sonstigen Forderungen werden T€ 1.501 (2013: T€ 567) erst nach dem Abschlussstichtag zahlungswirksam.

Flüssige Mittel

in T€ 2014 2013
Kassenbestand 7 12
Guthaben bei Kreditinstituten 18.288 34.150
18.295 24.162

3. Eigenkapital

Das Grundkapital von € 18.000.000,00 ist in 6.000.000 Stück nennbetragslose Stückaktien zerlegt. Der auf die einzelne auf den Inhaber lautende Stückaktie entfallende Betrag des Grundkapitals beträgt rd. € 3,00.

Jedes Stück Stammaktie ist in gleichem Umfang am Gewinn einschließlich Liquidationsgewinn beteiligt und gewährt eine Stimme in der Hauptversammlung.

Der Vorstand ist ermächtigt, innerhalb von fünf Jahren nach Eintragung der entsprechenden Satzungsänderung im Firmenbuch das Grundkapital der Gesellschaft im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat um bis zu EUR 9.000.000,00 durch Ausgabe von bis zu 3.000.000 Stück neuen, auf Inhaber lautenden Stammaktien (Stückaktien) gegen Bar- und/oder Sacheinlagen, auch in mehreren Tranchen, auch im Wege des mittelbaren Bezugsrechts gemäß § 153 Abs 6 AktG, zu erhöhen und den Ausgabekurs, die Ausgabebedingungen, das Bezugsverhältnis und die weiteren Einzelheiten der Durchführung im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat festzusetzen. Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, Änderungen der Satzung, die sich durch das Ausnutzen dieser Ermächtigung des Vorstands ergeben, zu beschließen.

Kapital- und Gewinnrücklagen

Die gebundene Kapitalrücklage resultiert aus dem Agio der Kapitalerhöhungen.

Der Posten "Andere (freie) Rücklagen" hat sich von € 47,527 Mio. auf € 47,977 Mio. erhöht. Die Erhöhung resultiert aus der Dotierung der freien Gewinnrücklage in Höhe von € 0,450 Mio. (2013: € 4,150 Mio.).

4. Unversteuerte Rücklagen

Die Entwicklung der unversteuerten Rücklagen der UBM AG ist aus der Anlage III/2 ersichtlich. Die Auflösung der unversteuerten Rücklagen hat aufgrund steuerlicher Verlustvorträge keine Auswirkungen auf den Steueraufwand des Geschäftsjahres.

Verbrauch durch
II. Sachanlagen Stand am Zugänge U= Anlagenab Auflösung durch Stand am
in € 1.1.2014 Umbuchung schreibung Ausscheidung 31.12.2014
1. Unbebaute Grundstücke
aus Übertrag § 12 EStG 203.339,46 –203.339,46
203.339,46 –203.339,46
III.Finanzanlagen
in €
1. Anteile an verbundenen
Unternehmen aus
Übertrag § 12 EStG 112.072,10 112.072,10
112.072,10 112.072,10
Summe 315.411,56 –203.339,46 112.072,10

5. Rückstellungen

in T€ 2014 2013
Abfertigungen 2.010 1.624
Pensionen 3.884 2.994
Steuern 1.566 1.436
Sonstige
Bauten 2.032 2.481
Personal 1.650 1.577
Diverse 83 83
11.225 10.195

Zur Bedeckung der Pensionsrückstellungen besteht eine Pensionsrückdeckungsversicherung mit einem Deckungskapital zum 31. Dezember 2014 in der Höhe von € 1.237.129,74 (2013: €1.136.372,77). Die Rechte und Ansprüche aus diesen Verträgen sind zur Gänze zugunsten der Pensionsberechtigten verpfändet.

Die Rückstellungen für Bauten betreffen im Wesentlichen ausstehende Eingangsrechnungen. Die anderen Rückstellungen beinhalten die Jahresabschlussprüfung und Aufsichtsratstantiemen.

Gesamtbetrag Restlaufzeit Restlaufzeit
lt. Bilanz bis zu einem Jahr über einem Jahr
in T€ 2014 2013 2014 2013 2014 2013
Anleihe 277.054 200.000 50.191 226.863 200.000
Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten
24.158 13.550 1.000 1.000 23.158 12.549
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
2.677 249 2.677 249
Verbindlichkeiten gegenüber
verbundenen Unternehmen
2.926 2.163 2.926 2.163
(davon aus Lieferungen
und Leistungen)
(381) (366) (381) (366)
Verbindlichkeiten gegenüber
Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht 21.072 8.336 21.072 8.336
(davon aus Lieferungen
und Leistungen)
(3) (1.581) (3) (1.581)
Sonstige Verbindlichkeiten
aus Steuern 1.359 2.050 1.359 2.050
im Rahmen der sozialen
Sicherheit
94 91 94 91
Diverse 7.424 6.059 7.424 5.424 635
Summe Verbindlichkeiten 336.764 232.498 86.743 19.313 250.021 213.184

6. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus sonstigen Verbindlichkeiten. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren:

in T€ 2014 2013
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 8.550
Sonstige Verbindlichkeiten
Diverse 544

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit einem Betrag von € 24,158 Mio. (2013: € 13,550 Mio.) mittels Hypotheken dinglich besichert. Von den sonstigen Verbindlichkeiten werden € 6,882 Mio. (2013: € 5,493 Mio.) erst nach dem Abschlussstichtag zahlungswirksam.

7. Haftungsverhältnisse

in T€ 2014 2013
Kreditbürgschaften 182.022 144.117

Projektfinanzierungskredite von mit der Gesellschaft verbundenen Projektgesellschaften wurden durch Verpfändung dieser Gesellschaftsanteile besichert.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:

in T€ 2014 2013
Aufgliederung nach Tätigkeitsbereichen
Mieten aus Hausbewirtschaftung 5.879 6.224
Projektentwicklung und Bau 27.007 12.980
32.886 19.204
in T€ 2014 2013
Inland 29.379 14.423
Ausland 3.507 4.781
Gesamtsumme 32.886 19.204

Personalaufwendungen

Im Posten 5b. "Aufwendungen für Abfertigungen und Leistungen an betriebliche Mitarbeitervorsorgekassen" in Höhe von € 436.955,17 (2013: T€ 159) entfallen € 392.573,00 (2013: T€ 114) auf den Abfertigungsaufwand, der sich wie folgt verteilt:

2014 in € Abfertigungsaufwand Pensionsaufwand
Vorstände 155.956,00 995.493,59
Leitende Angestellte 336.674,00 1.307,04
Andere Arbeitnehmer –100.057,00
Summe 392.573,00 996.800,63
2013 in € Abfertigungsaufwand Pensionsaufwand
Vorstände 32.393,00 271,910,89
Leitende Angestellte 57.079,00
Andere Arbeitnehmer 24.095,82
Summe 113.567,82 271,910,89

Finanzerfolg

in T€ 2014 2013
Erträge aus Beteiligungen
a) aus verbundenen Unternehmen 10.866 14.483
b) aus beteiligten Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.036 68
Erträge aus Wertpapieren und Ausleihungen 15.285 14.043
davon aus verbundenen Unternehmen 11.515 11.078
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.737 2.596
davon aus verbundenen Unternehmen 2.348 2.309
Erträge aus dem Abgang von und der Zuschreibung zu Finanzanlagen 2.733 11.560
Aufwendungen aus Finanzanlagen 13.698 19.609
davon aus verbundenen Unternehmen 10.400 16.879
davon Abschreibungen 13.697 19.593
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 15.453 12.927
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 52 91

In den Erträgen aus Beteiligungen sind eine phasenkongruente Gewinnausschüttungen in Höhe von € 8,8 Mio. (2013: € 14,0 Mio.) enthalten.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Im Jahresabschluss wurden aktive latente Steuern in Höhe von T€ 805 (2013: T€ 56) nicht angesetzt. Der Stand zum 31.12.2014 beträgt € 1,351 Mio. (2013: 0,546 Mio.)

Die Gesellschaft ist Gruppenträger einer Unternehmensgruppe mit insgesamt 12 Gruppenmitgliedern, die mit der Gesellschaft gemäß § 9 Abs 4 KStG unmittelbar oder mittelbar direkt verbunden sind. Gemäß der jeweiligen Gruppen- und Steuerausgleichsverträge ist das jeweilige Gruppenmitglied verpflichtet, eine Steuerumlage in Höhe der entsprechend den Vorschriften des EStG bzw. KStG auf das Ergebnis eines Wirtschaftsjahres entfallenden Körperschaftssteuer zu entrichten. Ein allfälliger nach den Vorschriften des EStG und des KStG ermittelter Verlust wird evident gehalten und mit den in nachfolgenden Wirtschaftsjahren erzielten steuerlichen Gewinnen verrechnet. Insoweit evident gehaltene Verluste verrechnet werden, entfällt die Verpflichtung zur Zahlung einer Steuerumlage. Die Gruppenträgerin darf dem Gruppenmitglied Akontierungen der Steuerumlage nach Maßgabe der Fälligkeiten der Körperschaftssteuervorauszahlungen vorschreiben.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag haben das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 1.227 entlastet (2013: Entlastung in Höhe von T€ 473).

Kosten der Wirtschaftsprüfung

Die Prüfungsleistungen des Abschlussprüfers wurden von der UBM mit einem Betrag von T€ 57,0 (2013: T€ 55,0) vergütet. Weiters hat der Abschlussprüfer für sonstige Leistungen in Höhe von T€ 144,2 (2013: T€ 6,3) erhalten.

V. Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Immobilienentwicklungs- und Verwertungsprojekte werden über Projektgesellschaften abgewickelt, an denen die Gesellschaft alleine oder zusammen mit Partnern beteiligt ist. Zudem hält die Gesellschaft (Mehrheits-)Beteiligungen an Gesellschaften, die Immobilien langfristig durch Vermietung nützen.

VI. Erläuterungen zu den Finanzinstrumenten

Die originären Finanzinstrumente auf der Aktivseite umfassen im Wesentlichen Finanzanlagen, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen und Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht und auf der Passivseite Finanzverbindlichkeiten, insbesondere die Anleihe und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Die Gesellschaft hat keine derivativen Finanzinstrumente im Bestand. Im Geschäftsjahr 2010 wurde durch die UBM AG eine Anleihe zu folgenden Konditionen begeben.

Nominale:
100.000.000,–
Umtauschanleihe 2014 € –22.995.000,–
Freihändiger Rückkauf 2014
–26.814.000,–
Nominale: Stand 31.12.2014
50.191.000,–
Laufzeit: 2010 – 2015
Verzinsung: 6,000 %
Kupontermin: 16. April des jeweiligen Jahres; erstmals 16. April 2011
Tilgung: 100 % endfällig

Im Geschäftsjahr 2011 wurde durch die UBM AG eine weitere Anleihe mit zum Nominale von € 75 Mio. zu folgenden Konditionen begeben. 2012 wurde die Anleihe um € 25 Mio. auf € 100 Mio. erhöht.

Nominale:
75.000.000,–
Aufstockung:
25.000.000,–
Gesamt: € 100.000.000,–
Umtauschanleihe 2014 € –48.137.000,–
Nominale: Stand 31.12.2014
51.863.000,–
Laufzeit: 2011 – 2016
Verzinsung: 6,000 %
Kupontermin: 9. November des jeweiligen Jahres; erstmals 9. November 2012
Tilgung: 100 % endfällig

2014 wurde eine Anleihe im Gesamtnominale von € 175.000.000,00 (inkl. Anleihetausch) zu nachstehenden Konditionen begeben.

aufzeit: 2014 – 2019
Verzinsung: 4,875 %
Kupontermin: 9. Juli des jeweiligen Jahres; erstmals 9. Juli 2015
Tilgung: 100 % endfällig
Nominale aus Barzeichnung: 88.868.000,–
Umtausch Anleihe 2010 – 2015 € 22.995.000,–
Umtausch Anleihe 2011 – 2016 48.137.000,–
Nominale Stand 9.7.2014 € 160.000.000,–
Erhöhung Anleihe im Dez. 2014 € 15.000.000,–
Gesamt Nominale: 31.12.2014 175.000.000,–

VII. Sonstiges

Geschäfte der Gesellschaft mit nahestehenden Personen und Unternehmen werden zu marktüblichen Bedingungen geschlossen.

Viii. Angaben über Arbeitnehmer und Organe

Durchschnittlicher Beschäftigtenstand:

Durchschnittlicher
Beschäftigtenstand
2014 2013
Angestellte 57 54

Die Bezüge des Vorstands betrugen im Jahr 2014 € 1.324.405,18 (2013: € 1.257.387,09).

Mitglieder des Vorstands

Mag. Karl Bier, Vorsitzender Heribert Smolé Dipl.-Ing. Martin Löcker Mag. Michael Wurzinger (ab 15.01.2015)

Weiters wurde vorbehaltlich der zu fassenden Organbeschlüsse Herr. Dipl.-Ing. Claus Stadler als Vorstand designiert.

Mitglieder des Aufsichtsrats

Ing. Karl-Heinz Strauss, Vorsitzender (Stellvertretender Vorsitzender bis 18.09.2014, Vorsitzender ab 18.09.2014) Dipl.-Ing. Iris Ortner, Stellvertretende Vorsitzende (ab 18.09.2014, Mitglied bis 18.09.2014) MMag. Christian B. Maier Dipl.-Ing. Klaus Ortner (ab 15.01.2015) Dr. Ludwig Steinbauer (ab 15.01.2015) Mag. Paul Unterluggauer (ab 15.01.2015) Hon.-Prof. Dr. Bernhard Vanas (ab 15.01.2015) Dr. Susanne Weiss (ab 15.01.2015)

Dipl.-Ing. Horst Pöchhacker, Vorsitzender (bis 13.08.2014) Bernhard H. Hansen (bis 30.04.2014) Dr. Peter Weber (bis 30.04.2014) Dr. Bruno Ettenauer (bis 10.10.2014) Mag. Florian Nowotny ( ab 30.04.2014 bis 10.10.2014) Mag. Wolfhard Fromwald (ab 30.04.2014 bis 15.01.2015) Dr. Johannes Pepelnik (bis 15.01.2015)

Die ausbezahlten Vergütungen an die Mitglieder des Aufsichtsrats einschließlich der Sitzungsgelder betrugen im Berichtsjahr € 82.758,49 (2013: € 77.898,30).

Wien, am 30. März 2015

Mag. Karl Bier e. h. (Vorsitzender)

Heribert Smolé e. h. Dipl.-Ing. Martin Löcker e.h. Mag. Michael Wurzinger e.h.

Bilanzeid

Erklärung der gesetzlichen Vertreter gemäß § 82 Abs. 4 Börse G (Bilanzeid) – UBM AG

Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte Jahresabschluss des Mutterunternehmens ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens vermittelt, dass der Lagebericht den Geschäftsverlauf, das Geschäftsergebnis und die Lage des

Wien, am 30. März 2015 Der Vorstand

DI Martin Löcker Mitglied des Vorstands mit Verantwortung für den Bereich Technisches Management

Mag. Karl Bier Vorsitzender des Vorstands mit Verantwortung für die Bereiche Projektentwicklung und Personal

nehmen ausgesetzt ist.

Heribert Smolé Mitglied des Vorstands mit Verantwortung für die Bereiche Finanzen und Rechnungswesen

Unternehmens so darstellt, dass ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens entsteht, und dass der Lagebericht die wesentlichen Risiken und Ungewissheiten beschreibt, denen das Unter-

Mag. Michael Wurzinger Mitglied des Vorstands mit Verantwortung für den Bereich Asset Management und Transactions

Bestätigungsvermerk

Bericht zum Jahresabschluss

Wir haben den beigefügten Jahresabschluss der UBM Realitätenentwicklung Aktiengesellschaft Wien, für das Geschäftsjahr vom 1. Jänner 2014 bis zum 31. Dezember 2014 unter Einbeziehung der Buchführung geprüft. Dieser Jahresabschluss umfasst die Bilanz zum 31. Dezember 2014, die Gewinn- und Verlustrechnung für das am 31. Dezember 2014 endende Geschäftsjahr sowie den Anhang.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und die Buchführung

Die gesetzlichen Vertreter sind für die Buchführung sowie für die Aufstellung und den Inhalt eines Jahresabschlusses verantwortlich, der ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft in Übereinstimmung mit den österreichischen unternehmensrechtlichen Vorschriften vermittelt. Diese Verantwortung beinhaltet: Gestaltung, Umsetzung und Aufrechterhaltung eines internen Kontrollsystems, soweit dieses für die Aufstellung des Jahresabschlusses und die Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von Bedeutung ist, damit dieser frei von wesentlichen Fehldarstellungen, sei es auf Grund beabsichtigter oder unbeabsichtigter Fehler, ist; die Auswahl und Anwendung geeigneter Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden; die Vornahme von Schätzungen, die unter Berücksichtigung der gegebenen Rahmenbedingungen angemessen erscheinen.

Verantwortung des Abschlussprüfers und Beschreibung von Art und Umfang der gesetzlichen Abschlussprüfung

Unsere Verantwortung besteht in der Abgabe eines Prüfungsurteils zu diesem Jahresabschluss auf der Grundlage unserer Prüfung. Bei unserer Prüfung beachteten wir die in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften und die vom International Auditing and Assurance Standards Board (IAASB) der International Federation of Accountants (IFAC) herausgegebenen International Standards on Auditing (ISAs). Diese Grundsätze erfordern, dass wir die Standesregeln einhalten und die Prüfung so planen und durchführen, dass wir uns mit hinreichender Sicherheit ein Urteil darüber bilden können, ob der Jahresabschluss frei von wesentlichen Fehldarstellungen ist.

Eine Prüfung beinhaltet die Durchführung von Prüfungshandlungen zur Erlangung von Prüfungsnachweisen hinsichtlich der Beträge und sonstigen Angaben im Jahresabschluss. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemäßen Ermessen des Abschlussprüfers unter Berücksichtigung seiner Einschätzung des Risikos eines Auftretens wesentlicher Fehldarstellungen, sei es auf Grund von beabsichtigten oder unbeabsichtigten Fehlern. Bei der Vornahme dieser Risikoeinschätzung berücksichtigt der Abschlussprüfer das interne Kontrollsystem, soweit es für die Aufstellung des Jahresabschlusses und die Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanzund Ertragslage der Gesellschaft von Bedeutung ist, um unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen geeignete Prüfungshandlungen festzulegen, nicht jedoch um ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft abzugeben. Die Prüfung umfasst ferner die Beurteilung der Angemessenheit der angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und der von den gesetzlichen Vertretern vorgenommenen wesentlichen Schätzungen sowie eine Würdigung der Gesamtaussage des Jahresabschlusses.

Wir sind der Auffassung, dass wir ausreichende und geeignete Prüfungsnachweise erlangt haben, sodass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unser Prüfungsurteil darstellt.

Prüfungsurteil

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss nach unserer Beurteilung den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt ein möglichst getreues Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2014 sowie der Ertragslage der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Jänner 2014 bis zum 31. Dezember 2014 in Übereinstimmung mit den österreichischen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung.

Aussagen zum Lagebericht

Der Lagebericht ist auf Grund der gesetzlichen Vorschriften darauf zu prüfen, ob er mit dem Jahresabschluss in Einklang steht und ob die sonstigen Angaben im Lagebericht nicht eine falsche Vorstellung von der Lage der Gesellschaft erwecken. Der Bestätigungsvermerk hat auch eine Aussage darüber zu enthalten, ob der Lagebericht mit dem Jahresabschluss in Einklang steht.

Der Lagebericht steht nach unserer Beurteilung in Einklang mit dem Jahresabschluss.

Wien, am 2. April 2015

BDO Austria GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft

Mag. Markus Trettnak Wirtschaftsprüfer

Mag. Klemens Eiter Wirtschaftsprüfer

Konzernlagebericht

Gemeinsam bauen wir an der Zukunft Europas.

Sternbrauerei Österreich, Salzburg Dock 01 Tschechien, Prag

Geschäftsverlauf, Geschäftsergebnis und Lage des Unternehmens

Lagebericht 2014

Gesamtwirtschaftliches Umfeld

Verhaltener Aufschwung der Weltwirtschaft

Die zu Beginn 2014 spürbare Aufwärtsdynamik der Weltwirtschaft verlangsamte sich im Jahresverlauf und mit Zunahme der politischen Spannungen in Europa und dem Nahen Osten deutlich. Die Konflikte um die Ukraine und die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) ließen die Wachstumserwartungen der Weltwirtschaft für das Jahr 2014 mit 2,7 % deutlich unter den langjährigen Durchschnitt sinken.1 Während sich insbesondere die US-Wirtschaft aufgrund der robusten Binnennachfrage weiter erholte – sie legte im abgelaufenen Jahr 2014 um beachtliche 2,3 % zu – verzeichnete Chinas Wirtschaft mit 7,4 % das geringste Wachstum seit 25 Jahren.2

Konjunkturschwäche in Europa

Die Wirtschaft im Euroraum entwickelte sich 2014 schwächer als erwartet, der Ausblick für 2015 ist verhalten. Nach minus 0,4 % im Vorjahr wurde 2014 im Jahresvergleich ein mäßiges Wachstum von 0,9 % erreicht.3 Während sich in Spanien, Portugal und Irland die beschlossenen Reformen bereits in höherem BIP-Wachstum niederschlagen – allerdings von einem niedrigen absoluten Niveau – treten die weniger reformfreudigen Länder Italien und Frankreich auch weiterhin konjunkturmäßig auf der Stelle. Diese Entwicklung und das unter dem eigentlichen Potenzial liegende Wachstum im Euroraum trugen zu einem steigenden Deflationsdruck bei. Da die fallenden Rohstoffpreise diese Entwicklung noch verschärfen dürften, ist für 2015 erneut mit einem eher schwachen BIP-Wachstum von 1,2 % zu rechnen. Auch dürfte die Europäische Zentralbank an ihrem expansiven Kurs festhalten. Größter Risikofaktor für die Konjunktur und die Finanzmärkte im Euroraum bleiben weiter die angespannte geopolitische Lage, die Politik und ihre Reformversäumnisse, gefolgt von den nach wie vor nicht vollständig bereinigten Fehlentwicklungen auf den Immobilien- und Kreditmärkten einzelner Länder.4

Positiv auf die Immobilienmärkte wirkten sich hingegen die historisch niedrigen Zinsen aus. Sie verringerten die Fremdfinanzierungskosten für Investitionen und erhöhten gleichzeitig die Attraktivität von Immobilien im Vergleich zu alternativen Anlageformen.

Stabile Entwicklung in den Zielmärkten

Auch die europäischen Kernländer Deutschland und Österreich waren von einer Abschwächung des Wachstums betroffen, deren Ursprung vor allem im Russland-Ukrainekonflikt lag. Dennoch wuchs die deutsche Wirtschaft im Berichtszeitraum mit 1,3 % stärker als im Vorjahr.

Osteuropa entwickelte sich im abgelaufenen Jahr heterogen, jedoch in weiten Teilen deutlich stabiler als 2013. Das durchschnittliche BIP-Wachstum betrug 3,0 %.5 Neben den Exporten erholte sich hier erstmals auch die Binnennachfrage wieder deutlich. Besonders stachen Polen und Tschechien hervor. So verdoppelte sich das polnische BIP-Wachstum auf 3,1 %, für 2015 wird eine Steigerung von 3,3 % erwartet. Tschechien kehrte den Trend der Stagnation bzw. Rezession der Vorjahre um und erzielte ein BIP-Plus von 2,6 %. Dasselbe Niveau sollte auch 2015 erreicht werden können.6

Während die Auswirkungen des Ukrainekonflikts in Mitteleuropa spürbar, wenn auch nicht dramatisch waren, zeigte sich Südosteuropa durch den Konflikt deutlich nachhaltiger beeinflusst und entwickelte sich mit einem Wachstum von 0,9 % trotz hohen Aufholbedarfs und eigentlich freundlicheren Umfeldbedingungen nur unwesentlich besser als die Eurozone.

Moderates Wachstum in Österreich

In Österreich stagnierte die Wirtschaft im zweiten Halbjahr 2014. Aufgrund der etwas günstigeren Konjunkturlage im Frühjahr sowie eines Wachstumsüberhangs aus dem Jahr 2013 ergab sich für das Jahr 2014 dennoch ein Anstieg des BIP von 0,8 %.7 Ausschlaggebend dafür waren sowohl der relativ schwache Konsum als auch die gesunkene Investitionsbereitschaft der Unternehmen, sowie der Rückgang der Exporte. Auch vom nicht-deutschsprachigen, europäischen Marktumfeld gingen im Berichtsjahr kaum expansive Impulse aus. Die daraus resultierende gedämpfte Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen aus dem Ausland bekam Österreich mit seiner hohen Exportabhängigkeit deutlich zu spüren – rund die Hälfte der heimischen Ausfuhren entfällt auch weiterhin auf den Euroraum.

Für 2015 ist von einer allmählichen Belebung auf niedrigem Niveau auszugehen. Maßgeblicher Treiber dürfte die Binnennachfrage – und hier in erster Linie der private Konsum – bleiben, während der Außenhandel weiterhin eher dämpfend auf die BIP-Entwicklung wirken sollte. Dieses Szenario impliziert eine Zunahme des BIP um 0,7 % im Jahr 2015.8

Indikatoren zur wirtschaftlichen Entwicklung 2014 in %

Wachst
umsr
ate
Inflationsr
ate
(HVPI-Basis)1
Arbeits
losenquote
Europäische Union 1,4 1) 0,6 1) 10,2 1)
Euroraum 0,9 1) 0,4 1) 11,6 1)
Österreich 0,8 2) 1,5 1) 5,0 3)
Deutschland 1,3 2) 0,8 1) 5,0 1)
Schweiz 1,7 2) 0,0 1) 3,6 3)
Polen 3,1 2) 0,1 1) 9,0 1)
Tschechien 2,6 2) 0,4 1) 6,1 1)

1) Quelle: Eurostat

2) Quelle: Euroconstruct

3) Quelle: WKO

Entwicklung der internationalen Immobilienmärkte

Die internationalen Märkte erlebten 2014 ein Rekordjahr, insbesondere im vierten Quartal wurden außerordentliche Volumina erreicht. Vor dem Hintergrund niedriger Ölpreise, der wirtschaftlichen Entwicklung in den USA und der Erholung in der Eurozone wird für 2015 ebenfalls mit einer Aufwärtsbewegung gerechnet. Auch in Europa wurden die Erwartungen für das gesamte Jahr deutlich übertroffen.9

Westeuropa – Fokus Deutschland

Die Immobilieninvestitionen in den 14 wichtigsten Märkten Westeuropas verbuchten 2014 erneut Wachstumsraten im zweistelligen Prozentbereich: Die Volumina stiegen im Vergleich zu 2013 um 20 %, die Leerstandsraten blieben in den wichtigsten Metropolen deutlich unter 10 %. Am Wohnungsmarkt stieg das Interesse institutioneller Investoren, vor allem in Deutschland und in den Niederlanden. Europa zeigte sich 2014 insgesamt als besonders starker Markt für Hotelinvestitionen – das Transaktionsvolumen stieg hier so stark wie in keiner anderen Region. Für 2015 ist eine weitere robuste Steigerung zu erwarten. Angesichts der guten Konjunkturaussichten in den USA dürfte sich die Anzahl der Reisenden aus dieser Region erhöhen – in den frequentiertesten Hauptstädten sollte das auch zu einer erhöhten Auslastung beitragen.10

In Deutschland wirkte sich nicht zuletzt das Beschäftigungswachstum positiv aus. Büroimmobilien behaupteten 2014 ihre Spitzenposition unter allen Assetklassen. Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München waren dabei erneut die am stärksten nachgefragten Bürostandorte – das Vermietungsvolumen nahm deutlich zu. Insgesamt erreichten die gewerblichen Investitionen in Deutschland bereits zum fünften Mal ein Plus: Die Volumina wuchsen 2014 um 30 % gegenüber dem Vorjahr. Die stärksten Steigerungen verzeichneten Hotel- und Logistikimmobilien. Das Transaktionsvolumen erreichte bei Hotels den Spitzenwert von € 3 Mrd. – der zehnjährige Mittelwert wurde damit um rund 130 % übertroffen. Städte wie München oder Köln verbuchten Steigerungen im dreistelligen Prozentbereich – die bayerische Hauptstadt war dabei absoluter Top-Standort in Deutschland, gefolgt von Frankfurt, Berlin und Hamburg.

Während die gewerblichen Immobilien stark zulegten, war

das Volumen bei Wohnungsinvestitionen 2014 gegenüber dem Vorjahr rückläufig. Langfristigen zeigt sich jedoch nach wie vor ein positives Bild: Der zehnjährige Durchschnitt wurde um knapp ein Fünftel überboten. Immobilien-AGs waren die wichtigste Investorengruppe. Insgesamt wurden 2014 218.000 Wohnungen verkauft.11

Zentral- und Osteuropa

Die Investitionslandschaft in Zentral- und Osteuropa zeigte sich sehr vielschichtig, mit deutlichen Unterschieden zwischen den einzelnen Ländern. Prime Assets in den führenden Märkten standen ebenso im Interesse wie regionale Zentren und auch riskantere Optionen. Insgesamt lag das Investitionsvolumen 2014 mit € 7,9 Mrd. zwar um mehr als ein Viertel über dem Wert von 2013, das Wachstum blieb jedoch hinter den Erwartungen zurück. Mit Investitionen von € 3,2 Mrd. erwies sich Polen als dominierender Markt und behauptete sich als stabiler Faktor der Region. Auch in Tschechien, Ungarn und der Slowakei lagen die Zuwächse bei 50 bis 70 %, wobei Tschechien mit Transaktionen im Wert von € 2 Mrd. den zweitgrößten Markt stellte. In Russland erlebten die Investitionen aufgrund der wirtschaftlichen Unsicherheiten eine Talfahrt. 12

Wiener Immobilienmarkt

Auch in Österreich wurden 2014 Rekordwerte erzielt. Die Attraktivität von Immobilien als Veranlagungsform war ungebrochen, insbesondere das Interesse ausländischer Investoren wirkte stimulierend. Das Transaktionsvolumen erreichte € 2,8 Mrd. – ein Plus von 60 % gegenüber 2013.13 Drei Viertel des investierten Volumens entfielen dabei auf die Bundeshauptstadt – der Wiener Büromarkt zählt nach wie vor zu den stabilsten in Europa. Mit 10,8 Mio. m² per Jahresende 2014 zeigte der Flächenbestand ein konstantes Niveau, die Leerstandsrate konnten bei 6,6 % gehalten werden – dieses Niveau dürfte auch 2015 stabil bleiben.14 In Top-Lagen in den inneren Bezirken blieben die Spitzenmieten 2015 mit € 25,75 je m² weitgehend konstant, mittlere und durchschnittliche Lagen zeigten eine Aufwärtstendenz, die sich 2015 fortsetzen dürfte.15

Quellen: BNP Paribas, CBRE, EHL, Jones Lang LaSalle

Geschäftsverlauf

Das Kerngeschäft des UBM-Konzerns bildet das projektspezifische Immobiliengeschäft. Aufgrund der mehrjährigen Realisierungsdauer unserer Projekte unterliegt der Umsatzausweis der Gewinn- und Verlustrechnung starken abrechnungsbedingten Schwankungen, die die Aussagekraft und die Vergleichbarkeit mit Vorjahren beeinflussen. Um eine möglichst wirklichkeitsgetreue Darstellung unserer Geschäftsentwicklung zu gewährleisten, definieren wir die Jahresgesamtleistung als die für uns maßgebliche Umsatzgröße. Diese betriebswirtschaftliche Kenngröße erfasst analog zu unserem Leistungsspektrum Erlöse aus Immobilienverkäufen, Vermietungsleistungen, Einnahmen aus Hotelbesitz, die abgerechneten Planungs- und Bauleistun-

26,0 Moskau Paris Mailand Frankfurt München Amsterdam Spitzenmieten in Europa in €/m2 pro Monat* Budapest Amsterdam Bukarest Moskau Prag Bratislava Madrid Leerstandsraten in Europa in % *

Erläuterungen zur Büroimmobilienuhr*

Der Index von Jones Lang LaSalle umfasst insgesamt 24 Städte und visualisiert die Position dieser Märkte in Bezug auf die Spitzenmieten innerhalb eines konventionellen Mietpreiskreislaufs. Sieben europäische Städte erreichten im vierten Quartal 2014 eine Steigerung bei den Spitzenmieten. London lag dabei bedingt durch die Verknappung des Angebotes voran. Aber auch Dublin sowie Stockholm und Luxemburg zeigten wieder eine positive Performance. Zu den Städten mit Mietpreisrückgänge zählte aufgrund der Ukrainekrise vor allem Moskau – die Mietpreise gingen hier alleine im vierten Quartal 2014 um fast ein Fünftel zurück. Die 24 Indexstädte erreichten 2014 insgesamt einen Umsatzanstieg um 5 % gegenüber 2013 und damit das Niveau des fünfjährigen Mittelwertes. In 14 Städten war das Leerstandsvolumen im vierten Quartal 2014 rückläufig, die europaweite Quote blieb konstant knapp unter 10 %.

* Quelle: Jones Lang LaSalle, http://www.jll.ch/switzerland/de-de/research/40/europ%C3%A4ischeb%C3%BCroimmobilienuhr-q4-2014

1
Wien, Lyon
2
Köln
3
Oslo
Berlin, Frankfurt,
Stuttgart, Hamburg,
4
München
5 London West End
6
London City
Stockholm, Dublin,
7
Luxemburg
8
Manchester
9
Edinburgh
10
Madrid
Amsterdam, Mailand,
11 Barcelona, Paris CBD
12 Athen, Brüssel, Rom,
Bukarest, Budapest,
Prag, Kopenhagen,
Istanbul, Lissabon
13
Warschau
14
Genf, Zürich
15
Kiew
16
Düsseldorf
17
Moskau
18
St. Petersburg

gen eigener Baustellen, Lieferungen und Managementleistungen an Dritte sowie sonstige Nebenerlöse des Facilitymanagements.

Im Folgenden angeführte Aussagen und Werte beziehen sich auf den Konzernabschluss, da dieser, auch für die wirtschaftliche Lage der UBM Realitätenentwicklung Aktiengesellschaft selbst, aufgrund der Konzernstruktur (Vielzahl an ausschließlichen Projektgesellschaften) die höchste Aussagekraft hat.

Der UBM-Konzern erzielte 2014 eine Gesamtleistung von € 342,7 Mio. Dieser Wert stellte im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung um € 56,0 Mio. dar. Die Steigerung war auf den Verkauf des Büroobjektes Dornach, München sowie Wohnungsverkäufe in Deutschland (München), Österreich (Salzburg) und der Tschechischen Republik (Spindlermühle), zurückzuführen. Ebenso wurden Bestandsimmobilien und unbebaute Grundstücke in Österreich verkauft.

Umsatzentwicklung des Konzerns nach operativen Geschäftsfeldern

Seit dem Geschäftsjahr 2007 werden die Geschäftsfelder "Österreich", "Westeuropa" und "Zentral- und Osteuropa" unterschieden. Die Geschäftsfelder orientieren sich am Ort der Leistungserbringung und fassen die Umsätze aus Projektentwicklung, Projektverkäufen und Bau, Vermietung und Verwaltung von Immobilien, Hotelbetrieb, Facilitymanagement und Grundstück in Entwicklung für folgende Länder zusammen: Im Geschäftsfeld "Österreich" werden alle Aktivitäten in Österreich sowie die Mieteinnahmen aus den österreichischen Immobilien zusammengefasst. Das Geschäftsfeld "Westeuropa" umfasst Deutschland, Frankreich, Schweiz und die Niederlande. Die Tschechische Republik, Polen, die Slowakei, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Ukraine, Russland und Kroatien bilden das Geschäftsfeld "Zentral- und Osteuropa". Die Gesamtleistung des Geschäftsfeldes "Österreich" betrug € 89,4 Mio. Im Vergleich zum Vorjahr stellte das eine Erhöhung um € 51,9 Mio. dar. Immobilienverkäufe in Österreich und der Verkauf von Wohnungen in Salzburg führten zu dieser Steigerung.

Die Gesamtleistung des Geschäftsfeldes "Westeuropa" betrug € 175,4 Mio. und war um € –18,0 Mio. geringer als im Vorjahr (2013: € 193,4 Mio.). Darin enthalten waren die Hoteleinnahmen, der Verkauf des Büroobjektes Dornach in München, Wohnungsverkäufe in München sowie Hoteleinnahmen aus Frankreich ("Dream Castle" und "Holiday Inn" beim Eurodisney in Paris) und den Niederlanden (Hotel "Crown Plaza"– Amsterdam).

Die Gesamtleistung des Geschäftsfeldes "Zentral- und Osteuropa" umfasste einen Wert von € 78,0 Mio. (2013: € 55,8 Mio.). Die Gesamtleistung im Jahr 2014 stieg um € 22,2 Mio. Die Gesamtleistung umfasste die Einnahmen aus Hotelbetrieb sowie die Mieteinnahmen aus dem polnischen Immobilienbesitz. Darin enthalten war auch der Verkauf eines Gewerbeobjektes in Warschau.

Entwicklung der geografischen Märkte im Konzern

Im Jahr 2014 betrug der Auslandsanteil an der Jahresgesamtleistung rund 74 % und lag damit unter dem Anteil im Jahr 2013 (88 %). Der Inlandsanteil an der Jahresgesamtleistung betrug rund 26 % und war damit höher als im Vorjahr (2013: 12 %).

Der höchste Auslandsanteil an der Jahresgesamtleistung

wurde in Deutschland erzielt, mit einem Anteil von 43 % (2013: 66 %) vor Polen (2014: 15,9 %, 2013: 20 %). Auf dem dritten Platz lag Frankreich mit € 17,0 Mio. (2013: 17,5 Mio.), dann folgte die Tschechische Republik mit € 15,4 Mio. Die Niederlande trugen rund € 11,5 Mio. zur Gesamtleistung bei. In Deutschland wurde hauptsächlich durch Wohnungsverkäufe in München sowie dem Verkauf des Bürogebäudes Dornach eine Jahresgesamtleistung von € 146,8 Mio. erzielt, das entsprach einer Reduzierung von € –18,0 Mio. gegenüber 2013.

In den Niederlanden konnte durch den Betrieb des Hotels Crown Plaza Amsterdam eine Jahresgesamtleistung von € 11,5 Mio. (2013: € 10,8 Mio.) erzielt werden.

In Polen war bei der Jahresgesamtleistung eine Erhöhung auf aktuell € 54,5 Mio. (2013: € 48,7 Mio.) festzustellen, die sich aus den Einnahmen aus dem Hotelbetrieb, dem polnischen Immobilienbesitz und dem Verkauf eines Gewerbeobjektes in Warschau zusammensetzte. Die Tschechische Republik wies durch dem Verkauf von Wohnungen des Projekts Spindlermühle eine Jahresgesamtleistung von € 15,4 Mio. auf. Dadurch ergab sich eine Steigerung der Jahresgesamtleistung um € 10,7 Mio. gegenüber dem Vorjahr.

Frankreich konnte eine Gesamtleistung von € 17,0 Mio. (2013: € 17,5 Mio.) verbuchen, die durch Umsätze aus den Hotels beim Eurodisney zu erklären sind.

Russland wies eine Gesamtleistung von € 6,5 Mio. auf, was auf den Betrieb des Hotels Crown Plaza in St. Petersburg und der Vollvermietung des Büroturms "Jupiter" zurückzuführen war.

Rumänien konnte eine Steigerung verzeichnen, wodurch sich ein aktueller Wert von € 1,5 Mio. ergab. In diesem Betrag steckten vor allem Mieteinnahmen für das Logistikobjekt in Chitila bei Bukarest.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Geschäftsergebnis und Ertragslage

Die in der Konzern Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Umsatzerlöse erreichten 2014 einen Wert von € 223,6 Mio. und lagen somit um 5,7 % über dem Wert des Vorjahres. Die für uns relevante, weil aussagekräftigere betriebswirtschaftliche Kenngröße, die Jahresgesamtleistung, erreichte im Berichtsjahr mit € 342,7 Mio. einen um 56,0 Mio. höheren Wert als im Jahr 2013.

Das Ergebnis aus at-equity bilanzierten Unternehmen des Jahres 2014 betrug € 15,7 Mio. (2013: € 12,8 Mio.) und beinhaltetet die in den anteiligen Jahresergebnissen enthaltenen fair value Anpassungen von Finanzimmobilien.

Die sonstigen betrieblichen Erträge in der Höhe von € 4,2 Mio. stiegen im Vergleich zum Vorjahr (€ 2,3 Mio.) um € 1,9 Mio. und zeigen im Wesentlichen die Erlöse von Weiterverrechnungen.

Die Aufwendungen für Material und bezogene Herstellungsleistungen erhöhten sich vor allem auf Grund projektbedingt höherer Bauleistungen um € 33,0 Mio. auf aktuelle € 178,5 Mio.

Die Mitarbeiterzahl aller im Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften stieg aufgrund der Erhöhung der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl der vollkonsolidierten Hotelgesellschaften von 509 auf 555 Mitarbeiter. Der Personalaufwand betrug rund € 21,5 Mio. Die Position "Sonstige betriebliche Aufwendungen", die im Wesentlichen die Verwaltungskosten, Reisespesen, Werbekosten, Sonstige Fremdleistungen, Abgaben und Gebühren und Rechts- und Beratungskosten umfasste, lag aufgrund einmaliger Aufwendungen mit € 27,4 Mio. über dem Niveau des Jahres 2013 (€ 22,0 Mio.).

Das Betriebsergebnis steigerte sich im Vergleich zum Vorjahr aufgrund von Projekt- und Wohnungsverkäufen in

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Kurzfassung

in € Mio. 2014 Veränderung in % 2013
Jahresgesamtleistung 342,7 +19,5 % 286,7
Umsatzerlöse 223,6 +5,7 % 211,6
EBT 25,2 +41,6 % 17,8
Jahresüberschuss 22,0 +63,0 % 13,5
Ergebnis je Aktie (in €) 3,59 +67,76 % 2,14

Deutschland, Österreich und der Tschechischen Republik auf aktuelle € 36,6 Mio.

Der Finanzertrag belief sich auf € 6,7 Mio. (2013: € 6,4 Mio.) und war nahezu unverändert. Der Finanzierungsaufwand lag mit € –18,1 Mio. geringfügig über dem Wert des Jahres 2013 (€ –18,0 Mio.).

Das EBT (Ergebnis vor Ertragssteuern) erhöhte sich von € 17,8 Mio. des Vorjahres auf € 25,2 Mio. Der Steueraufwand des Berichtjahres betrug € –3,2 Mio. (2013: € –4,3 Mio.). Vor Abzug des Ergebnisanteils fremder Gesellschafter belief sich der Jahresüberschuss 2014 auf € 22,0 Mio. und lag damit um € 8,5 Mio. über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das Ergebnis je Aktie betrug € 3,59 (2013: € 2,14).

Die Gesamtkapitalrentabilität 2014 betrug 5,7 % (2013: 5,6 %). Die Eigenkapitalrentabilität errechnete sich mit 13,9 % (2013: 10,9 %) und die Eigenmittelquote per 31.12. betrug 23,9 % (2013: 26,0 %).

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme des UBM-Konzerns erhöhte sich 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 19,9 % auf rund € 756,4 Mio. Die Erhöhung der Bilanzsumme war vor allem auf die Erhöhung der kurzfristigen finanziellen Vermögenswerte zurückzuführen.

Auf der Aktivseite bildeten die langfristigen Vermögenswerte mit einem Anteil von 53,9 % (2013: 67,8 %) den Schwerpunkt der Bilanzsumme und beliefen sich per Jahresende 2014 auf € 407,9 Mio. Das Sachanlagevermögen betrug € 32,9 Mio. (2013: € 25,7 Mio.), wobei die Erhöhung des Wertes auf die Erstkonsolidierung eines Hotelprojektes in Deutschland zurückzuführen ist. Die Finanzimmobilien stellten per 31.12.2014 einen Wert von € 229,9 Mio. dar (2013: € 279,4 Mio.) und sind damit gegenüber dem Vorjahr aufgrund von mehreren Verkäufen, insbesondere einer Büroimmobilie in Deutschland, gesunken. Die Beteiligungen an at-equity bilanzierten Unternehmen erhöhten sich auf Grund der anteiligen Jahresergebnisse von € 35,3 Mio. auf € 52,6 Mio. Die Projektfinanzierungen erhöhten sich auf € 72,5 Mio., während die übrigen Finanzanlagen mit € 9,1 Mio. unverändert blieben (2013: € 9,1 Mio.).

Die Struktur und das Volumen der kurzfristigen Vermögenswerte veränderten sich wie folgt: Die Vorräte stiegen vor allem durch Wohnbauprojekte in Österreich, der Tschechischen Republik, Polen und Deutschland sowie den Ankauf von Liegenschaften in München und Berlin von € 117,4 Mio. auf € 129,5 Mio. Die liquiden Mittel reduzierten sich auf € 40,3 Mio. (2013: € 59,9 Mio.). Finanzimmobilien in Höhe von € 25,2 Mio. wurden in das kurzfristige Vermögen umgegliedert, da ein zeitnaher Verkauf geplant ist. Die sonstigen finanziellen Vermögenswerte beinhalten eine Auszahlung einer Cashpoolfinanzierung in Höhe von € 108,0 Mio. Insgesamt erhöhten sich damit die kurzfristigen Vermögenswerte in Summe auf € 348,5 Mio. (2013: € 203,1 Mio.).

Das Eigenkapital betrug zum Bilanzstichtag rund € 180,4 Mio. und wuchs damit nominell um rund € 16,7 Mio. Die Eigenkapitalquote verringerte sich auf 23,9 %. Die langfristigen Verbindlichkeiten erhöhten sich im Wesentlichen durch eine im Geschäftsjahr 2014 ausgegebene Anleihe und einer teilweisen Rückzahlung bestehender Anleihen per Saldo in Höhe von € 81,1 Mio. Die langfristigen Rückstellungen reduzierten sich von rund € 12,5 Mio. auf € 7,8 Mio. Die Finanzverbindlichkeiten (lang- und kurzfristig) blieben gegenüber dem Vergleichszeitraum annähernd konstant, während der langfristig finanzierte Anteil erhöht werden konnte.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten erhöhten sich von € 118,6 Mio. auf € 137,3 Mio., was unter anderem auf eine im Geschäftsjahr 2015 zu tilgende Anleihe in Höhe von € 48,5 Mio. zurückzuführen ist.

Der Cashflow aus Betriebstätigkeit verminderte sich auf € –25,8 Mio., vor allem durch einen geringeren Beitrag des

Konzern-Kapitalflussrechnung Kurzfassung

in € Mio. 2014 2013
Jahresüberschuss 22,0 13,5
Cashflow aus dem Ergebnis –0,2 18,4
Cashflow aus der Betriebstätigkeit –25,8 12,6
Cashflow aus der Investitionstätigkeit –65,8 –1,0
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 72,3 –5,1
Liquide Mittel per 31.12. 40,3 59,9

Fußnoten siehe Seite 65

um zahlungsunwirksame Vorgänge bereinigten Jahresüberschusses 2014. Hohe Einzahlungen aus Verkäufen von Finanzimmobilien und Sachanlagen standen einer Auszahlung für kurzfristige Finanzinvestitionen (statt Cashpoolingfinanzierungen) gegenüber und führten zu einem Cashflow aus Investitionstätigkeit von € –65,8 Mio. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit erhöhte sich im Wesentlichen aufgrund einer Anleihenbegebung im Geschäftsjahr 2014.

Die Liquiditätsplanungen zeigten, dass der Konzern aus damaliger Sicht in der Lage war, den bestehenden und erkennbaren zukünftigen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen, was sowohl auf die Fortführung als auch auf den Abschluss der wesentlichen Investitionsvorhaben zurückzuführen war.

Durch das aktuell stabile Zinsniveau sind aus derzeitiger Sicht keine Auswirkungen auf eine Änderung von Kreditkonditionen zu erwarten.

Bilanzstruktur

in % 2014 2013 2012
Kurzfristige Vermögenswerte 46,1 32,2 30,8
Langfristige Vermögenswerte 53,9 67,8 69,2
davon Finanzimmobilien 30,4 44,3 43,3
Eigenkapital 23,9 26,0 24,3
Langfristige Verbindlichkeiten 58,0 55,2 61,1
Kurzfristige Verbindlichkeiten 18,1 18,8 14,7
Bilanzsumme in € Mio. 756,4 630,8 633,0

Investitionen

Das Investitionsvolumen des Geschäftsjahres in Sachanlagen betrug € 1,7 Mio. Die Investitionen in Finanzimmobilien bewegten sich auf dem Niveau des Vorjahres und betrugen € 27,2 Mio. (2013: € 25,7 Mio.): In Deutschland investierten wir in das Büroprojekt Landsbergerstraße in München und in Polen in das Projekt Alma Tower in Krakau.

In Summe beliefen sich die Investitionen in Finanzimmobilien und Sachanlagen damit auf € 28,9 Mio.

Investitionen und Abschreibungen (Sachanlagen und Finanzimmobilien) in € Mio.

Die Investitionen in Wohnbauprojekte betrugen € 53,6 Mio. und sind in der Position "Vorräte" enthalten.

in € Mio. 2014 2013 2012
Investitionen, Sachanlagen und Finanzimmobilien 28,9 26,3 50,0
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 0
Finanzimmobilien 27,2 25,7 27,9
Sachanlagen 1,7 0,6 22,1

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Umweltbelange

Umweltschutz ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Lebensbedingungen. Bei unseren Projekten sind wir daher stets bemüht, umweltschonend zu planen und zu bauen. Durch die bewusste Verwendung von energieoptimierenden Baustoffen und durch energiesparende Bewirtschaftungskonzepte unserer Objekte leisten wir unseren Beitrag zum Umweltschutz.

Arbeitnehmerbelange

Die Mitarbeiterstruktur per 31.12.2014 zeigt, dass rd. 90 % unserer Mitarbeiter im Ausland beschäftigt waren. Im Jahr 2014 waren von den 497 Mitarbeitern im Ausland 53 gewerbliche Mitarbeiter und 444 Mitarbeiter in einem Angestelltenverhältnis. Die 58 Mitarbeiter in Österreich waren ausschließlich Angestellte. Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen bieten wir vor allem in den Bereichen Planung und Projektentwicklung, Betriebswirtschaft und Recht sowie durch Sprachkurse und Seminare zur Persönlichkeitsentwicklung an. Dabei nehmen wir Rücksicht auf die individuellen Bedürfnisse unserer Mitarbeiter und auf die Anforderungen des Marktes.

Da unser Konzern geografisch breit positioniert ist, kommt es auch immer wieder zu einer internationalen Verflechtung des Personaleinsatzes. Der daraus resultierende Wissenstransfer ist ein weiterer wichtiger praktischer Faktor in einer umfassenden Mitarbeiterentwicklung.

Mitarbeiterstruktur

2014 2013 2012
Angestellte und gewerbliche MitarbeiterInnen
(vollkonsolidierte Gesellschaften)
Inland 58 54 56
Ausland 497 455 400
MitarbeiterInnen gesamt (Durchschnitt) 555 509 456
davon HotelmitarbeiterInnen 332 293 235

Zweigniederlassungen

Die UBM Realitätenentwicklung AG hat folgende im Firmenbuch eingetragene Zweigniederlassungen:

  • Zweigniederlassung Oberösterreich, Pummererstraße 17, 4020 Linz
  • Zweigniederlassung Tirol, Porr-Straße 1, 6175 Kematen in Tirol
  • Zweigniederlassung Steiermark, Thalerhofstraße 88, 8141 Unterpremstätten

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

In der außerordentlichen Hauptversammlung vom 15. Jänner 2015 wurde auf Basis des Entwurfs des Verschmelzungsvertrags vom 28.11.2014 beschlossen, die PIAG Immobilien AG als übertragende Gesellschaft auf die UBM AG, Wien, als übernehmende Gesellschaft rückwirkend zum Stichtag 1. Juli 2014 zu verschmelzen, wobei durch die Verschmelzung der PIAG mit der UBM AG das Vermögen der PIAG im Wege der Gesamtrechtsnachfolge auf die UBM AG überging und die PIAG ohne Liquidation erloschen ist.

Zur Durchführung der Verschmelzung hat die UBM ihr Grundkapital von € 18.000.000 um € 30.000 auf € 18.030.000 durch Ausgabe von 10.000 neuen auf Inhaber lautende Stückaktien der UBM erhöht. Auf die Kapitalerhöhung wurde das Vermögen der PIAG als übertragende Gesellschaft als Sacheinlage geleistet. Die UBM gab diese durch die Kapitalerhöhung neu geschaffenen Aktien zu dem auf sie entfallenden anteiligen Betrag des Grundkapitals von 3 € je Aktie ohne Festsetzung eines Agios an die Aktionäre der PIAG aus.

Voraussichtliche Entwicklung und Risiken des Unternehmens

VORAUSSICHTLICHE ENTWICK-LUNG DER WIRTSCHAFT: AUSBLICK 2015

Weltwirtschaft

Die Weltwirtschaft wird 2015 voraussichtlich um rund 3,5 % zulegen und damit ein Wachstum wie im Vorjahr erreichen. Die hohe Ölproduktion drückt weiterhin die Energiepreise und wirkt damit belebend. In den USA gewinnt die Konjunktur weiter an Fahrt. Das Bruttoinlandsprodukt wird heuer um rund 3,5 % zulegen. Weniger positiv ist hingegen die Entwicklung in China: Das Wachstum fiel in den ersten Monaten geringer aus als erwartet, das schürt Ängste vor einem Abschwung. Auch die Wirtschaft in Japan entwickelt sich verhalten – für 2015 wird ein schmales Wachstum von 1,3 % erwartet.16

Europa

Die Konjunkturentwicklung in Europa liegt weiterhin deutlich hinter jener in den USA. Positiv wirken sich die Euroabwertung und der Einbruch bei den Ölpreisen aus, wodurch die Energiekosten deutlich günstiger werden. Die Situation in Russland steht dem entgegen, auch wenn die Bedeutung für den Export in der Eurozone nicht sehr hoch ist.

In der gesamten EU wird heuer ein Wachstum von 1,7 % erreicht. Die Eurozone liegt mit 1,3 % etwas dahinter. Erstmals seit 2007 werden in diesem Jahr alle EU-Länder wieder ein Wachstum verzeichnen. Die Bandbreite reicht hier von 0,2 % in Kroatien bis zu 3,5 % in Irland – die Entwicklung ist wiederum sehr unterschiedlich.

Die Inflation wird in der EU 2015 mit 0,2 % sehr niedrig bleiben, was auch durch die niedrigen Ölpreise bedingt ist. In der Eurozone wird es sogar eine leichte Deflation geben. Die Investitionen sind nach wie vor schwach und die Arbeitslosigkeit hoch, die Beschäftigung nimmt nun jedoch etwas zu. Die Arbeitslosenquote sollte sich 2015 in der EU auf 9,8 % und im Euroraum auf 11,2 % leicht reduzieren. Insgesamt sehen Experten die weitere Wirtschaftsentwicklung unsicher. Geopolitische Spannungen, eine anhaltend niedrige Inflation, die erhöhte Volatilität an den Finanzmärkten und

unterschiedliche Strategien in der Fiskalpolitik könnten sich nachteilig auf die Konjunkturperspektiven auswirken.17 Bei der Defizitquote sollte es eine rückläufige Entwicklung geben, 2015 wird in der gesamten EU ein Absinken auf 2,6 % erwartet. Deutschland, Europas größte Volkswirtschaft, wird so wie bereits im letzten Jahr einen Haushaltsüberschuss erreichen. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt wird 2015 um rund 1,5 % wachsen. Der schwache Euro nützt dem Export und niedrige Zinsen kurbeln die Bautätigkeit an. Deutschland erreicht mit 4,9 % darüber hinaus die niedrigste Quote bei der Arbeitslosigkeit. Auch in Großbritannien entwickelt sich die Konjunktur dank des Konsums mit einem erwarteten Plus von 2,6 % robust.18

Österreich

Die Konjunkturaussichten für Österreich sind in diesem Jahr verhalten. Das erwartete Wachstum wurde zuletzt auf 0,8 % des BIP reduziert. Österreich zählt damit zu den Schlusslichtern in der EU. Die österreichische Wirtschaft ist durch eine Unterauslastung gekennzeichnet und die Bautätigkeit entwickelt sich verhalten. Ein Faktor ist die schwächelnde Konjunktur in der Eurozone – diese Länder sind das Ziel von 40 % der österreichischen Ausfuhren. Der schwache Euro und der niedrige Ölpreis können dies nur zum Teil ausgleichen. Durch die geringen Energiekosten bleibt auch die Inflation auf niedrigem 1,1 %. Die Beschäftigung wächst durch zusätzliche Arbeitskräfte aus dem Ausland und durch einen Anstieg der Frauenerwerbsarbeit. Die Arbeitslosenquote wird 2015 leicht steigen und einen Wert von 5,2 % nach der Eurostat-Methode erreichen. Positiv entwickelt sich das Budgetdefizit: Es wird sich 2015 auf 2 % des BIP reduzieren. Ein ausgeglichener Haushalt ist jedoch nicht in Sicht.19

Zentral- und Osteuropa

Das Wirtschaftswachstum der neuen Mitgliedstaaten lässt weiterhin die EU 28 hinter sich. Der Vorsprung wird sich 2015 auf rund 1,1 Prozentpunkte belaufen. Durch die robuste Binnennachfrage in vielen Ländern macht sich die verhaltene Entwicklung in der Eurozone nur unwesentlich bemerkbar. Die Konjunktur wird sich in den meisten Ländern weiter beschleunigen, nur in Ungarn und Slowenien wird ein Nachlassen des Wachstums erwartet.

Polen wird das hohe Wirtschaftswachstum mit einem Plus von 3,2 % halten. Beim Geschäftsklima ist die aktuelle Einschätzung in Zentral- und Osteuropa verhalten, bei den zukünftigen Geschäftserwartungen zeigen sich zwei Drittel der Märkte optimistisch. In Russland sind die Indikatoren hingegen auf Sinkflug, Interventionen des Staates können die rückläufigen Investitionen von privater Seite und aus dem Ausland nicht ausgleichen. Für den Energieexporteur Russland sind darüber hinaus die sinkenden Ölpreise nachteilig. Auch die Ukraine leidet unter einem deutlichen Einbruch. Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine wirkt sich sehr unterschiedlich auf die europäischen Staaten aus, am stärksten sind die baltischen Länder aufgrund engerer wirtschaftlicher Verflechtungen tangiert.20

Wiener Immobilienmarkt

Das Interesse internationaler Immobilieninvestoren, gerade aus Deutschland, aber auch aus dem Mittleren und dem Fernen Osten wird auch 2015 hoch bleiben. Vor dem Hintergrund niedriger Zinsen ist viel Liquidität vorhanden – Immobilien in Wien sind gerade für institutionelle Anleger ein interessantes Investment. Das Veranlagungsrisiko ist aufgrund der geringen Schwankungen bei den Mieten deutlich geringer als auf vielen anderen Märkten in Europa. Am Wiener Büromarkt werden 2015 mit rund 130.000 m² etwas mehr Neuflächen erwartet, ein großer Teil davon ist schon vorvermietet. Auch die Vermietungsleistung wird mit 230.000 m² in diesem Jahr leicht steigen. Erstbezugsflächen in Flachbauten sind im Vergleich zu Bürotürmen dabei deutlich beliebter. Die Leerstandsrate zeigt eine leicht fallende Tendenz.21

Quellen: Bank Austria, CBRE, Europäische Kommission, IWF, OeKB, OeNB, Raiffeisen, wiiw, WIFO

FuSSnoten:

  • 1 Quelle: http://www.iv-net.at/b3464
  • 2 Quelle:http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-03/china-senkt-wachstumsziel 3 Quelle: Eurostat, http://ec.europa.eu/eurostat/tgm/table.do?tab=table&ini
  • t=1&language=de&pcode=tec00115&plugin=1
  • 4 Quelle: Semper Constantia, Markteinschätzung Q1/2015
  • 5 Quelle: Raiffeisen Bank International, Raiffeisen Schauplatz Osteuropa
  • 6 Quelle: Euroconstruct, Country report 2014
  • 7 Quelle: Euroconstruct, Country report 2014
  • 8 Quelle: Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO), Konjunkturbericht Februar 2015
  • 9 http://www.jll.com/gmp http://www.realestate.bnpparibas.com/bnppre/en/market-research/ overview/2014-second-best-year-after-2007-p_1622430.html http://wirtschaft-online.bankaustria.at/#Artikel/oesterreichischer-immobilienmarkt-zuviel-liquiditaet-im-markt http://www.jll.com/research/130/hio-2015
  • 10 http://www.jll.com/gmp http://www.realestate.bnpparibas.com/bnppre/en/market-research/ overview/2014-second-best-year-after-2007-p_1622430.html https://researchgateway.cbre.com/PublicationListing.aspx?PUBID= 6e0d802a-c164-48fd-acb3-1057547a0312

http://www.jll.com/research/136/jll-city-momentum-index-2015

11 http://www.realestate.bnpparibas.de/bnppre/de/research/suchmaschine-research-cfo4_15951.html?endYear=&beginMonth=&text=& myDate=&endDay=&searchResearch=true&dateType=pdate&cids= p_1626159&wrkspc=cfo4_15509&types=ReCoResearch&dateSince_ unit=2678400000&dateSince_user=18&reonds=true&dateSince=558 http://www.jll.de/germany/de-de/research/437/investmentmarktueberblick-4-quartal-2014

http://www.jll.de/germany/de-de/research/539/victor-q4-2014

http://www.jll.com/gmp/

  • 12 http://www.realestate.bnpparibas.com/bnppre/en/market-research/poland/polish-research-p_1595637.html
  • http://www.officefinder.sk/report-cee-investment-market-pulse-2014.html https://researchgateway.cbre.com/PublicationListing.aspx?PUBID= 6e0d802a-c164-48fd-acb3-1057547a0312

http://immobilien.diepresse.com/home/investment/4637346/Rekordwertbei-ImmoInvestitionen-2014-in-Osterreich-

  • 13 http://immobilien.diepresse.com/home/investment/4637346/Rekordwertbei-ImmoInvestitionen-2014-in-Osterreichhttp://derstandard.at/2000006396511/Investitionen-kratzen-an-Drei-Mil-
  • liarden-Marke 14 http://wirtschaft-online.bankaustria.at/#Artikel/rekordverdaechtig-2014-war-ausgezeichnetes-jahr-fuer-immobilien-investments http://immobilien.diepresse.com/home/investment/4637346/Rekordwertbei-ImmoInvestitionen-2014-in-Osterreichhttp://www.cbre.at/at_de/research/vienna_reports http://www.ehl.at/de/marktberichte#berichtbestellen
  • 15 http://www.cbre.at/at_de/research/vienna_reports http://www.ehl.at/de/marktberichte#berichtbestellen
  • 16 Weltweite Konjunktur: IWF; http://www.imf.org/external/pubs/ft/weo/2015/update/01/ http://ec.europa.eu/economy_finance/eu/forecasts/2015_winter_forecast_en.htm

http://derstandard.at/2000011452221/OECD-warnt-vor-Dauer-Konjunkturschwaeche

http://de.reuters.com/article/economicsNews/idDEKBN0M70JT20150311 https://banking.raiffeisen.at/web/publicrbg/teletraderdetails?wsrp_ ttroute=%2FRaiffeisenRelaunch_Staging%2Fnews%2Fdetails%2F28295906

  • 17 http://ec.europa.eu/economy_finance/eu/forecasts/2015_winter_forecast_en.htm
  • http://oenb.at/Publikationen/Volkswirtschaft/Konjunktur-aktuell/2015/ Konjunktur-aktuell---Jaenner-2015.html

http://www.imf.org/external/pubs/ft/weo/2015/update/01/

http://www.welt.de/wirtschaft/article137140312/Euro-Zone-rutscht-2015-in-die-Deflation.html

http://www.format.at/wirtschaft/oesterreich/eu-prognose-wachstumoesterreich-eu-deflation-5487196

18 http://oenb.at/Publikationen/Volkswirtschaft/Konjunktur-aktuell/2015/ Konjunktur-aktuell---Jaenner-2015.html

http://ec.europa.eu/economy_finance/eu/forecasts/2015_winter_forecast_en.htm http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/nachrichten/ bip-wachstum-dihk-hebt-prognose-fuer-2015-kraeftig-an/11356700.html

19 http://www.wifo.ac.at/jart/prj3/wifo/main.jart?content-id=1298017 551022&publikation_id=57834&detail-view=yes

http://www.wifo.ac.at/publikationen/pressenotizen?detail-view=yes &publikation_id=50925

http://www.bankaustria.at/mediathek-wirtschaftsanalysen-und-studienoesterreich-konjunkturueberblick.jsp

http://derstandard.at/2000011314262/Wachstum-fuer-Oesterreich-verschlechtert-sich-klar

http://derstandard.at/2000012669840/Wifo-Keine-Belebung-der-Wirtschaft-in-Sicht

http://ec.europa.eu/economy_finance/eu/forecasts/2015_winter_forecast_en.htm

http://www.format.at/wirtschaft/oesterreich/eu-prognose-wachstumoesterreich-eu-deflation-5487196

20 Zahlen: wiiw;

http://wiiw.ac.at/new-wiiw-forecast-for-central-east-and-southeast-europe-countries-on-thin-ice-n-62.html

http://www.rbinternational.com/eBusiness/01_template1/826124957 350877869-826100030434411352-832392146735979484NA-1-NA.htm

http://www.boerse-express.com/pages/1530855 http://ec.europa.eu/economy_finance/eu/forecasts/2015_winter_forecast_en.htm

21 http://derstandard.at/2000012596442/Rekorde-am-Investmentmarkt-Tief-am-Bueromarkt http://derstandard.at/2000012407599/Immobilienverkaeufe-legten-wieder-stark-zu http://www.immobilien-magazin.at/artikel/starkes_investment_schwache_mietnachfrage/2015.3231/ http://www.cbre.at/at_de/research/vienna_reports

VORAUSSICHTLICHE ENTWICK-LUNG DES UNTERNEHMENS: AUSBLICK 2015

UNTERNEHMENSSTRATEGIE

Die Unternehmensstrategie des Konzerns ist wie folgt:

  • Ausbau der Marktpräsenz und des Marktanteils in den dynamischen städtischen Bereichen der Heimmärkte Österreich, Deutschland und Polen durch Expansion in neue lokale Märkte unter Nutzung der bestehenden Marktpräsenz und des positiven Marktausblicks;
  • Verfolgung von Projekten in den urbanen Bereichen in Europa außerhalb der Heimmärkte auf einer opportunistischen Basis unter Anwendung eines fokussierten "Folge Deinem Kunden" Ansatz; und
  • Konzentration auf die zentralen Anlageklassen Wohnen, Hotel und Büro.

Das Management strebt an, diese Ziele durch Umsetzung nachstehender strategischer Maßnahmen zu erreichen:

Konzentration auf die Heimmärkte

Zum 31. Dezember 2014 waren zu Buchwerten rund 40 % der Liegenschaften in Österreich, rund 26 % in Deutschland, rund 24 % in Polen und rund 10 % in anderen Ländern. Unter den derzeit verfolgten Projekten sind zu Planungswerten rund 81 % der Projekte in Österreich oder Deutschland. Die UBM Gruppe möchte den Fokus auf den Kern der urbanen Gebiete in den Heimmärkten Österreich, Deutschland und Polen verstärken. Das Management geht davon aus, dass diese gute makroökonomische Grundlagen, einen fundierten Ausblick für eine starke Nachfrage nach Projektentwicklungen und ein stabiles finanzielles Umfeld bieten.

Fokus auf zentrale Anlageklassen

Auf Grundlage einer Analyse der Nachfrage in den Heimmärkten strebt das Management eine Fokussierung an auf:

  • Wohnimmobilien in den mittleren und oberen Preissegmenten;
  • Hotelimmobilien der 3 bis 5 Sterne Kategorien sowie betreute Appartements und Einrichtungen; sowie
  • Büroimmobilien in "CBD" (Central Business District) Lagen und in Business-Parks mit guter Infrastrukturanbindung, beispielsweise in der Nähe von Flughäfen.

Synergien aus der Verschmelzung

Im Anschluss an die Durchführung der Verschmelzung mit PIAG Immobilien AG strebt das Management einerseits die Nutzung der erweiterten Ressourcen zum Ausbau der Geschäftstätigkeit sowie, andererseits, die Hebung von Kosten- und Produktivitätspotenzialen an. So wird die gesamte, operative, kaufmännische und rechtliche Einheit für Österreich in der UBM Development zusammengefasst.

Die vorhanden Stärken und Expertisen sowohl von UBM als auch Strauss & Partner sollen zusammengeführt und im ganzen Konzern über die gesamte Wertschöpfungskette verfügbar gemacht werden. Etwa können so zuvor von Strauss & Partner extern vergebene Dienstleistungen in der Planung oder im Projektmanagement nun unter Nutzung der Expertise und der Kapazitäten der UBM intern abgewickelt werden. Darüber hinaus kann beispielsweise auf Grundlage der unterschiedlichen regionalen Präsenzen die vorhandene lokale Expertise um einen Ort auch für neue Projekte in einer Anlageklasse zu nutzen, die an diesem Ort noch nicht umgesetzt wurde. Schließlich sollen operative Überschneidungen eliminiert und Prozesse zusammengeführt werden.

Verkauf fertiger Immobilien

Der Konzern hielt in der Vergangenheit fertig entwickelte Liegenschaften teilweise auch über längere Zeiträume, bevor diese veräußert wurden. Dadurch sammelte sich ein Bestand an Immobilien an, deren Entwicklung abgeschlossen ist. Der Konzern strebt an, diesen Bestand substanziell abzubauen und hat bis zu 40 Immobilien bestimmt, die veräußert werden sollen. Darüber hinaus soll auch die Beteiligung an der ungarischen M6-Autobahn veräußert werden. Der Konzern strebt an, aus diesen Veräußerungen einen Nettozufluss (nach Kosten, Steuern und der Rückführung von projektspezifischen Finanzierungen) von bis zu € 250 Mio. innerhalb eines Zeitraums von 18 Monaten ab dem vierten Quartal 2014 zu erzielen. Mit diesen Veräußerungen sollen die Effizienz der Kapitalisierung, Erlöse und Cashflows verbessert werden.

Verbesserung der Kapitaleffizienz

In der Zukunft strebt der Konzern eine schnellere Veräußerung von Immobilien an. Dazu sollen selektiv auch "forward sales" abgeschlossen werden, wo der spätere Verkauf einer Immobilienentwicklung bereits in der Anfangsphase der Entwicklung vertraglich fixiert wird. Weiters sollen Projekte verstärkt in Partnerschaften realisiert werden, welche nur zu einer at-Equity Konsolidierung des Projekts führen. Der Konzern strebt an, durch diese Verbesserungen der Kapitaleffizienz die Nettoverschuldung mittelfristig um bis zu € 250 Mio. zu reduzieren.

Wesentliche Risiken und Ungewissheiten

Risikomanagementziele und -methoden

Der UBM-Konzern betreibt die kontinuierliche Früherkennung, Bewertung, Steuerung und Überwachung von Risiken durch ein konzernweites Risikomanagementsystem. Unser Ziel ist es, möglichst frühzeitig Informationen über Risiken und die damit verbundenen finanziellen Auswirkungen zu gewinnen, um mit geeigneten Maßnahmen gegensteuern zu können.

Risikomanagement gewinnt durch die sektorale und geografische Ausweitung unserer Geschäftstätigkeit zunehmend an Bedeutung für die Sicherung des Unternehmenserfolges. Die Verantwortungsbereiche des Risikomanagements sind Allgemeine Verfahrensabläufe, Technik, Development und Kaufmännische Aspekte. Für jeden Bereich wurden die Zuständigkeiten klar festgelegt und versierte Mitarbeiter eingesetzt, die direkt an den Vorstand berichten. Generelle Risiken, wie z. B. das strategische Risiko, die nicht im Verlauf unserer Projekte entstehen, sondern aus unserem Unternehmensgegenstand resultieren, behandelt der Vorstand in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat.

Markteintrittsrisiko

Die UBM kennt dank ihrer jahrelangen Erfahrung die Funktionsweisen und Besonderheiten der Immobilienmärkte Zentral- und Osteuropas. Jedem Expansionsschritt geht eine detaillierte Markt- und Risikoanalyse des jeweiligen Landes voraus. Diese Expertisen erfassen den mikro- und makroökonomischen Entwicklungsstand der Region bzw. des jeweiligen Immobilienmarktes. Ausschlaggebend für die Realisierung eines Projektes sind aber vor allem seine individuellen Einflussfaktoren. Hierfür gilt es, die Marktentwicklung treffend zu prognostizieren und potenzielle Mieter bereits im Vorfeld ausfindig zu machen.

Vorgaben über einen erforderlichen Mindestverwertungsgrad erhöhen die Sicherheit für die Investition in ein Projekt. Die breite geografische und sektorale Streuung des UBM-Konzerns bringt mit sich, dass der Eintritt in neue Märkte durch das solide Fundament des bestehenden Immobilienportfeuilles abgesichert ist. Nachfolgend werden die wesentlichsten uns bekannten Risiken aufgelistet, die einen nachhaltigen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können.

Bestehende Risiken

Preisänderungsrisiko

Das Preisänderungsrisiko umfasst im Wesentlichen Schwankungen des Marktzinssatzes und der Marktpreise sowie Änderungen der Wechselkurse.

Da unsere Mieteinnahmen nicht nur indexgebunden sind, sondern unsere Mietverträge ausländischer Objekte (die nahezu ausschließlich mit internationalen Konzernen abgeschlossen werden) zudem auf Hartwährungsverträgen basieren, kann die UBM durch Währungsabwertungen in CEE hier einem erhöhten Risiko ausgesetzt sein. Um dieses Risiko zu minimieren, wurde bereits und wird weiterhin verstärkt dazu übergegangen, Verträge in den jeweils korrespondierenden Landeswährungen abzuschließen.

Da die UBM ein umfassendes Leistungsspektrum anbietet, besteht eine verstärkte Angewiesenheit auf Fremdunternehmen. Die damit verbundenen Risiken hinsichtlich Qualität, Lieferterminen und Kosten können bei erhöhter Nachfrage zu Versorgungsschwierigkeiten führen. Die operativen Bereiche können Preissteigerungen im Energie- und Rohstoffbereich ausgesetzt sein. Sofern es nicht möglich ist, diese an die Kunden weiterzugeben, wirken sie negativ auf die Ertragslage.

Vor allem die Immobilienmärkte, die neben gesamtwirtschaftlichen Faktoren auch von der jeweiligen Angebotssituation geprägt ist, sind in ihrer Nachfrageentwicklung einer starken Zyklizität unterworfen. Dank unserer breiten sektoralen wie auch geografischen Diversifikation können wir regionale Marktschwankungen aber optimal ausgleichen und unser Engagement flexibel verlagern. Die Möglichkeit, zwischen Verkauf und Vermietung unserer Objekte zu wäh-

Vorstand Bier/Löcker/Smolé/Wurzinger

Technisches

Risikomanagement Permanente Risikoüberwachung

Kaufmännische Risikomanagement len, erlaubt uns darüber hinaus, einen flexiblen Ausgleich für temporär ungünstige Marktlagen zu schaffen.

Ausfallsrisiko

Ausfallsrisiken können vor allem in Bezug auf originäre Finanzinstrumente bestehen, nämlich Ausleihungen und Forderungen. Diesen potenziellen Risiken wird durch Wertberichtigungen Rechnung getragen. Darüber hinaus erfolgt eine bestmögliche Absicherung durch Bonitätsprüfungen und adäquate Sicherheitsleistungen. Das maximale Ausfallsrisiko stellen die in Bezug auf diese Finanzinstrumente in der Bilanz ausgewiesenen Buchwerte dar.

Liquiditätsrisiko

Das Liquiditätsrisiko bezeichnet das Risiko, Verbindlichkeiten bei Fälligkeit nicht begleichen zu können. Als wesentliches Instrument zur Steuerung des Liquiditätsrisikos sehen wir eine exakte Finanzplanung, die von jeder operativen Gesellschaft durchgeführt und zentral koordiniert wird. So wird der Bedarf an Finanzierungen und Linien bei Banken ermittelt.

Die Betriebsmittelfinanzierung wird über das UBM-Konzern-Treasury durchgeführt. Dabei übt die UBM AG die Funktion des Finanzclearings aus. Dadurch werden eine Verminderung des Fremdfinanzierungsvolumens und eine Optimierung des Zinsergebnisses erreicht und das Risiko, dass die Liquiditätsreserven nicht ausreichen, um die finanziellen Verpflichtungen fristgerecht zu erfüllen, minimiert.

Durch die aktuelle wirtschaftliche Lage wird dem Liquiditätsrisiko ein neuer Aspekt beigefügt, da auf Seiten der Banken mangelnde Finanzierungsbereitwilligkeit zu beobachten ist und sich somit negative Auswirkungen auf die Liquidität ergeben könnten.

Zinsrisiko

Dem für den Renditeverlauf eines Objektes oft maßgeblichen Zinsrisiko begegnen wir, soweit möglich, mit fristenkonformen Finanzierungsmodellen, die den projektspezifischen Finanzmittelbedarf sicherstellen und optimieren. Die Auswahl der Finanzierungswährung erfolgt in Abhängigkeit zur jeweiligen Marktsituation.

Personalrisiko

Der Wettbewerb um qualifiziertes Personal kann die effektive Geschäftsabwicklung beeinträchtigen. Der zukünftige Erfolg hängt daher davon ab, unsere Mitarbeiter dauerhaft an das Unternehmen zu binden sowie hochqualifiziertes Personal und Kompetenzträger zu finden. Wir sind uns dieses Risikos bewusst und setzen auf mit unserer Geschäftstätigkeit abgestimmte institutionalisierte Nachwuchsqualifizierungs-, Aus- und Weiterbildungsprogramme, um vorausschauend steuern zu können.

Beteiligungsrisiko

Unter Beteiligungsrisiko wird das Risiko von Marktwertschwankungen von Beteiligungen der UBM verstanden. Bei den Konzerngesellschaften werden die relevanten Risikoarten (zum Beispiel Markt- oder Kreditrisiken) direkt auf Einzelinstitutsebene erfasst. Die Berechnung und Analyse des Beteiligungsrisikos und das Reporting an die Geschäftsleitung erfolgt monatlich durch den Bereich Controlling. Bei Erreichen bestimmter Risikoschwellen oder Konzentrationen werden dem Management Handlungsoptionen zur Entscheidung vorgestellt.

Kreditrisiko

Das Kreditrisiko bezeichnet die Gefahr von Verlusten infolge des Ausfalls eines Geschäftspartners, der seinen vertraglich zugesicherten Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommt. Es umfasst Ausfalls- und Länderrisiken sowie Bonitätsverschlechterungen von Kreditnehmern. Im Immobilienbereich ergibt sich das Kreditrisiko aus den Mietverpflichtungen. Der Ausfall eines Mieters und die dadurch entfallenen Mietzinszahlungen stellen eine barwertige Minderung des Immobilienprojekts dar. Dieses Risiko wird auf Basis der Expertenschätzungen auf Projektebene mitberücksichtigt.

IT-Risiko

In einer zentralisierten und standardisierten IT-Umgebung besteht die Gefahr, dass man sich von einem System oder einem Rechenzentrum zu sehr abhängig macht. Ein Systemausfall hat dann unter Umständen gravierende Folgen für das gesamte Unternehmen. Wir haben diverse Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt, die dieses Risiko minimieren. Dazu gehören u. a. Zutrittskontrollsysteme, Notfallpläne, die unterbrechungsfreie Stromversorgung wichtiger Systeme und Datenspiegelungen. Gegen Datensicherheitsrisiken durch unberechtigte Zugriffe auf die IT-Systeme setzen wir entsprechende Spezialsoftware ein. Dies wird im Wesentlichen durch Dienstleistungsverträge mit der IT-Abteilung der PORR sichergestellt.

Länderrisiko

Unsere Strategie, durch die Entwicklung von Projekten neue Märkte zu erschließen, hat zur Konsequenz, dass wir bewusst angemessene und überschaubare Länder- und Marktrisiken eingehen. Das trifft gegenwärtig vor allem auf unsere Aktivitäten in Schwellenländern zu. Unser allgemeines Risikomanagement beobachtet und prüft die jeweiligen rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen. Wird die Wirtschaftlichkeit einer Investition untersucht, ist die Bewertung des Länderrisikos ein wichtiger Faktor.

Wertminderungsrisiko

Die wertmäßige Sicherung des Immobilienbestandes ist ein wichtiger Grundstein für die wirtschaftliche Entwicklung des UBM-Konzerns. Das Objekt- und Facility-Management liefert in regelmäßigen Abständen Zustandsberichte sowie Vorschauwerte für die optimale Instandhaltung der Liegenschaften und Gebäude, um die Verwertungsarbeit sowohl durch einen Verkauf als auch langfristig zu gewährleisten.

Internes Kontrollsystem

Das interne Kontrollsystem (IKS) der UBM hat folgende Ziele:

  • Kontrolle der Einhaltung der Geschäftspolitik und der vorgegebenen Ziele
  • Sicherung des Vermögens des Unternehmens
  • Sicherstellung der Zuverlässigkeit des Rechnungs- und Berichtswesens
  • Sicherstellung der Wirksamkeit und Effizienz betrieblicher Abläufe
  • Erfüllung der rechtlichen Anforderungen an den Vorstand und Aufsichtsrat
  • Frühzeitige Risikoerkennung und verlässliche Einschätzung möglicher Risiken
  • Einhaltung gesetzlicher und rechtlicher Grundlagen
  • Effizienter Einsatz von Ressourcen und Kostenersparnis
  • Sicherung der Vollständigkeit und Zuverlässigkeit von Informationen, Dokumentationen und Prozessen

Die Aufgaben des Internen Kontrollsystems in der UBM AG werden durch zwei dem Vorstand untergeordnete Stabstellen erfüllt: Das kaufmännische Controlling überwacht die laufende Geschäftsentwicklung auf Abweichungen von Planzahlen und stellt sicher, dass auf Planabweichungen die notwendigen Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Zusätzlich können bei Veranlassung des Managements bei aktuellen Anlässen, die risikorelevant sind, jederzeit Ad-hoc-Prüfungen eingeleitet werden. Das technische Controlling überwacht die laufende Abwicklung von Projekten hinsichtlich Zeitplan, Baukosten und allen für die technische Umsetzung relevanten Prozessen.

Durch diese Maßnahmen soll sichergestellt werden, dass das Unternehmensvermögen bewahrt wird und das Management durch ein effektives und zuverlässiges Berichtswesen unterstützt wird. Dazu wurden in der UBM-Gruppe die notwendigen Vorkehrungen getroffen, sodass einerseits gesetzliche, aber auch interne Richtlinien eingehalten und andererseits mögliche Schwachstellen in betrieblichen und organisatorischen Abläufen erkannt und korrigiert werden können.

Relevante Anforderungen zur Sicherstellung der Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung werden in konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften festgehalten und kommuniziert. Durch klare Funktionstrennungen und Kontrollmaßnahmen wie Plausibilitätsprüfungen, regelmäßige Kontrollaktivitäten auf diversen Berichtsebenen und das Vier-Augen-Prinzip wird eine verlässliche und korrekte Rechnungslegung sichergestellt. Dieses systematische Kontrollmanagement stellt sicher, dass die Rechnungslegung der UBM-Gruppe in Einklang mit den nationalen und internationalen Rechnungslegungsstandards sowie internen Richtlinien steht.

Innerhalb des Internen Kontrollsystems übernimmt der Prüfungsausschuss für den Aufsichtsrat die Aufgabe der Überwachung des Rechnungslegungsprozesses und der Finanzberichterstattung.

Eine Weiterentwicklung des Internen Kontrollsystems ist die Installierung einer Investitionskommission für neue Projekte, in der der Vorstand, die verantwortliche Geschäftsführung sowie das Controlling die möglichen Risiken eines Projekte bewerten und entscheiden, ob die Umsetzung des Projektes den Richtlinien des Risikomanagements im Konzern entspricht.

Sonstige Risiken

Wegen einer Zahlung an ein Unternehmen des Herrn Ing. Meischberger gibt es Anschuldigungen gegen zwei Vorstände.

Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft betreibt keine Forschung und Entwicklung.

Offenlegung gem. § 243a UGB per 31.12.2014

1 Das Grundkapital setzt sich zum Bilanzstichtag 31.12.2014 aus 6.000.000 auf den Inhaber lautende nennbetragslose Stückaktien zusammen, von denen jede am Grundkapital von € 18.000.000,00 im gleichen Umfang beteiligt ist. Zum Bilanzstichtag befinden sich 6.000.000 Aktien im Umlauf. Alle Aktien haben die gleichen, gesetzlich normierten Rechte und Pflichten, insbesondere gewährt jede Aktie das Stimmrecht, welches nach der Zahl der Aktien ausgeübt wird. Gemäß § 22 der Satzung der Gesellschaft beginnt das Stimmrecht, falls Aktien nicht voll eingezahlt sind, mit der Leistung der gesetzlichen Mindesteinlage. Das Grundkapital der Gesellschaft ist voll eingezahlt. Die Inhaberaktien sind in einer, gegebenenfalls in mehreren Sammelurkunden zu verbriefen und bei einer Wertpapiersammelbank nach § 1 Abs. 3 Depotgesetz oder einer gleichwertigen ausländischen Einrichtung zu hinterlegen.

2 Es gibt keine dem Vorstand bekannten Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen.

3 Eine direkte oder indirekte Beteiligung am Kapital, die zumindest 10 von Hundert beträgt, halten zum Bilanzstichtag 31.12.2014 folgende Aktionäre:

  • PIAG Immobilien AG: 79,36 %
  • Gruppe Amber Privatstiftung, Wien, Bocca Privatstiftung, Wien, Dkfm. Georg Folian, Wien, Dr. Franz Jurkowitsch, Wien: 10,21 %

4 Aktien mit besonderen Kontrollrechten sind bei der Gesellschaft nicht vorhanden.

5 Bei der UBM Realitätenentwicklung AG bestehen keine Mitarbeiterbeteiligungsmodelle, bei welchen die Arbeitnehmer das Stimmrecht nicht unmittelbar ausüben.

6 Gemäß § 21 Abs. 1 der Satzung der Gesellschaft werden die Beschlüsse der Hauptversammlung, soweit nicht zwingende Vorschriften des Aktiengesetzes etwas Abweichendes bestimmen, mit einfacher Mehrheit gefasst. Diese Satzungsbestimmung hat nach der Rechtsansicht des Vorstands die nach dem Aktiengesetz auch für Satzungsänderungen an sich notwendige Mehrheit von mindestens drei Viertel des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals auf die einfache Kapitalmehrheit herabgesetzt. Der Aufsichtsrat besteht aus mindestens drei und höchstens zehn von der Hauptversammlung gewählten Mitgliedern. Der Vorstand der Gesellschaft besteht aus zwei, drei oder vier Personen.

7 Der Vorstand ist zum Bilanzstichtag 31.12.2014 gemäß § 4 Abs. 2 der Satzung der Gesellschaft bis zum 07. Mai 2019 ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat um bis zu € 9.000.000,00 durch Ausgabe von bis zu 3.000.000 Stück neuen, auf Inhaber lautenden Stammaktien (Stückaktien) gegen Bar- und/oder Sacheinlagen, auch in mehreren Tranchen, auch im Wege des mittelbaren Bezugsrechts gemäß § 153 Abs. 6 AktG, zu erhöhen und den Ausgabekurs, die Ausgabebedingungen, das Bezugsverhältnis und die weiteren Einzelheiten der Durchführung im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat festzusetzen (genehmigte Kapital). Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, Änderungen der Satzung, die sich durch das Ausnutzen dieser Ermächtigung des Vorstands ergeben, zu beschließen.

8 Die Gesellschaft hat im Jahr 2010 eine Anleihe (Teilschuldverschreibung) von € 100.000.000 (Zeitraum 2010 – 2015) und im Jahr 2011 eine Anleihe (Teilschuldverschreibung) von € 75.000.000 (Zeitraum 2011 – 2016) begeben, welche im Jahr 2012 um € 25.000.000 auf € 100.000.000 aufgestockt wurde. Im Juli 2014 wurde eine Anleihe (Teilschuldverschreibung) von € 160.000.000 (Zeitraum 2014 - 2019) begeben, welche im Dezember 2014 um € 15.000.000 auf € 175.000.000 aufgestockt wurde. Die Anleihen enthalten folgende Vereinbarung: Erfolgt ein Kontrollwechsel iSd ÜbernahmeG und führt dieser Kontrollwechsel zu einer Verschlechterung der Bonität der Emittentin und kann die Emittentin keinen Bonitätsnachweis innerhalb von 60 Tagen ab dem Zeitpunkt der Bekanntmachung des Kontrollwechselereignisses erbringen, ist jeder Anleihegläubiger berechtigt, seine Teilschuldverschreibung fällig zu stellen und die sofortige Rückzahlung zum Nennbetrag zuzüglich bis zum Tage der Rückzahlung aufgelaufener Zinsen zu verlangen.

Darüber hinaus bestehen keine bedeutenden Vereinbarungen im Sinne des § 243a Z 8 UGB.

9 Entschädigungsvereinbarungen i.S.d. § 243a Z. 9 UGB bestehen nicht.

Wien, am 30.03.2015

Mag. Karl Bier (Vorsitzender)

DI Martin Löcker Heribert Smolé Mag. Michael Wurzinger

Konzernabschluss

Gemeinsam handeln wir mit Verantwortung.

Konzernabschluss

Park Inn Polen, Krakau Neue Mitte Lehen Österreich, Salzburg

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

für das Geschäftsjahr 2014

in T€ Erläuterungen 2014 2013
Umsatzerlöse (7) 223.566 211.559
Bestandsveränderung (7) 17.574 5.667
Im Anlagevermögen aktivierte Eigenleistungen 925 310
Ergebnis aus at-equity bilanzierten Unternehmen 15.683 12.764
Erträge aus Fair-Value-Anpassungen auf Investment Properties 4.421
Sonstige betriebliche Erträge (8) 4.222 2.269
Aufwendungen für Material und sonstige
bezogene Herstellungsleistungen
(9) –178.547 –145.539
Personalaufwand (10) –21.523 –20.385
Aufwendungen aus Fair-Value-Anpassungen auf Investment Properties –12.749
Sonstige betriebliche Aufwendungen (11) –27.380 –22.043
Ergebnis (EBITDA) 38.941 31.853
Abschreibungen auf immaterielle Werte
des Anlagevermögens und Sachanlagen
(12) –2.384 –2.453
Betriebsergebnis (EBIT) 36.557 29.400
Finanzertrag (13) 6.690 6.396
Finanzaufwand (14) –18.087 –17.952
Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) 25.160 17.844
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (15) –3.174 –4.316
Jahresüberschuss 21.986 13.528
davon Anteil der Aktionäre des Mutterunternehmens 21.531 12.856
davon Anteile der nicht kontrollierenden
Gesellschafter von Tochterunternehmen
455 672
Ergebnis je Aktie (verwässert und unverwässert in €) (16) 3,59 2,14

Konzern-Gesamtergebnisrechnung für das Geschäftsjahr 2014

in T€ Erläuterungen 2014 2013
Jahresüberschuss 21.986 13.528
Sonstiges Ergebnis
Remeasurement aus leistungsorientierten Verpflichtungen (32) –1.019 –44
Auf das sonstige Ergebnis entfallender Ertragsteueraufwand 255 11
Sonstiges Ergebnis, welches nicht in die Gewinn- und Verlust
rechnung umgegliedert werden kann (nicht recycling-fähig) –764 –33
Unterschiedsbetrag aus der Währungsumrechung –638 –55
Auf das sonstige Ergebnis entfallender Ertragsteueraufwand/-ertrag 61
Sonstiges Ergebnis, welches in die Gewinn- und
Verlustrechnung umgegliedert werden kann (recycling-fähig) –638 6
Sonstiges Ergebnis des Jahres (other comprehensive income) –1.402 –27
Gesamtergebnis des Jahres 20.584 13.501
davon Anteil der Aktionäre des Mutterunternehmens 20.133 12.829
davon Anteile der nicht kontrollierenden Gesellschafter
von Tochterunternehmen 451 672

KonzernBilanz

zum 31. Dezember 2014

Aktiva

in T€ Erläuterungen 31.12.2014 31.12.2013
Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte (17) 2.745 2.690
Sachanlagen (18) 32.932 25.722
Finanzimmobilien (19) 229.869 279.429
Beteiligungen an at-equity bilanzierten Unternehmen (20) 52.616 35.292
Projektfinanzierung (21) 72.494 69.045
Übrige Finanzanlagen (22) 9.103 9.089
Finanzielle Vermögenswerte (25) 129 4
Latente Steueransprüche (29) 8.031 6.383
407.919 427.654
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte (23) 129.457 117.360
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (24) 22.604 19.228
Finanzielle Vermögenswerte (25) 129.069 3.224
Sonstige Forderungen und Vermögenswerte (26) 1.826 3.417
Liquide Mittel (27) 40.309 59.893
Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte (28) 25.190
348.455 203.122
756.374 630.776

Passiva

in T€ Erläuterungen 31.12.2014 31.12.2013
Eigenkapital (30,31)
Grundkapital 18.000 18.000
Kapitalrücklagen 44.642 44.642
Andere Rücklagen 115.733 99.224
Anteile der Aktionäre des Mutteruntenehmens 178.375 161.866
Anteile der nicht kontrollierenden Gesellschafter von
Tochterunternehmen
2.071 1.852
180.446 163.718
Langfristige Verbindlichkeiten
Rückstellungen (32) 7.832 12.502
Anleihen (33) 222.812 190.285
Finanzverbindlichkeiten (34) 197.337 134.082
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten (36) 2.460 4.333
Latente Steuerschulden (29) 8.226 7.268
438.667 348.470
Kurzfristige Verbindlichkeiten
Rückstellungen (32) 128 36
Anleihen (33) 48.523
Finanzverbindlichkeiten (34) 10.348 57.458
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (35) 32.197 29.449
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten (36) 37.923 20.382
Übrige Verbindlichkeiten (37) 2.343 2.730
Steuerschulden (38) 5.799 8.533
137.261 118.588
756.374 630.776

74 - 75

Konzern-Cashflow-rechnung

für das Geschäftsjahr 2014

in T€ 2014 2013
Jahresüberschuss 21.986 13.528
Abschreibungen/Zuschreibungen auf Anlagevermögen 1.226 15.202
Erträge aus at-equity bilanzierten Unternehmen –17.202 –12.521
Abnahme/Zunahme der langfristigen Rückstellungen –5.689 4.260
Latente Ertragssteuer –486 –2.085
Cashflow aus dem Ergebnis –165 18.384
Abnahme der kurzfristigen Rückstellungen –2.642 –142
Gewinne aus Anlagenabgängen –624 –8
Zunahme/Abnahme der Vorräte –12.051 4.159
Zunahme der Forderungen –2.426 –3.576
Abnahme der Verbindlichkeiten (ohne Bankverbindlichkeiten) –4.114 –12.632
Sonstige zahlungsunwirksame Vorgänge –3.766 6.449
Cashflow aus der Betriebstätigkeit –25.788 12.634
Einzahlungen aus Sachanlageabgängen und Abgängen aus Finanzimmobilien 87.821 31.659
Einzahlungen aus Finanzanlageabgängen 7.650 13.144
Investitionen in immaterielle Vermögenswerte –19
Investitionen in das Sachanlagevermögen und Finanzimmobilien –28.917 –26.344
Investitionen in das Finanzanlagevermögen –7.500 –20.719
Auszahlungen für kurzfristige Finanzinvestitionen –125.000
Einzahlungen von liquiden Mitteln aus dem Erwerb von Tochterunternehmen 168
Einzahlungen aus dem Verkauf konsolidierter Unternehmen 1.273
Cashflow aus der Investitionstätigkeit –65.797 –987
Dividenden –3.720 –3.370
Ausschüttung an nicht kontrollierende Gesellschafter von Tochterunternehmen –180
Einzahlungen aus Anleihen 126.074 15.173
Rückzahlungen von Anleihen –39.540
Tilgung von Krediten und anderen Finanzierungen –69.672 –43.895
Aufnahme von Krediten und anderen Finanzierungen 59.646 27.070
Auszahlungen für den Erwerb von nicht kontrollierenden Anteilen –318
Sonstige zahlungsunwirksame Vorgänge –114
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 72.290 –5.136
Cashflow aus der Betriebstätigkeit –25.788 12.634
Cashflow aus der Investitionstätigkeit –65.797 –987
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 72.290 –5.136
Veränderung Liquider Mittel –19.295 6.511
Liquide Mittel am 1.1. 59.893 53.435
Währungsdifferenzen –232 –311
Veränderung Liquide Mittel aufgrund von Konsolidierungskreisänderungen –57 258
Liquide Mittel am 31.12. 40.309 59.893
Bezahlte Zinsen 16.529 17.510
Bezogene Zinsen 1.054 563
Bezahlte Steuern 6.393 1.012
Bezogene Dividenden 1.735 242

Eigenkapitalüberleitung

für das Geschäftsjahr 2014

Remeasure
ment aus Fremd
leistungs währungs
Kapital orientierten umrechnungs
in T€ Grundkapital rücklagen Verpflichtungen rücklage
Stand zum 1.1.2013 18.000 44.642 –510 1.615
Gesamtergebnis des Jahres –33 357
Dividendenzahlungen
Veränderung von Minderheitsanteilen
Stand zum 31.12.2013 18.000 44.642 –543 1.972
Gesamtergebnis des Jahres –764 19
Dividendenzahlungen
Veränderung von Minderheitsanteilen
Stand zum 31.12.2014 18.000 44.642 –1.307 1.991
in T€ Andere
Rücklagen
Anteile der
Aktionäre des
Mutterunter
nehmens
Anteile
nicht kon
trollierender
Gesellschafter
von Tochter
unternehmen
Summe
Stand zum 1.1.2013 89.012 152.759 922 153.681
Gesamtergebnis des Jahres 12.505 12.829 672 13.501
Dividendenzahlungen –3.300 –3.300 –70 –3.370
Veränderung von Minderheitsanteilen –422 –422 328 –94
Stand zum 31.12.2013 97.795 161.866 1.852 163.718
Gesamtergebnis des Jahres 20.878 20.133 451 20.584
Dividendenzahlungen –3.720 –3.720 –180 –3.900
Veränderung von Minderheitsanteilen 96 96 –52 44
Stand zum 31.12.2014 115.049 178.375 2.071 180.446

Erläuterung zum Konzernabschluss 2014

UBM Realitätenentwicklung AG

I. Allgemeine Angaben

Der UBM-Konzern besteht aus der UBM Realitätenentwicklung Aktiengesellschaft (UBM AG) und deren Tochterunternehmen. Die UBM AG ist eine Aktiengesellschaft nach österreichischem Recht und hat den Sitz in Wien mit der Geschäftsanschrift 1210 Wien, Floridsdorfer Hauptstraße 1. Sie ist registriert beim Handelsgericht Wien unter FN 100059 x. Die Hauptaktivitäten der Gruppe sind Entwicklung, Verwertung und Verwaltung von Immobilien.

Der Konzernabschluss wird gemäß § 245a UGB nach den vom International Accounting Standards Board (IASB) herausgegebenen und von der Europäischen Union übernommenen International Financial Reporting Standards (IFRS) sowie den Auslegungen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) aufgestellt.

Berichtswährung ist der Euro, der auch die funktionale Währung der UBM AG ist. Bei den Einzelnen in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen ist die funktionale Währung je nach Geschäftsfeld der Euro bzw. die jeweilige Landeswährung. Zahlenangaben erfolgen in T€ und werden entsprechend kaufmännisch gerundet. Das Berichtsjahr entspricht dem Kalenderjahr und endet am 31. Dezember 2014.

Mit Spaltungs- und Übernahmevertrag vom 29. Oktober 2014 übertrug die PORR AG mit Stichtag 30. Juni 2014 die Beteiligung an der UBM AG an die PIAG Immobilien AG (PIAG). Wirksam wurden diese Verträge mit Eintragung der Spaltung am 10. Dezember 2014.

In der außerordentlichen Hauptversammlung vom 15. Jänner 2015 wurde auf Basis des Entwurfs des Verschmelzungsvertrags vom 28. November 2014 beschlossen, die PIAG als übertragende Gesellschaft auf die UBM AG, Wien, als übernehmende Gesellschaft rückwirkend zum Stichtag 1. Juli 2014 zu verschmelzen, wobei durch die am 19. Februar 2015 im Firmenbuch eingetragene Verschmelzung der PIAG mit der UBM AG das Vermögen der PIAG im Wege der Gesamtrechtsnachfolge auf die UBM AG überging und die PIAG ohne Liquidation erloschen ist. Die Gesellschaft wurde Ende März darüber informiert, dass Aktionäre der PIAG einen Antrag auf gerichtliche Überprüfung des Umtauschverhältnisses eingebracht haben.

Zur Durchführung der Verschmelzung hat die UBM ihr Grundkapital von € 18.000.000,00 um € 30.000 auf € 18.030.000,00 durch Ausgabe von 10.000 neuen, auf Inhaber lautende Stückaktien der UBM erhöht. Auf die Kapitalerhöhung wurde das Vermögen der PIAG als übertragende Gesellschaft als Sacheinlage geleistet. Die UBM gab diese durch die Kapitalerhöhung neu geschaffenen Aktien zu dem auf sie entfallenden anteiligen Betrag des Grundkapitals von € 3 je Aktie ohne Festsetzung eines Agios an die Aktionäre der PIAG aus.

II. Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss sind neben der UBM AG 9 (2013: 8) inländische Tochterunternehmen sowie 57 (2013: 53) ausländische Tochterunternehmen einbezogen. Daneben wurden 4 (2013: 4) inländische und 30 (2013: 32) ausländische Gemeinschaftsunternehmen nach der Equity-Methode bewertet.

Die einbezogenen Tochterunternehmen und die at-equity bilanzierten Unternehmen sind aus dem Beteiligungsspiegel ersichtlich. Gesellschaften, die für den Konzernabschluss von untergeordneter Bedeutung sind, werden nicht einbezogen. 8 (2013: 8) Gesellschaften wurden wegen untergeordneter wirtschaftlicher Bedeutung nicht in die Vollkonsolidierung einbezogen.

Im Geschäftsjahr 2014 wurden die folgenden Unternehmen erstmals einbezogen (Anteilshöhe siehe Beteiligungsspiegel):

Zeitpunkt der Erstkonsolidierung

Aufgrund von Gründungen
Wohnanlage EZ 208 KG Andritz GmbH 7.11.2014
HPG Hirschgarten GmbH 26.11.2014
HPG Klosterstraße GmbH 26.11.2014
Aufgrund von Akquisitionen
UBM Mogilska Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia 28.5.2014
Kühnehöfe Hamburg GmbH & Co. KG 17.6.2014
BERMUC Hotelerrichtungs GmbH 10.12.2014
Aufgrund von Kontrollerlangung
Leuchtenbergring Hotelbetriebsgesellschaft mbH 1.7.2014
Bürohaus Leuchtenbergring GmbH & Co Besitz KG 1.7.2014

Drei Gesellschaften sind aus dem Konsolidierungskreis ausgeschieden, wobei eine Gesellschaft liquidiert wurde und zwei Gesellschaften durch konzerninterne Übertragungen in Form von Verschmelzungen abgegangen sind.

Bei den Akquisitionen handelt es sich um den Erwerb von Immobilien und den jeweiligen Finanzierungen dieser Immobilien, die keine business combination gem. IFRS 3 darstellen.

Bei zwei Gesellschaften (Leuchtenbergring Hotelbetriebsgesellschaft mbH und Bürohaus Leuchtenbergring GmbH & Co Besitz KG), die bisher nach der at-equity-Methode bewertet waren, wurde aufgrund einer geänderten Gesellschaftervereinbarung Kontrolle gem. IFRS 3 erlangt. Die Vermögenswerte und Schulden der Gesellschaften wurden wie folgt einbezogen:

in T€ 2014
Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte 53
Sachanlagen 28.839
Finanzimmobilien 14.313
Übrige Finanzanlagen 26
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte 47
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 212
Sonstige finzielle Vermögenswerte 19
Sonstige Forderungen und Vermögenswerte 99
Liquide Mittel 168
Langfristige Verbindlichkeiten
Finanzverbindlichkeiten –25.119
Kurzfristige Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen –1.179
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten –17.175
Übrige Verbindlichkeiten –219
Steuerschulden –97
Fair Value des bereits gehaltenen Eigenkapitalanteils 13
Fremdanteile 2

Es wurde kein Kaufpreis gezahlt, der Cashflow aus Unternehmenserwerben zeigt die zugegangenen liquiden Mittel.

Aus der Bewertung der bisher gehaltenen Anteile resultierte kein Ergebnis.

Der Umsatz für die erworbenen Unternehmen seit Einbeziehung in den Konzernabschluss betrug T€ 1.004, das Ergebnis nach Steuern T€ 8.

Bei einer Einbeziehung der erworbenen Gesellschaften im gesamten Geschäftsjahr hätte sich der Umsatz der Gruppe um T€ 2.057 und das Ergebnis nach Steuern um T€ 176 erhöht.

III. Konsolidierungsgrundsätze

Unternehmenszusammenschlüsse werden nach der Erwerbsmethode bilanziert. Nach dieser Methode werden die erworbenen Vermögenswerte, die übernommenen Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten zum Erwerbsstichtag mit den zu diesem Stichtag beizulegenden Zeitwerten angesetzt. Die Differenz zwischen den Anschaffungskosten und dem zurechenbaren Anteil an dem mit dem beizulegenden Zeitwert bewerteten Nettovermögen wird als Firmenwert angesetzt, der nicht planmäßig abgeschrieben, sondern mindestens einem jährlichen Impairment Test unterzogen wird.

Alle Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen einbezogenen Unternehmen werden in der Schuldenkonsolidierung eliminiert. Konzerninterne Aufwendungen und Erträge werden im Rahmen der Aufwands- und Ertragskonsolidierung verrechnet. Zwischenergebnisse aus konzerninternen Lieferungen werden eliminiert, wenn es sich um wesentliche Beträge handelt und die betreffenden Vermögenswerte im Konzernabschluss noch bilanziert sind.

Nicht der UBM AG zurechenbare Anteile am Nettovermögen von vollkonsolidierten Tochterunternehmen werden unter der Bezeichnung "Anteile der nicht kontrollierenden Gesellschafter von Tochterunternehmen" gesondert als Bestandteil des Eigenkapitals ausgewiesen.

IV. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Jahresabschlüsse sämtlicher in den Konzernabschluss einbezogener Unternehmen werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt.

Bewertungsgrundlagen

In Bezug auf immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen, Projektfinanzierungen, Vorräte, Forderungen aus abgerechneten Aufträgen und Verbindlichkeiten sind die fortgeführten Anschaffungskosten Basis für die Bewertung.

In Bezug auf zur Veräußerung verfügbare Wertpapiere, derivative Finanzinstrumente und Finanzimmobilien ist der zum Bilanzstichtag beizulegende Zeitwert Grundlage für die Bewertung.

Währungsumrechnung

Die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen stellen die Jahresabschlüsse in ihrer jeweiligen funktionalen Währung auf, wobei als funktionale Währung die für die wirtschaftliche Tätigkeit des betreffenden Unternehmens maßgebliche Währung gilt.

Die Bilanzposten der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden mit dem Devisenmittelkurs zum Bilanzstichtag und die Posten der Gewinn- und Verlustrechnungen mit dem Jahresdurchschnittskurs – als arithmetisches Mittel aller Monatsultimokurse – des Geschäftsjahres umgerechnet. Aus der Währungsumrechnung resultierende Differenzen werden direkt im Eigenkapital verrechnet. Diese Umrechnungsdifferenzen werden zum Zeitpunkt des Abgangs des Geschäftsbetriebes erfolgswirksam erfasst.

Für die Einbeziehung und Umrechnung ausländischer Tochterunternehmen wurden folgende wesentliche Umrechnungskurse verwendet:

in T€ Devisenmittelkurs
31.12.2014
Jahresdurchschnittskurs
PLN 4,2623 4,1893
CZK 27,7250 27,5500
in T€ Devisenmittelkurs
31.12.2013
Jahresdurchschnittskurs
PLN 4,1472 4,2110
CZK 27,4250 26,0258

Bei Unternehmenserwerben vorgenommene Anpassungen der Buchwerte der erworbenen Vermögenswerte, der übernommenen Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten an den diesen zum Erwerbsstichtag jeweils beizulegenden Zeitwert bzw. ein Goodwill werden als Vermögenswerte bzw. Verbindlichkeiten des erworbenen Tochterunternehmens behandelt und unterliegen demnach der Währungsumrechnung.

Kursgewinne oder -verluste aus Transaktionen der einbezogenen Unternehmen in einer anderen als der funktionalen Währung werden ergebniswirksam erfasst. Nicht auf die funktionale Währung lautende monetäre Positionen der einbezogenen Unternehmen werden mit dem Devisenmittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet.

Immaterielle Vermögenswerte werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über die voraussichtliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Dabei wurden Abschreibungssätze in Höhe von 25 % bis 50 % zur Anwendung gebracht.

Die auf das Geschäftsjahr entfallende Abschreibung wird in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten "Abschreibungen auf immaterielle Werte des Anlagevermögens und Sachanlagen" ausgewiesen.

Wurde eine Wertminderung (Impairment) festgestellt, werden die betreffenden immateriellen Vermögenswerte auf den erzielbaren Betrag, das ist der beizulegende Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten oder ein höherer Nutzungswert, abgeschrieben. Bei Wegfallen der Wertminderung erfolgt eine Zuschreibung in Höhe der Wertaufholung, maximal aber auf den Wert, der sich bei Anwendung des Abschreibungsplanes auf die ursprünglichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten errechnet.

Der Firmenwert wird als Vermögenswert erfasst und gemäß IFRS 3 in Verbindung mit IAS 36 mindestens einmal jährlich auf eine Wertminderung hin überprüft. Jede Wertminderung wird sofort erfolgswirksam erfasst. Eine spätere Wertaufholung findet nicht statt.

Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten unter Abzug von Anschaffungskostenminderungen bzw. zu Herstellungskosten und der bisher aufgelaufenen abzüglich im Berichtsjahr planmäßig fortgeführten linearen Abschreibungen bewertet, wobei folgende Abschreibungssätze angewendet wurden:

in %

Gebäude 1,5 bis 20,0 %
Technische Anlagen und Maschinen 4,0 bis 33,3 %
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10,0 bis 50,0 %

Wurde eine Wertminderung (Impairment) festgestellt, werden die betreffenden Sachanlagen auf den erzielbaren Betrag, das ist der beizulegende Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten oder ein höherer Nutzungswert, abgeschrieben. Bei Wegfallen der Wertminderung erfolgt eine Zuschreibung in Höhe der Wertaufholung, maximal aber auf den Wert, der sich bei Anwendung des Abschreibungsplanes auf die ursprünglichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten errechnet. Grundlegende Umbauten werden aktiviert, während laufende Instandhaltungsarbeiten, Reparaturen und geringfügige Umbauten im Zeitpunkt des Anfalls aufwandswirksam erfasst werden.

Die geringwertigen Vermögenswerte werden im Anschaffungsjahr im vollen Umfang abgeschrieben, da sie für den Konzernabschluss unwesentlich sind.

In Bau befindliche Anlagen einschließlich in Bau befindlicher Gebäude, die betrieblich genutzt werden sollen oder deren Nutzungsart noch nicht feststeht, werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen infolge von Wertminderungen bilanziert.

Fremdkapitalkosten werden bei qualifizierten Vermögenswerten in die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten einbezogen. Die Abschreibung dieser Vermögenswerte beginnt mit deren Fertigstellung bzw. Erreichen des betriebsbereiten Zustands. Im laufenden Geschäftsjahr wurden T€ 6.269 (2013: 7.305) Zinsen auf Immobilien aktiviert. Für den Finanzierungskostensatz wird auf die Angaben in Punkt 34 verwiesen.

Finanzimmobilien sind Immobilien, die zur Erzielung von Mieteinnahmen und/oder zum Zwecke der Wertsteigerung gehalten werden. Hierzu zählen nicht für eigene betriebliche Zwecke genutzte Büro- und Geschäftsgebäude, Wohnbauten sowie unbebaute Grundstücke. Diese werden zu ihrem beizulegenden Zeitwert angesetzt. Gewinne und Verluste aus Wertänderungen werden im Ergebnis der Periode erfolgswirksam berücksichtigt, in der die Wertänderung eingetreten ist. Immobilien die in Erstellung sind, werden, soweit ein beizulegender Zeitwert nicht verlässlich ermittelt werden kann, zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, ansonsten mit dem in der Regel nach der Residualwertmethode ermittelten beizulegenden Zeitwert bewertet.

Grundlage für den Wertansatz der mit dem beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzimmobilien bildeten Verkehrswertgutachten von unabhängigen Sachverständigen bzw. wurde der beizulegende Zeitwert aus dem Barwert der geschätzten künftigen Cashflows, die aus der Nutzung der Immobilien erwartet werden, oder über Vergleichstransaktionen ermittelt.

Die zum Verkauf bestimmten Liegenschaften sind mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungs- oder Herstellungskosten und Nettoveräußerungswert bewertet. Fremdkapitalkosten werden bei qualifizierten Vermögenswerten in die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten einbezogen.

Für Immobilien im Umlaufvermögen, die zur sofortigen Weiterveräußerung nach Fertigstellung gedacht sind und für die durch vergleichbare Transaktionen ein Marktwert bestimmbar ist, wurde der Verkehrswert mittels Vergleichswert- bzw. Sachwertverfahren ermittelt. Gemäß Rechnungslegungsvorschriften wird der Buchwert nur dann an den Verkehrswert angepasst, wenn dieser niedriger ist. Die externen Gutachter haben mit den lokalen Projektentwicklern basierend auf Größe, Alter und Zustand der Gebäude und nach länderspezifischen Gegebenheiten die Parameter bestimmt.

Leasingverhältnisse

Der Konzern als Leasinggeber

Es bestehen nur als Operating-Leasing zu klassifizierende Leasingverträge. Die Mieteinnahmen aus diesen Verträgen werden linear über die Laufzeit des entsprechenden Leasingverhältnisses ertragswirksam erfasst.

Der Konzern als Leasingnehmer

Leasingverhältnisse werden als Finanzierungsleasing klassifiziert, wenn gemäß Leasingvertrag im Wesentlichen alle mit dem Eigentum verbundenen Risiken und Chancen auf den Leasingnehmer übertragen werden. Im Rahmen von Finanzierungsleasing gehaltene Vermögenswerte werden als Vermögenswerte des Konzerns mit ihren beizulegenden Zeitwerten oder mit dem Barwert der Mindestleasingzahlungen, falls dieser niedriger ist, zu Beginn des Leasingverhältnisses erfasst. Mindestleasingzahlungen sind jene Beträge, die während der unkündbaren Vertragslaufzeit zu zahlen sind, einschließlich eines garantierten Restwerts. Die entsprechende Verbindlichkeit gegenüber dem Leasinggeber wird in der Bilanz als Verpflichtung aus Finanzierungsleasing erfasst. Die Leasingzahlungen werden auf Zinsaufwendungen und Verminderung der Leasingverpflichtung aufgeteilt, sodass eine konstante Verzinsung der verbleibenden Verbindlichkeit erzielt wird. Zinsaufwendungen werden in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Beteiligungen an at-equity bilanzierten Unternehmen werden zu Anschaffungskosten, die sich in das erworbene anteilige mit dem beizulegenden Zeitwert bewertete Nettovermögen sowie gegebenenfalls einen Geschäfts- oder Firmenwert aufteilen, bilanziert. Der Buchwert wird jährlich um den anteiligen Jahresüberschuss bzw. -fehlbetrag, bezogene Dividenden und sonstige Eigenkapitalveränderungen erhöht bzw. vermindert. Die Geschäfts- oder Firmenwerte werden nicht planmäßig abgeschrieben, sondern einmal jährlich sowie zusätzlich bei Vorliegen von Indikatoren, die auf eine mögliche Wertminderung hindeuten, einem Impairment-Test nach IAS 36 unterzogen. Unterschreitet der erzielbare Betrag den Buchwert, wird der Differenzbetrag abgeschrieben.

Die Projektfinanzierungen sind zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Werden Anzeichen einer Wertminderung festgestellt (Impairment), werden die Projektfinanzierungen auf den Barwert der erwarteten Cashflows abgeschrieben.

Die unter den übrigen Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an nicht konsolidierten Tochterunternehmen und sonstigen Beteiligungen sind, da ein verlässlicher beizulegender Zeitwert nicht ermittelt werden kann, zu Anschaffungskosten bewertet. Wird bei zu Anschaffungskosten bewerteten finanziellen Vermögenswerten eine Wertminderung festgestellt, so wird auf den Barwert der erwarteten Cashflows abgewertet.

Fertigungsaufträge werden nach dem Leistungsfortschritt (POC-Methode) bilanziert. Die voraussichtlichen Auftragserlöse werden entsprechend dem jeweiligen Fertigstellungsgrad unter den Umsatzerlösen ausgewiesen. Der Fertigstellungsgrad, der Grundlage für die Höhe der angesetzten Auftragserlöse ist, wird im Regelfall aus dem Verhältnis der bis zum Bilanzstichtag erbrachten Leistung zur geschätzten Gesamtleistung ermittelt. Sofern das Ergebnis eines Fertigungsauftrags nicht verlässlich geschätzt werden kann, werden Auftragserlöse nur in Höhe der angefallenen Auftragskosten erfasst. Ist es wahrscheinlich, dass die gesamten Auftragskosten die gesamten Auftragserlöse übersteigen, wird der erwartete Verlust sofort und zur Gänze erfasst.

Die den bisher erbrachten Leistungen gemäß Fertigstellungsgrad zurechenbaren Erlöse werden, soweit sie die vom Auftraggeber geleisteten Anzahlungen übersteigen, in der Bilanz unter Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen. Beträge, um die die erhaltenen Anzahlungen die den bisher erbrachten Leistungen zurechenbaren Erlöse übersteigen, werden unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen.

Forderungen sind grundsätzlich zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Falls Risken hinsichtlich der Einbringlichkeit bestanden, wurden Wertberichtigungen gebildet.

Abgrenzungsposten für latente Steuern werden bei temporären Differenzen zwischen den Wertansätzen von Vermögenswerten und Schulden im Konzernabschluss einerseits und den steuerlichen Wertansätzen andererseits in Höhe der voraussichtlichen künftigen Steuerbelastung oder -entlastung gebildet. Darüber hinaus wird eine aktive Steuerabgrenzung für künftige Vermögensvorteile aus steuerlichen Verlustvorträgen angesetzt, soweit mit der Realisierung mit hinreichender Sicherheit gerechnet werden kann. Ausnahmen von dieser umfassenden Steuerabgrenzung bilden Unterschiedsbeträge aus steuerlich nicht absetzbaren Firmenwerten.

Der Berechnung der Steuerlatenz liegt der im jeweiligen Land geltende Ertragsteuersatz zugrunde, bei österreichischen Gesellschaften ist dies der Steuersatz von 25 %.

Die Rückstellungen für Abfertigungen, für Pensionen und für Jubiläumsgelder wurden gemäß IAS 19 nach dem laufenden Einmalprämienverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Zugrundelegung der Generationentafel AVÖ 2008-P ermittelt, wobei zu jedem Stichtag eine versicherungsmathematische Bewertung durchgeführt wird. Bei der Bewertung dieser Rückstellungen wurden ein Rechnungszinsfuß für Österreich und Deutschland von 2,25 % (2013: 3,75 %) und Bezugssteigerungen in Österreich von 2,60 % (2013: 2,76 %) p. a. berücksichtigt. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Abfertigungen und für Jubiläumsgelder werden für Österreich Fluktuationsabschläge auf Basis von statistischen Daten in einer Bandbreite von 0,0 % bis 10,0 % (2013: 0,0 % bis 10,4 %) berücksichtigt und für Deutschland bezüglich Jubiläumsgelder in einer Bandbreite von 0,0 % bis 25,0 % (2013: 0,0 % bis 25,0 %). Als rechnungsmäßiges Pensionsalter wird für österreichische Gesellschaften das frühestmögliche gesetzliche Pensionsantrittsalter nach Pensionsreform 2004 (Korridorpension) unter Beachtung aller Übergangsregelungen und für deutsche Gesellschaften das gesetzliche Pensionsantrittsalter angesetzt. Bei der Berechnung der Rückstellungen wird für Österreich die Sterbetafel AVÖ 2008-P – Pagler & Pagler und für Deutschland die Sterbetafel Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck verwendet.

Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste für Abfertigungen und Pensionen werden zur Gänze im sonstigen Ergebnis erfasst, für Jubiläumsgelder im Gewinn oder Verlust der Periode. Der Dienstzeitaufwand wird im Personalaufwand ausgewiesen bzw. mit diesem verrechnet. Der Zinsaufwand wird unter Finanzierungsaufwand erfasst.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle gegenwärtig entstandenen Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie werden jeweils in Höhe des Betrages angesetzt, der voraussichtlich zur Erfüllung der zugrunde liegenden Verpflichtung erforderlich ist.

Verbindlichkeiten werden unter Anwendung der Effektivzinsmethode zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.

Ist der Rückzahlungsbetrag niedriger oder höher, so wird auf diesen nach der Effektivzinsmethode abgeschrieben oder zugeschrieben.

Derivative Finanzinstrumente werden erfolgswirksam mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet. Derivate in Hedge Beziehung werden nach den Vorschriften des Hedge Accounting behandelt.

Umsatzerlöse werden zum beizulegenden Zeitwert der Gegenleistung bewertet. Davon sind Rabatte, Umsatzsteuern und andere im Zusammenhang mit dem Verkauf stehende Steuern abzusetzen. Der Umsatz wird mit Lieferung und Übertragung des Eigentums erfasst. Der Umsatz aus Fertigungsaufträgen wird über den Zeitraum der Auftragsabwicklung verteilt dem Fertigungsgrad entsprechend erfasst.

Zinserträge und -aufwendungen werden unter Berücksichtigung der jeweils ausstehenden Darlehenssumme und des anzuwendenden Zinssatzes abgegrenzt.

Dividendenerträge aus Finanzinvestitionen werden mit Entstehung des Rechtsanspruchs erfasst.

V. Ermessensausübungen und Hauptquellen von Schätzungsunsicherheiten

Schätzungen und Annahmen sowie Ermessensentscheidungen des Managements, die sich auf Höhe und Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte und Schulden sowie der Erträge und Aufwendungen und die Angaben betreffend Eventualverbindlichkeiten beziehen, sind mit der Aufstellung von Jahresabschlüssen unabdingbar verbunden. Die wesentlichen Ermessensentscheidungen und Hauptquellen von Schätzungsunsicherheiten gem IAS 1.125 ff beziehen sich auf:

Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts bei Immobilien: Der beizulegende Zeitwert wird in der Regel mit dem Barwert der bei einer Vermietung realisierbaren Erträge gleichgesetzt. Wenn sich daher die Einschätzung betreffend die bei einer Vermietung zukünftig realisierbaren Erträge bzw. die Renditeerwartung in Bezug auf Alternativanlagen ändert, ändert sich auch der dem betreffenden Objekt beizulegende Zeitwert. Der Kapitalisierungszinssatz (die Bandbreite liegt zwischen 6,25 und 9,25 %) ist jener Zinssatz, mit dem der Ertrag von Liegenschaften im Durchschnitt marktüblich verzinst wird. Ein Kriterium für die Wahl des Kapitalisierungszinssatzes ist das allgemeine und spezielle Risiko, welchem der Ertrag aus der Liegenschaft unterworfen ist.

Der Großteil der Finanzimmobilien wurde im laufenden Geschäftsjahr nach dem international anerkannten Ertragswertverfahren, im Speziellen das Term and Reversion-Verfahren, zur Wertermittlung bewertet (das Bewertungsverfahren ist unter Punkt 19 näher erläutert).

Für Immobilien die in der Entwicklung stehen (Anlagen in Bau – IAS 40) wurde als Bewertungsverfahren die Residualwertmethode angewandt. Bei dieser Bewertungsmethode werden die Ertragswerte, soweit noch keine Vorverwertung stattgefunden hat, durch die Gutachter in Abstimmung mit den Projektentwicklern geschätzt. Die budgetierten Fertigstellungskosten inklusive eines angemessenen Developergewinnes werden von den Ertragswerten in Abzug gebracht. Das Residuum dieser Bewertungsmethode ergibt dann den Verkehrswert der Liegenschaften in Entwicklung. In der nachfolgenden Sensitivitätsanalyse werden die Auswirkungen wesentlicher Parameteränderungen auf den beizu-legenden Zeitwert der Finanzimmobilien dargestellt:

in T€

Bestandsimmobilien
Buchwert 31.12.2014 159.857
Änderungen der nachhaltigen Miete
0,0% 10,0% –10,0%
Änderung der Yield
0,0 % 10.714 –9.914
0,5 % –10.550 2.421 –19.677
–0,5 % 12.396 18.117 –3.348
in T€
Entwicklungsprojekte
Buchwert 31.12.2014 70.012
–5,0 % 5,0 %
Developergewinn 11.439 –11.382
–0,5 % 0,5 %
Änderung der Yield 16.894 –14.923
10,0 % –10,0 %
Änderung der Baukosten –10.858 13.061
–10,0 % 10,0 %
Änderung der Mieterlöse –12.723 14.928

Die Klassifizierung als Finanzimmobilie (IAS 40) oder Vorratsimmobilie (IAS 2) wird aufgrund folgender Überlegungen vorgenommen. Als Finanzimmobilien werden jene Projekte klassifiziert, die zur Erzielung von Mieteinnahmen bzw. zur Wertsteigerung gehalten werden. In der Kategorie der Vorratsimmobilien werden jene Immobilien dargestellt, die im Vorhinein zur Weiterveräußerung bestimmt sind.

Zum Verkauf bestimmte Immobilien: Für jene Immobilien, für die durch vergleichbare Transaktionen ein Marktwert bestimmbar ist, wurde der Verkehrswert mittels Vergleichswert- bzw. Sachwertverfahren ermittelt. Dies gilt großteils für die Immobilien im Umlaufvermögen (Wohnbauten), die zur sofortigen Weiterveräußerung nach Fertigstellung gedacht sind. Gemäß Rechnungslegungsvorschriften wird der Buchwert nur dann an den Verkehrswert angepasst, wenn dieser niedriger ist. Die externen Gutachter haben mit den lokalen Projektentwicklern basierend auf Größe, Alter und Zustand der Gebäude und nach länderspezifischen Gegebenheiten die Parameter bestimmt. Hinsichtlich Buchwert und möglichen Auswirkungen von Wertminderungen verweisen wir auf Punkt 23.

Rückstellungen: Die Bewertungen von Abfertigungs-, Pensions- und Jubiläumsgeldrückstellungen beruhen auf Parametern wie Abzinsungsfaktoren, Gehaltssteigerungen oder Fluktuationen deren Änderungen zu höheren oder niedrigeren Rückstellungen beziehungsweise Personal- oder Zinsaufwendungen führen können. Sonstige Rückstellungen beruhen auf der Einschätzung über den Eintritt oder Nichteintritt eines Ereignisses und auf der Wahrscheinlichkeit eines Mittelabflusses. Die Änderung dieser Einschätzung oder der Eintritte eines als nicht wahrscheinlich eingestuften Ereignisses kann wesentliche Auswirkungen auf die Ertragslage der Gruppe haben.

Sensitivitätsbetrachtung der Pensionsrückstellung:

Folgende versicherungsmathematischen Annahmen wurden als erheblich erachtet und mit folgenden Spannen gestresst: Abzinsungssatz +/–0,25 %, Rententrend +/–0,25 %, Lebenserwartung +/–1 Jahr.

Die Sensitivitätsbetrachtung der Lebenserwartung erfolgte dabei über eine Verschiebung der durchschnittlichen Lebenserwartung für den Gesamtbestand des jeweiligen Plans. Die Differenzen zu den bilanzierten Werten sind in nachfolgender Tabelle als relative Abweichung angegeben:

Zinsen +0,25 % Zinsen –0,25 %
aktive liquide aktive liquide
Pensionen DBO –4,0 % –3,0 % 5,0 % 3,0 %
Rententrend +0,25 % Rententrend –0,25 %
aktive liquide aktive liquide
Pensionen DBO 10,0 % 6,0 % –9,0 % –5,0 %
Lebenserwartung +1 Jahr Lebenserwartung –1 Jahr
aktive liquide aktive liquide
Pensionen DBO 3,0 % 4,0 % –3,0 % –3,0 %

Sensitivitätsbetrachtung der Abfertigungsrückstellung:

Folgende versicherungsmathematische Annahmen wurden als erheblich erachtet und mit folgenden Spannen gestresst: Abzinsungssatz+/–0,25 %, Gehaltstrend +/–0,25 %, Fluktuation +/–0,5 % bis zum 25. Dienstjahr, Lebenserwartung +/–1 Jahr.

Die Sensitivitätsbetrachtung der Lebenserwartung erfolgte dabei über eine Verschiebung der durchschnittlichen Lebenserwartung für den Gesamtbestand des jeweiligen Plans.

Die Differenzen zu den bilanzierten Werten sind in nachfolgender Tabelle als relative Abweichung angegeben:

Zinsen +0,25 % Zinsen –0,25 % Gehaltstrend +0,25 % Gehaltstrend –0,25 %
Abfertigung DBO –1,70 % 1,76 % 1,72 % –1,67 %
Fluktuation +0,5 %
bis zum
25. Dienstjahr
Fluktuation –0,5 %
bis zum
25. Dienstjahr
Lebenserwartung
+1 Jahr
Lebenserwartung
–1 Jahr
Abfertigung DBO –0,17 % 0,18 % 0,10 % –0,12 %

Die folgende Tabelle zeigt die durchschnittlichen Laufzeiten (Duration) der jeweiligen Verpflichtungen:

Fälligkeitsprofil – DBO DBO Fälligkeitsprofil – Cash Cash
1–5 Jahre 6–10 Jahre 10+ Jahre Duration 1–5 Jahre 6–10 Jahre 10+ Jahre Duration
Pensionen 466 791 2.627 16,32 501 975 4.550 18,9
Abfertigungen 999 433 578 7,13 1.116 90 1431 9,58

Projektfinanzierungen:DieUBMAGalsMuttergesellschaftreichtDarlehenanihreat-equitybilanziertenbzw.untergeordneten Unternehmen aus. Diese Darlehen dienen der Finanzierung des Eigenmittelanteiles von Immobilienprojekten. Sie unterliegen einer marktüblichen Verzinsung und sind nach dem Verkauf des Projektes zur Rückzahlung fällig.

Die sich in der Zukunft tatsächlich ergebenden Beträge können abhängig vom Verwertungserfolg der einzelnen Projekte von den Schätzungen abweichen. Hinsichtlich Buchwert und möglichen Auswirkungen von Wertminderungen verweisen wir auf Punkt 21.

Vi. Neue und geänderte Rechnungslegungsstandards

Im Berichtsjahr erstmals angewandte Standards

Neue Standards

IFRS 10 – Konzernabschlüsse

In IFRS 10 wird Beherrschung (control) als einzige Grundlage für die Konsolidierung festgelegt, unbeachtlich von Art und Hintergrund des Beteiligungsunternehmens. Daraus folgt, dass der aus SIC-12 bekannte Risiko und Chancen-Ansatz abgelöst wird. Dieser Standard ist auf Geschäftsjahre rückwirkend anzuwenden, die am oder nach dem 1. Jänner 2014 beginnen. Die Anwendung des Standards hatte keine Auswirkung auf den Konzernabschluss.

IFRS 11 – Gemeinsame Vereinbarungen

Das Kernprinzip von IFRS 11 besteht in der Vorschrift, dass eine an einer gemeinsamen Vereinbarung beteiligte Partei die Art der gemeinsamen Vereinbarung, in die sie eingebunden ist, mittels Beurteilung ihrer Rechte und Verpflichtungen zu bestimmen und diese Rechte und Verpflichtungen entsprechend der Art der gemeinsamen Vereinbarung zu bilanzieren hat. Die Möglichkeit einer Quotenkonsolidierung von Gemeinschaftsunternehmen entfällt künftig. Dieser Standard ist auf Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Jänner 2014 beginnen. Die Anwendung des Standards hatte keine wesentliche Auswirkung auf den Konzernabschluss, da Gemeinschaftsunternehmen bereits bisher at-equity konsolidiert wurden.

IFRS 12 – Angaben zu Beteiligungen an anderen Unternehmen

Durch IFRS 12 werden die Angabepflichten für Beteiligungen an Tochterunternehmen, gemeinsamen Vereinbarungen, at-equity bilanzierten Unternehmen und nicht konsolidierten strukturierten Einheiten in einem umfassenden Standard zusammengeführt. Viele dieser Angaben wurden aus IAS 27, IAS 31 oder IAS 28 übernommen, während andere Angabepflichten neu aufgenommen wurden. Dieser Standard ist auf Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Jänner 2014 beginnen. Die Anwendung des Standards führte zu umfassenden Angaben im Konzernabschluss.

Änderungen zu Standards und Interpretationen

Änderungen an IFRS 10, IFRS 12, IAS 27- Investment Entities

Durch die Änderung wird eine Ausnahme in Bezug auf die Konsolidierung von Tochterunternehmen gewährt, wenn das Mutterunternehmen die Definition einer Investmentgesellschaft erfüllt. Bestimmte Tochtergesellschaften werden dann erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert nach IFRS 9 bzw. IAS 39 bewertet. Änderungen sind für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Jänner 2014 beginnen, rückwirkend anzuwenden. Die Anwendung der Änderung des Standards hatte keine Auswirkung auf den Konzernabschluss.

IFRS 10 – 12 Transitional Guidance (IASB Veröffentlichung: 28. Juni 2012; Verschiebung der Erstanwendung entsprechend zugrundeliegender Standards): Mit den Änderungen werden die Übergangsleitlinien in IFRS 10 klargestellt und zusätzliche Erleicherungen in allen drei Standards gewährt. Dazu gehört insbesondere, dass die Angabe angepasster Vergleichszahlen auf die bei Erstanwendung unmittelbar vorangegangene Vergleichsperiode beschränkt wird. Die Anwendung der Änderung des Standards hatte keine Auswirkung auf den Konzernabschluss.

Änderung an IAS 27 Separate Abschlüsse

Als Folge der Veröffentlichung von IFRS 10 enthält IAS 27 nur noch Regelungen zu Einzelabschlüssen. Änderungen sind für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Jänner 2014 beginnen. Die Anwendung der Änderung des Standards hatte keine Auswirkung auf den Konzernabschluss.

Änderung an IAS 28 Anteile an assoziierten Unternehmen und Joint Ventures

IAS 28 wurde in Folge der Veröffentlichung von IFRS 10 und IFRS 11 entsprechend angepasst. Änderungen sind für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Jänner 2014 beginnen. Die Anwendung der Änderung des Standards hatte keine Auswirkung auf den Konzernabschluss.

Änderung an IAS 36 Wertminderung von Vermögenswerten

Die Änderungen betreffen die Angabe von Informationen zur Ermittlung des erzielbaren Betrages von wertgeminderten Vermögenswerten, falls dieser Betrag auf dem beizulegenden Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten basiert. Änderungen sind für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Jänner 2014 beginnen. Die Anwendung der Änderung des Standards hatte keine Auswirkung auf den Konzernabschluss.

Änderung an IAS 39 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung

Durch die Änderung bleiben Derivate trotz einer Novation weiterhin als Sicherungsinstrumente in fortbestehenden Sicherungsbeziehungen designiert. Voraussetzung dafür ist, dass die Novation zur Einschaltung einer zentralen Gegenpartei bzw. eines Zentralkontrahenten infolge rechtlicher oder regulatorischer Anforderungen führt. Änderungen sind für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Jänner 2014 beginnen. Die Anwendung der Änderung des Standards hatte keine Auswirkung auf den Konzernabschluss.

Änderung an IAS 32 Finanzinstrumente: Ausweis und IFRS 7 Finanzinstrumente:

Angaben zum Thema Saldierungsvorschriften

Mit den Änderungen sollen Inkonsistenzen in der Auslegung der bestehenden Vorschriften zur Saldierung von finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten beseitigt werden. Ergänzend müssen Unternehmen in Zukunft Brutto- und Nettobeträge aus der Saldierung sowie Beträge für bestehende Saldierungsrechte, welche nicht den bilanziellen Saldierungskriterien genügen, angeben. Die Ergänzungen sind für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Jänner 2014 beginnen, verpflichtend rückwirkend anzuwenden. Die Anwendung der Änderungen des Standards hatte keine Auswirkung auf den Konzernabschluss.

Neue Rechnungslegungsstandards, die noch nicht angewendet werden

Die folgenden bei Aufstellung des Konzernabschlusses bereits veröffentlichten Standards und Interpretationen waren auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Jänner 2014 begannen, noch nicht zwingend anzuwenden und wurden auch nicht freiwillig vorzeitig angewandt.

Von der Europäischen Union bereits übernommene Standards und Interpretationen

Neue Interpretationen

IFRIC 21 – Abgaben

Die Interpretation bietet Leitlinien dazu, wann eine Schuld für eine Abgabe anzusetzen ist, die von einer Regierung auferlegt wird. Änderungen sind für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Juli 2014 beginnen. Die Anwendung der Interpretation wird voraussichtlich keine wesentliche Auswirkung auf den Konzernabschluss haben.

Änderungen zu Standards und Interpretationen

Änderungen an IAS 19 Leistungen an Arbeitnehmer

Die Änderung enthält eine Klarstellung der Zuordnung von Arbeitnehmerbeiträgen oder Beiträgen von dritten Parteien, die mit der Dienstzeit verknüpft sind zu Dienstleistungsperioden sowie eine Erleichterung, wenn der Betrag der Beiträge von der Anzahl der geleisteten Dienstjahre unabhängig ist. Die Änderungen sind für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Juli 2014 beginnen, anzuwenden. Die Gruppe geht davon aus, dass die Änderung keinen Einfluss auf den Konzernabschluss haben wird.

Sammelstandard – Improvement to IFRS (Änderungen 2010–2012)

Die jährlichen Verbesserungen an den IFRS-Zyklus 2010–2012 umfassen eine Vielzahl von kleinen Änderungen an verschiedenen Standards. Die Änderungen sind für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Juli 2014 beginnen, anzuwenden. Von den Änderungen sind unter anderem betroffen: IFRS 2 – Anteilsbasierte Vergütungen, IFRS 3 – Unternehmenszusammenschlüsse, IFRS 8 – Geschäftssegmente, IFRS 13 – Bemessung des beizulegenden Zeitwerts, IAS 16 – Sachanlagen, IAS 24 – Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen und IAS 38 – Immaterielle Vermögenswerte.

Sammelstandard – Improvement to IFRS (Änderungen 2011–2013)

Die jährlichen Verbesserungen an den IFRS-Zyklus 2011–2013 umfassen eine Vielzahl von kleinen Änderungen an verschiedenen Standards. Die Änderungen sind für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Juli 2014 beginnen, anzuwenden. Von den Änderungen sind unter anderem betroffen: IFRS 1 – Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards, IFRS 3 – Unternehmenszusammenschlüsse, IFRS 13 – Bemessung des beizulegenden Zeitwerts, IAS 40 – Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien. Da das Kernziel des Annual Improvement Project die Klarstellung von Formulierungen in bestehenden IFRS und vergleichsweise kleine Berichtigungen zur Beseitigung von unbeabsichtigten Konsequenzen und Konflikten ist, geht die Gruppe davon aus, dass die Änderungen durch die Improvements to IFRS jeweils keinen wesentlichen Einfluss auf den Konzernabschluss haben werden.

Von der Europäischen Union noch nicht übernommene Standards und Interpretationen

Neue Standards

IFRS 9 Finanzinstrumente

Der IASB hat die finale Fassung des Standards im Zuge der Fertigstellung der verschiedenen Phasen seines umfassenden Projekts zu Finanzinstrumenten am 24. Juli 2014 veröffentlicht. Damit kann die bisher unterIAS 39 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung vorgenommene Bilanzierung von Finanzinstrumenten nunmehr vollständig durch die Bilanzierung unter IFRS 9 ersetzt werden. Die nunmehr veröffentlichte Version von IFRS 9 ersetzt alle vorherigen Versionen. Die erstmalige verpflichtende Anwendung ist für Geschäftsjahre vorgesehen, die am oder nach dem 1. Jänner 2018 beginnen. Die Gruppe evaluiert derzeit die Auswirkungen der Anwendung auf den Konzernabschluss.

IFRS 14 – Regulatorische Abgrenzungsposten

Mit IFRS 14 Regulatorische Abgrenzungsposten wird einem Unternehmen, das ein IFRS-Erstanwender ist, gestattet, mit einigen begrenzten Einschränkungen, regulatorische Abgrenzungsposten weiter zu bilanzieren, die es nach seinen vorher angewendeten Rechnungslegungsgrundsätzen im seinem Abschluss erfasst hat. Dies gilt sowohl im ersten IFRS-Abschluss als auch in den Folgeabschlüssen. Regulatorische Abgrenzungsposten und Veränderungen in ihnen müssen in der Darstellung der Finanzlage und in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im sonstigen Gesamtergebnis separat ausgewiesen werden. Außerdem sind bestimmte Angaben vorgeschrieben. IFRS 14 wurde im Jänner 2014 herausgegeben und gilt für Berichtsperioden, die am oder nach dem 1. Jänner 2016 beginnen. Der Standard wird keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss haben.

IFRS 15 – Revenue from Contracts with Customers

In IFRS 15 wird vorgeschrieben, wann und in welcher Höhe ein IFRS-Berichtersteller Umsatzerlöse zu erfassen hat. Zudem wird von den Abschlusserstellern gefordert, den Abschlussadressaten informativere und relevantere Angaben als bisher zur Verfügung zu stellen. Der Standard bietet dafür ein einziges, prinzipienbasiertes, fünfstufiges Modell, das auf alle Verträge mit Kunden anzuwenden ist. IFRS 15 wurde im Mai 2014 herausgegeben und ist auf Berichtsperioden anzuwenden, die am oder nach dem 1. Jänner 2017 beginnen. Die Gruppe evaluiert derzeit die Auswirkungen der Anwendung auf den Konzernabschluss.

Änderungen zu Standards und Interpretationen

Amendments to IFRS 10, IFRS 12 and IAS 28: Investment Entities: Applying the Consolidation Exception

Das IASB veröffentlicht Änderungen an IFRS 10 – Konzernabschlüsse, IFRS 12 – Angaben zu Anteilen an anderen Unternehmen und IAS 28 Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen in Bezug auf die Konsolidierungsausnahme für Investmentgesellschaften. Die Änderungen dienen zur Klärung von drei Fragestellungen in Bezug auf die Anwendung der Konsolidierungsausnahme für Investmentgesellschaften, welche ihre Tochterunternehmen zum beizulegenden Zeitwert bewerten.

Die Änderungen treten – EU Übernahme vorausgesetzt – für Berichtsperioden in Kraft, die am oder nach dem 1. Jänner 2016 beginnen. Eine vorzeitige Anwendung ist zulässig. Die Amendments werden voraussichtlich keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss haben.

Amendments to IAS 1: Disclosure Initiative

Im Dezember 2014 veröffentlicht das IASB Änderungen an IAS 1 – Darstellung des Abschlusses. Die Änderungen beinhalten im Wesentlichen die folgenden Punkte:

  • Klarstellung, dass Anhangangaben nur dann notwendig sind, wenn ihr Inhalt nicht unwesentlich ist.
  • Erläuterungen zur Aggregation und Disaggregation von Posten in der Bilanz und der Gesamtergebnisrechnung.
  • Klarstellung, wie Anteile am Sonstigen Ergebnis at-equity bewerteter Unternehmen in der Gesamtergebnisrechnung darzustellen sind.
  • Streichung einer Musterstruktur des Anhangs hin zur Berücksichtigung unternehmensindividueller Relevanz.

Die Änderungen treten – EU Übernahme vorausgesetzt – für Berichtsperioden in Kraft, die am oder nach dem 1. Jänner 2016 beginnen. Eine vorzeitige Anwendung ist zulässig. Die Gruppe evaluiert derzeit die Auswirkungen der Anwendung auf den Konzernabschluss.

Annual Improvements to IFRSs 2012–2014 Cycle

Das IASB veröffentlichte den IASB ED/2013/11 – Annual Improvements to IFRSs 2012–2014 Cycle. Im Entwurf werden folgende Änderungen vorgeschlagen:

  • IFRS 5 Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und aufgegebene Geschäftsbereiche betreffen die Klarstellung, dass ein Wechsel von der Kategorie "zur Veräußerung gehalten" in die Kategorie "zu Ausschüttungszwecken gehalten" und umgekehrt keine Bilanzierungsänderung nach sich zieht.
  • IFRS 7 Finanzinstrumente: Angaben werden einerseits Ergänzungen zur Einbeziehung von Verwaltungsverträgen und andererseits zu Angaben zur Saldierung von zusammengefassten Zwischenabschlüsse vorgeschlagen.
  • IAS 19 Leistungen an Arbeitnehmer: Die Änderungen betreffen die Klarstellung, dass bei der Ermittlung des Diskontierungszinssatzes in Währungsräumen nicht nur Unternehmensanleihen des gleichen Landes sondern auch derselben Währung zu berücksichtigen sind.
  • IAS 34 Zwischenberichterstattung wird vorgeschlagen, einen Querverweis zu Angaben im Zwischenbericht einzufügen.

Sämtliche Änderungen sind – ein Endorsement durch die EU vorausgesetzt – für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Jänner 2016 beginnen, anzuwenden. Eine frühere Anwendung ist zulässig. Die Gruppe evaluiert derzeit die Auswirkungen der Anwendung auf den Konzernabschluss.

Amendments to IFRS 10 and IAS 28: Anteile an assoziierten Unternehmen und Joint Ventures

Die Änderungen betreffen die Beseitigung einer Inkonsistenz zwischen den Anforderungen von IFRS 10 und IAS 28. Es erfolgt eine Klarstellung bezüglich der Behandlung von nicht realisierten Erfolgen aus Transaktionen zwischen einem Investor und seinen assoziierten Unternehmen oder Gemeinschaftsunternehmen. Eine vollständige Erlöserfassung beim Investor hat zu erfolgen, wenn eine solche Transaktion einen Geschäftsbetrieb betrifft. Wenn eine solche Transaktion Vermögenswerte betrifft, die keinen Geschäftsbetrieb darstellen, ist eine teilweise Erlöserfassung vorzunehmen. Die Änderungen sind auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Jänner 2016 beginnen, anzuwenden. Die Gruppe evaluiert derzeit die Auswirkungen der Anwendung auf den Konzernabschluss.

Amendments to IAS 27: Equity Method in Separate Financial Statements

Durch die geringfügigen Änderungen an IAS 27 – Einzelabschlüsse wird den Unternehmen ermöglicht, die Equity-Methode für Anteile an Tochtergesellschaften, Gemeinschaftsunternehmen und assoziierten Unternehmen in ihren Einzelabschlüssen anzuwenden. Die Änderungen sind auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Jänner 2016 beginnen, anzuwenden. Das Amendment wird voraussichtlich keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss haben.

Amendments to IAS 16 and IAS 41: Bearer Plants

Die Änderungen an IAS 16 – Sachanlagen und IAS 41 – Landwirtschaft betreffen die Finanzberichterstattung für fruchttragende Pflanzen. Fruchttragende Pflanzen, die ausschließlich zur Erzeugung landwirtschaftlicher Produkte verwendet werden, werden in den Anwendungsbereich von IAS 16 gebracht. Das bedeutet, dass sie analog zu Sachanlagen bilanziert werden können. Die Änderungen sind für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Jänner 2016 beginnen, anzuwenden, wobei eine frühere Anwendung zulässig ist. Die Amendments werden voraussichtlich keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss haben.

Amendments to IAS 16 and IAS 38: Clarification of Acceptable Methods of Depreciation and Amortisation

Mit den Änderungen an IAS 16 – Sachanlagen und IAS 38 – Immaterielle Vermögenswerte wird klargestellt, dass erlösbasierte Methoden zur Berechnung der Abschreibung eines Vermögenswertes nicht angemessen sind, da der Erlös aus Aktivitäten üblicherweise auch andere Faktoren als den Verbrauch des künftigen wirtschaftlichen Nutzens des Vermögenswertes widerspiegelt. Weiters wird geregelt, dass Erlöse generell nicht als geeignete Basis für die Bewertung des Verbrauchs des künftigen wirtschaftlichen Nutzens eines immateriellen Vermögenswertes angesehen werden, wobei diese Annahme unter bestimmten und begrenzten Umständen widerlegt werden kann. Die Änderungen sind für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Jänner 2016 beginnen. Die Amendments werden voraussichtlich keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss haben.

Amendments to IFRS 11: Accounting for Acquisitions of Interests in Joint Operations

Die Änderungen behandeln die Bilanzierung von Anteilen an Gemeinschaftsunternehmen und gemeinschaftlichen Tätigkeiten. Mit dieser Änderung werden neue Leitlinien für die Bilanzierung des Erwerbs von Anteilen an gemeinschaftlichen Tätigkeiten, die einen Geschäftsbetrieb darstellen, in IFRS 11 eingefügt. Die Änderungen sind für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Jänner 2016 beginnen. Die Gruppe evaluiert derzeit die Auswirkungen der Anwendung auf den Konzernabschluss.

VII. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse in Höhe von T€ 223.566 (2013: 211.559) enthalten Verkaufserlöse von Immobilien und Immobilienprojektgesellschaften, Mieterträge, die abgerechneten Bauleistungen eigener Projekte und andere Erlöse aus der typischen Geschäftstätigkeit.

In der nachfolgenden Tabelle wird die Gesamtleistung der Gruppe aus dem internen Berichtswesen nach Regionen dargestellt, indem insbesondere auch die anteilige Leistung von at-equity bilanzierten Unternehmen und nicht vollkonsolidierten Tochterunternehmen erfasst werden.

in T€ 2014 2013
Regionen
Österreich 89.374 37.540
Westeuropa 175.388 193.375
Osteuropa 77.976 55.834
Gesamtleistung der Gruppe 342.738 286.749
Abzüglich Umsätze aus at-equity bilanzierten und untergeordneten
Unternehmen sowie aus Leistungsgemeinschaften –101.598 –69.523
abzüglich Bestandsveränderungen –17.574 –5.667
Umsatzerlöse 223.566 211.559

VIII. Sonstige betriebliche Erträge

in T€ 2014 2013
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 2.701
Hausbewirtschaftung und Personalkostenverrechnungen 354 734
Kursgewinne 436 109
Raum- und Grundstücksmieten 101 139
Übrige 630 1.287
Gesamt 4.222 2.269

IX. Aufwendungen für Material und sonstige bezogene Herstellungsleistungen

in T€ 2014 2013
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe und für bezogene Waren –3.350 –3.433
Aufwendungen für bezogene Leistungen –175.197 –142.106
Gesamt –178.547 –145.539

X. Personalaufwand

in T€ 2014 2013
Löhne und Gehälter –17.195 –16.788
Soziale Abgaben –4.004 –3.462
Aufwendungen für Abfertigungen und Pensionen –324 –135
Gesamt –21.523 –20.385

Die Aufwendungen für Abfertigungen und Pensionen enthalten die Dienstzeitaufwendungen und die Aufwendungen für beitragsorientierte Verpflichtungen. Der Zinsaufwand wird unter dem Posten Finanzierungsaufwand ausgewiesen.

XI. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die wesentlichen sonstigen betrieblichen Aufwendungen stellen sich wie folgt dar.

in T€ 2014 2013
Bürobetrieb –4.196 –3.152
Werbung –1.366 –1.067
Rechts- und Beratungskosten –4.151 –1.905
Rückstellungsauflösung 973
Abschreibung Immobilien im Umlaufvermögen –3.347 –5.003
Kursverluste –3.182 –1.243
Steuern, Beiträge und Gebühren –2.255 –1.977
Bank und Geldverkehrsspesen –1.768 –1.673
Übrige –7.115 –6.996
Gesamt –27.380 –22.043

Die übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich im Wesentlichen aus sonstigen Fremdleistungen, Reisespesen, Abgaben und Gebühren sowie allgemeinen Verwaltungskosten zusammen. Die im Vorjahr unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen gezeigten Wertanpassungen für Finanzimmobilien wurden heuer in der Gewinn- und Verlustrechnung separat ausgewiesen.

Xii. Abschreibungen

Auf immaterielle Vermögenswerte wurden T€ 17 (2013: 18) und auf das Sachanlagevermögen T€ 2.367 (2013: 2.435) planmäßige Abschreibungen vorgenommen.

XIII. Finanzertrag

in T€ 2014 2013
Erträge aus Beteiligungen 486 322
(davon aus verbundenen Unternehmen) 186 254
Zinsen und ähnliche Erträge 5.498 4.195
(davon aus Projektfinanzierungen gegenüber
at-equity bilanzierte und untergeordnete Unternehmen)
3.806 2.640
(davon aus verbundenen Unternehmen) 379 452
Erträge aus dem Abgang von und der Zuschreibung zu Finanzanlagen 706 1.879
(davon aus verbundenen Unternehmen)
Gesamt 6.690 6.396

XiV. Finanzaufwand

in T€ 2014 2013
Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffend Anleihen –11.161 –9.766
Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffend andere Finanzverbindlichkeiten –5.404 –7.561
Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen –4 –348
Aufwendungen aus Beteiligungen –1.518 –229
(davon aus at-equity bilanzierten Unternehmen) –1.518
(davon aus verbundenen Unternehmen) –229
Aufwendungen aus sonstigen Finanzanlagen –48
Gesamt –18.087 –17.952

XV. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Als Ertragsteuern sind die in den einzelnen Ländern gezahlten oder geschuldeten Steuern auf Einkommen und Ertrag, die Steuerumlage seitens der nicht zum Konzern gehörenden Mitbeteiligten einer Beteiligungsgemeinschaft gemäß § 9 öKStG sowie die latenten Steuern ausgewiesen.

Der Berechnung liegen Steuersätze zu Grunde, die gemäß den geltenden Steuergesetzen oder gemäß Steuergesetzen, deren Inkraftsetzung im Wesentlichen abgeschlossen ist, zum voraussichtlichen Realisierungszeitpunkt anzuwenden sein werden.

in T€ 2014 2013
Tatsächlicher Steueraufwand 3.660 6.471
latenter Steueraufwand/-ertrag –486 –2.155
Steueraufwand (+)/-ertrag (–) 3.174 4.316

Der sich bei Anwendung des österreichischen Körperschaftsteuersatzes von 25 % ergebende Steueraufwand lässt sich zum tatsächlichen Steueraufwand wie folgt überleiten:

in T€ 2014 2013
Ergebnis vor Ertragsteuern 25.160 17.844
Theoretischer Steueraufwand (+)/-ertrag (–) 6.290 4.461
Steuersatzunterschiede 486 2.637
Steuerauswirkung der nicht abzugsfähigen Aufwendungen und
steuerfreien Erträge
240 50
Erträge/Aufwendungen aus Beteiligungen an at-equity bilanzierten
Unternehmen
–3.903 –1.748
Veränderung des in Bezug auf Verlustvorträge nicht
angesetzten latenten Steueranspruchs
–1.223
Periodenfremder Steueraufwand (+)/-ertrag (–) 33 35
Sonstige Unterschiede 28 104
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3.174 4.316

Zusätzlich zu dem in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Steueraufwand wurde der Steuereffekt von im sonstigen Ergebnis dargestellten Aufwendungen und Erträgen ebenfalls im sonstigen Ergebnis verrechnet. Der im sonstigen Ergebnis erfasste Betrag belief sich auf T€ 255 (2013: 72) und betraf den Steuereffekt auf das Remeasurement aus leistungsorientierten Verpflichtungen.

XVI. Ergebnis je Aktie

Das Ergebnis je Aktie errechnet sich aus der Division des Anteils der Aktionäre des Mutterunternehmens am Jahresüber-

schuss durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl der ausgegebenen Aktien. Das unverwässerte Ergebnis je Aktie entspricht dem verwässerten Ergebnis je Aktie.

in T€ 2014 2013
Anteil der Aktionäre des Mutterunternehmens am Jahresüberschuss 21.531 12.856
Gewichtete durchschnittliche Anzahl ausgegebener Aktien 6.000.000 6.000.000
Ergebnis je Aktie in € 3,59 2,14

XVII. Immaterielle Vermögenswerte

in T€ Konzessionen, Lizenzen
und ähnliche Rechte
Goodwill Summe
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 1.1.2013 274 3.861 4.135
Änderung des Konsolidierungskreises
Zugänge 6 6
Abgänge
Umbuchungen
Währungsanpassungen –4 –4
Stand 31.12.2013 276 3.861 4.137
Änderung des Konsolidierungskreises 74 74
Zugänge 19 19
Abgänge –7 –7
Umbuchungen
Währungsanpassungen –7 –7
Stand 31.12.2014 355 3.861 4.216
in T€ Konzessionen, Lizenzen
und ähnliche Rechte
Goodwill Summe
Kumulierte Abschreibungen
Stand 1.1.2013 250 1.182 1.432
Änderung des Konsolidierungskreises
Zugänge 18 18
Abgänge
Umbuchungen
Währungsanpassungen –3 –3
Zuschreibungen
Stand 31.12.2013 265 1.182 1.447
Änderung des Konsolidierungskreises 20 20
Zugänge 17 17
Abgänge –7 –7
Umbuchungen
Währungsanpassungen –6 –6
Zuschreibungen
Stand 31.12.2014 289 1.182 1.471
Buchwerte Stand 31.12.2013 11 2.679 2.690
Buchwerte Stand 31.12.2014 66 2.679 2.745

Ausgewiesen werden ausschließlich erworbene immaterielle Vermögenswerte mit einer begrenzten Nutzungsdauer. In Bezug auf Nutzungsdauer und Abschreibungsmethode wird auf die Ausführungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verwiesen.

Die planmäßigen Abschreibungen sind in der Gewinn- und Verlustrechnung unter "Abschreibungen auf immaterielle Werte des Anlagevermögens und Sachanlagen" ausgewiesen.

Im Rahmen des Impairment-Tests wird die Summe der Buchwerte der Vermögenswerte der einzelnen zahlungsmittelgenerierenden Einheit, der ein Geschäfts- oder Firmenwert zugeordnet wurde, mit dem erzielbaren Betrag derselben verglichen. Die zahlungsmittelgenerierende Einheit entspricht im UBM-Konzern der einzelnen konsolidierten Gesellschaft. Der Firmenwert ist der zahlungsmittelgenerierenden Einheit Münchner Grund Immobilien Bauträger AG zugeordnet.

Der erzielbare Betrag entspricht dem Nutzungswert. Die Cashflows wurden von den vom Vorstand erstellten und im Zeitpunkt der Durchführung des Impairment-Tests aktuellen Planungen der Jahre 2015 und der folgenden 4 Jahre (Detailplanungszeitraum) und einer Wachstumsrate von 1 % (2013: 1 %) abgeleitet. Diese Prognosen basieren auf Erfahrungen aus der Vergangenheit sowie auf Erwartungen über die zukünftige Marktentwicklung. Die Diskontierung wurde auf Basis der spezifischen Kapitalkosten in Höhe von 7,67 % (2013: 7,67 %) unter Zugrundelegung einer ewigen Rente vorgenommen. Bei einer Änderung der spezifischen Kapitalkosten von 1 % gäbe es keine Änderung des Wertansatzes.

XVIII. Sachanlagevermögen

Grundstücke, grund Andere
stücksgleiche Rechte Anlagen, Geleistete
und Bauten, ein Technische Betriebs- und Anzahlungen
schließlich Bauten auf Anlagen und Geschäfts und Anlagen
in T€ fremdem Grund Maschinen ausstattung in Bau Summe
Anschaffungs- und
Herstellungskosten
Stand 1.1.2013 34.773 1.755 9.511 24.162 70.201
Änderung des
Konsolidierungskreises
Zugänge 65 89 301 168 623
Abgänge –6.983 –299 –24.101 –31.383
Umgliederungen
Währungsanpassungen –394 –25 –74 2 –491
Stand 31.12.2013 27.461 1.819 9.439 231 38.950
Änderung des Konsolidierungs
kreises IFRS 3 28.231 938 29.169
Zugänge 69 33 562 1.106 1.770
Abgänge –30 –129 –487 –646
Umgliederungen IFRS 5 –26.767 221 778 –1.289 –27.057
Währungsanpassungen –284 –50 –119 -3 –457
Stand 31.12.2014 28.679 1.894 11.111 45 41.729
Grundstücke, grund Andere
stücksgleiche Rechte Anlagen, Geleistete
und Bauten, ein Technische Betriebs- und Anzahlungen
schließlich Bauten auf Anlagen und Geschäfts und Anlagen
in T€ fremdem Grund Maschinen ausstattung in Bau Summe
Kumulierte Abschreibung
Stand 1.1.2013 5.220 1.336 5.235 11.791
Änderung des
Konsolidierungskreises
Zugänge 681 96 1.042 616 2.435
Abgänge –37 –207 –616 –860
Umgliederungen
Währungsanpassungen –64 –19 –55 –138
Zuschreibungen
Stand 31.12.2013 5.837 1.376 6.015 0 13.228
Änderung des Konsolidierungs
kreises IFRS 3 169 161 330
Zugänge 1.093 113 1.161 2.367
Abgänge –21 –87 –402 –510
Umgliederungen IFRS 5 –6.426 –1 1 –6.426
Währungsanpassungen –58 –38 –96 –192
Zuschreibungen
Stand 31.12.2014 594 1.363 6.840 0 8.797
Buchwerte Stand 31.12.2013 21.624 443 3.424 231 25.722
Buchwerte Stand 31.12.2014 28.085 531 4.271 45 32.932

Allfällig ergebniswirksam vorgenommene außerplanmäßige Abschreibungen werden zusammen mit den planmäßigen Abschreibungen unter "Abschreibungen auf immaterielle Werte des Anlagevermögens und Sachanlagen" und allfällig ergebniswirksam vorgenommene Zuschreibungen auf zuvor außerplanmäßig abgeschriebene Anlagen unter "Sonstige betriebliche Erträge" in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Der Buchwert der Sachanlagen, die zum Bilanzstichtag zur Sicherstellung verpfändet sind, beträgt T€ 27.676 (2013: 21.517). Sachanlagen mit einem Buchwert von T€ 27.676 (2013: 21.517) unterliegen Verfügungsbeschränkungen.

Operating-Leasingvereinbarungen

Auf Basis von Operating-Leasingverhältnissen werden im Wesentlichen PKWs und einzelne Immobilien gemietet. Vereinbarte Verlängerungsoptionen werden überwiegend nicht ausgenützt. Die durchschnittliche Laufzeit der PKW-Leasingverträge beträgt 5 Jahre und die Laufzeit der Immobilienleasingverträge beträgt bis zu sieben Jahren.

in T€ 2014 2013
Fällig bis 1 Jahr 507 460
Fällig 1 bis 5 Jahre 2.209 1.975
Fällig über 5 Jahre 3.574 3.769

XIX. Finanzimmobilien

Die dem beizulegenden Zeitwert entsprechenden Buchwerte der Finanzimmobilien haben sich wie folgt entwickelt:

in T€
Buchwerte
Stand 1.1.2013 274.341
Änderung des Konsolidierungskreises –4.551
Zugänge 25.715
Abgänge –1.129
Umgliederungen
Währungsanpassungen –2.198
Anpassung an den beizulegenden Zeitwert –12.749
Stand 31.12.2013 279.429
Änderung des Konsolidierungskreises 14.312
Zugänge 27.176
Abgänge 87.767
Umgliederungen IFRS 5 –4.912
Währungsanpassungen –2.790
Anpassung an den beizulegenden Zeitwert 4.421
Stand 31.12.2014 229.869

Überleitungsrechnung für Stufe 3 Bewertungen:

Österreich
in T€ Büro other residential land bank
Buchwert zum Beginn des Geschäftsjahres 37.453 55.808 1.844 2.700
Währungsanpassungen
Zugänge aus dem Erwerb von Immobilien
Zugänge in bestehende Immobilien 40
Zugänge/Abgänge aus der Erweiterung des
Konsolidierungskreises
Abgänge aus der Umgliederung von Objekten
als zum Verkauf gehaltene Immobilien –1.667 –3.245
Abgänge –23.392 –883 –753
Nettoergebnis aus der Anpassung des beizulegenden Zeitwerts*) 1.350 23 –5 347
Buchwert zum Ende des Geschäftsjahres 37.176 29.194 956 2.294
Österreich
in T€ Büro other residential land bank
Buchwert zum Beginn des Geschäftsjahres 37.707 54.515 1.848 2.925
Währungsanpassungen
Zugänge in bestehende Immobilien 283 2.604
Zugänge/Abgänge aus der Erweiterung des
Konsolidierungskreises
Abgänge –574 –225
Nettoergebnis aus der Anpassung des beizulegenden Zeitwerts*) –537 –737 –4
Buchwert zum Ende des Geschäftsjahres 37.453 55.808 1.844 2.700

Beizulegender Zeitwert von Grundstücken und Gebäuden

Die Ermittlung des Zeitwertes der Liegenschaften wird nach einem revolvierenden Zyklus durchgeführt. Bei jenen Liegenschaften die keiner externen Bewertung unterzogen werden, werden durch ein internes Bewertungsteam die Verkehrswerte ermittelt. Diskussionen bezüglich der anzusetzenden Parameter zur Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte (Stufe 3) werden zwischen den operativen Projektentwicklern, dem Vorstand und dem Bewertungsteam geführt.

Im laufenden Geschäftsjahr wurden die Verkehrswerte aller Liegenschaften, inklusive jener von Minderheitsbeteiligungen die in den Konzernabschluss einfließen, ab einem Buchwert von T€ 1.000, insgesamt Finanzimmobilien mit einem Buchwert von T€ 227.215 (2013: 210.811) durch externe Gutachter ermittelt.

Die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte erfolgte überwiegend durch Ertragswertverfahren, in 2014 insbesondere durch die Term and Reversions-Methode, einem international anerkannten Wertermittlungsverfahren zur Bewertung von Immobilien. Bei dieser Bewertungsmethode wird der gesamte in der Zukunft zu erwartende Zahlungsstrom in zwei getrennt voneinander zu betrachtende Bereiche aufgeteilt. Diese Trennung wird notwendig, da bei einem vermieteten Objekt die Periode bis zum Auslaufen der am Bewertungsstichtag bestehenden Verträge – sogenannter TERM – in Bezug auf die notwendigen Rechenschritte nicht gleich behandelt werden kann wie jene Periode, die nach Ablauf der bestehenden Mietverträge beginnt – sogenannte REVERSION (Bereich der Anschlussvermietung).

Term (Vertragslaufzeit) – Der Barwert der Reinerträge wird während des Terms berechnet. Dieser Barwert ist jedoch keine ewige Rente, sondern nur eine Zeitrente, die mit Auslaufen der mietvertraglichen Vereinbarungen endet.

West Ost Gesamt
Büro residential land bank Büro other land bank 2014
73.300 1.007 3.099 28.164 72.138 3.916 279.429
–895 –1.847 –48 –2.790
12.406 11.135 1.322 2.273 27.176
14.312 14.312
–4.912
–57.974 –71 –1.163 –3.513 –18 –87.767
–368 1.027 2.047 4.421
42.044 936 1.568 35.918 73.642 6.141 229.869
Gesamt Ost West
2013 land bank other Büro land bank residential Büro
274.341 3.883 78.040 14.796 7.757 1.252 71.618
–2.198 –275 –1.850 –73
25.715 308 2.201 13.675 6.644
–4.551 –4.551
–1.129 –107 –223
–12.749 –6.253 –234 –22 –4.962
279.429 3.916 72.138 28.164 3.099 1.007 73.300

*) Die Nettoergebnisse aus der Anpassung des beizulegenden Zeitwertes setzten sich aus Aufwertungen in Höhe von T€ 5.273 (2013: 689) sowie aus Abwertungen in Höhe von T€ –852 (2013: –13.438) zusammen.

Reversion (Anpassungszeitraum) – Der Reinertrag der Reversion (Marktmiete ab dem Zeitraum der Anschlussvermietung) unter Berücksichtigung einer Leerstandsdauer wird in der Bewertung mit einem marktüblichen Zinssatz als ewige Rente kapitalisiert. Dieses Ergebnis wird nicht in einem gesonderten Abschlag berücksichtigt, sondern in der Wahl der Höhe des Kapitalisierungszinssatzes mitberücksichtigt. Struktureller Leerstand, so es welchen gibt, wird in einem gesonderten Abschlag berücksichtigt.

Die Wahl des Kapitalisierungszinssatzes im Term und in der Reversion wird vor dem Hintergrund der aktuellen Marktbedingungen festgelegt. Gemäß der Einschätzung erwartet sich ein Investor für die jeweiligen Immobilien eine bestimmte Rendite. Ausgehend von dieser wird der für die gegenständliche Immobilie, angemessene Kapitalisierungszinssatz im Term und in der Reversion festgesetzt.

Bei der Wahl des Zinssatzes werden Überlegungen hinsichtlich des Marktpotentials, des Leerstandes sowie weiterer mit der Immobilie verbundene Risiken in Betracht gezogen.

Für Immobilien die in der Entwicklung stehen (Anlagen in Bau – IAS 40) wurde als Bewertungsverfahren die Residualwertmethode angewandt. Bei dieser Bewertungsmethode werden die Ertragswerte, soweit noch keine Vorverwertung stattgefunden hat, durch die Gutachter in Abstimmung mit den Projektentwicklern geschätzt. Die budgetierten Fertigstellungskosten inklusive eines angemessenen Developergewinnes werden von den Ertragswerten in Abzug gebracht. Das Residuum dieser Bewertungsmethode ergibt dann den Verkehrswert der Liegenschaften in Entwicklung.

Die nachfolgende Tabelle stellt die Einordnung in die Fair Value Hierarchie, die Bewertungsmethode und die quantitativen Informationen die bei der Bewertung verwendeten nicht beobachtbaren Inputfaktoren dar.

Die unterschiedlichen Ebenen der Fair Value-Hierarchie werden wie folgt definiert:

  • Notierte (nicht berichtigte Preise) in aktiven Märkten für identische Vermögenswerte oder Schulden (Stufe 1)
  • Inputfaktoren, andere als die auf Stufe 1 genannten Marktpreisnotierungen, die für den Vermögenswert oder die Schuld entweder unmittelbar (d. h. als Preis) oder mittelbar (d. h. vom Preis abgeleitet) zu beobachten sind (Stufe 2)
  • Inputfaktoren, die für den Vermögenswert oder die Schuld nicht auf Grund von beobachtbaren Marktdaten (d. h. nicht beobachtbar) basieren (Stufe 3)
Bandbreite der
nicht beobachtbaren Inputfaktoren
Art der
Immobilie
Finanzimmobilien
Segment Fair-Value
Hierarchie
Beizulegen
der Zeitwert
31.12.2014
in T€
Bewertungs
verfahren
Kapitali
sierungs
zinssatz
%
Miete pro m²
€/m²
Instand
haltungs
kosten
in €/m2
oder %
Residential Ö Stufe 3 956 TR*) 6,50–7,50 7,46 6,00
Residential West Stufe 3 936 TR*) 8,00 5,17 4,00
Land bank Ö Stufe 3 2.294 TR*) 6,50 8,29 3,00
Land bank West Stufe 3 1.568 VW*)
Land bank Ost Stufe 3 4.995 Residual 7,00 5,30-6,50 3,00–4,75 %
Land bank Ost Stufe 3 1.147 VW*)
Büro Ö Stufe 3 37.176 TR*) 6,25–6,50 7,50–13,84 2,50–5,50
Büro Ost Stufe 3 23.005 TR*) 6,25–7,25 9,36–10,73 2,50–7,00
Büro West Stufe 3 42.044 Residual 5,25–7,00 5,80–16,50 3,00–5,50 %
Büro Ost Stufe 3 12.913 Residual 7,25 12,00–13,50 2,00 %
Other Ö Stufe 3 29.194 TR*) 6,75 10,35 6,50
Other Ost Stufe 3 63.580 TR*) 7,50–9,25 7,32–8,52 2,00–6,00
Other Ost Stufe 3 10.061 Residual 7,00 5,30-13,10 3,00-4,00%
Bandbreite der
nicht beobachtbaren Inputfaktoren
Art der
Immobilie Segment
Fair
Value
Hierarchie
Beizulegen
der Zeitwert
31.12.2013
T€
Bewertungs
verfahren
Kapitali
sierungs
zinssatz
%
Miete pro m²
€/m²
Instand
haltung
%
Leerstand
%
Finanzimmobilien
Retail Ö Stufe 3 35.090 EW*) 6,30–7,30 7,90–12,10 2,00–8,00 2,00–12,00
EW*)
/
Retail Ost Stufe 3 63.065 Residual 7,00–8,30 8,40–32,40 2,50–7,00 3,00–5,00
Büro Ö Stufe 3 37.453 EW*) 6,00–6,30 6,40–14,00 5,00–9,00 7,00–10,00
Büro West Stufe 3 73.300 Residual 5,30–5,50 12,00–16,00 3,00–5,50 4,00
Büro Ost Stufe 3 31.222 Residual 6,30–7,30 6,00–14,50 2,00–8,00 3,00–5,00
Gewerbe Ö Stufe 3 29.366 EW*) 5,00–6,80 2,50–10,70 2,00–12,00 3,00–10,00
EW*)
/
Gewerbe Ost Stufe 3 9.933 Residual 8,25 5,26 11,00 8,00

*) VW=Vergleichswert, TR = Term Reversion, EW = Ertragswert

Beziehungen der nicht beobachtbaren Inputfaktoren zum beizulegenden Zeitwert

  • Miete: Je höher der m² Preis, desto höher ist der beizulegende Zeitwert.
  • Instandhaltung: Je höher der Instandhaltungsabschlag, desto niedriger ist der beizulegende Zeitwert.
  • Kapitalisierungszinssatz: Je niedriger der Kapitalisierungszinsatz, desto höher ist der beizulegende Zeitwert.

Der beizulegende Zeitwert wird nach international anerkannten Bewertungsmethoden ermittelt, nämlich durch die Ableitung aus einem aktuellen Marktpreis, durch Ableitung aus einem Preis, der in einer Transaktion mit ähnlichen Immobilien in der jüngeren Vergangenheit erzielt wurde, oder mangels geeigneter Marktdaten durch Diskontierung geschätzter künftiger Cashflows, die von derartigen Immobilien marktüblich generiert werden.

Die zum Stichtag bestehenden vertraglichen Verpflichtungen zum Erwerb oder zur Erstellung von Finanzimmobilien belaufen sich auf T€ 103.281 (2013: 10.365). Zudem sind Finanzimmobilien mit einem Buchwert von T€ 200.656 (2013: 228.199) zur Besicherung von Verbindlichkeiten verpfändet.

Die Mieterträge aus vermieteten Finanzimmobilien beliefen sich im Berichtsjahr auf T€ 15.504 (2013: 16.032), während die betrieblichen Aufwendungen T€ 1.514 (2013: 2.364) betrugen. Betriebliche Aufwendungen im Zusammenhang mit als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien, mit denen während der Berichtsperiode keine Mieteinnahmen erzielt wurden, beliefen sich auf T€ 540 (2013: 2.014).

Die Buchwerte von auf Basis von Finanzierungsleasingverträgen gehaltenen Finanzimmobilien belaufen sich auf:

in T€ 2014 2013
Immobilienleasing 28.698 30.753

Diesen stehen Verbindlichkeiten in Höhe des Barwerts der Mindestleasingzahlungen, nämlich in Höhe von T€ 22.187 (2013: 23.991) gegenüber.

Die Restlaufzeiten der Finanzierungsleasingverträge für Immobilien liegen zwischen 5 und 13 Jahren. Es bestehen keine Verlängerungsoptionen allerdings Kaufoptionen.

XX. Beteiligungen an at-equity bilanzierten Unternehmen

Der UBM-Konzern stuft at-equity bilanzierte Unternehmen als Gemeinschaftsunternehmen ein. Die erforderlichen Angaben gem. IFRS 12 wurden für Gemeinschaftsunternehmen gemacht, die in qualitativer oder quantitativer Hinsicht aus Sicht des UBM-Konzerns als wesentlich einzustufen sind.

Bei den nachfolgenden Gemeinschaftsunternehmen handelt es sich ausschließlich um Projektgesellschaften, die mit der Entwicklung und Verwertung von Immobilien in verschiedenen europäischen Ländern betraut sind. Alle Gesellschaften werden at-equity bilanziert.

2014 BLV Pasing Lilienthalstraße
Wohnen plus
UBX 1
Objekt Berlin
in T€
Gese
llschaft
Anteil in %
GmbH
47,00 %
GmbH
47,00 %
GmbH
50,00 %
Assetklasse Residential Residential Hotel
Land Deutschland Deutschland Deutschland
Entwicklungsstatus Entwicklung Bestand Bestand
Umsatz 701 33.695 24.559
Jahresüberschuss 13.689 2.909 –1.441
davon Abschreibungen –3.079
davon Zinsaufwand –222 –90 –3.579
davon Steueraufwand –6.120 –924
Gesamtergebnis 13.689 2.909 –1.441
Langfristige Vermögenswerte 34.702 77.745
Kurzfristige Vermögenswerte 6.276 5.286 2.714
davon liquide Mittel 1.082 731 228
Langfristige Verbindlichkeiten 21.618 64.673
davon langfr. finanzielle Verbindlichkeiten 14.207 64.673
Kurzfristige Verbindlichkeiten 1.727 2.378 4.084
Nettovermögen 17.633 2.908 11.702
Anteil der Gruppe am Nettovermögen zum 1.1.2014 1.853 0 6.559
Währungsrechnung 1.1.2014
Zu-/Abgänge 12
Anteil der Gruppe am Gesamtergebnis 6.434 1.367 –721
Erhaltene Dividenden
Anteil der Gruppe am Nettovermögen zum 31.12.2014 8.287 1.367 5.851
Buchwert Anteil an at-equity bilanzierten
Unternehmen 31.12.2014
8.287 1.367 5.851

Angaben zu den unwesentlichen Gemeinschaftsunternehmen:

in T€ 2014 2013
Buchwert Anteil an unwesentlichen Gemeinschaftsunternehmen 31.12. 10.806 7.697
Anteil der Gruppe am
Jahresüberschuss 976 5.917
sonstigen Ergebnis
Gesamtergebnis 976 5.917

Die nicht angesetzten Anteile an Verlusten an Gemeinschaftsunternehmen und at-equity bilanzierten Unternehmen im Geschäftsjahr 2014 belaufen sich auf T€ 1.452 (2013: 83) und kumuliert zum 31. Dezember 2014 auf T€ 2.331 (2013: 879).

Zum 31. Dezember 2014 bestehen keine maßgeblichen Zugriffsbeschränkungen auf Vermögenswerte. Zu den Verpflichtungen aus Eventualverbindlichkeiten für at-equity bilanzierte Unternehmen siehe Ausführungen unter Punkt 39.

Poleczki
Business Park
Vienna
Office
spzoo
spzoo
Amsterdam
Office
spzoo
Dock V 1 sro M Logistic
distribution
srl
Sienna Hotel
SKA
Poleczki
Development
spzoo
50,00 %
50,00 %
50,00 % 50,00 % 50,00 % 50,00 % 50,00 %
Other Büro
Büro
Büro Other Hotel Büro
Polen
Polen
Polen Tschechien Rumänien Polen Polen
Bestand
Bestand
Bestand Bestand Bestand Bestand Bestand
621 769
945
856 2.489 20.615 372
2.539 440
596
2.818 2.829 2.925 4.627
–221
–225
–225 –356 –526 –872 –92
–304
–302
–301 –758 –427 –1
–15
–312
–288 0 –341 –1.026
2.539 440
596
2.818 2.829 2.925 4.627
4.232
11.253
14.357 22.000 18.300 10.142 22.000
73 87
111
2.455 1.629 4.563 3.375
16 43
74
2.281 173 3.646 2.247
1.007
21.201 14.927 1.240 19.447
1.007
20.037 14.927 1.240 18.421
35 1
436 1.295 1.078 1.304
3.263
11.339
14.467 2.818 3.707 12.388 4.623
372
5.601
7.128 0 438 5.645
–10
–151
–192 –152

1.269 220
298
1.409 1.415 1.462 2.313

–761
1.631
5.670
7.234 1.409 1.853 6.194 2.314
1.631
5.670
7.234 1.409 1.853 6.194 2.314
2013
in T€
Gese
llschaft
BLV Pasing
GmbH
UBX 1
Objekt Berlin
GmbH
Anteil in % 47,00% 50,00%
Assetklasse Residential Hotel
Land Deutschland Deutschland
Entwicklungsstatus Entwicklung Bestand
Umsatz 692 23.293
Jahresüberschuss –2.153 755
davon Abschreibungen –- –3.355
davon Zinsaufwand –162 –3.707
davon Steueraufwand –104 –180
Gesamtergebnis –2.153 755
Langfristige Vermögenswerte 14.714 80.114
Kurzfristige Vermögenswerte 5.892 6.931
davon liquide Mittel 11 693
Langfristige Verbindlichkeiten 11.112 65.195
davon langfr. finanzielle Verbindlichkeiten 9.713 65.195
Kurzfristige Verbindlichkeiten 5.550 8.731
Nettovermögen 3.944 13.119
Anteil der Gruppe am Nettovermögen zum 1.1. 2.865 6.181
Anteil der Gruppe am Gesamtergebnis –1.012 378
Anteil der Gruppe am Nettovermögen zum 31.12. 1.853 6.559
Nicht übernommene Verluste
Buchwert Anteil an at-equiety bilanzierten Unternehmen 31.12 1.853 6.559

XXI. Projektfinanzierung

Sonstige Projektfinanzierungen
Gesamt
2.847
72.494
2.868
69.045
Projektfinanzierungen für at-equity bilanzierte Unternehmen 52.981 47.093
Projektfinanzierungen für sonstige Beteiligungsunternehmen 16.666 19.084
in T€ 2014 2013

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Wertminderungen in Höhe von T€ 2.721 (2013: 1.890) und Wertaufholungen in Höhe von T€ 2.137 (2013: 6.244) vorgenommen.

Die Fälligkeit der Projektfinanzierungen ist mit der Verwertung der betreffenden Immobilie befristet. Es bestehen daher keine Überfälligkeiten.

Sienna Hotel SKA M Logistic
distribution srl
Dock V 1 sro Amsterdam
Office
spzoo
Vienna
Office
spzoo
Poleczki
Business Park
spzoo
50,00% 50,00% 50,00% 50,00% 50,00% 50,00%
Hotel Other Büro Büro Büro Other
Polen Rumänien Tschechien Polen Polen Polen
Bestand Bestand Bestand Bestand Bestand Bestand
21.172 2.276 141 968 788 2.057
–2.360 –2.913 -–727 14.174 11.187 –4.396
–849 –593 –64 –230 –230 –887
–488 –351 –309 –310 –1.122
297 –3.933 –2.932 –67
–2.360 –2.913 –727 14.174 11.187 –4.396
10.630 17.495 15.954 51.693 46.032 50.100
5.428 1.427 2.113 4.341 5.256 4.185
3.845 5 1.197 608 663 2.258
1.273 15.522 16.145 40.481 39.082 48.938
1.273 15.284 16.145 37.398 37.062 48.333
3.495 2.526 2.626 1.294 1.002 4.604
11.290 875 –703 14.259 11.205 743
6.824 1.893 11 42 8 2.570
–1.180 –1.457 –363 7.087 5.593 –2.198
5.644 436 –352 7.129 5.601 372
–362
5.645 437 0 7.128 5.601 372

XXII. Übrige Finanzanlagen

in T€ 2014 2013
Beteiligungen an nicht konsolidierten Tochterunternehmen 153 139
Übrige Beteiligungen 5.770 5.770
Zur Veräußerung verfügbare Wertpapiere 273 273
HtM-Wertpapiere 2.907 2.907
Gesamt 9.103 9.089

Die zur Veräußerung verfügbaren Wertpapiere umfassen im Wesentlichen festverzinsliche Titel. Sie unterliegen keinen Verfügungsbeschränkungen. Da bei den Beteiligungen der beizulegende Zeitwert nicht verlässlich ermittelbar ist, werden diese zu Anschaffungskosten bewertet.

XXIII. Vorräte

Die Vorräte setzen sich aus folgenden Positionen zusammen:

in T€ 2014 2013
Zum Verkauf bestimmte Immobilien
in Entwicklung 62.988 29.138
im Bestand 88.895 113.866
Sonstiger Vorrat 286 6.294
Abzüglich Anzahlungen –22.712 –31.938
Gesamt 129.457 117.360

Vorräte mit einem Buchwert von T€ 60.661 (2013: 55.346) sind zur Besicherung von Verbindlichkeiten verpfändet.

Der Buchwert der zum beizulegenden Zeitwert angesetzten Vorräte beträgt T€ 27.000 (2013: 27.513). Im Berichtsjahr wurden Wertberichtigungen in Höhe von T€ 3.337 (2013: 4.995) durchgeführt.

XXIV. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Fertigungsaufträge

Die zum Bilanzstichtag nach der POC-Methode bewerteten, aber noch nicht schlussabgerechneten Fertigungsaufträge sind wie folgt ausgewiesen:

in T€ 2014 2013
Gem. POC-Methode abgegrenzter Auftragswert (= Auftragserlöse der Periode) 25.680
abzüglich zurechenbare erhaltene Anzahlungen –19.906
Gesamt 5.774

Dem per 31. Dezember 2014 gemäß Leistungsfortschritt aktivierten anteiligen Auftragswert stehen bewertete Auftragskosten in Höhe von T€ 21.832 (2013: 0) gegenüber, sodass sich der in Bezug auf diese Aufträge angesetzte Teilgewinn in den Umsatzerlösen auf T€ 3.848 (2013: 0) beläuft.

Zusammensetzung und Fristigkeit der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen:

Gesamt 16.830 19.228
Forderungen gegenüber at-equity bilanzierte Unternehmen 7.266 7.730
Forderungen gegenüber nicht konsolidierten Tochterunternehmen
und übrigen Beteiligungsunternehmen
1.659 2.266
Forderungen gegenüber Dritten 7.905 9.232
in T€ 2014 2013

Die Forderungen gegenüber Dritten sind mit T€ 5.464 (2013: 4.029) nicht überfällig und mit T€ 2.441 (2013: 5.203) unter einem Jahr überfällig. Sämtliche andere Forderungen gegenüber nicht konsolidierten Tochterunternehmen und übrigen Beteiligungsunternehmen sowie gegenüber at-equity bilanzierte Unternehmen sind nicht fällig.

Altersstruktur der Forderungen gegenüber Dritten:

Davon zum Abschlussstichtag
in den folgenden Zeitbändern überfällig
in T€ Buch
wert zum
31.12.2014
Davon zum
Abschluss
stichtag
nicht über
fällig
Weniger
als 30
Tage
Zwischen
30 und 60
Tagen
Zwischen
60 und
180 Tagen
Zwischen
180 und
360 Tagen
Mehr als
360 Tage
Forderungen gegenüber Dritten 7.905 5.464 445 125 574 1.297
Davon zum Abschlussstichtag in den folgenden Zeitbändern überfällig
Buch
wert zum
Davon zum
Abschluss
stichtag
nicht über
Weniger
als 30
Zwischen
30 und 60
Zwischen
60 und
Zwischen
180 und
Mehr als
in T€ 31.12.2013 fällig Tage Tagen 180 Tagen 360 Tagen 360 Tage
Forderungen gegenüber Dritten 9.232 4.029 720 563 2.339 1.581

XXV. Finanzielle Vermögenswerte

Restlaufzeit Restlaufzeit
in T€ 2014 > 1 Jahr 2013 > 1 Jahr
Forderungen gegenüber
nahestehenden Unternehmen
PIAG AG 108.000
PORR Gruppe 17.000
Übrige 4.198 129 3.228 4
Gesamt 129.198 129 3.228 4

Die übrigen finanziellen Vermögenswerte beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus Versicherungen und aus der Immobilienbewirtschaftung und sonstigen Darlehen sowie eine Barkaution.

XXVI. Sonstige Forderungen und Vermögenswerte

in T€ 2014 Restlaufzeit
> 1 Jahr
2013 Restlaufzeit
> 1 Jahr
Forderungen aus Steuern 1.799 3.417
Übrige 27
Gesamt 1.826 3.417

XXVII. Liquide Mittel

Die Liquiden Mittel beinhalten Guthaben bei Kreditinstituten von T€ 39.582 (2013: 58.803) sowie Kassenbestände in Höhe von T€ 727 (2013: 1.090).

XXVIII. Zur VeräuSSerung gehaltene Vermögenswerte

Bei den zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten handelt es sich um Liegenschaften, deren Veräußerung hochwahrscheinlich ist und die deshalb aus den Sachanlagen bzw den Finanzimmobilien umgegliedert wurden.

XXIX. Latente Steuern

Temporäre Unterschiede zwischen den Wertansätzen im IFRS-Konzernabschluss und den jeweiligen steuerlichen Wertansätzen wirken sich wie folgt auf die in der Bilanz ausgewiesenen Steuerabgrenzungen aus:

2014 2013
in T€ Aktiv Passiv Aktiv Passiv
Finanzimmobilien,
sonstige Bewertungsunterschiede
9.195 7.786 7.279 8.055
Sachanlagen 359 1.802 1.913
POC-Methode 1.154
Rückstellungen 266 10
Steuerliche Verlustvorträge 1.299 1.794
Sonstiges 173 745
Saldierungen –3.261 –3.261 –2.700 –2.700
Latente Steuern 8.031 8.226 6.383 7.268
Saldierte latente Steuern 195 885

Latente Steueransprüche aus Verlustvorträgen wurden insoweit aktiviert, als diese wahrscheinlich mit künftigen steuerlichen Gewinnen verrechnet werden können. Der Stand der zum 31. Dezember 2014 nicht angesetzten aktiven latenten Steuern aus Verlustvorträgen beträgt T€ 2.302 (2013: 2.298), diese sind unbefristet vortragsfähig. Die angesetzten aktiven latenten Steuern für Verlustvorträge betreffen im Wesentlichen polnische Konzerngesellschaften und verfallen nach fünf Jahren.

XXX. Eigenkapital

Grundk
apit
al
Stück
Inhaberstammaktien 6.000.000 18.000.000

Das Grundkapital von € 18.000.000 (2013: 18.000.000) ist in 6.000.000 Stück (2013: 6.000.000) nennbetragslose Stückaktien zerlegt. Der auf die einzelne auf den Inhaber lautende Stückaktie entfallende Betrag des Grundkapitals beträgt 3 € (2013: 3).

Jedes Stück Stammaktie ist in gleichem Umfang am Gewinn einschließlich Liquidationsgewinn beteiligt und gewährt eine Stimme in der Hauptversammlung.

Der Vorstand ist ermächtigt, innerhalb von 5 Jahren nach Eintragung der entsprechenden Satzungsänderung im Firmenbuch das Grundkapital der Gesellschaft im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat um bis zu € 9.000.000 durch Ausgabe von bis zu 3.000.000 Stück neuen, auf Inhaber lautenden Stammaktien (Stückaktien) gegen Bar- und/oder Sacheinlagen, auch in mehreren Tranchen, auch im Wege des mittelbaren Bezugsrechts gemäß § 153 Abs 6 AktG, zu erhöhen und den Ausgabekurs, die Ausgabebedingungen, das Bezugsverhältnis und die weiteren Einzelheiten der Durchführung im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat festzusetzen. Der Aufsichtsrat ist ermächtigt, Änderungen der Satzung, die sich durch das Ausnutzen dieser Ermächtigung des Vorstands ergeben, zu beschließen.

Im Zusammenhang mit der am 19. Februar im Firmenbuch eingetragenen Verschmelzung mit der PIAG Immobilien AG wurde das Grundkapital durch Ausgabe von 10.000 Stück neuen auf Inhaber lautende Stückaktien um € 30.000 erhöht.

XXXI. Rücklagen

Die Kapitalrücklagen resultieren überwiegend aus den in den Vorjahren durchgeführten Kapitalerhöhungen und -berichtigungen und aus verjährten Dividendenansprüchen. Von den Kapitalrücklagen sind Rücklagen in Höhe von T€ 44.642 gebunden. Sie dürfen nur zum Ausgleich eines ansonsten im Jahresabschluss der UBM AG auszuweisenden Bilanzverlustes aufgelöst werden, soweit freie Rücklagen zur Abdeckung nicht zur Verfügung stehen.

Die anderen Rücklagen umfassen die Rücklage aus der Umrechnung von Jahresabschlüssen von Tochterunternehmen in Fremdwährung (Fremdwährungsumrechnungsrücklage) sowie die Rücklage für Remeasurement aus leistungsorientierten Verpflichtungen, die Gewinnrücklagen der UBM AG einschließlich der gesetzlichen Rücklage und der unversteuerten Rücklagen nach Abzug der Steuerabgrenzung, die seit Erwerb einbehaltenen Gewinne der Tochterunternehmen und die Effekte der Anpassung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen an die im Konzernabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden.

Zur Ausschüttung an die Aktionäre der UBM AG steht deren Bilanzgewinn in Höhe von T€ 7.520 (2013: 3.764) zur Verfügung. Zusätzlich können die freien Gewinnrücklagen der UBM AG, die zum 31. Dezember 2014 mit T€ 47.977 (2013: 47.527) ausgewiesen werden, in folgenden Perioden aufgelöst und an die Aktionäre der UBM AG ausgeschüttet werden.

Im Berichtsjahr wurden an die Aktionäre der UBM AG Dividenden in Höhe von € 3.720.000 bezahlt, je Aktie somit € 0,62. Der Vorstand schlägt vor, aus dem Bilanzgewinn eine Dividende von € 1,25 je Stück Stammaktie auszuschütten, d. s. insgesamt € 7.512.500. Angemerkt wird, dass die UBM-Umtauschaktien im Sinne der unter Punkt 1 beschriebenen Verschmelzung (sowohl bestehende UBM-Aktien wie auch die zur Durchführung der Verschmelzung neu ausgegebenen 10.000 UBM-Aktien) volle Dividendenberechtigung für das Geschäftsjahr 2014 haben.

Die nicht der UBM AG oder einer Gesellschaft der Gruppe gehörenden Anteile am Eigenkapital sind im Eigenkapital als Anteile anderer Gesellschafter von Tochterunternehmen ausgewiesen.

XXXII. Rückstellungen

2014
in T€
Abferti
gungen
Pensionen Jubiläums
gelder
Bauten Miet
garantien
Andere Summe
Stand zum 1.1.2014 1.628 1.858 95 2.305 4.000 2.652 12.538
Währungsanpassungen –44 –44
Zuführung 126 140 10 129 405
Zuführung OCI 259 760 1.019
Verwendung –110 –9 –1.561 –1.672 –3.352
Auflösung –385 –2.316 –2.701
Umgliederung –3 3 95 95
Stand zum 31.12.2014 2.010 2.651 96 359 1.684 1.160 7.960
davon langfristig 2.010 2.651 96 359 1.684 1.032 7.832
davon kurzfristig 128 128
2013
in T€
Abferti
gungen
Pensionen Jubiläums
gelder
Bauten Miet
garantien
Andere Summe
Stand zum 1.1.2013 1.521 1.780 86 3.837 7.224
Währungsanpassungen –9 –9
Zuführung 120 138 14 2.305 4.000 986 7.532
Zuführung OCI –5 49 44
Verwendung –8 –109 –5 –643 –734
Auflösung
Umgliederung –1.519 –1.519
Stand zum 31.12.2013 1.628 1.858 95 2.305 4.000 2.652 12.538
davon langfristig 1.628 1.858 95 2.305 4.000 2.616 12.502
davon kurzfristig 36 36

Gemäß kollektivvertraglichen Regelungen haben die UBM AG und ihre Tochterunternehmen ihren Mitarbeitern in Österreich und Deutschland bei bestimmten Dienstjubiläen Jubiläumsgelder zu zahlen. Die Rückstellung für Jubiläumsgelder wurde gemäß den Bestimmungen des IAS 19 ermittelt. In Bezug auf die der Berechnung zugrunde liegenden versicherungsmathematischen Annahmen wird auf die Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verwiesen.

Die Rückstellungen für Bauten betreffen Verpflichtungen aus Gewährleistungen. Die Anderen Rückstellungen beinhalten großteils Drohverlustrückstellungen. Sowohl bei den Mietgarantierückstellungen wie auch bei den Drohverlustrückstellung wird mit einer Inanspruchnahme in ein bis zwei Jahren gerechnet.

Altersversorgungspläne

Leistungsorientierte Pläne

Rückstellungen für Abfertigungen wurden für Angestellte und Arbeiter, die gemäß Angestelltengesetz, Arbeiterabfertigungsgesetz bzw. Betriebsvereinbarung Abfertigungsansprüche haben, gebildet. Angestellte, deren Dienstverhältnisse österreichischem Recht unterliegen, haben, wenn das betreffende Dienstverhältnis vor dem 1. Jänner 2003 begonnen und eine bestimmte Zeit gedauert hat, Anspruch auf eine Abfertigung in jedem Fall der Auflösung des Dienstverhältnisses bei Erreichen des gesetzlichen Pensionsalters. Die Höhe der Abfertigung ist abhängig von der Höhe des Bezugs zum Zeitpunkt der Auflösung und von der Dauer des Dienstverhältnisses. Diese Ansprüche der Dienstnehmer sind daher wie Ansprüche aus leistungsorientierten Pensionsplänen zu behandeln, wobei Planvermögen zur Deckung dieser Ansprüche nicht vorliegt. Die Abfertigungsrückstellungen weisen folgende Entwicklung auf:

in T€ 2014 2013
Barwert der Abfertigungsverpflichtungen (DBO) zum 1.1. 1.628 1.521
Überstellungen –3
Dienstzeitaufwand 65 63
Zinsaufwand 61 57
Abfertigungszahlungen –8
Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste 259 –5
(davon Gewinne/Verluste demografisch) –28
(davon Gewinne/Verluste finanziell) 174 12
(davon Gewinne/Verluste erfahrungsbedingte Anpassungen) 113 –17
Barwert der Abfertigungsverpflichtungen (DBO) zum 31.12. 2.010 1.628
in T€ 2014 2013
Dienstzeitaufwand (erworbene Ansprüche) 65 63
Nettozinsaufwand 61 57
Abfertigungsaufwand (im Periodenergebnis erfasst) 126 120
Abfertigungsaufwand (im Gesamtperiodenergebnis erfasst) 259 –5

In Bezug auf die der Berechnung zugrunde liegenden versicherungsmathematischen Annahmen wird auf die Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verwiesen. Für das folgende Geschäftsjahr ist ein Dienstzeitaufwand von T€ 77 und ein Zinsaufwand von T€ 45 geplant.

Im UBM-Konzern haben nur Mitglieder des Vorstands Pensionszusagen. Bei diesen Pensionszusagen handelt es sich in der Regel um leistungsorientierte, einzelvertragliche Zusagen. Die Höhe des Pensionsanspruchs ist von den jeweils geleisteten Dienstjahren abhängig.

Rückstellung für Pensionen:

Überleitung von der Pensionsverpflichtung zur Rückstellung:

in T€ 2014 2013
Barwert der durch Fondsvermögen gedeckten Verpflichtung 3.888 2.994
Beizulegender Zeitwert des Planvermögens –1.237 –1.136
Nettowert der durch Fondsvermögen gedeckten Verpflichtung 2.651 1.858
Buchwert der Rückstellungen zum 31.12. 2.651 1.858

Die Pensionsrückstellungen weisen folgende Entwicklung auf:

in T€ 2014 2013
Barwert der Pensionsverpflichtungen (DBO) zum 1.1. 2.994 2.834
Überstellungen 3
Dienstzeitaufwand 94 83
Zinsaufwand 111 105
Pensionszahlungen –110 –109
Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste 796 81
(davon Gewinne/Verluste demografisch)
(davon Gewinne/Verluste finanziell) 771 6
(davon Gewinne/Verluste erfahrungsbedingte Anpassungen) 25 75
Barwert der Pensionsverpflichtungen (DBO) zum 31.12. 3.888 2.994

Die Verpflichtungen aus den direkten Pensionszusagen werden zum Teil durch Versicherungsverträge, die bei der WIENER STÄDTISCHE VERSICHERUNGS AG Vienna Insurance Group abgeschlossen wurden, rückgedeckt. Zur Sicherstellung der Pensionsansprüche der versicherten Dienstnehmer aus den Firmenpensionszusagen sind die Ansprüche aus den Versicherungsverträgen zugunsten der versicherten Dienstnehmer verpfändet. Die Pensionsrückdeckungsversicherungen werden in der gesonderten Abteilung des Deckungsstockes für die Lebensversicherung im Sinne des § 20 Abs. 2 Z 1 in Verbindung mit § 78 des Versicherungsaufsichtsgesetzes geführt.

Die Forderung aus der Rückdeckungsversicherung in Höhe von T€ 1.237 (2013: 1.136) stellen Planvermögen gem. IAS 19 dar und wurden mit dem Barwert der Pensionsverpflichtungen saldiert.

Entwicklung des Planvermögens:

in T€ 2014 2013
Beizulegender Zeitwert des Planvermögens zum 1.1. 1.136 1.054
Beitragszahlungen 97 81
Auszahlungen (Leistungszahlungen) –32 –31
Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste 36 32
Beizulegender Zeitwert des Planvermögens zum 31.12. 1.237 1.136

Pensionsaufwand (netto):

Pensionsaufwand/-ertrag (im Gesamtperiodenergebnis erfasst) 760 49
Pensionsaufwand (im Periodenergebnis erfasst) 205 188
Nettozinsaufwand 111 105
Dienstzeitaufwand (erworbene Ansprüche) 94 83
in T€ 2014 2013

In Bezug auf die der Berechnung zugrunde liegenden versicherungsmathematischen Annahmen wird auf die Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verwiesen. Für das folgende Geschäftsjahr ist ein Dienstzeitaufwand von T€ 101 und ein Zinsaufwand von T€ 87 geplant.

Die im Berichtsjahr ebenso wie im Vorjahr in Bezug auf die Abfertigungs- und Pensionsrückstellung ausgewiesenen versicherungsmathematischen Gewinne bzw. Verluste stellen im Wesentlichen erfahrungsbedingte Anpassungen dar.

Beitragsorientierte Pläne

Mitarbeiter, deren Dienstverhältnis österreichischem Recht unterliegt und die nach dem 31. Dezember 2002 in das Dienstverhältnis eingetreten sind, erwerben keine Abfertigungsansprüche gegenüber dem jeweiligen Dienstgeber. Für diese Mitarbeiter sind Beiträge in Höhe von 1,53 % des Lohnes bzw. Gehalts an eine Mitarbeitervorsorgekasse zu zahlen. 2014 ist diesbezüglich ein Aufwand von insgesamt T€ 44 (2013: 45) angefallen. Für ein Vorstandsmitglied wird ein Betrag von T€ 27 (2013: 26) in eine Pensionskasse einbezahlt.

Die Mitarbeiter der Gruppe in Österreich, Deutschland, Tschechien, Polen und Ungarn gehören zudem staatlichen Pensionsplänen an, die in der Regel im Umlageverfahren finanziert werden. Die Verpflichtung der Gruppe beschränkt sich darauf, die Beiträge in Abhängigkeit vom Entgelt laufend zu entrichten. Eine rechtliche oder faktische Verpflichtung besteht nicht.

XXXIII. Anleihen

in T€ 2014
Stand 1.1.2014 190.285
Emission 116.594
Rückkauf –39.540
Erhöhung Effektivverzinsung 3.996
Stand 31.12.2014 271.335

Darüber hinaus wurden im Geschäftsjahr 2014 Anleihen in Höhe von T€ 71.132 getauscht.

XXXiV. Finanzverbindlichkeiten

2014
in T€
Durchschnitt
liche Effektiv
verzinsung in %
Gesamt Restlaufzeit
< 1 Jahr
Restlaufzeit
>1 bis < 5 Jahre
Restlaufzeit
> 5 Jahre
davon
dinglich
besichert
Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten
variabel verzinst
Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten
0,93–4,16 146.657 5.719 116.978 23.960 146.657
fix verzinst 1,95–7,50 865 857 8 865
Verbindlichkeiten gegen
über sonstigen Darlehens
gebern variabel verzinst
1,68–4,80 10.130 634 6.381 3.115 10.113
Verbindlichkeiten gegen
über sonstigen Darlehens
gebern fix verzinst
4,00–10,00 26.801 26.801
Verbindlichkeiten
gegenüber Leasinggebern
variabel verzinst
2,66–3,92 22.210 2.116 3.585 16.509 22.187
Verbindlichkeiten
aus Derivaten
1.022 1.022
Gesamt 207.685 10.348 153.753 43.584 179.822
2013
in T€
Durchschnitt
liche Effektiv
verzinsung in %
Gesamt Restlaufzeit
< 1 Jahr
Restlaufzeit
>1 bis < 5 Jahre
Restlaufzeit
> 5 Jahre
davon
dinglich
besichert
Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten
variabel verzinst
1,10–7,50 110.209 20.093 52.144 37.972 109.905
Verbindlichkeiten gegen
über sonstigen Darlehens
gebern variabel verzinst
3,25–10,00 57.340 36.471 15.628 5.241 46.306
Verbindlichkeiten
gegenüber Leasinggebern
variabel verzinst
1,85–2,84 23.991 894 3.855 19.242 23.991
Gesamt 191.540 57.458 71.627 62.455 180.202

Die Mindestleasingzahlungen für Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasingverträgen, welche nur Gebäude betreffen, teilen sich wie folgt auf:

2014 2013
in T€ Nominalwert Abzinsungsbetrag Barwert Nominalwert Abzinsungsbetrag Barwert
Fällig bis 1 Jahr 2.753 638 2.115 1.603 708 895
Fällig 1 bis 5 Jahre 5.877 2.291 3.586 6.411 2.557 3.854
Fällig über 5 Jahre 19.663 3.154 16.509 23.119 3.877 19.242
Gesamt 28.293 6.083 22.210 31.133 7.142 23.991

Die Verpflichtungen des Konzerns aus Finanzierungsleasingverhältnissen sind durch einen Eigentumsvorbehalt des Leasinggebers auf die geleasten Vermögenswerte besichert. Einzelne Finanzimmobilien werden im Wege von Finanzierungsleasingverträgen gehalten. Zum 31. Dezember 2014 betrug der durchschnittliche Effektivzinssatz 3,29 % (2013: 2,35 %). Vereinbarungen über bedingte Mietzahlungen wurden nicht getroffen, sondern alle Leasingverhältnisse basieren auf fixen Raten.

XXXV. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Gesamt 32.197 29.449
Verbindlichkeiten gegenüber Arbeitsgemeinschaften 110 384
Verbindlichkeiten gegenüber Dritten 32.087 29.065
in T€ 2014 2013

Die Verbindlichkeiten sind zur Gänze im Folgejahr fällig.

XXXVI. Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten

2014 Restlaufzeit
< 1
Restlaufzeit
> 1 bis < 5
Restlaufzeit
> 5
davon
dinglich
in T€ Gesamt Jahr Jahre Jahre besichert
Verbindlichkeiten gegenüber nicht
konsolidierten Tochterunternehmen
18 18
Verbindlichkeiten gegenüber at-equity
bilanzierten Unternehmen
10.974 10.974
Verbindlichkeiten gegenüber sonstigen
Beteiligungsunternehmen
14.601 14.601
Verbindlichkeiten aus Anleihezinsen 6.661 6.661
Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern 2.795 2.795
Übrige 5.334 2.874 1.483 977
Gesamt 40.383 37.923 1.483 977
Restlaufzeit davon
2013 Restlaufzeit > 1 bis < 5 Restlaufzeit dinglich
in T€ Gesamt < 1 Jahr Jahre > 5 Jahre besichert
Verbindlichkeiten gegenüber nicht
konsolidierten Tochterunternehmen
7 7
Verbindlichkeiten gegenüber at-equity
bilanzierten Unternehmen
8.727 8.727
Verbindlichkeiten gegenüber sonstigen
Beteiligungsunternehmen
2.519 2.519
Verbindlichkeiten aus Anleihezinsen 5.064 5.064
Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern 2.719 2.719
Übrige 5.679 1.346 742 3.591

XXXVII. Übrige Verbindlichkeiten

2014
in T€
Gesamt Restlaufzeit
< 1 Jahr
Restlaufzeit
>1 bis < 5 Jahre
Restlaufzeit
> 5 Jahre
davon dinglich
besichert
Verbindlichkeiten aus Steuern 1.002 1.002
Verbindlichkeiten im Rahmen
der sozialen Sicherheit
232 232
Erhaltene Anzahlungen 1.024 1.024
Übrige 85 85
Gesamt 2.343 2.343
2013
in T€
Gesamt Restlaufzeit
< 1 Jahr
Restlaufzeit
>1 bis < 5 Jahre
Restlaufzeit
> 5 Jahre
davon dinglich
besichert
Verbindlichkeiten aus Steuern 1.485 1.485
Verbindlichkeiten im Rahmen
der sozialen Sicherheit
251 251
Erhaltene Anzahlungen 875 875
Übrige 119 119
Gesamt 2.730 2.730

XXXVIII. Steuerschulden

Die Vorauszahlungen an Körperschaftsteuer in Höhe von T€ 250 (2013: 215) wurden konform der Vorjahre mit den Zahlungsverpflichtungen aus der Körperschaftsteuer saldiert.

XXXIX. Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse betreffen Kreditbürgschaften und Garantieerklärungen in Höhe von T€ 135.965. Die Eventualverbindlichkeiten für at-equity bilanzierte Unternehmen belaufen sich auf T€ 98.252 (2013: 93.175). Eine Inanspruchnahme aus diesen Haftungen ist nicht wahrscheinlich.

Gegebene Sicherheiten

Im Rahmen von Projektfinanzierungen werden üblicherweise von den einzelnen Konzernunternehmen Sicherheiten für die Kreditverbindlichkeiten gestellt. Die Finanzierungen erfolgen im Regelfall individuell auf Projektebene. Jedes Unternehmen muss für die laufende Bedienung des Schuldendienstes aufkommen. Zur Absicherung der Kreditverbindlichkeiten steht den Kreditgebern ein Paket an Sicherheiten zur Verfügung, die diese im Falle einer Fälligstellung zur Befriedigung ihrer Forderungen heranziehen können. Die gewährten Sicherheiten können folgende Besicherungen umfassen:

  • Hypothekarische Besicherung der Immobilie
  • Verpfändung der Geschäftsanteile an der Projektgesellschaft
  • Verpfändung von Mietforderungen

Die Konditionen, Art und Umfang der Sicherheiten werden einzeln (pro Projektgesellschaft) vereinbart und sind vom Projektvolumen, Höhe und Laufzeit der Kreditverbindlichkeit abhängig.

Hinsichtlich der Verpfändung der Finanzimmobilien wird auf Punkt 19, der Vorratsimmobilien auf Punkt 23 verwiesen.

XL. Erläuterungen zur Segmentberichterstattung

Die Segmentberichterstattung erfolgt entsprechend der internen Organisationsstruktur des UBM-Konzerns nach geografischen Regionen. Für den Zweck der Segmentberichterstattung wurden die einzelnen Entwicklungsgesellschaften innerhalb eines Segments zu Gruppen zusammengefasst. Die Gruppen stellen jeweils einen Tätigkeitsbereich des UBM-Konzerns dar. Bei der Überleitung des Segmentvermögens bzw. der Segmentschulden werden insbesondere konzerninterne Forderungen und Verbindlichkeiten im Rahmen der Schuldenkonsolidierung entfernt.

Die interne Berichterstattung basiert auf IFRS Zahlen und ist standardgemäß um die inneren Umsätze bereinigt. Im Zuge der laufenden Geschäftstätigkeit der UBM werden beim Verkauf von Immobilienprojekten hohe Volumen erzielt, die jedoch keine Abhängigkeit von bestimmten Kunden vermitteln.

Segmentaufteilung

Österreich Westeuropa Zentral- und
Osteuropa
Überleitung Konzern
in T€ 2013 2013 2013 2013 2013
2014 2014 2014 2014 2014
Gesamtleistung
Projektverkäufe, Projekt
entwicklung und Bau 76.148 23.670 117.351 141.133 31.822 13.564 225.321 178.367
Hotel 2.732 2.603 53.295 46.087 29.191 28.192 85.218 76.882
Vermietung und
Verwaltung von
Immobilien
10.494 11.267 4.742 6.155 12.638 9.392 27.874 26.814
Facilitymanagement 4.325 4.685 4.325 4.685
Grundstücke in
Entwicklung 1 1
Summe Gesamtleistung 89.374 37.540 175.388 193.375 77.976 55.834 342.738 286.749
Abzüglich Umsätze aus
at-equity bilanzierten und
untergeordneten
Unternehmen, sowie aus
Leistungsgemeinschaften
–42.692 –396 –30.790 –44.740 –28.116 –24.487 –101.598 –69.623
Bestandsveränderung 24.906 –16.839 –39.210 14.180 –3.270 –2.908 –17.574 –5.567
Umsatzerlöse 71.588 20.305 105.388 162.815 46.590 28.439 223.566 211.559
EBT
Projektverkäufe, Projekt
entwicklung und -bau 4.975 3.059 18.923 20.298 9.927 –782 33.825 22.575
Hotel –140 –180 182 776 –242 –1.200 –200 –604
Vermietung und
Verwaltung von
Immobilien
3.540 1.744 –344 –1.500 –1.555 –1.401 1.641 –1.157
Facilitymanagement 187 530 187 530
Grundstücke
in Entwicklung –130 –174 –1.534 –1.414 –1.664 –1.588
Verwaltung –8.629 –1.243 –344 –325 –8.629 –1.912
Summe EBT –254 3.380 18.631 19.056 6.783 –4.592 25.160 17.844
darin enthalten:
Ergebnis aus at-equity
bilanzierten Unternehmen
1.933 1.049 7.914 –866 5.836 12.580 15.683 12.764
Abschreibungen –62 –126 –1.029 –1.101 –1.293 –1.227 –2.384 –2.453
Zinserträge 4.859 3.992 371 62 268 141 5.498 4.195
Zinsaufwand –16.381 –13.460 –668 –2.958 –1.038 –1.257 –18.087 –17.675
Segmentvermögen 31.12. 596.502 481.081 324.247 206.441 232.457 236.338 –396.832 –293.084 756.374 630.776
darin enthalten immaterielle
Vermögenswerte, Sachan
lagen und Finanzimmobilien
58.090 86.592 89.737 94.186 117.719 127.063 265.546 307.841
darin enthalten at-equity
bilanzierte Unternehmen 3.657 3.393 16.766 9.621 32.193 22.278 52.616 35.292
Segmentschulden 31.12.
Investitionen in langfristige
395.685 296.668 297.651 160.855 234.285 218.650 –351.693 –209.115 575.928 467.058
Vermögenswerte sowie in
Finanzimmobilien 25.597 19.784 11.705 8.681 17.096 18.597 54.398 47.062
Mitarbeiter 58 54 186 129 311 326 555 509

Folgende Informationen beziehen sich auf die geografischen Länder in denen der Konzern tätig ist.

2014 2013
in T€ Umsatzerlöse
nach Sitz des Kunden
Umsatzerlöse
nach Sitz der Kunden
Inland 71.588 20.305
Deutschland 93.893 152.026
Polen 32.167 23.958
Sonstiges Ausland 25.918 15.270
Ausland gesamt 151.978 191.254
Segmente gesamt 223.566 211.559

XLI. Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung

Die Darstellung der Kapitalflussrechnung erfolgt getrennt nach Betriebs-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit, wobei der Cashflow aus der Betriebstätigkeit nach der indirekten Methode abgeleitet wird. Der Finanzmittelfonds umfasst ausschließlich Kassenbestände und die Bankguthaben, über die in der Gruppe frei verfügt werden kann, und entspricht dem in der Bilanz für liquide Mittel angesetzten Wert.

Bezogene Zinsen und bezogene Dividenden werden im Cashflow aus der Betriebstätigkeit erfasst, ebenso wie bezahlte Zinsen. Demgegenüber werden bezahlte Dividenden im Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit ausgewiesen.

Die Einzahlungen aus Anleihen enthalten auch den Erlös aus im Vorjahr rückgekauften UBM-Anleihen in Höhe von T€ 9.480.

XLII. Erläuterungen zu den Finanzinstrumenten

Kapitalrisikomanagement

Der Konzern steuert sein Kapital mit dem Ziel, die Erträge der Unternehmensbeteiligten durch Optimierung des Verhältnisses von Eigen- zu Fremdkapital zu maximieren. Die Kapitalstruktur des Konzerns besteht aus Schulden, Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten sowie dem den Eigenkapitalgebern des Mutterunternehmens zustehenden Eigenkapital.

Nettoverschuldungsgrad

Das Risikomanagement des Konzerns überprüft laufend die Kapitalstruktur. Der Nettoverschuldungsgrad zum Jahresende stellt sich wie folgt dar:

in T€ 31.12.2014 31.12.2013
Schulden (i) 479.020 381.824
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente –40.309 –59.893
Nettoschulden 438.711 321.931
Eigenkapital (ii) 180.446 163.719
Nettoschulden zu Eigenkapitalquote 243,1 % 196,6 %

(i) Schulden sind definiert als lang- und kurzfristige Finanzverbindlichkeiten, wie in Tz. 33 und 34 aufgeführt.

(ii) Das Eigenkapital umfasst das gesamte Kapital und die Rücklagen des Konzerns.

Die Gesamtstrategie des Konzerns ist im Vergleich zum Geschäftsjahr 2014 unverändert.

Ziele und Methoden des Risikomanagements in Bezug auf finanzielle Risiken

Die originären finanziellen Vermögenswerte umfassen im Wesentlichen Beteiligungen an at-equity bilanzierten Unternehmen, Projektfinanzierungen und andere Finanzanlagen und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die originären finanziellen Verbindlichkeiten umfassen die Anleihe und die anderen Finanzverbindlichkeiten sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Zinsänderungsrisiko

Das Zinsrisiko des Konzerns ist definiert als das Risiko steigender Aufwands- oder sinkender Ertragszinsen aus Finanzpositionen und resultiert bei UBM nahezu ausschließlich aus dem Szenario steigender Zinsen für variabel verzinste Finanzverbindlichkeiten, insbesondere im langfristigen Bereich.

Eine Analyse der floatierenden Zinsposition, die sich per 31. Dezember 2014 in Höhe von rund T€ 178.974 darstellt, zeigt folgende Sensitivitäten, die unter den Szenarien eines Zinsanstiegs von 0,10 PP und 0,50 PP ermittelt wurden. Das Ausmaß der Zinsanstiege leitet sich aus der durchschnittlich in 2014 für den 3-Monats- und 6-Monats-EURIBOR gemessenen täglichen Zinsänderungen ab. Bei einer Wahrscheinlichkeit von 67 % betrug die Zinsbandbreite 1 BP, bei 99 % Wahrscheinlichkeit 5 BP. In Folge haben wir die Auswirkung auf die Zinspositionen simuliert:

Höherer Zinsaufwand (p. a.)
Höherer Zinsaufwand für bei linearer Positionsfort
in T€ das Jahr 2015 schreibung ab 2016
bei Zinsanstieg von 1 BP 15 22
bei Zinsanstieg von 5 BP 76 108

Die Forderungen aus Projektfinanzierungen werden entsprechend dem Refinanzierungszinssatzes der UBM-Gruppe mit einem angemessenen Aufschlag verzinst. Bei einer Änderung von 5 BP erhöht sich der Zinsertrag für 2015 um T€ 40 (2014: 40).

Kreditrisiko

Das Kreditrisiko bezeichnet die Gefahr von Verlusten infolge des Ausfalls eines Geschäftspartners, der seinen vertraglich zugesicherten Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommt. Es umfasst Ausfall- und Länderrisiken sowie Bonitätsverschlechterungen von Kreditnehmern. Im Immobilienbereich ergibt sich das Kreditrisiko aus den Mietverpflichtungen. Der Ausfall eines Mieters und die dadurch entfallenen Mietzinszahlungen stellen eine barwertige Minderung des Immobilienprojekts dar. Dieses Risiko wird auf Basis der Expertenschätzungen auf Projektebene mitberücksichtigt.

Das Risiko bei Forderungen gegenüber Kunden kann aufgrund der breiten Streuung und einer permanenten Bonitätsprüfung als gering eingestuft werden.

Das Ausfallsrisiko bei anderen auf der Aktivseite ausgewiesenen originären Finanzinstrumenten ist ebenfalls als gering anzusehen, da die Vertragspartner Finanzinstitute und andere Schuldner mit bester Bonität sind. Der Buchwert der finanziellen Vermögenswerte stellt das maximale Ausfallrisiko dar. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfallsrisiken erkennbar sind, wird diesen Risiken durch Wertberichtigungen Rechnung getragen. Ein diesbezügliches Wertberichtigungserfordernis war nicht gegeben.

Fremdwährungsrisiko

Das Zins- und Währungsrisiko wird vom Risikomanagement laufend überprüft. Marktanalysen und Prognosen von namhaften Finanzdienstleistern werden analysiert und das Management in regelmäßigen Berichten informiert. Das Fremdwährungsrisiko wird im UBM-Konzern transaktionsorientiert behandelt und resultiert aus Finanzierungen im Zusammenhang mit dem Immobiliendevelopment.

Per 31. Dezember 2014 wurden die Währungsrisiken, die aus innerkonzernalen Finanzierungstransaktionen bzw. aus Kreditfinanzierungen der Projektgesellschaften resultieren, einer Simulation unterzogen, um etwaige Risiken aus Wechselkursänderungen abschätzen zu können:

FX-Position in
FX-Position in T€ Lokalwährung Lokalwährung in Tsd. VAR* in T€
–9.569 CZK 265.409 321
–144.738 PLN 618.496 6.669
–11 HRK 85

*) VAR = Value At Risk bei einem einseitigen 99 %-igen Konfidenzintervall, dies entspricht der 2,3-fachen Standardabweichung und einer Positionsbehaltedauer von 10 Tagen. Korrelationen zwischen den Währungspaaren bleiben unberücksichtigt.

Mit einer Wahrscheinlichkeit von 99 % beträgt der Verlust bei einer Behaltedauer von 10 Tagen maximal € 6,99 Mio.

Sicherung von Währungsrisiken

DerUBM-Konzern hat zum 31.Dezember 2014Devisentermingeschäfte inHöhe von T€ 29.844 (2013: 0) zur Gänze aus Terminverkäufen €/PLN abgeschlossen. Rund T€ 24.366 (2013: 0) dienen der Absicherung von in € finanzierten Krediten und der Rest in Höhe von rund T€ 5.478 (2013: 0) für Absicherungen innerkonzernaler Finanzierungen.

Per 31. Dezember 2014 ergab die Marktbewertung der offenen Devisentermingeschäfte einen beizulegenden Zeitwert in Höhe von T€ 1.022. Im Geschäftsjahr 2014 wurde aus der Veränderung der beizulegenden Zeitwerte von Devisentermingeschäften insgesamt ein Aufwand in Höhe von T€ 1.022 im Gewinn oder Verlust erfasst.

Derivative Finanzinstrumente

In der folgenden Tabelle sind die bilanzierten Fair Values der verschiedenen derivativen Instrumente dargestellt. Dabei wird unterschieden, ob diese in einen Cashflow-Hedge gemäß IAS 39 eingebunden sind oder nicht.

in T€ 2014 2013
Aktiva
Derivate
ohne Hedgebeziehung 41
mit Hedgebeziehung
Passiva
Derivate
ohne Hedgebeziehung 1.022
mit Hedgebeziehung
Liquiditätsrisiko Undiskontierte Zahlungsströme
Durchschnitts
in T€ verzinsung 2015 2016–2019 ab 2020
Anleihen
fix verzinst 5,63 % 64.837 264.091
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
variabel verzinst 2,55 % 8.657 121.495 24.527
fix verzinst 2,55 % 873 9
Verbindlichkeiten gegenüber sonsigen
Darlehensgebern
variabel verzinst 5,84 % 794 6.797 3.200
fix verzinst 47,00 % 35.409
Leasingverbindlichkeiten
variabel verzinst 3,29 % 2.753 5.877 19.663
Verbindlichkeiten aus Derivaten unverzinslich 1.022
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen unverzinslich 32.087
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten unverzinslich 37.923 1.483 977
Undiskontierte Zahlungsströme
in T€ Durchschnitts
verzinsung
2014 2015–2018 ab 2019
Anleihen
fix verzinst 6,00 % 12.000 212.888
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
variabel verzinst 3,17 % 12.736 78.186 35.992
Verbindlichkeiten gegenüber
sonstigen Darlehensgebern
variabel verzinst 6,61 % 42.450 11.606 5.573
Leasingverbindlichkeiten
variabel verzinst 2,35 % 1.603 6.411 23.119
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen unverzinslich 29.065
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten unverzinslich 20.382 742 3.591

Das Liquiditätsrisiko bezeichnet das Risiko, sich jederzeit Finanzmittel beschaffen zu können, um eingegangene Verbindlichkeiten zu begleichen. Als wesentliches Instrument zur Steuerung des Liquiditätsrisikos sehen wir eine exakte Finanzplanung, die von jeder operativen Gesellschaft durchgeführt und zentral konsolidiert wird. So wird der Bedarf an Finanzierungen und Linien bei Banken ermittelt.

Die Kreditfinanzierungen betreffen weitgehend laufende Immobilienprojekte, deren Entwicklung aus heutiger Sicht nicht gefährdet ist.

Die Betriebsmittelfinanzierung wird über das UBM-Konzern-Treasury durchgeführt. Gesellschaften mit liquiden Überschüssen stellen diese Gesellschaften mit Liquiditätsbedarf zur Verfügung. Dadurch werden eine Verminde-rung des Fremdfinanzierungsvolumens und eine Optimierung des Zinsergebnisses erreicht und das Risiko, dass die Liquiditätsreserven nicht ausreichen, um die finanziellen Verpflichtungen fristgerecht zu erfüllen, minimiert.

Zum 31.12.2014 bestanden neben bereits vertraglich fixierten Projektfinanzierungen freie Finanzierungslinien bei der UBM AG in Höhe von T€ 14.600, das Liquiditätsrisiko wird insgesamt als gering beurteilt.

Sonstiges Preisrisiko

Das Preisänderungsrisiko umfasst im Wesentlichen Schwankungen des Marktzinssatzes und der Marktpreise sowie Änderungen der Wechselkurse. Wir minimieren unser Preisrisiko bei den Mieteinnahmen durch die generelle Indexbindung unserer Mietverträge. Auch alle anderen Leistungsverträge unterliegen einer permanenten Indexierung. Das sonstige Preisrisiko ist für den UBM-Konzern von untergeordneter Bedeutung.

Buchwerte, Wertansätze und beizulegende Zeitwerte

Bewertung nach IAS 39
Bewertungs Buch (Fortgeführ Fair Value Fair Value Fair-Value Fair
kategorie werte am te) Anschaf erfolgs erfolgs Hierarchie Value am
nach IAS 39 31.12.2014 fungskosten neutral wirksam (IFRS 7.27 A) 31.12.2014
Aktiv
a
Projektfinanzierung
variabel verzinst LaR 72.494 72.494
Übrige Finanzanlagen HtM 2.907 2.907 Stufe 1 3.575
AfS
Übrige Finanzanlagen (at cost) 5.923 5.923
Übrige Finanzanlagen AfS 273 273 Stufe 1 273
Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen LaR 16.830 16.830
Finanzielle Vermögenswerte LaR 129.198 129.198
Liquide Mittel 40.309 40.309
Passiv
a
Anleihen
fix verzinst FLAC 271.335 271.335 Stufe 1 281.335
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten
variabel verzinst FLAC 146.657 146.657
fix verzinst FLAC 865 865 Stufe 3 843
Sonstige Finanzverbindlichkeiten
variabel verzinst FLAC 10.130 10.130
fix verzinst FLAC 26.801 26.801 Stufe 3 30.914
Leasingverbindlichkeiten 22.210 22.210
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistung FLAC 32.197 32.197
Sonstige finanzielle
Verbindlichkeiten FLAC 40.383 40.383
Derivate (ohne Hedgebeziehung) FLHfT 1.022 1.022
nach Kateg
orie
n:
Loans and Receivables LaR 218.522 218.522
Held to Maturity HtM 2.907 2.907
AfS
Available-for-Sale Financial Assets (at cost) 5.923 5.923
Available-for-Sale Financial Assets AfS 273 273
Liquide Mittel 40.309 40.309
Financial Liabilities Measured
at Amortised Cost
FLAC 528.368 528.368
Financial Liabilities Held
for Trading FLHfT 1.022 1.022
Bewertung nach IAS 39 in T€
Bewertungs
kategorie
nach IAS 39
Buch
werte am
31.12.2013
(Fortgeführ
te) Anschaf
fungskosten
Fair Value
erfolgs
neutral
Fair Value
erfolgs
wirksam
Fair-Value
Hierarchie
(IFRS 7.27 A)
Fair
Value am
31.12.2013
Aktiv
a
Projektfinanzierung
variabel verzinst LaR 69.045 69.045
Übrige Finanzanlagen HtM 2.907 2.907 Stufe 1 3.107
AfS
Übrige Finanzanlagen (at cost) 5.909 5.909
Übrige Finanzanlagen AfS 273 273 Stufe 1 273
Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen
LaR 19.228 19.228
Finanzielle Vermögenswerte LaR 3.188 3.188
Derivate (ohne Hedgebeziehung) FAHfT 41 41
Liquide Mittel 59.893 59.893
Passiv
a
Anleihen
fix verzinst FLAC 190.285 190.285 Stufe 1 197.251
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten
variabel verzinst FLAC 110.209 110.209
Sonstige Finanzverbindlichkeiten
variabel verzinst FLAC 57.340 57.340
Leasingverbindlichkeiten 23.991 23.991
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistung
FLAC 29.449 29.449
Sonstige finanzielle
Verbindlichkeiten
FLAC 24.715 24.715
nach Kateg
orie
n:
Loans and Receivables LaR 91.461 91.461
Held to Maturity HtM 2.907 2.907
AfS
Available-for-Sale Financial Assets (at cost) 5.909 5.909
Available-for-Sale Financial Assets AfS 273 273
Financial Assets Held for Trading FAHfT 41 41
Liquide Mittel 59.893 59.893
Financial Liabilities Measured
at Amortised Cost
FLAC 411.998 411.998

Der Buchwert der Finanzinstrumente stellt gemäß IFRS 7.29 einen angemessenen Näherungswert für den Fair Value dar. Dies mit Ausnahme der als held to maturity klassifizierten Finanzanlagen und der als available for sale (Fair Value Hierarchie Stufe 1), der fix verzinsten Anleihen (Fair Value Hierarchie Stufe 1) sowie der fix verzinsten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und der fix verzinsten sonstigen Finanzverbindlichkeiten (Fair Value Hierarchie Stufe 3).

Die Fair Value Bewertung für die Anleihe erfolgt aufgrund von Börsekurswerten. Die Kreditverbindlichkeiten und übrigen Finanzanlagen wurden mit der Berechnungsmethode des Discounted Cashflow bewertet, wobei die am 31. Dezember 2014 von Reuters publizierte Zero Coupon Yield Curve zur Diskontierung der Cashflows herangezogen wurde.

Die als available for sale at cost klassifizierten Finanzanlagen bestehen aus Beteiligungsunternehmen (GmbH-Anteile) von untergeordneter Bedeutung, welche nicht an einem aktiven Markt notieren und deren Marktwert sich nicht zuverlässig ermitteln lässt. Diese werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Solange ein Projekt nicht realisiert ist, besteht für die Anteile dieser Projektgesellschaften keine Verkaufsabsicht.

Nettoergebnisse nach Bewertungskategorien

Aus Aus Aus der Nettoergebnis
IN t€ Zinsen Dividenden Folgebewertung 2014
Loans and Receivables LaR 4.860 –584 4.276
Held to Maturity HtM 174 174
Available-for-Sale Financial Assets AfS (at costs) 486 486
Available-for-Sale Financial Assets AfS 13 13
Financial Liabilities Measured at Amortised Cost FLAC –17.207 –1.707 –18.914
Financial Liabilities Held for Trading FLHfT 1.039 –1.039
IN t€ Aus
Zinsen
Aus
Dividenden
Aus der
Folgebewertung
Nettoergebnis
2013
Loans and Receivables LaR 3.203 4.354 7.557
Held to Maturity HtM 155 155
Available-for-Sale Financial Assets AfS (at costs) 322 322
Available-for-Sale Financial Assets AfS 9 9
Financial Liabilities Measured at Amortised Cost FLAC –16.671 –1.134 –17.805

Finanzielle Vermögenswerte sind wertgemindert, wenn in Folge eines oder mehrerer Ereignisse, die nach dem erstmaligen Ansatz des Vermögenswertes eintreten, ein objektiver Hinweis dafür besteht, dass sich die erwarteten künftigen Cashflows der Finanzanlage negativ verändert haben. Die Wertberichtigungen betreffen zur Gänze Projektfinanzierungen.

in T€ 2014 2013
Kumulierte Wertminderungen Projektfinanzierungen LaR
Wertberichtigung Stand 1.1. 10.904 13.739
Abschreibungen 2.721 1.890
Zuschreibungen –2.137 –6.244
Übertragung (Rückstellung) 1.519
Verbrauch –2.439
Stand 31.12. 9.049 10.904

XLiII. Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter

2014 2013
Angestellte und gewerbliche Mitarbeiter
Inland 58 54
Ausland 497 455
Mitarbeiter gesamt 555 509
davon Angestellte 502 486
davon gewerbliche Mitarbeiter 53 23

XLIV. Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Transaktionen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen der Gruppe wurden im Zuge der Konsolidierung eliminiert und werden nicht weiter erläutert. Transaktionen zwischen Unternehmen der Gruppe und ihren at-equity bilanzierten Unternehmen bestehen überwiegend aus der Projektentwicklung und Bauführung sowie Darlehensgewährungen und den entsprechende Zinsverrechnungen und werden in der nachfolgenden Analyse offengelegt.

in T€ 2014 2013
at-equity bilanzierte Unternehmen
Verkauf von Waren und Leistungen 5.069 8.710
Erwerb von Waren und Leistungen 814 643
Forderungen 7.266 7.730
Verbindlichkeiten 10.974 8.727

Lieferungen an bzw. von nahestehenden Unternehmen und Personen

Neben den at-equity bilanzierten Unternehmen kommen als nahestehende Personen und Unternehmen im Sinne von IAS 24 die PORR AG und deren Tochterunternehmen und die PIAG Immobilien AG und deren Tochterunternehmen in Betracht, da sie wesentliche Anteile an der UBM AG hält.

Die Transaktionen im Geschäftsjahr zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen der UBM-Gruppe mit Unternehmen der PIAG-Gruppe betreffen im Wesentlichen Cashpool-Finanzierungen.

in T€ 2014 2013
Porr
-Gruppe
Verkauf von Waren und Leistungen 1.028 1.086
Erwerb von Waren und Leistungen 19.512 62.018
Forderungen 18.090 9
Verbindlichkeiten 22.844 1.804
in T€ 2014 2013
PIAG-Gruppe
Verkauf von Waren und Leistungen 5
Erwerb von Waren und Leistungen 29
Forderungen 108.011
Verbindlichkeiten 35

XLV. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag und sonstige Angaben

Hinsichtlich der nach dem Bilanzstichtag erfolgten Verschmelzung mit der PIAG wird auf die Darstellung unter Punkt 1 verwiesen. Dabei handelt es sich um eine Transaktion unter gemeinschaftlicher Beherrschung (transaction under common control gemäß IFRS 3.2c). Im UBM-Konzern werden bei Transaktionen unter gemeinschaftlicher Beherrschung die Buchwerte des übertragenen Unternehmens fortgeführt (pooling of interest method).

Der Vorstand der UBM AG hat den Konzernabschluss am 30. März 2015 zur Weitergabe an den Aufsichtsrat freigegeben. Der Aufsichtsrat hat die Aufgabe, den Konzernabschluss zu prüfen und zu erklären, ob er den Konzernabschluss billigt.

Die Prüfungsleistungen des Konzernabschlussprüfers wurden von der UBM mit einem Betrag von T€ 57 (2013: 55) vergütet. Weiters hat der Konzernabschlussprüfer für sonstige Leistungen Honorare in Höhe von T€ 144 (2013: 6) erhalten.

XLvI. Organe der Gesellschaft

Im Folgenden werden die Bezüge der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats der UBM AG nach Vergütungskategorien aufgegliedert dargestellt:

in T€ 2014 2013
Bezüge des Vorstands
Kurzfristig fällige Leistungen (Jahresbezug) 1.324 1.257
Nach Beendigung des Vorstandsvertrags fällige Vergütungen (Pension) 27 27
Andere langfristig fällige Leistungen (Abfertigung) 156 33
Gesamt 1.507 1.317
Vergütungen des Aufsichtsrats 83 78

Mitglieder des Vorstands:

Mag. Karl Bier, Vorsitzender Heribert Smolé Dipl.-Ing. Martin Löcker Mag. Michael Wurzinger (ab 15.1.2015)

Weiters wurde vorbehaltlich der zu fassenden Organbeschlüsse Herr Dipl.-Ing. Claus Stadler als Vorstand designiert.

Mitglieder des Aufsichtsrats:

Ing. Karl-Heinz Strauss, Vorsitzender (Stellvertretender Vorsitzender bis 18.9.2014, Vorsitzender ab 18.9.2014) Dipl.-Ing. Iris Ortner, Stellvertretende Vorsitzende (ab 18.9.2014, Mitglied bis 18.9.2014) MMag. Christian B. Maier Dipl.-Ing. Klaus Ortner (ab 15.1.2015) Dr. Ludwig Steinbauer (ab 15.1.2015) Mag. Paul Unterluggauer (ab 15.1.2015) Hon.-Prof. Dr. Bernhard Vanas (ab 15.1.2015) Dr. Susanne Weiss (ab 15.1.2015)

Dipl.-Ing. Horst Pöchhacker, Vorsitzender (bis 13.8.2014) Bernhard H. Hansen (bis 30.4.2014) Dr. Peter Weber (bis 30.4.2014) Dr. Bruno Ettenauer (bis 10.10.2014) Mag. Florian Nowotny ( ab 30.4.2014 bis 10.10.2014) Mag. Wolfhard Fromwald (ab 30.4.2014 bis 15.1.2015) Dr. Johannes Pepelnik (bis 15.1.2015)

Wien, am 2. April 2015 Der Vorstand

Mag. Karl Bier e. h. (Vorsitzender)

Heribert Smolé e. h. Dipl.-Ing. Martin Löcker e.h. Mag. Michael Wurzinger e.h.

Beteiligungsspiegel

kennzeichen
Länder
Anteilshöhe
PORR AG
Anteilshöhe
Konzern
Art der Kon
solidierung
Währung Nennkapital
Nominale
Firm
a
Sitz PORR
Verb
undene Unter
nehme
n
Verb
undene Kapit
algese
llschafte
n
"Athos" Bauplanungs- und Errichtungsgese0000llschaft m.b.H. AUT Wien 90,00% 90,00% V EUR 36.336,42
"UBM 1" Liegenschaftsverwertung Gesellschaft m.b.H. AUT Wien 100,00% 100,00% V EUR 36.336,42
Ariadne Bauplanungs- und Baugesellschaft m.b.H. AUT Wien 100,00% 100,00% V EUR 36.336,42
Logistikpark Ailecgasse GmbH AUT Wien 99,80% 100,00% V EUR 36.336,41
MBU Liegenschaftsverwertung Gesellschaft m.b.H. AUT Wien 90,00% 90,00% V EUR 36.336,42
Rainbergstraße – Immobilienprojektentwicklungs GmbH AUT Wien 99,00% 99,00% V EUR 35.000,00
Rudolf u. Walter Schweder Gesellschaft m.b.H. AUT Wien 90,00% 90,00% V EUR 36.336,42
sternbrauerei-riedenburg revitalisierung gmbh AUT Wien 99,00% 99,00% V EUR 35.000,00
UBM Seevillen Errichtungs-GmbH AUT Wien 100,00% 100,00% N EUR 0,00
Wohnanlage EZ 208 KG Andritz GmbH AUT Graz 100,00% 100,00% V EUR 35.000,00
UBM BULGARIA EOOD BGR Sofia 100,00% 100,00% V BGN 2.732.100,00
ANDOVIEN INVESTMENTS LIMITED CYP Limassol 100,00% 100,00% V EUR 3.000,00
DICTYSATE INVESTMENTS LIMITED CYP Limassol 100,00% 100,00% V EUR 181.260,00
AC Offices Klicperova s.r.o. CZE Prag 0,36% 100,00% V CZK 11.000.000,00
FMB – Facility Management Bohemia, s.r.o. CZE Prag 100,00% 100,00% V CZK 100.000,00
Immo Future 6 – Crossing Point Smichov s.r.o. CZE Prag 20,00% 100,00% V CZK 24.000.000,00
Na Záhonech a.s. CZE Prag 0,00% 100,00% V CZK 2.000.000,00
TOSAN park a.s. CZE Prag 100,00% 100,00% V CZK 2.000.000,00
UBM – Bohemia 2 s.r.o. CZE Prag 100,00% 100,00% V CZK 200.000,00
UBM Klánovice s.r.o. CZE Prag 100,00% 100,00% V CZK 200.000,00
UBM Plzen – Hamburk s.r.o. CZE Prag 100,00% 100,00% V CZK 200.000,00
UBM-Bohemia Projectdevelopment-Planning-Construction, s.r.o. CZE Prag 100,00% 100,00% V CZK 8.142.000,00
Blitz 01-815 GmbH DEU München 100,00% 100,00% V EUR 25.000,00
Bürohaus Leuchtenbergring Verwaltungs GmbH DEU München 0,00% 95,04% N EUR 0,00
City Objekte München GmbH DEU München 0,00% 84,60% V EUR 25.000,00
Friendsfactory Projekte GmbH DEU München 0,00% 51,70% V EUR 25.000,00
HPG Hirschgarten GmbH DEU München 100,00% 100,00% V EUR 25.000,00
HPG Klosterstraße GmbH DEU München 100,00% 100,00% V EUR 25.000,00
Kühnehöfe Hamburg Komplementär GmbH DEU München 0,00% 75,20% N EUR 0,00
Leuchtenbergring Hotelbetriebsgesellschaft mbH DEU München 0,00% 94,00% V EUR 25.000,00
Mainzer Landstraße Hotelbetriebs GmbH DEU München 100,00% 100,00% V EUR 25.000,00
MG Projekt-Sendling GmbH DEU München 0,00% 94,00% V EUR 25.000,00
MG Sendling Hotelbetriebsgesellschaft mbH DEU München 0,00% 94,00% V EUR 25.000,00
MG-Brehmstrasse BT C GmbH DEU München 100,00% 100,00% V EUR 25.000,00
MG-Brehmstrasse BT C Komplementär GmbH DEU München 100,00% 100,00% N EUR 0,00
MG-Dornach Bestandsgebäude GmbH DEU München 100,00% 100,00% V EUR 25.000,00
Münchner Grund Immobilien Bauträger Aktiengesellschaft DEU München 94,00% 94,00% V EUR 3.000.000,00
Firm
a
kennzeichen
Länder
Sitz Anteilshöhe
PORR AG
Anteilshöhe
Konzern
PORR
Art der Kon
solidierung
Währung Nennkapital
Nominale
Münchner Grund Riem GmbH DEU München 0,00% 94,00% N EUR 0,00
Schloßhotel Tutzing GmbH DEU Starnberg 0,00% 88,36% V EUR 25.000,00
Stadtgrund Bauträger GmbH DEU München 100,00% 100,00% V EUR 76.694,96
UBM Leuchtenbergring GmbH DEU München 100,00% 100,00% V EUR 25.000,00
UBM d.o.o. za poslovanje nekretninama HRV Zagreb 100,00% 100,00% V HRK 9.166.100,00
UBM Projektmanagement Korlátolt Felegösségü Társaság HUN Budapest 100,00% 100,00% V HUF 20.000.000,00
UBM Holding NL B.V. NLD Amsterdam 100,00% 100,00% V EUR 60.000,00
UBM Hotel Zuidas B.V. NLD Amsterdam 0,00% 100,00% V EUR 18.000,00
UBM Spinoza B.V. NLD Amsterdam 0,00% 100,00% V EUR 18.000,00
"FMP Planning and Facility Management Poland" Sp. z o.o. POL Warschau 100,00% 100,00% V PLN 150.000,00
"Hotel Akademia" Sp. z o.o. POL Warschau 0,00% 100,00% V PLN 5.100,00
"UBM Polska" Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia POL Warschau 100,00% 100,00% V PLN 50.000,00
"UBM Residence Park Zakopianka" Spólka z ograniczona
odpowiedzialnoscia
POL Krakau 100,00% 100,00% V PLN 50.000,00
"UBM-HPG" Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia POL Krakau 0,00% 100,00% V PLN 50.000,00
FMZ Gdynia Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia POL Warschau 70,30% 100,00% V PLN 101.000,00
FMZ Lublin Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia POL Warschau 0,00% 70,00% V PLN 50.000,00
FMZ Sosnowiec Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia POL Warschau 0,00% 55,00% V PLN 50.000,00
Oaza Kampinos Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia POL Warschau 0,00% 100,00% V PLN 50.000,00
UBM GREEN DEVELOPMENT SPÓLKA Z OGRANICZONA ODPO
WIEDZIALNOSCIA
POL Warschau 100,00% 100,00% V PLN 156.000,00
UBM Mogilska Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia POL Warschau 0,00% 100,00% V PLN 5.000,00
UBM Riwiera Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia POL Warschau 0,00% 100,00% V PLN 5.000,00
UBM Rumba Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia POL Warschau 0,00% 100,00% V PLN 5.000,00
UBM Times Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia POL Warschau 0,00% 100,00% V PLN 5.000,00
UBM Zielone Tarasy Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia POL Krakau 100,00% 100,00% V PLN 50.000,00
UBM DEVELOPMENT S.R.L. ROM Bukarest 100,00% 100,00% V RON 175.000,00
Gesellschaft mit beschränkter Haftung "UBM development doo" RUS St. Petersburg 100,00% 100,00% V RUB 3.700.000,00
UBM Koliba s.r.o. SVK Preßburg 100,00% 100,00% V EUR 6.390.000,00
UBM Kosice s.r.o. SVK Preßburg 100,00% 100,00% V EUR 5.000,00
UBM Slovakia s.r.o. SVK Preßburg 100,00% 100,00% V EUR 6.639,00
Tovarystvo z obmezhenoju vidpovidalnistu "UBM Ukraine" UKR Kiew 100,00% 100,00% N UAH 0,00
Verb
undene Pers
onengese
llschafte
n
UBM Realitätenentwicklung Aktiengesellschaft & Co.
Muthgasse Liegenschaftsverwertung OG
AUT Wien 100,00% 100,00% N EUR 0,00
Bürohaus Leuchtenbergring GmbH & Co. Besitz KG DEU München 0,00% 95,04% V EUR 100.000,00
Immobilien- und Baumanagement Stark GmbH & Co.
Stockholmstraße KG
DEU München 0,00% 94,00% V EUR 50.000,00
Kühnehöfe Hamburg GmbH & Co. KG DEU München 0,00% 75,20% V EUR 500,00
MG Brehmstrasse BT C GmbH & Co. KG DEU München 0,00% 100,00% V EUR 51.129,97
Firm
a
kennzeichen
Länder
Sitz Anteilshöhe
PORR AG
Anteilshöhe
Konzern
PORR
Art der Kon
solidierung
Währung Nennkapital
Nominale
Assoziierte Unternehmen
Assoziierte Kapitalgesellschaften
Hessenplatz Hotel- und Immobilienentwicklung GmbH AUT Wien 50,00% 50,00% E EUR 37.000,00
hospitals Projektentwicklungsges.m.b.H. AUT Graz 25,00% 25,00% E EUR 535.000,00
Ropa Liegenschaftsverwertung Gesellschaft m.b.H. AUT Wien 50,00% 50,00% E EUR 36.336,42
W 3 Errichtungs- und Betriebs-Aktiengesellschaft AUT Wien 26,67% 26,67% E EUR 800.000,00
Wohnanlage Geidorf – Kahngasse GmbH AUT Graz 50,00% 50,00% E EUR 10.000,00
DOCK V1, s.r.o. CZE Prag 0,00% 50,00% E CZK 200.000,00
UBX Plzen s.r.o. CZE Prag 50,00% 50,00% E CZK 200.000,00
ACC Berlin Konferenz Betriebs GmbH DEU Berlin 50,00% 50,00% E EUR 25.000,00
BLV Objekt Pasing GmbH DEU Grünwald,
Landkreis
München
0,00% 47,00% E EUR 25.000,00
Lilienthalstraße Wohnen GmbH Münchner Grund und Baywobau DEU Grünwald,
Landkreis
München
0,00% 47,00% E EUR 25.000,00
UBX 1 Objekt Berlin GmbH DEU München 50,00% 50,00% E EUR 25.000,00
UBX 2 Objekt Berlin GmbH DEU München 50,00% 50,00% E EUR 25.000,00
GALLIENI DEVELOPPEMENT SARL FRA Boulogne
Billancourt
50,00% 50,00% E EUR 50.000,00
HOTEL PARIS II S.A.R.L. FRA Marne la
Vallée
50,00% 50,00% E EUR 650.000,00
UBX Development (France) s.a.r.l. FRA Serris 50,00% 50,00% E EUR 50.000,00
Sarphati 104 B.V. NLD Amsterdam 0,00% 50,00% E EUR 18.000,00
Styria B.V. NLD Amsterdam 0,00% 50,00% E EUR 18.000,00
"GF Ramba" Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia POL Warschau 0,00% 50,00% E PLN 138.800,00
"POLECZKI BUSINESS PARK" SPÓLKA Z OGRANICZONA
ODPOWIEDZIALNOSCIA
POL Warschau 0,00% 50,00% E PLN 7.936.000,00
"SOF DEBNIKI DEVELOPMENT" SPÓLKA Z OGRANICZONA
ODPOWIEDZIALNOSCIA
POL Krakau 0,00% 50,00% E PLN 66.000,00
"UBX Katowice" Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia POL Warschau 0,00% 50,00% E PLN 50.000,00
Amsterdam Office Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia POL Warschau 0,00% 50,00% E PLN 2.700.000,00
Berlin Office Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia POL Warschau 0,00% 50,00% E PLN 5.000,00
Hatley Investments Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia POL Warschau 0,00% 50,00% E PLN 5.000,00
Lanzarota Investments spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia POL Warschau 34,00% 50,00% E PLN 5.000,00
PBP IT-Services spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia POL Warschau 0,00% 50,00% E PLN 50.000,00
Poleczki Amsterdam Office Spólka z ograniczona
odpowiedzialnoscia
POL Warschau 0,00% 50,00% E PLN 5.000,00
Poleczki Development Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia POL Warschau 0,00% 50,00% E PLN 5.000,00
Poleczki Vienna Office Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia POL Warschau 0,00% 50,00% E PLN 5.000,00
Vienna Office Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia POL Warschau 0,00% 50,00% E PLN 3.300.000,00
Warsaw Office Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia POL Warschau 0,00% 50,00% E PLN 5.000,00
M Logistic Distribution S.R.L. ROM Bukarest 50,00% 50,00% E RON 11.376.000,00
Firm
a
kennzeichen
Länder
Sitz Anteilshöhe
PORR AG
Anteilshöhe
Konzern
PORR
Art der Kon
solidierung
Währung Nennkapital
Nominale
Assoziierte Personengesellschaften
Emma Hotel C.V. NLD Amsterdam 0,00% 47,62% E EUR 2.100,00
Sonstige
Unter
nehme
n
Sonstige
Kapit
algese
llschafte
n
"hospitals" Projektentwicklungsges.m.b.H. AUT Wien 21,78% 21,78% N EUR 0,00
BMU Beta Liegenschaftsverwertung GmbH AUT Wien 50,00% 50,00% N EUR 0,00
IMMORENT-KRABA Grundverwertungsgesellschaft m.b.H. AUT Wien 10,00% 10,00% N EUR 0,00
Impulszentrum Telekom Betriebs GmbH AUT Unterprem
stätten
30,00% 30,00% N EUR 0,00
KBB – Klinikum Besitz- und Betriebs Gesellschaft m.b.H. AUT Wien 0,00% 7,98% N EUR 0,00
KMG – Klinikum Management Gesellschaft mbH AUT Graz 0,00% 10,78% N EUR 0,00
REHA Tirol Errichtungs GmbH AUT Münster 0,00% 25,00% N EUR 0,00
Reha Zentrum Münster Betriebs GmbH AUT Münster 0,00% 25,00% N EUR 0,00
REHAMED Beteiligungsges.m.b.H. AUT Graz 0,00% 10,89% N EUR 0,00
REHAMED-Rehabilitationszentrum für Lungen- und Stoffwechse
lerkrankungen Bad Gleichenberg Gesellschaft m.b.H.
AUT Bad Gleichen
berg
0,00% 8,06% N EUR 0,00
St. Peter-Straße 14-16 Liegenschaftsverwertung Ges.m.b.H. AUT Wien 50,00% 50,00% N EUR 0,00
VBV delta Anlagen Vermietung Gesellschaft m.b.H. AUT Wien 0,00% 20,00% N EUR 0,00
"S1" Hotelerrichtungs AG CHE Savognin 4,91% 4,91% N CHF 0,00
UBX 3 s.r.o. CZE Prag 50,00% 50,00% N CZK 0,00
BF Services GmbH DEU München 0,00% 46,53% N EUR 0,00
REAL I.S. Project GmbH in Liqu. DEU München 0,00% 46,53% N EUR 0,00
UBX II (France) s.à.r.l. FRA Serris 0,00% 50,00% N EUR 0,00
Hotelinvestments (Luxembourg) S.à r.l. LUX Luxemburg 50,00% 50,00% N EUR 0,00
Lanzarota Investments spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia
Sienna Hotel spólka komandytowo-akcyjna
POL Warschau 0,00% 50,00% N PLN 0,00
SNH spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia POL Warschau 0,00% 25,00% N PLN 0,00
ZAO "AVIELEN A.G." RUS St. Petersburg 0,00% 10,00% N RUB 0,00
Sonstige
Pers
onengese
llschafte
n
C.V. Nederlanden NLD Amsterdam 0,00% 0,05% N EUR 0,00
Hatley Investments Spólka z ograniczona odpowiedzialnoscia
spólka komandytowo-akcyjna
POL Warschau 0,00% 50,00% N PLN 0,00

Bestätigungsvermerk

Bericht zum Konzernabschluss

Wir haben den beigefügten Konzernabschluss der UBM Realitätenentwicklung Aktiengesellschaft Wien für das Geschäftsjahr vom 1. Jänner 2014 bis zum 31. Dezember 2014 geprüft. Dieser Konzernabschluss umfasst die Konzernbilanz zum 31. Dezember 2014, die Konzern-Gewinnund Verlustrechnung, die Konzerngesamtergebnisrechnung, die Konzerngeldflussrechnung und die Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals für das am 31. Dezember 2014 endende Geschäftsjahr sowie den Konzernanhang.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und die Konzernbuchführung

Die gesetzlichen Vertreter des Konzerns sind für die Konzernbuchführung sowie für die Aufstellung und den Inhalt eines Konzernabschlusses verantwortlich, der ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns in Übereinstimmung mit International Financial Reporting Standards (IFRSs), wie sie in der EU anzuwenden sind, sowie mit den in Österreich geltenden anzuwendenden Vorschriften vermittelt. Diese Verantwortung beinhaltet: Gestaltung, Umsetzung und Aufrechterhaltung eines internen Kontrollsystems, soweit dieses für die Aufstellung des Konzernabschlusses und die Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von Bedeutung ist, damit dieser frei von wesentlichen Fehldarstellungen, sei es auf Grund beabsichtigter oder unbeabsichtigter Fehler, ist; die Auswahl und Anwendung geeigneter Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden; die Vornahme von Schätzungen, die unter Berücksichtigung der gegebenen Rahmenbedingungen angemessen erscheinen.

Verantwortung des Abschlussprüfers und Beschreibung von Art und Umfang der gesetzlichen Abschlussprüfung

Unsere Verantwortung besteht in der Abgabe eines Prüfungsurteils zu diesem Konzernabschluss auf der Grundlage unserer Prüfung. Wir haben unsere Prüfung unter Beachtung der in Österreich geltenden gesetzlichen Vorschriften und der vom International Auditing and Assurance Standards Board (IAASB) der International Federation of Accountants (IFAC) herausgegebenen International Standards on Auditing (ISAs) durchgeführt. Diese Grundsätze erfordern, dass wir die Standesregeln einhalten und die Prüfung so planen und durchführen, dass wir uns mit hinreichender Sicherheit ein Urteil darüber bilden können, ob der Konzernabschluss frei von wesentlichen Fehldarstellungen ist.

Eine Prüfung beinhaltet die Durchführung von Prüfungshandlungen zur Erlangung von Prüfungsnachweisen hinsichtlich der Beträge und sonstigen Angaben im Konzernabschluss. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemäßen Ermessen des Abschlussprüfers unter Berück- sichtigung seiner Einschätzung des Risikos eines Auftretens wesentlicher Fehldarstellungen, sei es auf Grund von beabsichtigten oder unbeabsichtigten Fehlern. Bei der Vornahme dieser Risikoeinschätzung berücksichtigt der Abschlussprüfer das interne Kontrollsystem, soweit es für die Aufstellung des Konzernabschlusses und die Vermittlung eines möglichst getreuen Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von Bedeutung ist, um unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen geeignete Prüfungshandlungen festzulegen, nicht jedoch um ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit der internen Kontrollen des Konzerns abzugeben. Die Prüfung umfasst ferner die Beurteilung der Angemessenheit der angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und der von den gesetzlichen Vertretern vorgenommenen wesentlichen Schätzungen sowie eine Würdigung der Gesamtaussage des Konzernabschlusses.

Wir sind der Auffassung, dass wir ausreichende und geeignete Prüfungsnachweise erlangt haben, sodass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unser Prüfungsurteil darstellt.

Prüfungsurteil

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss nach unserer Beurteilung den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt ein möglichst getreues Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2014 sowie der Ertragslage des Konzerns und der Zahlungsströme des Kon- zerns für das Geschäftsjahr vom 1. Jänner 2014 bis zum 31. Dezember 2014 in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRSs), wie sie in der EU anzuwenden sind, sowie mit den in Österreich geltenden anzuwendenden Vorschriften.

Aussagen zum Konzernlagebericht

Der Konzernlagebericht ist auf Grund der gesetzlichen Vorschriften darauf zu prüfen, ob er mit dem Konzernabschluss in Einklang steht und ob die sonstigen Angaben im Konzernlagebericht nicht eine falsche Vorstellung von der Lage des Konzerns erwecken. Der Bestätigungsvermerk hat auch eine Aussage darüber zu enthalten, ob der Konzernlagebericht mit dem Konzernabschluss in Einklang steht.

Der Konzernlagebericht steht nach unserer Beurteilung in Einklang mit dem Konzernabschluss. Die Angaben gemäß § 243a UGB sind zutreffend.

Wien, am 2. April 2015

BDO Austria GmbH Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft

Mag. Markus Trettnak Wirtschaftsprüfer

Mag. Klemens Eiter Wirtschaftsprüfer

Gewinnverwendung

Das Geschäftsjahr 2014 der UBM Realitätenentwicklung Aktiengesellschaft schließt mit einem Bilanzgewinn von € 7.520.573,00.

Der Vorstand schlägt vor, eine Dividende in Höhe von € 1,25 je Stückaktie, das sind bei 6.010.000 Stückaktien in Summe € 7.512.500,00 auszuschütten und den Restgewinn in Höhe von € 8.073,00 auf neue Rechnung vorzutragen.

Wien, am 30. März 2015 Der Vorstand

Mag. Karl Bier (Vorsitzender)

Bei zustimmender Beschlussfassung der Hauptversammlung über diesen Gewinnverwendungsvorschlag erfolgt die Auszahlung der Dividende von € 1,25 pro Stückaktie ab 26.05.2015 nach Maßgabe der steuergesetzlichen Bestimmungen durch Gutschrift der depotführenden Bank. Als Hauptzahlstelle fungiert die UniCredit Bank Austria AG.

DI Martin Löcker Heribert Smolé Mag. Michael Wurzinger

Bilanzeid

Erklärung der gesetzlichen Vertreter gemäSS § 82 Abs. 4 Börse G (Bilanzeid) – Konzernabschluss

Wir bestätigen nach bestem Wissen, dass der im Einklang mit den maßgebenden Rechnungslegungsstandards aufgestellte Konzernabschluss ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt, dass der Konzernlagebericht den Geschäftsverlauf, das

Wien, am 30. März 2015 Der Vorstand

Mag. Karl Bier Vorsitzender des Vorstands mit Verantwortung für die Bereiche Projektentwicklung und Personal

DI Martin Löcker Mitglied des Vorstands mit Verantwortung für den Bereich Technisches Management

Heribert Smolé Mitglied des Vorstands mit Verantwortung für die Bereiche Finanzen und Rechnungswesen

Geschäftsergebnis und die Lage des Konzerns so darstellt, dass ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanzund Ertragslage des Konzerns entsteht, und dass der Konzernlagebericht die wesentlichen Risiken und Ungewisshei-

ten beschreibt, denen der Konzern ausgesetzt ist.

Mag. Michael Wurzinger Mitglied des Vorstands mit Verantwortung für den Bereich Asset Management und Transactions

Glossar

Arbeitsgemeinschaften mehrerer Unternehmen zur
ARGE gemeinsamen Realisierung von Bauvorhaben
ATX Austrian Traded Index, Leitindex der Wiener Börse
Dividendenrendite Dividende im Verhältnis zum Aktienkurs
EBIT Earnings Before Interest and Taxes, Betriebserfolg
EBT Earnings Before Taxes, Ergebnis vor Steuern
Emittenten-Compliance-Verordnung zur Verhinderung von
ECV missbräuchlicher Verwendung von Insiderinformation
Eigenmittelquote Anteil des durchschnittlich eingesetzten Eigenkapitals im Verhältnis zur Bilanzsumme
IFRS International Financial Reporting Standards, Internationale Rechnungslegungsstandards
Gemäß IAS 36 erfolgt eine Wertfeststellung von Vermögenswerten über einen
regelmäßigen Test, der zwischenzeitliche Wertminderungen des Vermögenswertes eruiert
Impairment Test und gegebenenfalls zu Anpassungsbuchungen führt.
Darstellung der Leistungserbringung nach betriebswirtschaftlichen Kriterien, die vom Um
satzausweis der Gewinn- und Verlustrechnung abweicht, weil sie auch anteilige Leistungen
in Arbeits- und Leistungsgemeinschaften erfasst sowie den Umsatz der nichtkonsolidierten
Jahresbauleistung Beteiligungen.
KGV Kurs-Gewinn-Verhältnis, Aktienkurs im Verhältnis zum Gewinn je Aktie
Marktkapitalisierung Börsenwert, Aktienkurs x Anzahl der ausgegebenen Aktien
MSCI Inc. ist ein in New York City ansässiger US-amerikanischer Finanzdienstleister, welcher
MSCI Finanzdienstleistungen vor allem für das Investment Banking anbietet.
Nachhaltigkeit Nachhaltigkeit ist die auf ökologische Kriterien ausgerichtete wirtschaftliche Entwicklung
Pay-out-Ratio Ausschüttungsquote, Dividende je Aktie geteilt durch Gewinn je Aktie, in %
PIAG PIAG Immobilien AG
Total Shareholder's Return Dividendenrendite plus Kurssteigerung
UBM UBM Realitätenentwicklung Aktiengesellschaft
WBI Wiener Börse Index

Disclaimer

Dieser Jahresfinanzbericht/Geschäftsbericht enthält auch zukunftsbezogene Aussagen, die auf gegenwärtigen, nach bestem Wissen vorgenommenen Einschätzungen und Annahmen des Managements beruhen.

Angaben unter Verwendung der Worte "Erwartung" oder "Ziel" oder ähnliche Formulierungen deuten auf solche zukunftsbezogene Aussagen hin. Die Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung des Unternehmens beziehen, stellen Einschätzungen dar, die auf Basis der zum 31.12.2014 vorhandenen Informationen gemacht wurden. Sollten die den Prognosen zugrunde liegenden Annahmen nicht eintreffen oder unerwartet Risiken in nicht kalkulierter Höhe eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den Prognosen abweichen.

Der Jahresfinanzbericht/Geschäftsbericht zum 31.12.2014 wurde mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt, um die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben in allen Teilen möglichst sicherzustellen. Rundungs-, Satz- und Druckfehler können dennoch nicht ausgeschlossen werden.

Zugunsten der besseren Lesbarkeit wurde im Jahresfinanzbericht/Geschäftsbericht auf die gleichzeitige Verwendung weiblicher und männlicher Personenbegriffe verzichtet und die männliche Form angeführt. Gemeint und angesprochen sind immer beide Geschlechter.

UBM Realitätenentwicklung Aktiengesellschaft

Floridsdorfer Hauptstraße 1 1210 Wien, Österreich Tel: +43 (0) 50 626-0 www.ubm.at, www.ubm.eu

Unternehmenskommunikation & Investors Relations

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Mail: [email protected], Tel: +36 (1) 41 10 443

Medieninhaber und Herausgeber

UBM Realitätenentwicklung AG Floridsdorfer Hauptstraße 1, 1210 Wien, Österreich www.ubm.at

Konzept und Gestaltung, Imagetexte

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Lektorat

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Bildnachweis

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Asset Management &

Herr Ing. Mag. (FH) Andreas Zangenfeind, MRICS Tel: +43 (0) 50 626-1940 [email protected]

Impressum Nachhaltigkeit

Nachhaltiges Wirtschaften ist für uns nicht nur eine Sache des Planens und Bauens, wir sehen Grün als ganzheitliches Projekt. So verwenden wir für diesen Bericht auch nur Papier, das mit dem FSC-Garantiesiegel gekennzeichnet ist. Der Forest Stewardship Council (FSC) ist eine internationale Non-Profit-Organisation, die das erste System zur Zertifizierung nachhaltiger Forstwirtschaft schuf, es betreibt und weiterentwickelt. Das FSC-System zur Zertifizierung von Forstwirtschaft wurde zur Sicherung der nachhaltigen Waldnutzung ins Leben gerufen. Diese beinhaltet die Wahrung und auch Verbesserung der ökonomischen, ökologischen und sozialen Funktionen der Forstbetriebe. Wir von UBM meinen, dass Ressourcenschonung ein Gebot der Stunde ist, und geben Ihnen dieses Bekenntnis zu einer intakten Umwelt "Grün auf Weiß". In diesem Bericht auf FSC-Papier.