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Kontron AG (formerly S&T AG) Management Reports 2016

Feb 14, 2018

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Management Reports

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Publication

S-KON New Business AG

Hamburg

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

KONZERNLAGEBERICHT

S-KON NEW BUSINESS AG

I. Grundlagen des Konzerns

Allgemeines

Die S-KON-Gruppe besteht aus der Konzernmutter S-KON New Business AG (im Folgenden: "S-KON AG") und den Tochtergesellschaften S-KON eKontor 24 GmbH ("eK24"), S-KON Sales Kontor Hamburg GmbH („SK“) und S-KON Management Kontor GmbH.

Zusammen mit der SK bildet die S-KON AG den Dialog- und Direkt-Marketing-Bereich der Gruppe, zum dem auch das Kerngeschäft Telesales gehört. Das andere Kerngeschäft des Konzerns, der eCommerce-Bereich, wird von der S-KON eKontor 24 GmbH betrieben. Ergänzt wird das Portfolio der Gruppe durch den B2B-Bereich, der bei der S-KON Management Kontor im Rahmen der Wachstumsstrategie der S-KON-Gruppe in 2016 weiter ausgebaut wurde.

Neben diesem Ausbau stand im Geschäftsjahr 2016 weiterhin die Fokussierung auf die Kerngeschäfte sowie die Verzahnung des Dienstleistungsportfolios der gesamten S-KON Gruppe im Mittelpunkt.

Die Gruppe umfasst folgende Geschäftsbereiche:

Dialog- und Direkt-Marketing

Schwerpunkt des Bereichs ist das von der SK geleitete Telemarketing-Geschäft. Dank der integrierten Dialogmarketing Agentur werden von der S-KON Gruppe neben den Call Center Dienstleistungen alle wesentlichen Leistungen wie die Konzeption und die Umsetzung von individualisierten Sonderwerbeformen im Bereich Mailing (u.a. Kooperationsmarketing) im eigenen Hause erbracht. Um die Positionierung als Qualitätsdienstleister mit innovativen Systemen und Konzepten weiter auszubauen, hat S-KON auch in 2016 weiter in investitionssichere und zukunftsweisende Technologien investiert.

Neben direkten betriebswirtschaftlichen Kennziffern wie das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) dienen als wesentliche Kennziffern hier insbesondere die geleisteten Produktionsstunden.

Aktuell verfügt die Gruppe über 335 hochmoderne und flexible Produktionsarbeitsplätze für die Umsetzung von Telemarketing Kampagnen, an denen bis zu 50.000 Produktionsstunden monatlich erbracht werden können.

Im Jahr 2016 wurden von der SK rund 420.000 Produktionsstunden erbracht und damit eine Gesamtleistung (Umsatzerlöse + Veränderung der unfertigen Leistungen) von M€ 14,4 erwirtschaftet. Durch die Optimierung verschiedener Prozesse konnte die Wirtschaftlichkeit weiter verbessert werden, so dass mit einem EBIT von T€ 922 das geplante EBIT-Ziel um nahezu 25% übererfüllt werden konnte. Hierbei ist zu erwähnen, dass das Ergebnis der Gesellschaft in 2016 mit Effekten durch den Umzug von Projekten zwischen den Produktionsstandorten sowie durch die Neueröffnung von Standorten belastet wurde.

Die Standortstrategie spielt bei dem weiteren Ausbau des Geschäftes eine zentrale Rolle. Ein besonderes Augenmerk bei der Auswahl eines Standortes wird hier auf die Arbeitsmarkt- und Wettbewerbssituation gelegt.

Vor diesem Hintergrund wurden in 2016 weitere Standort-/ Flächenoptimierungen vorgenommen. Zunächst wurde der Standort Hamburg 2 geschlossen. Die Mitarbeiter konnten am benachbarten Hamburger Standort nahtlos weiterarbeiten. Darüber hinaus wurde in Hannover ein neuer Standort eröffnet. Dort wird seit Oktober 2016 für zwei Auftraggeber erfolgreich produziert.

eCommerce

Die S-KON eKontor 24 GmbH ist auf den Aufbau und Betrieb von e-Commerce Lösungen fokussiert. Dabei liegt der Branchen-Schwerpunkt aktuell im Bereich Telekommunikation, in welchem das Unternehmen zahlreiche namenhafte Anbieter zu seinen Kunden zählt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden die bestehenden Kundenbeziehungen weiter ausgebaut und in die Weiterentwicklung der eigenen Plattformtechnologie investiert. Die Positionierung der eK24 als ein Full-Service Dienstleister im Sinne eines modernen BPO für den Onlinevertrieb von Telekommunikationsprodukten steht hierbei im Mittelpunkt. In diesem Zusammenhang entwickelt und betreibt die eK24 eigene Plattformen, die für den dynamischen und flexiblen E-Commerce Vertrieb optimiert sind. Das Full-Service Angebot reicht hierbei von dem Aftersales-Bereich über das Zahlungsmanagement bis hin zur Logistikabwicklung, die an zwei Standorten ebenfalls auf dem eK24 ERP System erfolgt. Ein variables Vergütungssystem der eK24 bietet zum einen den Kunden die Möglichkeit, schnell und ohne großen Initialaufwand die professionellen Lösungen des Unternehmens zu nutzen, zum anderen profitiert die eK24 so direkt von dem Erfolg ihrer Auftraggeber.

Auch im Bereich eCommerce ist das EBIT die wichtigste Kennziffer. Der Erfolg ist insbesondere abhängig von

- Betriebspauschalen

Dies sind fixe Gebühren, welche die Auftraggeber für den Betrieb der Plattformen unabhängig vom Absatzvolumen bezahlen. Diese sind i.d.R. vertraglich abgesichert und gewährleisten den Betrieb der Plattform.

- Personentage

Dies sind Tage, die wir gegenüber Kunden für individuelle Anpassungen, z.B. für Projektmanagement und Programmierleistungen, berechnen. Grundlage hierfür bilden Kostenvoranschläge.

- Stückkostenpauschalen

Hier rechnen wir je abgesetztem Stück eine Handling-Pauschale ab, die im Wesentlichen die variablen Kosten wie Logistik, Aftersales, Fracht & Verpackung enthält.

Für das Geschäftsjahr 2016 ist positiv anzumerken, dass es gelungen ist, das Verhältnis zwischen den variablen und den fixen Erlöskomponenten deutlich zu optimieren. Der Ausbau der Betriebspauschalen steht auch weiter im Fokus und wird konsequent vorangetrieben.

Darüber hinaus ist es gelungen, die Stückkostenvergütung in wichtigen Bereichen zu erhöhen. Weiterhin konnten Zahlungs- und Abrechnungsintervalle optimiert werden. Beides wird sich im Geschäftsjahr 2017 positiv auf das Ergebnis auswirken.

Der Bereich erzielte ein EBIT von T€ -57 und verfehlte somit das ursprüngliche Ziel deutlich. Wesentlicher Grund hierfür sind zum einen die niedrigen Verkaufs-Stückzahlen im 1. Halbjahr, die in der zweiten Jahreshälfte nicht mehr kompensiert werden konnten. Weiterhin kam es zur kompletten Rückabwicklung eines Geschäftes, wodurch T€ 420 ausgebucht werden mussten. Darüber hinaus wurde ein weiterer Key Account kostenintensiv aufgebaut.

B2B

Der Auf- und Ausbau des B2B-Bereiches hat sich als deutlich kostenintensiver herausgestellt als geplant. Es wurde bereits unterjährig begonnen, Kosten zu reduzieren. Die Anzahl der Mitarbeiter wurde verringert und externe Vertriebskanäle auf ein Minimum reduziert.

Im weiteren Geschäftsverlauf hat sich die Geschäftsführung entschieden, den Fokus auf wenige Kernprojekte zu reduzieren, die im Wesentlichen aus „Shared Resources“ der Gruppe erbracht werden.

Durch Bestandsverträge werden zukünftig wiederkehrende Provisionserlöse erzielt, die dem entstandenen Verlustvortrag positiv entgegenwirken.

Das EBIT in diesem Bereich betrug im Geschäftsjahr -T€ 354.

II. Wirtschaftsbericht

1. Ertragslage des Konzerns

Die Gesamtleistung (definiert als Umsatzerlöse plus Bestandsveränderung und

aktivierte Eigenleistungen der S-KON Gruppe erhöhte sich in 2016 um 91% auf M€ 69,1 (2015: M€ 36,2).

Der wesentliche Anteil des Anstiegs der Umsatzerlöse resultiert aus dem Ausbau des eCommerce-Bereichs. Hier steigerte sich der Umsatz von M€ 16,9 auf M€ 51,1 was im Wesentlichen auf den Anstieg der durchschnittlichen monatlichen Absatzzahl von mobilen Endgeräten zurückzuführen ist (Vorjahr: ca. 4.500 Stück/Monat; 2016: ca. 8.500/Monat). Weiterhin erhöhte sich die Anzahl der fakturierten Manntage sowie die Betriebspauschalen gegenüber dem Vorjahr. Dennoch konnte das erwartete Ergebnis (Plan: 700 T€) vor Zinsen und Steuern in diesem Bereich nicht erreicht werden. Wesentlicher Grund hierfür sind die niedrigen Verkaufs-Stückzahlen im ersten Halbjahr 2016, die in der zweiten Jahreshälfte nicht mehr aufgeholt werden konnten sowie die Rückabwicklung eines margenträchtigen Geschäftes.

Die Erlöse aus dem Bereich Dialog- und Direktmarketing sind hingegen in 2016 um M€ 2,6 zurückgegangen. Das Ergebnis konnte durch eine Optimierung der Deckungsbeiträge hingegen im gleichen Zeitraum weiter ausgebaut werden und erreichte das Plan-Niveau. Das durchschnittliche monatliche Produktionsvolumen lag bei 35.000 Stunden.

Der Bereich Mediakooperationen wurde weiter etabliert und ausgebaut.

Der B2B-Bereich konnte 5 % zu den Umsatzerlösen des Konzerns beitragen und erzielte Erlöse von M€ 3,4.

Größter Kostenblock in der Gruppe sind weiterhin die Aufwendungen für bezogene Waren, deren Anstieg von M€ 15,9 in 2015 auf M€ 47,4 in 2016 den deutlichen Anstieg des eCommerce-Bereichs widerspiegelt.

Das Jahresergebnis in 2016 wurde durch den B2B-Bereich deutlich negativ beeinflusst.

Auf Gruppenebene wurde ein EBIT von T€ 391 erwirtschaftet, dieses liegt insbesondere aufgrund des geringeren EBITS im Bereich eCommerce und im B2B Bereich deutlich unter dem ursprünglich geplanten EBIT von M€ 1,4.

Auf Grund der stabilen Projektsituation und dem Bestand an Kunden ist der Ausblick als positiv zu bewerten. Durch den Auftritt als S-KON Gruppe am Markt besteht der große Vorteil gegenüber Mitbewerben ein komplettes Channel-Angebot (eCommerce, Telefon, Print) bereitstellen zu können.

2. Vermögens- und Finanzlage des Konzerns

Während das Anlagevermögen von untergeordneter Bedeutung ist, hat sich das Umlaufvermögen im Geschäftsjahr nahezu verdoppelt. Insbesondere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der Warenbestand sind zum Bilanzstichtag angestiegen, was auf einen Anstieg des Geschäftsvolumens im eCommerce zurückzuführen ist.

Die Eigenkapitalquote ist auf Grund des oben beschrieben Anstieges des Umlaufvermögens auf 8% gesunken.

Das Netto-Umlaufvermögen wird überwiegend durch kurzfristige Kontokorrentlinien finanziert. Durch einen starken Anstieg des Geschäftsvolumens wurden die gruppenweiten kurzfristigen Kontokorrentlinien im Geschäftsjahr immer wieder nahezu vollständig in Anspruch genommen.

Investitionen wurden insbesondere in die Ausstattung der Produktionsarbeitsplätze von T€ 192 getätigt.

3. Liquiditätslage

Der Konzern verfügt über einen Bestand an liquiden Mitteln von T€ 411. Diesen stehen Kontokorrentkredite von T€ 3.963 gegenüber.

Bedingt durch liquiditätsunwirksame Abschreibungen von T€ 514, sowie einem Zinsergebnis von T€ 361 und einer positiven Veränderung des Net Working Capitals von T€ 824 ergab sich in 2016 bei einem Jahresfehlbetrag von T€ 239 ein positiver Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von T€ 1.460.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug im Geschäftsjahr 2016 T€ -188 und war damit deutlich geringer als im Vorjahr (T€ -551).

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit betrug – T€ 386. Die gezahlten Zinsen betrafen nahezu ausschließlich Zinsen für Kontokorrentkredite.

In Summe ergab sich eine positive Veränderung des Finanzmittelfonds von T€ 885.

Das Netto-Umlaufvermögen wird überwiegend durch kurzfristige Kontokorrentlinien finanziert. Durch einen starken Anstieg des Geschäftsvolumens wurden die gruppenweiten kurzfristigen Kontokorrentlinien im Geschäftsjahr immer wieder nahezu vollständig in Anspruch genommen.

Zur Sicherstellung des Umsatzwachstums und zur Vermeidung von Liquiditätsengpässen wurde in 2016 zusätzlich eine temporäre Projektlinie in Anspruch genommen. Diese wurde fristgerecht zurückgeführt.

Die Kontokorrentlinie steht zeitlich unbefristet zur Verfügung. Sie kann seitens der Bank kurzfristig gekündigt werden.

4. Gesamtaussage

Da das ursprüngliche EBIT Ziel von M€ 1,4 klar verfehlt wurde, ist das Geschäftsjahr 2016 enttäuschend verlaufen. Der Jahresfehlbetrag beträgt T€ 239 und hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr (T€ 170) erhöht.

III. Risikobericht und Chancendarstellung

Risiken, Chancen und wesentliche Einflussfaktoren auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Im Rahmen des Risikomanagements des Bereichs Direktmarketing konnte in 2016 die stabile Projektsituation mit einer relativen Gleichverteilung auf fünf Key-Accounts auch gruppenübergreifend ausgebaut werden. Dadurch konnte auch das erhaltene Auftragsvolumen der Auftraggeber stabilisiert und die eigene Marktstellung weiter ausgebaut werden. Für 2017 gehen wir von einem stabilen Marktumfeld in der Telekommunikationsbranche aus, wobei das verschärfte Wettbewerbsumfeld eher positiv auf das performance-orientierte Geschäftsmodell der S-KON Gruppe einzahlt.

Durch die Standortverteilung auf Hamburg, Berlin, Lüneburg, Pinneberg, Celle und Hannover sowie durch den Ausbau eines Mitarbeiterbindungsprogrammes versucht die Gruppe, den Risiken der im Direktmarketing branchenüblichen hohen Fluktuation weiterhin vorzubeugen.

Das Recruiting von qualifiziertem Personal ist aktuell der begrenzende Faktor für den weiteren Ausbau des Telemarketing-Geschäftes. Dennoch ist der Ausblick für 2017 in diesem Bereich positiv, da die Möglichkeit besteht, über Satellitenstandorte wie Celle und Hannover weiter Personal aufzubauen. Für 2017 steht weiterhin die Auslastung der bestehenden Standorte sowie die Mitarbeiterqualifizierung und -bindung im Mittelpunkt.

Als Risiko gilt noch immer die schwer einzuschätzende Rechtssituation im Hinblick auf den Vertragsabschluss am Telefon. Diese Entwicklung wird weiterhin kritisch beobachtet. Eine Verschärfung des Fernabsatzgesetzes würde eine Umstrukturierung des Projektportfolios nach sich ziehen, welches mit erheblichen Kosten verbunden sein könnte.

Im Bereich eCommerce besteht die Herausforderung den Aufbau der neugewonnen Key-Accounts weiter voran zu treiben. Positiv zu bewerten ist dabei, dass sich die Umsätze weiterhin auf mehrere Key-Accounts verteilen. Risiken sind in diesem Bereich zum einen die unvorhersehbar hohen Lagerkosten sowie die Vorfinanzierung der Hardware, da es sich bei den Geräten zumeist um kostenintensive Mobilfunkgeräte handelt.

Auf Grund der Auftraggeberstruktur rechnet die Geschäftsführung nicht mit wesentlichen Forderungsausfällen.

Der Betrieb des B2B Geschäftes wird die S-KON Gruppe in 2017 nicht weiter negativ belasten. Kostenreduzierungen wurden vorgenommen und wiederkehrende Erlöse werden dem Verlustvortrag der vergangenen Perioden positiv entgegenwirken.

Bestandsgefährdende Risiken liegen nicht vor. Aufgrund der positiven Ertrags- und Finanzplanung für 2017 geht die Geschäftsführung davon aus, dass die Kontokorrentlinie der Bank weiterhin unbefristet zur Verfügung steht.

IV. Prognosebericht - Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft

Im Bereich Telemarketing sollen durch eine neue Standortstrategie Kapazitäten für einen neuen Key-Account geschaffen werden. Im Fokus hierbei steht eine optimierte Flächenauslastung als auch die Eröffnung von neuen Standorten, um der Abhängigkeit von einzelnen „großen“ Standorten im Hinblick auf die Recruitingsituation entgegen zu wirken.

Die Projektsituation und Auftragslage des Telesales-Geschäftes ist für 2017 als stabil und sicher zu betrachten. Die Umsätze sind unter dem Gesichtspunkt der Risikodiversifikation auf mehrere solvente Auftraggeber gleichmäßig verteilt. Die Positionierung als innovativer und flexibler Qualitätsdienstleister wird von den Auftraggebern ausdrücklich geschätzt und steht bei dem anstehenden Geschäftsausbau weiterhin im Vordergrund.

Durch diese genannten Maßnahmen wird für 2017 und 2018 weiterhin eine stabile Geschäftssituation für das Telesales-Geschäft mit weiter steigenden Umsätzen bei wachsenden Margen erwartet. Einhergehend mit dieser Umsatzsteigerung wird auch eine nochmals verbesserte Ergebnislage erwartet.

Im Bereich e -Commerce wird mit einer deutlichen Ergebnis-Steigerung des Bereiches gerechnet. Durch eine weitere Optimierung der eigenen Core-Systeme soll die Grundlage für die Gewinnung neuer Key-Accounts geschaffen werden. Hierdurch wird sichergestellt, dass bestehende und neue Kunden zukunftssicher und effizienter betreut werden können. Der Fokus auf Vergütungsmodelle mit planbaren Erlösen soll

zukünftigen Ergebnisschwankungen entgegenwirken.

Für 2017 wird mit Umsatzerlösen von M€ 90-100 gerechnet. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) wird auf Konzernebene voraussichtlich rd. M€ 1 betragen.

Hamburg, 14. Dezember 2017

Sven Kowitzke, Vorstand (S-KON New Business AG

Thomas Ott, Vorstand (S-KON New Business AG

Konzernbilanz

Aktiva

31.12.2016

EUR
31.12.2015

EUR
A. Anlagevermögen 1.030.513,00 1.352.472,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 291.815,00 486.270,00
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 91.169,00 151.948,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 200.646,00 250.771,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 83.551,00
II. Sachanlagen 713.697,00 841.201,00
1. Bauten auf fremden Grundstücken 135.303,00 222.470,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 578.394,00 618.731,00
III. Finanzanlagen 25.001,00 25.001,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 1,00
2. Beteiligungen 25.000,00 25.000,00
B. Umlaufvermögen 20.735.054,99 10.580.774,16
I. Vorräte 8.151.714,33 1.403.663,46
1. unfertige Leistungen 710.015,00 301.000,00
2. Waren 7.441.699,33 1.102.663,46
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 12.172.438,34 8.997.123,56
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 11.368.888,73 8.130.432,89
2. Forderungen gegen Gesellschafter 62.641,44 61.221,44
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1,00 1,00
4. sonstige Vermögensgegenstände 740.907,17 805.468,23
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 410.902,32 179.987,14
C. Rechnungsabgrenzungsposten 122.681,56 51.863,47
Summe Aktiva 21.888.249,55 11.985.109,63
Passiva
31.12.2016

EUR
31.12.2015

EUR
A. Eigenkapital 1.804.588,49 2.043.908,59
I. gezeichnetes Kapital 150.000,00 150.000,00
II. Gewinnrücklagen/Ergebnisrücklagen 15.000,00 15.000,00
1. gesetzliche Rücklage 15.000,00 15.000,00
III. Bilanzgewinn 1.639.588,49 1.878.908,59
B. Rückstellungen 3.679.835,00 749.383,50
1. Steuerrückstellungen 366.323,00 199.620,00
2. sonstige Rückstellungen 3.313.512,00 549.763,50
C. Verbindlichkeiten 16.403.826,06 9.191.817,54
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.001.435,03 4.675.509,39
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.437.011,41 2.292.365,57
3. sonstige Verbindlichkeiten 3.965.379,62 2.223.942,58
davon aus Steuern 3.519.103,78 1.865.273,25
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 3.678,27 9.424,39
Summe Passiva 21.888.249,55 11.985.109,63

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2016 - 31.12.2016

EUR
1.1.2015 - 31.12.2015

EUR
1. Umsatzerlöse 68.691.211,14 36.321.107,62
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 409.015,00 -295.700,00
3. andere aktivierte Eigenleistungen 0,00 182.338,75
4. sonstige betriebliche Erträge 171.382,18 89.282,33
5. Materialaufwand 54.143.130,66 21.212.205,17
a) Aufwendungen für bezogene Waren 47.423.132,44 15.936.107,84
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 6.719.998,22 5.276.097,33
6. Personalaufwand 11.557.218,74 11.945.814,80
a) Löhne und Gehälter 9.547.439,37 9.852.762,52
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.009.779,37 2.093.052,28
davon für Altersversorgung 11.047,00 11.278,78
7. Abschreibungen 514.211,01 479.309,21
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 514.211,01 479.309,21
auf Geschäfts- oder Firmenwert 83.551,00 83.551,00
auf andere immaterielle Vermögensgegenstände 430.660,01 395.758,21
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.661.764,12 2.419.168,15
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.132,15 1.277,44
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 365.006,76 298.111,99
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 269.835,78 109.033,78
12. Ergebnis nach Steuern -235.426,60 -165.336,96
13. sonstige Steuern 3.893,50 5.125,35
Konzern-Jahresfehlbetrag 239.320,10 170.462,31

Konzernkapitalflussrechnung nach DRS 21 2016

S-KON New Business AG, Hamburg

2016

T€
2015

T€
Konzernjahresfehlbetrag -239 -170
+ Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 514 479
+/- Zunahme (+) / Abnahme(+) der Rückstellungen 2.764 -167
- Zunahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -9.993 -2.897
+ Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 7.886 2.411
+ Zinsergebnis 361 297
+ Ertragsteueraufwand 270 109
- Ertragsteuerzahlungen -103 -140
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 1.460 -78
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -1 -242
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens -,-- 5
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -191 -314
+ Erhaltene Zinsen 4 0
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -188 -551
+ Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten -,-- 47
- Auszahlungen aus der Tilgung von Krediten -20 -3
- Auszahlungen aus der Tilgung von Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern -1 -60
- Gezahlte Zinsen -365 -298
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -386 -314
Zahlungsmittelwirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 885 -943
+ Finanzmittelfonds am Jahresanfang -4.446 -3.503
Finanzmittelfonds am Jahresende -3.561 -4.446
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds [T€] 31.12.2016 31.12.2015
Liquide Mittel 411 180
- Kontokorrentverbindlichkeiten gegenüber Banken -3.972 -4.626
Finanzmittelfonds am Jahresende -3.561 -4.446

Konzerneigenkapitalspiegel

Mutterunternehmen
Gezeichnetes Kapital

Gewinnrücklagen gesetzliche Rücklagen

Bilanzgewinn

Konzerneigenkapital

--- --- --- --- ---
Stand am 01.01.2015 150.000,00 15.000,00 2.049.370,90 2.214.370,90
1. Konzernjahresfehlbetrag -,-- -,-- -170.462,31 -170.462,31
Stand am 01.01.2016 150.000,00 15.000,00 1.878.908,59 2.043.908,59
1. Konzernjahresfehlbetrag -,-- -,-- -239.320,10 -239.320,10
Stand am 31.12.2016 150.000,00 15.000,00 1.639.588,49 1.804.588,49

Ergänzende Angaben zum Konzerneigenkapital per 31.12.2016:*

davon zur Ausschüttung an die Gesellschafter zur Verfügung stehend: T€ 1.082

davon gesetzlichen Ausschüttungssperren unterliegend: -,--

davon gemäß Satzung einer Ausschüttungssperre unterliegend: -,--

*diese Angaben beziehen sich auf das Mutterunternehmen, die S-KON New Business AG

Konzernanhang

S-KON NEW BUSINESS AG

1) Allgemeine Angaben

Die S-KON New Business AG (im Folgenden auch Mutterunternehmen) ist als Muttergesellschaft im Geschäftsjahr 2016 eine kleine Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB.

Zusammen mit ihren Tochterunternehmen überschreitet die S-KON New Business AG betragsmäßig die Grenzen für die größenabhängige Befreiung gemäß § 293 HGB, so dass der Konzernabschluss von dem Vorstand aufgestellt wird.

Der Konzernabschluss ist auf den 31. Dezember 2016 aufgestellt, da das Geschäftsjahr des Mutterunternehmens mit dem Kalenderjahr übereinstimmt. Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Tochterunternehmen sind auch auf diesen Stichtag aufgestellt.

Die S-KON New Business AG hat die nach § 293 HGB bezeichneten Größenklassen überschritten und sich einer gesetzlichen Konzernabschlussprüfung gemäß § 316 Abs. 2 HGB unterzogen.

Der Konzernabschluss wird unter Beachtung der Vorschriften der §§ 242 HGB ff. aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz erfolgt gemäß § 266 HGB; die Gewinn- und Verlustrechnung wird unter Anwendung des Gesamtkostenverfahrens nach § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.

Der Konzernabschluss wurde erstmals nach den durch das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) vom 17. Juli 2015 (BGBl. I S. 1245) geänderten Vorschriften des HGB aufgestellt. Die Vorjahreszahlen wurden nicht angepasst. Durch die Umstellung ergaben sich mit Ausnahme des neuen Gliederungsschemas der Gewinn- und Verlustrechnung nach § 275 Abs. 2 HGB (Wegfall der Zwischensumme "Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit", neue Zwischensumme "Ergebnis nach Steuern") keine wesentlichen Änderungen auf die Bilanzierung in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung.

Nach Billigung des Konzernabschlusses durch den Aufsichtsrat am 9. November 2017 erfolgte die Änderung des Jahresabschlusses 2016 der Tochtergesellschaft S-KON eKontor 24 GmbH auf Grund erhaltener wertaufhellender Informationen. Als Folge dieser Änderung war auch eine Änderung des Jahresabschlusses 2016 der S-KON New Business AG erforderlich. Die entsprechende Änderung des Konzernabschlusses erfolgte mit Kenntnis und Zustimmung des Aufsichtsrates. Die Änderung betrifft die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstigen Rückstellungen, Steuerrückstellungen, sonstigen Verbindlichkeiten, Umsatzerlöse, Personalaufwand und die Steuern vom Einkommen und Ertrag.

2) Abgrenzung des Konsolidierungskreises

I. Konsolidierte Konzernunternehmen

Die S-KON New Business AG ist direkte wesentliche Gesellschafterin für folgende inländische Tochterunternehmen (gem. § 290 HGB), die damit auch verbundene Unternehmen (gem. § 271 Abs. 2 HGB) sind:

Sitz 2016 Anteil

%
2015

%
S-KON Sales Kontor Hamburg GmbH Hamburg 100,00% 100,00%
S-KON Management Kontor GmbH Hamburg 100,00% 100,00%
S-KON eKontor 24 GmbH Hamburg 100,00% 100,00%

II. Nicht konsolidierte Tochterunternehmen

In den Konsolidierungskreis für das Geschäftsjahr 2016 werden folgende Tochterunternehmen bzw. Beteiligungen, an denen die S-KON New Business AG direkt oder indirekt beteiligt ist, nicht einbezogen:

a) Anteile an verbundenen Unternehmen

Sitz Anteil

in %
S-KON Polska Sp. Warschau / Polen 100,00%

Auf die Einbeziehung der S-KON Polska Sp. wird gemäß § 296 Abs. 2 HGB verzichtet, da dieses Tochterunternehmen für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns im Geschäftsjahr 2016 von untergeordneter Bedeutung ist.

b) Beteiligungen

Sitz Anteil

in %
Teleunited GmbH Bohmte 50,00%

Auf die Einbeziehung der Teleunited GmbH wird gemäß § 296 Abs. 2 HGB verzichtet, da diese Beteiligung für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns im Geschäftsjahr 2016 von untergeordneter Bedeutung ist.

3) Konsolidierungsgrundsätze

I. Kapitalkonsolidierung

Im Rahmen der erstmaligen Aufstellung des Konzernabschlusses wurde die Kapitalkonsolidierung der nach § 290 ff. HGB in den Abschluss einbezogenen Gesellschaften zum 01. Januar 2010 nach der Neubewertungsmethode gemäß §301 Abs. 1 HGB mit den anteiligen Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten vorgenommen.

Die Übernahme der Minderheitenanteile der S-KON eKontor 24 GmbH und S-KON Management Kontor GmbH erfolgte in 2012. Die in diesem Zusammenhang erworbenen Anteile wurden ebenfalls nach der Neubewertungsmethode zum 01. April 2012 in die Kapitalkonsolidierung einbezogen.

II. Schuldenkonsolidierung

Bei der Schuldenkonsolidierung werden die Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Unternehmen aufgerechnet.

III. Aufwands- und Ertragskonsolidierung

Bei der Aufwands- und Ertragskonsolidierung werden die Aufwendungen und Erträge zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen aus gegenseitigen Verrechnungen aufgerechnet.

IV. Zwischenergebniseliminierung

Bei der Konsolidierung sind im Geschäftsjahr 2016 keine konzerninternen Gewinne (sog. Zwischengewinne) zu neutralisieren.

4) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Maßgeblich für die Erstellung des Konzernabschlusses sind die folgenden, bei allen konsolidierten Unternehmen im Prinzip einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gem. § 308 HGB.

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Entwicklungskosten angesetzt. Neben den direkt zuzuordnenden Personalkosten und Sondereinzelkosten wurde ein angemessener Teil der Fertigungsgemeinkosten und Abschreibungen aktiviert. Die Abschreibung erfolgt linear über einen Zeitraum von drei Jahren.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu den Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Im Geschäftsjahr 2012 wurden die von den Minderheitengesellschaftern gehaltenen Anteile an den Tochterunternehmen S-KON eKontor 24 GmbH und S-KON Management Kontor GmbH von der Konzernmutter S-KON New Business AG erworben. Die Erstkonsolidierung der erworbenen Anteile erfolgte zum 01. April 2012. Der hieraus resultierende Unterschiedsbetrag, der nicht einzelnen materiellen Wirtschaftsgütern zuordenbar ist, wurde als Firmenwert ausgewiesen und über eine Nutzungsdauer von 56 Monaten linear abgeschrieben. Zum Ende des Geschäftsjahres ist der Firmenwert komplett abgeschrieben.

Zur Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände wird auf den Konzernanlagenspiegel auf Seite 6 verwiesen.

II. Sachanlagevermögen

Sachanlagevermögen wird zu den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig abgeschrieben, sofern es abnutzbar ist. Dabei werden die Anschaffungs- und Herstellungskosten anhand ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Für Sachanlagen, die vor dem 1. Januar 2012 angeschafft und degressiv abgeschrieben werden, wird von dem Beibehaltungswahlrecht nach Art. 67 Abs. 4 EGHGB Gebrauch gemacht.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird diesem Umstand durch außerplanmäßige Abschreibungen und Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Zur Entwicklung der Sachanlagen wird auf den Konzernanlagenspiegel auf Seite 6 verwiesen.

III. Finanzanlagen

Die Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen werden mit ihren Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen.

Zur Entwicklung der Finanzanlagen wird auf den Konzernanlagenspiegel auf Seite 6 verwiesen.

IV. Vorräte

Die Bestände werden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet. Der niedrigere beizulegende Wert wird im Wesentlichen nach den Verhältnissen am Beschaffungs- und Absatzmarkt, aber unter der Berücksichtigung der Einsatzmöglichkeiten der Bestände ermittelt.

Unfertige Leistungen werden zu Herstellkosten aktiviert.

V. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände, Guthaben bei Kreditinstituten

Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennbetrag bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Für das in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltene latente Kreditrisiko wird eine Pauschalwertberichtigung gebildet sowie erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

VI. Rechnungsabgrenzungsposten

Rechnungsabgrenzungsposten wurden für die Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen, gebildet. Ebenfalls unter diesem Posten ausgewiesen ist ein Disagio von T€ 4 aus einem Darlehensvertrag.

VII. Rückstellungen

Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

VIII. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

5) Erläuterungen zur Konzernbilanz / -erfolgsrechnung

I. Anlagevermögen

Zur Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den Konzernanlagenspiegel auf Seite 6 verwiesen.

II. Finanzanlagen

Unter den Anteilen an verbundenen Unternehmen und den Beteiligungen sind die Anschaffungskosten abzüglich eventueller Abschreibungen der S-KON New Business AG an folgenden Gesellschaften ausgewiesen:

a) Anteile an verbundenen Unternehmen

- S-KON Polska Sp.

b) Beteiligungen

- Teleunited GmbH

S-KON New Business AG, Hamburg

ENTWICKLUNG DES KONZERNANLAGEVERMÖGENS VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2016

Anschaffungskosten
01.01.2016 Zugänge Abgänge 31.12.2016
--- --- --- --- ---
Immaterielle Vermögensgegenstände
1 Selbst geschaffene Software 182.338,75 -,-- -,-- 182.338,75
2 Entgeltlich erworbene Software sowie erworbene Rechte und Werte 1.070.667,61 966,00 -,-- 1.071.633,61
3 Firmenwerte 389.904,81 -,-- -,-- 389.904,81
1.642.911,17 966,00 -,-- 1.643.877,17
Sachanlagen
1 Bauten auf fremden Grundstücken 524.507,01 13.229,51 -,-- 537.736,52
2 Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.814.641,88 178.081,50 158.063,03 1.834.660,35
2.339.148,89 191.311,01 158.063,03 2.372.396,87
Finanzanlagen
1 Anteile an verbundenen Unternehmen 13.215,00 -,-- -,-- 13.215,00
2 Beteiligungen 50.000,00 -,-- -,-- 50.000,00
63.215,00 -,-- -,-- 63.215,00
TOTAL 4.045.275,06 192.277,01 158.063,03 4.079.489,04
Abschreibungen
01.01.2016 Zugänge Abgänge 31.12.2016
--- --- --- --- ---
Immaterielle Vermögensgegenstände
1 Selbst geschaffene Software 30.390,75 60.799,00 -,-- 91.189,75
2 Entgeltlich erworbene Software sowie erworbene Rechte und Werte 819.896,61 51.071,00 -,-- 870.967,61
3 Firmenwerte 306.353,81 83.551,00 -,-- 389.904,81
1.156.641,17 195.421,00 -,-- 1.352.062,17
Sachanlagen
1 Bauten auf fremden Grundstücken 302.037,01 100.396,51 -,-- 402.433,52
2 Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.195.910,88 218.393,50 158.038,03 1.256.266,35
1.497.947,89 318.790,01 158.038,03 1.658.699,87
Finanzanlagen
1 Anteile an verbundenen Unternehmen 13.214,00 -,-- -,-- 13.214,00
2 Beteiligungen 25.000,00 -,-- -,-- 25.000,00
38.214,00 -,-- -,-- 38.214,00
TOTAL 2.692.803,06 514.211,01 158.038,03 3.048.976,04
Buchwert
31.12.2016 31.12.2015
--- --- ---
Immaterielle Vermögensgegenstände
1 Selbst geschaffene Software 91.149,00 151.948,00
2 Entgeltlich erworbene Software sowie erworbene Rechte und Werte 200.666,00 250.771,00
3 Firmenwerte -,-- 83.551,00
291.815,00 486.270,00
Sachanlagen
1 Bauten auf fremden Grundstücken 135.303,00 222.470,00
2 Betriebs- und Geschäftsausstattung 578.394,00 618.731,00
713.697,00 841.201,00
Finanzanlagen
1 Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 1,00
2 Beteiligungen 25.000,00 25.000,00
25.001,00 25.001,00
TOTAL 1.030.513,00 1.352.472,00

III. Umlaufvermögen

a) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr eine Laufzeit von weniger als einem Jahr.

b) Forderungen gegen Gesellschafter

Die Forderungen gegen Gesellschafter sind sonstige Forderungen und haben wie im Vorjahr eine Laufzeit von mehr als einem Jahr.

c) Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

IV. Eigenkapital

a) Gezeichnetes Kapital

Das Grundkapital des Mutterunternehmens beträgt am Bilanzstichtag € 150.000,00, eingeteilt in 150.000 nennwertlose Stückaktien.

b) Gewinnrücklage

Zum Bilanzstichtag wird eine Gewinnrücklage von 10 % des Grundkapitals (Gezeichneten Kapitals) gemäß § 150 AktG ausgewiesen.

V. Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen betreffen im Wesentlichen die Ertragsteuern der Konzerngesellschaften.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen nachlaufende Rechnungen sowie Personalkosten (nicht genommener Urlaub und Boni).

VI. Verbindlichkeiten

Von den Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von:

< 1 Jahr

T€
1-5 Jahre

T€
>5 Jahre

T€
Gesamt

T€
Verbindlichk. gegenüber Kreditinstituten 3.973 28 0 4.001
(Vorjahr) (4.637) (39) (0) (4.676)
Verbindlichk. aus Lieferungen/Leistungen 8.437 0 0 8.437
(Vorjahr) (2.292) (0) (0) (2.292)
Sonstige Verbindlichkeiten 3.965 0 0 3.965
(Vorjahr) (2.224) (0) (0) (2.224)
16.376 28 0 16.404
(Vorjahr) (9.153) (39) (0) (9.192)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind wie folgt besichert:

- Globalzession der Forderungen

- Sicherungsübereignung der Warenlager der Tochtergesellschaften

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte gesichert.

VII. Konzerngewinn- und Verlustrechnung

a) Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden in den Bereichen eCommerce (M€ 51,1; Vorjahr: M€ 16,9), Dialog- und Direktmarketing (M€ 14,2; Vorjahr: M€ 16,8) und B2B (M€ 3,4; Vorjahr: M€ 2,5) erzielt.

b) Sonstige betriebliche Erträge

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen werden Versicherungsentschädigungen, der Buchgewinn aus dem Abgang von Anlagevermögen, Erträge aus den Auflösungen von Rückstellungen sowie periodenfremder Ertrag ausgewiesen.

c) Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag beinhalten die Körperschaftsteuer- und Gewerbesteuerbelastungen der konsolidierten Gesellschaften.

Ein Ansatz von latenten Steuern wurde für die Erstkonsolidierung der im Geschäftsjahr 2012 erworbenen Anteile gemäß § 306 S. 3 HGB i. V. m. § 301 (3) HGB nicht vorgenommen.

d) Sonstige Steuern

Die sonstigen Steuern beinhalten im Wesentlichen Kfz-Steuern.

e) Entwicklungsaufwendungen

Im Gegensatz zum Vorjahr, wurden im Geschäftsjahr keine Entwicklungsaufwendungen als selbst geschaffene Software aktiviert.

6) Sonstige Angaben

I. Kreditsicherheiten

Zu Angaben bezüglich Kreditsicherheiten wird auf die Ausführungen unter dem Verbindlichkeitenspiegel verwiesen.

II. Finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen folgende Miet- und Leasingverpflichtungen:

Miet- und Leasingverpflichtungen S-KON Gruppe
T€ 2017 2018-2021 2022 und später Summe
--- --- --- --- ---
KFZ-Leasing 56 49 0 105
Sonstiges Leasing 20 0 0 0
Miete 644 384 0 1.028
Summe 720 433 0 1.133

III. Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB

Mit den finanzierenden Kreditinstituten des Mutterunternehmens wurden z.T. Rahmenkreditverträge geschlossen, die auch die Darlehen mit den jeweiligen Tochtergesellschaften beinhalten. Diese Rahmenvereinbarungen sehen sowohl die eigenen Kreditrückzahlungen als auch die eventuelle Inanspruchnahme von Krediten der Tochtergesellschaften vor. Die Geschäftsführung geht wegen der erwarteten positiven Geschäftsentwicklung nicht von einer Inanspruchnahme aus.

Das Mutterunternehmen hat am 18. Mai 2017 einen Garantievertrag mit der S-KON Sales Kontor Hamburg GmbH geschlossen. Danach garantiert das Mutterunternehmen ihrer Tochtergesellschaft, dass sie bis zu einem Höchstbetrag von € 650.000,00 für sämtliche zum Zeitpunkt der Unterzeichnung des Vertrages bestehenden Ausleihungen, Darlehen und Forderungen der S-KON Sales Kontor Hamburg GmbH gegen die S-KON Management Kontor GmbH bei Zahlungsausfall einsteht.

IV. Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr 2016 wurden durchschnittlich 430 Mitarbeiter (Vorjahr: 470) und 2 Vorstände (Vorjahr: 2) beschäftigt.

Davon entfallen auf den eCommerce Bereich 35 und auf den Direkt- und Dialogmarketingbereich 375 Arbeitnehmer. Der Rest entfällt auf die Bereiche B2B und Verwaltung.

V. Vorstand des Mutterunternehmens

Als alleinvertretungsberechtigte Vorstände des Mutterunternehmens waren bestellt:

- Herr Sven Kowitzke, Hamburg

- Herr Thomas Ott, Hamburg

Die Vorstände sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands gemäß § 314 Nr. 6 a) und b) HGB wird verzichtet, da sich anhand dieser Angaben die Bezüge eines Mitgliedes des Vorstands feststellen lassen (§ 286 Abs. 4 HGB analog).

An einen der Vorstände wurden Darlehen über T€ 25 bzw. T€ 35 gewährt, die mit jeweils 2,5%-Punkten über dem Basiszinssatz verzinst werden (ein negativer Basiszinssatz findet keine Berücksichtigung). Zum Ende des Geschäftsjahres 2016 belaufen sich die Forderungen gegen den Vorstand hieraus auf T€ 63. Die Darlehen sollen mit zukünftigen Tantiemezahlungen verrechnet werden.

VI. Aufsichtsrat

Während des Geschäftsjahres 2016 waren folgende Aufsichtsratsmitglieder bestellt:

Jan Beyer, Hamburg, Wirtschaftsprüfer - Vorsitzender –

Matthias Kolbusa, Hamburg, Unternehmensberater

Dr. Kai Pfitzner, Hamburg, Coach und Consultant

Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Aufsichtsrats gemäß § 314 Nr. 6a) und 6b) HGB wird verzichtet, das sich anhand dieser Angaben die Bezüge eines Mitgliedes des Aufsichtsrats feststellen lassen (§ 286 Abs. 4 HGB analog).

VII. Honorar des Abschlussprüfers

Für die Abschlussprüfung des Abschlussprüfers wurden im Konzern insgesamt T€ 37 zurückgestellt.

VIII. Ergebnisverwendungsvorschlag

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung vor, das Ergebnis des Mutterunternehmens auf das folgende Geschäftsjahr vorzutragen.

IV. Nachtragsbericht

Im Oktober 2017 wurde aus strategischen Gründen die Produktion am SalesCenter-Standort Berlin eingestellt. Um den Ansprüchen unserer Auftraggeber weiter zu entsprechen und gemeinsam zu wachsen, wurden die neuen Standorte in Hannover und Hameln auf- und ausgebaut. Diese Kosten werden einen deutlichen Einfluss auf das Geschäftsergebnis 2017 haben. Für die strategische Ausrichtung und Bindung der Auftraggeber wird sich dieser Schritt aber bereits in 2018 positiv bemerkbar machen.

Darüber hinaus gab es bis zum heutigen Tag keine weiteren nennenswerten Entwicklungen, die einen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz und Ertragslage hatten und nicht in der Konzernbilanz oder Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind.

Hamburg, 14. Dezember 2017

Sven Kowitzke, Vorstand, S-KON New Business AG

Thomas Ott, Vorstand, S-KON New Business AG

Bericht des Aufsichtsrats

Bericht des Aufsichtsrates der S-KON New Business AG zum geänderten Konzernabschluss der Gesellschaft sowie zum geänderten Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 – 31. Dezember 2016

Präambel

Der Aufsichtsrat der Gesellschaft hat mit Bericht vom 9. November 2017 die Feststellung des Konzern-Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2016 sowie der Konzern-Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016 beschlossen. Nach Billigung des Konzernabschlusses durch den Aufsichtsrat am 9. November 2017 erfolgte die Änderung des Jahresabschlusses 2016 der Tochtergesellschaft S-KON eKontor 24 GmbH auf Grund erhaltener wertaufhellender Informationen. Als Folge dieser Änderung war auch eine Änderung des Jahresabschlusses 2016 der S-KON New Business AG erforderlich. Die entsprechende Änderung des Konzernabschlusses erfolgte mit Kenntnis und Zustimmung des Aufsichtsrates. Die Änderung betrifft die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstigen Rückstellungen, Steuerrückstellungen, sonstigen Verbindlichkeiten, Umsatzerlöse, Personalaufwand, und die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag.

Aufgrund des Beschlusses der außerordentlichen Hauptversammlung vom 28. November 2017 wurde der Konzern-Jahresabschluss sowie der Konzern-Lagebericht geändert und in heutiger Aufsichtsratssitzung erneut vom Aufsichtsrat gebilligt und damit nach § 172 AktG festgestellt. Der geänderte Bericht des Aufsichtsrates wurde dem Vorstand fristgerecht zugeleitet.

Auf der außerordentlichen Hauptversammlung vom 29.12.2017 soll der geänderte Konzern-Jahresabschluss mit dem geänderten Konzernbilanzgewinn/-verlust sowie der Konzern-Lagebericht von den Aktionären der Gesellschaft einstimming beschlossen werden.

Des Weiteren ergaben sich keine Änderungen zum oben zitierten Bericht des Aufsichtsrates vom 9. November 2017, der im Folgenden unverändert wiedergegeben wird:

I. Aufsichtsratsmitglieder

Dem Aufsichtsrat der Gesellschaft gehörten zum Zeitpunkt der Aufsichtsratssitzung die Herren Jan Beyer (Hamburg), Mathias Kolbusa (Hamburg) und Dr. Kai Pfitzner (Hamburg) an. Den Vorsitz hatte Herr Beyer. Ausschüsse wurden nicht gebildet.

II. Konzernabschlussprüfung zum 31. Dezember 2016

In der außerordentlichen Hauptversammlung der Gesellschaft am 31. Oktober 2016 in Hamburg wurde AC CHRISTES & PARTNER Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg, zum Konzernabschlussprüfer für den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 gewählt. Der Auftrag zur Prüfung wurde ordnungsgemäß vom Aufsichtsratsvorsitzenden im Namen aller Aufsichtsratsmitglieder erteilt.

Der Konzernabschluss 2016 sowie der zusammengefasste Lagebericht sind dem Aufsichtsrat vom Vorstand der Gesellschaft zusammen mit dem entsprechenden Prüfungsbericht rechtzeitig zugeleitet und vom Aufsichtsrat geprüft worden.

In der Aufsichtsratssitzung vom 09. November 2017 sind der Konzernabschluss, der zusammengefasste Lagebericht und der Vorschlag zur Ergebnisverwendung vom Vorstand mit dem Aufsichtsrat eingehend erörtert worden. Der Aufsichtsrat hatte im Rahmen der Konzernabschlussprüfung Gelegenheit zur Rücksprache mit dem Konzern-Abschlussprüfer.

Der Konzernabschluss wurde vom Vorstand entsprechend den gesetzlichen Vorschriften erstellt und vom Konzern-Abschlussprüfer mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.

III. Feststellung des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2016

Der Aufsichtsrat billigt nach der abschließenden Prüfung den vom Vorstand aufgestellten Konzernabschluss, der damit nach § 172 AktG festgestellt ist.

Der Aufsichtsrat hat als Ergebnis seiner eigenen Prüfung festgestellt, dass keine Einwendungen zu erheben sind.

Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand vorgelegten Konzernabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2016 gebilligt und damit festgestellt.

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gesellschaft für die Leistungen im Geschäftsjahr 2016.

Hamburg, 28. Dezember 2017

S-KON New Business AG

Jan Beyer, Aufsichtsratsvorsitzender

Beschlüsse

Datum des Billigungsbeschlusses: 28. Dezember 2017

Bestätigungsvermerk des Konzernabschlussprüfers

„Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den von der S-KON New Business AG, Hamburg, aufgestellten Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung, Eigenkapitalspiegel – und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2016 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Diese Bestätigung erteilen wir auf Grund unserer pflichtgemäßen, am 25. August 2017 abgeschlossenen Prüfung und unserer Nachtragsprüfung, die sich auf die Änderungen des Konzernabschlusses und Konzernlageberichts bezog. In dem Zusammenhang wurden die Umsatzerlöse, der Personalaufwand, die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, Steuern vom Einkommen und vom Ertrag, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Steuerrückstellungen, sonstigen Rückstellungen sonstigen Verbindlichkeiten, sowie der Konzernanhang und Konzernlagebericht entsprechend geändert. Auf die Begründung der Änderungen durch die Gesellschaft im geänderten Anhang wird verwiesen. Die Nachtragsprüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.“

Hamburg, 25. August 2017

Hamburg, 15. Dezember 2017

**AC CHRISTES & PARTNER GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steuerberatungsgesellschaft**

Christes, Wirtschaftsprüfer

Schulze, Wirtschaftsprüfer