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Kontron AG (formerly S&T AG) — Audit Report / Information 2018
Jan 27, 2020
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Audit Report / Information
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Publication
S-KON New Business AG
Hamburg
Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018
KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2018
I. GRUNDLAGEN DES KONZERNS
Die S-KON-Gruppe besteht aus der Konzernmutter S-KON New Business AG (im Folgenden: "S-KON AG") und den Tochtergesellschaften S-KON eKontor 24 GmbH ("eK24"), S-KON Sales Kontor Hamburg GmbH („SK“) und S-KON Management Kontor GmbH.
Zusammen mit der SK bildet die S-KON AG den Dialog- und Direkt-Marketing-Bereich der Gruppe, zum dem auch das Kerngeschäft Telesales gehört. Das andere Kerngeschäft des Konzerns, der eCommerce-Bereich, wird von der S-KON eKontor 24 GmbH betrieben. Ergänzt wird das Portfolio der Gruppe durch den B2B-Bereich, der durch die S-KON Management Kontor vertreten wird.
Neben dem weiteren Ausbau des eCommmerce-Bereichs und dem damit einhergehenden Aufbau eines eigenen Logistikstandortes, stand im Geschäftsjahr 2018 die Fokussierung auf den Ausbau der Call Center Produktion statt.
Die Gruppe umfasst folgende Geschäftsbereiche:
Dialog- und Direkt-Marketing
Schwerpunkt des Bereichs ist das von der SK geleitete Telemarketing-Geschäft. Dank der integrierten Dialogmarketing Agentur werden von der S-KON Gruppe neben den Call Center Dienstleistungen alle wesentlichen Leistungen wie die Konzeption und die Umsetzung von individualisierten Sonderwerbeformen im Bereich Mailing (u.a. Kooperationsmarketing) im eigenen Hause erbracht. Um die Positionierung als Qualitätsdienstleister mit innovativen Systemen und Konzepten weiter auszubauen, hat S-KON auch in 2018 weiter in investitionssichere und zukunftsweisende Technologien investiert.
Neben direkten betriebswirtschaftlichen Kennziffern wie das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) dienen als wesentliche Kennziffern hier insbesondere die geleisteten Produktionsstunden.
Aktuell verfügt die Gruppe über 440 hochmoderne und flexible Produktionsarbeitsplätze für die Umsetzung von Telemarketing Kampagnen und Inbound-Care-Themen, an denen bis zu 50.000 Produktionsstunden monatlich erbracht werden können.
Im Jahr 2018 wurden von der SK rund 410.000 Produktionsstunden erbracht und damit eine (unkonsolidierte) Gesamtleistung (Umsatzerlöse + Veränderung der unfertigen Leistungen) von M€ 14,1 erwirtschaftet.
Das Geschäftsergebnis wurde durch die Einführung der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) im Mai deutlich stärker belastet als es im Vorfeld anzunehmen war. Es kam seitens der Auftraggeber zu kurzfristigen Kampagneneinstellungen. Hiervon betroffen waren auch die wirtschaftlich stärksten Kampagnen. Der damit einhergehende Wegfall der Produktionsstunden (und dem daraus resultierenden schlechteren Deckungsbeitrag) konnte kurzfristig nicht kompensiert werden.
Aus diesem Grund konnte in 2018 kein geplantes Stundenwachstum erreicht werden.
Der Deckungsbeitrag pro geleistete Stunde war um mehr als 3€ unter dem ursprünglichen Plan – resultierend aus dem schlechteren Kampagnenmix. Das EBIT für diesen Bereich lag mit -T€ 977 deutlich unter dem Budget.
Um zukünftig unabhängiger von der Outbound-Telefonie zu sein, wurde weiterhin verstärkt der Bereich Customer Care etabliert und kostenintensiv aufgebaut. Die Wirtschaftlichkeit der Kampagnen wird sich im kommenden Geschäftsjahr positiv bemerkbar machen. Es wird erwartet, dass dieses Geschäftsfeld bereits in 2019 positiv mit ca. 10% am Gesamtdeckungsbeitrag beteiligt sein wird. In 2018 kam es durch die Aufbaukosten noch zu keinem nennenswerten Deckungsbeitrag.
Um mit unseren Auftraggebern weiter zu wachsen, spielt die Standortstrategie bei dem weiteren Ausbau des Geschäftes eine zentrale Rolle. Ein besonderes Augenmerk bei der Auswahl eines Standortes wird hier auf die Arbeitsmarkt- und Wettbewerbssituation gelegt.
Vor diesem Hintergrund wurde in 2018 der Standort Hannover weiter ausgebaut.
eCommerce
Die S-KON eKontor 24 GmbH („eK24“) ist auf den Aufbau und Betrieb von eCommerce Lösungen fokussiert. Dabei liegt der Branchen-Schwerpunkt aktuell im Bereich Telekommunikation, in welchem das Unternehmen zahlreiche namenhafte Anbieter zu seinen Kunden zählt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden die bestehenden Kundenbeziehungen weiter ausgebaut und in die Weiterentwicklung der eigenen Plattformtechnologie investiert. Die Positionierung der S-KON eKontor 24 GmbH als ein Full-Service Dienstleister im Sinne eines modernen BPO für den Onlinevertrieb von Telekommunikationsprodukten steht hierbei im Mittelpunkt. In diesem Zusammenhang entwickelt und betreibt die eK24 eigene Plattformen, die für den dynamischen und flexiblen eCommerce Vertrieb optimiert sind. Das Full-Service Angebot reicht hierbei über den Aftersales-Bereich und das Zahlungsmanagement bis hin zur Logistikabwicklung, die ebenfalls auf dem eK24 ERP System erfolgt. Ein variables Vergütungssystem der eK24 bietet zum einen den Kunden die Möglichkeit, schnell und ohne großen Initialaufwand die professionellen Lösungen des Unternehmens zu nutzen, zum anderen profitiert die eK24 so direkt von dem Erfolg ihrer Auftraggeber.
Bei der Geschäftsplanung liegen im Wesentlichen die drei folgenden KPIs zu Grunde:
Betriebspauschalen
Dies sind fixe Gebühren, welche die Auftraggeber für den Betrieb der Plattformen unabhängig vom Absatzvolumen bezahlen. Diese sind i.d.R. vertraglich abgesichert und gewährleisten den Betrieb der Plattform.
Personentage
Dies sind Tage, die gegenüber Kunden für individuelle Anpassungen, z.B. für Projektmanagement und Programmierleistungen, berechnet werden. Grundlage hierfür bilden KVA’s.
Stückkostenpauschalen
Hier wird je abgesetztem Stück eine Handling-Pauschale abgerechnet, die im Wesentlichen die variablen Kosten wie Logistik, Aftersales, Fracht & Verpackung enthält.
Der Bereich hat Umsatzerlöse von M€ 133 erwirtschaftet. Somit konnte der Umsatz gegenüber der Vorjahresperiode nochmal um 56 % gesteigert werden. Ca. 95% des Umsatzes werden hierbei durch den Verkauf und die Vermarktung von Mobilfunkgeräten generiert. Die Sparte erzielte ein EBIT von T€ 1.800 und lag damit um T€ 1.000 über dem ursprünglichen Budgetplan.
II. WIRTSCHAFTSBERICHT
1. Ertragslage des Konzerns
Die Gesamtleistung (definiert als Umsatzerlöse plus Bestandsveränderung und aktivierte Eigenleistungen der S-KON Gruppe erhöhte sich in 2018 um 45% auf M€ 145,6 (2017: M€ 100,5).
Der wesentliche Anteil des Anstiegs der Umsatzerlöse resultiert aus dem Ausbau des eCommerce-Bereichs. Hier steigerte sich der Umsatz von M€ 85 auf M€ 133 was im Wesentlichen auf den Anstieg der durchschnittlichen monatlichen Absatzzahl von mobilen Endgeräten zurückzuführen ist (2018: 14.000 Stück/Monat; Vorjahr: ca. 11.400 Stück/Monat). Weiterhin erhöhte sich die Anzahl der fakturierten Manntage sowie die Betriebspauschalen gegenüber dem Vorjahr. Darüber hinaus konnten Einmalerlöse durch den Verkauf einer Plattformlösung generiert werden. Das erwartete EBIT-Ergebnis (Plan: T€ 808) wurde mit T€ 1.800 deutlich übertroffen.
Die Erlöse aus dem Bereich Dialog- und Direktmarketing sind in 2018 um T€ 1.214 auf T€ 13.765 zurückgegangen. Das Ergebnis ist durch die benannte Problematik mit der Datenschutzgrundverordnung und deren Auswirkung auf Einzelkampagnen deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben.
Das durchschnittliche monatliche Produktionsvolumen lag wie im Vorjahr bei 34.000 Stunden.
Größter Kostenblock in der Gruppe sind weiterhin die Aufwendungen für bezogene Waren, deren Anstieg von M€ 74,6 in 2017 auf M€ 120,1 in 2018 den deutlichen Anstieg des eCommerce-Bereichs wiederspiegelt.
Auf Gruppenebene wurde ein EBIT von T€ 766 erwirtschaftet. Dieses liegt insbesondere an dem negativen EBIT des Bereiches Dialog- und Direktmarketing unter dem ursprünglich geplanten EBIT von M€ 1,6.
Auf Grund der stabilen Projektsituation und dem Bestand an Kunden ist der Ausblick als positiv zu bewerten. Durch den Auftritt als S-KON Gruppe am Markt besteht der große Vorteil gegenüber Mitbewerbern, ein komplettes Channel-Angebot (eCommerce, Telefon, Print) bereitstellen zu können. Die Etablierung als Qualitätsdienstleister wird bei den Kunden geschätzt.
2. Vermögens- und Finanzlage des Konzerns
Das Anlagevermögen hat sich durch Investitionen (insbesondere durch den Aufbau des Logistikstandortes im eCommerce im Telesalesbereich) von T€ 1.388 auf 1.640 erhöht. Das Umlaufvermögen hat sich deutlich um T€ 7.455 erhöht. Dieser hohe Bestand ist im Wesentlichen auf das Geschäftsvolumen im eCommerce zurückzuführen. Durch einen gleichzeitigen Aufbau der Verbindlichkeiten konnte das Net Working Capital jedoch um M€ 1,2 reduziert werden, was sich positiv auf die Liquiditätslage ausgewirkt hat.
Bei fast unverändertem Eigenkapital ist die Eigenkapitalquote aufgrund der höheren Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 9,7% in 2017 auf 7,2% in 2018 gefallen.
Das Netto-Umlaufvermögen wird überwiegend durch kurzfristige Kontokorrentlinien finanziert. Das starke Umsatzwachstum konnte durch kurze Zahlungsziele der eigenen erbrachten Leistungen vollständig im Rahmen der vorhandenen Kreditlinie finanziert werden. Hierbei wurde das vorhandene Kreditvolumen nicht ausgeschöpft.
Investitionen wurden insbesondere in die Ausstattung der Produktionsarbeitsplätze von T€ 359 getätigt.
3. Liquiditätslage
Der Konzern verfügt zum Stichtag über einen Bestand an liquiden Mitteln von T€ 664. Diesen stehen Kontokorrentkredite von T€ 4.326 gegenüber. Zum 31. Dezember 2018 betrug die nicht in Anspruch genommene Gruppenweite Kontokorrentlinie M€ 1,2.
Bedingt durch liquiditätsunwirksame Abschreibungen von T€ 517, sowie einer Abnahme des Net Working Capitals von T€ 1.238 ergab sich in 2018 bei einem EBIT von T€ 766 ein positiver Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von T€ 2.131.
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug im Geschäftsjahr 2018 T€ -767. Damit waren die Investitionen etwas geringer als im Vorjahr (T€ -839).
Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit betrug T€ -138. Die gezahlten Zinsen betrafen nahezu ausschließlich Zinsen für Kontokorrentkredite.
In Summe ergab sich eine Veränderung des Finanzmittelfonds von T€ 1.226.
Das Netto-Umlaufvermögen wird überwiegend durch kurzfristige Kontokorrentlinien finanziert. Das starke Umsatzwachstum konnte durch kurze Zahlungsziele der eigenen erbrachten Leistungen vollständig im Rahmen der vorhandenen Kreditlinie finanziert werden. Hierbei wurde das vorhandene Kreditvolumen immer wieder nahezu vollständig ausgeschöpft, auch wenn die durchschnittliche Inanspruchnahme deutlich geringer war als im Vorjahr.
Die Kontokorrentlinie steht zeitlich unbefristet zur Verfügung. Sie kann seitens der Bank kurzfristig gekündigt werden.
4. Gesamtaussage
Das ursprüngliche EBIT-Ziel von M€ 1,6 wurde verfehlt und liegt mit T€ 766 etwa auf Vorjahresniveau. Auf Grund höherer Ertragsteuerbelastungen als in 2017 ist das Jahresergebnis in 2018 mit -T€ 23 um T€ 438 geringer als im Vorjahr.
III. RISIKOBERICHT UND CHANCENDARSTELLUNG
Risiken, Chancen und wesentliche Einflussfaktoren auf die Vermögens-, Finanz- undErtragslage
Bestandsgefährdende Risiken liegen nicht vor. Aufgrund der stabilen Auftragssituation für 2019 geht die Geschäftsführung davon aus, dass die Kontokorrentlinie der Bank für die Gruppe weiterhin unbefristet zur Verfügung steht. Darüber hinaus verfügt die Gruppe über ausreichend positives Eigenkapital.
Im Bereich Telemarketing wurde dem temporären Problem der Auftraggeber mit der DSGVO durch den weiteren Aufbau neuer Projekte entgegengewirkt. Dies macht sich bereits im 1. Quartal 2019 positiv bemerkbar. Darüber hinaus ist es gelungen, bei einigen Auftraggebern deutlich bessere Konditionen auszuhandeln und schwächere Kampagnen zurückzugeben. Dadurch hat sich der Deckungsbeitrag pro Produktionsstunde bereits in den ersten Monaten des Geschäftsjahres 2019 deutlich verbessert. Zusätzlich hat es in 2018 strukturelle Anpassungen gegeben was die Verantwortlichkeiten der Kampagnen und Produktionsstandorte betrifft. Die Geschäftsführung ist hierbei involviert und ebenfalls regelmäßig direkt an den Produktionsstandorten vor Ort, um noch besser Einfluss auf die Steuerung nehmen zu können. Hierbei finden nahezu täglich Abstimmungen statt.
Durch die Standortverteilung auf Hamburg, Lüneburg, Pinneberg, Celle, Hannover und Hameln sowie durch den Ausbau eines Mitarbeiterbindungsprogrammes versucht die Gruppe, den Risiken der im Direktmarketing branchenüblichen hohen Fluktuation weiterhin vorzubeugen.
Das Recruiting von qualifiziertem Personal ist aktuell der begrenzende Faktor für den weiteren Ausbau des Telemarketing-Geschäftes. Dennoch ist der Ausblick für 2019 in diesem Bereich positiv, da die Möglichkeit besteht, über mittelgroße Standorte wie Celle oder Hannover weiter Personal aufzubauen und somit ein profitables Wachstum zu gewährleisten. Der Bereich Care bietet hier ebenfalls neue Möglichkeiten Personal zu beschaffen.
Für 2019 steht die Erhöhung der Ertragskraft im Fokus. Dies wird durch die bereits o.g. eingeleiteten Maßnahmen erreicht werden. Die Auslastung der bestehenden Standorte, der Aufbau von Produktionsstunden, sowie die Mitarbeiterqualifizierung und -bindung stehen im Mittelpunkt.
Als Risiko gilt noch immer die schwer einzuschätzende Rechtssituation im Hinblick auf den Vertragsabschluss am Telefon. Verschärft durch die DSGVO wird diese Entwicklung weiterhin kritisch beobachtet. Eine weitere Verschärfung des Fernabsatzgesetzes würde eine zusätzliche Umstrukturierung des Projektportfolios nach sich ziehen, welches mit erheblichen Kosten verbunden sein könnte.
Für den Bereich eCommerce stellen etwaige Risiken zum einen die unvorhersehbar hohen Lagerkosten sowie die Vorfinanzierung der Hardware dar, da es sich bei den Geräten zumeist um kostenintensive Mobilfunkgeräte handelt. Bei der positiven Auftragslage und der Gewinnung von neuen Key-Accounts bildet der branchenweite Fachkräftemangel innerhalb des Entwicklungsteams ein Risiko. Der unerwartete Wegfall eines Key-Accounts würde sich negativ auf die positive Entwicklung der eK24 auswirken. Schließlich stellt die rechtliche Situation in Form von immer weitergehenden Verbraucher- und Datenschutzrechten ein zusätzliches Risiko dar.
Auf Grund der Auftragsgeberstruktur ist positiv anzumerken, dass mit wesentlichen Zahlungsausfällen nicht zu rechnen ist.
IV. PROGNOSEBERICHT - VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG DER GESELLSCHAFT
Im Bereich Telemarketing wird der Aufbau von Produktionsstunden durch den Ausbau der vorhandenen Standorte sowie durch weitere Produktionsflächen vorangetrieben, um Kapazitäten für den Aufbau eines weiteren Key-Accounts zu schaffen. Hierbei soll weiterhin auch der Abhängigkeit von einzelnen „großen“ Standorten im Hinblick auf die Recruitingsituation entgegengewirkt werden.
Die Projektsituation und Auftragslage des Telesales-Geschäftes sind für 2019 als grundsätzlich stabil zu betrachten. Die Umsätze sind unter dem Gesichtspunkt der Risikodiversifikation weiterhin auf mehrere solvente Auftraggeber verteilt. Die Positionierung als innovativer und flexibler Qualitätsdienstleister wird von den Auftraggebern ausdrücklich geschätzt und steht bei dem anstehenden Geschäftsausbau weiterhin im Vordergrund.
Grundsätzlich geht die Gesellschaft für 2019 und 2020 weiterhin von einem stabilen Auftragsvolumen mit wachsenden Margen aus. Die getroffenen Neuausrichtungsmaßnahmen werden sich positiv in dem Geschäftsergebnis wiederspiegeln und zeigen dies bereits im 1. Quartal 2019. Eine genaue Prognose ist auf Grund des volatilen Marktes allerdings schwierig. Es wird jedoch mit einem positiven Ergebnis gerechnet.
Im Bereich eCommerce sollen durch eine weitere Optimierung der eigenen Core-Systeme die Grundlage für die Gewinnung neuer Key-Accounts geschaffen werden. Hierdurch wird sichergestellt, dass bestehende und neue Kunden zukunftssicher und effizienter betreut werden können. Zudem wird in 2019 mit einem selbst geschaffenen Softwareprodukt verstärkt versucht, neue Kundengruppen zu erschließen.
Der Fokus auf Vergütungsmodelle mit planbaren Erlösen soll zukünftigen Ergebnisschwankungen entgegenwirken.
Für 2019 und 2020 wird weiterhin eine stabile Geschäftssituation im Bereich eCommerce erwartet. Bei erwarteten Umsatzerlösen von M€ 100 wird in diesem Bereich mit einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern zwischen M€ 0,5 und M€ 0,8 gerechnet.
Für die Gesamtgruppe wird für 2019 mit einem EBIT zwischen M€ 1,2 und M€ 1,8 gerechnet.
Hamburg, 22. Mai 2019
Sven Kowilzke, Vorstand S-KON New Business AG
Thomas Ott, Vorstand S-KON New Business AG
Konzernbilanz
Aktiva
| 31.12.2018 EUR |
31.12.2017 EUR |
|
|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | 1.640.426,04 | 1.387.885,00 |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 394.621,04 | 342.974,00 |
| 1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte | 1,00 | 30.391,00 |
| 2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 222.117,00 | 312.583,00 |
| 3. geleistete Anzahlungen | 172.503,04 | 0,00 |
| II. Sachanlagen | 1.220.804,00 | 1.019.910,00 |
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 132.527,00 | 263.710,00 |
| a. Bauten auf fremden Grundstücken | 132.527,00 | 263.710,00 |
| 2. technische Anlagen und Maschinen | 279.330,00 | 0,00 |
| 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 808.947,00 | 756.200,00 |
| III. Finanzanlagen | 25.001,00 | 25.001,00 |
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 1,00 | 1,00 |
| 2. Beteiligungen | 25.000,00 | 25.000,00 |
| B. Umlaufvermögen | 28.752.327,93 | 21.296.975,99 |
| I. Vorräte | 11.777.061,00 | 7.553.982,62 |
| 1. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen | 0,00 | 831.000,00 |
| 2. fertige Erzeugnisse und Waren | 11.724.163,00 | 6.712.957,26 |
| a. Waren | 11.724.163,00 | 6.712.957,26 |
| 3. geleistete Anzahlungen | 52.898,00 | 10.025,36 |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 16.311.730,20 | 13.434.441,24 |
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 15.114.505,67 | 12.649.911,66 |
| 2. Forderungen gegen Gesellschafter | 65.641,44 | 164.141,44 |
| 3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 1,00 | 1,00 |
| 4. sonstige Vermögensgegenstände | 1.131.582,09 | 620.387,14 |
| III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks | 663.536,73 | 308.552,13 |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 84.651,02 | 81.970,12 |
| Summe Aktiva | 30.477.404,99 | 22.766.831,11 |
| Passiva | ||
| 31.12.2018 EUR |
31.12.2017 EUR |
|
| A. Eigenkapital | 2.195.634,15 | 2.218.912,12 |
| I. Gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto / Kapitalanteile | 150.000,00 | 150.000,00 |
| 1. gezeichnetes Kapital | 150.000,00 | 150.000,00 |
| II. Gewinnrücklagen/Ergebnisrücklagen | 15.000,00 | 15.000,00 |
| 1. gesetzliche Rücklage | 15.000,00 | 15.000,00 |
| III. Bilanzgewinn | 2.030.634,15 | 2.053.912,12 |
| B. Rückstellungen | 2.206.943,05 | 3.586.591,41 |
| 1. Steuerrückstellungen | 247.509,00 | 127.275,00 |
| 2. sonstige Rückstellungen | 1.959.434,05 | 3.459.316,41 |
| C. Verbindlichkeiten | 25.064.152,43 | 16.961.327,58 |
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 4.325.854,91 | 5.207.151,72 |
| 2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 651,01 | 0,00 |
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 16.173.657,28 | 8.021.013,88 |
| 4. sonstige Verbindlichkeiten | 4.563.989,23 | 3.733.161,98 |
| davon aus Steuern | 4.248.609,38 | 3.434.107,19 |
| davon im Rahmen der sozialen Sicherheit | 4.588,22 | 9.896,17 |
| a. übrige sonstige Verbindlichkeiten | 310.791,63 | 289.158,62 |
| D. Rechnungsabgrenzungsposten | 955.000,00 | 0,00 |
| E. Passive latente Steuern | 55.675,36 | 0,00 |
| Summe Passiva | 30.477.404,99 | 22.766.831,11 |
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
| 1.1.2018 - 31.12.2018 EUR |
1.1.2017 - 31.12.2017 EUR |
|
|---|---|---|
| 1. Betriebsergebnis | 770.857,50 | 832.979,00 |
| a) Rohergebnis | 17.029.018,38 | 15.911.035,80 |
| Gesamtleistung | 145.610.727,22 | 100.532.305,51 |
| Umsatzerlöse | 146.391.727,22 | 100.411.320,51 |
| Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen | -781.000,00 | 120.985,00 |
| sonstige betriebliche Erträge | 216.117,14 | 132.081,74 |
| Materialaufwand | 128.797.825,98 | 84.753.351,45 |
| Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 120.101.756,77 | 74.577.615,35 |
| Aufwendungen für bezogene Waren | 120.101.756,77 | 74.577.615,35 |
| Aufwendungen für bezogene Leistungen | 8.696.069,21 | 10.175.736,10 |
| b) Personalaufwand | 12.428.811,79 | 11.663.438,66 |
| Löhne und Gehälter | 10.203.160,94 | 9.549.403,01 |
| soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 2.225.650,85 | 2.114.035,65 |
| soziale Abgaben | 2.216.965,00 | 2.104.033,81 |
| davon für Altersversorgung | 8.685,85 | 10.001,84 |
| c) Abschreibungen | 516.848,73 | 483.381,39 |
| Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 516.848,73 | 483.381,39 |
| d) sonstige betriebliche Aufwendungen | 3.312.500,36 | 2.931.236,75 |
| 2. Finanz- und Beteiligungsergebnis | -224.157,11 | -321.678,66 |
| a) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 2.144,05 | 1.750,00 |
| b) Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 226.301,16 | 323.428,66 |
| 3. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 564.629,36 | 92.147,71 |
| a) Sonstige Steuern | 564.629,36 | 92.147,71 |
| 4. Ergebnis nach Steuern | -17.928,97 | 419.152,63 |
| 5. sonstige Steuern | 5.349,00 | 4.829,00 |
| Konzern-Jahresfehlbetrag | 23.277,97 | -414.323,63 |
Konzernkapitalflussrechnung nach DRS 21
| 2018 T€ |
2017 T€ |
|
|---|---|---|
| Konzernjahresfehlbetrag/ -überschuss | -23 | 414 |
| + Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens | 517 | 483 |
| +/- Zunahme (+) / Abnahme(+) der Rückstellungen | -1.500 | 146 |
| - Zunahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | -7.202 | -522 |
| +/- Zunahme / Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | 9.940 | -648 |
| + Zinsergebnis | 224 | 322 |
| + Ertragsteueraufwand | 565 | 92 |
| - Ertragsteuerzahlungen | -389 | -331 |
| Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit | 2.132 | -44 |
| - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen | -177 | -174 |
| + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens | 63 | 44 |
| - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen | -656 | -712 |
| + Erhaltene Zinsen | 2 | 2 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -767 | -839 |
| - Auszahlungen aus der Tilgung von Krediten | -10 | -0 |
| +/- Erhöhung der Forderungen gegen Gesellschafter | 99 | -102 |
| - Gezahlte Zinsen | -226 | -323 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | -138 | -425 |
| Zahlungsmittelwirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | 1.226 | -1.308 |
| + Finanzmittelfonds am Jahresanfang | -4.869 | -3.561 |
| Finanzmittelfonds am Jahresende | -3.644 | -4.869 |
| Zusammensetzung des Finanzmittelfonds [T€] | 31.12.2018 | 31.12.2017 |
| Liquide Mittel | 664 | 309 |
| - Kontokorrentverbindlichkeiten gegenüber Banken | -4.307 | -5.178 |
| Finanzmittelfonds am Jahresende | -3.644 | -4.869 |
Konzerneigenkapitalspiegel
| Mutterunternehmen (MU) | |||
|---|---|---|---|
| Gezeichnetes Kapital € |
gesetzliche Rücklagen € |
||
| --- | --- | --- | --- |
| Stand am 01.01.2017 | 150.000,00 | 15.000,00 | 1.639.588,49 |
| 1. Konzernjahresüberschuss | -,-- | -,-- | -,-- |
| Stand am 01.01.2018 | 150.000,00 | 15.000,00 | 1.639.588,49 |
| 1. Ergebnisverwendung | -,-- | -,-- | 414.323,63 |
| 2. Konzernjahresfehlbetrag | -,-- | -,-- | -,-- |
| Stand am 31.12.2018 | 150.000,00 | 15.000,00 | 2.053.912,12 |
| Mutterunternehmen (MU) | Konzerneigenkapital | ||
|---|---|---|---|
| Konzerngewinnvortrag € |
Jahresergebnis des MU € |
Differenzbetrag für das gegenüber dem MU höhere Konzernergebnis € |
|
| --- | --- | --- | --- |
| Stand am 01.01.2017 | -,-- | -,-- | 1.804.588,49 |
| 1. Konzernjahresüberschuss | -338.429,51 | 752.753,14 | 414.323,63 |
| Stand am 01.01.2018 | -338.429,51 | 752.753,14 | 2.218.912,12 |
| 1. Ergebnisverwendung | 338.429,51 | -752.753,14 | -,-- |
| 2. Konzernjahresfehlbetrag | -516.494,61 | 493.216,64 | -23.277,97 |
| Stand am 31.12.2018 | -516.494,61 | 493.216,64 | 2.195.634,15 |
| Ergänzende Angaben zum Konzerneigenkapital per 31.12.2018: * | |
| davon zur Ausschüttung an die Gesellschafter zur Verfügung stehend: | 227.393,28 |
| davon gesetzlichen Ausschüttungssperren unterliegend | -,-- |
| davon gemäß Satzung einer Ausschüttungssperre unterliegend | -,-- |
* diese Angaben beziehen sich auf das Mutterunternehmen, die S-KON New Business AG
KONZERN-ANHANG ZUM 31. DEZEMBER 2018
1 ALLGEMEINE ANGABEN
Die S-KON New Business AG mit Sitz in Hamburg, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter HRB 86598, ist als Muttergesellschaft im Geschäftsjahr 2018 eine kleine Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB.
Zusammen mit ihren Tochtergesellschaften überschreitet die S-KON New Business AG betragsmäßig die Grenzen für die größenabhängige Befreiung gemäß § 293 HGB, so dass der Konzernabschluss von dem Vorstand aufgestellt wird.
Der Konzernabschluss ist auf den 31. Dezember 2018 aufgestellt, da das Geschäftsjahr der Muttergesellschaft mit dem Kalenderjahr übereinstimmt. Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Tochterunternehmen sind auch auf diesen Stichtag aufgestellt.
Die S-KON New Business AG hat die nach § 293 HGB bezeichneten Größenklassen überschritten und sich einer gesetzlichen Konzernabschlussprüfung gemäß § 316 Abs. 2 HGB unterzogen.
Der Konzernabschluss wird unter Beachtung der Vorschriften der §§ 242 HGB ff. aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz erfolgt gemäß § 266 HGB; die Gewinn- und Verlustrechnung wird unter Anwendung des Gesamtkostenverfahrens nach § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.
2. ABGRENZUNG DES KONSOLIDIERUNGSKREISES
2.1 Konsolidierte Konzernunternehmen
Die S-KON New Business AG ist direkte wesentliche Gesellschafterin für folgende inländische Tochterunternehmen (gem. § 290 HGB), die damit auch verbundene Unternehmen (gem. § 271 Abs. 2 HGB) sind:
| Prozentualer Anteil | Sitz | 2018 % |
2017 % |
2016 % |
|---|---|---|---|---|
| S-KON Sales Kontor Hamburg GmbH | Hamburg | 100,00% | 100,00% | 100,00% |
| S-KON Management GmbH | Hamburg | 100,00% | 100,00% | 100,00% |
| S-KON eKontor 24 GmbH | Hamburg | 100,00% | 100,00% | 100,00% |
2.2 Nicht konsolidierte Konzernunternehmen
In den Konsolidierungskreis für das Geschäftsjahr 2018 werden folgende Tochtergesellschaften bzw. Beteiligungen, an denen die S-KON New Business AG direkt oder indirekt beteiligt ist, nicht einbezogen:
a) Anteile an verbundenen Unternehmen
| Sitz | Anteil in % |
|
|---|---|---|
| S-KON Polska Sp. | Warschau/Polen | 100,00% |
Auf die Einbeziehung der S-KON Polska Sp. wird gemäß § 296 Abs. 2 HGB verzichtet, da diese Tochtergesellschaft für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns im Geschäftsjahr 2018 von untergeordneter Bedeutung ist.
b) Beteiligungen
| Sitz | Anteil in % |
|
|---|---|---|
| Teleunited GmbH | Bohmte | 50,00% |
Auf die Einbeziehung der Teleunited GmbH wird gemäß § 296 Abs. 2 HGB verzichtet, da diese Beteiligung für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns im Geschäftsjahr 2018 von untergeordneter Bedeutung ist.
3. KONSOLIDIERUNGSGRUNDSÄTZE
3.1 Kapitalkonsolidierung
Im Rahmen der erstmaligen Aufstellung des Konzernabschlusses wurde die Kapitalkonsolidierung der nach § 290 ff. HGB in den Abschluss einbezogenen Gesellschaften zum 01. Januar 2010 nach der Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 HGB mit den anteiligen Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten vorgenommen.
Die Übernahme der Minderheitenanteile der S-KON eKontor 24 GmbH und S-KON Management Kontor GmbH erfolgte in 2012. Die in diesem Zusammenhang erworbenen Anteile wurde ebenfalls nach der Neubewertungsmethode zum 01. April 2012 in die Kapitalkonsolidierung einbezogen.
3.2 Schuldenkonsolidierung
Bei der Schuldenkonsolidierung werden die Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Unternehmen aufgerechnet.
3.3 Aufwands- und Ertragskonsolidierung
Bei der Aufwands- und Ertragskonsolidierung werden die Aufwendungen und Erträge zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen aus gegenseitigen Verrechnungen aufgerechnet.
3.4 Zwischenergebniseliminierung
Bei der Konsolidierung sind im Geschäftsjahr 2018 keine konzerninternen Gewinne (sog. Zwischengewinne) zu neutralisieren.
4. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN
Maßgeblich für die Erstellung des Konzernabschlusses sind die folgenden, bei allen konsolidierten Unternehmen im Prinzip einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gem. § 308 HGB.
4.1 Immaterielle Vermögensgegenstände
Unter den in Entwicklung befindlichen selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen werden direkt zuzuordnende externe Kosten (Softwareentwicklungskosten) aktiviert und nach Abschluss der Entwicklung über einen Zeitraum von drei Jahren linear abgeschrieben. Die Kosten werden ab dem Zeitpunkt aktiviert, ab dem alle Ansatzkriterien eines selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstandes erfüllt sind.
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu den Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer linear abgeschrieben.
Zur Entwicklung der Immateriellen Vermögensgegenstände wird auf den Konzernanlagenspiegel auf Seite 7 verwiesen.
4.2 Sachanlagevermögen
Sachanlagevermögen wird zu den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig abgeschrieben, sofern es abnutzbar ist. Dabei werden die Anschaffungs- und Herstellungskosten anhand ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben.
Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird diesem Umstand durch außerplanmäßige Abschreibungen und Wertberichtigungen Rechnung getragen.
Zur Entwicklung der Sachanlagen wird auf den Konzernanlagenspiegel auf Seite 7 verwiesen.
4.3 Finanzanlagen
Die Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen werden mit ihren Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen.
Zur Entwicklung der Finanzanlagen wird auf den Konzernanlagenspiegel auf Seite 7 verwiesen.
4.4 Vorräte
Die Bestände werden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet. Der niedrigere beizulegende Wert wird im Wesentlichen nach den Verhältnissen am Beschaffungs- und Absatzmarkt, aber unter der Berücksichtigung der Einsatzmöglichkeiten der Bestände ermittelt.
Im Geschäftsjahr wurde der Ausweis bezüglich der unfertigen Leistungen und der damit verbundenen Bestandsveränderung umgestellt. Während in Vorjahren erbrachte Leistungen, die auf Grund eines zeitverzögerten Abrechnungsverfahrens mit einigen Kunden unter den unfertigen Leistungen ausgewiesen wurden, erfolgte in diesem Jahr der Ausweis unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, respektive den Umsatzerlösen. Eine wesentliche Auswirkung auf die Gesamtleistung hat sich durch die Ausweisänderung im Saldo nicht ergeben.
4.5 Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände, Guthaben bei Kreditinstituten
Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennbetrag bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Für das in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltene latente Kreditrisiko wird eine Pauschalwertberichtigung gebildet sowie erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt.
4.6 Rechnungsabgrenzungsposten
Rechnungsabgrenzungsposten wurden für die Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen, gebildet.
4.7 Rückstellungen
Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen und werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.
4.8 Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.
4.9 Passive latente Steuern
Passive Latente Steuern betreffen Bewertungsunterschiede im Rahmen der Aktivierung von in der Entwicklung befindlichen selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenständen. Der verwendete Steuersatz entspricht dem derzeitigen Steuersatz der eKontor von rd. 32%.
5. Erläuterungen zur konzernbilanz / -erfolgsrechnung
5.1 Anlagevermögen
Zur Entwicklung der Finanzanlagen wird auf den Konzernanlagenspiegel auf Seite 7 verwiesen.
5.2 Finanzanlagen
Unter den Anteilen an verbundenen Unternehmen und den Beteiligungen sind die Anschaffungskosten abzüglich eventueller Abschreibungen der S-KON New Business AG an folgenden Gesellschaften ausgewiesen:
a) Anteile an verbundenen Unternehmen
- S-KON Polska Sp.
b) Beteiligungen
- Teleunited GmbH
ENTWICKLUNG DES KONZERNANLAGEVERMÖGENS VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2017
| Anschaffungskosten | ||||
|---|---|---|---|---|
| 1.1.2018 | Zugänge | Abgänge | 31.12.2018 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Selbst geschaffene Software | 182.338,75 | -,-- | 182.338,75 | |
| 2. Entgeltlich erworbene Software sowie erworbene Rechte und Werte | 636.273,98 | 4.400,00 | 102.003,98 | 538.670,00 |
| 3. Firmenwerte | 389.904,81 | -,-- | -,-- | 389.904,81 |
| 4. Geleistete Anzahlungen auf selbsterstellte Software | -,-- | 172.503,04 | -,-- | 172.503,04 |
| 1.208.517,54 | 176.903,04 | 102.003,98 | 1.110.913,56 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Bauten auf fremden Grundstücken | 739.884,07 | -,-- | 60.937,97 | 678.946,10 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | -,-- | 292.818,00 | -,-- | 292.818,00 |
| 3. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.827.229,37 | 362.862,70 | 271.651,77 | 1.918.440,30 |
| 2.567.113,44 | 655.680,70 | 332.589,74 | 2.890.204,40 | |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 13.215,00 | -,-- | -,-- | 13.215,00 |
| 2. Beteiligungen | 50.000,00 | -,-- | -,-- | 50.000,00 |
| 63.215,00 | -,-- | -,-- | 63.215,00 | |
| TOTAL | 3.838.845,98 | 832.583,74 | 434.593,72 | 4.064.332,96 |
| Abschreibungen | ||||
|---|---|---|---|---|
| 1.1.2018 | Zugänge | Abgänge | 31.12.2018 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Selbst geschaffene Software | 151.947,75 | 30.390,00 | 182.337,75 | |
| 2. Entgeltlich erworbene Software sowie erworbene Rechte und Werte | 323.690,98 | 94.856,00 | 101.993,98 | 316.553,00 |
| 3. Firmenwerte | 389.904,81 | -,-- | -,-- | 389.904,81 |
| 4. Geleistete Anzahlungen auf selbsterstellte Software | -,-- | -,-- | -,-- | -,-- |
| 865.543,54 | 125.246,00 | 101.993,98 | 888.795,56 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Bauten auf fremden Grundstücken | 476.174,07 | 70.245,03 | -,-- | 546.419,10 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | -,-- | 13.488,00 | -,-- | 13.488,00 |
| 3. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.071.029,37 | 307.869,70 | 269.405,77 | 1.109.493,30 |
| 1.547.203,44 | 391.602,73 | 269.405,77 | 1.669.400,40 | |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 13.214,00 | -,-- | -,-- | 13.214,00 |
| 2. Beteiligungen | 25.000,00 | -,-- | -,-- | 25.000,00 |
| 38.214,00 | -,-- | -,-- | 38.214,00 | |
| TOTAL | 2.450.960,98 | 516.848,73 | 371.399,75 | 2.596.409,96 |
| Buchwert | ||
|---|---|---|
| 31.12.2018 | 31.12.2017 | |
| --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Selbst geschaffene Software | 1,00 | 30.391,00 |
| 2. Entgeltlich erworbene Software sowie erworbene Rechte und Werte | 222.117,00 | 312.583,00 |
| 3. Firmenwerte | -,-- | -,-- |
| 4. Geleistete Anzahlungen auf selbsterstellte Software | 172.503,04 | -,-- |
| 394.621,04 | 342.974,00 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Bauten auf fremden Grundstücken | 132.527,00 | 263.710,00 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 279.330,00 | -,-- |
| 3. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 808.947,00 | 756.200,00 |
| 1.220.804,00 | 1.019.910,00 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 1,00 | 1,00 |
| 2. Beteiligungen | 25.000,00 | 25.000,00 |
| 25.001,00 | 25.001,00 | |
| TOTAL | 1.640.426,04 | 1.387.885,00 |
5.3 Umlaufvermögen
a) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr eine Laufzeit von weniger als einem Jahr.
b) Forderungen gegen Gesellschafter
Die Forderungen gegen Gesellschafter sind sonstige Forderungen und haben wie im Vorjahr eine Laufzeit von mehr als einem Jahr.
c) Sonstige Vermögensgegenstände
Alle sonstigen Vermögensgegenständen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.
5.4 Eigenkapital
a) Gezeichnetes Kapital
Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt am Bilanzstichtag € 150.000,00, eingeteilt in 150.000 nennwertlose Stückaktien.
b) Gewinnrücklage
Zum Bilanzstichtag wird eine Gewinnrücklage von 10 % des Grundkapitals (Gezeichneten Kapitals) gemäß § 150 AktG ausgewiesen.
5.5 Rückstellungen
Die Steuerrückstellungen betreffen die Ertragsteuern der Konzerngesellschaften.
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Beträge für Personalkosten (nicht genommener Urlaub) sowie nachlaufende Rechnungen.
5.6 Verbindlichkeiten
Von den Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von:
| < 1 Jahr T€ |
1 - 5 Jahre T€ |
>5 Jahre T€ |
Gesamt T€ |
|
|---|---|---|---|---|
| Verbindlichk. gegenüber Kreditinstituten | 4.316 | 10 | 0 | 4.326 |
| (Vorjahr) | (5.187) | (20) | (0) | (5.207) |
| Verbindlichk. aus Lieferungen/Leistungen | 16.174 | 0 | 0 | 16.174 |
| (Vorjahr) | (8.021) | (0) | (0) | (8.021) |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 4.564 | 0 | 0 | 4.564 |
| (Vorjahr) | (3.733) | (0) | (0) | (3.733) |
| 25.054 | 10 | 0 | 25.064 |
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind wie folgt besichert:
- Globalzession der Forderungen
- Sicherungsübereignung des Warenlagers der Tochtergesellschaften
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch branchenüblichen Eigentumsvorbehalt gesichert; gleiches gilt für die Rückstellungen für nachlaufende Rechnungen.
5.7 Passiver Rechnungsabgrenzungsposten
Unter dem passiven Rechnungsabgrenzungspostensind vornehmlich Abgrenzungen für einen Servicevertrag über den Betrieb einer Plattform ausgewiesen (T€ 775).
5.8 Passive latente Steuern
Passive Latente Steuern betreffen ausschließlich Bewertungsunterschiede im Rahmen der im Geschäftsjahr vorgenommenen Aktivierung von in der Entwicklung befindlichen selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenständen T€ 173 in der eKontor. Der verwendete Steuersatz entspricht dem derzeitigen Steuersatz der eKontor von rd. 32%. Die passivierte Steuerlatenz beträgt T€ 56.
5.9 Konzerngewinn- und Verlustrechnung
a) Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse verteilen sich auf die Geschäftsbereiche eCommerce T€ 132.542 (Vorjahr: T€ 84.965); Dialog- und Direktmarketing T€ 13.765 (Vorjahr: T€ 14.980) sowie Business to Business T€ 84 (Vorjahr: T€ 466).
b) Sonstige betriebliche Erträge
Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen werden Versicherungsentschädigungen, der Buchgewinn aus dem Abgang von Anlagevermögen, Erträge aus den Auflösungen von Rückstellungen sowie periodenfremder Ertrag ausgewiesen. Erträge aus Währungskursdifferenzen bestehen nicht.
c) Sonstige betriebliche Aufwendungen
Aufwendungen aus Währungskursdifferenzen bestehen nicht.
d) Steuern vom Einkommen und Ertrag
Die Steuern vom Einkommen und Ertrag beinhalten die Körperschaftsteuer- und Gewerbesteuerbelastungen der konsolidierten Gesellschaften.
e) Sonstige Steuern
Die sonstigen Steuern beinhalten im Wesentlichen Kfz-Steuern.
6. SONSTIGE ANGABEN
6.1 Kreditsicherheiten
Zu Angaben bezüglich Kreditsicherheiten wird auf die Ausführungen unter dem Verbindlichkeitenspiegel verwiesen.
6.2 Finanzielle Verpflichtungen
Zum Bilanzstichtag bestehen folgende Miet- und Leasingverpflichtungen:
| 2019 T€ |
2020-2023 T€ |
2024 und später T€ |
Summe T€ |
|---|---|---|---|
| 917 | 1.382 | 185 | 2.483 |
6.3 Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB
Mit den finanzierenden Kreditinstituten der Gesellschaft wurden z.T. Rahmenkreditverträge geschlossen, die auch die Darlehen mit den jeweiligen Tochtergesellschaften beinhalten. Diese Rahmenvereinbarungen sehen sowohl die eigenen Kreditrückzahlungen als auch die eventuelle Inanspruchnahme von Krediten der Tochtergesellschaften vor. Die Geschäftsführung geht wegen der erwarteten positiven Geschäftsentwicklung nicht von einer Inanspruchnahme aus.
Die Gesellschaft hat am 18. Mai 2017 einen Garantievertag mit der S-KON Sales Kontor Hamburg GmbH abgeschlossen. Danach garantiert die Gesellschaft ihrer Tochtergesellschaft, dass sie bis zu einem Höchstbetrag von € 650.000,00 für sämtliche zum Zeitpunkt der Unterzeichnung des Vertrages bestehenden Ausleihungen, Darlehen und Forderungen gegenüber der S-KON Management Kontor GmbH bei Zahlungsausfall für jede Schuld einsteht.
6.4 Arbeitnehmer
Im Geschäftsjahr 2018 wurden durchschnittlich 417 Mitarbeiter (Vorjahr: 424) und 2 Vorstände (Vorjahr: 2) beschäftigt.
6.5 Forschungs- und Entwicklungskosten
Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten belief sich im Geschäftsjahr auf ca. T€ 220. Davon wurden T€ 173 als selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert.
6.6 Vorstand des Mutterunternehmens
Als alleinvertretungsberechtigte Vorstände des Mutterunternehmens waren bestellt:
- Herr Sven Kowitzke, Hamburg
- Herr Thomas Ott, Hamburg
Die Vorstände sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.
Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands gemäß § 285 Nr. 9 a) und b) HGB wird verzichtet, da sich anhand dieser Angaben die Bezüge eines Mitgliedes des Vorstands feststellen lassen (§ 286 Abs. 4 HGB).
6.7 Aufsichtsrat
Während des Geschäftsjahres 2018 wurde die Gesellschaft durch folgende Aufsichtsratsmitglieder vertreten:
Jan Beyer, Hamburg - Vorsitzender -
Matthias Kolbusa, Hamburg
Dr. Kai Pfitzner, Hamburg
Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Aufsichtsrats gemäß § 285 Nr. 9a) und 9b) HGB wird verzichtet, das sich anhand dieser Angaben die Bezüge eines Mitgliedes des Aufsichtsrats feststellen lassen (§ 286 Abs. 4 HGB).
6.8 Honorar des Abschlussprüfers
Für die Abschlussprüfung des Abschlussprüfers wurden im Konzern insgesamt T€ 68 zurückgestellt. Weitere Beratungsleistungen sind nicht angefallen.
6.9 Ergebnisverwendungsvorschlag
Der Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung vor, das Ergebnis auf künftige Geschäftsjahre vorzutragen.
7. NACHTRAGSBERICHT
Nach Ablauf des Geschäftsjahres 2018 sind keine Ereignisse aufgetreten, die für die Gruppe von wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind und zu einer geänderten Beurteilung der Lage führen würden.
Hamburg, 22. Mai 2019
Sven Kowilzke, Vorstand S-KON New Business AG
Thomas Ott, Vorstand S-KON New Business AG
Bericht des Aufsichtsrates zum Konzernabschluss der Gesellschaft sowie zum Konzern-Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 - 31. Dezember 2018
der S-KON Business AG
I. Aufsichtsratsmitglieder
Dem Aufsichtsrat der Gesellschaft gehörten zum Zeitpunkt der Aufsichtsratssitzung die Herren Jan Beyer (Hamburg), Mathias Kolbusa (Hamburg) und Dr. Kai Pfitzner (Hamburg) an. Den Vorsitz hatte Herr Beyer. Ausschüsse wurden nicht gebildet.
Zudem ist Herr Sebastian Lache (Hamburg) seit dem Geschäftsjahr 2017 ein beratender Beirat im weiteren Aufsichtsgremium installiert. Herr Lache unterstützt den Aufsichtsrat als Kontrollinstrument der Gesellschaft.
II. Konzernabschlussprüfung zum 31. Dezember 2018
Auf der außerordentlichen Hauptversammlung der Gesellschaft am 26. März 2019 in Hamburg wurde AC CHRISTES & PARTNER Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg, zum Konzernabschlussprüfer für den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2018 und dem Konzern-Lagebericht 2018 gewählt. Der Auftrag zur Prüfung wurde ordnungsgemäß vom Aufsichtsratsvorsitzenden im Namen aller Aufsichtsratsmitglieder erteilt.
Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2018 sowie der zusammengefasste Konzern-Lagebericht 2018 sind dem Aufsichtsrat vom Vorstand der Gesellschaft zusammen mit dem entsprechenden Prüfungsbericht zugeleitet und vom Aufsichtsrat geprüft worden.
In der Aufsichtsratssitzung vom 3. Juni 2019 sind der Konzernabschluss, der zusammengefasste Konzern-Lagebericht und der Vorschlag zur Ergebnisverwendung vom Vorstand mit dem Aufsichtsrat eingehend erörtert worden. Der Aufsichtsrat hatte im Rahmen der Konzernabschlussprüfung Gelegenheit zur Rücksprache mit dem Konzern-Abschlussprüfer.
Der Konzernabschluss und der Konzern-Lagebericht wurde vom Vorstand entsprechend den gesetzlichen Vorschriften erstellt und vom Konzern-Abschlussprüfer mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.
III. Feststellung des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2018 und des Konzern-Lageberichtes 2018
Der Aufsichtsrat billigt nach der abschließenden Prüfung den vom Vorstand aufgestellten Konzernabschluss zum 31. Dezember 2018 und den Konzern-Lagebericht 2018, der damit nach § 172 AktG festgestellt ist.
Der Aufsichtsrat hat als Ergebnis seiner eigenen Prüfung festgestellt, dass keine Einwendungen zu erheben sind.
Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand vorgelegten Konzernabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 gebilligt und damit festgestellt.
Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gesellschaft für die Leistungen im Geschäftsjahr 2018.
Hamburg, 3. Juni 2019
Jan Beyer, Aufsichtsratsvorsitzender S-KON New Business AG
Dr. Kai Pfitzner, Aufsichtsratsmitglied S-KON New Business AG
Matthias Kolbusa, Aufsichtsratsmitglied S-KON New Business AG
Beschlüsse
Datum des Billigungsbeschlusses: 3. Juni 2019
„Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers
An die S-Kon New Business AG, Hamburg
Prüfungsurteile
Wir haben den Konzernabschluss der S-Kon New Business AG, Hamburg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) – bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2018, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzern-Eigenkapitalspiegel und der Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden – geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der S-Kon New Business AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| • | entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2018 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31.Dezember 2018 und |
| • | vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| • | identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher – beabsichtigter oder unbeabsichtigter – falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
| • | gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. |
| • | beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
| • | ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
| • | beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. |
| • | holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. |
| • | beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. |
| • | führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.“
Hamburg, 22. Mai 2019
**AC CHRISTES & PARTNER GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft**
Christes, Wirtschaftsprüfer
Hebebrand, Wirtschaftsprüfer