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Softing AG Interim / Quarterly Report 2017

Aug 14, 2017

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Interim / Quarterly Report

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Softing AG

Haar

Halbjahresbericht zum 30.06.2017

Halbjahresfinanzbericht 2017

Kennzahlen Konzern

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2. Quartal 2017 2. Quartal 2016 Halbjahresbericht 2017 Halbjahresbericht 2016
Auftragseingang (Mio. EUR) 17,8 21,9 39,5 39,6
Umsatzerlöse (Mio. EUR) 19,6 20,4 39,4 38,3
EBITDA (IFRS) (Mio. EUR) 1,6 2,0 3,1 3,9
EBIT (IFRS) (Mio. EUR) 0,6 0,8 1,0 1,5
EBIT (operativ) (Mio. EUR) 0,0 0,8 0,4 1,7
Konzernergebnis (IFRS) (Mio. EUR) 0,3 0,4 0,6 0,9
Ergebnis je Aktie (IFRS) (EUR) 0,05 0,06 0,09 0,12
Langfristige Vermögenswerte (Mio. EUR) 47,2 46,8
Kurzfristige Vermögenswerte (Mio. EUR) 34,4 31,2
Eigenkapital (Mio. EUR) 52,6 41,8
Eigenkapitalquote 64% 53%
Zahlungsmittel/-äquivalente (Mio. EUR) 11,2 6,4
Anzahl der Mitarbeiter

(Stichtag 30.06.)
415 428

Vorwort

LIEBE AKTIONÄRE, MITARBEITER, PARTNER UND FREUNDE VON SOFTING,

der Trend aus dem ersten Quartal hat sich wie erwartet fortgesetzt. So konnte das Segment Industrial einschließlich der IT Networks im ersten Halbjahr weiter stark wachsen. Dabei verbesserte sich das EBIT um mehr als 2,5 Mio. EUR. Bei Automotive schlugen die bekannten Verzögerungen mit Rückgängen im Umsatz sowie im EBIT zu Buche. Erfreulich ist hier der Ausblick auf das zweite Halbjahr sowie das nunmehr planmäßige Fortschreiten der Neuentwicklungen. Derzeit gleichen sich die Entwicklungen in den Segmenten noch aus. Es wird jedoch deutlich, welches Aufholpotenzial im zweiten Halbjahr steckt, wenn mit der Fertigstellung der Kernprodukte die Kosten bei Automotive stufenweise zurückgehen und die Umsätze hochfahren werden. Die Kennzahlen auf Konzernebene haben wir wie gewohnt auf der Umschlagseite für Sie zusammengefasst.

Im Segment Industrial wuchs der Umsatz organisch um fast 20% auf 30,7 Mio. EUR (Vj. 25,9 Mio. EUR). Das EBIT im Segment wuchs auf 1,7 Mio. EUR (Vj. -1,1 Mio. EUR). Damit verstetigt das Segment den erfolgreichen Turnaround. Gerade der von IT Networks beigesteuerte Anteil wird dabei im dominierenden vierten Quartal noch deutlich zulegen.

Die starke Kundennachfrage aus der Fabrikautomation bei Industrial hielt auch im zweiten Quartal an. Das stärkste Wachstum und die höchsten Einzelbeiträge kamen dabei aus dem Geschäft unserer US-Gesellschaften Online Development Inc. und Softing Inc. Beide konnten in allen Teilen ihres Geschäfts deutliche Zuwächse verbuchen. Erfreulich ist auch der Beitrag aus den Bereichen Öl und Gas in den USA, der erkennbar angezogen hat. In Europa zeigt das Produktgeschäft eine wachsende Nachfrage nach unseren Produkten vor allem in dem Bereich Data Integration, getrieben auch von einer erfolgreichen Kooperation mit Microsoft. Dieses auf mehrjährige Serviceverträge angelegte Geschäft steigert auch den Anteil sich planbar wiederholender Serviceumsätze. Sehr erfreulich ist auch eine steigende Nachfrage nach hochwertigen Produkten für die Prozessindustrie in der Region EMEA sowie ein sehr gutes Geschäft unserer Tochtergesellschaft Softing Italia. Der Ausblick für das zweite Halbjahr ist in allen Regionen weiter positiv.

Die Softing IT Networks, in der Finanzberichterstattung noch unter dem Segment Industrial geführt, hat ebenfalls im zweiten Quartal ihre Umsatz- und Ergebnisbeiträge ausweiten können. Dies gilt in besonderem Maße für die margenstarken Eigenprodukte, die im Funktionsumfang stark erweitert und in der Bedienbarkeit weiter verbessert wurden. Wir ernten nun auch die Früchte einer konsequenten Marketing und Vertriebsarbeit. Seit Jahresbeginn wurden Umfang und Qualität der Webseiten massiv ausgeweitet. Darüber hinaus stellen wir in unserer Academy unseren Kunden über Seminare und White Papers das tiefe Fachwissen unserer Spezialisten zur Verfügung. Besonderen Zuwachs konnten wir hier im nordamerikanischen Raum erzielen, wo wir im Vorjahresvergleich eine Verdoppelung der Umsätze mit IT Networks Produkten erwarten. In allen Regionen bauen wir derzeit das Angebot mehrjähriger Serviceverträge aus, was vom Markt gut angenommen wird.

Das Segment Automotive bleibt auch im zweiten Quartal unsere Schwachstelle in der Umsatz- und Ergebnisqualität. Aufgrund der Ausgangslage war dies absehbar. Erst im dritten und mehr noch im vierten Quartal wird sich dies erkennbar ändern. In Zahlen bedeutet dies, dass die Außenumsätze im ersten Halbjahr nur 8,7 Mio. EUR betragen (Vj. 12,4 Mio. EUR). Das EBIT schlägt mit negativen 0,7 Mio. EUR zu Buche (Vj. +2,6 Mio. EUR).

So sehr diese Zahlen schmerzen: Automotive ist längst über den Tiefpunkt hinweg. Die Produktentwicklung verläuft seit Monaten wieder nach Zeitplan. Wir konnten kritische Kundenprojekte stabilisieren und sogar erste Neuaufträge für die im Herbst produktreifen Entwicklungen gewinnen. Darüber hinaus sind wir an strategischen Entwicklungen in Produktion eines deutschen Großkonzerns beteiligt mit dem Ausblick, diese Leistungen in den nächsten Jahren in allen Werken zu installieren. CAR ASYST unsere Diagnose-App mit unübertroffenen Vorteilen für die Werkstatt, zeigt deutlich anwachsende Buchungszahlen. Ein weiterer Hersteller wird eine ähnliche Lösung zunächst als Prototypen prüfen. Aufgrund der Leistungsdaten unseres Produkts sehen wir hier gute Chancen für einen zweiten Großkunden. Aus all diesen Chancen baut sich eine vielversprechende Umsatz-Pipeline für 2018 und die Folgejahre auf.

Diese App aber auch eine Neuausrichtung der Lizenzmodelle für unsere Softwarelösungen werden in den nächsten Jahren den Anteil der Softwareumsätze steigern. Ein deutlich wachsender Teil wird in Form wiederkehrender Serviceumsätze mit mehrjähriger Bindung realisiert werden. Derzeit verhandeln wir mit Großkunden über Softwareumsätze von mehreren Millionen Euro, die zu einem guten Teil noch im vierten Quartal dieses Jahres erwartet werden. Damit sollte sich die Trendwende dann auch im Zahlenwerk niederschlagen.

Anfang Juni hat Softing im Nachgang zu einer Roadshow vor institutionellen Investoren in London, Paris, Frankfurt, Hamburg, Helsinki und Mailand eine höchst erfolgreiche 10%-ige Barkapitalerhöhung durchgeführt. Die Mittel dienen der Absicherung des Entwicklungsbudgets der kommenden drei Jahre sowie zum Ausbau des Aktionsrahmens für Akquisitionen. Softing ist derzeit mit mehreren Unternehmen in konkreten Gesprächen. Genauere Angaben können wir jedoch derzeit nicht machen. Wir werden im weiteren Verlauf des Jahres noch an mindestens zwei Investor Relations Veranstaltungen teilnehmen, darunter auch das Deutsche Eigenkapitalforum in Frankfurt.

Wir halten an unseren Erwartungen für das Gesamtjahr für Umsatz und EBIT fest. Dabei wird die Zielerreichung erneut stark vom Verlauf des vierten Quartals geprägt sein. Die Kosten im Automotive Segment werden planmäßig bis zum Jahresende sinken, während die Umsätze mit Neuprodukten stufenweise zunehmen werden. Einen besonderen Hub im Ertrag erwarten wir durch Geschäfte mit Softwarelizenzen und Entwicklungsentgelten, die sich für das vierte Quartal andeuten. In der strategischen Unternehmensausrichtung streben wir eine Orientierung hin zu Servicegeschäften an. Verbunden mit einer breiten Kundenbasis versprechen wir uns davon eine verlässlich planbare und über die Quartale geglättete Umsatz- und Ertragsentwicklung.

Liebe Aktionäre und Freunde von Softing, wie bereits im ersten Quartal entspricht die Ertragslage unverändert nicht unseren Erwartungen. Die Verstetigung des Wachstums im Segment Industrial sowie die Entwicklungen bei Automotive zeigen jedoch, dass wir auf dem richtigen Weg sind und schnell wieder zu unseren Zielrenditen zurückkehren können.

Herzlichst

Dr. Wolfgang Trier

(Vorstandsvorsitzender)

Softing-Aktie

POSITIVE STIMMUNG DES BÖRSENJAHRS 2016 DOMINIERT AUCH DAS ERSTE HALBJAHR 2017

Der Deutsche Aktienindex (DAX) startete mit einem Stand von 11.598 Punkten in das Börsenjahr 2017 und beendete das erste Quartal bei einem Stand von 12.312 Punkten. Der Index stieg damit in den ersten drei Monaten um 6% und überschritt erstmals in seiner Geschichte die Marke von 12.000 Punkten; bis Mitte Juni 2017 legte der DAX auf 12.889 Punkte beziehungsweise um 11% zu und schloss zum Monatsultimo (30.6.) bei 12.325 Punkten - ein erneutes Plus von 6% gegenüber Jahresbeginn. Gestützt wurde diese Entwicklung von positiven Konjunkturdaten Deutschlands und der Weltwirtschaft. Hierbei begünstigte der zunächst noch schwache Euro die deutsche Exportwirtschaft. Der anstehende Brexit sowie der wiederkehrende Konflikt zwischen Griechenland und seinen Gläubigern sind die aktuell erkennbaren Unsicherheiten des weiteren Jahresverlaufs in Bezug auf die Entwicklung der europäischen Börsenwerte.

Die Softing-Aktie begann das Jahr mit einem Kurs von EUR 12,85 und erreichte ihren bisherigen Jahreshöchststand von EUR 14,30 bereits am 10. Januar, gab bis Mitte März auf EUR 12,50 nach, um nach der Veröffentlichung des Jahresabschlusses 2016, am 23. März 2017, kurzzeitig zum Tiefststand von EUR 9,71, am 19. April 2017, abzutauchen. Ebenso schnell erholte sich der Kurs wieder und überschritt Anfang Juni mit der erfolgreichen Platzierung der Kapitalerhöhung erneut die Marke von EUR 12,00 um Mitte Juni (19.6.) ein Zwischenhoch von EUR 12,84 zu erreichen.

Im Berichtszeitraum lag der durchschnittliche Tagesumsatz der Softing-Aktie mit 14.306 Stücken (Xetra + Parkett) deutlich über dem Wert des Vorjahrs von 9.693 Stücken.

HAUPTVERSAMMLUNG BESCHLOSS DIVIDENDE VON EUR 0,20 EUR JE AKTIE

Die Hauptversammlung der Softing AG beschloss am 3. Mai 2017 die Ausschüttung einer gegenüber dem Vorjahr erhöhten Dividende in Höhe von EUR 0,20 (Vj. EUR 0,15) je Stückaktie.

FINANZKALENDER

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14.08.2017 Halbjahresfinanzbericht 2017
02.11.2017 Mitteilung zum 3. Quartal 2017
27.-29.11.2017 Deutsches Eigenkapitalforum, Frankfurt

WERTPAPIERBESITZ DER ORGANE

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Organe Stück Aktien Stück Optionen
30.6.2017 31.12.2016 30.6.2017 31.12.2016
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Aufsichtsrat
Dr. Horst Schiessl (Vorsitzender), Rechtsanwalt, München - - - -
Dr. Klaus Fuchs (Aufsichtsrat), Dipl.-Informatiker/Dipl.-Ingenieur, Helfant 278.820 278.820 - -
Andreas Kratzer (Aufsichtsrat), Dipl.-Wirtschaftsprüfer, Zürich, Schweiz 10.155 10.155 - -
Vorstand
Dr.-Ing. Dr. rer. oec. Wolfgang Trier, München 112.716 112.716 - -
Ernst Homolka, München 1.800 1.800 - -

Konzernlagebericht für den Halbjahresfinanzbericht 2017

BERICHT ZUR ERTRAGS-, VERMÖGENS- UND FINANZLAGE

Die weltweiten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, in den für Softing wichtigsten Märkten, zeigen weiterhin positive Signale, trotz eines politisch unruhigen Umfelds.

Das Segment Industrial zeigte in den ersten sechs Monaten eine sehr gute Entwicklung in den Regionen USA und Asien, die sich stabil entwickelnden Märkte in Europa trugen ebenfalls zum guten Segmentergebnis bei.

Das Ergebnis im Segment Automotiv ist weiterhin durch hohe Aufwendungen im Entwicklungsbereich geprägt. Verzögerungen bei Neuentwicklungen verschieben die Markteinführung der neuen Produkte in das zweite Halbjahr 2017.

Der Umsatz des Softing Konzerns stieg im ersten Halbjahr 2017 leicht um 1,1 Mio. EUR von 38,3 Mio. EUR auf 39,4 Mio. EUR. Die Segmente zeigten dabei ein unterschiedliches Bild, im Segment Industrial stieg der Umsatz in den ersten sechs Monaten 2017 um 18% auf 30,7 Mio. EUR (Vj. 25,9 Mio. EUR), im Segment Automotive sank der Umsatz von 12,4 Mio. EUR auf 8,7 Mio. EUR.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sanken im Berichtszeitraum auf 0,3 Mio. EUR (Vj. 0,9 Mio. EUR), dies ist durch den Einmaleffekt von Versicherungsleistungen (0,6 Mio. EUR) im Zusammenhang mit dem Brand bei der Softing Messen und Testen GmbH im Vorjahr begründet.

Das EBITDA des Konzerns erreichte in den ersten sechs Monaten 3,1 Mio. EUR (VJ. 3,9 Mio. EUR), die EBITDA Marge lag somit bei 8% (Vj. 10%).

Das EBIT drehte im Segment Industrial von -1,1 Mio. EUR auf 1,7 Mio. EUR, das operative EBIT stieg von 0,1 Mio. EUR auf 2,1 Mio. EUR; im Segment Automotive sank das EBIT von 2,6 Mio. EUR auf -0,7 Mio. EUR das operative EBIT reduzierte sich von 1,6 Mio. EUR auf -1,8 Mio. EUR.

Das operative EBIT (EBIT, bereinigt um aktivierte Entwicklungsleistungen und deren Abschreibungen sowie Auswirkungen aus der Kaufpreisverteilung) des Konzerns betrug im Berichtszeitraum 0,4 Mio. EUR (Vj. 1,7 Mio. EUR). Der Rückgang liegt wie oben beschrieben im verminderten Rohertrag des Segments Automotive begründet. Das EBIT betrug 1,0 Mio. EUR nach 1,5 Mio. EUR im Vorjahr.

Der Konzernjahresüberschuss beträgt 0,6 Mio. EUR nach 0,9 Mio. EUR im ersten Halbjahr des Vorjahrs. Die liquiden Mittel stiegen zum 30. Juni 2017 leicht auf 11,2 Mio. EUR (31. Dezember 2016: 10,9 Mio. EUR). Investitionen in das Sachanlegevermögen wurden zu Ersatzbeschaffungen getätigt.

Im Mai erfolgte die Auszahlung der Dividende in Höhe von 1,4 Mio. EUR (Vj. 1,0 Mio. EUR).

Die Eigenkapitalquote stieg zum 30. Juni 2017 auf 64% (31. Dezember 2016: 57%). Auf Grund der von der Hauptversammlung vom 6. Mai 2015 erteilten Ermächtigung, wurde mit Eintrag in das Handelsregister vom 12. Juni 2017, das Grundkapital von 6.959.438 EUR, um 695.943 EUR gegen Bareinlage erhöht. Daraus resultierte ein Grundkapital der Softing AG zum 30. Juni 2017 in Höhe von 7.655.381 EUR. Der Mittelzufluss aus der Kapitalerhöhung betrug 7,9 Mio. EUR.

FORSCHUNG UND PRODUKTENTWICKLUNG

Softing hat in den ersten sechs Monaten 2017 Aufwendungen für die Entwicklung neuer und die Weiterentwicklung bestehender Produkte in Höhe von 2,2 Mio. EUR (Vj. 1,8 Mio. EUR) bilanziell aktiviert. Die Erhöhung liegt hauptsächlich in der Entwicklung einer neuen Generation Kommunikation Interfaces (VCI) mit dazugehörigen Softwarekomponenten im Segment Automotive begründet. Weitere wesentliche Teile sind direkt als Aufwand verbucht worden.

MITARBEITER

Zum 30. Juni 2017 waren im Softing-Konzern 415 Mitarbeiter (Vj. 428) beschäftigt. Im Berichtszeitraum wurden an Mitarbeiter keine Aktienoptionen ausgegeben.

CHANCEN FÜR DIE ZUKÜNFTIGE ENTWICKLUNG DER GESELLSCHAFT

Die Risikostruktur der Gesellschaft hat sich zum Stichtag 30. Juni 2017 und in Vorausschau auf die verbleibenden sechs Monate des Jahres 2017 nicht wesentlich gegenüber der Darstellung im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 geändert. Zur Detailierung verweisen wir hierzu auf unseren Konzernlagebericht im Geschäftsbericht 2016 Seite 7ff.

AUSBLICK

Wir bestätigen die Konzernprognose des Lageberichts zum Konzernabschluss 2016, Seite 22. In Summe gehen wir von einer moderaten Steigerung der Umsätze sowie des Auftragseingangs auf jeweils 82 Mio. EUR aus.

Das EBIT erwarten wir in Höhe von 5 Mio. bis 6 Mio. EUR., das operative EBIT ist ebenfalls mit 5 Mio. EUR geplant. Auf Segmentebene erwarten wir auf Jahressicht im Segment Industrial eine starke Steigerung und im Segment Automotive eine starke Verminderung von Umsatz, EBIT und operativem EBIT.

Den hierzu erforderlichen Hub im EBIT erwarten wir aus dem Wegfall signifikanter Kosten beginnend im dritten Quartal sowie aus einigen Großaufträgen, die teils schon erteilt sind sowie im vierten Quartal erwartet werden. Hierbei handelt es sich in erster Linie um hochmargige Software-Lieferungen. Hierin liegt grundsätzlich auch ein Risiko, sollten sich die vom Kunden bestimmten Liefertermine ins neue Kalenderjahr hinausschieben. Dies ist derzeit jedoch nicht erkennbar.

EREIGNISSE NACH DEM BILANZSTICHTAG

Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Bilanzstichtag 30. Juni 2017 nicht ereignet.

ALLGEMEINE BILANZIERUNGS - UND BEWERTUNGSMETHODEN

Der Konzernabschluss der Softing AG zum 31. Dezember 2016 wurde nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), der am Abschlussstichtag gültigen Richtlinien des International Accounting Standards Board (IASB), erstellt. Der verkürzte Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2017, der auf Basis des International Accounting Standards (IAS) 34 "Interim Financial Reporting" erstellt wurde, enthält nicht die gesamten erforderlichen Informationen gemäß den Anforderungen für die Erstellung des Jahresberichts und sollte in Verbindung mit dem Konzernabschluss der Softing AG zum 31. Dezember 2016 gelesen werden. Im Zwischenabschluss zum 30. Juni 2017 wurden grundsätzlich die gleichen Bilanzierungsmethoden angewendet wie im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2017. Die Erstellung des Halbjahresberichts erfolgte ohne prüferische Durchsicht.

ÄNDERUNG IM KONSOLIDIERUNGSKREIS

Zum 30. Juni 2017 hat sich folgende Änderung im Konsolidierungskreis der Softing AG im Vergleich zum 31. Dezember 2016 ergeben: Verschmelzung der Samtec automotive software electronics GmbH, Kirchentellinsfurt/Deutschland auf die Automotive Communications Kirchentellinsfurt GmbH, Kirchentellinsfurt/Deutschland.

VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzern-Zwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.

Haar, den 14. August 2017

Softing AG

Der Vorstand

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Dr. Wolfgang Trier Ernst Homolka
Vorstandsvorsitzender Vorstand

Konzerngewinn-und-Verlust-Rechnung sowie Gesamtergebnisrechnung vom 1. Januar bis 30. Juni 2017

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Angaben in Tausend EUR 1.4. - 30.6.2017 1.4. - 30.6.2016 1.1. - 30.6.2017 1.1. - 30.6.2016
Umsatzerlöse 19.568 20.437 39.372 38.345
Andere aktivierte Eigenleistungen 1.307 949 2.220 1.766
Sonstige betriebliche Erträge 186 145 292 878
Betriebliche Erträge 21.061 21.531 41.884 40.989
Materialaufwand/Aufwand für bezogene Leistungen -7.727 -7.648 -15.665 -14.097
Personalaufwand -8.529 -9.058 -17.215 -17.604
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände -1.070 -1.196 -2.122 -2.371
davon Abschreibungen aus Kaufpreisverteilung -314 -306 -638 -619
Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.185 -2.819 -5.875 -5.398
Betriebliche Aufwendungen -20.511 -20.721 -40.877 -39.470
Betriebsergebnis (EBIT) 550 810 1.008 1.519
Zinsaufwendungen -40 -40 -78 -78
Ergebnis vor Steuern vom Einkommen und Ertrag 510 770 930 1.441
Steuern vom Einkommen und Ertrag -171 -333 -299 -577
Konzernergebnis 339 437 630 864
Anteilseigner des Mutterunternehmens 329 431 623 857
Minderheitenanteile 10 6 7 7
Konzernergebnis 339 437 630 864
Ergebnis je Aktie in EUR (verwässert = unverwässert) 0,05 0,06 0,09 0,12
Durchschnittliche im Umlauf befindliche Aktien (unverwässert) 7.563.608 6.959.438 7.143.997 6.959.438
Konzernergebnis 339 437 630 864
Posten, die künftig in das Konzern-Gesamtergebnis umgegliedert werden:
Unterschiede aus der Währungsumrechnung
Veränderung der unrealisierten Gewinne/Verluste -691 599 -1.127 -494
Steuereffekt 248 -184 325 100
Währungsumrechnung -443 415 -802 -394
Gesamtergebnis der Periode -104 852 -172 470
Zurechnung Gesamtergebnis der Periode
Anteilseigner des Mutterunternehmens -114 845 -179 463
Minderheitenanteile 10 7 7 7
Gesamtergebnis der Periode -104 852 -172 470
Ergebnis je Aktie in EUR (verwässert = unverwässert) 0,01 0,12 -0,02 0,07
Durchschnittliche im Umlauf befindliche Aktien (unverwässert) 7.563.608 6.959.438 7.143.997 6.959.438

Konzern-Segmentberichterstattung vom 1. Januar bis 30. Juni 2017

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Angaben in Tausend EUR 1.4. - 30.6.2017 1.4. - 30.6.2016 1.1. - 30.6.2017 1.1. - 30.6.2016
Automotive
Außenumsatzerlöse 4.915 7.065 8.685 12.393
Segemtergebnis (EBIT) 263 1.464 -667 2.633
Abschreibungen 247 275 494 527
Segmentergebnis (op. EBIT) -411 1.005 -1.771 1.581
Segmentergebnis (EBITDA) 510 1.739 -173 3.160
Segmentvermögen 20.025 18.117
Segmentschulden 5.445 6.089
Investitionen 853 729 1.678 1.525
Industrial
Außenumsatzerlöse 14.653 13.372 30.687 25.952
Segemtergebnis (EBIT) 287 -654 1.675 -1.115
Abschreibungen 738 843 1.463 1.688
Segmentergebnis (op. EBIT) 446 -174 2.132 88
Segmentergebnis (EBITDA) 1.024 189 3.138 574
Segmentvermögen 51.729 55.705
Segmentschulden 9.467 16.522
Investitionen 601 86 1.041 563
Nicht verteilt
Abschreibungen 85 79 165 157
Segmentergebnis (EBITDA) 85 79 165 157
Segmentvermögen 9.889 4.276
Segmentschulden 14.175 13.726
Investitionen 43 70 73 143
Gesamt
Außenumsatzerlöse 19.568 20.437 39.372 38.345
Segemtergebnis (EBIT) 550 810 1.008 1.518
Abschreibungen 1.070 1.197 2.122 2.372
Segmentergebnis (op. EBIT) 35 831 361 1.669
Segmentergebnis (EBITDA) 1.619 2.007 3.130 3.891
Segmentvermögen 81.643 78.098
Segmentschulden 29.087 36.337
Investitionen 1.497 885 2.792 2.231

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Umsätze Anlagevermögen Zugänge Anlagevermögen
Angaben in Tausend EUR 30.6.2017 30.6.2016 30.6.2017 30.6.2016 30.6.2017 30.6.2016
--- --- --- --- --- --- ---
Deutschland 12.774 15.146 22.915 21.091 2.597 2.131
USA 15.785 12.235 21.401 22.779 68 50
Rest der Welt 10.813 10.964 333 216 127 50
Gesamt 39.372 38.345 44.649 44.086 2.792 2.231

Konzern-Kapitalflussrechnung vom 1. Januar bis 30. Juni 2017

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Angaben in Tausend EUR 1.1. - 30.6.2017 1.1. - 30.6.2016
Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit
Ergebnis (vor Steuern) 930 1.441
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 2.122 2.371
Sonstige nicht zahlungswirksame Transaktionen 193 189
Perioden-Cashflow 3.245 4.001
Zinsaufwendungen 78 77
Änderung sonstige Rückstellungen und abgegrenzte Schulden -21 -140
Änderung der Vorräte -470 -652
Änderung Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.378 2.052
Änderungen finanzielle Forderungen und sonstige Vermögenswerte -654 -426
Änderung Schulden aus Lieferungen und Leistungen -214 -2.081
Änderungen der finanziellen und nicht finanziellen und sonstige Schulden -1.043 -997
Gezahlte Ertragsteuern -1.427 -128
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 872 1.706
Investitionen in Anlagevermögen -419 -458
Auszahlung für Investitionen in selbsterstellte immaterielle Vermögenswerte -2.220 -1.766
Auszahlung für den Erwerb von Tochterunternehmen / variable Kaufpreise -4.209 -414
Cashflow aus Investitionstätigkeit - 6.848 -2.638
Auszahlung Dividende -1.392 -1.044
Einzahlung aus kurzfristiger Banklinie 1.000 0
Tilgung Bankdarlehen -620 -620
Einzahlung aus Kapitalerhöhung 7.864 0
Gezahlte Zinsen -78 -77
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 6.774 -1.741
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 801 -2.673
Auswirkungen von Wechselkursänderungen auf den Finanzmittelfonds -428 -85
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 10.869 9.186
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 11.242 6.428

Konzernbilanz zum 30. Juni 2017 und zum 31. Dezember 2016

Aktiva

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Angaben in Tausend EUR 30.6.2017 31.12.2016 30.6.2016
Langfristige Vermögenswerte
Geschäfts- oder Firmenwert 14.893 15.494 15.096
Immaterielle Vermögenswerte 27.513 28.262 26.754
42.406 43.756 41.850
Sachanlagevermögen 2.243 2.257 2.236
Latente Steueransprüche 2.564 2.864 2.772
Langfristige Vermögenswerte, gesamt 47.213 48.877 46.858
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte 9.683 9.214 9.965
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 10.019 11.742 11.877
Forderungen aus kundenspezifischen Fertigungsaufträgen 1.193 848 1.478
11.212 12.590 13.355
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte 612 712 935
Steuererstattungsansprüche aus Ertragsteuern 1.680 626 467
Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte 0 0 90
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 11.243 10.869 6.428
Kurzfristige Vermögenswerte, gesamt 34.430 34.011 31.240
Aktiva, gesamt 81.643 82.888 78.098

Passiva

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Angaben in Tausend EUR 30.6.2017 31.12.2016 30.6.2016
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 7.655 6.959 6.959
Kapitalrücklage 19.295 12.270 12.270
Gewinnrücklagen 25.631 28.355 22.554
Eigenkapital, Konzernanteile 52.581 47.584 41.783
Minderheitenanteile -25 -17 -23
Eigenkapital, gesamt 52.556 47.567 41.760
Langfristige Schulden
Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.137 2.237 1.760
Langfristige Finanzschulden 5.374 6.596 6.823
Sonstige langfristige Schulden 50 57 8.157
Latente Steuern 4.850 4.859 4.292
Langfristige Schulden, gesamt 12.411 13.749 21.032
Kurzfristige Schulden
Schulden aus Lieferungen und Leistungen 4.642 4.856 3.617
Schulden aus kundenspezifischen Fertigungsaufträgen 544 1.027 705
Rückstellungen und abgegrenzte Schulden 266 287 543
Schulden aus Ertragsteuern 832 2.166 1.725
Kurzfristige Finanzschulden 4.224 2.660 2.090
Kurzfristige, nicht finanzielle Schulden 2.529 2.965 3.246
Kurzfristige finanzielle Schulden 3.639 7.611 3.380
Kurzfristige Schulden, gesamt 16.676 21.572 15.306
Passiva, gesamt 81.643 82.888 78.098

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung vom 1. Januar bis 30. Juni 2017

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Gewinnrücklage
Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Bilanzgewinn Andere Neubewertungen Währungsumrechnung Gewinnrücklagen gesamt
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Angaben in Tausend EUR
Stand am 1. Januar 2017 6.959 12.270 25.342 -1.358 4.370 28.354
Dividendenausschüttung -1.392 -1.392 -1.392
Kapitalerhöhung netto 696 7.027 7.027
Steuereffekt 357 357 357
Währungsumrechnungen -2.328 -2.328 -2.328
Jahresüberschuss 2017 638 638 638
Stand am 30. Juni 2017 7.655 12.270 31.615 -1.358 2.399 32.656

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Anteile der Aktionäre der Softing AG Anteile nicht beherrschender Gesellschafter Eigenkapital insgesamt
Angaben in Tausend EUR
Stand am 1. Januar 2017 47.583 -17 47.566
Dividendenausschüttung -1.392 -1.044
Kapitalerhöhung netto 7.723 7.723
Steuereffekt 357 100
Währungsumrechnungen -2.328 -494
Jahresüberschuss 2017 -8 630 863
Stand am 30. Juni 2017 52.581 -25 52.556

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Gewinnrücklage
Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Bilanzgewinn Andere Neubewertungen Währungsumrechnung Gewinnrücklagen gesamt
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Angaben in Tausend EUR
Stand am 1. Januar 2016 6.959 12.270 20.684 -1.072 3.524 23.136
Dividendenausschüttung -1.044 -1.044 -1.044
Steuereffekt 100 100 100
Währungsumrechnungen -494 -494 -494
Jahresüberschuss 2016 856 856 856
Stand am 30. Juni 2016 6.959 12.270 20.496 -1.072 3.130 22.554

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Anteile der Aktionäre der Softing AG Anteile nicht beherrschender Gesellschafter Eigenkapital insgesamt
Angaben in Tausend EUR
Stand am 1. Januar 2016 42.365 -30 42.335
Dividendenausschüttung -1.044 -1.740
Steuereffekt 100 1.078
Währungsumrechnungen -494 1.739
Jahresüberschuss 2016 7 863 925
Stand am 30. Juni 2016 41.783 -23 41.760

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