Skip to main content

AI assistant

Sign in to chat with this filing

The assistant answers questions, extracts KPIs, and summarises risk factors directly from the filing text.

Softing AG Annual Report 2002

Apr 9, 2003

405_10-k_2003-04-09_caa5f9d5-1398-4a74-8fed-6be53e2f53ae.pdf

Annual Report

Open in viewer

Opens in your device viewer

GESCHÄFTS- BERICHT 2002

Kompetenz in Steuerungsund Kommunikationstechnologie

INHALTS- VERZEICHNIS Inhaltsverzeichnis

  • 2 | Vorwort des Vorstands
  • 4 | Kennzahlen Konzern und Highlights 2002
  • 5 | Messebeteiligungen 2002 und Messetermine 2003
  • 6 | Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2002
  • 12 | Konzern-Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2002
  • 19 | Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2002
  • 39 | Bestätigungsvermerk der Konzernabschlussprüfer
  • 40 | Bericht des Aufsichtsrats
  • 41 | Organe der Gesellschaft/Finanzkalender 2003
  • 42 | Deutscher Corporate Governance Kodex

Dr. Wolfgang Trier Eduard Himmelsdorfer Dr. Rainer Mittmann

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,

für Softing stand das Geschäftsjahr 2002 ganz im Zeichen der Repositionierung. Im Frühjahr 2002 begannen wir mit der Umsetzung von umfangreichen Maßnahmen. Dies bedeutete zunächst den Ausbau der Vertriebsleistung und ein konsequentes Anpassen der Kostenstrukturen an das Marktumfeld. Auftragseingang und Umsatz 2002 belegen erste Erfolge der Neuausrichtung.

Trotz der rezessiven Wirtschaft 2002 lag der Auftragseingang im Softing-Konzern bei sehr erfreulichen 20,4 Mio. EUR. Damit konnten wir bei diesem in unserem Geschäftssystem so entscheidenden Mittel- und Langfristindikator den Auftragseingang des Vorjahres um rund 25 Prozent steigern. Im Umsatz erreichte der Softing-Konzern einen Anstieg um 5 Prozent auf 18,9 Mio. EUR. Im Geschäftsbereich Industrial Automation wurde der Umsatz um 6% auf 10,0 Mio. EUR und im Geschäftsbereich Automotive Electronics um 3% auf 8,9 Mio. EUR gesteigert. Neben der weiter erfolgreichen Durchführung kundenspezifischer Projekte haben wir den Verkauf unserer Produkte zunehmend forciert und inzwischen auf rund zwei Drittel des Umsatzes ausgebaut.

Entscheidend für die langfristige Perspektive von Softing ist die erfolgte konsequente Anpassung der Kostenstrukturen an das geänderte Marktumfeld. Unser Ziel war, für 2003, die Kostenstrukturen um ca. 2 Mio. EUR zu senken. Dabei haben wir sämtliche internen und externen Kosten auf den Prüfstand gestellt. Wir beschritten einen harten Weg, in dessen

Folge wir wesentliche Strukturen und Prozesse neu definierten. Auch mussten wir uns von einigen unserer Mitarbeiter trennen, deren Stellen sich in den neuen Strukturen nicht wiederfanden. Anfang 2003 können wir nun feststellen, dass uns die Umsetzung dieses Ziels gelungen ist.

Der niedrige Auftragsbestand zu Beginn des Jahres, die unzureichenden Kostenstrukturen und die Neudefinition von Prozessen haben 2002 zu einem negativen Betriebsergebnis von - 6,9 Mio. EUR geführt. In diesem Ergebnis sind indirekte Kosten des Umbaus enthalten, die sich aus unvermeidbaren kurzfristigen Einbrüchen in der Effektivität ergeben. Ebenfalls enthalten sind Sonderaufwendungen von 3,4 Mio. EUR, die zu einem hohen Anteil aus nicht-liquiditätswirksamen Aufwendungen stammen. Trotz großer Belastung im Jahr 2002 stellen diese Schritte die unverzichtbare Grundlage zur langfristigen und nachhaltigen Ausrichtung von Softing dar.

Das Kernziel für 2003 ist klar definiert: Softing auch in einem rezessiven Marktumfeld wieder in die Ertragszone zu führen. Vorrangig ist hierbei, dass Softing nach Repositionierungseffekten wieder einen positiven Cash-Flow erreicht und damit weiterhin eine sichere Liquidität erhält. Für 2003 gehen wir auch von einem nahezu ausgeglichenen Betriebsergebnis aus. Neben den 2002 geschaffenen Voraussetzungen auf der Kostenseite wird dies durch eine systematische Konzentration auf leistungsfähige Produkte und Dienstleistungen mit hoher Wertschöpfung realisiert werden.

Aufgrund der ökonomisch wie politisch belastenden Vorgaben rechnen wir frühestens gegen Ende des Jahres 2003 mit einer Belebung des allgemeinen Wirtschaftswachstums. Im Softing-Konzern planen wir daher für 2003 mit einem Umsatz von ca. 19,3 Mio. EUR. Dabei soll der Umsatz im Geschäftsfeld Automotive Electronics 9,0 Mio. EUR und im Geschäftsfeld Industrial Automation 10,3 Mio. EUR betragen. Entscheidend für die Erreichung dieser Ziele ist allerdings, dass sich das wirtschaftliche Umfeld und damit das Investitionsklima bei unseren Kunden mindestens auf dem gegenwärtigen Niveau behauptet.

Nicht nur in Europa auch in den USA sind wir gut positioniert. Mit unseren Produkten Foundation Fieldbus und Komponenten der Industrial Automation erreichten wir erfreuliche Absatzerfolge und planen deshalb auch für unsere Vertriebstochter Softing North America eine Umsatzsteigerung um 40 % auf 1,8 Mio. EUR bei einem positiven Ergebnis. Gerade im technologisch geprägten Umfeld von Softing ist es zentral, unseren Kunden mit attraktiven Produkten und Dienstleistungen Wettbewerbsvorteile in einem sich schnell ändernden Markt zu sichern. Daher liegt der Schwerpunkt in der Vervollständigung von Produktentwicklungen mit besonders hohem Zukunftspotenzial für unsere Kunden. So wurden im Geschäftsfeld Industrial Automation die Produktentwicklungen und Felderprobung von Gateways und Fieldcontrollern erfolgreich abgeschlossen. Auch bietet Softing ihren Kunden als eine der ersten im Markt den Einsatz der FDT-Technologie, wodurch ein schnelles und universelles Zusammenstellen neuer Komponenten in Feldbusnetzen ermöglicht wird. Das Produkt 4Control liegt nunmehr in einer neuen, noch leistungsfähigeren Version vor und wird sowohl im Rahmen von Automatisierungsprojekten im industriellen Prozess- und Fertigungsumfeld der Industrie, als auch in der Gebäudeleittechnik erfolgreich vermarktet. Hier zeichnet sich bereits jetzt für 2003 ein hohes Wachstumspotenzial ab.

Im Geschäftsfeld Automotive Electronics ist Softing als Partner der Automobilindustrie und deren Zulieferer für die onund off-board Kommunikation mit leistungsfähiger Hardund Software exzellent positioniert. Im Wachstumsmarkt für Test- und Diagnosesysteme für Kommunikationsschnittstellen in der Fahrzeugelektronik besitzt Softing mit rund 4.000 Installationen eine führende Stellung, die mit der Produktfreigabe der neuen Version von DTS (Diagnostic Tool Set) im Sommer 2003 weiter ausgebaut wird. Die Integration von DTS in die Produkte starker Partner baut diese Position konsequent aus.

Die Grundlage des Erfolges sind unsere Mitarbeiter. Ihr Einsatzwille und ihre Loyalität sind entscheidende Faktoren bei der Umsetzung unserer Ziele. Wir möchten uns auch auf diesem Weg herzlich für die Verbundenheit und den hohen Einsatz für Softing bedanken.

Der aktuelle Börsenkurs reflektiert weder die derzeitige Geschäftslage noch die finanzielle Ausstattung des Softing Konzerns. Wir, der Vorstand und die Mitarbeiter von Softing werden alles daran setzen, die für 2003 gesteckten Ziele zu erreichen. Wir sind überzeugt, dass sich unsere Anstrengungen auch im Aktienkurs niederschlagen werden. Unser Ziel ist es, durch entsprechende Erfolge den Unternehmenswert wieder deutlich zu steigern und die geschaffenen Potenziale weiter in wirtschaftliche Erfolge zu transformieren.

Wir wünschen uns, dass Sie uns auf dem eingeschlagenen Weg weiter begleiten, damit wir gemeinsam die Früchte der Arbeit ernten können.

Über die Fortschritte werden wir Sie auf dem Laufenden halten!

Ihre

(Vorstandsvorsitzender) (Vorstand) (Vorstand)

Dr. Wolfgang Trier Eduard Himmelsdorfer Dr. Rainer Mittmann

Kennzahlen Konzern (nach IFRS)

2002 2001 2000
Umsatzerlöse (Mio. EUR) 18,88 17,99 18,82
EBIT (Mio. EUR) – 6,93 – 3,54 – 0,50
Jahresüberschuss (Mio. EUR) – 4,28 – 1,86 0,38
Anlagevermögen (Mio. EUR) 5,10 8,57 8,81
Umlaufvermögen (Mio. EUR) 10,21 12,67 16,64
Eigenkapital (Mio. EUR) 12,43 16,83 19,22
Anzahl der Mitarbeiter
(Jahresdurchschnitt)
174 182 186
DVFA/SG-Ergebnis je Aktie (EUR) – 0,86 – 0,37 – 0,01

Highlights 2002

Februar Großauftrag für 4CONTROL von den Stadtwerken Brunneck
März Auftrag Testautomatisierung Cabriodachfertigung mit 4C und DTS
März - November OPC Roadshow in Belgien, Deutschland, England, Italien, Schweiz
April Vorstellung der neuen Produktfamilie Fieldbus Gateways FG-300
Mai Eröffnung Automotive Electronics-Vertriebsbüro in Hannover
Juli Technologietag FDT/DTM: Der neue Standard Feldgeräte zu parametrieren
Oktober Vorstellung der Ankopplung von DTS an National Instruments LabView
auf der Convergence in Detroit
November Markteinführung 4CONTROL FieldController, der Linux Kompaktsteuerung
Dezember Auftrag von VW/Audi über Upgrade aller Testerplattformen um
ASAM MCD-Laufzeitsystem (DTS)

Messebeteiligungen 2002

Industrial Automation

14. – 18. April Light & Building, Frankfurt am Main, Deutschland
15. – 20. April Hannover Messe, Hannover, Deutschland
16. – 18. April SEMICON Europa, München, Deutschland
11. – 13. Juni Facility Management, Düsseldorf, Deutschland
18. Juni HMI & Software, Bologna, Italien
10. September Fieldbus Networks, Mailand, Italien
12. September Fieldbus Networks, Rimini, Italien
21.– 24. Oktober ISA 2002, Chicago, USA
22.– 26. Oktober Euro Blech, Hannover, Deutschland
19. – 23. November BIAS 2002, Mailand, Italien
26. – 28. November SPS/DRIVES, Nürnberg, Deutschland

Automotive Electronics

4. –
7.
März SAE, Detroit, USA
6. –
7.
März Messtechnik Stuttgart, Deutschland
14. – 16. Mai Testing Expo, Stuttgart, Deutschland
4. –
6.
Juni ECT, Augsburg, Deutschland
3. –
5.
September MessComp, Wiesbaden, Deutschland,
21. – 23. Oktober Convergence, Detroit, USA

Messetermine 2003

Industrial Automation

19. – 21. Februar Motion Control & Factory Automation, Bologna, Italien
7. – 12. April Hannover Messe, Hannover, Deutschland
8. – 11. April IT in Production, Göteborg, Schweden
23. – 25. April ESC, San Francisco, USA
19.– 24. Mai ACHEMA, Frankfurt a.M., Deutschland
3. – 5. Juni Testing Expo, Stuttgart, Deutschland
23. – 27. November SPS/IPC/DRIVES, Nürnberg, Deutschland

Automotive Electronics

3. –
6.
März SAE World Congress, Detroit, USA
26. – 27. März Messtechnik, Stuttgart, Deutschland
3. –
5.
Juni Testing Expo, Stuttgart, Deutschland
23. – 25. September MeasComp, Wiesbaden, Deutschland
25. – 26. September VDI-Kongress Elektronik im Kraftfahrzeug, Baden-Baden, Deutschland

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2002

2002, das Jahr der Weichenstellung

Das Geschäftsjahr 2002 des Softing-Konzerns stand im Zeichen der Repositionierung und Neuausrichtung. Zum 01.04.2002 wurde Dr. Wolfgang Trier in den Vorstand der Softing AG berufen, seit dem 01.06.2002 steht er als Vorstandsvorsitzender der Softing AG vor. Dr. Manfred Patz, Mitbegründer der Softing AG schied zum 31.03.2002 als Vorstand aus.

Der Softing-Konzern begann im Frühjahr 2002 mit umfangreichen Repostionierungsmaßnahmen. Dies bedeutete ein konsequentes Anpassen der Kostenstrukturen an das Marktumfeld, den Ausbau der Vertriebsleistung sowie Konzentration auf Tätigkeiten mit hoher Wertschöpfung. Damit wurden Voraussetzungen geschaffen, um 2003 nach Repositionierungsaufwendungen ein ausgeglichenes Betriebsergebnis und einen positiven Cash Flow zu erzielen.

Der Softing-Konzern besteht derzeit aus der Softing AG mit Sitz in Haar bei München, der Vertriebstochter Softing Industrial Solutions Italia S.r.l. (Softing Italia) in Brescia, Italien, und Softing North America Inc. (Softing North America) mit Sitz in Newburyport (MA).

Daneben besteht eine Zweigniederlassung der Softing AG in Ratingen bei Düsseldorf. Die Niederlassung in Ettlingen bei Karlsruhe wurde im Zuge der Repositionierungsmaßnahmen aufgelöst.

Umsatz

Der Softing-Konzern ist als Software- und Systemhaus in den Bereichen industrieller Automatisierung und Fahrzeugelektronik tätig. Softing entwickelt komplexe und qualitativ hochwertige Software, Hardware sowie komplette Systemlösungen. Hardwareprototypen werden im eigenen Haus entwickelt, die Fertigung von Hardwareprodukten erfolgt jedoch generell extern.

Im Bereich Industrielle Automatisierung ist Softing als Produkt- und Technologielieferant klar positioniert. Die Schwerpunkte liegen in Komponenten und Werkzeugen für industrielle Steuerungen und Feldbussysteme, sowie in Lösungen für die Produktionsautomatisierung.

Im Bereich der Fahrzeugelektronik entwickelt Softing als Partner der Automobilindustrie und deren Zulieferer für die onund off-board Kommunikation Test- und Diagnosesysteme für Kommunikationsschnittstellen in der Fahrzeugelektronik.

Neben der weiter erfolgreichen Durchführung kundenspezifischer Projekte wurde der Verkauf eigener Produkte zunehmend gesteigert und macht inzwischen den Hauptumsatzanteil bei Softing aus.

Auftragseingang (in Mio. EUR)

Abgerundet wird das Leistungsangebot durch Beratung, Analysen, Studien sowie Schulungen im Umfeld des Kern-Know-hows.

Softing bietet seine Dienstleistungen und Produkte schwerpunktmäßig in Europa an. Ferner konnten deutliche Steigerungen der Umsätze in Nordamerika realisiert werden.

Das Grundkapital der Softing AG beträgt 5,0 Mio. EUR.

Für den Berichtszeitraum wurden die Konzernabschlüsse nach den Anforderungen des Internationalen Accounting Standards Committee (IAS) erstellt.

Geschäftsverlauf und wirtschaftliches Umfeld

Die schon im Jahr 2001 anhaltend schwache Konjunktur setzte sich im Jahr 2002 in Deutschland sowie im gesamten Euroraum fort. Lediglich in den USA, unterstützt durch drastische Zinssenkungen und eine sehr expansive Finanzpolitik, konnte sich die Konjunktur leicht erholen. Laut Zentralverband für Elektroindustrie (ZVEI) hatte die deutsche Automatisierungsbranche im Jahr 2002 erstmals seit mehreren Jahren wieder rückläufige Produktionszahlen zu verzeichnen. Für das Gesamtjahr 2002 rechnet der ZVEI in der Produktion mit einem Minus von fünf Prozent. Am stärksten war die Messtechnik und Prozessautomatisierung von der schlechten Konjunktur betroffen; sie hatte einen Rückgang der Produktion um über neun Prozent hinzunehmen.

Trotz dieser sehr schwachen konjunkturellen Vorgaben erreichte der Softing-Konzern einen Anstieg des Umsatzes um 5 Prozent auf 18,9 Mio. EUR (Vj.: 18,0 Mio. EUR). Im Geschäftsbereich Industrial Automation lag der Umsatz bei 10,0 Mio. EUR (Vj.: 9,4 Mio. EUR) und im Geschäftsbereich Automotive Electronics bei 8,9 Mio. EUR (Vj.: 8,6 Mio. EUR).

Das Betriebsergebnis beträgt - 6,9 Mio. EUR (Vj.: - 3,5 Mio. EUR). In diesem Ergebnis sind Sonderaufwendungen von 3,4 Mio. EUR enthalten. Diese Sonderaufwendungen setzen sich zum geringeren Teil aus liquiditätswirksamen Aufwendungen in Höhe von 1,1 Mio: EUR, zum weitaus größeren Teil aus nicht-liquiditätswirksamen Aufwendungen in Höhe von 2,3 Mio. EUR zusammen. Diese Sondereffekte abgezogen, würde sich ein Betriebsergebnis auf Vorjahresniveau ergeben.

Der Auftragseingang des Softing-Konzern lag bei sehr erfreulichen 20,4 Mio. EUR (Vj.: 16,3 Mio. EUR). Damit wurde bei diesem entscheidenden Mittel- und Langfristindikator der Auftragseingang des Vorjahres um rund 25 Prozent gesteigert.

Softing Italia erzielte einen Umsatz von 0,3 Mio. EUR (Vj.: 0,3 Mio. EUR) bei einem Jahresfehlbetrag von - 0,2 Mio. EUR (Vj.:- 0,2 Mio. EUR), Softing North America verbuchte 1,1 Mio. EUR Umsatz (Vj.: 0,3 Mio. EUR), bei einem leichten Jahresüberschuss (Vj.: Jahresfehlbetrag - 0,1 Mio. EUR). Der Jahresfehlbetrag des Softing-Konzerns beläuft sich auf - 4,3 Mio. EUR (Vj.: -1,9 Mio. EUR).

Eigenkapital

Jahresfehlbetrag (in Mio.EUR)

Das DVFA/SG-Ergebnis je Aktie beträgt für das Jahr 2002 - 0,86 EUR (Vj.: - 0,37 EUR).

Die Liquiditätslage des Konzerns ist gesichert. Die liquiden Mittel betragen zum Jahresende 2002 4,9 Mio. EUR. Das Eigenkapital des Softing-Konzerns beläuft sich zum Jahresende 2002 auf 12,4 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr von 16,8 Mio. EUR.

Forschungs- und Produktentwicklungsaufwendungen weiterhin auf hohem Niveau

Der Softing-Konzern investiert seit Jahren beträchtliche Ressourcen in Forschung und Entwicklung. Die F&E-Aktivitäten werden in einem periodisch tagenden Technical Steering Committee koordiniert, um auf Trends und Chancen am Markt zu reagieren und marktrelevante Neuprodukte schnell zur Serienreife zu bringen.

Insgesamt hat Softing 2,4 Mio. EUR (Vj: 3,7 Mio. EUR) in die Entwicklung neuer sowie die Weiterentwicklung bestehender Produkte investiert. Die Finanzierung dieser Entwikklungskosten erfolgte wie in den Vorjahren ausschließlich durch Eigenmittel.

Im Geschäftsbereich Industrial Automation wurden Investitionen in Höhe von 0,9 Mio. EUR (Vj.: 2,4 Mio. EUR) getätigt. Im Vordergrund stand die generelle Straffung des Produktportfolios sowie eine klare Ausrichtung aller Entwicklungen auf Umsatz- Ertragspotenzial.

Das Softing-Entwicklungswerkzeug "Diagnostic Tool Set" für die Fahrzeugkommunikation wurde auch im Jahr 2002 konsequent weiterentwickelt. Damit wird unseren Kunden die Möglichkeit gegeben, die ständig wachsende Komplexität im Bereich der Fahrzeugelektronik mit einem leistungsfähigen Werkzeug auch in Zukunft zu beherrschen. Ebenso wurde die Produktpalette rund um das "Diagnostic Tool Set" erweitert. Insgesamt wurden im Bereich Automotive Electronics 1,5 Mio. EUR investiert (Vj.: 1,3 Mio. EUR).

Mitarbeiter

Der Softing-Konzern beschäftigte zum Jahresende 2002 insgesamt 160 fest angestellte Mitarbeiter (Vj. 181). Ende 2002 waren 97 hochqualifizierte Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung beschäftigt (Vj.: 125), in Marketing und Vertrieb waren 42 Mitarbeiter tätig (Vj.:29).

Aktivierungspflichtige Produktentwicklungen

(in Mio. EUR)

Mitarbeiter (Jahresende)

Zukünftige Entwicklung der Gesellschaft und Risiken

Marktentwicklungen unter verschiedenen Vorzeichen

Nach vorliegenden Markstudien und eigenen Einschätzungen erwarten wir für das Jahr 2003 ein geringes wirtschaftliches Wachstum. Laut Zentralverband für Elektroindustrie und eigenen Erkenntnissen erwarten wir für die deutsche Automatisierungsbranche keine wesentlichen Steigerungsraten.

Das Wachstumspotenzial bei Feldbussystemen wird weiterhin überdurchschnittlich prognostiziert. Das Marktwachstum wird auf über 10 % in den nächsten Jahren geschätzt. Das relative Wachstum in den USA wird dabei deutlich höher eingeschätzt.

In den letzten Jahren hat sich auch im Software-Bereich der Trend weg von einer für jeden Anwender speziell programmierten Lösung hin zu durch kleine Anpassungen individualisierte Standardprodukte verfestigt. Zu dieser Grundtendenz kommt besonders im Bereich der Automobilelektronik die Notwendigkeit nach einer engen Verzahnung zwischen Zulieferern und Herstellern hinzu. Dies bedingt einen zunehmenden Einsatz von Standards zur Handhabung und zum Austausch der wachsenden Datenflut. Dem trägt Softing durch die Ausgestaltung seiner Produkte und durch den wachsenden Produktanteil am Gesamtumsatz Rechnung.

Die Elektronik in Personenwagen und Nutzfahrzeugen entwickelt sich getrieben durch einen unverändert hohen Innovationsdruck weiterhin stark und macht derzeit, abhängig von der Fahrzeugklasse, bis zu 25 % der Wertschöpfung in einem Fahrzeug aus. Marktbeobachter sagen voraus, dass der Markt für Fahrzeugelektronik im Jahr 2003 um 8 bis 10 % wachsen wird.

Ausblick für das Geschäftsjahr 2003

Mit einer spürbaren Belebung des Wirtschaftswachstums rechnen wir erst gegen Ende des Jahres 2003. Im Softing-Konzern gehen wir daher für 2003 von einem Umsatz von ca. 19,3 Mio. EUR aus. Dabei soll der Umsatz im Geschäftsfeld Automotive Electronics 9,0 Mio. EUR und im Geschäftsfeld Industrial Automation 10,3 Mio. EUR betragen. Auf Grund der im Jahr 2002 erfolgreich durchgeführten Maßnahmen rechnen wir nach Repositionierungseffekten mit einem ausgeglichenen Betriebsergebnis und einen positiven Cash Flow.

Die Vertriebstochter Softing Italia plant einen Umsatz von 0,4 Mio. EUR bei einem Ergebnis von - 0,1 Mio. EUR.

Nicht nur in Europa auch in den USA sind wir gut positioniert. Die Vertriebstochter Softing North America plant einen Umsatz von 1,8 Mio. EUR bei einem ausgeglichenen Ergebnis.

Risikomanagement und einzelne Risiken

Softing ist ein internationales Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen Automatisierungstechnik und der Fahrzeugelektronik. Es ist mit einer Reihe von Risiken konfrontiert, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind.

Im Besonderen betrifft dies Risiken, die aus der Marktentwicklung, der Positionierung von Produkten und Dienstleistungen, aus vertraglicher und außervertraglicher Haftung sowie aus kaufmännischen Vorgängen resultieren. Unsere Risikopolitik besteht darin, vorhandene Geschäftschancen optimal zu nutzen und die damit verbunden Risiken nur nach sorgfältiger Abwägung der unternehmerischen Perspektiven einzugehen. Daher ist das Risikomanagement fester Bestandteil unserer Geschäftsprozesse und Unternehmensentscheidungen.

Die Risikogrundsätze werden vom Vorstand formuliert. Sie beinhalten Aussagen zur Risikostrategie, zur Risikobereitschaft und zum Geltungsbereich.

Zur Überwachung und Steuerung unserer Risiken nutzen wir eine Reihe von Kontrollsystemen. Dazu gehört u.a. ein unternehmenseinheitlicher Planungsprozess. Die Erreichung unserer Geschäftsziele sowie die damit verbundenen Risiken werden regelmäßig überwacht.

Im Berichtszeitraum entwickelten wir das in früheren Jahren definierte Risikomanagementsystem weiter. Dabei wurden die Risiken in den einzelnen Geschäftsprozessen periodisch erfasst, analysiert und bewertet. In diesem Prozess schätzten wir auch ab, ob Einzelrisiken, die isoliert betrachtet von nachrangiger Bedeutung sind, in ihrem Zusammenwirken zu einem bestandsgefährdenden Risiko führen können. Die im Folgenden genannten Risikofaktoren könnten Geschäftsentwicklung, Finanzlage und Ergebnis stark negativ beeinflussen. Daneben gibt es weitere Risiken, die wir aber zum gegenwärtigen Zeitpunkt als weniger bedeutsam halten, die aber unsere Entwicklung ebenfalls beeinträchtigen können.

Geschäftsrisiken

Trotz der Tatsache, dass im Berichtsjahr der Auftragseingang nach Produkten und Dienstleistungen gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden konnte, war die Situation in unseren Märkten geprägt durch eine starke Unsicherheit in der Nachfrage und dem damit einhergehenden Druck auf die zu erzielenden Erlöse. Wir begegnen diesen Risiken mit einem verschärften Kostenmanagement sowie flexiblen Arbeitszeitmodellen, um uns schnell Nachfrageänderungen anpassen zu können.

Ein weiteres Risiko stellt die potenzielle mangelnde Bereitschaft unserer Zielmärkte dar, neue innovative Technologien anzunehmen und in Automatisierungsprojekten einzusetzen. Das kann den Markteinführungsprozess wesentlich verzögern und in der Folge zu geringeren Wachstumsraten bei unseren neuen Produktfamilien und damit zu geringeren Erträgen führen. Wir konzentrieren uns deshalb auf die Marktsegmente, in denen unsere neuen Produkte besondere Nutzenvorteile bieten und verstärken insgesamt die Marktkommunikation.

Aus technologischer Sicht ist das Marktgeschehen von einem raschen Wandel der eingesetzten Technologien geprägt. Es besteht die Gefahr, dass erworbenes Know-how durch eine unvorhergesehene Marktentwicklung vorzeitig wertlos wird. Wir begegnen diesem Risiko dadurch, dass wir in einer Vielzahl von nationalen und internationalen Arbeitsgruppen aktiv mitarbeiten, um so Technologietrends frühzeitig zu erkennen und mit zugestalten.

Operative Risiken

In Teilen unseres Geschäfts sind wir in komplexe Entwicklungsprojekte unserer Kunden eingebunden. Zu den Risiken dieser Projekte gehört das Realisierungsrisiko bezüglich des geplanten Kosten- und Zeitrahmens. Überschreitungen können zu einer Verschlechterung der Ertragslage sowie zu Schadensersatzansprüchen führen. Wir begegnen diesem Risiko dadurch, dass wir derartige Projekte nach einem im Qualitätsmanagement-System definiertem Verfahrensmodell planen und die einzelnen Projektphasen sorgfältig überwachen.

Personalrisiken

Unser Geschäft hängt wesentlich von der Verfügbarkeit hochqualifizierten Personals ab. Wenngleich der Wettbewerb um dieses Personal im Berichtszeitraum nachgelassen hat, stellt es eine erhebliche Schwierigkeit dar, qualifiziertes Personal zu gewinnen und insbesondere halten zu können. In neuen innovativen Rekrutierungsmaßnahmen und intensiven Kontakten zu Hochschulen sehen wir gute Chancen, in der Zukunft unseren Bedarf an hochqualifizierten Mitarbeitern decken können. Des weiteren wurde das Personalbeurteilungssystem verbessert, um das Potenzial der Mitarbeiter gezielt zu fördern und weiterzuentwickeln.

Kreditrisiken

Kreditrisiken haben in der Vergangenheit keine wesentliche Rolle gespielt, da unsere Kunden überwiegend finanzkräftige Großunternehmen waren. Die zunehmende Verbreiterung unseres Geschäfts, insbesondere im internationalen Umfeld, und die damit einhergehende Gewinnung von Kleinund mittelständischen Unternehmen kann zu einer Risikoausweitung führen. Wir haben diesem Umstand dadurch Rechnung getragen, dass wir die Kreditprüfung intensivierten und das Forderungsmanagement verstärkten.

Lieferantenrisiken

Bei der Herstellung von Produkten, insbesondere von Hardwareprodukten, bedienen wir uns im erheblichen Umfang der Zulieferung von Fremdfirmen. Die Einbeziehung von Dritten in die Wertschöpfungskette reduziert naturgemäß unsere Einflussmöglichkeiten auf Qualität, Termintreue und Kosten. Unerwartete Preiserhöhungen können das Ergebnis wesentlich beeinflussen. Wir begegnen diesem Risiko durch möglichst langfristige Lieferverträge. Der Ausfall von Lieferanten kann zu Lieferengpässen führen. Wir senken das Risiko dadurch, dass wir unsere Lieferpartner mittels Audits regelmäßig überprüfen und die Lieferanteile eines einzelnen Lieferanten konsequent begrenzen.

Risiken bezüglich des Bestandes der IT-Infrastruktur

Wie bei allen Unternehmen hängt das reibungslose Funktionieren der Geschäftsprozesse von der Verfügbarkeit der sIT-Infrastruktur ab. Angriffe aus dem Internet oder sonstige Ausfälle und Schäden in der IT-Infrastruktur stellen eine ernste Bedrohung für die Funktionsfähigkeit des Unternehmens dar. Wir sind diesen Risiken mit einer Reihe von Einzelmaßnahmen begegnet, die insbesondere die kurzfristige Wiederherstellung aller Datenbestände beinhaltet. Darüber hinaus wurde mit dem Aufbau eines umfassenden IT-Sicherheitskonzeptes begonnen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres nicht ereignet.

Haar, den 13. Februar 2003

Softing AG

(Vorstandsvorsitzender) (Vorstand) (Vorstand)

Dr. Wolfgang Trier Eduard Himmelsdorfer Dr. Rainer Mittmann

Konzern-Bilanz

Aktiva 31.12.2002
EUR
31.12.2001
EUR
A. Anlagevermögen
I.
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software und aktivierte Entwicklungskosten 4.551.090 7.427.316
2. Firmenwert aus Kapitalkonsolidierung 34.248
3. Geleistete Anzahlungen 269.898
4.551.090 7.731.462
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 551.051 833.793
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 2.013 1.676
5.104.154 8.566.931
B. Latente Steuern 3.474.754 2.227.744
C. Umlaufvermögen
I.
Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 303.302 295.295
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 698.718 1.022.962
1.002.020 1.318.257
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.023.584 3.864.243
2. Sonstige Vermögensgegenstände 255.094 315.884
4.278.678 4.180.127
III. Wertpapiere 2.748.625 3.997.918
IV. Flüssige Mittel 2.180.931 3.175.732
10.210.254 12.672.034
D. Rechnungsabgrenzungsposten 70.204 128.566
18.859.366 23.595.275
Passiva 31.12.2002
EUR
31.12.2001
EUR
A. Eigenkapital
I.
Gezeichnetes Kapital
5.000.000 5.000.000
II. Kapitalrücklage 10.326.278 10.434.737
III. Konzernbilanzverlust (Vj. -gewinn) – 2.888.698 1.395.060
12.437.580 16.829.797
B. Fremdanteile 7.871
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 490.704 498.483
2. Steuerrückstellungen 1.805.000 3.144.500
3. Sonstige Rückstellungen 1.949.698 1.463.782
4.245.402 5.106.765
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus langfristigen Fertigungsaufträgen 436.053 52.584
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 28.809
3. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 350.692 121.851
4. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 484.881 713.711
5. Sonstige Verbindlichkeiten 837.316 762.696
2.137.751 1.650.842
E. Rechnungsabgrenzungsposten 38.633
18.859.366 23.595.275

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

2002
EUR
2001
EUR
1. Umsatzerlöse 18.876.124 17.992.707
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 2.124.010 3.204.224
3. Sonstige betriebliche Erträge 533.864 880.592
21.533.998 22.077.523
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe und für bezogene Waren – 3.057.909 – 2.232.161
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen – 771.621 – 739.182
– 3.829.530 – 2.971.343
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter – 11.381.328 – 11.003.399
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung – 1.898.326 – 1.866.649
– 13.279.654 – 12.870.048
6. Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände des Anlagevermögens
und Sachanlagen – 6.430.514 – 4.487.931
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen – 4.924.305 – 5.282.577
– 11.354.819 – 9.770.508
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 176.576 382.076
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen – 53.195 – 24.371
123.381 357.705
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit – 6.806.624 – 3.176.671
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.532.476 1.314.332
12. Sonstige Steuern -33.514 – 2.307
13. Anteil Konzernfremder am Verlust 23.904 25.076
14. Jahresfehlbetrag – 4.283.758 – 1.839.570
15. Gewinnvortrag 1.395.060 3.234.630
16. Konzernbilanzverlust (Vj. -gewinn) – 2.888.698 1.395.060

Konzern-Kapitalflussrechnung

2002
TEUR
2001
TEUR
Periodenergebnis (einschließlich Ergebnisanteilen von
Minderheitsgesellschaftern) – 4.308 – 1.865
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 6.431 4.488
Zunahme/Abnahme der Rückstellungen (vor Saldierung
Pensionsrückstellungen und ohne Börseneinführungskosten)
– 561 153
Sonstige zahlungsunwirksame Erträge – 428
Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 10
Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder
Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
– 907 28
Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der
Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
496 – 483
Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit 1.151 1.903
Auszahlungen für Investitionen in selbsterstellte immaterielle
Vermögensgegenstände
– 2.443 – 3.688
Auszahlungen für Investitionen in übrige immaterielle
Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen – 499 – 785
Auszahlungen aus dem Erwerb von konsolidierten Unternehmen – 9 – 8
Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen – 31
Cash Flow aus der Investitionstätigkeit – 2.951 – 4.512
Auszahlungen für Börsengangkosten – 473
Einzahlungen aus der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 29
Auszahlungen aus der Tilgung von (Finanz-) Krediten – 4
Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit – 444 – 4
Zahlungsunwirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds – 2.244 – 2.613
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 7.174 9.787
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 4.930 7.174

Konzern-Anlagenspiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand Zugänge Umbuchung Stand
1.1.2002 31.12.2002
EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entwicklungskosten 25.719.727 2.442.732 28.162.459
Software 690.816 368.519 269.898 1.329.233
Software und aktivierte Entwicklungskosten 26.410.543 2.811.251 269.898 29.491.692
Firmenwert aus Kapitalkonsolidierung 36.323 25.383 61.706
geleistete Anzahlungen 269.898 – 269.898
26.716.764 2.836.634 29.553.398
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
Geschäftsausstattung 2.773.166 100.339 2.873.505
Geringwertige Wirtschaftsgüter 253.046 30.427 283.473
3.026.212 130.766 3.156.978
Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen
Mietkautionen 1.676
29.744.652
337
2.967.737

2.013
32.712.389
Abschreibungen Buchwerte
Stand
1.1.2002
Abschreibungen des
Geschäftsjahres
Stand
31.12.2002
31.12.2002 31.12.2001
EUR EUR EUR EUR EUR
18.460.641 5.707.844 24.168.485 3.993.974 7.259.086
522.586 249.531 772.117 557.116 168.230
18.983.227 5.957.375 24.940.602 4.551.090 7.427.316
2.075
59.631
61.706

34.248
269.898
18.985.302 6.017.006 25.002.308 4.551.090 7.731.462
2.055.239 340.210 2.395.449 478.056 717.927
137.180 73.298 210.478 72.995 115.866
2.192.419 413.508 2.605.927 551.051 833.793
2.013 1.676
21.177.721 6.430.514 27.608.235 5.104.154 8.566.931

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung

Gezeichnetes
Kapital
Unter-
schiedsbe-
trag aus der
Kapitalkon
solidierung
Kapital-
rücklage
Gewinn-
rücklage
Bilanz-
gewinn
Summe
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Stand 31.12.1999 / 01.01.2000 2.607 856 1.525 3.169 8.157
Einstellung Bilanzgewinn in Gewinnrücklagen 328 – 328
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 1.557 – 1.229 – 328
Kapitalerhöhung (Börsengang) 836 836
Agio aus Kapitalerhöhung (Börsengang) 11.285 11.285
Verrechnung Kosten Börsengang
mit Kapitalrücklage
– 1.029 – 1.029
Auflösung passiver Unterschiedsbetrag – 428 – 428
Jahresüberschuss 2000 394 394
Stand 31.12.2000 / 01.01.2001 5.000 428 10.552 3.235 19.215
Verrechnung Kosten Börsengang
Kapitalrücklage
– 117 – 117
Auflösung passiver Unterschiedsbetrag – 428 – 428
Jahresfehlbetrag 2001 – 1.840 – 1.840
Stand 31.12.2001 / 01.01.2002 5.000 10.435 1.395 16.830
Verrechnung Kosten Börsengang
Kapitalrücklage
– 109 – 109
Auflösung passiver Unterschiedsbetrag
Jahresfehlbetrag 2002 – 4.284 – 4.284
Stand 31.12.2002 5.000 10.326 – 2.889 12.437

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2002 (nach IFRS)

Die Softing AG hat als börsennotiertes Mutterunternehmen von dem in § 292a HGB vorgesehenen Wahlrecht Gebrauch gemacht, den Konzernabschluss nach international anerkannten Rechnungslegungsgrundsätzen aufzustellen. Auf die Erstellung eines handelsrechtlichen Konzernabschlusses konnte daher verzichtet werden. Der Konzernabschluss wird auf Basis der International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt und veröffentlicht. Dabei werden alle zum

Bilanzstichtag anzuwendenden IFRS-Standards beachtet. Berichtswährung ist der Euro (EUR).

In der Gewinn- und Verlustrechung wurden die Vorjahreswerte in den Positionen Bestandsveränderung an unfertigen und fertigen Erzeugnissen und Materialaufwand in Höhe von EUR -55.303 angepasst. Die Berichtigung umfasst die Bestandsveränderung von Handelswaren, die im Vorjahr unter der Position Bestandsveränderung ausgewiesen wurde.

1. Gegenstand des Konzerns

Gegenstand der Softing AG und ihrer Tochtergesellschaften ist die Analyse, Beratung, Entwicklung und Durchführung von EDV-Projekten sowie betriebswirtschaftliche Studien, Gutachten und Schulungen, insbesondere für die Bereiche Prozessautomatisierung und Betriebsdatenerfassung,

System- und Anwendersoftware für Mikro- und Minirechnersysteme, Datenfernübertragung und Rechnerverbundsysteme, kommerzielle EDV-Anwendung.

Die Softing AG hat ihren Sitz in Haar bei München.

2. Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2002 sind neben der Softing AG die Tochtergesellschaften Softing Industrial Solutions Italia S.r.l., Bozen/Italien (Softing Italia), sowie die Softing North America Inc., Newburyport/MA/USA (Softing

North America), einbezogen worden, bei denen die Softing AG unmittelbar über die Mehrheit der Stimmrechte verfügt und die einheitliche Leitung ausübt.

Softing Konzern
Kapitalanteil 2002 2001
% %
100 89
100 100

Der Konzern entstand rechtlich im Mai 1997 durch Gründung der Softing Industrial Consult GmbH (heute: Softing AG) und Erwerb der Anteile an der damaligen Softing GmbH für Prozessrechentechnik und angewandte Informationsverarbeitung (Softing GmbH) im Mai 1997.

Mit Verschmelzungsvertrag vom 22. März 2001 wurde die Softing GmbH in die Softing AG mit Wirkung zum 1. Januar 2001 verschmolzen.

Die Softing North America wurde am 23. August 2001 gegründet.

3. Konsolidierungsgrundsätze

Für die Erstkonsolidierung wurde auf den Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile beziehungsweise der Gründung der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen abgestellt. Dabei wurde das im Rahmen der Kapitalkonsolidierung zu verrechnende Eigenkapital, soweit es das Jahresergebnis betrifft, durch Unterstellung eines gleichbleibenden Geschäftsverlaufs statistisch oder auf Grundlage eines Zwischenabschlusses ermittelt.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgte gemäß IAS 22 (revised 1998) nach der Erwerbsmethode (Buchwertmethode) auf den jeweiligen Anschaffungszeitpunkt der Beteiligung. Dabei werden die Anschaffungskosten der Beteiligung mit dem Buchwert ihres Eigenkapitals zum Erwerbszeitpunkt aufgerechnet. Danach verbleibende aktive Unterschiedsbeträge werden

als Geschäfts- oder Firmenwerte aktiviert und entsprechend ihrem künftigen wirtschaftlichen Nutzen über einen Zeitraum von zehn Jahren ergebniswirksam abgeschrieben. Negative Unterschiedsbeträge aus der Erstkonsolidierung werden passivisch ausgewiesen und über einen Zeitraum von vier Jahren aufgelöst.

Konzerninterne Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie die zwischen konsolidierten Gesellschaften bestehenden Forderungen und Verbindlichkeiten wurden eliminiert.

In den Vorräten enthaltene Vermögensgegenstände aus konzerninterner Lieferung enthalten keine zu bereinigenden Zwischenergebnisse.

4. Bewertungsgrundsätze

Als Bewertungsbasis dienen die Anschaffungs- und Herstellungskosten. Die Bewertungsmethoden werden bei den entsprechenden Bilanzpositionen erläutert.

5. Währungsumrechnung

In den Einzelabschlüssen der Gesellschaften werden Geschäftsvorfälle in fremder Währung mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung bewertet. Bis zum Bilanzstichtag eingetretene Kursgewinne und -verluste aus der Bewertung von Forderungen bzw. Verbindlichkeiten werden ergebniswirksam berücksichtigt.

Der Jahresabschluss der Softing North America wird gemäß IAS 21 nach der Zeitbezugsmethode in EUR umgerechnet.

Die Umrechnung der monetären Bilanzposten der Softing North America erfolgt zum Stichtagskurs. Nicht monetäre Bilanzposten sowie Aufwendungen und Erträge werden zu historischen Kursen umgerechnet.

Aus der Umrechnung resultierende Differenzen werden als Aufwand oder Ertrag erfasst.

6. Angaben zur Konzern-Bilanz

Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände (Software) wurden mit den fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt. Sie wurden entsprechend ihrer jeweiligen Nutzungsdauer planmäßig über drei Jahre linear abgeschrieben. Fremdkapitalzinsen sind nicht aktiviert worden.

Firmen- und Geschäftswert

Bei der Kapitalkonsolidierung der Softing Italia auf den Zeitpunkt der freiwilligen Kapitaleinzahlungen im November 2000 und Oktober 2001 und August 2002 sowie dem Kauf von Gesellschaftsanteilen in Höhe von 9 % vom Stammkapital der Softing Italia im Oktober 2001 und der restlichen 11 % im Dezember 2002 ergaben sich aktive Unterschiedsbeträge von insgesamt TEUR 62, die als Firmenwert aktiviert wurden und linear über zehn Jahre abgeschrieben wurden. Aufgrund der Werteinschätzungen zum Bilanzstichtag wurde der restlich verbleibende Firmenwert in Höhe von TEUR 55 in 2002 voll wertberichtigt. Der Buchwert zum 31. Dezember 2002 beträgt noch TEUR - (Vorjahr: TEUR 34).

Forschung und Entwicklung

Aufwendungen für Forschung und allgemeine Entwicklung werden gemäß IAS 38 (1998) als Aufwand erfasst. Die Kosten für die Entwicklung neuer Produkte werden ab dem Zeitpunkt, zu dem die technologische Durchführbarkeit feststeht, als Entwicklungskosten aktiviert. Gemäß IAS 38 (1998) aktiviert die Gesellschaft eigene Entwicklungskosten

für die selbsterstellte Produkte, sofern die anfallenden Entwicklungskosten zu marktfähigen Produkten führen und entsprechende Umsatzerlöse für die Vergangenheit nachgewiesen werden konnten bzw. die geplanten oder erwarteten Umsatzerlöse die aktivierten Aufwendungen übersteigen. Die Entwicklungskosten für neue Produktlinien und Produktversionen werden auf drei Jahre linear abgeschrieben, wobei im Jahr der Fertigstellung aus Vereinfachungsgründen eine halbe Jahresabschreibung verrechnet wird. Die Forschungskosten sind von untergeordneter Bedeutung. Im Jahr 2002 wurde aus Gründen der einheitlichen Bilanzierung für neue Produktlinien die Abschreibungsmethodik geändert. Neue Produktlinien, die bisher über sechs Jahre abgeschrieben wurden, werden wie alle anderen Entwicklungen auch über drei Jahre abgeschrieben. Aufgrund dieser Bewertungsänderung fielen einmalig Abschreibungen in Höhe von TEU 1.664 an. Aufgrund im Berichtsjahr neu entwickelter Produktversionen, die ältere Versionen am Markt ablösen, wurden die älteren Versionen voll wertberichtigt. Die Restbuchwerte i.H.v. TEUR 554 wurde außerordentlich abgeschrieben. Diese Teilwertabschreibung betrifft das Segment Industrial Automation (IA).

In der Position Software und aktivierte Entwicklungskosten sind Kosten für die Entwicklung neuer Produkte in Höhe von TEUR 3.994 (Vj. TEUR 7.259) enthalten.

Sachanlagevermögen

Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungsund Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen. Fremdkapitalkosten werden nicht aktiviert.

Die Abschreibung der Sachanlagen erfolgt entsprechend dem Nutzungsverlauf nach der linearen Methode. Hardware wird über drei Jahre, Betriebsausstattung über fünf bis sieben Jahre und Einbauten entsprechend der Restlaufzeit des Mietvertrages verteilt abgeschrieben.

Reparatur- und Instandhaltungsaufwendungen werden zum Zeitpunkt der Entstehung als Aufwand erfasst. Wesentliche Neuerungen und Verbesserungen werden aktiviert.

Für untergegangene Sachanlagen erhielten wir Entschädigungsleistungen i.H.v. insgesamt TEUR - (Vj. TEUR 7).

Die sonstigen Ausleihungen betreffen ausschließlich eine Mietkaution.

Finanzanlagen

Der Aktivwert der Rückdeckungsversicherungen TEUR 660 (Vj. TEUR 267) wurde im Berichtsjahr nach IAS 19 (revised 2000) mit der Pensionsrückstellung saldiert.

Wertminderungen

Sollten sich aufgrund von Tatsachen oder Umständen Anhaltspunkte für eine eventuelle Wertminderung von langlebigen Vermögensgegenständen ergeben, wird eine Bewertung zu Ertragswerten durchgeführt.

Bei einem Unterschied zwischen dem Buchwert und dem Ertragswert wird eine außerordentliche Abschreibung vorgenommen.

Leasingverträge

Die Gesellschaft hat ausschließlich Operating-Leasing-Verträge abgeschlossen. Finanzierungsleasingverträge, die nach IAS 17 (revised 1997) zu aktivieren sind, liegen nicht vor.

Aktive latente Steuern

Die Abgrenzung latenter Steuern erfolgt gemäß IAS 12 (revised 2000). Nach der Liability-Methode werden die zum Bilanzstichtag gültigen bzw. beschlossenen Steuersätze verwendet. Die latenten Steuerguthaben betreffen:

31.12.2002 31.12.2001
TEUR TEUR
Bewertungsunterschiede zwischen Konzern- und Steuerbilanz
(kurzfristige Vermögensgegenstände) 32
Bewertungsunterschiede Pensionsrückstellung 22
Künftige Forderungen aus Verlustvorträgen 3.453 2.196
3.475 2.228

Weitere Erläuterungen zu den aktiven latenten Steuern siehe unter "Steuern vom Einkommen und Ertrag".

Vorräte

Die Vorräte sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen die Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten.

Dabei wurden gewogene Durchschnittskosten zugrunde gelegt. Fremdkapitalzinsen wurden nicht aktiviert. Der Gesamtbuchwert der Vorräte entspricht dem Bilanzansatz.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen werden zu Nominalwerten abzüglich Wertberichtigungen (TEUR 112) für als zweifelhaft anzusehende Forderungen angesetzt und beinhalten auch die künftigen Forderungen aus in Arbeit befindlichen Fertigungsaufträgen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ent-

halten neben der angesetzten Pauschalwertberichtung in Höhe von TEUR 22 Einzelwertberichtigungen in Höhe von TEUR 90.

31.12.2002
TEUR
31.12.2001
TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Davon:
4.024 3.864
Künftige Forderungen aus Fertigungsaufträgen
Noch nicht abgerechnete Leistungen
239
47
607
74

Zur Bewertung der Leistungen aus Fertigungsaufträgen wurde die "percentage of completion method" gemäß IAS 11 (revised 1993) angewandt. Dabei werden als Auftragserlöse die in Festpreisverträgen vereinbarten Erlöse in Höhe des jeweiligen Fertigstellungsgrades angesetzt. Der Fertigstellungsgrad der Leistungen wird durch das Verhältnis der bis zum Stichtag angefallenen Kosten zu den geschätzten Gesamtkosten ermittelt. Bei langfristigen Fertigungsaufträgen

werden die erhaltenen Anzahlungen mit dem Leistungsstand verrechnet. Der Bilanzausweis der entsprechend als Umsatz realisierten Leistungen und erhaltenen Anzahlungen erfolgt unter "Forderungen aus Lieferungen und Leistungen" bzw. als "Verbindlichkeiten aus langfristigen Fertigungsaufträgen" sowie als "erhaltene Anzahlungen".

31.12.2002
TEUR
31.12.2001
TEUR
Gesamtbetrag der in Arbeit befindlichen Fertigungsaufträge 1.542 1.418
Erhaltene Anzahlungen – 874 – 985
Verrechnungssaldo 668 433
Davon ausgewiesen unter:
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.103 607
Verbindlichkeiten aus langfristigen Fertigungsaufträgen – 435 – 53
Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen – 121

Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert bilanziert.

31.12.2002
TEUR
31.12.2001
TEUR
Steuern 198 210
Forderungen an Mitarbeiter 13 28
Übrige 44 78
255 316

Von den Darlehen an Mitarbeiter haben TEUR - (Vorjahr TEUR 21) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Ein Darlehen wird mit 6,5 % p.a. verzinst. Im Übrigen handelt es sich um unverzinsliche Umzugsdarlehen.

Sonstige Wertpapiere

Hier handelt es sich um kurzfristig veräußerbare, festverzinsliche Inhaberschuldverschreibungen eines inländischen Kreditinstitutes. Die Wertpapiere sind mit dem Tageskurs (= Anschaffungskosten) zum 31. Dezember 2002 bewertet

und am 17. Januar 2005 fällig. Der letzte Zinssatz betrug 3,281 %, wobei alle drei Monate eine Zinsanpassung an den Marktzins durch den Emittenten erfolgt.

Flüssige Mittel

Flüssige Mittel beinhalten Barmittel und kurzfristig fällige Guthaben bei Kreditinstituten. Die Entwicklung der flüssigen Mittel, die zusammen mit den Wertpapieren den Finanzmittelfonds gem. IAS 7 (revised 1992) bilden, ist in der Kapitalflussrechnung dargestellt.

31.12.2002
TEUR
31.12.2001
TEUR
Kasse 1 1
Bankguthaben 2.180 3.175
2.181 3.176

Gezeichnetes Kapital

Das voll eingezahlte Grundkapital beträgt zum Bilanzstichtag EUR 5.000.000,00 und ist eingeteilt in 5 Mio. nennwertlose Stückaktien.

Die Ermittlung des ausschüttungsfähigen Bilanzgewinns bestimmt sich nach dem Bilanzgewinn der Softing AG gemäß deutschem Handelsrecht.

Genehmigtes Kapital 2001/I

Der Vorstand ist ermächtigt, bis zum 16. März 2005 mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital durch Ausgabe neuer Inhaberaktien gegen Bar- oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt EUR 2.000.000,– zu erhöhen. Der Vorstand kann mit Zustimmung des Aufsichtsrats über den Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre entscheiden. Ein Ausschluss des Bezugsrechts ist nur im Rahmen einer Kapitalerhöhung gegen Sacheinlagen zum Erwerb von Unternehmen oder Beteiligungen an Unternehmen sowie zur Vermeidung von freien Spitzenbeträgen zulässig.

Genehmigtes Kapital 2001/II

Der Vorstand ist ermächtigt, bis zum 16. März 2005 mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital durch Ausgabe neuer Inhaberaktien gegen Bar- oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt EUR 500.000,– zu erhöhen. Mit Zustimmung des Aufsichtsrats ist ein Ausschluss des Bezugsrechts bei einer Barkapitalerhöhung

ganz oder teilweise zulässig, wenn der Ausgabepreis der neuen Aktien den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien gleicher Ausstattung zum Zeitpunkt der endgültigen Festlegung des Ausgabepreises nicht wesentlich unterschreitet.

Bedingtes Kapital

Daneben besteht bedingtes Kapital in Höhe von EUR 260.000,00 aus einem Aktienoptionsprogramm.

Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien

Die Hauptversammlung hat am 6. Juni 2002 den Vorstand ermächtigt bis zum 5. Dezember 2003 eigene Aktien mit einem Anteil am Grundkapital von insgesamt bis zu 10 % zu erwerben. Die Ermächtigung kann ganz oder in Teilbeträgen ausgeübt werden. Der von der Gesellschaft gezahlte Gegenwert je Aktie darf den durchschnittlichen Kassakurs der Aktie am Neuen Markt der Frankfurter Wertpapierbörse während der letzten fünf Börsentage vor dem Erwerb der Aktien um nicht mehr als 10 % über- oder unterschreiten.

Der Vorstand wurde außerdem durch die Hauptversammlung ermächtigt, erworbene Aktien auch auf andere Weise als im Weg der Veräußerung über die Börse zu verwerten, indem die erworbenen Aktien außerbörslich veräußert oder gegen Beteiligung an anderen Unternehmen eingetauscht werden. Das Bezugsrecht der Aktionäre ist in diesem Fall insoweit ausgeschlossen, als die Aktien gemäß der Ermächtigung Dritten angeboten werden.

Ergebnis je Aktie IAS 33 (1997): 31.12.2002 31.12.2001
Jahresergebnis (TEUR) – 4.308 – 1.865
Anteile Fremder (TEUR) 24 25
Unverwässertes Ergebnis (TEUR) – 4.284 – 1.840
Aktienanzahl Stück 5.000.000 5.000.000
Unverwässertes Ergebnis pro Aktie (EUR) – 0,86 – 0,37

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage entstand durch die Zuführung von Agiobeträgen aus der Kapitalerhöhung in 2000.

Nachträglichen Aufwendungen für den Börsengang in Höhe von TEUR 173 (bzw. TEUR 108 nach Ertragsteuern) wurden im Berichtsjahr mit der Kapitalrücklage ergebnisneutral verrechnet.

Ausgleichposten für Anteile anderer Gesellschafter

Die Fremdanteile betrafen im Vorjahr die Anteile anderer Gesellschafter bei der Softing Italia.

Rückstellungen

Entwicklung Stand
1.1.2002
Verbrauch
Auflösung
Umgliederung
Zuführung
aus sonstigen
Verbindlichkeiten
Stand
31.12.2002
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Pensionsrückstellungen 498 7 491
Steuerrückstellungen 3.144 1.339 1.805
Sonstige Rückstellungen 1.464 1.329 28 15 1.828 1.950
5.106 2.668 35 15 1.828 4.246

Rückstellung für Pensionen

Der Ausweis betrifft die den drei Vorständen gewährten und teilweise rückgedeckten, leistungsorientierten Pensionszusagen, die die Gewährung von Alters- und Witwenrenten sowie Voll- und Halbwaisenrenten vorsehen. Dabei besteht neben einer Festbetragszusage zusätzlich eine variable Zusage. Die Höhe der Leistungen ist individuell festgelegt.

Die Verpflichtungen aus den Pensionsplänen wird jährlich von unabhängigen Gutachtern nach dem Barwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) bewertet. Die bei der Berechnung zugrunde gelegten versicherungsmathematischen Annahmen sind in der folgenden Tabelle zusammengefasst:

Berechnungsgrundlagen 31.12.2002
%
31.12.2001
%
Rechnungszins 5,8 5,9
Gehaltstrend 3,0 3,0
Rentenanpassung 1,5 1,5
Entwicklung 2002
TEUR
2001
TEUR
Stichtag 1.1.2002 767 558
Dienstzeitaufwand 220 173
Erträge aus Planvermögen – 370 – 14
Zinsaufwand 49 36
Zinsertrag aus Planvermögen – 21 – 18
Effekt aus Termination 114
Zeitwert des externen Planvermögens zum 1.1.2002 – 268 – 237
Stichtag 31.12.2002 491 498
Überleitung zum Bilanzausweis 31.12.2002
TEUR
31.12.2001
TEUR
Barwert der leistungsorientierten Verpflichtungen (DBO) 1.150 837
Noch nicht erfasste versicherungsmathematische Verluste – 71
Zeitwert des externen Planvermögens zum 31. Dezember 2002 – 659 – 268
491 498

Die Aufwendungen für die Altersversorgung betrugen TEUR 79 (Vj. TEUR 176).

31.12.2002
TEUR
31.12.2001
TEUR
Aufwand aus der Zuführung zur Pensionsrückstellung
enthaltener Zinsaufwand (saldiert mit Zinserträgen aus
313 208
Planvermögen in Höhe von TEUR 21; Vj. TEUR 18) – 28 – 18
Übrige Erträge aus Planvermögen (Rückdeckungsversicherung) – 206 – 14
79 176

Im Berichtsjahr wurde erstmals der Dienstzeit- und Zinsaufwand aus der Erhöhung der Pensionsrückstellung mit dem Ertrag aus dem Planvermögen nach IAS 19 (rev. 2000) saldiert. Der verbleibende Zinsaufwand wird unter den Zinsaufwendungen ausgewiesen. Die 2001 betreffenden Erträge aus der Erhöhung des Planvermögens werden im periodenfremden Ergebnis gezeigt.

Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen betreffen ausschließlich latente Steuern. Die Abgrenzung latenter Steuern erfolgt gemäß IAS 12 (revised 2000) nach der Liability-Methode.

Dabei werden die zum Bilanzstichtag gültigen bzw. beschlossenen Steuersätze verwendet. Die latenten Steuerrückstellungen betreffen:

31.12.2002
TEUR
31.12.2001
TEUR
Kurzfristige Vermögensgegenstände 286 224
Langfristige Vermögensgegenstände 1.519 2.754
Kurzfristige Rückstellungen 115
Langfristige Rückstellungen 52
1.805 3.145

Weitere Erläuterungen zu den latenten Steuern siehe unter "Steuern vom Einkommen und Ertrag".

Sonstige Rückstellungen und Verbindlichkeiten

Rückstellungen und Verbindlichkeiten werden mit dem zu erwartenden Rückzahlungsbetrag angesetzt. Eine Rückstellung wird gebildet, wenn es wahrscheinlich ist, dass eine Verpflichtung gegenüber Dritten entstanden ist und diese zuverlässig bewertbar ist. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2002
TEUR
31.12.2001
TEUR
Gewährleistung 211 50
Personalkosten 1.239 847
Abschluss- und Prüfungskosten 63 62
Fremdleistungen, Honorare 305 495
Betriebsprüfung 83
Sonstige 49 10
1.950 1.464

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen

Die erhaltenen Anzahlungen betrugen zum Bilanzstichtag TEUR 1.225 (Vj. TEUR 985). Davon entfallen auf langfristige Fertigungsaufträge TEUR 874 (Vj. TEUR 863), die mit den

entsprechenden Beständen an unfertigen Leistungen verrechnet wurden.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Der Gesamtbetrag zum Bilanzstichtag ist innerhalb eines Jahres fällig.

Sonstige Verbindlichkeiten

31.12.2002
TEUR
31.12.2001
TEUR
Steuern 335 392
Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit 235 256
Lohn- und Gehaltsverbindlichkeiten 213 11
Sonstige 54 104
837 763

Die sonstigen Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag sind ausnahmslos innerhalb eines Jahres zur Zahlung fällig.

7. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Umsatzerlöse werden grundsätzlich zum Zeitpunkt des Gefahrenübergangs erfasst.

Zur Bewertung der Leistungen aus langfristigen Fertigungsaufträgen (Softwareentwicklungen im Kundenauftrag) wurde die "Percentage-of-Completion"-Methode gemäß IAS 11 (revised 1993) angewandt; die erbrachten Leistungen werden entsprechend als Umsatz ausgewiesen. Die Umsatzerlöse aus der "Percentage-of-Completion"-Methode belaufen sich auf TEUR 1.541 (Vj. TEUR 1.417). Dabei wurde ein Gewinn von TEUR 572 (Vj. TEUR 448) realisiert.

2002 2001
Aufgliederung nach geographischen Gesichtspunkten: TEUR TEUR
Inland 12.711 13.606
Ausland 6.165 4.387
18.876 17.993
2002 2001
Aufgliederung nach Produkten und Dienstleistungen: TEUR TEUR
Produkte 12.234 10.701
Dienstleistungen 6.642 7.292
18.876 17.993

Andere aktivierte Eigenleistungen

Die anderen aktivierten Eigenleistungen betreffen die Kosten für die Entwicklung neuer Softwareprodukte, soweit der betreffende Aufwand nicht vom Materialaufwand gekürzt wurde.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich wie folgt zusammen:

2002 2001
TEUR TEUR
Sonstige Periodenfremde Erträge 197
Erlöse Kraftfahrzeug-Überlassung 124 120
Auflösung von Rückstellungen 28 133
Auflösung des Unterschiedsbetrags aus der Erstkonsolidierung 428
Übrige Erträge 185 200
534 881

Materialaufwand

2002
TEUR
2001
TEUR
Wareneinkauf Produkte und Bauteile 3.377 2.716
Honorare freier Mitarbeiter 191 201
Fremdleistungen 581 538
4.149 3.455
Materialaufwand für interne Produktentwicklungen – 319 – 484
3.830 2.971

Personalaufwand

2002 2001
TEUR TEUR
Gehälter 10.488 10.290
Erfolgsbeteiligungen, Tantiemen 225 381
Kfz-Überlassung Arbeitnehmer 139 140
Abfindungen 379 38
Überstunden, Mutterschutz, Sonstiges 47 87
Aushilfslöhne 64 58
Lohn- und Kirchensteuer 40 9
Soziale Abgaben und Aufwendungen für die Altersversorgung 1.898 1.867
13.280 12.870

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gliedern sich wie folgt:

2002 2001
TEUR TEUR
Periodenfremde Aufwendungen 193 11
Betriebsaufwendungen 2.722 2.428
Vertriebsaufwendungen 1.128 1.084
Verwaltungsaufwendungen 806 1.750
Aufwand aus Kursdifferenzen 75 10
4.924 5.283

Sonstige Steuern

Diese betreffen Kfz-Steuern für die betrieblich genutzten Kraftfahrzeuge und Steuernachzahlungen für Vorjahre.

Zinsergebnis

Zinsen werden zum Zeitpunkt der Entstehung als Aufwand oder Ertrag gebucht.

2002 2001
TEUR TEUR
Zinserträge 177 382
Zinsaufwendungen – 54 – 24
123 358

Die Erträge aus den zur Rückdeckung der Pensionszusagen an die Vorstände abgeschlossenen Lebensversicherungen wurden im Berichtsjahr nach IAS 19 (revised 2000) mit der Zuführung zur Pensionsrückstellung verrechnet.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag werden gemäß den steuerrechtlichen Bestimmungen ermittelt.

Grundsätzlich unterliegt die Softing AG einer Gewerbeertragsteuer von ca. 15% des steuerpflichtigen Einkommens, die bei der Ermittlung der Körperschaftsteuer abzugsfähig ist. Der Körperschaftsteuersatz (einschließlich Solidaritätszuschlag) beträgt ab 1. Januar 2001 26,38 % (bis einschließlich 2000 40% zuzüglich 5,5% Solidaritätszuschlag für thesaurierte Gewinne).

Latente Steuern werden nach IAS 12 (revised 2000) für alle wesentlichen temporären Abweichungen zwischen Konzernund Steuerbilanz auf Ebene der Einzelgesellschaften gebildet. Durch die Verabschiedung des Steuerreformgesetzes 2000 bestimmt sich der im Inland ab 1. Januar 2001 zugrunde gelegte Steuersatz wie folgt:

2001
%
Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag 26,38
Gewerbeertragsteuersatz 14,89
Minderung Körperschaftsteuer durch Anrechnung Gewerbeertragsteuer
37,34

Die Steuerbelastung wurde für Softing Italia einschließlich der regionalen ERAP mit 36%, für Softing North America mit 25,76% errechnet.

Aktive latente Steuern aus steuerlichen Verlustvorträgen werden nur in dem Umfang ausgewiesen, in dem wahrscheinlich angenommen werden kann, dass das jeweilige Unternehmen ausreichend steuerpflichtiges Einkommen zur Realisierung des entsprechenden Nutzens erzielen wird. Die Planungsrechnungen der steuerlichen Ergebnisse lassen eine Realisierung der Verlustvorträge in den nächsten vier Jahren erkennen. Steuerliche Verlustvorträge, die bei der Ermittlung der latenten Steuern berücksichtigt sind, bestehen in Höhe von TEUR 9.364.

Die Überleitung zwischen dem erwarteten Steueraufwand und dem tatsächlichen Steueraufwand stellt sich wie folgt dar:

2002
TEUR
2001
TEUR
Erwarteter Steueraufwand (Ertrag (–)) – 2.542 – 1.187
(37,34%) (37,34%)
Steuerfreie Auflösung Unterschiedsbetrag – 159
Abschreibung Firmenwert 22
Nicht abziehbare Aufwendungen 7 8
Mit Kapitalrücklage direkt verrechnete Kosten – 65
Unterschiedliche Steuersätze bei den latenten Steuern 44 24
Sonstiges 2
– 2.532 – 1.314

8. Sonstige Angaben

Segmentberichterstattung

Auf die Darstellung geographischer Segmente wurde verzichtet, da nicht mehr als ein angabepflichtiges Segment (Westeuropa) vorhanden ist.

Die Aufgliederung nach Geschäftsbereichen ist entsprechend IAS 14 (revised 1997) in der folgenden Übersicht dargestellt.

Industrial
Automation
Automotive
Electronics
nicht verteilt Gesamt
2002 2001 2002 2001 2002 2001 2002 2001
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Umsatzerlöse 9.982 9.382 8.894 8.611 18.876 17.993
Abschreibungen 5.105 2.668 1.265 1.229 60 591 6.430 4.488
Segmentergebnis
(EBIT) – 7.722 – 5.008 841 1.435 – 49 36 – 6.930 – 3.537
Assets 1.955 5.603 2.039 1.656 14.865 16.336 18.859 23.595
Investitionen
(ohne Finanz
anlagen) 1.274 2.443 1.693 1.245 808 2.967 4.496

Aufgliederung nach Segmenten:

Gliederung der Produkte nach Segmenten:

Industrial Automation:

Automatisierungssoftware 4CONTROL (Embedded und PC-based), Steuerungssoftware (plattformunabhängig), Visualisierungssoftware, Analysesoftware (4CONTROL Analyzer), Optimierungssoftware (4CONTROL Energiser), Bibliotheken (Technologie-Software, alle 4CONTROL Libs)

Steuerungshardware (kundenspezifisch und standardisiert), 4CONTROL PanelPC, 4CONTROL FieldPC, 4CONTROL Ethernet Controller

Interface-Karten (PROFIBUS, CAN, CANopen, DeviceNet), Gateways (PROFIBUS, FF), Tools (Konfiguratoren, Analyzer (PROFIBUS, CAN)), Server (OPC, PROFIBUS, CANopen), Entwicklungs-Plattformen (OPC-Toolkits)

Kundenspezifische Hardware und kundenindividuelle Software, Entwicklungs- / Portierungs- / Integrationsdienstleistungen, Systemlösungen und Schulungen

Automotive Electronics:

Analysewerkzeuge für die Fahrzeugkommunikation (Diagnostic Tool Set (DTS), CANalyzer, MOST Aktivitäten)

Datenlogger (EDICmobil)

EDIC- und CAN-Produkte (Schnittstellenhardware) mit Protokollsoftware zur (Diagnose-) Kommunikation, DTS Base System API und Elektronik-Diagnose-Interfacesystem als Diagnosekommunikationsplattform z. B. für Werkstatttester, Produktionssysteme in der Fahrzeugherstellung mit Verbindung zu den Fahrzeug-Steuergeräten und Endanwenderprojekten (z. B. Prüfsysteme für Steuergeräte wie Schnittstellenkonverter)

Kundenspezifische Entwicklungen im Bereich der Fahrzeugkommunikation: Test der Fahrzeugelektronik (ELDI, Prüfsysteme), Bandendecodierung und -programmierung von Steuergeräten

Steuergeräte-Kommunikationssoftwareentwicklung

Kapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung stellt die konsolidierten Zahlungsströme der im Konzernabschluss zusammengefassten Unternehmen dar. Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit hat sich gegenüber dem Vorjahr verschlechtert. Grund hierfür sind im wesentlichen die in 2002 angefallenen Repositionierungsaufwendungen.

Im Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit sind unter anderem TEUR 177 aus Zinserträgen sowie TEUR 54 aus Zinsaufwendungen enthalten. Ertragsteuern wurden im Berichtsjahr nicht gezahlt.

Die sonstigen zahlungsunwirksamen Erträge im Vorjahr betreffen die Auflösung des Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung.

Der in der Kapitalflussrechnung ausgewiesene Finanzmittelbestand umfasst Kassenbestände, Guthaben bei Kreditinstituten sowie Wertpapiere des Umlaufvermögens.

Aktienoptionsprogramm

In der Hauptversammlung der Softing AG am 17. März 2000 wurde beschlossen, das Grundkapital um bis zu EUR 260.000,– durch Ausgabe von bis zu EUR 260.000,– auf den Inhaber lautende Stückaktien bedingt zu erhöhen. Die bedingte Kapitalerhöhung dient ausschließlich der Gewährung von Bezugsrechten an Vorstandsmitglieder und Mitarbeiter der Gesellschaften. Die bedingte Kapitalerhöhung ist nur insoweit durchzuführen, wie die Inhaber

der ausgegebenen Bezugsrechte von ihrem Bezugsrecht gemäß § 192 Abs. 2 Nr. 3 AktG Gebrauch machen. Die Bezugsrechte können frühestens zwei Jahre nach Begebung ausgeübt werden.

Im Geschäftsjahr 2002 wurden 37.200 Bezugsrechte neu gewährt.

2002
Stück
2001
Stück
Stand 1. Januar 88.300 51.500
Neu gewährte Optionsrechte 37.200 81.200
Verfallene Optionsrechte – 17.100 – 10.900
Umtausch gegen Optionsrechte 2001 – 33.500
Stand 31. Dezember 108.400 88.300
Davon: aus 2000 8.700 12.900
Davon: aus 2001 62.500 75.400
Davon: aus 2002 37.200

Die Ausübung der Bezugsrechte des Aktienoptionsprogramms ist an bestimmte Bedingungen geknüpft. Der Bezug der Aktien ist nur dann möglich, wenn die Wertentwicklung der Softing-Anteile die Wertentwicklung des CDax-Technologie-Index der Deutschen Börse AG in dem zugrunde liegenden Zeitabschnitt übersteigt.7

Die Ermittlung des Verkehrswertes der Aktienoptionen zum Ausgabezeitpunkt wurde unter Zugrundelegung eines risikolosen Zinssatzes von 4,5 %, einer Dividendenrendite von 0 % und einer Volatilität der Softing-Aktie von 66,2 % vorgenommen. Demnach belief sich der auf Schätzgrößen beruhende

Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen

Neben den schon in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen stehen folgende Personen – entsprechend IAS 24 – der Softing Gruppe nahe:

Herr Dr. Wolfgang Trier, Aktionär, Vorstand (seit 01.04.2002) Herr Dipl.-Ing. Eduard Himmelsdorfer, Aktionär, Vorstand Herr Dr.-Ing. Rainer Mittmann, Aktionär, Vorstand Herr Dr. Manfred Patz, Aktionär, Vorstand (bis 31.03.2002)

Haftungsverhältnisse

Es bestanden und bestehen keine Haftungsverhältnisse.

Verkehrswert zum Zeitpunkt der Ausgabe auf EUR 0,40 bzw. EUR 0,49 je Optionsrecht.

Die Gesellschaft wendet APB Opinion No. 25 Accounting for Stock Issued to Employees für die Bilanzierung ihres Mitarbeiter-Aktienoptionsplans an. Wäre der Personalaufwand für den Optionsplan der Gesellschaft in Übereinstimmung mit der in SFAS Nr. 123 beschriebenen Methode ausgewiesen worden, hätte sich der ausgewiesene Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR -4.308 um TEUR 45 vermindert.

Es bestehen keine Forderungen oder Verbindlichkeiten gegenüber nahe stehenden Personen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestand ein Bestellobligo aus längerfristigen Lieferverträgen i.H.v. TEUR 533.

Außerdem bestanden Verpflichtungen aus längerfristigen Miet- und Leasingverträgen. Die Verpflichtungen resultieren im Wesentlichen aus Verträgen für Gebäude, Pkw und Büromaschinen.

Der Mindestbetrag nicht abgezinster künftiger Leasing- und Mietzahlungen aus Operatingleasing-Verträgen stellt sich zum Bilanzstichtag wie folgt dar:

TEUR
2003 1.048
2004 944
2005 840
2006 327
Nach 2006
Gesamt 3.159

Belegschaft

Die Anzahl der Mitarbeiter betrug ohne Vorstand:

2002 2001
Zum Bilanzstichtag 160 181
Im Geschäftsjahresdurchschnitt 174 182

Vorstand

Dem Vorstand der Softing AG gehören im Jahre 2002 die folgenden Herren an:

Herr Dr. Wolfgang Trier, München (ab 1. April 2002) Herr Dipl.-Ing. Eduard Himmelsdorfer, München Herr Dr.-Ing. Rainer Mittmann, München Herr Dr. Ing. Manfred Patz, Vaterstetten (bis 31. März 2002) Die Bezüge des Vorstands betrugen im Berichtsjahr TEUR 713 (Vj. TEUR 675) ohne die Zuführung zur Pensionsrückstellung.

Erklärung nach § 161 AktG

Die Entsprechenserklärung nach § 161 AktG wurde abgegeben und den Aktionären zugänglich gemacht.

Aufsichtsrat

Dem Aufsichtsrat der Softing AG gehören im Jahre 2002 die folgenden Herren an:

Dr. Horst Schiessl, Rechtsanwalt, München (Vorsitzender) Josef Faltenbacher, Wirtschaftsprüfer, München (stellv. Vorsitzender) Professor Dr. Georg Färber, Hochschuldozent, Ottobrunn

Herr Dr. Schiessl bekleidet weitere Aufsichtsratsmandate bei: Baader Wertpapierhandelsgesellschaft AG, Unterschleißheim Chiemsee AG, Grabenstätt (Vorsitzender) St. Petersburg Immobilien und Beteiligungs AG SPAG, Mörfelden-Walldorf (stellv. Vorsitzender) Brain International AG, Breisach (Vorsitzender) Dussmann AG & Co. KGaA, Berlin

Herr Faltenbacher bekleidet ein weiteres Aufsichtsratsmandat bei:

Baader Wertpapierhandelsgesellschaft AG, Unterschleißheim

Herr Dr. Färber bekleidet weitere Aufsichtsratsmandate bei: SEP Logistik AG, Weyarn TTTech AG, Wien

Die Bezüge des Aufsichtsrates betrugen im Berichtsjahr TEUR 23.

Haar, den 13. Februar 2003

Der Vorstand der Softing AG

(Vorstandsvorsitzender) (Vorstand) (Vorstand)

Dr. Wolfgang Trier Eduard Himmelsdorfer Dr. Rainer Mittmann

Bestätigungsvermerk

der Konzernabschlussprüfer

Wir haben den von der Softing AG, Haar, aufgestellten Konzernabschluss, bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung, Kapitalflussrechnung und Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2002 geprüft. Aufstellung und Inhalt des Konzernabschlusses nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach den deutschen Prüfungsvorschriften und unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass mit hinreichender Sicherheit beurteilt werden kann, ob der Konzernabschluss frei von wesentlichen Fehlaussagen ist. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Nachweise für die Wertansätze und Angaben im Konzernabschluss auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung beinhaltet die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Nach unserer Überzeugung vermittelt der Konzernabschluss in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns sowie der Zahlungsströme des Geschäftsjahres.

Unsere Prüfung, die sich auch auf den von dem Vorstand für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2002 aufgestellten Konzernlagebericht erstreckt hat, hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Überzeugung gibt der Konzernlagebericht insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage des Konzerns und stellt die Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar. Außerdem bestätigen wir, dass der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2002 die Voraussetzungen für eine Befreiung der Gesellschaft von der Aufstellung eines Konzernabschlusses und Konzernlageberichts nach deutschem Recht erfüllen.

München, den 14. Februar 2003

Bayerische Treuhandgesellschaft Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

Negele Damberger

Bericht des Aufsichtsrats

über das Geschäftsjahr 2002

Im Geschäftsjahr 2002 hat uns der Vorstand in fünf regulären Sitzungen über die Lage der Gesellschaft und die wesentlichen Geschäftsvorgänge berichtet. Durch mündliche und schriftliche Berichte des Vorstands informierten wir uns auch zwischen den Sitzungen laufend über den Gang der Geschäfte und die Lage des Unternehmens. Der Vorstand hat uns dabei stets in jeder Form umfassend Auskünfte erteilt, insbesondere auch über die Risikovorsorge im Unternehmen. In den intensiven Gesprächen unterstützten wir dabei das Unternehmen aktiv, insbesondere bei der Neubesetzung von Schlüsselpositionen, beim Ausbau der internen Effizienz sowie bei der Fokussierung auf ein attraktives Portfolio.

Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2002 ist unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts der Gesellschaft von der Bayerischen Treuhandgesellschaft Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, München geprüft worden. Diese hat den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Ihr Bericht lag uns vor. Wir haben

unsererseits den Jahresabschluss und den Lagebericht des Vorstands geprüft. Dem Vorschlag des Vorstands über die Verwendung des Bilanzgewinns schließen wir uns an. An diesen Beratungen hat auf unseren Wunsch der Abschlussprüfer teilgenommen. Dem Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses durch den Abschlussprüfer treten wir aufgrund unserer eigenen Prüfungen bei.

Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir keine Einwendung zu erheben. Vorstand und Aufsichtsrat haben den Jahresabschluss festgestellt.

Ein Konzernabschluss und ein Konzernlagebericht wurden ebenfalls erstellt. Diese wurden von der Gesellschaft von der Bayerischen Treuhandgesellschaft Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, München geprüft. Diese hat den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Ihr Bericht lag uns vor.

Haar, den 13. März 2003

Softing AG Der Aufsichtsratsvorsitzende

Dr. Schiessl

Organe der Gesellschaft und Wertpapierbesitz

Organe Aktien Optionen
30.9.2002 31.12.2002 30.9.2002 31.12.2002
Stück Stück Stück Stück
Aufsichtsrat
Dr. Horst Schiessl (Vorsitzender), Rechtsanwalt, München
Josef Faltenbacher (stellv. Vorsitzender), Wirtschaftsprüfer, München 1.000 1.000
Professor Dr. Georg Färber, Hochschuldozent, Ottobrunn 500 500
Vorstand
Dr.-Ing. Dr. rer. oec. Wolfgang Trier, München 24.992 24.992 37.200
Dipl.-Ing. Eduard Himmelsdorfer, München 410.450 410.450 3.500 3.500
Dr.-Ing. Rainer Mittmann, München 408.250 408.250 3.500 3.500

Ressortverteilung Vorstand

Dr. Wolfgang Trier: Vorsitz, Recht und Corporate Communications Eduard Himmelsdorfer: Entwicklung, Vertrieb und Marketing Dr. Rainer Mittmann: Finanzen, Personal und Verwaltung

Finanzkalender

31. März 2003 Testierter Jahresabschluß 2002
9. April 2003 Analystenkonferenz, Frankfurt
9. April 2003 Bilanzpressekonferenz, München
15. Mai 2003 Quartalsbericht 1-2003
28. Mai 2003 Hauptversammlung
13. August 2003 Quartalsbericht 2-2003
14. November 2003 Quartalsbericht 3-2003

Deutscher Corporate Governance Kodex

Vorstand und Aufsichtsrat der Softing AG befürworten zahlreiche Anregungen und Regeln des Deutschen Corporate Governance Kodexes und erfüllen die darin enthaltenen Verhaltensempfehlungen. Abweichungen sind von Vorstand und Aufsichtsrat nachstehend kommentiert und offen gelegt. Den vollständigen Kodex finden Sie auf unserer Homepage www.softing.com unter Investor Relations.

Ziffer 2.2.2

In der Satzung der Softing AG wird in § 4 Ziffer 4 der Vorstand ermächtigt, bis zum 16. März 2005 mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital der Gesellschaft durch Ausgabe neuer Inhaberaktien gegen Bar- oder Sacheinlage einmalig oder mehrmals um bis zu Euro 500.000 zu erhöhen. Mit Zustimmung des Aufsichtsrats ist ein Ausschluss des Bezugsrechts bei einer Barkapitalerhöhung ganz oder teilweise zulässig, wenn der Ausgabepreis der neuen Aktien den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien gleicher Ausstattung zum Zeitpunkt der endgültigen Festlegung des Ausgabepreises nicht wesentlich unterschreitet. Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats über den Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre zu entscheiden und die weiteren Einzelheiten der jeweiligen Kapitalerhöhung sowie die Bedingungen der Aktienausgabe festzulegen. §4 Ziffer 5 schließt das Bezugsrecht für das bedingte Kapital zur Bedienung des Aktienoptionsplanes durch Ausgabe von bis zu 260.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien aus.

Ziffer 2.3.4

Grundsätzlich befürworten Vorstand und Aufsichtsrat die Übertragung der vollständigen Hauptversammlung, jedoch stehen Kosten für die Gesellschaft bei der Größe von Softing und Nutzen für die Aktionäre in einem ungünstigen Verhältnis und rechtfertigen nicht die Verfolgung der Hauptversammlung über moderne Kommunikationsmedien.

Ziffer 3.8

Eine seit 2001 bestehende D&O-Versicherung für Vorstand und Aufsichtsrat sieht derzeit keinen Selbstbehalt vor.

Ziffer 4.2.3

Wir weisen darauf hin, daß in den Geschäftsberichten 2000 und 2001 Angaben zum Aktienoptionsprogramm bereits enthalten sind.

Ziffer 4.2.4

Angaben zur Vergütung der Vorstandsmitglieder werden in der vorgeschriebenen Form gemacht, jedoch nicht individualisiert.

Ziffern 5.3.1, 5.3.3, 5.3.4

Derzeit besteht der Aufsichtsrat der Softing AG aus drei Mitgliedern, wir halten deshalb die Bildung von Ausschüssen für nicht sinnvoll.

Ziffer 5.4.1

Die Wahl von Aufsichtsratsmitgliedern obliegt ausschließlich der Hauptversammlung und nicht dem Vorstand und Aufsichtsrat. Wahlvorschläge an die Hauptversammlung orientieren sich bei Softing an den oben genannten Kriterien und an den Empfehlungen größerer Aktionäre. Eine festgelegte Altersgrenze könnte hierbei ein nicht gewolltes Ausschlusskriterium für qualifizierte Aufsichtsratsmitglieder sein.

Ziffer 5.4.5

In 2003 plant der Aufsichtsrat eine Änderung der Satzung bzgl. der Vergütung der Aufsichtsräte der Hauptversammlung vorzulegen.

Softing AG

Richard-Reitzner-Allee 6 D-85540 Haar Telefon +49 (89) 4 56 56-0 Fax +49 (89) 4 56 56-492 www.softing.com