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Renault Audit Report / Information 2009

Dec 23, 2010

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Audit Report / Information

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Publication

Renault Deutschland AG

Brühl

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2009

Renault Deutschland AG, Brühl

Der Markt

Das deutsche Autojahr 2009 stand ganz im Zeichen der Umweltprämie. Mit Hilfe des staatlichen Förderprogramms hat die Branche das beste Ergebnis seit 1992 eingefahren. Die Pkw-Neuzulassungen stiegen auf 3,807 Millionen Einheiten. Das entspricht einem Plus von 23,2 % im Vergleich zum schwachen Vorjahr. Im Gegensatz dazu spiegelt der Markt der leichten Nutzfahrzeuge bis fünf Tonnen zulässigem Gesamtgewicht die Wirtschaftskrise wider. So wurden über das Jahr 2009 fast ein Viertel weniger Transporter zugelassen als 2008. Durch den starken Pkw-Markt weist der Gesamtmarkt für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge mit 3,982 Millionen Fahrzeugen dennoch einen Zuwachs von insgesamt 19,9 % gegenüber dem Vorjahr aus.

Ausländische Pkw-Hersteller haben Boden gut gemacht. Ihr Anteil am Gesamtmarkt vergrößerte sich 2009 gegenüber dem Vorjahr von 35,1 auf 40,7 %. Renault ist einschließlich Dacia weiterhin der erfolgreichste Automobil-Importeur und steigerte seinen Pkw-Marktanteil von 4,8 auf 5,9 %. Die Pkw-Neuzulassungen der Renault Gruppe schnellten 2009 um 53,5 % nach oben. Die zweitstärkste Importmarke Skoda (5 % Marktanteil) legte um 57,3 % zu und Fiat (4,3 % Marktanteil) verzeichnete 86,2 % Volumen-Zuwachs. Toyota (3,6 % Marktanteil) und Peugeot (3,4 % Marktanteil) profitierten ebenfalls vom Konjunkturprogramm. Das mit Abstand stärkste Wachstum im Pkw-Markt verbuchte Dacia mit einem Plus von 231,9 %.

Die Kleinst- und Kleinwagen standen 2009 in der Gunst der Autokäufer besonders hoch. Im Segment der Minis gab es bei einem Plus von 96,9 % fast doppelt so viele Neuzulassungen wie 2008. Die Bestseller in dieser Klasse waren der Fiat Panda gefolgt von Ford Ka und Smart Fortwo. Das Kleinwagensegment wuchs um 65,7 %. Auch in der volumenstärksten Kompaktklasse erhielten 31,1 % mehr Pkw eine Neuzulassung als im Vorjahr. Der VW Golf war hier mit 366.230 Einheiten erneut der Klassenprimus und damit das meistverkaufte Automobil in Deutschland.

Bei den Geländewagen verloren die großen Modelle wie der BMW X5, während Kompakt-SUV wie der VW Tiguan und der Nissan Qashqai zulegten. So wuchs das Geländewagen-Segment insgesamt noch um 2,9 %. Fahrzeuge der oberen Mittelklasse (-15,9 % Volumen) und der Oberklasse (-17,8 % Volumen) waren insgesamt deutlich weniger gefragt. Der Markt für Sportwagen gab mit einem Minus von 26 % am stärksten nach.

Der Boom der kleineren Fahrzeugklassen wirkte sich 2009 positiv auf die Umweltbilanz aus. Die durchschnittliche CO2-Emission verringerte sich erneut auf 154,2 g/km nach 170 g/km in 2007 und 165 g/km in 2008. Nur 30,7 % der Käufer bevorzugten einen Dieselantrieb gegenüber 44 % in 2008. Bereits 29,8 % der 2009 zugelassenen Pkw erfüllen bereits die Euro 5-Abgasnorm. Bei der Farbwahl hält sich die Trendfarbe Weiß, die bereits einen Anteil an den Neuzulassungen von fast 10 % ausmacht. Während in 2008 noch 59,8 % aller Neuzulassungen gewerblich waren, fiel dieser Wert im Zuge der Umweltprämie auf nur 37,3 %.

Für die Nutzfahrzeuge war 2009 ein schlechtes Jahr. Das Ende des mehrjährigen Aufwärtstrends setzte bereits in der zweiten Jahreshälfte 2008 ein und manifestierte sich 2009 mit einem Rückgang um 24,1 %. Schwere Lkw waren davon am meisten betroffen. Aber auch das Segment der leichten Nutzfahrzeuge bis 5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht, das 85,6 % der Lkw-Zulassungen ausmacht, verlor 24,1 %. Insgesamt wurden 2009 nur noch 174.571 Transporter in dieser Gewichtsklasse neu zugelassen (Vorjahr: 229.954), was die geschwächte wirtschaftliche Gesamtsituation in Deutschland widerspiegelt.

Im Jahr der Umweltprämie stieg der Pkw-Bestand in Deutschland um 1 % auf 41,7 Millionen Fahrzeuge. Mit 2,2 Millionen Automobilen führt Renault inklusive Dacia auch hier die Rangliste der Importeure an. Ausländische Fabrikate haben beim Gesamtbestand etwas Boden gut gemacht, wobei die deutschen Automarken mit 65,7 % Anteil weiterhin in der Überzahl sind. Das Durchschnittsalter aller Fahrzeuge und Marken verjüngte sich von 8,2 Jahren in 2008 auf 8,1 Jahre in 2009. Dementsprechend wuchs der Bestand an umweltschonenderen Fahrzeugen. 45,3 % erfüllen bereits die Euro 4-Abgasnorm oder besser. Fahrzeuge mit alternativen Antrieben machten 1,1 % aus und lagen damit nur leicht über dem Vorjahr. Das Angebot entsprechender Serienfahrzeuge ist weiterhin noch klein. Der Bestand an Liebhaberfahrzeugen mit Saisonkennzeichen blieb 2009 bei 1,7 Millionen Pkw auf hohem Niveau konstant. Die Zahl der Cabriolets stieg im Vergleich zum Vorjahr um 4,5 % auf ebenfalls 1,7 Millionen an. Die Mietfahrzeugflotte war mit knapp 250.000 Fahrzeugen um 12,7 % kleiner als 2008.

Der Gesamtmarkt Personenwagen und Nutzfahrzeuge bis fünf Tonnen zulässigem Gesamtgewicht in Deutschland (in Mio. Einheiten)

2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009
3.423 3.462 3.522 3.670 3.376 3.320 3.982

Gesamtmarkt Personenwagen: Die Top-Ten in Deutschland

Rang/Hersteller Zulassungen 2009

(Einheiten)
Marktanteil

in %
1. Volkswagen 805.278 21,15 %
2. Opel 338.605 8,89 %
3. Ford 290.620 7,63 %
4. Mercedes 282.499 7,42 %
5. BMW/Mini 258.041 6,78 %
6. Audi 234.862 6,17 %
7. Renault/Dacia 225.966 5,94 %
8. Skoda 190.717 5,01 %
9. Fiat 163.949 4,31 %
10. Toyota 136.284 3,58 %

Gesamtmarkt Nutzfahrzeuge bis 5t: Die Top-Ten in Deutschland

Rang/Hersteller Zulassungen

2009
Marktanteil

in %
1. Volkswagen 42.258 24,21 %
2. Mercedes 40.375 23,13 %
3. Ford 17.449 10,00 %
4. Fiat 15.621 8,95 %
5. Renault/Dacia 14.007 8,02 %
6. Citroen 10.392 5,95 %
7. Opel 9.115 5,22 %
8. Peugeot 7.801 4,47 %
9. Iveco 5.345 3,06 %
10. Nissan 2.309 1,32 %

Absatzentwicklung: Die Marken Renault und Dacia

Mit einem Zuwachs von 45 % gegenüber dem Vorjahr erzielte die Renault Deutschland AG 2009 ein Rekordergebnis. Insgesamt wurden 239.973 Pkw und leichte Nutzfahrzeugen der Marken Renault und Dacia zugelassen. Damit wuchs das Unternehmen deutlich stärker als der deutsche Gesamtmarkt, der um knapp 20 % zulegte. Die Renault Gruppe konnte zugleich ihren Marktanteil auf 6,03 % ausbauen, was einem Plus von über 1 %-Punkt entspricht (2008: 4,98 %). Damit war die Renault Deutschland AG 2009 zum 19. Mal in Folge der erfolgreichste Automobilimporteur auf dem deutschen Markt. Der Schwerpunkt der Verkäufe lag auch 2009 im Markt der Privatkunden, der insgesamt profitabler und weniger anfällig für Schwankungen ist. Der Marktanteil stieg hier auf über 7,5 %.

Für einen Pkw der Marke Renault entschieden sich 143.219 Kunden. Das sind fast 21.000 Einheiten oder 17,2 % mehr als 2008. Zum Jahresbeginn kam es bei Renault zu Lieferengpässen. Das Unternehmen hatte die Produktionskapazitäten vor dem Hintergrund der Finanz- und Wirtschaftskrise bereits Ende 2008 gedrosselt. So konnte die durch staatliche Anreize gesteigerte Nachfrage zunächst nicht vollständig bedient werden. Hierdurch erklärt sich auch, dass der Renault Pkw-Marktanteil im Gesamtjahr bei lediglich 3,76 % liegt und damit nur knapp unter Vorjahresniveau angesiedelt ist (2008: 3,96 %).

Der 2009 umfassend aktualisierte Kompaktwagen Clio war mit 37.396 zugelassenen Einheiten der Bestseller der Renault Modellpalette. Auch der Twingo konnte mit über 33.242 Neuzulassungen seine Marktposition ausbauen. Die Verkäufe der Megane-Modellfamilie lagen mit 43.535 Einheiten um 42,6 % über dem Vorjahreswert. Ein exzellenter Start gelang den neuen Kompaktvans Scenic und Grand Scénic mit 14.889 Neuzulassungen.

Dem Gesamtmarkt folgend, steht dem guten Ergebnis bei den Pkw ein konjunkturbedingter Rückgang bei den leichten Nutzfahrzeugen der Marke Renault gegenüber. In der Klasse bis 5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht fielen die Neuzulassungen um 32,6 % auf 11.873 Einheiten.

Ein Rekordergebnis erzielte erneut Dacia. Die rumänische Renault Tochter kam 2009 auf 84.881 zugelassene Pkw und leichte Nutzfahrzeuge (2008: 25.627 Einheiten) was einem Plus von 231,2 % entspricht. Der Marktanteil erhöhte sich von 0,77 auf 2,13 %, womit Dacia zahlreiche etablierte Marken wie Seat und Mazda weit hinter sich gelassen hat. Allein im Pkw-Markt verbuchte Dacia 82.747 Neuzulassungen bei einem Marktanteil von fast 2,2 %. Die Kompaktlimousine Dacia Sandero war mit 51.322 Einheiten der Spitzenreiter im Programm. Die beiden leichten Nutzfahrzeuge Logan Express und Logan Pick-Up erzielten im ersten vollen Verkaufsjahr mit 2.134 Neuzulassungen aus dem Stand einen Marktanteil von 1,2 %.

Die Renault und Dacia Neuwagenzulassungen

Renault 2008 2009 Veränderung
Twingo 22.159 33.242 11.083
Clio 26.275 37.396 11.121
Modus 9.526 8.109 -1.417
Mégane Familie 30.539 43.535 12.996
davon Mégane 15.685 28.646 12.961
davon Scénic 14.854 14.889 35
Laguna (inkl.Coupé) 12.459 4.752 -7.707
Espace 3.106 1.529 -1.577
Koleos 2.361 2.910 549
Kangoo Pkw (inkl. Campus) 10.693 8.735 -1.958
Trafic Pkw 3.404 2.040 -1.364
Master Pkw (inkl. Wohnmobile) 1.647 866 -781
Sonstige Pkw 66 105 39
Gesamt Pkw Renault 122.235 143.219 20.984
Dacia Logan 18.557 31.425 12.868
Dacia Sandero 6.378 51.322 44.944
Gesamt Pkw Dacia 24.935 82.747 57.812
Renault Pkw + Dacia Pkw 147.170 225.966 78.796
Kangoo Rapid 5.367 3.290 -2.077
Trafic Transporter 5.889 3.631 -2.258
Master Transporter 6.327 4.932 -1.395
Sonstige 25 20 -5
Gesamt Nfz Renault bis 5 t 17.608 11.873 -5.735
Dacia Nfz 692 2.134 1.442
Renault Nfz + Dacia Nfz bis 5 t 18.300 14.007 -4.293
Gesamt Pkw + Nfz bis 5 t 165.470 239.973 74.503

Ertragslage

Gegenüber einem Jahresfehlbetrag im Vorjahr von Mio. EUR 6,9 konnte im laufenden Geschäftsjahr ein Jahresüberschuss von Mio. EUR 9,7 erzielt werden.

Ursächlich hierfür waren insbesondere der Rückgang der Aufwendungen aus Verlustübernahme von Mio. EUR 18,0 sowie der Rückgang der Zinsen und ähnlichen Aufwendungen um Mio. EUR 13,8.

Die Neuwagenzulassungen konnten in 2009 insbesondere mit Hilfe des staatlichen Förderprogrammes (Umweltprämie) um 74.503 Fahrzeuge (Pkw und leichte Nutzfahrzeuge) gesteigert werden, was einem Zuwachs von 45,0 % entspricht. Maßgeblichen Anteil hieran hatte wie im Vorjahr Dacia, die gegenüber dem Vorjahr um 59.254 Einheiten (231,2 %) zulegten.

Die Umsatzerlöse lagen mit Mio. EUR 945,1 um 3,9 % unter Vorjahresniveau, was u.a. auf den veränderten Modellmix (überproportionale Steigerung bei Dacia) zurückzuführen ist.

Es handelt sich bei den ausgewiesenen Umsätzen hauptsächlich um Kommissionserlöse, da der Neuwagen- und Teilevertrieb — soweit es sich bei den Teilen nicht um Fremdbezüge handelt — auf Kommissionsbasis erfolgt. Als Umsatzerlöse wird hierbei nur die Kommission, die sowohl eine fixe Provision als auch die Erstattung bestimmter Aufwendungen beinhaltet, ausgewiesen. Die Umsatzerlöse beinhalten deshalb auch die Vertriebskosten, die im Rahmen der variablen Kommission an den Kommittenten weiterbelastet wurden.

Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen um Mio. EUR 38,9 (20,1 %) auf Mio. EUR 232,5. Wesentlich hierfür war die Steigerung bei den Erträgen aus der Weiterbelastung von Transportkosten (Mio. EUR +34,1) sowie an den Kommittenten weitergegebenen Aufwendungen (Mio. EUR 16,2) bei gleichzeitigem Rückgang der sonstigen Erträge sowie der Erträge aus Weiterbelastung von Garantieaufwendungen (Mio. EUR 11,2).

Der Materialaufwand verringerte sich um Mio. EUR 27,9 (-12,1 %). Dies ist im Wesentlichen auf den gesunkenen Bestand an Gebrauchtfahrzeugen zurückzuführen, was zugleich zu einem geringeren Zuführungsbedarf zu den Wertberichtigungen auf den Fahrzeugbestand führte.

Im Jahre 2009 waren durchschnittlich 506 Mitarbeiter beschäftigt. Im Vergleich zum Vorjahr sind das 40 Beschäftigte weniger. Der Aufwand für Löhne und Gehälter reduzierte sich im Berichtsjahr um Mio. EUR 1,8 (-5,8 %) während sich die sozialen Abgaben und die Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung um Mio. EUR 1,4 (+17,0 %) erhöhten. Ursächlich hierfür ist im Wesentlichen eine Veränderung des Rechnungszinsfusses bei der Berechnung der Pensionsrückstellungen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um Mio. EUR 34,4 auf Mio. EUR 894,5 was hauptsächlich durch gestiegene Vertriebsaufwendungen verursacht wurde. Hiervon resultieren Mio. EUR 15,5 aus Einmaleffekten des Kommissionsvertrags, die die Geschäftsjahre 2005 bis 2008 betreffen.

Das Finanzergebnis verbesserte sich um Mio. EUR 26,0 auf Mio. EUR -23,3. Bei gesunkenen Zinserträgen (Mio. EUR -5,1) sind hauptsächlich die wesentlich geringeren Aufwendungen aus Verlustübernahmen (Mio. EUR -18,0) sowie die gesunkenen Zinsaufwendungen (Mio. EUR -13,8) ursächlich.

Der Aufwand aus Ertragssteuern belief sich auf Mio. EUR 4,9 und beinhaltet Mio. EUR 2,3 an Steueraufwand für Veränderung aktiv abgegrenzter latenter Steuern sowie TEUR 1.888 Steuererstattungen für Vorjahre.

Vermögenslage

In Sachanlagen wurden Mio. EUR 0,8 investiert.

Die Summe der Vorräte verringerte sich um Mio. EUR 31,0. Grund hierfür ist der Rückgang des Fahrzeugbestandes um Mio. EUR 31,0. Ursächlich hierfür ist die starke Nachfrage nach "jungen Gebrauchtfahrzeugen" im Rahmen der Umweltprämie.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich um Mio. EUR 22,4 auf Mio. EUR 279,9. Während bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie den sonstigen Vermögensgegenständen ein Rückgang um insgesamt Mio. EUR 50,8 zu verzeichnen ist, haben sich die Forderungen gegen verbundene Unternehmen um Mio. EUR 73,2 erhöht. Dabei ist besonders ein Anstieg der Forderungen aus dem Cash-Pooling gegen die Muttergesellschaft Renault SA maßgeblich.

Das Eigenkapital erhöhte sich um den Jahresüberschuss auf Mio. EUR 28,2. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich von 5,2 % im Vorjahr auf 8,2 %.

Die Rückstellungen lagen mit Mio. EUR 248,2 um Mio. EUR 12,2 über dem Vorjahresniveau. Die sonstigen Rückstellungen erhöhten sich um Mio. EUR 5,9, was hauptsächlich auf Steigerungen im Bereich der Vertriebsrückstellungen zurückzuführen ist. Darüber hinaus sind die Steuerrückstellungen, die im Wesentlichen das Geschäftsjahr 2009 betreffen, um TEUR 4.451 höher als im Vorjahr.

Die Verbindlichkeiten lagen mit Mio. EUR 65,7 um Mio. EUR 37,2 unter dem Vorjahreswert. Insbesondere haben sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (Mio. EUR -22,8) sowie die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (Mio. EUR -14,6) stark verringert. Während bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen insbesondere die Verbindlichkeiten gegenüber Händlern um Mio. EUR 19,5 abnahm, ist bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen der stark gesunkene zu übernehmende Verlust der Tochtergesellschaften ursächlich.

Finanzlage

Es bestanden wie im Vorjahr keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Der tägliche praktizierte Finanzausgleich (Cash-Pooling und Konzernverrechnung) wird weiterhin zu keiner wesentlichen Veränderung führen. Zudem garantiert er eine Optimierung der Geld- und Kapitalanlagen. Durch diese Zentralisierung der Finanzwirtschaft übernimmt die französische Muttergesellschaft die Verpflichtung, im Rahmen der Konzernfinanzierung für eine möglichst kostengünstige und betragsmäßig stets ausreichende Deckung des Finanzbedarfs der Gesellschaften der Renault Gruppe in Deutschland zu sorgen. Von Änderungen bei den marktüblichen Kreditkonditionen (z.B. Zinsrisiko, Währungsrisiko) oder einer Einstufung der Kreditwürdigkeit durch Ratings ist die Gesellschaft daher nicht unmittelbar betroffen. Die Zinsen werden aufgrund des monatlichen arithmetischen Mittels des EONIA (European Overnight Index Average) zzgl. 0,15 % berechnet.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (Mio. EUR +100,0) wird im Wesentlichen durch die Abnahme des Vorratsvermögens um Mio. EUR 31,0, den Rückgang der Forderungen gegen verbundene Unternehmen (ohne Cash-Pool-Forderungen) um Mio. EUR 26,2 sowie der Verringerung der sonstigen Vermögensgegenstände um Mio. EUR 42,7 positiv beeinflusst.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit ergibt sich im Wesentlichen aus den Investitionen in Sachanlagen (Mio. EUR -0,8).

Aus der Finanzierungstätigkeit ergibt sich kein Cashflow, da aufgrund des negativen Vorjahresergebnisses keine Ausschüttungen vorgenommen worden waren.

Der Finanzmittelfonds des Vorjahres nahm um Mio. EUR 99,2 auf Mio. EUR 136,0 zu. Die wesentliche Veränderung erfolgte hierbei bei den Cash-Pool-Forderungen (Mio. EUR +99,4). Die liquiden Mittel nahmen um Mio. EUR 0,2 ab.

Risikobericht

Der Vorstand ist für die Einrichtung und Wirksamkeit eines angemessenen Risikomanagementsystems verantwortlich.

Das Risikomanagementsystem der Renault Deutschland AG ist in die Aufbau- und Ablauforganisation integriert. Die Gesamtverantwortung für das Risikomanagement liegt beim Vorstand. Die Abteilungsleiter der einzelnen Direktionen sind Risikomanagement-Beauftragte und für die Risikoidentifikation, -bewertung, -steuerung und -kommunikation in ihrem Bereich verantwortlich. Daneben gibt es einen Risikomanagement-Koordinator, dessen Aufgabe die Organisation der Prozessabläufe des Risikomanagements sowie die eines Bindegliedes zwischen Vorstand und Risikobeauftragten ist.

Bestandsgefährdende Risiken oder Risiken, die geeignet sind, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens wesentlich zu beeinträchtigen, sind trotz der aktuellen Weltwirtschafts- und Finanzkrise nicht vorhanden.

Wir gehen davon aus, dass zukünftige Verlustübernahmen für unsere Tochtergesellschaften deutlich unter Vorjahresniveau das Ergebnis belasten werden.

Aufgrund des mit der Muttergesellschaft bestehenden Cash Poolings- und Konzernverrechnungsverfahren bestehen beträchtliche Forderungen, deren Rückzahlung jedoch aufgrund derzeitiger Erkenntnisse nicht gefährdet ist.

Ausblick und Chancen

2010 setzt die Renault Gruppe ihre Produktoffensive ungebremst fort. Als Pkw-Neuerscheinungen werden die geräumige Stufenhecklimousine Renault Fluence und der zweisitzige Roadster Renault Wind den Absatz stärken.

Aus den bereits im Geschäftsjahr 2010 eingeführten SUV Dacia Duster und der neuen Generation des Renault Megane Coupe-Cabriolets werden weitere positive Effekte für den Umsatz erwartet.

Die Neuauflage des Renault Master, der gründlich aktualisierte Renault Trafic sowie die neue Maxi-Version des Kompakttransporters Renault Kangoo Rapid werden für positive Impulse bei den leichten Nutzfahrzeugen sorgen. Renault erwartet zudem, dass die Zulassungen für Firmen, Fuhrparks und Autovermietungen in 2010 wieder steigen.

Daher sieht sich Renault auch nach dem Ende der Umweltprämie und in einem weiterhin schwierigen Wettbewerbsumfeld gut aufgestellt. Über die zahlreichen neuen Modelle und den großen Erfolg von Dacia hinaus, hat die Renault Deutschland AG den mehrstufigen Unternehmensplan "Renault Mission 6 %" aufgelegt. Dieser Plan sieht bereits in diesem Jahr einen Marktanteil von 4,5 % für die Marke Renault vor, der bis 2012 auf 6,0 % steigen soll.

Zum 30. Juni 2010 liegt der Marktanteil für Renault und Dacia bei 5,4 % (Renault alleine 4,4 %). Damit ist Renault zum 20. Mal in Folge der stärkste ausländische Automobilanbieter in Deutschland.

Die Renault Deutschland AG rechnet in 2010 mit einem positiven Ergebnis und einem weiterhin hohen Niveau bei den Umsatzerlösen. Die Gesellschaft geht davon aus, dass in 2011 dieses Niveau gesteigert werden kann.

Die Allianz mit Nissan, die Mehrheitsbeteiligung an Renault Samsung Motors, die erfolgreiche Übernahme von Dacia und die Beteiligung an Lada sichern dem Renault Konzern die notwendigen Volumen, um rentabel und erfolgreich arbeiten zu können.

Verbrauchsgünstige Serienmodelle, die voranschreitende Elektrostrategie — schon im nächsten Jahr wird Renault batteriebetriebene Elektroautos in Großserie einführen — sowie die Vorbereitung des "Ultra Low Cost"-Autos in Indien gewährleisten Renault eine tragfähige Zukunft in einem schwierigen Umfeld.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Mit Wirkung zum 1. April 2010 wurde der Geschäftsbetrieb der RRG Saarbrücken GmbH eingestellt und verbleibende Vermögensgegenstände veräußert. Zusätzlich wird das der Gesellschaft gehörende Grundstück mit aufstehenden Gebäuden in Saarbrücken verkauft. Der Erwerber hat darüber hinaus die Mitarbeiter und damit zusammenhängende Verpflichtungen übernommen.

Folgender Vorstandswechsel erfolgte nach dem Bilanzstichtag:

* Holger Böhme, Vorstand Vertrieb bis zum 27. Mai 2010

Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Der Vorstand hat den gemäß § 312 Aktiengesetz erforderlichen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgestellt und mit folgender Schlusserklärung versehen:

"Unsere Gesellschaft hat nach den Umständen, die uns zu dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäfte vorgenommen und die Maßnahmen getroffen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten und wurde dadurch, dass die genannten Maßnahmen getroffen wurden, nicht benachteiligt."

Brüht, der 30. Juli 2010

Renault Deutschland Aktiengesellschaft

Der Vorstand

Achim Schaible

Martha Figel

Francois Thuilleur

Reinhard Zirpel

Christophe Mittelberger

Anhang für das Geschäftsjahr 2009

Renault Deutschland AG, Brühl

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ist unverändert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Realisations- und Imparitätsprinzip wurden beachtet, Vermögensgegenstände bewerteten wir höchstens zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten.

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer über drei Jahre um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Dabei werden die Abschreibungen grundsätzlich zeitanteilig nach der linearen Methode und nach steuerlichen Vorschriften vorgenommen. Die Nutzungsdauern liegen zwischen drei und zehn Jahren. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Anschaffungspreis von EUR 150,00 werden sofort als Aufwand erfasst und von EUR 150,01 bis EUR 1.000,00 im Zugangsjahr in einem Sammelposten über 5 Jahre abgeschrieben und in Abgang gebracht.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten bzw. mit ihrem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen sind zu den vom Versicherer mitgeteilten Werten zum Bilanzstichtag angesetzt.

Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bewertet. Waren (Dienst- und Gebrauchtwagen, Ersatzteile) werden grundsätzlich ebenfalls zu Anschaffungskosten bewertet. Unter Berücksichtigung der Erlöse der Vergangenheit sowie zukünftiger Marktwerte wurden Wertberichtigungen für Fahrzeuge in angemessener Höhe gebildet.

Bestandsrisiken der Teile, die sich aus verminderter Verkaufsfähigkeit und aus der Lagerdauer ergeben, werden durch Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Positionen ist durch die Bildung angemessener Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Es werden Latente Steuern aktiviert, die sich aus zeitlichen Unterschiedsbeträgen zwischen der Handels- und Steuerbilanz ergeben.

Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgt nach den Grundsätzen des International Accounting Standard IAS 19 (Anwartschaftsbarwertverfahren), wobei die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck weiterhin angewendet werden. Als Rechnungszinsfuß wird ein Zinssatz von 5,1 % zugrunde gelegt. Sofern der ermittelte Wert den steuerlichen Ansatz unterschreitet (handelsrechtliche Untergrenze), wird der steuerliche Wert angesetzt.

Es wird das Ansatzwahlrecht der Bilanzierung mittelbarer Pensionsverpflichtungen in Anspruch genommen. Das bedeutet, dass in den Rückstellungen auch der Unterschiedsbetrag zwischen den Ver-sorgungsverpflichtungen und dem vorhandenem Kassenvermögen bei der Konzern-Unterstützungskasse der Renault Deutschland AG enthalten ist. Die Berechnungsmethodik der Pensionsrückstellungen berücksichtigt alle Mitarbeiter unabhängig vom Erreichen der Altersgrenze von 30 Jahren oder mit einer unter fünf Jahren liegenden Dienstzeit. Die pensionsfähigen Bezüge werden mit dem voraussichtlichen Stand am Bilanzstichtag kalkuliert.

Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Für erwartete Verluste aus Rücknahmeverpflichtungen sind in angemessener Höhe Rückstellungen gebildet. Die Sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Betrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit dem Durchschnittskurs im Zeitpunkt ihrer Entstehung umgerechnet. Soweit erforderlich, erfolgt zum Bilanzstichtag eine Anpassung an den niedrigeren bzw. höheren Stichtagskurs.

Die Umsatzerlöse enthalten im Wesentlichen Kommissionserlöse sowie Erlöse aus dem Verkauf von Fahrzeugen. Die Umsatzerlöse werden zum Zeitpunkt der Veräußerung an den Kunden periodengerecht nach dem Realisationsprinzip erfasst

Betriebliche Aufwendungen werden mit Inanspruchnahme der Leistung bzw. zum Zeitpunkt ihrer Verursachung ergebniswirksam

Zinsaufwendungen und -erträge werden entsprechend ihrer Entstehung bilanziell erfasst. Der auf die Veränderung der Pensionsrückstellungen entfallende Zinsanteil wird im Personalaufwand ausgewiesen.

Kommissionsgeschäft

Die Renault Deutschland AG wickelt die Neuwagen- und Ersatzteilverkäufe der Marke Renault und Dacia als Kommissionär für die Renault s.a.s., Boulogne-Billancourt/Frankreich, ab. Die Kommission, die als Vergütung für diese Tätigkeit gewährt wird, beinhaltet neben einem fixen Teil auch einen variablen Teil, der zur Abdeckung der Kosten von Verkaufsförderaktionen dient.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt, der dem Anhang als Anlage beigefügt ist.

Vorräte

Die Warenbestände der Renault Deutschland AG haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 31.004 auf TEUR 9.028 verringert. Der Fahrzeugbestand beträgt TEUR 6.374 (Vorjahr: TEUR 37.309). Im Übrigen handelt es sich um Teile in Höhe von TEUR 764 (Vorjahr: TEUR 1.056) sowie um sonstige Vorräte.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit TEUR 245.274 (Vorjahr: TEUR 172.084) bestehen TEUR 136.451 (Vorjahr: TEUR 40.134) gegen Kreditinstitute (RCI Banque S.A. Niederlassung Deutschland, Neuss, TEUR 644 (Vorjahr: TEUR 3.753) und BNP PARIBAS, Paris/Frankreich, TEUR 135.807 (Vorjahr: TEUR 36.381)). Die restlichen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 108.823 (Vorjahr: TEUR 131.950) resultieren aus dem Liefer- und Leistungsverkehr sowie aus der Ergebnisübernahme der Tochtergesellschaften. Davon betreffen TEUR 104.270 (Vorjahr: TEUR 124.568) den Gesellschafter Renault s.a.s.

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 30.672 (Vorjahr: TEUR 73.438) enthalten im Wesentlichen Forderungen gegen den Gesellschafter Renault s.a.s aus Buy-Back-Geschäften TEUR 21.783 (Vorjahr: TEUR 38.455). Da diese rechtlich noch nicht entstanden sind, werden sie unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen.

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Steuerabgrenzungsposten

Es wurden aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 9.213 aktiviert (Vorjahr: TEUR 11.484), die auf zeitlichen Unterschieden zwischen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz beruhen. Es handelt sich hierbei insbesondere um Unterschiede bei der Bewertung der Pensionsverpflichtungen sowie um Unterschiede hinsichtlich der Bilanzierung von Rückstellungen für Investitions- und Werbebeteiligungen.

Eigenkapital

Das Grundkapital der Renault Deutschland AG beträgt TEUR 10.655 und ist in 20.840 Stückaktien aufgeteilt. Bei den Aktien handelt es sich um Namensaktien.

Der Betrag der im Jahresabschluss der Gesellschaft aktivierten latenten Steuern in Höhe von TEUR 9.213 ist gemäß § 274 Abs. 2 Satz 3 HGB mit einer Ausschüttungssperre versehen.

Rückstellungen

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen betragen TEUR 29.209 (Vorjahr: TEUR 27.416).

Die Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 4.451 (Vorjahr: TEUR 0) betreffen im Wesentlichen Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag sowie Gewerbesteuer für das Geschäftsjahr 2009.

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 214.552 (Vorjahr: TEUR 208.626) betreffen überwiegend Rückstellungen für Investitions- und Werbebeteiligungen an Renault-Händler, Boni für Fahrzeuge im Netz, Verluste aus Buy-Back-Geschäften, Rückstellungen aus Service-Verträgen und Garantieaufwendungen sowie für Restrukturierungskosten für das Händlernetz.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeitenspiegel

Restlaufzeit bis zu einem Jahr

TEUR
Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren

TEUR
Gesamtbetrag

TEUR
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 36.137 36.137
(Vorjahr) (58.984) 0 (58.984)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 13.571 13.571
(Vorjahr) (28.197) 0 (28.197)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 16.005 16.005
(Vorjahr) (15.731) 0 (15.731)
davon aus Steuern 10.364 10.364
(Vorjahr) (10.403) 0 (10.403)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 65 65
(Vorjahr) (65) 0 (65)
65.713 0 65.713

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus der Lieferung von Hilfs- und Betriebsstoffen sowie von Waren.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren wie im Vorjahr aus dem Liefer- und Leistungsverkehr sowie aus der Ergebnisübernahme der Tochtergesellschaften.

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 16.005 (Vorjahr: TEUR 15.731) enthalten hauptsächlich Darlehen der Konzern-Unterstützungskasse und Umsatzsteuerverbindlichkeiten.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen zeigt folgendes Bild (in Mio. EUR):

2009 Vorjahr
Verkäufe von Neu-, Dienst- und Gebrauchtwagen 859 859
Ersatzteilverkäufe 80 93
Übrige 6 31
945 983

Die Umsatzerlöse entfallen wie im Vorjahr nahezu ausschließlich auf die Bundesrepublik Deutschland.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 232.546 (Vorjahr: TEUR 193.654) setzen sich hauptsächlich aus weiterberechneten Aufwendungen für Garantieleistungen und sonstigen Kostenerstattungen, weiterberechneten Aufwendungen für Transportleistungen, Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen und Erträgen aus Weiterbelastungen für die Rückstellung Fahrzeuge im Netz zusammen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 894.536 (Vorjahr: TEUR 860.175) sind im Wesentlichen Aufwendungen für Beihilfen und Zuschüsse an Händler, Garantieaufwendungen, Werbeaufwendungen, Frachtkosten, Fremdarbeiten, Zuführungen zu sonstigen Rückstellungen, Mietaufwendungen und Beratungskosten zusammengefasst. Von dem Gesamtbetrag wurden TEUR 749.165 (Vorjahr: TEUR 761.007) im Rahmen der Kommissionärverträge an Renault s.a.s., Boulogne-Billancourt/Frankreich, weiterbelastet. Der entsprechende Ertrag ist als Kommissionsprovision in den Umsatzerlösen enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen aus dem Kommissionsvertrag für die Geschäftsjahre 2005 bis 2008 in Höhe von TEUR 15.536 enthalten.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

In 2009 erhielt die Gesellschaft Steuererstattungen für das Veranlagungsjahr 2007 aufgrund von Zeiteffekten einer vorgelagerten Betriebsprüfung in Höhe von TEUR 29. Darüber hinaus wurden Steuererstattungen für Vorjahre in Höhe von TEUR 1.888 sowie TEUR 2.271 als Aufwand aus aktiver Steuerabgrenzung gebucht.

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse (in TEUR)

2009 Vorjahr
Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten 0 2

Außerbilanzielle Geschäfte

Es bestehen zum 31. Dezember 2009 Rücknahmeverpflichtungen aus Buy-Back-Geschäften für Kraftfahrzeuge gegenüber Autovermietern und anderen Großabnehmern in Höhe von TEUR 62.382 sowie Rücknahmeverpflichtungen für Dienstwagen und Mitarbeiter-Leasingfahrzeuge gegenüber Tochterunternehmen in Höhe von TEUR 10.948.

Das Buy-Back-Geschäft dient der mittelfristigen Verbesserung des Cashflows. Weitere Vorteile bestehen in der kurzen Vertragsbindung. Risiken bestehen in der Weitervermarktung, die nicht an den Käufer übergeht und dem festgelegten Rückkaufswert.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von TEUR 134 für erteilte Investitionsaufträgen und mit TEUR 11.795 für finanzielle Verpflichtungen aus diversen Miet- und Pachtverträgen, deren Kündigungstermine zwischen 2010 und 2020 liegen.

Angaben zum Prüfungshonorar

Das Abschlussprüferhonorar betrug TEUR 149 und betraf ausschließlich Aufwendungen für die Jahresabschlussprüfung.

Aufgliederung der Arbeitnehmerzahl nach Gruppen

2009 Vorjahr
Leitende Angestellte 12 12
Angestellte 403 439
Gewerbliche Arbeitnehmer 91 95
506 546

Gesamtbezüge des Vorstands und Aufsichtsrats sowie ehemaliger Vorstandsmitglieder und ehemaliger Geschäftsführer

Die Bezüge des Vorstands für das Geschäftsjahr 2009 betrugen TEUR 1.226. Die Bezüge ehemaliger Vorstandsmitglieder beliefen sich auf TEUR 133. Für Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern des Vorstands und ihren Hinterbliebenen sowie gegenüber ehemaligen Geschäftsführern und ihren Hinterbliebenen sind TEUR 683 zurückgestellt.

Die Vergütung an den Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2009 beträgt TEUR 4.

Aufsichtsrat und Vorstand der Renault Deutschland AG

Aufsichtsrat

Patrick Blain Vorsitzender bis 27.03.2009

und verlässt als Mitglied am 10.06.2009 den Aufsichtsrat
Directeur Générale Adjoint, Renault s.a, Paris/Frankreich
Jacques Rivoal Mitglied ab 10.06.2009,

Vorsitzender ab 26.06.2009 und ausgeschieden am 03.05 2010
Directeur Commercial Europe, Volkswagen France s.a., VillersCotterêts/Frankreich
Francois David stellvertr. Vorsitzender verlässt

mit Wirkung vom 15.07.2009 den Aufsichtsrat
Directeur Contrôle de Gestion Région Amériques, Renault do Brasil s.a., Sao Jose dos Pinhais/Brasilien
Patrice Cabrier stellvertr. Vorsitzender ab 06.05.2010 Directeur Europe, RCI Banque s.a., Noisy-le-Grand Cedex/Frankreich
Patrick Claude ab 27.03.2009 bis 26.06.09

Vorsitzender, zuvor und danach Mitglied des Aufsichtsrates
Directeur DTF, Renault s.a., Paris/ Frankreich
Michel Kuperminc ab 28.07.2009 und

Vorsitzender ab 6. Mai 2010
Directeur Contrôle de Gestion Europe
Birgit Beisicht Arbeitnehmervertreterin SODICAM Vertriebs GmbH, Brühl
Dieter Rust Arbeitnehmervertreter Betriebsratsvorsitzender, Renault Deutschland AG

Vorstand

Jacques Rivoal bis 31.03.2009 Vorsitzender
Achim Schaible ab 01.04.2009 Vorsitzender
Didier Auberger bis 31.01.2009 Vorstand Finanzen
Holger Böhme bis 27.05.2010 Vorstand Vertrieb
Martha Figel ab 27.03.2009 Vorstand Finanzen
Christophe Mittelberger Vorstand Qualität und Kundendienst
Francois Thuilleur Vorstand Marketing
Reinhard Zirpel Vorstand Öffentlichkeitsarbeit

Bis auf Herrn Thuilleur sind alle Mitglieder des Vorstands bei der Renault Deutschland AG angestellt. Herr Thuilleur ist bei der Global Renault Management s.a., Genf/Schweiz, angestellt.

Anteilsbesitz der Renault Deutschland AG (Stand 31. Dezember 2009)

Anteil am Kapital

%
Eigenkapital 31.12.2009

TEUR
Ergebnis 2009

TEUR
Renault Retail Group Saarbrücken GmbH, Saarbrücken 100 365 0
Renault Retail Group Frankfurt GmbH, Frankfurt am Main 100 26 0
Renault Retail Group
Spezial-Liegenschaften GmbH, Heilbronn (vormals: RN Rhein-Neckar GmbH, Heilbronn) 100 25 0
Renault Retail Group Hamburg GmbH, Hamburg 100 26 0
Renault Retail Group Köln GmbH, Köln 100 51 0
Renault Retail Group München GmbH, München 100 26 0
Renault Retail Group Berlin GmbH, Berlin 100 11.783 0
SODICAM Vertriebs GmbH, Brühl 100 26 0

Mit allen aufgeführten Tochtergesellschaften bestehen Gewinnabführungsverträge.

Angaben zum Mutterunternehmen

Es wird die Befreiung von der Verpflichtung zur Erstellung eines eigenen Konzernabschlusses gemäß § 291 HGB in Anspruch genommen. Die Renault Deutschland AG wird in den Konzernabschluss (kleinster und größter Konsolidierungskreis) der Renault S.A., Boulogne-Billancourt/Frankreich, einbezogen.

Der Konzernabschluss wird in der deutschen Sprache beim elektronischen Bundesanzeiger offen gelegt.

Dividendenzahlung der Renault Deutschland AG

Aufgrund der Ergebnissituation 2009 erfolgt keine Dividendenausschüttung.

Brüht, den 30. Juli 2010

Renault Deutschland AG

Der Vorstand

Achim Schaible

Martha Figel

Francois Thuilleur

Reinhard Zirpel

Christophe Mittelberger

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Renault Deutschland AG, Brühl, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz-und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Renault Deutschland AG, Brühl, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Düsseldorf, den 30. Juli 2010

**Deloitte & Touche GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**

Kalvelage, Wirtschaftsprüfer

Vogel, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2009

Renault Deutschland AG, Brühl

Aktiva

31.12.2009

EUR
Vorjahr

EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 3.989,43 259,22
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 26.412.611,83 29.927.721,83
2. Technische Anlagen und Maschinen 719.845,55 927.461,24
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 729.427,52 1.058.208,42
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 475.848,40 123.207,01
28.337.733,30 32.036.598,50
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 12.326.528,71 12.351.528,71
2. Aktivwert aus Rückdeckungsversicherungen 2.910.164,04 3.576.235,04
15.236.692,75 15.927.763,75
43.578.415,48 47.964.621,47
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Hilfs- und Betriebsstoffe 201.529,95 164.178,60
2. Waren 9.028.448,38 40.031.605,97
9.229.978,33 40.195.784,57
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.924.592,36 11.968.231,85
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 245.273.859,21 172.084.087,56
3. Sonstige Vermögensgegenstände 30.671.748,90 73.437.669,51
279.870.200,47 257.489.988,92
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 157.611,48 385.411,18
289.257.790,28 298.071.184,67
C. Rechnungsabgrenzungsposten
1. Aktive Steuerabgrenzung 9.212.781,00 11.483.781,00
2. Sonstige 51.837,68 51.837,39
9.264.618,68 11.535.618,39
342.100.824,44 357.571.424,53
Passiva
31.12.2009

EUR
Vorjahr

EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 10.655.322,80 10.655.322,80
II. Gewinnrücklagen
1. Gesetzliche Rücklage 1.065.532,28 1.065.532,28
2. Andere Gewinnrücklagen 1.712.827,80 1.712.827,80
III. Bilanzgewinn 14.741.962,59 5.031.553,93
28.175.645,47 18.465.236,81
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 29.208.836,00 27.416.003,00
2. Steuerrückstellungen 4.451.404,07 0,00
3. Sonstige Rückstellungen 214.551.893,20 208.625.537,34
248.212.133,27 236.041.540,34
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 36.137.426,91 58.983.911,90
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 13.571.152,93 28.196.842,44
3. Sonstige Verbindlichkeiten 16.004.465,86 15.731.410,97
davon aus Steuern: EUR 10.363.888,14 (Vorjahr: TEUR 10.403)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 64.721,07 (Vorjahr: TEUR 65)
65.713.045,70 102.912.165,31
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 152.482,07
342.100.824,44 357.571.424,53

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit

vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009

Renault Deutschland AG, Brühl

2009

EUR
Vorjahr

EUR
1. Umsatzerlöse 945.136.030,48 983.065.245,83
2. Sonstige betriebliche Erträge 232.546.465,82 193.654.007,40
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 184.022.432,78 215.601.366,13
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 19.261.584,21 15.599.958,19
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 29.780.666,42 31.616.841,16
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 9.607.004,09 8.213.958,62
davon für Altersversorgung: EUR 5.406.183,29 (Vorjahr: TEUR 3.230)
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.426.245,48 2.712.319,89
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 894.536.350,84 860.174.542,60
7. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 1.273.420,12 1.779.562,73
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 887.286,40 6.011.270,32
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 730.833,68 (Vorjahr: TEUR 5.785)
9. Aufwendungen aus Verlustübernahme 9.312.203,10 27.287.301,67
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 16.141.369,05 29.893.563,28
davon an verbundene Unternehmen: EUR 15.699.499,17 (Vorjahr: TEUR 26.268)
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 14.755.346,85 -6.589.765,26
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 4.908.555,88 138.659,16
13. Sonstige Steuern 136.382,31 163.113,28
14. Jahresüberschuss (Vorjahr: Jahresfehlbetrag) 9.710.408,66 -6.891.537,70
15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 5.031.553,93 11.923.091,63
16. Bilanzgewinn 14.741.962,59 5.031.553,93

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2009

Renault Deutschland AG, Brühl

Bruttobuchwerte
Stand am 1.1.2009

EUR
Zugänge

EUR
Umbuchungen

EUR
Abgänge

EUR
Stand am 31.12.2009

EUR
--- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 567.270,15 5.984,15 0,00 2.293,14 570.961,16
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 75.871.501,49 169.586,71 104.580,00 5.096.472,48 71.049.195,72
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.023.892,47 105.939,41 12.500,00 977.161,46 3.165.170,42
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.405.255,25 9.765,68 127,00 205.748,71 10.209.399,22
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 123.207,01 469.848,39 -117.207,00 0,00 475.848,40
90.423.856,22 755.140,19 0,00 6.279.382,65 84.899.613,76
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 16.530.885,00 0,00 0,00 25.000,00 16.505.885,00
2. Aktivwert aus Rückdeckungsversicherungen 3.576.235,04 0,00 0,00 666.071,00 2.910.164,04
20.107.120,04 0,00 0,00 691.071,00 19.416.049,04
111.098.246,41 761.124,34 0,00 6.972.746,79 104.886.623,96
kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2009

EUR
Zugänge

EUR
Abgänge

EUR
Stand am 31.12.2009

EUR
--- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 567.010,93 2.253,94 2.293,14 566.971,73
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 45.943.779,66 1.790.280,13 3.097.475,90 44.636.583,89
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.096.431,23 299.605,00 950.711,36 2.445.324,87
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.347.046,83 334.106,41 201.181,54 9.479.971,70
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
58.387.257,72 2.423.991,54 4.249.368,80 56.561.880,46
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 4.179.356,29 0,00 0,00 4.179.356,29
2. Aktivwert aus Rückdeckungsversicherungen 0,00 0,00 0,00 0,00
4.179.356,29 0,00 0,00 4.179.356,29
63.133.624,94 2.426.245,48 4.251.661,94 61.308.208,48
Nettobuchwerte
Stand am 31.12.2009

EUR
Vorjahr

TEUR
--- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 3.989,43 0
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 26.412.611,83 29.928
2. Technische Anlagen und Maschinen 719.845,55 927
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 729.427,52 1.058
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 475.848,40 123
28.337.733,30 32.036
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 12.326.528,71 12.352
2. Aktivwert aus Rückdeckungsversicherungen 2.910.164,04 3.576
15.236.692,75 15.928
43.578.415,48 47.964