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Renault Annual Report 2009

Jan 26, 2011

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Annual Report

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Publication

Renault Retail Group München GmbH

München

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2009

Renault Retail Group München GmbH, München

Geschäft und Rahmenbedingungen

Das deutsche Autojahr 2009 stand ganz im Zeichen der Umweltprämie. Die PKW-Neuzulassungen stiegen auf 3.807.175 gegenüber 3.090.040 im Vorjahr, was einem Plus von 23,2 % im Vergleich zum schwachen Vorjahr entspricht. Im Gegensatz dazu spiegelt der Markt der leichten Nutzfahrzeuge bis fünf Tonnen zulässigem Gesamtgewicht die Wirtschaftskrise wider. So wurden über das Jahr 2009 fast ein Viertel weniger Transporter zugelassen als in 2008.

Renault ist einschließlich Dacia weiterhin der erfolgreichste Automobil-Importeur und steigerte seinen PKW-Marktanteil von 4,8 % auf 5,9 %. Die PKW-Neuzulassungen der Renault Gruppe schnellten 2009 um 53,5 % nach oben. Dies ist auf das starke Wachstum der Marke Dacia mit einem Plus von 231,9 % im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen. Aufgrund der zum Jahresbeginn aufgetretenen Lieferengpässe bei Renault lag das Plus nur bei 17,2 % im Vergleich zum Vorjahr. Das Unternehmen hatte die Produktionskapazitäten vor dem Hintergrund der Finanz- und Wirtschaftskrise bereits Ende 2008 gedrosselt. So konnte die durch die Umweltprämie gesteigerte Nachfrage zunächst nicht vollständig bedient werden. Hierdurch erklärt sich auch, dass der Renault PKW-Marktanteil im Gesamtjahr trotz der Steigerung um fast 21.000 Einheiten bei lediglich 3,76 % liegt (Vorjahr: 3,96 %).

Auch die Renault Retail Group München GmbH hat im abgelaufenen Jahr mit 4.562 verkauften Neu-und Dienstwagen (Vorjahr: 3.752) von der Umweltprämie profitiert. Obwohl der Bereich Großabnehmer/Autovermieter mit nur 499 Neuwagen (Vorjahr: 1.062) aufgrund der Wirtschaftskrise stark rückläufig war, konnten insgesamt 21,6 % mehr Fahrzeuge vermarktet werden.

Im Gebrauchtwagengeschäft stieg die Zahl der verkauften Fahrzeuge auf 1.759 (Vorjahr: 1.664). Der Anteil an Privatverkäufen stieg in 2009 um 24,3 % auf 919 verkaufte Gebrauchtwagen (Vorjahr: 739). Das Wiederverkäufergeschäft dagegen sank um 9,2 % auf 840 Gebrauchtwagen (Vorjahr: 925).

Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2009 erzielte unsere Gesellschaft einen Gewinn in Höhe von 505 TEUR (Vorjahr: -1.743 TEUR Verlust), der im Rahmen des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages an die Gesellschafterin, die Renault Deutschland AG, abgeführt wird. Zum 31. Dezember 2009 ist die Ergebnisabführung in den Verbindlichkeiten gegenüber der Renault Deutschland AG ausgewiesen. Ursächlich für dieses positive Ergebnis waren die Mehrverkäufe im Neuwagenbereich, die positive Entwicklung im Gebrauchtwagenbereich sowie die im Vergleich zum Vorjahr verminderten Aufwendungen für Verpflichtungen aus Buy-back-Verträgen.

Im Neu- und Dienstwagengeschäft sind die Umsatzerlöse trotz gestiegener Absatzzahlen um 5,6 % gesunken.

Bedingt durch den starken Anstieg der Privatkundengeschäfte stiegen im Gebrauchtwagengeschäft die Umsatzerlöse um 16,0 %.

Vermögens- und Finanzlage

Die Höhe des Eigenkapitals lag bei unverändert 26 TEUR. Alleiniger Gesellschafter ist weiterhin die Renault Deutschland AG, Brühl.

Die Kapitalausstattung und Sicherstellung der Liquidität erfolgt als Tochtergesellschaft des Renault-Konzerns im Rahmen des täglichen Cash-Poolings. Dabei werden auf dem Bankkonto unserer Gesellschaft alle Beträge durch einen täglichen valutengerechten Ausgleich sämtlicher debitorischer und kreditorischer Salden durch die Muttergesellschaft ausgeglichen. Zum Geschäftsjahresende erfolgt zudem aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit der Renault Deutschland AG gegebenenfalls der Ausgleich eines negativen Jahresergebnisses.

Die Investitions- und Abschreibungspolitik wurde gegenüber dem Vorjahr unverändert fortgeführt. Wesentliche Zugänge waren im Geschäftsjahr 2009 die Investitionen in der Werkstatt (82 TEUR). Hier wurde ein Achsmessstand neu angeschafft (39 TEUR) und eine Hebebühne erneuert (25 TEUR). Ebenfalls wurde ein neuer Server (10 TEUR) für die Niederlassung angeschafft.

Für alle erkennbaren Risiken wurde Vorsorge durch die Bildung entsprechender Rückstellungen getroffen. Dies gilt auch für Buy-back-Verpflichtungen aus Verträgen mit Rückkaufvereinbarung.

Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Auch im Geschäftsjahr 2009 war die Liquidität der Gesellschaft weiterhin stets gesichert. Aufgrund der allgemeinen Marktsituation und des starken Preisverfalls am Gebrauchtfahrzeugmarkt war, wie im Vorjahr, eine erhebliche Zuführung der Wertberichtigung Gebrauchtwagen zum Bilanzstichtag erforderlich.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung zwischen dem Geschäftsjahresende und der Aufstellung des Jahresabschlusses haben sich nicht ereignet.

Prognose- und Risikobericht

Nach dem Ausnahmejahr 2009 aufgrund der Umweltprämie rechnen wir im Geschäftsjahr 2010 mit einem Neuwagenabsatz etwas unter dem Niveau des Jahres 2008. Von den Neuerscheinungen des Jahres 2010 mit dem SUV Dacia Duster, dem Renault Mégane Coupe-Cabriolet, dem Roadster Renault Wind, der Stufenhecklimousine Renault Fluence sowie dem neuen Renault Master versprechen wir uns weitere positive Effekte im neuen Geschäftsjahr. Außerdem werden wir die Aktivitäten unseres Business-Centers ausweiten. Im Bereich Gebrauchtwagen gehen wir von einer geringeren Kundennachfrage aus, so dass die Verkaufszahlen etwa 20 % unter dem Geschäftsjahr 2009 liegen dürften.

Durch ein internes Controlling liegen der Geschäftsführung stets aktuelle Kennzahlen zur Steuerung der Gesellschaft vor. Risiken, die den Bestand der Gesellschaft gefährden könnten, bestehen nicht. Zur Vermeidung von zukünftigen Risiken ist geplant, die Geschäfte mit Autovermietern aufgrund der damit verbundenen Rückkaufverpflichtung weiterhin deutlich unter dem Niveau von 2008 zu halten. Ebenso werden im Privatkundengeschäft anstelle von Leasingverträgen nur Finanzierungsverträge angeboten, um auch dort eine Rückkaufverpflichtung auszuschließen. Risiken durch steigende Zinskosten oder durch höhere Lagerhaltungskosten sind begrenzt, da wir die Fahrzeugbestände auf dem aktuell niedrigen Niveau halten wollen. Des Weiteren besteht das Risiko eines geringeren Volumenbonuses im Neuwagenbereich durch ein geringeres Verkaufsvolumen. Weitere Risiken sind nicht erkennbar.

Aufgrund des zu erwartenden rückläufigen Marktes erwarten wir ein schwieriges Jahr 2010.

München, den 23. März 2010

Die Geschäftsführung

Bilanz zum 31. Dezember 2009

Renault Retail Group München GmbH, München

Aktiva

31.12.2009 Vorjahr
EUR EUR TEUR
--- --- --- ---
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 0,51 0
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 79.115,81 79
2. Technische Anlagen und Maschinen 186.319,72 124
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 42.117,15 42
307.552,68 245
III. Finanzanlagen
Ansprüche aus Rückdeckungsversicherung 80.955,40 80
388.508,59 325
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Hilfsstoffe 11.292,64 8
2. Waren 6.065.080,94 6.584
6.076.373,58 6.592
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.281.965,84 4.088
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.476.764,07 2.120
3. Sonstige Vermögensgegenstände 79.205,14 971
5.837.935,05 7.179
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 137.964,74 17
12.052.273,37 13.788
C. Rechnungsabgrenzungsposten 187,20 1
12.440.969,16 14.114
Passiva
31.12.2009 Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 25.600,00 26
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 390.753,00 300
2. Sonstige Rückstellungen 3.016.713,59 3.751
3.407.466,59 4.051
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 317.201,71 146
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 8.393.161,22 9.515
3. Sonstige Verbindlichkeiten 187.517,64 218
davon aus Steuern: EUR 47.728,06 (Vorjahr: TEUR 62)
8.897.880,57 9.879
D. Rechnungsabgrenzungsposten 110.022,00 158
12.440.969,16 14.114

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009

Renault Retail Group München GmbH, München

2009 Vorjahr
EUR EUR TEUR
--- --- --- ---
1. Umsatzerlöse 89.018.767,68 88.254
2. Sonstige betriebliche Erträge 728.005,13 950
89.746.772,81 89.204
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Hilfsstoffe und für bezogene Waren -79.840.706,36 -81.938
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.224.186,88 -938
-81.064.893,24 -82.876
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.344.309,51 -3.379
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -724.275,69 -651
davon für Altersversorgung: EUR 160.652,42 (Vorjahr: TEUR 73)
-4.068.585,20 -4.030
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -51.585,12 -66
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.025.541,32 -3.781
536.167,93 -1.549
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 7
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -8.239,26 -161
davon an verbundene Unternehmen: EUR 8.239,26 (Vorjahr: TEUR 161)
-8.239,26 -154
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 527.928,67 -1.703
10. Sonstige Steuern -23.308,63 -40
11. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn -504.620,04 0
12. Erträge aus Verlustübernahme 0,00 1.743
13. Jahresüberschuss 0,00 0

Anhang für 2009

Renault Retail Group München GmbH, München

Vorbemerkungen

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierung und Bewertung wird nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 246 bis 256 HGB unter Berücksichtigung der Sondervorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 265 bis 283 HGB) und § 42 GmbHG vorgenommen

Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen zeitanteilig. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 150,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von EUR 151 bis EUR 1.000 werden als Sammelposten aktiviert und entsprechend der steuerlichen Regelung über eine Laufzeit von fünf Jahren linear abgeschrieben.

Die Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen sind zu den vom Versicherer mitgeteilten Werten zum Bilanzstichtag angesetzt.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips.

Die Bestände an Hilfsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Waren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Insbesondere resultieren die Abschreibungen auf Gebrauchtwagen aus der Silver-DAT-Bewertung und einer Marktwerteinschätzung.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Die Pensionsrückstellungen wurden nach IAS 19 unter Anwendung eines Rechnungszinsfußes von 5,10 % (Vorjahr 5,56 %) und unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie wurden aufgrund von Einzelberechnungen oder Erfahrungswerten ermittelt.

Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in folgendem Anlagengitter dargestellt:

Anschaffungs-/Herstellungskosten Abschreibungen kumuliert

TEUR
Buchwerte Abschreibungen 2009

TEUR
1.1.2009

TEUR
Zugänge

TEUR
Abgänge

TEUR
31.12.2009

TEUR
31.12.2009

TEUR
Vorjahr

TEUR
--- --- --- --- --- --- --- --- ---
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 6 0 0 6 6 0 0 0
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 166 8 0 174 95 79 79 9
2. Technische Anlagen und Maschinen 515 93 0 608 421 187 124 30
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 254 12 19 247 205 42 42 12
935 113 19 1.029 721 308 245 52
III. Finanzanlagen
Ansprüche aus Rückdeckungsversicherung 80 1 0 81 0 81 80 0
1.021 114 19 1.116 727 389 325 52

Die Finanzanlagen bestehen in voller Höhe aus dem Aktivwert aus Rückdeckungsversicherungen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit TEUR 957 (Vorjahr: TEUR 377) Lieferungen und Leistungen sowie mit TEUR 1.520 (Vorjahr: Verbindlichkeit in Höhe von TEUR 4.413) Forderungen aus dem Konzern-Cash-Management.

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten keine Forderungen gegen Gesellschafter.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten neben laufenden Liefer- und Leistungsverpflichtungen von TEUR 7.888 (Vorjahr: TEUR 5.102) die Ergebnisabführung des Geschäftsjahres 2009 mit 505 TEUR (Vorjahr: Forderungen aus der Verlustübernahme 2008 in Höhe von TEUR 1.743) an den Gesellschafter.

Insgesamt enthalten die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von TEUR 2.964.

Die Verbindlichkeiten werden in Form branchenüblicher Eigentumsvorbehalte besichert.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen mit TEUR 1.820 (Vorjahr: TEUR 2.865) Rückstellungen für Drohverluste aus Buy-back-Verträgen, mit TEUR 610 (Vorjahr: TEUR 409) Urlaubs- und sonstige Personalverpflichtungen und mit TEUR 446 (Vorjahr: TEUR 330) ausstehende Rechnungen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte

Zukünftige Zahlungsverpflichtungen bestehen aus dem Mietvertrag mit dem Gesellschafter für die Geschäftsräume in Höhe von TEUR 543 im Jahr 2010.

Aus der Rücknahmeverpflichtung von Leasingfahrzeugen erwachsen Zahlungen in der geschätzten Höhe von TEUR 21.134, die auf 2.641 Fahrzeuge entfallen.

Weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Art der Verpflichtung Laufzeit Jährlicher Betrag

(in TEUR)
Telefonanlage 2007-2012 9,0
Fax 2009-2013 5,7
Kaffeeautomat 2009-2010 5,5
GW-Platz 2009-2010 69,0
Stellplatz 2009-2010 21,0

Darüber hinaus sind keine weiteren für die Beurteilung der Finanzlage bedeutsamen Verpflichtungen zu vermerken.

Die Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen wurden im Vergleich zur Anschaffung vorgezogen, um eine hohe Liquidität sicherzustellen.

Bei der Rücknahmeverpflichtung von Leasingfahrzeugen handelt es sich um eine branchenübliche Vertragsgestaltung.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzstruktur nach Produkten

2009

TEUR
2008

TEUR
Produkte
Neuwagen/Dienstwagen 67.460 71.443
Gebrauchtwagen 16.026 13.821
Teile 6.838 8.406
Sonstige 12.035 11.721
102.359 105.391
Erlösschmälerungen -13.340 -17.137
89.019 88.254

Der Gewinn in Höhe von EUR 504.620,04 wird im Rahmen des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit der Renault Deutschland AG, Brühl, an sie abgeführt.

Sonstige Angaben

Die Bezüge der Geschäftsführer werden aufgrund der Inanspruchnahme des § 286 IV HGB nicht offen gelegt, weil nur ein Geschäftsführer sein Gehalt von der deutschen Gesellschaft bezieht.

Geschäftsführung

Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2009 die Herren:

Zoran Dreznjak, Diplom-Kaufmann (FH), München
Philippe Thiers, Diplom-Kaufmann, F-Ville d‘Avray

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter beträgt:

Angestellte 69
Auszubildende 10
79

Konzernabschluss

Alleinige Gesellschafterin der Renault Retail Group München GmbH, München, ist die Renault Deutschland AG, Brühl. Mutterunternehmen, das einen Konzernabschluss für den größten und kleinsten Konsolidierungskreis aufstellt, ist die Renault S.A., Boulogne-Billancourt/Frankreich. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich.

München, den 23. März 2010

Die Geschäftsführung

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Renault Retail Group München GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz-und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Renault Retail Group München GmbH, München, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

München, den 13. Juli 2010

Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Müller, Wirtschaftsprüfer

Baumgärtner, Wirtschaftsprüferin