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Realtech AG Audit Report / Information 2021

Apr 6, 2022

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391200QDXNL0MZQ9IL24-2021-12-31 1 REALTECH AG Walldorf Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 und zusammengefasster Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021 2 Anlage 1 Bilanz zum 31. Dezember 2021 3 BILANZ REALTECH AG, Walldorf AKTIVA 31.12.2021 31.12.2020 EUR EUR EUR A. Anlagevermögen I. Immaterielle Vermögensgegenstände entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 434,00 1.478,00 II. Sachanlagen 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 11.327,00 13.075,00 2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 32.317,00 43.644,00 49.620,00 III. Finanzanlagen Anteile an verbundenen Unternehmen 584.706,12 584.706,12 B. Umlaufvermögen I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 279.800,73 390.541,15 2. sonstige Vermögensgegenstände 554.219,69 834.020,42 709.321,83 II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 5.013.592,53 4.223.006,14 C. Rechnungsabgrenzungsposten 43.846,54 66.263,88 6.520.243,61 6.038.012,12 4 BILANZ REALTECH AG, Walldorf PASSIVA 31.12.2021 31.12.2020 EUR EUR EUR A. Eigenkapital I. Gezeichnetes Kapital 5.385.652,00 5.385.652,00 II. Kapitalrücklage 20.333.816,71 20.333.816,71 III. Bilanzverlust 20.337.903,92- 20.915.588,90- B. Rückstellungen sonstige Rückstellungen 527.429,62 625.671,62 C. Verbindlichkeiten 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 193.599,03 195.536,99 2. sonstige Verbindlichkeiten 115.909,80 309.508,83 106.264,89 - davon aus Steuern EUR 66.024,04 (EUR 62.102,09) D. Rechnungsabgrenzungsposten 301.740,37 306.658,81 6.520.243,61 6.038.012,12 5 Anlage 2 Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 6 GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG REALTECH AG, Walldorf Geschäftsjahr Vorjahr EUR EUR EUR 1. Umsatzerlöse 6.407.306,92 6.496.645,78 2. sonstige betriebliche Erträge 164.633,39 45.358,56 3. Materialaufwand Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebs- stoffe und für bezogene Waren 19.227,43- 51.917,61- 4. Personalaufwand a) Löhne und Gehälter 3.717.970,42- 4.351.659,19- b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 588.390,55- 765.788,08- 4.306.360,97- 5.117.447,27- - davon für Altersversorgung -51.982,64 (EUR -58.935,40) 5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 26.317,49- 23.726,82- 6. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.840.899,01- 2.444.223,78- 7. Erträge aus Beteiligungen 211.885,41 0,00 - davon aus verbundenen Unternehmen EUR 211.885,41 (EUR 0,00) 8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 1,69 0,00 9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 762,98 7.310,96 10. Ergebnis nach Steuern 591.785,49 1.088.000,18- 11. sonstige Steuern 14.100,51- 17.910,17- 12. Jahresüberschuss (Vorjahr: Jahresfehlbetrag) 577.684,98 1.105.910,35- 13. Verlustvortrag aus dem Vorjahr 20.915.588,90- 19.809.678,55- 14. Bilanzverlust 20.337.903,92- 20.915.588,90- 7 Anlage 3 Anhang zum 31. Dezember 2021 8 REALTECH AG, Walldorf Anhang zum 31. Dezember 2021 I. Allgemeine Angaben II. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung III. Sonstige Angaben IV. Eigenkapital V. Sonstige finanzielle Verpflichtungen VI. Abschlussprüferhonorar gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB VII. Erklärung zum Corporate Governance Kodex gemäß § 161 AktG VIII. Nachtragsbericht IX. Versicherung des gesetzlichen Vertreters 9 I. Allgemeine Angaben A. Rechnungslegungsvorschriften Die REALTECH AG hat Ihren Handelsregistersitz in 69190 Walldorf und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter HRB 351488 registriert. Der Firmensitz der Gesellschaft befindet sich in der Paul-Ehrlich-Straße 1, 69181 Leimen. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des Aktiengesetzes beachtet. Die REALTECH AG gilt gem. § 267 Abs. 3 Satz 2 i. V. m. § 264d HGB als große Kapitalgesellschaft. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewandt. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden entsprechend der betriebsge- wöhnlichen Nutzungsdauer (i. d. R. drei Jahre) vorgenommen. Soweit erforderlich, wurden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen wurden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Seit dem Geschäftsjahr 2010 wurden Vermögensgegenstände mit einem Anschaffungswert bis 410 EUR sofort vollständig abgeschrieben, ab dem 1. Januar 2018 wurde die GWG-Grenze auf den Netto- Anschaffungswert bis 800 EUR erhöht. Vermögensgegenstände mit einem Netto-Anschaffungswert bis 250 EUR wurden sofort in den Aufwand gebucht (bis 31. Dezember 2017 lag die Grenze bei 150 EUR). Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, sofern erforderlich, bei voraussichtlich dauernder Wertminderung, vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen, angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert bzw. zu Anschaffungskosten angesetzt. Risiken wurden durch ausreichende Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind mit den Nominalwerten aktiviert. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwände für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das Grundkapital ist voll eingezahlt. Die sonstigen Rückstellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen, der unter Beachtung des Vorsichtsprinzips bei vernünftiger kaufmännischer Beurteilung anzusetzen ist. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. 10 Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgte zu den jeweiligen Erfüllungsbeträgen. Unter den passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts, sofern ein aktivischer Überhang vorliegt. Erlöse aus Softwareverkäufen werden realisiert, sofern ein rechtsgültig zustande gekommener Vertrag mit dem Kunden vorliegt und die Software ausgeliefert wurde. Rücktrittsrechte bestehen keine. Wartungserlöse werden über die vertragliche Laufzeit pro rata temporis realisiert. Erlöse aus Consultingaufträgen werden nach erbrachter Leistung als Umsatz erfasst. Bei der Erlösrealisierung im Falle von Mehrkomponentengeschäften wird eine wirtschaftliche Betrachtungsweise vorgenommen. Hierbei wird der Transaktionspreis den einzelnen Vertragskomponenten im Verhältnis ihres beizulegenden Zeitwertes zugeordnet. Im Anschluss daran wird entsprechend den zuvor dargelegten Grundsätzen die Ertragsrealisierung jeder einzelnen Komponente beurteilt. 11 II. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Aktivposten 1. Anlagevermögen a) Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel gesondert dargestellt. b) Anteile an verbundenem Unternehmen Es handelt sich hierbei um die Anteile an dem folgenden Unternehmen: - REALTECH Ltd., Auckland, Neuseeland: 100% (unverändert) Beteiligungsverzeichnis Name und Sitz der Gesellschaft Anteil am Kapital Eigenkapital 31.12.2021 Jahresergebnis 2021 % TNZD TNZD REALTECH Ltd., Auckland, Neuseeland 100,0 2.226 674 T = Tausend Einheiten 2. Umlaufvermögen Sämtliche Forderungen aus Lieferung und Leistungen in Höhe von 280 TEUR (Vorjahr: 391 TEUR) sind innerhalb eines Jahres fällig. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben, mit Ausnahme einer Forderung gegenüber der REALTECH US-LLC in Höhe von 245 TEUR (Vorjahr: 360 TEUR), eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände bestehen, neben der kurzfristigen Forderung gegenüber der REALTECH US-LLC in Höhe von 220 TEUR (Vorjahr: 220 TEUR), vorwiegend aus einer Kaution im Zusammenhang mit dem Mietvertrag unverändert in Höhe von 45 TEUR, einer Forderung Kurzarbeitergeld in Höhe von 6 TEUR (Vorjahr: 23 TEUR) sowie aus einer antizipativen Steuerforderung in Höhe von 34 TEUR (Vorjahr: 56 TEUR). 12 3. Passivposten Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 527 TEUR (Vorjahr: 626 TEUR) setzen sich im Wesentlichen aus Boni- Rückstellungen in Höhe von 226 TEUR (Vorjahr: 296 TEUR), Urlaubsrückstellungen in Höhe von 110 TEUR (Vorjahr: 124 TEUR), Rückstellungen für Abschluss und Prüfungskosten in Höhe von 57 TEUR (Vorjahr: 50 TEUR), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von 49 TEUR (Vorjahr: 48 TEUR), Rückstellungen für Vertriebsprovisionen in Höhe von 17 TEUR (Vorjahr: 17 TEUR) und Rückstellungen für die Berufsgenossenschaft in Höhe von 16 TEUR (Vorjahr: 17 TEUR) zusammen. Die Verbindlichkeiten haben insgesamt eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Für die Verbindlichkeiten wurden keine Sicherheiten gestellt. 4. Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse beliefen sich im Geschäftsjahr 2021 auf 6.407 TEUR (Vorjahr: 6.497 TEUR) und setzten sich im Geschäftsjahr wie folgt zusammen: Umsatzerlöse nach geographischen Märkten 2021 TEUR 2020 TEUR Deutschland 5.430 5.574 Drittland 469 365 EU 508 558 Summe 6.407 6.497 Die Umsatzerlöse der REALTECH AG konnten im Berichtsjahr, trotz anhaltender Pandemie, nahezu konstant gehalten werden. In den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von 165 TEUR (Vorjahr: 45 TEUR) sind periodenfremde Erträge in Höhe von 128 TEUR (Vorjahr: 39 TEUR) enthalten. Diese betreffen unter anderem die Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 51 TEUR (Vorjahr: 18 TEUR), Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von 73 TEUR (Vorjahr: 2 TEUR) und Erträge aus verjährten Ausbuchungen von Erstattungsansprüchen in Höhe von 0 TEUR (Vorjahr: 19 TEUR). Die REALTECH AG hatte im gesamten Geschäftsjahr Kurzarbeit angemeldet. Der Gesamteffekt aus der Maßnahme der Kurzarbeit beträgt rund 402 TEUR. Im Geschäftsjahr ergaben sich periodenfremden Aufwendungen in Höhe von 40 TEUR (Vorjahr: 21 TEUR), diese betreffen Abschreibungen auf Forderungen. Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen 2021 TEUR 2020 TEUR License & Support 5.029 5.077 Services 1.378 1.420 Summe 6.407 6.497 13 Es ergaben sich im Berichtsjahr Erträge aus Beteiligungen in Höhe von 212 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR) von der neuseeländischen Tochtergesellschaft. III. Sonstige Angaben Zusammensetzung des Vorstands  Daniele Di Croce Diplom-Ingenieur (FH), Chief Executive Officer / Vorstandsvorsitzender mit Wirkung zum 15.1.2016  Dr. Bernd Kappesser Diplom-Physiker, Chief Operating Officer und Mitglied des Vorstands mit Wirkung zum 1.6.2018  Dr. Wolfgang Erlebach Dr. rer. pol., Chief Financial Officer und Mitglied des Vorstands mit Wirkung zum 12.7.2018 Die Gesamtbezüge des Vorstands (ohne mehrjährigen Vergütungsanteil und Versorgungsaufwendungen) beliefen sich im Geschäftsjahr 2021 auf 742 TEUR (Vorjahr: 541 TEUR). Der fixe Anteil betrug, einschließlich Zuschüssen zur Sozialversicherung und für doppelte Haushaltsführung sowie einen geldwerten Vorteil für PKW-Nutzung, 541 TEUR (Vorjahr: 541 TEUR) und der variable Anteil 201 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR). Die Veränderung zum Vorjahr beruht auf dem vollständigen Bonusverzicht des Vorstands zur Liquiditätsschonung im Rahmen der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie in 2020. Anteilsbasierte Vergütung Long Term Incentive Ziel des Vorstands und Aufsichtsrats ist es, die Vergütungsparameter einfach und transparent zu gestalten. Als Ersatz des beendeten früheren Long-Term-Incentive-Programms für den Vorstand ist ab 2020 eine direkte Partizipation an der Kursentwicklung der Aktie der REALTECH AG vereinbart worden. Die Überlegung hierzu war, dass eine gute Arbeit des Vorstands, verbunden mit dem Erreichen langfristig orientierter Ziele, die zu einer positiven Unternehmensentwicklung führen, zu einer unmittelbaren Partizipation an der Entwicklung der Aktie führen soll. Daher haben Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung am 15. Juli 2020 vorgeschlagen, das Kapital der Gesellschaft um 525.000 EUR bedingt zu erhöhen (TOP 5. Aktienoptionsplan, Bedingtes Kapital 2020). Die Hauptversammlung hat diesem Tagesordnungspunkt zugestimmt. Der Aufsichtsrat ist somit ermächtigt, bis zum 14. Juli 2025 einmalig oder mehrmals bis zu 525.000 Stück Bezugsrechte auf Aktien an der Gesellschaft an den Vorstand auszugeben. Damit sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, zukünftig die Leistung des Vorstands zu honorieren und den Vorstand zum Erreichen langfristig orientierter Ziele zu motivieren. Die Ausarbeitung eines Aktienoptionsprogramms für den Vorstand hat im Geschäftsjahr 2021 stattgefunden. Die erste Ausgabe von Bezugsrechten für das Geschäftsjahr 2020 erfolgte im September 2021 innerhalb des vereinbarten Zeitraumes. Es wurden pro Vorstand 60.000 Aktienoptionen ausgegeben. Die Wartezeit bis zur erstmöglichen Optionsausübung (Vesting-Period) beträgt 4 Jahre. Der Fair Value für die ausgegebene Tranche beläuft sich zum Zeitpunkt der Bewertung auf 0,59 Euro pro Aktienoption. Der Aufsichtsrat orientierte sich bei den Parametern der Vorstandsvergütung an den aktuellen gesetzlichen Entwicklungen, wie den inhaltlichen Überarbeitungen von ARUG II sowie dem Deutscher Corporate Governance Kodex in seiner aktuellen Fassung. 14 Short Term Incentive Wie bereits im Vorjahr, hat der Aufsichtsrat auch für das Jahr 2021 mit dem Vorstand klar messbare Ziele für die kurzfristigen variablen Vergütung, den Short Term Incentive (STI) vereinbart. Für 2021 bestanden diese jedoch zum ersten Mal aus zwei Bestandteilen: a) einer generell an finanziellen Erfolgszahlen des REALTECH Konzerns orientierten Komponente, insbesondere dem Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) des Geschäftsjahres 2021 sowie an Kriterien der Unternehmensführung und b) von nichtfinanziellen Environment-, Social- und Governance-(ESG)-Zielen bzw. -Kriterien, mit einem Anpassungsfaktor, der sich in einer Spanne von 0,8 bis 1,2, bezogen auf die erste Komponente, bewegen kann. Der maximale Bonusanteil aus der ersten Komponente kann bis zu EUR 90 TEUR betragen, abhängig vom Grad der Zielerreichung. Der maximale Bonusanteil aus der zweiten Komponente kann höchstens Euro 18 TEUR erreichen In 2021 erzielte der Vorstand einen Short Term Incentive von jeweils 67 TEUR. Dies entspricht einem STI von in Summe 201 TEUR. Der Aufsichtsrat orientierte sich bei den Parametern der Vorstandsvergütung an den aktuellen gesetzlichen Entwicklungen, wie den inhaltlichen Überarbeitungen von ARUG II sowie dem Deutscher Corporate Governance Kodex in seiner aktuellen Fassung. Ziel des Vorstands und Aufsichtsrats ist es, die Vergütungsparameter einfach und transparent zu gestalten. Die Aufteilung der Bezüge auf die Vorstandsmitglieder ist nachfolgender Tabelle zu entnehmen: Name 31.12.2021 Fix TEUR 31.12.2021 Variabel TEUR 31.12.2020 Fix TEUR 31.12.202 0 Variabel TEUR Daniele Di Croce 173 67 173 0 Dr. Bernd Kappesser 183 67 183 0 Dr. Wolfgang Erlebach 185 67 185 0 Gesamt 541 201 541 0 Seit Beginn der jeweiligen Vorstandstätigkeiten besteht eine weitere Mitgliedschaft in Kontrollgremien: Herr Dr. Erlebach ist seit Juni 2019 Aufsichtsratsmitglied der equinet Bank AG (nicht börsennotierte Gesellschaft). Weitere Mitgliedschaften der Vorstände in Kontrollgremien bestehen nicht. In Bezug auf Versorgungsaufwendungen wurde für Herrn Di Croce und Herrn Dr. Kappesser ein Aufwendungsbetrag in Höhe von jeweils analog Vorjahr 1,7 TEUR gezahlt. 15 Eine detaillierte Darstellung der Vergütungsstruktur des Vorstands erfolgt im Rahmen des Vergütungsberichts als Bestandteil des Konzernlageberichts sowie folgend: Zufluss in Daniele Di Croce Chief Executive Officer Vorsitzender des Vorstands Datum Eintritt: 15.01.2016 Dr. Bernd Kappesser Chief Operating Officer Mitglied des Vorstands Datum Eintritt: 01.06.2018 Dr. Wolfgang Erlebach Chief Financial Officer Mitglied des Vorstands Datum Eintritt: 12.07.2018 n n-1 n n-1 n n-1 Festvergütung 173 173 173 173 173 173 Nebenleistung 0 0 0 0 0 0 Summe 173 173 173 173 173 173 Einjährige variable Vergütung 67 0 67 0 67 0 Sonstiges 0 0 10 10 12 12 Summe 67 0 77 10 79 12 Versorgungsaufwand 2 2 2 2 0 0 Gesamtvergütung 242 175 252 185 252 185 Zusammensetzung des Aufsichtsrats  Dr. Martin Bürmann Rechtsanwalt und Partner, RITTERSHAUS Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft mbB Aufsichtsratsvorsitz und Finanzexperte, Aufsichtsratsvorsitz mit Wirkung zum 1.10.2018 Mitgliedschaften in Kontrollgremien: Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitz, MAS Consult AG, Eppelheim Mitglied des Aufsichtsrats, APOGENIX AG, Heidelberg  Winfried Rothermel Unternehmer und Geschäftsführer der abcVerlag GmbH, Print Medien Holding GmbH, PrintNet GmbH Stellvertretung Aufsichtsratsvorsitz mit Wirkung zum 4.7.2018 Mitgliedschaften in Kontrollgremien: Mitglied des Aufsichtsrats, MAS Consult AG, Eppelheim Mitglied des Aufsichtsrats, Go7 AG, Mannheim Seit 1.1.2022: Mitglied des Aufsichtsrats, Geuder AG, Heidelberg Herr Rothermel hat, als Mitglied der Geschäftsführung bei der abcVerlag GmbH sowie der Print Medien Holding GmbH nicht die Leitung des Unternehmens im Sinne eines Sprechers inne. 16  Matthias Blatz Geschäftsführer und Unternehmer, Heidelberg iT Management GmbH & Co. KG Aufsichtsratsmitglied mit Wirkung zum 4.7.2018 Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats beliefen sich im Geschäftsjahr 2021 auf 47 TEUR (Vorjahr: 47 TEUR). Der Anteil an Festvergütung betrug 35 TEUR (Vorjahr: 35 TEUR), der Anteil an Sitzungsgeldern und Reisekosten lag bei 12 TEUR (Vorjahr: 12 TEUR). Eine individualisierte Ansicht der Aufsichtsratsbezüge ist folgend einzusehen: Name Gesamt- Anteil Anteil Anteil Vergütung Festvergütung Sitzungsgeld Reisekosten TEUR TEUR TEUR TEUR 2021 2021 2021 2021 Dr. Martin Bürmann 19 15 4 0 Winfried Rothermel 14 10 4 0 Matthias Blatz 14 10 4 0 Arbeitnehmer Am Ende des Geschäftsjahres waren 47 (Vorjahr: 59) Arbeitnehmer beschäftigt. Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl betrug 49 (Vorjahr: 61). Diese betrifft ausschließlich Angestellte. Konsolidierungskreis gemäß § 285 (14) HGB Das Mutterunternehmen des größten und zugleich kleinsten Konsolidierungskreises ist die REALTECH AG mit Handelsregistersitz in Walldorf, die ihren Konzernabschluss im elektronischen Bundesanzeiger offenlegt. Haftungsverhältnisse § 251 HGB Zum Bilanzstichtag bestehen keine angabepflichtigen Haftungsverhältnisse. IV. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital ist voll eingezahlt. Die Anzahl der per 31. Dezember 2021 ausgegebenen nennwertlosen Stückaktien belief sich auf 5.385.652,00 analog Vorjahr. Auf jede Aktie entfällt ein rechnerischer Nennwert von 1,00 EUR. Zum Bilanzstichtag betrug das gezeichnete Kapital 5.385.652,00 EUR. 17 Genehmigtes Kapital Der Vorstand wurde durch den Hauptversammlungsbeschluss vom 15. Juli 2020 ermächtigt, bis zum 14. Juli 2025 das Grundkapital um insgesamt bis zu 2.692.826,00 EUR gegen Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals zu erhöhen. Der Vorstand ist jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen (Genehmigtes Kapital 2020). Bedingtes Kapital Schaffung Bedingtes Kapital 2020 Grundlage für die Implementierung eines neuen Aktienoptionsprogrammes an den Vorstand in 2021 ist die Schaffung eines Bedingten Kapitals, der die Hauptversammlung am 15. Juli 2020 zugestimmt hat. Ziffer 4 der Satzung wurde um folgende neue Ziffer 4.4 ergänzt: „Das Grundkapital der Gesellschaft wird gemäß § 192. Abs. 3 Satz 1 AktG um bis zu 525.000 € durch Ausgabe von bis zu 525.000 neuen auf den Inhaber lautenden Stückaktien bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2020). Das Bedingte Kapital 2020 dient ausschließlich der Bedienung von Bezugsrechten aus Aktienoptionen von Mitgliedern des Vorstands, die aufgrund der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 15. Juli 2020 gewährt werden. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber der ausgegebenen Bezugsrechte hiervon Gebrauch machen und die Gesellschaft nicht in Erfüllung dieser Bezugsrechte eigene Aktien gewährt. Die neuen Aktien nehmen von Beginn des Geschäftsjahres an, für das zum Zeitpunkt der Ausübung der Bezugsrechte noch kein Beschluss über die Verwendung des Bilanzgewinns gefasst worden ist, am Gewinn teil.“ Der Aufsichtsrat wird ermächtigt, Ziffer 4.1 der Satzung (Grundkapital und Aktien) entsprechend der Durchführung der Kapitalerhöhung anzupassen sowie alle sonstigen damit im Zusammenhang stehenden Änderungen der Satzung vorzunehmen, die nur die Fassung betreffen. Entsprechendes gilt für den Fall der Nichtausnutzung von Bezugsrechten aus Aktienoptionen nach Ablauf des Ermächtigungszeitraums sowie der Nichtausnutzung des bedingten Kapitals nach Ablauf der Fristen für die Ausgabe von Aktienoptionen. Jahresüberschuss 2021 Der Jahresüberschuss 2021 wurde auf neue Rechnung vorgetragen; dadurch verändert sich die Kapitalrücklage gegenüber dem Vorjahr nicht. Vorschlag für die Verwendung des Bilanzverlusts Für das Geschäftsjahr 2021 ergibt sich ein Jahresüberschuss in Höhe von 578 TEUR; unter Einbeziehung des Verlustvortrags von 20.916 TEUR errechnet sich ein Bilanzverlust von 20.338 TEUR. Der Bilanzverlust 2021 wird auf neue Rechnung vorgetragen. 18 V. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen sind, setzen sich zum Abschlussstichtag wie folgt zusammen: in TEUR 2022 2023 2024 2025 2026 Leasing (Kfz) 74 45 0 0 0 Leasing (Infrastruktur) 14 3 0 0 0 Serviceverträge 357 50 0 0 0 Wartung für Infrastruktur 43 0 0 0 0 Mieten/Pachten 168 49 0 0 0 Versicherungen 64 10 0 0 0 Softwarelizenzen 104 17 17 0 0 VI. Abschlussprüferhonorar gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB Abschlussprüfungsleistungen 43 TEUR (Vorjahr: 41 TEUR) -davon aus Vorjahr 0 TEUR (Vorjahr 1 TEUR) Steuerberatungsleistungen 10 TEUR (Vorjahr: 12 TEUR) sonstige Beratungsleistungen 2 TEUR (Vorjahr: 2 TEUR) VII. Erklärung zum Corporate Governance Kodex gemäß § 161 AktG Am 29. September 2021 haben Vorstand und Aufsichtsrat die zwanzigste Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG abgegeben und den Aktionären auf der Internetseite www.realtech.com dauerhaft zugänglich gemacht. VIII. Nachtragsbericht Auswirkungen der Corona-Pandemie Angesichts der anhaltenden Corona-Pandemie, mit ihren Einschränkungen des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens auf der ganzen Welt, stellen die Auswirkungen auf den Auftragseingang der REALTECH AG ein ernstzunehmendes Risiko dar, welches kontinuierlich beobachtet wird. Zum Geschäftsjahresende 2021 weist die Gesellschaft einen Auftragsbestand im Bestandskundensegment in Höhe von ca. 5,8 Mio. EUR aus. Die Nachfrage zum Beginn des Geschäftsjahres 2022 ist positiv zu bewerten. Trotz nach wie vor bestehender Einschränkungen durch die Pandemie, konnte die REALTECH AG die Bestandssicherung weiter gewährleisten und im Bestandskundensegment vereinzelt neue Aufträge gewinnen. 19 Wir verfolgen die pandemische Entwicklung fortlaufend und beurteilen kurzfristig welche geeigneten Maßnahmen zu treffen sind. Organisatorische Vorkehrungen, wie e.g. eine kontinuierliche Homeoffice-Möglichkeit, sind nach wie vor aktiv, um den laufenden Betrieb sowie eine nahtlose Abstimmung mit den Kunden jederzeit zu gewährleisten. Darüber hinaus sind keine Ereignisse nach dem Bilanzstichtag bekannt, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben könnten. IX. Versicherung des gesetzlichen Vertreters Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Konzernlagebericht, der mit dem Lagebericht der REALTECH AG zusammengefasst ist, der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind. Walldorf, 24. März 2022 REALTECH AG Der Vorstand 20 REALTECH AG, Walldorf Entwicklung des Anlagevermögens Anschaffungs- /Herstellungs- kosten 01.01.2021 Zugänge Abgänge Anschaffungs- /Herstellungs- kosten 31.12.2021 Abschreibungen kumuliert 01.01.2021 Zugänge Abgänge Abschreibungen kumuliert 31.12.2021 Buchwert 31.12.2021 Buchwert 31.12.2020 EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR I. Immaterielle Vermögensgegenstände entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie 506.429,48 0,00 0,00 506.429,48 504.951,48 1.044,00 0,00 505.995,48 434,00 1.478,00 Lizenzen an solchen Rechten und Werten 506.429,48 0,00 0,00 506.429,48 504.951,48 1.044,00 0,00 505.995,48 434,00 1.478,00 II. Sachanlagen 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 17.477,09 0,00 0,00 17.477,09 4.402,09 1.748,00 0,00 6.150,09 11.327,00 13.075,00 2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 471.849,37 6.222,49 41.142,00 436.929,86 422.229,37 23.525,49 41.142,00 404.612,86 32.317,00 49.620,00 489.326,46 6.222,49 41.142,00 454.406,95 426.631,46 25.273,49 41.142,00 410.762,95 43.644,00 62.695,00 III. Finanzanlagen Anteile an verbundenen Unternehmen 584.706,12 0,00 0,00 584.706,12 0,00 0,00 0,00 0,00 584.706,12 584.706,12 584.706,12 0,00 0,00 584.706,12 0,00 0,00 0,00 0,00 584.706,12 584.706,12 1.580.462,06 6.222,49 41.142,00 1.545.542,55 931.582,94 26.317,49 41.142,00 916.758,43 628.784,12 648.879,12 21 Zusammengefasster Konzernlagebericht Der Lagebericht der REALTECH AG ist mit dem Lagebericht des Konzerns zusammengefasst. Er ist in unserem Geschäftsbericht 2021 veröffentlicht. 22 Anlage Angaben gemäß § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG Der REALTECH AG wurden folgende Mitteilungen über das Bestehen von Beteiligungen gemacht: Im Geschäftsjahr 2020 und 2021 sind der REALTECH AG keine meldungspflichtigen Mitteilungen über das Bestehen von Beteiligungen zugegangen. 24.07.2019 Herr Nils Bartram, Deutschland, hat uns gemäß § 40 Abs. 1 WpHG am 22.07.2019 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der REALTECH AG, Leimen, Deutschland, am 17.7.2019 die Schwelle von 3% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 3,44% (das entspricht 185.000 Stimmrechten) betragen hat. 23.08.2018 Die Universal-Investment-Gesellschaft mbH, Theodor-Heuss-Allee 70, 60486 Frankfurt am Main, Deutschland, hat uns gemäß § 40 Abs. 1 WpHG am 23.8.2018 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der REALTECH AG, Leimen, Deutschland, am 17.8.2018 die Schwelle von 3% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 2,99% (das entspricht 161.126 Stimmrechten) betragen hat. 18.05.2018 Die Universal-Investment-Gesellschaft mbH, Theodor-Heuss-Allee 70, 60486 Frankfurt am Main, Deutschland, hat uns gemäß § 40 Abs. 1 WpHG am 18.5.2018 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der REALTECH AG, Walldorf, Deutschland, am 16.5.2018 die Schwelle von 3% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 3,11% (das entspricht 167.571 Stimmrechten) betragen hat. 23.01.2018 Herr Rainer Schmidt, Deutschland, hat uns gemäß § 40 Abs. 1 WpHG am 20.1.2018 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der REALTECH AG, Walldorf, Deutschland, am 19.1.2018 die Schwelle von 3% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 2,97% (das entspricht 160.000 Stimmrechten) betragen hat. 09.05.2017 Herr Dr. Wolfgang Erlebach, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 8.5.2017 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der REALTECH AG, Walldorf, Deutschland, am 8.5.2017 die Schwelle von 5% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 5,11% (das entspricht 275.000 Stimmrechten) betragen hat. 5,11% der Stimmrechte (275.000 Stimmrechte) werden der JACCATOX KG, Deutschland, gem. § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet. 14.03.2017 Herr Hans-Hermann Schaber, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 13.3.2017 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der REALTECH AG, Walldorf, Deutschland, am 13.3.2017 die Schwelle von 3% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 2,989% (das entspricht 161.000 Stimmrechten) betragen hat. 2,989% der Stimmrechte (161.000 Stimmrechte) werden der HHS Beteiligungsgesellschaft mbH, Pliezhausen, Deutschland, gem. § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet.