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RATIONAL AG — Interim / Quarterly Report 2021
Aug 5, 2021
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Interim / Quarterly Report
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Finanzbericht: 28946547
RATIONAL AG
Landsberg am Lech
RATIONAL AG - Halbjahresabschluss 2021
Bericht über das erste Halbjahr 2021
Konzernlagebericht
Wirtschaftsbericht
Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen
Starke konjunkturelle Erholung
Nach dem drastischen wirtschaftlichen Einbruch in der Coronakrise und der in Folge schwersten globalen Rezession seit fast einhundert Jahren ist die Weltwirtschaft weiter auf einem zügigen Erholungskurs. Nach einem Rückgang von 3,3 % im Jahr 2020 könnte die weltweite Wirtschaftsleistung 2021 gemäß Prognosen des IWF um 6,0 % ansteigen. Die Wirtschaftsleistung der Eurozone wird um 4,4 % über Vorjahr erwartet, die der USA um 6,4 %. Am schnellsten erholen sich die asiatischen Märkte mit einem erwarteten Wirtschaftswachstum 2021 von 8,6 %. (Quelle: Warburg Kapitalmarktperspektiven, Juli 2021).
Großküchenbranche profitiert von umfangreichen Unterstützungsmaßnahmen
Die gesamte Foodservice-Branche war von den weltweiten Lockdown-Maßnahmen mit am stärksten betroffen. Um die schlimmsten Folgen für die Unternehmen der Branche abzufedern, haben Regierungen zahlreiche Fördermaßnahmen wie Kosten- und Eigenkapitalzuschüsse oder Investitionshilfen ins Leben gerufen. Insbesondere für Kunden aus dem Gastronomiebereich sind diese Hilfen sehr wichtig, um eine Wiedereröffnung nach den teilweise sehr langen Schließungsphasen und eine zukunftsfähige Aufstellung der Betriebe zu ermöglichen. Diese Hilfen wurden im ersten Halbjahr 2021 aus unserer Sicht sehr umfangreich von Kunden wahrgenommen und haben dadurch einen positiven Einfluss auf die Branchenentwicklung gehabt.
Ertragslage
Umsatzerlöse in Höhe von 212 Mio. Euro im zweiten Quartal 2021 über Vorkrisenniveau
Mit Umsatzerlösen in Höhe von 211,6 Mio. Euro im zweiten Quartal 2021 konnten wir den Umsatz des zweiten Quartals 2019 (205,1 Mio. Euro) und damit das Vorkrisenniveau leicht um 3 % übertreffen. Im Vergleich zum coronabedingt sehr schwachen Vorjahresquartal beträgt das Wachstum 81 % (Vj. 116,8 Mio. Euro).
Neben der allgemein besseren Lage in der Großküchenbranche haben aus unserer Sicht drei wesentliche außerordentliche Effekte zu dieser Entwicklung beigetragen. Nach der Öffnung der Gastronomie in den meisten Ländern und aufgrund des Beginns der Tourismussaison wurden Investitionen getätigt und bereits gestartete Projekte fertiggestellt oder nachgeholt. In vielen Fällen wurden staatliche Hilfsmaßnahmen für die Investitionen genutzt und aufgrund der häufig begrenzten Laufzeit wurden diese in einigen Fällen vorgezogen. Ein weiterer Grund für Vorzieheffekte waren die weltweit angespannte Versorgungslage vor allem mit Elektronikkomponenten. Um einem möglichen Lieferengpass in den kommenden Monaten zu entgehen, wurden von Händlern und Kunden Geräte auf Lager gekauft.
Die daraus resultierenden positiven Impulse waren in allen Märkten weltweit spürbar. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2020 konnten alle Segmente die Umsatzerlöse signifikant zwischen rund 50 % und 100 % steigern. Gegenüber dem zweiten Quartal 2019 konnten Asien und DACH eine signifikante Umsatzsteigerung von rund 20 % erzielen. EMEA übertraf das Vorkrisenniveau leicht. Americas verfehlte den Umsatz aus dem zweiten Quartal 2019 noch um rund 15 %.
Nach sechs Monaten liegt der Umsatz mit 379,3 Mio. Euro um 27 % über Vorjahr. Die Wachstumsraten im Vergleich zum Vorjahr reichten von 19 % in DACH bis zu 43 % in Asien. Die gruppenweiten Umsatzerlöse lagen jedoch noch um 5 % unter dem Niveau des ersten Halbjahrs 2019. Lediglich in Asien konnten wir in diesem Zeitraum bereits wieder das Vorkrisenniveau um 18 % übertreffen. DACH (- 2 %) verfehlte dieses knapp und EMEA (- 7 %) und Americas (-12 %) verfügen noch über einen höheren Nachholbedarf. Bereinigt um das volatilere Kettengeschäft liegt Americas nach sechs Monaten auf dem Umsatzniveau des ersten Halbjahres 2019.
Umsatzerlöse leicht durch Währungseffekte beeinflusst
In Summe waren in den ersten Monaten des laufenden Geschäftsjahres die Wechselkursänderungen der für RATIONAL bedeutendsten Fremdwährungen negativ für die Umsatzentwicklung. Vor allem die Abwertung von US-Dollar, japanischem Yen und brasilianischem Real wirkten sich deutlich umsatzmindernd aus. In Summe belasteten diese negativen Währungseffekte das Umsatzwachstum im Vorjahresvergleich sowohl im zweiten Quartal als auch im ersten Halbjahr um jeweils rund zwei Prozentpunkte.
Neue Produktgruppen am Markt etabliert
Im Mai 2020 bzw. im Juni 2020 haben wir mit dem iCombi und dem iVario jeweils komplett neue Gerätegenerationen eingeführt, die inzwischen bei unseren Kunden etabliert sind. In der Produktgruppe iCombi lag der Umsatz in den ersten sechs Monaten 2021 um 25 % über Vorjahr bei 337,6 Mio. Euro (Vj. 270,3 Mio. Euro). In der Produktgruppe iVario konnten wir die Umsatzerlöse sogar um 51 % auf 41,7 Mio. Euro (Vj. 27,7 Mio. Euro) steigern.
56 % Rohertragsmarge im ersten Halbjahr 2021
Die Umsatzkosten stiegen leicht unterproportional zu den Umsatzerlösen um rund 23 % auf 165,6 Mio. Euro (Vj. 135,1 Mio. Euro). Aufgrund dessen verbesserte sich die Rohertragsmarge des ersten Halbjahres 2021 auf 56,3 % (Vj, 54,7 %). Das vergangene Geschäftsjahr war noch von der Umstellung der Fertigungsprozesse in Landsberg und Wittenheim durch die Einführung der neuen Produktgenerationen und der Bewältigung der krisenbedingten logistischen Einschränkungen dominiert.
Im aktuellen Jahr profitieren wir im Produktionsprozess von einer verbesserten Produktivität. Vor allem die Personalkosten der Fertigung stiegen deutlich unterproportional zu den Umsatzerlösen, da RATIONAL hohe Einsparungen bei Aushilfen und Mietpersonal realisieren konnte und sich im Allgemeinen die Produktivität rund ein Jahr nach dem Produktionsstart stark verbessert hat.
Die teilweise signifikant steigenden Rohstoffkosten sind bislang weniger in den Herstellkosten spürbar als erwartet. Die Kosten stiegen nahezu proportional zu den Umsatzerlösen. Ein deutlicher Anstieg der Logistik- und Materialkosten wird aufgrund der angespannten Liefersituation für das zweite Halbjahr 2021 erwartet. Bereinigt um negative Währungseffekte erreichte die Rohertragsmarge 57 %.
EBIT-Marge im ersten Halbjahr 2021 um 13 Prozentpunkte auf 22 % gestiegen
Nach den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres lag das EBIT (Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern) bei 84,4 Mio. Euro und damit auf dreifachem Niveau des ersten Halbjahres 2020 (Vj. 27,6 Mio. Euro). Die EBIT-Marge erreichte 22,3 % (Vj. 9,2 %).
Das EBIT und die EBIT-Marge des ersten Halbjahres 2020 waren aufgrund der Coronakrise, dem daraus resultierenden starken Umsatzeinbruch im zweiten Quartal und der im Vergleich zum Umsatzvolumen noch relativ hohen Kostenbasis im Rahmen der Produkteinführungen stark unter Druck geraten. Die diesjährige EBIT-Marge des ersten Halbjahrs profitierte von der positiven Umsatzentwicklung in Verbindung mit einem nach wie vor reduzierten Kostenniveau. Während die Umsatzerlöse um 27 % gegenüber dem Vorjahr stiegen, lagen die operativen Kosten nur leicht über dem Vorjahresniveau. In Summe bezifferten sich die operativen Kosten im ersten Halbjahr 2021 auf 131,1 Mio. Euro (Vj. 130,7 Mio. Euro).
Die operativen Kosten in den Bereichen Vertrieb und Service lagen im ersten Halbjahr bei
88,6 Mio. Euro (Vj. 89,5 Mio. Euro). Insbesondere bei Vertriebsveranstaltungen und Geschäftsreisen sind die Kosten aufgrund der Kontakt- und Reisebeschränkungen nach wie vor niedrig. Die Forschungs- und Entwicklungskosten lagen im ersten Halbjahr 2021 bei 23,1 Mio. Euro und damit um 6 % über Vorjahr (Vj. 21,8 Mio. Euro). Die Verwaltungskosten waren konstant bei 19,4 Mio. Euro (Vj. 19,4 Mio. Euro).
Im ersten Halbjahr 2021 hat sich das Währungsergebnis mit 1,3 Mio. Euro positiv im EBIT niedergeschlagen, während im ersten Halbjahr 2020 ein deutlich negatives Währungsergebnis von 4,7 Mio. Euro ausgewiesen wurde. Bereinigt um alle Währungseffekte lag die EBIT-Marge nach sechs Monaten bei 22,6 %.
Finanz- und Vermögenslage
76 Mio. Euro operativer Cashflow
In den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres erzielten wir aus operativer Tätigkeit einen operativen Cashflow in Höhe von 76,5 Mio. Euro (Vj. 17,2 Mio. Euro). Dieser deutliche Anstieg resultierte größtenteils aus dem höheren Vorsteuerergebnis.
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit enthält die Investitionen in das Sachanlage- und immaterielle Vermögen. Diese betrugen im ersten Halbjahr 2021 10,9 Mio. Euro (Vj. 13,5 Mio. Euro). Wesentlich hierfür sind Investitionen in den im Frühjahr dieses Jahres abgeschlossenen Bau des neuen Logistikzentrums, in den Ausbau des Standortes in Wittenheim und in die Modernisierung des Maschinenparks am Standort Landsberg am Lech.
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von - 60,0 Mio. Euro reflektiert im Wesentlichen die Dividendenzahlung (- 54,6 Mio. Euro), Tilgung von Bankdarlehen (- 1,1 Mio. Euro) sowie die Rückzahlung und Auszahlungen im Rahmen von Leasingverbindlichkeiten gemäß IFRS 16 (- 4,3 Mio. Euro).
Liquiditätssicherung hat oberste Priorität
Hohe Liquidität und die daraus resultierende Unabhängigkeit von Kapitalmärkten und Bankkrediten sowie der Erhalt der unternehmerischen Freiheit haben für RATIONAL seit jeher eine sehr große Bedeutung. Dies ist in Krisenzeiten noch wichtiger für den langfristigen Bestand und Erfolg unseres Unternehmens. Unsere Eigenkapitalquote lag per Ende Juni 2021 bei hohen 77 % und wir verfügten über rund 240 Mio. Euro Nettofinanzvermögen. Darüber hinaus sind Kreditlinien in Höhe von 75 Mio. Euro vertraglich vereinbart, die zum jetzigen Zeitpunkt nicht in Anspruch genommen sind.
Mitarbeiter
Als sozial verantwortungsvolles Unternehmen hatte RATIONAL den Mitarbeiterbestand in der Krise nur minimal angepasst. Entsprechend der sich verbessernden Marktaussichten ist im zweiten Quartal die Anzahl der Mitarbeiter erstmals seit Beginn der Coronakrise leicht um zwölf Personen gegenüber Q1 2021 angestiegen. Per Jahresende 2020 beschäftigte die RATIONAL-Gruppe 2.180 Mitarbeiter (- 3 % zum Vorjahr) weltweit, per Ende Juni 2021 waren es insgesamt 2.186 Mitarbeiter. Davon waren 1.236 in Deutschland beschäftigt.
Prognose-, Chancen- und Risikobericht
Prognosebericht
In den letzten Monaten sahen wir eine positive Entwicklung in nahezu allen Märkten weltweit. Ob sich die Erholung der ersten sechs Monate 2021 fortsetzt, hängt aus unserer Sicht ganz wesentlich von zwei Faktoren ab. Zum einen, ob es wieder zu stärkeren Einschränkungen des täglichen Lebens aufgrund neuer Ausbrüche von Corona kommt. Zum anderen ist es die Versorgungslage mit Vorprodukten. Insbesondere bei Elektronikkomponenten ist der Weltmarkt derzeit sehr angespannt und es kann zu erheblichen Lieferverzögerungen bzw. eingeschränkten Mengen und dadurch zu längeren Lieferzeiten unsererseits und zu einer späteren Umsatzrealisierung kommen. Darüber hinaus führt die angespannte Liefersituation teilweise zu dramatisch höheren Komponentenpreisen und Frachtkosten.
Sollten sich negative Effekte auf die Geschäftsentwicklung im zweiten Halbjahr durch die beschriebenen Szenarien ergeben, rechnet der Vorstand mit einer sich nochmals abschwächenden Geschäftsdynamik bei höheren Kosten. Dennoch erwartet der Vorstand anhand des positiven Verlaufs des ersten Halbjahres und des hohen Auftragsbestands auch bei einem solchen Szenario ein Umsatzwachstum im hohen einstelligen Prozentbereich im Vergleich zum Vorjahr. Wenn die beschriebenen Risiken nicht oder nur in geringerem Umfang eintreten, wird die Umsatzsteigerung für das Geschäftsjahr 2021 bei rund 15 bis 20 Prozent erwartet. Eine Rückkehr zum Umsatzniveau des Jahres 2019 könnte bei anhaltenden Erholungstendenzen dann bereits für das gesamte Geschäftsjahr 2022 möglich sein. Bisher hatte das Unternehmen mit 2023 gerechnet. Die EBIT-Marge dürfte aufgrund der erwarteten proportionalen Kostenentwicklung unabhängig vom jeweiligen Szenario etwas mehr als 20 Prozent erreichen.
Risiko- und Chancenbericht
RATIONAL setzt weltweit ein Risikomanagementsystem ein, das die frühzeitige Erkennung von Risiken sicherstellt und die Ergreifung entsprechender Korrekturmaßnahmen unterstützt. Die vorhandenen Risiken in Bezug auf die Entwicklung der Weltwirtschaft stellen auch weiterhin einen Unsicherheitsfaktor für die Geschäftsentwicklung dar. Gegenüber der Darstellung der Chancen und Risiken im letzten Konzernabschluss ergeben sich keine wesentlichen Änderungen.
Landsberg am Lech, den 5. August 2021
RATIONAL AG
Der Vorstand
Halbjahresabschluss
RATIONAL-Konzern
Gesamtergebnisrechnung
RATIONAL-Konzern
für den Zeitraum 1. Januar - 30. Juni
scrollen
| in TEUR | 2. Quartal 2021 | 2. Quartal 2020 | 1. Halbjahr 2021 | 1. Halbjahr 2020 |
|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 211.638 | 116.771 | 379.337 | 298.030 |
| Umsatzkosten | - 91.845 | - 55.299 | - 165.643 | - 135.088 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 119.793 | 61.472 | 213.694 | 162.942 |
| Vertriebs- und Servicekosten | - 46.089 | - 39.216 | - 88.617 | - 89.533 |
| Forschungs- und Entwicklungskosten | -11.731 | - 9.889 | - 23.101 | - 21.757 |
| Allgemeine Verwaltungskosten | - 9.739 | - 9.073 | - 19.422 | -19.397 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 2.172 | 2.315 | 6.112 | 6.694 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | - 2.175 | - 4.027 | - 4.263 | -11.389 |
| Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern (EBIT) | 52.231 | 1.582 | 84.403 | 27.560 |
| Zinserträge | 74 | 85 | 127 | 280 |
| Zinsaufwendungen | -155 | -188 | - 347 | - 382 |
| Übriges Finanzergebnis | -144 | 17 | - 294 | - 3.951 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 52.006 | 1.496 | 83.889 | 23.507 |
| Ertragsteuern | -12.221 | - 338 | -19.714 | - 5.615 |
| Ergebnis nach Steuern | 39.785 | 1.158 | 64.175 | 17.892 |
| Positionen, die zukünftig in das Periodenergebnis umgegliedert werden können: |
||||
| Unterschiedsbeträge aus der Währungsumrechnung | 172 | 820 | - 879 | 1.017 |
| Sonstiges Ergebnis | 172 | 820 | - 879 | 1.017 |
| Gesamtergebnis | 39.957 | 1.978 | 63.296 | 18.909 |
| Durchschnittliche Anzahl der Aktien (unverwässert / verwässert) | 11.370.000 | 11.370.000 | 11.370.000 | 11.370.000 |
| Unverwässertes / verwässertes Ergebnis je Aktie in Euro, bezogen auf das Ergebnis nach Steuern und die Anzahl der Aktien |
3,50 | 0,10 | 5,64 | 1,57 |
Bilanz
RATIONAL-Konzern
Aktiva
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| in TEUR | 30.06.2021 | 30.06.2020 | 31.12.2020 |
|---|---|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | 217.252 | 209.829 | 217.003 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 5.748 | 6.925 | 6.508 |
| Sachanlagen | 195.796 | 187.773 | 194.977 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 1.141 | 1.335 | 1.145 |
| Latente Steueransprüche | 12.750 | 12.663 | 12.514 |
| Sonstige Vermögenswerte | 1.817 | 1.133 | 1.859 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 492.775 | 405.250 | 453.743 |
| Vorräte | 77.946 | 83.514 | 79.285 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 122.342 | 85.564 | 98.750 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 20.814 | 22.449 | 25.928 |
| Ertragsteuerforderungen | 9.436 | 10.602 | 8.279 |
| Sonstige Vermögenswerte | 19.839 | 17.125 | 10.373 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 242.398 | 185.996 | 231.128 |
| Bilanzsumme | 710.027 | 615.079 | 670.746 |
Passiva
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| in TEUR | 30.06.2021 | 30.06.2020 | 31.12.2020 |
|---|---|---|---|
| Eigenkapital | 543.812 | 471.468 | 535.091 |
| Gezeichnetes Kapital | 11.370 | 11.370 | 11.370 |
| Kapitalrücklage | 28.058 | 28.058 | 28.058 |
| Gewinnrücklagen | 509.890 | 438.086 | 500.290 |
| Übriges Eigenkapital | -5.506 | -6.046 | -4.627 |
| Langfristige Schulden | 34.089 | 33.997 | 34.456 |
| Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 6.732 | 6.357 | 6.508 |
| Sonstige Rückstellungen | 10.389 | 8.724 | 9.056 |
| Finanzschulden | 1.416 | 2.861 | 2.126 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 14.426 | 14.525 | 14.524 |
| Latente Steuerschulden | 28 | 321 | 406 |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | 820 | - | 497 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 278 | 1.209 | 1.339 |
| Kurzfristige Schulden | 132.126 | 109.614 | 101.199 |
| Sonstige Rückstellungen | 54.003 | 46.070 | 40.044 |
| Finanzschulden | 2.173 | 2.790 | 2.550 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 24.720 | 18.798 | 21.154 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 9.590 | 10.151 | 12.236 |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | 8.948 | 9.507 | 7.013 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 32.692 | 22.298 | 18.202 |
| Schulden | 166.215 | 143.611 | 135.655 |
| Bilanzsumme | 710.027 | 615.079 | 670.746 |
Kapitalflussrechnung
RATIONAL-Konzern
für den Zeitraum 1. Januar - 30. Juni
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| 1. Halbjahr | 1. Halbjahr | |
|---|---|---|
| in TEUR | 2021 | 2020 |
| --- | --- | --- |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 83.889 | 23.507 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 76.470 | 17.190 |
| Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen inklusive Erlöse Anlagenabgang | -10.873 | -13.543 |
| Cashflow aus Finanzanlagen | 5.104 | 75.762 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | -5.769 | 62.219 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | -60.014 | -73.629 |
| Einfluss von Wechselkursänderungen auf Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 583 | -1.174 |
| Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 11.270 | 4.606 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum 01.01. | 231.128 | 181.390 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum 30.06. | 242.398 | 185.996 |
Eigenkapitalveränderungsrechnung
RATIONAL-Konzern
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| in TEUR | Gezeichnetes Kapital |
Kapital- rücklage |
Gewinn- rücklagen |
Übriges Eigenkapital | Gesamt | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Unterschieds- beträge aus der Währungs- umrechnung |
Versicherungs- mathematische Gewinne und Verluste |
|||||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Stand am 01.01.2020 | 11.370 | 28.058 | 485.003 | - 5.474 | -1.589 | 517.368 |
| Dividende | - | - | -64.809 | - | - | -64.809 |
| Ergebnis nach Steuern | - | - | 17.892 | - | - | 17.892 |
| Sonstiges Ergebnis | - | - | - | 1.017 | - | 1.017 |
| Stand am 30.06.2020 | 11.370 | 28.058 | 438.086 | -4.457 | -1.589 | 471.468 |
| Stand am 01.01.2021 | 11.370 | 28.058 | 500.290 | -3.078 | -1.549 | 535.091 |
| Dividende | - | - | - 54.576 | - | - | -54.576 |
| Ergebnis nach Steuern | - | - | 64.175 | - | - | 64.175 |
| Sonstiges Ergebnis | - | - | - | - 879 | - | - 879 |
| Stand am 30.06.2021 | 11.370 | 28.058 | 509.890 | -3.957 | -1.549 | 543.812 |
Anhang
Grundlagen der Rechnungslegung
Der Konzernhalbjahresbericht wurde nach den Grundsätzen der International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, erstellt. Dabei kamen die Regelungen des IAS 34 für einen verkürzten Abschluss zur Anwendung. Der Konzernhalbjahresbericht ist in Zusammenhang mit dem Konzernabschluss zum Ende des Geschäftsjahres 2020 zu lesen. Mit Ausnahme der beschriebenen Änderungen wurden die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Konsolidierungsmethoden des letzten Konzernabschlusses angewandt.
Mit dem Beginn des Geschäftsjahres traten folgende neue oder geänderte Standards in Kraft:
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| ― | Änderungen an IFRS 9, IAS 39, IFRS 7, IFRS 4 und IFRS 16 "Reform der Referenzzinssätze" - Phase 2, |
| ― | Änderungen an IFRS 4 "Verlängerung der vorübergehenden Befreiung von IFRS 9". |
Aus geänderten Standards, die zu Beginn des Geschäftsjahres in Kraft traten und nicht vorher freiwillig angewendet wurden, resultieren keine wesentlichen Auswirkungen auf den vorliegenden Konzernzwischenabschluss.
Dieser Konzernhalbjahresbericht wurde weder entsprechend §317 HGB geprüft noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.
Konsolidierungskreis
Der Konsolidierungskreis der RATIONAL AG umfasst zum 30. Juni 2021 neben der RATIONAL AG als Muttergesellschaft sieben inländische (31.12.2020: sieben) und 24 ausländische (31.12.2020: 25) Tochtergesellschaften.
Die Veränderung gegenüber dem 31. Dezember 2020 resultiert aus der Liquidation der wirtschaftlich inaktiven Tochtergesellschaft RATIONAL Chile SpA.
Erläuterungen zur Konzern-Gesamtergebnisrechnung
Der Umsatzanstieg in Höhe von 81.307 Tsd. Euro oder 27 % im Vergleich zum 1. Halbjahr 2020 ist auf eine Normalisierung der Situation nach der im Vorjahr coronabedingt weltweit geringeren Nachfrage zurückzuführen. Der Anstieg der Umsatzkosten entwickelte sich mit 23 % im Vergleich zum Umsatz unterproportional. Neben dem Umsatzanstieg wirken im Vergleich zum Vorjahr mit der Einführung der neuen Gerätegeneration eine verbesserte Produktivität sowie Einsparungen in den Personalkosten der Fertigung positiv auf die Rohertragsmarge. Zudem waren im 1. Halbjahr 2020 erhöhte Aufwendungen für die Einführung der neuen Produktgeneration enthalten. Die Vertriebs- und Servicekosten liegen trotz Umsatzanstieg 1 % unter dem Vorjahreswert, was insbesondere auf niedrige Kosten für Vertriebsveranstaltungen und Geschäftsreisen aufgrund anhaltender Kontakt- und Reisebeschränkungen zurückzuführen ist. Die Währungsschwankungen im ersten Halbjahr 2021 führten zu einem Währungsergebnis in Höhe von 1.294 Tsd. Euro (Vj. - 4.716 Tsd. Euro). In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Kursgewinne in Höhe von 4.731 Tsd. Euro (Vj. 5.132 Tsd. Euro), in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen Kursverluste in Höhe von 3.437 Tsd. Euro (Vj. 9.848 Tsd. Euro) enthalten. Insgesamt wurde ein um 60.382 Tsd. Euro höheres Ergebnis vor Steuern im Vergleich zum 1. Halbjahr 2020 erwirtschaftet.
Umsatzerlöse nach Regionen
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| 1. Halbjahr | Anteil | 1. Halbjahr | Anteil | |
|---|---|---|---|---|
| in TEUR | 2021 | in % | 2020 | in % |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Deutschland | 48.053 | 13 | 39.227 | 13 |
| Europa (ohne Deutschland) | 169.007 | 44 | 131.553 | 44 |
| Nordamerika | 67.373 | 18 | 55.286 | 18 |
| Lateinamerika | 14.790 | 4 | 11.777 | 4 |
| Asien | 59.730 | 16 | 43.552 | 15 |
| Übrige Welt 1 | 20.384 | 5 | 16.635 | 6 |
| Gesamt | 379.337 | 100 | 298.030 | 100 |
1 Australien, Neuseeland, Mittlerer Osten, Afrika
Die regionale Aufteilung der Umsatzerlöse nach dem Sitz der Kunden ist in der vorstehenden Tabelle dargestellt. Die Produktgruppe iCombi erzielt im Berichtszeitraum Umsatzerlöse in Höhe von 337.641 Tsd. Euro (Vj. 270.290 Tsd. Euro), die Produktgruppe iVario erzielt Umsatzerlöse in Höhe von 41.696 Tsd. Euro (Vj. 27.740 Tsd. Euro). 74 % (Vj. 72 %) der Umsatzerlöse entfallen auf den Geräteabsatz. Die restlichen 26 % (Vj. 28 %) entstehen aus dem Verkauf von Zubehör, Ersatzteilen und Pflegeprodukten sowie aus der Erbringung von Dienstleistungen. Weitere Informationen zu Umsatzerlösen werden in der Segmentberichterstattung dargestellt.
Ertragsteuern
Die Ermittlung des Ertragsteueraufwands im Konzernzwischenabschluss erfolgt gemäß IAS 34 auf Basis des erwarteten gewichteten durchschnittlichen jährlichen Steuersatzes für das Geschäftsjahr 2021.
Erläuterungen zur Konzernbilanz
Der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem 31. Dezember 2020 um 23.592 Tsd. Euro steht im Einklang mit dem gewachsenen Umsatz insbesondere des zweiten Quartals.
Die Zunahme der sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte um 9.466 Tsd. Euro ist im Wesentlichen auf die um 4.824 Tsd. Euro gestiegenen Umsatzsteuerforderungen auf 10.893 Tsd. Euro (31.12.2020: 6.069 Tsd. Euro) und die um 3.300 Tsd. Euro gestiegenen Vorauszahlungen auf 5.389 Tsd. Euro (31.12.2020: 2.089 Tsd. Euro) zurückzuführen.
Das Wachstum der sonstigen kurzfristigen Rückstellungen um 13.959 Tsd. Euro resultiert hauptsächlich aus der Zunahme der personalbezogenen Rückstellungen um 7.792 Tsd. Euro auf 22.542 Tsd. Euro (31.12.2020: 14.750 Tsd. Euro) und der sonstigen Rückstellungen um 2.268 Tsd. Euro auf 7.508 Tsd. Euro (31.12.2020: 5.240 Tsd. Euro).
Die Erhöhung der sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten um 14.490 Tsd. Euro ist im Wesentlichen durch den Anstieg der Umsatzsteuerverbindlichkeiten um 6.399 Tsd. Euro auf 12.802 Tsd. Euro (31.12.2020: 6.403 Tsd. Euro) und der erhaltenen Anzahlungen um 5.887 Tsd. Euro auf 8.334 Tsd. Euro (31.12.2020: 2.447 Tsd. Euro) zu erklären.
Erläuterungen zur Konzernkapitalflussrechnung
Das Wachstum des Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit im ersten Halbjahr 2021 gegenüber dem ersten Halbjahr 2020 resultiert vor allem aus dem angestiegenen Ergebnis vor Steuern. Der höhere Cashflow aus Investitionstätigkeit im Vorjahr ist auf den Sondereffekt aus der Liquidierung des Spezialfonds zurückzuführen. Der Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit resultiert insbesondere aus der Dividendenzahlung in Höhe von 54.576 Tsd. Euro (Vj. 64.809 Tsd. Euro).
Erläuterungen zu Finanzinstrumenten
Die folgende Tabelle zeigt die Buchwerte und die nach IFRS 7 zusätzlich anzugebenden beizulegenden Zeitwerte von Finanzinstrumenten. Wird für ein Finanzinstrument kein beizulegender Zeitwert ausgewiesen, so stellt der angegebene Buchwert des Finanzinstruments einen angemessenen Näherungswert für dessen beizulegenden Zeitwert dar. Für Leasingverbindlichkeiten wird gemäß IFRS 7.29 d) kein beizulegender Zeitwert angegeben.
Während der Berichtsperiode kam es zu keinen Umgliederungen zwischen den Bemessungshierarchiestufen gemäß IFRS 13. Wenn Umstände eintreten, die eine andere Einstufung erfordern, werden die Finanzinstrumente zum Ende der Berichtsperiode umgegliedert.
Bewertungskategorien gem. IFRS 9
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| Bemessungs- hierarchiestufe | Buchwert | Beizulegender Zeitwert | Buchwert | Beizulegender Zeitwert | |
|---|---|---|---|---|---|
| in TEUR | 30.06.2021 | 30.06.2021 | 31.12.2020 | 31.12.2020 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Finanzielle Vermögenswerte, zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet | 386.568 | 356.622 | |||
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte (langfristig) | Stufe 2 | 1.141 | 1.136 | 1.145 | 1.138 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 122.342 | 98.750 | |||
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte (kurzfristig) | 20.687 | 25.599 | |||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 242.398 | 231.128 | |||
| Finanzielle Vermögenswerte, bewertet zum beizulegenden Zeitwert mit Wertänderungen im Periodenergebnis | 127 | 329 | |||
| Derivate ohne Hedgebeziehung 1 | Stufe 2 | 127 | 127 | 329 | 329 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten, zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet | 51.499 | 52.324 | |||
| Finanzschulden (langfristig) | Stufe 2 | 1.416 | 1.462 | 2.126 | 2.194 |
| Leasingverbindlichkeiten (langfristig) 2 | 11.212 | 11.310 | |||
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten (langfristig) | Stufe 2 | 3.214 | 3.199 | 3.214 | 3.169 |
| Finanzschulden (kurzfristig) | Stufe 2 | 2.173 | 2.188 | 2.550 | 2.565 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 24.720 | 21.154 | |||
| Leasingverbindlichkeiten (kurzfristig) 3 | 7.051 | 6.766 | |||
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten (kurzfristig) | 1.713 | 5.204 | |||
| Finanzielle Verbindlichkeiten, bewertet zum beizulegenden Zeitwert mit Wertänderungen im Periodenergebnis | 826 | 266 | |||
| Derivate ohne Hedgebeziehung 3 | Stufe 2 | 826 | 826 | 266 | 266 |
1 Enthalten in Bilanzposition "Sonstige finanzielle Vermögenswerte" (kurzfristig)
2 Enthalten in Bilanzposition "Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten" (langfristig)
3 Enthalten in Bilanzposition "Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten" (kurzfristig)
Geschäftssegmente
Die Berichterstattungsstruktur des Konzerns folgt der internen Steuerung und Berichterstattung an den Vorstand und richtet sich an geographischen Regionen aus. Es werden die Geschäftssegmente DACH (Deutschland, Österreich, Schweiz), EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika), Americas und Asien berichtet. Innerhalb des zusammengefassten Geschäftssegments Americas ging die Verantwortung für die Steuerung der Region Mexiko von Lateinamerika an Nordamerika über. Zudem wurden die Geschäftssegmente Asien und EMEA jeweils unter eine einheitliche Leitung zusammengefasst.
Geschäftssegmente 1. Halbjahr 2021
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| in TEUR | DACH | EMEA | AMERICAS | ASIEN | Summe der Segmente |
Überleitung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Segmentumsätze | 63.726 | 161.669 | 82.259 | 70.164 | 377.818 | 1.519 |
| Segmentergebnis | 13.734 | 35.900 | 12.156 | 13.397 | 75.187 | 9.216 |
| Finanzergebnis | ||||||
| Ergebnis vor Steuern | ||||||
| Segmentvermögenswerte | 12.517 | 69.999 | 59.626 | 52.658 | 194.800 | 5.488 |
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| in TEUR | Konzern |
|---|---|
| Segmentumsätze | 379.337 |
| Segmentergebnis | 84.403 |
| Finanzergebnis | - 514 |
| Ergebnis vor Steuern | 83.889 |
| Segmentvermögenswerte | 200.288 |
Geschäftssegmente 1. Halbjahr 2020
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| in TEUR | DACH | EMEA | AMERICAS | ASIEN | Summe der Segmente |
Überleitung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Segmentumsätze | 53.553 | 127.699 | 67.712 | 48.904 | 297.868 | 162 |
| Segmentergebnis | 11.332 | 29.376 | 11.821 | 9.395 | 61.924 | - 34.364 |
| Finanzergebnis | ||||||
| Ergebnis vor Steuern | ||||||
| Segmentvermögenswerte | 12.302 | 47.470 | 58.190 | 49.645 | 167.607 | 1.471 |
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| in TEUR | Konzern |
|---|---|
| Segmentumsätze | 298.030 |
| Segmentergebnis | 27.560 |
| Finanzergebnis | - 4.053 |
| Ergebnis vor Steuern | 23.507 |
| Segmentvermögenswerte | 169.078 |
Die Überleitung resultiert bei den Umsatzerlösen und dem Ergebnis aus der Währungsumrechnung sowie aus Positionen, die nicht den Segmenten zugeordnet werden. Aufgrund des Umsatzwachstums sind dies im ersten Halbjahr 2021 insbesondere Gemeinkosten, die überproportional auf die Segmente allokiert wurden. In der Vergleichsperiode des Vorjahres ergab sich ein negatives Resultat in der Überleitung der Segmentergebnisse zum Konzernergebnis wegen des damaligen Umsatzrückgangs und demzufolge nicht auf die Geschäftssegmente allokierter Gemeinkosten. Bei den Vermögenswerten beinhaltet die Spalte im Wesentlichen Vermögenswerte, die nicht den Geschäftssegmenten zugeordnet sind, sowie Konsolidierungseffekte.
Wesentliche Ereignisse nach dem Stichtag
Es sind nach dem 30. Juni 2021 keine Vorgänge eingetreten, die die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der RATIONAL AG und des Konzerns wesentlich ändern würden.
Bilanzeid
Versicherung der gesetzlichen Vertreter
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Landsberg am Lech, den 5. August 2021
RATIONAL AG
Der Vorstand
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| Dr. Peter Stadelmann | Peter Wiedemann |
| Vorstandsvorsitzender | Vorstand technischer Bereich |
| Markus Paschmann | Jörg Walter |
| Vorstand Bereich Vertrieb und Marketing |
Vorstand kaufmännischer Bereich |