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Prodware — Annual Report 2017
Jan 21, 2019
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Annual Report
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Publication
Prodware Deutschland AG
Hamburg
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017
Lagebericht
A. Grundlage des Unternehmens
Prodware bietet innovative und zukunftsweisende Best-in-Class-Lösungen auf der Basis von Microsoft-Technologien. Die Prodware-Gruppe, die zu den größten europäischen Microsoft Gold Partnern gehört, besitzt mehr als 22 Jahre Erfahrung in der Implementierung von Microsoft Dynamics Software im Bereich ERP, CRM sowie innovativer Business Intelligence (BI)-Lösungen. Die Prodware Unternehmensgruppe bedient mit rund 1.425 Mitarbeitern und ihren Niederlassungen in 15 Ländern circa 19.000 Kunden in Europa und Afrika. Das Mutterunternehmen, die Prodware S.A. mit Sitz in Paris, ist an der Euronext Börse notiert. In Europa ist Prodware derzeit der größte Microsoft Partner bezogen auf die Microsoft Dynamics Produktpalette: Dynamics AX, Dynamics NAV und Dynamics CRM. Prodware gehört zum Microsoft President‘s Club sowie zum Inner Circle und ist einer der langjährigsten Dynamics Partner im Markt. Die Prodware Deutschland AG ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft des 1989 gegründeten französischen Systemhauses und gehört mit rund 100 Mitarbeitern zu den größten Microsoft Dynamics Partnern in Deutschland. Es existieren Gold-Zertifizierungen in mehreren Kompetenzbereichen. Darüber hinaus zählt Prodware weltweit zu den wenigen Microsoft Partnern, die in der Lage sind, das komplette Microsoft Produktportfolio anzubieten und bei ihren Kunden zu implementieren.
Leistungsfähige und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind maßgeblich für unser Unternehmen. Ihr Engagement, ihre Qualifikationen und ihre Verbundenheit zur Prodware Deutschland AG sind die Erfolgsfaktoren bei der Realisierung von IT-Projekten. Sie machen uns stark für den Wettbewerb in unserer Branche und leisten einen wesentlichen Beitrag zu einer hohen Kundenzufriedenheit. Die Ansprüche unserer Mitarbeiter an die Qualität ihrer Arbeit unterstützen wir von der Personalseite, indem wir das Wissen und die Fähigkeiten unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kontinuierlich entwickeln und ausbauen.
Neben ausgezeichneten Entwicklungsmöglichkeiten möchten wir unsere Mitarbeiter durch Wertschätzung und Leistungsanerkennung auf allen Ebenen der Zusammenarbeit stärken. Insbesondere im dynamischen Umfeld der Informationstechnologie fordern wir von unseren Mitarbeitern einen hohen Grad an Flexibilität und Veränderungsbereitschaft. Durch Freiräume in der Gestaltung der Arbeitszeit und des Arbeitsortes möchten wir einen wesentlichen Teil dieser Flexibilität an unsere Mitarbeiter zurückgeben. Dies ist gleichzeitig Ausdruck unserer vertrauensvollen und kollegialen Zusammenarbeit. Gleichzeitig sehen wir darin unsere Attraktivität als Arbeitgeber, im Vergleich zu unseren Wettbewerbern, gestärkt. Wir möchten unser Bestes geben, damit alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Leidenschaft und Faszination für interessante Kundenprojekte ihr Bestes geben.
B. Wirtschaftsbericht
1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft
Das preis-, saison- und kalenderbereinigte Bruttoinlandsprodukt in Deutschland wuchs im vergangenen Wirtschaftsjahr um 2,2%. Damit liegt die Steigerung leicht über der des Vorjahres mit 1,9%.
Die Konjunkturforscher prognostizieren derzeit für 2018 eine Erhöhung des BIP von rund 2,2% und damit ein Wachstum auf dem Niveau des Vorjahres.
2. Branchenspezifische Rahmenbedingungen
Der Digitalverband Deutschlands, BITKOM, nennt für 2017 ein Wachstum in der Informationstechnik von insgesamt 2%.
Wachstumstreiber ist weiterhin die Informationstechnologie, die Bitkom zufolge 2018 um 3,1% auf 88,8 Milliarden Euro zulegen kann. Auch die Geschäfte der Softwareanbieter wachsen in 2018 mit einem Plus von 6,3% auf 24,4 Milliarden Euro. Die Umsätze mit IT-Services, in denen sich Aufträge aus der Digitalisierung der Unternehmen besonders stark widerspiegeln, verzeichnen vermutlich einen ordentlichen Anstieg um 2,6% auf 40,0 Milliarden Euro.
3. Entwicklung im Unternehmen
Im Jahr 2017 zeigten sich die ersten Erfolge der im Vorjahr optimierten Strukturanpassungen.
Durch diese Optimierungen konnte der Trend bei den Einsparungen im Bereich der Fixkosten fortgesetzt werden, es gibt auch einen positiven Trend in Hinblick auf die fakturierbaren Stunden und den gesteigerten Auftragseingang.
Leider ist es uns nicht ganz gelungen im geplanten Maß Neueinstellungen vorzunehmen, wir mussten verstärkt auf Subunternehmen zurückgreifen, was diese Kosten deutlich steigen ließ.
Im Jahr 2017 waren durchschnittlich 105 (VJ:105) Mitarbeiter beschäftigt. Hiervon sind 105 Personen fest angestellt. Des Weiteren sind 3 Auszubildende (VJ: 3) und 1 Aushilfe (VJ: 1) im Berichtsjahr für unser Unternehmen tätig gewesen.
Die in den Vorjahren bestehende Meinungsverschiedenheit mit einem Kunden wurde durch einen Vergleich beigelegt, der die in den Vorjahren gebildeten Rückstellungen allerdingsüberstiegen hat. Trotz klarer vertraglicher Regelungen verweigert unsere IT-Haftpflichtversicherung derzeit noch die Deckung. Um dem Vorsichtsprinzip zu entsprechen, wurden lediglich 50% der erstattungsfähigen Schadenersatzsumme als Forderung gegen die Versicherung gebucht. Diese beiden Werte heben sich in Summe ungefähr auf.
C. Ertragslage
Die Umsatzerlöse sind im Berichtsjahr um 4% gestiegen, siehe dazu auch den Folgeabsatz. Die Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen sind in 2017 wieder positiv, nachdem im Jahr davor mehrere Festpreisprojekte final abgeschlossen wurden. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind lediglich aufgrund der oben angesprochenen Versicherungserstattung um 317% gestiegen, die vergleichbaren sbE sind um 3,4% zurückgegangen. Der Gesamtleistung stehen Aufwendungen für Lizenzen, Hardware und bezogene Leistungen in Höhe von 1,7 Mio. EUR (VJ: 1,0 Mio. EUR) gegenüber. Hierbei haben sich besonders die bezogenen Leistungen stark von 473 TEUR auf 1,24 Mio. EUR erhöht, dies geschah zum einen aufgrund der nicht wie geplant erfolgten zusätzlichen Rekrutierung von neuen Mitarbeitern; auch die stärkere Ausrichtung auf internationale Projekte hat es notwendig gemacht, in einzelnen Ländern auf dort ansässige Subunternehmer zurückgreifen zu müssen. Bei Personalaufwendungen von 7,1 Mio. EUR (VJ 7,0 Mio. EUR), sonstigen Betriebsaufwendungen von 5,1 Mio. EUR, darunter der die Rückstellungen übersteigende Teil des oben angesprochenen Vergleichs (VJ 3,8 Mio. EUR), Abschreibungen von 0,04 Mio. EUR (VJ 0,06 Mio. EUR) und einem Finanzergebnis von -0,06 Mio. EUR (VJ -0,07 Mio. EUR) weist die Gesellschaft einen Jahresüberschuss in Höhe von 0,36 Mio. EUR (VJ - 0,23 Mio. EUR Verlust) aus.
Das Ergebnis der Prodware Deutschland AG war im Wesentlichen bestimmt von den Erträgen aus der Vermittlung von Softwarewartung, Lizenzen und Dienstleistungen im Bereich ERP-Implementierung. Die Erträge im Bereich Dienstleistungen sind um fast 2 Mio. EUR gesteigert worden, zurückgegangen sind wie bereits im Vorjahr die Wartungsumsätze. Die Umsätze aus dem Lizenzgeschäft sind nur geringfügig angestiegen. Hier wird weniger und weniger eine Lizenz verkauft, der Kunde mietet die Software, was bei uns nur zu einem Erlös in Höhe der Vermittlungsmarge führt. Die geringeren Umsätze konnten somit durch die Reduktion der Aufwendungen für bezogene Waren aufgefangen werden. Das Jahresergebnis verbesserte sich von einem Verlust iHv --232.238,73 EUR in 2016 zu einem Jahresüberschuss iHv 360.145,02 EUR in 2017.
D. Finanzlage
Durch die Muttergesellschaft Prodware SA sind in 2017 Zuschüsse in Höhe von insgesamt 2.684.000 EUR geleistet worden. Diese Zahlungen wurden der freien Kapitalrücklage zugeführt, das Eigenkapital hat sich dementsprechend erhöht. Das Eigenkapital hat sich auf 1.736.087,97 EUR verbessert, nach einem nicht durch das Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von 1.308.057,05 EUR in 2016.
Die Gesellschaft ist somit nicht mehr bilanziell überschuldet.
Die Prodware Deutschland AG deckt ihren Kapitalbedarf aus dem operativen Cashflow sowie durch die Erhöhung der Kapitalrücklage.
E. Vermögenslage
Die Bilanzsumme der Prodware Deutschland AG ist von 6,0 Mio. EUR zum 31. Dezember 2016 auf 7,4 Mio. EUR per 31. Dezember 2017 angestiegen.
Der Rückgang bei den Sachanlagen um 0,01 Mio. EUR begründet sich hauptsächlich durch die Normalabschreibung, so dass der Buchwert der Sachanlagen zum Bilanzstichtag nur noch 0,05 Mio. EUR beträgt.
Die Investitionen beliefen sich im Berichtsjahr 2017 auf insgesamt 0,028 Mio. EUR.
Dabei handelt es sich im Wesentlichen um einzelne planmäßige Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen bei den Sachanlagen. Den Investitionen standen im Geschäftsjahr 0,037 Mio. EUR Normalabschreibungen gegenüber.
Die unfertigen Leistungen haben sich aufgrund des Startes eines Festpreisteilprojektes und nicht abgeschlossener anderer Festpreisprojekte auf 0,738 Mio. EUR (2016: 0,678 Mio. EUR) erhöht.
Die Forderungen und sonstige Vermögenswerte sind per 31. Dezember 2017 gegenüber dem Vorjahresstichtag von 2,8 Mio. EUR auf 5,3 Mio. EUR deutlich angestiegen.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um ca. 31% auf 3,2 Mio. EUR (2016: 2,45 Mio. EUR), die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind von 0,092 Mio. EUR auf 0,154 Mio. EUR angestiegen.
Die Guthaben bei Kreditinstituten haben sich mit einem Stand von 1,1 Mio. EUR (2016: 0,9 Mio. EUR) um 23% erhöht.
Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich aufgrund einer Versicherungsentschädigung in Höhe von 1,6 Mio. EUR deutlich erhöht.
Die Prodware Deutschland AG weist ein Jahresergebnis in Höhe von 0,360 Mio. EUR aus.
Die sonstigen Rückstellungen verminderten sich gegenüber dem Vorjahr stark um 939.850,68 EUR auf 475.344,57 EUR. Die Verminderung resultiert vor allem aus verbrauchten Rückstellungen in Zusammenhang mit dem oben angesprochenen Vergleich.
Die Verbindlichkeiten haben sich insgesamt um 20% verringert. Im Einzelnen sind die Verbindlichkeiten aus LuL um 23% gestiegen, die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 32%. Die erhaltenen Anzahlungen erhöhten sich um 27%.
F. Prognose-, Chancen- und Risikobericht
In 2017 zeigten sich endlich die Erfolge der in den Vorjahren initiierten Verbesserungen, so dass lediglich Feinabstimmungen vorgenommen werden mussten. Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren zur Bemessung des wirtschaftlichen Erfolgs sind die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis aus der operativen Geschäftstätigkeit. Aufgrund des nochmal deutlich besseren Auftragsbestandes sowie einer sowohl qualitativ als auch quantitativ besseren Pipeline gehen wir davon aus, in 2018 bei deutlich steigenden Umsatzerlösen ein noch deutlich positiveres Ergebnis zu erzielen.
Die Chancen von Prodware liegen in der zunehmend internationaleren Erweiterung des Leistungsangebotes der kompletten individuellen Beratung, Entwicklung und Implementierung von kundenspezifischen innovativen Lösungen im ERP, CRM und Business Intelligence Software auf Basis von Microsoft Technologien. Darüber hinaus werden zukünftig auch zunehmend eigene Softwareentwicklungen aus dem Prodware-Konzern verkauft. Die regionale Marktpräsenz soll dabei schrittweise über Deutschland hinaus ausgedehnt werden. So wird in 2018 ein Kernteam auch in und für Österreich eingestellt. Weiterhin wurde für den gesamten Konzern die „Prodware-Academy“ gegründet, um das Wissen und die Vorgehensweise in Projekten von Prodware international zu vereinheitlichen und so die internationale Marktpräsenz zu stärken.
Die Prodware Deutschland AG ist als Systemintegrator einer Reihe von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind.
Das Risikomanagementsystem ist integraler Bestandteil des Planungs-, Steuerungs- und Berichterstattungsprozesses. Die Abteilung Controlling und Rechnungswesen nimmt einen Großteil der Informations-, Steuerungs- und Kontrollaufgaben für die Prodware Deutschland AG wahr.
Wichtiges Kontrollinstrument ist die monatliche Auswertung der über das Warenwirtschaftssystem und der Finanzbuchhaltung erstellten Deckungsbeiträge für die Kostenstellen und Business Lines. Das Controlling stellt auf der Grundlage der Geschäftsdaten interne Berichte zusammen und informiert den Vorstand und die Business Line-Verantwortlichen so frühzeitig und umfassend wie möglich über potentielle Risiken im Geschäftsablauf.
Des Weiteren wird bei Neuprojekten durch die Projektmanager eine Risikoanalyse durchgeführt. Die neuen und bestehenden Projekte werden durch die Projektmanager überwacht. Bei evtl. bestehenden Risiken werden die notwendigen Maßnahmen ergriffen, die das Risiko auf ein Minimum absenken. Monatlich wird mit einem Rolling Forecast-System gearbeitet und die erzielten Ergebnisse werden mit den Managern der unterschiedlichen Bereiche diskutiert. Auf wöchentlicher Basis wird die Liquiditätssituation erörtert und auf einer 12-Wochen Basis geplant.
Alle wichtigen Projekte und Entscheidungen werden in monatlichen Meetings mit Vertretern der Holding abgestimmt.
1. Umfeld- und Branchenrisiken
Der IT-Markt ist sowohl im Lizenz- wie auch im Dienstleistungsbereich von starkem Wettbewerb sowie der wirtschaftlichen Gesamtsituation geprägt. Wesentliche Verschlechterungen der konjunkturellen Rahmenbedingungen bewirken bei den Unternehmen eine zurückhaltende Investitionsbereitschaft.
2. Kundenabhängigkeit
Die Prodware Deutschland AG verfügt aufgrund ihrer mehr als 20-jährigen Tätigkeit im ERP-Umfeld über eine sehr breite Kundenbasis und ist daher von keinem Einzelkunden in wesentlicher Art und Weise existenziell abhängig.
3. Lieferantenabhängigkeit
Bislang erfolgt der Lizenzeinkauf fast ausschließlich über Microsoft. Das in den Vorjahren erwartete Risiko, dass Microsoft seine Produkte in den kommenden Jahren vermehrt im sogenannten „Cloud Computing“ anbietet, ist eingetroffen, die Prodware Deutschland AG erhält mehr und mehr nur noch eine Vermittlungsgebühr. Dies hat zur Folge, dass die Lizenzumsätze, aber auch die Lizenzkosten, zurückgehen werden. Derzeit gehen wir aber davon aus, dass sich mittelfristig die Gebühr in der Höhe der vormaligen Lizenzmarge bewegt, langfristig aber die Erlöse hieraus zurückgehen werden und durch höhere Serviceerlöse aufgefangen werden müssen. Sowohl ein Risiko als auch eine Chance besteht darin, dass die Kunden monatlich die Anzahl der Lizenzen anpassen können, hier kann es zukünftig einerseits zu überraschenden Mehreinnahmen als auch zu einem Rückgang der Umsätze führen.
4. Gewährleistungs- und Haftungsrisiken
Prodware Deutschland AG übernimmt eine branchenübliche vertragliche Gewährleistungsverpflichtung für gelieferte Systeme. Für die Infrastruktur reicht die Prodware Deutschland AG die Herstellergarantien weiter. Daneben gilt die gesetzliche Gewährleistung. Das Risiko, von Kunden im Rahmen der Gewährleistung in Anspruch genommen zu werden – ohne dabei auf den Hersteller zurückgreifen zu können – ist eher als gering einzuschätzen. Soweit Prodware Deutschland AG eigene Dienstleistungen erbringt und dafür Gewährleistungsverpflichtungen trägt, sichert eine Haftpflichtversicherung die Prodware Deutschland AG in angemessenem Umfang ab.
5. IT-Risiken
Die internen ERP- und BI-Systeme sowie die Kommunikationssysteme (Exchange, Skype for Business) werden im Rechenzentrum in Paris betrieben. Die weiteren Verwaltungssysteme (DATEV, Active Directory, Mailarchiv u.a.) werden im Rechenzentrum Hamburg betrieben.
Als Basis dienen redundante Hardwareinfrastrukturen (Netzwerk, Server und SAN) sowie in Hamburg eine unterbrechungsfreie Stromversorgung mit einer Autonomiezeit von ca. 30 Minuten. Alle Daten der Verwaltungs- und Produktionssysteme werden täglich gesichert und wöchentlich auf Datensicherungsbändern außerhalb des Rechenzentrums in einem Datensafe aufbewahrt oder in ein Backup RZ gespiegelt (für in Paris gehostete Systeme). Am Standort Hamburg werden die Bandsicherungen rückwirkend für 3 Wochen vorgehalten. Zusätzlich werden die Daten der Finanzbuchhaltung mehrmals täglich vom Rechenzentrum in Paris nach Hamburg gespiegelt.
Die Kommunikationssysteme (Exchange, Skype for Business) werden von der Prodware Firmenholding für die Gruppe bereitgestellt. Alle ein- und ausgehenden Mails werden zusätzlich in Hamburg in einem Mailarchiv getrennt vom Exchange Server (revisionssicher) abgelegt.
Der Zugriff auf alle Firmensysteme zwischen den deutschen Standorten erfolgt ausschließlich über gesicherte Leitungen. Auf das Internet wird über Firewalls zugegriffen. Verbindungen zur Firmenmutter sowie zu Prodware Gesellschaften außerhalb von Deutschland erfolgen über abgesicherte VPN Leitungen.
Die Endgeräte werden mit aktueller Antivirensoftware geschützt. Der Zugriff auf Daten wird gemäß den Anforderungen unseres Datenschutzbeauftragten so organisiert, dass nur tatsächlich berechtigte Personen die erforderlichen Zugriffsrechte erhalten.
6. Liquiditäts- und Finanzierungsrisiken
Um Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen, muss jederzeit entsprechende Liquidität zur Verfügung stehen. Auf Grund der Entwicklung des operativen Ergebnisses hat sich die Finanzlage bis zum 31.12.2017 stabilisiert. Soweit die Prodware Deutschland AG im Geschäftsjahr 2017 finanzielle Mittel benötigte, wurden diese durch die Muttergesellschaft Prodware SA zur Verfügung gestellt.
7. Risiken aus Forderungsausfall
Die Prodware Deutschland AG liefert an die Kunden alle Waren und Dienstleistungen auf Rechnung. Grundsätzlich kann es bei der Zahlungsunfähigkeit des Kunden zu Ausfällen kommen. Ein strenges Forderungsmanagement sowie laufende Bonitätsprüfungen minimieren das Risiko bei der Prodware Deutschland AG. Dadurch, dass die Wartungen im Voraus von den Kunden an die Prodware Deutschland AG gezahlt werden müssen, bevor eine Zulassung bei Microsoft erfolgt, besteht hier ein geringes Risiko des diesbezüglichen Forderungsausfalles. Pro Monat werden die einzelnen Forderungen gegenüber den Kunden auf Risiken überprüft und entsprechende Rückstellungen gegebenenfalls angepasst.
8. Rechtliche Risiken
Die Prodware Deutschland AG sichert sich ihre Verträge bei Bedarf durch Rechtsberater ab. Die Prodware Deutschland AG ist in keine Rechtsstreitigkeiten verwickelt, aus denen ein wesentlicher negativer Effekt auf zukünftige Jahresergebnisse zu erwarten ist. Für alle noch schwebenden Rechtsstreitigkeiten sind ausreichende Rückstellungen gebildet worden.
Für ein weiteres Verfahren sehen wir keine Risiken in Hinblick auf mögliche Schadenersatzforderungen.
9. Personalrisiken
Der wirtschaftliche Erfolg der Prodware Deutschland AG ist im hohen Maß vom Engagement und Know-how der Mitarbeiter abhängig. Ziel ist es daher, qualifizierte Fach- und Führungskräfte für das Unternehmen zu beschäftigen, sie erfolgreich zu integrieren und dauerhaft zu binden. Über eigene Mitarbeiter, Social Media und Headhunter akquirieren wir gute Mitarbeiter. Hier wird es von Jahr zu Jahr deutlich schwieriger, zusätzliche Mitarbeiter zu rekrutieren, so dass ein Risiko für die Wachstumsstrategie entstehen könnte. Vorerst lassen sich Bedarfe aber noch nötigenfalls durch Subunternehmer abfangen.
10. Sonstige Risiken
Die Geschäfte von Dienstleistungsunternehmen belasten die Umwelt nur geringfügig. Nennenswerte Umweltrisiken aus der operativen Tätigkeit der Gesellschaft bestehen nicht.
Im Berichtsjahr traten keine Risiken auf, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährdeten. Für die Zukunft ist trotz bewährter Risikomanagementsysteme nicht völlig auszuschließen, dass sich bisher nicht erkannte oder als unwesentlich eingestufte Risiken konkretisieren und wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erlangen.
Andererseits ergeben sich aus der steigenden IT-Durchdringung von Geschäftsprozessen (Industrie 4.0) weitere Chancen für Prodware, diese Implementierungen bei und zusammen mit den Kunden umzusetzen.
G. Sonstige Angaben
1. Versicherungen der gesetzlichen Vertreter
„Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.“
2. Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten
In 2017 wurden keine F&E-Aktivitäten betrieben.
3. Zweigniederlassungsbericht
Es gibt keine Zweitniederlassung, nur mehrere über Deutschland verteilte Betriebsstätten.
4. Vergütungsbericht
Der Vorstand erhielt in 2017 keine Vergütung von der Prodware Deutschland AG, da er eine Vergütung im Rahmen seiner Tätigkeit für die Holding von dieser erhielt.
5. Schlusserklärung zum Abhängigkeitsbericht
Folgende Erklärung gemäß § 312 AktG haben wir in unserem Abhängigkeitsbericht wiedergegeben:
„Alle im Bericht des Vorstandes über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen genannten Leistungsbeziehungen wurden nach den Umständen, die in dem jeweiligen Zeitpunkt bekannt waren, zu Konditionen wie unter fremden Dritten durchgeführt. Die Prodware Deutschland AG, Hamburg, erhielt stets eine angemessene Gegenleistung. Die Gesellschaft wurde weder im Rahmen des Leistungsaustausches noch sonst gegenüber den genannten Unternehmen benachteiligt.“
Hamburg, den 17. September 2018
Der Vorstand
Ian Mac Hueg Herlevsen
Bilanz
Aktiva
| 31.12.2017 EUR |
31.12.2016 EUR |
|
|---|---|---|
| A. Anlagevermögen | 112.688,00 | 121.338,96 |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 10.181,66 | 7.544,85 |
| 1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände | 10.181,66 | 7.544,85 |
| II. Sachanlagen | 50.591,03 | 61.878,80 |
| 1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 50.591,03 | 61.878,80 |
| III. Finanzanlagen | 51.915,31 | 51.915,31 |
| 1. Beteiligungen | 51.915,31 | 51.915,31 |
| B. Umlaufvermögen | 7.123.330,85 | 4.411.108,66 |
| I. Vorräte | 738.385,63 | 677.634,04 |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 5.274.111,51 | 2.829.105,07 |
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 3.214.014,48 | 2.454.323,76 |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 153.723,25 | 92.402,10 |
| 3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 61.935,96 | 31.906,44 |
| 4. sonstige Vermögensgegenstände | 1.844.437,82 | 250.472,77 |
| III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks | 1.110.833,71 | 904.369,55 |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 162.578,86 | 180.151,51 |
| D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag | 0,00 | 1.308.057,05 |
| Bilanzsumme, Summe Aktiva | 7.398.597,71 | 6.020.656,18 |
| Passiva | ||
| 31.12.2017 EUR |
31.12.2016 EUR |
|
| A. Eigenkapital | 1.736.087,97 | 0,00 |
| I. gezeichnetes Kapital | 51.150,00 | 51.150,00 |
| II. Kapitalrücklage | 12.911.112,69 | 10.227.112,69 |
| III. Gewinnrücklagen | 5.115,00 | 5.115,00 |
| IV. Bilanzverlust | 11.231.289,72 | 11.591.434,74 |
| V. nicht gedeckter Fehlbetrag | 0,00 | 1.308.057,05 |
| B. Rückstellungen | 1.827.605,57 | 2.707.242,25 |
| C. Verbindlichkeiten | 3.480.062,34 | 2.900.443,82 |
| 1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 585.538,06 | 460.982,31 |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.549.371,12 | 1.258.392,65 |
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 1.197.326,28 | 910.214,80 |
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 0,00 | 1.140,49 |
| 5. sonstige Verbindlichkeiten | 147.826,88 | 269.713,57 |
| D. Rechnungsabgrenzungsposten | 354.841,83 | 412.970,11 |
| Bilanzsumme, Summe Passiva | 7.398.597,71 | 6.020.656,18 |
Gewinn- und Verlustrechnung
| 1.1.2017 - 31.12.2017 EUR |
1.1.2016 - 31.12.2016 EUR |
|
|---|---|---|
| 1. Rohergebnis | 12.508.698,15 | 10.506.519,61 |
| 2. Personalaufwand | 7.093.786,99 | 6.964.257,99 |
| a) Löhne und Gehälter | 5.859.066,24 | 5.800.918,37 |
| b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 1.234.720,75 | 1.163.339,62 |
| 3. Abschreibungen | 37.083,82 | 57.370,41 |
| 4. sonstige betriebliche Aufwendungen | 5.126.502,23 | 3.794.116,09 |
| 5. Erträge aus Beteiligungen | 170.000,00 | 150.000,00 |
| 6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 44,97 | 1.839,34 |
| 7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 60.178,16 | 74.633,97 |
| 8. Ergebnis nach Steuern | 361.191,92 | -232.019,51 |
| 9. sonstige Steuern | 1.046,90 | 264,22 |
| 10. Jahresüberschuss | 360.145,02 | -232.283,73 |
Ergebnisverwendung
| 1.1.2017 - 31.12.2017 EUR |
1.1.2016 - 31.12.2016 EUR |
|
|---|---|---|
| 10. Jahresüberschuss | 360.145,02 | -232.283,73 |
| 11. Verlustvortrag aus dem Vorjahr | 11.591.434,74 | 11.359.151,01 |
| 12. Bilanzverlust | 11.231.289,72 | 11.591.434,74 |
Anhang
I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS
Die Prodware Deutschland AG hat ihren Sitz in Hamburg und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter HR B 107460 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde nach den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. des HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung gliedert sich nach dem Gesamtkostenverfahren.
Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB.
Von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurde bei der Aufstellung des Anhangs Gebrauch gemacht.
Die Bewertung erfolgte unter dem Aspekt der Fortführung der Unternehmenstätigkeit.
II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN
Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten- bzw. Herstellungskosten aktiviert. Sie werden bei zeitlich begrenzter Nutzung vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen.
Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert über dem niedrigeren beizulegenden Wert liegt, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibung Rechnung getragen.
Die für die planmäßige Abschreibung relevanten Nutzungsdauern betragen:
| Software | 3 – 5 Jahre |
| Selbsterstellte Software | 3 – 5 Jahre |
| EDV-Hardware | 3 – 8 Jahre |
| Büroausstattung | 3 – 20 Jahre |
Die gesamten Herstellungskosten geringwertiger Anlagengüter werden in einen Sammelposten erfasst und über 5 Jahre abgeschrieben.
Finanzanlagen
Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten vermindert um Abschreibungen auf den niedrigeren Wert bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung.
Vorräte
Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit der beizulegende Wert am Bilanzstichtag niedriger ist, wird dieser angesetzt. Die unfertigen Leistungen werden zu Herstellkosten bewertet, die neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten enthalten.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zu Nominalwerten. Bei Forderungen, deren Einbringbarkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, wurden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen wurden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung von 1% auf den nicht einzelwertberichtigten Teil der Forderungen gebildet.
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten
Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt.
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten
Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. In Ausübung des handelsrechtlichen Wahlrechts wurde auf eine Aktivierung von latenten Steuern in Anwendung des § 274 HGB verzichtet.
Eigenkapital
Das gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklage sind zum Nennwert bilanziert.
Rückstellungen
Die Rückstellungen decken erkennbare Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe ihrer nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung voraussichtlichen Inanspruchnahme sowie voraussichtlich eintretender Kostensteigerungen ab und wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen bewertet. Die Pensionsrückstellungen wurden nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzins bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren abgezinst.
Bei der Berechnung dieser Rückstellungen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren auf der Grundlage der Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck wurde der von der Deutschen Bundesbank vorgegebene durchschnittliche Marktzins der vergangenen zehn Geschäftsjahre von 3,68 % angesetzt. Für den Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 1 wurde der durchschnittliche Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre von 2,8 % angesetzt.
Der Rententrend wurde mit 1,5 % p.a. angenommen. Bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen wurde von dem Wahlrecht nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB Gebrauch gemacht, den zusätzlichen Rückstellungsbedarf in Höhe von EUR 367.774 im Jahr 2010 über 15 Jahre ratierlich zuzuführen.
Im Berichtsjahr wurden weitere 1/15 (24.519,00 EUR) zugeführt. Der verbleibende Unterschiedsbetrag beläuft sich auf 171.622 EUR. Die Pensionsrückstellungen zum 31.12.2017 betragen 1.352.261 EUR.
Der sich aufgrund der geänderten Bewertung der Pensionsrückstellung gem. § 253 Abs. 2 HGB mit dem 10-Jahresdurchschnitt von 3,68 % ergebende Unterschiedsbetrag im Vergleich zum Erfüllungsbetrag von EUR 1.695.338 auf Basis des bisher verwendeten 7 Jahresdurchschnittzinssatzes von 2,80% beträgt EUR 171.455 (VJ EUR 148.175) (§ 253 Abs. 6 HGB).
Verbindlichkeiten
Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zu den Erfüllungsbeträgen.
Rechnungsabgrenzungsposten
Die Rechnungsabgrenzungsposten sind mit den auf eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag zu verrechnenden Beträgen angesetzt.
Grundlagen der Fremdwährungsumrechnung
Die Umrechnung von Fremdwährungen erfolgte jeweils zum amtlichen Mittelkurs zum Zeitpunkt der Entstehung der jeweiligen Leistung oder zum niedrigeren Stichtagskurs bei Forderungen bzw. zum höheren Stichtagskurs bei Verbindlichkeiten.
III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ
Entwicklung des Anlagevermögens
Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagenspiegel auf Seite 11 des Anhangs. Zusätzliche Aktivierung von Entwicklungskosten erfolgte in 2017 nicht.
Vorräte
Der bilanzierte Wert für unfertige Leistungen beträgt zum Stichtag 738.385,63 EUR (VJ 677.634,04 EUR).
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr sämtlich eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die kurzfristigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind in voller Höhe zugleich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.
Die sonstigen Vermögensgegenstände bestehen im Wesentlichen aus einem an die HypoVereinsbank verpfändetem Bankguthaben in Höhe von 95.202,00 EUR (VJ 95.202,00 EUR), sowie Mietsicherheiten und Steuerrückforderungen. Die Sicherheitsleistung wurde auf 0,00 EUR (VJ 91.991,25 EUR) reduziert.
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten
Die Posten betreffen wie im Vorjahr im Wesentlichen Versicherungen, aufgrund der Änderung der Umsatzrealisierung der Wartung fallen keine Rechnungsabgrenzungsposten mehr dafür an.
Eigenkapital
Das Grundkapital der Prodware Deutschland AG ist 2017 mit 51.150 EUR unverändert geblieben. Die Prodware S.A, Paris, Frankreich hält zum Bilanzstichtag sämtliche 51.150 Aktien.
In 2017 wurden von der Prodware S.A. Einlagen in die Kapitalrücklage in Höhe von insgesamt 2.684.000,00 EUR geleistet.
Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen für folgende Positionen gebildet worden
| EUR | |
|---|---|
| Provisionen/Tantieme | 108.083,01 |
| Urlaub | 110.000,00 |
| Gerichtskosten | 76.228,10 |
| Verbindlichkeiten LuL | 94.000,00 |
| Prüfungskosten | 50.000,00 |
| Berufsgenossenschaft | 22.350,35 |
| Schwerbehindertenabgabe | 6.380,00 |
| Sonstige | 8.303,11 |
| 475.344,57 |
Verbindlichkeiten
Die Laufzeiten der zum Abschlusstag bestehenden Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
| davon mit einer Restlaufzeit von | ||||
|---|---|---|---|---|
| Art der Verbindlichkeit | Gesamt EUR |
bis zu 1 Jahr EUR |
mehr als 1 Jahre EUR |
davon mehr als 5 Jahren EUR |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 585.538,060 | 585.538,06 | 0,00 | 0,00 |
| (31.12.2016) | 460.982,31 | 460.982,31 | 0,00 | 0,00 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.549.371,12 | 1.549.371,12 | 0,00 | 0,00 |
| (31.12.2016) | 1.258.392,65 | 1.258.392,65 | 0,00 | 0,00 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 1.197.326,28 | 1.197.326,28 | 0,00 | 0,00 |
| (31.12.2016) | 910.214,80 | 910.214,80 | 0,00 | 0,00 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| (31.12.2016) | 1.140,49 | 1.140,49 | 0,00 | 0,00 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 147.826,88 | 147.826,88 | 0,00 | 0,00 |
| (31.12.2016) | 269.713,57 | 269.713,57 | 0,00 | 0,00 |
| Gesamt | 3.480.062,34 | 3.480.062,34 | 0,00 | 0,00 |
| (31.12.2016) | 2.900.443,82 | 2.900.443,82 | 0,00 | 0,00 |
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind in Höhe von EUR 1.197.326,28 (VJ EUR 910.214,80) zugleich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Es bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
| bis 1 Jahr TEUR |
1 - 5 Jahre TEUR |
über 5 Jahre TEUR |
Gesamt TEUR |
|
|---|---|---|---|---|
| Leasingverträge | 359 | 499 | 0 | 858 |
| Mietverträge | 399 | 133 | 0 | 532 |
| 758 | 632 | 0 | 1.390 |
Passive Rechnungsabgrenzungsposten
Die Posten betreffen wie im Vorjahr im Wesentlichen Einnahmen aus Supportverträgen.
IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- und VERLUSTRECHNUNG
Umsatzerlöse
Von den Umsatzerlösen sind wie im Vorjahr Skonti und andere Erlösschmälerungen abgesetzt.
Die Gesellschaft realisierte ihre Umsatzerlöse im Geschäftsjahr in Höhe von 10.272.862,31 EUR (VJ 10.841.631,34 EUR) im Inland, in Höhe von 643.515.36 EUR (VJ 444.783,00 EUR) in Europa und 1.183.882,72 EUR (VJ 274.984,88 EUR) außerhalb Europas.
Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
| 2017 | 2016 | |
|---|---|---|
| Dienstleistungsumsätze | 9.096.640,27 EUR | 7.388.744,51 EUR |
| Lizenzumsätze | 1.116.948,48 EUR | 1.048.025,30 EUR |
| Wartungsumsätze/Vermittlung | 652.576,30 EUR | 1.383.889,95 EUR |
| Hardwareumsätze | 48.133,77 EUR | 54.218,79 EUR |
| Sonstige | 1.116.496,48 EUR | 1.686.520,67 EUR |
| 12.030.795,30 EUR | 11.561.399,22 EUR |
Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus Hosting- und Hotlineumsätzen sowie der Auflösung von Rückstellungen und Erträge aus der PKW-Nutzung. Des Weiteren sind Erlöse aus der konzerninternen Weiterverrechnung von Dienstleistungen angefallen. Alle vorstehenden Erträge bewegen sich für 2017 auf dem Niveau der Vorjahre.
Periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen sind in Höhe von 2.345 EUR (VJ 19.785,27 EUR) angefallen.
Erträge aus der Währungsumrechnung sind in Höhe von 368,65 EUR (VJ 1.461,23 EUR) angefallen.
Als außergewöhnlicher Ertrag wurde eine Forderung in Höhe von 1,6 Mio. EUR aus Versicherungsentschädigung gebucht. Dies entspricht ca. 50% der Schadenssumme durch einen im Mai 2017 geschlossenen Vergleich, wobei wir grundsätzlich von einer Entschädigung in voller Höhe ausgehen. Derzeit befinden wir uns noch im Klageverfahren gegen die Versicherung, laut Versicherungsbedingungen ist der Anspruch auf Entschädigung unstrittig.
Außergewöhnliche Aufwendungen
Außergewöhnliche Aufwendungen beinhalten Schadenersatzleistungen auf Grund eines IT-Projektes in Höhe von 1,7 Mio. EUR.
Abschreibungen
Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen in Höhe von 37.083,82 EUR (VJ 57.370,41 EUR) betreffen die Betriebs- und Geschäftsausstattung und Software.
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen insbesondere Mieten, Kfz-Kosten, Beratungsleitungen, Telefonkosten, Werbe- und Reisekosten sowie Versicherungskosten.
Sonstige periodenfremde Aufwände betrugen im Berichtsjahr 35.886,60 EUR (VJ 78.839,62 EUR).
Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung betrugen 5.727,53 EUR (VJ 2.132,94 EUR).
V. SONSTIGE ANGABEN
Anzahl der Arbeitnehmer
Im Jahr 2017 waren durchschnittlich 105 (VJ: 105) Mitarbeiter beschäftigt. Hiervon sind 105 Personen fest angestellt. Des Weiteren sind 3 Auszubildende (VJ: 3) und 1 Aushilfe (VJ: 1) im Berichtsjahr tätig gewesen.
Gesellschaftsorgane
Dem Vorstand der Prodware Deutschland AG gehörten im Geschäftsjahr an:
| Vor- und Zuname: | Ian Mac Hueg Herlevsen |
| Funktion: | Vorsitzender des Vorstandes |
| Privatwohnort: | Paris |
| Ausgeübter Beruf: | Vorstandsvorsitzender der Prodware Deutschland AG |
Eine Vorstandsvergütung ist im Berichtszeitraum von der Prodware Deutschland AG nicht gewährt worden.
| Vor- und Zuname: | Philippe Bouaziz (ab 26.10.2012) |
| Funktion: | Vorsitzender des Aufsichtsrats |
| Ausgeübter Beruf: | Ingenieur |
| Vor- und Zuname: | Alain Conrard (ab 26.10.2012) |
| Funktion: | Mitglied des Aufsichtsrats |
| Ausgeübter Beruf: | Ingenieur |
| Vor- und Zuname: | Stephane Conrard (ab 26.10.2012) |
| Funktion: | Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats |
| Ausgeübter Beruf: | Wirtschaftsprüfer |
Dem Aufsichtsrat der Prodware Deutschland AG gehörten im Geschäftsjahr an:
Eine Aufsichtsratsvergütung ist im Berichtszeitraum nicht gewährt worden.
Anteilsbesitz
Die Gesellschaft war im Berichtsjahr an folgenden Unternehmen beteiligt:
| Unternehmen | Beteiligung % |
Eigenkapital 31.12.2017 EUR |
Ergebnis 2017 EUR |
|---|---|---|---|
| CKL Software GmbH, Hamburg | 50,00 | 673.163,77 | 351.780,51 |
Honorar des Abschlussprüfers
Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt insgesamt 55.500 EUR. Hiervon entfallen auf Abschlussprüfungsleistungen 49.000,00 EUR (Vorjahr 49.000,00 EUR) und auf Steuerberatungsleistungen 6.500 EUR (Vorjahr 6.500 EUR).
Angaben zu Mutterunternehmen
Der Jahresabschluss der Prodware Deutschland AG wird in den Konzernabschluss der Prodware S.A., Paris, Frankreich, mit einbezogen (kleinster und größter Konsolidierungskreis). Der Konzernabschluss der Prodware S.A., Paris, Frankreich, wird sowohl auf der konzerneigenen Homepage bekannt gemacht als auch bei der zuständigen Handelskammer hinterlegt.
Verwendung des Jahresergebnisses
Der Vorstand schlägt dem Aufsichtsrat und der Hauptversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 361.191,92 zusammen mit dem Verlustvortrag in Höhe von EUR 11.591.434,74 auf neue Rechnung vorzutragen.
Hamburg, 17.09.2018
Vorstand
Ian Mac Hueg Herlevsen
Anlagespiegel
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Stand 01.01.2017 EUR |
Zugänge EUR |
Abgänge EUR |
Umgliederungen EUR |
Stand 31.12.2017 EUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. selbst geschaffene Softwarelizenzen | 554.184,23 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 554.184,23 |
| 2. EDV-Software und Softwarelizenzen | 652.693,75 | 7.818,81 | 0,00 | 0,00 | 660.512,56 |
| 1.206.877,98 | 7.818,81 | 0,00 | 0,00 | 1.214.696,79 | |
| II.Sachanlagen | |||||
| 1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 4.345.823,76 | 20.614,05 | 0,00 | 0,00 | 4.366.437,81 |
| 4.345.823,76 | 20.614,05 | 0,00 | 0,00 | 4.366.437,81 | |
| III. Finanzanlagen | |||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 526.343,05 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 526.343,05 |
| 2. Beteiligungen | 51.915,31 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 51.915,31 |
| 578.258,36 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 578.258,36 | |
| 6.130.960,10 | 28.432,86 | 0,00 | 0,00 | 6.159.392,96 |
| Kumulierte Abschreibungen | Buchwerte | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand 01.01.2017 EUR |
Zugänge EUR |
Abgänge EUR |
Stand 31.12.2017 EUR |
Stand 31.12.2017 EUR |
Vorjahr EUR |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||||
| 1. selbst geschaffene Softwarelizenzen | 554.184,23 | 0,00 | 0,00 | 554.184,23 | 0,00 | 0,00 |
| 2. EDV-Software und Softwarelizenzen | 645.148,90 | 5.182,00 | 0,00 | 650.330,90 | 10.181,66 | 7.544,85 |
| 1.199.333,13 | 5.182,00 | 0,00 | 1.204.515,13 | 10.181,66 | 7.544,85 | |
| II.Sachanlagen | ||||||
| 1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 4.283.944,96 | 31.901,82 | 0,00 | 4.315.846,78 | 50.591,03 | 61.878,80 |
| 4.283.944,96 | 31.901,82 | 0,00 | 4.315.846,78 | 50.591,03 | 61.878,80 | |
| III. Finanzanlagen | ||||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 526.343,05 | 0,00 | 0,00 | 526.343,05 | 0,00 | 0,00 |
| 2. Beteiligungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 51.915,31 | 51.915,31 |
| 526.343,05 | 0,00 | 0,00 | 526.343,05 | 51.915,31 | 51.915,31 | |
| 6.009.621,14 | 37.083,82 | 0,00 | 6.046.704,96 | 112.688,00 | 121.338,96 |
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 18.09.2018 festgestellt.
In den vorstehenden zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 wurden Erleichterungen in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende eingeschränkte Bestätigungsvermerk am 12. Oktober 2018 erteilt:
„Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss — bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang — unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Prodware Deutschland AG, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.“
Den vorstehenden Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses sowie des Lageberichts für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017 der Prodware Deutschland AG, Hamburg, haben wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen erstattet.
Hannover, 12. Oktober 2018
**BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**
gez. Fleischer, Wirtschaftsprüferin
gez. Schweitzer, Wirtschaftsprüfer