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PNE AG Management Reports 2024

Apr 4, 2025

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391200KEHI6OQSGGN373-2024-12-31-de Zusammengefasster Lage- und Konzernlagebericht 1. Grundlagen des Konzerns Die Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2024 gegenüber dem 31. Dezember 2023 durch die erstmalige Einbeziehung von Gesellschaften und die Entkonsolidierung von veräußerten Gesellschaften verändert. Nähere Informationen hierzu finden sich im Konzernanhang unter dem Kapitel „Konsolidierungskreis“. 1.1 Geschäftsmodell Die international tätige PNE-Gruppe ist einer der langjährigsten Entwickler von Projekten für saubere Energien an Land und auf See sowie Betreiber von Stromerzeugungsanlagen im Bereich der erneuerbaren Energien an Land (Eigenbetriebsportfolio). Ende 2024 ist die PNE-Gruppe in 14 Ländern auf vier Kontinenten operativ tätig. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit liegt auf Windenergie- und Photovoltaikprojekten. Dabei vereint sich wirtschaftlicher Erfolg mit ökologischer Verantwortung. Die entwickelten Projekte werden an externe Kunden verkauft oder in das kontinuierlich wachsende Portfolio von Windparks im Eigenbetrieb übernommen. Die Geschäftstätigkeit der Unternehmen der PNE-Gruppe unterteilt sich in die Segmente Projektentwicklung, Stromerzeugung und Services. Segment Projektentwicklung Das Segment Projektentwicklung umfasst die Entwicklung, Projektierung, Finanzierung und Realisierung von Windparks an Land (onshore) national und international (inkl. Repowering), die Projektierung von Windparks auf See (offshore) national und international sowie die Entwicklung von Photovoltaikprojekten national und international. Kern der operativen Tätigkeit in diesem Segment ist die Sicherung geeigneter Standorte für Windpark- und Photovoltaikprojekte und deren anschließende Entwicklung und Projektierung sowie – vor allem bei Onshore-Projekten in Deutschland und zum Teil in Frankreich – auch deren schlüsselfertige Errichtung. Die PNE-Gruppe veräußert sowohl Einzelprojekte als auch mehrere zu einem Portfolio gebündelte Windparks an Investoren oder übernimmt die Projekte in den Eigenbetrieb. Windenergie an Land national Die Entwicklung, Projektierung und Realisierung von Onshore-Windparks in Deutschland ist der Ursprung der geschäftlichen Aktivitäten der PNE-Gruppe und bildet auch heute einen wesentlichen Teil des Kerngeschäfts. Im Rahmen ihrer Tätigkeiten im Bereich Windenergie an Land national verfolgt die PNE-Gruppe vorrangig das Ziel, möglichst kontinuierlich Windparks auf dem deutschen Festland bis zur Genehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) zu entwickeln und zu projektieren, um sie dann als Generalunternehmer über Subunternehmen zu errichten beziehungsweise errichten zu lassen und in Betrieb zu nehmen, bevor ein etwaiger Verkauf an einen Investor vollzogen wird oder das Projekt in den Eigenbetrieb übernommen wird. Repowering Auch beim Repowering von Windparks geht es grundsätzlich um die Entwicklung, Projektierung und Realisierung eines neuen Windparks. Die Besonderheit besteht aber darin, dass der neue Windpark einen bereits bestehenden Windpark ersetzt. Das Repowering gewinnt zunehmend an Bedeutung. Windenergie an Land international Die Aktivitäten der PNE-Gruppe im Bereich Windenergie an Land sind nicht auf Deutschland beschränkt. Die PNE-Gruppe ist in Frankreich und Polen sowie in Spanien, Kanada, Panama, Südafrika und in der Türkei tätig. Insgesamt ist die PNE-Gruppe damit in sieben internationalen Märkten vertreten. Im Teilbereich Windenergie an Land international verfolgt die PNE-Gruppe bei den meisten Projekten das Ziel, Windparks zu entwickeln, zu projektieren und die Anteile an der Betreibergesellschaft – in der Regel vor dem Bau des Windenergieprojekts – an Investoren zu veräußern. Photovoltaik national und international Neben der Projektierung von Onshore-Windparks entwickelt die PNE-Gruppe auch Photovoltaikprojekte in Deutschland und in ausgewählten internationalen Märkten. Bei der Photovoltaikprojektentwicklung in Deutschland fokussiert sich die PNE-Gruppe sowohl auf Projekte nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) als auch mittels sogenannter Power Purchase Agreements (PPAs). Insgesamt verfolgt die PNE-Gruppe hierbei das Geschäftsmodell über die gesamte Wertschöpfungskette – von der Akquisition von Flächen bis hin zum späteren Betriebsmanagement von laufenden Photovoltaikanlagen. Windenergie auf See national und international Im Bereich Windenergie auf See betreibt die PNE-Gruppe international die genehmigungsrechtliche und die technische Entwicklung von Offshore-Windparkprojekten. Sofern die Projektflächen im Wege von Ausschreibungen oder Auktionen vergeben werden, umfasst die Entwicklung auch das Durchlaufen der je nach Ausschreibungsdesign zuvor erforderlichen Schritte. Im Falle eines erfolgreichen Zuschlags können dann grundsätzlich die weiteren Zulassungsschritte durchlaufen und beantragt werden. Sonstige Projektierungen Neben den Projektierungen von Wind- und Photovoltaikprojekten sieht PNE gute Entwicklungsmöglichkeiten unter anderem im Bereich von Power-to-X-Lösungen (PtX). Gerade in der Kombination von Entwicklungen mit Wind- und Photovoltaikprojekten verspricht sich PNE zusätzliche Geschäftschancen. Segment Stromerzeugung Im Segment Stromerzeugung ist die PNE-Gruppe als Stromerzeuger und Betreiber von Windparks als sogenannter Independent Power Producer (IPP) tätig. Zum Segment der Stromerzeugung gehören alle Tätigkeiten von Gesellschaften der PNE-Gruppe, die unmittelbar mit der Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien befasst sind. Nach dem jahrelang erfolgten Aufbau von Windparks für den Verkauf an Kunden arbeitet die PNE-Gruppe auch daran, bis Ende 2027 ein Eigenbetriebsportfolio mit Windparks und Photovoltaikanlagen von etwa 1,1 GW im Bau oder Betrieb zu erreichen. Die fertiggestellten Projekte, die nicht verkauft, sondern im Eigenbetrieb gehalten werden, sollen durch den Stromverkauf kontinuierliche Einnahmen im Konzern erzielen. Der Aufbau des Eigenbetriebs sorgt somit für eine Verstetigung der naturgemäß volatilen Cashflows der Projektentwicklung. Der Eigenbetrieb soll hauptsächlich durch die Übernahme selbst entwickelter Projekte weiter ausgebaut werden. Darüber hinaus besteht grundsätzlich die Möglichkeit, den Eigenbetrieb durch den Zukauf von operativen Windparks und Photovoltaikanlagen, von Repowering-Projekten, durch Repowering von bereits im Eigenbetrieb befindlichen Projekten sowie durch Optimierung und Effizienzsteigerung bestehender Projekte auszubauen. Neben Windparks umfasst das Segment Stromerzeugung das Holzheizkraftwerk (HKW) in Silbitz sowie Anteile an Kommanditgesellschaften, in denen künftige Projekte umgesetzt werden sollen. Segment Services Im Segment Services bietet die PNE-Gruppe sämtliche Dienstleistungen, die intern für die Projektentwicklung erforderlich sind, auch externen Kunden an. Unter dem Begriff „Life Cycle Services“ beinhaltet das Angebot damit sowohl national als auch international alle Dienstleistungen entlang des Lebenszyklus eines Windparks oder einer Photovoltaikanlage. Dabei versteht sich das Segment Services als One-Stop-Shop für alle Dienstleistungen von der Projektentwicklung über den Betrieb bis zum Abbau oder Repowering. Leistungen des Segments Services Im Bereich „Wind und Sites Services“ werden im Schwerpunkt gutachterliche Tätigkeiten (akkreditierte Gutachten) für eine erfolgreiche Projektentwicklung sowie weitere Dienstleistungen in Verbindung mit der Windmesstechnik angeboten. Bei den „Energy Supply Services“ liegt der Schwerpunkt des externen Geschäfts in der Vermittlung von Verträgen, die den Stromverkauf zwischen Anlagenbetreiber und Stromabnehmer nach Ablauf der Förderung unter dem EEG sichern („POST-EEG-PPA-Verträge“). Weitere Aufgaben und Dienstleistungen umfassen unter anderem die Stromvermarktung für nationale und internationale Projekte außerhalb der Förderung, Absicherungsgeschäfte für Bestandsanlagen innerhalb des EEG sowie die Strommarktanalyse, Auktionen und Tender. Der Bereich der Finanzdienstleistungen umfasst beispielsweise Finanzierungskonzepte, die Beschaffung der Eigen- und Fremdkapitalfinanzierung, Neu- und Restrukturierung vorhandener Finanzierungen, den Projektverkauf und die Begleitung der Projektprüfung sowie die sogenannte „Buyer und Vendor Due Diligence“. Das Baumanagement bietet Kunden folgende Dienstleistungen an: Übernahme der gesamtverantwortlichen Projektleitung von der Entwicklung bis zur Inbetriebnahme, Einkauf der „Turn Key“-Infrastruktur, Erstellung der Ausführungsplanung und der Ausschreibungsunterlagen, Verhandlung und Vergabe der Bau-/Teilleistungen, Projekt- und Bauüberwachung sowie die Koordination sonstiger Ingenieur- und Prüfleistungen in der Bauphase. Darüber hinaus gehört auch der Netzanschluss eines Energieparks – von der Erarbeitung der Antragsunterlagen über die Erstellung von Netzkonzepten und Anschlusslösungen, die Planung der kompletten Elektroinfrastruktur sowie die Planung und Umsetzung von Umspannwerken bis hin zu den Übergabe-, Trafo- und Schaltstationen – zum Leistungsspektrum. Das technische Betriebsmanagement beinhaltet unter anderem eine 24/7-Fernüberwachung mit eigenem Leitstand, das Monitoring einzelner Windenergieanlagen und den Windparkbetrieb, die permanente Optimierung des Betriebs sowie die Überwachung von Fristen und Genehmigungsauflagen. Im Bereich des kaufmännischen Betriebsmanagements (Asset Management) sind die Schwerpunkte Finance und Accounting, Reporting und Controlling, Compliance und Shareholder Management. Die im Segment Services angebotenen technischen Dienstleistungen umfassen für die Betriebssicherheit erforderliche technische Gutachten und Prüfungen sowie den Erhalt der Betriebserlaubnis und des technischen Zustands einer Wind- oder Photovoltaikanlage. Weitere Dienstleistungen mit dem Fokus auf Arbeitssicherheit sind insbesondere die Betriebsmittelprüfung, die Windenergieanlagen-Sicherheitstechnik, die Erstellung von Zugangs- und Rettungskonzepten sowie Schulungsangebote mit arbeitssicherheitstechnischen Inhalten. 1.2 Ziele und Strategie Im Rahmen der Unternehmensstrategie baut die PNE-Gruppe ihr Eigenbetriebsportfolio sowie ihr Produkt- und Dienstleistungsangebot kontinuierlich aus. Die PNE-Gruppe schafft dabei einen ausgewogenen Mix aus dem Ausbau des Eigenbetriebsportfolios und der Veräußerung von Projekten. Dabei liegt der Fokus auch auf weiteren Technologien und lukrativen Märkten. Mit dieser strategischen Ausrichtung will der Vorstand sowohl eine Verbesserung als auch eine Verstetigung der im Projektgeschäft naturgemäß sehr volatilen Ergebnisse erreichen. Dies ist vor allem am Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) zu messen. Die PNE AG hat mit wesentlichen Gesellschaften des Konzerns Ergebnisabführungsverträge geschlossen, sodass wesentliche Beteiligungsergebnisse bei der PNE AG ausgewiesen werden. Daher wird intern für die PNE AG das Ergebnis vor Steuern (EBT) als Steuerungsgröße verwendet. Eine weitere Kenngröße zur Erreichung der Ziele ist der Bestand an nationalen und internationalen Projekten in der Bearbeitung, also die Projektpipeline. Vor dem Hintergrund der Veränderungen in den Märkten und der zunehmenden Komplexität, beispielsweise durch verschärfte Genehmigungsauflagen oder stärkeren Wettbewerb, werden regelmäßig das Angebotsportfolio bei den Dienstleistungen, das Tempo des Aufbaus des Eigenbetriebsportfolios sowie die Lukrativität von Märkten überprüft und gegebenenfalls angepasst. 1.3 Steuerungssystem Die Steuerung der PNE-Gruppe erfolgt über regelmäßige Erörterungen zwischen dem Vorstand und den Unternehmenseinheiten. Das interne Steuerungssystem umfasst alle Unternehmensbereiche. So können kurze Reaktionszeiten auf Veränderungen in allen Bereichen und auf allen Entscheidungsebenen der PNE-Gruppe gewährleistet werden. Bei wesentlichen ergebnisrelevanten Veränderungen wird unverzüglich an den Vorstand berichtet. Vorstandssitzungen finden regelmäßig statt. Ausgangspunkt für die Steuerung des Gesamtkonzerns beziehungsweise der Unternehmenseinheiten sind die Zielvorgaben des Vorstands, die sich aus Vision, Mission und der Gesamtstrategie der PNE-Gruppe ableiten. Ein wesentliches Instrument für die Umsetzung der Ziele und Vorgaben ist die Gesamtheit an internen Regelungen der PNE-Gruppe. Die Unternehmenseinheiten berichten monatlich über aktuelle Entwicklungen beziehungsweise Zielabweichungen. Darüber hinaus werden operative Frühindikatoren wie zum Beispiel Ankündigungen von Zinssatzänderungen kontinuierlich analysiert. Zwischen dem Vorstand und den Geschäftsbereichen findet regelmäßig ein Austausch statt, bei dem ein Überblick über die jeweils aktuelle Markt- und Projektsituation gegeben wird. Darüber hinaus werden im Verlauf des Jahres unter anderem Schwerpunktthemen – wie die Festlegung der Strategie und deren systematische Umsetzung im Rahmen der Jahres- und Mittelfristplanung sowie die Zielvereinbarung und Zielerreichung – diskutiert. Die Steuerung der Aktivitäten der operativen Einheiten erfolgt auf Basis der genannten Steuerungskennzahlen; dabei kommt vorrangig der Ergebnisgröße EBITDA (Konzernbetriebsergebnis (EBIT) zuzüglich Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf Geschäfts- oder Firmenwerte) vor dem Hintergrund des Portfolioaufbaus eine besondere Bedeutung zu, da dies aus Sicht des Vorstands die geeignete Größe zur Beurteilung der Ertragskraft der PNE-Gruppe ist. Weiterhin wird als nichtfinanzielle Steuerungsgröße im Konzern die Projektpipeline (siehe ↗ „Überblick über den Stand der Projektaktivitäten an Land der PNE-Gruppe in MW und MWp“ ) verwendet. Auf Basis der Steuerungskennzahlen im Konzern mit dem EBITDA und der Projektpipeline sowie bei der PNE AG mit dem EBT (Ergebnis vor Ertragsteuern und sonstigen Steuern) erfolgt in der PNE-Gruppe und der PNE AG der Vergleich des tatsächlichen Geschäftsverlaufs mit dem prognostizierten Geschäftsverlauf. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtaussage des Vorstands 2024 hat sich der Geschäftsverlauf erfreulich positiv entwickelt. Das Ziel, den Eigenbetrieb von Windparks kräftig auszubauen, hat die PNE-Gruppe weiter vorangetrieben. Zum 31. Dezember 2024 waren Windparks und das Holzheizkraftwerk Silbitz mit einer Leistung von 428,5 MW (Vorjahr: 375,4 MW) im Betrieb. Dazu kamen Windparks mit einer Leistung von 277,8 MW (Vorjahr: 281,3 MW) im Bau. Zusammen ergibt das 706,3 MW (Vorjahr: 656,7 MW) im Betrieb oder Bau. Einige dieser Projekte mit einer Leistung von derzeit rund 277,8 MW werden nach Inbetriebnahme in den Eigenbestand übernommen, andere im Bau befindliche Projekte sind bereits verkauft (102,3 MW) oder könnten in den Jahren 2025 oder 2026 verkauft werden. Die finale Zuordnung der Windparks zu Eigenbetrieb oder Verkauf wird erst nach der Inbetriebnahme der Windparks erfolgen. Entsprechend dem Claim „pure new energy“ hat sich die PNE-Gruppe über die Windenergie hinaus zu einem breit aufgestellten Anbieter von Lösungen für saubere Energien, einem sogenannten Clean Energy Solutions Provider, entwickelt. Zusätzlich zum Kerngeschäft, der Projektierung von Windparks an Land und auf See, wurde die Entwicklung von Photovoltaikprojekten national und international ausgeweitet und es wurden Lösungen im Power-to-X-Bereich konzipiert. Die Segmentberichterstattung der drei Segmente Projektentwicklung, Stromerzeugung und Services spiegelt den gegenwärtigen Stand der Konzernaktivitäten wider. Mit rund 69,0 Mio. Euro (Vorjahr: rund 39,9 Mio. Euro) wurde die Guidance für das Konzern-EBITDA zwischen 40 und 50 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2024 deutlich überschritten. Ziel für die Projektpipeline war es, die Pipeline für Windenergie an Land und Photovoltaik auch im Geschäftsjahr 2024 im Konzern mindestens konstant zu halten. Trotz der Realisierung und der Verkäufe von Projekten und Projektpipelines (Schweden und USA) konnte PNE die Pipeline fast konstant halten. Die Pipeline bis Ende 2024, also der Bestand von Windpark- und Photovoltaikprojekten in den verschiedenen Phasen der Entwicklung, hat sich gegenüber dem Vorjahr bei der Windenergie an Land von 9.177 MW auf 9.866 MW verbessert und bei der Photovoltaik von 7.424 MWp auf 6.486 MWp reduziert. Hinzu kommen 2.500 MW aus Windenergie auf See. Die PNE AG auf Einzelebene hat im Geschäftsjahr 2024 ein EBT-Ergebnis von rund 11,4 Mio. Euro (Vorjahr: rund 34,3 Mio. Euro) erzielt. 2.2 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Erneuerbare Energien und dabei vor allem Windenergie und Photovoltaik haben sich zu einer der wichtigsten Säulen der Stromerzeugung entwickelt. Seit 2000 hat die kumulierte installierte Leistung erneuerbarer Energien kontinuierlich zugenommen. Dies zeigt sich vor allem an der Entwicklung der Windenergie und der Photovoltaik. Nach Angaben der International Renewable Energy Agency (IRENA) 1 hat sich die weltweit installierte Nennleistung erneuerbarer Energien im Zeitraum von 2014 bis 2023 sehr positiv entwickelt. In diesem Zeitraum stieg die weltweit installierte Kapazität der Windenergie demnach von 349 GW auf 1.017 GW und die der Photovoltaik von 179 GWp auf 1.418  GWp. Der Zubau dauerte auch 2024 an. Für Deutschland hatte die Bundesregierung schon im Koalitionsvertrag deutlich erhöhte Ausbauziele für Photovoltaik sowie Windenergie an Land und auf See festgelegt, sodass der Ausbau in Deutschland anhält. Für Windenergie an Land sollen 2,0 % der Landesflächen ausgewiesen werden. Die Kapazitäten der Windenergie auf See sollen auf mindestens 30 GW bis 2030, auf 40 GW bis 2035 und auf 70 GW bis 2045 gesteigert werden. Das Ausbauziel für Photovoltaik wurde auf rund 215 GWp bis 2030 festgelegt. Die Windenergie an Land verzeichnete 2024 in Deutschland einen Gesamtbestand von 28.766 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von rund 63,5 GW (Vorjahr: 61 GW). 635 Windenergieanlagen (Vorjahr: 745) mit einer Nennleistung von 3,3 GW (Vorjahr: 3,6 GW) wurden an Land neu in Betrieb genommen. Gleichzeitig wurden 555 (Vorjahr: 423) alte Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von 706 MW (Vorjahr: 534 MW) stillgelegt. Der deutsche Photovoltaikmarkt verzeichnete 2024 gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg beim Zubau: Rund 1,1 Millionen Photovoltaikanlagen (Vorjahr: 1,1 Millionen) mit einer Nennleistung von 16,8 GWp (Vorjahr: 15,5 GWp) wurden in Betrieb genommen. Um auf den globalen Märkten optimal positioniert zu sein, konzentriert sich die PNE-Gruppe auf die Entwicklung, die Errichtung sowie den Verkauf und den Betrieb von Windparks und Photovoltaikanlagen in ausgewählten Kernmärkten. Darüber hinaus werden erste Hybridprojekte entwickelt, in denen Wind und Photovoltaik kombiniert werden sollen. 2.3 Politische Rahmenbedingungen Das auf der Weltklimakonferenz vereinbarte Ziel, die Kapazität der erneuerbaren Energien bis 2030 zu verdreifachen, rückt nach einer Analyse der Internationalen Energieagentur (IEA) in greifbare Nähe. Erwartet werde, dass die Kapazität bis 2030 um das 2,7-Fache ansteigt und fast die Hälfte des weltweiten Strombedarfs bis dahin mit erneuerbaren Energien abgedeckt wird, teilte die IEA in Paris mit. Die Klima- und Energiesicherheitspolitik zahlreicher Länder habe entscheidend dazu beigetragen, dass erneuerbare Energien zu wettbewerbsfähigen Kosten gegenüber fossil befeuerten Kraftwerken angeboten werden. Dies führe zu einer neuen Nachfrage aus dem privaten Sektor und den Haushalten, während industriepolitische Maßnahmen die Herstellung von Photovoltaikmodulen und Windturbinen förderten. Als Treiber des Anstiegs erneuerbarer Energien sieht die IEA die Entwicklung in China sowie den Ausbau der Photovoltaik. Was die Technologien betrifft, so wird prognostiziert, dass allein auf die Photovoltaik 80 % des weltweiten Wachstums der erneuerbaren Kapazitäten bis 2030 entfallen werden. Und trotz der anhaltenden Herausforderungen sieht die IEA auch den Windsektor vor einem Aufschwung: Die Ausbaugeschwindigkeit werde sich zwischen 2024 und 2030 im Vergleich zum Zeitraum zwischen 2017 und 2023 verdoppeln. Auch in Deutschland setzte sich im Berichtszeitraum der Ausbau der erneuerbaren Energien fort. Hauptpfeiler der Stromproduktion aus erneuerbaren Energien waren auch im Jahr 2024 die Windenergie und die Photovoltaik. Zusammen sorgten beide Technologien für mehr als drei Viertel des Stroms aus regenerativen Quellen in Deutschland. Die installierte Leistung von Erneuerbare-Energien-Anlagen stieg laut Bundesnetzagentur (BNetzA) um knapp 20 GW auf eine Gesamtleistung von knapp 190 GW. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Steigerung von 12 %. Gemessen an der Gesamtstromerzeugung in Deutschland entfielen 254,9 TWh oder fast 60 % auf erneuerbare Energieträger. Gleichzeitig wurde so wenig Kohle verstromt wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Die geopolitische Lage war 2024 weiter angespannt. International blieben die Preise für fossile Brennstoffe volatil und trieben die Energiepreise wiederholt auf Höchststände. Die makroökonomische Stimmung weltweit war gedämpft mit einer nachlassenden, aber immer noch verhältnismäßig hohen Inflation im Vergleich zu den Jahren vor der Pandemie. Die Rückkehr von Donald Trump als Präsident der USA zeichnete sich zum Ende des Jahres in der internationalen Handelspolitik ab. Die Ankündigung von Zöllen auf internationale Waren dürfte in Zukunft zu Spannungen auf den globalen Märkten führen. Zudem bleibt abzuwarten, wie sich der von Trump angekündigte Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen auf den Ausbau der erneuerbaren Energien auswirkt. Das Pariser Klimaabkommen von 2015 ist eine internationale Übereinkunft zur Begrenzung der Erderwärmung, um den Gefahren des Klimawandels entgegenzuwirken. Außer den Vereinigten Staaten ist bislang kein anderes Land aus dem Abkommen ausgetreten. Weltweit gibt es nicht einmal eine Handvoll Länder, die sich nicht zu dem Abkommen bekennen. Die USA sind der zweitgrößte Treibhausgasemittent weltweit. EU-Ziele Im Juni 2024 fanden zum zehnten Mal Europawahlen statt. Die neu gewählten Mitglieder des Europäischen Parlaments haben für die nächsten fünf Jahre eine wichtige Rolle bei Entscheidungen über Schlüsselpositionen in der EU inne und werden die Arbeit des Parlaments an Gesetzen fortsetzen. In der Besetzung des Parlaments bleibt die Europäische Volkspartei (EVP/Christdemokraten) die stärkste Kraft, während die Grünen im Vergleich zur letzten Wahl Sitze verloren haben. Hingegen konnten konservative und nationalistische Fraktionen Sitze hinzugewinnen, was den europaweiten Trend hin zu national orientierten Parteien widerspiegelt. Als Präsidentin der Europäischen Kommission wurde die bisherige Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vom EU-Parlament bestätigt. Das Kabinett von Ursula von der Leyen setzt auch in der neuen Legislatur einen starken Fokus auf die Umsetzung des Green Deals, des Strategiepapiers, mit dem vor vier Jahren von der EU-Kommission die Prioritäten und Maßnahmen für das Erreichen der Ziele des Pariser Klimaschutzübereinkommens definiert wurden. Dieses Maßnahmenpapier wird ab sofort ergänzt durch den Green Deal Industrial Plan, ein umfassendes Konzept zur Transformation der europäischen Industrie hin zu einer klimaneutralen und wettbewerbsfähigen Wirtschaft. Dabei ist das oberste Ziel, die Dekarbonisierung der europäischen Industrie weiter voranzutreiben. Der Green Deal Industrial Plan wird auch als europäisches Gegenstück zum US-amerikanischen Inflation Reduction Act (IRA) bezeichnet, dessen zentraler Inhalt die gezielte Förderung der Produktion von Batterietechnik für Elektromobilität und der Aufbau von Wasserstoffstrukturen innerhalb der USA sind. Entsprechend hat der europäische Förderplan das Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie zu verbessern, indem ein Umfeld geschaffen wird, das die Steigerung der Produktionskapazitäten der EU für Netto-Null-Technologien begünstigt. Der Plan enthält unter anderem Vorschläge zur Flexibilisierung staatlicher Beihilfen, zur Mobilisierung europäischer Fonds, zur Einrichtung eines Staatsfonds und zur Verbesserung der europäischen Lieferketten. Zusätzlich will die Europäische Kommission mit dem Net Zero Industry Act bessere Bedingungen für die Produktion von Energie aus erneuerbaren Quellen und für mehr Investitionen in saubere Technologien in Europa schaffen. Ziel ist es, dass die Produktionskapazität für die strategisch wichtigsten Netto-Null-Technologien bis 2030 mindestens 40 % des Bedarfs der Europäischen Union erreicht. Vereinfachungen der regulatorischen Rahmenbedingungen sollen dazu beitragen, Genehmigungen zukünftig schneller und einfacher zu ermöglichen und gleichzeitig die Förderung wichtiger europäischer Projekte sicherzustellen. Zusätzlich wird das neue Kriterium der sogenannten Angebotssicherheit eingeführt, das Unternehmen aus Drittstaaten zukünftig von öffentlichen Aufträgen ausschließt, sofern sie in bestimmten Branchen einen Marktanteil von 65 % oder mehr in der EU haben. Die EU-Kommission will zukünftig die internationale Zusammenarbeit mit wichtigen Handelspartnern weiter stärken. Hierbei sieht sie neue Handelsabkommen vor, den Aufbau eines Clubs für kritische Rohstoffe und eine Stärkung innerhalb der Welthandelsorganisation. Ein weiteres Ziel des Green Deal-Industrieplans ist es, die internationale Wettbewerbsfähigkeit der EU-Industrie zu erhöhen, indem die EU zum globalen Vorreiter bei grünen Technologien wird. Hierbei sollen auch Handels- und Kooperationsabkommen mit Drittstaaten abgeschlossen werden, die eine Förderung grüner Technologien ermöglichen. Im Bereich Wasserstoff wurde im vergangenen Jahr der Ausbau des European Hydrogen Backbone weiter vorangetrieben. Dieses Vorhaben sieht eine umfassende Infrastrukturlösung zur Vernetzung von Wasserstoffproduzenten und -verbrauchern in Europa vor. In diesem Zusammenhang hat die Europäische Kommission eine mit 3 Mrd. Euro ausgestattete deutsche Beihilferegelung für die Errichtung des Wasserstoff-Kernnetzes nach den EU-Beihilfevorschriften genehmigt, durch die die Errichtung einer Fernleitungsinfrastruktur für Wasserstoff ermöglicht wird, ohne die die Nutzung von erneuerbarem Wasserstoff in der Industrie und im Verkehr bis 2030 nicht hochgefahren werden kann. Das Wasserstoff-Kernnetz soll das Rückgrat des Fernleitungsnetzes für Wasserstoff in Deutschland bilden und Teil der europäischen Wasserstoff-Grundstruktur sein, die mehrere Mitgliedstaaten verbindet. Die Maßnahme dient den Zielen der EU-Wasserstoffstrategie und dem Paket Fit für 55, dem europäischen Klimagesetz zur Reduzierung der Emissionen in der EU bis 2030 um mindestens 55 %. Im April 2024 verabschiedete das Europäische Parlament einen Gesetzentwurf zur Reform der Strommarktregeln. Seit über 20 Jahren verfügt die Europäische Union über einen gut funktionierenden Strommarkt. Der nach wie vor anhaltende russische Angriffskrieg gegen die Ukraine und die daraus resultierende zunehmende Volatilität auf dem Energiemarkt machten jedoch deutlich, dass die EU übermäßig auf Importe fossiler Brennstoffe angewiesen ist. Der Schwerpunkt dieser Gesetzesinitiative liegt auf der Förderung langfristiger Verträge für nichtfossile Energie, der Einführung sauberer flexibler Lösungen und der Erhöhung der Markttransparenz. Insgesamt soll durch die vorgeschlagenen Reformen ein widerstandsfähigerer und nachhaltigerer Energiemarkt geschaffen werden. Die EU möchte sicherstellen, dass sowohl Energieerzeuger als auch Verbraucher von vorhersehbaren Preisen profitieren. Deutschland Windenergie an Land (onshore) Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien hat im Jahr 2024 einen neuen Rekordwert erreicht: Nach vorläufigen Berechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) deckten Erneuerbare gut 55 % des Bruttostromverbrauchs. Damit ist der Anteil um zwei Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Die Windenergie bleibt ein zentraler Pfeiler der deutschen Stromerzeugung und ist mit 115 Mrd. kWh und einem Anteil von mehr als einem Viertel der wichtigste Energieträger der Stromerzeugung in Deutschland und weiterhin die stärkste Energiequelle im Strommix. 2024 war geprägt von einer beispiellosen Entwicklung der Genehmigungszahlen für neue Windenergieanlagen. Rund 2.400 Anlagen mit gut 14.000 MW Leistung wurden bundesweit von den Behörden neu zugelassen. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Steigerung um 85 %. Knapp 30 % der genehmigten Leistung stammt aus Nordrhein-Westfalen, womit das Land mit deutlichem Vorsprung das Länderranking anführt. Trotz der außergewöhnlich hohen Zahl an Genehmigungsbescheiden sanken die Verfahrenslaufzeiten in den meisten Bundesländern deutlich. Im Schnitt dauerten die Zulassungsverfahren 23 Monate – und waren damit gut 10 % schneller als 2023. Das Auktionsvolumen des Jahres 2024 konnte die Bundesnetzagentur zu 90 % durch Zuschläge für 11.000 MW Windenergieleistung vergeben. Das entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr von gut 70 %. 2024 wurden insgesamt 635 Neuanlagen mit 3.251 MW Leistung bundesweit in Betrieb genommen. Auch hier führt Nordrhein-Westfalen mit 748 MW Bruttozubau die Länderstatistik an. Der bundesweite Gesamtbestand umfasste am Jahresende rund 28.700 Anlagen mit 63,5 GW Leistung. Die Ampelregierung hat in den Jahren 2021 bis 2024 viele rechtliche und politische Weichen gestellt, um die Energiewende in Deutschland erfolgreich voranzutreiben. So lag ein wesentlicher Schwerpunkt im Berichtszeitraum auf der nationalen Umsetzung der RED III (Renewable Energy Directive), die im Oktober 2023 auf EU-Ebene in Kraft getreten ist und unter anderem den beschleunigten und umfassenden Ausbau von erneuerbaren Energien regelt. Ein zentrales Element dieser Richtlinie ist die Einführung sogenannter Beschleunigungsgebiete für Erneuerbare-Energien-Vorhaben, in denen Vorhaben zukünftig vereinfacht umgesetzt werden sollen. Als Folge des Bruchs der Ampelkoalition im Herbst 2024 konnte dieser Gesetzentwurf allerdings nicht mehr wie vorgesehen im Berichtsjahr verabschiedet werden. Er befindet sich nach wie vor im parlamentarischen Verfahren. Auch das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) und des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) konnten aufgrund des Koalitionsbruchs nur verkürzt novelliert werden. Abgesehen von den bereits genannten Gesetzesinitiativen gab es 2024 weitere Gesetzesinitiativen, die unter anderem dem beschleunigten Ausbau und dem Bürokratieabbau im Genehmigungsprozess dienen. So wurde das Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) reformiert, um Genehmigungsverfahren für Windenergieanlagen erheblich zu beschleunigen. Unter anderem wurden Umweltprüfungen vereinfacht, Fristen verkürzt und eine digitale Antragsbearbeitung eingeführt. Dadurch soll sichergestellt werden, dass neue Windenergieanlagen schneller ans Netz gehen können. Mit dem im September vorgelegten Optionenpapier zum Strommarktdesign reagierte das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) auf die europäischen Vorgaben zum Strommarktdesign. Ziel der Systemumstellung ist laut BMWK, von einem System inflexibler Nachfrage und statischer Erzeugung überzugehen in ein System mit kostengünstiger variabler Stromerzeugung aus Wind und Photovoltaik, ergänzt um Speicher, eine flexible Nachfragesteuerung und flexible Kraftwerke als Back-up. Wie das zukünftige Strommarktdesign und damit eine sichere, bezahlbare Strom- und Energieversorgung, die ausschließlich auf erneuerbaren Energien basiert, ausgestaltet werden kann, hat die Plattform Klimaneutrales Stromsystem (PKNS) in den Jahren 2023 und 2024 diskutiert. Für Windenergie an Land gab es 2024 vier Ausschreibungsrunden mit einem Volumen von insgesamt 12.084 MW (Vorjahr: 9.829 MW), wobei bei den beiden ersten Ausschreibungen eine Unterzeichnung vorlag. Für 2025 beträgt das Ausschreibungsvolumen 10.000 MW, der Höchstwert für Ausschreibungen wurde für Windenergie an Land unverändert auf 7,35 ct/kWh festgelegt. Windenergie auf See (offshore) Den gesetzlichen Rahmen für den Ausbau der Windenergie auf See setzt in Deutschland das 2017 eingeführte Windenergie-auf-See-Gesetz (WindSeeG), dessen umfassende Novelle zum 1. Januar 2023 in Kraft getreten ist. Die zuvor festgelegten Ausbauziele von 20 GW bis 2030 und 40 GW bis 2040 wurden darin auf mindestens 30 GW bis 2030, auf 40 GW bis 2035 und auf 70 GW bis 2045 erhöht. Seit der dritten Novelle sind kleinere Anpassungen im WindSeeG erfolgt. Durch das WindSeeG wurden bereits anentwickelte Projekte in die Planungs- und Entwicklungshoheit des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie überführt, wovon auch PNE-Projekte betroffen sind. Mit der nach Umsetzung des Beschlusses des Bundesverfassungsgerichts durch den Gesetzgeber hierfür geschaffenen Ausgleichsregelung nach § 10a WindSeeG erwartet PNE unverändert Erstattungen für in der Vergangenheit bereits erbrachte Projektierungsleistungen, die sich dann in der Zukunft entsprechend positiv auf die Konzernzahlen auswirken können. Photovoltaik Das Ziel für den Ausbau von Photovoltaikanlagen ist im geltenden Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG 2023) auf 215 GWp erhöht worden. Für Photovoltaikanlagen auf Freiflächen betrug die ausgeschriebene Menge 2024 in drei Ausschreibungsrunden 8,1 GWp. Das Ausschreibungsvolumen beträgt 2025 9,9 GWp. Der zulässige Höchstwert beläuft sich 2025 weiterhin auf 6,80 ct/kWh. Frankreich Frankreich bleibt ein Kernmarkt für die PNE-Gruppe, da das Land seine Ziele für erneuerbare Energien 2024 sowohl in seinem nationalen Energie-Klima-Aktionsplan, der der EU im Juli übermittelt wurde, als auch in seinem überarbeiteten mehrjährigen Energieplan bestätigt hat. Diese neue mehrjährige Energieplanung, die Frankreichs Energiefahrplan für die nächsten fünf und zehn Jahre festlegt, soll im zweiten Quartal 2025 per Dekret veröffentlicht und ratifiziert werden. Darüber hinaus unterstützt dieser Fahrplan das nationale Ziel, den Energiemix des Landes zu dekarbonisieren, indem auch Kernkraftwerke im Einklang mit dem Kernkraftbeschleunigungsgesetz von 2023 über 2035 hinaus erneuert werden sollen. Dennoch sind die Aussichten für erneuerbare Energien weiterhin positiv, da Frankreich 2023 auch ein Gesetz zur Beschleunigung erneuerbarer Energien verabschiedet hat. Ein Beispiel für die Genehmigung von Windparks ist ein seit September 2024 geltendes Dekret, das die Einspruchsfrist von Dritten von vier auf zwei Monate verkürzt und dem jüngsten französischen PNE-Projekt zugutekam, das im vierten Quartal 2024 genehmigt wurde und bei dem keine Einsprüche zulässig sind. Mitte 2024 wurde in einem weiteren Dekret zur Umsetzung des RE-Beschleunigungsgesetzes der Revisionsprozess für die Planung künftiger Investitionen in regionale Netze geändert, um einen der größten Engpässe für den Ausbau erneuerbarer Energien zu beheben. Die Energieregulierungskommission erwartet eine stärkere und schnellere Planung. Um die finanzielle Durchführbarkeit von Projekten im Bereich erneuerbare Energien zu unterstützen, sind für den Zeitraum 2025 bis 2026 tarifbasierte Ausschreibungen für Windenergie, Photovoltaik und technologieneutrale Anlagen eingeführt worden. Trotz dieser Fortschritte dauern die Genehmigungsverfahren für Erneuerbare-Energien-Projekte in Frankreich aufgrund umfangreicher rechtlicher und ökologischer Bewertungen immer noch ungefähr vier bis sieben Jahre. Italien Italien treibt die Entwicklung seines Sektors für erneuerbare Energien voran, insbesondere in den Bereichen Photovoltaik und Windenergie. Zum 31. Oktober 2024 erreichte die installierte Photovoltaikkapazität des Landes 35.763 MW, was einem Anstieg von 36 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dieser Fortschritt steht im Einklang mit dem Ziel der Regierung für 2030, das durch das im Juni 2024 erlassene Dekret „Aree Idonee“ (geeignete Gebiete) festgelegt wurde. Der neue Erlass sieht eine Steigerung der neuen erneuerbaren Energien um 80 GW von 2024 bis 2030 vor (davon etwa 50 GWp Photovoltaik) und legt Ziele für die einzelnen Regionen fest, um in den kommenden Jahren eine regionale Verteilung zu erreichen. Um den Ausbau erneuerbarer Energien weiter zu beschleunigen, wurde Ende 2024 ein neuer Kodex für erneuerbare Energien herausgegeben, der darauf abzielt, die Genehmigungsverfahren für Photovoltaikanlagen zu vereinfachen. Dabei liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der Agri-Photovoltaik. Insbesondere werden Ausnahmen von Umweltverträglichkeitsprüfungen (UVP) und UVP-Screenings erweitert, UVP-Schwellenwerte angehoben (signifikant für Agri-PV-Anlagen) und vereinfachte Genehmigungsverfahren für bestimmte Projekte ausgeweitet. Die Einführung eines neuen Tarifsystems auf der Grundlage von Abwärtsauktionen (FER-X), dessen letzter Entwurf auf seine Genehmigung wartet, zielt darauf ab, die Entwicklung erneuerbarer Energien durch Anreiztarife zu fördern. Das Förderprogramm soll in zwei Phasen eingeführt werden: eine Übergangsphase bis Ende 2025 (rund 10 GW Ausschreibungen für Photovoltaik im Jahr 2025), für die bereits eine EU-Genehmigung vorliegt, gefolgt von einer daran anschließenden Phase von 2025 bis 2028. Kanada Durch das Klima, die Größe des Landes und die energieintensive Primärindustrie hat Kanada einen der höchsten Pro-Kopf-Stromverbräuche unter den G7-Nationen. In Kanada sind die regulatorischen Anforderungen an das Genehmigungsverfahren für die Errichtung von Windenergieanlagen vielfältig und in den einzelnen kanadischen Provinzen unterschiedlich geregelt. Dabei beziehen sich die Genehmigungsprozesse hauptsächlich auf Baulandpolitik, umweltrelevante Themen sowie den Netzanschluss. Die Ausbauziele der Regierung werden von den einzelnen Provinzregierungen gestaltet. Provinzübergreifend wird der Markt für saubere Energien durch die von der kanadischen Bundesregierung eingeführte CO2-Besteuerung sowie durch die im November 2022 eingeführte Investment Tax Credit-Steuerpolitik angetrieben. Auch die klimapolitischen Verträge, an die sich die kanadische Regierung international zuletzt im Rahmen der United Nations Climate Change Conference (COP27) gebunden hat, erhöhen die Bedeutung der erneuerbaren Energien in Kanada. In den letzten Jahren hat sich die Photovoltaik-, Wind- und Speichertechnologie in Kanada erheblich entwickelt. 2022 konnte ein Jahresrekordwachstum von 10,5 % erreicht werden. Dieser Ausbau wurde vorrangig in den westlichen Provinzen Alberta und Saskatchewan realisiert. CETA – das Comprehensive Economic and Trade Agreement zwischen Kanada und der EU – verdeutlicht den wirtschaftspolitischen Willen, den Außenhandel zu diversifizieren und Partnerschaften mit Europa zu fördern. Lettland Vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs wollen Deutschland und die drei baltischen Länder Estland, Lettland und Litauen ihre Energiesouveränität stärken und enger zusammenarbeiten. Hierzu sollen, auch länderübergreifend, hybride Interkonnektoren realisiert werden, in die Offshore-Windparks ihre Energie einspeisen und die zugleich für den europäischen Stromhandel effizient und marktgerecht genutzt werden können. Lettland beabsichtigt, sowohl ein vom Staat koordiniertes länderübergreifendes Projekt zu auktionieren als auch weitere private Offshore-Windplanungen zuzulassen. Die hierfür erforderliche Gesetzgebung befindet sich aktuell im Entwicklungsprozess. Erste Entwürfe werden Ende Q1/Anfang Q2 2025 erwartet und zur Konsultation gestellt. PNE hat eine Beteiligung an einem Projekt in einer frühen Entwicklungsphase erworben, das aufgrund mehrerer Faktoren gute Chancen hat, sich in einem Auswahlprozess erfolgreich zu positionieren. Das Projekt wird derzeit in Zusammenarbeit mit einem Kooperationspartner weiterentwickelt. Panama Panama hat sich, auf der Grundlage des Gesetzes 8 vom 25. März 2015 und des Nationalen Energieplans 2015–2050, ein Ziel für die Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien (ohne Hydro) bis zum Jahr 2050 gegeben. Bis 2030 sollen Photovoltaik-, Wind- und Biomassequellen 20 % der Stromerzeugungskapazität des Landes und 30 % bis 2050 ausmachen. Panamas Ziel ist es, mithilfe der erneuerbaren Energien eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen zu erreichen. Polen Der Sektor der erneuerbaren Energien in Polen verzeichnet ein deutliches Wachstum, insbesondere bei Windenergie und Photovoltaik, das durch Regierungsinitiativen zur Verringerung der Abhängigkeit von Kohle und zur Deckung der steigenden Stromnachfrage vorangetrieben wird. 2024 erreichte das Land einen Rekordwert von 30 % der Erzeugung seines Stroms aus erneuerbaren Quellen, gegenüber 27 % im Vorjahr. Bis 2050 soll der Anteil der erneuerbaren Energien am Nettostromverbrauch nach Prognosen der Regierung bei etwa 50 % liegen. Dies steht im Einklang mit dem Nationalen Energie- und Klimaplan (NECP-PL) und dem Netzentwicklungsplan des Übertragungsnetzbetreibers, der Investitionen in Höhe von 64 Mrd. PLN in das Übertragungsnetz bis 2034 vorsieht. Trotz dieser Pläne bestehen weiterhin Herausforderungen, insbesondere im Zusammenhang mit Netzüberlastungen und Verzögerungen bei Genehmigungen. Um Netzengpässe zu beheben, werden Lösungen wie Cable Pooling, direkte Leitungsversorgung für industrielle Abnehmer, Batteriespeichersysteme (unterstützt durch einen Kapazitätsausschreibungsmechanismus) und Polens erstes 1-GW-PtX-Projekt (angetrieben durch 2 GW erneuerbare Energie) umgesetzt. Dieses Projekt umfasst eine geplante Verbindung zum Wasserstoffnetz (H₂) in Polen mit einer grenzüberschreitenden Verbindung zum deutschen H₂-Kernnetz, das von PNE bei der Entwicklung zukünftiger Projekte umgesetzt wird. Parallel dazu hat PNE die Raumplanungsverfahren der lokalen Regierungen, um die Umsetzung erneuerbarer Technologien in ausgewiesenen Gebieten zu erleichtern, im Blick. Darüber hinaus zielen vorgeschlagene weitere Änderungen des „Wind Act“ darauf ab, die strenge 10H-Regel zu lockern, die einen Mindestabstand zwischen Windturbinen und Wohngebäuden vorschreibt, wodurch möglicherweise mehr Gebiete für die Entwicklung von Windenergie erschlossen werden könnten. Rumänien Rumänien hat sich verpflichtet, den Anteil erneuerbarer Energien an seinem Bruttoendenergieverbrauch bis 2030 auf 38,3 % zu erhöhen. Dies entspricht dem erhöhten Ziel gemäß dem aktualisierten Integrierten Nationalen Energie- und Klimaplan (PNIESC), der am 16. Oktober 2024 auf der Website der Europäischen Kommission veröffentlicht wurde. Die Prognosen im Rahmen des PNIESC deuten darauf hin, dass dieser Prozentsatz im Jahr 2025 31,0 % erreichen wird, während er für 2024 mit 29,4 % angegeben wird. Um die Ziele für 2030 zu erreichen, entwickelt Rumänien einen Rechtsrahmen für Batterie-Energiespeichersysteme (BESS), Offshore-Windenergie und grünen Wasserstoff. Das im Mai 2024 erlassene Gesetz über Offshore-Windenergie (Gesetz Nr. 121/2024) schafft einen Rechtsrahmen für Offshore-Windprojekte im Schwarzen Meer. Bis zum 30. Juni 2025 sollten die wichtigsten sekundären Vorschriften, die für die Organisation der eigentlichen wettbewerblichen Verfahren zur Erteilung von Konzessionsvereinbarungen für Offshore-Windenergie erforderlich sind, verabschiedet werden – allerdings gibt es im Offshore-Windenergie-Gesetz keine feste Frist für die Organisation der ersten Ausschreibungen. Seit 2022 erlaubt Rumänien private Stromabnahmeverträge (Power Purchase Agreements, PPAs), wodurch marktbasierte Transaktionen im Bereich erneuerbare Energien gefördert werden und der rumänische PPA-Markt seitdem kontinuierlich wächst. 2024 startete Rumänien seine erste Tarif-Ausschreibung mit Contracts for Difference (CfD) und vergab ein Volumen für die Entwicklung von 1.528 MW Windenergie- und Photovoltaikkapazität. Die CfD laufen 15 Jahre. Es gibt nach wie vor Herausforderungen, insbesondere was die Geschwindigkeit des Ausbaus der erforderlichen Netzkapazität betrifft. Die nationale Behörde für Energieregulierung (ANRE) hat 2024 eingeführt, eine Garantie in Höhe von 5 % der Netzanschlusskosten nach Erteilung der Netzanschlusszusage zu stellen. Dies soll die Durchführbarkeit von Projekten erhöhen und verhindern, dass Netzanschlusskapazitäten durch Projekte, die nicht umgesetzt werden, blockiert werden. Spanien In Spanien handelt es sich um einen „High Volume“-Markt, der sowohl Chancen im Bereich Wind und Photovoltaik eröffnet als auch einen langfristigen Ansatz in Richtung Wasserstoff, Asset Management sowie Repowering vorhält. In Spanien verfügen die erneuerbaren Energien über einen starken Rückhalt in der Bevölkerung und Politik. Der Markt ist attraktiv, denn die von der spanischen Regierung vorgegebenen Ausbauziele der erneuerbaren Energien sind hoch. Zudem soll das Stromnetz bis 2030 beziehungsweise 2050 massiv ausgebaut werden. Eine Vielzahl von Offtake-Möglichkeiten sowie ein etablierter PPA-Markt runden das Bild positiv ab. Spanien verfügt über einen starken Bankensektor und liegt mit einem A-Fitch-Rating im oberen Drittel auf der Länderskala im weltweiten Vergleich. Südafrika Südafrika überarbeitet derzeit aktiv seinen Integrierten Ressourcenplan (IRP), um die anhaltende Stromknappheit zu beheben und den Übergang zu einem nachhaltigeren Energiemix zu vollziehen. Der aktualisierte IRP, der voraussichtlich Anfang 2025 fertiggestellt sein wird, hebt den Ausbau erneuerbarer Energiequellen hervor, einschließlich Photovoltaik und insbesondere Windenergie, während die Abhängigkeit des Landes von der Kohleverstromung schrittweise verringert werden soll. Das Programm zur Beschaffung von Stromerzeugern für erneuerbare Energien (REIPPPP) spielt weiterhin eine entscheidende Rolle bei der Gewinnung von Investitionen in erneuerbare Energien. Die im Dezember 2023 gestartete siebte Ausschreibung zielte darauf ab, eine Kapazität von bis zu 5.000 MW an erneuerbaren Energien zu beschaffen, davon 3.200 MW Onshore-Windenergie und 1.800 MW Photovoltaikprojekte. Im Dezember 2024 wurden acht Photovoltaikprojekte mit einer Gesamtleistung von 1.760 MW als bevorzugte Bieter ausgewählt, was einer Investition von 44,2 Mrd. ZAR entspricht. Bemerkenswert ist, dass in dieser Runde aufgrund von Preis- und Netzbeschränkungen keine Windprojekte ausgewählt wurden. Seit 2021 erlaubt Südafrika Stromabnahmeverträge (Power Purchase Agreements, PPAs) aus dem Privatsektor, wobei die Projektgröße zunächst auf 100 MW begrenzt war. Diese Obergrenze wurde inzwischen aufgehoben, sodass nun auch größere Wind- und Photovoltaikprojekte für eine Vermarktung über PPAs entwickelt werden können. Netzengpässe stellen jedoch nach wie vor eine große Herausforderung dar und erfordern strategische Anpassungen von Entwicklern wie der PNE Group, die ihre Projektpipeline durch ein 80:20-Joint-Venture mit WKN Windcurrent aufbaut. Der „Electricity Regulation Amendment Act“ von 2024 zielt darauf ab, den Netzzugang zu verbessern, die Genehmigungsverfahren zu straffen und die verstärkte Beschaffung von unabhängigen Stromerzeugern (IPPs) zu erleichtern. Darüber hinaus treibt die südafrikanische Regierung Initiativen im Bereich grüner Wasserstoff und E-Fuels voran, um den Energiemix zu diversifizieren und die Dekarbonisierung verschiedener Sektoren zu unterstützen. Türkei Die Türkei bleibt ein Ausschreibungsmarkt für erneuerbare Energien, obwohl politische Unsicherheiten weiterhin Herausforderungen mit sich bringen. Während die makroökonomischen Bedingungen den Ausbau erneuerbarer Energien im Allgemeinen unterstützen, wird die Umsetzung von Großprojekten immer noch von regulatorischen und Ausschreibungsbedingungen beeinflusst. Der 2016 eingeführte Rahmen für erneuerbare Energiequellen (YEKA) ist nach wie vor ein wichtiger Mechanismus für die Vergabe von Projekten, aber frühere Ausschreibungen haben gezeigt, dass weitere Anpassungen erforderlich sind, um die Investitionsbedingungen zu verbessern. Der im Oktober 2024 vorgestellte Fahrplan für erneuerbare Energien bis 2035 sieht eine Erhöhung der Wind- und Photovoltaikkapazität vor, wobei die Umsetzung von der Stabilität der Vorschriften und der Verfügbarkeit von Finanzmitteln abhängt. Die Regierung hat Pläne zur Straffung der Genehmigungsverfahren und zur Einführung neuer Ausschreibungen angekündigt, darunter eine für 2.000 MW Wind- und Photovoltaikkapazität Anfang 2025, doch die langfristigen Auswirkungen dieser Maßnahmen bleiben abzuwarten. Trotz dieser Initiativen bestehen im türkischen Sektor für erneuerbare Energien weiterhin Herausforderungen. Vietnam Vietnam zeigt ein besonderes politisches Interesse an erneuerbaren Energien, verursacht und verstärkt durch Versorgungsengpässe und einen steigenden Energiebedarf. Die politischen Ziele der Fünfjahrespläne für Windenergie sehen einen kontinuierlichen Ausbau vor. Der erzeugte Strom muss von den staatlichen Energieversorgern abgenommen und entsprechend den Einspeisetarifen vergütet werden. Auf der 26. UN-Klimakonferenz (COP26) hat sich die vietnamesische Regierung 2021 zur Erreichung ehrgeiziger Ziele verpflichtet, unter anderem zur Klimaneutralität bis 2050. Der erforderliche Ausbau des nationalen Kraftwerksparks sowie des Stromnetzes wird in entsprechenden Netzentwicklungsplänen (Power Development Plans – PDPs) festgelegt. Für den neuesten PDP 8 hat sich PNE mit einem Projekt mit bis zu 2.000 MW möglicher Gesamtleistung beworben. Unabhängig davon konnte auf Ebene der für die zukünftige Einspeisung der Energie vorgesehenen Provinz eine Absichtserklärung unterzeichnet werden. Der PDP 8 für die Periode von 2021 bis 2035, mit einem Ausblick auf 2050, wurde im Mai 2023 veröffentlicht. Erste für eine Projektentwicklung notwendige detailliertere Umsetzungspläne (Decisions und Decrees) sind im April 2024 veröffentlicht worden. Eine Überarbeitung des aktuellen PDP 8 sowie der Umsetzungspläne wird in Q1/Q2 2025 erwartet. In der Überarbeitung befinden sich auch die Regularien zur marinen Raumordnung sowie zur Genehmigung von Umwelt- und Baugrunduntersuchungen auf See. Unabhängig davon entwickelt PNE das Projekt in den Bereichen weiter, die von diesen Regulierungsschritten unabhängig sind. Einschätzung zur Marktentwicklung Insgesamt befinden sich die internationalen Märkte weiterhin in einem Wandel, an den sich die Aktivitäten der PNE-Gruppe anpassen müssen, um Risiken zu minimieren und neue Chancen zu erarbeiten. Insgesamt gesehen sind die Rahmenbedingungen für den Ausbau der erneuerbaren Energien auch vor dem Hintergrund des Weltklimagipfels in Baku (Aserbaidschan), bei dem der Übergang weg von den fossilen Energieträgern beschlossen wurde, positiv zu werten. Für den wirtschaftlichen Ausbau der Photovoltaik sind die Rahmenbedingungen in ausgewählten Märkten wie Deutschland, Frankreich, Italien, Polen, Rumänien und Spanien gegeben. Der Vorstand ist zuversichtlich, die Unternehmensentwicklung durch die justierte Unternehmensstrategie und eine weitere Internationalisierung insbesondere in Europa und auf neuen Märkten positiv voranbringen zu können. 2.4 Geschäftsverlauf Zusammenfassung der operativen Entwicklung Das operative Geschäft der PNE-Gruppe war im Geschäftsjahr 2024 von der Entwicklung, der Realisierung und dem Betrieb von Windparks an Land sowie dem weiteren Aufbau der Entwicklung von Photovoltaikprojekten in verschiedenen Ländern geprägt. Darüber hinaus wurde der Eigenbetrieb von Windenergieanlagen ausgebaut und damit ein Beitrag zu einer umweltschonenden Stromerzeugung zu ökonomisch nachhaltigen Bedingungen geleistet. Das operative Geschäft ist aufgeteilt in die Segmente Projektentwicklung, Stromerzeugung und Services. 2024 kam es nur noch vereinzelt zu Lieferengpässen bei Maschinen und Material. Insgesamt hat PNE im Berichtszeitraum Windpark- und Photovoltaikprojekte mit rund 3.698 MW (Vorjahr: 494 MW) fertiggestellt oder verkauft – darunter die vollständigen Pipelines des USA-Geschäfts und der schwedischen Gesellschaften der PNE-Gruppe. Im Berichtszeitraum erhielt die PNE-Gruppe insgesamt Genehmigungen für 21 Windpark- und Photovoltaikprojekte mit einer Leistung von rund 682 MW. Trotz der Realisierung und der Verkäufe von Projekten konnte die Pipeline, also der Bestand von Windpark- und Photovoltaikprojekten in den verschiedenen Phasen der Entwicklung, gegenüber dem Vorjahr bei der Windenergie an Land von 9.177 MW auf 9.866 MW gesteigert werden. Die Photovoltaikpipeline reduzierte sich von 7.424 MWp auf 6.486 MWp. Hinzu kommen 2.500 MW aus Windenergie auf See. Damit umfasst die Projektpipeline 18.852 MW (Vorjahr: 19.101 MW) und sichert die weitere Entwicklung des Unternehmens mittel- bis langfristig ab. Aufgrund der Fertigstellung und Übernahme weiterer Windparks hat sich die Nennleistung der im Eigenbetrieb befindlichen Anlagen im Berichtszeitraum auf 428,5 MW (Vorjahr: 375,4 MW) erhöht. Im Bau befanden sich zum 31. Dezember 2024 in Deutschland und Frankreich zwölf Windparks mit einer Nennleistung von zusammen 277,8 MW. Davon ist PNE in bereits verkauften Projekten mit 102,3 MW als Dienstleister für die Käufer tätig. Die PNE AG ist als Bestandshalter vermehrt abhängig vom Windangebot, aber auch von der Entwicklung des Strompreises. Mit steigender Nennleistung im eigenen Portfolio wirken sich schwankende Windangebote auf die Finanzkennzahlen des Segments Stromerzeugung und damit auch auf die Finanzkennzahlen des Konzerns aus. Im Vergleich zum Vorjahresberichtszeitraum waren 2024 ein schlechteres Windangebot und zudem auch niedrigere Strompreise zu verzeichnen. Die Kombination der erhöhten Anzahl im Betrieb befindlicher Windenergieanlagen, des schlechteren Windangebots sowie der niedrigeren Strompreise führte im Segment Stromerzeugung dazu, dass sich die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr nur geringfügig erhöhten. Mit Verträgen für das Betriebsmanagement von Windparks in Deutschland, Frankreich, Polen und Schweden sowie der Durchführung von Windmessungen, technischen Inspektionen und Prüfungen weltweit sind die zur PNE-Gruppe gehörenden Dienstleistungen international aufgestellt. Insgesamt umfasst das betreute Auftragsvolumen der PNE-Windparks im In- und Ausland mehr als 2.900 MW (Vorjahr: 2.900 MW) Nennleistung – das sind rund 1.000 Windenergieanlagen. Darüber hinaus wurden auch Werte („stille Reserven“) geschaffen, die nicht sofort erkennbar sind. Aufgrund der Investitionen in eigene Windparkprojekte sind von der Gesellschaft auf Konzernebene Gewinne vor Steuern eliminiert worden, die die Gesellschaft als „stille Reserven“ definiert. Diese „stillen Reserven“ entsprechen somit den im Rahmen der Konzernabschlusserstellung eliminierten Zwischengewinnen aus der Veräußerung der Windparks zwischen Gesellschaften des Konsolidierungskreises. Ob diese Gewinne bei einem Verkauf in der Zukunft auch so wie aktuell kalkuliert erzielt werden können, hängt davon ab, ob sich die unterstellten Marktbedingungen der Projektkalkulationen (z. B. Renditeerwartung der Investoren) verändern (siehe dazu auch die Ausführungen im ↗ Kapitel 8 „Risiko- und Chancenbericht“) . Die geschaffenen „stillen Reserven“ aus den konzerneigenen Projekten werden über die Nutzungsdauer der Projekte nach und nach durch die geringere Abschreibungsbemessungsgrundlage im Konzern aufgedeckt. Diese Aufdeckung der „stillen Reserven“ führt über die Laufzeit zu Ergebnisverbesserungen und entsprechend in der Höhe der Aufdeckung zu einer Verbesserung der Konzern-Eigenkapitalquote. Die kumulierte Aufdeckung der „stillen Reserven“ betrug bis zum 31. Dezember 2024 insgesamt 38,1 Mio. Euro (Vorjahr: 27,2 Mio. Euro). Davon wurden im Berichtszeitraum 11,0 Mio. Euro (Vorjahr: 9,9 Mio. Euro) durch geringere Abschreibungen aufgedeckt. Trotz der Aufdeckung von „stillen Reserven“ durch Verkäufe von eigenen Projekten (Papenrode und Lütau) ist es der PNE-Gruppe bei gleichzeitigen Investitionen in neue Projekte gelungen, im Geschäftsjahr 2024 einen nur geringfügigen Rückgang „stiller Reserven“ als Saldo aus Investitionen und Desinvestitionen in Höhe von -2,4 Mio. Euro zu realisieren. In Summe führen die Effekte aus der Aufdeckung „stiller Reserven“ über die Nutzungsdauer und dem geringen Nettoeffekt eines Rückgangs „stiller Reserven“ aus Desinvestitionen auf Konzernebene per 31. Dezember 2024 zu verbleibenden „stillen Reserven“ in Höhe von insgesamt 195,3 Mio. Euro (Vorjahr: 208,6 Mio. Euro). Unter Berücksichtigung des Aufbaus des Portfolios im Eigenbetrieb führten die operativen Tätigkeiten zu einem Konzern-EBITDA von 69,0 Mio. Euro (Vorjahr: 39,9 Mio. Euro). Die Guidance für das Konzern-EBITDA (40 bis 50 Mio. Euro) für das Geschäftsjahr 2024 wurde deutlich übertroffen (siehe ↗ Erläuterungen im Abschnitt 2.5 „Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage“ ). Auf Einzelebene der PNE AG wurde im Geschäftsjahr 2024 ein EBT-Ergebnis von 11,4 Mio. Euro (Vorjahr: 34,3 Mio. Euro) ausgewiesen. Die Entwicklung der Segmente im Einzelnen Die nachfolgenden Ergebnisse der Segmente sind vor Konsolidierungen auf Konzernebene dargestellt. Segment Projektentwicklung Windenergie und Photovoltaik an Land Obwohl die durch den Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine und teilweise die Nachwirkungen aus der Coronapandemie bedingten Auswirkungen auf die Wirtschaft auch gewisse Implikationen für die PNE-Gruppe mit sich bringen, konnte die Entwicklung und Realisierung von Windpark- und Photovoltaikprojekten an Land im Geschäftsjahr 2024, sowohl in Deutschland als auch in den internationalen Märkten, in denen die PNE-Gruppe über Tochtergesellschaften oder Joint Ventures tätig ist, kontinuierlich fortgeführt werden. Photovoltaik ist in den vergangenen Jahren immer kostengünstiger, effizienter und damit auch in der Stromerzeugung marktfähiger geworden. Die rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Entwicklung von Photovoltaikprojekten sind zudem in vielen Ländern gegeben. Daher ist die Entwicklung von Photovoltaikprojekten Bestandteil der strategischen Ausrichtung des Geschäftsmodells der PNE-Gruppe. Insgesamt bearbeiteten die Unternehmen der PNE-Gruppe zum 31. Dezember 2024 in Deutschland sowie in den Auslandsmärkten, in denen sie mit Tochtergesellschaften oder über Joint Ventures tätig sind, Windparkprojekte mit rund 9.866 MW (Vorjahr: 9.177 MW) zu errichtender Nennleistung in unterschiedlichen Phasen des mehrjährigen Entwicklungsprozesses. Bei der Photovoltaik wurde die Projektpipeline auf 6.486 MWp (Vorjahr: 7.424 MWp) reduziert. Darüber hinaus ist die PNE-Gruppe in bereits verkauften Windprojekten mit rund 549 MW und rund 1.042 MWp Photovoltaikprojekten als Dienstleister tätig. Dies ist die Basis der künftigen Entwicklung im Bereich Windenergie und Photovoltaik an Land. Überblick über den Stand der Projektaktivitäten Windenergie an Land der PNE-Gruppe per 31. Dezember 2024 in MW: Land Phase I – II Phase III Phase IV Total MW Verkauft/ Dienst- leister Deutschland 2.378 690 164 3.232 199 Rumänien 0 0 0 0 0 Türkei 629 72 0 701 0 Großbritannien 0 0 0 0 0 USA 0 0 0 0 0 Kanada 308 0 0 308 210 Panama 0 68 0 68 0 Italien 0 0 0 0 0 Frankreich 363 156 11 531 0 Polen 2.009 0 0 2.009 0 Südafrika 2.767 40 0 2.807 140 Schweden 0 0 0 0 0 Spanien 210 0 0 210 0 Total 8.664 1.026 175 9.866 549 Phase I – II = Erkundung und Entwicklung Phase III = Planung Phase IV = Errichtung bis Übergabe Verkauft/Dienstleister = Diese Spalte führt bereits verkaufte Projekte auf, in denen die PNE aktuell Baumanagementleistungen erbringt. Überblick über den Stand der Projektaktivitäten Photovoltaik der PNE-Gruppe per 31. Dezember 2024 in MWp: Land Phase I – II Phase III Phase IV Total MWp Verkauft/ Dienst- leister Deutschland 689 215 0 904 0 Rumänien 695 49 0 744 208 USA 0 0 0 0 0 Kanada 402 0 0 402 100 Italien 534 136 0 670 114 Frankreich 199 23 0 222 0 Polen 448 135 0 583 0 Südafrika 1.920 0 0 1.920 300 Spanien 1.041 0 0 1.041 320 Total 5.928 558 0 6.486 1.042 Phase I – II = Erkundung und Entwicklung Phase III = Planung Phase IV = Errichtung bis Übergabe Verkauft/Dienstleister = Diese Spalte führt bereits verkaufte Projekte auf, in denen die PNE aktuell Baumanagementleistungen erbringt. Windenergie an Land und Photovoltaik national In Deutschland bearbeitete die PNE-Gruppe zum 31. Dezember 2024 Windparks mit einer Nennleistung von rund 3.232 MW (Vorjahr: 2.582 MW) in den verschiedenen Phasen der Projektentwicklung. Die Entwicklung von Photovoltaikprojekten wurde verstärkt, sodass zum Ende des Berichtszeitraums in Deutschland Projekte mit einer Gesamtleistung von 904 MWp (Vorjahr: 831 MWp) bearbeitet wurden. Fertiggestellt wurden im Berichtszeitraum die Windparks „Schenklengsfeld“ (19,8 MW), „Heitzelberg“ (5,5 MW) und „Heidmoor“ (36,0 MW). Sie sind in den Eigenbetrieb übernommen worden. Leider konnten weniger Projekte zeitgerecht umgesetzt werden als geplant. Primär begründet sind diese Verzögerungen durch von den Behörden deutlich zu spät erteilte Transportgenehmigungen und Kapazitätsengpässe bei Lieferanten und Netzbetreibern. Zum Ende des Berichtszeitraums befanden sich in Deutschland acht Windparks mit einer Nennleistung von 164,2 MW und drei Dienstleistungsprojekte mit einer Nennleistung von 102,3 MW im Bau. Darüber hinaus erhielt PNE 2024 für fünf weitere Windenergieprojekte mit einer möglichen Nennleistung von 76,4 MW die Genehmigungen nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Windenergie an Land und Photovoltaik international Auch im Ausland hat die PNE-Gruppe ihr Kerngeschäft der Projektentwicklung und -realisierung von Windenergie und Photovoltaik fortgesetzt: So hatte die PNE-Gruppe in den Auslandsmärkten zum Ende des Geschäftsjahres 2024 Windparks mit einer Nennleistung von 6.634 MW (Vorjahr: rund 6.595 MW) in den verschiedenen Phasen der Projektentwicklung. Darüber hinaus befanden sich am Ende des Berichtszeitraums in den Auslandsmärkten Photovoltaikprojekte mit 5.582 MWp (Vorjahr: 6.593 MWp) in der Entwicklung. Frankreich Zum 31. Dezember 2024 befanden sich in Frankreich Windprojekte mit einer Nennleistung von rund 531 MW in verschiedenen Phasen der Projektentwicklung. Zwölf Windenergieprojekte (209 MW) wurden beantragt. Im Bereich Photovoltaik sind 222 MWp (hauptsächlich Agri-PV-Projekte) in der Pipeline. Großbritannien Ende 2024 hat PNE den schottischen Windpark „Sallachy“ verkauft. Das Projekt mit 43 MW Leistung ging an ein kanadisches Unternehmen. Die PNE-Gruppe ist nun nicht mehr als Projektentwickler in Großbritannien aktiv. Italien Mit dem Ziel, am Marktwachstum zu partizipieren, wird die lokale Photovoltaikpräsenz weiter gestärkt und die Entwicklung der Photovoltaikprojektpipeline auf Basis von Greenfield-Projekten vorangetrieben, ergänzt durch die Zusammenarbeit mit Landentwicklern (Site Finders) und Frühphasenentwicklern (Co-Development). Zum 31. Dezember 2024 befanden sich Projekte mit rund 670 MWp in der Entwicklung. Kanada In Kanada wurde nach positiven Marktuntersuchungen die Projektentwicklung auf weitere Provinzen ausgeweitet. Es werden Windenergie- und Photovoltaikprojekte entwickelt, die zukünftig in Ausschreibungen eingebracht werden sollen oder Strom an den freien Markt verkaufen können. Die PNE-Gruppe arbeitet an mehreren Windenergie- und Photovoltaikprojekten, die sich noch in einem frühen Entwicklungsstadium befinden. Auch werden Projektansätze zur Direktversorgung von Industrieunternehmen verfolgt. Politische und wirtschaftliche Stabilität, Rohstoffreichtum, ein solider Finanzsektor und das europäisch-kanadische Wirtschafts- und Handelsabkommen CETA sind die Basis für Investitions- und Geschäftsmöglichkeiten. Zum 31. Dezember 2024 befanden sich Windprojekte mit rund 308 MW und Photovoltaikprojekte mit rund 402 MWp in der Entwicklung. Das Windenergieprojekt Buffalo Gap (210 MW) und das Photovoltaikprojekt Muskwa Northwest (100 MW) sind an eine Partnerschaft bestehend aus einem westkanadischen Immobilien- und Energiekonzern sowie drei indigenen Völkern der First Nations im ersten Halbjahr 2024 verkauft worden. Panama PNE ist 2019 in den lateinamerikanischen Markt für erneuerbare Energien eingetreten. Über Tochtergesellschaften wurden in Panama fünf Windenergieprojekte übernommen. Sie werden seitdem weiterentwickelt und optimiert. Ein Windprojekt mit insgesamt 68 MW befindet sich zurzeit im Verkaufsprozess. PNE setzt in Panama auf den sich entwickelnden Markt für erneuerbare Energien. Die Projekte werden größtenteils bis Ready-to-Build entwickelt und sollen dann am Markt platziert werden. Polen PNE hat seine Marktpräsenz in den letzten Jahren weiter ausgebaut und wird diese Position nutzen, um in den kommenden Jahren weitere Wind- und Photovoltaikkapazitäten zu entwickeln. Zum 31. Dezember 2024 befanden sich Windenergieprojekte mit rund 2.009 MW in der Entwicklung. Zum Ende des Berichtszeitraums wurden Photovoltaikprojekte mit rund 583 MWp bearbeitet. Rumänien In Rumänien konzentriert sich PNE auf die Entwicklung von Photovoltaik- und Windprojekten, wobei der Schwerpunkt auf kombinierten und eigenständigen Speicherlösungen lag. Bisher hat PNE Projekte mit einer Gesamtkapazität von 822,6 MW (142,7 MW Windenergie und 679,9 MWp Photovoltaik) sowie 207,2 MWh Co-Location-Speicher erfolgreich abgeschlossen. Die Pipeline wurde 2024 erfolgreich weiter ausgebaut. Zum 31. Dezember 2024 entwickelt PNE aktiv ein Portfolio von Photovoltaikprojekten mit einer installierten Leistung von 744,0 MWp und 108 MWh Co-Location Speicher. Schweden Ende 2024 hat die PNE-Gruppe die beiden schwedischen Gesellschaften PNE Sverige AB und VKS Vindkraft Sverige AB an ein norwegisches Energieversorgungsunternehmen verkauft. Im Verkauf enthalten war auch die Projektpipeline mit Windenergieprojekten mit rund 300 MW Leistung. Die PNE-Gruppe ist nun nicht mehr als Projektentwickler in Schweden aktiv. Spanien Zum Ende des Jahres 2024 befanden sich Photovoltaikprojekte mit einer Nennleistung von 1.041 MWp sowie Windparkprojekte von 210 MW in der Entwicklung. Zudem war PNE als Dienstleister für Photovoltaikprojekte von 320 MWp tätig. Hervorgehend aus der Wasserstoffinitiative der Europäischen Union untersucht PNE in Spanien Geschäftsmöglichkeiten in diesem Kontext. Südafrika In Südafrika befanden sich zum 31. Dezember 2024 Windenergieprojekte mit bis zu 2.807 MW Nennleistung in unterschiedlichen Phasen der Projektentwicklung. Auch die Entwicklung der Photovoltaikprojekte schreitet gut voran. Zum Ende des Berichtszeitraums waren Projekte mit rund 1.920 MWp in der Entwicklung. 2024 wurden zwei Projekte mit einer Gesamtgröße von 300 MWp verkauft, die noch bis zum Financial Close von PNE entwickelt werden. Türkei Die PNE-Gruppe arbeitet in der Türkei an Windparkprojekten mit einer zu installierenden Nennleistung von 701 MW in verschiedenen Projektentwicklungsphasen. Ende 2017 führte der staatliche Netzbetreiber TEİAŞ den zweiten Teil einer Ausschreibung für rund 3.000 MW Windkapazität durch. In der Ausschreibung erhielt PNE den Zuschlag für das Projekt „Köseler“ (71,4 MW). Im August 2018 erhielt PNE die Vorlizenz von der Energieregulierungsbehörde EPDK. Damit wurden die Einspeisekapazität und das Projektgebiet gesichert. Aufgrund eines Radareinflusses im Projekt „Köseler“ wurde der Wechsel zum alternativen Projektstandort „Kayışlar“ beantragt und von den zuständigen Behörden genehmigt. Der Zeitraum für die Projektentwicklung bis zur Baureife wurde entsprechend verlängert. Wie bisher ist es das Ziel, das PNE-Projektportfolio weiterzuentwickeln, um sich auf die Teilnahme an zukünftigen Ausschreibungen vorzubereiten und entsprechende Vorlizenzanträge zu stellen. Darüber hinaus wird das Genehmigungsverfahren für das Projekt „Köseler/Kayışlar“ weiterverfolgt. USA Im ersten Halbjahr 2024 konnte PNE den Verkauf des USA-Geschäfts abschließen. Das Gesamtpaket beinhaltete sowohl die Gesellschaften als auch die Projekte. Es umfasste eine große Projektpipeline an Wind-, Photovoltaik- und Speicherprojekten in verschiedenen Phasen sowie drei Projekte, die kurz- bis mittelfristig umgesetzt werden können. Abhängig von der Umsetzung der Projekte können neben der ersten Zahlung im einstelligen Millionen-Euro-Bereich in den nächsten fünf Jahren die in den USA getätigten Investitionen wieder in den Konzern zurückfließen und positive Auswirkungen auf die Ergebnis- und Liquiditätssituation des Konzerns haben. Windenergie auf See Windenergie auf See national Die hohe Kompetenz der PNE-Projektentwicklung auf See zeigt sich daran, dass in den vergangenen Jahren acht Windparkprojekte auf See nach der Entwicklung veräußert werden konnten. Hierzu gehören die Projekte „Atlantis I“ sowie Projekte der Projektcluster „Borkum Riffgrund“ und „Gode Wind“. Vier von PNE entwickelte und nach der Genehmigung veräußerte Windparks auf See wurden inzwischen von den Käufern errichtet und in Betrieb genommen: „Borkum Riffgrund 1“, „Gode Wind 1“ sowie „Gode Wind 2“ und zuletzt in 2019 „Borkum Riffgrund 2“ mit zusammen 1.344 MW Nennleistung. Das Projekt „Gode Wind 3“, das die ehemaligen Projekte „Gode Wind 3“ und „Gode Wind 4“ zusammenführt, wurde im Jahresverlauf 2024 vollständig errichtet. Seit 2017 regelt das Windenergie-auf-See-Gesetz (WindSeeG)die Planung künftiger Projekte und stellt in Kombination mit dem eingeführten Ausschreibungssystem für PNE eine hohe Hürde für künftige Projektentwicklungen in deutschen Gewässern dar. Zwei Gesellschaften des Konzerns hatten in Vorjahren im Rahmen der Umsetzung des Beschlusses des Bundesverfassungsgerichts vom 30. Juni 2020 durch den Gesetzgeber im Sinne des WindSeeG 2020 Erstattungsanträge nach § 10a WindSeeG gestellt und im ersten Halbjahr 2023 wurden entsprechende Feststellungsbescheide des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) ausgestellt. Auf der Basis von nachfolgenden Kostenerstattungsbescheiden des BSH sind im Geschäftsjahr 2023 rund 2,5 Mio. Euro eingegangen. Die Höhe der vorgenannten Ausgleichszahlungen des Bundes nach § 10a WindSeeG bleiben hinter dem zurück, was die PNE AG für die erbrachten Entwicklungsleistungen für angemessen hält (einen niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag). Sollte es zu weiteren Erstattungen für in der Vergangenheit bereits erbrachte Projektierungsleistungen kommen, so würden sich diese dann in der Zukunft entsprechend positiv auf die Konzernzahlen auswirken können. Im Bereich Windenergie auf See prüft die PNE-Gruppe auch Möglichkeiten zur Erzeugung von anderen Energieträgern wie etwa Wasserstoff auf See. In diesem Zusammenhang wurde bereits 2023 ein Forschungsvorhaben zum Thema Wasserstofferzeugung mittels Offshore-Windenergie und dessen Transport beendet. Auf der Basis der Ergebnisse können bei positiver Perspektive mögliche weitergehende Projektaktivitäten im Bereich Offshore-Wind stattfinden. Windenergie auf See international Im Berichtszeitraum wurden weitere Anstrengungen zum Einstieg in die Entwicklung von Meereswindparks im Ausland unternommen. In Vietnam bereitet die PNE die Projektierung von Windparks auf See (nearshore) vor. Das Projekt umfasst eine Größenordnung von 2.000 MW und soll in drei Phasen entwickelt werden. Hierzu hat die PNE mit der für die zukünftige Einspeisung der Energie vorgesehenen Provinz eine Absichtserklärung unterzeichnet. Der zukünftige Projektverlauf hängt von der Weiterentwicklung regulatorischer Rahmenbedingungen ab. Ein weiteres Projekt in der Größenordnung von 1.000 MW liegt vor der Küste von Lettland und befindet sich noch in einer frühen Entwicklungsphase. Hierzu wurde Anfang 2023 ein 50:50-Joint Venture mit der schwedischen Eolus gegründet. Der auf die PNE entfallende Anteil des Projekts liegt bei 500 MW. Ergebnisse des Segments Projektentwicklung Die oben aufgeführten operativen Leistungen führten im Segment Projektentwicklung im Berichtszeitraum 2024 zu den folgenden Ergebnissen. Anzumerken ist, dass in der Darstellung des Segmentergebnisses Ergebnisanteile der 2024 getätigten Projektverkäufe, insbesondere Windparks Papenrode und Lütau, bereits im Geschäftsjahr 2023 erfolgswirksam vereinnahmt und im Konzernabschluss der PNE-Gruppe eliminiert wurden. Insoweit führte der Verkauf dieser Projekte 2024 zu einer Ergebnisrealisierung ausschließlich auf Ebene der PNE-Gruppe und wird nicht in diesem Segment dargestellt. Das Segment Projektentwicklung hat im Geschäftsjahr 2024 eine Gesamtleistung von 230,5 Mio. Euro (Vorjahr: 217,6 Mio. Euro), ein EBITDA von –5,1 Mio. Euro (Vorjahr: 17,9 Mio. Euro) und ein EBIT von –7,9 Mio. Euro (Vorjahr: 15,4 Mio. Euro) erreicht. Segment Stromerzeugung Das Segment Stromerzeugung beinhaltet im Wesentlichen die von der PNE-Gruppe selbst betriebenen Windparks mit einer Nennleistung von 422,9 MW zum 31. Dezember 2024 (Vorjahr: 369,8 MW) sowie das Holzheizkraftwerk (HKW) in Silbitz mit 5,6 MW. Außerdem umfasst das Segment Anteile an Kommanditgesellschaften, in denen künftige Projekte umgesetzt werden sollen. Im Geschäftsjahr 2024 wurden im Vergleich zum langjährigen Mittel niedrigere Windergebnisse verzeichnet. Das Windangebot schwankt von Jahr zu Jahr. PNE-Projekte im Eigenbetrieb sind auf Basis von zwei unabhängigen Windgutachten kalkuliert. Diese Windprognosen beziehen sich auf einen mittleren jährlichen Wert, der im Laufe von üblicherweise 20 Jahren mit einer definierten Wahrscheinlichkeit erreicht wird. Das heißt, statistisch gesehen gleichen sich Unterschreitungen und Übererfüllung von Windangeboten im Laufe der Betriebszeit aus. Ein weiterer wesentlicher Faktor im Segment Stromerzeugung ist die Entwicklung der Strompreise, zu denen die erzeugte Energie verkauft wird. Dies betrifft sowohl die von den Übertragungsnetzbetreibern berechneten Monatsmarktwerte „Wind an Land“, die im Rahmen der geförderten Direktvermarktung heranzuziehen sind, als auch die Entwicklungen an den Terminmärkten für kurz- und mittelfristige Stromabnahmeverträge (Power Purchase Agreements, PPAs). Das Preisniveau ist im Berichtsjahr wie auch im Jahr 2023 weiter gesunken, nachdem es im Jahr 2022, in dem der Ukraine-Krieg die Preise stark beeinflusst hatte, überdurchschnittlich hoch war. Trotzdem ist es PNE gelungen, auch 2024 PPAs beziehungsweise Fixpreisvereinbarungen für die eigenen Windparks abzuschließen, die auch teilweise noch in den Folgejahren höhere Vergütungen sichern. Mit der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien leistet PNE einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen und klimafreundlichen Energieversorgung in Deutschland. Das Eigenbetriebsportfolio (Wind onshore) der PNE ist 2024 auf 422,9 MW installierte Leistung angewachsen. Insgesamt wurden 2024 rund 748 GWh erzeugt (Vorjahr: 695 GWh). Damit können rechnerisch rund 200.000 3-Personen-Haushalte (Quelle: BDEW) versorgt werden. Darüber hinaus wurden damit rund 566.000 Tonnen CO2e (Quelle: UBA) eingespart. Der Anstieg der Stromproduktion im Jahr 2024 gegenüber dem Vorjahr ist auf den weiteren Ausbau des Eigenbetriebsportfolios zurückzuführen, wurde jedoch durch das schlechtere Windjahr 2024 gebremst. Im Vergleich zum Vorjahresberichtszeitraum waren 2024 ein schlechteres Windangebot und niedrigere Strompreise zu verzeichnen. Die Kombination der erhöhten Anzahl im Betrieb befindlicher Windenergieanlagen, des schlechteren Windangebots sowie der niedrigeren Strompreise führte im Segment Stromerzeugung dazu, dass sich die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr nur leicht erhöhten. Die Abschreibungen im Segment Stromerzeugung beliefen sich auf 26,9 Mio. Euro (Vorjahr: 28,2 Mio. Euro). Mit steigendem Eigenbetriebsportfolio erhöhten sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen vor allem in dem Posten „Reparatur und Instandhaltung“ sowie bei „Miet-, Pacht-, Leasingaufwand und Mietnebenkosten“. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Segment Stromerzeugung stiegen von 13,1 Mio. Euro auf 17,4 Mio. Euro im Jahr 2024. Ergebnisse des Segments Stromerzeugung Das Segment Stromerzeugung hat im Geschäftsjahr 2024 eine Gesamtleistung von 83,0 Mio. Euro (Vorjahr: 79,0 Mio. Euro), ein EBITDA von 57,7 Mio. Euro (Vorjahr: 60,3 Mio. Euro) und ein EBIT von 30,8 Mio. Euro (Vorjahr: 32,1 Mio. Euro) erzielt. Segment Services Das Segment Services hat 2024 starkes Wachstum über das Dienstleistungsportfolio erbracht. Seit 2021 konnten bis Ende 2024 Umsatz und Ergebnis in diesem Bereich über 60 % gesteigert werden. Durch weitere Auftragseingänge von Drittkunden, sowohl im Kernmarkt Deutschland als auch international, wurde die Unabhängigkeit im Betriebsmanagement durch von PNE entwickelte Projekte erneut weiterentwickelt. Dabei gewinnt das Betriebsmanagement in den europäischen Märkten außerhalb von Deutschland zunehmend an Bedeutung. Erkennbar ist dies unter anderem daran, dass die Hälfte des Wachstums von rund 1.000 MW im Betriebsmanagement der letzten drei Jahre bereits zu rund 50 % durch die internationalen Märkte (insbesondere Polen und Schweden) generiert wurde. Im Bereich der kaufmännischen Betriebsführung mit inkludierter Geschäftsführungstätigkeit für externe Gesellschaften konnten Repowering-Vorhaben abgeschlossen beziehungsweise maßgeblich vorangetrieben werden. Dadurch konnten unter anderem Umsätze in das Jahr 2024 vorgezogen und das Ergebnis signifikant verbessert werden. Durch die initiierten Digitalisierungsprojekte wird die Effizienz und Qualität im operativen Bereich weiter gesteigert. Zugleich sind sie die Basis für eine weitere Automatisierung und den Einsatz von KI-Tools. Vor dem Hintergrund der aktuellen geopolitischen Herausforderungen sind die Aktivitäten und Kompetenzen im Bereich der Cybersecurity verstärkt worden. Die relevanten Bereiche innerhalb der PNE-Gruppe konnten 2024 erfolgreich gemäß Kritis und ISO 27001 zertifiziert werden. Ferner wurden nach ISO 9001 im Jahr 2023 auch die für den Service sehr wichtigen Zertifizierungen zur ISO 14001 und 45001 erlangt. Der Bereich Wind und Sites Services konnte im Geschäftsjahr 2024 die Marktpräsenz weiter ausbauen. Die Position bei der Durchführung von Windmessungen inklusive darauf basierender Ertragsgutachten wurde weiter gestärkt und es wurden deutlich mehr Fachgutachten im Bereich der Windparkplanung beauftragt. Darüber hinaus konnte die Anzahl der LiDAR-Verifikationen am eigenen 200-Meter-Windmessmast um 50 % erhöht werden, was die marktführende Rolle in Europa bestätigt. Der gemäß EEG geforderte Standortgütenachweis nach fünf, zehn beziehungsweise 15 Betriebsjahren von Windenergieanlagen kann seit 2022 von Wind und Sites Services nach akkreditiertem Standard durchgeführt werden. Der Bereich ist damit eines von wenigen akkreditierten Prüflaboren, die bei der Fördergesellschaft Windenergie für die Anwendung der Technischen Richtlinie Nummer 10 (TR 10) gelistet sind. Damit wird das Dienstleistungsspektrum zielgerichtet auf den Kundenbedarf auch in die Phase des Betriebs erweitert. Die Nachfrage nach Transaktionsberatung – inklusive der Vermittlung von PPAs für ausgeförderte Anlagen – sowie nach Vermarktungslösungen für kurzfristige Absicherungsprodukte für Projekte innerhalb des Marktprämienmodells blieb vor dem Hintergrund eines weiterhin hohen Marktpreisniveaus groß. Entsprechend konnten im Geschäftsjahr 2024 Stromvermarktungslösungen für weitere 45 Windparks und Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 524,2 MW vermittelt werden. Im Bereich der technischen Inspektionen und Prüfungen konnte durch den Abschluss bedeutender Rahmenverträge und Aufträge mit Großkunden eine Erhöhung der nachhaltigen Grundauslastung für das Jahr 2025 erzielt werden. Mit über 1.000 technischen Prüfungen an Windenergieanlagen verschiedener Hersteller steigt weiterhin das Interesse an den angebotenen Dienstleistungen, was ein Nachweis für die große Akzeptanz und die hohe Qualität dieser Leistungen ist. Die im Rahmen der Projektumsetzung erbrachten Aktivitäten der Windparkerrichtung, Netzanschlussplanung und -umsetzung sowie Unterstützung in der Projektierung von Wind- und Photovoltaikanlagen wurden 2024 weiter ausgebaut und fortgeführt. Ferner wurden mehr als 20 Netzanschlüsse in Projekten für Fremdkunden mehrjährig betreut. Sie wurden 2024 fertiggestellt und nach der Inbetriebnahme mit der finalen Erstellung der Konformitätserklärungen gemäß Technischer Richtlinie Nummer 8 (TR 8) und VDE-AR-N 4110 abgeschlossen. Hierbei handelt es sich um insgesamt rund 190 MW. Im Geschäftsjahr 2024 hat das Segment Services erneut mit einem immer größer werdenden Umsatz und EBITDA zum Konzernergebnis beigetragen. Ergebnisse des Segments Services Das Segment Services hat im Geschäftsjahr 2024 eine Gesamtleistung von 36,5 Mio. Euro (Vorjahr: 30,8 Mio. Euro), ein EBITDA von 7,8 Mio. Euro (Vorjahr: 6,5 Mio. Euro) und ein EBIT von 3,7 Mio. Euro (Vorjahr: 3,1 Mio. Euro) erreicht. 2.5 Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Zahlen im Text und in den Tabellen wurden kaufmännisch gerundet, geringfügige Rundungsdifferenzen sind jedoch möglich. 2.5.1 Ertragslage Entwicklung im Konzern Der PNE-Konzern erzielte gemäß IFRS im Geschäftsjahr 2024 eine Gesamtleistung von 342,6 Mio. Euro (Vorjahr: 267,8 Mio. Euro). Davon entfallen 210,4 Mio. Euro auf Umsatzerlöse (Vorjahr: 121,5 Mio. Euro), 123,5 Mio. Euro auf Bestandsveränderungen (Vorjahr: 136,4 Mio. Euro) sowie 8,6 Mio. Euro auf sonstige betriebliche Erträge (Vorjahr: 9,9 Mio. Euro). Die Veränderung der Umsatzerlöse im Konzern gegenüber dem Vorjahr ist im Wesentlichen auf die gestiegenen Umsatzerlöse im Segment Projektentwicklung zurückzuführen. Diese Erhöhung hängt im Wesentlichen mit den Verkäufen der Windparkprojekte Papenrode und Lütau zusammen. Zusätzlich sind höhere Umsätze auf das Segment Stromerzeugung, aufgrund der höheren Anzahl in Betrieb befindlicher Windenergieanlagen, und die Ausweitung der Dienstleistungen im Segment Services zurückzuführen. Im Geschäftsjahr 2024 wurden: im Segment Projektentwicklung interne Umsätze an ein anderes Segment von 119,0 Mio. Euro (Vorjahr: 155,9 Mio. Euro) u. a. für Generalunternehmer- und Projektentwicklungsleistungen für die eigenen Windparks sowie externe Umsätze von 108,7 Mio. Euro (Vorjahr: 26,3 Mio. Euro) u. a. im Inland aus dem Verkauf der Windparkprojekte Papenrode und Lütau sowie im Ausland aus dem Verkauf des USA-Geschäfts, des Schweden-Geschäfts und den internationalen Projektverkäufen in Italien, Südafrika und Großbritannien erzielt. im Segment Stromerzeugung 77,6 Mio. Euro (Vorjahr: 73,8 Mio. Euro) an externen Umsätzen erzielt. Im Wesentlichen entfielen diese Umsätze auf Windparks im Eigenbestand in Höhe von 74,2 Mio. Euro (Vorjahr: 70,4 Mio. Euro) sowie auf die Umsätze des HKW Silbitz mit 3,4 Mio. Euro (Vorjahr: 3,4 Mio. Euro). Im Vergleich zum Vorjahresberichtszeitraum waren 2024 ein schlechteres Windangebot und niedrigere Strompreise zu verzeichnen. Die Kombination der erhöhten Anzahl in Betrieb befindlicher Windenergieanlagen, des schlechteren Windangebots sowie der niedrigeren Strompreise führte im Segment Stromerzeugung dazu, dass sich die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr nur leicht erhöhten. im Segment Services externe Umsätze von 24,1 Mio. Euro (Vorjahr: 21,4 Mio. Euro) und interne Umsätze von 11,0 Mio. Euro (Vorjahr: 8,5 Mio. Euro) abgerechnet. Die wesentlichen Umsätze wurden aus kaufmännischem und technischem Betriebsmanagement, aus Baumanagementdienstleistungen, aus Windplanungsleistungen/Windmessungen, aus Stromvermarktungsmanagement, aus Dienstleistungen im Bereich Service, Wartung und Prüfung von Betriebsmitteln, Schulungen für Fachkräfte und dem Service für Arbeiten an z. B. Hindernisbefeuerungssystemen sowie aus Umspannwerkdienstleistungen erzielt. Der Anstieg der Umsätze gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist unter anderem begründet in den zusätzlichen Dienstleistungen im Baumanagementbereich bei bereits veräußerten Projekten und dem Anstieg der zu betreuenden Erneuerbare-Energien-Projekte im kaufmännischen und technischen Betriebsmanagement. Erläuterung: Da die Windparks in Eigenbesitz unabhängig von ihrer aktuellen oder künftigen Gesellschafterstruktur selbst betrieben und zur Stromerzeugung genutzt wurden, erfolgte der Ausweis der Windparks ab dem Zeitpunkt der Veräußerung im Konzern gemäß IAS 16 als Anlagevermögen. Die Umgliederung aus dem Konzernvorratsvermögen in das Konzernanlagevermögen erfolgt dabei ohne Berührung der Gewinn- und Verlustrechnung und führt dementsprechend zu keiner Veränderung der Gewinn- und Verlustrechnungsposition „Erhöhung/Verminderung des Bestands an unfertigen Erzeugnissen und Leistungen“. Die Entscheidung, ob ein im Bau befindlicher Windpark an externe Investoren verkauft wird oder ob dieser in den Eigenbetrieb übernommen werden soll, erfolgt in Abhängigkeit von den jeweiligen aktuellen wirtschaftlichen Projekt- und Marktbedingungen, aktuellen Investorenanfragen sowie der weiteren strategischen Ausrichtung in Verbindung mit der langfristigen Liquiditätsplanung des Konzerns. In den sonstigen betrieblichen Erträgen werden unter anderem die Auflösung von Rückstellungen im Zusammenhang mit dem Bau von Windparkprojekten, Einzelwertberichtigungen und Weiterberechnungen abgebildet. Seit Juni 2022 wird die Türkei als Hochinflationsland im Sinne des IAS 29 eingestuft. Die Effekte aus der Kaufkraftanpassung der nichtmonetären Bilanzposten sowie der Posten der Gesamtergebnisrechnung werden in den sonstigen betrieblichen Erträgen oder den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst. Im Geschäftsjahr 2024 ergab sich ein positives Ergebnis aus der Nettoposition der monetären Posten in Höhe von 3,2 Mio. Euro, das in den sonstigen betrieblichen Erträgen im Segment Projektentwicklung enthalten ist (Vorjahr: 0,7 Mio. Euro). Im Vorjahr waren zudem Schadensersatzleistungen in Höhe von 3,3 Mio. Euro, davon in Höhe von 2,5 Mio. Euro für Entschädigung nach § 10a WindSeeG aufgrund eines Beschlusses des Verfassungsgerichts, dass Teile des WindSeeG verfassungswidrig sind, in den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst (Segment Projektentwicklung). Die Aktivitäten des Konzerns in der Projektentwicklung im In- und Ausland, an Land wie auf See, spiegeln sich auch in den Aufwandspositionen wider. Der Konzern-Gesamtleistung steht ein Materialaufwand von 171,8 Mio. Euro (Vorjahr: 141,1 Mio. Euro) gegenüber. Die im Vergleich zum Vorjahr von 52,7 % auf 50,2 % veränderte Materialaufwandsquote (Materialaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung) im Konzern liegt unter anderem darin begründet, wie Projekte im Geschäftsjahr verkauft wurden, entweder als „Turn Key“-Projekt (hoher Materialaufwand) oder als Projektrecht (niedriger Materialaufwand) (siehe dazu auch die Erläuterung zur Erhöhung der Umsatzerlöse). Negativ auf die Materialaufwandsquote wirkt sich die Umsetzung der Windparks für das eigene Portfolio aus, da in der Gesamtleistung des Konzerns nur die Aktivierung der externen Herstellkosten und keine Gewinne aus diesen Projektumsetzungen enthalten sind. Positiv auf die Materialaufwandsquote im Konzern wirken sich dagegen die steigenden Umsatzerlöse aus den im Konzern befindlichen eigenen Windparks aus. Bei den laufenden Windparks betreffen die wesentlichen Aufwandspositionen die laufenden Abschreibungen und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Somit sind in diesen Gesellschaften sehr niedrige Materialaufwandsquoten zu erwarten. Der Personalaufwand belief sich im Geschäftsjahr 2024 auf 59,0 Mio. Euro im Konzern und stieg gegenüber dem Wert der Vorjahresperiode (51,8 Mio. Euro) um 7,2 Mio. Euro an. Die Mitarbeitendenanzahl per 31. Dezember 2024 ist im Konzern auf 680 Personen angestiegen (Vorjahr: 632 Mitarbeitende). Im Jahresdurchschnitt waren im Konzern 651 Personen (Vorjahr: 608 Personen) beschäftigt. In diesen Zahlen ist der Vorstand mit drei Mitgliedern (Vorjahr: drei Mitglieder) enthalten. Die Erhöhung der Mitarbeitendenzahl erfolgte im Rahmen der bisherigen Unternehmensstrategie. Ein weiterer Grund für den Anstieg des Personalaufwands sind die gestiegenen Einstiegsgehälter und die variablen Vergütungen für Mitarbeitende, die für qualifiziertes Personal marktüblich bezahlt werden. Der Personalaufwand verteilt sich auf die Segmente wie folgt: Projektentwicklung mit 40,3 Mio. Euro (Vorjahr: 37,3 Mio. Euro), Stromerzeugung mit 3,3 Mio. Euro (Vorjahr: 1,8 Mio. Euro) und Services mit 15,4 Mio. Euro (Vorjahr: 12,7 Mio. Euro). Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte des Anlagevermögens, Sachanlagen und Nutzungsrechte veränderten sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 33,8 Mio. Euro (Vorjahr: 34,2 Mio. Euro). Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte des Anlagevermögens, Sachanlagen und Nutzungsrechte verteilen sich auf die Segmente wie folgt: Projektentwicklung mit 2,8 Mio. Euro (Vorjahr: 2,5 Mio. Euro), Stromerzeugung mit 26,9 Mio. Euro (Vorjahr: 28,2 Mio. Euro) und Services mit 4,1 Mio. Euro (Vorjahr: 3,5 Mio. Euro). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Konzern in Höhe von 42,8 Mio. Euro (Vorjahr: 35,1 Mio. Euro) liegen über dem Vorjahreswert und gliedern sich im Wesentlichen auf in: in Mio. Euro 2024 2023 Rechts- und Beratungsaufwand 8,0 7,4 Reparatur und Instandhaltung 8,6 7,2 Werbe- und Reisekostenaufwand 4,6 3,3 Miet-, Pacht-, Leasingaufwand und Mietnebenkosten 3,0 2,8 Kraftfahrzeugkosten 2,8 2,3 Versicherungen und Beiträge 1,9 1,6 Abschluss- und Prüfungskosten inkl. Steuerberatung und externe Buchführung 1,0 1,5 EDV-Kosten 2,1 1,4 Periodenfremde Aufwendungen 1,0 1,3 Zuführung zu Einzelwertberichtigungen auf Forderungen 0,0 0,8 Aufsichtsratsvergütung 0,4 0,4 Erlösabschöpfung (StromPBG) 0,0 0,1 Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, vor Konsolidierungseffekten, verteilen sich auf die Segmente wie folgt: Projektentwicklung mit 25,7 Mio. Euro (Vorjahr: 22,4 Mio. Euro), Stromerzeugung mit 17,4 Mio. Euro (Vorjahr: 13,1 Mio. Euro) und Services mit 4,7 Mio. Euro (Vorjahr: 4,6 Mio. Euro). Mit dem weiteren Aufbau und dem laufenden Betrieb der im Konzern befindlichen Windparks, den Repowering-Projekten (Wind) sowie dem HKW Silbitz (Segment Stromerzeugung) veränderten sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen vor allem in dem Posten „Reparatur und Instandhaltung“ sowie bei „Miet-, Pacht-, Leasingaufwand und Mietnebenkosten“. Eine weitere Veränderung war beim „Rechts- und Beratungsaufwand“ zu verzeichnen, da die Weiterentwicklung des Konzerns mit der Unternehmensstrategie auch 2024 größere Aufwendungen beispielsweise für die Digitalisierung, Zertifizierung und gesetzliche oder bilanzielle Vorgaben (z. B. EU-Taxonomie, Nachhaltigkeitsbericht, etc.) mit sich brachten. Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge veränderten sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 11,9 Mio. Euro auf 10,6 Mio. Euro. Im Wesentlichen liegt die Veränderung an der Folgebewertung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Im Berichtszeitraum wurde aufgrund der notwendigen Folgebewertung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ein Ertrag in Höhe von 6,2 Mio. Euro (Vorjahr: 0,6 Mio. Euro) erfolgswirksam in den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen erfasst. Veränderte Marktzinsen führen bei einer Bewertung der Zins-Swaps zu einem Zinsertrag, der im Berichtszeitraum 2024 in Höhe von 0,5 Mio. Euro (Vorjahr: 6,5 Mio. Euro) im Konzern (Segment Stromerzeugung) verbucht wurde. Zudem wurde für einen laufenden Windpark im Eigenbetrieb ein „Financial PPA“ bewertet. Diese Bewertung führte zu einem Zinsertrag in Höhe von 0,2 Mio. Euro (Vorjahr: 2,8 Mio. Euro). Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen veränderten sich im Konzern gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 26,3 Mio. Euro auf 47,9 Mio. Euro. Im Berichtszeitraum 2024 führten Bewertungen von einzelnen Zins-Swaps zu einem Zinsaufwand von 2,0 Mio. Euro (Vorjahr: 1,1 Mio. Euro) und die notwendigen Folgebewertungen der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zu einem Zinsaufwand von 28,8 Mio. Euro (Vorjahr: 9,7 Mio. Euro). Diese erforderlichen Anpassungen sind weder liquiditätswirksam noch spiegeln sie den operativen Erfolg der PNE wider. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen fielen ansonsten im Wesentlichen an im Zusammenhang mit der Anleihe 2022/2027 (2,8 Mio. Euro), den Eigen- und Fremdfinanzierungen von Windparkprojekten und von den Portfolio-GmbHs (9,2 Mio. Euro), der Anwendung des IFRS 16 „Leasing“ (4,0 Mio. Euro) und sonstigen Themen wie z. B. der Gebäudefinanzierung am Stammsitz in Cuxhaven oder Inanspruchnahmen von Betriebsmittel- und Avallinien (1,1 Mio. Euro). Um den Effekten aus den Schwankungen der Marktzinsen entgegenzuwirken, wurden erstmals zum 1. Oktober 2023 die Zins-Swaps und die variabel verzinslichen Darlehen (sogenannte Grundgeschäfte) als Sicherungsinstrumente im Rahmen des Hedge Accounting designiert. Wertveränderungen des effektiven Teils des Cashflow Hedges werden erfolgsneutral, nach Berechnung der latenten Steuern, in Höhe von -1,8 Mio. Euro (Vorjahr: 9,7 Mio. Euro) im übrigen Ergebnis (OCI) ausgewiesen. Der nicht effektive Teil des Hedge Accounting in Höhe von 1,3 Mio. Euro (Vorjahr: 0,8 Mio. Euro) wurde erfolgswirksam in den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen erfasst. Erläuterung: Bei finanziellen Verbindlichkeiten, deren Verzinsung zu besonderen Konditionen abgeschlossen wurde (z. B. aufgrund von KfW-Förderungen), ist der Marktzins zu verwenden, der für ein vergleichbares Instrument ähnlicher Bonitätsbeurteilung gelten würde. Die Differenz wird nach der Effektivzinsmethode über die Laufzeit des zugrunde liegenden Instruments verteilt. Der Effektivzinssatz ist der Zinssatz, mit dem die geschätzten künftigen Ein- und Auszahlungen über die erwartete Laufzeit auf den Nettobuchwert abgezinst werden. Mittels der Effektivzinsmethode werden durch Amortisation Zinserträge beziehungsweise -aufwendungen auf der Basis sämtlicher erwarteter Zahlungsströme über die Laufzeit der finanziellen Verbindlichkeit verteilt. Die Anwendung der Effektivzinsmethode erfolgt nach vollständiger Inanspruchnahme der vereinbarten Finanzierung und nach Inbetriebnahme der dadurch finanzierten Projekte. Folgebewertungen werden unter Anwendung der Effektivzinsmethode im Konzern durchgeführt, wenn sich bei den im Konzern regelmäßig stattfindenden Überprüfungen der Markterwartungen ergibt, dass sich diese wesentlich verändert haben. Im Konzern wurde ein Steueraufwand von 9,2 Mio. Euro im Geschäftsjahr ausgewiesen (Vorjahr: Steuerertrag von 0,9 Mio. Euro). Auf Konzernebene wurden im Geschäftsjahr 2024 folgende Ergebnisse erzielt: ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA = EBIT zzgl. Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und Nutzungsrechte sowie auf Geschäfts- oder Firmenwerte) in Höhe von 69,0 Mio. Euro (Vorjahr: 39,9 Mio. Euro), ein Betriebsergebnis (EBIT = entspricht dem in der Konzern-Gesamtergebnisrechnung ausgewiesenen Wert in der Zeile „Betriebsergebnis“) von 35,1 Mio. Euro (Vorjahr: 5,7 Mio. Euro). Das Konzern-Ergebnis nach Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter am Ergebnis belief sich auf –13,4 Mio. Euro (Vorjahr: -9,6 Mio. Euro). Das unverwässerte Konzern-Ergebnis je Aktie belief sich auf –0,18 Euro (Vorjahr: -0,13 Euro) und das verwässerte Konzern-Ergebnis je Aktie auf –0,18 Euro (Vorjahr: -0,13 Euro). Bereinigt um die nach IFRS erforderlichen Bewertungen von einzelnen Zins-Swaps und die notwendigen Folgebewertungen von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die weder liquiditätswirksam sind noch den operativen Erfolg der PNE widerspiegeln, erzielte der Konzern ein angepasstes Konzernergebnis von 10,7 Mio. Euro (Vorjahr: -5,8 Mio. Euro). Unter Berücksichtigung des Geschäftsergebnisses und der Dividendenausschüttung veränderte sich der Bilanzgewinn im Konzern im Berichtszeitraum auf 45,5 Mio. Euro (Vorjahr: 65,6 Mio. Euro). Im Geschäftsjahr 2024 wurde eine Dividende in Höhe von 6,1 Mio. Euro ausgeschüttet. Entwicklung in der PNE AG (Zahlen nach HGB-Einzelabschluss) Von der Gesamtleistung im Konzern entfielen auf die PNE AG 104,8 Mio. Euro (Vorjahr: 99,0 Mio. Euro). Die Gesamtleistung der PNE AG setzt sich aus Umsatzerlösen in Höhe von 101,8 Mio. Euro (Vorjahr: 77,3 Mio. Euro), aus Bestandsveränderungen in Höhe von –2,7 Mio. Euro (Vorjahr: 8,6 Mio. Euro) und aus sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von 5,8 Mio. Euro (Vorjahr: 13,1 Mio. Euro) zusammen. Die Umsätze wurden wie im Vorjahr im Wesentlichen aus „Turn Key“-Projektumsetzungen beziehungsweise -verkäufen erzielt. Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen werden die Auflösung von Rückstellungen und sonstige Erträge wie beispielsweise Gutschriften, Schadensersatzzahlungen, Weiterberechnungen und Erträge aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen sowie Erträge aus dem Abgang von Sachanlagevermögen erfasst. In den sonstigen betrieblichen Erträgen ist im Vorjahr die Meilensteinzahlung aus dem Verkauf der Anteile an der PNE Atlantis I GmbH in Höhe von 5,0 Mio. Euro als Ertrag aus dem Abgang von Sachanlagevermögen enthalten. Im Einzelabschluss der PNE AG betrug der Materialaufwand im abgelaufenen Geschäftsjahr 66,6 Mio. Euro (Vorjahr: 64,8 Mio. Euro). Der Materialaufwand setzt sich im Wesentlichen aus den Kosten für die Windenergieanlagen und den Baukosten für die Infrastrukturleistungen der umgesetzten beziehungsweise im Bau befindlichen Windparkprojekte zusammen. Im Einzelabschluss der PNE AG belief sich der Personalaufwand im Geschäftsjahr 2024 auf –27,5 Mio. Euro (Vorjahr: 22,0 Mio. Euro). Die Mitarbeitendenanzahl per 31. Dezember 2024 hat sich in der PNE AG auf 290 Personen verändert (Vorjahr: 240 Mitarbeitende). In den Personalzahlen ist der Vorstand mit vier Mitgliedern (Vorjahr: drei Mitglieder) enthalten. Im Einzelabschluss der PNE AG belief sich der sonstige betriebliche Aufwand im Geschäftsjahr 2024 auf 20,9 Mio. Euro (Vorjahr: 15,8 Mio. Euro). Die PNE AG wies im Geschäftsjahr 2024 ein Ergebnis vor Steuern von 11,4 Mio. Euro (Vorjahr: 34,3 Mio. Euro) aus. Die Erträge aus Gewinnabführungsverträgen veränderten sich gegenüber dem Vorjahr von 29,5 Mio. Euro auf 10,0 Mio. Euro. Zurückzuführen ist diese Veränderung im Wesentlichen auf den Gewinnabführungsvertrag mit der PNE Erneuerbare Energien GmbH, auf Basis dessen ein Gewinn der PNE Erneuerbare Energien GmbH (Vormals: WKN GmbH) von rund  9,0 Mio. Euro (Vorjahr: 26,5 Mio. Euro) der PNE AG zugerechnet wurde. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen veränderten sich bei der PNE AG gegenüber dem Vorjahr und betrugen 3,9 Mio. Euro (Vorjahr: 3,3 Mio. Euro) und sind im Wesentlichen für die Zinsen der Anleihe 2022/2027 angefallen. Zum 31. Dezember 2024 belief sich der Bilanzgewinn der PNE AG auf 273,8 Mio. Euro (Vorjahr: 273,1 Mio. Euro). Der Jahresüberschuss der PNE AG betrug 6,4 Mio. Euro (Vorjahr: 27,7 Mio. Euro). Das unverwässerte Ergebnis je Aktie der Einzelgesellschaft lag bei 0,08 Euro (Vorjahr: 0,36 Euro) und das verwässerte Ergebnis je Aktie der Einzelgesellschaft bei 0,08 Euro (Vorjahr: 0,36 Euro). 2.5.2 Finanzlage Die Zahlen im Text und in den Tabellen wurden kaufmännisch gerundet, geringfügige Rundungsdifferenzen sind jedoch möglich. Entwicklung im Konzern Das Finanzmanagement der PNE AG und des PNE-Konzerns ist darauf ausgerichtet, ausreichend Liquidität für die Finanzierung der laufenden Geschäftstätigkeit bereitzustellen, um die Voraussetzungen zur Umsetzung der Strategie zu schaffen sowie um den Risiken aus dem Projektgeschäft zu begegnen. Die Finanzierung erfolgt dabei auf Ebene der jeweiligen Projektgesellschaften in Form von Darlehen sowie auf Ebene der PNE AG unter anderem durch die Emission von Anleihen. Derivative Finanzinstrumente wie Zins-Swaps werden in der Regel nur auf Ebene der Projektgesellschaften eingesetzt, um Zinsrisiken variabel verzinslicher Darlehen abzusichern. Zum 31. Dezember 2024 bestanden derivative Finanzinstrumente in Bezug auf mehrere Projektfinanzierungen der Windparks im Konzern. Über die Liquiditätssituation und die finanzielle Lage des Konzerns gibt die Kapitalflussrechnung Aufschluss. Zum 31. Dezember 2024 stand den Konzernunternehmen eine Liquidität inklusive Kreditlinien für Projektzwischenfinanzierungen in Höhe von 225,6 Mio. Euro zur Verfügung, die in Höhe von 6,0 Mio. Euro an Kreditinstitute verpfändet ist (Vorjahr: 219,0 Mio. Euro, davon 3,8 Mio. Euro verpfändet). Die zur Verfügung stehende Liquidität gliedert sich auf in Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von 91,6 Mio. Euro (Vorjahr: 90,4 Mio. Euro), zur Verfügung stehende freie Betriebsmittellinien in Höhe von 8,2 Mio. Euro (Vorjahr: 9,3 Mio. Euro) und zur Verfügung stehende freie Projektfremdkapitalzwischenfinanzierungen in Höhe von 125,8 Mio. Euro (Vorjahr: 119,3 Mio. Euro). Der Konzern verfügt zum 31. Dezember 2024 über Betriebsmittellinien in Höhe von 20,1 Mio. Euro (Vorjahr: 20,1 Mio. Euro) und Linien für Gewährleistungs- und Vertragserfüllungsavale (ohne von Banken gewährte Avallinien in Zusammenhang mit laufenden Projektfinanzierungen) in Höhe von 35,0 Mio. Euro (Vorjahr: 38,2 Mio. Euro). Die Betriebsmittellinien waren per 31. Dezember 2024 mit 11,9 Mio. Euro (Vorjahr: 10,8 Mio. Euro) und die Linien für Gewährleistungs- und Vertragserfüllungsavale waren per 31. Dezember 2024 mit 20,0 Mio. Euro (Vorjahr: 10,7 Mio. Euro) in Anspruch genommen. Weiterhin besteht mit einer Bank ein Rahmenvertrag über eine Einkaufsvorfinanzierungslinie in Höhe von 50 Mio. Euro, die beispielsweise für Windenergieanlagenbestellungen genutzt werden kann. Die Einkaufsvorfinanzierungslinie kann in Form von Darlehen oder Avalen in Anspruch genommen werden. Aus dem Rahmenvertrag waren Darlehenstranchen in Höhe von 5,4 Mio. Euro per 31. Dezember 2024 (Vorjahr: 1,9 Mio. Euro) in Anspruch genommen worden. Der in der Kapitalflussrechnung ausgewiesene Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von –176,6 Mio. Euro (Vorjahr: -166,2 Mio. Euro) war im Wesentlichen geprägt von dem Konzern-Ergebnis des Berichtsjahres, von der Weiterentwicklung der Projektpipeline und der Realisierung von Windparkprojekten, die sich in den Veränderungen bei den Vorräten, Forderungen und Verbindlichkeiten abzeichnen und im Wesentlichen durch Projektzwischenfinanzierungen finanziert wurden (siehe auch Cashflow aus Finanzierungstätigkeit). Beim Cashflow aus der Investitionstätigkeit wurden im Berichtszeitraum Aus- und Einzahlungen für Investitionen in das Konzernsachanlagevermögen, die langfristigen finanziellen Vermögenswerte und die immateriellen Vermögenswerte sowie Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens, aus Abgängen von Finanzanlagen und aus Verkäufen von konsolidierten Einheiten in Höhe von in Summe –29,6 Mio. Euro (Vorjahr: -20,1 Mio. Euro) getätigt. Die Investitionen in Sachanlagen bezogen sich im Geschäftsjahr 2024 und im Vorjahr im Wesentlichen auf Investitionen für die Umsetzung der Windparks für das im Aufbau befindliche Windparkportfolio (Segment Stromerzeugung) und in Umspannwerke für diese Windparkprojekte (Segment Services). Auszahlungen aus Käufen von Finanzanlagen oder konsolidierten Einheiten wurden im Berichtszeitraum in Höhe von –0,7 Mio. Euro getätigt (Vorjahr: -2,2 Mio. Euro). Die Auszahlungen stammen im Wesentlichen aus den Eigenkapitalausstattungen von nicht in den Konzernkreis einbezogenen Gesellschaften. Im Berichtszeitraum war der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von 220,8 Mio. Euro (Vorjahr: 155,1 Mio. Euro) im Wesentlichen geprägt durch die Inanspruchnahme von Bankkrediten in Höhe von 286,6 Mio. Euro (Vorjahr: 197,0 Mio. Euro), die im Wesentlichen zur Projektfinanzierung der Windparkprojekte im Eigenbestand verwendet wurden, die Tilgung von Kreditverbindlichkeiten in Höhe von 46,3 Mio. Euro (Vorjahr: 25,2 Mio. Euro), die Tilgung von Leasingverbindlichkeiten (nach IFRS 16 als Auszahlung im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit darzustellen) in Höhe von 12,7 Mio. Euro (Vorjahr: 10,6 Mio. Euro) und die Dividendenzahlung in Höhe von 6,1 Mio. Euro (Vorjahr: 6,1 Mio. Euro). Zum Stichtag 31. Dezember 2024 betrug das Grundkapital der PNE AG 76.603.334,00 Euro (Vorjahr: 76.603.334,00 Euro). Zudem verfügte der Konzern zum Stichtag 31. Dezember 2024 über einen Finanzmittelfonds in Höhe von insgesamt 91,6 Mio. Euro, der in Höhe von 6,0 Mio. Euro an Kreditinstitute verpfändet ist (Vorjahr: 90,4 Mio. Euro, davon 3,8 Mio. Euro verpfändet). Entwicklung in der PNE AG (HGB) Der PNE AG stand zum 31. Dezember 2024 eine Liquidität in Höhe von 19,4 Mio. Euro (Vorjahr: 46,5 Mio. Euro, davon 2,2 Mio. Euro verpfändet) zur Verfügung, die in Höhe von 3,4 Mio. Euro an Kreditinstitute verpfändet ist. Die Finanzlage der PNE AG war im Geschäftsjahr 2024 insbesondere geprägt durch den positiven Cashflow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von 32,5 Mio. Euro (Vorjahr: 47,7 Mio. Euro), im Wesentlichen aufgrund der Zinseinnahmen und der erhaltenen Gewinnabführungen aus dem Vorjahr, sowie durch den negativen Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von –53,3 Mio. Euro (Vorjahr: -55,6 Mio. Euro), der im Wesentlichen auf die Erhöhung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen zurückzuführen ist, und durch den negativen Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von –6,3 Mio. Euro (Vorjahr: -6,2 Mio. Euro), der auf die Dividendenzahlung, die Tilgung von Finanzkrediten und Zinszahlungen zurückzuführen ist. Die Ermittlung des Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit wurde mittels der indirekten Methode und die Ermittlung der Cashflows aus der Investitions- und Finanzierungstätigkeit nach der direkten Methode vorgenommen. 2.5.3 Vermögenslage Entwicklung im Konzern in Mio. Euro 31.12.2024 31.12.2023 Aktiva Summe der langfristigen Vermögenswerte 752,0 651,6 Immaterielle Vermögenswerte 65,1 64,9 Sachanlagen 493,3 398,4 Nutzungsrechte 98,2 92,8 Langfristige finanzielle Vermögenswerte 16,4 17,5 Latente Steuern 79,0 78,0 Summe der kurzfristigen Vermögenswerte 511,7 450,1 Vorräte 288,3 281,3 Forderungen und sonstige Vermögenswerte 121,0 73,0 Steuerforderungen 10,8 5,4 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 91,6 90,4 Bilanzsumme 1.263,7 1.101,7 Zum Stichtag betrug die Konzern-Bilanzsumme insgesamt 1.263,7 Mio. Euro. Damit ist die Konzern-Bilanzsumme im Vergleich zum 31. Dezember 2023 (1.101,7 Mio. Euro) um rund 14,7 % gestiegen. Zum 31. Dezember 2024 summierten sich die immateriellen Vermögenswerte auf 65,1 Mio. Euro, die im Wesentlichen die Firmenwerte in Höhe von 64,4 Mio. Euro (Vorjahr: 64,4 Mio. Euro) enthalten. Die Firmenwerte verteilen sich per 31. Dezember 2024 auf die Segmente wie folgt: Projektentwicklung: 54,0 Mio. Euro (Vorjahr: 54,0 Mio. Euro), Stromerzeugung: 0,0 Mio. Euro (Vorjahr: 0,0 Mio. Euro) und Services: 10,4 Mio. Euro (Vorjahr: 10,4 Mio. Euro). Im selben Zeitraum veränderten sich die Sachanlagen um 95,0 Mio. Euro auf 493,4 Mio. Euro (Vorjahr: 398,4 Mio. Euro). Hierunter fallen im Wesentlichen Grundstücke und Bauten: 12,5 Mio. Euro (Vorjahr: 12,9 Mio. Euro), im Besitz oder im Bau befindliche Umspannwerke: 25,1 Mio. Euro (Vorjahr: 21,0 Mio. Euro), die technischen Anlagen und Maschinen der im eigenen Besitz befindlichen Windparks: 427,3 Mio. Euro (Vorjahr: 352,8 Mio. Euro) und andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung: 10,6 Mio. Euro (Vorjahr: 9,5 Mio. Euro). Die Veränderung der Sachanlagen ist im Wesentlichen auf das wachsende Windparkportfolio bei damit einhergehenden planmäßigen Abschreibungen auf die Sachanlagen der Windparks und die Anwendung der Effektivzinsmethode (siehe hierzu die Erläuterung zu ↗ „Zinsen und ähnliche Aufwendungen“ ) aufgrund von KfW-Förderungen zurückzuführen. IFRS 16 regelt die Bilanzierung von Leasingverhältnissen. Nach dem Standard besteht eine grundsätzliche Bilanzierungspflicht von Rechten und Pflichten aus Leasingverhältnissen beim Leasingnehmer. Demzufolge bilanzieren Leasingnehmer das Nutzungsrecht aus einem Leasinggegenstand (sog. Right-of-Use Asset) entweder im Anlagevermögen unter der Bilanzposition „Nutzungsrechte“ oder unter der Bilanzposition „Vorräte“. Es handelt sich bei den „Nutzungsrechten“ im PNE-Konzern unter anderem um Rechte aus Leasingverträgen (z. B. Kfz-Leasing), Mietverträgen (z. B. für das Gebäude in Husum) und Pachtverträgen (z. B. im Zusammenhang mit den Windparks im eigenen Bestand oder Windparks im Bau). Zum 31. Dezember 2024 wurden im Konzern Right-of-Use Assets unter den Nutzungsrechten des Anlagevermögens in Höhe von 98,2 Mio. Euro (Vorjahr: 92,8 Mio. Euro) ausgewiesen. Die Nutzungsrechte verteilen sich per 31. Dezember 2024 auf die Segmente wie folgt: Projektentwicklung: 10,6 Mio. Euro (Vorjahr: 10,5 Mio. Euro), Stromerzeugung: 83,3 Mio. Euro (Vorjahr: 77,6 Mio. Euro) und Services: 4,3 Mio. Euro (Vorjahr: 4,8 Mio. Euro). Für alle im Anwendungsbereich von IAS 36 liegenden Vermögenswerte (insb. immaterielle Vermögenswerte (IAS 38), Geschäfts- oder Firmenwerte (IFRS 3), Sachanlagen (IAS 16) sowie als Finanzinvestition gehaltene Immobilien, die zu Anschaffungskosten bewertet werden (IAS 40)), hat der Bilanzierende zu jedem Abschlussstichtag einzuschätzen, ob ein Anhaltspunkt (Triggering Event) für eine Wertminderung (Impairment Loss) vorliegt. Es ergeben sich nach Ansicht des Vorstands keine Hinweise darauf, dass die Werthaltigkeit der ausgewiesenen Vermögenswerte zum 31. Dezember 2024 gemindert sein könnte. Die langfristigen finanziellen Vermögenswerte haben sich zum 31. Dezember 2024 auf 16,4 Mio. Euro (Vorjahr: 17,5 Mio. Euro) reduziert. In dieser Position sind die anteiligen langfristigen Darlehensforderungen aus den im Konzern (Segment Stromerzeugung) getätigten Swap-Geschäften mit 9,4 Mio. Euro (Vorjahr: 10,4 Mio. Euro) enthalten. Weitere anteilige Darlehensforderungen aus den Swap-Geschäften sind in Höhe von 0,7 Mio. Euro (Vorjahr: 0,7 Mio. Euro) in den kurzfristigen Vermögenswerten (Forderungen und sonstige Vermögenswerte) enthalten. Bei den kurzfristigen Vermögenswerten war im Berichtszeitraum eine Veränderung von 450,1 Mio. Euro (per 31. Dezember 2023) auf 511,7 Mio. Euro per 31. Dezember 2024 zu verzeichnen. Im Wesentlichen ist diese Veränderung auf den Anstieg der Forderungen und sonstigen Vermögenswerte (+48,0 Mio. Euro) zurückzuführen. Von den kurzfristigen Vermögenswerten entfallen 83,6 Mio. Euro auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr: 37,8 Mio. Euro), die im Wesentlichen aus Projektabrechnungen für Projektentwicklungs- und Generalunternehmerleistungen für Windparks und Meilensteinforderungen zum Jahresende stammen. Die unter den Vorräten ausgewiesenen unfertigen Leistungen veränderten sich von 190,5 Mio. Euro (per 31. Dezember 2023) auf 169,3 Mio. Euro. Die Veränderung der Vorräte ist im Wesentlichen auf die im Konzern fertiggestellten Windparkprojekte und die damit einhergehende Umgliederung in das Sachanlagevermögen zurückzuführen. Die unfertigen Leistungen gliedern sich im Wesentlichen wie folgt auf: Projekte an Land national: 103,0 Mio. Euro (Vorjahr: 148,3 Mio. Euro), Projekte an Land international: 66,3 Mio. Euro (Vorjahr: 42,2 Mio. Euro). In den Vorräten waren zum 31. Dezember 2024 Right-of-Use Assets in Höhe von 46,9 Mio. Euro ausgewiesen (Vorjahr: 52,5 Mio. Euro), die dem Segment Stromerzeugung zuzurechnen sind. Die in den Vorratsbeständen befindlichen geleisteten Anzahlungen für im Bau befindliche Onshore-Projekte haben sich von 90,5 Mio. Euro (per 31. Dezember 2023) um 25,9 Mio. Euro auf 116,4 Mio. Euro verändert. Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente betrugen 91,6 Mio. Euro zum 31. Dezember 2024, die in Höhe von 6,0 Mio. Euro an Kreditinstitute verpfändet sind (Vorjahr: 90,4 Mio. Euro, davon 3,8 Mio. Euro verpfändet). Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente verteilten sich per 31. Dezember 2024 auf die Segmente wie folgt: Projektentwicklung: 26,8 Mio. Euro (Vorjahr: 57,3 Mio. Euro), Stromerzeugung: 63,0 Mio. Euro (Vorjahr: 31,8 Mio. Euro) und Services: 1,8 Mio. Euro (Vorjahr: 1,2 Mio. Euro). Die im Segment Stromerzeugung ausgewiesenen Zahlungsmittel sind zum Teil bereits abgerufene Projektfinanzierungsmittel, die zum weiteren Aufbau der Projekte benötigt werden. in Mio. Euro 31.12.2024 31.12.2023 Passiva Eigenkapital 194,6 208,1 Abgegrenzte Zuwendungen der öffentlichen Hand 0,5 0,6 Rückstellungen 11,4 13,0 Langfristige Verbindlichkeiten 841,9 730,7 Kurzfristige Verbindlichkeiten 196,6 137,2 Abgegrenzte Umsatzerlöse 18,7 12,1 Bilanzsumme 1.263,7 1.101,7 Das Konzern-Eigenkapital veränderte sich zum 31. Dezember 2024 von 208,1 Mio. Euro (per 31. Dezember 2023) auf 194,6 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote des Konzerns betrug zum 31. Dezember 2024 rund 15,4 % (Vorjahr: rund 18,9 %). Der Bestand an eigenen Aktien hat sich im Berichtszeitraum verändert und betrug 0 Aktien (Vorjahr: 266.803 Aktien). Der Bestand an eigenen Aktien wurde im zweiten Quartal 2024 vollständig zu einem durchschnittlichen Verkaufskurs von 13,48 Euro je Aktie über die Börse verkauft. Es wurde ein Verkaufserlös in Höhe von rund 3,6 Mio. Euro erzielt. Erstmals zum 1. Oktober 2023 wurden die Zins-Swaps und die variabel verzinslichen Darlehen (sogenannte Grundgeschäfte) als Sicherungsinstrumente im Rahmen des Hedge Accounting designiert. Ab diesem Zeitpunkt werden die Wertveränderungen des effektiven Teils des Cashflow Hedge in Höhe von 1,8 Mio. Euro (Vorjahr: -9,7 Mio. Euro) in der Cashflow Hedge-Rücklage im Eigenkapital ausgewiesen. Die langfristigen Verbindlichkeiten veränderten sich von 730,7 Mio. Euro (per 31. Dezember 2023) auf 842,0 Mio. Euro. Die Position besteht hauptsächlich aus langfristigen Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 820,2 Mio. Euro (Vorjahr: 712,9 Mio. Euro). In den langfristigen Finanzverbindlichkeiten sind im Wesentlichen die im Geschäftsjahr 2022 platzierte Anleihe 2022/2027 mit einem Buchwert von 54,1 Mio. Euro (Vorjahr: 53,9 Mio. Euro), langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Volumen von 617,8 Mio. Euro (Vorjahr: 495,2 Mio. Euro) und Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen in Höhe von 141,9 Mio. Euro (Vorjahr: 156,1 Mio. Euro) enthalten. Die wesentlichen langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen non-recourse-Projektfinanzierungen von Windparkprojekten, die im eigenen Bestand gehalten werden (Segment Stromerzeugung). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verteilen sich per 31. Dezember 2024 auf die Segmente wie folgt: Projektentwicklung: 14,4 Mio. Euro (davon langfristig 3,1 Mio. Euro), Stromerzeugung: 675,1 Mio. Euro (davon langfristig 614,7 Mio. Euro), Services: 0,0 Mio. Euro (davon langfristig 0,0 Mio. Euro). Im Wesentlichen aufgrund des IFRS 16 „Leasingverhältnisse“ werden rund 141,9 Mio. Euro (Vorjahr: 156,1 Mio. Euro) Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen unter den langfristigen Verbindlichkeiten und rund 7,6 Mio. Euro (Vorjahr: 7,5 Mio. Euro) unter den kurzfristigen Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2024 ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen teilen sich per 31. Dezember 2024 auf die Segmente wie folgt auf: Projektentwicklung: 11,3 Mio. Euro (davon langfristig 9,5 Mio. Euro), Stromerzeugung: 128,7 Mio. Euro (davon langfristig 124,7 Mio. Euro), Services: 9,5 Mio. Euro (davon langfristig 7,7 Mio. Euro). Im Geschäftsjahr 2024 veränderten sich die kurzfristigen Verbindlichkeiten von 137,2 Mio. Euro (per 31. Dezember 2023) auf 196,6 Mio. Euro. Die in dieser Position enthaltenen kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten veränderten sich von 53,7 Mio. Euro (per 31. Dezember 2023) auf 71,8 Mio. Euro. Im Berichtszeitraum veränderten sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 59,7 Mio. Euro (per 31. Dezember 2023) auf 73,7 Mio. Euro, die im Wesentlichen von Subunternehmern aus Projektabrechnungen für Windparks zum Jahresende stammen und zum größten Teil zum Zeitpunkt des Eingangs der den Verbindlichkeiten gegenüberstehenden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber den Windparkgesellschaften ausgeglichen werden sollen. Es wurden non-recourse-Finanzierungen in Höhe von rund 204,7 Mio. Euro sowie rund 0,1 Mio. Euro Betriebslinien und rund 6,4 Mio. Euro an Einkaufsvorfinanzierungsdarlehen im Berichtszeitraum 2024 aufgenommen, die zu den oben geschilderten Veränderungen bei den kurz- und langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beitrugen. Im Wesentlichen sind in den Kreditverbindlichkeiten (lang- und kurzfristige Verbindlichkeiten) enthalten: in Mio. Euro Valutiert per 31.12.2024 Davon langfristig 31.12.2024 Non-recourse-Projekt- finanzierungen von Windparks 695,3 637,0 Eigenkapitalzwischen- finanzierungen von Windparkportfolios 34,0 19,2 Betriebsmittellinien im Konzern 3,1 0,1 Einkaufsvorfinanzierungslinie 6,5 0,0 Sonstige Kredite (u.a. Finanzie- rung Firmensitz in Cuxhaven) 3,1 3,0 Die Projektfinanzierungen sind teilweise durch öffentliche KfW-Darlehen erfolgt, die zu einem Zinssatz unter dem Marktzinssatz gewährt wurden. Die Differenz zwischen dem beizulegenden Zeitwert und dem Nominalwert der Darlehen in Höhe von 62,7 Mio. Euro (per 31. Dezember 2024) wurde mit den Anschaffungs- beziehungsweise Herstellungskosten der entsprechenden Vermögenswerte saldiert und wird über die Nutzungsdauer dieser Vermögenswerte erfolgswirksam erfasst. Unter Berücksichtigung der liquiden Mittel betrug die Nettoverschuldung (Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente abzüglich der kurz- und langfristigen Finanzverbindlichkeiten) am 31. Dezember 2024 somit 808,9 Mio. Euro (Vorjahr: Nettoverschuldung 685,1 Mio. Euro). Entwicklung in der PNE AG (HGB) in Mio. Euro 31.12.2024 31.12.2023 Aktiva Immaterielle Vermögensgegenstände 0,6 0,4 Sachanlagen 8,7 9,2 Finanzanlagen 159,8 147,1 Vorräte 119,4 83,6 Forderungen und sonstige Aktiva 334,3 294,9 Flüssige Mittel 19,4 46,5 Aktive latente Steuern 0,0 0,2 Bilanzsumme 642,2 581,9 Das Anlagevermögen setzt sich zusammen aus den immateriellen Vermögensgegenständen in Höhe von 0,6 Mio. Euro (Vorjahr: 0,4 Mio. Euro), den Sachanlagen in Höhe von 8,7 Mio. Euro (Vorjahr: 9,2 Mio. Euro) und den Finanzanlagen in Höhe von 159,8 Mio. Euro (Vorjahr: 147,1 Mio. Euro). Die Veränderungen bei den Finanzanlagen beruhen im Wesentlichen auf Einzahlungen in die Kapitalrücklage der PNE Portfolio 2 GmbH zur Einzahlung von Eigenkapital in Windparkprojekte (13,9 Mio. Euro) und der Verschmelzung der Tochtergesellschaften PNE Offshore Ausland GmbH (-0,7 Mio. Euro) und der PNE Offshore Vietnam Eins GmbH (-0,2 Mio. Euro) auf die PNE AG. Das Umlaufvermögen setzt sich zusammen aus den Vorräten in Höhe von 119,4 Mio. Euro (Vorjahr: 83,6 Mio. Euro), davon unfertige Erzeugnisse in Höhe von 20,0 Mio. Euro (Vorjahr: 22,7 Mio. Euro) und geleistete Anzahlungen in Höhe von 99,4 Mio. Euro (Vorjahr: 61,0 Mio. Euro), sowie den Forderungen und sonstigen Aktiva in Höhe von 334,3 Mio. Euro (Vorjahr: 294,9 Mio. Euro). Von den Forderungen und sonstigen Aktiva entfallen wiederum 15,4 Mio. Euro auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr: 1,9 Mio. Euro), 310,3 Mio. Euro auf Forderungen gegen verbundene Unternehmen (Vorjahr: 285,0 Mio. Euro) und 8,1 Mio. Euro (Vorjahr: 7,6 Mio. Euro) auf sonstige Vermögensgegenstände. Auf der Aktivseite sind darüber hinaus aktive latente Steuern von 0,0 Mio. Euro (Vorjahr: 0,2 Mio. Euro), im Wesentlichen aus der Nutzung von Verlustvorträgen, enthalten. Der Anstieg bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen liegt im Wesentlichen an Darlehensvergaben an Windparkprojektgesellschaften sowie an in Rechnung gestellten, jedoch zum Bilanzstichtag noch nicht ausgeglichenen Projektentwicklungsleistungen. Die Barmittel beliefen sich zum 31. Dezember 2024 auf 19,4 Mio. Euro (Vorjahr: 46,5 Mio. Euro). in Mio. Euro 31.12.2024 31.12.2023 Passiva Eigenkapital 412,4 408,6 Sonderposten für Investitionszuschüsse 0,5 0,6 Rückstellungen 23,9 25,0 Verbindlichkeiten 205,4 147,7 Bilanzsumme 642,2 581,9 Das Eigenkapital der PNE AG belief sich zum Stichtag 31. Dezember 2024 auf 412,4 Mio. Euro (Vorjahr: 408,6 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote der PNE AG betrug zum 31. Dezember 2024 64,2 % (Vorjahr: rund 70,2 %). Das Eigenkapital veränderte sich unter anderem aufgrund des Jahresüberschusses (6,4 Mio. Euro) und durch die Dividendenzahlung im Geschäftsjahr 2024 (6,1 Mio. Euro). Am 31. Dezember 2024 betrug die Gesamtzahl der Aktien der PNE AG 76.603.334 Stück (Vorjahr: 76.603.334 Stück). Zum 31. Dezember 2024 hielt die Gesellschaft 0 (Vorjahr: 266.803) eigene Aktien. Der Bestand an eigenen Aktien wurde im zweiten Quartal 2024 vollständig zu einem durchschnittlichen Verkaufskurs von 13,48 Euro je Aktie über die Börse verkauft. Es wurde ein Verkaufserlös in Höhe von rund 3,6 Mio. Euro erzielt. Die wesentlichen Positionen auf der Passivseite betreffen die Verbindlichkeiten in Höhe von 205,4 Mio. Euro (Vorjahr: 147,8 Mio. Euro). Diese gliedern sich in die im Geschäftsjahr 2022 platzierte Anleihe 2022/2027 mit einem Buchwert von 55,0 Mio. Euro (Vorjahr: 55,0 Mio. Euro), Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 9,6 Mio. Euro (Vorjahr: 9,6 Mio. Euro), erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von 107,4 Mio. Euro (Vorjahr: 69,7 Mio. Euro), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 8,5 Mio. Euro (Vorjahr: 5,1 Mio. Euro), Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 18,3 Mio. Euro (Vorjahr: 6,7 Mio. Euro) sowie sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von 6,5 Mio. Euro (Vorjahr: 1,7 Mio. Euro). Die wesentlichen Rückstellungen betreffen ausstehende Rechnungen in Verbindung mit Windparkprojekten in Höhe von 18,2 Mio. Euro (Vorjahr: 19,7 Mio. Euro) sowie Rückstellungen für variable Vergütungen der Vorstände und leitenden Mitarbeitenden in Höhe von 3,5 Mio. Euro (Vorjahr: 3,9 Mio. Euro). 1 Renewable Capacity Statistics 2024 3. Vertrieb und Marketing Der Vertrieb der Erneuerbare-Energien-Kraftwerke, die an Land errichtet werden, stützt sich auf den Direktverkauf an Einzel- und Großinvestoren. Mit diesem Direktvertrieb hat PNE seit Jahren Erfahrungen und wird diesen bewährten Vertriebsweg daher auch weiterhin verfolgen. Auch im Dienstleistungsbereich ist der Direktvertrieb ein Geschäftsmodell, das an Bedeutung gewinnt. Die zunehmend breitere Aufstellung der PNE-Gruppe in diesem Segment erfordert größere Anstrengungen, um die Kunden direkt zu erreichen und über eigene Angebote zu informieren. Dies erfolgt im Wesentlichen über die Darstellung des Dienstleistungsangebots auf Internetseiten, per Social Media sowie auf Messen. Auch klassische Anzeigenwerbung und gedruckte Produktinformationen zählen dazu. Die PNE AG hat sich frühzeitig den Dienstleistungen als Produkt gewidmet und bietet beispielsweise als Vermittler passgenaue PPA-Modelle (PPA = Power Purchase Agreement) für die Stromvermarktung außerhalb des EEG an. Diese sind insbesondere interessant für Windenergieanlagen, die aus der Fixvergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG-Förderung) herausfallen. PNE sieht hier künftig weiteres Potenzial für Neugeschäft, da die EEG-Förderung für zahlreiche alte Windparks ausläuft und damit die Vermittlung von PPAs für externe Windparks benötigt wird. 4. Entwicklung und Innovationen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten außerhalb des operativen Geschäftszwecks Projektentwicklung fanden im Konzern der PNE AG im Berichtszeitraum nicht statt. 5. Mitarbeitende Im Konzern waren im Geschäftsjahr 2024 im Jahresdurchschnitt einschließlich der Vorstände 651 Personen (Vorjahr: 608) beschäftigt. Von diesen Mitarbeitenden (einschließlich Vorstände und Auszubildende) waren im Jahresdurchschnitt 264 (Vorjahr: 226) Mitarbeitende bei der PNE AG beschäftigt. Zum 31. Dezember 2024 waren im Konzern einschließlich der Vorstände 680 Personen beschäftigt (Vorjahr: 632 Personen). Von den Konzernmitarbeitenden waren 290 Mitarbeitende (Vorjahr: 240 Mitarbeitende) direkt bei der PNE AG und 390 Mitarbeitende (Vorjahr: 392 Mitarbeitende) bei den Tochtergesellschaften der PNE AG beschäftigt. Aufgeteilt auf das In- und Ausland waren per 31. Dezember 2024 533 Mitarbeitende (Vorjahr: 485 Mitarbeitende) bei inländischen und 147 Mitarbeitende (Vorjahr: 147 Mitarbeitende) bei ausländischen Gesellschaften des Konzerns beschäftigt. Die vorhandene Mitarbeitendenzahl wird laufend überprüft, um für die weitere Entwicklung des Konzerns vorbereitet zu sein. 6. Immaterielle Unternehmenswerte Der Erfolg bei der Entwicklung von Windparkprojekten an Land und auf See und von Photovoltaikprojekten an Land basiert wesentlich auf dem Wissen und den Erfahrungen langjähriger qualifizierter Mitarbeitender sowie einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit allen an einem Projekt Beteiligten. Dies gilt auch für den Eigenbetrieb von Anlagen im Bereich der erneuerbaren Energien. Dabei sind die Mitarbeitenden besonders gefordert: Ihre Kreativität und ihr individuelles Vorgehen sind häufig der Schlüssel zur Lösung der oft komplexen Fragestellungen während der Entwicklung und des Betriebs eines Windparks oder einer Photovoltaikanlage. Der Wert eines Projekts, von dem dann wieder der unternehmerische Erfolg der PNE AG und des Konzerns abhängt, wird im Wesentlichen in der Planungsphase bis zum Erreichen der Genehmigung geschaffen. Ebenso hängt der Unternehmenserfolg vom sicheren und professionellen Betrieb von Projekten im Bereich der erneuerbaren Energien ab. Hierzu kann die PNE-Gruppe auf die Fähigkeiten und Erfahrungen der in der Regel langjährig im Unternehmen tätigen Mitarbeitenden zurückgreifen. Sie verfügen nicht nur über eine hervorragende Expertise in der Branche, sondern sind darüber hinaus auch sehr gut vernetzt. So wird sichergestellt, dass in allen Phasen der Entwicklung, Realisierung und Vermarktung, aber auch beim Betrieb von Windpark- oder Photovoltaikprojekten auf hohe Fachkompetenz vertraut werden kann. Darüber hinaus legt PNE großen Wert darauf, dass das Potenzial der Mitarbeitenden durch eine effektive interne Organisation und ein hohes Maß an Eigenverantwortung optimal genutzt werden kann. Regelmäßige Bewertungen der Belegschaft und ihrer Aufgaben ermöglichen es, leistungsorientierte und auf die jeweiligen Aufgaben speziell zugeschnittene Anforderungsprofile immer wieder anzupassen. Auf diese Weise können hohe Standards in den unterschiedlichen Aufgabenbereichen erreicht und gehalten werden. Durch die Sicherstellung der Qualifizierung und Weiterbildung der Mitarbeitenden sowie die laufende Optimierung der Verfahrensprozesse soll die Expertise und Effizienz weiter gestärkt werden. Wichtig sind PNE zudem der Erfahrungsaustausch und die Stärkung der internen standortübergreifenden Kommunikation, die im Konzern mittels einer Software zur effizienteren Teamkommunikation sowie einer Mitarbeitenden-App ermöglicht wird. Aus der Praxis heraus hat PNE langjährige Erfahrungen in der Projektentwicklung in Prozesse überführt, die es ermöglichen, zielgerichtet und intensiv von der Standortakquisition über die schlüsselfertige Errichtung und den Betrieb von Windparks bis hin zum Ersatz alter Windenergieanlagen durch moderne – das sogenannte Repowering – alle Phasen der Windparkprojektierung erfolgreich zu planen, durchzuführen und abzuschließen. Bei der internationalen Expansion und der strategischen Erweiterung des Geschäftsmodells um andere saubere Energien, Speichertechnologien und Power-to-X-Lösungen weiß PNE um die große Bedeutung erfahrener Partner. Daher gilt der Grundsatz, dass PNE möglichst nur dann in neue Märkte eintritt, wenn dies gemeinsam mit dort gut vernetzten Partnern erfolgen kann. Auch hier gilt der Grundsatz der fachlich qualifizierten und von Vertrauen getragenen Zusammenarbeit mit den Projektpartnern und an einem Projekt Beteiligten. 7. Nachtragsbericht Der Nachtragsbericht zu den wesentlichen Auswirkungen nach Ende des Berichtszeitraums findet sich im Konzernanhang unter Gliederungspunkt X. Sonstige Angaben „9. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag“. 8. Risiko- und Chancenbericht Beschreibung der wesentlichen Merkmale des IKS/RMS der Muttergesellschaft und des Gesamtkonzerns Internes Kontrollsystem (IKS) Ziel der eingerichteten Methoden und Maßnahmen ist es, das Vermögen des Unternehmens zu sichern und die betriebliche Effizienz zu steigern. Die Zuverlässigkeit des Rechnungs- und Berichtswesens sowie die Einhaltung der internen Vorgaben und der gesetzlichen Vorschriften sollen durch das installierte Interne Kontrollsystem (IKS) gewährleistet werden. Im Rahmen des IKS werden die einzelnen Funktionsbereiche der Gesellschaft und des Konzerns einer sorgfältigen Analyse unterzogen und entsprechend der Wahrscheinlichkeit und der Möglichkeit eines Schadenseintritts bewertet. Basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen beziehungsweise den vorgenommenen Bewertungen ist der Aufbau der einzelnen Einheiten organisiert. Daneben sind die Arbeitsabläufe an die gewonnenen Erkenntnisse angepasst. Beispielsweise wird auf eine konsequente Trennung von unvereinbaren Tätigkeiten geachtet. Zudem sind angemessene Kontrollspannen eingeführt. Darüber hinaus wird besonderer Wert auf überschneidungsfreie Verantwortlichkeiten gelegt, mit der Maßgabe, dass Aufgabe, Kompetenz und Verantwortung gebündelt werden. Gleichzeitig sind Kontrollen in die Arbeitsabläufe eingebaut. Die zuvor beschriebenen wesentlichen Merkmale des IKS finden in allen Funktionsbereichen der Muttergesellschaft und des Gesamtkonzerns Anwendung. Die Implementierung der aufbau- und ablauforganisatorischen Kontrollen im Bereich des IKS stellt im Rechnungslegungsprozess die Datenintegrität der in die Finanzberichte eingehenden Angaben sicher. Neben diesen im System implementierten Kontrollen werden die einzelnen Funktionsbereiche ebenfalls durch Vorgesetzte überwacht. Wesentliche Merkmale des rechnungslegungsbezogenen Internen Kontroll- und Risikomanagementsystems Ziel des Internen Kontroll- und Risikomanagementsystems im Hinblick auf den (Konzern-)Rechnungslegungsprozess ist es, sicherzustellen, dass die Rechnungslegung einheitlich und im Einklang mit den gesetzlichen Vorgaben, den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung und den International Financial Reporting Standards (IFRS) sowie (konzern-)internen Richtlinien erfolgt und dadurch den Adressaten des Konzern- und des Einzelabschlusses zutreffende und verlässliche Informationen zur Verfügung gestellt werden. Hierfür hat PNE ein rechnungslegungsbezogenes Internes Kontroll- und Risikomanagementsystem eingerichtet, das alle dafür relevanten Leitlinien, Verfahren und Maßnahmen umfasst. Das Interne Kontrollsystem besteht aus den Bereichen Steuerung und Überwachung. Der Vorstand und der Aufsichtsrat (hier insbesondere der Prüfungsausschuss) sind mit prozessunabhängigen Prüfungsmaßnahmen in das interne Überwachungssystem eingebunden. Für spezielle fachliche Fragestellungen und komplexe Bilanzierungssachverhalte fungiert das Konzernrechnungswesen als zentraler Ansprechpartner. Falls erforderlich, wird auf externe Sachverständige (Wirtschaftsprüfer, qualifizierte Gutachter etc.) zurückgegriffen. Darüber hinaus werden die rechnungslegungsbezogenen Kontrollen durch das Controlling des Konzerns durchgeführt. Alle Posten und wesentlichen Konten der Gewinn- und Verlustrechnungen, der Bilanzen des Konzernabschlusses und der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften werden in regelmäßigen Abständen auf Richtigkeit und Plausibilität überprüft. In Abhängigkeit davon, wie die rechnungslegungsbezogenen Daten durch das Rechnungswesen erstellt werden, erfolgen die Kontrollen monatlich oder quartalsweise. Das rechnungslegungsbezogene Risikomanagementsystem ist Bestandteil des Risikomanagements des Konzerns. Die für die Richtigkeit der rechnungslegungsbezogenen Daten relevanten Risiken werden von dem für den Risikobereich Finanzen zuständigen Risikobeauftragten überwacht und quartalsweise vom Risikomanagementgremium identifiziert, dokumentiert und beurteilt. Geeignete Maßnahmen zum Monitoring sowie zur Risikooptimierung von rechnungslegungsbezogenen Risiken sind durch das Risikomanagement des Konzerns eingerichtet. Risikomanagement Die Risikopolitik des Konzerns und der Gesellschaft ist in die Unternehmensstrategie eingebettet und darauf ausgerichtet, den Bestand des Konzerns sowie der Gesellschaft zu sichern und gleichzeitig deren Werte systematisch und kontinuierlich zu steigern. Das Risikomanagement ist in die vorhandene Unternehmensorganisation integriert. Damit können Doppeltätigkeiten und parallele Organisations-, Entscheidungs- und Berichtsstrukturen vermieden werden. So wird auch sichergestellt, dass die wesentlichen Risiken regelmäßig in den Führungsebenen behandelt werden. Es können sich, je nach Wahrnehmung und Positionierung des Risikos, unterschiedliche Risikostrategien und daraus abgeleitet spezifische Gegenmaßnahmen ergeben. Grundsätzlich basiert die Risikostrategie auf einer Bewertung der Risiken im Rahmen des Risikomanagementsystems und einer Erfassung und Bewertung der mit den Risiken verbundenen Chancen im Rahmen von Strategiebesprechungen. Risikoabwägungen sind grundsätzlich Bestandteil der Geschäftsentscheidungen. Dabei ist PNE bemüht, das Eingehen von bestandsgefährdenden Risiken zu vermeiden. In den Kernkompetenzfeldern des Konzerns und der Gesellschaft werden angemessene, überschaubare und beherrschbare Risiken bewusst eingegangen, wenn sie gleichzeitig einen angemessenen Ertrag erwarten lassen oder unvermeidbar sind. Dabei sorgt PNE dafür, dass geeignete Gegenmaßnahmen ergriffen und umgesetzt werden. Risiken in unterstützenden Prozessen werden gegebenenfalls auf andere Risikoträger übertragen. Andere Risiken, die keinen Zusammenhang mit Kern- und/oder Unterstützungsprozessen haben, werden dagegen – soweit dies möglich ist – vermieden. Hinzu kommt, dass es sich bei einem großen Teil der Risiken um projektbezogene oder regionale Risiken handelt, die überwiegend dezentral in den jeweiligen Abteilungen und Bereichen behandelt und – sofern es sich um wesentliche Risiken handelt – auch an den Vorstand berichtet werden. Im „Risikomanagementhandbuch“ hat der Konzern die Rahmenbedingungen für ein ordnungsgemäßes und zukunftsgerichtetes Risikomanagementsystem formuliert. Das Handbuch regelt die konkreten Prozesse im Risikomanagement. Es zielt auf die systematische Identifikation, Dokumentation, Bewertung, Steuerung und Berichterstattung von Risiken ab. Dabei werden unter Beachtung klar definierter Kategorien Risiken der Geschäftsfelder, der operativen Einheiten, der bedeutenden assoziierten Unternehmen sowie der zentralen Bereiche identifiziert und hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und möglicher Schadenshöhe quantitativ bewertet. Die Risiken werden zunächst bewertet, ohne die derzeit durchgeführten Gegenmaßnahmen zu berücksichtigen (Bruttobewertung). Anschließend wird im Rahmen der Nettobewertung das Restrisiko unter Berücksichtigung der bestehenden Gegenmaßnahmen betrachtet. Die Aufgabe der Risikoverantwortlichen ist es auch, bei Bedarf Maßnahmen zur weiteren Vermeidung, Reduzierung und Absicherung von Risiken zu entwickeln und gegebenenfalls zu initiieren sowie deren Umsetzung sicherzustellen. Die Berichterstattung wird durch vom Vorstand festgelegte Wertgrenzen gesteuert. Die einzelnen Risiken werden im Rahmen der internen Risikoberichterstattung innerhalb des Konzerns anhand der Eintrittswahrscheinlichkeit und der möglichen Auswirkung klassifiziert. Für den PNE-Konzern wurden folgende quantitative Grenzen für die Klassifizierung der Auswirkungen und Eintrittswahrscheinlichkeiten abgeleitet. Die Bezugsgröße der Auswirkungsklassen ist das EBITDA. Klassifizierung der Eintrittswahrscheinlichkeit Bezeichnung Minimum (%) Maximum (%) Mittelwert (%) Sehr gering 0 5 3 Gering > 5 25 15 Mittel > 25 50 38 Hoch > 50 100 75 Klassifizierung nach Auswirkungsgrad in Mio. Euro Minimum Maximum Mittelwert Niedrig > 0,5 1,0 0,8 Moderat > 1,0 3,0 2,0 Wesentlich > 3,0 10,0 6,5 Gravierend > 10,0 100,0 55,0 Durch die Bestimmung der Wahrscheinlichkeits- und Auswirkungsgrenzen erfolgt eine Einteilung der Risiken nach Ampelfunktion in rote, gelbe und grüne Bereiche. Von dieser Einteilung werden der grundsätzliche Handlungsbedarf sowie die Berichterstattung an den Vorstand abgeleitet. Risikomatrix (Eintrittswahrscheinlichkeiten und Auswirkungsklassen) Eintrittswahrscheinlichkeit Sehr gering (0 % – 5 %) Gering ( > 5 % – 25 %) Mittel ( > 25 % – 50 %) Hoch ( > 50 % – 100 %) Auswirkung (in Mio. Euro) Klassifizierung Gravierend ( >  10,0 – 100,0) Mittel Hoch Hoch Hoch Wesentlich ( >  3,0 – 10,0) Mittel Mittel Hoch Hoch Moderat ( >  1,0 – 3,0) Gering Mittel Mittel Hoch Niedrig ( >  0,5 – 1,0) Gering Gering Mittel Mittel Die Gesamtrisikoposition wird unter Heranziehung geeigneter quantitativer Verfahren (Monte-Carlo-Simulation) bewertet. Auf diese Weise wird eine Häufigkeitsverteilung und damit eine realistische Bandbreite der zukünftigen Cashflows, Gewinne und Erträge aufgezeigt, also die Planungssicherheit beziehungsweise der Umfang möglicher Planabweichungen dargestellt. Die Ableitung der Risikotragfähigkeit erfolgt bei der PNE durch eine Gegenüberstellung der ermittelten, aggregierten Gesamtrisikoposition mit den zur Risikodeckung verfügbaren finanziellen Mitteln, den sogenannten Deckungsmassen. Bei Bedarf werden im Rahmen der Analyse relevante Financial Covenants entsprechend berücksichtigt. Die wesentlichen Risiken sowie eingeleitete Gegenmaßnahmen werden turnusmäßig überwacht. Das zentrale Risikomanagement berichtet regelmäßig über die identifizierten Risiken an den Vorstand und dieser an den Aufsichtsrat. Zusätzlich zur Regelberichterstattung gibt es für unerwartet auftretende Risiken eine konzerninterne Ad-hoc-Berichterstattungspflicht. Das Risikomanagementsystem ermöglicht es dem Vorstand, wesentliche Risiken frühzeitig zu erkennen und gegensteuernde Maßnahmen einzuleiten. Insgesamt ist das Risikomanagement in die routinemäßigen Prozesse des Unternehmens integriert. Das Reporting erfolgt von der Mitarbeitendenebene bis in den Vorstand. Mögliche Risiken werden somit bereits auf der Arbeitsebene erkannt und zeitnah in den Teams, Abteilungen und Bereichen diskutiert und bewertet. Gegebenenfalls werden auf dieser Ebene bereits Maßnahmen zum Umgang mit den jeweiligen Risiken beschlossen. Sofern nötig, werden die Fragen zum Umgang mit den Risiken dem Vorstand oder von diesem dem Aufsichtsrat vorgelegt. Bei grundlegenden und bereichsübergreifenden Risiken werden zudem Arbeitsgruppen aus unternehmensinternen Experten gebildet, um in regelmäßigen Abstimmungen oder nach Bedarf Lösungen für solche Fragestellungen zu erarbeiten. Die zuvor beschriebenen wesentlichen Merkmale des Risikomanagementsystems finden konzernweit Anwendung. Bezogen auf die Prozesse in der (Konzern-)Rechnungslegung bedeutet dies, dass die identifizierten Risiken insbesondere hinsichtlich ihrer möglichen Auswirkungen auf die Berichterstattung in den jeweiligen Finanzberichten untersucht und bewertet werden. Hierdurch werden frühzeitig wichtige Informationen über potenziell mögliche Fair Value-Änderungen von Vermögenswerten und Schulden generiert, drohende Wertminderungen angezeigt und wichtige Informationen zur Einschätzung der Notwendigkeit der Bildung/Auflösung von Rückstellungen gewonnen. In regelmäßigen Zeitabständen werden auf Vorstandsebene die Angemessenheit und Wirksamkeit des Risikomanagements sowie die dazugehörigen Kontrollsysteme überprüft und bei Bedarf entsprechend angepasst. Verantwortliche Mitarbeitende werden gezielt in Fragen des Risikomanagements geschult. Abschließend ist darauf hinzuweisen, dass weder IKS noch RMS absolute Sicherheit bezüglich des Erreichens der damit verbundenen Ziele geben können. Wie alle Ermessensentscheidungen können auch solche zur Einrichtung angemessener Systeme grundsätzlich fehlerhaft sein. Kontrollen können aus simplen Fehlern oder Irrtümern heraus in Einzelfällen nicht greifen oder Veränderungen von Umgebungsvariablen können trotz entsprechender Überwachung verspätet erkannt werden. PNE ist der Meinung, dass sie über ein angemessenes und wirksames Risikomanagementsystem verfügt. Aktuell werden im Rahmen des Risikomanagementprozesses insbesondere die folgenden Einzelrisiken intensiv verfolgt: Die Auswirkungen einer möglichen Übernahme von Aktien (über 50 % der Stimmrechte) durch einen Marktteilnehmer. Dies könnte zur Ausübungsmöglichkeit von Kündigungsrechten von Finanzierungsverträgen führen, zum Beispiel aufgrund von Change-of-Control-Klauseln. Die Risiken zur Kapitalbeschaffung, die beispielsweise durch Herabstufung des Ratings beeinflusst werden Die Auswirkungen von Verzögerungen oder Störungen bei der Beschaffung von Windenergieanlagen und deren Komponenten Mögliche Risiken, die sich aus fehlenden Netzkapazitäten im In- und Ausland ergeben können Mögliche technische Risiken, die sich aus dem Eigenbetrieb von Windparks ergeben und die daraus erwarteten Ergebnisse negativ beeinflussen könnten Einen besonderen Stellenwert haben die Bemühungen um die Einhaltung der Regeln des Deutschen Corporate Governance Kodex in der jeweils gültigen Fassung. Risiken können sich dennoch aus der Nichteinhaltung dieser Regeln und der internen Richtlinien durch Einzelne ergeben. Aus Barwertänderungen von Bankdarlehen und/oder Zins-Swaps im IFRS-Konzernabschluss besteht das Risiko einer ergebniswirksamen Anpassung der IFRS-Bilanzausweise. Diese Anpassungen sind weder liquiditätswirksam noch spiegeln sie den operativen Erfolg der PNE wider, könnten jedoch eine negative Auswirkung auf das Eigenkapital und damit auf das Marktrating der PNE AG haben. Die zunehmende Cyberkriminalität gefährdet die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Informationen, Daten und Systemen. Um diesem Risiko entsprechend Rechnung zu tragen, sind geeignete organisatorische Maßnahmen etabliert und weiterentwickelt. Einschätzung von Risiken und Chancen Insgesamt haben sich Umfang und Gefährdungspotenzial der Risiken nach Einschätzung des Vorstands, mit Ausnahme der im nachfolgenden Text erwähnten Veränderungen, gegenüber dem 31. Dezember 2023 nicht wesentlich verändert, mit Ausnahme der nicht mehr enthaltenen Risiken oder der wertmäßig stark reduzierten Risiken, die im weiteren Textverlauf aufgeführt werden. Die Perspektiven für die Entwicklung des Konzerns und der PNE AG sind aus Sicht des Vorstands angesichts der weltweiten Entwicklung des Klimaschutzes und des Ausbaus der Wind- und Photovoltaikenergie sowie der gut gefüllten Projektpipeline für Windenergie- und Photovoltaikprojekte gut. Somit ist nach Einschätzung des Vorstands auch in den kommenden Geschäftsjahren mit einer positiven Unternehmensentwicklung zu rechnen. Aus Sicht des Vorstands sind bestandsgefährdende Einzelrisiken aktuell nicht ersichtlich. Eine bestandsgefährdende Entwicklung ist aus Sicht des Vorstands auch im Hinblick auf ein Zusammenwirken von verschiedenen Einzelrisiken nicht absehbar. Nicht mehr als Risiko aufgeführt gegenüber dem 31. Dezember 2023 werden die Risiken „Netzanschluss USA“, „Genehmigungsrisiko von Projekten in den USA“ und „geringe Energiereservekapazitäten USA“, da das USA-Geschäft inzwischen verkauft wurde. Aus diesen Risiken konnten sich Verschiebungen in den Liquiditätsflüssen, höhere Anzahlungserfordernisse und Ausfälle von geplanten Mittelrückflüssen ergeben und Projekte hätten in diesen Fällen unwirtschaftlich werden können, was zu Ausbuchungen von bereits aktivierten unfertigen Erzeugnissen und Abschreibungen auf Forderungen hätte führen können. Als neues Risiko ist das Risiko „Nichterhalt von Meilensteinzahlungen aus dem Verkauf des US-Geschäfts“ hinzugekommen. Mit Verkauf des US-Geschäfts erhielt PNE eine Kaufpreiszahlung in einstelliger Millionenhöhe. Der Großteil weiterer möglicher Zahlungen in zweistelliger Millionenhöhe (sog. Earn-outs) erfolgt in Abhängigkeit vom Erreichen von zukünftigen Projektfortschritten. PNE kann durch den Verkauf keinen Einfluss mehr auf das Erreichen dieser Projektfortschritte nehmen. Das Risiko „Pandemien“ wird nicht mehr aufgeführt, da sich gezeigt hat, dass das Geschäftsmodell der PNE weitgehend resistent gegen die Auswirkungen einer Pandemie ist. Nicht mehr aufgeführt wird ebenfalls das Risiko „Offshore-Projektierung in Deutschland“, da im Rahmen der Umsetzung des Beschlusses des Bundesverfassungsgerichts vom 30. Juni 2020 durch den Gesetzgeber im Sinne des WindSeeG 2020 Erstattungsanträge nach § 10a WindSeeG gestellt und im ersten Halbjahr 2023 entsprechende Feststellungsbescheide des BSH ausgestellt wurden. Auf der Basis von nachfolgenden Kostenerstattungsbescheiden des BSH sind im Geschäftsjahr 2023 rund 2,5 Mio. Euro eingegangen. Die Höhe der vorgenannten Ausgleichszahlungen des Bundes nach § 10a WindSeeG bleiben hinter dem zurück, was die PNE AG für die erbrachten Entwicklungsleistungen für angemessen hält (einen niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag). Die PNE stuft das weitere Vorgehen jedoch nicht mehr als Risiko, sondern als Chance ein, da mögliche weitere Erstattungen nicht in den Planungen des Konzerns enthalten sind und diese sich somit entsprechend positiv auf die Konzernzahlen auswirken können. Das steuerliche Risiko aus der körperschaft-, gewerbe- und umsatzsteuerlichen Außenprüfung bei der PNE Erneuerbare Energien GmbH (vormals WKN GmbH) für die Jahre 2010 bis 2013 hat sich durch eine abgeschlossene Betriebsprüfung und rechtskräftige Bescheide erledigt. Die Steuerlast aus den Bescheiden belief sich auf rund 1,7 Mio. Euro. Allgemeine Faktoren Der Konzern und mit ihm die konsolidierten Einzelgesellschaften sind durch die Geschäftstätigkeit Risiken ausgesetzt, die nicht vom unternehmerischen Handeln zu trennen sind. Durch das interne Risikomanagementsystem minimiert die Gesellschaft die mit der Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken und geht sie nur dann ein, wenn ein entsprechender Mehrwert für das Unternehmen bei beherrschbarem Risiko geschaffen werden kann. Risikomanagement ist ein kontinuierlicher Prozess. Aufbauend auf der Analyse der vorhandenen Kernprozesse erfolgt eine Bewertung der erfassten Risiken. Die Risikoberichterstattung an den Vorstand und Aufsichtsrat erfolgt regelmäßig. Sofern im Folgenden nicht anders angegeben, hat sich die Einschätzung der jeweiligen Risiken gegenüber dem 31. Dezember 2023 nicht wesentlich geändert. Mit der Umsetzung der strategischen Erweiterung des Geschäftsmodells auch auf weitere saubere Energien und Speichertechnologien sowie der Ausweitung des Eigenbetriebs von Projekten können sich weitere Risiken ergeben. Allgemeine Erläuterung zur Einschätzung der Risiken Im Folgenden werden die wichtigsten Risiken, die sich aus dem Risikomanagementsystem des PNE-Konzerns ergeben, erläutert. Sofern nicht anders angegeben, werden die nachfolgend beschriebenen Einzelrisiken in der Risikomatrix als grün oder gelb eingestuft. Wenn ein Einzelrisiko in der Risikomatrix als rot eingestuft wird, wird dies besonders angegeben. Risiken aus operativer Tätigkeit Ein typisches Risiko ist das Genehmigungsrisiko von Projekten in etablierten und auch neuen Märkten. Bei zeitlichen Verzögerungen der Genehmigungen, bei negativen Ergebnissen von Ausschreibungen oder wenn sich durch marktbasierte Fördermechanismen das Angebot-Nachfrage-Verhältnis wesentlich verschiebt, können sich Verschiebungen in den Liquiditätsflüssen, höhere Anzahlungserfordernisse und Ausfälle von geplanten Mittelrückflüssen ergeben. Außerdem können Projekte in diesen Fällen unwirtschaftlich werden, was zu Ausbuchungen von bereits aktivierten unfertigen Erzeugnissen führen kann. Neben dem Vorratsvermögen kann dieses Risiko auch die Werthaltigkeit der Forderungen betreffen. Risiken bestehen für Bilanzwerte für Projekte an Land und auf See im In- und Ausland, wenn Projekte unwirtschaftlich werden beziehungsweise eine Realisierung nicht möglich sein sollte. So besteht beispielsweise in den Märkten Polen und Rumänien das Risiko, dass zur Erlangung von Netzanschlusszusagen hohe Sicherheiten hinterlegt werden müssen, die bei Nichtrealisierung des Projekts nicht oder nur anteilig rückzahlbar wären. Die operativen Chancen in der Projektierung von Windparks an Land und auf See beziehungsweise Photovoltaikanlagen an Land können jedoch nur realisiert werden, wenn solche unternehmerischen Risiken in Kauf genommen werden. Zeitliche Verzögerungen können sich in der Projektumsetzung unter anderem wegen der notwendigen intensiven Umweltverträglichkeitsprüfungen, des ungewissen Zeitpunkts der Erteilung von Genehmigungen und Netzanschlusszusagen, möglicher Widersprüche/Klagen gegen bereits erteilte Genehmigungen oder durch Verbandsklagen, der rechtzeitigen Verfügbarkeit von Windenergieanlagen oder Photovoltaikpanels oder der rechtzeitigen Verfügbarkeit sonstiger für die Errichtung eines Windparks oder einer Photovoltaikanlage erforderlicher Voraussetzungen und Komponenten ergeben. Im Bereich Offshore Vietnam kommt neben den vorgenannten allgemeinen Risiken noch hinzu, dass Änderungen der regulatorischen Rahmenbedingungen und der politischen Ziele zum Ausbau der Windenergie auf See schwieriger zu kalkulieren sind als in etablierten Märkten und dass dadurch bereits im Vorfeld getätigte hohe Entwicklungskosten möglicherweise verloren sind, wenn eine Genehmigung nicht erlangt und entsprechende Verkaufserlöse nicht erzielt werden können. Durch ein umfangreiches Projektcontrolling versucht die PNE, diesen komplexen Anforderungen zeitgerecht Rechnung zu tragen. Aus dem Verkauf des Projekts Bechet, Rumänien, hat PNE gegen den Käufer noch einen Kaufpreiszahlungsanspruch in Höhe von 5 Mio. Euro. Da der Käufer das Projekt bisher nicht, wie ursprünglich geplant, weiterverkaufen konnte, kann er nun auch die Kaufpreiszahlung nicht leisten. PNE hat die Zahlung daher bis Ende Mai 2025 gestundet, um dem Käufer weitere Zeit zu verschaffen, das Projekt zu veräußern. Das Risiko ist, dass PNE die Zahlung gar nicht erhält und die Forderung komplett wertberichtigen muss. Dieses Einzelrisiko wird in der Risikomatrix als rot eingestuft. Die Zahl der für die Errichtung von Saubere-Energien-Projekten geeigneten Standorte in Deutschland ist begrenzt. Dies kann in Zukunft zu einem verstärkten Wettbewerb um diese Standorte und damit erhöhten Akquisitionskosten sowie zu höheren Betriebskosten, wie beispielsweise Nutzungsentschädigungen, führen, die den erzielbaren Deckungsbeitrag entsprechend mindern würden. Im Zuge der Projektrealisierung bleibt die PNE darauf angewiesen, den aus zukünftig entstehenden oder zukünftig fällig werdenden Verbindlichkeiten resultierenden Kapitalbedarf zu decken. Außerdem könnte weiterer Kapitalbedarf entstehen, wenn und soweit die PNE aus von ihr unmittelbar oder mittelbar gegebenen Bürgschaften oder vergleichbaren Zusagen in Anspruch genommen werden sollte oder sich sonstige in diesem Abschnitt beschriebene Risiken realisieren sollten. Ein Risiko für die künftige Entwicklung liegt – wie bei allen Unternehmen, die Projekte mit sauberen Energien entwickeln – im Bereich der Finanzierung und des Vertriebs von Projekten. Um dem zu begegnen, setzt PNE bereits seit mehreren Jahren auf den Vertriebsweg „Einzel- und Großinvestoren“ sowie außerdem auf den Aufbau und Vertrieb von Portfolios mit Windparks oder künftig auch PV-Portfolios, die bereits in Betrieb genommen wurden. Negative Auswirkungen steigender Zinssätze auf die Projektvermarktung können jedoch nicht ausgeschlossen werden, da steigende Zinsen eine Erhöhung der Projektkosten zur Folge haben. Zudem können steigende Kapitalmarktzinsen gleichzeitig zu sinkenden Verkaufspreisen führen, da die Anforderungen der Investoren an eine Projektverzinsung in diesem Fall steigen dürften. Weiterhin könnten sich bei einer Finanzkrise und einer daraus resultierenden Zurückhaltung der Banken Projektfinanzierungen für die Projektrealisierung als Risiko darstellen. Ein Lieferantenrisiko im Bereich Windenergieanlagen ergibt sich aus der weltweiten Nachfrage im Verhältnis zu den vorhandenen Kapazitäten. Lieferengpässe bei steigender internationaler Nachfrage sind in der Vergangenheit eingetreten und können auch in Zukunft nicht ausgeschlossen werden. Solche Lieferengpässe könnten zu verzögerter Realisierung und zu erhöhten Preisen in der Beschaffung von Windparkprojekten führen. Die PNE legt daher großen Wert auf den möglichst frühzeitigen Abschluss von Lieferverträgen mit namhaften Herstellern von Windenergieanlagen sowie Zulieferern (z. B. Fundamente) und die Vereinbarung der fristgerechten Lieferung. Länderspezifische und saisonale Modulengpässe beispielsweise sind größtenteils bekannt und hängen im Wesentlichen von Anlagengröße und verfügbarer Zeit zur baulichen Fertigstellung ab. Die Bewertung von Projekten zur Nutzung erneuerbarer Energien ist unter anderem von der Einschätzung der künftigen Entwicklung der Strompreise in den Zielmärkten abhängig. Veränderungen in der Strompreisentwicklung können zu Veränderungen der Marktsituation führen. Es bestehen Risiken aus dem Eigenbetrieb von Windparks und Photovoltaikanlagen. Für die Ertragslage eines Windparks oder einer Photovoltaikanlage sind das standortspezifische Windaufkommen beziehungsweise die Sonnenstunden die ausschlaggebenden Größen. Neben den bekannten jahreszeitlichen Schwankungen können diese auch über die Jahre auftreten. Es ist nicht ausgeschlossen, dass sich aufgrund von mehreren wind- oder sonnenschwachen Jahren die Wirtschaftlichkeit eines Projekts nachhaltig verschlechtert. Dieses Risiko hat im Hinblick auf das Segment Stromerzeugung eine besondere Relevanz. Mindererträge durch schwache Wind- oder Sonnenjahre wirken sich hier unmittelbar auf die Einnahmen- und Ergebnissituation im Segment Stromerzeugung und im Konzern aus. Diesem Risiko wird Rechnung getragen, indem entsprechende Sicherheitsabschläge in den Cashflow-Rechnungen der Windparks und Photovoltaikanlagen über die Gesamtlaufzeit eingeplant werden. Weitere Gründe zur Verringerung der Ertragslage können nachträgliche Umweltauflagen im laufenden Betrieb und mögliche Klagen sein. Sollten die Auswirkungen größer sein als die geplanten Sicherheitsabschläge, dann könnte dies Auswirkungen auf die Vermögens- und Ertragslage des Konzerns haben. Die in der Bilanz enthaltenen Firmenwerte müssen zum Ende eines jeden Jahres mittels eines Impairmenttests auf ihre Werthaltigkeit überprüft werden. Sollte sich in der Zukunft ein Impairment ergeben, hätte dies Auswirkungen auf die Vermögens- und Ertragslage des Konzerns. Zins-, Finanzierungs- und Währungsrisiken Der Konzern ist Zinsrisiken ausgesetzt, da die Konzernunternehmen Finanzmittel zu festen und variablen Zinssätzen aufnehmen. Das Risiko wird durch den Konzern gesteuert, indem ein angemessenes Verhältnis zwischen festen und variablen Mittelaufnahmen eingehalten wird. Dies erfolgt unter Verwendung von Zins-Swaps. Die Sicherungsmaßnahmen werden regelmäßig beurteilt, um sie auf die Zinserwartung und die gewünschte Risikobereitschaft abzustimmen. Danach werden dann die Sicherungsstrategien ausgewählt. Aus Barwertänderungen von Bankdarlehen und/oder Zins-Swaps im IFRS-Konzernabschluss besteht ein Risiko. Eine regelmäßige Überprüfung der Bewertung von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie von Zins-Swaps im IFRS-Konzernabschluss kann im Falle von veränderten Marktzinssätzen oder von Marktwertänderungen für Zins-Swaps zu einer ergebniswirksamen Anpassung der jeweiligen IFRS-Bilanzausweise führen. Diese Anpassungen der jeweiligen IFRS-Bilanzpositionen würden sich auf das Konzernergebnis (nicht EBITDA) auswirken. Diese erforderlichen Anpassungen sind weder liquiditätswirksam noch spiegeln sie den operativen Erfolg der PNE wider. Es besteht jedoch das Risiko von Barwerterhöhungen durch weitere Senkungen von Marktzinssätzen oder von Marktwertänderungen für Zins-Swaps. Konsequenz wäre ein sinkendes Jahresergebnis und damit ein negativer Impact auf das Eigenkapital, was wiederum zu einer Ratingverschlechterung führen könnte. Das kann dazu führen, dass Banken die Kreditlinien kürzen. Das Risiko „Barwertänderungen von Bankdarlehen und/oder Zins-Swaps im IFRS-Konzernabschluss“ wird in der Risikomatrix als rot eingestuft. PNE hat im November 2023 mit einem Kunden einen Vertrag über die finanzielle Abwicklung erzeugter Strommengen aus erneuerbaren Energien zum Zwecke der Strompreisabsicherung abgeschlossen (Financial Power Purchase Agreement bzw. FPPA). Die Bewertung des FPPA erfolgt anhand eines anerkannten Kapitalwertmodells und hängt damit unter anderem auch von der Entwicklung des maßgeblichen Diskontierungszinssatzes ab. Konzerngesellschaften, insbesondere die PNE AG, vergeben untereinander kurz- und langfristige Darlehen. Diese werden mit einem festen Zinssatz ausgestattet. Dies gilt auch für die Darlehen an assoziierte Unternehmen sowie an Gemeinschaftsunternehmen. Somit ist für die Darlehenslaufzeiten mit keinen materiellen Auswirkungen auf die Ertragslage aus variabler Verzinsung bei den jeweiligen Gesellschaften zu rechnen. Aus der Ausgabe der Anleihe 2022/2027 und den in den Anleihebedingungen enthaltenen Covenants zur Eigenkapitalquote kann es aufgrund der Nichteinhaltung der Covenants zu erhöhten Zinszahlungen vor fristgemäßem Ablauf der Anleihe kommen. Die Anleihe wird im Juni 2027 zur Rückzahlung fällig. Würde ein Investor über 50 % der Aktien erwerben, könnte dies Kündigungsmöglichkeiten der Darlehensgeber unter Kreditverträgen zur Fremdfinanzierung und der Anleihe 2022/2027 zur Folge haben. Das Risiko „Folge aus der Übernahme durch Mehrheitsaktionäre“ wird in der Risikomatrix als rot eingestuft. Der Konzern ist aus seinem operativen Geschäft und aus bestimmten Finanzierungsaktivitäten einem Adressenausfallrisiko ausgesetzt. Dem Ausfallrisiko finanzieller Vermögenswerte wird durch angemessene Wertberichtigungen unter Berücksichtigung bestehender Sicherheiten Rechnung getragen. Zur Reduzierung des Ausfallrisikos bei originären Finanzinstrumenten werden verschiedene Sicherungsmaßnahmen getroffen, wie zum Beispiel die Einholung von Sicherheiten und Bürgschaften, wenn dies aufgrund von Bonitätsprüfungen angemessen erscheint. Der PNE-Gruppe zur Verfügung gestellte Finanzierungsmittel unterliegen teilweise einer variablen Verzinsung, die überwiegend an den 3-Monats-EURIBOR gekoppelt ist. Die Gesellschaften haben sich nur teilweise gegen steigende kurzfristige Zinsen abgesichert. Um die jederzeitige Zahlungsfähigkeit sowie die finanzielle Flexibilität des Konzerns sicherzustellen, wird eine revolvierende Liquiditätsplanung erstellt, die die Liquiditätszuflüsse und Liquiditätsabflüsse sowohl auf kurzfristige als auch auf mittel- und langfristige Sicht abbildet. Liquiditätsrisiken, das operative Geschäft unterjährig finanzieren zu können, bestehen insbesondere, wenn sich Closings bei Projektverkäufen im Rahmen des Direktverkaufs an externe Investoren verzögern sollten. Es besteht im Konzern das Risiko „Rating Downgrade“ bei Finanzierungen durch Banken. Das Rating basiert aktuell auf dem Konzernabschluss 2023 und der Konzernplanung. PNE ist in Bezug auf die Qualitätskriterien weiterhin sehr gut aufgestellt und hier auf Vorjahresniveau. PNE hat sich bei den quantitativen Kriterien teilweise verschlechtert (u. a. bei der Eigenkapitalquote) und teilweise verbessert (z.B. EBITDA). Eine Verschlechterung des Ratings hätte unter anderem Auswirkungen auf den Zinssatz, wodurch sich die Konditionen möglicherweise verschlechtern könnten. Die weitere Entwicklung ist in Abhängigkeit von der Geschäftsentwicklung (Jahresabschlüsse) zu beobachten. Fremdwährungsrisiken im Finanzierungsbereich resultieren aus finanziellen Verbindlichkeiten in Fremdwährung und aus Darlehen in Fremdwährung, die zur Finanzierung an Konzerngesellschaften ausgereicht werden. Zum Jahresende bestehen kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im Konzern, die aus Sicht der Gesellschaft zu keinem wesentlichen Risiko führen. Aus den Projekten im internationalen Bereich können sich mittel- und langfristig Währungsrisiken ergeben. Im operativen Bereich resultieren Fremdwährungsrisiken vorrangig daraus, dass geplante Transaktionen in einer anderen Währung als dem Euro abgewickelt werden können. Im Investitionsbereich können sich Fremdwährungsrisiken im Wesentlichen aus dem Erwerb und der Veräußerung von Beteiligungen an ausländischen Unternehmen ergeben. Die Konzerngesellschaften versuchen, soweit möglich, Transaktionen in Euro abzuwickeln. Sollte dies nicht möglich sein, ist geplant, soweit möglich und wirtschaftlich, die Absicherung wesentlicher konzernexterner Fremdwährungsgeschäfte durch Währungssicherungsgeschäfte rechtzeitig vor dem Zeitpunkt der jeweiligen Transaktionen vorzunehmen. Politische Risiken/Gesetzesänderungen /Marktrisiken Unkalkulierbare Risiken können von außen in den Markt getragen werden. Hierzu zählen insbesondere plötzliche Änderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen in Deutschland oder den internationalen Märkten der PNE-Gruppe. Der Vorstand der PNE AG ist der Ansicht, dass Windparks und Photovoltaikanlagen zu den aktuell gültigen oder in Ausschreibungen zu erzielenden Vergütungen und gesetzlichen Rahmenbedingungen wirtschaftlich projektiert und betrieben werden können. Dennoch werden die Rahmenbedingungen in den Ländern, in denen PNE tätig ist oder zukünftig sein möchte, kontinuierlich überprüft, um auf mögliche Veränderungen zeitnah reagieren und somit Risiken mindern zu können. Im Rahmen der Ausschreibungsverfahren nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz sowie nach anderen vergleichbaren Verfahren in den internationalen Märkten besteht stets das Risiko, in den jeweiligen Ausschreibungsrunden keinen Zuschlag zu erhalten. Das kann dazu führen, dass die betroffenen Projekte nicht oder nicht in dem geplanten Zeitrahmen realisiert werden können. Verzögerungen könnten zu steigenden Kosten führen. Im Falle einer Nichtrealisierung wären die bis dahin entstandenen Projektentwicklungskosten umsonst aufgewendet worden. Diesem Risiko wirkt die PNE durch eine genaue Beobachtung des Marktumfelds und daraus abgeleiteten Kalkulationen der Gebote entgegen. Mit der vorgezogenen Bundestagswahl am 23. Februar 2025 und einer neuen Bundesregierung besteht die Möglichkeit, dass sich das Erneuerbare-Energien-Gesetz und damit das Energiemarktdesign in Deutschland grundsätzlich ändert. Die PNE-Gruppe wird diese Entwicklungen über ihre Branchenverbände eng begleiten und eventuelle Chancen und Risiken in weiteren Planungen und Umsetzungen angemessen berücksichtigen. Die politischen und die Marktrisiken in den internationalen Märkten können Auswirkungen auf die geplanten Projektrealisierungen in den nächsten Jahren haben. Die PNE AG und ihre Tochtergesellschaften überwachen die aktuellen Entwicklungen im Ausland intensiv, um mögliche Veränderungen der Marktlage oder der politischen Ausrichtung frühzeitig erkennen und rechtzeitig Maßnahmen einleiten zu können. Bei abrupten Änderungen der Vergütungssysteme sowie bei gesetzgeberisch rückwirkenden Eingriffen können sich aufgrund der mehrjährigen Projektentwicklungszyklen gleichwohl Risiken für die PNE-Gruppe ergeben. Zu den politischen Risiken zählen auch solche, die sich aus Kriegshandlungen ergeben können. Diese können grundsätzlich vielfältige Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung, die globalen Lieferketten sowie Rohstoffpreise haben und sich somit beispielsweise auch auf den Beschaffungsmarkt der PNE-Gruppe auswirken. Aufgrund der geopolitischen Lage ergeben sich derzeit jedoch keine unmittelbaren Risiken für PNE, da keine Geschäftsaktivitäten in oder mit Ländern, die direkt oder indirekt in solche Konflikte verwickelt sind, bestehen. Gesundheitliche Risiken Gesundheitliche Risiken wie Epidemien oder Pandemien können sich auf das operative Geschäft auswirken, indem sie zu Verzögerungen in Genehmigungsprozessen und bei der Projektrealisierung führen. Aufgrund der Erfahrungen mit der Coronapandemie in den Jahren 2021-2023 erwartet die Gesellschaft allerdings in solchen Fällen nur zeitliche Verzögerungen oder Verschiebungen bei geplanten Projekten innerhalb eines Jahres oder von einem Jahr in das nächste Jahr. Der Konzern ist finanziell gut aufgestellt, sodass eventuelle Verzögerungen oder Ausfälle von Einnahmen aufgrund einer oben genannten Pandemie keinen wesentlichen Einfluss auf die kurz- und mittelfristige Fortführung der Geschäftstätigkeit (Going Concern) hätten. Eine mögliche Auswirkung auf die Konzern-Guidance für das Jahr 2025 könnte jedoch in solchen Fällen bei Verschiebung von Projektverkäufen (Segment Projektentwicklung) oder Einnahmeverschiebungen im Segment Services nicht ausgeschlossen werden. Die Gesellschaft informiert sich laufend über vorhandene oder bevorstehende gesundheitliche Risiken und reagiert auf mögliche Auswirkungen für die Mitarbeitenden. In Einzelfällen können Reisen in Länder mit hoher Ansteckungsgefahr untersagt und die Anordnung, große Menschenmassen zu meiden, erlassen werden. Alle erkennbaren Risiken in Sachen weltweite Epidemien werden von der Gesellschaft laufend hinsichtlich möglicher Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie das Wohlergehen der Mitarbeitenden abgewogen. Rechtliche und Compliance-Risiken Alle erkennbaren rechtlichen Risiken werden laufend abgewogen und sind in diesen Bericht beziehungsweise in die Unternehmensplanung eingeflossen. Dazu zählen auch Risiken aus noch nicht rechtskräftig abgeschlossenen Verfahren. Verstöße gegen gesetzliche Vorschriften und interne Richtlinien können die Reputation von PNE beschädigen und dem Unternehmen erheblichen Schaden zufügen, beispielsweise in Form von Haftungsrisiken, Geldbußen oder strafrechtlichen Sanktionen. Der PNE-Konzern wirkt diesem Risiko mit seinem Compliance-System entgegen, insbesondere durch die kontinuierliche Beobachtung der rechtlichen Anforderungen, durch regelmäßige Anpassung der Compliance-Richtlinien und durch Schulungen der Mitarbeitenden. Steuerliche Risiken Es bestehen steuerliche Risiken aus der körperschaft-, gewerbe- und umsatzsteuerlichen Außenprüfung bei der PNE Erneuerbare Energien GmbH (im Vorjahr: WKN GmbH) für die Jahre 2014 bis 2016 und 2017 bis 2020 sowie bei der PNE AG und der PNE Ausland GmbH für 2017 bis 2020. Die vorgenannten Betriebsprüfungen sind noch nicht abgeschlossen. Es liegen bislang keine Prüfungsfeststellungen vor. Betreffend die Lohnsteueraußenprüfung bei der PNE AG für 2021 bis 2023 hat eine Schlussbesprechung stattgefunden. Es gab keine wesentlichen Feststellungen. Der Prüfungsbericht steht noch aus. Die Veranlagungen der Jahre 2010 bis 2013 auf Basis der abgeschlossenen Betriebsprüfung bei der PNE Erneuerbare Energien GmbH sind rechtskräftig. Die PNE AG und ihre Tochter- sowie sonstige Konzerngesellschaften sind derzeit in Ländern auf vier Kontinenten tätig und unterliegen damit vielfältigen steuerlichen Gesetzen und Regelungen. Änderungen in diesen Bereichen können zu einem höheren Steueraufwand und zu höheren Steuerzahlungen führen. Außerdem können Änderungen der steuerlichen Gesetze und Regelungen auch Einfluss auf Steuerforderungen und Steuerverbindlichkeiten sowie die aktiven und passiven latenten Steuern haben. PNE agiert in Ländern mit komplexen steuerlichen Regelungen, die unterschiedlich ausgelegt werden könnten. Zukünftige Auslegungen und Entwicklungen steuerlicher Gesetze und Regelungen könnten Steuerverbindlichkeiten, die Rentabilität und den Geschäftsbetrieb beeinflussen. Um diese Risiken zu minimieren, wird konzernübergreifend laufend mit länderspezifischen Steuerberatern zusammengearbeitet und die aktuelle Steuersituation analysiert. Informationstechnische Risiken Die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Informationen, Daten und Systemen ist durch zunehmende Cyberkriminalität gefährdet. Aktuell werden relevante Gesetze zur Sicherung und Erhöhung der Informationssicherheit auf europäischer und nationaler Ebene erarbeitet. Um dem Rechnung zu tragen, sind geeignete organisatorische Maßnahmen etabliert: Informationssicherheitsrichtlinien, Beauftragung eines Informationssicherheitsbeauftragten, IT-Sicherheitsrisikomanagement und angemessene technische Sicherheitsmaßnahmen (risikobasiert) zum Schutz vor unbeabsichtigtem Datenverlust und Datendiebstahl. Die Maßnahmen werden kontinuierlich weiterentwickelt. Unsere Mitarbeitenden werden dahingehend geschult, mögliche Bedrohungen und Sicherheitslücken zu erkennen und zu schließen. Im Rahmen einer kontinuierlichen Prozessüberwachung werden sowohl die technischen als auch die organisatorischen Maßnahmen kontinuierlich auf deren Wirksamkeit geprüft. Personelle Risiken Die Gewinnung neuer Mitarbeitender in der erforderlichen Zahl und mit den benötigten Qualifikationen wird zunehmend schwieriger. Der Fachkräftemangel und die gestiegene Inflationsrate haben in den letzten Jahren zu deutlich höheren Gehaltsforderungen der Bewerber geführt. Dadurch sind sowohl die Personalgewinnung als auch die langfristige Bindung von Mitarbeitenden kostenintensiver geworden. Die aktuellen Arbeitsmarktbedingungen bieten Bewerbern und Mitarbeitenden eine große Auswahl an Arbeitgebern, was einen Wechsel des Arbeitsplatzes mit geringem Risiko ermöglicht. Um diesem Risiko entgegenzuwirken, setzt die PNE-Gruppe auf erfahrene Dienstleister im Bereich der Personalgewinnung sowie auf eine Vielzahl von nichtmonetären Zusatzangeboten, die sowohl Bewerber als auch Mitarbeitende ansprechen. Zu diesen Angeboten gehören unter anderem flexible Arbeitszeitmodelle, mobiles Arbeiten, grenzüberschreitendes Arbeiten im EU-Ausland, E-Bike-Leasing oder die Möglichkeit sozialer Beratung. Ein neu implementierter Onboarding-Prozess begleitet neue Mitarbeitende von ihrem ersten Arbeitstag bis zum Ende der Probezeit und erleichtert so die Integration. Darüber hinaus werden regelmäßige Feedbackgespräche intensiviert, um die Bedürfnisse und Erwartungen der Belegschaft besser zu verstehen und in gemeinsame Ziele umzuwandeln. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die emotionale Bindung der Mitarbeitenden zu stärken und ihre Identifikation mit dem Unternehmen nachhaltig zu fördern. Chancen Als Projektierer von Windenergieanlagen an Land und auf See sowie von Photovoltaikanlagen an Land agiert die PNE-Gruppe in einem internationalen Wachstumsmarkt. Unabhängige Studien gehen aufgrund der Endlichkeit der fossilen Energieträger, des Zwangs zur Verminderung von Klimaschadstoffen sowie des Bedarfs an sicheren, umweltfreundlichen Energiequellen in den kommenden Jahren von weiterhin hohen Zuwachsraten bei der Windenergie und der Photovoltaik aus. Der Verlauf der Weltklimakonferenzen, zuletzt 2024 in Baku, zeigt, dass die Notwendigkeit einer Energiewende weltweit erkannt worden ist. Die Unternehmen in der PNE-Gruppe verfügen aufgrund ihrer langjährigen Tätigkeit im Markt über die Voraussetzungen und die Erfahrungen, um von dieser Entwicklung langfristig zu profitieren. Die ständige Weiterentwicklung des Geschäftsmodells setzte die PNE AG unter anderem durch den Eigenbetrieb von Windparks mit Tochtergesellschaften fort, in denen bis Ende 2024 bereits fertiggestellte und in Betrieb genommene Windparks an Land mit einer Gesamtleistung von rund 423 MW gebündelt wurden. Die PNE-Gruppe bleibt vorerst direkt beteiligt und profitiert somit von künftigen Erträgen. Chancen liegen in den Auslandsaktivitäten des Konzerns sowie in möglichen neuen Märkten und in der Erweiterung des Geschäftsmodells auf weitere saubere Energien und Speichertechnologien. PNE ist bereits in einer Reihe attraktiver Wachstumsmärkte tätig. Dabei erfolgt die Expansion primär in Länder mit stabilen politischen Rahmenbedingungen und mit verlässlichen Vergütungs- und Förderregeln oder auch in Länder mit einem vergleichsweise hohen Marktpotenzial. Die Kernkompetenz von PNE liegt in der Projektentwicklung, dem Bau und dem Betrieb sowie Repowering von Windparks und der Projektentwicklung von Photovoltaikanlagen auf hohem internationalem Niveau. Auch wenn sich die PNE-Gruppe im letzten Jahr aus Märkten zurückgezogen hat, kann diese Kompetenz zukünftig auch in weiteren Auslandsmärkten mit Ausbaupotenzial genutzt werden. Solche Märkte werden daher kontinuierlich beobachtet und die Chancen für einen Markteintritt sorgfältig geprüft. Neben den Chancen der Internationalisierung stehen die Perspektiven, die der etablierte deutsche Markt für Windenergie sowohl an Land wie auch auf See und für Photovoltaik an Land weiterhin bietet. Die Klimaziele der Bundesregierung und die Notwendigkeit zur Erhöhung der Versorgungssicherheit erfordern den beschleunigten Ausbau von Erneuerbare-Energien-Projekten an Land wie auf See. PNE zeichnet sich dadurch aus, dass sie bereits sechs Windparkprojekte auf See durch den gesamten Genehmigungsprozess beim Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie führte. Vier dieser Windparks sind von den Käufern bereits komplett errichtet und in Betrieb genommen worden. Ein weiteres Projekt, in dem zwei Planungen zusammengelegt wurden, befindet sich im Testbetrieb. In der Projektentwicklung auf See wird seit Jahren eine hohe Kompetenz entwickelt, die auch auf internationale Märkte übertragen werden kann. Daher prüft PNE die Möglichkeiten der Entwicklung von Windparks auf See in anderen Ländern. Im Windenergiemarkt bieten sich vielfältige Perspektiven für die Erbringung von Dienstleistungen über den gesamten Lebenszyklus von Windparks. Diese Chancen nutzt die PNE-Gruppe in wachsendem Umfang und versteht sich dabei als verlässlicher Partner der Entwickler und Betreiber von Windparks. Dieser Bereich der Dienstleistungen wurde zielstrebig weiter ausgebaut. Ein Schwerpunkt liegt beim technischen und kaufmännischen Betriebsmanagement von Windparks und Umspannwerken. Darüber hinaus werden unter anderem Dienstleistungen im Baumanagement, bei Windmessungen, im Stromvermarktungsmanagement und in weiteren Bereichen rund um die Planung, den Bau und den Betrieb von Windenergieanlagen erbracht. Das internationale Geschäft des Betriebsmanagements wurde 2024 in den Märkten Frankreich, Polen und Schweden ausgeweitet, dabei wurden weitere Verträge unabhängig von der Konzernprojektpipeline gewonnen. Weiter ausgebaut wurde ebenfalls die Kompetenz bei Dienstleistungen rund um Saubere-Energien-Projekte. Dabei wurden sowohl weitere strukturelle Voraussetzungen geschaffen als auch der Integrationsprozess der einzelnen Bereiche zum Life Cycle Services Provider weiter erfolgreich fortgesetzt. Eine Fortsetzung dieses erfolgreichen Wachstums unabhängig von der eigenen Projektentwicklung zeichnet sich bereits ab. Steigende Strompreise können sich auch auf die von der PNE-Gruppe angebotenen Dienstleistungen, wie etwa Stromabnahmeverträge (Power Purchase Agreements, kurz PPAs), positiv auswirken, wobei etwaige staatliche Erlösabschöpfungen den positiven Effekt wiederum schmälern. Der bestehende Konflikt in der Ukraine könnte die Bestrebungen westlicher Regierungen, die Energieversorgung unabhängig von (unsicheren) Energieimporten zu gestalten, weiter erhöhen und beschleunigen. Dies hätte positive Auswirkungen auf den Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland und Europa. Optimierte Strategie Die seit Langem erfolgreiche Tätigkeit in diesen Geschäftsfeldern ist die gute Basis für eine strategische Optimierung der Konzernaktivitäten. Weltweit wächst die Nachfrage nach sauberen Energien und einer gesicherten Stromversorgung. Diesen Entwicklungen trägt PNE mit einer Ausweitung des operativen Geschäfts Rechnung und nutzt als Clean Energy Solutions Provider die Chancen aus der Wandlung der Märkte. Die strategische Weiterentwicklung umfasst nahezu die gesamte Wertschöpfungskette der sauberen erneuerbaren Energien. Aufbauend auf den umfangreichen Erfahrungen aus der erfolgreichen Entwicklung, Projektierung und Realisierung von Windparks an Land und auf See sowie von Photovoltaikanlagen werden auch Projekte und Lösungen zur Planung, Errichtung und zum Betrieb von Kraftwerken für saubere Energien entwickelt und realisiert. Projektentwicklung und Portfolio Projektentwicklung bleibt das Kerngeschäft. Dazu zählen unter anderem die Entwicklung von Qualitätsprojekten in der Windenergie und der Photovoltaik, der erfolgreiche Aufbau eines eigenen Bestands an Wind- und PV-Parks und technologieübergreifende Projekte. Technologien Neben der Windenergie und Photovoltaik sollen künftig auch Speicherung und Power-to-X wesentliche Bausteine der Unternehmensstrategie sein. Mit Power-to-X als Umwandlung in grünen Wasserstoff oder Derivate wird ein wesentlicher zusätzlicher Markt adressiert. Der Wasserstoff dient der Dekarbonisierung ganzer Industriezweige sowohl als Energieträger wie auch als Rohmaterial. Die Sektorenkopplung in die Segmente Mobilität und Wärme aus sauberen Energien ist ein weiteres Feld. Es werden Power-to-X-Projekte entwickelt, die im industriellen Maßstab der Erzeugung von grünem Wasserstoff oder Derivaten dienen, aber auch der Umwandlung von Strom in Wärme. Hierbei entstehen Kraftwerke aus Windparks, Photovoltaikanlagen und Speichern auch als Insellösungen. Der Transport der Energie erfolgt als Molekül und ist somit vom Stromnetz unabhängig, benötigt aber andere passende Infrastruktur wie Gasnetze oder Schifffahrtswege. Darüber hinaus arbeiten wir an Strategien für Kombinationskraftwerke, gemeinsame Nutzung von Infrastruktur und elektrischen Speichersystemen. Dienstleistungen Zusätzliche Dienstleistungen, etwa beim Betriebsmanagement, und weitere Finanzierungslösungen für Projekte der sauberen Energien stehen ebenfalls für eine Ausweitung der Aktivitäten von PNE. Auch anorganisches Wachstum durch Kooperationen, Beteiligungen oder Übernahmen von Unternehmen aus der Service-, der Photovoltaik-, der Batterie- und Speicherbranche ist möglich. Die kontinuierliche Optimierung von Windparks steht ebenso auf der Agenda wie Dienstleistungen für Projekte auf See, die Ausweitung des Betriebsmanagements für Windparks und Umspannwerke auch auf Photovoltaikprojekte und der Aufbau von technologieübergreifendem Know-how. Zusätzlich wird ein weiteres Margenpotenzial durch die Optimierung der Vermarktung von Strom und Wasserstoff aus sauberen Energien erschlossen. Erfolgreiche Abschlüsse von Stromlieferverträgen (PPAs) wurden für den größten Teil der eigenen Windparks sowie für Kunden bereits getätigt. Umsetzung/Smart Development PNE verfügt über erfahrene und spezialisierte Mitarbeitende, um die Strategie umzusetzen. Mit einem integrierten Projektansatz werden bereits Geschäftsmöglichkeiten mit neuen Produkten sowie in neuen Märkten entwickelt. Dabei sollen verschiedene saubere Energien und Speichertechnologien kombiniert, der Eintritt in neue Märkte sowie der Austritt aus ihnen beschleunigt, die Zeitspanne bis zu einem Projekterfolg verkürzt und hohe Vorleistungen in Projekten vermieden werden. Risikominimierung und neue Potenziale Mit dieser Strategie minimiert PNE Marktrisiken und eröffnet neue Wachstumspotenziale. Dies soll mittelfristig zu einem signifikanten Anstieg des EBITDA und zu einer weiteren Verstetigung der Ergebnisse führen. Stellungnahme zur Angemessenheit und Wirksamkeit des gesamten Internen Kontrollsystems und des Risikomanagementsystems 1 Der Vorstand hat sich gemäß den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex 2022 (DCGK 2022) ausführlich mit der Angemessenheit und Wirksamkeit des Internen Kontrollsystems und des Risikomanagementsystems auseinandergesetzt und keine wesentlichen Beanstandungen festgestellt. 1 Die Inhalte dieses Abschnitts sind vom Abschlussprüfer ungeprüft 9. Prognosebericht Die PNE ist ein Anbieter von Lösungen im Bereich der sauberen Energien – ein Clean Energy Solutions Provider – für Märkte und Branchen regional, national und international. Kernkompetenzen sind die Entwicklung und der Betrieb von Erneuerbare-Energien-Projekten. Darüber hinaus werden die Speicherung von Erneuerbaren und die Power-to-X-Technologie vorangetrieben. Mit den entwickelten und betriebenen Projekten leistet die PNE-Gruppe einen wichtigen Beitrag, um klimaschädliche Emissionen zu vermeiden, und sorgt mit ihren Full-Service-Leistungen in den Bereichen Windenergie und Photovoltaik dafür, dass der Ausbau sauberer Energien einen Schritt schneller vorankommt – für ein besseres Klima weltweit. Damit verfolgt die PNE-Gruppe konsequent das Ziel einer sicheren, nachhaltigen und profitablen Energieversorgung, die zu 100 % aus erneuerbaren Energien gespeist wird. Nach dem seit Jahren erfolgreichen Aufbau von Windparks für den Verkauf an Kunden baut sich die PNE-Gruppe ein wachsendes Eigenbetriebsportfolio an Windparks und PV-Anlagen auf. Zum 31. Dezember 2024 waren Windparks und das Holzheizkraftwerk Silbitz mit einer Leistung von 428,5 MW in Betrieb. Dazu kamen Windparks des Vorratsvermögens mit einer Leistung von 277,8 MW im Bau. Zusammen ergibt das 706,3 MW in Betrieb oder im Bau. Einige dieser Projekte im Bau werden nach Inbetriebnahme in den Eigenbetrieb übernommen, andere im Bau befindliche Projekte sind bereits verkauft (102,3 MW) oder könnten in den Jahren 2025 oder 2026 verkauft werden. Die Entscheidung, ob ein im Bau befindlicher Windpark an externe Investoren verkauft wird oder ob dieser in den Eigenbetrieb übernommen werden soll, erfolgt in Abhängigkeit von den jeweiligen aktuellen wirtschaftlichen Projekt- und Marktbedingungen, aktuellen Investorenanfragen sowie der weiteren strategischen Ausrichtung in Verbindung mit der langfristigen Liquiditätsplanung des Konzerns. Ein großes Eigenbetriebsportfolio führt zusammen mit dem Ausbau des Dienstleistungsgeschäfts dazu, den Anteil an stetigen Erträgen und positiven Cashflows aus der laufenden Betriebsphase weiter zu erhöhen. Mit dieser breiteren Aufstellung werden Marktrisiken minimiert, neue Potenziale und Märkte eröffnet und mittelfristig vor allem die in der Vergangenheit volatilen Ergebnisse verstetigt. So gewinnt das PNE-Geschäft kontinuierlich an Stabilität und Zukunftsfähigkeit. Die PNE möchte auch in Zukunft weiter wachsen. So wird aus Sicht des Vorstands die PNE für Investoren und Partner immer wertvoller und bietet dabei auch Mitarbeitenden langfristig attraktive Perspektiven. Die PNE-Gruppe hat ihre Strategie justiert. Als Ergebnis planen wir bis Ende 2027 ein Eigenbetriebsportfolio mit einer Gesamtleistung von etwa 1,1 GW im Betrieb oder Bau. Perspektivisch halten wir an dem bislang geplanten Eigenbetriebsportfolio von 1,5 GW im Betrieb oder Bau fest. Zudem erwarten wir ein EBITDA von rund 140 Mio. Euro bei einer Eigenkapitalquote von mindestens 20 %. Die hochwertige Projektpipeline soll auf einem konstanten Niveau von mindestens 10 GW bis 15 GW liegen. Die nachfolgenden Prognosen beruhen auf den Ergebnissen aus der Umsetzung der operativ geplanten Projekte im In- und Ausland (onshore, offshore, Photovoltaik), aus dem Dienstleistungs- und Servicegeschäft sowie aus dem Stromerzeugungsgeschäft. Im Geschäftsjahr 2025 wird PNE wie in den Vorjahren weitere Vorleistungen im unteren einstelligen Millionenbereich für die strategische Erweiterung des Geschäftsmodells erbringen. Der Vorstand rechnet für die Guidance des Geschäftsjahres 2025 mit einem positiven EBITDA im Konzern in Höhe von 70 bis 110 Mio. Euro. Aufgrund der geopolitischen Lage sowie aufgrund von Lieferproblemen bei Windenergieanlagen- und Komponentenherstellern könnte es jedoch im operativen Geschäft zu Verschiebungen von Projektrechtsverkäufen und Projektumsetzungen von 2025 auf 2026 kommen. Ebenso können die genannten Faktoren zu hohen beziehungsweise steigenden Rohstoffpreisen beitragen, die zu einer höheren Bepreisung von Windenergieanlagen, Modulen und sonstigen Gewerken führen könnten. Diese können teilweise jedoch bei zukünftigen Projekten durch eine höhere gesetzliche Vergütung kompensiert werden. Die Zahlen der Projektpipeline für Windenergie an Land (Vorjahr: rund 9,9 GW) und Photovoltaik (Vorjahr: rund 6,5 GWp) sollen auch im Geschäftsjahr 2025 im Konzern gegenüber dem 31. Dezember 2024 in etwa auf gleichem Niveau gehalten werden. Die PNE AG steuert die operativen Einheiten auf Basis des EBT. Die PNE AG erwartet auf Grundlage der geplanten operativen Projektentwicklungen für das Geschäftsjahr 2025 auf EBT-Basis (Ergebnis vor Steuern) ein positives Ergebnis im unteren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. In diesem Ergebnis sind auch die geplanten Ergebnisse aus den Ergebnisabführungsverträgen mit Tochtergesellschaften enthalten. 10. Sonstige Angaben 10.1 Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen Angaben zu Beziehungen zu „nahestehenden Personen“ finden sich im Konzernanhang unter „X. Sonstige Angaben“ Punkt 3. 10.2 Erklärung zur Unternehmensführung (§ 289f bzw. § 315d HGB) Die mit der Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f HGB zusammengefasste Erklärung zur Unternehmensführung nach § 315d HGB ist auf unserer Website www.pnegroup.com im Bereich „Investor Relations“ unter „Corporate Governance“ veröffentlicht und kann dort heruntergeladen werden. 10.3 Bericht des Vorstands über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen Der Vorstand hat gemäß § 312 AktG für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 einen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen erstellt, der die folgende Schlusserklärung enthält: „Wir erklären, dass bei der PNE AG im Geschäftsjahr 2024 keine berichtspflichtigen Vorgänge in Beziehung zu dem herrschenden oder einem mit diesem verbundenen Unternehmen vorgelegen haben.“ 10.4 Ergänzende Angaben nach § 289a HGB und § 315a HGB Kapitalverhältnisse Die PNE AG hat zum 31. Dezember 2024 insgesamt 76.603.334 Namensaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von jeweils 1,00 Euro ausgegeben. Am 31. Dezember 2024 betrug der Anteil nicht meldepflichtiger Aktienbestände (weniger als 3 % des Grundkapitals) rund 23,2 %. Von zwei Aktionären (Morgan Stanley/Photon Management GmbH sowie Active Ownership Fund SICAV SIF SCS) bestand zum Stichtag 31. Dezember 2024 die Meldung einer Beteiligung von mehr als 10 % der Stimmrechte. Die Aktien der Gesellschaft unterliegen nur in den gesetzlich geregelten Fällen und nicht satzungsgemäß Beschränkungen bezüglich des Stimmrechts oder der Übertragung. Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen, sind nicht vorhanden. Eine Stimmrechtskontrolle durch die Beteiligung von Arbeitnehmern am Kapital ist nicht gegeben. Aktionärsrechte und -pflichten Dem Aktionär stehen Vermögens- und Verwaltungsrechte zu. Zu den Vermögensrechten gehören nach § 58 Abs. 4 AktG das Recht auf Teilhabe am Gewinn und nach § 271 AktG am Liquidationserlös sowie nach § 186 AktG das Bezugsrecht auf Aktien bei Kapitalerhöhung. Zu den Verwaltungsrechten gehören das Recht, an der Hauptversammlung teilzunehmen, und das Recht, auf dieser zu reden, Fragen und Anträge zu stellen sowie die Stimmrechte auszuüben. Jede Stückaktie gewährt in der Hauptversammlung eine Stimme. Gesetzliche Vorschriften und Bestimmungen der Satzung über die Ernennung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands und über die Änderung der Satzung Die Bestellung und die Abberufung von Mitgliedern des Vorstands sind in den §§ 84 und 85 AktG geregelt. Die Satzung der Gesellschaft enthält keine über § 84 AktG hinausgehenden Regelungen. Die Änderung der Satzung bedarf gemäß § 179 AktG eines Beschlusses der Hauptversammlung. Gemäß § 15 Abs. 2 der Satzung werden Beschlüsse der Hauptversammlung, soweit nicht zwingende gesetzliche Vorschriften entgegenstehen, mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen und, sofern das Gesetz außer der Stimmenmehrheit eine Kapitalmehrheit vorschreibt, mit der einfachen Mehrheit des bei Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals gefasst. Somit bedarf auch die Änderung der Satzung gemäß § 179 AktG in Verbindung mit § 15 Absatz 2 der Satzung in der Regel eines Beschlusses der Hauptversammlung mit einer einfachen Stimmenmehrheit; in bestimmten Fällen ist allerdings eine Stimmenmehrheit von 75 % für die Änderung der Satzung erforderlich. Zu Änderungen der Satzung, die nur deren Fassung betreffen, ist gemäß § 10 Abs. 7 der Satzung der Aufsichtsrat berechtigt. Befugnisse des Vorstands insbesondere hinsichtlich der Möglichkeit, Aktien auszugeben oder zurückzukaufen Bei der Gesellschaft besteht derzeit keine Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien. Eine zu Beginn des Berichtszeitraums noch bestehende, am 22. Mai 2019 von der Hauptversammlung erteilte Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien ist am 21. Mai 2024 ausgelaufen. Im Berichtszeitraum haben weder der Vorstand noch der Aufsichtsrat von dieser durch die Hauptversammlung am 22. Mai 2019 erteilten Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien Gebrauch gemacht. Zum 31. Dezember 2024 hielt die Gesellschaft keine eigenen Aktien. Die zum Ende des Vorjahres noch gehaltenen 266.803 Aktien, die die Gesellschaft im Jahr 2018 unter Ausnutzung der seinerzeit bestehenden Ermächtigung auf der Grundlage eines an alle Aktionäre gerichteten Aktienrückkaufangebots erworben hatte, wurden während des Berichtszeitraums veräußert. Die Veräußerung erfolgte im zweiten Quartal 2024 über die Börse und führte bei einem durchschnittlichen Verkaufskurs von 13,48 Euro je Aktie zu einem Verkaufserlös in Höhe von ca. 3,6 Mio. Euro. Zum 31. Dezember 2024 bestand bei der Gesellschaft keine Ermächtigung über ein genehmigtes Kapital oder ein bedingtes Kapital. Wesentliche Vereinbarungen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen, sowie Entschädigungsvereinbarungen der Gesellschaft, die für den Fall eines Übernahmeangebots mit den Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitnehmern getroffen sind Unternehmensanleihe 2022/2027 Tritt ein Kontrollwechsel ein, hat jeder Anleihegläubiger nach Maßgabe der Anleihebedingungen das Recht, von der PNE AG als Emittentin die vorzeitige Rückzahlung seiner Schuldverschreibungen zu verlangen. Ein Kontrollwechsel gilt in diesem Zusammenhang dann als eingetreten, wenn die Emittentin davon Kenntnis erlangt hat, dass eine Person oder eine gemeinsam handelnde Gruppe von Personen im Sinne von § 2 Abs. 5 des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes der rechtliche oder wirtschaftliche Eigentümer einer solchen Anzahl von Aktien der Emittentin geworden ist, auf die 50 % oder mehr der Stimmrechte entfallen. Ein solcher Kontrollwechsel im Sinne der Anleihebedingungen ist bei der PNE AG im Berichtsjahr nicht eingetreten. Darlehensverträge der IKB mit der PNE WIND West Europe GmbH, der PNE Portfolio 2 GmbH, der PNE Power Generation GmbH und der WKN Wertewind Betriebsgesellschaft mbH Tritt ein Kontrollwechsel im Sinne der Verträge ein, hat die IKB Deutsche Industriebank AG als Darlehensgeberin nach Maßgabe der Darlehensverträge das Recht, den jeweiligen Darlehensvertrag ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist aus wichtigem Grund zu kündigen. Kontrollwechsel meint nach den Verträgen, dass die PNE AG als Bürge des jeweiligen Darlehensvertrags nicht mehr direkt oder indirekt die Mehrheit der Geschäftsanteile oder der Stimmrechte am Darlehensnehmer hält oder dass Morgan Stanley nicht mehr direkt oder indirekt mindestens 30,1 % der stimmberechtigten Aktien an der PNE AG hält, es sei denn, keine natürliche oder juristische Person hält mehr 30,1 % der stimmberechtigten Aktien der PNE AG. Fremdfinanzierungsverträge Windparkprojekte und Avallinien im Konzern Ein Kontrollwechsel im Sinne der Verträge bei Überschreitung der Grenze von 50 % eröffnet den Kreditgebern unter bestimmten Fremdfinanzierungsverträgen für Windparkprojekte und Bürgschaftslinien der PNE AG und PNE Erneuerbare Energien GmbH ein Kündigungsrecht. Weitere Vereinbarungen Darüber hinaus haben weder die PNE AG noch die in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften weitere wesentliche Vereinbarungen getroffen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen. Insbresondere steht auch keinem Vorstandsmitglied ein Sonderkündigungsrecht für den Fall eines Kontrollwechsels zu. 10.5 Nichtfinanzielle Erklärung Die nach § 315b in Verbindung mit § 289b HGB abzugebende Nichtfinanzielle Konzernerklärung steht als gesonderter Nichtfinanzieller Bericht in einem separaten Kapitel des Geschäftsberichts 2024 und zudem auf der Internetseite der Gesellschaft zur Verfügung (https://www.pnegroup.com/investor-relations/veroeffentlichungen/). Cuxhaven, 21. März 2025 Der Vorstand Bilanz (HGB) der PNE AG, Cuxhaven, zum 31. Dezember 2024 Aktiva (Rundungsdifferenzen möglich) Stand am 31.12.2024 in Tsd. Euro Stand am 31.12.2023 in Tsd. Euro A. Anlagevermögen I. Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- rechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 579 398 579 398 II. Sachanlagen 1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.997 8.381 2. Technische Anlagen und Maschinen 80 80 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 646 700 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 10 0 8.733 9.161 III. Finanzanlagen 1. Anteile an verbundenen Unternehmen 159.002 146.260 2. Beteiligungen 797 797 159.799 147.057 Anlagevermögen, gesamt 169.111 156.616 B. Umlaufvermögen I. Vorräte 1. Unfertige Erzeugnisse 19.951 22.680 2. Waren 3 4 3. Geleistete Anzahlungen 99.414 60.951 119.368 83.635 II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 15.388 1.894 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 310.276 284.959 3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 27 27 4. Sonstige Vermögensgegenstände 8.057 7.582 333.747 294.463 III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 19.401 46.466 Umlaufvermögen, gesamt 472.515 424.564 C. Rechnungsabgrenzungsposten 616 577 D. Aktive latente Steuern 0 158 Aktiva, gesamt 642.243 581.915 Passiva (Rundungsdifferenzen möglich) Stand am 31.12.2024 in Tsd. Euro Stand am 31.12.2023 in Tsd. Euro A. Eigenkapital I. Gezeichnetes Kapital Gezeichnetes Kapital 76.603 76.603 Eigene Anteile 0 –267 Bedingtes Kapital: 0,00 Euro (i.V. 0,00 Euro) II. Kapitalrücklage 61.982 59.095 III. Bilanzgewinn 273.835 273.129 Eigenkapital, gesamt 412.421 408.561 B. Sonderposten für Investitionszuschüsse 526 573 C. Rückstellungen 1. Steuerrückstellungen 537 31 2. Sonstige Rückstellungen 23.337 24.930 23.873 24.961 D. Verbindlichkeiten 1. Anleihen 55.000 55.000 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 9.673 9.587 3. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 107.401 69.666 4. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.521 5.066 5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 18.298 6.739 6. Sonstige Verbindlichkeiten 6.488 1.742 Verbindlichkeiten, gesamt 205.380 147.799 E. Rechnungsabgrenzungsposten 42 21 Passiva, gesamt 642.243 581.915 Gewinn- und Verlustrechnung (HGB) der PNE AG, Cuxhaven, für den Zeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2024 (Rundungsdifferenzen möglich) 2024 in Tsd. Euro 2023 in Tsd. Euro 1. Umsatzerlöse 101.762 77.340 2. Erhöhung des Bestandes an unfertigen Erzeugnissen und Leistungen –2.729 8.572 3. Sonstige betriebliche Erträge 5.798 13.060 4. Gesamtleistung 104.831 98.972 5. Materialaufwand a) Aufwendungen für bezogene Waren –33.326 –28.696 b) Aufwendungen für bezogene Leistungen –33.294 –36.124 –66.620 –64.820 6. Personalaufwand a) Löhne und Gehälter –24.178 –19.291 b) Soziale Abgaben –3.351 –2.672 –27.529 –21.963 7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen –925 –878 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen –20.925 –15.844 9. Betriebsergebnis –11.168 –4.533 10. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 10.050 29.538 11. Erträge aus Beteiligungen 33 221 12. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 16.384 12.346 13. Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 –10 14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen –3.867 –3.272 15. Ergebnis vor Steuern 11.432 34.290 16. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag –4.985 –6.566 17. Ergebnis nach Steuern 6.448 27.723 18. Sonstige Steuern –54 –58 19. Jahresergebnis 6.394 27.665 20. Gewinnvortrag 273.129 251.571 21. Dividende –6.128 –6.107 22. Einstellung aus der Ausgabe eigener Anteile 440 0 23. Bilanzergebnis 273.835 273.129 Ergebnis je Aktie (unverwässert) 0,08 Euro 0,36 Euro Durchschnittlich im Umlauf befindliche Aktien (unverwässert) (in Tausend) 76.337 76.337 Ergebnis je Aktie (verwässert) 0,08 Euro 0,36 Euro Durchschnittlich im Umlauf befindliche Aktien (verwässert) (in Tausend) 76.337 76.337 Kapitalflussrechnung (HGB) der PNE AG, Cuxhaven, für den Zeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2024 Alle Angaben in Tsd. Euro (Rundungsdifferenzen möglich) 2024 2023 Jahresergebnis 6.394 27.665 +/- Zinsaufwendungen/Zinserträge –12.517 –9.074 -/+ Sonstige Beteiligungserträge/- verluste und Ergebnis aus Gewinnabführungs (-)/Verlustübernahme –10.082 –29.759 +/- Ertragsteueraufwand/- ertrag 4.985 6.566 - Ertragsteuerzahlungen –4.320 –3.652 + Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Gegenstände des Sachanlagevermögens 925 878 + Abschreibungen auf Finanzanlagen 0 10 +/- Zu-/Abnahme der Rückstellungen –1.088 702 +/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge –44 –45 +/- Ab-/Zunahme der Vorräte sowie anderer Aktiva –81.559 –91.402 -/+ Ab-/Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen –13.494 157 -/+ Ab-/Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva 57.515 42.313 Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit –53.285 –55.641 - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen und in Sachanlagen –678 –777 + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 1.754 16.964 - Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen –14.496 –7.174 + Erhaltene Zinsen 16.384 12.346 +/- Erhaltene Dividenden/Gewinnabführung/ Verlustübernahme 29.571 26.293 Cashflow aus der Investitionstätigkeit 32.535 47.653 + Einzahlung aus der Ausgabe von eigenen Anteilen 3.594 0 + Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten 6.504 6.320 - Auszahlung Dividende –6.128 –6.107 - Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzkrediten –6.418 –3.172 - Gezahlte Zinsen –3.867 –3.272 - Auszahlungen aus außerordentlichen Posten (Ausgabekosten Anleihe) 0 0 Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit –6.315 –6.231 Zahlungswirksame Veränderung der Finanzmittel (< = 3 Monate) –27.065 –14.219 + Finanzmittel (< = 3 Monate) am Anfang der Periode 46.466 60.685 Finanzmittel am Ende der Periode 1 19.401 46.466 1 davon als Sicherheit verpfändet 3.404 2.231 Ergänzende Angaben: Der Wert der Finanzmittel entspricht zum 31.12. der Bilanzposition „Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten“ Eigenkapitalspiegel (HGB) der PNE AG, Cuxhaven, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024 in Tsd. Euro Gezeichnetes Kapital Rücklagen Bilanzgewinn/ -verlust Gesamteigenkapital Gezeichnetes Kapital Eigene Anteile Summe Kapitalrücklage Stammaktien Stammaktien nach § 272 Abs. 2 Nr. 1-3 HGB Stand zum 1.1.2023 76.603 –267 76.337 59.095 251.571 387.003 Kapitalerhöhung/-herabsetzung Dividende 0 0 0 0 –6.107 –6.107 Jahresüberschuss 2023 0 0 0 0 27.665 27.665 Stand am 31.12.2023/ 1.1.2024 76.603 –267 76.337 59.095 273.129 408.561 Kapitalerhöhung/-herabsetzung Erwerb/Veräußerung eigener Anteile 0 267 267 2.887 440 3.594 Dividende 0 0 0 0 –6.128 –6.128 Jahresüberschuss 2024 0 0 0 0 6.394 6.394 Stand zum 31.12.2024 76.603 0 76.603 61.982 273.835 412.421 Anlagenspiegel (HGB) der PNE AG, Cuxhaven, für das Geschäftsjahr 2024 Anschaffungs-/Herstellungskosten Kumulierte Abschreibungen Buchwerte in Tsd. Euro (Rundungsdifferenzen möglich) Stand am 1.1.2024 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2024 Stand am 1.1.2024 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2024 Stand am 31.12.2024 Stand am 31.12.2023 I. Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- rechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.037 267 0 1.304 639 86 0 725 579 398 1.037 267 0 1.304 639 86 0 725 579 398 II. Sachanlagen 1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 17.245 19 0 17.265 8.864 403 0 9.267 7.997 8.381 2. Technische Anlagen und Maschinen 244 8 0 252 163 9 0 172 80 80 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.032 373 4 3.401 2.332 426 4 2.754 646 700 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 10 0 10 0 0 0 0 10 0 20.521 411 4 20.927 11.359 838 4 12.194 8.733 9.161 III. Finanzanlagen 1. Anteile an verbundenen Unternehmen 149.433 14.496 1.754 162.175 3.173 0 0 3.173 159.002 146.260 2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 3. Beteiligungen 797 0 0 797 0 0 0 0 797 797 150.230 14.496 1.754 162.972 3.173 0 0 3.173 159.799 147.057 171.788 15.173 1.758 185.203 15.171 925 4 16.092 169.111 156.616 Verbindlichkeitenspiegel (HGB) der PNE AG, Cuxhaven, zum 31. Dezember 2024 Restlaufzeiten in Tsd. Euro (Rundungsdifferenzen möglich) (Vorjahreszahlen in Klammern) bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre Gesamtbetrag Sicherheiten Art der Verbindlichkeiten 1. Anleihen 0 55.000 0 55.000 Keine (0) (55.000) (0) (55.000) 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.704 853 2.116 9.673 1. Eingetragene Grundschuld i.H.v. 4.170 Tsd. Euro auf dem Objekt Peter-Henlein-Str. 2–4, Cuxhaven. Zum 31.12.2024 sind 3.100 Tsd. Euro in Anspruch genommen. 2. Abtretung der Mietansprüche bzgl. Objekt Peter-Henlein-Str. 2–4, Cuxhaven. (6.487) (767) (2.334) (9.587) 3. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 107.401 0 0 107.401 Keine (69.666) (0) (0) (69.666) 4. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.521 0 0 8.521 Es bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. (5.066) (0) (0) (5.066) 5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 18.298 0 0 18.298 Keine (6.739) (0) (0) (6.739) 6. Sonstige Verbindlichkeiten Keine davon aus Steuern: 544 Tsd. Euro (i.V. 258 Tsd. Euro) 6.488 0 0 6.488 davon aus sozialer Sicherheit: 0,00 Euro (i.V. 0 Tsd. Euro) (1.742) (0) (0) (1.742) Gesamtsumme 147.411 55.853 2.116 205.380 (89.700) (55.766) (2.334) (147.799) Anhang der PNE AG, Cuxhaven, eingetragen in das Handelsregister B des Amtsgerichts Tostedt unter der Nummer HRB 110360, für das Geschäftsjahr 2024 A. Rechnungslegungsgrundsätze Bei der Bilanzierung und Bewertung sind die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften und die ergänzenden Vorschriften des AktG angewandt worden. Die Darstellung, die Gliederung, der Ansatz und die Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen dem Vorjahr. Entgeltlich erworbene Konzessionen, Schutzrechte und Lizenzen und ähnliche Rechte und Werte sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibun-gen, bewertet. Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer (3 bis 5 Jahre) nach der linearen Methode. Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten angesetzt und, sofern es der Abnutzung unterliegt, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und werden nach der linearen Methode vorgenommen. Die Gebäude der Gesellschaft werden über 10 bis 50 Jahre abgeschrieben. Für Technische Anlagen und Maschinen beträgt die Bandbreite der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer 5 bis 20 Jahre, für Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 10 Jahre. Im Berichtsjahr wurden abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter bis 800,00 Euro sofort abgeschrieben. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Unverzinsliche oder unterverzinsliche Ausleihungen werden mit dem Barwert bewertet. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihm am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Die unfertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB aktiviert. In den Herstellungskosten werden die Einzelkosten, angemessene Teile der Materialgemein-kosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. Die Waren wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die geleisteten Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. Sie sind mit dem Nennbetrag bewertet worden. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert ausgewiesen. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Die Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu ihren Anschaffungskosten, gegebenenfalls zu den niedrigeren Börsenkursen bzw. zu Marktwerten, zum Bilanzstichtag bewertet worden. Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert ausgewiesen. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Umlaufvermögens über dem Wert liegt, der ihm am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, gemäß § 253 Abs. 2 HGB abge-zinst. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Zeitpunkt der Entstehung mit dem Kurs am Stichtag des Geschäftsvorfalls sowie zum Bilanzstichtag zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite. Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden erhaltene Pachtzahlungen abgegrenzt und zeitanteilig erfolgswirksam aufgelöst. Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in den späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, werden latente Steuern ermittelt und sich daraus insgesamt ergebende Steuerbelastungen passiviert. Im Vorjahr wurde das gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB bestehende Ansatzwahlrecht in Bezug auf eine sich insgesamt ergebende Steuerentlastung in Anlehnung an die Vorgehensweise im Konzernab-schluss der PNE AG dahingehend ausgeübt, dass eine Aktivierung erfolgt ist. Bei der Ermittlung der latenten Steuerentlastungen werden ggf. bestehende Verlustvorträge i.H. der innerhalb der nächsten fünf Jahre zu erwartenden Verlustverrechnung berücksichtigt. Die Bewertung der temporären Differenzen und der innerhalb der nächsten fünf Jahre verrechenbaren steuerlichen Verlustvorträge erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden Steuersatz für Körperschaftsteuer (15,0 %), Solidaritätszuschlag (5,5 %) und Gewerbesteuer (14,46 %). B. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz 1. Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagespiegel) ist integraler Bestandteil des Anhangs. Die gesondert dargestellte Aufstellung des Anteilsbesitzes ist integraler Bestandteil des Anhangs. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 15.379 Tsd. Euro (im Vorjahr: 21.302 Tsd. Euro), Forderungen aus Gewinnabführungen von Tochtergesellschaften in Höhe von 10.034 Tsd. Euro (im Vorjahr: 29.527 Tsd. Euro) und Darlehen in Höhe von 281.255 Tsd. Euro (im Vorjahr: 228.311 Tsd. Euro) sowie sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 3.608 Tsd. Euro (im Vorjahr: 5.819 Tsd. Euro) enthalten. Die Darlehensforderungen haben in Höhe von 207.129 Tsd. Euro (im Vorjahr: 164.917 Tsd. Euro) eine Laufzeit von länger als einem Jahr, alle übrigen Forderungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. 3. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Unter den Guthaben bei Kreditinstituten sind Tages- und Festgelder in Höhe von 14.174 Tsd. Euro (im Vorjahr: 40.493 Tsd. Euro) ausgewiesen. Es sind Guthaben in Höhe von 3.404 Tsd. Euro (im Vorjahr: 2.231 Tsd. Euro) als Sicherheit für Avalkredite an Kreditinstitute verpfändet. 4. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Das Grundkapital der Gesellschaft zum 1. Januar 2024 betrug 76.603.334,00 Euro (im Vorjahr: 76.603.334,00 Euro), eingeteilt in 76.603.334 (im Vorjahr: 76.603.334) Namensstückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von 1,00 Euro je Aktie. Im Berichtszeitraum hat sich das Grundkapital der Gesellschaft nicht verändert. Am Bilanzstichtag betrug das Grundkapital der Gesellschaft daher unverändert 76.603.334,00 Euro, eingeteilt in 76.603.334 Namensstückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von 1,00 Euro je Aktie. Genehmigtes Kapital Bei der Gesellschaft besteht derzeit kein Genehmigtes Kapital. Früher durch Schaffung eines Genehmigten Kapitals erteilte Ermächtigungen sind ausgelaufen. Bedingtes Kapital Bei der Gesellschaft besteht derzeit kein Bedingtes Kapital. Früher durch Schaffung eines Bedingtes Kapitals erteilte Ermächtigungen sind ausgelaufen. Eigene Anteile Bei der Gesellschaft besteht derzeit keine Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien. Eine zu Beginn des Berichtszeitraums noch bestehende, am 22. Mai 2019 von der Hauptversammlung erteilte Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien ist am 21. Mai 2024 ausgelaufen. Im Berichtszeitraum haben weder der Vorstand noch der Aufsichtsrat von der durch die Hauptversammlung am 22. Mai 2019 erteilten Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien Gebrauch gemacht. Zum 31. Dezember 2024 hielt die Gesellschaft keine eigenen Aktien. Die zum Ende des Vorjahres noch gehaltenen 266.803 Aktien (entsprich 0,35 % des Grundkapitals), die die Gesellschaft im Jahr 2018 unter Ausnutzung der seinerzeit bestehenden Ermächtigung auf der Grundlage eines an alle Aktionäre gerichteten Aktienrückkaufangebots erworben hatte, wurden während des Berichtszeitraums veräußert. Die Veräußerung erfolgte im zweiten Quartal 2024 über die Börse und führte bei einem durchschnittlichen Verkaufskurs von ca. 13,48 Euro je Aktie zu einem Verkaufserlös in Höhe von insgesamt ca. 3.594 Tsd. Euro. Kapitalrücklage In der Kapitalrücklage ist das Agio der ausgegebenen Aktien sowie der Eigenkapitalanteil von Wandelschuldverschreibungen, aus denen Wandlungsrechte ausgeübt wurden, enthalten. Im Geschäftsjahr 2024 hat sich die Kapitalrücklage um 2.887 Tsd. Euro erhöht. Diese Erhöhung geht auf die im zweiten Quartal 2024 erfolgte Veräußerung der zuvor gehaltenen 266.803 eigenen Aktien zurück. Bilanzgewinn Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2024 einen Bilanzgewinn in Höhe von 273.835 Tsd. Euro aus. Die gesondert dargestellte Entwicklung des Eigenkapitals (Eigenkapitalspiegel) ist integraler Bestandteil des Anhangs. 5. Sonderposten für Investitionszuschüsse Die Gesellschaft hat seit dem Jahr 2000 Investitionszuschüsse in Höhe von insgesamt 1.746 Tsd. Euro für den Anbau eines Bürogebäudes, die Erweiterung des Geschäftsgebäudes und dessen Einrichtung erhalten. Die Auflösung der Investitionszuschüsse orientiert sich an der Nutzungsdauer der zugrundeliegenden Vermögensgegenstände. Im Berichtsjahr wurde insgesamt ein Betrag in Höhe von 47 Tsd. Euro (im Vorjahr: 47 Tsd. Euro) aufgelöst. 6. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen: in Tsd. Euro 2024 2023 Ausstehende Rechnungen für Windparkprojekte 18.151 19.737 Tantiemen und Sonderzahlungen 3.545 3.882 Jahresabschluss- und Steuerberatungskosten 213 571 Urlaub 605 404 Übrige ausstehende Rechnungen 708 281 Berufsgenossenschaft 21 16 Aufsichtsratsvergütung 46 0 Übrige 48 39 23.337 24.930 7. Anleihen Unternehmensanleihe 2022/2027 Zur Verbesserung ihrer Finanzierungsstrukturen und zur Finanzierung von Maßnahmen des externen und internen Wachstums sowie für allgemeine Geschäftszwecke hat die PNE AG im Juni 2022 eine Unternehmensanleihe im Volumen von 55 Mio. Euro begeben. Die Schuldverschreibungen aus der Unternehmensanleihe 2022/2027 sind seit dem 23. Juni 2022 in den Freiverkehr (Open Market) der Frankfurter Wertpapierbörse einbezogen. Die Schuldverschreibungen aus der Unternehmensanleihe 2022/2027 werden mit Wirkung vom 23. Juni 2022 (einschließlich) bis zum 23. Juni 2027 (ausschließlich) bezogen auf ihren Nennbetrag mit 5 Prozent p.a. verzinst. Die Zinsen sind jährlich nachträglich jeweils am 23. Juni eines jeden Jahres zahlbar. Nach näherer Maßgabe der Anleihebedingungen kann sich der Zinssatz abhängig von der Eigenkapitalquote, die sich aus der Konzernbilanz der Gesellschaft ergibt, um 0,5 Prozentpunkte erhöhen. Sofern nicht zuvor ganz oder teilweise zurückgezahlt oder angekauft und entwertet, ist die PNE AG verpflichtet, die Schuldverschreibungen am 23. Juni 2027 zum Nennbetrag zurückzuzahlen. Gemäß den Anleihebedingungen hat die PNE AG jedoch unter anderem das Recht, frühestens ab dem 23. Juni 2025 Schuldverschreibungen mit einem Gesamtnennbetrag von mindestens 5 Mio. Euro vorzeitig zurückzuzahlen, wobei in einem solchen Fall der Rückzahlungsbetrag höher als der Nennbetrag ist. Tritt ein Kontrollwechsel ein, hat jeder Anleihegläubiger nach Maßgabe der Anleihebedingungen das Recht, von der PNE AG als Emittentin die vorzeitige Rückzahlung seiner Schuldverschreibungen zu verlangen. Ein Kontrollwechsel gilt in diesem Zusammenhang dann als eingetreten, wenn die Emittentin davon Kenntnis erlangt hat, dass eine Person oder eine gemeinsam handelnde Gruppe von Personen im Sinne von § 2 Abs. 5 des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes der rechtliche oder wirtschaftliche Eigentümer einer solchen Anzahl von Aktien der Emittentin geworden ist, auf die 50 Prozent oder mehr Stimmrechte entfallen. 8. Verbindlichkeiten Die gesondert dargestellte Entwicklung der Verbindlichkeiten und Anleihen sowie deren Restlaufzeiten und Besicherung (Verbindlichkeitenspiegel) ist integraler Bestandteil des Anhangs. Unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von 11.295 Tsd. Euro (im Vorjahr: 1.509 Tsd. Euro) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 7.003 Tsd. Euro (im Vorjahr: 5.230 Tsd. Euro) ausgewiesen. 9. Latente Steuern Latente Steuern werden insbesondere für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vorräten und sonstigen Rückstellungen ermittelt. Zusätzlich zu den zeitlichen Bilanzierungsunterschieden werden steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt. Die Bewertung der temporären Differenzen und der innerhalb der nächsten fünf Jahre verrechenbaren steuerlichen Verlustvorträge erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden Steuersatz für Körperschaftsteuer (15,0 %), Solidaritätszuschlag (5,5 %) und Gewerbesteuer (14,46 %). Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. 2022 ergab sich durch die Berücksichtigung der steuerlichen Verlustvorträge ein Überhang an aktiven latenten Steuern. Dieser wurde in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB 2022 aktiviert und 2024 in Höhe von 158 Tsd. Euro (Körperschaftsteuer) sowie 0 Tsd. Euro (Gewerbesteuer) jeweils vollständig verbraucht. In 2024 wurde der Überhang an aktiven latenten Steuern, resultierend aus den zeitlichen Bilanzierungsunterschieden, in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert. Die Erträge bzw. Aufwendungen aus der Aktivierung bzw. dem Verbrauch latenter Steuern hatten einen entsprechenden Effekt auf den Bilanzgewinn. aktive latente Steuern passive latente Steuern in Tsd. Euro 31.12.2024 31.12.2024 Sachanlagen 0 0 Finanzanlagen 0 0 Vorräte 0 –4 Übrige Aktiva 0 0 Sonstige Rückstellungen 4 0 Sonstige Verbindlichkeiten 0 0 4 –4 Verlustvorträge 158 0 Wertberichtigungen auf Verlustvorträge 0 0 162 –4 Saldierungsfähiger Anteil –4 4 Latente Steuern 158 0 II. Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse lassen sich wie folgt verteilen: in Tsd. Euro 2024 2023 Erlöse mit verbundenen Unternehmen 84.618 75.310 Planung, Errichtung und Verkauf von - Onshore-Windparkprojekten 13.903 808 - Offshore-Windparkprojekten 0 192 Stromerzeugung 1.429 771 Übrige 1.811 259 101.761 77.340 Sämtliche Umsatzerlöse wurden, wie im Vorjahr, im Inland erzielt. 2. Sonstige betriebliche Erträge Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind enthalten: in Tsd. Euro 2024 2023 Erträge aus dem Abgang von Sachanlagevermögen 0 5.000 Erträge aus Weiterberechnungen 1.278 3.448 Periodenfremde Erträge 3.628 2.982 Erträge aus Schadenersatz 0 673 Erträge aus der Auflösung "Investitionszuschuss" 47 47 Übrige (z.B. Sachbezug für die Kfz-Nutzung) 845 910 5.798 13.060 Die Erträge aus dem Abgang von Sachanlagevermögen beinhalteten im Vorjahr die eingegangene Meilensteinzahlung aus dem früheren Verkauf des Offshore-Projekts „Atlantis I“ in Höhe von 5.000 Tsd. Euro. Die periodenfremden Erträge in Höhe von 3.628 Tsd. Euro (im Vorjahr: 2.982 Tsd. Euro) enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 3.617 Tsd. Euro (im Vorjahr: 1.168 Tsd. Euro) sowie die Erträge aus der Herabsetzung von Einzelwertberichtigungen bzw. Erträge aus abgeschriebenen Forderungen in Höhe von 6 Tsd. Euro (im Vorjahr: 1.573 Tsd. Euro). Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Aufwendungen aus Fremdwährungsumrechnung in Höhe von 0 Tsd. Euro (im Vorjahr: 12 Tsd. Euro). 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 45 Tsd. Euro (im Vorjahr: 84 Tsd. Euro)im Zusammenhang mit Wertpapierabrechnungen für Vorjahre sowie die Aufwendungen aus der Zuführung von Einzelwertberichtigungen in Höhe von 138 Tsd. Euro (im Vorjahr: 128 Tsd. Euro) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten außerordentliche Abschreibungen von Projektrechten in Höhe von 3.740 Tsd. Euro (im Vorjahr: 0 Tsd. Euro). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus Fremdwährungsumrechnung in Höhe von 2 Tsd. Euro (im Vorjahr: 5 Tsd. Euro). 4. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen Die Erträge aus Gewinnabführungsverträgen entfallen wie im Vorjahr in voller Höhe auf verbundene Unternehmen und veränderten sich im Wesentlichen aufgrund der niedrigeren Gewinnabführung der PNE Erneuerbare Energien GmbH (vormals: WKN GmbH), Husum, gegenüber dem Vorjahr auf 10.050 Tsd. Euro (im Vorjahr: 29.538 Tsd. Euro). 5. Erträge aus Beteiligungen Die Erträge aus Beteiligungen entfallen wie im Vorjahr in voller Höhe auf Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht. 6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betreffen in Höhe von 16.005 Tsd. Euro (im Vorjahr: 11.918 Tsd. Euro) verbundene Unternehmen. 7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen in Höhe von 556 Tsd. Euro (im Vorjahr: 197 Tsd. Euro) verbundene Unternehmen. 8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Aufwendungen aus der Reduzierung der aktiven latenten Steuern in Höhe von 158 Tsd. Euro (im Vorjahr: 3.299 Tsd. Euro) enthalten. C. Sonstige Angaben 1. Beteiligungsverhältnisse Die gesondert dargestellten Beteiligungsverhältnisse sind integraler Bestandteil des Anhangs und zeigen, an welchen Unternehmen die Gesellschaft zum Bilanzstichtag eine Beteiligung im Sinne des § 271 Abs. 1 HGB hält oder ein solcher Anteil von einer Person für Rechnung der Kapitalgesellschaft gehalten wird. 2. Personal Im Berichtsjahr waren bei der PNE AG durchschnittlich 261 Mitarbeiter (im Vorjahr: 224 Mitarbeiter) beschäftigt (ohne Vorstände): 2024 2023 Leitende Angestellte (ohne Vorstand PNE AG) 35 31 Angestellte 222 190 Gewerbliche Arbeitnehmer 4 3 261 224 3. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen in Höhe von 7.572 Tsd. Euro (im Vorjahr: 6.827 Tsd. Euro), die in Höhe von 1.896 Tsd. Euro (im Vorjahr: 1.681 Tsd. Euro) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr aufweisen und im Übrigen eine solche zwischen einem und fünf Jahren. Diese Maßnahmen dienen der Entlastung des Refinanzierungsvolumens, wodurch sich Spielräume für weitere Investitionsmöglichkeiten ergeben. Wesentliche Risiken aus diesen Geschäften werden nicht gesehen. Es bestehen zum Bilanzstichtag Haftungsverhältnisse aus der Bereitstellung von Bürgschaften für: in Tsd. Euro 2024 2023 Diverse Windkraft- und Photovoltaikprojekte 64.630 94.841 Sonstige 122 122 64.752 94.963 Die Haftungsverhältnisse entfallen in Höhe von 64.630 Tsd. Euro (im Vorjahr: 94.841 Tsd. Euro) auf verbundene Unternehmen. Von den Haftungsverhältnissen sind Bürgschaften in Höhe von 0 Tsd. Euro (im Vorjahr: 21.641 Tsd. Euro) für Windenergieanlagenbestellungen ausgestellt worden. Zugunsten von Windparkkommanditgesellschaften sowie für weitere verbundene Unternehmen wurden Patronatserklärunge n dahingehend abgegeben, dass die Gesellschaften mit den erforderlichen finanziellen Mitteln ausgestattet werden, um jederzeit ihren fälligen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus Bürgschaften sowie aus Patronatserklärungen für die Tochtergesellschaften wird aufgrund ihrer guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als gering eingestuft. Zudem bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus dem Bestellobligo bezüglich des Kaufs von Windkraftanlagen bei Vorlieferanten in Höhe von netto 43.416 Tsd. Euro (im Vorjahr: 83.200 Tsd. Euro). 4. Deutscher Corporate Governance Kodex Der Corporate Governance Kodex ist eine gesetzliche Richtlinie zur Leitung und Überwachung börsennotierter Gesellschaften in Deutschland. Er fasst die international wie national anerkannten Standards für verantwortungsvolle Unternehmensführung zusammen. Ziel der Richtlinie ist es, das Vertrauen von Investoren, Kunden, Mitarbeitern und der Öffentlichkeit in die deutsche Unternehmensführung zu fördern. Einmal jährlich müssen Vorstand und Aufsichtsrat eine Erklärung abgeben, in der sie erklären, inwieweit den Regeln des Corporate Governance Kodex entsprochen wird. Die letzte Entsprechenserklärung wurde im September 2024 abgegeben. Die Entsprechenserklärung ist auf unserer Internetseite www pne-ag.com im Bereich „Investor Relations“ unter Corporate Governance veröffentlicht und kann dort heruntergeladen werden. 5. Derivative Finanzinstrumente Zum Bilanzstichtag waren keine derivativen Finanzinstrumente im Bestand. 6. Honorare für den Abschlussprüfer Das Abschlussprüferhonorar für das Geschäftsjahr 202 beträgt: in Tsd. Euro a) Abschlussprüfungsleistungen 589 1 b) Andere Bestätigungsleistungen 0 c) Steuerberatungsleistungen 0 d) Sonstige Leistungen 0 589 1 Davon für das vorherige Geschäftsjahr: 0 Tsd. Euro Das Honorar für Abschlussprüferleistungen der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft betraf vor allem die Prüfung des Jahresabschlusses und die Prüfung des Konzernabschlusses, die Prüfung des zusammengefassten Lage- und Konzernlageberichts sowie eine prüferische Durchsicht des Halbjahresfinanzberichts. 7. Organe Aufsichtsrat Herr Per Hornung Pedersen, Flensburg, selbstständiger Unternehmensberater (Vorsitzender) (bis zum 31. Juli 2024) Herr Christoph Oppenauer, Frankfurt am Main, Asset Management Officer bei Morgan Stanley Infrastructure Partners, Frankfurt am Main (stellvertretender Vorsitzender) Frau Dr. Susanna Zapreva, Wien, Vorstand der VERBUND AG, Vorstandsmitglied, Wien, Österreich Frau Roberta Benedetti, Mailand, Italien, selbstständige Unternehmensberaterin im Energiesektor Herr Marcel Egger, Apensen, Mitglied der Gruppengeschäftsführung der EUROGATE-Gruppe Herr Alberto Donzelli, Executive Director/Managing Director bei Morgan Stanley Infrastructure Partners, London, Vereinigtes Königreich Herr Marc van’t Noordende, Director Longview Management Services, Leiden, Niederlande (Vorsitzender im Zeitraum vom 1. August 2024 bis zum 31. Dezember 2024) Herr Dirk Simons, Ratingen, selbstständiger Unternehmensberater (seit dem 1. November 2024, Vorsitzender seit dem 1. Januar 2025) Herr Per Hornung Pedersen ist bzw. war noch bei den folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG: Suzlon Energy Ltd., Mumbai, Indien Sea Tower AS, Oslo, Norwegen Swire Energy Services, London, Vereinigtes Königreich Herr Christoph Oppenauer ist bzw. war noch bei den folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG: Aufsichtsrat der Tele Columbus AG, Berlin Frau Dr. Susanna Zapreva ist bzw. war noch bei den folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG: Aufsichtsrat der CropEnergies, Mannheim (bis zum 31. August 2024) Aufsichtsrat der Salzgitter AG (seit dem 25. Mai 2024) Frau Roberta Benedetti ist bzw. war noch bei den folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG: Unabhängiges nicht exekutives Verwaltungsratsmitglied, Societa Gasdotti Italia S.p.A., Mailand, Italien Unabhängiges nicht exekutives Verwaltungsratsmitglied, Rubicon S.p.A., Mailand, Italien (bis zum 28.Juni 2024) Unabhängiges nicht exekutives Verwaltungsratsmitglied, Enura S.p.A., Mailand, Italien Unabhängiges nicht exekutives Verwaltungsratsmitglied, REC Silicon ASA, Lysaker, Norwegen (bis zum 15. Mai 2024) Vorsitzende des Verwaltungsrats, unabhängig nicht exekutiv, Innovo Renewables S.p.A., Mailand, Italien Vorsitzende des Verwaltungsrats, unabhängig nicht exekutiv, Academo S.r.l., Mailand, Italien (seit dem 6. Mai 2024) Herr Marcel Egger ist bzw. war noch bei den folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG: Mitglied des Board of Directors (konzerninterne Mandate der EUROGATE-Gruppe) der: NTB North Sea Terminal Bremerhaven GmbH & Co, Bremerhaven MSC Gate Bremerhaven GmbH & Co. KG, Bremerhaven EUROGATE Container Terminal Limassol Limited, Limassol, Zypern Herr Alberto Donzelli ist bzw. war noch bei den folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG: AUC Group LLC, Board Member, Delaware, USA Marlin Water Solutions Company, Board Member, Delaware, USA Tarpon Water Solutions LTD, Board Member, British Virgin Islands, USA Yellowfin Water Solutions Company, Board Member, Delaware, USA Seven Seas Water Solutions USA LLC, Board Member, Delaware, USA Larus Holding Limited, Board Member, Hamilton, Bermuda Hoegh LNG Limited, Board Member, Hamilton, Bermuda North Haven Infrastructure Holdings III Ltd., Board Member, London, Vereinigtes Königreich (bis zum 30. April 2024) North Haven Infrastructure Holdings IV Ltd., Board Member, London, Vereinigtes Königreich (bis zum 30. April 2024) Railbid S.R.L., Board Member, Rom, Italien (seit dem 29. August 2024) Salcef Group S.p.A., Board Member, Rom, Italien (seit dem 2. September 2024) Herr Marc van’t Noordende ist bzw. war noch bei den folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des AktG: Aufsichtsratsvorsitzender Tele Columbus AG, Berlin Die gewährte Gesamtvergütung an den Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2024 rd. 397 Tsd. Euro (im Vorjahr: rd. 453 Tsd. Euro) betragen, davon rd. 332 Tsd. Euro (im Vorjahr: rd. 380 Tsd. Euro) fixe Vergütung und rd. 65 Tsd. Euro (im Vorjahr: rd. 73 Tsd. Euro) Sitzungsgelder. Vorstand Herr Markus Lesser, Korschenbroich (Vorsitzender) (bis zum 31. Juli 2024) Herr Jörg Klowat, Cuxhaven (Finanzvorstand) (bis zum 31. März 2024) Herr Harald Wilbert, Hamburg (Mitglied des Vorstands bis zum 31. März 2024 / Finanzvorstand seit dem 1. April 2024) Herr Per Hornung Pedersen, Flensburg (Vorsitzender im Zeitraum vom 1. August 2024 bis zum 12. Januar 2025) Herr Roland Stanze, Cuxhaven (Operativer Vorstand) (seit dem 1. August 2024) Herr Heiko Wuttke, Hamburg, (Vorsitzender) (seit dem 13. Januar 2025) Den Mitgliedern des Vorstandes wurden für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2024 Gesamtbezüge nach § 285 Nr. 9a HGB in Höhe von 2.036 Tsd. Euro (im Vorjahr: 2.262 Tsd. Euro) gewährt. Den ehemaligen Mitgliedern des Vorstandes wurden im Geschäftsjahr 2024 Gesamtbezüge von 434 Tsd. Euro (im Vorjahr: 0 EUR) gewährt. Die Vorstände der Gesellschaft halten am 31. Dezember 2024, wie zum Vorjahreszeitpunkt, keine Aktien der Gesellschaft. 8. Angaben nach § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG/Mitteilungen nach § 33 Abs. 1 WpHG Seit dem 1. Januar 2024 erhielt die PNE AG die folgenden Mitteilungen über Beteiligungen an der Gesellschaft, die nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt und nach § 40 Abs. 1 WpHG veröffentlicht worden sind: Raphael Kain (Samson Rock Event Driven Master Fund Limited), hat uns am 11. Januar 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 8. Januar 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 8,16 % (das entspricht 6.250.832 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. JPMorgan Chase & Co., hat uns am 12. Januar 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 10. Januar 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 5,74 % (das entspricht 4.397.031 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. JPMorgan Chase & Co., hat uns am 15. Januar 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 11. Januar 2024 die Schwelle von 5 %unterschritten hat und zu diesem Tag 3,53 % (das entspricht 2.704.098 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. JPMorgan Chase & Co., hat uns am 2. Februar 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 30. Januar 2024 die Schwelle von 3 % überschritten hat und zu diesem Tag 4,68 % (das entspricht 3.585.036 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. JPMorgan Chase & Co., hat uns am 5. Februar 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 31. Januar 2024 die Schwelle von 3 % überschritten hat und zu diesem Tag 3,92 % (das entspricht 3.002.851 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. JPMorgan Chase & Co., hat uns am 7. Februar 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 2. Februar 2024 die Schwelle von 3 % überschritten hat und zu diesem Tag 4,70 % (das entspricht 3.600.357 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. JPMorgan Chase & Co., hat uns am 14. März 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 12. März 2024 die Schwelle von 3 % überschritten hat und zu diesem Tag 4,58 % (das entspricht 3.508.433 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. JPMorgan Chase & Co., hat uns am 15. März 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 13. März 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 5,05 % (das entspricht 3.868.468 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. JPMorgan Chase & Co., hat uns am 18. März 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 14. März 2024 die Schwelle von 5 %unterschritten hat und zu diesem Tag 4,33 % (das entspricht 3.316.924 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. JPMorgan Chase & Co., hat uns am 22. März 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 20. März 2024 die Schwelle von 5 %unterschritten hat und zu diesem Tag 3,78 % (das entspricht 2.895.606 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. JPMorgan Chase & Co., hat uns am 2. Mai 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 30. April 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 5,31 % (das entspricht 4.067.637 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. JPMorgan Chase & Co., hat uns am 13. Mai 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 9. Mai 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 5,26 % (das entspricht 4.029.335 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 10. Juni 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 5. Juni 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 5,31 % (das entspricht 4.067.637 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 11. Juni 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 6. Juni 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 5,33 % (das entspricht 4.082.958 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 13. Juni 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 7. Juni 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 6,27 % (das entspricht 4.803.029 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 17. Juni 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 12. Juni 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 6,47 % (das entspricht 4.956.236 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. JPMorgan Chase & Co., hat uns am 19. Juni 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 13. Juni 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 6,00 % (das entspricht 4.596.200 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 20. Juni 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 14. Juni 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 6,43 % (das entspricht 4.925.594 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. JPMorgan Chase & Co., hat uns am 24. Juni 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 20. Juni 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 6,15 % (das entspricht 4.711.105 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. JPMorgan Chase & Co., hat uns am 26. Juni 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 24. Juni 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 5,72 % (das entspricht 4.381.711 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 28. Juni 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 24. Juni 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 6,50 % (das entspricht 4.979.217 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 28. Juni 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 25. Juni 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 6,25 % (das entspricht 4.787.708 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. JPMorgan Chase & Co., hat uns am 5. Juli 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 3. Juli 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 6,30 % (das entspricht 4.826.010 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 8. Juli 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 2. Juli 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 6,15 % (das entspricht 4.711.105 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 8. Juli 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 3. Juli 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 6,59 % (das entspricht 5.048.160 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 12. Juli 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 9. Juli 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 6,25 % (das entspricht 4.787.708 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. JPMorgan Chase & Co., hat uns am 15. Juli 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 11. Juli 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 5,49 % (das entspricht 4.205.523 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. JPMorgan Chase & Co., hat uns am 16. Juli 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 12. Juli 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 6,30 % (das entspricht 4.826.010 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 24. Juli 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 19. Juli 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 6,43 % (das entspricht 4.925.594 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 26. Juli 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 22. Juli 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 6,39 % (das entspricht 4.894.953 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 29. Juli 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 23. Juli 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 6,11 % (das entspricht 4.680.464 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 30. Juli 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 24. Juli 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 6,10 % (das entspricht 4.672.803 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 1. August 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 26. Juli 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 6,04 % (das entspricht 4.626.841 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. JPMorgan Chase & Co., hat uns am 15. August 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 13. August 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 5,38 % (das entspricht 4.121.259 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. JPMorgan Chase & Co., hat uns am 20. August 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 14. August 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 6,21 % (das entspricht 4.757.067 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. JPMorgan Chase & Co., hat uns am 20. August 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 15. August 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 5,33 % (das entspricht 4.082.958 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 23. August 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 20. August 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 6,25 % (das entspricht 4.787.708 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 27. August 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 21. August 2024 die Schwelle von 5 % unterschritten hat und zu diesem Tag 4,17 % (das entspricht 3.194.359 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. JPMorgan Chase & Co., hat uns am 23. August 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 21. August 2024 die Schwelle von 5 % unterschritten hat und zu diesem Tag 4,61 % (das entspricht 3.531.414 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. JPMorgan Chase & Co., hat uns am 26. August 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 22. August 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 6,17 % (das entspricht 4.726.426 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 30. August 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 26. August 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 5,69 % (das entspricht 4.358.730 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 2. September 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 27. August 2024 die Schwelle von 5 % unterschritten hat und zu diesem Tag 4,47 % (das entspricht 3.424.169 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 3. September 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 28. August 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 6,38 % (das entspricht 4.887.293 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 19. September 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 13. September 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 7,90 % (das entspricht 6.051.663 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. Raphael Kain (Samson Rock Event Driven Master Fund Limited), hat uns am 23. September 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 20. September 2024 die Schwelle von 10 % überschritten hat und zu diesem Tag 10,03 % (das entspricht 7.683.314 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. Samson Rock Event Driven Fund Limited, hat uns am 23. September 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 20. September 2024 die Schwelle von 10 % überschritten hat und zu diesem Tag 10,03 % (das entspricht 7.683.314 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. Florian Schuhbauer (Active Ownership Fund SICAV SIF SCS), hat uns am 7. Oktober 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 1. Oktober 2024 die Schwelle von 10 % überschritten hat und zu diesem Tag 14,01 % (das entspricht 10.732.127 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. Klaus Röhrig (Active Ownership Fund SICAV SIF SCS), hat uns am 7. Oktober 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 1. Oktober 2024 die Schwelle von 10 % überschritten hat und zu diesem Tag 14,01 % (das entspricht 10.732.127 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. JPMorgan Chase & Co., hat uns am 15. Oktober 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 9. Oktober 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 6,55 % (das entspricht 5.017.518 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. JPMorgan Chase & Co., hat uns am 15. Oktober 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 10. Oktober 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 5,59 % (das entspricht 4.282.126 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. JPMorgan Chase & Co., hat uns am 4. November 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 31. Oktober 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 5,87 % (das entspricht 4.496.616 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. JPMorgan Chase & Co., hat uns am 6. November 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 4. November 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 6,19 % (das entspricht 4.741.746 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 12. November 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 6. November 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 7,96 % (das entspricht 6.097.625 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 13. November 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 7. November 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 8,30 % (das entspricht 6.358.077 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 10. Dezember 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 4. Dezember 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 8,07 % (das entspricht 6.181.889 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 11. Dezember 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 5. Dezember 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 8,20 % (das entspricht 6.281.473 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 30. Dezember 2024 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 23. Dezember 2024 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 8,18 % (das entspricht 6.266.153 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 14. Januar 2025 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 9. Januar 2025 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 8,27 % (das entspricht 6.335.096 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. JPMorgan Chase & Co., hat uns am 17. Februar 2025 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 13. Februar 2025 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 6,13 % (das entspricht 4.695.784 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. Morgan Stanley, hat uns am 18. Februar 2025 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 13. Februar 2025 die Schwelle von 50 % überschritten hat und zu diesem Tag 50,07 % (das entspricht 38.355.289 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 19. Februar 2025 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 13. Februar 2025 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 8,60 % (das entspricht 6.587.887 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. JPMorgan Chase & Co., hat uns am 18. Februar 2025 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 14. Februar 2025 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 6,09 % (das entspricht 4.665.143 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. JPMorgan Chase & Co., hat uns am 19. Februar 2025 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 17. Februar 2025 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 6,15 % (das entspricht 4.711.105 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 20. Februar 2025 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 17. Februar 2025 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 8,58 % (das entspricht 6.572.566 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. JPMorgan Chase & Co., hat uns am 20. Februar 2025 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 18. Februar 2025 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 6,10 % (das entspricht 4.672.803 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 24. Februar 2025 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 19. Februar 2025 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 8,48 % (das entspricht 6.495.963 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 25. Februar 2025 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 20. Februar 2025 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 8,61 % (das entspricht 6.595.547 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. JPMorgan Chase & Co., hat uns am 25. Februar 2025 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 21. Februar 2025 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 6,09 % (das entspricht 4.665.143 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. The Goldman Sachs Group, Inc., hat uns am 27. Februar 2025 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 24. Februar 2025 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 7,37 % (das entspricht 5.645.666 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. JPMorgan Chase & Co., hat uns am 3. März 2025 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 27. Februar 2025 die Schwelle von 5 % überschritten hat und zu diesem Tag 6,32 % (das entspricht 4.841.331 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. Union Investment, hat uns am 13. März 2025 nach § 33 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der ihr zuzurechnende Stimmrechtsanteil an der PNE AG, Cuxhaven, Deutschland, am 12. März 2025 die Schwelle von 3 % überschritten hat und zu diesem Tag 4,70 % (das entspricht 3.600.356 Anteilen von 76.603.334 Stimmrechten) beträgt. 9. Aktienbesitz von Vorstand und Aufsichtsrat am 31. Dezember 2024 Die Vorstände der Gesellschaft hielten am 31. Dezember 2024, wie zum Vorjahreszeitpunkt, keine Aktien der Gesellschaft. Von den Mitgliedern des Aufsichtsrates hielt am 31. Dezember 2024 Herr Marcel Egger 4.500 Aktien der Gesellschaft. Dies sind für Vorstand und Aufsichtsrat zusammen insgesamt 4.500 Aktien der Gesellschaft. 10. Konzernabschluss Die PNE AG erstellt als Mutterunternehmen einen Konzernabschluss nach den Be¬stimmungen der International Financial Reporting Standards (IFRS), der im Bundesanzeiger und im Unternehmensregister veröffentlicht wird. 11. Wesentliche Ereignisse nach Ende des Berichtszeitraums Es gab keine Ereignisse mit wesentlicher Auswirkung auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage nach Ende des Berichtszeitraums 12. Ergebnisverwendungsvorschlag Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, aus dem Bilanzgewinn der PNE AG in Höhe von 273.835.042,55 Euro eine Dividende in Höhe von 0,04 Euro sowie eine Sonderdividende in Höhe von 0,04 Euro für das Geschäftsjahr 2024 je dividendenberechtigter Stückaktie des Geschäftsjahres 2024 auszuschütten. Der verbleibende Bilanzgewinn soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Cuxhaven, 21. März 2025 Der Vorstand der PNE AG gez. Heiko Wuttke gez. Harald Wilbert gez. Roland Stanze gez. Per Hornung Vorstandsvorsitzender Vorstand Finanzen Operativer Vorstand Vorstand Aufstellung der Beteiligungsverhältnisse im Sinne des § 271 Abs. 1 HGB (direkte oder indirekte Beteiligungen) der PNE AG, Cuxhaven, zum 31. Dezember 2024 Gesellschaft Sitz Beteiligungs- quote (%) Eigenkapital Mio. Euro Jahres- ergebnis Mio. Euro 1 PNE WIND Betriebsführungs GmbH Cuxhaven 100,00 1,1 0 1 2 PNE Biomasse GmbH Cuxhaven 100,00 0,2 0 1 3 PNE WIND Netzprojekt GmbH Cuxhaven 100,00 0,9 0 1, 3 4 PNE WIND Laubuseschbach GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 0,1 0 1 5 PNE WIND Grundstücks GmbH Cuxhaven 100,00 0,3 0 1 6 PNE WIND Atlantis II GmbH Cuxhaven 100,00 –0,0 0 1 7 PNE WIND Atlantis III GmbH Cuxhaven 100,00 –0,0 0 1 8 PNE WIND Verwaltungs GmbH Cuxhaven 100,00 0,1 0 1 9 energy consult GmbH Cuxhaven 100,00 0,3 0 1, 3 10 energy consult Prüfgesellschaft GmbH Husum 100,00 0,2 0 1, 7 11 PNE WIND Park Kührstedt-Alfstedt A GmbH & Co. KG Husum 100,00 9,6 1 1 12 PNE WIND Park Kührstedt Alfstedt GmbH & Co. KG Husum 100,00 5,2 0 1 13 PNE WIND Park Schlenzer GmbH & Co. KG Husum 100,00 2,0 0 1 14 PNE WIND Park Wahlsdorf GmbH & Co. KG Husum 100,00 8,9 1 1 15 PNE WIND Park XVI GmbH & Co. KG Husum 100,00 1,0 0 1 16 PNE WIND Park XIX GmbH & Co. KG Husum 100,00 6,3 0 1 17 PNE WIND Park Calau II B GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 –0,0 0 1 18 PNE WIND Ausland GmbH Cuxhaven 100,00 –104,7 –75 1 19 PNE Canada Inc. New Brunswick, Kanada 100,00 2,7 –2 1 20 PNE WIND Yenilenebilir Enerjiler Ltd. Ankara, Türkei 100,00 –1,5 –1 1 21 PNE WIND Elektrik Üretim Ltd. Ankara, Türkei 100,00 –4,6 –1 1 22 PNE WIND Bati Rüzgari Elektrik Üretim Ltd. Ankara, Türkei 100,00 –1,3 0 1 23 PNE WIND Güney Rüzgari Elektrik Üretim Ltd. Ankara, Türkei 100,00 –1,2 0 1 24 PNE WIND Kuzey Rüzgari Elektrik Üretim Ltd. Ankara, Türkei 100,00 –1,2 0 1 25 S.C. PNE WIND Romania Energy Holding S.R.L Bukarest, Rumänien 100,00 –2,2 0 1 26 PNE WIND Bulgaria EOOD Sofia, Bulgarien 100,00 0,0 0 1 27 PNE Santa Cruz GmbH Cuxhaven 100,00 –3,5 –4 1 28 PNE Central America I GmbH Cuxhaven 100,00 –1,0 –1 1 29 Pure New Energy LATAM S.A. Panama-Stadt, Panama 100,00 –1,7 0 1 30 Santa Cruz Wind S.A. Panama-Stadt, Panama 100,00 –2,5 –1 1 31 Altiplano Power S.A. Panama-Stadt, Panama 100,00 –0,3 0 1 32 Los Pinos Power S.A. Panama-Stadt, Panama 100,00 –0,3 0 1 33 Las Honduras S.A. Panama-Stadt, Panama 100,00 –0,1 0 1 34 Los Manglares Power S.A. Panama-Stadt, Panama 100,00 –0,1 0 1 35 HKW Silbitz GmbH & Co. KG Silbitz 100,00 1,4 –1 1 36 PNE Erneuerbare Energien GmbH (vormal: WKN GmbH) Husum 100,00 62,5 0 1, 3 37 WKN Italia s.r.l. Catania/Sizilien, Italien 100,00 1,2 –3 1 38 Aero Sol s.r.l Catania/Sizilien, Italien 100,00 0,0 0 1 39 ATS Energia s.r.l. Torremaggiore/Foggia, Italien 70,00 0,0 0 1 40 WKN France S.A.S.U. Nantes, Frankreich 100,00 4,6 3 1 41 Sevivon Sp. z o.o. Koszalin, Polen 100,00 –35,4 –9 1 42 WKN Windcurrent SA (Pty) Ltd. Wilderness, Südafrika 80,00 –0,4 0 1 43 NordStrom New Energy GmbH Husum 100,00 0,8 0 1, 4 44 NordStrom Solar GmbH Husum 100,00 0,6 0 1 45 BGZ Fondsverwaltung GmbH Husum 100,00 0,2 0 1, 4 46 Windpark Gerdau-Schwienau GmbH & Co. KG Cuxhaven 91,03 –0,1 0 1 47 Windpark Pülfringen GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 –2,5 1 1 48 PNE WIND West Europe GmbH Husum 100,00 11,3 –1 1 49 PNE WIND West Europe Verwaltungs GmbH Husum 100,00 0,0 0 1 50 PNE Power Generation GmbH Cuxhaven 100,00 5,8 2 1 51 PNE WIND Türkei HoldCo I GmbH Cuxhaven 100,00 –2,9 –6 1 52 Pavana GmbH Husum 100,00 4,7 2 1 53 WKN Windpark Kittlitz III GmbH & Co. KG Husum 100,00 5,3 2 1 54 WKN Wertewind Betriebsgesellschaft mbH Husum 100,00 0,1 –1 1 55 WKN Wertewind Verwaltungs GmbH Husum 100,00 0,0 0 1 56 WKN WERTEWIND Windpark Langstedt GmbH & Co. KG Husum 100,00 3,3 0 1 57 WKN WERTEWIND Windpark Lentföhrden GmbH & Co. KG Husum 100,00 2,3 0 1 58 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Kleinbüllesheim KG Husum 100,00 1,5 0 1 59 PNE WIND Park XVIII GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 –0,0 0 1 60 PNE WIND Park XVII GmbH & Co. KG Husum 100,00 7,7 –1 1 61 SAS Parc Eolien d'Ermenonville de la Grande Nantes, Frankreich 100,00 0,0 11 1 62 Sachsenkraft Plus GmbH Dresden 50,50 0,2 0 1 63 WKN Windpark Zahrenholz GmbH und Co. KG Husum 100,00 7,5 0 1 64 PNE WIND Park XXIV GmbH & Co. KG Husum 100,00 6,8 0 1 65 PNE WIND Park XXV GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 7,0 0 1 66 PNE WIND Park XXVII GmbH & Co. KG Husum 100,00 6,6 0 1 67 PNE WIND Park XXIX GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 2,1 0 1 68 WKN WERTEWIND Windpark Gnutz Eins GmbH Co. KG Husum 100,00 1,8 0 1 69 WKN WERTEWIND Windpark Holstentor GmbH Co. KG Husum 100,00 3,3 –1 1 70 Energy Consult Polska Sp.z.o.o. Koszalin, Polen 100,00 0,5 0 1 71 Energy Consult Sverige AB Malmö, Schweden 100,00 0,0 0 1 72 PNE RO PV Holding S.R.L. Bukarest, Rumänien 80,00 12,7 2 1 73 PNE Portfolio 2 GmbH Husum 100,00 39,8 –1 1 74 PNE Portfolio 2 Verwaltungs GmbH Husum 100,00 0,0 0 1 75 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Hamwarde KG Husum 100,00 3,8 –1 1 76 Pavana Polska Sp.z o.o. Koszalin, Polen 100,00 0,6 0 1 77 PNE WIND Park XXVIII GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 9,1 –1 1 78 PNE WIND Park XXXI GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 –0,3 0 1 79 Coliaenergia ESPAÑA, S.L. Albacete, Spanien 51,00 1,3 1 1 80 Garmo Renovables 2020 IV, S.L. Albacete, Spanien 100,00 1,1 0 1 81 Garmo Renovables 2020 V, S.L. Albacete, Spanien 100,00 0,4 0 1 82 Garmo Renovables 2020 I, S.L. Albacete, Spanien 51,00 –0,0 0 1 83 Garmo Renovables 2020 III, S.L. Albacete, Spanien 50,00 0,0 0 1 84 PNE WIND Park XXII GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 –0,4 0 1 85 WKN WERTEWIND WP Heidmoor GmbH & Co. KG Husum 100,00 12,6 –1 1 86 PNE WIND Park XXI GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 –0,0 0 1 87 PNE WIND Park XXIII GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 –0,0 0 1 88 PNE Windpark Großer Mittelberg GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 0,0 0 1 89 PNE Offshore Lettland GmbH Cuxhaven 100,00 0,6 0 1 90 WKN Windpark Stuvenborn GmbH & Co. KG Husum 100,00 4,1 0 1 91 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Bebensee KG Husum 100,00 –0,0 0 1 92 WKN WERTEWIND Windpark Gnutz Zwei GmbH & Co. KG Husum 100,00 8,7 0 1 93 WKN Windpark Neu Benthen GmbH & Co. KG Husum 100,00 0,0 0 1 94 PNE Windpark Sundern-Allendorf GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 –0,0 0 1 95 WKN Ausland GmbH Husum 100,00 0,3 0 1 96 PNE Offshore Vietnam Eins GmbH Cuxhaven 100,00 0,1 0 1 97 Energy consult France SAS Nantes, Frankreich 100,00 0,1 0 1 98 PARC EOLIEN DE SAINT-AUBIN-DU-PLAIN S.A.S.U. Nantes, Frankreich 100,00 –0,3 0 1 99 WKN WERTEWIND Windpark Gnutz Drei GmbH & Co. KG Husum 100,00 7,6 0 5 100 WKN Windpark Gebstedt GmbH & Co. KG Husum 100,00 0,0 0 5 101 SEVIVON Renewables 1 Sp.z o.o. Koszalin, Polen 100,00 –0,0 0 5 102 SEVIVON Renewables 2 Sp.z o.o. Koszalin, Polen 100,00 –0,0 0 5 103 SEVIVON Renewables 3 Sp.z o.o. Koszalin, Polen 100,00 –0,0 0 5 104 Res Project 7 Sp.z o.o. Koszalin, Polen 100,00 –0,0 0 5 105 Res Project 12 Sp.z o.o. Koszalin, Polen 100,00 –0,0 0 5 106 Res Project 16 Sp.z o.o. Koszalin, Polen 100,00 –0,0 0 5 107 Res Project 17 Sp.z o.o. Koszalin, Polen 100,00 –0,0 0 5 108 Res Project 18 Sp.z o.o. Koszalin, Polen 100,00 –0,0 0 5 109 Res Project 22 Sp.z o.o. Koszalin, Polen 100,00 –0,0 0 5 110 Solar PV 1 S.r.l. Mailand, Italien 100,00 0,0 0 5 111 Solar PV 15 S.r.l. Mailand, Italien 100,00 0,0 0 5 112 Solar PV 16 S.r.l. Mailand, Italien 100,00 0,0 0 5 113 Solar PV 20 S.r.l. Mailand, Italien 100,00 0,0 0 5 114 PARC EOLIEN DES CHAUMES CARREES S.A.S.U. Nantes, Frankreich 100,00 –0,5 0 5 115 WKN Windpark Zinndorf III GmbH & Co. KG Husum 100,00 0,0 0 5 116 PNE WIND Infrastruktur Calau II GmbH Cuxhaven 25,00 0,0 0 1 117 PNE WIND Park III GmbH & Co. KG Cuxhaven 25,00 0,0 0 1 118 Windpark Altenbruch GmbH Cuxhaven 50,00 1,0 0 1 119 Kurzeme Offshore. SIA Mārupe, Lettland 50,00 0,0 0 2 120 Bitbloom Ltd Bristol, England 51,00 –1,2 –1 2 121 Alderson Renewable Energy Corporation Alberta, Kanada 100,00 k.A. k.A. 5 122 Walker Creek Wind, LLC Saskatoon, Kanada 100,00 k.A. k.A. 5 123 STEAG ve PNE WIND Rüzgar Enerjisi Üretim A.S. Ankara, Türkei 50,00 k.A. k.A. 5 124 PNE Hon Trau Mot, LLC Binh Dinh, Vietnam 100,00 k.A. k.A. 5 125 PNE RO Solar 3 SRL Bukarest, Rumänien 100,00 k.A. k.A. 5 126 PNE RO STAR ENERGY 14 S.R.L. Bukarest, Rumänien 80,00 k.A. k.A. 5 127 PNE RO Sunrise 4 SRL Bukarest, Rumänien 100,00 k.A. k.A. 5 128 PNE RO SUNLIGHT 6 SRL Bukarest, Rumänien 100,00 k.A. k.A. 5 129 PNE RO SUNLAND 8 SRL Bukarest, Rumänien 100,00 k.A. k.A. 5 130 PNE RO SUNSPOT 9 SRL Bukarest, Rumänien 100,00 k.A. k.A. 5 131 PNE RO Sun POWER 11 SRL Bukarest, Rumänien 100,00 k.A. k.A. 5 132 PNE RO SUN VALLEY 15 S.R.L. Bukarest, Rumänien 80,00 k.A. k.A. 5 133 PNE RO SUNSHINE 16 S.R.L. Bukarest, Rumänien 80,00 k.A. k.A. 5 134 PNE RO SOLARCITY 17 S.R.L. Bukarest, Rumänien 80,00 k.A. k.A. 5 135 PNE RO MEGA POWER 18 S.R.L. Bukarest, Rumänien 80,00 k.A. k.A. 5 136 PNE RO GREEN ENERGY 26 S.R.L Bukarest, Rumänien 100,00 k.A. k.A. 5 137 PNE RO PV Holding SRL Bukarest, Rumänien 80,00 k.A. k.A. 5 138 PNE RO SOLAR SYSTEM 24 S.R.L. Bukarest, Rumänien 100,00 k.A. k.A. 5 139 PNE RO SOLAR ZONE 22 S.R.L Bukarest, Rumänien 100,00 k.A. k.A. 5 140 PNE RO SUN PARK 23 S.R.L. Bukarest, Rumänien 100,00 k.A. k.A. 5 141 PNE RO SUNNY FIELDS 25 SRL Bukarest, Rumänien 100,00 k.A. k.A. 5 142 PNE RO Solaris 20 Bukarest, Rumänien 100,00 k.A. k.A. 5 143 PNE RO Solartech 19 SRL Bukarest, Rumänien 100,00 k.A. k.A. 5 144 PNE RO Sungold 21 SRL Bukarest, Rumänien 100,00 k.A. k.A. 5 145 Northland Power Mihai Viteazu S.R.L. (vormals S.C. PNE WIND MVI SRL) Bukarest, Rumänien 100,00 k.A. k.A. 5 146 Black Diamond Renewable Energy Corporation Calgary, Alberta, Kanada 100,00 k.A. k.A. 5 147 WKN PE Piombino s.r.l. Catania/Sizilien, Italien 74,90 k.A. k.A. 5 148 WKN PE Polidon s.r.l. Catania/Sizilien, Italien 100,00 k.A. k.A. 5 149 POCRI Energy S.A. Ciudad de Panama, Panama 100,00 k.A. k.A. 5 150 ANTÓN Energy S.A. Ciudad de Panama, Panama 100,00 k.A. k.A. 5 151 EL COCO Energy S.A. Ciudad de Panama, Panama 100,00 k.A. k.A. 5 152 EL ENCANTO Energy S.A. Ciudad de Panama, Panama 100,00 k.A. k.A. 5 153 PNE WIND Park Nordleda B GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 k.A. k.A. 5 154 PNE WIND Park XIV GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 k.A. k.A. 5 155 PNE WIND Park XV GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 k.A. k.A. 5 156 PNE WIND Park XX GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 k.A. k.A. 5 157 PNE Windpark Gardelegen Repowering GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 k.A. k.A. 5 158 PNE Windpark Herzhausen GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 k.A. k.A. 5 159 PNE Windpark Schellin Repowering I GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 k.A. k.A. 5 160 PNE Windpark Seelow-Repowering GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 k.A. k.A. 5 161 PNE Windpark Odensachsen GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 k.A. k.A. 5 162 PNE Windpark Welsche Lied GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 k.A. k.A. 5 163 PNE Windpark Mümling-Grumbach GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 k.A. k.A. 5 164 PNE Solar Park I GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 k.A. k.A. 5 165 PNE Solar Park II GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 k.A. k.A. 5 166 PNE Solar Park III GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 k.A. k.A. 5 167 PNE Windpark Kemberg IV GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 k.A. k.A. 5 168 PNE Windpark Schenklengsfeld III GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 k.A. k.A. 5 169 PNE Windpark Sontra II GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 k.A. k.A. 5 170 PNE Windpark Bosseborn GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 k.A. k.A. 5 171 PNE Windpark Holzthaleben II GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 k.A. k.A. 5 172 PNE Windpark Kuhstedt III GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 k.A. k.A. 5 173 PNE Windpark Helenenberg Repowering I GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 k.A. k.A. 5 174 PNE Windpark Alt Golm GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 k.A. k.A. 5 175 PNE Windpark Am Heilborn GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 k.A. k.A. 5 176 PNE Windpark Balver Wald GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 k.A. k.A. 5 177 PNE Windpark Erxleben-Repowering GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 k.A. k.A. 5 178 PNE Windpark Hassendorf- Repowering GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 k.A. k.A. 5 179 PNE Windpark Mangelsdorf-Repowering GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 k.A. k.A. 5 180 PNE PV Niederkrüchten GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 k.A. k.A. 5 181 PNE PV Sievern GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 k.A. k.A. 5 182 PNE New Energy Offshore Vietnam, LLC Ho Chi Minh City, Vietnam 100,00 k.A. k.A. 5 183 WKN Turkey GmbH Husum 100,00 k.A. k.A. 5 184 WKN Windkraft Nord Beteiligungs-GmbH Husum 100,00 k.A. k.A. 5 185 Windpark Meerhof Verwaltungsgesellschaft mbH Husum 100,00 k.A. k.A. 5 186 Zukunftsenergien Beteiligungs-GmbH Husum 100,00 k.A. k.A. 5 187 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Immenrode KG Husum 100,00 k.A. k.A. 5 188 WKN Windkraft Nord GmbH & Co. Windpark Weinstraße II KG Husum 100,00 k.A. k.A. 5 189 WKN Windpark Beerfelde GmbH & Co. KG Husum 100,00 k.A. k.A. 5 190 WKN Windpark Zinndorf II GmbH & Co. KG Husum 100,00 k.A. k.A. 5 191 WKN Windpark Großenehrich GmbH & Co. KG Husum 100,00 k.A. k.A. 5 192 WKN Windpark Cornberg GmbH & Co. KG Husum 100,00 k.A. k.A. 5 193 WKN Windpark Karstädt IV GmbH & Co. KG Husum 100,00 k.A. k.A. 5 194 WKN Windpark Parum Dümmer GmbH & Co. KG Husum 100,00 k.A. k.A. 5 195 WKN WERTEWIND Windpark Gresse GmbH & Co. KG Husum 100,00 k.A. k.A. 5 196 WKN Windpark Woltersdorf II GmbH & Co. KG Husum 100,00 k.A. k.A. 5 197 NordStrom Beteiligungsgesellschaft mbH Husum 100,00 k.A. k.A. 5 198 REE GmbH Husum 100,00 k.A. k.A. 5 199 GREENWIND GmbH Husum 100,00 k.A. k.A. 5 200 Innovative Wind Concepts GmbH Husum 100,00 k.A. k.A. 5 201 WKN Portfoliomanagement I GmbH Husum 100,00 k.A. k.A. 5 202 PNE Portfolio 3 GmbH Husum 100,00 k.A. k.A. 5 203 PNE Portfolio 3 Verwaltungs GmbH Husum 100,00 k.A. k.A. 5 204 WKN Windpark Gerdshagen II GmbH & Co. KG Husum 100,00 k.A. k.A. 5 205 WKN Windpark Wulfsdorf A GmbH & Co. KG Husum 100,00 k.A. k.A. 5 206 WKN Windpark Wulfsdorf B GmbH & Co. KG Husum 100,00 k.A. k.A. 5 207 WKN Windpark Zinndorf IV GmbH & Co. KG Husum 100,00 k.A. k.A. 5 208 PNE Windpark WP Holzhäuser Berg GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 k.A. k.A. 5 209 PNE Windpark WP Schlalach GmbH & Co. KG Cuxhaven 100,00 k.A. k.A. 5 210 Holzheizkraftwerk Silbitz GmbH & Co. KG Silbitz 100,00 k.A. k.A. 5 211 WKN Windpark Gerdshagen II GmbH & Co. KG Husum 100,00 k.A. k.A. 5 212 WKN Windpark Gresse GmbH & Co. KG Husum 100,00 k.A. k.A. 5 213 Windfarm Polska IV Sp. z o.o. Koszalin, Polen 100,00 k.A. k.A. 5 214 Windfarm Polska V Sp. z o.o. Koszalin, Polen 100,00 k.A. k.A. 5 215 Windfarm Zomar Sp. z o.o. Koszalin, Polen 74,00 k.A. k.A. 5 216 SEVIVON Renewables 4 Sp.z o.o. Koszalin, Polen 100,00 k.A. k.A. 5 217 SEVIVON Renewables 7 Sp.z o.o. Koszalin, Polen 100,00 k.A. k.A. 5 218 SEVIVON Renewables 8 Sp.z o.o. Koszalin, Polen 100,00 k.A. k.A. 5 219 SEVIVON Renewables 9 Sp.z o.o. Koszalin, Polen 100,00 k.A. k.A. 5 220 SEVIVON Renewables 10 Sp.z o.o. Koszalin, Polen 100,00 k.A. k.A. 5 221 PV Krzecin Sp. zo.o. Koszalin, Polen 100,00 k.A. k.A. 5 222 Sevivon Windpark 3 Sp.z o.o Koszalin, Polen 100,00 k.A. k.A. 5 223 Sevivon Windpark 4 Sp.z o.o Koszalin, Polen 100,00 k.A. k.A. 5 224 Res Project 1 Sp.z o.o. Koszalin, Polen 100,00 k.A. k.A. 5 225 Res Project 2 Sp.z o.o. Koszalin, Polen 100,00 k.A. k.A. 5 226 Res Project 3 Sp.z o.o. Koszalin, Polen 100,00 k.A. k.A. 5 227 Res Project 4 Sp.z o.o. Koszalin, Polen 100,00 k.A. k.A. 5 228 Res Project 5 Sp.z o.o. Koszalin, Polen 100,00 k.A. k.A. 5 229 Res Project 6 Sp.z o.o. Koszalin, Polen 100,00 k.A. k.A. 5 230 Res Project 8 Sp.z o.o. Koszalin, Polen 100,00 k.A. k.A. 5 231 Res Project 9 Sp.z o.o. Koszalin, Polen 100,00 k.A. k.A. 5 232 Res Project 10 Sp.z o.o. Koszalin, Polen 100,00 k.A. k.A. 5 233 Res Project 11 Sp.z o.o. Koszalin, Polen 100,00 k.A. k.A. 5 234 Res Project 13 Sp.z o.o. Koszalin, Polen 100,00 k.A. k.A. 5 235 Res Project 14 Sp.z o.o. Koszalin, Polen 100,00 k.A. k.A. 5 236 Res Project 15 Sp.z o.o. Koszalin, Polen 100,00 k.A. k.A. 5 237 Res Project 19 Sp.z o.o. Koszalin, Polen 100,00 k.A. k.A. 5 238 Res Project 20 Sp.z o.o. Koszalin, Polen 100,00 k.A. k.A. 5 239 Res Project 21 Sp.z o.o. Koszalin, Polen 100,00 k.A. k.A. 5 240 Res Project 23 Sp.z o.o. Koszalin, Polen 100,00 k.A. k.A. 5 241 Res Project 24 Sp.z o.o. Koszalin, Polen 100,00 k.A. k.A. 5 242 Res Project 25 Sp.z o.o. Koszalin, Polen 100,00 k.A. k.A. 5 243 Res Project 26 Sp.z o.o. Koszalin, Polen 100,00 k.A. k.A. 5 244 Res Project 27 Sp.z o.o. Koszalin, Polen 100,00 k.A. k.A. 5 245 Res Project 28 Sp.z o.o. Koszalin, Polen 100,00 k.A. k.A. 5 246 Res Project 29 Sp.z o.o. Koszalin, Polen 100,00 k.A. k.A. 5 247 Res Project 30 Sp.z o.o. Koszalin, Polen 100,00 k.A. k.A. 5 248 Res Project 31 Sp.z o.o. Koszalin, Polen 100,00 k.A. k.A. 5 249 Res Project 32 Sp.z o.o. Koszalin, Polen 100,00 k.A. k.A. 5 250 Res Project 33 Sp.z o.o. Koszalin, Polen 100,00 k.A. k.A. 5 251 Res Project 34 Sp.z o.o. Koszalin, Polen 100,00 k.A. k.A. 5 252 Res Project 35 Sp.z o.o. Koszalin, Polen 100,00 k.A. k.A. 5 253 Res Project 36 Sp.z o.o. Koszalin, Polen 100,00 k.A. k.A. 5 254 Res Project 37 Sp.z o.o. Koszalin, Polen 100,00 k.A. k.A. 5 255 Solar PV 5 S.r.l. Mailand, Italien 100,00 k.A. k.A. 5 256 Solar PV 6 S.r.l. Mailand, Italien 100,00 k.A. k.A. 5 257 Solar PV 7 S.r.l. Mailand, Italien 100,00 k.A. k.A. 5 258 Solar PV 8 S.r.l. Mailand, Italien 100,00 k.A. k.A. 5 259 WKN PE Polidon s.r.l. (i.L) Mailand, Italien 100,00 k.A. k.A. 5 260 WKN PE Piombino s.r.l. (i.L) Mailand, Italien 74,90 k.A. k.A. 5 261 Solar PV 9 S.r.l. Mailand, Italien 100,00 k.A. k.A. 5 262 Solar PV 17 S.r.l. Mailand, Italien 100,00 k.A. k.A. 5 263 Solar PV 18 S.r.l. Mailand, Italien 100,00 k.A. k.A. 5 264 Solar PV 19 S.r.l. Mailand, Italien 100,00 k.A. k.A. 5 265 Solar PV 21 S.r.l. Mailand, Italien 100,00 k.A. k.A. 5 266 Solar PV 22 S.r.l. Mailand, Italien 100,00 k.A. k.A. 5 267 Solar PV 23 S.r.l. Mailand, Italien 100,00 k.A. k.A. 5 268 Solar PV 24 S.r.l. Mailand, Italien 100,00 k.A. k.A. 5 269 Solar PV 25 S.r.l. Mailand, Italien 100,00 k.A. k.A. 5 270 Solar PV 26 S.r.l. Mailand, Italien 100,00 k.A. k.A. 5 271 Solar PV 27 S.r.l. Mailand, Italien 100,00 k.A. k.A. 5 272 Solar PV 28 S.r.l. Mailand, Italien 100,00 k.A. k.A. 5 273 Solar PV 29 S.r.l. Mailand, Italien 100,00 k.A. k.A. 5 274 Solar PV 30 S.r.l. Mailand, Italien 100,00 k.A. k.A. 5 275 Solar PV 31 S.r.l. Mailand, Italien 100,00 k.A. k.A. 5 276 Solar PV 32 S.r.l. Mailand, Italien 100,00 k.A. k.A. 5 277 Solar PV 33 S.r.l. Mailand, Italien 100,00 k.A. k.A. 5 278 Solar PV 34 S.r.l. Mailand, Italien 100,00 k.A. k.A. 5 279 Solar PV 35 S.r.l. Mailand, Italien 100,00 k.A. k.A. 5 280 Solar PV 36 S.r.l. Mailand, Italien 100,00 k.A. k.A. 5 281 Solar PV 37 S.r.l. Mailand, Italien 100,00 k.A. k.A. 5 282 Solar PV 38 S.r.l. Mailand, Italien 100,00 k.A. k.A. 5 283 Solar PV 39 S.r.l. Mailand, Italien 100,00 k.A. k.A. 5 284 Solar PV 40 S.r.l. Mailand, Italien 100,00 k.A. k.A. 5 285 Solar PV 41 S.r.l. Mailand, Italien 100,00 k.A. k.A. 5 286 Solar PV 42 S.r.l. Mailand, Italien 100,00 k.A. k.A. 5 287 Solar PV 43 S.r.l. Mailand, Italien 100,00 k.A. k.A. 5 288 Solar PV 44 S.r.l. Mailand, Italien 100,00 k.A. k.A. 5 289 Solar PV 45 S.r.l. Mailand, Italien 100,00 k.A. k.A. 5 290 Solar PV 46 S.r.l. Mailand, Italien 100,00 k.A. k.A. 5 291 Solar PV 47 S.r.l. Mailand, Italien 100,00 k.A. k.A. 5 292 SAS la Haie Perron Nantes, Frankreich 100,00 k.A. k.A. 5 293 SAS Parc Eolien de La Fosse Descroix Nantes, Frankreich 100,00 k.A. k.A. 5 294 SAS Parc Eolien de Pierre-Morains Nantes, Frankreich 100,00 k.A. k.A. 5 295 SAS Parc Eolien de Vill´Aire Nantes, Frankreich 100,00 k.A. k.A. 5 296 SAS Parc Eolien des Hauts Poiriers Nantes, Frankreich 100,00 k.A. k.A. 5 297 Parc Eolien de Monts de Châlus S.A.S.U. Nantes, Frankreich 100,00 k.A. k.A. 5 298 SAS Parc Eolien de la Cote des Moulins Nantes, Frankreich 100,00 k.A. k.A. 5 299 SAS Parc Eolin de la Coutanciere Nantes, Frankreich 100,00 k.A. k.A. 5 300 AIRE PARC S.A.S.U. Nantes, Frankreich 100,00 k.A. k.A. 5 301 PARC EOLIEN DE CHABROL S.A.S.U. Nantes, Frankreich 100,00 k.A. k.A. 5 302 PARC EOLIEN DE LA VALLEE BLEUE S.A.S.U. Nantes, Frankreich 100,00 k.A. k.A. 5 303 PARC EOLIEN DE L'ARGONNE MEUSIENNE S.A.S.U. Nantes, Frankreich 100,00 k.A. k.A. 5 304 PARC EOLIEN DE SAINT PALAIS S.A.S.U. Nantes, Frankreich 100,00 k.A. k.A. 5 305 Parc solaire d'Usseau S.A.S.U. Nantes, Frankreich 100,00 k.A. k.A. 5 306 Parc Eolien des Grenouillettes S.A.S.U. Nantes, Frankreich 100,00 k.A. k.A. 5 307 Parc Eolien de la Vève SAS Nantes, Frankreich 100,00 k.A. k.A. 5 308 Parc Solaire de Trotte Baril Nantes, Frankreich 100,00 k.A. k.A. 5 309 Parc Solaire de Faverolles Nantes, Frankreich 100,00 k.A. k.A. 5 310 Pilger Wind Farm Inc. New Brunswick, Kanada 100,00 k.A. k.A. 5 311 Climax Wind Farm Inc. New Brunswick, Kanada 100,00 k.A. k.A. 5 312 Watson Wind Farm Inc. New Brunswick, Kanada 100,00 k.A. k.A. 5 313 Wadena Wind Farm Inc. New Brunswick, Kanada 100,00 k.A. k.A. 5 314 Eston Wind Farm Inc. New Brunswick, Kanada 100,00 k.A. k.A. 5 315 Whiska Wind Farm Inc. New Brunswick, Kanada 100,00 k.A. k.A. 5 316 Buffalo Gap Renewable Energy Corporation New Brunswick, Kanada 100,00 k.A. k.A. 5 317 Netzanschluss Genthin GbR Nielebock 52,00 k.A. k.A. 5 318 ATS Energia PE Valle s.r.l. Torremaggiore/Foggia, Italien 52,00 k.A. k.A. 5 319 Banna Ba Pifhu Wind Farm (Pty) Ltd. Wilderness, Südafrika 100,00 k.A. k.A. 5 320 Highlands North Wind Energy Facility (RF) (PTY) Ltd. Wilderness, Südafrika 100,00 k.A. k.A. 5 321 Highlands South Wind Energy Facility (RF) (PTY) Ltd. Wilderness, Südafrika 100,00 k.A. k.A. 5 322 Highlands Central Wind Energy Facility (RF) (PTY) Ltd. Wilderness, Südafrika 100,00 k.A. k.A. 5 323 Paulputs Wind Energy Facility South (RF) (Pty) Ltd. Wilderness, Südafrika 100,00 k.A. k.A. 5 324 Paulputs Wind Energy Facility North (RF) (Pty) Ltd. Wilderness, Südafrika 100,00 k.A. k.A. 5 325 Soutrivier Wind Energy Facility (RF) (Pty) Ltd Wilderness, Südafrika 100,00 k.A. k.A. 5 326 Kwezi Solar PV (RF) Pty Ltd. Wilderness, Südafrika 100,00 k.A. k.A. 5 327 Canopus Wind Energy Facility (RF) (PTY) Ltd. Wilderness, Südafrika 100,00 k.A. k.A. 5 328 Doringbaai Wind Energy Facility (RF) (Pty) Ltd) Wilderness, Südafrika 100,00 k.A. k.A. 5 329 Bonsmara Solar PV (RF) (Pty) Ltd Wilderness, Südafrika 100,00 k.A. k.A. 5 330 Lengana Solar PV (RF) (PTY) Ltd. Wilderness, Südafrika 100,00 k.A. k.A. 5 331 Brandberg Wind Energy Facility (RF) (Pty) Ltd Wilderness, Südafrika 100,00 k.A. k.A. 5 332 Khauta West Solar PV (RF) (Pty) Ltd Wilderness, Südafrika 100,00 k.A. k.A. 5 333 Taaibos North Wind Energy Facility (RF) (Pty) Ltd Wilderness, Südafrika 100,00 k.A. k.A. 5 334 Khauta e Nyane Solar PV (RF) (Pty) Ltd Wilderness, Südafrika 100,00 k.A. k.A. 5 335 Soutrivier Central Wind Energy Facility (RF) (Pty) Ltd Wilderness, Südafrika 100,00 k.A. k.A. 5 336 Khauta North Solar PV (RF) (Pty) Ltd Wilderness, Südafrika 100,00 k.A. k.A. 5 337 Soutrivier South Wind Energy Facility (RF) (Pty) Ltd Wilderness, Südafrika 100,00 k.A. k.A. 5 338 Soutrivier North Wind Energy Facility (RF) (Pty) Ltd Wilderness, Südafrika 100,00 k.A. k.A. 5 339 Taaibos South Wind Energy Facility (RF) (Pty) Ltd Wilderness, Südafrika 100,00 k.A. k.A. 5 340 Khauta South Solar PV (RF) (Pty) Ltd Wilderness, Südafrika 100,00 k.A. k.A. 5 341 Kabbo Wind Energy Facility (RF) (Pty) Ltd Wilderness, Südafrika 100,00 k.A. k.A. 5 342 Seelo Alpha Solar PV (RF) (Pty) Ltd Wilderness, Südafrika 100,00 k.A. k.A. 5 343 Seelo Beta Solar PV (RF) (Pty) Ltd Wilderness, Südafrika 100,00 k.A. k.A. 5 344 Seelo Charlie Solar PV (RF) (Pty) Ltd Wilderness, Südafrika 100,00 k.A. k.A. 5 345 Phadima Solar PV (RF) (Pty) Ltd Wilderness, Südafrika 100,00 k.A. k.A. 5 346 Ukhanda Wind Energy Facility (RF) (Pty) Ltd Wilderness, Südafrika 100,00 k.A. k.A. 5 347 Highveld Solar PV (RF) PTY) LTD Wilderness, Südafrika 100,00 k.A. k.A. 5 348 Coronach Renewable Energy Inc. Saskatchewan, Kanada 100,00 k.A. k.A. 5 349 Windpark Köhlen GmbH Oldenburg 50,00 1,3 0 2 350 Elbe-Weser-Windkraft GmbH Cuxhaven 50,00 –0,0 0 2 351 EVN Energieversorgung Nord GmbH & Co. KG Husum 50,00 k. A. k.A. 6 352 Windpark Gebstedt GmbH & Co. KG Husum 50,00 k. A. k.A. 5 353 Quantec Operations energy consult GmbH Husum 40,00 0,2 0 2 354 MERMA ALMODOVAR S.L. Albacete, Spanien 33,33 k.A. k.A. 5 355 POMERGY Sp.z o.o. Koszalin, Polen 50,00 k.A. k.A. 5 356 POMWIND 1 Sp.z o.o Koszalin, Polen 50,00 k.A. k.A. 5 1 Gem. Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 2 Gem. vorläufigem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 3 Nach Ergebnisabführung an PNE AG 4 Nach Ergebnisabführung an PNE Erneuerbare Energien GmbH 5 Bisher keine Aufnahme des operativen Geschäftsbetriebs. Die Gesellschaften haben die Befreiung nach § 286 Abs. 3 HGB in Anspruch genommen. 6 Gem. Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 7 Nach Ergebnisabführung an Energy Consult GmbH