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PNE AG — Interim / Quarterly Report 2022
Aug 10, 2022
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Interim / Quarterly Report
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Finanzbericht: 31224261

PNE AG
Cuxhaven
Halbjahresfinanzbericht nach WpHG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 30.06.2022
KONZERNZWISCHENLAGEBERICHT FÜR DAS ERSTE HALBJAHR 2022
1. Überblick Geschäftstätigkeit
Zusammenfassung
Das operative Geschäft der PNE-Gruppe im Windbereich war im ersten Halbjahr 2022 von der Entwicklung und Realisierung von Windparks an Land in verschiedenen Ländern geprägt.
Weltweit bearbeitete die PNE-Gruppe zum Ende des zweiten Quartals 2022 Windparks mit einer Nennleistung von rund 6.647 MW (Q2 2021: 5.679 MW). Davon befanden sich allein in Deutschland Windparks mit einer Nennleistung von rund 1.949 MW (Q2 2021: 1.882 MW) in den verschiedenen Phasen der Projektentwicklung.
Zum Ende des Berichtzeitraums befanden sich in Deutschland, Frankreich, Polen und Schweden elf Windprojekte mit einer Nennleistung von 246,5 MW im Bau. Davon ist PNE in bereits verkauften Projekten mit rund 122,9 MW als Dienstleister für die Käufer tätig.
Acht Windparks entstehen mit einer Nennleistung von 133,7 MW in Deutschland, von denen wiederum sechs Projekte mit einer Nennleistung von insgesamt rund 123,6 MW für den Eigenbetrieb vorgesehen sind. Bei den verbleibenden Projekten handelt es sich um zwei Dienstleistungsprojekte mit einer Nennleistung von insgesamt rund 10,1 MW.
Fertiggestellt und in Betrieb genommen wurden die deutschen Windparks "Wahlsdorf" (19,4 MW) in Brandenburg und "Gnutz I" (8,4 MW) in Schleswig-Holstein sowie der polnische Windpark "Krzecin" (19,2 MW). Die beiden deutschen Windparks sind in den Eigenbetrieb übernommen worden.
Für den Windpark "Chantonnay" mit einer Nennleistung von rund 9 MW konnte PNE die Projektrechte veräußern.
Dem Ziel, den Eigenbetrieb von Windparks kräftig auszubauen und bis Ende 2023 ein Windparkportfolio im Eigenbestand mit bis zu 500 MW zu erreichen, sind wir erneut nähergekommen. Am 30. Juni 2022 hatte PNE Windparks mit einer installierten Nennleistung von rund 261 MW im Eigenbetrieb. Weitere Projekte befinden sich in Bau. Basis für den künftigen weiteren Ausbau ist die gut gefüllte Projektpipeline, denn PNE entwickelt derzeit national und international Windparks an Land mit einem Volumen von 6.647 MW in unterschiedlichen Phasen der Projektentwicklung. Einzelne Projekte, insbesondere im Ausland, werden auch weiterhin in die Vermarktung gehen.
Als Bestandshalter ist die PNE AG zunehmend abhängig vom Windangebot. Mit steigender MW-Zahl im eigenen Portfolio wirken sich volatile Windangebote auf die Finanzkennzahlen des Segments "Stromerzeugung" und damit auch auf die Finanzkennzahlen des Konzerns aus. Das erste Halbjahr 2022 zeichnete sich durch ein im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verbessertes Windangebot aus, was in Kombination mit der erhöhten Anzahl in Betrieb befindlicher Windkraftanlagen sowie den höheren Strompreisen im Segment "Stromerzeugung" zu positiven Abweichungen von den Vergleichswerten gegenüber dem Vorjahr führte.
Noch immer ist das Marktumfeld von PNE durch die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie geprägt. Aufgrund der bisherigen Erfahrungen konnte sich das Unternehmen auf diese Herausforderungen einstellen, um Mitarbeiter zu schützen und die Realisierung von Projekten und Lieferungen zu sichern. Dennoch waren und sind die Auswirkungen auf die Lieferketten der Hersteller zu spüren, was sich in längeren Lieferzeiten niederschlägt. Hinzu kommen die gestiegenen Rohstoffpreise, die zu einem Anstieg der Preise für Windenergieanlagen geführt haben. PNE geht aber davon aus, dass die steigenden Preise durch höhere Strompreise und effizientere Anlagen teilweise oder ganz kompensiert werden können. Die gute Liquiditätsposition lässt der Gesellschaft genügend Spielraum, um auch längerfristigen Einschränkungen gut begegnen zu können.
Segmentberichterstattung
Die Ermittlung und Darstellung der Segmentberichterstattung zum 30. Juni 2022 hat sich gegenüber dem 31. Dezember 2021 nicht verändert.
Segment "Projektentwicklung"
Im Segment "Projektentwicklung" wird über die Teilbereiche Windkraft an Land national und international, Windkraft auf See national und international, Photovoltaikprojekte national und international sowie weitere Projekte berichtet.
Teilbereich Windenergie an Land und Photovoltaik
Die Entwicklung und Realisierung von Windparks an Land und Photovoltaikprojekten wurde im ersten Halbjahr 2022 in Deutschland und den Auslandsmärkten kontinuierlich fortgeführt und ausgebaut.
Überblick über den Stand der Projektaktivitäten Windenergie an Land der PNE-Gruppe per 30. Juni 2022 in MW:
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| Land | Phase I - II | Phase III | Phase IV | Total MW | Verkauft / Dienstleister |
|---|---|---|---|---|---|
| Deutschland | 1.269 | 556 | 124 | 1.949 | 10 |
| Frankreich | 319 | 237 | 0 | 556 | 13 |
| Großbritannien | 0 | 43 | 0 | 43 | 0 |
| Italien | 40 | 0 | 0 | 40 | 0 |
| Kanada | 505 | 0 | 0 | 505 | 0 |
| Panama | 224 | 60 | 0 | 284 | 0 |
| Polen | 798 | 0 | 0 | 798 | 40 |
| Rumänien | 0 | 0 | 0 | 0 | 221 |
| Südafrika | 1.107 | 30 | 0 | 1.137 | 140 |
| Schweden | 200 | 0 | 0 | 200 | 60 |
| Türkei | 629 | 71 | 0 | 700 | 0 |
| USA | 266 | 169 | 0 | 435 | 0 |
| Total | 5.357 | 1.166 | 124 | 6.647 | 484 |
Phase I - II = Erkundung und Entwicklung
Phase III = Planung
Phase IV = Errichtung bis Übergabe
Verkauft / Dienstleister = Bereits verkaufte Projekte, in denen PNE aktuell Baumanagementleistungen erbringt
Überblick über den Stand der Projektaktivitäten Photovoltaik der PNE-Gruppe per 30. Juni 2022 in MWp:
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| Land | Phase I - II | Phase III | Phase IV | Total MWp |
|---|---|---|---|---|
| Deutschland | 441 | 0 | 0 | 441 |
| Frankreich | 119 | 0 | 0 | 119 |
| Italien | 140 | 0 | 0 | 140 |
| Kanada | 71 | 0 | 0 | 71 |
| Polen | 269 | 0 | 0 | 269 |
| Rumänien | 241 | 0 | 0 | 241 |
| USA | 700 | 0 | 0 | 700 |
| Südafrika | 428 | 0 | 0 | 428 |
| Total | 2.408 | 0 | 0 | 2.408 |
Phase I - II = Erkundung und Entwicklung
Phase III = Planung
Phase IV = Errichtung bis Übergabe
Windenergie an Land und Photovoltaik national
In Deutschland bearbeitete die PNE-Gruppe zum Ende des zweiten Quartals 2022 Windparks mit einer Nennleistung von rund 1.949 MW (Q2 2021: 1.882 MW) in den verschiedenen Phasen der Projektentwicklung. Darüber hinaus befanden sich Photovoltaik-projekte mit 441 MWp in der Entwicklung.
Fertiggestellt und in Betrieb genommen wurden die deutschen Windparks "Wahlsdorf" (19,4 MW) in Brandenburg und "Gnutz I" (8,4 MW) in Schleswig-Holstein. Beide Projekte sind in den Eigenbetrieb übernommen worden.
Zum Ende des Berichtszeitraums befanden sich in Deutschland acht Windparks mit einer Nennleistung von 133,7 MW in Bau, von denen sechs Projekte mit einer Nennleistung von rund 123,6 MW für den Eigenbetrieb vorgesehen sind, sowie zwei Dienstleistungsprojekte mit einer Nennleistung von insgesamt rund 10,1 MW.
Begonnen wurde im Berichtszeitraum mit dem Bau von vier der acht in Deutschland im Bau befindlichen Windparks. Diese haben eine Gesamtnennleistung von rund 58,4 MW. Zwei dieser Projekte sind für den Eigenbetrieb vorgesehen und haben eine Gesamtnennleistung von rund 48,3 MW.
Darüber hinaus erhielt PNE in der ersten Jahreshälfte 2022 die Genehmigungen für einen weiteren deutschen Windpark mit einer Nennleistung von 11,6 MW.
Windenergie an Land und Photovoltaik international
Auch im Ausland wurde von der PNE-Gruppe das Kerngeschäft der Projektentwicklung und -realisierung von Windenergie und Photovoltaik erfolgreich fortgeführt. So hatte die PNE-Gruppe in den Auslandsmärkten zum Ende des zweiten Quartals 2022 Windparks mit einer Nennleistung von rund 4.698 MW in den verschiedenen Phasen der Projektentwicklung. Darüber hinaus befanden sich am Ende des Berichtszeitraums in den Auslandsmärkten Photovoltaikprojekte mit 1.967 MWp (im Vorjahr: 574 MWp) in der Entwicklung.
In Frankreich, Polen und Schweden befanden sich zum 30. Juni 2022 drei Windparks mit einer Nennleistung von insgesamt 112,8 MW in Bau. In diesen Projekten ist PNE als Dienstleister für die Käufer tätig.
Gegenüber der Darstellung im Geschäftsbericht 2021 bzw. im zusammengefassten Lage- und Konzernlagebericht 2021 gab es in den Auslandsmärkten folgende Veränderungen:
Frankreich
Für den Windpark "Chantonnay" mit einer Nennleistung von 9,0 MW konnte PNE die Projektrechte veräußern. Das Windenergieprojekt "Nanteuil" mit einer geplanten Nennleistung von 13,2 MW, bei dem PNE als Dienstleister für den Käufer tätig ist, befindet sich seit Juli 2021 im Bau. Die Inbetriebnahme der sechs Windenergieanlagen ist für November 2022 geplant.
Großbritannien
Im Berichtszeitraum bearbeitete PNE weiterhin den schottischen Windpark "Sallachy", der 2015 trotz weitreichender Unterstützung von Gemeinden und Politikern vom Energieminister abgelehnt worden war. Der Bau des Windparks "Sallachy" mit einer Nennleistung von rund 42,9 MW wurde nunmehr im April 2022 genehmigt.
Polen
In Polen wurde der Windpark "Krzecin" (19,2 MW) fertiggestellt und in Betrieb genommen.
Teilbereich Windenergie auf See
Windenergie auf See national
Die hohe Kompetenz der PNE-Projektentwicklung auf See zeigt sich daran, dass in den vergangenen Jahren bereits acht Windparkprojekte auf See nach der Entwicklung veräußert werden konnten. Das Windenergie-auf-See-Gesetz sieht die Planungen künftiger Projekte zentral durch das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrografie vor. In Kombination mit dem eingeführten Ausschreibungssystem stellt dies für PNE eine hohe Hürde für künftige Projektentwicklungen in deutschen Gewässern dar.
Im Bereich Windenergie auf See prüft die PNE-Gruppe auch Möglichkeiten zur Erzeugung von anderen Energieträgern wie etwa Wasserstoff auf See. Hierzu werden grundlegende Berechnungen und Untersuchungen durchgeführt, auf deren Basis bei positiver Perspektive mögliche weitergehende Projektaktivitäten stattfinden können.
Windenergie auf See international
Im Berichtszeitraum wurden weitere Anstrengungen zum Einstieg in die Entwicklung von Meereswindparks im Ausland unternommen. Insbesondere werden derzeit in Vietnam die Möglichkeiten zur Projektierung von Windparks auf See geprüft. Dazu wurde ein Büro in Ho-Chi-Minh-Stadt eröffnet.
In Vietnam wird der erforderliche Ausbau des nationalen Stromnetzes in Netzentwicklungsplänen (Power Development Plans -"PDPs") festgelegt. Die Aufnahme in den PDP ist für jedes Projekt die Grundlage weiterer Genehmigungen. In den neuesten Entwurf des PDP8 hat sich PNE mit einem Offshore-Projekt mit bis zu 2.000 MW möglicher Gesamtleistung eingebracht. Dabei handelt es um ein Offshore-Windkraftwerk in drei Bauabschnitten, wovon rund 700 MW in der ersten Phase realisiert werden sollen. Mit der Veröffentlichung des PDP8 wird im Verlauf des Jahres 2022 gerechnet. Der Power Development Plan wird in regelmäßigen zeitlichen Abständen fortgeschrieben.
Allgemein
Im Segment "Projektentwicklung" wurden im ersten Halbjahr 2022 die im Bau befindlichen Projekte weiterbearbeitet und die Wind- und PV-Pipeline weiterentwickelt. Da zum Jahresende 2021 die Projektentwicklungsleistungen für die im Bau befindlichen Projekte abgerechnet werden konnten und aus den Generalunternehmerleistungen für diese Projekte der wesentliche Teil der Umsätze und Ergebnisse erst zum Zeitpunkt des Aufbaus und der Inbetriebnahme der Windkraftanlagen entstehen, werden die Zahlen des Segments "Projektentwicklung" die aktuelle Leistung des Segments im zweiten Halbjahr deutlicher aufzeigen. Die aktuelle COVID-19-Pandemie hat auf die Geschäftstätigkeit des Segments "Projektentwicklung" Auswirkungen in Form von zeitlichen Projektverschiebungen gehabt. Diese Verschiebungen hatten nur geringe Auswirkung auf die Ergebnisse des Segments "Projektentwicklung" im Berichtszeitraum. Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass dies im Verlauf des Geschäftsjahres 2022 zu Ergebnisverschiebungen im Segment "Projektentwicklung" und im Konzern von 2022 nach 2023 führen könnte.
Das Segment "Projektentwicklung" hat im ersten Halbjahr 2022
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| ― | eine Gesamtleistung von 71,4 Mio. Euro (im Vorjahr: 98,6 Mio. Euro), |
| ― | ein EBITDA von -8,0 Mio. Euro (im Vorjahr: 22,8 Mio. Euro) und |
| ― | ein EBIT von -9,1 Mio. Euro (im Vorjahr: 21,7 Mio. Euro) erreicht. |
Segment "Services"
Im Segment "Services" wird zusammenfassend über Dienstleistungen berichtet. Hierzu zählen unter anderem technisches und kaufmännisches Betriebsmanagement, technische Inspektionen und Prüfungen, Baumanagement, Umspannwerksdienstleistungen, Windplanungen, Stromvermarktungsmanagement und ähnliche Dienstleistungen.
Das internationale Geschäft des Betriebsmanagements und der technischen Inspektionen und Prüfungen wurde im ersten Halbjahr 2022 in den Märkten Schweden und Polen mit zusätzlichen Dienstleistungen ausgeweitet und um den Markt Litauen erweitert. Kennzeichnend für diese Aktivitäten ist, dass es sich hierbei nicht um von der PNE entwickelte Projekte handelt, sondern dass neben dem Kernmarkt Deutschland nunmehr auch erfolgreich in diesen Märkten Dienstleistungen an Drittkunden verkauft werden.
In den polnischen Windparks "Kuslin" und "Krzecin" sowie dem schwedischen Windpark "Hultema", die von PNE entwickelt und verkauft wurden, haben Konzernunternehmen im ersten Halbjahr 2022 bis zur Inbetriebnahme Dienstleistungen im Baumanagement erbracht und sollen auch in der folgenden Betriebsphase weitere Dienstleistungen (Betriebsführung & technische Inspektionen) übernehmen. Mit diesen Projekten setzt die PNE-Gruppe weiterhin erfolgreich die Strategie um, neben der Projektentwicklung auch Dienstleistungen über den gesamten Lebenszyklus in diesen Projekten zu erbringen.
Die Nachfrage nach Transaktionsberatung inklusive der Vermittlung von Stromabnahmeverträgen (PPAs) für ausgeförderte Anlagen sowie nach Vermarktungslösungen hinsichtlich kurzfristiger Absicherungsprodukte für Projekte innerhalb des Marktprämienmodells bleibt vor dem Hintergrund der gegenwärtig hohen Marktpreise hoch. Entsprechend konnten im ersten Halbjahr Stromvermarktungslösungen für weitere zehn externe Windparks mit einer Gesamtleistung von 94,3 MW vermittelt werden.
Über die Tochtergesellschaft energy consult Prüfgesellschaft GmbH bietet die PNE-Gruppe jetzt effiziente und hochqualitative drohnenbasierte visuelle Inspektionen und Blitzschutzprüfungen an den Rotorblättern von Windenergieanlagen an. Dies erfolgt mit eigener Drohne und eigenem Personal, da bei der ausgewählten Lösung erstmals keine spezialisierten Piloten mehr erforderlich sind. Die Stillstandszeit der Anlagen und damit auch der Ertragsausfall für den Betreiber lassen sich auf diese Weise halbieren, da die Rotorblatt-Inspektionen mit denen am Maschinenhaus und Turm kombiniert werden können. Dabei setzt insbesondere die berührungslose Blitzschutzmessung neue Maßstäbe im Markt.
Obwohl im Segment "Services" im ersten Halbjahr 2022 eine höhere Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahreszeitraum erbracht werden konnte, fiel das EBITDA und EBIT geringer aus als im Vorjahreszeitraum. Dies ist im Wesentlichen begründet durch höhere Personalkosten aufgrund zusätzlicher Mitarbeiter (+19 Mitarbeiter gegenüber dem 30. Juni 2021).
Die anhaltende COVID-19-Krise hat auf die Geschäftstätigkeit des Segments "Services" nur geringfügige Auswirkungen gehabt, da der größte Teil der Auftragslage im Servicesegment auf Basis von langfristigen Serviceaufträgen erfolgt.
Das Segment "Services" hat im ersten Halbjahr 2022
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| ― | eine Gesamtleistung von 11,4 Mio. Euro (im Vorjahr: 10,6 Mio. Euro), |
| ― | ein EBITDA von 3,1 Mio. Euro (im Vorjahr: 3,4 Mio. Euro) und |
| ― | ein EBIT von 1,4 Mio. Euro (im Vorjahr: 1,8 Mio. Euro) erreicht. |
Segment "Stromerzeugung"
Im Segment "Stromerzeugung" sind alle Aktivitäten von Konzernunternehmen gebündelt, die unmittelbar mit der Erzeugung von Elektrizität aus sauberen Energien befasst sind.
Dieser Bereich beinhaltet im Wesentlichen die von PNE selbst betriebenen Windparks mit einer Nennleistung von derzeit rund 261 MW (zum 30. Juni 2021: rund 151,6 MW) sowie das Holzheizkraftwerk in Silbitz mit rund 5,6 MW. Außerdem umfasst das Segment Anteile an Kommanditgesellschaften, in denen künftige Projekte umgesetzt werden sollen.
Bis zum erfolgreichen Verkauf von Windparks und der Übergabe an die Betreiber werden im Segment "Stromerzeugung" im Rahmen der Segmentberichterstattung laufende Einnahmen dieser Projekte ausgewiesen.
Die saisonale Windverteilung bei gleichbleibenden Abschreibungen und Kosten pro Quartal führt von Quartal zu Quartal dazu, dass in windstarken Quartalen sehr positive Ergebnisse und in windschwachen Quartalen leicht negative bis leicht positive Ergebnisse in Windparks erzielt werden. Im ersten Halbjahr 2022 entspricht die Erzeugung annähernd dem langjährigen Mittel der Windergebnisse, sodass durch die erhöhte Anzahl in Betrieb befindlicher Windkraftanlagen sowie den höheren Strompreisen gegenüber dem Vorjahreszeitraum im Segment "Stromerzeugung" Ergebnisse über den Prognosen erwirtschaftet wurden.
Die anhaltende COVID-19-Krise hat auf die Geschäftstätigkeit des Segments "Stromerzeugung" keine Auswirkungen gehabt. Allerdings hat der Ukraine-Krieg mit der damit einhergehenden potenziellen Gasmangellage zu einer starken Erhöhung der Strompreise geführt, die sich auch im Ergebnis widerspiegelt.
Das Segment "Stromerzeugung" hat im ersten Halbjahr 2022
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| ― | eine Gesamtleistung von 35,5 Mio. Euro (im Vorjahr: 11,6 Mio. Euro), |
| ― | ein EBITDA von 29,8 Mio. Euro (im Vorjahr: 8,0 Mio. Euro) und |
| ― | ein EBIT von 19,2 Mio. Euro (im Vorjahr: -0,3 Mio. Euro) erzielt. |
2. Unternehmensstruktur
Die Änderungen der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen gegenüber dem 31. Dezember 2021 werden im verkürzten Konzernanhang unter "3. Konsolidierungskreis" erläutert.
Gegenüber dem Stand vom 31. Dezember 2021 gab es im operativen Bereich darüber hinaus keine weiteren wesentlichen Änderungen.
3. Organisation und Mitarbeiter
Im Konzern der PNE AG waren zum 30. Juni 2022 insgesamt 499 Personen (im Vorjahr: 458) einschließlich der Vorstände beschäftigt.
Von den Konzernmitarbeitern waren 181 Personen (im Vorjahr: 182 Personen) direkt bei der PNE AG und 318 Personen (im Vorjahr: 276 Personen) bei den Tochtergesellschaften der PNE AG beschäftigt.
Aufgeteilt auf das In- und Ausland sind
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| ― | 402 Personen (im Vorjahr: 368 Personen) für inländische und |
| ― | 97 Personen (im Vorjahr: 90 Personen) für ausländische Gesellschaften des Konzerns tätig. |
4. Allgemeine Rechnungslegungsgrundsätze
Im Finanzbericht über die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2022 zum 30. Juni 2022 wurden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt wie im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021. Die seit 1. Januar 2022 geänderten IFRS Standards haben für den Halbjahresabschluss keine Relevanz.
Der Zwischenabschluss wurde in Übereinstimmung mit den Vorschriften des IAS 34 erstellt. Der Steueraufwand wird in der PNE-Gruppe basierend auf einer Schätzung des in den jeweiligen Gesellschaften zu versteuernden Einkommen ermittelt.
5. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
Die Zahlen im Text und in den Grafiken wurden kaufmännisch gerundet, geringfügige Rundungsdifferenzen sind jedoch möglich.
Bei der Umsatz- und Ertragslage sind den Werten per 30. Juni 2022 die Werte per 30. Juni 2021 bzw. bei der Vermögens- und Finanzlage die Werte vom 31. Dezember 2021 gegenübergestellt.
a. Umsatz und Ertragslage
Der PNE-Konzern erzielte gemäß IFRS in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2022 eine Gesamtleistung von 105,2 Mio. Euro (im Vorjahr: 93,9 Mio. Euro). Davon entfallen 52,1 Mio. Euro auf Umsatzerlöse (im Vorjahr: 40,7 Mio. Euro), 50,5 Mio. Euro auf Bestandsveränderungen (im Vorjahr: 52,0 Mio. Euro) sowie 2,6 Mio. Euro auf sonstige betriebliche Erträge (im Vorjahr: 1,2 Mio. Euro).
In den ersten sechs Monaten 2022 wurden:
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―
im Segment "Projektentwicklung" interne Umsätze an ein anderes Segment von 59,9 Mio. Euro (im Vorjahr: 45,1 Mio. Euro) u. a. für Generalunternehmer- und Projektentwicklungsleistungen für die eigenen Windparks sowie externe Umsätze von 8,7 Mio. Euro (im Vorjahr: 21,4 Mio. Euro) u. a. aus dem Projektverkauf in Frankreich erzielt.
―
im Segment "Services" externe Umsätze von 8,7 Mio. Euro (im Vorjahr: 8,1 Mio. Euro) und interne Umsätze von 2,0 Mio. Euro (im Vorjahr: 2,1 Mio. Euro) abgerechnet. Die wesentlichen Umsätze wurden
| ― | aus kaufmännischem und technischem Betriebsmanagement, |
| ― | aus Baumanagementdienstleistungen, |
| ― | aus Windplanungsleistungen / Windmessungen, |
| ― | aus Stromvermarktungsmanagement, |
| ― | aus Dienstleistungen im Bereich Service, Wartung und Prüfung von Betriebsmitteln, Schulungen für Fachkräfte und dem Service für Arbeiten an z. B. Hindernisbefeuerungssystemen sowie |
| ― | aus Umspannwerksdienstleistungen erzielt. |
Der Anstieg der Umsätze gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist u. a. begründet in den zusätzlichen Dienstleistungen im Baumanagementbereich bei bereits veräußerten Projekten und dem Anstieg der zu betreuenden Erneuerbare-Energien-Projekte im kaufmännischen und technischen Betriebsmanagement.
Bemerkenswert ist dabei, dass ein signifikanter Teil der internen Leistungen / Umsätze zur Vermeidung von externen Kosten im Konzern führte.
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| ― | im Segment "Stromerzeugung" im Berichtszeitraum 34,7 Mio. Euro (im Vorjahr: 11,2 Mio. Euro) an externen Umsätzen erzielt. Im Wesentlichen entfielen diese Umsätze auf Windparks im Eigenbestand in Höhe von 31,8 Mio. Euro (im Vorjahr: 10,0 Mio. Euro) sowie auf die Umsätze des HKW "Silbitz" mit 2,9 Mio. Euro (im Vorjahr: 1,2 Mio. Euro). Ein wesentlicher Grund für die höheren Umsätze ist, dass im Berichtszeitraum 2022 eine höhere Anzahl in Betrieb befindlicher Windkraftanlagen Strom erzeugten sowie höhere Strompreise gegenüber dem Vorjahreszeitraum erzielt werden konnten. |
In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2022, wie auch im Vorjahr, wurden die erbrachten Leistungen für die im Eigenbesitz befindlichen Projekte über die Bestandsveränderungen gezeigt.
Erläuterung:
Da die Windparks in Eigenbesitz unabhängig von ihrer aktuellen oder künftigen Gesellschafterstruktur selbst betrieben und zur Stromerzeugung genutzt wurden, erfolgte der Ausweis der Windparks ab dem Zeitpunkt der Veräußerung im Konzern gem. IAS 16 als Anlagevermögen. Die Umgliederung aus dem Konzernvorratsvermögen in das Konzernanlagevermögen erfolgt dabei ohne Berührung der Gewinn- und Verlustrechnung und führt dementsprechend zu keiner Veränderung der Gewinn- und Verlustrechnungsposition "Erhöhung / Verminderung des Bestandes an unfertigen Erzeugnissen und Leistungen".
In den sonstigen betrieblichen Erträgen werden u. a. die Auflösung von Rückstellungen im Zusammenhang mit dem Bau von Windparkprojekten, Einzelwertberichtigungen und Weiterberechnungen abgebildet.
Die Aktivitäten des Konzerns in der Projektentwicklung im In- und Ausland, an Land wie auf See, spiegeln sich auch in den Aufwandspositionen wider. Der Konzern-Gesamtleistung steht ein Materialaufwand von 57,8 Mio. Euro (im Vorjahr: 53,9 Mio. Euro) gegenüber. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Materialaufwandsquote (Materialaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung) im Konzern von 57 Prozent auf 55 Prozent nur geringfügig verändert.
Der Personalaufwand belief sich in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2022 auf 19,0 Mio. Euro im Konzern und stieg gegenüber dem Wert der Vorjahresperiode (18,2 Mio. Euro) um 0,8 Mio. Euro an. Die Mitarbeiteranzahl per 30. Juni 2022 ist im Konzern auf 499 Personen angestiegen (per 30. Juni 2021: 458 Mitarbeiter). Im ersten Halbjahr 2022 waren im Durchschnitt im Konzern 498 Personen (im Vorjahr: 459 Personen) beschäftigt. In diesen Zahlen ist der Vorstand mit zwei Mitgliedern (im Vorjahr: zwei Mitglieder) enthalten. Die Erhöhung der Mitarbeiterzahl erfolgt im Rahmen der Anpassung der Organisation an die neue Strategie, die der Konzern mit dem "Scale up"-Programm verfolgt. Ein weiterer Grund für den Anstieg des Personalaufwands sind die gestiegenen Einstiegsgehälter und die variablen Vergütungen für Mitarbeiter, die für qualifiziertes Personal marktüblich bezahlt werden müssen.
Der Personalaufwand verteilt sich auf die Segmente wie folgt:
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| ― | "Projektentwicklung" mit 13,9 Mio. Euro (im Vorjahr: 13,6 Mio. Euro), |
| ― | "Services" mit 4,6 Mio. Euro (im Vorjahr: 4,1 Mio. Euro) und |
| ― | "Stromerzeugung" mit 0,5 Mio. Euro (im Vorjahr: 0,5 Mio. Euro). |
Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte des Anlagevermögens, Sachanlagen und Nutzungsrechte erhöhten sich um 2,4 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 13,4 Mio. Euro (im Vorjahr: 11,0 Mio. Euro). Die Erhöhung lag im Wesentlichen an der durchschnittlich höheren Anzahl an Windenergieanlagen im Konzern (Segment "Stromerzeugung") gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte des Anlagevermögens, Sachanlagen, Nutzungsrechte und langfristige finanzielle Vermögensgegenstände verteilen sich auf die Segmente wie folgt:
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| ― | "Projektentwicklung" mit 1,1 Mio. Euro (im Vorjahr: 1,1 Mio. Euro), |
| ― | "Services" mit 1,7 Mio. Euro (im Vorjahr: 1,6 Mio. Euro) und |
| ― | "Stromerzeugung" mit 10,6 Mio. Euro (im Vorjahr: 8,3 Mio. Euro). |
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen in Bezug mit dem weiteren Aufbau und dem laufenden Betrieb der im Konzern befindlichen Windparks und dem HKW Silbitz zu sehen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen veränderten sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 8,5 Mio. Euro auf 10,9 Mio. Euro.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, vor Konsolidierungseffekten, verteilen sich auf die Segmente wie folgt:
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| ― | "Projektentwicklung" mit 6,7 Mio. Euro (im Vorjahr: 6,7 Mio. Euro), |
| ― | "Services" mit 1,6 Mio. Euro (im Vorjahr: 0,9 Mio. Euro) und |
| ― | "Stromerzeugung" mit 4,5 Mio. Euro (im Vorjahr: 2,9 Mio. Euro). |
Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge veränderten sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 3,8 Mio. Euro auf 23,1 Mio. Euro. Im Wesentlichen liegt die Veränderung an der Bewertung der abgeschlossenen Zins-SWAPs im Rahmen der Projektfinanzierungen. Steigende Marktzinsen führen bei einer Bewertung der Zins-SWAPs zu einem Zinsertrag, welcher im Berichtszeitraum 2022 in Höhe von 15,5 Mio. Euro (im Vorjahr: 3,5 Mio. Euro) im Konzern (Segment "Stromerzeugung") verbucht wurde. Zudem wurde im Berichtszeitraum aufgrund der notwendigen Folgebewertung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ein Ertrag in Höhe von 7,5 Mio. Euro (im Vorjahr: 0,0 Mio. Euro) erfolgswirksam in den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen erfasst. Hierbei handelt es sich um einen außergewöhnlich hohen Effekt, der auf den starken Anstieg des Zinsniveaus insbesondere infolge des Ukraine-Kriegs und der zunehmenden Inflation in den letzten Monaten zurückzuführen ist. Aufgrund dieses Anstiegs mussten die Annahmen zu den bisher erwarteten Zins-Zahlungsströmen nach Ablauf der Zinsbindungsperiode angepasst werden. Für die Zeit nach Ablauf der Zinsbindungsperiode wurden daher entsprechend höhere Zinszahlungen veranschlagt. Zudem wurde der erwartete Effektivzins an die Markterwartungen angepasst. Obwohl sich zwar die ermittelten Zinssätze für die variablen Zahlungsströme und die Abzinsung in vergleichbarem Ausmaß ändern, kommt es in der teilweise noch bis zu neun Jahren andauernden Zinsbindungsperiode zu keiner Änderung der tatsächlichen Zahlungsströme. Aufgrund der Änderung des Effektivzinssatzes werden jedoch auch diese vergleichsweise niedrigen Zahlungsströme bis zum Ablauf der Zinsbindung mit dem neuen, deutlich höheren ermittelten Effektivzins abgezinst. Dieser Effekt führt im Wesentlichen zu dem zum 30. Juni 2022 auszuweisenden Ertrag. In der Folge werden über die verbleibende Laufzeit der Darlehen entsprechend höhere Zinsaufwendungen, als bislang angenommen, erfasst werden, die sich auf Basis der Effektivzinsmethode berechnen. Diese ermittelten Zinsaufwendungen entsprechen nicht den tatsächlichen Zinszahlungen, die insbesondere während der Zinsbindungsperiode noch deutlich unterhalb des zu erfassenden Aufwandes liegen können.
Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen veränderten sich im Konzern gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 4,2 Mio. Euro auf 7,4 Mio. Euro. Im Berichtszeitraum 2022 führten Bewertungen von einzelnen Zins-SWAPs zu einem Zinsaufwand von 1,0 Mio. Euro (im Vorjahr: 0,0 Mio. Euro). Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen fielen im Wesentlichen an im Zusammenhang mit
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| ― | der Anleihe 2018/2023 (1,5 Mio. Euro), |
| ― | den Eigen- und Fremdfinanzierungen von Windparkprojekten und von den Portfolio GmbHs (2,6 Mio. Euro), |
| ― | der Anwendung des IFRS 16 "Leasing" (0,9 Mio. Euro), |
| ― | der Bewertung der abgeschlossenen Zins-SWAPs im Rahmen der Projektfinanzierungen von Windparkprojekten (1,0 Mio. Euro) und |
| ― | sonstigen Themen wie z. B. Gebäudefinanzierung am Stammsitz in Cuxhaven oder Effektivverzinsungen von finanziellen Verbindlichkeiten (1,4 Mio. Euro). |
Erläuterung:
Bei finanziellen Verbindlichkeiten, deren Verzinsung zu besonderen Konditionen abgeschlossen wurde (z. B. aufgrund von KfW-Förderungen) ist der Marktzins zu verwenden, der für ein vergleichbares Instrument ähnlicher Bonitätsbeurteilung gelten würde. Die Differenz wird nach der Effektivzinsmethode über die Laufzeit des zugrunde liegenden Instruments verteilt. Der Effektivzinssatz ist der Zinssatz, mit dem die geschätzten künftigen Ein- und Auszahlungen über die erwartete Laufzeit auf den Nettobuchwert abgezinst werden. Mittels der Effektivzinsmethode werden durch Amortisation Zinserträge bzw. -aufwendungen auf der Basis sämtlicher erwarteter Zahlungsströme über die Laufzeit der finanziellen Verbindlichkeit verteilt. Die Anwendung der Effektivzinsmethode erfolgt nach vollständiger Inanspruchnahme der vereinbarten Finanzierung und nach Inbetriebnahme der dadurch finanzierten Projekte. Folgebewertungen werden unter Anwendungen der Effektivzinsmethode im Konzern durchgeführt, wenn sich bei den im Konzern regelmäßig stattfindenden Überprüfungen der Markterwartungen ergibt, dass sich diese wesentlich verändert haben.
Es wurden Werte ("stille Reserven") geschaffen, die nicht sofort erkennbar sind. Diese stehen im Zusammenhang mit dem Aufbau unseres Windparkportfolios im Eigenbesitz. Aufgrund der Investitionen in eigene Windparkprojekte sind von der Gesellschaft auf Konzernebene Gewinne vor Steuern eliminiert worden, die die Gesellschaft als "stille Reserven" definiert. Diese "stillen Reserven" entsprechen somit den im Rahmen der Konzernabschlusserstellung eliminierten Zwischengewinnen aus der Veräußerung der Windparks zwischen Gesellschaften des Konsolidierungskreises. Ob diese Gewinne bei einem Verkauf in der Zukunft auch so wie aktuell kalkuliert erzielt werden können, hängt davon ab, dass die unterstellten Marktbedingungen der Projektkalkulationen (z. B. Renditeerwartung der Investoren) sich nicht verändern. Die geschaffenen Werte ("stille Reserven") aus den konzerneigenen Projekten werden über die Nutzungsdauer der Projekte nach und nach, durch die geringere Abschreibungsbemessungsgrundlage im Konzern, aufgedeckt. Diese Aufdeckung der Werte ("stille Reserven") führt über die Laufzeit zu Ergebnisverbesserungen und entsprechend in der Höhe der Aufdeckung zu einer Verbesserung der Konzern-Eigenkapitalquote. Die bisherige Aufdeckung der Werte beträgt bis zum 30. Juni 2022 insgesamt 12,6 Mio. Euro, davon wurden im Berichtszeitraum 3,9 Mio. Euro (im Vorjahreszeitraum: 1,7 Mio. Euro) aufgedeckt. Aufgrund der Investitionen in eigene Projekte sind im Berichtszeitraum 6,0 Mio. Euro ( i m Vorjahreszeitraum: 20,4 Mio. Euro) an Gewinnen vor Steuern eliminiert worden. Somit bestehen auf Konzernebene per 30. Juni 2022 "stille Reserven" in Höhe von insgesamt 136,8 Mio. Euro (im Vorjahr: 100,3 Mio. Euro) (unter Berücksichtigung der Aufdeckung der "stillen Reserven").
Im Konzern wurde ein Steueraufwand von 9,7 Mio. Euro im Geschäftsjahr ausgewiesen (im Vorjahr: 1,1 Mio. Euro).
Auf Konzernebene wurden in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2022, ohne die zeitlich nach hinten verschobenen Ergebnisse aus dem Aufbau eines Windparkportfolios, folgende Ergebnisse erzielt:
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| ― | ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA = EBIT zzgl. Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen, Nutzungsrechte sowie auf Geschäfts- oder Firmenwerte) in Höhe von 17,5 Mio. Euro (im Vorjahr: 13,3 Mio. Euro), |
| ― | ein Betriebsergebnis (EBIT = entspricht dem in der Konzern-Gesamtergebnisrechnung ausgewiesenen Wert in der Zeile "Betriebsergebnis") von 4,1 Mio. Euro (im Vorjahr: 2,3 Mio. Euro). |
Das Konzern-Ergebnis nach Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter am Ergebnis belief sich auf 10,4 Mio. Euro (im Vorjahr: 1,0 Mio. Euro). Das unverwässerte Konzern-Ergebnis je Aktie belief sich auf 0,14 Euro (im Vorjahr: 0,01 Euro) und das verwässerte Konzern-Ergebnis je Aktie auf 0,14 Euro (im Vorjahr: 0,01 Euro).
Unter Berücksichtigung des Geschäftsergebnisses und der Dividendenzahlung veränderte sich der Bilanzgewinn im Konzern im Berichtszeitraum auf 77,7 Mio. Euro (31. Dezember 2021: 73,4 Mio. Euro).
b. Finanzlage
Das Finanzmanagement der PNE AG und des PNE-Konzerns ist darauf ausgerichtet, ausreichend Liquidität
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| ― | für die Finanzierung der laufenden Geschäftstätigkeit bereitzustellen, |
| ― | um die Voraussetzungen zur Umsetzung der Strategieerweiterung zu schaffen sowie |
| ― | um den Risiken aus dem Projektgeschäft zu begegnen. |
Die Finanzierung erfolgt dabei auf Ebene der jeweiligen Projektgesellschaften in Form von Darlehen sowie auf Ebene der PNE AG u. a. durch die Emission von Anleihen. Derivative Finanzinstrumente wie Zins-SWAPs werden in der Regel nur auf Ebene der Projektgesellschaften eingesetzt, um Zinsrisiken variabel verzinslicher Darlehen abzusichern. Zum 30. Juni 2022 bestanden derivative Finanzinstrumente in Bezug auf mehrere Projektfinanzierungen der Windparks im Konzern.
Über die Liquiditätssituation und die finanzielle Lage des Konzerns gibt die Kapitalflussrechnung Aufschluss. Zum 30. Juni 2022 stand den Konzernunternehmen eine Liquidität inkl. Kreditlinien für Projektzwischenfinanzierungen in Höhe von 241,9 Mio. Euro zur Verfügung, die in Höhe von 2,9 Mio. Euro an Kreditinstitute verpfändet ist (per 31. Dezember 2021: 228,0 Mio. Euro, davon 1,9 Mio. Euro verpfändet).
Die zur Verfügung stehende Liquidität gliedert sich auf in
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| ― | Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von 160,7 Mio. Euro (per 31. Dezember 2021: 149,6 Mio. Euro), |
| ― | zur Verfügung stehende freie Betriebsmittellinien in Höhe von 14,5 Mio. Euro (per 31. Dezember 2021: 15,1 Mio. Euro) und |
| ― | zur Verfügung stehende freie Projektfremdkapital-zwischenfinanzierungen in Höhe von 66,7 Mio. Euro (per 31. Dezember 2021: 63,3 Mio. Euro). |
Für weitere Eigenkapitalzwischenfinanzierungen von Projekten besteht eine Vereinbarung (Letter of Intent) mit einer Bank in Höhe von bis zu 27,1 Mio. Euro, auf deren Basis jeweils nach Inbetriebnahme der Projekte gesonderte Eigenkapitalzwischenfinanzierungen abgeschlossen werden können. Per 30. Juni 2022 waren davon bereits 17,3 Mio. Euro in Anspruch genommen worden.
Der Konzern verfügt zum 30. Juni 2022 über Betriebsmittellinien in Höhe von 15,1 Mio. Euro (per 31. Dezember 2021: 15,1 Mio. Euro) und Linien für Gewährleistungs- und Vertragserfüllungsavale (ohne von Banken gewährte Avallinien in Zusammenhang mit laufenden Projektfinanzierungen) in Höhe von 40,0 Mio. Euro (per 31. Dezember 2021: 34,2 Mio. Euro). Die Betriebsmittellinien waren per 30. Juni 2022 mit 0,6 Mio. Euro (per 31. Dezember 2021: 0,0 Mio. Euro) in Anspruch genommen und die Linien für Gewährleistungs- und Vertragserfüllungsavale waren per 30. Juni 2022 mit 8,0 Mio. Euro (per 31. Dezember 2021: 4,8 Mio. Euro) in Anspruch genommen.
Der in der Kapitalflussrechnung ausgewiesene Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von 1,6 Mio. Euro (im Vorjahr: -38,8 Mio. Euro) war im Wesentlichen geprägt
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| ― | von dem Konzern-Ergebnis des Berichtszeitraums, |
| ― | von der Weiterentwicklung der Wind- und Photovoltaikpipeline und der Realisierung von Windparkprojekten, welche sich in den Veränderungen bei den Vorräten, Forderungen und Verbindlichkeiten abzeichnen und im Wesentlichen durch Projektzwischenfinanzierungen finanziert wurden (siehe auch Cashflow aus Finanzierungstätigkeit). |
Beim Cashflow aus der Investitionstätigkeit wurden im Berichtszeitraum Aus- und Einzahlungen für Investitionen in das Konzernanlagevermögen und die immateriellen Vermögenswerte in Höhe von in Summe -52,3 Mio. Euro (im Vorjahr in Summe: -23,2 Mio. Euro) getätigt. Die Investitionen in Sachanlagen bezogen sich in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahrs 2022 und im Vorjahresberichtszeitraum im Wesentlichen auf Investitionen für die Umsetzung der Windparks für das im Aufbau befindliche Windparkportfolio (Segment "Stromerzeugung") und in Umspannwerke für diese Windparkprojekte (Segment "Services").
Im Berichtszeitraum war der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von 61,8 Mio. Euro (im Vorjahr: 67,3 Mio. Euro) im Wesentlichen geprägt durch
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| ― | die Ausgabe der Anleihe 2022/2027 in Höhe von 55,0 Mio. Euro bei Transaktionskosten von -1,3 Mio. Euro sowie der anteiligen Tilgung der Anleihe 2018/2023 in Höhe von -32,1 Mio. Euro, |
| ― | die Inanspruchnahme von Bankkrediten in Höhe von 58,6 Mio. Euro, die im Wesentlichen zur Projektfinanzierung der Windparkprojekte im Eigenbestand verwendet wurden, |
| ― | die Tilgung von Kreditverbindlichkeiten in Höhe von -8,8 Mio. Euro, |
| ― | die Tilgung von Leasingverbindlichkeiten (nach IFRS 16 als Auszahlung im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit darzustellen) in Höhe von -3,6 Mio. Euro und |
| ― | der Dividendenzahlung für das vorherige Geschäftsjahr in Höhe von -6,1 Mio. Euro. |
c. Vermögenslage
Aktiva
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| in Mio. Euro | 30.6.2022 | 31.12.2021 |
|---|---|---|
| Summe der langfristigen Vermögenswerte | 504,7 | 463,5 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 63,8 | 64,0 |
| Sachanlagen | 301,0 | 273,5 |
| Nutzungsrechte | 69,2 | 64,7 |
| Langfristige finanzielle Vermögenswerte | 12,4 | 2,6 |
| Latente Steuern | 58,3 | 58,7 |
| Summe der kurzfristigen Vermögenswerte | 378,1 | 363,5 |
| Vorräte | 164,5 | 163,7 |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 51,6 | 49,5 |
| Steuerforderungen | 1,3 | 0,7 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 160,7 | 149,6 |
| Bilanzsumme | 882,8 | 827,0 |
Zum Stichtag betrug die Konzernbilanzsumme der PNE AG insgesamt 882,8 Mio. Euro. Damit hat sich der Wert um rund 6,8 Prozent im Vergleich zum 31. Dezember 2021 (827,0 Mio. Euro) verändert.
Die langfristigen Vermögenswerte nahmen insgesamt von 463,5 Mio. Euro zum Jahresende 2021 auf aktuell 504,7 Mio. Euro zu.
Zum 30. Juni 2022 summierten sich die immateriellen Vermögenswerte auf 63,8 Mio. Euro, welche im Wesentlichen die Firmenwerte in Höhe von 63,3 Mio. Euro (per 31. Dezember 2021: 63,3 Mio. Euro) enthalten, und blieben damit ungefähr auf dem Stand vom 31. Dezember 2021. Die Firmenwerte verteilen sich per 30. Juni 2022 auf die Segmente wie folgt:
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| ― | "Projektentwicklung": 52,9 Mio. Euro (per 31. Dezember 2021: 52,9 Mio. Euro), |
| ― | "Services": 10,4 Mio. Euro (per 31. Dezember 2021: 10,4 Mio. Euro). |
Im selben Zeitraum veränderten sich die Sachanlagen um 27,5 Mio. Euro auf 301,0 Mio. Euro (31. Dezember 2021: 273,5 Mio. Euro). Hierunter fallen im Wesentlichen
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| ― | Grundstücke und Bauten: 13,2 Mio. Euro (per 31. Dezember 2021: 13,0 Mio. Euro), |
| ― | im Besitz befindliche Umspannwerke: 17,8 Mio. Euro (per 31. Dezember 2021: 18,6 Mio. Euro), |
| ― | die technischen Anlagen und Maschinen der im eigenen Besitz befindlichen Windparks: 257,7 Mio. Euro (per 31. Dezember 2021: 234,9 Mio. Euro) und |
| ― | andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung: 4,7 Mio. Euro (per 31. Dezember 2021: 4,1 Mio. Euro). |
Die Veränderung der Sachanlagen ist im Wesentlichen auf das "wachsende" Windparkportfolio bei einhergehenden Abschreibungen auf die Sachanlagen der Windparks und die Anwendung der Effektivzinsmethode aufgrund von KfW-Förderungen zurückzuführen.
Erläuterung:
Bei finanziellen Verbindlichkeiten, deren Verzinsung zu besonderen Konditionen abgeschlossen wurde (z. B. aufgrund von KfW-Förderungen), ist der Marktzins zu verwenden, der für ein vergleichbares Instrument ähnlicher Bonitätsbeurteilung gelten würde. Die Differenz wird nach der Effektivzinsmethode über die Laufzeit des zugrunde liegenden Instruments verteilt. Die Anwendung der Effektivzinsmethode erfolgt nach vollständiger Inanspruchnahme der vereinbarten Finanzierung und nach Inbetriebnahme der dadurch finanzierten Projekte. Entsprechend erfolgt zu diesem Zeitpunkt eine Verrechnung mit den Anschaffungskosten der durch die Finanzierung hergestellten Windkraftanlagen. Dies veränderte das Sachanlagevermögen bis einschließlich 30. Juni 2022 in Höhe von -29,8 Mio. Euro und die ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von -37,3 Mio. Euro. Der Differenzbetrag resultiert aus der Folgebewertung der finanziellen Verbindlichkeiten (siehe dazu "Zinsen und ähnliche Erträge" unter dem Punkt "Umsatz und Ertragslage").
IFRS 16 regelt die Bilanzierung von Leasingverhältnissen. Nach dem Standard besteht eine grundsätzliche Bilanzierungspflicht von Rechten und Pflichten aus Leasingverhältnissen beim Leasingnehmer. Demzufolge bilanzieren Leasingnehmer das Nutzungsrecht aus einem Leasinggegenstand (sog. right-of-use asset) entweder im Anlagevermögen unter der Bilanzposition "Nutzungsrechte" (langfristige Vermögenswerte wie z. B. Windparks im Eigenbetrieb oder für den Eigenbetrieb geplante Windparks) oder unter der Bilanzposition "Vorräte" (kurzfristige Vermögenswerte wie z. B. Windparkprojekte, die während oder nach dem Bau verkauft werden sollen). Es handelt sich bei den "Nutzungsrechten" im PNE-Konzern u. a. um Rechte aus Leasingverträgen (z. B. Kfz-Leasing), Mietverträgen (z. B. für das Gebäude in Husum) und Pachtverträgen (z. B. im Zusammenhang mit den Windparks im eigenen Bestand oder Windparks im Bau). Zum 30. Juni 2022 wurden im Konzern right-of-use assets unter den Nutzungsrechten des Anlagevermögens in Höhe von 69,2 Mio. Euro (per 31. Dezember 2021: 64,7 Mio. Euro) ausgewiesen. Die Nutzungsrechte verteilen sich per 30. Juni 2022 auf die Segmente wie folgt:
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| ― | "Projektentwicklung": 9,3 Mio. Euro (per 31. Dezember 2021: 9,7 Mio. Euro), |
| ― | "Services": 5,2 Mio. Euro (per 31. Dezember 2021: 5,3 Mio. Euro) und |
| ― | "Stromerzeugung": 54,6 Mio. Euro (per 31. Dezember 2021: 49,7 Mio. Euro). |
Für alle im Anwendungsbereich von IAS 36 liegenden Vermögenswerte (insb. immaterielle Vermögenswerte (IAS 38), Geschäftsoder Firmenwerte (IFRS 3), Sachanlagen (IAS 16) sowie als Finanzinvestition gehaltene Immobilien, die zu Anschaffungskosten bewertet werden (IAS 40)) hat der Bilanzierende zu jedem Abschlussstichtag einzuschätzen, ob ein Anhaltspunkt (triggering event) für eine Wertminderung (impairment loss) vorliegt. Obgleich die durch die COVID-19-Pandemie bedingten Auswirkungen auf die Wirtschaft auch gewisse Implikationen für die PNE AG mit sich bringen, ergeben sich nach Ansicht des Vorstands keine Hinweise darauf, dass die Werthaltigkeit der ausgewiesenen Geschäfts- oder Firmenwerte zum 30. Juni 2022 gemindert sein könnte.
Die langfristigen finanziellen Vermögenswerte haben sich zum 30. Juni 2022 von 2,6 Mio. Euro (per 31. Dezember 2021) auf 12,4 Mio. Euro erhöht. In dieser Position sind die anteiligen langfristigen Darlehensforderungen aus den im Konzern (Segment "Stromerzeugung") getätigten SWAP-Geschäften mit 9,9 Mio. Euro (per 31. Dezember 2021: 1,0 Mio. Euro) enthalten. Weitere anteilige Darlehensforderungen aus den SWAP-Geschäften sind in Höhe von 0,6 Mio. Euro (per 31. Dezember 2021: 0,1 Mio. Euro) in den kurzfristigen Vermögenswerten (Forderungen und sonstige Vermögenswerte) enthalten.
Bei den kurzfristigen Vermögenswerten war im Berichtszeitraum eine Veränderung von 363,5 Mio. Euro (31. Dezember 2021) auf 378,1 Mio. Euro per 30. Juni 2022 zu verzeichnen. Im Wesentlichen ist diese Veränderung auf den Anstieg der Liquiden Mittel zurückzuführen. Von den kurzfristigen Vermögenswerten entfallen 25,4 Mio. Euro auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (31. Dezember 2021: 29,5 Mio. Euro), die im Wesentlichen aus Projektabrechnungen für Projektentwicklungs- und Generalunternehmerleistungen für Windparks und Meilensteinforderungen stammen.
Die unter den Vorräten ausgewiesenen unfertigen Leistungen veränderten sich nicht wesentlich gegenüber dem 31. Dezember 2021 und betrugen weiterhin 122,5 Mio. Euro. Die Vorräte spiegeln im Wesentlichen die Weiterentwicklung der Pipeline und die in Umsetzung befindlichen Windparkprojekte wider.
Die unfertigen Leistungen gliedern sich im Wesentlichen wie folgt auf:
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| ― | Projekte an Land / national: 97,9 Mio. Euro (per 31. Dezember 2021: 100,4 Mio. Euro), |
| ― | Projekte an Land / international: 24,6 Mio. Euro (per 31. Dezember 2021: 22,1 Mio. Euro). |
In den Vorräten waren zum 30. Juni 2022 right-of-use assets in Höhe von 34,8 Mio. Euro ausgewiesen (per 31. Dezember 2021: 42,1 Mio. Euro), die dem Segment "Stromerzeugung" zuzurechnen sind.
Die in den Vorratsbeständen befindlichen geleisteten Anzahlungen für im Bau befindliche Onshore-Projekte haben sich von 40,9 Mio. Euro um 0,7 Mio. Euro auf 41,6 Mio. Euro verändert.
Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente betrugen 160,7 Mio. Euro zum 30. Juni 2022, die in Höhe von 2,9 Mio. Euro an Kreditinstitute verpfändet sind (per 31. Dezember 2021: 149,6 Mio. Euro, davon 1,9 Mio. Euro verpfändet).
Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente verteilten sich per 30. Juni 2022 auf die Segmente wie folgt:
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| ― | "Projektentwicklung": 117,2 Mio. Euro (per 31. Dezember 2021: 126,2 Mio. Euro), |
| ― | "Services": 0,9 Mio. Euro (per 31. Dezember 2021: 1,1 Mio. Euro) und |
| ― | "Stromerzeugung": 42,6 Mio. Euro (per 31. Dezember 2021: 22,3 Mio. Euro). |
Die im Segment "Stromerzeugung" ausgewiesenen Zahlungsmittel sind zum Teil bereits abgerufene Projektfinanzierungsmittel, welche zum weiteren Aufbau der Projekte benötigt werden.
Passiva
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| in Mio. Euro | 30.6.2022 | 31.12.2021 |
|---|---|---|
| Eigenkapital | 225,5 | 221,8 |
| Abgegrenzte Zuwendungen der öffentlichen Hand | 0,6 | 0,7 |
| Rückstellungen | 7,5 | 6,7 |
| Langfristige Verbindlichkeiten | 524,9 | 495,2 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | 94,6 | 77,4 |
| Abgegrenzte Umsatzerlöse | 29,7 | 25,2 |
| Bilanzsumme | 882,8 | 827,0 |
Das Konzerneigenkapital veränderte sich zum 30. Juni 2022 von 221,8 Mio. Euro (31. Dezember 2021) auf 225,5 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote des Konzerns betrug zum 30. Juni 2022 rund 26 Prozent (per 31. Dezember 2021: rund 27 Prozent).
Am 30. Juni 2022 betrug die Gesamtzahl der Aktien der PNE AG 76.603.334 Stück (per 31. Dezember 2021: 76.603.334 Stück). Der Bestand an eigenen Aktien hat sich im Berichtszeitraum nicht verändert und betrug 266.803 Aktien per 30. Juni 2022.
Die langfristigen Verbindlichkeiten veränderten sich laut Bilanz von 495,2 Mio. Euro (31. Dezember 2021) auf 524,9 Mio. Euro. Die Position besteht laut Bilanz hauptsächlich aus langfristigen Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 513,2 Mio. Euro (per 31. Dezember 2021: 488,8 Mio. Euro).
Im Berichtszeitraum hat die PNE AG eine Anleihe 2022/2027 mit einem Volumen von 55,0 Mio. Euro am Markt platziert. Im Rahmen der Platzierung der Anleihe 2022/2027 bestand für die Anleihegläubiger der Anleihe 2018/2023 die Möglichkeit, die bisherige Anleihe gegen die neue Anleihe umzutauschen. Dieses Angebot wurde in Höhe von 32.073.000,00 Euro von den Anleihegläubigern genutzt. Für die restlichen Anleihen 2018/2023 in Höhe von 17.927.000,00 Euro hat die PNE AG am 29. Juni 2022 von ihrem Recht Gebrauch gemacht, sämtliche der noch ausstehenden Anleihen 2018/2023 unter Einhaltung der Mindestkündigungsfrist von 30 Tagen sowie der Höchstkündigungsfrist von 60 Tagen vorzeitig mit Wirkung zum 29. Juli 2022 zu kündigen. Somit werden sich die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten im Juli 2022 um den aktuellen Wert der Anleihe 2018/2023 in Höhe von rd. 17,9 Mio. Euro reduzieren.
In den langfristigen Finanzverbindlichkeiten sind im Wesentlichen:
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| ― | die im Geschäftsjahr 2018 platzierte Anleihe 2018/2023 mit einem Buchwert von 0,0 Mio. Euro (per 31. Dezember 2021: 49,5 Mio. Euro), |
| ― | die im Geschäftsjahr 2022 platzierte Anleihe 2022/2027 mit einem Buchwert von 53,7 Mio. Euro (per 31. Dezember 2021: 0,0 Mio. Euro), |
| ― | langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Volumen von 350,6 Mio. Euro (per 31. Dezember 2021: 330,4 Mio. Euro) und |
| ― | Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen in Höhe von 107,9 Mio. Euro (per 31. Dezember 2021: 103,7 Mio. Euro) enthalten. |
Die wesentlichen langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen "non-recourse" Projektfinanzierungen von Windparkprojekten, die im eigenen Bestand gehalten werden (Segment "Stromerzeugung").
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verteilen sich per 30. Juni 2022 auf die Segmente wie folgt:
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| ― | "Projektentwicklung": 8,5 Mio. Euro (davon langfristig 7,3 Mio. Euro), |
| ― | "Stromerzeugung": 368,7 Mio. Euro (davon langfristig 343,3 Mio. Euro), |
| ― | "Services": 0,0 Mio. Euro (davon langfristig 0,0 Mio. Euro). |
Im Wesentlichen aufgrund des IFRS 16 "Leasingverhältnisse" werden rund 107,9 Mio. Euro (per 31. Dezember 2021: 103,7 Mio. Euro) Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen unter den langfristigen Verbindlichkeiten und rund 5,7 Mio. Euro (per 31. Dezember 2021: 6,9 Mio. Euro) unter den kurzfristigen Verbindlichkeiten zum 30. Juni 2022 ausgewiesen.
Die Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen teilen sich per 30. Juni 2022 auf die Segmente wie folgt auf:
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| ― | "Projektentwicklung": 9,8 Mio. Euro (davon langfristig 8,5 Mio. Euro), |
| ― | "Stromerzeugung": 97,4 Mio. Euro (davon langfristig 93,7 Mio. Euro), |
| ― | "Services": 6,4 Mio. Euro (davon langfristig 5,7 Mio. Euro). |
In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2022 veränderten sich die kurzfristigen Verbindlichkeiten von 77,4 Mio. Euro (31. Dezember 2021) auf 94,6 Mio. Euro. Die in dieser Position enthaltenen kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten veränderten sich von 21,3 Mio. Euro (31. Dezember 2021) auf 26,6 Mio. Euro. Die im Juni gekündigte und im Juli zurück zu zahlende Anleihe 2018/2023 ist per 30. Juli 2022 mit einem Wert von 17,9 Mio. Euro in den kurzfristigen Verbindlichkeiten abgebildet. Im Berichtszeitraum veränderten sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 34,4 Mio. Euro (31. Dezember 2021) auf 35,2 Mio. Euro, die im Wesentlichen von Subunternehmern aus Projektabrechnungen für Windparks stammen und zum größten Teil zum Zeitpunkt des Eingangs der den Verbindlichkeiten gegenüberstehenden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber den Windparkgesellschaften ausgeglichen werden sollen.
Es wurden "non-recourse" Finanzierungen in Höhe von rund 47,1 Mio. Euro und rund 11,0 Mio. Euro aus der vorhandenen Projekteigenkapitalzwischenfinanzierungslinie im Berichtszeitraum 2022 aufgenommen sowie die vorhandene Betriebsmittellinie in Höhe von 0,6 Mio. Euro in Anspruch genommen und trugen so zu den oben geschilderten Veränderungen bei den kurz- und langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bei.
Unter Berücksichtigung der liquiden Mittel betrug die Nettoverschuldung (Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente abzüglich der kurz- und langfristigen Finanzverbindlichkeiten) am 30. Juni 2022 somit -403,9 Mio. Euro (31. Dezember 2021: Nettoverschuldung -368,8 Mio. Euro).
6. Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen
Es haben sich gegenüber dem 31. Dezember 2021 keine wesentlichen Änderungen ergeben.
7. Entwicklung und Innovationen
Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten außerhalb des operativen Geschäftszwecks "Projektentwicklung" fanden im Konzern der PNE AG im Berichtszeitraum nicht statt.
8. Wesentliche Ereignisse nach Ende des Berichtszeitraums
Wesentliche Ereignisse mit Auswirkung auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage hat es, mit Ausnahme des im Bericht beschriebenen Rückkaufs der Anleihe 2018/2023 und dem Mehrheitserwerb von 51 Prozent an der Coliaenergia ESPAÑA (KOLYA), nach Ende des Berichtszeitraums nicht gegeben.
9. Risiko- und Chancenbericht
Informationen zu Chancen und Risiken von PNE AG finden sich im Kapital "Risiko- und Chancenbericht" des Geschäftsberichts 2021 bzw. dem zusammengefassten Lage- und Konzernlagebericht, der auf der Internetseite der Gesellschaft unter www.pne-ag.com verfügbar ist.
Aufgrund der Ukraine-Krise, der instabilen Lieferketten sowie der Auswirkungen der anhaltenden COVID-19-Pandemie besteht das Risiko, dass es im operativen Geschäft zu Verschiebungen von Projektrechtsverkäufen und Projektumsetzungen von 2022 nach 2023 kommen kann. Ebenso führen diese Risiken zu hohen bzw. steigenden Rohstoffpreisen, die zu einer höheren Bepreisung von Windenergieanlagen, Modulen und sonstigen Gewerken führen. Diese Risiken können aber durch die Chance von höheren Strompreisen teilweise kompensiert werden.
Alle erkennbaren Risiken aus dem aktuell anspruchsvollen Marktumfeld, das noch immer von den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie, hohen Rohstoffpreisen instabilen Lieferketten und geopolitischen Unsicherheiten geprägt ist werden von der Gesellschaft laufend hinsichtlich möglicher Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie dem Wohlergehen der Mitarbeiter abgewogen und sind in diesen Halbjahresfinanzbericht bzw. den Ausblick eingeflossen.
Der Vorstand hat im Laufe der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2022 darüber hinaus keine wesentlichen Ergänzungen oder Veränderungen zu den im Geschäftsbericht bzw. dem zusammengefassten Lage- und Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021 dargestellten Risiken festgestellt.
10. Erklärung zur Unternehmensführung (§ 289f bzw. § 315d HGB)
Die mit der Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f HGB zusammengefasste Erklärung zur Unternehmensführung nach § 315d HGB ist auf unserer Internetseite www.pne-ag.com im Bereich "Investor Relations" unter Corporate Governance veröffentlicht und kann dort heruntergeladen werden.
11. Ausblick / Prognose
Die PNE AG ist ein Anbieter von Lösungen im Bereich der sauberen Energien - ein Clean Energy Solutions Provider - für Märkte und Branchen regional, national und international. Kernkompetenzen sind die Projektierung und der Betrieb von Erneuerbare-Energien-Projekten. Darüber hinaus wird die Speicherung von Erneuerbaren und die Power-to-X-Technologie vorangetrieben. Mit den entwickelten und betriebenen Projekten leistet die PNE-Gruppe einen wichtigen Beitrag, um klimaschädliche Emissionen zu vermeiden, und sorgt mit ihren Full-Service-Leistungen in den Bereichen Windenergie und Photovoltaik dafür, dass der Ausbau sauberer Energien einen Schritt schneller vorankommt - für ein besseres Klima weltweit. Damit verfolgt die PNE-Gruppe konsequent das Ziel einer sicheren, nachhaltigen und profitablen Energieversorgung, die zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien gespeist wird.
Mit dem "Scale up"-Programm treibt die PNE-Gruppe ihre strategische Weiterentwicklung vom Windparkprojektierer zu einem Clean Energy Solutions Provider seit 2017 kontinuierlich voran. Mit dieser Strategie reagiert die PNE-Gruppe auf Veränderungen in den Märkten der sauberen Energien. Die Expertise aus der erfolgreichen Entwicklung, Projektierung und Realisierung von Windparks an Land und auf See wurde auf weitere Felder übertragen. Das operative Geschäft wurde national wie international auf eine deutlich breitere Basis gestellt, um PNE vom Spezialisten für Windprojekte auch zum Spezialisten von Photovoltaikprojekten und zum breit aufgestellten Anbieter von Lösungen für saubere Energien zu etablieren. Wesentliche Elemente der Strategie sind die Ausweitung des Service-Angebots und die Erschließung neuer Märkte sowie Technologien.
Ein zentraler Bestandteil des "Scale up"-Programms ist der angestrebte Ausbau des eigenen Portfolios auf bis zu 500 MW bis Ende 2023. Dies soll zusammen mit dem Ausbau des Dienstleistungsgeschäfts dazu beitragen, den Anteil an stetigen Erträgen weiter zu erhöhen. Mit dieser breiteren Aufstellung werden Marktrisiken minimiert, neue Potenziale und Märkte eröffnet und mittelfristig vor allem die in der Vergangenheit volatilen Ergebnisse verstetigt. So gewinnt das PNE-Geschäftsmodell kontinuierlich an Stabilität und Zukunftsfähigkeit. Auf diese Weise hat die PNE-Gruppe eine völlig neue Größenordnung erreicht und möchte auch in Zukunft weiter wachsen. So wird PNE für Investoren und Partner immer wertvoller und bietet dabei auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern langfristig attraktive Perspektiven.
Die nachfolgenden Prognosen beruhen auf den Ergebnissen aus der Umsetzung der operativ geplanten Projekte im In- und Ausland (Onshore, Offshore, Photovoltaik), aus dem Dienstleistungs- und Servicegeschäft sowie aus dem Stromerzeugungsgeschäft.
Im Geschäftsjahr 2022 werden wir wie in den Vorjahren weitere Vorleistungen im unteren einstelligen Millionenbereich für die strategische Erweiterung des Geschäftsmodells erbringen. Wir bestätigen weiterhin unsere Guidance des Geschäftsjahres 2022 mit einem positiven EBITDA im Konzern in Höhe von 20 bis 30 Mio. Euro. Aufgrund der erwähnten Ukraine-Krise, der instabilen Lieferketten sowie der Auswirkungen der anhaltenden COVID-19-Pandemie könnte es jedoch im operativen Geschäft zu Verschiebungen von Projektrechtsverkäufen und Projektumsetzungen von 2022 nach 2023 kommen. Ebenso führen diese zu hohen bzw. steigenden Rohstoffpreisen, die zu einer höheren Bepreisung von Windenergieanlagen, Modulen und sonstigen Gewerken führen. Diese können teilweise jedoch durch höhere Strompreise kompensiert werden.
Cuxhaven, 10. August 2022
PNE AG, Vorstand
KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG (IFRS)
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| 2. Quartal | 2. Quartal | Periode | Periode | |
|---|---|---|---|---|
| 1.4.2022 - | 1.4.2021 - | 1.1.2022 - | 1.1.2021 - | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| in Tsd. Euro (Rundungsdifferenzen möglich) | 30.6.2022 | 30.6.2021 | 30.6.2022 | 30.6.2021 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 1. Umsatzerlöse | 22.605 | 24.616 | 52.129 | 40.730 |
| 2. Bestandsveränderungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen | 42.995 | 19.199 | 50.450 | 52.003 |
| 3. Sonstige betriebliche Erträge | 1.666 | 626 | 2.628 | 1.158 |
| 4. Gesamtleistung | 67.266 | 44.441 | 105.208 | 93.890 |
| 5. Materialaufwand / Aufwand für bezogene Leistungen | -49.129 | -23.193 | -57.833 | -53.938 |
| 6. Personalaufwand | -10.240 | -9.912 | -18.989 | -18.167 |
| 7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte des Anlagevermögens, Sachanlagen, Nutzungsrechte und langfristige finanzielle Vermögenswerte | -6.835 | -5.795 | -13.365 | -10.966 |
| 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen | -6.161 | -4.292 | -10.897 | -8.472 |
| 9. Betriebsergebnis | -5.099 | 1.249 | 4.125 | 2.347 |
| 10. Erträge aus Beteiligungen und assoziierten Unternehmen | -9 | 3 | 59 | 65 |
| 11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 16.435 | 1.433 | 23.065 | 3.821 |
| 12. Aufwendungen aus Verlustübernahme von assoziierten Unternehmen | -5 | -1 | -14 | -10 |
| 13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -4.243 | -1.722 | -7.384 | -4.163 |
| 14. Ergebnis vor Steuern | 7.079 | 962 | 19.851 | 2.060 |
| 15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -7.002 | -1.081 | -9.669 | -1.086 |
| 16. Sonstige Steuern | 12 | -35 | -39 | -65 |
| 17. Ergebnis vor nicht beherrschenden Anteilen | 89 | -154 | 10.143 | 908 |
| 18. Anteile nicht beherrschender Gesellschafter am Ergebnis | -240 | -104 | -236 | -131 |
| 19. Konzernergebnis | 329 | -50 | 10.379 | 1.040 |
| Ergebnis pro Aktie (unverwässert), in Euro | 0,00 | 0,00 | 0,14 | 0,01 |
| Ergebnis pro Aktie (verwässert), in Euro | 0,00 | 0,00 | 0,14 | 0,01 |
| Gewogener Durchschnitt der ausgegebenen Aktien (unverwässert), in Mio. | 76,3 | 76,3 | 76,3 | 76,3 |
| Gewogener Durchschnitt der ausgegebenen Aktien (verwässert), in Mio. | 76,3 | 76,3 | 76,3 | 76,3 |
| 19. Konzernergebnis | 329 | -50 | 10.379 | 1.040 |
| Übriges Ergebnis / Posten, die möglicherweise zukünftig in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden | ||||
| 20. Währungsdifferenzen | -498 | -282 | -336 | -702 |
| 21. Sonstige | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 22. Übriges Ergebnis der Periode (nach Steuern) | -498 | -282 | -336 | -702 |
| 23. Gesamtergebnis der Periode | -409 | -436 | 9.807 | 206 |
| Zurechnung des Konzernergebnisses der Periode | ||||
| Anteilseigner der Muttergesellschaft | 329 | -50 | 10.379 | 1.040 |
| Anteile anderer Gesellschafter am Konzernergebnis | -240 | -104 | -236 | -131 |
| 89 | -154 | 10.143 | 908 | |
| Zurechnung des Gesamtergebnisses der Periode | ||||
| Anteilseigner der Muttergesellschaft | -169 | -332 | 10.043 | 338 |
| Anteile anderer Gesellschafter am Gesamtergebnis | -240 | -104 | -236 | -131 |
| -409 | -436 | 9.807 | 206 |
VERKÜRZTE KONZERNBILANZ (IFRS)
Aktiva
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| in Tsd. Euro (Rundungsdifferenzen möglich) | per 30.6.2022 | per 31.12.2021 |
|---|---|---|
| Immaterielle Vermögenswerte | 63.796 | 63.964 |
| Sachanlagen | 301.100 | 273.523 |
| Nutzungsrechte | 69.161 | 64.732 |
| Langfristige finanzielle Vermögenswerte | 12.407 | 2.598 |
| Latente Steuern | 58.268 | 58.713 |
| Langfristige Vermögenswerte, gesamt | 504.732 | 463.530 |
| Vorräte | 164.479 | 163.711 |
| Forderungen, sonstige Vermögenswerte und Steuerforderungen | 52.926 | 50.134 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 160.656 | 149.625 |
| Kurzfristige Vermögenswerte, gesamt | 378.061 | 363.470 |
| Aktiva, gesamt | 882.793 | 827.000 |
Passiva
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| in Tsd. Euro (Rundungsdifferenzen möglich) | per 30.6.2022 | per 31.12.2021 |
|---|---|---|
| Gezeichnetes Kapital | 76.603 | 76.603 |
| Kapitalrücklage | 82.953 | 82.953 |
| Eigene Anteile | -707 | -707 |
| Gewinnrücklagen | 51 | 51 |
| Fremdwährungsrücklage | -3.445 | -3.109 |
| Konzernbilanzgewinn | 77.656 | 73.384 |
| Nicht beherrschende Anteile | -7.618 | -7.382 |
| Eigenkapital, gesamt | 225.493 | 221.793 |
| Sonstige Rückstellungen | 0 | 0 |
| Abgegrenzte Zuwendungen der öffentlichen Hand | 644 | 667 |
| Langfristige Finanzverbindlichkeiten* | 513.532 | 488.784 |
| Latente Steuerverbindlichkeiten | 11.375 | 6.454 |
| Langfristige Schulden, gesamt | 525.551 | 495.905 |
| Steuerrückstellungen | 1.938 | 1.549 |
| Sonstige Rückstellungen | 5.518 | 5.198 |
| Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten | 51.337 | 29.620 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 35.200 | 34.398 |
| Sonstige Verbindlichkeiten und Steuerverbindlichkeiten | 37.756 | 38.539 |
| Kurzfristige Schulden, gesamt | 131.749 | 109.302 |
| Passiva, gesamt | 882.793 | 827.000 |
KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG (IFRS) für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. Juni
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| in Tsd. Euro | 2022 | 2021 |
|---|---|---|
| Konzernergebnis | 10.143 | 908 |
| - / + Ertragsteuerertrag / -aufwand | 9.669 | 1.086 |
| - / + Gezahlte / erhaltene Ertragsteuern | -3.913 | -2.001 |
| - / + Zinserträge und Zinsaufwendungen | -15.681 | 342 |
| - Gezahlte Zinsen | -4.743 | -4.253 |
| + Erhaltene Zinsen | 115 | 309 |
| +/ - Abschreibungen / Zuschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte des Anlagevermögens, Sachanlagen, Nutzungsrechte und langfristige finanzielle Vermögenswerte | 13.365 | 10.966 |
| +/ - Zu- / Abnahme der Rückstellungen | 710 | 2.530 |
| +/ - Zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge | -519 | -686 |
| - / + Gewinn / Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens und aus der Endkonsolidierung | 0 | -4.034 |
| +/ - Ab- / Zunahme der Vorräte sowie anderer Aktiva | -28.241 | -40.740 |
| +/ - Ab- / Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Teilgewinnrealisierung | 21.323 | 7.672 |
| +/ - Zu- / Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva | -671 | -10.899 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 1.557 | -38.800 |
| + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens | 57 | 87 |
| - Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen und in immaterielle Vermögenswerte | -52.129 | -27.589 |
| + Einzahlungen aus Abgängen von Finanzanlagen | 0 | 5 |
| - Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagen | -233 | -124 |
| + Einzahlungen aus Verkäufen von konsolidierten Einheiten | 0 | 4.416 |
| - Auszahlungen für Investitionen in konsolidierte Einheiten | 0 | 0 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | -52.305 | -23.205 |
| + Einzahlungen aus der Ausgabe von Anleihen | 55.000 | 0 |
| + Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten | 58.627 | 84.335 |
| - Auszahlungen für die Tilgung von Anleihen | -32.073 | 0 |
| - Auszahlungen für Transaktionskosten bei der Ausgabe von Anleihen | -1.273 | 0 |
| - Auszahlungen für die Tilgung von Finanzkrediten | -8.751 | -11.223 |
| - Auszahlungen für die Tilgung von Leasingverbindlichkeiten | -3.645 | -2.741 |
| - Auszahlung für Dividende | -6.107 | -3.053 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | 61.778 | 67.318 |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | 11.030 | 5.312 |
| + Konsolidierungskreisbedingte Veränderung des Finanzmittelfonds | 0 | -46 |
| + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 149.625 | 111.618 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode* | 160.655 | 116.884 |
| * davon als Sicherheit verpfändet | 2.911 | 3.096 |
Ergänzende Angaben: Der Wert des Finanzmittelfonds entspricht zum 30. Juni der Bilanzposition "Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente".
KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG (IFRS)
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| in Tsd. Euro (Rundungsdifferenzen möglich) | Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Eigene Anteile | Gewinnrücklagen | Fremdwährungsrücklage | Konzernbilanzergebnis |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand am 1. 1.2021 | 76.603 | 82.953 | -707 | 51 | -2.692 | 51.425 |
| Periodenergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1.040 |
| Sonstiges Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | -702 | 0 |
| Gesamtperiodenergebnis 1.-6.2021 | 0 | 0 | 0 | 0 | -702 | 1.040 |
| Dividende | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -3.053 |
| Sonstige Veränderungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -116 |
| Stand am 30.6.2021 | 76.603 | 82.953 | -707 | 51 | -3.394 | 49.296 |
| Stand am 1.1.2022 | 76.603 | 82.953 | -707 | 51 | -3.109 | 73.384 |
| Periodenergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 10.379 |
| Sonstiges Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | -336 | 0 |
| Gesamtperiodenergebnis 1.-6.2022 | 0 | 0 | 0 | 0 | -336 | 10.379 |
| Dividende | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -6.107 |
| Sonstige Veränderungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Stand am 30.6.2022 | 76.603 | 82.953 | -707 | 51 | -3.445 | 77.656 |
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| in Tsd. Euro (Rundungsdifferenzen möglich) | Eigenkapital vor nicht beherrschenden Anteilen | Nicht beherrschende Anteile | Eigenkapital gesamt |
|---|---|---|---|
| Stand am 1. 1.2021 | 207.633 | -7.070 | 200.563 |
| Periodenergebnis | 1.040 | -131 | 909 |
| Sonstiges Ergebnis | -702 | 0 | -702 |
| Gesamtperiodenergebnis 1.-6.2021 | 338 | -131 | 207 |
| Dividende | -3.053 | 0 | -3.053 |
| Sonstige Veränderungen | -116 | 154 | 38 |
| Stand am 30.6.2021 | 204.803 | -7.047 | 197.756 |
| Stand am 1.1.2022 | 229.175 | -7.382 | 221.793 |
| Periodenergebnis | 10.379 | -236 | 10.143 |
| Sonstiges Ergebnis | -336 | 0 | -336 |
| Gesamtperiodenergebnis 1.-6.2022 | 10.043 | -236 | 9.807 |
| Dividende | -6.107 | 0 | -6.107 |
| Sonstige Veränderungen | 0 | 0 | 0 |
| Stand am 30.6.2022 | 233.111 | -7.618 | 225.492 |
VERKÜRZTER KONZERNANHANG DER PNE AG, CUXHAVEN, FÜR DIE ERSTEN SECHS MONATE 2022
1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Der Finanzbericht über die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2022 der PNE AG und ihrer Tochtergesellschaften ist nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB) aufgestellt, wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind. Vom IASB verabschiedete neue Standards werden grundsätzlich ab dem Zeitpunkt ihres Inkrafttretens angewendet, wie sie in der EU zu berücksichtigen sind.
Der Zwischenabschluss wurde in Übereinstimmung mit den Vorschriften des IAS 34 erstellt. Der Steueraufwand wird in der PNE-Gruppe basierend auf einer Schätzung des in den jeweiligen Gesellschaften zu versteuernden Einkommen ermittelt.
Für alle im Anwendungsbereich von IAS 36 liegenden Vermögenswerte (insb. immaterielle Vermögenswerte (IAS 38), Geschäftsoder Firmenwerte (IFRS 3), Sachanlagen (IAS 16) sowie als Finanzinvestition gehaltene Immobilien, die zu Anschaffungskosten bewertet werden (IAS 40)) hat der Bilanzierende zu jedem
Abschlussstichtag einzuschätzen, ob ein Anhaltspunkt (triggering event) für eine Wertminderung (impairment loss) vorliegt. Obgleich die durch COVID 19 bedingten Auswirkungen auf die Wirtschaft auch gewisse Implikationen für die PNE AG mit sich bringen, ergeben sich nach Ansicht des Vorstands keine Hinweise darauf, dass die Werthaltigkeit der ausgewiesenen Vermögenswerte zum 30. Juni 2022 gemindert sein könnte.
Im Finanzbericht über die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2022 zum 30. Juni 2022 wurden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt wie im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021. Die seit 1. Januar 2022 geänderten IFRS Standards haben für den Halbjahresabschluss keine Relevanz.
2. Finanzinstrumente
Im Laufe der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2022 sind keine wesentlichen Ergänzungen oder Veränderungen im Konzernzwischenlagebericht für das erste Halbjahr 2022 zu den im Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021 aufgeführten Werten aufgetreten.
Die nachfolgenden Tabellen zeigen, unter Angabe der Kategorien, die Buchwerte und beizulegenden Zeitwerte der finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten.
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| in Tsd. Euro | Kategorie gem. IFRS 9 | Gesamt | Fair Value |
|---|---|---|---|
| Per 30.6.2022 Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | |||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | AC | 160.656 | 160.656 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | AC | 25.363 | 25.363 |
| Kurzfristige sonstige Darlehensforderungen | AC | 0 | 0 |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | AC | 7.788 | 7.788 |
| Forderungen gegen assoziierte Unternehmen und solchen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | AC | 165 | 165 |
| Langfristige finanzielle Vermögenswerte | |||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | FVOCI | 474 | 474 |
| Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | FVOCI | 1.208 | 1.208 |
| Sonstige Ausleihungen | AC | 188 | 188 |
| Sonstige langfristige Darlehensforderungen | AC | 9.913 | 9.913 |
| 205.755 | 205.755 | ||
| Summe AC | 204.072 | 204.072 | |
| Summe FVOCI | 1.683 | 1.683 | |
| Per 31.12.2021 Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | |||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | AC | 149.625 | 149.625 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | AC | 29.492 | 29.492 |
| Kurzfristige sonstige Darlehensforderungen | AC | 1.204 | 1.204 |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | AC | 6.000 | 6.000 |
| Forderungen gegen assoziierte Unternehmen und solchen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | AC | 162 | 162 |
| Langfristige finanzielle Vermögenswerte | |||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | FVOCI | 242 | 242 |
| Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | FVOCI | 1.208 | 1.208 |
| Sonstige Ausleihungen | AC | 188 | 188 |
| Sonstige langfristige Darlehensforderungen | AC | 499 | 499 |
| 188.620 | 188.620 | ||
| Summe AC | 187.170 | 187.170 | |
| Summe FVOCI | 1.450 | 1.450 |
AC = zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet
FVOCI = zum beizulegenden Zeitwert bewertet (Wertänderung im OCI)
Die in die Kategorie "FVOCI" eingestuften Anteile an verbundenen Unternehmen sowie Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, wurden in Höhe von 1.683 Tsd. Euro (31. Dezember 2021: 1.450 Tsd. Euro) zu Anschaffungskosten, welche eine geeignete Schätzung des Fair Values darstellen, bewertet. Nettoergebnisse und Dividenden entfallen aktuell auf die Kategorie "FVOCI" nicht. Für sie bestand am Bilanzstichtag keine Verkaufsabsicht.
Bei den finanziellen Vermögenswerten der Kategorie "zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet" (AC) entsprechen die Buchwerte zum Bilanzstichtag annähernd den beizulegenden Zeitwerten.
Der Ausweis der Finanzverbindlichkeiten betrifft Unternehmensanleihen, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, sonstige Finanzverbindlichkeiten, Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen sowie Derivate.
Die Buchwerte der Finanzverbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf bzw. haben den folgenden beizulegenden Zeitwert:
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| in Tsd. Euro | Kategorie gem. IFRS 9 | Gesamt | bis zu 1 Jahr | 1 bis 5 Jahre | mehr als 5 Jahre | Fair Value |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Per 30.6.2022 | ||||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | AC | 35.200 | 35.200 | 0 | 0 | 35.200 |
| Festverzinslich | ||||||
| Anleihen | AC | 71.656 | 17.927 | 53.729 | 0 | 73.467 |
| Verb. gegenüber Kreditinstituten | AC | 376.486 | 25.892 | 120.702 | 229.892 | 413.747 |
| Sonstige Finanzverbindlichkeiten | AC | 1.057 | 1.057 | 0 | 0 | 1.057 |
| Verb. aus Leasingverhältnissen | AC | 113.616 | 5.706 | 19.160 | 88.750 | 113.616 |
| Variabel verzinslich | ||||||
| Verb. gegenüber Kreditinstituten | AC | 702 | 702 | 0 | 0 | 702 |
| Derivate | ||||||
| Zinsswap | FVPL | 1.026 | 52 | 209 | 765 | 1.026 |
| 599.743 | 86.537 | 193.800 | 319.407 | 638.815 | ||
| Per 31.12.2021 | ||||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | AC | 34.398 | 34.398 | 0 | 0 | 34.398 |
| Festverzinslich | ||||||
| Anleihen | AC | 49.521 | 0 | 49.521 | 0 | 50.250 |
| Verb. gegenüber Kreditinstituten | AC | 351.711 | 21.290 | 101.543 | 228.878 | 364.531 |
| Sonstige Finanzverbindlichkeiten | AC | 1.066 | 1.066 | 0 | 0 | 1.066 |
| Verb. aus Leasingverhältnissen | AC | 110.580 | 6.862 | 18.809 | 84.909 | 110.580 |
| Variabel verzinslich | ||||||
| Verb. gegenüber Kreditinstituten | AC | 42 | 42 | 0 | 0 | 42 |
| Derivate | ||||||
| Zinsswap | FVPL | 5.484 | 360 | 1.431 | 3.693 | 5.484 |
| 552.801 | 64.017 | 171.304 | 317.480 | 566.350 |
AC = zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet
FVPL = erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet
Die beizulegenden Zeitwerte der in den Tabellen aufgeführten Finanzinstrumente wurden auf Basis der am Stichtag zur Verfügung stehenden Marktinformationen ermittelt. Der beizulegende Zeitwert wird in Übereinstimmung mit allgemein anerkannten Bewertungsmodellen basierend auf Discounted-Cashflow-Analysen und unter Verwendung von beobachtbaren aktuellen Marktpreisen für ähnliche Instrumente bestimmt. In der aktuellen Berichtsperiode wurden wie in der Vergleichsperiode keine Umgliederungen zwischen den Hierarchiestufen vorgenommen.
Für die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie der sonstigen Finanzverbindlichkeiten werden aktuelle Zinssätze herangezogen, zu denen vergleichbare Darlehen mit identischen Fristigkeiten zum Bilanzstichtag hätten aufgenommen werden können.
Die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der Anleihen basiert auf beobachtbaren Preisnotierungen zum Bilanzstichtag.
Die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der Zins-SWAPs basiert auf Forward-Zinssätzen (beobachtbare Zinsstrukturkurven am Bilanzstichtag) und den geschätzten kontrahierten Zinssätzen, welche anhand der Zinsstrukturkurve zum Stichtag diskontiert werden.
Es wird angenommen, dass bei Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und den sonstigen Finanzverbindlichkeiten die beizulegenden Zeitwerte aufgrund der kurzen Restlaufzeiten den Buchwerten dieser Finanzinstrumente entsprechen.
Die nachstehende Tabelle analysiert die finanziellen Verbindlichkeiten des Konzerns in die jeweiligen Laufzeitbänder:
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| in Tsd. Euro | Summe vertragliche Cashflows | bis zu 1 Jahr | 1 bis 5 Jahre | mehr als 5 Jahre | Buchwert |
|---|---|---|---|---|---|
| Per 30.6.2022 | |||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 35.200 | 35.200 | 0 | 0 | 35.200 |
| Anleihe | 85.475 | 20.746 | 64.729 | 0 | 71.656 |
| Verb. gegenüber Kreditinstituten | 467.571 | 32.670 | 139.612 | 295.289 | 377.188 |
| Sonstige Finanzverbindlichkeiten | 1.073 | 1.073 | 0 | 0 | 1.057 |
| Verb. aus Leasingverhältnissen | 132.266 | 7.466 | 25.448 | 99.352 | 113.616 |
| Zinsswap | 1.026 | 52 | 209 | 765 | 1.026 |
| 722.611 | 97.207 | 229.997 | 395.406 | 599.743 | |
| Per 31.12.2021 | |||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 34.398 | 34.398 | 0 | 0 | 34.398 |
| Anleihe | 54.184 | 1.995 | 52.189 | 0 | 49.521 |
| Verb. gegenüber Kreditinstituten | 411.894 | 26.819 | 118.556 | 266.519 | 351.753 |
| Sonstige Finanzverbindlichkeiten | 1.098 | 1.098 | 0 | 0 | 1.066 |
| Verb. aus Leasingverhältnissen | 128.419 | 8.405 | 24.778 | 95.236 | 110.580 |
| Zinsswap | 5.484 | 360 | 1.431 | 3.693 | 5.484 |
| 635.476 | 73.074 | 196.954 | 365.448 | 552.801 |
Die Tabelle analysiert die finanziellen Verbindlichkeiten des Konzerns in die jeweiligen Laufzeitbänder, basierend auf ihren vertraglichen Laufzeiten für:
(a) alle nicht derivativen finanziellen Verbindlichkeiten und
(b) alle derivativen Finanzinstrumente, die auf Nettobasis abgerechnet werden und deren vertragliche Fälligkeiten wesentlich für ein Verständnis des zeitlichen Anfalls der Cashflows sind.
Bei den in der Tabelle ausgewiesenen Beträgen handelt es sich um die vertraglichen nicht abgezinsten Cashflows. Innerhalb von zwölf Monaten fällige Salden entsprechen deren Buchwerten, da der Einfluss der Abzinsung nicht signifikant ist. Bei Zins-SWAPs wurden die Cashflows unter Verwendung der Terminzinssätze geschätzt, die am Ende der Berichtsperiode galten.
3. Konsolidierungskreis
Die Unternehmensstruktur hat sich im ersten Halbjahr 2022 gegenüber dem 31. Dezember 2021 verändert.
Im Berichtszeitraum wurden folgende Gesellschaften erstmalig in den Konzernkreis einbezogen:
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| ― | PNE WIND Park XXVIII GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent), Segment "Stromerzeugung", (Umgegliedert von "Nicht einbezogene Gesellschaften aufgrund unwesentlicher Bedeutung"), |
| ― | PNE WIND Park XXXI GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent), Segment "Stromerzeugung", (Umgegliedert von "Nicht einbezogene Gesellschaften aufgrund unwesentlicher Bedeutung"). |
Eine Umgliederung von Tochterunternehmen von "Nicht einbezogene Gesellschaften aufgrund unwesentlicher Bedeutung" zur Vollkonsolidierung wird generell vorgenommen, sobald klar ist, dass die geschäftliche Tätigkeit oder die Projektierungs- / Umsetzungsphase in naher Zukunft beginnt.
Aus den Umgliederungen ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss.
4. Wesentliche Ereignisse nach Ende des Berichtszeitraums
Hinsichtlich der wesentlichen Ereignisse nach Ende des Berichtszeitraums verweisen wir auf den Konzernzwischenlagebericht.
KONZERN-SEGMENTBERICHTERSTATTUNG (IFRS)
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| Projektentwicklung | Services | Stromerzeugung | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in Tsd. Euro (Rundungsdifferenzen möglich) | 2022 | 2021 | 2022 | 2021 | 2022 | 2021 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse extern | 8.676 | 21.356 | 8.706 | 8.137 | 34.747 | 11.236 |
| Umsatzerlöse mit anderen Segmenten | 59.869 | 45.138 | 1.953 | 2.141 | 150 | 120 |
| Bestandsveränderungen | 1.579 | 31.498 | 0 | 4 | 0 | 0 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 1.288 | 573 | 778 | 342 | 562 | 242 |
| Gesamtleistung | 71.411 | 98.566 | 11.438 | 10.624 | 35.459 | 11.598 |
| Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) | -8.019 | 22.799 | 3.077 | 3.389 | 29.750 | 7.968 |
| Abschreibungen | -1.071 | -1.050 | -1.703 | -1.622 | -10.591 | -8.294 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | -9.089 | 21.749 | 1.374 | 1.767 | 19.159 | -325 |
| Zinsen und ähnliche Erträge | 3.438 | 2.474 | 248 | 209 | 22.990 | 4.288 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -5.405 | -4.067 | -412 | -323 | -5.178 | -2.924 |
| Steueraufwand und -ertrag | 916 | -6.227 | -366 | -499 | -11.090 | -312 |
| Investitionen | 724 | 1.250 | 5.908 | 2.866 | 45.730 | 23.597 |
| Segmentvermögen | 626.565 | 613.232 | 61.967 | 55.650 | 630.315 | 581.821 |
| Segmentschulden | 394.982 | 345.448 | 47.029 | 42.447 | 536.154 | 526.343 |
| Segmenteigenkapital | 231.584 | 267.785 | 14.938 | 13.203 | 94.161 | 55.478 |
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| Konsolidierung | PNE AG Konzern | |||
|---|---|---|---|---|
| in Tsd. Euro (Rundungsdifferenzen möglich) | 2022 | 2021 | 2022 | 2021 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse extern | 0 | 0 | 52.129 | 40.730 |
| Umsatzerlöse mit anderen Segmenten | -61.972 | -47.398 | 0 | 0 |
| Bestandsveränderungen | 48.872 | 20.500 | 50.450 | 52.003 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 0 | 0 | 2.628 | 1.158 |
| Gesamtleistung | -13.100 | -26.898 | 105.208 | 93.890 |
| Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) | -7.319 | -20.843 | 17.489 | 13.314 |
| Abschreibungen | 0 | 0 | -13.365 | -10.966 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | -7.319 | -20.843 | 4.125 | 2.347 |
| Zinsen und ähnliche Erträge | -3.610 | -3.150 | 23.065 | 3.821 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 3.610 | 3.150 | -7.385 | -4.163 |
| Steueraufwand und -ertrag | 871 | 5.951 | -9.669 | -1.086 |
| Investitionen | 0 | 0 | 52.362 | 27.713 |
| Segmentvermögen | -436.055 | -423.703 | 882.793 | 827.000 |
| Segmentschulden | -320.867 | -309.030 | 657.298 | 605.207 |
| Segmenteigenkapital | -115.187 | -114.673 | 225.495 | 221.793 |
Den Werten per 30. Juni 2022 sind die Werte per 30. Juni 2021 bzw. beim Segmentvermögen / Segmentschulden die Werte vom 31. Dezember 2021 gegenübergestellt.
Cuxhaven, 10. August 2022
PNE AG, Vorstand
BESCHEINIGUNG NACH PRÜFERISCHER DURCHSICHT
An die PNE AG, Cuxhaven
Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss - bestehend aus der verkürzten Bilanz zum 30. Juni 2022, der verkürzten Gesamtergebnisrechnung, der verkürzten Kapitalflussrechnung, der verkürzten Eigenkapitalveränderungsrechnung, der verkürzten Segmentberichterstattung sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben - und den Konzernzwischenlagebericht der PNE AG, Cuxhaven, für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2022, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach § 115 WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben.
Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen vorgenommen. Danach haben wir die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft sowie auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen.
Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss der PNE AG, Cuxhaven, in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist.
Ohne unser Urteil einzuschränken, weisen wir darauf hin, dass wir die mit der Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f HGB zusammengefasste Konzernerklärung zur Unternehmensführung nach § 315d HGB, auf die im Konzernzwischenlagebericht hingewiesen wird, nicht unserer prüferischen Durchsicht unterzogen haben.
Des Weiteren weisen wir darauf hin, dass die im verkürzten Konzernzwischenabschluss und Konzernzwischenlagebericht separat dargestellten quartalsbezogenen Angaben sowie die sich hierauf beziehenden Erläuterungen nicht Gegenstand unserer prüferischen Durchsicht waren.
Hamburg, den 10. August 2022
Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
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| (Christian Dinter) | (Isabelle Kühne) |
| Wirtschaftsprüfer | Wirtschaftsprüferin |
VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Halbjahres-finanzberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
PNE AG, Vorstand
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| Markus Lesser | Jörg Klowat |