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NetFonds AG — Audit Report / Information 2013
Dec 29, 2014
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Audit Report / Information
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Publication
NVS Netfonds Versicherungsservice AG
Hamburg
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013
BILANZ
AKTIVA
| Euro | Gesamtjahr/Stand Euro |
Euro | Vorjahr Euro |
|
|---|---|---|---|---|
| A. Umlaufvermögen | 131.798,95 | 98.353,80 | ||
| B. Rechnungsabgrenzungsposten | 632,56 | 632,56 | ||
| Summe Aktiva | 132.431,51 | 98.986,36 |
PASSIVA
| Euro | Gesamtjahr/Stand Euro |
Euro | Vorjahr Euro |
|
|---|---|---|---|---|
| A. Eigenkapital | 95.454,30 | 88.690,18 | ||
| B. Rückstellungen | 3.420,00 | 1.824,00 | ||
| C. Verbindlichkeiten | 33.557,21 | 8.472,18 | ||
| Summe Passiva | 132.431,51 | 98.986,36 |
ANHANG
1. Allgemeine Angaben
Der Jahresabschluss der NVS Netfonds Versicherungsservice AG, Hamburg, für das Geschäftsjahr 2013 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des AktG beachtet.
Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Die größenabhängigen Erleichterungen im Bezug auf die Aufstellung des Jahresabschlusses werden jedoch nur bei der Offenlegung des Jahresabschlusses sowie im Anhang in Anspruch genommen.
2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
2.1 Grundsätze
Abweichungen zu den im HGB enthaltenen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen für große Kapitalgesellschaften werden nicht vorgenommen.
Die Bilanz ist nach dem vollständigen Schema des § 266 HGB gegliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem vollständigen Schema des § 275 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. In der Gewinn- und Verlustrechnung wurden die Posten Umsatzerlöse durch Provisionserlöse und Materialaufwand durch Provisionsaufwendungen ersetzt.
2.2 Bilanzierung und Bewertung der einzelnen Posten
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nominalwerten bewertet.
Flüssige Mittel
Die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert bilanziert.
Aktive Rechnungsabgrenzung
Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden alle vor dem Abschlussstichtag getätigten Ausgaben ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.
Eigenkapital
Als Eigenkapital werden das voll eingeforderte gezeichnete Kapital, Kapitalrücklagen zuzüglich/abzüglich der Gewinn- und Verlustvorträge, etwaiger Gewinnausschüttungen und des Jahresergebnisses ausgewiesen.
Rückstellungen
Rückstellungen sind nach § 249 HGB mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages anzusetzen. Rückstellungen für latente Steuern sowie aktive Steuerabgrenzungsposten nach § 274 HGB wurden nicht gebildet. Die Bildung der Rückstellungen erfolgt grundsätzlich gegen die entsprechenden Aufwandspositionen. Die Inanspruchnahme der Rückstellungen erfolgt unter Minderung der jeweiligen Aufwandsposten als Rückstellungsverbrauch. Die Rückstellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung erwarteter Preis- und Kostensteigerungen zu bewerten. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als zwölf Monaten sind dabei mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen laufzeitkongruenten Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abzuzinsen.
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.
3. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten keine Fälligkeiten mit Restlaufzeiten von über einem Jahr. Von den sonstigen Vermögensgegenständen bestehen 0,00 € (i.Vj. 521,63 €) gegenüber verbundenen Unternehmen.
Grundkapital
Das als gezeichnetes Kapital ausgewiesene Grundkapital der Gesellschaft beträgt 100.000,00 €. Es ist eingeteilt in 100.000 Stückaktien ohne Nennbetrag.
Genehmigtes Kapital
Das genehmigte Kapital der Gesellschaft beträgt insgesamt 50.000,00 €.
Der Vorstand ist ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 31.12.2016 mit Zustimmung des Aufsichtsrats um bis zu 30.000,00 € durch einmalige oder mehrmalige Ausgabe von insgesamt bis zu 30.000 neuen, auf den Namen lautenden Stückaktien zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2012/I).
Der Vorstand ist außerdem ermächtigt, das Grundkapital in der Zeit bis zum 31.12.2016 mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder in Teilbeträgen um insgesamt bis zu 20.000,00 € durch Ausgabe neuer, auf den Namen lautender Stückaktien gegen Bareinlagen zum Zwecke der Ausgabe an Mitarbeiter der Gesellschaft oder ihrer Konzernunternehmen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2012/II). Dabei ist das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen.
Zeichnungen von genehmigtem Kapital erfolgten im Geschäftsjahr nicht.
Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Jahresabschlusskosten und Steuererklärungen in Höhe von 2.800,00 € (i.Vj. 1.500,00 €).
Verbindlichkeiten
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten betragen jeweils weniger als ein Jahr. Die Verbindlichkeiten sind ungesichert.
Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen 15.442,01 € (i.Vj. 0,00 €) gegenüber Gesellschaftern.
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 505,60 € (i.Vj. 863,12 €) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 151,60 € (i. Vj. 747,84 €) enthalten.
4. Haftungsverhältnisse
Es besteht eine umsatzsteuerliche Organschaft mit der Netfonds AG, der fundsware GmbH, der NFS Netfonds Financial Service GmbH, der Argentos AG sowie der HHVM Hamburger Vermögen GmbH.
Weitere Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB bestanden zum Bilanzstichtag nicht.
5. Angaben zu den Mitgliedern der Unternehmensorgane
Geschäftsführung und Vertretung
Der Vorstand der Gesellschaft besteht aus:
Herrn Karsten Dümmler, Vorstand der Netfonds AG, Hamburg (bis 07.01.2014)
Herrn Oliver Kieper, Vorstand der Netfonds AG, Reppenstedt
Herrn Lars Lüthans, Versicherungskaufmann, Seestermühe (ab 07.01.2014).
Die Vorstandsmitglieder sind alleinvertretungsberechtigt und vom Verbot der Selbstkontrahierung (§ 181 BGB) befreit.
Der Aufsichtsrat besteht aus:
Herrn Marc A. Beyer, Kaufmann, Hamburg (Vorsitzender)
Herrn Christoph Eifrig, Volljurist, Hamburg
Herrn Karsten Dümmler, Vorstand der Netfonds AG, Hamburg (ab 07.01.2014)
Herrn Peer Reichelt, Kaufmann, Hamburg (bis 07.01.2014)
6. Verbundene Unternehmen
Die Netfonds AG, Hamburg, ist die Muttergesellschaft der NVS Netfonds Versicherungsservice AG und bietet als Hauptgeschäft Finanzdienstleistern (Vermittlern) die Möglichkeit, über die Gesellschaft Fondsanteile und Versicherungen an ihre Kunden zu vermitteln. Vorstand der Netfonds AG sind Herr Karsten Dümmler, Herr Martin Steinmeyer, Herr Oliver Kieper sowie Herr Peer Reichelt.
7. Ergebnisverwendungsvorschlag
Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2013 von 6.764,12 € mit dem Verlustvortrag in Höhe von 11.309,82 € zu verrechnen. Der verbleibende Verlustvortrag in Höhe von 4.545,70 € soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
WEITERE DATEN
Bescheinigung
Als Ergebnis unserer Tätigkeit erteilen wir dem anliegenden Jahresabschluss und unserem Erläuterungsbericht folgende Bescheinigung:
„Wir haben auftragsgemäß den anliegenden Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - der NVS Netfonds Versicherungsservice AG, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis 31.12.2013 unter Beachtung der deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und der ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags erstellt. Grundlage für die Erstellung waren die uns vorgelegten Belege, Bücher, Bestandsnachweise, die vom Unternehmen selbsterstellte EDV-Buchführung und die uns erteilten Auskünfte, die wir auftragsgemäß nicht geprüft, wohl aber auf Plausibilität beurteilt haben, sowie die sonstigen durch uns durchgeführten Tätigkeiten. Dies war die steuerrechtliche und betriebswirtschaftliche Beratung. Die Buchführung sowie die Aufstellung des Inventars und des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung des Unternehmens.
Wir haben unseren Auftrag unter Beachtung des IDW Standards: Grundsätze für die Erstellung von Jahresabschlüssen (IDW S 7) durchgeführt. Dieser umfasst die Entwicklung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sowie des Anhangs auf Grundlage der Buchführung und des Inventars sowie der Vorgaben zu den anzuwendenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Zur Beurteilung der Plausibilität der uns vorgelegten Belege, Bücher, Bestandsnachweise und der EDV-Buchführung haben wir Befragungen und analytische Beurteilungen vorgenommen, um mit einer gewissen Sicherheit auszuschließen, dass diese nicht ordnungsgemäß sind. Hierbei sind uns keine Umstände bekannt geworden, die gegen die Ordnungsmäßigkeit der uns vorgelegten Unterlagen und des auf dieser Grundlage von uns erstellten Jahresabschlusses sprechen.“
Osterode am Harz, den 25. Juni 2014
| Thorsten Cordes & Partner Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft |
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| Dipl.-Kfm. Thorsten Cordes | Dipl.-Kffr. Claudia Will | |
| Wirtschaftsprüfer | Steuerberaterin | |
| Steuerberater |
Hamburg, den 25. Juni 2014
gez. Oliver Kieper und Lars Lüthans
Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 04.11.2014